Glaubensurkunde

 

 

Wir, das Volk, das sich wie die Christen des ersten Jahrhunderts zum „Weg der Wahrheit“ gehörend bezeichnen: Wir unterordnen uns in unser Lebensführung in allem dem Wort des allein wahren Herrschers, dem Schöpfer aller Dinge und höchsten Souverän. (Joh 14:6, 7; Apg 9:1, 2; 16:17; 19:9; 2.Pe 2:1-3)

 

Sein Name lautet in der Schrift im hebräischen Text JHWH (das „Tetragrammaton“, griechisch, was „die 4 Buchstaben“ bedeutet) und erscheint dort fast 7000 Mal. In unserem allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnen wir Ihn als Jehova oder Jahwe. Er ist der allein wahre Gott, der Allmächtige. (2.Mo 3:14, 15; Jes 43:10, 11)

 

Wir alle haben uns in der Glaubenstaufe in einen Bund begeben, mit dem einzigen wahren Gott JHWH, mit Jehova, mit seinem Sohn Jesus, dem wahren Gesalbten Gottes, dem Christus, unserem regierenden König im „Königreich des Sohnes der Liebe“ und einzigen Hohepriester, dem Richter der Lebenden und Toten und mit dem heiligem Geist, der mit jedem Wort aus Gottes Mund im Einklang redet und handelt: (Mat 28:19; Apg 10:42; Kol 1:13; Heb 5:4-6)

 

Wir geloben:

 

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Wir wurden von Christus zur Freiheit berufen, nicht zur Sklaverei von Regierenden und Religionsführern. Durch das Erkennen der Wahrheit werden wir von Irrtum und religiösen Lügen, dann vom Joch der Sünde frei. Wir begeben uns auf den eingeengten Weg der unverfälschten Wahrheit der zum Leben führt, der uns weg von falschen Göttern zum wahren Gott Jehova hin geleitet.  (Mat 7:13, 14; Joh 8:31-44; Gal 1:6-10; 5:13-15)

 

Wir setzen unseren geprüften Glauben auf die ganze Heilige Schrift, die Bibel Jehova Gottes, beginnend beim GESETZ Mose, hin zu den PROPHETEN und den Schriften des NEUEN BUNDES die auf Jesu Worten fussen. Wir wollen uns in diesem einen unverfälschten Glauben gegenseitig belehren und befestigen. (Apg 24:14, 15; 2.Kor 13:5, 6; 2.Ti 3:15, 16)

 

Dieser Glaube schliesst die Auferstehung der Gerechten und der Ungerechten der Toten hier auf der Erde zum Leben oder zum Gericht mit ein. Jesus Christus ist der von Gott bestimmte höchste menschliche Richter der Lebenden und Toten und die Auferstehung erfolgt durch den wiedergekommenen Menschen Jesus. Jedes Wort das Jesus redete bildet Grundlage zum kommenden Gericht. (Joh 12:47-50; Apg 10:42, 43; 1.Kor 15:20, 21; Off 1:17, 18)

 

Als Christen stehen wir unter dem „neuen Bund“ den Gott mit Jesus und Jesus mit seinen Apostel geschlossen hat im Hinblick auf das kommende Königreich der Himmel. Gott hat den früheren Salzbund mit der levitischen Priesterschaft mit Jesu Auferstehung und Erhöhung abgelöst (2.Mo 18:19; 3.Mo 2:13; 2.Chr 13:5; Jer 31:31, 32; Mal 2:1, 7-9; 3:1-7).

 

Jesus wurde unmittelbar nach seinem Tod und der Auferweckung als Geist im Himmel über „jede Macht und Autorität im Himmel und auf der Erde“ gesetzt und ist Herrscher im „Königreich des Sohnes der Liebe“. Wir sind mit der Glaubenstaufe durch Untertauchen im Wasser Teil dieses Reiches geworden und unterordnen uns in allem unserem König und der mit ihm verbundenen wahren „obrigkeitlichen Gewalt“. Unser Bürgerrecht wird in den Himmeln verwahrt, von wo Jesus wiederkommt und jedem den ihm zustehenden Lohn geben wird. (Mat 3:7-12; 28:18; Lu 22:28, 29; Phi 3:11; 21, 22; 1.Pe 3:18; Off 5:11-14; 11:18; 22:12)

 

Das „heilige Geheimnis“ der kommenden „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ wurde durch Christus und weiter vornehmlich durch die Briefe des Apostels Paulus und die Offenbarung des Johannes erhellt, was diesen geistigen Tempel anbetrifft und wer daran Anteil haben wird. Erst während der Endzeit werden die vom Propheten Daniel aufgeschriebenen Dinge verstanden, auch dann nur von Menschen mit Einsicht, die sich zuvor gereinigt und geläutert haben. (Da 12:3, 4; 9, 10; Mat 19:28; Eph 1:10; Off 20:5, 6)

 

Jesus wird selbst bei seiner Wiederkehr das „Königreich für Israel“ aufrichten, das in Harmagedon mit jeder sich ihm widersetzenden Macht und Autorität dieses Systems in der Hand Satans ein Ende bereitet  und das selbst auf unabsehbare Zeit, ja auf ewig die ganze Erde beherrschen wird! (Da 2:44, 45; Apg 1:6; 1.Kor 15:21; Off 11:14, 15; 12:5, 6; 19:19-21)

 

Jesus war nicht gekommen das GESETZ oder die PROPHETEN abzubrechen, sondern um sie zu erfüllen. Somit dauern die früheren Bündnisse weiter an! Der „neue Bund für ein Königreich“ steht an der Stelle des „Salzbundes“, des Bundes mit Levi der das bisherige Priestertum Israels  beinhaltete. Wir haben mittels der Taufe eine „Beschneidung unseres Herzens“ durch den heiligen Geist der Schrift erfahren, indem wir alle Gebote Gottes auf unser Herz geschrieben haben und uns durch das Taufgelübde durch unser „Ja“ verpflichteten sie zu halten und andere ebenso zu lehren (Ps 50:14; 61:8; Rö 2:25-29; Mat 5:17-20).

 

Aufgrund echter Reue die sich durch Glaubenswerke zeigt haben wir durch „unverdiente Güte“ oder Gnade Gottes die Vergebung unserer früheren Sünden zufolge des vergossenen Blutes Jesu erlangt und wurden dadurch vom Fluch wegen Gesetzesbruch befreit, der Tod bedeutet (Joh 1:14-18; Gal 3:10-14; Eph 1:6, 7).

 

Obwohl wir inmitten der Nationen und der Königreiche dieser Welt leben und inmitten von unzähligen Religionen, so bilden wir doch keinen Teil mit ihnen, denn wir können nicht gleichzeitig zwei und gar mehr Herrschern dienen und sich dadurch Gottes Gebot widersprechenden Gesetzen unterordnen. (Jes 33:22; Mat 5:17-20; Joh 15:18, 19; Off 13:16, 17)

 

Wir können uns daher keiner Religion (lt. 2.Kö 17:26-34 = anderes Gesetz) und deren Führern unterordnen, da wir nur einen Führer, einen Lehrer, einen Herrn und höchsten Richter anerkennen, den von Gott erwählten Christus. Als Glieder bilden wir einen einzigen Leib, vereint im selben Geist der Heiligkeit der ganzen Schrift. Alle Religionen gemeinsam bilden „Babylon die Grosse Hure“, weil sie sich mit dieser Welt eingelassen haben und dadurch ihren eheähnlichen Bund mit Gott auf Treue verletzt haben (1.Kor 6:15-20; Eph 1:15-23; Off 18:4, 5)

 

Wir wollen als Jesu Jünger dem Gebot Christi Nachfolge leisten die gute Botschaft vom kommenden Königreich Gottes auf Erden zu lehren, Jünger zu machen, diese zu taufen und sie weiterhin zu belehren alles zu halten, was Jesus geboten hat. (Mat 28:18, 19)

 

Wir geloben uns mit der Taufe gegenseitig in guten und schlechten Tagen die Treue und Liebe und gegenseitigen Respekt erweisen zu wollen, indem wir dem Beispiel der Apostel und ersten Jünger nachfolgen, ebenso wie jene dem Christus nachfolgten, indem sie durch gelebte Liebe mittels Werken das ganze GESETZ erfüllten. (Rö 13:8-10; 1.Kor 11:1; Eph 5:1, 2; Phi 3:17, 18)

 

Wir anerkennen die Führung durch ein „Haupt“ auf der Ebene der Familie, der Versammlung hin zu Christus und Gott, genau so, wie Paulus diese zusammen mit einer unveränderlichen festen, methodischen Ordnung für alle Versammlungen festgelegt hat. Die Weisheit dieses Systems ist Torheit bei Gott! (Rö 12:2; 1.Kor 3:18, 19; 4:17; 11:2; Gal 1:4; 6:16; Eph 2:1-7; Phi 3:16)

 

Innerhalb von Gottes zehn Geboten respektieren wir auch das ganze Sabbatgesetz, das uns gebietet jeden Sabbat und zudem an den drei Festzeiten Jehovas festzuhalten und uns zu versammeln, dies um so mehr, wie wir das Ende dieses herrschenden Systems herannahen sehen. An Sabbaten wird keinerlei Arbeit getan! (2.Mo 20:8-11;  Apg 15:21; Heb 10:19-25)

 

Wir anerkennen als Instrument der Führung Vorsteher in unseren Versammlungen die sich gegenüber der einen, der unverfälschten Wahrheit und dem ganzen GESETZ Gottes und der vollständigen Schrift verpflichten und mittels göttlich bestimmter Gerechtigkeit für Frieden und Eintracht Sorge tragen durch unparteiisches Gericht. (Jes 1:26, 27; 48:22; Ze 3:1-5; Mat 5:19, 20; 23:11, 12; 1.Kor 6:1-6; 1.Ti 6:13)

 

Wir wissen um den Bund Jesu mit seinen zwölf Aposteln, welche künftig die Vorsteher der ganzen Erde richten werden und anerkennen dies. Ausser diesen von Christus eingesetzten Aposteln und ihren Schriften als Instrument der Führung anerkennen wir kein weiteres Haupt zwischen der Versammlung und dem Christus. (Mat 19:28; Lu 22:28-30; 2.Kor 11:12-15; 2.Th 2:1, 2, 15; Off 1:20)

 

Die Apostel allein bilden die Gruppe der „Heiligen des Allerhöchsten“, sie sind die von Jesus bezeichnete „kleine Herde“ und die „Braut des Christus“ und nur ihnen hat der Vater das „Königreich des Sohnes der Liebe“ als Jesu Stellvertreter anvertraut! Die zwölf Apostel bilden die zwölf Tore des „neuen Jerusalem“ und sie sind allein die Vorsteher und Richter der kommenden je 12.0000 Vorsteher der „zwölf Stämme Israels“. Die 144.000 Auserwählten bilden das künftige „Volk der Heiligen des Allerhöchsten“, das „Israel Gottes“, eine „königliche Priesterschaft(2.Mo 19:6; Da 7:17-22; Lu 12:32; Gal 6:16; 1.Pe 2:9; Off 7:1-8; 12:5, 6; 19:7; 21:9, 12-14) 

 

Bis zur kommenden Frühauferstehung seiner Apostel, der Grundlage der „gerechten (neuen) Nation“ und der Erstauferstehung all jener, die tausend Jahre mit ihm regieren werden.  Jesus wandelt inmitten der „sieben Versammlungen“, was alle Christenversammlungen einschliesst, die wie „Leuchter“ sind und er allein hat die „sieben“ Vorsteher wie „Sterne“ in seiner rechten Hand. Jesus hat versprochen, da, wo zwei oder drei in seinem Namen vereint sind inmitten von ihnen zu sein! (Jes 26:2; 58:2; Mat 8:20b; Off 1:19; 20:6)

 

Die symbolischen „fünf verständigen Brautjungfrauen“ sind die am Gerichtstag der Endzeit erwählten 144.000 „treuen und verständigen Sklaven“ die gemeinsam als „das Volk der Heiligen des Allerhöchsten“ alle Königreiche und alle Städte der Erde zur Herrschaft erhalten werden. Kein Mensch kann sich selbst oder einen anderen erwählen. Nur Gott, der durch Christus und in Gemeinschaft mit den Aposteln erhöht und erniedrigt! (Da 7:27; Mat 24:45-51; 25:1-10; Lu 12:35-40)

 

Die Christenversammlung ist ein lebender Tempel. Wer diesen Tempel verunreinigt und zerstört wird ein göttliches Gericht empfangen. Jesus selbst als „Spross Davids“ hat diesen Tempelbau begonnen und wird ihn selbst beenden und als Priesterkönig die Krone tragen. Er selbst wird die einzelnen lebenden Steine und Säulen an ihre vorherbestimmte Stelle setzen. (Sach 3:8, 9; 6:12, 13; 1.Kor 3:16, 17; 6:9-11; 1.Pe 2:4-6; Off 3:12)

 

Wir lehnen Titel und Ehre und Amtsgewand von Menschen ab und suchen dagegen „die Ehre die allein von Gott kommt“. Wir wissen, dass Gott zu seiner Zeit jene erhöht, die auf seinen Sohn hörten und die seinen ganzen Willen ausführten. Andere aber werden erniedrigt, die sich selbst erhöht haben. (1.Sa 2:7; Mat 23:12; Joh 5:40-44; Jak 4:10)

 

Wir glauben an Jesu Wiederkehr im Fleische. Er kommt zuvor bereits zur Aufrichtung der „neuen Nation“, dann zum Gericht an den Lebenden und Toten und zu Gottes Urteilsvollstreckung in Harmagedon und dann während des Milleniums an all jenen, die den Glauben verweigerten, Jesus verleugnen, sich als Feiglinge erzeigten und Gottes Gebote missachteten. (Mat 10:32, 33; 24:33-46; Joh 3:16-18; Off 19:19-21; 21:8)

 

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Wir, die wir zum „WEG der Wahrheit“ gehören geloben das ganze „GESETZ des Christus“ zu halten und zu lehren, was mit der Anerkennung der gewichtigen Rolle des Vaters als Haupt der Familie seinen Beginn hat. (5.Mo 6:1-9; Eph 5:21, 22)

 

*** Rbi8  Matthäus 5:17-20 ***
17 Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Wir wollen uns Jesu als gehorsame Schafe, den Ältesten der Versammlung in ihrer von Gott verordneten Fürsorge zum Erhalt der Einheit unterordnen, sie mit ganzer Kraft unterstützen, damit wir gemeinsam Jesus unserem König Dienst leisten können zur Ehre unseres himmlischen Vaters, Jehova, Gott dem Allmächtigen, um uns für das kommende Königreich der Himmel als würdig zu erweisen.

(5.Mo 6:4-9; Eph 4:1-6; Off 11:17)

 

 

 

X.4.1-6.10  Glaubensurkunde      V:10.10.10

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