Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-15.12.25  Beichte I

 

 

Die Ohrenbeichte vor dem Priester: Was ist Gottes Standpunkt?

1.Teil: Das Gewissen verlangt nach einer Reinigung von Sünde!

 

 

Bariloche,  25. Dezember 2015

  

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

Liebe Suchende nach unverfälschter Wahrheit

 

 Inmitten der Weihnachtszeit, die doch für die meisten Christen das grösste Fest im Jahr bedeutet, kommen wir zu Dir mit einer aufweckenden Frage nach notwendiger Reinigung von Sünde und, welches Gottes wahrer Standpunkt über Vergehungen ist.

 

Tödliche SaturnalienDas ausgelassene Weihnachtsfest ruft förmlich nach einer Antwort, weil mehr und mehr Christen bewusst wird, dass Jesus im September/Oktober das Licht der Welt sah, der 25. Dezember aber das höchste heidnische römische Fest war, an jenem Tag die Saturnalien gefeiert wurden zur Ehre der ewigwährende Sonne. Die Herkunft besagt: An jenem Tag wurde das Forum Romanum eingeweiht. Mit Jesu Geburt scheint dies wenig oder gar nichts zu tun zu haben.

 

In diesem zweiteiligen NEWSLETTER behandeln wir dieses Thema auf den Grund, weil weder aus dem alten noch dem neuen Testament die Beichte vor einem Priester, respektive Ältesten (gr. presbyteros) in der Weise hervorgeht, wie sie in christlichen Kirchen heute gelehrt und betrieben wird. Woher stammen diese Lehren und wann wurden sie in der Katholischen Kirche integriert? Warum übernahmen es ihre Töchter nach deren Abspaltung?

 

Fragen wir uns doch: Wenn die Ohrenbeichte aber wirklich so wichtig war und ist, warum schweigt sich das Neue Testament darüber aus und warum hat das Alte Testament ganz andere Erfordernisse?

 

Beichte  aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie [1]

 

Beichtstuhl in einer sizilianischen Kirche    Die Beichte (lat. confessio; Bußsakrament, auch Amt der Schlüssel [[des Petrus]]) ist das mündliche Eingeständnis einer schuldhaften Verfehlung des Pönitenten oder Beichtkindes, gewöhnlich während eines Gesprächs unter vier Augen mit einem Beichtvater, der sogenannten Ohren-, Einzel- oder Privatbeichte.

 

   In der römisch-katholischen Kirche und der orthodoxen Kirche ist die Beichte eines der sieben Sakramente. Eine Generalabsolution ist nur ausnahmsweise, unter eng umgrenzten Bedingungen, möglich. In der evangelisch-lutherischen Kirche ist die Beichte das dritte Sakrament. In anglikanischen und lutherischen Kirchen wird neben der Privatbeichte die sogenannte „allgemeine Beichte“ im Rahmen eines Gottesdienstes angeboten. Die altkatholische Kirche kennt – neben der Form des persönlichen Beichtgesprächs – das Bußsakrament als eigenständige „Feier der Versöhnung“ ohne individuelles Schuldbekenntnis.

 

   Die Beichte kann in verschiedenen Formen abgelegt werden.

 

   In christlichen Kirchen unterscheidet sich die Beichte dadurch von anderen Seelsorgegesprächen, dass sie auf eine formelle, meist sakramentale Sündenvergebung im Namen Christi hinzielt, gewöhnlich ausgedrückt mit den Worten Deine Sünden sind dir vergeben oder Ich spreche dich los von deinen Sünden.

 

Wo und wann hat Jesus diesen Auftrag erteilt, dass eine Drittperson in Jesu Namen Sünden vergeben könne?

 

Die Online-Enzyklopädie WIKIPEDIA erklärt zu Beginn unter dem Begriff „Sakrament“ was uns stutzig machen sollte: „Als Sakrament bezeichnet man im Christentum einen Ritus, der als sichtbares Zeichen beziehungsweise als sichtbare Handlung eine unsichtbare Wirklichkeit Gottes vergegenwärtigt und an ihr teilhaben lässt.“ Jede der christlichen Kirchen vertritt offensichtlich eine unterschiedliche Idee.

 

Sakramente vom "Gott dieses Systems"??? Zeichen der Nähe GottesWann nun kam in der Katholischen Mutterkirche dieser Ritus auf?  Nun auch darauf findet man die Antwort: „In der Tradition der römisch-katholischen Kirche hat sich seit dem 13. Jahrhundert die Zahl von sieben Sakramenten herausgebildet:“ (Taufe, Firmung, Eucharistie, Bußsakrament, Krankensalbung, Weihesakrament, [in den drei Stufen der Diakon-, Priester- und Bischofsweihe], Ehe).

 

Jesus aber lehrte uns ein ganz anderes Vorgehen, das jeden von uns einbezieht, wenn er den Bruder oder die Schwester beim Begehen einer Sünde findet. Das kann gegen uns selbst, eine Drittperson oder gegenüber Gott sein!

 

(Matthäus 18:15-17)  Überdies, wenn dein Bruder eine Sünde begeht, so gehe hin, lege seinen Fehler zwischen dir und ihm allein offen dar. Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen. 16 Wenn er aber nicht hört, nimm noch einen oder zwei mit dir, damit jede Sache aus dem Mund von zwei oder drei Zeugen festgestellt werde. 17 Wenn er nicht auf sie hört, sprich zu der Versammlung. Wenn er auch nicht auf die Versammlung hört, so sei er für dich ebenso wie ein Mensch von den Nationen und wie ein Steuereinnehmer.

 

Erst nachdem ein Christ sich gegenüber der Zurechtweisung durch einen anderen Mitchristen, dann auch nicht von zwei oder drei Zeugen zurechtweisen liess, dann wird es Aufgabe der Versammlung den Fall zu behandeln. Hier wird er vor die Ohren der Ältesten gebracht. Es geht dabei darum, den korrekten rechtlichen Zustand wieder herzustellen und nicht bloss um ein Eingeständnis und eine Absolution!

 

Erst beim dritten Schritt, wo der zu Recht Beschuldigte nicht hört sind es die Vorsteher, oder der durch sie benannte Versammlungsrichter, die oder der über Verbleib oder über Ausschluss aus der Gemeinschaft entscheidet, zufolge von Verhärtung des Herzens! Die „Beichte“ beginnt somit gegenüber dem Nächsten, der jenen vor Übertretung vorab in Liebe warnt und auf die Konsequenzen hinweist, welche dies mit sich bringt: Es ist die Aufforderung mit sich selbst, dem Geschädigten, der Versammlung und Gott ins Reine zu gelangen.

 

Kommt es erst als Delikt vor die Versammlung, wo der späteste Zeitpunkt um Reue zu zeigen gekommen ist und das Vergehen wieder gut zu machen; das heisst vom sündigen Verhalten abzulassen und den eingeengten Weg des Rechts neu zu beschreiten.

 

Unsere Grafik zu „Reue und Sündenvergebung“, die nur Gott durch Jesus geben kann, hat viele Einzelstufen, die es zu erkennen gilt.

 

Reue und Sündenvergebung 

 

Dass nicht der Beichtvater am Anfang der Reinwaschung steht, zeigt Jesus deutlich anhand einer Frage des Petrus:

 

(Matthäus 18:21, 22)  Dann trat Petrus herzu und sagte zu ihm: „Herr, wievielmal mag mein Bruder gegen mich sündigen und soll ich ihm vergeben? Bis zu siebenmal? 22 Jesus sprach zu ihm: „Ich sage dir: Nicht bis zu siebenmal, sondern: Bis zu siebenundsiebzigmal.

 

„Siebenundsiebzig Mal“ bedeutet für immer! Wir alle fehlen gegenüber unseren Nächsten täglich, sei dies mit Gedanken, Worten oder Werken. So wie wir selbst möchten, dass andere uns dies vergeben, so sind wir selbst gefordert Vergebung zu zeigen. Ewiges Zusammenleben im kommenden System wird nur auf dieser Grundlage zur Realität!

 

Der Griff in die Kasse, was dann?Bedeutet dies, dass wenn mir ein Mitarbeiter aus der Kasse einen Hunderterschein nimmt, ich diese sehe und ihn zurechtweise, dass damit alles in Ordnung ist, wenn er erklärt: „Verzeih mir bitte“? Natürlich muss er vorab den Schaden gutmachen, seinen guten Willen zeigen, dies nicht wieder zu tun! Was nützt dem Geschädigten, wenn er nicht den Ausgleich für den Verlust erhält? Warum soll eine Versicherung den Schaden übernehmen und der Straftäter wird dann vom Richter nur im Gefängnis zu mehr Cleverness erzogen, um grösseres Unrecht zu tun?

 

Dass selbst der Tod Unrecht gegenüber dem Nächsten und damit gegen Gottes Gebot nicht auflöst, dies zeigt Jesus im nachfolgenden Teil von Matthäus. Beachten wir, dass Jesus der „König“ ist und die Abrechnung entspricht dem tausendjährigen Gerichtstag, sei dies im Gericht vor Harmagedon an den Lebenden oder in der Auferstehung der Toten:

 

(Matthäus 18:23-35)  Darum ist das Königreich der Himmel einem Menschen, einem König [[(dem Richter der Lebenden und der Toten)]], gleich geworden, der mit seinen Sklaven abrechnen wollte. 24 Als er mit der Abrechnung anfing, wurde ein Mann hereingebracht, der ihm zehntausend Talente [= 60 000 000 Denạre] schuldete. 25 Weil er aber nicht die Mittel hatte, [es] zurückzuzahlen, befahl sein Herr, daß er und seine Frau und seine Kinder und alle seine Habe verkauft werden und Zahlung erfolgen sollte. 26 Deshalb fiel der Sklave nieder und begann ihm zu huldigen, indem er sprach: ‚Hab Geduld mit mir, und ich will dir alles zurückzahlen.‘ 27 Darüber von Mitleid bewegt, ließ der Herr dieses Sklaven ihn gehen und tilgte seine Schuld. 28 Dieser Sklave jedoch ging hinaus und fand einen seiner Mitsklaven, der ihm hundert Denạre schuldete; und er packte ihn und begann ihn zu würgen, indem er sagte: ‚Zahl zurück, was du [mir] schuldest.‘ 29 Deshalb fiel sein Mitsklave nieder und begann ihn inständig zu bitten, indem er sprach: ‚Hab Geduld mit mir, und ich will [es] dir zurückzahlen.‘ 30 Er wollte aber nicht, sondern ging hin und ließ ihn ins Gefängnis werfen, bis er das, was er [ihm] schuldete, zurückzahle. 31 Als nun seine Mitsklaven sahen, was geschehen war, wurden sie tief betrübt, und sie gingen hin und machten ihrem Herrn alles klar, was geschehen war. 32 Darauf rief ihn sein Herr zu sich und sagte zu ihm: ‚Böser Sklave, ich habe deine ganze Schuld getilgt, als du mich inständig batest. 33 Hättest nicht auch du gegen deinen Mitsklaven barmherzig sein sollen, wie auch ich gegen dich barmherzig war?‘ 34 Und erzürnt überlieferte ihn sein Herr den Gefängniswärtern, bis er alles, was er [ihm] schuldete, zurückzahle. 35 In gleicher Weise wird mein himmlischer Vater auch mit euch verfahren, wenn ihr nicht ein jeder seinem Bruder aus eurem Herzen heraus vergebt.“

 

StraferlassJesus als Richter vermag aufgrund seines Opfertodes Schulden ihm und damit Gott gegenüber zu vergeben. Er war doch der Geschädigte, seit Gott ihm alles übergeben hat! Das Beispiel könnte auf einen Unfall mit Todesfolge hinauslaufen: Wer könnte schon den Wert eines Lebens wirklich bezahlen? Bedenken wir, dass es vielerlei Sünden gibt, die den Tod zur Folge haben!

 

Beachten wir im zweiten Teil des Gleichnisses, dass derselbe Sklave, dem gegenüber der Richter (Jesus) so grosszügig war und „unverdiente Güte“ walten liess, jener ebenso handeln sollte dem Nächsten gegenüber, jenem, der echten Willen zeigt, auch nur Geringes Geschuldetes zurückzugeben mit notwendiger Zeit und damit den Schaden wieder gutzumachen. Verdient ein solcher reuiger Schuldner nicht dieselbe Güte, zumindest Geduld?

 

Im dritten Teil aber zeigt Jesus, dass da keine Straffreiheit gewährt wird, wo Gottes Grundsätze wie die Liebe zum Nächsten willentlich verletzt werden. Da Jehova, der Vater Zeuge gegenüber jedem der Sünde begeht ist, und weil Jesus auf Ihn hört, wird Gottes Urteil durch den Christus in Harmagedon oder dem Millennium vollstreckt!

 

Dass „unverdiente Güte“ nur existiert, wenn das GESETZ wirksam ist und Gottes Strafvorgaben, der „Fluch“ existiert, ist wenig Christen klar und deutlich! Die Grafik: „Der Zusammenhang zwischen ‚unverdienter Güte‘ und Sünde, aufgrund von GESETZ“ erhellt die Zusammenhänge und zeigt, das „Ohrenbeichte“ nichts mit der Gnade Gottes zu tun hat, sondern menschlichem Erfindergeist entspringt, der Gottes GESETZ ungültig macht. Ein schweres Vergehen der Kirchen und deren Führer und deren Lehrer gegenüber ihren „Schafen“ das nicht ungestraft bleiben wird!

 

Der Zusammenhang zwischen "unverdienter Güte" und Sünde, aufgrund GESETZ 

 

Wer die Grafik wirklich studiert, die Schrifttexte und die Kommentare versteht, der merkt schnell, dass das System der Ohrenbeichte und Schuldenerlass durch Priester nicht mit Gottes Vorkehrung im Einklang steht. Der „Gott dieses Systems“, Satan hat alles Interesse daran dem Sünder den Weg für erneutes Vergehen gegenüber Jesus und Jehova zu erleichtern.

 

Wären sie als „Sakramente“ aber im Neuen Testament durch Jesus, die Apostel und die Jünger, auf die man sich doch beruft, schon in der Schrift erwähnt worden, hätte man sich diese ganze Zeit vor dem 13.Jahrhundert gegen sie verstossen. Wir glaubwürdig sind solche Kirchenvertreter somit? Jesu Einsetzung der Taufe, die jener des Johannes des Täufers gleicht, die von Gott her kam wurde von ihm in wenige Worte nach seiner Auferstehung gefasst:

 

(Matthäus 28:16-20)  Die elf Jünger dagegen gingen nach Galilạ̈a zu dem Berg, wohin Jesus sie bestellt hatte, 17 und als sie ihn sahen, huldigten sie ihm, einige [[(der versammelten Jünger)]] aber zweifelten. 18 Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden. 19 Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

 

  Der Taufende ist somit nur von zweiter Wichtigkeit, dass er den Auftrag ausführt. Das Übertragen von „unverdienter Güte“ dagegen kommt durch Jesus vom Vater her, der das bisherige Sündenregister, den „Fluch“ symbolisch an den Stamm heftet, wo Jesus zu unseren Gunsten dafür starb. Der Glaube und der Akt der Taufe, der diesen Glauben mittels Bundesschliessung bestätigt, dies liegt nur beim Täufling!

 

Jene letzte Versammlung hielt Jesus am Berg von Galiläa und rund fünfhundert Jünger nahmen neben den Aposteln daran Teil, auch Frauen und Kinder. An alle richtete Jesus seine Worte und den Predigt-, Tauf- und Belehrungsauftrag! Der war nicht bloss an die elf Apostel gerichtet! (1.Kor 15:3-8)

 

Entspricht die Aussage im Augsburger Bekenntnis völlig der Tatsache? „Einige Sakramente, so die Taufe, die Firmung und die Weihe, prägen der empfangenden Person ein unauslöschliches Merkmal ein. Daher können diese Sakramente nur einmal empfangen werden.“

 

image020Ausser der Taufe, die unverdiente Güte mit sich bringt wird in der Bibel keine „Firmung“ noch „Priesterweihe“ in den christlichen Schriften erwähnt. Die Wahl der künftigen Priester-Könige liegt bei Jesus, von Gott her inspiriert mit seiner „Braut, der Frau des Lammes“ erst nach dem „Tag der Hochzeit des Lammes“ [B2e]. Erst nach der Erstauferstehung [Bb1] erfolgt durch Jesus die Einsetzung der Priesterkönige während der Woche des „Abendessens der Hochzeit des Lammes“. Auch hier zeigt ein Zeitband den Ablauf der Ereignisse nach Harmagedon, in ihrer vorgegebenen Logik des Ablaufs: „Aufrichtung des geistigen Tempels“.

 

Sündenvergebung hat Jehova auf einen Tag im Jahr gelegt, den „Sühnetag“, wo Er seinem Volk unter Trauer und Fasten Vergebung erweist. Dass Jesus als Hoherpriester seit seiner Erhöhung und dem Ende des „Bundes mit Levi“ dieselbe Aufgabe direkt am Thron Gottes hat, solche gewichtigen Details werden den „Schäfchen“ in wenigen Versammlungen gelehrt!

 

Nun, viele Kirchen verlangen von denen, die ihr aus einer anderen christlichen Organisation hinzutreten eine neuerliche Taufe, ihren eigenen Ritus, unabhängig, ob jene als Erwachsene „im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes“ bereits vollständig im Wasser untergetaucht worden sind und dadurch Teil des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ geworden waren. So muss ein Protestant, der in die Katholische Kirche eintritt, erneut das Taufsakrament, ein paar Tropfen Wasser auf die Stirn gegossen und die Firmung erhalten. Zu viele Widersprüche, um glaubwürdig zu sein!

 

Confecio -Bekenntnis des GlaubensEvangelisch-lutherische Kirchen  [2]

 

   Nach lutherischer Auffassung sind die Sakramente „Zeichen und Zeugnis“ des göttlichen Willens, durch die der Glaube einerseits geweckt, andererseits auch gestärkt wird. Gleichzeitig fordern die Sakramente auch den Glauben, da nur der Glaube das Heil im Sakrament ergreifen kann. Die Apologie des Augsburger Bekenntnisses definiert im 13. Artikel, dass als Sakramente im strikten Sinne Taufe, Beichte und Abendmahl zu gelten haben.

 

   „Vere igitur sunt sacramenta baptismus, coena Domini, absolutio quae est sacramentum poenitentiae.“ („Wahrhaft jedoch sind Sakramente die Taufe, das Mahl des Herrn, die Absolution, d.h. das Bußsakrament.“) (Apologie des Augsburger Bekenntnisses: BSLK S. 292, Z. 4)

 

 

Wozu erhielt Petrus von Jesus die drei Schlüssel? Das „Amt der Schlüssel“, das im 1.Artikel unter „Beichte“ erwähnt wird, dieses wurde durch Jesus dem Apostel Petrus anvertraut, damit er damit drei unterschiedliche Türen zum Eingang in das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ öffne; was die Bedeutung hat, dass drei unterschiedliche Gruppen von denen, die von nun an Christus glauben Eintritt finden sollten: Vorab an Pfingsten 33 u.Z. waren rund 3000 Juden zusammengeströmt, Diese kamen zufolge des Geräusches, das über dem Haus ausging, wo Jesus 50 Tage zuvor das Abendmahl gehalten hatte und wo sich nun Hundertzwanzig Jünger erstmals dort versammelt hatten. Petrus erklärte jener Menschenmenge:

 

(Apostelgeschichte 2:1-21)  Während nun der Tag des Pfingst[festes] seinen Verlauf nahm, waren sie alle am gleichen Ort beisammen, 2 und plötzlich entstand vom Himmel her ein Geräusch wie das einer dahinstürmenden starken Brise, und es erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. 3 Und Zungen wie von Feuer wurden ihnen sichtbar und wurden verteilt, und auf jeden von ihnen setzte sich eine, 4 und sie alle wurden mit heiligem Geist erfüllt und fingen an, in verschiedenen Zungen zu reden, so wie der Geist ihnen gewährte, sich zu äußern [[(wie im späteren Fall von Kornelius waren diese erst  in der Taufe des Johannes getauft worden und erhielte nun heiligen Geist. Die Taufe erfolgte offenbar kurz danach, wo Petrus zur Volksmenge redete)]].

5 Nun wohnten in Jerusalem Juden, ehrfurchtsvolle Männer aus jeder Nation von denen unter dem Himmel. 6 Als nun dieses Geräusch entstand, kam die Menge zusammen und wurde fassungslos, weil ein jeder sie [[(die Apostel und Jünger)]] in seiner eigenen Sprache reden hörte. 7 In der Tat, sie waren erstaunt und begannen sich zu wundern und zu sagen: „Seht, sind nicht alle diese, die reden, Galilạ̈er? 8 Und doch, wie kommt es, daß jeder von uns seine eigene Sprache hört, in der wir geboren wurden? 9 Pạrther und Meder und Elamịter und die Bewohner von Mesopotạmien und Judạ̈a und Kappadọzien, Pọntus und dem [Bezirk] Asien 10 und Phrỵgien und Pamphỵlien, Ägypten und den Gegenden Lịbyens, das gegen Kyrẹne hin liegt, und aus Rom Zugezogene, sowohl Juden als auch Proselyten, 11 Kreter und Ạraber, wir hören sie in unseren Zungen [[(in unserer Muttersprache)]] über die großen Dinge Gottes reden.“ 12 Ja, sie staunten alle und waren in Verlegenheit und sagten zueinander: „Was hat das zu bedeuten?“ 13 Andere jedoch spotteten über sie und begannen zu sagen: „Sie sind voll süßen Weins.“

Ansprache des Petrus mit den elf Aposteln an Pfingsten zu den Juden 14 Petrus aber stand mit den Elf auf und erhob seine Stimme und äußerte sich vor ihnen wie folgt: „Männer von Judạ̈a und all ihr Bewohner von Jerusalem, dies sei euch kund, und schenkt meinen Reden Gehör. 15 Diese [Leute] sind wirklich nicht betrunken, wie ihr vermutet, denn es ist die dritte Stunde des Tages [[(ca 09.00, Zeit der 1.Opfergabe im Tempel)]]. 16 Im Gegenteil, dies ist das, was durch den Propheten Jọel gesagt wurde: 17 ‚ „Und in den letzten Tagen [[(des „Bundes mit den vielen“, den Juden „Lo-Ruhamas“)]]“, spricht Gott, „werde ich etwas von meinem Geist auf Fleisch von jeder Art ausgießen, und eure Söhne und eure Töchter werden prophezeien, und eure jungen Männer werden Visionen sehen, und eure alten Männer werden Träume haben; 18 und sogar auf meine Sklaven und auf meine Sklavinnen will ich in jenen Tagen etwas von meinem Geist ausgießen, und sie werden prophezeien. 19 Und ich will Wunder geben im Himmel droben und Zeichen auf der Erde unten, Blut und Feuer und Rauchdunst; 20 die Sonne wird in Finsternis verwandelt werden und der Mond in Blut, ehe der große und glanzvolle Tag Jehovas gekommen sein wird. 21 Und jeder, der den Namen Jehovas [[des Herrn (Jesus)]] anruft, wird gerettet werden.“ ‘

 

Nur beschnittene Juden waren es, die zum Pfingstfest nach Jerusalem gekommen waren. Keiner von ihnen hatte zuvor eine Beichte abgelegt, sondern sie waren mit dem Nächsten und mit Gott ins Reine gelangt, indem sie ihre Vergehungen gegen Gottes GESETZ eingestanden, durch Werke der Reue und Widergutmachung sich zuvor gereinigt hatten. Wer eine Sünde begangen hatte, der war zuvor im Tempel gewesen und hatte die vom GESETZ geforderte Opfergabe dargebracht. Seine Sünde war daher zugedeckt.

 

Nun aber ging es um eine weit grössere Sündentilgung, wie dies Opfer im Tempel herbeizuführen vermochten, die doch nur ein Zudecken der Sünde zur Folge hatten, nicht aber vollständige Tilgung aus der „handschriftlichen Urkunde“, dem „Fluch“.

 

Dass Jesus die Macht hatte Sünden zu vergeben, das zeigte sich als die Pharisäer und Gesetzeslehrer seinen Worten widerstanden, als er zu Beginn seines Predigens einen Gelähmten heilte.

 

Ein Gelähmter wird vom Dach her vor Jesus herabgelassen: Sündenvergebung oder Heilung schwerer? (Lukas 5:17-26)  Im Verlauf eines der Tage lehrte er, und Pharisäer und Gesetzeslehrer, die aus jedem Dorf Galilạ̈as und Judạ̈as und aus Jerusalem gekommen waren, saßen da; und Jehovas Kraft war für ihn da, um zu heilen. 18 Und siehe, Männer trugen auf einem Bett einen Menschen, der gelähmt war, und sie suchten einen Weg, ihn hineinzubringen und vor ihn hinzulegen. 19 Da sie wegen der Volksmenge keinen Weg fanden, ihn hineinzubringen, stiegen sie auf das Dach und ließen ihn samt dem kleinen Bett durch die Ziegel mitten unter die hinab, die sich vor Jesus befanden. 20 Und als er ihren Glauben sah, sprach er: „Mensch, deine Sünden sind dir vergeben.“ 21 Darauf fingen die Schriftgelehrten und die Pharisäer an zu überlegen und sagten: „Wer ist dieser, der Lästerreden führt? Wer kann Sünden vergeben außer Gott allein? 22 Als Jesus aber ihre Überlegungen erkannte, gab er ihnen zur Antwort: „Was überlegt ihr in eurem Herzen? 23 Was ist leichter, zu sagen: ‚Deine Sünden sind dir vergeben‘ oder zu sagen: ‚Steh auf, und geh umher.‘? 24 Damit ihr aber wißt, daß der Menschensohn Gewalt hat, auf der Erde Sünden zu vergeben —“, er sprach zu dem Gelähmten: „Ich sage dir: Steh auf, und heb dein kleines Bett auf, und geh deines Weges nach Hause!“ 25 Und augenblicklich stand er vor ihnen auf, hob das auf, worauf er zu liegen pflegte, und ging weg zu seinem Haus, indem er Gott verherrlichte. 26 Da ergriff sie allesamt Entzücken, und sie begannen Gott zu verherrlichen, und sie wurden mit Furcht erfüllt und sprachen: „Wir haben heute seltsame Dinge gesehen.

 

Jesus, der Menschensohn hat Gewalt Sünden zu vergeben, weil ihm Gott der Vater diese Autorität übertragen hatte. Den Beweis hierzu lieferte er dadurch, dass der Gelähmte aufstand und geheilt seines Weges nach Hause ging. All jene die heute Sünden im Namen Gottes vergeben, nach den Aposteln und deren Tod, massen sich etwas an im Namen Gottes und Jesu, was ihnen nicht verliehen wurde! Selbst da, wo es heute Wunderheilungen gibt muss die wahre Quelle erkannt werden. Auch Dämonen sind Engel und mit Kräften ausgestattet, die weit über die Fähigkeiten des Menschen hinausgehen.

 

Jesus gab das Recht Sünden zu vergeben allein seinen zwölf Aposteln, zuerst den getreuen Elf, dann später auch Paulus.

 

Jesus hauchte seine elf Apostel an um ihnen heiligen Geist zu vermitteln (Johannes 20:19-23)  Als es nun an jenem Tag, dem ersten der Woche, spät war und die Türen, wo sich die Jünger befanden, aus Furcht vor den Juden verschlossen worden waren, kam Jesus und trat in ihre Mitte und sprach zu ihnen: „Friede sei mit euch! 20 Und nachdem er dies gesagt hatte, zeigte er ihnen seine Hände und auch seine Seite. Da freuten sich die Jünger, daß sie den Herrn sahen. 21 Jesus sagte nun wieder zu ihnen: „Friede sei mit euch! So, wie mich der Vater ausgesandt hat, so sende auch ich euch. 22 Und nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: „Empfangt heiligen Geist. 23 Wenn ihr irgendwelchen Personen die Sünden vergebt, so sind sie ihnen vergeben; wenn ihr die von irgendwelchen Personen behaltet, so sind sie behalten.“

 

Jesus wusste, dass die Apostel den Auftrag verstanden und ihn gesetzesmässig anwenden würden. Die Güte wie die Strenge des Vaters und des Sohnes würden in wahrer Gerechtigkeit zur Anwendung kommen.

 

Nach dieser Einleitung in das Thema möchten wir den Inhalt des ersten Teils im NEWSLETTER mittels dessen Inhaltsverzeichnis Dir vorlegen, lieber Leser, Es hilft Dir spezifische Themen die Dich besonders interessieren direkt anzuklicken:

 

8.1          Das Gewissen verlangt nach einer Reinigung von Sünde!

8.1.1                Was zeigt uns die Schöpfung in Bezug auf das Gewissen des Menschen?

8.1.1.1            Das natürliche Verlangen im Menschen Fehler einzugestehen

8.1.1.2            Die Folge von Sünde ist Schmerz: Fluch und Segen Gottes stehen in Abhängigkeit zum Handeln, gemäss dem Gewissen

8.1.1.3            Das „Haupt des Leibes“ bestimmt wie Sünden zu behandeln sind!

8.1.1.4            Salomos Einweihung des Tempels hilft zu verstehen, was mit der Einweihung des geistigen Tempels folgen wird!

8.1.1.5            Nüchtern werden! Nur wer auf Gott hört und reagiert wird schlussendlich in Sicherheit weilen!

8.1.1.6            Ein mildes und gottesfürchtiges Volk durch die neuen „Leviten

8.1.2                Führungsinstrument Beichte und Handel mit dem Ablass

8.1.2.1            Welche Rolle spielte die „Didache“ beim Aufbau einer frühen Kirchenstruktur

8.1.2.2            Woher leiten die christlichen Kirchen die Beichte ab und welche Stellung nimmt der Beichtvater ein?

8.1.2.3            Die Rolle des Petrus im Hinblick auf den „Fels“ der Jesus als „Grundeckstein“ ist; Dinge die gebunden und gelöst werden

8.1.2.4            Richter innerhalb der Versammlung sind verpflichtet Sünden rechtlich zu behandeln!

8.1.2.5            Ohrenbeichte als Instrument der Kirche das Volk und die höchsten Häupter der Politik und Wirtschaft  zu kontrollieren

8.1.2.6            Trotz Beichte und Kirchenausstoss himmelschreiende Ungerechtigkeit innerhalb der Katholischen Kirche

8.1.2.7            Jahrhundertelang galt die Ohrenbeichte vor dem Priester als Ausweg sich von Sünde zu befreien: Was ist aber Gottes Standpunkt?

8.1.3                Die Geschäftemacherei der Katholischen Kirche mittels des Ablasshandels öffnet den Blick auf wahre Hintergründe!

8.1.3.1            Der Sündenablass als Einnahmequelle, um den Bau des Vatikans zu finanzieren

8.1.3.2            Freiwillige gute Werke werden durch die Beichte zur Pflicht gemacht

8.1.3.3            Das Katholische Kirchenrecht von 1983 regelt im Codex Iuris Canonici den Ablass erneut

8.1.3.4            Das Katholische kanonische Kirchenrecht, der Codex luris Canonici (CIC)

8.1.3.5            Luthers Beichte brachte gewisse Veränderungen

8.1.3.6            Welche Missbräuche der Kirchen sind heute üblich, um sich die Sünder weiterhin zu Sklaven zu machen? 

 

Mit dieser Vorschau auf die behandelten Themen wünschen wir Dir, lieber Bruder, liebe Schwester und liebe Interessierte für diesen kommenden Sabbat und das Wochenende  vielerlei neue und tiefe Erkenntnisse über dieses so gewichtige Thema: Wie, wann, wo, wodurch  und durch wen Gott tatsächlich Sünden vergibt. Jeder Teil ist in der Schrift deutlich enthalten, wir brauchen uns nur an das inspirierte Wort zu halten, um echtes Verständnis zu erlangen.

 

Die Ohrenbeichte vor dem Priester: Was ist Gottes Standpunkt

1.Teil: Das Gewissen verlangt nach einer Reinigung von Sünde!

 

Wie gewichtig gerade heute dieses Thema ist, dies zeigt ein Ausspruch jenes Engels Gabriel, der ihm, dem Propheten Daniel die Zustände der Endzeit und das kommende Heil durch Michael unterbreitete: „Und er sagte weiter: ‚Geh, Daniel, denn die Worte werden geheimgehalten und versiegelt bis zur Zeit des Endes. Viele werden sich reinigen und sich weiß machen und werden geläutert werden. Und die Bösen werden bestimmt böse handeln, und gar keiner der Bösen wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.‘ “ (Da 12:9, 10)

 

Wir leben in dieser Zeit und nur wer Gottes Gerechtigkeit sucht wird verstehen und selbst die Schritte einleiten, um Gottes Anerkennung erneut zu gewinnen, indem er sich von Sünden trennt, indem er Gottes Rechtsmassstab zu Herzen nimmt. Dadurch beginnt die Reinigung. Das „weiss machen“ bedeutet die Schritte zu tun, welche uns das GESETZ vorgibt, Sünden vor dem Nächsten und vor Gott offenlegen, Reue zu zeigen begleitet von Werken der Reue, um Schaden den wir verursacht haben wiederum gut zu machen.

 

Wir sind die Guten ... Dass der Grossteil der Menschen mit ihrem unrechten Handeln fortfahren werden hat Gott deutlich durch Daniel erklärt: „Und die Bösen werden bestimmt böse handeln, und gar keiner der Bösen wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.“ Nicht die Behauptung zu den „Guten“ zu gehören ist ausschlaggebend, sondern den Willen des Vaters zu tun:

 

(Matthäus 7:21-23)  Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämọnen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘ 23 Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.

 

Das kommende System kann nur aus jenen bestehen, die bereit sind sich Gott zu unterordnen und Jesus als „Haupt“ angenommen haben. Nur ihnen wird es gewährt das neue System, das „Königreich des Vaters“ zu sehen und  lebend am Tag von Gottes Urteilsvollstreckung hervorzugehen und Teil der „neuen Welt“ zu werden.

 

Beachten wir nun zum Ende einige der Gefahren denen wir ausgesetzt sind, weil die „Bösen“ ihren Kurs bis ans Ende reuelos fortsetzen werden:

 

Immer mehr „Falschgeld“ zirkuliert in den Strassen Europas und den USA. Dies, zufolge der Gelddruckpresse, welche offensichtlich nie mehr zum Schlummern kommt. Von Mexiko bis Patagonien und im Asien und Afrika ist man dies gewohnt und nimmt wie in Venezuela auch Inflationsraten weit über 70% jährlich nur noch verärgert zur Kenntnis. Man lernt dabei, dass man bei jedem Wechseln in harte Währung um etwa 5% dazuzahlt, was bei Kauf und späterem Verkauf bereits 10% beträgt. Eine Form zusätzlicher Steuern!

 

Thomas Jefferson, 3. US-Präsident Die Gefahr, welche von den Notenbanken der Welt ausgeht wurde vom dritten Präsidenten der USA, von Thomas Jefferson beschrieben:

 

 

   "Ich wünschte, ich könnte nachträglich einen Zusatz in die amerikanische Verfassung nehmen, der es jeder Regierung in Zukunft verbietet, Kredit aufzunehmen und sich Geld bei Banken auszuleihen." Thomas Jefferson

 

 

Keine Nation, die Geld druckt ohne es durch stabile Werte, wie Gold und Silber abzudecken wird auf Zeit hinaus Erfolg haben. Der Verlust des Vertrauens in die Regierenden zeigt sich auch in der Inflation. Niemand kann mehr ausgeben, wie er Einnahmen hat, unahängig wie gross er ist! Irgendwo platzt der aufgeblasene Ballon der Wirtschaft. Das System der Banken ist auf dem Sand blosser Lügen aufgebaut, das ihnen per GESETZ erlaubt aufgrund der ihnen anvertrauten Gelder der Kunden beim Staat z.B. das Zehnfache, ja das Hundertfache an Geld zu leihen, das bloss aus Papier von der Druckerpresse besteht.

 

In Israel, das doch im Focus unserer biblischen Untersuchungen anhand der Propheten steht, sieht die tägliche Situation für deren Bewohner immer düsterer aus. Nicht Inflation ist es, welche jene Nation plagt. Seit die Türkei am Freitag 27. November den ersten russischen Jet abschoss steigt die Spannung zwischen dem „König des Nordens“, dem kommunistisch-sozialistischen Block und dem „König des Südens“, Anglo-Amerika mit seinen NATO-Partner, inklusive der Türkei.

 

Die erhöhte Zahl von Bombardierungen im Gebiet Syriens und Iraks wird Israels Partner, den „Südkönig“ angelastet und der innere Aufstand der Palästinenser wird durch die immer nähere Präsenz Russlangs gefördert, da Präsident Assad und Irans Machthaber doch mit dem „König des Nordens“ liiert sind.

 

Steigende Spannung auf den Straßen  Donnerstag, 26. November 2015 |  NAI Redaktion  [3]

 

Angst und Verunsicherung israelischer Soldaten angesichts beständiger Überfälle   Wegen der steigenden Zahl von Terroranschlägen in Judäa und Samaria haben die israelischen Sicherheitskräfte beschlossen, aus Sicherheitsgründen weitere Tausend israelischen Soldaten an strategischen Kreuzungen, Straßen und Bushaltestellen zu stationieren. In den israelischen Medien kommen die Soldaten zu Wort. In ihren Augen ist die Situation sogar schlimmer als während des Gaza-Krieges im letzten Sommer. „Du stehst stundenlang da und wartest auf einen Terroristen. Wie lange kann eine Sprungfeder angespannt bleiben“, sagte ein israelischer Soldat gegenüber Ynet.

 

   Besonders auf den Verbindungsstraßen, wie der 60 zwischen Bethlehem und Hebron, wo Juden und Palästinenser oft im selben Straßenstau stecken, ist es während der Stoßverkehrszeiten in den letzten Wochen sehr gefährlich geworden. Palästinensische Autofahrer rasen entweder in israelische Haltestellen hinein, überfahren israelische Soldatenpatrouillen an den Straßenseiten oder schießen aus ihren Autos auf israelische Autofahrer. Um dies rechtzeitig zu verhindern, wurden in den letzten Tagen mehr Soldaten in diese Gebiete beordert.

 

   Die Spannung im biblischen Kernland Judäa und Samaria steigt. Jeder Palästinenser oder Palästinenserin, egal ob 14 oder älter, wird von den israelischen Soldaten als potentieller Terrorist verdächtigt. Videofilme zeigen wie Palästinensermädchen mit Scheren und Messern auf Israelis stürzen. Damit wird nur noch mehr Misstrauen verbreitet, das wissen die Palästinenser und genau das wollen die palästinensischen Terrororganisationen Hamas und Islamischer Dschihad bewirken. Noch mehr Hass gegen Juden und Israel.

 

   „Alles ist in Alarmbereitschaft! Du wachst unendlich lang und weißt nicht, aus welcher Richtung dich jemand angreift, entweder erschießt, überfährt oder mit einem Messer oder einer Schere überfällt“, sagte ein anderer Soldat in den israelischen Medien. Nun überdenkt der israelische Militärstab die Möglichkeit, jedes einzelne Palästinenserauto auf den Straßen zwischen Hebron und Bethlehem zu untersuchen. Dies würde natürlich aus Sicherheitsgründen geschehen, aber sobald dies wirklich umgesetzt wird, wird Israel für ein unrechtes Verhalten gegenüber den Palästinensern von der Weltöffentlichkeit angeklagt. Aus diesem Grund zögert Israel noch, diese Entscheidung umzusetzen. Wer darunter leidet, sind nicht nur die jüdischen Bürger, die in Judäa und Samaria inzwischen den palästinensischen Dörfern leben, sondern ebenso Palästinenser, die zum Teil bei Juden in den Siedlungen arbeiten.

 

 

„Die Spannung im biblischen Kernland Judäa und Samaria steigt“, das ist eine Aussage von Juden die biblischen Vorhersagen über die Zeit der „grossen Drangsal“ vollkommen im Einklang ist: Wie die Wehen einer Frau in deren Frequenz und in der Zunahme des Schmerzes begleitet ist, so auch das Geschehen der Endzeit rund um und in Israel selbst.

 

Attentate in Paris und drei der Terroristen  Wir alle sind zeugen, dass Attentate wie jene in Paris schon bald erdenweit zur Tagesordnung gehören. Je mehr wir von Gottes Rechtsmassstab abrücken, um so unmenschlicher werden diese Taten. Dies gar im „Namen Gottes“ zu tun zeigt deutlich, wessen Gott da eine Rolle spielt.

 

Darum müssen wir als individuelle Christen die Gegenbewegung erzeugen, obwohl in kleiner Minderheit, hören wir auf Gottes Rat und halten Jesu Gebote immer besser ein, die doch mit Liebe zu Gott und zum Mitmenschen ihren Höhepunkt erreichen, während die Welt in Wut, Frustration, Hass und deren Folgen lebt. Auch die vielen kirchlichen Oasen, wo man der wahren Realität und vor allem Gottes und Jesu Vorgaben nicht ins Auge blicken will, sie sind nur unterschiedlich breite Stellen auf dem Weg, der in die Vernichtung führt.

 

Wählst du den breiten oder den eingeengten weg? (Matthäus 7:13-20)  Geht ein durch das enge Tor; denn breit und geräumig ist der Weg, der in die Vernichtung führt, und viele sind es, die auf ihm hineingehen; 14 doch eng ist das Tor und eingeengt der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden.

15 Nehmt euch vor den falschen Propheten in acht, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie raubgierige Wölfe. 16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man vielleicht jemals Trauben von Dornsträuchern oder Feigen von Disteln? 17 Ebenso bringt jeder gute Baum vortreffliche Frucht hervor, aber jeder faule Baum bringt wertlose Frucht hervor; 18 ein guter Baum kann nicht wertlose Frucht tragen, noch kann ein fauler Baum vortreffliche Frucht hervorbringen. 19 Jeder Baum, der nicht vortreffliche Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. 20 Ihr werdet also diese [Menschen] wirklich an ihren Früchten erkennen.

 

Ob Du, lieber Leser zu denen gehörst, die für sich den „eingeengten“ Weg erwählt haben, dies zeigt sich erst am „Tor“ zum Königreich, am Gerichtstag, wo Jesus die Schafe von den Böcken trennt. Der breite Weg ist einfacher, nicht oder nur wenig eingeengt durch unser Gewissen und ausgewählte Gebote. Jeder darf wählen, wozu er Lust hat: Segen und Fluch, Leben oder ewige Abschneidung wählt jeder für sich selbst. Gott hat sie uns zur Wahl gegeben.

 

Das Gewissen gilt es zu schärfen wie ein Schwert, das aufgrund von Gottes Vorgaben exakt zwischen „Gut und Böse“ unterscheidet und uns immer auf den eingeengten Weg zurückweist. Das macht uns Jehova gegenüber annehmbar und wir können Ihm unsere Schwächen und Fehler offen eingestehen. Er aber gibt den Ausweg aus jeder Notsituation zu dem Zeitpunkt und auf die Art die Er festlegt, denn nur „geprüfte Echtheit des Glaubens“ verhilft uns ins kommende System.

 

Mit diesen Worten wünschen wir Dir, lieber Bruder, liebe Schwester und liebe Interessierte einen Sabbat mit innerer Ruhe und Verbundenheit mit unserem Schöpfer durch Jesus Christus!

 

 

„DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 

 

PS: Benutze den Link zum Hauptartikel:

 

Die Ohrenbeichte vor dem Priester: Was ist Gottes Standpunkt

1.Teil: Das Gewissen verlangt nach einer Reinigung von Sünde!

 

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Einen Grossteil der zunehmenden Schar von neuen Lesern unseres wöchentlichen E-Mails „Brief an Brüder“ verdanken wir der Meldung neuer Mailadressen von Verwandten, Bekannten und Freunden, was an dieser Stelle verdankt sei. Es sind ihrer inzwischen viele Tausende! Die durch Links offerierte Literatur ist vollkommen kostenlos. Wir fordern weder einen „Zehnten“ noch bitten wir um Spenden noch werden wir von dritter Seite her finanziert, weil wir dasselbe System der ersten Christen verwenden, das Jesus bereits den Aposteln empfahl: „Kostenfrei habt ihr erhalten, kostenfrei gebt!“ (Mat 10:8)

 

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[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Beichte

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Sakrament

[3] http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/29396/Default.aspx