Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-18.11.09  Kolosser

 

 

Lehrer der guten Botschaft: Der Brief an die Kolosser (60-61 u.Z.)

 

Bariloche,  9. November 2018

 

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

Liebe Suchende nach unverfälschter Wahrheit

                         

Auf unserer systematischen Abhandlung und Zusammenführung der behandelten Themen aller neutestamentlichen Briefe, vorab jene des Paulus sind wir inzwischen bei der Neubearbeitung des NEWSLETTERS zum Kolosserbrief angelangt. Es ist wie bei einer kriminalistischen Arbeit, um mit Eifer und Exaktheit jedes Detail des Ablaufs der Ereignisse, der beteiligten Personen und der Motive die sie antreiben in ein harmonisches Bild zu vereinen, die Schuldigen und ihr Vergehen aufzudecken, die Unschuldigen für gerechtes Handeln zu belobigen.

 

Gott hat uns aus der "Gewalt der Finsternis" befreit€œPaulus stellt die „Gewalt der Finsternis“, des „Herrschers dieses Systems der Dinge“ in dem es uns trifft zu leben jenem gegenüber, das wir freiwillig in der Taufe erwählen und uns ihm unterordnen, weil wir aus Glauben heraus Gottes Gerechtigkeit suchen, die wir nur im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ finden!

 

*** Rbi8  Kolosser 1:13-20 ***

Er hat uns von der Gewalt der Finsternis befreit und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt, 14 durch den wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben, die Vergebung unserer Sünden. 15 Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung; 16 denn durch ihn sind alle [anderen] Dinge in den Himmeln und auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, erschaffen worden, es seien Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten. Alle [anderen] Dinge sind durch ihn und für ihn erschaffen worden. 17 Auch ist er vor allen [anderen] Dingen, und durch ihn sind alle [anderen] Dinge gemacht worden, um zu bestehen, 18 und er ist das Haupt des Leibes, der Versammlung. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allen Dingen der Erste werde; 19 denn [Gott] hat es für gut befunden, in ihm die ganze Fülle wohnen zu lassen 20 und durch ihn alle [anderen] Dinge wieder mit sich zu versöhnen, indem Frieden gemacht wurde durch das Blut, [das er] am Marterpfahl [[(Pfahl)]] [vergoß], es seien die Dinge auf der Erde oder die Dinge in den Himmeln.

 

Nur in diesem Brief stellt Paulus das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ (andere reden in ihrer Übersetzung bloss vom „Reich“, was Jesus als „König der Könige“ an den Rand verbannt), an den Beginn, ins Zentrum seiner Abhandlung der Themen gegenüber den Kolossern. Er zeigt die Wichtigkeit dieses Begriffs, indem er den Hohepriesterkönig darstellt, dessen Beginn und seine Stellung vor dem Allerhöchsten.

 

Jesus allein ist es, der uns vor Jehova vertritt und wir ausschliesslich durch ihn Zugang zu Gott und Vergebung unserer Sünden erlangen: Die Auslöschung des „Fluches“ aufgrund Sünde gemäss GESETZ: „Christus hat uns vom Fluch des GESETZES losgekauft, indem er an unserer Statt [[(wegen unserer Sünde und darauf lastenden Todesstrafe)]] ein Fluch geworden ist, denn es steht geschrieben: ‚Verflucht ist jeder, der an einen Stamm gehängt ist.‘ “ (Gal 3:13).

 

Lage von Kolossä nahe LaodiceaDie Lage der Stadt Kolossä in Phrygien ist in der unmittelbaren Nähe von Laodicea und nicht weit von Philadelphia, somit nahe dem Bereich der Provinz Asien, wo Paulus viele Versammlungen gegründet hatte. Davon erhielten sieben in der Offenbarung durch Sendschreiben aus Jesu Mund durch den Apostel Johannes eine abschliessende Beurteilung des „Richters der ganzen Erde“. Sie sind Muster für alle Versammlungen am Tag von Jesu erster Wiederkehr [B1] und dem Gericht an allen Vorstehern von „Kirchen“ (gr. ecclesia), ihrem Handeln und Lehren.

 

Die Kleinstadt Kolossä soll wie Laodicea nach dem Geschichtsbericht von Tacitus zwischen 61 und 62 u.Z. durch ein Erdbeben zerstört worden sein. Das bedeutet, dass der Brief von Paulus sie rund ein Jahr zuvor um 60/61 u.Z. durch den treuen Boten Epaphras erreichte, der aus jener Versammlung stammte und Paulus Bericht in Roms Gefängnis über den Zustand jener Christengemeinde gebracht hatte.

 

In der Mitte des vierten Jahrhunderts, somit nach dem Konzil von Nicäa soll in Kolossä eine Kirche, die dem Erzengel Michael, also Jesu als himmlischem Abgesandten gewidmet war aufgerichtet worden sein. Dies somit in der Form, wie Paulus ihn im himmlischen Bereich beschreibt, als höchstem der Engel, als Hohepriester vor Gott. Das würde erweisen, dass die Versammlung Kolossä auch nach offizieller Erklärung am Konzil von Nicäa 325 u.Z., wo Jesu als GOTT-Sohn erklärt wurde, an den Aussagen des Paulus im Brief an sie festgehalten hat. Sie hatten sich offenbar den Lehren des Arius angeschlossen, welcher die heidnisch inspirierten Beschlüsse jenes Konzils und die Aussagen des Athanasius hart bekämpft hatte!

 

Kolossä und der Ostteil Roms hielten zumeist weiterhin an der Sabbatheiligung fest, widerstanden somit dem Edikt des Jahres 321 u.Z. des Kaisers Konstantin. Dieser hatte  den Sonntag, den „dies solis“ zum Tag der Ruhe und der Sonnenanbetung im gesamten Reich bestimmt, was am Konzil von Nicäa durch die abgefallenen Bischöfe des Westreiches angenommen wurde! Statt der Sonne wurde nun Christus angebetet! Jener aber hatte dem Teufel in der Versuchung gegenüber erklärt: „Es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.‘ “ (Lu 4:8)

 

Offenbar war es nicht Paulus selbst, der die Versammlung in Kolossä gegründet oder dort gepredigte hatte.   Möglicherweise waren es Judenchristen aus anderen Versammlungen, z.B. Laodicea. Gar solche ansässigen Juden, die bereits an Pfingsten 33 u.Z. durch Petrus und die Apostel in Jerusalem getauft worden waren, die dort die gute Botschaft den übrigen ansässigen Juden und später zudem an Heiden verkündeten. Paulus hatte davon erst durch Epaphras, deren Abgesandten erfahren, dass sich dort eine Versammlung gebildet hatte, dem Wort der Apostel folgend und schrieb daher an jene:

 

Glauben in Verbindung mit Christus Jesus"(Kolosser 1:3-8)  Wir danken Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, allezeit, wenn wir für euch beten, 4 da wir von eurem Glauben in Verbindung mit Christus Jesus gehört haben und der Liebe, die ihr zu allen Heiligen habt, 5 wegen der Hoffnung, die für euch in den Himmeln [[(auf ewiges Leben und Erbe)]] aufbehalten ist. Von dieser [Hoffnung] habt ihr zuvor durch die Verkündigung der Wahrheit von dieser guten Botschaft gehört, 6 die sich euch dargeboten hat [[(durch getreue Brüder z.B. dem Epaphras))]], gleichwie sie in der ganzen Welt Frucht trägt und zunimmt, so wie auch unter euch, seit dem Tag, an dem ihr gehört und die unverdiente Güte Gottes in Wahrheit genau kennengelernt habt. 7 Das ist es, was ihr von Ẹpaphras, unserem geliebten Mitsklaven, gelernt habt, der ein treuer Diener des Christus zu unseren Gunsten ist, 8 der uns auch eure Liebe in geistiger Hinsicht enthüllt hat.

 

Aus dem Geschichtsbericht des Juden Flavius Josephus können wir erfahren, dass in jener Gegend etwa 2000 jüdische Familien im dritten vorchristlichen Jahrhundert aus der Region Babylon angesiedelt wurden

 

   Breit belegt ist eine große Zahl jüdischer Bewohner in der Gegend seit hellenistischer Zeit. Antiochos III (223-187) siedelte 2000 jüdische Familien aus → Mesopotamien und → Babylonien in Phrygien an (Josephus, Antiquitates 12.147-153). In einem Brief an den römischen Konsul Caius Rubilius erklärt der Magistrat von Laodizea die Juden zu Freunden und Bundesgenossen und bittet für sie um das Privileg nach den väterlichen Sitten zu leben und den → Schabbat zu feiern (Josephus, Antiquitates 14.241-246).

 

   Mit Cicero (Pro Flaccus 68f.) lässt sich die jüdische Bevölkerung in der Gegend im 1. Jh. v. Chr. auf ca. 9000 freie Männer schätzen.

 

   Christlich-jüdische Kontakte hatten in der Gegend lange bestand. Das Regionalkonzil von Laodizea (4. Jh.) verbietet in den Kanones 29, 37 und 38 den Schabbat zu begehen, von Juden Geschenke oder → ungesäuertes Brot anzunehmen und mit ihnen gemeinsam zu feiern. [1]

 

Um das Jahr 366 wurden mehrere Regionalkonzilien und Synoden durchgeführt: So „in Smyrna, Pisidien (?), Isaurien, Pamphylien, Lycien und generell in Kleinasien“. WIKIPEDIA gibt mehr Aufschluss über jene Synode in Laodicea, an der nur etwa 30 Vorsteher anwesend waren, die ihrerseits dem Konzil von Nicäa und damit Konstantin ergeben waren. Konstantins Nachfolger in der Blutlinie bekämpften alle, welche als „Arianer“ verschrien waren und deren Festhalten an jüdischem Glauben an die „PROPHETEN und das GESETZ“ nun unter Ächtung standen. Gegen all jene gerichtet, welche weiterhin den Anordnungen des Paulus festhielten, die durch Konzilien und Synoden mehr und mehr untergraben wurden. Die Lehren der Arianer waren zur „Häresie“ erklärt worden. Ja, es stimmt: Nicht alles ist Gold, was glänzt und Jesu Worte sind gut zu beachten:

 

(Matthäus 7:21-23)  Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämọnen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘ 23 Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.

 

Konstantin sein Durchtrennen der Christen von ihren WurzelnWer immer das vierte der zehn Gebote, das Sabbatgesetz antastet ruft zur Gesetzlosigkeit auf! Der Sabbat muss laut dem „Willen des Vaters“ in Ewigkeit geheiligt werden!

 

(2. Mose 31:12-17)  Und Jehova sagte ferner zu Moses: 13 „Was dich betrifft, rede zu den Söhnen Israels [[(auch Heidenchristen gehören zum wahren „Israel“)]], indem [du] sprichst: ‚Besonders meine Sabbate sollt ihr halten, denn es ist ein Zeichen zwischen mir und euch durch eure Generationen hindurch, damit ihr erkennt, daß ich, Jehova, euch heilige. 14 Und ihr sollt den Sabbat halten, denn er ist euch etwas Heiliges. Wer ihn entweiht, wird unweigerlich zu Tode gebracht werden. Falls irgend jemand an ihm Arbeit verrichtet, so soll diese Seele von der Mitte ihres Volkes abgeschnitten werden. 15 Sechs Tage kann Arbeit getan werden, aber am siebten Tag ist ein Sabbat vollständiger Ruhe. Er ist etwas Heiliges für Jehova. Jeder, der am Sabbattag Arbeit verrichtet, wird unweigerlich zu Tode gebracht werden. 16 Und die Söhne Israels sollen den Sabbat halten, um den Sabbat durch ihre Generationen hindurch zu begehen. Es ist ein Bund auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]]. 17 Zwischen mir und den Söhnen Israels ist er ein Zeichen auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]], denn in sechs Tagen hat Jehova die Himmel und die Erde gemacht, und am siebten Tag ruhte er und ging daran, sich zu erquicken.‘ “

 

Die Kaiser und Bischöfe Roms brauchten die völlige Unterordnung, sowohl der Juden wie Christen, was den Edikt von Kaiser Konstantin des Jahres 321 u.Z. betrifft, welche den Sonntag als Tag der Anbetung bestimmt. Die Arianer lehnten dies ab und im Ostreich nahmen dessen Anhänger beständig zu. Man nannte sie „Judaisten“, weil sie weiterhin das ganze „GESETZ des Christus“, dem gesetzestreuesten aller Juden und damit die Einhaltung der Gebote Mose verlangten!

 

In der Bergpredigt warnte Jesus jeden der anwesenden Juden und auch uns: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe.“ (Mat 5:17, 18)

 

Kaiser Valens des römischen Ostreiches   Valentinian [[(der letzte Kaiser aus Konstantins Linie in Rom)]] ernannte seinen Bruder, den [[(nicäisch getreuen)]] Christen Valens, zum Mitkaiser. Als Regent des Ostteiles des Reiches arbeitete Valens daran, die theologischen Probleme zu lösen, die während Julians Herrschaft aufkamen. Während dieser bewegten Zeit versammelten sich Geistliche westlich von den bedeutenden Schlachtfeldern dieses Krieges in Laodikeia am Lykos in Phrygien (heute Denizli in der Türkei).

 

Wichtige Themen

 

   Das Konzil befasste sich besonders damit, das Verhalten der Kirchenmitglieder zu regeln. Es legte seine Dekrete in Form schriftlicher Regeln in 59 oder 60 „Kanones“ nieder. Diese zielen beispielsweise auf

 

-       die Beschränkung der Privilegien von Neophyten (Mit Neophyt (gr.-lat. neu gepflanzt) wurde in der Alten Kirche der Neugetaufte bezeichnet, der von seiner Taufe in der Osterzeit bis zum Sonntag Quasimodogeniti weiße Kleider trug.)

-       die Einschränkung der Befugnisse der niederen Geistlichkeit,

-       die Begrenzung des Umgangs mit allem, was mit Häresie in Verbindung steht,

-       das Verbot der Ausübung des Priesterberufs durch Frauen

-       die Bekämpfung der Judaisten unter den Christen.

 

   Der letztgenannte Punkt wurde in Kanon 29 behandelt: Christen sollen nicht am Samstag (Sabbat) ruhen, sondern den Herrn am Sonntag ehren, obwohl Kanon 16 des Konzils sagt, dass die Evangelien am Sabbat gelesen werden sollen. Das Konzil von Chalcedon bestätigte den Kanon dieses Konzils im Jahre 451.  [2]

 

Die Sonntagsheiligung und Ostern, frei vom jüdischen Kalender war bereits am Konzil von Nicäa festgelegt worden und stand im Widerspruch zu Jehovas Festzeiten, was das Abendmahl und das „Fest der Ungesäuerten Brote“ anbetrifft.

 

„Das Konzil befasste sich besonders damit, das Verhalten der Kirchenmitglieder zu regeln“, das heisst mit etwas anderen Worten, dass die „festen Regeln“ welche Paulus für alle Versammlungen aufgerichtet hatte, dass diese verbindliche Ordnung die weitgehend seit Moses bestanden ausgehöhlt wurde. Am so genannten Apostelkonzil wurde bestimmt: „Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen an jedem Sabbat vorgelesen wird.“ (Apg 15:21) Wir können nicht die Anweisungen Jesu und seiner Apostel durch spätere Vorkehrungen ersetzen, die Gottes Willen ungültig machen, die bereits durch Moses festgelegt worden waren! Da waren andere „Götter“ am Werk!

 

Festzeiten gemäss Gottes unvergänglichem GESETZ
 

Allein im Brief an die Kolosser spricht Paulus vom „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, in das jeder im „Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes“ Getaufte Eingang fand. Nur diese sind laut der Offenbarung im himmlischen, von Jesus geführten Register, in „des Lammes Buchrolle des Lebens“ eingetragen (Off 13:8).

 

Bereits Jesus verkündete seinen Aposteln, seiner „Braut“ diese Tatsache: „Dennoch freut euch nicht darüber, daß euch die [[(bösen, dämonischen)]] Geister unterworfen werden, sondern freut euch, weil eure Namen in den Himmeln eingeschrieben sind.“ (Lu 10:20) Paulus wurde bei seiner Taufe der Gruppe der von Jesus auserwählten Apostel zugerechnet, so dass Jesu Worte auch auf ihn zutreffen: „Wer auf euch hört, hört [auch] auf mich. Und wer euch mißachtet, mißachtet [auch] mich. Und wer mich mißachtet, mißachtet [auch] den, der mich ausgesandt hat.“ (Lu 10:16)

 

Das "Königreich des Sohnes seiner Liebe" Jehovas: Beginn und Übergabe an den Vater
 

All diese Synoden und Konzile missachteten Jehova, Sein GESETZ und Seinen Willen! Kein Christ der „im Licht wandelt“ wird im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ dem einzigen Hohepriesterkönig zuwider handeln! Alle anderen religiösen Machthaber setzen sich als „falsche Christusse“ in Positionen, die nicht dem „Samen der Frau“ zugehören, die Satans System bilden!

 

Lesen wir nun denselben Text des Paulus erneut, mit erweiterter Erkenntnis der Umstände vor, während und nach dem Brief:

 

Hat Gott diese Änderungen autorisiert? (Kolosser 1:13-20)  Er [[(Jesus)]] hat uns von der Gewalt der Finsternis [[(des heidnischen Systems, das Kolossä weiter im Griff behielt)]] befreit und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt, 14 durch den wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben [[(Jesu Tod anstelle der Urteilsvollstreckung gemäss „Fluch“ auf Sünde an jedem von uns)]], die Vergebung unserer Sünden. 15 Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes [[(eine Kopie des Geistwesen Jehovas, im Sinne von „Sohn“, von „Erstling“ aber nicht Teil eines dreieinigen Gottes!)]], der Erstgeborene [[(der als erstes und einziges Werk Jehovas Hervorgebrachte: Der „Werkmeister“ (Spr 8:30), der Wortführer, „das WORT“ Gottes (Joh 1:1-3), Gottes Führer der himmlischen Heere (Jos 5:13-15))]] aller Schöpfung; 16 denn durch ihn sind alle [anderen] Dinge in den Himmeln und auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, erschaffen worden, es seien Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten [[(innerhalb des „Samens der Frau“ (1.Mo 3:15), nun im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ direkt Jesus unterordnet)]]. Alle [anderen] Dinge sind durch ihn und für ihn erschaffen worden. 17 Auch ist er vor allen [anderen] Dingen, und durch ihn sind alle [anderen] Dinge gemacht worden, um zu bestehen [[(Stans System, dessen Autoritäten im 1. und 2. „alten Himmel aber vergehen am Tag Harmagedons! (Off 21:1-5))]], 18 und er ist das Haupt des Leibes, der Versammlung. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allen Dingen der Erste werde; 19 denn [Gott] hat es für gut befunden, in ihm die ganze Fülle wohnen zu lassen 20 und durch ihn alle [anderen] Dinge wieder mit sich zu versöhnen, indem Frieden gemacht wurde durch das Blut, [das er] am Marterpfahl [vergoß], es seien die Dinge auf der Erde oder die Dinge in den Himmeln.

 

Jesu himmlische Stellung zu missachten und sei dies aus Unkenntnis verhindert jedes Verständnis der Zusammenhänge kommender Einheit der „himmlischen und irdischen Dinge“: „Es ist nach seinem [[(Jehovas)]] Wohlgefallen, das er sich vorgenommen hat in sich selbst, für eine Verwaltung an der Grenze der Fülle der bestimmten Zeiten, nämlich in dem Christus wieder alle Dinge zusammenzubringen, die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde. [Ja,] in ihm, in dessen Gemeinschaft wir [[(die Apostel (Lu 12:32))]] auch zu Erben eingesetzt worden sind, indem wir vorherbestimmt wurden nach dem Vorsatz dessen, der alle Dinge gemäß dem Rat seines Willens wirkt, damit wir zum Lobpreis seiner Herrlichkeit dienen sollten, wir, die wir zuerst auf den Christus gehofft haben.“ (Eph 1:9-12).

 

Gottes Wahl der kommenden Weltregierung für das Millennium: Eine wahre Theokratie!
 

Nachdem der „Heerführer Jehovas“ durch sein Schwert aus seinem Mund, dem Urteilsspruch in Harmagedon an all seinen Feinden, „die Rache Gottes“ vollstreckt, kommt er als „Menschensohn“ ein Monat später bei seiner endgültigen Wiederkehr zur Erde, um von Jerusalem aus die „neuen Himmel“ anzuleiten!

 

Ein Begebnis kurz nach dem Einzug Josuas mit dem Volk Israel aus der „Tiefebene Moabs“ kommend ins „Gelobte Land“, bringt uns Jesu himmlische Stellung als Engelfürst Michael in ein erweitertes Licht:

 

Fürst des Heeres Jehovas Jehovas, der Engel Michael erschien Josua vor der Einnahme von Jericho(Josua 5:13-15)  Und es geschah, als Jọsua sich gerade bei Jẹricho befand, daß er dann seine Augen erhob und sah, und dort stand ein Mann vor ihm mit seinem gezückten Schwert in seiner Hand. Da schritt Jọsua auf ihn zu und sagte zu ihm: „Bist du für uns oder für unsere Widersacher? 14 Daraufhin sprach er: „Nein, sondern ich — als Fürst des Heeres Jehovas bin ich jetzt gekommen.“ Hierauf fiel Jọsua auf sein Angesicht zur Erde und huldigte [ihm] und sagte zu ihm: „Was spricht mein Herr zu seinem Knecht? 15 Der Fürst des Heeres Jehovas sprach seinerseits zu Jọsua: „Zieh deine Sandalen von deinen Füßen, denn die Stätte, auf der du stehst, ist heilig.“ Sogleich tat Jọsua so.

 

Wir tun gut daran auf den „Fürst des Heeres Jehovas“ zu hören, den schon bald wird er sein Schwert erneut ziehen, diesmal schreiten seine Engelheere erdenweit zur Urteilsvollstreckung [B3](Off 19:11-16).

 

Ja, die zweiten „neuen Himmel“, Jesus als Erzengel mit seinen Myriaden und die ersten „neuen Himmel“, die „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ werden am Tag, wo Jesus das aufgerichtete Königreich dieser „neuen Himmel“ [Bb] dem Vater übergibt [Bb1; e1] miteinander vereint: Sie bilden gemeinsam die „Braut“ des Vaters, mit der er ein eheähnliches Verlöbnis eingehen wird. Hosea beschreibt jenen Teil:

 

(Hosea 2:17-20)  ‚Und ich [[(JHWH)]] will die Namen der Baalsbildnisse von ihrem Mund [[(den 144.000, der „Verwaltung“)]] entfernen, und ihrer wird nicht mehr gedacht mit ihrem Namen. 18 Und für sie werde ich an jenem Tag gewiß einen Bund schließen in Verbindung mit dem wildlebenden Tier des Feldes und mit dem fliegenden Geschöpf der Himmel und dem Kriechtier des Erdbodens, und Bogen und Schwert und Krieg werde ich aus dem Land zerbrechen [[(Jes 2:1-4)]], und ich will sie in Sicherheit sich niederlegen lassen. 19 Und ich will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]], und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. 20 Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.‘

 

Wer Gottes Festzeiten verachtet kann nie erkennen, wann welche Dinge geschehen! Der Zeitband Grobübersicht „Ablaufschema Harmagedons Endgericht“ zeigt diese Zusammenhänge deutlich und klar! Nur wenn wir alle Teile der Bibel mit den Aussagen des Paulus in korrekte Verbindung bringen werden wir die wirklichen Zusammenhänge verstehen. Wer dies von seiner Religion erhofft tappt im Finstern und wird nie eine Antwort erhalten die in allen Bereichen die Kreise schliessen! Sie alle bilden doch Teil „Babylons der Grossen“!

 

Kennst du die Hauptereignisse der Endzeit im logischen Ablauf?
 

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Das Inhaltsverzeichnis hilft Dir eine Grobübersicht über die Aussagen des Kolosserbriefes zu erlangen! Nimm Dir die Zeit diese Übertitel zu studieren. Der Artikel selbst bringt die wichtigsten Querverknüpfungen zu den übrigen Teilen der Bibel zum selben Thema.

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

12.3           Der Brief an die Kolosser  6

12.3.1......... Den Brief an die Kolosser im Umfeld korrekt einordnen. 6

12.3.1.1...... Gründe für das Schreiben des Briefes an die Kolosser 6

Autoritätskonflikt: Unsicherheit in der Versammlung Korinth betreffend das herrschende Königreich; jenes des Christus zugehören! 6

Welche Art Religion verkündete Jesus?. 8

Den Einfluss der falschen Lehre des Hymenäus nicht unterschätzen, betreffend Glaube in eine himmlische Auferstehung  8

Heutige Kirchen anhand der Aussagen des Paulus als dem wahren 12.Apostel beurteilen! 9

Der Einfluss der „falschen Apostel“ und „falscher Christusse“ war schon ab dem 1.Jahrhundert fatal! 11

Kirchenhierarchien als Stolperstein den Paulus schon im 1.Brief an die Korinther verurteilte! 12

Wie manchen „Leib des Christus“ gibt es wirklich?. 14

Es gibt keine Rechtsnachfolger der Apostel nach deren Tod! 14

Jesus muss „mit den Wolken“ wiederkehren. 15

12.3.1.2...... Der Inhalt des Briefes an die Kolosser 16

Kapitel 1: Den Wert und die Aufgabe des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ erkennen! 16

Kapitel 2: Wer Gottes „heiliges Geheimnis“ um Jesus versteht, der lehnt Vermischung mit der Welt Satans durch Unterordnung unter ein anderes „Haupt“ ab! 17

Kapitel 3: Wie ist die Ordnung im Königreich des Sohnes aufrecht zu erhalten?. 17

Kapitel 4: In Weisheit das „heilige Geheimnis“ über Jesu Königreich verbreiten! 18

12.3.1.3...... Die Gründung der Versammlungen Kolossä. 18

12.3.1.4...... Die vorherrschenden Probleme in der Versammlung Kolossä. 18

12.3.2......... Kapitel 1: Den Wert und die Aufgabe des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ erfassen! 20

12.3.2.1...... Kol 1:1-8: Hoffnung, die in den Himmeln aufbewahrt ist 20

12.3.2.2...... Kol 1:9-12: Erfüllt werden in aller Weisheit, geistigem Verständnis, Erkenntnis seines Willens. 21

12.3.2.3...... Kol 1:13-20: Das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, Jesu Stellung vor dem Vater 21

Jesu wirkliche Stellung innerhalb der „Versammlung Gottes“ erkennen! 21

Der Geist Jehovas“, der als Gottes Engel Israel seit Beginn anführte. 23

Kol 1:13-20: Jesus, als „Haupt des Leibes“, der Versammlung über jeder anderen Art von „Haupt“ erhoben! 25

Jesus, als Anfang des Weges Gottes, „Werkmeister“ in der gesamten Schöpfung. 26

Erschaffung des Menschen im Auftrag Gottes als dessen Ebenbild: Darum muss der Mensch die ihm gesetzten Grenzen anerkennen. 28

12.3.2.4...... Kol 1:21-29: Als frühere Feinde Gottes nun durch Jesus mit Gott versöhnt 29

Kol 1:21-23: Zuvor waren wir Gott entfremdet und seine Feinde, bevor der Glaube und die geistige Beschneidung kam! 29

Kol 1:24-29: Paulus in seinem Verwalteramt predigt das Wort Gottes in vollem Mass: Er macht das „heilige Geheimnis“ bekannt! 31

12.3.3......... Kapitel 2: Wer Gottes „heiliges Geheimnis“ um Jesus versteht, der lehnt Vermischung mit der Welt Satans durch Unterordnung unter andere „Häupter“ als Jesus ab! 31

12.3.3.1...... Kol 2:1-7: Genaue Erkenntnis des „heiligen Geheimnisses Gottes“ in Bezug auf Jesus. 32

Kol 2:1-5: Harmonisch zusammengefügt in Liebe aufgrund von genauem Verständnis. 32

Kol 2:6-7: Im Glauben des Christus verwurzelt sein, gemäss der Lehre der Apostel! 34

12.3.3.2...... Kol 2:8-15: Warnung vor jenen, die uns durch „Philosophie und leeren Trug“ wegzuführen versuchen. 34

Kol 2:8-12: Jesus allein ist das „Haupt aller Regierungsmacht und Autorität“, entgegen den leeren Betrügereien der Mächtigen! 35

Die Beschneidung die zum Christus gehört 36

Kol 2:13-15: Welche „gegen uns lautende handschriftliche Urkunde“ wurde aus dem Weg geräumt?. 37

Wurde das GESETZ an den Pfahl geheftet oder nur der geschriebene „Fluch“ aufgrund Gesetzesverletzung?  37

Beelzebub, Bel und Baal daraufhin untersuchen auf wen sie Anwendung finden! 39

Die „Ehebrecherinnen“ dieses Systems, die sich als Feinde Gottes erweisen! 41

12.3.3.3...... Kol 2:16-19: Welche Art richten wegen der Sabbate, Feste, Neumonde oder wegen Speisen und Getränken verabscheut Paulus?  42

Was bildete die Glaubensgrundlage der Christen des 1.Jahrhunderts?. 42

Der Bund vom Sinai und der Königreichsbund die sich ergänzen. 43

Kol 2:16-19: Darauf achten, was Paulus gemäss dem Kontext wirklich aussagen will! 44

12.3.3.4...... Kol 2:20-23: Christen sollen den Dingen der Welt gegenüber absterben! 46

Hob Jesus die Speisevorschriften auf oder reinigte er Menschen der Nationen die bereut hatten?. 47

Wollte Paulus mit dem Ausdruck: „Faß nicht an noch koste, noch berühre“ sagen, das alles Unreine nun rein sei?  48

Jene die Gottes Gebote geschickt durch Menschengebote ersetzen. 49

Hat Jesus alle Speisen als rein erklärt?. 50

Halten wir wirklich an unseren „Haupt“, dem Christus fest oder sind es andere, denen wir als fremdem „Haupt“ gehorchen?  51

12.3.4......... Kapitel 3: Wie ist die Ordnung im Königreich des Sohnes aufrecht zu erhalten?. 51

12.3.4.1...... Kol 3:1-11: Unsere Verpflichtung gemäss der „neuen Persönlichkeit“ wahrnehmen! 51

Kol 3:1-4: Auferweckt „im Geiste“, um die Dinge zu tun, die Gott und Jesus droben betreffen! 51

Gott selbst bestätigt Jesus als seinen geliebten Sohn und wird ihn nach dessen Wiederkehr erneut bestätigen  53

Kol 3:5-11: Die „neue Persönlichkeit“ anziehen aufgrund genauer Erkenntnis. 55

Die Wirkungen die Gottes Geist in uns hervorruft, indem wir Handlungen ablegen, die Gott missfallen. 56

12.3.4.2...... Kol 3:12-17: Der Friede innerhalb des „Leibes des Christus“ hängt von unserem Verhalten ab: Die alte Persönlichkeit weg tun und die neue Persönlichkeit anzuziehen! 56

12.3.4.3...... Kol 3:18-25: Freiwillige Unterordnung trägt zum Frieden bei! 57

Ordnung innerhalb des „Königreiches des Sohnes der Liebe“ bedingt Respekt vor dem „Haupt“! 59

12.3.5......... Kapitel 4: In Weisheit das „heilige Geheimnis“ über Jesu Königreich verbreiten! 60

12.3.5.1...... Kol 4:1-6: Das “heilige Geheimnis“ über den Christus unter allen Umständen verbreiten! 61

Kol 4:1-4: Als Herren den Sklaven gegenüber gerecht handeln. 61

Kol 4:5-6: In Weisheit gegenüber allen wandeln und „die gelegene Zeit auskaufen“! 61

12.3.5.2...... Kol 4:7-13: Mitarbeiter für das Königreich Gottes als Vorbilder für uns. 62

12.3.5.3...... Kol 4:14-18: Die Briefe des Paulus sind alle laut zu verlesen! 62

12.3.6......... Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse aus dem Brief an die Kolosser 63

Trotz übler Umstände in Ketten und Gefangenschaft verbreitet Paulus die gute Botschaft 63

Die herausragende Information über das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ lichtet das „heilige Geheimnis 64

Die Erkenntnis über Jesu Vorleben als Engel und „Werkmeister“ Gottes wirkt dem Irrglauben der Dreieinigkeit entgegen  64

Statt weiterhin durch Sünde als Feinde Gottes zu wirken ist die neue Persönlichkeit anziehen! 65

Richtiges Verständnis über jene erlangen, die uns wegen des Sabbats, der Neumonde oder Feste Jehovas zu richten versuchen! 65

 

 

Soweit unsere Einführung zum Brief des Paulus an die Kolosser. Wir legen Dir, lieber Bruder, liebe Schwester und liebe Interessierte das tiefere Studium des gesamten überarbeiteten und mit vielen Bildern, Grafiken und Zeitbänden ergänzte NEWSLETTER ans Herz. Es ist eine herausfordernde Arbeit von der „Milch“, welche uns die Religionen und deren Führer anbieten zur „harten Speise“ zu wechseln. Alle die es bereits getan haben, deren Erkenntnis der Zusammenhänge sind stark gewachsen! Sie verstehen das, was „war, was ist und was kommen wird“: „Unverdiente Güte und Friede sei euch von ‚Dem, der ist und der war und der kommt‘ … “ (Off 1:4)

 

Lehrer der guten Botschaft: Der Brief an die Kolosser (60-61 u.Z.)

 

Was geschieht aktuell in der Welt, in Verbindung mit Prophezeiungen, welche Israel, das Gelobte Land betreffen können? Dies ist eine beständige Frage, wenn wir das Kapitel 24 von Matthäus und damit Jesu Antwort über die Vorzeichen seiner Wiederkehr verstehen wollen!

 

Nach den Midterm-Wahlen der USA hat Präsident Trump zumindest die Mehrheit im Kongress an die Demokraten verloren. Ist er dadurch geschwächt, wird ihn dies hindern seinen eigensinnigen Willen weiterhin durchzusetzen? Zumindest bei Verabschiedung neuer Gesetze wird es schwieriger werden!

 

Nicht bloss die USA sind betreffend ihres Präsidenten in zwei Lagern mit gespaltener Meinung, auch die amerikanischen Juden nehmen dabei deutlich Stellung an: Pro und contra.

 

Neue Umfrage: Große Mehrheit der amerikanischen Juden lehnt die Politik von Trump und Israel ab  [3]

Mittwoch, 24. Oktober 2018 |  Yossi Aloni

 

Zwei untrennliche Freunde: Trump und Netanjahu   Einer neuen Umfrage zufolge lehnt eine große Mehrheit der amerikanischen Juden die Politik von US-Präsident Donald Trump und die der israelischen Regierung im Bezug auf den Iran, den Palästinensern und Jerusalem ab. Die Umfrage wurde vom Jewish Electorate Institute in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse zeigen, dass nur 25 Prozent der amerikanischen Juden die Nahost-Politik von Trump unterstützen. 92 Prozent sehen sich als Freunde Israels, doch nur ein Drittel von ihnen unterstützt die Politik der israelischen Regierung.

 

(Archivbild: Trump und Netanjahu im Hauptquartier der UNO in New York am Rande der Generalversammlung (Foto: Avi Ohayon/GPO))

 

   Weitere Ergebnisse: 72 % der amerikanischen Juden sind gegen die Außenpolitik Trumps, 70 % sind mit seiner Politik in Bezug auf des Atomabkommens mit dem Iran nicht einverstanden, 62 % sind gegen die Art, wie die amerikanisch-palästinensischen Beziehungen geführt werden, 56 % sind gegen die Entscheidung Trumps, die amerikanische Botschaft nach Jerusalem zu verlegen und 70 % sind nicht damit einverstanden, wie Donald Trump sich mit dem Problem des Antisemitismus auseinandersetzt.

 

   "Die Umfrage bestätigt, dass Präsident Trump und seine Verbündeten in der Außenpolitik, wie auch in vielen anderen Fragen, nicht so handeln, wie sie von der jüdischen Öffentlichkeit erwartet werden, die Israel und den politischen Prozess unterstützt“, sagt J Street - Präsident Jeremy Ben-Ami. "Während Trump behauptet, pro-israelische Politik zu fördern, widersetzt sich die große Mehrheit der amerikanischen Juden sein Verhalten in Bezug auf den Iran und die Palästinenser, und darüber hinaus sind viele jüdische Wähler in den Vereinigten Staaten bemüht, Trumps politischen Rivalen zu helfen."

 

   "Die Legende von der kompromisslosen Unterstützung der meisten amerikanischen Juden in den Entscheidungen der israelischen Regierung wurde widerlegt", sagt Ben-Ami. "Die Mehrheit der amerikanischen Juden unterstützt Israel, aber sie sehen ihre Unterstützung anders als Donald Trump, Benjamin Netanjahu oder die republikanische jüdische Koalition."

 

   In Vorbereitung auf die Zwischenwahlen in den USA arbeitet J Street daran, mehr als 180 pro-israelische und politische Kandidaten für den Senat, das Repräsentantenhaus und ausgewählten Positionen in verschiedenen Ländern zu unterstützen.

 

Die Nahostpolitik von Präsident Trump schliesst auch all seine Entscheidungen mit ein, welche zu Gunsten oder Gegen die Feinde Israels getroffen werden. Grosse Unsicherheit besteht betreffend seinem Friedensplan im Hinblick auf die Palästinenser und deren Aufrichtung eines eigenen Staates innerhalb der heutigen Grenzen des „Gelobten Landes“. Als „bester Freund Israels“ wird er deren Sicherheitsbedenken Rechnung tragen aber Kompromissbereitschaft seitens der Judennation voraussetzen!

 

In Bezug auf die Aussagen des Propheten Daniel zu den Handlungen des „Königs des Südens“ (Anglo-Amerika) als Verteidiger der Interessen von dessen Alliierten Israel in den „letzten Tagen“ stehen wir momentan in einer kurzen Zeit vermehrter Ruhe. An der Front zu Syrien und im Süden gegen Gasa gibt es weniger zu Berichten.

 

Das assyrische ReichDer letzte Ruf „Frieden und Sicherheit“ hat mit einem künftigen Abkommen zwischen Israel und seinen grössten Feinden zu tun, was laut Jesajas Vorhersagen das Gebiet des ursprünglichen Assyrien einbezieht. Von dort her wird der „König des Nordens“ (der russische Block) mittels dessen „Streitarmen“, dem islamischen Dschihad Israel und Jerusalem angreifen.

 

Jenes assyrische Reich wurde zur Zeit Jesajas, um 740 u.Z. Herrscher über das Gebiet Samarias, des Zehnstämmereiches und nur das kleine Gebiet von Juda und Benjamin blieben von einer Besetzung verschont. Dies, weil Jehova es auf das flehentliche Bitten des gerechten König Hiskias hin verteidigte und das Eliteheer Sanheribs von 185.000 Soldaten in einer Nacht vernichtete.

 

(2. Könige 19:35-37)  Und es geschah in jener Nacht, daß der Engel Jehovas [[(Michael, „der zu Gunsten von deinem (Daniels) Volk steht“ (Da 12:1))]] dann auszog und hundertfünfundachtzigtausend im Lager der Assyrer niederschlug. Als man früh am Morgen aufstand, nun, da waren sie alle tot, Leichname. 36 Daher zog Sạnherib, der König von Assyrien, weg und ging und kehrte zurück, und er nahm Wohnsitz in Nịnive. 37 Und es geschah, als er sich im Haus Nịsrochs, seines Gottes, niederbeugte, daß ihn Adrammẹlech und Sarẹzer, seine eigenen Söhne, mit dem Schwert niederschlugen, und sie selbst entrannen in das Land Ạrarat. Und Ẹsar-Hạddon, sein Sohn, begann an seiner Statt zu regieren.

 

Der Aufstieg und Fall des assyrischen Reiches„Der Engel Jehovas“, Sein Heerführer Michael handelte und gab das Muster, wie er am Tag Harmagedons der Zerstörung Jerusalems Einhalt gebieten wird und Rache an den Feinden nimmt.

 

Dies blieb so bis zu jenem Tag, wo Nebukadnezar 607 v.u.Z. als neuer Führer von Babylons Imperium Juda zerstörte. Dies geschah als Urteilsvollstrecker Jehovas zufolge Missachtung Seiner Gebote und auch wegen der ungetreuen Herrschaft Zedekias, des letzten Königs auf Davids Thron!

 

Die heutige Situation im Gebiet der Nation Israel ist wie damals unter beständiger Bedrohung seiner Feinde. Eine letzte Urteilsvollstreckung steht bevor an jenen, die bis heute behaupten weiterhin „Gottes Volk“ zu sein. Die grosse Mehrheit, sowohl der Juden wie der Namenchristen vergessen dabei die Vorhersagen der Propheten heute in Verbindung der Aussagen des neuen Testaments als Einheit zu sehen. Dabei sind Mose Worte in Bezug auf den „Propheten gleich mir“ von herausragender Bedeutung. Aus diesem Grund wiederholen wir sie:

 

(5. Mose 18:14-19)  Denn diese Nationen, die du enteignest [[(die Kanaaniter)]], hörten gewöhnlich auf die, die Magie treiben, und auf die, die wahrsagen; doch was dich betrifft, so hat dir Jehova, dein Gott, nichts dergleichen gegeben. 15 Einen Propheten gleich mir wird dir Jehova, dein Gott, aus deiner eigenen Mitte, aus deinen Brüdern, erwecken [[(Jesus, den Sohn der Maria)]] — auf ihn solltet ihr hören — 16 entsprechend all dem, was du von Jehova, deinem Gott, im Họreb [[(als Jehova das GESETZ gab)]] erbeten hast am Tag der Versammlung, indem [du] sagtest: ‚Laß mich nicht wieder die Stimme Jehovas, meines Gottes, hören, und laß mich dieses große Feuer nicht mehr sehen, damit ich nicht sterbe.‘ 17 Darauf sprach Jehova zu mir: ‚Sie haben gut getan, so zu reden, wie sie [es] taten. 18 Einen Propheten gleich dir werde ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erwecken; und ich werde gewiß meine Worte in seinen Mund legen, und er wird bestimmt alles zu ihnen reden, was ich ihm gebieten werde. 19 Und es soll geschehen: Der Mann, der auf meine Worte nicht hört, die er in meinem Namen reden wird, von dem werde ich selbst Rechenschaft fordern.

 

Christus in der Hand seines Verräters Judas und des Hohepriesters KaiphasJesus erklärte gegenüber seinen Feinden: „Wie kommt es, daß ihr mir nicht glaubt, wenn ich die Wahrheit rede? Wer aus Gott ist, hört auf die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht zu, weil ihr nicht aus Gott seid.“ (Joh 8:46, 47) Bei anderer Gelegenheit hatte er zuvor zu den Juden geredet und nahm Bezug auf seine Stellung als jenem von Moses angekündigten ausgesandten Prophet, der von Jehova her kam:

 

 (Johannes 8:26-30)  Ich habe vieles über euch zu reden und zu richten. In der Tat, der mich gesandt hat, ist wahrhaftig, und gerade die Dinge, die ich von ihm gehört habe, rede ich in der Welt.“ 27 Sie erfaßten nicht, daß er vom Vater zu ihnen redete. 28 Daher sprach Jesus: „Wenn ihr einst den Menschensohn erhöht habt, [[(seine ihm vom Vater nach Auferweckung als Geistwesen (1.Pe 3:18) verliehene höchste Autorität im Himmel und auf der Erde (Mat 28:18; Off 5:11, 12))]] dann werdet ihr erkennen, daß ich es bin [[(der von Moses angekündigte Prophet)]] und daß ich nichts aus eigenem Antrieb tue; sondern so, wie der Vater mich gelehrt hat, rede ich diese Dinge. 29 Und der mich gesandt hat, [[(was eine Vorexistenz bedingt)]] ist mit mir; er hat mich nicht mir selbst überlassen, weil ich allezeit das tue, was ihm wohlgefällig ist.“ 30 Als er diese Dinge redete, glaubten viele an ihn.

 

Gott erhöhte Jesus nach seinem Opfertod an die höchste Stelle im Himmel und auf der Erde, unmittelbar nach Ihm. „Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: ‚Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden.‘ “ (Mat 28:18)

 

Wenn wir den Beginn und das Ende der biblischen Aussagen vereinen, erkennen wir das Muster, das sich wiederholt. „Der Engel Jehovas“ und Jesus, als himmlischer Abgesandter, als Gottes Wortführer seit Beginn in Eden ergänzen sich vollkommen. Nur einer ist „Erzengel“ und nur Michael, der auferweckte Jesus erhielt diesen Titel im Himmel sowie die Stellung als menschlicher „Hohepriesterkönig“ auf der Erde!  Psalm 110:1-4 muss sich noch endgültig erfüllen:

 

(Psalm 110:1-4)  Der Ausspruch Jehovas an meinen Herrn ist: „Setze dich zu meiner Rechten, Bis ich deine Feinde als Schemel für deine Füße hinlege.  2 Den Stab deiner Macht wird Jehova aus Zion senden, [indem er spricht:] „Schreite zur Unterwerfung inmitten deiner Feinde.“  3 Dein Volk wird sich willig darbieten am Tag deiner Streitmacht. In der Pracht der Heiligkeit, aus dem Schoß der Morgenröte Hast du, Tautropfen gleich, deine Jungmannschaft.  4 Jehova hat geschworen — und er wird es nicht bedauern —: „Du bist Priester auf unabsehbare Zeit Nach der Weise Melchisẹdeks!“

 

Melchisedek war in Salem, dem heutigen Jerusalem Priester und König.

 

Israel stand mit der Durchquerung des Jordans kurz davor die Bewohner Kanaans zu vertreiben, so wie es Jehova Moses geboten hatte. Josua musste sie anführen und der „Fürst des Heeres Jehovas“, Michael stand dabei auf der Seite Israels, um im Kampf deren Gegner zu bezwingen. Jedes Mal, wenn Israel „dem Engel Jehovas“ widerstand, das konnten auch ein Einzelner oder nur eine Minderheit sein, zog sich jener Engel zurück und Israel verlor die nächste Schlacht. Erstmals war dies der Fall nachdem Jericho eingenommen worden war mit dem Angriff auf die Stadt Ai.

 

Ein Jude namens Achan, hatte bei der Eroberung Jerichos Banngut an sich genommen, das Jehova für sich beanspruchte (Jos 7:1). Zudem waren es auch noch die Späher, die Josua den falschen Rat erteilten nicht das ganze Volk, sondern nur etwa 2000 bis 3000 Mann Truppen zur Einnahme der Stadt auszusenden. Dies war im Widerspruch zu Jehovas Anweisungen durch dessen himmlischen Wortführer.

 

Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnenGenau jener Wortführer oder wie in Johannes ihn zu Beginn seines Evangeliums nennt: „Das WORT“ spielt die Hauptrolle als „der Same der Frau“ seit Eden in Bezug auf die Menschheit.

 

(Johannes 1:1-5)  Im Anfang war das WORT, und das WORT war bei GOTT, und das WORT war ein Gott [[(ein „Mächtiger“, ein „Starker“)]]. 2 Dieser war im Anfang [[(der Vorbereitung der Erde für Leben, für Menschen)]] bei GOTT. 3 Alle Dinge kamen durch ihn ins Dasein, und ohne ihn kam auch nicht ein Ding ins Dasein.

Was ins Dasein gekommen ist 4 durch ihn, war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht leuchtet in der Finsternis, aber die Finsternis hat es nicht überwältigt.

  

Satan, die „Urschlange“ brachte mittels der ersten Lüge „Finsternis“, fehlendes Verständnis! Auch Israel als Nation kam durch Gottes Wortführer, seinen „Werkmeister“ und himmlischen Heerführer ins Dasein, als er vor Pharao die zehn Wunder wirkte und Israel machtvoll aus Ägypten herausführte. Im Sinai war es Jehovas Engel der Moses die Steintafeln des GESETZES als Mittler gab! (Gal 3:19)

 

Derselbe machtvolle Engel, „ein Gott“ und nicht „der GOTT“ als Teil einer Dreieinigkeit wurde von Jehova zur Erde gesandt, um als „der Prophet gleich mir (Mose)“ sich als von Gott erwählter König und Hoherpriester öffentlich kund zu tun! Was auf Ablehnung und Missachtung von dessen Verkündigung für ein Strafmass besteht, dies hatte Moses deutlich beschrieben: „Wahrlich, jede Seele, die auf jenen Propheten nicht hört, wird aus der Mitte des Volkes ausgerottet werden.“ (Apg 3:23)

 

Juden wie Namenchristen wollen jene Querverbindungen nicht sehen, können es gar nicht, weil sie die Schriften zweigeteilt haben in ein „Altes“ und ein „Neues Testament“. Nur beide vereint geben Auskunft über die Zusammenhänge! Beide Gruppen dagegen haben sich wie schon die Kanaaniter dem Magietreiben und der Wahrsagerei verschrieben, was gleichbedeutend ist mit Mystik, Götzendienst und Anbetung von Gottes Gegner Satan, dem „Vater der Lüge“! Jesus denunziert sie bis heute: „Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge].“(Joh 8:44)

 

Darum werden beide Gruppen, die Juden innerhalb von „Lo-Ruhama“ und die Namenchristen innerhalb von „Lo-Ammi“ „das grosse Feuer“ sehen, das sie am Berg Horeb im Sinai nicht mehr zu sehen wünschten. Hosea hat das sinnbildliche Drama der hurerischen Frau des Propheten, der „Gomer“ und deren drei Kindern deutlich dargelegt. Es liegt an jedem von uns es zu begreifen!

 

Die Personen im Drama Hoseas, seiner Frau Gomer und der in hurerei geborenen Kinder
 

Dann, wenn Gottes Zorn gegen all jene in der Endzeit hervorbricht wie Feuer, die Ihn und Seinen Abgesandten den Christus Jesus missachteten, bezahlen sie den Preis auf Ungehorsam am Tag Harmagedons. All jene, welche Seinen Sohn, den „Erstgeborenen aller Schöpfung“, Seinen „Propheten gleich mir“ abgewiesen haben! Dabei ist „Bosheit“ der Begriff, wenn Gottes deutliche Anweisungen im GESETZ missachtet werden! Noch bleibt „Jehovas Arm“ ausgestreckt, um zu handeln:

 

(Jesaja 9:18-21)  Denn die Bosheit ist entbrannt so wie Feuer; sie wird Dorngestrüpp und Unkraut verzehren. Und sie wird Feuer fangen in den Dickichten des Waldes, und sie werden als hochwirbelnder Rauch emporgetragen werden. 19 Im Zornausbruch Jehovas der Heerscharen ist das Land in Brand gesetzt worden, und das Volk wird gleichsam Speise für das Feuer werden. Keiner wird selbst seinem Bruder Mitleid erweisen. 20 Und man wird abschneiden zur Rechten und wird gewiß hungern; und man wird essen zur Linken, und sie werden bestimmt nicht satt sein. Sie werden ein jeder das Fleisch seines eigenen Armes essen, 21 Manạsse [[(steht für die Judenchristen)]] den Ẹphraim [[(von Namenchristen aus den Heiden)]] und Ẹphraim den Manạsse. Zusammen werden sie gegen Juda [[(die endzeitlichen Juden als Nation Israel)]] sein. Bei alldem hat sich sein Zorn nicht abgewandt, sondern seine Hand ist noch ausgestreckt.

 

Jesus Christus: Der einzige Weg zu GottJehovas Zorn kommt am Tag Harmagedons zum Höhepunkt und Abschluss! Seine „Hand“, Sein „starker Arm“, sein Heerführer wird erneut persönlich handeln! Das Endgericht [B2] durch Jesus hat zuvor schon die „Schafe von den Böcken getrennt“, zum Schutz der „Schafe“ werden die „Böcke“ wie „Dorngestrüpp und Unkraut“ verzehrt werden [B3].

 

Kommen wir zurück zum Tagesgeschehen im Hinblick auf Israel, was prophetische Vorgaben anbetrifft:

 

Unser aktuelles Thema ist der letzte Angriff des endzeitlichen „Assyrien“, das den Iran mit einschliesst. Dessen Führer drohen Israel mit Auslöschung gewisser wichtiger Städte, beim „geringsten Fehler“! Jehova selbst fordert Rechenschaft von all denen, die Seinen „Propheten“, Jesus, den einzigen wahren Messias abgelehnt haben! Dies schliesst gar alle drei abrahamischen Religionen mit ein: Juden, Christen und Muslime! Sie gesamthaft sind vom Wort abgewichen, teilen die darauf liegende Strafe am Tag des Gerichts an „Babylon der Grossen“. Nur Individuen, welche Gott aufgrund von deren Herzenseinstellung frei spricht werden Seinen „Tag des Zorns“ von Harmagedon überleben!

 

Iranische Drohungen  [4] Freitag, 26. Oktober 2018 |  NAI Redaktion

 

Iranische Drohung Tel-Aviv und Haifa dem Erdboden gleich zu machen   Hossein Amir-Abdollahian, Sonderbeauftragter des iranischen Parlaments und früherer iranischer stellvertretender Außenminister, sagte in einem Interview für den Fernsehsender Tussia Today, dass, wenn Israel "den geringsten Fehler" gegen den Iran mache, der Iran Tel Aviv und Haifa dem Erdboden gleichmachen würde.

 

   Er beschuldigte den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, bei den jährlichen Generalversammlungen der Vereinten Nationen und im Fernsehen kindische und bombastische diplomatische Taktiken anzuwenden. Netanjahu und Israel hätten das Ende der Straße erreicht, sagte er weiter.

 

   Abdollahian fügte hinzu, dass die arabischen Länder, einschließlich Saudi-Arabien, sich niemals vereinen werden und dass der Iran, der Irak und die Türkei der einzige Grund seien, warum die arabischen Nationen ihre Sicherheit aufrechterhalten können. Abdollahian forderte die arabischen Länder auf, die Spiele von Trump "dem Wahnsinnigen" und Netanjahus nicht mehr zu spielen und lud sie ein, sich mit "ihren wirklichen Freunden wie dem Iran" zusammenzutun.“

 

Was die Aussagen der höchsten Führung Irans betrifft, eine Kriegsdrohung in diesem Ausmass, deren Folgen sind im Chapter 7 der UNO-Statuten festgelegt! Im NEWSLETTER 9.4.3, dem Thema des 2.Briefes des Paulus an Timotheus gehen wir im Detail auf diese Art Bedrohung und möglicher Folgen ein! Wir verbinden das Thema bis zurück zur ersten Sektenbildung seitens Hymenäus, Alexanders und Philetus.

 

Der Rechtsrutsch vieler Nationen, hin zum „Südkönig“ Anglo-Amerikas, oft verursacht durch die Wählerstimmen konservativer Christen innerhalb des Zweiges der Evangelisten, dieser macht auch in Südamerika Fortschritte. So wurde der „Rechtsextremist“ Jait Bolsonaro als Präsidenten Brasiliens gewählt. Dies sollte auch im Hinblick auf das Zusammenrufen „der Könige der Erde“ hin zum „grossen Tag Jehovas“ betrachtet werden!

 

Bis zum Moment dominiert das Stimmverhalten jener Organisation noch der „König des Nordens“, die kommunistisch-sozialistisch orientierten Mitglieder die UNO, mit ihrem grossen Anteil an „liberalen Staaten“ und vor allem dem Block islamisch dominierter Nationen.

 

Karte von Megiddo in der Tiefebene Sichim: Ort der letzten Schlacht der Könige des Nordens und des SüdensNicht so ist es im Sicherheitsrat und dessen fünf beständigen Mitgliedern: USA, England, Frankreich auf der Seite des „Südkönigs“, der Mehrheit und Russland wie China auf der Seite des „Nordkönigs“, als Minderheit. Das Vetorecht hat hierzweischneidige Wirkung.

 

Auch dieser Schlüsseltext ist uns bereits gut bekannt, wird aber jedesmal aus anderer Sicht behandelt im Zusammenhang mit aktuellem Geschehen, was im Nahen Osten abläuft und dem, was Johannes in der Offenbarung über Harmagedons Endschlacht in Harmonie mit den Vorhersagen der Propheten erklärt:

 

(Offenbarung 16:13-16)  Und ich sah drei unreine inspirierte Äußerungen, [die aussahen] wie Frösche, aus dem Maul des Drachen [[(Satans)]] und aus dem Maul des wilden Tieres [[(des zweihörnigen: Anglo-Amerika)]] und aus dem Mund des falschen Propheten [[(dem massgeblichen religiösen Führer der Endzeit)]] ausgehen. 14 Sie sind tatsächlich von Dämọnen inspirierte Äußerungen und vollbringen Zeichen, und sie ziehen aus zu den Königen der ganzen bewohnten Erde [[(deren Repräsentanten in der UNO)]], um sie zu versammeln zum Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen.

15 „Siehe! Ich [[(Jesus (Michael), als Gottes Urteilsvollstrecker)]] komme wie ein Dieb. Glücklich ist, wer wach bleibt und seine äußeren Kleider bewahrt, damit er nicht nackt einhergehe und man seine Schande sehe.“

16 Und sie versammelten sie an den Ort, der auf hebräisch Har-Magẹdon [[(Har-Megiddo=Harmagedon)]] genannt wird.

 

Wir sollen sowohl die grossen wie die kleinen Zusammenhänge sehen, auch Unscheinbares, ohne jene kein klares Teilbild zum Geschen am grossen Tag des Zornes Gottes möglich ist! Die Mitgliedsländer der UNO sind verpflichtet, Anweisungen des Sicherheitsrates der UNO zu folgen und Truppenkontingente zu stellen, wenn Chapter 7 zur Anwendung gelangt! Wie nahe sind wir dem Tag „Har-Megiddos“?

 

Die Welt kritisiert, Israel begrüßt den neuen Präsidenten Brasiliens  [5] Donnerstag, 1. November 2018 |  Nai Redaktion

 

Freude in Brasilien über den Triumpf des Rechtsradikalen Bolsanero   Als Donald J. Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wurde und die ganze Welt verblüffte, war Israel eine der wenigen Nationen, die echte Glückwünsche äußerte. Der Rest der internationalen Gemeinschaft hat Amerika hart zurechtgewiesen, weil es sich für einen rechtsextremen Hardliner entschieden hat.

 

   Diese jüngste Geschichte wurde in dieser Woche mit der Wahl Brasiliens des rechtsaußen stehenden Jair Bolsonaro zum neuen Präsidenten Brasiliens wiederholt.

 

   Bolsonaro wurde auch wegen seiner misogynistischen [[(Gleichstellung der Frau)]], rassistischen und autoritären Ansichten kritisiert. Aber er ist auch ein überzeugter Pro-Israel.

 

   Während seines Wahlkampfs machte Bolsonaro es mit seinen Unterstützungsbekundungen und Versprechungen bezüglich des jüdischen Staates Trump nach. Er versprach, Israel als eines seiner ersten Ziele im Ausland als Präsident zu besuchen und die brasilianische Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen.

 

   Jetzt, wo er Präsident ist, sagte Bolsonaro, beabsichtige er immer noch, Israel sehr bald zu besuchen, und er werde in Betracht ziehen, die brasilianische Botschaft zu verlegen, obwohl dies durch die starken Handelsbeziehungen der südamerikanischen Nation mit der arabischen Welt [[(und Russland/China)]] erschwert werden könnte.

 

   In der Zwischenzeit ist die israelische Führung begeistert, dass dieser Mann, der vom Rest der internationalen Gemeinschaft verschmäht wird, der neue Präsident einer der größten Nationen der Welt ist.

 

   „Ich bin sicher, dass Ihre Wahl zu einer großen Freundschaft zwischen unseren Nationen und zu einer Stärkung der Beziehungen zwischen Israel und Brasilien führen wird", sagte Premierminister Benjamin Netanyahu gegenüber Bolsonaro am Montag in einem Telefongespräch zwischen den beiden Führern.

 

   „Herzliche Grüße an meinen Freund Jair Bolsonaro für seine Wahl zum brasilianischen Präsidenten", sagte der Sprecher der Knesset, Yuli Edelstein, in einer an die Presse veröffentlichten Erklärung.

 

   Ebenso wie Trump hat Bolsonaro den Palästinensern gegenüber eine ausgesprochen kritische Haltung eingenommen. Während der Präsidentschaftskampagne gelobte er die Herabstufung der palästinensischen Vertretung in Brasilien und erklärte: "Ist Palästina ein Land? Palästina ist kein Land, daher sollte es hier keine Botschaft geben." Er weist auch darauf hin, dass die israelisch-palästinensischen Friedensgespräche bisher gescheitert seien, weil letztere Terroristen geblieben wären.

 

Israel ist „Freund Trumps“ und der brasilianische Präsident, Führer des grössten und volkreichsten Landes Südamerikas ahmt dienselben Schritte nach. Es erfolgte ein Rechtsrutsch in vielen Ländern während den letzten Abstimmungen. Halten wir diese Tatsachen fest, auch im Hinblick auf Kommendes!

 

Mit dieser Darlegung beenden wir den Brief für diesen Sabbat und wünschen Dir, lieber Bruder, liebe Schwester, liebe Interessierte ein immer genaueres Verständnis biblischer Zusammenhänge hin zum Tagesgeschehen. Der Gott der „Himmel der Himmel“ mögen jeden stärken, der Ihn und Seinen Sohn ins Zentrum des Lebens stellt!

 

 

„DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 

 

 

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Lehrer der guten Botschaft: Der Brief an die Kolosser (60-61 u.Z.)

 

 

 

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[1] https://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/lexikon/sachwort/anzeigen/details/kolossae/ch/5c5185665a7615e6157965d9b2980fa7/

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Konzil_von_Laodicea

[3] http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/34379/Default.aspx

[4] http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/34391/Default.aspx

[5] http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/34414/Default.aspx