Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-17.01.06  Sabbatjahr 4

 

 

SONDERBEITRAG: 7.1.5 Gottes Sabbatjahr beachten!

 

4.Teil: Die Bewährten zeigen ihre Treue zum ganzen Gebot des Herrn

 

 

Bariloche,  6. Januar 2017

  

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

Liebe Suchende nach unverfälschter Wahrheit

 

9/11: Nichts ist mehr wie es war?Das Thema heisst „ausharren“, unsere „Treue zum ganzen GESETZ zu zeigen“ auch in der vor uns liegenden Bedrängnis, um sich vor Gott, dem höchsten Herrscher zu bewähren, während sich um uns herum die Zustände verschlechtern und gar dem Höhepunkt der „grossen Drangsal“ zustreben, wenn Gesetzlosigkeit und das Erkalten der Liebe beständig zunehmen.

 

Jesus warnte in Vorhersicht, was kommen muss: „Und viele falsche Propheten werden aufstehen und viele irreführen; und wegen der zunehmenden Gesetzlosigkeit wird die Liebe der meisten erkalten.“ (Mat 24:11, 12) Gerade diese „falschen Propheten“ der Endzeit sind dafür verantwortlich, dass die Gesetzlosigkeit zunimmt, weil sie predigen: „Christus ist das Ende des GESETZES“, anstatt dessen Höhepunkt in der Erfüllung aller Gebote Gottes, was wir doch nachahmen sollen, um in seine Fussstapfen zu treten! Im selben Absatz, im gleichen Zusammenhang erklärt Jesus:

 

(Matthäus 24:14)  Und diese [[(durch falsche Propheten hin zur Gesetzlosigkeit veränderte)]] gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende [[(jener „blinden Leiter und deren blinde Geführte“, der „falschen Propheten“)]] kommen.

 

Welche "gute Botschaft" predigen "falsche Propheten"? Aus dem Kontext gerissen erscheint die Predigttätigkeit etwas Positives zu sein, sie in den Zusammenhang einbauend und die Antwort des Paulus auf verändertes Predigen seitens Christen aus dem Kreis der ehemaligen Pharisäer aus Jerusalem in Antiochia erwägend, ergibt dies die Gefahr, auf welche zu achten ist: „Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht.“ (Gal 1:8) Zweifelsfrei gibt es zwei Arten von „gute Botschaft“! Das „Ende kommt“ aber nur für jene, die eine Veränderung brachten!

 

Terrorattentate mit Lastwagen die neue Form Angst zu verbreitenViele Europäer, Amerikaner oder Japaner u.a. verspüren diese Gesetzlosigkeit in ihrem (noch) behüteten Leben bisher gar nicht wirklich, obwohl zunehmender Terrorismus und Kriminalität auch sie mehr und mehr verunsichern. Zwar nimmt der Druck auf jedem Einzelnen beständig zu, wird aber nicht von jedem gleich wahrgenommen, gemäss persönlichen Umständen und zudem weil die Zunahme landes- oder ortsbedingt graduell anders verläuft. Wer vom Terrorakt in Nizza zum Nationalfeiertag am 14.Juli 2016 oder am Weihnachtsmarkt in Berlin, am 19.Dezember 2016 direkt betroffen ist verbleibt mit beständiger Angst!

 

Abgeschaffte 100-Rupienscheine in Indien. Diebstahl ohne Grenzen!Wer dagegen in Indien seine entwerteten 100-Rubelscheine wechseln möchte und hierzu tagelang in Schlange steht hat darüber eine ganz andere Ansicht! Kein Brot kaufen zu können, weil der wichtigste Geldschein fehlt oder zu Fuss, statt mit der Rikscha einkaufen zu gehen, weil keiner einen grösseren Geldschein zu wechseln vermag, solches hinterlässt andere Spuren der Angst vor Kommendem im Betroffenen!

 

Mahatma Ganghis Konterfei, das die 100-Rupien-Note schmückte könnte das einfache Volk erneut zum Aufstand bringen?Das Bild des friedfertigen Freiheitskämpfers Mahatma Gandhi scheint dabei auch eine Rolle zu spielen. Wer die Rechte des Volkes zu sehr beschneidet, wie damals die Weltmacht Grossbritannien, der muss mit Aufstand der Unterdrückten rechnen. Das ist die grosse Furcht der heutigen Herrscherklasse, dass ihnen die Zügel entrissen werden könnten und sie selbst mitten im Aufruhr zur Zielscheibe werden. Die Mächtigen mögen hundert oder tausend erschiessen oder niederwalzen, es verbleiben Millionen nun erst Recht aufgeschreckte, um sich zu erheben! Der zündende Funke, wie damals in Indien die Steuer auf Salz durch die Engländer könnte mancherorts der Auslöser werden!

 

Dasselbe gilt für die Venezolaner, die statt der 800% Hyperinflation 2016 im Jahr 2017 mit der doppelten Inflationssumme rechnen müssen! Im Schnitt wird sich das Geld jeden Tag um etwa 4.5% an Wert, 135% in einem Monat vermindern! Am Ende jeden Monates bleiben von ersparten 1000 Bolivar nur noch der Kaufwert von rund 7.50 Bolivar, den Rest hat der Staat in Form der ungerechtesten aller ungerechten Steuern, der Inflation aufgefressen!

 

Der Vertrauensverlust der Regierenden (Beispiel Östereich) nimmt beständig zu: Ihre falschen Versprechungen, Lügen, Korruption, Verwicklung in kriminelle Akte werden durch Internet mehr und mehr publikSchwindet das Vertrauen der Bevölkerung in das regierende Establishment? Die nebenstehende Tabelle ist auf Österreich gerichtet, das Jahr 2016 betreffend: Zählt man die Hälfte derer, die „Weiss nicht“ antworten zu denen hinzu, die mit „Eher nicht vertrauen“ antworteten, dann kommen wir auf fast 60% der Bevölkerung, welche Angst vor den Handlungen der Regierung haben, während bloss 40% - wovon ein Grossteil Nutzniesser -innerhalb des herrschen Systems ist mit „eher Vertrauen“ reagiert.

 

(Psalm 31:6)  Ich hasse tatsächlich die, die wertlosen, nichtigen Götzen Achtung zollen; Ich aber vertraue wirklich auf Jehova.

 

Auf menschliche Führer zu vertrauen, die uns Schutz und Sicherheit vorgaukeln, dies bedeutet seine Zukunft auf Sand zu bauen! Bedenkliche Zustände, wenn wir in Berechnung ziehen, dass sich die Situation in vielen Ländern Tag um Tag verschärft und Österreich eher im Mittelfeld anderer europäischer Staaten zu suchen ist. So liegen Griechenland und Italien im „Keller“, was Vertrauen in die Herrschenden anbelangt, selbst Deutschland als wirtschaftlich erfolgreichste Nation Europas beginnt am Tropf zu hängen. Angela Merkels Popularität hat hart gelitten!

 

Wir für uns, die wir das „Königreich des Sohnes seiner (Jehovas) Liebe“ zurechnen wollen an Salomos Worte denken, weil wir „das Ende nahen sehen“ und der grösste Umbruch aller Zeiten bevorsteht: „Wenn aber diese Dinge [[(jene Geschehnisse, die Jesus als Vorzeichen erwähnte siehe. Mat Kap 24; Lu Kap.21)]] zu geschehen anfangen, dann richtet euch auf und hebt eure Häupter empor, denn eure Befreiung naht.“ (Lu 21:28)

 

Satan, der Gott dieses SystemsGott hatte Satan den „Samen der Schlange“ in Eden zugestanden, jeden, der Jehovas höchste Autorität in Frage stellt oder ablehnt zu sich zu rechnen. Nur wer dem „Samen der Frau“, wer Gottes Wortführer gehorcht würde künftig von Ihm anerkannt.

 

Johannes erklärte daher zu Recht: „Wir wissen, daß jeder, der aus Gott geboren worden ist, nicht Sünde [[(= Gesetzlosigkeit)]] treibt, sondern der aus Gott Geborene wacht über ihn, und der Böse bemächtigt sich seiner nicht. Wir wissen, daß wir von Gott stammen, aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist.“ (1.Joh 5:18, 19)

 

Denen gegenüber steht die verschwindend kleine Minderheit des „Samens der Frau“, die bereit sind ihr Vertrauen in Gott den Allmächtigen und in Jesus, „das WORT“ zu setzen und jedem ihrer Ankündigungen der künftigen Veränderung Glauben schenken, weil sie wissen, das nur das Einhalten der Gebote Jehovas Frieden und Sicherheit dauerhaft bringen! 

 

(Sprüche 3:1-6)  Mein Sohn, mein Gesetz [[GESETZ]] vergiß nicht, und meine Gebote möge dein Herz beobachten, 2 denn Länge der Tage und Jahre des Lebens und Frieden werden dir hinzugefügt werden. 3 Liebende Güte und Wahrhaftigkeit mögen dich nicht verlassen. Binde sie um deinen Hals. Schreibe sie auf die Tafel deines Herzens, 4 und finde so Gunst und gute Einsicht in den Augen Gottes und des Erdenmenschen. 5 Vertraue auf Jehova mit deinem ganzen Herzen, und stütze dich nicht auf deinen eigenen Verstand. 6 Beachte ihn auf all deinen Wegen, und er selbst wird deine Pfade gerademachen.

 

Das ganze Gebot des Herrn müssen wir beachten, nicht bloss jene Teile die uns leicht fallen oder weil es gerade keine Verführung gibt! Das bringt für uns verschärfende Situationen, mit denen wir schwer fertig werden, weil Lüge, Gewalt und Habsucht nicht zu unserem Repertoire gehören darf!

 

Das GESETZ des Christus: Was schliesst es mit ein?
 

Ein Blick auf das Verhalten der ersten Christen Jerusalems und dann jene in den Versammlungen des Paulus zeigt, dass es auch dort bereits gehorsame „Schafe“ und widerspenstige „Böcke“ gab. So wird es bis zum letzten Tag dieses Systems bleiben. Wer aber Jehovas Geboten durch Seinen Christus gehorcht, wie jener Treue Jesus unter grossem Druck, unter falschen Anschuldigungen, Verfolgung bis hin in den Tod Gehorsam in Gottes Gebote zeigte: Der wird schlussendlich wahrer Sieger sein und „seine Tage verlängern“, selbst bis hin ewiges Leben zu erlangen. Der Massstab hierzu ist nahezu derselbe, den Jehova bereits der Nation Israel durch Moses gab. Einige der Bestimmungen wurden hin zum geistigen Sinn der hinter den Geboten steht näher erklärt, bei anderen wurden durch Jesus die Strafbestimmungen verschärft: Stets aber steht die Liebe zu Gott an erster Stelle, gefolgt von der Nächstenliebe.

 

Die sieben Versammlungen in der römischen Provinz AsienGab es in den Versammlungen des Paulus gewisse Spannungen, zwischen Judenchristen und denen aus den Heiden, so war dies leicht erklärbar: Die gesamte Erziehung beider Gruppen war unterschiedlich verlaufen; beide mussten Anpassungen an gewisse veränderte Regeln bei sich und ihren Familien vornehmen, was wie jeder weiss Zeit und Anstrengung erfordert! Grosse Geduld war gefragt, Verständnis und grosszügiges Vergeben.

 

Bereits zu Beginn, kurz nach Pfingsten 33 u.Z. war es auch in der Versammlung Jerusalem zu Spannungen gekommen, weil Witwen der griechisch-stämmigen Christen schlechter behandelt wurden (Apg 6:1-6).Trotz grosser Anstrengungen blieb stets eine gewisse Kluft zwischen „Ebioniten“ und „Paulikanern“, weshalb wir auch diese Unterscheidung beibehalten. Heute ist es nicht anders und während des Millenniums, wenn die allgemeine Auferstehung kommt werden wir vor neue Herausforderungen gestellt! Wenn wir mit den heutigen nicht zurande kommen, wie dann mit den künftigen?

 

Wer sich das Paradies vollkommen konfliktlos vorstellt wird arg auf den Boden der Wirklichkeit menschlicher Schwächen zurückgeholt werden. Gott gab uns freien Willen und die Möglichkeit Seine vorgezeichneten Grenzlinien zu respektieren, was auch künftig einige ablehnen werden und darum Gott den 144.000 Richtern denselben „eisernen Stab“ zuteilt wie Jesus, um Uneinsichtige die notwendige Zucht zu lehren. Der Versammlung in Thyatira musste Johannes schreiben:

 

Plus/ Minus über die Versammlung Thyatira (Offenbarung 2:26-29)  Und dem, der siegt und meine Taten [[(gemeint ist Jesu vollkommene Unterordnung unter des Vaters Anweisungen)]] bis zum Ende hin bewahrt, will ich Gewalt über die Nationen geben, 27 und er wird die Menschen mit eisernem Stab hüten, so daß sie gleich Tongefäßen zerbrochen werden, ebenso wie ich von meinem Vater empfangen habe, 28 und ich will ihm den Morgenstern [[(die erste Wache als Vorsteher)]] geben. 29 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt.‘

 

Die meisten Menschen möchten in einer Blase von Illusionen leben, wie die Englein jeden unserer Wünsche künftig unmittelbar erfüllen. Sie bedenken nicht, dass bereits Adam und Eva mit demselben freien Willen Prüfung ausgesetzt waren, die es für sie zu bestehen galt, obwohl Engel ihnen unsichtbar dienstbar waren! Dies hielt sie nicht zurück Gottes ausdrücklichen Befehl zu missachten und von der verbotenen Frucht zu nehmen.

 

Gott macht eine deutliche Trennlinie zwischen denen, die seine Gebote halten und anderen, welche sie übertreten. Dabei spielt das vierte Gebot eine herausragende Rolle, weil durch Einhalten des Sabbats und der damit verbundenen beständigen Pflicht zusammenzukommen erst die Kommunikation von Gott zu uns Menschen in Gang kommt. Dies, weil wir in der Versammlung lernen auf jede der Anweisungen Jehovas durch Christus als Wortführer zu achten. Dies bringt für „Ebioniten“ wie für „Paulikaner“ die Grundlage dieselben Regeln zu erkennen und anzuwenden, was zum inneren Frieden der Versammlung, der Familien und hin zu Aussenstehenden zur Folge hat! Wer bereits Versammlungen freier Christen besucht hat, der wird bemerkt haben, dass nicht Rituale das Bild prägen, sondern ernstgenommene Unterweisung und Erklärungen aller biblischen Aussprüche im Zentrum stehen. Gesang zum Lobpreis Jehovas mag auch die Gefühle vieler ansprechen.

 

Satans Schlingen: Der falsche RuhetagWie wir bereits aus früheren Artikeln dieser Serie zum Sabbat- und Jubeljahr, als letztem und höchstem Teil der Sabbatverordnung des vierten Gebotes gezeigt haben, so kam die Veränderung hin zum Sonntag eher zögerlich. So haben sich seit den Aposteln und dem darauf folgenden grossen Abfall während aller Jahrhunderte überall und immer wieder Gruppen und grössere Bewegungen gebildet, welche fest zur Einhaltung der Sabbatordnung aufforderten. Der Sonntag blieb für sie ein heidnischer Anbetungstag!

 

ONS-Arsenal: "Sabbatisten"Diese Gruppen wurden entweder als Sabbatisten, Sabbatarier und Quartodezimaner verschrien. Stets ward ihnen von der geraden vorherrschenden Amtskirche die mit der politischen herrschenden Macht sich verband und dadurch „Teil der Welt“ war, das Umhängeschild „Sekte“ oder „Häretiker“ umgehängt!

 

Bis heute wird jeder, der gute Bibelkenntnis und echtes Verständnis erlangt hat und der die antihäretischen Schriften der Glaubensväter studiert bei näherer Prüfung feststellen, dass jene Anklagen allzu oft auf Verleumdungen beruhen. Sie stellen eigenes Missverhalten als gottgewollt hin und erklären eigene Gesetzlosigkeit Gott gegenüber als höherstehende Pflicht dem Staat und dessen Forderungen gegenüber. Sie verwechseln die wahre „obrigkeitliche Gewalt“ innerhalb des Königreiches des Christus mit der Staatsgewalt! Wer aber den wahren Gott zu Gunsten derer, die sich wie Götter verhalten aufgibt, der wird auch von Gott verworfen werden und Ungemach ernten! Durch Moses erklärte Jehova Israel gegenüber:

 

(3. Mose 26:14-20)  Wenn ihr jedoch nicht auf mich hören noch alle diese Gebote tun werdet 15 und wenn ihr meine Satzungen verwerfen werdet und wenn eure Seelen meine richterlichen Entscheidungen verabscheuen werden, so daß ihr nicht alle meine Gebote tut und so meinen Bund brecht, 16 dann werde ich euch meinerseits folgendes tun, und zur Strafe werde ich gewiß Bestürzung durch Tuberkulose und hitziges Fieber, das die Augen versagen und die Seele verschmachten läßt, über euch bringen. Und ihr werdet euren Samen einfach umsonst säen, da eure Feinde ihn bestimmt essen werden. 17 Und ich werde tatsächlich mein Angesicht gegen euch richten, und ihr werdet vor euren Feinden zweifellos eine Niederlage erleiden; und die, die euch hassen, werden euch einfach niedertreten, und ihr werdet bestimmt fliehen, wenn keiner euch nachjagt. 18 Wenn ihr dennoch trotz dieser Dinge nicht auf mich hören werdet, dann werde ich euch siebenmal soviel für eure Sünden züchtigen müssen [[(denken wir an die sieben Schalen voll des Zornes Gottes in der Offenbarung!)]]. 19 Und ich werde den Stolz eurer Stärke brechen und euren Himmel [[(eure Herrscher)]] wie Eisen und eure Erde wie Kupfer [[(die Beherrschten in ihrem Widerstand)]] machen müssen. 20 Und eure Kraft wird einfach für nichts verbraucht werden, da eure Erde ihren Ertrag nicht geben wird, und der Baum der Erde wird seine Frucht nicht geben.

 

Da „kein Buchstabe vom GESETZ und den PROPHETEN vergehen wird, bis nicht alles sich erfüllt hat“ gilt dasselbe nicht bloss selbst für heute, den Abschluss des Systems sondern selbst für das kommende System! Dort aber wird gerechtes Gericht herrschen, Familien von Vätern geführt, welche Gottes Rechtsordnung kennen und innerhalb der Familie, der Grundlage der Stadtkönigreiche und der Nationen anwenden und umsetzen! Versammlungsvorsteher ihrerseits werden die Väter ermahnen und notwendigerweise zur Rechenschaft ziehen, welche Jehovas Willen und Jesu Gebot missachten. Älteste unterstehen der Aufsicht der Priesterkönige, die über Städte und Dörfer ihren Pflichten Jehova gegenüber Rechenschaft schulden.

 

Der heutige Zustand unserer Erde, der dem des durch Moses geäussertem Fluches entspricht, der erdenweit zu Hunger und Seuchen, zu globaler Erwärmung und Rückzug der Gletscher und des Poleies führten ist weitgehend vom Mensch verursacht. Gott erklärte nicht, dass jede Übertretung vom Ihm direkt geahndet werde, sondern wies damit auch auf den Zusammenhang von Ursache und Wirkung hin! Dieses Fehlverhalten, der erdenweite Klimawechsel hat auch zur Folge des Ansteigens und Erwärmens der Meere mit vielfältigen Konsequenzen.

 

Zunahme der VulkantätigkeitErdbebenstatistik 1950-2011 über 6.0 RichterskalaDies wiederum führt zu mehr Vulkantätigkeit, vermehrter Erdbebentätigkeit z.T. verbunden mit verheerenden Tsunamis. Eine nicht abreissende Kette von Querverbindungen wie die immer längeren Trockenperioden und Ausbreitung der Wüstenzonen, andererseits grösseren und verheerenderen Stürmen und Fluten. Es gibt unzählbare weitere kleinere Konsequenzen mit schwerwiegenden langfristigen Folgen: Gott warnte davor, weil das Brechen der Moralgesetze auch durch die damit verbundenen verletzten Naturgesetze Bestrafung bringt.

 

Hab- und Machtsucht, Respektlosigkeit gegenüber Gottes Geboten steht hinter vielerlei der Ursachen. Das Resultat der Zerstörung unserer Lebensgrundlage sind u.a.: Schlechte Ernten, Hunger, Krankheiten und Seuchen, Unruhen, Volksaufstände und Kriege. Jesus nannte dies als Zeichen der Zeit seiner Wiederkehr: „Denn Nation wird sich gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und es wird Lebensmittelknappheit und Erdbeben an einem Ort nach dem anderen geben. Alle diese Dinge sind ein Anfang der Bedrängniswehen.“ (Mat 24:7, 8)

 

Die Landflucht und damit verbunden die Verstädterung gleicht einem ständig wachsenden Krebsgeschwür, das die Erdoberfläche förmlich mehr und mehr auffrisst. Die moderne Sklaverei arbeitssuchender Menschen und vorzeitiger Tod zufolge von Stress und suchtbedingter Krankheiten gehören zu den Folgen für viele von uns.

 

Wir ernten, was wir SäenGott aber lässt nicht mit sich spassen, was wir säen, das werden wir früher oder später ernten!

 

(Galater 6:7-10)  Laßt euch nicht irreführen: Gott läßt sich nicht verspotten. Denn was immer ein Mensch sät, das wird er auch ernten; 8 denn wer im Hinblick auf sein Fleisch [[(das „Gesetz des sündigen Fleisches“)]] sät, wird von seinem Fleisch Verderben ernten, wer aber im Hinblick auf den Geist [[(das „GESETZ des Geistes“)]] sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten. 9 So laßt uns nicht nachlassen, das zu tun, was vortrefflich ist, denn zu seiner Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten. 10 In der Tat, laßt uns denn, solange wir günstige Zeit dafür haben, gegenüber allen das Gute wirken, besonders aber gegenüber denen, die [uns] im Glauben verwandt sind.

 

Gottes Versprechen gegenüber allen die Ihm als Souverän die Treue halten und trotz der sich schnell verschlimmernden Umstände Ausharren zeigen, es wird bestimmt nicht sinnlos sein! Jehova ist ein GOTT der nicht lügen kann“ (Tit 1:1, 2).

 

Als bekennender Atheist kommt der Physiker Stephen Hawkings auf denselben Schluss, dass der Mensch durch sein Verhalten die Ursache seiner Selbstzerstörung sei, den Planeten Erde, das Leben darauf mit sich selbst ins Verderben bringe.

 

Stephen Hawking: Warnung vor Selbstausrottung der Menschheit  von Rainer Schuldt  [1]  

 

Stephen Hawkings Sicht der menschlichen Selbstzerstörung   Was ist die größte Gefahr für die Menschheit? Starphysiker Stephen Hawking glaubt: Sie selbst. Eindringlich warnt der Brite vor einem selbst verschuldeten Untergang.

 

Starphysiker Stephen Hawking warnt vor der Selbstzerstörung der Menschheit.

   Ein Atomkrieg, die Erderwärmung, durch Gentechnik erzeugte Viren und Entwicklungen in Wissenschaft und Technologie gehörten zu den existenziellen Gefahren, sagt Hawking in einer BBC-Vortragsreihe, deren erster Teil am 26. Januar ausgestrahlt wird. Es ist nicht das erste Mal, dass der Astrophysiker mahnt – und zugleich einen Ausweg aufzeigt.

 

Katastrophe ist beinahe Gewissheit

   Das Risiko einer Katastrophe auf der Erde in einem bestimmten Jahr sei zwar gering, aber für die nächsten 1.000 oder 10.000 Jahre „beinahe Gewissheit“, sagt Hawking. Seine Botschaft: „Bis dahin sollten wir uns ins All ausgebreitet haben und zu anderen Sternen, so dass ein Desaster auf der Erde nicht das Ende der Menschheit bedeuten würde.“ Da man in den kommenden 100 Jahren aber noch nicht so weit sein werde, müssten die Erdbewohner in dieser Zeit „sehr vorsichtig“ sein.

 

Selbstzerstörung kein menschliches Phänomen

   Neu erfunden hat Homo sapiens die Ausbeutung von Ressourcen oder die massive Umgestaltung der Umwelt bis zum Zusammenbruch ganzer Populationen nicht. „Da gibt es jede Menge Beispiele aus der Biologie“, sagt Lutz Becks vom Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön. Das klassischste sei wohl das von Luchs und Hase: Die Räuber dezimieren ihre Beute so lange, bis sie selbst verhungern – und damit in einem ewigen Kreislauf den Hasen wieder Auftrieb verschaffen. „30 Prozent der Räuber-Beute-Konstellationen haben solche Zyklen.“

 

Mensch bedenkt eigenen Untergang nicht

   Arten tendierten dazu, erst einmal auszutesten, was die Umwelt so hergibt, erklärt Thomas Junker von der Universität Tübingen. „Maximale Vermehrung wird angestrebt.“ Dieser biologische Mechanismus sei auch im Menschen präsent – der den möglichen Untergang der eigenen Art ebenso wenig bedenke wie andere Organismen. „Wir sehen solche Probleme nicht, es ist verrückt, wie stark sie ignoriert werden.“ (Mit Material der dpa.)

 

Denkende Menschen sollten sich nicht wie Tiere verhalten, die erst vor der Ausrottung dessen, wovon sie leben sich selbst das Gericht bringen! Stephen Hawkings mag Gott und dessen Existenz und sein baldiges Eingreifen verneinen. Er kann das sich abzeichnende Ende auf 1.000 oder 10.000 Jahre in die Zukunft verschieben: Jehovas Vorhersage lautet anders! Hawkings und alle die seinen Unglauben teilen werden aber am Tag, wo die Abrechnung vollkommen unerwartet über sie kommt erkennen müssen, dass aus nichts auch nichts entstehen kann und jede Wirkung eine Ursache zugrunde liegt! Die Ursache aber allen Seins Der GOTT ist, den sie in seiner unendlich weisen Schöpfung nicht erkennen wollen!

 

(Jesaja 25:9)  Und an jenem Tag wird man bestimmt sprechen: „Siehe! Das ist unser Gott. Wir haben auf ihn gehofft, und er wird uns retten. Das ist Jehova. Wir haben auf ihn gehofft. Laßt uns frohlocken und uns freuen in der von ihm [bewirkten] Rettung.“

 

Lassen wir nicht nach in unserer Hoffnung auf Rettung durch den, der die Zerstörung seines grossartigen Werkes nicht zulassen wird!

 

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Erneut bitten wir Dich, lieber Bruder, liebe Schwester und liebe Interessierte sich mit dem Inhaltsverzeichnis des überarbeiteten NEWSLETTERS Nummer 4 zum Thema Sabbat- und Jubeljahr auseinanderzusetzen! Wer den Sabbat missachtet, warum sollte er das Neumondfest respektieren? Wer diese Gebote nicht hält wird auch Jehovas Festzeiten als geringfügig erachten und daher weder Sabbat- noch Jubeljahr zur Kenntnis nehmen. Alle zusammen gehören zu Gottes ewigem Plan für das Wohl von uns Menschen. Die Abläufe der Endzeit vor Harmagedon bleiben denen ein unlösbares Rätsel, mit sieben Siegeln verschlossen, weil der Schlüssel zur Lösung im GESETZ Gottes liegt!

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

1.5          Die Bewährten zeigen ihre Treue zum ganzen Gebot des Herrn  4

1.5.1            Die ersten Juden-Christen wurden „der Weg“ genannt und waren die „die Armen“ oder „die Ebioniten  4

1.5.1.1         Zeigt sich Rechtgläubigkeit aufgrund der Zahl von Glaubenden oder anhand Treue zum geschriebenen Wort Gottes?  4

1.5.1.2         Die „Ebioniten“, Judenchristen unter Verfolgung  6

1.5.1.3         Ebioniten“ und Christen aus den Heiden, „Paulikaner“ müssen sich denselben alten wie erneuerten gesetzlichen Richtlinien unterordnen  7

1.5.1.4         Das Verbreitungsgebiet der „Ebioniten“ reichte von Syrien bis nach Babylon  8

1.5.1.5         Der Einfluss der „Ebioniten“ auf andere christlich-sabbatistische und -unitarische Gruppen. Harte Gegnerschaft seitens der abgefallenen Christenheit 9

1.5.1.6         Die „Ebioniten“ oder „die Armen“ der Christenversammlung Jerusalems, jener Versammlung der elf Apostel 11

1.5.2            Versammlungen der Beschnittenen „Ebioniten“ und der Unbeschnittenen, der „Paulikaner“ kommen zur Harmonie  12

1.5.2.1         Die Beschneidungsfrage brachte zwischen „Ebioniten“ und ersten „Paulikanern“ eine gewisse Zeit lang Spannung  12

1.5.2.2         Statt für Gott und Jesus Stellung zu beziehen wird Zwietracht gesät 13

1.5.2.3         Ebioniten“ und Nazaräer als dieselbe Gruppe um die Apostel waren und blieben Sabbatisten und Unitarier 15

1.5.2.4         Ebioniten“ der ersten Zeit wurden Nazaräer und zudem auch als Sekte „der Weg“ erwähnt! Paulus bekannte sich zu beidem. 16

1.5.3            Erste Vorsteher der Unbeschnittenen waren meist Beschnittene  17

1.5.3.1         Die Juden bildeten zu Beginn stets den Grundstock neuer Versammlungen unter den Nationen! 17

1.5.3.2         Die Versammlungen Satans unterwandern die Versammlungen des Paulus und der Judenchristen! 17

1.5.3.3         Den Aposteln und ersten Christen wurden durch ihre gesetzlosen Feinde die Worte im Mund verdreht 18

1.5.3.4         Den Rahmenbau der Christenversammlung bilden das GESETZ und die PROPHETEN! 19

1.5.3.5         Die Auseinandersetzung zwischen Anhängern des Paulus und den „Ebioniten“ von Gegnern fälschlich hochgespielt! 20

1.5.3.6         Die „Ebioniten“ waren Täter des GESETZES, die nicht pharisäerhaft am Buchstaben des GESETZES festhielten: Sie waren „Erstlinge Gottes“! 21

1.5.4            Eine klare Trennlinien zwischen jenen die den Sabbat heiligen und jenen, die den Sonntag ehren! 22

1.5.4.1         Jüdische Aufstände zur Wiederherstellung des Königreiches  22

1.5.4.2         Falsche Messiasse als Befreier vom römischen Joch  23

1.5.4.3         Die Khazaren, Aschkenasi-Juden Osteuropas: Auch Juden haben den Sabbat zu halten missioniert! Sie anerkannten niemals einen dreieinigen Gott! 25

1.5.5            Die „Paulikaner“, Bogomilen und Katharer als weitgehende Verteidiger des urchristlichen Lebens  25

1.5.5.1         Verfolgung führt nur zur weiteren Verbreitung des Gedankengutes: Des Falschen wie des Richtigen! Ideen lassen sich nicht töten! 25

1.5.5.2         Die Montanisten erwarteten das Ende des Systems in ihren Tagen  26

1.5.5.3         Auf die „Ebioniten“ und auf die ursprünglichen „Paulikaner“ folgen ab dem fünften Jahrhundert ähnlich gesinnte Gruppen unter gleicher und veränderter Bezeichnung  27

1.5.5.4         Der geschichtliche Werdegang der Paulikianer ab dem siebten bis zum achten Jahrhundert 28

1.5.5.5         Das Gebiet der alten römischen Provinz Asien, Anatolien als Wiege vieler unterschiedlicher Glaubensbekenntnisse  29

1.5.5.6         Der spätere Einfluss der Paulikianer auf die Bogomilen, Katharer und die Waldenser 30

1.5.5.7         Der positive Einfluss der „Ebioniten“ und „Paulikaner“ konnte nie ganz ausgerottet werden! 31


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Nutze doch den kommenden Sabbat und das Wochenende um Dich auch mit diesem Artikel vertraut zu machen der die vielfältigen Zusammenhänge der ganzen Sabbatordnung weiter beleuchtet und die Antworten und Handlungen von Gottes Gegnern ans Licht zerrt.

 

 

SONDERBEITRAG: 7.1.5 Gottes Sabbatjahr beachten!

 

4.Teil: Die Bewährten zeigen ihre Treue zum ganzen Gebot des Herrn

 

 

Zum Abschluss dieses Briefes zeigen wir Dir einige Ereignisse der vergangenen Tage und Wochen und bringen sie in den Kontext zu biblischen Vorhersagen. Mit Spannung erwarten wir den Machtwechsel von Demokraten hin zu Republikanern in den USA, von Präsident Obama hin zu Donald Trump. Bereits im Vorfeld zeigen sich Spannungen, welche sich auf jeden von uns auswiken werden! Denken wir bei all dem, dass Jerusalem aus biblischer Sicht das Zentrum kommender Ereignisse darstellt, das die ganze Erde ins Taumeln bringen wird!

 

Trump und Putin in ihrem Poker um die Vorherrschaft im Nahen Osten und über Israel (Psalm 60:1-5) 

O Gott, du hast uns verstoßen, du hast uns durchbrochen,

Du bist in Zorn geraten.

Du wollest uns wiederherstellen. 

2 Du hast die Erde beben lassen, du hast sie aufgespalten.

Heile ihre Risse, denn sie hat gewankt.

3 Du hast dein Volk Hartes sehen lassen.

Du hast uns mit Wein getränkt, der uns taumeln macht. 

4 Du hast denen, die dich fürchten, ein Signal gegeben,

Im Zickzack vor dem Bogen zu fliehen.

5 Damit deine Geliebten befreit werden,

O rette doch mit deiner Rechten, und antworte uns.

 

Ohne auf Gottes Rat und Jesu Worte der Aufmunterung und Wegleitung zu achten und entsprechend zu handeln gibt es keine Rettung. Die beiden Hauptakteure im Kampf um die Beherrschung Jerusalems werden schon bald ihre Karten auf den Tisch legen: Für den Sowjetblock (der „König des Nordens“) mit seinen Verbindungen zu Islamstaaten wie Syrien, Iran, Hisbolla im Lybanon u.a. und Anglo-Amerika und dessen Verbündete, insbesondere die Nation Israel treffen sich Erzfeinde um „Frieden“ zu schliessen oder vielleicht eher die Machtmuskeln auszuprobieren?

 

Im Moment herrscht dicke Luft in Israerl, nach der Ansprache von US-Aussenminister Kerry zu dessen Amtsende und seiner Sicht, wie der Frieden zwischen Juden und Palästinensern mittels der Zweistaatenlösung realisiert werden soll. Beide Seiten sind durch die UNO-Resolution 2234 betreffend Israels Siedlungspolitik in Euphorie; pro und contra gestimmt, Euphorie und tiefe Enttäuschung. Wurde hier das Feuer an die Lunte gelegt, dass die Bombe schon bald zu Platzen bringen soll und sich die ewigen Streithähne die Augen auskratzen? Die Reaktion des israelischen Präsidenten Netanyahu erfolgte fast unmittelbar darauf und war harsch. Israel hofft nun auf den Präsidentenwechsel von Obama hin zu Trump.

 

Nahostkonflikt: Israel empört über Kerry-Rede  DER SPIEGEL 29.12.16   [2]

 

   "Große Enttäuschung": Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu zeigt sich verärgert über die letzte Rede des scheidenden US-Außenministers John Kerry. Der hatte für die Zweistaatenlösung plädiert.

 

Kerrys letzte Rede zum Thema Israel/Palästina am 28.12.16   Mit seiner letzten großen Rede hat der US-Außenminister John Kerry die Spannungen zwischen Israel und den USA noch einmal verschärft. Am Mittwoch appellierte er in Washington an Israelis und Palästinenser, die Zweistaatenlösung nicht aufzugeben. "Wir lassen uns von niemandem belehren", kommentierte das der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu. Die Ansprache sei "eine große Enttäuschung" gewesen.

 

   Unterstützung bekam Netanyahu vom künftigen US-Präsidenten Donald Trump, der Amtsinhaber Barack Obama und dessen Regierung eine Haltung "totaler Verachtung und Respektlosigkeit" gegenüber Israel vorwarf.

Grund für den Streit zwischen den USA und Israel ist eine Uno-Resolution vom Freitag. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen fordert Israel darin zu einem vollständigen Siedlungsstopp in den besetzten Palästinensergebieten einschließlich Ost-Jerusalems auf. 14 Länder stimmten dafür, die USA verzichteten auf ihr Vetorecht und enthielten sich.

 

Siedlungspolitik Israels im Gebiet der Palästinenser   Kerry wies in seiner Rede darauf hin, dass die Zahl der Siedler im Westjordanland allein seit Obamas Amtsantritt 2009 um 100.000 gestiegen sei - und viele von ihnen östlich der von Israel errichteten Sperranlage lebten, also "in der Mitte dessen, was nach jeder vernünftigen Definition das künftige Palästinensische Staatsgebiet wäre". Gleichwohl sei nachvollziehbar, dass bei einer Zweistaatenlösung einige Siedlungen dem Territorium Israels zugeschlagen werden müssten.

 

   Netanyahu warf ihm vor, er habe in der Rede den Bau von Häusern in Jerusalem mit palästinensischem Terror verglichen. "Wenn die US-Regierung den palästinensischen Terror so bekämpft hätte wie den Häuserbau in Jerusalem, dann hätte der Frieden vielleicht eine Chance gehabt", sagte Netanyahu. Kernproblem des Konflikts sei weiter die Weigerung der Palästinenser, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen: "Wie kann man Frieden schließen mit jemandem, der uns unser Existenzrecht abspricht?"

 

   Zudem habe Israel eindeutige Beweise dafür, dass die Regierung des scheidenden US-Präsidenten Obama die Resolution des Uno-Sicherheitsrates gegen Israels Siedlungspolitik eingefädelt habe. Man wolle diese der neuen Regierung Trumps vorlegen.

 

Wie wir vom DER WEG seit den Terrorattentaten auf die Twin-Towers von New York am 11.9.2001 immer und immer wieder hingewiesen haben, so stehen all diese Konflikte und sowohl Terror als Gegenterror in Beziehung zu staatlicher Unterdrückung und steht im Zentrum in Verbindung mit den drei Weltreligionen. Dies gilt es deutlich zu sehen, weil alle Religionen sich sich insgesamt gegen die Anweisungen des Gottes Israels  und der ganzen Erde und Sein GESETZ gewandt haben! „Denn Jehova, der Höchste, ist furchteinflößend, Ein großer König über die ganze Erde.“ (Ps 47:2)

 

Alle drei Religionsfamilien aus Abrahams Samen möchten die Rückkehr Jesu und die Amtsübernahme des wahren Erben nicht bloss als Priesterkönig in Israel verhindern, sondern ihm sein Erbe vom Schöpfer her streitig machen: Die ganze Erde! Jehovas Vorhersage durch König David im Psalm 2 wird sich nun bald erfüllen:

 

Entscheid UNO-Sicherheitsrat betreffs Verurteilung der Siedlunspolitik Israels (Psalm 2:5-10)  Zu jener Zeit wird er zu ihnen reden in seinem Zorn,

Und in der Glut seines Mißfallens wird er sie in Bestürzung versetzen,  

6 [Indem er spricht:] „Ich, ja ich, habe meinen König eingesetzt

Auf Zion, meinem heiligen Berg.“ [[(vergl. Off 11:14, 15)]]

7 Man lasse mich auf die Verordnung [[(das GESETZ und die PROPHETEN)]] Jehovas hinweisen;

Er hat zu mir gesagt: „Du bist mein Sohn; Ich, ich bin heute dein Vater geworden.  

8 Erbitte von mir, daß ich Nationen zu deinem Erbe gebe

Und die Enden der Erde zu deinem eigenen Besitz.  

9 Du wirst sie mit eisernem Zepter zerbrechen,

Wie ein Töpfergefäß wirst du sie zerschmettern.“

10 Und nun, o Könige, handelt nach Einsicht;

Laßt euch zurechtweisen, o Richter der Erde.

 

Diese Einsicht fehlt den „Königen der Erde“, den Herrschern der grossen Machtblöcke , ihrer Verbündeten wie auch den Blockfreien, genauso wie der Führung Israels sowie Palästinas und deren Schiedsrichter, dem Sicherheitsrat der UNO. Nur Gott allein wird das „Gelobte Land“ vollkommen ungeteilt unter Jesus, dem rechtlichen Erben aus Davids Königslinie gerecht auf die „zwölf Stämme Israels“ aufteilen! Jene die dieses Stück der Erde erben gehören zu den „Ebioniten“, die Jesus am Gerichtstag [B2] zu seiner Rechten gestellt hat!

 

Denken wir an Jesu Ankündigung in einem Gleichnis vom Weinberg und dessen Besitzer: „Als die Weingärtner ihn [[(den vom Vater ausgesandten Sohn)]] erblickten, begannen sie, untereinander zu überlegen, und sagten: ‚Dieser ist der Erbe; laßt uns ihn töten, damit das Erbe unser werde.‘ Darauf warfen sie ihn zum Weingarten hinaus und töteten ihn. Was wird deshalb der Eigentümer des Weingartens mit ihnen tun? 16 wird kommen und diese Weingärtner umbringen und wird den Weingarten anderen geben.“ (Lu 20:14-16) Der letzte Teil der Erfüllung steht noch aus!

 

Wer ist der Erbe der Erde Israels?
 

Das Erbe aber wird erst nach Harmagedons Endschlacht gegen alle Feinde Gottes im Nahen Osten und auf der ganzen Erde angetreten werden können. Bis zum Tag der Urteilsvollstreckung an beiden streitenden Parteien werden weder „Frieden noch Sicherheit“ in jener Zone sein, obwohl solche Ankündigugen bereits in der Luft liegen! Wie wichtig ist das Verständnis der Worte des Paulus gerade heute:

 

(1. Thessalonicher 5:3-5)  Wann immer sie sagen: „Frieden und Sicherheit!“, dann wird plötzliche Vernichtung sie überfallen wie die Geburtswehe eine Schwangere; und sie werden keinesfalls entrinnen. 4 Ihr aber, Brüder, ihr seid nicht in Finsternis, so daß jener Tag euch so überfalle, wie er Diebe [überfallen] würde, 5 denn ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören weder zur Nacht noch zur Finsternis.

 

Bleiben wir mit dem Geschehen in der Welt und vor allem in Beziehung zu Israel auf dem Laufenden. Vergleichen wir es mit biblischer Vorhersage und ziehen allsdann erst Schlüsse, wie weit die Ereignisse den Vorhersagen entsprechen. Gottes Worte werden sich erfüllen, sei dies schon sehr bald oder auch erst später! Wer sich vorbereitet wird nicht enttäuscht!

 

Eine weitere Meldung aus Israel sollte uns aufhorchen lassen, weil sie zeigt, wie Nationalismus sich über Jesu deutliche Anweisungen überhebt und das Lob und die Unterstützung religiöser Führer findet, die offensichtlich persönliches Wunschdenken nicht von göttlicher Vorhersage zu unterscheiden wissen. Jesu Worte an Petrus, der doch seinen Herrn, den „König in Israel“ zu verteidigen suchte, sie gelten auch uns heute: „Stecke dein Schwert wieder an seinen Platz, denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen.“ (Mat 26:52)

 

Verstärkte Integration christlicher Soldaten in Israelischer Armee  Donnerstag, 22. Dezember 2016; NAI Redaktion  [3]

 

Israels Soldaten

Verteidigungsminister Lieberman belobigt christliche Soldaten. Was aber erklärte Jesus?   Verteidigungsminister Avigdor Lieberman hat gestern (Mittwoch) an einem Empfang christlicher Soldaten anlässlich des neuen Jahres teilgenommen. Er lobte die christlichen Soldaten für ihren Dienst in der Armee und versprach, die Integration von Christen in der israelischen Armee weiter zu verstärken.

 

   In seiner Ansprache sagte er unter anderem, dass man, wenn man die Ereignisse im Nahen Osten verfolge, verstehe, dass Israel das einzige Land sei, in dem die Christen sich zugehörig und sicher fühlten. Weiter sagte er: "Wenn ich hier einen Pastor sehe, dessen Sohn in der Golani-Einheit dient, eine christliche Soldatin über ihre Zweifel an einem Dienst in der Armee erzählt und jetzt einen hervorragenden Dienst leistet, wenn ich einen christlichen Offizier höre, wie er Jabotinsky zitiert, diese Armee, wo Soldaten aller Religionen zusammen ihrem Land dienen, mit denselben Rechten und Pflichten, dann ist dies der Staat Israel, wie wir ihn sehen und weiter aufbauen wollen."

 

   Lieberman erwähnte weiter, dass man daran arbeite, für die Christen ein Vorbereitungsprogramm für den Militärdienst aufzubauen. Auch soll eine Gedenkstätte zur Erinnerung an die gefallenen christlichen Soldaten errichtet werden. Der Verteidigungsminister äußerte sich auch zu den Vorfällen, an denen christliche Soldaten von Gegnern des Militärdienstes körperlich angegriffen werden. Man werde in solchen Fällen nicht zur Tagesordnung übergehen, sondern mit aller Härte dagegen vorgehen.

 

Schwerter zu Pflugscharen: Erst nach Harmagedon!Militärdienstverweigerer, Achtung! Wie anders lautet doch Jehovas Vorhersage, was für die kommen wird, die Ihm als „Haupt“ gehorchen: „Und er wird gewiß Recht sprechen unter vielen Völkern und die Dinge richtigstellen hinsichtlich mächtiger Nationen in der Ferne. Nicht werden sie [das] Schwert erheben, Nation gegen Nation, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen.“ (Mi 4:3)

 

Jesaja hat deutlich erklärt, das „Spross“, der von Gott eingesetzte Hohepriesterkönig das ganze Land Israel in den Grenzen zur Zeit Salomos und all seine Städte erben wird. Unter seiner Herrschaft werden erst vollkommener Friede, Sicherheit und Einheit einkehren! Salomo erklärte diesbezüglich:

 

(Psalm 127:1) 

Wenn Jehova selbst das Haus nicht baut,

So ist es umsonst, daß seine Bauleute hart daran gearbeitet haben.

Wenn Jehova selbst die Stadt nicht behütet,

So ist es umsonst, daß der Wächter ständig gewacht hat.

 

Unsere Aufmerksamkeit muss auf Jesus und sein Wiederkommen, sein Friedensreich gerichtet werden und jede Einmischung in die Angelegenheiten dieses vor dem Untergang stehenden Systems bleibt es zu vermeiden!

 

Mit diesen Gedanken entlassen wir Dich in den Sabbat und das Wochenende und wünschen Dir lieber Bruder, liebe Schwester und liebe Interessierte von Jehova, durch Christus eine geruhsame und der geistigen Erbauung gewidmete Zeit.

 

 

„DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 

PS: Benutze den Link zum Hauptartikel:

 

SONDERBEITRAG: 7.1.5 Gottes Sabbatjahr beachten!

4.Teil: Die Bewährten zeigen ihre Treue zum ganzen Gebot des Herrn

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[1] http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Internet-Stephen-Hawking-Warnung-vor-Selbstausrottung-der-Menschheit-14692209.html

[2] http://www.spiegel.de/politik/ausland/benjamin-netanjahu-israel-empoert-ueber-kerry-rede-a-1127856.html

[3] http://www.israelheute.com/Default.aspx?tabid=179&nid=31192