6.1  Karte des „Garten Eden“ in Anatolien vor und nach der Sintflut

 

X4.3-6.1   Karte Garten Eden          V:4.5.11

 

 

Das ursprüngliche Paradies war im Gebiet des heutigen Anatolien

 

Einerseits dürfte das ursprüngliche Eden im Gebiet des Vansees (Van Götü) in der heutigen Südtürkei gelegen sein, zumindest nach Vermutungen vieler Bibelexperten. Ohne Berücksichtigung der Veränderungen der ursprünglichen geographischen Verhältnisse durch die Sintflut ergibt dies aber nur geringen Sinn!

 

Wir sollten aber bedenken, dass durch die Wassermassen der vierzigtätigen erdenweiten Sintflut sich alles veränderte! Die rund ein Kilometer Erhöhung des Wasserstandes in den Meeresbecken nach Ablaufen der Wasser senkte den Meeresboden ab und trieb die Kontinentalschollen langsam und kontinuierlich hoch, bis sich die Kräfteverhältnisse ausgeglichen hatten! Bis heute ist ein beständiges Anwachsen der Gipfel vieler hoher Berge zu verzeichnen, das Nachwirkungen dieses Ereignisses anzeigt! 

 

Zur Zeit des Apostels Paulus lag die römische Provinz Asien im Gebiet Anatoliens und die geographischen Verhältnisse mögen sich bis heute nur gering verändert haben.

 

 

Welt-Atlas.de - Karte von Türkei

 

Die Theorie von Schollen unter dem Meeresboden, die sich unter die Kontinente schieben, diese ist schlichtweg als wissenschaftliches Ammenmärchen zu verneinen, weil es den geologischen Begebenheiten vollkommen widerspricht! Die Kontinentalsockel fallen senkrecht ab und sind durch erkaltetes Magma mit den Meerbodenschollen vereint! Wie der pazifische Meeresgraben ausserhalb Nord- und Südamerikas auf der ganzen westlichen Kontinentalseite deutlich zeigt ist eine Unterschiebung rein unmöglich!

 

Die Grafik zur Sintflut mittels des Auslösers, des Nord-Carolina-Meteors zeigt unwiderlegbares Beweismaterial eines erdenweiten Kataklysmus in relativ junger Vergangenheit! Was mit hunderttausenden oder gar mit Millionenen Jahren an langsamer Veränderung datiert wurde mag auf Tage, Wochen und Monate zusammenschrumpfen, wenn diese ungeheuren Kräfte, die durch die Sintflut in Gang gesetzt wurden einbezogen werden! Da dies aber dem gängigen Bild der an die Evolutionstheorie Darwins gläubigen modernen Welt widerspricht, das uns die Wissenschaft in den Schulen von Kindheit an zu zeichnen versucht, wird dem Leser empfohlen das eigene Denkvermögen zu benutzen!

 

Indem der Bibelbericht vom heutigen laizistischen Ausbildungssystem in den Bereich des religiös-mystischen verlegt wird, so werden dadurch physikalische Gesetze nicht ausser Kraft gesetzt! Petrus schreibt zu Recht:

 

(2. Petrus 3:5-7) Denn ihrem Wunsch gemäß entgeht diese Tatsache ihrer Kenntnis, daß es von alters her Himmel gab und eine Erde, die kompakt herausstand aus [dem] Wasser und inmitten des Wassers durch das Wort Gottes; 6 und durch diese [Dinge] wurde die damalige Welt vernichtet, als sie mit Wasser überflutet wurde. 7 Aber durch dasselbe Wort sind die Himmel und die Erde, die jetzt sind, aufgespart für das Feuer und sind aufbehalten für den Tag des Gerichts und der Vernichtung der gottlosen Menschen.

 

Da heute von vielen gut ausgebildeten Männern und Frauen die Erschaffung des Menschen durch höher stehende Wesen geleugnet wird, muss auch die Sintflut verleugnet werden, da dieselbe Quelle, die Bibel diese im Zusammenhang ebenso erwähnt. Ein Schöpfergott der Dinge lenkt und Gericht hält passt schlichtweg nicht in das Bild der Ungläubigen! 

 

Nach dem Gesetz des Archimedes, was das Verhalten von Festkörpern in Flüssigkeiten betrifft (einerseits Wasser, andererseits das darunter flüssige Magma), hier die Kontinente und Inseln, so mussten diese um rund dieselbe Höhe nach oben gepresst werden, wie das herniederströmende Wasser an Gewicht auf den Ozeanboden und die darunter befindliche flüssige Magma bedeutete, die dadurch seitlich verdrängt wurde.

 

Dass hierbei gigantische Vulkane und ganze Gebirgszüge an den Kontinentalbruchstellen innerhalb rund eines Jahres auf eine Höhe von hunderten, ja gar Tausende von Metern geschoben wurde, dies braucht nicht zu verwundern! Ein Blick auf die Weltkarte genügt, um die zahlreichen Bruchstellen herauszufinden, wo sich Gebirge gebildet haben! Dies lässt sich am Beispiel der Südtürkei und ihrer jungen Gebirgszüge vortrefflich aufzeigen. Dazu gehört auch der Ararat, wo die Arche Noahs schlussendlich gelegen hat und der zur Verwunderung Noahs vor seinen Augen hoch wuchs, während gleichzeitig die Wasser von der hochgeschobenen Kontinentalplatte hin zu den Meeresbecken verliefen, somit dort den Druck erhöhten und dadurch das Festland weiter hochgeschoben wurde bis erneut der Druckausgleich erfolgt war.  Hier das zugrundeliegende physikalische Prinzip:

 

 

Archimedisches Prinzip (aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)

 

Das archimedische Prinzip wurde vor über 2000 Jahren vom altgriechischen Gelehrten Archimedes entdeckt. Es lautet:

 

Die Auftriebskraft eines Körpers in einem Medium ist genauso groß wie die Gewichtskraft des vom Körper verdrängten Mediums.

 

Es hat den Anschein, dass ein Gegenstand in Wasser leichter ist. Die Masse des Körpers bleibt jedoch unverändert. Dieser Eindruck entsteht, da die resultierende Kraft um die Auftriebskraft, die der Gewichtskraft entgegenwirkt, verringert wird.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/19/Auftrieb.svg/220px-Auftrieb.svg.png

Schematisierter Auftrieb

Das archimedische Prinzip gilt in allen Fluiden, d. h. in Flüssigkeiten und Gasen. Schiffe [[wie auch kontinente]] verdrängen Wasser [[und flüssiges Magma]] und erhalten dadurch Auftrieb. Da die mittlere Dichte eines Schiffes [[Gestein]]  geringer als die Dichte von Wasser [[Magma]] ist, schwimmt es an der Oberfläche.

 

Erklärung des Phänomens.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/62/Auftrieb_Archimedes_1.svg/220px-Auftrieb_Archimedes_1.svg.png

Die Kraft (b) an der Unterseite (der Druck im Wasser) ist größer als die Kraft (a) an der Oberseite. Die seitlichen Kräfte (c und d) sind für den Auftrieb ohne Bedeutung.

 

Die Kraft, die auf einen Punkt wirkt (in Flüssigkeiten oder Gasen) ist in alle Richtungen gleich groß.

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/0b/Auftrieb2.svg/220px-Auftrieb2.svg.pngUrsache für die Auftriebskraft ist der durch die Gravitation bedingte Druckunterschied zwischen der Ober- und der Unterseite eines eingetauchten Körpers. Die Kräfte, die auf die Seitenflächen einwirken, spielen keine Rolle, da sie sich gegenseitig aufheben. Das heißt, es wirkt auf die unteren Teile der Oberfläche eines eingetauchten Körpers eine größere Kraft als auf die oberen Teile der Oberfläche. Da jedes physikalische System stets bestrebt ist, einen Druckausgleich zu erzielen, wird sich der Körper so lange aufwärts bewegen, bis sich alle auf ihn einwirkenden Kräfte ausgleichen.

 

Im Beispiel (Bild 1) gehen wir von einem Würfel mit 20 cm Kantenlänge aus. Er ist 10 cm tief unter die Wasseroberfläche eingetaucht.

 

Herleitung „klassisch“

 

1~{\rm Pa} = 1~\frac{\rm N}{{\rm m}^2}

 

Auf die untere Fläche A unten wirkt die Kraft

 

F_{\rm unten} = 2943~\frac{\rm N}{{\rm m}^2} \cdot 0{,}04~{\rm m}^2 = \underline{117{,}72~{\rm N}}

 

auf die obere Fläche A oben wirkt dagegen die Kraft

 

F_{\rm oben} = 981~\frac{\rm N}{{\rm m}^2} \cdot 0{,}04~{\rm m}^2 = \underline{39{,}24~{\rm N}}.

 

Die Differenz der beiden Kräfte, also der Auftrieb dieses Körpers, beträgt 78,48 N.

Herleitung nach Archimedes

 

F_{\rm Auftrieb}=F_{{\rm Gewicht}_{\rm Fluid}}

Nach Archimedes gilt Folgendes:

Bezogen auf das Beispiel können wir schreiben:

 

\begin{matrix} F_{\rm Auftrieb} &=& V_{\rm verdr\ddot{a}ngt} \cdot \rho_{\rm Fluid}\cdot g \\
 \ &=& 8000~{\rm cm}^3 \cdot 1 \frac{g}{{\rm cm}^3}\cdot9{,}81\cdot10^{-3}\frac{\rm N}{g} \\ \ &=& 78{,}48~{\rm N}\end{matrix}

Wir sehen, dass beide Methoden zum selben Ergebnis führen.

 

 

So dürfte der Berg Ararat, der im Voraus aus der Sicht Noahs aus den Fluten auftauchte und auf den die Arche schlussendlich zu liegen kam seine ungefähre heutige Höhe in nur wenigen Wochen und Monaten erreicht haben. Die ganzen Bergketten Anatoliens und das Absenken des Kaspischen Meeres, der Wasserdurchbruch der Dardanellen vom Mittelmeer her hat mit dem Ereignis der Sintflut wahrscheinlich einen direkten Zusammenhang! Die hohen Bergketten und Vulkane mögen aber auch weiterhin eine gewisse Zeit nach dem Ablaufen der Wasser wesentlich stärker als heute gewachsen sein, da sie wie das Sicherheitsventil eines Dampfkochtopfs gewirkt haben mögen! Behauptungen, dass die Arche im Gletschereis des Ararat auf einer Höhe von über 2000 m gefunden wurde könnte damit durchaus stimmen.

 

 

Probebohrungen im Schwarzen Meer zeigen zwei Sintfluten an:

Das Schwarze Meer gilt als ein möglicher Schauplatz der biblischen Sintflut. Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass sich vor etwa 8.000 Jahren [[Schätzungen nach heutigem Wissenschaftsstand]] mächtige aus dem Mittelmeer kommende Salzwasserfluten in das damals tiefer gelegene Binnengewässer ergossen. Doch diese Sintflut war nicht die erste: Ein Team von Wissenschaftlern hat jetzt zum ersten Mal gezeigt, dass es dort bereits vor rund 130.000 Jahren [[???]] schon einmal zu einer Überschwemmung gekommen sein muss.

   Die Überflutung weiter Küstengebiete des ehemals ausgedehnten Süsswassersees muss grosse Siedlungsgebiete unter sich begraben haben, meinen Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut.

Bohrkern enthüllt Salzwassereinbruch

   Im Mai 2007 hat eine Gruppe von Meeresforschern an Bord des deutschen Forschungsschiffs Meteor unter Leitung von Christian Borowski vom Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen, handfeste Beweise dafür entdeckt. Bei dieser Expedition entdeckten die Forscher bis zu 150.000 Jahre alte Ablagerungen unbeschädigt und in ihrer kompletten Abfolge. Frühere Expeditionen waren diesbezüglich ohne Erfolg, denn in weiten Teilen dieses Binnenmeers sind diese Abfolgen durch übliche Bohrverfahren nicht erreichbar.

   In den neuen Bohrkernen hebt sich dieser ältere Salzwassereinfluss von vor über 100.000 Jahren deutlich von den eher homogenen grau-braunen Süwasser-Ablagerungen ab: Dunkle massige Lagen organischen Materials - ein so genannter Sapropel - wechseln sich mit fein geschichteten hellen Lagen ab, die aus marinen Kalkalgenskeletten bestehen.

Lückenlose Geschichte des Schwarzen Meeres

   "Ein wahrer Glücksfall, dass wir mit unserer Expedition eine geeignete Stelle gefunden haben, an der die natürliche Sedimentabfolge ungestört erhalten geblieben ist", sagt Meeresgeologe Helge Arz vom Geo-Forschungs-Zentrum Potsdam, "denn seit vielen Jahren ist unsere Suche nach diesem Beweis ohne Erfolg gewesen".
   Ein Ziel der Meteor-Expedition M72/5 war es, Daten über die jüngere Geschichte dieses Binnenmeeres und des Klimas der angrenzenden Landmassen zu gewinnen. "Faszinierend an den neuen Bohrkernen ist, dass man damit die jüngere Geschichte des Schwarzen Meers lückenlos verfolgen kann. Noch wissen wir nicht, ob die Salzwassereinströme mit sintflutartigen Überschwemmungen einhergingen oder sich vielleicht langsam über mehrere tausend Jahre erstreckten. Unsere Daten belegen aber, dass das Naturschauspiel der Überflutung mit Meerwasser wiederholt stattgefunden hat", betont Christian Borowski.

(http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-7040-2007-09-03.html)

 

 

 

http://www.g-o.de/redaktion/wissen_aktuell/bild5/blacksea2g.jpg

 

 

Jene Gebiete waren vor der Sintflut noch nicht durch hohe Gebirgsketten versperrt, selbst Flussläufe mögen weit geringere Wassermassen gebracht haben, da es gemäss dem Bibelbericht vor der Sintflut Noahs nicht geregnet hatte. Daher waren weit weniger natürliche Barrieren zur Ausbreitung der Menschen vorhanden gewesen!

 

Die Benennung der Flussläufe vor der Sintflut, im „Buch der Geschichte Adams“ (1.Mo 5:1) erwähnt wurden, diese mögen von Sem, dem Überlebenden und Berichterstatter weiterhin gebraucht worden sein, wurden aber von den nachsintflutlichen Nationen später zum Teil umbenannt! Bedenken wir weiter, dass die „Teraphim“ als Bericht der Erbrechte und göttlichen Segens in der Hand Sems und seiner Nachkommen verblieben. Einige der anderen Nachkommen Noahs aber mögen den Gebrauch der Schriftsprache vernachlässigt haben, so dass diese von nur einer zu anderen Generation verlorenging!

 

Durch die Sprachverwirrung zur Zeit des Turmbaus von Babel kamen auch die Entwicklung anderer Zeichensprachen, wie des Sumerischen, Babylonischen, des Ägyptischen usw., da ja wahrscheinlich nur die Nachkommen Sems die einzigen Dokumente besassen, welche die Sintflut überstanden hatten, jene Teraphim! Bestimmt waren die Nachommen Hams, darin der Erstgeborene Kusch und Kanaan wegen des gegen sie gerichteten Fluches Seitens Noah gar nicht an diesen Dokumenten interessiert!

 

Der Garten Eden vor der Sintflut, aus dem Adam und Eva vertrieben wurden bevor sie Kinder hatten und sich erst danach schnell vermehrten muss aus dieser Erkenntnis heraus neu betrachtet werden! Die Erweiterung des Haupt-Siedlungsgebiet der Erdbewohner vor der Sintflut war von der Umgebung Edens aus in kreisförmiger Art vorgegangen, da das vorsintflutliche Klima sowohl nördlich wie südlich aufgrund der Wolkendecke und des Treibhauseffektes ausgeglichen blieb!