Mitarbeit erwünscht!

X1.34  Mitarbeit   Rev:29.6.09 V:4.5.16

 

 

Aktive Erntearbeiter bis zum Abschluss!

 

Wie im ersten Jahrhundert, ebenso auch heute, in der Endzeit, sind bei der Verbreitung der guten Botschaft, vielerlei Anstrengungen erforderlich. Die baldige Aufrichtung von Gottes Königreich ist erdenweit kundzutun! Menschen sind zur Umkehr zu bewegen, um selbst Gerechtigkeit zu üben!

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Möchtest Du aktiv mithelfen? Fühlst Du Dich angesprochen?

Erfahre mehr darüber, was Du selbst tun könntest!

 

*** Rbi8  Lukas 10:1-2 ***
Nach diesen Dingen bezeichnete der Herr siebzig andere und sandte sie zu zweit vor sich her in jede Stadt und jeden Ort, wohin er selbst zu gehen im Begriff war. 2 Dann begann er zu ihnen zu sagen: „Die Ernte ist wirklich groß, aber der Arbeiter sind wenige. Bittet daher den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte aussende.

 

 

 

Inhalt 1

 

Mitarbeit erwünscht! 1

Aktive Erntearbeiter bis zum Abschluss! 1

 

1)..... In Jesu „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ aktiv mitarbeiten.. 1

2)..... Arbeiter gesucht beim Säen und beim Ernten.. 4

3)..... Unterschied zwischen dem „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ und dem „Königreich Gottes 6

4)..... Arbeiter für den Weinberg, die sich wirklich anstrengen.. 7

5)..... Die Arbeit im Weinberg und auf dem Kornfeld erfüllt denselben Zweck. 8

6)..... Wie Lämmer unter die Wölfe gesandt 8

7)..... Prediger die zu einer ganz bestimmten Aufgabe ausgesandt sind. 9

8)..... Erkennst Du die Wichtigkeit der Mitarbeit mittels „genauer Erkenntnis“?. 10

9)..... Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen 11

10)   Warum soll der Name Jesu angerufen und muss dazu öffentlich bekannt werden?. 12

11)   Wann begann und wann endet die Ernte?. 13

12)   Jesu Rückkehr erfolgt in vier einzelnen Etappen.. 15

13)   Letztendliches Einbringen der Ernte liegt in den Händen von Engeln.. 19

14)   Die Gerechten werden leuchten im Königreich des Vaters. 21

15)   Erntearbeiter der letzten Stunde. 22

16)   Arbeiter auf der ganzen Erde gesucht 22

 

 

1)         In Jesu „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ aktiv mitarbeiten

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/11/Sankt_Matthaeus_Kirke_Copenhagen_altarpiece_detail1.jpg/220px-Sankt_Matthaeus_Kirke_Copenhagen_altarpiece_detail1.jpgWärst Du bereit selbst eine gewisse Verantwortung auf Dich zu nehmen und Im Werk des Predigens der guten Botschaft selbst voranzugehen? Dazu sind einige weitere Erläuterungen wichtig! Eine genaue Kenntnis der Umstände des ersten Jahrhunderts ist von Wichtigkeit, wo Jesus selbst diese Arbeit in Gang setzte aber auch von dem, was zum Ende dieses Systems zu erwarten ist!

 

Wie ist es möglich heute, eine so grosse Arbeit in relativ kurzer Zeit auszuführen, ohne eine grosse, komplexe hierarchische Struktur aufzubauen, wie es Kirchen darstellen. „Babylon die Grosse“, die Religionen sind doch allgemein und spezifisch das Gegenstück von „Jerusalem“, die damalige Führung Israels, die nun die Führer der Christenheit innehaben und die doch in der Endzeit zu verlassen sind? (Mat 24:15-21) Darum erhielt Johannes in der Offenbarung eine klare Anweisung die er vor allem für die heutige Zeit aufzeichnen musste:

 

Finger drückt auf einer Tastatur das Wort Ende*** Rbi8  Offenbarung 18:4-5 ***

Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt. 5 Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit gedacht.

 

Das Hinausgehen aus den Kirchenstrukturen bedeutet nicht, sich von Gott zurückzuziehen! Im Gegenteil, es beinhaltet gar sich seinen Normen noch mehr anzunähern und seinen Willen noch weit besser zu erfüllen. Indem wir aufhören „das Unreine anzufassen“ bemühen wir uns gleichzeitig, das Reine, das Gerechte und das Wahre zu erfassen und in unserem Alltag zur Anwendung zu bringen!

 

Jesus sagte deutlich, dass kurz vor dem Ende diese gute Botschaft nochmals verkündet werden wird, mit einem ganz neuen Sinn und Ziel: Die wirkliche Aufrichtung von Gottes Königreich zu verkünden, um das so lange gebetet worden ist und das bevorstehende Gericht mit aller Deutlichkeit kundzutun. Das können wir aber nur, wenn wir ein exaktes Verständnis über die „Zeiten und Zeitabschnitte“ erlangt haben, dies wiederum ist erst möglich während der Endzeit zu erlangen, zur Zeit, wo sich die vorhergesagten „Dinge“ zu erfüllen beginnen würden! (Da 12:1-4, 9, 10)

 

*** Rbi8  Matthäus 24:14 ***

Und diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen.

 

Welche Art „guter Botschaft“ wird verkündigt: Sowohl die „veränderte gute Botschaft“, vor welcher der Apostel Paulus im Brief an die Galater so sehr warnte! „Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.“ (Gal 1:8, 9)

 

http://www.katholisches.info/wp-content/uploads/Christentum-und-Religionen-weltweit-300x171.jpgEs gilt erneut die „unveränderte gute Botschaft“ in ihrer ursprünglichen Bedeutung zu lehren, welche die Fehler und Veränderungen ans Licht zerrt und die Zusammenhänge der Lehre Christi mit denen der Propheten erklärt! Nicht eine die eine Konkurrenzorganisation zum „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ bildet, wie es heute Religionsorganisationen wie Sand am Meer gibt, viele Neue aus den USA, sondern die sich dort vollkommen dem einzigen „Haupt“ unterordnet, dem Christus als unserem „Hohepriester“ und „König“!

 

Jede Art von Menschen errichtetes „Königreich“ oder Machtstruktur, sei sie religiös, politisch oder wirtschaftlich sei zu verlassen, bevor jene die angekündigten „Wehe“ treffen, denn von ihnen ist bestimmt nicht Rettung zu erwarten! Das ist die Botschaft der Offenbarung:  Von menschlichen Organisationen ist keine Rettung zu erwarten, die Bibel fasst sie unter dem Begriff „wilde Tiere“ zusammen!

 

*** Rbi8  Psalm 146:3 ***
Setzt euer Vertrauen nicht auf Edle
Noch auf den Sohn des Erdenmenschen, bei dem es keine Rettung gibt
.

 

Es ist nicht die Aufforderung in ein anderes Konkurrenz-„Königreich“ hineinzugehen, das heisst die bisherige Religion durch eine andere zu vertauschen. Das neue System, Jehovas „Königreich der (neuen) Himmel“, wird doch erst nach Untergang des Alten errichtet! Bis dahin gilt es in der „Wildnis“, einer Art von Desorganisation auszuharren, während welcher Zeit jeder an seinem Platz zu beweisen hat, auf wessen Seite er eindeutig Stellung bezieht. Paulus zeigt gewichtige Zusammenhänge, wo er den Korinthern im 2.Brief schreibt:

 

image007*** Rbi8  2. Korinther 6:15-18 ***

Welche Harmonie besteht ferner zwischen Christus und Belial? Oder welchen Anteil hat ein Gläubiger mit einem Ungläubigen? 16 Und welche Übereinkunft besteht zwischen Gottes Tempel und Götzen? Denn wir sind ein Tempel eines lebendigen Gottes, so wie Gott gesagt hat: „Ich werde unter ihnen wohnen und unter [ihnen] wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.“ 17 „ ,Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab‘, spricht Jehova, ‚und hört auf, das Unreine anzurühren‘ “; „ ,und ich will euch aufnehmen.‘ “ 18 „ ,Und ich werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein‘, spricht Jehova, der Allmächtige.“

 

Diese Zeitspanne der „grossen Drangsal“ [B] wird von Jehova mit Bedacht auf eine kurze Frist reduziert werden, „damit Fleisch gerettet“ werden kann: „Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. 22 Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.“  (Mat 24:21, 22; Lu 21:28; Off 12:9-12).

 

Wer immer lehrt, der Sabbat sei unwichtig widerspricht Jesus direkt ins Angesicht: „Betet unablässig, daß eure Flucht nicht … erfolge … am Sabbattag! Hören wir doch mit unserem ganzen, ungeteilten Herzen, was die Heilige Schrift wirklich aussagt und beginnen dadurch zu realisieren, wie viel in Wirklichkeit verändert wurde, um Anhänger in diese oder jene Religion zu führen, die durch ihre Beiträge eine Infrastruktur erhalten müssen, die weder Jesus noch die Apostel lehrten oder vorgelebt hatten!

 

Dieses Zeugnisgeben während dieser Zeit, also heute, hat nichts mit dem gemein, was die Mormonen predigen, welche sich als „Heilige der letzten Tage“ verstehen und genau so wenig mit Jehovas Zeugen, welche behaupten, dieses Königreich sei bereits 1914 errichtet worden. Zwei äusserst aktive Gruppen von Endzeitreligionen. In Wirklichkeit folgen diese Religionen jedoch in sehr vielem ihrer Mutter, der Katholischen Kirche darin, sich etwas zuzueignen, was ihnen nicht gebührt. Sie alle suchen „ehre der Menschen“!  Jesus erklärte diesen Zusammenhang als er die damaligen religiösen Führer zurechtwies:

 

(Johannes 5:41-44)  Ich nehme nicht Ehre von Menschen an, 42 aber ich weiß wohl, daß ihr die Liebe Gottes nicht in euch habt. 43 Ich bin im Namen meines Vaters gekommen, doch ihr nehmt mich nicht auf; wenn jemand anders in seinem eigenen Namen käme, so würdet ihr diesen aufnehmen. 44 Wie könnt ihr glauben, wenn ihr voneinander Ehre annehmt und nicht die Ehre sucht, die vom alleinigen Gott kommt?

 

http://www.nwo-rebell.de/wp-content/uploads/2010/12/judemtum-gegen-zionismus-israel.jpgIm Falle von den Zeugen war und ist dies eine Usurpation des Königreiches Gottes, wie dies zuvor die Katholische Kirche und auch der Nationalstaat Israels proklamiert haben. Es ist eine Selbsterrichtung des „Königreiches für Israel“, im ersten Falle der Kirche Roms geistiger Natur, im zweiten physisch, der 1948 ins Leben gerufene Staat Israel. Es ist beides somit eine Errichtung von etwas Künstlichem, von Menschen Gemachtem, einem Pseudokönigreich, das nicht mit Gottes Zeitplan und Vorhaben im Einklang ist. Dies entgegen ihren wohltönenden Behauptungen, dass Jehova Gott und/oder Christus dahinterstehen würden.

 

Es gilt stets zu unterscheiden zwischen denen, welche irreführen und den durch sie Irregeführten, obwohl schlussendlich beide dasselbe Urteil teilen werden! „Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“ (Mat 15:14) Beachten wir Gottes Standpunkt, dass jeder Irrtum, der nachdem er als solcher erkannt wurde aber beibehalten wird, nun zur offenen Lüge wird!

 

Aus Zeit und Platzgründen wurden in den E-Büchern „Gesamtbild der Bibel“ und „Der falsche Prophet“ nur die verhängnisvollsten der religiösen Lügen behandelt und offengelegt: Katholische Mutterkirche und Jehovas Zeugen als aktivste der Endzeitprediger. Wo diese Lügen erkannt und korrigiert werden, da folgt fast automatisch auch die Korrektur weniger gravierender Fehler die damit verknüpft sind.

 

http://www.scinexx.de/redaktion/focus/bild7/galilei23b.jpgWährend einzelne Menschen die Wahrheit erfassen ist dies bei einer Organisation sehr schwierig, wenn nicht fast unmöglich. Bedenken wir, dass die Katholische Kirche 500 Jahre brauchte, um zu anerkennen, dass die Sonne nicht um die Erde kreist!

 

Da Jehovas Zeugen bereits viele religiöse Irrtümer aufgedeckt und in ihren Reihen korrigiert haben aber neue, genauso gravierende frisch aufwarfen, stehen sie oft im Zentrum unserer Erörterungen.

 

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Die aufgedeckten, wichtigsten Fehler wurden mit der biblischer Beweisführung in einem „Offenen Brief an die Leitung von Jehovas Zeugen“ veröffentlicht. Viele der darin aufgeführten Argumente gelten in der einen oder anderen Form genauso für andere christlichen Religionsführer!

 

 

http://orthocath.files.wordpress.com/2011/05/1984_watchtower_cover_1914_generation.jpghttp://www.jesus-is-savior.com/False%20Religions/Jehovah%20Witnesses/early_watch_tower_cover.jpg1914?    Wurde Gottes Königreich wirklich 1914 errichtet?

Millionen von Menschen glauben dies! Ist es aber die Wahrheit? 

 

Was zeigen biblische Beweise?

 

Ein offener Brief an die Leitung von Jehovas Zeugen

 

 

Dass Jehovas Zeugen, deren Gründer Charles Taze Russel ein Freimaurer des 32 Grades war und auf alten Wachttürmen die Krone mit dem Kreuz verbunden waren und damit ihr Ursprung bestimmt nicht göttlicher Natur war beschreiben wir im Vorwort des Buches „DIE INSIDER“ von Garry Allen.

 

http://www.jesus-is-savior.com/False%20Religions/Jehovah%20Witnesses/knights_templar.gif

2)         Arbeiter gesucht beim Säen und beim Ernten

 

Jesus spricht in verschiedenen seiner anschaulichen Vergleiche, von einer „Ernte“. Im einen Falle von der Weinlese, im anderen von der Weizenernte oder wiederum auch vom Einbringen der Fischernetze auf den Strand. Am Gerichtstag werden die Fische verlesen, die laut GESETZ ungeniessbar sind und auch die „Schafe von den Böcken“ getrennt.

 

http://www.landsiedel.com/je/magazin/bilder/je-001/je001-s06-b01-van-gogh-saemann.jpgJesu Gleichnisse sind wie fast stets dem Agrarvolk der Juden angepasst, damit jedermann der hört es unmittelbar verstehen kann. Jeder war sich bewusst, dass sowohl das Säen wie die Erntearbeit von hoher Wichtigkeit und mit Wohlergehen oder im Unterlassungsfall mit Hungersnot verbunden sind. Was aber wollte Jesus seinen Zeitgenossen und auch uns mit diesen Beispielen von Saat und Erntearbeit genau erklären?

 

Jesus selbst säte und erntete gleichzeitig. Seine Worte die er predigte wurden von aufnahmefähigen Menschen in ihre Herzen aufgenommen, und der Same des Königreiches begann darin zu Wurzeln. Viele dieser durch ihn ausgesäten Samen begannen später ihre eigene Frucht zu tragen. Jesus nahm seine Arbeit sehr ernst, so dass er selbst öfters auf eine Mahlzeit verzichtete, um seine Arbeit nicht zu unterbrechen. Die Erfüllung von Gottes Willen war im „Speise“ die ihn befriedigte, gleichsam sättigte.

 

*** Rbi8  Johannes 4:31-38 ***

Inzwischen drängten ihn die Jünger und sprachen: „Rabbi, iß.“ 32 Er aber sprach zu ihnen: Ich habe eine Speise zu essen, die ihr nicht kennt.“ 33 Daher begannen die Jünger zueinander zu sagen: „Es hat ihm doch niemand etwas zu essen gebracht? 34 Jesus sagte zu ihnen: Meine Speise ist, daß ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollende. 35 Sagt ihr nicht, daß es noch vier Monate sind, ehe die Ernte kommt? Seht! Ich sage euch: Erhebt eure Augen, und schaut die Felder an, daß sie weiß sind zur Ernte. Schon 36 empfängt der Schnitter Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, so daß sich der Sämann und der Schnitter zusammen freuen können. 37 Hierin bewahrheitet sich tatsächlich der Spruch: Einer sät aus, und ein anderer erntet. 38 Ich habe euch ausgesandt, das zu ernten, wofür ihr keine mühevolle Arbeit geleistet habt. Andere haben hart gearbeitet, und ihr habt den Nutzen ihrer mühevollen Arbeit erlangt.“

 

http://www.panoramahof.de/gruener-pfad/weizen03.jpgIm oben von Johannes erwähnten Vergleich Jesu wird ein Kornfeld zur Veranschaulichung herangezogen, weil die Zeit jener Ernte sich im jüdischen Kalender näherte. Die jüdische Priesterschaft hatte über Jahrhunderte gesät, nun war es an Jesu Aposteln und Jüngern jene Ernte einzubringen. Das Korn im jüdischen Feld war „weiss zur Ernte“.

 

Ein weiterer Vergleich zeigt die Arbeit, zu welcher Jesus zur Erde hin ausgesandt worden war und die Behandlung, welche ihm zuteilwerden würde. Das Beispiel zeigt zudem, dass der Besitzer des Weingartens, Gott ist, der Garten stellt Israel dar, der himmlische Vater ist es, der den Weingarten vorbereitet, ihn durch den Menschen Moses gepflanzt und begossen hat und sein Recht auf die Ernte verteidigt.

 

*** Rbi8  Markus 12:1-11 ***

Er fing auch an, in Gleichnissen zu ihnen zu reden: Ein Mensch pflanzte einen Weingarten und umgab ihn mit einem Zaun und grub eine Kufe für die Weinkelter und errichtete einen Turm und verpachtete ihn an Weingärtner und reiste außer Landes. 2 Dann sandte er zur gegebenen Zeit einen Sklaven zu den Weingärtnern, damit er etwas von den Früchten des Weingartens von den Weingärtnern erhalte. 3 Sie aber nahmen ihn, prügelten ihn und sandten ihn leer fort. 4 Und wieder sandte er einen anderen Sklaven zu ihnen; und diesen schlugen sie auf den Kopf und entehrten ihn. 5 Und er sandte einen weiteren hin, und diesen töteten sie, und viele andere, einige von ihnen prügelten sie, und einige von ihnen töteten sie. 6 Noch einen hatte er, einen geliebten Sohn. Er sandte ihn zuletzt zu ihnen, indem er sprach: ‚Sie werden vor meinem Sohn Respekt haben.‘ 7 Aber jene Weingärtner sagten unter sich: ‚Dieser ist der Erbe. Kommt, laßt uns ihn töten, und das Erbe wird unser sein.‘ 8 Da nahmen sie ihn und töteten ihn und warfen ihn aus dem Weingarten hinaus. 9 Was wird der Eigentümer des Weingartens tun? Er wird kommen und die Weingärtner umbringen und wird den Weingarten anderen geben. 10 Habt ihr nie dieses Schriftwort gelesen: ‚Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum Haupteckstein geworden. 11 Von Jehova aus ist dies geschehen, und es ist wunderbar in unseren Augen.‘?“

 

Die entehrten und geprügelten Sklaven, von denen einige von den Pächtern des Weingartens getötet  wurden, diese waren Jehovas Propheten. Erst als letzten der Propheten sandte Jehova seinen eigenen Sohn, Jesus. Nach ihm bis zur Endzeit waren es die „Zeugen Jesu, welche weiter belehrten, darunter waren zu Beginn die Apostel und seine Jünger: „Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.“ (Off 12:17).

 

Jehova hatte Jesus als seinen geliebten Sohn zur Erde gesandt, um aus dem „Weinberg“ Israels reife „Trauben“ zu ernten. In jenem Vergleich zeigte Jesus, dass die Pächter des Weinberges, die religiösen Führer, die nicht die wahren Besitzer sind, zuerst die Sklaven des Besitzers schlecht behandelten und dann den Sohn selbst töteten, weil sie glaubten dadurch selbst das Besitzrecht erlangen zu können.

 

Nach Jesu Tod wurde der „Weingarten“ neuen „Pächtern“ übergeben. Es waren die Apostel und die Jünger. Diese begannen eine grosse Arbeit, die Jesus selbst in Juda begonnen hatte nun auf Samaria und später auf die ganze Erde auszubreiten. Dann, im Jahre 70 u.Z. wurde das angekündigte Urteil an der jüdischen Nation vollstreckt. Das Christentum hatte sich inzwischen über das ganze römische Reich hin ausgebreitet.

 

Wie würden sich die Nachfolger jener ursprünglichen „Pächter“ diesmal am Tag der zweiten Ernte, des „Abschlusses des Systems“ verhalten? Erinnern wir uns daran, dass Jesus auch von „anderen Schafen“ sprach, die er ebenfalls in die „eine Hürde“ einbringen würde.

 

(Zu2)  Vergleiche Grafik: 8.2  Schafe aus zwei Herden zu einer Hürde unter einem Hirten vereinigt)

 

James Tissot (1836-1902): Gleichnis vom SämannEine weitere Ernte steht nun bevor. Wiederum sind vor dem Tag der Ernte viele Arbeiter gesucht. Welches ist ihre spezifische Aufgabe für die heutige Zeit? Der Herr der Ernte ist Jesus, es ist seine Saat die er ausgesät hatte, die nun geerntet werden soll. Die Ernte selbst wird diesmal jedoch durch Engel eingebracht.

 

 (Matthäus 13:36-43)  Nachdem er dann die Volksmengen entlassen hatte, begab er sich in das Haus. Und seine Jünger kamen zu ihm und sagten: „Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Feld.“ 37 Er gab darauf zur Antwort: „Der den vortrefflichen Samen sät, ist der Menschensohn; 38 das Feld ist die Welt; was den vortrefflichen Samen betrifft, dies sind die Söhne des Königreiches; das Unkraut aber sind die Söhne dessen, der böse ist, 39 und der Feind, der es säte, ist der Teufel. Die Ernte ist ein Abschluß eines Systems der Dinge, und die Schnitter sind Engel. 40 So, wie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, so wird es beim Abschluß des Systems der Dinge sein. 41 Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Königreich alle Dinge herauslesen, die Anlaß zum Straucheln geben, und Personen, die gesetzlos handeln, 42 und sie werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird [ihr] Weinen und [ihr] Zähneknirschen sein. 43 Zu jener Zeit werden die Gerechten so hell leuchten wie die Sonne im Königreich ihres Vaters. Wer Ohren hat, höre zu!

 

Wie werden sich die heutigen Pächter des Weingartens verhalten, die christliche Priesterschaft? Die Bibel lässt keinen Zweifel daran offen! Wiederum wird jede religiöse Gruppe ihren gepachteten Weinberg gegen den Besitzer zu verteidigen suchen! Jehovas Urteilsvollstreckung wartet diesmal nicht so lange!

 

Die „Zeiten und Zeitabschnitte“ sind diesmal unveränderlich festgesetzt! Das Kommen des „Boten des Bundes“ [B1] ist der Beginn. Dem folgen Plagen und Untergang „Babylons der Grossen“, der Religionen und „Jerusalems“, der Führer der Christenheit. Später kommt der Gerichtstag mit der Unterscheidung von „Schafen und Böcken“ [B2] und schlussendlich die Urteilsvollstreckung am gesamten System und an jenen, welche Gottes Königreich spotteten und verachteten [B3].

 

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(Zu 2)  Vergleiche: Zeitband Ablaufschema „Harmagedons Endgericht“)

 

Ob Jesus von „Trauben“, von „Weizen“ oder von „Fischen“ spricht, er meint mit allen diesen Vergleichen dasselbe Einsammeln wertvoller Menschen für Gott in das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“. Die gesamte „Ernte der Erde“ soll schlussendlich in das „Königreich Gottes“ eingebracht werden, dem Jesus selbst als Hohepriesterkönig „gleich Melchisedek“ vorsteht. Dies ist an jenem Tag, an dem er Jehova das aufgerichtete und gereinigte „Königreich der (neuen) Himmel“, kommende erdenweite Herrschaft der 144.000 Priesterkönige dem Vater übergibt, dass Jehova Gott nun „allen alles ist“ [Bb1; e1].

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:24 ***

Als nächstes das Ende, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat.

 

Dies ist die letzte Arbeit, welche Jesus noch zu vollenden hat, das einzubringen, was er zu sähen begonnen hat.

3)         Unterschied zwischen dem „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ und dem „Königreich Gottes

 

http://www.jtitel.de/rom08/pics/dpa1210.jpgWarum aber spricht die Bibel schon heute vom „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, wenn wir doch um das Kommen von Gottes Königreich bitten sollen? Dabei gilt es klar zu unterscheiden zwischen diesem „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, das mit Jesu Taufe im Jordan seinen Vorbeginn nahm und mit seinem Tod, respektive seiner unmittelbar darauf erfolgten Erhöhung durch Krönung als König-Priester gleich Melchisedek definitiv installiert wurde. Seine Tore aber öffnete Petrus mit dem ersten der drei Schlüssen an Pfingsten 33 u.Z. für Juden! Zuvor goss Jesus auf hundertzwanzig Versammelte im Obergemach „heiligen Geist“ aus.

 

(Zu 3)  Vergleiche: Zeitband Jesu Tod bis Pfingsten)

 

Dieses neue Königreich bildet nun den irdischen Teil eines schon längst zuvor bestehenden Königreiches, dem Königreich der „Himmel der Himmel“, das seit Beginn der Schöpfung existiert, und das zu einem bestimmten Zeitpunkt wiederum über die ganze Erde herrschen wird und um dessen Kommen wir im „Vater unser“ bitten: „Dein Reich komme“!

 

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(Zu 3)  Vergleiche Grafik: Zeitband Jehovas Königtum)

(Zu 3)  Vergleiche: Zeitband Aufrichtung Jesu Königreich)

 

Jeder, der sich als Erwachsener taufen liess, eine Kindstaufe kennt die Bibel nicht, trat damit in das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ ein. Jeder musste nun unter Beweis stellen, ob er „guten Samen“ darstellte, wie Jesus ihn sein Herz die Botschaft säte, oder ob er „Samen“ desjenigen wäre, „der Böse ist“, des Feindes, der „während der Nacht“ inmitten des guten „Samens“ das „Unkraut“,  schlechten Scheinweizen gesät hatte.

 

http://www.bibelwissenschaft.de/fileadmin/buh_bibelmodul/media/wibi/image/pic_WILNT_satan6.jpg*** Rbi8  Matthäus 13:24-30 ***

Ein weiteres Gleichnis legte er ihnen vor, indem er sprach: „Das Königreich der Himmel ist einem Menschen gleich geworden, der vortrefflichen Samen auf sein Feld säte. 25 Während die Menschen schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut hinzu, mitten unter den Weizen, und ging weg. 26 Als die Saat sproßte und Frucht brachte, da erschien auch das Unkraut. 27 Da traten die Sklaven des Hausherrn herzu und sagten zu ihm: ‚Herr, hast du nicht vortrefflichen Samen auf dein Feld gesät? Woher hat es denn Unkraut?‘ 28 Er sprach zu ihnen: ‚Ein Feind, ein Mensch, hat das getan.‘ Sie sagten zu ihm: ‚Willst du denn, daß wir hingehen und es zusammenlesen?‘ 29 Er sprach: ‚Nein, damit ihr nicht etwa beim Zusammenlesen des Unkrauts den Weizen mit ihm ausreißt. 30 Laßt beides zusammen wachsen bis zur Ernte; und zur Erntezeit will ich den Schnittern sagen: Lest zuerst das Unkraut zusammen, und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen, dann geht und sammelt den Weizen in mein Vorratshaus.‘ “

 

http://www.jw.org/assets/m/w13/20130715/w13_20130715_X/2013531_univ_lsr_xs.jpgDie „Schnitter sind Engel“, so erklärt Jesus dieses Gleichnis kurz danach seinen Aposteln. Beide, „der gute Weizen“ wie das „Unkraut“ würden bis zum Ende zusammen auf demselben Feld wachsen. Dieses Feld stellt Jesu Königreich dar. Der gute Samen wird am Gerichtstag auch als seine „Schafe“ bezeichnet, der schlechte Samen dagegen als „Böcke“. Verschiedene Symbole für dieselbe Unterscheidung.

4)         Arbeiter für den Weinberg, die sich wirklich anstrengen

 

Die Arbeiter im Weinberg des Herrn sollten für einen im Voraus festgesetzten Lohn durch persönliche Anstrengung ihren besten Nutzen beim Einbringen der Traubenernte darreichen. Jedem Erntearbeiter wurde derselbe Lohn versprochen: Der „Lohn eines Tages“ harter Arbeit, ohne Rücksicht darauf, wann einer zur Arbeit antrat, zu früher Stunde oder zur letzten, zur Abendzeit.

 

Der Weingärtner, 1628, St. Petersburg, Eremitage.*** Rbi8  Matthäus 20:1-7 ***

Denn das Königreich der Himmel ist gleich einem Menschen, einem Hausherrn, der frühmorgens ausging, um Arbeiter für seinen Weingarten einzustellen. 2 Als er mit den Arbeitern um einen Denar für den Tag übereingekommen war, sandte er sie aus in seinen Weingarten. 3 Als er auch um die dritte Stunde ausging, sah er andere unbeschäftigt auf dem Marktplatz stehen; 4 und zu diesen sagte er: ‚Geht auch ihr in den Weingarten, und ich will euch geben, was immer recht ist.‘ 5 Da gingen sie hin. Wieder ging er um die sechste und die neunte Stunde aus und tat ebenso. 6 Schließlich ging er um die elfte Stunde aus und fand andere, die dastanden, und er sprach zu ihnen: ‚Warum steht ihr den ganzen Tag unbeschäftigt da? 7 Sie sprachen zu ihm: ‚Weil uns niemand eingestellt hat.‘ Er sagte zu ihnen: ‚Geht auch ihr in den Weingarten.‘

 

Beachten wir, dass derselbe Herr noch zur letzten Stunde Unbeschäftigte in seinen Weingarten zur Arbeit sendet. Die letzte Stunde ist jetzt, Arbeiter sind gefragt, welche bereit sind für denselben Lohn ihre Arbeit anzunehmen. Auch Du bist gefordert!

5)         Die Arbeit im Weinberg und auf dem Kornfeld erfüllt denselben Zweck

 

Strassenkrippe - Jesu Gleichnis vom  verlorenen SchafDie wichtigste Aufgabe der Arbeiter wäre das Auffinden und das Einsammeln von wahrheitsliebenden, nach Gerechtigkeit hungernden Menschen. Solche Menschen sollten durch Jesu Jünger während der vergangenen 2000 Jahre gefunden werden. Sie sollten sie belehren „alles zu halten, was ich (Jesus) geboten habe“. Zuerst aber mussten sie für jenes Königreich und dessen König begeistert werden, damit sie sich taufen lassen würden. Das ging nur durch systematisches Suchen, so wie Jesus es vorgemacht hatte. Die Erwachsen- oder Glaubenstaufe war und bleibt das Eingangstor in das „Königreich des Sohnes“. Dann mussten sie weiter belehrt und sie mussten als „Schafe“ gehütet werden. „Das Verlorene“ musste gefunden, „das Verletzte“ gepflegt, das Hungrige gesättigt und Durstige getränkt  werden.

 

Jesus, als gesalbter König machte durch sein Beispiel selbst vor, was diese Arbeit als Hirte und Arbeiter auf dem Feld beim Sähen und bei der Ernte bedeutet: Er selbst säte die gute Botschaft vom Königreich in die Herzen jener Menschen, die bereit waren ihm zuzuhören. Er suchte nach den „verlorenen Schafen Israels“.

 

Wo der „Same“ in fruchtbare Herzen gesät und aufgegangen war zeigte er, dass dieser immer wieder neu begossen werden musste. Die Belehrung musste fortgesetzt werden.

 

Jesus ging beim Einsammeln von willigen Menschen voran, er machte Jünger für sich, die nachdem sie belehrt wurden ihrerseits wiederum Bereitschaft zeigen würden ebenfalls andere, Gleichgesinnte zu finden, um sie selbst als Lehrer zu belehren. Dadurch fingen jene Jünger an selbst Frucht zu tragen: Jener hundertfach, ein anderer sechzigfach und wiederum andere dreissigfach. Das Sähen des Königreichssamens würde früher oder später Erfolg zeigen.

 

*** Rbi8  Matthäus 13:8-9 ***

Noch andere fielen auf den vortrefflichen Boden, und sie begannen Frucht zu tragen, dieses hundertfach, jenes sechzigfach, das andere dreißigfach. 9 Wer Ohren hat, höre zu!“

 

Jesus forderte jene auf zudem genau hinzuhören, die bereits wussten wie man zuhört, um zu Verständnis zu gelangen. Natürlich musste diese Arbeit des Einsammelns, Belehrens einer bestimmten Norm und Qualität entsprechen. Jesus selbst legte diese Normen fest und es waren die Apostel, allen voran Paulus, welche diese Normen in Worte fassten und in den griechischen Schriften darlegten. Sie haben bis heute ihre Gültigkeit.

6)         Wie Lämmer unter die Wölfe gesandt

 

Jesus warnte seine Nachfolger, dass die Aufgabe die er ihnen übertrug nicht einfach zu erfüllen wäre, weil Gegnerschaft dies zu verhindern suchen würde. Er bezeichnete jene als „Wölfe“, welche sich als Gegner zeigen würden, seine Jünger dagegen sollten wie „Lämmer“ sein. Sie sollten ihrer Aufgabe zielstrebig nachkommen, unabhängig von Gegnerschaft, nach Menschen zu suchen die „Freunde des Friedens“ wären.

 

https://sphotos-a-sea.xx.fbcdn.net/hphotos-prn2/p480x480/970805_270418096432324_1074378115_n.jpg*** Rbi8  Lukas 10:3-7 ***

Geht hin. Seht! Ich sende euch wie Lämmer mitten unter Wölfe. 4 Tragt weder einen Geldbeutel noch eine Speisetasche, noch Sandalen, und umarmt niemand zur Begrüßung auf dem Weg. 5 Wo immer ihr in ein Haus eintretet, da sagt zuerst: Friede sei mit diesem Hause! 6 Und wenn dort ein Freund des Friedens ist, so wird euer Frieden auf ihm ruhen, wenn aber nicht, wird er zu euch zurückkehren. 7 Bleibt also in jenem Haus, eßt und trinkt, was sie bereitstellen, denn der Arbeiter ist seines Lohnes würdig. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes um.

 

Fast in jedem Ort würden sie Menschen finden, welche ihre Mitteilung freudig aufnehmen würden. Jesus zeigte, dass beide Seiten Verantwortung bei dieser Sache haben würden, jener der andere Belehrt, wie auch jene anderen, welche belehrt würden. Indem der Lehrer dort verweilt, die Belehrung so lange fortsetzt wie er dies als angebracht und notwendig erachtet. Damit verbunden würden auch diejenigen, die er unterrichtet, für den Lehrer und das, was er benötigt Verantwortung übernehmen. Gastfreundschaft hatte einen wichtigen Stellenwert und bildete grundlegenden Bestandteil der Ausbreitung der guten Botschaft. Diese Art der Entlohnung verhinderte ein Bereichern des Lehrers: Er hat ja weder Speisetasche noch ein zweites Paar Sandalen. Der Arbeiter wäre seines Lohnes als Lehrer würdig und dies würde der Belehrte durchaus anerkennen und entsprechend würdigen!

 

image042*** Rbi8  Matthäus 10:7-10 ***

Während ihr hingeht, predigt, indem ihr sagt: ‚Das Königreich der Himmel hat sich genaht.‘ 8 Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämonen aus. Kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt. 9 Verschafft euch nicht Gold oder Silber oder Kupfer für eure Gürtelbeutel 10 oder eine Speisetasche für unterwegs oder zwei untere Kleider oder Sandalen oder einen Stab; denn der Arbeiter hat seine Nahrung verdient.

 

Das Prinzip der Liebe, das Jesus vorgelebt hatte würde dadurch erfüllt und durch das Gewähren von Gastfreundschaft durch jene, welche die Jünger aufnahmen und sie mit allen notwendigen Dingen versorgen sogar erwidert. Der Freigiebige würde seinerseits seines Lohnes nicht verlustig gehen, wie der Richter dies für den Gerichtstag deutlich macht. Schon ein Glas Wasser, eine Mahlzeit, ein Besuch im Gefängnis konnte ewiges Leben eintragen, dessen Unterlassung aber ewige Abschneidung! (Mat 25:31-46)

 

*** Rbi8  Lukas 10:8-12 ***

Und wo immer ihr in eine Stadt hineingeht und man euch aufnimmt, da eßt, was man euch vorsetzt, 9 und heilt darin die Kranken und sagt ferner zu ihnen: ‚Das Königreich Gottes hat sich euch genaht.‘ 10 Wo immer ihr aber in eine Stadt hineingeht und man euch nicht aufnimmt, da geht hinaus auf ihre breiten Straßen und sagt: 11 Sogar den Staub, der von eurer Stadt an unseren Füßen hängenblieb, wischen wir gegen euch ab. Trotzdem behaltet dies im Sinn, daß sich das Königreich Gottes genaht hat.‘ 12 Ich sage euch, daß es Sodom an jenem Tag erträglicher ergehen wird als jener Stadt.

 

Die Jünger Jesus brachten frohe Botschaft kommender guter Dinge. Sie hatten die Gaben von Wunderheilungen erhalten. Sie sollten diese Gabe auf all jene anwenden, welche ihrer bedürften. Trotzdem würde es Orte geben, wo sie vollkommen abgelehnt würden, ebenso wie dies selbst im Falle Jesu schon zutraf. Selbst für solche Fälle gab Jesus Verhaltensanweisungen.

7)         Prediger die zu einer ganz bestimmten Aufgabe ausgesandt sind

 

Später, zur Zeit der Apostel erwähnte Paulus viele weitere wichtige Aspekte, wie die Erntearbeit des ersten Jahrhunderts unter den Nationen organisiert werden sollte. Gewisse organisatorische Grundlagen mussten dazu erst geschaffen werden, damit Menschen mit der guten Botschaft systematisch vertraut werden konnten. Erst dann würden Hörer selbst positiv darauf reagieren können. Der Name Gottes „Jehova“ oder „Yahweh“ und der Name des von Ihm bestimmten Retters, „Jesus“ oder „Yahoschua“ mussten bekannt gemacht werden!

 

http://www.facsimile-editions.com/shared/images/ds/isaiah-scroll.l.jpgPaulus zitierte im Römerbrief in einem bestimmten Zusammenhang gleich mehrere der Propheten, wie Jesaja, Jeremia, Joel, Nahum und andere. Diese haben prophetisch bereits auf verschiedene Punkte hingewiesen, welche dieses neue, kommende „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ charakterisieren würden.

 

Was aber war im Einzelnen gemeint? Anhand falscher Lehren lässt sich die Wahrheit dokumentieren. Edelsteine findet man nur durch exaktes Suchen unter viel Schutt!

 

Was erklärt Paulus im Brief an die Römer tatsächlich? Redet er zu Juden, die nun zusätzlich zu Jehova auch Jesus als Retter anerkennen müssen oder zu Heidenchristen, die von ihren Götzen weg zu Jehova geführt wurden, aber ebenso Jesus als einzigen Heilsbringer anerkennen sollen?

 

image045Römer 10:11-15 (Elberfelder, 1986) [1]

Denn die Schrift sagt: Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.“ [[Jes 28:16 vergl. Rö 9:33; Jeremia 17:7]] 12 Denn es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche, denn er ist Herr über alle, und er ist reich für alle, die ihn anrufen; 13 denn jeder, der den Namen des Herrn [[Jesus]] anrufen wird, wird errettet werden [[Joel 2:32 (?) vergl. Ze 3:8-13; Apg 8:12]]. 14 Wie werden sie nun den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? [[Lu 19:38-40; Rö 10:1-4, 9]] Wie aber werden sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben? [[Lu 16:16; Apg 17:18]]  Wie aber werden sie hören ohne einen Prediger? 15 Wie aber werden sie predigen, wenn sie nicht gesandt sind? [[Mat 28:19, 20]] Wie geschrieben steht: Wie lieblich sind die Füße derer, die das Evangelium des Friedens verkündigen, die das Evangelium [[(die gute Botschaft)]] des Guten verkündigen! [[Jes 52:7; Nah 1:15]]

 

Der Name des Gottes der Juden war auch in Rom gut bekannt! Was unbekannt war, das war Jesu Predigen, seine Wundertaten, sein Tod und die Auferweckung durch den Vater! Das ist doch die „gute Botschaft“ oder auf Griechisch das „Evangelium“, das wir zu verkünden haben!

 

Ein Zettel mit der Aufschrift "Buße allein genügt nicht" vor einer KirchePaulus spricht sowohl zu Juden wie auch zu Heidenchristen, beide mit ihren eigenen Problemen belastet, damit jeder alles verstehe und anwende! Bedenken wir stets, dass Jesus nicht gekommen war das GESETZ zu beenden, sondern es bis zur letzten Konsequenz führen muss in dessen Anwendung! Dazu gehören auch die Strafbestimmungen, die nahezu alle christlichen Religionen beiseitelassen!

 

Das mag weiterhin den religiösen Führern auf Seiten der Juden wie der Christen nicht angenehm sein, weil doch Jesu Aussagen genau gegen jene gerichtet sind, die Gottes Worte in ihr Gegenteil verdreht hatten! Wir aber, vom DER WEG wollen uns um exaktes Verständnis bemühen, weil nur darin unser Heil liegt, uns von Irrtum und gesetzlosem Handeln abzuwenden!

 

Wir dürfen dabei aber trotzdem nicht aus den Augen lassen, dass Jehova einen Retter senden wird, dessen Name bis anhin „ein heiliges Geheimnis“ war! Dieses Geheimnis begann sich erst mit der Taufe Jesu durch Johannes wirklich zu lüften! Vollendet aber ist es erst dadurch, dass Jesus die 144.000 inzwischen in ihr Amt eingesetzten Priesterkönige auf dem Berg Zion, oben auf der Plattform vorstellt, wo der Tempel Salomos stand! (Off 14:1-5)

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/71/Temple_mount.JPG/300px-Temple_mount.JPGHeute noch steht dort ein heidnisches Heiligtum, der muslimisches Felsendom, das aber bestimmt zu jenem künftigen, nahen Zeitpunkt nicht mehr dort sein wird!

 

Beachten wir daher im selben Zusammenhang auch folgende Aussagen des Propheten Zephanja, der Jehovas Worte wiederholt, die sich deutlich auf den „Tag der Rache Jehovas“ beziehen.

 

(Zephanja 3:6-17)  „Ich tilgte Nationen weg; ihre Ecktürme wurden verödet. Ich verwüstete ihre Straßen, so daß niemand hindurchzog. Ihre Städte wurden verwüstet, so daß kein Mann da war, so daß kein Bewohner da war. 7 Ich sprach: ‚Sicherlich wirst du mich fürchten; du wirst Zucht annehmen‘, so daß ihre Wohnung nicht weggetilgt würde — für all das muß ich sie zur Rechenschaft ziehen. Wahrhaftig, rasch handelten sie, all ihre Taten verderbt zu machen.

8 ‚Darum harrt auf mich‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚auf den Tag, an dem ich aufstehe zur Beute, denn meine richterliche Entscheidung ist, Nationen zu sammeln, daß ich Königreiche zusammenbringe, um meine Strafankündigung über sie auszugießen, die ganze Glut meines Zorns; denn durch das Feuer meines Eifers wird die ganze Erde verzehrt werden. 9 Denn dann werde ich [die Sprache der] Völker in eine reine Sprache umwandeln, damit sie alle den Namen Jehovas anrufen, um ihm Schulter an Schulter zu dienen.‘

http://michael-mannheimer.info/wp-content/uploads/2012/05/Chrislam.jpg10 Von der Gegend der Ströme Äthiopiens werden mir die, die mich inständig bitten, [nämlich] die Tochter meiner Zerstreuten, eine Gabe bringen. 11 An jenem Tag wirst du nicht beschämt werden wegen all deiner Handlungen, mit denen du dich gegen mich vergangen hast, denn dann werde ich aus deiner Mitte deine hochmütig Frohlockenden entfernen; und du wirst nie wieder hochmütig sein auf meinem heiligen Berg. 12 Und ich werde gewiß in deiner Mitte ein demütiges und geringes Volk übriglassen, und sie werden wirklich Zuflucht nehmen zum Namen Jehovas. 13 Was die Übriggebliebenen Israels betrifft, sie werden keine Ungerechtigkeit tun noch Lügen reden, noch wird in ihrem Mund eine trügerische Zunge gefunden werden; denn sie selbst werden weiden und tatsächlich lagern, und niemand wird dasein, der [sie] aufschreckt.“

14 Juble, o Tochter Zion! Brich in Freudenrufe aus, o Israel! Freue dich, und frohlocke mit ganzem Herzen, o Tochter Jerusalem! 15 Jehova hat die auf dir [lastenden] Gerichte entfernt. Er hat deinen Feind weggeschafft. Der König Israels, Jehova, ist in deiner Mitte. Du wirst kein Unglück mehr fürchten. 16 An jenem Tag wird zu Jerusalem gesagt werden: „Fürchte dich nicht, o Zion. Mögen deine Hände nicht erschlaffen. 17 Jehova, dein Gott, ist in deiner Mitte. Als ein Starker wird er retten. Er wird mit Freuden über dich frohlocken. Er wird schweigen in seiner Liebe. Er wird sich über dich freuen mit Jubelrufen.

 

Wenn wir vom Ende her zurück analysieren erkennen wir deutlich, dass jedes Teil auf der Zeitachse seine Erfüllung erst noch finden muss! Der Höhepunkt steht heute noch aus! Jehova als König ist noch nicht in unserer Mitte, wie doch deutlich aus Offenbarung 21:1-5 hervorgeht, wo das „Jerusalem droben“ erst nach Harmagedon zur Erde herabkommen wird und Jesus erst nach dem „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ dem Vater das durch ihn errichtete „Königreich der (neuen „ersten“) Himmel“ oder eben die kommende erdenweite Regierung übergibt! [Bb1]

8)         Erkennst Du die Wichtigkeit der Mitarbeit mittels „genauer Erkenntnis“?

 

Ohne exakte Einordung jedes der vorhergesagten Ereignisse auf der Zeitachse der Endzeit ist kein wirkliches Verständnis möglich! Bemühe Dich darum, Du kannst es verstehen aber es bedeutet fortlaufende Hinwendung und Liebe zu unverfälschter Wahrheit! Unsere Grafiken sind hierzu eine grosse Hilfe! Das erste Mal in der Menschheitsgeschichte, dass jedes prophetische Ereignis in logischer Abfolge geordnet ist!

 

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Wer nun ist die „Tochter meiner Zerstreuten“, von der Jehova durch Zephanja redet? Wir wissen es aus den Vorhersagen Hoseas, dass von der Tochter „Lo-Ruhama“, den aus dem Exil Babylons Zurückgekehrten die Rede ist! Ein Überrest in Form der „Ebioniten“ (Christen aus den Juden) existiert bis zum Ende, welche sowohl „den Namen Jehovas“ wie den „Namen Jesu“ anrufen, weil Jehova genau dies verlangt: Anerkennung und Erhöhung Jesu an die exakte Stelle, wo Jehova ihn hingesetzt hat, nämlich als Hoherpriesterkönig „gleich Melchisedek“! Jesus selbst befahl doch:

 

http://bibelblog.klosterstudio.de/wp-content/uploads/2012/02/Moses-und-die-Kupferschlange.bea_.jpg Überdies ist kein Mensch in den Himmel hinaufgestiegen, außer dem, der vom Himmel herabkam, der Menschensohn. Und so, wie Moses die Schlange in der Wildnis erhöhte, so muß der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, ewiges Leben habe.“ (Joh 3:13-15)

 

Wer nicht auf jene kupferne „Schlange“ schaute starb durch die Schlangenplage zufolge des Murrens gegen Jehova und Moses „auf dem Weg des roten Meeres“ (4.Mo 21:7-9). Diese „Schlange“ stellte seit Eden den Satan als Verursacher des Todes, „die Urschlange“ dar!

 

image056Jesus dagegen, der bereits als „Baum des Lebens“ in Eden Adam und Eva unterrichtete bedeutet „ewiges Leben“ und bedeutet Schutz am „Tag der Rache“, darum sollen wir zu ihm Zuflucht nehmen! Dies bedeutet keine Verminderung von Gottes Stellung und Autorität, im Gegensatz, diese anzuerkennen!

 

Johannes erklärt, was in Zukunft, zu Beginn des „Tages des Herrn“ geschieht, wenn Jehova die grosse Macht an sich nimmt und Jesus zu seiner Rechten aufsteht, um den Auftrag zu Ende zu führen:

 

http://images.gutefrage.net/media/fragen-antworten/bilder/13105491/0_big.jpg „Und hinabgeschleudert wurde der große Drache — die Urschlange —, der Teufel und Satan genannt wird, der die ganze bewohnte Erde irreführt; er wurde zur Erde hinabgeschleudert, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeschleudert“ (Off 12:9)

 

Satan verführte Eva dazu Gottes Gebot zu übertreten und derselbe verführte Israel später dazu, gegen Moses und Jehova zu murren!

 

(4. Mose 21:7-9)  Schließlich kam das Volk zu Moses und sagte: Wir haben gesündigt, denn wir haben gegen Jehova und gegen dich geredet. Lege bei Jehova Fürsprache ein, daß er die Schlangen von uns entfernt. Und Moses ging daran, zugunsten des Volkes Fürsprache einzulegen. 8 Dann sprach Jehova zu Moses: Mache dir eine feurige Schlange, und setze sie auf eine Signalstange. Und es soll geschehen, wenn irgendeiner gebissen worden ist, daß er sie dann anschauen muß, und so soll er am Leben bleiben.“ 9 Moses machte sogleich eine Schlange aus Kupfer und setzte sie auf die Signalstange; und es geschah, wenn eine Schlange einen Mann gebissen hatte und er auf die Kupferschlange schaute, daß er dann am Leben blieb.

 

Dass nun ein ähnliches Geschehen in der Endzeit sein wird, das hat Jesus mit diesem Befehl ihn zu erhöhen deutlich gemacht! Nicht auf die „Schlange“ gilt es zu sehen, sondern auf ihn, als dem „Reiter auf dem weissen Pferd“, als Michael, dem Höchsten aller Engel! Er ist es, der an der Stelle Mose nun „für sein Haus“ Fürsprache bei Gott einlegt! Im Brief an die Hebräer, der in Wirklich „Brief an Versammlungsvorsteher“ heissen sollte sagt Paulus:

 

 (Hebräer 3:1-6)  Demzufolge, heilige Brüder, Mitgenossen der himmlischen Berufung [[(Berufung an den künftigen neuen, ersten „Himmeln“ der 144.000 Priesterkönige Anteil zu haben)]], betrachtet den Apostel [[Gesandten; Boten]] und Hohenpriester, den wir bekennen — Jesus. 2 Er war dem treu, der ihn dazu machte, wie auch Moses es in SEINEM ganzen Hause war. 3 Denn dieser ist einer größeren Herrlichkeit für würdig erachtet worden als Moses, insofern als der, der das Haus errichtet, mehr Ehre hat als dieses. 4 Natürlich wird jedes Haus von jemandem errichtet, doch der, der alle Dinge errichtet hat, ist Gott. 5 Und Moses war in SEINEM ganzen Hause als Dienender treu, zu einem Zeugnis der Dinge, von denen danach geredet werden sollte, 6 Christus aber [war] als ein Sohn über SEIN Haus [treu]. Wir sind SEIN Haus, wenn wir an unserem Freimut der Rede und unserem Rühmen der Hoffnung bis zum Ende standhaft festhalten.

 

Wir sind nur dann „Jesu Haus“, wenn wir auf ihn hören, weil er unser Hohepriesterkönig ist und wir seine Gebote halten, die mit Gottes Geboten weitestgehend identisch sind, das „GESETZ des Christus“! Seinen Namen als Retter gilt es zu verkünden! Das schliesst immer Jehovas Namen mit ein, den Jesus oder hebräisch „Yahoschua“ bedeutet doch: „Jehova ist Rettung“!

9)         Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen

 

Bedenken wir Jesu eigener Worte nach seiner Auferstehung, wo er etwa fünfhundert Versammelten „am Berg in Galiläa“ (1.Kor 15:6) erklärte: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden. Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“ (Mat 28:18)

 

http://serc.carleton.edu/images/integrate/info_team_members/currdev/teamwork_puzzle.v3.jpgEs gilt also alle Puzzleteile der Informationen zusammenzutragen, um das exakte,  unverfälschte Bild zu sehen! Dazu braucht es „Lehrer der guten Botschaft“, nicht Lehrer für irgendwelche religiösen Überzeugungen! Deine Mitarbeit ist gefragt!

 

http://www.windream.com/uploads/media/wd-Studentische-Mitarbeiter_590×275_01.jpgNicht Jesus als GOTT einer Dreieinigkeit gilt es zu erhöhen, sondern an die Stelle die Jehova ihm seitens der Propheten vorausgesagt hat: König und Hohepriester in Israel zu sein, diesmal nicht der fleischlichen Nation Israel, sondern dem „Israel Gottes“, dem von Moses bereits angekündigten „Königreich aus Priestern“, den 144.000 Auserwählten Gottes!

 

(Apostelgeschichte 8:12)  Als sie aber Philịppus glaubten, der die gute Botschaft vom [[(kommenden)]] Königreich Gottes und vom Namen Jesu Christi verkündigte, ließen sie sich taufen, sowohl Männer als auch Frauen.

 

Ganz eindeutig ist Jesu Name zu verkündigen, denn ausser in jenem Namen gibt es in Harmagedon keine Rettung! Dies erklärte Petrus an Pfingsten 33 u.Z. den versammelten Juden  deutlich: „Überdies gibt es in keinem anderen Rettung, denn es gibt keinen anderen Namen unter dem Himmel, der unter [den] Menschen gegeben worden ist, durch den wir gerettet werden sollen.“ (Apg 4:12) Keine Religion und keiner ihrer Führer werden uns retten!

 

Dass daran bis zur Endzeit nichts geändert hat bestätigt auch Johannes in der Offenbarung! Da wir nicht „Jehovas Volk“ sind, sondern Teil des „Königreichs des Sohnes seiner Liebe“, ergibt es einzigen Sinn, dass wir für Jesu Namen Zeugnis ablegen müssen, denn nur durch diesen Namen gibt es bei Gott Rettung!

 

(Offenbarung 12:17)  Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.

 

Jehovas Zeugen lehren, dass der Name Jehovas angerufen werden muss, was in sich nicht falsch ist, aber nicht die Worte des Paulus ins Zentrum stellen, die er unmittelbar davor in den Versen 9 und 10 äusserte. Die Rede ist nicht von Jehovas Namen, sondern von Jesus als „Herr“ und als „Retter“! 

 

(Römer 10:9, 10)  Denn wenn du dieses ‘Wort in deinem eigenen Mund’, daß Jesus Herr ist, öffentlich verkündigst und in deinem Herzen Glauben übst, daß Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden. 10 Denn mit dem Herzen übt man Glauben zur Gerechtigkeit, mit dem Mund aber legt man eine öffentliche Erklärung ab zur Rettung.

 

Paulus predigte den auferstandenen Jesus, das Thema des Römerbriefes Kapitel 10 handelt von den jüdischen Brüdern des Paulus, welche zwar Eifer für Gott haben, jedoch nicht gemäss genauer Erkenntnis. Diese jüdischen Mitbrüder hatten Jesus abgelehnt und ihn zu Tode gebracht. Sie hatten den Messias weder aufgrund der Aussagen der Propheten, noch durch Christi herausragenden Handlungen erkannt, welche doch genau jene prophetischen Worte erfüllten.

10)      Warum soll der Name Jesu angerufen und muss dazu öffentlich bekannt werden?

 

Beim Kapitel 10 des Römerbriefes ist Jesu Tod und die Auferstehung das Kernthema und nicht das Anrufen Jehovas, das so oder so Grundbedingung ist. Rettung seitens Jehovas ist nun zusätzlich mit dem Anerkennung Jesu als messianischem König verbunden! Jesus selbst hatte dies bestätigt:

 

*** Rbi8  Matthäus 10:32-33 ***

Jeder nun, der vor den Menschen bekennt, mit mir in Gemeinschaft zu sein, mit dem in Gemeinschaft zu sein, will auch ich vor meinem Vater, der in den Himmeln ist, bekennen; 33 wer immer mich aber vor den Menschen verleugnet, den will auch ich vor meinem Vater verleugnen, der in den Himmeln ist.

 

Vergleichen wir nun die einleitenden Worte des Paulus zu den Versen Römer 10:11-15, die Verse 9 und 10 mit dieser Aussage Jesus und der Behauptung von Jehovas Zeugen, dass Jehova angerufen werden muss. Nur ihrer Übersetzung, wird das Wort, das im Originaltext mit „Herrn“ wiedergegeben wird, durch „Jehova“ ersetzt. Sie verweisen dabei auf Joel 2:32, wo wirklich „Jehova“ steht!

 

(Joel 2:30-32)  Und ich will Wunder geben in den Himmeln und auf der Erde, Blut und Feuer und Rauchsäulen. 31 Sogar die Sonne wird in Finsternis verwandelt werden und der Mond in Blut vor dem Kommen des großen und furchteinflößenden Tages Jehovas. 32 Und es soll geschehen, daß jeder, der den Namen Jehovas anruft, sicher davonkommen wird; denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem werden die Entronnenen sein, so wie Jehova gesprochen hat, und unter den Überlebenden, die Jehova beruft.“

 

http://3.bp.blogspot.com/-NVE2vYrxzPQ/TyeqSZaGqhI/AAAAAAAABnA/L67YIqasIWs/s320/JesusChristReturnsLoRes.jpgDie Rede ist von Harmagedon, Gottes eigener Endschlacht gegen seine Feinde die Michael, der Erzengel mit seinen Engelheeren schlägt! Michael ist es, der all jene einsammeln wird, die er auserwählt und er wird sie durch seine Apostel zuvor versiegeln und nach Jerusalem bringen lassen! Michael aber tut nur das, was er vom Vater her hört! „Daher sprach Jesus: „Wenn ihr einst den Menschensohn erhöht habt, dann werdet ihr erkennen, daß ich es bin und daß ich nichts aus eigenem Antrieb tue; sondern so, wie der Vater mich gelehrt hat, rede ich diese Dinge. Und der mich gesandt hat, ist mit mir; er hat mich nicht mir selbst überlassen, weil ich allezeit das tue, was ihm wohlgefällig ist.“ (Joh 8:28, 29)

 

So oder so ist Jehova höchste Autorität aber nur durch Jesus, dem einzigen Mittler kommen wir zu ihm und darum ist auch Jesu Name von hoher Wichtigkeit, nicht um zu ihm zu beten, sondern Gott in seinem Namen die Bitte zu stellen, damit Gott hört und Jesus reagieren wird!

 

(Johannes 14:12-14)  Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Glauben an mich ausübt, der wird auch die Werke tun, die ich tue; und er wird größere Werke als diese tun, denn ich gehe zum Vater hin. 13 Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. 14 Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.

 

Die Frage muss erlaubt sein, ob Paulus aus Joel zitiert oder eine ähnlich lautende Aussage macht, die sich nun aber auf Jesus bezieht, weil er doch der von Jehova selbst eingesetzte neue „Herr“ in seinem eigenen „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ ist! Das Königreich Jehovas für Israel hatte aber mit Jesu Tod geendet! Der „Bund mit Levi“ war durch den besseren Königreichsbund ersetzt worden! Da braucht es gutes Unterscheidungsvermögen, um solche Differenzen hervorzuheben! Das geht deutlich auch durch die Worte des Paulus im Römerbrief hervor:

 

*** Rbi8  Römer 10:9-10 ***

Denn wenn du dieses ‘Wort in deinem eigenen Mund’, daß Jesus Herr ist, öffentlich verkündigst und in deinem Herzen Glauben übst, daß Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden. 10 Denn mit dem Herzen übt man Glauben zur Gerechtigkeit, mit dem Mund aber legt man eine öffentliche Erklärung ab zur Rettung.

 

Ein Gott von mindestens zweienJener Teil des genauen Verständnisses, das den angesprochenen Juden fehlte war nicht das Anrufen Jehovas, das taten sie bereits seit Jahrhunderten, sondern das Anerkennen des Messias im Fleische und dessen Auferstehung von den Toten als Machttat Jehovas. Dieser von Gott gegebene Mittler und König musste anerkannt und seither öffentlich als „Herr“ und „Haupt der Versammlung“ verkündet werden. Jesus ist dabei „ein Gott“ während Jehova „der GOTT“ ist und der Begriff Gott ganz einfach „Mächtiger“ bedeutet!

 

Fassen wir zusammen: Wenn Jesus Herr ist, dann müssen Menschen unabhängig ihrer Herkunft ihn als Herrn anerkennen, ihn öffentlich verkünden, dass aufgrund seines Todes Befreiung von Sünde und Todesstrafe erfolgen kann: Darum geht es in der guten Botschaft über Jesu Auferstehung und das kommende „Königreich der (neuen) Himmel“.

 

image071Dabei steht Jehova, als alleiniger Gott und Schöpfer weiterhin im Zentrum, weil Er ja diese Dinge geplant hat und sie durch Jesus ausführen lässt. Er hat sein irdisches Königreich und einen Überrest aus den Juden jedoch den Händen seines Sohnes anvertraut, nachdem er sich von seinem Volk dem fleischlichen Israel, von „Gomer“ zurückzog, damit Jesus schlussendlich alle Dinge, im Himmel und auf der Erde, wiederum unter sich vereine.

 

(Epheser 1:9-12)  Es ist nach seinem [[Jehovas]] Wohlgefallen, das er sich vorgenommen hat in sich selbst, 10 für eine Verwaltung an der Grenze der Fülle der bestimmten Zeiten, nämlich in dem Christus wieder alle Dinge zusammenzubringen, die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde. [Ja,] in ihm, 11 in dessen Gemeinschaft wir [[(die Apostel und die 144.000)]] auch zu Erben eingesetzt worden sind, indem wir vorherbestimmt wurden nach dem Vorsatz dessen, der alle Dinge gemäß dem Rat seines Willens wirkt, 12 damit wir zum Lobpreis seiner Herrlichkeit dienen sollten, wir, die wir zuerst auf den Christus gehofft haben.

 

Bedenken wir, dass Jehova sein Volk Juda „Lo-Ruhama“ (Hosea 1:6) verworfen hat und die Christenheit „Lo-Ammi“ nicht sein Volk ist, weil er sein wirkliches Volk, das „Israel Gottes“ erst am kommenden Gerichtstag Harmagedons durch individuelle Wahl mittels Urteil seines Sohnes erwählt! Niemand kann diesem Entscheid vorgreifen, indem er dieses Gericht in die Vergangenheit verlegt, ohne dadurch die Prophezeiungen zu verleugnen.

 

(Zu 10)  Vergleiche Grafik: Schema zu Hoseas Prophezeiungen II)

 

Menschen müssen, damit sie mit der guten Botschaft des Friedensreiches unter Jesu Führung bekannt werden, durch andere darüber belehrt werden, die ihrerseits diese Dinge predigen und dazu ausgesandt wurden. Das alles benötigt eine gewisse minimale Organisation, nicht aber eine Kirchenhierarchie! Diese Organisation funktionierte während es ganzen ersten Jahrhunderts auf der Ebene von unabhängigen Versammlungen!

11)      Wann begann und wann endet die Ernte?

 

Johannes der Täufer kündigte im Voraus den Messias an: Jesus selbst begann die Erntearbeit und stellte Erntearbeiter ein. Die Apostel waren die ersten, welche diese Arbeit annahmen und später mit Jesus in ein Bundesverhältnis traten, seine „Braut“ wurden.

 

Schon bald scharten sich aber auch andere Jünger um Jesus, die durch ihn belehrt wurden und die er gleichfalls in Gruppen von je zwei aussandte, um ihrerseits Ernte einzubringen, Menschen die später nach seinem Tod weiterhin in dieser Erntearbeit mitwirken würden.

 

http://www.lds.org/bc/content/ldsorg/content/images/twelve-and-the-70-Jesus-480.jpg*** Rbi8  Lukas 10:1-2 ***

Nach diesen Dingen bezeichnete der Herr siebzig andere und sandte sie zu zweit vor sich her in jede Stadt und jeden Ort, wohin er selbst zu gehen im Begriff war. 2 Dann begann er zu ihnen zu sagen: „Die Ernte ist wirklich groß, aber der Arbeiter sind wenige. Bittet daher den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte aussende.

 

Die Vorbereitung für die Ernte begann somit mit Jesu Predigttätigkeit, unmittelbar nach dessen Taufe im Jordan. Wie lange würde sie andauern? Bis die gesamte Ernte eingebracht wäre, eine begrenzte, im Voraus bestimmte Zeitspanne, die zu einem definierten Zeitpunkt ihr Ende finden würde: Dem Abschluss der Ernte, am Gerichtstag Jehovas, wo Jesus die „Schafe von den Böcken“ trennt! Danach ist das Predigen umsonst, weil keiner mehr den tiefen Graben durchschreiten kann! (Mat 24:31-46; Lu 16:19-31)

 

[2] Vergleiche Grafik: 9.3  Jehovas Rettungsvorkehrung: Gottes Königreich; „neue Himmel“ und eine „neue Erde“)

 

Da Jesus unmittelbar nach seinem Tod zum Priesterkönig „nach der Weise Melchisedeks“ erhoben wurde, waren von da an alle, welche sich ihm in der Taufe hingegeben hatten, mit ihm im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ vereint. Dieses Königreich ist die „eine Hürde“, in die alle „Schafe“ vereint werden. Jesus ist seit jenem Tag „Herr der Herren“ und „König der Könige“.

 

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[3] Vergleiche: Zeitband Jesu Tod bis Auferstehung

[4] Vergleiche Grafik: 8.2  Schafe aus zwei Herden zu einer Hürde unter einem Hirten vereint

[5] Vergleiche: 8.2  Schafe aus zwei Herden zu einer Hürde unter einem Hirten vereint

 

Paulus hatte vor gewarnt, dass wir nicht in bestimmte Personen oder deren Organisationen, wie diese oder jene Religionsgruppe getauft werden können, sondern ausschliesslich in den Christus! „Was ich meine, ist dies, daß jeder von euch sagt: „Ich gehöre zu Paulus“, „Ich aber zu Apọllos“, „Ich aber zu Kẹphas“, „Ich aber zu Christus.“ Der Christus besteht geteilt. Paulus wurde doch nicht etwa für euch an den Pfahl gebracht? Oder wurdet ihr im Namen des Paulus getauft?(1.Kor 1:12, 13) Paulus erklärte daher den Kolossern:

 

*** Rbi8  Kolosser 1:13-14 ***
Er hat uns von der Gewalt der Finsternis befreit und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt, 14 durch den wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben, die Vergebung unserer Sünden.

 

http://ivarfjeld.files.wordpress.com/2009/09/vaticano-1e-05-pm-a.jpgErst Jesu Tod erbrachte dieses Lösegeld, um von Sünde zu befreien und dazu war die Anerkennung von Jesu Tod und seiner Auferstehung im Fleische eine Voraussetzung, damit dieses Lösegeld auf den Einzelnen Anwendung finden kann. Die Taufe jedes geistig erwachsenen Christen bestätigt diese Annahme und Versetzung in das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“. Wer sich zu der oder jener Religion gehörend bezeichnet formt somit nicht weiter Teil dieses Königreiches, da Jesus „Hoherpriester“ ist und jede Religionen ihren eigenen „Höchsten Priester“, den „Pontifex maximus“ oder eine Gruppe in dieser Stellung hat und ein getrenntes, usurpiertes „Königreich mit ihrer eigenen Rechtsordnung!

 

image078An Pfingsten wurden 120 Personen in dieses „Königreich des Christus“ aufgenommen, darunter waren die elf Apostel. Das Einbringen der Ernte nahm an jenem Tag seinen Verlauf. Jesus bestätigte diese Aufnahme in sein Königreich durch Ausgiessen heiligen Geistes, der ihm von Jehova verliehen wurde. Dieselbe Gabe des Geistes wurde am selben Tag durch die Taufe auf etwa 3000 Juden ausgedehnt, Männer wie Frauen (Apg. 1:15; 2:37-42). Etwas später dann wurde derselbe heilige Geist bei ihrer Taufe auf die Samaritaner ausgegossen und am Ende von dreieinhalb Jahren auf die ersten Menschen aus den Nationen: Auf die Hausgemeinschaft des Kornelius. Damit war der Eingang in Jesu Königreich jedem Menschen aller Nationen offen der sich belehren liess und sein Herz zur Taufe bereitete.

 

Allerdings säte auch Satan seinen „Samen“ inmitten des Weizens. Scheinchristen, die schon bald den wahren Weizen überwuchern würden. Jesu Warnung traf ein und die Apostel wehrten bis zu ihrem Tod durch Richtigstellung jener Dinge, welche durch „falsche Christusse“, „falsche Apostel“, „falsche Propheten“, „falsche Lehrer“ und „falsche Brüder“ verunreinigt wurden.

 

BeichteDie Ernte endet genau am Gerichtstag. Dort erst wird zwischen „Weizen“ und „Unkraut“ unterschieden werden. Diese Arbeit liegt nicht in den Händen unvollkommener Menschen und hat nichts mit der von der Katholischen Kirche gelehrten „Absolution von Sünden“ in einem Beichtakt zu tun. Jeder Einzelne wird aufgrund seiner Handlungen vom „Richter der ganzen Erde“ beurteilt, durch Jehova selbst. Auch der Tod löscht keine Sünden aus, wie dies Jehovas Zeugen behaupten. Sünde findet nur durch Reue und echte Werke der Reue Vergebung!

 

Das Gericht über all jene, welche im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes getauft sind aber hat Jehova in die Hände seines Sohnes Jesus gelegt. Wer den Sohn nicht anerkennt, auf dem bleibt das ursprüngliche Gericht, das uns als Nachkommen Adams unter den Tod verbannt hat.

 

image081*** Rbi8  Johannes 5:21-24 ***

Denn so, wie der Vater die Toten auferweckt und sie lebendig macht, so macht auch der Sohn die lebendig, welche er will. 22 Denn der Vater richtet überhaupt niemand, sondern er hat das gesamte Gericht dem Sohn übergeben, 23 damit alle den Sohn ehren, so wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. 24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer auf mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben, und er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod zum Leben hinübergegangen.

 

Glaube folgt auf das Hören. „Glaube ohne Werke ist tot“, sagt der Jünger Jakobus in seinem Brief. Es muss also ein Glaube sein, der sich durch die Werke zeigt, Früchte, welche wirklich gut sind, dem von Jesus und den Propheten aufgezeichneten entsprechen und welche den gesunden Zustand des Baumes aufzeigen! Ein fauler Baum bringt keine guten Früchte hervor! (Lu 3:7-9)

12)      Jesu Rückkehr erfolgt in vier einzelnen Etappen

 

Jesus hatte angekündigt, dass bis zu seiner erste Rückkehr am „Tag des Herrn“ die „Arbeit im Weinberg“ nicht abgeschlossen sein werde. Versuchen wir uns dies deutlich vorzustellen: Jesu Rückkehr erfolgt nicht in einem einzigen Akt, wie dies einige christliche Kirchen verbreiten, sondern in fünf deutlich getrennten Etappen:

 

1)  Seine erste Wiedereinführung in die bewohnte Erde, was der Geburt der „neuen Nation entspricht, wo der „männliche Sohn“ mit dem „eisernen Zepter“ erscheint, aber kurz darauf erneut zu Gottes Thron entrückt wird [B1].

 

*** Rbi8  Offenbarung 12:5-6 ***

Und sie [[die schwangere Frau im Himmel]] gebar einen Sohn, einen Männlichen, der alle Nationen mit eisernem Stab hüten soll. Und ihr Kind wurde entrückt zu Gott und zu seinem Thron. 6 Und die Frau [[die zufolge der Frühauferstehung nun erneut lebenden 12 Apostel, die „Braut des Lammes“]] floh in die Wildnis, wo sie eine von Gott bereitete Stätte hat, damit man sie dort tausendzweihundertsechzig Tage ernähre.

 

(Zu 9)  Vergleiche: Zeitband  „Tag des Herrn“)

 

Beachten wir, dass die „Frau“ für 1260 Tage „in der Wildnis“ ernährt wird, somit nicht innerhalb „Jerusalems“ gesucht werden kann. Die „Frau“ sind die zwölf Apostel, welche wie eine „nährende Mutter“ ihre geistigen Kinder grossgezogen haben. Sie wurden durch Jesus am Tag seiner ersten Wiederkehr, in der „Frühauferstehung“ als jene auferweckt, die „dem Christus während seiner Wiederkehr angehören“ (nicht „Gegenwart“, wie die NEUE WELT ÜBERSETZUNG das griechische Wort parousia wiedergibt) (1.Kor 15:22, 23; Phi 3:11, 17-21).

 

2)  Das zweite Erscheinen Jesu, mit all seinen Engeln, ist am Gerichtstag, jenem Tag, den nur der Vater kennt; nicht einmal die Engel kennen ihn. Er wird durch deutliche Zeichen angezeigt werden [B2].

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/20/Il_Giudizio_Universale.jpg/220px-Il_Giudizio_Universale.jpg*** Rbi8  Matthäus 24:34-37 ***

Wahrlich, ich sage euch, daß diese Generation [[(welche die ersten Zeichen sieht)]] auf keinen Fall vergehen wird, bis alle diese Dinge geschehen. 35 Himmel [[(die „alten“ der heutigen Machthaber)]] und Erde [[(der gottentfremdeten Menschen)]] werden vergehen, meine Worte aber werden auf keinen Fall vergehen.

36 Von jenem Tag und jener Stunde hat niemand Kenntnis, weder die Engel der Himmel noch der Sohn, sondern nur der Vater. 37 Denn geradeso wie die Tage Noahs waren, so wird die Gegenwart [[Wiederkehr]] des Menschensohnes sein.

           

Diesmal kommt Jesus mit allen Engeln, um all jene Menschen voneinander zu trennen, die behaupten ihm anzugehören, die „Schafe von den Böcken“:

 

*** Rbi8  Matthäus 25:31-33 ***

Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit gekommen sein wird und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf seinen Thron der Herrlichkeit setzen. 32 Und alle Nationen werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen voneinander trennen, so wie ein Hirt die Schafe von den Ziegenböcken trennt. 33 Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken.

 

3)  Die dritte Wiederkehr ist zur „Hochzeit des Lammes“ (Off 19:7), wo er sich allein mit seiner „Braut, der Frau des Lammes“ in der „Wildnis“ trifft (Off 21:9). Dazu sind keine Gäste geladen!

 

4)  Schlussendlich folgt die vierte Wiederkehr der Tag der Urteilsvollstreckung. Die Nationen, welche sich gegen den Anspruch Jesu auf die Souveränität über die Erde zur Wehr stellen, die den „Reiter auf dem weissen Pferd“ in Harmagedons Endschlacht herausfordern und angreifen. Sie werden vernichtet (Off 19:11-21) [B3].

 

Die letzten beiden Herausforderer betreffend Souveränität über die gesamte Erde, „das wilde Tier“ und „der falsche Prophet“ werden durch Jesus endgültig im Feuersee zunichte gemacht. Bedenken wir, dass zu jenem Zeitpunkt die Religionen bereits vernichtet sind!

 

(Vergleiche: Vorwort E-Buch: Der falsche Prophet)

 

4)    http://u.jimdo.com/www54/o/s52bd6068d18f0a6d/img/i540f64ad70b9e960/1353789482/std/image.jpgEinige Zeit nach dem Gericht ist die vierte Wiederkehr angesagt: Das Lamm erscheint zur Hochzeit! (Mat 25:1-10). „Die Frau“, Jesu „Braut“, seine zwölf Apostel haben sich in der „Wildnis“ auf die Hochzeit vorbereitet und sind in ihre „langen weissen Kleider gehüllt“ (Off 19:7, 8). Jesus „trinkt aus dem Wildbachtal“ und er erhebt daher sein Haupt! (Ps 110:7) Die „Frau“, die Apostel dürfen sich daher auf ihre Throne setzen und sind an der Versiegelung des Überrests beteiligt (Mat 19:28; Off 7:1-8)

 

5) Zum Abschluss kommt Jesu fünfte Wiederkehr und endgültige „Wiedereinführung in die bewohnte Erde“, der Vater selbst wird für seinen Sohn, den Bräutigam wiederum Zeugnis ablegen. Er ist der Erbe aller Dinge, welche die Mächtigen zurücklassen müssen. Die Engel sind ihm nun Diener. Die alten Himmel der Macht sind inzwischen zusammengerollt (Heb 1:2, 7).

 

*** Rbi8  Hebräer 1:5-6 ***

Zu welchem der Engel sprach er zum Beispiel jemals: „Du bist mein Sohn; ich, ich bin heute dein Vater geworden.“? Und wiederum: „Ich selbst werde sein Vater werden, und er seinerseits wird mein Sohn werden.“? 6 Wenn er aber seinen Erstgeborenen wiederum in die bewohnte Erde einführt, sagt er: „Und alle Engel Gottes sollen ihm huldigen.“

 

http://christlicheperlen.files.wordpress.com/2013/03/his_ascension006.jpgDer Beginn von Jesu Wiederkehr ist sein Herabkommen zum Ölberg, von wo her er aufgefahren ist. Dort wird er von den Aposteln und den aus der ganzen Welt herbeigeeilten „Versiegelten“ sein Herabkommen erwartet, das gleich sein wird wie er aufgefahren ist: „Und als sie unverwandt zum Himmel schauten, während er hinfuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißen Kleidern neben ihnen, und sie sprachen: „Männer von Galilạ̈a, warum steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, in derselben Weise, wie ihr ihn in den Himmel habt gehen sehen.“ (Apg 1:6-11)

 

Der Tag der „Heirat“ ist etwas, das im Versteckten, dort, in der Abgeschiedenheit der Zuflucht der Apostel geschieht. Die „Braut“ hatte sich während der Zeit der 1260 Tage in der „Wildnis“ bereits geschmückt und sich für ihren Bräutigam bereitgemacht [B2e] (Off 19:7, 8).

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/b9/Schadow,FW-Die_klugen_und_t%C3%B6richten_Jungfrauen-1.JPG/220px-Schadow,FW-Die_klugen_und_t%C3%B6richten_Jungfrauen-1.JPGNur die Hälfte der zehn „Brautjungfrauen waren bei der Rückkehr des Bräutigams wachend, in dessen Erwartung und warnten die anderen. Die übrigen fünf waren nicht nur wie die übrigen eingeschlafen, sie hatten auch kein Öl mehr für ihre Lampen: Kein Verständnis, was wirklich geschieht. Nur die „wachen“ fünf „Jungfrauen“, mit ihrer leuchtenden Lampe, werden allein zur Hochzeitsfeier hereingelassen [BbB; a1]. Sie sind Begleiterinnen der „Braut“, der zwölf Apostel, aber nicht die „Braut“ selbst, wie viele christliche Religionen von ihren „Heiligen“ oder „Gesalbten“ oder ihrer „Stammaposteln“ behaupten! Wie sonst könnten sie Jesus um „Mitternacht“ erwarten, wenn er „von der Hochzeit kommt“?

 

Die „Hochzeit des Lammes“ (Off 19:7) und das „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ (Off 19:9) sind ganz offensichtlich zwei unterschiedliche Ereignisse, zu unterschiedlichen Zeitpunkten und mit unterschiedlichen Beteiligten und an unterschiedlichen Orten! Wir brauchen nur mit wachem Verstand genau hinzuhören! (Lu 12:32, 35-48)

 

5 foolish virgins want in, but not allowed*** Rbi8  Matthäus 25:10-12 ***

Während sie hingingen, um zu kaufen, traf der Bräutigam ein, und die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm hinein zum Hochzeitsfest; und die Tür wurde verschlossen. 11 Danach kamen auch die übrigen Jungfrauen und sprachen: ‚Herr, Herr, öffne uns! 12 Er gab zur Antwort: Ich sage euch die Wahrheit: Ich kenne euch nicht.

 

Jesus kennt jeden Namen der in der „Buchrolle des Lammes des Lebens“ verzeichnet ist!

 

http://www.lebensentscheidung.de/himmelhoelle/images_zambrano/test_clip_image003.jpgJene schlafenden „Brautjungfrauen“ waren daher überhaupt nicht in „des Lammes Buchrolle des Lebens“ eingetragen, die doch durch Jesus selbst im Himmel geführt wird! Darin gelöscht aber wird jeder, der bei den „Krämern“, innerhalb „Babylons der Grossen“ nach geistigem Öl sucht!

 

Die Offenbarung verrät, wer das politische oder/und das religiöse „wilde Tier“ symbolisch „anbetet“ nicht gleichzeitig auch noch bei Jesus im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ eingetragen sein kann: Entweder, oder! „Und alle, die auf der Erde wohnen, werden es anbeten; der Name von keinem von ihnen steht von Grundlegung der Welt an in des Lammes Buchrolle des Lebens geschrieben, das geschlachtet worden ist.“ (Off 13:8) Beachten wir, welche weitere klare Einschränkung gemäss der Offenbarung existiert:

 

(Offenbarung 21:27)  Doch irgend etwas Unheiliges und jeder, der Abscheuliches und Lüge verübt, wird keinesfalls in sie eingehen, nur diejenigen, die in des Lammes Buchrolle des Lebens eingeschrieben sind.

 

Ausser den fünf verständigen „Brautjungfrauen“, die zum „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ aus allen Teilen der Erde durch versiegelte Briefe zusammengerufen werden sind aber etwas später noch viele andere Gäste zu einer weiteren Hochzeitsfeier geladen: Wenn Jesus dem Vater das inzwischen in den acht Tagen des „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ aufgerichteten „Königreich der (neuen) Himmel“ dem Vater übergibt (Off 21:1-5). Viele von jenen ursprünglich Geladenen aber zeigen sich als unwürdig.

 

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*** Rbi8  Matthäus 22:2-6 ***

Das Königreich der Himmel ist einem Menschen, einem König, gleich geworden, der für seinen Sohn ein Hochzeitsfest veranstaltete. 3 Und er sandte seine Sklaven aus, um die Geladenen zum Hochzeitsfest zu rufen, aber sie wollten nicht kommen. 4 Wieder sandte er andere Sklaven aus, indem er sprach: ‚Sagt den Geladenen: „Siehe, ich habe mein Essen zubereitet, meine Stiere und Masttiere sind geschlachtet, und alles ist bereit. Kommt zum Hochzeitsfest. 5 Doch sie gingen uninteressiert weg, der eine auf sein eigenes Feld, der andere seinen Handelsgeschäften nach; 6 die übrigen aber ergriffen seine Sklaven, behandelten sie schmählich und töteten sie.

 

Die zuerst geladenen Hochzeitsgäste hatten sich von der Hochzeitsfeier losgebeten, sie hatte alle Ausreden die Einladung abzulehnen. Ihre Stadt (das alte, gegenbildliche „Jerusalem“ der Führer der Christenheit) wird in Harmagedon zerstört werden. Sie wünschen sich, dass ihre Organisation auf ewige funktioniert, bestimmt aber wünschen sie nicht das Zurückkommen Jesu! Darum erklärt der Christus ihnen: „Im übrigen, diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde: Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir.“ (Lu 19:27)

 

Andere Gäste wurden danach gesucht, gute und böse, auf den Strassen die aus jener Stadt („Jerusalem“, aus der Christenheit) herausführten. Diese Gäste haben sich alle in ihr festliches Gewand gehüllt. Das bedeutet, dass sie bereut haben und nun ausschliesslich ihrem Hohepriesterkönig dienen!

 

Es sind somit Menschen, die das gegenbildliche „Jerusalem“ noch vor dessen Zerstörung innerhalb „Babylons der Grossen“ verlassen haben. Menschen die sich aufgrund der Verpflichtungen dieses Systems nicht losbitten, die ihren Bundesverpflichtungen nun gegenüber ihrem König nachkommen: Es ist die „grosse Volksmenge“ aus allen Nationen, Menschen die wie „Schafe“ auf ihren „wahren Hirten“ und nicht auf die „Lohnhirten“ hören!

 

 *** Rbi8  Matthäus 22:9-10 ***

Geht daher auf die Straßen, die aus der Stadt hinausführen, und ladet irgend jemand, den ihr findet, zum Hochzeitsfest ein.‘ 10 Daher gingen jene Sklaven hinaus auf die Straßen und versammelten alle, die sie fanden, sowohl Böse wie Gute; und der Raum für die Hochzeitsfeierlichkeiten wurde mit den zu Tisch Liegenden gefüllt.

 

Es ist heute die Zeit, die Hochzeitsgäste einzuladen, ausserhalb „Jerusalems“, das ja noch nicht zerstört ist, auf den Strassen die davon weg führen. Die Aufforderung es zu verlassen ist bereits deutlich erfolgt! Diese Einladung ergeht heute durch Menschen wie Du und ich, welche die „Zeiten und Zeitabschnitte“ inzwischen zu verstehen gelernt haben, weil sie nun in dieser Zeit leben, in der „das Verständnis überströmend“ sein wird (Da 12:3, 4).

 

Jesus explains meaning of storyWirst Du bei der Verbreitung der Einladung mithelfen? Möglichst viele Menschen müssen die gute Botschaft vor dem Gerichtstag erhalten, damit sie reagieren können! Einige von ihnen werden immer noch die Möglichkeit haben zu den „neuen Himmeln“ zu gehören, der kommenden Verwaltung der Erde, andere zur „neuen Erde“, um ihr eigenes Erbe an Land anzutreten.

 

*** Rbi8  Hebräer 2:5 ***
Denn nicht Engeln hat er die künftige bewohnte Erde unterworfen, von der wir reden.

 

Die „neue Erde“ ist nicht Geistwesen unterordnet! Von Menschen zu „Heiligen“ oder „Gesalbten“ Erklärte, die im mysteriösen geistigen „Himmel“ seien, wie dies die meisten christlichen Kirchen behaupten: Dies ist und bleibt ein unbiblisches Ammenmärchen. Wer die Symbolik von „Himmel“ nicht verstanden hat, die ganz einfach „Herrschaft“ bedeutet wird auch die übrigen Symbole auslegen wie er will!

 

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Diese Lehre, dass „die Auferstehung (der Toten) bereits geschehen sei“ stammt ursprünglich innerhalb der Christen von Hymenäus, Alexander und Philetus. Paulus warf jene zur Versammlung Ephesus hinaus! Er „übergab sie Satan“, damit sie „gelehrt würden nicht zu lästern“. Er schrieb im 1.Brief an Timotheus: „Zu diesen gehören Hymenạ̈us und Alexander, und ich habe sie dem Satan übergeben, damit sie durch Züchtigung gelehrt werden, nicht zu lästern.“ (1.Ti 1:18-20) Paulus bezeichnet somit beide Lehren, die himmlische Auferstehung und die Auferstehung zur Hölle als „Lästerung“! Wie viele Millionen von Menschen folgen bis heute demselben Pfad?

 

Im 2. Brief an Timotheus erklärte er den Grund für den Hinauswurf:  Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten, und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän. Hymenạ̈us und Philẹtus gehören zu diesen. Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger.“ (1.Ti 1.18-20; 2.Ti 2:16-18)

 

http://www.dioezese-linz.at/redsys/data/4285_admin/Maria_Himmelfahrt.jpgEs gibt für Menschen nur Auferstehung auf der Erde! Allein Jesus kehrte in den Himmel zurück, aus dem er gekommen war! Wohin Jesus ging konnte ihm kein Mensch nachfolgen, auch nicht die Apostel oder gar Maria! Religiöse Märchen die in Wirklichkeit harte Lügen sind und Verderben mit sich bringen! Romantisch, süss, scheinbar liebenswert – aber trotzdem todbringende Lüge! Mit aller Deutlichkeit sagte Jesus dasselbe zu seinen Aposteln, was er zuvor schon den Juden erklärt hatte: „Kindlein, noch eine kleine Weile bin ich bei euch. Ihr werdet mich suchen; und so, wie ich zu den Juden gesagt habe: ‚Wohin ich gehe, könnt ihr nicht hinkommen‘, sage ich jetzt auch zu euch.“ (Joh 13:33) Zuvor hatte Jesus dies den Aposteln bereits unumwunden erklärt:

 

 (Johannes 8:23)  Da sagte er weiter zu ihnen: „Ihr seid von den unteren Bereichen; ich bin von den oberen Bereichen. Ihr seid von dieser Welt; ich bin nicht von dieser Welt.

 

Jesus erklärte ihnen andererseits, dass sie hier auf der Erde bei seiner Wiederkehr auferstehen werden, am „Tag des Herrn“ und er zu ihnen zurückkehre, sie da sein Eigentum werden, seine „Frau“; er versprach ihnen zudem: „wo ich bin werdet auch ihr sein“: Im „neuen Jerusalem“, von wo aus die „neuen Himmel“ die „neue Erde“ regieren werden! (Joh 12:26; 14:3, 4; 17:24)

 

Nur wer dieselbe Behauptung wie Hymenäus vertritt muss schlussfolgern, dass jene bereits auferstandenen Toten entweder im „Himmel“ oder in der „Hölle“ seien, denn unter den Lebenden sind sie doch nicht zu finden! Damit ist Tür und Tor für persönliches Spekulieren geöffnet! Bestimmt nicht etwas, das ein seriöser „Arbeiter des Herrn“ auch nur wagen würde! Dasselbe Los, wie des Hymenäus, Alexander und Philetus wird jene erwarten! Gott duldet keine Lügner und unwillentlicher Irrtum muss korrigiert werden! Es gibt nur einen Massstab bei Gott!

 

Die „neuen Himmel“ sind ebenso hier auf der Erde, sie bilden doch „die (kommende, neue) Verwaltung an der Fülle der Zeiten der Nationen“! (Eph 1:8-12) Der Aufbau und die Leitung ist dem „Menschensohn“, Jesus und mit ihm 144.000 Menschen vorbehalten, unter Führung der Apostel von je 12.000 „Erstlingen“, welche sie zu richten haben (1.Kor 6:3). Einige davon, die in der Endzeit „Versiegelten“ werden das alte System überleben, andere die „Erstauferstehung“ aus dem Tod erlangen und beide zusammen „mit dem Christus tausend Jahre regieren“ (Off 20:5, 6; 20:6).

 

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13)      Letztendliches Einbringen der Ernte liegt in den Händen von Engeln

 

Hesekiel hatte eine Vision, die mit dem Endgericht im Zusammenhang steht. Es geht um Kennzeichnung der zum Überleben Ausgesonderten „Schafe“, der „grossen Volksmenge“:

 

http://us.cdn4.123rf.com/168nwm/belchonock/belchonock1203/belchonock120300204/12553114-alte-b-cher-schriftrollen-feder-und-tintenfass-stift-auf-holztisch-auf-braunem-hintergrund.jpg *** Rbi8  Hesekiel 9:3-4 ***

Und was die Herrlichkeit des Gottes Israels betrifft, sie wurde über den Cheruben hinweg, über denen sie sich befand, emporgehoben zu der Schwelle des Hauses hin, und er begann dem Mann zuzurufen, der mit dem Linnen bekleidet war, an dessen Hüften das Tintenfaß eines Sekretärs war. 4 Und Jehova sprach weiter zu ihm: Geh mitten durch die Stadt, mitten durch Jerusalem [[die an Chrus Glaubenden]], und du sollst ein Kennzeichen an die Stirn der Menschen anbringen, die seufzen und stöhnen über all die Abscheulichkeiten, die in seiner Mitte getan werden.“

 

Wenn das alte „Jerusalem“ die Christenheit als Gesamtes bedeutet, so sind innerhalb dieser grossen Menschenmenge viele ehrlichgesinnte Personen, welche „seufzen und stöhnen über all die Abscheulichkeiten, die in seiner Mitte getan werden“. Sie verstehen die Aufforderung: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk“, wenn sie auf die Konsequenzen hingewiesen werden, die es mit sich bringt an der Seite der „grossen Hure“ gefunden zu werden! Auf Hurerei steht gemäss GESETZ die Todesstrafe!

 

Jesus gab im „Gleichnis vom Sämann“, vom „Weizen“ und vom „Unkraut“, weitere wichtige Hinweise. Er zeigt, dass jene Engel sind, welche die Ernte am Ende des Systems ins Vorratshaus einbringen.

 

Er selbst, der „Menschensohn“ ist es, der zwischen „Schafen und Böcken“ unterscheidet, als Gottes „Sekretär“ am Gerichtstag eine Kennzeichnung vornimmt. Jesus selbst ist somit der „Mann in weissen Leinen“. Jene anderen sechs Männer, ebenfalls in „weissen Leinen“, sie stellen seine Engelheere dar, wie Jesus dies im Gleichnis mit den Sämann und den Schnittern deutlich zeigt.

 

Ein Engel, der über die Erde fliegt kündet jenes Gericht an:

 

(Offenbarung 14:6, 7)  Und ich sah einen anderen Engel in der Mitte des Himmels fliegen, und er hatte eine ewige gute Botschaft, um sie als frohe Nachricht denen zu verkünden, die auf der Erde wohnen, sowie jeder Nation und [jedem] Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk, 7 indem er mit lauter Stimme sprach: „Fürchtet Gott, und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen, und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat.“

 

Dort können wir auch erkennen, dass es den „Abschluss eines Systems der Dinge“ darstellt, den grossen, furchteinflössenden Gerichtstag Gottes für die ganze Erde.

 

*** Rbi8  Matthäus 13:39-43 ***

Die Ernte ist ein Abschluß eines Systems der Dinge, und die Schnitter sind Engel. 40 So, wie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, so wird es beim Abschluß des Systems der Dinge sein. 41 Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Königreich alle Dinge herauslesen, die Anlaß zum Straucheln geben, und Personen, die gesetzlos handeln, 42 und sie werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird [ihr] Weinen und [ihr] Zähneknirschen sein. 43 Zu jener Zeit werden die Gerechten so hell leuchten wie die Sonne im Königreich ihres Vaters. Wer Ohren hat, höre zu!

 

Hören wir zu! Wir haben Ohren, um zu hören und Verstand, um zu verstehen! Es betrifft Dich und mich!

 

Zuerst wird das „Unkraut“ zusammengelesen, jene, welche den Willen des Vaters nicht anerkannten, sondern den Willen von Menschen, sei es den eigenen Familienangehörigen oder jenen von Herrschern oder von Kirchenfürsten an die erste Stelle setzten. Auch der Prophet Joel kündigte diesen Teil der Ernte am System Satans deutlich an. Auch dort sind es Engel die herabsteigen, um die Traubenernte der Erde abzuernten: Saure Trauben!

 

In der Offenbarung wird erwähnt, dass Engel mit ihren Pferden die „Weinkelter“ treten werden! (Vergl. Off 14:14-20)

 

*** Rbi8  Joel 3:13-17 ***

Legt eine Sichel an, denn die Ernte ist reif geworden. Kommt, steigt herab, denn [die] Weinkelter ist voll geworden. Die Kelterkufen fließen tatsächlich über; denn ihre Schlechtigkeit ist ausnehmend groß geworden. 14 Mengen, Mengen sind in der Tiefebene der Entscheidung [[(Tiefebene Jesreel, wo Har-Megiddo liegt)]], denn nahe ist der Tag Jehovas in der Tiefebene der Entscheidung. 15 Sonne und Mond, sie werden sich gewiß verfinstern, und die Sterne, sie werden ihren Glanz tatsächlich zurückziehen. 16 Und Jehova wird aus Zion brüllen, und aus Jerusalem wird er seine Stimme erschallen lassen. Und Himmel und Erde werden gewiß erbeben; aber Jehova wird eine Zuflucht sein für sein Volk und eine Festung für die Söhne Israels. 17 Und ihr werdet erkennen müssen, daß ich Jehova bin, euer Gott, der ich auf Zion, meinem heiligen Berg, weile. Und Jerusalem soll eine heilige Stätte werden; und was Fremde betrifft, sie werden es nicht mehr durchziehen.

 

Karte MegidoIn Harmagedons Urteilsvollstreckung, in der „Tiefebene der Entscheidung“, endet jeder Widerstand gegen Gottes Königreich, das in Jesu Händen liegt, gegenüber dem  Königreich des Sohnes seiner Liebe“! Es ist der Tag des Zornes Jehovas und ein erdenweites Einschreiten der Engelheere: Gegen jeden gerichtet, der nicht zum Überleben gekennzeichnet ist! Damit ist der Weg frei, Gottes Königreich über die ganze Erde wirksam handeln zu lassen. All jene, welche auf die Ankündigungen der Propheten gehört haben fliehen hin „zum Tal Jehovas“, nicht hin zu den „Bergen“-gleichenden mächtigen Erhöhungen der Politik oder Religion (Sach 14:3-5). Paulus sagt, was daraufhin folgen wird:

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:24 ***

Als nächstes das Ende, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat.

 

Das Ende der von Daniel verkündeten Frist von 1335 Tagen ist gekommen! [Bb1] Daniel tritt zu seinem eigenen Los im „Königreich des Vaters“ an: Er gehört zu den Priesterkönigen!

 

*** Rbi8  Daniel 12:12-13 ***

Glücklich ist, wer harrt und wer die eintausenddreihundertfünfunddreißig Tage erreicht!

13 Und was dich selbst betrifft, geh dem Ende entgegen; und du wirst ruhen, aber du wirst aufstehen zu deinem Los am Ende der Tage.“

 

Der gesamte heutige menschliche „Himmel“, aus jeder Art „Macht und Autorität“, aus Rang und Ehre, wird sich verfinstern. Die am jetzigen ersten „Himmel“ der Macht stehende „Sonne“, der „Mond“ und die „Sterne“ werden ihren Glanz endgültig verlieren. In Harmagedons Endschlacht wird jede Macht und Autorität dieses Systems ihr endgültiges Ende finden. Jesu Worte aber, seinen Aposteln gegenüber, sie kommen nun zu ihrem Höhepunkt:

 

*** Rbi8  Matthäus 19:28-29 ***

Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten. 29 Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Ländereien verlassen hat, wird vielmal mehr empfangen und wird ewiges Leben erben.

 

Jehova wird nun durch Jesus, unter Mitarbeit der zwölf ernannten Oberrichter, seinen Aposteln, worin Paulus mit eingeschlossen ist, die neuen Autoritäten in Politik, Justiz und Wirtschaft u.a. bestimmen. Religionen wird es keine mehr geben (Off 18:21-24).

 

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Eine von Grund auf neu errichtete Autorität von 144.000 Priesterkönigen wird ihre Regierungs- und Leitungsfunktion unter allen Nationen und in allen Städten der Erde am selben Tag aufnehmen: Menschen die ihrem Gott-König Jehova und ihrem von ihm erwählten Führer Jesus nun direkt als Priester-Könige und als Richter dienen werden.

14)      Die Gerechten werden leuchten im Königreich des Vaters

 

Zu jener Zeit werden die Gerechten leuchten“, dies sind jene, welche exaktes Verständnis erlangt haben, sich gereinigt haben und von Jehova geläutert wurden und ihren Einsatz für das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ zeigten, ohne „in ihrem Mund eine Unwahrheit“ zu haben! (Off 14:4, 5)

 

*** Rbi8  Matthäus 13:43 ***

Zu jener Zeit werden die Gerechten so hell leuchten wie die Sonne im Königreich ihres Vaters. Wer Ohren hat, höre zu!

 

image120Diese 144.000 „treuen und verständigen Sklaven“ sind es, welche „die vielen zur Gerechtigkeit führen“. Gerechtigkeit toleriert keine Lüge und keine Ungerechtigkeit, freut sich aber mit allem, was gut, rein und für Gott annehmbar ist, mit allen die Seinen Willen erfüllen. Gerechtigkeit hält das ganze GESETZ Gottes!

 

*** Rbi8  Philipper 4:8 ***

Schließlich, Brüder, alles, was wahr, alles, was von ernsthaftem Interesse ist, alles, was gerecht, alles, was keusch, alles, was liebenswert ist, alles, worüber gut gesprochen wird, wenn es irgendeine Tugend und irgend etwas Lobenswertes gibt, diese Dinge erwägt weiterhin.

 

Die „neuen Himmel“, die von Gott erwählte neue Verwaltung für das Millennium, diese wird durch Jesus und seine Apostel errichtet: Sie scheinen am „neuen Himmel“ der göttlichen Verwaltung wie eine neue „Sonne“, wie ein neuer „Mond“, und verbreiten wie „Sterne“ eine neues Licht.

 

Es sind die zwölf von Jehova schon seit Jesu Ernennung bestätigten Apostel, seine „Braut, die Frau des Lammes“, welche sich aufgrund ihrer „Frühauferstehung“ (Phi 3:11 FN gr.: exanástasin = Vorher- oder Frühauferstehung) nun ihrerseits bereits auf die „aufgestellten Throne“ als Richter setzen dürfen [B2e], noch bevor die „Erstauferstehung“ [Bb; a1] gekommen ist, um von nun an die Vorsteher der „zwölf Stämme Israels“ zu richten und Lohn zu geben. Sie werden diese neuen „Sterne“ am Himmel der Macht richten, lassen sie innerhalb der Verwaltung für das Millennium aufstrahlen (1.Kor 6:3).

 

http://us.123rf.com/400wm/400/400/belchonock/belchonock1208/belchonock120800694/14707862-alte-b-cher-schriftrollen-feder-feder-und-tintenfass-auf-holztisch-auf-gelbem-hintergrund.jpgSie sind mit Jesus, dem „Ehemann“ nach dem Tag der „Hochzeit des Lammes“ in ihrer  Abgeschiedenheit der „Wildnis“ beteiligt die Versiegelung des Überrests vorzunehmen: Die Dokumente zu erstellen, die deren Auserwählung bestätigen, wenn Boten nach Harmagedon zu den fernsten Teilen der Erde gesandt werden, um jene noch vor dem 1.Tischri, dem Trompetenfest innert dreissig Tagen nach Jerusalem zu versammeln! [BbA]

 

Gemeinsam sehen sie Jesu Wiederkehr am Tag des Trompetenfestes auf den Olivenberg vor Jerusalem und werden Augenzeugen der Erstauferstehung, die Hesekiel im Kapitel 38 seines Buches so deutlich beschreibt!

 

*** Rbi8  Offenbarung 20:4-6 ***

Und ich sah Throne, und da waren solche, die sich darauf setzten, und es wurde ihnen Macht zu richten gegeben. Ja, ich sah die Seelen derer, die mit dem Beil hingerichtet worden waren wegen des Zeugnisses, das sie für Jesus abgelegt, und weil sie von Gott geredet hatten, und die, die weder das wilde Tier noch sein Bild angebetet und die das Kennzeichen nicht auf ihre Stirn und auf ihre Hand empfangen hatten. Und sie kamen zum Leben und regierten als Könige mit dem Christus für tausend Jahre. 5 (Die übrigen der Toten kamen nicht zum Leben, bis die tausend Jahre zu Ende waren.) Das ist die erste Auferstehung. 6 Glücklich und heilig ist, wer an der ersten Auferstehung teilhat; über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und werden als Könige die tausend Jahre mit ihm regieren.

 

http://www.thestudiesinthescriptures.com/0%20images/Tabernacle/PurpTabVIN.jpgNoch sind jene Erstauferstandenen und der versiegelte Überrest noch keine Priester und auch keine Könige! Dazu fehlt die Einsetzung in ihr Amt, gemäss GESETZ an Moses und Muster, was im Sinau bei der Aufrichtung des „Zeltes der Zusammenkunft“ und der Einweihung Aarons und seiner Söhne vorgeschattet wurde!

 

Dies alles geschieht noch nicht vor den Augen jener geladenen übrigen Hochzeitsgäste, welche kein „Kennzeichen des wilden Tieres“ des Systems an ihrer Stirn oder Hand tragen: Der treuen „grosse Volksmenge, aus allen Nationen, Stämmen, Völkern und Zungen“ (Off 7:9).

 

Sukkot - Das LaubhüttenfestDiese werden erst zum „Fest der Einsammlungen“, zum ersten Tag des Laubhüttenfestes in Jerusalem zum Berg Zion hin erscheinen! [Bb1; e1] All diese Zusammenhänge sind heute kein „heiliges Geheimnis“ mehr, weil sie ja durch die Propheten und Apostel seit langem aufgezeichnet sind, jedoch erst während der Endzeit im Gesamtzusammenhang verstanden werden können! (Da 12:9, 10)

 

Was aber weiterhin bis zum Offenbarwerden der kommenden Verwaltung oben auf dem Berg Zion ein heiliges Geheimnis“ bleibt, bis es „vollendet ist, sind die Namen der 144.000 Mit-Priesterkönige! Es ist an uns die Prophezeiungen zu lernen, ihren Sinn zu verstehen und sie richtig auf der Zeitachse und dem Ort der Erfüllung, sowie zusammen mit den Begleitumständen einzureihen, um exaktes Verständnis zu erreichen!

 

Diese 144.000 sind die vom Vater geladenen Gäste zum „Abendessen der Hochzeit des Lammes“. Jesus ist seit der „Hochzeit des Lammes“ bereits mit seinen Aposteln, seiner „Braut“ endgültig vereint. Nun wird er wie versprochen mit ihnen erneut das Brot brechen und „am Erzeugnis des Weinstocks“ Anteil haben, dessen Wein trinken, wie er es beim Abendmahl versprach. Das ist ganz eindeutig auf der Erde, nicht in einem mystischen Himmel! „Der die Braut hat, ist der Bräutigam“, sagte Johannes im Hinblick auf Jesu Apostel (Jes 61:10, 11; Joel 2:15, 16; Lu 22:15-18; Joh 3:29).

 

10 virginsSeine fünf getreuen „Brautjungfrauen“, diejenigen unter den „treuen und verständigen Sklaven“, welche ihre „Lampen“ nicht erlöschen liessen, weil sie genügend „Öl“ des Verständnisses haben: Es sind jene, welche ab dem Tag der „Hochzeit des Lammes“ an Pfingsten [B2e]  nach dem Gerichtstag (Passah) [B2] und bis zum Sühnetag vor Harmagedon [B2g] „versiegelt“ wurden, weil sie ihr „Licht“ leuchten liessen: Sie allein werden nun bei der Rückkehr des Bräutigams zum „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ hineingelassen. Das bedeutet, dass diese Mitarbeiter bei der Verbreitung von „unverfälschter Wahrheit“ waren und nicht „Babylon die Grosse“ unterstützt haben, sondern sich deutlich von jener geistigen „Hure“ absonderten. Sie haben „Inseln“ im Menschenmeer gebildet, Gruppen und Kleinversammlungen als Hausgemeinschaften gebildet!

 

Es ist die Zeit am Ende der 1335 Tage, dass bei deren Höhepunkt und Beginn des Erntefestes das „neue Jerusalem“ endgültig vom Himmel zur Erde herabkommt [Bb1; a1] und von jenem Tag an Jehova erneut „bei den Menschen“ weilen wird, mit all seinen Engeln (Off 7:1-4; 21:1-5). Sie alle werden nun „seine Völker“ sein und wir werden „Söhne und Töchter“ genannt! Die Zeit, wo „Lo-Ammi“ als „nicht mein Volk“ galt ist vorüber! Jesaja beschreibt dies als grosses Festbankett, das Jehova selbst veranstaltet!

 

http://i1.ytimg.com/vi/hYvS69Ri5SA/maxresdefault.jpg (Jesaja 25:6-8)  Und Jehova der Heerscharen wird bestimmt für alle Völker auf diesem Berg ein Festmahl von Gerichten, reich an Öl, machen, ein Festmahl von [Wein, der auf den] Hefen [stehengelassen wurde], von Gerichten, reich an Öl, mit Mark gefüllt, von gefiltertem [Wein, der auf den] Hefen [stehengelassen wurde]. 7 Und auf diesem Berg wird er sicherlich die Oberfläche der Umhüllung verschlingen, die alle Völker umhüllt, und das Gewebe, das über alle Nationen gewoben ist. 8 Er wird tatsächlich den Tod für immer verschlingen, und der Souveräne Herr Jehova wird gewiß die Tränen von allen Gesichtern abwischen. Und die Schmach seines Volkes wird er von der ganzen Erde hinwegnehmen, denn Jehova selbst hat [es] geredet.

 

Jenes „Gewebe“ war durch Halbwahrheiten und offensichtlicher Lüge gewoben und wird nun vollkommen entfernt sein! Durch „Umwandlung in einem Nu“ kommen wir zu Unverweslichkeit und Unsterblichkeit. Paulus erklärte doch gegenüber den Korinthern im 1. Brief: „Seht, ich sage euch ein heiliges Geheimnis: Wir werden nicht alle [im Tod] entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, in einem Nu, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden. Denn das, was verweslich ist, muß Unverweslichkeit anziehen, und das, was sterblich ist, muß Unsterblichkeit anziehen.“ (1.Kor 15:51-53)

 

Das „Abendessen der Hochzeit des Lammesvor jenem grossen, abschliessenden Festmahl Jehovas beinhaltet erst die achttägige Einweihungsfeier [BbB], wo die zwölf Apostel und die 144.000 Auserwählten Versiegelten am Eingang des inzwischen aufgerichteten geistigen Zeltes Tag für Tag an den Opfern Anteil haben werden. Sieben Tage dauert es, um ihre Hand erneut mit Macht zu füllen, wie dies am Sinai im Falle Aarons und seiner Söhne bereits als Muster gezeigt worden war!

 

(3. Mose 8:33-35)  Und ihr sollt sieben Tage lang nicht vom Eingang des Zeltes der Zusammenkunft weggehen, bis zu dem Tag, an dem sich die Tage eurer Einsetzung erfüllen, denn sieben Tage wird es erfordern, eure Hand mit Macht zu füllen. 34 So, wie es an diesem Tag getan worden ist, hat Jehova zu tun geboten, um Sühne für euch zu leisten. 35 Und ihr werdet sieben Tage lang Tag und Nacht am Eingang des Zeltes der Zusammenkunft bleiben, und ihr sollt der Wachpflicht gegenüber Jehova nachkommen, damit ihr nicht sterbt; denn so ist es mir geboten worden.“

 

Erst zum 15. Tischri, exakt 45 Tage nach Harmagedons Endschlacht [Bb1; e1], am Ende der Frist von 1335 Tagen [C5] gehen Menschen aus allen Nationen hin zum Berg Jehovas, wie Jesaja und wie der Prophet Micha dies angekündigt haben, um nun in Jerusalem, auf Zion erneut das GESETZ zu hören und Anteil an Jehovas Festbankett zu erhalten! (Jes 2:3, 4; Mi 4:2-4)

 

*** Rbi8  Offenbarung 7:9-10 ***

Nach diesen Dingen sah ich, und siehe, eine große Volksmenge, die kein Mensch zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Zungen stand vor dem Thron und vor dem Lamm, in weiße lange Gewänder gehüllt, und Palmzweige waren in ihren Händen. 10 Und sie rufen fortwährend mit lauter Stimme, indem sie sagen: „Die Rettung [verdanken wir] unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm.“

 

Die „neue Erde“, die „grosse Volksmenge“ treuer Christen, die zusammen mit den „treuen und verständigen Sklaven“, ihren Vorstehern, welche die vorhergesagten Zeichen richtig innerhalb der „Zeiten und Zeitabschnitte“ deuteten, sie sind nun vereint mit den sinnbildlichen „fünf Brautjungfrauen“ und den übrigen „fünf“, den Erstauferstandenen. Erfolgreich und loyal kam jene „grosse Volksmenge“ gemeinsam mit den Versiegelten aus der „grossen Drangsal“ [B]: Sie jubeln, weil sie schon zuvor wussten, dass sie ihre Rettung Jehova und dem Lamm verdanken werden, keinen politischen oder religiösen Führern.

 

Five were wiseKeine religiöse Organisation war in der Lage diese Rettung zu erbringen, obwohl sie alle dies in der einen oder andern Form versprachen. Sie alle sind dem einen Urteil unterlegen, das „Babylon die Grosse“ getroffen hat! Ihr geistiges „Öl“ war ihnen ausgegangen, als man „Licht der Erkenntnis“ brauchte, um dem „Bräutigam“ entgegen zu eilen, „als er von der Hochzeit her kam“! Viele glaubten ihren „blinden Führern“ selbst jene „Braut“ zu sein!

 

Kein Zweifel mir nur ein wenig Logik: Die „Brautklasse“ oder die „Brautjungfrauen“, diese können nicht gleichzeitig die „Braut des Christus“ sein! Dieser kommt doch von der „Hochzeit“, wo jene ihm danach mit ihren „Lichtern“ entgegeneilen! Ein völliger Unsinn und trotzdem in der Christenheit weit verbreitet zu behaupten, dass die ganze „Gemeinde“ oder „Versammlung“ oder wie andere behaupten zumindest jene 144.000 Auserlesenen Jesu „Braut“ wären! Warum merkt keiner den Widerspruch? Weil sie „blinde Leiter sind die Blinde führen“! (Mat 15:14)

 

Das unruhige „wogende Menschenmeer“, das auf ihre menschlichen Führer vertraute und sich von Gott zufolge Abfalls und Gesetzlosigkeit entfernt hat: Dieses ist in Harmagedons Urteilsvollstreckung zusammen mit den als „Böcke“ gekennzeichneten Christen „vergangen“.

Johannes darf das Endresultat sehen und klar und deutlich beschreiben!

 

http://www.manfred-gebhard.de/Offenbarunghimmel.jpg*** Rbi8  Offenbarung 21:1-4 ***

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der frühere Himmel [[„alle Macht und Autorität“ dieses Systems in Religion, Politik und Wirtschaft]] und die frühere Erde [[die gottenfremdeten Massen]] waren vergangen, und das [[wie Tang durch Wellen aufgewühlte Menschen-]] Meer ist nicht mehr. 2 Ich sah auch die heilige Stadt, das Neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitgemacht wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. 3 Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. 4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“

 

Das „neue Jerusalem“, der Teil der himmlischen Verwaltung, Gottes Engel als himmlischer Teil der „Braut des Lammes“ kommt endgültig vom Himmel zur Erde herab. Die „Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde“ werden nun miteinander vereint, wenn Gott einen neuen eheähnlichen Bund mit dem „Israel Gottes“, der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ eingeht! (Eph 1:10, 11) Engel und Menschen-Himmel werden gemeinsam Seite an Seite die Arbeit vollenden, die Erde zu einem harmonischen Paradies, das bedeutet Garten zu verwandeln und die „grosse Volksmenge“ und die in der allgemeinen Auferstehung während des Millenniums Zurückkehrenden, sie werden willige Helfer sein!

 

Die 1260 Tagefrist der 42 Monate, respektive „Zeiten, Zeit und eine halbe Zeit“ (dreieinhalb Jahre),  wo die „Frau“ in der Wildnis weilte, und der „männliche Sohn“ zum Thron Gottes entrückt war, sind am Tag von Harmagedons Endschlacht abgelaufen.

 

Es ist die Zeit, an dem der Lohn für besondere Treue bezahlt wird. Menschen, die als „treue und verständige Sklaven“ bis zum Ende oder bis zu ihrem Tod für Jehova und Jesus gewirkt hatten, sie werden nun in ihre königliche Stellung erhoben und erhalten Priester-, Königs- und Richterwürde über die Nationen [BbB; a3] und Gott zeigt diese Anerkennung mittels deutlicher Zeichen, am Tag, wo Jesus den Vater das „Königreich der (neuen) Himmel“ übergibt [Bb1; e1]. „Als nächstes das Ende, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat.“ (1.Kor 15:24)

15)      Erntearbeiter der letzten Stunde

 

In einer weiter oben aufgezeigten Veranschaulichung zeigte Jesus, dass die Erntearbeit einen sinnbildlichen „Tag“ umfassen würde. Er selbst stellt dabei den „Herrn der Ernte“ dar, der zu verschiedenen Zeiten auf den öffentlichen Platz geht, um Erntearbeiter für seinen Weinberg zu suchen. Zum letzten Mal, also zur elften Stunde, wenn die letzte Stunde der Einsammlung beginnt, erscheint er nochmals auf dem öffentlichen Platz [B1].

 

Diesmal, wenn Jesus wiederum seine Arbeiter besucht und weitere Erntearbeiter einstellt, ist es kurz vor dem Einbringen der Menschernte in die Vorratshäuser.

 

http://www.sta-ref.de/thema/2002/trauben.jpg*** Rbi8  Matthäus 20:6-7 ***

Schließlich ging er um die elfte Stunde aus und fand andere, die dastanden, und er sprach zu ihnen: ‚Warum steht ihr den ganzen Tag unbeschäftigt da? 7 Sie sprachen zu ihm: Weil uns niemand eingestellt hat.‘ Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in den Weingarten.‘

 

Sinnbildlich lädt Jesus auch Dich zur Mitarbeit ein. Deine Arbeit im Weingarten ist willkommen und wird obwohl es die letzte Stunde ist mit dem vollen Taglohn entgolten! Ob Du eine Frau oder ein Mann bist, noch jung oder bereits älter, es ist noch viel Arbeit zu tun und jede Hand die zugreift wird ihres Lohnes bestimmt nicht verlustig gehen! Der ausgemachte Lohn ist für alle derselbe „Denar“, den Lohn eines Arbeiters für einen ganzen Tag: Ewiges Leben.

16)      Arbeiter auf der ganzen Erde gesucht

 

Wir sind inzwischen, wie die Zeitzeichen deutlich zeigen, nahe der letzten Phase der Endzeit gekommen: Die Zeit der „zwei Zeugen“ [A] und dann die Zeit der „grossen Drangsal“ [B] nehmen ihren Beginn. Die Aufrichtung von Gottes „Königreich der (neuen) Himmel“ muss nun erdenweit, noch vor dem Kommen des Gerichtstags [B2] verkündet werden! Wir kennen den Text bereits, wenden ihn aber nun auf uns an:

 

http://www.antichrist-wachtturm.de/images/2-goetter-religion/gross/der-zweite-gott-der-zeugen-jehovas.jpg*** Rbi8  Offenbarung 14:6-7 ***

Und ich sah einen anderen Engel in der Mitte des Himmels fliegen, und er hatte eine ewige gute Botschaft, um sie als frohe Nachricht denen zu verkünden, die auf der Erde wohnen, sowie jeder Nation und [jedem] Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk, 7 indem er mit lauter Stimme sprach: Fürchtet Gott, und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen, und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat.“

 

Gott nimmt seine grosse Macht erneut an sich [B1], Jesus ist nicht länger sitzend an der Seite seines Vaters, sondern wird aktiv und handelt „inmitten seiner Feinde“ zu Gunsten all jener, welche ihm aus reinem Herzen dienen möchten, solche die handeln ohne persönliche Interessen in den Vordergrund zu stellen (Ps 110:1, 2; Da 12:1; Off 11:15).

 

Diese Arbeit benötigt auch in der Endzeit eine gewisse Koordination, genauso wie sie im ersten Jahrhundert eine bestimmte Koordination erforderte, ohne dass dazu eine neue religiöse Struktur erforderlich wäre. Die Arbeit muss zugewiesen werden, Menschen die willig sind sollen in ihre Aufgabe von fähigen Aufsehern eingeführt werden. Jeder Vorsteher ist Jesus gegenüber direkt Rechenschaftspflichtig!

 

(Offenbarung 1:20)  Was das heilige Geheimnis der sieben Sterne betrifft, die du auf meiner rechten Hand sahst, und der sieben goldenen Leuchter: Die sieben Sterne bedeuten [die] Engel [[gr. aggelos = Boten; Vorsteher]] der sieben Versammlungen, und die sieben Leuchter bedeuten sieben Versammlungen.

 

Heimarbeit, wie zum Beispiel Übersetzungs- und Korrekturlesen kann irgendwo auf der Welt durch befähigte Frauen und Männer übernommen werden. Es gilt Heimbibelstudien durchzuführen und Studiengruppen und neue Versammlungen aufzubauen. Als „Bote“ oder „Vorsteher“ aber ist es Jesus, dem Du direkt verantwortlich bist!

 

Aber auch in anderen Bereichen, wie Programmierung, Aufbau von neuen Internet-Seiten, zusammentragen von spezifischen Daten, beim Aufbau und der Verbreitung von Publikationen brauchen wir Deine aktive Mithilfe.

 

Weder Alter, Geschlecht noch Rasse, noch sozialer Status sollte Dich daran hindern Deine eigene Aufgabe im Weinberg zu finden. Es bleibt wenig Zeit zum Handeln, die „letzte Stunde“ ist daran anzubrechen.

 

image138Paulus gab ein gutes Beispiel, wie er seine Kontakte zu den unterschiedlichen Versammlungen selbst während seiner Gefangenschaft und auf der vierten und letzten Missionsreise gestaltete. Wir sind in einer ähnlichen Situation heute.

 

In jedem Land sollten befähigte Personen Tätigkeiten wahrnehmen, so wie sie Timotheus,  Titus, Barnabas, Lukas und andere befähigte Mitarbeiter des Paulus damals wahrgenommen haben, um neue Studiengruppen und Versammlungen zu unterstützen, anzuleiten und Hilfestellung zu geben, wo dies notwendig ist. Dies erfordert viel persönlichen Einsatz, einen starken Glauben und den Willen das Königreich Gottes an die erste Stelle im Leben zu setzen. Jesus selbst verspricht Lohn! Alles Notwendige wird durch ihn hinzugefügt werden!

 

*** Rbi8  Matthäus 6:33-34 ***

So fahrt denn fort, zuerst das Königreich und SEINE Gerechtigkeit zu suchen, und alle diese [anderen] Dinge werden euch hinzugefügt werden. 34 Macht euch also niemals Sorgen um den nächsten Tag, denn der nächste Tag wird seine eigenen Sorgen haben. Jeder Tag hat an seinem eigenen Übel genug.

 

Wenn Du Dich in der Vergangenheit bereits als Lehrer der guten Botschaft eingesetzt hast, wenn Du Deine eigene Erfahrung mit Studiengruppen gesammelt hast und Dir die Führung einer christlichen Versammlung bereits vertraut ist, wenn Dein eigner Lebensweg nach biblischen Grundsätzen ausgerichtet ist und Dein Herz Dich zu handeln bewegt, so schreibe uns!

 

Viel Arbeit ist vor dem Gerichtstag zu erledigen. Wir antworten Dir gerne und helfen Dir eine Aufgabe zu finden, welche Dich herausfordert und Dir tiefe Befriedigung bringen wird! Der Psalmist verspricht, dass sich das eigene Volk des Friedensfürsten Jesus sich ihm und nicht Religionsführern willig darbieten würde, darunter würden auch viele junge Menschen sein. Wir sind somit nicht „Gottes Volk, sondern Jesu eigenes Volk!

 

*** Rbi8  Psalm 110:2-3 ***
Den Stab deiner Macht wird Jehova aus Zion senden, [indem er spricht:]
Schreite zur Unterwerfung inmitten deiner Feinde.“

 3 Dein Volk wird sich willig darbieten am Tag deiner Streitmacht.
In der Pracht der Heiligkeit, aus dem Schoß der Morgenröte
Hast du, Tautropfen gleich, deine Jungmannschaft
.

 

Wir, vom „DER WEG“, bieten uns selbst unserem Führer Jesus Christus willig dar, um das Werk zu vollenden, das vor dem Abschluss dieses ungerechten Systems getan werden muss. Alle Anleitung bis zum Gerichtstag ist in schriftlicher Form in der Bibel aufgezeichnet. Wir müssen sie lesen, und durch logische Einreihung und korrekte Verknüpfung verstehen lernen, was uns selbst betrifft. Es ist an uns, das Erlernte in die Tat umsetzen, genauso wie die Empfänger der Briefe der Apostel und Jünger des ersten Jahrhunderts diese in ihren Versammlungen umsetzen mussten, ohne dass irgend eine Kirchenhierarchie existierte!

 

Paulus sagte deutlich, dass auch von den Aposteln zuvor keine Nachricht, weder mündlich noch schriftlich noch durch eine inspirierte Äusserung zu erwarten wäre! Erinnern wir uns?

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e1/Rembrandt_-_Apostle_Paul_-_WGA19120.jpg/200px-Rembrandt_-_Apostle_Paul_-_WGA19120.jpg*** Rbi8  2. Thessalonicher 2:1-2 ***

Wir bitten euch jedoch, Brüder, in bezug auf die Gegenwart [[Ankunft, Wiederkehr]] unseres Herrn Jesus Christus und unser Versammeltwerden zu ihm hin, 2 euch nicht schnell erschüttern und dadurch von eurem vernünftigen Denken abbringen noch euch aufregen zu lassen, weder durch eine inspirierte Äußerung noch durch eine mündliche Botschaft, noch durch einen Brief, angeblich von uns, in dem Sinne, daß der Tag Jehovas [[des Herrn]] hier sei.

 

Unser vernünftiges Denken muss sich somit auf die vorhandene Auskunft in der Bibel stützen, wobei die durch Jesus und die Apostel vorhergesagten Zeitzeichen die Eckpfeiler für die Festsetzung der „Zeiten und Zeitabschnitte“ bilden. Der „Mensch der Gesetzlosigkeit“ muss zuvor geoffenbart werden! Paulus identifiziert ihn dadurch, dass er „die Liebe zur Wahrheit nicht annimmt“ und sich über jeden erhöht, „der ein Gott“ oder „ein Gegenstand der Verehrung“ sei. Der Analyse dieses Teils der Warnung des Paulus sind die letzten Kapitel des Buches „Der falsche Prophet“ gewidmet.

 

Die Zeit ist gekommen, die Einsicht ist vorhanden: Jeder von uns ist herausgefordert. Salomo erklärt, dass wir zur Ameise gehen sollen, die ohne König über sich doch ihre Arbeit verrichtet!

 

Teamwork-Zusammenarbeit Oder -mitarbeit Stockfotos - Bild: 20508713(Sprüche 6:6-11)  Geh zur Ameise, du Fauler; sieh ihre Wege, und werde weise. 7 Obwohl sie keinen Befehlshaber, Beamten oder Herrscher hat, 8 bereitet sie doch im Sommer ihre Speise; sie hat ja in der Ernte ihre Nahrungsvorräte eingesammelt. 9 Wie lange wirst du liegenbleiben, du Fauler? Wann wirst du von deinem Schlaf aufstehen? 10 Noch ein wenig Schlaf, noch ein wenig Schlummer, noch ein wenig Händefalten beim Liegenbleiben, 11 und deine Armut wird gewiß so kommen wie ein Wegelagerer und dein Mangel wie ein bewaffneter Mann.

 

Durch Weisheit werden wir Jehova gegenüber reich werden, indem wir mit Christus am Ernten teilhaben! Viele Menschen müssen noch mit unverfälschter Wahrheit bekannt werden! Du selbst magst heute noch zu „Babylon der Grossen“ gehören aber das Studium dieser Schriften hilft Dir zu dieser „unverfälschten Wahrheit“ zu finden, frei vom Geschäftemachen der Religiösen! Werde aktiver Teilhaber an Jesu Ernteauftrag!

 

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Der „Sommer“ geht zu Ende und die letzte Menschenernte steht im Herbst dieses System bevor! Du bist selbst gefordert Anteil bei dieser Erntearbeit zu haben: Da wo Du heute bist oder sonst an irgendeinem Platz der Erde! Nicht zugunsten einer bestimmten Religion Dich verwenden zu lassen, sondern direkt im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ zu wirken! Du wirst bald den Unterschied sehen, was wahre Freiheit bedeutet!

 

Unsere gemeinsame Arbeit im Weinberg möge zur Ehre und zum Lobpreis unseres himmlischen Vaters dienen und zum Lob seines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus.

 

Mit brüderlichem Gruss und christlicher Umarmung

 

Der Weg

 

Urs Martin Schmid                               

 

Bariloche, 16. Mai  2004 (Neubearbeitung: 24.8.13)

 

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[1] Revidierte Elberfelder Bibel, Verlag R.Brockhaus, Wuppertal (D), 1986

[2]  9.3  Jehovas Rettungsvorkehrung: Gottes Königreich; „neue Himmel“ und eine „neue Erde“)

[3] Zeitband Jesu Tod bis Auferstehung

[4] 8.2  Schafe aus zwei Herden zu einer Hürde unter einem Hirten vereint

[5] 8.2  Schafe aus zwei Herden zu einer Hürde unter einem Hirten vereint

 



Zu 2) Grafik: 8.2  Schafe aus zwei Herden zu einer Hürde unter einem Hirten vereinigt

Zu 2) Zeitband Ablaufschema „Harmagedons Endgericht“

Zu 3) Zeitband Jesu Tod bis Pfingsten

Zu 3) Zeitband Jehovas Königtum

Zu 3) Zeitband Aufrichtung Jesu Königreich

Zu 7) Schema zu Hoseas Prophezeiungen II

Zu 9) Zeitband Tag des Herrn