Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-16.07.08  Ruf Mitternacht

 

Der Ruf um Mitternacht

 

 

Bariloche,  8. Juli 2016

  

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

Liebe Suchende nach unverfälschter Wahrheit

 

Bestimmt ist die Hochzeit etwas Herausragendes und das darauf folgende Hochzeitsessen heute oft ein ausgelassenes Fest; ein Tag den viele Frauen und Männer in Erinnerung behalten. Es sollte doch ein einmaliger Akt sein, wo zwei Menschen sich miteinander verbinden, in ein Bundesverhältnis eintreten, das erst der Tod trennt; um den Rest des Lebens miteinander zu verbringen.

 

Unser heutiger Titel: „Der Ruf um Mitternacht“ muss in denselben Kontext eingebettet uns wertvolle Information geben, weil der künftige Hohepriesterkönig Jesus an einem ganz bestimmten Tag den es sich zu merken lohnt die Hochzeit mit seiner von ihm auserwählten „Braut“ vollziehen wird. Die erst einige Zeit später zum „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ geladenen Gäste gilt es zu kennen und deutlich von der „Frau des Lammes“ zu unterscheiden. Jesus nennt sie die „Brautjungfrauen“. Jene besondere „Braut“ und die „Brautjungfrauen“, welche den „Ruf um Mitternacht“ vernehmen gilt es deutlich voneinander abzutrennen!

 

Unser Thema im NEWSLETTER dreht sich um diese gewichtigen Details, Wedding Daydes wann, wer, wo, wie diese Ereignisse der Hochzeit unseres Herrn Jesus und des erst danach an einem anderen Ort  stattfindenden „Abendessen“ sein werden. Wir gehen in diesem Brief nur am Rande darauf ein und ziehen es vor uns der Symbolik hinter dem Wort „Hochzeit“ und „Ehegelübde“ und dem erweiterten Rahmen ihrer Anwendung zu widmen: Was hat dies mit der Erfüllung des Planes Jehovas mit der Menschheit und seiner irdischen Schöpfung auf sich? Wir werden viele Zusammenhänge sehen die unser Verständnis von Gottes Vorhersagen und Plan näher bringen.

 

Wie es Jesus in der Bibel ausdrückt besteht der Tag oder der Akt der „Hochzeit“, um von jenem Moment an „ein Fleisch“ zu sein: „ ‚Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird fest zu seiner Frau halten, und die zwei werden ein Fleisch sein‘, so daß sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch sind? Was also Gott zusammengejocht hat, bringe kein Mensch auseinander“ (Mat 19:5, 6) Die Frau wurde bereits zu Beginn dem Manne als „Gehilfin“ zugeordnet, er gilt ab dann als ihr „Besitzer“;  tiefgreifende Begriffe, deren weitreichenden Sinn wir später besser verstehen können.

 

Erstaunlich ist, dass die Bibel das Wort „Hochzeit“ nur insgesamt drei Mal erwähnt, äusserst wenig, wenn wir bis zum Schluss der Niederschrift ab Moses bis heute damit etwa dreieinhalbtausend Jahre in Verbindung bringen. Zudem betrifft es fast sechstausend Jahre Menschheitsgeschichte seit Adam. Dort vollzog Jehova den Bund der Ehe dadurch, dass er Adam eine „Gefährtin“, ja eine „Gehilfin“ beigab. Beide Begriffe sind wichtig, da sie auch stets im Zusammenhang mit „Haupt“ stehen, welche Stellung Gott dem Manne vorbehalten hat, eine Position der Verantwortung. Erinnern wir uns doch dieses Beginns einer von Gott selbst vorbereiteten Ehe, die einem langfristig vorherbestimmten Zweck dienen sollte:

 

Erschaffung Adams; Michelangelo + Apple (1. Mose 1:26-28)  Und Gott sprach weiter: „Laßt uns [[(als Gemeinschaftswerk)]] Menschen machen in unserem Bilde, gemäß unserem Gleichnis [[(Gottes und der Engel als geschaffene himmlische Wesen)]]; und sie sollen sich untertan halten die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel und die Haustiere und die ganze Erde und jedes sich regende Tier, das sich auf der Erde regt.“ 27 Und Gott ging daran, den Menschen in seinem Bilde zu erschaffen, im Bilde Gottes erschuf er ihn; männlich und weiblich erschuf er sie. 28 Auch segnete Gott sie, und Gott sprach zu ihnen: „Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde, und unterwerft sie [euch], und haltet [euch] die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel untertan und jedes lebende Geschöpf, das sich auf der Erde regt.“

 

Jehova redete direkt mit seinem „Werkmeister“, dem göttlichen Wortführer und „Erstgeborenen aller Schöpfung“ (Kol 1:15). Zusammen mit Ihm, als dem grossen Architekten alles Erschaffenen würde damit nun der Höhepunkt ihrer gemeinsamen Schöpfungsarbeit erreicht und vollendet: Menschen als Ebenbild Gottes und seiner Engel, als rational Denkende, mit Liebe und Verantwortungsgefühl ausgestattete Wesen zu erschaffen, um die gesamte Erde und alles, was Er zuvor darauf erschuf unter des Menschen Kontrolle zu bringen.

 

Die Erde sollte mit dieser „männlichen und weiblichen“ Form der Schöpfung fruchtbar sein, um das Werk zu vollenden „sie zu füllen“ und gemäss Gottes eigener Anleitung sie sich Seinem Willen zu unterordnen. Das obige, etwas entstellte Bild von Michelangelo zeigt auch das Gebot nicht vom „Baum von Gut und Böse“ zu essen, das erste aller Gebote das bis in die Ehe hineinreicht: Was Gott als „Böse“ erklärt bringt Tod, wenn wir zuwiderhandeln. Die Entstellung zeigt aber, dass uns Gottes Gebot auch in der Zeit der Computer wohl bekannt ist.

 

Der Maler Jan Breughel de Jonge hat die Schöpfungsgeschichte in einzelne Bilder gefasst. Im dritten Bild rechts, der oberen Reihe bringt Eva dem Adam die verbotene Frucht. Als „Haupt“ und Ehemann war es Adams Aufgabe Eva zurechtzuweisen und sie zur Reue zu bewegen, was er unterliess, selbst davon ass und von Paulus nun als Hauptschuldiger bezeichnet wurde: „Denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva. Auch wurde Adam nicht betrogen, aber die Frau wurde gründlich betrogen und geriet in Übertretung.“ (1.Ti 2:13, 14). Gottes Wille, Sein Gebot zu missachten bleibt weiterhin unter Strafe, ob verführt oder als Mitläufer! Wenige wollen dies hören und ihr Handeln und die Folgen daraus überdenken!

 

Breughel: Schöpfung von Mann und Frau
 

Da Gott von „männlicher“ und „weiblicher“ Erschaffung als Ziel der Fruchtbarkeit spricht, so zeigt dies klar, dass der ganze heutige Disput um „Gender“ Verhältnisse reiner Widerstand zu Gottes Ordnung bedeutet. Dies geht deutlich auch aus dem weiteren Bericht der Schöpfung hervor:

 

Eva entstammt der Rippe (DNS) Adams(1. Mose 2:18-22)  Und Jehova Gott sprach weiter: „Es ist für den Menschen [[(den Mann)]] nicht gut, daß er weiterhin allein sei. Ich werde ihm eine Gehilfin machen als sein Gegenstück. 19 Und Jehova Gott bildete aus dem Erdboden jedes wildlebende Tier des Feldes und jedes fliegende Geschöpf der Himmel, und er begann sie zu dem Menschen zu bringen, um zu sehen, wie er jedes nennen würde; und wie immer der Mensch sie, [nämlich] jede lebende Seele, nennen würde, das sei ihr Name [[(Adam war somit nicht bloss der Sprache (hebräisch) mächtig, sondern auch in der Lage die lange Liste an Namen aufzuzeichnen  (vergl. 1.Mo 5:1))]]. 20 Da gab der Mensch allen Haustieren und den fliegenden Geschöpfen der Himmel und jedem wildlebenden Tier des Feldes Namen, aber für den Menschen fand sich keine Gehilfin als sein Gegenstück. 21 Deshalb ließ Jehova Gott einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, und während er schlief, nahm er eine von seinen Rippen und schloß dann das Fleisch an deren Stelle zu. 22 Und Jehova Gott ging daran, aus der Rippe, die er von dem Menschen genommen hatte, eine Frau zu bauen und sie zu dem Menschen zu bringen.

 

Aus „einem Fleisch“, aus Adam wurden zwei, zum Männlichen nun das Weibliche hinzugegeben! Jehovas Vorsatz „eine Gehilfin machen als sein Gegenstück“ wurde somit erfüllt. Als Jehova die Eva zu Adam brachte sagte jener dankend: „Da sprach der Mensch: ‚Dies ist endlich Bein von meinem Gebein Und Fleisch von meinem Fleisch. Diese wird Männin genannt werden, Denn vom Mann wurde diese genommen.‘ “ (1.Mo 2:23)

 

Da Adam die Eva als seine Frau, als „Gefährtin“ und als „Gehilfin“ anerkannte, war die Ehe vor Gott als Hauptzeugen geschlossen: Sie wurden erneut „ein Fleisch“. Da gab es kein Zeremoniell, sondern das einfache „Ja“ zu den Bundesbedingungen die Jehova zudem äusserte verpflichtete beide. Jesus bestätigte: „Euer Wort Ja bedeute einfach ja, euer Nein nein; denn was darüber hinausgeht, ist von dem, der böse ist.“ (Mat 5:37)

 

Die schlafenden Jungfrauen werden um Mitternacht geweckt, wenn der Bräutigamm von der Hochzeit her kommtUnser Thema lautet: „Der Ruf um Mitternacht“ und dreht sich dabei in Jesu eigene Heirat mit seiner Braut, den Aposteln, um mit ihnen „ein Fleisch“ zu werden, damit sie ihm gemeinsam zur „Gehilfin“ werden, um die „neuen Himmel“ und die „neue Erde“ anzuleiten. Der einiges später erfolgenden Wiederkehr von der Hochzeit her zu den „Brautjungfrauen“, zu denen, welche ihn mit brennenden Lichtern erwarten zeigt die deutliche Differenz die nahezu alle Kirchen missdeuten und die „Brautjungfrauen“ mit der „Braut“ verwechseln, respektive gleichsetzen. 

 

Schon andere, frühere Schriftstellen in der Bibel reden ebenso von jenem grundlegenden Ereignis.

 

Die erste Stelle, an der von „Hochzeit“, als herausragendem Ereignis  gesprochen wird betrifft den König Salomo in seinem Hohelied: „Geht hinaus, o ihr Töchter Zions, und schaut den König Salomo an mit dem Kranz, den ihm seine Mutter am Tag seiner Hochzeit und am Tag der Freude seines Herzens geflochten hat.“ (Hoh 3:11) Jesus gilt als der „grössere Salomo“, die Aussage hat somit auch mit ihm zu tun, der Zubereitung durch unsere „himmlische Mutter“, das „Jerusalem droben“. Bestimmt ist es Jesu grosse Freude sein eigenes „Ja“ zu seiner Brautwahl zu geben, um seine Apostel von da weg an seiner Seite zu haben.

 

Jesus selbst erklärt im Zusammenhang mit seiner ersten Wiederkehr [B1] und der Frühauferweckung seiner „Braut“, der Apostel zu dem Beginn des tausendjährigen Gerichtstages: „Die Königin des Südens [[(Königin von Saba)]]wird im Gericht mit dieser Generation [[(jener, die zur Zeit Jesu lebte)]] zum Aufstehen [[(während des Millenniums)]] veranlaßt werden und wird sie [[(jene ungläubige Generation)]] verurteilen; denn sie kam von den Enden der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören, doch siehe, mehr als Salomo ist hier.“ (Mat 12:42) So wird auch die „Hochzeit des Lammes“ jene Salomos an Wichtigkeit bei weitem übertreffen, obwohl sie in der Abgeschiedenheit der „Wildnis“ vollzogen werden wird.

 

Wenn wir nicht auf Jesu Worte hören, die weit über die Weisheit Salomos hinausreichen, dann gleichen wir jener damaligen Generation, die er vor der „Gehenna“ warnte (Mat 23:33-36). Das darf auch auf die „Hochzeit des Lammes“ übertragen werden, den „Bräutigam“, der sein Kommen von der „Hochzeit“ her doch ankündigt. Nur sehr Wenige aber können den wirklichen Ablauf der Ereignisse und deren handelnde Personen erkennen. Die Ammenmärchen der christlichen Kirchen verunmöglichen gar eine genaue Erkenntnis! Die nachstehende Zeittabelle zeigt die Einzelereignisse in ihrem von der Schrift her vorgegebenen Ablauf während der dreieinhalb Jahre der „grossen Drangsal“, des Gerichtstages [B2] und der darauf erst folgenden „Hochzeit des Lammes“. Da Jesus mit den Aposteln die Versiegelung des lebenden Überrests vornehmen muss, verspätet er sich zur Rückkehr zu den ihn erwartenden „Brautjungfrauen“.

 

Das "Heilige" des geistigen Tempels wird vor Ablauf der 2300-Tagefrist Daniels fertiggestellt
 

Die zweite Stelle in der Schrift, wo von „Hochzeit“ geredet wird steht in Lukas und betrifft Jesus, der selbst beschreibt wie er von der Hochzeit mit seiner Braut her kommt: Einem vom Standpunkt des Evangelienschreiber her noch in ferner Zukunft liegendes Ereignis.

 

Matthäus gibt hierzu ergänzende Angaben im Kapitel 25, den Versen 1 bis 10. Darüber schreiben wir mehr im NEWSLETTER, da sich beide Aussagen gegenseitig ergänzen. Jedem von uns, vorab aber jedem der Vorsteher gibt Jesus folgenden Rat:

 

Jesus klopft an deine Tür: Bist du bereit? (Lukas 12:35-40)  Eure Lenden seien umgürtet und eure Lampen brennend, 36 und ihr selbst, seid Menschen gleich, die auf ihren Herrn warten, wenn er von der Hochzeit zurückkehrt, damit sie ihm, wenn er ankommt und anklopft, sogleich öffnen. 37 Glücklich sind jene Sklaven, die der Herr bei seiner Ankunft wachend findet! Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich gürten und sie sich zu Tisch legen lassen und wird hinzutreten und sie bedienen. 38 Und wenn er in der zweiten, ja wenn er in der dritten Wache eintrifft und sie so vorfindet, glücklich sind sie! 39 Dies aber wißt, daß, wenn der Hausherr [[(Satan, der „Gott dieses Systems“)]] gewußt hätte, zu welcher Stunde der Dieb [[(Jesus, der ihm die Auserwählten entreisst)]] kommen würde, er anhaltend gewacht und nicht in sein Haus hätte einbrechen lassen. 40 Haltet auch ihr euch bereit, denn zu einer Stunde, da ihr es nicht für wahrscheinlich haltet, kommt der Menschensohn.“

 

Zweifelsfrei bezieht sich diese Stelle aus heutiger Sicht auf ein nahes, endzeitliches Datum, das während des „Abschlusses des Systems der Dinge“ sich zu ereignen hat. Es gilt das Ereignis abzuwarten aber sich als bereit zu zeigen, wenn Jesus „in der zweiten, ja wenn er in der dritten Wache eintrifft“. Die „Nacht“ bedeutet die Zeit der „grossen Drangsal“ [B], wenn die Menschheit in absoluter geistiger Finsternis schläft, wenn „Babylon die Grosse“ zerstört wird und Jesu Wiederkehr bestimmt nicht erwartet. Dass Jesus nicht weiss, wie viele zu versiegeln sind und welche Zeit dies gemeinsam mit seiner „Gehilfin“ in Anspruch nimmt, kann es die „Zweite oder dritte Nachtwache bedeuten: Von der Uhrzeit her bedeutet es zwischen Mitternacht und vor Sonnenaufgang“. Sonnenaufgang würde die Zeit nach Harmagedon bedeuten [Bb].

 

Ein Kontext in der Offenbarung zeigt uns, was zu Beginn [B1] geschehen wird: Jehova hat die Regierungsmacht über die Erde an sich genommen und Jesus auch noch die Feinde unter seine Füsse gelegt (Off 11:14, 15; Ps 110:1-4). Die „Braut, die Frau des Lammes“ (Off 21:9), seine zwölf Apostel sind bei Jesu „erstem Eintritt in die bewohnte Erde“ (Heb 1:6), als Jehovas „Erstgeborenen“, durch ihn in der Frühauferstehung auferweckt worden (Php 3:11). Kurz danach wird Jesus vom nur „drei Tage und drei Nächte“ dauernden Ausflug hin „zum Herzen der Erde“ (Jerusalem) in den Himmel zurückkehren. Das einzige „Zeichen Jona“ von Seiten Gottes hat sich damit am Anfang erfüllt [B1].

 

Das Zeichen Jona kann nur aufgrund der Geschichte Jonas verstanden werden. Ninive bereute, nicht die damalige Generation der Juden zur Zeit Jesu (Lukas 11:29-36)  Als die Volksmengen sich in Massen sammelten, fing er an zu sagen: „Diese Generation ist eine böse Generation; sie sucht nach einem Zeichen. Doch kein Zeichen wird ihr gegeben werden, ausgenommen das Zeichen Jonas. 30 Denn so, wie Jona für die Ninivịten ein Zeichen wurde, ebenso wird es auch der Menschensohn für diese Generation sein. 31 Die Königin des Südens wird im Gericht mit den Männern dieser Generation zum Aufstehen veranlaßt werden und wird sie verurteilen; denn sie kam von den Enden der Erde, um die Weisheit Sạlomos zu hören, doch siehe, mehr als Sạlomo ist hier! 32 Die Männer von Nịnive werden im Gericht mit dieser Generation aufstehen und werden sie verurteilen; denn sie bereuten auf das hin, was Jona predigte; doch siehe, mehr als Jona ist hier! 33 Nachdem jemand eine Lampe angezündet hat, stellt er sie nicht in einen verborgenen Winkel noch unter ein Maßgefäß, sondern auf den Leuchter, damit die Eintretenden das Licht sehen können. 34 Die Lampe des Leibes ist dein Auge. Wenn dein Auge lauter ist, wird dein ganzer Leib ebenfalls licht sein; wenn es aber böse ist, ist auch dein Leib finster. 35 Sei daher wachsam. Vielleicht ist das Licht, das in dir ist, Finsternis. 36 Wenn nun dein ganzer Leib licht ist und gar keinen finsteren Teil hat, wird er ganz licht sein, so wie wenn eine Lampe dir durch ihre Strahlen Licht gibt.“

 

Da Jesus sich beim „Zeichen Jona“ auf drei Tage und drei Nächte bezieht und sich „jeder Buchstabe und jedes Jota“ erfüllen muss und die Zeit der künftigen Auferstehung, sowohl jener, seiner „Generation“, wie auch früherer Generationen wie jene der „Königin von Saba“ erwähnt, muss es sich um den Beginn und die Fortdauer des Millenniums handeln!

 

Detailablauf der Ereignisse zu Beginn des "Tages des Herrn"
 

Erst dann, nachdem sich das „Zeichen Jona“ erfüllen muss, wenn Jehova die ganze Macht über die Erde erneut an sich nimmt, dann wird Jesus als himmlischer Erzengel Michael seinen Widersacher Satan aus dem zweiten „alten Himmel“ hinauswerfen. In seiner erhöhten Stellung nun auch über seine Widersacher sind ihm nun auch die himmlischen und irdischen Feinde unter seine Füsse gelegt (Ps 110:1-4; Off 12:7-14).

 

Die „Frau“, die „Braut des Lammes“ flieht daraufhin vor Satans Verfolgung: „Und die Frau floh in die Wildnis, wo sie eine von Gott bereitete Stätte hat, damit man sie dort tausendzweihundertsechzig Tage ernähre“ (Off 12:13). Während jener Zeit wird die „Hochzeit des Lammes“ mit seiner „Braut“, den Aposteln angekündigt. Dies ist eindeutig vor Harmagedon [<B3] aber erst nach dem Gerichtstag an den Lebenden [B2>], an den „Schafen und Böcken“, wo doch erst die „grosse Volksmenge“ ausgesondert wird. Laut Offenbarung 19:6 existiert diese „grosse Volksmenge“ doch bereits zum Zeitpunkt der „Hochzeit des Lammes“:

 

(Offenbarung 19:6-10)  Und ich hörte etwas, was wie eine Stimme einer großen Volksmenge [[(vergl. Off 7:9)]] war und wie ein Rauschen vieler Wasser und wie ein Geräusch schwerer Donner. Sie sprachen: „Preiset Jah, denn Jehova, unser Gott, der Allmächtige, hat als König zu regieren begonnen. 7 Freuen wir uns und frohlocken wir, und verherrlichen wir ihn, denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich [[(in ihrem Versteck in der Wildnis)]] bereit gemacht. 8 Ja, es ist ihr gewährt worden, in hellglänzende, reine, feine Leinwand gehüllt zu werden, denn die feine Leinwand stellt die gerechten Taten der Heiligen dar.“

Die Brautjungfern freuen sich9 Und er sagt zu mir: „Schreibe: Glücklich sind diejenigen, die zum Abendessen der Hochzeit des Lammes eingeladen sind.“ Auch sagt er zu mir: „Dies sind die wahren Worte Gottes.“ 10 Darauf fiel ich vor seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten. Er aber sagt zu mir: „Sieh dich vor! Tu das nicht! Ich bin nichts weiter als ein Mitsklave von dir und deinen Brüdern, die das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben. Bete Gott an; denn das Zeugnisgeben für Jesus ist das, was zum Prophezeien inspiriert.“

 

Das „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ muss somit erst einige Zeit nach der Rückkehr des „Bräutigams“ zu erwarten sein und deren Teilhaber sind begrenzt! Jesus nennt sie „die verständigen Jungfrauen“, was wiederum auf „Gehilfin“, die weibliche Rolle hindeutet.

 

Jehovas Regierung über die „neue Erde“ beginnt am Gerichtstag [B2], wo er als Zeuge gegenüber Jesus als dem Richter aller im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ auftritt, um die Guten von den Bösen zu trennen und am Tag der „Hochzeit des Lammes“ dieses geistige, gereinigte Israel, die „neue Erde“, die symbolischen zwölf Stämme den Aposteln, der „Frau des Lammes“ als Hochzeitsgabe den „Heiligen des Allerhöchsten“ zu übergeben. Daniel musste dies bereits aufzeichnen:

 

(Daniel 7:17, 18)  ‚Was diese riesigen Tiere betrifft, weil es vier sind: Es sind vier Könige [[(Medo-Persien, Griechenland, Rom und Anglo-Amerika)]], die von der Erde aufstehen werden. 18 Aber die Heiligen des Allerhöchsten [[(die durch Jesus erwählten zwölf Apostel)]] werden das Königreich empfangen [[(das gereinigte Königreich des Sohnes seiner Liebe“: die „Schafe“)]], und sie werden von dem Königreich Besitz nehmen bis auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]], ja für unabsehbare Zeit [[(Ewigkeit)]] auf unabsehbare Zeiten [[(Ewigkeit)]].‘

 

Who are the tribes of IsraelJedem der zwölf Stämme des geistigen Israels wird somit einer der Apostel vorstehen. Jedem stehen 12000 Priesterkönige zur Verfügung (Off 12:1-8). Jesus hatte ihnen dies doch schon zuvor bestätigt: „Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben.“ (Lu 12:32)

 

Jeder von den Aposteln hat aus seinem „Stamm“ an „Schafen“ nun den Anteil am noch lebenden „Überrest“ all jener zu bestimmen, die nach Harmagedon als Priesterkönige Teil des „Israel Gottes“ bilden werden. Mit Jesus der am „Tag des Trompetenfestes“ nach Harmagedon [Bb] zurückkehren wird und sie ihn mit Sehnsucht erwarten wenn er „mit den Wolken“ herniederkommen wird, um nun endgültig zu bleiben.

 

Zusammen mit ihrem „Bräutigam“ Jesus, nun als königliche „Frau“ und dem göttlichem Siegel das Jesus aus dem Himmel brachte, werden sie jenen Überrest „an der Vorderseite“ des Bestätigungsschreibens ihrer Auserwählung zu versiegeln haben. Das ist vergleichbar dem Ausstellen eines Diplomatenpasses, der jenen Auserkorenen nach Harmagedon durch Boten aus Jerusalem zugetragen wird. Jesaja erklärte hierzu im achten Jahrhundert vor Christus:

 

(Jesaja 66:20)  Und sie werden in der Tat all eure [[(versiegelten)]] Brüder aus allen Nationen als Gabe für Jehova bringen, auf Pferden und in Wagen und in gedeckten Wagen und auf Maultieren und auf schnellfüßigen Kamelstuten, herauf zu meinem heiligen Berg, Jerusalem“, hat Jehova gesprochen, „so wie die Söhne Israels die Gabe in einem reinen Gefäß in das Haus Jehovas bringen.“

 

Der zusammengerufene Überrest wird kurz danach der Erstauferstehung der Verstorbenen unten im Kidrontal beiwohnen, wenn der „Menschensohn“ die Verstorbenen der Auserwählten zum Leben bringt [Bb; a1].

 

COMPAQC GEHEIMAKTE: Krieg gegen Iran?Jerusalem wird trotz des letzten Angriffs des „Königs des Nordens“ nicht zerstört sein, denn Jehova selbst legt seinen Schutz auf jene Stadt, nicht aber auf deren heutige, abtrünnige Bewohner die der Prophet Hosea „Lo-Ruhama“ nennt! Jesu hatte seine Anhänger gewarnt rechtzeitig aus der Stadt zu fliehen, wenn das „abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht“ aufgestellt sei (Da 11:31; 12:11; Mat 24:15, 16). Sie, die Geflohenen „Schafe“ zusammen mit den Aposteln als dem Versteck der „Wildnis“, werden unmittelbar nach Harmagedon Jerusalem unter ihre Kontrolle nehmen.

 

Diese währende des ersten Monats nach Harmagedon durch Boten von Seiten der Apostel aus aller Welt nach Jerusalem hin versammelten „Versiegelten“, diese erwarten Jesu „herabkommen mit den Wolken“ gemeinsam (Apg 1:6-11). Sie sollen vereint werden mit den bereits ausgesonderten unter den Verstorbenen, deren „weisse lange Gewänder“ für ihre Erstauferstehung durch Jesus als zurückgekehrten „Menschensohn“ bereit sind (Hes Kap.37). 

 

Diese 144.000 gemeinsam, die Überlebenden und die Erstauferstandenen, welche innerhalb der „zwölf Stämme“ die kommende königliche Priesterschaft bilden haben alleine Zutritt zum grossen „Abendessen der Hochzeit des Lammes“. Das Fest der Einweihung zu Priesterkönigen dauert auf Zion acht Tage [BbB; a].

 

Der Tag des "Abendessen der Hochzeit des Lammes"
 

Erneut: Eindeutig findet jene „Hochzeit des Lammes“ vor diesen Dingen in der Abgeschiedenheit der „Wildnis“ ohne offizielle Trauzeugen noch durch einen Priester noch in irgendeiner der christlichen Kirchen statt! Auch da ist Gott selbst Zeuge, der wie im Falle Adams und Evas alles vorbereitet hat. Die Apostel anerkennen durch ihr „Ja“, nun  den „neuen Bund“ mit Jesus als dessen „Gehilfin“. Mit ihm auf Thronen als kommende Priesterkönige werden sie bei der Ausführung von Gottes Auftrag das erdenweite Paradies innert der Frist des Millenniums herrichten! Jedem wird hierzu eine Anzahl von Städten zugeteilt werden. Jesus hatte dies bereits seinen Jüngern anhand eines Gleichnisses erklärt, wo es darum ging eine Anzahl von Minen durch „Geschäfte“ zu vermehren:

 

(Lukas 19:16-19)  Da trat der erste herzu und sprach: ‚Herr, deine Mine hat zehn Minen gewonnen.‘ 17 Somit sagte er zu ihm: ‚Wohlgetan, guter Sklave! Weil du dich in einer sehr kleinen Sache als treu erwiesen hast, so habe Gewalt über zehn Städte.‘ 18 Dann kam der zweite und sprach: ‚Herr, deine Mine hat fünf Minen eingetragen.‘ 19 Zu diesem sprach er ebenfalls: ‚Auch du sollst über fünf Städte gesetzt sein.‘

 

Es scheint, dass alle vier Stellen welche die Schrift mit dem Begriff „Hochzeit“ bezeichnet sich auf ein und dasselbe Ereignis beziehen: Wo der zur Erde zurückgekehrte Jesus sich mit seiner „Braut, der Frau des Lammes“ in ein ewiges Bundesverhältnis begibt. Bereits Johannes der Täufer hat die „Braut“ deutlich sichtbar gemacht, wo er erklärt:

 

(Johannes 3:29, 30)  Der die Braut hat, ist der Bräutigam. Wenn aber der Freund des Bräutigams [[(Johannesa der Täufer)]] dasteht und ihn hört, ist er hoch erfreut über die Stimme des Bräutigams. Daher ist diese meine Freude voll geworden. 30 Jener [[(„Bräutigam“ und dessen zwölf Apostel, die „Braut“ die am Jordan weitere Jünger tauften)]] muß fortan zunehmen, ich aber [[(der dies angekündet und vorbereitet hatte, Johannes der Täufer)]] muß fortan abnehmen.“

 

 

Der 14. Nisan war und ist drei Mal Tag des GerichtsVon jenem Ereignis der „Hochzeit des Lammes“ berichtete bereits Jesaja

 

(Jesaja 61:10, 11)  Ganz gewiß werde ich in Jehova frohlocken. Meine Seele wird freudig sein in meinem Gott. Denn er hat mich bekleidet mit den Kleidern der Rettung; mit dem ärmellosen Obergewand der Gerechtigkeit hat er mich umhüllt gleich dem Bräutigam, der nach Priesterart einen Kopfschmuck aufsetzt, und gleich der Braut, die sich ihre Schmucksachen anlegt. 11 Denn wie die Erde selbst ihr Gewächs hervorbringt und wie der Garten selbst die Dinge sprossen läßt, die darin gesät sind, ebenso wird der Souveräne Herr Jehova Gerechtigkeit und Lobpreis sprossen lassen vor allen Nationen.

 

Hochzeit  und spätere Regierungsausübung der „neuen Himmel“ sind damit angekündet worden.

 

Wie es Paulus ausdrückt, wird z.B. als herausragendes Ereignis der Hochzeitstag für einige Paare Jahr um Jahr gefeiert und dadurch an das Gelöbnis erinnert. Unsere Leser wissen mit aller Gewissheit, dass der Gerichtstag der Endzeit, wo „Schafe und Böcke“ getrennt werden, an einem 14.Nisan während der „grossen Drangsal“ sein wird. Nur zwei exakte Daten während zwei Jahren innerhalb der „grossen Drangsal“  fallen hierzu in Betracht. Der darauf folgende Pfingsttag, der 6.Siwan ist der Hochzeitstag des Lammes. Das ist in der Geschichte Israels das dritte Mal, dass an jenem 14. Nisan Gerichtstag gehalten wurde, zuvor beim Auszug aus Ägypten an deren Erstgeburt und dann bei Jesu Tod das Abtrennen Levis aus ihrem Bund als Priester zu dienen, den sie mit Jesu Ermordung vollkommen gebrochen hatten.

 

Nun aber kommt der endgültige Tag, das höchste der Ereignisse am 14.Nisan: Die Trennung von „Schafen und Böcken“ am Gerichtstag und daraufhin erst die Hochzeit, am 6.Siwan, dem Pfingstfest, wo Gott zuvor am selben Tag 1513 v.u.Z. Israel das GESETZ im Sinai gab und den Bund mit ihnen als Seinem Abraham versprochenen Volk schloss.

 

Dann im ersten Jahrhundert, nach Jesu Rückkehr in den Himmel, sandte an Pfingsten 33 u.Z. der bei seinem Opfertod zum alleinigen Hohepriesterkönig ernannte Jesus heiligen Geist auf jene 120 Jünger. Sie hatten sich als Grundstock des verheissenen neuen Reiches im Obergemach in Jerusalem versammelt. Vermutlich in demselben Raum, wo 52 Tage zuvor Jesus mit den Aposteln allein sein letztes Abendmahl eingenommen hatte, innerhalb des jüdischen Systems, kurz vor Beendung des Bundes mit Levi. Das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ öffnete damit seine Tore vorab für die Juden, welche ihren Glauben durch Taufe bezeugten.

 

Ausschüttung heiligen Geistes auf die 120 an Pfingsten 33 u.Z.Nun erneut, während der „Zeit des Endes“, nach dem Gerichtstag [B1], exakt am Tag des Pfingstfestes [B2e] wird das Tor des „Königreiches für Israel“ geöffnet, die „neuen Himmel“, was mit der Versiegelung des Letzten der Lebenden des Überrests bis zur Vollzahl von 144.000 abschliesst [B2e-B2g]. Kein Papst und kein anderer Religionsführer hatte etwas vorher zu bestimmen! Die nun auf ihren Richterthronen als „Frau des Lammes“ amtenden Apostel ist diese Ehre und Aufgabe zugeteilt: „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung [[(des „Königreiches für Israel (Apg 1:6))]], wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.“ (Mat 19:28)

 

Dieses Ende der „Versiegelung“ ist noch bevor die 2300-Tagefrist [C] in Daniels Prophezeiung endet, wo „das Heilige in seinem vollkommenen Zustand“ versetzt sein wird; der letzte lebendige „Stein und die letzte Säule“ zum Zusammenbau bereit ist. Das betrifft den künftigen geistigen Tempel, die von Gott erwählte kommende Herrschaft über die „neue Erde“.

 

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Das nachfolgende kurze Inhaltsverzeichnis bedeutet, dass der entsprechende NEWSLETTER ebenfalls kurz gehalten wurde aber gewaltvoll die Irrlehren der christlichen Kirchen aufdeckt, welche als Jesu „Braut“ statt ausschliesslich der Apostel zudem die 144.000 Brautjungfrauen dazugehörten. Der Brief und vor allem der Artikel widerlegen dies eindrücklich.

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

12.4           Lehrer der guten Botschaft: Der Ruf um Mitternacht! 2

12.4.1          Der Bräutigam ist da, geht hinaus, ihm entgegen!  2

12.4.1.1       Christen sollen achtsam wachen, ihr Herr kommt wieder! 2

12.4.1.2       Die Dringlichkeit springt erst durch Einreihung auf der Zeitachse ins Auge! 2

12.4.1.3       Die Zeitachse, ein so nützliches Instrument bei der Wahrheitsfindung! 3

12.4.2          Jesu Wiederkunft erkennen, in Zeit und Raum! 4

12.4.2.1       Die handelnden Personen rund um die Hochzeit 4

12.4.2.2       Der Türhüter erkennt Jesu Wiederkunft und die Rückkehr von der Hochzeit! 5

12.4.2.3       Das „Zeichen Jona“ und die „zwei Zeugen 5

12.4.2.4       Dass zwei sich treffen, dazu braucht es Verabredung! 5

12.4.2.5       Jesu erste Wiederkehr ist Voraussetzung für die Frühauferstehung der Apostel 6

12.4.2.6       Wer kennt die genaue Zeit?  6

12.4.2.7       Ein Geheimnis bis hin zur Endzeit! 7

12.4.3          Woher erschallt der Ruf?  7

12.4.3.1       Wer muss den Ruf zu den Sklaven hin erschallen lassen?  7

12.4.3.2       Die Jungfrauen, die den Ruf verbreiten! 8

 

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Verewigung der Köpfe der Herrscher und ihrer AnfechterGamo of ThronesDas Spiel darum, wer die Throne direkt an der Seite Jesu besteigen darf ist so alt wie der Abfall von der Wahrheit! Nimrod begann dies kurz nach der Sintflut bereits in Babel in Mesopotamien sich selbst zum Gott zu erheben.

 

Jesus dagegen lehnte es ab, als ihn das Volk zum König machen wollte. Dies war Aufgabe des Vaters, der er keineswegs vorgreifen wollte. Er suchte nicht die Ehre von Menschen, sondern die Ehre, die vom Vater stammt! Gegenüber den Juden erklärte er:

 

(Johannes 5:40-44)  Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, damit ihr Leben habt. 41 Ich nehme nicht Ehre von Menschen an, 42 aber ich weiß wohl, daß ihr die Liebe Gottes nicht in euch habt. 43 Ich bin im Namen meines Vaters gekommen, doch ihr nehmt mich nicht auf; wenn jemand anders in seinem eigenen Namen käme, so würdet ihr diesen aufnehmen. 44 Wie könnt ihr glauben, wenn ihr voneinander Ehre annehmt und nicht die Ehre sucht, die vom alleinigen Gott kommt?

 

Die Ehre, mit wem nach dem „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ Gott Jehova selbst erneut ein „Verlöbnis“ eingehen wird: „Und ich will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit, und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.‘“ (Hos 2:19, 20)

 

Dies bleibt ein „heiliges Geheimnis“ bis sich die 144.000 zusammen mit Jesus in Jerusalem auf dem Berg Zion der jubelnden „grossen Volksmenge“ (Off 7:9) zeigen werden: „Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die seinen Namen und den Namen seines Vaters auf ihrer Stirn geschrieben trugen. … Diese sind es, die dem Lamm beständig folgen, ungeachtet wohin es geht. Diese wurden als Erstlinge aus den Menschen für Gott und für das Lamm erkauft, und in ihrem Mund wurde keine Unwahrheit gefunden; sie sind ohne Makel.“ (Off 14:1, 4, 5)

 

Keiner von ihnen liess sich dazu verführen den jeweiligen Führern der Religion ihrer Zeit nachzufolgen und ihnen ungebührliche Ehre zu zeigen. Alle achteten stets auf die Worte, welche ihnen der Wortführer Jehovas zukommen liess, sei es durch Belehrung wie im Falle Adams, durch Erscheinungen „des Engels Jehovas“, sei es durch Träume und Visionen oder durch das zuvor von den Propheten aufgezeichnete schriftliche Material.

 

Jehovas Formen der Kommunikation mit den Menschen
 

Die Einladung an Dich lieber Leser ist ausgesprochen nun auch noch den NEWSLETTER zu studieren und selbst sich ein Bild zu machen, wie leichtfertig seit der Entstehung der Nikolaus-Sekte im 1.Jahrhundert bis hin zu den Gründungsväter der Katholischen Kirche und all ihrer früheren und späteren Abspaltungen seriöse Themen auf die leichte Schulter zu nehmen pflegten. Dies geschah, um die durch ihre Ranghöchsten Nachfolger unter sich selbst zu bestimmen, Männer und bei einigen Religionen gar auch Frauen, als „Jesu Braut“ zu deklarieren, die dann im „Himmel“ auf Thronen ihnen direkt Vergeltung schulden würden: Wahrlich ein „Game of Thrones“!

 

 

Der Ruf um Mitternacht

 

 

Wie gewohnt wollen wir einige Ereignisse der vergangenen Zeit im Zusammenhang mit Gottes Vorhersagen zur Endzeit betrachten. Dies sind weder die Einzigen, noch die Wichtigsten: Nur eine Herausforderung für jeden die Nachrichten die uns erreichen durch den Filter der Vorhersagen der Schriften zu betrachten.

 

Wie wenig die Welt über die dreitausendachthundert Jahre alte Geschichte Israels weiss, dies zeigt zur Schande der UNO der nachfolgende Auszug. Wie aber werden UNO-Vertreter keinerlei Geschichtskenntnis über das Handeln Gottes des Schöpfers mit der Menschheit seit deren Schöpfung haben und uns in die von JHWH geforderte Richtung lenken?

 

Netanjahu bietet UN Geschichtsunterricht zum Thema Jerusalem an  Montag, 9. Mai 2016 |  NAI Redaktion  [1]

 

Netanjahu bezweifelt die UNESCO ein Geschichtsempfinden für die Nation Israel zu besitzen   Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat das gesamte Personal der Vereinten Nationen zu einem Seminar für Jüdische Geschichte eingeladen, insbesondere die Geschichte Jerusalems und des Tempelbergs.

 

   Zu der Einladung, die echt zu sein scheint, kam es, nachdem die UN-Organisation für Ausbildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) im vergangenen Monat eine Resolution verabschiedet hatte, in dem sie die israelische Präsenz auf dem Tempelberg kritisierte und jegliche jüdische Beziehung zu der heiligen Stätte missachtete.

 

   "Ich war schockiert als ich hörte, dass die UNESCO einen Beschluss angenommen hatte, der jede jüdische Beziehung zum Tempelberg, unserer heiligsten Stätte, ablehnt," sagte Netanjahu in einer Ansprache. "Es ist kaum zu glauben, dass jemand, insbesonders eine Organisation, die sich die Bewahrung der Geschichte zur Aufgabe gemacht hat, diese Beziehung ignorieren kann, die seit tausenden von Jahren besteht," fuhr der Ministerpräsident fort.

 

   Es wurden keine Details bekanntgegeben, wann so ein Seminar stattfinden könnte, vorausgesetzt, dass Mitglieder des UN-Personals erscheinen würden, aber aus israelischen Kreisen wurde bekannt, dass man das Seminar bereits in der kommenden Woche beginnen könnte.

 

Die Kenntnis der Heiligen Schriften der Juden und Christen sind offensichtlich jenen, welche für das geschichtliche Welterbe verantwortlich sind,  die UN-Organisation für Ausbildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) ein Tabu-Thema! Was erst wird unseren Kindern vom Kindergarten bis zur Hochschule beigebracht? Keiner der hohen Professoren und Lehrer hat sich doch je wirklich die Mühe genommen die Bibel von der Logik Gottes und dessen Handlungsweise mit der Menschheit wirklich zu betrachten!

 

Noch ein Auszug aus aktueller Sicht, wobei es um den Betrug der Staaten gegenüber ihren Bürgern geht: Ein alter Trick der Mächtigen, der nach wie vor funktioniert: Das Geld zu entwerten (sprich: Inflation) und damit dem Bürger sein Erspartes aus der Tasche zu ziehen, was nur einer Umverteilung des Reichtums bedeutet. Wenn der Umschwung nicht mit einem Schlag erfolgt, sondern langsam, schleichend kommt: Wer wird schon darauf merken? Wir benötigen den Schutz des Allmächtigen vor denen, die uns belügen und in die Irre führen!

 

Abschaffung der 500-Euro-Banknote beschlossen  Montag   10.5.16 [2]

 

   So, liebe Leserinnen und Leser,

 

Abschaffung der 500-Euro-Scheine beschlossen: Ab wann werden sie nicht mehr ausgetauscht? Diebstahl am EU-Volk   am heutigen Dienstag geht es einmal mehr um die Thematik „Bargeldverbot". Leider.

 

   Und leider stirbt das Bargeld, die „geprägte" Freiheit in Scheibchen. Langsam, schleichend, zäh. Der Anfang des Endes wurde vergangene Woche ja mit der nun offiziell beschlossenen Abschaffung der 500-Euro-Banknote markiert. Irgendwie erinnert das Ganze verheerend an Walter Ulbricht. Noch tönt es ja von Seiten der Verantwortlichen, dass es nicht beabsichtigt sei, das Bargeld abzuschaffen.

 

   Naja, die Botschaft hört man gern, der Glaube daran ist allerdings gänzlich abhanden gekommen. Leider.

 

"Es muss der Eindruck entstehen, dass der Hauptgrund der Abschaffung das Ziel ist, die Zinsen weiter in den negativen Bereich zu bringen."

 

   Bargeld kenne keine Negativzinsen, elektronische Konten schon. Zur Erinnerung, der EZB-Rat hat ja im März beschlossen, den Einlagensatz auf MINUS 0,4 Prozent zu reduzieren. Banken müssen damit noch höhere Strafzinsen zahlen, wenn sie Überschussliquidität über Nacht bei der EZB parken wollen. Über kurz oder lang werden die Banken es wohl kaum vermeiden können, dass die biederen Sparer mit Negativzinsen „beglückt" werden.

 

   Und in dem Kontext kommen einem abschließend folgende weise Worte des Ex-Chefökonoms der UBS, Andreas Höfert, in den Sinn. Herr Höfert ist leider im Herbst 2015 plötzlich verstorben:

 

   »Ein vollelektronisches Geldsystem - völlig transparent, ohne jeglichen Schutz der Privatsphäre bei Transaktionen und mit dem ständigen Risiko einer Enteignung durch den Staat - bedeutet, dass Geld kein privates Eigentum mehr sein wird. Der Weg in die Hölle ist mit guten Absichten gepflastert.«

 

Jehova lässt dem Einzelnen seine „Privatsphäre“, ein breiter Raum um Entscheidungen frei zu treffen. Die Gebote Gottes engen diese Freiheit nur da ein, wo immer sie die Freiheit des Nächsten betreffen und beschneiden.

 

Nur wer auf Jesus hört und handelt ist für das kommende System geeignet!Nur Sein „eingeengter Weg“, der über jede Aussage von Jesus führt, gibt uns Zutritt zum kommenden neuen System des Millenniums:

 

Levi durfte den Zehnten einkassieren, Jesus dagegen gebot unser Tun „kostenfrei“ zu geben! Wie die kommende erdenweite Währung sein wird und was den Steuersatz betrifft, den die „neuen Himmel“ erheben werden, dies ist noch ein Geheimnis: Sicher ist, dass es keinerlei Korruption gibt und da niemand krank wird, noch altert oder voll verarmt dürfen wir uns auf den kommenden Wechsel freuen! Wir werden nicht weiter ausgeraubt werden! Angst vor dem Wechsel haben nur jene, deren Gewissen ihnen wie ein Spiegel ihre Unsauberkeit vor Augen hält.

 

So wünschen wir Dir, geliebter Bruder und geliebte Schwester im Glauben an Jesu baldige Wiederkunft und seinen Verbleib einen beschaulichen Sabbat! Das Studium wird Dir die behandelten Themen betreffend der „Hochzeit des Lammes“, seiner Braut und der Brautjungfrauen so erklären, dass Dir jeder „Schleier von den Augen fallen“ wird. Ein „Schleier“, den uns Religionen bewusst vor unseren Blick gelegt haben, um ihre eigenen „Auserwählten“ in den Vordergrund zu rücken.

 

Jehovas Segen durch unseren Herrn Jesus begleite Dich!

 

 

„DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 

 

PS: Benutze den Link zum Hauptartikel:

 

Der Ruf um Mitternacht

 

 

E-Mail www.harmagedon.com.arEinen Grossteil der zunehmenden Schar von neuen Lesern unseres wöchentlichen E-Mails „Brief an Brüder“ verdanken wir der Meldung neuer Mailadressen von Verwandten, Bekannten und Freunden, was an dieser Stelle verdankt sei. Es sind ihrer inzwischen viele Tausende! Die durch Links offerierte Literatur ist vollkommen kostenlos. Wir fordern weder einen „Zehnten“ noch bitten wir um Spenden noch werden wir von dritter Seite her finanziert, weil wir dasselbe System der ersten Christen verwenden, das Jesus bereits den Aposteln empfahl: „Kostenfrei habt ihr erhalten, kostenfrei gebt!“ (Mat 10:8)

 

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www.info@harmagedon.com.arWenn Du den Inhalt unserer Briefe als für andere Mitmenschen nützlich erachtest bist Du eingeladen Kopien davon zu versenden, unter der Option der E-Mails „Weiterleiten“ kannst Du z.B. mehrere Adressen unter „BCC“ einzusetzen und dadurch die Anonymität der Empfänger für Dich und sie bewahren. Jesu Worte gelten: „In der Tat, wenn Jehova die Tage nicht verkürzt hätte, so würde kein Fleisch gerettet werden. Aber um der Auserwählten willen, die er auserwählt hat, hat er die Tage verkürzt.“ (Mar 13:20) Erweitern wir den Kreis derer, die am Gerichtstag als „Schafe“ die Anerkennung Gottes haben können!

 

 



[1] http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/30199/Default.aspx

[2] Kapitalschutzakte v. 10.5.16: http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/30199/Default.aspx