Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-18.08.03 Ziel DER WEG

 

 

Die erste Ausgabe „DER WEG“: Unsere Hoffnung, unser Ziel!

 

 

Bariloche,  3. August 2018

 

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

Liebe Suchende nach unverfälschter Wahrheit

 

Im Jahre 2004, im Dezember schrieben wir in einem kurzen NEWSLETTER über den Zweck unserer Tätigkeit ein von allen Religionen unabhängiges Sprachrohr zu werden, um Menschen mit der Logik der Bibel und damit dessen Autor, Jehova Gott vertraut zu machen. Im Zentrum dieser Aufklärungsarbeit sollte das Geschehen rund um das Ende des heutigen Systems am Tag Harmagedons und der darauf folgenden Einsetzung der kommenden „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ aufzeigen.

 

Die 5 PhaSEN DER rETROSPEKTIVEIn der Retrospektive wollen wir unsere bisherige Arbeit etwas weiter beleuchten, um zu sehen, wie weit das gesetzte Ziel erreicht ist. Gibt es aber am Ende, einen „Stopp“? Ja, exakt am Tag Harmagedons, dem Ende dieses  „Systems der Dinge“ das auf ihrem Kurs der Selbstzerstörung gefährlich nahe dem Abgrund gekommen ist! Vergleichen wir das Geschehen mit biblischer Vorhersage, wie wir dies seit Beginn taten, dann gewinnt alles einen neuen Sinn! Denken wir an die Worte des Propheten Samuel der vorab Saul, dann David zu Königen salbte:

 

(1. Samuel 12:14, 15)  Wenn ihr Jehova fürchten und ihm tatsächlich dienen und seiner Stimme gehorchen und ihr nicht gegen den Befehl Jehovas rebellieren werdet, so werdet sowohl ihr als auch der König, der über euch regieren soll, euch sicherlich als solche erweisen, die Jehova, eurem Gott, nachfolgen. 15 Wenn ihr aber der Stimme Jehovas nicht gehorchen und ihr tatsächlich gegen den Befehl Jehovas rebellieren werdet, wird es sich bestimmt erweisen, daß die Hand Jehovas gegen euch und eure Väter ist.

 

Der wirkliche „König der Könige“ den Jehova als Messias vorhersagte, dieser ist Jesus und dessen Wiederkommen gilt es mit aller Kraft zu erwarten! Er ist es, der wahren Frieden bringt, was kein Mensch aus sich heraus vermag!

 

Die nukleare Bedrohung ist um nichts kleiner geworden, wenn auch der mächtigste Mann der Welt, Präsident Donald Trump nach den Gesprächen am 12. Juni mit Nordkoreas Führer Kim-Jong-Un dies verkündet hatte.

 

Hat gut lachen: Kim Jong-unDie FAZ - FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG liess dazu verlauten: „Kim Jong-un nutzt das Gipfeltreffen für seine Zwecke, Donald Trump geht weitgehend leer aus. Nordkoreas Machthaber hat jahrelang auf diesen Moment hingearbeitet – und damit mehr erreicht als seine Vorgänger. … Bei der Pressekonferenz nach dem historischen Händedruck der beiden Staatslenker zeigt sich der amerikanische Präsident in bester Plauderlaune. Der mächtigste Politiker der Welt beantwortet viele Fragen der Journalisten – und er lobt den Diktator des vergleichsweise kleinen und unbedeutenden Nordkorea. Und das nicht zu knapp: Kim Jong-un sei ein ‚sehr talentierter Mann‘, eine ‚große Persönlichkeit‘, ein ‚sehr geschickter Verhandler‘, ein ‚sehr mächtiger Mann‘, einer, der zudem ‚sein Land sehr liebt‘, flötet der Präsident.“ [1]

 

Nun fand am 14. Juli gar ein Treffen mit Präsident Putin auf dem Plan und beide redeten über die künftige Aufteilung der Welt zwischen ihren Machtblöcken, erneut ohne Zeugen ihrer Verhandlungen, alles natürlich dem Frieden dienend. Nun steht der nächste Deal Donald Trumps einer Verhandlung mit Iran an, um dessen Ambitionen eine nukleare Grossmacht im Nahen Osten zu werden, die seit Jahren selbst mit Drohgebärden die Nachbarn, insbesondere Israel bedroht es von der Karte auszulöschen. Der durch die USA aufgekündete Atomwaffen-Deal mit Iran ist mit den neu verhängten Wirtschaftssanktionen ein für Iran schwerwiegender Rückschlag, zwingt es förmlich an den Verhandlungstisch. Sollten die Einigungsgespräche zu einem Erfolg führen, wäre ein weiterer Faktor zur Störung des Weltfriedens oder gar Auslöser eines vierten Weltkrieges zumindest für eine Zeitspanne scheinbar gebannt.

 

Was kommen wird muss sich erst erweisen. Am 31.7. schrieb das Nachrichtenportal des ZDF: „Nach Treffen mit Kim und Putin bietet Donald Trump nun Hassan Rohani ein Treffen an. Willigt Irans Präsident ein? Anders als Washington stellt Teheran Vorbedingungen.[2]

 

Sind Trump und Netanyahu Fundamentalisten?Wird nach erfolgreichem wie bisher geheimen Gespräch zwischen Trump und Rohani gar darauf der letzte Ruf „Frieden und Sicherheit“ folgen? Im Hinblick auf die gegenseitige Bedrohung der beiden Weltmächte, dem Herausforderer Vladimir Putin und dessen Alliierten, als  der „König des Nordens“ und dem Freund der „freien Welt“, Präsident Donald Trump, als dem biblischen „König des Südens“ nach der Prophetie Daniels im Kapitel 11 seines Buches und Garant der Weiterexistenz der Nation Israel scheint dies möglich zu werden. Behalten wir die Worte des Paulus zum Thema gut im Sinn:

 

(1. Thessalonicher 5:1-5)  Was nun die Zeiten und die Zeitabschnitte betrifft, Brüder, braucht euch nichts geschrieben zu werden. 2 Denn ihr selbst wißt sehr wohl, daß Jehovas Tag [[(der Tag des Herrn)]] genauso kommt wie ein Dieb in der Nacht. 3 Wann immer sie (der „Nord-„ und „Südkönig“) sagen: „Frieden und Sicherheit!“, dann wird plötzliche Vernichtung sie überfallen wie die Geburtswehe eine Schwangere; und sie werden keinesfalls entrinnen. 4 Ihr aber, Brüder, ihr seid nicht in Finsternis, so daß jener Tag euch so überfalle, wie er Diebe [überfallen] würde, 5 denn ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören weder zur Nacht noch zur Finsternis.

 

"Frieden und Sicheit" von Seiten der UNO oder des WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS?Nun woher nimmt die Namenchristenheit denn dieses „Licht“ der Erkenntnis der „letzten Dinge“ her, wenn sie sich weitestgehend mit ganz anderen Problemen herumschlagen. Haben nicht sie mit der hohen Politik sich gut Freund gemacht, so im WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS mit ihrem Bund mit der UNO? Sie bilden voll „Teil der Welt“ und gehen mit ihr auch zu Grunde, so unangenehm und herausfordernd diese Schlussfolgerung auch immer ist!

 

Jesus erklärte diesbezüglich: „Diese Dinge gebiete ich euch, daß ihr einander liebt. Wenn die Welt euch haßt, wißt ihr, daß sie mich gehaßt hat, bevor sie euch haßte. Wenn ihr ein Teil der Welt wärt, so wäre der Welt das Ihrige lieb. Weil ihr nun kein Teil der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, deswegen haßt euch die Welt. Behaltet das Wort im Sinn, das ich euch gesagt habe: Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie mein Wort gehalten haben, werden sie auch das eure halten. Alle diese Dinge aber werden sie euch um meines Namens willen antun, weil sie den nicht kennen, der mich gesandt hat. Wenn ich nicht gekommen wäre und zu ihnen geredet hätte, so hätten sie keine Sünde; jetzt aber haben sie keine Entschuldigung für ihre Sünde. Wer mich haßt, haßt auch meinen Vater.“ (Joh 15:17-23)

 

Glauben die sogenannt jüdisch und christlichen Grosskirchen und deren Töchter überhaupt noch in die Vorhersagen der Schrift, die doch ein vernichtendes Urteil über sie ausdrücken und ihren unvermeidlichen Untergang ankünden? „Darum werden an einem Tag ihre Plagen kommen, Tod und Trauer und Hungersnot, und sie („Babylon die Grosse“, das Weltreich der Religionen) wird gänzlich mit Feuer verbrannt werden, denn Jehova Gott, der sie gerichtet hat, ist stark.“ (Off 18:8)

 

Past und Tiara, dreifache Krone über Himmel, Erde und HölleJuden behaupten nach wie vor „Gottes Volk“ zu sein, den Christenreligionen Vorbild dasselbe zu behaupten. Da jede christliche Religion, beginnend mit den Päpsten Roms, behauptet Vertreterin Jehova Gottes und Seines Christus hier auf Erden zu sein und vorbringen, dass aus ihren Reihen ein guter Teil der künftigen 144.000 Herrscher in Gottes künftiger Verwaltung der Erde zu stammen, ihre „Heiligen“ und „Gesalbten“ ergibt sich daraus ein unlösbarer Konflikt. Wird Petrus sich nach Harmagedon vielleicht mit all jenen prügeln, die behaupteten auf seinem „Stuhl Petri“ gesessen zu haben?

 

Nur den zwölf Aposteln, einschliesslich Petrus und später dem Paulus gelten die Worte:

 

(Matthäus 19:27-29)  Da gab ihm Petrus zur Antwort: „Siehe! Wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns eigentlich zuteil werden? 28 Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten. 29 Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Ländereien verlassen hat, wird vielmal mehr empfangen und wird ewiges Leben erben.

 

Päpste und Kirchenfürsten massen sich Dinge zu, die allein der himmlische Vater am Ende entscheiden wird, nicht Menschen und Jesus teilt priesterkönigliche Macht am Tag der Versiegelung [B2e-B2g] denen zu, die ihm der Vater bekanntgibt. Das ist kurz vor Harmagedons Tag der Urteilsvollstreckung! Der Erzengel Michael, mittels seiner ihm von Gott verliehenen Autorität befiehlt den Engel-Heerführern: „Beschädigt nicht die Erde noch das Meer, noch die Bäume, bis wir die Sklaven unseres Gottes an ihrer Stirn versiegelt haben.“ Kurz danach werden jene losgelassen das ihnen aufgetragene Werk der Urteilsvollstreckung an Gottes und Jesu Feinden zu vollenden.

 

Araujo: Prophezeiungen über das Ende der WeltWir wollten diesem und vielen anderen Themen seit Beginn unserer Untersuchungen ab dem 11. September 2001 auf den Grund gehen, die wirklichen Aussagen der Bibel neutral von jeder Form von religiös-politischen Dogmen befreit angehen und damit die sich widersprechenden Aussagen der Religionen und Politiker und insbesondere der Endzeitsekten aufzeigen. Wir sind in den 17 Jahren oft fündig geworden und haben unsere Leser immer wieder erstaunt durch die klaren Offenlegungen der Bibel! Nur wer sucht und nach Wahrheit forscht wird wirklich fündig!

 

Es gibt nicht zwei sich widerlegende Wahrheiten! Zumindest eine der Behauptungen aber muss vollkommen im Einklang mit göttlicher Logik sein! Genau dieser Aspekt ist der Mystik zu 180° entgegengesetzt! Uns interessiert nicht die Meinung von Kirchenvätern, Glaubensgründern oder Esoterikern, deren es so viele gibt, sondern ausschliesslich Gottes Aussagen in der Bibel zum entsprechenden Thema!

 

Die Aussage des Paulus gegenüber Timotheus legte seit Beginn unserer Arbeit eine der Grundkonzepte auch für uns fest:

 

(2. Timotheus 3:14-17)  Du aber, bleibe bei den Dingen, die du [[aus den Schriften des „Alten Bundes“]] gelernt hast und zu glauben überzeugt worden bist, da du weißt, von welchen Personen du sie gelernt hast [[(seiner jüdischen Mutter und Grossmutter)]], 15 und da du von frühester Kindheit an die heiligen Schriften gekannt hast, die dich weise zu machen vermögen zur Rettung durch den Glauben in Verbindung mit Christus Jesus. 16 Die ganze Schrift [[(des alten und neuen Bundes)]] ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit [[(innerhalb des GESETZES Jehovas)]], 17 damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.

 

„Vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk“ kann somit nur der sein, der die Worte der Schrift als Einzelaussagen hin zum „Teilbild“ und diese ihrerseits zum „Gesamtbild“ zusammenfügen! Das erfordert Zeit und harte Geistesarbeit!

 

Zwei sich ergänzende Texte im Kapitel 12 des Propheten Daniel, welches sich spezifisch mit den letzten dreieinhalb Jahren dieses Systems beschäftigt, diese verwiesen uns seit auf die Aktualität unserer Bemühungen:

 

Jehovas Zeugen 1914(Daniel 12:1-4)  Und während jener Zeit [[(nicht davor, z.B. 1944 Adventisten, 1914 Zeugen Jehovas, noch danach in unbestimmter Zukunft (Mat 24:48))]] wird Mịchael aufstehen, der große Fürst, der zugunsten der Söhne deines Volkes steht [[(derselbe „Engel Jehovas“, der„Erstgeborene aller Schöpfung“, den der Vater zur Menschwerdung zur Erde sandte, zu den „Kindern Israels“)]]. Und es wird gewiß eine Zeit der Bedrängnis [[(vor Harmagedons Urteilsvollstreckung)]] eintreten, wie eine solche nicht herbeigeführt worden ist, seitdem eine Nation entstanden ist [[(seit den Tagen Nimrods)]], bis zu jener Zeit [[(vergl.Jesu Aussage in Mat 24:21: „grosse Drangsal“)]]. Und während jener Zeit wird dein [[(Michaels)]] Volk [[(die „Schafe“ im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, das geistige „Israel“)]] entrinnen, jeder, der im Buch [[(des Lebens (Off 3:5))]] aufgeschrieben gefunden wird. 2 Und da werden viele [[(nicht alle!)]] von den im Staub des Erdbodens Schlafenden sein, die aufwachen werden, diese zu Leben auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]] und jene zu Schmach [und] zu Abscheu auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]].

 

3 Und die, die Einsicht haben, werden leuchten wie der Glanz der Ausdehnung und die, die die vielen zur Gerechtigkeit führen, wie die Sterne [[(Vorsteher, künftige Priesterkönige)]] auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]], ja für immer. 4 Und was dich betrifft, o Daniel, halte die Worte geheim, und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes. Viele werden umherstreifen, und die [wahre] Erkenntnis wird überströmend werden.“

 

Ohne innerhalb der „Zeit des Endes“ zu leben war echtem Verständnis der Symbole und Zeitabläufe nicht möglich und führten zu Fehlinterpretationen in der Vergangenheit! „Einsicht“ müssen wir daher in die Aussagen der Schriften erlangen, die Bedeutung der Symbolik und Zusammenhänge zum Geschehen und handelnden Mächte der „letzten Tage“ und deren Einreihung auf der Zeitachse.

 

(Daniel 12:9-13)  Und er sagte weiter: „Geh, Daniel, denn die Worte werden geheimgehalten und versiegelt bis zur Zeit des Endes. 10 Viele werden sich reinigen und sich weiß machen und werden geläutert werden [[(gemäss GESETZ und „unverdienter Güte“: Nicht alle!)]]. Und die Bösen werden bestimmt böse handeln, und gar keiner der Bösen [[(gesetzlos handelnden)]] wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.

11 Und von der Zeit an, da das beständige [Opfer] [[(aufgrund dem Gericht an den christlichen Vorstehern)]] entfernt worden ist und das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht [[(nukleare Bedrohung???)]], aufgestellt worden ist, werden es eintausendzweihundertneunzig Tage sein [[C3]].

12 Glücklich ist, wer harrt und wer die eintausenddreihundertfünfunddreißig Tage [[C4]] erreicht!

13 Und was dich selbst betrifft, geh dem Ende entgegen; und du wirst ruhen, aber du wirst aufstehen zu deinem Los am Ende der Tage.“

 

Daniels Auferstehung und die Zuteilung seines Lohnes hat mit der Einweihung der 144.000 Versiegelten zu Priesterkönigen zu tun: Während der Festwoche des „Abendessen der Hochzeit des Lammes“, dreissig Tage nach Harmagedon [BbB; a] beginnend und dem fünfundvierzigsten Tag, wo Jesus dem Vater das aufgerichtete „Königreich der (neuen) Himmel“, das „Israel-Gottes“ die „königliche Priesterschaft“ (2.Mo 19:6; 1.Pe 2:9) übergibt. Dies ist exakt am Ende der Frist von 1335 Tagen, eineinhalb Monate nach Harmagedon!

 

Abendessen der "Hochzeit des Lammes": Alles wird bereit sein!Damit verbunden zeigte sich die Fehlinterpretation der christlichen Kirchen, welche den Zeitpunkt weder der „Heirat des Lammes“ noch den des „Abendessens“ und dessen Zweck erkannt hatten und „Braut“ und „Brautjungfrauen“ als ein und dasselbe betrachten. Ein Chaos zufolge freier Interpretation aber Missachtung vorgegebener Logik!

 

Im selben Kapitel war die Rede von „Einsicht haben“, was nicht identisch ist auserwählt zu sein, spezifische prophetische Eigenschaften zu besitzen oder gar auf direkte himmlische Kommunikation zu verweisen! Das geschriebene Schriftwort allein soll uns zur Unterweisung dienen, dort sind alle notwendigen Informationen längst aufgezeichnet: „Nun, Brüder, diese Dinge habe ich in übertragenem Sinne zu eurem Besten auf mich und Apollos angewandt, so daß ihr an unserem Fall die [Regel] kennenlernt: ‚Geht nicht über das hinaus, was geschrieben steht‘, damit ihr nicht persönlich aufgeblasen werdet zugunsten des einen gegen den anderen. Denn wer macht, daß du dich von einem anderen unterscheidest? In der Tat, was hast du, das du nicht empfangen hast? Wenn du [es] nun wirklich empfangen hast, warum rühmst du dich, als hättest du [es] nicht empfangen?“ (1.Kor 4:6, 7)

 

Jehovas Formen der Kommunikation mit den Menschen
 

Der Apostel Paulus geht auf dasselbe Thema im Römerbrief ein, wo er erklärt, dass die Schriften bis ans Ende des Systems Trost und Hoffnung vermitteln, aber auch „genaue Erkenntnis“, wie, wann und wo sich unsere Hoffnung erfüllen wird!

 

(Römer 15:4)  Denn alles, was vorzeiten geschrieben wurde, ist zu unserer Unterweisung geschrieben worden, damit wir durch unser Ausharren und durch den Trost aus den Schriften Hoffnung haben können.

 

Nur denen die danach in der Schrift graben „wie nach Gold und Silber“ sind die Antworten der Worte Gottes mittels „Einsicht“ zugänglich. Salomo erklärt hierzu: „Glücklich ist der Mensch, der Weisheit gefunden hat, und der Mensch, der Unterscheidungsvermögen erlangt, denn sie als Gewinn zu haben ist besser, als Gewinn an Silber zu haben, und sie als Ertrag zu haben [besser] als selbst Gold. Sie ist kostbarer als Korallen, und alle anderen Dinge, an denen du Lust hast, können ihr nicht gleichkommen.“ (Spr 3:13-15)

 

SPIEGEL: "Das Ende der Welt"Es wurde uns bald schon verständlich, dass alle die zuvor, und seien es wenige Dutzende von Jahren oder gar Jahrhunderte vor Beginn der Endzeit gar keine Chance hatten die von Daniel aufgezeichneten Rätsel aufgrund der Visionen und Aussagen von Engeln zu verstehen! Warum nicht? Weil die entsprechenden Ereignisse, welche die handelnden Aktoren der Endzeit in symbolischer Form beschreiben noch gar nicht auf dem Plan waren!

 

Deren Umschreibung wurde aber vor allem in den Ergänzungen Jehovas durch Jesus, durch die Apostel und dann vor allem in der Offenbarung des Johannes so skizziert, dass durch „Einsicht“ in jene Zusammenhänge diese Rätsel gelöst werden können! Eine wirkliche Herausforderung mittels exaktem Studium der Aussagen im Vergleich zur Aktualität, um die letzten Fragen zu lösen!

 

(Römer 11:7-10)  Was nun? Gerade das, was Israel ernstlich suchte, hat es nicht erlangt, die Auserwählten aber haben es erlangt [[(das Verständnis der Ereignisse im Zusammenhang mit „Spross“)]]. Die übrigen hatten ihr Empfindungsvermögen abgestumpft, 8 so wie geschrieben steht: „Gott hat ihnen einen Geist tiefen Schlafes gegeben, Augen, um nicht zu sehen, und Ohren, um nicht zu hören, bis auf den heutigen Tag.“ 9 Und David sagt: „Möge ihr Tisch ihnen zur Schlinge und zur Falle und zur Ursache des Strauchelns und zur Vergeltung werden; 10 mögen ihre Augen verfinstert werden, damit sie nicht sehen, und ihren Rücken beuge allezeit.“

 

Religiöses wie politisches Joch kann nur dauerhaft abgestreift werden, wenn wir uns direkt freiwillig unter Jesu „leichtes Joch“ begeben, ihn als unser persönliches „Haupt“ anerkennen und andere „Häupter“ die ihm widerstehen und uns gefangen halten ablehnen. „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen“ (Joh 8:31, 32)

 

Wer sich seit Jahren oder gar seit Beginn zum Passah 2004 mit unseren Publikationen im Internet beschäftig, der konnte den Fortschritt erkennen, wo Erkenntnis des heutigen Geschehens und deren Akteure sich mit biblischer Vorhersage deckt, somit nicht weiter als „Geheimnis“ verborgen bleibt.

 

Dass solches Geschehen in jedem Jahrhundert mehrmals in Teilen zumindest bereits zutraf, dies musste uns selbst schmerzlich bekannt werden, indem wir der Zeit vom Passahfest 2004 bis Erntefeiern 2007 eine besondere Aufmerksamkeit gaben und erstmals Vorhersagen wagten. Auch dieser Irrtum, dieses Vorgreifen zeigte längerfristig positive Früchte, weil wir lernten das Geschehen vor allem im Zusammenhang mit Israel und den Religionen genauer zu beachten! Das Ablaufmuster der vorgegebenen Ereignisse auf der Zeitachse bleibt dasselbe!

 

Kennst du die Hauptereignisse der Endzeit im logischen Ablauf?
 

„Unsere Hoffnung und unser Ziel“ blieb dasselbe, auch wenn sich gewisse Erwartungen noch nicht erfüllten! Die Arbeit ging Tag für Tag, sieben Tage in der Woche und 365 Tage im Jahr bis heute weiter. Immer mehr „Geheimnisse“ konnten gelüftet werden, Irrtum und Lüge wurden mehr und mehr ausgemistet. Mittels Grafiken und Zeitbänden wurden komplexe Zusammenhänge und Abläufe bis hin zum Geschehen der Endzeit übersichtlich geordnet. Später wurden gewisse Lücken und kleinere Fehler erkannt und gewissenhaft bereinigt: Eine fortschreitende Arbeit hin auf das Ziel das kommende System selbst zu sehen und Anteil daran zu erreichen, die Erde zum friedlichen Paradies zu gestalten. Jesu Glücklich-Preisungen zeigen etwas anderes, wie uns das System vorgaukelt:

 

Jesu Glücklichpreisungen in der Bergpredigt (Matthäus 5:3-12)  „Glücklich sind die, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewußt sind, da das Königreich der Himmel ihnen gehört.

4 Glücklich sind die Trauernden, da sie getröstet werden.

5 Glücklich sind die Mildgesinnten, da sie die Erde erben werden.

6 Glücklich sind die, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, da sie gesättigt werden.

7 Glücklich sind die Barmherzigen, da ihnen Barmherzigkeit erwiesen wird.

8 Glücklich sind die, die reinen Herzens sind, da sie Gott sehen werden.

9 Glücklich sind die Friedsamen, da sie ‚Söhne Gottes‘ genannt werden.

10 Glücklich sind die, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt worden sind, da das Königreich der Himmel ihnen gehört.

11 Glücklich seid ihr, wenn man euch schmäht und euch verfolgt und lügnerisch allerlei Böses gegen euch redet um meinetwillen.

12 Freut euch, und springt vor Freude, da euer Lohn groß ist in den Himmeln; denn ebenso verfolgte man vor euch die Propheten.

 

Jesu Worte werden bestimmt den Höhepunkt schon bald erreichen. Die Frage ist: „Wer wird daran Anteil haben?“ Ist die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religion oder zu Hilfswerken eine Garantie hierzu?

 

Da wir bereits am 12.September 2001 mit dieser Arbeit als Vollzeitbeschäftigung begannen kamen bis zur Passahfeier im Jahre 2004 bereits eine Unzahl von Artikeln, eigenen Büchern und NEWSLETTERN zusammen, um die Internetseite „Die ganze Wahrheit über HARMAGEDON“ erstmals ins Internet zu stellen. Ohne irgendwelche religiöse Aussagen zum Thema zu bevorzugen tasteten wir uns zu den der in der Heiligen Schrift selbst inne liegenden Logik vor. Wo sich herausstellte, dass die eine oder andere Seite zu denselben oder nahekommenden Resultaten kamen, da waren uns deren Bilder und Aussagen zum Thema nur erwünschte Unterstreichung. Aber auch Illustrationen von Gegnern, die unserer Erkenntnis entgegengesetzt sind vermögen unsere Schlussfolgerungen und biblische Beweisführung nur hervorzuheben!

 

Willkommen auf der INFO-SEITE HARMAGEDON
 

Interpretationen, dass „Tag und Stunde“ der Geschehnisse der Endzeit unerforschlich seien erwiesen sich als religiöse Mythen, selbst dann, wenn Jesus diesen Punkt scheinbar bestätigt:

 

(Matthäus 24:32-35)  Von dem Feigenbaum als Gleichnis lernt nun folgendes: Sobald sein junger Zweig weich wird und er Blätter hervortreibt, erkennt ihr, daß der Sommer nahe ist. 33 Ebenso erkennt auch ihr, wenn ihr alle diese Dinge seht [[(welche die „Zeichen“ bilden)]], daß er nahe an den Türen ist. 34 Wahrlich, ich sage euch, daß diese Generation auf keinen Fall vergehen wird, bis alle diese Dinge geschehen. 35 [[(die alten)]] Himmel und Erde werden [[(am Tag Harmagedons)]] vergehen, meine Worte aber werden auf keinen Fall vergehen.

 

„Nahe an den Türen“ bedeutet, dass er schon bald anklopft, wenn er von der „Hochzeit“ zurückgekehrt ist (Lu 12:35-38). Dabei kann dies in der „zweiten oder dritten Nachtwache“ sein.Haltet auch ihr euch bereit, denn zu einer Stunde, da ihr es nicht für wahrscheinlich haltet, kommt der Menschensohn.“ (Lu 12:40)

 

(Matthäus 24:36-39)  Von jenem Tag und jener Stunde hat niemand Kenntnis [[(Gegenwart, wo Jesus redet, nicht Zukunft!)]], weder die Engel der Himmel noch der Sohn, sondern nur der Vater. 37 Denn geradeso wie die Tage Noahs waren, so wird die Gegenwart [[(das Kommen, das Erscheinen zum Handeln)]] des Menschensohnes sein. 38 Denn so, wie sie in jenen Tagen vor der Sintflut waren: sie aßen und tranken, Männer heirateten und Frauen wurden verheiratet bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche hineinging, 39 und sie nahmen keine Kenntnis davon, bis die Sintflut kam und sie alle wegraffte: so wird die Gegenwart [[(das Kommen, um das Gericht zu vollstrecken)]] des Menschensohnes sein.

 

Das Lamm inmitten der 24 Ältesten erhält die Buchrolle mit den 7 SiegelnUnmittelbar nach seinem Opfertod, bei seiner Auferweckung „im Geiste“ (1.Pe 3:18), als „das geschlachtete Lamm“ (Off 5:6) vor Gottes Thron erschien erhielt Jesus die Rolle mit den „sieben Siegeln“ und durfte eins ums andere öffnen, wo die Visionen zum  Geschehen der Endzeit beschrieben stehen. Da er die Hauptrolle in der Erfüllung der Vorhersagen spielt: Wie könnte er dies, ohne die Details seines Einsatzes auch was „Tag und Stunde“ betrifft zu kennen?

 

Zuvor wusste nicht einmal der Christus Details der „Zeit des Endes“, nun waren sie selbst Johannes und damit auch uns bekanntgegeben worden. Ohne „Tag und Stunde“ des Beginns oder Endes zu nennen, aber einen Zeitraster aufzeigend, den es zu entziffern galt! Danach ist es das Geschehen der Endzeit, dieses Ablaufschema an fixe Daten zu festigen aufgrund sich erfüllender „Zeichen“, nach denen es fortlaufend Ausschau zu halten gilt! Die Bemühungen 2004-2007 waren als Muster sehr hilfreich, auch dann, wenn damalige Ereignisse nicht die letztendlichen „Zeichen“ waren!

 

Ablauf der Hauptereignisse während der Endzeit und Zuteilung von Daten als Muster!!!
 

Ohne unseren Irrtum 2004/2007 hätten wir auch nicht weiter nach der Logik im Ablauf der Einzelereignisse geforscht, ohne genaue Erkenntnis, dass Gottes GESETZ und sein Sabbatgebot mit den Festzeiten und Neumonden eine ewige Verpflichtung sind. Auch Sabbat- und Jubeljahre gehören hierzu, was uns erst im Verlauf der Jahre zu interessieren begann!

 

Jüdischer Kaleder und Einteilung der MonateOhne weiteres Forschen wären uns Beginn und Ende der von Daniel erwähnten Frist der 2300 „Tage und Nächte“ (nicht Jahre!) bis zur Fertigstellung des geistigen Tempels durch Auswahl der „lebenden Steine und Säulen“ nicht voll verständlich geworden, die alle mit Neumondfest und Festzeiten im Zusammenhang stehen:

 

„Bis zu zweitausenddreihundert Abenden [und] Morgen; und [die] heilige Stätte [[(die Versammlung Gottes; der Abschluss der Versiegelung)]] wird gewiß in ihren rechten Zustand gebracht werden.“ [A +Teile von B](Da 8:13, 14; 12:11 vergl. Mat 24:15). Jesus braucht dieselbe Textstelle, um seine Zeit der Wiederkehr und des Wiederaufbaus der „heiligen Stätte“ mittels Versiegelung der Letzten der 144.000 während seiner 42-monatigen Zeit „inmitten der Feinde“ zu beschreiben (Off 7:3, 4).

 

Zudem kam Klarheit über die 3 ½ Jahre [B](Da 12:7), die 1290 [C3](Da 12:11) und 1335 Tage-Fristen [B4](Da 12:12), was ansonsten ein Rätsel geblieben wäre. Jehovas Jahresbeginn war, ist und bleibt der 1.Nisan! (2.Mo 12:1, 2) Die jüdischen Schaltmonate Veadar von 30 Tagen wiederholen sich alle 2 oder 3 Jahre, was auf dieselbe Zeitspanne der Endzeit von 1260 + 30 = 1290 und + 30 + 15 = 1335 Tage ausmacht! Ohne Festsetzung des 1. des Monats für alle Jahrhunderte gleich ist kein übereinstimmendes Neumondfest möglich, damit auch nicht der 14.Nisan und Feste Jehovas!

 

Details Endzeitablauf: Die unterschiedlichen "Zeiten und Zeitabschnitte und ihre Interrelation!
 

Die zwei wichtigen Festzeiten, Passah und Erntefest beginnen jeweils am 15.Nisan respektive 15.Tischri, worauf das Ende der 1335 Tagefrist fällt, den Beginn des achttägigen Erntefestes „Sukkot“, die gesetzlich festgelegte Übergabe der „Früchte“!

 

Sukkot, das Laubhüttenfest(3. Mose 23:39)  Indes solltet ihr am fünfzehnten Tag des siebten Monats, wenn ihr den Ertrag des Landes eingesammelt habt, das Fest Jehovas sieben Tage feiern. Am ersten Tag ist vollständige Ruhe, und am achten Tag ist vollständige Ruhe.

 

Die 144.000 Erstlinge sind der „Ertrag der Erde“, das „Heilige“ des geistigen Zeltes, die Jesus dem Vater übergibt! Paulus erklärt dieses Detail: „Als nächstes das Ende, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat.“ (1.Kor 15:24) Das kann Jesus erst tun, wenn Gottes Königreich zur Erde herabgekommen ist (Off 21:1-5) und danach das Fest des Bundesschlusses, Jehovas Verlobung folgt! Hosea erklärt:

 

(Hosea 2:19, 20)  Und ich will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit, und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. 20 Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.‘

 

Wir wären nicht auf die völlige Übereinstimmung gestossen, welche die gewichtigsten Ereignisse wie das Herabschmettern des Räucherfasses des himmlischen Hohepriesters zur Erde [Aa](Off 8:3-6), des „Aufstellen des abscheulichen Dings an heiliger Stätte“ [Ba](Da 11:31 vergl. Mat 24:15), Gericht an Vorstehern [Bb](1.Pe 4:17). Ein oder zwei Jahre darauf ebenso am 14.Nisan Gericht an den „Schafen und Böcken“ [B2](Mat 25:31-46), dann an Pfingsten die „Hochzeit des Lammes“ mit seiner „Braut“, den Aposteln [B2e](Off 19:7), damit verbunden Beginn der letzten „Einsammlung“, die Zeitspanne der Versiegelung des Engels mit dem „Siegel Gottes“, Jesu, mit den Aposteln als Richtern der „zwölf Stämme Israels“ [B2e-B2g] (Off 7:1-8). Danach folgt die Schlacht Harmagedons, wohin „alle Könige der Erde“ (UNO)  zusammengerufen werden [B3] und Gottes Zorn zum Höhepunkt kommt (Off 16:13-16; 19:11-21).

 

Alles ergibt Sinn, entspricht den Verfügungen im GESETZ den Personen, welche diesem Nachachtung zu verschaffen haben, wo die Gebote übertreten sind und zeigt das Strafmass Gottes, wo „unverdiente Güte“ nicht anwendbar ist! (Heb 10:26-31) Gottes Logik ist vollkommen, auch dann, wenn es uns aus Unkenntnis Schwierigkeiten macht sie zu erkennen.

 

Das königliche GESETZ; das vollkommene GESETZ derr Freiheit(Psalm 19:7-11)  Das Gesetz Jehovas ist vollkommen, bringt die Seele zurück. Die Mahnung Jehovas ist zuverlässig, macht den Unerfahrenen weise.  

8 Die Befehle Jehovas sind recht, erfreuen das Herz; Das Gebot Jehovas ist rein, erleuchtet die Augen.  

9 Die Furcht Jehovas ist lauter, besteht immerdar. Die richterlichen Entscheidungen Jehovas sind wahr; sie haben sich allesamt als gerecht erwiesen.

10 Sie sind begehrenswerter als Gold, ja als viel geläutertes Gold, Und süßer als Honig und der fließende Honig der Waben.

11 Auch wird dein eigener Knecht durch sie gewarnt; Sie zu halten bringt große Belohnung.

 

Ohne Anerkennung von Gottes Geboten, den Grossen und Geringen kann das Geschehen der Endzeit nicht entziffert werden!

 

Johannes beschreibt seine Visionen in der Offenbarung, von denen er zu unterscheiden hat „was war“ (Vergangenheit: Jesu Tod und Erhöhung Kap. 4 und 5), „was ist“ (Gegenwart Kap. 1 bis 3, die sieben Versammlungen, seine Visionen) und „was sein wird“ (Zukunft: Alles, was die Endzeit betrifft). Wir tun gut daran, dasselbe mit Unterscheidungsvermögen zu tun! „Daher schreibe die Dinge auf, die du gesehen hast [[(Vergangenheit)]], und die Dinge, die sind [[(Gegenwart)]], und die Dinge, die nach diesen geschehen werden [[(Zukunft)]].“ (Off 1:19)

 

Rätselhafter Zorn GottesJesaja beschreibt die „Zeit des Endes“ und was danach folgen soll:

 

(Jesaja 26:19-21)  Deine Toten werden leben. Eine Leiche von mir — sie werden aufstehen. Erwachet und jubelt, ihr Staubbewohner! Denn dein Tau ist wie der Tau von Malven, und die Erde selbst wird auch die im Tode Kraftlosen [beim Geborenwerden] auswerfen. 20 „Geh, mein Volk, tritt ein in deine inneren Gemächer, und schließ deine Türen hinter dir zu. Verbirg dich für nur einen Augenblick, bis die Strafankündigung vorübergeht. 21 Denn siehe, Jehova kommt hervor aus seiner Stätte, um das Vergehen des Bewohners der Erde gegen ihn zur Rechenschaft zu ziehen, und die Erde wird gewiß ihr Blutvergießen enthüllen und wird nicht mehr ihre Getöteten zudecken.“

 

Wie könnte dieser Befehl Jehovas „Geh, mein Volk, tritt ein in deine inneren Gemächer, und schließ deine Türen hinter dir zu“ zeitgerecht ausgeführt werden, wenn er nicht an einen vorgegebenen Zeitplan gebunden wäre? Der 30.des Monats Ab, beginnend nach Sonnenuntergang des 29. endet mit Beginn des 1.Elul, einem Neumondfest, dreissig Tage danach folgt der 1.Tischri, das Trompetenfest: Genügend Zeit die Versiegelten aus aller Welt durch Boten nach Jerusalem zu bringen!

 

Viele Christenreligionen haben ihre eigenen Zeitkalender darüber, was wann in der Endzeit geschehen. Viele wenden die Zeitangaben Daniels auf prophetische Tage an, wo „ein Tag ein Jahr“ (Da 9:24_27) bedeute. Das war aber nur richtig im Hinblick auf die siebzig Jahrwochen!

 

Prophezeiung und Erfüllung der 70 Jahrwochen Daniels
 

Diese Zeitrechnungen stehen bei jenen Endzeitpropheten auch dann im Zentrum ihres Denkens, wenn es wirkliche Tage und Jahre betrifft! Sie setzen Beginn daher in Verbindung zu bestimmten Jahreszahlen mit herausragenden Ereignissen. Sie ergeben aber damit keinen Raster der Endzeit. Zeugen Jehovas legen das Ende der Frist der 2300 Tage auf 1914, was über 100 Jahre in der Vergangenheit liegt.

 

Adventisten: Das Untersuchungsgericht nach 2300 Abenden und MorgenDie Adventisten ebenso verweisen auf die Vergangenheit, ihr „tausendjähriges Untersuchungsgericht“ begann 457 v.u.Z. und endet damit 1844 u.Z. Sie erweisen sich als „ungetreue Sklaven“ die sagen: „Unser Herr bleibt noch aus“:

 

(Matthäus 24:48-51)  Wenn aber jener übelgesinnte Sklave je in seinem Herzen sagen sollte: ‚Mein Herr bleibt noch aus‘ 49 und anfangen sollte, seine Mitsklaven zu schlagen, und mit den Gewohnheitstrinkern essen und trinken sollte, 50 wird der Herr jenes Sklaven an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht kennt, 51 und wird ihn mit der größten Strenge bestrafen und wird ihm sein Teil mit den Heuchlern zuweisen. Dort wird [sein] Weinen und [sein] Zähneknirschen sein.

 

Ohne den Tag der Wiederkehr Jesu zu kennen, wie könnten wir ihn erwarten? Auch „wenn er sich verspäten sollte“, bis zur zweiten oder dritten Nachwache bleibt der Ablaufraster stets derselbe! Die Juden Israels haben keinen Sinn für ein Wiederkommen, werden vollkommen überrascht sein und den eigenen Untergang heraufbeschwören! Paulus warnt darum:

 

(1. Korinther 1:18-20)  Denn das Wort über den Marterpfahl [[(Pfahl)]] ist denen Torheit, die zugrunde gehen, uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft. 19 Denn es steht geschrieben: Ich will die Weisheit der Weisen zugrunde richten, und die Intelligenz der Intellektuellen will ich beseitigen.“ 20 Wo ist der Weise? Wo der Schriftgelehrte? Wo der Debattenredner dieses Systems der Dinge? Hat Gott nicht die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht?

 

Lassen wir uns nicht von der „Torheit der Welt“ überraschen!  Jesu Opfertod bedeutet weder Juden noch Muslimen etwas. Obwohl sich beide auf Abrahams Nachkommen berufen bleiben ihnen Gottes Geheimnisse verborgen! Jesus warf „Licht“ auf die kommenden Geschehnisse und wir tun gut daran „wach zu bleiben“ in Hoffnung die Veränderungen zu erwarten!

 

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Das Inhaltsverzeichnis des NEWSLETTERS ist kurz, der Artikel befasst sich mit dem Wesentlichen dessen, was wir zu Beginn der Publikation im Internet uns zum Ziel gesetzt haben. Es liegt am Leser zu beurteilen wie weit wir dieses Ziel bereits erreicht haben!

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

12.1.......... Die erste Ausgabe „DER WEG“: Unsere Hoffnung, unser Ziel 2

12.1.1......... Ein einziger Weg führt an unser Ziel: Jesus hat diesen Weg deutlich vorgezeigt! 2

12.1.1.1...... Ein alter und gleichzeitig ein neuer Weg! 2

12.1.1.2...... Wer wird die Warnung erschallen lassen?. 3

12.1.1.3...... Publikation im Internet?. 4

12.1.1.4...... Eine eigene Internet-Zeitung als Mittel zur Verbreitung von aktueller Information!

 

 

Konntest Du durch das Lesen des Inhaltsverzeichnis die wichtigsten Punkte für unsere Arbeit erkennen?

 

Dir lieber Bruder, liebe Schwester und liebe Interessierte legen wir das Studium nicht nur des Briefes sondern auch des NEWSLETTER ans Herz. Du wirst vielerlei Zusammenhänge beider sehen, wie das gesetzte Ziel uns Hoffnung Vertrauen in die Aussagen der Schriften zu vermitteln erfüllt wurden und weiter werden!

 

 

Die erste Ausgabe „DER WEG“: Unsere Hoffnung, unser Ziel!

 

 

Wie gewohnt möchten wir im Anschluss aktuelle Themen betrachten, im Zentrum das Geschehen in und um Israel und die Entwicklungen zwischen Krieg und Frieden und Bedrohungen des einen den andern zu vernichten.

 

Israels Staatsgrundung 1948 unter dem Bild Theodor HerzlsWurden die Vorhersagen und Bundesversprechungen an Adam, Isaak und Jakob mit der Staatsgründung der Nation Israel ab 1948 erfüllt, wie weit, oder ist eine völlig andere Erfüllung erst noch zu erwarten? War Theodor Herzl von Gott inspiriert oder gar der erwartete „Messias“?

 

Nur das „Gesamtbild“ biblischer Vorhersagen alle Propheten, insbesondere die Erfüllung des „GESETZES des Glaubens“ hilft uns das zu verstehen. Moses redete vom „Propheten gleich mir“ und dies gemäss den Worten des Petrus an Pfingsten 33 u.Z. trifft definitiv auf Jesus, als dem verheissenen Messias zu: „Wahrlich, jede Seele, die auf jenen Propheten nicht hört, wird aus der Mitte des Volkes ausgerottet werden.“ (Apg 3:22, 23). Dort eröffnete sich das Tor zum „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ für alle die sich taufen liessen, dem Vorläufer von Jehovas „Königreich der (neuen) Himmel“, um dessen Kommen wir weiter bitten! Paulus schrieb über die Juden seiner Tage:

 

(Römer 10:16-21)  Dennoch haben sie nicht alle [[(innerhalb von „Lo-Ruhama“, der nachexilischen Juden)]] der guten Botschaft gehorcht. Denn Jesaja sagt: „Jehova, wer hat dem von uns Gehörten geglaubt? 17 Somit folgt der Glaube auf das Gehörte. Das Gehörte aber kommt durch das Wort über Christus. 18 Dennoch frage ich: Haben sie etwa nicht gehört? Nun, in der Tat, „ihr Schall ist zur ganzen Erde ausgegangen und ihre Reden bis zu den äußersten [Enden] der bewohnten Erde“. 19 Dennoch frage ich: Hat Israel es etwa nicht erkannt? Zuerst sagt Moses: „Ich will euch zur Eifersucht reizen durch das, was keine Nation ist; ich will euch zu heftigem Zorn reizen durch eine unverständige Nation.“ 20 Jesaja aber erkühnt sich und sagt: „Ich wurde von denen gefunden, die mich nicht suchten; ich wurde denen offenbar, die nicht nach mir fragten. 21 In bezug auf Israel dagegen sagt er: „Den ganzen Tag habe ich meine Hände nach einem Volk ausgebreitet, das ungehorsam ist und widerspricht.“

 

Daran hat sich nichts geändert und wird auch nicht im letzten Augenblick ändern, obwohl diese Gedanken Theodor Herzls zu Beginn seiner Schrift „Der Judenstaat“ im Bereich des Erstrebenswerten lagen! „Den ganzen Tag habe ich meine Hände nach einem Volk ausgebreitet, das ungehorsam ist und widerspricht.“

 

Das erst kürzlich in der Knesset verabschiedete Gesetz, welches das Wesens des Judenstaates neu definiert, dieses führt seither zu Polemik und zeigt die innere Zerstrittenheit. Zentrum bildet die Aussage: "Israel als die historische Heimat des jüdischen Volkes" zu deklarieren. Ab der Eroberung durch Josua, welche im Jahr 1473 v.u.Z. begann bis zur Zerstörung des Tempels und des jüdischen Staatswesens unter Kaiser Titus und Vespasian 70 u.Z. war dies so.

 

Das änderte aber vollkommen seit der Judenvertreibung unter Kaiser Hadrian 135 u.Z. aus dem Gebiet Judäas und Samarias nach dem gescheiterten Bar-Kochba Aufstand. Seit damals wurde jenes Gebiet kontinuierlich von arabischen Völkern in Besitz genommen! Das gibt eine fast neun Jahrhunderte dauernde Lücke!

 

Der vergessene (oder ignorierte) Aspekt des "rassistischen" Nationalitätsgesetz Israels  [3] Mittwoch, 1. August 2018 |  Ryan Jones

 

Verabschiedung des Nationalgesetzes vor der Knesset   Israel ist ins Kreuzfeuer der Kritik geraten, weil es kürzlich ein neues Grundgesetz (das lokale Äquivalent eines Verfassungsgesetzes beim Fehlen einer echten Verfassung) verabschiedet hat, das "Israel als die historische Heimat des jüdischen Volkes" festschreibt und offiziell ein ungeteiltes Jerusalem als Hauptstadt bezeichnet und Hebräisch zur einzigen Amtssprache erklärt.

 

Teilungsplan der UNO zwischen Israel und Palästina als Zweistaatenlösung    Viele unter den 20 Prozent der israelischen Bevölkerung, die keine Juden sind und deren Muttersprache nicht Hebräisch ist, haben das Nationalitätsgesetz als eine rassistische Gesetzgebung verhöhnt. Zu ihnen gesellen sich die meisten jüdischen israelischen Liberalen, die sagen, dass das neue Gesetz ein Machtspiel von Premierminister Benjamin Netanjahu sei. Der Aufschrei aus dem Ausland war noch größer.

 

   Aber ob das Nationalitätsgesetz gerechtfertigt oder tollkühn ist (oder beides), diejenigen, die an der Diskussion beteiligt sind, beschönigen einen sehr wichtigen Aspekt, warum es verabschiedet wurde, und warum es von so vielen israelischen Juden unterstützt wird.

 

   Als die Vereinten Nationen 1947 für die Teilung dieses Landes stimmten, sahen sie getrennte Staaten für Juden und Araber vor. Die offizielle Karte, die den Antrag begleitete, bezeichnete den grünen Teil des Landes sogar als "jüdischen Staat".

 

   Israel akzeptierte den Vorschlag, die Araber nicht.

 

   Jahre später, nachdem wiederholte militärische Bemühungen zur Vernichtung des jüdischen Staates gescheitert waren, stimmten die Araber schließlich dem Teilungsplan als Grundlage für einen neuen Friedensprozess zu. Nur die Führung der palästinensischen Araber hat sich geweigert, die grundlegende Bedingung des Teilungsplans zu akzeptieren - dass der benachbarte Staat als "jüdischer Staat" anerkannt wird.

 

   In der Zwischenzeit hat die Palästinensische Autonomiebehörde ein eigenes Grundgesetzverabschiedet (bereits 2003), das einen zukünftigen palästinensischen Staat eindeutig als einen arabischen Staat definiert, in dem der Islam die vorherrschende Religion ist (d.h. die Scharia hat Vorrang) und Arabisch die einzige Amtssprache ist . (mit Dank an Robert Nicholson von „The Philos Project“ für den Hinweis.)

 

   In diesem Licht kann die Motivation hinter dem israelischen Nationalitätsgesetz, das seit sieben Jahren heftig debattiert wurde, bevor es schließlich verabschiedet wurde, als ebenso reaktionär angesehen werden wie alles andere.

 

   Der israelisch-palästinensische Friedensprozess sieht die Bildung separater arabischer und jüdischer Staaten vor. Die palästinensische Führung hat den arabischen Staat einseitig erklärt und den jüdischen Staat abgelehnt. Israel, oder Teile in ihm, sah sich gezwungen, einen ähnlichen einseitigen Schritt zu unternehmen, um Flagge für die Hauptkonzession zu zeigen, die ihm bereits 1947 von den Vereinten Nationen gewährt worden war.

 

Vom Standpunkt der heutigen Realität der Nation Israel und der Gebiete der Palästinenser ein durchaus verständlicher Schritt. Was aber gilt es vom Standpunkt Jesu aus zu beachten, der von Jehova als „der Erbe“, als der „Same der Verheissung“ gilt und dessen Wiederkehr es doch zu erwarten gilt? „Nun wurden die Verheißungen Abraham und seinem Samen zugesagt“, erklärte doch Paulus.

 

Jesu beantzwortet die Frage der "Zeichen" seiner WiederkehrJesu Auftrag gemäss, den Jesus den vier Aposteln gab, die ihn nach der vorhergesagten Zerstörung des Tempels befragten und meinten, das wäre mit Jesu Wiederkehr identisch erklärte er Details:

 

(Matthäus 24:3-5)  „Sag uns: Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen deiner Gegenwart [[(deinem Wiederkommen; deiner Ankuft)]] und des Abschlusses des Systems der Dinge sein?“

4 Und Jesus gab ihnen zur Antwort: „Seht zu, daß euch niemand irreführe; 5 denn viele werden aufgrund meines Namens kommen und sagen: ‚Ich bin der Christus‘ [[(bedeutet „der Gesalbte“)]] und werden viele irreführen.

 

Diese Aufgabe, nach den „Zeichen“ Ausschau zu halten, welche uns das Nähern des Tages anzeigen, führen wir in jedem unserer Briefe im zweiten Teil aus, indem wir das Geschehen in der Welt beobachten, im Vordergrund aber stets Israel und die Stadt Jerusalem steht! Um uns dabei von religiösen Meinungen der Juden, Namenchristen und Muslime nicht irreführen zu lassen bleibt Vorsicht geboten! Auch das Verhalten der Juden gegenüber anderen Menschen im Hinblick auf Erfüllung von Vorhersagen müssen im Zentrum unseres Interesse stehen.

 

In Israel beschäftigt dieses neue Gesetz, welches die Knesset verabschiedete und die Nation als jüdisch bezeichnet nicht bloss Christen sondern auch die drusischen Bewohner, die etwa 1,6% der Bevölkerung darstellen. Sie werden dadurch zu Bürgern zweiter Klasse degradiert, obwohl sie sich gut integriert hatten. Ist dies eine innere Vorbereitung im erwarteten Fall des nächsten Angriffs durch die Muslimnationen, als Streitarme des „Königs des Nordens“ (Putin) mit harten Massnahmen die innere Sicherheit und Ordnung aufrecht erhalten zu können? Das Gesetz bleibt umstritten!

 

Ehemaliger Richter des Obersten Gerichts kritisiert Nationalitätsgesetz  [4] Montag, 30. Juli 2018 |  NAI Redaktion

 

Richter Eliyahu Matza zum Nationalitätsgesetz   Das vor zwei Wochen von der Knesset verabschiedete Nationalitätsgesetz, das Israel als einen jüdischen Staat festlegt wird auch jetzt noch von vielen Seiten scharf kritisiert. Nichtjüdische Bevölkerungsgruppen, wie zum Beispiel die Drusen, die dem Staat Israel treu sind und in der israelischen Armee Seite an Seite mit ihren jüdischen Kameraden kämpfen, fühlen sich im Stich gelassen. Ein arabischer Knesset-Abgeordneter der Zionistischen Liste, Zoher Bahalul, erklärte wegen dieses Gesetzes seinen Austritt aus der Knesset.

 

   Nun meldete sich ein ehemaliger Richter des Obersten Gerichtes zu Wort. Der Richter Eliyahu Matza, der zwischen den Jahren 1991 und 2005 im Obersten Gericht diente, sagte, das Gesetz könnte Israel zu einem Apartheid-Staat machen. „Das Nationalitätsgesetz übernimmt die Idee des jüdischen Staates und verlässt die Demokratie“, sagte er in einem für den Radiosender Reshet Bet. Das Gesetz würde sein Blut zum Kochen bringen.

 

Auch der neue Status ändert nichts an Jehovas Vorhersagen an Abraham, Isaak und Jakob, der wie Paulus als jüdischer Rechtsgelehrter erklärt, dass nicht viele sondern nur „ein Same, Christus Jesus“ der „Erbe“ sei und das gesamte Gelobte Land zu Eigentum erhalten wird! Paulus erklärt, wer der Haupt- und wer die Miterben sind: „Nun wurden die Verheißungen Abraham und seinem Samen zugesagt. Es heißt nicht: ‚Und den Samen‘ wie im Fall vieler solcher, sondern wie im Fall eines einzigen: ‚Und deinem Samen‘, welcher Christus ist.“ (Gal 3:16)

 

(Galater 3:26-29)  Ihr alle seid tatsächlich Söhne Gottes durch euren Glauben an Christus Jesus. 27 Denn ihr alle, die ihr in Christus getauft worden seid, habt Christus angezogen [[(nicht aber die Juden Israels!)]]. 28 Da ist weder Jude [[(„Ebionit“)]] noch Grieche [[(„Paulikaner“)]], da ist weder Sklave noch Freier, da ist weder männlich noch weiblich; denn ihr alle seid einer in Gemeinschaft mit Christus Jesus. 29 Überdies, wenn ihr Christus angehört [[(, was Juden ablehnen)]], seid ihr wirklich Abrahams Same, Erben hinsichtlich einer Verheißung.

 

Auch wenn die Juden ihre Gesetze dahingehend ändern, das einen jüdischen Staat auf dem heutigen Gebiet Israels ihr Eigentum sei, entspricht dies nicht Gottes Vorhersagen durch Seine Propheten! Paulus zitiert aus unterschiedlichen Vorhersagen, was aber erst nach Harmagedon Wirklichkeit sein wird! Israel als Nation wird bis zum bitteren Ende den wahren „Samen“, den Messias Jesus verwerfen!

 

Patriarchen und ProphetenJesus redete zu den Juden in einem Gleichnis und stellte dabei einen bestimmten Richter ins Zentrum seiner Aussage. Wir nehmen die endgültige Frage an den Beginn:  „Dessenungeachtet, wird der Menschensohn, wenn er gekommen ist, wirklich den Glauben auf der Erde finden?“ Vorab gilt die Frage ob in Israel und Jerusalem seine Rückkehr erwartet wird:

 

(Lukas 18:1-8)  Dann redete er weiter in einem Gleichnis zu ihnen über die Notwendigkeit, daß sie allezeit beten und nicht nachlassen sollten, 2 indem er sprach: „In einer gewissen Stadt war ein gewisser Richter, der weder Gottesfurcht noch Respekt vor einem Menschen hatte. 3 Da war aber eine Witwe in jener Stadt, und sie ging immer wieder zu ihm und sagte: ‚Sieh zu, daß mir von seiten meiner Gegenpartei Recht zuteil wird.‘ 4 Nun, eine Zeitlang wollte er nicht, doch danach sagte er bei sich: ‚Wenn ich auch Gott nicht fürchte noch vor einem Menschen Respekt habe, 5 will ich doch auf jeden Fall, weil diese Witwe mir beständig Mühe macht, zusehen, daß ihr Recht widerfährt, damit sie nicht weiterhin kommt und mich schließlich durch Schläge ins Gesicht bezwingt.‘ “ 6 Dann sagte der Herr: „Hört, was der Richter, obwohl er ungerecht war, sprach! 7 Wird Gott also bestimmt nicht auch seinen Auserwählten, die Tag und Nacht zu ihm schreien, Recht verschaffen, auch wenn er ihnen gegenüber langmütig ist? 8 Ich sage euch: Er wird ihnen eilends Recht verschaffen. Dessenungeachtet, wird der Menschensohn, wenn er gekommen ist, wirklich den Glauben auf der Erde finden?“

 

Welchen Glauben spricht Jesus an? Natürlich den der Erfüllung des „GESETZES des Glaubens“ in den Messias, sein ausgesandt sein vom himmlischen Vater, seine Predigttätigkeit und die Zeichen, welche er mithilfe des Vaters wirkte, sein Loskaufsopfer, seine „Erhöhung über jede Autorität im Himmel und auf der Erde“ und dadurch die „unverdiente Güte“ uns von Schuld zu befreien, dann in sein Wiederkommen „im Fleisch“ als „Menschensohn“ und die Aufrichtung des „Königreiches für Israel“.

 

Nur aufgrund der Beständigkeit des Bittens um Rechtsprechung jener Witwe wurde sie Siegerin „… will ich doch auf jeden Fall, weil diese Witwe mir beständig Mühe macht, zusehen, daß ihr Recht widerfährt, damit sie nicht weiterhin kommt und mich schließlich durch Schläge ins Gesicht bezwingt.“ Gott selbst wird jenen die das „GESETZ des Glaubens“ erfüllen durch Jesus Recht verschaffen, erklärt Jesus am Ende des Gleichnisses: „Wird Gott also bestimmt nicht auch seinen Auserwählten, die Tag und Nacht zu ihm schreien, Recht verschaffen, auch wenn er ihnen gegenüber langmütig ist?“ Die Langmut Gottes endet am Tag Harmagedons!

 

Propheten und KönigeGenau dies hatten ihn auch die Apostel bei seiner Entrückung am Ende der vierzigtägigen Zeit nach seiner Auferstehung in den Himmel gefragt. Schon davor wollten sie indirekt über jenen Zeitpunkt der Wiederkehr Bescheid wissen, als sie ihn betreffend der „Zeichen“ jener unbestimmten Zukunft fragten (Mat 24:3). Sie wussten darum, dass Gott ihnen das kommende Königreich anvertrauen würde. Jesus hatte nur ihnen gegenüber bestätigt:

 

(Lukas 12:32)  Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben.

 

Hier ist weder die Rede von Netanyahus Israel-Gesetz, noch von Golda Meyr oder Theodor Herzl und deren Bemühungen den jüdischen Staat aufzurichten und zu sichern! Die wahren Erben müssen das Erbe von den Erblassern in Empfang nehmen: Das ist nach Harmagedon, wo Gott ihnen „eilends Recht verschafft“! Es dauert dann nur noch 45 Tage, bis das „Königreich für Israel“, nicht die heutige Nation, sondern das auserwählte „Israel Gottes“ ihre Amtsgewalt antreten wird! Diesmal erfüllt es sich, dass dies erdenweite positive Auswirkungen haben wird, weil Gottes Gerechtigkeit für alle gelten wird und die „eine wahre Sprache“, jene Hebers von allen Menschen verstanden und gesprochen wird, nicht bloss den Bewohnern Israels und der zerstreuten Juden in der Diaspora!

 

Königreich gegen Königreich(Zephanja 3:8, 9)  ‚Darum harrt auf mich‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚auf den Tag, an dem ich aufstehe zur Beute, denn meine richterliche Entscheidung ist, Nationen zu sammeln, daß ich Königreiche zusammenbringe, um meine Strafankündigung über sie auszugießen, die ganze Glut meines Zorns; denn durch das Feuer meines Eifers wird die ganze Erde verzehrt werden. 9 Denn dann werde ich [die Sprache der] Völker in eine reine Sprache umwandeln, damit sie alle den Namen Jehovas anrufen, um ihm Schulter an Schulter zu dienen.‘

 

Lukas schreibt darüber in der Apostelgeschichte: „Als sie nun zusammengekommen waren, gingen sie daran, ihn zu fragen: ‚Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Königreich wieder her?‘ Er sprach zu ihnen: ‚Es ist nicht eure Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat; aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet Zeugen von mir sein sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judạ̈a und Samaria und bis zum entferntesten Teil der Erde.“ (Apg 1:6-8)

 

Jesu Worte sind mit „Ja“ zu beantworten: „Dessenungeachtet, wird der Menschensohn, wenn er gekommen ist, wirklich den Glauben auf der Erde finden?“ Alle, die das „GESETZ des Glaubens“ erfüllen werden unter den Geretteten sein! Eine unzählbar grosse Volksmenge und dennoch an Zahl verschwindend gering, im Vergleich zur heutigen Weltbevölkerung.

 

Hat jener oben zitierte Richter, der sich skeptisch zur Erklärung des jüdischen Staates im Sinne der Worte Jesu äusserte falsch gehandelt? „In einer gewissen Stadt war ein gewisser Richter, der weder Gottesfurcht noch Respekt vor einem Menschen hatte.“ Gab dieser der Witwe Recht, als er befürchtete von jener geschlagen zu werden? Die Witwe stellt doch wahre Christen dar, die zu Gott Tag und Nacht um Gerechtigkeit bitten. Das kann weder Israel noch sonst ein Staat noch eine der Religionen auf der Erde, die sich doch alle gemeinsam unter der Fuchtel des „Gottes dieses Systems“ befinden!

 

IslamisationIm Libanon, wo Drusen ein eigenes Staatsgebiet besassen gab es für sie zudem eine eigene Gerichtsbarkeit. Sie bilden eine Gruppierung die sich als Ismaeliten bezeichnen, sich auf Abrahams Sohn Ismael berufend über die Sklavin Hagar.

 

Deren Ausbreitungsgebiet ist Syrien (700.000: ?%), Libanon (280.000: 4.5%), Ägypten (???) und  in geringer Zahl Jordanien. Gruppierungen gibt es zudem im Irak, Iran, Jemen, Bahrein, Indien und auch in Europa.

 

Die Frage aus der Sicht der Verteidigung Israels ergibt sich dadurch: „Werden die Drusen im Innern weiterhin zu uns halten oder sich der Vereinigung der Muslime unter Führung des erwarteten Mahdis anschliessen, um Jerusalem in ihre Hände zu bekommen und uns, die Juden ins Mittelmeer verdrängen, allein schon zufolge ihrer millionenfachen Überzahl?“ Bestimmt keine unberechtigte Fragestellung! Mit den Christen dagegen hat man Bündnisse geschmiedet, vertieft noch durch Präsident Trump, als „Freund Israels“.

 

Imam Mahdi: Aus dem Iran?Die Abspaltung der Drusen entstand im elften Jahrhundert u.Z. als getrennter Teil innerhalb der ismaelitischen Schia (Anhängerschaft, Gruppe, Partei Alis, u.a. neben Schiiten und Sunniten usw.). 1990/91 erwarteten sie die Rückkehr ihres „Messias“ oder „Mahdi“, der eine erdenweite Herrschaft aufrichten sollte. Das hat sich offensichtlich bis heute nicht erfüllt: Wer wird aber dessen Stellung einnehmen und den Islam einigen?

 

Die Lehre der Drusen ist ausser der ismaelitisch-muslimischen Grundstruktur des Korans auch von Platonismus, insbesondere dessen Lehre der Seelenwanderung durchdrungen, was sie zu einer eigenständigen Religion qualifiziert. Ein Vor- oder Nachteil?

 

Vier Dörfer im seit 1967 besetzten Gebiet der Golanhöhen Israels werden von Drusen bewohnt. Insgesamt sind es 18 Dörfer in Israel, wo Drusen seit langer Zeit angesiedelt sind und diese umfassen etwa 125.000 Anhänger. Sie stellten sich in der Vergangenheit nach 1948 zu Teilen auf die Seite Israels und dienten auch loyal in deren Armee. Ihnen wurde die israelische Staatsbürgerschaft angeboten. Sie verstehen sich im Land der Juden als Araber, nicht als Muslime, da sie die Scharia, das islamische Gesetz Mohameds ablehnen und vielerlei Sonderlehren als Glaubensgrundsätze haben, was sie von den übrigen Muslimen abtrennt, welche sie z.T. auch hart bekämpfen.

 

Drusen: Glaubens und Verhaltensregeln [5]

 

Drusen   Da das islamische Religionsgesetz (Scharia) aufgehoben ist, werden die fünf Säulen des Islam nicht praktiziert. Man betet nicht in einer Moschee, sondern hält sonntags und donnerstags obligatorische abendliche Zusammenkünfte in der khalwa (Pl. khalawāt) ab, dem Kult- bzw. Gebetsort der Drusen. Freiwillige Versammlungen finden jeden Morgen und Abend statt. Der Beginn ist jeweils der Lektüre von religiösen Kommentaren sowie der Diskussion von gemeindlichen Anliegen gewidmet und steht auch Laien offen. Der zweite Teil besteht aus Schriftrezitationen und ist den Eingeweihten vorbehalten. Das Opferfest (Id al-Adha) wird wie von den Muslimen auch von Drusen gefeiert. Kulturell – arabische Sprache, Speisen, äußeres Auftreten – bestehen ohnehin viele Gemeinsamkeiten zwischen der drusischen Gemeinschaft und der arabisch-islamischen Umgebung.

 

   Alle Drusen werden zur Einhaltung der klassischen drusischen Glaubens- und Verhaltensregeln erzogen. Meist werden sieben Normen gezählt:


   1. Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit beim Sprechen;

   2. Schutz und gegenseitige Hilfe für die Drusengemeinschaft;

   3. Abkehr von jeder Form des falschen Glaubens und vom Götzendienst;

   4. Absage an die Dämonen (die Teufel) und alle Mächte des Bösen;

   5. Bekenntnis zur Einheit und Einzigkeit Gottes (erschienen in „Unserem Herrn“ al-Hakim, der nicht tot ist, sondern in der Verborgenheit lebt);

   6. bereitwillige Annahme von Gottes Handeln;

   7. völlige Unterwerfung unter Gottes Willen und Gebot.


Ob die Drusen als Muslime gelten können, wird je nach Region, sozialer Umgebung und politischer Agenda sehr unterschiedlich beantwortet.

 

Das neue Gesetz in Israel erklärt nun jene Nation als Judenstaat, der bestimmte Rechte nur ihren Beschnittenen zuteilt und damit jede andere Religion und Minderheit diskriminiert. Seit 1957 sind Drusen als eigenständige Religionsgemeinschaft in Israel anerkannt, was nun durch das neue Gesetz im offenen Raum steht.

 

May: Aufbruch im heiligen LandDas wirft zudem die Frage auf, wie sich das neue Gesetz auf die messianischen Christen in Israel auswirken wird. Steht eine neue Welle der Diskrimination oder gar Verfolgung bevor? Denken wir in umgekehrtem Sinn an Hitlers Rassengesetze, die Juden von jeder Art Amtsausübung in Deutschland ausschlossen und ab 1943 gar in der „Endlösung“ ihren Höhepunkt fanden. Gelingt es Drusen nun eine Spezialeinigung zu erreichen, die sie als besonderen Teil der Nation bestätigen, ebenso mit eigener Gerichtsbarkeit? Sollten messianische Christen dasselbe anstreben?

 

Hier haben für Christen die Worte des Paulus ihren Platz, der unter den Nationen „… in der Verteidigung und gesetzlichen Befestigung der guten Botschaft“ eine seiner Aufgaben sah. Das führte ihn vor hohe religiöse und politisch Verantwortliche, wo er für Christen Glaubensfreiheit und ebenso Gerichtsbarkeit forderte.

 

(Philipper 1:7)  Es ist durchaus recht für mich, dies von euch allen zu denken, weil ich euch im Herzen habe, da ihr alle mit mir Teilhaber seid an der unverdienten Güte, sowohl in meinen Fesseln [[(zufolge der Gegner von „dem WEG“)]] als auch in der Verteidigung und gesetzlichen Befestigung der guten Botschaft [[(wo er das „GESETZ des Christus“ unter den Nationen aufrichtete)]].

 

Da wir in einer besonderen Zeit leben von der Jesus von Verfolgung und Tötung all jener redet, die seine Lehren unverfälscht weiterhin verbreiten und fest zu Jehovas Rechtsordnung halten, gibt es daher Sinn, dass auch Israel den messianischen Judenchristen gleiche Rechte einräumt! Ist dies aber im Sinne der Vorhersagen Jesu, „kein Teil der Welt“ zu sein?

 

Mohammeds Befehl zum Angriff gegen "Ungläubige"Johannes warnt in der Offenbarung gegenüber jenen, die keine Kompromisse mit dem System eingehen: „Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.“ (Off 12:17)

 

Wenn wir die Aussagen der Scharia in den Kontext mit einbeziehen und an die grossspurigen Worte des Ex-Präsidenten Irans Ahmadinedschad betreffend Vernichtung der Juden denken oder heutiger Ankündigungen von Präsident Hassan Rohani, dass er Tel-Aviv zu einem Steinhaufen mache und Jerusalem für den Islam erobern würde, dann sind Bedenken der Juden und Voraussicht, was innere Sicherheit betrifft bestimmt nicht abwegig. Jesu Worte sind auf einen bestimmten Tag gerichtet, wo er erklärt:

 

Netanyahu: Das abscheuliche Ding, das Verwüstung verrsacht(Matthäus 24:15-22)  Wenn ihr daher das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, von dem Daniel, der Prophet, geredet hat, an heiliger Stätte stehen seht (der Leser wende Unterscheidungsvermögen an), 16 dann sollen die, die in Judạ̈a sind, in die Berge zu fliehen beginnen. 17 Wer auf dem Hausdach ist, steige nicht hinab, um die Güter aus seinem Haus zu holen; 18 und wer auf dem Feld ist, kehre nicht ins Haus zurück, um sein äußeres Kleid mitzunehmen. 19 Wehe den schwangeren Frauen und denen, die ein Kleinkind stillen in jenen Tagen! 20 Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; 21 denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. 22 Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

 

Das ist weder an Juden noch an Drusen gerichtet, sondern betrifft vorab Christen rund um und innerhalb Jerusalems! Es betraf nur zu geringen Teilen die Rückeroberung der Römer und Vernichtung des Tempels im Jahre 70 u.Z. Dies ist eine warnende Vorhersage für unsere Tage! Beobachten wir die Entwicklung im Nahen Osten mit kritischem Auge!

 

Russland überzeugt den Iran, sich von der israelischen Grenze zurückzuziehen, aber ist das genug?  [6] Mittwoch, 1. August 2018 |  NAI Redaktion

 

   Russische Offizielle gaben am Mittwoch bekannt, dass sie mit Israel und dem Iran ein Abkommen über die Aufstellung von Streitkräften nahe der israelisch-syrischen Grenze erzielt hätten.

 

   Israel sieht die Präsenz der iranischen Streitkräfte in Syrien als existenzielle Bedrohung für den jüdischen Staat und forderte, dass diese vollständig aus dem vom Krieg zerrissenen Land entfernt werden.

 

   Russland, [[(als „König des Nordens“)]] zur Zeit die führende Militärmacht in Syrien und ein Verbündeter sowohl des syrischen Regimes als auch des Iran, [[(die „Streitarme“ des „Nordkönigs“)]] hat kürzlich geantwortet, dass es die Islamische Republik nicht zwingen könne, ihre Truppen abzuziehen, und dass ihre Anwesenheit entscheidend wäre, um die verbleibenden Dschihadisten zu besiegen.

 

   Laut Alexander Lawrentjew, Sondergesandter des russischen Präsidenten für Syrien, ist die Angelegenheit jetzt gelöst.

 

   In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Sputnik sagte Lawrentjew, dass sich die iranischen Truppen in 85 Kilometer Entfernung von der israelischen Grenze auf den Golanhöhen zurückziehen würden und dass Jerusalem diesen Kompromiss akzeptiert habe.

 

Netanyahu und Russlands Außenminister Sergej Lawrow    Wenn das stimmt, würde es sich um eine ernste Wende bei Premierminister Benjamin Netanjahu handeln, der im vergangenen Monat ein russisches Angebot zurückgewiesen hatte, die iranischen Streitkräfte mindestens 100 Kilometer von der Grenze zurückzudrängen. Als Netanyahu den russischen Außenminister Sergej Lawrow besuchte, wies er darauf hin, dass der Iran und seine verbündeten Streitkräfte in Syrien Raketen mit einer Reichweite von weit über 100 Kilometern besitzen.

 

   Netanjahu bestand auch darauf, dass Israel im Rahmen eines Abkommens über den Einsatz iranischer Streitkräfte das Recht behalten müsse, militärisch gegen jede wahrgenommene iranische Bedrohung vorzugehen. Es war unklar, ob diese Bestimmung in dem neuen gemeldeten Abkommen berücksichtigt bleibt.

Bild: Premierminister Benjamin Netanyahu trifft den russischen Außenminister Sergej Lawrow in Jerusalem. (Foto: Haim Zach / GPO)

 

Wie nahe sind wir der Vereinigung der Muslime unter ihren erwarteten „Mahdi“ oder drehen sich die internen Kämpfe zwischen Schiiten, Sunniten und Drusen darum, wer den „Mahdi“ aus ihren Reihen stellen wird? Die Lage Israels dazwischen ist bestimmt nicht beneidenswert!

 

Der letzte Artikel in diesem Brief hebt diese angespannte Lage Israels, zwischen Hammer und Amboss hervor! Die Assad-Gegner im nordöstlich der Golanhöhen gelegene Yarmouk-Becken mussten angesichts der syrisch-iranisch-russischen Übermacht weichen. Sie bildeten bisher einen Puffergürtel mit limitierter Sicherheit für Israel.

 

ANALYSE: Assads Truppen an der Grenze im Golan - Israel im Krisenmodus  [7]  Dienstag, 24. Juli 2018 |  Yochanan Visser

 

Syrisch-russische Kampfhandlungen unmittelbar vor Israels Haustüre am Golan   Während die israelische Armee an diesem Wochenende das Leben von 800 Mitgliedern der syrischen  Rettungsorganisation "Weißhelme" rettete, zerschlug das vom russischen Regime unterstützte Assad-Regime gnadenlos die letzten Widerstandsnester im Yarmouk-Becken.

 

   Das Yarmouk-Becken erstreckt sich über die Grenze zu Israel und Jordanien auf den südlichen Golanhöhen.

 

   Am Samstagabend begannen schwere russische Bombardierungen des lokalen ISIS-Zweigs Jaish Khalid Ibn al-Walid und waren im gesamten Nordosten Israels zu hören.

 

 Yarmouk-Becken und pro-westliche Rebellenregion und der ISIS   Die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte behauptete, die russische Luftwaffe habe zwischen 120 und 130 Luftangriffe gegen die Mitgliedsorganisation des Islamischen Staates durchgeführt, die sich weigerte, Teil eines neuen Kapitulationsabkommens zwischen dem Assad-Regime und anderen islamistischen Rebellengruppen auf den Golanhöhen zu sein.

 

   Am Donnerstag stimmten diese Rebellen, Mitglieder des ehemaligen Al-Qaida-Zweiges Jabhat al-Nusra (heute Jabhat Fatah al-Sham), den vom Regime in Damaskus diktierten Bedingungen zu und erhielten im Gegenzug dafür eine sichere Passage in die überwiegend sunnitisch-arabische Provinz Idlib in Nordsyrien.

Andere, die in Kuneitra bleiben wollten, konnten dies mit der „Regelung ihres legalen Statuses“ und die Annahme der Bedingungen des Assad-Regimes tun, aber fast alle Jabhat Fatah al-Sham-Kämpfer zogen es vor, zu gehen.

 

   Fünfundfünfzig Busse transportierten Berichten der Nachrichtenagentur SANA zufolge (einem Sprschroht Assads) die rund 4.000 Rebellen nach Idlib.

Der Kapitulationsvertrag wurde vom russischen Militär in Syrien ausgehandelt und ging einer weiteren Vereinbarung zwischen Israel und Russland über eine Rückkehr zu der Situation voraus, die vor dem Beginn des Aufstandes gegen Assad im Jahr 2011 bestand.

 

   Dieses Abkommen beruhte Berichten zufolge auf dem Abkommen über die Truppentrennung vom Mai 1974 und beinhaltete eine Rückkehr der 90. und 61. Brigade der syrischen Armee in Positionen, die sie vor 2011 innehatten.

 

   Die Regierungen Israels und Russlands bildeten Arbeitsgruppen, die Themen wie den Einsatz syrischer und israelischer Streitkräfte entlang der Grenze zu den Golanhöhen und die Wiedereinführung von entmilitarisierten Zonen und Niemandsland untersuchten.

 

   Premierminister Benjamin Netanjahu drängte zunächst auf eine 40 Kilometer breite Sperrzone für iranische Milizen und die Quds-Truppe des iranischen Revolutionsgarde-Korps auf der syrischen Seite der Golanhöhen, scheiterte aber daran, den russischen Präsidenten Wladimir Putin für seine politische Offensive gegen die iranische Präsenz in Syrienzu gewinnen.

 

   Wenn wir dem russischen Botschafter im Iran Levan Dshagaryan Glauben schenken wollen, hat Russland seine eigene Agenda in Syrien und Putin sieht den Iran nicht als Gegner oder Gefahr für andere Länder des Nahen Ostens.

 

   Dzhagaryan sagte in der vergangenen Woche der russischen Zeitung Kommersant , dass Irans Anwesenheit in Syrien "legitim" sei, da sie auf Assads Bitte bestehe.

 

   "Der Iran ist kein (kleines) Land, das man zwingen kann. Der Iran ist ein großes Land, das eine unabhängige Außenpolitik verfolgt. Die Zusammenarbeit mit Iranern kann nur durch Überzeugungsarbeit erfolgen. Druck auf den Iran wird negative Auswirkungen haben ", sagte Russlands höchster Diplomat im Iran.

 

   Er fügte hinzu, dass Russland sein Bestes geben werde, um einen Krieg zwischen Israel und dem Iran über den Aufbau des iranischen Militärs in Syrien zu vermeiden.

 

Russlands Kampfhandlungen in Syrien nahe der Golanhöhen   Netanjahu ist offenbar nicht davon überzeugt, dass Russland genug tun wird, um den iranischen Eingriff an der israelisch-syrischen Grenze zu stoppen, und rief Putin letzten Freitag erneut an.

 

   "Israel wird weiterhin gegen die militärische Präsenz des Iran in Syrien vorgehen", soll Netanjahu Putin erzählt haben, doch ein Kommandeur der Assad-Armee behauptete, "die Israelis waren gezwungen worden, sich zu fügen".

 

   Die Pro-Assad-Koalition, zu der auch die libanesische schiitische Terrororganisation Hisbollah und andere von Iran unterstützte schiitische Milizen gehören, drängt nun näher an die israelische Grenze auf den Golanhöhen und gefährdet damit das Leben tausender vertriebener syrischer Bürger.

 

   Diese Zivilisten, die meisten von ihnen Gegner des Assad-Regimes, bleiben in dem Gebiet nahe der israelischen Grenze gefangen, in der Annahme, dass Israel sie ebenfalls evakuieren wird.

 

   "Flüchtlinge haben Zelte aufgestellt, nur wenige Meter von der von Israel kontrollierten Grenze im Golan entfernt. Anfang letzter Woche riskierten es Dutzende, über Minenfelder zu gehen, um sich dem Grenzzaun zu nähern. Einige trugen weiße Fahnen als Versuch, die Grenze sicher zu überqueren", berichtete die englische Zeitung The Guardian am Samstag.

 

   Viele dieser Vertriebenen sind Gegner des Assad-Regimes und sie sind "extrem nervös", so ein syrischer humanitärer Helfer in Quneitra. "Die Zahlen in Kuneitra waren sehr groß und die humanitäre Situation war sehr schwierig. Es gibt keine Häuser, die Menschen blieben in Zelten und sie hatten Glück, wenn sie Zelte fanden ", sagte ein anderer humanitärer Helfer in einem Interview mit The Guardian. Die englische Zeitung erwähnte nicht, dass die israelischen Streitkräfte (IDF) den Flüchtlingen große Mengen an humanitärer Hilfe zukommen ließen und verwundete Syrer in israelische Krankenhäuser brachten.

 

   Allein in der letzten Woche führte die IDF sechs Spezialeinsätze durch, um den gefangenen syrischen Zivilisten 72 Tonnen Nahrungsmittel, 70 Zelte, 2378 Gallonen Treibstoff, Medikamente und medizinische Ausrüstung, Kleidung und Spielzeug zu liefern, dem Büro des israeischen Armeesprechers zufolge.

Die Realität auf den Golanhöhen sei "extrem komplex", sagte der israelische Verteidigungsminister Avigdor Liberman, der auch mit seinem russischen Amtskollegen Sergei Shoigu telefonierte.

 

   Die beiden Minister waren sich darin einig, dass die Fortsetzung der "Militäroperation" und der Kontakt zu den Führern in den kommenden Tagen dringend notwendig sei. Jüngsten Nachrichten zufolge wird sich Ministerpräsident Benjamin Netanjahu unerwartet mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow und Putins Generalstabschef Walerij Gerassimow in Jerusalem treffen, um die Situation auf den Golanhöhen zu diskutieren, wo die IDF am Montag erstmals ihre Raketenabwehrraketen David Sling gegen zwei ankommende Raketen eingesetzt hat .

 

Auch wir wollen die Entwicklung in dieser für den Weltfrieden entscheidenden Zone beständig im Auge behalten! Es gibt keine Entwarnung und wir sehnen den Tag herbei, wo durch Christus erdenweit „Frieden und Sicherheit“ folgen werden und wir keine Türschlösser und Riegel brauchen, weil keine Diebe mehr einbrechen und die künftigen Richter nach wahrem Recht urteilen werden! Am Ende des Millenniums ist es Gog der seine Scharen sammeln wird, um dieses befriedete Land erneut zu erobern (Hes 38:10-12). Jeremia kündete diese Friedenszeit nach Harmagedon an:

 

(Jeremia 23:5, 6)  Siehe! Es kommen Tage“, ist der Ausspruch Jehovas, „da will ich David einen gerechten Sproß erwecken. Und ein König wird gewiß regieren und mit Verständigkeit handeln und Recht und Gerechtigkeit üben im Land. 6 In seinen Tagen wird Juda [[(die 144.000 Priesterkönige)]] gerettet werden, und Israel [[(die „grosse Volksmenge“)]] selbst wird in Sicherheit weilen. Und dies ist sein Name, mit dem er genannt werden wird: Jehova ist unsere Gerechtigkeit.“

 

So bleibt uns der Abschluss dieses Briefes mit den Segenswünschen, dass von Seiten Jehovas durch Jesus an jeden der Glauben ausübt in den „Spross Davids“ die Zeit der Prüfung abzukürzen und zu beenden.

 

Dir lieber Bruder, liebe Schwester und lieber interessierter wünschen wir beim Studium des NEWSLETTER Erkenntnis darüber, wo wir unser Ziel an „Einsicht“ zu erlangen erreichten und über all das, was noch kommen muss unter Gottes Führung auch zu verstehen vermögen!

 

 

„DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 

 

 

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Die erste Ausgabe „DER WEG“: Unsere Hoffnung, unser Ziel!

 

Einen Grossteil der zunehmenden Schar von neuen Lesern unseres wöchentlichen E-Mails „Brief an Brüder“ verdanken wir der Meldung neuer Mailadressen von Verwandten, Bekannten und Freunden, was an dieser Stelle verdankt sei. Es sind ihrer inzwischen viele Tausende! Die durch Links offerierte Literatur ist vollkommen kostenlos. Wir fordern weder einen „Zehnten“ noch bitten wir um Spenden noch werden wir von dritter Seite her finanziert, weil wir dasselbe System der ersten Christen verwenden, das Jesus bereits den Aposteln empfahl: „Kostenfrei habt ihr erhalten, kostenfrei gebt!“ (Mat 10:8)

 

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[1] http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/so-sieht-ein-sieger-aus-kim-jong-un-nutzt-das-trump-treffen-15635952.html

[2] https://www.zdf.de/nachrichten/heute/trump-zu-treffen-mit-irans-praesident-rohani-bereit-100.html

[3] http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/33937/Default.aspx

[4] http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/33925/Default.aspx

[5] http://www.ezw-berlin.de/html/3_9818.php

[6] http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/33936/Default.aspx

[7] http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/33893/Default.aspx