Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-18.06.08 Genesis 5

 

 

Kommentar zum 1.Buch Mose (Genesis)  9

 

5.Teil: 1.Mose Kap. 28-38: Die Geschichte Jakobs und seiner zwölf Söhne bis Josephs Verkauf in die Sklaverei

 

 

Bariloche,  8. Juni 2018

 

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

Liebe Suchende nach unverfälschter Wahrheit

 

 

Wir sind inzwischen beim fünften von insgesamt sieben überarbeiteten NEWSLETTERN zum Thema Genesis. Ebenso wie die vier vorhergehenden Briefe verbindet auch dieser unsere immer stärker herausfordernde Weltsituation mit Gottes Prophetie zum Abschluss dieses Systems und Beginn des Tausendjahrreiches.

 

Genau diese Verknüpfung von biblischem Tatsachenbericht, göttlichem Vorherwissen und klarer Planung dessen, was Er für uns Menschen bereithält soll uns stärken unsere Hoffnung nicht auf das zu Ende gehende System zu richten, sondern die ewigen Dinge als Realität anzuerkennen.

 

Um für Jehova und Seinen Christus annehmbar zu sein und zu bleiben müssen wir Ihre Gebote und Richtlinien nicht bloss kennen, sondern sie anzuwenden wissen! Dies braucht unsere Anstrengung die sich schon dadurch lohnt, dass wir damit mit unserem inneren Wesen in Harmonie kommen: Damit das Gewissen seine Aufgabe erfüllen kann, um zwischen dem was Recht und Unrecht in Gottes Augen ist zu unterscheiden lernen! Jesu Worte haben nichts an Geltung verloren!

 

Dollar: Der Gott dieses Systems(Matthäus 6:33, 34)  So fahrt denn fort, zuerst das Königreich [[(„des Sohnes seiner Liebe“)]] und SEINE Gerechtigkeit [[(im „GESETZ des Christus“]] zu suchen, und alle diese [anderen] Dinge werden euch hinzugefügt werden. 34 Macht euch also niemals Sorgen um den nächsten Tag, denn der nächste Tag wird seine eigenen Sorgen haben. Jeder Tag hat an seinem eigenen Übel genug.

 

Wenn wir Gottes Königreich, das Er für Jesus errichtet hat, indem Er ihn nach seinem Tod „über alle Macht und Autorität erhöht hatte“, sowohl im Himmel als auch auf der Erde. Jehova übergab ihm alles, was zuvor im Königreich Jehovas Sein eigen war:

 

(Matthäus 11:25-30)  Zu jener Zeit antwortete Jesus und sprach: „Ich preise dich öffentlich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du diese Dinge vor den Weisen und Intellektuellen verborgen und sie Unmündigen geoffenbart hast. 26 Ja, Vater, weil so zu handeln dir wohlgefällig gewesen ist. 27 Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden, und niemand erkennt den Sohn völlig als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater völlig als nur der Sohn und jeder, dem der Sohn ihn offenbaren will. 28 Kommt zu mir alle, die ihr euch abmüht und die ihr beladen seid, und ich will euch erquicken. 29 Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin mild gesinnt und von Herzen demütig, und ihr werdet Erquickung finden für eure Seele. 30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“

 

Die Weisheit dieses Systems bleibt Torheit in Jehovas Augen! „Kaufe Wahrheit, und verkaufe sie nicht — Weisheit und Zucht und Verständnis. Der Vater eines Gerechten wird ganz bestimmt frohlocken; wer Vater eines Weisen wird, wird sich auch über ihn freuen.“ (Spr 23:23, 24) Lassen wir uns nicht durch schimmernde Titel und hohe Positionen derer Vertreter in diesem System blenden und verführen. Ihre Werke werden uns offensichtlich, wenn wir sie anhand von Gottes Recht beurteilen und lassen den Vater ihrer Form des Denkens offensichtlich werden: Den „Gott dieses Systems“, von Satan und dessen Dämonen geführt! „Wo ist der Weise? Wo der Schriftgelehrte? Wo der Debattenredner dieses Systems der Dinge? Hat Gott nicht die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? Denn da in der Weisheit Gottes die Welt durch ihre Weisheit Gott nicht kennengelernt hat, hielt Gott es für gut, durch die Torheit dessen, was gepredigt wird, die Glaubenden zu retten.“ (1.Kor 1:20, 21)

 

Wir sollten diese Erkenntnis nun mit vollem Bewusstsein ins Zentrum unseres Lebens stellen! „Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden, und niemand erkennt den Sohn völlig als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater völlig als nur der Sohn und jeder, dem der Sohn ihn offenbaren will.“ Jesu sanftes Joch ist nur im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ zu finden, weder in Religionen noch politischen Systemen dieser Welt!

 

Jehovas Bündnisse mit den Patriarchen Abraham, Isaak und JakobDurch solches Verständnis werden uns Jehovas Bündnisse mit Abraham, Isaak und Jakob erst voll bewusst. Diese Art der Weisheit Gottes sollte doch wie jenen Patriarchen angekündet in der Hand „eines Samens“ aus ihrer Linie, dem Messias, dem Erben des gelobten Landes und der ganzen Erde ankündigt wurde. Dass die volle Erfüllung finden. Dies ist jedoch erst in vollem Umfang möglich nach Reinigung der Erde von Jehovas und Jesu Feinden.

 

Dies müssen viele Menschen erst begreifen, die ihren Glauben in dieses System gesetzt haben das vergehen muss: Alle die sich an Religionen dieses Systems in eine Form der Sklaverei verkauft haben, vor der Jesu schon in seinen Tagen warnte: Indem er die Organisationen der Pharisäer, Sadduzäer und Herodianer als negative Beispiele in den Vordergrund rückte. Sie alle hatten etwas gemeinsam: Sie waren hierarchisch aufgebaut, bildeten dadurch „Berge und Hügel“, die „alten Himmel die vergehen“,  die schon Johannes der Täufer forderte sie einzuebnen indem wir jene verlassen. Dadurch verweigern wir uns sich ihrer Macht und Autorität über uns zu unterordnen. Er erinnerte dadurch an Gottes Ziel Seine von Ihm eingesetzten „neuen Himmel“ anzuerkennen: Die „obrigkeitlichen Gewalten“ im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, wo Christus allein Hoherpriester und König ist (Rö 13:1-4), die Autorität die heute bereits in echten Christenversammlungen und Familien aktiv wirkt! (Jes 40:3-5; Nah 1:5; Mat 3:3; Off 21:1-5)

 

(Jesaja 2:2)  Und es soll geschehen im Schlußteil der Tage, [daß] der Berg des Hauses Jehovas fest gegründet werden wird über dem Gipfel der Berge, und er wird gewiß erhaben sein über die Hügel; und zu ihm sollen alle Nationen strömen.

 

Jesus selbst ist der „Stein aus dem (himmlischen) Zion“, Zerstörung des Standbildes in Nebukadnezars Traumder die Statue in Nebukadnezars Traum an die Füsse, die letzte Weltmacht treffen wird, um sie vollkommen zu „Staub“ zu machen! Daniel erklärte dem erstaunten König: „Du, o König, erblicktest dann, und siehe, ein gewisses riesenhaftes Bild. Dieses Bild, das groß und dessen Glanz außerordentlich war, stand vor dir, und sein Aussehen war schrecklich. Was dieses Bild betrifft, sein Haupt war aus gutem Gold [[(Nebukadnezar; Babylonien)]], seine Brust und seine Arme waren aus Silber [[(Cyrus der Grosse.; Medo-Persien)]], sein Bauch und seine Oberschenkel waren aus Kupfer [[(Alexander der Grosse.; Griechenland)]], seine Beine waren aus Eisen [[Julius Cäsar; Rom]], seine Füße waren teils aus Eisen und teils aus geformtem Ton [[(der formbaren, weichen Demokratie; Anglo-Amerika; heute Präsident Trump)]].

 

Du schautest weiter, bis ein Stein [[(ein Teil der himmlischen „obrigkeitlichen Gewalt“)]] herausgehauen wurde, nicht mit Händen [[(sondern durch Gottes Wort: Jesus (Michael: der himmlische Heerführer))]], und er schlug das Bild an seine Füße aus Eisen und geformtem Ton und zermalmte sie [[(am Tag Harmagedons)]]. Zu dieser Zeit [[dem Beginn des Tausendjahrreiches]] wurden das Eisen, der geformte Ton, das Kupfer, das Silber und das Gold alle zusammen zermalmt und wurden wie die Spreu von der Sommerdreschtenne, und der Wind trug sie weg, so daß gar keine Spur davon gefunden wurde. Und was den Stein betrifft, der das Bild traf, er wurde zu einem großen Berg [[(die „neuen Himmel“)]] und erfüllte die ganze Erde.“ (Da 2:31-35)

 

Der „grosse Berg“ ist das kommende „Israel Gottes“, dessen 144.000 Priesterkönige, die „neuen Himmel“ ,das Abraham versprochene Erbe aus Jesu Hand entgegen nehmen wird! Da „Berg“ Hierarchie bedeutet und dieser „Berg“ die gesamte Erde umfassen wird, daher sollten wir unseren Blick auf künftige Tatsachen richten und vor den heute Mächtigen nicht weiter erschrecken! Ihr Ende kommt jeden Tag unabwendbar näher! Selbst die Nation Israel vertraut nicht auf ihren von Gott gesandten Retter sondern baut auf dessen Schutzmacht, den „König des Südens“, Anglo-Amerika, die „Füsse“ des Standbildes: „Was aber das Haus Israel betrifft, sie werden nicht auf dich hören wollen, denn sie wollen nicht auf mich hören; denn alle vom Hause Israel sind hartköpfig und hartherzig. Siehe! Ich habe dein Angesicht genauso hart gemacht wie ihr Angesicht und deine Stirn genauso hart wie ihre Stirn. Wie einen Diamanten, härter als Kieselstein, habe ich deine Stirn gemacht. Du sollst dich nicht vor ihnen fürchten, und du sollst vor ihrem Angesicht nicht erschrecken, denn sie sind ein rebellisches Haus.“ (Hes 3:7-9)

 

Was bewirkt "Sauerteig" in christlichen Organisationen
 

Wiederum ist es der Prophet Jesaja, der gewichtige Details zu künftigem Geschehen anbietet, um unsere Treue zu Gott und Seinem Christus-Hohepriesterkönig zu festigen:

 

"Wir haben mit dem Tod einen Bund geschlossen"(Jesaja 28:14-16)  Darum hört das Wort Jehovas, ihr Prahler, ihr Herrscher dieses Volkes, das in Jerusalem [[(dem Versammlungsort den Gott erwählte)]] ist: 15 Weil ihr gesagt habt: „Wir haben mit dem Tod einen Bund geschlossen; und mit dem Scheọl haben wir eine Vision zustande gebracht; die überströmende Sturzflut [[(der „grossen Drangsal“ und Harmagedons (Mat 24:22-24))]] wird, falls sie hindurchziehen sollte, nicht an uns kommen, denn wir haben eine Lüge zu unserer Zuflucht gemacht [[(dieses System auf Ewigkeit hin zu beherrschen)]], und in der Falschheit haben wir uns verborgen“, 16 darum hat der Souveräne Herr Jehova dieses gesprochen: „Siehe, ich lege als Grundlage in Zion [[(der Berg Moria, wo Abraham seinen Sohn Isaak bereit war zu opfern)]] einen Stein, einen erprobten Stein, die kostbare Ecke einer sicheren Grundlage. Keiner, der Glauben übt, wird in Panik geraten.

 

Als Jesaja dies schrieb fehlten noch fast acht Jahrhunderte, in Jehovas Zeitrechnung, wo „tausend Jahre wie ein Tag“ sind, wahrlich eine kurze Frist! Bis heute sind weniger als zwei „Tage“ hinzuzurechnen zur vollen Erfüllung, bis der „Eckstein“ sein erdenweiter Königreich endgültig aufrichtet! Die „überströmende Sturzflut“ erreicht am Tag Harmagedons ihren Höhepunkt und es wird für niemanden ein Entrinnen geben, der nicht Gottes Anerkennung hatte und von Jesus als sein „Schaf“ am Gerichtstag gekennzeichnet wurde! Kein Buchstabe und kein Jota des GESETZES und der PROPHETEN ist dahingefallen (Mat 5:17-20). Auf Jehovas Wort ist absoluter Verlass! „Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote des Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.“ (Joh 15:10)

 

Das GESETZ des Christus: Was schliesst es mit ein?
 

Aus den Familiengemeinschaften der Patriarchen, beginnend mit Abraham, den JHWH aufforderte Ur zu verlassen, eine blühende Handelsstadt mit all ihren Vor- und Nachteilen und in das Land Kanaan zu ziehen, können wir über Gehorsam Jehova gegenüber viel lernen. Der Bund Gottes mit Abraham aufgrund seiner Treue und dem Einhalten von Gottes Gebot der Absonderung vom System hat Auswirkungen auf jeden von uns, wenn wir „den Glauben Abrahams“ nachahmen: Dies zum „Segen“, indem wir den „Propheten gleich mir (Moses)“ (5.Mo 18:15) als den wahren Messias anerkennen und seiner Stimme gehorchen: Wenn nicht dann ist es zum „Fluch“ auch dann, wenn dies vehement von den meisten Anhängern dieses Systems verneint wird! 

 

Schauen wir nun etwas näher auf den Inhalt des NEWSLETTERS: Die Reise Jakobs wegen des Segens Isaaks führte ihn weg vom Vaterhaus hin nach Haran zu seinem Verwandten Laban und dessen Hausgemeinschaft.  Dies war zufolge der Flucht vor der Wut Esaus der ihn zu töten suchte. Es bildet Zentrum des Kapitels 28 der Genesis.

 

Jakobs HimmelsleiterJakob hat dort in Bethel seine Vision von der Himmelsleiter und darf einen Blick in die Zukunft werfen, wo Jehovas Engel zum Himmel „auf- und niedersteigen“ zur Erde, um der irdischen „Braut“, den 144.000 Priesterkönigen direkt zur Hand zu gehen.

 

Als Jakob erwachte sprach er: „ ‚Wie furchteinflößend dieser Ort ist! Das ist nichts anderes als das Haus Gottes, und das ist das Tor der Himmel.‘ Da stand Jakob am Morgen früh auf und nahm den Stein, der dort als seine Kopfstütze [lag], und er stellte ihn als Säule auf und goß Öl über dessen Spitze. Ferner gab er jenem Ort den Namen Bthel [[(heb: „Haus Gottes“)]]; Tatsache aber ist, daß Lus früher der Name der Stadt war.“

 

Da das himmlische „Zion“ am Ende der Frist Daniels von 1335 Tagen zur Erde herabkommt [Bb1] ist nun Ausgangspunkt der Bewegungen der Engel hinauf zum Himmel und hinab zur Erde Jesu irdischer Bereich der Herrschaft.

 

(1. Mose 28:12-15)  Und er begann zu träumen, und siehe, da war eine Leiter auf die Erde gestellt, und ihre Spitze reichte an die Himmel; und siehe, Gottes Engel stiegen daran auf und nieder. 13 Und siehe, Jehova stand über ihr, und er sprach dann: „Ich bin Jehova, der Gott Abrahams, deines Vaters, und der Gott Ịsa·aks. Das Land, auf dem du liegst, dir werde ich es geben und deinem Samen. 14 Und dein Same wird bestimmt wie die Staubkörnchen der Erde werden, und du wirst dich gewiß nach Westen und nach Osten und nach Norden und nach Süden ausbreiten, und durch dich und durch deinen Samen werden sich bestimmt alle Familien des Erdbodens segnen. 15 Und siehe, ich bin mit dir, und ich will dich auf dem ganzen Weg, den du gehst, behüten, und ich will dich auf diesen Boden zurückbringen, denn ich werde dich nicht verlassen, bis ich wirklich getan habe, was ich zu dir geredet habe.“

 

Der „Same“ Israels sind vorab seiner zwölf Söhne, die jeder zu einem Stamm wurde. Gemäss der Offenbarung werden jeder der zwölf Stämme durch jeweils 12.000 Häupter repräsentiert werden, welche unter Verwaltung von je einem der zwölf Apostel stehen werden (Off 7:5-8, 21:12-14, 21). Sie bilden den „grossen Berg, der die ganze Erde erfüllen“ wird, so wie der Prophet Daniel im Traum Nebukadnezars erklärte (Da 12:34, 35): Die kommende von Jehova durch Jesus eingesetzte erdenweite Verwaltung. Abraham, Isaak und Jakob werden darin nach ihrer Auferweckung innerhalb der Erstauferstehung eine herausragende Rolle spielen, wenn sie persönlich nun vor dem „Menschensohn“ stehen werden, um das angekündete Erbe zu erhalten!

 

Gottes Wahl der kommenden Weltregierung für das Millennium: Eine wahre Theokratie!
 

Im Kapitel 29 und 30 wird der Betrug Labans, der nach sieben Jahren harter Arbeit um die Hand der geliebten Rahel ihm deren ältere Schwester Lea ins Ehebett gab. Jakob nahm erst bei Tagesanbruch davon Kenntnis. Er ging im Handel um Rahel eine weitere Periode von sieben Jahren als Sklave Labans ein. Diesmal um Rahel, die er nun im Voraus als zweite Ehefrau erhielt, um aber zudem auch die Sklavinnen der beiden Frauen: bei Lea die Bilha und bei Rahel deren Silpa als zusätzliche dritte und vierte Ehegefährtinnen zu erhalten. Was vorab ein Betrug war führte durch Jehovas Leitung zu zwölf Nachkommen und deren Stammesvätern und wurde Vorbild der künftigen erdenweiten Regierung.

 

Geschlechtslinie Abrahams und die "Teraphim"
 

Das Kapitel 31 beschreibt Labans weiteren Betrug an Jakob und dessen Frauen, als die zweite Siebenjahresperiode endete: Statt Jakob mit dem verdienten Lohn zu entlassen bat er um weitere sieben Jahre Dienst, um sein eigenes Eigentum an Schafen zu erwerben. Dies war erneut mit gefälschten Worten verknüpft, welche Laban Vorteile, Jakob aber Nachteile bringen sollten. Wiederum lenkte Jehova alles zu Jakobs Gunsten, dessen Herde aus „gescheckten und braunen Schafen und Ziegen“ sich weit mehr vermehrten, wie die weissen Labans. Gottes Weisheit lenkte Jakob in allem, wie er es ihm zugesagt hatte und Jakob blieb in vollem Gehorsam dem Gott seiner Vorväter gegenüber!

 

Rahel stielt die "Teraphim"Bevor Jakob heimlich sich von Laban trennte um mit seiner inzwischen zahlreichen Familie nach dem Gelobten Land zu der Erde seines Vaters Isaak und der Mutter Rebekka zurückzukehren eignete sich Rahel die Familiendokumentation im geheimen an, die Geschichte des „Samens der Frau“ seit den Tagen Adams, die gesammelt die „Teraphim“, die Linie der Erben der Verheissungen Jehovas auf ein erdenweites Paradies beschrieb.

 

(1. Mose 31:19, 20)  Lạban nun war hingegangen, seine Schafe zu scheren. Unterdessen stahl Rahel die Tẹraphim, die ihrem Vater gehörten. 20 So überlistete Jakob den Syrer Lạban, denn er hatte ihm nicht mitgeteilt, daß er weglaufen würde.

 

Die Überlistung Labans wird Jakob zugeordnet, obwohl er vom Diebstahl vorerst nichts wusste. Gottes Wille aber war es die Dokumentation innerhalb der Linie Seiner Erwählten zu erhalten, wozu keiner der männlichen Nachkommen Labans zählte. Ismael und seine Mutter Hager werden symbolisch auf die ungetreue Nation Israel angewendet, während Jakob auf Jesus und dessen zwölf Apostel hindeutet.

 

Laban2s Teraphim(Galater 3:16, 17)  Nun wurden die Verheißungen Abraham und seinem Samen zugesagt. Es heißt nicht: „Und den Samen“ wie im Fall vieler solcher, sondern wie im Fall eines einzigen: „Und deinem Samen“, welcher Christus ist. 17 Ferner sage ich dies: Was den zuvor von Gott rechtskräftig gemachten Bund [[(mit Abraham, Isaak und Jakob)]] betrifft, so macht ihn das GESETZ [[(der Gesetzesbund mit der Nation Israel, an Pfingsten 1513 v.u.Z.)]], das vierhundertdreißig Jahre später [[(nachdem Abraham von Haran kommend den Euphrat um den 15. Nisan 1943 v.u.Z. durchschritt)]] entstanden ist, nicht ungültig, um die Verheißung aufzuheben.

 

Die „Teraphim“ zeigt den Beginn von Jehovas Erwählung der von Ihm bestimmten Reihe von Männern und auch Frauen, welche zum auserwählten „Samen der Frau“, hin zu dem „Eckstein“, „dem Samen Abrahams“ aus dem verheissenen Isaak über dessen Sohn Jakob in Israel führen würde.

 

Die Funde von Götzenfiguren im Zusammenhang mit Erbrechten der „Teraphim“ in der Stadt Nuzu in der Nähe von Ninive haben wenig gemein mit Laban, einem Anbeter Jehovas, ausser dem, dass jene Schriften der „Teraphim“ die Geschlechtslinie des „Samens der Frau“ als Gottes rechtmässigen Erben seit Beginn festhielten und stets in jener Linie verbleiben mussten.

 

Zu den herausragenden Namen nach Eva, Sara, Rebekka und Rahel zählen auch der aus Judas Verkehr mit Tamar stammende Same Serach und über die Moabiterin Ruth und deren Mann Boas den Sohn Obed, der Vater Isais, dessen Sohn David von Gott als Muster des Messias wurde.

 

Was sind die "Teraphim"?
 

Maria bildet den Abschluss der Linie, die ohne Mann als Jungfrau Same durch Gottes Geist empfing und Jesus, den wahren Erben der Verheissungen hervorbrachte! Gottes Wege scheinen uns manchmal verschlungen sind aber dem Suchenden nicht verborgen.

 

Laban unterlässt es Rahels Satteltasche zu untersuchen, auf der sie sitzen bleibtJakobs Flucht, weg von Laben zurück zu Isaaks Erde war mit Schwierigkeiten und Gefahren verbunden. Zuerst war es Laban, der ihnen nacheilte um die „Teraphim“ erneut an sich zu bringen, weil er sich daraus den Segen Jehovas für seine Söhne versprach. Rahel hatte jene aber in der Satteltasche versteckt und sass nun darauf, angeblich mit ihrer Periode beschäftigt. Daraufhin untersuchte Laban diesen Teil ihres Zeltes nicht und fand daher die „Teraphim“ niemals. Dies rette Rahel gar das Leben, den Jakob hatte geschworen, dass wer immer jene Dokumente hätte von Laban getötet werden sollte.   

 

Die Kapitel 32 und 33 zeigen die Folgeerlebnisse der Karawane und Jakobs auf der Flucht und dann sein Treffen mit dem Bruder Esau, der ihm doch Rache geschworen hatte um Isaaks Segen und dem Erstgeburtsrechts wegen.

 

Als der inzwischen 97 jährige Jakob von Esaus entgegenkommen mit einem Streitheer hörte, da bereitete er seinen Tross auf das Ereignis vor, das er zu seinen Gunsten ohne jeden Kampf zu lenken suchte. Am Wildbach Jabbok teilte er sein Gefolge in mehrere Gruppen auf, brachte sie jeweils auf die andere Seite des Flusses und sandte sie vor sich her mit Lastkamelen voller Geschenke und Schafherden, um dadurch stufenweise das Gemüt Esaus zu beruhigen. Jener mochte annehmen, dass Jakob nun sein Erbe als „Erstgeborener“ auf Isaaks  Habe, seines Vaters geltend machen werde, der nahe Hebron im Jahre 1738 v.u.Z. starb, ein Jahr bevor sein Enkel Joseph in Ägypten Pharaos Lebensmittelverwalter wurde.

 

Ein weiteres herausragendes Ereignis vor dem Treffen mit Esau war Jakobs Kampf mit einem Engel:

 

Jakob ringt mit einem Engel(1. Mose 32:24-30)  Schließlich blieb Jakob allein zurück. Da begann ein Mann mit ihm zu ringen, bis die Morgenröte heraufkam. 25 Als er schließlich sah, daß er nicht die Oberhand über ihn gewonnen hatte, da berührte er seine Hüftgelenkpfanne, und die Hüftgelenkpfanne Jakobs wurde ausgerenkt, während er mit ihm rang. 26 Danach sprach er: „Laß mich gehen, denn die Morgenröte ist heraufgekommen.“ Daraufhin sagte er: „Ich lasse dich nicht gehen, es sei denn, du segnest mich zuvor. 27 Da sprach er zu ihm: „Wie ist dein Name?“, worauf er sagte: „Jakob.“ 28 Dann sprach er: Dein Name wird nicht länger Jakob genannt werden, sondern Israel [[(bedeutet „Streitender“, „Beharrender“)]], denn du hast mit Gott [[(dem Herrscher dieses Systems, Satan)]] und mit Menschen [[(Esau, Laban)]] gestritten, so daß du zuletzt die Oberhand gewonnen hast.“ 29 Jakob seinerseits erkundigte sich und sprach: „Teil mir bitte deinen Namen mit.“ Er sagte jedoch: „Warum erkundigst du dich nach meinem Namen?“ Hierauf segnete er ihn dort. 30 Daher gab Jakob dem Ort den Namen Pẹniël, denn — um ihn anzuführen — : „Ich habe Gott [[(den Herrscher der Finsternis, den Teufel)]] von Angesicht zu Angesicht gesehen [[(vergl. 2.Mo 33:20; Joh 6:44)]], und doch ist meine Seele [[(mein Leben)]] befreit worden.

 

Jakob brauchte keine Befreiung aus der Hand des Höchsten, dem Schöpfer, dem Gott seiner Vorväter Isaak und Abraham und Sem, dem er sich doch seit jüngster Kindheit voll ergeben hatte! Weder der Gott der Himmel noch der Engelfürst Michael hatten Jakob zum Kampf herausgefordert. Zudem kann kein Mensch Gott sehen und dennoch leben! „Und er fügte hinzu: ‚Du vermagst mein Angesicht nicht zu sehen, denn kein Mensch kann mich sehen und dennoch leben.‘ “ (2.Mo 33:20) Es war Jakobs Gegner, der „Fürst der Dämonen“, der Beschützer Ismaels wie nun Esaus mit dem er stritt, einem der vierundzwanzig himmlischen Cherube, „dem Gefallenen“, dessen Name kein Mensch kennt!

 

Hesekiel verglich jenen Cherub mit dem König von Tyrus zur Zeit des Exils Israel in Babylon und zeigte dessen Stolz und Überheblichkeit die wie jene Satans des Cheruben im Garten Enden hin zur Sünde wirkte. Im Falle Jakobs wandte er nun gar direkte Gewalt an, konnte den Getreuen aber nicht besiegen:

 

Cherubim: Jeder kostbare Stein war deine Decke ...(Hesekiel 28:11-15)  Und das Wort Jehovas erging weiter an mich und lautete: 12 Menschensohn, hebe ein Totenklagelied an über den König von Tỵrus, und du sollst zu ihm sagen: ‚Dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat:

„Du besiegelst ein Muster, voll Weisheit und vollkommen an Schönheit. 13 In Ẹden, dem Garten Gottes [[(als symbolischer „Baum von Gut und Böse“, als „Urschlange“ und verführer Evas)]], befandest du dich. Jeder kostbare Stein war deine Decke: Rubịn, Topạs und Jạspis; Chrysolịth, Ọnyx und Jade; Saphir, Türkịs und Smaragd; und aus Gold war die Arbeit deiner Fassungen und deiner Vertiefungen an dir. An dem Tag, an dem du erschaffen wurdest, wurden sie bereitet. 14 Du bist der gesalbte Chẹrub, der schirmende, und ich habe dich [ein]gesetzt. Auf dem heiligen Berg Gottes befandest du dich. Inmitten feuriger Steine wandeltest du umher. 15 Du warst untadelig in deinen Wegen von dem Tag deiner Erschaffung an, bis Ungerechtigkeit an dir gefunden wurde.

 

Jener „schirmende Cherub“ hatte seine ihm zugeordnete Stellung verlassen und sich selbst zu einem Gott gemacht. Der König von Tyrus, ein mächtiger Herr über die phönizische Handelsflotte im Mittelmeer mit ihren Stützpunkten bis hin nach Spanien und Marokko hatte sich als Gegner Jehovas und Israels erwiesen!

 

Paulus wirft Licht über dasselbe Geschehen das auch uns betrifft im Brief an die Epheser, was unseren geistigen Kampf im Widerstand gegen „die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die bösen Geistermächte in den himmlischen Örtern“, gegen Satan und dessen Dämonen betrifft:

 

(Epheser 6:10-13)  Schließlich erwerbt euch weiterhin Kraft im Herrn und in der Macht seiner Stärke. 11 Legt die vollständige Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Machenschaften des Teufels standhalten könnt; 12 denn unser Ringen geht nicht gegen Blut und Fleisch, sondern gegen die Regierungen, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die bösen Geistermächte in den himmlischen Örtern [[(dem 2. „alten Himmel)]]. 13 Darum nehmt die vollständige Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag widerstehen und, nachdem ihr alle Dinge gründlich getan habt, standhalten könnt.

 

Wir sollen von Jakobs Kampf mit Gottes Gegner die Lehre ziehen, dass wir erfolgreich daraus herauskommen können mittels Jehovas Unterstützung und Nutzung der Verteidigungsinstrumente, welche Er uns zur Verfügung stellt.

 

Jakobs zusammentreffen mit seinem Zwillingsbruder EsauJakobs Treffen im Kapitel 33 mit seinem Zwillingsbruder Esau verlief schlussendlich nach all den vorhergegangenen Geschenken so wie er es erhofft hatte in vollkommenem Frieden. Esau eilte ihm mit offenen Armen entgegen. Der Frieden zwischen den beiden Patriarchen war hergestellt, Esau wies die Geschenke Jakobs zurück und Jakob stellte keinerlei Forderungen an seinen Bruder.

 

Später als Isaak starb begruben ihn beide gemeinsam in Hebron, der Höhle von Machpela. Moses erklärt einige gewichtige Details über Vorkommnisse, was die Linie der Erben anbetrifft:

 

Stämme Ismaels und Jakobs(1. Mose 25:5-11)  Später gab Abraham alles, was er hatte, Ịsa·ak, 6 aber den Söhnen der Nebenfrauen, die Abraham [[(Hagar & Ketura)]] hatte, gab Abraham Geschenke. Dann schickte er sie noch zu seinen Lebzeiten von seinem Sohn Ịsa·ak weg, ostwärts, nach dem Land des Ostens [[(Ammon, Moab, Edom)]]. 7 Und dies sind die Tage der Lebensjahre Abrahams, die er lebte, hundertfünfundsiebzig Jahre. 8 Dann verschied Abraham und starb in gutem Alter, alt und [mit Tagen] gesättigt, und er wurde zu seinem Volk [[(vorab israel, dann aber jenem Volk, das nach seiner Auferweckung das „Israel Gottes“ genannt wird)]] versammelt. 9 Da begruben ihn Ịsa·ak und Ịsmael, seine Söhne, in der Höhle von Machpẹla auf dem Feld Ẹphrons, des Sohnes Zọhars, des Hethịters, das vor Mạmre ist, 10 dem Feld, das Abraham von den Söhnen Heths durch Kauf erworben hatte. Dort wurde Abraham begraben und auch Sara, seine Frau. 11 Und es geschah nach dem Tod Abrahams, daß Gott fortfuhr, seinen Sohn Ịsa·ak zu segnen, und Ịsa·ak wohnte nahe bei Beẹr-Lahai-Roị [[(„Brunnen des Lebendigen, der mich sieht“, heutige Lage ungesichert (1.Mo 24:62, 63; 25:11)]].

 

Die Nachkommen Abrahams über Hagar und Ismael und die Söhne der Ketura bildeten später die Völker, die heute als Araber bezeichnet werden, einschliesslich der Palästinenser. Sie zeigen sich mehrheitlich feindlich Israel gegenüber, das sich als Erbe wähnt. 

 

Abrahams Grab in HebronDas heutige Grab Abrahams, Isaak, Jakobs und Saras ist unter einer Kirche nahe Hebron, der „Höhle von Machpela“ und steht unter muslimischer Verwaltung im Gebiet und unter Kontrolle Israels Besatzung der Westbank.

 

(1. Mose 49:28-32)  Alle diese sind die zwölf Stämme Israels, und dies redete ihr Vater zu ihnen, als er sie  segnete. Er segnete sie, einen jeden gemäß seinem eigenen Segen. 29 Danach gebot er ihnen und sprach zu ihnen: „Ich werde zu meinem Volk versammelt. Begrabt mich bei meinen Vätern in der Höhle, die sich auf dem Feld Ẹphrons, des Hethịters, befindet, 30 in der Höhle, die sich auf dem Feld von Machpẹla befindet, das vor Mạmre im Land Kạnaan liegt, dem Feld, das Abraham von Ẹphron, dem Hethịter, als Grabstättenbesitz durch Kauf erworben hat. 31 Dort begrub man Abraham und Sara, seine Frau. Dort begrub man Ịsa·ak und Rebẹkka, seine Frau, und dort begrub ich Lẹa. 32 Das [durch Kauf] erworbene Feld und die Höhle, die darauf ist, waren von den Söhnen Heths.“

 

Nur mit gewissem Recht beanspruchen die heutigen Israeliten jene Erde als Eigentum ihrer Vorväter. Der wahre „einzige Erbe“ ist aber der Christus Jesus, den Juden und Muslime als „den Propheten gleich mir (Mose)“ bis zum tragischen Ende zurückweisen.

 

Jesus teilt sein Erbe mit den Aposteln und den 144.000 Erstlingen, den Priesterkönigen, dem „Israel Gottes“. Darin unter den Erstauferweckten werden Abraham, Isaak und Jakob aber auch deren zwölf Söhne sein. Da jeder ein „doppeltes Erbe“ haben wird ist ein Teil in Israel, der andere in den jedem zugeteilten erdenweiten Städten.

 

Im Kapitel 34 geht es um die Vergewaltigung Dinas, der Tochter Jakobs von der Lea durch den Sohn Hamors, des Vorstehers in Sichem und die darauf folgende Rache der Brüder  11 Dinas. Er war zwar bereit Dina zur Frau zu nehmen und liebte sie. Die sittliche Reinheit unter den Hebräern musste jedoch gewahrt bleiben bis zum Tag der Heirat und eine solche gar mit einem Fremden, der nicht Anbeter Jehovas sind bleibt ausgeschlossen.

 

(1. Mose 34:5-7)  Und Jakob hörte, daß er Dịna, seine Tochter, verunreinigt hatte. Und seine Söhne waren gerade bei seiner Viehherde auf dem Feld; und Jakob schwieg, bis sie hereinkämen. 6 Später ging Hạmor, Sịchems Vater, zu Jakob hinaus, um mit ihm zu reden. 7 Und die Söhne Jakobs kamen vom Feld herein, sobald sie davon hörten; und die Männer fühlten sich verletzt und wurden sehr zornig, weil er eine schändliche Torheit gegen Israel begangen hatte, indem er bei Jakobs Tochter lag, während nichts dergleichen getan werden durfte.

 

Das Gesetz, sich nicht mit Völkern zu vermischen, die anderen Göttern dienten geht zurück auf den Fluch gegen die „Schlange und ihren Samen“ in Eden! Auch Paulus bezieht sich darauf im Brief an die Hebräer, wo er für uns Christen redet, dass wir „nur im Herrn“, als innerhalb von Christen heiraten eingehen sollen: „Eine Frau ist während der ganzen Zeit, da ihr Mann lebt, gebunden. Wenn ihr Mann aber [im Tod] entschlafen sollte, so ist sie frei, sich zu verheiraten, mit wem sie will, nur im Herrn.“ (1.Kor 7:39).

 

Paulus ergänzt den Gedanken unserer Ergebenheit dem Christus gegenüber, der das Einhalten des ganzen GESETZES gelehrt hatte: „Die Ehe sei ehrbar unter allen, und das Ehebett sei unbefleckt, denn Gott wird Hurer und Ehebrecher richten.“ (Heb 13:4)

 

1.Mo 34:13: Die Antwort der Brüder an Hamor bei seinem Bitten um die Hand von DinaDie Brüder Dinas aber erhitzten sich gegen Hamor, dessen Sohn und die ganze Stadt, welche sie als Mitschuldige an deren Vergewaltigung betrachteten. Diese teilten die moralischen Urteile und Vorsicht der Hebräer zufolge Jehovas Rat nicht. Sie waren kanaanitischer Abstammungen und standen daher unter dem Fluch Noahs gegen jenen und dessen Nachkommen.

 

Da Kanaan als Nachkomme Hams bereits die moralischen Normen bald nach der Sintflut übertreten hatte, so zeigte nun Noah seine vorsintflutlichen Erfahrungen, dass Unmoral des Vaters oder der Mutter sich oft auch in den Nachkommen wiederholen. Segen und Fluch bleiben erblich. Die Idee Hamors nun Ehebündnisse zwischen Hebräern und Kanaanitern einzugehen missfiel der ganzen Sippe!

 

Ein späteres Ereignis, als zur Zeit Josuas und der Eroberung des Landes Kanaan, des Nachfolgers Mose als Heerführer Israels dieses Begebnis niederschrieb, da zeigte er Gottes weiterhin unveränderten Standpunkt:

 

(Josua 23:12, 13)  Doch wenn ihr gar zurückweichen solltet und ihr tatsächlich dem anhangt, was von diesen Nationen übriggeblieben ist, diesen, die bei euch bleiben, und ihr doch Ehebündnisse mit ihnen schließt und bei ihnen eingeht und sie bei euch, 13 solltet ihr ganz bestimmt wissen, daß Jehova, euer Gott, nicht fortfahren wird, diese Nationen euretwegen zu enteignen; und sie sollen euch zum Fallstrick und zur Schlinge werden und zur Geißel an euren Seiten und zu Dornen in euren Augen, bis ihr umgekommen seid, von diesem guten Boden hinweg, den Jehova, euer Gott, euch gegeben hat.

 

Genau dies kam so wie es Jehova ankündigte über die Nation Israel! Israel ging schon bald Ehebündnisse mit anderen Nationen ein. Philistäa, das heutige Gasa u.a. konnte nie voll erobert werden und brachte unendlich viele Kriege und Konfrontationen über die Nation Israel! Der Fluch, der auf „Lo-Ruhama“ weilt, weil sie in Folgegenerationen Jesus getötet haben, wo Gott dem Propheten Hosea gegenüber erklärte: „Nenne ihren Namen Lo-Ruhama, denn ich werde dem Hause Israel nicht wieder Barmherzigkeit erweisen, weil ich sie ganz bestimmt hinwegnehmen werde.“ Dieser Fluch dauert bis Harmagedon an!

 

Bildergebnis für heirat "im Herrn"Dieselbe Regel gilt bis heute, wenn Paulus den gleichen Rat erteilt, diesmal in Verbindung zum Herrn Jesus innerhalb des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ zu heiraten: „Eine Frau ist während der ganzen Zeit, da ihr Mann lebt, gebunden. Wenn ihr Mann aber [im Tod] entschlafen sollte, so ist sie frei, sich zu verheiraten, mit wem sie will, nur im Herrn“ (1.Kor 7:39) Heirat soll nur „in Christus“, unter gültig Getauften erfolgen!

 

Da auf Hurerei und dazu zählt die Vergewaltigung wie im Falle der Dina Todesstrafe steht, kann das Verhalten der Brüder zumindest zu einem Teil gerechtfertigt werden, welche Rache nahmen, was aber Jakobs Zorn hervorrief, der sich hintergangen fühlte.

 

(1. Mose 34:25-29)  Es geschah jedoch, daß am dritten Tag, als sie dann Schmerzen erlitten, die beiden Söhne Jakobs, Sịmeon und Lẹvi, Brüder der Dịna, jeder daranging, sein Schwert zu nehmen und unvermutet in die Stadt zu gehen und alles Männliche zu töten. 26 Und Hạmor und Sịchem, seinen Sohn, töteten sie mit der Schärfe des Schwertes. Dann holten sie Dịna aus dem Haus Sịchems und gingen hinaus. 27 Die anderen Söhne Jakobs griffen die tödlich Verwundeten an und gingen daran, die Stadt zu plündern, weil man ihre Schwester verunreinigt hatte. 28 Ihre Kleinviehherden und ihre Rinderherden und ihre Esel und was in der Stadt war und was auf dem Feld war nahmen sie mit. 29 Und alle ihre Mittel des Unterhalts und alle ihre Kleinkinder und ihre Frauen führten sie gefangen weg, so daß sie alles plünderten, was in den Häusern war.

 

Eine in den Augen vieler Menschen geringfügige Handlung, der Beischlaf, er hatte verheerende Auswirkungen. Dina war kaum vollkommen Unschuldig, denn entgegen dem Rat des Vaters mischte sie sich unter das Volk jener Stadt um Feste mitzufeiern. Offenbar hatte auch sie Gefallen an Sichem gefunden, worum Dina bestimmt ohne Einwilligung Jakobs sich bereits im Hause Hamors befand. Die Sache ist von jeder Seite her zu betrachten, um daraus Lehren für uns heute zu ziehen. Jakob aber war zufolge der Rachehandlung zutiefst erbost und wies seine Söhne in aller Härte zurecht!

 

(1. Mose 34:30, 31)  Darauf sprach Jakob zu Sịmeon und zu Lẹvi: „Ihr habt mich in Verruf gebracht, indem ihr mich bei den Bewohnern des Landes zu einem Gestank macht, bei den Kanaanịtern und den Perisịtern, während ich an Zahl gering bin, und sie werden sich gewiß gegen mich versammeln und über mich herfallen, und ich werde bestimmt vertilgt werden, ich und mein Haus.“ 31 Darauf sagten sie: „Sollte jemand unsere Schwester wie eine Prostituierte behandeln?

 

Jakob hatte Recht aber die Söhne verteidigten die Ehrbarkeit ihrer Schwester! Die Handlung war jedoch ausser Proportion. Der Fluch Noahs gegen Kanaan und sein Segen auf Sem, dem die Kanaaniter dienen würden, beide kamen durch die Rache und die gefangenen Frauen und Kinder zu einer weiteren Teilerfüllung (1.Mo 9:24-26).

 

Gott zu Jakob nach dem Treffen mit Esau:  "Steh auf, geh nach Bethel hinauf und wohne dort"Jakobs Aufenthalt in Sichem kam damit zu einem jähen Ende und er musste schnell handeln, um der Rache der Kanaaniter und Perisiter zu entgehen. Jehova selbst gab Jakob nun Anweisung: „Nach diesem sprach Gott zu Jakob: ‚Steh auf, geh nach Bethel hinauf und wohne dort, und mache dort dem [wahren] Gott, der dir erschienen ist, als du von Esau, deinem Bruder, weggelaufen bist, einen Altar.‘ “ (1.Mo 35:1)

 

Im Kapitel 35 zeigt sich erneut Jakobs Vertrauen und Gehorsam gegenüber Jehovas Engel und dessen göttlichen Botschaft. Inzwischen hatten sich im Lager Jakobs, durch die Beute aus der Stadt Sichem auch Gegenstände angesammelt, welche der Götzenanbetung dienten. Jakob liess alle diese Gegenstände sammeln und vergrub sie unter einem grossen Baum. Im NEWSLETTER verweisen wir auf weitere Zusammenhänge im Zusammenhang mit „Teraphim“, welche die namenchristlichen „obrigkeitlichen Gewalten“ als Götzenfiguren bewerten:

 

Jakob und Familie fliehen von Laban   Götter aber bedeutet „Mächtige“ in der Mehrzahl. Was nun hatte Jakob der Vernichtung mittels Vergraben anheim gegeben, da es gar keine andere Möglichkeit gab? Die „Teraphim“, die gemäss Übersetzern angeblich Götter sein sollen oder waren es im Falle der Rache an Sichem die von jenen Heiden gestohlenen Dinge, die Götzen darstellten oder jenen geweiht waren oder in der Anbetung von Göttern Verwendung fanden?

 

   Wer die Frage noch nicht zu beantworten weiss sollte sich überlegen, ob Jakob bisher Götzen im Lager duldete oder unmittelbar, wo dieses Thema erstmals auftauchte bereits entsprechend reagierte? Jakob war genauso treu wie Abraham und dann Isaak, sein Vater und deren Hausgemeinschaft durfte in nichts durch solche Dinge verunreinigt werden, die doch den Gott Abrahams erzürnt hätten! Wären jene „Teraphim“ Götzen gewidmete Gegenstände gewesen, Jakob hätte sie der Vernichtung anheimgegeben! Waren es aber die Überlieferungen der Vorzeit und der Stammeslinie des „Samens der Frau“, so standen sie in höchster Achtung bei ihm und seine Frau Rahel erhielt seine volle Unterstützung für ihr gottergebenes Handeln. Seine eigenen Aufzeichnungen und jene Abrahams und Isaaks ergänzen doch die früheren Dokumente in ein und derselben Form!

 

Jehova seinerseits handelte und liess Schrecken über die Bewohner Kanaans vor Jakob aufkommen, was ihm Ruhe vor Angriffen gab.

 

Als das ganze Lager in Bethel ankam bestätigte Jehova Jakobs neuen Namen als „Israel“, als „Streiter, als Beharrender mit dem wahren Gott; oder aber in der anderen Bedeutung: „Gott streitet“. Die Folgen der Auseinandersetzung blieben vorhanden: Der Racheakt und dann der Umzug nach Bethel brachte eine Schwächung innerhalb des Familienclans.

 

Erneut bestätigt Jehovas Engel gegenüber Jakob, dass er ihn durch seine Nachkommen zu einer grossen Nation und zu Königen werden liesse. Dies bezeugt, das die Söhne Jakobs wegen ihrer Handlung keinen Zorn Gottes auf sich gezogen hatten, weil ihr Vorgehen der Reinerhaltung von Gottes Geboten diente und vorläufig kein Kanaaniter mehr eine Frau unter Israels Nachkommen suchen würde.

 

Rahel bat Lea um MandragorenInzwischen war Rahel hochschwanger. Welchen Einfluss dabei die Mandragoren gehabt haben mögen bleibt ein offenes Rätsel. Bei der Geburt des zwölften Sohnes Jakobs, Benjamin stirbt Jakobs Lieblingsfrau Rahel nahe Ephrata, des späteren und hinterlässt eine grosse Lücke beim Vater, wie dem ersten Sohn, dem Joseph und verbindet beide in ihrem Schmerz. Wohl einer der Gründe, dass Jakob den Joseph und nun den Benjamin aufgrund stärkerer väterlicher Fürsorge besonders nahe seinem Herzen wurden.

 

(1. Mose 35:16-20)  Dann brachen sie von Bẹthel auf. Und als es noch eine gute Strecke Landes war, ehe man nach Ẹphrath kam, war Rahel im Begriff zu gebären, und sie hatte eine schwere Geburt. 17 Es geschah aber, als sie es schwer hatte bei der Geburt, daß die Hebamme zu ihr sagte: „Fürchte dich nicht, denn du wirst auch diesen Sohn haben. 18 Und als ihre Seele ausging (weil sie starb), gab sie ihm demzufolge den Namen Ben-Ọni [[(Sohn meiner Trauer)]]; aber sein Vater nannte ihn Bẹnjamin. 19 So starb Rahel und wurde am Weg nach Ẹphrath, das heißt Bẹthlehem, begraben. 20 Daher stellte Jakob über ihrem Grab eine Säule auf. Das ist die Säule des Grabes Rahels bis auf diesen Tag.

 

„Dieser Tag“, den Moses erwähnt war die Zeit in der Wildnis Sinau, wo Jehova die Nation Israel gebildet hatte und sie für den Akt der Eroberung vorbereitete. Im selben Bethlehem wurde rund achtzehn Jahrhunderte später auch Jesus, der Jakob gegenüber „verheissene  Same“, der Richter und Retter Israels geboren, der „Eckstein“, den sie „Säule“ auf Rahels Grab andeutete. 11

 

Andererseits verunreinigte Ruben, der Erstgeborene durch Lea in jenen Tagen das Ehebett Jakobs, als er Beziehungen mit Bilha, der Magd Rahels hatte. Daher verlor er das Recht seiner Erstgeburt, das Jakob im Segen auf seinem Totenbett nun an Juda übertrug, aus dessen Linie der Messias kommen würde, „der Löwe von Juda“.

 

(1.Mose 49:3, 4)  Rụben, du bist mein Erstgeborener, meine Kraft und der Anfang meiner Zeugungskraft, die Vorzüglichkeit an Würde und die Vorzüglichkeit an Stärke. 4 Bei [deiner] rücksichtslosen Zügellosigkeit gleich Wassern überhebe dich nicht, denn du hast das Bett deines Vaters bestiegen. Damals entweihtest du meine Lagerstätte. Er bestieg sie!

 

Der Vater selbst machte Rubens Charaktereigenschaften offenkundig und strich seinen Ehebruch hervor. Wie anders aber lautete Jakobs Segen gegenüber Juda, den er nun als den Führer unter seinen Brüdern hervorhob. Aus seiner Linie kam König David, der die Stadt Salem eroberte und sie zur Hauptstadt machte, wo schlussendlich sein Sohn Salomo den Tempel auf dem Berg Moria errichtete, wo zuvor Abraham Bereitschaft zeigte Isaak zu opfern, wie Jehova dies von ihm gefordert hatte.

 

Lage der Königreiche in und um um Israel (1. Mose 49:8-12)  Dich, Juda, dich werden deine Brüder lobpreisen. Deine Hand wird auf dem Nacken deiner Feinde sein. Die Söhne deines Vaters [[(die übrigen 11 Brüder)]] werden sich vor dir niederwerfen. 9 Ein Löwenjunges ist Juda. Vom Raub wirst du, mein Sohn, gewiß emporsteigen. Er hat sich niedergekauert, er hat sich ausgestreckt wie ein Löwe, und, wie ein Löwe, wer wagt es, ihn aufzustören? 10 Das Zepter wird nicht von Juda weichen noch der Befehlshaberstab zwischen seinen Füßen hinweg, bis Schịlo kommt; und ihm wird der Gehorsam der Völker gehören. 11 An einen Weinstock bindet er seinen ausgewachsenen Esel und an eine Edelrebe das Junge seiner eigenen Eselin; seine Kleidung wird er bestimmt im Wein waschen und sein Gewand im Blut der Trauben. 12 Dunkelrot sind seine Augen von Wein und weiß seine Zähne von Milch.

 

Aus der Linie Juda über David und Salomo stammt der „Löwe von Juda“, der „Spross“ und „Emmanuel“ genannt werden würde, der Messias, Jesus, der Christus! Ihm gehört das gesamte Erbe, das Gott bereits Abraham, dann Isaak und Jakob verheissen hatte. Jesaja gab hierzu gewichtige Prophezeiungen.

 

(Jesaja 65:9)  Und ich will aus Jakob eine Nachkommenschaft hervorbringen und aus Juda den Erbbesitzer meiner Berge; und meine Auserwählten sollen es in Besitz nehmen, und meine eigenen Knechte werden dort weilen.

 

Die „Berge Jehovas“ sind in der Realität die schlussendlichen Herrscher des Gelobten Landes die gleichzeitig den „grossen Berg, der die ganze Erde erfüllen“ wird, die 144.000 Priesterkönige, welche ihren Anteil mit dem Haupterben an der Erde Israels teilen werden. Nach der Teilung Israels in zwei getrennte Staatswesen unter Salomos Sohn Rehabeam wurde der Nation Juda nur noch Benjamin zugeordnet, die nördlichen Stammesgebiete bildeten danach das Königreich Israel. Jenes wurde 740 v.u.Z. durch die Assyrer unter König Sanherib zerstört und dessen Völker unter die Nationen zerstreut.

 

Das Kapitel 36 beschreibt die Geschichte Esaus, aus dessen „Samen“ die „Scheiche von Edom“ stammen, was dem heutigen Saudi-Arabien entspricht, welches an der Südostgrenze des heutigen Israels seinen Beginn nahm. Im Gegensatz zu Jakob und dessen Nachkommen, die sich Frauen aus den Nachkommen Hebers suchten stammten Esaus Frauen aus den Kanaanitern, sehr zum Verdruss und der Enttäuschung seines Vaters Isaak und der Mutter Rebekka.

 

„Als Esau sah, daß Isaak Jakob gesegnet und ihn nach Paddan-Aram weggesandt hatte, damit er sich von dort eine Frau nehme, und daß er ihm, als er ihn segnete, den Befehl auferlegte, indem [er] sprach: ‚Nimm dir keine Frau von den Töchtern Kanaans‘, und daß Jakob seinem Vater und seiner Mutter gehorchte und nach Paddan-Aram unterwegs war, da sah Esau, daß die Töchter Kanaans den Augen  Isaaks, seines Vaters, mißfielen. Deswegen ging Esau zu Ismael und nahm sich Mahalath, die Tochter Ismaels, des Sohnes Abrahams, die Schwester Nebajoths, zur Frau, zu seinen anderen Frauen hinzu.“ (1.Mo 28:6-9) Die Stammlinie Ismaels, welche zu dem islamischen Propheten und Glaubensgründer Mohammed führt haben wir bereits im letzten Brief besprochen.

 

Abstammungslinien der Kinder JakobsVerständnis darüber hilft uns die Ursachen des jahrhundertealten Glaubenskrieges, zwischen Juden, Muslimen und Christen besser zu verstehen. Es bildet Grundlage das kommende Ende Harmagedons aus der Sicht Jehovas zu erkennen, wie das Abweichen von Seinen Geboten unweigerlich spätere harte Folgen mit sich bringt!

 

(1. Mose 36:1-5)  Und dies ist die Geschichte Ẹsaus, das heißt Ẹdoms.

2 Ẹsau nahm sich Frauen von den Töchtern Kạnaans: Ạda, die Tochter Ẹlons, des Hethịters, und Oholibạma, die Tochter Ạnas, die Enkelin Zịbeons, des Hiwịters, 3 und Bạsemath, Ịsmaels Tochter, die Schwester Nẹbajoths. 4 Und Ạda gebar dann dem Ẹsau Ẹliphas, und Bạsemath gebar Rẹuël, 5 und Oholibạma gebar Jẹusch und Jạlam und Kọrah.

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Alle drei Frauen nahmen Einfluss auf Esau und bilden heute Teil des islamischen Imperiums, welches sich bis zum Ende des Systems den Nachkommen Israels gegenüber feindlich verhält.

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Den zweitletzten Teil der Genesis, den wir im NEWSLETTER 11.5.1 im Kapitel 37 behandeln beginnt um das Jahr 1750 v.u.Z. Jakob zeigte damals eine besondere Liebe zu Rahels erstem Sohn Joseph, was die Eifersucht der übrigen zehn seiner Brüder auslöste. Verstärkt wurde dies hin gar zu Hass, als Joseph dem Vater schlechten Bericht über das Verhalten seiner Brüder brachte, die fern von den Zelten Jakobs ihre Herden hüteten.

 

Josephs Träume von seiner späteren StellungAls Jakob etwas später gar zwei Träume die er nacheinander hatte den Brüdern eröffnete, wurde deren Abneigung gar zu offenem Hass.

 

 (1. Mose 37:5-8)  Später hatte Joseph einen Traum und teilte ihn seinen Brüdern mit, und sie fanden weiteren Grund, ihn zu hassen. 6 Und er sprach dann zu ihnen: „Hört bitte diesen Traum, den ich gehabt habe. Nun, hier banden wir Garben mitten auf dem Feld, als sich, siehe, meine Garbe aufrichtete und auch aufrecht stand und, siehe, eure Garben sich dann ringsum stellten und sich vor meiner Garbe niederbeugten. 8 Und seine Brüder begannen zu ihm zu sagen: „Wirst du wohl gar König über uns werden, oder wirst du wohl gar über uns herrschen?“ So fanden sie neuen Grund, ihn wegen seiner Träume und wegen seiner Worte zu hassen.

 

Der Traum stammte von Jehova und sollte späteres Geschehen vorankündigen. Dabei gilt es auf mehrere Erfüllungsebenen zu verweisen, welche als erste dieselben zehn Brüder betraf, die sich bald schon in ihrem angestauten Hass an Joseph vergriffen.

 

Eine grössere Erfüllung steht im Zusammenhang mit dem ersten Kommen Jesu als Messias. Die grösste aber steht erst noch bevor im Zusammenhang mit Jesus Wiederkehr und der endgültigen Aufrichtung des „Königreiches der (neuen) Himmel“ Jehovas. Auch der zweite Traum steht in direkter Verbindung mit dem Ersten: Diesmal stehen „Sonne, Mond und Sterne“ im Zentrum:

 

(1. Mose 37:9-11)  Danach hatte er noch einen anderen Traum, und er erzählte ihn seinen Brüdern und sprach: „Seht, ich habe nochmals einen Traum gehabt, und seht, die Sonne und der Mond und elf Sterne beugten sich vor mir nieder.“ 10 Dann erzählte er es seinem Vater wie auch seinen Brüdern, und sein Vater begann ihn zu schelten und zu ihm zu sagen: „Was bedeutet dieser Traum, den du gehabt hast? Werden wohl gar wir, ich und auch deine Mutter und deine Brüder, kommen und uns vor dir zur Erde niederbeugen?“ 11 Und seine Brüder wurden eifersüchtig auf ihn, aber sein Vater bewahrte das Gesagte.

 

Jakob, der Vater Josephs nennt die Symbolik von „Sonne, Mond und Sternen“ direkt, die auch bis hin in die Offenbarung vergleichbare Bedeutung unterschiedlicher Rangstufen in Hierarchien beschreiben. Was dort auf die Ebene des Patriarchats zutraf wurde später auf ganz Israel und schlussendlich auf jede Form hierarchischer Abstufung angewendet. So erklärt Johannes in der Offenbarung über die Mächtigen „dieses Systems der Dinge“, unter Satans Oberherrschaft:

 

Offenbarung: Grosses Erdbeben, Sonne wurde schwarz, der Mond zu Blut (Offenbarung 6:12-17)  Und ich sah, als es das sechste Siegel öffnete, und es ereignete sich ein großes Erdbeben; und die Sonne wurde schwarz wie härenes Sacktuch, und der ganze Mond wurde wie Blut, 13 und die Sterne des Himmels fielen zur Erde, wie wenn ein Feigenbaum seine unreifen Feigen abwirft, wenn er von einem starken Wind geschüttelt wird. 14 Und der [[(erste, der alte)]] Himmel entwich wie eine Buchrolle, die man zusammenrollt, und jeder Berg und [jede] Insel wurden von ihren Stellen gerückt. 15 Und die Könige der Erde und die Personen von oberstem Rang und die Militärbefehlshaber und die Reichen und die Starken und jeder Sklave und [jeder] Freie verbargen sich in den Höhlen und in den Felsen der Berge [[(Hierarchien)]]. 16 Und sie sagen fortgesetzt zu den Bergen und zu den Felsen: „Fallt über uns, und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes, 17 denn der große Tag ihres Zorns ist gekommen, und wer vermag zu bestehen?“

 

Höchste Autorität dieses Systems sind Könige, die höchsten Herrscherin Politik und Religion, die wie „Sonnen“ sengende Hitze ausstrahlen. „Monde“ werden identifiziert als die „Personen von oberstem Rang und die Militärbefehlshaber“. Als „Sterne“ gelten „die Reichen und die Starken“ die insgesamt „zur Erde fallen“, ihren Glanz und ihre Stellung verlieren, ihren „Sklaven“ gar zur Beute werden. Diese Ergänzung zum Verständnis finden wir im Buch des Propheten Sacharja:

 

Gott herrscht über das Schicksal der ganzen Menschheit(Sacharja 2:7-9)  Heda, Zion! Entrinne, die du bei der Tochter Babylon wohnst [[(verg. Off 18:4)]]. 8 Denn dies ist, was Jehova der Heerscharen [[(durch Jehovas Wortführer, Michael, den Engel „der zugunsten der Söhne Israels steht“ (Da 12:1))]] gesagt hat: ‚[Der] Herrlichkeit [[(Jehovas – Seinen Prinzipien)]] nachfolgend, hat er mich [[(den Engel Jehovas)]] zu den Nationen gesandt, die euch ausplünderten; denn wer euch antastet, tastet meinen [[(Michaels (Jesu))]] Augapfel an. 9 Denn siehe, ich schwinge meine Hand [[(„der Engel Jehovas“, Michael gilt als Sein verlängerter „Arm“, „Hand“ und „Finger“ Jehovas)]] gegen sie [[(am Tag Harmagedons)]], und sie werden ihren Sklaven zur Beute werden müssen.‘ Und ihr werdet bestimmt erkennen, daß Jehova der Heerscharen selbst mich [[(Michael (Jesus))]] gesandt hat.

 

Dieselben „Sonne, Mond und Sterne“ werden sich verdunkeln und zur Erde fallen, am Tag wo „Jehovas Arm“, Sein Heerführer im Auftrag Gottes dessen Zorn gegen die „früheren Himmel und die frühere Erde“ zum Höhepunkt bringen wird. „Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der frühere Himmel und die frühere Erde waren vergangen, und das [[(aufgewühlte Menschen-)]]Meer ist nicht mehr.“ (Off 21:1)

 

Was meint die Bibel zum Ausdruck "alte Himmel" und "neue Himmel"?
 

Joseph schattete innerhalb des Bibelberichtes der Genesis die künftige Stellung Jesu als „König der Könige“ dar: Des Vaters geliebten Sohn, dessen leibliche (zehn = Gesamtheit) „Brüder“, die Israeliten zu denen er als Jehovas himmlischer Abgesandter ausgesondert wurde: „Er hat den Söhnen Israels das Wort gesandt, um ihnen die gute Botschaft des Friedens durch Jesus Christus zu verkündigen: Dieser ist der Herr von allen [anderen].“ (Apg 10:36). Jesus erklärte den Juden zudem: „Denn der Vater richtet überhaupt niemand, sondern er hat das gesamte Gericht dem Sohn übergeben, damit alle den Sohn ehren, so wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.“ (Joh 5:22, 23)

 

Christus ist der Führer der „neuen Himmel und der neuen Erde“ die nun unter des Vaters Königreichsherrschaft die nun bald die gesamte Erde von Jerusalem aus in Gerechtigkeit und Wahrheit mit Liebe beherrschen werden. Der einzig wahre Gott hat es beschlossen und wird es zu Ende führen!

 

Joseph empfängt den alten Vater Jakob in ÄgyptenAuch der zweite Traum Josephs von der „Sonne“, „Mond“ und den „Sternen“ hatte eine erste Erfüllung, als nach den Brüdern auch der Vater und dessen Frauen sich schlussendlich in  Ägypten vor ihm, dem Lebensmittelverwalter des Pharaos niederbeugten. Joseph stand als Gottes eingesetzter Retter der siebzig Familien Israels, zur Erhaltung Seines Volkes gemäss den von Ihm gegebenen Verheissungen.

 

Wie viel mehr wird das im kommenden „Königreich der (neuen) Himmel“ der Fall sein, wo „jedes Knie“ sich vor den Vater und Jesus als Dessen Verwalter beugen wird!

 

(Jesaja 45:21-25)  Erstattet euren Bericht und eure Darlegung. Ja, laßt sie in Einheit zusammen beraten. Wer hat dies hören lassen von alters her? [Wer] hat es schon seit jener Zeit berichtet? Bin nicht ich es, Jehova, außer dem es keinen anderen Gott gibt, ein gerechter Gott und ein RETTER, außer dem es keinen gibt?

22 Wendet euch zu mir, und werdet gerettet, ihr alle [an den] Enden der Erde; denn ich bin Gott, und es gibt keinen sonst. 23 Bei mir selbst habe ich geschworen — aus meinem eigenen Mund ist in Gerechtigkeit das Wort ausgegangen, so daß es nicht zurückkehren wird —, daß sich vor mir jedes Knie beugen wird, jede Zunge schwören wird, 24 indem sie spricht: ‚Sicherlich gibt es in Jehova volle Gerechtigkeit und Stärke. Alle, die gegen ihn entbrennen, werden direkt zu ihm kommen und beschämt sein. 25 In Jehova werden sich alle Nachkommen Israels als recht zu sein erweisen und werden sich rühmen.‘ “

 

Der von Jehova eingesetzte Vollstrecker Seiner Gerichte wird dies schon bald herbeiführen und Lebende und Verstorbene in der Auferstehung unter Herrschaft des „Israel Gottes“ hin zum wahren Gott vereinen.

 

Das letzte in diesem NEWSLETTER behandelte Kapitel 38 erzählt die Geschichte von Juda, der seine Stellung als Vorfahre des Messias einmal vernachlässigte aber durch Gottes Führung dennoch das ihm gesetzte Ziel erreicht: Das sein „Same“ die Vorväterlinie Jesu ergänzt. Hier steht wiederum eine Frau im Zentrum der Handlung. Tamar, die Witwe des ersten Sohnes von Juda aus seiner Verbindung mit einer Kanaaniterin. Dessen Name war Er. Jehova brachte jenen wegen seines bösen Charakters zu Tode.

 

(1. Mose 38:6, 7)  Nach einiger Zeit nahm Juda für Er, seinen Erstgeborenen, eine Frau, und ihr Name war Tạmar. 7 Aber Er, Judas Erstgeborener, erwies sich als böse in den Augen Jehovas; folglich brachte Jehova ihn zu Tode.

 

Nicht jeder Sohn oder Tochter eines von Jehova Auserwählten geht den Weg seiner Erzieher, wie Er und danach Onan dies zeigten! Treue zu Jehova bedingt einen eigenen Entscheid und den Willen dabei zu bleiben.

 

Juda war nun bereit das Gesetz der Schwagerehe erneut zu erfüllen und gab Tamar seinen zweiten Sohn, Onan mit Namen, der nun Judas Schwiegertochter Nachkommen zu zeugen hatte. Jener Onan aber vergoss seinen Samen zur Erde hin. Auch diesen traf Jehovas Zorn. Juda aber versprach Tamar nun seinen jüngsten Sohn, den Schela, wenn dieser herangereift wäre. Dies gereute ihn später.

 

Tamar spielt vor Juda eine Hure zu seinDa die nun zweifache Witwe Tamar sich betrogen sah wandte sie eine weibliche Taktik an, um von Juda selbst schwanger zu werden, wie es Gottes Gebot vorsah. Sie verkleidet sich als Prostituierte, um mit Juda Verkehr zu haben, was gelang und durch ihre Vorhersicht sich auch untrügliche Beweise zu ihrer Sicherheit „den Siegelring und die Schnur und den Stab“ geben liess. Dies darum, dass Juda seiner Pflicht den Hurenlohn in Form eines Böckleins zu bezahlen nachkommen werde. Diese Beweisstücke retten schlussendlich gar ihr Leben, nach der späterer Anklage von Juda gegen sie als Hure gehandelt zu haben. Er hatte sie ja zuerst nicht erkannt, zufolge ihrer Verstellung.

 

Moses berichtet die Details darüber gemäss den späteren Aufzeichnungen in den „Teraphim“:

 

Juda muss eingestehen, dass Tamar gerechter war als er(1. Mose 38:24-26)  Etwa drei Monate später jedoch geschah es, daß dem Juda mitgeteilt wurde: „Tạmar, deine Schwiegertochter, hat die Hure gespielt, und siehe, sie ist durch ihre Hurerei auch schwanger.“ Darauf sprach Juda: „Bringt sie hinaus, und sie soll verbrannt werden.“ 25 Als sie [[(durch Juda, als Stammesrichter)]] hinausgebracht wurde, sandte sie ihrerseits zu ihrem Schwiegervater [[(zu Juda, als ihrem Richter)]] und ließ sagen: „Von dem Mann, dem diese [Dinge] gehören, bin ich schwanger.“ Und sie fügte hinzu: „Untersuche bitte, wem diese gehören, der Siegelring und die Schnur und der Stab. 26 Da untersuchte Juda sie und sprach: Sie ist gerechter als ich, denn ich habe sie ja meinem Sohn Schẹla nicht gegeben. Und er hatte danach keinen weiteren Verkehr mit ihr.

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Erneut handelte Juda entgegen wahrer Gerechtigkeit durch ein parteiisches Urteil im eigenen Fall seiner Vergehung Tamar gegenüber. Jehova lenkte auch hier die Dinge und aufgrund der Beweislast gestand Juda sein Vergehen ein. Psalm 32 erklärt was Jehova von uns im Falle von Vergehen erwartet: „Meine Sünde habe ich dir schließlich bekannt, und mein Vergehen habe ich nicht zugedeckt. Ich sagte: ‚Ich werde meine Übertretungen Jehova bekennen.‘ Und du selbst hast das durch meine Sünden [verursachte] Vergehen verziehen.“ (Ps 32:5)

 

Aus der Verbindung Judas mit Tamar und ihrer Schwangerschaft kamen Zwillinge zur Welt: Serach und Perez. Die Hebamme kennzeichnete die kleine, herausgestreckte Hand mittels eines karmesinroten Fadens, bevor diese erneut zurückgezogen wurde. Der zweite, der Perez aber sicherte sich mittels einem Durchbruch als Erster das Licht der Welt zu sehen.

 

(1. Mose 38:27-30)  Nun ergab es sich zu der Zeit, da sie gebar, daß, siehe da, Zwillinge in ihrem Leib waren. 28 Ferner geschah es, als sie gebar, daß einer seine Hand herausstreckte, und die Hebamme faßte sogleich zu und band ein Stück Karmesin um seine Hand, wobei [sie] sagte: „Dieser ist zuerst herausgekommen.“ 29 Schließlich geschah es, sobald er seine Hand zurückzog, daß, siehe da, sein Bruder herauskam, so daß sie ausrief: „Was bezweckst du damit, daß du dir einen Durchbruch gerissen hast?“ Folglich wurde ihm der Name Pẹrez [[(Bruch, Riss, Dammriss)]] gegeben. 30 Und danach kam sein Bruder heraus, an dessen Hand das Stück Karmesin war, und ihm wurde der Name Sẹrach gegeben.

 

Obwohl Serach das rote Karmesinband am Arm hatte durch die Hebamme, war es Perez, der zuerst geboren wurdeGemäss der Aufzeichnung der Linie des „Samens der Frau“ durch Lukas, den Evangelisten war es nun Perez, der Abrahams Zusage eines künftigen „Samens“, des Messias weitertragen durfte, obwohl die Hebamme aufgrund des roten Karmesinfaden Serach zuerst gekennzeichnet hatte. Nicht der Mensch bestimmt, sondern Jehova erwählt sich aufgrund des Vorherwissens um die Zukunft jene, die ihm dienen werden. Auch hier zeigte sich Gottes Weisheit, wie er die Dinge in scheinbar geringen Angelegenheiten zu führen weiss, wo ein Neugeborener sich das für ihn vorgesehene Recht erzwang, gegenüber dem Zwillingsbruder.

 

(Lukas 3:33-38)  Übrigens war Jesus selbst, als er [sein Werk] anfing, ungefähr dreißig Jahre alt und war, wie man meinte, der Sohn

Josephs, [Sohn] des Hẹli, … 33 [Sohn] des Amminạdab, [Sohn] des Ạrni, [Sohn] des Hẹzron, [Sohn] des Pẹrez, [Sohn] des Juda, 34 [Sohn] des Jakob, [Sohn] des Ịsa·ak, [Sohn] des Abraham, … , 38 [Sohn] des Ẹnosch, [Sohn] des Seth, [Sohn] des Adam, des [Sohnes] Gottes.

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Diese lückenlosen Aufzeichnungen seit Adam bis Levi waren Moses schlussendlich durch dessen Vater Amram zugänglich. Der Bewahrer der „Teraphim“ und damit der ganzen Geschlechtslinie seit Adam war daher zu jener Zeit Amram. Mose Mutter Jochebed war es die ihn als Amme des „Sohnes der Tochter Pharaos“ von Beginn an über sein Volk die Nachkommen Abrahams, Isaaks und Jakobs über die Söhne Levis belehrt hatte. Dasselbe gilt für Mopse Bruder Aaron. Pharaos Tochter war die Ziehmutter, die das Kleinkind doch aus dem Weidekörbchen im Nil errettet und als eigenes Kind an den Thron Pharaos adoptierte. Auch hier war seit Beginn Jehovas lenkende Hand im Spiel.

 

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Das Vorabstudium des Inhaltsverzeichnis des NEWSLETTER hilft Dir Dich mit dem Stoff  der Kapitel 28 bis 38 des 1. Buch Mose vertraut zu machen. Schon daraus kannst Du vieles heraussehen und durch einen Click auf eines der Untertitel Dich direkt mit den vielen Details und Querverbindungen vertraut machen.

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

5.3............. Kommentar zum 1.Buch Mose (Genesis) 9

5.3.1........... Übersicht der in diesem Teil behandelten Kapitel 28 bis 38. 9

5.3.1.1            Der Inhalt des 1.Buche Mose: Kapitel 28-38  9

Kapitel 28: 1781 v.u.Z.: Jakob geht nach Haran zu Laban; Traum der Leiter zu Bethel 9

Kapitel 29: 1781-1774 v.u.Z.: Jakobs Liebe zu Rahel; Heirat Leas. 10

Kapitel 30: 1774 v.u.Z.: Rahel gibt Jakob die Magd Bilha und Lea ihre Magd Silpa; Jakobs Kinder, sein Lohn und sein Ausbreiten  10

Kapitel 31: 1761 v.u.Z.: Jakobs heimliche Rückkehr nach Kanaan; Rahel stielt die „Teraphim“ von Laban; Bund zu Galed  10

Kapitel 32: 1761 v.u.Z.: Jakobs Gaben an Esau; sein Ringen mit einem Engel 11

Kapitel 33: 1761 v.u.Z.: Das Treffen Jakobs mit Esau und sein Lager in Sichem.. 11

Kapitel 34: Vergewaltigung Dinas und die Rache der Brüder 11

Kapitel 35: Jehova nennt Jakob nun Israel; Rahels Tod. 11

Kapitel 36: Geschichte Esaus; die Scheiche von Edom.. 11

Kapitel 37: 1750 v.u.Z.: Liebe Jakobs zu Joseph; Verkauf in die Sklaverei 11

Kapitel 38: Geschichte Judas; Tamar verkleidet sich als Prostituierte, um mit Juda Verkehr zu haben. 11

5.3.2........... Kapitel 28: 1781 v.u.Z.: Jakob geht nach Haran zu Laban; Traum der Leiter zu Bethel 11

5.3.1.2            1.Mose 28:1-9: Isaaks erneuter Segen auf Jakob bevor er ihn nach Haran sendet und Esau dritte Heirat mit einer Ismaeliterin  11

1.Mo 28:1-5: Segen und Auftrag an Jakob sich eine der Töchter Labans zu holen: Jakob soll zu einer Versammlung von Völkern werden! 11

1.Mo 28:6-9: 1781 v.u.Z.: Esaus dritte Heirat mit einer der Töchter Ismaels. 12

5.3.1.3            1.Mose 28:10-22: 1781 v.u.Z.: Bethel, der Ort, wo Jakob die Himmelsleiter sah, „das Haus Gottes 13

1.Mo 28:10-15: Jakobs Traum der Leiter die zum Himmel reichte. 13

Der „Same Abrahams“ der verstarb kommt erneut zum Leben! Sie werden Engel zum Menschensohn auf- und niedersteigen sehen  14

1.Mo 28:16-19: Jakob nennt den Ort Bethel, „das Haus Gottes und das ist das Tor der Himmel“ 15

1.Mo 28:20-22: Jakobs Gelübde, dass die Steinsäule zu einem „Haus Gottes“ werden wird und sein Versprechen Gott Zehnen zu entrichten. 16

5.3.3........... Kapitel 29: 1781-1774 v.u.Z.: Jakobs Liebe zu Rahel; seine unerwartete Heirat mit Lea und dann mit der geliebten Rahel 17

5.3.1.4            1.Mose 29:1-12: 1781 v.u.Z.: Jakobs erste Begegnung mit Rahel am Brunnen in Haran  17

1.Mo 29:1-8: Jakobs Begegnung mit Hirten aus Haran und sein erstes Zusammentreffen mit Rahel 18

1.Mo 29:9-12: Jakob tränkt die Schafe der Schafhirtin Rahel und gibt sich ihr als Sohn Rebekkas zu erkennen  19

5.3.1.5            1.Mose 29:13-35: Laban zeigt sich gastfreundlich aber als Vertreter eigener Interessen; seine Schachzüge im Hinblick auf Jakobs Dienst, als Entgelt für die Heirat mit Rahel und dann für Lea  19

1.Mo 29:13-20: Jakobs Angebot sieben Jahre Laban zu dienen, um die Hand Rahels zur Heirat zu erhalten  19

1.Mo 29:21-29: 1774 v.u.Z.: Labans Festmahl am Ende der sieben Jahre und Jakobs Überraschung in der Hochzeitsnacht mit Lea; Silpa, die Magd Leas als Brautgabe des Vaters. 20

1.Mo 29:30-35: 1774 v.u.Z.: Hochzeit mit Rahel, Jakobs Vorliebe zu Rahel offenkundig gemacht; sieben weitere Jahre Dienst für Rahel und deren Magd Bilha; Leas Fruchtbarkeit mit Ruben, Simeon, Levi, Juda; Rahel bleibt unfruchtbar 21

5.3.4........... Kapitel 30: 1774 v.u.Z.: Rahel gibt Jakob die Magd Bilha und Lea ihre Magd Silpa; Jakobs Kinder, sein Lohn und sein Ausbreiten  21

5.3.1.6            1.Mose 30:1-30: Gottes Vorhersagen betreffend der Ausbreitung von Abrahams Same beginnt durch Jakob und seine vier Frauen Wirklichkeit zu werden  21

1.Mo 30:1-8: Rahels Eifersucht auf die Fruchtbarkeit Leas lässt sie ihre Sklavin Bilha an ihrer statt Kinder von Jakob hervorbringen: Dan und Naphtali 22

1.Mo 30:9-13: Lea hört auf zu gebären und gibt daher ebenso Jakob ihre Magd Silpa, um weitere Kinder durch sie zu haben: Gad und Ascher 22

1.Mo 30:14-21: Leas Handel um Mandragoren, um eine Nacht mit Jakob zu verbringen und Rahels Kaufpreis den Jakob im Tausch zu geben: Leas Schwangerschaften mit Issachar, Sebulon und einer Tochter, Dina. 23

Die von Gott in uns gelegten Bedürfnisse für Männer, Frauen und Kinder wieder in gottgewollter Form befriedigen! 23

Die Erfüllung ehelicher Rechte und Pflichten als Bindemittel, um Familien zu stärken. 24

1.Mo 30:22-30: 1767 v.u.Z.: Die Auswirkungen der Mandragoren bei Rahel bewirkten vorerst keine Fruchtbarkeit: Erst Jahre später wird von der geliebten Frau Joseph geboren! Jakob bittet Laban um die Rückkehr zu seiner Familie. 25

5.3.1.7            1.Mose 30:31-43: Gott segnet Jakob und durch gerechtes und kluges Handeln wird er reich  26

1.Mo 30:31-36: 1767 v.u.Z.: Jakobs Lohn für vierzehn Jahre des Hütens der Herden Labans: seine vier Frauen und deren elf Kinder! Alles Gesprenkelte und Farbige ausgesondert für die Söhne Labans. Neugeborenes Gesprenkeltes und Farbiges aber soll künftiger Lohn Jakobs sein; Laban setzt eine Distanz zwischen beide Herden von drei Tagereisen. 26

1.Mo 30:37-43: Jakobs Kenntnis über die Beeinflussung der Fruchtbarkeit bei Schafen durch ein natürliches Mittel wird ihm zum Gewinn: Wer gab Jakob diesen Rat und beeinflusste die Art des Wurfes durch Zuchtwahl?. 27

5.3.5........... Kapitel 31: 1761 v.u.Z.: Jakobs heimliche Rückkehr nach Kanaan; Rahel stielt die „Teraphim“ von Laban; Bund zu Galed  28

5.3.1.8            1.Mose 31:1-18: Der Streit zwischen Laban und Jakob aufgrund der Habsucht von Labans Söhnen und des mehrmaligen Vertragsbruchs Labans  28

1.Mo 31:1-5a: Die Eifersucht und Habsucht der Söhne Labans: Sie begehren alles, was Jakobs vereinbarter Lohn für zwanzig Jahre Arbeit war; Labans Veränderung Jakob gegenüber: Gottes Ankündigung an Jakob bald in sein Geburtsland Kanaan zu seinen Verwandten zurückzukehren. 28

1.Mo 31:5b-13: Jakob deckt Labans falsches Spiel der Lea und Rahel gegenüber auf, der zehn Mal den Lohn verändert hat: Gottes Anweisung an Jakob kam durch einen nächtlichen Traum mittels Zuchtwahl durch die Böcke das erwartete Resultat zu erreichen; Jehovas Anweisung in das Geburtsland zurückzukehren. 29

1.Mo 31:14-16: 1761 v.u.Z.: Jakobs Frauen Rahel und Lea halten fest zu ihrem Ehemann! Sie betrachten sich selbst durch ihren Vater Laban als um ihr eigenes Erbe und das ihrer Kinder betrogen. 29

1.Mo 31:17-18: Jakobs Wegzug im Geheimen mit allem angesammelten Gütern und Anteilen am Erbe die rechtlich seinen zwei Frauen von Laban her zustanden in Richtung Kanaan. 30

5.3.1.9            1.Mose 31:19-30: 1761 v.u.Z.: Rahels Diebstahl der „Teraphim“, Laban holt die Flüchtenden in Galed ein; Jakobs Ehrlichkeit, was das Erbe betrifft wird erwiesen  30

1.Mo 31:19-24: Rahels Diebstahl der „Teraphim“, der verbürgten Erbrechte und Originale der Familiendokumentation auf die Abraham, Isaak und Jakob durch die Heirat Leas Anrecht hatten; Labans Traum von Gott her 30

1.Mo 31:25-30: Jakob legt die Heuchelei und das beständige falsche Spiel Labans offen dar, als jener ihn in der Berggegend Gileads einholte. 31

Was nun bedeutet das hebräische Wort „ʼeloháj“ als Ersatz für „Teraphim“ wirklich: „Götter“ oder „den GOTT“ im Majestätsplural für Jehova, respektive dessen aufgezeichnetes Wort?. 32

5.3.1.10          1.Mose 31:31-42: Laban findet die „Teraphim“ nicht und Jakob verteidigt sein Weggehen  33

1.Mo 31:31-35: Labans Suche nach den „Teraphim“, den Aufzeichnungen göttlicher Aussprüche erfolglos; Rahels Ausrede, um unentdeckt zu bleiben. 33

1.Mo 31:36-42: Jakob verteidigt sich als der Beweis erbracht war, dass aus Labans Habe nichts bei ihm gefunden wurde und alles falsche Verdächtigungen waren. 34

5.3.1.11          1.Mose 31:43-55: 1761 v.u.Z.: Laban gesteht sein falsches Verhalten Jakob, seinen Töchtern und deren Kindern gegenüber ein: Der Friedensbund zu Galed und der „Wachtturm“ als Wächter zwischen beiden Gruppen  35

1.Mo 31:43-47: Labans Eingeständnis, dass Jakob mit vollem Recht gehandelt hat und das Seine wirklich ihm und seinen Kindern gehört 35

1.Mo 31:44-55: Der Bund zu Galed, „der Wachtturm“, wo der Gott Abrahams und Nahors Wache hält, Jakobs Opfer und Gemeinschaftsessen. 35

Der Richterspruch Jakobs als Vater und Patriarch in Familienangelegenheiten verurteilt Diebstahl mit Todesfolge! 36

5.3.6........... Kapitel 32: 1761 v.u.Z.: Jakobs Gaben an Esau; sein Ringen mit einem Engel 37

5.3.1.12          1.Mose 32:1-15: Jakobs Vorbereitung des Treffens mit Esau  37

1.Mo 32:1-8: 1761 v.u.Z.: Die Engel Jehovas erscheint Jakob. Er sendet Boten zu Esau nach Seir mit friedlicher Nachricht, jener aber reagiert feindlich; Jakobs Vorbereitung für das Zusammentreffen. 38

1.Mo 32:9-15: Jakobs Bitten an Gott, um Anleitung und Schutz und sein kluges Handeln, um Esau zu beruhigen und durch grosszügige Geschenke zu befriedigen. 38

5.3.1.13          1.Mose 32:16-32: Jakobs kluger Streit mit Menschen und dann mit einem Engel Gottes bringt ihm Jehovas Anerkennung und seinen neuen Namen „Israel“ ein, was „Streiter mit Gott“ oder „Gott streitet“ bedeutet: Mit welchem Gott?  39

1.Mo 32:16-21: Die Abteilungen in fünf Gruppen der Herden als Geschenke ziehen Esau in Abständen entgegen  39

1.Mo 32:22-30: 1761 v.u.Z.: Jakob überschreitet die Fuhrt des Jabbok und streitet als 97-Jähriger mit einem Engel bis zur Morgenröte; Jakobs Name durch jenen Engel auf Israel verändert (Bedeutet „Gott streitet“, „Streiter (Beharrender) mit Gott“. Hebr.: Jißraʼél.) 40

Der Engel muss richtig identifiziert werden, der Jakob Widerstand leistete! Andere Schriftstellen geben Hinweise! 41

Verzögerungen, die durch Gottes Widersacher verursacht werden der Widerstand leistet sind auch für unsere Tage vorhergesagt! 42

1.Mo 32:31-32: 1761 v.u.Z.: Die Folgen der ausgerenkten Hüftpfanne Jakobs. 43

Der mit Jakob kämpfende Engel ist identifiziert! Wir sollen standfest Stellung beziehen auf der Seite des wahren Gottes! 44

„Den GOTT“, Jehova den Höchsten von jedem anderen Gott unterscheiden lernen! 45

Wer gab Jakob nun wirklich den Namen „Israel“: Der „Gott dieses Systems“ oder Jehova Gott?. 46

5.3.7........... Kapitel 33: 1761 v.u.Z.: Das Treffen Jakobs mit Esau und sein Lager in Sichem.. 47

5.3.1.14          1.Mose 33:1-11: Jakob wendet den Hass Esaus durch grosszügige Geschenke in Freude um, er unterordnet sich Esau freiwillig  47

1.Mo 33:1-8: Jakobs letzte Vorbereitung zum Treffen mit Esau: Seine Frauen und Kinder in drei Gruppen unterteilt 47

1.Mo 33:8-11: Jakob drängt Esau seine Gaben anzunehmen und findet in dessen Augen Gunst 48

5.3.1.15          1.Mose 33:12-20: Jakob und Esau trennen sich; Jakobs erster fester Wohnsitz nach seiner Rückkehr nach Kanaan in Sukkoth, bei Sichem   48

1.Mo 33:12-16: Esau kehrt Jakob voraus nach Seir zurück; Jakob passt sein Marschtempo den Schwächsten an, hat aber beschlossen von Esau wegzulaufen. 48

1.Mo 33:17-20: Jakobs neuer Lagerplatz in Sukkoth, wo er sich ein Haus und für die Herden Hütten baute, vor der Stadt Sichem, auf einem mit Geld erworbenem Grundstück. 50

5.3.8........... Kapitel 34: Vergewaltigung Dinas und die Rache der Brüder 51

5.3.1.16          1.Mose 34:1-7: Missachtung des Gebots nur innerhalb der Anbeter Jehovas zu heiraten bringt tragische Folgen  51

1.Mo 34:1-7: Dinas unkluges Verhalten und ihre Verbindung zu den Töchtern des Landes führt zu ihrer Vergewaltigung  51

Nicht die Gefühle des Menschen, sondern Gottes Richtlinien sollen ihn lenken! 52

1.Mo 34:8-12: Gottes Gebot sich nicht mit den Kanaanitern zu vermischen wird erneut unterlaufen. 54

1.Mo 34:13-19: Heirat mit Unbeschnittenem wird von Israel als Schmach und Schande empfunden. 55

1.Mo 34:20-34: Der trügerische Effekt von Massenbekehrungen zum Scheinglauben, wie im Falle Hamors  57

5.3.1.17          1.Mose 34:25-31: Die unabsehbaren Folgen der Vergewaltigung nicht unterschätzen  57

1.Mo 34:25-29: Die Rache Simeons und Levis wegen der Verunreinigung Dinas. 58

1.Mo 34:30-31: Racheakte der Söhne bringen den Vater Jakob im Lande in Verruf; wer aber hat das Recht eine geachtete Frau als Prostituierte zu behandeln?. 58

Sich nicht selbst rächen! Als Christen die Gefahr sehen, sich selbst dem Ehebruch und der Prostitution Tür und Tor zu öffnen! 59

Jesus als unser nächster Verwandter muss am Gerichtstag Gottes die Rache ausüben! 60

5.3.9........... Kapitel 35: Jehova nennt Jakob nun Israel; Rahels Tod. 60

5.3.1.18          1.Mose 35:1-15: Jakob gehorcht erneut dem Engel Gottes und zieht nach Bethel 60

1.Mo 35:1-4: Gottes Aufforderung an Jakob den Wohnsitz zu wechseln und nach Bethel zu ziehen; Alle fremdländischen Götzen im Lager Jakobs werden entfernt 60

1.Mo 35:5-15: Der Schrecken Gottes vor Jakob kommt über die Bewohner Kanaans. In Bethel nennt Gott Jakob erneut Israel und verspricht aus ihm Nationen und Könige zu machen. 61

Wie viele „Bethel“ gibt es in der Endzeit, „Häuser Gottes“ die der Anerkennung Jehovas entbehren?. 63

5.3.1.19          1.Mose 35:16-29: Rahel stirbt an der Geburt Benjamins; Ruben verunreinigt Israels Ehebett; Isaaks Tod  65

1.Mo 35:16-20: Jakob zieht von Bethel nach Ephratha, respektive Bethlehem, wo Rahel an der Geburt Benjamins stirb; Wo liegt dabei der Beziehungspunkt zu David und Jesus?. 65

1.Mo 35:21-26: Ruben verunreinigt das Ehebett Jakobs mit Bilha und verliert dadurch sein Erstgeburtsrecht; Jakobs zwölf Söhne  66

1.Mo 35:27-29: 1711 v.u.Z.: Jakob zieht nach Hebron zu Isaak; Isaaks Tod mit 180 Jahren; Esau und Jakob begraben ihn  67

5.3.10......... Kapitel 36: Geschichte Esaus; die Scheiche von Edom.. 67

5.3.1.20          1.Mose 36:1-14: Isaaks Sohn Esau wird im Verlauf der Zeit von Gott gesegnet 67

1.Mo 36:1-14: Die Geschichte Esaus oder Edoms durch Jakob in der „Teraphim“ verewigt; Esau besiedelt Berggegend von Seir; seine Nachkommen. 67

5.3.1.21          1.Mose 36:15-43: Esaus Nachkommen schon früh unter der Verwaltung eigener Scheiche und Könige  68

1.Mo 36:15-30: Von Esau, Abrahams Nachkomme durch Isaaks stammen die Scheiche des Landes Seir 68

1.Mo 36:31-43: Die Könige und Scheiche aus dem Stamme Esaus die in Seir herrschten. 69

Esau, als überhöhtes Haupt ohne göttliche Legitimation bringt Scheiche als Herrscher hervor; Salomos Rat und Jesu Vorbild für uns heute. 71

5.3.11......... Kapitel 37: 1750 v.u.Z.: Liebe Jakobs zu Joseph; Verkauf in die Sklaverei 72

5.3.1.22          1.Mose 37:1-11: Die besondere Liebe Jakobs zu Joseph schattet Jehovas besondere Liebe zu Jesus vor 72

1.Mo 37:1-4: Joseph bringt über seine Brüder einen schlechten Bericht zum Vater Jakob; der Hass der zehn Brüder nimmt seinen Beginn. 72

1.Mo 37:5-8: Der Traum Josephs von den Garben der Brüder die sich vor ihm niederbeugen. 73

1.Mo 37:9-11: Josephs zweiter Traum von der Sonne, dem Mond und den elf Sternen; Jakobs Tadel und was dies bedeutet 75

5.3.1.23          1.Mose 37:12-36: 1750 v.u.Z.: Josephs Söhne sinnen auf Rache und verkaufen ihren Bruder in die Sklaverei 75

1.Mo 37:12-17: Jakob besucht seine Brüder die Schafe in Dothan weiden. 75

1.Mo 37:18-24: Der Mordanschlag der zehn Brüder gegen Joseph aus Eifersucht auf Jakobs Liebe geplant; Ruben verwendet sich zu Gunsten Josephs. 77

1.Mo 37:25-30: Juda wendet den Mord an Joseph ab und sie verkaufen ihn in die Sklaverei an Ismaeliter; Rubens späte Reue als Ältester und Verantwortlicher 78

1.Mo 37:31-36: Die Täuschung Jakobs des fingierten Todes Josephs durch ein wildes Tier; Joseph in Ägypten an Potiphar als Sklave verkauft 80

5.3.12......... Kapitel 38: Geschichte von Juda; Tamar verkleidet sich als Prostituierte, um mit Juda Verkehr zu haben. 83

5.3.1.24          1.Mose 38:1-11: Die Nachkommen Judas aus der Verbindung mit einer Kanaaniterin  83

1.Mo 38:1-5: Juda nimmt sich die Tochter des Adullamiters Hira, eines Kanaaniters: Seine Nachkommen. 83

1.Mo 38:6-11: Die Heirat von Er mit Tamar, sein Todesurteil; Onan verweigert den Vollzug der Schwagerehe und auch er wird durch Gottes Gebot zu Tode gebracht 83

Das Gebot der Schwagerehe als Gebot Jehovas anerkennen! Kein Buchstabe vom GESETZ ist dahingefallen! 84

Was hat Onan mit dem von der Katholischen Kirche verurteilten Onanieren zu tun?. 85

5.3.1.25          1.Mose 38:12-30: Der Vollzug der Schwagerehe als göttliches Gebot betrachtet: Juda selbst durch Tamar auf die Probe gestellt 86

Gottes Recht muss durch gerechte Richter Nachachtung verschafft werden! 86

1.Mo 38:12-19: Tamar verkleidet sich als Prostituierte und bringt durch List Juda dazu mit ihr die Schwagerehe zu vollziehen; Judas Fehlverhalten als Richter durch Tamar offengelegt 87

1.Mo 38:20-26: Die schwangere Tamar wird vom Richter Juda als gerechter als er selbst bezeichnet! 88

Jesu Verteidigung einer reuigen Sünderin beschämt einen stolzen Pharisäer: Lehre über Gottes Nachsicht und Barmherzigkeit 90

Gottes Barmherzigkeit und „unverdiente Güte“ nicht verachten! 91

1.Mo 38:27-30: Die Kennzeichnung des Zwillings der Tamar mittels eines roten Fadens, Serach: Perez, der den Durchbruch gerissen hat 91

Durch Kindergebären in Sicherheit wohnen; Jeder Mann habe seine Frau. 92

An der spezifischen Aufgabe der Frau und ihrer Rolle im Plan Gottes festhalten! 93

 

 

Die Vielfalt der Information aus der Schrift zum Werdegang der Patriarchen-Familien hin zu „dem Samen“ der Jesus ist, diese geben uns Einblick in die Komplexität von Gottes Plan: Einer künftigen erdenweiten Herrschaft in der Hand Seines Sohnes, dem einzigen wahren Messias.  Wie die Aufzeichnungen über den Werdegang des „Samens der Frau“ und den ihn bekämpfenden „Samen der Schlange“ seit Beginn ihren eigenen Weg nahmen und sich durch deren Handlungsweise jeweils äusserten, dies wird uns dank der „Teraphim“ verständlich.

Mohammed: Der letzte Prophet? 


Bildergebnis für mohammed islam prophetWir haben im letzten Brief gezeigt, dass Muslime ihren Ursprung auf Ismael, Abrahams Sohn mit der Sklavin Hagar zurückführen, die Abraham aus seiner Hausgemeinschaft entfernt hatte. Mohammed behauptete, „der Prophet gleich mir“, gleich Moses zu sein und seine Linie wird auf Ismael zurückgeführt. Gibt es aber zwei „Propheten gleich mir“ oder ist nur Jesus aus der Linie Isaaks über Jakob, welcher alle Bedingungen erfüllt? Moses schrieb:

 

„Einen Propheten gleich mir wird dir Jehova, dein Gott, aus deiner eigenen Mitte, aus deinen Brüdern [[den Israeliten, Nachkommen Jakobs!]], erwecken — auf ihn solltet ihr hören — entsprechend all dem, was du [[(das Volk Israel, nicht die Nachkommen Ismaels!)]] von Jehova, deinem Gott, im Horeb erbeten hast am Tag der Versammlung [[(an Pfingsten 1913 v.u.Z., 50 Tage nach dem Auszug aus Ägypten, als Jehova Sein GESETZ Israel verkündete)]], indem [du] sagtest: ‚Laß mich nicht wieder die Stimme Jehovas, meines Gottes, hören, und laß mich dieses große Feuer nicht mehr sehen, damit ich nicht sterbe.‘ Darauf sprach Jehova zu mir: ‚Sie haben gut getan, so zu reden, wie sie [es] taten. Einen Propheten gleich dir werde ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder [[(nicht jener aus Ismaels Samen!)]] erwecken; und ich werde gewiß meine Worte in seinen Mund legen, und er wird bestimmt alles zu ihnen reden, was ich ihm gebieten werde. Und es soll geschehen: Der Mann, der auf meine Worte nicht hört, die er in meinem Namen reden wird, von dem werde ich selbst Rechenschaft fordern.“ (5.Mo 18:15-19).

 

(Johannes 3:31-36)  Der vom Himmel Kommende [[(nur Michael, der Engefürst wurde vom Vater zur Erde gesandt!)]] ist über allen anderen. 32 Was er gesehen und gehört hat, davon legt er Zeugnis ab, doch nimmt niemand sein Zeugnis an. 33 Wer sein Zeugnis angenommen hat, hat besiegelt, daß Gott wahrhaftig ist. 34 Denn der, den Gott ausgesandt hat, redet die Worte Gottes, denn er gibt den Geist nicht nach Maß. 35 Der Vater liebt den [[(„Erstgeborenen aller Schöpfung“)]] Sohn und hat alle Dinge in seine Hand gegeben. 36 Wer Glauben an den Sohn ausübt, hat ewiges Leben; wer dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.

 

SPIEGEL:  Wer war Mohammed?Somit versuchte „der Prophet“ Mohammed  Jesus diesen Titel zu rauben, den jedoch allein der Christus durch die Werke die Gott der Vater durch ihn wirkte zu beweisen vermochte. Mohammad konnte nichts dergleichen aufweisen, was ihn deutlich als „Samen der Schlange“ markiert.

 

Seinen Feinden, die ihm nicht glaubten gegenüber erklärte Jesus: „ ‚Wenn ich nicht die Werke meines Vaters tue, so glaubt mir nicht. Wenn ich sie aber tue, so glaubt den Werken, auch wenn ihr mir nicht glaubt, damit ihr zu der Erkenntnis kommt und weiterhin erkennt, daß der Vater in Gemeinschaft mit mir ist und ich in Gemeinschaft mit dem Vater bin.‘ Daher suchten sie ihn wieder zu greifen; er aber begab sich außerhalb ihrer Reichweite.“ (Joh 10:37-39)

 

Dabei stellte sich trotz falscher Prophetie Mohammedsdem die Tatsache in den Vordergrund, dass Mohammed zu Recht die Lüge der Katholischen Kirche durchschaute, dass Jesus zwar Gottes Prophet war, niemals aber Teil einer Dreieinigkeit sein konnte und keinesfalls als ein „Gott“ auf gleicher Stufe mit Jehova zu verehren sei.

 

(3. Mose 19:12)  Und ihr sollt in meinem Namen nicht zu einer Lüge schwören, so daß du tatsächlich den Namen deines Gottes entweihst. Ich bin Jehova.

 

Im Gegensatz zu Mohammed aber hatte Jesus mehrfache Bestätigung Gottes als Seinen „Erstgeborenen aller Schöpfung“ (Kol 1:15), „mein Sohn, der Geliebte“ (Mat 3:17), „der Auserwählte“ (Lu 9:35) zu sein. Damit war die Verknüpfung zum abgesandten himmlischen „Michael, einer der ersten Fürsten“ (Da 10:13) erst möglich und dadurch hin zu Gottes Wortführer, „dem „Wort“ (Joh 1:1), zu Seinem „Werkmeister“ (Spr 8:25-31) und hin zum „Fürst des Heeres Jehovas“ und dessen Schwert (Jes 11:4; Off 6:2; 19:11-16). Josua hatte vor der Eroberung Jerichos eine direkte Begegnung mit jenem Engelfürsten:

 

Fürst des Heeres Jehovas(Josua 5:13-15)  Und es geschah, als Jọsua sich gerade bei Jẹricho befand, daß er dann seine Augen erhob und sah, und dort stand ein Mann vor ihm mit seinem gezückten Schwert in seiner Hand. Da schritt Jọsua auf ihn zu und sagte zu ihm: „Bist du für uns oder für unsere Widersacher? 14 Daraufhin sprach er: „Nein, sondern ich — als Fürst des Heeres Jehovas bin ich jetzt gekommen.“ Hierauf fiel Jọsua auf sein Angesicht zur Erde und huldigte [ihm] und sagte zu ihm: „Was spricht mein Herr zu seinem Knecht?“ 15 Der Fürst des Heeres Jehovas sprach seinerseits zu Jọsua: „Zieh deine Sandalen von deinen Füßen, denn die Stätte, auf der du stehst, ist heilig.“ Sogleich tat Jọsua so.

 

Jesus hat in der Bibel als Gottes erstes Geschöpf vielerlei Aufgaben erfüllt und ist bestens vorbereitet und geeignet die Menschheit im Millennium zur Vollkommenheit zu lenken und das erdenweite Paradies aufzurichten und seine Apostel in ihrer führenden Position anzuleiten (2.Kor 12:1-4).

 

Die vollständige Lektüre des 5.Teil der Genesis wird Dir viele Querverbindungen zu Jesu erstem Kommen und seiner baldigen Wiederkehr bringen und dadurch Deinen Glauben festigen.

 

 

Kommentar zum 1.Buch Mose (Genesis)  9

 

5.Teil: 1.Mose Kap. 28-38: Die Geschichte Jakobs und seiner zwölf Söhne bis Josephs Verkauf in die Sklaverei

 

 

Dass die Feindschaft zwischen Hagars Sohn Ismael und dem „Sohn der Verheissung“, Isaak, den durch Abrahams geliebte Sara, die ihm treu ergebenen Frau bis hin zum Tag Harmagedons andauern wird, dies beschrieben wir im letzten „Brief an Brüder“ im zweiten Teil. Einer der Auseinandersetzungspunkte, gar der Zentrale bleibt der Status der Stadt Jerusalem, den Juden, Christen und Muslime für sich als einen religiösen Mittelpunkt beanspruchen. Amerikas Bekenntnis zur Hauptstadt des Staates Israel und die Verlegung der Botschaft dahin ändern nichts an Gottes Plan den wahren Erben dort einzusetzen und über die ganze Erde herrschen zu lassen.

 

Um weiteres Licht auf diese Auseinandersetzung zu werfen, die Arrafat: Heiliger Krieg um Jerusalemvor dem Abschluss des Systems zu einem neuen Höhepunkt strebt: Zum Angriff des „Königs des Nordens“, dem kommunistischen Block Russland-China durch deren „Streitarme“, die islamischen verbündeten Schiitennationen die sich gegen Israel vereinen werden, um Jerusalem zu „befreien“. 

 

Imam Mahdi will Jerusalem erobernDort soll der erwartete „Imam Mahdi“ den gespaltenen Islam einigen und erdenweit zu Ruhm und Glanz bringen, soweit es das Begehren des „Samens der Schlange“ ist. Wir haben über die Hauptanwärter dieses Titels des islamischen Messias im 4.Brief berichtet.

 

Im Hintergrund aber steht die Herausforderung des „Königs des Südens“, Anglo-Amerika und dessen Verbündeten, heute vertreten durch Präsident Trump, welche zum offenen Kampf gegen die Heere des schiitischen Islam anzutreten gezwungen werden, da jener „Imam Mahdi“, wie immer er heissen mag doch aufgrund der Forderung Mohammeds im Koran selbst nach absolutistischer Weltherrschaft strebt!

 

Im Buch „Religion - Gesellschaft – Demokratie“ von Jude P. Dougherty erklärt der Autor gewisse geschichtliche Zusammenhänge und die Macht, welche der Koran bis heute auf seine Anhänger ausübt, die ein Licht auf Kommendes werfen. [1]

 

image078,Unbezwingbarer Islam

 

  

Unbezwingbarer Islam
  

Unbezwingbarer Islam
  

Mit dieser Grunderkenntnis, was der Koran durch Mohammeds Bekenntnis zur intoleranten Diktatur von jedem Muslim fordert, dies gilt es zu erkennen, dass keinerlei logische Argumente eine Rolle spielen im kommenden Konflikt zwischen Ost und West, Muslimen und Juden, sowie den Christen.

 

"No democracy: We want just Isla!Herbert H. Nowitzky schreibt über geschichtliche Zusammenhänge und verbreiteten religiösen Mythos, was die Friedliebsamkeit der Muslime anbetrifft. So war es ein kleiner Auslöser, das Steinewerfen palästinensischer Jugendlicher auf jüdische Soldaten. Erst in diesem Zusammenhang kam sechs Tage nach Beginn der Besuch des Tempelberges durch den jüdischen Oppositionspolitikers Ariel Scharon am 28. September 2000. Dies lieferte die Argumente die zweite, die El-Aksa-Intifada als Religionskrieg gegen Israel auszulösen.

 

Der arabische Begriff „Intifada“ bedeutet „abschütteln“ und meint das, was Muslime als eine Besetzung der ihnen vermeintlich zustehenden Gebiete betrifft, die seit dem Krieg von 1967 von Israel kontrolliert werden. Dass seit Beginn der Nation Israel 1948 bereits von Seiten der Muslimstaaten eine Anzahl blutiger Eroberungskriege gegen Israel geführt wurden ignorieren die meisten Christen.

 

Vor der Intifada waren bereits die Friedensbemühungen zur Einigung der Streitparteien im Vertrag von Oslo anlässlich den Verhandlungen von Camp Davis gescheitert. Die Palästinenser weigern sich beharrlich bis heute die Existenz des Judenstaates Israel anzuerkennen. Ohne dies ist eine Zweistaatenlösung reine Illusion. Erst 2005 konnte durch einen Waffenstillstand dieser Konflikt der 2.Intifada beendet werden.

 

Die Frage sei erlaubt, welches geringfügige Ereignis geht dem nächsten, dem grössten und letzten Nahostkonflikt voraus, dem blutigsten und zerstörerischsten?

 

Der Mythos El-Aksa-Moschee: Warum der islamische Anspruch aus Jerusalem unberechtigt ist  von Herbert H. Nowitzky  [2]

 

   Der Nahost-Konflikt berührt sicher auch den historisch weniger Interessierten, zumal oft einseitige Berichterstattung eher verwirrt als aufklärt. Viele Menschen spüren, dass sich hier etwas zusammenbraut und vielleicht schon bald außer Kontrolle gerät. Der folgende historische Abriss soll deshalb Licht ins Dunkel bringen - besonders im Hinblick auf die sogenannte El-Aksa-Intifada.

 

2.Intifada hatte Beginn am 21.9.2000   Diese zweite Intifada begann am 21.9.2000, als israelische Soldaten während einer Patroullie im südlichen Gazastreifen von Arabern durch Steinewerfen angegriffen wurden. Diese wohl organisierten Provokationen wurden an den nächsten Tagen verschärft, so z.B. durch das Werfen von Molotow-Cocktails am 22.9. gegen Zivilisten im Jerusalemer Vorort Mevasseret Zion. Erst sechs Tage später begab sich Ariel Sharon auf den Tempelberg, wozu jeder Bürger jederzeit das Recht hat. Der Tempelberggang wird jedoch von Arafat als Vorwand benutzt.

 

   Wem gehören denn nun Jerusalem und der in seinem Zentrum liegende Tempelplatz? Wie berechtigt ist der moslemische Anspruch auf die Stadt und die heiligste Stätte des Judentums? Betrifft es auch die Christen in irgendeiner Weise?

 

"STADT DES GROSSEN KÖNIGS"

   Gemäß der Bibel - nach wie vor für Juden und Christen maßgebend - ist das ganze Land (hebr.: "Eretz Israel" Gottes Eigentum (3. Mo. 25,23; Hos. 9,3; Ps. 83,13 u.v.a.) und ist Israel [[(die Frage ist: Welches „Israel“ (vergl. Gal 6:15, 16: „Denn weder Beschneidung ist etwas noch Unbeschnittenheit, sondern eine neue Schöpfung [ist etwas]. Und alle, die nach dieser Regel des Benehmens ordentlich wandeln werden, über sie komme Frieden und Barmherzigkeit, ja über das Israel Gottes.“, nicht über die Judennation „Israel“!))]], mit festgelegten Grenzen, zu ewigem Besitz gegeben (1.Mo. 13,15; 2.Mo. 32,13 u.a.).

 

Der Tempel Salomos   Als Zentrum dieses kleinen Landes - ungefähr halb so groß wie die Schweiz oder etwas größer als Schleswig-Holstein - und zugleich auch Mittelpunkt des Gottesdienstes ist Jerusalem und sein Tempel ausdrücklich hervorgehoben. Der Tempel, von König David geplant, wurde von seinem Sohn Salomo gebaut und 955 v.Chr. fertiggestellt. Jesus selbst nennt Jerusalem "Stadt des großen Königs" (Mt. 5,35). Seit mehr als 3000 Jahren ist Jerusalem nicht nur die Stadt der besonderen Anbetung Gottes, sondern auch heiligster Ort und Zentrum des Judentums. Es ist unstreitig, dass es sich hier nicht um den Ort der Verehrung des altarabischen Mondgottes Allah handelt - was historisch und theologisch belegbar ist.

 

   Mehr als 1000 Jahre war Jerusalem die Hauptstadt Israels bzw. Judäas, ehe die Römer 70 n.Chr., unter Titus, den 2. Tempel und den größten Teil der Stadt zerstörten. Doch in den Herzen der Juden verlor Jerusalem nie seine Bedeutung (vgl. Ps. 137) und in den Jahrhunderten danach gab es immer eine mehrheitlich jüdische Bevölkerung, selbst nach der arabischen Eroberung 638 - sechs Jahre nach Mohammeds Tod.

 

   In dieser Zeit war Jerusalem allerdings von christlichen Gebetsstätten geprägt. Auch auf dem heiligsten jüdischen Ort, dem Tempelplatz, stand eine Kirche, die dreischiffige byzantinische Basilika St. Maria, die einst vom oströmischen Kaiser Justinian (527-565 n.Chr.) am südlichen Rande des riesigen Areals erbaut wurde.

 

   In den Jahren 691 und 692 ließ nun Kalif el-Malik - Sohn des Kalifen Omar (634-644 n.Chr.), des Eroberers von Jerusalem, den Felsendom (oft fälschlich Omar-Moschee genannt) bauen. Er wollte damit die Stadt aus handelspolitischem Interesse aufwerten, da Jerusalem am Rande des moslemischen Machtbereichs lag und keine besondere Bedeutung hatte. Im Koran (arab.: Quran) ist Jerusalem (arab.: el-Kuds) dem entsprechend nicht erwähnt - in der Bibel dagegen mehr als 800 Male!

 

Der Felsendom und die Al-Aqsa Moschee auf Zion   Der Felsendom wurde genau auf dem Platz errichtet, auf dem einst der Tempel stand. Es gelang aber nicht, auch das ehemalige Allerheiligste zu überbauen - es liegt außerhalb des moslemischen Bauwerks, wie man heute weiß. Das beabsichtigte Ziel, die Entweihung des heiligen Tempelplatzes, war aber erreicht.

 

   Die für Moslems heute vermeintlich drittwichtigste El-Aksa Moschee entstand erst 20 Jahre nach dem Bau des Felsendoms. Der Sohn el-Maliks, Abd el-Wahd (705-715 n.Chr.), entweihte im Jahre 711 die vorgenannte Basilika St. Maria, indem er die typische Moscheekuppel auf das Dach der Kirche setzen ließ, welche damit zu einem "Ort der Niederwerfung" (=Moschee) vor Allah wurde, den man schon in präislamischer Zeit in Mekka verehrte.

 

   Abd el-Wahd gab der Moschee den Namen "el-Masgid el-Aksa" (= fernste Moschee). Damit nahm er Bezug auf einen Koranvers: "Preis dem, der seinen Diener des Nachts entführte von der heiligen Moschee zur fernsten Moschee, deren Umgebung wir gesegnet haben, um Ihm [Mohammed] unsere [Allahs] Zeichen zu zeigen" (Sure 17,1). Seine Absicht ist eindeutig: Die El-Aksa Moschee sollte, in seinem Sinne uminterpretiert, die im Koran genannte "Fernste Moschee" sein.

 

DIE REISE, DIE NIE WAR

   Das heißt, Mohammed habe angeblich im Jahre 621 eine "Nachtreise nach Jerusalem" unternommen. Tatsächlich gibt es keine Anhaltspunkte dafür, dass der "Prophet" jemals in Jerusalem war. Da Mohammed bereits im Jahre 632 starb, kann der Koran nicht die Kirche St. Maria meinen, da diese erst 711, also 79 Jahre nach seinem Tod, zur Moschee El-Aksa wurde, und der Felsendorn kommt ebenfalls nicht in Frage, weil er überhaupt noch nicht erbaut war.

 

   Islam-Forschern zufolge war mit der "heiligen Moschee" (el masgid el-haram) die Moschee in Mekka und mit der "entferntesten Moschee" (el-masgid el-aksa) entweder die Moschee in Medina oder der Himmel gemeint - nicht, wie fälschlich behauptet, Jerusalem.

 

   Für diesen Sachverhalt spricht auch, dass Mohammed schon im Februar 624 verbot, in Richtung Jerusalems zu beten. Er hatte die in Medina lebenden Juden nicht von seiner neuen Religion überzeugen können, darum wurde Jerusalem für ihn unwichtig. Er drückte dadurch seine Geringschätzung für die Juden und ihre von altersher heilige Stadt aus.

 

   Von hohem Symbolwert war und ist jedoch die Umwandlung einer bedeutenden Kirche in eine Moschee. Sie dokumentiert die Überlegenheit des Islam über das Christentum. Dieser Sieg erscheint den Moslems bis heute vermutlich noch wichtiger als der über das Judentum. Der Felsendom, dessen Kuppel erst in den 1960er Jahren mit Gold überzogen wurde und sich fast genau an der Stelle befindet, an der der zweite jüdische Tempel stand, hat in diesem Zusammenhang nämlich weniger Bedeutung als die El-Aksa-Moschee, die durch die Entweihung einer Kirche entstand. Es ist die El-Aksa-Moschee, nicht der Felsendorn, in der sich die Männer versammeln und verstärkt in den letzten Jahren, besonders während der Freitagsgebete, aufputschende Hasspredigten der Mullahs gegen die "ungläubigen" Juden hören.

 

Hagia Sophia in Istambul: Ein katholisches Gebetshaus zuvor   Hinsichtlich der zuvor beschriebenen Verhaltensweise gibt es eine Parallele. Als die türkischen Moslems 1453 Konstantinopel eroberten, wurde auch dort die schönste und prächtigste Kirche von Byzanz, die ebenfalls von Kaiser Justinian wieder erbaute "Hagia Sophia" (= Heilige Weisheit), in eine Moschee umgewandelt. Dabei wurde das große Kuppelkreuz entfernt und von den Moslems zum Bau der Treppe benutzt, die in die Moschee führt. Wer also in das Gebäude hineingeht, tritt das Kreuz Christi mit Füßen.

 

Der Felsendom: Bis 1967 vom Islam kaum beachtetKEIN INTERESSE VOR JUNI 1967

   Seit 1967 erhebt der Islam Anspruch auf Jerusalem und den Tempelplatz. Welche Bedeutung gaben die Moslems diesen Stätten vorher? Fotografien aus dem Jahre 1875 (aufgenommen von der Familie Bonfils aus dem Libanon) zeigen, dass der gesamte Tempelplatz, unter moslemisch-osmanischer Herrschaft, einen verwahrlosten und unbenutzten Eindruck machte: Hohes Gras und Unkraut wächst zwischen den Bodenplatten empor. Der Felsendom wirkt baufällig und weist größere Schäden auf. Insgesamt ein trostloser Anblick im Gegensatz zur Klagemauer, an der große Mengen betender Juden zu sehen sind. Erwähnenswert ist auch, dass während der 19-jährigen Besetzung Jerusalems (1948-1967 n.Chr.) von Arabern nichts unternommen wurde, den Tempelplatz oder den Ostteil Jerusalems aufzuwerten oder diesen gar zur Hauptstadt zu machen.

 

   Während dieser Zeit, aber auch schon in der vorherigen osmanischen Herrschaft bis 1918, fand nur ein einziger islamischer Herrscher oder Würdenträger den Weg in die heilige Stadt, um in der heute als "heilig" bezeichneten El-Aksa-Moschee Allah die Reverenz zu erweisen. Es war König Abdallah, der Urgroßvater Abdullahs, des jetzigen Königs von Jordanien, der, nachdem er die Altstadt einschließlich des Tempelbergs erobert und annektiert hatte, von arabischen Meuchelmördern am 20.7.1951 in der El-Aksa ermordet wurde. Er hatte sich für eine Verständigung mit Israel ausgesprochen.

 

   Auch durch das Fernbleiben moslemischer Pilger von Jerusalem wurde die islamische Geringschätzung für die Stadt offenbar. Die heutige Forderung kann deshalb nur als Mittel im Kampf gegen die "Ungläubigen", vor allem Juden und Christen, angesehen werden und entspricht dem Koran, der in mehr als 200 Versen den "heiligen Krieg" (arab.: dschihad) fordert. Der heilige Krieg ist eine bindende Pflicht (arab.: fardh kifaja) für jeden Moslem und für jede moslemische Nation (siehe Sure 9,41 und 112 u.a.).

 

   Die historischen Widersprüche zeigen, wie übertrieben der heutige moslemische Anspruch auf Jerusalem ist. Doch solche Verschleierungstaktik wird auch von einem der bedeutendsten Theologen und Denker des Islam, el Ghazali (1059-1111 n.Chr.), befürwortet: "Wisse, dass die Lüge in sich nicht falsch ist. Wenn eine Lüge der einzige Weg ist, ein gutes Ergebnis zu erzielen, ist sie erlaubt. Daher müssen wir lügen, wenn die Wahrheit zu einem unangenehmen Ergebnis führt."

 

   Im Gegensatz zu Jordanien, welches alle 58 Synagogen im Osten der Stadt zerstörte und jüdische Friedhöfe schändete, hat Israel seit der Befreiung und Wiedervereinigung Jerusalems 1967 seine Toleranz gezeigt: Angehörige aller Religionen, auch Moslems, dürfen ihre heiligen oder unheiligen Stätten ungehindert aufsuchen. Während der arabischen Besetzung war das nicht möglich, und Arafat drohte erst jüngst wieder damit, dass die Fahnen der PLO über Moscheen und Kirchen wehen werden - wie bereits in Bethlehem (ARD-Nachr. vom 27.12.2000).

 

   Der leidenschaftliche Anspruch der Araber auf Jerusalem ist unbegründet und deshalb abzulehnen - alle, die an die Bibel glauben, sollten sich für die Wahrheit einsetzen.

 

Nun, sich für die Wahrheit einzusetzen bedeutet exakte Erkenntnis über Gottes Bund mit Abraham, Isaak, Jakob und David! Der wahre Erbe würde durch Isaaks Linie aus dem Geschlecht Davids kommen! Da die Juden den wahren Erben von ganz Israel und damit Jerusalem töteten und ihn als Gottes Messias verleugnen verloren sie als der zweitgeborenen Tochter, der Hure „Gomer“ in Hoseas Prophetie „Lo-Ruhama“ genannt Gottes Gunst und mit Jesu Tod auch den Anspruch „Gottes Volk“ zu sein!

 

Jesus erklärte Kommendes in einem Gleichnis: „Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen, indem er sprach: ‚Sie werden vor meinem Sohn Respekt haben.‘ Als die Weingärtner den Sohn sahen, sagten sie unter sich: ‚Dieser ist der Erbe; kommt, laßt uns ihn töten und sein Erbe antreten!‘ “ (Mat 21:37, 38) Am Thema, wer wahrer Erbe ist hat sich nichts geändert, auch dann nicht, wenn drei gottesfeindliche Weltreligionen diesen Anspruch für sich stellen!

 

Hamas Aufstand gegen Israel in Gaza fordert 60 Tote und 3000 verletzteVor wenigen Tagen gab es an einem einzigen Tag zufolge eines gezielten Aufmarsches tausender Anhänger der Hamas am Grenzzaun zu Gaza sechzig Tote Araber und etwa 3000 Verletzte! Der Protest richtete sich gegen die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt des Judenstaates Israel durch Präsident Trump und die Verlegung der amerikanischen Botschaft von Tel-Aviv nach Jerusalem. Am selben 14.Mai feierte Israel seinen siebzigsten Geburtstag der Gründung der Nation.

 

Nicht der „friedliche“ Aufmarsch der Hamas-Muslime wurde in den Medien verurteilt, vielmehr das sich zur Wehr setzen des Judenstaates. Selbst der UNO-Sicherheitsrat hatte sich damit zu beschäftigen. Dann waren die Raketenangriffe durch Iran von syrischem Boden aus in den Schlagzeilen und Israels Zerstörung von 51 Zielen in Syrien, wovon die meisten den Iran betrafen.

 

Grund genug, statt einer Intifada nun einen generellen Krieg der Schiiten gegen Israel auszurufen? Die Zeit wird es zeigen. Die gegenseitigen Provokationen lassen nichts Gutes erhoffen!

 

ANALYSE: Irans Plan für Israel und den Nahen Osten verstehen  [3] Donnerstag, 31. Mai 2018 |  Yochanan Visser

 

   US-Außenminister Mike Pompeo kündigte letzte Woche eine neue Politik an, die darauf abzielt, die hegemonistischen Machenschaften des Iran im Nahen Osten zurückzudrängen und zu verhindern, dass die Islamische Republik in den Besitz von Atomwaffen kommt.

 

   Seither gab es eine Menge Kritik, vor allem von Unterstützern des Atom-Abkommens (JCPOA), das die Obama-Regierung 2015 mit dem Iran vermittelte.

 

Ayatolla Chomenis Legat bleibt im Iran wach    Die Ziele der neuen Iran-Politik des US-Präsidenten Donald Trump seien "unrealistisch" oder sogar "ein Rezept für den Krieg", erklärten einige der Kritiker, während andere behaupteten, der Plan sei zum Scheitern verurteilt, da er die Hilfe eines Großteils der Welt benötigte.

 

   Konzentrieren wir uns auf Pompeos Liste, die sich mit Irans imperialistischer Agenda für den Nahen Osten befasste.

 

   Hier ist, was der neue Außenminister während seiner Rede in der Heritage Foundation in Washington, DC am 21. Mai darlegte:

 

   *  "Der Iran muss die Unterstützung für terroristische Gruppen im Nahen Osten beenden, einschließlich der libanesischen Hisbollah, der Hamas und des Palästinensischen Islamischen Dschihad.

 

   *   Der Iran muss die Souveränität der irakischen Regierung respektieren und die Entwaffnung, Demobilisierung und Reintegration schiitischer Milizen erlauben.

Iran muss auch seine militärische Unterstützung für die Houthi-Milizen beenden und auf eine friedliche politische Regelung in Jemen hinarbeiten.

 

   *   Der Iran muss alle unter iranischem Kommando stehenden Kräfte in ganz Syrien zurückziehen.

 

   *   Der Iran muss ebenfalls die Unterstützung für die Taliban und andere Terroristen in Afghanistan und der Region beenden und aufhören, führende Al-Qaida-Führer zu beherbergen.

 

   *   Auch muss der Iran die Unterstützung der Quds Brigaden von Terroristen und militante Partner auf der ganzen Welt beenden.

 

   *   Auch hat der Iran sein bedrohliches Verhalten gegenüber seinen Nachbarn zu beenden, von denen viele Verbündete der USA sind. Dazu gehören sicherlich auch seine Drohungen, Israel zu zerstören und Raketen auf Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate abzuschießen. Es beinhaltet auch Bedrohungen für die internationale Schifffahrt und zerstörerische Cyberangriffe."

 

Mike Pompeo zu Trumps Bruch des  Iran Atomabkommens   Pompeo erklärte, dass diese Anforderungen "sehr grundlegend" seien und dass die Länge der Liste "einfach den Umfang des bösartigen Verhaltens des Iran" zeige.

 

   Ein genauerer Blick auf die Liste zeigt etwas, das entscheidend ist, um zu verstehen, was gegenwärtig im Kampf gegen die Quds-Truppe des iranischen Revolutionsgarde-Korps (IRGC) passiert, die hauptsächlich von der US-Armee, Israel und der von Saudi-Arabien geführte Koalition sunnitischer muslimischer Länder.

 

   In den letzten Jahren hat der Iran einen Plan für den Nahen Osten durchgeführt, der auf der sogenannten Mahdi-Doktrin basiert. Nach dieser Vision der Schiiten vom Ende der Tage könnte die aktive Teilnahme der Frommen an der Erschaffung von Chaos und Krieg in der Welt tatsächlich zu einer beschleunigten Rückkehr des Mahdi führen.

 

   Mahdi ist der schiitische Messias, der verborgene zwölfte Imam, der nach einem islamischen Aufstand zurückkehren wird, sich über die ganze Welt ausbreiten und insbesondere in bestimmten arabischen Ländern Chaos verursachen wird.

 

   Auch Israel spielt eine zentrale Rolle in dieser Doktrin, die besagt, dass der jüdische Staat sich "zusätzlichen Kräften stellen muss, die aus dem Irak kommen werden".

 

Irans Film 2011 zum Kommen des Mahdi: "The comming is upon us"   Der iranische Plan für den Nahen Osten und die Mahdi-Doktrin wurden in einem vom Regime prodizierten Dokumentarfilm aus dem Jahr 2011 mit dem Titel "Das Kommen (von Mahdi) ist über uns" erklärt.

 

   Die (schiitischen) Soldaten des Mahdi werden nach einer blutigen Schlacht, die die Ansar-Allah-Milizen im Jemen (Houthis), eine arabische Legion, die USA und Israel umfasst, über den Jemen nach Saudi-Arabien und die heiligen Stätten der Muslime einmarschieren.

 

   Die Mahdi-Doktrin verlangt den Aufstieg des Iran im Nahen Osten und die iranische Vorherrschaft über den Irak, der in der Zukunft die Hauptstadt des Mahdi-Imperiums (Bagdad) beherbergen wird.

 

   Am Ende einer blutigen Schlacht, die der Rückkehr von Mahdi vorausgeht, werden iranische Truppen Israel angreifen.

 

   „Die Vernichtung des zionistischen Regimes und die Eroberung von 'Beibit Moghadas' (Jerusalem) ist eines der wichtigsten Ereignisse im Zeitalter des Kommens", heißt es in der Dokumentation.

 

   Wenn wir nun zu Pompeos Liste der Forderungen zurückkehren, dann verstehen wir, dass die neue amerikanische Strategie gegen den Iran (endlich) auf einem Verständnis der iranischen Strategie im Nahen Osten basiert, die Mahdi-Doktrin.

 

Jugend im Iran wird auf das Kommen des Mahdi vorbereitet   Daher arbeiten die USA jetzt mit Israel zusammen, um eine iranische Übernahme Syriens zu verhindern, wo der Iran mehr als 50.000 schiitische Kämpfer stationiert hat.

 

   Das US-Militär und sein Verbündeter in den syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) agieren gegen von Iran unterstützte schiitische Milizen in (Ost-) Syrien, wo die SDF 30 Prozent des Territoriums kontrolliert, während Israel kürzlich seine militärischen Maßnahmen gegen die Quds-Armee verstärkt hat und fast jeden Tag Angriffe gegen iranische Ziele im Westen Syriens unternimmt.

 

   Im Jemen arbeiten die USA mit einer saudischen Koalition muslimischer Länder gegen die von den Iranern unterstützte Ansar Allah (Houthi) Miliz zusammen, die regelmäßig Raketen auf Saudi-Arabien wirft, aber daran gehindert wird, die strategisch wichtige Wasserstraße Bab el-Mandeb zu erreichen. durch die jeden Tag geschätzte 4,8 Millionen Barrel Öl fließen.

 

   Der Irak ist für die iranischen Feinde im Nahen Osten ein schwierigeres Problem.

 

   Die Iraner versuchen derzeit, nach den Wahlen vom 12. Mai, die Bildung einer anti-iranischen Koalition zu verhindern.

 

   Das iranische Regime entsandte sofort Qassem Soleimai, den Kommandeur der Quds-Armee des IRGC, nach Bagdad, nachdem der irakische Geistliche Moqtada al-Sadr, der die Iraner hasst, die Parlamentswahlen gewann.

 

   Die Saudis haben kürzlich versucht, ihren Einfluss auf den Irak zu vergrößern, indem sie viel Geld in das vom Krieg zerrüttete Land schütten und Al-Sadr nach Riad eingeladen haben. Aber es bleibt abzuwarten, ob es ihnen gelingen wird, den Einfluss des Iran auf das Land zu mindern.

 

   Es ist jedoch klar, dass die derzeitige US-Administration nach einem Plan handelt, der letztlich auf das „Den Feind verstehen“ und des neuen Nahen Ostens basiert.

 

Der Magdi der Schiiten ist ein Abglanz dessen, was die Bibel über die Wiederkehr des Messias, von Jesus aussagt. Bedenken wir, dass weite Teile der Heiligen Schrift der Juden bereits 2400 Jahre vor dem Auftreten Mohammeds in den „Teraphim“ aufgezeichnet waren, Abrahams, Isaaks und Jakobs Prophezeiungen zum Messias enthielten und fünf Jahrhunderte vor dem Schreiben des Korans die christlichen Schriften beendet worden sind! Keine weiteren, späteren Aufzeichnungen wären notwendig, um das Kommen des „Königs der Könige“ zu umschreiben!

 

Der Koran: Das tödlichste Buch der MenschheitDer Koran ist somit eine Verfälschung der Aussagen der Bibel und hat als Autor einen beständigen Gegner Jehovas und des Christus als treibende Kraft: Den „Vater der Lüge“ (Joh 8:44). Dies war schon zu Beginn in Eden festgelegt worden und von Jesus bestätigt, dass dieser Kampf gegen den „Samen der Frau“ erst am Tag Harmagedons enden werde. Jesus erklärte den damaligen Anhängern des Feindes seiner von Jehova stammenden Macht und Autorität, den Pharisäern, Schriftgelehrten gegenüber, was er heute genauso auf christliche Religionsführer, die machtvollen Vertreter des Zionismus und bestimmt auf die Muslime erweitern würde:

 

(Johannes 8:42-47)  Jesus sprach zu ihnen: „Wenn Gott euer Vater wäre, würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und bin hier. Auch bin ich ja nicht aus eigenem Antrieb gekommen, sondern jener hat mich ausgesandt. 43 Wie kommt es, daß ihr nicht versteht, was ich rede? Weil ihr nicht auf mein Wort hören könnt. 44 Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge]. 45 Weil ich dagegen die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. 46 Wer von euch überführt mich einer Sünde? Wie kommt es, daß ihr mir nicht glaubt, wenn ich die Wahrheit rede? 47 Wer aus Gott ist, hört auf die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht zu, weil ihr nicht aus Gott seid.“

 

Wer nicht auf Jesus hört – was bestimmt auf alle Muslime zutrifft aber auch die Juden und in grossem Mass die meisten Christen einschliesst – der wird auch nicht die Gebote Jesu einhalten, welche einschliesst, die Feinde zu lieben. Diese Art Liebe aber begrenzt Jesus durch obiges Zitat selbst, dass er wohl seine Gegner dadurch liebte, sie aufzufordern umzudenken und echter, gottgewollter Gerechtigkeit zu folgen!

 

Die Behauptung, dass der zwölfte muslimische Iman, dessen Kommen anstelle jener der Rückkehr Jesu erwartet wird, solchen Aussagen hat der Christus bereits klar widersprochen: „Im Hause meines Vaters [[(er bezeichnete den Tempel Jehovas so, als er ihn von Geschäftemachern reinigte (Mat 21:12-14))]] gibt es viele Wohnungen. Wenn es anders wäre, hätte ich es euch gesagt, denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und will euch heimnehmen zu mir, damit dort, wo ich bin, auch ihr seid. Und wohin ich gehe, [dahin] kennt ihr den Weg.“ (Joh 14:2-4) Jesus „kommt wieder“ um das Erbe des verheissenen Landes, Jerusalems und des Tempelberges Zion anzutreten! Die gesamten Vorbereitungsarbeiten aber geschehen im 3.Himmel Jehovas!

 

Jehovas Engel vernichtet in nur einer Nacht 185.000 Elitesoldaten von RabschakeDass der jüdische Staat sich in naher Zukunft auch dem Angriff aus dem Irak stellen muss wird bereits in der Endzeitprophezeiung Jesajas erwähnt. Die Nation Assyrien war einer der Hauptfeinde Judäas nach der Zerstörung des Zehnstämmereiches durch die Heere von Sanherib, des syrischen Königs mit seinem Heer aus dem gesamten Reich unter Führung Rabschakes. Dieser verhöhnte König Hiskija vor den Toren Jerusalems und verlor in derselben Nacht 185.000 Krieger seines Eliteheeres durch den „Fürsten der Heere Jehovas“: „Und es geschah in jener Nacht, daß der Engel Jehovas dann auszog und hundertfünfundachtzigtausend im Lager der Assyrer niederschlug. Als man früh am Morgen aufstand, nun, da waren sie alle tot, Leichname.“ (2.Kö 19:35).

 

Petrus bestätigt in seinem Brief die Warnung an uns in der Endzeit, nicht auf die gute Botschaft Gottes zu hören und entsprechend zu handeln:

 

(1. Petrus 4:17)  Denn es ist die bestimmte Zeit, daß das Gericht beim Hause Gottes [[(in den Christenversammlungen an deren Führern)]] anfange. Wenn es nun zuerst bei uns anfängt, was wird das Ende derer sein, die der guten Botschaft Gottes nicht gehorchen?

 

Das Gebiet Assyriens in seinen AusdehnungsphasenIm Buch Jesaja wird insgesamt 40 Mal Assyrien erwähnt und dies bis zu den Vorhersagen zum Abschluss des Systems, vielerlei detaillierte Endzeitprophezeiungen einschliessend! Der Begriff „Assyrien“ schliesst das Land der Chaldäer, Babylon (Irak) und dessen Hauptstatt mit ein und ebenso Grossteile des Gebietes der Medo-Perser (Iran). Das bedeutet, dass wir die ursprüngliche Karte Assyriens mit ungefähren Grenzen auf das endzeitliche, symbolische „Assyrien“ umlegen müssen. Damit erkennen wir den Plan der Religionsführer in Teheran, was ihren schiitischen „Mahdi“ anbetrifft und das Streuen von Aufruhr und Terror im Nahen Osten wie auch erdenweit erklärt!

 

Die Religionen „Babylons der Grossen“ sind mit ihren sich widersprechenden Doktrinen als Hauptursache allen Streites und jeden Krieges auf der Erde! Deren Zerstörung wie sie Johannes in der Offenbarung ankündigt wird auch der Mahdi nicht verhindern können! Dass die religiöse „Hure Babylon die Grosse“ auf der Vereinigung der Politiker der Welt in der UNO förmlich „reitet“, um sie in ihre Richtung zu lenken, selbst wünschend die Weltherrschaft zu übernehmen ist als Grundursache der kommenden „grossen Drangsal“ klar erkennbar für all jene, welche nach unverfälschter Wahrheit wie nach „Gold und Silber“ suchen!

 

Im 6. und vorletzten Teil der Abhandlung zur Genesis gelangen wir im kommenden Brief zum Thema von Joseph und seiner Versklavung in die Hand der Ägypter, zufolge des Verkaufs von ihm durch seine zehn Brüder. Erneut spielen dabei Nachkommen Ismaels eine feindliche Rolle gegenüber Jakobs zweitjüngstem Sohn. Nun gelangen wir zu jenem Teil, wo er zuerst im Hause Potiphars diente bis dessen Frau ihn falsch anklagte und er gefangengesetzt wurde. Aufgrund der Traumdeutung vorab im Gefängnis gegenüber dem Hofbäcker und dem Weinschenk kam er vor Pharao. Dessen beunruhigende Visionen konnte Joseph erklären und wurde nun zum Lebensmittelverwalter Ägyptens erhöht. Wir lernen vieles über Gottes Lenkung auch unter übelsten Bedingungen, dass unsere Treue Ihm gegenüber gesegnet wird.

 

Damit enden wir diesen „Brief an Brüder“ in der Hoffnung Dich, lieben Leser gestärkt zu haben, um selbst zu handeln und nicht Teil des vergehenden Systems zu bleiben. Jehovas Segen liegt auf all denen, die ihn von Herzen suchen und Seinem Christus Gehorsam zollen.

 

 

„DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 

 

 

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Kommentar zum 1.Buch Mose (Genesis)  9

 

5.Teil: 1.Mose Kap. 28-38: Die Geschichte Jakobs und seiner zwölf Söhne bis Josephs Verkauf in die Sklaverei

 

Einen Grossteil der zunehmenden Schar von neuen Lesern unseres wöchentlichen E-Mails „Brief an Brüder“ verdanken wir der Meldung neuer Mailadressen von Verwandten, Bekannten und Freunden, was an dieser Stelle verdankt sei. Es sind ihrer inzwischen viele Tausende! Die durch Links offerierte Literatur ist vollkommen kostenlos. Wir fordern weder einen „Zehnten“ noch bitten wir um Spenden noch werden wir von dritter Seite her finanziert, weil wir dasselbe System der ersten Christen verwenden, das Jesus bereits den Aposteln empfahl: „Kostenfrei habt ihr erhalten, kostenfrei gebt!“ (Mat 10:8)

 

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[1] https://books.google.com.ar/books?id=BvqmzDJwqQMC&pg=PA124&lpg=PA124&dq=Islam+Weltbeherrschung&source=bl&ots=Xns_RpyN6L&sig=U1IF4izEQ36y6X9eJmEkKljeoE0&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwipyoC7v6DbAhXIFJAKHZloBKsQ6AEINjAJ#v=onepage&q=Islam%20Weltbeherrschung&f=false

[2] http://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/texte/mythos_el-aksa_moschee.html

[3] http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/33610/Default.aspx