Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-16.02.05  Haupt Familie I

 

 

Warum haben es die Männer aufgegeben Haupt der Familie zu sein?

 

1.Teil:  Welche Aufgabe hat das „Haupt“ im theokratischen Sinne zu erfüllen?

 

Bariloche,  5. Februar 2016

  

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

Liebe Suchende nach unverfälschter Wahrheit

 

Einigen der Leser ist das Wort „theokratisch“ ein Fremdwort. Es kommt von Theokratie, aus dem Griechischen und bedeutet Gottesherrschaft. Israel war eine Theokratie. Dies darum, weil Gott der Schöpfer aller Dinge Bündnisse mit Abraham, Isaak und Jakob schloss. Jene zeigten ihren Glauben durch Werke des Glaubens, obwohl sie Gott nie zu sehen bekamen.

 

Dann später ergänzte Jehova jene Bündnisse mit den zwölf Stämmen Israels. Dabei war und blieb die höchste Autorität Jehova als König in Israel, als Gesetzgeber und oberster Richter. Er setzte im Sinai ein Jahr nach dem Auszug den Stamm Levi anstelle der Erstgeborenen aller übrigen elf Stämme. Dieser Stamm Levi bildete nun das „Haupt“ Israels.

 

Jesus vor Kaiphas, dem Hohepriester Dies galt exakt bis zum Tag, wo der Hohepriester Kaiphas, ein Sadduzäer das von Gott gesandte neue „Haupt“ aus dem Stamm Juda kommend, den Messias Jesus Christus verwarf und gar tötete. Dreieinhalb Jahre lang hatte Jesus bewiesen, dass er Gottes himmlischer Abgesandter war. Zu deutlich war dies durch die Propheten vorhergesagt worden, als dass der Christus hätte ignoriert werden können und zu viele grosse Wunder hatten seine göttliche Herkunft offenbart. Zwar war diese Tötung am Ende von nur dreieinhalb Jahren deutlich in den Schriften vorhergesagt worden, damit einhergehend aber auch die Konsequenz für Levi und die Nation Juda: Die Anwendung der Strafbestimmungen die auf Mord steht! Levi wurde aus seiner Vormachtstellung als „Haupt“ durch den „Löwen von Juda“, den auferweckten Jesus Christus ersetzt, dessen Bund mit Gott auf ein Priesterkönigtum lautet!

 

Petrus heilt einen Gelähmten und zieht dadurch die Wut des Sanhedrins auf sichPetrus erklärte nach Jesu Tod und Himmelfahrt gewichtige Zusammenhänge, als der Sanhedrin ihn und Johannes gefangen den Richtern vorgeführt hatte. Jene Führer ignorierten unleugbare Tatsachen. Die Apostel waren durch Jesus von Gott her eingesetzt das „Haupt“ all derer, die ihren Glauben in Jesus gesetzt haben. Die Apostel waren es, welche nun ihrerseits im Namen Jesu Wunder zu wirken vermochten und dadurch den Zorn der bisherigen Autorität hervorriefen. Jener Sanhedrin und der Hohepriester aus der Linie Levis übten ihr Amt inzwischen illegal aus: Jehova hatte ihnen doch das Mandat entzogen, bevor er Jesus zum Hohepriesterkönig gleich Melchisedek erhöhte. Der „Bund mit Levi“ wurde durch den besseren Königreichsbund Gottes mit dem Christus ersetzt:

 

Petrus klagt Sanhedrin an, am Mord Jesu verantwortlich zu sein, er dämpft die Anklage dadurch, dass er jenen Unwissenheit unterstellte (Apostelgeschichte 3:13-18)  Der Gott Abrahams und Ịsa·aks und Jakobs, der Gott unserer Vorväter, hat seinen Knecht, Jesus, verherrlicht, den ihr eurerseits ausgeliefert und vor dem Angesicht des Pilạtus verleugnet habt, als er beschlossen hatte, ihn freizulassen. 14 Ja, ihr habt den Heiligen und Gerechten verleugnet, und ihr habt gebeten, daß man euch einen Mann, einen Mörder [[(Namens Barabbas)]], schenke, 15 wogegen ihr den Hauptvermittler des Lebens getötet habt. Gott aber hat ihn von den Toten auferweckt, von welcher Tatsache wir Zeugen sind. 16 Demzufolge hat sein Name, durch [unseren] Glauben an seinen Namen, diesen Mann, den ihr seht und kennt, stark gemacht, und der Glaube, der durch ihn kommt, hat dem Mann diese vollständige Gesundheit vor euer aller Augen gegeben. 17 Und nun, Brüder, ich weiß, daß ihr aus Unwissenheit gehandelt habt wie auch eure Vorsteher. 18 Doch auf diese Weise hat Gott das erfüllt, was er durch den Mund aller Propheten zuvor angekündigt hatte, daß sein Christus leiden würde.

 

Gott als „Haupt“ Israels hatte einen neuen Vorsteher eingesetzt, weil jener Christus in allem Jehova die Treue gehalten hatte, bis hin in den schmachvollen Tod. Darum setzte Er Seinen Erstgeborenen über jeden, der ein „Haupt“ genannt wurde, sei es oben in den Himmeln oder hier unten auf der Erde: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden.“ (Mat 28:18).

 

Auch die muslimischen Schiiten und Sunniten behaupten Theokratien zu sein. Jehovas Zeugen glauben eine „Theokratie“ zu bilden, neben vielen anderen Religionsgruppen, die ähnliche Theorien entwickelten. Das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ ist jedoch die einzige legitime Vertretung hier auf der Erde! Paulus schrieb hierzu an die Kolosser:

 

 (Kolosser 1:13-20)  Er hat uns von der Gewalt der Finsternis befreit und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt, 14 durch den wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben, die Vergebung unserer Sünden. 15 Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung; 16 denn durch ihn sind alle [anderen] Dinge in den Himmeln und auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, erschaffen worden, es seien Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten. Alle [anderen] Dinge sind durch ihn und für ihn erschaffen worden. 17 Auch ist er vor allen [anderen] Dingen, und durch ihn sind alle [anderen] Dinge gemacht worden, um zu bestehen, 18 und er ist das Haupt des Leibes, der Versammlung. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allen Dingen der Erste werde; 19 denn [Gott] hat es für gut befunden, in ihm die ganze Fülle wohnen zu lassen 20 und durch ihn alle [anderen] Dinge wieder mit sich zu versöhnen, indem Frieden gemacht wurde durch das Blut, [das er] am Marterpfahl [vergoß], es seien die Dinge auf der Erde oder die Dinge in den Himmeln.

 

Um der wahren, von Gott anerkannten „Theokratie“ zu gehören müssen wir Jesus als „König der Könige und Herr derer die Herren sind“ und seine Stellung vor Gott, als einziger anerkannter Hoherpriester anerkennen. Es gibt keinen Mittler ausser ihm zu Jehova: „Nun gibt es keinen Mittler, wo es nur eine Person betrifft, Gott aber ist nur einer.“ (Gal 3:20) Wenn Jesus Mittler zwischen Mensch und Gott ist, wie kann man behaupten er bilde Teil eines dreieinigen Gottes? Wie kann Maria Mittlerin, wie können die Apostel droben im Himmel sein, wenn deren Frühauferstehung auf der Erde fest mit Jesu erster Wiederkehr verknüpft ist und die Toten im Todesschlaf verharren? Jesu Offenbarwerden als „Haupt“ der Engel und Menschen mit dem Schlüssel des „Hades“, des menschlichen Grabes hängt an unserem Glauben ihn von Auge zu Auge zu sehen. Paulus bestätigt dem Timotheus und stärkt ihn auszuharren:

 

Jesus: Der König der Könige und Herr der Herren(1. Timotheus 6:13-16) Vor den Augen Gottes, der alles am Leben erhält, und Christi Jesu, der als ein Zeuge vor Pọntius Pilạtus die vortreffliche öffentliche Erklärung abgab, gebe ich dir Weisung, 14 daß du das Gebot [[(das GESETZ des Christus)]] auf fleckenlose und untadelige Weise bis zum Offenbarwerden unseres Herrn Jesus Christus hältst. Dieses [Offenbarwerden] wird der glückliche und einzige Machthaber [[(Jesus)]] zu seinen eigenen bestimmten Zeiten zeigen, [er,] der König derer, die als Könige regieren, und Herr derer, die als Herren herrschen, 16 der allein Unsterblichkeit hat, der in einem unzugänglichen Licht wohnt, den keiner der Menschen gesehen hat noch sehen kann. Ihm sei Ehre und ewige Macht. Amen.

 

Paulus erklärt, dass allein Jesus Unsterblichkeit hat, der im unzugänglichen Licht wohnt, an Gottes rechter Seite. In der Offenbarung wird Jesu Stellung erneut bestätigt: „Diese [[(die Feinde der Aufrichtung von Gottes Königreich auf der Erde)]] haben einen Gedanken, und so geben sie ihre Macht und Gewalt dem wilden Tier. Diese werden mit dem Lamm kämpfen, doch wird das Lamm sie besiegen, weil es Herr der Herren und König der Könige ist. Auch die mit ihm Berufenen und Auserwählten und Treuen [werden das tun].“ (Off 17:13, 14)

 

Es gilt Jesus, das „Haupt“ jedes Mannes in genauer Erkenntnis zu behalten. Viele „falsche Christusse“ haben sich seit dem Tod und der Auferweckung Jesu bereits als Führer aus eigenen Gnaden erzeigt. Es gilt jeden als das zu identifizieren was er ist: Ein Usurpator der Stellung des wahren Christus.

 

Wer, wann, warum, wo, was und wie?Jesus warnte für unsere Tage der Zeit des Gerichts und seines Wiederkommens: „Wenn dann jemand zu euch sagt: ‚Siehe! Hier ist der Christus‘ oder: ‚Dort!‘, glaubt es nicht. Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um so, wenn möglich, selbst die Auserwählten irrezuführen.“ (Mat 24:23, 24)

 

 Es gilt dabei jedoch Gottes eigenen Standpunkt als Schöpfer zu erfahren wen, wann, wo und wie er zu „Häuptern“ emporhob und was die Charakteristik der „alten Himmel“ dieses vergehenden Systems bedeuten.

 

Ohne klares Verständnis und Unterscheidungsvermögen klammern sich viele an Pseudo-Theokratien. Genaue Erfahrung darüber wie Jehovas Standpunkt ist finden wir allein in der Heiligen Schrift!

 

Was meint die Bibel mit dem Ausdruck "alte Himmel" und "neue Himmel"?
 

Wir haben zu diesem Zweck einen Grossteil aller biblischen Texte herausgezogen, welche den Begriff „Haupt“, als Vorsteher in der Bibel erwähnen, um jeden für die Beweisführung darüber, was der Schöpfer meint zu klären und dadurch auch angemasste „Häupter“ die keine Berechtigung Gottes  haben, sondern die den Willen Satans ausführen zu identifizieren. Solche gehören zu den „alten Himmeln“ die in Harmagedon vergehen.

 

„Haupt“ zu sein bedeutet, die Autorität zu besitzen, um Entscheide betreffend einer Gruppierung von Menschen zu treffen. Das „Haupt“ der Familie hat das Recht und die Pflicht Entscheide für alle Glieder zu treffen im Einklang zu deren eigenen Meinung, aber auch im Gegensatz dazu. Ein Recht, das mit der Pflicht einhergeht, jedem Glied der Familie das Beste zu geben, um als Gemeinschaftsunternehmen gesetzte Ziele zu erreichen und Gefahren gemeinsam zu begegnen und koordiniert zu handeln.

 

Welcher Teil des GESETZES soll ungültig geworden sein?Die Stellung als „Haupt“ beginnt an höchster Stelle, beim Schöpfergott Jehova selbst. Er setzt nicht nur Engeln, sondern auch Menschen Grenzen durch Seine Gebote, Sein GESETZ, Seine richterlichen Entscheidungen und mittels Kundgabe Seines Willens. All dies ist stets im Sinne des Guten für alle, die Bereitschaft zeigen dieselben Kriterien anzuerkennen. Für uns Menschen heute ist die einzige Quelle Details zu erfahren das inspirierte Wort der heiligen Schrift!

 

(2. Timotheus 3:14-17)  Du [[(Timotheus)]] aber, bleibe bei den Dingen, die du gelernt hast und zu glauben überzeugt worden bist, da du weißt, von welchen Personen du sie gelernt hast, 15 und da du von frühester Kindheit an die heiligen Schriften gekannt hast, die dich weise zu machen vermögen zur Rettung durch den Glauben in Verbindung mit Christus Jesus. 16 Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.

 

Andere Übersetzer geben einige Wörter im Vers 16 etwas anders wieder: „Alle von Gott eingehauchte Schrift …“ (Abraham Meister), „Jede Schrift ist von Gott eingegeben …“ (Franz Eugen Schlachter“), „Jede von Gott eingegebene Schrift …“ (Hermann Menge) und „Jede Schrift, weil auch von Gott eingegeben …“ (Ludwig Albrecht). Der Unterschied der Übersetzer liegt darin, dass einige gewisse Bücher von der Inspiration ausschliessen, andere aber Gottgehaucht, inspiriert sind. Moses und die Propheten sind als Übermittler von Gottes Worten da. Jehovas himmlischer Wortführer ist als einziger dazu legalisiert: Er wird öfters als „der Engel des Herrn“ oder „Jehovas Engel“ tituliert.

 

Dass jener göttliche Wortführer als „das WORT“ gekennzeichnet ist macht es möglich diesen zu identifizieren. Johannes wendet den Begriff „das WORT“ auf Jesus zu Beginn seines Evangeliums an: „Im Anfang war das WORT, und das WORT war bei GOTT, und das WORT war ein Gott [[(ein Göttlicher; ein Mächtiger)]]. Dieser war im Anfang bei GOTT. Alle Dinge kamen durch ihn ins Dasein, und ohne ihn kam auch nicht ein Ding ins Dasein.“ (Joh 1:1)

 

Zur Bestätigung wird „das WORT“  dann in der Offenbarung direkt mit Michael identifiziert, der die Endschlacht Harmagedons führt, was nur in Jesu Hand liegen kann! Er, der seine eigenen Engel aussandte, um seine „Sklaven“, die Propheten zu instruieren, das „Gottgehauchte“, die Inspiration von Gott her, seine Worte zu übermitteln.

 

Jesus, der Reiter auf dem weissen Pferd (Offenbarung 19:11-16)  Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd. Und der, der darauf sitzt, wird Treu und Wahrhaftig genannt [[(Titel für Jesus; Höchster der Engel, Erzengel Michael: Gottes erste Schöpfung im Geistbereich)]], und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit. 12 Seine Augen sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Diademe [[(Kronen)]]. Er trägt einen Namen [[(Name hat auch mit Stellung zu tun!)]] geschrieben, den niemand außer ihm selbst kennt, 13 und er ist in ein mit Blut besprengtes äußeres Kleid gehüllt, und der Name, nach dem er genannt wird, ist Das Wort Gottes. 14 Und die Heere, die im Himmel waren, folgten ihm auf weißen Pferden, und sie waren in weiße, reine, feine Leinwand gekleidet. 15 Und aus seinem Mund geht ein scharfes langes Schwert [[(die Gerichtsbotschaft, zur Vernichtung oder zu ewigem Leben)]] hervor, daß er damit die Nationen schlage, und er wird sie [[(die „grosse Volksmenge an Schafen im Millennium)]] mit eisernem Stab hüten. Auch tritt er die Weinkelter des Grimmes des Zorns Gottes, des Allmächtigen [[(am Tag der Schlacht Harmagedons)]]. 16 Und auf seinem äußeren Kleid, nämlich auf seinem Oberschenkel, trägt er einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren.

 

Es liegt im Bereich seiner Machtzuteilung als himmlisches „Haupt“ in der früheren Stellung eines „Engelfürsten“, schon vor seiner Erhöhung innerhalb einer ganzen Gruppe von vierundzwanzig himmlischen, gekrönten „Häuptern“. Dort gab er seinen untergebenen Engeln Auftrag Gottes Worte jenen dazu auserlesenen Menschen zu übermitteln, wie im Falle Daniels, Elisabeths oder Marias, sowie Josephs und dann der Offenbarung des Johannes: In der Mehrzahl war dies der Engel Gabriel, dessen Name bedeutet: „Kräftiger Mann Gottes“ (Da 8:16; 9:20-22; Lu 1:19, 26).

 

(Offenbarung 1:1-3)  Eine Offenbarung von Jesus Christus, die Gott ihm gab, um seinen Sklaven die Dinge zu zeigen, die in kurzem geschehen sollen. Und er sandte seinen Engel [[(Gabriel)]] aus und legte [sie] durch ihn in Zeichen seinem Sklaven Johạnnes dar, 2 der von dem Wort, das Gott gab, Zeugnis ablegte und von dem Zeugnis, das Jesus Christus gab, ja von allem, was er sah. 3 Glücklich der, der laut liest, und diejenigen, die die Worte dieser Prophezeiung hören und die darin geschriebenen Dinge halten; denn die bestimmte Zeit ist nahe.

 

Ob Michel oder Gabriel, so oder so stammen die Anweisungen von Jehova mit dem Ziel Menschen zu warnen und auf kommende Dinge vorzubereiten.

 

Jener Mensch gewordene Engelfürst Michael, er musste vorab als „Menschensohn“, als sterblicher Mensch Jesus auch vollkommene Treue hin „bis in den Tod“ unter Qualen und Verspottung ertragen (Php 2:5-8). Erst nach seinem Tod am Stamm wurde er von Gott als das „geschlachtete Lamm“ nun „über jede Autorität im Himmel, als auch auf der Erde“ eingesetzt. Die Offenbarung an Johannes im Jahre 96 unserer Zeit bestätigt diesen Zusammenhang:

 

Jesu himmlische Erhähung inmitten der 24 königlichen Ältesten (Offenbarung 5:11-14)  Und ich sah, und ich hörte eine Stimme vieler Engel rings um den Thron und die lebenden Geschöpfe und die Ältesten, und ihre Zahl war Myriaden mal Myriaden und Tausende mal Tausende, 12 die mit lauter Stimme sprachen: „Das Lamm, das geschlachtet wurde, ist würdig, die Macht und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Herrlichkeit und Segen zu empfangen.

13 Und jedes Geschöpf, das im Himmel und auf der Erde und unter der Erde und auf dem Meer ist, und alles, was in ihnen ist, hörte ich sagen: „Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei der Segen und die Ehre und die Herrlichkeit und die Macht für immer und ewig.“ 14 Und die vier lebenden Geschöpfe sprachen dann: „Amen!“ [[„So sei es!“]], und die Ältesten fielen nieder und beteten an.

 

Natürlich sind diese, welche die göttliche Erhöhung Jesu als „Haupt“ aller geschaffenen intelligenten Wesen anerkennen auch gleichzeitig jene, welche Gottes Willen auch in dieser Beziehung ausführen! Dazu gehört bestimmt nicht Satan, der ja unmittelbar davor aus seiner erhöhten Stellung als einer der vierundzwanzig himmlischen, gekrönten „Häupter“ entfernt wurde, hinab in den zweiten „alten Himmel“, den der Dämonen. Dieser Hinauswurf war von Jesus angekündigt:

 

(Johannes 12:29-32)  Daher sagte die Volksmenge, die dabeistand und es hörte, es habe gedonnert. Andere begannen zu sagen: „Ein Engel hat zu ihm geredet. 30 Als Antwort sagte Jesus: „Diese Stimme ist nicht um meinetwillen, sondern um euretwillen geschehen. 31 Jetzt ergeht ein Gericht über diese Welt; jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden. 32 Und doch werde ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, Menschen von allen Arten zu mir ziehen.“

 

Jesus erwartete seine Erhöhung in Kenntnis der Bedingung Gottes und die Stimme aus dem Himmel stärkte ihn in Hinsicht auf seinen kommenden Opfertod. Er wusste, dass sein Hauptgegner seit dem Garten Eden, der Gottes Stellung als „Haupt“ gegenüber Eva und Adam untergraben hatten, nun den ersten gewichtigen Teil seiner Strafe erhalten würde: Der Hinauswurf aus dem inneren Kreis der königlichen Bevollmächtigten Jehovas.

 

Moses salbt Aaron und dessen vier Söhne zu PriesternAuch sein irdischer „Same der Schlange“, zu dessen „alten Himmeln“ ja auch die Priesterschaft Aarons, im „Bund mit Levi“ gehörte, diese anerkennt jenes neue, erhöhte „Haupt“ nicht an, selbst nicht nach der Zerstörung des Tempels und der Geburtsregister. Keiner konnte danach mehr seine Abstammung beweisen.

 

Den Messias, den nach seiner „Auferweckung im Geiste“ zum Erzengel in Gottes drittem Himmel erhöhten Christus verneinen sie. Dies bis zum bitteren Ende der „ewigen Abschneidung“. Sie wollen ihn nicht als irdischen „Hohepriesterkönig“ der „gleich Melchisedek“ in „Salem“, die Stadt des Friedens herrschte. Ihnen gegenüber erklärte Jesus zuvor schon: „Im übrigen, diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde: Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir.“ (Lu 19:27)

 

Nach Jesus in seiner Stellung als „Haupt“ hat er im Einklang mit dem Willen des Vaters seine „Braut, die Frau des Lammes“ als Apostel an die erhöhte Stellung künftig als „Häupter der zwölf Stämme Israels“ bestimmt; jenen pro Stamm Israels, je 12.000 kommenden Hohepriesterkönigen, die über alle Städte der Erde gesetzt werden. Seine „Braut, die Frau des Lammes“, die Gruppe seiner Apostel. Sie werden ihm nach der „Heirat des Lammes“ (Off 19:7; 7:4-10, 14), als dem „Richter der Toten und Lebenden“ bei der Versiegelung des lebenden Überrests der Auserwählung der 144.000 helfen. Jeder von den Auserwählten wird „Haupt“ über die ihm zugeordneten Städte werden.

 

Jesus inmitte der sieben Leuchter mit den sieben Sternen in seiner rechten HandNachdem Levi seinen Bund endgültig übertreten hatte und aus seiner Vormachtstellung als „Haupt“ in Israel entfernt war, da oblag die Aufsicht im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ den Aposteln, welche die gute Botschaft bis an die Enden der Erde verbreiten sollten. Sie konnten Älteste ein- und absetzen. Da Jesus doch die „sieben Sterne“ oder „sieben Engel (gr. aggelos = Boten; Vorsteher) direkt „auf meiner rechten Hand“ hält, lag es an ihm vorab die Apostel anzuleiten: „Was das heilige Geheimnis der sieben Sterne [[(Symbol für Vorsteher)]] betrifft, die du auf meiner rechten Hand sahst, und der sieben goldenen Leuchter [[(Symbol für Versammlungen)]]: Die sieben Sterne bedeuten [die] Engel [[gr. aggelos = Boten, Vorsteher]] der sieben Versammlungen, und die sieben Leuchter bedeuten sieben Versammlungen.“ (Off 1:20).

 

Heute ist jede Versammlung für sich von einem untergeordneten „Haupt“, einem „Boten Gottes“, einem verantwortlichen Ältesten geleitet. Ob die Menschen auf jene Boten der Versammlungen hören, oder dies ablehnen hat den Unterschied zur Folge, von Jesus anerkannt oder von Gott abgelehnt zu werden. Jene Ältesten haben grosse Verantwortung wirklich unverfälschte gute Botschaft, anstatt „Menschenlehren“ zu verbreiten.

 

DER SPIEGEL: Geschichte; Die Reformation(2. Chronika 36:15, 16)  Und Jehova, der Gott ihrer Vorväter, sandte durch seine Boten [[(gr: aggelos)]] fortgesetzt [Warnungen] an sie, immer und immer wieder hinsendend, denn er hatte Mitleid mit seinem Volk und mit seiner Wohnung. 16 Aber sie trieben unablässig Mutwillen mit den Boten des [wahren] Gottes und verachteten seine Worte und verspotteten seine Propheten, bis der Grimm Jehovas gegen sein Volk stieg, bis es keine Heilung gab.

 

Da endzeitliche Versammlungen wie „Inseln“ im Menschenmeer sind, so bleibt es an Jesus diese zu bestätigen oder „von ihrer Stelle zu verschieben“. Johannes schreibt darüber in der Offenbarung: „Daher erinnere dich an das, wovon du abgefallen bist, und bereue und vollbringe die früheren Taten. Wenn du [das] nicht tust, so komme ich zu dir, und ich will deinen Leuchter [[(deine Versammlung)]] von seiner Stelle rücken, es sei denn, du bereust.“ (Off 2:5).

 

 Auf der niedersten Stufe von Amtsgewalt im Einklang mit Gott dem Vater steht das Familienoberhaupt. Heute sind es zwei „Häupter“, die sich oft beständig streiten und so die Quote von Scheidungen erhöhen. In den zwei NEWSLETTERN zum Thema „Warum haben es die Männer aufgegeben Haupt der Familie zu sein?“, führen wir die unterschiedlichen Folgen auf, die es durch Missachtung von Gottes festen Vorgaben mit sich brachte, diesem der Familie und der Gemeinschaft unglückbringenden Geschehen der letzten Jahrzehnte Vorschub zu leisten! Dabei erklärt Paulus anhand des Originalbeispiels von Adam und Eva, dass er die Männer noch vor den Frauen schuldig spricht, weil jene ihrer gottgegebenen Aufgabe als „Haupt“ ebenso wie Adam nicht mehr Herr wurden:

 

(2. Korinther 11:3)  Ich fürchte aber, daß etwa so, wie die Schlange Eva durch ihre List verführte, euer Sinn verdorben werde, hinweg von der Aufrichtigkeit und der keuschen Reinheit, die dem Christus gebühren.

 

Satans List richtet sich vorab gegen die Schwächeren, weil sie leichter zu überlisten sind, Satan, the early christian traditiondie Frau, das „schwächere Gefäss“. Im 1.Brief an Timotheus spricht Paulus daher Adam obwohl er erst danach von der Frucht ass als mehr schuldig. Als „Haupt“ der Eva hätte er seine Frau zurechtweisen müssen und Gott das Vergehen eingestehen und bereuen müssen. Er aber stellte sich auf die Seite der Abtrünnigen, auf des Teufels Seite und damit auf die Anerkennung der Lüge. Das Strafmass war aufgrund des ersten Gerichts in Eden für jeden der Schuldigen unterschiedlich hart. Die tiefe Sehnsucht der Frau würde zu ihrem Manne sein, der aber seither über sie herrschen musste: „Zur Frau sagte er: ‚Ich werde die Mühsal deiner Schwangerschaft sehr mehren; mit Geburtsschmerzen wirst du Kinder hervorbringen, und dein tiefes Verlangen wird nach deinem Mann sein, und er wird über dich herrschen.‘ “ (1.Mo 3:16)

 

Unsere erste PriesterinPaulus gibt daher sein Konzept aufgrund dieses Rechtszustandes im 1.Brief an Timotheus so wieder, wie er auch in Versammlungen der Endzeit und deren Familien zu respektieren ist:

 

 (1. Timotheus 2:11-15)  Eine Frau lerne in Stille mit aller Unterwürfigkeit. 12 Ich erlaube einer Frau nicht, zu lehren oder Gewalt über einen Mann auszuüben, sondern sie sei in [der] Stille. 13 Denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva. 14 Auch wurde Adam nicht betrogen, aber die Frau wurde gründlich betrogen und geriet in Übertretung. 15 Doch wird sie durch Kindergebären in Sicherheit bleiben, vorausgesetzt, daß sie in Glauben und Liebe und Heiligung mit gesundem Sinn verharren.

 

Das Verharren in „gesundem Sinne“ muss damit stets im Einklang mit Gottes Rat, Seinem Willen, Seinen richterlichen Entscheidungen sein.

 

Dass wir heute weit von diesem Rat abgewichen sind blieb nicht ohne bedauernswerte Folgen und wird, sofern wir nicht Vernunft annehmen in der Zerstörung all jener enden, die sich über ihr „Haupt“, den Christus erhöht haben und ihm widersprechen.

 

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Werfen wir nun einen Blick auf die Haupt- und Untertitel des NEWSLETTERS zum Thema was aus Gottes Sicht unter „Haupt“ zu verstehen sei und was die Folgen sind, wenn wir hinsichtlich Unterordnung Gottes Normen übertreten haben:

 

1.1          Welche Bedeutung hat das „Haupt“ im theokratischen Sinne?

1.1.1            Wer bestimmt die Weltordnung?

1.1.1.1         Wir sehen eine vorgegebene Ordnung überall in der Natur die respektiert wird!

1.1.1.2         Ist der Mensch in der Lage sein eigenes Geschick ohne Rücksicht auf einen Schöpfergott zu lenken?

1.1.1.3         Was geschieht, wenn undisziplinierte Mehrheiten sich ihre Wünsche zu erfüllen suchen?

1.1.1.4         Die Demokratie, die als „goldenes Kalb“ verehrt wird, das seine Rechtsordnung als über der Gottes stehend beansprucht

1.1.1.5         Der Tag, an dem die Väter ihre Rechte für ein Linsengericht verkauft haben

1.1.1.6         Häupter, die sich schwere Blutschuld zukommen lassen!

1.1.2            Welche Bedeutung hat dies: „Haupt“ zu sein?

1.1.2.1         Den Begriff „Haupt“ anhand der Ursprache Hebräisch „ro’sch“ besser verstehen

1.1.2.2         Jeder kann als „Haupt“ einer Gruppe emporgehoben, von seiner Stelle verschoben oder daraus entfernt werden

1.1.2.3         Joseph in Ägypten, von Jehova zum „Haupt über Israel“ gesetzt: Muster kommender Dinge

1.1.2.4         Segen und Fluch kommen auf das „Haupt“!

1.1.2.5         Gottes GESETZ ist „eine Lampe für das Haupt“ jener, die nicht straucheln möchten

1.1.2.6         Die Hände des Hohepriesters auf dem „Haupt des Bockes für Asasel“ und was dies bedeutet

1.1.3             Das „Haupt“, das seine Aufgabe in gerechter Form wahrnimmt

1.1.3.1         Einen Feind freundlich zu behandeln bedeutet „feurige Kohlen auf sein Haupt zu schütten

1.1.3.2         Mehrköpfige Wesen sind etwas Abartiges!

1.1.3.3         Ein geteiltes Haus mit mehr als einen Kopf hat keinen Bestand!

1.1.3.4         Zwei politische „wilde Tiere“ die „Haupt“ der ganzen Menschheit zu sein beanspruchen

1.1.3.5         Christus ist das einzige von Gott anerkannte „Haupt der Versammlung

1.1.3.6         Jehova als „Haupt des Christus“, einziger Gott und höchster königlicher Richter

1.1.4             Herrschaft des Mannes über die Frau?

1.1.4.1         Was bedeutet es als Frau beim Abschluss des Ehebundes „Eigentum“ des Mannes zu werden?

1.1.4.2         Besitz an Waren und Menschen ist biblisch gut verbürgt: Wir waren, sind und bleiben „Sklaven“, die Frage ist nur: Von wem?

1.1.4.3         Ohne Herrschaft keine Ordnung!

1.1.4.4         Jedermann ist vor Gott verpflichtet ein Gesetzeskundiger zu sein!

1.1.4.5         Adam war als das „Haupt“ der Menschheit gesetzt und verlor dieses Vorrecht: Der „letzte Adam“, Jesus bringt Vollkommenheit zurück

1.1.4.6         Befehl oder Ermunterung an die Männer über ihre Frauen zu „herrschen“?

1.1.4.7         Ein „Nein“ muss wiederum „nein“ bedeuten und ein „Ja“, muss “ja“ sein!

1.1.4.8         Auf unsere Bundeszusage muss Verlass sein in guten und schlechten Tagen!

 

Wiederum geht es darum, ein exaktes Verständnis von Gottes Normen zu erhalten „die uns weise zu machen vermögen“, uns auf ewiges Leben vorbereiten. Dieselben Normen galten für Israel, gelten für uns Christen und werden im kommenden System für die „grosse Volksmenge“ und all die Auferstehenden Geltung haben.

 

Wir empfehlen Dir den 1.Teil der zweiteiligen Serie gut zu studieren, weil es Dich darin stärkt Gottes Standpunkt gegenüber Menschenlehre und Menschengebot zu sehen, zu verstehen und auch öffentlich zu verteidigen.

 

Warum haben es die Männer aufgegeben Haupt der Familie zu sein?

 

1.Teil:  Welche Aufgabe hat das „Haupt“ im theokratischen Sinne zu erfüllen?

 

Israel zeigte, was geschieht, wenn jene die behaupten weiterhin Gottes Volk zu sein, jedoch Jehovas Willen und Sein durch Ihn eingesetztes „Haupt“ zu missachten. Was Jesus betraf, das kam auch über die Apostel und bis zum Ende lastet es auf seinen Nachfolgern. Dass die heutige Nation Israel eine völlig diesem System zugehörige Nation ist, wie alle übrigen Völker und Staaten die sich in der UNO vereint haben, dies zeigt der folgende Bericht. Ministerpräsident Netanyahu, als „Haupt“ jener Nation sollte doch eigentlich den Standpunkt des Gottes Israels vertreten, was ganz offensichtlich nicht der Fall ist:

 

Homosexueller Abgeordneter wurde boykottiert  Mittwoch, 6. Januar 2016 [1]

 

Ministerpräsident Netanjahu begrüsste den neuen homosexuellen Abgeordneten in der Knesset   Der erste sich öffentlich präsentierende homosexuelle Knesset Abgeordnete der Likud Partei wurde vorige Woche offiziell in sein neues Amt eingeschworen, wobei alle Abgeordneten der orthodoxen jüdischen Parteien dem Ereignis fernblieben, was ihn jedoch überhaupt nicht störte.

 

   Amir Ohana bekam einen Sitz in der Knesset, nachdem der ehemalige Innenminister Silvan Schalom aufgrund eines Sexskandals zurücktreten musste.

 

   In seiner Antrittsrede sagte Ohana, dass er in die Knesset einziehe, „mit allem, was ich bin – die Dinge, die ich für mich wählte und die ich ablehnte – und ich bin stolz auf beide. Jude, Israeli, Mizrachi (orientalischer Jude), Homosexueller, Likudnik, Verteidigungsexperte, Liberaler, und ein Gläubiger in eine freie Marktwirtschaft.“

 

   Als er später zum Boykott der religiösen Abgeordneten befragt wurde, erwiderte Ohana, dass er dies nicht bemerkt habe, aber erfreut wäre, wenn „sie bei allen Fragen über homosexuelle Rechte weiterhin wegbleiben. Das wäre wunderbar.“

 

   Netanjahu äußerte, er sei stolz darauf, Ohana in der Knesset zu begrüßen.

 

   „Amir ist der erste Repräsentant der Homosexuellenszene und er wurde von tausenden Wählern in einer offenen Wahl gewählt, die auf keinste Weise beeinträchtigt wurde.“

 

   „Er repräsentiert unsere Einstellung zum liberalem Nationalismus. Er glaubt an das Recht des jüdischen Volkes auf sein Land, an die Verteidigung, Menschenrechte, freie Wirtschaft und offene Märkte. Ich denke, er wird ein exzellenter Abgeordneter und eine Brücke zu verschiedenen Teilen der Bevölkerung darstellen. Ich heiße ihn mit Dankbarkeit und Stolz willkommen.“

 

Welche Art von Stolz des „Hauptes“ einer angeblich gottergebenen Nation, wenn jener in aller Öffentlichkeit Jehovas Verordnungen mit Füssen tritt? Warum konnte in Israel in einer „offenen Wahl“ ein Homosexueller in die Abgeordnetenkammer erwählt werden? Kennt dieses Volk nach all den Züchtigungen Jehovas seinen Schöpfer noch nicht, dass er Vergehen nicht straffrei lassen wird? Offensichtlich sind sich jene die gewählt haben sich nicht bewusst, was die Konsequenzen der Übertretung von Gottes Normen zur Folge hat. Ist es wirklich vereinbar, dass ein offensichtlicher Hurer, der in einen Sexskandal verwickelt war, aus der Knesset hinausgeworfen wurde, nur um einem Homosexuellen Platz zu machen? Die Welt ist tatsächlich in zu vieler Hinsicht vollkommen unverständig geworden … Im Brief an die Rämer erklärt Paulus, was die ganze Schrift zur Homosexualität und Lesben sagt:

 

(Römer 1:26, 27)  Deshalb übergab Gott sie schändlichen sexuellen Gelüsten, denn sowohl ihre weiblichen Personen vertauschten den natürlichen Gebrauch von sich selbst mit dem widernatürlichen; 27 und desgleichen verließen auch die männlichen Personen den natürlichen Gebrauch der weiblichen Person und entbrannten in ihrer Wollust zueinander, Männliche mit Männlichen, indem sie unzüchtige Dinge trieben und an sich selbst die volle Vergeltung empfingen, die ihnen für ihre Verirrung gebührte.

 

Wir kennen das Strafmass, das Gott auf dieses Vergehen legt.

 

Der Besitz des Tempelberges, der offizieller Anbetungsplatz von drei verfeindeten Religion ist, heute in der Hand der Muslime, die nur begrenzt Anbetung anderer Religionen auf Zion erlauben. Das hat in der Vergangenheit immer und immer wieder zu heftigen Auseinandersetzungen geführt. Nun hat ein Yale Professor, ein Muslim die Juden aufgefordert nur Geduld zu haben und ihre Rechte stufenweise wahr zu nehmen.

 

Die interessante Meinung des Scheich Omer Salem  [2]

 

 Scheich Omar Salem glaubt, dass die Juden den Tempelberg erneut in Besitz nehmen werden  Olam Katan (kleine Welt) heißt eines von vielen kleinen religiösen Infoblättern, die freitags in den Synagogen Israels verteilt werden. Auf diesem Infoblatt würde nun wirklich keiner ein Interview mit Yale Professor Scheich Omer Salem erwarten. Er hatte am 26. Dezember Israel besucht, seine Rede in der Universität Haifa wurde von einem israelischen Araber gestört, der es anscheinend nicht ertragen konnte, dass der Scheich gut über Israel sprach.

….

 

Eine Sache, die den Scheich irritiert, ist der Tempelberg.

   „Die Juden können friedlich auf dem Tempelberg beten (aber sie müssen geduldig sein). Ihr werdet den Tempelberg bekommen, aber das muss stufenweise geschehen. Die Moslems werden zustimmen, die Moschee zu entfernen, aber das muss von den Moslems ausgehen. Wenn es die Juden versuchen, wird es zu schrecklichem Blutvergießen kommen. Wenn es (die Entfernung der Moschee) geschehen wird, ist es ein großes Geschenk von Allah. Er ist derjenige, der die Herzen der Moslems öffnen wird.“

 

Zwei muslimische Heiligtümer auf dem Tempelberg: Bei Jesu Wiederkehr werden sie nicht mehr bestehenNun, wir teilen diese Ansicht nicht, weil weder Palästinenser, noch Schiiten, noch Sunniten zulassen werden, dass eine der drei heiligsten Stätten „von Ungläubigen verunreinigt“ werde. Dass jene freiwillig die beiden Moscheen auf dem Tempelberg entfernen werden ist wohl kaum mit der Einstellung der Machthaber der Anhänger Mohameds, noch deren gehorsamen Fussvolk möglich. Was aber bestimmt richtig ist, dass noch vor der endgültigen Widerkehr Jesu als Hohepriesterkönig [Bb] jener Platz von aller Anbetung die nicht Jehova geweiht ist gereinigt werden wird! Johannes bestätigt diesen Umstand für jenen kommenden Tag, wo Jesus dem Vater das aufgerichtete „Königreich der (neuen) Himmel“ übergibt hat er aufgezeichnet:

 

(Offenbarung 14:1-7)  Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die seinen Namen und den Namen seines Vaters auf ihrer Stirn geschrieben trugen. 2 Und ich hörte ein Geräusch aus dem Himmel wie das Rauschen vieler Wasser und wie das Geräusch eines lauten Donners; und die Stimme, die ich hörte, war wie von Sängern, die sich, Harfe spielend, auf ihren Harfen begleiteten. 3 Und sie singen gleichsam ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier lebenden Geschöpfen und den Ältesten; und niemand konnte dieses Lied meistern als nur die hundertvierundvierzigtausend, die von der Erde erkauft worden sind. 4 Diese sind es, die sich nicht mit Frauen befleckt haben; in der Tat, sie sind jungfräulich. Diese sind es, die dem Lamm beständig folgen, ungeachtet wohin es geht. Diese wurden als Erstlinge aus den Menschen für Gott und für das Lamm erkauft, 5 und in ihrem Mund wurde keine Unwahrheit gefunden; sie sind ohne Makel.

6 Und ich sah einen anderen Engel in der Mitte des Himmels fliegen, und er hatte eine ewige gute Botschaft, um sie als frohe Nachricht denen zu verkünden, die auf der Erde wohnen, sowie jeder Nation und [jedem] Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk, 7 indem er mit lauter Stimme sprach: Fürchtet Gott, und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen, und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat.“

 

Überhaupt keiner, der das heutige politische System des „siebenköpfigen wilden Tieres“ stärkt, es anbetet oder unterstützt und darum die „666“ an seiner Hand oder Stirn trägt, kann unter jener „grossen Volksmenge“ nach dem Tag Harmagedons gefunden werden! Wir können nicht Diener Gottes und gleichzeitig Seines Widersachers sein.

 

Satans Wirken als "Gott dieses Systems"
 

Mit der ungebremsten Einwanderungswelle in Europa kommen auch kleinste Länder wie die Schweiz unter zunehmenden Druck. Die Frage: „Wird Luzern islamisiert“ ist wohl nicht vollkommen von der Hand zu weisen, denn auch in der Zentralschweiz nimmt der Druck zu, das muslimische Anbetungsstädten erbaut werden sollen. Gerade so dramatisch wird es wohl kaum so schnell verlaufen:

 

Wird Luzerns Wasserturm bald schon einem Minaret weichen?Islam in Europa – Islam in der Schweiz: Sprachspuren Finestra III  Guido Baumann Luzern [3]

 

   In der Neuen Luzerner Zeitung vom Freitag, 3. Dezember 2004 ist von der Jungen SVP Luzern ein Werbeinserat veröffentlicht. Es zeigt die Kappellbrücke mit Blick auf die Jesuitenkirche. Der Wasserturm versinkt seitlich seewärts fallend in der Reuss – und an seiner Stelle steht ein Minarette mit Halbmond auf der Spitze. Im unteren Drittel des Werbeinserates steht fettgedruckt die Frage: „Wird Luzern islamisiert?“

   Während des Essens würde ich mich mit meinem Gesprächspartner etwas über die eingangs geschilderte Photomontage unterhalten: „Ich finde diese originell und die gestellte Frage ‚Wird Luzern islamisiert?’ auch fragwürdig, d. h. der Befragung würdig.“

  

   Denn wohl nur wenige Personen in der Schweiz wissen, dass zwischen der Schweiz und den vom Islam geprägten Kulturkreisen, insbesondere den muslimischen Arabern, eine bemerkenswerte geschichtliche Beziehung besteht: Von 900 bis 1000 nach Christus waren nämlich weite Bereiche der Schweizer Alpen von Mauren und Sarazenen bevölkert. Von der arabischen Sprache geprägte Ortsnamen erinnern noch an jene Zeit: al-alin = die Höhen; Monte Moro = Berg der Mauren; al-magal = Vorposten; Ponte Sarrasino = Brücke der Sarazenen.

 

Wer diese Dinge verstanden hat kann auch verstehen, dass das Kalifat der ISIS Pläne veröffentlichte, wo ein Grossteil Europas unter muslimischem Einfluss stehen werde. Nun, wer die Vorhersagen der Bibel kennt, der weiss auch um den wirklichen Ausgang der Geschichte: Weder Muslime, noch die Namenchristen, noch die heutigen fleischlichen Juden, die alle gemeinsam das „GESETZ des Christus“ missachten, werden das kommende System erreichen. Heute ist die Zeit sich auf Jesu Wiederkehr vorzubereiten, indem wir auf jedes seiner Worte hören und Gott dem Vater alleine als höchstem „Haupt“ und Schöpfer aller Dinge Ehre und Anbetung leisten.

 

Wir wünschen Dir, lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben und jedem an unverfälschter Wahrheit Interessierten einen auferbauenden Sabbat. Es ist der Tag der unserem Gott Jehova gehört und Jesus ist und bleibt „Herr des Sabbats“.

 

 

„DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 

 

PS: Benutze den Link zum Hauptartikel:

 

Warum haben es die Männer aufgegeben Haupt der Familie zu sein?

 

1.Teil:  Welche Aufgabe hat das „Haupt“ im theokratischen Sinne zu erfüllen?

 

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[1] http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/29549/Default.aspx

[2] http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/29545/Default.aspx

[3] http://babylonia.ch/fileadmin/user_upload/documents/2004-3/baumann.pdf