Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-16.08.05  Opfergaben Festzeiten I

 

Was ist die tiefere Bedeutung der Opfergaben zu den Festzeiten?

 

1.Teil: Gott Opfer darzubringen hat eine lange Tradition. Welches sind die Opfer die Gott wohlgefällig sind?

 

 

Bariloche,  5. August 2016

  

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

Liebe Suchende nach unverfälschter Wahrheit

 

Mit dieser dreiteiligen Serie zum Thema Opfergaben, die wir im Jahre 2005 erarbeitet und erstmals im Internet publiziert haben ging es in erster Linie darum, zu sehen, was einerseits die Bedeutung der verschiedenen Opfer im „Zelt der Zusammenkunft“ und später im Tempel Jerusalems hatten und was sie mit uns heute zu tun haben. Niemand bringt heute eine junge Ziege oder einen jungen Stier zum Pfarrer, weil er gesündigt hatte. Oft lesen wir im Zusammenhang im Alten Testament, dass jene Opfergaben eine „ewige Bestimmung“ seien (3.Mose 6:20, 22, 23; 17:7; 23:14).

 

Juden für JesusMit dem Kommen Jesu konnte diese Dinge somit nicht geendet haben, ansonsten das Wort „ewige Anordnung“ nicht stimmen würde, denn auch die „Generationen Israels“ haben noch nicht geendet: Christen sind geistige Israeliten und unter ihnen hat es viele messianische Juden! Jesus aber erklärte die Worte, die wir alle aus der Bergpredigt gut kennen aber immer wieder den Auftakt bilden, wenn wir etwas Biblisches untersuchen und mit unseren Verhaltensweisen vergleichen:

 

(Matthäus 5:17-19)  Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten [[oder zu „beenden“]]. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um [[(sie vollkommen)]] zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde [[(die „alten Himmel“ und die „alte Erde“, das heutige System unter Satans Herrschaft )]] vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden.

 

Da sich die Bibel in sich nicht widerspricht und der Prophet Hesekiel von denselben Opfern im „Tempel“ des kommenden Millenniums spricht, so möchten wir mittels dieser Untersuchung klären, was der Sinn hinter den Opfern ist, deren Bedeutung und wie Jesus in seiner Autorität als Hoherpriesterkönig ihre Anwendung im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ von uns erwartet.

 

Was meint die Bibel mit dem Ausdruck "alte Himmel" und "neue Himmel"?
 

Die Standardantwort von vielen Christen auf die Frage nach Gottes GESET, die sie monoton und gut eingetrichtert erwidern, sind die Worte des Paulus in Römer 10, Vers 4, die in den meisten Übersetzungen so widergegeben werden: „Denn Christus ist das Ende [[(anstatt das Ziel; der Höhepunkt in der Erfüllung)]] des GESETZES, jedem zur Gerechtigkeit, der Glauben ausübt.“ Das wäre ein vollkommener Widerspruch zu Jesu Worten, dass er nicht gekommen sei das GESETZ abzuschaffen!

 

Römer 10:4 "Christus ist das Ende des GESETZES"?Paulus würde sich selbst widersprechen, wenn er im selben Brief an die Römer wenige Kapitel zuvor schrieb: „Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz [[GESETZ]] auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz [[GESETZ]] auf.“ (Rö 3:31) Aufrichten aber ist das Gegenteil von Niederreissen oder Beenden!

 

Damit widerspricht Paulus auch all denen, die behaupten, dass nun der „Glaube in Jesus“ gesetzliche Bestimmungen aufgelöst hätten, wie sonst würde er uns auffordern dasselbe „abgeschaffte“ GESETZ aufzurichten? Eine einzige Veränderung löst somit Widersprüche aus die wir gefordert sind anhand der Schriften zu klären. Nur so sind wir in der Lage den ganzen Willen Gottes zu erfüllen! Dass das herrschende System daran gar nicht interessiert ist soll uns nicht verwundern aber anreizen, um selber fündig zu werden.

 

Das GESETZ des Christus: Was schliesst es mit ein?
 

Unsererseits Jehova die von ihm erbetenen Opfer darzubringen ist bestimmt auch mit persönlicher Anstrengung verbunden und stösst bei Menschen die Gottes Willen widerstehen auf Widerstand. Wir müssen lernen damit umzugehen und Jehovas Willen über den unserer oft mächtigen Gegner zu setzen. Das Beispiel von Moses und seinem Begehren vor Pharao Gott ein Fest mit entsprechenden Opfern zu feiern zeigt dies deutlich:

 

Moses kündigt Pharao an, dass der Gott der Hebräer Opfer in der Wildnis von ihnen verlange (2. Mose 5:1-5)  Und danach gingen Moses und Aaron hinein, und sie sagten dann zu Pharao: „So hat Jehova, der Gott Israels, gesprochen: ‚Sende mein Volk weg, damit sie mir in der Wildnis ein Fest feiern.‘ “ 2 Aber Pharao sagte: „Wer ist Jehova, daß ich seiner Stimme gehorchen und Israel wegsenden sollte? Ich kenne Jehova überhaupt nicht, und außerdem werde ich Israel nicht wegsenden.“ 3 Sie sprachen jedoch weiter: „Der Gott der Hebräer hat Fühlung mit uns genommen. Wir möchten, bitte, drei Tagereisen weit in die Wildnis gehen und Jehova, unserem Gott, opfern; sonst mag er uns mit Pest oder mit [dem] Schwert schlagen.“ 4 Darauf sagte der König von Ägypten zu ihnen: „Wie kommt es, daß ihr, Moses und Aaron, das Volk von seinen Arbeiten abhaltet? Geht eure Lasten tragen!“ 5 Und Pharao fuhr fort: „Siehe! Der Leute des Landes sind jetzt viele, und ihr veranlaßt sie wirklich, vom Tragen ihrer Lasten abzustehen.“

 

Ganz offensichtlich unterstützte Jehova Moses, Aaron und damit das Volk Israel, obwohl Pharao erst bei der Zehnten Plage Jehovas Gebot nachgab. Wir können alle daraus viel lernen, denn viele von uns stehen im Arbeitsprozess und die Bitte an den jeweiligen Chef uns an den von Gott verordneten Feiertagen frei zu geben, dass auch wir die geforderten Opfer vor unserem Schöpfer darbringen können braucht Mut und Überwindung!

 

Es sind bis heute dieselben Tage die Jehova nach dem Auszug aus Ägypten mit Israel festsetzen: Den wöchentlichen Sabbat zu halten, die Tage des Neumondes ihm zu widmen und die drei jährlichen Festzeiten, das Passah, Pfingsten und das Erntefest mit den zugehörigen Tagen zu respektieren. Jehova selbst, die höchste richterliche Instanz bezeichnet die Tage, wo wir von jeder Art weltlicher Arbeit zurückstehen müssen und droht all jenen die Höchststrafe der „Abschneidung vom Volk“ an, die sich seinem Gebot widersetzen. Diese haben wir beim Eingehen des „neuen Bundes“ in der Taufe angenommen.

 

Wenn das GESETZ Gottes ewig ist ... (2. Mose 31:12-17)  Und Jehova sagte ferner zu Moses: 13 „Was dich betrifft, rede zu den Söhnen Israels, indem [du] sprichst: ‚Besonders meine Sabbate sollt ihr halten, denn es ist ein Zeichen zwischen mir und euch durch eure Generationen hindurch, damit ihr erkennt, daß ich, Jehova, euch heilige. 14 Und ihr sollt den Sabbat halten, denn er ist euch etwas Heiliges. Wer ihn entweiht, wird unweigerlich zu Tode gebracht werden. Falls irgend jemand an ihm Arbeit verrichtet, so soll diese Seele von der Mitte ihres Volkes abgeschnitten werden. 15 Sechs Tage kann Arbeit getan werden, aber am siebten Tag ist ein Sabbat vollständiger Ruhe. Er ist etwas Heiliges für Jehova. Jeder, der am Sabbattag Arbeit verrichtet, wird unweigerlich zu Tode gebracht werden. 16 Und die Söhne Israels sollen den Sabbat halten, um den Sabbat durch ihre Generationen hindurch zu begehen. Es ist ein Bund auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]]. 17 Zwischen mir und den Söhnen Israels ist er ein Zeichen auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]], denn in sechs Tagen hat Jehova die Himmel und die Erde gemacht, und am siebten Tag ruhte er und ging daran, sich zu erquicken.‘ “

 

Wer Gottes Sabbate missachtet, was laut Jesaja auch die Neumonde beinhaltet (Jes 66:23, 24) und vor allem Gottes Festzeiten und deren besondere Opfer (3.Mo Kap.23), der kann somit nicht „geheiligt“ sein! Der Befehl, dass der Übertreter „unweigerlich zu Tode gebracht“ wird ist zudem an Jesus als Richter im Endgericht und während des Millenniums gerichtet. Darum muss er „mit eisernem Stab“ Gottes Recht Nachachtung verschaffen.  Auch haben die „Generationen“ Israels nicht geendet und dauern an bis zum Ende des Millenniums (und danach in Ewigkeit), wo im „Schlussgericht“ auch die letzten Auferstandenen Gott gegenüber Rechenschaft abzulegen haben.

 

 (3. Mose 23:1-8)  Und Jehova redete weiter zu Moses, indem [er] sprach: 2 „Rede zu Ungesäuertes Brot wie dies Jesu Leib darstellteden Söhnen Israels, und du sollst zu ihnen sagen: ‚Die Festzeiten Jehovas, die ihr ausrufen solltet, sind heilige Zusammenkünfte. Dies sind meine Festzeiten: 3 Sechs Tage kann Arbeit getan werden, aber am siebten Tag ist ein Sabbat vollständiger Ruhe, eine heilige Zusammenkunft. Ihr dürft keinerlei Arbeit tun. Es ist ein Sabbat für Jehova an allen Orten, wo ihr wohnt.

4 Dies sind die Festzeiten Jehovas, heilige Zusammenkünfte, die ihr zu ihren bestimmten Zeiten ausrufen solltet: 5 Im ersten Monat, am vierzehnten Tag des Monats, zwischen den zwei Abenden, ist das Passah für Jehova.

6 Und am fünfzehnten Tag dieses Monats ist das Fest der ungesäuerten Brote für Jehova. Sieben Tage solltet ihr ungesäuerte Brote essen. 7 Am ersten Tag werdet ihr eine heilige Zusammenkunft veranstalten. Keinerlei mühevolle Arbeit dürft ihr tun. 8 Doch sollt ihr Jehova sieben Tage ein Feueropfer darbringen. Am siebten Tag wird eine heilige Zusammenkunft stattfinden. Keinerlei mühevolle Arbeit dürft ihr tun.‘ “

 

Kein Zweifel, als erste der „Festzeiten“ wird der Sabbat genannt und er muss „an allen Orten, wo ihr wohnt“, also auch im Exil eingehalten werden! Nach dem Wochensabbat wird direkt der 14.Nisan, der Tag des Abendmahls erwähnt, danach die siebentägige Feier des Abendmahls. Die spezifischen Opfer die im „Zelt der Zusammenkunft“ dargebracht werden sollen folgen danach.

 

Die Aussage, dass Gott selbst Sabbat hält seit dem Ende des sechsten Schöpfungstages zeigt im Grundsatz, dass dies eine ewige Anordnung bildet, die bereits Adam kannte und über die „Teraphim“ in der Arche Noahs und über Labans Tochter Rahel in Haran zu Jakob und damit zu Mose gelangten. In der Sklaverei Ägyptens mag diese Lehre z.T. unterbunden und in Vergessenheit gekommen sein. Bereits wenige Tage nach dem Auszug setzte Jehova den Sabbat für ganz Israel erneut fest. Im GESETZ erfolgte somit nur eine weitere Erwähnung!

 

Mit der „Teraphim“ steht das Erstgeburtsrecht in Verbindung zum „Samen der Frau“, aus dessen Linie der Verheissene Messias kommen soll. Jehovas Auserwählung wie z.B. im Falle Ismaels und Isaaks, dem „Sohn der Verheissung“ oder Esau und Jakob, der dieses Recht um ein „Linsengericht“ sich erwarb und daher auch gesetzliches Anrecht auf die Dokumentation der „Teraphim“ besass. Die Grafik und die unterschiedlich farbigen Linien dokumentieren dies:

 

Gealogie Abrahams und der Weg der "Teraphim"
 

Aus Liebe zu und tiefem Respekt vor Jehova und in der Erkenntnis, dass es Segen bringt auf Ihn zu hören und zu handeln sollten wir keine Anstrengung scheuen und Menschenfurcht anstelle echter Gottesfurcht überwinden, um Seinen Willen zu erfüllen: Auch dies zählt unter die für Jehova „annehmbaren Opfer“. Sie dienen Ihm doch zum Lobpreis, weil mehr Menschen dadurch erkennen können, wie wichtig Gottes Sabbate sind. Nicht jeder Chef zeigt sich so verstockt wie Pharao, vor allem dann nicht, wenn wir unsere Bitte um Frei-Tage im Zusammenhang mit Neumond und Festzeiten mit Demut vorbringen und uns bereit zeigen gewisse negative Konsequenzen daraus zu ertragen.

 

Daher ist deutlich ersichtlich, dass Jehova seit Anbeginn der Menschen sich nicht geändert hat. Das Übertreten des Gebotes der verbotenen Frucht trug Adam und seinen Nachkommen die angedrohte Strafe der Sterblichkeit ein. Uns steht das Endgericht mit „ewiger Abschneidung“ bevor. Wir sind nun nicht vergleichbar mit Adam und Eva, wenn wir von Herzen und gegen unsere anderslautenden Wünsche oder Ängste Seinen Willen erfüllen! Jesus verspricht den „Schafen“ die auf Gott hören „ewiges Leben“! 

 

Israel und Juda, beide sind nachdem Jehova das Land geteilt hatte vom geraden Weg abgewichen. Jesaja musste sie zurechtweisen und deutlich vor den harten Konsequenzen warnen. Damals war Exil und Verheerung angesagt. Derselbe Jesaja führte aber auch die Vorhersagen gemäss der ersten Vorhersage an Adam weiter, dass der „Same der Frau“, der Messias weiterhin zu erwarten sei!

 

Jesaja schreibt seine Visionen und Vorhersagen die den Segen und den Fluch beinhalten in eine Schriftrolle  (Jesaja 24:1-4)  Siehe! Jehova macht das Land leer und verheert es, und er hat seine Oberfläche umgekehrt und seine Bewohner zerstreut. 2 Und es soll für das Volk ebenso werden wie für den Priester; für den Knecht ebenso wie für seinen Herrn; für die Magd ebenso wie für ihre Herrin; für den Käufer ebenso wie für den Verkäufer; für den Verleiher ebenso wie für den Borger; für den Zinsnehmer ebenso wie für den Zinszahlenden. 3 Das Land wird ganz bestimmt leer gemacht werden, und unfehlbar wird es geplündert werden, denn Jehova selbst hat dieses Wort geredet. 4 Das Land hat zu trauern begonnen, ist dahingeschwunden. Das ertragfähige Land ist welk geworden, ist dahingeschwunden. Die Hohen des Volkes des Landes [[(die „alten Himmel“)]] sind dahingewelkt.

 

Diese Vorhersage hatte bereits mehrere Erfüllungen und wird in Harmagedon bei Jesu Urteilsvollstreckung einen letzten Höhepunkt erreichen. Nur der Überrest der „Schafe“, die Gott annehmbare Opfer dargebracht hatten gehört zum geringen „Überrest“ der Harmagedon überlebt und Erbe der ganzen Erde wird!

 

Da wir wissen, dass Gott bei Adam und Eva sich nicht zurückhielt sein Todessurteil zu vollstrecken und dann bei Noah und in Sodom und Gomorrha seine Urteile über die Abtrünnigen vollstreckte; so auch das von Jesaja erwähnte Urteil gegen beide Nationen, vorab das Zehnstämmereich durch die Assyrer 740 v.u.Z. und dann an Juda durch die Babylonier, die um 607 v.u.Z. ins Exil gingen. Gott hält sein Wort zum Segen und Fluch! Darum sollten wir hellhörig werden.

 

Der Anfang der Weisheit ist GottesfurchtSo geben uns diese Erfüllungen und später weitere am Überrest des aus dem Exil zurückgekehrten Juda, (Hosea nennt sie als uneheliche Tochter „Lo-Ruhama“) die Gewissheit, dass Jehovas Wort „Ja, ja“ und Jehovas Wort „Nein, nein“ bedeutet! Nur echte Gottesfurch, der „Anfang der Weisheit“ lässt uns korrekt handeln: „Die Furcht Jehovas ist der Weisheit Anfang, und den Heiligsten erkennen, das ist Verständnis. Denn durch mich werden deiner Tage viele werden, und Jahre des Lebens werden dir hinzugefügt werden. Wenn du weise geworden bist, bist du zu deinen eigenen Gunsten weise geworden; und wenn du gespottet hast, wirst du [es] tragen, nur du allein.“ (Spr 9:10)

 

(Jesaja 24:5, 6)  Und das Land selbst ist entweiht worden unter seinen Bewohnern, denn sie haben die Gesetze [[GESETZE]] umgangen, die Bestimmung geändert, den Bund von unabsehbarer Dauer [[ewiger Dauer]] gebrochen. 6 Darum hat der Fluch selbst das Land verzehrt, und die es bewohnen, werden für schuldig gehalten. Darum haben sich die Bewohner des Landes an Zahl vermindert, und sehr wenige sterbliche Menschen sind übriggeblieben.

 

Der „Fluch und Segen“ wurde Moses in der Tiefebene Moab vermittelt und dem Volk Israel nach seinem Einzug in das Gelobte Land am Berg Ebal und dem Berg Gerisim erneut durch Josua vermittelt  (5.Mo 11:29; Jos 8:32-35) und durch einen weiteren Bund, den „Bund von Moab“ über blutigen Opfern auferlegt. „Dies sind die Worte des Bundes, den Jehova Moses mit den Söhnen Israels im Land Moab zu schließen gebot, außer dem Bund, den er mit ihnen im Horeb geschlossen hatte.“ (5.Mo 29:1) Diese Verordnungen sollten Israel Schutz geben, bei ihrer Einhaltung als Einzelperson wie als Volk den „Segen“, bei deren Übertretung den „Fluch“. Mit dem „Fluch“ folgte früher oder später die „Abschneidung vom Volk“ durch Gerichtsentscheid Gottes.

 

Aus der bisherigen Erklärung können wir deutlich erkennen, dass Gott auch von uns als geistigem „Israel“ an „all unseren Wohnorten“ die Einhaltung erwartet und so den „Segen“ gibt oder auch wir unter den „Fluch“ kommen. Paulus zeigt uns im Brief an die Römer mit aller Deutlichkeit, dass wir unter denselben Bestimmungen stehen. Er spricht dabei vom kommenden vom Endgericht:

 

(Römer 1:18-23)  Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her gegen alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen [[(am Tag Harmagedons)]] geoffenbart, die die Wahrheit in ungerechter Weise unterdrücken, 19 weil das, was man von Gott erkennen kann, unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen [[(mittels der Heiligen Schriften)]] offenbar gemacht. 20 Denn seine unsichtbaren [Eigenschaften] werden seit Erschaffung der Welt deutlich gesehen, da sie durch die gemachten Dinge wahrgenommen werden, ja seine ewigwährende Macht und Göttlichkeit, so daß sie unentschuldbar sind; 21 denn obwohl sie Gott kannten, verherrlichten sie ihn nicht als Gott, noch dankten sie ihm, sondern sie wurden hohlköpfig in ihren Überlegungen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. 22 Obwohl sie behaupteten, sie seien weise, wurden sie töricht 23 und verwandelten die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes in etwas gleich dem Bild des vergänglichen Menschen und von Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren.

 

Gottes herausragende Eigenschaften
 

Wir haben heute so viele „Götter“ um uns, Mächtige, denen wir weit eher dienen als unserem Schöpfer, „dem Bild vergänglicher Menschen“ indem wir auf sie hören und ihnen Gehorsam zollen.

 

Das Geschehen in der ganzen heutigen Welt, die mehr und mehr aus den Fugen gerät zeigt, dass wir Gottes Zorn unausweichlich ausgesetzt sind, wie uns die Offenbarung mittels der „sieben Schalen, die voll des Grimmes Gottes waren“ erkennen, die daran sind gegen die Erde ausgeschüttet zu werden. Die Erde taumelt förmlich ab all der verheerenden Nachrichten. Selbst jene unter uns, die wie der „Vogel Strauss den Kopf in den Sand stecken“, um das herannahende Ende nicht zu sehen: Sie erzittern vom wenigen, das ihnen ins Gehör dringt. Die sturen „Esel“, die nicht lernen wollen und die hartherzigen „Böcke“ der „alten Himmel“ und der „Weisen dieses Systems“ werden „angebetet“, indem wir deren Aussagen und deren Willen höher schätzen als den von Jehova und Seinem Christus

 

Unsere Sündentilgung ist an unseren Glauben im Hinblick auf Jesus und seine Rolle als das "Lamm das Sünden hinwegträgt" gebundenVersuchen wir doch alles in unserer Macht stehende Gott durch die Ihm angenehmen Opfergaben zu beruhigen, damit er unsere begangenen Fehler Tag für Tag, und Sabbat für Sabbat und Sühnetag für Sühnetag vollkommen austilgen möge, wie Er uns dies für alle unwillentlichen Sünden verspricht, solange wir nicht ihn selbst oder seinen Geboten „fluchen“.

 

(Galater 1:3-5)  Unverdiente Güte und Friede sei euch von Gott, unserem Vater, und [dem] Herrn Jesus Christus. 4 Er hat sich selbst für unsere Sünden hingegeben, damit er uns befreie von dem gegenwärtigen bösen System der Dinge gemäß dem Willen unseres Gottes und Vaters, 5 dem die Herrlichkeit sei für immer und ewig. Amen.

 

Wir haben allen Grund mehr über „die Gott annehmbaren Opfer“ zu lernen, um uns im täglichen Verhalten Seinen gerechten Normen mehr und mehr anzunähern.

 

Gottes Vorkehrung für Sündenvergebung wahrnehmen
 

-----------------------------------

 

Das nachstehende Inhaltsverzeichnis des behandelten ersten von drei NEWSLETTERN zum Thema Opfer für Jehova gibt Dir direkten Zugang zu Kapiteln und Untertiteln, welche Dich besonders ansprechen. Wie stets in unseren Briefen seit längerem angekündet, ist jeder der Artikel vollständig überarbeitet und mit weiteren Erkenntnissen und Bildern ergänzt, die uns die behandelten Themen auch visuell näher bringen. Nur schon die Lektüre der Artikelüberschriften zeigt uns die Vielschichtigkeit des einfachen Wortes „Opfergaben“, das wir in die Tiefe betrachten wollen:

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

9.1              Was ist die tiefere Bedeutung der Opfergaben zu den Festzeiten?   3

9.1.1            Ein “neuer Bund”, eine neue Art von Priesterschaft und ein verändertes GESETZ für Priester 3

9.1.1.1         Glaube an eine höhere Existenzform und Wunsch der Annäherung sind dem Menschen in die Gene geschrieben! 3

9.1.1.2         Mit Christus kam eine neue Form der Annäherung an Gott, “eine heilige Priesterschaft”! 3

9.1.1.3         Ein Gott, ein Mittler zwischen Menschen und Gott, ein Mensch! 4

9.1.1.4         Ohne Verständnis der Frühauferstehung der Apostel fehlt ein wichtiges Kettenglied zum Gesamtverständnis! 5

9.1.1.5         Jesu ewiges Leben im Fleische wie im Geiste  5

9.1.1.6         Apostel mit einer Sonderstellung  6

9.1.2            Gott teilte dem Menschen mit, welche Opfer ihm wohlgefällig sind und durch wen er sie annehmen würde! 7

9.1.2.1         Ein mitteilsamer Gott der geschickte Lenkung gewährt 7

9.1.2.2         Deutliche Vorhersagen Jesajas für unsere Tage  8

9.1.2.3         Jehova hat von Anfang an ankekündigt, was geschieht und was er tun wird! 8

9.1.2.4         Es gibt nur einen Gott Jehova, der die Zukunft mit Präzision vorhersagt 9

9.1.2.5         Ein Gott der seinen Bund stets einhält und erfüllt! 9

9.1.2.6         Sich nach Gottes Normen auszurichten bedeutet sich für das kommende System zu bewähren! 10

9.1.2.7         Opfergaben als äusserliches Symbol für geistige Denkprozesse die zum Handeln führen  10

9.1.3            Ewiges Leben in der neuen Welt ist an die Taufe geknüpft und mit neuen Opfergaben verbunden  11

9.1.3.1         Glauben an Jesus, den der Vater sandte und sein Opfer ausüben führt zu ewigem Leben  11

9.1.3.2         Wir sollten wie Kinder werden, was unser Vertrauen und unsere Stellung betrifft 12

9.1.3.3         Opfergaben an Gott seit Beginn der Menschheit 13

9.1.4            Die Opfergaben Noahs, Abrahams und seiner Nachkommen, die Gott wohlwollend annahm   13

9.1.4.1         Gottes erstes Gericht an der Menschheit und Noahs Opfer 13

9.1.4.2         Gott hat seine eigenes Vorhaben und eine exakte Planung  14

9.1.4.3         Auf Gott zu hören und entsprechend zu handeln gab im Gericht immer wieder Anlass zur Rettung, darauf nicht zu reagieren bringt Vernichtung! 15

9.1.4.4         Abrahams Opfer dessen, was er am meisten liebte  16

9.1.4.5         Jehova selbst auserwählte das letzte und grösste Opfer! 16

9.1.5            Abrahams Glaube durch das Opfer Isaaks, das ein grösseres Opfer vorherschattet 17

9.1.5.1         Christus bestätigte die Ankündigungen an die Vorväter und wird jene erfüllen, die uns in der Endzeit betreffen! 18

9.1.5.2         Jehova selbst erwählt sich das letzte blutige Opfer! 18

9.1.5.3         Vorherbestimmung des Samens und Auserwählung hängen vom Glauben ab! 19

9.1.5.4         Dem Ruf ein Erbe zu erhalten ganzherzig nachfolgen  20

9.1.6            Opfer, die Jehova wohlgefällig sind: Werden wir Gottes Zorn oder Gottes Wohlwollen erwecken?  20

9.1.6.1         Opfer die Jehovas Zorn erregen  20

9.1.6.2         Wer öffnet die Tür zum neuen Tempel und dem Altar Gottes?  21

9.1.6.3         Wovon sollen die leben, welche die gute Botschaft verkünden und andere belehren?  22

9.1.6.4         Missbrauch durch jene, die am Altar Anteil haben  23

9.1.7            Missbrauch von Opfern durch Religionsführer 23

9.1.7.1         Am Tisch der Dämonen Anteil haben  23

9.1.7.2         Was nun waren jene Götzen, denen geopfert wurde, von denen Paulus spricht?  25

9.1.7.3         Christliche Hirten die sich selbst weiden  25

9.1.7.4         Jene, die Kirchen als ihr Geschäft betreiben  26

9.1.7.5         Christen haben im Tempel der Götzenanbeter keinen Anteil! 26

9.1.7.6         Fleisch von Opfern im Tempel Gottes und im Tempel der Nationen  26

9.1.7.7         Dem Reinen ist alles rein! 27

9.1.8            Gebete, die wie Räucherwerk vor Gott emporsteigen  27

9.1.8.1         Wenn es einen Gott und einen Herrn gibt, wie können Christen am selben Tisch zu unterschiedlichen Göttern beten?  27

9.1.8.2         Die Gebete zum Friedensjahr in Assisi waren für Gott unannehmbar 28

9.1.8.3         König und Priester unterstehen demselben göttlichen GESETZ! 28

9.1.8.4         Der Fall von Korah zeigt wie Gott auf Selbstüberhebung und falsches Räucherwerk reagiert! 29

9.1.8.5         Für Vergehen des Volkes muss durch den Hohepriester Sühne geleistet werden! 30

9.1.8.6         Das Räucherwerk bedeutet die Gebete der Heiligen! 31

9.1.8.7         Verstehen wir den Zusammenhang von Opfern der Patriarchen, dann der Priester im Gesetzesbund und Christen im neuen Bund?  32

 

-----------------------------------

 

Den gesamten Artikel kannst Du durch Anklicken des nachstehenden Titels auf Deinen Computer laden. Nimm Dir Zeit, um die darin behandelten Details wirklich zu verstehen und Du wirst Kraft empfangen, Deine „annehmbaren Opfer“ für Jehova nicht bloss in Theorie zu verstehen, sondern auch in ihrer praktischen, täglichen Anwendung.

 

 

Was ist die tiefere Bedeutung der Opfergaben zu den Festzeiten?

 

1.Teil: Gott Opfer darzubringen hat eine lange Tradition. Welches sind die Opfer die Gott wohlgefällig sind?

 

 

Die Welt spottet förmlich über Gottes Gebote und den angedrohten Auswirkungen durch den „Fluch“, wenn wir sie ausser Acht lassen. Fünfzig Tote und dreiundfünfzig Verletzte gab es in einem Nachtclub in Orlando in Florida am 12. Juni 2016, wo sich Gays und Lesben ihrer gottlosen Einstellung erfreuten und damit Gottes Vorschrift diesbezüglich trotzten. Ihr Handeln gleicht den Götzen zu opfern, Satans Versprechen auszuführen, dass Bruch von Gottes Gebot keine Auswirkungen habe:

Die Schlange verführte Eva aber Adam schloss sich ihr in der Übertretung an 

 (1. Mose 3:4-7)  Darauf sprach die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben. 5 Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“

Demzufolge sah die Frau, daß der Baum gut war zur Speise und daß er etwas war, wonach die Augen Verlangen hatten, ja der Baum war begehrenswert zum Anschauen. So begann sie von seiner Frucht zu nehmen und zu essen. Danach gab sie davon auch ihrem Mann, als er bei ihr war, und er begann davon zu essen. 7 Dann wurden ihnen beiden die Augen geöffnet, und sie wurden gewahr, daß sie nackt waren. Daher nähten sie Feigenblätter zusammen und machten sich Lendenschurze.

 

Die Frau hatte  zuerst das Begehren Gottes Normen zu übertreten. Adam schloss sich ihrer Übertretung an und wurde zum Mittäter! Als Familienhaupt hätte er korrigierend und strafend eingreifen müssen!

 

Schon ihr Sohn Abel wusste, dass nur vergossenes Tierblut Sühne zu leisten vermochte. Sein Opfer war Jehova angenehm, das von Kain aber nicht.

 

Werbeplakat vor der Abstimmung zum FrauenstimmrechtDas erst in unserer Generation vom Mann als „Haupt“ der Familie an sie erteilte Stimm- und Wahlrecht liess die Frauen mehr und mehr nach der „verbotenen Frucht“ greifen. Paulus wird seine Meinung bestimmt auch in der Frühauferstehung nicht ändert, wenn er schreibt: „Ich will indes, daß ihr wißt, daß das Haupt jedes Mannes der Christus ist; das Haupt einer Frau aber ist der Mann; das Haupt des Christus aber ist Gott.“ (1.Kor 11:3)

 

Die Frauen begannen ihre Männer zu dominieren und aus der Stellung als „Haupt“ zu verdrängen. Erst forderten sie an der Urne neue Scheidungsgesetze, dann freier Zugang zur Pille und damit zum unkontrollierten Sex und dann die freie Abtreibung. Nun sind auch Lesben- und Gay-Ehen als Konsequenzen der mehr und mehr zerfallenden Familien offensichtlich und gefährlich. Gott lässt nicht mit sich spielen!

 

Dadurch fehlt seit zwei Generationen fast jegliche moralische Anleitung der Kinder „von frühester Jugend an“! Paulus erwähnt gegenüber dem Ältesten Timotheus  „Du aber, bleibe bei den Dingen, die du gelernt hast und zu glauben überzeugt worden bist, da du weißt, von welchen Personen du sie gelernt hast, und da du von frühester Kindheit an die heiligen Schriften gekannt hast, die dich weise zu machen vermögen zur Rettung durch den Glauben in Verbindung mit Christus Jesus.“ (2.Ti 3:14, 15)

 

Da heute Mutter und Vater arbeiten, Scheidung als etwas „normales“ sich eingebürgert hat bekommen Kinder durch staatliche Institutionen nur noch vergiftete geistige „Milch“, schon gar nicht „feste Speise“. Paulus erklärt: „Denn jeder, der Milch zu sich nimmt, ist unbewandert im Wort der Gerechtigkeit, denn er ist ein Unmündiger. Die feste Speise aber gehört reifen Menschen, denen, die ihr Wahrnehmungsvermögen durch Gebrauch geübt haben zur Unterscheidung [zwischen] [[(Gottes Massstab für)]] Recht und Unrecht.“ (Heb 5:13, 14)

 

Attentat in Orlando: 50 Tote bei Angriff auf US-NachtclubLesben, Gays, Transsexuale und Transvestiten sind Dinge die nicht „genetisch bedingt“ sind, wie Genderforscher uns gerne vorlügen, sondern deutlich seit Kindheit fehlgeleitete Moralgrenzen, die nie vermittelt wurden! Wie Eva ihre Augen nicht kontrollierte und dem Wunsch nach der verbotenen Frucht schlussendlich nachgab, so ist es mit sexuellem Fehlverhalten! Jesu Worte haben ewige Geltung:

 

(Matthäus 5:27-30)  Ihr habt gehört, daß gesagt wurde: ‚Du sollst nicht ehebrechen.‘ 28 Ich aber sage euch, daß jeder, der fortwährend eine Frau ansieht, um so in Leidenschaft zu ihr zu entbrennen, in seinem Herzen schon mit ihr Ehebruch begangen hat. 29 Wenn nun dein rechtes Auge dich straucheln macht, so reiß es aus und wirf es von dir weg. Denn es ist dir nützlicher, daß dir eines deiner Glieder verlorengehe, als daß dein ganzer Leib in die Gehẹnna gestürzt werde. 30 Und wenn deine rechte Hand dich straucheln macht, so hau sie ab und wirf sie von dir weg. Denn es ist nützlicher für dich, daß eines deiner Glieder verlorengeht, als daß dein ganzer Leib in die Gehẹnna kommt.

 

Nur wer diese Lehren von Klein an erklärt bekommen hat, der wird dann in der Pubertät und im späteren Leben danach handeln.

 

Wir verteidigen mit den Worten dieses Briefes nicht das Verbrechen des Täters von Orlando, sondern heben nur die Folgen hervor, die solche Art öffentlicher Zurschaustellung von gesetzlosem Treiben folgen können. Die Worte des Paulus sind an Christen gerichtet und wir tun gut daran, darauf zu hören:

 

Lesben-Ehen durch Kirchen gestattet? (1. Korinther 6:9, 10)  Was? Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? Laßt euch nicht irreführen. Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden, noch Männer, die bei männlichen Personen liegen, 10 noch Diebe, noch Habgierige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Erpresser werden Gottes Königreich erben.

 

Wenn Männer mit Männern und Frauen mit Frauen Heiraten dürfen und gar Kinder in Vitro zeugen oder adoptieren dürfen sind wir längst weiter wie in Sodom und Gomorrha!

 

Die Worte Jesu und jene des Paulus erklären, was Gott mit denen tun wird, die Ihn missachten und seinen Geboten spottend gegenüberstehen. Jehovas Warnungen gelten bis heute und für immer.

 

Jesus erwähnte jene Städte und deren Gericht an ihnen ausdrücklich in seinen Ausführungen über die Umstände jener Zeit, wo er zum Richten zurückkommen würde: „Ebenso wie es in den Tagen Lots geschah: sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten. An dem Tag aber, als Lot aus Sodom herauskam, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und vernichtete sie alle. Ebenso wird es an dem Tag sein, an dem der Menschensohn geoffenbart wird.“ (Mat 17:28-30)

 

Da unser Predigen offen das beinhaltet, was die ganze Schrift lehrt, so sind auch wir Schmähungen, Verfolgung und Unterdrückung des permissiven Systems ausgesetzt. Das darf und soll unsere Offenheit nicht einschränken, denn zuerst erfüllen wir Gottes Willen, weit bevor wir vor Menschen zittern.

 

(Matthäus 10:14, 15)  Wo jemand euch nicht aufnimmt noch auf eure Worte hört, da schüttelt den Staub von euren Füßen, wenn ihr aus jenem Haus oder jener Stadt hinausgeht. 15 Wahrlich, ich sage euch: Es wird dem Land Sọdom und Gomọrra am Gerichtstag erträglicher ergehen als jener Stadt.

 

Entweder haben wir „Ohren um zu hören und Augen um zu sehen“ oder wir verschliessen uns der Realität Gottes gegenüber.

 

In Tel-Aviv wird dasselbe Treiben von Schwulen und Lesben und deren öffentliche Kundgebungen mitten in Israel gar zum 18. Mal staatlich gefördert. Die Juden behaupten doch nach wie vor „Gottes Volk“ zu sein. Solche Gottlosigkeit unterstützen sie, angeblich weil es zu den Menschenrechten gehöre. Diese Charta wurde von der UNO deklariert, die fraglos dem „Gott dieses Systems“ dient. Sie war Geburtshelferin bei der Gründung des Staates Israel. Wer danach handelt, der missachtet sträflich Jehovas Recht für Seine Geschöpfe festzulegen, was „rein“ und was „unrein“ sei!

 

Pride Parade 2016 in Tel Aviv – Zehntausende auf den Strassen Freitag, 3. Juni 2016 |  NAI Redaktion [1]

 

Pride-Parade von Schwulen und Lesben in Tel-Aviv   In Tel Aviv findet heute zum 18. Mal die Pride Parade (dem deutschen Christopher Street Day gleichzusetzen) statt. Zehntausende aus Israel und aus aller Welt nehmen an der Parade teil und färben die Strassen in den Farben der LGBT Gemeinschaft (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender). Man schätzt, dass bis zu 200000 Menschen an der Parade teilnehmen werden.

 

   Bereits seit den Morgenstunden wurden zahlreiche Strassen im Zentrum Tel Avivs gesperrt. Die Parade soll bis heute Abend um 19 Uhr andauern. Um 12 Uhr hatte der Bürgermeister von Tel Aviv, Ron Huldai, die Pride Parade, die für die Gleichstellung und Rechte der Homo- und Lesbenszene in der Gesellschaft demonstriert, gestartet.

 

   Unter den Teilnehmern befinden sich auch Soldaten der israelischen Armee, die zusammen mit ihren homosexuellen Kameraden für die Gleichstellung von homosexuellen demonstrieren. Sicherheitskräfte sorgen für ein reibungsloses Ablaufen der Veranstaltung.

 

Welche eine Schande für ein Volk, das sich mit den Lippen zumindest zum Gott JHWH bekennt, ihn aber umso offensichtlicher durch ihre Werke verleugnet. Jesaja spricht das Problem mit klaren Worten an:

 

(Jesaja 3:8, 9)  Denn Jerusalem ist gestrauchelt, und Juda selbst ist gefallen, weil ihre Zunge und ihre Handlungen gegen Jehova [gerichtet] sind, indem sie sich in den Augen seiner Herrlichkeit rebellisch benehmen. 9 Schon der Ausdruck ihrer Gesichter zeugt tatsächlich gegen sie, und ihre Sünde gleich derjenigen Sọdoms tun sie ja kund. Sie haben [sie] nicht verborgen. Wehe ihrer Seele! Denn sie haben sich selbst Unglück zugefügt.

 

Eines Tages ernten wir, was wir gesät habenJa, die Vorhersagen für die Nation Israel sind bitter im Mund auch nur zu erwähnen. Jede Nation und jede Religion, gar jeder einzelne Mensch wird aber das ernten, was sie gesät haben.

 

Lots Flucht aus der verfluchten Gegend von Sodom und GomorrhaJehova aber ist nicht ungerecht, wie die Aussage Abrahams vor der Zerstörung Sodoms und Gomorrhas an Jehovas Reaktion zu seinen Bitten zeigte. Er haderte gar darum, dass jene Städte nicht zerstört würden, wann darin auch nur zehn Gerechte gefunden würden: „Es ist im Hinblick auf dich undenkbar, daß du auf diese Weise handelst, den Gerechten mit dem Bösen zu Tode zu bringen, so daß es dem Gerechten ebenso gehen muß wie dem Bösen! Das ist im Hinblick auf dich undenkbar. Wird der Richter der ganzen Erde nicht tun, was Recht ist?“ (1.Mo 18:25)

 

Anstatt der anfänglich „fünfzig Gerechten“ liess Jehova sich auf Zehn herunterhandeln. Schlussendlich waren es nur drei, welche die zwei Engel retteten. Weil Lots Frau nicht auf die Warnung achtete und zurückschaute erstarrte auch sie zur Salzsäule.

 

Ituräa und TrachonitisJesus warnte jene Städte, wo er die meisten seiner Machttaten vollbracht hatte und tadelte sie: Wehe dir, Chorazin! Wehe dir, Bethsaida! Denn wären in Tyrus und Sidon [[(im Libanon)]] die Machttaten geschehen, die bei euch geschehen sind, so hätten sie längst in Sacktuch und Asche bereut. Daher sage ich euch: Es wird Tyrus und Sidon am Gerichtstag erträglicher ergehen als euch.“ Dann fährt er fort sein Urteil auszusprechen:

 

(Matthäus 11:23, 24)  Zum Hạdes hinab wirst du kommen; denn wenn die Machttaten, die in dir geschehen sind, in Sọdom geschehen wären, es wäre bis zum heutigen Tag geblieben. 24 Daher sage ich euch: Es wird dem Land Sọdom am Gerichtstag erträglicher ergehen als dir.“

 

Am tausendjährigen Gerichtstag, in der Auferstehung zum Gericht wird Jesus dennoch ein milderes Urteil über die Bewohner Sodoms und Gomorrhas fällen, wie gegenüber den Menschen jener Städte, welche als direkte Augenzeugen seiner meisten Machttaten  („Wunder“) galten. Paulus aber warnt vor allem unsere Generation, die direkt auf ein göttliches Gericht zusteuert, mit einer weit härteren Strafwarnung, gerade darum, weil die Christenheit und die Juden aufgrund der Schriften keine Ausrede haben, von Gottes Strafankündigung nichts gewusst zu haben: Es ist daher willentliche Sünde wider Gottes Geist!

Burton: Der Preis der Sünde

 (Hebräer 10:26-31)  Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, 27 [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird. 28 Jemand, der das Gesetz Mose mißachtet hat, stirbt ohne Erbarmen auf das Zeugnis von zwei oder drei [Personen] hin. 29 Einer wieviel strengeren Strafe, denkt ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und der das Blut des Bundes, durch das er geheiligt worden ist, als von gewöhnlichem Wert geachtet und der den Geist der unverdienten Güte durch Verachtung gröblich verletzt hat? 30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Mein ist die Rache; ich will vergelten“ und wiederum: „Jehova wird sein Volk richten.“ 31 Es ist etwas Furchtbares, in die Hände [des] lebendigen Gottes zu fallen.

 

Politische und religiöse Führer verteidigen heute das abartige Verhalten von Lesben, Gays, Transsexualen und Transvestiten und lehnen sich auf wie Satan schon zu Beginn der Menschheit gegen Gottes deutliche Aussagen. Was wollen die Juden, die Schwulen, die Lesben, die Transsexuellen und Transvestiten Gott nun als Opfer anbieten, um solche Sünden zuzudecken? Der Opfertod Jesu hat keinerlei Auswirkungen auf sie!

 

Ein weiteres biblisches Thema war zu Beginn des Monats Juni von Belang: Der jährlich Jerusalem-Tag. Bedenken wir dabei, dass Gott selbst sein ungetreues nachexilisches Volk Juda, „Lo-Ruhama“ keine Barmherzigkeit mehr zeigt und sie in alle Winde zerstreuen liess! Weder das Land Israel noch die Stadt Jerusalem hat Jehova oder sein Christus seither den Juden versprochen noch gegeben: Das war ein Beschluss der UNO, des „siebenköpfigen wilden Tieres“, das von Gott verabscheut wird.

 

Die Verteilung des Erbes der Erde des Gelobten Landes dagegen findet erst nach Harmagedon statt, nachdem die kommenden „neuen Himmel“, die erdenweite „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ durch Jesus in Amt und Würde eingeweiht ist [BbB; a] und danach ihre Anerkennung durch Jehova Gott erhalten hat, wenn sich die Worte des Paulus erfüllt haben werden: „Als nächstes das Ende [[(der von Daniel erwähnten Frist von 1335 Tagen [C4])]], wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt [[Bb1; e1]], wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht [[(die „alten Himmel“ in Harmagedon [B3])]] zunichte gemacht hat.“ (1.Kor 15:24) Erst dann kann das Erbe von den in Harmagedon umgekommenen ungerechten Erblassern angetreten werden.

 

Erblasser und Erben in Israel nach Gottes Gerichtstag und Urteilsvollstreckung
 

Ansprache des Staatspräsidenten Rivlin zum Jerusalem-Tag 2016  Sonntag, 5. Juni 2016 |  NAI Redaktion  [2]

 

Israels Staatspräsident Reuven Rivlin   Anlässlich des heute stattfindenden Jerusalem-Tages, der an die Befreiung und Wiedervereinigung Jerusalems, der Hauptstadt Israels, erinnert, hat sich der israelische Staatspräsident Reuven (Rubi) Rivlin in einer Videoansprache an die Bürger Israels und das Jüdische Volk aus aller Welt gewandt:

 

   "Shalom meine Freunde, vor 49 Jahren hatte ich das Glück, mit Staub bedeckt und Tränen in den Augen, auf den Steinen Jerusalems zu gehen, zusammen mit meinen Freunden, Mitglieder der Jerusalemer Brigade, Fallschirmjäger und anderer Einheiten, die aus allen Teilen des Landes gekommen waren. Zusammen mit ihnen hatte ich die Ehre, einen von denen zu sein, die die Stadt befreiten. Für viele junge, tapfere und angstlose Kämpfer war es das erste Mal, die Gassen der Altstadt zu betreten. Für mich war dieser Gang nach 19 Jahren die Erfüllung eines Traumes. Wir alle fühlten, dass wir nicht alleine marschieren, mit uns zusammen marschierte ein ganzes Volk, was seit Generationen davon geträumt hatte, hierher zurückzukehren, in das Land Zion, nach Jerusalem. Mit jedem Schritt wurde uns klar, dass wir nach Jerusalem zurückgekehrt waren, in das Herz des Jüdischen Volkes, nach Zion. 19 Jahre hatten wir auf diesen Augenblick gewartet, und die Zeit war gekommen. Und wieder liefen unsere Füße durch die Altstadt bis hin zur Klagemauer.

 

   Und obwohl es nicht lange her ist, hat die Zeit und der Zweifel die Stärke dieses Momentes zerfressen. Die Stadt, die vor 3000 Jahren 12 Stämme vereinigt und uns zu einem Volk gemacht hatte, repräsentiert heute einen Zankapfel. Der Platz, über den geschrieben steht: "Mein Haus wird ein Haus des Gebetes aller Völker sein," ist heute Ziel von Boykotten, internationaler Angriffe, die sogar versuchen, die jüdischen Wurzeln von Jerusalem zu verleugnen, so wie es bei der UNESCO geschehen ist.

 

   Und unter uns, unsere Uneinigkeiten, die verlorene Fähigkeit, die Einigkeit und eine gemeinsame Vision zu sehen, haben uns Jerusalem vergessen lassen, das Herz dieses Landes. Wenn wir Jerusalem nicht als unsere größte Freude ansehen, riskieren wir, zu vergessen, wer wir sind und von wo wir hergekommen sind. Wenn es nicht wir sind, die die Befreiung und Vereinigung unserer Heimatstadt feiern, unserer Hauptstadt, wie können wir gemeinsam hoffen, träumen und diese Träume erfüllen für die Zukunft dieses Landes? Die Stadt, die ganz Israel zusammenführt, braucht unsere Liebe, dass wir sie feiern. Unsere Unabhängigkeit und Stärke hängt von unserer Verbindung zu Jerusalem ab.

 

   49 Jahre nach der Wiedervereinigung und Befreiung der Stadt, freut euch mit Jerusalem und seid glücklich für die Stadt, lernt sie kennen, damit wir gemeinsam unsere Wurzeln vertiefen und gemeinsam wachsen können.

 

   Ich wünsche euch aus Jerusalem einen gesegneten und glücklichen Jerusalem-Tag!"

 

Wird Gott Jehova aber den „Jerusalem-Tag“ wirklich segnen? Handelt er damit nicht exakt gegen Seine eigenen Voraussagen, dass Sein eigner Sohn, der Messias, Jesus Christus in Jerusalem auf Davids Thron sitzen werde, was die Juden, die Christen, die Muslime und die Nationen aufs Heftigste bekämpfen? Die einzelnen Bündnisse, deren Dauer ab bestimmten Zeitpunkten deckt die religiösen Lügen auf, wann und wer das Erbe antreten wird!

 

Jehovas widerhergestelltes Israel wie es Abrahams Same zugesagt ist
 

Ja, selbst viele der Juden bezweifeln inzwischen, ob die Eroberungen im Sechstagekrieg 1967 des arabischen Ostteils Jerusalems und auch noch der Teile der Palästinenser in Cisjordanien und die Golanhöhen von Syrien wirklich mit biblischer Vorhersage übereinstimmen. Wir sind zum Schluss gekommen, dass Israel vor Gott genauso dasteht, wie alle übrigen Nationen: Als schuldig gesprochen wird und all deren Gebete nicht zu ihm dringen, da doch Jesus der einzige Mittler ist: „Denn da ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und Menschen, ein Mensch, Christus Jesus, der sich selbst als ein entsprechendes Lösegeld für alle hingegeben hat — [dies] soll zu seinen eigenen besonderen Zeiten bezeugt werden.“ (1.Ti 2:5-6). Ohne Anerkennung des Mittlers gelangt kein Gebet zu Gott! Das verkünden wir wie schon damals Paulus gegen seine eigene Rasse! Im Segen Jakobs gegenüber dem viertgeborenen Sohn Juda erklärte der Stammvater:

 

Das Zepte wird von Juda nicht weichenr (1. Mose 49:10) Das Zepter [[(Zeichen königlicher Autorität)]] wird nicht von Juda weichen noch der Befehlshaberstab [[(der Befehle erteilt; der das Gebot festlegt)]] zwischen seinen Füßen hinweg, bis Schịlo [[(wörtl. „derjenige, dem es (die Königswürde) gehört“)]] kommt; und ihm wird der Gehorsam der Völker gehören.

 

Jesus ist der Retter aus dem Stamm Juda, auf ihn sollten wir unser Vertrauen setzen und durch ihn unsere „jungen Stiere unserer Lippen“ als Opfer vor Gott bringen, unsere Gebete in „Geist und Wahrheit“ gesprochen (Joh 4:23) „Nehmt Worte mit euch, und kehrt zu Jehova um. Sprecht zu ihm, ihr alle: ‚Mögest du Vergehen verzeihen; und nimm an, was gut ist, und wir wollen dagegen die jungen Stiere unserer Lippen darbieten.“ (Hos 14:2; Heb 13:15) Nur der Hohepriester bringt unsere Gebete vor den Höchsten, wenn er uns als seine Jünger anerkannt hat: „Nun gibt es keinen Mittler, wo es nur eine Person betrifft, Gott aber ist nur einer.“ (Gal 3:20)

 

Die Worte Hesekiels haben eine weitere Erfüllung in der Zeit kurz vor Harmagedon:

 

(Hesekiel 21:27)  In Trümmer, Trümmer, Trümmer werde ich es legen. Auch was dies betrifft, es [[(das Königreich von Juda, dessen Herrschaft)]] wird gewiß [niemandes] werden, bis der kommt, der das gesetzliche Recht hat [[der „Same der Frau“]], und ihm will ich [es] geben.‘

 

Die heutige Nation Israel ist somit aus Gottes Sicht ein Usurpator des Landes, auf das nur der „Erstgeborene aller Schöpfung“, Jesus wahren Anspruch hat. Ihn hat Jehova als Hohepriesterkönig „gleich Melchisedek“ eingesetzt (Off 5:11, 12). Er selbst bestätigte dies nach der Auferstehung: „Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: ‚Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden.‘ “ (Mat 28:18) Jesus kündete aufgrund der Vorhersagen Hesekiels und auch Daniels an, was bei seiner Wiederkehr zur Urteilsvollstreckung sein wird: (Da 12:1)

 

(Lukas 21:20-22)  Wenn ihr ferner [die Stadt] Jerusalem von Heeren umlagert seht, dann erkennt, daß ihre Verwüstung nahe gekommen ist. 21 Dann sollen die, die in Judạ̈a sind, in die Berge zu fliehen beginnen, und die in ihrer Mitte sind, sollen hinausgehen, und die, die sich an Orten auf dem Land befinden, sollen nicht in sie hineingehen; 22 denn dies sind Tage, in denen nach dem Recht verfahren wird, damit alles erfüllt werde, was geschrieben steht.

 

Jedes Wort muss sich somit erfüllen, das durch Moses im GESETZ und durch die PROPHETEN gesprochen wurde.

 

Jehova aber übergibt den beschnittenen Nachkommen Abrahams, die Jehovas eingesetzten König Jesus Christus bis zum Abschluss des Systems ehren sowohl Jerusalem, das Gelobte Land wie die ganze Erde die Israel zum höchsten Punkt der Macht Salomos besessen hat und die Abraham selbst durchwandert hatte: Jenen „Schafen“, die wir sowohl als „Manasse“, die „Beschnittenen“ der Endzeit kennen, wie wir sie auch „Ebioniten“ benennen, um sie zu unterscheiden von den Menschen der Nationen, den „Unbeschnittenen“, die von „Ephraim“ oder auch als „Paulikaner“ genannt werden.

 

Jerusalem-Tag – Jerusalem feiert Befreiung und Wiedervereinigung  Sonntag, 5. Juni 2016 |  NAI Redaktion [3]

 

Jerusalem-Tag - Befreiung und Wiedervereinigung: Für wie lange?   Heute wird in Israel der Jerusalem-Tag gefeiert. Der Tag erinnert an den Tag der Befreiung und Wiedervereinigung Jerusalems im Sechs-Tage-Krieg 1967 vor 49 Jahren. Der Tag beginnt um 11 Uhr mit einer Erinnerungszeremonie für die Juden äthiopischer Abstammung auf dem Herzlberg. Um 14 Uhr wird eine Erinnerungszeremonie für die gefallenen Soldaten des Sechs-Tage-Krieges abgehalten werden. Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat empfängt die Bürger der Stadt am Nachmittag im Davidsturm-Museum in der Altstadt. Um 19:30 Uhr findet dann die offizielle Zeremonie des Jerusalemtages am Ammunition Hillstatt, der Ort, an dem eine der blutigsten Schlachten gegen die jordanische Armee gekämpft wurde. Heute befindet sich dort ein Museum und eine nationale Gedenkstätte.

 

Flaggenparade
   Auch in diesem Jahr soll die traditionelle Flaggenparade stattfinden, wo tausende von jüdischen Israelis mit israelischen Fahnen tanzend durch die Altstadt ziehen werden. Die israelischen Sicherheitskräfte sind in höchster Alarmbereitschaft. Der Jerusalemtag fällt in diesem Jahr auf den ersten Tag des moslemischen Ramadan-Monats. Man befürchtet, dass die Flaggenparade durch die Altstadt als Provokation angesehen werden und zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führen könnte. Daher wurde beschlossen, die Parade früher am Tag stattfinden zu lassen, um Reibungspunkte zu vermeiden, sollte der Ramadan-Feiertag ebenfalls heute beginnen. Den genauen Beginn des Ramadans wird von moslemischen Geistlichen abhängend vom Stand des Mondes festgesetzt.

 

   Der Israelische Oberste Gerichtshof berät sich über eine Forderung, die Flaggenparade nicht durch das moslemische Viertel in der Altstadt passieren zu lassen, um mögliche Spannungen zu vermeiden. Im vergangenen Jahr waren nach Schätzung der Polizei mehr als 30.000 Menschen durch das moslemische Viertel der Altstadt auf ihrem Weg zur Klagemauer gegangen, nachdem der Oberste Gerichtshof eine ähnliche Forderung abgelehnt hatte. Bei den darauffolgenden Auseinandersetzungen zwischen jüdischen Israelis und Palästinensern wurden vier Polizisten leicht verletzt.

 

Wie jede Nation dieses Systems hat Israel seine Flagge. So etwas aber existierte nicht im ursprünglichen Zwölfstämmereich! Das geteilte Jerusalem und die drei Haupt-Glaubensrichtungen Juden-Christen-Muslime sind bestimmt keine von Jehova anerkannte Gruppe, um vor ihm Gebete zu sprechen. Der Schreiber der Sprüche erklärt den Grund: „Sechs Dinge gibt es, die Jehova wirklich haßt; ja sieben sind Dinge, verabscheuungswürdig für seine Seele: hohe Augen, eine falsche Zunge und Hände, die unschuldiges Blut vergießen, 18 ein Herz, das schädliche Pläne schmiedet, Füße, die eilends zum Schlechten hinlaufen, ein falscher Zeuge, der Lügen vorbringt, und jeder, der Streitigkeiten unter Brüdern entfesselt.“ (Spr 6:16-19)

Petrus schlägt Malchus das Ohr ab: "Wer zum Schwert greift wird durch das Schwert umkommen"

 Bedenken wir hier an die eindringlichen Worte Jesu, die er zu Petrus redete, als jener ihn mit dem Schwert zu verteidigen suchte und dem Sklaven Malchus das Ohr abhieb: (Joh 18:10)

 

(Matthäus 26:51-54)  Doch siehe, einer von denen, die mit Jesus waren, streckte seine Hand aus und zog sein Schwert und schlug den Sklaven des Hohenpriesters und hieb ihm das Ohr ab. 52 Da sagte Jesus zu ihm: Stecke dein Schwert wieder an seinen Platz, denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen. 53 Oder denkst du, ich könne nicht meinen Vater anrufen, daß er mir in diesem Augenblick mehr als zwölf Legiọnen Engel sende? 54 Wie aber würden in diesem Fall die Schriften erfüllt werden, daß es so geschehen muß?“

 

Ja, die Juden, die Muslime und die Namenchristen werden sich bis zum bitteren Ende mit der Waffe wehren, weil sie die Aussagen der Propheten nach ihrer eigenen Art auslegen und sie keinesfalls in Beziehung zum Messias, Jesus, dem Christus setzen. Die Schlacht von „Har-Megiddo“, von „Harmagedon“ wird durch Gottes Engel und nicht durch „Menschenhand“ beendet werden!

 

Auch diese Worte des Propheten Daniel werden sich erst noch erfüllen müssen: „Und seiner Einsicht gemäß wird er [[der letzte „König des Südens“ (Anglo-Amerika)]] auch bestimmt Trug in seiner Hand gelingen lassen. Und in seinem Herzen wird er großtun, und während [eines Zustands der] Sorglosigkeit wird er viele ins Verderben bringen. Und gegen den Fürsten der Fürsten [[(gegen Jesus)]] wird er aufstehen, aber ohne Hand wird er zerbrochen werden.“ (Da 8:25)

 

Wir aber, die nach genauem Verständnis graben wie nach Gold und Silber, wir wollen Jehovas Willen verstehen, um uns bis zum Ende rein zu erhalten und Gott durch annehmbare Opfer Dienst zu leisten. Bestimmt gehört der „Dienst mit der Waffe“ nicht dazu! In diesem Punkt sind wir mit Mohamed Ali, dem Boxer in Übereinstimmung, der als Kriegsdienstverweigerer das Gefängnis nicht scheute.

 

Damit enden wir diese Einleitung zum ersten von drei NEWSLETTERN mit dem Thema: „Gott Opfer darzubringen hat eine lange Tradition. Welches sind die Opfer die Gott wohlgefällig sind?“ Wir wünschen Dir, lieber Bruder, liebe Schwester, liebe Interessierte vom Team „DER WEG“ einen geruhsamen Sabbat mit für Gott annehmbaren „Schlachtopfern der Lippen“ und Opfern, die mit Werken bezeugen, dass wir echte Gottesfurch haben, um schlussendlich den Sieg davon zu tragen!

 

 

„DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 

 

PS: Benutze den Link zum Hauptartikel:

 

Was ist die tiefere Bedeutung der Opfergaben zu den Festzeiten?

 

1.Teil: Gott Opfer darzubringen hat eine lange Tradition. Welches sind die Opfer die Gott wohlgefällig sind?

 

E-Mail www.harmagedon.com.arEinen Grossteil der zunehmenden Schar von neuen Lesern unseres wöchentlichen E-Mails „Brief an Brüder“ verdanken wir der Meldung neuer Mailadressen von Verwandten, Bekannten und Freunden, was an dieser Stelle verdankt sei. Es sind ihrer inzwischen viele Tausende! Die durch Links offerierte Literatur ist vollkommen kostenlos. Wir fordern weder einen „Zehnten“ noch bitten wir um Spenden noch werden wir von dritter Seite her finanziert, weil wir dasselbe System der ersten Christen verwenden, das Jesus bereits den Aposteln empfahl: „Kostenfrei habt ihr erhalten, kostenfrei gebt!“ (Mat 10:8)

 

E-Mail: NEWSLETTER abonieren
www.info@harmagedon.com.arWenn Du den Inhalt unserer Briefe als für andere Mitmenschen nützlich erachtest bist Du eingeladen Kopien davon zu versenden, unter der Option der E-Mails „Weiterleiten“ kannst Du z.B. mehrere Adressen unter „BCC“ einzusetzen und dadurch die Anonymität der Empfänger für Dich und sie bewahren. Jesu Worte gelten: „In der Tat, wenn Jehova die Tage nicht verkürzt hätte, so würde kein Fleisch gerettet werden. Aber um der Auserwählten willen, die er auserwählt hat, hat er die Tage verkürzt.“ (Mar 13:20) Erweitern wir den Kreis derer, die am Gerichtstag als „Schafe“ die Anerkennung Gottes haben können!

 

 



[1] http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/30325/Default.aspx

[2] http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/30335/Default.aspx

[3] http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/30334/Default.aspx