Newsletter „DER WEG“ 6/01-2    Januar 2006

Neubearbeitung: 2.3.18

 

 

 

Artikel:  6.1.2  Warum ist es von Vorteil Gottes Ansicht zur Todesstrafe zu kennen?

 

1.Teil: Missachtung von Gottes Gebot bedeutet Missachtung Gottes!

 

   Die ungerechten Verhältnisse nehmen auf der ganzen Erde schnell überhand. Die Bösen wuchern wie das Unkraut, der Loloch (falscher Weizen) und wollen jene die als echten „Weizen“ für Gott annehmbar wachsen ersticken, all jene, welche sich nach gerechten Verhältnissen sehnen und Gottes Gebote halten! Das Schreien des Gerechten wird von Gott schon bald erhört werden! Er selbst wird zu Gunsten jener einschreiten, die ihr Vertrauen in Ihn setzen und Sein GESETZ an erste Stelle setzen! Eine gerechte Erde wird nur dann möglich, wenn der Böse, der Lernunfähig ist endgültig davon entfernt wird! Dies ist es, was uns Gottes Wort verspricht! (Mat 13:37-40)

 

Gorbatschow: Mein Manifest für die Erde*** Rbi8  Psalm 37:28-29 ***

Was aber die Nachkommen der Bösen betrifft, sie werden tatsächlich weggetilgt werden.

29 Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen,

Und sie werden immerdar darauf wohnen.

 

   Was Michael Gorbatschow in seinem Buch „Mein Manifest für die Erde“ festhält, ergibt nur dann Sinn, wenn die gesamte Menschheit sich an des höchsten Gottes Autorität orientiert und Sein GESETZ und Seine richterlichen Entscheidungen sich jeder Einzelne aus die „Tafeln des Herzens“ schreibt! Das Chaos und die Unzahl menschlicher, sich widersprechender und gegenseitig aufhebender Gebote lässt niemals zu, echten Frieden und wahre Gerechtigkeit zu erlangen!

 

   Jehova hatte bereits für Adam und Eva ewiges Leben vorgesehen, vorausgesetzt, sie würden sich Seinen Anordnungen unterordnen. Darum hatte Jehova den „Baum des Lebens“ im Garten Eden gepflanzt! Bedingung für das Leben war Gehorsam gegenüber Jehovas Gebot! Eva liess sich verführen, Adam schloss sich ihrer Rebellion gegen Jehova an! Satan, der „Vater der Lüge“, der Eva dazu neigte von der „verbotenen Frucht des Baumes von Gut und Böse“ zu essen wurde vorab Sieger, zum Herrscher über alle Nachkommen des „Samens der Schlange“ (1.Mo 3:1-19; Joh 8:44).

 

   Das Volk Israel wurde von Gott als Nachkommen des treuen Abraham erwählt, um fortan als Sein Eigentum ihm getreu zu sein. Es erhielt von Gott ein perfektes GESETZ, das auf zehn Grundgeboten aufbaut. Das Zelt der Zusammenkunft und die Priesterschaft hatten einen sinnbildlichen Charakter.

 

   Dieser änderte durch das Erscheinen und den Opfertod des Jesus, als dem vorhergesagten Christus, der nun seit seiner Auferweckung und Erhöhung als Hoherpriesterkönig seine wahre Identität erhielt, als „Haupt“ über die „sieben Leuchter“, alle Christenversammlungen als geeintem geistigen „Zelt der Zusammenkunft, seinem „Leib“! Sein einmaliges Opfer vermag nun Sünden und den darauf lastenden Fluch“ vollkommen zu löschen aufgrund von Glauben, verbunden mit Werken durch „unverdiente Güte Gottes. Wie damals zur Zeit Mose und Israels in der Wildnis muss bis heute das neue geistige Zelt der Zusammenkunft exakt nach Gottes Muster hergerichtet werden und makellos bleiben! (Heb 8:1-6)

 

Die Verbindung "unverdienter Güte Gottes" zu Gottes GESETZ
 

   Israel wurde am Ende der vierzigjährigen Wanderung im Sinai das Leben und der Tod vorgelegt, „der Segen und der Fluch. Sie sollten das Leben wählen, indem sie Jehova in allem gehorchen würden. Israel erwählte sich immer wieder fremde Götter und wich von Gottes Wort ab und musste schlussendlich die vollkommene Abtrennung von Jehova erleiden (5.Mo 30:19, 20). Dies, als die Tochter der symbolischen Hure „Gomer ihr zweites Kind Lo-Ruhama zur Welt brachte. Jehova erklärte prophetisch:

 

(Hosea 1:6)  Und sie wurde dann abermals schwanger und gebar eine Tochter. Und ER sprach weiter zu ihm: „Nenne ihren Namen Lo-Ruhạma, denn ich werde dem Hause Israel nicht wieder Barmherzigkeit erweisen, weil ich sie ganz bestimmt hinwegnehmen werde. 

 

   Lo-Ruhama“ oder die aus dem Exil Babylons Zurückgekehrten Israels töteten schlussendlich den von Jehova her gesandten Messias und wurden damit von Gott verworfen, deren Nachkommen galten nicht mehr als „Volk Gottes“. Das dritte und letzte Kind der „Gomer“, der geistigen Mutter, Jehovas ungetreuer „ehelicher Gefährtin“, dem Stamm Levi mit der aaronischen Priesterschaft wurde von Jehova das von Maleachi angekündigte „Scheidungszeugnis“ unmittelbar bei Jesu Tod ausgestellt! „ ‚Ihr aber — ihr seid vom Weg abgewichen. Ihr habt viele veranlaßt, im Gesetz zu straucheln. Ihr habt den Bund Lẹvis verderbt“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen. ‚Und auch ich meinerseits werde euch gewiß für das ganze Volk verächtlich und niedrig machen entsprechend dem, wie ihr meine Wege nicht bewahrtet, sondern Parteilichkeit bekundet habt im Gesetz.‘ (Mal 2:8, 9 vergl. Jes 50:1, 2; Hes 16:38; 23:45; Jak 4:4; Off 18:7, 8)

 

   Erst dreieinhalb Jahre nach Jesu Erhöhung, zum Ende der siebzigsten Jahrwoche der Prophezeiung Daniels endete zudem „der Bund mit den vielen“, mit „Lo-Ruhama“ (Da 9:27). Keine weitere Barmherzigkeit war für sie vorgesehen! Wer Jesus als den wahren Christus nicht annahm oder später verwarf konnte nicht weiter mit mildernden Umständen und Vergebung rechnen! Unverdiente Güte“ steht allein im Zusammenhang mit Jesus, dessen Loskaufsopfer und Glauben in Gottes Erfüllung aller Seiner Zusagen: Dem Fluch wie dem Segen!

 

Prophezeiung und Erfüllung der 70 Jahrwochen Daniels
 

   Paulus erklärte diesbezüglich im Brief an die Thessalonicher einen deutlichen Unterschied zu machen zwischen denen, die den Christus als Messias ablehnen und damit direkt und indirekt Christen „Drangsal bereiten, wie er dies am eigenen Leib erfahren musste und der Gruppe die Befreiung erlangen wird, weil sie in „Drangsal“ ausgeharrt hat.

 

(2. Thessalonicher 1:6-10)  Dabei wird in Betracht gezogen, daß es von seiten Gottes gerecht ist, denen, die euch [[(als Verkündigern der guten Botschaft, die Gottes Gebote halten)]] Drangsal bereiten, mit Drangsal zu vergelten, 7 euch aber, die ihr Drangsal erleidet, mit Erleichterung zusammen mit uns [[(den frühauferstandenen Aposteln [B1>])]] bei der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her mit seinen mächtigen Engeln [[(am Tag Harmagedons [B3])]] 8 in flammendem Feuer, wenn er an denen Rache übt, die Gott nicht kennen, und an denen, die der guten Botschaft über unseren Herrn Jesus nicht gehorchen. 9 Gerade diese werden die richterliche Strafe ewiger Vernichtung erleiden, hinweg von dem Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Stärke, 10 zu der Zeit, da er kommt, um verherrlicht zu werden in Verbindung mit seinen Heiligen [[(seiner „Braut, der Frau des Lammes“)]] und an jenem Tag staunend betrachtet zu werden in Verbindung mit all denen, die Glauben ausgeübt haben, weil das Zeugnis, das wir gaben, unter euch Glauben fand.

 

   Kein Zweifel, eine Scheidung hin zum „ewigen Leben“ oder hin zu „ewiger Abschneidung steht bevor. Für die einen ein Tag des Glückes zufolge ihrer Befreiung, für die andern des Schreckens und Verdrängens dieser Erkenntnis.

 

   Der dritte Nachkomme „Gomers“ war „Lo-Ammi, das was zur Namenchristenheit wurde. Dieser dritte Sohn war somit nicht weiter innerhalb Gottes Volk sondern der Vater hatte all jene, die Seinen Sohn Jesus als den Messias-König anerkannten ihm in dessen „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ gegeben. Darin unterscheiden sich „Schafe“ die auf Jesus hören und handeln von „Böcken“, die dies ablehnen. Diese am Gerichtstag [B2] der Endzeit Auserwählten „Getreuen und dem darin Versiegelten des Überrest zusammen mit den Erstauferstandenen [Bb, a1]würden erst dann erneut als „Gottes Volk“ anerkannt, wenn Jesus dem Vater nach Harmagedon das aufgerichtete „Königreich der (neuen) Himmel“ übergeben wird: Das „Israel Gottes“, eine königliche Priesterschaft, mit der Jehova eine ehegleiche Verlobung machen wird [BbC; e1].

  

   Auch uns ist es freigestellt Jesu Geboten zu gehorchen und den Lohn ewigen Lebens zu erhalten oder der ewigen Abschneidung zu verfallen! Wer Jesus liebt, der hält seine Gebote und er verbleibt in Jesu Liebe! Die Übereinstimmung von Gottes Handeln im alten und neuen Testament ist unüberschaubar. (Mat 25:41, 46)

 

   Jehova ist ein Gott der nicht lügen kann und das ausführt, was er ankündigt! Keines seiner Worte war in der Vergangenheit dahingefallen! Was er sich vorgenommen hat, das wird er bestimmt ausführen! Er weiss am besten, was für sein Volk gut und was schlecht ist! Der Erfolg Israels hing vom Gehorsam gegenüber Jehova ab! Wir sollten somit Sein GESETZ und das richterlich festgelegte Strafmass für Übertretung sehr gut beachten! Wähle das Leben, lautet die Empfehlung, dies schliesst auch die Wahl für Übertretung und den Tod mit ein! (Jos 21:44, 45; Tit 1:2) 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

1.2............. Warum ist es von Vorteil Gottes Ansicht zur Todesstrafe zu kennen?.. 3

1.2.1........... Missachtung von Gottes Gebot bedeutet Missachtung Gottes! 3

1.2.1.1........ Leben: Eine unverdiente Gabe Gottes! 3

1.2.1.2........ Ewiges Leben“ oder „ewige Abschneidung“; Unabsichtliche und absichtliche Sünden. 5

1.2.1.3........ Todesurteil aufgrund der Sünde Adams, Leben aufgrund Anerkennung Jesu Loskaufsopfer 6

1.2.1.4........ Gottlosigkeit und Götzendienerei führt unweigerlich zum Todesurteil! 9

1.2.2........... Dinge und Handlungen im Tempel als Vorbild erhielten unter Jesus den wahren Sinn. 10

1.2.2.1........ Heiliges in der Stiftshütte und im Tempel 10

1.2.2.2........ Die „Salbung“ eines Christen: Nach Christus wurde ein neues Volk von Priestern gebildet! 11

1.2.2.3........ Eine selbstüberhöhte christliche Priesterschaft die das „Haupt“ verleugnet 11

1.2.2.4........ Personen- und Organisationskult war seit Beginn verpönt! 13

1.2.2.5........ Das auserwählte Geschlecht“, „die königliche Priesterschaft, das Volk zum besonderen Besitz 14

1.2.3........... Harte Strafe für Selbstüberhöhung und für solche die andere zum Straucheln bringen. 15

1.2.3.1........ Selbstüberhöhung führt zum Fall! 15

1.2.3.2........ Gottes wahren Namen in Hebräisch: Yahwe und den seines Sohnes Yahoschua kennen und verwenden lernen! 16

1.2.3.3........ Jene die sich „auf Mose Stuhl setzen“ und sich „Vater“, „Führer“ und „Rabbi“ („Lehrer“) nennen lassen. 17

1.2.3.4........ Der spezifischen Aufgabe nachkommen, welche Jehova den Geschlechtern zuteilt! 18

1.2.4........... Gottes Gebot betreffend dem Räucherwerk; Unreinheit durch Tote und durch „Sauerteig der Schlechtigkeit  19

1.2.4.1........ Geistiges Räucherwerk, das die Gebete der Heiligen darstellt 19

1.2.4.2........ Wer Tote berührt wird dadurch unrein! 20

1.2.4.3........ Sauerteig falscher Lehren! 21

1.2.4.4........ Das „leichte Joch“ Jesu annehmen und darunter verbleiben. 22

1.2.4.5........ Satans „Samen“ des „falschen Weizens“ erkennen lernen. 22

1.2.4.6........ Ausschluss von Unverbesserlichen oder Ausscheidung aus einem erkrankten Organismus?. 23

1.2.5........... Priesterliche Verantwortlichkeit gegenüber dem Allerheiligsten. 24

1.2.5.1........ Gottes ursprüngliches System der Dinge ist dem der Welt bei weitem überlegen! 24

1.2.5.2........ Bestehende Autoritäten werden alle zunichtewerden, bevor die neue,  erdenweite Regierung von Gott her kommt 26

1.2.5.3........ Heiligkeit des priesterlichen Dienstes im Zelt der Zusammenkunft 27

1.2.5.4........ Jede Aufgabe innerhalb des Priesterdienstes an einen Rang gebunden, den Jehova festgelegt hat 28

 


 

1.2          Warum ist es von Vorteil Gottes Ansicht zur Todesstrafe zu kennen?

 

 

1.2.1           Missachtung von Gottes Gebot bedeutet Missachtung Gottes!

 

1.2.1.1          Leben: Eine unverdiente Gabe Gottes!

War die jüdische Nation unter einem „Fluch“ durch das GESETZ, das sie dauernd übertraten, so wurden Christen, die Jesus als ihren Erlöser anerkannt hatten von diesem „Fluch“ befreit durch Eintritt mittels Taufe unter den „neuen Bund“ und in das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“. Jesus hatte sich selbst an ihrer Stelle als ein „Verfluchter“, somit als wie unter „Fluch“ stehender hingegeben und war dafür als Unschuldiger an einen Stamm genagelt worden! Zur Erlösung vom „Fluch des GESETZES“ war fortan Glaube in den Christus als Erlöser notwendig!

 

Opfer im Tempel Jerusalems*** Rbi8  Galater 3:10-14 ***

Denn alle die, die sich auf Gesetzeswerke [[(wie blutige Opfer auf dem Altar)]] verlassen, sind unter einem Fluch; denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der nicht bei allen Dingen bleibt, die in der Buchrolle des GESETZES geschrieben sind, um sie zu tun.“ 11 Daß übrigens durch Gesetz [[(Gesetzeswerke)]] niemand bei Gott gerechtgesprochen wird, ist offenkundig, denn „der Gerechte wird zufolge des Glaubens leben“. 12 Das GESETZ [[(als fünf Bücher Mose)]] nun hält sich nicht an [den] Glauben, sondern „wer sie tut, wird durch sie leben. 13 Christus hat uns vom Fluch des GESETZES losgekauft, indem er an unserer Statt ein Fluch geworden ist, denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der an einen Stamm gehängt ist. 14 So sollte der Segen Abrahams durch Jesus Christus für die Nationen kommen, damit wir den verheißenen Geist durch unseren Glauben empfangen könnten.

 

Es ist sehr wichtig diesen Zusammenhang im richtigen Licht zu sehen! Er bedeutet nicht, dass es für Christen keine „ewige Abschneidung von den Lebenden“ mehr geben würde, sondern dass es einen Weg gibt, dass Jesu Loskaufsopfer uns vom Todesurteil befreien kann! Den Wert dieser Befreiung können wir aber erst verstehen, wenn wir die wahre Gefahr erkennen, welche mit der Übertretung von Gottes Geboten in Verbindung steht! Diese Gefahr wird nicht durch ein paar Gebete und die Absolution eines Priesters aufgehoben, der eine mystische Zauberformel spricht!

 

Gottes Vorkehrung zur Sündenvergebung wahrnehmen
 

Unsere Religionslehrer, welche uns auf Gottes Normen und seine absoluten Grenzen hinweisen mussten, sie haben leider fast alle versagt, weil sie uns, um uns für ihr System zu gewinnen Dinge lehrten, welche Gottes Normen diametral entgegenstehen! Wer weiss heute schon zu unterscheiden zwischen dem Schlagwort „Recht auf Leben“ und Gottes Norm, dass „Leben unverdiente Güte Gottes“ bedeute? Wer Gottes Güte aber mit Füssen tritt verliert sein Recht auf Leben endgültig! Gott belehrte Moses und ganz Israel:

 

*** Rbi8  5. Mose 27:26 ***

Verflucht ist, wer die Worte dieses Gesetzes [[GESETZES]] nicht in Kraft erhält, indem er sie tut.‘ (Und alles Volk soll sprechen: ‚Amen!‘)

 

Der jüdische Pentateuch: Die fünf Bücher Mose (Das GESETZ)Der Begriff „GESETZ“ kann vieles umfassen und bedeuten: u.a. die fünf Bücher Mose (Pentateuch), die Zehn Gebote und Gottes richterliche Entscheidungen, Gesetzeswerke, welche das GESETZ vorschreibt, göttliche Befehle, das „GESETZ des Christus“, das sowohl Erleichterungen wie Verschärfungen in der Anwendung gewisser Gebote beinhaltet und durch neue konkrete Anweisungen und Verbote ergänzt wurde: „Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen. Wer mich nicht liebt, hält meine Worte nicht; und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein, sondern gehört dem Vater, der mich gesandt hat.“ (Joh 14:23, 24).  

 

Christen aber wurden durch Jesu Tod in der Taufe vom „Fluch des GESETZES“ befreit, die zufolge früherer Sünden auf uns lasteten, was gesetzliche Todesstrafe bedeutet hätte! Das ist nicht gleichbedeutend mit der Befreiung aus dem adamischen Tod oder gar verhinderung künftiger „Abscheidung vom Volk“ zufolge willentlicher Sünde (Heb 10:26-31) oder gar Befreiung von „ewiger Abschneidung von den Lebenden“ („Gehenna“) zufolge einer künftigen „Sünde wider den heiligen Geist“! (1.Joh 5:16, 17)

 

Paulus erklärt diesen Umstand im Brief an die Galater: „So sollte der Segen Abrahams [[(Auferstehung der Toten ewiges Leben, Erbe der Erde)]] durch Jesus Christus für die Nationen kommen, damit wir den verheißenen Geist [[(mittels der Schriften, dem „Vollständigen“)]] durch unseren Glauben empfangen könnten.“  Im NEWSLETTER 9.10.3 Lehrer der guten Botschaft: Der 2.Brief des Petrus (64 u.Z.) behandelten wir das Thema Todesstrafe im Alten und Neuen Testament ausführlich! Hier ein Auszug zur Einführung der Gegenüberstellung:

 

10.3.6.2   Was erklärt das „Alte Testament“ im Einklang mit dem „Neuen Testament“ als Sünde die Tod verdient?

 

„Gedenkt der ersten Dinge vor langer Zeit her“!

Nichts und niemand gleicht Jehova in seiner Majestät! Wir sollen der „ersten Dinge gedenken“, die zu Beginn waren! Nur Jehova erklärt uns diese Dinge, da ja kein menschlicher Zeuge damals zugegen war. Nur Er sagt zudem, was am Ende sein wird: Wer leben wird und wer den Tod verdient! All die falschen Götter, die uns Sein Wort weggestohlen haben, dieses verfälschen werden zu ihrem Ende kommen!

 

*** Rbi8 Jesaja 46:5-11 ***

Wem wollt ihr mich gleichstellen oder [mich] gleichmachen oder mich vergleichen, damit wir einander ähnlich seien? 6 Es gibt solche, die das Gold aus dem Geldbeutel verschwenden, und mit dem Waagebalken wiegen sie das Silber dar. Sie dingen einen Metallbearbeiter, und er macht daraus einen Gott. Sie werfen sich nieder, ja sie beugen sich nieder. 7 Sie tragen ihn auf der Schulter, sie schleppen ihn und stellen ihn an seinen Ort, damit er stehenbleibt. Von seinem Standort weicht er nicht. Man schreit sogar zu ihm, aber er antwortet nicht; er rettet einen nicht aus der Bedrängnis. 8 Gedenkt dessen, damit ihr Mut fassen mögt. Nehmt es zu Herzen, ihr Übertreter. 9 Gedenkt der ersten Dinge von langer Zeit her, daß ich der Göttliche bin, und da ist kein anderer Gott noch irgendeiner wie ich; 10 der von Anfang an den Ausgang kundtut und von alters her die Dinge, die nicht getan worden sind; der spricht: ‚Mein eigener Beschluß wird bestehen, und alles, was mir gefällt, werde ich tun‘; 11 der vom Sonnenaufgang her einen Raubvogel ruft, aus fernem Land den Mann, der meinen Beschluß vollziehen soll. Ich habe [es] ja geredet; ich werde es auch herbeiführen. Ich habe [es] gebildet, ich werde es auch tun.

 

Der Reiter auf dem weissen PferdJesus ist „aus fernem Land der Mann, der meinen Beschluß vollziehen soll“, er ist der „starke Arm Jehovas“, der das Beschlossene ausführen wird. Ihn sollen wir fürchten und ihm die Ehre geben, indem wir ihn erhöhen, wie Jehova ihn erhöht hat! Er ist der „Reiter auf dem weissen Pferd“, der von Sieg zum Endsieg hin galoppiert!

 

Paulus zeigt deutlich, dass wer weiterhin in „Übereinstimmung mit dem Fleisch“ lebt, selbst bestimmt sterben wird! Das wird unabhängig davon geschehen, ob wir dem Glauben schenken oder nicht!

 

*** Rbi8 Römer 8:12-13 ***

Demnach nun, Brüder, sind wir nicht dem Fleisch verpflichtet, um in Übereinstimmung mit dem Fleisch zu leben; 13 denn wenn ihr in Übereinstimmung mit dem Fleisch lebt, werdet ihr bestimmt sterben; wenn ihr aber durch den Geist die Handlungen des Leibes zu Tode bringt, werdet ihr leben.

 

Beachten wir, dass Paulus bestätigt, dass wir „bestimmt sterben werden“, wenn wir nicht bereit sind auf Gott zu hören! Die „Früchte des Fleisches“, bedeutet seit den Tagen Evas das Nachgeben gegenüber unseren „Begierden der Augen“ und wir sollen nicht von dem nehmen, das Gott als das Böse bezeichnet! So gebietet Gott dasselbe bis heute!

 

Paulus erinnert damit auch an die Worte Satans an Eva, die wir in etwas veränderter Version von allen Kirchen her vernehmen: „Ihr werden ganz bestimmt nicht sterben“, im Gegenteil, sie verheissen, dass sie uns Sünden vergeben können. Sie erklären die „Werke des Fleisches“ leichtfertig, dass diese ohne tödliche Folgen wären. Sie versprechen gar Auferstehung im dritten Himmel Jehovas! Sie erklären damit das Gegenteil dessen, was Jesus, was Paulus und was Petrus sagen. Sie stimmen Satan offen in seiner Rebellion und Lüge zu, der zu Beginn zu Eva sagte, dass ihnen die Augen geöffnet würden. Wozu? Eva erkannte doch bereits die Wahrheit, als diese ihm antwortete, dass auf das Vergehen die Todesstrafe folge:

 

*** Rbi8 1. Mose 3:1-5 ***

Die Schlange nun erwies sich als das vorsichtigste aller wildlebenden Tiere des Feldes, die Jehova Gott gemacht hatte. So begann sie zur Frau zu sprechen: „Sollte Gott wirklich gesagt haben: Ihr dürft nicht von jedem Baum des Gartens essen? 2 Darauf sprach die Frau zur Schlange: „Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen. Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: ‚Ihr sollt nicht davon essen, nein, ihr sollt sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.‘ “ 4 Darauf sprach die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben. 5 Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“

 

Das kurz darauf von Gott gesprochene Todesurteil öffnete Adam und Eva tatsächlich die Augen! Gott lässt sich nicht verspotten! Es war zu spät! Sie erkannten nun, dass es Böse ist Gott zu misstrauen und seine Worte nicht ernst zu nehmen und einer anderen Stimme zu gehorchen! Petrus warnt uns, dass wir in genau derselben Prüfung stehen: „Auf wen hören wir, wem gehorchen wir?“ Wem sind wir loyal ergeben?

 

Religionen jeder Form verhalten sich ähnlich vorsichtig und doppeldeutig wie der Teufel. Solange wir ihnen gehorchen „werden wir bestimmt die Rettung sehen“, erklären sie uns schlangengleich, denn sie spielen sich bis heute wie Satan als Retter und Heilsbringer auf, wie jener es seit Beginn tat! Bedenken wir, dass sie in der einen oder anderen Form auch Kinder des Hymenäus, Alexander und Philetus sind, welche Auferstehung im Himmel verkünden!

 

Kornelius und seine Hausgemeinschaft erhalten heiligen GeistDer „verheissene Geist“ wurde durch Jesus erst nach seinem Tod, der Auferstehung „im Fleische“ und vierzig Tage später bei seiner Rückkehr in den Himmel auf seine jüdischen Jünger an Pfingsten 33 u.Z. und dreieinhalb Jahre später erstmals auch auf Menschen der Nationen ausgegossen. Dabei ging es vorab um exaktes Verständnis von Gottes Willen! Dieser „heilige Geist“ ist nicht etwas magisches, mystisches, das aus sich selbst etwas tut! Der Geist des Verständnisses musste von jenen, die diesen erhielten in die Praxis umgesetzt werden, indem sie Jesu Gebote ausführten! Schon Jesaja hatte angekündigt, dass dieser Geist durch den Messias kommen würde und Jesus versprach seinen Jüngern, dass er diesen Geist ab Pfingsten auf jene ausgiessen würde, welche die dazu gestellten Bedingungen wie Reue, Werke der Reue und Umkehr erfüllt hätten und daher getauft werden durften.

 

*** Rbi8  Jesaja 11:1-3 ***

Und es soll ein Reis aus dem Stumpf Isaïs hervorgehen; und ein Sproß aus seinen Wurzeln wird fruchtbar sein. 2 Und auf ihm soll sich der Geist Jehovas niederlassen, der Geist der Weisheit und des Verständnisses, der Geist des Rates und der Macht, der Geist der Erkenntnis und der Furcht Jehovas; 3 und er wird seine Freude haben an der Furcht Jehovas.

 

Jesus war der „Reis“ oder „Spross aus dem Stumpf Isais“. Er wurde fruchtbar durch die Nachfolge seiner geistigen Kinder, vorab der Apostel und Jünger! Das Ziel dieses Geistes sollte „Freude an der Furcht Jehovas“ sein durch genaue Erkenntnis, was den „Anfang der Weisheit“ darstellt, den ersten von vier Schritten. Alle jene, welche siegen und diese Art göttlicher Weisheit zur Anwendung bringen und darin ausharren, sie werden durch Jesus im kommenden geistigen Tempel zu Säulen gemacht (Spr 1:7; Off 3:12).

 

(Vergleiche Grafik: 1.1  Die Säule der Weisheit)

 

Weisheit: Was ist die Differenz zwischen Intelligenz und Weisheit?
 

Alle, welche die von Jehova gestellten Bedingungen erfüllten kamen nun unter „unverdiente Güte“ und konnten nun Gott durch Jesus erkennen und wurden von Gott indirekt als „Söhne“ oder „Samen“ Jesu anerkannt! „Denn alle, die durch Gottes Geist geleitet werden, diese sind Söhne Gottes“ sagt Paulus im Brief an die Römer (Rö 8:14).

 

Johannes erklärt zu Beginn seines Evangeliums:

 

*** Rbi8  Johannes 1:16-18 ***

Denn wir alle haben aus seiner Fülle empfangen, ja unverdiente Güte über unverdiente Güte. 17 Denn das GESETZ wurde durch Moses gegeben, die unverdiente Güte und die Wahrheit sind durch Jesus Christus gekommen. 18 Kein Mensch hat GOTT jemals gesehen; der einziggezeugte Gott, der am Busen[platz] beim Vater ist, der hat über ihn Aufschluß gegeben.

 

Darum kam Jesus zur Erde, um über den Vater mehr Aufschluss zu geben, den kein Mensch sehen kann. Christen mussten Jesus so erhöhen, wie Moses eine Schlange erhöhte, um die tödliche Plage durch Schlangen von Israel abzuwenden, nachdem jene gesündigt hatten! Wer den Menschensohn erhöht, indem er glauben an ihn ausübt als von Gott eingesetzter Hohepriesterkönig, als sein „Haupt“ und Retter und daher seine Gebote hält: Der wird ewiges Leben ernten!

 

Israel muss die kupferne Schlange ansehen*** Rbi8  Johannes 3:14-15 ***

Und so, wie Moses die Schlange in der Wildnis erhöhte, so muß der Menschensohn erhöht werden, 15 damit jeder, der an ihn glaubt, ewiges Leben habe.

 

Wer aber nicht Glauben an Jesus ausübt, auf dem bleibt die Todesstrafe und damit die angekündigte Vernichtung! Gott kennt diesbezüglich keine Grauzone oder neutrale Stelle: Glauben ausüben oder Vernichtung! Die Wahl, vor welche jeder von uns steht, ist: Tod oder Leben. Gott erklärte durch Moses im „Bund von Moab“ deutlich: „Ihr sollt das Leben wählen!“ Unsere Liebe zu Jesus zeigt sich darin, dass wir ihn als unseren Lehrer und Führer über alle anderen Lehrer und Führer erhöhen! Jehova selbst hat seinen Christus an diese Stelle gesetzt. Jesus seinerseits gab nur seinen Aposteln eine erweiterte Autorität und den Auftrag zur Nachfolge. Jeder, der hört sollte künftig den Lehren der Apostel nachfolgen! Gottes Worte an Moses betreffend des Lebens sind nicht dahingefallen! (Mat 23:10; Mat 7:24; 28:18-20)

 

*** Rbi8  5. Mose 30:19-20 ***

Ich nehme heute tatsächlich die Himmel und die Erde als Zeugen gegen euch, daß ich dir Leben und Tod vorgelegt habe, den Segen und den Fluch; und du sollst das Leben wählen, damit du am Leben bleibst, du und deine Nachkommen, 20 indem du Jehova, deinen Gott, liebst, indem du auf seine Stimme hörst und indem du fest zu ihm hältst; denn er ist dein Leben und die Länge deiner Tage, damit du auf dem Boden wohnst, den Jehova deinen Vorvätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat, ihnen zu geben.“

 

Bei der Frage um die Todesstrafe geht es somit im Grundsatz um einen persönlichen Entscheid des Einzelnen! Wir müssen der Stimme Jehovas gehorchen, indem wir Ihn mit unserem Herzen und Geist und durch unsere Werke lieben und fest zu Ihm halten, auch wenn uns der Teufel oder andere Menschen von Ihm abzutrennen versuchen! Jehova ist es der uns Leben gibt und uns am Leben erhält. Er ist es, der durch Jesus retten wird! Er will und erwartet von uns, dass wir Glauben in seinen Sohn setzen und dessen Wiederkommen zur Erde als „Menschensohn“ und als mächtigen König erwarten und erbitten! Johannes erklärt uns die Liebe Gottes jedem von uns Menschen gegenüber:

 

*** Rbi8  Johannes 3:16 ***

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe.

 

An Pfingsten erhalten 120 Jünger heiligen GeistGott selbst stellte somit Seine Liebe zu uns als Seinen intelligenten irdischen Geschöpfen zuerst unter Beweis, indem Er uns den Christus sandte und Er zeigt Seine Liebe erneut, indem Er Christus wiederum zu uns senden wird! Dass Jesus an unserer Stelle für unsere Sünden starb zeigt Jehovas Langmut. Als Lohn für Treue wird Jesus denen ewiges Leben schenken, die seine Gebote halten und bis zum Ende ausgeharrt haben werden! Durch Reue werden Sünden weiterhin ausgelöscht! (Heb 1:6) Petrus erklärte den Juden an Pfingsten 33 u.Z., die sich zufolge des Lärmes wie einem starken Wind vor dem Haus versammelt hatten, wo die hundertzwanzig Jünger heiligen Geist empfangen hatten.

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 3:19-21 ***

Bereut daher und kehrt um, damit eure Sünden ausgelöscht werden, so daß Zeiten der Erquickung von der Person Jehovas kommen mögen 20 und er den für euch bestimmten Christus sende, Jesus, 21 den allerdings der Himmel bei sich behalten muß bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten der alten Zeit geredet hat.

 

Die „Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge“ sind bereits angebrochen [B1], wir nähren uns deren Höhepunkt, dem Gerichtstag Gottes! [B2] Die „Zeiten und Zeitabschnitte“, welche die Propheten erwähnten und deren Eckpunkte sind durch sichtbare Zeichen, welche Jesus und die Apostel erwähnten, deutlich in Erscheinung getreten.

 

Bedingung, um ewiges Leben erlangen zu können ist somit Glaube an Jesus, der von Werken des Glaubens begleitet sein muss! Reue und Umkehr ist notwendig, damit Sünden ausgelöscht werden! „Ebenso ist der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selbst tot.“, so sagt es der Jünger Jakobus! Diese Werke schliessen das Einhalten der Gebote mit ein, was durch aktive Nächstenliebe bezeugt wird! Dazu gehören auch das Halten des Sabbatgesetzes, das Zusammenkommen und Gottes richterliche Entscheidung zu den Neumonden und Festzeiten einzuhalten! (Jak 2:14-17)

 

(Vergleiche Grafik: 5.2  Reue und Sündenvergebung)

 

1.2.1.2          „Ewiges Leben“ oder „ewige Abschneidung“; Unabsichtliche und absichtliche Sünden

Wenn wir ewiges Leben haben möchten, so müssen wir all das vermeiden, was Jehova mit dem Tod bestraft! Wie aber werden wir dies zu verhindern wissen, wenn man uns durch religiöse Lehren vorgegaukelt hat, dass Jehova jede Art Vergehung verzeihen würde, sofern wir sie nur bereuten und vor einem Priester beichten? Das ist natürlich Unsinn und stimmt weder mit dem GESETZ Mose, noch den Worten Jesu, noch mit denen der Apostel überein! Wir sollten uns somit selbst davon überzeugen, was die Schrift wirklich zum Thema sagt! So erklärte Jesus:

 

*** Rbi8  Markus 3:28-30 ***

Wahrlich, ich sage euch, daß den Söhnen der Menschen alles vergeben werden wird, was auch immer ihre Sünden und Lästerungen sein mögen, die sie lästernd begehen. 29 Wer immer aber gegen den heiligen Geist lästert, erlangt niemals Vergebung, sondern ist ewiger Sünde schuldig.“ 30 Dies, weil sie sagten: „Er hat einen unreinen Geist.“

 

Nach der Auferstehung aus der "Gehenna erfolgt der "zweite Tod", der FeuerseeJehova hält sich an seine Worte, sei dies zum Guten oder zum Schlechten! Wenn Jehova auf ein bestimmtes Vergehen den Tod ankündigt, so wird diese Strafe bestimmt auch vollzogen werden! Den wahren GEIST, Jehova der durch Jesus solche Art von Wunderwerken und der tiefen Lehre vollbrachte „unreinen Geist“ zu nennen hat „Gehenna“ zur Folge! Nur aus diesem genauen Verständnis heraus können wir verstehen, warum Jesus die „Schafe“ zu seiner Rechten, die „Böcke“ aber „zur ewigen Abschneidung“ zu seiner Linken stellen wird! Zu seiner Linken sind jene, welche den „zweiten Tod“, den „Feuersee“ erleiden werden..

 

*** Rbi8  Matthäus 25:45-46 ***

Dann wird er ihnen antworten und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr es mir nicht getan.‘ 46 Und diese werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.“

 

Bereits Eva hörte nicht auf Gottes Worte, Adam schloss sich ihr an, war somit eher geneigt der Lüge Satans Glauben zu schenken, weil dieser Leben versprach auch dann, wenn sie Gottes Willen nicht erfüllen würden. Die erste Lüge ist bis heute der Religionen liebstes Kind! Sie versprechen ihren Anhängern „ewiges Leben“ und den „Himmel“, sofern sie ihnen als ihre „Schafe“ in ihrer eigenen, vom „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ abgetrennten „Hürde“ die Treue halten. Gott aber vollstreckte das angekündigte Urteil bereits am ersten Menschenpaar! Seine Worte erwiesen sich als wahr!

 

(Vergleiche Grafik: 4.1  Baum der Erkenntnis von Gut und Böse; Baum des Lebens)

 

*** Rbi8  1. Mose 2:16-17 ***

Was aber den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse betrifft, davon sollst du nicht essen, denn an dem Tag, an dem du davon ißt, wirst du ganz bestimmt sterben.“

 

Adam und Eva starben und bis heute sterben alle ihre Nachkommen! Gottes Wort hat sich eindeutig bestätigt, Satans Worte sich dagegen als Lüge erwiesen! Genauso wird sich das Versprechen einer himmlischen Auferstehung als religiöse Lüge erwiesen haben, wenn nach Harmagedons Endschlacht [B3] die „Erstlingsfrucht“ der Ernte der Erde, die Verstorbenen der 144.000 Mit-Priesterkönige Jesu und der Apostel hier auf der Erde auferstehen werden [Bb](Joh 5:25-29, Rö 8:213; Off 20:6).

 

(Vergleiche Grafik: 3.2  Menschenernte der Erde ergibt „neue Himmel und neue Erde“)

 

Menschenernte für die "neuen Himmel" und die "neue Erde"

Jehova wird sich bestimmt an die Versprechen seiner Bündnisse halten, mit Noah, Abraham, Isaak, Jakob und mit David! Weit mehr wird er den „neuen Bund“ mit Jesus zufolge seiner vollkommenen Treue einhalten.

 

*** Rbi8  5. Mose 7:9-10 ***

Und du weißt wohl, daß Jehova, dein Gott, der [wahre] Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die liebende Güte bis auf tausend Generationen hin im Fall derer bewahrt, die ihn lieben, und derer, die seine Gebote halten, 10 aber demjenigen ins Angesicht vergilt, der ihn haßt, indem [er] ihn vernichtet. Er wird seinem Hasser gegenüber nicht zögern; er wird ihm ins Angesicht vergelten.

 

Jehovas Treue gegenüber denen, die ihn lieben und dies durch ihre Loyalität bewiesen haben wird Er durch liebende, durch unverdiente  Güte erneut beweisen! Die ungetreuen „Sklaven“ aber werden ihrer Vernichtung entgegensehen. Sie haben eher der Lüge als der Wahrheit Glauben geschenkt und andere in ihrer Blindheit angeführt! (Mat 24:48-51) Diese Vorsteher hätten Gottes Wort durchaus verstehen können, wenn sie auf ihr Gewissen gehört hätten, das sie immer wieder warnte, wenn sie ihm den richtigen Stellenwert beigemessen hätten! Sie haben aber die Worte Mose und damit jene des Engels Jehovas missachtet, der sie im Auftrag Gottes übermittelte und später selbst die Worte Jesu und der Apostel eher in Zweifel gezogen, um sie durch verführerische Worte ihrer Kirchenväter zu ersetzen! Sie alle werden im Gericht zur Rechenschaft gezogen, weil auch sie „eher der Lüge glauben schenkten“, wie der Wahrheit! Am Gerichtstag wird von jedem von uns Rechenschaft gefordert! (2.Thess 2:11)

 

Die Getöteten werden nicht weiter zugedeckt sein!*** Rbi8  Jesaja 26:21 ***

Denn siehe, Jehova kommt hervor aus seiner Stätte, um das Vergehen des Bewohners der Erde gegen ihn zur Rechenschaft zu ziehen, und die Erde wird gewiß ihr Blutvergießen enthüllen und wird nicht mehr ihre Getöteten zudecken.“

 

Wer einen anderen zum Straucheln bringt, indem er ihn dazu verleitet einem anderen Wort als dem Jehovas Glauben zu schenken und der so vom wahren Gott weggeführt wird, dieser vergiesst dessen Blut sinnbildlich, weil er Verantwortung für den Tod des Irregeleiteten hat! Jehovas Worte an Hesekiel gelten für alle Lehrer der guten Botschaft ebenso! Wir alle übernehmen eigene Verantwortung!

 

*** Rbi8  Hesekiel 3:17-21 ***

Menschensohn, zu einem Wächter habe ich dich für das Haus Israel gemacht, und du sollst [die] Rede aus meinem Mund hören, und du sollst sie von mir aus warnen. 18 Wenn ich zu einem Bösen spreche: ‚Du wirst ganz bestimmt sterben‘, und du warnst ihn tatsächlich nicht und redest nicht, um den Bösen vor seinem bösen Weg zu warnen, um ihn am Leben zu erhalten, so wird er, da er böse ist, in seiner Vergehung sterben, aber sein Blut werde ich von deiner eigenen Hand zurückfordern. 19 Was aber dich betrifft, falls du einen Bösen gewarnt hast und er tatsächlich nicht umkehrt von seiner Bosheit und von seinem bösen Weg, so wird er selbst wegen seiner Vergehung sterben; doch was dich betrifft, du wirst deine eigene Seele befreit haben. 20 Und wenn sich ein Gerechter von seiner Gerechtigkeit abwendet und tatsächlich unrecht tut und ich dann einen Anstoß zum Straucheln vor ihn hinlege, wird er selbst sterben, weil du ihn nicht warntest. Wegen seiner Sünde wird er sterben, und seiner gerechten Taten, die er tat, wird nicht gedacht werden, aber sein Blut werde ich von deiner eigenen Hand zurückfordern. 21 Und was dich betrifft, falls du einen Gerechten gewarnt hast, damit der Gerechte nicht sündige, und er seinerseits tatsächlich nicht sündigt, wird er ganz bestimmt weiterhin leben, weil er gewarnt worden war, und du selbst wirst deine eigene Seele befreit haben.“

 

Wo Jehova aber die Möglichkeit der Umkehr durch Reue und Werke der Reue anbietet, da muss von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht werden! Es ist unverdiente Güte, die wir nicht mit Füssen treten dürfen! Die Versammlungsglieder in Korinth waren zum Teil in todbringende Dinge verstrickt gewesen, bevor sie solches Tun ablegten, bereuten und sich taufen liessen! Die Taufe hatte sie reingewaschen! Paulus warnt jeden Übertreter von Gottes Geboten deutlich vor der Konsequenz, Gottes Königreich zufolge von „Abschneidung von den Lebenden“, hin zu „Gehenna“ nicht zu erreichen:

 

*** Rbi8  1. Korinther 6:9-11 ***

Was? Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? Laßt euch nicht irreführen. Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden, noch Männer, die bei männlichen Personen liegen, 10 noch Diebe, noch Habgierige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Erpresser werden Gottes Königreich [[(und damit das „ewige Leben“)]] erben. 11 Und doch waren das einige von euch. Aber ihr seid reingewaschen worden, aber ihr seid geheiligt worden, aber ihr seid gerechtgesprochen worden im Namen unseres Herrn Jesus Christus und mit dem Geist unseres Gottes.

 

Er gibt Hoffnung denen, die bereit sind umzukehren, Reue zeigen und Gottes „unverdiente Güte“ erlagen. All diese todbringenden Verhaltensweisen hatten einige in der Versammlung Korinth gehabt. Weil sie bereuten und umkehrten wurden ihre Sünden reingewaschen durch Jesu Blut, weil er für solche reuigen Sünder gestorben war, die sich ihm nun freiwillig unterordneten! Sie anerkannten Gottes Rechtsmassstab und unterordneten sich diesem freiwillig in der Erwachsenentaufe. Das Recht zum Taufen und die Verantwortung, welche damit verbunden ist, diese beanspruchen Religionen ausschliesslich für ihre durch sie ernannten Prediger. Ursprünglich aber war dies nicht so! Jesus beauftragte jeden seiner Jünger mit derselben Aufgabe! „Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe.“ (Mat 28:19, 20)

 

(Vergleiche Grafik: 5.2  Reue und Sündenvergebung)

 

Reue und Sündenvergebung
 

1.2.1.3          Todesurteil aufgrund der Sünde Adams, Leben aufgrund Anerkennung Jesu Loskaufsopfer

Adam vererbte Sterblichkeit an all seine Kinder, weil er durch seine Sünde die Perfektion verlor und von Gottes lebengebenden Geist abgeschnitten wurde! Diese Sterblichkeit vererbte sich auf alle seine Nachkommen, so dass alle unter Todesurteil stehen! Das Urteil auf Adam galt auch für das zum Zeitpunkt des ersten Urteils nicht geborenen Lebens und dessen Nachkommen!

 

*** Rbi8  Römer 5:12-17 ***

Darum, so wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich so der Tod zu allen Menschen verbreitet hat, weil sie alle gesündigt hatten 13 Denn bis zum GESETZ [[(Mose)]] war Sünde in der Welt, doch wird Sünde niemandem zugerechnet, wenn kein Gesetz [[GESETZ]] da ist. 14 Nichtsdestoweniger regierte der Tod als König von Adam bis auf Moses, sogar über die, die nicht nach der Gleichheit der Übertretung Adams gesündigt hatten, der mit dem Ähnlichkeit hat, der kommen sollte [[(dem Messias)]].

15 Doch mit der Gabe [[(der „unverdienten Güte“)]] ist es nicht so wie mit der Verfehlung. Denn wenn durch des einen Menschen Verfehlung viele gestorben sind, so sind die unverdiente Güte Gottes und seine freie Gabe mit der unverdienten Güte durch den einen Menschen Jesus Christus vielen gegenüber weit überströmender gewesen. 16 Auch ist es mit der freien Gabe nicht so, wie sich die Dinge durch den einen [Menschen], der sündigte, auswirkten. Denn das Gericht hatte von einer Verfehlung aus Verurteilung zur Folge, die Gabe aber hatte von vielen Verfehlungen aus eine Gerechtsprechung zur Folge. 17 Denn wenn durch die Verfehlung des einen [Menschen] der Tod als König durch diesen einen regiert hat, werden vielmehr die, welche die Fülle der unverdienten Güte und der freien Gabe der Gerechtigkeit [[(mittels Versiegelung)]] empfangen, im [[(ewigen)]] Leben als Könige durch den einen , Jesus Christus, regieren.

 

Mit der „unverdienten Güte Gottes“ ist es umgekehrt wie mit dem Urteil gegenüber Adam! Durch den Tod Jesu gab uns Gott die Möglichkeit uns von früheren Sünden und den jeweils darauf lastenden „Fluch“ zu befreien, unter der Bedingung seinem Sohn und dessen Geboten nun Folge zu leisten! Durch Eingehen dieser Bundesverpflichtung erreichen wir in der Taufe die Gerechtsprechung und nehmen unsere eigene „Berufung“ an! Wer dieser „Berufung nach oben“ nachkommt und wirklich nach den höheren Gaben strebt und diese im Leben zur Anwendung bringt, der hat auch die Möglichkeit von Gott die „Fülle der unverdienten Güte und der freien Gabe der Gerechtigkeit“ zu empfangen: Als Priesterkönig zusammen mit Jesus während tausend Jahren zu regieren und mitzuwirken, um die gerechten Zustände zu Beginn der Menschheit wiederherzustellen und die ganze Erde in ein wahres Paradies zu verwandeln!

 

(Vergleiche Grafik: 9.3  Jehovas Rettungsvorkehrungen: Gottes Königreich; „neue Himmel“ und eine „neue Erde“)

 

Was ist zu tun, um gerettet zu werden?
 

Auch am Ende des Tausendjahrreiches, nachdem „die übrigen der Toten“ im vierten der Rangordnung „zum Leben oder zum Gericht“ auferstanden sind und ebenfalls die Möglichkeit zur Anerkennung Jesu erhielten, wird ihnen das Schlussgericht  zufolge ihrer Glaubenswerke „ewiges Leben“ oder den nicht Korrigierbaren „ewige Abschneidung“ geben! Indem auch sie unterwiesen werden, haben sie nun die freie Wahl die Taufe anzunehmen oder zu verweigern, die GESETZE des Königreiches zu halten oder zu missachten! In Gottes Augen bleiben jene Auferstandenen Ungetauften jedoch bis zum Schlussgericht weiterhin „tot“, der „zweite Tod“ durch Urteil infolge einer „Sünde wider den heiligen Geist“ hat über sie Gewalt! „Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer auf mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben, und er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod zum Leben hinübergegangen.“ (Joh 5:23, 24) Es gilt bis zum Ende des Millenniums zwischen denen zu unterscheiden, die das göttliche Gericht nicht trifft und so vom „Leben“ (< 1000 Jahre) zum „ewigen Leben“ gelangen: Das kann in „Endgericht“ dieses Systems geschehen oder am Ende des Millenniums im „Schlussgericht“. Johannes gibt uns diesen Hinweis in der Offenbarung:

 

*** Rbi8  Offenbarung 20:5-6 ***

(Die übrigen der Toten kamen nicht zum Leben, bis die tausend Jahre zu Ende waren.) Das ist die erste Auferstehung. 6 Glücklich und heilig ist, wer an der ersten Auferstehung [[(der Verstorbenen der 144.000)]] teilhat; über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und werden als Könige die tausendber Jahre mit ihm regieren.

 

Korruption im Landgericht: Strafverfahren gegen RichterAllerdings werden die Priesterkönige die Anwendung von Gottes Rechtsmassstab nun selbst mit „eisernem Stab“ ihrer Macht zur Anwendung bringen müssen! Das geschieht zugunsten der Unschuldigen und zum Übel der unreuigen Schuldigen! Dies steht vollkommen im Gegensatz zu heutigen Gerichten, wo Richter oft schwere Verbrecher aufgrund einer Lücke im GESETZ freilassen und oft Gerechte überaus hart bestrafen. Die Todesstrafe wird im kommenden System unmittelbar und durch Engel vollstreckt werden, was abschreckend und belehrend wirken wird! (Mat 16:19; 18:18; Apg 5:1-11)

 

*** Rbi8  Offenbarung 2:26-29 ***

Und dem, der siegt und meine Taten bis zum Ende hin bewahrt, will ich Gewalt über die Nationen geben, 27 und er wird die Menschen mit eisernem Stab hüten, so daß sie gleich Tongefäßen zerbrochen werden, ebenso wie ich von meinem Vater empfangen habe, 28 und ich will ihm den Morgenstern geben. 29 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt.‘

 

Trotzdem werden erst im „Schlussgericht“ am Ende des Millenniums viele Menschen wiederum Gottes Todesurteil empfangen, obwohl sie inzwischen getauft sind und unter Jesu „Königreich des Vaters“ lebten. Warum? Weil sie seine gerechten Massstäbe in diesem oder dem kommenden System willentlich missachtet hatten und deshalb der „Gehenna“ übergeben wurden. Denken wir daran, dass die „Böcke“ zufolge fehlender Nächstenliebe ihr Urteil erhalten. Die Worte des Paulus behalten ihren wert: „Die Liebe fügt dem Nächsten nichts Böses zu; daher ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes [[GESETZES]].“ (Rö 13:10) Sie kamen im Moment um ein Gericht herum, weil ihre Sünde nicht bekannt oder nicht berichtet wurde. Ungesühnte Sünde aber wird einfach später geahndet! Jesus hatte doch die Anwendungsbestimmungen verschiedener Gebote gar verhärtet:

 

*** Rbi8  Matthäus 5:22 ***

Doch ich sage euch, daß jeder, der seinem Bruder fortgesetzt zürnt, dem Gerichtshof Rechenschaft wird geben müssen; wer immer aber ein unaussprechliches Wort der Verachtung an seinen Bruder richtet, wird dem höchsten Gerichtshof Rechenschaft geben müssen, während jeder, der sagt: ‚Du verächtlicher Tor!‘, der feurigen Gehenna verfallen sein wird.

 

Beachten wir, dass Paulus im Brief an die Korinther, wo er davon spricht, „daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden viele Punkte aufzählt, welche nach GESETZ bis hin zur Todesstrafe verdienten und dies auch für getaufte Christen dieselbe Geltung hat! Wie Adam und Eva ins Paradies gesetzt wurden, so mögen Menschen ins Königreich Gottes gelangen, darin zu verbleiben hängt von der Erfüllung des Willens Gottes ab!

 

Jesus hatte die geistlichen Führer seiner Tage auf diese Art willentlicher Missachtung von Gottes Geist hingewiesen, der hinter den Geboten steht: Den Prinzipien statt dem blossen Buchstaben! Jene religiösen Führer hatten sich selbst über Jesus gesetzt, missachteten den Messias Gottes und erachteten sich selbst als die von Gott eingesetzte Autorität. Jesus zeigte aber mutig in der Öffentlichkeit, dass jene in Wirklichkeit dem Teufel dienten und er zeigte gleichzeitig in die Zukunft, dass sich viele seiner Nachfolger ebenso über ihren Meister und Lehrer überhöhen würden und dadurch zu „falschen Christussen“ (= falschen Gesalbten) würden!

 

Der Wille Gottes für Sklaven*** Rbi8  Matthäus 10:24-31 ***

Ein Jünger steht nicht über seinem Lehrer noch ein Sklave über seinem Herrn. 25 Es genügt, wenn der Jünger wie sein Lehrer wird und der Sklave wie sein Herr. Wenn man den Hausherrn Beelzebub genannt hat, wieviel mehr [wird man] seine Hausgenossen so [nennen]! 26 Darum fürchtet euch nicht vor ihnen; denn es ist nichts zugedeckt, was nicht aufgedeckt, und [nichts] verborgen, was nicht bekanntwerden wird. 27 Was ich euch im Finstern sage, das redet im Licht; und was ihr im Flüsterton hört, das predigt von den Hausdächern. 28 Und werdet nicht furchtsam vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können; fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als Leib in der Gehenna vernichten kann. 29 Werden nicht zwei Sperlinge für eine Münze von kleinem Wert verkauft? Doch kein einziger von ihnen wird ohne eures Vaters [Wissen] zur Erde fallen. 30 Aber sogar die Haare eures Hauptes sind alle gezählt. 31 Darum fürchtet euch nicht: Ihr seid mehr wert als viele Sperlinge.

 

Satan hatte sich über Gott hinweggesetzt und sich so zu einem Gott gemacht. Sein Same tat dies seit Eden ebenso. Jesus aber zeigte durch Aufopferung, dass er seinen Aposteln und Jüngern diente, obwohl er Herr war! Er zog keine gewaltsame Besitzergreifung in Betracht! Er fordert darum seine Nachfolger auf jene „falschen Christusse“, die religiösen Führer nicht zu fürchten, vielmehr deren dunklen Werke zu erwähnen und ans Licht zu zerren! Nur Jehova kann durch Jesu Gericht in der „Gehenna“ vernichten während Menschen uns nur unser jetziges Leben zu rauben vermögen! Jesus zeigt, dass in der Auferstehung „nicht ein einziges Haar“ verloren sein wird! Er selbst zeigte dieses Vertrauen in Jehova und war treu bis in den Tod!

 

Jesu Opfertod am Stamm*** Rbi8  Philipper 2:5-11 ***

Bewahrt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war, 6 der, obwohl er in Gottesgestalt [[(als Geistwesen, als Engelfürst Michael, ein Cherub)]] existierte, keine gewaltsame Besitzergreifung in Betracht zog, nämlich um Gott gleich zu sein. 7 Nein, sondern er entäußerte sich selbst und nahm Sklavengestalt an und wurde den Menschen gleich. 8 Mehr als das, als er in seiner Beschaffenheit als ein Mensch erfunden wurde, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja zum Tod an einem Marterpfahl [[(Pfahl, Stamm)]]. 9 Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm gütigerweise den Namen gegeben, der über jedem [anderen] Namen ist [[(vergl Off 5:11, 12)]], 10 so daß sich im Namen Jesu [[(vor Jehova als höchster Autorität)]] jedes Knie beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden [[(nach ihrer Auferstehung)]] sind, 11 und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.

 

Unter mosaischem GESETZ musste die Todesstrafe unabdingbar vollzogen werden, wo das GESETZ dies erforderte, wenn die Bedingungen hierzu alle erfüllt waren, eine genaue Prüfung und zumindest zwei verlässliche Zeugen den Tatbestand bestätigten! Durch Machtmissbrauch der Richter und lügenhafte Zeugen führte dies aber auch zur Verurteilung von Gerechten! Wegen des vollkommen unschuldigen Erleidens des Todes durch Jesus aber kam Gottes unverdiente Güte, exakt zu dem von ihm vorhergesagten Zeitpunkt, die jedem der den Sohn anerkennen würde und Glauben an dessen Loskaufsopfer ausübt, nun die Möglichkeit, das „ewiges Leben“ im Millennium durch völlige Löschung des „Fluches“ auf früheren Sünden erreichbar würde! Wer von dieser Form der Reinigung und der Vorkehrung der Taufe, des Abendmahls und des Sühnetages nicht Gebrauch macht, der hat die Konsequenzen selbst zu tragen! Seine Sünden würden sich wiederum aufhäufen, selbst „bis zum Himmel“! Plagen, Trauer und Tod wären die Folgen! Gott empfiehlt Christen sich von solchem vollkommen zu trennen (Da 9:26; Off 18:4-8).

 

*** Rbi8  Offenbarung 21:8 ***

Was aber die Feiglinge und die Ungläubigen und die betrifft, die zufolge ihrer Unsauberkeit abscheulich sind, und Mörder und Hurer und solche, die Spiritismus ausüben, und Götzendiener und alle Lügner, ihr Teil wird in dem See sein, der mit Feuer und Schwefel brennt. Das bedeutet den zweiten Tod.“


Himmel oder Hölle?Nun, zum Schlussgericht am Ende des Millenniums kommt erst die „Auferstehung zur Schmach und Abscheu“, die fünfte und letzte im Rang von der Daniel spricht und der „zweite Tod“ im „Feuer- und Schwefelsee“! Bis zu jenem Zeitpunkt sind seit Harmagedon darin erst das „wilde Tier“ und „der falsche Prophet“. Die Katholische und Orthodoxe Lehre von der Hölle, in welcher die Toten schmachten, die auch viele ihrer protestantischen Töchter übernommen hatten, diese entbehrt jeglicher biblischer Grundlage! 

 

*** Rbi8  Offenbarung 20:10 ***

Und der Teufel, der sie irreführte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geschleudert, wo [schon] sowohl das wilde Tier als auch der falsche Prophet [waren]; und sie werden Tag und Nacht gequält werden für immer und ewig.

 

Da „die Toten sich nicht des geringsten bewusst“ (Pr 9:5, 10) sind, dürfte auch der „zweite Tod“ jede Erinnerung auslöschen. Die immerwährende Qual ist somit eher mit der Zeit des Zähneknirschens, der Urteilsverkündigung im „Schlussgericht“ bis zur Urteilsvollstreckung als deren letzte Erinnerung zu verstehen. (Pr 9:5)

 

Jesus redet in diesem Zusammenhang von den „Geringsten im Königreich Gottes“ und Paulus spricht vom niedrigsten „Rang“ der Auferstehung! Alle diese Menschen wurden aus dem „Buch des Lebens“ ausgetilgt, sei dies bereits im ersten „System der Dinge“, das mit der Sintflut endete, dann im zweiten, heutigen System, das in Harmagedons Endschlacht für den Bösen mit „ewiger Abschneidung“ endet oder im kommenden System des Tausendjahrreiches! Jede „Sünde wider den heiligen Geist“, für die es laut Jesus keine Vergebung gibt und jeder, der die Gelegenheit zur Umkehr von Sünden, die Vergebung erlangen können, aber nicht rechtzeitig die Initiative ergriffen hat, weil er ein „Feigling“ oder ein „Ungläubiger“ war: Der wird nun die Konsequenz seiner Handlung endgültig bezahlen! (Mat 5:19, 20; 1.Kor 15:22, 23)

 

(Vergleiche: Zeitband göttlicher Gerichtstage von Adam bis Ende Millennium)

 

Die zehn herausragenden Gerichtszeiten Jehovas
 

Jehova unterscheidet deutlich zwischen unabsichtlicher Sünde und absichtlicher Übertretung. Für eine unabsichtliche Übertretung musste Sühne durch ein Opfer geleistet werden. Ohne blutiges Opfer gab es keine Vergebung von Sünde!

 

*** Rbi8  4. Mose 15:27-31 ***

Und wenn irgendeine Seele aus Versehen sündigen sollte, dann soll sie eine in ihrem ersten Jahr [stehende] Ziege als Sündopfer darbringen. 28 Und der Priester soll Sühne leisten für die Seele, die durch eine Sünde unabsichtlich vor Jehova einen Fehler begangen hat, um so Sühne dafür zu leisten, und es soll ihr vergeben werden. 29 Was den Einheimischen unter den Söhnen Israels betrifft und den ansässigen Fremdling, der als Fremdling in ihrer Mitte weilt, so sollte sich ein Gesetz [[GESETZ]] für euch vorfinden in bezug auf etwas, was unabsichtlich getan wird.

30 Die Seele aber, die etwas willentlich tut, ob es ein Einheimischer oder ein ansässiger Fremdling ist, redet sie von Jehova schimpflich, so soll in diesem Fall diese Seele von den Reihen ihres Volkes abgeschnitten werden. 31 Weil es Jehovas Wort ist, das sie verachtet hat, und sein Gebot, das sie gebrochen hat, sollte diese Seele unweigerlich [vom Leben] abgeschnitten werden. Ihr eigenes Vergehen ist auf ihr.‘ “

 

Unabhängig, ob ein fleischlicher Jude oder ein geistiger Jude, der ja zuvor gegenüber dem GESETZ „ein Fremdling“ war: Wer eine willentliche Übertretung von Gottes GESETZ begeht handelt schimpflich, weil er Jehovas Wort verächtlich behandelt! Das GESETZ sieht dafür die Todesstrafe vor! Dies bedeutet die „Sünde wider den heiligen Geist“, die weder im jetzigen noch im kommenden System Vergebung findet! Die Pharisäer und Schriftgelehrten wussten, dass Jesus der Christus Gottes war und hassten ihn deswegen! Wir tun gut daran Gottes Massstab zur Gerechtigkeit zu lernen und nicht Menschen nachzufolgen, welche uns überreden möchten auf ihren geräumigen, „breiten Weg“ zu gelangen, der aber in den Tod führt! Der „blinde Leiter“ und die durch ihn geführten „Blinden“ fallen beide in dieselbe „Grube“ des Gerichts und des Todes! Wir dagegen sollen unsere verklebten Augen öffnen, durch Verwendung der von Jesus offerierten „Augensalbe“ (Mat 7:13-19; 15:14; Off 3:17, 18)

 

(Vergleiche Grafik: 5.1  Göttliches Rechtssystem)

 

Die wichtigsten Zusammenhänge göttlichen Rechts im Überblick
 

1.2.1.4          Gottlosigkeit und Götzendienerei führt unweigerlich zum Todesurteil!

Nach der Sintflut entstammten alle Nachkommen von Noahs drei Söhnen, von Sem, Ham und Japhet ab! Es ist kein Zweifel, dass jene Überlebenden ihre Kinder über das Geschehen der Sintflut und Jehovas liebender Güte Noah und seiner Familie gegenüber informiert haben! Die erdenweiten Sintflutsagen der Völker sind Beweis dafür! Diese Nachkommen wussten somit um den einen, wahren Gott und sein Gericht an Gottlosen, sie kannten Gottes Namen! Trotzdem kam es bereits bei Hams Sohn Kanaan zu einer Verletzung dessen, was Gott bereits im Gewissen aller Menschen als Unrecht definiert hat (1.Mo 10:8-12).

 

Sintflutsagen aus aller Welt
 

Noah verfluchte Kanaan wegen seiner unehrerbietigen Handlung von der anzunehmen ist, dass es homosexuelles Verhalten gegenüber seinem eigenen Vater war! (3.Mo 18:6, 7; Rö 1:26, 27) Jene Völker, welche nach dem Turmbau in Babel zur Zeit Nimrods und der von Gott bewirkten Sprachverwirrung sich in das fruchtbare Gebiet Kanaans teilten, waren offensichtlich Nachkommen Kanaans, welche einen eigenen von Babylon her stammenden Götzenkult entwickelt hatten und ausser Tempelprostitution auch Kinderopfer ihren Göttern darbrachten. Einer jener Götter war Molech, dem die Erstgeburt lebend ins Feuer gegeben wurde! Die heutige Abtreibungspraxis aber überbietet selbst die Grausamkeit der Kanaanäer, wo Föten im Mutterleib zerstückelt werden!

 

Die Abtreibungen sind vergleichbar mit Kanaans Kindesopfern an Molech*** Rbi8  3. Mose 18:21 ***

Und du sollst nicht zulassen, daß irgendwelche deiner Nachkommen dem Molech geweiht werden. Du sollst den Namen deines Gottes nicht auf diese Weise entweihen. Ich bin Jehova.

 

Gottes Zorn gegen jene Völker hat somit einen Hintergrund! Jehova warnte Israel immer wieder davor, sich mit jenen Völkern  zu mischen, sondern vielmehr seinen Befehl auszuführen, all jene Nachkommen der Kanaaniter aufgrund seiner richterlichen Entscheidung bei der Eroberung des Landes dem Tode zu weihen. Ohne Verständnis von Gottes GESETZ und dem tieferen Sinn erscheint vielen heutigen Christen Gottes Befehl unverständlich und grausam. Wer allerdings die Konsequenzen gottlosen und hurerischen Verhaltens studiert, der kommt nicht umhin Gottes Weisheit und Vorhersicht zu bewundern! Die Städte Sodom und Gomorra, die zur Zeit Abrahams aufgrund eines göttlichen Urteils durch „Schwefel und Feuer vom Himmel“ vernichtet wurden, diese waren kanaanitische Städte, die sich durch Homosexualität besonders hervortaten!

 

*** Rbi8  1. Mose 10:15-20 ***

Und Kanaan wurde der Vater von Sidon, seinem Erstgeborenen, und Heth 16 und dem Jebusiter und dem Amoriter und dem Girgaschiter 17 und dem Hiwiter und dem Arkiter und dem Siniter 18 und dem Arwaditer und dem Zemariter und dem Hamathiter; und danach wurden die Familien der Kanaaniter zerstreut. 19 So erstreckte sich die Grenze des Kanaaniters von Sidon bis nach Gerar, nahe bei Gasa, bis nach Sodom und Gomorra und Adma und Zebojim, nahe bei Lascha. 20 Dies waren die Söhne Hams gemäß ihren Familien, gemäß ihren Zungen, in ihren Ländern, nach ihren Nationen.

 

Das Gericht über Sodom und GomorrahDie homosexuelle Unzucht hatte bis zur Zeit Abrahams in Sodom verheerende Ausmasse angenommen! Allein Lot und seine Familie widerstanden dem allgemeinen Verhalten der Stadtbewohner! Jehova sandte drei Engel zu Abraham, um ihn vor kommender Gerichtsvollstreckung zu warnen. Zwei Engel gingen hinunter nach Sodom und wurden von Lot gastfreundlich aufgenommen.

 

*** Rbi8  1. Mose 19:4, 5 ***

Bevor sie sich hinlegen konnten, umringten die Männer der Stadt, die Männer von Sodom, das Haus, vom Knaben bis zum alten Mann, alles Volk in einer Pöbelrotte. 5 Und sie riefen unablässig nach Lot und sagten zu ihm: „Wo sind die Männer, die heute nacht zu dir hereingekommen sind? Bring sie zu uns heraus, damit wir Verkehr mit ihnen haben können.“

 

Lot verteidigte seine beiden Besucher, welche sich ihm schlussendlich als Engel Jehovas zu erkennen gaben, die Lot und seine Familie warnen und sie vor der Zerstörung in Sicherheit bringen mussten. Lots Schwiegersöhne aber glaubten den Engeln nicht, Lots Frau wandte sich im letzten Moment um und blickte entgegen dem klaren Befehl zurück! Nur Lot und seine beiden Töchter entrannen so dem Tod. Die Lehre ist zu unserer Unterweisung in der Bibel aufgezeichnet worden und weist auf Kommendes hin! Wer nicht mit der sündenbehafteten Stadt in ihrer Vergehung weggerafft werden wollte, der musste daraus fliehen! Wer nicht mit Babylon der Grossen untergehen will, der muss das gegenbildliche, das verworfene „Jerusalem“, die in Religionen organisierte Christenheit verlassen! Die Zusammenhänge sind offensichtlich (1.Mo 19:14-26; Mat 24:15, 16; Lu 17:29, 30; Off 18:4)

 

Jehova gebot darum dem Volk Israel, nachdem er es aus Ägypten befreit hatte, sich an seine GESETZE und richterlichen Entscheidungen zu halten! Genau dies sollte von Anfang an verhindern, dass Israel lernte dieselben Abscheulichkeiten zu begehen, welche sich Kanaans Nachkommen schuldig gemacht hatten! Das Land selbst musste ihre Bewohner wegen ihrer Vergehen sinnbildlich „ausspeien“!

 

*** Rbi8  3. Mose 18:24-30 ***

Macht euch nicht unrein durch irgendwelche dieser Dinge, denn durch alle diese Dinge haben sich die Nationen, die ich vor euch her wegsende, unrein gemacht. 25 Demzufolge ist das Land unrein, und ich werde für sein Vergehen Strafe darüber bringen, und das Land wird seine Bewohner ausspeien. 26 Und ihr eurerseits sollt meine Satzungen und meine richterlichen Entscheidungen beobachten, und ihr sollt keine von all diesen Abscheulichkeiten tun, ob Einheimischer oder ansässiger Fremdling, der als Fremdling in eurer Mitte weilt. 27 Denn alle diese Abscheulichkeiten haben die Männer des Landes getan, die vor euch waren, so daß das Land unrein geworden ist. 28 Dann wird euch das Land nicht dafür ausspeien, daß ihr es verunreinigt, so wie es bestimmt die Nationen ausspeien wird, die vor euch [da] waren. 29 Falls irgend jemand irgendwelche von all diesen Abscheulichkeiten tut, dann sollen die Seelen, die sie tun, von den Reihen ihres Volkes abgeschnitten werden. 30 Und ihr sollt eurer Verpflichtung mir gegenüber, keine der abscheulichen Bräuche zu pflegen, die vor euch gepflegt worden sind, nachkommen, damit ihr euch nicht durch sie unrein macht. Ich bin Jehova, euer Gott.‘ “

 

Gott gab Israel somit klare und eindeutige Richtlinien, um niemals in die Abscheulichkeiten abzugleiten, welche unter den Bewohnern Kanaans eine Gewohnheit waren! Dieselben gelten für jeden Christen! Der nachstehende Dialog sollte uns sehr, sehr nachdenklich stimmen! Wo bleibt da noch irgendetwas von Gottes Rechtsverordnung? Der Text fordert zum Nachsinnen heraus, mit welcher Nonchalance das Thema veröffentlicht wurde:

 

Geouteter Ex-Priester: Hälfte der Geistlichen im Vatikan ist schwul  MERKUR.de, vonKlaus Rimpel  9.11.17 [1]

 

Kryszof Charasma: Sekretär der Glaubenskongregation hat sich als Schwuler geoutet und meint, dass 50% des Vatikans schwul sei   Für Krzysztof Charamsa ist klar: Im Vatikan gibt es weitaus mehr Schwule, als die katholische Kirche jemals zugeben würde. Doch das ist nicht das größte Problem, wie er im Interview erklärt.

 

   Schon als junger Mann sehnte sich der streng gläubig erzogene Pole Krzysztof Charamsa (45) danach, in der Glaubenskongregation im Vatikan zu arbeiten. Sein Traum erfüllte sich – und wurde zum Albtraum. Charamsa machte im Vatikan Karriere, wurde 2011 als Nachfolger von Georg Gänswein (Joseph Ratzingers rechter Hand) Sekretär bei der Glaubenskongregation. Doch Charamsa verliebte sich bei einer Reise nach Barcelona in einen Mann – am 3. Oktober 2015 ertrug er sein Doppelleben und die Heuchelei und Schwulenfeindlichkeit im Vatikan nicht länger und machte seine Liebe zu dem Spanier Eduard öffentlich. Daraufhin wurde er aller kirchlichen Ämter enthoben. Die tz sprach aus Anlass des Internationalen Tages gegen Homophobie mit Charamsa über seine Erfahrungen mit Schwulen und Schwulenhassern im Vatikan.

 

Wann wurde Ihnen bewusst, dass Sie homosexuell sind?

   Krzysztof Charamsa: In der Pubertät, in der Zeit, wo jeder junge Mensch ein Bewusstsein von Sexualität entwickelt. Als ich begann zu verstehen, dass ich schwul bin, empfand ich das als schmutzig, schlecht, krank. Weil ich die Position der Kirche, aber auch die der damaligen kommunistischen Gesellschaft in Polen übernommen habe.

 

Wie sind Sie dann mit Ihrer Homosexualität umgegangen?

   Charamsa: Ich habe gemacht und gedacht, was meine Kirche mir glauben machen wollte: Dass nur die Kirche die Wahrheit hat und alle wissenschaftlichen Erkenntnisse über die angeborene Homosexualität Humbug sind. Als mein Traum sich erfüllte, in der Glaubenskongregation zu arbeiten, sah ich: Dort verschließt man sich völlig vor der Realität – meine Kollegen dort haben keine Ahnung, was es bedeutet, homosexuell oder transsexuell zu sein. Sie wissen nur: Diese Menschen sind gegen Gott und gegen die Kirche.  „Das ganze Theater war schwuler Barock“

 

Und wann kamen die ersten Zweifel an Ihrer Arbeit im Vatikan?

   Charamsa: Als 2005 Papst Benedikt das Verbot für alle Homosexuellen erließ, Priester sein zu dürfen, begann ich zu verstehen: Das trifft mich! Ich hatte meine Sexualität nie ausgelebt, aber Benedikt hatte erklärt, dass selbst bei sexueller Abstinenz ein Priester nicht homosexuell sein dürfe. Er setzte Homosexualität mit einer psychischen Krankheit gleich! Da verstand ich, dass die Kirche denkt, dass ich krank bin, dass ich kein Recht habe, einen anderen Menschen zu lieben. Hier begann meine Revolution im Kopf: Ich muss mich wehren!

 

Joseph Ratzinger: Oberster Priester schwul?Sie schreiben, dass es unter Papst Benedikt im Vatikan „so schwul zugegangen ist wie nie zuvor in der Neuzeit“. Wie passt das mit seinem schwulenfeind­lichen Erlass zusammen?

   Charamsa: Das ganze Theater dort war schwuler Barock, nicht nur wegen der roten Schuhe. Ich sage nicht, dass Benedikt schwul ist oder nicht – das ist nicht wichtig. Aber trotz des schwulen Klimas, trotz der schwulen Show führte er gleichzeitig einen regelrechten Krieg gegen Homosexuelle.

 

Konnten Sie Ihre Zweifel mit Ihren Kollegen in der Glaubenskongregation diskutieren?

   Charamsa: Nein, das war unmöglich! Nicht einmal Fragen darf man dort stellen. Die Glaubenskongregation ist eine Stasi mit dummen Funktionären. Das ist der Grund, warum ich mein Coming-Out öffentlich machen musste.

 

Was war schwieriger: Sich gegenüber Ihrer sehr gläubigen Mutter zu öffnen oder gegenüber der Kirche?

   Charamsa: Kein Zweifel: Meine Mutter, die auch Theologie studiert hatte, war für mich das richtige Beispiel, wie alle Personen auf so ein Coming-Out reagieren sollten! In Personen wie meiner Mutter, meinem Partner und meinen Geschwistern habe ich Gott gesehen, habe gesehen, was Christentum wirklich bedeutet.

 

Ihr Verständnis war so wichtig für mich und meinen Glauben.

   Charamsa: So sollte die Kirche reagieren

 

Wie hoch, denken Sie, ist der Prozentsatz schwuler Priester im Vatikan?

   Charamsa: Sehr hoch! Ich glaube, dass die Hälfte der Geistlichen im Vatikan schwul ist. Der Skandal ist aber nicht, dass es viele schwule Kirchenmänner gibt – die können sehr wohl gute, gläubige Priester sein. Der Skandal ist, dass die Kirche diesen Menschen die Würde nimmt! Das System sagt: Du darfst in der Stille machen, was du willst – aber nie öffentlich. Das ist die Quelle von Angst, Hass und Selbsthass. Dieser Zwang, die eigene Identität zu verleugnen, ist die Ursache der Homophobie. Im Vatikan gibt es einen Bischof, von dem jeder weiß, dass er mit seinem Sekretär das Schlafzimmer teilt. Dieser Bischof forderte ungefragt bei jeder Diskussion: Wir müssen etwas gegen die Homo-Ehe tun!

 

Wie hat die offizielle Kirche auf das Erscheinen Ihres Buches reagiert?

   Charamsa: Mit Gleichgültigkeit und Schweigen. Ich persönlich bin seit meinem Coming-Out glücklich und frei, ich brauche den Segen des homophoben, sexistischen, katholischen Systems nicht.

 

Franziskus: Wenn jemand schwul ist, den Herrn sucht und guten Willen hat, wer bin ich über ihn zu urteilen?Und welche Reaktion hätten Sie sich gewünscht?

   Charamsa: Was diese Kirche braucht, ist ein Dialog mit den Menschen. Aber was wir haben, ist eine Kirche, in der Frauen keine Stimme haben, in der Opfer von Pädophilen schweigen müssen, in dem Kinder von Priestern nicht wissen dürfen, wer ihr Vater ist und Priester nicht sagen dürfen, wen sie lieben. Deren Liebe ist sicher nicht gegen Gott gerichtet!

 

   „Ich bin auch ohne Kirche nicht allein“  Papst Franziskus sagte: „Wenn jemand homo­sexuell ist und Gott sucht und guten Willens ist – wer bin ich, über ihn zu richten?“

 

Sind diesen Worten Taten gefolgt, von denen homo­sexuelle Katholiken profitieren?

   Charamsa: Nein, das System hat Franziskus besiegt. Unsere Kirche hat damit einen wichtigen historischen Moment verpasst. Das Problem von Franziskus war von Anfang an, dass er allein ist. Er ist radikal, frei, sagt, was er denkt – aber er hat keine Helfer. Er hätte die Möglichkeit gehabt, die Glaubenskongregation, die gefährliche Stasi des Vatikans, zu reformieren. Aber ihm fehlte der Mut, deren Präfekt Gerhard Müller und andere Repräsentanten des alten Systems rauszuwerfen. So konnte er sein neues Denken nicht praktisch umsetzen. Jetzt erwarte ich nicht mehr viel von diesem Papst. Franziskus war mit seinen neuen Visionen dem Klerus gefährlich – inzwischen wurde er vom System neutralisiert.

 

Wie geht es jetzt bei Ihnen weiter?

   Charamsa: Meine Kirche hätte sich wohl gewünscht, dass ich ohne sie in Depression verfalle. Aber ich habe viele Projekte und bin frei und sehr glücklich! Ich schreibe Bücher, arbeite als Coach, halte Vorträge … Und vor allem: Ich bin nicht allein, ich habe meinen Partner.

 

 

Welche Verdrehung von Gottes Rechtsordnung und dies an höchster Stelle im Vatikan! Mehr Ignoranz ist kaum möglich und Jehova Gott wird zum Nörgler gegen „Liebende“ degradiert! Das ist das Resultat, dass seit dem Konzil von Nicäa 325 u.Z. die Staatskirche entstand, zwiegeteilt zwischen Dienst an einer verweltlichten Kirche und Dienst am Phantasiegebilde eines dreieinigen Gottes: Wer Lügen säht wird Lügen ernten! Kein Lügner wird Gottes Königreich erben!

 

Was ist Gottes Ansicht zu schwulen?Jesus nimmt gemäss den Worten von Lukas in seinen Hinweisen zu seiner Wiederkehr Bezug auf die Tage Lots und zeigt, dass am grossen Gerichtstag Jehovas etwas ähnliches auf unsere Generation zukommt: Vernichtung all jener, welche diese Dinge treiben! Jesus warnt deutlich, dass die meisten Menschen davon keine Kenntnis nehmen wollen, bis es zu spät ist! Wie bei Lot ist zur Rettung ein gerechter Lebenswandel ausschlaggebend!

 

*** Rbi8  Lukas 17:28-30 ***

Ebenso wie es in den Tagen Lots geschah: sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten. 29 An dem Tag aber, als Lot aus Sodom herauskam, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und vernichtete sie alle. 30 Ebenso wird es an dem Tag sein, an dem der Menschensohn geoffenbart wird.

 

Während Jesu erste Wiederkehr zur Erde [B1] und die „Wiederherstellung von Gottes Königreich für Israel“ [B] (Apg 1:6) ein Geschehen darstellt, von welchem nur Eingeweihte Kenntnis nehmen, so ist es seine dritte Rückkehr zur Urteilsvollstreckung [B3], wo er der ganzen Menschheit als „Reiter auf dem weissen Pferd“ offenbar werden wird!  Ebenso wird auch dann die Vernichtung vom Himmel her kommen, „wie durch Feuer“, wenn Gott an denen die Strafe vollzieht, die seinen Sohn missachtet haben!

 

Petrus nimmt in seinem zweiten Brief ebenso Bezug auf die Tage Noahs und die damalige Sintflut, welche gottlose Menschen vernichtete. Er zeigt, dass Gottes Urteil damals Wirkung hatte und auch heute wiederum Wirkung zeigen wird!

 

*** Rbi8  2. Petrus 3:6-7 ***

Aber durch dasselbe Wort sind die Himmel [[(die herrschende Klasse)]] und die Erde [[(die von jenen Beherrschten)]], die jetzt sind, aufgespart für das Feuer und sind aufbehalten für den Tag des Gerichts und der Vernichtung der gottlosen Menschen.

 

Wir wissen, dass der Begriff „Himmel“ auf die irdischen Machthaber angewandt wird und das Wort „Erde“ auf die von jenen Regierten! Gottlosigkeit und abnormes Benehmen, auch wenn es zur allgemeinen Verhaltensweise wurde, muss Gottes Rache nach sich ziehen!

 

(Vergleiche Grafik: 9.4  Alte und neue „Himmel“ und „Erde“)

 

Was meint die Bibel mit dem Ausdruck "neue Himmel" und "neue Erde"
 

Das Todesurteil für solches unnatürliches Verhalten wurde in der Menschheitsgeschichte mehrfach an Einzelpersonen, Familien, Stämmen, Städten, Nationen und wie in der Sintflut an der gesamten Menschheit vollzogen! All dies ist zu unserer Warnung in der Bibel aufgezeichnet! Dass es viele Menschen gibt, die durch solches Treiben Gottes Wort lächerlich zu machen versuchen und es hart bekämpfen, das ist durchwegs verständlich, da sie ja das Urteil für ihr Denken und Handeln bereits erreicht hat!

 

 

1.2.2           Dinge und Handlungen im Tempel als Vorbild erhielten unter Jesus den wahren Sinn

 

1.2.2.1          Heiliges in der Stiftshütte und im Tempel

Als Jehova Moses fünfzig Tage nach dem Auszug aus Ägypten im Sinai das GESETZ gab, formte er die Nachkommen Jakobs zur Nation und gab ihr ein heiliges GESETZ, das Israel von allen übrigen Nationen unterscheiden würde! Er, Jehova allein sollte fortan ihr Gott und höchste Autorität sein, der sie belehrte und ihnen zeigte, welche Art von Handlungen ihnen Erfolg bringen und was sie unweigerlich zur Abscheidung von ihm und seinem Segen führen würde.

 

Das "Zelt der Zusammenkunft" und priesterlicher Dienst(Vergleiche: Zeitband Moses II: Auszug aus Ägypten bis zum Gesetzesbund am Sinai)

 

Unmittelbar nachdem Gott mit Moses und Israel den Bund geschlossen hatte ging Moses für vierzig Tage auf den Berg Horeb, wo er erstmals Gottes zehn Gebote auf Steintafeln erhielt. Bereits vor dem Ende dieser Frist hatte sich Israel ein goldenes Kalb gemacht und tanzte darum herum, indem es Jehovas Namen anrief! Weil Moses die Steintafeln zerschlug und Jehova Gericht an den Schuldigen ausübte, erhielt er auf dem Berg während weiteren vierzig Tagen von Gott zusätzliche Instruktionen und neue Steintafeln, welche mit „Gottes Finger“ geschrieben waren. Da Michael der Fürst Gottes „rechter Arm“ ist schlussfolgern wir, dass er mit seiner Hand die neuen Tafeln wiederum beschrieb. Paulus erwähnt das „GESETZ des Christus“, das nicht bloss die Zehn Gebote und richterlichen Entscheidungen, sowie „Segen und Fluch“ enthält sondern einige Veränderungen beinhaltet. Es lohnt diese Zusammenhänge zu studieren und die Grafik ist hierzu ein gutes Hilfsmittel.

 

Jehova zeigte Moses dabei, was im Zusammenhang mit dem nun zu errichtenden Zelt der Zusammenkunft an Heiligkeit von den Priestern und vom Volk erwartet wurde! Übertretung vieler solcher Gebote musste unweigerlich mit dem Tod des Übertreters enden! Alles musste exakt so ausgeführt werden, wie Jehova das Grundmuster dazu Mose auf dem Berg zeigte!

 

(Vergleiche Zeitband: Moses III: Bau des Zeltes der Zusammenkunft bis zur Einweihung)

 

Der Bau der Zeltes der Zusammenkunft bis zur Einweihung
 

Eines dieser Gebote betraf das heilige Salböl, das nur für die dafür bestimmten Zwecke Verwendung finden durfte. Wer das Gebot übertrat, der musste „vom Volk abgeschnitten werden“! Mit diesem Salböl wurde die Gegenstände des Zeltes der Zusammenkunft, die Stiftshütte selbst und die Priester geheiligt. (2.Mo 30:22-30)

 

*** Rbi8  2. Mose 30:31-33 ***

Und du wirst zu den Söhnen Israels reden, indem [du] sprichst: ‚Dies soll mir fortgesetzt ein heiliges Salböl durch eure Generationen hindurch sein. 32 Es soll nicht in des Menschen Fleisch eingerieben werden, und ihr dürft nichts dergleichen nach seiner Zusammensetzung machen. Es ist etwas Heiliges. Es soll euch fortgesetzt etwas Heiliges sein. 33 Wer eine Salbe, die ihm gleich ist, bereitet und wer etwas davon auf einen Fremden tut, soll von seinem Volk abgeschnitten werden.‘ “

 

Das fleischliche Israel musste dieses Salböl solange der Tempel bestand heiligen. Aber auch für das geistige Israel wurde es sinnbildlich übernommen. Symbolisch wurde Jesus damit als Hoherpriester durch Jehova selbst „gesalbt“, als eine Taube bei seiner Taufe auf ihn herabkam und er heiligen Geist Gottes erhielt (Ps 45:6, 7; Apg 4:27; Heb 1:9). Die endgültige „Salbung“ erfolgte nach seinem Tod und der himmlischen Auferweckung durch Jehova selbst. Jesus bestätigte nach seiner Auferstehung „im Fleische“: „Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: ‚Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden…‘ “ (Mat 28:18)

 

1.2.2.2          Die „Salbung“ eines Christen: Nach Christus wurde ein neues Volk von Priestern gebildet!

Was ist das sinnbildliche Salböl für geistige Israeliten, das durch das fleischliche Israel während all seiner Generationen geheiligt werden musste und das auf keinen Fremden getan werden durfte?

 

Auch die Apostel und die getauften Christen sind mit diesem sinnbildlichen Salböl gesalbt worden und Gott selbst nahm diese Salbung vor! So erklärte Paulus diesen Zusammenhang in seinem Brief den Korinthern!

 

*** Rbi8  2. Korinther 1:21-22 ***

Er aber, der dafür bürgt, daß ihr und wir Christus angehören, und der uns gesalbt hat, ist Gott. 22 Er hat uns auch sein Siegel aufgedrückt und hat uns das Unterpfand für das, was kommen soll, nämlich den Geist, in unser Herz gegeben.

 

Auch Paulus verbindet diese Salbung mit heiligem Geist in unserem Herzen. Johannes verknüpft dieselbe Salbung eines Christen mit Kenntnis, die jedem Christen von fremden Lehrern schlussendlich unabhängig macht, sofern er weiterhin an der Lehre der Apostel und Propheten festhält und somit in Gemeinschaft mit Jesus bleibt. Dieses „Salböl“ hatte somit eine geistige Komponente, für die es symbolisch in Israel stand! (1.Joh 2:20)

 

Die Taufe durch Untertauchen im Wasser entspricht der Neugeburt und Salbung des Christen*** Rbi8  1. Johannes 2:27 ***

Und was euch betrifft: Die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr benötigt niemand, der euch lehre; sondern wie euch die von ihm [kommende] Salbung über alle Dinge belehrt und wahr ist und keine Lüge ist, und so, wie sie euch belehrt hat, bleibt in Gemeinschaft mit ihm.

 

Jeder aufrechte Christ, der diese Texte miteinander verbindet, fragt sich zu Recht, warum dann noch von einem Bischof speziell „gesalbte“ Priester notwendig wären, wenn doch jeder Christ bei der Taufe seine Salbung erhält und Johannes deutlich erklärt, dass ein Christ „keine weitere Belehrung“ benötigt? Die „weitere Belehrung“ bezieht sich nicht auf die Heilige Schrift, sondern auf Belehrungen die darüber hinausgehen; gefälschte „gute Botschaften“, wie wir bei genauerer Untersuchung der Religionslehren sehr wohl feststellen. Das gibt uns Eigenverantwortung, wie dies Paulus erklärt: „Prüft immer wieder, ob ihr im Glauben seid, bewährt euch immer wieder. Oder erkennt ihr nicht an, daß Jesus Christus in Gemeinschaft mit euch ist? Es sei denn, daß ihr unbewährt seid. Ich hoffe wirklich, daß ihr“ (2.Kor 13:5, 6)

 

Wo religiöse Lehren von der geprüften Wahrheit der Schrift abweichen, da werden wir solche zufolge genauer Erkenntnis sofort zurückweisen! Ob unsere Lehrer hören oder sich als „blinde Leiter“ erweisen gibt uns Klarheit darüber einen neuen Weg zu gehen! Nur die Schrift ist von Gott inspiriert (2.Ti 3:16, 17). Dabei müssen wir auch Fehler beim Übersetzen aus dem Hebräisch in die jeweilige Zielsprache mit einbeziehen: Wie dies die meisten Bibeln in Römer 10:4 von  der Katholischen Kirche her übernahmen, weil es konveniert zu erklären: „Denn Christus ist das Ende [[(anstatt Ziel; Höhepunkt in der Erfüllung)]] des GESETZES, jedem zur Gerechtigkeit, der Glauben ausübt.“ (Rö 10:4). Zu viele der unbesehen von der Mutterkirche kopierten Verhaltensweisen und Dogmen würden den Irrweg klar aufzeigen. Wenige dagegen bemerken den Widerspruch zu Jesu Aussage in der Bergpredigt: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen…“ (Mat 5:17). Ihn sollen wir kopieren, seinen Schritten folgen wie dies die Apostel und ersten Jünger taten!  Oder vergleichen wir die Aussage in Römer 10:4 zu Paulus im selben Brief, wo er erklärt: „Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz [[GESETZ]] auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz [[GESETZ]] auf.“ (Rö 3:31)

 

Jjesu Bergpredigt nach seiner Auferstehung vor etwa 500 JüngernDas deutet auf ein grosses Recht und eine ebenso grosse Pflicht jedes einzelnen Christen hin, die mit dem Taufauftrag verknüpft ist. Niemals lässt sich dies mit der Kleinkindertaufe in Einklang bringen, denn ein Kleinkind konnte nicht bereits vor der Taufe belehrt worden sein, um freiwillig Jesu Jünger zu werden! Kurz vor der Himmelfahrt lehrte Jesus etwa fünfhundert Jünger (1.Kor 15:3-6), die nun ebenso Zeugen seiner Auferstehung wurden am „Berg in Galiläa“, so wie Jesus es den Frauen beim offenen Grab aufgetragen hatte (Mat 28:7, 10). Jesus gibt mit Macht ausgestattet den Auftrag:

 

*** Rbi8  Matthäus 28:18-20 ***

Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden. 19 Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, [[(jeder Aussage in ihrem Zusamenhang in der ganzen Schrift!)]] 20 und lehrt sie [[(zuvor schon und danach)]], alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

 

Wenn wir Jesu Gebote halten bleibt er in Gemeinschaft mit uns! Wenn wir sie mit Kirchengeboten vertauschen verbleiben wir mit der Kirche und erhalten dieselben Plagen „Babylons der Grossen“. Jesus hatte hierzu erklärt: „Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten; und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, damit er für immer bei euch sei: den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn [[(den Geist Gottes, der zu uns aus der Schrift ewig zu jedem der die Worte liest redet)]] weder sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch ist.

 

Der Psalmist erklärt: „Dein (Gottes) GESETZ ist Wahrheit“ (Ps 119:142). Ohne Gottes Gebote oder durch verändertes GESETZ, zufolge Weglassungen und Ergänzungen verwässert und vergiftete Wahrheit wird sie ungeniessbar, wirkt tödlich!

 

1.2.2.3          Eine selbstüberhöhte christliche Priesterschaft die das „Haupt“ verleugnet

Wie also kommt es, wenn doch Jesus, dem alle Gewalt auf der Erde gegeben wurde und nun jeden einzelnen Jünger beauftragt selbst hinzugehen und Jünger zu machen, selbst zu taufen und jene Getauften zu belehren alles zu halten, was er geboten hatte, dass eine separate Priesterschaft existiert? Warum hat diese mächtige Priesterschaft innerhalb fast jeder Religionsorganisation und verschiedenen Titeln dieses Vorrecht allein für sich beansprucht und Christen dadurch entmündigt, Jesu Auftrag dadurch ungültig gemacht? Hat nicht Paulus deutlich erklärt, dass das Haupt jedes Christen direkt Jesus wäre?

 

*** Rbi8  1. Korinther 11:2-3 ***

Ich will indes, daß ihr wißt, daß das Haupt jedes Mannes der Christus ist; das Haupt einer Frau aber ist der Mann; das Haupt des Christus aber ist Gott.

 

Hiobs leidige TrösterPaulus lässt ganz offensichtlich keinen Platz frei für einen separaten Priester, ganz einfach deshalb, weil jeder Mann die Stellung eines Unterpriesters des Christus nach seiner Taufe einzunehmen hat! Bevor Moses die Nation Israel bildete war jeder Vater mit Priesterpflichten für seine Familie ausgestattet! Patriarchen waren Priester über eine Gruppe von Familien! Sie brachten wie Hiob Gott annehmbare Schlachtopfer dar.

 

 (Hiob 1:4, 5)  Und seine Söhne gingen hin und hielten ein Festmahl im Haus eines jeden an seinem Tag [[(dem jährlichen Geburtstag)]]; und sie sandten hin und luden ihre drei Schwestern ein, mit ihnen zu essen und zu trinken. 5 Und es geschah jeweils, wenn die Tage des Festmahls den Kreis vollendet hatten, daß Hiob gewöhnlich hinsandte und sie heiligte; und er stand früh am Morgen auf und opferte Brandschlachtopfer nach ihrer aller Zahl; denn Hiob sprach: „Vielleicht haben meine Söhne gesündigt und haben in ihrem Herzen Gott geflucht.“ So pflegte Hiob allezeit zu tun.

 

Zwei Aspekte treten in den Vordergrund, warum Kirchen Priester nominieren: Die Kindstaufe bedingt Priester, was einen späteren Lehrer notwendig macht, der von oben dirigiert werden kann, von einer hierarchisch organisierten Spitze.

 

Der zweite Grund ist im Hunger nach Macht, Ansehen und Reichtum zu erkennen, welche die „Schafe“ die eigentlich Christus gehören dadurch „reissenden Wölfen“ in Form von „Lohnhirten“ zuführt! Wenn Väter ihre Pflicht wahrnehmen und selbst täglich in den Schriften lesen und ihre Familie unterweisen würden, dann fänden sie bald die Widersprüche kirchlicher Lehren gegenüber dem geschrieben Wort heraus und würde aus „Babylon der Grossen“ fliehen! (Off 18:4)

 

(Vergleiche Grafik: 8.2  Schafe aus zwei Herden zu einer Hürde unter einem Hirten vereinigt)

 

Welches sind die "Schafe die NICHT AUS DIESER Hürde" sind?
 

Damit haben jene selbsterhöhten Priester die Verantwortung zu tragen, dass Christen nicht genügend belehrt sind und ihren von Jesus erteilten Auftrag nicht oder ungenügend ausführen! Damit fehlt auch die „Salbung“, der „Geist Gottes“, das „Unterpfand“ dem Christus anzugehören! Sie haben einen ungültigen Taufbund geschlossen, da das getaufte Kleinkind vertragsunfähig war! Sie selbst bringen Christen damit zum Straucheln! Sie lehren ihre Getauften nicht alles zu halten, was Jesus geboten hat! Wie könnten sie dies, wenn sie doch bereits mit der Kleinkindertaufe Jesu Massstab brechen?

 

*** Rbi8  Matthäus 18:7 ***

Wehe der Welt wegen der Ursachen des Strauchelns! Zwar muß es Ursachen des Strauchelns geben, doch wehe dem Menschen, durch den es eine Ursache des Strauchelns gibt!

 

Johannes verweist zudem, wenn er davon spricht, dass Christen niemanden benötigen der ihn belehrt, auf Aussenstehende. Ein Neugetaufter muss ja in erster Instanz durch den belehrt werden, der ihn selbst auch getauft hat! Der Auftrag „lehrt sie alles zu halten, was ich euch gelehrt habe“ ist identisch dem Auftrag, den Jehova durch Moses an Israel erteilte:

 

"Höre, o Israel: Jehova, unser Gott, ist ein Jehova." *** Rbi8  5. Mose 6:4-9 ***

Höre, o Israel: Jehova, unser Gott, ist ein Jehova. 5 Und du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele und deiner ganzen Tatkraft. 6 Und es soll sich erweisen, daß diese Worte, die ich dir heute gebiete, auf deinem Herzen sind; 7 und du sollst sie deinem Sohn einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt und wenn du auf dem Weg gehst und wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst. 8 Und du sollst sie als ein Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen als Stirnband zwischen deinen Augen dienen; 9 und du sollst sie auf die Türpfosten deines Hauses und an deine Tore schreiben.

 

Der Täufling ist der geistige Sohn dessen, der ihn mittels des Auftrags hinzugehen und zu predigen und zu taufen gefunden hat, bei dem er selbst verweilen soll, um jenen zu belehren! Wie ein Vater seinen eigenen Sohn belehrt, so ist der Christ somit verpflichtet die Gebote Jesu dem Täufling, dem geistigen Sohn ins Herz zu schreiben, ihm Gottes Wort einzuschärfen, selbst davon zu reden! Gottes GESETZ musste dem Belehrten vollkommen verständlich sein, damit er es annehmen konnte, um sich taufen zu lassen! Er muss wissen, was dieser Bund beinhaltet und was beim Brechen des Bundes die Folge sein wird! Das beinhaltet Kenntnis über Gottes Regelung betreffend Sünden die keine Vergebung erhalten und die Todesstrafe nach sich ziehen! Durch regelmässigen Besuch der Christenversammlung jeden Sabbat, Neumond und zu den Festzeiten wird diese Belehrung hin zum Leben direkt mittels der Schrift weiter vertieft und durch die ganze Gemeinde die daran aktiv teilhat weiter verfeinert! Jeder soll doch freiwillig und bewusst das Leben und nicht den Tod erwählen! Das Verkünden der guten Botschaft ist gar eine Pflicht die jeder Christ auf sich nimmt! Paulus zeigt das an seinem eigenen Fall:

 

*** Rbi8  1. Korinther 9:16-18 ***

Wenn ich nun die gute Botschaft verkündige, ist das kein Grund für mich zum Rühmen, denn eine Notwendigkeit ist mir auferlegt. Tatsächlich, wehe mir, wenn ich die gute Botschaft nicht verkündigte! 17 Wenn ich dies freiwillig tue, habe ich einen Lohn; doch wenn ich es gegen meinen Willen tue, bin ich trotzdem mit einem Verwalteramt betraut. 18 Worin besteht denn mein Lohn? [Darin,] daß ich, während ich die gute Botschaft verkündige, die gute Botschaft unentgeltlich [[(ohne Zahlung; ohne Zehnten)]] darbiete, damit ich meine Befugnis in bezug auf die gute Botschaft nicht mißbrauche.

 

Wer sind die Irrlehrer und Antichristen? Zudem geht Johannes in seinen Briefen aber noch auf die Art der Belehrung ein, welche durch Antichristen verursacht wurde, die Dinge lehrten, „welche der gesunden Lehre widersprachen“ oder „die über das hinausgeht, was geschrieben steht“, wobei sich einige aufblähten, um etwas sein zu erscheinen, was sie in Wirklichkeit nicht waren: Bewandert zu sein in Gottes Wort mit echtem Verständnis! Erinnern wir uns dabei daran, dass das „Salböl“ wie der Weihrauch nach genau vorgegebenem Muster gemischt sein musste, nur beste Qualität, rein, nichts anderes als die vorgeschriebenen Quantitäten durften für die Zubereitung verwendet werden! So ist es auch mit der Belehrung durch heiligen Geist aus den Schriften! Keine fremden Substanzen wie menschliche Philosophie und Mystik dürfen Verwendung finden! Die „reine Salbung“ des Getauften kommt aus dem heiligem Geist der Schriften! (1.Joh 2:18)

 

Paulus zeigte Timotheus diese Gefahr, welche durch Personen kommt, welche die gesunde Lehre mit mystischem und philosophischem Gedankengut bereits im ersten Jahrhundert vermischt hatten! Sie versuchten eine andersartige Lehre aufzustellen, indem sie vorgaben mehr Information zu haben als andere, aus Quellen, die gemäss Paulus nur von Dämonen gespeist worden sein können, während doch Gottes Worte von seinen Propheten für alle in gleicher Weise in den Schriften aufgezeichnet worden sind und offen liegen!

 

*** Rbi8  1. Timotheus 4:1-3 ***
Die inspirierte Äußerung aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeitperioden einige vom Glauben abfallen werden, indem sie auf irreführende inspirierte Äußerungen und Lehren von Dämonen achtgeben, 2 durch die Heuchelei von Menschen, die Lügen reden, die in ihrem Gewissen gebrandmarkt sind, 3 die verbieten zu heiraten und gebieten, sich von Speisen zu enthalten, die Gott geschaffen hat, damit sie mit Danksagung von denen genossen werden, die Glauben haben und die Wahrheit genau erkennen.

 

Der Abfall vom Glauben wird somit durch Dämonen verursacht, welche Unwahrheit, Irrtum und dummdreiste Lüge zu den Aussagen der Bibel hinzumischen. Jene Lehrer versuchten sich ins Zentrum des Interesses der anderen zu schieben und drängten sich dadurch zwischen den Belehrten und den Christus! (1.Kor 10:21)

 

*** Rbi8  1. Korinther 4:6-7 ***

Nun, Brüder, diese Dinge habe ich in übertragenem Sinne zu eurem Besten auf mich und Apollos angewandt, so daß ihr an unserem Fall die [Regel] kennenlernt: „Geht nicht über das hinaus, was geschrieben steht“, damit ihr nicht persönlich aufgeblasen werdet zugunsten des einen gegen den anderen. 7 Denn wer macht, daß du dich von einem anderen unterscheidest? In der Tat, was hast du, das du nicht empfangen hast? Wenn du [es] nun wirklich empfangen hast, warum rühmst du dich, als hättest du [es] nicht empfangen?

 

Dieses Aufgeblasen sein des einen gegenüber dem anderen erkennen wir in den Sekten, beginnend bei der in geistigem Sinne hurerischen Mutter, der Katholischen Kirche, die bereits das Heiraten ihrer Priester verbietet, deren geistige Töchter alle behaupten die wahre Lehre zu verbreiten, sich aber untereinander nicht auf eine geeinte Lehre die dem Wort Gottes tatsächlich entspricht zu einigen vermögen! Wo sie sich einigen, wie zum Beispiel über die Dreieinigkeit, ist es auf der Grundlage einer Lüge! „Ich — ich bin Jehova, und außer mir gibt es keinen Retter.“ (Jes 43:11)

 

1.2.2.4          Personen- und Organisationskult war seit Beginn verpönt!

Jesus hatte deutlich vor dem Sauerteig der Lehren der Pharisäer und Sadduzäer gewarnt! Jeder Art Mischung mit Irrtum und Lüge verunreinigt! Das „Salböl“ wird untauglich! Sowohl die Pharisäer wie die Sadduzäer bildeten streng organisierte Sekten, die sich durch ihre unterschiedlichen Ansichten hart voneinander abgrenzten! Jesus empfahl weder die eine noch die andere Richtung, sondern wies bei beiden auf die faulen Früchte hin!

 

*** Rbi8  Matthäus 16:11-12 ***

... Nehmt euch aber vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer in acht.“ 12 Da begriffen sie, daß er gesagt hatte, sie sollten sich nicht vor dem Sauerteig der Brote in acht nehmen, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer.

 

Unterschiedliche Lehren bedeutet Sektarismus, Nachfolge von Dogmatismus und Irrlehren!

 

Was bewirkt Sauerteig der Lehre und der Schlechtigkeit in Christenversammlungen?
 

Wiederum stellt Paulus dabei die enger gesetzten Grenzen anhand eines konkreten Beispiels fest. Einige Brüder hatten sich an Personen gehängt: Die einen an Apollos, die anderen an Petrus (Kephas), andere an Paulus und begannen dadurch ihr „Haupt“ Jesus zugunsten von anderen Jüngern zu verlassen!

 

Eine Taufe; tausend Fragen*** Rbi8  1. Korinther 1:12-13 ***

Was ich meine, ist dies, daß jeder von euch sagt: „Ich gehöre zu Paulus“, „Ich aber zu Apollos“, „Ich aber zu Kephas“, „Ich aber zu Christus.“ 13 Der Christus besteht geteilt. Paulus wurde doch nicht etwa für euch an den Pfahl gebracht? Oder wurdet ihr im Namen des Paulus getauft?

 

Sich im Namen einer bestimmten Religion taufen zu lassen ist bestimmt genauso verwerflich wie im Namen einer bestimmten Person ausser dem Vater, dem Sohn und dem heiligen Geist des Schriftwortes den Bund einzugehen. Wir machen den Bund auch nicht „im Namen des Vaters, des Sohnes“ und der Landesverfassung! Grundlage zu gültiger Taufe kann nur Gottes GESETZ bilden, in der Version des „GESETZES des Christus“, gewisse Veränderungen dem Gebot Mose gegenüber anerkennend!

 

 Wer innerhalb eines gewissen Irrtums seitens der Lehrer die ihn getauft haben den Bund eingegangen hat, ohne den Irrtum zu Beginn zu erkennen: Muss er sich erneut taufen lassen? Solange die Taufformel: „Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes“ eingehalten wurde, die Jesus ja selbst vorgegeben hat und der Täufling genügend Verständnis hatte, so ist der Bund rechtskräftig! Weitere Tauffragen, wie die Anerkennung einer gewissen Kirchenführung dagegen ist hinfällig, null und nichtig, weil sie unter falscher Voraussetzung erzwungen wurde! Eine Widertaufe von allen die als Kleinkind getauft wurde ist dagegen unabdingbar! Es war kein gültiger Akt! Niemand aber kann mehrfach den Bund mit Gott schliessen: Es würde bedeuten die bereits erhaltene „unverdiente Güte“ zu verleugnen oder nach bewusstem Sündigen Jesus ein zweites Mal dem Tod hinzugeben! Paulus forderte keinen zur Widertaufe auf, sondern lediglich der Nachfolge von Menschen wie Apolos, Petrus und Paulus abzusagen, hin zum einzigen von Gott bestimmten „Haupt“, dem Christus! Das geschieht im Verstand, durch Veränderung des Denkens und Unterordnens!

 

Die neun GeistesgabenAnders war dies im Fall des Apollos, eine Juden voll Geistes und Jesu als Messias anerkennend, der jedoch zu Beginn die Taufe des Johannes zufolge fehlender Kenntnis des Taufauftrages Jesu ausführte, wo es vorab nur um Reue und Vergebung der Sünde gegangen war. Dies, bevor Jesu Opfertod und seine neue Stellung vor Gott, Engeln und Menschen mit in Rechnung gezogen werden musste:

 

(Apostelgeschichte 19:1-7)  Im Laufe der Ereignisse zog Paulus, während sich Apọllos in Korinth befand, durch das Landesinnere und kam nach Ẹphesus hinab und fand einige Jünger vor; 2 und er sprach zu ihnen: „Habt ihr heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet?“ Sie sagten zu ihm: „Nun, wir haben nicht einmal gehört, daß es heiligen Geist gibt. 3 Da sagte er: „In was seid ihr denn getauft worden?“ Sie sprachen: „In die Taufe des Johạnnes.“ 4 Paulus sagte: „Johạnnes taufte mit der Taufe [als Symbol] der Reue, indem er dem Volk sagte, daß sie an den glauben sollten, der nach ihm komme, das heißt an Jesus.“ 5 Als sie das gehört hatten, wurden sie im Namen des Herrn Jesus getauft. 6 Und als Paulus ihnen die Hände aufgelegt hatte, kam der heilige Geist über sie, und sie begannen in Zungen zu reden und zu prophezeien. 7 Insgesamt waren es etwa zwölf Männer.

 

 Die besonderen Geistesgaben endeten wie es Paulus vorhergesagt hatte mit dem Tod des Johannes, weil inzwischen „das Vollständige“, die letzten Teile der Schriften gekommen waren. Das besondere Händeauflegen um heiligen Geist zu übertragen hatte seine Erfüllung gefunden: „Die Liebe versagt nie. Seien es aber [Gaben des] Prophezeiens, sie werden weggetan werden; seien es Zungen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden. Denn wir erkennen teilweise, und wir prophezeien teilweise; wenn aber das Vollständige gekommen ist, wird das Teilweise weggetan werden.

 

Mit unserer Taufe werden wir Teil des „Leibes des Christus“, Teilhaber am „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ nicht aber einer konkurrierenden Religion, die ein usurpiertes Königreich darstellt! Daraus zu fliehen lautet Jesu Auftrag als „mächtiger Engel“: „Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt.“ (Off 18:4). Jede Religion bildet einen eigenen „Leib“ mit einem unterschiedlichen „Haupt“!

 

Der "Leib des Christus", ein geistiger Tempel!
 

Dies weitete sich seit den Tagen des Paulus mit der Zeit dahingehend aus, dass jemand statt in eine Person nun in eine menschliche Organisation und deren Vorsteher wie die Katholische Kirche und den Papst, in die Mormonen und Joseph Smith oder in die Organisation von Jehovas Zeugen und deren „Gesalbte“ hinein getauft wurden, was natürlich vollkommen dem Sinn der Taufe widerspricht, wo ein direktes Bündnis mit Gott und Jesus durch heiligen Geist eingegangen wird! Gleichzeitig mit solchem Unsinn wurde der Taufende zu etwas Erhöhtem, der dazu eine Lizenz der Oberen benötigte, einen Titel, einen Ausweis! Wiederum waren es die Korinther, die mit solchem Denkfehler offenbar den Anfang gemacht hatten. Paulus beanstandete:

 

*** Rbi8  2. Korinther 3:1-3 ***

Fangen wir wieder an, uns selbst zu empfehlen? Oder benötigen wir vielleicht, wie einige Menschen, Empfehlungsbriefe an euch oder von euch? [[(Atmtstitel; Ernennung anstatt genauer Erkenntnis)]] 2 Ihr selbst seid unser Brief, eingeschrieben in unser Herz und von allen Menschen gekannt und gelesen. 3 Denn ihr werdet als ein Brief Christi offenbar gemacht, geschrieben durch uns als Diener, eingeschrieben nicht mit Tinte, sondern mit [dem] Geist eines lebendigen Gottes, nicht auf Tafeln aus Stein, sondern auf Tafeln von Fleisch, auf Herzen.

 

Was ein gerechter Christ andere belehrt, das übernimmt er doch aus den Schriften, all das, was er anderen mitteilt! Er verknüpft es mit eigenen Worten, darf aber niemals den Sinn verdrehen! Wo er etwas nicht versteht, da sollte er selbst vorab „wie nach Schätzen“ in den Schriften forschen! Das ist nicht Priestern vorbehalten, sondern jedem Christen aufgetragen! In der Versammlung darf und soll er Fragen stellen, die anhand der Schriften beantwortet werden müssen! Der Lehrer gibt somit das weiter, was er von anderen empfangen hat, das diese ihrerseits von Gott durch dessen Wortführer erfahren haben.

 

Das Schneeballsystem um Christen zu maCHEN BEGaNN MIT JesusDiese Art der Belehrung begann bei Adam „jeden Abend in der Brise“ beim „Baum des Lebens“, wo der „Engel Gottes“ ihn unterwies. Danach waren es auserwählte Männer wie Henoch, Noah, Abraham, Isaak und Jakob zu denen derselbe Wortführer redete, der wahre „Same der Frau“. Nach Moses kamen die Propheten Jehovas. Den Höhepunkt erreichte der Menschgewordene himmlische Gesandte, Jesus der Christus, der seine Apostel belehrte, jene die ersten Jünger in der Form des Schneeballsystems, ohne Bezahlung und mit Ziel den Zugang zu „ewigem Leben“ anderen zu bereiten! Liebe in Aktion, um Glauben in die Erlösung zu verbreiten.

 

Weil jeder die Belehrung kostenfrei empfängt ist er auch verpflichtet sie kostenfrei weiterzugeben! Da ist kein Spielraum für den „Zehnten“, um Priester, Bischöfe und andere Titelträger zu entschädigen, auch indirekt durch Steuerabgaben! Der Belehrende und der Belehrte würden beide von Gott am Ende denselben Lohn erhalten!

 

Allerdings würden jene, die der Lehrende belehrte, für seinen vorübergehenden Unterhalt sorgen, Christus spricht von grundsätzlichen Dingen wie essen, trinken oder einer Schlafstelle, nicht aber von einer Quelle eines regulären Einkommens oder gar Basis zur Bereicherung, wie das in fast allen Kirchen der Fall ist! Jeder Christ sollte angestrengt für den Lebensunterhalt für sich und die Seinen Sorge tragen, um nicht den Glauben zu verleugnen (1.Kor 2:11-13; 1.Kor 3:5-9, 14, 15).

 

*** Rbi8  1. Timotheus 5:8 ***

Bestimmt hat jemand, der für die Seinigen und besonders für seine Hausgenossen nicht sorgt, den Glauben verleugnet und ist schlimmer als ein Ungläubiger.

 

Beachten wir, dass das Gericht über „Schafe und Böcke“ genau diesen Punkt erhält, indem aktive Nächstenliebe durch Taten gezeigt wird gegenüber denen, die Jesus als seine Brüder bezeichnet! (Mat 25:31-40) Zu den Juden gewandt, die ihm nachfolgten verordnete Jesus:

 

Predigt: "Das Königreich der Himmel hat sich genaht" *** Rbi8  Matthäus 10:7-10 ***

Während ihr hingeht, predigt, indem ihr sagt: ‚Das Königreich der Himmel hat sich genaht.‘ 8 Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämonen aus. Kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt. 9 Verschafft euch nicht Gold oder Silber oder Kupfer für eure Gürtelbeutel 10 oder eine Speisetasche für unterwegs oder zwei untere Kleider oder Sandalen oder einen Stab; denn der Arbeiter hat seine Nahrung verdient.

 

Das GESETZ forderte bereits diese aktive Form der Nächstenliebe! Wer jegliche ehrsame Arbeit bereit ist anzunehmen, der kann predigen und wird stets das Lebensnotwendige haben! Warum sollte er sich somit ein Christ über den Nächsten erhöhen oder erhöhen lassen, wenn er doch dieselbe Grundlage der Lehre erhalten hat? In der Tat, was hast du, das du nicht empfangen hast? Wenn du [es] nun wirklich empfangen hast, warum rühmst du dich, als hättest du [es] nicht empfangen?“ (1.Kor 4:7)

 

Wenn jemand aber eine andersartige Lehre hat, die offensichtlich der „gesunden Lehre“ Jesu, jener der Apostel und Propheten widerspricht, sich solcher Lehren wegen erhöht und aufbläst, so ist es besser uns von solchen Personen und Organisation die dies fördern zu trennen! Jesus gibt als Retter Auftrags Jehovas am Gerichtstag Befreiung, nicht menschliche Kreativität  unterschiedlich zu sein!

 

Ohne Scheu weist Paulus die Brüder in Galatien zurecht, weil sie auf irreführende Lehren zu achten begonnen hatten! Dass deren Ursprung ausgerechnet von der „leitenden Körperschaft“ in Jerusalem her kam, wie dies aus dem Brief deutlich hervorgeht, macht die Sache nur noch brisanter, weil sich selbst Petrus solchem angeschlossen hatte! Keiner ist somit vollkommen gegen die Macht von Irrtum gefeit! Jene „leitende Körperschaft“ der Apostel und Ältesten in Jerusalem mussten ihren eigenen Übereifer und ihr fehlendes Verständnis am so genannten Apostelkonzil eingestehen und Paulus das Wort reden! Gewisse Dinge innerhalb der heute so bezeichneten Zeremonialgesetze des Buches Levitikus blieben auch für Christen weiterhin verbindlich, wie die Abstinenz von Blut, von Erwürgtem, von Götzen Geopfertem und Hurerei, die ja auch geistiger Art sein kann!

 

Fluch gegen die Verdreher und verwässerer von Gottes WortDas Joch gewisser GESETZE und zusätzlicher Gebote durch die jüdische Priesterschaft, welche auf den Juden hart lasteten, wurde durch Christus offensichtlich erleichtert, wie jenes der Beschneidung, die nun am Herzen erfolgen musste (Apg 15:10, 11, 17-21).

 

 Paulus beanstandete wie leicht seine Versammlungen Galatiens auf veränderte Lehren eingeschwenkt waren und warnte gar vor einem „Fluch“ darauf:

 

*** Rbi8  Galater 1:6-9 ***

Ich wundere mich, daß ihr euch so schnell abbringen laßt von dem, der euch durch Christi unverdiente Güte berufen hat, zu einer andersartigen guten Botschaft. 7 Doch gibt es keine andere; nur sind da gewisse Leute, die euch Unruhe bereiten und die gute Botschaft über den Christus verdrehen wollen [[(indem sie von den „Paulikanern“ die Beschneidung forderten und den „Ebioniten“ den Umgang mit unbeschnittenen Getauften verboten)]]. 8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.

 

Obwohl Christen nicht weiter zufolge „unverdienter Güte“ nicht weiter unter dem „Fluch auf (frühere) Sünde  stehen, nimmt Paulus dieses Mittel Gottes zur Abschreckung zur Hand und sagt, dass jeder, der etwas lehrt, das über das hinausgeht, was die Apostel als Jesu Stadthalter festgelegt hatten, verflucht wäre! Was aber tun Religionsführer anderes, als sich einen „Fluch“ aufladen, allen voran die allgewaltige Katholische Kirche mit ihrem Hang zur Tradition?

 

Das Buch Levitikus und seine Geltung für uns
 

1.2.2.5          Das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das Volk zum besonderen Besitz

Dieser Zusammenhang, dass jeder Christ Lehrer werden sollte und andere selbst zur Taufe hingeleitet und sie gar selbst tauft, dies geht deutlich aus dem Brief des Petrus hervor, der an alle Christen, vorab die Familienhäupter und nicht bloss an eine handverlesene, ordinierte Priesterelite gerichtet ist. Für Christen ist Jesus „das Haupt der Ecke“ eines gesalbten, erdenweiten, geistigen Tempels, zu dem sie freien Zutritt haben, weil sie selbst zur „heiligen Priesterschaft“ berufen sind, die bisherige Priesterschaft Aarons und der „Bund mit Levi“ beim Tod Jesu geendet haben!

 

Jesus, der dieses Vorrecht jedem getauften Christen erteilt, ist für jene organisierte Priesterschaft der Kirchen genauso ein Ärgernis, weil ihnen durch freie Christen, die sich „nicht in ein fremdes Joch spannen“ lassen, ihr Irrtum gezeigt wird! Ebenso wie durch Jesus und die Apostel damals, die den Pharisäern und Schriftgelehrten ihr selbstüberhöhten Standpunkt öffentlich anprangerten und deren Irrtum vor allem Volk offenlegten sind wir ebenso verpflichtet dasselbe in der Gegenwart zu tun! Diese heutige, in Kirchen organisierte Priesterschaft, die sich gegenseitig rivalisiert  ist ebenso „dem Wort ungehorsam“, wie jene geistlichen Führer des fleischlichen Israel zuvor und sie werden innerhalb ihrer „Bergen und Hügeln“ gleichenden Hierarchien ihre Strafe empfangen, am vorherbestimmten Tag der Urteilsvollstreckung an „Babylon der Grossen“, dem Gericht an den Religionen! Je höher die Stellung, desto weniger Entschuldigung und umso verschärfender die Verantwortung!

 

(Vergleiche Grafik: 9.5  Sauerteig in christlichen Organisationen)

 

Wirkung des Sauerteigs in christlichen Organisationen
 

Jesus allein ist der „Fels“, der „Eckstein“ und keiner der Führer der Religionen kann oder wird ihn ersetzen! Da Jesus versprach bis zum Abschluss des Systems im Geiste mit den Seinen zu verbleiben, so benötigt er auch keinen Stellvertreter!

 

*** Rbi8  1. Petrus 2:7-10 ***

Für euch nun ist er kostbar, weil ihr Gläubige seid; für die Ungläubigen [[(Juden wie abgefallenen Christen)]] aber „ist derselbe Stein, den die Bauleute verworfen haben, [das] Haupt der Ecke geworden 8 und ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernisses“. Diese straucheln, weil sie dem Wort ungehorsam sind. Gerade dazu sind sie auch bestimmt worden. 9 Ihr aber seid [[(zufolge von Berufung durch Christus und Taufe in das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“)]] „ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, eine heilige Nation, ein Volk zum besonderen Besitz, damit ihr die Vorzüglichkeiten“ dessen „weit und breit verkündet“, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht berufen hat. 10 Denn einst wart ihr kein Volk, jetzt aber seid ihr Gottes Volk [[(mittels Jesus: „…was mein ist ist dein“ (Joh 17:9))]]; ihr wart die, denen keine Barmherzigkeit erwiesen worden war [[(„Lo-Ruhama“)]], seid jetzt aber die, denen Barmherzigkeit [[(mittels „unverdienter Güte“)]] erwiesen worden ist.

 

Jsus der Braütigam der von der Hochzeit kommt und die BrautjungfrauenUngehorsam gegenüber Jesu Wort kennzeichnet die Ungläubigen innerhalb, nicht ausserhalb des Christentums! Wie die Juden Jesus ablehnten, wie er als Christus, als Gesalbter Jehovas gekommen war, so lehnen heute Religions-Christen seine Wiederkunft „im Fleische“ und in Königreichsmacht ab! Das Hochzeitsfest des Lammes ist nahezu bereitet: In dieser Zeit kommt der „Bräutigam von der Hochzeit“ mit seiner „Braut“, den Aposteln in ihrem Versteck in der „Wildnis“ zurück! (Mat 25:1-10) Die „Brautjungfrauen“ müssen ihre „brennenden Lampen“ und das notwendige Öl bereit haben, damit sie nicht erlöschen! Jede ist für sich verantwortlich und keine Kirchenhierarchie kann ihnen dies abnehmen und im Voraus dazu bestimmen! Es kommt die Stunde, wo die Türe endgültig verschlossen wird. Wer draussen bleibt verfällt dem Todesurteil über das System! „Während sie hingingen, um [[(das ihnen fehlende Öl der Erkenntnis bei ihren Priestern)]] zu kaufen, traf der Bräutigam ein, und die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm hinein zum Hochzeitsfest; und die Tür wurde verschlossen. Danach kamen auch die übrigen Jungfrauen und sprachen: ‚Herr, Herr, öffne uns!‘ Er gab zur Antwort: ‚Ich sage euch die Wahrheit: Ich kenne euch nicht.‘

 

Jesus erklärt in einem weiteren Gleichnis die abwehrende Haltung der geistlichen Führer gegenüber des Vaters Einladung am Hochzeitsessen des „Abendmahls des Sohnes seiner Liebe“ Anteil zu haben:

 

*** Rbi8  Matthäus 22:1-6 ***

Wieder ergriff Jesus das Wort und redete in Gleichnissen zu ihnen, indem er sprach: 2 Das Königreich der Himmel ist einem Menschen, einem König, gleich geworden, der für seinen Sohn ein Hochzeitsfest veranstaltete. 3 Und er sandte seine Sklaven aus, um die Geladenen zum Hochzeitsfest zu rufen, aber sie wollten nicht kommen. 4 Wieder sandte er andere Sklaven aus, indem er sprach: ‚Sagt den Geladenen: „Siehe, ich habe mein Essen zubereitet, meine Stiere und Masttiere sind geschlachtet, und alles ist bereit. Kommt zum Hochzeitsfest.“ ‘ 5 Doch sie gingen uninteressiert weg, der eine auf sein eigenes Feld, der andere seinen Handelsgeschäften nach; 6 die übrigen aber ergriffen seine Sklaven, behandelten sie schmählich und töteten sie.

 

Temporary King „Jene Bewohner der Stadt aber wollten nicht, dass er König über sie sei“, warnte Jesus auf die Tage seiner Rückkehr hinweisend! „Seine Bürger aber haßten ihn und sandten eine Gesandtschaft hinter ihm her, die sagen sollte: ‚Wir wollen nicht, daß dieser über uns König wird.‘ “ (Lu 19:14) Warum wollen sie Jesus nicht als König, wenn sie ihn doch in das Zentrum ihrer Lehren stellen? Ganz einfach deswegen, weil Jesus von ihnen Rechenschaft fordert und jene längst selbst wie Könige geherrscht haben! Der ungetreue Sklave, der Jesu Rückkehr nicht erwartet und seine Mitsklaven schlägt und jene, welche den Gerechten töten, sie treten nun vor den wahren König! Todesstrafe ist für sie die Folge! Kein Zweifel daran, warum sie uns nicht die Wahrheit lehren! (Mat 22:1-14)

 

*** Rbi8  Matthäus 22:7 ***

Der König aber wurde zornig und sandte seine Heere aus und brachte jene Mörder um und verbrannte ihre Stadt.

 

Jene „Stadt“ bedeutet das gegenbildliche Jerusalem, die heutige Führungselite der Christenheit in der Endzeit! Wenn „Babylon die Grosse“ zerstört wird [B2b] „ist es wie durch Feuer“! Alle diese Kirchenführer und deren Priesterelite und Theologen beharren auf ihren Posten innerhalb ihrer unterschiedlichen Hierarchien, obwohl Jesus den Auftrag hat „jede Autorität und Macht“ bis und mit Harmagedon zunichte zu machen! Am Tag der „Hochzeit des Lammes“ [B2e] werden die Apostel durch Jehova sinnbildlich auf ihre Richterthrone gesetzt, erst danach die „treuen Sklaven“ des lebenden Überrests an ihrer „Stirn“ versiegelt und später, dreissig Tage nach Harmagedon beim „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ zusammen mit den Erstauferstandenen auf ihre Priesterkönigs-Throne eingesetzt zu werden! [Bb] Jesus fügt am Ende des Gleichnisses hinzu: „Denn es sind viele eingeladen, doch wenige auserwählt.“ (Mat 22:14; 2.Pe 3:5-7)

 

(Vergleiche Grafik:  6.4  Harmagedons Endgericht: Ende aller Machtstrukturen)

 

Ende aller Regierungen, Macht und Autorität dieses Systems?
 

 

1.2.3           Harte Strafe für Selbstüberhöhung und für solche die andere zum Straucheln bringen

 

1.2.3.1          Selbstüberhöhung führt zum Fall!

Jesus warnte die Apostel von Anfang an deutlich, dass nicht einer von ihnen sich über den anderen selbst erhöhe! Das aber genau versuchten die Apostel immer wieder! Jesus wusste genau wohin dies führt: Zu Überheblichkeit die zum Götzendienst verleitet!

 

*** Rbi8  Matthäus 18:1-6 ***

In jener Stunde traten die Jünger an Jesus heran und sagten: „Wer ist in Wirklichkeit der Größte im Königreich der Himmel? 2 Da rief er ein kleines Kind zu sich, stellte es mitten unter sie 3 und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie kleine Kinder werdet, so werdet ihr auf keinen Fall in das Königreich der Himmel eingehen. 4 Wer immer sich daher selbst erniedrigen wird wie dieses kleine Kind, der ist der Größte im Königreich der Himmel; 5 und wer immer ein solch kleines Kind aufgrund meines Namens aufnimmt, nimmt [auch] mich auf. 6 Wer immer aber einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, straucheln macht, für den ist es nützlicher, daß ihm ein Mühlstein, wie er von einem Esel gedreht wird, um den Hals gehängt und er ins weite, offene Meer versenkt werde.

 

Umkehr und Selbsterniedrigung wären notwendig, um ins Königreich der Himmel einzugehen und nicht Selbstüberhöhung oder sich von anderen in eine überhöhte Position heben zu lassen! Diese „kleinen Kinder“ sind Christen die von Menschen aufgenommen werden, um von jenen, die sie aufgenommen haben belehrt zu werden. Dabei überhöht sich der Lehrer nicht über jene die er belehrt, sondern passt sich ihnen an, „dem Juden ein Jude, dem Griechen ein Grieche“, erklärte Paulus! Darum nimmt jeder, der einen wahren Christen aufnimmt in Wirklichkeit Jesus selbst an, weil dieselbe Lehre dadurch verbreitet wird: „Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.“ (Mat 25:40)

 

Hostie austeilen: Kein ersatz für das Abendmahl am 14.Nisan!Da jeder der zu Jesus gehört seinen „Besitz“ mehrt, so auch jede gute Tat die wir dem Besitzer jenes „Sklaven“ zufügen! Jesus nennt ihn gar „Bruder“. Jener der zuhört gibt sich in Wirklichkeit Jesus als seinem Herrn hin, nicht einer Religion, wie es in zu vielen Fällen vorkommt und damit der wahre Besitzer bestohlen wird! Jesus aber verbleibt nur mit denen in Gemeinschaft die seine Gebote halten!

 

Halten die Religionen aber seine Gebote? Bestimmt nicht, daher sind sie auch nicht seine „Brüder“! Diese suchen doch beständig ihre eigene Ehre statt die, ihres wahren Besitzers, den sie dadurch entehren! Das Austeilen einer Hostie in der Messe ist nicht zu vergleichen mit der Teilhabe am Abendmahl Jesu, zu dem von Gott bestimmten Tag, dem 14.Nisan! Es hat auch nichts gemein mit der wöchentlichen Sabbatversammlung, wo echte geistige Speise uns mit dem Inhalt der ganzen Heiligen Schrift vertraut macht!

 

*** Rbi8  Johannes 5:41-44 ***

Ich nehme nicht Ehre von Menschen an, 42 aber ich weiß wohl, daß ihr die Liebe Gottes nicht in euch habt. 43 Ich bin im Namen meines Vaters gekommen, doch ihr nehmt mich nicht auf; wenn jemand anders in seinem eigenen Namen käme [[(wie die Religionsvorsteher)]], so würdet ihr diesen aufnehmen. 44 Wie könnt ihr glauben, wenn ihr voneinander Ehre annehmt und nicht die Ehre sucht, die vom alleinigen Gott kommt?

 

Religionen, Sekten, SeelenfängerEchte Christen, die nicht die Ehre ihrer Kirche, sondern die Jesu Christi vertreten gehen nicht als „Zeugen Jehovas“ oder als „Mormonen“, als „Adventisten“ oder „Neuapostolische“ von Tür zu Tür oder wirken soziale Werke im Namen ihrer Religion! Sie tun es auch nicht um den Absatz ihrer Religionsgruppe auf Literatur und unterschiedliche Bibeln zu fördern oder mehr Anhänger zu gewinnen: Dies, wegen des „Zehnten“, der auf die Getauften in vielen Kirchenorganisation zukommt, wegen staatlicher Unterstützung wie der Bezahlung der Gehälter ihrer Vorsteher, wegen Steuerprivilegien oder wegen Gewinnung billiger Arbeitskräfte, um sie zu eigenen Zwecken auszubeuten! Sie suchen den Nächsten aus uneigennütziger Liebe auf, reden mit jedem, wo immer sich Gelegenheit bietet um unverfälschte gute Botschaft zu verbreiten! Religionen jeder Färbung dagegen bilden „Teil der Welt“ die zu Ende gehen wird.

 

Christen zählen sich somit nicht zu „Paulus“ oder wie andere zu „Petrus“, und wieder andere die damals zu „Apollos“ gehören wollten, nicht zu den Katholiken, noch Protestanten, noch Evangelikal: Sondern einzig zu Christus, der sie gerade durch jene zwölf Apostel vereinigt! Die „Paulikaner“ haben ihre Bezeichnung schon im 1.Jahrhundert, weil Paulus „der Apostel der Nationen“ ist (Rö 11:13). Ebenso wurden im frühen Christentum Judenchristen Jerusalems in aramäisch „die Armen“, was „Ebioniten“ bedeutet genannt! (Rö 15:26) Christliche Vorsteher anerkennen das Recht der Apostel und ihre höhere Stellung und die Belehrung durch die Evangelien und die Briefe, die auch Lukas, Judas und Jakobus als getreue Jünger und Augenzeugen mit einschliessen!

 

Auch darin zeigt sich, dass die Apostel ebenbürtige Belehrung, die nicht über das hinausging, was Jesus und die Propheten gelehrt hatten durchaus anerkannten! Der Arzt Lukas und treue Gefährte des Paulus durfte selbst eines der Evangelien schreiben, nachdem er intensiv sich bei Augenzeugen erkundigt hatte und durch seine Apostelgeschichte wurde uns viel Nützliches über die Tätigkeit der Apostel und ersten Jünger übermittelt! Sie alle brauchten nicht spezielle Titel, um etwas zu sagen oder etwas von anderen anzunehmen, sondern anerkannten andere treue Brüder als in ihren Aussagen ebenwertig an und sie unterordnen sich genauso einem christlichen Richter, wie jeder andere der Brüder der Versammlung, wenn Recht gesprochen werden musste! Die Wahrheit stand stets im Zentrum und musste immer über Irrtum siegen! Stolz und Eigensinn hatten dabei keinen Platz!

 

1.2.3.2          Gottes wahren Namen in Hebräisch: Jahwe und den seines Sohnes Yahoshua kennen und verwenden lernen!

Christen gehen im Namen des Vaters YHWH, Yahwe’s, laut dem hebräischen Tanach (Jehovas, wiedergegeben in vielen europäischen Sprachen) und im Namen des Sohnes Yahoshua’s (Jesus = griechisch) und durch den heiligen Geist, der aus den Schriften spricht, zu anderen Menschen, um ihnen die gute Botschaft zu verkünden! Jesus trägt auf Hebräisch den Namen seines Vaters deutlich in dem seinen! Sein Name Yahoshua bedeutet „Yah (Kurzform Yahwe) ist Rettung“ (Rettung= schu`áh).

 

Vor den Sanhedrin gezerrt, weil sie einen Menschen im Tempel geheilt hatten erklärte Petrus:

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 4:8-17 ***

Darauf sprach Petrus, mit heiligem Geist erfüllt, zu ihnen:

Vorsteher des Volkes und ältere Männer, 9 wenn wir heute zufolge einer guten Tat verhört werden, die wir einem leidenden Menschen erwiesen haben, nämlich darüber, durch wen dieser Mann gesund gemacht worden sei, 10 so sei euch allen und dem ganzen Volk Israel kund, daß im Namen Jesu [[Yahoshua]] Christi, des Nazareners, den ihr an den Pfahl gebracht habt, den Gott aber von den Toten auferweckt hat, ja durch ihn dieser Mann hier gesund vor euch steht. 11 Dieser ist ‚der Stein, der von euch Bauleuten verächtlich behandelt wurde, der das Haupt der Ecke geworden ist‘. 12 Überdies gibt es in keinem anderen Rettung, denn es gibt keinen anderen Namen unter dem Himmel, der unter [den] Menschen gegeben worden ist, durch den wir gerettet werden sollen.“

13 Als sie nun den Freimut des Petrus und Johannes sahen und bemerkten, daß sie [[(laut ihrer eigenen Lehrmeinung)]] ungelehrte und gewöhnliche Menschen waren, wunderten sie sich. Und sie begannen sie als solche zu erkennen, die mit Jesus [[(Yahoshua)]] gewesen waren; 14 und da sie den Menschen, der geheilt worden war, bei ihnen stehen sahen, wußten sie nichts zu entgegnen. 15 Daher geboten sie ihnen, sich aus dem Saal des Sanhedrins hinauszubegeben, und sie begannen, sich miteinander zu beraten, 16 und sagten: „Was sollen wir mit diesen Menschen tun? Denn ein bemerkenswertes Zeichen ist wirklich durch sie geschehen, eines, das allen Bewohnern Jerusalems offenbar geworden ist; und wir können es nicht leugnen. 17 Dessenungeachtet wollen wir ihnen, damit es sich unter dem Volk nicht noch weiter ausbreite, unter Drohungen sagen, daß sie überhaupt nicht mehr aufgrund dieses Namens zu irgendeinem Menschen reden sollen.“

 

Yahoshua und JahwehDer Name „Yahoshua“ in Hebräisch יהושוע oder in Griechisch „Jesus“ als Ursache von Wunderheilungen sollte somit geheim bleiben. Petrus aber hatte erklärt, dass es nur in diesem Namen Rettung gibt! In jeder Sprache wird „Yahoshua“ etwas anders genannt, was aber stets dieselbe Person betrifft! Das griechische „Iesus“, „Ἰησοῦς (Iēsūs)“; Gott selbst hat die Sprachverwirrung geschaffen und anerkennt diese Anpassungen daher. Es ist nicht dasselbe wie den Namen Gottes oder Seines Sohnes in unehrwürdiger Weise zu nutzen!

 

In der Fussnote der NEUE-WELT-ÜBERSETZUNG zu 1.Mo 49:18 wird dieser Zusammenhang des wahren Namens Jesu in Hebräischer Sprache gezeigt. Wir wissen, dass durch Sprachwandlung und Übersetzungslücken vom Hebräisch zum Griechischen und später ins Latein und von da zu den europäischen Sprachen das „Yah“ zu einem „Jeh“ verändert wurde, was aber nicht im Einklang mit dem hebräischen Alphabet und dessen Aussprache ist! Weder das Hebräische noch das Griechische kennt ein „J“, sondern nur das „I“ respektive das „Y“. Auch im alt-Deutschen oder alt-Englischen war das „J“ nicht existent und wurde erst spät, möglicherweise durch französischen Einfluss eingeführt. Ähnlich verhält es sich mit dem „V“ und dem „W“. Der hebräische Buchstabe „ו(De: "W", nicht "V") transliteriert „waw“ wird nicht „vav“ geschrieben, respektive gesprochen! Im Wort Haleluyah ist das hebräische Yotha (auch Yod genannt) enthalten und wird als „Y“ wie „Yverdon“ oder „Yolanda“ gesprochen. Zudem ist deutlich, dass niemand, weder auf Deutsch noch auf Englisch oder Spanisch Haleluyeh sagt! Das Yah blieb somit in seiner Grundaussprache in der Kurzform des göttlichen Namens korrekt erhalten!

 

*** Rbi8  1. Mose 49:18 ***

Rettung von dir“. Hebr.: lischu`athechá; die erste Belegstelle für dieses Substantiv. Das hebr. Wort jeschu`áh, „Rettung“, leitet sich von der gleichen Wurzel her wie die biblischen Namen Jeschua [[Yahschua]], Josua u. Jesus.

 

Sopherim, die Kopierer der Heiligen SchriftenDen wohl wichtigsten Einfluss übten die jüdischen Abschreiber, der hebräischen Schriften,  die Sopherim aus, die vereiteln wollten, dass der göttliche Name weiterhin ausgesprochen würde und die diakritischen Zeichen der Vokale von Adonai (Herr) über das Hebräische Tetragrammaton יהוה YHWH setzten, damit der Leser stets „Adonai“ aussprechen sollte. Die Bibelübersetzer übernahmen diesen Aberglauben und verwandelten Gottes Namen Yahwe in „HERR“, andere benutzten das Kunstwort Jehova.

 

(Vergl. NEWSLETTER vom Dezember 2005, Artikel: 5.12.2  Welcher Name Gottes ist richtig: Jehova oder Yahve)  

 

Wir gaben im Artikel die in Deutschen oder Spanischen Bibelausgaben gebräuchliche Form des Namens an, wobei beide Fehler gegenüber der korrekten Transliteration aus dem Hebräischen enthalten!

 

Wir verdanken diese Hinweise unseren Lesern, die zu einer jüdisch-christlichen Gruppe in Deutschland gehören und durch ihre tiefen Hebräisch Kenntnisse uns wichtige Grundlagen gaben! Wir werden Gottes wirklichen Namen Yahwe und den seines Sohnes Yahschua in Zukunft so oft es Sinn ergibt in einer der geläufigen Formen verwenden und beim Leser nicht zu zusätzlicher Verwirrung führt, um unsere Brüder und Schwestern an diese so wichtigen Tatsachen zu erinnern! Leider lassen sich so tiefe Irrtümer die in den allermeisten Bibelübersetzungen und in der ganzen christlichen Literatur verankert sind nicht von einem Tag zum anderen ausräumen! Dazu ist ein höheres Eingreifen notwendig!

 

Sprachverwirrung beim Bau des Turmes von BabelWir wollen doch bestimmt alles tun, um den Namen unseres Gottes Yahwe (Jahweh) und des durch ihn bestimmten Retters, seines Sohnes Yahoshua (Yahschua) in der Form zu gebrauchen, wie jene dies von uns wünschen! Jede Religion und jedes Volk wird dagegen bis dahin „im Namen ihres eigenen Gottes“ wandeln! Dazu gehört auch die Dreieinigkeitslehre.

 

*** Rbi8  Zephanja 3:8-9 ***

Darum harrt auf mich‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚auf den Tag, an dem ich aufstehe zur Beute, denn meine richterliche Entscheidung ist, Nationen zu sammeln, daß ich Königreiche zusammenbringe, um meine Strafankündigung über sie auszugießen, die ganze Glut meines Zorns; denn durch das Feuer meines Eifers wird die ganze Erde verzehrt werden. 9 Denn dann werde ich [die Sprache der] Völker in eine reine Sprache umwandeln, damit sie alle den Namen Jehovas [[(Yahweh’s)]] anrufen, um ihm Schulter an Schulter zu dienen.‘

 

Bedenken wir stets, dass erst nach Harmagedons Endgericht, am Tag, wo Jehova das durch Jesus aufgerichtete „Königreich der (neuen) Himmel“ entgegen nimmt und mit diesem „Israel Gottes“ den „neuen Bund“ der „Verlobung“ feiert, dann auch die Sprache aller Völker in eine „reine Sprache“, umgewandelt wird, die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit das Hebräische der Tage Jesu sein wird, wie dies bereits durch Adam und Eva, Noah, Sem und Heber als das Ur-Hebräisch bis zum Tag der Sprachverwirrung Babels und danach gesprochen wurde! Offensichtlich verkündigten die Engel ihre Botschaften in dieser Sprache! Bis dahin lassen sich gewisse Fehler, welche durch die Sprachbarrieren entstanden sind nicht vollkommen ausgleichen!

 

1.2.3.3          Jene die sich „auf Mose Stuhl“ setzen und sich „Vater“, „Führer“ und „Rabbi“ („Lehrer“) nennen lassen

Das neue, das „auserwählte Geschlecht“, die „königliche Priesterschaft“, die „heilige Nation“, das „Volk zum besonderen Besitz“ sind nach den Worten des Petrus somit alle männlichen Christen, die getauft wurden und dazu zählen auch die übrigen Familienglieder! Getauft oder ungetauft sind sie ja durch den Christen in der Familie vorab alle geheiligt!

 

*** Rbi8  1. Korinther 7:14 ***

Denn der ungläubige Mann ist in Verbindung mit [seiner] Frau geheiligt, und die ungläubige Frau ist in Verbindung mit dem Bruder geheiligt; sonst wären ja eure Kinder unrein, nun aber sind sie heilig.

 

Alle Männer erhielten dieselbe Berufung, ob sie sie annehmen und sich dieser Berufung als würdig erweisen, dies muss jeder bis zum Ende beweisen! Erst dadurch, dass sie durch Ausharren unter üblen Umständen, durch Läutern wie Metalle schlussendlich im Glauben befestigt werden, dadurch erzeigen sie sich würdig als „Schafe“ von Jesu zu seiner Rechten gestellt zu werden! Jedes Familienhaupt muss innerhalb seiner Familiengemeinschaft somit die Stellung des „Priesters“ wahrnehmen, geistige Schlachtopfer, das sind Gebete darbringen, als „Levit“ seine Frau und Kinder belehren, und als Richter die Dinge innerhalb der Familie richtigstellen!

 

Vorsteher von Versammlungen, die als „treue Sklaven“ ihren Mitsklaven geistige „Speise zur rechten Zeit“ reichen und die Jesu Rückkehr sehnsüchtig erwarten, sie stehen zudem zur engeren Auswahl derer, die eine neue, herausragende Stellung im kommenden Königreich einzunehmen haben! So wie sie zuvor die eigene Familie führten, so haben sie nun mehrere Familien im Sinne eines geistigen „Patriarchen“ unter sich vereint und geeinigt. Sie erzeigen sich dabei „über weniges treu“ und werden durch Jesus nun über „vieles gesetzt“ werden! Dies bedeutet nicht zwangsläufig Königs-Priesterschaft, sondern kann durchaus eine erhöhte Stellung im kommenden System bedeuten!

 

*** Rbi8  Matthäus 25:20-21 ***

 Sein Herr sagte zu ihm: ‚Wohlgetan, [du] guter und treuer Sklave! Du warst über weniges treu. Ich will dich über vieles setzen. Geh ein in die Freude deines Herrn.‘

 

"Babylon die Grosse" als Hure und ihre politischen LiebhaberJesus deutet dabei auf die Zukunft hin, während die Religionen dies bereits in eigener Regie in der Vergangenheit verwirklichten! Sie alle bauten ihr separates Königreich in eigener Leitung auf! Ihre Führer waren schon in diesem Leben „über vieles gesetzt“ worden oder hatten sich selbst darüber gesetzt, indem ihnen innerhalb „Babylons der Grossen“ eine besondere Stellung in ihrer Kirchenhierarchie zugewiesen wurde. Jesus zeigte die Gefahr der Selbsterhöhung den Volksmengen und den Jüngern jedoch deutlich! Die Pharisäer und Schriftgelehrten dienten ihm nicht als nachahmenswerte Beispiele, weil sich jene Moses Stuhl zu eigen gemacht hatten!

 

*** Rbi8  Matthäus 23:1-12 ***

Dann redete Jesus zu den Volksmengen und zu seinen Jüngern und sprach: 2 Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf Moses’ Stuhl gesetzt. 3 Alles daher, was sie euch sagen, tut und haltet, aber handelt nicht nach ihren Taten, denn sie sagen [es] wohl, aber handeln nicht entsprechend. 4 Sie binden schwere Lasten zusammen und legen sie auf die Schultern der Menschen, sie selbst aber wollen sie nicht mit ihrem Finger bewegen. 5 Alle Werke, die sie tun, tun sie, um von den Menschen gesehen zu werden; denn sie machen die [Schrifttexte enthaltenden] Kapseln breit, die sie als Schutzmittel tragen, und vergrößern die Fransen [ihrer Kleider]. 6 Sie haben gern den hervorragendsten Platz bei Abendessen und die vorderen Sitze in den Synagogen [[(Versammlungen)]] 7 und die Begrüßungen auf den Marktplätzen und daß die Menschen sie Rabbi [[(Lehrer)]] nennen. 8 Ihr aber, laßt euch nicht Rabbi nennen, denn einer ist euer Lehrer, während ihr alle Brüder seid. 9 Des weiteren nennt niemand auf der Erde euren Vater, denn einer ist euer Vater, der himmlische. 10 Auch laßt euch nicht ‚Führer‘ nennen, denn einer ist euer Führer, der Christus. 11 Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein. 12 Wer immer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; und wer immer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

 

Christen sollen wohl all das tun, was jene Priester im Einklang mit Gottes Wort sagen, aber nicht so handeln, wie jene handeln! Für Christen gibt es nur Jesus als Lehrer und er allein ist ihr Führer und sie anerkennen nur Jehova als den himmlischen Vater! Die Titelsucht der Priesterschaft verabscheuen sie vollkommen!

 

1.2.3.4          Der spezifischen Aufgabe nachkommen, welche Jehova den Geschlechtern zuteilt!

Aus diesen treuen Versammlungsvorstehern, die ihren Mitsklaven ehrlich dienten, wird vor dem Abschluss des Systems ein Überrest für das kommende Königreich versiegelt! Andere werden in ihrer Stellung belassen und wieder andere, ungetreue und überhebliche daraus entfernt! Jeder männliche Christ sollte diese Stellung als Vorsteher anstreben, indem er sich als für das Amt als würdig erweist und bereits dadurch zeigt, dass er seine eigene Familie liebt, für sie treu sorgt aber andererseits sie auch in Unterwürfigkeit hält, dass er dazu geeignet ist auch dasselbe für die Versammlung Christi zu tun! (Mat 24:45-51; Off 7:1-4)

 

*** Rbi8  1. Timotheus 3:1-7 ***

Frauenbefreiung und sexuelle RevolutionDieses Wort ist zuverlässig.

Wenn jemand nach dem Amt eines Aufsehers strebt, begehrt er vortreffliche Arbeit. 2 Der Aufseher muß daher untadelig sein, Mann einer Ehefrau, mäßig in den Gewohnheiten, gesunden Sinnes, ordentlich, gastfreundlich, lehrfähig, 3 kein lärmender Trinker, kein Schläger, sondern vernünftig, nicht streitsüchtig, nicht geldliebend, 4 ein Mann, der seinem eigenen Haushalt in vortrefflicher Weise vorsteht, der die Kinder mit allem Ernst in Unterwürfigkeit hält 5 (in der Tat, wenn jemand seinem eigenen Haushalt nicht vorzustehen weiß, wie wird er für die Versammlung Gottes Sorge tragen?); 6 nicht ein Neubekehrter, damit er nicht [vor Stolz] aufgeblasen werde und dem Urteil verfalle, das über den Teufel gefällt worden ist. 7 Ferner muß er auch ein vortreffliches Zeugnis von Außenstehenden haben, damit er nicht in Schmach und in eine Schlinge des Teufels gerate.

 

Jeder einzelne Christ muss sich der ihm in der Taufe erwiesenen Barmherzigkeit als würdig erweisen, weil er von der Todesstrafe Adams und von der Strafe für begangene eigene Sünden befreit wurde und wird! Petrus wie Paulus sprechen in ihren Briefen somit vorab zu den Männern, da jene die Pflicht haben ihre Frauen zu belehren und ihre Kinder in Unterwürfigkeit zu halten. Frauen dagegen sind andere Aufgaben innerhalb der Familie zugeordnet und gewisse Grenzen gesetzt, die zu anerkennen ihnen Lob und Ehre einträgt! (Apg 15:40, 41; 16:5; Rö 1:11, 12).

 

*** Rbi8  1. Timotheus 2:11-15 ***

Eine Frau lerne in Stille mit aller Unterwürfigkeit. 12 Ich erlaube einer Frau nicht, zu lehren oder Gewalt über einen Mann auszuüben, sondern sie sei in [der] Stille. 13 Denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva. 14 Auch wurde Adam nicht betrogen, aber die Frau wurde gründlich betrogen und geriet in Übertretung. 15 Doch wird sie durch Kindergebären in Sicherheit bleiben, vorausgesetzt, daß sie in Glauben und Liebe und Heiligung mit gesundem Sinn verharren.

 

Frauenbefreiung und KircheGottes Ordnung ergibt sehr viel Sinn, wenn wir darüber mehr nachdenken, welche herausragende Aufgabe mit der Führung einer Familie verbunden sind und die wichtige Aufgabe der Frauen bei der Erziehung und Belehrung der Kinder in Betracht ziehen! Die ganze Frauenbefreiungsbewegung hat der Welt zwar ein Heer billiger Arbeitskräfte eingetragen, aber die Familien als Grundeinheit fast vollkommen zerstört! Die Scheidungsquoten und Abtreibungen, alleinerziehende Mütter, überfüllte Alters- und Behindertenasyle sind nur die Spitze des Eisbergs eines inzwischen unlösbaren und unbezahlbaren sozialen Problems! (Spr 14:1; Kap 31)

 

All dies führte uns zwar zu mehr „Freiheit“ von göttlichen Normen und bei einigen wenigen zu grossen materiellen Vorteilen, aber andererseits auch zum moralischen Niedergang! Eine Welt die Gott und seine Vorsätze vollkommen ausser Acht lässt war die Folge! Der Preis den wir als menschliche Gesellschaft für diese Art der „Freiheit“ gesamthaft bezahlen ist ausnehmend hoch! Eine neue Form der Versklavung war die Folge! Die meisten Kirchenführer schauten weg, ihre Aufgabe das Volk zu informieren und über die Gefahren zu unterweisen wurde weitgehend verpasst!

 

Wenn wir wie das heute im Bereich des Umweltschutzes in einigen Ländern bereits üblich ist eine Kalkulation der indirekten Schäden dem scheinbaren Nutzen eines Bauprojekts entgegenzustellen, so würde das Konzept „Frauenbefreiungsbewegung“ heute keine Chance haben eine Baubewilligung zu erhalten! (Mat 5:31, 32; 1.Ti 6:9, 10) Darüber schweigen sich die Medien weitgehend aus, denn irgendetwas gegen Frauenfreiheit und deren Missbrauch zu reden bringt 52% der Bevölkerung dagegen auf! Nicht analytischen Nachprüfen der Folgen ist gefragt, sondern den Status Quo weiter hin zu den Frauenrechten zu verschieben: Die Siege werden bejubelt, die tragischen Folgen weitgehend verschwiegen!

 

*** Rbi8  Johannes 8:31-32 ***

Und so sagte Jesus dann zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger, 32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“

 

Das Christentum war erneut in Abhängigkeit geraten und vom Teufel versklavt worden! Nur die Erkenntnis der Wahrheit die Jesus lehrt kann uns wirkliche geistige Freiheit zurückbringen, indem wir in seinem Wort verbleiben!

 

Aus all dem ist es auch einfach zu verstehen, warum jene ordinierte Priesterschaft der christlichen Religionen Kleinkinder tauft, anstatt Erwachsene zu belehren und sie als Männer hin zu einem freiwilligen Schritt zur Eigenverantwortung als „Priester“ ihrer eigenen Familien hinzuweisen, und Frauen über ihre Aufgabe innerhalb der Familie zu unterrichten. Dies bildet doch Teil davon, wenn Belehrte ihr Taufgelübde als Unterwiesene ablegen, welche die Wahrheit kennen! Wenn wir die Wahrheit erkennen, verlassen wir „Babylon die Grosse“, darum unterrichten deren führende Priesterschaft uns nur zu Bruchteilen, um uns weiterhin in ihrer Knechtschaft zu halten!

 

Jesus nahm von den Nachkommen Levis die Verantwortung das Volk zu belehren und legte diese Verantwortung jedem Familienoberhaupt und jedem fähigen Ältesten auf!

 

 

1.2.4           Gottes Gebot betreffend dem Räucherwerk; Unreinheit durch Tote und durch „Sauerteig der Schlechtigkeit

 

1.2.4.1          Geistiges Räucherwerk, das die Gebete der Heiligen darstellt

Ein weiteres Gebot im GESETZ Mose betraf das Räucherwerk, das ausschliesslich zu heiligen Zwecken in Tempel jeden Morgen und jeden Abend Verwendung finden durfte. Dazu diente der goldene Räucheraltar, der unmittelbar vor dem Vorhang zum Allerheiligsten aufgestellt war. Nur gesalbte Priester vom Geschlecht Aarons durften dieses Räucherwerk darbringen. Wer gegen diese Regelung verstiess, der wurde mit dem Tode bestraft (2.Mo 30:7-9).

 

*** Rbi8  2. Mose 30:36-38 ***

Und du sollst etwas davon zu feinem Pulver zerreiben und etwas davon vor das ZEUGNIS im Zelt der Zusammenkunft legen, wo ich mich bei dir einfinden werde. Es sollte euch hochheilig sein. 37 Und das Räucherwerk, das du in dieser Zusammensetzung machen wirst, sollt ihr für euch selbst nicht machen. Für dich soll es fortgesetzt etwas Jehova Heiliges sein. 38 Wer irgend etwas dergleichen macht, um sich seines Geruchs zu erfreuen, soll von seinem Volk abgeschnitten werden.“

 

Im geistigen Tempel wird gemäss der Offenbarung des Johannes Räucherwerk mit den Gebeten der Heiligen gleichgesetzt: „Und als es die Buchrolle nahm, fielen die vier lebenden Geschöpfe und die vierundzwanzig Ältesten vor dem Lamm nieder, und jeder hatte eine Harfe und goldene Schalen, die voll Räucherwerk waren, und das [Räucherwerk] bedeutet die Gebete der Heiligen.“ (Off 5:8). Solche Darbringung von Räucherwerk vor Jehova, jeden Morgen und jeden Abend, im inneren seines heiligen Tempels, vor dem Vorhang und auf dem dafür vorgesehenen goldenen Altar, dies durften in Israel nur durch die dazu bestimmte Priester, in geheiligtem, reinem Zustand vorgenommen werden. Das Volk betete zu jenen Tageszeiten ausserhalb des Tempels oder in Richtung des Tempels.

 

Der gealterte Daniel, der Prophet betete im babylonischen Exil zum zerstörten Tempel Jerusalems hin! (1.Kö 8:41-43) Seine Gegner hatten ein Dekret vom medo-persischen König Darius erreicht, dass jede Form von Gebet zum neuen Herrscher Babylons gerichtet werden musste. Vollkommene Kontrolle über unser Denken und Wünschen aber auch unsere Verfehlungen war das Ziel. Die Katholische Beichte beruft sich auf dieselbe Grundlage: Der direkte Kontakt des Individuums zum Schöpfer sollte unterbrochen werden.

 

Daniel richtet trotz Verbotes seine Gebete gegen Jerusalem*** Rbi8  Daniel 6:10 ***

Sobald aber Daniel wußte, daß die Schrift unterzeichnet worden war, ging er in sein Haus, und während die Fenster in seinem Dachgemach für ihn nach Jerusalem hin offen waren, kniete er sich sogar dreimal am Tag auf seine Knie und betete und brachte Lobpreis dar vor seinem Gott, wie er es zuvor regelmäßig getan hatte.

 

Gebete sind wie Räucherwerk auf von Gott her bestimmter Grundlage aufgerichtet. Als Satan Jesus verführen wollte ein einziges Gebet an ihn zu richten zum Preis, dass er Jesus alle Königreiche der Welt geben würde antwortete der Christus: „ ‚Wenn du daher einen Akt der Anbetung vor mir verrichtest, wird alles dein sein.‘ Jesus gab ihm zur Antwort: ‚Es steht geschrieben: „Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.“ ‘ “ (Lu 4:7, 8)

 

Jeder Missbrauch des Räucherwerks oder falscher Form von Gebeten führt somit zum Tod, wie im Falle Korahs, Dathans und Abirams, die auf ihren Feuerbecken unerlaubterweise heiliges Räucherwerk darzubringen versuchten! Wie im Falle der multireligiösen Anbetung die in Assisi 1986 ihren Anfang nahm. Jene Leviten hatten sich erhöht und sich auf dieselbe Stufe der von Jehova bestimmten Priester, den Nachkommen Aarons gestellt! Als Moses eine Prüfung seitens Jehovas forderte, zeigte es sich, dass jene selbstüberhöhten Leviten und ihre Familien den Tod verdienten und Gott selbst das Urteil an ihnen vollstreckte!

 

Auf der Stufe Aarons als Hoherpriester steht seit seiner Erhöhung alleine Jesus und er hat seine Apostel auf die Stellung über den Versammlungsvorstehern erwählt, auf der Stufe von Oberpriestern. Sie ihrerseits konnten selbst im ersten Jahrhundert Vorsteher einsetzen, richten und aus ihrer Stellung entfernen! Die Apostel werden im kommenden System die Richter der 144.000 Priesterkönige sein! Jeder, der sich auf dieselbe Stufe mit den Aposteln erhöht, wie dies der Rang des Papstes als „Jesu Stellvertreter“ und der Bischöfe, als „falscher Apostel“ innerhalb der Katholischen Kirche beanspruchen, begeht denselben Fehler wie Korah, Dathan, Abiram und jener 250 Vorsteher, welche sich ihnen angeschlossen hatten! Jesu Antwort auf die Frage des Petrus weist auf künftige Erhöhung hin!

 

*** Rbi8  Matthäus 19:27-28 ***

Da gab ihm Petrus zur Antwort: „Siehe! Wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns eigentlich zuteil werden? 28 Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.

 

Zweites Vatikanische Konzil: Jesu Stellvertreter?Jesus lässt über die erhöhte Stellung der zwölf Apostel keinen Zweifel offen! Als Richter der Vorsteher der „zwölf Stämme Israels“ sind es die künftigen jeweils 12.000 Priesterkönige die jedem der Aposteln ebenso unterordnet sind, wie jene die „grosse Volksmenge“ respektive deren Älteste zu richten haben. Paulus kämpfte bereits im ersten Jahrhundert gegen solche Menschen an, die sich als den Aposteln gleichrangig darzustellen suchten! Was würde er über die heutige Selbstüberhöhung der religiösen Hierarchien wohl sagen?

 

 *** Rbi8  2. Korinther 11:12-15 ***

Was ich jetzt tue, will ich stets tun, damit ich denen den Vorwand abschneide, die einen Vorwand dafür haben wollen, in dem Amt, dessen sie sich rühmen, ebenso erfunden zu werden wie wir. 13 Denn solche Menschen sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen. 14 Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt immer wieder die Gestalt eines Engels [[Boten]] des Lichts an. 15 Es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener immer wieder die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen. Ihr Ende aber wird gemäß ihren Werken sein.

 

Das Ende jener überhöhten Personen ist genauso wie es das GESETZ Mose vorschreibt: Sie werden vom Volk Gottes am Tag Harmagedon abgeschnitten werden! Paulus identifiziert solche Personen mit Dienern Satans und mit dessen Samen!

 

Wer das unerlaubte Räucherwerk in Form der „Gebete der Heiligen“, welche 1986 in Assisi gesprochen wurden aus diesem Blickwinkel Jehovas und seines Rechtes betrachtet ist kaum erstaunt, wenn über jene Anbeter dasselbe Gericht erfolgte, wie es über Korah, Dathan und Abiram erfolgte. Gleichheit in der Sünde hat Gleichheit in der Strafe zur Folge!

 

1.2.4.2          Wer Tote berührt wird dadurch unrein!

Auch im Zusammenhang mit Toten und der Berührung einer Leiche gab Jehova strenge Anweisungen. Auf Christen treten sinngemäss ähnliche Regelungen im geistigen Bereich in Kraft!

 

Das Küssen und Berühren von Leichen in den Heiligen Schriften *** Rbi8  4. Mose 19:13 ***

Jeder, der eine Leiche, die Seele irgendeines Menschen, der gestorben ist, berührt und der sich nicht entsündigen wird, hat Jehovas Stiftshütte verunreinigt, und diese Seele soll von Israel abgeschnitten werden. Weil das Reinigungswasser nicht auf ihn gesprengt worden ist, ist er weiterhin unrein. Er hat seine Unreinheit noch an sich.

 

Was im alten Israel bei der Berührung einer Leiche eine ganz bestimmtes Prozedur benötigte, hat auch im geistigen Israel ein ebensolches Gegenstück! Die menschliche Leiche stellt hier auch einen in geistigem Sinne Toten innerhalb der Familie oder der Versammlung dar! Die enge Berührung mit ihm verunreinigt einen Christen! Wer sich nicht davon reinigt, der muss ebenso vom geistigen Israel angeschnitten werden. Wie müssen wir dies verstehen?

 

So erklärte Paulus, dass einige in der Versammlung Korinth in geistigem Sinne  tot“ wären! Sie verblieben trotz eines sündigen Lebens in der Versammlung, weil Älteste ihren richterlichen Pflichten nicht nachgekommen waren! Paulus selbst sorgte für den Ausschluss eines Hurers aus der Versammlung Korinth, deren Vorsteher nicht als Richter gehandelt hatten! Deutlich ist sein Aufruf sich von solchen Menschen abzusondern und sich selbst gründlich zu reinigen! Ihr unmoralischer Einfluss würde sich auf andere in engem Kontakt auswirken! Wie der Sauerteig die Masse zu durchsäuern beginnt, sollte jede Art Sauerteig aus dem christlichen Haus ausgefegt werden! Hefe ist das Symbol für Sünde! (1.Kor 5:12, 13)

 

(Vergleiche Grafik: 4.3  Durchsäuerung der Versammlung Gottes)

 

*** Rbi8  1. Korinther 5:6-8 ***

[Die Ursache] eures Rühmens ist nicht schön. Wißt ihr nicht, daß ein wenig Sauerteig die ganze Masse durchsäuert? 7 Fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr eine neue Masse seid, wie ihr ja ungesäuert seid. Denn Christus, unser Passah, ist tatsächlich geopfert worden. 8 Darum laßt uns das Fest nicht mit altem Sauerteig, auch nicht mit Sauerteig der Schlechtigkeit und Bosheit begehen, sondern mit ungesäuerten Broten der Aufrichtigkeit und Wahrheit.

 

Aufrichtigkeit und Wahrheit muss die Stelle von Schlechtigkeit und Bosheit übernehmen! Jehova sagte durch den Propheten Zephanja, was Er, Jehova am grossen Tag seines Gerichtes mit jenen tun wird, die auf ihren „Hefen der Schlechtigkeit“ erstarrt sind.

 

*** Rbi8  Zephanja 1:12-13 ***

Und es soll geschehen zu jener Zeit, daß ich Jerusalem sorgfältig mit Leuchten durchsuchen werde, und ich will den Männern Aufmerksamkeit schenken, die auf ihren Hefen erstarren [und] die in ihrem Herzen sprechen: ‚Jehova wird nicht Gutes tun, und er wird nicht Böses tun.‘ 13 Und ihr Vermögen soll zum Raub werden und ihre Häuser zu einer wüsten Einöde. Und sie werden Häuser bauen, aber sie werden [sie] nicht bewohnen; und sie werden Weingärten pflanzen, aber sie werden nicht den Wein davon trinken.

 

Das Gericht an „Babylon der Grossen“ und darin an erster Stelle des gegenbildlichen Jerusalems, der Christenheit, erfolgt einige Zeit vor der Urteilsvollstreckung am Rest des Systems! [H, C6; B2a-B2b]

 

Unabhängig davon, ob somit innerhalb der Versammlung wahres Recht gesprochen wird oder nicht, so ist es des Christen Pflicht das zu tun, was richtig ist und im Einklang mit Jehovas geäusserten Willen! Jeder Einzelne muss sich selbst richten, um nicht gerichtet zu werden, stets ist die Grundlage dazu Gottes Wort! Gott wendet vorab jenen Männern seine Aufmerksamkeit zu, die selbstsicher behaupten, dass Gott nicht handeln würde!

 

1.2.4.3          Sauerteig falscher Lehren!

Andere Älteste hatten sich in verschiedenen Versammlungen in höhere Stellung gedrängt und lehrten Dinge, die sie aus heidnisch-philosophischer Überlieferung übernommen hatten, wie Hymenäus und dessen Aussage Platons, „… die Auferstehung der Toten hätte bereits stattgefunden“, die Unsterblichkeit der Seele, das Jenseits von Himmel und Hölle und die Verehrung von ernannten Heiligen im Sinne davon, jene auf die Stufe von Göttern und Fürbittern bei Gott zu erheben. Wieder andere falsche Lehrer wollten den pharisäischen Judaismus weiterführen, mit all seinen Opfervorschriften, der fleischlichen Beschneidung und Trennung von Nichtgläubigen. Vehement richtet sich der Apostel Paulus gegen all diese Abweichungen vom geraden Weg der Wahrheit, den Jesus gezeigt hatte!

 

Was den Tempeldienst, die blutigen Opfer, die Beschneidung des Fleisches und die Trennung der beiden Teile, der Juden und der Heiden betraf, dies war mit Jesu Tod zum Ende gekommen und neue Gebote traten an deren Stelle, welche den wirklichen Sinn der bisherigen Gebote erfüllen sollten! „Der Schatten der Dinge“ wurde zur Wirklichkeit des Christus!

 

*** Rbi8  Hebräer 10:1-4 ***

Denn da das GESETZ [[(, jener Teil betreffed den „Bund mit Levi“)]] einen Schatten der künftigen guten Dinge [[(des kommenden Hohepriesterkönigs aus dem Stamm Juda)]], nicht aber das Wesen der Dinge selbst hat, können [die Menschen] niemals mit den gleichen Schlachtopfern, die sie fortgesetzt Jahr für Jahr darbringen, die Hinzutretenden vollkommen machen. 2 Würde sonst nicht das Darbringen der [Schlachtopfer] aufgehört haben, weil die, die heiligen Dienst verrichteten und ein für allemal gereinigt worden wären, kein Bewußtsein von Sünden mehr gehabt hätten? 3 Im Gegenteil, durch diese Schlachtopfer wird Jahr für Jahr [[(am Sühnetag)]] an Sünden erinnert, 4 denn es ist unmöglich, daß das Blut von Stieren und von Ziegenböcken Sünden wegnimmt [[(sondern durch die Sühne lediglich zudeckt)]].

 

Stein des "Soreg" mit der Warnung an Nichtjuden  Menschen stehen weit über den Tieren. Das Blut von Tieren kann nicht Sünde wegnehmen, welche eigentlich den Tod des Sünders verursachen müsste: Dazu war weit mehr notwendig! Jesu freiwilliger Opfertod, sein unschuldig vergossenes Blut und sein sündloser Leib beendeten jene blutigen Opfer im Tempel ein für alle Mal. Auch vereinte er durch seinen Tod die zwei bisher getrennten Teile: Die Abtrennung zwischen der Nation Israel und den Nationen! All die Gebote innerhalb des GESETZES, welche Trennung zwischen Juden und Heiden im Sinne der Absonderung bewirkten, waren nun hinfällig, indem Gott durch Jesus diese „Zwischenwand aus Verordnungen“ vernichtete. (Bild: Stein der Abtrennungsmauer zwischen Vorplatz der Heiden und dem Israels)

 

Sie wurden durch den neuen Sinn, das Prinzip hinter dem vorherigen Gebot ergänzt, dass Christen sich auch künftig von jeder Art „Sauerteig“ fernhalten müssen, gleichzeitig aber Menschen der Nationen die Vorteile von Gottes GESETZ und Seiner unverdienten Güte lehrten! Menschen der Nationen die hörten und sich taufen liessen waren nun fleischlichen Juden gleichgestellt, unter dasselbe GESETZ vereint! Paulus schrieb im Hebräerbrief an Menschen der Nationen gerichtet:

 

*** Rbi8  Epheser 2:11-22 ***

Behaltet daher im Sinn, daß ihr früher nach dem Fleische Leute von den Nationen gewesen seid; „Unbeschnittenheit“ wurdet ihr genannt von dem, was „Beschneidung“ genannt wird, die mit Händen am Fleisch vorgenommen wird — 12 daß ihr zu jener besonderen Zeit ohne Christus wart, entfremdet dem Staatswesen Israels und Fremde gegenüber den Bündnissen der Verheißung, und ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt. 13 Nun aber, in Gemeinschaft mit Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst fern wart, durch das Blut des Christus nahe gekommen. 14 Denn er ist unser Frieden, er, der die zwei Teile zu einem machte und die Zwischenwand, die sie voneinander abzäunte, vernichtete. 15 Durch sein Fleisch [[(den Opfertod für alle Menschen guten Willens)]] hob er die Feindschaft auf, das aus Verordnungen bestehende GESETZ der Gebote [[(die Absonderung der Juden betreffend)]], damit er die beiden Völker [[(Juden und Heiden)]] in Gemeinschaft mit sich zu einem neuen Menschen schaffe und Frieden mache 16 und damit er durch den Marterpfahl [[(Pfahl)]] beide Völker in einem Leib mit Gott völlig versöhne, weil er die Feindschaft [[(zufolge der Unbeschnittenheit des Geistes und daher Sünden und „Fluch“)]] durch sich selbst getötet hatte. 17 Und er kam und verkündete die gute Botschaft des Friedens euch, den Fernen, und Frieden den Nahen, 18 denn durch ihn haben wir, beide Völker, durch einen Geist [[(Jesus, das Geistwesen als Erzengel Michael; den „Geist der Wahrheit“)]] den Zutritt zum Vater.

19 Bestimmt seid ihr daher nicht mehr Fremde und ansässige Fremdlinge, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes [[(im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ (nicht im „dritten Himmel“))]], 20 und ihr seid auf der Grundlage der Apostel und Propheten aufgebaut worden [[(zu lebenden „Steinen und Säulen“)]], wobei Christus Jesus selbst der Grundeckstein ist. 21 In Gemeinschaft mit ihm wächst der ganze Bau, harmonisch zusammengefügt, zu einem heiligen Tempel für Jehova. 22 In Gemeinschaft mit ihm [[(als Eingeschriebene in „der Buchrolle des Lebens des Lammes“)]] werdet auch ihr zusammen zu einer Stätte aufgebaut, die Gott durch den Geist bewohnen wird [[(Zukunft: Nach Aufrichtung des geistigen Tempels durch Jesus, wo er jeden Stein und jede Säule an ihren zugehörigen Platz stellt [Bb; a1])]].

 

Jesus hob somit all jene Verordnungen innerhalb des GESETZES auf, welche die „Trennwand“ darstellten, nicht aber Gottes GESETZ, das ewig ist und für das fleischliche und geistige Israel dasselbe bleibt! Erst dadurch bilden sie „einen Leib“, vereint unter dem einen „Haupt“ das Jesus ist, innerhalb des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ unter ein und demselben GESETZ das den einen Geist für alle erzeugt, den Geist der göttlichen Gerechtigkeit! Nur wer jene Art der Gerechtigkeit erlernt und anwendet ist für Gott annehmbar!

 

Um Hausgenossen Gottes zu werden, also seinen geistigen Tempel betreten zu dürfen, waren bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen! Diese Voraussetzungen wurden durch Moses, die Propheten, Jesus und die Apostel als Grundlage gelegt!

 

(Vergleiche Grafik: 3.2  Menschenernte der Erde ergibt „neue Himmel“ und eine „neue Erde“)

 

1.2.4.1          Das „leichte Joch“ Jesu annehmen und darunter verbleiben

Die Warnung sich nicht in ein „Joch mit Ungläubigen“ stellen zu lassen, richtete sich vornehmlich gegen die Bemühungen „falschen Lehrer“ und „falschen Apostel“ uns in ihren eigenen Reihen ihre Königreiche einzureihen, die damals wie heute zu Abfall führten und eine neue Form der Versklavung unter die Sünde einführen! Darum redete Johannes am Ende des ersten Jahrhunderts davon, dass die „letzte Stunde“ gekommen sei! Jene Lehrer hatten bereits die Oberhand gewonnen und lehrten erneut Gesetzlosigkeit und, dass gewisses verkehrtes Handeln keine Folgen und auch nicht den Tod nach sich ziehen würden. Gesetzlosigkeit bedeutet doch nicht unter GESETZ Gottes, respektive dem „GESETZ des Christus“ mit gewissen Veränderungen zu stehen! In Wirklichkeit „verleugnen (jene) den Glauben und wurden schlimmer als Ungläubige“!

 

Eine faule Frucht bringt den ganzen Korb zum FaulenEindringlich warnt Paulus vor dem „Erlöschen des Lichtes“ innerhalb der Versammlung, weil „Finsternis“ von falschen Lehren um sich zu greifen begann. Der Unglaube war nun bereits innerhalb, nicht ausserhalb der Versammlung zu suchen, bei jenen, die Vorgaben „Engel [[Boten; Vorsteher]] des Lichts“ zu sein, aber Irrtum und Lüge zu verbreiten begannen! Im 2.Brief warnte Paulus eindringlich vor Abgefallenen innerhalb jener Versammlung. Wie faule Äpfel waren sie daran den ganzen Korb zu verderben!

 

*** Rbi8  2. Korinther 6:14 - 7:1 ***

Laßt euch nicht in ein ungleiches Joch mit Ungläubigen spannen. Denn welche Gemeinschaft besteht zwischen Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Teilhaberschaft hat Licht mit Finsternis? 15 Welche Harmonie besteht ferner zwischen Christus und Belial? Oder welchen Anteil hat ein Gläubiger mit einem Ungläubigen? 16 Und welche Übereinkunft besteht zwischen Gottes Tempel und Götzen? Denn wir sind ein Tempel [[(die Versammlung)]] eines lebendigen Gottes, so wie Gott gesagt hat: „Ich werde unter ihnen wohnen und unter [ihnen] wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein. [[Zukunft! (Off 20:1-5)]]“ 17 ,Darum geht aus ihrer Mitte [[(den Religionen „Babylons der Grossen“)]] hinaus und sondert euch ab‘, spricht Jehova, ‚und hört auf, das Unreine anzurühren‘ “; „ ,und ich will euch aufnehmen.‘ “ 18 „ ,Und ich werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein‘, spricht Jehova, der Allmächtige.“ [[(Hos 2:23)[]]

7 Da wir also diese Verheißungen haben [[(für die Zukunft, sofern wir in Treue ausharren!)]], Geliebte, so laßt uns uns selbst reinigen von jeder Befleckung des Fleisches und Geistes, indem wir die Heiligkeit in der Furcht Gottes vervollkommnen.

 

Die „Heiligkeit der Furcht Gottes“ fusst in Jehovas GESETZ! Wahre Weisheit ragt wie eine Säule über dieses Fundament hoch, dessen oberstes „Kapitell“ die „wahre Furcht Jehovas“ darstellt, den „Himmel der Himmel“ darüber stützend! (Spr 1:7)

 

(Vergleiche Grafik: 1.1  Die Säule der Weisheit)

 

Salomo schrieb diese Zusammenhänge schon in frühem Alterkennend:

 

*** Rbi8  1. Könige 7:17 ***

Da waren Netze in Netzwerk, gedrehte Verzierungen in Kettenwerk, für die Kapitelle, die oben auf den Säulen waren; sieben für das eine Kapitell und sieben für das andere Kapitell.

 

Christenversammlungen  des Paulus waren alles Hausgemeinden!Paulus zeigte im 2.Brief an die Korinther, dass es weit besser wäre sich abzusondern von jenen „falschen Lehrern“ und eine eigene Gruppe als geistige Familie aufzubauen: Wie die ersten Christen, „Ebioniten“ die aus Jerusalem flohen und zerstreut wurden, die aber in allem getreues Verhalten zeigten damals und dann wie heute nach der „Flucht“ eine eigene Kleinversammlung bilden beginnen, wo es nicht Anschluss an Gruppen derselben Denk- und Handlungsweise gibt. Mit den Abtrünnigen von der Lehre der Apostel weiterhin in derselben Versammlung zusammengeschlossen zu sein, musste wie Gangrän zum geistigen Tod führen! Weder mit der Wahrheit noch mit Gottes Rechtsmassstab lassen sich Kompromisse schliessen!

 

Dass seine wahren und treuen Christen in ganz Asien seinen Rat ernst nahmen geht aus dem 2.Brief an Timotheus hervor, wo er das Ausmass des Abfalls zufolge der Lehren des Hymenäus und später der Nikolaus-Sekte beweinte. Selbst Vorsteher waren angefault:

 

(2. Timotheus 1:15-17) Das weißt du, daß sich im [Bezirk] Asien alle von mir abgewandt haben. Phỵgelus und Hermọgenes gehören zu ihnen. 16 Der Herr gewähre dem Hause des Onesịphorus Barmherzigkeit, denn oft hat er mir Erquickung verschafft, und er hat sich meiner Ketten nicht geschämt. 17 Im Gegenteil, als er sich in Rom befand, suchte er fleißig nach mir und fand mich.

 

Die Offenbarung zeigt, dass Jehova sein Gebet und die harte Arbeit des Timotheus und gleichgesinnter unterstützte. Die sieben Sendschreiben sind etwa dreissig Jahre später alle an Versammlungen inmitten der Abgefallenen gerichtet, sie warnend nicht vom Glauben und korrekten Handeln abzulassen!

 

Der Apostel Johannes und seine Sendschreiben an die sieben Versammlungen in Asien in der Offenbarung
 

Warum sollte, das, was im ersten und zweiten Jahrhundert funktionierte nicht auch in unseren Tage funktionieren? Die unverfälschte gute Botschaft wurde in alle Teile des römischen Reiches und weit darüber hinaus, bis nach Indien und China verbreitete. Jehova lenkt durch Jesus die Schritte derer, die auf ihn hören! Inmitten Abgefallener gab es in der Provinz Asien sieben Versammlungen von denen sechs Jesu Anerkennung hatten! Nur die Versammlung Laodicea erhielt kein einziges lobendes Wort!

 

Dass die ganze Welt mehr und mehr der „One-Wold-Religion“ angehört haben wir zu grossen Teilen dem argentinischen Papst Franciskus zu verdanken. Er ist es der den Gedanken von Assisi aus dem Jahr 1986 zum Höhepunkt zu bringen versucht, wie das Video „POPE FRANCIS to PROCLAIM LUCIFER as God of One World Religion on September 23 2016?“ es zeigt! Wir sollten alle auf der Hut sein nicht „Teil dieser Welt“ unter Satans Weltherrschaft zu sein!

 

1.2.4.2          Satans „Samen“ des „falschen Weizens“ erkennen lernen

Der Same des Unkrauts, den Satan inmitten des Weizenfeldes gestreut hatte, das ursprünglich von Jesus gleich hervorragendem Weizen mit Königreichssamen besät wurde, dieser „falsche Weizen“ (Loloch (giftig!)) war schon bald nach Jesu Tod aufgegangen. Beides, Weizen und Unkraut wuchs nun gemeinsam! Erst zur Erntezeit, somit heute, würde eine vollkommene Trennung am Gerichtstag erfolgen! Dies bedeutet, dass innerhalb schlechter Versammlungen auch „guter Weizen“ sein konnte und innerhalb guter Versammlungen „Unkraut“ wächst! Lasst uns nicht weiterschlafen!

 

*** Rbi8  Matthäus 13:24-30 ***

Ein weiteres Gleichnis legte er ihnen vor, indem er sprach: „Das Königreich der Himmel ist einem Menschen gleich geworden, der vortrefflichen Samen auf sein Feld säte. 25 Während die Menschen schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut hinzu, mitten unter den Weizen, und ging weg. 26 Als die Saat sproßte und Frucht brachte, da erschien auch das Unkraut. 27 Da traten die Sklaven des Hausherrn herzu und sagten zu ihm: ‚Herr, hast du nicht vortrefflichen Samen auf dein Feld gesät? Woher hat es denn Unkraut? 28 Er sprach zu ihnen: Ein Feind, ein Mensch, hat das getan.‘ Sie sagten zu ihm: ‚Willst du denn, daß wir hingehen und es zusammenlesen? 29 Er sprach: ‚Nein, damit ihr nicht etwa beim Zusammenlesen des Unkrauts den Weizen mit ihm ausreißt. 30 Laßt beides zusammen wachsen bis zur Ernte; und zur Erntezeit will ich den Schnittern sagen: Lest zuerst das Unkraut zusammen, und bindet es in [[(ihre namenchristlichen Kirchen- und Sekten-)]] Bündel, um es [[(am Tag Harmagedons)]] zu verbrennen, dann geht und sammelt den Weizen [[(die „Schafe“ und den versiegelten Überrest)]] in mein Vorratshaus.“

 

Das Haus auf dem Felsen trotzt dem SturmSatan selbst säte mitten unter „die Söhne des Königreiches“ seinen eigenen „falschen Samen“! Dieser sprosste bereits innerhalb der ersten Christenversammlungen, die ja nun die Frucht des Predigens der Apostel waren! Wir müssen somit nicht bei den Heiden diese Dinge suchen oder vermuten, sondern innerhalb der Christenversammlungen, bei all den verschiedenen, sich in Grundlehren bereits widersprechenden Religionen und Sekten, die sich zudem von Versammlung zu Versammlung unterscheiden!

 

Die „treuen Sklaven“, Versammlungsvorsteher oder Familienoberhäupter, welche dies feststellen, sie wissen nun um die Ursache und die Wirkung des „Sauerteigs der Lehre“ und wie sie selbst zu handeln haben! Es ist nicht an den „treuen Sklaven“ eine weitere Form der Inquisition aufzurichten, sondern sie sollen sich abtrennen und ihre eigene Gruppe in Frieden und Ordnung halten. „Geht aus ihr hinaus“ lautet Jesu Befehl an sein Volk. Nirgends wird erklärt: „Geht in sie hinein.“! Endzeitversammlungen gleichen „Inseln“ im aufgewühlten Menschenmeer!

 

Alle drei Varianten, reine Versammlungen, Versammlungen die durch unheiligen Geist durchtränkt sind und solche, die vollkommen in Satans Hände gefallen sind, sie würden bis kurz vor dem Ende nebeneinander sein! Das „einbringen der Ernte“ [B3] am Tag Harmagedons liegt in der Hand der Engel!  Am Gerichtstag [B2] davor wird von Hand verlesen! „Schafe zur Rechten“, „Böcke zur Linken“ von Jesus dem Richter in seinem Königreich aller Getauften.

 

(Vergleiche Grafik: Erntefeste zum Abschluss der Einbringung der Menschenernte)

 

Jesu Schnitter um den guten Samen in das Vorratshaus des Vaters zu bringen*** Rbi8  Offenbarung 14:14 ***

Und ich sah, und siehe, eine weiße Wolke, und auf der Wolke saß einer gleich einem Menschensohn mit einer goldenen Krone auf seinem Haupt und einer scharfen Sichel in seiner Hand.

 

Die Zurechtweisungen Jesu an die sieben Versammlungen zeigt deutlich, dass Jesus deren Vorsteher überprüft und in seinen Händen hält! Er weist jeden Einzelnen aufgrund des Zustandes seiner Versammlung zurecht! Nachher verbleibt etwas Zeit, um die Korrektur vorzunehmen! Die Zeit der Ernte ist nun gekommen. Jeder Einzelne und jede Versammlung muss sich als untadelig erweisen und die Liebe zum Mitchristen und zu Jesus neu entfachen! Sauerteig ist zu entfernen!

 

(Vergleiche Grafik: Die sieben Versammlungen der Offenbarung)

 

*** Rbi8  Offenbarung 1:19-20 ***

Daher schreibe die Dinge auf, die du gesehen hast, und die Dinge, die sind, und die Dinge, die nach diesen geschehen werden. 20 Was das heilige Geheimnis der sieben Sterne betrifft, die du auf meiner rechten Hand sahst, und der sieben goldenen Leuchter: Die sieben Sterne bedeuten [die] Engel [[gr.: aggelos= Boten, Vorsteher]] der sieben Versammlungen, und die sieben Leuchter bedeuten sieben Versammlungen.

 

Die Katholische Kirche hat sich als die Mutter all dieser Abspaltungen erwiesen, die sehr oft dadurch entstanden sind, dass einer der Priester wie Luther, Zwingli oder Calvin aufgrund des Wunsches gewisse falsche Lehren richtigzustellen, aufstand und sich von der Mutterkirche trennte indem er Anhänger um sich sammelte. Oft waren diese Gruppierungen zu Beginn recht lauter, versuchten sich in Bibeltreue, verloren aber bald schon ihre Anfangsdynamik und Lauterkeit unter dem Druck der Ereignisse! Erst durch das Abschwächen der Inquisition wurde diese Art innerer Läuterung der Kirche möglich und führte auch dort zu gewissen Anpassungen!

 

Fast nie aber wurden Abspaltungen direkt auf dem „harten Felsen“ aufgebaut, der Jesus und die Lehren der Apostel bedeutet, sondern die Hälfte des neuen Gebäudes stand von Anfang an wiederum auf dem „Sand“ übernommener Überlieferungen. Dreieinigkeit, Unsterblichkeit der Seele, Himmel und Hölle, Kindertaufe, Priesterschaft, Messen und dieselben hierarchischen Strukturen der Katholischen Kirche zeigen sich auch in fast allen Abspaltungen, seien es in Orthodoxe, Protestantische oder Evangelikale. Nach kurzer Zeit erweist sich die Kopie dem Original als ebenbürtig oder gar noch schlimmer!

 

(Vergleiche Grafik: 1.3  Haus der wahren Weisheit)

 

Weisheit: Hast du auf Sand gebaut oder auf Fels?
  

1.2.4.3          Ausschluss von Unverbesserlichen oder Ausscheidung aus einem erkrankten Organismus?

Es war und ist bis heute somit die Pflicht der Vorsteher ihre Versammlungen von jeder Art von „Sauerteig“ freizuhalten und nötigenfalls auch harte Massnahmen, wie den Ausschluss uneinsichtiger Übertreter vorzunehmen und andere Formen der Zurechtweisung und Züchtigung anzuwenden, um die Versammlung vor schädlichem Einfluss zu schützen! Die Hauptmassnahme aber blieb stets die Belehrung und Zurechtweisung! Die Absonderung ganzer Versammlungen und Kirchen von der Hauptkirche ist nur dort möglich, wo der Vorsteher diesen Schritt gut plant und ihn schnell durchführt, bevor die Hierarchieoberen Wind davon bekommen! Die Idee, eine Organisation von innen her zu reformieren ist zum vornherein zum Scheitern verurteilt! Dies kann nur von oben her erfolgen und wer die Hierarchie mit viel Ellbogengewalt hochgeklettert ist hat wegen all der Kompromisse und dem Zudecken von Schmutz selbst meist ein sehr unsauberes Gewissen! Jesus spricht jedem Mut zu der dies erkannt hat!

 

*** Rbi8  Matthäus 10:26 ***

Darum fürchtet euch nicht vor ihnen; denn es ist nichts zugedeckt, was nicht aufgedeckt, und [nichts] verborgen, was nicht bekanntwerden wird.

 

Wälfe in Schafspelzen inmitten von Christenversammlung Wo aber „Wölfe in Schafspelzen“ die Macht innerhalb einer Versammlung an sich gerissen hatten, oder gar mittels Heuchelei in hohe Stellungen der Kirchenhierarchie eingedrungen sind. Da  bleibt nur das freiwillige Ausscheiden des Einsichtigen übrig, des Einzelnen, der Familie, einer Gruppe oder einer ganzen Versammlung! Jesus sprach von „neuem Wein in alten Schläuchen“! „Alte Schläuche“ wie Kirchenhierarchien sind dem Druck des gärenden „neuen Weines“ nicht gewachsen und platzen.

 

Dies alles sind Prozesse die langsam aber kontinuierlich fortschreiten und durch Denkprozesse, durch Vergleiche bisheriger Lehren mit entsprechenden neuen Schriftstellen vergleichen die echte Antworten geben! Erkenntnis kommt nicht von einer Stunde zur anderen! Ohne wirkliche Kenntnis der Zusammenhänge und der Gefahren, der jeder einzelne Christ ausgesetzt ist, kommt keine Veränderung! Paulus vergleicht diese „Durchsäuerung der Versammlung“ und ganzer Organisationen wie schon erwähnt mit „Gangrän“, welches den Tod der befallenen „Glieder“, der ganzen Versammlung oder der ganzen Organisation mit sich bringt und wie bei „Gangrän“ muss jener verfaulende Teil des Körpers abgetrennt werden, um den gesunden Rest zu erhalten!

 

Dabei ist klar vor Augen zu halten, dass Jesus nicht versuchte den Judaismus seiner Tage zu heilen, sondern er selbst mit seinen Aposteln eine abgetrennte Versammlung bildete! Das Abendmahl zeigt diesen Zusammenhang deutlich! Da sie sich aber stets innerhalb des mosaischen GESETZES bewegten gab es keinen Grund sie aus der Synagoge zu verstossen oder sie am Besuch fremder Synagogen auf ihren langen Predigtreisen zu hindern, wo sie mit Regelmässigkeit sich am Sabbat mit anderen Juden versammelten! Ihre Lehren bewegten sich vollkommen im Rahmen dessen, was die Propheten sagten oder angekündigt hatten! Jesus aber wies seine Nachfolger darauf hin, dass dieser Hinauswurf aus den Synagogen (Versammlungen der Juden, später falscher Christen) kommen würde und sie so oder so getrennte Zusammenkünfte abhalten müssten! Der ursprüngliche Saulus war einer von denen, der die Christenversammlungen verheerte!

 

ISteinigung des Stephanus*** Rbi8  Apostelgeschichte 8:1-3 ***

Saulus seinerseits stimmte seiner [[(des Stephanus)]] Ermordung zu [[(da er selbst Teil des Richterkollegiums des Sanhedrin war)]].

An jenem Tag setzte eine große Verfolgung gegen die Versammlung ein, die in Jerusalem war; alle, ausgenommen die Apostel, wurden in die Gegenden von Judäa und Samaria zerstreut. 2 Den Stephanus aber trugen ehrfurchtsvolle Männer zur Bestattung, und sie hielten eine große Klage um ihn. 3 Saulus jedoch begann gegen die Versammlung zu wüten. Er drang in ein Haus nach dem anderen ein, und sowohl Männer als auch Frauen fortschleppend, lieferte er sie jeweils ins Gefängnis ein.

 

(Vergleiche Grafik: 9.5  Sauerteig in christlichen Organisationen)

 

Diese Verfolgung erster Christen durch die jüdischen Synagogen mittels der Zusammenarbeit von Pharisäern, Sadduzäern und der Priesterschaft und der Richter des Sanhedrin, dem obersten Organ der Juden, kam somit von aussen! Eine andere Gefahr lauerte innerhalb der Versammlungen durch die „falschen Apostel“, die such heuchlerisch eingeschlichen hatten!

 

Da die „Versammlung einen Tempel Gottes“ darstellt, wurde während der zweiten Hälfte des ersten Jahrhunderts infolge zunehmenden tödlichen „Gangräns“ von falschen Lehren und gesetzlosen Handelns der „Tempel Gottes“, Versammlungen vielerorts von innen her vernichtet. Wie schon erwähnt beklagt Paulus im 2. Brief an Timotheus, dass sich „alle Versammlungen Asiens“ von ihm distanziert hätten! Ein Einzelner war verantwortlich für den Beginn: Hymenäus! Gott aber verspricht seinerseits jene zu vernichten, welche Seinen Tempel verunreinigen und sie zu vernichten! Das Prinzip ist somit dasselbe wie unter dem Gesetzesbund Moses geblieben! (2.Ti 1:15)

 

*** Rbi8  1. Korinther 3:16-17 ***

Wißt ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und daß der Geist Gottes in euch wohnt? 17 Wenn jemand den Tempel Gottes vernichtet, wird Gott ihn vernichten; denn der Tempel Gottes ist heilig, welcher [Tempel] ihr seid.

 

Dieser Tempel wird durch die kleinste Einheit, jeden einzelnen Christen, dann durch jede Gruppe und dann Versammlung hin zu einem Ganzen, als heiliges Gebäude auferbaut! Dies aber ist nicht identisch mit irgendeiner Kirche! Wie sonst könnte Jehova „Babylon die Grosse“ als Gesamtes zum Ziel der Zerstörung machen, ohne uns zu sagen, zu welcher Kirche wir hin fliehen sollten? Zerstört wird nicht das Gesunde, sondern das Todkranke, das Verfaulte!

 

 

1.2.5           Priesterliche Verantwortlichkeit gegenüber dem Allerheiligsten

 

1.2.5.1          Gottes ursprüngliches System der Dinge ist dem der Welt bei weitem überlegen!

Jehova setzte verschiedene Verantwortlichkeiten innerhalb Israels im Zusammenhang mit dem Dienst für ihn fest, die von einem höheren zu einem tieferen Grade hin festgelegt wurden. An erster Stelle stand Moses, als Mittler zwischen Gott und dem Volk Israel. Er war Führer und Gottes oberster Priester! Darüber, auf der Seite der „Himmel der Himmel“ aber stand der Engel Gottes, den Paulus später als den zu erwartenden Messias identifizierte. Nach Moses folgte Aaron als Hoherpriester, auf diesen seine Söhne, die Priester, dann die übrigen männlichen Nachkommen Levis. Das Königtum Davids wurde erst vier Jahrhunderte später eingeführt! Dazwischen waren es Richter, welche nur in bestimmten Fälle einzugreifen hatten! Mit dem Kommen von Jesus als Hoherpriester und König gab es bestimmte Neuerungen im Hinblick auf das kommende, endgültige System. (1.Kö 8:27; Apg 7:30, 36, 36)

 

Der "geistige Tempel" Aufbau des "Leibes des Christus"(Vergleiche Grafik: 3.1  Der geistige Tempel: Aufbau des Leibes des Christus)

 

Zwischen diesen Abstufungen im Rang des Priesteramtes gab es jeweils eine deutliche Abgrenzung in Rechten und Pflichten. Dinge, die dem einen als Pflicht auferlegt waren durfte der andere nicht tun oder anrühren! Auch wer auf die Rechte der höheren Rangstufe übergriff, der musste mit „Abschneidung von Volk“ rechnen! Diese klaren, begrenzten Aufgabenbereiche legte Jehova von Beginn an selbst fest! Es war nicht so, dass bei jedem Wechsel des Hohepriesters und später des Königs Neuerungen im Tempel gekommen wären! Diese Regelungen waren Bestandteil des Bundes zwischen Jehova und dem Volk Israel und hatten dauerhaften Charakter: „... durch eure Generationen hindurch“! Bundesbruch sollte „Abschneidung vom Volk“ und im Falle der Wiederholung gar Jehovas Rückzug aus dem Bund zur Folge haben!

 

*** Rbi8  2. Mose 30:8-10 ***

Und wenn Aaron die Lampen zwischen den zwei Abenden anzündet, wird er es räuchern. Es ist ein Räucherwerk, das durch eure Generationen hindurch beständig vor Jehova sei. 9 Ihr sollt darauf kein unerlaubtes Räucherwerk noch ein Brandopfer, noch ein Getreideopfer opfern; und ihr sollt kein Trankopfer darauf ausgießen. 10 Und Aaron soll an dessen Hörnern einmal im Jahr Sühne leisten. Mit etwas Blut vom Sühnesündopfer wird er dafür einmal im Jahr durch eure Generationen hindurch Sühne leisten. Hochheilig ist er für Jehova.“

 

Es ist wichtig im Hinblick auf das kommende System und auch auf die vorherrschenden Übelstände heute ein deutliches Bild dessen zu gewinnen, was ursprünglich Gottes Wille war, denn was kommen wird hat denselben Charakter den Jehova zu Beginn bereits festlegte! Jehova ändert sich nicht, mögen auch Menschen sich verändern! Der Prophet Maleachi musste diesen Umstand bestätigen:

 

*** Rbi8  Maleachi 3:6-7 ***

„Denn ich bin Jehova; ich habe mich nicht geändert. Und ihr seid Söhne Jakobs; ihr seid nicht zu eurem Ende gekommen. 7 Von den Tagen eurer Vorväter her seid ihr von meinen Bestimmungen abgewichen und habt [sie] nicht gehalten. Kehrt um zu mir, so will ich zu euch umkehren“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen.

 

Jehova erwartete von Israel eine strenge Disziplin, die er seinerseits mit grossen Segnungen und seinem Schutz dankte! Das Höchstmass der Todesstrafe war überall dort angebracht, wo durch Übertretung die Gefahr bestand, dass die bestehende, von Gott festgelegte Ordnung zerstört werden könnte, wo Gottes Souveränität in Frage gestellt oder abgelehnt wurde oder jene durch ihn eingesetzten Vertreter! Dieses Prinzip zeigte sich bereits in Eden, wo die Missachtung eines ersten Gebotes Jehovas Verurteilung und den Tod der Übertreter zur Folge hatte! Missachtung bedeutet somit einen persönlichen Angriff auf die höchste Souveränität und das Recht Jehovas Grenzen für seine Geschöpfe festzusetzen! Paulus fasst es in einen kurzen Satz zusammen:

 

*** Rbi8  1. Thessalonicher 4:8 ***

So mißachtet denn der, der Mißachtung bekundet, nicht einen Menschen, sondern Gott, der seinen heiligen Geist in euch legt.

 

Heiliger Geist“ im Christen bedeutet somit das Verständnis, dass Jehovas das Recht hat uns Schranken aufzuerlegen und wir die Pflicht, uns Ihm zu unterordnen.

 

Weisheit: Verstehst du "geistige Dinge" korrekt einzureihen?
 

Dieses aus heutiger, gottentfremdeter liberaler Sicht harte aber bestimmt gerechte System sollte auf längere Frist die besten Resultate für alle Menschen erbringen und alle Geschöpfe einen hohen Grad an gegenseitiger Verantwortlichkeit und Abhängigkeit von oben und einander gegenüber lehren! Jesus kam zur Erde um vorzuleben, in welcher Form Autorität geachtet und ausgeübt wird! Jede Übertretung von Gottes Willen sollte Folgen für den Übertreter haben! Jede Übertretung ist Sünde! Dies schaffte die Trennung zwischen dem „Samen der Schlange“ und dem „Samen der Frau“. Jesus soll die beiden seit Eden getrennten Bereiche, den Himmel und die Erde wiederum neu miteinander verbinden! Der irdische und himmlische „Same der Frau“ würden zur Einheit verschmolzen, beide bilden Jehovas „Braut“, Seine „Gehilfin“: „Und ich will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]], und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.“ (Hos 2:19, 20)

 

(Vergleiche Grafik:  5.2  Reue und Sündenvergebung)

 

*** Rbi8  2. Mose 34:6-7 ***

„Jehova, Jehova, ein Gott, barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte und Wahrheit, 7 der Tausenden liebende Güte bewahrt, der Vergehung und Übertretung und Sünde verzeiht, doch keinesfalls wird er Straffreiheit gewähren, da er für das Vergehen der Väter Strafe über Söhne und über Enkel bringt, über die dritte Generation und über die vierte Generation.“

 

Was sind die Grundbedingungen zum erlangen ewigen Lebens und Eingang ins "Zelt Gottes"
 

Dieses System der göttlichen Lenkung durch ein „Haupt“ lässt sich in folgendes Grundschema zusammenfassen.

 

1)   Es gibt nur eine allerhöchste Autorität die in jedem Bereich den Schlussentscheid fällt, ob eine Handlung gut oder schlecht ist: Jehova. Er ist König der Könige, höchster Gesetzgeber und höchster Richter (Jes 33:22)

2)   Ein absoluter Gehorsam Gott gegenüber führt zu den besten Resultaten, weil nur Gott die Auswirkungen jeder Handlung mit absoluter Klarheit kennt (Jes 46:8-11)

3)   Missachtung bedeutet die Autorität Jehovas und seine Entscheide anzuzweifeln und sie auszuhöhlen. Es führt längerfristig hin zu Gottlosigkeit und zum Chaos (2.Mo 16:8; Lu 10:18).

4)   Jede ungesühnte Übertretung muss Folgen zeigen, weil Straffreiheit zu immer grösserer Übertretung führt! Übertretung hat somit Gericht, Urteil und Strafvollstreckung zur Folge, sei dies auch erst im Endgericht! (Jes 55:7; Sach 5:3, 4; Eph 4:32).

5)   Gott selbst setzt fest, was gut und was für den Menschen schlecht ist. Er erlässt dahingehend die GESETZE, Gebote, Verordnungen und richterlichen Entscheidungen. Prinzipien wirken zielgerichtet aufbauend und GESEZTE eingrenzend (3.Mo 26:3, 4; 5.Mo 4:1, 2)

6)   Er erwählt sich selbst jene, die ihm dienen sollen, setzt sie in ihr Amt ein und entfernt sie daraus, erhöht und erniedrigt (1.Sa 2:7, Da 2:21; Mat 23:12)

 

(Vergleiche Grafik: 5.1  Göttliches Rechtssystem)

 

Die wichtigsten Hauptbegriffe und Zusammenhänge göttlichen Rechts im Überblick
 

Diametral entgegen diesem theokratischen System, das von höchster Stelle zu niedrigster die Rechte und Pflichten festlegte, stand ein anderes System in Opposition, jenes, das Satan in Eden aufzubauen begann! Er selbst masste sich die höchste Autorität zu! Er selbst legte die Entscheidungsgewalt über Gut und Böse in die Hand des Niedrigeren, in jenem ersten Falle Evas und Adams. Es war die erste „Demokratie“, wo das „Volk“ selbst entschied! Satan widersprach dabei Gott offen, stellte dessen Aussagen in Zweifel.

 

IAuf den Spuren der Naherfahrungen: Gibt es eine unsterbliche Seele?Das System Satans nahm in Eden seinen Anfang und endet in Harmagedons Endgericht! Satan versprach zu Beginn Eva:

 

1.)     Ihr werdet ewig Leben, demnach als „Seele“ unsterblich sein, auch wenn ihr Gottes Wort übertretet, wenn ihr auf mich hört

2.)     Übertretung wird nicht die von Gott angedrohte Folge, den Tod haben

3.)     Ihr selbst könnt „sein wie Gott“ und über Gut oder Schlecht selbst entscheiden

 

(Vergleiche Grafik: 9.1  Anfang und Ende Satans System der Dinge)

 

Die heute in nahezu allen Religionen verbreitete Lehre der „Unsterblichkeit der Seele“ geht somit auf Satan und Eden zurück! Die heute propagierte demokratische „Freiheit“ brachte nur eine neue Art von Versklavung! Sie stellt den Entscheid der Mehrheit des Volkes über Gottes Entscheid! Statt einer höchsten Autorität über die ganze Menschheit mit einem verbindlichen Schlussentscheid für alle hat nun jeder Staat, jede Religion und jedes Wirtschaftsunternehmen ein eigenständiges System, das sich allzu oft als untereinander inkompatibel erweist. Eine ewige Rangelei um Macht und Einflussnahme hemmt das System. Mehrheiten bedeuten niemals, dass etwas auch zwangsläufig von langfristigen, allseitigem Vorteil sei!

 

Eine nachträgliche Vereinheitlichung des Chaos in der Rechtsordnung im Sinne der Globalisation ist nahezu unmöglich und trifft auf harten Widerstand! Der Terrorismus hat sein Fundament in der Verteidigung der eigenen Götter und deren Machtbereichen, respektive deren weiteren Ausdehnung. Was für den Mächtigen ein Terrorist darstellt ist für die Minderheit ein Freiheitskämpfer! Aus der Sicht der Kleinen ist die Machtausübung der Mächtigen Staatsterrorismus!

 

1.2.5.2          Bestehende Autoritäten werden alle zunichtewerden, bevor die neue,  erdenweite Regierung von Gott her kommt

Jehova aber sagt klar und deutlich, dass er vor dem Aufbau und der Einsetzung der neuen, erdenweiten Regierung mit einem einheitlichen System jede bestehende Autorität zunichtemacht! Wer sich vor dem Ende noch an eine der bestehenden Autoritäten klammert ist in Gefahr mit dieser zusammen vernichtet zu werden! Darum müssen Christen Babylon die Grosse, die Religionen vor deren Vernichtung verlassen haben und sich davor hüten, das Kennzeichen des „wilden Tieres“, der Politik weder an der Hand noch an der Stirn zu erhalten (Off 14:9, 10; 18:4).

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:24 ***

Als nächstes das Ende [[(der 1335-Tagefrist)]], wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat.

 

(Vergleiche Grafik: 9.1  Anfang und Ende von Satans System)

 

Satans Wirken als "Gott dieses Systems"
 

Nicht so sollte es ursprünglich in Israel sein, nachdem Jehova ein ganzes Volk aus ägyptischer Sklaverei befreite! Was damals in kleinem Stil geschah, als Gott sie mit Macht aus der Hand Ägyptens befreite und sie unter Sein GESETZ und unter einem starken Führer einigte, dies wird in Harmagedon und kurz danach in grossem Stil für ein weltweites, einheitliches System als Grundlage dienen! Das neue, priesterkönigliche „Volk Israel“ oder „Israel Gottes“ besteht sowohl aus der „grossen Volksmenge“ die aus allen Nationen, Stämmen, Völkern und Sprachen kommen wird, wie auch deren von Gott her selektierten Führer, dem priesterköniglichen „Israel Gottes“. Das erste Hindernis ist die Beseitigung der heute trennend wirkenden Mächte und deren Ersatz durch eine einheitlich denkende und gemeinsam handelnde Regierung! Geschenk Gottes ist ein einheitliches Rechtssystem und eine „reine Sprache“ die verbindend wirken. Jeder Mensch wird zu physischer Vollkommenheit gewandelt in „einem Nu“.

 

Das nächste Hindernis wird also die Aufhebung der Sprachbarriere sein, indem Gott eine einheitliche, reine Sprache in das Denken der Menschen legen wird. Jede Form Krankheit und Behinderung wird beseitigt. Der Alterungsprozess wird umgekehrt bis zum maximal Grad des Erwachsenen. „Und kein Bewohner wird sagen: „Ich bin krank.“ Dem Volk, das in [dem Land] wohnt, wird sein Vergehen verziehen sein.“ (Jes 33:24)

 

Religion wird es nie mehr geben, sie war Satans Mittel zur Trennung der Menschen, um sie leichter beherrschen zu können.

 

Die Religionen werden wie ein Mühlstein im Meer versinken*** Rbi8  Offenbarung 18:21 ***                                                                                                                                                              

Und ein starker Engel hob einen Stein auf gleich einem großen Mühlstein und schleuderte ihn ins Meer, indem er sprach: „So wird Babylon, die große Stadt, mit Schwung hinabgeschleudert werden, und sie wird nie wieder gefunden werden.

 

Da Gott künftig selbst als höchste Autorität wiederum wie zu Beginn in Eden und wie im Falle Israels direkt lenkend eingreift und Jesus, als Sein Mittler direkt bei den Menschen weilt als Hoherpriesterkönig höchste Autorität ausübt, so ist kein mystischer Mittler wie Päpste und Kirchenoberste notwendig! 

 

*** Rbi8  Offenbarung 19:6 ***

Und ich hörte etwas, was wie eine Stimme einer großen Volksmenge war und wie ein Rauschen vieler Wasser und wie ein Geräusch schwerer Donner. Sie sprachen: „Preiset Jah, denn Jehova, unser Gott, der Allmächtige, hat als König zu regieren begonnen.

 

Darum ist Kenntnis dessen, was war und Kenntnis dessen, was ist und was kommen wird so wichtig! Ohne vollständige Beseitigung des heutigen vom „Gott dieses Systems“, Satan gelenktes Systems und einem neuen Aufbau von Grund auf führt das heutige Chaos so oder so hin zur Selbstvernichtung! Der Mächtige versucht mit allerhärtester Brutalität und Unmenschlichkeit die Macht zu wahren und die Unterdrückten wehren sich mit aller Härte und eben solcher Brutalität dagegen in Form des Terrorismus! Gottes Anwendung der Todesstrafe gegen alle die Missachtung gegenüber Seiner Souveränität, jener Jesu oder der Apostel begehen oder auch nur das GESETZ der Nächstenliebe nicht erfüllen wird mit „ewiger Abschneidung“ an einem einzigen Tag seinen Höhepunkt erreichen! Dies ist auf breiter Ebene in Gottes GESETZ seit Beginn verankert! Immer wieder forderte Gott Menschen dazu auf seinen Willen kennen zu lernen, danach zu handeln und dadurch das Leben zu wählen. Jeder hat bis zum Ende die eigene Wahlfreiheit!

 

Betrachten wir wie Jehova die Zusammenarbeit zwischen ihm und Menschen in der Vergangenheit organisierte: Wie Paulus erklärt, waren viele dieser Dinge im Zusammenhang mit dem Tempel und der Priesterschaft Israels symbolisch und ihr tieferer Sinn dahinter wies bereits auf das kommende System hin! Wir wollen versuchen beides zu ergründen, das Vergangene, das Gegenwärtige wie das Zukünftige, soweit die Bibel dazu bereits Aufschluss gibt! Paulus zeigt, dass Christen gut daran tun sich nicht weiter nach diesem System zu formen, sondern nach dem kommenden System! Wie aber kann jemand das tun, wenn er das kommende System mit einem bereits bestehenden, einem der Vernichtung Geweihten identifiziert? Wie wird er sich nach einem neuen System ausrichten, das er nicht kennen und lieben gelernt hat?

 

Gesamtbild: Die Logik der Zusammenhänge sehen*** Rbi8  Römer 12:1-2 ***

Daher bitte ich euch inständig, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber als ein lebendiges, heiliges, für Gott annehmbares Schlachtopfer darzustellen, [das ist] ein heiliger Dienst gemäß eurer Vernunft. 2 Und formt euch nicht mehr nach diesem System der Dinge, sondern werdet durch die Neugestaltung eures Sinnes umgewandelt, damit ihr durch Prüfung feststellen könnt, was der gute und annehmbare und vollkommene Wille Gottes ist.

 

Durch Prüfung muss ein Christ feststellen, „was der gute und annehmbare und vollkommene Wille Gottes ist“. Anhand Gottes Regelung des Tempeldienstes und auch anhand der Höchststrafe für Übertretung des göttlichen Willens können wir sehr vieles über die Prioritäten lernen, welche Gott uns setzt! Während menschliche Prioritäten meist aus kurzfristigen Überlegungen heraus gefällt werden, sind Gottes Prioritäten auf die langfristige Auswirkung ausgerichtet! Nur Gott allein kennt den Ausgang jeder Sache schon bevor sie begonnen hat! 

 

*** Rbi8  Jesaja 46:8-10 ***

Gedenkt dessen, damit ihr Mut fassen mögt. Nehmt es zu Herzen, ihr Übertreter. 9 Gedenkt der ersten Dinge von langer Zeit her, daß ich der Göttliche bin, und da ist kein anderer Gott noch irgendeiner wie ich; 10 der von Anfang an den Ausgang kundtut und von alters her die Dinge, die nicht getan worden sind; der spricht: ‚Mein eigener Beschluß wird bestehen, und alles, was mir gefällt, werde ich tun‘

 

Wir sollten als Christen aufgrund unserer Vernunft heiligen Dienst darbringen, was nur möglich ist, wenn wir Verständnis der Zusammenhänge erlangen! Nicht blinder Gehorsam wird erwartet, sondern vom Verstand gelenktes Handeln, was Gott als annehmbares Opfer erachtet! Gott erwartet von jedem, dass er den annehmbaren und vollkommenen Willen Gottes erkennt und ihn ausführt! Die Folge davon ist Segen, bereits heute und für alle Zukunft!

 

(Vergleiche Grafik: 1.4  Gesamtbild: Die Logik der Zusammenhänge sehen)

 

Schauen wir nachstehend etwas näher Gottes irdischen, zentralen Verbindungspunkt zwischen ihm und seinen Volk an: Das Zelt der Zusammenkunft respektive der spätere Tempel, Gottes Symbol der Machtausübung und der Dienst der darin vollbracht werden musste, um Seinen Willen zu tun und Seine richterlichen Entscheidungen zu empfangen. Unser Augenmerk dieser NEWSLETTER-Serie liegt auf dem Blickwinkel zum Thema, welche todbringenden Folgen gewisse Übertretung mit sich brachten! Wir können daraus Schlussfolgerungen ziehen, was mit jenen im kommenden Gericht geschehen wird, welche eine vergleichbare Übertretung heute begehen wie Jehova als Richter damals strafte!

 

1.2.5.3          Heiligkeit des priesterlichen Dienstes im Zelt der Zusammenkunft

Die Gegenstände im Zelt der Zusammenkunft sind heilig und priesterlichem Dienst daran aufgegeben. Vor allem im Innersten, dem Allerheiligsten, wo sich die Bundeslade befand, dieser Dienst dort war ausschliesslich Aaron, dem Hohepriester vorbehalten.

 

Hoherpriester im Allerheiligsten mit Räucherfass Hinter dem Vorhang, der das Allerheiligste vom Heiligen abtrennte, befand sich die Bundeslade mit dem Sühnedeckel, der von zwei Cheruben überschattet wurde. Daneben befand sich das Buch des GESETZES, das Mose geschrieben hatte. Mit einem goldenes Räucherfass (gr. thymiatḗrion) musste sich der Hohepriester ins Allerheiligste begeben. Nur einmal im Jahr, am Versöhnungstag hatte der amtierende Hohepriester Zutritt ins Innerste! Was er zu tun und zu lassen hatte war von Gott exakt vorgeschrieben worden! Paulus erklärt dies den Hebräerchristen und weist auf die Sinnbildlichkeit und die wahre Realität unter Christus, als neuen, grossen und bleibenden Hohepriester hin: (Heb 9:3-5)

 

*** Rbi8  Hebräer 9:6-10 ***

Nachdem diese Dinge so errichtet worden sind, treten die Priester jederzeit in das erste Zelt[abteil], um die heiligen Diensthandlungen zu verrichten; 7 in das zweite [Abteil] jedoch tritt der Hohepriester allein einmal im Jahr, nicht ohne Blut, das er für sich selbst und für die unwissentlichen Sünden des Volkes darbringt. 8 So zeigt der heilige Geist [[(Jehovas Wort)]] deutlich an, daß der Weg in die [[(himmlische)]] heilige Stätte noch nicht offenbar gemacht worden war, solange das erste Zelt stand. 9 Ebendieses [Zelt] ist ein Sinnbild für die bestimmte Zeit, die jetzt da ist, und in Übereinstimmung damit werden sowohl Gaben als auch Schlachtopfer dargebracht. Indes können diese denjenigen, der heiligen Dienst verrichtet, nicht vollkommen machen, was sein Gewissen betrifft [[(dazu war Jesu Loskaufsopfer und dessen Annahme notwendig)]], 10 sondern haben nur mit Speisen und Getränken und verschiedenen Taufen [[(Heiligungen)]] zu tun. Sie waren rechtliche Erfordernisse, die das Fleisch betrafen, und wurden bis zu der bestimmten Zeit der Richtigstellung der Dinge auferlegt [[(Jesu Opfertod, himmlische Auferweckung und Erhöhung (1.Pe 3:18))]].

 

 Mit Jesu Tod um die 9.Stunde zerriss der Vorhang vor dem Allerheiligsten des irdischen Tempels, welcher Jesu Fleisch im Grab bedeutete, das keinen Zugang in den himmlischen Bereich hat. Der neu berufene Hohepriesterkönig erhielt als auferwecktes Geistwesen Michael Zutritt zu Gott, um mit der höchsten Autorität ausgestattet zu werden, als Erzengel und Hohepriesterkönig (Mat 28:18; Off 5:11, 12).

 

Heiliger Geist fällt an Pfingsten auf 120 VersammelteMit Jesu Wiederkehr in den Himmel und dann zehn Tage darauf an Pfingsten 33.u.Z. wurde das wahre „Heilige“, der ersten Teil des geistigen Tempels, die Versammlung der ersten Jünger mittels Ausgiessen des heiligen Geistes eingeweiht. Die „Richtigstellung der Dinge“ war erfolgt, die zuvor nur ein „Muster der himmlischen Wirklichkeit waren.

 

Was falsche Anwendung von Räucherwerk vor Gott bedeutet wird aus folgenden Vorfällen klar: König Usija wurde mit Aussatz geschlagen, als er ein Räucherfass unrechtmäßig benutzte (2.Ch 26:18, 19).

 

In der Vision Hesekiels sind es siebzig „ältere Männer“ Israels die Räucherfässer benutzten, um Götzen Räucherwerk darzubringen (Hes 8:10, 11). Auch ihnen wurde Todesstrafe angesagt und vollzogen.

 

In der Offenbarung sieht Johannes den himmlischen Hohepriester mit dem Räucherfass, allerdings nicht dem vorschriftmässigen Gemisch an Räucherwerk darin, was auf die „Gebete der Heiligen“, unerlaubtes Beten von Getauften gemischt mit Götzenanbetung hindeutet.

 

(Offenbarung 8:3-6)  Und ein anderer Engel [[(Michael (dem Hohepriesterkönig Jesu))]], der ein goldenes Räuchergefäß hatte, kam und stellte sich an den Altar; und sehr viel Räucherwerk wurde ihm gegeben, damit er es mit den Gebeten aller Heiligen [[(Christenn werden in der Taufe geheiligt)]] auf dem goldenen Altar darbringe, der vor dem Thron war. 4 Und der Rauch des Räucherwerks stieg aus der Hand des Engels mit den Gebeten der Heiligen [[(„Namenchristen“, gemischt mit dem von Heiden)]] vor Gott empor. 5 Doch sogleich nahm der Engel das Räuchergefäß, und er füllte es mit etwas vom Feuer des Altars und schleuderte es zur Erde. Und es entstanden Donner und Stimmen und Blitze und ein Erdbeben. 6 Und die sieben Engel mit den sieben Trompeten machten sich zum Blasen bereit.

 

Eindeutig wurde bei der Anbetung der unterschiedlichsten Götter in Assisi, zudem nicht am von Gott vorgesehenen Sühnetag unerlaubtes Räucherwerk, unannehmbare Gebete vor Gott dargebracht, was den Beginn der Endzeit markiert, dem Beginn des Blasens der letzten sieben Trompeten, der drei Wehe und dem Ausgiessen der sieben Zornschalen Gottes zur Erde hin bedeutet [Aa].

 

Kennst du die Hauptereignisse der Endzeit im logischen Ablauf?
 

Mit der Richtigstellung der Dinge, durch das Kommen Jesu und seinen Opfertod hörten die „rechtlichen Erfordernisse auf, welche das Fleisch betrafen“ und begannen jene, welche den Geist betreffen! Eine neue Art des Priesterdienstes trat in Kraft mit einer neuen Form der Opfergaben. Der Hohepriester Jesus begann sein Amt im Allerheiligsten des Himmels direkt auszuüben, also nicht weiter sinnbildlich, sondern nun wirklich vor Gottes Thron! Er war ja durch Davids Psalm 110 dazu aufgefordert direkt an Gottes Seite, auf dessen Thron Platz zu nehmen! Petrus erklärt in seiner Ansprache an Pfingsten 33.u.Z. gegenüber den zusammengeströmten Juden:

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 2:34-36 ***

Tatsächlich ist David nicht in die Himmel aufgefahren, sondern er sagt selbst: ‚Jehova sprach zu meinem Herrn: „Setze dich zu meiner Rechten, 35 bis ich deine Feinde als Schemel deiner Füße hinlege.“ [[B1]] 36 Daher erkenne das ganze Haus Israel mit Gewißheit, daß Gott ihn sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht hat, diesen Jesus, den ihr an den Pfahl brachtet.“

 

Wir leben heute in der Zeit, wo Jehova Jesus seine Feinde unter dessen Füsse legt! [B1]

 

Das „erste Zelt“ wurde mit Jesu Tod abgebrochen und das neue, geistige Zelt, der „geistige Tempel“ im Anfangsstadium aufgerichtet, zu dem Jesus der Grundeckstein bildete und die Propheten und Apostel die Grundlage legen durften! Jesus selbst stellte seinen Leib als den neuen „Tempel“ dar, den er nach drei Tagen, nachdem er durch die Juden niedergerissen war, bereit war wieder aufzurichten!

 

Jesus sprach vom Tempel seines Leibes, den er in drei Tagen wieder aufrichten würde*** Rbi8  Johannes 2:18-22 ***

Die Juden gaben ihm daher zur Antwort: „Welches Zeichen kannst du uns zeigen, da du diese Dinge tust? 19 Als Antwort sagte Jesus zu ihnen: „Reißt diesen Tempel nieder, und in drei Tagen will ich ihn aufrichten.“ 20 Deshalb sagten die Juden: „Dieser Tempel ist in sechsundvierzig Jahren gebaut worden, und du willst ihn in drei Tagen aufrichten? 21 Er aber sprach von dem Tempel seines Leibes. 22 Als er jedoch von den Toten auferweckt worden war, kam es seinen Jüngern in den Sinn, daß er dies wiederholt gesagt hatte; und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.

 

Alles, was in Tempel mit dem Priesterdienst in Israel ein materielles Vorbild hatte, dies musste nun nach demselben Vorbild im geistigen Israel durch den geistigen Tempel in die Wirklichkeit umgesetzt werden. Die neuen Priester waren getaufte Christen, ihr Tempel war nun der eigene Leib der zu einem grossen, geistigen Tempel unter einem hohen Priester vereint wurde! Jesus zeigte, dass „die bestimmte Zeit, die jetzt da ist“ inzwischen gekommen war! Darum ist es notwendig und klug, die Symbolik hinter den Dingen zu erkennen. Sehr viele dieser Zusammenhänge durfte Paulus im Brief an die Hebräer offenlegen! Paulus schrieb zudem den Korinthern: „Wißt ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und daß der Geist Gottes in euch wohnt? Wenn jemand den Tempel Gottes vernichtet, wird Gott ihn vernichten; denn der Tempel Gottes ist heilig, welcher [Tempel] ihr seid.“ (1.Kor 3:16, 17)

 

(Vergleiche Grafik: 1.2  Geistige Dinge: Einordnung von Erkenntnis in Raum und Zeit)

 

Mit dem goldenen Räucherfass, das mit Weihrauch vom Räucheraltar der vor dem Vorhang steht gefüllt wurde, sollte er fortan mit den Gebeten und Bitten seiner heiligen Jünger direkt vor Gottes Thron kommen! Heilig musste sich jeder, der Unterpriester dadurch erzeigen, dass er sich von jeder Schlechtigkeit fernhielt, den „Sauerteig“ im eigenen Haus beseitigte!

 

Die Bundeslade die ja seit 607 v.u.Z. verschollen blieb sah Johannes in der Vision zu einem ganz spezifischen Zeitpunkt im Himmel, erst nachdem Jehova selbst die Macht über die Angelegenheiten der Welt in seine Hand nahm [B1>] und die Zeit seines Christus zu handeln angebrochen war [B1](Off 11:14, 15).

 

*** Rbi8  Offenbarung 11:19 ***

Und das Tempel[heiligtum] Gottes, das im Himmel ist, wurde geöffnet, und die Lade seines Bundes wurde in seinem Tempel[heiligtum] gesehen. Und es entstanden Blitze und Stimmen und Donner und ein Erdbeben und ein großer Hagel.

 

Mit dieser „Lade des Bundes“ ist Gottes Machtausübung gegenüber den Menschen durch seinen dazu bestimmten Führer verbunden! Bevor die Teile des Zeltes der Zusammenkunft in der Wildnis während sieben Monaten gefertigt wurden diente das Zelt Mose als vorübergehendes Zelt der Zusammenkunft. Dort erhielt er durch den Engel Gottes seine Anweisungen!

 

(Vergleiche: Zeitband Moses III: Bau des Zeltes der Zusammenkunft bis zur Einweihung)

 

1.2.5.4          Jede Aufgabe innerhalb des Priesterdienstes an einen Rang gebunden, den Jehova festgelegt hat

Musste das Zelt der Zusammenkunft abgebrochen und später wieder aufgebaut werden, so waren es die Söhne Aarons, welche sich mit diesen Arbeiten beschäftigen mussten. Niemand sonst durfte sich den heiligen Gegenständen nähern, dies bei Todesstrafe!

 

Innerhalb des Stammes Levi waren diesbezüglich den Kehathitern, Nachkommen des zweiten Sohnes Levis, Kehath, besondere Aufgaben zugewiesen, welche aber deutlich und klar durch Jehova im GESETZ Mose abgegrenzt waren! Der ganze Stamm der Familie Kehaths stand in Gefahr von den Reihen der Leviten durch Todesstrafe abgeschnitten zu werden, wenn sie diese Regelung zu übertreten versuchten!

 

Nur die Kehathiter durften die Teile des  Zelt Zusammenkunft und ihre Heiligen Utensilien tragen*** Rbi8  4. Mose 4:17-20 ***

Und Jehova redete ferner zu Moses und Aaron, indem [er] sprach: 18 „Laßt den Stamm der Familien der Kehathiter nicht von den Reihen der Leviten abgeschnitten werden, 19 sondern tut dies für sie, damit sie wirklich am Leben bleiben und nicht deshalb sterben, weil sie sich den hochheiligen Dingen nahen. Aaron und seine Söhne werden hereinkommen, und sie sollen jedem von ihnen seinen Dienst und seine Traglast zuweisen. 20 Und sie sollen nicht hereinkommen, um die heiligen Dinge auch nur für den kürzesten Augenblick zu sehen und so sterben zu müssen.“

 

Nur schon der unerlaubte Anblick der heiligen Gegenstände im Allerheiligsten durften nur die Söhne Aarons zudecken, ebenso jene im „Heiligen“ davor. Das Allerheiligste, die Bundeslade und deren Inhalt, der Stab Aarons der gesprosst hatte, die steinernen Gesetzestafeln des Bundes mit den zehn Geboten und dem goldenen Krug mit dem Manna durfte sich niemand nähern oder sie gar berühren! Nur die Tragstangen, welche über der Lade herausragten, durften angefasst werden!

 

*** Rbi8  4. Mose 4:15 ***

Und beim Aufbruch des Lagers sollen Aaron und seine Söhne mit dem Bedecken der heiligen Stätte und all der Geräte der heiligen Stätte zu Ende sein, und danach werden die Söhne Kehaths hereinkommen, um sie zu tragen, aber sie sollen die heilige Stätte nicht anrühren, damit sie nicht sterben müssen. Diese Dinge im Zelt der Zusammenkunft sind die Traglast der Söhne Kehaths

 

Bedenken wir, dass dies alles auch für Christen als Priester des „neuen Bundes“ einen bestimmten Sinn hat! Ihr Hohepriester ist Jesus, nur er hat das Recht das Allerheiligste zu betreten und hat Zugang zur Bundeslade, welche erst zu Beginn der Endzeit [B1], am Anfang der grossen Drangsal [B] erstmals im Allerheiligsten des Himmels durch Johannes gesehen und erwähnt wurde, nachdem Jehova seine Macht an sich genommen hat und Jesus dessen Feinde unter seine Füsse legte [B1].

 

Wie die Kehathiter tragen „treue Sklaven“ die heiligen Gegenstände des geistigen Tempels auf ihren Schultern, der schon bald seinen endgültigen Standort in Jerusalem, auf dem Berg Moria wo schon das erste Zelt und dann der Tempel Salomos stand erreichen soll. Der Prophet Jesaja schreibt darüber prophetisch:

 

*** Rbi8  Jesaja 52:8-15 ***

Horch! Deine eigenen Wächter [[(der Überrest der 144.000 Ausserwählten)]] haben [ihre] Stimme erhoben. In Einklang jubeln sie fortwährend; denn Auge in Auge werden sie sehen, wenn Jehova Zion zurückbringt.

9 Werdet fröhlich, jubelt in Einklang, ihr verwüsteten Stätten Jerusalems, denn Jehova hat sein Volk getröstet; er hat Jerusalem zurückgekauft. 10 Jehova hat seinen heiligen Arm [[(Jesus, Jehovas „Werkmeister“)]] vor den Augen aller Nationen entblößt, und alle Enden der Erde sollen die Rettung unseres Gottes sehen.

11 Weichet, weichet, zieht von dort aus, rührt nichts Unreines an; geht aus ihrer Mitte [[(Babylons der Grossen)]] hinaus, haltet euch rein, die ihr die Geräte Jehovas tragt. 12 Denn ihr werdet nicht in Panik ausziehen, und ihr werdet nicht fluchtartig gehen. Denn Jehova wird sogar vor euch hergehen, und der Gott Israels wird eure Nachhut sein.

13 Siehe! Mein Knecht [[(der zurückgekehrte Jesus)]] wird mit Einsicht handeln. Er wird hochgestellt sein und wird gewiß erhoben und sehr erhöht sein. 14 In dem Ausmaß, in dem viele vor Entsetzen auf ihn gestarrt haben — so groß war die Entstellung hinsichtlich seines Aussehens, mehr als die irgendeines anderen Mannes, und hinsichtlich seiner stattlichen Gestalt, mehr als die der Menschensöhne —, 15 wird er gleicherweise viele Nationen aufschrecken. Vor ihm werden Könige ihren Mund verschließen, denn was ihnen nicht erzählt worden war, werden sie tatsächlich sehen, und dem, was sie nicht gehört hatten, werden sie ihre Beachtung schenken.

 

Wer sind die "zwei Zeugen" aus Offenbarung 11?Die „Wächter“, welche ihre Stimme in der Endzeit erheben sind vorab die „zwei Zeugen“, Teil der Auserwählten hin zum ersten „neuen Himmel“. Der Prophet spricht vom Zeitpunkt, wo Jehova am Gerichtstag sein Volk, Jesu „Schafe“ zurückkauft! Kurz darauf entblösst Er seinen starken Arm, der den Christus darstellt, um in Harmagedon die Nationen zu schlagen, um den Auserwählten zu Jesu „rechter Seite“ Rettung zu geben! [B3] Yahschua (gr.: Jesus) bedeutet doch „Yah (Yahwe – (d.h.: Jehova) ist Rettung). Jesaja spricht davon, dass die Treuen Yahwe „von Auge zu Auge“ sehen werden, wenn Er Zion zurückbringt. Das ist identisch mit dem, was Johannes in der Offenbarung mit dem Herabkommen des neuen Jerusalems ankündigt! (Off 21:2) Jesus gab Philippus nähere Details die wir nicht vergessen dürfen:

 

*** Rbi8  Johannes 14:8-12 ***

Philippus sprach zu ihm: „Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns.“

9 Jesus sprach zu ihm: „So lange Zeit bin ich bei euch gewesen, und dennoch hast du mich nicht kennengelernt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat [auch] den Vater gesehen. Wie kommt es, daß du sagst: ‚Zeige uns den Vater.‘? 10 Glaubst du nicht, daß ich in Gemeinschaft bin mit dem Vater und der Vater in Gemeinschaft ist mit mir? Die Dinge, die ich zu euch spreche, rede ich nicht aus mir selbst; sondern der Vater, der in Gemeinschaft mit mir bleibt, tut seine Werke. 11 Glaubt mir, daß ich in Gemeinschaft mit dem Vater bin und der Vater in Gemeinschaft mit mir ist; sonst glaubt um der Werke selbst willen. 12 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Glauben an mich ausübt, der wird auch die Werke tun, die ich tue; und er wird größere Werke als diese tun, denn ich gehe zum Vater hin.

 

Nun kommt Yahuschua (Jesus) zur Erde zurück, jedem Auge sichtbar, so wird Jesajas Vorhersage sich erfüllen, dass alle Getreuen „Jehova“, respektive dessen rechten „Arm“, das Mittel der Rettung Yahwe’s sehen werden! Wie Jesus gegenüber Philippus erklärt sehen wir dadurch auch Jehova, da Jesus ja das getreue Bild des Vaters ist (Kol 1:15). „Der Engel Jehovas“ als Gottes Wortführer wiederholte Moses gegenüber auf dem Berg Horeb Jehovas eigenes Wort: „Du vermagst mein Angesicht nicht zu sehen, denn kein Mensch kann mich sehen und dennoch leben.““ (2.Mo 33:20) Das Höchste, das ein Mensch von Gott sehen kann ist eine Vision!

 

Jesus pocht an die Herzen der Führer der Endzeit umzukehren und seine Stellung anzuerkennenWenn Jehova den „Stab der Macht aus Zion sendet“ bedeutet dies, dass Er selbst Jesus diesen Stab aus der Bundeslade im Himmel zukommen lässt, die Macht somit göttlichen Ursprungs ist!

 

*** Rbi8  Psalm 110:1-2 ***

Den Stab deiner Macht wird Jehova aus Zion senden, [indem er spricht:]

„Schreite zur Unterwerfung inmitten deiner Feinde.“ [[B1]]

 

Es ist derselbe Machthaberstab den Moses benutzte als er die Plagen über Ägypten kommen liess und durch den die Wasser des Roten Meeres geteilt wurden!

 

Der Stab Aarons bedeutet die von Jehova zugeteilte Autorität an Levi, die nach Jesu Opfertod nicht vom Stamm Juda weichen sollte. Darum wird in der Offenbarung gesagt, dass vom himmlischen Zion her der „Stab deiner (Jesu) Macht“ gesendet würde! Der Ort auf der Erde, wo dies sich erfüllt, ist die Abgeschiedenheit in der „Wildnis“, wo die Apostel sich als „Braut“ für ihren Bräutigam Jesus vorbereitet haben (1.Mo 49:8-12; Off 12:5, 6; 19:6-8):

 

Dies ist ganz offensichtlich zu einem Zeitpunkt, wo sich Jesus auf der Erde befindet, denn der „Stab“ wird ihm vom himmlischen Zion her durch Engel überbracht! (Joh 1:51) Wir sprechen hier im Gefolge vom Gerichtstag [B2>], fünfzig Tage später vom Tag, wo sich die Apostel mit Jesus zusammen an Pfingsten auf ihre Richterthrone setzen und die Versiegelung des Überrests der 144.000 vornehmen dürfen [B2e-B2g].

 

Jehovas GESETZ sah für Priester und den ungebührlichen Umgang mit den heiligen Dingen des Zeltes der Zusammenkunft besonders harte Bestrafung vor. Traf dies nur für das fleischliche Israel zu oder betrifft dies auch das geistige Israel? Im kommende Artikel werden wir darauf näher eingehen!

 

 

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