Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-14.01.30  Sinn des Wortes II

 

 

Erkennst Du den tieferen Sinn des Wortes Gottes?

 

2.Teil:  Worte haben Einfluss auf unser Verhalten! Erkennst du den richtigen Wortsinn?

 

 

Bariloche,  30. Januar  2015

 

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

Liebe Suchende nach unverfälschter Wahrheit

 

Wahrheit ist oft unangenehm und schmerzhaft! Wo wir uns aber „züchtigen“ lassen, das heisst Einsicht in Fehlverhalten erlangen, da wird uns dies dienlich sein! Nur solche Art von „Schlägen“ sind gut gemeint und geben uns die Möglichkeit nützliche und heilsbringende Korrekturen vorzunehmen! Der Weise sucht Zurechtweisung!

 

Für Gottes Wort nehm ich mir Zeit, Minuten für die Ewigkeit (Sprüche 12:17-19)

17 Wer Treue zum Ausdruck bringt, wird mitteilen, was gerecht ist, ein falscher Zeuge aber Trug.

18 Da ist einer, der gedankenlos redet wie mit Schwertstichen, aber die Zunge der Weisen ist Heilung.

19 Die Lippe der Wahrheit ist es, die für immer gefestigt wird, aber die Zunge der Falschheit währt nur einen Augenblick lang.

 

Mit dem NEWSLETTER: „Sollen wir um Worte streiten?“ haben wir das Thema eröffnet, dass unsere Ausdrucksweise Führungsinstrumente hin zum Guten oder zum Schlechten darstellen. Sie einfach im Raum stehen zu lassen kann somit zu Schaden wirken, wo wir Erkenntnis haben, dass sie Irrtum oder gar Lüge beinhalten!

 

Der erste Teil dieses zweiteiligen Artikels „Erkennst Du den tieferen Sinn des Wortes Gottes?“ hat uns weiter  hinter die Kulissen geführt und gezeigt, wie die Interessen der Religionen und deren getreuen Führerschaft sich nicht scheuen selbst die Heilige Schrift dazu verändern: Wo immer es ihrem Machterhalt und damit der Sicherung ihrer immensen Vermögen und Einkommen ihrer Kleriker geht, da spielen weder Wahrheit noch Gottes Recht eine Rolle! Der zweite Teil führt uns weiter in die Tiefe wie Worte der Wahrheit heilsam wirken und unser Leben positiv zu beeinflussen vermögen!

 

Das zu lesen wird jeden religionstreuen Anhänger verunsichern und gar einige negativ stimmen. Angriffe auf ihre Institutionen, wo jene Gottes Recht beugen sehen sie als persönliche Angriffe gegen sich selbst! Ihr Loyalitätsgefühl ist weit mehr mit der Kirche wie bei Gottes unveränderlichem Wort. Solche Gefühle zu schüren ist alles andere wie unsere Absicht, denn seit vielen Jahren versuchen wir dem einfachen Volk genauso wie einflussreichen Personen in hoher Stellung klar zu machen, dass so grosse Veränderungen bevorstehen, wie sie der Planet Erde nur zur Zeit der Sintflut und des begrenzten Eingriffs in Sodom und Gomorrha ausgesetzt war. Achten wir doch exakt auf Jesu eigne Worte, der exakt denselben Vorurteilen ausgesetzt war wie wir heute, die er zu seinen zwölf Aposteln redete:

 

Zwei Engel f¨hren Lot und Familie aus Sodom(Matthäus 10:11-15)  In welche Stadt oder welches Dorf ihr auch hineingeht, da forscht nach, wer [es] darin verdient, und haltet euch dort auf, bis ihr weggeht. 12 Wenn ihr in das Haus eintretet, so grüßt die Hausgenossen; 13 und wenn das Haus [es] verdient, so komme der Frieden darauf, den ihr ihm wünscht; wenn [es] ihn aber nicht verdient, so kehre euer Frieden auf euch zurück. 14 Wo jemand euch nicht aufnimmt noch auf eure Worte hört, da schüttelt den Staub von euren Füßen, wenn ihr aus jenem Haus oder jener Stadt hinausgeht. 15 Wahrlich, ich sage euch: Es wird dem Land Sọdom und Gomọrra am Gerichtstag erträglicher ergehen als jener Stadt.

 

Ein einziges Haus kann somit positiven oder negativen Einfluss auf den gesamten Ort auswirken! Um bloss zehn Personen wegen wäre die Stadt Sodom und der Bezirk nicht vernichtet worden! Ob wie im Falle Lots zwei Engel die Botschaft bringen oder wie im Falle Jesu seine Apostel oder wahren Christen der Endzeit, die den Auftrag ausführen ist unwichtig: Was Rettung bewirkt ist, ob wir darauf achten oder nicht, unsere Form zu handeln!

 

Jesus befahl seinen Jüngern nach jenen Menschen zu suchen, welche bereit sein würden auch den negativen Teil seiner Botschaft zu hören, um diese zu verstehen und dadurch dem kommenden Gericht zu entgehen! Er schränkte ein: „… wer es darin verdient“! Wer immer aber das System mehr liebte, wie die Worte Gottes wäre auch gar nicht würdig, jenes neue System zu erreichen! Da Jesus seine Worte mit Sodom und Gomorrha verbindet, geht es  um allgemeine Gesetzlosigkeit und vor allem sexuelle Freizügigkeit, Grundursache so vieler Folgeübel!

 

Dieses „Nachforschen, wer es darin verdient“ ist keine leichte Aufgabe! Es braucht ein „dickes Fell“ die heutige Gleichgültigkeit der Menschen zu ertragen! Die meisten haben tausend Ausreden, um ja nicht vor der eigenen Haustüre den Kehricht zu wischen! Zu diesen gehörte übrigens auch Saulus, ein fanatischer Pharisäer, der gegenüber den Anhängern vom „Weg der Wahrheit“ Blut und Galle ausspie und jeden den er fand gefesselt vor den Sanhedrin führte (Apg 6:8-14; 8:1-3). Er gab dort als Stimmberechtigtes Glied des Gerichts gar sein Votum ab, um Stephanus zu steinigen, der es in seiner Verteidigung gewagt hatte die unverblümte Wahrheit seinen Richtern ins Angesicht zu sagen:

 

Stefanus vor dem Sanhedrin in Jerusalem der jene des Mordes an Jesus anklagt (Apostelgeschichte 7:51-53)  [Ihr] Halsstarrigen und an Herz und Ohren Unbeschnittenen, ständig widersteht ihr dem heiligen Geist; wie eure Vorväter getan haben, so tut ihr. 52 Welchen von den Propheten haben eure Vorväter nicht verfolgt? Ja, sie töteten die, die über das Kommen des Gerechten im voraus Ankündigung machten, dessen Verräter und Mörder ihr jetzt geworden seid, 53 ihr, die ihr das GESETZ empfingt, wie es von Engeln übermittelt wurde, es aber nicht gehalten habt.“

 

Stephanus zeigt, dass der „heilige Geist“ nicht eine dritte Person ist, sondern er identifiziert ihn mit dem GESETZ Mose, das jenem Mann Gottes vom „Engel Jehovas“, der später Fleisch gewordene Jesus übermittelt wurde, den Paulus doch als einzigen Mittler zwischen Jehova Gott und den Menschen bezeichnet (Gal 3:20; ). In Johannes 1:1 wird er „das WORT“ genannt und in der Offenbarung in der Endschlacht Harmagedons mit dem einzigen Erzengel, mit Michael identifiziert, „dem WORT Gottes“: (Off 12:7 vergl. Joh 1:1 und Da 12:1)

 

(Offenbarung 19:12-16)  Er trägt einen Namen geschrieben, den niemand außer ihm selbst kennt, 13 und er ist in ein mit Blut besprengtes äußeres Kleid gehüllt, und der Name, nach dem er genannt wird, ist Das Wort Gottes. 14 Und die Heere, die im Himmel waren, folgten ihm auf weißen Pferden, und sie waren in weiße, reine, feine Leinwand gekleidet. 15 Und aus seinem Mund geht ein scharfes langes Schwert hervor, daß er damit die Nationen schlage, und er wird sie mit eisernem Stab hüten. Auch tritt er die Weinkelter des Grimmes des Zorns Gottes, des Allmächtigen. 16 Und auf seinem äußeren Kleid, nämlich auf seinem Oberschenkel, trägt er einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren.

 

Derselbe Engel Gottes, der Abraham vor dem Untergang Sodoms und Gomorrhas warnte, er tritt in Harmagedon erneut auf: Diesmal als Anführer der Engelheere die vorab den Himmel von Satan reinigen und ihn zur Erde herabwerfen, um dann in Harmagedon [B3] Gottes Urteil individuell zu vollstrecken haben, wo immer jemand ist, der nicht zum Überleben gekennzeichnet ist! Wir selbst können den Ausgang somit durch unsere Erkenntnis und unser Verhalten bestimmen!

 

Nur wenige Wortveränderungen, nur ein bisschen falsche Interpretation kann uns vom wahren Verständnis der wirklichen Zusammenhänge weit entfernen. Viele schweben in einer vermeintlichen Sicherheit, dass wer zu ihrer Gruppe gehört bereits gerettet sei. Nun, Jesus war da vollkommen anderer Ansicht als er über die Sektenführer seiner Tage urteilte! Was würde er heute über die Religionsführer sagen?

 

In diesen Tagen hat uns ein E-Mail erreicht von einem unermüdlichen Kämpfer der Erneuerung christlichen Denkens, das uns alle nachdenklich stimmen sollte:

 

Kopie zur Information

Prof. Dr. Christoph Markschies verkündet eine andere, veränderte gute Botschaft!Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten, 21.01.2015

an
Herrn Prof. Dr. Christoph Markschies, Universität Berlin

Sehr geehrter Herr Professor Markschies,

die Theologen unserer Universitäten verkünden einen anderen Jesus als der Apostel Paulus (2 Kor 11:4). Zur Begründung siehe:


   - Prof. Dr. Klaus Berger: Die Bibelfälscher; Wie wir um die Wahrheit betrogen werden; München 2013
   - Prof. Dr. Eta Linnemann: Original oder Fälschung; Historisch-kritische Theologie im Licht der Bibel; Bielefeld 1994.
   - Landesbischof Dr. Gerhard Maier: Das Ende der Historisch-kritischen Methode; Wuppertal 1975

Aus diesem Grund habe ich mich über die EKD-Schrift zur Reformation "Rechtfertigung und Freiheit" (Mai 2014) beschwert, die unter Ihrem Vorsitz herausgegeben wurde (siehe www.fachinfo.eu/markschies.pdf).

Mein Beschwerdeschreiben hatte ich an etwa 900 Theologen verschickt, die an unseren Universitäten tätig sind. Weniger als ein Dutzend hat reagiert, Sie nicht. Die 169 Adressen derjenigen, die Zuschriften ablehnen, sind unten aufgeführt. Aus meinen bisherigen Beobachtungen ziehe ich den Schluß, daß etwa 3 Universitätstheologen Christen im Sinne des Neuen Testamentes sind.

 

Vorherrschend ist an den Universitäten aus meiner Sicht folgendes Jesus-Bild:

   - Die Bibel berichtet über menschliche Daseinsbetrachtungen, die fortzuschreiben sind.
   - Die Evangelienberichte über die Geburt Jesu sind Legenden.
   - Jesus ist nicht in Bethlehem geboren.
   - Jesus ist nicht Gottes eingeborener Sohn, sondern sein Vater ist Joseph oder ein anderer Mann.
   - Jesus hat keine Wunder vollbracht.
   - Der Kreuzestod von Jesus hat keine Bedeutung für die Erlösung der Menschen.
   - Jesus ist nicht leiblich auferstanden, sondern im Grab verwest.
   - Gebete zu Jesus haben keinen Sinn, weil Jesus tot ist.


Die Theologen an unseren Universitäten predigen eine politisierung der Religion (Dr.Christoph Marschies)Die Botschaft der Evangelischen Kirche beschränkt sich deshalb auf die Aufforderung zur Mitmenschlichkeit und zum Schutz der Umwelt.

Es ist wohl nicht schwer abzuschätzen, wie sich das Christentum in Deutschland entwickeln wird, zumal die Evangelische Kirche massiv die Islamisierung Deutschlands fördert.

Der jetzige EKD-Ratsvorsitzende hatte es beispielsweise begrüßt, daß in einer Münchner evangelischen Kirche ein Imam in einem Abendmahlsgottesdienst den Sieg des Islam über das Christentum proklamierte (siehe www.fachinfo.eu/bedford.pdf).

Ich bemühe mich um die Verbreitung dieses Schreibens (www.fachinfo.eu/markschies.pdf).

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner


Universitätstheologen, die Zuschriften ablehnen

(Email-Adressen nur im Originalschreiben)

 

Aufgabe der Väter ist es ihre Kinder in den Heiligen Schriften zu schulen und ihnen ein exaktes Verständnis zu vermitteln. Ihre Frauen werden sie darin unterstützen!Wenn die Herren Professoren an den Universitäten, welche Theologen ausbilden und die Lehrer unserer Kinder so schulen, dass sie weder die rechte Hand von ihrer linken zu unterscheiden wissen, dann ist es Zeit, dass Christen individuell die Aufgabe wiederum selbst an sich nehmen: Exakt so wie es Jesus lehrte, wie es die Apostel und ersten Christen vorlebten, Väter, die ihre Familien selbst jede Woche und jeden Tag unterrichten. Die Sabbatversammlungen und Festzeiten werden zur Verkündigung des unveränderten Wortes Gottes in Hausgemeinschaften durch schriftkundige Älteste vorgenommen! Das braucht keine Hochschulbildung sondern den Einsatz von Verstand und Liebe zum Schöpfer! An Jehovas Wort durch Moses hat sich nichts geändert:

 

Abraham hält seinen neugeborenen Sohn Isaak im Arm, während sich Frauen um Sara kümmern. Erziehung hin zu wahrer Gottesfurcht beginn bereits im Mutterleib! (5. Mose 6:4-9)  Höre, o Israel: Jehova, unser Gott, ist ein Jehova. 5 Und du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele und deiner ganzen Tatkraft. 6 Und es soll sich erweisen, daß diese Worte, die ich dir heute gebiete, auf deinem Herzen sind; 7 und du sollst sie deinem Sohn einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt und wenn du auf dem Weg gehst und wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst. 8 Und du sollst sie als ein Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen als Stirnband zwischen deinen Augen dienen; 9 und du sollst sie auf die Türpfosten deines Hauses und an deine Tore schreiben.

 

Wie könnten wir unsere Liebe zum himmlischen Vater besser demonstrieren, wie Seinem Auftrag mit offenem Herzen nachzukommen? Nur die Befolgung Seiner Gebote und das Ausführen Seines Willens bringen uns wahren Frieden und Sicherheit und führen zum ewigen Leben!

 

Die Schulen und Hochschulen werden dagegen mehr und mehr zur Gefahr für Kinder den christlichen Glauben  vollkommen zu verlieren, statt zur Ausbildung zu reifen, im Gebot Gottes geschulten geistig Erwachsenen! Ja, „Babylon die Grosse“ befindet sich vor unserer Haustür und das „wilde Tier“ der Politik führt zur vollkommenen Gottentfremdung! Ein eiserner Besen tut not! Der Befehl: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk“ kommt von Gott aber erfolgt durch Seinen Engel, dem Hohepriesterkönig im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, der von „meinem Volk“ redet! Hören wir auf Gottes und Seines Sohnes Worte oder eher auf die Stimme jener, die uns in ihre eigenen Gehege gepfercht haben?

 

Reichtum und Religion: Die Macht des Kapitals; die Methode der Macht (Offenbarung 18:4-8)  Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt. 5 Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit gedacht. 6 Erstattet ihr so, wie sie selbst erstattet hat, und tut ihr doppelt soviel, ja doppelt die Zahl der Dinge, die sie tat; in den Becher, in den sie ein Gemisch tat, tut doppelt soviel Gemisch für sie. 7 In dem Maße, wie sie sich verherrlichte und in schamlosem Luxus lebte, in dem Maße gebt ihr Qual und Trauer. Denn in ihrem Herzen sagt sie beständig: ‚Ich sitze als Königin, und Witwe bin ich nicht, und ich werde niemals Trauer sehen.‘ 8 Darum werden an einem Tag ihre Plagen kommen, Tod und Trauer und Hungersnot, und sie wird gänzlich mit Feuer verbrannt werden, denn Jehova Gott, der sie gerichtet hat, ist stark.

 

Wo kein Gehorsam erfolgt ist genau das Gegenteil der Fall: Wer mit jenen verbunden bleibt ist Teil „Babylons der Grossen“ und wird „Teil ihrer Plagen“ mitbekommen! Der Befehl lautet hinauszugehen und sich abgesondert in Kleingruppen zu halten, exakt so wie die ersten Christen! Die einzige Form den Glauben so auszuüben, wie es uns der Geist aus der Heiligen Schrift übermittelt ist getrennt vom religiös-politischen System zu bleiben!

 

Um dazu fähig zu werden müssen wir den Wortsinn, die Zusammenhänge und die Logik im Ablauf der Ereignisse verstandesmässig erfassen! Es geht um nichts Kleineres wie unser eigenes Überleben, das unserer Kinder und Familie: Kein Irrtum und keine süssen Lügen werden uns an jenem Tag, wo Jesus die „Schafe von den Böcken trennt“ eine Hilfe sein! Unser Verhalten wird am „heiligen Geist“ der Worte Gottes, jedem einzelnen Wort das Jesus als Mensch geredet hat bemessen. Sowie, was er zuvor und danach als „der Engel Jehovas“ oder auch „der Geist Jehovas“ den Propheten und Jüngern mitgeteilt hat! Beachten wir, wie Jesus weiter das Kommende Geschehen damals mit Sodom und Gomorrha verglich:

 

(Matthäus 11:20-24)  Dann fing er an, die Städte, in denen die meisten seiner Machttaten geschehen waren, zu tadeln, weil sie nicht bereuten: 21 „Wehe dir, Chọrazin! Wehe dir, Bethsaida! Denn wären in Tỵrus und Sịdon die Machttaten geschehen, die bei euch geschehen sind, so hätten sie längst in Sacktuch und Asche bereut. 22 Daher sage ich euch: Es wird Tỵrus und Sịdon am Gerichtstag erträglicher ergehen als euch. 23 Und du, Kapẹrnaum, wirst du vielleicht bis zum Himmel erhöht werden? Zum Hạdes hinab wirst du kommen; denn wenn die Machttaten, die in dir geschehen sind, in Sọdom geschehen wären, es wäre bis zum heutigen Tag geblieben. 24 Daher sage ich euch: Es wird dem Land Sọdom am Gerichtstag erträglicher ergehen als dir.“

 

Die Christenheit ist voller Kirchen aber weit entfern von Gott!Und nun zu uns heute: Nirgends auf der Welt stehen so dichtgedrängt christliche Kirchen in jedem kleinsten Ort, nirgends als in Westeuropa wurde so intensiv über Jesus sein Leben, seine Wunderwerke gepredigt und nun die gute Botschaft der Aufrichtung von Gottes Königreich verkündet wie im sogenannt christlichen Westen! Wird es uns vielleicht nicht ebenso ergehen wie Chorazin, Bethsaida und Kapernaum? Jesus redet vom bevorstehenden Gerichtstag der Endzeit! Jene Städte erhielten ihr Gericht im Jahre 70 u.Z. als die Römer Galiläa zerstörten!

 

Wie werden Menschen heute hellhörig und beginnen aufzumerken, wenn jene Juden die Sabbat für Sabbat in die Synagoge gingen und jede Festzeit getreulich nach Jerusalem pilgerten so gefühlskalt waren? Trotz all der Wunder Jesu die er in ihrer direkten Nähe wirkte übten sie doch nicht Glauben in ihn aus als den verheissenen Messias! Nun, einzelne waren es die darauf achteten und ihr Leben zu verändern begannen! Der Geist Jehovas selbst zog jene zu Jesus hin und weg von den Führern, welche Gottes Worte durch ihre vielfältigen Überlieferungen ungültig hatten werden lassen! Sie flohen auch rechtzeitig, so wie Jesus es vorhergesagt hatte und retteten ihr Leben! (Mat 15:3-11)

 

Jesus redet im kommenden Abschnitt direkt zu Deinem Herzen, weil er von unserer Zeit spricht. Er spricht von der Zeit seiner Wiederkehr, wo er zum Einsammeln der Ernte kommt mit all seinen Engeln, um jene für Gottes Königreich zu markieren, welche den Tag der Urteilsvollstreckung überleben sollen um den Grundstock der „neuen Erde“ zu bilden unter „gerechten Himmeln“!

 

(Lukas 17:22-30)  Dann sagte er zu den Jüngern: „Es werden Tage kommen, an denen ihr begehren werdet, einen einzigen der Tage des Menschensohnes zu sehen, doch werdet ihr [ihn] nicht sehen. 23 Und man wird zu euch sagen: ‚Siehe dort!‘ oder: ‚Siehe hier!‘ Geht nicht hin, noch lauft hinter [ihnen] her. 24 Denn so, wie der Blitz durch sein Aufblitzen von einer Gegend unter dem Himmel zu einer anderen Gegend unter dem Himmel leuchtet, so wird der Menschensohn sein. 25 Vorerst jedoch muß er vieles leiden und von dieser Generation verworfen werden. 26 Und geradeso wie es in den Tagen Noahs geschah, so wird es auch in den Tagen des Menschensohnes sein: 27 sie aßen, sie tranken, Männer heirateten, Frauen wurden verheiratet bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche hineinging und die Sintflut kam und sie alle vernichtete. 28 Ebenso wie es in den Tagen Lots geschah: sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten. 29 An dem Tag aber, als Lot aus Sọdom herauskam, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und vernichtete sie alle. 30 Ebenso wird es an dem Tag sein, an dem der Menschensohn geoffenbart wird.

 

Kein Zweifel, Jesus wird während der Endzeit nirgends für Menschen sichtbar sein, ausser für die paar Auserwählten, welche den frühauferweckten Aposteln (Php 3:11, 20, 21; Off 12:5, 6) eine sichere Wohnstätte in der „Wildnis“ bieten werden.

 

Nicht das Sehen von Angesicht zu Angesicht oder die grossen Zeichen die Jesus im ersten Jahrhundert vollbrachte machen die wahre Grundlage des Glaubens aus, sondern wirkliches Verständnis der Worte Gottes! Hierzu gilt es Unkenntnis, Irrtum und dummdreiste Lügen denen wir auf den Leim gegangen sind zu beseitigen! Das geht nur über eigene Anstrengung: Das „Königreich der (neuen) Himmel“ wird niemandem in den Schoss gelegt, es will verdient sein! Alle die behaupten, dass Glaube in Jesus allein genüge sind dumme Schwätzer, die ihr verkündetes Ziel selbst nie erreichen werden! Jakobus liefert den Hinweis um jenen Schwätzern den Mund zu stopfen, welche meist die Worte des Paulus geschickt zu verdrehen wissen: (2.Pe 3:14-16)

 

Der barmherzige Samariter und die uninteressierten Priester und Leviten (Jakobus 2:18-20)  Dennoch wird jemand sagen: „Du hast Glauben, und ich habe Werke. Zeig mir deinen Glauben ohne die Werke, und ich werde dir meinen Glauben durch meine Werke zeigen.“ 19 Du glaubst, daß es einen einzigen Gott gibt, nicht wahr? Du tust sehr wohl. Doch glauben auch die Dämọnen und schaudern. 20 Möchtest du aber wissen, du leerer Mensch, daß der Glaube ohne Werke untätig ist?

 

Unsere Werke verraten, ob wir im Glauben aktiv sind. Wir zeigen ob wir gesetzmässig handeln indem wir unseren Nächsten lieben wie uns selbst oder ob wir der Ungesetzlichkeit verhaftet sind, indem unser Ego im Zentrum steht und wir Gottes Gebote beiseiteschieben!

 

Jesus braucht erneut die Verbindung zum Geschehen der Tage Sodoms und Gomorrhas als er von Lot und seinen Zeitgenossen redete! Alles schien ganz normal zu sein, man ass, man trank, man heiratete bis zu jenem vorhergesagten Tag der Urteilsvollstreckung an der Gesetzlosigkeit jener ganzen Gegend. Nur drei Überlebende werden erwähnt. Die Geschichtsforschung erklärt das Geschehen als etwas Reales!

 

Jesus hat während der Endzeit viele Aufgaben im Himmel und auf der Erde zu erfüllen und dies erscheint da und dort wie ein aufleuchtender „Blitz“. Das „Ablaufschema Harmagedons Endgericht“ und die anderen damit verbundenen Zeitbände und Grafiken zeigen in logischer Abfolge, was uns die Propheten, Jesus und seine Jünger darüber im Voraus berichteten. Hast Du es verstanden? Bist Du dir bewusst, dass es Dich genauso wie mich betrifft?  Bist Du daran Dein Leben den Erfordernissen gemäss zu verändern und anderen ebenso dazu zu verhelfen? Das ist gemeint mit „Werken“, die mit Glauben verbunden sind!

 

Paulus bringt ebenso den Vergleich zu den Tagen Sodoms im Brief an die Römer, einer der wohl am meisten verkehrt und verdreht ausgelegten Schriften, um der Gesetzlosigkeit das Wort zu reden.

 

Politische Religionen (oder wie man Religion politisiert)(Römer 9:27-29)  Ferner ruft Jesaja in bezug auf Israel aus: „Obwohl die Zahl der Söhne Israels wie der Sand am Meer sein mag, ist es der Überrest, der gerettet werden wird. 28 Denn Jehova wird eine Abrechnung auf der Erde halten, wird sie zum Abschluß bringen und sie abkürzen.“ 29 Und so wie Jesaja vorhergesagt hatte: „Wenn Jehova der Heerscharen uns nicht einen Samen gelassen hätte, wären wir so wie Sọdom geworden, und wir wären Gomọrra gleichgemacht worden.“

 

Paulus zeigt, dass auch bevor das GESETZ Mose existierte Gott gemäss gesetzlichem Massstab Gericht hielt, weil doch die Gebote seit Adams Erschaffung bereits in unsere Gene  geschrieben sind. Unser Gewissen legt Zeugnis ab, sobald wir falsch handeln (Rö ). Kein Gesetzesbrecher kann sich daher herausreden, er habe nicht gewusst! Wie Jesaja es im Hinblick auf das störrische Volk Juda erklärte, dass nur ein Überrest gerettet werde, so im ersten Jahrhundert im Jahre 70 u.Z. und nun erneut am Gericht von „Lo-Ruhama“ und „Lo-Ammi“: Nur wer Jesus mittels Glauben und Werken gedient hat wird zu diesem Überrest gehören und jeder der dies begriffen hat und tut, dessen Herz ist voller Vorfreude auf das, was Gott zu unserem Guten tun wird! Der Tag der „Abkürzung“ und des „Abschlusses des Systems der Dinge“ wie sie Gottes Gegner aufgerichtet hat naht heran!

 

Glossa ordinaria, eine frühmittelalterliche Sammlung von Bibelkommentaren, zum Titusbrief in der Bibel hielt fest: "Ketzer ist, wer das Gesetz [also die Bibel] durch Worte des Gesetzes bekämpft" – wer also den christlichen Glauben mit Zitaten aus der Heiligen Schrift selbst in Gefahr bringe.

 

Die frühmittelalterliche Kommentarsammlung rechnete alle Schriften der Bibel als GESETZ! Das „GESETZ des Christus“ löste weder die Bücher Mose noch die der Propheten auf, sondern ergänzte sie mit dem, was die katholischen Bischöfe als „Neues Testament“ benannten!

 

Wir bitten jeden Leser uns darauf zu überprüfen, ob wir nun „Ketzer“ sind, welche die Schrift mittels verdrehter Anwendung von Schriftstellen ungültig machen oder unsere Gegner in den Religionen, die Gottes Gebote als beendet erklären und einzelne aus dem Kontext gerissene Schriftstellen hierzu verwenden oder tendenziös übersetzte Wörter in ihrer Bibelausgabe benutzen in Wirklichkeit diese Form von Ketzerei erfüllen!

 

Wir dagegen möchten all unsere Kraft und Energie dazu einsetzen, um das wahre Verständnis erneut zu erlangen, das die ersten Christen untereinander zu einer grossen Familie verschweisste: Gottes eigene Logik hinter den Aussprüchen seiner Propheten herauszufinden und andern ebenso dazu zu verhelfen. Das kann nur dort gelingen, wo es nicht an finanziellen Nutzen gebunden ist!

 

(Johannes 10:11-15)  Ich bin der vortreffliche Hirte; der vortreffliche Hirte gibt seine Seele zugunsten der Schafe hin. 12 Der Lohnarbeiter, der kein Hirte ist und dem die Schafe nicht zu eigen sind, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht — und der Wolf reißt sie weg und zerstreut sie —, 13 weil er ein Lohnarbeiter ist und sich nicht um die Schafe kümmert. 14 Ich bin der vortreffliche Hirte, und ich kenne meine Schafe, und meine Schafe kennen mich, 15 so wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe meine Seele zugunsten der Schafe hin.

 

Jesus bringt den Lohn erst am Ende und alle die ihn bereits heute empfangen haben, sie waren „Lohnarbeiter“ und werden leer ausgehen! Wenn wir die Zustände zur Zeit Jesu mit den heutigen vergleichen, dann sehen wir, dass dieselben negativen Abweichungen von damals auf der Seite der jüdischen Sekten sich in den christlich genannten Kirchen vervielfacht haben!

 

Der heutige Zustand des Universums ist Effekt des vergangenen Zustands ... Pierre-Simon de Laplace„Der Pfad der Abhängigkeit“ - oder wie es der französische Wissenschaftler Pierre-Simon Laplace schön sagte: Wir müssen den gegenwärtigen Zustand des  Universums als Effekt des vorangegangen Zustandes betrachten und als Ursache für den Zustand, der folgen wird. Eine Intelligenz, die alle Mächte kennt, die zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Natur walten, ebenso wie die aktuelle Position von allen Dingen im Universum, wäre in der Lage, jede Bewegung, von den größten Körpern bis hin zum winzigsten Atom der Welt, in einem einzigen Schema zu erfassen, vorausgesetzt, dass der Intellekt mächtig genug ist, alle Daten der Analyse zu unterwerfen; dazu wäre nichts mehr ungewiss, die Zukunft, ebenso wie die Vergangenheit wären präsent für seine Augen. Die Perfektion, die der menschliche Geist für die Astronomie aufzubringen im Stande ist, ist lediglich ein schwacher Auszug einer solchen Intelligenz.“

 

Nur Jehova Gott erfüllt diese Voraussetzung jedes Detail zu jedem Zeitpunkt genau zu kennen. Der Mensch mit seinen Supercomputern versucht ihn darin zu kopieren, mit vollkommen unbefriedigenden Resultaten, weil er stets nur Teilbereiche abzudecken vermag, nie alle Daten zu erfassen gelingt und durch Fehlschlüsse falsche Resultate erreicht.

 

Nur ein vollständiger „Reset“, wie dies Harmagedon bedeutet, lässt einen Neuanfang und einen vollkommenen Wechsel zu, wo statt der Bösen, die dort Enden werden die von Gott erwählten Guten unter vollkommen gerechter Führung die Veränderung hin zu ewigem „Frieden und Sicherheit“ erwirken.

 

Kein anderer Gott als JHWH, auch nicht Jesus noch der heilige Geist! (Jesaja 46:8-11)  Gedenkt dessen, damit ihr Mut fassen mögt. Nehmt es zu Herzen, ihr Übertreter. 9 Gedenkt der ersten Dinge von langer Zeit her, daß ich der Göttliche bin, und da ist kein anderer Gott noch irgendeiner wie ich; 10 der von Anfang an den Ausgang kundtut und von alters her die Dinge, die nicht getan worden sind; der spricht: ‚Mein eigener Beschluß wird bestehen, und alles, was mir gefällt, werde ich tun‘; 11 der vom Sonnenaufgang her einen Raubvogel ruft, aus fernem Land den Mann, der meinen Beschluß vollziehen soll. Ich habe [es] ja geredet; ich werde es auch herbeiführen. Ich habe [es] gebildet, ich werde es auch tun.

 

Um ein festes Fundament unseres Glaubens zu erarbeiten, fern von Aberglauben und Ammenmärchen müssen wir erneut auf die Grundaussagen zurückgreifen. Jede Abweichung gilt es aufzudecken und in unserem Geist, unserem Verstande zu korrigieren!

 

Zu diesem Sabbat haben wir den zweiten Teil der Artikelserie überarbeitet und versprechen Dir eine höchst interessante Lektüre! Mit welcher Dreistigkeit klare biblische Aussagen, seien dies einzelne Worte, Satzzusammenhänge verdreht wurden erzürnt jeden gerechtigkeitsliebenden Menschen, der Wahrheit sucht! Da wir nur noch alle zwei Wochen unsere Briefe senden hast Du nun mehr Zeit mit allem Material a jour zu bleiben!

 

Erkennst Du den tieferen Sinn des Wortes Gottes?

 

2.Teil:  Worte haben Einfluss auf unser Verhalten! Erkennst du den richtigen Wortsinn?

 

Gott zeigt uns klar und eindeutig, dass jede Abweichung von Seinen Geboten kurz-, mittel- und langfristig schlechte Resultate erzielt. Er lädt uns ein Seinen „Weg der Wahrheit“ zu erforschen und die Begrenzungen nach links und nach rechts anzuerkennen, die Er zu unserem Schutze erlassen hat! Lassen wir die Gesetzlosen und die Dummköpfe die ihren eigenen Weg suchen darüber diskutieren, ob „Christus das Ende des GESETZES“ sei und halten wir uns an die wirklichen Aussagen der Schrift!

 

Wohin es führt, Gottes Gebot zu missachten, zeigt auch die letzte Vergangenheit allzu deutlich, durch die tiefen Spuren die religiöse Fanatiker hinterlassen, die ihren veränderten Weg gehen!

 

Pais, 7.1.2015 über eine  Million gehen in Paris auf die Strasse für Pressefreiheit und gegen religiösen Terrorismus nach den Attentaten wegen der Mohamed-KarrikaturenDie grösste Massendemonstrationen der Geschichte in Paris mit mehr als eineinhalb Millionen Teilnehmern und überall auf der Welt kleineren Kopien  zeigten uns, dass immer mehr Menschen religiösen Wahnsinn ablehnen. Viele fragen sich, was zuerst geschehen muss, damit Menschen überhaupt erwachen und die kritische Situation in der wir alle schweben wahr zu nehmen beginnen!

 

Wenn ein paar Tote, kaltblütig hingerichtet, so viele Menschen auf die Strasse bringen, die ein Ende religiös motivierter terroristischer Gewalt fordern, warum tun sie es nicht in Anbetracht von über fünfzig Millionen grausamen Abtreibungen direkt im Leib der Mutter, fragen sich andere? Ausgeführt durch gut ausgebildete Ärzte, die offensichtlich genauso wenig zwischen Recht und Unrecht aus Gottes Sicht zu entscheiden wissen wie jene Mütter und die Dschihadisten! Beide  Gruppen finden Argumente ihr Handeln zu entschuldigen. Dahinter steht ein Heer von Philosophen, Soziologen, Rechtsgelehrten, Anwälten und Richtern: Diese suchen und finden Gründe, um diese Morde zu rechtfertigen, zu entschuldigen und liefern damit mehr und mehr die Grundlage zu immer tieferem sodomitischem Verhalten. Die Politiker segnen dies mit noch largeren Gesetzen ab, die doch stets den Volkswillen ausführen, als ob das Volk der Gott der Götter wäre! Bereits Israel hatte trotz all der Grosstaten Jehovas mit jenem Volk denselben Weg schon früh eingeschlagen!

 

(1. Samuel 8:7-9)  Dann sprach Jehova zu Samuel: Hör auf die Stimme des Volkes in bezug auf alles, was sie zu dir sagen; denn nicht dich haben sie verworfen, sondern mich haben sie verworfen, damit ich nicht König über sie sei. 8 Gemäß all ihren Taten, die sie von dem Tag an getan haben, an dem ich sie aus Ägypten heraufführte, bis zu diesem Tag, indem sie mich ständig verlassen und anderen Göttern gedient haben, so tun sie auch dir. 9 Und nun hör auf ihre Stimme. Nur dies, daß du sie feierlich warnen solltest, und du sollst ihnen mitteilen, was dem König, der über sie regieren wird, rechtmäßig zusteht.“

 

Was gebührt den Königen der Erde wirklich und wo beginnt der Raub am Volk? Die „Könige der Erde“, die Politiker haben ein Recht auf ein hohes Einkommen und Schutz durch Spezialkräfte. Moses musste dies Israel gegenüber warnend erwähnen, mit Wagen und Eskorten. Jehova kannte die Neigung der Regierenden, die sich weit mehr herauszunehmen im Begriff waren, als ihnen rechtmässig zu stand und um ihren Günstlingen das zu geben, was man dem Volk gestohlen hatte.

 

Heute wird von der Christenheit Jesus als der „König der Könige und der Herr der Herren“ offen abgelehnt. Das bleibt nicht ohne Folgen, da dieser König sich an nichts von unserem Eigentum vergriffen hat und uns ein leichtes Joch auferlegte! Er selbst erklärt was geschehen wird, wenn er von seiner Landesabwesenheit zurückkehrt, um erdenweite Macht auch über die Feinde vom Vater her zu erlangen: „Im übrigen, diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde: Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir.“ (Lu 19:27)

 

Auch wenn die Mehrheit sich mit den Lippen zu Christus bekennt reicht dies nicht aus: Wir sind gefordert ihm Dienst darzubringen, seine Interessen des kommenden Königreiches der „neuen Himmel“ zu fördern: Ihm gebührt rechtmässig völliger Gehorsam des Volkes und dessen Führer! Die Taufe hat uns in ein Bundesverhältnis gebracht! Seine Gebote werden ebenso missachtet wie die Jehovas davor durch Israel! Nun kommt die Bosheit erdenweit zu ihrem angekündigten Höhepunkt, die immer höheren Wellen künden dies an!

 

Jesus redete als er von seiner Wiederkehr sprach nicht allein vom Geschehen zur Zeit Lots, er erwähnte zuvor noch das Gericht zur Zeit Noahs, das erdenweite Auswirkungen hatte. Keine Frage, dass die Zeitgenossen die Warnungen Noahs verlachten!

 

Noahs Predigt der kommenden Sintflut wurde verlacht: Jesus erwähnt es im Zusammenhang mit dem kommenden Gericht! (1. Mose 6:5-8)   Da sah Jehova, daß die Schlechtigkeit des Menschen ausnehmend groß war auf der Erde und daß jede Neigung der Gedanken seines Herzens allezeit nur schlecht war. 6 Und Jehova bedauerte, daß er Menschen auf der Erde gemacht hatte, und es schmerzte ihn in seinem Herzen. 7 Da sprach Jehova: „Ich werde die Menschen, die ich erschaffen habe, von der Oberfläche des Erdbodens wegwischen, vom Menschen bis zum Haustier, bis zu dem sich regenden Tier und bis zu dem fliegenden Geschöpf der Himmel, denn ich bedauere wirklich, daß ich sie gemacht habe.“ 8 Noah aber fand Gunst in den Augen Jehovas.

 

Ein harter Vergleich? Bestimmt aber zum Nachdenken anmahnend! Denn fast niemand wehrt sich für die täglich rund 135.000 ermordeten, vollkommen unschuldigen Ungeborenen erdenweit! Wer weiss um die Millionen von Hungertoten, die in Kriegen zu Hunderttausenden Getöteten. Ganz zu schweigen vom sonstigen unsäglichen Unrecht, das ein Grossteil der Erdbevölkerung zu tragen hat und zu viele Gerechte daran zerbrochen sind! Jene können nicht mehr auf die Strasse, um für ihr eigenes Leben zu betteln! Ihre einzige Hoffnung liegt bei einem gerechten Gott!  Johannes beschreibt, wie deren Blut nach Gerechtigkeit schreit: „Und als es (das Lamm das geschlachtet wurde) das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die wegen des Wortes Gottes und wegen des Zeugniswerkes, das sie innegehabt hatten, hingeschlachtet worden waren. Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: „Bis wann, Souveräner Herr, heiliger und wahrhaftiger, hältst du dich davon zurück, zu richten und unser Blut an denen zu rächen, die auf der Erde wohnen?“ (Off 6:9, 10)

 

Wie in Sodom und Gomorrha ist „freie Liebe“ Trumpf, gemeint ist liberaler Sex, etwas, was auch indirekt den Tod der Redaktionsmitarbeiter von „CHARLIE“ mit verursacht hat! Ob es klug und angebracht sei den von Muslimen nahezu vergötterten Propheten Mohammed nackt darzustellen muss der Leser selbst beurteilen. Auch Pressefreiheit kann Gottes Normen von Recht und Unrecht nicht unterminieren. Sein GESETZ gilt für alle: Ob wir dies annehmen oder ablehnen wird das Resultat am Ende beeinflussen: Ewiges Leben oder ewige Abschneidung von den Lebenden! Unser Auftrag lautet: „Wähle das Leben“!

 

Das GESETZ des Christus: Was schliesst es mit ein? 

 

Die Juden, denen der Angriff von Terroristen in einem koscheren Supermarkt in Paris galten und dabei vier Menschenleben verloren gingen, sie erinnern in Publikationen daran, dass die Situation den Dreissigerjahren des letzten Jahrhunderts und der beginnenden Judenverfolgung gleichen! So fordern die Juden in Palästina Frankreichs Juden dazu auf nach Israel auszuwandern. Dasselbe hörten wir zuvor in der Ukraine, als dort der Bürgerkrieg ausbrach und vielen Beschnittenen gar keine andere Wahl mehr gelassen wurde! Was aber wird sie künftig in ihrer neuen Heimat erwarten? Lesen sie die Prophezeiungen ihrer eigenen Propheten oder gleichen sie genauso heutigen Namenchristen, die vor kommender Realität ihren Kopf in den Sand stecken!

 

Kein Zweifel: Das Land Israel sticht im Bereich der Staaten des Nahen Ostens heraus! Selbst 65% der Araber bezeichnen sich stolz Israeli zu sein, Warum? Weil es ein Land ist das funktioniert und sich in diesem System zu bewähren weiss und Angriffe von aussen mit absoluter Härte zurückweist. Warum können wir dies mit positivem Verständnis erklären? Weil in grossen Teilen der Bevölkerung die Lehren der Tora weiterhin hoch gehalten werden und damit das GESETZ Gottes einen gewichtigen Anteil am Leben des einzelnen Juden aber auch des Arabers hat, der unter diesen Umständen lebt und gedeihen kann! Dass Juden Arabern im eigenen Land gegenüber Positives wirken zeigt diese kleine Episode

 

Wer ist in Wirklichkeit mein Nächster?Unser heutiges Video dokumentiert eine Rettungsaktion israelischer Soldaten in der Nähe von Hebron. Dort war ein Palästinenser vom Schneesturm überrascht worden. Mit seinem Auto blieb er bei bitterer Kälte stecken. Soldaten der Etzion Regional-Brigade retteten den unterkühlten Mann, wärmten ihn auf und machten seinen Wagen wieder fahrbereit. Die Soldaten eskortierten den Mann, bis er in einer geschützten Unterkunft ankam, von wo aus er später gefahrlos nach Hause fahren konnte. [1]

 

Ja, das ist gelebte Nächstenliebe und das ist es, was Jesus mit dem Gleichnis vom Samariter uns sagen wollte! Unabhängig wer wir sind haben wir stets den Nächsten in unserer Nähe! Ihm etwas Gutes zu tun zeigt, dass wir Gottes Gebote ernst nehmen!

 

Die immer stärker aufkeimenden Ressentiments zwischen den Anhängern unterschiedlicher Religionen, deren Extremisten sich mehr und mehr zu profilieren suchen sind alle in einem einzigen Satz der Offenbarung lösbar: „Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt. Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit gedacht.“ (Off 18:4, 5) Wir sollten nicht Teilhaber sein, denn Gott selbst hat die Religionen gerichtet und lehnt sie ab. Auch das schön glänzende Äussere jener Organisationen darf uns nicht blenden vor dem aufgehäuften Unrecht, das gut verdeckt wird! Das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ ist mit keiner Religion identisch!

 

Gibt es auch nur einen einzigen religiösen Führer, der diese deutliche Kampfansage aus dem Himmel auf sich persönlich und seine Kirche bezieht? Sind nicht alle felsenfest überzeugt (oder tun zumindest so), dass es die anderen und nicht sie selbst betrifft?

 

Wenn die Politiker den Frieden in der Welt herstellen wollen, dann gelingt dies nicht durch Verbrüderung der Religionen, denn Jahrhunderte lang eingeprägte Vorurteile und Lügen lassen sich nicht einfach beseitigen! Nichts ist schwieriger für eine Organisation als zuzugeben, dass die Grundlage auf der sie aufbaut in Tat und Wahrheit nur Sand von Falsch- und Desinformation ist!

 

Weisheit: Hast du auf Sand gebaut oder auf Fels? 

 

Nur die vollständige Vernichtung aller religiösen Organisationen, unabhängig ihrer vielfältigen Färbung kann einen Neuanfang, jene „Universalreligion“ aus der Asche heben, wie sie vielen Agnostikern und gar Atheisten vorschwebt. Kaiser Konstantin brachte dies am Konzil von Nicäa bereits zustande: Er verwob Heidentum mit Katholischer Glaubensgrundlage und Schwupps, entstand die Staatskirche mit jener Allmacht ausgestattet, um jeden Widersprechenden als Ketzer aufs Grausamste zu ermorden!

 

http://assets.jw.org/assets/m/ijw13fq/502013335/ijw13fq_id-502013335.art/502013335_univ_sqr_lg.jpg http://assets.jw.org/assets/m/ijw13fq/502013335/ijw13fq_id-502013335.art/502013335_univ_sqr_lg.jpg Da das Gefühl fest zu einer Religion zu gehören mit ungeheurer Geschwindigkeit in immer breiteren Bevölkerungskreisen nachlässt, vor allem bei den etablierten grossen Religionen, so scheint der Tag der Vernichtung „Babylons der Grossen“ nicht mehr sehr weit zu sein! Die hysterischen Reaktionen der Kirchen und ihrer Verbände bestätigen dies, die durch Ökumene und oft schon fast lächerliche Veranstaltungen ihre „Schäfchen“ zurückzugewinnen suchen. Die immer mehr von gähnender leere zeugende Kirchen am Sonntag der grossen Religionen reden für sich selbst!

 

Der "Zehnte", Spendentöpfe oder Sammelkästen dienen Religionen zur Bereicherung! Nächstenliebe hilft direkt und wo für einen bestimmten Zweck gesammelt wird gehört eine offen Rechnung dazu! Am andern Ende stehen die kleinen, agilen Religionsgruppen, von den Grossen gehasst, weil sie ihnen gleich zu Tausenden die Schafe wegnehmen, um sie in ihre eigene, abgetrennte Hürde zu sperren, um sie dort genauso zu melken. Darin ist aber auch nicht alles Gold was glänzt: Viele fühlen sich eingeengt, werden wie die Sparschweinchen regelmässig ausgenommen, natürlich nur zur Ehre Gottes!

 

Dass „Babylon die Grosse“ sich auf dem absteigenden Ast befindet wird spätestens dann jedermann klar, der die nachstehende Meldung aus der deutschen TAZ-DE Internetzeitung wirklich versteht! Da der Bürger sich von den Religionen mit all ihren unterschiedlichen und widersprüchlichen Aussagen, wer Gott sei und wie man ihm dienen könne, müde geworden ist und die Kirchenaustritte weiter in die Höhe schnellen; so müssen neue Formen gesucht werden die Schäfchen innerhalb der eigenen Zäune zu organisieren! Der ganze Klamauk um religiösen Fanatismus der sich in Mordanschlägen immer regelmässiger kund tut trägt das seine bei und ist schlecht fürs Geschäft! 

 

Nach der UNO als Parlament der Politiker nun ein Parlament für unendliche religiöse Diskussionen und faulle Kompromisse?  Universal Religion: Schon lange wird daran herumgebastelt!Wir sprechen seit Oktober 2006, dass nach dem Fall und der Zerstörung „Babylons der  Grossen“ durch die Politiker diese eine „Universalreligion“ von Menschen für Menschen schaffen werden. Das WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS scheint eine Vorstufe zu sein, wir verwiesen seit Beginn 2004 regelmässig darauf.

 

Erstes Parlament der Weltreligionen tagte 1893 in ChicagoNun existiert auch noch seit 2009 das COUNCIL for a PARLIAMENT of the WORLD RELIGIONS. Dies hatte schon 1893 einen Vorgänger, der in Chicago tagte.

 

Da der Mensch ohne Beziehung zu Göttern nicht existieren kann, die Sehnsucht nach einem höchsten Wesen in uns fest existiert, das er in Not angerufen werden kann, dies ist uns mit Bestimmtheit in die Gene geschrieben und unterscheidet uns vom Tier!

 

Am 15. Januar war folgende Meldung in der TAZ-DE im Internet veröffentlicht worden, die genau in diese Richtung von Religionsverschmelzung zeigt. Wie fast immer steht im Zentrum Geld: Man bemüht sich im Namen Gottes (welchem?) um den Groschen derer, die noch in Menschenwerke glauben einzutreiben. Berlin geht dabei voran:

 

The House of One“ in Berlin:  Drei Religionen bauen gemeinsam

 

Am Petriplatz in Berlin-Mitte soll ein gemeinsames Bethaus für Christen, Juden und Muslime entstehen - ein Experiment mit ungewissem Ausgang.  [2]

 

In Berlin sammeln Christen, Juden und Muslime für einen gemeinsamen religiösen Bau: "The House of One".    Drei Steine für ein Hallelu... nein, wir wollen ja keine Religion bevorzugen (v. l. n. r.: Gregor Hohberg, Tovia Ben-Chorin, Kadir Sanci). Bild: dpa

 

BERLIN taz | Und siehe, aus dem Volk Gottes wurde eine Crowd, und die Crowd baute ein Haus. Das Haus des Einen. Crowdmäßiger ausgedrückt: The House of One.

 

   Wenn das jetzt unklar war, hier die Auflösung: Seit diesem Dienstag betreibt das interreligiöse Projekt "The House of One" ein Crowdfunding, um den Bau eines Multifunktionsgebäudes auf dem Petriplatz in Mitte zu ermöglichen. Darin, in ausgeklügelter räumlicher Verteilung: eine Synagoge, eine Moschee und eine Kirche, aber auch ein zentraler Veranstaltungsraum, in dem sich die Vertreter der drei monotheistischen Religionen sowie andere interessierte Berliner begegnen sollen.

 

   Mit einer sehr professionell gestalteten Website (house-of-one.org) wirbt der Ende 2011 gegründete Verein "Bet- und Lehrhaus Petriplatz Berlin e. V." um die Spendenbereitschaft der Berliner. Da es sich bei dem bereits vorliegenden Entwurf für das "House of One" um ein Gebäude aus Ziegelmauerwerk handelt, kann man - symbolisch, versteht sich - einen oder mehrere Steine im Wert von 10 Euro kaufen. Insgesamt müssen 43,5 Millionen Euro zusammenkommen.

 

Experiment am historischen Ort

 

   Nach außen hin hat das Projekt vor allem drei Gesichter: Gregor Hohberg, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde St. Petri-St. Marien, Tovia Ben-Chorin, Rabbiner der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, und Kadir Sanci - der Imam vertritt den muslimischen Verein "Forum für Interkulturellen Dialog" (FID). Den Anstoß gegeben haben die Kirchengemeinde und der Kirchenkreis Stadtmitte - sie wollten den historischen Petriplatz zwischen Auswärtigem Amt und Fischerinsel für das interreligiöse Experiment nutzen. An dem Ort, der als Berlins Keimzelle im Jahr 1237 gilt, sollen Christen, Muslime und Juden den respektvollen Gedankenaustausch einüben und gleichzeitig - säuberlich getrennt - die eigenen Kulte zelebrieren. Auch ein Zugang zu archäologischen Funden, den Grundmauern der mittelalterlichen Petrikirche sowie der Lateinschule Berlins, ist vorgesehen.

 

   "Wir hoffen, einen großen Teil des Geldes bis Anfang 2016 einsammeln zu können", erklärt Gregor Hohberg den ambitionierten Plan. Die Planungen der Architekten seien bereits jetzt so weit fortgeschritten, dass dann mit dem Bau begonnen werden könne. Das selbst gesteckte Ziel ist freilich hoch, und von den Institutionen, die hinter den Beteiligten stehen, wird es keine finanzielle Förderung geben.

 

   Im Gegensatz zu dem kleinen Verein FID und der Jüdischen Gemeinde, die seit Jahren mit Finanzproblemen kämpft, wäre die evangelische Landeskirche (EKBO) zu einer monetären Unterstützung sicherlich in der Lage. Allerdings, erklärt Hohberg, sei das gar nicht gewollt: "Wir sind eine Basisbewegung, bei der von Anfang an alles paritätisch gelaufen ist. Und wir wollen, dass das so bleibt." Keine Gruppe solle finanzielles Übergewicht gewinnen und mehr Einfluss haben als die anderen.

 

   Für den Fall, dass den Spendern die Puste schon früher ausgeht, hat der Verein bereits einen Plan B: Schon mit 10 Millionen Euro würde er nach eigenen Angaben einen ersten Bauabschnitt realisieren - ein Basisgebäude, das für bestimmte Zwecke bereits nutzbar wäre. Dann könnte in Ruhe weitergesammelt werden. Kommt allerdings noch weniger als dieser Betrag zusammen, sieht die Satzung vor, die Mittel für Projekte aufzuwenden, "die zum gegenseitigen Verständnis der Religionen beitragen".

 

Pläne und Maquette fpr das "House of ONE" in Berlin   So soll das "House of One" einmal aussehen - nur größer. Bild: dpa

 

Welche Rolle spielt Gülen?

 

   Das gegenseitige Verständnis ist der Dreh- und Angelpunkt, wahrscheinlich aber auch die Achillesferse des "House of One". Schon das Standing der Beteiligten ist sehr unterschiedlich: Mit der EKBO, die den Plan nach anfänglicher Skepsis unterstützt und auch bewirbt, hat das Projekt rund 1,3 Millionen protestantische Christen im Rücken. Auch die Berliner Katholiken, von denen vorerst niemand im Boot sitzt, begrüßen nach Angaben des Erzbistums-Sprechers die Idee ausdrücklich.

 

   Dagegen repräsentiert das FID ein sehr überschaubares Segment der zerklüfteten muslimischen Community: sunnitisch und türkischsprachig, sind seine Mitglieder zudem der Bewegung des im US-Exil lebenden türkischen Predigers und Islamgelehrten Fethullah Gülen zuzurechen. Gülen, dessen Anhänger ein internationales Netzwerk an Bildungseinrichtungen aufgebaut haben, firmiert als Ehrenvorsitzender des Vereins.

 

Der Islamgelehrte Türke Fethullah Gülen bei seiner Papstvisite   Die Idealisierung, die seine Anhänger Gülen entgegenbringen, hat bisweilen Züge von Heiligenverehrung. Und auch wenn er sich heute den friedlichen Dialog zwischen den Kulturen auf die Fahnen geschrieben hat, kursieren Texte aus den neunziger Jahren im Internet, in denen er antijüdische Töne anschlägt. Vielleicht erklärt das unter anderem die Zurückhaltung, mit der offenbar ein Teil der Jüdischen Gemeinde dem Religionen-Bündnis gegenübersteht. Auf ihrer Website gibt die Gemeinde bislang keinen Hinweis auf das Projekt.

 

   "Es gab von unserer Seite durchaus Überlegungen, wie wir mit dem Verhältnis des FID zu Gülen umgehen", sagt Maya Zehden, neben Rabbiner Ben-Chorin die zweite jüdische Vertreterin im Vorstand des Bethaus-Vereins. Es gebe aber wenige muslimische Gruppen, die für eine Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde offen seien, und man habe entschieden, die Zusammenarbeit nicht von der Figur des Ehrenvorsitzenden abhängig zu machen. "Es geht um die Zukunft und um den Dialog - und den führen wir mit den Personen, die am Projekt beteiligt sind."

 

   Über Gülens Verhältnis zum Judentum sagt Ercan Karakoyun, langjähriger Geschäftsführer des FID und seit kurzem Vorsitzender der Gülen-nahen Stiftung Dialog und Bildung, der Prediger habe seine frühere Meinung längst revidiert, auch durch viele Kontakte mit jüdischen Vertretern seit den neunziger Jahren. "Sein Bild des Westens, Israels und der USA war das Mainstream-Bild in der Türkei der neunziger Jahre, das durch die kemalistischen Regimes vermittelt wurde", so Karakoyun. Gülen habe heute eine andere Sichtweise, predige diese und setze sich aktiv für die Rechte von Juden und anderen Minderheiten ein.

 

   Im vergangenen Jahr kam es in der Türkei zu einem erbitterten Konflikt zwischen der Gülen-Bewegung und der ebenfalls religiösen Erdogan-Regierung, dessen Partei AKP lange mit dem Prediger an einem Strang gezogen hatte. Pfarrer Hohberg sagt, man habe das natürlich mit Bedauern verfolgt. Davon abgesehen sei das Verhältnis des Berliner FID zur Gülen-Bewegung sowie deren Inhalte eingehend überprüft worden - "dabei war auch unserem muslimischen Partner Klarheit sehr wichtig". Hohbergs Fazit: "Wir konnten nichts finden, was gegen das FID spricht."

 

Nicht alles ist vereinbar

 

   Aber was spricht überhaupt für ein gemeinsames Haus? Hartmut Zinser, Religionswissenschaftler an der Freien Universität, ist ein wenig skeptisch: Früher schon habe die Eröffnung gemeinsamer Gebetsräume für großes Interesse gesorgt, ihre praktische Bedeutung sei aber marginal geblieben. Letztlich komme es sehr auf die beteiligten Persönlichkeiten und ihr Engagement für die Sache an. Dass es ganz ohne Konflikte abgehen kann, bezweifelt Zinser: "Religionen geben Antworten auf die Frage 'Wie soll ich leben?', und diese Antworten fallen unterschiedlich aus. Im Einzelfall kann man sie nicht vereinbaren." Andererseits könnten die drei Gruppen sich im Alltag relativ leicht aus dem Weg gehen, da ihre regulären Zeremonien auf verschiedene Wochentage fallen.

 

   An Themen dürfte es Gottes Crowd also nicht mangeln. Die Frage ist eher: Redet sie wirklich miteinander?

 

Nun, wer auf Jehovas Wort vertraut und Jesus als den „Propheten gleich mir (Moses)“ angenommen hat, der kann die Worte unseres Hohepriesterkönigs im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ vollkommen verstehen. Jesus äusserte sie einer Samaritanerin gegenüber, welche unsicher war, wo nun die korrekte Anbetung Gottes erfolgen soll, im Tempel auf dem Berg Gerisim oder in Jerusalem?

 

Jesus belehrt die Samaritanerin am Brunnen von Sychar, dass nicht Tempel Gott zur Anbetung dienen, sondern Gebete mit "Geist und Wahrheit" gesprochen!  (Johannes 4:19-26)  Die Frau sagte zu ihm: „Herr, ich merke, daß du ein Prophet bist. 20 Unsere Vorväter haben auf diesem Berg angebetet; ihr aber sagt, daß in Jerusalem der Ort sei, wo man anbeten müsse.“ 21 Jesus sprach zu ihr: „Glaube mir, Frau: Die Stunde kommt, in der ihr den Vater weder auf diesem Berg noch in Jerusalem anbeten werdet. 22 Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn die Rettung ist aus den Juden [[(durch Jesus, den verheissenen Messias)]]. 23 Dennoch kommt die Stunde, und sie ist jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater mit Geist und Wahrheit anbeten werden; denn in der Tat, der Vater sucht solche als seine Anbeter. 24 Gott ist ein GEIST, und die ihn anbeten, müssen [ihn] mit Geist und Wahrheit anbeten.“ 25 Die Frau sagte zu ihm: „Ich weiß, daß der Messịas kommt, der Christus genannt wird. Wenn dieser gekommen ist, wird er uns alle Dinge offen verkünden. 26 Jesus sprach zu ihr: „Ich bin es, der mit dir redet.“

 

Weder eine Synagoge, noch eine Kirche, noch eine Moschee benötigt der wahre Anbeter Gottes! „Geist und Wahrheit“ braucht keine steinernen Andachtsstätten! Dazu genügt der Innenraum seines eigenen Hauses. Statt  Backsteine jenem Projekt für das „House of ONE“ zu spenden kann er die Mittel dazu nutzen, seine eigene Hausgemeinde komfortabler zu organisieren! Zum Beispiel fehlende Stühle besorgen, weil neue Glieder hinzukommen? Dann tut dies gemeinsam! Ist der Tisch zu klein, um gemeinsame Mahlzeiten einzunehmen, dann ergänzt ihn! Fehlt es an Tellern und Besteck? Dann bringe jeder das Seinige hinzu! Christen bilden grosse Familien und sind nicht ein „e.V.“, ein eingetragener Verein im Register der Nationen oder eine registrierte Religion, um Steuern zu sparen! Sie sind vielmehr im himmlischen Register notiert das Jesus führt, Teil des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“:

 

  (Offenbarung 1:20)  Was das heilige Geheimnis der sieben Sterne betrifft, die du auf meiner rechten Hand sahst, und der sieben goldenen Leuchter: Die sieben Sterne bedeuten [die] Engel [[(gr. aggelos = Boten; Vorsteher, Älteste)]] der sieben Versammlungen, und die sieben Leuchter bedeuten sieben [[(sämtliche)]] Versammlungen.

 

Jesus hält jeden Versammlungsältesten direkt in seiner Hand und führt ihn in geistigem Sinne an. Das war so zur Zeit des Johannes und ist ebenso in der Zeit von Jesu Wiederkehr! Da ist keinerlei Organisation in der Mitte ersichtlich, weder geweihte Priester, noch Bischöfe, Kardinäle oder ein weiterer Hoherpriester als höchster Führer! Dies bedeutet „christliche Freiheit“, zu der wir berufen sind! „Ihr seid natürlich zur Freiheit berufen worden, Brüder; nur benutzt diese Freiheit nicht als einen Anlaß für das Fleisch, sondern durch Liebe dient einander wie Sklaven.“ (Gal 5:13)

 

Dieses Register, das Jesus im Himmel führt kann auch niemand löschen. Nur Gott selbst entscheidet, wer ein „Abtrünniger“ ist, weil er Sein Wort missachtet und deshalb aus der „Buchrolle des Lebens“ herausradiert wird! Wird eine Hausversammlung zu gross, dann wird sie sich aufteilen und im Haus des dazu geeignetsten Bruders eine neue aufgebaut. Das braucht keine Spendensammlung von 43 Millionen Euro wie im obigen Fall! Wiederum helfen sich wahre Christen untereinander, nicht aus Geschäftstüchtigkeit, sondern um Jesu Gebot zu erfüllen sich jeden Sabbat in Gruppen zusammenzufinden und Gottes Festzeiten so einzuhalten, wie dies die ersten Christen einhielten, exakt den Schritten Jesu und jener der Apostel folgend! Der wahre geistige Tempel ist nahe seiner Fertigstellung! Vor Ende der 2300-Tagefrist Daniels [C1](Da 8:13, 14) wird der letzte „lebende Stein“ auserwählt sein! Paulus erklärt den Hebräerchristen, den „Ebioniten“, was uns den „Paulikanern“ ebenso gilt:

 

Der geistige Tempel den Hesekiel symbolisch für die kommende erdenweite Verwaltung in einer Vision sah  (Hebräer 12:22-24)  Sondern ihr habt euch einem Berg, Zion, genaht und einer Stadt [des] lebendigen Gottes, [dem] himmlischen Jerusalem, und Myriaden von Engeln, 23 in [der] allgemeinen Versammlung, und der Versammlung der Erstgeborenen, die in den [[(neuen)]] Himmeln eingetragen worden sind, und Gott, dem Richter aller, und dem geistigen Leben von vollkommen gemachten Gerechten 24 und Jesus, dem Mittler eines neuen Bundes, und dem Blut der Besprengung, das auf bessere Weise redet als Abels [Blut].

 

Ja, in der Taufe wurden wir mit dem sündenreinigenden Blut Jesu symbolisch besprengt, das uns „unverdienter Güte Gottes“ unterordnete. Seien wir uns dessen bewusst und anerkennen wir den eingeengten Weg der ins ewige Leben führt!

 

In diesem Sinne möchten wir Dir in Erinnerung rufen, dass nur ein genaues Verständnis der Worte in der Bibel, ohne diese zu verdrehen, wegzulassen oder hinzuzufügen uns der Wahrheit näherbringen. Vielmehr müssen wir uns bemühen jedes Teilchen korrekt einzureihen, wie in einem Puzzle, wo jedes einzelne Stück seinen vorherbestimmten Platz hat. So werden wir Jehova oder JHWH in der Weise heiligen Dienst darbringen, wie er dies von uns wünscht: „Mit Geist und Wahrheit!“, was erst mittels wahrem Verständnis möglich wird.

 

Wir wünschen Dir, lieber Bruder, liebe Schwester und liebe Interessierte einen segensreichen Sabbat und werden uns in zwei Wochen mit dem nächsten auferbauenden Thema melden.

 

 

„DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 

 

PS: Benutze den Link zum Hauptartikel:

 

Erkennst Du den tieferen Sinn des Wortes Gottes?

 

2.Teil:  Worte haben Einfluss auf unser Verhalten! Erkennst du den richtigen Wortsinn?

E-Mail www.harmagedon.com.ar

Einen Grossteil der zunehmenden Schar von neuen Lesern unseres wöchentlichen E-Mails „Brief an Brüder“ verdanken wir der Meldung neuer Mailadressen von Verwandten, Bekannten und Freunden, was an dieser Stelle verdankt sei. Es sind ihrer inzwischen viele Tausende! Die durch Links offerierte Literatur ist vollkommen kostenlos. Wir fordern weder einen „Zehnten“ noch bitten wir um Spenden noch werden wir von dritter Seite her finanziert, weil wir dasselbe System der ersten Christen verwenden, das Jesus bereits den Aposteln empfahl: „Kostenfrei habt ihr erhalten, kostenfrei gebt!“ (Mat 10:8)

 



[1] http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/28113/Default.aspx?utm_source=news&utm_medium=email&utm_campaign=israel%20heute%20-%20Newsletter&utm_content=1172

[2] http://www.taz.de/!139899/