Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-15.05.29  Ehe I

 

 

Artikel: 5.6.2 Die Ehe: Ein Bund für das ganze Leben?

 

1.Teil: Die Ehe, eine Last oder eine beglückende Herausforderung?

 

 

Bariloche,  29. Mai 2015

 

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

Liebe Suchende nach unverfälschter Wahrheit

 

Laut Statistiken gibt es im deutschsprachigen Raum immer weniger Eheschliessungen vor dem Standesamt, was natürlich von der Scheidungsindustrie der Rechtsanwälte und Richter, der Sachverständigen und so vieler anderer Sparten die am grossen Geschäft beteiligt waren mit Wehrufen zur Kenntnis genommen wird! Die durch die Presse gezogenen Fälle von Scheidungen prominenter Stars, Politiker und selbst religiösen Führungspersonen hat die Welt aufhorchen lassen: Jedes Hürchen und jeder Gigolo konnte am Tag der Ehescheidung vom Richter hohe Abgeltungssummen erwarten. Ruf, Ansehen und langjährige Investitionen der hart Arbeitenden wurden und werden weiterhin oft zerstört!

 

Verschwende deine JugendMit offenen Worten beschreibt König Salomo die Hintergründe:

 

(Sprüche 5:18-23)  Möge sich dein [[Samen-]]Wasserquell als gesegnet erweisen, und freue dich mit der Ehefrau deiner Jugend, 19 einer liebenswerten Hindin und einer anmutigen Gemse. Ihre Brüste mögen dich zu allen Zeiten berauschen. Durch ihre Liebe mögest du fortwährend im Taumel sein. 20 Warum also solltest du, mein Sohn, mit einer Fremden im Taumel sein oder den Busen einer Ausländerin umarmen? 21 Denn die Wege des Mannes sind vor den Augen Jehovas, und er betrachtet alle seine Bahnen. 22 Seine eigenen Vergehungen werden den Bösen fangen, und in den Stricken seiner eigenen Sünde [[(Gesetzesverletzung)]] wird er gefaßt werden. 23 Er wird es sein, der sterben wird, weil keine Zucht da ist und [weil] er in der Fülle seiner Torheit irregeht.

 

Die Ehe mit der „Ehefrau deiner Jugend“ wird von Salomo als erstrebenswert dargestellt! Das zuchtlose Verhalten von heute, wo Hurerei offen gelobt und ausgelebt wird kann und wird nicht ohne negative Folgen bleiben! Salomo bezeichnet es als „Fülle der Torheit“, der Gott für den Moment zuschaut ohne selbst aktiv einzuschreiten, dessen Folgen am Höhepunkt des moralischen Zerfalls der Gesellschaft aber sein eigenes Handeln herausfordern werden! Nicht umsonst vergleicht Jesus die Tage seiner Widerkehr mit der Zeit Sodoms und Gomorrhas! 

 

Je weiter die Heirat eines Paares hinausgeschoben wird, desto weniger Anpassungsfähigkeit haben beide. Die Chance, dass eine Ehe hält hängt davon ab, ob beide bereit sind die göttlichen Spielregeln einzuhalten, um sich Liebe und Treue zu schenken! Wer nun gibt uns diese Spielregeln, nach denen wir zu handeln haben? Wir können jene des „Gottes dieses Systems“ erwählen, ein „breiter Weg, der in die Vernichtung führt“ oder die anderen, unseres Schöpfers, der uns Grenzen auferlegt und Vorgaben gibt die Seinen Segen hervorbringen!

 

(Prediger 12:1)  Gedenke nun deines großen Schöpfers in den Tagen deines Jünglingsalters, bevor die unglücklichen Tage herankommen oder die Jahre sich eingestellt haben, da du sagen wirst: „Ich habe kein Gefallen daran“; ...

 

The sience of SexappealHeutige Frauen wissen ihre Reize gut auszuspielen und muskelprotzende Männer ziehen den Blick der Frauen auf sich! Ewige Jugend und Sexappeal stehen hoch im Kurs, wehren uns beständig durch Propaganda in Erinnerung gerufen! Erotik triumphiert. Der Preis, den es kostet Gottes Rat zu missachten und sich statt in „den Tagen des Jünglingsalters“, nach deren ersten Blüte zu verheiraten, kann äusserst schmerzhaft werden. Viele Frauen und Männer schieben das Heiratsalter hinaus, weil sie das Leben „in vollen Zügen“ geniessen möchten oder sie sich hohe Ziele setzen, was Ausbildung und Lebensstil angehen. Immer mehr wird von jedem von uns erwartet! 

 

Heute in den Bund der Ehe in Jungfräulichkeit zu treten wird von vielen verlacht. Wer immer mit um die Zwanzig heiratet, der wird schon fast scheel angesehen. Es gilt als das Verwerfen der Freuden, die das Ausleben der Jugend ohne moralische Grenzen mit sich bringt: Salomo ist hier anderer Meinung: „... freue dich mit der Ehefrau deiner Jugend“! Heute warten Frauen wegen Beruf und Karriere oft bis in die dreissig und darüber, ehe sie sich den „Führerschein“ in der Ehe auf dem Standesamt einholen.

 

Künstliche BefruchtungEinige Frauen lassen sich ausgereifte Eier aus dem Eierstock entnehmen, um sie später, wenn sie Lust auf ein Kind haben künstlich zu besamen und sich oder einer Leihmutter einpflanzen zu lassen. Vaterschaft wird dadurch verdunkelt, die Frau übt Gewalt über ihren Leib aus! Die heutige Wissenschaft macht fast alles möglich und achtet bestimmt nicht auf Gottes klare Grenzen! Seit es Empfängnisverhütungsmittel gibt hat sich alles verändert: Das Tabu über der Heiligkeit der Ehe und der Fruchtbarkeit wurde seither auf immer mehr Gebieten gebrochen! Das Wort „Hurerei“ muss bestimmt auch auf die neue Form der künstlichen Befruchtung übertragen werden, welche ein „widernatürlicher Gebrauch“ menschlicher Fortpflanzung entspricht! Die Worte zu Beginn der Bibel sind nicht nur in Vergessenheit geraten, sondern gar in Verruf gekommen!

 

(1. Mose 1:27, 28)  Und Gott ging daran, den Menschen in seinem Bilde zu erschaffen, im Bilde Gottes erschuf er ihn; männlich und weiblich erschuf er sie. 28 Auch segnete Gott sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde, und unterwerft sie [euch], und haltet [euch] die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel untertan und jedes lebende Geschöpf, das sich auf der Erde regt.

 

Der Prozess der Fortpflanzung, des Fruchtbarseins war von Gott geschaffen worden, damit die „Ehe ehrbar“ sei, der Fortbestand der Menschheit gewährt bleibt: „Die Ehe sei ehrbar unter allen, und das Ehebett sei unbefleckt, denn Gott wird Hurer und Ehebrecher richten.“ (Heb 13:4) Was Gott zusammengefügt, damit es „ein Fleisch“ werde, wird in Ehren gehalten auch seinen Segen bewirken! Wer aber dem „Gesetz des Fleisches“, seinen Begierden frönt, der wird „vom Fleische Vernichtung“ ernten! Wir sollten nicht der Worte Gottes spotten! Das taten frühere Generationen schon und ernteten ihren Untergang!

 

Homosexualität findet breite Anhängerschaft! (Römer 1:26, 27)  Deshalb übergab Gott sie schändlichen sexuellen Gelüsten, denn sowohl ihre weiblichen Personen vertauschten den natürlichen Gebrauch von sich selbst mit dem widernatürlichen; 27 und desgleichen verließen auch die männlichen Personen den natürlichen Gebrauch der weiblichen Person und entbrannten in ihrer Wollust zueinander, Männliche mit Männlichen, indem sie unzüchtige Dinge trieben und an sich selbst die volle Vergeltung empfingen, die ihnen für ihre Verirrung gebührte.

 

Keine Frage wie Jehova über Homosexuelle und Lesben urteilt! Lassen wir uns vom Zeitgeist nicht vereinnahmen! Auch grosse Mehrheiten, welche heute solches als „Freiheit der Wahl“ befürworten werden Gottes Gericht nicht abzuwenden vermögen!

 

Schwangerschaftsabbruch bleibt Mord: Ärzte und Krankenhäuser machen sich in gleicher Weise mitschuldig! Wie auch immer anderslautende Antworten der „Weisen dieses Systems“ lauten mögen, die Worte des Paulus gelten auch heute: „Denn es steht geschrieben: ‚Ich will die Weisheit der Weisen zugrunde richten, und die Intelligenz der Intellektuellen will ich beseitigen.‘ Wo ist der Weise? Wo der Schriftgelehrte? Wo der Debattenredner dieses Systems der Dinge? Hat Gott nicht die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht?“ (1.Kor 1:19, 20) lauten mögen!

 

Joseph unterwies seinen Erstgeborenen Jesus in frühem Alter in den Schriften!Das Alter für geistige Reife, welche zur Ehe und den darauf folgenden Herausforderungen notwendig sind, diese waren und sind bis heute von Kultur zu Kultur unterschiedlich. Das jüdische System, wo der Vater die Kinder von frühester Kindheit an erziehen musste, um Gottes Rechtsmassstab zu kennen, dessen Anstrengungen brachten positive Früchte im Reifeprozess der Kinder. Sie lernten sehr früh ihre Eltern zu ehren und ihnen dienstbar zu sein. Die Mädchen waren im Haushalt und in der Betreuung der jüngeren Geschwister beteiligt, die Söhne halfen schon früh dem Vater bei seinem Handwerk. So etwas wie die heute als verpönte Kinderarbeit zu betiteln, gab es nicht: Jeder musste dem Alter entsprechend Hand anlegen, dies im eigenen Haus und deren Umgebung oder nahen Verwandten helfen. Saat und Ernte waren Arbeit für alle Familienglieder. Es war ein Ausbildungssystem das auf praktische Anwendung des Erlernten ausgerichtet war! Im kommenden System wird dies erneut so sein! Unser heutiges Schulsystem wird bestimmt in dieser Form enden! Ein Buchtitel lautet: „Dummheit ist lernbar“!

 

Jesus wurde der Zimmermann genannt, der seinen Beruf vom Vater erlernt hatteGenau so war es im Falle Josephs, der sein Handwerk als Zimmermann bestimmt schon früh von seinem Vater gelernt hatte und dies seinem Sohn Jesus genauso beibrachte. Auch bei Maria mag es ähnlich gewesen sein, die in ihrem Haus ihrer Mutter bei den täglichen Verrichtungen zur Hand ging und später Söhne und Töchter mithelfen liess, Jesus als Erstgeborener und Ältester der Geschwister eingeschlossen!

 

Markus bestätigt diese Form der Grossfamilie auch im Falle von Joseph und Maria. Dass diese Frau „ewige Jungfrau“ war, ist ein katholisches Ammenmärchen, um ihren Status als „Gottesmutter“ zu unterstreichen.  Alle Lehren die im Gefolge des Abfalls ab dem Konzil von Nicäa aufkamen, um die dort entwickelten Lügen über Jesu Status innerhalb der Dreieinigkeit auszuschmücken!

 

In der Heimatsynagoge von Nazareth war man über Jesu weisheit und seine Machttaten höchst erstaunt (Markus 6:1-3)  Und er [[(Jesus)]] ging von dort weg und kam in sein Heimatgebiet [[(von Nazareth)]], und seine Jünger folgten ihm. 2 Als es Sabbat wurde, fing er an, in der Synagoge zu lehren; und die meisten derer, die ihm zuhörten, waren höchst erstaunt und sagten: „Woher hat dieser Mensch diese Dinge? Und warum sollte diesem diese Weisheit gegeben worden sein und [sollten] solche Machttaten durch seine Hände vollbracht werden? 3 Ist dieser nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder des Jakobus und des Joseph und des Judas und des Sịmon? Und sind nicht seine Schwestern hier bei uns?“ So begannen sie Anstoß an ihm zu nehmen.

 

Jesus wurde von seiner Gemeinde mit „dem Zimmermann“ identifiziert! Bis er dreissig war übte er im Hause des Vaters diesen Beruf aus! Maria hatte zu jener Zeit zumindest bereits sieben Kinder, neben Jesus: Vier Söhne, Jakobus, Joseph, Judas und Simon, sowie wenigstens zwei Töchter oder gar mehr! Es war eine vollkommen normale Familie für ihre Zeit und fiel durch nichts Aussergewöhnliches auf.

 

Jesus aber stach hervor, wegen seinen Werken der Heilungen usw., seiner ausserordentlichen Weisheit, die er offen in seiner Heimatstadt Nazareth zeigte, als er am Sabbat in ihrer Synagoge lehrte! Das aber rief den Widerstand jener hervor, die dort in Rang und Ehre standen, weil Jesu Worte ohne deren Ausbildung genossen zu haben zeigte, dass er von Gott her Erkenntnis hatte und ein Talent besass diese weiterzuvermitteln!

 

Drehen wir den Film nun etwas zurück und schauen darauf, dass zu jenem Zeitpunkt gewichtige Veränderungen von Seiten der herrschenden Nation Rom erfolgten: Als Maria in ihrer Jugend von vielleicht fünfzehn bis siebzehn Jahren durch heiligen Geist schwanger wurde, da herrschte der Kaiser Augustus auch im Heiligen Land, das zu Syrien gezählt wurde. Er war es, der ab jenem Zeitpunkt eine Volkszählung im ganzen Reiche forderte, „der ganzen bewohnten Erde“. Lukas beschreibt diese Details:

 

Die Verordnung des Cäsar Augustus zur Einschreibung diente Steuerzwecken (Lukas 2:1-7)  In jenen Tagen nun ging eine Verordnung von Cäsar Augụstus aus, daß die ganze bewohnte Erde eingeschrieben werde 2 (diese erste Einschreibung fand statt, als Quirịnius Statthalter von Syrien war); 3 und alle Leute zogen hin, um sich einschreiben zu lassen, jeder in seine eigene Stadt. 4 Natürlich ging auch Joseph von Galilạ̈a aus der Stadt Nạzareth nach Judạ̈a zur Stadt Davids hinauf, die Bẹthlehem genannt wird, weil er aus dem Hause und der Familie Davids stammte, 5 um sich mit Maria einschreiben zu lassen, die ihm, wie versprochen, zur Ehe gegeben worden und jetzt hochschwanger war. 6 Während sie dort waren, wurden ihre Tage voll, daß sie gebären sollte. 7 Und sie gebar ihren Sohn, den erstgeborenen, und sie band ihn in Wickelbänder ein und legte ihn in eine Krippe, weil es im Unterkunftsraum keinen Platz für sie gab.

 

Obwohl Maria dem Joseph „zur Ehe gegeben worden war“, gab es bisher keinerlei Aufzeichnung in öffentlichen Registern davon, noch war die Ehe vollzogen. Darum antwortete sie dem Engel Gabriel, der ihr die Geburt Jesu ankündigte: „Wie soll dies sein, da ich keinen ehelichen Verkehr mit einem Mann habe?“ (Lu 1:34) Der Engel erklärte ihr durch „Gottes Geist“ und Joseph wurde informiert, dass er nun die schwangere Maria als Ehefrau zu sich nehmen solle: Bis zu jenem Datum gab es kein Eheregister!

 

Der heutige Staat offeriert doch gewisse Vorteile denen, die offiziell heiraten, was von derselben Clique von Rechtsgelehrten ausgedacht und im Parlament der jeweiligen Länder durchgepaukt wurde, die an der kirchlichen und staatlichen Hochzeit bereits verdienen und am späteren Scheiden der Ehen erneut Gewinne machen! Davon mehr in den kommenden Briefen!

 

War dies aber immer so? Wo und wie begann das Eheregister das doch zur Zeit Adams nicht existiert hatte und auch durch Gott nicht Mose im GESETZ vorgeschrieben ward! Es wurde durch sie Sumerer eingeführt, die das alte Babel bauten! Schauen wir doch zurück:

 

Als Jesus an der Hochzeit zu Kana den Wein durch ein Wunder vermehrte, stand nichts davon geschrieben, dass jenes Hochzeitspaar sich in der Synagoge oder dem Rathaus der Stadt hätte trauen lassen! Die zwei Familien des Mannes wie der Frau bildeten die Trauzeugen!

 

Jesus verwandelte an der Hochzeit zu Kana Wasser in Wein (Johannes 2:1-11)  Nun fand am dritten Tag ein Hochzeitsfest in Kạna in Galilạ̈a statt, und die Mutter Jesu war dort. 2 Jesus und seine Jünger waren ebenfalls zum Hochzeitsfest eingeladen.

3 Als der Wein ausging, sagte Jesu Mutter zu ihm: „Sie haben keinen Wein.“ 4 Aber Jesus sagte zu ihr: Was habe ich mit dir zu schaffen, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. 5 Seine Mutter sagte zu den Dienern: „Was immer er euch sagt, tut.“ 6 Nun waren dort sechs steinerne Wasserkrüge gemäß den Reinigungsvorschriften der Juden aufgestellt, von denen jeder zwei oder drei Maß [[(oder Bath = 22 Liter)]] Flüssigkeit fassen konnte. 7 Jesus sprach zu ihnen: „Füllt die Wasserkrüge mit Wasser.“ Und sie füllten sie bis zum Rand. 8 Und er sprach zu ihnen: „Schöpft nun davon, und bringt es dem Festleiter.“ Da brachten sie es. 9 Als nun der Festleiter das Wasser kostete, das zu Wein geworden war, aber nicht wußte, woher er kam, obwohl die Diener, die das Wasser geschöpft hatten, es wußten, rief der Festleiter den Bräutigam 10 und sagte zu ihm: „Jeder [andere] Mensch stellt zuerst den vortrefflichen Wein auf und, wenn die Leute trunken sind, den minderwertigeren. Du hast den vortrefflichen Wein bis jetzt aufbehalten.“ 11 Jesus tat dies in Kạna in Galilạ̈a als [den] Anfang seiner Zeichen, und er machte seine Herrlichkeit offenbar; und seine Jünger glaubten an ihn.

 

Maria übte Glauben in Jesus aus als Gottes Sohn. Dennoch verdeutlichte Jesus ihr die Stellung die sie einnahm ohne ihr Schmerz zuzufügen, wie ihr weiterer Auftrag an die Diener zeigt. Nicht sie hatte ihm Aufträge zu erteilen! Wie wir etwas aussprechen hat somit grosse Wirkung auf jene, welche den Tadel anzunehmen haben!

 

Im bibelerklärenden Werk „EINSICHTEN IN DIE HEILIGE SCHRIFT“ wird gezeigt, wie eine Heirat damals zur Zeit Jesu in Israel wirklich stattfand:

 

Hochzeitsfeier (Gleichnisse der Brautjungfrauen) [1]

 

Wer sind die Brautjungfrauen, die den Bräutigam erwarten, wenn er von der Hochzeit zurückkehrt?   Zur damaligen Zeit bildete die feierliche Überführung der Braut aus dem Haus ihres Vaters in das Haus ihres Bräutigams oder das Haus seines Vaters einen  bedeutenden Bestandteil der Hochzeitsfeier. Der Bräutigam verließ am Abend in seiner besten Kleidung sein Haus und begab sich in Begleitung seiner Freunde zur Wohnung der Brauteltern. Von dort bewegte sich der Festzug zum Haus des Bräutigams, begleitet von Musikanten und Sängern und gewöhnlich auch von Personen, die Lampen trugen. Die Menschen, die den Weg säumten, zeigten gewöhnlich großes Interesse für den Festzug, und einige schlossen sich ihm an, besonders Mädchen, die Lampen trugen (Jer 7:34; 16:9; Jes 62:5). Da kein Grund zur Eile bestand, konnte es spät werden, und einige, die am Weg entlang warteten, mögen schläfrig geworden und eingeschlafen sein. Den Gesang und die Freudenrufe konnte man wahrscheinlich schon von weitem hören, so daß diejenigen, die wach geblieben waren, sie vernahmen und riefen: „Der Bräutigam ist da!“ Wenn dann der Bräutigam und seine Begleitung ins Haus gegangen waren und die Tür geschlossen worden war, war es für säumige Gäste zu spät hineinzukommen. Die Lampen, die zum Festzug mitgenommen wurden, waren Öllampen und mußten immer wieder nachgefüllt werden.

 

Kommen wir vom Exkurs wie eine Heirat in biblischen Zeiten aussah und dem Gleichnis der Brautjungfrauen, (das auch auf die Endzeit Anwendung findet) zurück zum Cäsar und seinen Regeln. Es interessiert uns respektive auf der anderen Seite, was Gottes GESETZ diesbezüglich zu Hochzeitsformalitäten wirklich fordert: Das einzige ist Jungfräulichkeit von Braut und Bräutigam bis zum Ehestand!

 

Innerhalb festgefügter Gruppierungen wie Städte oder Dörfer mag die obige Beschreibung recht nahe an die Tatsachen heranreichen. Im Falle Jesus, seiner Wiederkehr und Hochzeit mit seiner „Braut“ wird es bestimmt nicht so sein. Auch während Zeiten von Verfolgung und Israels Vertreibung war solches nicht möglich!

 

Der Bräutigam hält die Hand seiner BrautLukas erklärt den Ablauf während der „grossen Drangsal“, wo Jesus sich mit seinen frühauferstandenen Aposteln, „der Braut, der Frau des Lammes“ (Off 21:9) durch seinen „neuen Bund“ vereinen wird, der wie eine „Hochzeit“ ist. Die Apostel blieben doch Jesus treu bis in den Tod und führten seinen Auftrag aus! Die Frühauferstandene „Frau“ muss doch vor Satans Zugriff für 1260 Tage in die „Wildnis“ fliehen, wo sie einen von Gott bereiteten Platz hat, fern vom Zugriff von Satans System (Off 12:6). Der Auftrag an jene, welche Jesus zurück erwarten lautet:

 

(Lukas 12:35, 36)  Eure Lenden seien umgürtet und eure Lampen brennend, 36 und ihr selbst, seid Menschen gleich, die auf ihren Herrn warten, wenn er von der Hochzeit zurückkehrt, damit sie ihm, wenn er ankommt und anklopft, sogleich öffnen.

 

Die „Hochzeit“ muss daher am Ort der Flucht in der „Wildnis“ stattgefunden haben, nur  zwischen Jesus und der auserwählten, getreuen „Braut“, denn Jesus kommt ja von dort her. Die zehn  (= Gesamtzahl) Brautjungfrauen sind jene, die sich dieser Dinge bewusst sind und ihn mit „brennendem Licht“ um Mitternacht erwarten! Nur die fünf Verständigen von ihnen haben aber genügend Öl (Verständnis) für ihre Lampen und gehen dem Bräutigam entgegen, beim Ruf um Mitternacht: „Der Bräutigam ist da, geht hinaus, ihm entgegen!“ Mitternacht bedeutet mitten in der „grossen Drangsal“, wo tiefste geistige Finsternis herrscht:

 

Alle Brautjungfrauen schliefen, als sich der Brätigam um Mitternacht nahte: Nur fünf waren verständig und hatten Öl bei sich (Matthäus 25:1-6)  Dann wird das Königreich der [[(neuen)]] Himmel zehn [[(= Gesamtzahl der lebenden „Sklaven“ Jesu)]] Jungfrauen gleich werden, die ihre Lampen nahmen und auszogen, dem Bräutigam entgegen. 2 Fünf von ihnen waren töricht, und fünf waren verständig. 3 Denn die törichten nahmen wohl ihre Lampen, nahmen aber kein Öl mit sich, 4 die verständigen dagegen nahmen samt ihren Lampen Öl in ihren Behältern mit. 5 Während der Bräutigam noch ausblieb, nickten sie alle ein und begannen zu schlafen. 6 Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: ‚Der Bräutigam ist da! Geht hinaus, ihm entgegen!

 

Beachten wir, dass die „Brautjungfrauen“ ihn nicht Zuhause erwarten, sondern ihm entgegen eilen! Nur Lukas aber erwähnt, dass Jesus „von der Hochzeit her“ kam! Diese fand weder in einer Synagoge, noch auf einem Standesamt statt. Es wird auch nichts von „Zeugen“ berichtet, welche das Ja-Wort bestätigen würden, denn Gott selbst ist Zeuge jenes Bundesschlusses oder Gelöbnisses! Aufgrund von früheren Ankündigungen wussten jene „Brautjungfrauen“ was kommen würde, ohne exakte Kenntnis, wann der Herr von jener Feier zurückkehren würde! Psalm 110, der von Jesu Einsetzung über seine Feinde spricht, was zum Teil im Himmel, zum andern Teil auf der Erde redet gibt einen Hinweis:

 

(Psalm 110:5-7)  Jehova selbst zu deiner [[(Jesu)]] Rechten

Wird gewiß Könige [[(die „wilden Tiere“ der Politik, die „zehn Hörner“ des siebenköpfigen „wilden Tieres“)]] zerschmettern am Tag seines Zorns [[von Harmagedon [[B3]].  

6 Er wird Gericht üben unter den Nationen [[(Mat 25:31-46)]];

Er wird [[(am Tag Harmagedons)]] eine Fülle von Leichen verursachen.

Er wird bestimmt das Haupt über ein volkreiches Land [[(den „König des Südens“ (Da 8:25))]] zerschmettern.  

7 Aus dem Wildbach wird er unterwegs trinken. Darum wird er [sein] Haupt hoch erheben [[(zufolge seiner (Jesu) „Heirat“ mit der „Braut des Lammes“)]].

 

Nach dem Gerichtstag aber vor der Endschlacht Harmagedons werden jene „Jungfrauen“ auserwählt, die mit „Licht“ ihrem Herrn entgegeneilten, weil sie sich klar bewusst waren, dass jene Vereinigung „Braut“ und „Bräutigam“ im „Wildbachtal“ stattgefunden hat. Sie kannten zwar jenen Ort nicht! Sie mussten warten, bis der Bräutigam zu ihnen kommt, um sie mit hinein zum Fest zu nehmen: Ihrer Einweihung zu Priesterkönigen in Jerusalem auf dem Berg Zion [Bb; a]. Das kann erst nach der Erstauferstehung sein, wenn alle „Brautjungfrauen“ vereint sind!

 

"Tag des Herrn", Berg Zion und Stadt Jerusalem: Die kommende Einweihung des geistigen Tempels und der 144.000 Priester

 

Jene mit „Licht“ sind es, die als „Auserwählte“, als „Jungfräuliche“ erst nach Harmagedon zur Feier des „Abendessens“ hineingelassen werden, wo Jesus sie als die „neuen Himmel“, als die „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ auf deren eigene „Verlobung“ mit Jehova vorbereitet: Als das „Israel Gottes“ (Hos 2:19, 20). Jene, die, von Jesus bei seiner Wiederkehr zur Erde eingesammelt werden, weil sie inzwischen „versiegelt“ wurden (Jes 66:19, 20; Mat 24:40-42; Off 7:1-8). Zeitliche Einordnung im Ablauf der Ereignisse bringt auch hier Klarheit!

 

Die "Braut, die Frau des Lammes" hat sich bereit gemacht (Offenbarung 19:7-9)  Freuen wir uns und frohlocken wir, und verherrlichen wir ihn, denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau [[(die frühauferstandenen Apostel)]] hat sich bereit gemacht. 8 Ja, es ist ihr gewährt worden, in hellglänzende, reine, feine Leinwand gehüllt zu werden, denn die feine Leinwand stellt die gerechten Taten der Heiligen dar.“

9 Und er sagt zu mir: „Schreibe: Glücklich sind diejenigen [[144.000 Brautjungfrauen]], die zum Abendessen der Hochzeit des Lammes eingeladen sind.“ Auch sagt er zu mir: „Dies sind die wahren Worte Gottes.“

 

 Ja, noch während der grossen Drangsal kommt die Hochzeit des Lammes und „seine Frau hat sich bereit gemacht“. Auch hier ist die Ehe ein Bündnis, so wie es Jesus den Aposteln nach dem Abendmahl versprochen hatte: „Ihr aber seid es, die in meinen Prüfungen mit mir durchgehalten haben; und ich mache einen Bund mit euch, so wie mein Vater einen Bund mit mir gemacht hat, für ein Königreich, damit ihr an meinem Tisch in meinem Königreich eßt und trinkt und auf Thronen sitzt, um die zwölf Stämme Israels zu richten.“ (Lu 22:28, 29) Zusammen nehmen daraufhin Jesus und seine „Frau“ auf ihren Richterthronen die Versiegelung des lebenden Überrests vor, die noch vor Ende der 2300 Tagefrist Daniels beendet sein wird!

 

Das "Heilige" des geistigen Tempels wird vor Ablauf der 2300 Tagefrist Daniels fertiggestellt!

 

Hochzeit und „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ sind zwei unterschiedliche Dinge, was den Ort, den Zeitpunkt und die Beteiligten angeht! Es gilt gutes Unterscheidungsvermögen zu zeigen, weil es auch Muster für heutiges Heiraten ist! Beachten wir den Ablauf der Ereignisse:

 

Jesus als Erzengel Michael ist es, der die "Schafe von den Böcken trennt"Das Gericht „an der ganzen Erde“ ob wir auf Jesus hörten und handelten, Liebe zeigten oder gefühllos waren fällt auf den 14.Nisan. Dieser Tag war schon zuvor zwei Mal Gottes Gerichtstag: Zuerst beim Auszug an der Erstgeburt Ägyptens, Gott begann mit seinem Volk zu handeln. Dann beim Tod Jesu folgte das Ende des Bundes mit Levi, Satans Hinauswurf aus dem Kreis der 24 himmlischen Gekrönten (Joh 12:31) und Jesu Erhöhung als Hoherpriesterkönig sowohl im Himmel aus auch auf der Erde (Mat 28:18; Off 5:11, 12). Damit kam der Beginn des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ (Kol 1:13).

 

Erst danach folgt die „Hochzeit des Lammes“: An Pfingsten, am 6.Siwan nach dem Gerichtstag an den „Schafen und den Böcken“. Aus dieser „grossen Volksmenge“ heraus wird Jesus mit den Aposteln als „Richter der zwölf Stämme Israels“ den verbleibenden, den überlebenden Überrest versiegeln! Dieses Ereignis geschieht somit in der Wildnis in Zusammenarbeit von Jesus und seiner „Braut, der Frau des Lammes“, den Aposteln.

 

Johannes bestätigt diesen Ablauf in der Offenbarung! Somit geschehen das Gericht und die Versiegelung noch vor Harmagedon, weil jene Auserwählten doch lebend aus der „grossen Drangsal“ kommen, vor Ablauf der Frist, wo „das Heilige in seinem Rechten Zustand“ sein wird! (Off 7:14, 15)

 

(Daniel 8:13, 14)  Und ich hörte schließlich einen gewissen Heiligen reden, und ein anderer Heiliger sprach dann zu dem Betreffenden, der redete: Wie lange wird die Vision von dem beständigen [Opfer] und von der Übertretung, die Verwüstung verursacht, dauern, um sowohl [die] heilige Stätte [[(Christen sind ein „heiliger Tempel“ (1.Kor 3:16, 17))]] als auch [das] Heer [[(der Namenchristen „Babylons der Grossen“)]] zu Dingen der Zertretung zu machen? 14 Daher sagte er zu mir: „Bis zu zweitausenddreihundert Abenden [und] Morgen; und [die] heilige Stätte wird gewiß in ihren rechten Zustand gebracht werden.“

 

Das Versiegeln der Auserwählten beginnt somit nach Pfingsten nach dem Gerichtstag, weil zuvor schon beim Auszug aus Ägypten Gott den ehegleichen Bund mit Israel schloss. An Pfingsten 33 fiel heiligen Geist auf die hundertzwanzig Jünger und Petrus nutzte den ersten Schlüssel um das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ den Juden zu öffnen.

 

Menschenernte für die "neuen Himmel" und die "neue Erde"

 

Nun geht es um den Eintritt in das „Königreich des Vaters“ und die Vollzahl der 144.000 künftigen Priesterkönige zu erreichen, den „fünf (lebenden) verständigen Brautjungfrauen“! 

 

Wir haben somit zwei ehegleiche Bündnisse die voneinander unterschieden werden müssen: Die „Hochzeit des Lammes“ und dann die Verlobung Jehovas mit Seinem „Israel Gottes“, wenn Jesus ihm am 15. Tischri das Volk aus einer „königlichen Priesterschaft“ übergibt und der Vater diese als Sein persönliches Bundesvolk annimmt, weil jene alle „jungfräulich“ geblieben sind!

 

Was aber in Zeiten der Flucht, oder bei abgelegener Behausung weit weg vom nächsten Ort, wie wir eben sahen im Fall von Jesu „Hochzeit“? Was geschieht in Gruppen- und Kleinversammlungen wie „Inseln“ in der Endzeit? Steht das Gebot des Cäsars im Zentrum, das heute sowohl Zusammenleben ohne Trauschein wie auch mit offizieller Registrierung erlaubt? Jehovas GESETZ verlangt keine Einschreibung aber Christen sollen auch den weltlichen Autoritäten da untertan sein, wo jene Gottes Gebote respektieren!

 

Paulus gibt Rat auf beide Situationen ausgerichtet:

 

(1. Korinther 7:1, 2)  Was nun die Dinge betrifft, über die ihr geschrieben habt: Es ist für einen Menschen gut, keine Frau zu berühren; 2 doch wegen der weitverbreiteten Hurerei habe jeder Mann seine eigene Frau, und jede Frau habe ihren eigenen Mann.

 

Das Gelübde fest zur Frau zu halten und umgekehrt zum Mann geben sich die Eheleute selbst und gilt vor Gott als Bundesschluss. Besteht eine Versammlung, so werden die Vorsteher darüber informiert! Ein Hochzeitsfest kann ein gediegener Anlass sein, um öffentlich zu zeigen, dass das Paar Gottes Anforderungen erfüllt hat. Das „weisse Gewand“ soll doch Symbol der Jungfräulichkeit sein! Während der „grossen Drangsal“ kann eine grössere Feier wie zu Kana eher zur Ausnahme werden! Das Eheregister wird somit im Himmel geführt, ebenso wie Jehova von jedem ausserehelichen Geschlechtsverkehr Kenntnis hat, „der weitverbreiteten Hurerei“! Das „Buch des Lebens“ liegt in Jesu Verwaltung: Er schreibt ein und er löscht daraus!

 

Immer weniger Paare wollen sich standesamtlich oder vom Priester trauen lassen! Als Doppelverdiener zahlen sie viel höhere Steuern (Progression)Der Eintrag in ein staatliches Register muss heute, da, wo diese Freiheit gewährt wird, Angelegenheit jedes Paares sein: Die Bibel bezeichnet jene Institution doch als Teil des „wilden Tier“, als „Teil der Welt“, die in Harmagedon vergehen wird mit all ihren Registern! Denken wir daran, dass Cäsar Augustus den Grundstein hierzu legte mittels der Einschreibepflicht in ein staatliches Register: Zu Steuerzwecken! Jesu vollkommener Rat lautet:

 

(Matthäus 5:37)  Euer Wort Ja bedeute einfach ja, euer Nein nein; denn was darüber hinausgeht, ist von dem, der böse ist.

 

Die Katholische Staatskirche verlangte dann die kirchliche Trauung. Auch dort ging es ums Geld, denn der Pomp den sie zu Hochzeiten bot liess sie sich auch bezahlen!

 

Das GESETZ Jehovas hingegen besagte etwas anderes: Dass jedes männliche Kind am achten Tag beschnitten werden musste! Am vierzigsten Tag musste der männliche Erstgeborene im „Zelt der Zusammenkunft“ und später im Tempel in Jerusalem den Priestern gezeigt werden, die nun ein Register darüber führten. Ein Opfer war dazu verlangt. Jehova tauschte zu Beginn die Erstgeborenen gegen den Stamm Levi aus, dieser sollte die priesterlichen Pflichten übernehmen und im „Zelt der Zusammenkunft“ Ihm dienen und die Ordnung im Volk aufrecht erhalten!

 

Der Erstgeborene der Schafe wie der Rinder gehören Jehova!Jehova beanspruchte im GESETZ Mose zudem für sich, dass dieser Erstgeborene später innerhalb der Sippe die priesterliche Rolle als „Haupt“ übernehmen sollte. Der Stamm Levi blieb im Dienst des Tempels.

 

Dies hatte selbst mit den Tieren eine Bewandtnis, wo deren erstgeborener Schafsbock oder Stier Gott geopfert werden musste! Das durfte nicht mit Widerwillen geschehen, weil JHWH darauf Seinen Segen gab!

 

(2. Mose 22:29, 30)  Deinen vollen Ertrag und den Überfluß deiner Presse sollst du nicht zögernd geben. Den Erstgeborenen deiner Söhne sollst du mir geben. 30 So sollst du mit deinem Stier und mit deinem Schaf verfahren: Sieben Tage wird es bei seiner Mutter bleiben. Am achten Tag sollst du es mir geben.

 

Gottes Steuersystem sah somit ausser dem Zehnten der Ernte auch weitere Abgaben vor, welche der amtierenden Priesterschaft und den Leviten zu Gunsten kamen, um ihre Verwaltungsfunktion und ihre Richterdienste ohne zusätzliche Kosten ausser dem Zehnten auszuführen.

 

Für das Passahmahl bestand eine weitere Regelung, was das Erstgeborene der Herde betraf. Ein Hinweis auf ein kommendes weit grösseres Schlachtopfer, jenes von Jesus, das alle übrigen Opfer beenden würde, weil es Sünde auszulöschen vermag:

 

(5. Mose 15:19-23)  Jede männliche Erstgeburt, die in deiner Rinderherde und in deiner Kleinviehherde geboren werden wird, solltest du Jehova, deinem Gott, heiligen. Du sollst mit der Erstgeburt deines Stiers keinen Dienst tun noch die Erstgeburt deines Kleinviehs scheren. 20 Vor Jehova, deinem Gott, solltest du es Jahr für Jahr an dem Ort essen, den Jehova erwählen wird, du und deine Hausgenossen. 21 Und falls es sich erweisen sollte, daß ein Gebrechen daran ist, indem es lahm oder blind ist, irgendein schlimmes Gebrechen, sollst du es Jehova, deinem Gott, nicht opfern. 22 Innerhalb deiner Tore solltest du es essen, der Unreine und der Reine zusammen, wie die Gazelle und wie den Hirsch. 23 Nur sein Blut sollst du nicht essen. Auf die Erde solltest du es ausgießen wie Wasser.

 

Gottes GESETZ gab klare Richtlinien für Israel und alles endete mit einem geistigen Sinn dahinter! Dieser Sinn musste von den Priestern bei den Feiern verkündet werden, wo die ganze Familie anwesend sein musste.

 

Im neu bearbeiteten 1.Teil des NEWSLETTER über die Ehe und Gottes Planung für die Menschen gehen wir auf viele tiefe Zusammenhänge ein, die nur wenigen Menschen wirklich bewusst sind! Unser System ist ehefeindlich aufgebaut, weil der Staat absolute Kontrolle über uns Menschen ausüben will. Dazu muss er die Ehebande schwächen, durch hohe Steuern, dass beide arbeiten müssen und er bietet dafür ein Ausbildungssystem, das bereits die Kinder weit näher zum Atheismus und Agnostizismus oder gar zur multireligiösen Kultur verführt, wie echte biblische Grundlagen in sie zu legen!

 

Wir laden Dich ein, lieber Bruder, liebe Schwester und liebe Interessierte, dass Ihr Euch mit diesen Themen in ihre Tiefe befasst, um Gottes Standpunkt zu erkennen und ihn zur Anwendung zu bringen!

 

Artikel: 5.6.2 Die Ehe: Ein Bund für das ganze Leben?

 

1.Teil: Die Ehe, eine Last oder eine beglückende Herausforderung?

 

Schauen wir noch etwas weiter und verbinden Ursprung gewisser Regeln mit der Gegenwart und ihren Schwierigkeiten, denen es zu begegnen gilt.

 

Wozu nun sollte diese neue Einschreibungspflicht des Cäsars Augustus zur Zeit von Jesu Geburt wirklich dienen? Etwa zum ehelichen Schutz? Natürlich darum, um von jedermann die Kopfsteuer zu erhalten! Darum waren die „Steuereinnehmer“ Roms in Israel verhasst und Jesus zählte sie zur niedrigsten Gruppe! (Mat 18:17) Auf Jesu Forderung „Folge mir nach!“ verliess Matthäus das Steuerbüro und folgte Jesus nach! „Und nach diesen Dingen ging er hinaus und sah einen Steuereinnehmer namens Levi im Steuerbüro sitzen, und er sagte zu ihm: „Folge mir nach.“ Und er ließ alles zurück, stand auf und folgte ihm nach.“ (Lu 5:27, 28) Jesus gibt bis heute jedem, der „Teil der Welt“ ist die Möglichkeit ihm wirklich nachzufolgen, die „Welt“ hinter sich zu lassen!

 

Mit dem Geburtsregister kam auch das Sterberegister, weil damit das Bezahlen der Kopfsteuer endete aber schon bald gab es eine Erbschaftssteuer, die weit höhere Erträge in die Staatskasse fliessen liessen! All dies blähte den Staatsapparat weiter auf und gab dessen Führung immer grössere Macht und Kontrolle über jeden Untertanen, die Last auf Einzelpersonen und Familien stiegen!

 

Kopfsteuer im römischen Reich  (tributum captitis)  [2]

Judäa war Teil der Provinz Syrien bis zum Jahre 17 u.Z.

   Eine effiziente Form der direkten Personenbesteuerung hatten die Römer in Ägypten kennengelernt. Augustus reformierte das vorhandene System 30 v.Chr. und übertrug es schrittweise auf die anderen Provinzen des Reiches, wobei die Bemessung je nach Provinz unterschiedlich ausfallen konnte. In Syrien [[(bis 117 u.Z. blieb Judäa Teil der Provinz Syrien)]] etwa mussten Männer vom 14. bis zum 65. und Frauen vom 12. bis zum 65. Lebensjahr die Kopfsteuer entrichten. Die Höhe orientierte sich im wesentlichen an der Kopfzahl einer Familie; Vermögensverhältnisse oder Einkommen spielten keine Rolle. Römische Bürger in Italien und die Bewohner einiger privilegierter Städte (wie etwa Alexandria in Ägypten) brauchten diese Steuer nicht zu bezahlen.

 

Erbschaftssteuer  [3]

   Die Erbschaftsteuer soll bereits im sumerischen Reich erhoben worden sein. Nachgewiesen ist sie als Besitzwechselabgabe im Alten Ägypten für das Jahr 117 v. Chr. und ebenfalls schon für die Römische Republik. In der Römischen Kaiserzeit wurde sie seit dem Jahr 8 n. Chr. mit wenigen Ausnahmen in Höhe von fünf Prozent bis zum 4. Jahrhundert erhoben.

 

Daraus wird ersichtlich, dass Kaiser Augustus bis zum Geburtsjahr Jesu, etwa 1 v.u.Z. in Israel die Kopfsteuer noch nicht eingeführt hatte und darum damals die Einschreibung jeder Person verlangte! Um die Unterschiede je Familienmitglied aufrechterhalten zu können, war die Einschreibung jeder Geburt notwendig! Dadurch wurde das Alter und Kopfsteuerbefreiung berechnet und so Familien als Ganzes besteuert! Das „Joch“ auf jedem wurde erhöht! All dies kam doch zum Zehnten-Israels hinzu!

 

Das Standesamt geht auf Cäsar Augustus zurück und seine Einschreibepflicht Das heutige Standesamt stammt somit in seiner Urform von den römischen Kaisern her! Wir Christen leben zwar „in der Welt“, bilden aber „keinen Teil der Welt“. Wo die staatlichen Verordnungen nicht Gottes GESETZ verletzen, da halten wir uns daran. Als Ehepaar gibt es Unterschiede sowohl in der Besteuerung wie in der Altersvorsorge von zusammenlebenden Einzelpersonen! Auch betreffend Erbschaft der gemeinsamen Kinder sind die Regelungen von Staat zu Staat verschieden! Erst nach Harmagedon wird die ganze Erde unter einem einzigen verbindlichen GESETZ stehen!

 

Als König David eine nicht von Jehova verordnete Volkszählung durchführte, da wurde er mit harter Strafe belegt! „Und Satan ging daran, gegen Israel aufzustehen und David aufzureizen, Israel zu zählen.“ (1.Chr 21:1) Klar und deutlich ist zu erkennen, wer in Wirklichkeit hinter dieser Art Register steht!

 

(1. Chronika 21:16, 17)  Als David seine Augen erhob, sah er dann Jehovas Engel zwischen Erde und Himmel stehen, sein gezücktes Schwert in seiner Hand gegen Jerusalem ausgestreckt; und David und die älteren Männer, mit Sacktuch bedeckt, fielen sogleich auf ihr Angesicht nieder. 17 Und David sprach dann zu dem [wahren] Gott: „War nicht ich es, der sagte, man solle eine Zählung des Volkes vornehmen, und bin nicht ich es, der gesündigt hat und zweifellos übel gehandelt hat? Was diese Schafe betrifft, was haben sie getan? O Jehova, mein Gott, laß deine Hand bitte über mich und das Haus meines Vaters kommen, nicht aber über dein Volk, zur schlagartigen Plage.

 

David hatte mit seiner Volkszählung das überschritten, was Jehova von den Königen Israels forderte. Er tat Satans Willen. Es bedeutete Ungehorsam Ihm gegenüber und nicht allein der König, auch das Volk wurde dadurch mitschuldig vor Gott und 70.000 Personen wurden durch eine Pest dahingerafft! (1.Chr 21:11-15) Jehova liess David zwischen drei Übeln wählen aber er liess David und das Volk nicht straffrei! (1.Chr 21:14, 15)

 

Die Folge der Eintragungspflicht gilt es zu sehen: Auflösung der Ehe wurde zum Geschäft! Vorab war es die Katholische Kirche, die für sich allein beanspruchte eine Ehe als ungültig oder geschieden zu entscheiden. Das war oft mit saftigen Abgaben verbunden und konnte viele Jahre dauern. Dann kam um die Zeit der Reformation der Staat, der erneut dieses Recht für sich in Anspruch nahm. Ja, nicht bloss die hohe Klasse betraf dies, welche sich mit der Autorität meist zu regeln wusste:

 

Heinrich der VIII. rief die Church of England ins Leben, als Papst Vlemens VII. ihm die Scheidung und Wiederverheiratung untersagteDenken wir daran, dass die Church of England dadurch entstand, weil Roms Papst Clemens VII. der Scheidung und Wiederverheiratung von König Heinrich VIII. nicht zustimmte!

 

Church of England  [4]

 

   Mit der Weigerung von Papst Clemens VII., die Ehe von König Heinrich VIII. zu annullieren, beschlossen die englischen Bischöfe, die Autorität des Papstes im  Königreich England nicht länger anzuerkennen, und erklärten am 11. Februar 1531, dass ihr König nunmehr Oberhaupt (Supreme Governor) der Kirche sei. Damit wurde die englische Reformation ausgelöst, die jedoch vorerst wenig Änderungen im liturgischen Leben vorsah, bis auf den Gebrauch der englischen statt der lateinischen Sprache. Die Suprematsakte wurde 1534 durch das Parlament beschlossen.

 

Das Standesamt sollte eigentlich dem Schutz der Familie dienen, die Richter innerhalb der Versammlungen mussten die Einheit wahren. Ist dies aber heute wirklich der Fall? Sind staatliche Eheschutzrichter den Richtern der Versammlung, welche im Sinne Jehovas „Juristen“ sind, vielleicht wegen ihren Hochschulstudien und der zierenden Abschlusszertifikate geeigneter, um Frieden in die Familien zu bringen? Nun, die Scheidungsstatistiken zeigen ein anderes Bild!

 

Der nachstehende Auszug zeigt, dass Frauen regelrecht Anleitung finden ihren Männern den höchstmöglichen Schaden, zuzufügen, wenn ihre Gefühle verletzt wurden. Darum galt unter Gottes GESETZ, dass nur Männer scheiden konnten. Aber auch da gab es gewaltbereite Frauen, die ihren Hass soweit trieben, dass der Mann ihr ein Scheidungszeugnis ausstellte:

 

Moses schrieb daher im GESETZ:

 

(5. Mose 24:1-4)  Falls ein Mann eine Frau nimmt und sie sich als Ehefrau wirklich zu seinem Besitz macht, so soll es geschehen, wenn sie in seinen Augen keine Gunst finden sollte, weil er etwas Anstößiges an ihr gefunden hat, daß er dann ein Scheidungszeugnis für sie ausschreiben und es ihr in die Hand legen und sie aus seinem Haus entlassen soll. 2 Und sie soll aus seinem Haus wegziehen und hingehen und [die Frau] eines anderen Mannes werden. 3 Wenn der letztgenannte Mann sie schließlich haßt und ein Scheidungszeugnis für sie ausgeschrieben und es ihr in die Hand gelegt und sie aus seinem Haus entlassen hat oder falls der letztgenannte Mann, der sie sich zur Frau genommen hat, sterben sollte, 4 so wird ihr erster Besitzer, der sie entlassen hat, sie nicht zurücknehmen dürfen, damit sie wieder seine Frau wird, nachdem sie verunreinigt worden ist; denn das ist etwas Verabscheuungswürdiges vor Jehova, und du sollst das Land, das Jehova, dein Gott, dir als Erbe gibt, nicht in die Sünde hineinführen.

 

Jesus beendete diese Sonderzusage an Männer und legte als einzigen Scheidungsgrund den Ehebruch fest! Allerdings zeigen heutige Verhältnisse, dass Frauen zufolge der Gleichberechtigung ihr ewiges Leben aufs Spiel setzen, nicht nur selbst aus irgendwelchen Gründen scheiden, sondern auch oft dann zudem Rache nehmen!

 

Paar-Expertin: "Ja, Frauen wollen Rache"

 

Vor allem der Mittelstand wird heute bei Scheidungen von jenen Anwälten die das System hervorbringt so in die Zange genommen, dass zufolge von Ehetrennungen eine ganze Klasse des Mittelstandes in oder nahe an den Rand des Ruins getrieben wurde! Die Armen werden durch Scheidung noch ärmer: Viele geschiedene Frauen müssen den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder durch solche Arbeiten erstreiten, die oft von Jehovas GESETZ verurteilt werden: Direkte und indirekte Prostitution. Lassen wir uns nicht ein X für ein U vormachen, Scheidung bringt unzählbares Leid über die direkt und indirekt Beteiligten, ist aber ein ausgezeichnetes Geschäft für Advokaten!

 

Darum war es in Israel und ist es in Christenversammlungen so wichtig jeden Sabbat, an jedem Neumondfest und an den drei Festzeiten Jehovas an all das erinnert zu werden, was Gott Israel aufgetragen hatte! Nur dadurch konnte Israel vor Jehova rein bleiben, wurden die Häupter gestärkt ihrer wahren Aufgabe nachzukommen und so Gottes Segen über das ganze Volk zu bringen. Selbst das Sabbat- und Jubeljahr diente dazu, gerechte Verhältnisse zu schaffen und Gottes Schöpfung eine Verschnaufpause zu gewähren, was auch der Ehe zur Stärkung diente!

 

Das Sabbat- und das Jubeljahr wurden am Laubhüttenfest durch Trompetenstösse angekündet: Ein Hinweis auf die kommende Befreiung der "grossen Volksmenge" im Jubeljahr nach dem 7. Erlassjahr (5. Mose 31:10-13)  „Am Ende von je sieben Jahren, zur bestimmten Zeit des Erlaßjahres, am Laubhüttenfest, 11 wenn ganz Israel kommt, um das Angesicht Jehovas, deines Gottes, an dem Ort zu sehen, den er erwählen wird, wirst du dieses Gesetz [[GESETZ]] vor ganz Israel, vor ihren Ohren, vorlesen. 12 Versammle das Volk, die Männer und die Frauen und die Kleinen und deinen ansässigen Fremdling, der innerhalb deiner Tore ist, damit sie hören und damit sie lernen, da sie Jehova, euren Gott, fürchten und darauf achten sollen, alle Worte dieses Gesetzes [[GESETZES]] auszuführen. 13 Und ihre Söhne, die [es] nicht kennen, sollten zuhören, und sie sollen Jehova, euren Gott, fürchten lernen alle Tage, die ihr in dem Land lebt, in das ihr über den Jordan zieht, um es in Besitz zu nehmen.“

 

Diese Worte äusserte Jehova durch Moses bevor Israel ins Gelobte Land einzog. Das war im Frühling, zur Passahfeier, bevor Israel den Jordan überquerte! Vierzig Jahre waren seit dem Auszug aus Ägypten vergangen. Diese Worte bildete Teil des „Bundes von Moab“ im Jahre 1473 v.u.Z.: Es war der dritte Bund mit Israel! Vorab war es der GESETZESBUND an Pfingsten 1513 v.u.Z. nach dem Auszug, dann der „BUND mit Levi“, knapp ein Jahr darauf zum Passahfest 1512 v.u.Z., ebenso am Berg Horeb, in der Wildnis Sinai.

 

Nicht das "GESETZ" wurde an den "Stamm geheftet", sondern vielmehr der auf jedem von uns lastende Fluch zufolge SündeDer Bund von Moab hat so wenig geendet wie der Gesetzesbund: Wer die Gebote Gottes missachtet kommt unter  Fluch. Wie sonst könnte bei der Taufe der auf jedem von uns lastende „Fluch an den Stamm“ genagelt werden?  

 

Jesu Tod als vollkommen Unschuldiger ohne jede Sünde vermag unsere Sünden vollkommen auszulöschen: Jehova gewährt keine Straffreiheit; Jesus trug diese für uns! „Christus hat uns vom Fluch des GESETZES [[(nicht vom GESETZ selbst, das ja ewige Grundlage des Fluches bildet!)]] losgekauft, indem er an unserer Statt ein Fluch geworden ist, denn es steht geschrieben: ‚Verflucht ist jeder, der an einen Stamm gehängt ist.‘ “ (Gal 3:10)

 

Dass Jesus „... an unserer Statt ein Fluch geworden ist“ bedeutet doch, dass jeder von uns vom eigenen auf ihm lastenden Fluch befreit ist! Das bedeutet aber auch, dass wir nie wieder zu den alten Sünden zurückkehren sollen, „nachdem wir eine genaue Erkenntnis der Wahrheit erlangt haben“. Paulus erklärt, dass Jesus nicht ein zweites Mal für uns stirbt, wenn wir willentliche Sünde treiben!

 

(Hebräer 10:26-31)  Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, 27 [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird. 28 Jemand, der das Gesetz Mose mißachtet hat, stirbt ohne Erbarmen auf das Zeugnis von zwei oder drei [Personen] hin. 29 Einer wieviel strengeren Strafe, denkt ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und der das Blut des Bundes, durch das er geheiligt worden ist, als von gewöhnlichem Wert geachtet und der den Geist der unverdienten Güte durch Verachtung gröblich verletzt hat? 30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Mein ist die Rache; ich will vergelten“ und wiederum: „Jehova wird sein Volk richten. 31 Es ist etwas Furchtbares, in die Hände [des] lebendigen Gottes zu fallen.

 

Folge von freiem sex: Abtreiben? Behalten? Diese Zusammenhänge kennen wenige Christen und bestimmt werden wir sie nicht aus dem Mund der christlich genannten Vorsteher der Religionen hören! Ohne ihre stille Duldung wären die Scheidungsgesetze in christlichen Nationen nie gewährt worden, ebenso wenig Abreibung, oft Folge von unerlaubtem Sex ausserhalb ehelicher Bande!

 

All diese Verbindungen, die Gefahren aber auch der Segen, den wir erhalten gilt es diese Dinge in ihrem wahren Zusammenhang zu verstehen. Ohne sie anzuerkennen und uns vom bisherigen Fehlverhalten zu trennen und mit Gott ins Reine zu kommen, bleiben wir unter dem „Fluch“! Um am kommenden Segen  des ewigen Lebens und am Erbe der Erde Anteil zu haben, müssen wir Gottes Schritte tun die Er zur Vergebung festgesetzt hat, nicht jene irgendwelcher Kirchen!

 

Gottes Vorkehrung zur Sündenvergebung wahrnehmen!

 

Die vier NEWSLETTER, die wir in vollkommener Neubearbeitung nun studieren, sie helfen uns Gottes Standpunkt näher zu bringen und Menschengebot als das zu erkennen, was es ist: Irreführung die hinab zur Grube, zum ewigen Grab führt!

 

Aufstand der Frauen: "Wir sind Priesterinnen"Paulus erteilte Frauen entgegen all den heutigen liberalen Lehren, welches Verhalten Gottes Anerkennung findet. Daran können alle neuen Konzepte und Experimente nichts verändern. Irreführer und Irregeleitete stehen auf derselben Stufe! Wir haben nicht das Recht auf Unkenntnis und Fehlverhalten sondern wie schon Adam und Eva und dann Israel Pflicht Gottes Normen zu kennen und einzuhalten!

 

 (1. Timotheus 2:11-15)  Eine Frau lerne in Stille mit aller Unterwürfigkeit. 12 Ich [[(Paulus als Apostel und von Gott und Christus eingesetzter Lehrer und Richter)]] erlaube einer Frau nicht, zu lehren oder Gewalt über einen Mann auszuüben, sondern sie sei in [der] Stille. 13 Denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva. 14 Auch wurde Adam nicht betrogen, aber die Frau wurde gründlich betrogen und geriet in Übertretung. 15 Doch wird sie durch Kindergebären in Sicherheit bleiben, vorausgesetzt, daß sie in Glauben und Liebe und Heiligung mit gesundem Sinn verharren.

 

Das  aufgewühlte „Menschenmeer“ ist voll von Frauen die der „Gleichberechtigung“ anhangen und dafür auf die Strasse gehen, demonstrieren und viel unnötige Diskussion und Diskrepanzen in die Ehe bringen. Die Männer, die Gottes Gebote nicht kennen oder willentlich ablehnen stimmen dem gar zu! Es ist nun von Gott her so gemacht, dass es in der Familie nur ein „Haupt“ gibt und dem sollte die Frau sich bereitwillig unterordnen! Keine Kinder zu gebären, wie dies heute bei emanzipierten Frauen oft der Fall ist lässt sie sinnentleert werden, denn von Natur aus sehnt sie sich nach Kindern!

 

Ein Segen für die Familie  [5]  9.4.2001

 

DER SPIEGEL: Zurück zur Familie   Wer Kinder kriegt, zahlt drauf. Das verstößt gegen die Verfassung. Das Karlsruher Urteil zur Pflegeversicherung verlangt einen grundlegenden Wandel in der Familienpolitik. Erziehungsarbeit muss belohnt werden - auch damit der Bevölkerungsschwund gebremst wird.

 

...

   Über den Familien liegt kein Segen mehr. Weil es nicht mehr genug Kinder gibt, so die Begründung des Verfassungsgerichts, funktioniert das Konzept der von Generation zu Generation weitergereichten Verantwortung für die Schwachen und Alten nicht. Das aber ist das Konzept, auf dem neben der Pflegeversicherung auch die Rentenversicherung und zum großen Teil die Krankenversicherung ruht.

...

   Familiengeld, Erziehungsgehalt, Grundsicherung für Kinder - schon jetzt übertrumpfen sich Politiker aller Parteien mit immer neuen, immer teureren Vorschlägen, wie der ausgebeuteten Familie endlich mehr Gerechtigkeit widerfahren soll.

 

   Über die Wut vernachlässigter Familien, so erfuhr CDU-Chefin Angela Merkel, kann eine ganze Regierung stürzen. 1998 habe die Union die Bundestagswahl nicht zuletzt deshalb verloren, weil sie sich "immer mehr vom konkreten Leben der Menschen entfernt hatte". Besonders spürbar sei das in einem Bereich geworden, "von dem jeder Mensch in der einen oder anderen Weise betroffen ist - in der Familienpolitik".

...

   Die Ahnung: Mit Zahlen allein ist es nicht mehr getan. Diesmal lässt sich der Familiensegen nicht mit Geld gerade hängen. Das Karlsruher Urteil ist das böse Schlusswort zu den seit Jahren immer wieder vom Verfassungsgericht erhobenen Mahnungen: Die Politik hat die Familie in verfassungswidriger Weise verkommen lassen.

 

Wo das Gleichgewicht innerhalb der Familie zerstört wird, wie dies die Gleichberechtigung der Frau mit sich gebracht, nur um sie noch mehr in der Wirtschaft zu versklaven als billige Arbeitskraft, da kann kein Segen Gottes darauf ruhen! Mehr und mehr Frauen und Männer sind psychisch krank, gerade weil die Familie nicht mehr ein Ruhepunkt ist, sondern zur beständigen Kamparena ausartete! Das war von Jehova aber von Beginn an nicht so vorgesehen!

 

Am Anfang schuf Gott den Menschen: Männlich und weiblich erschuf er sie! (1. Mose 1:26-31)  Und Gott sprach weiter [[zu Seinem Wortführer und Werkmeister]]: „Laßt uns Menschen machen in unserem Bilde, gemäß unserem Gleichnis; und sie sollen sich untertan halten die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel und die Haustiere und die ganze Erde und jedes sich regende Tier, das sich auf der Erde regt.“ 27 Und Gott ging daran, den Menschen in seinem Bilde zu erschaffen, im Bilde Gottes erschuf er ihn; männlich und weiblich erschuf er sie. 28 Auch segnete Gott sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde, und unterwerft sie [euch], und haltet [euch] die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel untertan und jedes lebende Geschöpf, das sich auf der Erde regt.

29 Und Gott sprach weiter: „Hier habe ich euch alle samentragenden Pflanzen gegeben, die es auf der Oberfläche der ganzen Erde gibt, und jeden Baum, an dem es samentragende Baumfrucht gibt. Euch diene es als Speise. 30 Und jedem wildlebenden Tier der Erde und jedem fliegenden Geschöpf der Himmel und allem, was sich auf der Erde regt, in welchem Leben als eine Seele ist, habe ich alle grünen Pflanzen zur Speise gegeben.“ Und so wurde es.

31 Nach diesem sah Gott alles, was er gemacht hatte, und siehe, [es war] sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen, ein sechster Tag.

 

Was Gott als „männlich und weiblich“ gut gemacht hatte, war nicht nur physisch unterschiedlich, auch was Gefühle, Emotionen, Denkkraft und Entscheidungsvermögen anbetrifft sind wir unterschiedlich erschaffen, mit anderen Aufgaben betraut, um in Gemeinschaft das beste Resultat zu erzielen!

 

Die heutige Führungselite glaubt alles besser zu wissen und arbeitet hart daran uns mehr und mehr von ihnen abhängig zu machen indem sie uns verknechten!

 

Die Zombies wollen an Ihr Fleisch  [6] Von Bill Bonner 24.4.15

 

   Sowohl in der Politik als auch in der Wirtschaft, glauben die meisten Menschen an etwas, das nicht wahr ist: das gemeine Volk wählt ihre Anführer... und diese Anführer wissen alles besser. Ich möchte an ein altes Experiment erinnern. Die Pilger wurden am falschen Ort angeschwemmt ... und fuhren dann damit fort, sich mit tollpatschiger Zentraler Planung selbst auszulöschen. Ihr System schreckte Arbeit ab und ermutigte die Zombies [[Solche, die ohne produktive Arbeit von anderen Leben]].

 

   William Bradford, Gouverneur von Plymouth County schrieb: Das System, das Eigentum wegnimmt, um es dem Gemeinwohl zukommen zu lassen, hat für Verwirrung und Unzufriedenheit gesorgt und hat Arbeitsplätze zurückgehalten, die zum Wohle und Komfort der Siedler gewesen wären. Einige fanden Arbeit bei den Indianern. Sie schlugen Holz oder gingen Wasser holen im Austausch für „eine Handvoll Mais“. Andere verhungerten.

 

   Schließlich beendeten die Kolonisten die zentrale Finanzplanung und kollektive Produktion. Den Familien wurden individuelle Grundstücke zugewiesen und sie waren in der Lage, diese selbst zu bewirtschaften. Die Kolonie war gerettet.

 

   „Das war ein großer Erfolg.“, schrieb Bradford. „Dafür wurden alle Hände arbeitsam.“

 

Verlernte Lektionen 

 

Armut ist keine Schande: Der Staat selbst produziert sie   Noch heute gibt es keine Abkürzungen oder Tricks: Man wird reicher, wenn man härter arbeitet, mehr spart und seine Produktivität verbessert. Doch die Obigen aller großen Regierungen haben die Lehre verlernt, die in Hunderten von Jahren schmerzvoll gelernt werden musste. Die meisten der neuen Initiativen der Regierungen verringern den Ansporn zu arbeiten, während sie gleichzeitig die Belohnung für nicht arbeiten erhöhen.

 

   Was dabei herauskommt, ist keineswegs verwunderlich: weniger Arbeitskräfte und mehr Zombies. Sie erinnern sich sicher an meine Definition von Zombies: jemand, der auf Kosten anderer lebt.

 

   Nun, sie vervielfältigen sich sehr schnell. Eine Studie des Congressional Budget Office vom November 2014 schloss damit, dass 60% aller amerikanischen Haushalte mehr Geld aus Transferzahlungen der Regierung erhalten, als sie an Steuern einzahlen. Die Zombies gehen wählen. Aber was wählen sie? Mehr Fleisch! [[... und mehr Spiele!]]

 

   Obwohl einer von fünf amerikanischen Haushalten etwa 46.000 Dollar an Steuern bezahlt, bekommen drei von fünf durch Transferzahlungen netto etwa 10.000 Dollar. Nimmt man das, was sie von der Regierung erhalten und zieht das, was sie an Steuern bezahlen, ab, kommen am Ende etwa 10.000 Dollar raus. Zwischen den Jahren 1988 und 2011 stieg die Zahl derer, die durch Transferzahlungen der Regierung zu Zombies gemacht wurden um 62%. Das Ergebnis sind etwa 86 Millionen Vollzeitarbeiter im privaten Sektor, die Steuern einzahlen ... und 148 Millionen, die davon profitieren. Das sind über 100 Millionen Menschen in diversen Wohlfahrtsprogrammen der Regierung, 64 Millionen im Bereich der sozialen Sicherheit, 54 Millionen in der staatlichen Krankenversicherung (Medicare) und 70 Millionen im Gesundheitsdienst für Bedürftige (Medicaid).

 

   Seit dem Jahr 2000 hat sich Anzahl an Lebensmittelmarken um 17 Millionen erhöht, was die Gesamtzahl auf 46 Millionen erhöht. Es ist also nicht verwunderlich, dass je einfacher es wird, von dem Schweiß auf der Stirn anderer zu leben, auch die Zahl derer, die sich noch abmühen, gefallen ist. Bei den 16 bis 54jährigen Amerikanern, ist der Prozentsatz derer, die einer Arbeit nachgehen, auf Level abgefallen, die man 30 Jahre nicht gesehen hat.

 

   Heute ist das Verhältnis von Arbeitern und Nicht-Arbeitern, im arbeitsfähigen Alter, etwa 1:2.

 

   Diese Wirtschaft – die im Verhältnis zu früheren Jahrzehnten um ein Drittel gewachsen ist – ist eine Wirtschaft, die von der Fiskal- und Währungspolitik der Regierung aufgebessert wird.

 

Einkommenssteuern, welche die Menschen versklaven!Wer Nichtstun belohnt und die Arbeitsamen, die Tüchtigen und Sparsamen dadurch bestraft, dass man ihnen mittels Tricks und Steuern das wegnimmt, was sie erarbeitet haben, der wird immer weitere Zombies ernten. Diese werden, wenn sie nicht vom Wohlfahrtsstaat leben können, auf die Strasse gehen und Unruhen verursachen! Ein wahrer Teufelskreis, weil der Staat immer mehr Mittel braucht, um das korrupte System aufrecht zu erhalten!

 

Paulus, als „Apostel der Nationen“ arbeitete und verdiente sein eigenes Geld und war den Versammlungen keine Last! Er gibt klugen Rat, der jenen Zombies nicht passen wird:

 

(2. Thessalonicher 3:10-12)  In der Tat, auch als wir bei euch waren, gaben wir euch gewöhnlich diese Weisung: Wenn jemand nicht arbeiten will, soll er auch nicht essen.“ 11 Denn wir hören, daß einige unter euch unordentlich wandeln, indem sie überhaupt nicht arbeiten, sondern sich in etwas einmischen, was sie nichts angeht. 12 Solchen Personen geben wir die Weisung und Ermahnung im Herrn Jesus Christus, daß sie, indem sie in Ruhe arbeiten, ihr selbstverdientes Brot essen sollten.

 

Bei der heutigen Arbeitslosigkeit, die besonders Jugendliche hart trifft, eine Weisung die schwer zu verwirklichen ist. Warum? Weil der Staat und seine Oligarchie die Lebensgrundlage von einer Mehrheit der Menschen ihr eigenes Land zu bebauen, mittels Bevorzugung der Grossen Produzenten von Nahrungsmitteln in der einen oder anderen Form „legal“ enteignet hat! Die Menschen müssen vom Land in die Städte ziehen: Ein Heer billiger Arbeitskräfte. Nun kommt der Bumerang zurück!

 

Frauenarbeitslosigkeit oder Reserve zurück zum Herd?Waren früher fast ausschliesslich Männer im Erwerbsprozess, so sind es heute zudem die Frauen, welche die beschränkte Anzahl von Arbeitsplätzen mit niedrigeren Löhnen umkämpfen! Beiden, Männern wie Frauen stehen mehr und mehr Roboter entgegen, die kein Gehalt, keine Altersvorsorge, keine Krankenkasse usw. benötigen: Wenn ausgedient werden sie entsorgt!

 

Konkrete Empfehlungen  [7]

 

   Im Zwischenbericht empfehlen die IWF-Ökonomen Deutschland nun wichtige politische Weichenstellungen. So sehen sie trotz der Einhaltung geltender Fiskalregeln noch weiteren Spielraum für öffentliche Investitionen. Ferner sollten angesichts eines sinkenden Arbeitskräfteangebots die Hürden für die Vollzeitbeschäftigung von Frauen beseitigt werden. In dem Kontext kritisieren die IWF-Experten vor allem die derzeit hohe Belastung von Zweitverdienern durch Steuern und Abgaben sowie das gegenwärtig zu geringe Angebot an Kinderbetreuung in Deutschland. Darüber hinaus könnte mehr Wettbewerb im Dienstleistungssektor nach Auffassung der IWF-Ökonomen eine größere Dynamik in diesem Sektor befördern. Im Gegensatz zum starken produzierenden Gewerbe sei die Entwicklung der Produktivität im Dienstleistungsbereich noch relativ schwach.

 

Ja, die Frauen zur Vollzeitbeschäftigung und die Kinder in Staatsbetreuung: Möglichst früh schon in die Kinderkrippe, damit schon in frühem Alter die Weichen im Denken so gestellt werden, wie es die Staatsplaner gerade wünschen!

 

Wie auferbauend sind Gottes Worte durch den Propheten Sacharja, der ankündigt, dass dieses System und seine Ungerechtigkeit bald enden werden! Jede Familie wird ihr eigenes Stück fruchtbaren Bodens zugeteilt! Die grossen Millionenstädte werden in Ruinen zerfallen!

 

(Sacharja 8:11-13)  ‚Und nun werde ich den Übriggebliebenen dieses Volkes nicht wie in den früheren Tagen sein‘ ist der Ausspruch Jehovas der Heerscharen. 12 ‚Denn da wird die Saat des Friedens sein; der Weinstock selbst wird seinen Fruchtertrag geben, und die Erde, sie wird ihren Ertrag geben, und die Himmel, sie werden ihren Tau geben; und ich werde gewiß die Übriggebliebenen dieses Volkes [[(des „Israel Gottes“ und der „grossen Volksmenge“ an „Schafen“)]] all diese [Dinge] erben lassen. 13 Und es soll geschehen, so, wie ihr ein Fluch unter den Nationen wurdet, o Haus Juda [[nun die 144.000 unter Jesus, dem „Löwen von Juda“, dem das „Zepter“ gehört]] und Haus Israel [[die „grosse Volksmenge]], so werde ich euch retten, und ihr sollt ein Segen werden. Fürchtet euch nicht. Mögen eure Hände stark sein.‘

 

All jene, die davon träumen, dass sich dieses System selbst heilen wird und wahrer „Frieden und Sicherheit“ nur eine Frage der Zeit wären, sie irren sich gewaltig: Wenigen wird es zwar immer besser gehen, der grossen Mehrheit aber wird den immensen Preis aufbringen, welche jene „wilden Tiere“ in Politik, Religion und Wirtschaft verursacht haben!

 

DER SPIEGEL: Wann ist der Staat eigentlich pleite?Schon heute würde die Bezahlung der immer höherwerdenden Staatsschulden jahrzehntelange Fronarbeit der Völker bedeuten! Es ist Raub an künftigen Generationen!

 

Denken Sie immer daran: In die Enge getriebene Politiker sind zu ALLEM fähig ...

 

   Statt sich ihre eigene Schuld einzugestehen, werden sie bei einer drohenden Staatspleite immer den bequemsten Weg wählen: Und das ist die Rasur von Ihnen durch eine Vermögensabgabe – oder aber ein Bargeldverbot.

 

   Denn das ist weitaus bequemer, als die Masse über Steuererhöhungen in Rage zu bringen oder sich durch Einsparungen bei den Staatsausgaben einschränken zu müssen.

 

Hitler mit seinem „Endkampf“ war nur ein Beispiel, wie das Leben von Millionen von Menschen dem Irrsinn eines Einzelnen und seiner Clique unterordnet werden können! Je mehr Macht der Einzelnen dem Staat abtritt und je mehr „Teil des Systems“ werden, desto verdrehter kommen meist die Resultate heraus: Ob „König des Nordens“ (Sowjetunion; sozialistisch-kommunistisches System) oder „König des Südens“ (Anglo-Amerika; kapitalistisches System), sie eifern um die letzte Machtstellung: Beide stehen vor der Staatspleite! Welchen Ausweg werden sie wählen?

 

Aristoteles: PolitikZitat zum Wochenende [8]

 

   "Ein weiteres Ziel tyrannischer Maßnahmen besteht in der Verhinderung von ,,Muße". Deren Mittel sind schnell erzählt:

 

   Man muß die Menschen arm machen und sie dauernd in Beschäftigung halten.

 

   Der erste Trick führt dazu, daß die Betroffenen ständig mit der Besorgung der Lebensnotwendigkeiten ausgelastet werden, die zu einem Aufstand benötigten Finanzen fehlen und der Tyrann sich selbst durch Enteignung von Privatbesitz den notwendigen finanziellen Spielraum sichert. Füllt die Beschaffung des zum bloßen Leben Notwendigen die Zeit der Beherrschten nicht aus, helfen dem Tyrannen deren Zwangsarbeit an öffentlichen Bauten und permanente Kriegsführung aus seiner Malaise. Die Menschen sind ständig beschäftigt und bedürfen eines Führers. Der Tyrann macht sich unentbehrlich. ...

 

   Durch Unkenntnis über die eigenen Qualitäten und dem daraus folgenden ängstlichen Handlungsverzicht, erreicht der Tyrann gleichzeitig eines seiner zentralen Anliegen: die Handlungsunfähigkeit seiner Untertanen."

 

Aristoteles

 

Ja, die griechischen Philosophen gaben Ratschläge, die vom Teufel selbst inspiriert waren, um den Diktatoren bis heute den Weg zu weisen! „Man muß die Menschen arm machen und sie dauernd in Beschäftigung halten.“ So kommen sie nicht zum selbständigen Nachdenken, zum eigenständigen Studium der Heiligen Schriften, um von Gottes Weisheit zu lernen und jenen Machthabern mit Mut entgegenzutreten!  „Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten und danach nichts weiter tun können. Ich will euch aber zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet den, der nach dem Töten Gewalt hat, in die Gehenna [[(den „Feuersee“, den „zweiten Tod“ aus dem es keine Auferstehung gibt)]] zu werfen. Ja, ich sage euch, diesen fürchtet.“ (Lu 12:4, 5) Wie anders lautet Jesu Rat, der Erkenntnis des Aristoteles vollkommen entgegengesetzt, den wir als Einzelne und als Familie in Einheit annehmen sollten:

 

(Matthäus 11:27-30)  Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden, und niemand erkennt den Sohn völlig als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater völlig als nur der Sohn und jeder, dem der Sohn ihn offenbaren will. 28 Kommt zu mir alle, die ihr euch abmüht und die ihr beladen seid, und ich will euch erquicken. 29 Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin mild gesinnt und von Herzen demütig, und ihr werdet Erquickung finden für eure Seele. 30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“

 

Je mehr Verständnis wir über die tieferen Zusammenhänge die zum Familienfrieden beitragen lernen, desto leichter fällt uns die Absonderung vom heutigen System! Die Bewegungen dieser „Zeit des Endes“ und Satans Kampf, dass er möglichst viele Menschen mit sich in den Untergang zu reissen vermag sollte uns aufhorchen lassen, um selbst gegenzusteuern: „Darum seid fröhlich, ihr [[(neuen)]] Himmel und ihr, die ihr darin weilt! [[(die Apostel als „Braut des Lammes“)]] Wehe der Erde [[(der Welt als Gesamtes)]] und dem [[aufgewühlten Menschen-]]Meer, weil der Teufel zu euch hinabgekommen ist und große Wut hat, da er weiß, daß er [nur] eine kurze Frist hat.“ (Off 12:12).

 

Wir können nicht „Teil dieser Welt“ sein mit all ihren Begierden und gleichzeitig Jesu Anerkennung erlangen! Er aber ist es, der jeden von uns so richten wird, wie er es vom Kronzeugen Jehova her erfährt! Suchen wir sein Angesicht indem wir die Gerechtigkeit und den Schutz des „Königreiches der neuen Himmel“ ganzherzig suchen!

 

In diesem Sinne, lieber Bruder, liebe Schwester im Vertrauen auf Christus und seine Wiederkunft, liebe Interessierte die hinzulernen sich bemühen: Das Thema Ehe geht uns alle an und bildet innerhalb vieler damit verknüpfter Themen eine zentrale Rolle! Möge jeder von uns der verheiratet ist „dem Frieden nachjagen“ (Rö 14:19) und die Ledigen sich intensiv um die Belange des Christus bekümmern! Jeden Tag sind wir einen Tag näher an unserer Befreiung! 

 

 

„DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 

 

PS: Benutze den Link zum Hauptartikel:

 

Artikel: 5.6.2 Die Ehe: Ein Bund für das ganze Leben?

 

1.Teil: Die Ehe, eine Last oder eine beglückende Herausforderung?

 

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Einen Grossteil der zunehmenden Schar von neuen Lesern unseres wöchentlichen E-Mails „Brief an Brüder“ verdanken wir der Meldung neuer Mailadressen von Verwandten, Bekannten und Freunden, was an dieser Stelle verdankt sei. Es sind ihrer inzwischen viele Tausende! Die durch Links offerierte Literatur ist vollkommen kostenlos. Wir fordern weder einen „Zehnten“ noch bitten wir um Spenden noch werden wir von dritter Seite her finanziert, weil wir dasselbe System der ersten Christen verwenden, das Jesus bereits den Aposteln empfahl: „Kostenfrei habt ihr erhalten, kostenfrei gebt!“ (Mat 10:8)

 

Wenn Du den Inhalt unserer Briefe als für andere Mitmenschen nützlich erachtest bist Du eingeladen Kopien davon zu versenden, unter der Option der E-Mails „Weiterleiten“ kannst Du z.B. mehrere Adressen unter „BCC“ einzusetzen und dadurch die Anonymität der Empfänger für Dich und sie bewahren. Jesu Worte gelten: „In der Tat, wenn Jehova die Tage nicht verkürzt hätte, so würde kein Fleisch gerettet werden. Aber um der Auserwählten willen, die er auserwählt hat, hat er die Tage verkürzt.“ (Mar 13:20) Erweitern wir den Kreis derer, die am Gerichtstag als „Schafe“ die Anerkennung Gottes haben können!

 



[1] WATCHTOWER, New York; „EINSICHTEN IN DIE HEILIGE SCHRIFT“; Band 1; S. 971 Gleichnisse

[2] http://www.imperiumromanum.com/wirtschaft/geld/steuern_steuerarten_01.htm

[3] http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Erbschaftsteuer

[4] http://de.wikipedia.org/wiki/Church_of_England#Geschichte

[5] http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-18924604.html

[6]  http://www.investor-verlag.de/finanzkrise-thema/finanzkrise-usa/die-zombies-wollen-an-ihr-fleisch-/107223342/ 

[7] http://www.investor-verlag.de/eurokrise-was-der-iwf-deutschland-empfiehlt/107225051/

[8] http://www.investor-verlag.de/zitat-zum-wochenschluss-20150514/107225231/