Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-17.07.21  Universalreligion 5

 

 

Eine Universalreligion als Lösung für Babylons Untergang?

 

5.Teil: Die Universalorganisation, die Gott sich selbst erwählt

 

 

Bariloche,  21. Juli 2017

  

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

Liebe Suchende nach unverfälschter Wahrheit

 

Wir kommen zum letzten Teil der NEWSLETTER-Serie zum Thema „Universalreligion“, was geschieht nach der Vernichtung „Babylons der Grossen“. Vom 2. bis zu diesem 5.Brief, als Vorgeschmack zum Hauptthema haben wir eine näheren Blick auf das Monstrum „Islam“ geworfen, das wie die Christenheit in sich vollkommen aufgespalten ist! Da herrscht ebenso grosser Hass zwischen den Parteien wie Schiiten und Sunniten, wie gegen alle Andersgläubigen.

 

Bbel und koran gegeneinander abwägen: Wo liegt das Gewicht? Eine der grossen Differenzen zwischen der Bibel und dem Koran hat mit Abrahams beiden Söhnen zu tun: Dem Erstgeborenen Ismail von der ägyptischen Magd Hagar her, welchen die die Muslime als ihren Vorvater der arabischen Stämme bezeichnen. Als Hagar noch vor ihrer Schwangerschaft von ihrer Herrin Sara weglief versprach ihr ein Engel Jehovas:

 

(1. Mose 16:9-12)  Und Jehovas Engel sprach weiter zu ihr: „Kehre zu deiner Herrin zurück, und demütige dich unter ihre Hand.“ 10 Dann sagte Jehovas Engel zu ihr:Ich werde deinen Samen sehr mehren, so daß er vor Menge nicht gezählt werden wird.“ 11 Ferner sprach Jehovas Engel zu ihr: „Siehe, du bist schwanger, und du wirst einen Sohn gebären und sollst seinen Namen Ịsmael nennen; denn Jehova hat von deiner Trübsal gehört. 12 Was ihn betrifft, er wird ein Zebra von Mensch werden. Seine Hand wird gegen jedermann sein, und die Hand jedermanns wird gegen ihn sein; und vor dem Angesicht aller seiner Brüder wird er zelten.“

 

Denken wir, dass Satan als „Engel des Lichts“ Teil der vierundzwanzig himmlischen gekrönten Engelfürsten gehörte. Hier ist der Konflikt, der zwischen Abrahams zwei Nachkommen bis in die „Zeit des Endes“ vorgezeichnet wird! „Jehovas Engel“ ist nicht auf Jesus (Michael, der Engelfürst) beschränkt, sondern zeichnet die erhöhte Stellung direkt vor Gottes Thron der himmlischen gekrönten Cherube an, zu denen Satan ebenso gehört: „An dem Tag, an dem du erschaffen wurdest, wurden sie bereitet. Du bist der gesalbte Chrub, der schirmende, und ich habe dich [ein]gesetzt. Auf dem heiligen Berg Gottes befandest du dich. Inmitten feuriger Steine wandeltest du umher. Du warst untadelig in deinen Wegen von dem Tag deiner Erschaffung an, bis Ungerechtigkeit an dir gefunden wurde.“ (Hes 28:13-15).

 

Beachten wir, dass der Engel in „ich-Form“ redet: „Ich werde deinen Samen sehr mehren, so daß er vor Menge nicht gezählt werden wird.“ Und später erklärt er, dass der Same Ismaels gemehrt werde, dass er unzählbar würde! Das nehmen Muslime zum Anlass, sich als Gottes auserwähltes Geschlecht zu betrachten.

 

Esau verkauft erstgeburtsrecht an Jakob Andererseits steht Isaak, den „Sohn der Verheissung“, den Abraham im hohen Alter von hundert Jahren mit seiner neunzigjährigen, unfruchtbaren Frau Sara hatte. Die Juden beanspruchen dessen Nachkommen zu sein über Jakob, der von Esau das Erstgeburtsrecht um ein Linsengericht erhandelt hatte. Wie „Ismael“, so sind es auch die Nachkommen von Esau, die „Edomiter“ (heutiges Saudi-Arabien) die sich zu Mohammed als ihrem Propheten gleich Moses bekennen! Sie lebten Ursprünglich als Nomaden vom Raub.

 

Jakobs zwölf Söhne bildeten dagegen die zwölf Stämme Israels, mit denen allein Gott den ersten Bund gegenüber Abraham Jahrhunderte später im Sinai als „Gesetzesbund“ erneut bestätigte. Hier redet Gott Jehova direkt in der Vision zu Abraham:

 

(1. Mose 17:18-21)  Danach sagte Abraham zu dem [wahren] Gott: „O daß doch Ịsmael vor dir leben möge! 19 Hierauf sprach Gott: „Sara, deine Frau, gebiert dir tatsächlich einen Sohn, und du sollst ihm den Namen Ịsa·ak geben. Und ich will meinen Bund mit ihm errichten als einen Bund auf unabsehbare Zeit für seinen Samen nach ihm [[(den 12 Söhnen Jakobs, dann mit David und später mit Jesus als „Sohn Davids“)]]. 20 Was aber Ịsmael betrifft, so habe ich dich erhört. Siehe! Ich will ihn segnen und will ihn fruchtbar machen und will ihn sehr, sehr mehren. Er wird gewiß zwölf Vorsteher hervorbringen, und ich will ihn zu einer großen Nation werden lassen. 21 Jedoch werde ich meinen Bund mit Ịsa·ak errichten, den Sara dir nächstes Jahr zu dieser bestimmten Zeit gebären wird.“

 

Kein Zweifel: Abraham liebte Ismael, der rund zehn Jahre älter war als der angekündigte „Same“ durch Sara. Nur mit Isaaks Nachkommen aber würde jeweils ein Bund errichtet!

 

Biblische Geschichte und Bündnisse
   

Sowohl Ismael als auch Jakob würden zu „zwölf Stämmen“ werden. Gottes Offenbarungen blieben auf die Linie Isaaks über Jakob und dessen zwölf Völker beschränkt. Paulus erklärte den Korinthern den Vorteil der Juden gegenüber allen übrigen Nationen:

 

(Römer 3:1-6)  Worin besteht denn die Überlegenheit des Juden, oder worin liegt der Nutzen der Beschneidung? [[Auch Ismael wurde beschnitten! Trozdem sind seine Nachkommen nicht Teil der Bündnisse mit Jakob!]] 2 In vielem, in jeder Hinsicht. Vor allem darin, daß ihnen die heiligen Aussprüche Gottes anvertraut wurden. 3 Was denn [ist der Fall]? Wird vielleicht, wenn einige nicht Glauben bekundeten, ihr Unglaube die Treue Gottes unwirksam machen? 4 Das geschehe nie! Sondern Gott werde als wahrhaftig befunden, wenn auch jeder Mensch als Lügner erfunden werde, so wie geschrieben steht: „Damit du dich in deinen Worten als gerecht erweist und den Sieg gewinnst, wenn du gerichtet wirst.“ 5 Wenn jedoch unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit in den Vordergrund rückt, was sollen wir sagen? Gott ist doch nicht etwa ungerecht, wenn er seinen Zorn entlädt? (Ich rede wie ein Mensch.) 6 Das geschehe nie! Wie wird Gott sonst die Welt richten?

 

Gottes Weltgericht bevorzugt weder Juden noch Griechen, weder Christen noch Heiden, sondern richtet sich danach, wer Sein GESETZ erfüllt, das mittels Nächstenliebe geschieht.

 

Alle Aufzeichnungen von Gottes Aussprüchen erfolgten durch seinen Bundespartner, Israel und darin später den Juden. Da sie als „Lo-Ruhama“, das aus dem Exil Babylons zurückgekehrte Volk und deren Führer im „Bund mit Levi“ aber den Messias verwarfen, deshalb wurden sie selbst als „Gottes Volk“ ab jener Generation verworfen. Der „Bund mit Levi“ wurde durch den Bund mit Jesus für ein Priesterkönigtum gleich dem Melchisedeks getauscht.

 

Jesus erklärt in Nazareth der von Jesaja vorhergesagte Messias zu seinDer „Bund mit den vielen“ (nicht dem Bund mit Israel) endete schlussendlich, um ab jener Generation nicht weiter „Volk Gottes“ zu sein (Hos Kap.1, 2). Das geistige „Israel“, alle jene die das „GESETZ des Glaubens“ in Christus als „Same Davids“ anerkannten fanden Zuflucht im „Tal“, im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“. Jesus selbst hatte in seiner Rede in der Synagoge von Nazareth bestätigt, die Prophezeiung Jesajas den Messias betreffend selbst zu erfüllen:

 

(Lukas 4:16-21)  Und er kam nach Nạzareth, wo er aufgezogen worden war; und nach seiner Gewohnheit ging er am Sabbattag in die Synagoge, und er stand auf, um vorzulesen. 17 Da wurde ihm die Buchrolle des Propheten Jesaja gereicht, und er öffnete die Buchrolle und fand die Stelle, wo geschrieben war: 18 „Jehovas Geist ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, um den Armen gute Botschaft zu verkünden, er hat mich ausgesandt, um den Gefangenen Freilassung zu predigen und den Blinden Wiederherstellung des Augenlichts, um die Zerschlagenen als Freigelassene wegzusenden, 19 um Jehovas annehmbares Jahr zu predigen.“ 20 Darauf rollte er die Buchrolle zusammen, gab sie dem Diensttuenden zurück und setzte sich; und die Augen aller in der Synagoge waren gespannt auf ihn gerichtet. 21 Dann fing er an, zu ihnen zu sprechen: Heute ist dieses Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt worden.

 

Jesus erklärte danach: „Wahrlich, ich sage euch, daß kein Prophet, er selbst bezeichnete sich somit als „Prophet“, in seinem Heimatgebiet angenommen wird.“ (Lu 4:24) Jene Versammlung Kapernaums versuchte ihn daraufhin zu steinigen. Für sie war es Blasphemie sich selbst zum von Jesaja angekündigten Messias zu erklären. Jesus bewies seine Worte während dreieinhalb Jahren mittels Taten!

 

 Bis zum Abschluss Harmagedons hatten beide „Samen“ die  von Abraham stammten, sowohl aus Hagar wie aus Sara die Chance Gottes Anerkennung zu erlangen!

 

Aus der hurerischen „Gomer“ (Levi, als spezielle Bundesgenossen im Priestertum Aarons) ging schlussendlich „Lo-Ruhama“ hervor, das nachexilische Juda, dem Gott „keine Barmherzigkeit mehr gewähren“ würde. Der „Same Davids“ würde aber nur durch Christus kommen, der aus demselben Stamm Juda stammte und „nur zu den Kindern Israels“ gesandt wurde!

 

Peinliche Widersprüche im Koran: Sure 4, Vers 157 Kein weiterer „Prophet gleich mir (Moses)“ war zu erwarten, auch nicht Mohamed, der sechs Jahrhunderte später Jesus die Stellung streitig machte!

 

Sacharjas Prophezeiung ist für unsere Tage geschrieben, denn erst nach Harmagedon kommt „Jehova mit allen Heiligen“, sowohl Seinen Engeln wie den auserwählten 144.000 Priesterkönigen! Auch diese Vorhersage gilt es mit in Berechnung zu ziehen:

 

(Sacharja 14:3-5)  Und Jehova wird gewiß ausziehen und gegen jene Nationen Krieg führen [[(die am Tag Harmagedons [B3] die bis dahin Jesu Machtantritt zu verhindern suchen und unter Satans Führung all die verfolgen, die zu Christus gehören: „Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben“ (Off 12:17))]] wie am Tag seiner Kriegführung, am Tag des Kampfes. 4 Und seine [[(Jesu)]] Füße werden tatsächlich an jenem Tag [[(seiner ersten Wiederkehr [B1] als „über alle Feinde“ Erhöhter (Ps 110:1-4; Off 11:14, 15))]] auf dem Berg der Olivenbäume stehen, der vor Jerusalem, im Osten, ist; und der Berg der Olivenbäume soll sich in seiner Mitte spalten, vom Sonnenaufgang [[(Osten)]] her und gegen Westen. Dort wird ein sehr großes Tal [[(als Gegensymbol zu „Berg“, „Hierarchie“; ohne menschliche Überhöhung des einen über den anderen)]] sein; und die Hälfte des Berges wird tatsächlich nach Norden [[(hin zum „Nordkönig“, Russland, kommunistischer Block, Muslime)]] bewegt werden und die Hälfte davon nach Süden [[(zum „Südkönig“, Anglo-Amerika, Judentum-Christenheit)]]. 5 Und ihr werdet gewiß zum Tal meiner Berge fliehen [[(wahre Christen zum „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, dem echten „Leib des Christus“ mit einem einzigen „Haupt“)]]; denn das Tal der Berge wird bis nach Ạzel hin reichen. Und ihr werdet fliehen müssen, so wie ihr wegen des [Erd]bebens in den Tagen Usịjas, des Königs von Juda, geflohen seid. Und Jehova, mein Gott, wird bestimmt kommen [und] alle Heiligen mit ihm.

 

Wir stehen mitten in der Zeit der Entfernung der beiden Macht-„Berge“, Jesus tritt auf sie als „König der Könige und Herr der Herren“. Satan weiss um seine „kurze Frist“ die er über die „Berge“ der heutigen Machtstrukturen besitzt!  Jesus erklärte Johannes in der Offenbarung: „Darum seid fröhlich, ihr (neuen) Himmel und ihr, die ihr darin weilt (Jesu Apostel und die „zwei Zeugen“)! Wehe der Erde (Menschheit) und dem Meer (aufgewühltes, unruhiges, verängstigtes Menschenmeer), weil der Teufel zu euch hinabgekommen ist und große Wut hat, da er weiß, daß er [nur] eine kurze Frist hat.“ (Off 12:12)

 

Paulus redet im Brief an die Galater, im Kapitel 4 von einem „Drama“, das bis in die Endzeit hinein von Wichtigkeit ist: Welches ist „der (wahre) Sohn der Verheissung“ an Abraham und welchen der beiden Söhne, Ismael oder Jakob war er bereit als Opfert darzubringen? Wen sendete er weg, weil er aus Überlegenheitsgefühlen seinen jüngeren Bruder bei der Entwöhnung mit etwa fünf Jahren von der Mutterbrust verhöhnte?

 

Sra verlangte von Abraham, dass er die Magt Hagar und ihren Sohn Ismael wegsende (1. Mose 21:8-13)  Das Kind [[(Isaak)]] nun wuchs heran und wurde schließlich entwöhnt; und Abraham bereitete dann an dem Tag, an dem Ịsa·ak entwöhnt wurde, ein großes Festmahl. 9 Und Sara bemerkte immer wieder, wie der Sohn Hạgars, der Ägypterin, den sie Abraham geboren hatte, spottlachte. 10 Da begann sie zu Abraham zu sagen: „Treib diese Sklavin und ihren Sohn hinaus, denn der Sohn dieser Sklavin wird nicht Erbe sein mit meinem Sohn, mit Ịsa·ak! 11 Es zeigte sich aber, daß Abraham die Sache hinsichtlich seines Sohnes [[(Ismael)]] sehr mißfiel. 12 Dann sprach Gott zu Abraham: „Möge dir nicht etwas, was Sara dir fortgesetzt über den Knaben und über deine Sklavin sagt, mißfallen. Höre auf ihre Stimme, denn durch Ịsa·ak wird sein, was dein Same genannt werden wird. 13 Und was den Sohn der Sklavin betrifft, ich werde ihn ebenfalls zu einer Nation machen, weil er dein Nachkomme ist. 

 

Der Spott kam während des „grossen Festmahls“ und Sarah fühlte sich durch ihre Magd und deren Sohn gedemütigt! Jehova schlichtete den Streit mittels seines Wortführers, dem, der später als „der Same Abrahams“ alle Gewalt im Himmel und auf der Erde übergeben würde, dem Erben der ganzen Erde!

 

Was Paulus beschreibt hat nichts mit Muslimen und deren Vorfahren zu tun, sondern bildet einen Vergleich der fleischlichen Juden mit den geistigen Juden, den echten Christen, welche ihr Herz aufgrund des „GESETZES des Christus“ sinnbildlich beschnitten haben. Die Juden spottlachten über Jesus, als dem wahren Erben und ihnen gleich tun es Muslime!

 

Das biblische Drama von der "Magt, Hagar" und der "Freien, Sara"
  

Mit dieser Gegenüberstellung der beiden Söhne Abrahams, jener der „Sklavin Hagar“, Ismael und dem „der Freien, der Sara“, wird von Paulus das Drama bestimmt: Einerseits auf die Nation Israel („Hagar“) und dessen Wechsel in der Priesterschaft  von der Linie Levi, durch Aaron auf die Linie Davids, mit Jesus als „Same“ des von Gott als Erben verheissenen Isaak. Beide gelten zu ihrer bestimmten Zeit als „Jehovas Frau“: Der ersteren allein wurde das „Scheidungszeugnis“ ausgestellt!

 

Jesajas Worte von Jehova inspiriert Jesaja kündete an, was am Tag, in der Stunde von Jesu Tod Wirklichkeit wurde: „Wo ist denn das Scheidungszeugnis eurer Mutter, die ich wegsandte? Oder wer von meinen Gläubigern ist es, dem ich euch verkauft habe? Siehe! Wegen eurer eigenen Vergehungen seid ihr verkauft worden, und wegen eurer eigenen Übertretungen ist eure Mutter weggesandt worden. Wie kommt es, daß keiner da war, als ich kam, als ich rief, niemand antwortete? Ist meine Hand wirklich so kurz geworden, daß sie nicht erlösen kann, oder ist keine Kraft in mir zum Befreien? Siehe! Mit meinem Schelten trockne ich das [[(Menschen-)]] Meer aus; ich mache Ströme [[(am Fluss von Erkenntnis)]] zu einer Wildnis. Ihre Fische [[(Menschen ohne Gottesfurcht vergl. Off 16:3)]] stinken, weil kein Wasser da ist, und sie sterben vor Durst. Ich bekleide die [[(alten)]] Himmel mit Dunkelheit, und Sacktuch mache ich zu ihrer Bedeckung.“ (Jes 50:1-3)

 

Jesu "Braut" sind seine 12 Apostel, seine getreuen Jünger, die Heirat findet in der "Wildnis" statt, nicht im Himmel!.
Jehovas Verlobung mit den 144.000 erfolgt nach Harmagedon auf dem Berg Zion Mit der anderen „Ehefrau“ macht Jehova erst nach Harmagedon ein ehegleiches Bündnis, die „Verlobung“, das wahre „Israel Gottes“ das ihrem „ehelichen Besitzer“ wahre Treue währt: „Und ich will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit, und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.“ (Hos 2:19, 20)

 

Schlussendlich wird es das „Israel Gottes“, als auserwähltem Teil des geistigen Israels, mit deren „Beschneidung des Herzens“ sein, die aus allen Generationen seit Abel durch Jesus versiegelt wurden, um das „Königreich aus Priestern“ zu bilden, das Jehova durch Moses angekündet hatte die künftige erdenweite Regierung, das auserwählte wahre „Volk Gottes“, das zuvor „nicht mein Volk“ war. Petrus erklärt: „Ihr aber seid ‚ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, eine heilige Nation, ein Volk zum besonderen Besitz, damit ihr die Vorzüglichkeiten‘ dessen ‚weit und breit verkündet‘, der euch aus der Finsternis [[(Unkenntnis, Unverständnis)]] in sein wunderbares Licht [[(genaue Erkenntnis)]] berufen hat. Denn einst wart ihr kein Volk [[(„Lo-Ammi“)]], jetzt aber seid ihr Gottes Volk; ihr wart die, denen keine Barmherzigkeit erwiesen worden war [[(Lo-Ruhama)]], seid jetzt aber die, denen Barmherzigkeit erwiesen worden ist.“ (1.Pe 2:9, 10)

 

Paulus schrieb diesbezüglich im Brief an die Epheser:

 

(Epheser 1:5-14)  Denn er hat uns [[(die zwälf Apostel, als künftige Vorsteher der zwälf Stämme Israels)]] durch Jesus Christus zur Annahme an Sohnes Statt für sich vorherbestimmt nach dem Wohlgefallen seines Willens, 6 zum Lobpreis der Herrlichkeit seiner unverdienten Güte, die er uns durch [seinen] Geliebten gütigerweise erwiesen hat. 7 Durch ihn haben wir die Befreiung durch Lösegeld mittels des Blutes dieses einen [[(Jesu eigenes Blut wie dem eines uunschuldigen Lammes)]], ja die Vergebung [unserer] Verfehlungen, gemäß dem Reichtum seiner unverdienten Güte.

8 Diese [[(Erkenntnis der Zusammenhänge um Gottes Willen und Vorhersicht)]] hat er auf uns überströmen lassen in aller Weisheit und Vernünftigkeit, 9 indem er uns das heilige Geheimnis seines Willens bekanntgemacht hat. Es ist nach seinem Wohlgefallen, das er sich vorgenommen hat in sich selbst, 10 für eine Verwaltung an der Grenze der Fülle der bestimmten Zeiten, nämlich in dem Christus wieder alle Dinge zusammenzubringen, die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde. [Ja,] in ihm, 11 in dessen Gemeinschaft wir auch zu Erben eingesetzt worden sind, indem wir vorherbestimmt wurden nach dem Vorsatz dessen, der alle Dinge gemäß dem Rat seines Willens wirkt, 12 damit wir [[(die Apostel, als die „Heiligen des Allerhöchsten“)]] zum Lobpreis seiner Herrlichkeit dienen sollten, wir, die wir zuerst auf den Christus gehofft haben. 13 Doch auch ihr habt auf ihn gehofft, als ihr das Wort der Wahrheit, die gute Botschaft über eure Rettung, gehört habt. Durch ihn seid ihr auch, als ihr gläubig geworden seid, mit dem verheißenen heiligen Geist versiegelt worden, 14 der ein im voraus gegebenes Unterpfand unseres Erbes ist, zum Zwecke der Befreiung durch ein Lösegeld des besonderen Besitzes [Gottes], [[(durch Auserwählung und Versiegelung der 144.000, dem „Volk der Heiligen des Allerhöchsten“))]] zum Lobpreis seiner Herrlichkeit.

 

Der Prophet Daniel erwähnt diesen Unterschied zwischen den „Heiligen des Allerhöchsten“ () und später dem „Volk der Heiligen des Allerhöchsten“, welche die Erde zur Verwaltung erben werden.

 

Christliche Apologetik zum Islam  Kein leicht verständliches Thema und nicht mit den Aussagen des Korans zu vereinbaren! Diese gegensätzliche Auslegung, die fast 600 Jahre später durch Mohamed kam, den Aussagen des Paulus weitgehend widersprechend, was den wahren Erben Jerusalems, des Gelobten Landes und der „Tore seiner Feinde“ anbetrifft, war, ist und bleibt Grundlage bis Harmagedons Endschlacht des Kampfes um dieses kleine Stück Erde!  Die Muslime verteidigen ihre Version mit dem Auftrag Mohammeds alle die denselben Glauben ablehnen zu töten, während Jesus, der wahre „Erbe“ die Feindesliebe lehrte:

 

(Matthäus 5:43-48)  Ihr habt gehört, daß gesagt wurde: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.44 Doch ich sage euch: Fahrt fort, eure Feinde zu lieben und für die zu beten, die euch verfolgen, 45 damit ihr euch als Söhne eures Vaters erweist, der in den Himmeln ist, da er seine Sonne über Böse und Gute aufgehen und es über Gerechte und Ungerechte regnen läßt. 46 Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr? Tun nicht auch die Steuereinnehmer dasselbe? 47 Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr da Besonderes? Handeln nicht auch die Leute von den Nationen ebenso? 48 Ihr sollt demnach vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.

 

Die Liebe zu unseren Feinden schliesst wie im Fall des Paulus gegenüber seinen jüdischen Verfolgern das Gebet mit ein, dass auch sie wahre Erkenntnis von Gottes Weisheit erlangen! Mehr zum Drama „Hagar und Sara“ folgt innerhalb der Betrachtung des Anspruchs des Islam auf Gottes Auserwählung.

 

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VORSCHAU 5.Teil: Glaubensgruppierungen im Islam:

 

·         Brief zum 5. Teil des NEWSLETTER zum Thema Universalreligion:

- Ismaeliten

- Die Muslimbruderschaft

 

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Damit schliesst der Kreis der ewigen Auseinandersetzung, wer Gottes Volk nun sei, Juden, Christen oder Muslime? Wer damit wahrer Erbe des Landes Kanaan und deren Hauptstadt Jerusalem sein wird! 

 

Zum Abschluss unserer Betrachtungen hinsichtlich der wichtigsten Strömungen innerhalb der Muslime fahren wir mit zwei letzten Grupperungen fort.

 

Die Gruppe der Ismaeliten stammt um das Jahr 765 u.Z. als Abspaltung von den Sassaniden. Sie machen Juden und Christen deren Anspruch auf das Erbe sowohl des gelobten Landes wie der ganzen Erde streitig!

 

Ismailiten (Schia)  [1]

 

   Die Ismailiten, auch Ismaëliten (arabisch الإسماعيلية, DMG al-Ismāʿīlīya; persisch اسماعیلیان, DMG Esmāʿīlīyān) oder Siebener-Schiiten sind eine islamische Glaubensgemeinschaft. Die etwa 18 Millionen Ismailiten leben heute vorwiegend in Indien (v. a. in den Bundesstaaten Gujarat und Maharashtra), Pakistan (siehe Hunza), Afghanistan, Tadschikistan, Syrien, im Jemen, im Iran, in Oman, Bahrain, in der Osttürkei, in Ostafrika sowie verstreut in der westlichen Welt – insgesamt in mehr als 25 Staaten.

 

Geschichte

Ismailiten: Mörder aus dem Paradies   Die Ismailiten bildeten sich zur Zeit der Herrschaft der Abbasiden. Der durch den Tod des sechsten schiitischen Imams im Jahre 765 entstandene Nachfolgestreit führte zur Abspaltung der Ismailiten. Sie traten in Syrien und Persien auf und verfochten wie die anderen Schiiten auch die Rechte der Nachkommen Alis, nach dessen Urenkel im siebenten Glied, Ismail ibn Dschafar, sie sich benannten. Ursprünglich vertraten sie die Lehre einer Abfolge von sieben Imamen. In der Folgezeit entstanden jedoch verschiedene Strömungen und Richtungen.

 

   Historische Gruppierungen der Ismailiten vertraten Geheimlehren, die auf ihre Anhänger große Anziehungskraft ausübten, aber sie andererseits auch für ihre sunnitischen Gegner angreifbar machten. Vieles, was im islamischen Raum über sie verbreitet wurde, sind von der sunnitischen Mehrheit ausgehende Verleumdungen; die Lehren der heute ausgestorbenen ismailitischen Zweige sind kaum bekannt. Frühere Ismailiten sahen sich, auch aufgrund ihres revolutionären Gebarens, starken Verfolgungen seitens der Sunniten ausgesetzt.

 

   Aber auch von den Imamiten oder Zwölfer-Schiiten wurden sie mit großer Skepsis beobachtet.

 

   Einen qarmatischen Staat gab es in Ostarabien im 9. Jahrhundert. Im 10. Jahrhundert gründeten die Fatimiden ihr Reich in Nordafrika und beanspruchten das Kalifat für sich. Sie eroberten 969 Ägypten und gründeten Kairo.

 

   Von den Fatimiden stammen die heute noch existierenden Hauptzweige der Ismailiten ab. Im Jahre 1094 spalteten sie sich in die Nizariten (Assassinen) und die Musta'lis. Aus den Ismailiten gingen nach dem Tode des Kalifen Hakim 1021 die Glaubensgemeinschaften der Drusen hervor, die nicht an den Tod dieses Kalifen glaubten. In der Folgezeit entfernten sich die Drusen immer mehr von den Hauptrichtungen des Islams, sodass sie heute eher als muslimische „neue religiöse Bewegung“ oder Sekte betrachtet werden können.

 

Ja, das Kalifat wurde beständig von unterschiedlichen muslimischen Herrschern für sich beansprucht und so bleibt es bis zum Ende, wenn ein „Mahdi“ mit genügend Macht die Strömungen unter sich vereint! Ist dies die Folge der Zerstörung „Babylons der Grossen“?

 

Der nachstehende zweite Teil der Grafik zum „Drama von Hagar und Sara“ zeigt, wenn wir die wichtigsten prophetischen Elemente der Bibel, vor allem der Genesis nehmen, dass der Segen durch Isaak, dann durch Jakob, David und dessen „Samen Jesus ist“. Zu Beginn des Römerbriefes erklärt Paulus:

 

(Römer 1:1-7)  Paulus, ein Sklave Jesu Christi und zu einem Apostel berufen, abgesondert für Gottes gute Botschaft, 2 die er zuvor durch seine Propheten in den heiligen Schriften [[(als „die Heiligen des Allerhöchsten“ (Da 7:17, 18))]] verhieß, 3 in bezug auf seinen Sohn, der dem Fleische nach aus dem Samen Davids hervorging, 4 der aber mit Macht zum Sohn Gottes erklärt wurde nach dem Geist der Heiligkeit durch [die] Auferstehung von den Toten — ja, Jesus Christus, unser Herr, 5 durch den wir unverdiente Güte und ein Apostelamt empfangen haben, damit es unter allen Nationen zum Glaubensgehorsam komme hinsichtlich seines [[(Jesu, nicht Mohameds)]] Namens, 6 unter welchen [Nationen] ihr auch dazu berufen seid, Jesus Christus [[(nicht dem Islam „Allahs“)]] anzugehören —, 7 an alle die, die als Geliebte Gottes, zu Heiligen Berufene in Rom sind:

 

Gott mehr gehorchen als den MenschenWir sind berufen, dem Christus anzugehören, nicht Mohammed, der ihn als bloss „einen der Propheten“ bezeichnet. Mohammed starb nicht für unsere Sünden auch ist Jesus der Einzige, der vom Himmel herabkam und dorthin aufgefahren ist! Nur er opferte sein Leben zu Gunsten all derer, die seinen Namen anrufen, indem sie ihn im Gebet zum Vater als Mittler und „Haupt“ erwähnen! Jesus erklärte den Aposteln nach dem Abendmahl:

 

(Johannes 14:12-14)  Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Glauben an mich ausübt, der wird auch die Werke tun, die ich tue; und er wird größere Werke als diese tun, denn ich gehe zum Vater hin. 13 Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. 14 Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.

 

Gebete sind ausschliesslich im Namen Jesu an den Vater zu richten, der Ausführende aber ist Christus, zur Ehre des Vaters!

 

Abraham erhielt vom Engel die Ankündigung der Schwangerschaft Saras mit IsaakUnterschiedliche biblische Prophezeiung geben uns Klarheit über den „Samen der Frau“, über „Sara, unsere Mutter“ mittels des Glaubens an die Verheissungen Gottes und über die „Sklavin Hagar“. Hagar wurde von Abraham verstossen und damit endete die biblisch erwähnenswerte Geschichte. Diese im siebten Jahrhundert u.Z. umzudeuten, ein „Meisterstück“ Mohammeds, dies jedoch ändert nichts an den Worten der Propheten und jenen Jesu und des Paulus, auch dann nicht, wenn weit über eine Milliarde Menschen dies zur „offiziellen Wahrheit“ erklären!

 

Die prophetische Aussagen der Bibel zeigen zudem, wer in der Zeit der Auserwählung und Versiegelung des Überrests während der Endzeit [B2e-B2g] zum wahren „Israel Gottes“ gehören wird: Der „königlichen Priesterschaft“ in Jehovas Hand, unter Jesus als Hoherpriesterkönig und seines „Regierungskabinettes“, seiner „Braut, der Frau des Lammes“ den Aposteln, den „Heiligen des Allerhöchsten“.

 

Jehova "ehelicher Besitzer"
 

Symbolisch stellt laut Paulus „Hagar“ nicht die Muslime dar, sondern das von Gott entfremdete „Jerusalem“, vorab die jüdische und auch die christliche Führung, die beide Gottes Rechtsmassstab missachten.

 

Hosea III: Hosea soll eine Prostituierte heiraten  Die prophetischen Vorhersagen Hoseas über drei „Nationen“, die aus der hurerischen Beziehung mit anderen Göttern aus „Gomer“ hervorgehen würden sind geschichtlich klar zu definieren: Das Zehnstämmereich „Israel“ oder „Samaria“ wird durch „Jesreel“, den Erstgeborenen dargestellt (Hos 1:3-5). „Lo-Ruhama, die zweite Tochter aus unehelicher Beziehung, das aus babylonischer Gefangenschaft zurückgekehrte Juda bildete eine weitere Nation, der Jehova warnend vorhersagte „ich werde ihr (dem Rest der Nation Jakob = Israel) keine Barmherzigkeit mehr erweisen“ (Hos 1:6, 7).

 

Die dritte und letzte Nation, die aus dem Umfeld „Gomers“ hervorkam wurde von Gott als „Lo-Ammi“ bezeichnet, von der Er erklärte: „Nicht mein Volk!“ (Hos 1:8). Da wir als Christen Jesu Volk, im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ sind ist die spätere Aussage auf die Zeit nach Harmagedon gemünzt: „…und ich will zu denen, die nicht mein Volk sind [[(wenn Jesus dem Vater das aufgerichtete „Königreich der (neuen) Himmel übergibt)]], sprechen: „Du bist mein Volk“; und sie ihrerseits werden sagen: „[Du bist] mein Gott.

 

Zum Abschluss nehmen wir noch eine Lehre über die wohl einflussreichste Gruppierung innerhalb des Islam Stellung, die sich wie ein Chamäleon zu verwandeln weiss und sich jeder Situation anzupassen vermag: Die Muslimbrüderschaft, mehrheitlich sunnitisch ausgerichtet und ebenso darauf aus, die Führung des angestrebten Kalifats, dessen „Mahdi“ zu stellen. Sie hat sich die Weltherrschaft auf ihre Fahne geschrieben, um diese mittels Verbreitung der Lehren des Korans und wo immer als notwendig oder erfolgreich dies auch mit dem Schwert durchzusetzen.

 

Mit ihrer Machtübernahme über Ägypten durch Mohamed Mursi im Jahre 2012 wäre unter Akzeptanz der Amerikaner, die in ihm einen Verbündeten glaubten die Übernahme jener früheren Grossmacht fast gelungen. Bereits 2013 wurde Mursi vom Militär gestürzt, die eine zu radikale Veränderung hin zur Scharia nicht zu dulden bereit waren. Die Kontrolle über den Suez-Kanal nicht an Islamisten zu verlieren mag mit ein Grund gewesen sein, das Militärregime zu unterstützen und deren Kurs mitzubestimmen.

 

Muslimbrüder  [2]

 

Flaggensymbol der Muslimbrüder   Die Muslimbrüder oder Muslimbruderschaft (arabisch الإخوان المسلمون al-ichwān al-muslimūn, DMG al-iḫwān al-muslimūn) ist eine der einflussreichsten sunnitisch-islamistischen Bewegungen im Nahen Osten.

 

   Sie wurde 1928 von Hasan al-Banna in Ägypten gegründet. Seitdem hat sich die Muslimbruderschaft in andere Länder verbreitet, insbesondere Syrien und Jordanien. Ihre beiden Ableger Ennahda und Hamas (Algerien) sind Teil der Regierungen von Tunesien und Algerien und des dortigen politischen Prozesses. In Gaza hingegen errichtete ihr Ableger Hamas eine islamistische Diktatur, während ihr libyscher Ableger (die Partei für Gerechtigkeit und Aufbau) im Zweiten libyschen Bürgerkrieg als eine der Hauptfraktionen gilt. Auch die im Sudan herrschende Nationale Kongresspartei beruft ihre Wurzeln auf die Muslimbruderschaft. Sie gilt als die erste revolutionäre islamische Bewegung.

 

   Die Muslimbrüderschaft gilt in westlichen Ländern als radikal-Islamistische Organisation. Der Think-Tank Nixon Center glaubte 2007, dass die Muslimbrüderschaft ein potentieller Alliierter der Vereinigten Staaten im Nahen Osten werden könnte, weil sie einen globalen Dschihad ablehnten und Demokratie befürworteten. Das Nixon Center wies dabei auf eigene Zweifel hinsichtlich eines glaubwürdigen Engagements der Muslimbrüder für Demokratie und auf eine sehr große Bandbreite der vertretenen Positionen hin. Nach dem Umsturz in Ägypten 2013 und der darauffolgenden Absetzung Mursis wurde die Muslimbruderschaft in Ägypten verboten und als Terrororganisation eingestuft.

 

Hasan al-Banna gründete die MuslimbruderschaftGeschichte in Ägypten

(Gründung und Ausbreitung im Königreich Ägypten (1928 bis 1952) (Hasan al-Bannā mit Gefolgschaft (1935))

 

   Wie Hasan al-Bannā selbst in seinen Memoiren schreibt, gründete er die Muslimbruderschaft im März 1928 in Ismailia zusammen mit sechs anderen Männern, die unter dem Eindruck seiner Vorträge standen, die Vorherrschaft der Briten in Ägypten beklagten und sich aktiv für die Stärkung des Islams und der Umma einsetzen wollten. Man leistete einen Treueid auf Gott und schwor, als Brüder leben und sich ganz in den Dienst des Islam stellen zu wollen. Um sich von bisherigen formalistischen Organisationsformen zu unterscheiden – Gesellschaft, Club, Orden oder Gewerkschaft, wählten die Männer für ihre auf Ideen und Aktivitäten ausgerichtete Gemeinschaft den einfachen Namen al-Ichwān al-Muslimūn, die „Muslim-Brüder“.

 

   Ziel der neuen Gemeinschaft war die Verbreitung islamischer Moralvorstellungen und die Unterstützung wohltätiger Aktionen und sozialer Einrichtungen, aber auch die Befreiung des Landes von der fremden Okkupation sowie der Kampf gegen die britisch-westliche „Dekadenz“, die sich im Lande ihrer Meinung nach offenbarte. Anfangs war die Bruderschaft eine religiöse Gesellschaft, die im Umfeld säkularistischer Tendenzen und Ansprüche Großbritanniens ihre islamischen Moralvorstellungen verbreiten wollte und wohltätige Aktionen unterstützte.

 

   In den 1930er Jahren politisierte sich die Bruderschaft stärker und setzte sich für das Ziel der Rückkehr zum ursprünglichen Islam und der Errichtung einer islamischen Ordnung ein. Sie sah die Religion als bedroht an und wollte nur diejenigen als legitime Herrscher anerkennen, die in Übereinstimmung mit der Scharia regierten.

 

   Al-Banna wandte sich 1936 mit dieser Zielsetzung in seinem Traktat „Aufbruch zum Licht“ (naḥwa n-nūr) an den ägyptischen König und andere arabische Staatsoberhäupter. Er trat auch für den bewaffneten, offensiven Dschihad gegen Nicht-Muslime und deren Helfer ein. 1938 führte die „Bruderschaft“, unter den antisemitischen Parolen „Nieder mit den Juden“ und „Juden raus aus Ägypten“, gewalttätige Proteste gegen Juden durch. 1938 erschien al-Bannas Werk „Die Todesindustrie“, in welchem die Abwendung vom Leben radikalisiert und die Verherrlichung des Märtyrertums entfaltet wird: „Derjenigen Nation, welche die Industrie des Todes perfektioniert und die weiß, wie man edel stirbt, gibt Gott ein stolzes Leben auf dieser Welt und ewige Gunst in dem Leben, das noch kommt. Die Illusion, die uns gedemütigt hatte, besteht in nichts anderem als der Liebe zum weltzugewandten Leben und dem Hass auf den Tod.“ (al-Banna)

 

   Al-Banna formulierte die Grundüberzeugungen der Muslimbrüder in fünf Sätzen: „Gott ist unser Ziel. Der Prophet ist unser Führer. Der Koran ist unsere Verfassung. Der Dschihad ist unser Weg. Der Tod für Gott ist unser nobelster Wunsch.“ Diese Leitsätze verwenden die Muslimbrüder bis zum heutigen Tag als Motto. Der Unterwerfung der Mitglieder der Muslimbruderschaft unter diese Ziele entspricht, dass sie sich in absolutem Gehorsam der Führung der Bruderschaft unterwerfen.

 

Labbia Ahmed: Gründerin der Frauensektion der Muslimbrüder(Labiba Ahmed, Gründerin der Frauenfraktion der Muslimbrüder)

 

   Die Bruderschaft wuchs sehr rasch und breitete sich auch in Nachbarländern aus. Ende der 1930er Jahre noch eine Gruppe von wenigen Hundert, hatte sie 1941 schon ungefähr 60.000, 1948 ungefähr 500.000 Mitglieder und Hunderttausende Sympathisanten. Sie war streng hierarchisch organisiert, hatte eigene Moscheen, Firmen, Fabriken, Krankenhäuser und Schulen und besetzte wichtige Posten in Armee und Gewerkschaften. Sie legte viel Wert auf Bildung und Ausbildung im Sinne ihrer islamischen Gesellschaftsvision. So gelang es ihr, großen Einfluss im ägyptischen Staat zu gewinnen.

 

   Von 1938 bis zum Kriegsbeginn 1939 erhielt die Muslimbruderschaft über den deutschen Agenten in Kairo Wilhelm Stellbogen finanzielle Unterstützung durch das Deutsche Reich. Die deutsche Regierung subventionierte mehrere ägyptische antibritische Gruppen, die Bruderschaft erhielt jedoch die höchsten Zahlungen. Die Bruderschaft verwendete die Mittel für Waffenkäufe und Propaganda im Sinne des sich abzeichnenden Nahostkonflikt im damaligen Mandatsgebiet Palästina.

 

Aufdeckung des Geheimbundes in Ägypten der Muslimbrüder als antibritische OrganisationMuslimbrüder in Palästina (1948)

   Anfang der 1940er Jahre richtete die Bruderschaft einen geheimen militärischen Apparat ein. Sie beteiligte sich an antibritischen Aktionen. Nach Anschlägen von Muslimbrüdern und der Aufdeckung des Geheimbunds verbot Premierminister Mahmoud an-Nukrashi Pascha im Dezember 1948 die Bruderschaft, woraufhin er selbst kurz darauf einem Anschlag der Bruderschaft zum Opfer fiel. Die Behörden reagierten ihrerseits mit verstärkter Verfolgung. Al-Banna wurde schließlich am 12. Februar 1949 in Kairo, wahrscheinlich im Auftrag des ägyptischen Königshauses, erschossen; der Attentäter wurde nicht gefasst.

 

   Salih Aschmawi wurde für kurze Zeit al-Bannas Nachfolger als Kopf der Bruderschaft. Schon 1950 wurde die Bruderschaft rehabilitiert und die Gefangenen freigelassen. Unter dem neuen Führer Hasan al-Hudaibi verfolgte sie weiter ihre Ziele: Bildung und soziale Verbesserungen für die Massen, eine national ausgerichtete Wirtschaft sowie die Befreiung und Einheit der arabischen Welt.

 

Während der Ägyptischen Republik (ab 1952)

   Anfang der 1950er Jahre führte der Widerstand der Bruderschaft gegen die Briten zu einem regelrechten Kleinkrieg. Sie unterstützte auch den Staatsstreich der „Freien Offiziere“ im Juli 1952. Einige der Offiziere, darunter Anwar as-Sadat, waren sogar Muslimbrüder. Bald nahmen die Spannungen zwischen der Bruderschaft und der neuen Regierung unter Präsident Nasser zu, auch intern gab es Konflikte. Schließlich kam es zur Eskalation, und die Regierung verbot am 14. Januar 1954 erneut die Bruderschaft, ließ sie jedoch schon im März wieder zu. Trotzdem verübte die Bruderschaft am 26. Oktober 1954 ein Attentat auf Staatspräsident Nasser, das jedoch erfolglos blieb. Daraufhin folgten brutale Repressionen; viele Anhänger wurden verhaftet, darunter der 1951 der Muslimbruderschaft beigetretene neue Vordenker Sayyid Qutb.

 

Sayyid Qutb und der Beginn vom radikalen Islam   Qutb entwickelte nach diesen Erfahrungen eine neue, militantere Ideologie: In seinem wichtigsten Werk Wegzeichen von 1964 erklärte er, auch muslimische Gesellschaften könnten sich im Zustand der (vorislamischen) „Unwissenheit und Ignoranz“ (dschāhilīya) befinden und dürften daher von rechtgläubigen Muslimen gestürzt werden, um einen Gottesstaat zu errichten. Nach kurzzeitiger Freilassung und Wiederfestnahme 1965 im Rahmen einer neuen Verfolgungswelle nach Aufdeckung eines Verschwörungsplans wurde Qutb 1966 schließlich hingerichtet.

 

   Besonders der Zusammenbruch des Nasserismus nach dem Sechstagekrieg 1967 und der „Export“ ägyptischer Lehrer und Techniker auf die arabische Halbinsel im Zuge des Ölbooms nach 1973 stärkte den Einfluss der Muslimbrüder wieder. Präsident Sadat ließ die Betätigung offiziell dulden, ohne das Verbot aufzuheben, und entließ 1971 die Gefangenen. Vor allem an den Universitäten, aber auch unter den verarmten Landflüchtlingen hatte die Bruderschaft weiterhin großen Erfolg – ihre Zahl wird zu dieser Zeit auf eine Million Aktive und mehrere Millionen Sympathisanten geschätzt.

 

   Ab 1972 übernahm Umar at-Tilimsani die Führung der Muslimbruderschaft und propagierte den gewaltlosen Kampf.

 

   Nachdem sich Ende der 1970er Jahre die radikalen Gruppen Takfīr wa-l-Higra (Erklärung zu Ungläubigen und Auswanderung) und Islamischer Dschihad (al-Dschihad al-Islāmī) abspalteten, zählt die ägyptische Bruderschaft eher zu den gemäßigten islamistischen Organisationen, die Gewalt als Mittel der Politik grundsätzlich ablehnt, aber sie ausdrücklich im Kampf gegen „Besatzer“ billigt. Diese Einschränkung zielt insbesondere gegen Israel und – nach 2003 – gegen die alliierten Besatzungstruppen im Irak. Sadat führte als Zugeständnis an die Islamisten zum Teil die Scharia als offizielles Strafrecht ein und schuf einen religiösen Rat (Schura). Im Artikel 2 der ägyptischen Verfassung wurde die Scharia zur Grundlage des ägyptischen Gesetzes erklärt. Dennoch agitierte die Bruderschaft gegen Sadat. Deshalb ließ er im September 1981 etwa 1.000 Muslimbrüder verhaften. Anfangs wurden die Muslimbrüder auch verdächtigt, für Sadats Ermordung am 6. Oktober 1981 verantwortlich zu sein, was sich jedoch als falsch erwies.

 

Präsidend Sadat und sein Nochfolger Mubarak   Sadats Nachfolger Mubarak entließ im Januar 1982 einen Großteil der gemäßigten Muslimbrüder wieder aus den Gefängnissen. Losgelöst von ihrer Bedeutung als politischer Gruppierung, hat sich die Muslimbruderschaft im Laufe der Zeit auch zu einer treibenden Kraft der ägyptischen Wirtschaft entwickelt. Eingeleitet worden ist dieser Trend bereits in den 1970er Jahren durch den neuen (innen)politischen Kurs Anwar as-Sadats. Viele der Muslimbrüder, die vor den Verfolgungen durch Präsident Nasser ins Ausland geflohen und dort zu Wohlstand gekommen waren, kehrten nach dessen Tod nach Ägypten zurück und begannen nun, ihr angespartes Kapital in eigene Unternehmen zu investieren. Heute sollen sich unter den 18 Unternehmerfamilien und deren Teilhabern, welche als die eigentlichen Kontrolleure der ägyptischen Wirtschaft gelten, angeblich acht Muslimbrüder befinden. Ende der 1980er Jahre verfügten alle von der Muslimbruderschaft kontrollierten Unternehmen im In- und Ausland über ein geschätztes Kapital von zusammen 10–15 Milliarden US$.

 

Wahlerfolge (ab 1984)

   1986 übernahm Hamid Abu Nasr die Führung der Muslimbruderschaft. 1984 und 1987 beteiligte sich die Bruderschaft mittels Allianzen mit großem Erfolg an den Parlamentswahlen. Vor der Parlamentswahl im November 1995 formulierte die Muslimbruderschaft ein „Kompendium demokratischer Ziele“, die in 15 Leitprinzipien dargelegt sind. Dazu zählen die Unterstützung freier und fairer Wahlen, Religionsfreiheit, Meinungs- und Versammlungsfreiheit sowie die Unabhängigkeit der Justiz. Bei der Wahl von 1995 wurden einige den Muslimbrüdern nahestehende Kandidaten verhaftet. Anfang 1996 wurde Mustafa Maschhur neuer Führer der Muslimbruderschaft.

 

   Da sie nicht als Partei antreten durfte, zog sie mit unabhängigen Kandidaten bei der Parlamentswahl 2000 mit 17, bei der Wahl 2005 mit 88 Abgeordneten in die Volksvertretung ein und wurde damit zur stärksten Oppositionskraft. Im Wahlkampf befürworteten ihre Vertreter ausdrücklich die Grundsätze von Demokratie und Pluralismus. Insbesondere seit 2005 hat die Bewegung mit ihrem Engagement im ägyptischen Parlament international für Aufsehen gesorgt, als sie entgegen den Erwartungen vieler Experten beträchtliche Bemühungen unternahm, das politische System zu einem demokratischeren hin zu reformieren. Beispielsweise Samer Shehata von der Georgetown University und Joshua Stacher von der American University in Cairo würdigten diesen Einsatz in einer ausführlichen Analyse im Middle East Report. Sie schrieben zusammenfassend: “Brotherhood MPs are attempting to transform the Egyptian parliament into a real legislative body, as well as an institution that represents citizens and a mechanism that keeps government accountable”.

 

   Im Jahr 2008 verabschiedete das Parlament in Ägypten ein Gesetz, welches die Beschneidung von Mädchen und die Hochzeit unter 18 Jahren verbot. Dies stieß auf scharfe Kritik der damals offiziell verbotenen Muslimbrüderschaft, welche das Verbot als Widerspruch zum Islam sieht.

 

   Die Muslimbrüder haben heute in Ägypten etwa eine Million aktive Mitglieder und unterhalten verschiedene karitative Einrichtungen wie Krankenhäuser und Sozialstationen, vor allem in den ärmeren Vierteln. Armenspeisungen und die Schaffung von Arbeitsplätzen für Jugendliche haben dazu geführt, dass die Muslimbrüder insbesondere aus den unteren Schichten Unterstützung erfahren.

 

Frühlingsrevolution in Ägypten 2010 in KairoRevolution in Ägypten (ab 2010)

   Seit Anfang 2010 ist Hussein Mahmoud der Generalsekretär der ägyptischen Muslimbrüder. Die Muslimbrüder unterliegen seit einigen Jahren einer Transformation: Während ältere Mitglieder eher eine Theokratie als System bevorzugen, fordern junge bekannte Vertreter hingegen überwiegend die Einführung einer Demokratie mit islamischen Elementen.

 

   Diese Differenzen sorgten auch für eine unterschiedliche Beteiligung während der Revolution in Ägypten 2011, in der die Muslimbrüder als Organisation eine eher untergeordnete bzw. passive Rolle einnahmen. Jüngere Muslimbrüder nahmen zum Teil an den Protesten teil und distanzierten sich unter anderem vom Gedanken der möglichen Einführung der Scharia über das bisher geltende Maß hinaus. Als Folge dessen wurden einige von ihnen aus der Muslimbruderschaft ausgeschlossen und gründeten die Ägyptische Strömungspartei. Die Muslimbrüder selbst erklärten, dass sie in Ägypten die Idee eines Religionsstaates ablehnen würden. Zunächst erklärten sie, sich im Falle eines Regimewechsels nicht an einer neuen Regierung beteiligen zu wollen. Ein Gesprächsangebot von Mubaraks Vizepräsidenten Omar Suleiman an alle Oppositionsgruppen lehnte der Vorsitzende der Muslimbruderschaft Muhammad Badi’e zunächst ab, solange Mubarak noch im Amt sei. Diese Position wurde später revidiert zugunsten eines Gipfeltreffens Oppositioneller mit der Regierung.

 

   Im Gegensatz zu den säkularen Kräften in der Opposition sprachen sich die Muslimbrüder in Ägypten im Mai 2011 gegen eine Verschiebung der Wahlen und eine vorherige Ausarbeitung einer neuen Verfassung aus. Die Proteste für eine Änderung des Wahlrechts, um die Wahl früherer Politiker des Mubarak-Regimes zu verhindern, unterstützen sie hingegen.

 

   Als sich das Ende der Regierung Mubaraks abzeichnete, gründeten die Muslimbrüder am 30. April 2011 die Freiheits- und Gerechtigkeitspartei, deren Generalsekretär Saad al-Katatni wurde. Bei den Parlamentswahlen Ende 2011 errang die Partei knapp die Hälfte der Parlamentsmandate.

 

Mohamed Mursi, gewählter Präsident der Muslimbruderschaft wurde nach nur einem Jahr 2014 vom Militär gestürztRegierung Mohammed Mursis (2012–2013)

   Mohammed Mursi (2013)  Zur Präsidentschaftswahl in Ägypten 2012 wollte die Partei den Vize-Chef der Muslimbruderschaft, Chairat el-Schater, als Kandidat aufstellen, welcher jedoch von der Wahlkommission nicht zugelassen wurde. Als Reservekandidat wurde daher der Vorsitzende der Partei, Mohammed Mursi, ins Rennen geschickt, welcher ebenfalls der Führungsriege der Muslimbruderschaft angehört hatte. Er konnte die Wahl für sich entscheiden und war vom 30. Juni 2012 bis zu seinem Sturz am 3. Juli 2013 Präsident Ägyptens. Zwar beendete Mursi mit Bekanntwerden seines Wahlsieges seine Mitgliedschaft in der Freiheits- und Gerechtigkeitspartei und bei den Muslimbrüdern, da er nach eigenen Angaben Präsident aller Ägypter sein wollte, doch stellten die Muslimbrüder somit faktisch den ersten frei gewählten Staatschef Ägyptens.

 

   Das politische Erfolgsrezept der Muslimbrüder war offensive Wohltätigkeit verbunden mit zur Schau gestellter strenger Religiosität. Dieses äußerst kapitalintensive Wahlkampfrezept konnte beeindruckende Einzelprojekte hervorbringen, weil viele Muslimbrüder wohlhabend sind und die Muslimbrüder über ein internationales Unterstützernetzwerk verfügen. Viele Ägypter wählten die Muslimbrüder weil sie glaubten, dass diese dann viel mehr wohltätige Projekte durchführen würden. Dafür fehlten aber die finanziellen Mittel. Hinzu kam eine schwere Wirtschaftskrise während der Amtszeit Mursis, welche die Zahl der Ägypter die unter oder an der Armutsgrenze leben auf 40 Millionen ansteigen ließ. Hinzu kamen steigende Lebensmittel- und Treibstoffpreise. Obwohl der Muslimbrüderschaft auch gut ausgebildete Menschen angehörten schaffte es Mursi nicht ein kompetentes Regierungsteam zusammenzustellen. Sowohl der Internationale Währungsfonds, als auch reiche arabische Länder verloren das Vertrauen in die ägyptische Regierung und kürzten die Finanzhilfen. Statt die wirtschaftlichen und sozialen Probleme anzugehen befasste sich der erste Gesetzesentwurf der Regierung Mursi mit der Aufhebung des Verbots der Genitalverstümmelung von Frauen was säkulare Gruppen grundsätzlich kritisierten, die Mehrheit der Ägypter sah darin zumindest eine falsche Prioritätensetzung.

 

   Mursis Amtszeit war stark von dem Bemühen der Regierung geprägt, die Macht der Islamisten in Ägypten auf lange Sicht zu festigen. Im Dezember 2012 versuchte Mursi sich per Dekret Sondervollmachten zu geben, die ihn über jegliche Gesetze erhoben hätten. Demonstrationen wurden von bewaffneten Einheiten der Muslimbrüder gewaltsam aufgelöst wobei dutzende Demonstranten getötet wurden. In Folge anhaltender Proteste zum ersten Jahrestages des Machtantritts Mohammed Mursis setzte die Armeeführung ihn nach einem eindringlichen Ultimatum am 3. Juli 2013 ab und ernannte am nächsten Tag den zivilen Übergangspräsidenten Adli Mansur. Anhänger Mursis riefen zu massiven Protesten auf, die in Gewalt ausarteten und blutig niedergeschlagen wurden. Muslimbrüdern, die zur Gewalt aufgerufen hatten, wurde der Prozess gemacht, andere tauchten in den Untergrund ab. Nach Abflauen der Massenproteste der Islamisten bemühte sich die Übergangsregierung um Rückkehr zur Normalität.

 

Erneutes Verbot der Muslimbrüder 2013 und Einstufung als Terrororganisation

 

Muhammed Badi'e: Vorsitzender der Muslimbrüder wurde durch die Militärs 2014 als Mitglied einer Terrororganisation gehängt Muhammad Badi’e (2011)

   Die Muslimbrüder wurden per Gerichtsbeschluss am 23. September 2013 verboten. Bereits am Anfang des Monats September hatte ein Militärgericht 52 Anhänger der Bruderschaft zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

 

   Am 25. Dezember 2013 stufte die ägyptische Regierung die Muslimbrüderschaft als Terrororganisation ein. Diese wurde zuvor beschuldigt, für den Bombenanschlag auf ein Polizeigebäude in Al-Mansura, bei dem 16 Menschen starben, verantwortlich zu sein.

 

   Ende April 2014 verurteilte das Gericht in al-Minya in einem Massenprozess 683 Anhänger des abgesetzten früheren Präsidenten Mohammed Mursi zur Todesstrafe durch Hängen, darunter auch den Vorsitzenden Muhammad Badi’e; zuvor waren im März 2014 in einem ähnlichen Massenverfahren 529 Mursi-Anhänger zum Tode verurteilt worden.

 

Andere Länder

   Die Bruderschaft zählt neben dem sogenannten Wahhabismus zu den einflussreichsten Elementen des Islamismus. Mitglieder der Bruderschaft waren zeitweise Umar Abd ar-Rahman, der später die radikalere al-Dschamaʿa al-islamiyya gründete, und Aiman az-Zawahiri, der heute als erster Mann bei al-Qaida gilt und die Muslimbrüder dafür anprangert, dass sie inzwischen zu Wahlen antreten. Laut Selbstdarstellung der Bruderschaft gibt es Zweige in über 70 Ländern der Welt.

 

Trennungsmauer Jerusalem zwischen Juden und PalästinensernPalästina

   Schon in den 1930er Jahren unterstützte die Bruderschaft die Araber in Palästina. Seit 1946 gibt es im vormaligen Transjordanien einen Organisationsableger. Bis 1947 gab es in Palästina allein 25 Zweigstellen mit 20.000 Mitgliedern. Die Bruderschaft nahm 1948 am Krieg gegen Israel teil. Die Hamas ist heute eine Tochterorganisation der Muslimbrüder. Die Hamas führte 40 % der Anschläge auf israelische Autobusse, Nachtclubs und Kaffeehäuser aus, bei denen mehr als tausend Israelis starben. Der Terrorkrieg verlor an Intensität im Zuge der schleppenden Friedensverhandlungen, aber auch weil Israel das Westjordanland mit einer Mauer von Israel abriegelte, die einen unkontrollierten Grenzübertritt stark erschwert. 2005 erreichte Hamas bei der Wahl zum palästinensischen Legislativrat die Mehrheit der Stimmen im Gazastreifen und stellt seitdem dort die Regierung. 2006 führte Israel Luftangriffe auf Führungspersonen der Hamas aus, die Hamas griff Israel mit Raketen an. Daraus entstand 2008 ein dreiwöchiger offener Krieg zwischen Israel und der Hamas dem die Hamas nicht standhalten konnte. In der Folgezeit riegelte Israel den Gazastreifen ab. Daraufhin organisierte das internationale Netzwerk des Muslimbrüderschaft Hilfsflottillien.

 

Syrien

   In Syrien wurde der Zweig der Bruderschaft 1937 von Gelehrten um Mustafa as-Siba'i (1915–1964) gegründet, die Mitglieder der ägyptischen Bruderschaft waren. Nach ihrem Aufstand und dem Massaker von Hama 1982 kamen die Aktivitäten der Muslimbrüder in Syrien unter Ali Sadreddin al-Bajanuni nahezu völlig zum Erliegen. Im Bürgerkrieg in Syrien gelangen den Muslimbrüdern keine militärischen Erfolge. Hier waren radikal salafistische Gruppen wie Al-Qaida oder der Islamische Staat viel erfolgreicher.

 

Tunesien

   In Tunesien gibt es die Bewegung der Erneuerung (En-Nahda) als Ableger. Die Ennade errang im Oktober 2011 bei der ersten freien Wahl in Tunesien 41,5% der Stimmen und formte mit säkularen Parteien eine Regierung, die eine Verfassung schuf, die nicht speziell auf islamischem Recht basiert. Später kam es zur Ermordung von zwei Führern der liberalen Opposition und es gab Vermutungen Ennahda würde sich mit radikalen Islamisten verbünden um die Demokratie zu beseitigen und einen Gottestaat zu schaffen. Im Herbst 2013 gab Ennahda den Posten des Premierministers auf und bewies damit eine demokratische Gesinnung. Der Politikwissenschaftler Cengiz Günay vermutet, dass die Beteiligung am demokratischen Prozess eine Veränderung der inneren Zielsetzungen der Ennahda brachte. Für das eigentliche Problem des Landes, die Armut und Perspektivlosigkeit sehr vieler junger Menschen konnte Ennahda bisher keine Lösungsansätze entwickeln. Ebenso wie in Ägypten hat sich der Slogan der Muslimbrüder „Islam ist die Lösung“ auch in Tunesien aufgrund der wirtschaftlichen Misserfolge an Glaubwürdigkeit verloren.

 

Marokko

   In Marokko gibt es die Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (Marokko), die aus der Muslimbrüderschaft hervorgegangen ist. Ministerpräsident Abdelilah Benkirane distanzierte sich 2011 von der Muslimbruderschaft. Anders als diese strebe die Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung keine Einmischung in das Privatleben der Menschen an.

 

Die Verbreitung des Al-Qaida Netzwerkes, als Teil der Muslimbruderschaft(Bild: As Teil der Muslimbrüder ist Al-Qaida das wohl weitverbreiteste Nezwerk)

 

Muslimbrüder in anderen arabischen Ländern

   Im Sudan führten sie 1983 die Scharia ein, als die Nationale Islamische Front eine der wichtigsten Parteien geworden war.

 

   In Jordanien (Islamische Aktionsfront, arab. Dschabhat al-Amal al-Islami) sind sie die wichtigste Oppositionspartei. 1994 opponierten sie intensiv gegen den jordanisch-israelischen Friedensvertrag.

 

   In Libyen gründeten die Muslimbrüder 2012 die Partei Gerechtigkeit und Entwicklung.

 

   In Saudi-Arabien gibt es Muslimbrüder seit den 1930er Jahren. Als Hasan al-Bannā im Oktober 1946 im Hidschaz eine Zweigorganisation gründen wollte, wurde dies zwar abgelehnt, doch haben in den 1960er Jahren Muslimbrüder aus Ägypten im Erziehungssystem und in den Medien sehr stark Fuß gefasst. Insbesondere an der 1961 gegründeten Islamischen Universität Medina hat ihr Anteil im Laufe der 1960er Jahre immer weiter zugenommen, an der 1967 gegründeten König-Abdulaziz-Universität von Dschidda und der 1981 ausgegliederten Umm-al-Qurā-Universität stellten sie von Anfang an sogar die Mehrheit der Dozenten. Unter den besonders bekannten ägyptischen Muslimbrüdern, die in Dschidda lehrten, waren Sayyid Qutbs Bruder Muhammad Qutb, der 1971 freigelassen wurde, Sayyid Sābiq, der Autor des Buches „Die Jurisprudenz der Sunna“ (Fiqh as-sunna) und Muhammad al-Ghazāli, der bis in die Mitte der 1980er Jahre das Department für Daʿwa und „Grundlagen der Religion“ (uṣūl ad-dīn) leitete. Muslimbrüder stellten darüber hinaus den Großteil des Personals in den religiösen Sekundarschulen, die als „wissenschaftliche Institute“ (maʿāhid ʿilmīya) bezeichnet werden. Der massive Zustrom von Muslimbrüdern, die zum großen Teil unter dem Eindruck der Ideen Sayyid Qutbs standen, hatte großen Einfluss auf das religiöse Feld in Saudi-Arabien. Es entstand in den 1970er Jahren eine eigene saudische Bewegung, die mit den Ideen der Muslimbrüder sympathisierte und als „das islamische Erwachen“ (aṣ-ṣahwa al-islāmīya) bekannt wurde. Der saudische Innenminister kritisierte die Muslimbruderschaft in der Vergangenheit des Öfteren. Im März 2014 wurde sie in Saudi-Arabien als Terror-Organisation eingestuft.

 

   Im Libanon gibt es seit 1936 einen Ableger.

 

   In Algerien gewann die Tochterorganisation FIS 1991 die Wahlen, woraufhin diese annulliert wurden.

 

Muslimbrüder: Ihre geheime Strategie, ihr globales NetzwerkMuslimbrüder in Europa

   Als Dachverband unterschiedlicher Organisationen, die den Muslimbrüdern nahestehen, fungiert in Europa die Föderation Islamischer Organisationen in Europa („Federation of Islamic Organisations in Europe“, FIOE). Sie pflegt als internationaler Dachverband die Auslandsbeziehungen und vertritt offiziell die Position, die zentrale Anlaufstelle im sunnitisch-islamischen Bereich zu sein.

 

   2014 beauftragte der britische Premierminister David Cameron ein Team aus hochrangigen britischen Diplomaten und Geheimdienstlern, darunter der Chef des MI 6, mit einer Untersuchung über die von Großbritannien ausgehenden Aktivitäten der Muslimbrüder, insbesondere über eventuelle Verbindungen zu extremistischen und terroristischen Aktivitäten. Sicherheitsexperten bewerteten das Vorgehen als ungewöhnlich, denn bei einem konkreten Verdacht auf Steuerung terroristischer Aktivitäten würde die Regierung die Geheimdienste mit einer Untersuchung beauftragen, ohne die Öffentlichkeit darüber zu informieren. Als Ergebnis der Untersuchung kündigte die britische Regierung nicht näher definierte Einschränkungen der Aktivität der Muslimbruderschaft auf ihrem Territorium an, der sie Nähe zu extremistischen Gruppen im Mittleren Osten vorwarf. Von einem Verbot der Bruderschaft nahm sie Abstand.

 

   Großbritannien war das erste westliche Land, das Kontakte zur Muslimbruderschaft aufnahm. Sie begannen im Jahr 1941 und intensivierten sich in den 1950er Jahren, als das MI 6 und eine Gruppe von Tory-Abgeordneten mit den Muslimbrüdern gemeinsame Pläne zur Ermordung des ägyptischen Präsidenten Nasser schmiedeten. Großbritannien entschloss sich stattdessen zusammen mit Frankreich zum erfolglosen Versuch, den Sueskanal und weitere Teile Ägyptens zu annektieren, um Nasser zu entmachten.

 

Islam will dominate the world; Freedom can go to hell Muslimbrüder in Deutschland

   Die Muslimbruderschaft-Anhänger nutzen in Deutschland eine Vielzahl ‚Islamischer Zentren’ für ihre Aktivitäten. Die mit mehreren Hundert Anhängern mitgliederstärkste Organisation ist die ‚Islamische Gemeinschaft in Deutschland e. V.’ (IGD), die unter dem Vorsitz von Ibrahim el-Zayat 2008 ihr 50-jähriges Bestehen feierte. Hervorgegangen ist sie aus der 1958 gegründeten ‚Moscheebauinitiative in München e. V.’, die das IZM errichtete. Neben ihrem Hauptsitz im IZM unterhält die IGD nach eigenen Angaben ‚Islamische Zentren’ in Nürnberg, Stuttgart, Frankfurt am Main, Köln, Marburg, Braunschweig und Münster.[ Die Bruderschaft hatte in Deutschland im Jahr 2005 nach Angaben des Verfassungsschutzes Niedersachsen 1800 Mitglieder. Der Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalens kommt bei seiner ausführlichen Bestandsaufnahme im Mai 2006 zum Schluss einer Unvereinbarkeit des Gedankenguts der Muslimbrüder mit dem deutschen Grundgesetz. In der abschließenden Bewertung heißt es:

 

   „Bei aller Differenzierung hinsichtlich der verschiedenen Denkrichtungen innerhalb der Muslimbruderschaft ist der Großteil des dort vertretenen ideologischen Gedankenguts unvereinbar mit den im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankerten Prinzipien der Demokratie, des Rechtsstaates und einer auf der Menschenwürde basierenden politischen Ordnung. Der absolute Wahrheitsanspruch, den die Muslimbruderschaft erhebt und den sie auf die Erkenntnis der göttlichen Wahrheit gründet, steht im Widerspruch zu grundlegenden demokratischen Prinzipien wie dem Meinungspluralismus und der Volkssouveränität. Die von der Muslimbruderschaft angestrebte Ordnung weist deutliche Züge eines diktatorischen beziehungsweise totalitären Herrschaftssystems auf, das die Selbstbestimmung des Volkes ablehnt sowie die Prinzipien von Freiheit und Gleichheit der Menschen in Frage stellt.“

 

   Die Jugendorganisation der Muslimbrüder in Deutschland ist die Muslimischen Jugend in Deutschland e.V. In einer Stellungnahme des Bundesverfassungsschutzes von 2009 heißt es: „Die Muslimischen Jugend in Deutschland e.V. (MJD) bietet ihren Mitgliedern ein umfangreiches Schulungs- und Freizeitangebot. Die in den Schulungen vermittelten Informationen erscheinen geeignet, desintegrativ zu wirken und die Teilnehmer gegen die „westliche Gesellschaft“ zu emotionalisieren.“

 

Erdogan und das Zeichen der Muslimbrüder in der Türkei2009: Bundesverfassungsschutz

   Laut den Landesverfassungsschutzberichten von Bayern und Baden-Württemberg übt die Muslimbruderschaft am „Islamischen Zentrum München e. V.“ maßgeblichen Einfluss aus. Anhänger des syrischen Zweigs der Muslimbrüder hätten Anfang der 80er Jahre die „Islamischen Avantgarden“ mit organisatorischem Schwerpunkt im „Islamischen Zentrum“ in Aachen gegründet. Der in Kairo wohnhafte damalige oberste Führer der Bruderschaft, Mohammed Mahdi Akef, bezeichnete den Präsidenten der IGD, Ibrahim el-Zayat, in einem ARD-Fernsehbeitrag[ als „Chef der Muslimbrüder in Deutschland“. Ibrahim El-Zayat wehrte sich jedoch gegen diese Bezeichnung und ließ auf der Homepage der Muslimbrüder eine Gegendarstellung veröffentlichen, in der er schrieb, er sei „kein Mitglied der Muslimbruderschaft“. Ein Mitglied der Muslimbruderschaft in Deutschland soll neben Ibrahim El-Zayat auch Mehmet Erbakan sein.

 

Südostasiatische Bewegungen nach Vorbild der Muslimbrüder

   Daneben haben südostasiatische Muslime islamische Bewegungen ins Leben gerufen, die sich an der Muslimbruderschaft orientieren. Studierende aus Malaysia gründeten 1975 in Brighton den Islamic Representative Council (IRC). Sie strebten nach der Errichtung einer islamischen Ordnung, meinten aber im Gegensatz zu anderen islamischen Gruppierungen, dass der beste Weg dafür die Gründung von Zellen nach Vorbild der Muslimbruderschaft sei. Sie setzten darauf, durch Erziehungsarbeit (tarbiya) und Infiltration schon bestehender Organisationen mit eigenen Anhängern eine Islamisierung der Gesellschaft zu erreichen. Anhänger der Bewegung, die nach Beendigung ihrer Studien nach Malaysia zurückkehrten, verbreiteten dort ihre Ideologie an den Universitäten. Unter dem Namen IKRAM United Kingdom & Eire besteht die Gruppierung bis heute in Europa weiter. Eine andere südostasiatische Gruppierung, die sich explizit an der ägyptischen Muslimbruderschaft orientiert, ist die indonesische Gerechtigkeits- und Wohlfahrtspartei (PKS - Partai Keadilan Sejahtera).

 

Der Artikel ist lang aber zeigt den beständigen Einfluss der Religion auf die Politik! Sätze des Verfassungsschutzes wie: „Der absolute Wahrheitsanspruch, den die Muslimbruderschaft erhebt und den sie auf die Erkenntnis der göttlichen Wahrheit gründet, steht im Widerspruch zu grundlegenden demokratischen Prinzipien wie dem Meinungspluralismus und der Volkssouveränität.“ Müsste genau genommen auch auf die Katholische Kirche, auf Adventisten und Jehovas Zeugen angewandt werden.

 

Paulus erklärt betreffend die Heiligen Schriften seinem Glaubensbruder Timotheus:

 

(2. Timotheus 3:14-17)  Du aber, bleibe bei den Dingen, die du gelernt hast und zu glauben überzeugt worden bist, da du weißt, von welchen Personen du sie gelernt hast, 15 und da du von frühester Kindheit an die heiligen Schriften gekannt hast, die dich weise zu machen vermögen zur Rettung durch den Glauben in Verbindung mit Christus Jesus. 16 Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.

 

Denn das Wort Gottes ist lebendig und übt Macht aus Wenn die Schriften ausreichen, „um völlig tauglich für jedes gute Werk zu sein“, muss die Frage erlaubt sein, warum dann den widersprüchlichen Koran mit seiner Scharia als GESETZ zu ergänzen, wenn ein Psalmist schrieb: „Deine Gerechtigkeit ist eine Gerechtigkeit auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]], Und dein Gesetz ist Wahrheit.“ (Ps 119:142) Gibt es mehrere Arten von Wahrheit? Hat „der Vater der Lüge“ bei der Glaubensgründung der Muslime grundlegend mitgewirkt? Wer den heutigen Fanatismus der Dschihadisten in Berechnung zieht wird dem wohl zustimmen!

 

Wie ein Chamäleon wird je nach Situation die Farbe der Muslimbrüder und anderer Islamisten geändert. Die Wut gewisser Politiker auf die „grosse Hure Babylon“ ist anhand der Verfolgung der Muslimbrüder, deren Agitation und Morde von hohen Beamten bis zu Präsidenten verständlich. Etwas, das Jehova noch Jesus geboten haben! Da Mohamed die Lüge zur Beeinflussung der Glaubensgegner unterstützte ist in die Worte muslimischer Führer, ihrer Bündnisse mit dem christlichen Westen wohl wenig Vertrauen zu schenken. Beide Seiten, Muslime wie Christen streben Weltherrschaft an und ihre Berufung auf Jehovas GESETZ respektive die Scharia ist meist bloss geeignet, um Sand in die Augen der eigenen Anhänger zu streuen und umso härter gegen die Gegner zu verfahren!

 

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Wie wir es gewohnt sind werfen wir nun einen Blick auf das Inhaltsverzeichnis zum letzten der fünf NEWSLETTER zum Thema „Universalreligion“, der Zerstörung „Babylons der Grossen“ und danach den menschlichen Erfordernissen, an deren Stelle ein gottgleiches Gebilde zu machen, das wie das „goldene Kalb“ die Anbetung der gesamten Menschheit erreichen soll: Das endgültige „Bild des wilden Tieres“ Ihr Anführer ist „der falsche Prophet“, der schon zuvor zur Endschlacht Harmagedons aufrief (Off 16:13-16).

 

Jesus (Michael) als "Reiter auf dem Weissen Pferd" hin zum Sieg Dann aber, am „Tag des Zornes Jehovas“ werden durch den „Reiter auf dem weissen Pferd“ zusammen mit dem „wilden Tier“, dem letzten Führer der siegreichen Weltmacht Anglo-Amerika zusammen „im Feuersee“, das heisst dem „zweiten Tod“ völlige Vernichtung erleiden: „Und ich sah das wilde Tier und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt, um Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd sitzt, und mit seinem Heer. Und das wilde Tier wurde gefaßt und mit ihm der falsche Prophet, der vor ihm die Zeichen tat, durch die er die irreführte, welche das Kennzeichen des wilden Tieres empfingen, und die, die seinem Bild Anbetung darbringen. Noch lebendig wurden sie beide in den Feuersee geschleudert, der mit Schwefel brennt. Die übrigen aber wurden mit dem langen Schwert getötet, das aus dem Mund dessen hervorging, der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden von ihren Fleischteilen gesättigt.“ (Off 19:19-21).

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

4.1          Die Universalorganisation, die Gott sich selbst erwählt 4

4.1.1            Glaubensgehorsam gegenüber den Worten Gottes und entsprechendes Handeln ist entscheidend für Leben  4

4.1.1.1         Ein „Tal“ zwischen den zwei „Bergen“ als Fluchtpunkt genau im Auge behalten  4

4.1.1.2         Glaubensgehorsam in Jesus unter allen Nationen ist Voraussetzung zur Rettung  5

4.1.1.3         Auf welches Jerusalem richtest DU deine Aufmerksamkeit?  6

4.1.1.4         Jehovas Kampf um Jerusalem richtet sich gegen den „Nord-„ und gegen den „Südkönig 7

4.1.2            Bitteres Weinen um jene, welche nicht bereit waren auf den Sohn zu hören! 8

4.1.2.1         Klage über die Toten der zwölf Stämme Israels! 8

4.1.2.2         Das Weinen um die Toten Harmagedons ist unausweichlich  9

4.1.2.3         Nach dem Ende der „alten Himmel“, der „alten Erde“ und dem „Meer“ werden alle Tränen getrocknet! 9

4.1.2.4         Die bittere Klage um Megiddo bis nach Jerusalem   10

4.1.2.5         Gibt es eine Hinwegnahme oder „Rapture“ (englisch) der „grossen Volksmenge“ kurz vor Harmagedon?  11

4.1.2.6         Statt Hinwegnahme in den Himmel folgt der Untergang „wie ein Mühlstein im Meer“! 12

4.1.2.7         Das Gericht wird am „Hausherrn“ dieses Systems vollzogen! 13

4.1.3            Ein himmlischer „Stein“, der zu einem grossen „Berg“ wird  14

4.1.3.1         Jehovas Krieg gegen jene Nationen  14

4.1.3.2         Bleibt die „Zertretung Jerusalems“ bis Hilfe von Ausserirdischen uns erreicht?  15

4.1.3.3         Wie lange dauert die Einheit der ganzen Erde in Politik und Religion unter der „neuen Weltordnung“?  16

4.1.3.4         Nach dem Ende des Banns gegen Jerusalem geht Segen von jener Stadt her aus  17

4.1.3.5         Wann begann der „Stein aus Zion“ zu rollen und wo schlägt er das Standbild an die „Füsse“?  18

4.1.3.6         Der „Stein“ der zu einem „erdenweiten Berg“ wird: Ein Gott, ein Hohepriester-König, eine Regierung über alle Nationen  19

4.1.4            Lässt sich die Person „des falschen Propheten“ wirklich in voraus deutlich bestimmen?  20

4.1.4.1         Wer ist „der falsche Prophet“ der in der Endschlacht an der Seite des „wilden Tieres“ ist und von Jesus vernichtet wird?  20

4.1.4.2         Ist das Ende „Babylons der Grossen“ identisch mit dem Ende des „Bildes des wilden Tieres“?  22

4.1.4.3         Untersuchung darauf, wer die meisten Anforderungen als „der falscher Prophet“ erfüllt 22

4.1.4.4         Christliche Religionsführer, die ihre Schafe bewusst zum Abfall von Jesus bewegen  24

4.1.4.5         Warum ist die Vernichtung der Religionen das Ziel, das alle Nationen schlussendlich unterstützen werden?  25

4.1.4.6         Was zeigt, dass „der falsche Prophet“ nicht identisch ist mit dem „Bild des wilden Tieres“?  26

4.1.5            Gottes eigene Universalorganisation ist identisch mit Gottes Königreich! 27

4.1.5.1         Wenden die Christen das Gebot der Feindesliebe wirklich im Leben an?  27

4.1.5.2         Die Einheit in einer Universalorganisation die von Gott her geschaffen wird  29

4.1.5.3         Im kommenden System wird Selbstüberhöhung durch Bescheidenheit abgelöst 30

 

 

Das Inhaltsverzeichnis gab Dir einen Geschmack darauf, was alles im 5.NEWSLETTER noch behandelt wird. Das sind weder Tweets, noch Facebook-Nachrichten, wo man glaubt mit wenigen Worten vieles gesagt zu haben, sondern bedeuten harte Arbeit um echtes Verständnis der Dinge zu erhalten, welche uns Gottes Wortführer Jesus in allen durch sie inspirierten Bibelbüchern zu erklären versuchen: Gottes Plan mit der ganzen Erde und all jenen, die sich Ihm als höchster Autorität in Freiheit unterordnet haben und Jesus als einziges wirkliches „Haupt des Christen“ anerkennen.

 

 

Eine Universalreligion als Lösung für Babylons Untergang?

 

5.Teil: Die Universalorganisation, die Gott sich selbst erwählt

 

 

Wie gewohnt wollen wir noch einige aktuelle Ereignisse näher betrachten, die scheinbar oder gar offensichtlich prophetische Vorhersagen für unsere Tage beinhalten:

 

Donald Trump: Ich habe eine jüdische Tochter und jüdische Grosskinder und ich bin dadurch geehrtWährend Präsident Donald Trump von einem möglichen Frieden im Nahen Osten redete, als er am 22.und 23. Mai 2017 Israel besuchte, begeistern sich mehr und mehr Israelis für den Gedanken, Jerusalem als ihre Hauptstadt zu vereinen, was auch die Inbesitznahme der Ostteile und des Tempelberges mit einschliesst.

 

Zündstoff für den nächsten und letzten Nahostkonflikt? Millionen von Muslimen sind bereit sich zu opfern, wenn ihr drittheiligstes Monument, der Felsendom in Gefahr kommt!

 

Unsere Erläuterungen zu den vielen Fraktionen innerhalb des Islam könnte auf einen Schlag in einer strategischen Vereinigung gegen Israel und den Westen enden. Ein Spiel mit dem Feuer ist entfacht worden, das schwer zu löschen sein wird!

 

"Vereintes Jerusalem wichtiger als wackeliger Frieden"  Dienstag, 13. Juni 2017 |  NAI Redaktion  [3]

 

Naftali Bennet: "Vereintes Jerusalem wichtiger als wackeliger Frieden"    (Foto: Flash90)

 

   Der israelische Bildungsminister Naftali Bennet hat erklärt, dass es einer immer größer werdenden Mehrheit der Israelis wichtiger sei, ein vereintes Jerusalem unter israelischer Kontrolle zu haben, als einen wackelnden Friedensvertrag mit den Palästinensern.

 

50. Jahrestag der Wiedervereinigung Jerusalems     "Jerusalem steht über der Logik", sagte Bennet. "Wir hätten lieber ein vereintes Jerusalem als ein diplomatisches Abkommen."

 

   Bennet sprach vor einer von der linksgerichteten israelischenTageszeitung Haaretz veranstalteten Friedenskonferenz. Seine Aussagen wurden, nicht überraschend, vom Publikum mit Spott und Buhrufen begleitet.

 

   Bennet erwiderte, dass, während das Publikum der Konferenz mit seinen Aussagen nicht einverstanden sei, eine Mehrheit der Israelis ihm jedoch zustimmen würden. "Einige der Anwesenden hier mag nicht mit mir einverstanden sein, aber 85% der israelischen Öffentlichkeit ist es."

 

Ja, die Juden der ganzen Welt hoffen auf „Frieden und Sicherheit“ für ihren Staat Israel und die Aufhebung der Teilung der historischen Stadt Jerusalem. Mehr und mehr möchten auf Zion ihren geplanten Tempelwiederaufbau sehen, an der Stelle des muslimischen Felsendoms, wo zuvor der Tempel Salomos stand.

 

Es ist für sie unmöglich die kommenden Dinge mit offenen Augen zu sehen, wenn sie die Vorhersagen ihrer eigenen Propheten nicht verstehen, weil dies ohne Glaube in den Messias unmöglich ist! Wer den „Propheten gleich mir (Moses)“ nicht anerkennt, der soll doch „vom Volk abgeschnitten werden“. So erklärte es Petrus in seiner Rede auf dem Tempelvorplatz zur Volksmenge, als  er und Johannes „um die neunte Stunde“ (ca. 15.00) des Pfingsttages einen Gelähmten im Tempelbereich geheilt hatten, wurde damit einen grossen Volksauflauf bewirkt. Sie verwendeten die Gelegenheit zum Verkünden der guten Botschaft über den wenige Wochen zuvor getöteten Christus, den wahren Messias. Viele wurden dadurch gläubig und liessen sich ebenso taufen, wie am selben Morgen schon beim Zulauf einer grossen Volksmenge, zufolge des grossen Sturmlärmes, als die hundertzwanzig Versammelten Jünger heiligen Geist empfingen.

 

Petrus vor dem sanhedrin (Apostelgeschichte 3:19-4:4)  Bereut daher und kehrt um, damit eure Sünden ausgelöscht werden, so daß Zeiten der Erquickung von der Person Jehovas kommen mögen 20 und er den für euch bestimmten Christus sende, Jesus, 21 den allerdings der Himmel bei sich behalten muß bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, [[(heute, der „Zeit des Endes“)]]  von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten der alten Zeit geredet hat. 22 In der Tat, Moses hat gesagt: ‚Einen Propheten gleich mir wird euch Jehova Gott aus der Mitte eurer Brüder erwecken. Auf ihn sollt ihr hören gemäß all den Dingen, die er zu euch redet. 23 Wahrlich, jede Seele [[(ob Jude, Christ, Muslim oder Heide)]], die auf jenen Propheten nicht hört, wird aus der Mitte des Volkes ausgerottet werden.‘ 24 Und alle Propheten, ja von Samuel an und die nachfolgenden, so viele geredet haben, haben auch diese Tage [[(der Gerichtszeit [B])]] deutlich verkündet. 25 Ihr seid die Söhne der Propheten und des Bundes, den Gott mit euren Vorvätern [[(Abraham, Isaak und Jakob)]] geschlossen hat, indem er zu Abraham sagte: ‚Und in deinem Samen werden alle Familien der Erde gesegnet werden.‘ 26 Gott sandte seinen Knecht [[(Jesus, den „Propheten“, den „Knecht“ und nicht den „Gott Christus“)]], nachdem er ihn erweckt hatte, zuerst zu euch, um euch zu segnen [[(am dritten Tag nach seiner Grablegung bis zum 40.Tag)]], indem er einen jeden von euch von euren bösen Taten abwendet.“

4 Während nun die [beiden] zum Volk redeten, traten die Oberpriester und der Hauptmann des Tempels und die Sadduzạ̈er auf sie zu, 2 verärgert darüber, daß sie das Volk lehrten und in dem Fall Jesu die Auferstehung von den Toten deutlich verkündeten; 3 und sie legten Hand an sie und setzten sie bis zum nächsten Tag in Gewahrsam, denn es war schon Abend. 4 Viele aber von denen, die der Rede zugehört hatten, wurden gläubig, und die Zahl der Männer belief sich auf etwa fünftausend.

 

Grosse Furcht hatte den Sanhedrin zufolge jener Ereignisse erfasst! Die Vorsteher verboten den Aposteln weiter im Namen Jesu zu reden.

 

Der deutliche, mutige Aufruf des Petrus vor ihrer Gefangennahme galt nicht nur den damaligen Juden und Richtern des Sanhedrins, die doch für Jesu Tod verantwortlich zeichneten, sondern genauso der jüdischen Führung heute und allen fleischlichen Juden. Bei einer späteren Gefangennahme erneut vor denselben Richtern des Sanhedrin verteidigte sich Petrus:

 

Petrus: "Wir müssen Gott dem Herrscher mehr gehorchen als Menschen." (Apostelgeschichte 5:29-32)  Wir müssen Gott, dem Herrscher, mehr gehorchen als den Menschen. 30 Der Gott unserer Vorväter hat Jesus auferweckt, den ihr ums Leben gebracht habt, indem ihr ihn an einen Stamm hängtet. 31 Diesen hat Gott als Hauptvermittler und Retter zu seiner Rechten erhöht, um Israel [Gelegenheit zur] Reue und Vergebung der Sünden zu geben. 32 Und wir sind Zeugen dieser Dinge, und desgleichen ist es der heilige Geist [[(exakter Schriftauslegung)]], den Gott denen gegeben hat, die ihm als [dem] Herrscher gehorchen.“

 

Bis heute sind Juden erzürnt, wenn von der Ermordung Jesu durch ihre Vorsteher die Rede ist! Christen die an einen dreieinigen Gott glauben verneinen Jesu Wiederkehr als „Menschensohn“ und damit ebenso die Vorhersagen der Propheten und vieler Aussagen des Neuen Testaments! Es gibt nicht zwei widersprüchliche „Wahrheiten“!

 

Peinliche Widersprüche im KoranDie Muslime sind gar am weitesten entfernt, die Vorhersagen der Schrift als Gottes Wort anzuerkennen. Sie behaupten doch, ihr Koran würde als Heiligste aller göttlichen Aussagen darüber stehen, obwohl bei genauerem Untersuch dessen Erklärungen nur ein Abglanz der biblischen Schriften darstellen: Voller Widersprüche und Gottes „GESETZ des Glaubens“ in Jesus als Messias und damit auch das „GESETZ des Christus“ verneinend!

 

Die Heiden, die an irgendwelche Götter glauben, sie haben zwar fast alle von Jesus als Jehovas Erlöser der Menschheit gehört haben, dem Gott der Juden und Christen aber die Meisten sich keinerlei Mühe machten die einzig wahre Heilige Schrift selbst zu untersuchen. Dies, statt Erklärungen christlicher Missionare und deren Fabeleien zu Recht zu misstraut zu haben. Menschen, die zwar hörten aber keine echte Chance hatten dies zu untersuchen, sie haben bei Gott eine Chance errettet zu werden: Dann nämlich, wenn ihr Leben nach dem „GESETZ des Geistes“, das Gott in die Gene der Menschen gelegt haben das erfüllten, was ihr Gewissen ihnen auftrug!

 

Paulus schrieb diesbezüglich: „Denn nicht die Hörer des Gesetzes [[GESETZES]] sind die vor Gott Gerechten, sondern die Täter des Gesetzes [[GESETZES]] werden gerechtgesprochen werden. Denn wenn immer Menschen von den Nationen, die ohne Gesetz [[GESETZ (Gottes)]] sind, von Natur aus die Dinge des Gesetzes [[GESETZES]] tun, so sind diese Menschen, obwohl sie ohne Gesetz [[GESETZ]] sind, sich selbst ein Gesetz. Sie zeigen ja, daß ihnen der Inhalt des Gesetzes [[GESETZES]] ins Herz geschrieben ist, wobei ihr Gewissen mitzeugt und sie inmitten ihrer eigenen Gedanken angeklagt oder auch entschuldigt werden. Das wird an dem Tag sein, an dem Gott durch Christus Jesus die verborgenen Dinge der Menschen gemäß der guten Botschaft, die ich verkündige, richtet.“ [B2](Rö 2:13-16)

 

Das Gericht gehört Gott! Sein Sohn als Richter sondert innerhalb des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ die „Böcke“ von den „Schafen“ aus, Gott aber richte die, die draussen sind!

 

Das GESETZ des Christus: Was schliesst es mit ein?
  

Paulus ermahnte die Versammlungsrichter in Korinth selbst gerecht zu richten: „Denn was habe ich damit zu tun, die, die draußen sind, zu richten? Richtet ihr nicht die, die drinnen sind, während Gott die richtet, die draußen sind? ‚Entfernt den bösen [Menschen] aus eurer Mitte.‘ “ (1.Kor 5:12, 13)

 

Der Wirtschaftsexperte Bill Bonner, den wir wegen seines Sarkasmus diesem System aus Politik, Wirtschaft und Religion gegenüber besonders schätzen, weil er dem System kritisch gegenübersteht, wollen wir auch heute zu Wort kommen lassen:

 

Über den diabolischen Genius moderner Regierungen  von Bill Bonner  [4]

 

   Mehr zu meinen Regierungs-Theorien. Ich begann vor einiger Zeit mit der Ansicht, dass die meisten "Theorien zu Regierungen" wertlos sind. Das sind noch nicht einmal Theorien. Sie erklären nichts. Stattdessen sind sie nur Wunschdenken... und Entschuldigungen für die Elite, die die Regierung für ihre eigenen Vorteile nutzen.

 

EU und der "soziale Vertrag"   Der "soziale Vertrag" zum Beispiel ist ein Betrug. Man kann keinen Vertrag haben, wenn man nicht zwei bereitwillige und dazu fähige Parteien hat. Die müssen sich zusammensetzen und dann ein reales Abkommen darüber treffen, was sie zusammen tun wollen.

 

   Aber was ist der "soziale Vertrag" mit der Regierung? Es gab niemals ein solches Treffen. Dieser Vertrag wurde den Bürgern aufgezwungen. Und jetzt, stellen Sie sich vor, Sie wollen als Bürger da raus. Können Sie den Vertrag einfach "brechen"? Kann man sich weigern, seine Steuern zu zahlen, und von den Beamten herumgeschubst zu werden? Wie lange würde es dauern, bis man im Gefängnis landen würde?

 

   Was für ein Vertrag ist das, dem man nicht zugestimmt hat und aus dem man nicht zurücktreten kann? Der ist nicht das Papier wert, auf dem er geschrieben ist.

 

   Und welche Art von Vertrag erlaubt es einer Seite, die Bedingungen des Vertrags einseitig zu ändern? Der Kongress verabschiedet fast jeden Tag neue Gesetze. Die Bürokratie gibt neue Edikte heraus. Das Steuersystem wird geändert. Das Pfund Fleisch, welches sie erhalten haben, reicht ihnen nicht - sie wollen noch ein halbes Pfund mehr!

 

   Jede Theorie zu Regierungen, die ich gefunden habe, hat mich nicht überzeugt. Deshalb habe ich eine bessere Theorie: Eine Regierung ist nur ein Weg für Insider, Vorteile aus den Outsidern zu ziehen.

 

   Bis zur Industriellen Revolution beriefen sich die Regierenden auf Gott, um die Regierung zu rechtfertigen. Wenn ein Mann einen anderen herumkommandierte, dann war das der Wille Gottes, sagten sie. Der Allmächtige sei verantwortlich. Das war eine klare Sache, wenn man die größeren und kleineren Annahmen, die damit zusammen hingen, akzeptierte.

 

   Aber dieses System hielt sich nicht (daran), aus zwei Gründen. Zunächst einmal führte das dazu, dass Gott wie ein Idiot aussah. Die Monarchen regierten auf eine Art und Weise, welche inakzeptabel war, wenn sie wirklich von Gott ausgewählt worden waren. Die Könige waren oft inkompetent, mörderisch und käuflich. Schließlich wurde die Theorie aufgestellt, dass die Monarchen einen profanen und einen erhabenen Körper hätten, zur selben Zeit.

 

  Zweitens: Der steigende Reichtum und die Macht der produktiven Klassen benötigten eine neue Idee.


   Insider nutzen immer die Regierung, um Macht und Geld von den Outsidern zu sich selbst zu transferieren. Wenn Reichtum leicht zu identifizieren ist und leicht zu kontrollieren, dann können bereits wenige Insider relativ leicht Vorteile für sich aus der Regierung ziehen.

 

Das "goldene Kalb" das seine "Fleischteile" an das tanzende Volk verteiltDer „Tanz um das goldene Kalb“ dauert nur noch so lange, bis der Geldregen zufolge unbegrenzter Kapazität Falschgeld ohne jeglichen Rückhalt zu drucken der Realität der Verarmung der Völker und deren Aufstand gegen ihre Ausplünderer weicht.

 

Wie anders ist der „Sozialvertrag“ den Christen durch ihre Taufe freiwillig mit Gott und Seinem Christus mittels des „heiligen Geistes“ im Wort Gottes geschlossen haben! Jeder, der nicht weiter will kann austreten, allerdings sind wie beim Brexit und der Zugehörigkeit Britanniens zur EU spätere unangenehme Folgen Teil des Vertrages! Die Verhandlungen laufen, was der „Loskaufspreis“ sei! Christen können frei der „unverdienten Güte Gottes“ abschwören, sie können erneut Teil des Systems werden, aber haben auch die Konsequenzen zu tragen, die dies mit sich bringt!

 

Tatsächlich machen die Führer der ganzen Welt, nicht bloss die Politiker, sondern auch die Religionsfürsten und Wirtschaftsbosse eine bedenklich schlechte Falle, sobald man an der weissen Tünche ihrer „Tempel“ etwas kratzt! Dass Gott sie alle insgesamt verworfen hat, weil sie IHN verwarfen, dies war seit langem deutlich vorhergesagt und endet in ihrer Zerstörung am Tag Harmagedons!

 

Ende aller Regierungen, Macht und Autorität dieses Systems?
  

Ohne Ende dieses Systems kein Neuanfang! Es gilt klar zu sehen, dass die kommende wahre theokratische Herrschaft auf Gottes Rechtsordnung beruht. Nur die, welche davor Respekt zeigten sind würdig das kommende System zu erleben.

 

Dokumentation "Böses Blut": Die Gefahren von Bluttransfusionen (ARD 2014)Dass Gottes Verbot Blut zu sich zu nehmen, sei dies durch Verzehr oder durch Bluttransfusionen von hoher Weisheit zeugt, dies zeigen neue Erkenntnisse über Auswirkungen von Bluttransfusionen. Im deutschen ARD-Fernsehen wurde unter dem Titel „Böses Blut“ eine Sendung bereits am 24. November 2014 ausgestrahlt.

 

Am Apostelkonzil wurde durch dessen Vorsitzenden Jakobus, Jesu Halbbruder vor fast 2000 Jahren bestätigt:

 

(Apostelgeschichte 15:19-21)  Meine Entscheidung ist deshalb, daß man die von den Nationen, die zu Gott umkehren, nicht beunruhige, [[(durch Behauptungen, sie müssten sich beschneiden lassen)]], 20 sondern ihnen schreibe, daß sie sich von Dingen enthalten, die [[(Gott durch Moses innerhalb des GESETZES bestimmt hat, die aber in gewissen Versammlungen der „Paulikaner“ nicht beachtet wurden)]] durch Götzen befleckt sind, und von Hurerei und von Erwürgtem und von Blut. 21 Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen [[(= Versammlungen)]] an jedem Sabbat vorgelesen wird.“

 

Wo das Sabbat-Versammlungsgebot missachtet wird, da fehlt meist auch Belehrung über das GESETZ, damit über das Versammlungsgebot, das doch im vierten der Zehn Gebote jeden unter Todesandrohung stellt, der Gottes Anweisung missachtet! Dasselbe galt schon seit Noahs Bund, wo Blut zur Erde hin vergossen werden musste und im GESETZ nur Wiederholung fand.

 

Offensichtlich sind in Deutschland fünf Unikliniken auf Gegenkurs, gegen Bluttransfusionen eingeschwenkt und geben dadurch Jehovas Zeugen Recht, dass Blut eines der gefährlichsten „Heilmittel“ sei, das niemals eine staatliche Überprüfung bestehen könnte. Gottes Gebot sich des Blutes zu enthalten ist ein ewiges Gebot und kann auch von Ärzten nicht ausser Kraft gesetzt werden! Das Video zeigt deutlich, welchen Gefahren sich jemand durch eine einzige Transfusion aussetzt!

 

Damit endet diese Briefserie zu den 5 NEWSLETTERN zum Thema „Universalreligion“ und wer den ganzen Stoff studiert hat wird vieles erstmals verstanden haben, was nach der Zerstörung Babylons der Grossen“ bis zum Tag Harmagedons noch vielen Menschen zur Stolperfalle werden wird: Der Anbetung des „Bildes des wilden Tieres“, das in ihrer Grundform im WORLD COUNZIL OF RELGIOUS LEADERS bereits existiert.

 

Wir wünschen Dir, lieber Bruder, liebe Schwester und liebe Interessierte einen mit Gott verbundenen Sabbat und ein erfreuliches Wochenende.

 

 

„DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 

 

PS: Benutze den Link zum Hauptartikel:

 

Eine Universalreligion als Lösung für Babylons Untergang?

 

5.Teil: Die Universalorganisation, die Gott sich selbst erwähltE-Mail www.harmagedon.com.ar

 

Einen Grossteil der zunehmenden Schar von neuen Lesern unseres wöchentlichen E-Mails „Brief an Brüder“ verdanken wir der Meldung neuer Mailadressen von Verwandten, Bekannten und Freunden, was an dieser Stelle verdankt sei. Es sind ihrer inzwischen viele Tausende! Die durch Links offerierte Literatur ist vollkommen kostenlos. Wir fordern weder einen „Zehnten“ noch bitten wir um Spenden noch werden wir von dritter Seite her finanziert, weil wir dasselbe System der ersten Christen verwenden, das Jesus bereits den Aposteln empfahl: „Kostenfrei habt ihr erhalten, kostenfrei gebt!“ (Mat 10:8)

 

E-Mail: NEWSLETTER abonieren
www.info@harmagedon.com.arWenn Du den Inhalt unserer Briefe als für andere Mitmenschen nützlich erachtest bist Du eingeladen Kopien davon zu versenden, unter der Option der E-Mails „Weiterleiten“ kannst Du z.B. mehrere Adressen unter „BCC“ einzusetzen und dadurch die Anonymität der Empfänger für Dich und sie bewahren. Jesu Worte gelten: „In der Tat, wenn Jehova die Tage nicht verkürzt hätte, so würde kein Fleisch gerettet werden. Aber um der Auserwählten willen, die er auserwählt hat, hat er die Tage verkürzt.“ (Mar 13:20) Erweitern wir den Kreis derer, die am Gerichtstag als „Schafe“ die Anerkennung Gottes haben können!

 

 

 



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Ismailiten_(Schia)

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Muslimbr%C3%BCder

[3] http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/31930/Default.aspx

[4] http://enl.fid-newsletter.de/public/read_message.jsp;jsessionid=0;apw68?sigreq=1111943595