Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-14.10.10  Gesichertes Sabbatjahr

 

 

Wodurch können wir bei widersprüchlicher Chronologie feststellen, was das 1. und welches das 7. Sabbatjahr vor dem Jubeljahr sei?

 

 

Bariloche,  10. Oktober  2014

 

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

Liebe Suchende nach unverfälschter Wahrheit

 

Mit dem letzten Brief vom 3.Oktober haben wir eine NEWSLETTER-Serie zum Thema „Sabbat- und Jubeljahr“ wieder neu aufgenommen. Vielen Christen erscheint dies als vollkommen nebensächliches Thema und viele sind der Meinung, dass dies nur in Verbindung mit dem fleischlichen Israel stehe! Es sind oft dieselben „Christen“, die auch die Zehn Gebote als „nebensächlich“ betrachten, manche, die Jesu Aussagen in Frage stellen und ihr Christsein auf lauter „Sand“ von Vorurteilen, Mystik und Aberglauben der eigenen Religionsgemeinschaft aufgebaut haben!

 

Eine gute Lüge findet mehr Gläubige als eine üble WahrheitHarte Anschuldigungen, die viele Namenchristen abschrecken aber ehrlichgesinnte Christen aufhorchen lassen! Bedenken wir, dass laut Jesajas Vorhersage „der Tag der Rache seitens unseres Gottes“ auf das „Jahr des Wohlwollens seitens Jehovas“ folgt! (Jes 61:1-4) Niemand kann die Propheten und deren Aussagen bleibend widerrufen, denn deren Ende ist klar und deutlich vorhergesagt! (Mat 5:17-20)

 

(Jeremia 11:20)  Aber Jehova der Heerscharen richtet mit Gerechtigkeit; er prüft die Nieren und das Herz. O möge ich deine Rache an ihnen sehen, denn dir habe ich meinen Rechtsfall geoffenbart.

 

Im Falle Jeremias sah er selbst aus der Ferne die Vernichtung Jerusalems und den Beginn des siebzigjährigen Exils!

 

Viele weitere prophetische Vorhersagen sind auf das Ende dieses Systems gerichtet. Wir haben sie im Zeitband „Gottes Königreich herrscht“ aufgezeichnet und graphisch dargestellt. Die logischen Zusammenhänge zu verstehen hilft uns diese Prophezeiungen auch korrekt einzureihen!

 

Zeitband Gottes Königreich herrscht durch die neuen Himmel

 

Unverständnis und Unkenntnis retten nicht am Gerichtstag Gottes! Bedenken wir dabei Jesu eigene Worte an die geistigen Führer seiner Zeit. Diese warfen jeden aus der Versammlung, aus ihrer Synagoge hinaus, der sich nicht hinter sie und ihre verdrehten Aussagen stellte. Der Messias den sie erwarteten war ein Befreier vom Joch Roms!

 

Der Jude aber, der sich offen zu Jesus, als den vorhergesagten Messias bekannte, wurde als Gegner betrachtet und angefeindet. Da jene Zeitgenossen jedoch durch eigene Erfahrung, durch Hören und Sehen Glauben in die Worte Jesu setzten, waren sie jenen geistlichen Führern weit voraus. Sie lernten, mit Unterscheidungsvermögen wahrzunehmen, was Propheten vorhergesagt hatten und was sie selbst in Erfüllung sahen und hören durften! Die Führer der Juden dagegen erwarteten einen Messias aus ihren eigenen Reihen der führenden Klasse!

 

Als die Oberpriester Beamte aussandten die mit leeren Händen zurückkamen  zeigte sie ihre wahre Einstellung:

 

(Johannes 7:45-49)  Darum gingen die Beamten zu den Oberpriestern und Pharisäern zurück, und die Letztgenannten sprachen zu ihnen: „Wie kommt es, daß ihr ihn nicht hergebracht habt?“ 46 Die Beamten erwiderten: „Nie hat ein [anderer] Mensch auf diese Weise geredet.“ 47 Darauf antworteten die Pharisäer: „Ihr seid doch nicht etwa auch irregeführt worden? 48 Es glaubt doch niemand von den Vorstehern oder den Pharisäern an ihn? 49 Diese Volksmenge aber, die das GESETZ nicht kennt, verfluchte Leute sind sie.“

 

Ja, die Oberpriester und Pharisäer glaubten das GESETZ und auch die Aussagen der PROPHETEN zu kennen, vergassen dabei aber zu prüfen und dadurch verletzten sie das „GESETZ des Glaubens“ in jenen von Moses vorhergesagten „Propheten gleich mir“! „Einen Propheten gleich dir werde ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erwecken; und ich werde gewiß meine Worte in seinen Mund legen, und er wird bestimmt alles zu ihnen reden, was ich ihm gebieten werde. Und es soll geschehen: Der Mann, der auf meine Worte nicht hört, die er in meinem Namen reden wird, von dem werde ich selbst Rechenschaft fordern.“ (5.Mo 18:18, 19)

 

Heute begegnen wir einer ähnlichen Situation, wenn es um Prophetie zur Endzeit geht und Zeichen die uns aufhorchen lassen sollten, denn von heutigen „Oberpriestern und Pharisäern“ wird Jesu Widerkehr doch geleugnet! Sie haben doch alles bereits in den dritten Himmel Gottes verlegt, was die Erde betrifft! Die Toten sind doch laut Hymenäus schon auferstanden und gerichtet. „Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger.“ (2.Ti 2:16-19 vergl. 1.Ti 1:18-20)

 

Jesus heilt einen blindgeborenen BettlerEin Blindgeborener war durch Jesus am Sabbat durch Auflegen eines mit seinem Speichel bereiteten Lehmbreis geheilt worden. Christus sandte ihn zum Teich Siloam, um sich dort zu waschen.

 

Die erstaunten Nachbarn führten den Mann als Zeugnis der Macht Jehovas durch Jesus zu den Pharisäern und der Geheilte erklärte, dass Jesus ein Prophet sein müsse! Jene Vorsteher aber glaubten weder ihm und seiner Heilung, noch den herbeigerufenen Eltern, die sein Geburtsleiden bestätigten. Als jene immer noch nicht glauben wollten forderten sie, ihren erwachsenen Sohn direkt zu befragen: „Dies sagten seine Eltern, weil sie sich vor den Juden fürchteten, denn die Juden waren bereits übereingekommen, daß, wenn ihn jemand als Christus [[heb. Messias]] bekenne, er aus der Synagoge ausgeschlossen werden solle.“ (Joh 9:1-34)

 

(Johannes 9:35-41)  Jesus hörte, daß sie ihn hinausgeworfen hatten, und als er ihn fand, sprach er: „Glaubst du an den Menschensohn? 36 Der [Mann] antwortete: „Und wer ist es, Herr, damit ich an ihn glaube? 37 Jesus sprach zu ihm: „Du hast ihn gesehen, und übrigens, der mit dir redet, der ist es. 38 Darauf sagte er: „Ich glaube [an ihn], Herr.“ Und er huldigte ihm. 39 Und Jesus sagte: „Zu [diesem] Gericht bin ich in diese Welt gekommen: damit die, die nicht sehen, sehen könnten und die, die sehen, blind würden. 40 Diese Dinge hörten jene von den Pharisäern, die bei ihm waren, und sie sagten zu ihm: „Wir sind doch nicht etwa auch blind?“ 41 Jesus sprach zu ihnen: „Wenn ihr blind wärt, so hättet ihr keine Sünde. Doch nun sagt ihr: ‚Wir sehen.‘ Eure Sünde bleibt.“

 

Schöne Amtsgewänder sollten unseren klaren Blick nicht blenden!Wer behauptet „Wir sind doch nicht etwa auch blind?“ und Jesus zu GOTT innerhalb einer Dreieinigkeit erklärt befindet sich in derselben Gefahr jener Pharisäer, wie heutige Religionsführer! „Des Brot ich ess, des Lied ich sing!“ lautet doch die Parole in jeder Hierarchie, ob Politik, ob Religion, ob Wirtschaft. Wichtiger ist innerhalb der Gruppe mitzumachen, wie selbst zu untersuchen und zu hinterfragen!

 

Sich voll an Jesus und sein Wort zu klammern bringt bis heute Probleme mit sich, mit der Welt in der wir leben! „Glücklich sind die, die nach [[Gottes]] Gerechtigkeit hungern und dürsten, da sie gesättigt werden.“ (Mat 5:6) Das war damals so und ist heute ebenso! „Glücklich seid ihr, wenn man euch schmäht und euch verfolgt und lügnerisch allerlei Böses gegen euch redet um meinetwillen. Freut euch, und springt vor Freude, da euer Lohn groß ist in den Himmeln; denn ebenso verfolgte man vor euch die Propheten.“ (Mat 5:11, 12)

 

Hier ist die Rede von „Himmeln“ (Mehrzahl) und bezieht sich auf die kommenden Autoritäten der „neuen Himmel“! Jene, die Jesus am Berg in Galiläa direkt hörten sind alle längst tot! Ihre Auferstehung und ihr kommendes Los und Erbe empfangen sie durch diese „neuen Himmel“! Wenigen Christen sind solche feinen aber gewichtigen Unterschiede je bewusst geworden! Sie verändern unsere Denkweise vollkommen, wenn wir sie verstehen lernen!

 

Was meint die Bibel mit dem Ausdruck "alte Himmel" und "neue Himmel"

 

Wer der eingängigen Lehrmeinung dieser oder jener Kirche widerspricht, der zweifelt doch deren Wahrheitsgehalt an und damit die Redlichkeit von deren Führerschaft!

 

Wird im Hörsaal der Theologie "offizielle Wahrheit" vermittelt, Dinge, welche den Ohren kitzeln?Der Konflikt von Jesus als Hohepriesterkönig gegen Religionsführer die ihm seine von Gott verliehene Stellung streitig machen kommt aber nun bald zum Höhepunkt! Wenige wollen die harte Realität wahrnehmen, wie Jesus sie offen ausspricht und vertrauen lieber dem Ohrenkitzeln ihrer geistigen Führer!

 

Paulus warnte: „Denn es wird eine Zeitperiode geben, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich nach ihren eigenen Begierden Lehrer aufhäufen werden, um sich die Ohren kitzeln zu lassen; und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich dagegen unwahren Geschichten zuwenden.“ (2.Ti 2:3, 4) Jesu Worte haben einen harten, gerechten Hinterton:

 

(Lukas 19:27)  Im übrigen, diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde: Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir.‘ “

 

Diese Worte sind auf Jesu Wiederkehr zum grossen „Tag der Rache“ Jehovas gerichtet! Das steht im Zusammenhang mit dem „annehmbaren Jahr“ und dem „Tag der Rache“. Wir sollten unsere Ohren spitzen und Verständnis erlangen, was zum Ende des Systems bevorsteht!

 

Paulus und Petrus hatten eine Naherwartung, die sie beständig wach hielt!Petrus gehörte wie Paulus und wie auch wir zu denen, die eine Naherwartung hegen! Das hat den unumstösslichen Vorteil, dass wir jederzeit auf die Erfüllung der Vorhersagen hoffen, selbst da, wo sie sich scheinbar verzögern! Dass wir dem Zeitpunkt näher sind wie Petrus und Paulus es zu ihrer Zeit glaubten, das wird niemand abstreiten. Auch näher wie Adventisten es mit 1844 und Jehovas Zeugen mit 1914 erhofften!

 

"Von jenem Tag und jener Stunde"Wir behaupten seit Beginn unserer ununterbrochenen Studien nach exakter Erkenntnis biblischer Zusammenhänge und dem Bemühen Gottes vorgegebener Logik herauszufinden bereits ab dem Jahre 2001. Wir kamen früh zum Schluss, dass jede Art der Berechnung der Endzeit von Vornherein zum Scheitern verurteilt sei! „Tag und Stunde“ durften nicht berechenbar sein, obwohl der Ablauf der Endzeit mit ihren Stationen vollkommen offengelegt wurde: So konnte dies bis zu unseren Tagen, auf die das Ende zukommt, nicht begriffen werden!

 

Das hat mehrfache Gründe. Das Schema des Endzeitablaufs z.B. kann erst mittels der Geschehnisse, dem Erfüllen bestimmter „Zeichen“ auf der Zeitachse fixiert werden! Der „Nagel“, um das Bild aufzuhängen liefert somit die Erfüllung dieser Vorhersagen durch jene, die gegen Gottes Willen handeln! Jene, die „Frieden und Sicherheit“ in der Welt versprechen, ohne Gottes Rechtsordnung aufzubauen!

 

Zerfall und vollkommenes Chaos wird ihr Resultat sein: „Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der [[am Gerichtstag]] Auserwählten [[grossen Volksmenge]] willen werden jene Tage verkürzt werden.“ (Mat 24:20-22)

 

Kennst du die Hauptereignisse der Endzeit im logischen Ablauf?

 

Der Engel Gabriel, der Daniel die Endzeitinformationen lieferte (Da 8:15, 16) erklärt am Ende mit eigenen Worten dem Propheten gegenüber: (Beachte das Detail, dass im Urtext kein Abstand und keine Kapitelnummerierung existiert, somit die direkte Rede am Ende vom Kapitel 11 weitergeführt wird)

 

Weisheit: Verstehst Du "geistige Dinge" korrekt einzureihen? (Daniel 12:1-4)  Und während jener Zeit [[der letzten dreienhalb Jahre dieses Systems]] wird Mịchael aufstehen, der große Fürst [[(seit seinem Tod und der himmlischen Auferweckung der „Erzengel“ vergl. Off 5:11, 12; Mat 28:18; 2.Pe 3:18)]], der zugunsten der Söhne deines Volkes steht [[(Jesus war nur zu den „verlorenen Schafen Israels“ gesandt!)]]. Und es wird gewiß eine Zeit der Bedrängnis [[(Jesus nennt sie die „grosse Drangsal“, die an das Erschallen der „siebten Trompete“ und das „dritte Wehe“ gebunden bleibt)]] eintreten, wie eine solche nicht herbeigeführt worden ist, seitdem eine Nation entstanden ist [[(dem Turmbau Babels unter Nimrod)]], bis zu jener Zeit. Und während jener Zeit wird dein Volk [[(wer ist in der Endzeit „Daniels Volk“?)]] entrinnen, jeder, der im Buch [[(des Lebens, das Jesus selbst im Himmel führt, über seine „Schafe“)]] aufgeschrieben gefunden wird. 2 Und da werden viele von den im Staub des Erdbodens Schlafenden sein, die aufwachen werden, diese zu Leben auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] und jene [[(die „Böcke“ mit Urteil der „Gehenna“)]] zu Schmach [und] zu Abscheu auf unabsehbare Zeit [[auf ewig erst im „Schlussgericht“ enden sie im Feuersee (vergl. Mat 25:46)]].

3 Und die, die Einsicht [[(in die von Gabriel vermittelte Logik der Abläufe)]] haben, werden leuchten wie der Glanz der Ausdehnung und die, die die vielen zur Gerechtigkeit [[(gemäss „GESETZ des Christus“)]] führen, wie die Sterne [[die nach dem Gerichtstag [B2>] auserwählten „treuen Sklaven“ [B2e-B2g])]] auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]], ja für immer.

4 Und was dich betrifft, o Daniel, halte die Worte geheim, und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes. Viele werden umherstreifen, und die [wahre] Erkenntnis wird überströmend werden.“

 

„Die wahre Erkenntnis“ unterscheidet sich von der „fälschlich so genannten Erkenntnis“ (1.Ti 6:20) dadurch, dass sie in ihren Details wie vierdimensionale Puzzlesteine ineinandergefügt vollkommen passen. Die vierte Dimension ist der Einbezug himmlischer, geistiger Dinge! Dazu braucht es weder Magie noch Mystik sondern analytisches Denkvermögen!

 

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Daniel schreibt: „Während jener Zeit wird Michael aufstehen“, was bedeutet dies? Wo ist das zeitlich einzuordnen? Da ihm der Engel die letzten Geschehnisse der Auseinandersetzung des „Königs des Nordens“ mit dem „König des Südens“ zeigte, so müssen wir dies zudem mit der Aussage der Offenbarung verbinden:

 

(Offenbarung 11:14, 15)  Das zweite Wehe ist vorbei. Siehe! Das dritte Wehe kommt eilends.

15 Und der siebte Engel blies seine Trompete. Und es geschahen laute Stimmen im Himmel, die sprachen: Das Königreich der Welt ist das Königreich unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird für immer und ewig als König regieren.“

 

Da Jehova und Jesus für „immer und ewig“ ab dem Zeitpunkt des Beginns der „siebten Trompete“[B1] regieren werden, so geht daraus klar hervor, dass sie zuvor nicht über das „Königreich der Welt“ herrschten. Dieses war bisher dem „Gott dieses Systems, Satan“ überlassen, der seit Eden beweisen wollte, dass seine Herrschaftsform und seine Regeln und Gesetze der Nation und Religionen jenen Jehovas überlegen seien!

 

Jede Behauptung der Religionen „Gottes Volk“ zu sein wird damit entkräftet! Wer als Glaubender (nicht als Kleinkind) getauft ist, der wurde dadurch in den „neuen Bund“ integriert, ist damit Glied des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“, gehört daher zu Jesu Volk und wurde in das „Buch des Lebens“ eingeschrieben. Jeder muss den Christus mittels Verstand und Werken als „Haupt“, als „Hohepriester“, als „König“, als „Richter“ und als einzigen Retter anerkennen und dadurch das „GESETZ des Glaubens und das „GESETZ des Christus“ erfüllen! Dies unterscheidet am Gerichtstag [B2] die „Schafe“ von den „Böcken“. Die letzteren haben eher ihren Religionsführern oder Politikern und deren Aussagen vertraut, wie wirklich auf jedes der Worte Jesu zu achten!

 

Die 25 himmlischen Ältesten nehmen ihre Kronen ab bei der Erhähung des geschlachteten Lammes, über jede Autorität im Himmel und auf der ErdeMichael ist es, der als Erzengel zu Gottes Rechten sitzt und dem nun „die Feinde unter die Füsse“ gelegt werden! Nur Jesus, „das geschlachtete Lamm“ aber wurde „über jede Autorität im Himmel und auf der Erde“ eingesetzt, verdient den Titel „Erzengel“! (Mat 28:18; Off 5:11, 12) Nur ihm obliegt es den (zweiten, alten) Himmel von Satan zu reinigen und Gottes irdische Feinde zu vernichten (Off 12:7-10).

 

Jesus (gr. Iesoús) ist der Name des menschgewordenen himmlischen Abgesandten, der als einziger den ganzen Willen des Vaters, sowohl im Himmel, wie auch auf der Erde erfüllt hat! Dieser Name sollte Maria ihrem Sohn geben, ein unter Juden üblicher Name in Hebräisch „Jahoschua“, was bedeutet: „Jehova ist Rettung“! (Off 5:11, 12)

 

„Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und den, der zu mir kommt, will ich keinesfalls wegtreiben;  denn ich bin vom Himmel herabgekommen, nicht um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. Dies ist der Wille dessen, der mich gesandt hat, daß ich von allem, was er mir gegeben hat, nichts verliere, sondern daß ich es am letzten Tag zur Auferstehung bringe.“ (Joh 6:37-39)

 

Vom Stab des Erdbodens wurde Adam genommen und beim Tod kehren wir dahin zurückDie Stellung und Aufgabe Michaels zu verstehen als Gottes „Werkmeister“ bei der Schöpfung und als Sein Wortführer, „das WORT“ in der frühesten Vergangenheit der Schöpfung (Spr 8:22-31; Kol 1:13-20), dann zur Zeit der Sintflut, von Abraham, Isaak und Jakob, von Mose, zur Zeit Daniels identifiziert den Engel, den Gott zur Erde sandte, der „zu Gunsten deines (Daniels) Volkes steht“! (Da 12:1) 

 

Zur Zeit des „Menschensohnes“ Jesu und nun heute, während der Erfüllung der prophetischen Vorhersagen zum Abschluss des Systems, (welche der Engel Gabriel und der Engelfürst Michael dem Propheten Daniel überbrachten (Da 10:)), da werden ja unsere Tage gar im Detail beschreiben: Wie will jemand denn das Kommende verstehen, ohne Erkenntnis dessen, was in der Schrift der Vergangenheit offengelegt wurde?

 

(Daniel 10:13, 14)  Aber der [[(Dämonen-)]] Fürst [[(Satan, „der Herr“ =  „Allah“)]] des königlichen Reiches Persien [[(Achtung: Heutiger Iran!)]] leistete mir einundzwanzig Tage lang Widerstand, und siehe, Mịchael, einer der ersten Fürsten [[(Michael war noch nicht Erzengel“ sondern einer der 24 gekrönten himmlischen Ältesten)]], kam, um mir zu helfen; und ich [[(der Engel Gabriel)]] meinerseits blieb dort neben den Königen von Persien [[Cyrius und Darius]]. 14 Und ich bin gekommen, um dich [[(Daniel)]] verstehen zu lassen, was deinem Volk im Schlußteil der Tage widerfahren wird, denn es ist eine Vision noch für die [künftigen] Tage.“

 

Seine „Lampe“ wird bestimmt verlöscht sein und kein Ölvorrat wird ihm verbleiben, wenn er nach der „Hochzeit des Lammes“ seine religiösen „Krämer“ um Auskunft, um geistigen Ölnachschub bittet! Wir kennen die Geschichte gut:

 

Die schlafenden zehn Jungfrauen beim Ruf:" Der Bräutigam ist da" (Matthäus 25:3-6)  Denn die törichten nahmen wohl ihre Lampen, nahmen aber kein Öl mit sich, 4 die verständigen dagegen nahmen samt ihren Lampen Öl in ihren Behältern mit. 5 Während der Bräutigam noch ausblieb, nickten sie alle ein und begannen zu schlafen. 6 Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: ‚Der Bräutigam ist da! Geht hinaus, ihm entgegen!‘

 

Es ist höchste Zeit aus dem „Schlaf“ zu erwachen und die geistigen „Lampen“ mit Öl zu füllen! Johannes verspricht in der Offenbarung, der 6. Vision, dass es „keine Verzögerung mehr geben“ werde zur Zeit der „siebten Trompete“! Wem ist bewusst, wo wir auf der Zeitachse heute stehen?

 

Es wird keine Verzögerung mehr geben, sondern in den Tagen der Stimme des siebten Engels, wenn er daran ist, seine Trompete zu blasen, wird das heilige Geheimnis Gottes gemäß der guten Botschaft, die er seinen eigenen Sklaven, den Propheten, verkündet hat, tatsächlich vollendet sein.“ (Off 10:6, 7)

 

Die Warnung des Petrus ist vorab an Versammlungsvorsteher gerichtet, die Priesterschaft der Christenheit!

 

Das Gericht beginnoben an der Pyramide, bei den christlichen Führern!(1. Petrus 4:17-19)  Denn es ist die bestimmte Zeit, daß das Gericht beim Hause Gottes [[(bei deren Priesterschaft)]] anfange. Wenn es nun zuerst  bei uns [[, vorab den Aposteln]] anfängt, was wird das Ende derer sein, die der guten Botschaft Gottes nicht gehorchen? 18 „Und wenn der Gerechte [[(der das „GESETZ des Christus“ erfüllt)]] mit Mühe gerettet wird, wo wird sich der Gottlose und der Sünder zeigen?“ 19 So mögen denn auch die, die gemäß dem Willen Gottes leiden, weiterhin ihre Seelen, während sie Gutes tun, einem treuen Schöpfer anbefehlen.

 

Dass wir zufolge der Offenheit unserer Publikationen auch Anfeindungen ertragen müssen, das darf uns nicht erstaunen: Solches hat Petrus und die übrigen Apostel und Jünger bereits selbst erlebt!  Die heutige Suche nach unverfälschter Wahrheit kann nur innerhalb des gesamten Wortes Gottes sein! Diese Wahrheit gilt es, unter viel Schutt von falschen Lehren begraben, erneut ans Licht zu bringen. Nur offene Anklage bringt die weit verbreiteten religiösen Lügen an den Tag.

 

Nach der Erkenntnis von Gottes vorgegebener Logik  zu forschen widerstrebt all denen, die Freude an Dogmen haben, deren Gebot „Menschengebot“ ist und sich von geistiger „Milch“ und keinesfalls von „fester Speise“ ernähren! 

 

Christenverfolgung ist das Produkt die Wahrheit zu verbreiten, das Ende dieses Systems und den Beginn des Kommenden zu verkünden!Weil wir „kein Blatt vor den Mund nehmen“ werden wir von einigen so genannten „Christen“ im Internet angegriffen, was uns allen, welche wir die „offizielle Wahrheit“ der Religionen zurückweisen, nur zur Ehre gereicht! Die Kaiser Roms unterdrückten Christen, was nur zur schnelleren Ausbreitung beitrug! 

 

Anfeindungen helfen gar, uns umso mehr neue Leser hinzufügen, die sich ihr eigenes Bild formen möchten und durchaus zwischen Wahrheit und Lüge, zwischen Gerechtigkeit und gesetzlosem Handeln zu unterscheiden wissen! Vielleicht gar dank einiger negativen Kommentare steigen unsere Leserzahlen beständig schneller und die Adressmeldungen von möglicherweise Interessierten an unseren „Briefen für Mitbrüder“ haben ebenso zugenommen!

 

Reliigionen die offen Lügen verbreiten

 

Um die im Titel gestellte Frage nach den wirklichen Daten der Sabbat- und Jubeljahre zu beantworten müssen wir uns auf vollkommen gesicherte Daten abstützen können! Unsere Erfahrung der letzten Jahrzehnte auf der Suche nach dieser Art unverfälschter Wahrheit hat uns immer und immer wieder gezeigt, dass mittels „Geschichtsklitterei“ während der gesamten Zeit der Herrschaft der “wilden Tiere“, der „falschen Christusse“ und der „falschen Propheten“ die Veränderung der Chronologie eher Regel als Ausnahme war!

 

Bibelkritik ist wie ein verstimmtes PianoVon Religionen ist wohl kaum unverfälschte Wahrheit zu erwarten, die ihre „Dogmen“ und ihr gesetzwidriges Handeln rechtfertigen müssen! Dogmen = „offizielle Wahrheit“, zur Wahrheit erklärter Aberglaube, offene Lüge, die Lehrmeinung jener, die gerade die Macht innehatten und sie schützen wollten oder die Mehrheit bildeten und sich um Privilegien mühten.

 

Glaubensverrat und Islam-Anbiederung durch linke KirchenvertreterDie Pseudo-Wissenschaft der bibelkritischen Theologie kann sich dessen rühmen, einige Fehler aufgedeckt zu haben und ihre neue, eigene Chronologie der früheren Zeitgeschichte entdeckt zu haben, um nun nur umso mehr im Kreuzfeuer der historischen Altertumsforschung und der Archaeologie der biblischen Welt von Dieter ViewegerArchäologen zu stehen! Jeder braucht dort den  anderen, um scheinbare Fehler in der Datierung von bestimmten Ereignissen richtig zu stellen, nur um ein paar Jahre später erneut am Pranger zu stehen, weil letzte Erkenntnisse, letzte Fundstücke, noch ältere Schriften und Bücher eine neue Art der Wahrheit vermitteln!

 

Die Zeittafel der Bibelgeschichte  4000 Jahre in Tabellen, Karten und ChronikenWenn wir in unseren gesamten Schriften uns auf die Chronologie, welche Jehovas Zeugen durch die WATCHTOWER-Publikationen erdenweit bekannt gemacht haben stützen, so ist dies nicht darum, weil dort unverfälschte Wahrheit zu finden ist! Sondern vielmehr deswegen, weil ein System gewählt werden musste, um sich darauf abzustützen! Fast jährlich X-Mal werden „neueste Erkenntnisse“ von irgendwelchen „gesicherten Quellen“ publiziert die uns klar und deutlich vor Augen führen, dass die Rekonstruktion der Vergangenheit alles nur Annäherungswerte sind, nie exakte Wissenschaft! Welche Schlussfolgerung lässt sich daraus ziehen?

 

Biblische Geschichte und Bündnisse

 

Jede Form der Berechnung bestimmter Zeiträume, welche früher als die letzten paar Jahrhunderte liegen sind gewissem Irrtum unterworfen! Jeder Glaube an Unfehlbarkeit gewisser Berechnungen längst zurückliegender Daten ist in Wirklichkeit „Aberglaube“, der sich auf „offizielle Wahrheit“ abzustützen versucht, welche eine machtvolle Mehrheit oder eine eifrige Minderheit verkündet!

 

In nahezu all unseren Grafiken und Zeitbänden, wo es um Chronologie geht verweisen wir auf unsere Info-Seite „Anmerkungen zur CHRONOLOGIE biblischer Geschichte“, worin wir dies klarstellen, dass unsere Zeitangaben „relativ“ sind aber eine chronologische Einordnung insofern erlauben, was zuvor war, was ist und was danach kommt!

 

Zu diesem Sabbat und der seit Donnerstag dem 15.Tischri laufenden Herbstfest der „Einsammlungen“, dem Laubhüttenfest wünschen wir Dir, lieber Bruder, liebe Schwester viele neue Erkenntnisse zum Thema Einordnung von Gottes Prophetie zur Endzeit. Dazu haben wir drei Zeitbände z.T. überarbeitet, die Dir bei der Vertiefung des Themas nützliche Hinweise zu geben vermögen:

 

Wodurch können wir bei widersprüchlicher Chronologie feststellen, was das 1. und welches das 7. Sabbatjahr vor dem Jubeljahr sei?

 

Beachte die folgenden aktualisierten Zeitbände zum Thema:

 

1)   Die Sabbatjahre in der Endzeit und im Millennium

2)   Ablauf der Hauptereignisse der Endzeit

3)   Zeiten & Zeitabschnitte Endzeit

 

Beachten wir dabei: Wo liegt die Schwierigkeit der Einordnung auf der Zeitachse der letzten sieben Jahre dieses Systems?

 

Die Sanduhr unseres Planeten läuft gemäss biblischer Prophetie bald abDas erste Problem das es zu lösen gilt sind die mehrfach ineinander verwebten   Jahresberechnungen, welches die Juden selbst zu verantworten haben:

 

Das Sabbat- wie das Jubeljahr beginnen laut jüdischen Quellen jeweils mit dem Sühnetag (Jom Kippur). Das ist der 10.Tischri, was in unserer Jahresberechnung ungefähr September/Oktober betrifft, je nachdem, ob es ein jüdisches Schaltjahr betrifft, das ja alle zwei bis drei Jahre einen Monat einfügt: Nach dem Monat Adar folgt dann der Monat Adar II oder Veadar! Jehova legte aber den Jahresbeginn nicht auf den 1.Tischri, sondern auf den 1.Nisan!

 

(2. Mose 12:1, 2)  Jehova sprach nun zu Moses und Aaron im Land Ägypten: 2 „Dieser Monat [[Abib oder Nisan]] wird für euch der Anfang der Monate sein. Er wird für euch der erste der Monate des Jahres sein.

 

Diese Regel um sechs Monate zu verändern, um sich heidnischem Kalender anzugleichen brachte die ersten grossen Probleme mit sich!

 

Da jedes 50. Jahr ein Jubeljahr war galt es vorab herauszufinden, welches geschichtlich 100%ig gesicherte Datum ein Jubeljahr war! Ist dies überhaupt möglich? Nun wir werden es sehen! Die einzigen, die wirkliches Interesse daran haben mussten darin Gott treu zu sein blieben die Juden! Von christlicher Seite ist wenig bis nichts Brauchbares zu erwarten! Die Juden dagegen erinnern sich der siebzig Jahre babylonischen Exils sehr wohl, als Strafe dafür, weil sie weder Sabbat- noch Jubeljahr gehalten hatten!

 

Jehovas Gericht an juda - Babylonisches Exil

 

Betrachten wir nur ein paar der Probleme, denen diese Nation Juda nach ihrer Rückkehr ins Gelobte Land im Jahr 537 v.u.Z. und später nach Jesu Tod bis heute ausgesetzt war:

 

In den Jahren 66 bis 70 fand der Jüdische Krieg statt, den der pharisäische Historiker Flavius Josephus im Detail als aktiver Teilnehmer zuerst auf jüdischer, dann auf römischer Seite beschreibt. Nach seinen Angaben war das Jahr 69/70, unmittelbar vor der Zerstörung Jerusalems ein Sabbatjahr und der Hunger war so gross, dass Mütter ihre Nachgeburt und Väter ihre Kinder aufgegessen haben! Das war Teil des „Fluches“, den Jehova Israel auferlegte bei Nichteinhaltung seiner Gebote!

 

Nachgeburt (5. Mose 28:56, 57)  Was die verzärtelte und verweichlichte Frau unter dir betrifft, die wegen ihrer Verweichlichung und Verzärtelung nie versucht hat, ihre Fußsohle auf die Erde zu setzen, ihr Auge wird scheel auf ihren inniggeliebten Mann blicken und auf ihren Sohn und ihre Tochter, 57 ja auf ihre Nachgeburt, die zwischen ihren Beinen hervorgeht, und auf ihre Söhne, die sie dann geboren hat, denn sie wird sie im geheimen essen aus Mangel an allem, wegen der Einengung und Bedrängnis, mit der dein Feind dich in deinen Toren einengen wird.

 

Die Bedrängnis damals, im Jahr 69/70 mag sehr, sehr gross gewesen sein aber Jesus spricht vom Kommenden als, der schlimmsten aller Drangsale: „Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. 22 Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.“ Die Rede ist von geschehen in Judäa und Jerusalem kurz vor dem Ende, während jenes letzten „annehmbaren Jahres Jehovas“, bevor Er einschreitet um all dem ein erdenweites Ende zu bereiten!

 

Die Zeittabelle der Hauptereignisse im „Jüdischen Krieg“ aufgrund der Angaben des Flavius Josephus haben wir rekonstruiert, um etwas mehr Licht auf kommende Dinge zu werfen:

 

Zeitband Ablauf Hauptereignisse jüdischer Krieg 68-70 u.Z.

 

Beachten wir nun ein paar Details, wo sich Historiker und Erforscher biblischer Chronologie in diesen Aussagen widersprechen, Zuerst ein etwas früher liegendes Beispiel: Das Jahr 47/48 u.Z., soll ein Jahr grossen Hungers im Nahen Osten gewesen sein. Lukas nimmt darauf Bezug in der Apostelgeschichte:

 

(Apostelgeschichte 11:27-30)  In diesen Tagen nun kamen Propheten von Jerusalem nach Antiọchia herab. 28 Einer von ihnen namens Ạgabus stand auf und ging daran, durch den Geist anzuzeigen, daß eine große Hungersnot über die ganze bewohnte Erde zu kommen im Begriff sei, die dann in der Zeit des Claudius tatsächlich eintrat. 29 Da bestimmten die Jünger, daß jeder von ihnen, so wie er es sich leisten konnte, den in Judạ̈a wohnenden Brüdern als Dienstleistung eine Unterstützung sende; 30 und das taten sie, indem sie es durch die Hand des Bạrnabas und Saulus an die älteren Männer sandten.

 

Wir haben auch eine systematische Grafik der biblischen Ereignisse der Apostelgeschichte aufgestellt, welche nach neueren Angaben der WATCHTOWER das Jahr der Hungersnot jedoch auf das Jahr 46/47 u.Z. setzt! Somit ein Jahr früher. Es soll aber ein Sabbatjahr gewesen sein!

 

Vergleichen wir dies mit der Aussage des Flavius Josephus im „Jüdischen Krieg“ und moderner Rückdatierung, so lässt sich dies errechnen: 46+7+7+7= 67/68 wäre das folgende Sabbatjahr gewesen, was somit eine Differenz zu den Angaben des Flavius, respektive moderner Datierung von minus zwei Jahren ergibt, da jener doch von 69/70 u.Z. als letztes Sabbatjahr unmittelbar vor Jerusalems Zerstörung schrieb! Wer nun hat Recht?

 

Diskrepanzen in biblischen Zeitangaben dürfen uns nicht verwirren

 

Betrachten wir dasselbe Thema bei weltlichen Historikern, so kommen jene zum Schluss, dass das Jahr 47/48 das Jahr der grossen Hungersnot war, ein Sabbatjahr! Im Buch „Die Biblische Chronologie nach Flavius Josephus“ von  Bursik & Kohout (1895) wird erklärt:

 

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Hier ergibt die Berechnung, wenn das Jahr 47/48 wirklich ein Sabbatjahr war: 47+7+7+7= 68/69. Immer noch fehlt ein Jahr zum Jahr 69/70! Die  Chronisten Bursik & Kohout halten sich an Forschungsergebnisse anderer, wie „Schürer“ und „Zahn“ vor ihnen, dies war Ende des 18.Jahrhunderts. Obwohl sie sich auf Flavius Josephus beziehen entging ihnen die Diskrepanz von einem Jahr! Im Jahr 48 setzen sie das Apostelkonzil in Jerusalem an. Die WATCHTOWER datiert dies auf das Jahr 49!

 

Ja, die Historiker stimmen einmal mit dem einen, ein andermal mit anderen Kollegen und dessen Forschungsarbeit überein oder kommen zu anderen Schlüssen! Seit 1895 hat man die Meinung Zigmal geändert, je nach Land, Autor und Glaubensrichtung die vertreten wurde!

 

Hier der Auszug aus  WIKIPEDIA unter dem Begriff „Sabbatjahr“, wo nicht das Jahr 69/70, sondern 68/69 angegeben wird.

 

Flavius Josephus: "DER JÜDISCHE KRIEG"Europäische Exegeten nahmen lange Zeit an, dass das Sabbatjahr nicht praktiziert wurde. Heute geht man vom Gegenteil aus. Durch Flavius Josephus sind die folgenden Jahre als tatsächlich gehaltene Sabbatjahre bezeugt: 164/163 v. Chr., 38/37 v. Chr., 68/69 n. Chr. Das Gebot wird heute noch von orthodoxen Juden beachtet.

Das Jahr 5768 (= 2007/08) war ein Schmitta- bzw. Sabbatjahr, das nächste wird 5775 (25. September 2014 bis 13. September 15) sein. Auch wenn die Teilbarkeit der jüdischen Jahreszahl durch 7 ohne Rest einen Beginn im Ursprungsjahr des jüdischen Kalenders nahelegt, so geht die heutige Zählung doch auf das Jahr 3829 (68-69 n.Chr.) zurück.

 

Die Schaltregel wurde nach Cäsars Tod von den Pontifices wortwörtlich ausgelegt, was jedoch zu falschen Schaltungen führte. Caesar hatte die Schaltung in jedem vierten Jahr angeordnet, die Priester verstanden dies jedoch nach der Inklusivzählung als eine Schaltung alle drei Jahre. Dies ist vermutlich das älteste bekannte Beispiel eines Zaunpfahlfehlers. Die zu viel gezählten Schaltjahre wurden durch Kaiser Augustus korrigiert, indem er die Schaltungen in den Jahren 5 v. Chr., 1 v. Chr. und 4 n. Chr. aussetzte und erst 8 n. Chr. wieder aufnahm.  [1]

 

Keine Frage: Genaue Datierung dieses oder jenes Ereignisses und Umlegung auf unsere Zeitrechnung ist eher Glückssache wie exakte Mathematik!

 

Die Angabe der Teilbarkeit durch 7, ohne Rest berücksichtigt z.B. nicht das 50. Jahr, das Jubeljahr, von dem ab eine neue Zählung von 7 x 7 Sabbatjahren beginnt! Auch keine verlässliche Angabe!

 

Die Jahre nach Christi Geburt, die im Monat Oktober nach Julianischem Kalender gewesen sein musste, und darauf fusst doch unser Gregorianische Kalender: Der beginnt mit dem Jahr 1 u.Z., dem vermeintlichen Geburtsjahr Jesu. Heute wird die Geburt in bestimmten Geschichtswerken auf 2 v.u.Z. angegeben. Wir benutzen diese Berechnung. Wenn solch ein wichtiges Datum umstritten ist, wie viel mehr sind es dann die obgenannten Jahreszahlen von wesentlich geringerer Wichtigkeit? Das ergibt bis 4 Jahre Differenz: -2 u.Z. + imaginäres Jahr 0 + 1.Jahr im Herbst!

 

Hier sei auf den zu Christi Zeit im römischen Reich gültigen Julianischen Kalender verwiesen. Schon seine Einsetzung im Jahre 46 v.u.Z. brachte Probleme bei Schriften mit der Datierung des alten römischen Kalenders! Da gab es pro Jahr 10 Tage Differenz!

 

Dieser neue – später ihm zu Ehren „julianisch“ genannte – Kalender trat im Jahre 45 v. Chr. in Kraft. Er bestand aus elf Monaten mit je 30 oder 31 Tagen sowie einem Monat mit 28 Tagen. Die alten Bezeichnungen aus dem römischen Kalender wurden zunächst beibehalten. Das verworrene Jahr 708 a. u. c. wurde auf 445 Tage verlängert und begann am 14. Oktober 47 v. Chr. Im alten römischen Kalender wurde in den Schaltjahren der Februar zunächst auf 23 Tage verkürzt und der Schaltmonat Mensis intercalaris eingefügt, der ergänzend die gekürzten Resttage des Februar beinhaltete. [2]

 

Veränderung der Tagesaufteilung auf die Monate (moderne Monatsnamen) durch die julianische Kalenderreform[3]

Jahr

Jan.

Feb.

März

Apr.

Mai

Juni

Juli

Aug.

Sept.

Okt.

Nov.

Dez.

Summe

alter römischer Kalender
bis 46 v. Chr.

29

28

31

29

31

29

31

29

29

31

29

29

355 Tage

Julianischer Kalender
ab 45 v. Chr.

31

28

31

30

31

30

31

31

30

31

30

31

365 Tage

 

Julius Zäsar führte 45 v.u.Z. den nach ihm benannten Kalender einDer Julianische Kalender, der im 16. Jahrhundert durch den heute verwendeten Gregorianischen Kalender ersetzt wurde, brachte erneut einiges an Unstimmigkeiten bei der Umlegung von Jahreszahlen. So fehlt darin z.B. das Jahr 0, entweder schreibt man z.B. -1 v.u.Z. oder +1 u.Z., was bei vorchristlichen Zeitberechnungen immer berücksichtigt werden muss. Das ist aber nicht alles:

 

Seit 1900 (und noch bis 2099) besteht zwischen beiden Kalendern eine Differenz von 13 Tagen, um die der julianische dem gregorianischen Kalender nachläuft. Wenn zum Beispiel laut dem gregorianischen Kalender der 7. Januar ist, dann hat man laut dem julianischen erst den 25. Dezember (orthodoxes Weihnachtsfest). [3]

 

Dieselbe Unsicherheit betrifft somit auch das Jahr 68/69 u.Z. als Sabbatjahr! War es ein Jahr früher 67/68 oder eines später 69/70 oder fehlen gar drei +/- Jahre??? Hat nun Tacitus Recht oder Flavius Josephus, wenn sie sich gegenseitig widersprechen? Sind die neusten Berechnungen per Computer, wo sie sich auf Sonnen-, Mond-, Planeten oder Gestirns-Konstellationen berufen verlässlicher?

 

Auch das exakte Datum des Abendmahls bleibt umstritten, ausser, dass es ein 14.Nisan war!Abendmahl des Herrn [4]

Was diesen Tag betrifft, zeigen astronomische Berechnungen, daß am Freitag, dem 3. April 33 u. Z. (Julianischer Kalender), oder am Freitag, dem 1. April (Gregorianischer Kalender), eine Mondfinsternis war (Theodor v. Oppolzer, Canon der Finsternisse, 1887, S. 344). Mondfinsternisse treten stets bei Vollmond ein. Diese Tatsache spricht dafür, daß der 14. Nisan 33 u. Z. auf Donnerstag/Freitag, den 31. März/1. April 33 u. Z. (Gregorianischer Kalender) fiel.

 

Insofern, dass eine solche Konstellation aufgezeichnet mit Tag und Jahresangabe existiert, da können Computer dies exakt berechnen. Dann haben wir unsere Datumsvariante exakt. Das hilft wohl kaum oder wenig oder gar nichts bei der Feststellung des Sabbat- respektive Jubeljahres!

 

Nach diesen Erörterungen kommt die berechtigte Frage auf, die von jedem wirklich seriösen suchenden Christen gestellt werden muss: Ist dann wenigstens das eine oder andere Jubeljahr geschichtlich mit exakter Jahreszahl zu belegen? Nun, die Frage versuchten wir in WIKIPEDIA zu lösen. Die Katholische Kirche war Vorreiter im vollkommenen Verdrehen dem von Gott geäusserten fünfzigsten Jubeljahr, das offensichtlich die Juden nie wirklich einhielten und so in Vergessenheit geriet!

 

Jahr 2000: Ein päpstliches Jubeljahr?Jubeljahr  [5]

 

   Das Jubeljahr (hebräisch ‏schenat hajobel‎, lateinisch annus iubilaeus) oder Heilige Jahr (annus sanctus) ist ein besonderes Jubiläumsjahr der Römisch-Katholischen Kirche, an dem der Papst den Gläubigen einen vollständigen Ablass gewährt. Bonifatius VIII. rief 1300 erstmals ein solches Jahr aus für Pilger, die nach Rom kamen. Das nächste Jubeljahr sollte ursprünglich erst nach 100 Jahren folgen, der Abstand wurde aber immer weiter verringert. Ab 1475 war jedes 25. Jahr ein Jubeljahr.

   Das kirchengeschichtlich entstandene Jubeljahr knüpfte indirekt an das biblische Erlassjahr an: einen alle 50 Jahre gebotenen Schuldenerlass und Besitzausgleich für alle Israeliten (Lev 25,8-55 EU). Die Bezeichnung „Jubeljahr“ oder „Jobeljahr“ stammt vom hebräischen Wort jobel (‏יובל‎), das ursprünglich „Widder“ bedeutete. Aus Widderhörnern wurde das Blasinstrument Schofar gebaut, das zur Eröffnung eines Erlassjahrs geblasen werden sollte. Daher wurde der Ausdruck jobel auf das Instrument und das damit eröffnete Erlassjahr übertragen.

   Die lateinische Bibelübersetzung Vulgata des 4. Jahrhunderts übersetzte das hebräische schenat hajobel mit annus iubilæus. Daher stammen „Jubel“, „Jubeljahr“ und das Fremdwort Jubiläum. Daraus abgeleitet ist die umgangssprachliche Redewendung „alle Jubeljahre“, die „ganz selten“ bedeutet, da ein Mensch in der Regel nur zwei bis drei dieser Jubeljahre erleben kann.

 

Woher nimmt der Papst die Autorität Sünden zu vergeben? Ist dies nicht Sache Gottes und des Individuums, das Sühne leistet und wozu Gott jährlich den Sühnetag erschuf?

 

Die zwei Widder (heb. jobel = Ziegenböcke) zum SühnetagWar das Wort „jobel“ oder „Widder“ nun wirklich bloss auf das Widderhorn bezogen, das ja nicht bloss am Sühnetag zu Beginn eines Sabbat- oder Jubeljahres geblasen wird, sondern jeden Sabbat, dann am Neumondfest und zu allen übrigen Festzeiten Jehovas! War jener „jobel“ nicht vielmehr die zum Sühnetag, dem Jom Kippur verlangten zwei Widder (Ziegenböcke), welche Israels Sünden betrafen auf das Bezug genommen wurde? Berechtigte Frage! Jeder der bisher uns in der Argumentation gefolgt ist weiss warum „Religionen“ mit der Sprachverwirrung Babels in Zusammenhang stehen: Vollkommene Konfusion, weil Gottes Gebote nicht weiter beachtet wurden! Dies betrifft auch die Datierungen!

 

image062Auch die Endzeitspezialisten wie Mormonen, Adventisten und Jehovas Zeugen zeigen ihre vollkommene Verwirrung mit ihren Endzeitvorhersagen! Charles Taze Russell gab sich gar die Mühe, alle Jahreszahlen mit ägyptischer Mythologie zu mischen, was bestimmt Jehovas Widerspruch hervorrufen musste!

 

So möchten wir abschliessend uns an Jesu Worte zurückbesinnen, da, wo sich gegen alle organisierte Religion und deren „übelgesinnte Sklaven“ an höchster Stelle wendet, weil sie alle gemeinsam Gottes Wort und Sein GESETZ verworfen haben:

 

(Matthäus 24:48-51)  Wenn aber jener übelgesinnte Sklave je in seinem Herzen sagen sollte: ‚Mein Herr bleibt noch aus‘ 49 und anfangen sollte, seine Mitsklaven zu schlagen, und mit den Gewohnheitstrinkern essen und trinken sollte, 50 wird der Herr jenes Sklaven an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht kennt, 51 und wird ihn mit der größten Strenge bestrafen und wird ihm sein Teil mit den Heuchlern zuweisen. Dort wird [sein] Weinen und [sein] Zähneknirschen sein.

 

Was wir ganz klar festhalten wollen ist, dass jedes Wort Jehovas sich erfüllen muss! Jedes noch so scheinbar „geringe Gebot“ wie das Sabbat- und Jubeljahrgesetz müssen sich erst noch dauerhaft und damit vollkommen erfüllen! Jesu Zitat aus Jesaja Kapitel 61, das wir zu Beginn zitierten soll auch zum Abschluss nochmals erwähnt werden:

 

Jesus liesst in der Synagoge von Nazareth aus der schriftrolle Jesajas vor (Lukas 4:16-19)  Und er kam nach Nạzareth, wo er aufgezogen worden war; und nach seiner Gewohnheit ging er am Sabbattag in die Synagoge, und er stand auf, um vorzulesen. 17 Da wurde ihm die Buchrolle des Propheten Jesaja gereicht, und er öffnete die Buchrolle und fand die Stelle, wo geschrieben war: 18 „Jehovas Geist ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, um den Armen gute Botschaft zu verkünden, er hat mich ausgesandt, um den Gefangenen Freilassung zu predigen und den Blinden Wiederherstellung des Augenlichts, um die Zerschlagenen als Freigelassene wegzusenden, 19 um Jehovas annehmbares Jahr zu predigen.

 

Bedenken wir, dass Jesus als Jehovas Gesalbter seine Ankündigung nur den „verlorenen Schafen Israels“ unterbreiten durfte. Sie gilt  aber allen Menschen! Die wirkliche Erfüllung ist erst nach Harmagedon, nach Jesu endgültiger Wiederkehr! Damals waren es nur einzelne Wunder die er wirkte, die wie Muster kommender Dinge sichtbar bewiesen, dass er von Gott wirklich die Autorität besass unwahrscheinliches zu wirken!

 

Das künftige Jubeljahr ist es, wo den Gefangenen dieses Systems Freilassung verkündet wird! Die kommende „Umwandlung in einem Nu“ (1.Kor 15:51, 52), von der Paulus redet wird auf alle „Schafe“ Anwendung finden, wo „den Blinden Wiederherstellung des Augenlichts“ versprochen ist, lahme werden gehen können und der Alterungsprozess weicht einer kontinuierlichen Verjüngung!

 

Alterungsprozess und Tod werden erst nach Jesu Wiederkehr zunichte gemacht (Hiob 33:24, 25)

Dann erweist er ihm Gunst und spricht:

,Erlaß es ihm, in die Grube hinabzufahren!

Ich habe ein Lösegeld gefunden!

25 Sein Fleisch werde frischer als in der Jugend;

Er kehre zurück zu den Tagen seiner Jugendkraft.‘

 

Jesus begann die „gute Botschaft“ von der Aufrichtung von Gottes Königreich hier auf der Erde zu predigen. Er erwählte sich damals nur seine „Braut“, die Apostel aus (Joh 3:29). 

 

In der Endzeit muss sich „Jehovas annehmbares Jahr“ gemäss den Vorhersagen Jesajas nach der Versiegelung des Überrests [B2e-B2g], wo sich zuvor erfüllt, was Daniel erklärte: „Bis zu zweitausenddreihundert Abende [und] Morgen; und [die] heilige Stätte [[(der geistige Tempel, Gottes Versammlung künftiger Priesterkönige)]] wird gewiß in ihren rechten Zustand [[(deren Vollzahl 144.000)]] gebracht werden.“

 

Lage Megiddos wo die letzte grosse Schlacht zwischen "Nord-" und "Südkönig" angesagt istDies muss danach, während jenes „annehmbaren Jahres“ noch mit seinem „Tag der Rache“, dem Tag von „Har-Megiddo“ sich vereinen! [B3] (Off 16:16)

 

Was erklärt Jesaja weiter, wo Jesus mit Vorlesen aufhörte?

 

 (Jesaja 61:1, 2)  Er hat mich gesandt, um die zu verbinden, die gebrochenen Herzens sind, Freiheit auszurufen den Gefangengenommenen und das weite Öffnen [der Augen] selbst den Gefangenen; 2 um auszurufen das Jahr des Wohlwollens seitens Jehovas und den Tag der Rache seitens unseres Gottes; um zu trösten alle Trauernden;

 

Keinerlei Berechnung, weder des Sabbat- noch des Jubeljahres können als gesichert betrachtet werden, ausser, dass Jesu Worte und Jesajas Vorhersagen sich bestimmt erfüllen werden! „Das Jahr des Wohlwollens“ ist fest verbunden mit dem Abschluss Harmagedons mit allen Feinden Gottes!

 

Es ist kein Jubeljahr in der Literatur erwähnt, auf welches man unbedenklich zurückgreifen und nachträglich durch Computer berechnen und so auch die je sieben Sabbatjahre rekonstruieren könnte! Das Jahr 5775, das laut jüdischen Kalender am Sühnetag, dem 10 Tischri oder 4. Oktober 2014 begonnen haben soll, dies ist somit auf irgendeine willkürliche Berechnung zurückzuführen! Trotzdem lohnt es die Augen offen zu behalten! Im Brief vor einer Woche kopierten wir die Ansage aus ISRAEL HEUTE hinein:

 

Das erste Mal wurde die Schmittah im ersten Jahr nach der Zerstörung des Zweiten Tempels begangen – 3829 im jüdischen Kalender und im Jahr 68 nach christlicher Zeitrechnung. In diesem Sinne hat die Schmittah eine eher spirituelle Bedeutung: die Rückbesinnung auf die inneren Werte und Tugenden und ein Verzicht auf das Streben nach materiellen Dingen.

 

Die jüdische Berechnung mit der Tempelzerstörung im Jahr 68 ist vielleicht genauer wie andere aber dennoch mit vielerlei Unsicherheitsfaktoren belastet! Die weltliche Geschichtsschreibung erwähnt das Jahr 70 u.Z.! Zwei Jahre Differenz! Bleiben wir wachsam, unser Herr kommt bald! Es scheint weder Juden noch Christen noch weltliche Geschichtsschreibung geeignet „Tag und Stunde“ der Urteilsvollstreckung zu kennen! Die Zeittafel „Harmagedons Endgericht“ baut allein auf vorgegebener biblischer Logik auf und lässt für ihren Beginn keine Berechnung zu!

 

Ab der Versiegelung des letzten "treuen Sklaven" bleibt die Tür zum "Abendessen der Hochzeit des Lammes" für die fünf törichten Jungfrauen verschlossenJesu Worte an die „übrigen (fünf törichten) Jungfrauen“ sind an uns alle gerichtet:

 

 (Matthäus 25:11-13)  Danach kamen auch die übrigen Jungfrauen und sprachen: ‚Herr, Herr, öffne uns!‘ 12 Er gab zur Antwort: ‚Ich sage euch die Wahrheit: Ich kenne euch nicht.‘

13 Wacht daher beharrlich, denn ihr kennt weder den Tag noch die Stunde.

 

Niemand kann somit im Voraus das letzte Sabbatjahr noch das Jubeljahr berechnen! Wir alle sollen „beharrlich wachen“! Das tun wir, wenn wir das Geschehen der Welt mit den „Zeichen“ in Verbindung bringen die Jesus genannt hat und bis zum Abschluss Gottes Gebote halten!

 

Die Tiefebene wo Mewgiddo liegt vom Berg Karmel aus gesehenMenschen fragten uns: Ist dies das vorletzte Jahr oder gar das letzte vor Harmagedon? Nun, unsere Antwort ist klar und deutlich: Wir wollen uns jeden Tag, jeden Monat und jedes Jahr als bereit zeigen, indem wir Gottes Gebote zu erfüllen suchen! Wir schauen genau auf die Ereignisse in der Welt und vergleichen sie mit den Vorhersagen der Propheten und Jesu angekündeten „Zeichen“. Das einzig wirklich unveränderlich Beständige, das mehr und mehr Menschen bewusst wird ist, dass das Sabbatgebot in all seine Facetten eine gewichtige Rolle spielt in der Endzeit! Ganz bestimmt wird das Jahr nach Harmagedon ein Jubeljahr sein! Von daher werden die Jahre zurück und vorwärts berechnet werden könen.

 

In diesem Sinne möchten wir Dir, lieber Bruder, liebe Schwester und liebe Interessierte nicht nur einen erfreulichen Sabbat wünschen, sondern auch viel brüderliche Liebe während dieser acht Tage des Laubhüttenfestes, das am Donnerstag dem 22.Tischri, dem 16. Oktober mit einem letzten Festtag abschliesst!

 

 

„DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 

 

PS: Benutze den Link zu den Zeitbänden zu diesem Thema:

 

1)  Die Sabbatjahre in der Endzeit und im Millennium

2)   Ablauf der Hauptereignisse der Endzeit

3)   Zeiten & Zeitabschnitte Endzeit

 

 

Bereite dich vor auf die kommenden Festtage im September und Oktober 2014

(Versammlung “Der Weg”; Jesus hatte erklärt: „Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.“ Gottes Festzeiten sind für Ihn von hoher Wichtigkeit! (Hes 44:24; Mat 18:20))

 

   Das Trompetenfest (Rosh Hashanah; 1.Tischri) beginnt am Abend des 24. September (Mittwoch), dauert bis zum Abend des 25. September (Donnerstag). Versammlung: 09.00-11.30, Mittagessen: 12.00

Sühnetag (Jom Kippur; 10. Tischri) beginnt am Abend des 3. Oktober (Freitag), dauert bis zum Abend des 4. Oktober (Samstag, doppelter Sabbat). Es ist ein Tag der Trauer und des vollständigen Fastens. Versammlung: 09.00-11.00

   Das Laubhüttenfest (Sukkot; 15.-22. Tischri; 8 Tage) Das „Fest der Einsammlungen“ beginnt am Abend des 8. Oktober (Mittwoch), der 9. Oktober = 1.Tag und dauert bis zum Abend des 16. Oktober (Donnerstag). Erster und letzter Tag sind heilige Sabbate. Versammlung: 09.00-11.00, Mittagessen um 12.00; alle übrigen Tage treffen wir uns um 17.00-18.00 zur Versammlung und gemeinsamen Abendessen gemäss separatem Plan.

 

   An allen heiligen Sabbaten darf keinerlei Arbeit verrichtet werden, keine Käufe und Verkäufe getätigt werden. Es sind heilige Feste, sie sind ein Ruhetag für Jehova! (2.Mo 20:8-10; 3.Mo 23:37-43)

 

(2. Mose 31:12-17)  Und Jehova sagte ferner zu Moses: 13 „Was dich betrifft, rede zu den Söhnen Israels, indem [du] sprichst: ‚Besonders meine Sabbate sollt ihr halten, denn es ist ein Zeichen zwischen mir und euch durch eure Generationen hindurch, damit ihr erkennt, daß ich, Jehova, euch heilige. 14 Und ihr sollt den Sabbat halten, denn er ist euch etwas Heiliges. Wer ihn entweiht, wird unweigerlich zu Tode gebracht werden. Falls irgend jemand an ihm Arbeit verrichtet, so soll diese Seele von der Mitte ihres Volkes abgeschnitten werden. 15 Sechs Tage kann Arbeit getan werden, aber am siebten Tag ist ein Sabbat vollständiger Ruhe. Er ist etwas Heiliges für Jehova. Jeder, der am Sabbattag Arbeit verrichtet, wird unweigerlich zu Tode gebracht werden. 16 Und die Söhne Israels sollen den Sabbat halten, um den Sabbat durch ihre Generationen hindurch zu begehen. Es ist ein Bund auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]]. 17 Zwischen mir und den Söhnen Israels ist er ein Zeichen auf unabsehbare Zeit, denn in sechs Tagen hat Jehova die Himmel und die Erde gemacht, und am siebten Tag ruhte er und ging daran, sich zu erquicken.‘ “

 

   Mit der Glaubenstaufe als Mündige werden wir zu „Söhnen Israels“, geistige Juden durch „Beschneidung des Herzens“ die „unverdiente Güte“ mit sich bringt und die Berufung hin zum kommenden „Königreich des Vaters“.

 

E-Mail www.harmagedon.com.arEinen Grossteil der zunehmenden Schar von neuen Lesern unseres wöchentlichen E-Mails „Brief an Brüder“ verdanken wir der Meldung neuer Mailadressen von Verwandten, Bekannten und Freunden, was an dieser Stelle verdankt sei. Es sind ihrer inzwischen viele Tausende! Die durch Links offerierte Literatur ist vollkommen kostenlos. Wir fordern weder einen „Zehnten“ noch bitten wir um Spenden noch werden wir von dritter Seite her finanziert, weil wir dasselbe System der ersten Christen verwenden, das Jesus bereits den Aposteln empfahl: „Kostenfrei habt ihr erhalten, kostenfrei gebt!

 

 



[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Sabbatjahr

[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Julianischer_Kalender

[3] do

[4] “Einsichten in die heilige Schrift”, WATCHTOWER, New York, Band 1, Seite 18

[5] http://de.wikipedia.org/wiki/Jubeljahr