Newsletter „DER WEG“ 6/01-1    Januar 2006

Neubearbeitung: 22.12.17

 

 

Artikel:  6.1.1    Gottes ewigwährende Gerechtigkeit

 

1.Teil:  Jehovas GESETZ, Glaube und Werke sowie unverdiente Güte sind am Gerichtstag ausschlaggebend!

 

   Eines der zentralsten Themen der Bibel ist Gottes Gerechtigkeit die ihren Rahmenbau im GESETZ Gottes findet. Wer Gottes Gerechtigkeit unabhängig prüft und mit dem menschlichen Recht und der daraus resultierenden Art von Gerechtigkeit vergleicht, der erkennt schnell die längerfristige Überlegenheit von Gottes Recht! Gottes Königreich, um das wir beten das es komme, hat mit der Erfüllung dieser Art Gerechtigkeit zu tun!

 

Jesus war Vermittler des Gesetzer, Beschützer und Erfüller   Jesus, der vorhergesagte Christus oder Gesalbte Jehovas wurde auf die Erde gesandt und aus Maria geboren, um der wahren Gerechtigkeit zum Durchbruch zu verhelfen. Durch vollkommene Erfüllung des GESETZES gab er ein Vorbild. Er lehnte das feine Netzwerk pharisäische Regeln ab. Statt ihn aufzunehmen wurde er getötet! Seine Nachfolger müssen ihn nachahmen. Damit aber auf der ganzen Erde Gerechtigkeit herrschen wird, muss dem ungerechten System ein Ende gemacht werden. Jesus sollte ein weiteres Mal zur Erde kommen, um später endgültig zu bleiben!

 

   Diese wahre Gerechtigkeit kann nur durch Gottes Königreich realisiert werden, wenn dieses in Harmagedons Endschlacht den Sieg über alle Königreiche der Erde und jede Art Macht errungen hat. Bis dahin gilt es sich in den Schutz des Königreiches des Sohnes der Liebe Jehovas zu begeben! Deutlich ist der Aufruf für unsere Tage zu hören „Babylon die Grosse, die Religionen dieses Systems unverzüglich zu verlassen!

 

(Vergleiche: Zeitband Aufrichtung Jesu Königreich)

 

*** Rbi8  Matthäus 15:6-9 ***

Und so habt ihr [[(die Pharisäer, Schriftgelehrten und Gesetzeskundigen)]] das Wort Gottes um eurer Überlieferung willen ungültig gemacht. 7 Ihr Heuchler, treffend hat Jesaja von euch prophezeit, als er sagte: 8 Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist weit entfernt von mir. 9 Vergeblich bringen sie mir fortwährend Anbetung dar, weil sie als Lehren Menschengebote lehren.‘

 

   Die christlichen Religionen haben genauso wie die jüdischen Sekten Gottes Gebote und seine Gerechtigkeit durch ihre Überlieferungen, die Dogmen ihrer Glaubensväter ungültig gemacht! Zwar ehren sie Gott mit spektakulären Gottesdiensten und versammeln Tausende, ja bis zu Millionen von Menschen, das Herz aber ist wiederum weit von Gott entfernt. Ihre Anbetung ist vergeblich!

 

   In den Psalmen wir 77 Mal von Gerechtigkeit gesprochen, Jesaja erwähnt sie 59 Mal und Paulus schreibt in seinen Briefen 66 Mal über das Thema! Nur wenn wir Gottes Ansicht über wahre Gerechtigkeit verstehen, lassen wir uns nicht mehr in die Dinge der Religionen und dieser Welt verstricken, die uns mit verdrehten Argumenten eine andere Art von Gerechtigkeit aufzuzwingen versucht, welche aber in Gottes Augen Ungerechtigkeit ist, für ihn unannehmbar!

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

1.1............. Gottes ewigwährende Gerechtigkeit 3

1.1.1........... Gottes Wille geschehe im Himmel und auf der Erde. 3

1.1.1.1........ Gottes Königtum ist im Himmel fest errichtet. Menschen müssen sich Jehovas Gerechtigkeit und seinem GESETZ unterordnen. 3

1.1.1.2........ Eifer für Gott ohne genaue Kenntnis von Gottes Gerechtigkeit 3

1.1.1.3........ Die Dienstleistung der Gerechtigkeit des Geistes. 4

1.1.1.4........ Jene die Gottes Gerechtigkeit durch eine eigene ersetzen und den Schlüssel der Erkenntnis rauben. 6

1.1.1.5........ Christen sind schnell zum Hören und langsam zum Zorn. 6

1.1.2........... Die Gerechtigkeit des Messias kommt von Gott 7

1.1.2.1........ Jesus liebt Gerechtigkeit und hasst die Bosheit, seine Gerechtigkeit ist von Gott 7

1.1.2.2........ Jesus wurde aufgrund seiner Gerechtigkeit erhöht 7

1.1.2.3........ Jesus führt die Rechtssache seines Volkes als von Gott ernannter Richter der Lebenden und Toten. 8

1.1.2.4........ Das Jahr des Wohlwollens und der Tag der Rache Jehovas. 9

1.1.2.5........ Jesus würde wegen seiner Gerechtigkeit Davids Thron erben und Hoherpriester für immer sein. 10

1.1.2.6........ Jehova rächt das Unrecht der Feinde, Ihm soll der eigene Rechtsfall offenbart werden. 11

1.1.3........... Jesus nimmt sein Volk in Zucht, um es in Gerechtigkeit zu richten. 12

1.1.3.1........ Jesus selbst läutert sein Volk in Gerechtigkeit 12

1.1.3.2........ Der heilige Geist der Wahrheit, der durch Christus gekommen war 13

1.1.3.3........ Nicht viele Menschen werden gerettet, welche „Weise dieses Systems“ sind! 14

1.1.3.4........ Durch Züchtigung die Frucht des Friedens erlangen. 15, wahre Gerechtigkeit

1.1.3.5........ Jesus als Menschensohn ist der von Gott eingesetzte höchste Richter 16

1.1.4........... Gerechte Werke und Glaube sind es die retten werden! 18

1.1.4.1........ Gottes Weg zu beachten führt zu weisem Handeln und zum Leben! Die alte Persönlichkeit durch die neue ersetzen! 18

1.1.4.2........ Zucht annehmen zur Einsicht, Gerechtigkeit, zu Recht und Rechtschaffenheit 18

1.1.4.3........ Eine Gerechtigkeit die aus Glauben und Liebe kommt und nicht aus Gesetzeswerken. 20

1.1.4.4........ Glaube in Jehova und Jesus wird dem Menschen als Gerechtigkeit angerechnet, wenn dieser mit Glaubenswerken verbunden ist 22

1.1.4.5........ Jeder Mensch in jeder Nation ist Gott annehmbar, wenn er Ihn fürchtet und Gerechtigkeit übt 23

1.1.4.6........ Den Glauben Abrahams nachzuahmen wird als Gerechtigkeit angerechnet! 24

1.1.5........... Der Glaube in Christus, der als Gerechtigkeit angerechnet wird. 25

1.1.5.1........ Menschen der Nationen sollen Glauben in Christus als Retter setzen. 25

1.1.5.2........ Der heilige Geist wird aufgrund des Glaubens, als Folge des Hörens gegeben! 26

1.1.5.3........ Die „zwei Zeugen“ künden die Aufrichtung von Gottes gerechtem Königreich an. 27

1.1.5.4........ Durch Glaube kommt die erhoffte Gerechtigkeit und das Erbe. 28

1.1.5.5........ Jehova rettet sein Volk durch Gericht, wahre Gerechtigkeit und unverdiente Güte. 29

1.1.5.6........ Dem Volk seine Auflehnung gegen Gottes Gerechtigkeit mitteilen! 30

1.1.5.7........ Der Gott des Volkes, das ihn in Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit sucht 30

1.1.5.8........ Die Rettung und das Mittel dazu, sowie Ankündigung der Vernichtung für Gesetzlose. 31

1.1.5.9........ Jehova selbst wird sein am Gerichtstag erwähltes Volk in Gerechtigkeit unterweisen. 32

1.1.6........... Das Gericht muss sich fest an Gottes Gerechtigkeit halten. 32

1.1.6.1........ Gottes GESETZ ist wahr, unabänderlich und dauert auf ewig. 33

1.1.6.2........ Gottes Arm“, der dem Gerechten Rettung verschafft 33

1.1.6.3........ Das Volk in dessen Herzen Jehovas GESETZ geschrieben wurde. 34

1.1.6.4........ Das Gericht muss Gerechtigkeit wiederherstellen. 35

1.1.6.5........ Jehovas Feindin mit Schande bedeckt, das „Israel Gottes“ aber zum Lob des Höchsten befreit   36

 

 

 

1.1                 Gottes ewigwährende Gerechtigkeit

 

 

1.1.1           Gottes Wille geschehe im Himmel und auf der Erde

 

1.1.1.1          Gottes Königtum ist im Himmel fest errichtet. Menschen müssen sich Jehovas Gerechtigkeit und seinem GESETZ unterordnen.

Der Mensch sehnt sich nach gerechten Verhältnissen auf der Erde! Darum wiederholen wir im Gebet zum Vater: „Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf der Erde!“ (Mat 6:9, 10).

 

Der Psalm 103 zeigt uns, dass Jehovas Königtum im Himmel fest errichtet ist und dass ihm die Engel im Himmel gehorchen, indem sie auf Sein Wort hören! Die moralischen GESETZE, auf Grund deren der Massstab für die Gerechtigkeit Gottes definiert ist, er gilt für himmlische Wesen und für irdische! Im Psalm 119 wird fünfundzwanzig Mal vom „GESETZ“ Jehovas gesprochen. Engel bezeichnen sich selbst als Mitsklaven der Menschen im selben Werk! (Off 22:9) 

 

Jehovas Thron ist hoch erhoben über die Erde*** Rbi8  Psalm 103:19-22 ***

19 Jehova selbst hat seinen Thron in den Himmeln fest errichtet;

Und sein eigenes Königtum hat über alles geherrscht.

20 Segnet Jehova, o ihr, seine Engel, mächtig an Kraft, die ihr sein Wort ausführt,

Indem ihr auf die Stimme seines Wortes hört.

21 Segnet Jehova, all ihr seine Heerscharen,

Ihr, seine Diener, die ihr seinen Willen tut.

22 Segnet Jehova, all ihr seine Werke,

An allen Orten seiner Herrschaft.

Segne Jehova, o meine Seele.

 

Auch die irdische Schöpfung soll Jehova preisen. Ebenso wie die Engel sollten wir auf Gottes Stimme hören und seine Gerechtigkeit suchen und sie in unserem Leben anwenden! Jehova möchte, dass wir vollkommen werden, wie Jesus es war, ist und bleibt. Unsere Wege sollen gerecht und gerade werden und bestehen.

 

(Vergleiche: Zeitband Jehovas Königtum)

 

Jehovas Königreich über das "Israel Gottes"
 

Moses besingt in einem Lied Jehovas Vollkommenheit und das Fehlen jeglichen Unrechts:

 

Was ist der Mensch, dass Du seiner gedenkst?*** Rbi8  5. Mose 32:3-4 ***

Der FELS, vollkommen ist sein Tun,

Denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege.

Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt;

Gerecht und gerade ist er.

 

Was immer Jehova tut ist von Gerechtigkeit geprägt! Seine Anordnungen sind stets zum Besten seiner Geschöpfe. Wer auf Sein Wort achtet wird durch Ihn gesegnet, wer ihn aber missachtet, indem er seine Gebote übertritt, der muss mit seiner Strafe rechnen! Die Zeit läuft ab, wo Ungerechtigkeit scheinbar straflos blieb!

 

Israel war und ist Gottes auserlesenes Volk, wenn auch nun im geistigen Sinne: Alle die ihr Herz aufgrund von Gottes Geboten beschnitten haben, nicht bloss zufolge ein Nachkomme Abrahams zu sein. An die Stelle des fleischlichen Israel, das seinen Sohn ablehnte, trat das geistige Israel, das vorerst aus einem Überrest der Juden bestand und später auch den Samaritanern und Menschen aus den Nationen geöffnet wurde! Paulus schreibt den Römern, dass er um die Errettung seiner fleischlichen Brüder zu Gott fleht, weil er genau wusste, dass wenn sie nicht umkehren würden, sie Gottes Strafgericht treffen musste! Dies kam nur vierzehn Jahre nachdem Paulus im Jahre 56 u.Z. den Brief schrieb! Titus zerstörte im Jahre 70 u.Z. Jerusalem, bereits ab dem Jahre 66 u.Z. herrschte bereits Belagerungszustand!

 

(Vergleiche Zeitband: Jüdischer Krieg I)

 

Zeitband jüdischer Krieg I
 

1.1.1.1        Eifer für Gott ohne genaue Kenntnis von Gottes Gerechtigkeit

Die Juden zeigten Eifer für Gott aber ihnen fehlte es an genauer Erkenntnis der Bedeutung der Vorhersagen über den Messias und das Geschehen während der Zeit von dreieinhalb Jahren während denen Jesus predigte, bis der Christus von den Vorstehern Israels den Römern zur Tötung ausgeliefert wurde. All dies musste geschehen, weil es durch die Propheten so aufgezeichnet war und Gottes Willen entsprach. Das Verständnis darum, warum der Christus leiden und sterben musste, dieses  sollte erst durch Paulus offengelegt werden und zum Verständnis von Gottes ausgeglichenem Rechtssinn führen. (Da 9:26; Apg 3:18; 8:32; 17:2-4)

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 17:1-4 ***

Nun zogen sie durch Amphipolis und Apollonia und kamen nach Thessalonich, wo es eine Synagoge der Juden gab. 2 So ging dann Paulus nach seiner Gewohnheit zu ihnen hinein und unterredete sich an drei Sabbaten mit ihnen anhand der Schriften, 3 indem er durch Hinweise erklärte und bewies, daß es für den Christus notwendig war, zu leiden und von den Toten aufzuerstehen, und [sprach]: „Dieser ist der Christus, dieser Jesus, den ich euch verkündige. 4 Als Ergebnis wurden einige von ihnen gläubig und gesellten sich zu Paulus und Silas, dazu eine große Menge der Griechen, die [Gott] anbeteten, und nicht wenige von den prominenten Frauen.

 

Paulus nutzte die göttliche Regelung der Versammlung am Sabbat in der jüdischen Synagoge, welche seit Moses bei den Juden Gewohnheit war, um über Gottes Gerechtigkeit zu reden, indem er seinen Sohn für unsere eigenen Sünden leiden liess, indem Jesus die Schläge erhielt, die eigentlich wir verdient haben und er den Fluch des GESETZES für Sünde, welcher die Todesstrafe vorsah, freiwillig auf sich nahm. Jene Juden in Thessalonich die auf Paulus hörten und Verständnis erlangten begannen in Jesus zu glauben und erhielten durch ihre Taufe Rettung! Jene erkannten Gottes Gerechtigkeit und Güte gegenüber uns Sündern!

 

Paulus musste aber auch zur Kenntnis nehmen, dass viele seiner fleischlichen Brüder eher mit den religiösen Traditionalisten der jüdischen Sekten verbunden blieben, wie einer so radikalen Lehre um den Christus Glauben zu schenken! Im Brief an die Römer bedauert Paulus, dass viele Juden den Glauben an Christus und damit ihre Rettung ablehnten! Wer glaubt, dies würde ganz kurz vor dem Ende ändern, der gibt sich einem Irrtum hin!

 

Kirchen können nicht retten, Jesus Christus rettet! *** Rbi8  Römer 10:1-10 ***

Brüder, der gute Wille meines Herzens und mein Flehen zu Gott für sie gilt tatsächlich ihrer [[(der fleischlichen Juden)]] Rettung. 2 Denn ich bezeuge ihnen, daß sie Eifer für Gott haben, aber nicht gemäß genauer Erkenntnis; 3 denn weil sie die Gerechtigkeit Gottes nicht erkannten, sondern ihre eigene aufzurichten suchten, unterwarfen sie sich nicht der Gerechtigkeit Gottes. 4 Denn Christus ist das Ende [[(die Erfüllung; das Ziel)]] des GESETZES, jedem zur Gerechtigkeit, der Glauben [[(in den vorhergesagten Messias)]] ausübt.

5 Denn Moses schreibt, daß der Mensch, der die Gerechtigkeit des GESETZES getan hat, durch sie leben wird. 6 Die Gerechtigkeit aber, die aus Glauben kommt, redet so: „Sag nicht in deinem Herzen: ‚Wer wird in den Himmel hinaufsteigen?‘, nämlich um Christus herabzuholen [[(der doch vom Vater bereits gesandt wurde)]], 7 oder: ‚Wer wird in den Abgrund hinabsteigen?‘, nämlich um Christus von den Toten heraufzuholen.“ [[(der doch vom Vater aus dem Tode auferweckt wurde und an seiner rechten Seite abwartet, bis ihm auch noch die Feinde unter die Füsse gelegt werden (Ps 110:1-4))]] 8 Sondern was sagt sie? Das Wort ist dir nahe, in deinem eigenen Mund und in deinem eigenen Herzen“, das heißt das „Wort“ des Glaubens [[(in den auferstandenen und erhöhten Messias)]], das wir predigen. 9 Denn wenn du dieses ‘Wort in deinem eigenen Mund’, daß Jesus Herr ist, öffentlich verkündigst und in deinem Herzen Glauben übst, daß Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden. 10 Denn mit dem Herzen übt man Glauben zur Gerechtigkeit, mit dem Mund aber legt man eine öffentliche Erklärung ab zur Rettung.

 

Das GESETZ Mose gab den Israeliten den Rahmenbau, der sie auf Sünde hinwies, wo Gottes Gerechtigkeit durch ihr Handeln verletzt wurde. Wer das ganze GESETZ hielt, der sollte leben! Daran änderte auch mit dem Kommen Jesu nichts!

 

*** Rbi8  3. Mose 18:5 ***

Und ihr sollt meine Satzungen und meine richterlichen Entscheidungen beobachten, durch die ein Mensch, wenn er sie tut, auch leben soll. Ich bin Jehova.

 

Jesu kam, um die Dinge richtig zu stellen, welche jene Fraktionen im Judaismus durch die Aufrichtung ihrer eigenen Gerechtigkeit Gottes GESETZ ungültig gemacht hatten. Dadurch verhinderten sie den Eingang in Gottes Königreich, weil durch jene Unrecht zu Gerechtigkeit erklärt wurde, in deren traditionalistischen Überlieferungen!

 

*** Rbi8  Matthäus 15:6-9 ***

Und so habt ihr das Wort Gottes um eurer Überlieferung willen ungültig gemacht. 7 Ihr Heuchler, treffend hat Jesaja von euch prophezeit, als er sagte: 8 ‚Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist weit entfernt von mir. 9 Vergeblich bringen sie mir fortwährend Anbetung dar, weil sie als Lehren Menschengebote lehren.‘

 

Jesus kam nicht um das GESETZ zu entfernen, sondern jene Überlieferungen, die auf falscher Interpretation des GESETZES fussten und durch die Schriftgelehrten so ausgelegt wurden, dass es leicht wurde den Sinn des GESETZES zu umgehen! Dies betraf die wahre Gottesfurcht und die wahre Nächstenliebe! Jesus kam um zu zeigen, wie das GESETZ erfüllt werden kann, ohne heuchlerische Umgehung!

 

Da alle Israeliten im einen oder anderen fehlten und die Rettung durch Glauben an den Christus kommen würde, lag auf ihnen weiterhin der „Fluch des GESETZES“ mit der Todesstrafe! Glauben an den Christ bedeutete Umkehr von jenen heuchlerischen Verhaltensweisen und Werken, die nun im Einklang mit Gottes Gerechtigkeit sein mussten! Nur ein vollkommenes Leben, wie es Jesus für ihre Sünden hingab konnte diesen Zustand für alle jene umkehren, welche diesen Glauben zu leben begannen. Paulus bedauert, dass seine Brüder, die Juden in ihrer Mehrheit den Christus als ihren Herrn weiterhin ablehnten und er zeigt in seinem Brief an die Römer, dass zur Rettung unbedingt die öffentliche Anerkennung Jesu als dem von Gott gesandten Christus notwendig ist: Die Bestätigung vor Zeugen, dass Jesus Herr ist und dies wirklich im Herzen verankert wird und im öffentlichen Predigen dieser guten Botschaft erfolgen muss! Christ zu werden bedeutet Gottes GESETZ aus dem Herzen heraus zu erfüllen, weil wir erkennen, dass Gottes Gerechtigkeit weit über den Überlieferungen der Menschen steht!

 

1.1.1.2        Die Dienstleistung der Gerechtigkeit des Geistes

Statt den Christus anzuerkennen und dessen Gerechtigkeit errichteten sie ihre eigene Gerechtigkeit durch ein System von Regeln und Verordnungen. Das GESETZ, die zehn Gebote, von Gottes Finger in Stein geschrieben, dies hat bei dessen Übertretung den Tod zur Folge! Nun aber war Jesu Leben, seine Unterweisung und sein Tod eine Dienstleistung zu Gunsten wahrer Gerechtigkeit, die trotz früherer Sünden nun Leben mittels Glauben in Jesus und der Taufe  bedeuten konnte, Vorbedingung blieb Umkehr und echte Reue (Apg 2:37, 38). Paulus erklärt diesbezüglich den Hebräerchristen aber genauso uns:

 

Moses und das GESETZ *** Rbi8  2. Korinther 3:7-11 ***

Wenn überdies das Recht, das dem Tod dient und das mit Buchstaben in Steine eingegraben wurde, in Herrlichkeit entstand, so daß die Söhne Israels Moses nicht unverwandt ins Angesicht schauen konnten wegen der Herrlichkeit seines Angesichts, [einer Herrlichkeit,] die weggetan werden sollte [[(die Ausstrahlung seiner Haut, nicht das GESETZ das er erhielt)]], 8 warum sollte da die Dienstleistung des Geistes nicht [noch] viel mehr mit Herrlichkeit erfolgen? 9 Denn wenn das Recht, das der Verurteilung [[(von Übeltätern dient)]] dient, herrlich war, so strömt die Dienstleistung der Gerechtigkeit [[(Jesu eigener, freiwilliger Opfertod)]] [noch] viel mehr vor Herrlichkeit über [[(Jesu Auferweckung zu ewigem Leben, seine Erhöhung über alle Gewalt im Himmel und auf der Erde)]]. 10 In der Tat, sogar das, was einst herrlich gemacht worden ist, ist in dieser Hinsicht der Herrlichkeit entblößt worden zufolge der Herrlichkeit, die es übertrifft. 11 Denn wenn das, was weggetan werden sollte [[(der Glanz des Angesichtes Mose)]], mit Herrlichkeit eingeführt wurde, so wird das, was bleibt, [noch] viel mehr in Herrlichkeit sein [[(Zukunft: Bei Jesu Wiederkehr: Die Auferstehug zu ewigem Leben und Umwandlung der Überlebenden Harmagedons)]].

 

Als Moses mit den Gesetzestafeln vom Berg herabkam strahlte sein Angesicht. Diese Herrlichkeit sollte aber nur vorübergehend sein und etwas später „weggetan werden, nicht das GESETZ, wie „blinde Leiter“ dies behaupten und der Ungesetzlichkeit Vorschub leisten! Jesus aber sollte in Herrlichkeit bleiben! Nur zu ihm hatte der Vater bei drei Gelegenheiten direkt gesprochen und bestätigt:

 

*** Rbi8  Matthäus 17:5-7 ***

Während er noch redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke, und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: „Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; hört auf ihn! 6 Als die Jünger dies hörten, fielen sie auf ihr Angesicht und fürchteten sich sehr. 7 Dann trat Jesus herzu, rührte sie an und sprach: „Steht auf, und fürchtet euch nicht.“

 

Nach seiner Rückkehr in den Himmel sollte er sich als erhöhtes Geistgeschöpf und Menschensohn zur Rechten Gottes setzen, fortan wartend, bis ihm seine „Feinde als Schemel unter die Füsse gelegt“ würden. Moses aber starb später und wird erst in der Auferstehung wieder kommen, zusammen mit dem wiedergekehrten Christus als Teil der künftigen Priesterkönige (Ps 110:1, 2). Petrus erklärte in seiner Rede an Pfingsten zu etwa 5000 versammelten Juden, aus Davids Psalm 110 zitierend:

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 2:34-36 ***

Tatsächlich ist David nicht in die Himmel aufgefahren, sondern er sagt selbst: ‚Jehova sprach zu meinem Herrn: „Setze dich zu meiner Rechten, 35 bis ich deine Feinde als Schemel deiner Füße hinlege.“ ‘ 36 Daher erkenne das ganze Haus Israel mit Gewißheit, daß Gott ihn sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht hat, diesen Jesus, den ihr an den Pfahl brachtet.

 

Etwa dreitausend Juden reagierten auf die Rede des Petrus und begannen an Jesus zu glauben und liessen sich zur Vergebung ihrer Sünden taufen. Sie waren bereits in reinem Zustand, der ja Bedingung zur Teilhabe am Fest war. Es wurde ihnen als Gerechtigkeit angerechnet und sie erhielten heiligen Geist! (Apg 2:37-41)

 

Jesu Himmelfahrt: In derselben Weise kommt er zurück!Die „Dienstleistung des Geistes“, von der Paulus spricht, hat also mit Jesu vormenschlicher und seiner späteren Existenz als Geistwesen, als Engel Michael zu tun, indem er als Jehovas Wortführer und gekrönter Engelfürst (Cherub) zuerst Gottes Auftrag annahm und Mensch wurde. Dies, um uns als physischer Mensch unter Menschen offen über Gott und seine Gerechtigkeit zu unterrichten und uns zu zeigen, wie wir Gottes Gebote vollkommen erfüllen könnten! Später, kurz bevor er an die Seite Gottes zurückkehrte versprach er seinen Jünger, dass er bei ihnen sein würde – diesmal in geistigem Sinne: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“ (Mat 28:20; Joh 4:25; 11:25; Apg 3:19-21).

 

Jesus zeigte, dass dieses Joch leicht ist im Vergleich zum Joch, welches die Pharisäer und Schriftgelehrten den Menschen durch ihre Überlieferungen aufgebunden hatten! Zudem versprach er mit unter demselben Joch zu sein! Die Jünger des ersten Jahrhunderts erwarten eindeutig Jesu fleischliche Wiederkehr! Erst durch die Lehren des Hymenäus und dessen behaupteten bereits erfolgten Auferstehung der Toten kam der Glaube auf, dass Jesu Rückkehr geistiger Art wäre.

 

Im ersten Brief an die Korinther erklärte Paulus diesen Umstand, dass Jesus als „letzter Adam“, als durch Gott vollkommen gemachter Mensch seinen Ursprung im geistigen Bereich des Himmels hatte: (Mat 11:28-30)

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:45-47 ***

Der letzte Adam wurde ein lebengebender Geist. 46 Dessenungeachtet ist das erste [[(Jesus, als Mensch, nach seiner Auferstehung bis zur Auffahrt in den Himmel)]] nicht das, was geistig ist, sondern das, was physisch ist, danach das, was geistig ist [[(Jesus, als nach dem Tod und himmlischer Auferweckung erhöhter, mächtiger Erzengel Michael, nach seiner langwährenden Rückkehr in den Himmel]]. 47 Der erste Mensch ist aus der Erde und von Staub gemacht; der zweite Mensch ist aus dem Himmel [[(Abgesandter Gottes)]].

 

Wenn wir die christliche Lehre, dass alle guten Menschen in den Himmel kommen und die schlechten in die Hölle durch die einfache Wahrheit der biblischen Lehre ersetzen, kommt das Verständnis komplexer Zusammenhänge. Niemals aber kann Verständnis aufgrund einer religiösen Lüge entstehen! Zu unserer Unterweisung wurde alle Dinge im Zusammenhang mit Gottes Gerechtigkeit aufgezeichnet. Sie hat mit Jesus als Geist und als Mensch zu tun, seiner ihm von Gott gegebenen Stellung aufgrund dessen, dass er diese grosse Dienstleistung zu unseren Gunsten erbracht hat: Mensch zu werden, uns zu unterrichten, für uns zu leiden und zu sterben! Diese Art der Erkenntnis der ganzen Schrift ist das „Schwert des Geistes“ eines Christen, mit dem er sich verteidigt, um für jedes gute Werk bereit zu sein, Werke die auf Gottes Gerechtigkeit aufgebaut werden!

 

*** Rbi8  2. Timotheus 3:16-17 ***

Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.

 

Die vollkommene Tauglichkeit muss sich der Christ selbst erwerben, indem er sich anhand der Schriften mit Gottes Massstab der Gerechtigkeit auseinandersetzt und seine Erkenntnis durch praktische Weisheit in Form von Werken zeigt!

 

(Vergleiche Grafik: 1.1  Die Säule der Weisheit)

 

Weisheit: Was ist die Differenz zwischen Intelligenz und Weisheit?
 

1.1.1.3        Jene die Gottes Gerechtigkeit durch eine eigene ersetzen und den Schlüssel der Erkenntnis rauben

Darum wird Jesus gegenüber den mächtigen Kirchenführern am Gerichtstag genauso unnachgiebig sein, wie er gegenüber den damaligen Führern der Juden unnachgiebig war! Immer wieder nannte er jene zu Recht „Heuchler“! Sie führten den Namen Gottes in ihrem Mund, aber nahmen denen die auf sie hörten den Schlüssel des Verständnisses weg! Dadurch wurde es Menschen unmöglich Gottes Gesetzesnormen der Gerechtigkeit zu erfüllen!

 

*** Rbi8  Lukas 11:52 ***

Wehe euch, ihr Gesetzeskundigen, denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen; ihr selbst seid nicht hineingegangen, und die Hineingehenden habt ihr gehindert!

 

Das Aussprechen eines „Wehe“ ist nicht gleich einem „Fluch“, weil jener, der vom „Wehe“ getroffen wird noch umkehren könnte! Einige jener Gesetzeskundigen und Pharisäer liessen sich später taufen! Dazu wäre Erkenntnis der Handlung die gegen Gottes Gerechtigkeit gerichtet ist, Reue und Umkehr durch Werke der Reue notwendig! Jene Gesetzeskundigen kannten Gottes Willen und ihr Handeln war „gegen den heiligen Geist“ Gottes gerichtet: Sie widerstanden bewusst!

 

(Vergleiche Grafik: 5.2  Reue und Sündenvergebung)

 

Gottes Vorkehrungen für Sündenvergebung wahrnehmen!
 

Auch unter den Nachfolgern Jesu, die ihn als Herrn anerkennen würden wären aber weiterhin viele, die „Täter der Gesetzlosigkeit“ wären, weil sie Gottes Willen missachten und ihre eigenen grossartigen Werke nach eigener Gerechtigkeit errichten, um vor den Menschen als Gerecht zu erscheinen!

 

*** Rbi8  Matthäus 7:21-23 ***

Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22 Viele werden an jenem Tag [[des Endgerichts]] zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘ 23 Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.

 

Wer durch eigene Überlieferungen oder die der Vorväter Gottes GESETZ ungültig macht, der wird zu einem „Täter der Gesetzlosigkeit“! Die Führer der Christenheit haben sich dieser Übertretung genauso schuldig gemacht wie die damaligen jüdischen Führer in den Tagen Jesu! Mit Männern wie Hymenäus, Alexander und Philetus, welche die Behauptung aufstellten, die Auferstehung der Toten hätte (im Himmel) bereits begonnen, nahm der Abfall von der Lehre der Apostel seinen Anfang und machte schnellen Fortschritt! Darüber täuschen auch hochgestochene Bezeichnungen nicht hinweg, wie „Römisch-Apostolische“ Kirche, die weit von den Lehren der Apostel entfernt ist!

 

1.1.1.4        Christen sind schnell zum Hören und langsam zum Zorn

In einer Welt die von Ungerechtigkeit geprägt ist muss der Christ heute Geduld und Ausharren zeigen. Dem Wort Gottes wird heute allerorts offen widersprochen. Jede Art menschlicher Philosophie hat ebenbürtigen oder gar höheren Rang wie Gottes offenbarter Wille. Wir müssen lernen zuzuhören und durch geschickte, biblisch gut begründete Argumentation zeigen, dass sich an Gottes Rechtsmassstab nichts geändert hat, wir daran festhalten und diese Art der Gerechtigkeit auch im kommenden System gelten wird! Jakobus, Jesu Halbbruder erklärte hierzu:

 

Schnell zum Hören, langsam zum Reden und zu Zorn *** Rbi8  Jakobus 1:19-20 ***

Wißt dies, meine geliebten Brüder. Jeder Mensch soll schnell sein zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn; 20 denn eines Mannes Zorn bewirkt nicht Gottes Gerechtigkeit.

 

Indem wir mit Ungeduld oder gar mit Zorn reagieren gewinnen wir unsere Zuhörer nicht. Gott wird Seine Gerechtigkeit zu dem von ihm festgesetzten Zeitpunkt durchsetzen. Bis dahin gab er mit rund zweitausend Jahren mehr als angemessene Zeit, damit jeder zur Reue gelangen konnte! Am Gerichtstag Gottes [B] aber wird aufgrund der Werke entschieden, ob jemand für das Leben im kommenden System taugt oder er der zur „ewigen Abschneidung“ zu Jesu Linken gestellt wird (Mat 25:46).

 

*** Rbi8  2. Petrus 3:8-10 ***

Indes möge diese eine Tatsache eurer Kenntnis nicht entgehen, Geliebte, daß ein Tag bei Jehova wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag. 9 Jehova ist hinsichtlich seiner Verheißung nicht langsam, wie [es] einige [für] Langsamkeit halten, sondern er ist geduldig mit euch, weil er nicht will, daß irgend jemand vernichtet werde, sondern will, daß alle zur Reue gelangen. 10 Doch Jehovas Tag wird kommen wie ein Dieb, an welchem [Tag] die Himmel mit zischendem Geräusch vergehen werden, die Elemente aber werden vor Gluthitze aufgelöst, und die Erde und die Werke auf ihr werden aufgedeckt werden.

 

Jehovas Tag steht nun bevor! Ob wir uns eher an die Traditionalisten des Judentums oder jene des Christentums halten bleibt jedem von uns überlassen! Die gesetzlosen Werke der Erde, die nicht in Übereinstimmung mit Gottes Gerechtigkeit gewirkt wurden, sie werden allesamt aufgedeckt werden!

 

 

1.1.2           Die Gerechtigkeit des Messias kommt von Gott

 

1.1.2.1        Jesus liebt Gerechtigkeit und hasst die Bosheit, seine Gerechtigkeit ist von Gott

Der Prophet Jesaja kündigte den kommenden Messias sieben Jahrhunderte vor seinem Erscheinen an! Er durfte viele Einzelheiten über das Leben des Messias verraten, so dass es für jene Generation, die es nach ihm treffen würde dessen Erscheinen zu erwarten, ihn mit Sicherheit erkennen könnten. In vielen Prophezeiungen redet Jehova in direkter Form zum kommende Messias, um seine Aufgaben zu umschreiben. Jesus war als Kleinkind schon verpflichtet seine künftigen Aufgaben aufgrund der Schriften zu erkennen und sie durchzuführen! Hierzu wurde er von den Eltern instruiert. Seine Empfängnis war zwar ein übernatürlicher Akt und Gottes Schutz und Führung begleitete ihn. Er musste aber wie jeder andere normale Mensch seinen Geist bilden und Gottes Willen herausfinden! Erst mit der Taufe kam heiliger Geist in spezieller Form auf ihn, indem er seine himmlische Vorexistenz voll erkannte und sein Wissen als Engelsgeschöpf erhielt!

 

(Vergleiche: Zeitband Jesu Leben;  Erläuterungen zum Zeitband: 3  Johannes der Täufer und Jesus durch Engel angekündigt; ihre Jugend)

 

Befreiung durch Jehova aus dem Kerker *** Rbi8  Jesaja 42:6-7 ***

„Ich selbst, Jehova, habe dich in Gerechtigkeit gerufen, und ich ging daran, deine Hand zu ergreifen. Und ich werde dich behüten und dich zu einem Bund des Volkes geben, zu einem Licht [[(Unterweiser)]] der Nationen, 7 [damit du] die blinden Augen [[(die Wahrheit nicht erkennend)]] öffnest, aus dem Kerker den Gefangenen [[(durch die sie Beherrschenden)]] herausführst, aus dem Haus der Haft die in Finsternis [[(in Unkenntnis)]] Sitzenden.

 

Jesus wurde „nur zu den verlorenen Schafen Israels gesandt“ und Jehova rief Seinen Gesalbten in Gerechtigkeit, um den Zustand der Gefangenschaft seines Volkes in Ignoranz zu beenden. Ihre eigenen religiösen Lehrer hatten sie in Irrtum und Unkenntnis der Zusammenhänge gefangen! Dazu sollten die geistigen Augen der Juden geöffnet werden, indem Jesus ihnen alles, was mit Gerechtigkeit zu tun hat erklären würde, welche dem Frieden dient. Die Apostel und Jünger erhielten die Aufgabe Gottes Königreich „bis an die Enden der Erde“ zu verkünden und dadurch „Licht für die Nationen“ durch Christus zu sein! Paulus wurde zum Apostel der Nationen! Uns in der Endzeit trifft es, die Dinge die geschehen werden durch Licht der biblischen Vorhersagen mittels genauer Erkenntnis zu erhellen! (Da 12:9, 10)

 

Jene Vorsteher aber wollten ihre eigene Gerechtigkeit beibehalten und bezahlten mit der Zerstörung ihres Staatssystems und ihres Tempels! Die meisten von ihnen fanden dabei den Tod! Für ihre Anhänger blieben die Dinge die mit Rettung zu tun haben verborgen! Bis heute erwarten die Juden einen Messias, der vor zweitausend Jahren ausschliesslich zu ihnen gesandt worden war! Ignoranz und Sturheit in Überlieferungen aber auch die unermessliche Sünde der späteren Katholischen Kirche sind dafür verantwortlich, dass Menschen „das Licht der Wahrheit“ nicht zu erkennen vermögen! Jesus erklärte weinend über die Stadt Jerusalem und den herrlichen Tempel:

 

*** Rbi8  Lukas 19:41-44 ***

Und als er näher kam, schaute er die Stadt an und weinte über sie 42 und sprach: „Wenn du, ja du, an diesem Tag die Dinge erkannt hättest, die mit Frieden zu tun haben — doch nun sind sie vor deinen Augen verborgen. 43 Denn es werden Tage über dich kommen, da werden deine Feinde eine Befestigung aus Spitzpfählen um dich bauen und werden dich ringsum einschließen und dich von allen Seiten bedrängen, 44 und sie werden dich und deine Kinder in deiner Mitte zu Boden schmettern, und sie werden in dir keinen Stein auf dem anderen lassen, weil du die Zeit deiner Besichtigung nicht erkannt hast.“

 

Bis heute blieben den meisten Juden „die Dinge, die mit Frieden zu tun haben“ verborgen. Jerusalem wird deshalb bis zum Ende der Zeiten der Nationen in Harmagedons Endschlacht „niedergetreten“ werden. Was geschrieben steht muss sich auch in diesem Falle erfüllen! Die Zerstörung der Stadt mit ihrem prächtigen Tempel des Herodes  fiel auf den Herbst des Jahres 70 u.Z.. Bis heute aber ist sie dauernd Schauplatz von blutigen Auseinandersetzungen. Die Tempel-Intifada der Palästinenser ab dem 28. September 2000 hatte damit einen direkten Zusammenhang und war nur Auftakt zum grossen kommenden Finale (Lu 21:23, 24; Off 11:2).

 

1.1.2.2        Jesus wurde aufgrund seiner Gerechtigkeit erhöht

Jehova hasst die Bosheit bei seinen Geschöpfen. Jesus aber liebte die Gerechtigkeit und legte Bosheit offen. Er setzte sich für die Benachteiligten ein, er half ihnen, heilte ihre Kranken, weckte Tote auf. Er brachte aber vor allem das „Licht“ genauer Erkenntnis im Zusammenhang mit Gottes Gerechtigkeit.

 

*** Rbi8  Psalm 45:7 ***

Du hast Gerechtigkeit geliebt, und du haßt Bosheit.

Darum hat dich Gott, dein Gott, mit dem Öl des Frohlockens gesalbt, mehr als deine Mitgenossen.

 

Nach Jesu Tod weckte ihn Jehova unmittelbar nach seinem letzten Atemzug im geistigen Bereich auf, von woher Jesus zuvor gekommen war. Weil er in Gerechtigkeit, ohne Übertretung eines GESETZES in Ausführung seiner Aufgabe gestorben war, darum erhöhte in Jehova über seine Mitgenossen der Engel im Himmel, wie der Menschen auf der Erde. Gott setzte ihn über jede Art religiöser und politische Potenzen. Ihm wurde alle Macht und Autorität übertragen! (Joh 17:5; Off 5:6, 11, 12)

 

*** Rbi8  Matthäus 28:16-18 ***

Die elf Jünger dagegen gingen nach Galiläa zu dem Berg, wohin Jesus sie bestellt hatte, 17 und als sie ihn sahen, huldigten sie ihm, einige aber zweifelten. 18 Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden.

 

Gerechtigkeit zu üben ist das, was Gott von uns erwartet. Mit dieser Gewalt ausgestattet gab Jesus Anweisung das Königreich und dessen Gerechtigkeit auf der ganzen Erde zu predigen!

 

(Vergleiche: Zeitband Jesu Auferstehung bis Pfingsten)

 

Zeitband Jesu Tod, Auferstehung bis Pfingsten
 

Paulus wiederholt etwas später im Brief an die Hebräer die Worte des Psalmisten, er spricht zudem davon, dass Jesus in Geradheit sein Königtum führt. Seine Liebe gehört der Gerechtigkeit und sein Hass liegt auf denen die Gesetzlosigkeit ausrufen! Jesus verurteile seine religiösen Führer dafür, dass sie durch ihre Traditionen das GESETZ ungültig machten. Heute verurteilt Jesus wiederum jene, die behaupten, dass Christen nicht unter GESETZ stehen würden, was ja Gesetzlosigkeit entspricht und jene, die durch veränderte staatliche und religiöse Gesetze Gottes GESETZ als ungültig erklären!

 

Die Einführung des Sonntags anstelle des Sabbats als Gottes Ruhetag, Ostern statt Passahfeier, die liberalen Scheidungsgesetze, Legalisation der Abtreibung, Homosexuellen- und Lesbenheirat usw. usw. usw. sind nur die Spitze des Eisberges, wo Gottes GESETZ ungültig gemacht wurde!

 

In Bezug auf Gesetzlosigkeit sind Engel Wächter darüber, was auf der Erde geschieht. Jesus ist nun in seiner erhöhten Stellung der oberste Wächter, ob Menschen Gottes GESETZ achten und einhalten! Das Königreich des Sohnes muss sich durch Geradheit und Gerechtigkeit auszeichnen! Er ist es, der die bestehende ungerechten Systeme „wie einen veralteten Mantel zusammenrollen“ wird, während sein Königtum nie vergeht!

 

Jesusals Engel im Feuerbusch der Moses Auftrag erteilt Israel zu befreien *** Rbi8  Hebräer 1:7-12 ***

Und mit Bezug auf die Engel sagt er: „Und er macht seine Engel zu Geistern und seine öffentlichen Diener zu einer Feuerflamme.“ 8 Aber mit Bezug auf den Sohn [[(Jesus)]]: Gott ist dein Thron für immer und ewig, und [das] Zepter deines Königreiches [[(des Sohnes seiner Liebe)]] ist das Zepter der Geradheit. 9 Du hast Gerechtigkeit geliebt, und du hast Gesetzlosigkeit gehaßt. Darum hat dich Gott, dein Gott, mit [dem] Öl des Frohlockens gesalbt, mehr als deine Mitgenossen [[(die übrigen der 24 gekrönten Cherube, durch Erhöhung über alle Gewalt im Himmel und auf der Erde)]].“ 10 Und: „Du, o Herr, hast im Anfang die Grundlagen der Erde gelegt [[(mit der Erschaffung Adams und Evas)]], und die Himmel sind [die] Werke deiner Hände [[(der „Same der Frau“ und die Abrennung des „Samens der Schlange)]]. 11 Sie selbst [[(die alten Himmel des Cheruben Satan)]] werden zugrunde gehen, du aber, du wirst fortwährend bleiben; und so wie ein äußeres Kleid werden sie alle veralten, 12 und du wirst sie zusammenrollen wie einen Mantel, wie ein äußeres Kleid; und sie werden gewechselt werden, du [[(Jesus)]] aber bist derselbe, und deine Jahre werden nie enden.“

 

Die Himmel“, welche veralten und weggetan werden sind einerseits Satan und seine Dämonen und andererseits die irdischen Mächte, welche insgesamt in Harmagedon verschwinden werden. Die „Erde“, die Menschenwelt und ihre Grundlage wurde in Eden gelegt, als Jehova Adam seine Gerechtigkeit mittels des „Baumes von Gut und Böse“ (Satan, der rebellierte) mitteilte und dem „Baum des Lebens“, Jesus, der Licht auf Zusammenhänge warf zu erklären suchte! An jener Grundlage hat sich nichts geändert, Gott zeigt dem Menschen seine Grenzen und teilt ihm seine Aufgabe zu!

 

(Vergleiche: 9.4  Alte und neue „Himmel“ und „Erde“) 

 

Was meint die Bibel mit dem Ausrruck "alte Himmel" und "neue Himmel"?
 

1.1.2.3        Jesus führt die Rechtssache seines Volkes als von Gott ernannter Richter der Lebenden und Toten

Jehovas Richter für die ganze Menschheit der Lebenden und Verstorbenen ist Jesus und Gott selbst wird ihm die Entscheidungen über jeden einzelnen Menschen als Hauptzeuge im Gericht bekanntgeben, da Gott allein die Herzen und die Motivation der Menschen kennt. Jesus ist der einziggezeugte Sohn des grossen Königs Jehova von dem er die richterlichen Entscheidungen abhängig macht!

 

Gib die richterliche Entscheidung dem König. Der fatale Irrtum des Pilatus*** Rbi8  Psalm 72:1-2 ***

O Gott, gib deine eigenen richterlichen Entscheidungen dem König

Und deine Gerechtigkeit dem Sohn des Königs.

 2 Möge er die Rechtssache deines Volkes mit Gerechtigkeit führen

Und deiner Niedergedrückten mit richterlicher Entscheidung.

 

Der Sohn des Königs im Falle Davids, der den Psalm 72 komponierte, war Salomo, der als Beispiel eines herausragend weisen Richters dient, der Jehovas Volk nach Gottes Gerechtigkeit richtete, vom dem Jesu aber sagt, dass er selbst grösser als Salomo sei und auch am Gerichtstag Gottes selbst der Richter sein wird. Salomo liess sich am Ende seines Lebens von Frauen zum Götzendienst verleiten, Jesus blieb unter Qualen Jehova bis zum Ende treu!

 

*** Rbi8  Matthäus 12:42 ***

Die Königin des Südens [[(Königin von Sana)]] wird im [[(tausendjähringen )]] Gericht mit dieser Generation zum Aufstehen veranlaßt werden und wird sie verurteilen; denn sie kam von den Enden der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören, doch siehe, mehr als Salomo ist hier.

 

Der Sohn des Königs“ war im Falle Davids somit Salomo. Jesus aber hat zwölf geistige Söhne, seine Apostel, die an seiner Seite Recht sprechen werden und die zwölf Stämme Israels in Gerechtigkeit richten.

 

*** Rbi8  Matthäus 19:28 ***

Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt [[Bb]], werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels [[(die 144.000 königlichen Priester des „Israel Gottes“)]] richten.

 

Sie alle, welche Gottes Gerechtigkeit leben, sie werden Söhne Jesu genannt! Die Grundlage für das Gericht ist das GESETZ das Gott Moses gab und die Worte, welche Jesus deutlich gesprochen hatte. Die „Königin des Südens“ zeigte ihr Verlangen nach genauer Erkenntnis dadurch, dass sie weit her reiste, um Salomos Gerechtigkeit kennen zu lernen. Sie wollte Gottes GESETZ durch ihn dem tieferen Sinn nach erklärt erhalten. Es wird ihr im Gericht als Gerechtigkeit angerechnet werden! (Jes 49:22, 25, 26; 54:1, 13; 60:4, 8, 9) Jesu Worte sollen jedem von uns Ermahnung und Warnung sein:

 

*** Rbi8  Johannes 12:47-50 ***

Wenn indes jemand meine Reden hört und sie nicht bewahrt, so richte ich ihn nicht; denn nicht um die Welt zu richten, sondern um die Welt zu retten, bin ich gekommen [[(sondern um zu Belehren und zu Retten)]]. 48 Wer mich mißachtet und meine Reden nicht annimmt, der hat einen, der ihn richtet. Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag; 49 denn ich habe nicht aus eigenem Antrieb geredet, sondern der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot in bezug auf das gegeben, was ich sagen und was ich reden soll. 50 Auch weiß ich, daß sein Gebot ewiges Leben bedeutet. Daher rede ich die Dinge, die ich rede, so wie der Vater [sie] mir gesagt hat.“

 

Jesus verkündete deutlich, dass nicht das geringste GESETZ das Moses gelehrt hatte dahingefallen sei! Wer sie hält und sie zu halten lehrt soll gross genannt werden. Wir sollen sie erfüllen, so wie Jesus selbst sie erfüllt hat (Mat 5:17-20).

 

Jesus Christus klärt auf wer er istAlle die Gottes Gebote wirklich halten „werden Söhne Gottes genannt werden“ (Zukunft! Sie sind es erst durch den Mittler Jesus) und gelten als der sekundäre „Same“ Jesu und der „der Braut, der Frau des Lammes“, die seinen Aposteln entspricht! Während der „wahre Same“, die Haupterben, die „Erstlinge“ des „Israel Gottes“ vorab als „Verlobte“ Jehovas für tausend Jahre mit Jesus zusammen herrschen werden, so ist es Jesus, „Sein (Jehovas) Same“ der für immer auf dem Thron herrschen wird! (Off 20:6)

 

 *** Rbi8  Psalm 89:29-32 ***

Und ich werde seinen Samen gewiß für immer einsetzen

Und seinen Thron gleich den Tagen des Himmels [[(der Himmel Jehovas)]].

30 Wenn seine Söhne mein Gesetz [[GESETZ]] verlassen

Und sie nicht in meinen richterlichen Entscheidungen wandeln,

31 Wenn sie meine eigenen Satzungen entweihen

Und sie meine eigenen Gebote nicht halten,

32 So muß ich auch meine Aufmerksamkeit ihrer Übertretung sogar mit einer Rute zuwenden

Und mit Schlägen ihrem Vergehen.

 

Der Begriff „seine Söhne“ schliesst die Apostel und die 144.000 mit ein. Auch sie bleiben im kommenden System Menschen die durchaus vom GESETZ und Jehovas richterlichen Entscheiden abweichen können. Jehova wird sie dafür zurechtweisen müssen! Die Richter des kommenden Systems haben somit einen Richter über ihnen der eingreifen wird, wo sie den gerechten Pfad verlassen!

 

1.1.2.4        Das Jahr des Wohlwollens und der Tag der Rache Jehovas

Jesaja beschrieb weitere Aufgaben, welche der Messias haben würde, wenn er erstmals erscheinen würde. Er musste die gute Botschaft von Gottes kommenden Königreich verkünden, das vom Beginn des „Tages des Herrn“ an über die ganze Erde herrschen wird. Damit direkt verbunden ist Gottes grosser Gerichtstag und der „Tag der Rache Jehovas“.

 

*** Rbi8  Jesaja 61:1-3 ***

Der Geist des Souveränen Herrn Jehova ist auf mir [[(dem Messias)]], darum, daß Jehova mich gesalbt hat, um den Sanftmütigen gute Botschaft kundzutun. Er hat mich gesandt, um die zu verbinden, die gebrochenen Herzens sind, Freiheit auszurufen den Gefangengenommenen und das weite Öffnen [der Augen] selbst den Gefangenen; 2 um auszurufen das Jahr des Wohlwollens seitens Jehovas und den Tag der Rache seitens unseres Gottes; um zu trösten alle Trauernden; 3 um zuzuweisen den um Zion Trauernden, ihnen zu geben Kopfschmuck statt Asche, das Öl des Frohlockens statt Trauer, den Mantel des Lobpreises statt des verzagten Geistes; und sie sollen genannt werden große Bäume der Gerechtigkeit [[(144.000 Prieserkönige)]], die Pflanzung Jehovas, zu [seiner] schönen Auszeichnung.

 

Das „Jahr des Wohlwollens seitens Jehovas“ geht deutlich mit dem Tag der Urteilsvollstreckung Gottes am Ende einher! Da der Gerichtstag Lebende und Tote betrifft und mit der guten Botschaft die Israel und den Nationen verkündet wurde in Verbindung gebracht wird, daher ist die ganze Periode von Jesu Taufe als der Christus (Gesalbte) Gottes bis zum Gerichtstages [B2] zusammengefasst, an welchem Jesus die „Schafe von den Böcken“ trennt und dann zum Ende des letzten Jahres die Urteilsvollstreckung folgt! Es muss das siebte Sabbatjahr sein, vor dem Jubeljahr, wo alle Gefangenen freigelassen werden. Da die Berechnung des Sabbat- respektive Jubeljahr nach der Zerstörung Jerusalems aufhörte sind heutige Angaben mit Vorsicht zu geniessen. Die Regel Jehovas in Jesaja 61:1-3 bleibt jedoch erhalten!

 

Das 49 Sabbatjahr, der Tag von Jehovas Rache und das folgende Jubeljahr

Die  letzte siebenjahreperiode zu je dreieinhalb Jahren

Die Getreuen Jehovas, die bis zu ihrem Tod oder bis zum Ende dieses Systems ausgeharrt haben, werden nun schon bald „den Kopfschmuck“ ihrer „Krone des Lebens“ erhalten, um als Priesterkönige zusammen mit Jesus und seinen Aposteln die Angelegenheiten der Erde in göttlicher Gerechtigkeit als die „neuen Himmel“ zu lenken! [Bb] Sie werden die symbolischen „Bäume“ sein die am „Fluss des Lebens“ der von Jerusalem ausgeht gepflanzt sind im Paradies Gottes, die beidseitig des Stromes von Wassern der Gerechtigkeit stehen, die vom geistigen Tempel aus fliessen werden (Jes 2:3). 

 

(Vergleiche Grafik: 4.1  Baum der Erkenntnis von Gut und Böse; Baum des Lebens)

 

Was ist die symbolische Bedeutung vom "Baum des Lebens" und dem "Baum der Erkenntnis von Gut und Böse"?
 

Die Trauer um das bis zum Ende dieses Systems von den Nationen zertretene Jerusalem wird enden: Dann, wenn das „Jerusalem droben“, Jehova mit seinen Engeln vom Himmel zur Erde herabkommt und Jehova mit dem von Jesus und seiner „Braut, der Frau des Lammes“ angeführten „neuen Himmel“ mit Jehova die „Verlobung“ feiern. „Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.“ (Hos 2:20) Die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde werden miteinander vereint sein. Alle Engel, die Gottes öffentliche Diener sind und Mitarbeiter der Getreuen Jesu, werden danach gemeinsam mit den Menschen Gottes Willen ausführen! Paulus hatte dazu an die Hebräer geschrieben: „... mit Bezug auf die Engel sagt er: „Und er macht seine Engel zu Geistern und seine öffentlichen Diener zu einer Feuerflamme.“ (Heb 1:7; Off 21:1-5).

 

Jesus wird wie bei der Himmelfahrt mit Begleitung von Wolken erneut "in die bewohnte Erde eingeführt"*** Rbi8  Hebräer 1:6 ***

Wenn er aber seinen Erstgeborenen wiederum in die bewohnte Erde einführt, sagt er: „Und alle Engel Gottes sollen ihm huldigen.“

 

Gottgetreue Christen haben bereits heute keinen verzagten Geist betreffend dessen, was nun auf die Menschheit zukommt, sondern Lobpreis für Jehova, weil sie erkennen, dass Jehovas Gerechtigkeit nun zum Durchbruch kommen wird! Sie heben ihre Häupter empor, weil sie sehen, dass die von Christus und den Aposteln angekündigten Zeichen sich erfüllen! Sehnsüchtig erwarten sie das Offenbarwerden Jesu, seiner Apostel und der Gesalbten, welche Jesu treu dienen, wenn jene sich unter Jubel am 15.Tischri, dem 1.Tag des Erntedankfestes nach Harmagedon auf dem Berg Zion der jubelnden „grossen Volksmenge“ darstellen (Lu 21:28).

 

Das Vorrecht eines Glaubens, wie ihn die Apostel hatten, ist nicht allen gegeben! Es ist jedoch unsere heilige Pflicht nach diesem Glauben als einem Vorrecht zu streben, um ihn zu erlangen! (Joh 17:20, 21; Apg 16:30, 31; 2.Thess 3:1-3)

 

*** Rbi8  2. Petrus 1:1 ***

Simon Petrus, ein Sklave und Apostel Jesu Christi, an die, die einen Glauben als ein Vorrecht gleich dem unsrigen erlangt haben, durch die Gerechtigkeit unseres Gottes und [des] Retters Jesus Christus:

 

Als Menschen aus den Nationen sehen wir dies deutlich, dass es nur durch Gottes Gerechtigkeit aufgrund des Todes Jesu möglich wurde vom Tod befreit zu werden, dieser Rettung durch den Christus von unseren Sünde durch das von ihm erbrachte Loskaufsopfer. Petrus zeigt, dass dieses Vorrecht des Glaubens gleich jenem der Apostel aber nicht automatisch Sache von jedem Christen ist! Man muss sich darum bemühen, es ist mit Anstrengung verbunden!

 

(Vergleiche Grafik: 1.2  Geistige Dinge: Einordnung von Erkenntnis in Raum und Zeit)

 

Weisheit: Verstehst du "geistige Dinge" korrekt einzureihen?
 

1.1.2.5        Jesus würde wegen seiner Gerechtigkeit Davids Thron erben und Hoherpriester für immer sein

Deutlich zeigte der Prophet Daniel im Kapitel 9 betreffend das erste Kommens des Messias, die durch den Engel Gabriel diesbezüglich vorhergesagten „Zeiten und Zeitabschnitte“ innerhalb der Prophezeiung der siebzig Jahrwochen die sich exakt erfüllten! Dabei spielt die Prophezeiung um diese siebzig Jahrwochen die ausschlaggebende Bedeutung auch für die Aussagen der Endzeit!

 

Jesus stellte das "geschlachtete Lamm" dar, das in der "mitte der Woche", nach dreieinhalb Jahren "vom Leben abgeschnitten" wurdeWer darauf geachtet hatte der wusste damals im 1.Jahrhundert , dass die Zeit für das erste Erscheinen des Messias gekommen war. (Da 8:16 vergl. Lu 1:19)

 

*** Rbi8  Daniel 9:24 ***

Siebzig Wochen sind es, die über dein Volk und über deine heilige Stadt [[(Jerusalem)]] bestimmt worden sind, um die Übertretung [[(Gesetzlosigkeit Judas)]] zu beendigen und der Sünde [[(und dem darauf lastenden „Fluch“ durch Jesu Loskaufsopfer)]] ein Ende zu bereiten und für Vergehung Sühne [[(mittels Jesu Opfer als unschuldigem „Lamm“)]] zu leisten und Gerechtigkeit herbeizuführen [[(durch Auslöschung des „Fluches“)]] auf unabsehbare Zeiten [[(auf ewig)]] und ein Siegel auf Vision und Prophet zu drücken und das Hochheilige [[(den Messias-Hohepriesterkönig Jesus)]] zu salben.

 

Was sollte während der siebzigsten Woche genau geschehen? Die Übertretung des Volkes Israel und der Stadt Jerusalem sollten beendet werden! Der Sünde würde mit Jesu Tod und dem Darbringen von Opfertieren zur Sündentilgung wurde ein Ende bereitet, indem das Gegenmittel, die „unverdiente Güte Gottes“ für all die gekommen wäre, die Glauben darin setzen, dass dieses vollkommen reine Opfer, Jesu Blut die Sünden vollständig auszulöschen in der Lage sei!

 

Jesus leistete die Sühne „für die Sünde der Welt“ und führte dadurch die Gerechtigkeit Gottes zum Sieg! Sünde bedeutet ansonsten Tod!

 

Die Prophezeiungen der siebzig Jahrwochen durch Daniel
 

Das Hochheilige zu salben steht in Verbindung mit dem innersten des Tempels, dem Allerheiligsten, zu dem nur der Hohepriester Zugang hat. Jesus konnte mit seinem Tod ins Allerheiligste des Himmels eintreten, im Moment als zur neunten Stunde des 14.Nisan, etwa um fünfzehn Uhr der Vorhang im Tempel als Zugang zum Heiligsten zerriss! (2.Mo 28:41; Ps 46:4; Lu 23:44, 45; Heb 6:19, 20; 9:7, 24-28)

 

*** Rbi8  Kolosser 1:18-20 ***

Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allen Dingen der Erste werde; 19 denn [Gott] hat es für gut befunden, in ihm die ganze Fülle wohnen zu lassen 20 und durch ihn alle [anderen] Dinge wieder mit sich zu versöhnen, indem Frieden gemacht wurde durch das Blut, [das er] am Marterpfahl [[(Pfahl)]] [vergoß], es seien die Dinge auf der Erde oder die Dinge in den Himmeln.

 

Jesus musste mit seinem Blut nun die Dinge im Himmel und auf der Erde reinigen, welche durch Satan und die Dämonen, Adam und Eva und ihre Nachkommen sowie durch das Volk Israel verunreinigt waren. Zudem mussten auch die Dämonenengel die gute Botschaft hören. Sie sind die Geister im Gefängnis, welche bei der Sintflut gesündigt hatten. Jesus starb für die Ungerechten, um sie zu Gott zurückzuführen!

 

*** Rbi8  1. Petrus 3:18-20 ***

Ja, auch Christus ist ein für allemal hinsichtlich Sünden gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott führe, [er,] der im Fleische zu Tode gebracht, aber im Geiste [[(als das Geistwesen, das er zuvor war, als Engelfürst Michael)]] lebendig gemacht wurde. 19 In diesem [Zustand] [[(als Geistwesen, nun erhöht als Erzengel)]] ging er auch hin und predigte den Geistern im Gefängnis, 20 die einst ungehorsam gewesen waren, als die Geduld Gottes in den Tagen Noahs wartete, während die Arche errichtet wurde, in der wenige Personen, nämlich acht Seelen, sicher durch das Wasser getragen wurden.

 

(Vergleiche: Zeitband der Tage Noahs)

 

Der glaubwürdige Augenzeugenbericht Noahs über die Sintflut!
 

Als Jehova Jesus im Geiste auferweckte, was nicht identisch ist mit seiner späteren Auferstehung im Leibe, geschah dies als das Geistwesen, das Jesus zuvor gewesen war! Darum sagt Petrus deutlich, dass er „in diesem Zustand“, dem geistigen, „den Geistern im Gefängnis“ predigte. Das muss somit nach seiner Erhöhung über alle Mächte im Himmel aber noch vor seiner Auferstehung im Fleische gewesen sein. Diese war am „ersten Tag der Woche“, somit nach Sonnenaufgang, vor seiner Auferstehung als Mensch im selben Leib, wie dieser im Grab ohne Verwesung gewesen war: Am Sonntag früh! Zuvor war doch der heilige Sabbat, der erste Tag der Passahwoche, wo nichts Unreines berührt werden durfte.

 

Jesus gibt sich der Samaritanerin am Brunnen von Sychar als Messias zu erkennenDieser Eintritt ins Allerheiligste mit seinem eigenen Blut, wie dem eines fleckenlosen Lammes war eine einmalige Reinigung verbunden, wo er die  Dinge im Himmel und auf der Erde wiederum mit Jehova vereinigte und Jesus die „trennende Zwischenwand“ vernichtete, die Israel von den Nationen trennte, indem das diesbezügliche „aus Verordnungen bestehende GESETZ der Gebote“ aufgehoben, respektive ihr Grenzbereich neu festgesetzt wurde, um nun Samaritanern und Menschen der Nationen den Zugang zum „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ zu eröffnen..

 

*** Rbi8  Epheser 2:14-16 ***

Denn er ist unser Frieden, er, der die zwei Teile zu einem machte und die Zwischenwand, die sie voneinander abzäunte, vernichtete.

15 Durch sein Fleisch hob er die Feindschaft auf, das aus Verordnungen bestehende GESETZ der Gebote, damit er die beiden Völker [[(Juden und Nichtjuden)]] in Gemeinschaft mit sich [[(mittels der Taufe)]] zu einem neuen Menschen schaffe und Frieden mache 16 und damit er durch den Marterpfahl [[(Pfahl)]] beide Völker in einem Leib mit Gott völlig versöhne, weil er die Feindschaft durch sich selbst getötet hatte.

 

Diese Feindschaft bestand im „Fluch“ auf den Sündern, welche doch durch „unverdiente Güte“ und die Taufe beseitigt werden.

 

(Vergleiche Grafik: 3.1  Der geistige Tempel: Aufbau des Leibes des Christus)

 

Der "Leib des Christus": Ein geistiger Tempel
 

Die Feindschaft zwischen den beiden „Samen der Frau“ und dem „Samen der Schlange“ wurde durch Jesu Tod insofern aufgehoben, dass die durch die Übertretung Adams zwischen den Menschen entstandene „Scheidewand“ im GESETZ Mose seinen Niederschlag fand. Jehova hatte damals zur Schlange gesagt:

 

Satan machte mittels der Verführung von Eva und Adam sich seinen ersten irdischen "Samen"*** Rbi8  1. Mose 3:15 ***

Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zermalmen, und du wirst ihm die Ferse zermalmen.“

 

Der „Same der Frau“ würde Gottes Gerechtigkeit üben während der „Same der Schlange“, Satans willige Helfer sein Handeln auf Lüge, Ungesetzlichkeit und Bosheit aufbauen würde. Zwischen beiden sollte eine Kluft bestehen. Durch Jesus wurde diese Kluft zwischen Israel und den Nationen insofern aufgehoben, dass nun jeder Mensch der Nationen, der bereute und sich von Unrecht abkehrte, der Jesus als Herrn und „Haupt“ annahm getauft werden dufte und dadurch Teil des „Leibes des Christus“ wurde! Sie mussten nun gemeinsam Gottes Gerechtigkeit im Leben üben und dies durch Liebe zu ihren Brüdern und zum Nächsten unter Beweis stellen.

 

Symbolisch hatte der Hohepriester jährlich am Sühnetag etwas vom Blut des Opferstieres für seine eigenen Sünden und jene  der Priester und daraufhin getrennt das Blut des „Sündenbockes“, für die Übertretungen des Volkes ins Allerheiligste gebracht. Er sprengte davon etwas an den Sühnedeckel und daraufhin sieben Mal vor die Lade des Bundes! (3.Mo 16:14; Lu 23:44-46)

 

Der Tag, an dem Jesus Satan gefangen setzt ist nahe gekommen und ihn am Ende des tausendjährigen Reiches vernichten wird, indem er ihm dann sinnbildlich „den Kopf zermalmt“, ihn in den „Feuersee“ endgültiger Vernichtung schleudert! Auch Engel sind sterblich! (Off 20:10)

 

1.1.2.6        Jehova rächt das Unrecht der Feinde, Ihm soll der eigene Rechtsfall offenbart werden

Der Prophet Jesaja kündigte im Hinblick auf Jehovas Gerechtigkeit an, was mit jenen zu geschehen habe, welche sich gegen Jesus verschworen, um ihn zu Tode zu bringen und die „Frucht“ seines „Baumes“, die Apostel und Jünger zu verderben suchen.

 

*** Rbi8  Jeremia 11:19-20 ***

Und ich [[(Jeremia als Muster des kommenden Messias, Jesus)]] war wie ein männliches Lamm, ein vertrautes, das zum Schlachten geführt wird, und ich wußte nicht, daß es gegen mich war, daß sie sich Pläne ausdachten: „Laßt uns den Baum mit seiner Speise verderben, und laßt uns ihn wegtilgen aus dem Land der Lebenden, damit selbst seines Namens nicht mehr gedacht werde.“ 20 Aber Jehova der Heerscharen richtet mit Gerechtigkeit; er prüft die Nieren und das Herz. O möge ich deine Rache an ihnen sehen, denn dir habe ich meinen Rechtsfall geoffenbart.

 

Bei Jesu Tod gab es unmittelbar danach ein Gericht im Himmel: Jesus wurde gerechtgesprochen, seine Häscher, die Führer Israels insbesondere „Levi“ als „Gomer“ erhielten symbolisch das Scheidungszeugnis, ja das Todesurteil, das später auf der jüdischen Priesterschaft lastete und im Jahre 70 u.Z. durch die Römer Vollstreckung fand! Jehova prüft unsere innersten Gedanken und er weiss, wo aus Bosheit gehandelt wird und wo menschliches Versagen und Irrtum uns fehlgeleitet hat! Jehova hörte nicht nur den Rechtsfall seines Sohnes, sondern auch den unseren! Er sagt deutlich: „Mein ist die Rache; ich will vergelten!“ (Rö 12:10).

 

Jeremia durfte uns Worte Jehovas aufzeichnen die uns zeigen, wie Jehova diese gerechten Zustände durch seinen Sohn Jesus und mittels des Königreiches Gottes herstellen wird:

 

*** Rbi8  Jeremia 23:5-6 ***

„Siehe! Es kommen Tage“, ist der Ausspruch Jehovas, „da will ich David einen gerechten Sproß erwecken. Und ein König wird gewiß regieren und mit Verständigkeit handeln und Recht und Gerechtigkeit üben im Land. 6 In seinen Tagen wird Juda [[(das „Israel Gottes“, Juda, das Priesterkönigktum)]] gerettet werden, und Israel [[(die „grosse Volksmenge“)]] selbst wird in Sicherheit weilen. Und dies ist sein Name, mit dem er genannt werden wird: Jehova ist unsere Gerechtigkeit.“

 

Jesus ist der „Spross“ oder „verheissene Same“ Davids, der auf dessen Thron mit Verständigkeit handeln wird und für Recht und Gerechtigkeit nicht nur in Israel, nein auch erdenweit sorgen wird! Wahre Sicherheit wird einkehren die uns die heutigen politischen Führer und ihre religiösen Verbündeten nur vorgaukeln und nie zu erreichen in der Lage sein werden! Jehovas Gerechtigkeit wird den Sieg davontragen!

 

Abrahams Same, Jehovas "Frau": Das symbolische Drama von Hagar und Sara
 

Durch Jesu kommt die „unverdiente Güte“ für alle vergangenen und künftigen Generationen, dank der verstorben Personen die während des Millenniums wiederum zum Leben kommen werden. Sowohl die Gerechten wie auch die Ungerechten haben zwar gesündigt, die Meisten sich aber nicht gegen den heiligen Geist vergangen! Sie erhalten eine zweite Chance sich nun Gottes Gerechtigkeit zu eigen zu machen und Jesus als ihren Herrn und König und Jehova als ihren Gott anzuerkennen. 

 

*** Rbi8  Römer 5:21 ***

Damit so, wie die Sünde als König mit dem Tod regiert hat, so auch die unverdiente Güte als König regiere durch Gerechtigkeit zum ewigen Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.

 

Durch die Gerechtigkeit die Jesus auf der Erde herstellt wird auch den Auferstandenen die Möglichkeit zur Erlangung des ewigen Lebens gegeben! Das Königtum der Sünde und des Todes findet in Harmagedon ihr Ende!

 

Die Verbindung der "unverdienten Güte" zu Gottes GESETZ
 

Paulus erklärt diesen Umstand von der Kombination des Königs und Hohepriesters in der Hand Jesu anhand des Königs Melchisedek von Salem in den Tagen des Patriarchen Abraham.

 

*** Rbi8  Hebräer 7:1-3 ***

Dieser Melchisedek nämlich, König von Salem, Priester Gottes, des Höchsten, der Abraham entgegenkam, als er von der Schlachtung der Könige zurückkehrte, und ihn segnete 2 und dem Abraham [den] Zehnten von allen Dingen zuteilte, ist fürs erste, nach der Übersetzung, „König der Gerechtigkeit“ und dann auch König von Salem, das ist „König des Friedens“. 3 Da er ohne Vater, ohne Mutter, ohne Geschlechtsregister ist und weder einen Anfang der Tage noch ein Ende des Lebens hat, sondern dem Sohn Gottes gleichgemacht ist, bleibt er ein Priester für immer.

 

Wenn wir diese Zusammenhänge verstehen beten wir noch aus vollerer Inbrunst: „Dein Reich komme, dein Wille geschehe!“ Jesus als „König der Gerechtigkeit“ und „König des Friedens“ wird auf der Erde den Zustand herrichten den wir alle so dringend benötigen: Frieden durch Recht, Gerechtigkeit und eine stabile Ordnung!

 

 

1.1.3           Jesus nimmt sein Volk in Zucht, um es in Gerechtigkeit zu richten

 

1.1.3.1        Jesus selbst läutert sein Volk in Gerechtigkeit

Bevor all dies Wirklichkeit werden kann muss die „grosse Volksmenge“ durch die „Söhne Levis“, christliche Vorsteher auf den Gerichtstag [B2] vorbereitet werden! Die Vorsteher der Versammlungen, welche Christus als „Engel“ (gr.: ággelos) bezeichnet und die er alle direkt in seiner Hand hält, sie und deren Versammlungen müssen gereinigt werden! „Was das heilige Geheimnis der sieben Sterne betrifft, die du auf meiner rechten Hand sahst, und der sieben goldenen Leuchter: Die sieben Sterne bedeuten [die] Engel [[(gr. aggelos = Boten; Vorsteher)]] der sieben [[(Totalität aller endzeitlichen)]] Versammlungen, und die sieben Leuchter bedeuten sieben Versammlungen.“ (Off 1:20) Jene Vorsteher ihrerseits müssen das, was Jesus den sieben Versammlungen in der Offenbarung sagt genau studieren und ihre eigenen Fehler und die der ihnen von Jesus anvertrauten Schafe sehen und rechtzeitig korrigieren!

 

(Vergleiche Grafik: Die sieben Versammlungen der Offenbarung)

 

Der Apostel Johannes und seine sieben Sendschreiben an die sieben Versammlungen in Asien
 

Der Prophet Maleachi musste viele Details über Dinge vorhersagen, die mit dem grossen Tag Jehovas im Zusammenhang stehen. Im geistigen Tempel ist jeder getaufte Mann und jedes Familienhaupt als mit priesterlichen Pflichten betraut unter den „Söhnen Levis“! Jeder muss sein eigenes Haus in Ordnung bringen und von „Sauerteig der Lehre“ und schlechten Handelns reinigen! Jeder hat im eigenen „Tempel seines Leibes“ Gott annehmbare „Schlachtopfer der Lippen“ und guter Werke darzubringen! Jesus seinerseits muss die Söhne Levis reinigen, Vorsteher, insbesondere die von ihm Auserwählten!

 

*** Rbi8  Maleachi 3:3-4 ***

Und er soll als Läuterer und Reiniger von Silber sitzen und soll die Söhne Levis reinigen; und er soll sie läutern wie Gold und wie Silber, und sie werden bestimmt für Jehova solche werden, die eine Opfergabe in Gerechtigkeit darbringen. 4 Und die Opfergabe von Juda und von Jerusalem wird Jehova [[ab dem 1.Tag des Erntefestes nach Harmagedon [Bb2; e1])]] tatsächlich angenehm sein wie in den Tagen vor langer Zeit und wie in den Jahren des Altertums.

 

Nach dem Gerichtstag [B2], der Urteilsvollstreckung [B3] und Jesus Übergabe des „Israel Gottes“, der „heiligen Priesterschaft“ [Bb2; e1] an welchem die Schlacke vom Silber und vom Gold getrennt wurde wird Jehova wiederum in wahrer Gerechtigkeit Opfergaben dargebracht! „Jerusalem“ (Gottes auserwählter Ort seiner Opferung) und „Juda“ (die Führerschaft Israels und der ganzen Erde) stellen dabei das gereinigte Gold und Silber dar, die Apostel und die 144.000 Priesterkönige Jesu! Der Name des „neuen Jerusalem“ wird auf ihrer Stirn sein und für sie werden die Tore der Stadt Tag und Nacht offen sein! (Off 22:5) Jesaja kündigte an, was mit dem „neuen Jerusalem“ sein wird:

 

Wie eine näöhrende Mutter*** Rbi8  Jesaja 60:15-17 ***

Statt daß du dich als eine gänzlich Verlassene und Gehaßte erwiesest und niemand hindurchzog, will ich dich sogar als Gegenstand des Stolzes hinstellen auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]], ein Frohlocken für Generation um Generation. 16 Und du wirst tatsächlich die Milch der Nationen saugen, und an der Brust von Königen wirst du saugen; und du wirst gewiß erkennen, daß ich, Jehova, dein RETTER bin und daß der Starke Jakobs dein Rückkäufer ist. 17 Statt des Kupfers werde ich Gold herbeibringen, und statt des Eisens werde ich Silber herbeibringen und statt des Holzes Kupfer und statt der Steine Eisen; und ich will den Frieden zu deinen Aufsehern einsetzen und die Gerechtigkeit zu deinen Arbeitszuteilern.

 

Das Kupfer und das Eisen stellt die Fürsten und Vorsteher dar, die ihre Gaben und Opfer ebenso in Reinheit darbringen werden! Der Frieden wird im neuen Königreich der 144.000 Priester der ersten „neuen Himmel“ der Aufseher sein und die Gerechtigkeit die Arbeit gleichmässig zuteilen! Sie geben die „Milch“ der Erkenntnis jedem der Hunger hat.

 

*** Rbi8  Psalm 45:16 ***
An Stelle deiner Vorväter werden deine Söhne sein,
Die du zu Fürsten einsetzen wirst auf der ganzen Erde
.

 

Diese Fürsten werden Gott heiligen Dienst darbringen nachdem Jesus, das „Horn der Rettung im Hause Davids“ aufgerichtet wurde! Dies begann erst nach Jesu Tod und die „grosse Rettung“ für das geistige Israel kommt künftig am angekündigten Tag Jehovas [B], wenn Jesus dem Vater das aufgerichtet Königreich übergibt [Bb2; e1]. Wiederum ist es von grosser Wichtigkeit die Ereignisse korrekt auf der Zeitachse einzureihen, um nicht durch falsche Schlüsse in eine falsche Richtung verführt zu werden!

 

Die Worte, die der Priester Sacharja um das Jahr 28 u.Z. prophetisch äusserte, nachdem er die zuvor verlorene Stimme wieder erhalten hatte, die er zufolge des Unglaubens an die Vorhersage des Engels betreffs der Empfängnis seiner sterilen Frau Elisabeth einbüßte, diese geben uns wichtige Details im Ablauf bestimmter Ereignisse. Beachten wir die Worte Sacharjas gut, wie er bis hin zur vollen Erfüllung spricht im kommenden System:

 

*** Rbi8  Lukas 1:68-79 ***

Gesegnet sei Jehova, der Gott Israels, denn er hat seine Aufmerksamkeit seinem Volk zugewandt und ihm Befreiung bereitet. 69 Und er hat für uns ein Horn der Rettung aufgerichtet [[(die Herrschaft des Messias)]] im Hause Davids, seines Knechtes, 70 so wie er durch den Mund seiner heiligen Propheten seit alters geredet hat 71 von einer Rettung vor unseren Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen, 72 um in Verbindung mit unseren Vorvätern Barmherzigkeit zu erweisen [[(die „unverdiente Güte“ die Sünde löscht)]] und seines heiligen Bundes zu gedenken, 73 des Eides, den er Abraham, unserem Vorvater, schwor, 74 um uns, nachdem wir aus den Händen der Feinde befreit worden sind [[(am Taaaggg Harmagedons)]], das Vorrecht zu gewähren, ihm ohne Furcht heiligen Dienst darzubringen 75 mit Loyalität und Gerechtigkeit vor ihm alle unsere Tage. 76 Und du aber, kleines Kind [[(Johannes der Täufer)]], du wirst ein Prophet des Höchsten genannt werden, denn du wirst vor Jehova [[dem Herrn (Jesus)]] hergehen, um ihm die Wege zu bereiten, 77 um seinem Volk Erkenntnis der Rettung durch Vergebung ihrer Sünden zu verschaffen 78 wegen des innigen Erbarmens unseres Gottes. Mit diesem [Erbarmen] wird uns ein Tagesanbruch aus der Höhe besuchen, 79 um denen Licht zu geben, die in Finsternis und Todesschatten sitzen [[()“Galiläs der Nationen“]], um unsere Füße glücklich auf den Weg des Friedens zu richten.“

 

Bitte um Rettung aus der Hand unserer HasserRettung aus der Hand aller die uns Hassen“ [B2b, B3] bitten wir bis heute! Dies kommt erst vollständig einige Zeit nach dem Beginn des „Tages des Herrn“ [B2>], nachdem Jehova Jesus die Feinde unter seine Füsse legt [B1>] und er schlussendlich das Urteil an Gottes Feinden vollstreckt! [B3]

 

Dies verstanden die Juden nicht und erwarteten die unmittelbare Rettung seitens ihres nach wie vor zu erwartenden Messias! Heutige Juden warten immer noch das Erscheinen und verleugnen ihre  Schuld am Tod Jesu. Sie wurden aber eindeutig als Nation nicht vom Joch der Römer befreit und sind bis heute unter dem Druck der Nationen, jene aber, die auf den Messias, auf Jesus hörten wurden vom Joch der religiösen Vorsteher der Pharisäer und Schriftgelehrten befreit, weil die Wahrheit frei macht von dieser Art Unterdrückung! (Joh 8:31, 32)

 

Das Vorrecht „... [Jehova] ohne Furcht heiligen Dienst darzubringen“ war somit damals nicht vollständig gekommen, sondern kann erst dann kommen, wenn die Religionen vernichtet [B2b] und die politischen Mächte der Erde in Harmagedon zunichte gemacht sind! [B3; C6] Zudem müssen die Toten die dasselbe Vorrecht haben in der Erstauferstehung bereits auferweckt sein, [Bb; a1] um gleichzeitig mit den Überlebenden Überrest ihre Aufgabe anzutreten ein friedliche Erde zu schaffen!

 

Das „kleine Kind“ das Sacharja erwähnt ist sein Sohn, der soeben geborene Johannes, der später „der Täufer“ genannt wurde. Unmittelbar zuvor hatte er ihn von seiner Frau erhalten, der schon alten, unfruchtbaren Elisabeth! Dieser Sohn sollte gemäss den Vorhersagen des Engels Gabriel an Sacharja als „Prophet des Höchsten“, Jehovas, vor dem Messias her den Weg bereiten und dem Volk Umkehr predigen. Nachdem er dies getan haben würde sollte der „Tagesanbruch aus der Höhe“ Israel besuchen, Jesus und durch „Licht“ der Erkenntnis jene erreichen, die Gottes Urteil aufgrund des „Fluches“ wegen des Abweichens vom Bund mit Israel schon erreicht hatte, aus dem „Todesschatten“ herausführen! Dies galt sowohl für Juden wie für jene der Nationen, um dadurch den Bund mit Abraham zu erfüllen, dass alle, welche Abraham wegen seines treuen Glaubens segnen, selbst gesegnet würden. Dazu musste die gute Botschaft gepredigt werden: Nur wer darauf hört soll diesen Segen ererben (Apg 13:46, 47).

 

1.1.3.2        Der heilige Geist der Wahrheit, der durch Christus gekommen war

Die Aufgabe von Jesus war somit definiert: Er sollte die Welt in erster Linie auf Sünde und auf Gottes Gerechtigkeit hinweisen, die jedem am Tag seines Gerichtes den Lohn für Sünde zahlen würde, weil man Gottes Worten und denen des Sohnes Gottes nicht vertraut hatte!

 

Der "Helfer" in Form des Ausgiessens des heiligen Geistes*** Rbi8  Johannes 16:8-11 ***

Und wenn dieser [[(der vorhergesagte Helfer oder Tröster, der „heilige Geist der Wahrheit“, den die Welt zufolge ihrer geistigen Verhärtung nicht empfangen kann (Joh 14:15, 16))]] gekommen ist, wird er der Welt überzeugende Beweise hinsichtlich Sünde und hinsichtlich Gerechtigkeit und hinsichtlich Gericht geben [[(mittels der Verkündigung der guten Botschaft)]]: 9 an erster Stelle hinsichtlich Sünde [[(mittels Aufrichtung des GESETZES unter den Nationen)]], weil man nicht Glauben an mich [[(Jesus als Messias und Hohepriesterkönig)]] ausübt; 10 dann hinsichtlich Gerechtigkeit, weil ich zum Vater gehe und ihr mich nicht mehr sehen werdet; 11 dann hinsichtlich Gericht, weil der Herrscher dieser Welt [[(Satan, durch Hinauswurf aus dem Kreis der Cherube, hinab zum 2. „alten Himmel“)]] gerichtet worden ist.

 

Jesus hatte kurz vor dem Abendmahl der Volksmenge welche eine Stimme aus dem Himmel hörte bereits angekündet: „Jetzt ergeht ein Gericht über diese Welt; jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden. Und doch werde ich, wenn ich von der Erde erhöht bin [[(nach seiner Himmelfahrt, am Pfingsttag 33 u.Z.)]], Menschen von allen Arten zu mir ziehen.“ (Joh 12:31, 32). Der Geist der Welt will somit verhindern, dass uns Bewusstsein betreffend Sünde und der Folge dieser Sünde, des „Fluches“ und des darauf lastenden Gerichts in unser Bewusstsein dringt. Darum will die Welt nicht Gottes Wort annehmen, weil es sie als Übertreter überführt!

 

Mit Jesu Tod wurde das endgültige Gericht über Satan gesprochen. Seine Macht wurde durch seinen Hinauswurf und Jesu Erhöhung im „Königreich des Sohnes der Liebe“ Jehovas weiter eingeschränkt und sollte am „Tag des Herrn“ vollkommen enden, bei der Rückkehr Jesu! Auch der zweite „alte Himmel“ würde zu Beginn durch Jesus eliminiert: „Und Krieg brach aus im Himmel: Mịchael und seine Engel kämpften mit dem Drachen, und der Drache und seine Engel kämpften, doch gewann er nicht die Oberhand, auch wurde für sie keine Stätte mehr im Himmel gefunden. Und hinabgeschleudert wurde der große Drache — die Urschlange —, der Teufel und Satan genannt wird, der die ganze bewohnte Erde irreführt; er wurde zur Erde hinabgeschleudert, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeschleudert.“ (Off 12:7-9)

 

Zwischen jener Zeit, wo Jesus nach vierzig Tagen seit seiner Auferstehung in den Himmel zurückkehrte und seinem neuerlichen Offenbarwerden, nun mit Macht über seine Feinde ausgestattet, sagte Jesus deutlich, dass er nicht weiter gesehen würde! An seiner Stelle sollten seine Stellvertreter, vorab die Apostel sein die jeder für sich seinerseits Jünger macht! Nach dem Tod des letzten Apostels würde es bis zum Ende des Systems keine himmlischen Mitteilungen mehr geben! „Denn wir erkennen teilweise, und wir prophezeien teilweise; wenn aber das Vollständige gekommen ist, wird das Teilweise weggetan werden.“ (1.Kor 13:9, 10)

 

Jene Generation der Juden, die ihm nicht glaubten und gegen den heiligen Geist sündigten sollte ihn nicht mehr zu Gesicht bekommen, bis zur fünften Auferstehung aus der „Gehenna“ am Ende des Millenniums. Dort würden dann auch sie ihr Knie vor Jehova und Seinem Messias beugen müssen bei der Urteilsverkündigung zum „zweiten Tod“ im „Feuersee“!

 

Der überzeugende Beweis für Gericht kam über die Juden im Jahre 70 u.Z. und betreffend Gerechtigkeit, als jene Jünger Jesu, die auf dessen Worte gehört hatten rechtzeitig aus Jerusalem flohen, bevor die Stadt von den Truppen des Cestius Gallus und dann des Kaisers Vespasian eingeschlossen war und jede Flucht verhindert wurde. Sie retten ihr Leben aufgrund Gehorsam.

 

(Vergleiche: Zeitband jüdischer Krieg I)

 

Für die nahe Zukunft ist das Ende des Systems Satans angesagt: Wiederum müssen Christen gehorchen und diesmal rechtzeitig „Babylon die Grosse“ und das gegenbildliche Jerusalem abgefallener christlicher Führer verlassen! Wiederum wird „der Beweis erbracht für Sünde“ und jene die daran teilhaftig sind und von Gerechtigkeit, jenen die sich rechtzeitig Absondern von jeder Art Unreinheit und bereuen, die Jesus am Gerichtstag aus seine „rechte Seite“ stellt. Es wird nach Gottes Recht verfahren, Sein GESETZ triumphiert! (Lu 21:20-24; Off 18:4-8; 2.Kor 6:17)

 

Der Geist, der einem Christen Leben gibt, kommt durch die Gemeinschaft mit Christus, indem wir in seinem Wort bleiben und dieses Wort „Früchte der Gerechtigkeit“ in uns hervorbringt! Es ist somit derselbe Geist der Jesus angetrieben hat vortreffliche Werke hervorzubringen.

 

*** Rbi8  Römer 8:10-11 ***

Ist aber Christus in Gemeinschaft mit euch, so ist der Leib [[(mit dem „Gesetz des sündigen Fleisches“)]] zwar tot der Sünde wegen [[(der gegenüber wir beim Untertauchen in Taufe absterben)]], der Geist aber ist Leben der Gerechtigkeit wegen. 11 Wenn nun der Geist dessen [[(Jehova)]], der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus Jesus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber durch seinen in euch wohnenden Geist lebendig machen.

 

Paulus hatte erklärt, dass das Fleisch nicht dem GESETZE Gottes untertan ist, sondern bisher dem „Gesetz des sündigen Fleisches“ gehorcht hatte. „Denn das Gesetz des Geistes, der in Gemeinschaft mit Christus Jesus Leben gibt, hat dich von dem Gesetz der Sünde und des Todes frei gemacht.“ Voraussetzung ist, dass aber der Geist eines Menschen dieses „GESETZ des Geistes“, das „GESETZ des Christus“ anerkennen muss und dadurch seinen Leib zügelt, die gesetzlosen Handlungen dadurch sozusagen zu Tode bringt! Im Brief an die Galater bezeichnet Paulus, was zu den Werken des Fleisches gehört, welche der wahren Gerechtigkeit widerstreben:

 

*** Rbi8  Galater 5:19-21 ***
Nun sind die Werke des Fleisches offenbar, und sie sind: Hurerei, Unreinheit, zügelloser Wandel, 20 Götzendienst, Ausübung von Spiritismus, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Wutausbrüche, Wortzänkereien, Spaltungen, Sekten, 21 Neidereien, Trinkgelage, Schwelgereien und dergleichen Dinge. Vor diesen Dingen warne ich euch im voraus, so wie ich euch im voraus gewarnt habe, daß die, die solche Dinge treiben, Gottes Königreich nicht erben werden.

 

Wer somit die Werke der Ungerechtigkeit vollbringt schliesst sich selbst vom kommenden Königreich des Vaters aus! Wiederum wird „durch Gericht ein überzeugender Beweis“ geliefert, hinsichtlich „Sünde und Gerechtigkeit“, wenn Jesus am Gerichtstag seine „Schafe“ die mittels Liebe zu Gott und zum Nächsten das ganze GESETZ erfüllten zur Rechten und die „Böcke“, die weder hörten noch handelten zur Linken stellt.

 

Das GESETZ des Christus: Was schliesst es mit ein?
 

1.1.3.3        Nicht viele Menschen werden gerettet, welche „Weise dieses Systems“ sind!

Ganz offensichtlich war bereits im ersten Jahrhundert, dass jene die Glauben an Jesus ausübten nicht aus der hoch gebildeten Elite jenes Systems stammten. Viele Christen waren sehr einfache Menschen die ihr Herz auf das Gute richteten! Sie sehnten sich nach gerechten Verhältnissen weil sie oft durch das herrschende System geschunden wurden! Sie waren es, welche die Berufung durch die gute Botschaft annahmen und danach zu handeln begannen.

 

*** Rbi8  1. Korinther 1:26-31 ***

Denn ihr seht eure Berufung, Brüder, daß nicht viele, die dem Fleische nach Weise sind, berufen wurden, nicht viele Mächtige, nicht viele von vornehmer Geburt; 27 sondern Gott hat das Törichte der Welt auserwählt, damit er die Weisen beschäme; und Gott hat das Schwache der Welt auserwählt, damit er das Starke beschäme; 28 und Gott hat das Unedle der Welt auserwählt und das, worauf man herabblickt, die Dinge, die nicht sind, um die Dinge, die sind, zunichte zu machen, 29 damit sich vor Gott kein Fleisch rühme. 30 Ihm aber ist es zu verdanken, daß ihr in Gemeinschaft mit Christus Jesus seid, der uns zur Weisheit von Gott geworden ist sowie zur Gerechtigkeit und Heiligung und Befreiung durch Lösegeld; 31 damit es so sei, wie geschrieben steht: „Wer sich rühmt, rühme sich in Jehova.“

 

Der "Fluch" auf unsere Fehler wurde an den "Stamm" geheftetPaulus selbst war somit eine Ausnahme, weil er ja zu den Mächtigen unter den Pharisäern zählte und bestimmt auch zu den Weisen, da er im Sitz des Sanhedrins ein Stimmrecht besass! (Apg 8:1, 3) Da sein Vater das römische Bürgerrecht erhielt war er auch von vornehmer Geburt. Das Schwache und von Natur her nicht Weise aber, das freiwillig sich unter Gottes GESETZ begab, soll schlussendlich das Starke und Weise dieses Systems beschämen! Christliche Vorsteher werden im kommenden System die Welt richten. Eine gute Anzahl wird Jehova durch Jesus zum Priesterkönigtum berufen.

 

Nicht Fleisch war für jene Weisheit verantwortlich, sondern Gottes Geist der Gerechtigkeit, beruhend auf Seinem GESETZ und echter Gottesfurcht als Beginn der Weisheit, die durch den Christus und sein Vorbild gekommen war, indem er uns vom Joch der Sünde und damit von „Fluch“ der Tod bedeutet durch sein eigenes Loskaufsopfer befreite! Der auf jedem von uns lastende „Fluch“ zufolge früherer Sünden wurde symbolisch an den „Stamm“ geheftet, an dem Jesus für uns gestorben war. Auch der Ruhm des Christen kommt nicht aus sich selbst, sondern von Gott, der ihm durch seine beständige Gemeinschaft mit Jesus Rettung gibt. „Was mein Vater mir gegeben hat, ist größer als alles andere, und niemand kann sie aus der Hand des Vaters reißen. Ich und der Vater sind eins.“ (Joh 10:29, 30)

 

Durch Jesus sollen Christen zur Gerechtigkeit Gottes werden, indem sie sich an seine GESETZE halten und die Liebe zu Gott und den Mitmenschen ins Zentrum stellen, was doch Erfüllung des GESETZES bedeutet! Dazu anerkennen sie ihren Status als Gesandte an Christi statt!

 

*** Rbi8  2. Korinther 5:20-21 ***

Wir sind daher Gesandte an Christi Statt, als ob Gott durch uns inständig bitte. An Christi Statt bitten wir: „Werdet versöhnt mit Gott.“ 21 Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir durch ihn Gottes Gerechtigkeit würden.

 

Die Versöhnung mit Gott kann nur auf Grund von Gerechtigkeit erfolgen, weil jedes Unrecht eine Vergehen gegen Gott darstellt! Jesus nun, der keine Sünde begangen hatte trug die Strafe die uns zu Recht treffen sollte, Hohn, Auspeitschungen den Tod am Stamm!

 

Hiobs leidige BeraterNun, da wir die Werke des Fleisches hinter uns gelassen haben und unserem Vorbild Jesus nacheifern, müssen wir daher alles vermeiden, was andere zum Straucheln bringen könnte! Dies würde unseren Dienst als Abgesandte Gottes in Verruf bringen! Dies bedingt, dass Christen in Drangsal und Unrecht ausharren müssen, das ihnen zugefügt wird und sie in Schwierigkeiten und Notlagen versetzt! Sie benutzen dazu die Waffen der Gerechtigkeit! Sie erinnern sich der Leiden Hiobs, die Satan verursachte, um ihn zu prüfen, ja um ihn zu Fall zu bringen. Hiobs Treue war grösser und er ertrug die falschen Anschuldigungen der windigen Tröster, die ihm die Schuld des Unglücks zuwiesen!

 

*** Rbi8  2. Korinther 6:3-10 ***

In keiner Weise geben wir irgendeine Ursache zum Straucheln, damit unser Dienst nicht bemängelt werde, 4 sondern in jeder Weise empfehlen wir uns als Gottes Diener: durch das Ausharren in vielem, in Drangsalen, in Notlagen, in Schwierigkeiten, 5 bei Schlägen, in Gefängnissen, bei Unruhen, bei mühevollen Arbeiten, in schlaflosen Nächten, bei Mangel an Nahrung, 6 durch sittliche Reinheit, durch Erkenntnis, durch Langmut, durch Güte, durch heiligen Geist, durch ungeheuchelte Liebe, 7 durch wahrhaftige Rede, durch Gottes Kraft; durch die Waffen der Gerechtigkeit zur Rechten und zur Linken, 8 durch Ehre und Unehre, durch schlechten Bericht und guten Bericht; als Betrüger und doch wahrhaftig, 9 als Unbekannte und doch Anerkannte, als Sterbende und doch, siehe, wir leben, als gezüchtigt und doch nicht dem Tod überliefert, 10 als Betrübte, doch stets sich Freuende, als Arme, die aber viele reich machen, als solche, die nichts haben und doch alles besitzen.

 

Christsein ist somit ein wahrlich „eingeengter Weg“, der sich bei Angriffen nicht mit den Waffen dieses Systems der Dinge verteidigt, sondern auch unter falschen Beschuldigungen die zur Unehre führen an der Wahrheit und Gerechtigkeit festhält, durch aufrichtige Rede, die Waffenrüstung des göttlichen Rechts tragend, mittels ungeheuchelter Liebe selbst zu den Feinden bestätigend! Durch die gute Botschaft machen sie jene reich, die nichts besitzen, weil jene aufgrund eigener Gerechtigkeit die von Gott kommt die Erde besitzen werden!

 

1.1.3.4        Durch Züchtigung die Frucht des Friedens erlangen, wahre Gerechtigkeit

Aber auch Christen weichen hin und wieder von geraden Weg ab! Paulus zeigt uns, dass wenn wir deswegen gezüchtigt werden, dies uns die Frucht des Friedens mit Gott und unseren Mitmenschen einträgt, indem wiederum gerechte Verhältnisse hergestellt werden! Paulus erklärt im Hebräerbrief diesbezüglich:

 

*** Rbi8  Hebräer 12:11 ***

Allerdings scheint jede Züchtigung für die Gegenwart nicht erfreulich, sondern betrüblich zu sein; nachher aber trägt sie denen, die durch sie geübt sind, eine friedsame Frucht ein, nämlich Gerechtigkeit.

 

Nicht das GESETZ wurde an sten Stamm geheftet, sondern der "Fluch des ESETZES" der auf Sünde lastetWenn wir daran denken, dass Jehova niemals für Vergehen Straffreiheit gibt ist es nur verständlich, dass unsere Übertretung von Gottes Recht Folgen und damit Züchtigung mit sich bringen muss. Oft sind es die direkten und indirekten Folgen unseres falschen Handelns die auf uns zurückfallen. Was die Strafe für Fehlverhalten das Gericht nach sich zieht sei entscheiden die, welche die Züchtigung als gerechte Richter erteilen müssen, indem sie Jesus und die Apostel kopieren, wo diese Unrecht in ihrem Umfeld zu korrigieren hatten! Das GESETZ Mose gibt dazu die Grundlage und den Rahmenbau, was angemessen ist! Jeder der behauptet, das GESETZ sei an den Stamm geheftet worden lügt gegen die klare Aussage des Paulus!

 

Christen versuchen alles, um mit Sünde nichts mehr zu tun zu haben, indem sie sich bewusst bleiben, dass unsere früheren Sünden, der darauf lastende „Fluch“ durch Jesus an den „Stamm“, gehängt wurden und ihm zur öffentlichen Schande wurden. „Christus hat uns vom Fluch des GESETZES losgekauft, indem er an unserer Statt ein Fluch geworden ist, denn es steht geschrieben: ‚Verflucht ist jeder, der an einen Stamm gehängt ist.‘ “ (Gal 3:13) Bestimmt wird jeder denkende Mensch zu verhindern suchen, dass Christus wegen neuerlicher Sünden eigentlich ein weiteres Mal getötet werden müsste, um uns zu retten! Paulus spricht im Brief der Hebräer davon, dass für willentlich begangene Sünden kein weiteres Schlachtopfer übrigbleibt und solche Personen in die Hand Jehovas zum Gericht fallen! (Heb 10:26-31)

 

*** Rbi8  1. Petrus 2:24-25 ***

Er selbst trug unsere Sünden in seinem eigenen Leib an den Stamm hinauf, damit wir mit Sünden nichts mehr zu tun hätten und [für] die Gerechtigkeit leben könnten. Und „durch seine Striemen wurdet ihr geheilt“. 25 Denn ihr seid wie Schafe gewesen, die irregingen, ihr habt jetzt aber zu dem Hirten und Aufseher eurer Seelen zurückgefunden.

 

Wir sollen somit für die Gerechtigkeit leben und dies verlangt von uns Opfer! Die Züchtigung durch Striemen galt somit uns, Jesus aber trug sie an unserer statt! Mit seinem eigenen Blut hat er uns erkauft, wir sind seine „Sklaven“, ihm zu dienen verpflichtet aus Liebe für sein Opfer!

 

1.1.3.5        Jesus als Menschensohn ist der von Gott eingesetzte höchste Richter

Jehova setzte vor langer Zeit den Tag fest, an dem die ganze Erde gerichtet werden soll. In Eden verfügte er, dass die Menschen fruchtbar sein und die Erde füllen sollen! Niemand kann heute bezweifeln, dass die Erde mit Menschen gefüllt ist! Sehr viele sprechen gar von Übervölkerung! Gottes ursprünglicher Plan ist damit aber erst zum Teil erfüllt! Die Erde sollte mit Gerechtigkeit gefüllt werden, was heute bestimmt nicht der Fall ist!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 17:31 ***

Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er die bewohnte Erde in Gerechtigkeit richten will durch einen Mann, den er [dazu] bestimmt hat, und er hat allen Menschen eine Gewähr [dafür] gegeben, indem er ihn von den Toten zur Auferstehung gebracht hat.

 

Jesus ist von den Toten vom Vater im Geiste auferweckt worden (1.Pe 3:18), um am dritten Tag im Fleische aufzuerstehen (Lu 24:36-43; Joh 2:20-22). Paulus spricht vom Gericht in der Hand eines „Mannes“, des auferstandenen „Menschensohnes“ Jesus: Er redet nicht dem Geistwesen Michael oder gar als Teil eines dreieinigen Gottes, wie gewisse Religionsführer dieses oder jenes behaupten! Gott selbst gab durch die Auferstehung Gewähr, dass Jesus als Mensch und nicht als Engel dieses Gericht durchführt, weil er als Mensch denselben Versuchungen ausgesetzt war wie wir und grosses Erbarmen mit Menschen zeigte, welche bereit waren ihre Sünden zu bereuen und sie zu lassen! Hierzu muss er vorab zur Erde zurückkehren [B1; B2].

 

Durch Gesetzesopfer konnte der "Fluch" nicht gelöscht, sondern nur zugedeckt werden!Die grösste Liebe zu uns Menschen, trotz unserer Sünden zeigte Gott dadurch, dass er Jesus zu uns sandte und der Christus bereit war für unsere Sünden zu sterben! Darum stirbt ein Mensch der bereut in der Taufe sinnbildlich, indem sein eigenes sündiges Fleisch symbolisch mit Jesus an den Stamm gehängt wird, durch das Auftauchen aus dem Wasser aber mit einem neuen Geist nun der Gerechtigkeit lebt die von Gott stammt!

 

Durch Gesetzeswerke, wie dem Opfern von Stieren, konnte kein Mensch vor Gott gerechtgesprochen werden! Durch Glauben an Jesu Loskaufsopfer durch seinen Tod aber erlangen wir ewige Befreiung, sofern wir dem Bund den wir in der Taufe geschlossen haben entsprechend wandeln! Dies ist im wahrsten Sinn des Wortes „unverdiente Güte“! Glaube und nicht Gesetzeswerke wie zuvor im Tempel bringen nun vollkommene Reinigung. Wir können nicht gleichzeitig Diener der Sünde und der Gerechtigkeit sein! Wenn wir sündigen richten wir das wiederum auf, was wir bei der Taufe niedergerissen haben, indem wir das sündige Fleisch „an den Pfahl“ brachten!

 

*** Rbi8  Galater 2:20-21 ***

Ich bin mit Christus an den Pfahl gebracht worden. Nicht mehr ich bin es, der lebt, sondern Christus ist es, der in Gemeinschaft mit mir lebt. Tatsächlich lebe ich das Leben, das ich jetzt im Fleische lebe, durch den Glauben gegenüber dem Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich dahingegeben hat. 21 Ich setze die unverdiente Güte Gottes nicht beiseite; denn wenn Gerechtigkeit durch Gesetz [[(Gesetzeswerke)]] kommt, ist Christus tatsächlich umsonst gestorben.

 

Die Juden die nicht an Jesus glaubten brachten weiterhin Opfertiere zum Tempel, damit ihre Sünden zugedeckt würden. Spätestens seit Zerstörung des Tempels im Jahre 70 u.Z. müssen sich ihre Sünden „bis zum Himmel“ aufhäufen! „Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit gedacht.“ (Off 18:5) Der Christ lebt somit nicht für sich, sondern für Jesus, der in ihm die Werke der Gerechtigkeit durch den Helfer, „den Geist der Wahrheit“ wirkt! Gerechtigkeit konnte nicht durch GESETZ kommen, dazu war ein grösseres Opfer notwendig und damit auch ein grösserer Glaube in diese „unverdiente Güte“ oder Gnade Gottes!

 

Dadurch, dass Jesus Fleisch wurde und Menschen durch dieses fleckenlose geopferte Fleisch Jesu gerettet werden sollen, wurde Gottes „unverdiente Güte“ offenbar, von der frühere Propheten bereits Zeugnis gegeben hatten. Jesus zeigte durch sein Leben, wie es inmitten des verdrehten Systems trotzdem möglich ist Gerechtigkeit zu üben und sich „von der Welt und ihren Befleckungen“ abgetrennt ohne Sünde zu bewahren, kein Teil des politischen, religiösen und grosswirtschaftlichen, zerstörerischen Systems zu bilden!

 

Satans Lehrgebäude, das die menschliche Gesellschaft trägt: Politik, Religion und Wirtschaft
 

Dazu war es vorab notwendig das System der Religionen seiner Tage zu meiden, das der Pharisäer, Sadduzäer, Herodianer und Schriftgelehrten, welche den Menschen grosse Lasten auferlegte die Gott nicht von uns fordert! Dazu war Gottergebenheit und gesunder Sinn  erforderlich, um die Lügen und den Sauerteig der Lehren jener Führer zu durchblicken. Der Offizier Kornelius konnte nach seiner Taufe nicht weiter Teil des römischen Heeres sein.

 

(Vergleiche: 4.3  Durchsäuerung der Versammlung Gottes)

 

Was bewirkt Saurteig der Lehre und der Schlechtigkeit in Christenversammlungen?
 

Paulus zeigt im Brief an Titus wie wir diese Befleckung durch den „Sauerteig“ sowohl der falschen Lehren wie der schlechten, ungesetzlichen Handlungen befreit werden:

 

*** Rbi8  Titus 2:11-14 ***

Denn die unverdiente Güte Gottes, die allen Arten von Menschen Rettung bringt, ist offenbar geworden 12 und unterweist uns, Gottlosigkeit und weltliche Begierden von uns zu weisen und inmitten dieses gegenwärtigen [[(verdrehten, gesetzlosen)]] Systems der Dinge mit gesundem Sinn und Gerechtigkeit und Gottergebenheit zu leben, 13 während wir auf die beglückende Hoffnung und das Offenbarwerden der Herrlichkeit des großen Gottes und [des] Retters von uns, Christus Jesus, warten, 14 der sich selbst für uns hingegeben hat, damit er uns von jeder Art Gesetzlosigkeit befreie und für sich ein Volk reinige, das insbesondere sein eigen ist, eifrig für vortreffliche Werke.

 

Wiederum warten gottesfürchtige Menschen hoffnungsvoll und geduldig auf das Offenbarwerden des Christus! Diesmal wird er als Retter jener in Erscheinung treten, die Gottes Gerechtigkeit in ihrem Leben zur Anwendung gebracht haben! Wir zählen uns zum Volk Jesu, das er für sich gereinigt hat und voll gesunden Sinnes, Gerechtigkeit und Gottergebenheit ist: Das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ und kein usurpiertes Königreich einer Religion! Wir wissen deutlich zwischen dem „Volk Gottes“ und dem „Volk Jesu“ zu unterscheiden, das ja erst am Tag des Gerichts festgelegt wird! [B2] Wenn es dasselbe wäre, wie könnte Jesus dann, erst nachdem er alle Macht und Autorität zunichte gemacht hat [B3,] dem Vater das Königreich übergeben? [Bb]

 

(Vergleiche: Zeitband Jehovas Königtum)

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:24-26 ***

Als nächstes das Ende, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat. 25 Denn er muß als König regieren, bis [Gott] alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. 26 Als letzter Feind wird der [[(adamische)]] Tod zunichte gemacht [[(durch Umwandlung der Überlebenden von Sterblichkeit zu Unsterblichkeit)]].

 

Wer möchte schon einem der politischen, religiösen oder wirtschaftlichen „Königreiche“ angehören, zu einer der „Mächte, Autoritäten und Gewalten“ dieses System die Jesus vernichten muss? Das Königreich, das er dem Vater überreicht sind die „neuen Himmel“, das „Israel Gottes“, eine „königliche Priesterschaft“ aus 144.000 Auserlesenen aus allen Zeitepochen seid Adam, alle geprüft auf Gehorsam Gotte dem Herrscher gegenüber.

 

Wenn wir genau hinhören und der Logik die aus der Schrift selbst spricht unser Ohr leihen, dann erkennen wir auch feine Unterschiede, welche mit Gottes Gerechtigkeit zu tun haben!

 

(Vergleiche: Zeitband Aufrichtung von Jesu Königreich)

 

Das "Königreich des Sohnes seiner Liebe" Jehovas: Beginn und Übergabe an den Vater
 

Wer zum Volk Jesu gehört, indem er seinem Wort gehorcht und weiterhin um das Kommen von Gottes Königreich bittet, der bleibt in Gemeinschaft mit Jesus und Jesus in Gemeinschaft mit ihm! Das hat nichts mit Religion zu tun! „Deshalb werde ich weiterhin alle Dinge um der Auserwählten willen erdulden, damit auch sie die Rettung erlangen mögen, die in Gemeinschaft mit Christus Jesus samt ewiger Herrlichkeit [zu finden] ist.“ (2.Ti 2:10)

 

Aus Jesus "geboren" zu werden*** Rbi8  1. Johannes 2:28-29 ***

Und nun, Kindlein, bleibt in Gemeinschaft mit ihm, damit wir, wenn er offenbar gemacht wird [[Bb; e1]], Freimut der Rede haben mögen und nicht beschämt von ihm weichen müssen bei seiner Gegenwart [[(seinem endgültigen Kommen und während der Auferstehung des Millenniums)]]. 29 Wenn ihr wißt, daß er gerecht ist, erkennt ihr, daß jeder, der Gerechtigkeit übt, aus ihm geboren worden ist.

 

Wer aus Jesus geboren sein will, somit sein „Same“ darstellt, der muss sich an Gottes Gerechtigkeit halten die durch Jesus gelebt und uns zum Nachahmen vorgezeigt wurde! Jesus fürchtete sich weder vor den politischen noch den religiösen Heuchlern, sondern griff sie offen an und zeigte deren Unvermögen zu einem genauen Verständnis der Schriften und zu wahrerer Gerechtigkeit zu finden!

 

Johannes warnt vor Irreführung, weg von der Gerechtigkeit die Jesus gelebt hat. Jede Art Gesetzlosigkeit ist Sünde. Wer den Sabbat bricht, weil er den Religionen mehr Glauben schenkt wie Gottes unverfälschtem Wort, der übt nicht mehr Gerechtigkeit! In Wirklichkeit bricht er ja auch das erste Gebot, weil er Gott und sein GESETZ hinter menschliche Dogmen stellt!

 

*** Rbi8  1. Johannes 3:7-8 ***

Kindlein, laßt euch durch niemand irreführen; wer Gerechtigkeit übt, ist gerecht, so wie jener gerecht ist. 8 Wer fortgesetzt Sünde begeht, stammt vom Teufel, denn der Teufel hat von Anfang an gesündigt. Zu diesem Zweck ist der Sohn Gottes offenbar gemacht worden, nämlich um die Werke des Teufels abzubrechen.

 

Gottes GESETZ ist ewig und nicht vorübergehendJesus hielt alle Gebote und auch die richterlichen Entscheidungen Jehovas, zu denen die wöchentlichen Sabbate die Neumondfeste und jährlichen Festzeiten gehören! „Die Werke des Teufels“ wirkten durch die Vorsteher Israels, welche dem „Vater der Lüge“ mehr Gehör schenkten wie Gott und seinem Sohn! Jesus klagte jene heuchlerischen Vorsteher offen an, die durch ihre Lehren den Eingang zum Königreich Gottes versperrten. Sie hatten eine andere Art von Gerechtigkeit errichtet!

 

*** Rbi8  Johannes 8:42-47 ***

Jesus sprach zu ihnen: Wenn Gott euer Vater wäre, würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und bin hier. Auch bin ich ja nicht aus eigenem Antrieb gekommen, sondern jener hat mich ausgesandt. 43 Wie kommt es, daß ihr nicht versteht, was ich rede? Weil ihr nicht auf mein Wort hören könnt. 44 Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge]. 45 Weil ich dagegen die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. 46 Wer von euch überführt mich einer Sünde? Wie kommt es, daß ihr mir nicht glaubt, wenn ich die Wahrheit rede? 47 Wer aus Gott ist, hört auf die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht zu, weil ihr nicht aus Gott seid.“

 

Jene Vorsteher Israels selbst würden nicht in das Königreich der Himmel eingehen. Zudem aber verwehrten sie auch denen den Weg, die daran waren hineinzugehen! 

 

*** Rbi8  Matthäus 23:13 ***

Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr das Königreich der Himmel vor den Menschen verschließt! Denn ihr selbst geht nicht hinein, noch erlaubt ihr, daß die hineingehen, die sich auf dem Weg dorthin befinden.

 

Bestimmt sehen wir heute dieselben Charakteristiken in den christlichen Religionsführern, die weit eher an ihren Traditionen hängen und ihren Glaubensgründern glauben schenken. wie Jesu Aussagen wirklich zu hören und zu prüfen! Sie bekämpfen jene, die auf der Seite des wahren „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ Stellung beziehen und furchtlos dafür einstehen, das Jesus als „Spross“ selbst aufgerichtet hat und nicht Menschen! Sie erwarten sein Offenbarwerden, zusammen mit den frühauferstandenen Aposteln, so wie Jesus es versprochen hat und setzen Glauben in Gottes Wort, dass sich alles exakt so erfüllt. Auch in die vorgegebenen „Zeiten und Zeitabschnitte“ vertrauen sie, zu dem von Gott bestimmten Zeitpunkt, wie dies durch die Propheten vorhergesagt wurde und durch Jesus und die Apostel immer wieder bestätigt wurde. Unglaube dagegen ist Sünde (Jak 4:17).

 

*** Rbi8  1. Johannes 3:9-12 ***

Jeder, der aus Gott geboren worden ist, begeht nicht fortgesetzt Sünde, weil SEIN [reproduktiver] Same in einem solchen bleibt, und er kann nicht Sünde treiben, weil er aus Gott geboren worden ist. 10 Hieran sind die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels erkennbar: Jeder, der nicht Gerechtigkeit übt, stammt nicht von Gott noch der, der seinen Bruder nicht liebt. 11 Denn das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt, daß wir einander lieben sollten, 12 nicht wie Kain, der aus dem stammte, der böse ist, und seinen Bruder hinschlachtete. Und weswegen schlachtete er ihn hin? Weil seine eigenen Werke böse waren, die seines Bruders aber gerecht.

 

Der Ungerechte versucht wie Kain den Gerechten zu verschlingen weil durch die Werke des Gerechten seine eigene Ungerechtigkeit geoffenbart wird!

 

Kennst du die Ereignisse der Endzeit im logischen Ablauf?
 

Am grossen Tag der Rache Gottes wird Jesus als der „Reiter auf dem weissen Pferd“ an all jenen das Gericht vollstrecken, die es ablehnten Gottes Gerechtigkeit kennen zu lernen und so gegen diese willentlich verstossen haben!

 

*** Rbi8  Offenbarung 19:11-13 ***

Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd. Und der, der darauf sitzt, wird Treu und Wahrhaftig genannt, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit. 12 Seine Augen sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Diademe. Er trägt einen Namen geschrieben, den niemand außer ihm selbst kennt, 13 und er ist in ein mit Blut besprengtes äußeres Kleid gehüllt, und der Name, nach dem er genannt wird, ist Das Wort Gottes.

 

Jesus wird das „Wort Gottes“ genannt. Somit ist es das geschrieben Wort das uns am Gerichtstag in Gerechtigkeit richtet, vorab das, welches Jesus geredet hat und dann auch das, was Moses im Auftrag Gottes verkündete und das er durch die Hand des Engels erhalten hatte, der Jesus ist! Keine der Aussagen der Propheten und Schreiber des „Neuen Bundes“ waren von sich aus aufgezeichnet, sondern waren von Gott her inspiriert (Joh 5:45-47; 7:19; 12:48, 49; Rö 2:12).

 

 

1.1.4           Gerechte Werke und Glaube sind es die retten werden!

 

1.1.4.1        Gottes Weg zu beachten führt zu weisem Handeln und zum Leben! Die alte Persönlichkeit durch die neue ersetzen!

Gemäss dem Bund den Jehova mit David schloss sollte ein Nachkomme von ihm auf seinem Thron sitzen und das Königtum würde nie von ihm weichen. Der Christus sollte ein Führer und Gebieter für die Völkerschaften werden! Durch Jesaja wurde dieser neue Bund bestätigt:

 

*** Rbi8  Jesaja 55:3-4 ***

Neigt euer Ohr, und kommt zu mir. Hört, und eure Seele wird am Leben bleiben, und ich [[(Jehova)]] will einen auf unabsehbare Zeit dauernden Bund mit euch schließen in bezug auf die liebenden Gütigkeiten gegenüber David, die zuverlässig sind. 4 Siehe! Als Zeugen für die Völkerschaften habe ich ihn gegeben, als Führer und Gebieter für die Völkerschaften.

 

Gottes Bund sollte somit durch einem Nachkommen aus Davids Linie kommen! Da Jesus in vormenschlicher Stellung als Engelwesen und Fürst Michael bereits seit Vorzeiten existierte und er zu Gunsten der Nachkommen Abrahams wirkte, redet Jesaja in Gegenwartsform. Darum gebot David auch seinem Sohn Salomo kurz vor seinem Tode, dass er in den Wegen Jehovas wandeln, seine Satzungen, Gebote und richterlichen Entscheidungen und die Zeugnisse im GESETZ Mose halten solle, alles was in Gottes Geboten stand! Dies galt somit genauso für Jesus, der aus Davids und Salomos Linie kommt (Mat 1:6, 7).

 

*** Rbi8  1. Könige 2:1-4 ***

Und allmählich nahten die Tage Davids, daß er sterben sollte; und er ging daran, Salomo, seinem Sohn, zu gebieten, indem [er] sprach: 2 „Ich gehe den Weg der ganzen Erde, und du sollst stark sein und dich als ein Mann erweisen. 3 Und du sollst der Verpflichtung gegenüber Jehova, deinem Gott, nachkommen, indem [du] auf seinen Wegen wandelst, indem [du] seine Satzungen, seine Gebote und seine richterlichen Entscheidungen und seine Zeugnisse hältst, gemäß dem, was in dem Gesetz [[GESETZ]] Mose geschrieben ist, damit du in allem, was du tust, und überall, wohin du dich wendest, klug handelst, 4 damit Jehova sein Wort ausführt, das er mich betreffend geredet hat, indem [er] sprach: ‚Wenn deine Söhne auf ihren Weg achtgeben werden, indem [sie] in Wahrheit mit ihrem ganzen Herzen und mit ihrer ganzen Seele vor mir wandeln, so wird kein Mann der Deinen davon abgeschnitten werden, auf dem Thron Israels [zu sitzen].‘

 

Salomo wich im Alter davon ab, indem er Jehovas Gebot wegen seiner vielen Frauen die er sich aufgehäuft hatte übertrat und fremden Göttern diente, was im Jahre 998 v.u.Z. zur Teilung des Königreiches unter seinem Sohn Rehabeam führte.

 

(Vergleiche: Zeitband Biblische Geschichte I)

 

Zeitband biblische Geschichte I
 

Jesus aber versprach seinen Aposteln, die ja seine geistigen Söhne waren, dass sie künftig „bei der Wiederherstellung des Königreiches für Israel“ auf zwölf Thronen sitzen würden und die Söhne Israels richten werden. Dies setzte aber gerechtes Handeln und Treue gegenüber Jehovas GESETZ und Jesu Geboten bis hin zu ihrem Tode voraus! (Mat 19:28; Lu 22:28, 29)

 

1.1.4.2        Zucht annehmen zur Einsicht, Gerechtigkeit, zu Recht und Rechtschaffenheit

Jesus aber blieb in allem dem GESETZ treu und erfüllte Jehovas richterliche Entscheidungen. Jedem Punkt, den die Propheten über ihn geäussert hatten erhielten dadurch das Siegel der Wahrhaftigkeit! Jesus zeigte, dass er sich selbst Zucht auferlegte und durch Einsicht Gerechtigkeit, Recht und Rechtschaffenheit wahre Weisheit vorlebte. Auch er erhielt sein Denkvermögen aufgrund des Studiums der Schriften!

 

*** Rbi8  Sprüche 1:1-4 ***

Die Sprüche Salomos, des Sohnes Davids, des Königs von Israel, 2 damit man Weisheit und Zucht erkennt, um die Reden des Verstandes zu erfassen, 3 um die Zucht anzunehmen, welche Einsicht verleiht, Gerechtigkeit und Recht und Rechtschaffenheit, 4 um den Unerfahrenen Klugheit zu geben, einem jungen Mann Erkenntnis und Denkvermögen.

 

Dadurch wurde Jesus zum herausragenden Beispiel, das es nachzuahmen gilt von welchem junge Männer Klugheit lernen die durch Erkenntnis und Denkvermögen geprägt ist, dessen Ziel Gerechtigkeit, Recht und Rechtschaffenheit ist!

 

Salomo schrieb weitere wichtige Punkte die Weisheit betreffend nieder, nach der auch Christen wie nach wertvollen Schätzen wie nach Gold, Silber und edlen Steinen suchen sollten. Die Reden des Mundes sollten durch Wahrheit geläutert werden, um der Gerechtigkeit Ausdruck zu geben.

 

Hört zu, denn es sind Dinge von erster Wichtigkeit, über die ich rede, und zu Geradheit öffnen sich meine Lippen. 7 Denn mein Gaumen äußert die Wahrheit mit gedämpftem Ton; und Bosheit ist etwas Verabscheuungswürdiges für meine Lippen. 8 Alle Reden meines Mundes sind in Gerechtigkeit [gesprochen]. Unter ihnen ist nichts Verdrehtes oder Verkehrtes. 9 Sie alle sind gerade für den, der Unterscheidungsvermögen hat, und recht für die, die Erkenntnis finden. 10 Nehmt meine Zucht an und nicht Silber und Erkenntnis lieber als auserlesenes Gold. 11 Denn Weisheit ist besser als Korallen, und selbst alle anderen Dinge, an denen man Lust hat, können ihr nicht gleichkommen.

 

Menschen mit Unterscheidungsvermögen, die exakte Erkenntnis erlangen sehen die Geradheit dieser Worte. Salomo zeigt, dass die Selbstzucht weit wertvoller als Silber ist, indem dem Geist Zügel angelegt werden und Erkenntnis begehrenswerter ist als Gold! Das höchste Gut von allen ist die Weisheit, die jeder Christ erlangen sollte!

 

Die reinen Worte sind es, die aus Jehovas Mund kommen, welche die Gerechtigkeit wie Meereswellen werden lassen! Dazu ist es notwendig Gottes Geboten Aufmerksamkeit zu schenken. Diese Wellen der Gerechtigkeit kommen mit Regelmässigkeit. Daraus resultiert der Frieden, der wie ein Strom gleichmässig und ruhig fliessen würde.

 

Die Gerechtigkeit sollte stark und beständig werden wie Meereswellen*** Rbi8  Jesaja 48:17-19 ***

Dies ist, was Jehova, dein Rückkäufer, der Heilige Israels, gesprochen hat: „Ich, Jehova, bin dein Gott, der [dir] zum Nutzen dich lehrt, der dich auf den Weg treten läßt, auf dem du wandeln solltest. 18 O wenn du doch nur meinen Geboten Aufmerksamkeit schenktest! Dann würde dein Frieden so werden wie ein Strom und deine Gerechtigkeit wie die Meereswellen. 19 Und deine Nachkommenschaft würde so werden wie der Sand und die Nachkommen aus deinem Innern wie dessen Körner. Jemandes Name würde nicht abgeschnitten oder vertilgt werden vor mir.“

 

Gottes Gebote zu achten bildet die Grundlage zu Frieden und Gerechtigkeit! Solche Verhältnisse von wahrem Recht würde zur Mehrung der Nachkommenschaft wie von Sandkörnern am Meeresstrand werden. Da der Name einer solchen Person bei Jehova nicht vergessen wird ist er im „Buch des Lebens“ aufgezeichnet! (Off 3:5)

 

Jeremia gibt deutlich zu verstehen, dass Selbstlob nur dahingehend möglich ist, indem jeder erkennt, dass Einsicht und Erkenntnis nur durch wahre Gottesfurcht möglich wird, indem wir Jehova die Ehre zuteilen, dass Er selbst durch seine liebende Güte an uns Recht und Gerechtigkeit übt!  

 

*** Rbi8  Jeremia 9:24 ***

Wer sich aber rühmt, rühme sich allein dessen: Einsicht zu haben und Erkenntnis von mir zu haben, daß ich Jehova bin, der liebende Güte, Recht und Gerechtigkeit auf der Erde übt; denn an diesen Dingen habe ich Gefallen“ ist der Ausspruch Jehovas.

 

Wenn wir Jehovas Lob erreichen möchten, dann müssen wir selbst liebende Güte, Recht und Gerechtigkeit üben!

 

Durch den Propheten Hesekiel zeigt Jehova, was mit jenen geschehen wird, welche diesen Weg der Gerechtigkeit verlassen haben und Unrecht tun. Jehova zeigt deutlich, dass der Tod der Preis für ungerechtes Handeln ist!

 

*** Rbi8  Hesekiel 33:18-19 ***

Wenn ein Gerechter von seiner Gerechtigkeit umkehrt und tatsächlich unrecht tut, soll er dann dafür sterben. 19 Und wenn ein Böser von seiner Bosheit umkehrt und tatsächlich nach Recht und Gerechtigkeit verfährt, wird es ihretwegen sein, daß er selbst am Leben bleibt.

 

Wenn jedoch ein böser Mensch sich zufolge Einsicht und Busse von seiner Ungerechtigkeit abwendet und Recht und Gerechtigkeit ausübt, wird er deswegen am Leben bleiben! Jehova gewährt eine Zeit, wo Umkehr möglich ist! Am Gerichtstag ist es zu spät! (Mat 5:25, 26)

 

(Vergleiche Grafik: 5.2  Reue und Sündenvergebung)

 

Reue und Sündenvergebung
 

Jehovas Gerechtigkeit zeigt wie sie im täglichen Leben Anwendung findet. Es gibt nicht zweierlei Massstäbe für dieselbe Sache! Das Gewicht ist nach Einheiten festgelegt, wovon es keine Abweichung durch falsche Messmethoden geben darf!

 

Ist deine "Waage" mit genauem Maass und im Gleichgewicht?*** Rbi8  Hesekiel 45:9-12 ***

,Entfernt die Gewalttat und die Verheerung, und übt Recht und Gerechtigkeit. Hebt eure Enteignungen von meinem Volk auf‘ ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova. 10 ‚Genaue Waage und ein genaues Epha und ein genaues Bath-Maß solltet ihr dann haben. 11 Was das Epha und das Bath-Maß betrifft, es sollte nur eine festgesetzte Menge geben, so daß das Bath ein Zehntel eines Homers faßt und das Zehntel des Homers ein Epha; nach dem Homer sollte seine geforderte Menge sein. 12 Und der Schekel ist zwanzig Gera. Zwanzig Schekel, fünfundzwanzig Schekel, fünfzehn Schekel sollten sich als die Maneh für euch erweisen.‘

 

Kriege und Terrorismus, Kriminalität bringen Verheerung und verherrlichen Gesetzlosigkeit und das Unrecht! Der Staat beraubt seine Bürger indirekt durch Inflation und hohe Steuer, beständig mehr Abgaben und Gebühren! Bei Jehova gibt es aber keine Inflation! Das Geldmass sollte stets dasselbe sein! Inflation ist ein Raub des Staates am Volk, eine „kalte Form der Enteignung“! Eine andere Art von Steuer, welche der Kleine nicht entgehen kann, dem Grossen aber ungerechten Gewinn verschafft, weil er aufgehäufte Schulden mit minderwertigem Geld begleicht. Schon die verführerischen Verpackungen und Aufschriften in den Regalen heutiger Supermärkte, die zwar meist die exakt abgewogene Menge enthalten, die angegeben ist, sie betrügen aber indirekt. Sie täuschen allzu oft mehr vor, wie wirklich vorhanden ist!

 

Die Aufforderung Jehovas an die Verantwortlichen lautet: „Entfernt die Gewalttat und die Verheerung, und übt Recht und Gerechtigkeit. Hebt eure Enteignungen von meinem Volk auf“. Religionen halten die Wahrheit zurück und verfälschen sie. Auch eine Form des Betruges!

 

Trügerische Begierden sind es, die nach ungerechtem Gewinn streben. Auch viele Christen liessen sich bereits im ersten Jahrhundert wiederum in solche Dinge verstricken! Paulus sagt, dass sich viele durch die Geldliebe und den Materialismus selbst mit vielerlei Schmerzen durchbohrt haben!

 

*** Rbi8  1. Timotheus 6:10 ***

Denn die Geldliebe ist eine Wurzel von schädlichen Dingen aller Arten, und indem einige dieser Liebe nachstrebten, sind sie vom Glauben abgeirrt und haben sich selbst mit vielen Schmerzen überall durchbohrt.

 

Durch solche Dinge irrt jemand vom Glauben an den Christus ab. Anstelle solchen Verhaltens fordert Paulus, dass wir uns immer wieder in der „Kraft die unseren Sinn antreibt“ erneuern müssen.

 

*** Rbi8  Epheser 4:20-24 ***

Ihr aber habt den Christus nicht so kennengelernt, 21 sofern ihr ihn überhaupt gehört habt und durch ihn belehrt worden seid, so wie [die] Wahrheit in Jesus ist, 22 daß ihr die alte Persönlichkeit ablegen sollt, die eurem früheren Wandel entspricht und die gemäß ihren trügerischen Begierden verdorben wird; 23 daß ihr aber erneuert werden sollt in der Kraft, die euren Sinn antreibt, 24 und die neue Persönlichkeit anziehen sollt, die nach Gottes Willen in wahrer Gerechtigkeit und Loyalität geschaffen worden ist.

 

Diese neue Persönlichkeit, die ein Christ besitzen muss, wird durch wahre Gerechtigkeit und Loyalität zu Jesus geprägt! Gerechte Werke und ein starker Glaube werden uns am Gerichtstag retten!

 

1.1.4.3        Eine Gerechtigkeit die aus Glauben und Liebe kommt und nicht aus Gesetzeswerken

Saulus von Tarsus hatte allen Grund stolz über seine Abstammung, seine Erziehung und seine Gesetzestreue zu sein. Er hatte sich ein Leben lang als untadeliger Pharisäer gezeigt, der sich durch absolute Gesetzestreue ausgewiesen hatte. Erst nach seiner Bekehrung merkte er, dass das Einhalten von Menschengeboten nicht auch Gottes Anerkennung bedeutet und nannte seine ehrenvolle Stellung gar „eine Menge von Kehricht“.

 

Paulus lernte mittels des "Schwertes des Geistes" zwischen Wertvollem und Kehricht zu unterscheidsen*** Rbi8  Philipper 3:5-6 ***

Beschnitten am achten Tag, aus dem Familiengeschlecht Israels, aus dem Stamm Benjamin, ein Hebräer, [geboren] von Hebräern; was [das] Gesetz [[GESETZ]] betrifft: ein Pharisäer; 6 was Eifer betrifft: ein Verfolger der Versammlung; was Gerechtigkeit betrifft, die durch Gesetz [[(Gesetzeswerke)]] kommt: einer, der sich als untadelig erwiesen hat.

 

Was also war es, das der spätere Paulus bei sich selbst als ungenügend taxierte? Er selbst hatte doch die Normen vollkommen erfüllt, welche das GESETZ und die pharisäischen Normen stellten und Moses erklärte, dass „wer sie hält Leben wird“ und dies als Gewinn nennt? Jesus hatte dies doch selbst bestätigt, als ihn jemand danach fragte:

 

*** Rbi8  Matthäus 19:16-17 ***

Nun siehe, jemand trat auf ihn zu und sprach: Lehrer, was soll ich Gutes tun, um ewiges Leben zu erhalten? 17 Er sagte zu ihm: Warum fragst du mich über das, was gut ist? Da ist einer, der gut ist. Wenn du indes ins Leben eingehen willst, so halte stets die Gebote.“

 

Um ins Leben einzugehen ist es notwendig die Gebote des GESETZES zu halten! Ewiges Leben aber erfordert mehr! Erst als jener Fragende weiter insistierte zeigte Jesus, dass es noch eine höhere Stufe gibt, als nur die GESETZE einzuhalten: Die Vollkommenheit!

 

*** Rbi8  Matthäus 19:20-21 ***

Der junge Mann sprach zu ihm: Ich habe das alles gehalten; was fehlt mir noch?“ 21 Jesus sagte zu ihm: Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkauf deine Habe und gib den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben, und komm, folge mir nach.“

 

Saulus von Tarsus hatte bisher wie jener junge Mann alle GESETZE gehalten. Weil er die neue „Sekte“, die man den „Weg“ mit Verachtung nannte im Auftrag des Sanhedrins verfolgte, war er selbst am Tod des Stephanus beteiligt und hatte viele Jünger jenes Nazaräers Jesus gebunden zum Gericht nach Jerusalem geführt. Dies hatte ihm von Seiten der Vorsteher Achtung eingebracht (Apg 9:1, 2).

 

Jesus zeigte somit in seinem Vergleich, dass hin zur Vollkommenheit ein weiterer Schritt notwendig wäre: Die vorgelebte, aktive Nächstenliebe der Selbstaufgabe zugunsten anderer, die vollkommene Nachfolge dessen, was der Christus selbst vorgelebt hat! Darum konnte Paulus, nachdem er die Erleuchtung auf dem Weg nach Damaskus erhalten hatte, dass er in Wirklichkeit Jesus verfolgte, wie er später im Brief den Philippern seine Erfahrung mitteilte. Es hatte ihm an „genauer Erkenntnis der Wahrheit“ gefehlt und er war als „blinder Geführter“ seinen religiösen Führern gefolgt, die durch ihre „Überlieferungen der Vorväter“ Gottes GESETZ ungültig gemacht hatten! Nun aber hatte er das gefunden, wonach er eigentlich gestrebt hatte und das ihm die Religionsführer vorenthalten hatten:

 

Paulus nennt seine früheren Privilegien als Pharisäer und Mitglied des Sanhedrins "eine menge Kehricht"*** Rbi8  Philipper 3:7-11 ***

Ja, tatsächlich betrachte ich überhaupt auch alle [[(früheren, mir damals wichtigen)]] Dinge als Verlust wegen des alles übertreffenden Wertes der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen habe ich den Verlust aller Dinge erlitten, und ich betrachte sie als eine Menge Kehricht, damit ich Christus gewinne 9 und [[(als Teil der „Braut“)]] in Gemeinschaft mit ihm erfunden werde, indem ich nicht meine eigene Gerechtigkeit habe, die aus Gesetz [[(Gesetzeswerken)]] kommt, sondern die, die durch Glauben an Christus kommt, die Gerechtigkeit, die aufgrund des Glaubens aus Gott stammt, 10 um ihn zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und [die] Teilhaberschaft an seinen Leiden, indem ich mich einem Tod gleich dem seinigen unterziehe, 11 [um zu sehen,] ob ich auf irgendeine Weise zu der Früh-Auferstehung [[(gr: exanastasin: heraus- oder vor-Auferstehung)]] von den Toten gelangen könnte.

 

Paulus verlor all jene Dinge, die er zuvor als wichtig im System erachtet hatte: Rang, Ansehen, Einkommen und bestimmt einen guten Teil seines Vermögens! Er nannte es tatsächlich „eine Menge Kehricht“, überflüssigen Abfall. Er gewann dagegen etwas, das jenem Tand, Glanz und Glimmer bei weitem überlegen war: Er kam zu einer genauen Erkenntnis von Gottes Willen in Bezug auf seinen Christus und erlangte die Stellung als Apostel an er Stelle des Judas! Ihm wurde das Predigen zu den Nationen hin anvertraut!

 

Saulus strebte nach Gerechtigkeit und Recht, er konnte es aber dort nicht finden, wo er es zuvor suchte! Er war für die Wahrheit offen, mutig und strebsam, in den Schriften sehr bewandert, ein genauer Kenner es GESETZES und seiner Anwendung! Er verteidigte die Todesstrafe. Darum war er von Christus und von Gott auserwählt, als ein „auserwähltes, besonderes“, als ein „wertvolles Gefäss“, um nun die gute Botschaft unter den Nationen zu verbreiten und dort Gottes GESETZ aufzurichten. Weil er seine Berufung annahm und sie ganzherzig lebte, durfte er von sich behaupten „in Gemeinschaft mit Jesus erfunden zu werden“! Paulus verstand die Dinge um Gottes Königreich von Seiten Moses und der Beschreibung in den Propheten her, die auf einer weit höheren Gerechtigkeit stufen musste, als sie je durch Gesetzeswerke kommen kann, das nur die Grenzen hin zum Schlechten markiert: Dem wahren Recht und wahrer Gerechtigkeit, die auf dem zentralen Prinzip der Liebe aufbaut! Jesus verwies darauf, dass mittels des juristischen Gerangels das Königreich für viele gar vollkommen verschlossen wurde!

 

*** Rbi8  Matthäus 5:20 ***

Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Paulus verstand auch klar und deutlich, dass das „Königreich der (neuen) Himmel“ nicht im Himmel, sondern auf der Erde errichtet werden würde und Jesus gab ihm durch Visionen und Offenbarungen diesbezüglich wichtige Information, um den Zeitpunkt des Beginnes erkennen zu können! Paulus zeichnete dies für uns auf im Brief an die Thessalonicher. Er sprach von bereits bekannten „Zeiten und Zeitabschnitten“ betreffend der Wiederkehr des Herrn zum Gerichtstag Jehovas (1.Kor 12:1; 1.Thess 5:1-5). Da er die Thessalonicher mündlich unterrichtet hatte brauchte er keine Wiederholung aller Details. Da diese bis hin zur „Zeit des Endes“ ein geheimes Rätsel bleiben sollte liegt es an uns es zu erkunden: Der Engel hatte zum Propheten Daniel diesbezüglich erklärt: „Und er sagte weiter: „Geh, Daniel, denn die Worte werden geheimgehalten und versiegelt bis zur Zeit des Endes. Viele werden sich reinigen und sich weiß machen und werden geläutert werden. Und die Bösen werden bestimmt böse handeln, und gar keiner der Bösen wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.“ (Da 12:9, 10)

 

Logik im Ablauf der Detailereignisse während dem "Tag des Herrn"
 

An die Stelle blinden Gehorsams, der aus GESETZ kam und den er als Schriftgelehrter und Pharisäer zuvor hatte, wo er vermeintliches Recht durch offensichtliches Unrecht gegen Gottes Willen vertauschte, kam nun durch Glauben an Christus zum wirklichen Verständnis. Die wahre Erkenntnis des tieferen Sinnes der hinter den GESETZEN stand, der des treibenden Prinzips, das durch seine Anwendung der wahren Gottes- und Nächstenliebe eine weit höhere Gerechtigkeit zur Folge hat!

 

(Vergleiche Grafik: 4.2  Prinzipien und Gesetze)

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 9:15-16 ***

Aber der Herr sprach zu ihm [[(dem Christen Ananias in Damaskus)]]: „Geh hin, denn dieser Mann [[Saulus von Tarsus]] ist mir ein auserwähltes Gefäß, um meinen Namen sowohl zu den Nationen als auch zu Königen und den Söhnen Israels zu tragen. 16 Denn ich werde ihm deutlich zeigen, wieviel er für meinen Namen leiden muß.“

 

Paulus erkannte, dass für ihn ein Tod durch Leiden, wie ihn Jesus erlitt bevorstand, dass er aber bei vollkommener Treue bis zum Ende auch an der Frühauferstehung der „Braut, der Frau des Lammes“ teilhaben dürfe! Diese spezielle Ereignis der „Frühauferstehung“ (gr.: exanástasin vergl. Phi 3:11 FN) erklärte er im Brief an die Korinther, indem er zeigte, dass sie dem Rang entsprechend denen zukommt, die von Anfang an mit Jesus ausgeharrt haben, den zwölf Aposteln. Sie sollten als Erste bei der Wiederkehr Jesu am „Tag des Herrn“ ihre Auferstehung zum Leben im Fleische erhalten, ebenso wie Jesus im Fleische auferstand. Zu Recht zählt Paulus sich zu jenen elf Aposteln, der als Ersatz für den untreuen Verräter Judas direkt durch Gott und Jesus auserwählt worden war, so wie auch die übrigen Elf zuvor von Jesus auserwählt waren! Apostel können sich nicht gegenseitig erwählen, wie dies fälschlich mit der Wahl von Matthias geschah (Apg 1:20-26; Gal 1:1; 1.Kor 15:22, 23)

 

1.1.4.4        Glaube in Jehova und Jesus wird dem Menschen als Gerechtigkeit angerechnet, wenn dieser mit Glaubenswerken verbunden ist

Glaube in den Christus steht gleich nach dem Glauben in Gott an zweiter Stelle! Das bedeutet aber keinesfalls, dass allein Glaube jemanden erretten könnte! Kirchenführer mögen dies durch Schlagworte behaupten, um hinter sich her Anhänger zu ziehen. Schlagworte wie: „Glaube an Jesus und du wirst gerettet werden“ enthalten zwar einen Kern von Wahrheit. Natürlich sind solche Bibelzitate irreführend, wenn sie aus dem Zusammenhang gerissen werden! Dem Glauben an Christus müssen nun die „Werke des Glaubens“ folgen, indem wir auf die Stimme Jehovas und auf die Stimme Jesu hören, der ja Gottes Wortführer ist.

 

Abraham in seiner Prüfung seinen geliebten Isaak Gott zu opfernDer Engel, der Abraham erschien und ihm vorab die Geburt Isaaks aus der unfruchtbaren Sara im hohen Alter ankündigte und ihm dann später gar entgegen jeder Logik gebot Isaak zu opfern, dieser war mit grosser Wahrscheinlichkeit derselbe Jesus in seiner vormenschlichen, himmlischen Existenz als Engelfürst Michael „der zugunsten des deines (Daniels) Volkes“ steht (Da 12:1), die Abrahams Nachkommen sind. Dann später erschien derselbe Engelfürst in einer „Wolke und Feuersäule“ blieb mit Israel für vierzig Jahre in der Wildnis, wo er ihnen Gottes GESETZ auf zwei Steintafeln gab und sie durch Moses belehrte! Abraham hörte auf jenen Engel und tat so, wie jener ihm gebot! Dieser Glauben wurde auf eine härteste Probe gestellt, als er seinen innig geliebten Sohn Isaak als Opfer darbringen sollte, um dadurch den Beweis zu erbringen, ob er Gott mehr liebte und vertraute als seinen innigsten Gefühlen! (Da 10:21; Joh 8:53-58; Heb 2:16)

 

*** Rbi8  1. Mose 15:6-7 ***

Und er [[Abraham]] setzte Glauben in Jehova; und er rechnete es ihm dann als Gerechtigkeit an. 7 Dann sprach er ferner zu ihm: „Ich bin Jehova, der dich aus [dem] Ur der Chaldäer herausgeführt hat, um dir dieses Land zu geben, damit [du] es in Besitz nimmst.“

 

Jehova rechnete Abraham diesen Glauben somit als Gerechtigkeit an! Abraham stand nicht unter den Geboten Mose, wurde somit nicht nach GESETZ beurteilt! Er war ein Täter des GESETZES gemäss seinem Gewissen, indem er die Liebe und sein Vertrauen in Gott setzte, vom der er glaubte, dass er Isaak selbst von den Toten zurückzubringen vermöchte. Paulus erklärte diesen Umstand im Brief an die Römer (Rö 2:12, 13).

 

*** Rbi8  Hebräer 11:17-19 ***

Durch Glauben brachte Abraham, als er auf die Probe gestellt wurde, Isaak so gut wie als Opfer dar, und der Mann, der die Verheißungen gern empfangen hatte, versuchte, [seinen] einziggezeugten [Sohn] als Opfer darzubringen, 18 obwohl ihm gesagt worden war: Was ‚dein Same‘ genannt werden wird, wird durch Isaak kommen.“ 19 Doch rechnete er damit, daß Gott imstande sei, ihn sogar von den Toten aufzuerwecken; und in sinnbildlicher Weise empfing er ihn auch von dort.

 

Der Sohn der Verheissung, Isaak, er war ebenso seinem Vater untertan und gehorchte ihm selbst dann, als er erstaunt fragte, wo denn das Opferlamm wäre, das auf dem Berg Moria dargebracht werden sollte und Abraham antwortete, dass Jehova dafür sorgen werde! Beide bestanden ihre Prüfung vor Gott, der durch „Seinen Engel“ die Opferung verhinderte und einen Widder beschaffte, den sie nun gemeinsam opferten. Abraham und auch Isaak waren nun vollkommen in der Lage in Gottes Gerechtigkeit zu vertrauen! Sie hatten Gottes Vertrauen erlangt! (1.Mo 7:22, 8)

 

*** Rbi8  1. Mose 18:19 ***

Denn ich [[(Jehova)]] bin mit ihm bekannt [und vertraut] geworden, damit er seinen Söhnen und seinen Hausgenossen nach ihm gebiete, auf daß sie Jehovas Weg einhalten, um Gerechtigkeit und Recht zu üben, damit Jehova auf Abraham bestimmt das kommen läßt, was er über ihn geredet hat.“

 

Abrahams Aufgabe war es nun sein Haus nach Jehovas Normen über Recht und Gerechtigkeit zu belehren. Diese Erkenntnis sollte sich so auf die nächste und übernächsten Generationen erweitern, um aus ihnen ein Volk zu bereiten, das Gott wirklich fürchtet und ihm treu anhängt, Gott zu eigen würde!

 

Als Jehova später mit Israel durch Moses zu handeln begann, wo Gottes Engel am 14. Nisan des Jahres 1513 v.u.Z. um Mitternacht die Erstgeburt der Ägypter schlug und die Israeliten aus der Knechtschaft Ägyptens befreite, sollte dieses Ereignisses auch später durch alle Generationen hindurch gedacht werden! Das Lamm, das an jenem Vorabend geschlachtet und nach Sonnenuntergang gegessen und dessen Blut zuvor an die Türpfosten gestrichen werden musste, dieses sollte als Zeichen für alle weiteren Generationen dienen. Dadurch wurde auf ein weit grösseres Opferlamm hingewiesen, das am selben 14. Nisan, am Passah des Jahres 33 u.Z. sein Leben hingab. Jene geschlachteten Lämmer in Ägypten waren das Vorzeichen für den künftigen kommenden Messias Jesus, der am selben Tag seinen fleckenlosen Leib wie ein Opferlamm dahingegeben hat, um Israel und jene der Welt von ihren Sünden zu befreien, die Glauben in ihn setzen würden. Auch für uns, für Menschen aus den Nationen sollte dieses endgültige Opfer dienen und dadurch wahre Gerechtigkeit herstellen, die über das GESETZ hinausgeht! Jesu Tod stellte die liebende Güte Gottes seiner Schöpfung gegenüber auf die höchste Probe! (2.Mo 13:15; 1.Joh 4:9, 10)

 

(Vergleiche Grafik: Das Passahfest Mose und seine Bedeutung in der Endzeit)

 

Die Passahfeiern, wo Jehova Gericht hält!
 

*** Rbi8  5. Mose 6:20-25 ***

Falls dich dein Sohn künftig fragen sollte, indem [er] spricht: ‚Was bedeuten denn die Zeugnisse und die Bestimmungen und die richterlichen Entscheidungen, die Jehova, unser Gott, euch geboten hat?‘, 21 dann sollst du zu deinem Sohn sagen: ‚Wir wurden Pharao in Ägypten zu Sklaven, aber Jehova führte uns dann mit starker Hand aus Ägypten heraus. 22 So ließ Jehova vor unseren Augen fortwährend Zeichen und Wunder, große und unglückbringende, über Ägypten, über Pharao und über alle seine Hausgenossen kommen. 23 Und er führte uns von dort heraus, damit er uns hierherbringe, um uns das Land zu geben, das er unseren Vorvätern zugeschworen hatte. 24 Folglich gebot uns Jehova, alle diese Bestimmungen auszuführen, Jehova, unseren Gott, zu fürchten, uns allezeit zum Guten, damit wir am Leben bleiben könnten wie an diesem Tag. 25 Und es wird für uns Gerechtigkeit bedeuten, daß wir darauf achten, dieses ganze Gebot vor Jehova, unserem Gott, zu tun, so wie er es uns geboten hat.‘

 

Die Israeliten sollten somit diese Worte Jehovas von Generation zur nächsten Generation weitergeben! Darum schrieb Moses alles in ein Buch, das die Priester und Könige kopieren mussten. Sie hatten die Verantwortung darauf zu achten, dass nichts davon verlorenging und das Volk auch wirklich nach all dem handeln würde, was Gott ihnen geboten hatte. Das Resultat wäre ein Volk, das wahre Gerechtigkeit ausübt!

 

1.1.4.5        Jeder Mensch in jeder Nation ist Gott annehmbar, wenn er Ihn fürchtet und Gerechtigkeit übt

Als Petrus dreieinhalb Jahre nach Jesu Auferstehung durch eine Vision aufgefordert wurde zum italienischen Offizier Kornelius mitzugehen, Boten die darum baten, wurde noch vor dessen Taufe heiliger Geist auf seine ganze Hausgemeinschaft ausgegossen als Zeichen, dass jene Hausgemeinschaft Gottes Anerkennung besass, da erkannte Petrus, dass Menschen aller Nationen die Gerechtigkeit üben für Gott annehmbar sind!

 

Kornelius huldigt PaulusEr nutzte den ihm von Jesus zugeordneten symbolischen dritten „Schlüssel“, um das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ nun auch Menschen aller Nationen, Rassen und Sprachen zu öffnen.

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 10:34-35 ***

Darauf tat Petrus den Mund auf und sprach: „Bestimmt merke ich, daß Gott nicht parteiisch ist, 35 sondern daß für ihn in jeder Nation der Mensch, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, annehmbar ist.

 

Gottesfurcht ist der Anfang der Weisheit! (Spr 1:7) Gottes Gerechtigkeit auszuführen erweist sich aufgrund dessen, Sein GESETZ in Anwendung zu bringen: Der Gottesfürchtige wird die Gebote erfüllen, was bedeutet Gott und Mitmenschen liebende Güte zu zeigen.

 

Dieses von Gott geplante und geführte Geschehen im Falle des Kornelius, exakt am Ende der von Daniel vorhergesagten „siebzigsten Jahrwoche“ brachte einen grossen Wandel: „Der Bund mit den vielen“, der bisher exklusiv Israel galt wurde beendet und der „neue Bund“ auf Menschen aus den Nationen ausgeweitet, die Bereitschaft zeigten sich Jehovas gerechten Normen zu unterordnen und Jesus als „Haupt“ und als ihren Hohepriesterkönig anzuerkennen.

 

Dies erst öffnete den Weg, dass nun auch Menschen aus den Nationen ihren Glauben in Gott und in Jesus mittels der Taufe bestätigen durften und so Vergebung ihrer früherer Sünden erlangten. Dadurch kamen sie in ein gerechtes Bundesverhältnis mit Gott durch Jesus!

 

 

Die Taufe brachte Christen aber nun weitere Verpflichtungen, engte ihren Weg ein und machte ihn gerade. Dazu mussten jene die GESETZE und richterlichen Entscheidungen Gottes in ihr Herz schreiben und nun im Leben anwenden! Jesu Gebot, dass jeder selbst Jünger machen sollte, jene zu belehren alles zu halten, was der Christus geboten hatte, dies traf nun auch auf jene Neugetauften zu! Wie die ersten Christen war ihnen geboten sich jeden Sabbat mit gleichgesinnten zu versammeln, das Neumondfest und die Festzeiten Jehovas zu achten, wie es die Christen den Juden gleich taten. Jesus war ihr Vorbild „Und er ging nach Kapẹrnaum, einer Stadt Galilạ̈as, hinab. Und er lehrte sie am Sabbat; und sie waren über seine Art zu lehren höchst erstaunt, denn er sprach mit Gewalt.“ (Lu 4:31, 32) Paulus tat es Jesus gleich und nutzte seine Briefe zur Belehrungen von Versammlungen in der Ferne: 

 

*** Rbi8  Römer 1:16-17 ***

Denn ich schäme mich der guten Botschaft nicht; sie ist tatsächlich Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der Glauben hat, für den Juden zuerst und auch für den Griechen; 17 denn in ihr wird Gottes Gerechtigkeit aufgrund des Glaubens und zum Glauben geoffenbart, so wie geschrieben steht: „Der Gerechte aber — durch Glauben wird er leben.“

 

Jede Hausgemeinschaft als Versammlungsort musste Kopien der Briefe des Paulus hörenJeder Brief wurde vielfach handschriftlich kopiert und erreichte jede Versammlung um auch dort vorgelesen zu werden. So wurden alle gestärkt, vor Fehlern gewarnt und ihre Hoffnung auf Christi Wiederkehr auferbaut. Da Menschen, die an Christus glaubten, vor Gott nun als Gerechte angesehen wurden, musste diese Kraft Gottes auf weitere neue Jünger übertragen werden, dazu dient die gute Botschaft kommender Rettung und Auferstehung und die Warnung vor dem kommenden Gericht! Gottes Gerechtigkeit wird nur durch Glauben in ihn erlangt, indem wir die Werke die mit Glauben verbunden sind zu vollbringen beginnen! Der Glaube rettet uns durch diese Werke!

 

Viele der Juden der Generation der Tage Jesus zeigten keinen Glauben in den Messias und gehorchten der guten Botschaft nicht, welche die Apostel und Jünger verbreiteten. Sollte dadurch aber Gottes Treue in dessen Bund mit Abraham, Isaak, Jakob und David unterbrochen oder gar zunichte werden? Paulus erklärt das Thema menschlicher Ungerechtigkeit, die durch Gottes Gerechtigkeit besiegt würde:

 

*** Rbi8  Römer 3:3-6 ***

Was denn [ist der Fall]? Wird vielleicht, wenn einige nicht Glauben bekundeten, ihr Unglaube die Treue Gottes unwirksam machen? 4 Das geschehe nie! Sondern Gott werde als wahrhaftig befunden, wenn auch jeder Mensch als Lügner erfunden werde, so wie geschrieben steht: Damit du dich in deinen Worten als gerecht erweist und den Sieg gewinnst, wenn du gerichtet wirst.“ 5 Wenn jedoch unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit in den Vordergrund rückt, was sollen wir sagen? Gott ist doch nicht etwa ungerecht, wenn er seinen Zorn entlädt? (Ich rede wie ein Mensch.) 6 Das geschehe nie! Wie wird Gott sonst die Welt richten?

 

Gott kann nicht Lügen, Menschen aber sehr wohl! Sie mögen Gottes Gerichtstag verdunkeln, verheimlichen, ihn in ferne Zukunft verschieben oder als Märchen und mystisches Geschwätz einiger Priester bezeichnen, dies wird an Gottes Vorsatz nichts ändern: Aufgrund von Gottes Gerechtigkeit wird er seinen Zorn an jenen am Tag seiner Rache befriedigen, die es ablehnten auf seinen Sohn zu hören und seinen GESETZEN zu folgen, um ewiges Leben zu erlangen! Gott wird die Welt ganz bestimmt richten!

 

(Vergleiche Grafik: 9.3  Jehovas Rettungsvorkehrungen: Gottes Königreich; „neue Himmel“ und eine „neue Erde“)

 

Was ist zu tun um gerettet zu werden?
 

Gottes liebende Güte überragt das GESETZ bei weitem! Darum sandte Jehova seinen Sohn, um die bis dahin „trennende Zwischenwand“, welche Juden und Menschen der Nationen voneinander trennte durch das Loskaufsopfer zu beseitigen. Von nun an war für beide Teile derselbe Glaube in dieses Opfer notwendig, um durch Seinen Christus gerettet werden zu können! Der Unterschied zwischen beschnittenen Juden als Volk Gottes und Griechen, die ihr Herz beschnitten hatten war aufgehoben worden: Beide konnten sich nun mit Gott mittels Jesu Opferblut versöhnen! Paulus erklärt dies weiter im Brief an die Römer:

 

*** Rbi8  Römer 3:21-26 ***

Nun aber ist Gottes Gerechtigkeit ohne Gesetz [[(Gesetzeswerke wie Beschneidung und Tieropfer)]] offenbar gemacht worden, wie sie durch das GESETZ und die PROPHETEN bezeugt wird, 22 ja, Gottes Gerechtigkeit durch den Glauben an Jesus Christus für alle, die Glauben haben. Denn da ist kein Unterschied. 23 Denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes, 24 und als freie Gabe werden sie durch seine unverdiente Güte gerechtgesprochen aufgrund der Befreiung durch das von Christus Jesus [bezahlte] Lösegeld. 25 Ihn hat Gott durch Glauben an sein Blut als ein Sühnopfer hingestellt. Dies tat er, um seine eigene Gerechtigkeit an den Tag zu legen, denn er vergab die Sünden, die in der Vergangenheit, während Gott Nachsicht übte, geschehen waren, 26 um so seine eigene Gerechtigkeit in der jetzigen Zeitperiode an den Tag zu legen, damit er gerecht sei, auch wenn er den Menschen gerechtspricht, der an Jesus glaubt.

 

Da die Juden als gesamtes Volk sich gegen Gottes GESETZ  versündigt hatten, standen sie Menschen der Nationen darin nicht nach, da jene ohne Jehovas GESETZ zu kennen ebenfalls gegen ihr Gewissen sündigten. Beide mussten das von Jesus erbrachte Lösegeld für ihre Sünden anerkennen, um bei ihrer Taufe als Erwachsene durch „unverdiente Güte“ Gottes gerechtgesprochen zu werden! Gott hatte dazu lange Zeit Nachsicht gewährt, die nun aber am Gerichtstag Gottes aufhört! [B2] Diese lange Zeitperiode, die Er Menschen der Nationen einräumte, um mit Gott ins Einvernehmen zu kommen, diese ist wie Paulus es zeigt an eine vorherbestimmte „Zeitperiode“ gebunden! Der Beginn kam mit der Taufe des Kornelius im Jahre 36 u.Z., das Ende ist wiederum fixiert und an Gottes Gerichtstag der Endzeit gebunden!

 

Die Verbindung der "unverdienten Güte" zu Gottes GESETZ
 

Jeder muss somit Glauben in Jesus setzen, um gerechtgesprochen zu werden! Abraham setzte Glauben in jenen Engel, der ihm von Gott her Anweisungen erteilte und glaubte damit in die künftige Menschwerdung und Erlösung von Sünde und Tod durch jenes Geistwesens, Michael.

 

Paulus macht einen gewichtigen Unterschied zwischen Werken, die verrichtet werden müssen und einen „Lohn“ zur Folge haben und solchen, die aus Glauben ausgeführt werden! Christen, die noch keine grossen Werke der Treue bei ihrer Taufe vorzuweisen haben wird ihre Handlung als Folge des Glaubens bereits als Gerechtigkeit angerechnet, was der „unverdienter Güte“ seitens Gottes entspricht! Ihr Verdienst liegt im Glauben!

 

1.1.4.6        Den Glauben Abrahams nachzuahmen wird als Gerechtigkeit angerechnet!

Abraham zeigte bereits Glauben in den Gott Noahs und Sems, als Jehovas Engel ihn aufforderte Ur zu verlassen und nach Kanaan zu ziehen! Dieser Glaube wurde Abraham als Gerechtigkeit angerechnet! David hatte im Psalm 32, im Vers 1 davon gesprochen, dass Menschen die ohne Trug in ihrem Herzen sind dadurch glücklich wären, dass Gott ihre frühere Auflehnung und Sünde zudeckt und ihnen die Vergehung nicht angerechnet wird. Paulus nimmt im Römerbrief darauf Bezug und zeigt, dass Glaube, vorerst unabhängig von Werken als Gerechtigkeit angerechnet wird:

 

Abraham, unser Vorvater nach dem Fleische wurde aufgrund des Glaubens und Handelns gerechtgesprochen*** Rbi8  Römer 4:1-8 ***

Da dem so ist, was sollen wir über Abraham, unseren Vorvater nach dem Fleische, sagen? 2 Wenn nämlich Abraham zufolge von Werken gerechtgesprochen worden wäre, hätte er Grund zum Rühmen; doch nicht bei Gott. 3 Denn was sagt das Schriftwort? „Abraham setzte Glauben in Jehova [[(und zog aus Ur nach Haran und von dort nach Kanaan und lebte in Zelten)]], und es wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet.“ 4 Dem nun, der Werke [[(Gesetzeswerke, wie Sündopfer)]] verrichtet, wird der Lohn nicht als unverdiente Güte angerechnet, sondern als Schuld [[(zur Zudeckung des „Fluches“)]]. 5 Dem dagegen, der keine Werke verrichtet, aber an den [[(Jesus als Messias und sein Loskaufsopfer)]] glaubt, der den Gottlosen gerechtspricht, wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet. 6 So, wie David auch von dem Glück des Menschen spricht, dem Gott Gerechtigkeit ohne Werke anrechnet: 7 Glücklich sind die, deren gesetzlose Taten vergeben und deren Sünden zugedeckt worden sind; 8 glücklich ist der Mann, dessen Sünde Jehova keinesfalls anrechnet.“

 

Wer nun darf sich unter jene glücklichen Menschen wirklich zählen? Nicht blosse Einbildung zählt, die von Religionen gern genährt wird, sondern schriftgemässe Tatsachen, die Paulus nun den Römern weiter zu erklären versucht:

 

Paulus zeigt im Falle Abrahams, dass dieser Zustand der Gerechtigkeit bereits bevor er sich beschneiden musste gewährt wurde! Juden, zur Zeit des Paulus, behaupteten dagegen, dass die Beschneidung des Fleisches Voraussetzung wäre, um vor Gott in einen gerechten Zustand zu gelangen. Am Falle Abrahams liest Paulus die Regel ab: Die Beschneidung war das spätere Siegel, das äusserliche Zeichen, dass Abraham der Urvater all jener sein sollte, welche Glauben in Gott ausübe: Die Beschneidung ein Zeichen dafür, miterben des Gelobten Landes zu werden.

 

Auch Muslime lassen ihre Kinder beschneiden! Sind sie dadurch Miterben am gelobten Land? Nein, nur im Ausnahmefall derer, die sich in Christus taufen liessen! Es ist somit nicht die Beschneidung allein, sondern der Glaube in den Erlösertod Jesu!

 

Bedenken wir, dass ohne genaue Kenntnis der Bücher Mose der nachfolgende Text schwer verständlich ist, so wie Petrus es warnend erwähnte: „Deshalb, Geliebte, da ihr diese Dinge [[(das Gericht, die Urteilsvollstreckung am Tag des Zornes Jehovas)]] erwartet, tut euer Äußerstes, um schließlich von ihm fleckenlos und makellos und in Frieden erfunden zu werden. Betrachtet ferner die Geduld unseres Herrn als Rettung, so wie euch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit ebenfalls schrieb, indem er von diesen Dingen redete, wie er das auch in all [seinen] Briefen tut. Darin sind jedoch einige Dinge schwer zu verstehen, die die Ungelehrten und Unbefestigten [[(in den Schriften des „Alten Bundes“)]] verdrehen, wie [sie es] auch, zu ihrer eigenen Vernichtung, mit den übrigen Schriften [[(u.a. den Briefen des Paulus)]] [tun].“ (2.Pe 3:14-16) Ja, ohne exakte Gesetzeskenntnis und der Aussagen der Propheten ist Paulus kaum verständlich, da er in jedem dritten Satz oft auf mehrere Texte des Alten Testaments als Grundlage gleichzeitig Bezug nimmt. Christen, insbesondere deren Führer haben oft wenig oder gar keine Kenntnis jener früherer Aussagen auf die Paulus in Kurzform Bezug nimmt!

 

Abramas Wirkungsgebiet von Ur, nach Haran bis hinab nach Ägyptent*** Rbi8  Römer 4:9-15 ***

Wird dieses Glück [[(„unverdienter Güte“)]] nun Beschnittenen [[(Israeliten)]] oder auch Unbeschnittenen [[(aus den Nationen)]] zuteil? Denn wir sagen: „Dem Abraham wurde sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet.“ 10 Unter welchen Umständen wurde er denn angerechnet? Als er in der Beschneidung oder in der Unbeschnittenheit war? Nicht in der Beschneidung, sondern in der Unbeschnittenheit. 11 Und er empfing ein Zeichen [[(der Anerkennung Gottes als Gerechter)]], nämlich die Beschneidung, als ein Siegel der Gerechtigkeit durch den Glauben, den er hatte [[(weil er dem Aufruf des Engels zur Auswanderung von Urgefolgt war: Vergleiche Offenbarung 18:3: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk!“: Haben wir Glauben, gehochen wir demselen Engel?)]], während er in seinem unbeschnittenen Zustand war, damit er der Vater all derer wäre, die Glauben haben, während sie in unbeschnittenem Zustand sind, damit ihnen Gerechtigkeit angerechnet werde [[(heute mittels der Taufe)]], 12 und ein Vater der beschnittenen Nachkommen, nicht nur derer, die sich an die Beschneidung halten, sondern auch derer, die in den Fußstapfen jenes Glaubens ordentlich wandeln [[(nun das „GESETZ des Glaubens“ in den „Propheten gleich mir (Moses)“, in Jesus, als den Messias erfüllen)]], den unser Vater Abraham in unbeschnittenem Zustand hatte.

13 Denn nicht durch Gesetz [[(Gesetzeswerke)]] hatte Abraham oder sein Same [[(der Jesus ist)]] die Verheißung, daß er Erbe einer Welt [[(der Vater übergab dem Sohn Jesus doch „alles“ (Mat 11:27))]] sein sollte, sondern durch die Gerechtigkeit aus Glauben. 14 Denn wenn die, die sich an [das] Gesetz [[(die Gesetzeswerke wie Beschneidung, Tieropfer)]] halten, Erben sind, so ist der Glaube nutzlos gemacht und die Verheißung [[(darauf, dass Menschen der Nationen Miterben sein werden)]] aufgehoben worden. 15 In Wirklichkeit bewirkt das GESETZ [[(, was dessen „Fluch“ zufolge Missachtung betrifft)]] Zorn, doch wo es kein Gesetz [[(Gebot zu verpflichtenden Tieropfern, sondern zur „Gnade“, „unverdienter Güte“ zufolge Glaubens)]] gibt, da gibt es auch keine Übertretung [[(keinen „Fluch“ und damit keine Strafsanktionen, keinen Zorn Gottes)]].

 

Das ist kein Freitext, um willentliche Sünden zu begehen nach der Taufe, wie gewisse christliche Führer die der Gesetzlosigkeit frönen behaupten und erklären: „Christus ist das Ende (statt „Ziel“, „höchste Erfüllung“) des GESETZES“ (Rö 10:4), um mehr Anhänger zu sich auf den „breiten Weg, der in die Vernichtung führt“ zu locken! Wer Zweifel hegt der lese denselben Paulus in Hebräer, Kapitel 10, Verse 26 bis 31 und belehre sich dadurch selbst!

 

(Hebräer 10:26-31)  Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit [[(„Dein GESETZ ist Wahrheit“ (Ps 119:142))]] empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, 27 [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts [[](zufolge des auf uns neue lastenden Fluches)] und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird. 28 Jemand, der das Gesetz Mose mißachtet hat, stirbt ohne Erbarmen auf das Zeugnis von zwei oder drei [Personen] hin. 29 Einer wieviel strengeren Strafe, denkt ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und der das Blut des Bundes, durch das er [[(mittels „unverdienter Güte“ aufgrund Jesu Opfertod für frühere Sünden)]] geheiligt worden ist, als von gewöhnlichem Wert geachtet und der den Geist der unverdienten Güte durch Verachtung gröblich verletzt hat? 30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Mein ist die Rache; ich will vergelten“ und wiederum: „Jehova wird sein Volk richten.“ 31 Es ist etwas Furchtbares, in die Hände [des] lebendigen Gottes zu fallen.

 

Sünde definiert Übertretung eines göttlichen Gebotes! Alle die das „Ende des GESETZES“ lehren sind der Rache Gottes verfallen, die sie sind „Stolpersteine“ für jeden, der sich von ihnen verführen lässt! An die Stelle von Gottes GESETZ menschliche Moralnormen zu setzen ist kein Ersatz! Jesus hatte doch erklärt: „Es ist nicht zu vermeiden, daß Ursachen zum Straucheln entstehen. Doch wehe dem, durch den sie entstehen! Es wäre vorteilhafter für ihn, wenn ihm ein Mühlstein an den Hals gehängt und er ins Meer geworfen würde, als daß er einen von diesen Kleinen zum Straucheln bringt.“ (Lu 17:1, 2)

 

Die fleischlichen Söhne Abrahams mussten sich künftig alle beschneiden lassen und auch die Hausgenossen unter seinem Dach. Was nun sollte für Christen gelten, die unbeschnitten am Fleische von den Nationen her kamen? All jene, „... die in den Fußstapfen jenes Glaubens ordentlich wandeln, den unser Vater Abraham in unbeschnittenem Zustand hatte.“ Jener Glaube zeigte sich dadurch, dass er auf Gottes Stimme achtete. Heute gilt Jesu klare Anordnung: „Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“ (Mat 28:19, 20)

 

Erst als der Engel Abram einen Sohn ankündigte und Abram dem Engel glaubte, noch bevor die unfruchtbare Sarai ihre Sklavin Hagar dem Abram gab, erklärte der Engel:

 

Abraham erhielt das Bundesversprechen, dass sein Same das ganze Gelobte Land erhalten würde*** Rbi8  1. Mose 15:5-7 ***

Er brachte ihn nun hinaus und sagte: „Blicke bitte zu den Himmeln auf, und zähl die Sterne, wenn du sie zu zählen vermagst.“ Und er sprach ferner zu ihm: „So wird dein Same werden.“ 6 Und er setzte Glauben in Jehova; und er rechnete es ihm dann als Gerechtigkeit an. 7 Dann sprach er ferner zu ihm: „Ich bin Jehova, der dich aus [dem] Ur der Chaldäer herausgeführt hat, um dir dieses Land zu geben, damit [du] es in Besitz nimmst.“

 

Erst als Abram neunundneunzig Jahre alt war, inzwischen Vater des Ismael durch Hagar die Sklavin geworden war, versprach der Engel ihm einen Bund, wenn er untadelig vor ihm wandeln würde. Er würde „zum Vater einer Menge von Nationen“ werden. Der Engel nannte ihn von nun an „Abraham“ (bedeutet: „Vater einer Menge“) und trug ihm erst damals die Beschneidung von sich und Ismael und der männlichen Hausgenossen auf (1.Mo 17:1-14).

 

Wir, die wir unbeschnitten aus den Nationen sind, „Paulikaner“, verpflichten uns auf Jesu Stimme zu hören, indem wir seinen Worten Glauben schenken und handeln! Wir glauben, dass Jehova durch Jesus all das wahr werden lässt, was er durch seine Propheten geredet hat, ohne dass wir dies bereits direkt sehen. Jesus sagte zu Thomas, der vorerst nicht an seine fleischliche Auferstehung glaubte, dass jene glücklich wären, die nicht sehen und dennoch glauben! (Joh 6:36, 46;20:29).

 

Die Erwachsenentaufe ist das Gütesiegel, dass Gott uns unsere Sünden vergeben hat und unser Glaube als Gerechtigkeit anrechnet! So können auch Menschen der Nationen zusammen mit Abraham Erben einer Welt werden, deren Tore im Moment noch von den Feinden besetzt sind, die aber durch Jesus, „Abrahams Same“ in Kürze durch ihn als Gottes Heerführer in Besitz genommen werden! (1.Mo 22:15-18; Gal 3:16, 29; Off 19:10-16)

 

Abraham musste aber auch nach der Bundesversprechung weiterhin Glauben zeigen! In hohem Alter und trotz lebenslanger Unfruchtbarkeit seiner Frau Sara musste er dem Engel Glauben schenken, der ihm einen Sohn von Sara versprach, der Isaak genannt würde. Paulus erwähnt dies im Brief an die Römer ebenso.

 

*** Rbi8  Römer 4:19-22 ***

Und obschon er im Glauben nicht schwach wurde, zog er, da er etwa hundert Jahre alt war, seinen nun schon erstorbenen eigenen Leib und auch die Erstorbenheit des Schoßes Saras in Betracht. 20 Aber wegen der Verheißung Gottes wankte er nicht im Unglauben, sondern wurde machtvoll durch seinen Glauben, indem er Gott die Ehre gab 21 und völlig überzeugt war, daß er das, was er verheißen hatte, auch zu tun vermochte. 22 Darum „wurde es ihm als Gerechtigkeit angerechnet“.

 

Abraham gab Gott die Ehre und tat wie ihm befohlen wurde! Er wusste, dass Gott selbst einen unfruchtbaren Schoss einer weit über das gebärfähige Alter einer Frau hinaus Fortgeschrittenen zu öffnen vermöchte und ihm, der in der Zeugungskraft erstorben war, Kraft geben würde, um Leben weiterzugeben. Wiederum wurde es ihm als Werk des Glaubens angerechnet.

 

 

1.1.5           Der Glaube in Christus, der als Gerechtigkeit angerechnet wird

 

1.1.5.1        Menschen der Nationen sollen Glauben in Christus als Retter setzen

Menschen der Nationen sollten wiederum Gelegenheit erhalten, dass ihnen Glauben als Gerechtigkeit angerechnet würde. Israel dagegen hatte ein GESETZ erhalten, zudem das „GESETZ des Glaubens“ in den Messias (5.Mo 18:15-19) das der Gerechtigkeit diente und erreichte trotz dieses GESETZES die Gerechtigkeit nicht!

 

*** Rbi8  Römer 9:30-33 ***

Was sollen wir denn sagen? Daß Leute von den Nationen, obwohl sie nicht der Gerechtigkeit nachjagten, Gerechtigkeit erlangten, die Gerechtigkeit, die sich aus dem Glauben ergibt; 31 Israel aber, obwohl es einem Gesetz [[GESETZ]] der Gerechtigkeit nachjagte, hat das Gesetz [[(„GESETZ des Glaubens“)]] nicht erreicht. 32 Aus welchem Grund? Weil es ihm nicht durch Glauben, sondern gleichsam durch Werke nachjagte. Sie strauchelten über den „Stein des Anstoßes“ [[(Jesus, „den Propheten gleich mir (Moses)“)]], 33 so wie geschrieben steht: „Siehe! Ich lege in Zion einen Stein des Anstoßes und einen Fels des Ärgernisses, wer aber seinen Glauben darauf setzt, wird nicht enttäuscht werden.“

 

Paulus zeigt den Grund, warum Israel jene Gerechtigkeit nicht erlangte: Fehlender Glaube in das Erscheinen des Messias und in die vorhergesagten Zeichen, welche jener Messias erbringen würde! Zudem Missachtung der vorhergesagten „Zeiten und Zeitabschnitte“ der Prophezeiung Daniels der „siebzig Jahrwochen“ und der damit verbundenen Ereignisse!

 

Die Juden versuchten durch Werke die das GESETZ vorschrieb, durch blutige Opfer vor Gott Gerechtigkeit zu erlangen. Als der Messias gekommen war strauchelten die meisten Juden über jenen „Stein des Anstosses“ Nur jene die Glauben in Jesus gesetzt haben, wie die Apostel und einige Jünger: Ihnen wurde es als Gerechtigkeit angerechnet und sie wurden Teil eines „Überrests“, der nun als Same des Christus zählte und eine neue Nation zu formen begann!

 

Die "Costa Concordia" die auf dem Felsenriff zu liegen kamEin Felsstück, dasden ganzen Rumpf durchbrochen hatteNicht auf einen „Felsen des Anstosses“ im Sinn des Wortes zu achten brachte das Luxuskreuzfahrschiff „Costa Concordia“ in Seenot und zum Sinken, bevor es auf der Fels-Bank vor der Insel Giglio zum Liegen kam. Wie ein Mahnmal ragte einer der spitzen Felsstücke „des Anstosses“ auf der Gegenseite aus dem Rumpf, wo das Schiff halb aus dem Wasser reichend seine letzte Ruhe fand.

 

So ist es mit der heutigen Nation Israel und fleischliche Juden, die weiterhin den Glauben in Gottes Messias, den „Stein des Anstosses“ verweigern und dasselbe Schicksal des Abwrackens ihres Luxusschiffes auf sich zukommen sehen sollten! Ihre Bündnisse mit Nationen die Jehova verurteilt hat sind ihnen zur Schlinge geworden, ihre „Anbetung“ der drei „wilden Tiere“ wurden ihnen zum „Fluch“ und deutlich trägt jene Nation das Kennzeichen des „wilden Tieres“, die 666“.

 

Jehovas Worte durch Hosea an „Lo-Ruhama“ gelten bis zum bitteren Ende: „Nenne ihren Namen Lo-Ruhạma, denn ich werde dem Hause Israel nicht wieder Barmherzigkeit erweisen, weil ich sie ganz bestimmt hinwegnehmen werde.“ (Hos 1:6)

 

Was waren damals jene Werke, welche die Juden nicht zur Gerechtigkeit führten? In seiner Ansprache in der Synagoge von Antiochia erklärte Paulus folgendes:

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 13:38-39 ***

Darum sei euch kund, Brüder, daß euch durch diesen [[(Jesus, dem Messias)]] Vergebung der Sünden verkündigt wird 39 und daß von allen Dingen, von denen ihr durch das Gesetz [[GESETZ]] Mose [[(dessen Strafbestimmungen, der „Fluch“)]] nicht schuldlos gesprochen werden konntet, jeder, der glaubt, durch diesen schuldlos gesprochen wird.

 

Glaube in den Messias, „den Propheten gleich mir“ war, ist und bleibt auch in Ewigkeit Bedingung zur Gerechtsprechung! Die im Millennium Auferstehenden stehen unter derselben Regel! Wer schuldlos gesprochen wird, der ist vor Gott gerecht! Der Eintrag auf der doppelseitig beschriebenen Buchrolle des „Fluches“ wurde vollkommen ausgelöscht! (Hes 2:9, 10; Sach 5:1-4) Petrus erklärte dies den zusammengelaufenen Juden im Tempel, nachdem Johannes und Petrus einen Gelähmten geheilt hatten, dass dies durch Jesus geschehen sei, nachdem deren Führer am 14.Nisan zuvor „den Hauptvermittler des Lebens“ ermordet hatten. Warnend erklärte Petrus: „In der Tat, Moses hat gesagt: ‚Einen Propheten gleich mir wird euch Jehova Gott aus der Mitte eurer Brüder erwecken. Auf ihn sollt ihr hören gemäß all den Dingen, die er zu euch redet. Wahrlich, jede Seele, die auf jenen Propheten nicht hört, wird aus der Mitte des Volkes ausgerottet werden.‘“ (Apg 3:22, 23)

 

Stolpersteine der SchriftauslegungFür unsere Tage, wo die Rückkehr Jesu im Fleische erwartet werden soll, wird der Christus wiederum zu einem „Stein des Anstosses“, den die meisten Menschen aus Unkenntnis und aufgrund falscher Indoktrination verwerfen! „Spross“ soll erneut als „Stein“ aus dem himmlischen Zion vor den gegenbildlichen Hohepriester Josua und dessen Gefährten der Endzeit gelegt werden!

 

Mit dem symbolischen „Josua“ müssen Religionsführer gemeint sein, welche heute die hohepriesterliche Stellung, oberste Führung ihrer Gläubigen einnehmen und behaupten Gott dem Allerhöchsten zu dienen. Sacharja schrieb jedoch, dass „Satan an der rechten Seite“ jenes Hohepriesters sein würde, um ihm zu widerstehen. Die äusseren Kleider Josuas würden schmutzig sein und er wurde aufgefordert sie zu wechseln! (Sach 3:1-5)

 

Jener sinnbildliche „Stein vor Josua“ hätte die „sieben Augen der Geister [[(Engel)]] Gottes“ und könnte alle Dinge auf der Erde wahrnehmen. Das erinnert an eine Aussage der Offenbarung: „Und ich sah inmitten des Thrones und der vier lebenden Geschöpfe und inmitten der Ältesten ein Lamm [[(Jesus)]] stehen, als wäre es geschlachtet worden, das sieben Hörner [[(Zeichen der Macht)]] und sieben Augen hatte, welche [Augen] die sieben Geister Gottes [[(Engel)]] bedeuten, die zur ganzen Erde hin ausgesandt worden sind.“ (Off 5:6).

 

Die „sieben Hörner“ bedeuten vollständige Macht und die „sieben Geister“ die Gesamtzahl der Engel die Jesus als vom Vater eingesetztem „Hohepriesterkönig“ dienen. Das „Lamm“ ist Jesus, unmittelbar nach seinem Opfertod, für den Satan an „Josuas rechter Seite“ die Verantwortung trägt. Israels religiöse Führer, „deine (des Kaiphas) Gefährten“ weigern sich bis heute ihre „beschmutzten Kleider“ zu wechseln, um am Tag ihrer Taufe die „Vergehung des Landes“ hinwegzunehmen! Wo dies nicht geschieht ist es „der Tag Jehovas“, welcher der Übertretung ein jähes Ende setzt.

 

*** Rbi8  Sacharja 3:8-9 ***

‚Höre bitte, o Josua, du Hoherpriester, du und deine Gefährten, die vor dir sitzen, denn sie sind Männer, [die] als Vorzeichen [[(für künftige, grössere Geschehnisse)]] [dienen]; denn siehe, ich lasse meinen Knecht „Sproß“ [[(Jesus als „Richter der lebenden und Toten“)]] kommen! 9 Denn siehe, der Stein [[(„des Anstosses“, der Unglaube in den Messias)]], den ich vor Josua gelegt habe! Auf dem einen Stein sind sieben Augen [[(die „sieben Engel“, die als Zeugen alles beobachten)]]. Siehe, ich graviere seine Gravierung ein‘, ist der Ausspruch Jehovas der Heerscharen, ‚und ich will die Vergehung jenes [[(auserwähllten)]] Landes an einem Tag hinwegnehmen.‘

 

An „einem Tag“ der Sündenvergebung soll jenem Land Vergebung widerfahren: Nur jenen, die das „GESETZ des Glaubens“ erfüllten. Was meinte der Prophet Sacharja mit jenen Worten weiter? Der „Hohepriester Josua“, der zusammen mit dem „Statthalter Serubbabel“ nach dem Exil den zweiten Tempel erbaute, sollte als Vorbild für Dinge der Endzeit dienen, wo durch Jesus und seine Apostel den endgültigen, den geistigen Tempel aus 144.000 auserlesenen, lebendigen Steinen fertig erstellen würde!

 

(Vergleiche E-Buch: Der falsche Prophet; Kapitel: 12.9  Satan an der Seite des endzeitlichen Hohepriesters  ¡Error! Marcador no definido.)

 

Judas Rückkehr aus dem Exil: Wiederaufbau Tempel, Mauer und Jerusalems
 

1.1.5.2        Der heilige Geist wird aufgrund des Glaubens, als Folge des Hörens gegeben!

Der Sühnetag gilt in Israel als der Tag, an welchem Jehova die Sünden seines Volkes vergibt, vorausgesetzt, sie würden sich in ehrlicher Betrübnis und völligem Fasten vor ihm beugen! Der Sühnetag vor dem Gerichtstag der Endzeit [<B2] ist dazu angetan, die Sünden jener zu vergeben, welche sich dieses richterlichen Entscheides Jehovas erinnerten und ihn nutzten!

 

Der zweite gewichtige Sühnetag folgt auf das Ende der Versiegelung [B2e-B2g], vor dem Ende der Frist der 2300 Tage Daniels: [C1]

 

"Babylon die Grosse", die vereinten Religionen mit ihrem Mischwein der Lügen und  Gesetzlosigkeit(Daniel 8:13, 14)  Und ich hörte schließlich einen gewissen Heiligen reden, und ein anderer Heiliger sprach dann zu dem Betreffenden, der redete: Wie lange wird die Vision von dem beständigen [Opfer] [[(Jesu Loskaufsopfer)]] und von der Übertretung, die Verwüstung verursacht [[(dem Abfall vom Taufbund)]], dauern, um sowohl [die] heilige Stätte [[(der geistige Tempel; Kirchen, Moscheen, Königreichssäle usw.)]]  als auch [das] Heer [[(der darin Anbetenden)]] zu Dingen der Zertretung [[(Zerstörung „Babylons der Grossen“ bis zum Tag Harmagedons)]] zu machen?

14 Daher sagte er zu mir: „Bis zu zweitausenddreihundert Abenden [und] Morgen; und [die] heilige Stätte [[(der geistige Tempel; der letzte lebende „behauene Stein“ wird versiegelt sein)]] wird gewiß in ihren rechten Zustand gebracht werden.“

 

Hier ist von zwei getrennten Formen der Anbetung die Rede: Jener, die den „heiligen Bund verlassen haben“ und der anderen, die aus „Babylon der Grossen“ geflüchtet sind und aus denen der Überrest versiegelt wird. Mit der Ausmessung des Tempelheiligtums durch Johannes [A1] beginnt die Frist der 2300 Tage zu laufen. Die „zwei Zeugen“ verkünden während der ersten 1260 Tage, was die Resultate sind, so wie Jesus dies in den sieben Sendschreiben an die „sieben Engel (gr. aggelos = Vorsteher)“ der „sieben (= Vollzahl) Versammlungen“ vorgezeigt hat: Was war gut und was war schlecht! (Off 1:20) Der erste Sühnetag, sechs Monate vor dem Gerichtstag [B2] gab jedem Christen die Möglichkeit die „bis zum Himmel aufgehäuften Sünden“ (Off 18:5), die „so rot wie Scharlach“ (Jes 1:18) waren vor Gott zu bereuen. Jesus beruft Sünder zur Umkehr, während Gottes Geduld Nachsicht gewährt (Joh 3:16). „Jehova ist hinsichtlich seiner Verheißung nicht langsam, wie [es] einige [für] Langsamkeit halten, sondern er ist geduldig mit euch, weil er nicht will, daß irgend jemand vernichtet werde, sondern will, daß alle zur Reue gelangen.“ (2.Pe 3:9) Der Entscheid zu hören und zu handeln liegt beim Einzelnen, nicht bei Kirchenfürsten!

 

Am zweiten wichtigen Sühnetag [B2g], sechs Monate nach dem Gerichtstag [B2], noch während der „grossen Drangsal“ [B] endet offensichtlich auch die Versiegelung des Überrests der 144.000 Auserwählten [B2e-B2g], noch vor Ablauf der maximal zweitausenddreihundert Tagefrist [C1], die Daniel genannt hatte, bis „die heilige Stätte in ihren rechten Zustand“ gebracht wäre. Das ist mit der Versiegelung des letzten des lebenden Überrests der 144.000 künftigen Priesterkönige des geistigen Tempels, der „neuen Himmel“ gewährleistet (Da 8:13, 14, 17, 19).

 

Der dritte Sühnetag [Bb2; c1], der 10.Tischri der 40 Tage nach dem Tag der Urteilsvollstreckung Harmagedons [B3] folgt ist es, der die letzten Fehler und Sünden des „Landes“ oder des „Volkes Jesu“, der „grossen Volksmenge“ wegnimmt, die ja zuvor am Gerichtstag [B2] aufgrund des Glaubens und Werken der Nächstenliebe erwählt und zum Leben gekennzeichnet wurde.

 

Der Hohepriester mit Blut vor dem Sühnedeckel der BundesladeDer inzwischen am Trompetenfeste, dem 1.Tischri [BbB; a1] zur Erde zurückgekehrte Hohepriester Jesu wird an jenem Sühnetag angesichts von Jehovas Thron auf dem Berg Zion das Schlachtopfer der „jungen Stiere der Lippen“, sowohl für die inzwischen eingeweihte künftige Priesterschaft, wie das Volk, die „grosse Volksmenge“ darbringen, um für jene „eine ewige Befreiung“ zu erlangen, die Gerechtsprechung aller Auserwählten!

 

Hosea verkündet: „Sprecht zu ihm, ihr alle: ‚Mögest du Vergehen verzeihen; und nimm an, was gut ist, und wir wollen dagegen die jungen Stiere unserer Lippen darbieten.“ (Hos 14:2) Jehova verspricht durch Sacharja: „... ich will die Vergehung jenes Landes [[(diesmal der Auserwählten)]] an einem Tag hinwegnehmen“, jenes „Land“ ist das „neue Jerusalem“, die „neuen Himmel“, das „Israel Gottes“, die erdenweite „königliche Priesterschaft“, das „besondere Eigentum Jehovas“, seine neu „Verlobte“. (Sach 3:9).

 

Somit ist es noch weit mehr dieser erste Sühnetag nach Harmagedon am 10.Tischri, fünf Tage bevor Jesus dem Vater das aufgerichtete Königreich am Ende der 1335-Tagefrist Daniels [C4] übergibt: Die „königliche Priesterschaft“ am ersten Tag des grossen Erntefestes, dem 15. Tischri, wo Jesu die „Erstlingsfrucht“ dem Vater übergibt, wie es das GESETZ vorschreibt [Bb1; e1]. Den besonderen Tag, den es schon im Voraus zu beachten gilt. Es ist der Tag des völligen Abschlusses der Aufrichtung des „geistigen Tempels“, des ersten Teil, das „Heilige“, wenn das „Jerusalem droben“, das „Allerheiligste“ mit dem Vater zur Erde herabkommt und das Königreich aus Jesu Hand annimmt und damit die „Verlobung“ rechtskräftig wird (1.Kor 15:24). Hoseas Vorhersage wird in Erfüllung gehen:

 

(Hosea 2:18-20)  Und für sie werde ich an jenem Tag gewiß einen Bund schließen in Verbindung mit dem wildlebenden Tier des Feldes und mit dem fliegenden Geschöpf der Himmel und dem Kriechtier des Erdbodens, und Bogen und Schwert und Krieg werde ich aus dem Land zerbrechen, und ich will sie in Sicherheit sich niederlegen lassen. 19 Und ich will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]], und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. 20 Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.‘

 

Das sind die Puzzleteile die genau ins Teilbild vor und nach Harmagedon passen, jedes an seinem Ort im Ablauf der Zeitachse und damit das Gesamtbild abrundet, dessen, was wir schon bald erwarten dürfen und uns darauf freuen sollen, weil wahrer Friede und andauernde Sicherheit das Ziel von Gottes Handeln durch seinen Christus ist!

 

Ablauf der Ereignisse nach Harmagedon bei der Aufrichtung des geistigen Tempels
 

Der Prophet Jeremia hatte über dasselbe Ereignis zuvor gesprochen:

 

*** Rbi8  Jeremia 50:20 ***

„Und in jenen Tagen und zu jener Zeit“, ist der Ausspruch Jehovas, „wird man die Vergehung Israels suchen, aber sie wird nicht dasein, und die Sünden Judas, und sie werden nicht gefunden werden; denn ich werde denen vergeben, die ich übrigbleiben lasse.“

 

Die Sünde des geistigen Israel, der „grossen Volksmenge“ und jene des „Überrests“, der von „Juda“ wird nicht gefunden werden! Jehova vergibt all denen, die er am Gerichtstag übrigbleiben lässt!

 

(Vergleiche Grafik: Erntefeste zum Abschluss der Einsammlung der Menschenernte)

 

Erntefeste zum Abschluss der Einsammlung der Menschenernte
 

Jehova verspricht durch Paulus, dass auch jene aus den Nationen ebenso wie Abraham die Gerechtigkeit angerechnet erhalten, sofern sie Hören und Glauben zeigen! Sie gehören ebenso zur „grossen Volksmenge“ die Jesus am Gerichtstag als „Schafe die nicht aus dieser (des fleischlichen Israels) Hürde sind“ und zu seiner Rechten stellt und später einige unter ihnen versiegeln wird als künftige Priesterkönige.

 

*** Rbi8  Galater 3:5-6 ***

Er nun, der euch den Geist darreicht und unter euch Machttaten wirkt, tut er es aufgrund von Gesetzeswerken oder aufgrund [des] Hörens durch Glauben? 6 So wie Abraham „Glauben in Jehova setzte, und es wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet“.

 

Auch in der Endzeit vollbringt Jehova unter seinen Getreuen durch seinen Geist der aus den Schriften und durch Jesus wirkt Machttaten! Durch den Propheten Joel sagte er vorher, dass er einen besonderen Geist auf seine „Knechte und Mägde“ ausgiessen würde! Ältere Männer würden Träume haben, Söhne und Töchter würden prophezeien! Lukas berichtet darüber in der Apostelgeschichte, in der Rede des Petrus an Pfingsten 33 u.Z. und wendet es auf seine Tage an:

 

Joels Vorhersage  des Geschehens vor dem furchteinflössenden Tag Jehovas*** Rbi8  Joel 2:28-32 ***

Und danach soll es geschehen, daß ich meinen Geist auf Fleisch von jeder Art ausgießen werde, und eure Söhne und eure Töchter werden tatsächlich prophezeien. Was eure alten Männer betrifft, Träume werden sie haben. Was eure jungen Männer betrifft, Visionen werden sie sehen. 29 Und sogar auf die Knechte und auf die Mägde werde ich in jenen Tagen meinen Geist ausgießen.

30 Und ich will Wunder geben in den Himmeln und auf der Erde, Blut und Feuer und Rauchsäulen. 31 Sogar die Sonne [[(der Mächtigste der „wilden Tiere“)]] wird in Finsternis verwandelt werden und der Mond in Blut [[(die irdischen Machthaber, die Satans „Licht“ widerstrahlen)]] vor dem Kommen des großen und furchteinflößenden Tages Jehovas [[B3]]. 32 Und es soll geschehen, daß jeder, der den Namen Jehovas [[(Jahweh’s)]] anruft, sicher davonkommen wird; denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem werden die Entronnenen [[(nach dem Tag Harmagedons)]] sein, so wie Jehova gesprochen hat, und unter den Überlebenden [[(des Überrests der zusammengerufenen Versiegelten)]], die Jehova beruft.“

 

Unsere Gebete sind direkt an Jehova zu richten, „im Namen Jesu“ (Mat 6:5; Joh 14:13, 14).Der „grosse und furchteinflössende Tag Jehovas“ der Urteilsvollstreckung [B3] ist jedoch zuvor mit seinem Endgericht [B2] verbunden, wenn Christus als Urteilsvollstrecker danach Rache an seinen Feinden übt! [B3]

 

Die Erfüllung dieser Prophezeiung wird somit am Ende dieses Systems seinen endgültigen Höhepunkt erreichen! Da inzwischen mit den letzten Büchern der Heiligen Schrift „das Vollständige“ gekommen ist darf diese als Hauptquelle der „Einsichtigen“ der „letzten Tage“ vermutet werden, wie dies der Engel durch Daniel ankündete und durch ihr Verständnis der Vorhersagen prophezeien!

 

(Daniel 12:3, 4)  Und die, die Einsicht haben, werden leuchten wie der Glanz der Ausdehnung und die, die die vielen zur Gerechtigkeit führen, wie die Sterne auf unabsehbare Zeit, ja für immer.

4 Und was dich betrifft, o Daniel, halte die Worte geheim, und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes. Viele werden umherstreifen, und die [wahre] Erkenntnis wird überströmend werden.“

 

Nach der Zerstörung Jerusalems und seines Tempels im Jahre 70 u.Z. wurde der letzte Teil der Vorhersage bestimmt nicht erfüllt und seither wurde Jerusalem von den Nationen zertreten! „... es soll geschehen, daß jeder, der den Namen Jehovas [[(Jahweh’s)]] anruft, sicher davonkommen wird; denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem werden die Entronnenen sein, so wie Jehova gesprochen hat, und unter den Überlebenden, die Jehova beruft.“ Das kann sich erst nach Harmagedon erfüllen!

 

(Jesaja 66:19-22)  Und ich will ein Zeichen unter sie setzen, und ich will einige von denen, die entronnen sind, zu den Nationen senden, [nach] Tạrschisch, Pul und Lud, die den Bogen spannen, Tụbal und Jạwan, den weit entfernten Inseln, die keinen Bericht über mich gehört noch meine Herrlichkeit gesehen haben; und sie werden bestimmt meine Herrlichkeit unter den Nationen kundtun.

Das grosse Siegel: Ist es auch auf Deiner Stirne?20 Und sie werden in der Tat all eure Brüder aus allen Nationen als Gabe für Jehova bringen, auf Pferden und in Wagen und in gedeckten Wagen und auf Maultieren und auf schnellfüßigen Kamelstuten, herauf zu meinem heiligen Berg, Jerusalem“, hat Jehova gesprochen, „21 „Und auch von ihnen werde ich einige für die Priester nehmen, für die Levịten“, hat Jehova gesagt. 22 „Denn so, wie die neuen Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir bestehen“, ist der Ausspruch Jehovas, „so wird eure Nachkommenschaft und euer Name bestehenbleiben.“

 

 

Jehova spricht hier von dem Versammelt werden nach Zion hin, was bedeutet zum „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ [Bb] eingeladen zu sein, wo sich die bereits lebenden zwölf Apostel, der aus aller Welt zusammengerufene Überrest der Versiegelten die Harmagedon überlebten nach Jerusalem bringen werden. Dies ist durch Jesaja klar und deutlich angekündet: „“ (Jes 66:)  nach Jesu Herabkommen zum Ölberg und der darauf folgenden Erstauferweckung der Toten der 144.000 schlussendlich sich auf dem Berg Zion in Jerusalem versammeln werden [Bb]. „Und er sagt zu mir: ‚Schreibe: Glücklich sind diejenigen, die zum Abendessen der Hochzeit des Lammes eingeladen sind.‘ Auch sagt er zu mir: ‚Dies sind die wahren Worte Gottes.‘ “ (Off 19:9) Damit sind die „neuen Himmel“ vollständig und das geschieht erst, nachdem die „alten Himmel“ in Harmagedon [B3] „wie eine ausgelesene Buchrolle“ oder „ein veraltetes Kleid“ zusammengerollt wurden (Off 20:4-6).

 

*** Rbi8  Offenbarung 6:14 ***

Und der [[(alte)]] Himmel entwich wie eine Buchrolle, die man zusammenrollt, und jeder Berg [[(jede Autorität dieses Systems)]] und [jede] Insel wurden von ihren Stellen gerückt.

 

Jeder Machterhöhung, ob in der Politik oder der Wirtschaft, wird wie ein „Berg von seiner Stelle gerückt“. Die religiösen „Inseln“, Sekten die den Untergang „Babylons der Grossen“ überstanden und mitten im Menschenmeer scheinbaren Schutz für ihre Bewohner boten, werden ihren angestammten Platz nicht weiter behalten, auch sie vergehen am Tag des Zornes Gottes! Die „Inseln“ von denen Jesaja dagegen Spricht, Gruppen und Kleinversammlungen welche Satans System und dessen Wut widerstanden haben: „Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.“ Niemand kann gleichzeitig auf beiden Seiten Stellung beziehen! Johannes nimmt zum selben Thema Stellung

 

(Offenbarung 16:19, 20)  Und die große Stadt [[(Babylon die Grosse)]] spaltete sich in drei Teile [[(Juden-Christen; Muslime; übrige Religionen)]], und die Städte der Nationen fielen; und Babylon der Großen wurde vor Gott gedacht, um ihr den Becher mit dem Wein des Grimmes seines Zorns zu geben. 20 Auch entfloh jede Insel, und Berge wurden nicht gefunden.

 

Flucht aus „Babylon der Grossen“, Bildung von inselgleichen Versammlungen ohne Hierarchie darüber ist das Gebot der Stunde! Auch Jesaja redet von „Inseln“, von Gruppen und Hausversammlungen, welche die Turbulenzen überstehen und nun von Jesus als ihrem Hirten zur Einheit geführt werden.

 

(Vergleiche Grafik: 9.4  Alte und neue „Himmel“ und „Erde“)

 

Wir beten nicht zu Maria, nicht zu Hligen und nicht zu Engeln!
 

1.1.5.3           Die „zwei Zeugen“ künden die Aufrichtung von Gottes gerechtem Königreich an

Der Apostel Johannes spricht in der Offenbarung von „zwei Zeugen“, welche vor dem ersten Erscheinen des Königs der Könige [<B1] prophezeien würden und offensichtlich diejenigen Dinge erklären, die kommen werden und jene Dinge richtigstellen, welche „falsche Propheten“ und „falsche Christusse“ als gefährliche Irrlehren verbreitet und so zu einem grossen Abfall hin zu falschen Königreichen verursacht hatten [A; A1-B1](Mat 24:11).

 

*** Rbi8  Offenbarung 11:3-4 ***

Und ich will meine zwei Zeugen tausendzweihundertsechzig Tage mit Sacktuch bekleidet prophezeien lassen.“ 4 Diese sind [versinnbildlicht durch] die zwei Olivenbäume und die zwei Leuchter und stehen vor dem Herrn der Erde.

 

Jesus selbst ist es, der jene „zwei Zeugen“ prophezeien lässt und jene stehen direkt vor Gott und verbreiten wie zwei „Leuchter“ das „Licht der Wahrheit“!

 

Auch der Prophet Daniel hatte gezeigt, dass in der letzten Zeitperiode genaue Erkenntnis überhand nehmen würde und jenen zu Licht verhilft, welche sich reinigen und ihre „äusseren Gewänder“ rein machen! Die Bösen dagegen würden es nicht verstehen können und auch nicht verstehen wollen!

 

*** Rbi8  Daniel 12:9-10 ***

Und er sagte weiter: „Geh, Daniel, denn die Worte werden geheimgehalten und versiegelt bis zur Zeit des Endes. 10 Viele werden sich reinigen und sich weiß machen und werden geläutert werden. Und die Bösen werden bestimmt böse handeln, und gar keiner der Bösen wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.

 

Jeder, der sich reinigt, seine Sünden vor Gott offen bekennt und Werke der Reue erbringt, kann das, was kommen wird verstehen und entsprechend handeln! Das Verständnis wurde durch Jehova und Jesus in der ganzen Bibel gewährt! Es war niemals eine mystische Geheimlehre, zu welcher sie durch die Religionsführer degradiert worden war! Der geheime Teil war lediglich an die Erfüllung von Zeitzeichen gebunden und die Entzifferung wäre erst während und nach deren Erfüllung möglich geworden! Seit dem Ende des ersten Jahrhunderts stehen dieselben Bücher des alten und neuen Bundes in der Bibel jedermann zur Verfügung!

 

Paulus zeigt den Galatern, wie auch uns heute, warum das GESETZ weiterhin von Nutzen ist! Nur durch das GESETZ, das Jehovas Norm von Gut und Böse aufzeigt war es möglich geworden Übertretung zu erkennen! Das gilt für die fleischlichen wie für die geistigen Israeliten gleicherweise!

 

Image result for Jesus mittler*** Rbi8  Galater 3:19-22 ***

Warum denn das GESETZ? Es wurde hinzugefügt, um Übertretungen [[(die den „Fluch“ auf Sünde nach sich zieht)]] offenbar zu machen, bis der Same [[(Jesus; sein Loskaufsopfer)]] gekommen wäre, dem die Verheißung gegeben worden war; und es wurde durch Engel übermittelt durch die Hand eines Mittlers. 20 Nun gibt es keinen Mittler, wo es nur eine Person betrifft, Gott aber ist nur einer. 21 Ist das GESETZ also gegen die Verheißungen Gottes? Dazu komme es nie! Denn wenn ein Gesetz [[GESETZ (ein Gebot)]] gegeben worden wäre, das Leben hätte geben können, so wäre die Gerechtigkeit tatsächlich durch Gesetz [[(Gesetzeswerke)]] gekommen. 22 Aber die Schrift hat alle Dinge zusammen dem Gewahrsam der Sünde [[(dem „Fluch der Sünde“)]] übergeben, damit die Verheißung [[(auf „unverdiente Güte“ und ewiges Leben)]] als Folge des Glaubens an Jesus Christus denen gegeben werde, die Glauben ausüben.

 

Der Mittler zwischen Gott und Mensch war von Anfang an Jesus gewesen, zuerst als Geistwesen Michael, Gottes Wortführer seit Adam und Eva, der vom Himmel her Jehovas Rat übermittelte, dann wie er zur Erde gesandt Fleisch wurde, als Marias Erstgeborenem, als Jesus genannt, der unter uns Menschen als „Menschensohn“ geweilt hat. Das GESETZ für sich allein konnte nicht Leben geben, weil es ja zeigte, dass dessen Übertretung Verurteilung, den „Fluch“ und der „Fluch“ den Tod zur Folge haben muss!

 

*** Rbi8  Römer 3:23-24 ***

Alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes, 24 und als freie Gabe werden sie durch seine unverdiente Güte gerechtgesprochen aufgrund der Befreiung [[(vom „Fluch“, der Aufhebung des Strafurteils)]] durch das von Christus Jesus [bezahlte] Lösegeld.

 

Jesus erlitt an unserer statt den Tod! Durch Jesus aber wurden die Prinzipien, die hinter den GESETZEN stehen, die Liebe zu Gott und zum Nächsten dargelegt und vorgelebt, diese entsprechen der wahren Gerechtigkeit, die Leben gibt! Glaube und Nachahmung sind daher angesagt.

 

Durch Glauben in Christus war es nun möglich eine ewige Vergebung früherer Sünden zu erlangen und mit Gott in ein gerechtes Verhältnis zu treten, wo er jeden von uns wie ein Vater als Sohn und Tochter anerkennen kann! Bedingung dazu bleibt in Gemeinschaft mit seinem Sohn zu bleiben und die Gebote, GESETZE und richterlichen Entscheidungen Jehovas zu respektieren! (Joh 14:15-21)

 

1.1.5.4        Durch Glaube kommt die erhoffte Gerechtigkeit und das Erbe

Paulus erklärt den Galatern zudem, welche durch Leute aus Jerusalem betreffend der Beschneidung beunruhigt worden waren, dass durch den Geist die erhoffte Gerechtigkeit, als Folge des Glaubens kommen werde. Was wollte er uns dadurch mitteilen?

 

*** Rbi8  Galater 5:5-6 ***

Wir für unseren Teil erwarten durch den Geist [[(heb: Ruach; das Geistwesen; Jesus)]] sehnlich die erhoffte Gerechtigkeit als Folge des Glaubens. 6 Denn was Christus Jesus betrifft, ist weder Beschneidung von irgendwelchem Wert noch Unbeschnittenheit, sondern Glaube, der durch Liebe wirksam ist.

 

Liebe ist die Erfüllung des ganzen GESETZES“ (Rö 13:10) Paulus bezieht sich offensichtlich in der Aussage mit ein, was bedeutet, dass sowohl die Apostel wie die Christen in Galatien auf etwas hoffen mussten, das sie weiterhin erwarteten und das durch den „Geist“ kommen würde. Jener Geist ist Christus! Den heiligen Geist der Wahrheit hatten sie bereits erhalten, der auf einige als Gabe des Prophezeiens gegeben wurde und nun allen Christen als „Helfer“ (gr. paraklet; „der Tröster“) in schriftlicher Form der Evangelien, der Briefe und anderen Schriften des „Neuen Bundes“, der über die bisherigen mündlichen Unterweisung weiter helfen sollte, um sich an die Gebote Jesu zu erinnern und sie halten. Dies sollte zur Erfüllung des GESETZES mittels der Nächstenliebe führen, die ja alle Gebote einschliesst. All diese „Gaben des Geistes“ waren zur Auferbauung des „Leibes des Christus“, der Versammlung notwendig (Apg 11:27, 28; Rö 13:10; 1.Kor 12:28, 13:2, 8).

 

(Vergleiche Grafik: 3.1  Der geistige Tempel: Aufbau des Leibes des Christus)

 

Der "Leib des Christus" ein geistiger Tempel!
 

Paulus erklärt den Hebräerchristen weitere wichtige Zusammenhänge zum Thema Gerechtigkeit! Diesmal geht es darum auf Warnung zu achten und durch Glauben das zu tun, was Gott von uns erwartet! 

 

*** Rbi8  Hebräer 11:7 ***

Durch Glauben bekundete Noah Gottesfurcht, nachdem er eine göttliche Warnung vor Dingen erhalten hatte, die noch nicht zu sehen waren, und errichtete eine Arche zur Rettung seiner Hausgemeinschaft; und durch diesen [Glauben] verurteilte er die Welt, und er wurde ein Erbe der Gerechtigkeit, die gemäß dem Glauben ist.

 

Die Arche Noah als Symbol der Rettung mittels der Taufe So wie Noah für seine Hausgemeinschaft sorgen musste und für ihr Entrinnen aus der Sintflut verantwortlich zeichnete, so sind auch Ehemänner als „Haupt“ der Familie dafür verantwortlich, dass unsere eigene Hausgemeinschaft und im Falle von Ältesten und Vorstehern die ganze Versammlung das Ziel des neuen Systems erreicht! Was für Noah die Arche bedeutet und Gerechtigkeit zu üben, dies bedeutet für uns die Taufe und Liebe zum Nächsten durch Werke der Liebe zu zeigen!

 

Der Jünger Jakobus zeigt diese Verknüpfung deutlich zwischen Glauben und Werken. Er spricht von Abraham und Isaak die beide ihren Glauben durch ihre Werke bezeugten.

 

*** Rbi8  Jakobus 2:22-23 ***

Du siehst, daß [sein] Glaube mit seinen Werken zusammenwirkte, und durch [seine] Werke wurde [sein] Glaube vollkommen gemacht, 23 und das Schriftwort wurde erfüllt, welches sagt: „Abraham setzte Glauben in Jehova, und es wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet“, und er wurde „Freund Jehovas“ genannt.

 

Zur Vollkommenheit des Glaubens gehören somit auch unsere Werke entsprechend des Glaubens! Wenn wir überzeugt wurden, dass Jesus Herr ist und Glauben in ihn ausüben, so zeigen wir dies durch Werke der Reue, durch die Taufe, durch unsere Schlachtopfer der Lippen die Zeugnis für Christus ablegen. „Durch ihn laßt uns Gott allezeit ein Schlachtopfer der Lobpreisung darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die eine öffentliche Erklärung für seinen Namen abgeben. Überdies, vergeßt nicht, Gutes zu tun und die Dinge mit anderen zu teilen, denn solche Schlachtopfer sind Gott wohlgefällig.“ (Heb 13:15, 16) Wenn wir glauben, dass Jesus zur Erde zurückkehrt, um Gottes Königreich zu errichten, so zeigen wir dies durch Glauben, indem wir sein Kommen und Offenbarwerden [Bb] erwarten und durch die Teilnahme an den Sabbatversammlungen, den Neumondfesten und  jährlichen Festzeiten offenlegen, die Jehova durch richterliche Entscheidungen für alle Generationen Israels festlegte! Wenn wir an Gottes Gerichtstag glauben, so zeigen wir dies dadurch, dass wir Sein GESETZ dadurch erfüllen, dass wir wahre Liebe zu Gott und zum Nächsten zeigen!

 

1.1.5.5        Jehova rettet sein Volk durch Gericht, wahre Gerechtigkeit und unverdiente Güte

Seit Adam hat Jehova immer wieder Gericht gehalten, sei dies über Einzelpersonen, über Familien, Gemeinschaften, Städte, Völker und die ganze Erde, wie im Falle der Sintflut. Wo es keine Gerichte gibt, da wird der Gerechtigkeit keine Nachachtung verschafft! Erst wenn alle Mensch vollkommen sein werden und keiner mehr sündigt, da werden auch Gerichte nicht weiter notwendig sein! Dies ist aber erst während der Ewigkeit, am Ende der Tausendjahrherrschaft Jesu möglich!

 

(Vergleiche: Zeitband Gerichtstage Jehovas von Adam bis Ende Millennium)

 

Zeitband Göttliche Gerichtstage ab Adam bis Ende Millennium
 

Gottes kommendes Endgericht unter Jesu Führung und der tausendjährige Gerichtstag werden von Unparteilichkeit gezeichnet sein, gegen willentliche Übertreter mit „eisernem Stab“, gegenüber reuigen Fehlbaren mit Barmherzigkeit.

 

Der gerechte Zorn Gottes *** Rbi8  Jesaja 5:16-17 ***

Und Jehova der Heerscharen wird hoch werden durch Gericht, und der [wahre] Gott, der Heilige, wird sich gewiß heiligen durch Gerechtigkeit [[(am Tag des Zornes Jehovas, der Urteilsvollstreckung)]]. 17 Und die männlichen Lämmer werden tatsächlich weiden wie auf ihrer Trift; und ansässige Fremdlinge [[(die Auferstandenen Ungerechten, während des Millenniums)]] werden die öden Stätten der wohlgenährten Tiere verzehren.

 

Offenbar lässt die Erde zu jenem Zeitpunkt auch an öden Orten üppig sprossen, Jehova selbst heiligt sich durch gerechtes Gericht! Er selbst wird dadurch hoch erhoben werden wie dies Engel bereits am himmlischen Gericht Jesu zeigten, unmittelbar nach seinem Tod, wo Jehova ihn an seine Seite erhöhte, über jede Macht und Autorität im Himmel und auf der Erde. Aber auch nach dem Gericht an „Babylon der Grossen“ ist ein grosses Lob auf Jehova zu hören, weil er sein Gericht an ihr durch die „wilden Tiere“ der Politik vollstrecken liess! Die inzwischen am Gerichtstag [B2] erwählte „grosse Volksmenge“ lobpreist ihn voller Dank im Bewusstsein von Erleichterung und kommender Rettung aus der „grossen Drangsal“! [B3] Noch viel grösser wird der Lobpreis sein, nachdem Jehova durch den „Reiter auf dem weissen Pferd“ das Gericht am System in Harmagedons Endschlacht vollstreckt! [B3](Off 7:9, 14; 19:1, 2, 6)

 

Jesaja spricht von solchen Ereignissen des Gerichtsvollzuges wie von Hagel und Wassern, welche das Versteck der Lügner und der Bösen zerstört und wegschwemmt. Zuvor schon wird „das Recht (das GESETZ) zur Messschnur“ und Gottes „Gerechtigkeit zur Setzwaage“ gemacht! Was mit dem Recht nicht in Einklang ist und was mit der Gerechtigkeit nicht übereinstimmt, dies wird am Gerichtstag verurteilt werden!

 

*** Rbi8  Jesaja 28:17 ***

Und ich will das Recht zur Meßschnur und die Gerechtigkeit zur Setzwaage machen; und der Hagel soll die Zuflucht der Lüge wegfegen, und die Wasser, sie werden sogar das Versteck hinwegschwemmen.

 

Bevor dies geschieht musste dem Volk ihr Vergehen mitgeteilt werden! Dies war zu Beginn der Endzeit [A1; A] deutlich die Aufgabe der „zwei Zeugen“, welche auch nach ihrem Blick in den „neuen Himmel“, auf die künftige Priesterkönigschaft [B1]. Die Einladung „kommt hierherauf“ dürfte damit einhergehen, dass sie die frühauferstandenen Aposteln in deren Stätte hin begleiten um dort nützlich zu sein: „Und die Frau [[(„die Braut des Lammes“)]] floh in die Wildnis, wo sie eine von Gott bereitete Stätte hat, damit man sie dort tausendzweihundertsechzig Tage ernähre.“ (Off 12:6)

 

Feuer aus dem Mund um die Feinde zu verzehrenJohannes beschreibt die Aufgabe der „zwei Zeugen“ während ihres Prophezeiens und ihre Rechte wie folgt:

 

 *** Rbi8  Offenbarung 11:5-6 ***

Und wenn ihnen jemand schaden will, geht Feuer von ihrem Mund aus und verzehrt ihre Feinde; und sollte ihnen jemand schaden wollen, so muß er auf diese Weise [[(durch „Feuer aus ihrem Mund“; Anklagen vor dem „Herrn der ganzen Erde“)]] getötet werden. 6 Diese haben die Gewalt, den Himmel zu verschließen, damit während der Tage, da sie prophezeien, kein Regen falle, und sie haben Gewalt über die Wasser, um sie in Blut zu verwandeln, und die Erde mit jeder Art von Plagen zu schlagen, sooft sie [es] wünschen.

 

Das Feuer aus dem Mund ist sinnbildlich und weist auf richterliche Urteile hin, welche jene treffen werden, die nicht bereit sind auf Jesus und die Apostel zu hören! (4.Mo 16:35; 26:10; 5.Mo 18:16; Jer 5:14; Jak 3:5, 6, 10)

 

Ganz offensichtlich wurde jenen „zwei Zeugen“ Macht gegeben, indem der Himmel selbst auf ihre Bitten hört. Dinge, welche jene auf der Erde binden sind im Himmel gebunden. Den Himmel zu verschliessen bedeutet Urteile zu fällen, wie solche bereits Jesus über die Städte Chorazin, Bethsaida, Kapernaum und später über die Pharisäer und Schriftgelehrten geäussert hatte, denen er die „Gehenna“ androhte! Jesus und Johannes hatte die religiösen Führer „Otternbrut“ und „Heuchler“ bezeichnet! Jene hochgestellten religiösen Führer waren überzeugt, in Gottes kommendem Königreich prominente Stellungen einzunehmen! (Mat 11:20-24; 23:15, 33-36)

 

1.1.5.6        Dem Volk seine Auflehnung gegen Gottes Gerechtigkeit mitteilen!

Jesaja spricht, was weiter geschehen soll, das Volk das Jehova dient soll seine Auflehnung kennen! Die Israeliten baten täglich um Jehovas gerechte Gerichte, ihr Handeln aber war voller Unrecht und Ungerechtigkeit. Dasselbe findet sich in der ganzen Christenheit in jeder Religionsgruppe, ohne Ausnahme! Sie bitten um Gottes Königreich und dessen Gerechtigkeit, verneinen es aber durch ihr Handeln! Jehova zählt sie alle zusammen zu „Babylon der Grossen“ und dem endzeitlichen Jerusalem. Dieses ist nur der innerste Kern dessen, was Gott mit Falschheit anbetet, sie repräsentier nur einen Drittel „Babylons der Grossen“!

 

Erhebe die Stimme wie ein Horn *** Rbi8  Jesaja 58:1-2 ***

Rufe aus voller Kehle; halte nicht zurück! Erhebe deine Stimme so wie ein Horn, und teil meinem Volk seine Auflehnung mit und dem Hause Jakob seine Sünden. 2 Doch Tag für Tag war ich es, den sie ständig suchten, und an der Erkenntnis meiner Wege haben sie stets Gefallen bekundet wie eine Nation, die ja Gerechtigkeit übte und die das wahre Recht ihres Gottes nicht verlassen hatte, indem sie mich ständig um gerechte Gerichte baten, wobei sie sich Gott nahten, an dem sie Gefallen hatten:

 

Die täglichen Messen der Priester der Katholischen Kirche mögen nicht über den Umstand tiefen Abfalls von der reinen Lehre und gerechtem Handeln hinwegzutäuschen! Jehovas Zeugen als Endzeitpropheten haben ihr eigenes Königreich schon 1914 errichtet und bitten Gott um das Gericht. Auch sie sind durch all die Anstrengungen nicht geschützt, obwohl in ihren Reihen bestimmt mehr Gerechtigkeit gefunden wird als in vielen anderen Sekten!

 

Auch Taten der Reue sind sinnlos, sofern sie nicht im richtigen Geist erfolgen. Jehova will Umkehr und das Beachten seines ganzen GESETZES und aller seiner richterlichen Entscheidungen! Wo dies nicht der Fall ist nimmt die Bosheit überhand! Babylon die Grosse und das gegenbildliche Jerusalem der Christenheit soll ihre Gefangenen freilassen! Die Hungrigen sollen ernährt werden statt Gold und Silber und Immobilien in Form von Kirchen, Tempeln und Königreichssälen aufzuhäufen!

 

*** Rbi8  Jesaja 58:6-9 ***

Ist nicht dies das Fasten, das ich erwähle? Die Fesseln der Bosheit zu lösen, die Bande der Jochstange loszumachen und die Zerschlagenen frei wegzusenden und daß ihr jede Jochstange entzweibrechen solltet? 7 Ist es nicht, dem Hungrigen dein Brot auszuteilen und daß du die Niedergedrückten, Heimatlosen in [dein] Haus bringen solltest? Daß du, falls du jemand nackt sehen solltest, ihn bedecken sollst und daß du dich vor deinem eigenen Fleisch nicht verbergen solltest?

8 In diesem Fall würde dein Licht hervorbrechen so wie die Morgenröte; und eilends würde deine Genesung sprossen. Und deine Gerechtigkeit würde gewiß vor dir hergehen, ja die Herrlichkeit Jehovas wäre deine Nachhut. 9 In diesem Fall würdest du rufen, und Jehova selbst würde antworten; du würdest um Hilfe schreien, und er würde sagen: ‚Hier bin ich!‘

 

Jehova erwartet aktive Taten der Nächstenliebe! Deutlich zeigt Jesus, wie er von seiner Rückkehr in Königreichsmacht spricht, um sich auf seinen Richterthron zu setzen, dass das Urteil gegen jene gefällt wird, welche es an aktiver Nächstenliebe fehlen liessen! Er teilt jene den „Böcken“ zu! All dieses Taten der Nächstenliebe würde erst zur wahren Gerechtigkeit führen, sie als Jesu „Schafe“ markieren! „Licht“ der Erkenntnis wahrer Gerechtigkeit wäre die Folge!

 

*** Rbi8  Jesaja 63:1 ***

Ich, der Eine, der in Gerechtigkeit redet, der Eine, überströmend [an Macht] zu retten.“

 

Vor dem versammelten Israel bebte der Berg Horeb und spe Feuer und Rauch, Blitze und DonnerJehova selbst rettet, Jesus führt all dies aus, was er vom Vater hört und die Engel tun das, was Jesus ihnen gebietet!

 

Jesaja zeigt, wie die grossen Taten Jehovas der Vergangenheit von ganz Israel gesehen werden konnten und wie dies die Furcht vor diesem mächtigen Gott stärkte! Moses, Josua, die Richter Israels und die Propheten hofften auf Jehova und Gott schenkte ihnen Gehör, weil sie auf ihn harrten! 

 

 *** Rbi8  Jesaja 64:3-5 ***

Als du furchteinflößende Dinge tatest, auf die wir nicht hoffen konnten, kamst du hernieder. Deinetwegen bebten selbst die Berge. 4 Und von alter Zeit her hat keiner gehört, noch hat irgendwer Gehör geschenkt, noch hat ein Auge selbst einen Gott gesehen außer dir, der für den handelt, der auf ihn harrt. 5 Du bist dem entgegengekommen, der frohlockt und Gerechtigkeit übt, denen, die auf deinen eigenen Wegen ständig deiner gedenken.

 

Um von Jehova erhört zu werden ist es notwendig Seine Gerechtigkeit auszuüben und den „eingeengten Weg“ den Gott vorschreibt nicht zu verlassen. Wer dies tut  gedenkt Gottes Ratschläge ständig!

 

1.1.5.7        Der Gott des Volkes, das ihn in Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit sucht

Unabhängig davon, wo sich jemand heute auf dem Planeten Erde befindet, Jehovas Arm ist nicht zu kurz, um ihn am Tag der Bedrängnis zu retten! Durch den Propheten Sacharja spricht Jehova zu den Auserwählten, welche auf dem Berg Zion und in Jerusalem in Gottes Zelt weilen werden [B2>].

 

*** Rbi8  Sacharja 8:7-8 ***

„Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesprochen hat: ‚Siehe, ich rette mein Volk aus dem Land des Sonnenaufgangs und aus dem Land des Sonnenuntergangs. 8 Und ich werde sie gewiß herbeibringen, und sie sollen inmitten Jerusalems weilen; und sie sollen mein Volk werden, und ich selbst werde ihr Gott werden in Wahrhaftigkeit und in Gerechtigkeit.‘ “

 

Jene 144.000 und die zwölf Apostel sind die „Erstlinge“ von Gottes Volk, seine „Erstgeburt“ der „neuen Nation“, die Jehova sich als sein eigenes Volk von Priesterkönigen erwählt und die Jesus durch sein eigenes Blut erkaufte, um mit ihnen zusammen die künftige „neue Erde“ zum Paradies umzuwandeln! Dies wird in Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit geschehen! Lüge und Ungerechtigkeit haben im kommenden System keinen Platz!

 

Glaubenstaufe durch völliges UntertauchenPaulus spricht zu seinem Mitarbeiter Titus in Brief folgende Worte: Jehova hatte durch Jesus seine Liebe zu uns Menschen offenbar gemacht, obwohl wir in unseren Verfehlungen in die Irre gegangen waren. Durch die Taufe die Gott uns gab brachten Er uns die zurück zum Leben, die im Tode bereits gefangen waren! „Heiliger Geist“ der durch Jesus und die Apostel und die Propheten geredet worden war brachte uns zur Erneuerung, zur neuen Persönlichkeit!

 

*** Rbi8  Titus 3:4-7 ***

Als jedoch die Güte und die Liebe zum Menschen auf seiten unseres Retters, Gottes, offenbar wurde, 5 rettete er uns, nicht zufolge von Werken, die wir in Gerechtigkeit vollbracht hätten, sondern gemäß seiner Barmherzigkeit durch das Bad [[(der Taufe)]], das uns zum Leben brachte, und durch unsere Erneuerung durch heiligen Geist. 6 Diesen [Geist] goß er durch Jesus Christus, unseren Retter, reichlich über uns aus, 7 damit wir, nachdem wir kraft dessen unverdienter Güte gerechtgesprochen worden sind, Erben würden gemäß einer Hoffnung auf ewiges Leben.

 

An Pfingsten goss Jesus über die in einem Obergemach versammelten Jünger „heiligen Geist“ in Form von sichtbaren Feuerzungen aus, die sich auf einen jeden von ihnen niedersetze. Wie es Gott gefiel erhielt jeder Fähigkeiten, die weit über jene hinausging, die er zuvor gehabt hatte! Alle sprachen plötzlich in verschiedenen Zungen (Sprachen). Aber auch die Erinnerung an das, was Jesus gesagt hatte, wurde aufgefrischt und die Erkenntnis, was die Dinge bedeuteten, wurden vielen unter ihnen gegeben! All dies diente der Verbreitung der guten Botschaft, zur Ehre Gottes und zur Ehre Jesu.

 

Vergleiche Grafik: 3.1  Der geistige Tempel: Aufbau des Leibes des Christus)

 

1.1.5.8        Die Rettung und das Mittel dazu, sowie Ankündigung der Vernichtung für Gesetzlose

Der Apostel Petrus warnt abgefallene Christen, welche von der unverdienten Güte Gottes durch Reinigung ihrer früherer Sünden kosten durften vor dem kommenden Gericht! Er zeigt anhand von Noah und der Sintflut, dass nur wenige Menschen Gottes Zorn entfliehen werden, weil sie in Wirklichkeit Gottes Sohn und das Loskaufsopfer als von geringem Wert erachten und sich wiederum dem System zuwandten, obwohl sie getauft worden waren! Die Gottlosigkeit erfordert ihren hohen Preis!

 

Das Regenbogenexperiment: Sind Schwule und Lesben bessere Eltern?*** Rbi8  2. Petrus 2:4-10 ***

In der Tat, wenn Gott sich nicht davon zurückhielt, die Engel, die gesündigt hatten, zu bestrafen, sondern dadurch, daß er sie in den Tartarus warf, sie Gruben dichter Finsternis überlieferte, um sie für das Gericht aufzubehalten; 5 und er hielt sich nicht davon zurück, eine ehemalige Welt zu strafen, sondern hielt Noah, einen Prediger der Gerechtigkeit, mit sieben anderen in Sicherheit, als er eine Sintflut über eine Welt gottloser Menschen brachte; 6 und indem er die Städte Sodom und Gomorra einäscherte, verurteilte er sie, wodurch er sie Gottlosen als ein Beispiel kommender Dinge hinstellte; 7 und er befreite den gerechten Lot, der schwer bedrängt war durch den zügellosen Wandel von Personen, die dem Gesetz [[GESETZ]] trotzten — 8 denn jener Gerechte quälte durch das, was er sah und hörte, während er unter ihnen wohnte, Tag für Tag seine gerechte Seele wegen ihrer gesetzlosen Taten —, 9 Jehova weiß Menschen von Gottergebenheit aus der Prüfung zu befreien, Ungerechte aber für den Tag des Gerichts zu ihrer Abschneidung aufzubehalten, 10 besonders aber diejenigen, die weiterhin dem Fleisch nachgehen mit der Begierde, [es] zu beflecken, und die auf [die] Herrschaft herabblicken.

 

Die Städte Sodom und Gomorra waren herausragende Beispiele für die Unmoral. Bestimmt waren jene aber weniger ungerecht und ungesittet, wie viele heutige christliche Städte! Die Zügellosigkeit der modernen Gesellschaft, die sich überhaupt keine Sittenmassstäbe mehr auferlegt ist wahrlich himmelschreiend geworden! Die Zügellosigkeit strotzt heute jedem göttlichen GESETZ!

 

Lot dagegen versuchte innerhalb dieser Unmoral einen gerechten Lebenswandel zu führen, was zu harter Bedrängung führte! Er sah und hörte diese Dinge, hielt sich aber mit seiner Familie strickt davon getrennt. Trotzdem war es für ihn eine Qual die Ungerechtigkeit, Unsittlichkeit und grobe Gottlosigkeit mit anzusehen!

 

Jehova aber kennt die Seinen und Jesus gibt keines seiner Schafe preis! Obwohl bis zum Ende des Systems Getreue sterben werden, so doch in der Gewissheit schon kurz nach dem Ende des alten Systems in Frieden im neuen System erweckt zu werden!

 

*** Rbi8  2. Timotheus 2:19 ***

Doch die feste Grundlage Gottes bleibt bestehen und hat dieses Siegel: „Jehova [[(„der Herr“ (Jesus))]] kennt die, die ihm gehören“ und: „Jeder, der den Namen Jehovas [[(„des Herrn“ (Jesus))]]nennt, lasse ab von Ungerechtigkeit.“

 

Der Prophet Zephanja hat dies in ähnlicher Weise schon Jahrhunderte vor Paulus aufgezeichnet und zeigt, wer unter dem Überrest des geistigen Israels sein wird: