11.4    GRUNDVERFASSUNG der VEREINTEN NATIONEN (UNO)

 

X4.1-6.8   Charter UNO          V:28.12.10

 

 

 

http://www.23hq.com/astreim/photo/3565576/largeINHALT DER EINFÜHRUNG ZUR UNO-CHARTA:

 

Ist die UNO-Verfassung wirklich für jeden Menschen verbindlich?

Der Gott der ganzen Erde und Ihr Richter und Sein Gesetz

Die UNO durch Papst Johannes-Paul II. als Friedensbringerin der Erde gelobt: Der Prophet Daniel aber kündigte bereits deren nahendes Ende an!

Gott kündigt für sein Volk Israel, das geistige Israel eine kommende Befreiung an!

Teilhaber am „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ sein und bleiben durch das halten der Gebote Jesu!

Ist die Erklärung der Menschenrechte ein tragfähiger Ersatz für die zehn Gebote?

Der Berg des Hauses Jehovas wird in der Endzeit errichtet und von Zion wird Gottes GESETZ ausgehen!

Das Volk der Heiligen des Allerhöchsten erhält die Herrschaft über alle Regierungsgewalt der Erde

Gewalt über die Nationen wird in der Hand derer sein, die Gottes Gebote halten!

Jesus, der Stein des Anstosses auch in der Endzeit!

Weitergehende Links zu verwandten Artikeln

 

UNITED NATIONS Charter (UN); Grundverfassung der VEREINTEN NATIONEN (UNO)

 

 

Ist die UNO-Verfassung wirklich für jeden Menschen verbindlich?

 

Gemäss den Heiligen Schriften des alten und neuen Bundes existierte für beschnittene Juden das Königreich Israel, dessen König und Satzungsgeber ihr Gott Jehova ist. Allerdings verlor jene Generation die Gunst Gottes, die Seinen himmlischen Abgesandten und Gesalbten tötete: Den Christus Jesus! Dies hatte Jehova durch seine Propheten vielfach und lange zuvor bereits angekündigt!

 

Wurden damit die Bündnisse und Vorhersagen an Abraham, Isaak und Jakob (Israel) ungültig? Keinesfalls! Auch der Bund im Sinai mit Israel war dadurch nicht ungültig geworden, wo Gott Israel sein GESETZ gab und ihr König und Herrscher wurde!

 

Durch Moses liess Gott die Nachkommen Israel aus der ägyptischen Sklaverei befreien und gab ihnen eine Vorhersage, die für das Verständnis kommender Dinge im Zusammenhang mit einer beständigen Weltregierung von ausschlaggebender Bedeutung sind!

 

*** Rbi8  2. Mose 19:3-6 ***

3 Und Moses stieg hinauf zu dem [wahren] Gott, und Jehova begann ihm vom Berg aus zuzurufen und zu sagen: „Dies sollst du zum Hause Jakob sagen und den Söhnen Israels mitteilen: 4 ‚Ihr habt selbst gesehen, was ich den Ägyptern getan habe, daß ich euch auf Adlersflügeln trage und euch zu mir bringe. 5 Und nun, wenn ihr meiner Stimme genau gehorchen und meinen Bund wirklich halten werdet, dann werdet ihr bestimmt mein besonderes Eigentum aus allen [anderen] Völkern werden, denn die ganze Erde gehört mir. 6 Und ihr, ihr werdet mir ein Königreich von Priestern und eine heilige Nation werden.‘ Dies sind die Worte, die du zu den Söhnen Israels sprechen sollst.“

 

Jehova gehört die Erde, auch wenn er die Herrschaft darüber Satan, einem der herausragendsten der Engel für eine bestimmte Zeit übergeben hatte, der später wegen der Verführung Evas und Adams gefallenen war.! Jehova hatte Israel durch seinen Auserwählten Moses mittels grosser Wunderwerke aus der Sklaverei zu sich hin in die Wildnis Sinai gebracht! Dort sollte Israel ihm Schlachtopfer darbringen. Pharao aber wollte Israel nicht ziehen lassen und erst nach der zehnten göttlichen Plage sandte er Israel weg! Am Horeb gab Gott das GESETZ und schloss den Bund den er ihnen vorgelegt hatte und machte ihn über blutigen Opfern rechtskräftig! Das geschah an Pfingsten 1513 v.u.Z..

 

Bedingung, dass Israel Gottes auserwähltes Volk bleibe war, dass sie „seiner Stimme genau gehorchen“. Dazu gehört es zudem, dass sie dem durch Moses angekündigten künftigen „grösseren Propheten“ gehorchen würde. Moses redete vom verheissenen Samen Abrahams, dem zu erwartende Messias, dem Gesalbten Gottes! Auf seiner Schulter würde Königtum sein!

 

Jehova spricht zudem von einem künftigen „besonderen Eigentum aus allen Völkern“, dem „Israel Gottes“, mit dem ein „neuer Bund“ geschlossen würde, welchen erst der Rechtsgelehrte Paulus im ersten Jahrhundert im Detail in seinen Briefen beschreibt. Er bezeichnet dieses „Israel Gottes“ als „eine Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ benennt! Wer würde dieser Verwaltung angehören, wann würde sie gebildet und worüber wird sie gemäss welchen Gesetzen zu welchem Zeitpunkt zu regieren beginnen?

 

Diese Worte Gottes haben somit ihre Grundbedeutung bis heute nicht verloren, wo er sagt: „... wenn ihr meiner Stimme genau gehorchen und meinen Bund wirklich halten werdet, dann werdet ihr bestimmt mein besonderes Eigentum aus allen [anderen] Völkern werden, denn die ganze Erde gehört mir.“ Der verheissene Same Abrahams wurde durch Jesus offenbar und das bisher gut gehütete „heilige Geheimnis“, wer der Messias sein würde wurde dadurch offengelegt! Jünger Christi sind geistige Juden, die ihr Herz anhand der göttlichen Gebote beschnitten haben und den eingeengten Weg, der zur Rettung und zu ewigem Leben führt erwählt haben! Dazu gehört es, Jesus als den von Gott bestimmten König zu achten und sein GESETZ, das „GESETZ des Christus“ anzunehmen und zu halten!

Der Gott der ganzen Erde und Ihr Richter und Sein Gesetz

 

Der Gott Israels ist, war und bleibt der Gott der ganzen Erde und ihr endgültiger Richter! Das mögen die Richter des Internationalen Gerichtshofes der UNO bezweifeln oder ablehnen, für einen glaubenden Christen gibt es daran keinen Zweifel!

 

*** Rbi8  Jesaja 33:22 ***

Denn Jehova ist unser Richter, Jehova ist unser Satzungsgeber, Jehova ist unser König; er selbst wird uns retten.

 

Aufgrund der herausragenden Verheissung durch Moses, dass Israel „ein Königreich von Priestern und eine heilige Nation werden wird lohnt es sich, darüber genau Bescheid zu wissen! Wiederum stehen Fragen im Zentrum, Wann dies geschehen wird, wie es realisiert wird und durch wen!

 

Paulus erklärt im Brief an die Epheser, dass dieses priesterliche Königreich eine „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ darstellt, die durch von Gott auserwählte Personen gebildet sein wird, heute Lebende und Verstorbene aller Jahrhunderte seit Abel, die zur Auferstehung kommen. Sie hatten sich als Gerechte erwiesen und Gott und nicht Satan oder Menschen Gehorsam gezollt. Die Auferstehungshoffnung bildet hierzu somit die Grundlage! Darum ist ein genaues Verständnis von herausragender Bedeutung: Wer, wann, wo und wie, und vor allem durch wen eine Auferstehung erlangt! Falsche, mystische Hoffnungen lassen uns im Verständnis zum Thema bestimmt straucheln!

 

Diese kommende Verwaltung übernimmt die Regierung der gesamten Erde, nachdem Jehova sein Gerichtsurteil durch seinen Christus gesprochen hat, der gehorsame Schafe auf seine rechte Seite stellt, unbelehrbare Böcke  aber zu seiner linken. Das Urteil kommt über die ganze Erde am grossen Tag der Endschlacht in Harmagedon zur Vollstreckung! Derselbe Messias, den die Juden als Nation verworfen haben soll „Grundeckstein“ oder „Haupt der Ecke“ dieser kommenden Verwaltung sein!

 

Ist denn nicht diese erdenweite Verwaltung heute bereits installiert und hat sich in der UNO realisiert? So zumindest bestätigten es der Papst in Rom und die meisten christlichen Kirchenvertreter, welche jene Organisation als oberste Instanz menschlicher Regierung anerkannt haben und selbst als Erfüllung göttlicher Vorhersagen deuten. Ob dies aber wirklich so ist, das möchten wir genauer untersuchen! Wenn die UNO die wahre Friedensbringerin für die Erde wäre, so brauchen wir nicht die Rückkehr Jesu zur Erde zu erwarten, da ja das Ziel auch ohne den Friedensfürsten erreicht werden könnte!

Die UNO durch Papst Johannes-Paul II. als Friedensbringerin der Erde gelobt: Der Prophet Daniel aber kündigte bereits deren nahendes Ende an!

 

image006Am 4. Oktober 1995 besuchte der Papst Johannes-Paul II. Erneut die UNO in New York. Er hielt vor der Vollversammlung eine lange Rede. Die Katholische Kirche ist dort beobachtendes, ständiges Mitglied. Was dies aus biblischer Sicht bedeutet werden wir später noch besser sehen! So erklärte der Papst, sein Besuch gelte darum, um seine tiefe Überzeugung auszudrücken, daß die Ideale und Vorsätze, die diese weltweite Organisation vor einem halben Jahrhundert ins Leben gerufen haben, mehr denn je unverzichtbar sind in einer Welt, die nach einem Ziel sucht“ ... „Diese Organisation besteht zu dem Ziel, dem Gemeinwohl der Menschheitsfamilie zu dienen, und deshalb ist es angebracht, daß der Papst dort als Zeuge der Hoffnung spricht, die das Evangelium schenkt.“ ... „Unser Gebet um Frieden ist deshalb auch ein Gebet für die Organisation der Vereinten Nationen. Der hl. Franz von Assisi ... leuchtet auf als ein großer Förderer und Baumeister des Friedens. Laßt uns seine Fürsprache auf das Werk der Vereinten Nationen für Gerechtigkeit und Frieden in aller Welt herabflehen.“

 

Franz von Assisi ist seit Jahrhunderten Tot und daher „sich nicht des geringsten bewusst“ und hat „keinen Anteil mehr an irgend etwas, was unter der Sonne zu tun ist“! Auch auf ihn wartet eine Auferstehung und Gott allein bestimmt, wann dies in der Zukunft sein wird!

 

*** Rbi8  Prediger 9:4-6 ***

4 Denn wer immer allen Lebenden zugesellt ist, für den ist Zuversicht da, weil ein lebender Hund besser daran ist als ein toter Löwe. 5 Denn die Lebenden sind sich bewußt, daß sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewußt, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. 6 Auch ihre Liebe und ihr Haß und ihre Eifersucht sind bereits vergangen, und sie haben auf unabsehbare Zeit keinen Anteil mehr an irgend etwas, was unter der Sonne zu tun ist.

 

Der Papst aber vermied es vor der UNO irgend ein Zitat aus der Bibel zu erwähnen. Offenbar ist dies in jener Institution verpönt, da man andere Religionen damit diskreditieren könnte. Dagegen sagte er weiter, sein Vertrauen in die UNO als Friedensbringerin für die Erde bestätigend: „Mit der Hilfe der Gnade Gottes können wir im kommenden Jahrhundert und für das nächste Jahrtausend eine der Menschenperson würdige Zivilisation, eine wahre Kultur der Freiheit errichten.“

 

image005Kann der Mensch aus eigener Kraft aber wirklich Frieden und Sicherheit, Gleichheit für alle Menschen schaffen? Nun, der Prophet Daniel sagt all jenen Nationen ein Ende vorher, welche die UNO bilden. Das deutet nicht auf Gottes Anerkennung hin, sondern eher auf seinen Hass gegenüber jener gottlosen Institution:

 

*** Rbi8  Daniel 2:44-45 ***

44 Und in den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das nie zugrunde gerichtet werden wird. Und das Königreich selbst wird an kein anderes Volk übergehen. Es wird alle diese Königreiche zermalmen und [ihnen] ein Ende bereiten, und selbst wird es für unabsehbare Zeiten bestehen; 45 wie du ja sahst, daß aus dem Berg ein Stein gehauen wurde, nicht mit Händen, und [daß] er das Eisen, das Kupfer, den geformten Ton, das Silber und das Gold zermalmte. Der große Gott selbst hat dem König bekanntgegeben, was nach diesem geschehen soll. Und der Traum ist zuverlässig, und seine Deutung ist vertrauenswürdig.“

 

Die Statue, welche der damalige Weltbeherrscher Nebukadnezar im Traum gesehen hatte, diese wurde durch Daniel aufgrund Gottes Deutung exakt beschrieben. Während das Haupt aus Gold die Weltmacht Babylon darstellte sind die Füsse „aus Eisen und aus Ton“ mit der letzten heute herrschenden Weltmacht, Anglo-Amerika identifizierbar! Der Fels, der aus dem himmlischen Zion her kommt und an die tönernen Füsse schlagen wird ist der Christus. Die Offenbarung beschreibt ihn symbolisch als einen „Reiter auf dem weissen Pferd“! (Daniel Kap. 2; Off 19:11-21)

Gott kündigt für sein Volk Israel, das geistige Israel eine kommende Befreiung an!

 

Im Gegensatz zu den Worten des Papstes, der die UNO als Friedensbringerin lobt kündigte der Prophet Jesaja aber an, dass Jehova selbst dies tun wird, nachdem er auf der Erde selbst für Recht und Ordnung sorgen wird und eine grössere Befreiung Israels als jene aus Ägypten oder aus babylonischer Gefangenschaft herbeiführen wird! Es wird so sein wie am Tag Midians, wo der Richter Gideon durch Gottes Hilfe die Feinde Israels schlug, deren Kamele durch Zierrat mit Halbmonden geschmückt waren! Jene waren Ismaeliter, Nachkommen von Abrahams Sohn Ismael und ihrer Mutter Hagar, der ägyptischen Magd Saras! Jesus selbst ist der grössere Gideon der den Kampf gegen Gottes Feinde mittels seiner Engelheere anleiten wird! Er ist mit fürstlicher Herrschaft bekleidet und sein Titel lautet „Fürst des Friedens“!

 

*** Rbi8  Jesaja 9:4-7 ***

4 Denn das Joch ihrer Last und den Stock auf ihren Schultern, den Stab dessen, der sie zur Arbeit antreibt, hast du zerschlagen wie am Tag Midians. 5 Denn jeder Stiefel dessen, der dröhnend einherstampft, und der in Blut gewälzte Überwurf sind ja zur Verbrennung [dem] Feuer zur Speise geworden. 6 Denn ein Kind ist uns geboren worden, ein Sohn ist uns gegeben worden; und die fürstliche Herrschaft wird auf seiner Schulter sein. Und sein Name wird genannt werden: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Ewigvater, Fürst des Friedens. 7 Für die Fülle der fürstlichen Herrschaft und den Frieden wird es kein Ende geben auf dem Thron Davids und über seinem Königreich, um es fest aufzurichten und es zu stützen durch Recht und durch Gerechtigkeit von nun an und bis auf unabsehbare Zeit. Ja der Eifer Jehovas der Heerscharen wird dieses tun.

 

Wer biblische Prophetie kennt, der weiss unmittelbar wovon bei jenem „Verbrennen“ die Rede ist: Von der Endschlacht Harmagedons, wo der Friedensfürst mit all seinen Feinden eine Abrechnung haben wird! Der Sohn der geboren wurde war Jesus, der nach seinem Opfertod über jede Autorität im Himmel und auf der Erde erhöht wurde. Dies muss jeder Engel und jeder Mensch anerkennen, um Rettung zu erlangen: „Und sein Name wird genannt werden: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Ewigvater, Fürst des Friedens.“ All diese Titel sind somit mit der Person dessen fest verbunden, der im Auftrag Gottes des Vaters, als dessen „rechter Arm“ und als dessen Wortführer all dies Wirklichkeit werden lässt! (Joh 1:1-5)

 

Darauf sollen Christen ihre Hoffnung setzen und nicht auf menschliche Anstrengungen, wo Männer und heute gar Frauen nach höchstem Amt und Ehre streben, in einem System, das sich zwar dem Namen nach Gott unterstellt, in Wirklichkeit aber in der Hand des „Gottes dieses Systems der Dinge“, Satan liegt! (Joh 5:41-44) Darum hat der Richter Gideon, als er die Midianiter geschlagen hatte und ihm die Israeliten die Königswürde antrugen auf solche Ehre verzichtet, weil sich nicht von Gott her kam, sondern von Menschen!

 

*** Rbi8  Richter 8:22-23 ***

22 Später sagten die Männer von Israel zu Gideon: „Herrsche über uns, du und dein Sohn wie auch dein Enkel, denn du hast uns aus der Hand Midians gerettet.“ 23 Aber Gideon sprach zu ihnen: „Ich selbst werde nicht über euch herrschen, noch wird mein Sohn über euch herrschen. Jehova ist es, der über euch herrschen wird.“

 

Gideon war sich bewusst, dass Jehova König in Israel ist und Er als König über das wahre Israel in Zukunft herrschen wird! Nur der gehört zum wahren Israel, der wirklich Gottes Willen erfüllt, wie Abraham dies durch Glauben tat! Gottes Friedensfürst wird dieses Königreich selbst aufrichten und wenn er all seine Feinde besiegt hat dem Vater ein geläutertes Königreich übergeben, das aus geweihten Priestern besteht, von denen jeder durch Jesus die Königswürde erlangen wird und über eine Anzahl der Städte der Erde gesetzt sein wird! (Lu 19:16-19)

 

Paulus zeigt, dass dies im Zusammenhang mit dem Ende aller auf der Erde herrschenden heutigen Mächte verbunden ist! Viele Menschen glauben, dass diese Mächte so gross und stark seien, dass sie unüberwindlich sind. Bedenken wir, dass Gott Jehova über weit höhere Machtmittel verfügt wie wir Menschen! Selbst der Tod und seine Macht über unser Leben werden ein Ende finden! Paulus erklärt hierzu:

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:24-26 ***

Als nächstes das Ende, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat. 25 Denn er muß als König regieren, bis [Gott] alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. 26 Als letzter Feind wird der Tod zunichte gemacht.

 

Erst wenn mit allen Feinden der Aufrichtung von Gottes Königreich in Harmagedon abgerechnet sein wird, dann wird Christus dem Vater das gereinigte Königreich übergeben, das aus 144.000 inzwischen geweihten Priestern besteht die jeder inzwischen ihr eigenes Königtum erhalten haben. Während tausend Jahren werden auch die übrigen der Toten zur Auferstehung gelangen und gerichtet werden!

 

*** Rbi8  Lukas 19:15-17 ***

15 Als er schließlich zurückkam, nachdem er die Königsmacht erlangt hatte, gebot er, daß jene Sklaven, denen er das Silbergeld gegeben hatte, zu ihm gerufen würden, um festzustellen, was sie durch ihre geschäftliche Tätigkeit gewonnen hätten. 16 Da trat der erste herzu und sprach: ‚Herr, deine Mine hat zehn Minen gewonnen.‘ 17 Somit sagte er zu ihm:Wohlgetan, guter Sklave! Weil du dich in einer sehr kleinen Sache als treu erwiesen hast, so habe Gewalt über zehn Städte.‘

 

Jesajas Worte werden sich bestimmt erfüllen: „Für die Fülle der fürstlichen Herrschaft und den Frieden wird es kein Ende geben auf dem Thron Davids und über seinem Königreich.“ Der Thron Davids wird erneut in Jerusalem sein und ihm werden alle Völker der Erde dienen unter Gottes einem GESETZ, nach ein und derselben Gerechtigkeit!

Teilhaber am „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ sein und bleiben durch das halten der Gebote Jesu!

 

Paulus zeigt, dass alle die an den Christus Jesus glauben aus der Finsternis der Unwissenheit befreit werden und in das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ versetzt werden! Ein Christ ist somit Glied eines Staatswesen, das jenem Israels angeglichen ist, mit einer eigenen Staatsverfassung und einem eigenen Grundgesetz, dem „GESETZ des Christus“!

 

*** Rbi8  Kolosser 1:13-14 ***

13 Er hat uns von der Gewalt der Finsternis befreit und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt, 14 durch den wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben, die Vergebung unserer Sünden.

 

Da Jehova Jesus nach seinem Tod als höchste Autorität unmittelbar nach Gott als „König der Könige“ eingesetzt hat, kann für einen Christen keine Verfassung Geltung haben, welche dem „GESETZ des Christus“ entgegengerichtet ist! Das bezieht sich sowohl auf nationale Gesetze, wie auf internationale Gesetzgebung, wie sie von der UNO, den VEREINTEN NATIONEN proklamiert werden! David sagte im Psalm 2 vorher, dass im Gegenteil alle „Könige und Richter der Erde“ dem Christus dienen sollen. Das können sie nur dann, wenn sie sein GESETZ anerkennen und anwenden! David beschreibt was unsere Zeit, den „Tag des Herrn“ betrifft!

 

*** Rbi8  Psalm 2:5-12 ***

5 Zu jener Zeit wird er zu ihnen reden in seinem Zorn,

Und in der Glut seines Mißfallens wird er sie in Bestürzung versetzen,

 6 [Indem er spricht:] „Ich, ja ich, habe meinen König eingesetzt

Auf Zion, meinem heiligen Berg.“

 7 Man lasse mich auf die Verordnung Jehovas hinweisen;

Er hat zu mir gesagt: „Du bist mein Sohn;

Ich, ich bin heute dein Vater geworden.

 8 Erbitte von mir, daß ich Nationen zu deinem Erbe gebe

Und die Enden der Erde zu deinem eigenen Besitz.

 9 Du wirst sie mit eisernem Zepter zerbrechen,

Wie ein Töpfergefäß wirst du sie zerschmettern.“

10 Und nun, o Könige, handelt nach Einsicht;

Laßt euch zurechtweisen, o Richter der Erde.

11 Dient Jehova mit Furcht,

Und frohlockt mit Zittern.

12 Küßt den Sohn, daß ER nicht in Zorn gerät

13 Und ihr nicht umkommt [von] dem Weg,

14 Denn leicht entbrennt sein Zorn.

15 Glücklich sind alle, die zu ihm Zuflucht nehmen.

 

Es ist nicht schwer zu verstehen, was David hier über Jehovas vorhergesagten künftigen König der Erde sagt! Allerdings sind sich die wenigsten Christen bewusst, was dies bedeutet und wie dies ihr eigenes Leben beeinflussen sollte! Jesus sagte hierzu, dass wir unsere Liebe zu ihm als von Gott ernannten Herrscher aktiv zeigen sollen:

 

*** Rbi8  Johannes 14:15-17 ***

15 Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten; 16 und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, damit er für immer bei euch sei: 17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn weder sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch ist.

 

Der „Geist der Wahrheit“ ist mit dem geschriebenen Wort der Schrift mit uns! Jeder Christ ist durch das Blut Jesu erkauft worden und hat dies im Taufbund als erwachsener, bundesfähiger Mensch anerkannt! Es würde einen Bruch des Taufbundes bedeuten, wenn wir uns den Nationen und deren Willen erneut unterordnen, die Gott doch eindeutig widerstehen, anstatt Jehova und seinem Christus Treue zu zeigen: Ein solcher Bundesbruch muss aber schwerwiegende Folgen haben, da es ein „Straucheln“ über das „Haupt der Ecke“ bedeutet! Bereits die Juden des ersten Jahrhunderts machten diesen Fehler und wurden darum von Gott verworfen.

 

*** Rbi8  1. Petrus 2:7-10 ***

7 Für euch nun ist er kostbar, weil ihr Gläubige seid; für die Ungläubigen aber „ist derselbe Stein, den die Bauleute verworfen haben, [das] Haupt der Ecke geworden8 und „ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernisses“. Diese straucheln, weil sie dem Wort ungehorsam sind. Gerade dazu sind sie auch bestimmt worden. 9 Ihr aber seid „ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, eine heilige Nation, ein Volk zum besonderen Besitz, damit ihr die Vorzüglichkeiten“ dessen „weit und breit verkündet“, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht berufen hat. 10 Denn einst wart ihr kein Volk, jetzt aber seid ihr Gottes Volk; ihr wart die, denen keine Barmherzigkeit erwiesen worden war, seid jetzt aber die, denen Barmherzigkeit erwiesen worden ist.

 

Christen haben die Pflicht den herrschenden König Jesus zu verkünden und dessen GESETZ unter den Nationen aufzurichten! Das ist doch die Bedeutung der „guten Botschaft“! Jesus legte für die Wahrheit, dass er König ist vor Pilatus deutlich Zeugnis ab: „Darum bin ich in die Welt gekommen“! Es war die ihm von Gott von Beginn an zugeteilte Aufgabe:

 

*** Rbi8  Johannes 18:33-38 ***

33 Da ging Pilatus wieder in den Palast des Statthalters hinein und rief Jesus und sprach zu ihm: „Bist du der König der Juden?34 Jesus antwortete: „Sagst du das aus dir selbst, oder haben dir andere von mir erzählt?35 Pilatus antwortete: „Ich bin doch nicht etwa ein Jude? Deine eigene Nation und die Oberpriester haben dich mir ausgeliefert. Was hast du getan?36 Jesus antwortete: „Mein Königreich ist kein Teil dieser Welt. Wäre mein Königreich ein Teil dieser Welt, so hätten meine Diener gekämpft, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde. Nun aber ist mein Königreich nicht von daher.“ 37 Deshalb sagte Pilatus zu ihm: „Nun denn, bist du ein König?“ Jesus antwortete: „Du selbst sagst, daß ich ein König bin. Dazu bin ich geboren worden und dazu bin ich in die Welt gekommen, damit ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der auf der Seite der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.“ 38 Pilatus sagte zu ihm: „Was ist Wahrheit?“

 

Wenn wir auf der Seite der Wahrheit stehen, dann halten wir uns an unseren König und hören auf seine Stimme! Genauso wie er werden wir keinen Teil dieses Systems bilden, weder was Nationalstaaten noch was die UNO, als „achten König“ betrifft!

 

Paulus hat im Brief an die Kolosser deutlich gezeigt, dass Jesus diese politischen Systeme durch seine Treue Gott und seinem Gebot gegenüber vollkommen besiegt hatte!

 

*** Rbi8  Kolosser 2:15 ***

Die Regierungen und die Gewalten entblößend, stellte er sie als besiegt in der Öffentlichkeit zur Schau und führte sie durch den [Marterpfahl] [[Stamm; Phahl]] im Triumphzug einher.

 

Jesus hatte sich durch Pilatus nicht dazu verführen lassen von seiner Treue Gott gegenüber abzuschwören, um sein Leben zu retten. Indem er bereit war den Tod zu erleiden zeigte er sich stärker als Satan, der mittels Gewaltanwendung seitens der von ihm geführten Regierung Roms und der abgefallenen jüdischen Priesterschaft Jesus zum Übertreten göttlichen Gebotes verleiten wollten. Er nahm nicht Zuflucht zu seiner früheren Stellung, um Engel für ihn kämpfen zu lassen sondern unterordnete sich Jehova und dem geschriebenen Wort, dass er den Tod in Treue erleiden würde. Damit gab er allen Jüngern ein Vorbild, allen die sein Königtum anerkannten sich keinem anderen König ungebührlich zu unterordnen!

 

image007*** Rbi8  Offenbarung 17:9-11 ***

9 Hier kommt es auf den Verstand an, der Weisheit hat: Die sieben Köpfe bedeuten sieben Berge [[weltliche Hyerarchien; politische Weltmächte in ihrer Abfolge seit Pharao und Ägypten]], auf denen die Frau [[Babylon die Grosse Hure; religiöse Potenzen]] sitzt. 10 Und da sind sieben Könige: fünf sind gefallen [[Ägypten, Assyrien, Babylon, Medo-Persien, Griechenland]], einer ist [[Rom, zur Zeit, wo Johannes die Offenbarung im Jahre 96 u.Z. schrieb]], der andere ist noch nicht gekommen, doch wenn er gekommen ist, muß er eine kurze Weile bleiben [[Anglo-Amerika]]. 11 Und das [[siebenköpfige]] wilde Tier [[auf dem die Hure Babylon die Grosse reitet]], das war, aber nicht ist, es ist auch selbst ein achter [König] [[die UNO]], aber entstammt den sieben, und es geht hin in [die] Vernichtung.

 

Johannes sagt somit bereits das kommende Ende der UNO vorher! Warum? Weil sie keinesfalls Gottes Anerkennung hat, Sein GESETZ als für sie verbindlich ablehnt, sich dem Christus und seinem Gebot nicht unterordnet. Vielmehr versucht sie gar seine Stellung und jene des zu erwartenden Königreichs vorwegzunehmen! Das tun auch ihre Mitgliedsstaaten, selbst die jüdische Nation Israel und christliche Regierungen.

 

Aus dem Abfall des Hymenäus und der daraus entstandenen Nikolaus-Sekte am Ende des ersten Jahrhunderts entwickelte sich die Katholische Kirche, die mit der Verbindung zum Staat im Konzil von Nizäa im Jahre 325 u.Z. zu einem gefügigen Machtinstrument wurde. Ein Gebilde, das jede Form heidnischen Kultes übernahm und in ihrer Lehre der Religionen Babylons synkretisch vereinte. Heute versucht dieselbe Kirche die Oberhohheit über alle Religionen zu erlangen, ebenso wie der Südkönig die UNO als sein Instrument benutzt. Das begann sich 1986 bei den Friedensgebeten von Assisi im UNO-Friedensjahr zu zeigen!

 

image009Babylon die grosse Hure“ stellt sich inzwischen als eine selbst handelnde Einheit dar, „die redet“ die sich im „World Council of Religious Leaders“ zu einer quasi-UNO im religiösen Bereich unter Führung des Papstes seit 1986 langsam formiert hat und erst im Jahre 2004 als eigentliches Sprachrohr der Religionsführer auftauchte! Ein wahres „Bild“ der UNO, mit sieben Köpfen und angeführt von der siebenköpfigen Schlange! Ihr baldiges Ende aber ist von Johannes vorhergesagt! Die Politiker lassen sich nicht länger durch Religionen leiten! Es geht darum die letzte unbestreitbare Machtposition zu erreichen! Die Götter der Religionen sind dabei hinderlich! Bei der Vernichtung „Babylons der Grossen“, dieser künstlichen Universalreligion erfüllen die Nationen Gottes Willen!

Ist die Erklärung der Menschenrechte ein tragfähiger Ersatz für die zehn Gebote?

 

Will Gott denn wirklich durch die Politiker ein erdenweites Friedensreich aufrichten? Was die UNO tut ist exakt das Gegenteil dessen, was Gott plant und was er von den Königen der Erde verlangt: Sie alle sollten sich seinem Sohn unterordnen! Das Wort das Jesus geredet hat war, ist und bleibt auch für alle Häupter der Nationen verbindlich! Damit ist Gottes GESETZ, die „Zehn Gebote“ untrennbar verknüpft.

 

*** Rbi8  Johannes 12:48-49 ***

Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag; 49 denn ich habe nicht aus eigenem Antrieb geredet, sondern der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot in bezug auf das gegeben, was ich sagen und was ich reden soll.

 

Die politischen Führer der Nationen haben aus einem Chaos von unterschiedlichsten nationalen und religiösen Gesetzen ein Konglomerat gebastelt hat, das dem Weltfrieden dienen soll! Sie nennen es „Menschenrechte“ und erklären diese als verbindliche Grundlage!

 

Die Menschenrechte aber unterliegen vorab den Pflichten Gott, dem Schöpfer gegenüber. Er gibt und limitiert die Rechte der Menschen! Davon ist in der Menschenrechtserklärung wenig oder gar nichts zu finden! Der Blickpunkt ist somit subjektiv vom Menschen her gerichtet und ein objektiver Standpunkt Gottes wird nicht in Betracht gezogen!

 

Auch dann, wenn einige christliche Religionen Gottes GESETZ durch ihre eigenen Überlieferungen ungültig zu machen suchen, so sind es wahre Christen, die den Worten des Paulus Nachachtung verschaffen und das GESETZ Jehovas unter den Nationen erneut aufrichten:

 

*** Rbi8  Römer 3:31 ***

Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz [[GESETZ]] auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz [[GESETZ]] auf.

 

Dass dies den Widerstand der Religionen und der Politiker herausfordert, dies wusste Jesus von Beginn an und warnte seine Nachfolger vor dem Hass, den die Welt auf sie haben wird, weil sie kein Teil dieses Systems sind! Sie sind in ihren Versammlungen wie „Inseln im Menschenmeer“! Ihr herausragendes Merkmal ist Liebe untereinander und Treue zu Gottes Geboten, indem sie sich ihrem Haupt Jesus unterordnen! Wir sind Teil seines Leibes, der Christenversammlung, wenn wir seinen Anforderungen genügen! Jehova war von Anfang an derselbe Gott und hat sich bis heute und weiter bis zum Abschluss des Systems wird Er sich nicht ändern! Sein „Ja“ bleibt ein „Ja“ und sein „Nein“ bedeutet „Nein“!

 

*** Rbi8  Jesaja 41:7 ***

4 Wer ist tätig gewesen und hat [dies] getan, indem er die Generationen von Anfang an rief?

Ich, Jehova, der Erste; und bei den Letzten bin ich derselbe.“

5 Die Inseln sahen [es] und begannen sich zu fürchten. Sogar die äußersten Enden der Erde erzitterten. Sie näherten sich und kamen heran. 6 Sie halfen dann ein jeder seinem Gefährten, und einer pflegte zu seinem Bruder zu sagen: „Sei stark.“ 7 So stärkte dann der Kunsthandwerker den Metallbearbeiter; derjenige, der das Glätten mit dem Schmiedehammer besorgt, den, der auf dem Amboß herumhämmert, indem er von der Lötung sagte: „Sie ist gut.“ Schließlich befestigte man es mit Nägeln, damit es nicht zum Wanken gebracht werden könnte.

 

Jesaja spricht vom Geschehen in der Endzeit, wenn das Erzittern vor Gottes grossem Gerichtstag kommt! Auch wenn die Israeliten zuvor und heute die Christen von Jehova weitgehend abgefallen sind und wiederum ihre eigenen Götter bildeten und Götzenstatuen errichteten, so bleibt Gottes Verordnung dieselbe wie zu Beginn! Unabhängig wo es treue „Inseln“ gibt lassen sie sich nicht von Mehrheiten betören! Nicht Volksmassen sind es, die wegen ihrer Grösse Gott beeindrucken, sondern Treue zu Ihm und zu seinem Sohn sind es, was auf der Waagschale zählt! Dadurch zeigen wir Gottes Knechte zu sein, wahrer Same Abrahams, geistige Nachkommen Jakobs!

 

*** Rbi8  Jesaja 41:8-10 ***

8 Du aber, o Israel, bist mein Knecht, du, o Jakob, den ich erwählt habe, du Same Abrahams, meines Freundes; 9 du, den ich ergriffen habe von den äußersten Enden der Erde, und du, den ich sogar von ihren entlegenen Teilen hergerufen habe. Und so sprach ich zu dir: ‚Du bist mein Knecht; ich habe dich erwählt, und ich habe dich nicht verworfen. 10 Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. Blicke nicht gespannt umher, denn ich bin dein Gott. Ich will dich stärken. Ich will dir wirklich helfen. Ja, ich will dich festhalten mit meiner Rechten der Gerechtigkeit.‘

 

Alle, die Gott mit seiner Rechten festhält werden standhaft ausharren bis zum Ende! Dies wird dadurch möglich, dass wir Jesus nachfolgen und untereinander dieselbe Liebe zeigen, wie sie Jesus seinen Aposteln und Jüngern gegenüber erwiesen hat! Dadurch trotzen sie dem Hass jener, die der Welt angehören möchten.

 

*** Rbi8  Johannes 15:17-27 ***

17 Diese Dinge gebiete ich euch, daß ihr einander liebt. 18 Wenn die Welt euch haßt, wißt ihr, daß sie mich gehaßt hat, bevor sie euch haßte. 19 Wenn ihr ein Teil der Welt wärt, so wäre der Welt das Ihrige lieb. Weil ihr nun kein Teil der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, deswegen haßt euch die Welt. 20 Behaltet das Wort im Sinn, das ich euch gesagt habe: Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie mein Wort gehalten haben, werden sie auch das eure halten.

21 Alle diese Dinge aber werden sie euch um meines Namens willen antun, weil sie den nicht kennen, der mich gesandt hat. 22 Wenn ich nicht gekommen wäre und zu ihnen geredet hätte, so hätten sie keine Sünde; jetzt aber haben sie keine Entschuldigung für ihre Sünde. 23 Wer mich haßt, haßt auch meinen Vater.

24 Wenn ich unter ihnen nicht die Werke getan hätte, die niemand sonst getan hat, so hätten sie keine Sünde; jetzt aber haben sie sowohl mich als auch meinen Vater gesehen und gehaßt. 25 Doch ist es, damit das Wort erfüllt werde, das in ihrem GESETZ geschrieben steht: ‚Sie haben mich ohne Ursache gehaßt.‘

26 Wenn der Helfer gekommen ist, den ich euch vom Vater her senden will, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, wird dieser Zeugnis von mir ablegen; 27 und auch ihr sollt Zeugnis ablegen, weil ihr bei mir gewesen seid, seitdem ich begann.

 

Wir sollen den Hass der Welt und deren sich widersprechenden Religionen nicht fürchten! Viele werden im Namen Christi handeln, wenn sie uns verfolgen und verschmähen, weil sie in Wirklichkeit den Christus nicht kennen gelernt haben! In Wirklichkeit zeigen sie sich als Gotteshasser, weil sie die Liebe der Welt, des herrschenden Systems suchen: „Wer mich haßt, haßt auch meinen Vater“. Wir alle haben denselben „Geist der Wahrheit“ empfangen, da das aufgeschriebene „Wort Gottes“ jedem Menschen zugänglich ist!

Der Berg des Hauses Jehovas wird in der Endzeit errichtet und von Zion wird Gottes GESETZ ausgehen!

 

Der Spruch aus dem Propheten Jesaja, dass die Nationen ihre Pflugscharen zu Winzermessern schmieden werden, der an einer Wand vor der UNO Zeugnis dafür ist, dass alle Glieder der UNO Kenntnis davon haben was geschehen wird! Auch wenn der Papst und andere christliche Religionsführer diese Organisation als Gottes Instrument bezeichnen, so zeigt dies höchstens ihre Unfähigkeit nach der Wahrheit zu schürfen!

 

Juda ist das Symbol für kommende Herrschaft, das Königreich das aus Königen und Priestern besteht und Jerusalem der physische Ort, von wo her diese Herrschaft ausgeübt werden soll. Nicht verwunderlich, dass sich die Religionen und die Politik bis zum Abschluss um jenen Ort balgen werden! Die Worte Jesajas sind auf jener Wand vor der UNO nur zu einem Teil wiedergegeben, damit fehlt der Zusammenhang! Jesaja redet von der Zeit nach dem Abschluss dieses Systems! Das richtige Einordnen der Ereignisse auf der Zeitachse bringt das korrekte Verständnis! Der Zeitpunkt ist unmittelbar vor der Fertigstellung des geistigen Tempels, wenn viele Menschen der Nationen erstmals zum Erntefest nach Harmagedon nach Jerusalem zum Berg Zion hin strömen!

 

image011*** Rbi8  Jesaja 2:1-4 ***

2 Das, was Jesaja, der Sohn des Amoz, hinsichtlich Judas und Jerusalems schaute: 2 Und es soll geschehen im Schlußteil der Tage, [daß] der Berg des Hauses Jehovas fest gegründet werden wird über dem Gipfel der Berge, und er wird gewiß erhaben sein über die Hügel; und zu ihm sollen alle Nationen strömen. 3 Und viele Völker werden bestimmt hingehen und sagen:  Kommt, und laßt uns zum Berg Jehovas hinaufziehen, zum Haus des Gottes Jakobs; und er wird uns über seine Wege unterweisen, und wir wollen auf seinen Pfaden wandeln.“ Denn von Zion wird [das] Gesetz ausgehen und das Wort Jehovas von Jerusalem. 4 Und er wird gewiß Recht sprechen unter den Nationen und die Dinge richtigstellen hinsichtlich vieler Völker. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nation wird nicht gegen Nation [das] Schwert erheben, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen.

 

Frieden und Sicherheit auf der Erde hängen von einem einheitlichen GESETZ für alle Nationen ab und ein ausführendes Organ, das dieses Recht auch durchsetzt. Das geht nur, wenn von allen Nationen eine einzige Oberhohheit anerkannt wird. Die UNO ist in sich ständig zerstritten, das Vetorecht grosser, einflussreicher Nationen verhindert oft notwendige Entscheide! Mittel um Entscheiden Nachachtung zu verschaffen fehlen! Das wird im kommenden Königreich des Vaters bestimmt nicht der Fall sein! 

 

Gott selbst wird durch den zurückgekehrten Jesus die Dinge erneut richtigstellen und alle Nationen, aus denen sich die „grosse Volksmenge“ zusammensetzt, die kein Mensch zu zählen vermag, sie alle anerkennen Gott und seinen Christus als ihren Retter, weil sie ja auf diese gehofft hatten, wie Jehova es verkündet hatte! Auch haben sie zuvor schon Gottes GESETZ in ihrem Leben angewendet! Sie blieben ihrem Bund treu!

 

*** Rbi8  Offenbarung 7:9-10 ***

Nach diesen Dingen sah ich, und siehe, eine große Volksmenge, die kein Mensch zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Zungen stand vor dem Thron und vor dem Lamm, in weiße lange Gewänder gehüllt, und Palmzweige waren in ihren Händen. 10 Und sie rufen fortwährend mit lauter Stimme, indem sie sagen: „Die Rettung [verdanken wir] unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm.“

 

Nun, nach der Aufrichtung der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“, dem aufgerichteten geistigen Tempel der von Jehova durch seinen Geist bewohnt wird (Eph 2:21, 22) erfolgt die Verkündigung desselben göttlichen Rechts erneut von Zion, von Jerusalem her! Alle Nationen werden sich nun bereitwillig diesem GESETZ unterordnen und auf „seinen Pfaden wandeln“, Jehovas eingeengten Weg beschreiten, der durch seine Verordnungen gerade und eben verläuft. Die Verordnungen aller Nationen und der UNO werden gemeinsam zu blosser Makulatur, die alle für das Feuer bestimmt sind! All die überbordenden heutigen Waffenarsenale werden friedlichen Zwecken dienen müssen: „... sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern.“ Das kann nur der Friedensfürst erreichen und liegt vollkommen ausserhalb des Machtbereiches einer UNO!

Das Volk der Heiligen des Allerhöchsten erhält die Herrschaft über alle Regierungsgewalt der Erde

 

Jesaja sagt somit deutlich, was erst nach Harmagedon erneut der Fall sein wird: „Denn von Zion wird [das] Gesetz ausgehen und das Wort Jehovas von Jerusalem“. Gott erwählt sich wie an vielen Stellen oftmals erneut die Stadt Jerusalem für seine „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“, die kommende Weltregierung, die „neuen Himmel“ welche über die „neue Erde“ herrschen wird. Daniel beschreibt, wie Jesus jedem der 144.000 sein Königtum über einen Teil der Erde, über Städte und zugehörige Gebiete zuteilt.

 

*** Rbi8  Daniel 7:27 ***

Und das Königreich und die Herrschaft und die Größe der Königreiche unter allen Himmeln wurden dem Volk der Heiligen des Allerhöchsten gegeben. Ihr Königreich ist ein auf unabsehbare Zeit dauerndes Königreich, und alle Herrschaften werden selbst ihnen dienen und gehorchen.‘

 

Die 144.000 Priesterkönige werden Menschen als Untertanen haben, eine „grosse Volksmenge, die kein Mensch zu zählen vermag“, die alle Gottes GESETZ auf ihr Herz geschrieben haben und ihr Leben freiwillig danach ausrichteten! (Off 7:9, 10) Jene werden ihrerseits Beamte und Richter einsetzen, die bereits bewiesen haben Gottes Wort anzuwenden! Wie Jesus seinen Aposteln versprach werden diese Zwölf die Richter jener 144.000 Priesterkönige sein! Sie sind als Jesu „kleine Herde“ seit der „Hochzeit des Lammes“ in der „Wildnis“ seine „Frau“ und somit in einer erhöhten Stellung als die vom Vater von Anfang an anerkannten „Heiligen des Allerhöchsten“ (Lu 12:32).

 

*** Rbi8  Matthäus 19:28 ***

Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.

 

Daniel sagte vorher, dass die „Heiligen des Allerhöchsten“ das Königreich empfangen werden! Das kann erst nach dem Gerichtstag sein, nachdem Jesus seine Schafe auf die rechte Seite gesetzt hat! Das geschieht am Tag der „Hochzeit des Lammes“, wenn sich die zwölf Apostel während ihrer Zeit in der „Wildnis“ als „Jesu Braut“ und dessen „Frau“ mit ihm auf zwölf Throne setzen dürfen (Off 19:7, 8)und mitbeteiligt sind an der Versiegelung des Überrests! (Off 7:1-8 vergl. Mat 19:28) Daniel spricht von den „Heiligen des Allerhöchsten“.

 

image013image015*** Rbi8  Daniel 7:17-18 ***

17Was diese riesigen Tiere betrifft, weil es vier sind: Es sind vier Könige, die von der Erde aufstehen werden. 18 Aber die Heiligen des Allerhöchsten werden das Königreich empfangen, und sie werden von dem Königreich Besitz nehmen bis auf unabsehbare Zeit, ja für unabsehbare Zeit auf unabsehbare Zeiten.‘

 

Die Charakteristiken jeder vier „wilden Tiere“, die Daniel mit vier Königreichen ab Babylon definiert hat, sie sind alle im „siebenköpfigen wilden Tier“ vereint: Jene des „Löwen“ (Babylon), des „Bären“ (Medo-Persien), des „Leoparden“ mit den vier Köpfen (Griechenland) und des „furchterregenden, abscheulichen Tieres“, das zuerst zehn Hörner aus dessen Kopf hervorwuchsen (Europas Nationalstaaten nach dem Zerfall des römischen Imperiums) und dann image019ein kleines Horn (Grossritanien) ständig grösser wurde und drei Hörner ausbrach. Im Jahre 1588 image017zerbrach die Seeherrschaft Spaniens, als deren Flotte im Kanal zwischen England und Frankreich durch Stürme versenkt wurde. Im 17.Jahrhundert wurde die erste Handelsmacht Holland durch die grösseren Kolonien Englands vom Platz verdrängt. 1763 wurde der Pariser Frieden geschlossen, der den siebenjährigen Krieg beendete, der durch England und Portugal gegen Frankreich und Spanien in deren Kolonien ausgefochten wurde. Frankreichs Vorherrschaft in der Politik musste damit an England abgegeben werden. England nahm Spanien Florida ab und Frankreich musste Grossbritannien Kanada sowie die Gebiete östlich des Mississippi und um die Grossen Seen abtreten.

 

Wir sollten exakt erkennen, was der von Daniel erwähnte „Schlussteil der Tage“ bedeutet und wie sich die Prophezeiung erfüllen wird! Die UNO spielt dabei eine Schlüsselrolle, allerdings nicht so, wie deren Vertreter dies proklamieren!

 

image021Die Bibel stellt sie als ein „zehnhörniges, siebenköpfiges wildes Tier“ dar, das zu einem bestimmten Zeitpunkt entstehen würde: Dies war am 28. April 1919, als der Völkerbund von den Siegern des 1.Weltkrieges auf der Friedenskonferenz von Versailles mit der Absicht andauernder Friedenssicherung aus der Taufe gehoben wurde!

 

Am 28. Juni 1919 unterzeichneten die beteiligten Staaten auch noch die Satzungen des Völkerbundes. Am 10. Januar 1920 trat der Vertrag durch Ratifizierung in Kraft (offfizielles Gründungsdatum) und am 15.November 1920 tagte der Rat zum ersten Mal. Ab 1926 tagte der Völkerbund im „Palais des Nations“ in Genf, ihrem Hauptsitz.

 

Der Philosoph Immanuel Kant hatte in seinem Buch „Zum ewigen Frieden“ 1795 die Idee einer „durchgängig friedlichen Gemeinschaft der Völker“ und eines geschriebenen Völkerrechts entwickelt. Dieselbe Idee wurde zuvor schon 1625 vom niederländischen Rechtsgelehrten Hugo Grotius im Buch „De jure belli ac pacis“ mit der erstmaligen Nennung  eines „Völkerbundes“ und den „Grundlagen eines Völkerrechts“ beschrieben.

 

Beim Ausbruch des Abessinienkrieges, wo Italien unter Mussolini ab dem 3.Oktober 1935 einen Angriffskrieg führte, da zeigte sich die Machtlosigkeit des Völkerbundes erstmals, der über keine eigene Armee verfügte. Italien annektierte ein freies, souveränes Land! Mussolini träumte davon, das Imperium Romanum wieder herzustellen. 

 

Am 7. Juli 1937 begann der japanische Angriff auf China, ebenso erzeigte sich der Völkerbund unfähig dies zu verhindern oder zu beenden.

 

Als der Völkerbund auch die Invasion Polens am 1. September 1939 die ohne Kriegserklärung durch Hitlers Nationalsozialisten und die Russen erfolgte erneut ohne konkrete militärische Antwort seitens des Völkerbundes blieb, da zeigte sich jener Papiertieger von seiner wahren Seite. Russland annektierte im selben Jahr 1939 auch Finnland und wurde nicht aus dem Bund ausgeschlossen! Der 2.Weltkrieg tobte an immer mehr Fronten und der Völkerbund versank in der Bedeutungslosigkeit! Eine Zeit begann, wo er „nicht ist“, also inaktiv blieb!

 

Am 18. April 1946 wurde er sang und klanglos aufgelöst. Er war seit Kriegsausbruch vollkommen gelähmt gewesen.

 

Johannes beschreibt diese Zeit, wo „das wilde Tier war, aber nicht ist und doch gegenwärtig sein wird.“ Es war über rund sieben Jahre während des 2.Weltkrieges im Abgrund der Untätigkeit!

 

*** Rbi8  Offenbarung 17:7-8 ***

7 Da sagte der Engel zu mir: „Warum verwunderst du dich? Ich will dir das Geheimnis der Frau und des wilden Tieres kundtun, das sie trägt und das die sieben Köpfe und die zehn Hörner hat: 8 Das wilde Tier, das du sahst, war, ist aber nicht und ist doch daran, aus dem Abgrund heraufzusteigen, und es wird in die Vernichtung hinweggehen. Und wenn sie sehen, wie das wilde Tier war, aber nicht ist und doch gegenwärtig sein wird, werden die, die auf der Erde wohnen, bewundernd staunen, aber ihre Namen sind seit Grundlegung der Welt nicht auf die Buchrolle des Lebens geschrieben worden.

 

Die Bibel sagte somit deutlich vorher, dass dieser Völkerbund in die Nichtexistenz verschwinden werde, dann aber erneut in einem etwas veränderten äusseren Kleid „aus dem Abgrund heraufsteigt“. Seine Lebenszeit endete faktisch mit dem Ausbruch des 2.Weltkrieges, den diese Organisation nicht zu verhindern vermochte!

 

image023Nun wurde er zum Ende des erdenweiten Hinschlachtens der Völker, nach weit über 50 Millionen Toten durch eine Nachfolgeorganisation mit die Gründung der VEREINTEN NATION, die UNO ersetzt!

 

Das „siebenköpfige wilde Tier“ Stieg damit erneut aus dem Abgrund auf! Allerdings beschreibt Johannes, dass jeder der dieses Tier bewundert nicht auf der „Buchrolle des Lebens“ steht,  die von Jesus im Himmel geführt wird!

 

Wikipedia erklärt den Zweck der UNO: „Die wichtigsten Aufgaben der Organisation sind die Sicherung des Weltfriedens, die Einhaltung des Völkerrechts, der Schutz der Menschenrechte und die Förderung der internationalen Zusammenarbeit.

 

 

Sie alle gemeinsam, die politischen Mächte der Erde werden unter der Schirmherrschaft der UNO am „Ende der Zeiten der Nationen“ nach Har-Magedon hin versammelt, um sich einhellig gegen die Aufrichtung von Gottes Königreich zur Wehr zu setzen!

 

image025*** Rbi8  Offenbarung 16:13-16 ***

13 Und ich sah drei unreine inspirierte Äußerungen, [die aussahen] wie Frösche, aus dem Maul des Drachen und aus dem Maul des [[zweihörnigen (Anglo-Amerika)]] wilden Tieres und aus dem Mund des falschen Propheten [[führendes Glied des WCRL?]] ausgehen. 14 Sie sind tatsächlich von Dämonen inspirierte Äußerungen und vollbringen Zeichen, und sie ziehen aus zu den Königen [[die in der UNO vereint sind]] der ganzen bewohnten Erde, um sie zu versammeln zum Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen.

15Siehe! Ich komme wie ein Dieb. Glücklich ist, wer wach bleibt und seine äußeren Kleider bewahrt, damit er nicht nackt einhergehe und man seine Schande sehe.“

16 Und sie versammelten sie an den Ort, der auf hebräisch Har-Magedon genannt wird.

 

Satan, die „siebenköpfige Schlange“ inspiriert die letzte Weltmacht und jenen religiösen „falschen Propheten“ an seiner Seite! Gemeinsam beeinflussen sie die Nationen sich gegen die Aufrichtung von Gottes Königreich zur Wehr zu setzen! Das Schlachtfeld von Har-Magedon (heb.: har = Berg; magedon = Megido) ist ein biblisch gut bekannter Ort wo Gott erfolgreich sich zu Gunsten Israels gegen dessen Feinde eingesetzt hat! Es heisst von der letzten Weltmacht des „Königs des Südens“, dass sie „ohne Hand“, ohne menschliches Zutun vernichtet werden wird!

 

*** Rbi8  Daniel 8:23-25 ***

23 Und im Schlußteil ihres Königreiches, während die Übertreter ihre Taten zur Vollendung bringen, wird ein König aufstehen, der grimmigen Gesichts ist und doppelsinnige Reden versteht. 24 Und seine Kraft soll mächtig werden, aber nicht durch seine eigene Kraft. Und auf verwunderliche Weise wird er Verderben verursachen, und er wird sich gewiß als erfolgreich erweisen und wirksam handeln. Und er wird tatsächlich Mächtige ins Verderben bringen, auch das aus [den] Heiligen bestehende Volk. 25 Und seiner Einsicht gemäß wird er auch bestimmt Trug in seiner Hand gelingen lassen. Und in seinem Herzen wird er großtun, und während [eines Zustands der] Sorglosigkeit wird er viele ins Verderben bringen. Und gegen den Fürsten der Fürsten wird er aufstehen, aber ohne Hand wird er zerbrochen werden.

 

Da wird vom amerikanisch-englischen Block des „Königs des Südens“ durch den Propheten Daniel nicht gerade in auferbauenden Worten geredet! Offensichtlich übt er grosse Autorität aus und vollbringt Taten der GESETZES-Übertretung in Vollendung. Er zwingt alle Menschen, das „siebenköpfige wilde Tier“ oder dessen religiöses Bild anzubeten, sich jenen Institutionen zu unterordnen!

 

Da Paulus jeden Christen wegen der Heiligung durch die Wassertaufe als „Heilige“ bezeichnet, weil sie durch das Schriftwort sich nach dem GESETZ geheiligt haben (Eph 5:25-27), darum zeichnet der christliche Südkönig für den Abfall verantwortlich, wo er doch selbst „Auserwählte“ (Mat 24:22-25) seinem Druck erliegen: „... er wird tatsächlich Mächtige ins Verderben bringen, auch das aus [den] Heiligen bestehende Volk.“ Es ist das „Volk“ das aus Getauften besteht, dem Christus in der Offenbarung gebietet: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk“, und wo viele Christen eher ihren Religionsorganisationen die doch gemeinsam „Babylon die Grosse“ bilden weiterhin die Treue halten statt Gott und seinem Christus zu gehorchen. Sie werden am Gerichtstag als „Böcke“ gekennzeichnet, weil sie zwar hörten aber nicht reagierten!

 

image027Der alles überragende „Berg“, den Jesaja erwähnt und der erst in der „Zeit des Endes“ entsteht, dieser stellt die von Gott eingesetzte „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ dar. Sie sind die „neuen Himmel“, welche über jedem anderen politischen und religiösen Berg“ oder Hierarchie thronen wird!

 

Wir sollen zu diesem „Berg“ hin ziehen, zu Jehova, der erneut nach Harmagedon im „neuen Jerusalem“ seinen königlichen Sitz auf dem Berg Zion aufrichten wird, dort wo Abraham Isaak als Opfer darbrachte und wo der Tempel Salomos errichtet wurde.

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Diesmal geschieht dies ohne die Behinderung der drei Weltreligionen, die sich bis zum bitteren Ende um die Stadt streiten! Die UNO selbst wird jene unverbesserlichen religiösen Streithähne zuvor schon vernichten! Das ist Gottes eindeutiger Befehl lautet: „Sie werden sie verwüsten und nackt machen und ihre Fleischteile auffressen“, die Nation werden sich einhellig verhalten und all ihren den Besitztum der Religionen sich aneignen, um die leeren Kriegskassen zu füllen! Die „grosse Drangsal“ während des Reitens der apokalyptischen Reiter kommt zum Höhepunkt!

 

*** Rbi8  Offenbarung 17:15-18 ***

15 Und er spricht zu mir: „Die Wasser, die du sahst, wo die Hure sitzt, bedeuten Völker und Volksmengen und Nationen und Zungen. 16 Und die zehn Hörner, die du sahst, und das wilde Tier, diese werden die Hure hassen und werden sie verwüsten und nackt machen und werden ihre Fleischteile auffressen und werden sie gänzlich mit Feuer verbrennen. 17 Denn Gott hat es ihnen ins Herz gegeben, seinen Gedanken auszuführen, ja [ihren] einen Gedanken auszuführen, indem sie ihr Königtum dem wilden Tier geben, bis die Worte Gottes vollbracht sein werden. 18 Und die Frau, die du sahst, bedeutet die große Stadt, die ein Königtum hat über die Könige der Erde.“

 

Ein genaues Verständnis über jene „Hure Babylon die Grosse“, welche die Religionen als Gesamtes darstellen und nun ein „Bild“ oder getreuliches Abbild des „siebenköpfigen wilden Tieres“ bilden ist nur verständlich, wenn wir wissen was das „World Council of Religious Leaders“ (WCRL) ist und welches im versteckten handelnde Machtinstrument jene im Jahr 2004 ins Leben gerufene Organisation hat!

Gewalt über die Nationen wird in der Hand derer sein, die Gottes Gebote halten!

 

Wahrer, dauerhafter Frieden ist aber nur auf der Grundlage von Gottes Geboten möglich, weil diese erst wahre Gerechtigkeit erzeugen! Dazu müssen aber Regenten da sein, die dieses GESETZ in gesetzmässiger Weise zur Anwendung bringen und mit „eisernem Stab“ durchsetzen werden! Der Apostel Johannes erklärt diese Dinge in der Offenbarung!

 

*** Rbi8  Offenbarung 2:26-29 ***

26 Und dem, der siegt und meine Taten bis zum Ende hin bewahrt, will ich Gewalt über die Nationen geben, 27 und er wird die Menschen mit eisernem Stab hüten, so daß sie gleich Tongefäßen zerbrochen werden, ebenso wie ich von meinem Vater empfangen habe, 28 und ich will ihm den Morgenstern geben. 29 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt.‘

 

Das treibende Prinzip hinter jedem der Gebote ist Liebe, zuerst zu Gott als dem Schöpfer und Besitzer, dann zum Mitmenschen, der uns Bruder und Schwester sein muss! Wer wirklich liebt der übertritt keines der göttlichen Gebote die Jesus uns lehrte! 

 

*** Rbi8  1. Johannes 2:3-6 ***

3 Und dadurch wissen wir, daß wir ihn kennengelernt haben, nämlich wenn wir fortfahren, seine Gebote zu halten. 4 Wer sagt: „Ich habe ihn kennengelernt“ und dennoch seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht in diesem. 5 Wer aber sein Wort hält, in diesem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollkommen gemacht worden. Dadurch wissen wir, daß wir in Gemeinschaft mit ihm sind. 6 Wer sagt, er bleibe in Gemeinschaft mit ihm, ist verpflichtet, selbst auch weiterhin so zu wandeln, wie jener wandelte.

 

Die alles überragende Nächstenliebe die Jesus uns zeigte soll Vorbild sein, selbst für die Feinde das Leben hinzugeben (Mat 5:43, 44). Obwohl wir selbst vor unserer Taufe Sünder waren, uns dadurch als Feinde Gottes zeigten, starb Jesus für uns! Sein Blut aber hat uns von dem Fluch befreit, der wegen unserer Sünden gegen uns Zeugnis ablegte! Durch Jesus werden wir nach unserer Reinigung in der Taufe vor dem Zorn Gottes gegen die Ungerechten dieses Systems gerettet werden, wenn er dieses System in Harmagedon mit allen ihren Strukturen der Macht zerstören wird!

 

*** Rbi8  Römer 5:8-11 ***

Gott aber empfiehlt seine eigene Liebe zu uns dadurch, daß Christus für uns starb, während wir noch Sünder waren. 9 Desto mehr werden wir somit, da wir jetzt durch sein Blut gerechtgesprochen worden sind, durch ihn vor dem Zorn gerettet werden. 10 Denn wenn wir, als wir Feinde waren, mit Gott durch den Tod seines Sohnes versöhnt wurden, so werden wir vielmehr jetzt, da wir versöhnt worden sind, durch sein Leben gerettet werden. 11 Und nicht nur das, sondern wir frohlocken auch in Gott durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben.

 

Jesus ist somit Gottes erwählter Retter, nicht die UNO und nicht der Präsident der Vereinigten Staaten, der letzten und stärksten in der Bibel erwähnten Weltmacht! Auf diesen Retter und auf sein Gebot sollen wir vertrauen und nicht auf Menschen und deren Rechtsordnung!

Jesus, der Stein des Anstosses auch in der Endzeit!

 

image033Jesus bleibt daher ein „Stein des Anstosses“ über den sehr viele Menschen stolpern und zu Fall kommen! Die Bauleute die ihn zuerst verwarfen waren sein eigenes Volk, die Juden. Die heutige Nation Israel wurde durch die UNO 1947 in ihren Grenzen definiert und 1948 als eigenständige Nation ins Leben gerufen. Dieser Staat hat nichts mit Gottes vorhergesagtem Königreich gemein! Die Juden in ihrer überwiegenden Mehrheit lehnen den Christus bis heute ab, auch wenn eine zunehmend grössere Zahl messianischer Juden eine Ausnahme bilden (Ebioniten).

 

Jesus erklärte, dass das von ihm geredete Wort jeden von uns richten wird!

 

*** Rbi8  Johannes 12:47-50 ***

47 Wenn indes jemand meine Reden hört und sie nicht bewahrt, so richte ich ihn nicht; denn nicht um die Welt zu richten, sondern um die Welt zu retten, bin ich gekommen. 48 Wer mich mißachtet und meine Reden nicht annimmt, der hat einen, der ihn richtet. Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag; 49 denn ich habe nicht aus eigenem Antrieb geredet, sondern der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot in bezug auf das gegeben, was ich sagen und was ich reden soll. 50 Auch weiß ich, daß sein Gebot ewiges Leben bedeutet. Daher rede ich die Dinge, die ich rede, so wie der Vater [sie] mir gesagt hat.“

 

Wir, die als Christen Jesus als Haupt und als „König der Könige“ anerkennen, wir achten Jesu Worte und halten sein Gebot. Wir können nicht gleichzeitig dem Christus gehören und Teil dieses vergehenden Systems sein! Jehova hatte schon Israel nach dem Auszug geboten nicht nach Ägypten zurückzukehren, nachdem er sie aus jener Sklaverei befreit hatte! Keine der Götter der Ägypter oder der Kanaaniter sollten sie anbeten! Jede jener Religionen vertrat ein von Gott abweichendes Gesetz, das andern Göttern zugeordnet war! Das ist heute nicht anders! Das erste Gebot an Israel lautet:

 

*** Rbi8  2. Mose 20:2-6 ***

2Ich bin Jehova, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausgeführt habe. 3 Du sollst keine anderen Götter wider mein Angesicht haben.

4 Du sollst dir kein geschnitztes Bild machen noch eine Gestalt wie irgend etwas, was oben in den Himmeln oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist. 5 Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen noch dich verleiten lassen, ihnen zu dienen, denn ich, Jehova, dein Gott, bin ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert, der für die Vergehung von Vätern Strafe bringt über Söhne, über die dritte Generation und über die vierte Generation, im Fall derer, die mich hassen, 6 aber liebende Güte übt an der tausendsten Generation im Fall derer, die mich lieben und meine Gebote halten.

 

Die UNO ist selbst ein „Gott“ und ihr „Bild, das „World Council of Religious Leaders“ ist ein Götze: Beide wollen unsere Anbetung und Unterwerfung!

 

Wir als Christen sind geistige Israeliten, die ihr Herz mittels des GESETZES Gottes beschnitten haben! Wir anerkennen als gesetzgebende Autorität ausschliesslich Jehova und werden jedes Gesetz das diesem widerspricht zurückweisen! Das bedeutet nicht, dass wir den Gesetzen der Nationen generell trotzen würden oder uns gar weigern jene zu erfüllen, es bedeutet aber deutlich und klar kein Gesetz höher zu stellen, das irgend ein Gebot Gottes verletzten würde!

 

Dies bedeutet somit eindeutig nicht fehlende Unterordnung unter weltliche Autorität, die unter Gottes Zulassung bis zum Ende der „sieben Zeiten der Nationen“ regieren werden, sondern es bedeutet die rechten Prioritäten zu setzen! Loyalität gebührt in erster Linie Gott und seinem Christus!

 

Paulus zeigt im 1.Brief an Timotheus, dass wir „das Gebot“ auf fleckenlose Weise halten müssen, bis Jesus offenbar gemacht wird! Dies bedeutet es wahren Glauben auszuüben!

 

*** Rbi8  1. Timotheus 6:13-16 ***

13 Vor den Augen Gottes, der alles am Leben erhält, und Christi Jesu, der als ein Zeuge vor Pontius Pilatus die vortreffliche öffentliche Erklärung abgab, gebe ich dir Weisung, 14 daß du das Gebot auf fleckenlose und untadelige Weise bis zum Offenbarwerden unseres Herrn Jesus Christus hältst. 15 Dieses [Offenbarwerden] wird der glückliche und einzige Machthaber zu seinen eigenen bestimmten Zeiten zeigen, [er,] der König derer, die als Könige regieren, und Herr derer, die als Herren herrschen, 16 der allein Unsterblichkeit hat, der in einem unzugänglichen Licht wohnt, den keiner der Menschen gesehen hat noch sehen kann. Ihm sei Ehre und ewige Macht. Amen.

 

Gott ist der einzige wahre Machthaber über alle Menschen, ob sie dies nun anerkennen oder nicht! Kein Mensch hat Gott gesehen ausser Christus, der von Gott her gekommen war und der von dort her wiederkommen wird! Gott sollen wir Ehre und Macht zuordnen und dies ebenso dem Christus, wie er es geheissen hat, unserem König!

 

Welches Kennzeichen trägst Du an Deiner Stirn?

 

Hesekiel zeigt, dass am Ende des Systems Menschen im sinnbildlichen Jerusalem, der Christenheit existieren, die über all den von Menschen verübten Abscheulichkeiten stöhnen, die rund um sie herum geschehen.

 

*** Rbi8  Hesekiel 9:4 ***

Und Jehova sprach weiter zu ihm: „Geh mitten durch die Stadt, mitten durch Jerusalem, und du sollst ein Kennzeichen an die Stirn der Menschen anbringen, die seufzen und stöhnen über all die Abscheulichkeiten, die in seiner Mitte getan werden.“

 

All jene, welche das gegenbildliche Jerusalem, die Religionen der Christenheit, die den führenden Kopf „Babylons der Grossen“ bilden verlassen haben und über das Unrecht jener Religionen trauern sind es, die das Kennzeichen erhalten!

 

Jesus spricht ebenso vom alten, vergehenden „Jerusalem“, von all jenen, welche in religiöser und politischer Macht stehen, durch ihre Werke in der Zeit des Endes aber deutlich zeigen, dass sie ihn, ebenso wie die Juden seiner Tage nicht als König wünschen. Mit Jesu wahren Sklaven aber wird er selbst einzeln abgerechnen. Jeder sollte die Habe seines Herrn vermehren, die aber die Habe von Religionen, die ja jede für sich abgetrennte Pferche bilden und jedes einen eigenen Vorsteher an der Stelle des Christus als Haupt haben!

 

*** Rbi8  Lukas 19:11-14 ***

11 Während sie diesen Dingen lauschten, redete er außerdem in einem Gleichnis, weil er nahe bei Jerusalem war und sie meinten, das Königreich Gottes werde sich augenblicklich zeigen. 12 Daher sprach er: „Ein gewisser Mensch von vornehmer Geburt reiste in ein fernes Land, um Königsmacht für sich zu erlangen und zurückzukehren. 13 Er rief zehn seiner Sklaven und gab ihnen zehn Minen und sprach zu ihnen: ‚Macht Geschäfte [damit], bis ich komme.‘ 14 Seine Bürger aber haßten ihn und sandten eine Gesandtschaft hinter ihm her, die sagen sollte: ‚Wir wollen nicht, daß dieser über uns König wird.‘

 

Wir erwarten sehnlich die Wiederkehr unseres Herrn aus jenem „fernen Land“ und das durch ihn angekündigte Wiederaufrichten des Königreiches für Israel, das Königreich Gottes, um dessen Kommen wir ständig beten! Damit verbunden ist das Austeilen des Lohnes an die „treuen Sklaven“ und die Bestrafung der Ungetreuen. All jenen aber, die Jesus als ihren König zurückwiesen droht das, was Jesus deutlich vorhergesagt hat:

 

*** Rbi8  Lukas 19:27 ***

Im übrigen, diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde: Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir.‘ “

 

Die Offenbarung Kapitel 19, Verse 20 bis 22 zeigen, wann und wie dies geschehen wird! Das ist zum Abschluss der Schlacht von Harmagedon. Engel sind es, die den Abschluss der Ernte ausführen und das „Getreide“ in den Speicher bringen, das Stroh und Spreu werden verbrannt werden (Mat 3:11, 12; 13:41-43).

 

Wir sollten uns der wahren Worte Jesu bewusst sein, wenn wir an die UNO, an die Nationen und deren Gesetze denken! Wir können nicht Sklaven des Christus und des Gottes dieses Systems der Dinge sein, der die Macht über die Nationen stets dem gibt, dem er will, weil sie ihm fortdauern „Anbetung“ leisten, obwohl sie behaupten, ihre Anbetung sei dem Gott dem Allerhöchsten gewidmet!

 

image035*** Rbi8  Lukas 4:5-8 ***

5 Da brachte er ihn hinauf und zeigte ihm in einem Augenblick alle Königreiche der bewohnten Erde; 6 und der Teufel sagte zu ihm: „Dir will ich diese ganze Gewalt und ihre Herrlichkeit geben; denn mir ist sie übergeben worden, und wem immer ich [sie zu geben] wünsche, dem gebe ich sie. 7 Wenn du daher einen Akt der Anbetung vor mir verrichtest, wird alles dein sein.“ 8 Jesus gab ihm zur Antwort: „Es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.‘ “

 

Die Nationen vertrauen nicht auf Jehova, als dem einen Gott dem Schöpfer, sondern sind weit eher auf der Seite der Evolutionisten, welche einen Schöpfergott als Mythus ablehnen. Die Religionstreuen vertrauen weit eher ihren Religionsführern, die ihnen zu Macht und Ansehen verholfen haben als das Schriftwort zu überprüfen!

 

Anglo-Amerika, die letzte biblische Doppelweltmacht will, dass alle Menschen der Erde sowohl das „siebenköpfige wilde Tier“, die UNO anbeten, ihr Dienst leisten, wie auch dem religiösen Bild jener politischen Organisation, dem Gegenstück der Religionen, im „World Council of Religious Leaders“ Unterordnung zollen (Off 13:11-15).

 

*** Rbi8  Offenbarung 13:16-18 ***

16 Und es [[das zweihörnige wilde Tier (Anglo-Amerika)]] übt auf alle Menschen einen Zwang aus, auf die Kleinen und die Großen und die Reichen und die Armen und die Freien und die Sklaven, daß man diesen auf ihrer rechten Hand oder auf ihrer Stirn ein Kennzeichen anbringe 17 und daß niemand kaufen oder verkaufen könne, ausgenommen jemand, der das Kennzeichen hat, den Namen des [[siebenköpfigen]] wilden Tieres oder die Zahl seines Namens. 18 Hier kommt es auf Weisheit an: Wer Verstand hat, berechne [[ziehe in Berechnung]] die Zahl des wilden Tieres, denn sie ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.

 

Wir haben die deutliche Warnung vernommen, dass uns ein symbolisches Kennzeichen auf die rechte Hand gegeben wird, wenn wir der UNO und/oder dessen „Bild“, das WCRL in irgendeiner Form zu Diensten ist. Das Kennzeichen an der Stirn bedeutet jene Organisation anzuerkennen und daher anzubeten, sich jener und ihren Gott widersprechenden Gesetzen zu unterordnen! Anbetung bedeutet somit Unterordnung unter eine Autorität der Gehorsam gezollt wird und die, wenn sie Gott widerspricht, sich dadurch auf dieselbe Stufe wie Gott stellt oder sich gar höherstehend als Gott einordnet!

 

*** Rbi8  Offenbarung 14:9-12 ***

9 Und ein anderer Engel, ein dritter, folgte ihnen und sprach mit lauter Stimme: „Wenn jemand das wilde Tier und sein Bild anbetet und ein Kennzeichen auf seiner Stirn oder auf seiner Hand empfängt, 10 wird er auch von dem Wein des Grimmes Gottes trinken, der unverdünnt in den Becher seines Zorns eingeschenkt worden ist, und er wird vor den Augen der heiligen Engel und vor den Augen des Lammes mit Feuer und Schwefel gequält werden. 11 Und der Rauch ihrer Qual steigt auf für immer und ewig, und Tag und Nacht haben sie keine Ruhe, diejenigen, die das wilde Tier und sein Bild anbeten, und wer immer das Kennzeichen seines Namens empfängt. 12 Hier kommt es für die Heiligen, die, welche die Gebote Gottes halten und den Glauben Jesu [bewahren], auf das Ausharren an.“

 

Eher den Gesetzen der Nation oder der UNO zu gehorchen als Gott bedeutet Anteil mit der Gesetzlosigkeit zu haben! Wer der UNO zu Diensten ist oder dieses von Menschen geschaffene Gebilde anbetet kann nicht mit Gottes Unterstützung rechnen! Lassen wir uns durch die beschwichtigenden Reden der Religionsführer nicht in die Irre führen! Johannes spricht von jenen, welche dieses Gebilde, sei es vorab als Einzelnationen oder später als Einheit der UNO zu keiner Zeit unterstützt haben, dass sie nun als Könige mit dem Christus regieren werden:

 

*** Rbi8  Offenbarung 20:4-6 ***

4 Und ich sah Throne, und da waren solche, die sich darauf setzten, und es wurde ihnen Macht zu richten gegeben. Ja, ich sah die Seelen derer, die mit dem Beil hingerichtet worden waren wegen des Zeugnisses, das sie für Jesus abgelegt, und weil sie von Gott geredet hatten, und die, die weder das wilde Tier noch sein Bild angebetet und die das Kennzeichen nicht auf ihre Stirn und auf ihre Hand empfangen hatten. Und sie kamen zum Leben und regierten als Könige mit dem Christus für tausend Jahre. 5 (Die übrigen der Toten kamen nicht zum Leben, bis die tausend Jahre zu Ende waren.) Das ist die erste Auferstehung. 6 Glücklich und heilig ist, wer an der ersten Auferstehung teilhat; über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und werden als Könige die tausend Jahre mit ihm regieren.

 

Alle Religionen, die behaupten Gottes Königreich auf Erden zu sein haben dieses Königreich vorweggenommen! Erst nach Harmagedon folgt die Erstauferstehung der Toten, welche Gott für seine „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ auserwählt hat! Ein Überrest heutiger christlicher Vorsteher wird mit jenen Anteil haben: „... sie werden Priester Gottes und des Christus sein und werden als Könige die tausend Jahre mit ihm regieren.

 

Weitergehende Links zu verwandten Artikeln:

 

X4.1-6.7  GRUNDVERFASSUNG des WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS (WCRL)

 

 

VEREINTE NATIONEN, UNO:  http://unitednations.org/

WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS:  http://www.millenniumpeacesummit.com/

 

 

Besonders wichtige Teile hinterlegen wir mit grauem Hintergrund, um sie besonders hervorzuheben!

 

 

 

UNITED NATIONS Charter (UN)

Grundverfassung der VEREINTEN NATIONEN (UNO)

 

 

INDEX:

 

UNITED NATIONS Charter (UN) 15

Grundverfassung der VEREINTEN NATIONEN (UNO) 15

Präambel 18

Kapitel I – Ziele und Grundsätze. 18

Artikel 1  (Zielsetzung) 18

Artikel 2  (Grundsätze) 18

Kapitel II – Mitgliedschaft 19

Artikel 3  (Ursprüngliche Mitglieder) 19

Artikel 4  (Bedingung für neue Mitglieder) 19

Artikel 5  (Vorbeugende und Zwangsmassnahmen gegen sanktionierte Staaten) 19

Artikel 6  (Ausschluss) 19

Kapitel III – Organe. 19

Artikel 7  (Haupt- und Nebenorgane) 19

Artikel 8  (Gleichberechtigung von Männern und Frauen) 19

Kapitel IV – Die Generalversammlung. 19

Artikel 9  (Vertreter in der Generalversammlung je Nation) 19

Aufgaben und Befugnisse. 20

Artikel 10  (Empfehlungen an die Mitgliedsnationen) 20

Artikel 11  (Zusammenarbeit im Hinblick auf Weltfrieden, Sicherheit, Abrüstung; Massnahmen Sicherheitsrat) 20

Artikel 12  (Exklusivität des Sicherheitsrates; Aufgabe des Generalsekretärs) 20

Artikel 13  (Untersuchungen und Empfehlungen betr. Zusammenarbeit, Völkerrecht und Gesetze) 20

Artikel 14  (Massnahmen zur friedlichen Bereinigung von Streitigkeiten) 20

Artikel 15  (Jahres- und Sonderberichte des Sicherheitsrates) 20

Artikel 16  (Treuhandsystem) 21

Artikel 17  (Prüfung und Genehmigung des Haushaltplan) 21

Abstimmung. 21

Artikel 18  (Stimmrecht der Mitglieder) 21

Artikel 19  (Zahlungsverzug) 21

Verfahren. 21

Artikel 20  (Tagungszeiten) 21

Artikel 21  (Geschäftsordnung, Tagungspräsident) 21

Artikel 22  (Einsetzung von Nebenorganen) 21

Kapitel V – Der Sicherheitsrat 21

Artikel 23  (Zusammensetzung Sicherheitsrat; Ständige und nicht ständige Mitglieder) 21

Aufgaben und Befugnisse. 22

Artikel 24  (Handlungsbefugnis des Sicherheitsrates) 22

Artikel 25  (Pflicht der Mitgliedsländer Beschlüsse des Sicherheitsrates durchzuführen) 22

Artikel 26  (Rüstungskontrolle) 22

Abstimmung. 22

Artikel 27  (Stimmrechte im Sicherheitsrat) 22

Verfahren. 22

Artikel 28  (Beständiger Sitz der Sicherheitsratsmitglieder) 22

Artikel 29  (Nebenorgane des Sicherheitsrates) 22

Artikel 30  (Geschäftsordnung, Sitzungspräsident) 22

Artikel 31  (Teilnahmerecht der Mitglieder an der Sicherheitsratssitzung) 22

Artikel 32  (Einladung betroffener Staaten zur Sitzung des Sicherheitsrates) 23

Kapitel VI – Die friedliche Beilegung von Streitigkeiten.. 23

Artikel 33  (Friedliche Beilegung) 23

Artikel 34  (Objekte der Untersuchungen des Sicherheitsrates) 23

Artikel 35  (Anrufung des Sicherheitsrates durch Mitglieder und Nichtmitglieder) 23

Artikel 36  (Verfahren um Streitigkeiten beizulegen; Verweis auf internationalen Gerichtshof) 23

Artikel 37  (Vorlage von Stretigkeiten) 23

Artikel 38  (Empfehlungen an Streitparteien) 23

Kapitel VII – Maßnahmen bei Bedrohung oder Bruch des Friedens und bei Angriffshandlungen   23

Artikel 39  (Massnahmen zur Wahrung des Weltfriedens) 23

Artikel 40  (Vorläufige Massnahmen) 24

Artikel 41  (Massnahmen unter Ausschluss von Waffengewalt) 24

Artikel 42  (Einsatz von Waffengewalt) 24

Artikel 43  (Verpflichtung der Mitglieder zur Beistandsleistung) 24

Artikel 44  (Verpflichtung von Nichtmitgliedern des Sicherheitsrates an Gewaltmassnahmen Teil zu haben) 24

Artikel 45  (Ständiges Kontingent der Einsatzstreitkräfte) 24

Artikel 46  (Planung von Waffengewalt durch den Generalstabsausschuss) 24

Artikel 47  (Zusammensetzung, Kompetenz des Generalstabsausschusses) 24

Artikel 48  (Verbindlichkeit von Massnahmen zur internationalen Sicherheit) 25

Artikel 49  (Pflicht zur Beistandsleistung) 25

Artikel 50  (Wirtschaftliche Probleme durch Beistandsleistung) 25

Artikel 51  (Naturgegebenes Recht zur individuellen und kollektiven Verteidigung) 25

Kapitel VIII – Regionale Abmachungen.. 25

Artikel 52  (Regionale Abmachungen und Einrichtungen) 25

Artikel 53  (Durchführung von Zwangsmassnahmen; Feindstaaten) 25

Artikel 54  (Informationspflicht gegenüber Sicherheitsrat) 26

Kapitel IX – Internationale Zusammenarbeit auf wirtschaftlichem und sozialem Gebiet 26

Artikel 55  (Förderungsmassnahmen der UNO) 26

Artikel 56  (Pflicht zur Zusammenarbeit) 26

Artikel 57  (Sonderorganisationen mit internationalen Aufgaben) 26

Artikel 58  (Empfehlungen der UNO zur Koordination von Sonderorganisationen) 26

Artikel 59  (Errichtung neuer Sonderorganisationen) 26

Artikel 60  (Wirtschafts- und Sozialrat der UNO) 26

Kapitel X – Der Wirtschafts- und Sozialrat 26

Artikel 61  (Zusammensetzung, Wahl und Amtsdauer des Wirtschafts- und Solzialrates) 26

Aufgaben und Befugnisse. 27

Artikel 62  (Aufgaben und Befugnisse) 27

Artikel 63  (Abkommen zur UNO) 27

Artikel 64  (Berichterstattung) 27

Artikel 65  (Auskunftspflicht gegenüber dem Sicherheitsrat) 27

Artikel 66  (Aufgabenwahrnehmung; Dienste) 27

Artikel 67  (Stimmrecht) 27

Artikel 68  (Kommissionen) 27

Artikel 69  (Teilnahme an Sitzungen von Mitgliedern der UNO) 27

Artikel 70  (Gegenseitige Teilnahme an Beratungen) 27

Artikel 71  (Konsultationen mit Nichtstaatlichen Organisationen (NGO)) 28

Artikel 72  (Geschäftsordnung, Präsident) 28

Kapitel XI – Erklärung über Hoheitsgebiete ohne Selbstregierung. 28

Artikel 73  (Verantwortung über Verwaltung Hoheitsgebiete ohne volle Selbstregierung) 28

Artikel 74  (Interessenausgleich) 28

Kapitel XII – Das internationale Treuhandsystem.. 28

Artikel 75  (Errichtung von Treuhandsystem für Verwaltung von Hoheitsgebieten) 28

Artikel 76  (Zielsetzung des Treuhandsystems) 28

Artikel 77  (Gruppen von Hoheitsgebieten) 29

Artikel 78  (Ausschluss von Hoheitsgebieten von Mitgliedsländern) 29

Artikel 79  (Geltungsbereich der Treuhandbestimmungen) 29

Artikel 80 (Gültigkeit von Treuhandabkommen) 29

Artikel 81  (Bestimmungen des Treuhandabkommens) 29

Artikel 82  (Strategische Zonen) 29

Artikel 83  (Zuständigkeit des Sicherheitsrates zur Genehmigung von Treuhandabkommen) 29

Artikel 84  (Pflichten der Verwaltungsmacht) 29

Artikel 85  (Aufgaben der UNO) 30

Kapitel XIII – Der Treuhandrat 30

Artikel 86  (Zusammenstellung des Treuhandrates; Amtsdauer) 30

Aufgaben und Befugnisse. 30

Artikel 87  (Aufgaben der Generalversammlung und des Treuhandrates) 30

Artikel 88  (Fragebogen) 30

Abstimmung. 30

Artikel 89  (Stimmrecht) 30

Verfahren. 30

Artikel 90  (Geschäftsordnung, Wahl des Präsidenten) 30

Artikel 91  (Fremde Unterstützung) 30

Kapitel XIV – Der Internationale Gerichtshof 31

Artikel 92  (Internationaler Gerichtshof: Rechtssprechungsorgan der UNO) 31

Artikel 93  (Status des Internationalen Gerichtshofs) 31

Artikel 94  (Obligation der Befolgung von Rechtssprüchen) 31

Artikel 95  (Gerichtsbarkeit von Stzreitigkeiten unter Mitgliedern) 31

Artikel 96  (Gutachteneinforderung) 31

Kapitel XV – Das Sekretariat 31

Artikel 97  (Sekretariat, Generalsekretär) 31

Artikel 98  (Aufgaben des Generalsekretärs) 31

Artikel 99  (Befugnis gegenüber Sicherheitsrat) 31

Artikel 100  (Unabhängigkeit in der Pflichterfüllung) 31

Artikel 101  (Bedienstete; Unterstellung anderer Dienstzweige) 32

Kapitel XVI – Verschiedenes. 32

Artikel 102  (Internationale Übereinkünfte; Registrierung; Veröffentlichung) 32

Artikel 103  (Vorrang der UNO-Charta über andere internationale Übereinkünfte) 32

Artikel 104  (Hoheitsrechte der UNO auf nationalem Territorium) 32

Artikel 105  (Vorrechte und Inmunität auf dem Hoheitsgebiet jedes Mitgliedes) 32

Kapitel XVII – Übergangsbestimmungen betreffend die Sicherheit 32

Artikel 106  (Sonderabkommen betreffend Einsatz von Waffengewalt und Viermächterklärung 30.10.43) 32

Artikel 107  (Folgemassnahmen des 2.Weltkrieges in Feindstaaten) 32

Kapitel XVIII – Änderungen.. 33

Artikel 108  (Stimmenmehrheit bei Änderungen) 33

Artikel 109  (Revision der Charta) 33

Kapitel XIX – Ratifizierung und Unterzeichnung. 33

Artikel 110  (Regierung der USA als Hinterlegungsinstitution von Ratifikationsurkunden) 33

Artikel 111  (Hinterlegung der Charta in ihren Übersetzungen bei der Regierung der USA) 33

 

 

Präambel

WIR, DIE VÖLKER DER VEREINTEN NATIONEN - FEST ENTSCHLOSSEN, künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren, die zweimal zu unseren Lebzeiten unsagbares Leid über die Menschheit gebracht hat, unseren Glauben an die Grundrechte des Menschen, an Würde und Wert der menschlichen Persönlichkeit, an die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie von allen Nationen, ob groß oder klein, erneut zu bekräftigen, Bedingungen zu schaffen, unter denen Gerechtigkeit und die Achtung vor den Verpflichtungen aus Verträgen und anderen Quellen des Völkerrechts gewahrt werden können, den sozialen Fortschritt und einen besseren Lebensstandard in größerer Freiheit zu fördern, UND FÜR DIESE ZWECKE Duldsamkeit zu üben und als gute Nachbarn in Frieden miteinander zu leben, unsere Kräfte zu vereinen, um den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren, Grundsätze anzunehmen und Verfahren einzuführen, die gewährleisten, dass Waffengewalt nur noch im gemeinsamen Interesse angewendet wird, und internationale Einrichtungen in Anspruch zu nehmen, um den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt aller Völker zu fördern - HABEN BESCHLOSSEN, IN UNSEREM BEMÜHEN UM DIE ERREICHUNG DIESER ZIELE ZUSAMMENZUWIRKEN.

Dementsprechend haben unsere Regierungen durch ihre in der Stadt San Francisco versammelten Vertreter, deren Vollmachten vorgelegt und in guter und gehöriger Form befunden wurden, diese Charta der Vereinten Nationen angenommen und errichten hiermit eine internationale Organisation, die den Namen "Vereinte Nationen" führen soll.

 

Kapitel I – Ziele und Grundsätze

Artikel 1  (Zielsetzung)

Die Vereinten Nationen setzen sich folgende Ziele:

den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren und zu diesem Zweck wirksame Kollektivmaßnahmen zu treffen, um Bedrohungen des Friedens zu verhüten und zu beseitigen, Angriffshandlungen und andere Friedensbrüche zu unterdrücken und internationale Streitigkeiten oder Situationen, die zu einem Friedensbruch führen könnten, durch friedliche Mittel nach den Grundsätzen der Gerechtigkeit und des Völkerrechts zu bereinigen oder beizulegen;

freundschaftliche, auf der Achtung vor dem Grundsatz der Gleichberechtigung und Selbstbestimmung der Völker beruhende Beziehungen zwischen den Nationen zu entwickeln und andere geeignete Maßnahmen zur Festigung des Weltfriedens zu treffen;

eine internationale Zusammenarbeit herbeizuführen, um internationale Probleme wirtschaftlicher, sozialer, kultureller und humanitärer Art zu lösen und die Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten für alle ohne Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Sprache oder der Religion zu fördern und zu festigen;

ein Mittelpunkt zu sein, in dem die Bemühungen der Nationen zur Verwirklichung dieser gemeinsamen Ziele aufeinander abgestimmt werden.

Artikel 2  (Grundsätze)

Die Organisation und ihre Mitglieder handeln in Verfolgung der in Artikel 1 dargelegten Ziele nach folgenden Grundsätzen:

Die Organisation beruht auf dem Grundsatz der souveränen Gleichheit aller ihrer Mitglieder.

Alle Mitglieder erfüllen, um ihnen allen die aus der Mitgliedschaft erwachsenden Rechte und Vorteile zu sichern, nach Treu und Glauben die Verpflichtungen, die sie mit dieser Charta übernehmen.

Alle Mitglieder legen ihre internationalen Streitigkeiten durch friedliche Mittel so bei, daß der Weltfriede, die internationale Sicherheit und die Gerechtigkeit nicht gefährdet werden.

Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.

Alle Mitglieder leisten den Vereinten Nationen jeglichen Beistand bei jeder Maßnahme, welche die Organisation im Einklang mit dieser Charta ergreift; sie leisten einem Staat, gegen den die Organisation Vorbeugungs- oder Zwangsmaßnahmen ergreift, keinen Beistand.

Die Organisation trägt dafür Sorge, daß Staaten, die nicht Mitglieder der Vereinten Nationen sind, insoweit nach diesen Grundsätzen handeln, als dies zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit erforderlich ist.

Aus dieser Charta kann eine Befugnis der Vereinten Nationen zum Eingreifen in Angelegenheiten, die ihrem Wesen nach zur inneren Zuständigkeit eines Staates gehören, oder eine Verpflichtung der Mitglieder, solche Angelegenheiten einer Regelung auf Grund dieser Charta zu unterwerfen, nicht abgeleitet werden; die Anwendung von Zwangsmaßnahmen nach Kapitel VII wird durch diesen Grundsatz nicht berührt.

 

Kapitel II – Mitgliedschaft

Artikel 3  (Ursprüngliche Mitglieder)

Ursprüngliche Mitglieder der Vereinten Nationen sind die Staaten, welche an der Konferenz der Vereinten Nationen über eine Internationale Organisation in San Francisco teilgenommen oder bereits vorher die Erklärung der Vereinten Nationen vom 1. Januar 1942 unterzeichnet haben und nunmehr diese Charta unterzeichnen und nach Artikel 110 ratifizieren.

Artikel 4  (Bedingung für neue Mitglieder)

Mitglied der Vereinten Nationen können alle sonstigen friedliebenden Staaten werden, welche die Verpflichtungen aus dieser Charta übernehmen und nach dem Urteil der Organisation fähig und willens sind, diese Verpflichtungen zu erfüllen.

Die Aufnahme eines solchen Staates als Mitglied der Vereinten Nationen erfolgt auf Empfehlung des Sicherheitsrats durch Beschluß der Generalversammlung.

Artikel 5  (Vorbeugende und Zwangsmassnahmen gegen sanktionierte Staaten)

Einem Mitglied der Vereinten Nationen, gegen das der Sicherheitsrat Vorbeugungs- oder Zwangsmaßnahmen getroffen hat, kann die Generalversammlung auf Empfehlung des Sicherheitsrats die Ausübung der Rechte und Vorrechte aus seiner Mitgliedschaft zeitweilig entziehen. Der Sicherheitsrat kann die Ausübung dieser Rechte und Vorrechte wieder zulassen.

Artikel 6  (Ausschluss)

Ein Mitglied der Vereinten Nationen, das die Grundsätze dieser Charta beharrlich verletzt, kann auf Empfehlung des Sicherheitsrats durch die Generalversammlung aus der Organisation ausgeschlossen werden.

 

Kapitel III – Organe

Artikel 7  (Haupt- und Nebenorgane)

1. Als Hauptorgane der Vereinten Nationen werden

eine Generalversammlung,

ein Sicherheitsrat,

ein Wirtschafts- und Sozialrat,

ein Treuhandrat,

ein Internationaler Gerichtshof und

ein Sekretariat eingesetzt.

2. Je nach Bedarf können in Übereinstimmung mit dieser Charta Nebenorgane eingesetzt werden.

Artikel 8  (Gleichberechtigung von Männern und Frauen)

Die Vereinten Nationen schränken hinsichtlich der Anwartschaft auf alle Stellen in ihren Haupt- und Nebenorganen die Gleichberechtigung von Männern und Frauen nicht ein.

 

Kapitel IV – Die Generalversammlung

Zusammensetzung

Artikel 9  (Vertreter in der Generalversammlung je Nation)

Die Generalversammlung besteht aus allen Mitgliedern der Vereinten Nationen.

Jedes Mitglied hat höchstens fünf Vertreter in der Generalversammlung.

Aufgaben und Befugnisse

Artikel 10  (Empfehlungen an die Mitgliedsnationen)

Die Generalversammlung kann alle Fragen und Angelegenheiten erörtern, die in den Rahmen dieser Charta fallen oder Befugnisse und Aufgaben eines in dieser Charta vorgesehenen Organs betreffen; vorbehaltlich des Artikels 12 kann sie zu diesen Fragen und Angelegenheiten Empfehlungen an die Mitglieder der Vereinten Nationen oder den Sicherheitsrat oder an beide richten.

Artikel 11  (Zusammenarbeit im Hinblick auf Weltfrieden, Sicherheit, Abrüstung; Massnahmen Sicherheitsrat)

Die Generalversammlung kann sich mit den allgemeinen Grundsätzen der Zusammenarbeit zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit einschließlich der Grundsätze für die Abrüstung und Rüstungsregelung befassen und in bezug auf diese Grundsätze Empfehlungen an die Mitglieder oder den Sicherheitsrat oder an beide richten.

Die Generalversammlung kann alle die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit betreffenden Fragen erörtern, die ihr ein Mitglied der Vereinten Nationen oder der Sicherheitsrat oder nach Artikel 35 Absatz 2 ein Nichtmitgliedstaat der Vereinten Nationen vorlegt; vorbehaltlich des Artikels 12 kann sie zu diesen Fragen Empfehlungen an den oder die betreffenden Staaten oder den Sicherheitsrat oder an beide richten. Macht eine derartige Frage Maßnahmen erforderlich, so wird sie von der Generalversammlung vor oder nach der Erörterung an den Sicherheitsrat überwiesen.

Die Generalversammlung kann die Aufmerksamkeit des Sicherheitsrats auf Situationen lenken, die geeignet sind, den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu gefährden.

Die in diesem Artikel aufgeführten Befugnisse der Generalversammlung schränken die allgemeine Tragweite des Artikels 10 nicht ein.

Artikel 12  (Exklusivität des Sicherheitsrates; Aufgabe des Generalsekretärs)

Solange der Sicherheitsrat in einer Streitigkeit oder einer Situation die ihm in dieser Charta zugewiesenen Aufgaben wahrnimmt, darf die Generalversammlung zu dieser Streitigkeit oder Situation keine Empfehlung abgeben, es sei denn auf Ersuchen des Sicherheitsrats.

Der Generalsekretär unterrichtet mit Zustimmung des Sicherheitsrats die Generalversammlung bei jeder Tagung über alle die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit betreffenden Angelegenheiten, die der Sicherheitsrat behandelt; desgleichen unterrichtet er unverzüglich die Generalversammlung oder, wenn diese nicht tagt, die Mitglieder der Vereinten Nationen, sobald der Sicherheitsrat die Behandlung einer solchen Angelegenheit einstellt.

Artikel 13  (Untersuchungen und Empfehlungen betr. Zusammenarbeit, Völkerrecht und Gesetze)

Die Generalversammlung veranlaßt Untersuchungen und gibt Empfehlungen ab,

um die internationale Zusammenarbeit auf politischem Gebiet zu fördern und die fortschreitende Entwicklung des Völkerrechts sowie seine Kodifizierung zu begünstigen;

um die internationale Zusammenarbeit auf den Gebieten der Wirtschaft, des Sozialwesens, der Kultur, der Erziehung und der Gesundheit zu fördern und zur Verwirklichung der Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle ohne Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Sprache oder der Religion beizutragen.

Die weiteren Verantwortlichkeiten, Aufgaben und Befugnisse der Generalversammlung in bezug auf die in Absatz 1 Buchstabe b genannten Angelegenheiten sind in den Kapiteln IX und X dargelegt.

Artikel 14  (Massnahmen zur friedlichen Bereinigung von Streitigkeiten)

Vorbehaltlich des Artikels 12 kann die Generalversammlung Maßnahmen zur friedlichen Bereinigung jeder Situation empfehlen, gleichviel wie sie entstanden ist, wenn diese Situation nach ihrer Auffassung geeignet ist, das allgemeine Wohl oder die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Nationen zu beeinträchtigen; dies gilt auch für Situationen, die aus einer Verletzung der Bestimmungen dieser Charta über die Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen entstehen.

Artikel 15  (Jahres- und Sonderberichte des Sicherheitsrates)

Die Generalversammlung erhält und prüft Jahresberichte und Sonderberichte des Sicherheitsrats; diese Berichte enthalten auch eine Darstellung der Maßnahmen, die der Sicherheitsrat zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit beschlossen oder getroffen hat.

Die Generalversammlung erhält und prüft Berichte der anderen Organe der Vereinten Nationen.

Artikel 16  (Treuhandsystem)

Die Generalversammlung nimmt die ihr bezüglich des internationalen Treuhandsystems in den Kapiteln XII und XIII zugewiesenen Aufgaben wahr; hierzu gehört die Genehmigung der Treuhandabkommen für Gebiete, die nicht als strategische Zonen bezeichnet sind.

Artikel 17  (Prüfung und Genehmigung des Haushaltplan)

Die Generalversammlung prüft und genehmigt den Haushaltsplan der Organisation.

Die Ausgaben der Organisation werden von den Mitgliedern nach einem von der Generalversammlung festzusetzenden Verteilungsschlüssel getragen.

Die Generalversammlung prüft und genehmigt alle Finanz- und Haushaltsabmachungen mit den in Artikel 57 bezeichneten Sonderorganisationen; sie prüft deren Verwaltungshaushalt mit dem Ziel, Empfehlungen an sie zu richten.

Abstimmung

Artikel 18  (Stimmrecht der Mitglieder)

Jedes Mitglied der Generalversammlung hat eine Stimme.

Beschlüsse der Generalversammlung über wichtige Fragen bedürfen einer Zweidrittelmehrheit der anwesenden und abstimmenden Mitglieder. Zu diesen Fragen gehören: Empfehlungen hinsichtlich der Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit, die Wahl der nichtständigen Mitglieder des Sicherheitsrats, die Wahl der Mitglieder des Wirtschafts- und Sozialrats, die Wahl von Mitgliedern des Treuhandrats nach Artikel 86 Absatz 1 Buchstabe c, die Aufnahme neuer Mitglieder in die Vereinten Nationen, der zeitweilige Entzug der Rechte und Vorrechte aus der Mitgliedschaft, der Ausschluß von Mitgliedern, Fragen betreffend die Wirkungsweise des Treuhandsystems sowie Haushaltsfragen.

Beschlüsse über andere Fragen, einschließlich der Bestimmung weiterer Gruppen von Fragen, über die mit Zweidrittelmehrheit zu beschließen ist, bedürfen der Mehrheit der anwesenden und abstimmenden Mitglieder.

Artikel 19  (Zahlungsverzug)

Ein Mitglied der Vereinten Nationen, das mit der Zahlung seiner finanziellen Beiträge an die Organisation im Rückstand ist, hat in der Generalversammlung kein Stimmrecht, wenn der rückständige Betrag die Höhe der Beiträge erreicht oder übersteigt, die dieses Mitglied für die vorausgegangenen zwei vollen Jahre schuldet. Die Generalversammlung kann ihm jedoch die Ausübung des Stimmrechts gestatten, wenn nach ihrer Überzeugung der Zahlungsverzug auf Umständen beruht, die dieses Mitglied nicht zu vertreten hat.

Verfahren

Artikel 20  (Tagungszeiten)

Die Generalversammlung tritt zu ordentlichen Jahrestagungen und, wenn die Umstände es erfordern, zu außerordentlichen Tagungen zusammen. Außerordentliche Tagungen hat der Generalsekretär auf Antrag des Sicherheitsrats oder der Mehrheit der Mitglieder der Vereinten Nationen einzuberufen.

Artikel 21  (Geschäftsordnung, Tagungspräsident)

Die Generalversammlung gibt sich eine Geschäftsordnung. Sie wählt für jede Tagung ihren Präsidenten.

Artikel 22  (Einsetzung von Nebenorganen)

Die Generalversammlung kann Nebenorgane einsetzen, soweit sie dies zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben für erforderlich hält.

 

Kapitel V – Der Sicherheitsrat

Zusammensetzung

Artikel 23  (Zusammensetzung Sicherheitsrat; Ständige und nicht ständige Mitglieder)

Der Sicherheitsrat besteht aus fünfzehn Mitgliedern der Vereinten Nationen. Die Volksrepublik China, Frankreich, Russland, das Vereinigte Königreich Großbritannien und die Vereinigten Staaten von Amerika sind ständige Mitglieder des Sicherheitsrats. Die Generalversammlung wählt zehn weitere Mitglieder der Vereinten Nationen zu nichtständigen Mitgliedern des Sicherheitsrats; hierbei sind folgende Gesichtspunkte besonders zu berücksichtigen: in erster Linie der Beitrag von Mitgliedern der Vereinten Nationen zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit und zur Verwirklichung der sonstigen Ziele der Organisation sowie ferner eine angemessene geographische Verteilung der Sitze.

Die nichtständigen Mitglieder des Sicherheitsrats werden für zwei Jahre gewählt. Bei der ersten Wahl der nichtständigen Mitglieder, die nach Erhöhung der Zahl der Ratsmitglieder von elf auf fünfzehn stattfindet, werden zwei der vier zusätzlichen Mitglieder für ein Jahr gewählt. Ausscheidende Mitglieder können nicht unmittelbar wiedergewählt werden.

Jedes Mitglied des Sicherheitsrats hat in diesem einen Vertreter.

Aufgaben und Befugnisse

Artikel 24  (Handlungsbefugnis des Sicherheitsrates)

Um ein schnelles und wirksames Handeln der Vereinten Nationen zu gewährleisten, übertragen ihre Mitglieder dem Sicherheitsrat die Hauptverantwortung für die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit und erkennen an, daß der Sicherheitsrat bei der Wahrnehmung der sich aus dieser Verantwortung ergebenden Pflichten in ihrem Namen handelt.

Bei der Erfüllung dieser Pflichten handelt der Sicherheitsrat im Einklang mit den Zielen und Grundsätzen der Vereinten Nationen. Die ihm hierfür eingeräumten besonderen Befugnisse sind in den Kapiteln VI, VII, VIII und XII aufgeführt.

Der Sicherheitsrat legt der Generalversammlung Jahresberichte und erforderlichenfalls Sonderberichte zur Prüfung vor.

Artikel 25  (Pflicht der Mitgliedsländer Beschlüsse des Sicherheitsrates durchzuführen)

Die Mitglieder der Vereinten Nationen kommen überein, die Beschlüsse des Sicherheitsrats im Einklang mit dieser Charta anzunehmen und durchzuführen.

Artikel 26  (Rüstungskontrolle)

Um die Herstellung und Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit so zu fördern, daß von den menschlichen und wirtschaftlichen Hilfsquellen der Welt möglichst wenig für Rüstungszwecke abgezweigt wird, ist der Sicherheitsrat beauftragt, mit Unterstützung des in Artikel 47 vorgesehenen Generalstabsausschusses Pläne auszuarbeiten, die den Mitgliedern der Vereinten Nationen zwecks Errichtung eines Systems der Rüstungsregelung vorzulegen sind.

Abstimmung

Artikel 27  (Stimmrechte im Sicherheitsrat)

Jedes Mitglied des Sicherheitsrats hat eine Stimme.

Beschlüsse des Sicherheitsrats über Verfahrensfragen bedürfen der Zustimmung von neun Mitgliedern.

Beschlüsse des Sicherheitsrats über alle sonstigen Fragen bedürfen der Zustimmung von neun Mitgliedern einschließlich sämtlicher ständigen Mitglieder, jedoch mit der Maßgabe, daß sich bei Beschlüssen auf Grund des Kapitels VI und des Artikels 52 Absatz 3 die Streitparteien der Stimme enthalten.

Verfahren

Artikel 28  (Beständiger Sitz der Sicherheitsratsmitglieder)

Der Sicherheitsrat wird so organisiert, daß er seine Aufgaben ständig wahrnehmen kann. Jedes seiner Mitglieder muß zu diesem Zweck jederzeit am Sitz der Organisation vertreten sein.

Der Sicherheitsrat tritt regelmäßig zu Sitzungen zusammen; bei diesen kann jedes seiner Mitglieder nach Wunsch durch ein Regierungsmitglied oder durch einen anderen eigens hierfür bestellten Delegierten vertreten sein.

Der Sicherheitsrat kann außer am Sitz der Organisation auch an anderen Orten zusammentreten, wenn dies nach seinem Urteil seiner Arbeit am dienlichsten ist.

Artikel 29  (Nebenorgane des Sicherheitsrates)

Der Sicherheitsrat kann Nebenorgane einsetzen, soweit er dies zur Wahrnehmung seiner Aufgaben für erforderlich hält.

Artikel 30  (Geschäftsordnung, Sitzungspräsident)

Der Sicherheitsrat gibt sich eine Geschäftsordnung; in dieser regelt er auch das Verfahren für die Wahl seines Präsidenten.

Artikel 31  (Teilnahmerecht der Mitglieder an der Sicherheitsratssitzung)

Ein Mitglied der Vereinten Nationen, das nicht Mitglied des Sicherheitsrats ist, kann ohne Stimmrecht an der Erörterung jeder vor den Sicherheitsrat gebrachten Frage teilnehmen, wenn dieser der Auffassung ist, daß die Interessen dieses Mitglieds besonders betroffen sind.

Artikel 32  (Einladung betroffener Staaten zur Sitzung des Sicherheitsrates)

Mitglieder der Vereinten Nationen, die nicht Mitglied des Sicherheitsrats sind, sowie Nichtmitgliedstaaten der Vereinten Nationen werden eingeladen, an den Erörterungen des Sicherheitsrats über eine Streitigkeit, mit der dieser befaßt ist, ohne Stimmrecht teilzunehmen, wenn sie Streitpartei sind. Für die Teilnahme eines Nichtmitgliedstaats der Vereinten Nationen setzt der Sicherheitsrat die Bedingungen fest, die er für gerecht hält.

 

Kapitel VI – Die friedliche Beilegung von Streitigkeiten

Artikel 33  (Friedliche Beilegung)

Die Parteien einer Streitigkeit, deren Fortdauer geeignet ist, die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit zu gefährden, bemühen sich zunächst um eine Beilegung durch Verhandlung, Untersuchung, Vermittlung, Vergleich, Schiedsspruch, gerichtliche Entscheidung, Inanspruchnahme regionaler Einrichtungen oder Abmachungen oder durch andere friedliche Mittel eigener Wahl.

Artikel 34  (Objekte der Untersuchungen des Sicherheitsrates)

Der Sicherheitsrat kann jede Streitigkeit sowie jede Situation, die zu internationalen Reibungen führen oder eine Streitigkeit hervorrufen könnte, untersuchen, um festzustellen, ob die Fortdauer der Streitigkeit oder der Situation die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit gefährden könnte.

Artikel 35  (Anrufung des Sicherheitsrates durch Mitglieder und Nichtmitglieder)

Jedes Mitglied der Vereinten Nationen kann die Aufmerksamkeit des Sicherheitsrats oder der Generalversammlung auf jede Streitigkeit sowie auf jede Situation der in Artikel 34 bezeichneten Art lenken.

Ein Nichtmitgliedstaat der Vereinten Nationen kann die Aufmerksamkeit des Sicherheitsrats oder der Generalversammlung auf jede Streitigkeit lenken, in der er Partei ist, wenn er im voraus hinsichtlich dieser Streitigkeit die in dieser Charta für eine friedliche Beilegung festgelegten Verpflichtungen annimmt.

Das Verfahren der Generalversammlung in Angelegenheiten, auf die ihre Aufmerksamkeit gemäß diesem Artikel gelenkt wird, bestimmt sich nach den Artikeln 11 und 12.

Artikel 36  (Verfahren um Streitigkeiten beizulegen; Verweis auf internationalen Gerichtshof)

Der Sicherheitsrat kann in jedem Stadium einer Streitigkeit im Sinne des Artikels 33 oder einer Situation gleicher Art geeignete Verfahren oder Methoden für deren Bereinigung empfehlen.

Der Sicherheitsrat soll alle Verfahren in Betracht ziehen, welche die Parteien zur Beilegung der Streitigkeit bereits angenommen haben. Bei seinen Empfehlungen auf Grund dieses Artikels soll der Sicherheitsrat ferner berücksichtigen, daß Rechtsstreitigkeiten im allgemeinen von den Parteien dem Internationalen Gerichtshof im Einklang mit dessen Statut zu unterbreiten sind.

Artikel 37  (Vorlage von Stretigkeiten)

Gelingt es den Parteien einer Streitigkeit der in Artikel 33 bezeichneten Art nicht, diese mit den dort angegebenen Mitteln beizulegen, so legen sie die Streitigkeit dem Sicherheitsrat vor.

Könnte nach Auffassung des Sicherheitsrats die Fortdauer der Streitigkeit tatsächlich die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit gefährden, so beschließt er, ob er nach Artikel 36 tätig werden oder die ihm angemessen erscheinenden Empfehlungen für eine Beilegung abgeben will.

Artikel 38  (Empfehlungen an Streitparteien)

Unbeschadet der Artikel 33 bis 37 kann der Sicherheitsrat, wenn alle Parteien einer Streitigkeit dies beantragen, Empfehlungen zu deren friedlicher Beilegung an die Streitparteien richten.

 

Kapitel VII – Maßnahmen bei Bedrohung oder Bruch des Friedens und bei Angriffshandlungen

Artikel 39  (Massnahmen zur Wahrung des Weltfriedens)

Der Sicherheitsrat stellt fest, ob eine Bedrohung oder ein Bruch des Friedens oder eine Angriffshandlung vorliegt; er gibt Empfehlungen ab oder beschließt, welche Maßnahmen auf Grund der Artikel 41 und 42 zu treffen sind, um den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren oder wiederherzustellen.

Artikel 40  (Vorläufige Massnahmen)

Um einer Verschärfung der Lage vorzubeugen, kann der Sicherheitsrat, bevor er nach Artikel 39 Empfehlungen abgibt oder Maßnahmen beschließt, die beteiligten Parteien auffordern, den von ihm für notwendig oder erwünscht erachteten vorläufigen Maßnahmen Folge zu leisten. Diese vorläufigen Maßnahmen lassen die Rechte, die Ansprüche und die Stellung der beteiligten Parteien unberührt. Wird den vorläufigen Maßnahmen nicht Folge geleistet, so trägt der Sicherheitsrat diesem Versagen gebührend Rechnung.

Artikel 41  (Massnahmen unter Ausschluss von Waffengewalt)

Der Sicherheitsrat kann beschließen, welche Maßnahmen - unter Ausschluß von Waffengewalt - zu ergreifen sind, um seinen Beschlüssen Wirksamkeit zu verleihen; er kann die Mitglieder der Vereinten Nationen auffordern, diese Maßnahmen durchzuführen. Sie können die vollständige oder teilweise Unterbrechung der Wirtschaftsbeziehungen, des Eisenbahn-, See- und Luftverkehrs, der Post-, Telegraphen- und Funkverbindungen sowie sonstiger Verkehrsmöglichkeiten und den Abbruch der diplomatischen Beziehungen einschließen.

Artikel 42  (Einsatz von Waffengewalt)

Ist der Sicherheitsrat der Auffassung, daß die in Artikel 41 vorgesehenen Maßnahmen unzulänglich sein würden oder sich als unzulänglich erwiesen haben, so kann er mit Luft-, See- oder Landstreitkräften die zur Wahrung oder Wiederherstellung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit erforderlichen Maßnahmen durchführen. Sie können Demonstrationen, Blockaden und sonstige Einsätze der Luft-, See- oder Landstreitkräfte von Mitgliedern der Vereinten Nationen einschließen.

Artikel 43  (Verpflichtung der Mitglieder zur Beistandsleistung)

Alle Mitglieder der Vereinten Nationen verpflichten sich, zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit dadurch beizutragen, daß sie nach Maßgabe eines oder mehrerer Sonderabkommen dem Sicherheitsrat auf sein Ersuchen Streitkräfte zur Verfügung stellen, Beistand leisten und Erleichterungen einschließlich des Durchmarschrechts gewähren, soweit dies zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit erforderlich ist.

Diese Abkommen haben die Zahl und Art der Streitkräfte, ihren Bereitschaftsgrad, ihren allgemeinen Standort sowie die Art der Erleichterungen und des Beistands vorzusehen.

Die Abkommen werden auf Veranlassung des Sicherheitsrats so bald wie möglich im Verhandlungswege ausgearbeitet. Sie werden zwischen dem Sicherheitsrat einerseits und Einzelmitgliedern oder Mitgliedergruppen andererseits geschlossen und von den Unterzeichnerstaaten nach Maßgabe ihres Verfassungsrechts ratifiziert.

Artikel 44  (Verpflichtung von Nichtmitgliedern des Sicherheitsrates an Gewaltmassnahmen Teil zu haben)

Hat der Sicherheitsrat die Anwendung von Gewalt beschlossen, so lädt er ein in ihm nicht vertretenes Mitglied, bevor er es zur Stellung von Streitkräften auf Grund der nach Artikel 43 übernommenen Verpflichtungen auffordert, auf dessen Wunsch ein, an seinen Beschlüssen über den Einsatz von Kontingenten der Streitkräfte dieses Mitglieds teilzunehmen.

Artikel 45  (Ständiges Kontingent der Einsatzstreitkräfte)

Um die Vereinten Nationen zur Durchführung dringender militärischer Maßnahmen zu befähigen, halten Mitglieder der Organisation Kontingente ihrer Luftstreitkräfte zum sofortigen Einsatz bei gemeinsamen internationalen Zwangsmaßnahmen bereit. Stärke und Bereitschaftsgrad dieser Kontingente sowie die Pläne für ihre gemeinsamen Maßnahmen legt der Sicherheitsrat mit Unterstützung des Generalstabsausschusses im Rahmen der in Artikel 43 erwähnten Sonderabkommen fest.

Artikel 46  (Planung von Waffengewalt durch den Generalstabsausschuss)

Die Pläne für die Anwendung von Waffengewalt werden vom Sicherheitsrat mit Unterstützung des Generalstabsausschusses aufgestellt.

Artikel 47  (Zusammensetzung, Kompetenz des Generalstabsausschusses)

Es wird ein Generalstabsausschuß eingesetzt, um den Sicherheitsrat in allen Fragen zu beraten und zu unterstützen, die dessen militärische Bedürfnisse zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit, den Einsatz und die Führung der dem Sicherheitsrat zur Verfügung gestellten Streitkräfte, die Rüstungsregelung und eine etwaige Abrüstung betreffen.

Der Generalstabsausschuß besteht aus den Generalstabschefs der ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats oder ihren Vertretern. Ein nicht ständig im Ausschuß vertretenes Mitglied der Vereinten Nationen wird vom Ausschuß eingeladen, sich ihm zu assoziieren, wenn die Mitarbeit dieses Mitglieds für die wirksame Durchführung der Aufgaben des Ausschusses erforderlich ist.

Der Generalstabsausschuß ist unter der Autorität des Sicherheitsrats für die strategische Leitung aller dem Sicherheitsrat zur Verfügung gestellten Streitkräfte verantwortlich. Die Fragen bezüglich der Führung dieser Streitkräfte werden später geregelt.

Der Generalstabsausschuß kann mit Ermächtigung des Sicherheitsrats nach Konsultation mit geeigneten regionalen Einrichtungen regionale Unterausschüsse einsetzen.

Artikel 48  (Verbindlichkeit von Massnahmen zur internationalen Sicherheit)

Die Maßnahmen, die für die Durchführung der Beschlüsse des Sicherheitsrats zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit erforderlich sind, werden je nach dem Ermessen des Sicherheitsrats von allen oder von einigen Mitgliedern der Vereinten Nationen getroffen.

Diese Beschlüsse werden von den Mitgliedern der Vereinten Nationen unmittelbar sowie durch Maßnahmen in den geeigneten internationalen Einrichtungen durchgeführt, deren Mitglieder sie sind.

Artikel 49  (Pflicht zur Beistandsleistung)

Bei der Durchführung der vom Sicherheitsrat beschlossenen Maßnahmen leisten die Mitglieder der Vereinten Nationen einander gemeinsam handelnd Beistand.

Artikel 50  (Wirtschaftliche Probleme durch Beistandsleistung)

Ergreift der Sicherheitsrat gegen einen Staat Vorbeugungs- oder Zwangsmaßnahmen, so kann jeder andere Staat, ob Mitglied der Vereinten Nationen oder nicht, den die Durchführung dieser Maßnahmen vor besondere wirtschaftliche Probleme stellt, den Sicherheitsrat zwecks Lösung dieser Probleme konsultieren.

Artikel 51  (Naturgegebenes Recht zur individuellen und kollektiven Verteidigung)

Diese Charta beeinträchtigt im Falle eines bewaffneten Angriffs gegen ein Mitglied der Vereinten Nationen keineswegs das naturgegebene Recht zur individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung, bis der Sicherheitsrat die zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit erforderlichen Maßnahmen getroffen hat. Maßnahmen, die ein Mitglied in Ausübung dieses Selbstverteidigungsrechts trifft, sind dem Sicherheitsrat sofort anzuzeigen; sie berühren in keiner Weise dessen auf dieser Charta beruhende Befugnis und Pflicht, jederzeit die Maßnahmen zu treffen, die er zur Wahrung oder Wiederherstellung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit für erforderlich hält.

 

Kapitel VIII – Regionale Abmachungen

Artikel 52  (Regionale Abmachungen und Einrichtungen)

Diese Charta schließt das Bestehen regionaler Abmachungen oder Einrichtungen zur Behandlung derjenigen die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit betreffenden Angelegenheiten nicht aus, bei denen Maßnahmen regionaler Art angebracht sind; Voraussetzung hierfür ist, daß diese Abmachungen oder Einrichtungen und ihr Wirken mit den Zielen und Grundsätzen der Vereinten Nationen vereinbar sind.

Mitglieder der Vereinten Nationen, die solche Abmachungen treffen oder solche Einrichtungen schaffen, werden sich nach besten Kräften bemühen, durch Inanspruchnahme dieser Abmachungen oder Einrichtungen örtlich begrenzte Streitigkeiten friedlich beizulegen, bevor sie den Sicherheitsrat damit befassen.

Der Sicherheitsrat wird die Entwicklung des Verfahrens fördern, örtlich begrenzte Streitigkeiten durch Inanspruchnahme dieser regionalen Abmachungen oder Einrichtungen friedlich beizulegen, sei es auf Veranlassung der beteiligten Staaten oder auf Grund von Überweisungen durch ihn selbst.

Die Anwendung der Artikel 34 und 35 wird durch diesen Artikel nicht beeinträchtigt.

Artikel 53  (Durchführung von Zwangsmassnahmen; Feindstaaten)

Der Sicherheitsrat nimmt gegebenenfalls diese regionalen Abmachungen oder Einrichtungen zur Durchführung von Zwangsmaßnahmen unter seiner Autorität in Anspruch. Ohne Ermächtigung des Sicherheitsrats dürfen Zwangsmaßnahmen auf Grund regionaler Abmachungen oder seitens regionaler Einrichtungen nicht ergriffen werden; ausgenommen sind Maßnahmen gegen einen Feindstaat im Sinne des Absatzes 2, soweit sie in Artikel 107 oder in regionalen, gegen die Wiederaufnahme der Angriffspolitik eines solchen Staates gerichteten Abmachungen vorgesehen sind; die Ausnahme gilt, bis der Organisation auf Ersuchen der beteiligten Regierungen die Aufgabe zugewiesen wird, neue Angriffe eines solchen Staates zu verhüten.

Der Ausdruck "Feindstaat" in Absatz 1 bezeichnet jeden Staat, der während des Zweiten Weltkriegs Feind eines Unterzeichners dieser Charta war.

Artikel 54  (Informationspflicht gegenüber Sicherheitsrat)

Der Sicherheitsrat ist jederzeit vollständig über die Maßnahmen auf dem laufenden zu halten, die zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit auf Grund regionaler Abmachungen oder seitens regionaler Einrichtungen getroffen oder in Aussicht genommen werden.

 

Kapitel IX – Internationale Zusammenarbeit auf wirtschaftlichem und sozialem Gebiet

Artikel 55  (Förderungsmassnahmen der UNO)

Um jenen Zustand der Stabilität und Wohlfahrt herbeizuführen, der erforderlich ist, damit zwischen den Nationen friedliche und freundschaftliche, auf der Achtung vor dem Grundsatz der Gleichberechtigung und Selbstbestimmung der Völker beruhende Beziehungen herrschen, fördern die Vereinten Nationen

die Verbesserung des Lebensstandards, die Vollbeschäftigung und die Voraussetzungen für wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt und Aufstieg;

die Lösung internationaler Probleme wirtschaftlicher, sozialer, gesundheitlicher und verwandter Art sowie die internationale Zusammenarbeit auf den Gebieten der Kultur und der Erziehung;

die allgemeine Achtung und Verwirklichung der Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle ohne Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Sprache oder der Religion.

Artikel 56  (Pflicht zur Zusammenarbeit)

Alle Mitgliedstaaten verpflichten sich, gemeinsam und jeder für sich mit der Organisation zusammenzuarbeiten, um die in Artikel 55 dargelegten Ziele zu erreichen.

Artikel 57  (Sonderorganisationen mit internationalen Aufgaben)

Die verschiedenen durch zwischenstaatliche Übereinkünfte errichteten Sonderorganisationen, die auf den Gebieten der Wirtschaft, des Sozialwesens, der Kultur, der Erziehung, der Gesundheit und auf verwandten Gebieten weitreichende, in ihren maßgebenden Urkunden umschriebene internationale Aufgaben zu erfüllen haben, werden gemäß Artikel 63 mit den Vereinten Nationen in Beziehung gebracht.

Diese mit den Vereinten Nationen in Beziehung gebrachten Organisationen sind im folgenden als "Sonderorganisationen" bezeichnet.

Artikel 58  (Empfehlungen der UNO zur Koordination von Sonderorganisationen)

Die Organisation gibt Empfehlungen ab, um die Bestrebungen und Tätigkeiten dieser Sonderorganisationen zu koordinieren.

Artikel 59  (Errichtung neuer Sonderorganisationen)

Die Organisation veranlaßt gegebenenfalls zwischen den in Betracht kommenden Staaten Verhandlungen zur Errichtung neuer Sonderorganisationen, soweit solche zur Verwirklichung der in Artikel 55 dargelegten Ziele erforderlich sind.

Artikel 60  (Wirtschafts- und Sozialrat der UNO)

Für die Wahrnehmung der in diesem Kapitel genannten Aufgaben der Organisation sind die Generalversammlung und unter ihrer Autorität der Wirtschafts- und Sozialrat verantwortlich; dieser besitzt zu diesem Zweck die ihm in Kapitel X zugewiesenen Befugnisse.

 

Kapitel X – Der Wirtschafts- und Sozialrat

Zusammensetzung

Artikel 61  (Zusammensetzung, Wahl und Amtsdauer des Wirtschafts- und Solzialrates)

Der Wirtschafts- und Sozialrat besteht aus vierundfünfzig von der Generalversammlung gewählten Mitgliedern der Vereinten Nationen.

Vorbehaltlich des Absatzes 3 werden alljährlich achtzehn Mitglieder des Wirtschafts- und Sozialrats für drei Jahre gewählt. Ein ausscheidendes Mitglied kann unmittelbar wiedergewählt werden.

Bei der ersten Wahl, die nach Erhöhung der Zahl der Ratsmitglieder von siebenundzwanzig auf vierundfünfzig stattfindet, werden zusätzlich zu den Mitgliedern, die anstelle der neun Mitglieder gewählt werden, deren Amtszeit mit dem betreffenden Jahr endet, siebenundzwanzig weitere Mitglieder des Wirtschafts- und Sozialrats gewählt. Die Amtszeit von neun dieser siebenundzwanzig zusätzlichen Mitglieder endet nach einem Jahr, diejenige von neun weiteren Mitgliedern nach zwei Jahren; das Nähere regelt die Generalversammlung.

 

Aufgaben und Befugnisse

Artikel 62  (Aufgaben und Befugnisse)

Der Wirtschafts- und Sozialrat kann über internationale Angelegenheiten auf den Gebieten der Wirtschaft, des Sozialwesens, der Kultur, der Erziehung, der Gesundheit und auf verwandten Gebieten Untersuchungen durchführen oder bewirken sowie Berichte abfassen oder veranlassen; er kann zu jeder derartigen Angelegenheit an die Generalversammlung, die Mitglieder der Vereinten Nationen und die in Betracht kommenden Sonderorganisationen Empfehlungen richten.

Er kann Empfehlungen abgeben, um die Achtung und Verwirklichung der Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle zu fördern.

Er kann über Angelegenheiten, für die er zuständig ist, Übereinkommen entwerfen und der Generalversammlung vorlegen.

Artikel 63  (Abkommen zur UNO)

Der Wirtschafts- und Sozialrat kann mit jeder der in Artikel 57 bezeichneten Organisationen Abkommen schließen, in denen die Beziehungen der betreffenden Organisation zu den Vereinten Nationen geregelt werden. Diese Abkommen bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung.

Er kann die Tätigkeit der Sonderorganisationen koordinieren, indem er Konsultationen mit ihnen führt und an sie, an die Generalversammlung und die Mitglieder der Vereinten Nationen Empfehlungen richtet.

Artikel 64  (Berichterstattung)

Der Wirtschafts- und Sozialrat kann geeignete Schritte unternehmen, um von den Sonderorganisationen regelmäßig Berichte zu erhalten. Er kann mit den Mitgliedern der Vereinten Nationen und mit den Sonderorganisationen Abmachungen treffen, um Berichte über die Maßnahmen zu erhalten, die zur Durchführung seiner Empfehlungen und der Empfehlungen der Generalversammlung über Angelegenheiten getroffen werden, für die er zuständig ist.

Artikel 65  (Auskunftspflicht gegenüber dem Sicherheitsrat)

Der Wirtschafts- und Sozialrat kann dem Sicherheitsrat Auskünfte erteilen und ihn auf dessen Ersuchen unterstützen.

Artikel 66  (Aufgabenwahrnehmung; Dienste)

Der Wirtschafts- und Sozialrat nimmt alle Aufgaben wahr, für die er im Zusammenhang mit der Durchführung von Empfehlungen der Generalversammlung zuständig ist.

Er kann mit Genehmigung der Generalversammlung alle Dienste leisten, um die ihn Mitglieder der Vereinten Nationen oder Sonderorganisationen ersuchen.

Er nimmt alle sonstigen Aufgaben wahr, die ihm in dieser Charta oder durch die Generalversammlung zugewiesen werden.

Artikel 67  (Stimmrecht)

Jedes Mitglied des Wirtschafts- und Sozialrats hat eine Stimme.

Beschlüsse des Wirtschafts- und Sozialrats bedürfen der Mehrheit der anwesenden und abstimmenden Mitglieder.

Artikel 68  (Kommissionen)

Der Wirtschafts- und Sozialrat setzt Kommissionen für wirtschaftliche und soziale Fragen und für die Förderung der Menschenrechte sowie alle sonstigen zur Wahrnehmung seiner Aufgaben erforderlichen Kommissionen ein.

Artikel 69  (Teilnahme an Sitzungen von Mitgliedern der UNO)

Behandelt der Wirtschafts- und Sozialrat eine Angelegenheit, die für ein Mitglied der Vereinten Nationen von besonderem Belang ist, so lädt er es ein, ohne Stimmrecht an seinen Beratungen teilzunehmen.

Artikel 70  (Gegenseitige Teilnahme an Beratungen)

Der Wirtschafts- und Sozialrat kann Abmachungen dahingehend treffen, daß Vertreter der Sonderorganisationen ohne Stimmrecht an seinen Beratungen und an den Beratungen der von ihm eingesetzten Kommissionen teilnehmen und daß seine eigenen Vertreter an den Beratungen der Sonderorganisationen teilnehmen.

Artikel 71  (Konsultationen mit Nichtstaatlichen Organisationen (NGO))

Der Wirtschafts- und Sozialrat kann geeignete Abmachungen zwecks Konsultation mit nichtstaatlichen Organisationen treffen, die sich mit Angelegenheiten seiner Zuständigkeit befassen. Solche Abmachungen können mit internationalen Organisationen und, soweit angebracht, nach Konsultation des betreffenden Mitglieds der Vereinten Nationen auch mit nationalen Organisationen getroffen werden.

Artikel 72  (Geschäftsordnung, Präsident)

Der Wirtschafts- und Sozialrat gibt sich eine Geschäftsordnung; in dieser regelt er auch das Verfahren für die Wahl seines Präsidenten.

Der Wirtschafts- und Sozialrat tritt nach Bedarf gemäß seiner Geschäftsordnung zusammen; in dieser ist auch die Einberufung von Sitzungen auf Antrag der Mehrheit seiner Mitglieder vorzusehen.

 

Kapitel XI – Erklärung über Hoheitsgebiete ohne Selbstregierung

Artikel 73  (Verantwortung über Verwaltung Hoheitsgebiete ohne volle Selbstregierung)

Mitglieder der Vereinten Nationen, welche die Verantwortung für die Verwaltung von Hoheitsgebieten haben oder übernehmen, deren Völker noch nicht die volle Selbstregierung erreicht haben, bekennen sich zu dem Grundsatz, daß die Interessen der Einwohner dieser Hoheitsgebiete Vorrang haben; sie übernehmen als heiligen Auftrag die Verpflichtung, im Rahmen des durch diese Charta errichteten Systems des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit das Wohl dieser Einwohner aufs äußerste zu fördern; zu diesem Zweck verpflichten sie sich,

den politischen, wirtschaftlichen, sozialen und erzieherischen Fortschritt, die gerechte Behandlung und den Schutz dieser Völker gegen Mißbräuche unter gebührender Achtung vor ihrer Kultur zu gewährleisten;

die Selbstregierung zu entwickeln, die politischen Bestrebungen dieser Völker gebührend zu berücksichtigen und sie bei der fortschreitenden Entwicklung ihrer freien politischen Einrichtungen zu unterstützen, und zwar je nach den besonderen Verhältnissen jedes Hoheitsgebiets, seiner Bevölkerung und deren jeweiliger Entwicklungsstufe;

den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu festigen;

Aufbau- und Entwicklungsmaßnahmen zu fördern, die Forschungstätigkeit zu unterstützen sowie miteinander und gegebenenfalls mit internationalen Fachorganisationen zusammenzuarbeiten, um die in diesem Artikel dargelegten sozialen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Ziele zu verwirklichen;

dem Generalsekretär mit der durch die Rücksichtnahme auf Sicherheit und Verfassung gebotenen Einschränkung zu seiner Unterrichtung regelmäßig statistische und sonstige Informationen technischer Art über das Wirtschafts-, Sozial- und Erziehungswesen in den nicht unter die Kapitel XII und XIII fallenden Hoheitsgebieten zu übermitteln, für die sie verantwortlich sind.

Artikel 74  (Interessenausgleich)

Die Mitglieder der Vereinten Nationen sind sich ferner darin einig, daß die Politik, die sie für die unter dieses Kapitel fallenden Hoheitsgebiete verfolgen, nicht minder auf dem allgemeinen Grundsatz der guten Nachbarschaft in sozialen, wirtschaftlichen und Handelsangelegenheiten beruhen muß als die Politik, die sie für ihr Mutterland verfolgen; hierbei sind die Interessen und das Wohl der übrigen Welt gebührend zu berücksichtigen.

 

Kapitel XII – Das internationale Treuhandsystem

Artikel 75  (Errichtung von Treuhandsystem für Verwaltung von Hoheitsgebieten)

Die Vereinten Nationen errichten unter ihrer Autorität ein internationales Treuhandsystem für die Verwaltung und Beaufsichtigung der Hoheitsgebiete, die auf Grund späterer Einzelabkommen in dieses System einbezogen werden. Diese Hoheitsgebiete werden im folgenden als Treuhandgebiete bezeichnet.

Artikel 76  (Zielsetzung des Treuhandsystems)

Im Einklang mit den in Artikel 1 dieser Charta dargelegten Zielen der Vereinten Nationen dient das Treuhandsystem hauptsächlich folgenden Zwecken:

den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu festigen;

den politischen, wirtschaftlichen, sozialen und erzieherischen Fortschritt der Einwohner der Treuhandgebiete und ihre fortschreitende Entwicklung zur Selbstregierung oder Unabhängigkeit so zu fördern, wie es den besonderen Verhältnissen eines jeden dieser Hoheitsgebiete und seiner Bevölkerung sowie deren frei geäußerten Wünschen entspricht und in dem diesbezüglichen Treuhandabkommen vorgesehen ist;

die Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten für alle ohne Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Sprache oder der Religion zu fördern und das Bewußtsein der gegenseitigen Abhängigkeit der Völker der Welt zu stärken;

die Gleichbehandlung aller Mitglieder der Vereinten Nationen und ihrer Staatsangehörigen in sozialen, wirtschaftlichen und Handelsangelegenheiten sowie die Gleichbehandlung dieser Staatsangehörigen in der Rechtspflege sicherzustellen, ohne jedoch die Verwirklichung der vorgenannten Zwecke zu beeinträchtigen; Artikel 80 bleibt unberührt.

Artikel 77  (Gruppen von Hoheitsgebieten)

Das Treuhandsystem findet auf die zu den folgenden Gruppen gehörenden Hoheitsgebiete Anwendung, soweit sie auf Grund von Treuhandabkommen in dieses System einbezogen werden:

gegenwärtig bestehende Mandatsgebiete;

Hoheitsgebiete, die infolge des Zweiten Weltkriegs von Feindstaaten abgetrennt werden;

Hoheitsgebiete, die von den für ihre Verwaltung verantwortlichen Staaten freiwillig in das System einbezogen werden.

Die Feststellung, welche Hoheitsgebiete aus den genannten Gruppen in das Treuhandsystem einbezogen werden und welche Bestimmungen hierfür gelten, bleibt einer späteren Übereinkunft vorbehalten.

Artikel 78  (Ausschluss von Hoheitsgebieten von Mitgliedsländern)

Das Treuhandsystem findet keine Anwendung auf Hoheitsgebiete, die Mitglied der Vereinten Nationen geworden sind; die Beziehungen zwischen Mitgliedern beruhen auf der Achtung des Grundsatzes der souveränen Gleichheit.

Artikel 79  (Geltungsbereich der Treuhandbestimmungen)

Für jedes in das Treuhandsystem einzubeziehende Hoheitsgebiet werden die Treuhandbestimmungen einschließlich aller ihrer Änderungen und Ergänzungen von den unmittelbar beteiligten Staaten, zu denen bei Mandatsgebieten eines Mitglieds der Vereinten Nationen auch die Mandatsmacht zählt, in Form eines Abkommens vereinbart; sie bedürfen der Genehmigung nach den Artikeln 83 und 85.

Artikel 80 (Gültigkeit von Treuhandabkommen)

Soweit in einzelnen, auf Grund der Artikel 77, 79 und 81 geschlossenen Treuhandabkommen zur Einbeziehung eines Treuhandgebiets in das Treuhandsystem nichts anderes vereinbart wird und solange derartige Abkommen noch nicht geschlossen sind, ist dieses Kapitel nicht so auszulegen, als ändere es unmittelbar oder mittelbar die Rechte von Staaten oder Völkern oder in Kraft befindliche internationale Übereinkünfte, deren Vertragsparteien Mitglieder der Vereinten Nationen sind.

Aus Absatz 1 kann keine Rechtfertigung dafür abgeleitet werden, Verhandlungen über Abkommen zu der in Artikel 77 vorgesehenen Einbeziehung von Mandatsgebieten und sonstigen Hoheitsgebieten in das Treuhandsystem oder den Abschluß solcher Abkommen zu verzögern oder aufzuschieben.

Artikel 81  (Bestimmungen des Treuhandabkommens)

Jedes Treuhandabkommen enthält die Bestimmungen, nach denen das Treuhandgebiet zu verwalten ist, und bezeichnet die verwaltende Obrigkeit. Diese, im folgenden als "Verwaltungsmacht" bezeichnet, kann ein Staat oder eine Staatengruppe oder die Organisation selbst sein.

Artikel 82  (Strategische Zonen)

Jedes Treuhandabkommen kann eine oder mehrere strategische Zonen bezeichnen, die das ganze Treuhandgebiet, für welches das Abkommen gilt, oder einen Teil davon.

Artikel 83  (Zuständigkeit des Sicherheitsrates zur Genehmigung von Treuhandabkommen)

Alle Aufgaben der Vereinten Nationen in bezug auf strategische Zonen, einschließlich der Genehmigung der Treuhandabkommen sowie ihrer Änderungen und Ergänzungen, nimmt der Sicherheitsrat wahr.

Die in Artikel 76 dargelegten Hauptzwecke gelten auch für die Bevölkerung jeder strategischen Zone.

Unter Beachtung der Treuhandabkommen nimmt der Sicherheitsrat vorbehaltlich der Sicherheitserfordernisse die Unterstützung des Treuhandrats in Anspruch, um im Rahmen des Treuhandsystems diejenigen Aufgaben der Vereinten Nationen wahrzunehmen, die politische, wirtschaftliche, soziale und erzieherische Angelegenheiten in den strategischen Zonen betreffen.

Artikel 84  (Pflichten der Verwaltungsmacht)

Die Verwaltungsmacht hat die Pflicht, dafür zu sorgen, daß das Treuhandgebiet seinen Beitrag zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit leistet. Zu diesem Zweck kann sie freiwillige Streitkräfte, Erleichterungen und Beistand von dem Treuhandgebiet in Anspruch nehmen, um die Verpflichtungen zu erfüllen, die sie in dieser Hinsicht gegenüber dem Sicherheitsrat übernommen hat, und um die örtliche Verteidigung und die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung innerhalb des Treuhandgebiets sicherzustellen.

Artikel 85  (Aufgaben der UNO)

Die Aufgaben der Vereinten Nationen in bezug auf Treuhandabkommen für alle nicht als strategische Zonen bezeichneten Gebiete, einschließlich der Genehmigung der Treuhandabkommen sowie ihrer Änderungen und Ergänzungen, werden von der Generalversammlung wahrgenommen.

Bei der Durchführung dieser Aufgaben wird die Generalversammlung von dem unter ihrer Autorität handelnden Treuhandrat unterstützt.

 

Kapitel XIII – Der Treuhandrat

Zusammensetzung

Artikel 86  (Zusammenstellung des Treuhandrates; Amtsdauer)

Der Treuhandrat besteht aus folgenden Mitgliedern der Vereinten Nationen:

den Mitgliedern, die Treuhandgebiete verwalten;

den in Artikel 23 namentlich aufgeführten Mitgliedern, soweit sie keine Treuhandgebiete verwalten;

so vielen weiteren von der Generalversammlung für je drei Jahre gewählten Mitgliedern, wie erforderlich sind, damit der Treuhandrat insgesamt zur Hälfte aus Mitgliedern der Vereinten Nationen besteht, die Treuhandgebiete verwalten, und zur Hälfte aus solchen, die keine verwalten.

Jedes Mitglied des Treuhandrats bestellt eine besonders geeignete Person zu seinem Vertreter im Treuhandrat.

Aufgaben und Befugnisse

Artikel 87  (Aufgaben der Generalversammlung und des Treuhandrates)

Die Generalversammlung und unter ihrer Autorität der Treuhandrat können bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben

von der Verwaltungsmacht vorgelegte Berichte prüfen;

Gesuche entgegennehmen und sie in Konsultation mit der Verwaltungsmacht prüfen;

regelmäßige Bereisungen der einzelnen Treuhandgebiete veranlassen, deren Zeitpunkt mit der Verwaltungsmacht vereinbart wird;

diese und sonstige Maßnahmen in Übereinstimmung mit den Treuhandabkommen treffen.

Artikel 88  (Fragebogen)

Der Treuhandrat arbeitet einen Fragebogen über den politischen, wirtschaftlichen, sozialen und erzieherischen Fortschritt der Einwohner jedes Treuhandgebiets aus; die Verwaltungsmacht jedes Treuhandgebiets, für das die Generalversammlung zuständig ist, erstattet dieser auf Grund des Fragebogens alljährlich Bericht.

Abstimmung

Artikel 89  (Stimmrecht)

Jedes Mitglied des Treuhandrats hat eine Stimme.

Verfahren

Artikel 90  (Geschäftsordnung, Wahl des Präsidenten)

Der Treuhandrat gibt sich eine Geschäftsordnung; in dieser regelt er auch das Verfahren für die Wahl seines Präsidenten.

Der Treuhandrat tritt nach Bedarf gemäß seiner Geschäftsordnung zusammen; in dieser ist auch die Einberufung von Sitzungen auf Antrag der Mehrheit seiner Mitglieder vorzusehen.

Artikel 91  (Fremde Unterstützung)

Der Treuhandrat nimmt gegebenenfalls die Unterstützung des Wirtschafts- und Sozialrats und der Sonderorganisationen in Angelegenheiten in Anspruch, für die sie zuständig sind.

 

Kapitel XIV – Der Internationale Gerichtshof

Artikel 92  (Internationaler Gerichtshof: Rechtssprechungsorgan der UNO)

Der Internationale Gerichtshof ist das Hauptrechtsprechungsorgan der Vereinten Nationen. Er nimmt seine Aufgaben nach Maßgabe des beigefügten Statuts wahr, das auf dem Statut des Ständigen Internationalen Gerichtshofs beruht und Bestandteil dieser Charta ist.

Artikel 93  (Status des Internationalen Gerichtshofs)

Alle Mitglieder der Vereinten Nationen sind ohne weiteres Vertragsparteien des Statuts des Internationalen Gerichtshofs.

Ein Staat, der nicht Mitglied der Vereinten Nationen ist, kann zu Bedingungen, welche die Generalversammlung jeweils auf Empfehlung des Sicherheitsrats festsetzt, Vertragspartei des Statuts des Internationalen Gerichtshofs werden.

Artikel 94  (Obligation der Befolgung von Rechtssprüchen)

Jedes Mitglied der Vereinten Nationen verpflichtet sich, bei jeder Streitigkeit, in der es Partei ist, die Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs zu befolgen.

Kommt eine Streitpartei ihren Verpflichtungen aus einem Urteil des Gerichtshofs nicht nach, so kann sich die andere Partei an den Sicherheitsrat wenden; dieser kann, wenn er es für erforderlich hält, Empfehlungen abgeben oder Maßnahmen beschließen, um dem Urteil Wirksamkeit zu verschaffen.

Artikel 95  (Gerichtsbarkeit von Stzreitigkeiten unter Mitgliedern)

Diese Charta schließt nicht aus, daß Mitglieder der Vereinten Nationen auf Grund bestehender oder künftiger Abkommen die Beilegung ihrer Streitigkeiten anderen Gerichten zuweisen.

Artikel 96  (Gutachteneinforderung)

Die Generalversammlung oder der Sicherheitsrat kann über jede Rechtsfrage ein Gutachten des Internationalen Gerichtshofs anfordern.

Andere Organe der Vereinten Nationen und Sonderorganisationen können mit jeweiliger Ermächtigung durch die Generalversammlung ebenfalls Gutachten des Gerichtshofs über Rechtsfragen anfordern, die sich in ihrem Tätigkeitsbereich stellen.

 

Kapitel XV – Das Sekretariat

Artikel 97  (Sekretariat, Generalsekretär)

Das Sekretariat besteht aus einem Generalsekretär und den sonstigen von der Organisation benötigten Bediensteten. Der Generalsekretär wird auf Empfehlung des Sicherheitsrats von der Generalversammlung ernannt. Er ist der höchste Verwaltungsbeamte der Organisation.

Artikel 98  (Aufgaben des Generalsekretärs)

Der Generalsekretär ist in dieser Eigenschaft bei allen Sitzungen der Generalversammlung, des Sicherheitsrats, des Wirtschafts- und Sozialrats und des Treuhandrats tätig und nimmt alle sonstigen ihm von diesen Organen zugewiesenen Aufgaben wahr. Er erstattet der Generalversammlung alljährlich über die Tätigkeit der Organisation Bericht.

Artikel 99  (Befugnis gegenüber Sicherheitsrat)

Der Generalsekretär kann die Aufmerksamkeit des Sicherheitsrats auf jede Angelegenheit lenken, die nach seinem Dafürhalten geeignet ist, die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit zu gefährden.

Artikel 100  (Unabhängigkeit in der Pflichterfüllung)

Der Generalsekretär und die sonstigen Bediensteten dürfen bei der Wahrnehmung ihrer Pflichten von einer Regierung oder von einer Autorität außerhalb der Organisation Weisungen weder erbitten noch entgegennehmen. Sie haben jede Handlung zu unterlassen, die ihrer Stellung als internationale, nur der Organisation verantwortliche Bedienstete abträglich sein könnte.

Jedes Mitglied der Vereinten Nationen verpflichtet sich, den ausschließlich internationalen Charakter der Verantwortung des Generalsekretärs und der sonstigen Bediensteten zu achten und nicht zu versuchen, sie bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu beeinflussen.

Artikel 101  (Bedienstete; Unterstellung anderer Dienstzweige)

Die Bediensteten werden vom Generalsekretär im Einklang mit Regelungen ernannt, welche die Generalversammlung erläßt.

Dem Wirtschafts- und Sozialrat, dem Treuhandrat und erforderlichenfalls anderen Organen der Vereinten Nationen werden geeignete ständige Bedienstete zugeteilt. Sie gehören dem Sekretariat an.

Bei der Einstellung der Bediensteten und der Regelung ihres Dienstverhältnisses gilt als ausschlaggebend der Gesichtspunkt, daß es notwendig ist, ein Höchstmaß an Leistungsfähigkeit, fachlicher Eignung und Ehrenhaftigkeit zu gewährleisten. Der Umstand, daß es wichtig ist, die Auswahl der Bediensteten auf möglichst breiter geographischer Grundlage vorzunehmen, ist gebührend zu berücksichtigen.

 

Kapitel XVI – Verschiedenes

Artikel 102  (Internationale Übereinkünfte; Registrierung; Veröffentlichung)

Alle Verträge und sonstigen internationalen Übereinkünfte, die ein Mitglied der Vereinten Nationen nach dem Inkrafttreten dieser Charta schließt, werden so bald wie möglich beim Sekretariat registriert und von ihm veröffentlicht.

Werden solche Verträge oder internationalen Übereinkünfte nicht nach Absatz 1 registriert, so können sich ihre Vertragsparteien bei einem Organ der Vereinten Nationen nicht auf sie berufen.

Artikel 103  (Vorrang der UNO-Charta über andere internationale Übereinkünfte)

Widersprechen sich die Verpflichtungen von Mitgliedern der Vereinten Nationen aus dieser Charta und ihre Verpflichtungen aus anderen internationalen Übereinkünften, so haben die Verpflichtungen aus dieser Charta Vorrang.

Artikel 104  (Hoheitsrechte der UNO auf nationalem Territorium)

Die Organisation genießt im Hoheitsgebiet jedes Mitglieds die Rechts- und Geschäftsfähigkeit, die zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben und zur Verwirklichung ihrer Ziele erforderlich ist.

Artikel 105  (Vorrechte und Inmunität auf dem Hoheitsgebiet jedes Mitgliedes)

Die Organisation genießt im Hoheitsgebiet jedes Mitglieds die Vorrechte und Immunitäten, die zur Verwirklichung ihrer Ziele erforderlich sind.

Vertreter der Mitglieder der Vereinten Nationen und Bedienstete der Organisation genießen ebenfalls die Vorrechte und Immunitäten, deren sie bedürfen, um ihre mit der Organisation zusammenhängenden Aufgaben in voller Unabhängigkeit wahrnehmen zu können.

Die Generalversammlung kann Empfehlungen abgeben, um die Anwendung der Absätze 1 und 2 im einzelnen zu regeln, oder sie kann den Mitgliedern der Vereinten Nationen zu diesem Zweck Übereinkommen vorschlagen.

 

Kapitel XVII – Übergangsbestimmungen betreffend die Sicherheit

Artikel 106  (Sonderabkommen betreffend Einsatz von Waffengewalt und Viermächterklärung 30.10.43)

Bis das Inkrafttreten von Sonderabkommen der in Artikel 43 bezeichneten Art den Sicherheitsrat nach seiner Auffassung befähigt, mit der Ausübung der ihm in Artikel 42 zugewiesenen Verantwortlichkeiten zu beginnen, konsultieren die Parteien der am 30. Oktober 1943 in Moskau unterzeichneten Viermächte-Erklärung und Frankreich nach Absatz 5 dieser Erklärung einander und gegebenenfalls andere Mitglieder der Vereinten Nationen, um gemeinsam alle etwa erforderlichen Maßnahmen zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit im Namen der Organisation zu treffen.

Artikel 107  (Folgemassnahmen des 2.Weltkrieges in Feindstaaten)

Maßnahmen, welche die hierfür verantwortlichen Regierungen als Folge des Zweiten Weltkriegs in bezug auf einen Staat ergreifen oder genehmigen, der während dieses Krieges Feind eines Unterzeichnerstaats dieser Charta war, werden durch diese Charta weder außer Kraft gesetzt noch untersagt.

 

Kapitel XVIII – Änderungen

Artikel 108  (Stimmenmehrheit bei Änderungen)

Änderungen dieser Charta treten für alle Mitglieder der Vereinten Nationen in Kraft, wenn sie mit Zweidrittelmehrheit der Mitglieder der Generalversammlung angenommen und von zwei Dritteln der Mitglieder der Vereinten Nationen einschließlich aller ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats nach Maßgabe ihres Verfassungsrechts ratifiziert worden sind.

Artikel 109  (Revision der Charta)

Zur Revision dieser Charta kann eine Allgemeine Konferenz der Mitglieder der Vereinten Nationen zusammentreten; Zeitpunkt und Ort werden durch Beschluß einer Zweidrittelmehrheit der Mitglieder der Generalversammlung und durch Beschluß von neun beliebigen Mitgliedern des Sicherheitsrats bestimmt. Jedes Mitglied der Vereinten Nationen hat auf der Konferenz eine Stimme.

Jede Änderung dieser Charta, die von der Konferenz mit Zweidrittelmehrheit empfohlen wird, tritt in Kraft, sobald sie von zwei Dritteln der Mitglieder der Vereinten Nationen einschließlich aller ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats nach Maßgabe ihres Verfassungsrechts ratifiziert worden ist.

Ist eine solche Konferenz nicht vor der zehnten Jahrestagung der Generalversammlung nach Inkrafttreten dieser Charta zusammengetreten, so wird der Vorschlag, eine solche Konferenz einzuberufen, auf die Tagesordnung jener Tagung gesetzt; die Konferenz findet statt, wenn dies durch Beschluß der Mehrheit der Mitglieder der Generalversammlung und durch Beschluß von sieben beliebigen Mitgliedern des Sicherheitsrats bestimmt wird.

Kapitel XIX – Ratifizierung und Unterzeichnung

Artikel 110  (Regierung der USA als Hinterlegungsinstitution von Ratifikationsurkunden)

Diese Charta bedarf der Ratifizierung durch die Unterzeichnerstaaten nach Maßgabe ihres Verfassungsrechts.

Die Ratifikationsurkunden werden bei der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika hinterlegt; diese notifiziert jede Hinterlegung allen Unterzeichnerstaaten sowie dem Generalsekretär der Organisation, sobald er ernannt ist.

Diese Charta tritt in Kraft, sobald die Republik China, Frankreich, die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland und die Vereinigten Staaten von Amerika sowie die Mehrheit der anderen Unterzeichnerstaaten ihre Ratifikationsurkunden hinterlegt haben. Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika errichtet sodann über die Hinterlegung der Ratifikationsurkunden ein Protokoll, von dem sie allen Unterzeichnerstaaten Abschriften übermittelt.

Die Unterzeichnerstaaten dieser Charta, die sie nach ihrem Inkrafttreten ratifizieren, werden mit dem Tag der Hinterlegung ihrer Ratifikationsurkunde ursprüngliche Mitglieder der Vereinten Nationen.

Artikel 111  (Hinterlegung der Charta in ihren Übersetzungen bei der Regierung der USA)

Diese Charta, deren chinesischer, französischer, russischer, englischer und spanischer Wortlaut gleichermaßen verbindlich ist, wird im Archiv der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika hinterlegt. Diese übermittelt den Regierungen der anderen Unterzeichnerstaaten gehörig beglaubigte Abschriften.

 

ZU URKUND DESSEN haben die Vertreter der Regierungen der Vereinten Nationen diese Charta unterzeichnet.

 

GESCHEHEN in der Stadt San Francisco am 26. Juni 1945.