Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-14.10.03  Sabbatjahr 1.Teil

 

 

SONDERBEITRAG:  6.10.5  Gottes Sabbatjahr beachten!

 

1. Teil:  Warum sollten wir dem Sabbatjahr und dem Jubeljahr unsere besondere Aufmerksamkeit schenken?

 

 

Bariloche,  3. Oktober  2014

 

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

Liebe Suchende nach unverfälschter Wahrheit

 

Der siebte Engel blässt seine TrompeteHeute Freitagabend bei Sonnenuntergang beginnt Jom Kippur, der Sühnetag vom 10.Tischri, der im Leben der jüdischen Gemeinschaft der herausragendste Tag im Jahr ist. Er wird durch das Schofarhorn oder die Trompete angerkündigt. „Während des Abschlusses des Systems der Dinge“ ist es der „siebte Engel“ der Gottes Vorkehrungen ankündigt.

 

(Offenbarung 11:14, 15)  Das zweite Wehe ist vorbei. Siehe! Das dritte Wehe kommt eilends.

15 Und der siebte Engel blies seine Trompete. Und es geschahen laute Stimmen im Himmel, die sprachen: „Das Königreich der Welt ist das Königreich unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird für immer und ewig als König regieren.

 

Die Frage ist nur, ob wir seine Trompetenstösse wahrnehmen wollen und handeln werden oder unsere Ohren und unser Herz verschliessen? Liegt er noch in Zukunft oder bereits in der Vergangenheit? Kaum ein Christ kennt diese Dinge, weil ihre Führer sich blind stellen! Man hat uns Christen mit Zuckerwasser und frommen Sprüchen abgespeist aber über die Realität, was und laut biblischer Vorhersage und sich häufenden „Zeichen“ nähert wurden wir nicht aufgeklärt! Bestimmt höchste Zeit um aus dem Dauerschlaf aufzuwachen!

 

Kennst du die Hauptereignisse der Endzeit im logischen Ablauf

 

An diesem Sühnetag, dem Samstag dem 4. Oktober beginnt zudem ein Sabbatjahr, was von hoher Wichtigkeit sein mag, worauf wir im 2.Teil des Briefes näher eingehen und mit einer NEWSLETTER-Serie beginnen, welche das Herausragende des siebten Sabbatjahres im Zusammenhang mit dem fünfzigsten, dem Jubeljahr uns näher bringen soll!

 

Wusstest Du zum Beispiel, dass Harmagedon in direkten Zusammenhang mit diesen beiden Jahren steht? Das „Jahr des Wohlwollens Jehovas“ endet mit dem „Tag der Rache Gottes“. Wir gehen näher darauf ein, indem wir Jesu Worte diesbezüglich analysieren wollen!

 

Sehr viele Dinge sind in der Schrift über diesen Tag erklärt worden. Wir haben im Brief vom 29. August 2014 bereits auf dieselbe oder gar noch weit grössere Wichtigkeit für uns Christen hingewiesen: Jesus gab Vorbild darin das GESETZ zu erfüllen, nicht es zu beenden. Er muss nun im Endgericht beurteilen, wer auf ihn hörte und wer ablehnte Gottes Gebote zu halten!

 

Wozu dient Gottes GESETZ(1. Johannes 2:3-5)  Und dadurch wissen wir, daß wir ihn kennengelernt haben, nämlich wenn wir fortfahren, seine Gebote zu halten. 4 Wer sagt: „Ich habe ihn kennengelernt“ und dennoch seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht in diesem. 5 Wer aber sein Wort hält, in diesem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollkommen gemacht worden.

 

Dabei interessierte uns beim Nachforschen nicht die Auslegung dieser oder jener Religionsgemeinschaft, weder um sie zu bestätigen, noch um sie zu widerlegen: Vielmehr um wirklich Verständnis zu erlangen, was den Willen Gottes in dieser Beziehung betrifft! Je näher wir uns herantasten den Nutzen hinter jedem Gebot zu sehen, desto leichter fällt es uns sie einzuhalten! Die Gebote Gottes sollen uns vor Schaden bewahren! Da Gott Jesus als „Herr der Herren und König der Könige“ bestimmt hat ist es bestimmt weise auf ihn zu hören!

 

Vision des Petrus von den unreinen TierenBevor Petrus am Ende der siebzigsten Jahrwoche die Hausgemeinschaft des Kornelius taufen konnte, war auf all jene heiliger Geist gekommen. Was er zuvor nicht verstehen konnte, als er die Vision vom „Tuch“ hatte, das vom Himmel herabkam, voller unreiner Tiere, dies wurde ihm erst in jenem Augenblich bewusst: Gott hatte nicht unreine Tiere rein gemacht, sondern gottesfürchtige Menschen aus den Nationen rein erklärt!

 

 (Apostelgeschichte 10:34-43)  Darauf tat Petrus den Mund auf und sprach: Bestimmt merke ich, daß Gott nicht parteiisch ist, 35 sondern daß für ihn in jeder Nation der Mensch, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, annehmbar ist. 36 Er hat den Söhnen Israels das Wort gesandt, um ihnen die gute Botschaft des Friedens durch Jesus Christus zu verkündigen: Dieser ist der Herr von allen [anderen]. 37 Ihr wißt, wovon nach der Taufe, die Johạnnes predigte, in ganz Judạ̈a, angefangen von Galilạ̈a, die Rede war, 38 nämlich von Jesus, der von Nạzareth war, wie Gott ihn mit heiligem Geist und Kraft salbte, und er ging durchs Land und tat Gutes und machte alle gesund, die vom Teufel bedrückt wurden; denn Gott war mit ihm. 39 Und wir sind Zeugen all der Dinge, die er im Land der Juden und auch in Jerusalem tat; aber sie brachten ihn auch um, indem sie ihn an einen Stamm hängten. 40 Diesen hat Gott am dritten Tag auferweckt und ihn offenbar werden lassen, 41 nicht dem ganzen Volk, sondern den von Gott zuvor bestimmten Zeugen, uns, die wir mit ihm aßen und tranken, nachdem er von den Toten auferstanden war. 42 Auch befahl er uns, dem Volk zu predigen und ein gründliches Zeugnis davon abzulegen, daß dies derjenige ist, der von Gott dazu verordnet ist, Richter der Lebenden und der Toten zu sein. 43 Ihn betreffend legen alle Propheten Zeugnis ab, daß jeder, der an ihn glaubt, durch seinen Namen Vergebung der Sünden erlangt.“

 

Der „Richter der Lebenden und der Toten“ wendet als Hoherpriester auf all jene erneut jährlich Gottes „unverdiente Güte“ an, welche Gottes Vorkehrung des Sühnetages so nutzen, wie der Sinn des GESETZES dies verlangt! Alle übertreten wir da und dort unwissentlich und unwillentlich aus Schwäche gewisse Gebote! Jehova ist barmherzig und gerecht uns zu vergeben, so dass sich „Sünden nicht bis zum Himmel aufhäufen“, wenn wir Anstrengung zeigen Fehler nicht zu wiederholen!(Off 18:4, 5)

 

Die Verbindung der "unverdienten Güte Gottes" zu Gottes GESETZZurück in Jerusalem erklärte Petrus vor versammelten Aposteln und Ältesten dieselben Dinge die er mit der Taufe des Kornelius erfahren hatte.

 

Der Herzenszustand, die Bereitschaft auf Gott zu hören und Seine Gebote anzunehmen machte die Differenz aus „annehmbar“ zu sein oder in Gottes Augen weiterhin als „unreine Tiere“ zu gelten, die ohne Verstand gemäss ihren eingegebenen Regungen handeln!

 

Vergebung der Sünden erhalten wir nur dann, wenn wir uns der begangen Fehler bewusst werden und sie bereinigen! Dazu reicht aber eine Beichte beim Priester nicht aus! Das ist eine der vielen Erfindungen der Katholischen Staatskirche, die ihr half das Imperium aufzubauen und aufrecht zu erhalten!

 

Die Inquisition war gnadenlos mit all jenen, die der Kirche und deren Dogmen zuwider redetenDas Motto lautet: Wessen Fehler und Sünde ich kenne, der ist in meiner Hand und kann manipuliert, bedroht und gar getötet werden! Die Geschichte ist voll von Hexenverfolgung bis zum Aufhängen, Verbrennen und Ertränken von denen, welche die „Sünde“ begingen einem der kirchlichen Dogmen zu widersprechen! Es gab Zeiten, wo Priester jene verbrennen liessen, bei denen nur eine Seite der Bibel in ihrer Muttersprache gefunden wurde!

 

In Nordkorea herrschen heute noch solche Verhältnisse! Ein amerikanischer Tourist, der in einem Hotel eine Bibel zurückliess wurde verhaftet und möglicherweise zu langjähriger Zuchthausstrafe verurteilt!

 

Weil er eine Bibel im Hotel vergaSS  [1]

Nordkoreas Kim hält diesen Amerikaner fest

 

Jeffry Fowle in Nordkorea verhaftet, weil er eine Bibel in einem Hotel vergessen hatte   Der US-Amerikaner Jeffrey Fowle (56) soll derzeit in Nordkorea in Haft sitzen. Weil er eine Bibel in seinem Hotelzimmer vergaß?

 

   Der Vater von drei Kindern aus dem US-Bundesstaat Ohio habe sich auf einer Reise durch das kommunistische Land und nicht auf einer religiösen Mission befunden, teilte sein Anwalt mit.

 

Kenneth Bae ist Missionar und sitzt in norgoreanischem Straflager   Der 56-Jährige ist der dritte Amerikaner, der in Nordkorea derzeit festgehalten wird. Auch der Missionar Kenneth Bae und Matthew Miller sitzen in einem Straflager. Seit Ende April war Fowle durch das Land gereist. Laut seiner Familie wird der Amerikaner dort nun ohne konkrete Angaben festgehalten.

 

   Die staatliche Nachrichtenagentur „Korean Central News Agency“ sagte, dass Behörden Fowle überprüft hatten, da er sich auffällig verhalten habe und seine Handlungen gegen einen touristischen Aufenthalt sprechen würden. Weitere Details wurden nicht genannt.

 

Mit was dürfen wir erst rechnen, wenn die ISIS ihre Pläne verwirklicht Spanien und Österreich in ihr Territorium des Kalifats zu integrieren? Wer von uns Christen hat dann die Glaubensstärke, trotz Todesdrohungen fest am Bekenntnis zu Jesus festzuhalten? Die „grosse Drangsal“ [B] wird noch einiges an Prüfungen für uns alle bereit halten!

 

(1. Petrus 1:6-9)  Über diese Tatsache freut ihr euch sehr, obwohl ihr jetzt für eine kleine Weile, wenn es sein muß, durch mancherlei Prüfungen betrübt worden seid, 7 damit die geprüfte Echtheit eures Glaubens, viel wertvoller als Gold, das vergeht, obwohl es durch Feuer erprobt wird, bei der Offenbarung Jesu Christi als eine Ursache zum Lobpreis und zur Herrlichkeit und Ehre erfunden werde. 8 Obwohl ihr ihn niemals gesehen habt, liebt ihr ihn. Obwohl ihr ihn jetzt nicht seht, übt ihr doch Glauben an ihn aus und freut euch sehr mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude, 9 da ihr das Endziel eures Glaubens, die Rettung eurer Seelen, erlangt.

 

„Rettung eurer Seelen“ hängt davon ab, ob wir vor Jehova als „rein“, als „heilig“ gelten!

 

Was die Schrift über Sündenvergebung aussagt haben wir in dieser Grafik zusammengefasst und der jährliche Sühnetag war, ist und bleibt der Tag, um mit Gott ins Reine zu gelangen!

 

Gottes Vorkehrungen zur Sündenvergebung wahrnehmen

 

Warum ist es so wichtig Jesu Stellung am Sühnetag anzuerkennen? Die Juden feiern jenen Tag minutiös mit vielerlei Riten. Was aber Gott verlangt ist das mosaische „GESETZ des Glaubens“ in den von Gott gesandten grössten aller Propheten zu setzen, den wahren Messias! Das ist keine Standardhandlung, so wie wir sie in allen religiösen und politischen Diktaturen verfolgen können, sondern eine Herzenseinstellung und Beachtung dessen, was Gott von uns erwartet!

 

Bei Jesu Taufe kam eine Stimme aus dem Himmel die besagte: "Du bist mein Sohn, ich, ich bin heute dein Vater geworden" (Hebräer 5:5)  So hat sich der Christus ebenfalls nicht selbst dadurch verherrlicht, daß er ein Hoherpriester wurde, sondern [ist von dem verherrlicht worden,] der mit Bezug auf ihn sprach: Du bist mein Sohn, ich, ich bin heute dein Vater geworden.“

 

Diese Worte hörten die Anwesenden vom Himmel her bei der Taufe Jesu. Der gesalbte Gottes musste trotzdem zuerst Treue zeigen, um erst nach dem schmachvollen Tode von Gott erhöht zu werden, weil er vollkommen ohne Sünde blieb!

 

(Hebräer 5:7-10)  In den Tagen seines Fleisches brachte [Christus] Flehen und auch Bitten mit starkem Schreien und Tränen vor dem dar, der ihn aus dem Tod erretten konnte, und er wurde wegen seiner Gottesfurcht erhört. 8 Obwohl er Sohn war, lernte er Gehorsam durch die Dinge, die er litt; 9 und nachdem er vollkommen gemacht worden war, wurde er für die ewige Rettung all derer verantwortlich, die ihm gehorchen, 10 weil er von Gott ausdrücklich zum Hohenpriester nach der Weise Melchisẹdeks berufen worden ist.

 

Jesus starb einen schmerzvollen Tod in Schmach, weil der Vater dies von ihm erwartete, um ein Beispiel vollkommener Treue unter übelsten Umständen zu hinterlassen. Er beliess ihn aber keinen Moment im Tode, sondern nahm seinen Geist unmittelbar auf, als er starb und gab ihm sein himmlisches Leben als Engel wieder, das er zuvor an Gottes Seite hatte! „Nochmals schrie Jesus mit lauter Stimme und hauchte [seinen] Geist aus.“ (Mat 27:50; Joh 17:5; 1.Pe 3:18; Off 5:11, 12)

 

Paulus erklärt diese Zusammenhänge im Brief an die Hebräer, vorab an christliche Vorsteher gerichtet, um ihnen die tieferen Zusammenhänge näher zu bringen:

 

 

Am Sühnetag musste der Ziegenbock dessen Los für Jehova lautete ausserhalb des Lagers verbrannt werden.(Hebräer 10:5-10)  Daher sagt er [[Jesus]] bei seinem Eintritt in die Welt: „ ,Schlachtopfer und Opfergabe hast du nicht gewollt, aber einen Leib hast du mir bereitet. 6 Du hast kein Wohlgefallen an Ganzbrandopfern und Sünd[opfern] gehabt.‘ 7 Da sprach ich: ‚Siehe! Ich bin gekommen (in der Rolle des Buches [[im GESETZ und den PROPHETEN]] steht über mich geschrieben), um deinen Willen, o Gott, zu tun.‘ “ 8 Nachdem er zuerst sagte: „Schlachtopfer und Opfergaben und Ganzbrandopfer und Sünd[opfer] hast du nicht gewollt noch Wohlgefallen daran gehabt“ — [Schlachtopfer,] die gemäß dem GESETZ dargebracht werden —, 9 sagt er darauf wirklich: „Siehe! Ich bin gekommen, um deinen Willen zu tun.“ Er beseitigt das erste [[(nicht das GESETZ, sondern die Schlachtopfer, die das GESETZ für Sünden verlangt!)]], auf daß er das zweite aufrichte [[(Gottes Willen in jeder Beziehung zu erfüllen, einschliesslich seines Opfertodes zu Gunsten der Sünder und Beseitigung des auf ihnen lastenden Fluches!)]]. 10 Durch den besagten „Willen“ sind wir durch die Opfergabe des Leibes Jesu Christi ein für allemal geheiligt worden.

 

Die „Heiligung“ erfolgt nicht durch Heiligsprechung eines Papstes, sondern in der für Gott annehmbaren Taufe durch völliges Untertauchen und Unterwerfung dadurch unter Gottes Willen. Dadurch, dass wir das „GESETZ des Geistes“, das Gottes veränderte Anforderungen im „GESETZ des Christus“ zusammenfasst auf unser Herz schreiben! Das macht uns annehmbar wie es Kornelius und seine Hausgemeinschaft war, als Petrus sie taufte!

 

Das "GESETZ des Christus": Was schliesst es mit ein?

 

Jesus kam nicht, um den Willen einer der unterschiedlichen Sekten seiner Zeit zu vollbringen, die jede Menge an menschlicher Überlieferung beinhalteten, sondern „um Gottes Willen zu tun“!  Genauso, wie er die Mitteilungen zuvor als Gottes Wortführer seit Adam den Auserwählten und den Propheten selbst überbracht hatte oder durch „seinen Engel“, z.B. Gabriel überbringen liess!

 

Was im GESETZ Aufgabe des Hohepriesters und seiner priesterliche Söhne war wurde in übertragenen und höheren Sinn auf Jesus, als neuen Hohepriester und zudem König im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ übertragen. An Pfingsten 33 u.Z. hatte dieses Königreich durch den ersten Schlüssel des Petrus seine Tore für die Juden geöffnet, die Glauben in den Messias und sein sündensühnendes Opfer setzten!

 

Jesus als himmlischer Hoherpriesterkönig muss für unsere Sünden vor der himmlischen Bundeslade Sühne leisten  (3. Mose 16:32-34)  Und der Priester, der gesalbt wird und dessen Hand mit Macht gefüllt wird [[vergl. Off 5:11, 12; Mat 28:18]], damit [er] als Nachfolger seines Vaters als Priester dient [[anstelle Levis]], soll Sühne leisten und soll die leinenen Kleider anziehen. Es sind heilige Kleider. 33 Und er soll Sühne leisten für das heilige Heiligtum, und für das Zelt der Zusammenkunft und für den Altar wird er Sühne leisten; und für die Priester und für das ganze Volk der Versammlung wird er Sühne leisten. 34 Und dies soll euch als eine Satzung auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] dienen, um für die Söhne Israels einmal im Jahr hinsichtlich all ihrer Sünden Sühne zu leisten.“

 

Da „keines der guten Worte Jehovas dahingefallen ist“ muss Jesus nun diese Aufgabe an jedem Sühnetag im Himmel vornehmen, vor der himmlischen Bundeslade die Johannes am Ende der 6. Vision sah, mit ihrem Sühnedeckel, um jede Sünde die wir während des Jahres begangen haben mögen erneut zu löschen! Dies gilt auch während der „grossen Drangsal“ [B1].

 

Es ist die Zeit, wo Jehova mit seinem Christus über die ganze Erde zu herrschen beginnt und Jesus die Feinde unter seine Füsse legt!

 

Am Ende der 6.Vision wird die himmlische Bundeslade beschriebenDiese Sühneleistung geschieht für die Versammlung, den „Altar“, unser Abendmahl [B1] am „Tisch des Herrn“, für die Versammlungsvorsteher und jeden getauften Christen, der sein Herz in Trauer vor Gott neigt!

 

 (Offenbarung 11:19)  Und das Tempel[heiligtum] Gottes, das im Himmel ist, wurde geöffnet, und die Lade seines Bundes wurde in seinem Tempel[heiligtum] gesehen. Und es entstanden Blitze und Stimmen und Donner und ein Erdbeben und ein großer Hagel.

 

Wir sind „Israel“, wenn wir unser Herz mittels Gottes Geboten beschnitten haben. Die Taufe ist der Bundesschluss und die Aufnahme in Jesu Königreich. Von dem Tag an sind wir in der „Buchrolle des Lammes des Lebens“ eingeschrieben und jährlich wird der Bund bestätigt: „… um für die Söhne Israels einmal im Jahr hinsichtlich all ihrer Sünden Sühne zu leisten“, indem Fehler ausgetilgt werden! Jahr um Jahr bis hin in die Ewigkeit ist diese göttliche Regelung Verpflichtung, weil wir Menschen nie vollständig Vollkommen sein werden, obwohl wir dies anstreben!

 

(Johannes 17:19)  Und ich heilige mich zu ihren Gunsten, damit auch sie durch [die] Wahrheit geheiligt seien.

 

Paulus bestätigt Christen der Nationen, die zuvor nicht unter Gottes Geboten standen, dass deren Sünden genauso in der Taufe und jährlich erneut zum Sühnetag gelöscht wurden, wie jene zuvor der Juden durch Tieropfer „zugedeckt“ blieben!

 

Taufe als Symbol der Hingabe mittels UntertauchenErst durch die Taufe werden die Sünden der fleischlichen Juden vollkommen getilgt. Erinnern wir uns der obigen Worte des Petrus vor Kornelius? „Bestimmt merke ich, daß Gott nicht parteiisch ist, sondern daß für ihn in jeder Nation der Mensch, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, annehmbar ist. Er hat den Söhnen Israels das Wort gesandt, um ihnen die gute Botschaft des Friedens durch Jesus Christus zu verkündigen: Dieser ist der Herr von allen [anderen].“ (Apg 10:34, 35)

 

(1. Korinther 6:11)  Und doch waren das einige von euch [[(ausgeprägte, schwere Sünder, auf denen der „Fluch“ lastete (1.Kor 6:9, 10))]]. Aber ihr seid reingewaschen worden, aber ihr seid geheiligt worden, aber ihr seid gerechtgesprochen worden im Namen unseres Herrn Jesus Christus und mit dem Geist unseres Gottes.

 

Dieser „Heiligung“ müssen wir uns durch Gottesfurcht auch weiterhin als würdig erweisen! Dazu dient auch das Abendmahl, wo wir jährlich an „Fleisch und Blut“ Jesu durch die Symbole „Brot und Wein“ Anteil haben dürfen! Von diesen auf dem „Altar“ geopferten Dingen hatten in Israel nur die Priester und deren Familien Anteil!

 

Ungesäuertes Brot und Wein als Symbole für Jesu Opfertod am 14. Nisan(Hebräer 13:10-16)  Wir haben einen Altar, von dem zu essen die, welche im Zelt heiligen Dienst verrichten, keine Befugnis haben. 11 Denn die Leiber jener Tiere, deren Blut vom Hohenpriester für [die] Sünde in die heilige Stätte getragen wird, werden außerhalb des Lagers verbrannt. 12 Deshalb hat auch Jesus, damit er mit seinem eigenen Blut das Volk heilige, außerhalb des Tores gelitten. 13 Laßt uns also zu ihm hinausgehen, außerhalb des Lagers [[(ausserhalb der organisierten Religionen „Babylons der Grossen“)]], und die Schmach, die er trug, tragen, 14 denn wir haben hier keine bleibende Stadt [[(von Menschen aufgerichtete Organisation, die alle „Teil der Welt“ sind)]], sondern wir suchen ernstlich die künftige [[(die „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“)]]. 15 Durch ihn [[(Jesus, unseren Hohepriester)]] laßt uns Gott allezeit ein Schlachtopfer der Lobpreisung darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die eine öffentliche Erklärung für seinen Namen abgeben. 16 Überdies, vergeßt nicht, Gutes zu tun und die Dinge mit anderen zu teilen, denn solche Schlachtopfer sind Gott wohlgefällig.

 

Als Brüder und Schwestern Jesus anerkannt zu werden, weil wir in reinem Zustand sein Gebot erfüllen: „Tut dies zu meinem Gedächtnis“, hat grosse Vorteile! Wir sind in weit privilegierterer Stellung wie zuvor das fleischliche Israel, die beim Passah lediglich des Auszugs aus Ägypten und des Strafengels Jehovas (Michael) erinnerten! Wir erinnern uns an Jesu Opfertod, der uns am kommenden Gerichtstag vom Urteil befreit, weil wir unseren Glauben mittels Werken bestätigen!

 

Jesus erklärte den Juden seiner Tage betreffend des „Menschensohnes“: „Wer Glauben an ihn ausübt, wird nicht gerichtet werden. Wer nicht Glauben ausübt, ist schon gerichtet, weil er nicht Glauben an den Namen des einziggezeugten Sohnes Gottes ausgeübt hat. Dies nun ist die Grundlage für das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, aber die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse. Denn wer schlechte Dinge treibt, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht gerügt werden. Wer aber das tut, was wahr ist, kommt zum Licht, damit seine Werke als solche offenbar gemacht werden, die in Harmonie mit Gott gewirkt worden sind.“ (Joh 3:18-21)

 

Darin liegt das Problem aller Menschen, die unbewusst in religiösen „Hürden“ gefangen sind: Sie werden verpflichtet Irrtum und „offizielle Wahrheit“ zu glauben und ihnen wird erklärt, dass Gottes Gebote hier und dort nicht verbindlich seien! Paulus bestätigt die verheerende Auswirkung die solches mit sich bringt:

 

Die Lügen "Babylons der Grossen" werden schön verpackt, damit sie annehmbar sind(2. Thessalonicher 2:11, 12)  Und darum läßt Gott ihnen eine Wirksamkeit des Irrtums zugehen, damit sie der Lüge glauben, 12 so daß sie alle gerichtet werden, weil sie der Wahrheit nicht glaubten, sondern an Ungerechtigkeit [[(Handlungen die gegen das GESETZ gerichtet sind)]] Gefallen hatten.

 

Wir sind förmlich auf hunderte von Querverbindungen gestossen, wo Prophezeiungen für unsere Tage nur dann Sinn ergeben, wenn wir Gottes Worte im Leben wirklich ernst nehmen! Der Sühnetag ist tatsächlich von herausragender Wichtigkeit!

 

Sowohl das siebte Sabbatjahr wie das fünfzigste Jubeljahr beginnen mit dem Sühnetag! Bestimmt war die Freilassung der Juden aus babylonischer Gefangenschaft ein grosser Grund zum Jubel, am Ende einer siebzigjährigen Versklavung und Ansiedlung in einem fremden Land wie Babylon mit ihrem ganzen Götzenkult!

 

Bedenken wir aber, dass bestimmt die Befreiung am Tag Harmagedons aus diesem System eine weit grössere Befreiung bedeutet, weil es der Eintritt in Jehovas Sabbatruhe bedeutet, die tausend Jahre andauern wird und wahren Frieden und echte Gerechtigkeit bringt!

 

Da Paulus dasselbe Thema im Brief an die Hebräer beschreibt ist es zweifelsfrei eine Aussage, auf die wir unseren Blick richten sollten!

 

Wer wird in Gottes Sabbatruhe eingehen?(Hebräer 4:6-10)  Da es also einigen verbleibt, in sie [[(die Sabbatruhe Gottes)]] einzugehen [[(die „Schafe“ der „grossen Volksmenge“)]], und die, denen die gute Botschaft zuerst verkündigt wurde [[(die Juden der Tage Jesu und deren Nachkommen, „Lo-Ruhama“, der keine weitere Barmherzigkeit gewährt wird, weil sie das „GESETZ des Glaubens“ verworfen haben)]], wegen des Ungehorsams nicht [[(in den „neuen Bund“)]] eingingen, 7 so bezeichnet er wiederum einen gewissen Tag, indem er nach so langer Zeit in Davids [Psalm] sagt: „Heute“, so wie es oben gesagt worden ist: Heute, wenn ihr auf seine eigene Stimme hört, verhärtet euer Herz nicht. [[(nicht wie die Juden zu Meriba, die gegen Moses und Jehova rebellierten (Ps 95)]]“ 8 Denn wenn Jọsua sie zu einem Ort der Ruhe geführt hätte, würde [Gott] danach nicht von einem anderen Tag geredet haben. 9 Also verbleibt dem Volk Gottes noch eine Sabbatruhe. 10 Denn wer in [Gottes] Ruhe eingegangen ist, hat auch selbst von seinen eigenen Werken geruht, so wie Gott von seinen eigenen.

 

Das „Volk Gottes“, das Jehova sich selbst am Gerichtstag vor Harmagedon erwählt wird also in diese „Sabbatruhe“ eingehen dürfen! Das war nicht 1948, als die Nation Israel gegründet wurde, der bis heute kein wahrer Frieden gewährt wurde!

 

An diesen doppelten Sabbat, dem 4. Oktober beginnt ein siebentes Jahr, ein „Sabbatjahr“! Das neunundvierzigste Jahr ist ein Sabbatjahr und Jesus erwähnt es im Zusammenhang mit dem Abschluss des Systems! Ist dies ein neunundvierzigste Jahr, das „annehmbare Jahr für Jehova“? Wir sollten uns so verhalten, wie Jesus jederzeit „wie ein Dieb“ vor der Türe dieses Systems stehen kann, um sich „das Seine“ daraus herauszuholen!

 

(2. Korinther 6:1, 2)  Mit ihm zusammenarbeitend, bitten wir euch auch inständig, nicht die unverdiente Güte Gottes anzunehmen und ihren Zweck zu verfehlen [[die uns Jahr um Jahr am Sühnetag unsere Fehler des ganzen Jahres durch Jesu Opferblut erneut auslöscht]]. 2 Denn er sagt: In einer annehmbaren Zeit habe ich dich erhört, und an einem Tag der Rettung habe ich dir geholfen.“ Seht! Jetzt ist die besonders annehmbare Zeit. Seht! Jetzt ist der Tag der Rettung.

 

Was ist der „Zweck der unverdienten Güte“, der vollkommenen Reinigung von Sünde und damit Befreiung vom darauf lastenden Fluch? Es ist der Eingang in Gottes Sabbatruhe, Teil seines auserwählten Volkes zu sein, Sein Wohlwollen uns gegenüber zu erreichen, jenes Volk von „Schafen“, das Jesus am Gerichtstag zuvor bestimmt hat!

 

Zu diesem hochheiligen doppelten Sabbat, dem Sühnetag des Jahres 2014 empfehlen wir Dir das Studium des ersten Artikels der Reihe zu studieren:

 

SONDERBEITRAG:  6.10.5  Gottes Sabbatjahr beachten!

 

1.Teil:  Warum sollten wir dem Sabbatjahr und dem Jubeljahr unsere besondere Aufmerksamkeit schenken?

 

In Anbetracht der „Zeichen“ von denen wir alle Zeugen sind, Erdbeben, „Seuchen an einem und anderen Ort“,  „Kriege und Kriegsberichte“ der vergangenen Jahre und Monate lohnt es bestimmt sehr aufmerksam zu sein und unser eigenes Leben Gottes gerechten Normen anzupassen.

 

Beachten wir, was ein Artikel in ISRAEL HEUTE in dieser Woche vermeldet, von messianischen Juden betreut:

 

Ein Ruhejahr für das Ackerland in Israel  [2]

 

Ein Ruhejahr für das Ackerland in Israel   Das neue Jahr 5775 ist ein Schabbatjahr, Schmittah genannt, für das Ackerland. In Analogie zum Schabbat als Ruhetag soll auch für die Umwelt das siebte Jahr ein Ruhejahr sein. Es darf kein Land bewirtschaftet werden. Jede Frucht, die auf nicht-bewirtschaftetem Land wächst, kommt der Öffentlichkeit zugute. Man geht davon aus, dass etwa 5.000 israelische Landwirte die Schmittah befolgen. Der Staat hat für sie rund 22,5 Millionen Euro an Unterstützung bereitgestellt.

 

   Im 2. Buch Mose 23, Vers 11 und 12 heißt es: „Sechs Jahre sollst du in deinem Land säen und ernten. Aber im siebenten Jahr sollst du es ruhen und brach liegen lassen. Die Armen deines Volkes sollen davon essen; und was übrig bleibt, mag das Wild auf dem Felde fressen. Ebenso sollst du es halten mit deinem Weinberg und deinen Ölbäumen.“

 

   Auf die größte und älteste israelische Umweltorganisation, den Jüdischen Nationalfonds JNF-KKL, hat die Schmittah einen bedeutenden Einfluss – so dürfen beispielsweise Bäume nur noch in Ausnahmefällen gepflanzt und kein Boden mehr für Pflanzaktionen vorbereitet werden. Nur in Notlagen, wenn etwa wie im vergangenen Jahr ein heftiger Schneefall viele Bäume schädigt, dürfen sie beschnitten werden. Es darf alles getan werden, um den Baum zu erhalten.

 

   Zahlreiche jüdische Bauern umgehen die Vorschriften für das Schmittah-Jahr, in dem sie ihr Land für ein Jahr an einen Nicht-Juden „verkaufen“. Da es dann nicht mehr in jüdischen Händen ist, darf es normal bewirtschaftet werden.

 

   Die israelische Landwirtschaft kämpft mit Strukturproblemen. In den vergangenen 30 Jahren ist die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe stark zurück gegangen – von 40.000 auf rund 13.000.

 

Das erste Mal wurde die Schmittah im ersten Jahr nach der Zerstörung des Zweiten Tempels begangen – 3829 im jüdischen Kalender und im Jahr 68 nach christlicher Zeitrechnung. In diesem Sinne hat die Schmittah eine eher spirituelle Bedeutung: die Rückbesinnung auf die inneren Werte und Tugenden und ein Verzicht auf das Streben nach materiellen Dingen.

 

Diese Angaben sind ungenügend, um Rückschlüsse auf das grosse Jubeljahr und Jehovas „Tag der Rache“ zuvor zu ziehen aber Grund genug sehr aufmerksam zu sein! Wir werden mehr zum Thema berichten!

 

Im Sabbatjahr darf das Land weder gepflügt noch geerntet werdenJa, Jehova gewährte dem Land und den Pflanzen eine Zeit der Erholung, der natürlichen Bestäubung und dem Keimen natürlichen Samens, damit keine der Arten verloren gehen würde! Der hart in der Landwirtschaft arbeitende Bauer, dessen Familie und Knechte konnten sich anderen notwendigen Arbeiten widmen, wie Reparaturen und Erweiterungen der Häuser, neue Wege anlegen und endlich auch Zeit für persönliche Bedürfnisse und die ihrer Familien zu finden!

 

Wahrscheinlich würden die Scheidungsstatistiken, die vom „verflixten siebten Jahr“ sprechen anders lauten, wenn Ehemänner und Frauen jene Zeit vermehrt für gegenseitige Erfüllung von Notwendigkeiten und Wünschen nutzen würden!

 

Vergleichen wir diese Aussage Jesu in Matthäus 5:17-20 mit der Jeremias, dann erkennen wir den Ernst all dessen, was mit Jehovas Sabbatgesetz in Verbindung stand und steht und stehen wird, weil Gott sich nie ändert! Das betrifft auch Sabbat- und Jubeljahre. Auf jeden Israeliten traf es eine Anzahl von Sabbatjahren aber allerhöchstens ein bis höchstens zwei Jubeljahre!

 

Dass das gesamte Sabbatgesetz von ewiger Dauer ist zeigen Jehovas Worte durch Jeremia:

 

Jede Wahrheit braucht einen Mutigen der sie ausspricht.(Jeremia 31:35, 36)  Dies ist, was Jehova gesagt hat, der die Sonne gibt zum Licht bei Tag, die Satzungen des Mondes und der Sterne zum Licht bei Nacht, der das Meer aufstört, daß seine Wellen ungestüm werden, dessen Name Jehova der Heerscharen ist: 36 „ ,Wenn diese Bestimmungen vor mir entfernt werden könnten‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚könnten diejenigen, die der Same Israels sind, ebenfalls aufhören, sich vor mir als eine Nation zu erweisen allezeit.‘ “

 

Exakt wie Jesus es wiederholt wird kein Buchstabe vom GESETZ und den PROPHETEN vergehen, ohne dass wir diese vollkommen erfüllen! Niemand könnte sich vorstellen, dass die Erde plötzlich stillsteht und aufhört um die Sonne zu kreisen oder der Mond seine Umlaufbahn  aufgibt und damit die Gezeiten des Meeres stillstehen würden! Die Festzeiten und Sabbate Jehovas enden niemals! Jesus äusserte in seiner Heimatsynagoge, wo alle ihn kannten:

 

(Lukas 4:16-21)  Und er kam nach Nạzareth, wo er aufgezogen worden war; und nach seiner Gewohnheit ging er am Sabbattag in die Synagoge, und er stand auf, um vorzulesen. 17 Da wurde ihm die Buchrolle des Propheten Jesaja gereicht, und er öffnete die Buchrolle und fand die Stelle, wo geschrieben war: 18 Jehovas Geist ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, um den Armen gute Botschaft zu verkünden, er hat mich ausgesandt, um den Gefangenen Freilassung zu predigen und den Blinden Wiederherstellung des Augenlichts, um die Zerschlagenen als Freigelassene wegzusenden, 19 um Jehovas annehmbares Jahr zu predigen.“ 20 Darauf rollte er die Buchrolle zusammen, gab sie dem Diensttuenden zurück und setzte sich; und die Augen aller in der Synagoge waren gespannt auf ihn gerichtet. 21 Dann fing er an, zu ihnen zu sprechen: „Heute ist dieses Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt worden.“

 

Jesu las aus Jesaja in seiner Heimatsynagoge in Nazareth die Schriftstelle über Gottes annehmbares Jahr und den Tag der RacheJesus aber las nur jenen Teil vor, der sein erstes Kommen betraf, um sich seinem Volk Israel vorzustellen. Mit der Einsammlung seiner Apostel begann das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ Form anzunehmen. Der in der Taufe vom Vater bestätigte „Sohn, der Geliebte“ durfte aus dem Kreis der Jünger des Johannes die allerersten Mitarbeiter, „die Braut“ auserwählen, seine zwölf Apostel (Joh 3:29; Off 21:9, 14). Nur ihnen bestätigte Jesus später: „Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben“ (Lu 12:32) Im zweiten Teil der Vorhersage Jesajas steht:

 

(Jesaja 61:2) um auszurufen das Jahr des Wohlwollens seitens Jehovas und den Tag der Rache seitens unseres Gottes; um zu trösten alle Trauernden;

 

   Das „Jahr des Wohlwollens“ steht somit einerseits in Verbindung mit Jesu Predigtauftrag, der dauerte dreieinhalb Jahre aber auch im Zusammenhang mit dem „Tag der Rache“, wo es um Harmagedons Endgericht geht!

 

So wie im Sabbatjahr weder gepflügt, noch gesät, noch geerntet wird, so auch nach Gottes Gerichtstag an den „Schafen und Böcken“ [B2], nach dem Abschluss der Versiegelung [B2e-B2g] im letzten Sabbatjahr Jehovas dieses Systems ist die Aufgabe des Jüngermachens, den geistigen Boden zu bearbeiten, auszusäen und geistigen Weizen und Trauben einzubringen beendet. Es besteht eine unüberwindliche Kluft zwischen beiden Seiten! (Lu 16:19-31)

 

 

Gott versprach im Jahr vor dem Sabbatjahr eine grosse Ernte die für die ganze Spanne bis zur nächsten Ernte ausreichen würdeSabbatjahr [3]

 

   Es erforderte Glauben, die Sabbatjahre einzuhalten, die ein Teil des Bundes Jehovas mit Israel waren, doch das völlige Einhalten des Bundes hätte große Segnungen zur Folge gehabt (3Mo 26:3-13). Gott verhieß, daß die Ernte des sechsten Jahres groß genug sein würde, um für Teile von drei Jahren Nahrung zu liefern, und zwar vom sechsten Jahr bis zur Ernte des achten Jahres. Da während des siebten Jahres nicht ausgesät werden durfte, konnte man bis zum achten Jahr keine Ernte einbringen. (Vgl. 3Mo 25:20-22.) Nachdem Israel unter der Leitung Josuas ins Land der Verheißung eingezogen war, war es sechs Jahre damit beschäftigt, die Nationen in Kanaan zu unterwerfen und das Land durch das Los als Erbe zuzuteilen. Natürlich konnte Israel während jener Zeit wenig, wenn überhaupt, Getreide aussäen, aber die kanaanitischen Ernteerträge lieferten etwas Nahrung (5Mo 6:10, 11). Das siebte Jahr war ein Sabbat, so daß die Israeliten Glauben und Gehorsam bekunden mußten, indem sie bis zur Ernte des achten Jahres warteten, und zufolge des Segens Jehovas überlebten sie.

 

   In jedem Erlaßjahr sollte sich das ganze Volk, Männer und Frauen, die Kleinen und die ansässigen Fremdlinge, zum Laubhüttenfest versammeln und der Vorlesung des Gesetzes lauschen (5Mo 31:10-13).

 

 

Es erfordert auch bis heute Glauben, dass „nicht das Geringste der Gebote dahingefallen“ ist! Gottes Gebote zu halten und Zeugnis für Jesus abzulegen zeichnet unsere „Beschneidung des Herzens“ aus!

 

 

Getreide  und Fruchterträge würde für das 48. bis 51. Jahr nach dem Jubeljahr ausreichen zufolge Jehovas Segen!Jubeljahr [4]  

 

   Das Jubeljahr hatte eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Sabbatjahr. Das Land sollte wiederum vollständige Ruhe haben. Die gleichen Bestimmungen galten für den Ertrag des Landes (3Mo 25:8-12). Das bedeutete, daß der Ertrag des 48. Jahres jeder Fünfzigjahrperiode die Hauptnahrungsquelle für jenes Jahr, die zwei ihm folgenden Jahre und bis zur Ernte des 51. Jahres — des Jahres nach dem Jubeljahr — war. Da Jehova das 6. Jahr besonders segnete, war der Ernteertrag jeweils so groß, daß im Sabbatjahr genügend Nahrung vorhanden war (3Mo 25:20-22). Auch im 48. Jahr sorgte Gott — vorausgesetzt, daß die Juden sein Gesetz hielten — für eine reiche Ernte, so daß die Juden während des Sabbatjahres, des darauffolgenden Jubeljahres und des Jahres danach bis zur Ernte genügend zu essen hatten.

 

 

Da Israel aber weder die Sabbat- noch die Jubeljahre über lange Zeitperioden einhielt musste es zur Strafe für siebzig Jahre in babylonisches Exil gehen! Es zeigt deutlich dass Jehovas Gebote verbindlich sind während „aller Generationen Israels“, was bis heute unverändert gilt!

 

(Jesaja 33:22)  Denn Jehova ist unser Richter, Jehova ist unser Satzungsgeber, Jehova ist unser König; er selbst wird uns retten.

 

Da Jehova sich nicht ändert und dasselbe Vergehen dieselbe Strafe nach sich zieht, daher sollten wir uns mit dem Thema Sabbat- und Jubeljahr ernsthaft befassen, um nicht den Standpunkt von menschlichen Führern, sondern den Gottes beachten, durch seinen Wortführer, den Christus, dessen Apostel und aller früheren Propheten!

 

Jehovas Gericht an Juda - Babylonisches Exil

 

 

Sabbatjahr (Missachtung)  [5]

 

   Vor der Gefangenschaft hätte das Land 121 Sabbatjahre und außerdem 17 Jubeljahre erlebt, wenn Israel das Gesetz genau gehalten hätte. Doch die Sabbatjahre wurden nur teilweise eingehalten. Als das Volk nach Babylon ins Exil ging, blieb das Land 70 Jahre lang verwüstet, „bis das Land seine Sabbate abgezahlt hatte“ (2Ch 36:20, 21; 3Mo 26:34, 35, 43). Die Bibel sagt an keiner Stelle, daß die Juden genau 70 Sabbatjahre nicht eingehalten hätten; doch Jehova auferlegte dem Land 70 Jahre Verwüstung als Wiedergutmachung für alle Sabbatjahre, die nicht beachtet worden waren.

 

 

Der Mensch gönnt der Natur kein Sabbatjahr, im Gegentei,l er raubt sie in ungeahntem Ausmass aus und zerstört sie Bedenken wir an dieser Stelle, mit welcher rasanten Geschwindigkeit wir den Planeten Erde ausbeuten und ihm keine Verschnaufpause lassen! Wir forcieren den Boden mittels Kunstdünger, Pestiziden, Fungiziden und nun noch durch genveränderte Sorten usw.! Wir holzen Wälder ab und roden ohne Ende! Wenn wir glauben, dass Gott all dies nicht sieht, dann irren wir gewaltig!

 

(Offenbarung 11:18)  Aber die Nationen wurden zornig, und dein eigener Zorn kam und die bestimmte Zeit für die Toten, um gerichtet zu werden, und den Lohn zu geben deinen Sklaven, den Propheten, und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und die zu verderben, die die Erde verderben.“

 

In diesem Sinne möchten wir uns von Dir lieber Leser, liebe Brüder und Schwestern im Glauben an unseren Erlöser verabschieden und die Besinnlichkeit des Jom Kippur, des Sühnetages nutzen, um unser Leben und unser Denken mit unserem Schöpfer und Seinem Messias in Einklang zu bringen.

 

„DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 

 

PS: Benutze den Link zum Hauptartikel:

 

SONDERBEITRAG:  6.10.5  Gottes Sabbatjahr beachten!

 

1.Teil:  Warum sollten wir dem Sabbatjahr und dem Jubeljahr unsere besondere Aufmerksamkeit schenken?

 

 

Bereite dich vor auf die kommenden Festtage im September und Oktober 2014

(Versammlung “Der Weg”; Jesus hatte erklärt: „Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.“ Gottes Festzeiten sind für Ihn von hoher Wichtigkeit! (Hes 44:24; Mat 18:20))

 

   Das Trompetenfest (Rosh Hashanah; 1.Tischri) beginnt am Abend des 24. September (Mittwoch), dauert bis zum Abend des 25. September (Donnerstag). Versammlung: 09.00-11.30, Mittagessen: 12.00

Sühnetag (Jom Kippur; 10. Tischri) beginnt am Abend des 3. Oktober (Freitag), dauert bis zum Abend des 4. Oktober (Samstag, doppelter Sabbat). Es ist ein Tag der Trauer und des vollständigen Fastens. Versammlung: 09.00-11.00

   Das Laubhüttenfest (Sukkot; 15.-22. Tischri; 8 Tage) Das „Fest der Einsammlungen“ beginnt am Abend des 8. Oktober (Mittwoch), der 9. Oktober = 1.Tag und dauert bis zum Abend des 16. Oktober (Donnerstag). Erster und letzter Tag sind heilige Sabbate. Versammlung: 09.00-11.00, Mittagessen um 12.00; alle übrigen Tage treffen wir uns um 17.00-18.00 zur Versammlung und gemeinsamen Abendessen gemäss separatem Plan.

 

   An allen heiligen Sabbaten darf keinerlei Arbeit verrichtet werden, keine Käufe und Verkäufe getätigt werden. Es sind heilige Feste, sie sind ein Ruhetag für Jehova! (2.Mo 20:8-10; 3.Mo 23:37-43)

 

(2. Mose 31:12-17)  Und Jehova sagte ferner zu Moses: 13 „Was dich betrifft, rede zu den Söhnen Israels, indem [du] sprichst: ‚Besonders meine Sabbate sollt ihr halten, denn es ist ein Zeichen zwischen mir und euch durch eure Generationen hindurch, damit ihr erkennt, daß ich, Jehova, euch heilige. 14 Und ihr sollt den Sabbat halten, denn er ist euch etwas Heiliges. Wer ihn entweiht, wird unweigerlich zu Tode gebracht werden. Falls irgend jemand an ihm Arbeit verrichtet, so soll diese Seele von der Mitte ihres Volkes abgeschnitten werden. 15 Sechs Tage kann Arbeit getan werden, aber am siebten Tag ist ein Sabbat vollständiger Ruhe. Er ist etwas Heiliges für Jehova. Jeder, der am Sabbattag Arbeit verrichtet, wird unweigerlich zu Tode gebracht werden. 16 Und die Söhne Israels sollen den Sabbat halten, um den Sabbat durch ihre Generationen hindurch zu begehen. Es ist ein Bund auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]]. 17 Zwischen mir und den Söhnen Israels ist er ein Zeichen auf unabsehbare Zeit, denn in sechs Tagen hat Jehova die Himmel und die Erde gemacht, und am siebten Tag ruhte er und ging daran, sich zu erquicken.‘ “

 

   Mit der Glaubenstaufe als Mündige werden wir zu „Söhnen Israels“, geistige Juden durch „Beschneidung des Herzens“ die „unverdiente Güte“ mit sich bringt und die Berufung hin zum kommenden „Königreich des Vaters“.

 

E-Mail www.harmagedon.com.arEinen Grossteil der zunehmenden Schar von neuen Lesern unseres wöchentlichen E-Mails „Brief an Brüder“ verdanken wir der Meldung neuer Mailadressen von Verwandten, Bekannten und Freunden, was an dieser Stelle verdankt sei. Es sind ihrer inzwischen viele Tausende! Die durch Links offerierte Literatur ist vollkommen kostenlos. Wir fordern weder einen „Zehnten“ noch bitten wir um Spenden noch werden wir von dritter Seite her finanziert, weil wir dasselbe System der ersten Christen verwenden, das Jesus bereits den Aposteln empfahl: „Kostenfrei habt ihr erhalten, kostenfrei gebt!

 

 



[1] http://www.bild.de/politik/ausland/nordkorea/amerikaner-gefangen-nordkorea-36312454.bild.html

[2] http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/27695/Default.aspx?utm_source=news&utm_medium=email&utm_campaign=israel%20heute%20-%20Newsletter&utm_content=1059

[3] Einsichten in die Heilige Schrift, Band 2, S. 725; WATCHTOWER New York

[4] Einsichten in die Heilige Schrift, Band 1, S. 1414; WATCHTOWER New York

[5] Einsichten in die Heilige Schrift, Band 2, S. 725; WATCHTOWER New York