Anleitung zum Aufbau und zur Hilfestellung in der Christenversammlung

X4.1-3.6  Auferbauung und Hilfestellung      V:5.10.10

 

Abgerundetes Rechteck: Geistig befähigte Brüder sind verpflichtet anderen zu helfen, ihnen den richtigen Weg zu zeigen und sie anzuleiten auf dem rechten Weg zu verbleiben!  (1.Pe 5:6-11)

Gal 6:1-5:  Brüder, wenn auch ein Mensch einen Fehltritt tut, ehe er es gewahr wird, so versucht ihr, die geistig Befähigten, einen solchen Menschen im Geist der Milde wieder zurechtzubringen, während du dich selbst im Auge behältst, damit nicht auch du versucht wirst. 2 Fahrt fort, einander die Bürden zu tragen, und so erfüllt das Gesetz des Christus. 3 Denn wenn jemand denkt, er sei etwas, wenn er nichts ist, so betrügt er seinen eigenen Sinn. 4 Doch jeder erprobe sein eigenes Werk, und dann wird er Grund zum Frohlocken im Hinblick auf sich allein und nicht im Vergleich mit einer anderen Person haben. 5 Denn jeder wird seine eigene Last tragen.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Inhaltsverzeichnis:

 

Vorwort 1

1) Verantwortlichkeit der Vorsteher 3

2) Verantwortlichkeit der Brüder 3

3) Was ist das Ziel der Hilfestellung?  3

4) Wie erreiche ich das gesetzte Ziel?  3

5) Gefahren erkennen und bannen   4

6) Sich nicht unnötig in Gefahr begeben! 4

7) Ohne Kontrolle kein Erfolg! 4

8) Selbstkontrolle ist der Anfang vom Erfolg! 4

9) Lob und Tadel als Führungsinstrument 5

10) Selbstlob und Selbsttadel als Motivationshilfe  5

 

Vorwort

In der von Jesus vorhergesagten Zeit des Endes des jüdischen Systems traten auch vermehrt Probleme in den Christenversammlungen des Paulus auf, jenen Versammlungen aus den Nationen, die einen geringen Anteil an fleischlichen Juden, Ebioniten aufwiesen. Seine Briefe dokumentieren uns die Anstrengen, welche er persönlich unternahm oder wozu er befähigte Mitarbeiter aussandte, um jene Dinge zu korrigieren! Es gab keine Versammlung in der nicht irgendwelche Dinge zu korrigieren gewesen wären! Paulus sparte dabei aber nicht mit Lob für jene Anstrengungen, die er als positiv erachtete! Er belobigte die Bemühungen der Vorsteher und Ältesten ihre Versammlungen von Unreinheit im Verhalten und von falschen Lehren zu befreien! Am Ende des Jahrhunderts gab Jesus darüber ein Musterbeispiel in der Offenbarung an Johannes anhand der Sendschreiben an die „sieben Versammlungen“, wie Fehlverhalten mittels Lob, Tadel und konkreten Anweisungen korrigiert werden muss.

 

(Vergleiche Grafik: Die sieben Versammlungen der Offenbarung)

 

So wie damals die „letzten Tage“ jenes jüdischen Systems zu kritischen Zeiten geführt hatten, so leben wir heute wiederum in sehr kritischen Zeiten vor dem Ende dieses Systems! Unkorrekte Verhaltensweisen die Paulus beim System damals erkannte, dieselben färben jetzt in der Endzeit genauso unweigerlich auch auf die Christenversammlungen ab! Heute ist eine Abschottung, das Getrenntsein vom System noch weit schwieriger, weil durch Fernsehen, Radio, Zeitungen und Zeitschriften diese Dinge des Systems in unsere Stube getragen werden! Durch unsere Arbeit, die Schule und das Sozialverhalten sind wir alle äusseren Einflüssen weit stärker ausgesetzt!

 

*** Rbi8  2. Timotheus 3:1-7 ***

3 Dieses aber erkenne, daß in den letzten Tagen kritische Zeiten dasein werden, mit denen man schwer fertig wird. 2 Denn die Menschen werden eigenliebig sein, geldliebend, anmaßend, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, nicht loyal, 3 ohne natürliche Zuneigung, für keine Übereinkunft zugänglich, Verleumder, ohne Selbstbeherrschung, brutal, ohne Liebe zum Guten, 4 Verräter, unbesonnen, aufgeblasen [vor Stolz], die Vergnügungen mehr lieben als Gott, 5 die eine Form der Gottergebenheit haben, sich aber hinsichtlich deren Kraft als falsch erweisen; und von diesen wende dich weg. 6 Denn von ihnen stehen die Männer auf, die sich auf schlaue Weise Eingang in die Häuser verschaffen und schwache Frauen gefangennehmen, die, mit Sünden beladen, von mancherlei Begierden getrieben werden, 7 die allezeit lernen und doch niemals imstande sind, zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit zu kommen.

 

Die zunehmende Liebe zu Werken des Fleisches und die Abkehr von Gott und seinen deutlich durch Gebote gesetzten Grenzen, die er uns Menschen zu unserem Guten aufgetragen hat, kennzeichnet unser ganzes System in dem es uns zu leben trifft! Andererseits haben wir den Vorteil zu wissen, wo wir im Strom der Zeiten stehen, und dass es nur noch eine kurze Zeit des Ausharrens und harter Anstrengung bedarf! Wir sollen darum unser Haupt erheben! Die Zeichen deuten auf das nahende Ende dieses ungerechten Systems hin (Mat 24:3; Lu 21:28).

 

Jede Form von Gottergebenheit, die nicht auf genauer Erkenntnis der Wahrheit beruht, ist für eine Versammlung eine Gefahr! Die Gefahr beginnt bei Vorstehern, so dass sie es vornehmlich trifft die Aufgabe der Selbstüberprüfung durchzuführen, ob jeder selbst wirklich in der Wahrheit feststeht oder ob er sich durch den Strom abtrünniger Lehren bereits mitreissen liess! Ist die eine oder andere Tendenz bei uns selbst erkennbar, die Paulus gegenüber Timotheus aufzählt? Selbstkritik und Selbsterkenntnis sind wichtige Voraussetzung, um innerhalb der Versammlung Korrekturen vorzunehmen und die Herde aufzuerbauen!

 

Paulus nennt zwei Beispiele in der Versammlung Israels zur Zeit Mose. Menschen, welche der Wahrheit widerstehen und deren Sinn verderbt war. Darum ist es wichtig unseren Glauben immer wieder zu überprüfen, ob er wirklich mit den Lehren Jesu und der Apostel im vollen Einklang ist! Wir sind nahe daran, dass Jesus den Wahnsinn falscher Lehren aufdecken wird und ungetreue Vorsteher wie auch deren Schafe zur Rechenschaft zieht! Blinde Leiter und blinde geführte Schafe fallen ja in dieselbe Grube! Wir sollen uns im geprüften Glauben und in der Wahrheit bewähren! (Lu 12:47, 48)

 

*** Rbi8  2. Timotheus 3:8-13 ***

8 So, wie nun Jannes und Jambres Moses widerstanden, so widerstehen auch diese weiterhin der Wahrheit, Menschen von vollständig verderbtem Sinn, unbewährt hinsichtlich des Glaubens. 9 Doch werden sie keine weiteren Fortschritte machen, denn ihr Wahnsinn wird für alle klar ersichtlich werden, ebenso wie es der [Wahnsinn] jener [beiden Männer] wurde. 10 Du aber bist meiner Lehre genau gefolgt, meinem Lebenswandel, meinem Vorsatz, meinem Glauben, meiner Langmut, meiner Liebe, meinem Ausharren, 11 meinen Verfolgungen, meinen Leiden, der Art der Dinge, die mir in Antiochia, in Ikonion, in Lystra widerfuhren, der Art der Verfolgungen, die ich ertragen habe; und doch hat mich der Herr aus ihnen allen befreit. 12 Tatsächlich werden alle, die in Gemeinschaft mit Christus Jesus in Gottergebenheit leben wollen, auch verfolgt werden. 13 Böse Menschen aber und Betrüger werden vom Schlechten zum Schlimmeren fortschreiten, indem sie irreführen und irregeführt werden.

 

Wie Timotheus sollen auch wir der Lehre des Paulus und der übrigen Apostel genau nachfolgen! Lassen wir uns nicht von Schmeichlern oder Drohgebärden seitens Religionsführern verführen, die ihrerseits von der Lehre abgewichen sein mögen und Einfluss auf Schafe unserer Versammlung haben möchten! Wer in Gemeinschaft mit Christus zu leben versucht wird mit Unannehmlichkeiten und Verfolgung rechnen müssen! Vorsteher müssen dies auch innerhalb der Versammlung sehen, wo Frauen durch ihre ungläubigen Männer unter Druck gesetzt werden, Kinder in der Schule von Lehrern und Mitschülern Dinge zu erdulden haben, weil sie anders sind und dort einem starken Gruppenzwang unterliegen. Christliche Männer die das Christsein ernst nehmen sind Spötteleien am Arbeitsplatz durch Kollegen ausgesetzt. Das Umfeld jedes einzelnen Christen ist wieder anders, jeder aber wird geprüft! Die „geprüfte Echtheit“ bring erst am Ende den Lohn ein! (Mat 10:26-28)

 

Wir als Vorsteher müssen solchen Bedrängten helfen sich aus der Klaue von Bedrückern und Betrügern zu befreien, dem Druck oder der Versuchung standzuhalten und das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, dem wir uns schnell nähern: Dem neuen System, wo Gerechtigkeit, Wahrheit und Liebe die Regel und nicht die Ausnahme sein werden! Das Offenbarwerden des Herrn und die Aufrichtung seiner „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ steht kurz bevor! (Eph 1:8-12)

 

(Vergleiche Grafik: 9.4  Alte und neue „Himmel und Erde“)

 

Wie Timotheus sollen wir als Vorsteher predigen, auf das halten der Gebote Christi drängen, jene die davon abweichen und auf Rat nicht eingehen wollen müssen zurechtgewiesen werden, sie sollen Verweise erhalten. All dies muss mit Langmut und der Kunst des Lehrens geschehen!

 

*** Rbi8  2. Timotheus 4:1-5 ***

4 Ich gebiete dir feierlich vor Gott und Christus Jesus, der dazu bestimmt ist, die Lebenden und die Toten zu richten, und bei seinem Offenbarwerden und seinem Königreich: 2 Predige das Wort, halte dringend darauf in günstiger Zeit, in unruhvoller Zeit, weise zurecht, erteile Verweise, ermahne, mit aller Langmut und [Kunst] des Lehrens. 3 Denn es wird eine Zeitperiode geben, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich nach ihren eigenen Begierden Lehrer aufhäufen werden, um sich die Ohren kitzeln zu lassen; 4 und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich dagegen unwahren Geschichten zuwenden. 5 Du aber bleibe in allen Dingen besonnen, erleide Ungemach, verrichte [das] Werk eines Evangeliumsverkündigers, führe deinen Dienst völlig durch.

 

Heute sind es nur noch wenige Menschen, welche die „gesunde Lehre“ aus der Schrift ertragen und von Herzen annehmen! Lehrer aber, welche den Ohren ihrer Zuhörer kitzeln, die Wahrheit durch Irrtum und offene Lüge vertauschen, ihrer sind es viele geworden! Vorstehern und Ältesten wird dieses von Jesus jedem befähigten Mann zugesprochene Amt ausser vielen Freuden auch Ungemach mit sich bringen! Wir müssen unser Werk als Verkündiger guter Botschaft des bevorstehenden Machtwechsels allen unterbreiten, vor allem jenen, die bereit sind darauf zu achten!

 


 

Aktion JENER, DIE GEISTIG BEFÄHIGT SIND

Schriftstellen

Verantwortlichkeit jener, die Hilfe erhalten

Schriftstellen

 

 

 

 

1) Verantwortlichkeit der Vorsteher

 

2) Verantwortlichkeit der Brüder

 

 

 

 

 

Sich selbst vorab belehren und als Vorbild das tun, was vortrefflich ist

Ps 94:12; Spr 2:6-9; Rö 2:17-24; 2Ti 3:15, 16; 1Pe 5:3

Auf Belehrung und Zurechtweisung eingehen und den Sinn dahinter erkennen

Spr 1:22, 23; Jak 1:22-25

Das Predigen der guten Botschaft und der Gerichtsbotschaft ist eine Verpflichtung

Mat 4:23; 10:7, 8; Apg 5:42; 1Pe 4:17; Off 14:6, 7

Hörst Du wirklich auf die gute Botschaft und auf die Gerichtsbotschaft? Handelst Du entsprechend?

Mat 25:31-46; Apg 17:30, 31; Off 18:10

Wer das geringste der Gebote zu halten lehrt wird gross genannt werden! Der Frieden wird überströmend werden.

Jes 14:53, 54; Mat 5:17-20

Die Liebe fügt keinem Schaden zu, erträgt und duldet alles. Liebe erfüllt das ganze Gesetz! Niemandem nichts schuldig sein ausser Liebe!

1Kor 13:4-7; Rö 13:8

Jesu Anforderungen an seine „treuen und verständigen Sklaven“ geistige Speise zur rechten Zeit auszuteilen

5Mo 4:10; Mat 24:45-47

Nimmst Du geistige Speise an und bist du Dir deiner eigenen Verantwortung bewusst Dich geistig regelmässig zu ernähren und zu versammeln?

5Mo 31:12; Heb 10:24, 25; 2Ti 3:15, 16

Verwalter müssen Gott und ihrem Herrn Jesus gegenüber treu sein, ohne Menschenfurcht das verkünden, was Recht ist

Spr 29:25; Mat 10:27, 28; 1Kor 4:1-5; Heb 3:5, 6; Off 2:10

Gottesfurcht macht uns gegenüber jenen willig, die wirklich Jesus nachfolgen. Bereitschaft zeigen auf jene zu hören!

Joh 8:47; 1Th 4:7, 8; Heb 12:28; 1Pe 2:17

Die Herde unter ihrer Aufsicht freiwillig zu hüten, nicht aus Zwang oder falschen Beweggründen

Apg 20:28, 29; 1Pe 5:1-4

Auf die Stimme der Hirten hören und deren Verantwortlichkeit und ihr auchrichtiges Bemühen beachten und schätzen

Heb 13:17; 1Th 5:12, 13

Jedes einzelne der Schafe zu kennen und ihm helfen den korrekten, vorgegebenen Weg zu erkennen; Stolz meiden

Hoh 1:7; Hos 5:5-7; Hab 3:17, 18

Wie reagierst Du auf Hilfe? Bist Du bereit bei der Lösung von Konflikten mitzuarbeiten oder neigst Du dazu den Konflikt zu verursachen, zu schüren oder fortzusetzen

Ps 34:14; 81:11; Rö 2:8, Eph 4:31, 32; 1Ti 5:17,  2Ti 2:22; Tit 3:1-3

Das Gebet ist ein wirksames Mittel um Gott um Hilfe zu bitten das zu tun, was in seinen Augen vortrefflich ist

Rö 12:12; Jak 5:13-15

Unsere Werke müssen mit dem im Einklang sein, um was wir im Gebet bitten! Heuchelei und Doppelzüngigkeit werden von Gott verachtet. Auch das Gebet für Vorsteher ist von Nutzen!

Spr 1:20-33; Mat 6:5; Lu 18:1; Rö 15:30; Kol 4:2-4; Eph 6:17, 18

Auf berechtigte Klagen und Sorgen eingehen und zur Lösung mithelfen

Ps 41:1; 42:9; 71:1-4; Pr 4:1; Jak 5:4

Sei ein guter Zuhörer; äussere Dich klar, Deine Sorgen und Nöte sind ein Schmerz für die ganze Versammlung

Jak 5:16; 1Pe 3:12

In Liebe und Langmut zu unterrichten, zu korrigieren, zurechtzuweisen und wo notwendig auch in Zucht zu nehmen

Spr 9:7-9; Mat 18:15; Eph 4:1, 2; 2Ti 4:2; Tit 1:9; Off 3:19

Wer seinen Nächsten liebt, muss ihn auch zurechtweisen! Nur Toren missachten die Zucht

3Mo 19:17; Spr 1:7; 25:9, 10;  Mat 18:15, 16; Lu 17:3, 4

Jene welche nicht auf das hören wollen was gerecht ist, sie sind öffentlich zurechtzuweisen

Mat 18:17; 1Ti 5:20

Gott redet zu uns nicht unbeschränkt oft, wir sollten sein Wort hören und unmittelbar handeln

2Mo 10:3; Ps 4:2; Spr 18:12

Alles nach Anweisung zu erledigen, das Haupt Christus achten

Ps 125:5; Rö 9:6; Gal 6:16; Phi 3:16; Kol 2:5; 1Thess 4:1; 2Thess 3:6

Ordnung bedingt Unterordnung! Wo es kein Haupt gibt kommt Unfrieden

Rö 14:9; 1Kor 11:3; Heb 13:17

Die Gerechtigkeit muss die der Schriftgelehrten und Pharisäer bei weitem übertreffen

Mat 5:20; 15:9; 23:23

Wir sollen uns nicht mehr nach diesem System der Dinge ausrichten, sondern nach Gottes gerechten Normen des Königreiches!

Mat 6:33; 19:16-24; Joh 13:34; 14:15; 15:10; Rö 1:17; 14:17

Abtrünnigkeit von biblischer Lehre darf keinesfalls Duldung oder Unterstützung erhalten!

5Mo 17:2-17; Rö 16:17, 18; 1Kor 5:11; Tit 3:10, 11; 2Joh 8-11

Kannst Du wirklich unterscheiden zwischen biblischer Lehre und Lehre die davon abweicht? Prüfe immer wieder!

Mat 7:15; 24:11; Mk 13:22 2Kor 13:5; 2Pe 2:1; 1Joh 2:3; 4:3;

Wer einen Dieb schützt macht sich mit ihm schuldig; der Böse leiht und zahlt nicht zurück

2Mo 22:7, 9, 12; Ps 37:21; 50:18; Rö 13:8

Wer andere übervorteilt, bestiehlt, betrügt, verhehlt sollte keinen Schutz erhalten und Du sollst nie Teilhaber werden! Bringe den Betrüger zurecht!

Spr 1:10-19; 6:30, 31; 29:24; Joh 12:6; 1Kor 6:9, 10

Vorsteher sind Richter: Dinge dieser Welt sind durch geistig geeignete Vorsteher zu richten. Christen gehen nicht vor weltliche Richter.

Mat 6:17; 1Kor 5:3; 6:1-6; Tit 1:9

Wer den Schiedsrichter der Versammlung missachtet, missachtet Gottes Gebot und damit Gott selbst

1Kor 6:7, 8; Heb 13:17

Ein gefälltes Urteil muss durch die Richter vollstreckt werden! Unrecht bedingt Sühne und Wiedergutmachung! Jesus selbst verlangt Zins für Geliehenes an seine Sklaven!

2Mo 22:1, 7, 9, 12; 3Mo 6:5; 5Mo 17:8-13; 2Sa 12:6; Spr 6:30, 31; Mat 5:25, 26;  Lu 19:8, 9

Gottes gerechtes Gesetz und seine richterlichen Entscheidungen richten sich gegen das Unrechttun und dienen der Wiederherstellung von Gerechtigkeit und Wiedergutmachung des Schadens

2Mo 21:30; 4Mo 5:6-8; 5Mo 17;12, 13; Spr 2:20, 21; Rö 13:3, 4 

 

 

 

 

3) Was ist das Ziel der Hilfestellung?

 

4) Wie erreiche ich das gesetzte Ziel?

 

 

 

 

 

Die Zusammenhänge erkennen, dass das Wohl aller vom richtigen Verhalten des Einzelnen abhängt!

Spr 2:1-9; Heb 12:15

Sei bereit dein eigenes Verhalten anhand der göttlichen Normen selbstkritisch zu überprüfen: Dies gibt dir selbst Grund zum Lob oder zur Einsicht und Korrektur

1Kor 11:27, 28; 2Kor 13:5; Gal 6:9

Jeden Einzelnen stärken das zu tun, was in Gottes Augen vortrefflich ist

Jes 35:3; Lu 22:31, 32; Heb 12:12-17

Arbeitest Du daran, selbst das zu tun was in Gottes Augen vortrefflich ist?

2Kor 13:7-10

Den inneren Frieden und Zusammenhalt jeder  Familie zu stärken, um Jehova und der Versammlung gemeinsam zu dienen. Die geistige Familie kommt vor der Fleischlichen!

5Mo 29:18; Mat 12:46-50; 19:5, 6, 19

Trägst Du alles Dir mögliche dazu bei, den Frieden in der Familie zu erhalten und zu stärken? Was kommt bei Dir zuerst: Jesus oder die Familie wenn es um einen Gewissensentscheid geht?

Mat 10:34-38; Mk 10:29, 30; 2Ti 2:22; 1Pe 3:10-12; Eph 5:25, 28-33; 1Pe 3:7

Einander bereitwillig vergeben, uns in Liebe ertragen und über Fehler und Schwächen hinwegsehen; Unordentliche sind zurechtzuweisen

Kol 3:12, 13; Eph 4:1, 2; 1Th 5:14

Nicht Böses mit Bösem vergelten sondern feurige Kohlen auf das Haupt der Gegner sammeln; Rache gehört Jehova

Rö 12:17-21; 1Th 5:15

Die Versammlung Gottes aufzuerbauen, dass sie ein Leib, unter einem Haupt ist

Rö 12:4; 1Kor 12:12, 13; Eph 1:22, 23; 4:4-6

Jeder Teil des geistigen Leibes Christi ist von Wichtigkeit; es gibt kein unwichtiges Glied

1Kor 12:18-26; 1Pe 3:7

Das Kranke zu heilen und das Schwache zu stärken, das Verlorene suchen

Jes 42:2-4; Mat 11:28-30; 12:20

Vorsteher sollen wie ein schützender Felsen vor dem Sturm sein zu dem man flieht

Jes 25:3-5, 32:1, 2

Den Frieden in der Familie und der Versammlung erhalten

Mat 5:9; Jak 3:17, 18

Wir sollten friedsam leben und aktiv durch Wort und Werk zum Frieden beitragen

2Kor 13:11; 1Th 5:13; 1Pe 3:10, 11

Die Versammlung Gottes von jeder Art Sauerteig freizuhalten

Mat 16:11, 12; Lu 12:1-5; 1Kor 5:6-8

Dein Benehmen und Dein Lehren sollte keinerlei Anstoss erregen.

2Kor 4:1-3; 2Ti 2:15.17

Unverständige zurechtzuweisen und in Zucht nehmen

Ps 50:17; Spr 1:1-3; Hos 7:12, 13; 1Th 5:14

Zurechtweisung und Zuchtmassnahmen zeugen von Liebe und Jehova züchtigt jeden, den er liebt

Heb 12:4-11; 1Pe 5:10

Die schlechten und faulen Früchte aus der Versammlung entfernen bevor sie andere anstecken

Mat 7:16; 1Kor 5:6; 2Ti 2:16, 17

Sind Deine Früchte gut? Überwachst Du Dein eigenes Reden und Handeln?

Mat 15:11; Eph 4:25, 26, 29, 30; Jak 3:5, 6, 10

Wir sollen nach Heiligkeit und Vollkommenheit streben!

3Mo 11:44, 45; Mat 5:48; 1Pe 1:14, 15

Jeder von uns muss sich von allem Schlechten abwenden. Wer fortgesetzt Sünde treibt kann ewiges Leben nicht ererben!

Rö 6:15-18; 2Pe 2:19; 1Jo 3:4-8; Heb 10:26-31

Sünde bedeutet das von Gott gesteckte Ziel der Heiligkeit zu verfehlen

1Kor 15:34; 1Joh 3:4-8

Wer in einer Sache Gottes Gebot übertritt, übertritt es in allen! Wegen Sünde wird guter Taten nicht gedacht

5Mo 24:16; Hes 18:20, 23; 1Kor 6:18, 19; Jak 2:10-13

 

 

 

 

5) Gefahren erkennen und bannen

 

6) Sich nicht unnötig in Gefahr begeben!

 

 

 

 

 

Sich selbst unter Kontrolle halten um nicht abzuweichen, nicht vorzeitig richten

Mat 7:1, 2; Mat 18:34, 35; Jak 2:13

Den Balken im eigenen Auge erkennen lernen. Das Mass mit dem wir messen.

Mat 7:1-5; Mk 4:24, 25; Lu 6:38; Gal 6:7-10

Bestechung blendet die Augen

2Mo 23:8; 1Sa 8:3; 12:3; Spr 29:4

Versuche nicht den Richter mit falschen Argumenten oder durch Bestechung  zu deinen Gunsten zu betören

5Mo 16:19; Spr 17:23

Keine Art von Parteilichkeit bekunden, weder für noch gegen den Armen, den Reichen, den Fremden, Frau oder Mann

3Mo 19:15; 5Mo 10:17, 18; Ps 82:2; Pr 5:8; Mi 3:1, 2

Wer das Recht zu Beugen sucht und sich ungerechte Vorteile zu Lasten des andern verschafft, der wird seine Strafe tragen

5Mo 16:19; 2Chr 19:7

Schwäche von Verwegenheit unterscheiden lernen

Jes 35:3, 4; 1Kor 8:10; 2Pe 2:9-12

Autorität und Gesetz anerkennen und sich unterordnen. Stolz und Überheblichkeit kommen vor dem Fall.

Ps 59:12; Spr 4:24, 25; 8:13; 2Pe 2:10; Jud 8

Falsche Zeugen mit falschen Anschuldigungen, die Gewalttat und Unrecht zudecken

2Mo 20:16; Ps 27:12; Jes 26:21; Mat 26:59, 60

Wer falsche Anklage erhebt, Sachbestände aufbauscht oder verniedlicht gibt falsches Zeugnis. Strafe wird nicht fehlen!

Mat 19:17, 18; Mk 14:56

Keinen Schuldlosen verurteilen und keine Schuldigen straflos lassen! Barmherzigkeit gehört den Einsichtigen! Schaden muss wiedergutgemacht werden.

Mat 12:7; 23:23; Jak 5:4-6

Jehova gewährt niemals Straffreiheit! Für eigenes Unrecht ist Sühne und Wiedergutmachung zu leisten, um Vergebung zu erlangen!

2Mo 34:6, 7; 3Mo 18:25; 5Mo 30:19; 1Sa 3:14; Lu 19:8, 9; Heb:10:26- 31; 1Joh 2:2

Der Arbeiter ist seines Lohnes würdig; Selbstgenügsamkeit lässt Gerechte nicht zur Last werden! Keine Liebe zu unehrlichem Gewinn!

Mat 10:9; 1Kor 9:6, 7; 1Pe 5:2

Trägst Du Deinen eigenen Anteil zum Wohlergehen der Versammlung und jener, die Hart in Wort und Werk arbeiten? Bist Du Gastfreundlich?

Rö 12:13; Gal 6:2; 1Ti 5:17; 2Kor 9:13; 1Pe 4:9; 3Joh 8

 

 

 

 

7) Ohne Kontrolle kein Erfolg!

 

8) Selbstkontrolle ist der Anfang vom Erfolg!

 

 

 

 

 

Wer eine Anweisung erteilt muss auch auf korrekte Ausführung achten

Ps 34:15; 101:6; Mat 19:20; Off 5:6

Hörst Du auf Anweisung und tust das was Dir aufgetragen wurde als sei es für Jehova?

2Mo 19:5; Kol 3:23, 24; 2Ti 3:10

Wer ein Ziel setzt, der muss darauf achten ob das Ziel von allen erreicht wird; Jehovas Kleinviehherde hüten!

Ps 10:15; 77:7; Hes 34:2-6

Setze Dir Ziele die erreichbar sind, nicht zu niedrig, nicht zu hoch! Ist das Ziel erreicht, setze das nächst höhere!

Mat 6:33, 34; 13:45, 46; 19:16-21; Rö 1:16, 17

Grösseres Fehlverhalten benötigt oft mehrere kleinere Schritte, um das erwünschte Ziel zu erreichen; Fortschritt braucht Kontrolle.

Ps 6:1; Jer 10:24; 30:11; Mat 16:9; Mk 4:13 

Kannst Du den Sinn erkennen, dass das gesteckte Ziel ein wirklicher Fortschritt zur Verbesserung darstellt, hin zum geistig vollerwachsenen Mann?

Rö 1:11; 1Kor 9:24, 25; Gal 5:7-10; 6:16; Eph 4:12, 13; Phi 3:16

 

 

 

 

9) Lob und Tadel als Führungsinstrument

 

10) Selbstlob und Selbsttadel als Motivationshilfe

 

 

 

 

 

Jesus gab das beste Beispiel wie jeder Christ in Liebe, aber mit Bestimmtheit geführt werden soll

Joh 13:15-17; 1Pe 2:21-24

Wir sollen Jesu Fussstapfen genau nachfolgen und Nachahmer der Apostel werden; jene achteten auf ihr eigenes Werk

1Pe 2:21; Mat 16:24, 25; Joh 4:34; 1Kor 4:15, 16; 11:1

Berechtigtes Lob wirkt auferbauend

1Kor 11:2; Off 2:2, 3

Lobst Du Deinen Mitmenschen, wo er es verdient?

Phi 1:3-7; Kol 1:3-8; 2Ti 1:3-5

Wer schlechte Taten nicht erwähnt, der zeigt wenig Liebe und duldet Unrecht; Bewährte müssen sich zeigen

Spr 27:15, 16; 1Kor 5:6-8; 11:17-19; 2Thess 3:6, Off 2:4, 5

Wir sollen nicht Mittäter mit Unrecht werden indem wir es zudecken, das ist nicht dasselbe, wie kleine Fehler durch Liebe zuzudecken!

Spr 10:12; Mat 18:15, 16; 1Pe 4:8; 1Joh 5:16, 17

Harsche und kleinliche Kritik zermürben und brechen einen bereits geknickten Halm

3Mo 19:32; 1Ti 5:1, 2; Tit 2:2-5

Unvernunft und Streitigkeiten zermürben; sei aufgrund von Einsicht schnell bereit Dich mit dem Gegner zu einigen und zu vertragen

Spr 15:14; 19:13; 21:9; 25:24; Lu 12:58, 59

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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