Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-18.09.28  Galater

 

 

Lehrer der guten Botschaft: Der Brief an die Galater (51 u.Z.)

 

Bariloche,  28. September 2018

 

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

Liebe Suchende nach unverfälschter Wahrheit

 

Ohne Verständnis des Galaterbriefes können wir das Apostelkonzil vom Jahr 49 v.u.Z. nicht verstehen. Auf der ersten Missionsreise die Paulus im Jahre 48 u.Z. aus Ikonien zurück nach Antiochia (in Pisidien s. Karte nachstehend Nr.[5]). Das Kapitel 13 zeigt die Rede des Paulus in jenem Antiochia, wo er eine ansehnliche Zahl an Jüngern machen konnte.

 

(Apostelgeschichte 13:42, 43)  Als sie nun hinausgingen, begannen die Leute inständig zu bitten, daß Paulus in der Versammlung Antiochia (Pisidien)diese Dinge am folgenden Sabbat zu ihnen geredet würden. 43 Nachdem nun die Synagogenversammlung aufgelöst worden war, folgten viele von den Juden und von den Proselyten, die [Gott] anbeteten, Paulus und Bạrnabas, die, indem sie zu ihnen redeten, sie anzuspornen begannen, in der unverdienten Güte Gottes zu verharren.

 

Die Juden in Antiochia veranlassten, das Paulus und Barnabas aus der Stadt hinausgeworfen wurden und sie von Dort nach Ikonien, Lystra und Derbe zum weiteren Predigen abreisten. Jene Städte gehörten zu Galatien, waren somit die Empfänger des Galaterbriefes.

 

Aber erst bei der Rückkehr nach Antiochia [5], wo Paulus die neugegründete Versammlung dort stärkte reisen Paulus und Barnabas über Perge und Attalia nach dem anderen Antiochien in Syrien, wo die 1.Missionsreise ihren Anfang hatte [9; 1], mit Zypern als erstem Ziel:  Erst nach der Rückkehr kam es dort in Antiochia zur Auseinandersetzung um das Beschneiden und Getrennt sein Judenchristen von den Heidenchristen. Es gilt also zu unterscheiden, welches der zwei Antiochia jeweils gemeint ist und was die Versammlungen Galatiens anbetrifft.

 

Der Zeitband „Apostelgeschichte“ fasst die 1.Missionsreise in einer Karte einschliesslich Beschreibung der Etappen anschaulich zusammen:

 

Die 1.Missionsreise des Paulus
    

46-48 u.Z. 1.Missionsreise des Paullus nach Zypern, Galatien / Apostelkonzil in Jerusalem
 

Eben dort in Antiochia (Syrien [1, 9]) kam es nach der Rückkehr von der 1.Missionsreise zur Konfrontation ob der Streitfrage, ob Jünger aus den Heiden sich beschneiden lassen müssten. Hervorgerufen von jenen „falschen Brüdern“, die aus Jerusalem angereist waren. Dieses neue Erfordernis wäre gemäss Brauch der Juden und den Schriften Mose, so behaupteten jene. Erschwerend hinzu kam, dass dieselben Männer „aus dem Kreis des Jakobus“, Jesu Halbbruder gekommen waren lehrten, die Judenchristen, die „Ebioniten“ müssten sich von den Heidenchristen, den „Paulikanern“ getrennt halten. Die Streitfrage begann alle Versammlungen bis Galatien hin zu trennen. Paulus war von seinen Gegnern angeklagt Abfall vom GESETZ Mose zu lehren, sein guter Ruf war dadurch angeschlagen!.

 

Die Versammlungen auch der Provinz Galatien, nördlich von Antiochia (Pisidien) [5] kamen dadurch in Aufruhr.

 

Selbst Petrus und Barnabas im Antiochia (Syrien [1; 9]) wurden mitgerissen und stellten sich auf die Seite jener Abgesandten aus Christen bekehrter Pharisäer. Der spätere Brief des Paulus an die Galater enthielt die exakten Anweisungen an jene Christen, sich nicht von „falschen Lehrern“ von der zuvor durch ihn verkündeten Wahrheit abbringen zu lassen! Paulus zeigt sich erhitzt und droht den Beteiligten gar den Fluch Gottes an:

 

"Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.
"(Galater 1:9)  Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.

 

Eine Warnung die ebenso uns heute gilt! Statt einer einzigen unveränderten guten Botschaft tobt um uns eine Wortschlacht unterschiedlichster Religionen und Sekten, die jede etwas anderes als gute Botschaft lehrt! Alle sind damit beschäftigt Trennungen zu verursachen, um jeder einen Anteil am dicken Geschäft mit Religion für sich abzutrennen. Alle bilden Teil „Babylons der Grossen“, der Stadt der Verwirrung, wo jeder eine andere Sprache redet, keiner den anderen versteht!

 

Der Galaterbrief ist ein nachträgliches Aufrollen des Musterfalles von veränderter guter Botschaft, der Ursache und der Folgen, welche dem Ruf und das Ansehen des Paulus grossen Schaden zugefügt hatte, schlussendlich an der Quelle des Zwists, in Jerusalem voll zu seinen Gunsten entschieden wurde.

 

Inzwischen waren daher diese Streitfragen in Jerusalem am Apostelkonzil des Jahres 49 u.Z. erörtert und gelöst worden und Paulus schreibt daher mit widerhergestellter Autorität: Selbst Petrus und Barnabas nicht schonend und deren Fehlverhalten so wiedergebend, wie er jene zu Beginn mit aller Strenge zurechtgewiesen hatte.

 

 (Galater 2:11-14)  Als Kẹphas jedoch nach Antiọchia [[(in Syrien [1; 9])]] kam, widerstand ich ihm ins Angesicht, weil er verurteilt dastand. 12 Denn bevor einige von Jakobus gekommen waren, aß er gewöhnlich mit Leuten von den Nationen; aber als sie eintrafen, schickte er sich an, sich zurückzuziehen und sich abzusondern aus Furcht vor denen aus der Gruppe der Beschnittenen. 13 Auch die übrigen Juden schlossen sich ihm in seiner Verstellung an, so daß sogar Bạrnabas durch ihre Verstellung mitgerissen wurde. 14 Als ich aber sah, daß sie nicht den geraden Weg gemäß der Wahrheit der guten Botschaft wandelten, sagte ich vor ihnen allen zu Kẹphas: „Wenn du, obwohl du ein Jude bist, so lebst wie die Nationen und nicht wie Juden, wie kommt es, daß du Leute von den Nationen nötigst, gemäß jüdischem Brauch zu leben?

 

Taufe des Kornelius durch PpetrusEine zuvor mit der Taufe des römischen Offiziers Kornelius und dessen Hausgemeinschaft niedergerissene „Zwischenwand“, welche Juden- von Heidenchristen nun erneut zu trennen drohte war wiederum aufgerichtet worden.

 

Schauen wir uns vorab das Geschehen an, das Lukas in der Apostelgeschichte in logischer Abfolge der Ereignisse beschrieben hat, um uns von dort her mit dem Thema des Galaterbriefes auseinanderzusetzen.

 

Im NEWSLETTER 7.10.3 „Die 1. Missionsreise des Paulus: 46-48 u.Z.; Die Beschneidungsfrage und das Apostelkonzil in Jerusalem: 49 u.Z.“ hatte dieser Artikel vorab zum Hauptthema „Die Apostelgeschichte und die vier Missionsreisen des Paulus als Hinweis dafür, wie die ‚Zwischenwand‘ entfernt wurde  4“.

 

Die Vision des Petrus der unreinen TierePetrus beschreibt, wie es zur Taufe des Kornelius kam und Petrus endlich verstand, was die Vision vom Tuch mit unreinen Tieren bedeutet hatte: „Und die Stimme [redete] wieder zu ihm, zum zweiten Mal: ‚Hör du auf, die Dinge verunreinigt zu nennen, die Gott gereinigt hat.‘ Dies geschah ein drittes Mal, und sogleich wurde das Gefäß in den Himmel hinaufgenommen.“ Die „Zwischenwand“ zwischen „Beschnittenen“ und „Unbeschnittenen“ war im Falle des Kornelius eindeutig niedergerissen worden.

 

(Apostelgeschichte 11:18-26)  Als sie [[(die Vorsteher und Apostel in Jerusalem)]] nun diese Dinge hörten [[(von Petrus direkt hörten, was sich bei der Taufe des Kornelius, dem ersten Heiden zugetragen hatte, wie Heiliger Geist auf dessen ganze Hausgemeinschaft gefallen war, vor deren Tause und ohne Beschneidung)]], beruhigten sie sich, und sie verherrlichten Gott und sprachen: „Nun, dann hat Gott auch den Menschen von den Nationen die [Gelegenheit zur] Reue gewährt, die zum Leben gereicht.

19 Deshalb zogen die, die durch die Drangsal zerstreut worden waren, welche wegen Stẹphanus entstand, bis nach Phönịzien und Zypern und Antiọchia [[(in Pyisidien)]], redeten das Wort jedoch zu niemand als nur zu den Juden. 20 Doch gab es unter ihnen einige Männer aus Zypern und Kyrẹne, die nach Antiọchia kamen und zu den griechisch sprechenden Leuten zu reden begannen, indem sie die gute Botschaft vom Herrn Jesus verkündigten. 21 Überdies war die Hand Jehovas [[(des Herrn (Jesu))]] mit ihnen, und eine große Zahl, die gläubig wurde, wandte sich dem Herrn zu.

22 Der Bericht über sie kam der Versammlung, die in Jerusalem war, zu Ohren, und sie entsandte Bạrnabas bis nach Antiọchia. 23 Als er angekommen war und die unverdiente Güte Gottes wahrnahm, freute er sich und begann alle zu ermuntern, nach dem Vorsatz ihres Herzens im Herrn zu verharren; 24 denn er war ein guter Mann und voll heiligem Geist und Glauben. Und eine beträchtliche Volksmenge wurde für den Herrn hinzugefügt. 25 Da ging er weg nach Tạrsus, um gründlich nach Saulus zu suchen, 26 und nachdem er ihn gefunden hatte, brachte er ihn nach Antiọchia. So kam es, daß sie ein ganzes Jahr lang mit ihnen in der Versammlung zusammenkamen und eine beträchtliche Volksmenge lehrten, und es war zuerst in Antiọchia, daß die Jünger durch göttliche Vorsehung Christen genannt wurden.

 

Barnabas war es somit, der in Antiochia (Syrien) die bereits  bestehende Versammlung stärkte und dann Saulus, den inzwischen zum Paulus gewordenen „Apostel für die Nationen“ erstmals nach Antiochia in Syrien brachte.

 

Was im Galaterbrief behandelt wird bildet somit den letzten Teil der ersten Missionsreise, nach seiner Ankunft im Ausgangsort Antiochia.

 

Unter dem ersten Untertitel: „Die 1. Missionsreise des Paulus: 46-48 u.Z.; Die Beschneidungsfrage und das Apostelkonzil in Jerusalem: 49 u.Z.“ wird das Thema so behandelt, dass die Ereignisse und deren Auswirkungen den Zusammenhang liefern und viele Aussagen des Briefes an die Galater erst verständlich machen. Einordnung auf der Zeitachse bringt daher klares Verständnis:

 

10.3.1.5     Die Beschneidungsfrage in Antiochia und die Lösung am Apostelkonzil in Jerusalem 49 u.Z.

 

Nachdem Paulus nun erneut in Antiochia war kamen Männer von den Pharisäerchristen von Judäa und Jerusalem dorthin, welche erneut die Beschneidung und das Halten des ganzen GESETZES Mose auch der Christen aus den Heiden verlangten. Immer noch hatten jene übereifrigen Judenchristen aus der Gruppe der Pharisäer Judäas nicht verstanden, dass das „GESETZ des Christus“ gewisse Veränderungen gebracht hatte, wie nun neu das GESETZ Mose anzuwenden sei. Nachdem der Messias erschienen war und dieser nach seinem Tod als Hohepriester und König eingesetzt worden war traten diese Veränderungen im GESETZ (nicht das Ende des GESETZES) durch den „neue Bund“ über dem blutigem Opfer Jesu in Kraft! Jesus hatte sich während vierzig Tagen den Jüngern bei vielen Gelegenheiten gezeigt und sie weiter belehrt. Er hatte sie über seine Erhöhung durch den Vater im Himmel „über jede Macht und Autorität“ informiert. Das geschah unmittelbar nach seiner Auferweckung als Geistwesen, bevor Jesus den „Tempel seines Leibes“ wiederhergestellt hatte! (Joh 2:18-21; 1.Pe 3:18)

 

*** Rbi8 Matthäus 28:18-20 ***

Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden. 19 Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.

 

Im Brief an die Galater, den Paulus etwa zwei Jahre danach, um das Jahr 51 u.Z. auf der 2.Missionsreise aus Griechenland schrieb, fasst er die bittere Erfahrung zusammen, die er nach der Rückkehr nach Antiochia (M1: 9) in Syrien machte. Er macht sich im Schreiben in scharfen Worten Luft, weil inzwischen dasselbe Problem offensichtlich auch auf die neu gegründeten Versammlungen Galatiens, jene in Antiochia (Pisidien) (M1: 5), Ikonien (M1: 6), Lystra (M1 7) und Derbe (M1: 8) übergegriffen hatte.

 

*** Rbi8 Galater 1:6-9 ***

Ich wundere mich, daß ihr euch so schnell abbringen laßt von dem, der euch durch Christi unverdiente Güte berufen hat, zu einer andersartigen guten Botschaft. 7 Doch gibt es keine andere; nur sind da gewisse Leute, die euch Unruhe bereiten und die gute Botschaft über den Christus verdrehen wollen. 8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.

 

Er erklärte darauf im Brief einige wichtige Ereignisse seiner Bekehrung zuvor und der Frühgeschichte als christlicher Apostel, und wie er 14 Jahre nach dem hellen Licht aufgrund einer Offenbarung erneut mit Barnabas und Titus bei Petrus in Jerusalem war und den hervorragenden Männern seine Form der guten Botschaft darlegte. Selbst den unbeschnittenen Titus hatte niemand dazu aufgefordert nun eine Beschneidung vorzunehmen!

 

Paulus als Schreiber ohne Sekretär des Briefes an die Galater*** Rbi8 Galater 2:1-3 ***

Dann, nach vierzehn Jahren, ging ich wieder nach Jerusalem hinauf mit Barnabas und nahm auch Titus mit. 2 Ich begab mich aber zufolge einer Offenbarung hinauf. Und ich legte ihnen die gute Botschaft vor, die ich unter den Nationen predige, jedoch den hervorragenden Männern persönlich, damit ich nicht etwa vergeblich laufe oder gelaufen wäre. 3 Trotzdem wurde nicht einmal Titus, der bei mir war, genötigt, sich beschneiden zu lassen, obwohl er ein Grieche war.

 

Auch die harte Auseinandersetzung mit Petrus, die er zwei Jahre zuvor in Antiochia (Syrien) (M1: 9) gehabt hatte beschrieb Paulus. Er ist in autobiographischer Form verfasst und war wie er sagt „mit meiner eigenen Hand“, also ohne Sekretär geschrieben (Gal 6:11). Er setzte sich ganzherzig für die Reinerhaltung der guten Botschaft ein und liess von keiner Seite her zu, dass diese Botschaft verändert würde! Der durch Christus unter seiner Mitwirkung festgelegte Massstab sollte bis zum Abschluss des Systems Gültigkeit behalten!

 

Auch Lukas gibt in der Apostelgeschichte den Ablauf der Ereignisse in Antiochia (Syrien) wieder, nachdem Paulus und Barnabas von der 1.Missionsreise zurückgekehrt und bereits wieder einige Zeit in Antiochia waren:

 

*** Rbi8 Apostelgeschichte 15:1-2 ***

Und gewisse Männer kamen aus Judäa herab und begannen die Brüder zu lehren: „Wenn ihr euch nicht nach dem Brauch des Moses beschneiden laßt, könnt ihr nicht gerettet werden. 2 Als aber kein geringer Zwiespalt und Wortstreit zwischen ihnen und Paulus und Barnabas entstanden war, ordnete man an, daß Paulus und Barnabas und einige andere von ihnen wegen dieses Wortstreites zu den Aposteln und den älteren Männern nach Jerusalem hinaufgehen sollten.

 

Der Grund für das 1.Apostelkonzil war gelegt. Wie viele der Apostel zu jenem Zeitpunkt überhaupt noch in Jerusalem waren ist schwer festzustellen. Gesichert werden nur Paulus, Petrus und dann noch Jakobus, „der Bruder des Herrn“ in der Apostelgeschichte erwähnt. Offenbar war es vornehmlich Älteste der unterschiedlichen Versammlungen, welche die Frage zu beurteilen hatte, die Jakobus dort nun erörterte. Die Fraktion jener christlichen Pharisäer hatte offenbar an Macht und Einfluss zugenommen, obwohl schon Jesus bereits deutlich vor dem Sauerteig von deren Lehren mehrfach gewarnt hatte! Ein wenig Sauerteig durchsäuert bald die ganze Masse! Ein bisschen falsche Lehre verändert die ganze gute Botschaft!

 

Was bewirkt Sauerteig der Lehre und der Schlechtigkeit in Christenversammlungen?

 

Petrus hatte es zuerst erklärt: Rettung hing nun nicht mehr von fleischlicher Beschneidung ab, sondern unverdienter Güte Gottes durch Glauben und damit verbunden durch „Beschneidung (der Vorhaut) des Herzens“ mittels eines “vollkommenen Gesetzes [[GESETZES]], das zur Freiheit“ gehört!

 

*** Rbi8 Jakobus 1:25 ***

Wer aber in das vollkommene Gesetz [[GESETZ]], das zur Freiheit gehört, hineinschaut und dabei bleibt, der wird glücklich sein, indem er [es] tut, weil er nicht ein vergeßlicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes geworden ist.

 

Die „unverdiente Güte“ kam durch Jesu Loskaufsopfer für unsere eigenen Sünden, nicht durch fleischliche Beschneidung! Nun aber mussten Getaufte Täter des Werkes werden und keine Sünde mehr treiben, die ja Verletzung des GESETZES bedeutet. „Sicherlich erkennt ihr, daß die, die am Glauben festhalten, die Söhne Abrahams sind.“ (Gal 3:7). Das nicht anzuerkennen bedeutet der Erlösung vom „Fluch“ erneut verlustig zu gehen!

 

*** Rbi8 Psalm 19:7 ***

Das Gesetz [[GESETZ]] Jehovas ist vollkommen, bringt die Seele zurück.

Die Mahnung Jehovas ist zuverlässig, macht den Unerfahrenen weise.

 

Um die verlorene Seele zurückzubringen, den Fluch wegen der Sünden abzuwenden war nicht eine mechanischer Akt der Beschneidung der Vorhaut notwendig, sondern wie Paulus es immer und immer wieder erwähnte eine „Beschneidung der Vorhaut des Herzens“, wo das Überstehende mittels des Geistes abgeschnitten wird, das Unreinheit beherbergt! Offenbar verharrten die Pharisäerchristen weiterhin in der Starrheit ihres Herzens, hatten sich eingeschlichen, um die neu erlangte Freiheit zu belauern und die Versammlungen erneut ihrem habgierigen Joch zu unterwerfen.

 

Jehova gibt das GESETZ am Sinai mit eigener Stimme und unter Donner und Blitz bekanntDie warnenden Worte Jehovas durch Moses hatten sie nicht erreicht: Die Gebote Jehovas, die er zur Bundesverpflichtung Israels am Sinai gegeben hatte zu halten, dies war direkt mit der Liebe zu Gott verknüpft, die auch die Nächstenliebe mit einschloss, die zwei Hauptprinzipien die unser Verhalten steuern sollen! Alles war und blieb nur zum Guten Israels, um sie zur Führung der Nationen vorzubereiten!

 

*** Rbi8 5. Mose 10:12-19 ***

Und nun, o Israel, was fordert Jehova, dein Gott, von dir, als Jehova, deinen Gott, zu fürchten, um auf allen seinen Wegen zu wandeln und ihn zu lieben und Jehova, deinem Gott, mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele zu dienen, 13 die Gebote Jehovas und seine Satzungen zu halten, die ich dir heute gebiete, dir zum Guten? 14 Siehe, Jehova, deinem Gott, gehören die Himmel, ja die Himmel der Himmel, die Erde und alles, was darauf ist. 15 Nur deinen Vorvätern hat sich Jehova zugeneigt, um sie zu lieben, so daß er ihre Nachkommen nach ihnen erwählte, ja euch, aus allen Völkern wie an diesem Tag. 16 Und ihr sollt die Vorhaut eures Herzens beschneiden und euren Nacken nicht länger verhärten. 17 Denn Jehova, euer Gott, ist der Gott der Götter und der Herr der Herren, der große, starke und furchteinflößende Gott, der niemand parteiisch behandelt noch eine Bestechung annimmt, 18 der dem vaterlosen Knaben und der Witwe Recht schafft und den ansässigen Fremdling liebt, so daß er ihm Brot und einen Überwurf gibt. 19 Auch ihr sollt den ansässigen Fremdling lieben, denn ansässige Fremdlinge wurdet ihr im Land Ägypten.

 

Jehova erwähnt bereits die „Himmel der Himmel“, die Autorität über den niedrigeren bestehenden Autoritäten! Als Paulus im „dritten Himmel“ war durfte er diese höchste Autorität, Jehova und Seinen Sohn Jesus, die zweithöchste aller Mächtigen im Geiste von Angesicht zu Angesicht sehen! Die ganze Gerechtigkeit Gottes, seine Barmherzigkeit und seine Unbestechlichkeit sind Muster für jeden der Ihm seine Liebe zeigt ist in den Geboten die Er Israel gab eingeschlossen! Ihn galt es zu kopieren, den Weg zu gehen, den Er vorgab.

 

iWas meint die Bibel mit dem Ausdruck "alte Himmel" und "neue Himmel"?

 

Die Erwählung Israels hing an der Treue der Vorväter Abraham, Isaak und Jakob zu ihrem Gott! Als Volk Israel waren sie vorab Nutzniesser des Glaubens ihrer Vorfahren und mussten nun selbst denselben Glauben und dieselbe Treue erweisen: „... ihr sollt die Vorhaut eures Herzens beschneiden und euren Nacken nicht länger verhärten.“ Die Unparteilichkeit Gottes hatte sich inzwischen nach Jesu Tod wie angekündigt zu Menschen aus den Nationen verbreitert, um auch jene an seinen gerechten Gerichten Anteil haben zu lassen! „Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz [[GESETZ (Mose)]] auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz [[GESETZ (des Christus)]] auf.“ (Rö 3:31) Dieselben Richtlinien die Gott Israel gab sollten nun erdenweit gelten, das „GESETZ des Christus“ brachte hierzu notwendige Veränderungen! Ein Aufheben und eine Verschiebung von unterschiedlichen „Zäunen“ um die neuen Herden aus den Nationen abzugrenzen!

 

Mitten unter den „Ebioniten“, den am Fleische Beschnittenen waren nun erneut „ansässige Fremdlinge“, die „Paulikaner“, die sie nun neu lieben mussten: Bisherige Fremdlinge, die nun mitten unter ihnen zu „ansässigen Fremdlingen“ geworden waren! Durch Jesus und den „neuen Bund“ war aber der Gesetzesbund nicht aufgehoben worden, sondern nur jener „Bund mit Levi“ für ein separates Priestertum und durch einen weit besseren Pakt ersetzt worden, der gewisse Veränderungen der Gesetzesverordnungen bedingte! Paulus erklärt dies im Brief an die Galater:

*** Rbi8 Galater 3:15-18 ***

Brüder, ich rede in einem Gleichnis aus dem menschlichen Leben: Einen rechtskräftig gemachten Bund, obwohl es der eines Menschen ist, setzt niemand beiseite oder versieht ihn mit Zusätzen. 16 Nun wurden die Verheißungen Abraham und seinem Samen zugesagt. Es heißt nicht: „Und den Samen“ wie im Fall vieler solcher, sondern wie im Fall eines einzigen: „Und deinem Samen“, welcher Christus ist. 17 Ferner sage ich dies: Was den zuvor von Gott rechtskräftig gemachten Bund betrifft, so macht ihn das GESETZ, das vierhundertdreißig Jahre später entstanden ist, nicht ungültig, um die Verheißung aufzuheben. 18 Denn wenn das Erbe aus [dem] Gesetz [[GESETZ]] [kommt], so [kommt es] nicht mehr aus [der] Verheißung, während Gott es Abraham gütigerweise durch eine Verheißung gegeben hat.

 

Sowenig wie der Gesetzesbund den früheren Bund mit Abraham ungültig machte, so wenig machte der Königreichsbund den Gesetzesbund ungültig, noch hob er dessen Verheissungen an Levi auf! Das verheissene Erbe der Inbesitznahme der „Tore deiner Feinde“ besteht unabhängig davon weiter!

 

Paulus verteidigt sich im Brief an die Römer, dass der Wert der Beschneidung sich nur daran messen lässt, ob jemand das göttliche GESETZ auch wirklich hält!

 

Der Kanal von Korinth heuteZu diesem Zeitpunkt auf der 3.Missionsreise ist in Korinth Gajus der Gastgeber des Paulus (Rö 16:23). Der Kanal von Korinth (Foto) war damals eines der Wunderwerke antiker Ingenieurkunst.

 

Die Versammlung Rom hatte zu jener Zeit ebenfalls das Problem, dass einige der beschnittenen Ebioniten das GESETZ nicht weiter einhielten und die unverdiente Güte zum Vorwand nahmen Zügellosigkeit zuzulassen. Dadurch waren sie in geistigem Sinne Unbeschnittene geworden! Unbeschnittene Paulikaner aber hielten inzwischen das GESETZ, zeigten sich daher als wirklich am Geist Beschnittene!

 

*** Rbi8 Römer 2:25-26 ***

Beschneidung ist tatsächlich nur von Nutzen, wenn du [das] Gesetz [[GESETZ]] hältst; wenn du aber ein Gesetzesübertreter bist, ist deine Beschneidung Unbeschnittenheit geworden. 26 Wenn daher ein Unbeschnittener die gerechten Forderungen des GESETZES beobachtet, wird ihm seine Unbeschnittenheit nicht als Beschneidung angerechnet werden?

 

Die Nation Israel erhielt die Beschneidung auferlegt, weil sie Söhne Abrahams waren und dieses Gebot an Abraham gegeben wurde als ein spezifisches Zeichen, nachdem er schon zuvor die Verheissung erhalten hatte! Unabhängig davon war dies nur ein äusserliches Merkmal für den inneren Akt der Gottesfurcht, den er schon zuvor gezeigt hatte. Für die Israeliten war es nun ebenso das äusserliche Zeichen, dass sie sich das GESETZ Mose, das ihnen auf Steintafeln gegeben worden war auf ihr Herz geschrieben hatten, „die Vorhaut ihres Herzens“ dadurch beschnitten war!

 

Juden- wie Heidenchristen mussten nun mittels Geist und aus Liebe zu Gott und nicht allein wegen einer Gesetzesverordnung bisher rein äusserliche Rituale im Denken und Handeln nachvollziehen. Jenes Zeichen war seit der Gesetzgebung am Sinai bei Judenjungen am achten Tag als Kleinkinder vollzogen worden. Das konnte nicht auf die Taufe von christlichen Kleinkindern übertragen werden! Es musste sich in der Herzensbildung hin zum Respekt der Grenzen die Gott gesetzt hatte von Geburt an erzogen werden. Es musste Teil des Jugendlichen werden um dann als geistig reife Person freiwillig sich dem neuen Bund mittels der Taufe zu unterordnen.

 

*** Rbi8 Römer 2:28-29 ***

Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch besteht [die] Beschneidung in dem, was äußerlich am Fleisch [vollzogen] worden ist; 29 sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und [seine] Beschneidung ist die des Herzens durch Geist und nicht durch ein geschriebenes Recht [[nicht bloss dem Buchstaben, sondern dem Sinn gemäss]]. Das Lob eines solchen kommt nicht von Menschen, sondern von Gott.

 

Der Geist ist es, der den wahren Juden ausmacht und Christen werden geistige Juden durch die Taufe, nachdem sie sich Gottes GESETZ auf ihr Herz geschrieben haben! Nicht das buchstabierte Wort „Beschneidung“ und das damit verbundene Ritual ist gewichtig, sondern vielmehr der Sinn, sich von Gott Grenzen setzen zu lassen auch wenn dies schmerzhaft ist!

 

Soweit unsere Einführung zum Thema des Galaterbriefes. Es gilt die Warnungen des Paulus ernst zu nehmen und anhand unserer eigenen Situation abzuwägen: Sind wir unter „unverfälschter Wahrheit“ oder verteidigen wir gar eine „veränderte gute Botschaft“ und stehen dadurch unter Gottes Fluch? Paulus lobt all jene, die standhaft am Wort der Schrift, so wie er es gepredigt hat festhalten.

 

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Wie stets bildet das Studium des Inhaltsverzeichnisses die Grundlage, um den ganzen Kontext miteinander harmonisch zu verbinden. Ein Gesamtbild aus vielen Einzelbildern in unserem Verstand zusammenzusetzen ist mit harter Denkarbeit verbunden aber befreit uns davon dem Klicheedenken der Religionsorganisationen zu entfliehen und uns vor den vielen „falschen Propheten“ besser schützen zu können!

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

7.3    Der Brief an die Galater. 9

7.3.1........... Den Brief an die Galater im Umfeld korrekt einordnen. 9

7.3.1.1........ Gründe für das Schreiben des Briefes an die Galater 9

7.3.1.2........ Der Inhalt des Briefes an die Galater 9

Kapitel 1: Jeder, der eine veränderte gute Botschaft predigt kommt unter einem Fluch. 10

Kapitel 2: Die Forderung zur fleischlichen Beschneidung und zur Abtrennung der „Ebioniten“ von den „Paulikanern“ durch Paulus hart verurteilt 10

Kapitel 3: Christus befreit vom „Fluch des GESETZES“ auf frühere Sünden. 12

Kapitel 4: Warnung vor „schwachen und unsinnigen“ Geboten von Menschen. 15

Kapitel 5: Das GESETZ ist wider die „Früchte des Fleisches“ gerichtet; gegen die „Frucht des Geistes“ gibt es kein GESETZ  17

Kapitel 6: Durch das „GESETZ des Geistes“ sich als neue Schöpfung erweisen. 20

7.3.1.3........ Die Gründung der Versammlungen Galatiens. 22

7.3.1.4........ Die vorherrschenden Probleme in den Versammlungen Galatiens. 23

Der „Bund mit den vielen“ wurde durch den „neuen Bund“ ersetzt, welcher Heiden Zugang zur Versammlung Gottes ermöglicht 24

Petrus gebraucht den dritten der drei Schlüssel, die Jesus nur ihm gegeben hatte! 26

7.3.2........... Kapitel 1: Jeder, der eine „veränderte gute Botschaft“ predigt steht unter einem „Fluch“! 27

7.3.2.1........ Gal 1:1-5: Unverdiente Güte für all jene, die Zuflucht im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ gefunden haben  27

7.3.2.2........ Gal 1:6-12: Warnung davor, durch Veränderung der guten Botschaft unter einen Fluch zu kommen! 28

7.3.2.3........ Gal 1:13-17: Für die Überlieferungen der Vorväter zu eifern ist nicht ausreichend bei Gott! 29

7.3.2.4........ Gal 1:18-24: „Der, der uns früher verfolgte, verkündigt jetzt die gute Botschaft 30

7.3.3........... Kapitel 2: Die Forderung zur fleischlichen Beschneidung und zur Abtrennung der Ebioniten von den Paulikanern durch Paulus hart verurteilt 30

7.3.3.1........ Gal 2:1-10: Die Apostel nötigten niemanden unter den Paulikanern zur Beschneidung! 30

Die Beschneidungsfrage kam erst in Antiochia durch bekehrte Christen aus den Pharisäern aus Jerusalem her auf! 30

Gal 2:1-5: Die Vorgeschichte der Beschneidungsfrage beim 2.Besuch des Paulus in Jerusalem.. 33

Gal 2:6-10: Petrus, Johannes und Jakobus gaben Paulus die rechte Hand der Mitteilhaberschaft als „Apostel der Nationen 34

7.3.3.2........ Gal 2:11-21: Paulus geht mit Petrus ins Gericht, weil jener Schwäche zeigte! 34

Gal 2:11-14: Die Absonderung des Petrus und Barnabas zieht deren öffentliche Verurteilung durch Paulus nach sich! 34

Paulus handelt mit von Gott erteilter Autorität, um die reine, unverfälschte Lehre zu verteidigen! 36

Gal 2:15-21: Nur durch Glauben gerecht gesprochen, nicht aber durch Gesetzeswerke, die als Folge von Sünde vom GESETZ her gefordert werden. 36

7.3.4........... Kapitel 3: Christus befreit vom Fluch des GESETZES auf frühere Sünden! 39

7.3.4.1........ Gal 3:1-9: Sind wir wie die Galater unverständig, unter üblem Einfluss stehend?. 39

7.3.4.2........ Gal 3:10-18: Christus hat uns „vom Fluch des GESETZES“ losgekauft, nicht vom GESETZ losgelöst! 40

Gal 3:10-14: Gesetzeswerke sind die Folge von Übertretung eines Gebotes und dem darauf lastendem „Fluch“! 40

Jede Form der Veränderung der guten Botschaft hat erneut einen „Fluch“ zur Folge! 43

Gal 3:15-18: Den rechtskräftig gemachte Gesetzesbund vom Sinai kann niemand beseitigen! 44

7.3.4.3........ Gal 3:19-22: Ewiges Leben steht im Zusammenhang mit Glaubensausübung. 44

Welches ist der „alte Bund“, der für „veraltet erklärt“ wurde?. 47

Der „Salzbund mit Levi“ war mit dem Zehnten Israels verknüpft 49

Gottergebenheit darf nicht ein Mittel zu materiellem Gewinn sein, sondern soll zu geistigem Reichtum verhelfen! 51

Der „neue Bund“ mit Christus und den Aposteln verspricht erst künftigen Lohn! 52

7.3.4.4........ Gal 3:23-29: Inwiefern ist das GESETZ unser Zuchtmeister, Führer oder Erzieher?. 52

Gal 3:23-25: Das GESETZ führt uns zu Christus: Der Glaube befreit vom „Fluch des GESETZES“ als Zuchtmeister! 54

Gal 3:26-29: Wir müssen den Christus „anziehen“, seine Persönlichkeit annehmen. 56

7.3.5........... Kapitel 4: Warnung vor „schwachen und unsinnigen“ Geboten der Menschen. 56

7.3.5.1........ Gal 4:1-7: Was ist der Unterschied zwischen „unmündigen Erben“ und Sklaven?. 56

Gal 4:1-5: Als Unmündige stehen wir „unter einem Verwalter“, einem Beauftragten! 56

Gal 4:6-7: Der Geist seines Sohnes in unserem Herzen ruft: „Abba, Vater“: Als Söhne sind wir Miterben mit Jesus! 59

7.3.5.2........ Gal 4:8-20: Die schwachen und armseligen Dinge, welche die „Götter“ von uns fordern. 61

Gal 4:8-11: Bis zur Taufe waren wir Sklaven der Götter: Nicht wieder zu den elementaren Dingen des Heidenkultes zurückkehren! 61

Gal 4:12-20: Deutliche Warnung vor jenen, die uns von Paulus und seinem tiefen Verständnis auszuschliessen versuchen  63

7.3.5.3........ Gal 4:21-31: Das „GESETZ“ umfasst u.a. alle fünf Bücher Mose! 64

Was ist unter dem Begriff „GESETZ“ wirklich zu verstehen?. 64

Gal 4:21-26: Das symbolische Drama um Hagar und Sara. 65

Welches „Bündnis vom Sinai“ meint Paulus im Drama mit der Magd „Hagar“: Den Gesetzesbund oder den „Bund mit Levi“?  65

Welche Rolle spielt das „heutige Jerusalem, denn sie ist mit ihren Kindern in Sklaverei“?. 66

Die Priesterschaft unter dem „Bund mit Levi“ und die heutige christliche Priesterschaft 66

Das Jerusalem droben ... ist frei ... unsere Mutter 67

Die künftigen 144.000 Priesterkönige erweisen ihre Treue und Fähigkeit gegenüber dem „Jerusalem droben“ bereits heute  68

Die Magd Hagar und ihr Sohn Ismael werden nicht mit Sara und ihrem Sohn Isaak Erben sein! 68

Gal 4:27-31: Die zahlreichen geistigen Söhne der unfruchtbaren Sara kommen ans Licht! 69

7.3.6........... Kapitel 5: Das GESETZ ist wider die „Früchte des Fleisches“ gerichtet! Gegen die „Frucht des Geistes“ gibt es kein GESETZ! 70

7.3.6.1........ Gal 5:1-6: Jedes andere Gesetz als das des Christus bedeutet erneut Sklaverei! 70

Gal 5:1: Die Freiheit, die zum „vollkommenen GESETZ“, dem des Christus gehört und das Joch der Sklaverei der Religionen  70

Sind wir Sklaven der Sünde oder Sklaven des Geistes?. 71

Gal 5:2-6: Gesetzeswerke, wie die fleischliche Beschneidung für „Paulikaner“: Sie trennen uns von dem Christus, weil dadurch fehlender Glaube in die „unverdiente Güte“ gezeigt wird! 72

7.3.6.2........ Gal 5:7-15: Wer hindert uns daran der Wahrheit zu gehorchen?. 73

Gal 5:7-12: Welche Art „Sauerteig“ durchsäuert die ganze Masse?. 73

Gal 5:13-15: Die Freiheit dazu nutzen einander in Liebe wie Sklaven zu dienen. 73

7.3.6.3........ Gal 5:16-26: Wandelt durch das „GESETZ des Geistes“ bringt die „Früchte des Geistes“ hervor! 73

Gal 5:16-18: Gegen die „Früchte des Geistes“ gibt es kein GESETZ, sehr wohl aber weiterhin gegen die „Früchte des Fleisches“! 73

Gal 5:19-21: Die vom GESETZ verurteilten „Werke des Fleisches 74

Gal 5:22-24: Wir sollen die „Früchte des Geistes“ hervorbringen! 90

Gal 5:25-26: Durch den Geist der Liebe ordentlich wandeln. 108

7.3.7........... Kapitel 6: Durch das „GESETZ des Geistes“ sich als eine „neue Schöpfung“ erweisen. 109

7.3.7.1........ Gal 6:1-6: Das „GESETZ des Christus“ erfüllen, indem wir einander die Bürde tragen. 109

Gal 6:1-5: Die Befähigten müssen jene auf den geraden Weg zurückführen, die einen Fehltritt tun. 109

Gal 6:6: Verpflichtung jener, die unterrichtet werden gegenüber ihren Lehrern. 110

7.3.7.2........ Gal 6:7-11: Säen im Hinblick auf das Fleisch bringt Tod, auf den Geist dagegen ewiges Leben. 111

Gal 6:7-10: Nicht nachlassen das zu tun, was vortrefflich ist, um ewiges Leben zu ernten. 111

Gal 6:11 Das Augenleiden des Paulus behinderte sein persönliches Schreiben. 112

7.3.7.3........ Gal 6:12-18: Wir sind in der Taufe der Welt gegenüber mit Jesus „an den Pfahl gebracht“ worden und wurden dadurch „eine neue Schöpfung“! 112

Gal 6:12-16: Die Beschneidungsfrage steht im Zusammenhang mit der Verfolgung seitens der Juden! 112

Die Anwendung des „Buchstaben des GESETZES“ widersteht dem tieferen „Sinn der Gebote 113

Beschneidung verpflichtet dazu, das ganze GESETZ zu halten! 114

Gal 6:17: Paulus trägt wie Jesus Wundmale aufgrund der Verfolger! 115

Gal 6:18: Anempfehlung „unverdienter Güte“ aufgrund des Geistes im Einklang mit Christus. 115

7.3.8........... Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse aus dem Brief an die Galater 116

7.3.8.1........ Kein Unreiner, der nicht am Geiste beschnitten ist wird in das „neue Jerusalem“ einziehen! 116

 

 

Die Titel und Untertitel im Index teilen den Galaterbrief in ihre Abschnitte auf, so wie Paulus seine Themen abwickelt. Der gesamte überarbeitete Stoff bringt uns den ganzen Zusammenhang der Gedanken und Handlungen des Paulus näher. Er behandelt ein damals aktuelles Thema, das wir unsererseits auf heutige Anwendung übertragen

 

Lehrer der guten Botschaft: Der Brief an die Galater (51 u.Z.)

 

Gehen wir nun wie gewohnt über zu Themen, die uns heute beschäftigen, immer Israel und dessen Hauptstadt Jerusalem im Augen behaltend: Ist es „die Ruhe vor dem Sturm“, was uns heute dort widerfährt? Israel hat zumindest eine scheinbare Verschnaufpause. Aber für wie lange?

 

Die Bemühungen Präsident Trumps um einen neuen Friedensplan zwischen Israel und Palästinensern hat den Letzteren bis jetzt vielerlei Nachteile, Verlust von bisherigen Privilegien und Prestige gebracht! Wahre Missstände, welche frühere Präsidenten nicht anzutasten wagten, kommen heute ins Rollen. Wohin führt dies alles? Kommt „Frieden und Sicherheit“ als nächste Ankündigung und daraufhin “plötzliche Vernichtung“, so wie Paulus dies 1. Brief an die Thessalonicher ankündigte? (1.Thess 5:1-4)

 

ANALYSE: Was steckt hinter der neuen US-Politik gegenüber den Palästinensern?  [1] Dienstag, 18. September 2018 |  Yochanan Visser

 

Präsident Clinton mit Arafat    Vor 25 Jahren wurde heute auf dem Rasen des Weißen Hauses in Washington, DC, das erste "Osloer Abkommen" vom israelischen Premierminister Yitzchak Rabin und PLO-Führer Yasser Arafat unterzeichnet.

 

   Das Abkommen zielte darauf ab, einen Zeitplan für den Frieden zwischen Israel und den palästinensischen Arabern zu schaffen, wurde aber von Arafat sabotiert, der sich sofort nach seinem Amtsantritt in Ramallah auf das vorbereitete, was später als Zweite Intifada bekannt wurde, und von der Hamas, die unnachgiebig eine Serie von Selbstmordattentaten in Israel ausführte.

 

   Die Zweite Intifada oder der Oslo-Krieg, wie es von rechtsgerichteten Politikern und Kommentatoren genannt wurde, tötete nicht nur etwa 1.000 Israelis und 3.000 palästinensische Araber, sondern auch den Traum, dass Frieden in dem nun 100 Jahre alten Konflikt erreicht werden könne.

 

   Obwohl die Vereinigten Staaten weiterhin neue Friedensprozesse starteten, wurde es immer deutlicher, dass die palästinensische Führung nicht bereit war, so genannte "schmerzhafte Zugeständnisse" zu machen.

 

   Nach dem Tod Arafats hat sich sein Nachfolger Mahmud Abbas hartnäckig geweigert, die maximalistischen Forderungen wie das nicht existierende 'Rückkehrrecht' und die erneute Teilung Jerusalems fallen zu lassen.

 

   Die internationale Gemeinschaft ignorierte jedoch die palästinensische Unnachgiebigkeit und machte stattdessen die wachsend israelischen "Siedlungstätigkeit" in Judäa und Samaria für das Versagen jeden Versuchs, den Konflikt zu lösen, und gleichzeitig auf Israel Druck ausübte, unverantwortliche Schritte unternehmen, die mitten im israelischen Kernland ein "trojanisches Pferd" ein trojanisches Pferd geschaffen hätten.

 

   Kritiker der israelischen Politik in Judäa und Samaria behaupteten, dass das Wachstum der israelischen Gemeinden und Städte, das im Rahmen des Osloer Abkommens als Gebiet C bezeichnet wurde, die Schaffung eines zusammenhängenden palästinensischen Staates verhinderte.

 

Siedlungspolitik in der West-Bank und in Gaza   Ein einfacher Blick auf die Landkarte hätte ihnen jedoch gezeigt, dass diese sogenannten "Siedlungen" nur zwei Prozent der Landmasse in der sogenannten „Westbank“ ausmachen und keinesfalls die Schaffung eines solchen Staates verhindern.

 

   Die Haltung der internationalen Gemeinschaft führte effektiv zur Verlängerung des Konflikts und gab der palästinensischen Führung einen Freibrief, um ihre Verpflichtungen aus den Oslo-Abkommen zu verletzen.

 

   Eine dieser Verpflichtungen bestand darin, dass die palästinensische Führung nicht einseitig die internationale Anerkennung eines palästinensischen Staates erstrebte, sondern stattdessen mit Israel über die sogenannte Zwei-Staaten-Lösung verhandeln musste.

 

   Eine politische Änderung im Jahr 2009 durch die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) beendete jedoch den Verhandlungsweg mit Israel und führte zur Beendigung des Osloer Friedensprozesses.

 

   Die überarbeitete Politik beruhte auf einem Bericht der Palästinensischen Strategiegruppe, der die Einführung von "intelligentem Widerstand" forderte - also Rechtsstreitigkeiten, Boykottkampagnen und Propaganda -, um den Kampf gegen Israel fortzusetzen.

 

   Der PA ist es gelungen, die Mitgliedschaft in wichtigen internationalen Organisationen wie der UNESCO zu erlangen, obwohl sie kein Staat war, und nutzte diese Mitgliedschaften, um das palästinensische Narrativ der Opferrolle, das auf unzähligen Lügen basiert, zu fördern.

 

   Die Strategie funktionierte bis zum Amtsantritt der Trump-Administration.

 

   Die US-Regierung hat begonnen, diese Lügen "wie eine Zwiebel" abzuziehen, wie Yisrael Katz, Israels Geheimdienstminister, am Mittwoch sagte. Katz äußerte sich auf Trumps Entscheidung, die Büros der PLO in den USA zu schließen.

 

   „Diese Entscheidung schließt sich der Entscheidung an, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, und die Entscheidung, die Finanzierung der UNRWA zu stoppen, einer Organisation, die das vorgebliche Rückkehrrecht der Flüchtlinge aufrechterhält"erklärte Katz.

 

   „Alle diese Schritte führen zu den Wurzeln des Konflikts und sagen dem Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, dass er seine doppelte Rede nicht fortsetzen kann", fügte der israelische Veteran-Politiker hinzu.

 

Zwiebel schälenZ   Trump schält die palästinensische Lüge Schicht für Schicht wie eine Zwiebel ab. Auch ihr Erziehungssystem lehrt ihren Kindern, dass das "große Palästina" vom Jordan bis zum Meer reicht. Trump kommt und sagt: "Wenn Sie sitzen und verhandeln wollen, tun Sie es von einem realistischen Ort aus - Jerusalem ist die Hauptstadt Israels, und es gibt kein Rückkehrrecht", sagte Katz.

 

   Er fügte hinzu, dass Mahmoud Abbas 'Antwort auf diese und andere Maßnahmen der Trump-Administration genau zeigt, was der palästinensische Führer von diesen Problemen hält.

 

   Israels stellvertretender Minister im Büro des Premierministers, Michael Oren, der ehemalige israelische Botschafter in den Vereinigten Staaten, stimmte dem zu und sagte, dass Trump einfach die Spielregeln wiederherstellte und die palästinensische Führung zwang, einen Preis für die Änderung ihrer Politik gegenüber Israel zu bezahlen.

 

   „Mit der Schließung des PLO-Büros in Washington ändert die amerikanische Regierung die Spielregeln nicht, sondern stellt sie einfach nach Jahren der Vernachlässigung wieder her", so Oren.

 

   Im Gegensatz zu früheren Regierungen, die die Palästinenser dafür belohnen würden, die Verhandlungen mit Israel aufzugeben, zwingt Präsident Trump die Palästinenser, einen Preis zu zahlen", argumentierte der stellvertretende Ministerpräsident.

 

PLO-Büro in den  USA   Die PLO-Büros in den USA wurden hauptsächlich dazu verwendet, palästinensische Propaganda zu verbreiten, und durch ihre Schließung machte Trump einen weiteren Schritt, um die palästinensischen Araber von ihreem betrügerischen Narrativ zu befreien.

 

   Die palästinensischen Araber erkennen dies und geben sogar offen zu, dass es das ist, was sie ärgert und nicht die Kürzungen, die die Trump-Administration kürzlich ankündigte.

 

  Der Stopp der US-Gelder für das Hilfswerk der Vereinten Nationen und der Abbau der direkten US-Finanzhilfe für die Palästinensische Autonomiebehörde sollen die palästinensische Führung zu einem realistischeren Ansatz für Friedensverhandlungen mit Israel zwingen, aber die PA erklärte, dass sie dem Druck nicht nachgeben werde.

 

   Die Palästinensische Autonomiebehörde hat nun eine politische und diplomatische Kampagne gestartet, um die Unterstützung von europäischen und arabischen Staaten gegen die US-Regierung zu gewinnen, weist aber zugleich darauf hin, dass sie nicht über die Instrumente verfügt, um die Vereinigten Staaten dazu zu bewegen, ihre neue Politik aufzugeben.

 

   Unser Werkzeugkasten ist leer, wir müssen den Kopf nach unten halten und warten (bis eine neue US-Regierung ins Amt kommt)", sagten Quellen innerhalb der Palästinensischen Autonomiebehörde dem Algemeiner.

 

Um den Frieden zu erreichen braucht es „schmerzhafte Zugeständnisse“ oder wie es Salomo ausdrückte, die Rute oder Peitsche, um eigenes Fehlverhalten des Uneinsichtigen zu bereinigen. Wem von Kleinkind an eingeimpft wird seinen Feind zu hassen, ja, ihn zu vernichten und Terror deswegen fördert, direkt unterstützt und belohnt, wie im Falle der Palästinenser, der muss die „neununddreissig Peitschenhiebe“ für das Vergehen einstecken!

 

Das Land Israel gehört GottDie Nation Israel, die sich auf ihre Geschichte und gesonderte Beziehung zum Schöpfergot Jehova beruft, sie hat aber selbst viel Unrecht auf sich geladen. Die von den Propheten angekündete Rückkehr zum Gelobten Land nach langer Zeit der Vertreibung steht eindeutig im Zusammenhang mit der Machtübernahme des Messias. Dies steht im Zusammenhang mit seiner endgültigen Wiederkehr. Dazu muss aber vorab die Urteilsvollstreckung am Tag Harmagedons kommen, wo jeder, welcher von Jesus nicht als sein „Schaf“ markiert wurde vom „Königreich der „neuen Himmel“ abgeschnitten wird.

 

Die wirkliche Frage die es zu beantworten gilt lautet  daher: Was ist das wahre „Israel Gottes“, wer gehört dazu und wen rechnet Gott selbst zum „Samen Abrahams“. Ohne genaue Kenntnis der wahren Zusammenhänge sind voreilige Schlüse fälschlich!

 

(Jesaja 42:23, 24)  Wer unter euch wird diesem Gehör schenken? Wer wird aufmerken und für spätere Zeiten hören? 24 Wer hat Jakob dem bloßen Raub hingegeben und Israel den Plünderern? Ist es nicht Jehova, ER, gegen den wir gesündigt haben und auf dessen Wegen sie nicht wandeln wollten und auf dessen Gesetz sie nicht hörten?

 

Gegenüber den aus dem Exil Babylons Zurückgeführten, zu „Lo-Ruhama“ gewendet erklärte Jehova: „Und sie [[(die hurerische Mutter „Gomer“ (Levi, Jehovas Auserwählte))]] wurde dann abermals schwanger und gebar eine Tochter. Und ER sprach weiter zu ihm: „Nenne ihren Namen Lo-Ruhma, denn ich werde dem Hause Israel [[(den aus em Exil Zurückgekehrten)]] nicht wieder Barmherzigkeit erweisen, weil ich sie ganz bestimmt hinwegnehmen werde. Aber dem Hause Juda [[(jenen, die zum „Löwen Judas“, zu Jesus gehören, dessen „Schafe“ und die Versiegelten)]] werde ich Barmherzigkeit erweisen, und ich will sie erretten durch Jehova, ihren Gott; aber ich werde sie nicht erretten durch Bogen oder durch Schwert oder durch Krieg, durch Rosse oder durch Reiter. Die Rettung erfolgt durch Jesu Engelheere am Tag Harmagedons (Hos 1:6, 7). Paulus erklärt, wer das wahre Israel vor dem Abschluss des Systems ist:

 

Seid aber Täter des Wortes(Römer 10:16-21)  Dennoch haben sie [[(die Juden)]] nicht alle der guten Botschaft gehorcht. Denn Jesaja sagt: „Jehova, wer hat dem von uns Gehörten geglaubt? 17 Somit folgt der Glaube auf das Gehörte. Das Gehörte aber kommt durch das Wort über Christus. 18 Dennoch frage ich: Haben sie etwa nicht gehört? Nun, in der Tat, „ihr [[(der Verkündiger der guten Botschaft)]] Schall ist zur ganzen Erde ausgegangen und ihre Reden bis zu den äußersten [Enden] der bewohnten Erde“. 19 Dennoch frage ich: Hat Israel es etwa nicht erkannt? Zuerst sagt Moses: „Ich will euch zur Eifersucht reizen durch das, was keine Nation ist [[(die Christen aus den Heiden, die „Paulikaner“)]]; ich will euch zu heftigem Zorn reizen durch eine unverständige Nation. 20 Jesaja aber erkühnt sich und sagt: „Ich wurde von denen gefunden, die mich nicht suchten; ich wurde denen offenbar, die nicht nach mir fragten.“ 21 In bezug auf Israel dagegen sagt er: „Den ganzen Tag habe ich meine Hände nach einem Volk ausgebreitet, das ungehorsam ist und widerspricht.“

 

Die Hörer der guten Botschaft innerhalb der Nationen reagierten viel wohlwollender als die Juden, so dass „Ephraim“ weit schneller wuchs wie „Manasse“, exakt so wie es Moses in der Genesis betreffend des Segens Israels auf die Söhne Josephs erklärt hatte:

 

Jakobs Segen auf die Söhne Josephs, Manasse und Ephraim(1. Mose 48:13-20)  Joseph nahm nun sie beide, Ẹphraim mit seiner Rechten zur Linken Israels und Manạsse mit seiner Linken zur Rechten Israels, und brachte sie zu ihm heran. 14 Doch streckte Israel seine Rechte aus und legte sie auf das Haupt Ẹphraims, obwohl er der Jüngere war, und seine Linke auf das Haupt Manạsses. Er legte seine Hände absichtlich so, denn Manạsse war der Erstgeborene. 15 Und er ging daran, Joseph zu segnen und zu sprechen: „Der [wahre] Gott, vor dem meine Väter Abraham und Ịsa·ak wandelten, Der [wahre] Gott, der mich während meines ganzen Daseins bis zu diesem Tag als Hirte gehütet hat, 16 Der Engel [[(Michael; dann der „Menschensohn“ Jesus)]], der mich von allem Unglück erlöst hat, segne die Knaben. Und möge mein Name über ihnen genannt werden und der Name meiner Väter, Abraham und Ịsa·ak, Und mögen sie sich zu einer Menge mehren mitten auf der Erde.“

17 Als Joseph sah, daß sein Vater seine Rechte auf Ẹphraims Haupt gelegt hielt, mißfiel es ihm, und er versuchte seines Vaters Hand zu ergreifen, um sie von Ẹphraims Haupt weg auf Manạsses Haupt hinüberzulegen. 18 Folglich sagte Joseph zu seinem Vater: „Nicht so, mein Vater, denn dieser ist der Erstgeborene. Leg deine Rechte auf sein Haupt.“ 19 Doch sein Vater beharrte auf seiner Weigerung und sprach: „Ich weiß es, mein Sohn, ich weiß es. Auch er [[„Manasse“, „die Ebioniten“]] wird zu einem Volk werden, und auch er wird groß werden. Aber trotzdem wird sein jüngerer Bruder größer werden als er, und seine Nachkommenschaft [[(die „Paulikaner“)]] wird zu etwas werden, was einer Fülle von Nationen entspricht. 20 Und er fuhr fort, sie an jenem Tag zu segnen, indem [er] sagte: „Durch dich [[(den Fleisch gewordenen Engel Michael, durch Jesus)]] möge Israel fortgesetzt Segenswünsche sprechen und sagen: ,Möge Gott dich wie Ẹphraim und wie Manạsse machen.‘ “ So setzte er Ẹphraim immer wieder vor Manạsse.

 

Es ist eine prophetischer Segen Jakobs auf die Söhne Josephs, der doch Jesus vorschattete. Dessen zwei „Söhne“, jene aus der „Hürde Israels“, zu der allein er als Abgesandter des Vaters gesandt wurde bedeutet den „Erstgeborenen“, „Manasse“. Die „Schafe die nicht aus dieser Hürde sind; auch diese muß ich bringen, und sie werden auf meine Stimme hören, und sie werden eine Herde werden [unter] einem Hirten. Deshalb liebt mich der Vater, weil ich meine Seele hingebe, damit ich sie wiederempfange. Niemand hat sie mir weggenommen, sondern ich gebe sie aus eigenem Antrieb hin. Ich habe Gewalt, sie hinzugeben, und ich habe Gewalt, sie wiederzuempfangen. Das Gebot darüber habe ich von meinem Vater empfangen.“ (Joh 10:16, 17)

 

Paulus gibt uns weitere Hinweise, um das wirkliche „Israel“ der Endzeit zu identifizieren, denn es kann nur aus denen bestehen, die Jesus als den „Propheten gleich mir“, gleich Mose anerkennen, der ebenso Staatsgründer und Gesetzgeber ist, jedoch eines „neuen, besseren Bundes“.

 

Die Verteilung Israels nach ihrer Vertreibung aus dem Gelobten Land(Römer 2:25-29)  Beschneidung [[(wie die der Juden)]] ist tatsächlich nur von Nutzen, wenn du [das] Gesetz [[GESETZ]] hältst; wenn du [[(als beschnittener Jude)]] aber ein Gesetzesübertreter bist, ist deine Beschneidung Unbeschnittenheit geworden. 26 Wenn daher ein Unbeschnittener [[(ein „Paulikaner“)]] die gerechten Forderungen des GESETZES beobachtet, [[(diese Bestimmngen auf „Tafeln des Fleisches“, auf sein Herz schreibt)]] wird ihm seine Unbeschnittenheit nicht als Beschneidung angerechnet werden? 27 Und der von Natur Unbeschnittene wird dadurch, daß er das GESETZ ausführt, dich richten, der du bei dessen geschriebenem Recht [[(dem GESETZ Mose)]] und der Beschneidung ein Gesetzesübertreter bist. 28 Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch besteht [die] Beschneidung in dem, was äußerlich am Fleisch [vollzogen] worden ist; 29 sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und [seine] Beschneidung ist die des Herzens durch Geist und nicht durch ein geschriebenes Recht. Das Lob eines solchen kommt nicht von Menschen, sondern von Gott.

 

Damit ist deutlich erklärt, dass das fleischliche Israel, der Judenstaat im Nahen Osten und dessen erdenweit zerstreute Kinder, alle welche Jesus als den „Propheten gleich mir“ ablehnen, vom wahren „Israel Gottes“ abgeschnitten werden!

 

An Pfingsten 33 u.Z. bestätigte Petrus gegenüber einer zusammengelaufenen Volksmenge von etwa 5000 Juden dieses „GESETZ des Glaubens“. Dasjenige, das Moses innerhalb des „Bundes von Moab“ zusammen mit dem „Fluch und Segen“ der Nation Israel gegeben hatte, indem er es als zentrale Forderung Gottes führ ihre Rettung, die von „Lo-Ruhama“ setzte:

 

Petrus predigt am tag des Pfingsfestes 33 u.Z. etwa 5000 Juden(Apostelgeschichte 3:19-26)  Bereut daher und kehrt um [[(mittels Werken der Reue: Hier der Taufe)]], damit eure Sünden [[(mittels „unverdienter Güte“)]] ausgelöscht werden, so daß Zeiten der Erquickung von der Person Jehovas kommen mögen 20 und er den für euch bestimmten Christus [[(am Tag der Wiederkehr des Messias)]] sende, Jesus, 21 den allerdings der [[dritte, der Himmel der]] Himmel bei sich behalten muß bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge [[(gemäss den Zeitangaben und Geschehnissen in Daniel 11:27 bis 12:13)]], von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten der alten Zeit geredet hat. 22 In der Tat, Moses hat gesagt: ‚Einen Propheten gleich mir wird euch Jehova Gott aus der Mitte eurer Brüder erwecken. Auf ihn sollt ihr hören gemäß all den Dingen, die er zu euch redet. 23 Wahrlich, jede Seele, die auf jenen Propheten nicht hört, wird aus der Mitte des Volkes ausgerottet werden.‘ 24 Und alle Propheten, ja von Samuel an und die nachfolgenden, so viele geredet haben, haben auch diese Tage deutlich verkündet. 25 Ihr seid die Söhne der Propheten und des Bundes, den Gott mit euren Vorvätern geschlossen hat, indem er zu Abraham sagte: ‚Und in deinem Samen werden alle Familien der Erde gesegnet werden.‘ 26 Gott sandte seinen Knecht, nachdem er ihn erweckt hatte, zuerst zu euch, um euch zu segnen, indem er einen jeden von euch von euren bösen Taten abwendet.“

 

Die Nation Israel und die Juden der Diaspora bilden heute vollkommen „Teil der Welt“, sie sind in vielerlei Bündnisse mit dem System Satans, dessen politischen, religiösen und wirtschaftlichen Komponenten fest verbunden! Die politische Nation der Juden befindet sich auf einem Gebiet, aus dem sie von ihrem eigenen Gott JHWH zufolge Missachtung Seiner Gebote vertrieben worden waren! Das „gelobte Land“ soll doch denen zugeteilt werden, welche den Glauben Abrahams zeigten, den Messias in ihrem Herzen als „Haupt“ dienten und welche die Gebote Mose im „GESETZ des Christus“ bis zum Ende einhielten.

 

Das GESETZ des Christus: Was schliesst es mit ein?
 

Dieser Teil der Erde, das Erbe des „gelobten Landes“ in seiner maximalen Ausdehnung ist den „Beschnittenen“ vorbehalten, den „Ebioniten“ oder denen, die den „Manasse“ der Endzeit bilden. Alle übrigen Harmagedon-Überlebenden, die grosse Mehrzahl der „grossen Volksmenge“ an „Schafen“ Jesu sind „Ephraim“, welche Erbe der inzwischen fast völlig von ihren gottentfremdeten Bewohnern gereinigten Erde sein werden.

Der "Prophet gleich mir", wie Moses

Den „Propheten gleich mir“, der fleischgewordene himmlische Abgesandte, der allein Jesus, der Christus ist, diesen lehnen die Juden als Gruppe bis an ihr bitteres Ende am Tag Harmagedons ab. Dies, obwohl „viele Propheten“ in ihrer Mitte waren: Die „Kinder der Frau“, der himmlischen Gemeinschaft der Engel mit Michael im „Jerusalem droben“, deren „Samen“ als Verkünder der guten Botschaft, die bis heute in ihrer Mitte weilen. Der Prophet Micha kündete im achten Jahrhundert v.u.Z. Gottes Gerichte an, welches auch unsere Tage betreffen:

 

(Micha 3:9-12)  Hört dies bitte, ihr Häupter des Hauses Jakob und ihr Befehlshaber des Hauses Israel, die, welche das Recht verabscheuen, und die, welche sogar alles Gerade krümmen, 10 die Zion mit Taten des Blutvergießens bauen und Jerusalem mit Ungerechtigkeit. 11 Ihre eigenen Häupter richten lediglich um eine Bestechung, und ihre Priester, sie unterweisen bloß um einen Kaufpreis, und ihre eigenen Propheten treiben Wahrsagerei nur um Geld; doch auf Jehova stützen sie sich ständig, indem [sie] sprechen: „Ist nicht Jehova in unserer Mitte? Es wird kein Unglück über uns kommen.“ 12 Darum wird euretwegen Zion als bloßes Feld umgepflügt werden, und Jerusalem, es wird zu nichts als Trümmerhaufen werden, und der Berg des Hauses wird zu Waldeshöhen werden.

 

Dasselbe Vergehen erhält auch dasselbe Strafmass! Ob Jehova am Tag Harmagedons die vom „Nordkönig“ belagerte Stadt Jerusalem „umpflügen“ lässt oder dessen Bewohner als Verteidiger und die Angreifer gemeinsam „ohne Hand“ durch Engelheere umkommen lässt, die Antwort auf diese Frage werden wir abwarten müssen!

 

Inzwischen ist vieles geschehen, das nur zwei Jahre zuvor als Unmöglich betitelt worden wäre. Die USA bekennen sich offen zu ihrem Alliierten, dem Staat Israel und Präsident Trump hat feste Absichten den Frieden im Nahen Osten herbeizureden oder herbei zu Zaubern … Nicht alle sind davon begeistert:

 

Palästinenser erklären Trump zu ihrem Feind, drohen mit Explosion der Gewalt  [2] Mittwoch, 12. September 2018 |  NAI Redaktion

 

Präsident Trumps Massnahmen gegen die Palästinenser ergibt Drohungen gegen Israel und die USA    Vertreter der Palästinensischen Autonomiebehörde haben davor gewarnt, dass ihr Volk auf die jüngste außenpolitische Haltung von US-Präsident Donald Trump reagieren wird - wahrscheinlich auf die einzige ihnen bekannte Art - mit einer Explosion der Gewalt.

 

   Anfang dieses Monats hat Trump sein Versprechen eingelöst, die gesamte amerikanische Finanzierung an UNRWA zu kürzen, eine Einrichtung der Vereinten Nationen, die dafür geschaffen wurde, das palästinensische Flüchtlingsproblem aufrecht zu erhalten, und eine der Haupthindernisse für den Frieden. Dann kürzte er die Hilfe für palästinensische Krankenhäuser in Ost-Jerusalem, angeblich wegen der Weigerung der palästinensischen Behörde, Friedensgespräche mit Israel zu führen. In dieser Woche hat Trump diesen Maßnahmen noch die Schließung der Büros der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) in Washington, DC, hinzugefügt. Die Mission diente als de facto palästinensische "Botschaft" in den USA.

 

   Als Reaktion den Nachrichten des israelischen Fernsehsenders Channel 10 gingen die Palästinenser auf Trump los und drohten, dass seine Politik für Israel ein weiteres Blutvergießen bedeuten würde.

 

   „Trump ist ein Feind des palästinensischen Volkes und ein Feind des Friedens", sagten die Palästinenser. „Der amerikanische Präsident ermutigt Terror und Extremismus mit seiner Politik, die zu Gewalt in der Region führen könnte, die in den Gesichtern Israels und der USA explodieren wird."

 

Die angekündete Reaktion der Palästinenser ist zumindest im Gasastreifen deutlich geworden, wo sich der Massenaufmarsch weiter in Gewalttaten Luft macht. Wird es aber wirklich zu neuen Terrorakten führen, welche die USA und Israel im Zentrum haben?

 

Hamas warnt vor neuer Runde der Gewalt - 10.000 am Grenzzaun  [3]  Sonntag, 23. September 2018 |  NAI Redaktion

 

Unruhen am Grenzzaun Israel    Wie von der Hamas geplant und angekündigt, haben sich auch am vergangenen Wochenende wieder zahlreiche Bewohner des Gazastreifens am Grenzzaun zu Israel versammelt. Im Rahmen des wöchentlichen „Marsches der Rückkehr“ haben mehr als 10.000 Araber an den zum Teil gewalttätigen Unruhen am Grenzzaun teilgenommen. Dabei gab es erneut Versuche, den Zaun zu durchbrechen, auch wurden Granaten und andere Sprengkörper auf die israelischen Sicherheitskräfte geworfen.

 

(Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90)

 

   Durch die Splitter einer der Granaten wurde ein israelischer Soldat leicht verletzt. Als Reaktion auf den Vorfall griff die israelische Luftwaffe mehrere Ziele im nördlichen Gazastreifen an.

 

Brand auf der Seite Israels durch Feuerdrachen   Aus dem von der Hamas geleiteten Gesundheitsministerium in Gaza wurde berichtet, dass während der Unruhen ein Palästinenser durch Schüsse der israelischen Armee getötet worden sei. Es habe mehr als 100 Verletzte gegeben, erklärte ein Sprecher.

 

   Auch ist es am Wochenende wieder zu einigen Bränden auf der israelischen Seite gekommen. Sie wurden durch die sogenannten Feuerballons ausgelöst. An zwei Ballons wurden sogar Sprengkörper entdeckt, die von den israelischen Sicherheitskräften entschärft wurden. Insgesamt sind am Wochenende acht Feuer wegen der Feuerballons ausgebrochen.

 

   Unterdessen warnte ein hochrangiges Mitglied der Terror-Organisation Hamas vor einer weiteren Runde der Gewalt mit Israel. Khali al-Hayya sagte am Samstag in einem Interview für die Zeitung Felesteen, dass die gewaltsamen Unruhen, von der Hamas als „Marsch der Rückkehr“ bezeichnet, fortgeführt würden. Sollten diese Märsche ihr Ziel nicht erreichen, so Hayya, „werden wir alle möglichen Schritte unternehmen, um unser Ziel zu erreichen, das Ende der Besatzung und der Blockade.“

 

   Ein weiteres Hamas-Mitglied und Abgeordneter des Parlaments in Gaza, Yunis al-Astal, der auch ein geistlicher Führer in Gaza ist, warnte, dass die Geduld der Araber der Palästinensischen Autonomiebehörde und des Gazastreifens nicht ewig anhalten würde. Hinter dem „Marsch der Rückkehr“ würden „Kämpfer“ stehen, die Israels Reaktionen beobachten und zu einem „geeigneten Augenblick“ reagieren würden.

 

Die relative Ruhe in Israel kann jeden Augenblick zu Ende gehen. Obwohl unsere Sympathien auf der Seite Israels liegen, die wir als ältere Brüder betrachten, können wir die prophetischen Vorhersagen nicht auslöschen! Eine Massenumkehr und Anerkennung des Messias Jesus darf ausgeschlossen werden, auch wenn viele Denominationen von Christen dies herbeizureden suchen. Wir wollen auf die Aussagen der Propheten, von Jesus und den Aposteln und Jüngern Achtung schenken. Paulus schrieb an Titus, seinen getreuen Mitarbeiter:

 

(Titus 1:1-4)  Paulus, ein Sklave Gottes und ein Apostel Jesu Christi gemäß dem Glauben der Auserwählten Gottes und der genauen Erkenntnis der Wahrheit, die der Gottergebenheit entspricht, 2 aufgrund einer Hoffnung auf das ewige Leben, das Gott, der nicht lügen kann, vor langwährenden Zeiten verheißen hat, 3 wohingegen er zu seinen eigenen bestimmten Zeiten sein Wort in der Verkündigung offenbar machte, mit der ich betraut worden bin, nach dem Befehl unseres Retters, Gottes, 4 an Titus, ein echtes Kind gemäß einem gemeinsamen Glauben:

 

Wenn wir dem Wort vertrauen, das „der Gott der nicht lügen kann“ mittels seiner Propheten verkündet, dann wird dies uns zum Handeln bringen und wir werden aktiv an der Verkündigung der guten Botschaft wie des herannahenden Gerichtstags Anteil haben!

 

Die "Menschenernte" und was sind die Konditionen Gottes zum Eingang ins Millennium?
 

Soweit unsere Einführung in den Galaterbrief des Paulus, der Dir, lieber Bruder, liebe Schwester und liebe Interessierte eine Warnung lieferte, nicht auf „veränderte gute Botschaft“ zu hören, sondern selbst nach Wahrheit zu graben und nicht von ihr abzulassen!

 

Der Herr Jesus Christus möge jedem von uns Kraft geben das ganze Wort in die Tat umzusetzen, um am Tag wo Jesus den Lohn mit sich bringt, er uns fest auf seiner Seite anerkennt!

 

 

„DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 

 

 

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Lehrer der guten Botschaft: Der Brief an die Galater (51 u.Z.)

 

Bereite dich vor auf die kommenden Herbst-Festtage im September / Oktober 2018

 

(Versammlung “Der Weg”; Jesus hatte erklärt: „Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.“ Gottes Festzeiten sind für Ihn von hoher Wichtigkeit! (Hes 44:24; Mat 18:20))

 

   Das Trompetenfest (Rosh Hashanah; 1.Tischri) beginnt am Abend des 10. September (Montag), dauert bis zum Abend des 11. September (Dienstag). Versammlung: 09.00-11.30, Mittagessen: 13.00

 

   Sühnetag (Jom Kippur; 10. Tischri) beginnt am Abend des 18. September (Dienstag), dauert bis zum Abend des 19. September (Mittwoch). Es ist ein Tag der Trauer und des vollständigen Fastens. Versammlung: 09.00-11.00

 

   Das Laubhüttenfest (Sukkot; 15.-22. Tischri; 8 Tage) Das „Fest der Einsammlungen“ beginnt am Abend des 23. September (Sonntag), der 24. September = 1.Tag (Montag) und dauert bis zum Abend des 1. Oktober (Montag). Erster und letzter Tag sind heilige Sabbate. Versammlung: 09.00-11.00, Mittagessen um 13.00; alle übrigen Tage treffen wir uns um 17.00-18.00 zur Versammlung und gemeinsamen Abendessen gemäss separatem Plan.

 

   An allen heiligen Sabbaten darf keinerlei Arbeit verrichtet werden, keine Käufe und Verkäufe getätigt werden. Es sind heilige Feste, sie sind ein Ruhetag für Jehova! (2.Mo 20:8-10; 3.Mo 23:37-43)

 

(2. Mose 31:12-17)  Und Jehova sagte ferner zu Moses: 13 „Was dich betrifft, rede zu den Söhnen Israels, indem [du] sprichst: ‚Besonders meine Sabbate sollt ihr halten, denn es ist ein Zeichen zwischen mir und euch durch eure Generationen hindurch, damit ihr erkennt, daß ich, Jehova, euch heilige. 14 Und ihr sollt den Sabbat halten, denn er ist euch etwas Heiliges. Wer ihn entweiht, wird unweigerlich zu Tode gebracht werden. Falls irgend jemand an ihm Arbeit verrichtet, so soll diese Seele von der Mitte ihres Volkes abgeschnitten werden. 15 Sechs Tage kann Arbeit getan werden, aber am siebten Tag ist ein Sabbat vollständiger Ruhe. Er ist etwas Heiliges für Jehova. Jeder, der am Sabbattag Arbeit verrichtet, wird unweigerlich zu Tode gebracht werden. 16 Und die Söhne Israels sollen den Sabbat halten, um den Sabbat durch ihre Generationen hindurch zu begehen. Es ist ein Bund auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]]. 17 Zwischen mir und den Söhnen Israels ist er ein Zeichen auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]], denn in sechs Tagen hat Jehova die Himmel und die Erde gemacht, und am siebten Tag ruhte er und ging daran, sich zu erquicken.‘ “

 

   Mit der Glaubenstaufe als Mündige werden wir zu „Söhnen Israels“, geistige Juden durch „Beschneidung des Herzens“ die „unverdiente Güte“ mit sich bringt und die Berufung, hin zum kommenden „Königreich des Vaters“.

 

Wo beginnt/Endet Gottes Zeitzone?Wichtiger Hinweis betreffend Zeitzonen: Da Jerusalem in Gottes Augen „das Herz der Erde“ ist, so ist zu beachten, dass die Erdrehung den Zeitpunkt bestimmt, wo z.B. in den USA, in Japan, Thailand oder im Iran der Sabbat und die Festzeiten beginnen! Die Erde dreht nur in eine Richtung, um den 24 Stundentag, 12 Tages- und 12 Nachtstunden zu erfüllen! Nicht so wie auf dem Bild, wo + 1 Tag / - 1 Tag Verwirrung verursacht! Nicht der 0-Meridian, der durch Greenwich in London geht zählt bei Jehova, sondern die Zeit des Sonnenuntergang des Neumondfestes am 1.Nisan in Jerusalem, Jehovas Jahresbeginn und dann kongruent des 14.Nisan, des Zeitpunktes des Abendmahls und Jesu Tod am Folgetag um etwa 15.00! Dieser 14.Nisan geht auch nach der modernen Datumsgrenze im Pazifik weiter, bis die 24 Stunden sich erneut in Jerusalem beim kommenden Sonnenuntergang schliessen!

Da dies auch Gottes Gerichtstage der Endzeit betrifft ist diese Unterscheidung wichtig: Das Gericht beginnt zeitlich in Jerusalem und 24 Stunden lang all jene als „Schafe“ betrifft, die Gottes Willen erfüllen und Jesu Gebot des Abendmahls respektierten, auch was seine Sabbate, Neumonde und Feste angeht! „Denn Gott ist nicht [ein Gott] der Unordnung, sondern des Friedens.“! (1.Kor 14:33)

Bedenken wir, dass das grösste Gebiet Israels in seiner maximalen Ausdehnung bis zum Euphrat reichte und alle männlichen Personen verpflichtet waren in Jerusalem das Passahmal zu feiern! Jesus machte es vor (vergl. Lu 22:7-13; Joh 1:29, 36; 1Ko 5:7; 1Pe 1:19 ). Der erste Tag jeden Monats wurde bereits auf der 40-jährigen Wanderung nach dem Auszug aus Ägypten per Hornstoss am Vorabend angekündigt, ebenso die Festzeiten, so dass es keine Unsicherheit gab! So wird das Abendmahl, um in Wirklichkeit ebenso am 14.Nisan zu sein nach der Datumsgrenze des Fernen Ostens am kommenden Tag nach Sonnenuntergang beendet, was für uns, von Europa oder Amerika aus gesehen immer noch derselbe Tag des 14.Nisan ist, weil ja der Tag mit dem Sonnenuntergang beginnt!

Nicht unser subjektiver Standpunkt und nicht die letzte Weltmacht Anglo-Amerika bestimmt die Datumslinie, sondern Jehovas Sicht der Dinge der „über den Wolken“ thront und sich die Erde unter ihm nur in einer Richtung dreht! Sowohl Ägypten wie Jerusalem haben 2 Stunden Zeitverschiebung (-2 Stunden) (rot) wie London-Greenwich. Da der Zeitbegriff „Sonnenuntergang““ überall gleich verstanden wird, klar berechnet werden kann, so ist die Zählung vom Ausgangspunkt aus zu sehen: Ägypten, das Nildelta beim Auszug und Jerusalem, wo Jesus mit seinen Aposteln das letzte Abendmahl einnahm! Achtung auf Gottes Vorhersage betreffend des letzten „Königs des Südens“, Anglo-Amerika: „Und er wird beabsichtigen, Zeiten und Gesetz zu ändern,“ (Da 7:24-26)

 

 

Gottes Zeitzone läuft mitten durch den Tempelberg und bestimmt die Uhreit in der Umdrehung der Erde vom Abend- hin zum Morgenland

 

Einen Grossteil der zunehmenden Schar von neuen Lesern unseres wöchentlichen E-Mails „Brief an Brüder“ verdanken wir der Meldung neuer Mailadressen von Verwandten, Bekannten und Freunden, was an dieser Stelle verdankt sei. Es sind ihrer inzwischen viele Tausende! Die durch Links offerierte Literatur ist vollkommen kostenlos. Wir fordern weder einen „Zehnten“ noch bitten wir um Spenden noch werden wir von dritter Seite her finanziert, weil wir dasselbe System der ersten Christen verwenden, das Jesus bereits den Aposteln empfahl: „Kostenfrei habt ihr erhalten, kostenfrei gebt!“ (Mat 10:8)

 

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[1] http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/34196/Default.aspx

[2] http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/34163/Default.aspx

[3] http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/34213/Default.aspx