Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-18.10.26  Philipper

 

 

Lehrer der guten Botschaft: Der Brief an die Philipper (60-61 u.Z.)

 

Bariloche,  26. Oktober 2018

 

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

Liebe Suchende nach unverfälschter Wahrheit

 

Im Brief an die Philipper wird durch Paulus eine Grundsatzfrage geklärt: Welcher „obrigkeitlichen Gewalt“ (vergl. Rö Kap. 13) ein Christ in erster Linie Gehorsam schuldig sei? Wir brauchen hierzu ein genaues Verständnis des Willens Gottes und dessen Seinem Sohn zugeordneter Autorität in diesem und künftigen System. Ohne Kenntnis der reinen Lehre ist es leicht uns in die Irre führen zu lassen und damit uns der Gefahr aussetzen, aus dem „Buch des Lebens“ ausgelöscht zu werden! Unsere Vernunft hilft uns die Dinge zu verstehen und dadurch mit Freude die gute Botschaft über den kommenden Machtwechsel überall und zu jeder passenden Gelegenheit zu verkünden!

 

(Römer 13:1-4)  Jede Seele sei den obrigkeitlichen Gewalten untertan, denn es gibt keine Gewalt außer durch Gott; die bestehenden Gewalten stehen in ihren relativen Stellungen als von Gott angeordnet. 2 Wer sich daher der Gewalt widersetzt, hat sich der Anordnung Gottes entgegengestellt; die, die sich ihr entgegengestellt haben, werden für sich ein Gericht empfangen. 3 Denn die Herrschenden sind nicht für die gute Tat ein Gegenstand der Furcht, sondern für die schlechte. Willst du also ohne Furcht vor der [obrigkeitlichen] Gewalt sein? Fahre fort, Gutes zu tun, und du wirst Lob von ihr haben; 4 denn sie ist Gottes Dienerin, dir zum Guten. Wenn du aber Schlechtes tust, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht ohne Zweck; denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Kundgabe des Zorns an dem, der Schlechtes treibt.

 

Trennung von Staat und KircheNun, in den meisten Ländern wurde die Trennung von Staat und Kirche in der Verfassung verankert. Wir haben daher bereits zwei „obrigkeitliche Gewalten“, die sich in vielem nicht einig sind und beide nicht von Gott Jehova, sondern vom „Gott dieses Systems“, von Satan eingesetzt sind und eigene Gesetze vertreten, die Gottes Willen oft diametral entgegengesetzt sind!

 

Der Brief an die Philipper gibt mehr Details über die wahre „obrigkeitliche Gewalt“ der ein Christ sich freiwillig schon heute unterordnet und gibt uns vielerlei Details bekannt über die künftige Verwaltung der Erde, die Paulus bereits in grossen Teilen im Brief an die Epheser erklärte.

 

Der Staat fordert die weitgehende Unterordnung der Kirche unter sein Rechtssystem. So hat auch das WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS, das „Bild des wilden Tieres“ sich den Statuten der UNO, dem gekrönten zehnhörnigen und siebenköpfigen „wilden Tier“ unterordnet, was die UNO zur höchsten Autorität auf dem Planeten Erde erklärt. Ist sie dies aber auch für reife, denkende und mit Unterscheidungsvermögen ausgestatte Christen der Fall? Bestätigt die Offenbarung vielleicht gar, dass jene Institutionen tatsächlich von Gott Jehova angeordnet sind und wir uns „in allem“ jenen unterordnen müssen?

 

Dem entgegen erklärt Jehova durch Jesus und dessen Engel gegenüber dem Apostel Johannes in der Offenbarung:

 

Anbetung des "Bildes des wilden Tieres"(Offenbarung 14:9-12)  Und ein anderer Engel, ein dritter, folgte ihnen und sprach mit lauter Stimme: „Wenn jemand das wilde Tier [[(Politik; UNO)]] und sein Bild [[(Religionen; WCRL)]] anbetet und ein Kennzeichen [[(die „666“)]] auf seiner Stirn [[(geistige Unterstützung)]] oder auf seiner Hand [[(Mitarbeit)]] empfängt, 10 wird er auch von dem Wein des Grimmes Gottes trinken, der unverdünnt in den Becher seines Zorns eingeschenkt worden ist, und er wird vor den Augen der heiligen Engel und vor den Augen des Lammes mit Feuer und Schwefel gequält werden. 11 Und der Rauch ihrer Qual steigt auf für immer und ewig, und Tag und Nacht haben sie keine Ruhe, diejenigen, die das wilde Tier und sein Bild anbeten, und wer immer das Kennzeichen seines Namens empfängt. 12 Hier kommt es für die Heiligen, die, welche die Gebote Gottes halten und den Glauben Jesu [bewahren], auf das Ausharren an.“

 

„Anbetung“ bedeutet auch Unterordnung, besonders dann, wenn es gegen Jehovas erklärten Willen und Seine Satzungen geht! Besonderes Interesse ruft der Abschluss der Worte Gottes an Johannes hervor: „Hier kommt es für die Heiligen, die, welche die Gebote Gottes halten und den Glauben Jesu [bewahren], auf das Ausharren an.“ Dieses Ausharren steht in Verbindung damit „die Gebote Gottes“ zu halten und an unserer Autorität, dem Christus Jesu als unserem Hohepriesterkönig und dessen Geboten Gehorsam zu leisten! Denken wir hierbei an den Befehl Jehovas im Psalm 2 an die Autoritäten dieses Systems:

 

(Psalm 2:1-12)  Warum sind die Nationen in Tumult [[(vergleichen wir den Aufruhr der Menschen erdenweit!)]] gewesen Und murmelten die Völkerschaften ständig Leeres? [[(Ihre Parlamente sind reine Diskutierclubs, ohne Beziehung zu Gottes Willen!)]]  2 Die Könige [[(Politiker)]] der Erde stellen sich auf, Und hohe Amtspersonen ihrerseits haben sich zusammengerottet wie ein [Mann] Gegen Jehova und gegen seinen Gesalbten [[(die wahre, höchste „obrigkeitliche Gewalt“ vergl. Off 16:13-16)]],  3 [Indem sie sprechen:] „Laßt uns zerreißen ihre Bande Und von uns werfen ihre Stricke! [[(Gottes Rechtsverordnungen!)]]“  4 Der in den Himmeln sitzt, wird lachen; Jehova seinerseits wird sie verspotten.  5 Zu jener Zeit [[(des Endgerichts und Abschlusses des „Systems der Dinge“)]] wird er zu ihnen reden in seinem Zorn, Und in der Glut seines Mißfallens wird er sie in Bestürzung versetzen,  6 [Indem er spricht:] „Ich, ja ich, habe meinen König eingesetzt Auf Zion, meinem heiligen Berg. [[(vergl. Off 11:14, 15)]] 7 Man lasse mich auf die Verordnung Jehovas hinweisen; Er hat zu mir gesagt: „Du [[(Jesus Christus)]] bist mein Sohn; Ich, ich bin heute dein Vater geworden.  8 Erbitte von mir, daß ich Nationen zu deinem Erbe gebe Und die Enden der Erde zu deinem eigenen Besitz.  9 Du wirst sie mit eisernem Zepter zerbrechen, Wie ein Töpfergefäß wirst du sie zerschmettern.“ 10 Und nun, o Könige, handelt nach Einsicht; Laßt euch zurechtweisen, o Richter der Erde [[(die auch ihr „das Schwert“ trägt, aber in ungesetzlicher Weise!)]]. 11 Dient Jehova mit Furcht, Und frohlockt mit Zittern. 12 Küßt den Sohn, daß ER nicht in Zorn gerät Und ihr nicht umkommt [von] dem Weg, Denn leicht entbrennt sein Zorn. Glücklich sind alle, die zu ihm Zuflucht nehmen.

 

Die Frucht vom "Baum von Gut und Böse" und das Resultat Gottes GESETZ zu MissachtenSollten wir uns nun dem unterordnen, was Jesus am Tag Harmagedons „zerschmettern“ wird? Genau dies haben uns Religion und Politik ein Leben lang und über unzählige Generationen seit Adam gelehrt! Gehorche Satan und missachte Gottes Anweisungen! So hat doch alles bereits in Eden begonnen:

 

(1. Mose 3:1-5)  Die Schlange nun erwies sich als das vorsichtigste aller wildlebenden Tiere des Feldes, die Jehova Gott gemacht hatte. So begann sie zur Frau zu sprechen: „Sollte Gott wirklich gesagt haben: Ihr dürft nicht von jedem Baum des Gartens essen? 2 Darauf sprach die Frau zur Schlange: „Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen. 3 Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: ‚Ihr sollt nicht davon essen, nein, ihr sollt sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.‘ “ 4 Darauf sprach die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben. 5 Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“

 

Nun, das Resultat ist uns bekannt: Eva ass vom Baum, Adam unterordnete sich  ihrer Bitte ebenso davon zu essen und … sie starben … weil Gott nicht lügen kann! Die Frage ist somit seit Beginn dieselbe: „Welcher „obrigkeitlichen Gewalt“ gehorchen wir?“

 

Dies sollte unsere Aufmerksamkeit auf das Folgende im Brief herausfordern, weil es Grundlage zum Verständnis liefert, worauf unser heutiges System aufbaut! Es zeigt auch die Gefahr, in der jeder Einzelne von uns Christen ausgeliefert ist und warum es so gewichtig ist Gottes Gebote zu halten, auch die scheinbar Geringen, somit Jehovas Willen an erste Stelle im Leben zu setzen!

 

Grönung Karl des Grossen durch Papst Leo III.So steht die Frage bereits hier offen und die beiden Gebilde, Staat und Religion haben über Jahrhunderte darüber gestritten, wer das letzte Wort in Rechtsfragen habe. Einmal war es die Kirche, dann der Staat, manchmal handelten sie als Einheit. Die Krönung Kaiser Karl des Grossen der kniend vor dem Papst Leo III. ist beschreibt das Gerangel um Macht und „obrigkeitliche Gewalt“.

 

Wir wollen daher zu Beginn das grundsätzliche Streitobjekt näher betrachten: Wer besitzt die wahre höchste Autorität, der sich ein Christ fügen muss? Wir legen Jesu uns wohlbekannte Worte hierzu an den Beginn:

 

(Matthäus 5:17-20)  Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel [[(die herrschenden ersten „alten Himmel“ der heute Mächtigen)]] und Erde [[(der gottentfremdeten Menschheit)]] vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ [[(gemäss Paulus in 1.Kor 15:22, 23 im „letzten Rang“ der Auferstehung = „Gehenna“)]] genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten [[(Advokaten, Richter dieses Systems)]] und Pharisäer [[(den religiösen Führern)]] nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Das GESETZ Gottes und die Aussagen in den Büchern der PROPHETEN geben uns klaren Hinweis, wie Gottes Rechtsordnung Anwendung findet und dass nur sie Garant für dauerhaften „Frieden und Sicherheit“ bietet. Seit Jesu Erhöhung über jegliche Autorität im Himmel und auf der Erde gilt das „GESETZ des Christus“, mit geringen Veränderungen gegenüber dem GESETZ Mose (Mat 28:18; Off 5:11, 12).

 

Das GESETZ des Christus: Was schliesst es mit ein?
 

Bedenken wir des Weiteren, was Jesus über den „Herrscher dieses Systems der Dinge“, über Satan erklärte, der die ganze Welt in seiner Gewalt hält. Johannes erklärt hierzu im 1.Brief: „Wir wissen, daß wir von Gott stammen, aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist.“ (1.Joh 5:19)

 

(Johannes 15:17-27)  Diese Dinge gebiete ich euch, daß ihr einander liebt. 18 Wenn die Welt euch haßt, wißt ihr, daß sie mich gehaßt hat, bevor sie euch haßte. 19 Wenn ihr ein Teil der Welt wärt [[(euch deren Geboten unterordnet)]], so wäre der Welt das Ihrige lieb. Weil ihr nun kein Teil der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, deswegen haßt euch die Welt. 20 Behaltet das Wort im Sinn, das ich euch gesagt habe: Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr [[(alle Menschen wurden Jesus durch Gott unterordnet, seien es Könige oder Päpste)]]. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie mein Wort gehalten haben, werden sie auch das eure halten. 21 Alle diese Dinge aber werden sie euch um meines Namens willen antun, weil sie den nicht kennen [[(Jehova)]], der mich gesandt hat. 22 Wenn ich nicht gekommen wäre [[(als abgesandter Engelfürst (Da 10:13), um aus Maria „Fleisch“ zu werden)]] und zu ihnen geredet hätte, so hätten sie keine Sünde; jetzt aber haben sie keine Entschuldigung für ihre Sünde. 23 Wer mich haßt [[(mein Gebot verwirft)]], haßt auch meinen Vater. 24 Wenn ich unter ihnen nicht die Werke getan hätte, die niemand sonst getan hat, so hätten sie keine Sünde; jetzt aber haben sie sowohl mich als auch meinen Vater gesehen und gehaßt. 25 Doch ist es, damit das Wort erfüllt werde, das in ihrem GESETZ geschrieben steht: ‚Sie haben mich ohne Ursache gehaßt.‘ 26 Wenn der Helfer gekommen ist, den ich euch vom Vater her senden will, der Geist der Wahrheit [[(mittels der Aufzeichnungen der Apostel und Jünger betreffend den „neuen Bund“)]], der vom Vater ausgeht, wird dieser Zeugnis von mir ablegen; 27 und auch ihr sollt Zeugnis ablegen, weil ihr bei mir gewesen seid, seitdem ich begann.

 

Wir können nicht zwei Herren gleichzeitig dienen: Entweder Jesus und seinem „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, was uns den Hass des Systems einbringt oder eben Satan, „dem Herrscher dieser Finsternis“ und dessen Machtstrukturen, die uns als „Freunde“ und Unterstützer willkommen heissen!

 

Konzil von Nicäa 325 u.Z. unter Führung Kaiser KonstantinsAuch hier spielt zum Verständnis der Zusammenhänge das Konzil von Nicäa im Jahre 325 u.Z. eine gewichtige Rolle. Bestimmt kümmerte sich der römische Kaiser Konstantin in Nichts um Jesu Worte und deren Bedeutung. Ihm war Machterhalt und Machterweiterung treibende Kraft! Das Konzil sollte genau dem dienen, seine Einflusssphäre zu erweitern! Der Papst Silvester, der sich ihm unterordnete hatte seine eigenen langfristigen Pläne betreffend der Aufteilung der Machtsphären.

 

Papst Silvester der die Kirche mit dem Staat verbinden liessNicht bloss das römische Imperium  war in ein West- und Ost-Rom unterteilt, In Nebukadnezars Traum der Statue die auf zwei Beinen aus Eisen steht, welche das geteilte römische Reich darstellen, sondern auch die geteilte Christenheit: Im Westen mit Rom als Hauptstadt und dessen Papst Silvester I. und an dessen Seite in Alexandria in Ägypten der Bischof Alexander.

 

Beide fügten sich weitgehend dem kaiserlichen Dekret Konstantins aus dem Jahre 321 u.Z., dass der heidnische „dies solis“, der Sonntag für alle Bürger in Roms Imperium der Tag der Anbetung der Götter sei. Damit wurde das 4.Gebot Gottes aus den Angeln gehoben, den Sabbat zu heiligen! Der Bischof von Alexandria und sein Presbyter Athanasius bildeten den Kern der Getreuen zu Kaiser Konstantins Dekret. Sie deuteten die Schrift dahingehend um, dass diese anscheinend den Willen des Kaisers als von Gott eingesetzte „obrigkeitliche Gewalt“ bestätigte, der man sich fügen müsse.

 

Im Ostreich gab es dagegen in weiten Teilen grossen Widerstand, der sich um den Presbyter Arius artikulierte, der weiterhin an biblischer Tradition festhielt, sowohl was den Sabbat als auch Gottes Festzeiten anbetraf.

 

Die Spaltungen hingen somit zusammen mit heidnischer Tradition, Satans Vorherrschaft gegenüber dem Christentum und dessen „obrigkeitlichen Gewalt“ die Paulus vorab im Brief an die Römer und nun an die Philipper beschrieben hatte. Erinnern wir uns seiner Worte im Brief an die Galater, wo es ebenso um Fragen einer veränderten guten Botschaft ging:

 

(Galater 1:8, 9)  Aber selbst wenn wir [[(die Apostel)]] oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.

 

Die Dreieinigkeit: Konstrukt Kaiser KonstantinsGott hat weder den Sabbat abgeschafft noch anerkennt er Jesus oder den mystischen Heiligen Geist als Götter an seiner Seite! Genau dies aber war Konstantins Vorhaben, um die dreieinigen Götter der Römer und aller davor liegenden Herrschernationen seit dem alten Babel unter ein Dach zu bringen: Seine Form der „Universalreligion“, die heute als Muster für das WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS gilt! „Alle Religionen sind Wege zu Gott“ ist nicht identisch mit Jesu Ausspruch:

 

(Johannes 14:6, 7)  „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich. 7 Wenn ihr mich erkannt hättet, würdet ihr auch meinen Vater erkannt haben; von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.“

 

Jesus ist nicht identisch mit dem Vater als Teil der Dreieinigkeit, sondern der vorgezeigte Weg, wie wir zum Vater und damit zu ewigem Leben gelangen! Der Vater hat ihm die Stellung innerhalb der wahren „obrigkeitlichen Gewalt“ zugeteilt, ihm gebührt unser Gehorsam. Seine Gebote sich für Christen verbindlich!

 

Zurück zum Konzil von Nicäa: Das Ostreich mit seiner Hauptstadt Konstantinopel (Istanbul) widerstand unter Führung des Arius, eines Presbyters ebenso aus Alexandria, der zur Teilnahme an dieser Religionsvereinsversammlung gezwungen wurde. Er widersprach den geforderten Veränderungen seitens Konstantin zu grossen Teilen: Sowohl Juden wie wahre Christen hielten weiterhin am Sabbat fest. Das hatte doch dazu geführt, dass inzwischen grosse Bevölkerungsteile aufgespalteten wurden. Ein Detail war: Es gab nun zwei arbeitslose Tage; den Samstag und den Sonntag, was auf die Steuereinnahmen des Kaisers grossen negativen Einfluss hatte.

 

Ist Sabbat jetzt Sonntag? (2. Mose 31:14-17)  Und ihr sollt den Sabbat halten, denn er ist euch etwas Heiliges. Wer ihn entweiht, wird unweigerlich zu Tode gebracht werden. Falls irgend jemand an ihm Arbeit verrichtet, so soll diese Seele von der Mitte ihres Volkes abgeschnitten werden. 15 Sechs Tage kann Arbeit getan werden, aber am siebten Tag ist ein Sabbat vollständiger Ruhe. Er ist etwas Heiliges für Jehova. Jeder, der am Sabbattag Arbeit verrichtet, wird unweigerlich zu Tode gebracht werden. 16 Und die Söhne Israels [[(Jesus, die Apostel und wir mittels Taufe sind das geistige Israel, „eine neue Schöpfung“!)]] sollen den Sabbat halten, um den Sabbat durch ihre Generationen hindurch zu begehen. Es ist ein Bund auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]]. 17 Zwischen mir und den Söhnen Israels ist er ein Zeichen auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]], denn in sechs Tagen hat Jehova die Himmel und die Erde gemacht, und am siebten Tag ruhte er und ging daran, sich zu erquicken.‘ “

 

So sah Konstantin sich gezwungen zumindest mit dem gewichtigeren Teil der Christenheit eine Einigung zu erzielen und durch Mehrheitsbeschluss seine Veränderung durchzusetzen. Darum berief er mit Unterstützung des Bischofs von Rom ein Konzil ein, das in der Stadt Nicäa in der Nähe Konstantinopels (heute Istanbul) stattfand.

 

Während die Romtreuen westlichen Bischöfe die grosszügige Einladung Konstantins und Geschenke annahmen, waren es die christlichen Führer im Ostreich, welche das Konzil und dessen Beschlüsse die auf Druck Konstantins zurückzuführen waren weitgehend ablehnten. Es gab kein offizielles Protokoll der Verhandlungen, vieles, was heute als Tatsache kursiert darf als Geschichtsklitscherei definiert werden, je nach Machteinfluss der vorherrschenden Partei gefärbt.

 

Freiwilligenkirche versus Volks-/StaatskircheDas erste grosse Schisma teilte nun die Christenheit auf. Der Kaiser selbst führte das Konzil an, das sich ihm beugte und die drei der wichtigsten Fragen löste: Einerseits wurde offiziell der Sonntag als Tag der Anbetung anerkannt, andererseits wurde das Datum des Osterfestes neu geregelt. Diesmal unabhängig vom jüdischen Kalender, welcher den 14.Nisan als Tag des Abendmahls mit Erinnerung an den Auszug aus Ägypten und Jesu Opfertod festlegte. Dann der 15.Nisan als Beginn des einwöchigen „Festes der ungesäuerten Brote“. So bestimmte das Konzil den ersten Sonntag nach der Frühjahrsgleiche als dem Ostertag.

 

Der dritte herausragende Schachzug Konstantins betraf die Stellung Jesu vor seinem Vater, vor Jehova. Er selbst bestimmte, dass Jesus GOTT gleich gestellt sei: Gleich ewig, gleich Machtvoll und gleich Allwissend. Jesu eigene Worte waren vergessen: „Ihr habt gehört, daß ich zu euch sagte: Ich gehe weg, und ich komme zu euch [zurück]. Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater hingehe, denn der Vater ist größer als ich.“ (Joh 14:28)

 

Mit Bestimmtheit kannte Konstantin wohl kaum einen Satz der Bibel in seiner Abhängigkeit der Gesamtaussage der Worte Gottes! Erinnern wir uns der Aussage im Psalm 2: „Die Könige [[(Politiker)]] der Erde stellen sich auf, Und hohe Amtspersonen ihrerseits haben sich zusammengerottet wie ein [Mann] Gegen Jehova und gegen seinen Gesalbten [[(die wahre, höchste „obrigkeitliche Gewalt“ vergl. Off 16:13-16)]], [Indem sie sprechen:] ‚Laßt uns zerreißen ihre Bande Und von uns werfen ihre Stricke! [[(Gottes Rechtsverordnungen!)]]‘ “

 

Auch der 25. Dezember wurde als Christi Geburtstag festgesetzt, im Einklang mit dem grossen heidnischen Fest der Wintersonnenwende, dem „Solstitium“ (21./22. Dezember).

 

Wintersonnenwende  [1]

 

   Da ab 21./22. Dezember die Tage wieder länger werden, war die Wintersonnenwende in vielen antiken und frühmittelalterlichen Kulturen ein wichtiges Fest, das oft ein paar Tage vor bzw. nach dem Datum der tatsächlichen Sonnenwende gefeiert wurde. Zur Zeit der Einführung des Julianischen Kalenders lagen die Sonnenwenden auf dem 25. Dezember und dem 24. Juni.

 

   Umstritten ist, ob und in welcher Form die Germanen und andere Völker in Nordeuropa um die Solsticium in StonehengeWintersonnenwende das Julfest feierten. Es wäre dann mit Feuer- und Lichtsymbolik zur Wintersonnenwende praktiziert worden. Historisch belegbare schriftliche Zeugnisse gibt es in Form von Kalenderstäben mit Runenzeichen. Es ist unstrittig, dass das Wort Julfest vor der Christianisierung in Gebrauch war. Die Kirche hatte vergeblich versucht, das Wort durch andere Begriffe zu ersetzen (Norrøn: „Dróttins burðar tíð“, Altschwedisch: „gudz födzlo hötidh“). Die altenglischen, nordischen und gotischen Belege stammen alle aus christlicher Zeit. Es ist daher schwierig, aus den knappen Quellen der altnordischen Literatur ein Bild der verschiedenen Feste zu gewinnen. Das gilt für das erwähnte „alfablót“ der Skandinavier und die „Nacht der Mütter“ bei den Angelsachsen.

 

   Das christliche Weihnachtsfest, mit dem die Geburt Jesu gefeiert wird [[(welches Datum in Wirklichkeit unbekannt ist aber auf den jüdischen Monat Tischri, etwa September/Oktober fallen dürfte: Jesu Taufe als Priester Gottes seine „Salbung“ mit 30 Jahren war um die Zeit des Ertefestes, sein Tod 3 ½ Jahre danach war am 14.Nisan)]], findet heute nach der tatsächlichen Wintersonnenwende statt. Die fällt in etwa zusammen mit dem Thomastag des Heiligenkalenders am 21. Dezember. Der Thomastag wurde deshalb gewählt, weil der Apostel Thomas am längsten an der Auferstehung Jesu zweifelt und in der Nacht des Unglaubens verharrt. Je nach Glaubensrichtung gibt es im Christentum unterschiedliche Schwerpunkte und Zahl der Festtage. Teilweise beginnt mit dem zweiten Weihnachtstag eine sechstägige Nachfeier und manche Rituale finden erst im Januar statt.

 

   Zoroastrier sowie muslimische Völker des iranischen Kulturkreises und Zentralasiens zelebrieren zur Wintersonnenwende die Yalda-Nacht. In Indien und Nepal findet Ende Dezember/Anfang Januar Makar Sankranti statt. Auch im Satanismus haben die Sonnenwenden Feiertagscharakter.

 

Ja, alles was von Gottes Vorgaben abweicht hat mit Satanismus zu tun, dem „Vater der Lüge“, der Jehovas Wort seit Beginn ungültig macht! Seine Frist ist am Ablaufen!

 

Lesen wir, was die wichtigsten Beschlüsse des Konzils waren aus der Zusammenfassung in WIKIPEDIA. Es ist nicht unbedingt die neutralste Betrachtung des Themas aber dafür die am weitesten verbreitete:

 

Erstes Konzil von Nicäa  [2]

 

Büste Kaiser Konstantins   Das Erste Konzil von Nicäa wurde von Konstantin I. im Jahre 325 nach Nicäa (heute İznik, Türkei) bei Byzantion (heute Istanbul) einberufen. Einer der Gründe dafür war wohl der Wunsch Konstantins, nach der von ihm im Herbst 324 erlangten Alleinherrschaft [[(durch den Sieg der Schlacht bei der milvischen Brücke gegen seinen Bruder Maxentius, dem Herrscher des Ostreiches)]] die neu gewonnene Reichseinheit auch durch ein kirchliches Konzil für das gesamte Römische Reich mit seinem Namen und seiner Herrschaft zu verbinden.

 

(Bild: Reste der Monumentalstatue Konstantins um 270/288 u.Z. auf dem Kapitol in Rom)

 

   Daneben galt es, verschiedene Probleme wie die Regelung des Osterfestes zu lösen, aber auch den in Alexandria ausgebrochenen Streit um den Arianismus, immer mit dem Ziel, die Kircheneinheit herzustellen. Etwas mehr als 200, womöglich auch mehr als 300 Bischöfe und andere Kleriker kamen nach Nicäa, fast alle aus dem Osten des Reiches [[(???)]]. Anhand der Unterschriftenliste für die in Nicäa verabschiedeten 'Kanones' sind zumindest etwas mehr als 200 Bischöfe namentlich nachweisbar. Das Konzil endete mit dem (vorläufigen) Sieg der Gegner des Arianismus [[(um den Presbyter Athanasius respektive den Bischof Alexander von Alexandria)]] bzw. verschiedener Formen von origenistischer Hypostasen-Theologie [[(„ein Wesen – drei Hypostasen“, die Dreieinigkeit Gottes: Vater, Sohn, Heiliger Geist; von Origenes erstmals deklariert)]] und mit dem nicänischen Glaubensbekenntnis. Das Bekenntnis wurde von den allermeisten Bischöfen des Konzils zumindest formal anerkannt, doch eine ganze Anzahl der östlichen Bischöfe hatte das Bekenntnis während der Beratungsphase abgelehnt. Doch soll Kaiser Konstantin die Diskussionen mit der expliziten Feststellung beendet haben, dass „der Sohn eines Wesens mit dem Vater“ sei, so dass nahezu alle Bischöfe, die anderer Meinung gewesen waren, nachgegeben hätten. [[(in Anbetracht der Erpressung Konstantins)]]

 

   Die Kanones des Konzils sind die ersten Lehrentscheidungen der christlichen Gesamtkirche [[(als neue „Universalreligion“)]], die u. a. durch die überlieferten, gemeinsamen Unterschriften der Bischöfe und Kleriker bedeutend geworden waren; besonders aber durch den offiziellen Status des nicänischen Konzils unter der Autorität von Kaiser Konstantin I, welcher die Kanones und Beschlüsse des nicänischen Konzils bestätigte, die damit Gesetzeskraft für die römische Reichskirche erlangten. Die vorhergehende Synoden und Konzilien waren regional von Kirchenvertretern selbst organisiert worden ohne entsprechende Möglichkeiten einer Allgemeinverbindlichkeit/Gesetzeskraft der Beschlüsse und deren Durchsetzungsfähigkeit.

 

Charter des WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS   In der Kirchengeschichte [[(der Katholischen „Universalreligion“, wo Heidentum und Christentum verschmolzen wurden)]] wird das Konzil von Nicäa als das erste ökumenische Konzil gezählt, obgleich die übergroße Mehrheit der Bischöfe und Kleriker aus dem östlichen Teil des Römischen Reiches stammte und nur eine Handvoll kirchlicher Würdenträger aus dem westlichen Teil angereist war [[???]]. Ungeachtet dieses Umstandes wird das nicänische Konzil als einer der wesentlichen Bezugspunkte der Kirchengeschichte angesehen, so dass die Geschichte der Alten Kirche oft in vor-nicänische und nach-nicänische Theologie eingeteilt wird. Die kirchenhistorische Bedeutung des Konzils kristallisierte sich jedoch erst im Verlauf des vierten Jahrhunderts heraus, und die Beschlüsse des Konzils wurden nach dem Tod Konstantins 337 vielfach in Frage gestellt, bevor sie 381 durch das erste Konzil von Konstantinopel bestätigt wurden [[(wo nun zum Sohn als zweiter allmächtiger Gott noch der Heilige Geist als dritte Person zugefügt wurde)]].

 

   Der Gedenktag für das Erste Konzil von Nicäa ist in der Lutherischen Kirche – Missouri-Synode der 12. Juni. In der orthodoxen Kirche wird es am sechsten Sonntag nach Ostern gefeiert.

 

Die „römische Reichskirche“, die „Katholische („Allgemeine“ oder „Universal“) war erste Wirklichkeit einer allumfassenden Götzenverehrung! In unserer Zeit finden wir das Gegenstück, die Gründung des WCRL, das in New York, im Plenarsaal der UNO im Jahre 2000 den Anfang nahm und 2004 sich offiziell konstituierte.

 

Der Grundstoff für die Frage der „obrigkeitlichen Gewalt“ wurde somit vollkommen entgegen den Aussagen des Paulus in seinen Briefen, entgegen dem mosaischen GESETZ und damit den Lehren Jesu in einer neuen Theologie festgelegt: Der Konstantinischen Wende. Diese wahre Machtbefugnis war von Jehova her auf das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ unter der Herrschaft des „Propheten gleich mir (wie Moses)“, auf Jesus den Messias beschränkt worden! (5.Mo 18:15-19; Apg 3:19-23; Kol 1:13)

 

Er allein wurde durch den höchsten Herrscher, Jehova „über alle Macht und Autorität im Himmel und auf der Erde“ eingesetzt (Mat 28:18; Off 5:11, 12). Er ist als einziger legitimer „König der Könige und Herr der Herren“ und gleichzeitig Hohenpriester „gleich Melchisedek“. Jesus, als das „geschlachteten Lamm“, als „Spross Davids“ dem das Recht gegeben wurde, das „GESETZ des Christus“ als höchste Rechtsinstanz zu bestimmen! Nur mittels seines Opfers werden wir in der Taufe von dem auf uns lastenden „Fluch“ aufgrund Sünde und damit Verbundenem Todesurteil befreit!

 

(1. Johannes 3:13, 14)  Wundert euch nicht, Brüder, daß die Welt euch haßt. 14 Wir wissen, daß wir vom Tod zum Leben übergegangen sind, weil wir die Brüder ieben. Wer nicht liebt, bleibt im Tod.

 

Das Konzil von Nicäa hatte somit weitestgehende Folgen. Wer ihm als Christ gehorchte wurde „aus der Buchrolle des Lebens des Lammes“ ausgetilgt. Dass so viele der Teilnehmer auf Konstantins Seite schwenkten hatte mit der „Konstantinischen Schenkung“ zu tun. WIKIPEDIA fasst dies so zusammen:

 

Konstantinische Schenkung  [3]

 

Konstantins Schenkung an die Katholische Kirche: Betrug?(Darstellung der Konstantinischen Schenkung auf einem Fresko von 1246, Silvesterkapelle bei der Basilika Santi Quattro Coronati in Rom)

 

   Der Begriff der Konstantinischen Schenkung (Lateinisch Constitutum Constantini bzw. Donatio Constantini ad Silvestrem I papam) bezieht sich auf eine von der Wissenschaft um das Jahr 800 datierte gefälschte Urkunde, die angeblich in den Jahren 315/317 vom römischen Kaiser Konstantin I. ausgestellt wurde. Darin wird Papst Silvester I. (Pontifex von 314–335) und seinen sämtlichen Nachfolgern usque in finem saeculi, d. h. bis ans Ende der Zeit, eine auf geistliche Belange gerichtete, jedoch zugleich politisch wirksame Oberherrschaft über Rom, Italien, die gesamte Westhälfte des Römischen Reichs, aber auch das gesamte Erdenrund mittels Schenkung übertragen.

 

   Die Päpste nutzten die Urkunde, um ihre Vormacht in der Christenheit und territoriale Ansprüche zu begründen. Als im 15. Jahrhundert die Fälschung nachgewiesen wurde, blieb dies bis zur Kritik der Reformation am Papsttum weitgehend unbekannt. Vom 17. bis ins 19. Jahrhundert behauptete die katholische Kirche, dass die Urkunde zwar gefälscht sei, es die Schenkung aber dennoch gegeben habe. Heute gilt die gefälschte Urkunde als „Symbol für die irdische Gestalt der Kirche“ und nicht als Anspruchsbeleg auf einen Besitztitel für den Kirchenstaat, so Horst Fuhrmann.

 

Korruption soewohl der Kirche wie des Staates Ob die Schenkung Konstantins wirklich stattfand oder nicht, das Lügen auf Seiten Politik und Religion, die Bestechlichkeit und Korruption hat sich bis heute nicht verändert!

 

Lesen wir anhand des folgenden Artikels eine Zusammenfassung der Folgen des Konzils von Nicäa, das als Hauptprodukt die erste „Universalreligion“ zur Folge hatte: Die Katholische Kirche, welche später die politische Macht der Kaiser zu dominieren begann und ihr eigenes Römisches Imperium aufrichtete, das erdenweit wirkt und Ursprung und Mitwirkung in den meisten Aufständen und Kriegen aufweist.

 

Kaiser Konstantin, der brutale Machtpolitiker  [4]

 

   312 siegte Konstantin im Zeichen Christi [[(einem Kreuz und einer Stimme: „In diesem Zeichen wirst du siegen“)]] und machte Rom zum christlichen Imperium. Kein Wunder, sondern Machtpolitik, sagt der Althistoriker Hartwin Brandt.

 

Kaiser Konstantin "in diesem Zeichen wirst du siegen". Schlacht an der Milvischen Brücke   Im nächsten Jahr [[2012]] ist es 1700 Jahre her, dass das Christentum von einer verfolgten Gemeinschaft zur privilegierten Religion im Römischen Reich aufstieg. Vor der Entscheidungsschlacht gegen seinen Rivalen Maxentius im Jahr 312 vor Rom soll Kaiser Konstantin (270/88-337) ein christliches Symbol [[(??? Das Kreuzzeichen als Symbol Satans Sieg über die künftige Staatskirche)]] erschienen sein. Und so machte der Sieger aus dem barmherzigen Gott der Christen einen strahlenden Siegesgott und dessen Anhänger zu guten Bürgern des Imperiums. Das zumindest erklärte das Toleranzedikt von Mailand 313. Doch so einfach war es wohl nicht. Der Bamberger Althistoriker Hartwin Brandt hat eine große Biografie Konstantins verfasst. Ein Gespräch.

 

   Welt Online : Wie hat man im Jahre 311 n. Chr. im Römischen Reich Weihnachten und den Jahreswechsel gefeiert?

   Hartwin Brandt : Am 25. Dezember beging man das Fest des Natalis Solis, des Sonnengotts. Ab etwa 340 begann man, parallel dazu die Geburt Christi zu feiern. Es gibt sogar die neue These eines englischen Kollegen, dass man unter Kaiser Konstantin bereits 312 in Rom das Weihnachtsfest feierte. Dafür gibt es aber keinen plausiblen Beleg.

 

   Welt Online : War Konstantin damals schon Christ?

   Brandt : Er war vor allem Machtpolitiker. Ein Sieger mit dem Ziel, Alleinherrscher zu werden. Er wusste, dass man dafür auf der Klaviatur der Religionen und Kulte spielen musste, um Loyalität herzustellen. Konstantin selbst war sicherlich überzeugt, dass er in der Gunst einer Gottheit stand. Wahrscheinlich dachte er dabei an den Sonnengott.

 

   Welt Online : Warum spielt das Religiöse um 300 herum eine so große Rolle in Rom?

   Brandt : Die Religion hat schon 300 Jahre früher eine sehr wichtige Rolle gespielt. Augustus hat damit angefangen und seine Herrschaft durch den Kaiserkult stabilisiert ... [[(dazu gehörte die Anbetung des Kaisers und ihm Opfer darzubringen: Vergleiche die „666“ der Offenbarung im Zusammenhang mit Anbetung der Politik und Religion und deren Führer)]]

 

   Welt Online : ... aber unter Augustus reichte es, dem Kaiser zu geben, was des Kaisers ist, also den Kult zu vollziehen. Was man glaubte, war doch im Grunde egal.

   Brandt : Unter den Tetrarchen, also der Regierungsform, die unter Diokletian 293 eingeführt wurde, bekam in der Tat der Kaiserkult eine neue Qualität. Nach einem Jahrhundert der Krise und Instabilität wurde die neue Herrschaft von vier Kaisern mit dem Rückgriff auf die alten Kulte neu legitimiert. Die Tetrarchen, je zwei im Osten und zwei im Westen, zeichneten sich durch göttliche Begnadigung aus.

 

   Welt Online : Und da waren die Christen eine Gefahr.

   Brandt : Christenverfolgungen hat es schon früher gegeben. Aber unter Diokletian bekamen sie eine neue Dimension. Sie fanden reichsweit statt. [[(Unter Herrschaft der UNO ist diese Verfolgung nun erdenweit, wer sich nicht der „Universalreligion“ unterwerfen wird!)]]

 

Verteilung der Weltreligionen   Welt Online : Wie viele Christen lebten den im Imperium?

   Brandt : Neueste Schätzungen gehen von fünf bis zehn Prozent Christen aus, bei einer Reichsbevölkerung von vielleicht 50 bis 60 Millionen. Im Osten ist die Zahl der Christen höher, im Westen niedriger. [[(Siehe Karte: Heutige Verteilung der Religionen, wobei die Namen-Christenheit mit rund 31% ausfällt (viollet, rosa))]]

 

   Welt Online : Wie kommt es, dass ein junger Mann [[(Konstantin)]], ein im halbbarbarischen Balkanraum geborener Soldat, der 306 im äußersten Nordwesten, in York, von den Truppen zu Kaiser ausgerufen wurde, früh eine gewisse Affinität zum Christentum erkennen ließ?

   Brandt : Christentum ist das falsche Wort. Konstantin, der ja ein Usurpator gegen das System der Tetrarchen war ...

 

   Welt Online : ... eigentlich hätte nicht er, sondern ein anderer General die Nachfolge von Konstantins Vater Constantius I. antreten sollen ...

   Brandt : ... suchte ein religiöses Alleinstellungsmerkmal. Die Tetrarchen stellten sich dem Volk als Inkarnationen von Jupiter und Herkules vor. Konstantin setzte dagegen auf den Sonnengott.

 

   Welt Online : Der [[(„Sonnengott“)]] soll ihm in einem Tempel in den Vogesen 310 erschienen sein.

   Brandt : Ich bin sicher, dass diese Vision, was auch immer sie war, von Konstantin und seiner Entourage auf den Sonnengott bezogen wurde. Auch ein zeitgenössischer Redner, der die Episode beschreibt, setzte sie ausdrücklich in heidnischen Rahmen. Erst viel später wird, wohl nicht ohne Mittun des Kaisers, die Szene christlich umgedeutet.

 

   Welt Online : Wann erkannte denn Konstantin, dass der Sonnengott und der Christengott womöglich dieselben sind?

   Brandt : Sicherlich nicht vor dem Jahr 312.

 

   Welt Online : Sie meinen damit die Schlacht an der Milvischen Brücke vor Rom am 28. Oktober 312 gegen Maxentius. In älteren Geschichtsbüchern heißt es dazu immer, Konstantin habe am Vorabend ein Zeichen gesehen und die Worte Stimme gehört: „In diesem Zeichen wirst Du siegen.“

   Brandt : Das ist eine schöne Geschichte, die erst Jahre nach der Schlacht entstanden ist. Vielleicht hatte Konstantin sogar eine Vision. Aber niemals hätte dieser gewiefte Machtpolitiker seinen mehrheitlich heidnischen Truppen zugemutet, mit einem christlichen Symbol auf den Schilden in die Schlacht zu ziehen. Allerdings ist es sehr gut möglich, dass er davon überzeugt war, dass er den Sieg gegen den überlegenen Gegner einem göttlichen Helfer verdankte, der anders war als die heidnischen Götter des Maxentius. [[(Hinter jedem Machthaber dieses Systems stehen sich konkurrierende Dämonenfürsten. Jesus erklärte: „Er erkannte ihre Gedanken und sprach zu ihnen: ‚Jedes Königreich, das gegen sich selbst entzweit ist, wird verödet, und jede Stadt oder jedes Haus, das gegen sich selbst entzweit ist, wird nicht bestehen. Ebenso, wenn der Satan den Satan austreibt, so ist er gegen sich selbst entzweit worden; wie wird denn sein Königreich bestehen?‘ “ (Mat 12:25, 26))]]

 

   Welt Online : Dem Christengott? [[(Welchem? Dem Dreieinigen)]]

   Brandt : Den sich Konstantin aber nur als einen von zahlreichen Göttern vorstellte. Die Brücke zwischen Sonnengott und Christus war kurz, und dass er sie überschritt, war sicherlich Ergebnis einer pragmatischen Entscheidung.

 

 Lateransbasilika   Welt Online : Damit wurde der demütige Gott der Christen [[(Jesus???)]] zum Siegesgott des weltlichen Imperators. Eine welthistorische Wendung.

   Brandt : Gewiss. Nach zuverlässiger archäologischer Datierung begann Konstantin noch 312 mit dem Bau der Lateransbasilika, die noch heute die Bischofskirche Roms ist. Auf kaiserlichem Boden, mit kaiserlicher Stiftung. Er schuf der christlichen Gemeinde eine gewaltige Versammlungsstätte, wohlgemerkt neben den heidnischen Kultstätten, die er nicht antastete.

 

   Welt Online : Man hat die Einweihung Konstantinopels 330 als religionspolitische Entscheidung gedeutet.

   Brandt : Auch dabei ging es vor allem um Macht. Nach dem Sieg über den östlichen Kaiser Licinius 324 gründete er nach guter antiker Tradition seine Siegesstadt [[(Konstantinopel (Istanbul))]], die zudem den Vorteil hatte, dass sie strategisch ungleich günstiger und näher an der von den Persern bedrohten östlichen Reichsgrenze lag als Rom. Selbst als allmächtiger Alleinherrscher stattete Konstantin seine Stadt mit heidnischen Kultstätten aus.

 

   Welt Online : Im Osten wurde Konstantin auf einmal mit dem Kleingedruckten des Christentums konfrontiert. Im Streit etwa um die Donatisten oder den Arianismus zeigte sich, dass die Lehre, das Dogma [[(der rämischen Bischöfe)]], den Christen wichtiger war als der Kult. [[(echten Christen brauchten keinen Kult, es genügt das Glaubensbekenntnis des Paulus als Angeklgter vor dem Statthalter Felix in Cäsarea: „Doch gebe ich vor dir dies zu, daß ich gemäß dem Weg, den sie eine ‚Sekte‘ nennen, dem Gott meiner Vorväter in dieser Weise heiligen Dienst darbringe, da ich alles glaube, was im GESETZ dargelegt ist und in den PROPHETEN geschrieben steht; und ich habe die Hoffnung zu Gott, welche diese [Männer] auch selbst hegen, daß es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird.“ (Apg 24:14, 15))]]

   Brandt : Auch dabei bezog Konstantin zunächst keineswegs Partei, sondern agierte wie ein machtbewusster Kaiser. Als Pontifex Maximus wies er die Christen an, den Streit beizulegen. Ihm ging es um die Befriedung dieser Kultgemeinschaft, die ja nur eine unter vielen ist. Das Wohl des Staates lag Konstantin am Herzen, nicht die richtige christliche Lehre.

 

Stoppt die Milliarden für die Kirche!   Welt Online : 325 präsidierte er ungetauft und ohne Kirchenamt dem ersten Konzil von Nicäa, das die Dreifaltigkeit zum Dogma erhob. Was war dazwischen geschehen?

   Brandt : Natürlich hatte die Zahl der Christen zugenommen, nicht zuletzt deswegen, weil Konstantin dem Klerus erhebliche Privilegien wie etwa die Steuerbefreiung zugestand. Aber das wird kaum dazu geführt haben, dass große Teile der römischen Elite zum Christentum übertraten.

 

   Welt Online : Und das Heer?

   Brandt : Gerade von den Soldaten ist überliefert, dass sie bis zuletzt Konstantin mit dem Gruß „Die Götter mögen Dich schützen“ ansprachen. Das Heer war heidnisch, und Konstantin war Machtpolitiker genug, das bei seiner Politik zu berücksichtigen. Allerdings sollten wir uns hüten, hier einen tiefen Gegensatz zu sehen. [[(„Da sagte Jesus zu ihm (Petrus, der ihn bei der Gefangennahme zu verteidigen suchte): ‚Stecke dein Schwert wieder an seinen Platz, denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen.‘ “ (Mat 26:52))]]

 

   Welt Online : Zwischen Mono- und Polytheismus?

   Brandt : Richtig. Ich bin sicher, dass Konstantin darin keinen Gegensatz gesehen hat. Wenn er mit Christen kommunizierte, bekannte er sich zu Christus, wenn er zu seinen Soldaten sprach, war er der Schützling des Sonnengottes oder ähnliches.

 

   Welt Online : Konnte er sich deswegen auch als „Christusgleicher“ herausgehoben im Kreis der zwölf Apostel bestatten lassen?

   Brandt : Dagegen hatte auch niemand etwas. Er wird ja sogar nach seinem Tod zum „divus“, zum Gott, erhoben und von den Heiden entsprechend verehrt. Konstantin stand da einmal mehr für etwas, was man „Christentum light“ nennen kann.

 

   Welt Online : Er war ja auch nicht unbedingt ein Mensch, der christliche Ideale lebte.

   Brandt : Der Glaube an Gott verhindert bekanntlich keine Morde. Wahrscheinlich hatte sein Sohn Crispus, der ja ein anerkannter Feldherr war, politische Ambitionen, die sein Vater nicht tolerieren wollte. In den Quellen wird das verbunden mit einer sexuellen Beziehung zu seiner Stiefmutter, der Kaiserin Fausta. Auf jeden Fall wurden beide – und nicht nur sie – 326 Opfer ausgedehnter Säuberungen.

 

   Welt Online : Ein mit allen Wassern gewaschener Machtpolitiker öffnete dem neuen Glauben das Imperium. Hätte das Christentum ohne Konstantin eine andere Färbung angenommen?

   Brandt : Ich bin sicher, dass ohne die Politik des Kaisers sich das Christentum viel stärker zerfleischt und zerrissen hätte. Die Frage ist, ob die Religion auf lange Sicht überhaupt eine Zukunft gehabt hätte, wenn nicht auf Druck des Herrschers der Zwang zur Vereinheitlichung da gewesen wäre. Erst mit Konstantin entstehen die Reichskirche und die enge Verbindung zwischen Imperium und Christentum. [[(Das wahre Christentum, das die Gebote hielt wurde vom Christentum „light“ verfolgt: Trotzdem wird es bis zum bitteren Ende Sieger bleiben, wenn auch stark reduziert: „Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.“ (Off 12:17))]]

Kaiser Julian Apostata

   Welt Online : Ohne Konstantin kein christliches Europa? [[(Gemäss anderen Quellen wurde Europa und der Rest der sich christlich nennenden Länder überhaupt nie christianisiert, sondern mit dem Schwert und durch Machtpolitik zur Namenchristenheit gemacht)]]

   Brandt : Vielleicht hätte es eines anderen Konstantins bedurft. Das Christentum, wie wir es kennen, ist allerdings nur denkbar durch die Bahnbrechung eines autoritären Weltenherrschers, wie Konstantin einer war. Gerade die Kirche im Westen ist ja im Grunde nichts anderes als der Nachfolger der imperialen Bürokratie.

 

   Welt Online : Es war ja ein Neffe Konstantins, Kaiser Julian Apostata, der das Rad der Geschichte noch einmal zurückdrehte und das Heidentum protegierte. Hätte er eine Chance gehabt, wenn er länger als nur von 360 bis 363 regiert hätte?

   Brandt : In weiten Teilen des Reiches gab es um 360 noch keine Festlegung auf das Christentum. Hätte Julian so lang wie sein Onkel regiert, hätte die Geschichte durchaus anders verlaufen können.

 

   Welt Online : Ein berühmter Kollege von Ihnen, Edward Gibbon, hat das Christentum für den Untergang Roms verantwortlich gemacht.

   Brandt : Die Christen waren gewiss nicht die Totengräber des Reiches. Aber eines sollte auch klar sein: Das Römische Reich beruhte auf innerer Bindung durch Kulte und Religion. Diese Loyalität wurde durch das Christentum und seine militante Intoleranz in erheblichem Maße beschädigt und aufgelöst. Erst im Laufe langer Zeiträume konnten auf der Grundlage des neuen Glaubens neue Bindungen entstehen. Im Osten entstand daraus ByzanzAber das ist etwas anderes als das antike Imperium .

 

Die Frage, ob Konstantin Christ gewesen sei im Jahre 312 u.Z. ist  in sich schon fast lächerlich: Ein Christ muss sich der „obrigkeitlichen Gewalt“ des Christus beugen und seine Gebote halten! Sein Gott war und blieb der „Herrscher dieses Systems“, der seit Babel als Symbol die Sonne hatte. Dasselbe darf man dem Papst Silvester unterschieben: Es ging rein um Macht die Menschen zu beherrschen und sie als Sklaven unter dem „harten Joch“ auszupressen! Jesu Worte wurden von jenen in den Windgeschlagen:

 

(Matthäus 11:29, 30)  Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin mild gesinnt und von Herzen demütig, und ihr werdet Erquickung finden für eure Seele. 30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“

 

Christentum light: Emotionen statt exaktes VerständnisJa, heute herrscht das „Christentum light“ unter Hauptführung der Katholischen Bischöfe und der Ökumene erdenweit vor! Statt klarem Verständnis der Aussagen der Bibel herrschen Emotionen vor. Wahres Christsein kann sich damit nicht verbinden!

 

Jesu Worte als „andere Stimme“ erklärt jenen, die noch in Kirchen gefangen sind:

 

(Offenbarung 18:4, 5)  Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: „Geht aus ihr [[(Babylon der Grossen = den Kirchenhierarchien)]] hinaus, mein [[(Jesu)]] Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt. 5 Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit gedacht.

 

Der Befehl ist seit Ende des ersten Jahrhundert klar und deutlich gegen alle wie Kaiser Konstantins und alle wie der Papst Silvester handelnden gerichtet! Das einzige Königreich das Gott Jehova aufgerichtet hat ist das seines Sohnes Jesus, als Sein Hohepriesterkönig. Paulus beschrieb es im Kolosserbrief klar und deutlich: „Er hat uns von der Gewalt der Finsternis befreit und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt, durch den wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben, die Vergebung unserer Sünden. Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung;“ (Kol 1:13-15)

 

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Das Studium des Inhaltsverzeichnisses des Briefes an die Philipper bringt Dir, lieber Bruder, liebe Schwester und liebe Interessierte die verbindlichen Worte des Paulus näher, damit wir uns alle der wahren „obrigkeitlichen Gewalt“ freiwillig unterordnen.

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

11.3.......... Der Brief an die Philipper. 6

11.3.1......... Den Brief an die Philipper im Umfeld korrekt einordnen. 6

11.3.1.1...... Gründe für das Schreiben des Briefes an die Philipper 6

11.3.1.2...... Der Inhalt des Briefes an die Philipper 6

Kapitel 1: Den Christus und sein Königreich gemäss genauer Erkenntnis verkünden. 6

Kapitel 2: Die wahre „obrigkeitliche Gewalt“ achten! Gehorsam gegenüber Gott und dem Christus, Aposteln und Vorstehern; persönliches Interesse der anderen achten. 7

Kapitel 3: An der Reinheit der Lehre festhalten! Die Frühauferstehung der Apostel angekündigt 7

Kapitel 4: Freude und Vernünftigkeit müssen allen Menschen offenbar werden. 8

11.3.1.3...... Die Gründung der Versammlungen Philippi 8

11.3.1.4...... Die vorherrschenden Probleme in der Versammlung Philippi 9

11.3.2......... Kapitel 1: Den Christus und sein Königreich gemäss genauer Erkenntnis verkünden! 10

11.3.2.1...... Php 1:1-7: Paulus verteidigt in Ketten die gute Botschaft und bezeugt sie. 10

Php 1:1: Aufseher und Dienstamgehilfen als Ansprechpartner innerhalb der Versammlung zur Mehrung des Friedens  10

Php 1:3-7: Ein volles Mass des Beitrages zur Verbreitung der guten Botschaft 10

Was bedeutet es die „gute Botschaft“ zu „bezeugen“ oder „gesetzlich zu befestigen“?. 11

11.3.2.2...... Php 1:8-14: Paulus erwartet von jedem überströmende Liebe mit genauer Erkenntnis und Unterscheidungsvermögen  12

Php 1:8-11: Warum sind genaue Erkenntnis und Unterscheidungsvermögen von so hoher Wichtigkeit?. 12

Php 1:12-14: Die Vernünftigkeit der Lehre und des Verhaltens von Paulus beeinflusst sogar seine Bewacher der Prätorianergarde  13

11.3.2.3...... Php 1:15-20: Predigen wir Christus aus Neid und Rivalität?. 13

Freimut der Rede, um die Wahrheit über die „neuen Himmel“ zu verbreiten! 14

11.3.2.4...... Php 1:21-26: Ob Tod oder ob Leben: Alles ist zur Ehre des Christus! 15

11.3.2.5...... Php 1:27-30: Die Einheit im Glauben und der heute so geteilte Geist der Christenheit 15

Dieses System ist weder in „einem Geist vereint“ noch lässt es sich durch „einen Gedankengang“ leiten! 16

11.3.3......... Kapitel 2: Die wahre „obrigkeitliche Gewalt“ achten! Gehorsam gegenüber Gott und dem Christus, Aposteln und Vorstehern; persönliches Interesse der anderen achten. 18

11.3.3.1...... Php 2:1-5: Persönliches Interesse zeigen für die Interessen der anderen. 18

11.3.3.2...... Php 2:5-11: Keine „gewaltsame Besitzergreifung“ in Betracht ziehen! 18

Nur Jesus stieg in den Himmel auf, von woher er zuvor gekommen war! 19

11.3.3.3...... Php 2:12-24: Gehorsam Gott, dem Christus, den Aposteln und Propheten gegenüber! 21

Php 2:12-18: Gehorsam gegenüber Jesus und den Aposteln auch während ihrer Abwesenheit! 21

Php 2:19-24: Die Interessen des Christus an erste Stelle im Leben setzen! 22

11.3.3.4...... Php 2:25-30: Männer von hohem Wert betrachten, die ihr Leben für das Werk des Herrn selbst der Todesgefahr aussetzen  23

11.3.4......... Kapitel 3: An der Reinheit der Lehre festhalten! Die Frühauferstehung der Apostel durch Paulus angekündigt 24

11.3.4.1...... Php 3:1-4a: Sich vor „Hunden“ in acht nehmen die Schaden stiften und an der Beschneidung festhalten! 24

Php 3:2-4: Verlässt Paulus nicht den guten Geschmack, wenn er andere Christen mit „Hunden“ vergleicht?. 24

11.3.4.2...... Php 3:4b-11: Früh-Auferstehung (gr.: exanástasin) der Apostel steht in Verbindung mit am Fleisch Beschnittenen! 26

Php 3:4b-11: Frühauferstehung am „Tag des Herrn“: Paulus erläutern ein bisheriges Geheimnis. 26

Die Augen auf die nachahmenswerten Vorbilder gerichtet halten! 28

Der Glaube der aus Gott kommt: Sein Vertrauen auf den Christus Gottes setzen. 29

11.3.4.3...... Php 3:12-16: Das Ziel sehen: Die Berufung Gottes dahin, um an den „neuen Himmeln“ Anteil zu haben! In derselben „festen Ordnung“ wie Christus und die Apostel wandeln! 30

11.3.4.4...... Php 3:17-21: Nachahmer der Apostel als Vorbilder für andere sein! Jesus verwaltet unser irdisches „Bürgerrecht im Himmel“, von woher er zurückkehren wird! 32

Das richtige Verständnis komplexer Zusammenhänge erlangen durch Klärung von scheinbaren Widersprüchen  33

11.3.5......... Kapitel 4: Freude und Vernünftigkeit müssen allen Menschen offenbar werden. 34

11.3.5.1...... Php 4:1-7: Ermahnung bestimmter Frauen „gleichen Sinnes“ wie Paulus zu sein! 34

11.3.5.2...... Php 4:8-13: Der „Gott des Friedens“ ist mit denen, die Paulus nachahmen. 35

11.3.5.3...... Php 4:14-23: Lob für ihre Liebe und Freizügigkeit der Philipper, wie sie bisher keine andere Versammlung zeigte  36

11.3.6......... Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse aus dem Brief an die Philipper 36

Den Zusammenhang mit der Gefangenschaft des Paulus und den damit verbundenen Gefahren sehen. 36

Das vorherrschende Thema im Brief an die Philipper 37

Die herausragende Botschaft um die Frühauferstehung. 37

 

 

Auch in dieser Bearbeitung des Philipperbriefes sind die vielen Titel und Untertitel ein Verbindungselement zum genaueren Verständnis. Erst das Studium des NEWSLETTERS aber bringt Dir eine breite Palette sich ergänzender Informationen.

 

Lehrer der guten Botschaft: Der Brief an die Philipper (60-61 u.Z.)

 

Wie gewohnt folgen zum Abschluss unserer Abhandlung einige Artikel, die wie stets direkt mit Israel und Jerusalem zusammenhängen und mehr Licht auf baldige Erfüllung der letzten Endzeitvorhersagen werfen. Der Prophet Sacharja spricht zu uns über Kommendes:

 

 (Sacharja 1:17)  Rufe ferner aus, indem [du] sprichst: ‚Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesagt hat: „Meine Städte werden noch von Gutem überfließen; und Jehova wird gewiß über Zion noch Bedauern empfinden und tatsächlich noch Jerusalem erwählen.“ ‘ “

 

Wenn Jehova sich Jerusalem erneut erwählen wird, diesmal auf ewig, so muss es zum heutigen Zeitpunkt verworfen sein! Die Nation als Gesamtes lehnt doch den Haupterben, den Messias Jesus bis zum bitteren Ende ab. Dies zu verstehen hilft uns dem Ausgang der Angelegenheit der „grossen Drangsal“ unsere Aufmerksamkeit zu schenken.

 

Neues Jerusalem: Gottes kommende Regierungshauptstadt "Jahwe-Schammah"
 

Was Salomo bei der Einweihung des ersten Tempels betete, dies hat auch Auswirkungen auf den Bau des letzten, des geistigen Tempels durch den „grösseren Salomo“, durch Jesus: „Gesegnet sei Jehova, der seinem Volk Israel einen Ruheort gegeben hat gemäß allem, was er verheißen hat. Es ist kein Wort dahingefallen von all seiner guten Verheißung, die er durch Moses, seinen Knecht, verheißen hat.“ (1.Kö 8:56) Dass jenes Israel aber schon unter Salomo den Bund mit Gott verwarf, um Göttern der Nationen zu dienen konnte nicht ohne harte Folgen bleiben! Dies bleibt so bis zum Tag Harmagedons!

 

Der Feind im Süden Israels, die Hamas wehrt sich und greift den Grenzzaun seit Monaten täglich an. Steht eine baldige Eskalation bevor? Nun, die Rede des Ministerpräsidenten Netanjahu vor seinem Kabinett zeigt genau in diese Richtung:

 

Netanjahu warnt Hamas vor „harten Schlägen“  [5] Sonntag, 14. Oktober 2018 |  NAI Redaktion

 

Benjamin Netanjahu i Kabinettssitzung   Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat heute bei Beginn der wöchentlichen Kabinettssitzung die Hamas gewarnt, dass die israelische Armee sich immer mehr einer groß angelegten militärischen Operation im Gazastreifen nähern würde, sollte die von der Hamas geförderte Gewalt am Grenzzaun fortgesetzt werden. Israel würde jede Terrorgruppe „mit sehr harten Schlägen“ angreifen.

 

   Damit wiederholte Netanjahu eine Warnung, die schon vorher von Verteidigungsminister Avigdor Liberman ausgesprochen wurde, als er in einem Interview für das Nachrichtenportal Ynet sagte, das Israel einen Punkt erreicht habe, wo es nötig sei, der Terrorgruppe den härtesten Schlag zuzufügen.

 

   Netanjahu betonte nun, dass es an der Zeit sei, eine „neue Art von Maßnahmen“ zu unternehmen, um die Situation im Gazastreifen zu lösen. „Sollte die Hamas einen logischen Verstand haben, wird sie sofort die Gewalt beenden“, sagte Netanjahu. „Bis jetzt hat die Hamas die Botschaft nicht begriffen. Wenn sie die gewalttätigen Übergriffe gegen uns nicht stoppen wird, werden sie auf eine andere Art und Weise gestoppt werden, was sehr schmerzhaft sen wird“, warnte er weiter.

 

Es scheint, dass die Hamas die Gefahr wahrnimmt und sich etwas mehr zurückhält. Jede Kriegshandlung gegen Gasa hatte in der Vergangenheit dem Ansehen Israels geschadet, die Palästinenser in der Opferrolle gezeigt. Das wissen auch die Führer der Dschihadisten.

 

Der Einschlag einer Bombe in ein Privathaus in Beerscheba hat zur erneuten Zuspitzung der Lage beigetragen.

 

ANALYSE: Hamas und Israel einen Schritt näher zum totalen Krieg  [6] Mittwoch, 17. Oktober 2018 |  Yochanan Visser

 

Durch Rakete aus Gasa zerstörtes Haus in Beersheeba
 (FOTO: Ein Haus in der südlichen Stadt Beersheva, das von einer aus Gaza abgefeuerten Rakete direkt getroffen wurde. (Yonatan Sindel / Flash90))

 

   Die Hamas und Israel sind sich heute einem Krieg einen deutlichen Schritt näher gekommen, nachdem aus dem Gazastreifen zwei aufgerüstete GRAD-Raketen auf große israelische Ballungsgebiete abgeschossen worden waren.

 

   Ein Haus in der südisraelischen Stadt Beersheva wurde schwer beschädigt, eine Mutter und drei Kinder erlitten einen Schock und mussten behandelt werden.

 

   Eine Zweite Rakete fiel in das Meer gegenüber einem Strand eines großen Ballungsgebietes in Zentral-Israel, höchstwahrscheinlich Tel Aviv.

 

   Am Mittwochmorgen ertönten in der Region nahe der nördlichen Gaza-Grenze erneut die Sirenen, Raketenalarm.

 

   Als Reaktion auf den nächtlichen Raketenbeschuss griff die israelische Armee mehrere Hamas-Ziele in Gaza und tötete palästinensischen Medien zufolge mindestens sieben Araber.

 

   Die jüngste Eskalation kam, nachdem der israelische Verteidigungsminister Avigdor Liberman signalisiert hatte, dass er genug von der unbarmherzigen Gewalt an der Grenze zu Gaza und der starken Zunahme von Infiltrationsversuchen aus dem Gazastreifen hätte.

 

   Liberman sagte Reportern, dass das israelische Kabinett angesichts der Welle von Angriffen gegen IDF-Soldaten und Zivilisten in Südisrael entscheiden müsse, ob es eine groß angelegte Militäroperation gegen die palästinensischen Terrorbewegungen in Gaza beginnen möchte.

 

   Das Sicherheitskabinett sollte am Mittwochmorgen über die sich verschlechternde Situation im Süden Israels beraten.

 

Israels Verteidigungsminister Libermann   "Meine Meinung ist sehr klar", sagte Liberman. "Wir müssen der Hamas einen starken Schlag versetzen. Nur so kann die Gewalt auf null oder fast auf null gebracht werden."

 

   Der israelische Verteidigungsminister gab bekannt, dass er seine Meinung über eine großangelegte Militäroperation gegen die Hamas und anderen Terrorgruppen in Gaza nach den Ausschreitungen geändert habe, die am Freitagabend an der Grenze zu Gaza stattgefunden hätten. Diese Unruhen kamen, nachdem Israel Gaza die Einfuhr einer großen Menge an Treibstoff erlaubt hatte, die durch Katar, dem wichtigsten Sponsor der Hamas, von einer israelischen Firma gekauft worden war.

 

   "Wir haben alle anderen Optionen in Gaza ausgeschöpft", sagte Liberman während eines Besuchs im Hauptquartier der Gaza-Division der IDF am Dienstagmorgen, nur wenige Tage nachdem er einen kompletten Stopp der Treibstofflieferungen angeordnet hatte.

 

   "Ich habe eine Reihe von Treffen mit dem Leiter des Südkommandos, dem Leiter der [Gaza] Division, den Brigadekommandeuren, den Bataillonskommandeuren, auch mit Soldaten, abgehalten. Mein Eindruck ist, dass sie alle zu dem Verständnis gekommen sind, dass die heutige Situation nicht weitergehen kann", fügte Liberman hinzu.

 

   Die Hamas hat die gewalttätigen Ausschreitungen am Grenzzaun intensiviert, um dadurch die vollständige Beseitigung der israelischen "Blockade" oder "Belagerung" zu erreichen.

 

   Ismail Haniyeh, der Chef des Politbüros der Hamas, hat letzte Woche geschworen, das fortzusetzen, was die sunnitische islamistische Terrorgruppe den "Großen Marsch der Rückkehr" nennt, bis "die Belagerung von Gaza beendet" wird.

 

   Seit die Hamas gewaltsam die Kontrolle über den Gazastreifen an sich gerissen hat, hat Israel, mit ein paar kurzen Unterbrechungen, täglich durchschnittlich 100 Lastwagen mit allen möglichen Bedarfsgütern und Treibstoff nach Gaza gebracht.

 

   Vor einer Woche gab Israel auch bekannt, dass es 5000 Geschäftsleuten aus Gaza die Einreisegenehmigungenfür geschäftliche Zwecke erteilen würde, während Katar ermöglicht werden wird, die Gehälter von Beamten in Gaza zu bezahlen und humanitäre Projekte in der von Armut betroffenen Enklave zu finanzieren

 

Versuchte Entführung

 

Protest am Zaun zwischen Gasa und Israel: Friedlich?   Die Situation im Süden Israels verschlechterte sich letzten Freitag weiter, als schätzungsweise 15.000 palästinensische Araber an einer Orgie der Gewalt an der Grenze zu Israel teilnahmen, während die Hamas das Chaos nutzte, um einen weiteren Versuch zu unternehmen, den israelischen Staat zu infiltrieren und IDF-Soldaten zu entführen.

 

   Nachdem eine Hamas-Zelle einen großen Sprengsatz gezündet hatte, das ein Loch in den Sicherheitszaun blies, versuchten etwa 20 Terroristen, Israel unter dem Schutz einer dichten schwarzen Wolke, die durch brennende Reifen entstanden war, zu infiltrieren. Eine IDF-Einheit versuchte, die Hamas-Truppe mithilfe von Schusswaffen zurückzudrängen, tötete drei Terroristen und verwundete mehrere andere.

 

   Die IDF sagte später, dass der Infiltrationsversuch gemacht wurde mit dem Ziel, eine Anzahl von israelischen Soldaten zu entführen , damit die Hamas danach eine vollständige Beseitigung des Embargos für Waren fordern könne, die von der Hamas zur Herstellung von Waffen, Raketen und Terrortunnel dienen.

 

   Die Hamas hat Israels Bereitschaft, die humanitäre Lage in Gaza zu verbessern, eindeutig falsch ausgelegt und darin offenbar den Beginn der israelischen Kapitulation gesehen.

 

   Seit Ende März organisiert die islamistische Terrororganisation jede Woche gewalttätige Unruhen an der Grenze zwischen Gaza und Israel und den Angriff der sich dort befindlichen israelischen Gemeinden mit Brandbomben und Feuerdrachen.

 

   Die "Offensive" verursachte im Süden Israels eine ökologische Katastrophe, konnte aber den jüdischen Staat nicht in die Knie zwingen.

 

Gasa: Terrortunnel bis nacvh Israel   Aus diesem Grund beschloss die Hamas kürzlich, den Druck auf Israel zu erhöhen, indem sie nächtliche Angriffe auf IDF-Stellungen mit Granaten, improvisierten Sprengkörpern startete und dabei auch Lasern einsetzte, um die israelischen Soldaten zu blenden.

 

   Zur gleichen Zeit verstärkte die Terrorgruppe ihre Bemühungen, Israel zu infiltrieren und israelische Soldaten oder Bürger zu entführen, während sie weiterhin Terror-Tunnel unter der Grenze zu Israel bauten.

 

   Am 11. Oktober die israelische Armee einen dieser Tunnel, der 200 Meter nach Israel eindrang und mit Strom und Kommunikationseinrichtungen ausgestattet war.

 

   Das Ziel der Hamas wurde nicht erreicht, die israelische "Blockade" vollständig zu beseitigen, und so wie es jetzt aussieht, könnte die Terrorgruppe eine weitere vernichtende Niederlage durch die israelische Armee erleiden.

 

   Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte seinen Ministern am Sonntag, dass, wenn die Hamas nicht zur Besinnung komme, "sie auf eine andere Weise gestoppt werden".

 

Israel kommt und kommt nicht zur Ruhe! Die früheren Besitzer der Erde, die von der UNO 1948 durch Israels Staatsgründung entrechtet wurden verlangen weiterhin lautstark und mit Gewalt ihre Rückkehr! Das würde das Ende der Nation Israel bedeuten, genau das, was sich die Feinde erwünschen. Welche Auswirkungen aber wird ein weiterer Angriff auf Gasa bringen? Niemand kann es mit Bestimmt vorauswissen!

 

Auf der Nordseite der Nation steht Iran mit seinen dschihadistischen Ablegern wie der Hisbollah Libanons aber auch der regulären Armee Syriens, die Assad dank Irans Hilfe an der Macht gehalten hat. Nun liegen von dort her neue harte Bedrohungen in der Luft:

 

Der Iran bedroht den Nahen Osten mit mehr als der Atombombe  [7] Dienstag, 16. Oktober 2018 |  Dr. Edy Cohen

 

Irans Raketen zur Verteidigung oder zum Angriff?    Vor der von Khomeini angeführten iranischen Revolution, die im Februar 1979 stattfand, war der Status der Schiiten in der arabischen Welt (etwa 20 Prozent aller Muslime) sehr schlecht. In vielen Ländern wie Libyen, Irak und Saudi-Arabien war es üblich, sie ohne Gerichtsverfahren hinzurichten. In anderen Ländern war es den Schiiten verboten, Moscheen zu bauen, weil sie in den Augen sunnitischer Muslime Ketzer waren. Khomeinis Aufstieg war ein Wendepunkt. Er versprach, dass die Schiiten in der arabischen Welt nicht länger unterdrückt würden. 39 Jahre nach der Revolution im Iran hat sich der Status der Schiiten in der arabischen Welt nicht nur verbessert, aus dem Unterdrückten wurde der Unterdrücker. Heute haben die Iraner Kontrolle über vier arabische Staaten: Libanon, Syrien, Irak, Jemen und weitere Länder sind auf dem Weg.

 

   Tatsächlich haben in den letzten Jahren die iranischen Bemühungen und Versuche nicht aufgehört, die Stabilität der arabischen Staaten zu untergraben. Der Iran versteht sich als regionale Macht und verfolgt eine Strategie, in der er mit großem Erfolg versucht, Macht und Einfluss am Persischen Golf und im Nahen Osten zu gewinnen. Eine Macht, mit der sie die schiitische Minderheit in arabischen Ländern schützen und Israel schaden kann. Der iranische Krake operiert offen und heimlich in mehreren arabischen Ländern. Es zielt darauf ab, die "schiitische" Revolution in die arabische Welt zu exportieren, besonders in muslimische Länder, in denen schiitische Gemeinschaften leben.

 

   Dank russischer und iranischer Beteiligung blieb Bashar Assad an der Macht. Der Iran will von seinen Investitionen in Syrien profitieren. Heute richtet er religiöse Zentren in Syrien ein, um die Syrer dazu zu bewegen, die schiitische Religion zu akzeptieren, und damit Zehntausenden von Syrern die schiitische Ideologie eintrichtert und später schiitische Milizen aufbaut, die durch direkte Befehle für seine eigenen Interessen kämpfen.

 

   Im Irak hat der Zusammenbruch von Saddam Husseins Regime und der Abzug amerikanischer Truppen aus dem Irak dem Iran eine seltene Gelegenheit gegeben, seinen Einfluss im Irak auszuweiten. Das iranische Engagement in diesem Land konzentriert sich auf die Finanzierung, Ausbildung und Bewaffnung der schiitischen Milizen al-Hashad al-Shaabi (die irakische Hisbollah). Politisches, wirtschaftliches und religiöses Engagement im Irak macht den Irak zu einem iranischen Protektorat.

 

   Die Iraner unterstützen und helfen den Huthis (eine schiitische Gruppe im Jemen), die Kontrolle über ganz Jemen zu übernehmen und die Saudis über die gemeinsame Grenze zu bombardieren. Das sunnitische Saudi-Arabien ist der große Rivale des schiitischen Iran als Folge des historischen Konflikts zwischen den Sunniten und Schiiten, der nach dem Tod des Propheten Mohammed entstand und sich auf die Frage der Erben des Propheten konzentrierte.

 

   Der Iran etablierte die Hisbollah im Libanon und rüstete sie über Syrien mit den modernsten Waffen aus. Einige der Waffen wurden bereits vor ihrer Ankunft im Libanon von Israel in Syrien bombardiert. Der Iran hat die schiitische Gemeinschaft im Libanon in eine hoch organisierte Gemeinschaft mit der stärksten Militärmiliz des Landes verwandelt, die die libanesische Armee und die Stabilität des Libanon bedroht. Heute ist der Iran ein wichtiger und einflussreicher Akteur im Libanon.

 

Durch Iran besetze Inseln im persischen Golf:  Tunb-Inseln  Abu Musa   Der Iran ist auch am Persischen Golf aktiv. Er hat bereits 1971 die beiden Tunb-Inseln sowie die Insel Abu Musa besetzt, die von den Vereinigten Arabischen Emiraten als zu ihnen gehörend angesehen wurde. Diese Übernahme machte den arabischen Staaten und ihren Führern schon vor dem Putsch 1979 die Gefährlichkeit des Irans seine Beziehungen zu seinen Nachbarn deutlich. Trotz der Unterstützung der Arabischen Liga wurde keine Lösung für diese anhaltende Krise gefunden.

 

   Der Iran operiert auch in Bahrain und dem benachbarten Oman und investiert große Anstrengungen, um seinen Einfluss in beiden Königreichen auszuweiten. Zum Beispiel behauptet Teheran, nicht mehr und nicht weniger, Bahrain zu besitzen. Die schiitische Mehrheit im Königreich Bahrain verleiht dem Iran diese Ansprüche. Bahrain wirft dem Iran Subversion vor, und die Iraner haben oft gesagt, dass Bahrain eine der Provinzen der Islamischen Republik sei.

 

   Der Iran unterstützt die Errichtung eines palästinensischen Staates auf den Ruinen des Staates Israel. Die Iraner sagen offen, dass sie den Staat Israel zerstören wollen und finanzieren deshalb Terrorgruppen in Gaza, um den jüdischen Staat zu bekämpfen. Der Iran schickt ihnen Waffen und bildet sie sogar aus, um die Stabilität der Grenze zu Gaza zu gefährden. Die Islamische Jihad-Fraktion ist bekannt dafür, dass die Mehrheit ihrer Kämpfer die Zugehörigkeit zur schiitischen Gemeinschaft akzeptierten. Die Köpfe dieser Kämpfer sind voll von Gehirnwäsche und der schiitischen Ideologie, ganz zu schweigen von Hass auf Israel und die Juden, wie man es auch bei den letzten Ereignisse in Gaza sehen kann.

 

   Die Vereinigten Staaten und die europäischen Länder müssen das iranische Atomprogramm bekämpfen, der Iran ist nicht nur ein Feind Israels, sondern auch der Araber. Der Iran tut alles, um an die Atombombe zu kommen. Noch vor der Bombe erschüttert der Iran die Stabilität der arabischen Länder. Die Frage ist was der Iran tun wird, wenn er so eine Bombe bekommen wird.

 

   Dr. Edy Cohen ist Experte für Nahostangelegenheiten und häufiger Gast in arabischen Medien. Dr. Cohen verwendet sein Twitter-Profil in arabischer Sprache mit über 70.000 Followern, um sich mit Menschen in dieser brisanten Region zu beschäftigen.

 

Konflikte im Nahen Osten: Muslime sind ein friedliches Volk?Keine Frage: Die ganze Region des Nahen Osten bleibt ein Pulverfass. Bedenken wir hierbei die Geschichte Israels, wo im Jahre 740 v.u.Z. das Zehnstämmereich durch die Assyrer vernichtend geschlagen wurde, was danach als Samaria bekannt wurde. Im Jahre 607 v.u.Z. hat Jehova dem König von Babylon als Sein „Schwert“ benutzt, um die abtrünnige Nation der Juden für siebzig Jahre ins Exil zu führen!

 

Es war der Medo-Persische Herrscher Cyrus der Grosse, der den Juden die Rückkehr und den Wiederaufbau des Tempels und Jerusalems erlaupte und unterstützte. Danach waren es die Griechen die unter Alexander dem Grossen die Macht auszuüben begannen, bis sie durch die Römer unter Julius Cäsar vertrieben wurden. Bis zum Jahr 70 u.Z. war der Staat unter römischer Oberherrschaft, der aufgrund des Aufstandes der Sykarier sowohl den 2.Tempel wie die Stadt zerstörten unter General Titus Führung. Definitiv ins Exil ging der jüdische Staat im Jahre 135 u.Z. durch Niederschlagung des Bar-Kochba Aufstandes unter Kaiser Hadrian.

 

Theodor Herz: Gründer des Zionismus Währen der türkischen Besatzung unter den Sarazenen waren Juden eine Minderheit und viele Araber hatten sich dort inzwischen angesiedelt. Nach dem ersten Weltkrieg und der Zuteilung als Protektorat Palästina an die Siegesmacht der Engländer kam es zur Bewegung der Rückkehr der Juden aller Welt unter dem Zionismus des Theodor Herzl (1860-1904).

 

Nach dem Holocoust des hitlerischen Naziregimes und dem Sieg der Alliierten begann eine Masseneinwanderung die schlussendlich 1948 der Gründung der Nation Israel seiiittteeens   der UNO grünes Licht gab.

 

Khomeinys Soldaten bereit zum Angriff auf Israel? Dass der Iran wie sein Vorgänger Medo-Persion die volle Autorität über das Gelobte Land erneut auszuüben sucht und dabei das gesamte frühere assyrische Reich im Auge hat wurde durch den Revolutionär Ayatollah Khomeiny beim Hinauswurf des Schahs Pahlevi unterstichen.

 

Die Eroberung des amerikanischen Konsulats in Teheran am 4. November 1979 und die Geisselnahme von 52 Diplomaten während 444 Tagen rief einen tiefen Graben hervor zwischen den USA und den neuen schiitischen Machthabern.

 

Die Konsequenzen können wir bis heute spüren und treiben offenbar immer schneller hin zur letzten Auseinandersetzung Harmagedons!  Dabei spiel der letzte „König des Nordens“, der kommunistische Block Russland-China eine immer einflussreichere Rolle. Dies beunruhigt nicht bloss die Bewohner Israels und die Judengemeinschaften auf der gazen Welt, sondern auch deren Schutzmacht Anglo-Amerika, den letzten „König des Südens“. Die UNO versucht den offenen Knflikt zu vermeiden:

 

Staatspräsident Rivlin traf UNO-Sondergesandten Mladenov  [8] Mittwoch, 17. Oktober 2018 |  NAI Redaktion

 

   Präsident Reuven Rivlin hat heute (Mittwoch) den Sondergesandten der Vereinten Nationen für den Nahost-Friedensprozess, Nickolay Mladenov, getroffen und mit ihm über regionale diplomatische Fragen und Sicherheitsfragen gesprochen.

 

Präsident Rivlin begrüßte den Sonderkoordinator Mladenow der UNO   Rivlin begrüßte den Sonderkoordinator Mladenow und äußerte sich zur Eskalation im Süden: "Letzte Nacht wurden Raketen aus Gaza auf uns abgefeuert. Nur die schnelle Reaktion einer Mutter rettete das Leben ihrer Kinder. Männer, Frauen und Kinder verbrachten die Nacht in den Sicherheitsräumen. Israel wird nicht zusehen, wie unser Volk angegriffen wird, und die Welt muss das wissen."

 

   "Solange Gaza von der Hamas kontrolliert wird, ist sie für jeden Angriff auf Israel verantwortlich", fuhr er fort. "Die Hamas hält die Menschen in Gaza weiterhin in Geiselhaft und bringt ihnen Zerstörung und Leid. Solange die Raketen und die Provokation weitergehen, gibt es keine Chance, das Leiden der Menschen in Gaza zu lindern."

 

   Der Sondergesandte Mladenov antwortete dem Präsidenten: "Vielen Dank, Herr Präsident, für dieses wichtige Treffen. Ich freue mich darauf, Sie über unsere Bemühungen zu informieren. Ich befürchte, dass die letzten 24 Stunden besonders kompliziert waren. Die jüngsten Raketen, die aus Gaza in Richtung Beersheva abgefeuert wurden, sind eine gefährliche Eskalation der Situation. Leider passen sie in ein Muster von Provokationen, die zum Ziel haben, Israel und Gaza in einen weiteren tödlichen Konflikt und eine neue Konfrontation zu verwickeln. Es liegt in unserer Verantwortung, alles zu tun, um diese Konfrontation zu vermeiden, und ich möchte Ihnen versichern, dass wir in den letzten drei Monaten sehr aktiv mit allen Parteien - mit der Regierung Israels, mit der Palästinensischen Autonomiebehörde, mit den regionalen Akteuren - besonders mit Ägypten und der internationalen Gemeinschaft zusammen gearbeitet haben, um drei Ziele zu verfolgen. Erstens, um einen Krieg zu vermeiden, der für die Menschen in Gaza und für die Israelis, die jenseits der Grenze leben, verheerend wäre. Zweitens, um das humanitäre Leid der Menschen, die unter wirklich schrecklichen Bedingungen leben, zu lindern. Und drittens, um unsere gemeinsamen Bemühungen mit Ägypten zu unterstützen, die legitime Palästinensische Behörde wieder in die Kontrolle von Gaza zu bringen. Dies ist der einzige Weg, den wir gehen müssen, und wir müssen sicherstellen, dass wir in den nächsten 48 Stunden wirklich eine Deeskalation vor Ort erleben, damit diese Bemühungen im Interesse des Friedens zwischen Israelis und Palästinensern und im Interesse des Friedens in der gesamten Region fortgeführt werden können.

 

   Ich habe Angst, dass es keine Zeit mehr für Worte gibt. Jetzt ist die Zeit für Aktionen. Und wir müssen auf allen Seiten sehr deutliche Schritte sehen, die die Situation zu einer Deeskalation führen. Ansonsten werden die Konsequenzen für alle schrecklich sein.

 

   Ich freue mich darauf, mit Ihnen darüber zu diskutieren, was getan werden kann, um eine Entspannung in dieser Region zu erreichen und konstruktiv weiterzukommen. Vielen Dank."

 

Drehbuch für den  3. Weltkrieg USA RusslandDie Angst, dass es bald „keine Worte mehr gibt“ sondern die Waffen erneut zu sprechen beginnen beunruhigt die ganze Welt! Es geht diesmal nicht um einen begrenzten Konflikt zwischen zwei Nationen, sondern die Auseinandersetzung zwischen den drei Religionskulturen, den Juden, den Christen, den Muslimen und neu zudem der Atheisten! Die Vernichtung „Babylons der Grossen“ steht damit in Verbindung und Gottes Urteil ist längst gefällt!

 

Aus der Geschichte Kaiser Konstantins lassen sich viele Rückschlüsse auf das Kommende ziehen: Der Machthunger des Einen bringt Zerstörung des Gegners mit sich. Heute stehen sich die beiden Super-Atommächte Anglo-Amerika und Russland-China gegenüber. Der Wahlspruch Donald Trumps „Make America great again“ könnte aus dem Mund Konstantins entwas verändert stammen: „Make Rome great again“! Dieselbe treibende Macht, der „Gott dieses Systems der Dinge“ steht hinter beiden Ambitionen, denen Roms und denen Amerikas!

 

Dir, lieber Bruder, liebe Schwester und liebe Interessierte hoffen wir durch die Erläuterungen besseren Überblick über die verschiedenen „obrigkeitlichen Gewalten“ vermittelt zu haben und zur Klärung beigetragen zu haben, welcher „obrigkeitlichen Gewalt“ ein wahrer Christ vollen Gehorsam leistet.

 

Jehova möge durch Christus Deinen Sabbat segnen und ein Wochende in Ruhe und christlicher Gemeinschaft in Liebe schenken!

 

 

„DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 

 

 

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Lehrer der guten Botschaft: Der Brief an die Philipper (60-61 u.Z.)

 

 

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[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenwende#Wintersonnenwende

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Erstes_Konzil_von_Nic%C3%A4a

[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Konstantinische_Schenkung

[4] https://www.welt.de/kultur/history/article13780650/Kaiser-Konstantin-der-brutale-Machtpolitiker.html

[5] http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/34317/Default.aspx

[6] http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/34338/Default.aspx

[7] http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/34330/Default.aspx

[8] http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/34339/Default.aspx