Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-1.09.01  Jehovas Richter III

 

 

Jehovas gerechten Richter nachahmen

 

3.Teil:  Allgemeine Auferstehung, Millennium und Schlussgericht

 

 

Bariloche,  1. September 2017

  

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

Liebe Suchende nach unverfälschter Wahrheit

 

Das dritte Thema des NEWSLETTERS über Jehovas gerechten Richter und dessen Macht und Autorität Gottes Plan mit der „alten Erde“ in die Tat umzusetzen, wie zudem die Veränderungen für die künftige „neue Erde“ vorzunehmen: All dies kommt mit dem angekündeten Endgericht an Satans System zu seinem Höhepunkt!

 

Gog von Magog: Angriff gegen Jerusalem am Ende des MillenniumsWir wollen den Unterschied hervorheben, den christliche Kirchen gar nicht erkannt haben: Dass zu Beginn und zum Ende des Millenniums von Seiten Gottes Gericht gehalten wird!

 

So wird ein gewichtiger Teil des Schlussgerichtes am Ende des Millenniums, der Angriff „Gogs von Magog“ und dessen Horden auf das nun kommende Endgericht vorverlegt. Es wird fälschlich mit dem letzten Angriff des „Königs des Nordens“ (kommunistischer Block mit islamischen Staaten als Alliierten) und dessen muslimischen „Streitarmen“ gegen Israel zur Eroberung der Stadt Jerusalem gleichgesetzt:

 

Tausend Jahre des Friedens nach Harmagedons Endschlacht, zufolge Auslöschung der Gottlosen und Satans Gefangensetzung sind angesagt! Sein losgelassen werden am Ende der tausend Jahre Frieden auf Erden werden von den Theologen ausser Betracht gelassen. Wie stets haben Religionen ihre Lehren in Mystik gehüllt, anstatt Gottes feststehende Aussagen betreffend der Zukunft gemäss Seiner eigenen Logik in Betracht zu ziehen, die einem Uhrwerk ähnelt. 

 

Jesus wirft den gebundenen "Drachen" in den Abgrund (Offenbarung 20:1-3)  Und ich sah einen Engel aus dem Himmel herabkommen [[(den Erzengel Michael)]] mit dem Schlüssel des Abgrunds [[(einer Art von Gefängnis)]] und einer großen Kette in seiner Hand. 2 Und er ergriff den Drachen, die Urschlange, welche der Teufel und der Satan ist, und band ihn für tausend Jahre. 3 Und er schleuderte ihn in den Abgrund und verschloß [diesen] und versiegelte [ihn] über ihm, damit er die Nationen nicht mehr irreführe, bis die tausend Jahre zu Ende wären. Nach diesen Dingen muß er für eine kleine Weile losgelassen werden.

 

Das Loslassen des Teufels hat zur Folge, dass Gottes Plan geprüfter Echtheit des Glaubens in absoluter Treue auch die Auferstandenen am Ende erweisen müssen!

 

Die Loyalität der Kirchenführer gehört dagegen ihren Religionsgründern und den nun gerade herrschenden Kirchenfürsten, – bestimmt aber nicht Gott, noch der unveränderten Wahrheit, noch dem „GESETZ des Christus“.

 

Wenn Hellen G. White, die Gründerin der Adventisten diesen Augenblick der Gefangensetzung Satans und der Dämonen mit dem Jahr 1844 identifiziert, dann muss man ihr attestieren, eine „falsche Prophetin“ gewesen zu sein! Zwei bisherige Weltkriege und die bevorstehende „grosse Drangsal“, durch den wahrscheinlich schon bald folgenden dritten Weltkrieg attestieren, das wir nahe dem Ende sind und Satan und die Dämonen noch nicht im Abgrund sind.

 

Die Fernzeiterwartung, dass es noch bis zum Jahr 2843 dauern wird, bis das tausendjährige „Untersuchungsgericht“ beendet sein würde, dies ist schlichtweg Phantasie! Satan schreitet von Sieg zu Sieg voran, mehr und mehr Menschen werden seinen Lügengeweben innerhalb der Religionen zugefügt. Was die alten Grossreligionen an Mitgliedern verlieren, das Ernten die Evangelisten!

 

Der Mensch ist doch heute vollkommen als Teilnehmer damit beschäftigt dieses System zum Höhepunkt an Unterdrückung und Zerstörung der Umwelt zu manövrieren! Hellen G. White steht bestimmt weit eher das Attest zu, eine „ungetreue Sklavin“ zu sein, wie in „Treue“ gehandelt zu haben, obwohl Jesus ausschliesslich von männlichen Bewerbern redete! Zudem gibt es keine „Neuoffenbarungen“ seit dem Tod des letzten Apostels!

 

Ellen G.White: SDA als Kult oder Christen? (Matthäus 24:48-51)  Wenn aber jener übelgesinnte Sklave [[(Führer, Vorsteher in geistigem Sinne)]] je in seinem Herzen sagen sollte: ‚Mein Herr bleibt noch aus‘ 49 und anfangen sollte, seine Mitsklaven zu schlagen, und mit den Gewohnheitstrinkern essen und trinken sollte, 50 wird der Herr jenes Sklaven an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht kennt, 51 und wird ihn mit der größten Strenge bestrafen und wird ihm sein Teil mit den Heuchlern zuweisen. Dort wird [sein] Weinen und [sein] Zähneknirschen sein.

 

Die Apostel hielten bis zu ihrem Tod an der Naherwartung fest, weil es die einzige Möglichkeit ist, sich fest an Jesu Vorhersagen zu klammern und nach den vorhergesagten Zeichen der Endzeit Ausschau zu halten!

 

Da Hellen G. White Antialkoholikerin war und zudem Vegetarierin, so wurde diesen Eigenschaften auf eine ganze Religionsgruppe übertragen: Damit verurteilen sie Jesu erstes Wunder, der bei der Hochzeit von Kana als erstes Wunder doch Wasser in erstklassigen Wein verwandelte. Zudem verneint sie Jesus, der den Auftrag erteilte das Passahlamm zu schlachten und das Essen des letzten Abendmahls des Herrn so vorzubereiten, wie Gott es Moses vor dem Auszug aus Ägypten befohlen hatte: „Der Tag der ungesäuerten Brote, an dem das Passah-[Opfertier] geopfert werden mußte, war nun herbeigekommen, und er sandte Petrus und Johannes weg, indem er sprach: ‚Geht und bereitet für uns das Passah, damit wir es essen.‘ “ Jesus hielt sich nicht an vegetarischen Kult, der Gottes Erlaubnis an Noah Fleisch zu essen verneint! Jeden Sabbat, an jedem Neumondfest und zu den Festzeiten gab es Gemeinschaftsschlachtopfer, an denen das ganze Volk Anteil hatte!

 

(1. Mose 9:3, 4)  Jedes sich regende Tier, das am Leben ist, möge euch zur Speise dienen. Wie im Fall der grünen Pflanzen gebe ich euch gewiß das alles. 4 Nur Fleisch mit seiner Seele — seinem Blut — sollt ihr nicht essen.

 

Das Verbot von Blutkonsum würde sich vollkommen erledigen, würde ein Gebot Gottes zum Vegetarismus existieren! Ausdrücklich herrscht jedoch weiterhin das Verbot, Schweinefleisch, sowie gewisse andere Landtierarten und bestimmte Meerestiere als „Unrein“ nicht zu konsumieren.

 

Welche Kirche folgt Jesu Auftrag sein Vorbild, einschliesslich des Essens von Lamm zum Abendmahl und Trinken von Wein wirklich nach? „Tut dies (und nicht etwas vollkommen anderes) zu meinem Gedenken“ (Lu 22:19; 1.Kor 11:24) Wer bereitet im Privathaus für seine Gruppe oder Versammlung ein Gemeinschaftsessen als Erinnerung des Auszugs aus Ägypten und an Jesu Tod am jüdischen Tag des 14.Nisan, nach Sonnenuntergang? Wer lässt hierzu nur reine, getaufte Christen zu und keinerlei fremde Besucher?

 

Wer die Details der Schrift übergeht, um eigene Meinung oder Überzeugung zu verteidigen, der stellt sich als Antichrist dar und damit als Gegner Gottes! Auch hier gilt Jehovas Gebot und Jesus muss richten, nachdem, was er von Gott hört!

 

Das GESETZ des Christus: Was schliesst s mit ein?
 

Nach der Frühauferstehung der Apostel, zu Beginn von Jesu erster Rückkehr zur Erde [B1], von Christi „Braut, der Frau des Lammes“ und dann, etwas nach dem Gerichtstag an den Lebenden [B2], die beide an einer Passahfeier der Endzeit erfolgen.

 

Erst fünfzig Tage später, nach dem Endgericht, folgt an Pfingsten [B2e] die angekündete „Hochzeit des Lammes“ (Off 19:7), ein besonderes Ereignis, wo Jesus seinen Bundesversprechen mit seinen Aposteln befestigen wird. Er selbst bestätigten den Aposteln nach dem Abendmahl:

 

Abendmahl und der "Bund für ein Königreich" mit Jesus(Lukas 22:28-30)  Ihr aber seid es, die in meinen Prüfungen mit mir durchgehalten haben; 29 und ich mache einen Bund mit euch, so wie mein Vater einen Bund mit mir gemacht hat, für ein Königreich, 30 damit ihr an meinem Tisch in meinem Königreich eßt und trinkt und auf Thronen sitzt, um die zwölf Stämme Israels [[(dere 12 x 12.000 Priesterkönige)]] zu richten.

 

Christus hatte den „Bund für ein Königreich“ mit den elf verbliebenen Jüngern erst nach dem Weggang von Judas, kurz nach dem Abendmahl des 14. Nisan 33 u.Z. geschlossen.

 

Johannes der Täufer hatte die Apostel bereits als „Braut“ identifiziert, ganz zu Beginn von Jesu Predigttätigkeit. Dies war bereits kurz nach Jesu Taufe: Die Apostel, die inzwischen unter Christi Leitung auf der Gegenseite des Jordans tauften, von ihnen erklärte er in Herodes Gefängnis: „Der die Braut hat, ist der Bräutigam. Wenn aber der Freund des Bräutigams dasteht und ihn hört, ist er hoch erfreut über die Stimme des Bräutigams. Daher ist diese meine Freude voll geworden. Jener muß fortan zunehmen, ich aber muß fortan abnehmen.“ Der „Braut“, den Aposteln sollte nun vielmehr „Brautjungfrauen“, treue Jünger hinzugefügt werden die Kraft ihres Wirkens zur Anteilhabe an der Auswahl der künftigen Priesterkönige hätten!

 

Der "Ruf um Mitternacht" und die fünf Jungfrauen mit ihren LampenDieses spezielle Gericht der Endzeit, zu Beginn nach Jesu „Hochzeit“, zusammen mit  seiner „Frau“ oder „Gehilfin“ den Aposteln, bedeutet die Auserwählung der ihnen untergebenen „treuen Sklaven“ und deren Versiegelung.

 

Die „ungetreuen Sklaven“, die das Endzeitgeschehen in die Vergangenheit oder Zukunft verschoben (Adventisten, Jehovas Zeugen usw.) werden ebenso als „Brautjungfrauen“ behandelt. Sie sind dem „Bräutigam, wenn er von der Hochzeit (mit den Aposteln“) kommt jedoch ohne „Licht“ der Erkenntnis des Ablaufs des Endzeitgeschehens, wegen fehlenden Öls für ihre Lampen nicht entgegen geeilt, nachdem um Mitternacht der Ruf erfolgte: „Der Bräutigam ist da, geht ihm entgegen“ (Mat 25:1-10; Lu 12:35-40). Diese zweiten „fünf Brautjungfrauen“, die zu spät zum „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ kamen, sie wurden ausgeschlossen. Jesus anerkennt sie nicht. Genaue Erkenntnis und wach bleiben sind nicht Vorrecht, sondern Pflicht!

 

Die „Braut, die Frau des Lammes“ wird an Jesu Seite als Richter der ihnen schon zuvor untergeordneten Versammlungsältesten amten und die Versiegelung der Bestätigungsschreiben als Aufgabe haben. Diese an die Auserwählten erstellten Amtsdokumente des „Königreiches der (neuen) Himmel“ ist Aufgabe, sie durch Jesus, mittels des Siegels des Vaters an ihrer Stirnseite zu vervollständigen, dadurch amtlich zu machen.

 

Jedem Versiegelten werden am Ende der Festwoche des „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ eine Anzahl Städte oder Gebiete der ganzen Erde anvertraut (Lu 19:16-23). Dort wird es ihre Aufgabe sein die Neuorganisation der zerstreuten Versammlungen und deren Vorsteher zu koordinieren. Damit ist es Jesus, der durch seine Unterhirten die „zerstreuten Schafe Israels“ alle in „die eine Hürde“ zusammenbringt. Alles wird gemäss Vorgabe Gottes, durch Jesus und mittels der Apostel und deren „treuen Sklaven“ als künftigen Priesterkönigen in völliger Harmonie geschehen.