Newsletter „DER WEG“ 6/08-1   August 2006

Neubearbeitung: 14.9.14

 

 

6.8.1  Wohlgefällige Opfer im neuen, geistigen Tempel: Was stellt der Bock für Asasel in der Endzeit dar?

   

1. Teil:  Die Urkirche zeigt den Weg für geistige Juden und deren Opfer!

 

   Christen sind nach ihrer Taufe ein geheiligter Tempel, der durch das Blut Christi reingewaschen wurde. Jede Sünde verunreinigt diesen geistigen Tempel! Jehova hatte bereits durch Moses festgelegt, in welcher Form der geistige Tempel jährlich gereinigt werden muss. Ähnlich wie in Israel der Tempel, die Priester und das Volk jährlich am Sühnetag mittels des Blutes von Opfertieren Sühne vor Gott für begangenes Unrecht zu leisten hatten, so blieb dies in ähnlicher Form auch nach Jesu Tod eine ewige Vorkehrung für Christen, als geistige Juden. Am Sühnetag anerkennt Jehova wiederum das durch Jesu Tod ein einziges Mal notwendig vergossenes Blut, um auch die während des Jahres begangenen Sünden auszutilgen die wir unabsichtlichen begangen haben mögen. Jesus starb ein für alle Mal für Sünden, vergangene, gegenwärtige und künftige! Paulus erklärte den Christen in Rom:

 

Jesus starb ein für allemal für Sünden*** Rbi8  Römer 6:8-11 ***

Überdies, wenn wir mit Christus gestorben sind, glauben wir, daß wir auch mit ihm leben werden. 9 Wir wissen ja, daß Christus, da er nun von den Toten auferweckt worden ist, nicht mehr stirbt; der Tod ist nicht mehr Herr über ihn. 10 Denn [den Tod,] den er starb, starb er ein für allemal hinsichtlich der Sünde; [das Leben] aber, das er lebt, lebt er hinsichtlich Gottes. 11 Ebenso auch ihr: Rechnet euch in der Tat hinsichtlich der Sünde als tot, doch hinsichtlich Gottes als lebend durch Christus Jesus.

 

    Am Sühnetag musste ein spezifisches Opfertier symbolisch die Sünden des Volkes in die Wildnis tragen:Der Bock für Asasel (bedeutet „Entlassung“; „gänzliche Entfernung (?)“). Er wurde durch den Hohepriester mittels Los aus zwei fehlerlosen Böcklein bestimmt! Wir wollen in diesem Artikel diesen wichtigen Teil sehen, der mit dem Endgericht und Satans Gefangensetzung durch Jesus in Verbindung steht. 

 

   Die Aufgabe der aaronischen Priesterschaft endete mit Jesu Tod und wurde auf eine neue Priesterschaft unter einen neuen Hohepriester übertragen, der gleichzeitig König ist, nach der Art wie es Melchisedek war (Ps 110:1-4). Dies bedingte gewisse Änderungen innerhalb des GESETZES, was zum „GESETZ des Christus“ hinführte, wozu er als Hoherpriester, König und Richter im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ vollkommen berechtigt war! Weder die Apostel noch kirchliche Herrscher oder Könige durften dieses GESETZ nachträglich verändern!

 

Abrahams Begegnung mit Melchisedek dem er den Zehnten aller Beutestücke brache(Hebräer 7:1-3)  Dieser Melchisẹdek nämlich, König von Sạlem, Priester Gottes, des Höchsten, der Abraham entgegenkam, als er von der Schlachtung der Könige zurückkehrte, und ihn segnete 2 und dem Abraham [den] Zehnten von allen Dingen zuteilte, ist fürs erste, nach der Übersetzung, König der Gerechtigkeit und dann auch König von Sạlem, das ist König des Friedens“. 3 Da er ohne Vater, ohne Mutter, ohne Geschlechtsregister ist und weder einen Anfang der Tage noch ein Ende des Lebens hat, sondern dem Sohn Gottes gleichgemacht ist, bleibt er ein Priester für immer.

 

   Salem steht auch für Jerusalem, von wo aus der Christus nach seiner Wiederkehr über die ganze Erde die Herrschaft ausüben wird! Offenbar wird Melchisedek von Paulus unter die 144.00 künftigen Priesterkönige eingereiht!

 

   Unter dem „neuen Bund“ für ein Priesterkönigtum kam somit durch den neuen Hohepriester ein neues, leicht verändertes GESETZ, eine neue Art der Priesterschaft, mit einer anderen Form von Opfern, in einem geistigen, statt steinernen Tempel, welche die blutigen Opfer ablösten. Christen haben nun selbst levitische Priesterpflichten in ihrem eigenen „Tempel des Leibes“ und in ihrer Versammlung zu erfüllen! Auf diese Aufgabe muss sich jeder selbst vorbereiten und sich um völlige Pflichterfüllung bemühen.

 

   Verstehen wir wirklich, welches unsere tägliche Aufgabe ist und welche spezifischen Erfordernisse Jehova zu den kommenden Festzeiten von jedem von uns erwartet?

 

   Nach diesem Überblick über göttlich vorgeschrieben Opfer für Christen in der Endzeit betrachten wir im 2. Teil dieser Artikelserie im September 2006, im Artikel: 6.9.1  Die zwei symbolischen Opfertiere am Sühnetag: Asasel trägt die Sünde der Menschheit weg. Die Treue gegenüber Jehova unserem Schöpfergott und seinem Christus, die Einhaltung seiner Gebote und die für Christen vorgeschriebenen Opfergaben bringen grossen Gewinn im heutigen und im kommenden System!

   Wie verhielt sich die Urkirche im ersten Jahrhundert? Wir betrachten, wie weit Jesu Sündopfer am Sühnetag unsere Vergehungen zudecken wird und dabei kommt die besondere Bedeutung des Bockes für Asasel am Gerichtstag Gottes klarer zum Vorschein.  

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

8.1     Wohlgefällige Opfer im neuen, geistigen Tempel 3

8.1.1           Die neue Priesterschaft, die Jehova für das Volk wohlgefällige Schlachtopfer darbringt 3

8.1.1.1          Wer darf Opfer vor Jehova darbringen?. 3

8.1.1.2          Jehova bestimmt für Israel die Priesterschaft anstelle der Erstgeborenen! 4

8.1.1.3          Jehovas Änderung der Priesterschaft für das fleischliche Israel 5

8.1.1.4          Israels Opfer des Zehnten für die Söhne Levis. 6

8.1.1.5          Der spezielle Salzbund mit Aaron und seinen Nachkommen. 7

8.1.1.6          Künftiger Lohn für all jene, die Jesus nachfolgen. 8

8.1.2           Der „neue Bund“ mit Jesus löst nur den „Salzbund“ mit Aaron ab. 10

8.1.2.1          Ankündigung der Beendigung des Salzbundes mit Levi und eines neuen Bundes: Wurde der Bund mit Israel am Sinai dadurch aufgehoben?. 10

8.1.2.2          Gottes Bund mit Jakon (Israel) wird auf die Nationen erweitert 11

8.1.2.3          Der sinnbildliche steinerne Tempel wird durch den grösseren, geistigen Tempel ersetzt 13

8.1.2.4          Vollkommenheit kam nicht durch den „Salzbund“ mit Aaron, sondern durch den „neuen Bund“ mit Jesus für ein ewiges Hohepriester-Königtum und ein geändertes GESETZ. 14

8.1.2.5          Der geistige Tempel, der Altar und die darin Anbetenden werden ausgemessen; „Zwei Zeugen“ prophezeien. 15

8.1.2.6          Der Bund Jehovas mit Jesus für ein Amt als Hohepriester-König. 16

8.1.2.7          Niemand kann sich selbst zum Priester machen, das kommt von Jehova aus! 18

8.1.3           Ein neuer Mittler vor Gottes Thron mit erweiterten Kompetenzen. 18

8.1.3.1          Einziger Mittler vor Gottes Thron ist Jesus. 18

8.1.3.2          Jesu Volk, die „grosse Volksmenge“ bietet sich ihrem König willig dar 20

8.1.3.3          Weil Jehova am Volk Israel etwas zu bemängeln hatte, wurde der Salzbund mit Levi verworfen. 21

8.1.3.4          Jesu Bund für ein Priesterkönigtum mit seinen Aposteln und seinen treuen Sklaven. 23

8.1.3.5          Jesus  als Hohepriester, gleich Melchisedek und ebenso wie Christus sind seine priesterlichen Söhne. 25

8.1.3.6          Die Apostel als Jesu geistige Söhne erwählen sich ihre Vorsteher 25

 


 

8.1               Wohlgefällige Opfer im neuen, geistigen Tempel

 

8.1.1          Die neue Priesterschaft, die Jehova für das Volk wohlgefällige Schlachtopfer darbringt

 

8.1.1.1        Wer darf Opfer vor Jehova darbringen?

Einige der in diesem Artikel behandelten Themen wurden in ihren tieferen Verknüpfungen bereits in der vorhergehenden Artikelserie behandelt unter dem Titel:

 

 Was ist die tiefere Bedeutung der Opfergaben zu den Festzeiten?

 

1.Teil: 5.9.1  Gott Opfer darzubringen hat eine lange Tradition. Welches sind die Opfer die Gott wohlgefällig sind?

2.Teil: 5.11.1  Die Bedeutung der Opfergaben des alten Bundes im neuen Bund

3.Teil: 5.12.1  Israels annehmbare Opfer in der Endzeit

 

In diesem Artikel geht es spezifischer um eine Zusammenfassung und besseres Verständnis, was die Aufgabe von Ältesten als Versammlungsvorstehern und von Familienhäuptern ist. Spezifisch auf das Fest des Sühnetages hin ausgerichtet schauen wir die einzelnen Opfer an, welche Christen darzubringen haben und was deren Bedeutung ist.

 

Jesu Apostel und Jünger mussten anstelle der aaronischen Priester symbolisch Priesterdienste vor ihrem Hohepriester Jesus verrichtenPriesterdienste zu verrichten ist ein Vorrecht, das mit Pflichten verbunden ist! In Israel durften nur Priester aus der Linie Aarons im Tempel dienen. Auf Unreinheit stand gar die Todesstrafe! Jesus erkennt seine Jünger als seine geistigen Brüder an, was uns vor Gott zu Priesterdiensten ermächtigt!

 

Priesterdienste zu leisten bedeutet damit eine Form von Tätigkeit in Verbindung mit Gott, wobei Christus als Hohepriester bei Gott im Allerheiligsten des Himmels weilt und als einziger Mittler wirkt, wenn wir Gebete in seinem Namen an Gott Jehova sprechen: „Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.“ (Joh 14:13, 14)

 

(1. Timotheus 2:5, 6)  Denn da ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und Menschen, ein Mensch, Christus Jesus, 6 der sich selbst als ein entsprechendes Lösegeld für alle hingegeben hat — [dies] soll zu seinen eigenen besonderen Zeiten bezeugt werden.

 

Wenn Jesus „im Fleische“ zurücksein wird bestimmt er 144.000 Männer aus allen Generationen die ihm als Priesterkönige dienen werden, welche er selbst in ihr hohes Amt einsetzen wird! „… [dies] soll zu seinen eigenen besonderen Zeiten bezeugt werden.“ Paulus spricht von der Zukunft, der Endzeit, der „besonderen Zeit“ von Jesu Rückkehr und der Aufrichtung des „Königreiches für Israel“, einem völlig neuartigen Königreich nur aus Priesterkönigen bestehend, einer wahren Theokratie anstelle all der heutigen Pseudotheokratien!

 

Älteste als Versammlungsvorsteher dagegen sind im irdischen „Heiligen“ des „geistigen Tempels“, um heiligen, priesterähnlichen Dienst zu verrichten zu Gunsten von ihnen selbst, ihren Familien und der Versammlung. Priester zu sein ist somit kein durch eine kirchliche Organisation verliehener Titel, sondern Aufgabe jedes getauften Christen am Platz, wo er steht! Paulus zeigt diesen Zusammenhang den Korinthern:

 

Hausversammlungen sind symbolische "Inseln" im Menschenmeer*** Rbi8  1. Korinther 3:16-17 ***

Wißt ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und daß der Geist Gottes in euch wohnt? 17 Wenn jemand den Tempel Gottes vernichtet, wird Gott ihn vernichten; denn der Tempel Gottes ist heilig, welcher [Tempel] ihr seid.

 

Der Dienst im geistigen Tempel ist jedem Christen eine Berufung und eine heilige Pflicht! Wir müssen diesen Tempel pflegen, ihn rein halten, dort die aufgetragenen reinen Opfergaben in Ehrfurcht darbringen. Jesus zeigte anhand der Versammlung seiner Apostel, wie eine Hausgemeinde funktionieren soll und die Versammlungen des Paulus waren bis zum Ende des ersten Jahrhunderts alles Versammlungen in der Stube von Privathäusern mit begrenzter Anzahl von Teilnehmern! Bedenken wir, dass nach dem Untergang „Babylons der Grossen“ dies die einzige Möglichkeit sein wird das Gebot des sich Versammelns am Sabbat zu erfüllen! So war es bereits in der Wildnis Sinai, dann im babylonischen Exil, dann nachdem Gott den „Bund mit den vielen“ beendet hatte, wo keine jüdische Synagoge die den Messias verwarf mehr Christen dauerhaften Platz bot! Am so genannten Apostelkonzil 49 u.Z. wurde dies durch den Jünger Jakobus bestätigt:

 

(Apostelgeschichte 15:21)  „ … Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen [[gr. = Versammlungen]] an jedem Sabbat vorgelesen wird.“

 

Erst mit der Erwählung und Einsetzung der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“, am Gerichtstag Gottes [B2; B2e-B2g; Bb] wird aus den „Berufenen“ durch Jesus zusammen mit seiner „Braut, der Frau des Lammes“ die Auserwählung erfolgen, wer künftig Priester und König im kommenden System sein wird (Eph 1:8-14). Christen sind somit nicht offizielle Vertreter Gottes mit einem verliehenen Titel, sondern Anwärter in Bezug auf Gottes Auserwählung! Darum sollten sich Christen nicht übereinander erhöhen, so wie die Apostel sich nicht übereinander erhöhen durften! Jesu Worte sind zu unserer Warnung aufgeschrieben worden:

 

*** Rbi8  Matthäus 23:12 ***

Wer immer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; und wer immer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

 

Christen sollen einander dienen, dem Nächsten zum Nutzen werden und sich wie es Jesus vorgezeigt hat selbst erniedrigen, um den von Gott zugeteilten Dienst ganzherzig zu erfüllen.

 

Was bewirkt "Sauerteig" in christlichen Organisationen

 

Bereits Abel brachte Jehova ein wohlgefälliges Opfer dar, das ihm Jehovas Siegel als Gerechten einbrachte (Heb 11:4). In späteren Zeiten waren es Patriarchen wie Noah (1.Mo 8:20, 21), Abraham (1.Mo 14:14; 12:7, 8; 13:4), Isaak (1.Mo 26:23, 25) und Jakob (1.Mo 33:18, 20; 35:1, 3, 7) aber auch Hiob (Hi 1:5) deren Opfer Jehova wohlgefällig waren, ohne dass sie spezifisch auserwählte Priester gewesen wären. Deren Altäre waren aus Erde oder unbehauenen Steinen! (2.Mo 20:24, 25) Das Familienoberhaupt war dazu bestimmt seine Hausgenossen vor Gott zu vertreten und jene zu belehren (1.Mo 18:16-19; 2.Mo 4:12; Ps 143:10).

 

Esau verkauft Jacob das Erstgeburtsrecht für ein LinsengerichtDiese Aufgabe als Familienvorstand zu dienen wurde vom Vater bei dessen Tod auf den Erstgeborenen übertragen. Sie konnte vom Vater her, vor dessen Tod aber auch auf einen anderen, würdigeren Sohn übertragen werden: Wie im Falle Isaaks mit seinem erstgeborenen Sohn Esau, der später Jakob sein Erstgeburtsrecht für ein Linsengericht verkaufte! Eine ermahnende Erinnerung, dass wir als Christen dieses Erstgeburtsrecht hoch einschätzen sollten, um uns als würdig zu zeigen, es schlussendlich zu erhalten! (1.Mo 27:18-23; 48:20)

 

Von Abraham erklärte Jehova sein direktes Verhältnis zu ihm als Freund und Stammvater aller Glaubenden: Ich bin mit ihm bekannt und vertraut geworden, damit er seinen Söhnen und seinen Hausgenossen nach ihm gebiete, auf daß sie Jehovas Weg einhalten, um Gerechtigkeit und Recht zu üben“ (1Mo 18:19).

 

Aufgabe des Familienvorstandes wurde somit von frühester Zeit her festgelegt! Der Vater muss seine Söhne und übrigen Hausgenossen gebieten, „daß sie Jehovas Weg einhalten, um Gerechtigkeit und Recht zu üben“! Dies ist priesterliche Pflicht jedes Familienhauptes!

 

(Vergleiche Grafik: 9.6  Abrahams Same, Jehovas „Frau“: Das symbolische Drama von Hagar und Sara)

 

Auch der Schwiegervater von Mose und das Familienoberhaupt seiner Sippe, Jethro, wird „Priester [heb.: kohén] von Midian“ genannt. Er war Sippenvater der Midianiter, eines Nachkommen Abrahams von seiner späteren Frau Ketura (1.Mo 25:1, 2; 2.Mo 2:16; 3:1; 18:1).

 

Abrahams Same der Verheissung wird die Erde erben

 

8.1.1.2        Jehova bestimmt für Israel die Priesterschaft anstelle der Erstgeborenen!

Ganz offensichtlich anerkannte Jehova diese Priesterdienste der Familienhäupter bevor er eine Änderung diesbezüglich für Israel vornahm, nachdem er Sein Volk gemäss den Vorhersagen an Abraham nach 400 Jahren aus Ägypten befreit hatte.

 

*** Rbi8  1. Mose 15:13-14 ***

Und er begann zu Abram zu sprechen: „Wisse bestimmt, daß deine Nachkommen ansässige Fremdlinge werden in einem Land, das nicht das ihre ist, und sie werden ihnen dienen müssen, und diese werden sie bestimmt vierhundert Jahre lang niederdrücken. 14 Die Nation aber, der sie dienen werden, richte ich, und danach werden sie mit viel Habe ausziehen.

 

Die Nachkommen Israels sollten unter Mose Führung zu einem Mustervolk werden, aus deren Mitte Jehova künftig die Priesterkönige zur Führung aller Völker und der ganzen Erde auserwählen würde. Gemäss einer anderen Vorhersage würde Jehova Abraham segnen, da seiner Treue wegen sich alle Nationen der Erde freuen würden. Aus der Frucht Sarais (Sara) würden Könige der Nationen entspringen, zwölf Vorsteher (1.Mo 17:15, 16, 20).

 

Israel muss ein Volk aus königlichen Priestern werdenZu Moses sagte Jehova drei Monate nach dem Ende der Fremdlingschaft in Ägypten, als er auf den Berg Sinai stieg:  

 

*** Rbi8  2. Mose 19:6 ***

Und ihr, ihr werdet mir ein Königreich von Priestern und eine heilige Nation werden.‘ Dies sind die Worte, die du zu den Söhnen Israels sprechen sollst.“

 

Das war ein Versprechen ausgerichtet auf die Zukunft hin und blieb „ein heiliges Geheimnis“ wie diese spezifische „Nation aus Königen und Priestern“ schlussendlich sein werde. Jesus war es, der als himmlischer Gesandter diese Dinge erklären musste. Israel aber hatte seine ihm gestellte Aufgabe nicht vollkommen erfüllt, so dass nach Jesu Tod die Einladung auch auf Menschen aller Nationen erging. Paulus, als „Apostel der Nationen“ gab unter Inspiration viele Details bekannt auf die es zu achten gilt. Johannes durfte mittels der Visionen der Offenbarung am Ende des ersten Jahrhunderts wesentliche Details im Ablauf der Endzeit und der Formierung dieses „Königreichs der (neuen) Himmel“ darlegen. Heute sind diese „Geheimnisse“ weitestgehend offengelegt, was fehlt ist die Erfüllung in unserer Realität hier auf der Erde, was wir sehnlich erwarten!

 

(Philipper 3:20, 21)  Was uns betrifft, unser Bürgerrecht besteht in den Himmeln, von woher wir auch sehnlich einen Retter erwarten, den Herrn Jesus Christus, 21 der unseren Leib der Niedrigkeit [[„in einem Nu“ (1.Kor 15:51, 52)]] umgestalten wird, damit er seinem Leib der Herrlichkeit gleichförmig werde, gemäß der Wirksamkeit der Kraft, mit der er sich auch alle Dinge unterwerfen kann.

 

Christen mit Unterscheidungsvermögen erwarten nicht „in den (dritten) Himmel“ Jehovas zu kommen. Sondern sie hoffen auf Jesu Wiederkehr „im Fleische“ mit dem „Buch des Lebens“, wer Harmagedon als seine „Schafe“ überlebt, weil sein „Bürgerrecht“ auf und innerhalb der „neuen Erde“ dort eingetragen ist. Andererseits, wer daraus ausgelöscht wurde,  wer als „Böcke“ die nicht hören und verstehen wollten ihre „ewige Abschneidung“ erwartet.

 

Was meint die Bibel mit dem Ausdruck "alte Himmel" und "neue Himmel"?

 

Die Beendigung des Salzbundes mit Levi bedeutete aber nicht das Ende des Bundes mit Israel! Nur ein Überrest der Juden war es allerdings, der schlussendlich in den „neuen Bund“ unter Jesus aufgenommen werden sollte. Bedingung dazu war, Jesus als den von Jehova seit Urzeiten vorherbestimmten König und Hohepriester Israels anzuerkennen!

 

Die Nation Israel wurde zu diesem Zweck von Jehova ausgesondert und belehrt. Nur ihnen gab er Sein GESETZ und nur durch ihre Propheten redete er direkt! Aus Israel sollte der künftige Herrscher der ganzen Erde kommen!

 

*** Rbi8  3. Mose 18:1-3 ***

Und Jehova redete weiter zu Moses, indem [er] sprach: 2 Rede zu den Söhnen Israels, und du sollst zu ihnen sagen: ‚Ich bin Jehova, euer Gott. 3 Nach der Weise, wie das Land Ägypten tut, in dem ihr gewohnt habt, sollt ihr nicht tun; und nach der Weise, wie das Land Kanaan tut, in das ich euch bringe, sollt ihr nicht tun; und in ihren Satzungen sollt ihr nicht wandeln.

 

Anbetung des Sonnengottes Ra ist direkt mit der Sonntagsheiligung verbundenKein Israelit sollte von Jehova, von dem allein wahren Gott sich anderen Göttern und Götzen hinwenden! Pharao selbst war ein Gott, Sohn des Sonnengottes Ra in Ägypten. Israel lebte über lange Zeit als Sklaven unter jenen Herrschern!

 

Die Anbetung der Sonne wurde durch Konstantin im Jahre 325 u.Z. auch unter der Christenheit verbreitet, wo seither der Sonntag der Anbetung der Götter dient, welche die Päpste nun dem Volk in Form von Bildern und Statuen gab, um ihnen zu dienen und sie anzubeten. Jehovas Sabbatordnung wurde von den abtrünnigen christlichen Bischöfen an jenem Konzil verworfen und Jesus zum zweiten GOTT auf derselben Stufe Jehovas erklärt! Welch ein Machtmissbrauch gegen den Höchsten und Seinen Gesalbten!

 

(Jesaja 26:12-14)  O Jehova, du wirst uns Frieden zuerkennen, denn selbst all unsere Werke hast du für uns vollbracht. 13 O Jehova, unser Gott, andere Herren außer dir haben als Besitzer von uns gehandelt. Durch dich allein werden wir deinen Namen erwähnen. 14 Sie sind tot; sie werden nicht leben. Kraftlos im Tode, werden sie nicht aufstehen. Daher hast du deine Aufmerksamkeit dahin gewandt, sie zu vertilgen und jede Erwähnung von ihnen zu vernichten.

 

Auch heute lassen sich viele Menschen wie Götter verehren. Warnend sagt Jehova Israel, dass sie das Denken und Handeln der Nationen zu denen sie kommen würden nicht kopieren sollten! Ihre Gesetze, die von denen Jehovas abweichen, sollten sie nicht befolgen!

 

Simeon prophezeit über Marias Erstgeborenen er sei ein Licht zur Beseitigung des Schleiers von den NationenAls der Messias, wie es Propheten und Engel angekündigt hatten geboren war und von seinen Eltern Joseph und Maria, so wie es das GESETZ vorschreibt am 40.Tag im Tempel in Jerusalem das kleine Kind als Erstgeborenen vor den Priestern dargestellt wurde, da erklärte der treue, gealterte, gerechte Simeon, der Israels Trost erwartete, prophetisch vor den Eltern (Lu 2:25-28).

 

*** Rbi8  Lukas 2:29-32 ***

Nun, Souveräner Herr, entläßt du deinen Sklaven in Frieden, deiner Erklärung gemäß; 30 denn meine Augen haben dein Mittel zur Rettung gesehen, 31 das du angesichts aller Völker bereitet hast, 32 ein Licht zur Beseitigung des Schleiers von den Nationen und eine Herrlichkeit deines Volkes Israel.“

 

Simeon hatte viele Jahre zuvor durch heiligen Geist eine göttliche Ankündigung erhalten, dass er den Tod nicht sehen würde, bevor er den Messias, den Gesalbten Jehovas gesehen hätte: Das Mittel zur Rettung Israels und der Nationen. Jesu Aufgabe war es, den „Schleier“ mittels verwirrender unwahrer Lehren, den Satan über die Nationen gebreitet hatte zu entfernen. Durch des Teufels Form der Regierungsausübung, der Priesterschaft und Anrufung fremder Götter hatte er den Blick auf Jehovas Souveränität und seinen Willen wie mittels eines „Schleiers“ der das genaue Erkennen verhindert vernebelt. Wir brauchen bloss die unterschiedlichen Regierungssysteme, ihre sich gegenseitig widersprechenden Gesetze, die Religionen, ihre vielfältigen Götter und unterschiedlichen Anbetungsformen zu betrachten, um schnell zum Schluss zu gelangen, dass dies absolutes Chaos ist! Ziel Satans war es von Anfang an Menschen von Gottes Willen abzulenken und sie seinen Willen ausführen zu lassen! Er steht hinter der Zerstrittenheit der Welt!

 

8.1.1.3        Jehovas Änderung der Priesterschaft für das fleischliche Israel

Als in der Wildnis Sinai, am Berg Horeb ein Jahr nach dem Bundesschluss das Zelt der Zusammenkunft fertiggestellt war, weihte Moses gemäss Auftrag sowohl das Zelt wie auch die Priester unter speziellen Opfern für ihre künftige Aufgabe. Nur noch jene von Gott auserwählte Priesterschaft durfte fortan Dienst am Altar tun und sich dem „Zelt der Zusammenkunft“ nähern, um darin ihre Aufgabe zu verrichten! 

 

*** Rbi8  4. Mose 3:10 ***

Und du solltest Aaron und seine Söhne einsetzen, und sie sollen ihr Priesteramt besorgen; und der Fremde, der sich nähert, sollte zu Tode gebracht werden.“

 

Niemand hatte das Recht sich das Priesteramt oder das der Leviten sich anzueignen, um im „Heiligen“ des Zeltes Dienst zu tun!

 

All dieses Geschehen sollte Vorbild werden, für die kommende Einweihung des „grösseren und vollkommeneren Zeltes, das nicht mit Händen gemacht, das heißt nicht von dieser Schöpfung ist“ (Heb 9:11)

 

Aufstellen des Zeltes der Zusammenkunft und Einweihung der Priester: Der "Bund mit Levi"

 

Das Verständnis dieser Beschränkung, die anstelle der „Erstgeborenen Israels“ durch den Stamm Levi, wer Dienst im „Heiligen“ verrichten darf ist wichtig! Es zeigt Gottes Auserwählung zu Gunsten der einen aber auch zu Lasten anderer, welche Vorrechte dadurch verlieren! Auch wichtig ist zu lernen, in welcher Kondition das Priesteramt ausgeführt werden darf: Dies soll uns helfen die Grenzen zu erkennen, welche Jehova auch im „neuen Bund“ Christen auferlegt! Weder Fremden noch Frauen war es gestattet sich den heiligen Gegenständen zu nähern!

 

Kirchenhierarchien werden mit dem Fall "Babylons der Grossen" endenDer Berg der von Jehova stammenden Hierarchie darf nur von denen bestiegen werden, die Gott mittels Jesus und der Apostel künftig erwählen wird! Die heutigen Kirchenhierarchien sind nicht mit Jehovas Willen und Jesu deutlichen Warnungen im Einklang! Sie wurden durch „falsche Christusse“, „falsche Propheten“ und „falsche Lehrer“ aufgerichtet, die sich ungehörig über andere erhöhten, sich gottähnliche Stellungen verschafften und damit dem „Gott dieses Systems“ dienen!

 

(Vergleiche Grafik: 9.5  Sauerteig in christlichen Organisationen)

 

(Hebräer 9:11-14)  Als jedoch Christus als Hoherpriester der guten Dinge kam, die sich eingestellt haben, durch das größere und vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht, das heißt nicht von dieser Schöpfung ist, 12 begab er sich, nein, nicht mit dem Blut von Ziegenböcken und von jungen Stieren, sondern mit seinem eigenen Blut ein für allemal an die heilige Stätte und erlangte eine ewige Befreiung [für uns]. 13 Denn wenn das Blut von Ziegenböcken und von Stieren und die Asche einer jungen Kuh, auf diejenigen gesprengt, die verunreinigt worden sind, in dem Maße heiligt, daß das Fleisch rein wird, 14 wieviel mehr wird das Blut des Christus, der durch ewigen Geist sich selbst ohne Makel Gott dargebracht hat, unser Gewissen von toten Werken reinigen, damit wir [dem] lebendigen Gott heiligen Dienst darbringen können?

 

Paulus zeigt, dass Christen „heiligen Dienst“ in Form von „Erstlingen“, als Älteste und als Familienhäupter darbringen dürfen, ohne sich eine Stellung und Titel anzumassen, wie dies in der Christenheit der Fall ist! Paulus spricht auch nicht von einem besonderen Einweihungsakt, sondern einem von Gott durch Christus und durch Berufung und Annahme verliehener Dienst! Mit dem Ende des „Bundes mit Levi“ entfiel auch der „Zehnte“, weil dieser Dienst nicht eine Lohnarbeit darstellt! Jesus erklärt hierzu am Ende der Offenbarung deutlich, dass „Lohn“ erst durch ihn beim Abschluss des Systems und während des Millenniums verteilt wird! Dies gilt für die Apostel genauso wie für Älteste und für die „Schafe der Herde“. „Berufung“ und „Auserwählung“ sind strikte auseinander zu halten!

 

Neues Jerusalem: Gottes kommende Regierungshauptstadt "Jahwe Schammah"(Offenbarung 22:12-15)  ‚Siehe! Ich komme eilends, und ich habe den Lohn, den ich gebe, bei mir, um einem jeden zu erstatten, wie sein Werk ist. 13 Ich bin das Ạlpha und das Ọmega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. 14 Glücklich sind die, die ihre langen Gewänder waschen, damit ihnen die Befugnis zuteil werde, zu den Bäumen des Lebens [zu gehen] [[(den 144.000 Priesterkönigen)]], und damit sie durch die Tore Eingang in die Stadt erlangen [[(die Zutritt nur „Heiligen“ gewährt, die in reinem Zustand sind)]]. 15 Draußen sind die Hunde und die, die Spiritismus treiben, und die Hurer und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der einer Lüge zuneigt und sie verübt.‘

 

Wer behauptet die Toten wären bereits auferstanden und bei Gott im Himmel betreibt Spiritismus und ist wie Hymenäus ein Lügner!

 

Während Moses nachdem er einen ägyptischen Sklaventreiber getötet hatte vierzig Jahre in der Wildnis war und dort Jethros Schafe hütete, der Priester Jehovas in Midian war (2.Mo 3:1), wurde Aaron in Ägypten ein einflussreicher Vorsteher Israels für das Haus Levi. Bevor Jehova Moses durch „den Engel Jehovas“, Seinen Wortführer im brennenden Dornbusch am Horeb Auftrag erteilt hatte, da sandte er ihm bereits seinen Bruder Aaron entgegen, um ihm bei der Aufgabe Israel aus Ägypten zu führen zur Seite zu stehen.

 

*** Rbi8  2. Mose 4:27-31 ***

Dann sprach Jehova zu Aaron: „Geh Moses entgegen in die Wildnis.“ Da ging er und traf ihn am Berg des [wahren] Gottes und küßte ihn. 28 Und Moses teilte dann Aaron alle Worte Jehovas mit, der ihn gesandt hatte, und alle Zeichen, die zu tun er ihm geboten hatte. 29 Danach gingen Moses und Aaron hin und versammelten alle älteren Männer der Söhne Israels. 30 Dann redete Aaron alle Worte, die Jehova zu Moses geredet hatte, und er tat die Zeichen vor den Augen des Volkes. 31 Daraufhin glaubte das Volk. Als sie hörten, daß Jehova seine Aufmerksamkeit den Söhnen Israels zugewandt und daß er ihre Trübsal gesehen hatte, da verneigten sie sich und warfen sich nieder.

 

Aarons Stellung war bereits zuvor im Volk und unter den Vorstehern gefestigt. Von Moses wussten sie, dass er von Pharao zuvor wie ein eigener Sohn aufgezogen wurde, er sich aber mit dem Volk Israel identifizierte und nicht den Vorteilen seiner Stellung Vorrang gab! Diese „älteren Männer Israels“ waren innerhalb der zwölf Stämme Vorsteher mit priesterlicher Aufgabe das Volk über Jehova, den Gott Adams und den Gott Noahs, Abrahams, Isaaks und Jakobs zu belehren und die Führung zu übernehmen!

 

 Die Nation Israel war somit seit Abraham im Hinblick auf ihren Gott und die künftige Erlösung aus Sklaverei gut unterrichtet und wussten um den Ablauf der Frist von vierhundert Jahren!

 

Moses und Aaron fordern den Pharao auf das Volk Israel ziehen zu lassenMoses und Aaron standen dann wie es Jehova aufgetragen hatte vor Pharao und kündeten ihm Plagen an, falls er nicht auf sie hören würde und Israel ziehen lassen wolle.

 

Erst mit der zehnten Plage, wo Jehovas Strafengel die Erstgeburt Ägyptens tötete, aber die Erstgeburt Israels verschonte, lies jener das Volk ziehen. Das Kennzeichen für den Engel für das Vorbeigehen, das Passah war das Blut des einjährigen, fehlerlosen Lammes an den Türpfosten und am Türbalken der Familien Israels! Das Familienhaupt war wie der Türbalken, die Familienglieder wie die tragenden Pfosten. Das Passahlamm erinnerte Israel jährlich an Jehovas Befreiung aus der Sklaverei. Jeder Familienvorsteher zeichnete für die seinen verantwortlich! An eben jenem Tag, dem 14.Nisan zog Israel unter Moses Führung aus Ägyptens Sklaverei aus. Der „Engel des Herrn“, „der Engel Jehovas“ blieb in der „Wolken-„ und nachts in der „Feuersäule“ über Israel und leite so auch als Gottes Wortführer, „das WORT“ Moses und Aaron an. Beim Durchzug durch das Rote Meer wurde die ganze Nation sinnbildlich getauft (1.Kor 10:1-5).

 

(Vergleiche: Zeitband Mose II: Auszug aus Ägypten bis zum Bundesschluss am Sinai)

 

Zeitband Auszug aus Ägypten bis zum Bundesschluss am Sinai

 

Durch Aufreihung jeder der Aussagen, was wann, wo und wie stattgefunden hat werden einem diese Dinge erst  realistisch klar, die auch in scheinbar kleinen Zusammenhängen grosse Auswirkungen haben auf unser Gesamtverständnis. So geht aus der Grafik deutlich hervor, dass Jehova Israel das Sabbatgebot bereits am Ende der fünften Woche gab, als sie in der Wildnis Sin lagerten.

 

Die Route Israels während der vierzig JahreSpäter brachen sie von Ẹlim auf, und die ganze Gemeinde der Söhne Israels kam schließlich zur Wildnis Sin, die  zwischen Ẹlim und Sịnai liegt, am fünfzehnten Tag des zweiten Monats nach ihrem Auszug aus dem Land Ägypten. (2.Mo 16:1). Das Passahmal selbst und der erste des Monats Nisan wurden Israel ebenfalls schon vor dem GESETZ aufgetragen. Sie bilden Teil der Sabbatverordnung und der Festzeiten! Im GESETZ erst wurde es als ewiges Gebot verankert, das Gott durch „seinen Geist“ (heb: ruach = Geist, …), „den Engel Jehovas“ (heb: ruach = Engel …) Moses dann auf dem Horeb gab! Um den Sabbat zu heiligen gab Jehova auch am sechsten Tag eine doppelte Ration des Manna! Nur an diesem Tag durften sie doppelt so viel auflesen ohne dass es verdarb! Das Kochen und Backen musste am Tag vor dem Sabbat gemacht werden!

 

(2. Mose 16:22-30)  Und es geschah am sechsten Tag, daß sie doppelt soviel Brot auflasen, zwei Gọmer-Maß für eine Person. Da kamen alle Vorsteher der Gemeinde und berichteten es Moses. 23 Darauf sprach er zu ihnen: Das ist, was Jehova geredet hat: Morgen wird eine Sabbatfeier eines heiligen Sabbats für Jehova sein. Was ihr backen könnt, backt, und was ihr kochen könnt, kocht, und allen vorhandenen Überschuß hebt euch als etwas auf, was aufzubewahren ist bis zum Morgen.“ 24 Demgemäß hoben sie es auf bis zum Morgen, so wie es Moses geboten hatte; und es stank nicht, noch bildeten sich Maden darin. 25 Dann sagte Moses: „Eßt es heute, denn heute ist ein Sabbat für Jehova. Heute werdet ihr es auf dem Feld nicht finden. 26 Sechs Tage werdet ihr es auflesen, aber am siebten Tag ist ein Sabbat. Da wird sich keines bilden.“ 27 Es geschah jedoch, daß am siebten Tag einige vom Volk doch hinausgingen, um [es] aufzulesen, aber sie fanden keines.

28 Demzufolge sprach Jehova zu Moses: Wie lange wollt ihr euch weigern, meine Gebote und meine Gesetze zu halten? 29 Beachtet die Tatsache, daß Jehova euch den Sabbat gegeben hat. Darum gibt er euch am sechsten Tag das Brot für zwei Tage. Ein jeder bleibe an seiner eigenen Stelle. Niemand gehe am siebten Tag aus seinem Ort hinaus.“ 30 Und das Volk machte sich daran, den Sabbat am siebten Tag zu beobachten.

 

Jüdische Familie die am Vorabend des Sabbats sich geistig vorbereiten als gutes Beispiel für Christen Die Juden halten sich weitestgehend an dieses Gebot bis heute: Die ersten Christen waren Juden und hielten sich weiterhin daran! Vom Freitagabend nach Sonnenuntergang bis Samstagabend blieb der Herd kalt! Warum ist heute der Samstag der Tag, wo Christen so ungefähr alles tun, was Jehova verboten hat? Bedenken wir, wir nähern uns einem göttlichen Gerichtstag! Das Zusammenkommen der ganzen Familie zum festlichen Essen am Freitagabend nach Sonnenuntergang hat mit Bestimmtheit eine familienvereinigende Funktion. Ein Denkanstoss an unsere Leser!

 

Auch die zehn Plagen gegen Ägypten haben beim Abschluss dieses Systems ihr Gegenbild! Die „sieben Schalen des Zorns Gottes“ [4] und die „drei Wehe“ [3], die gegen die Erde hin angekündigt wurden!

 

(Vergleiche: Zeitband Ablaufschema Harmagedons Endgericht)

 

Fünfzig Tage nach dem Auszug am Berg Horeb, in der Wildnis Sinai schloss Jehova den Gesetzesbund mit Israel. Dies war der erste Pfingsttag, wo Jehova Israel das GESETZ und richterliche Entscheidungen gab die über blutigen Opfern rechtskräftig wurden. Daran sollte jährlich fortan erinnert werden! Jehova setzte den Priestern und dem Volk klare Grenzen, welche sie bei Todesstrafe nicht übertreten durften!

 

Nur Gott allein ist fähig eine dauerhafte theokratische Struktur aufzurichten *** Rbi8  2. Mose 19:24 ***

Indes sagte Jehova zu ihm: „Geh, steige hinab, und du sollst heraufkommen, du und Aaron mit dir; doch laß die Priester und das Volk nicht durchbrechen, um zu Jehova heraufzukommen, damit er nicht gegen sie losbricht.“

 

Als Priester zu jenem Zeitpunkt galten die Erstgeborenen Israels. Die aaronische Priesterschaft wurde erst rund ein Jahr später erwählt und eingeweiht, an Stelle der Erstgeborenen! Deutlich war es Moses als Führer und Aaron im Hinblick auf künftiges Hohepriesteramt, denen es gewährt wurde „Gottes heiligen Berg“ zu betreten. „Berg“ ist auch ein Symbol für Macht, für Hierarchie! Moses, der Führer Israels und Aaron, Die Hohepriester schatteten sinnbildlich Jesus als Hohepriester-König vorher. Alle heute von Menschen errichteten Hierarchien werden in Harmagedon vergehen!

 

Später durften die Söhne Aarons und siebzig auserwählte Häupter Israels ebenso den Berg Horeb betreten, sollten aber eine gewisse Distanz bewahren. Die Söhne Aarons versinnbildlichen Jesu zwölf Apostel, die siebzig auserwählten Familienhäupter deuten die Vollzahl der 144.000 künftigen Mitpriester und Mitkönige hin, die mit Jesus, den Aposteln untergeordnet die Erde regieren werden! (Mat 19:28; Off 20:6 )

 

(Vergleiche Grafik: 9.4  Alte und neue „Himmel und Erde“)

 

*** Rbi8  2. Mose 24:1-2 ***

Und zu Moses sprach er: „Steige zu Jehova hinauf, du und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den älteren Männern Israels, und ihr sollt euch in einiger Entfernung niederbeugen. 2 Und Moses allein soll sich Jehova nahen; sie aber sollten sich nicht nahen, und das Volk sollte nicht mit ihm hinaufsteigen.

 

Über dem Zelt der Zusammenkunft wurde die Wolke während des Tages zur lichtspendenden Feuersäule bei Nacht Am Horeb waren es immer noch die Familienvorstände, die Erstgeborenen, welche als Priester amteten. Jene aber durften den heiligen Berg ebenso wie das Volk nicht betreten! Erst später änderte Jehova das Verfahren mit der Vollendung des Baus des Zeltes der Zusammenkunft, die Stiftshütte und sonderte für sich eine von Ihm auserwählte Priesterschaft aus: Den Stamm der Leviten und unter diesen bestätigte Er Moses für die Aufgabe des Führers und Aaron jene des Hohepriesters. Das mit „Priester“ übersetzte hebräische Wort ist kohén, das entsprechende griechische Wort hiereus. Moses war Aaron übergeordnet!

 

*** Rbi8  4. Mose 1:48-51 ***

Dementsprechend redete Jehova zu Moses, indem [er] sprach: 49 Nur den Stamm Levi sollst du nicht einschreiben, und ihre Gesamtzahl sollst du nicht aufnehmen unter den Söhnen Israels. 50 Und du deinerseits bestelle die Leviten über die Stiftshütte des ZEUGNISSES und über alle ihre Geräte und über alles, was zu ihr gehört. Sie ihrerseits werden die Stiftshütte und alle ihre Geräte tragen, und sie selbst werden den Dienst an ihr versehen; und sie müssen sich rings um die Stiftshütte lagern. 51 Und wann immer die Stiftshütte aufbricht, sollten die Leviten sie abbauen; und wenn die Stiftshütte sich lagert, sollten die Leviten sie aufrichten; und der Fremde, der sich nähert, sollte zu Tode gebracht werden.

 

Jehova wurde an Pfingsten 1513 v.u.Z. „König über Israel“ und Er hatte für sich die Erstgeburt Israels erwählt, weil er die Erstgeburt der Ägypter wegen Pharaos Widerspenstigkeit getötet hatte. Israels Erstgeburt aber verschonte Er und das Volk befreite Er mittels „seines Engels“ aus deren Gefangenschaft. Jene „Erstgeburt Israels“ tauschte er gegen die „Söhne Levis“ aus! Alle Erstgeburt Israels gehörte fortan Jehova!

 

*** Rbi8  4. Mose 3:13 ***

Denn jeder Erstgeborene ist mein. An dem Tag, an dem ich jeden Erstgeborenen im Land Ägypten schlug, heiligte ich mir jeden Erstgeborenen in Israel vom Menschen bis zum Tier. Sie sollten mein werden. Ich bin Jehova.“

 

Die Zählung der nichtlevitischen Erstgeborenen innerhalb der zwölf Stämme ergab die Zahl von 273 überzähligen  Erstgeborenen gegenüber Levi. Gott setzte einen Loskaufspreis von fünf Schekel (etwa 12 US Dollar) fest, den Aaron und seine Söhne erhielten. (4.Mo 3:11-16; 40-51)

 

Moses salbt Aaron zum Hohepriester und seine Söhne zu Priestern*** Rbi8  2. Mose 28:1 ***

Und du, laß Aaron, deinen Bruder, und seine Söhne mit ihm aus der Mitte der Söhne Israels zu dir herantreten, damit er mir als Priester dient, Aaron, Nadab und Abihu, Eleasar und Ithamar, die Söhne Aarons.

 

Der Hohepriester in seiner vollen AmtstrachtAaron und seinen priesterlichen Söhnen wurde die Aufgabe übertragen im Zelt der Zusammenkunft Dienst zu tun und das Volk über Jehovas Vorkehrungen und GESETZE zu belehren. Ihnen oblag es das Volk vor Jehova zu vertreten und Opfer für sie darzubringen, Fürsprache einzulegen und für sie zu flehen. Die übrigen Leviten mussten ihnen zu Diensten sein. Paulus erklärt hierzu gegenüber den Hebräern: „Jeder aus den Menschen genommene Hohepriester wird zugunsten der Menschen über die Dinge gesetzt, die Gott betreffen, damit er Gaben und Schlachtopfer für Sünden darbringe.“ (Heb 5:1)

 

*** Rbi8  2. Mose 29:29-30 ***

Und die heiligen Kleider, die Aaron gehören, werden seinen Söhnen nach ihm dienen, um sie darin zu salben und ihre Hand darin mit Macht zu füllen. 30 Sieben Tage wird der Priester sie tragen, der ihm aus der Mitte seiner Söhne nachfolgt und der in das Zelt der Zusammenkunft kommt, um an der heiligen Stätte den Dienst zu verrichten.

 

Die Amtsfolge war erblich, nach dem Fleische festgelegt und hing vom Tod des Amtsinhabers ab. Nur Söhne konnten als Priester amten. Jesus aber war mit seiner Auferweckung und himmlischen Erhöhung ein Hohepriester der niemals stirbt, somit auch keinen Nachfolger kennt!

 

8.1.1.4        Israels Opfer des Zehnten für die Söhne Levis

Damit Aaron, seine Familie und die Leviten ihre Aufgabe zu erfüllen vermöchten gab Jehova ihnen Anteil an all dem, was Israel an Opfergaben zum Tempel bringen sollte, sowie am Zehnten des gesamten Ertrages der Nation. Die Priesterschaft hatte somit die Verwaltung Israels inne, sie waren die Hüter und Lehrer des GESETZES und mussten auch Recht sprechen! Da Jehova Moses und Aaron eingesetzt hatte war es eine direkte Theokratie, wo Gott selbst bestimmte wer herrschen würde! Der Zehnte musste somit die gesamte Verwaltung seitens der Söhne Levis abdecken! Erst mit Errichtung des Königtums kamen weitere Abgaben die unter Salomo zu einer grossen Last für das Volk wurden. Die Opfer für den Tempel waren zusätzlich zum Zehnten und waren zu Gunsten der Priester (1.Kö 12:8-11).

 

*** Rbi8  4. Mose 18:8-11 ***

Und Jehova redete ferner zu Aaron: „Was mich betrifft, siehe, ich habe dir die mir geleisteten Beiträge in Verwahrung gegeben. Von allen heiligen Dingen der Söhne Israels habe ich sie dir und deinen Söhnen als Anteil gegeben, als eine bestimmte Zuwendung auf unabsehbare Zeit. 9 Dies sollte das Eure werden von den hochheiligen Dingen, von dem Feueropfer: alle ihre Opfergaben samt all ihren Getreideopfern und all ihren Sündopfern und all ihren Schuldopfern, die sie mir erstatten werden. Es ist etwas Hochheiliges für dich und für deine Söhne. 10 An hochheiliger Stätte solltest du es essen. Jede männliche Person sollte es essen. Es sollte dir etwas Heiliges werden. 11 Und dies gehört dir: der Beitrag von ihrer Gabe samt allen Webeopfern der Söhne Israels. Ich habe sie dir und deinen Söhnen und deinen Töchtern mit dir als eine bestimmte Zuwendung auf unabsehbare Zeit gegeben. Jeder, der rein ist in deinem Hause, darf es essen.

 

Von der Eroberung Kanaans unter Josua an wurde die Nation Israel durch Vorsteher und Priester verwaltet. Erst vier Jahrhunderte später wünschte sich Israel einen König über sich, der sie als Nation führen sollte. Bis zu jenem Zeitpunkt erwählte sich Jehova in schwierigen Zeiten herausragende Richter, um die Nation durch Krisensituationen hindurch zu führen (Bibelbuch RICHTER).

 

Statt des Zehnten sind uns heute hohe Steuern auferlegt die uns alle zu Sklaven des Systems werden lässtDer Zehnte war das Steuermass in Israel für die Dienste der ganzen Nachkommen Levis! Heute bezahlen wir in vielen Ländern bis 50% des Einkommens oder gar weit mehr an den Staat, damit er jene Funktionen für uns ausführe, welche zu einem grossen Teil früher in der Hand der Familien und Versammlungen und ihrer Vorsteher lagen! Die Grafik für Deutschland zeigt, wie viele Anteile jedes verdienten Euros nach Steuern übrigbleiben. Ob darin die Kirchensteuer eingeschlossen ist oder noch dazukommt herauszufinden ist dem Leser überlassen!

 

Bedingung an die Söhne Levis war, dass sie mit Reinheit ihrer Aufgabe nachkommen mussten! Jehova duldete keine Abweichung von seinem festgelegten Weg und kein Übertreten seiner festgesetzten Grenzen! Für Zuwiderhandlung kündigte er gar Todesstrafe an! Das GESETZ Jehovas galt in einigen Teilen nur innerhalb der Landesgrenze, andere Teile waren genauso im Exil anwendbar!

 

Die Stammgebiete Israels, Levitische Zufluchtsstädte*** Rbi8  4. Mose 18:21-24 ***

Und siehe, den Söhnen Levis habe ich jeden Zehnten in Israel zum Erbteil als Entgelt für ihren Dienst gegeben, den sie verrichten, den Dienst des Zeltes der Zusammenkunft. 22 Und die Söhne Israels sollten sich nicht mehr dem Zelt der Zusammenkunft nahen [und so] Sünde auf sich laden, so daß sie sterben. 23 Und die Leviten selbst sollen den Dienst des Zeltes der Zusammenkunft verrichten, und sie sind es, die sich für ihr Vergehen verantworten sollten. Es ist eine Satzung auf unabsehbare Zeit durch eure Generationen hindurch, daß sie inmitten der Söhne Israels nicht in den Besitz eines Erbes gelangen sollten. 24 Denn den Zehnten der Söhne Israels, den sie für Jehova als Beitrag beisteuern werden, habe ich den Leviten als Erbe gegeben. Darum habe ich zu ihnen gesagt: ‚Inmitten der Söhne Israels sollten sie nicht in den Besitz eines Erbes gelangen.‘ “

 

Die Leviten erhielten keinen Landanteil, wie die anderen zwölf Stämme Israels, wobei der Stamm Josephs in zwei Stämme aufgeteilt wurde und seine Söhne Ephraim und Manasse dadurch das doppelte Erbe erhielten, wie Jehova dies durch den Segen Israels angekündigt hatte (1.Mo 41:51, 52; 43:3-21). Zuvor hatte Jehova an den Stamm Levi erklärt:

 

*** Rbi8  4. Mose 18:19 ***

Alle heiligen Beiträge, die die Söhne Israels für Jehova beisteuern werden, habe ich dir und deinen Söhnen und deinen Töchtern mit dir gegeben als eine bestimmte Zuwendung auf unabsehbare Zeit. Es ist ein Salzbund auf unabsehbare Zeit vor Jehova für dich und deine Nachkommen mit dir.“

 

Eine bestimmte Zuwendung auf unabsehbare Zeit“ sollte der „Zehnte“ werden. Diese Zeit hatte eine Grenze, als Jehova anstelle mit Aaron und seinen Nachkommen und deren „Bund mit Levi“ nun mit Jesus und seinen Jüngern den „neuen Bund“ schloss, da wurde dies geändert! Israel als eigenständige Nation war daran von der Landkarte weggewischt zu werden!

 

8.1.1.5        Der spezielle Salzbund mit Aaron und seinen Nachkommen

Dieser spezielle Bund, den Jehova mit den Nachkommen Levis geschlossen hatte nannte Gott selbst den „Salzbund“! Das Wort „Salär“ kommt vom Wort Salz her. Im römischen Heer wurde die Besoldung durch Salz ausgeglichen, das einen hohen Handelswert besass. Der Priesterdienst für Gott war ein Geschenk an Aaron und seine Nachkommen, das spezifische Rechte und Pflichten einschloss und auch wieder von ihnen genommen werden konnte!

 

*** Rbi8  4. Mose 18:7 ***

Als einen Geschenkdienst werde ich euer Priestertum geben, und der Fremde, der sich nähert, sollte zu Tode gebracht werden.“

 

Das Zelt der Zusammenkunft war nur den Priestern zugänglich, die Leviten verrichteten Hilfsdienste Auch die Priester, die sich regelmäßig Jehova nahen, sollen sich heiligen, damit Jehova nicht gegen sie losbricht“. Von dieser Vorschrift Jehovas wichen die Priester schon bald ab, was zu Gericht und Strafe seitens Gottes führte. Da sie dies, wie aus den Aussagen des Propheten Maleachi deutlich wird schon kurze Zeit nach der Rückkehr aus dem Exil wiederum unterliessen, gab Jehova den Priestern eine festgelegte Frist, um umzukehren und Reue zu üben!

 

Der letzte Teil jener Frist kam zu Beginn der siebzigsten Jahrwoche der Prophezeiung Daniels mit Jesu Taufe im Jordan. Sie erreichte an Übertretung ihren Höhepunkt durch die Priester und Vorsteher mit Jesu Tötung „in der Mitte der Woche“. Die blutigen Opfer waren damit beendet! Der „Bund mit Levi“ endete an jenem Tag, der „Bund mit den Vielen“, dem Volk Juda wurde eine weitere „halbe Woche“ in Kraft gehalten. Dann wurde er aufgehoben, wie der erste Getaufte aus den Nationen, Kornelius und seine Hausgemeinschaft exakt zum Ende der siebzigsten Jahrwoche die Berufung zum Levitenamt erhielten! Dreieinhalb Jahre standen somit der alte Bund und der „neue Bund“ nebeneinander aufrecht (Da 9:24, 27; Mal 2:1, 2). Vor dem Auszug aus Ägypten erklärte Jehova, was aufgrund von Treue zu Jehovas Bündnissen geschehen werde:

 

(2. Mose 6:8)  Und ich werde euch gewiß in das Land bringen, das Abraham, Ịsa·ak und Jakob zu geben ich meine Hand zum Eid erhob; und ich werde es euch tatsächlich als Besitz geben. Ich bin Jehova.‘ “

 

Prophezeiung & Erfüllung der 70 Jahrwochen

 

Die neue Inbesitznahme der Erde Israels wird Jehova durch Jesus erst nach Harmagedon unter dem Eingesetzten „Königreich der (neuen) Himmel“ vornehmen! Wer welchen Teil erben wird ist gut auf der Grafik „Erblasser und Erben Israels und der ganzen Erde“ dargestellt.

 

(Vergleiche auch: Zeitband Biblische Schriften, Bündnisse, Prophetie)

 

Mit der Beendigung des „Salzbundes“ entfielen auch folgende Vergünstigungen und Lohnanteile für die Priesterschaft! (4Mo 18:8-19)

 

1.)        Der reguläre Zehnte (3.Mo 27:30; 4.Mo 18:21)

2.)        Der Loskaufspreis für ein erstgeborenes männliches Kind oder die Erstgeburt eines Tieres (2.Mo 11:4, 5; 13:1, 2; 4.Mo 3:46): Im Falle eines erstgeborenen Stieres, eines männlichen Lammes oder einer männlichen Ziege erhielten sie das Fleisch zum eigenen Verzehr (4.Mo 18:15-19)

3.)        Der Loskaufspreis für Menschen und Dinge, die geheiligt worden waren, sowie für die Dinge, die Jehova geweiht worden waren (3.Mo 27).

4.)        Bestimmte Teile der verschiedenen Opfer, die das Volk darbrachte, sowie das Schaubrot (3.Mo 6:25, 26, 29; 7:6-10; 4.Mo 18:8-14).

5.)        Ein Anteil vom Besten der ersten reifen Früchte (Getreide, Wein und Öl), die geopfert wurden (2.Mo 23:19; 3.Mo 2:14-16; 22:10 [mit „Fremder“ im letzten Text ist jemand gemeint, der kein Priester war]; 5.Mo 14:22-27; 26:1-10). Abgesehen von bestimmten Teilen, die nur für die Priester bestimmt waren (3.Mo 6:29), durften nach dem GESETZ Söhne und Töchter und in manchen Fällen die ganze Hausgemeinschaft des Priesters mitessen — sogar deren Sklaven — (3.Mo 10:14; 22:10-13).

6.)        Die heiligen Beiträge, welche Israel für Jehova beisteuert (4.Mo 18:19).

7.)        Etwas von dem Zehnten, der jedes dritte Jahr für die Leviten und die Armen bestimmt war (5.Mo 14:28, 29; 26:12).

8.)        Alles Banngut in Israel (3.Mo 27:21; 4.Mo 18:14).

9.)        Beute, die auf einem Kriegszug gemacht wurde (4.Mo 31:26-30).

 

All diese Beiträge Israels erhielten die Söhne Levis somit anstelle des Landbesitzes. Zudem gab Jehova ihnen achtundvierzig Levitenstädte als ihren Anteil als Wohnstädte, mit entsprechenden Weideanteilen (Jos 21:1-12). 

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam aus Europa eine starke Einwanderungswelle von Juden nach PalästinaMit Roms Zerstörung des Tempels, Jerusalems und aller Städte Israels im Jahre 70 u.Z. endete Jehovas Vorkehrung des verheissenen Landes für die Nachkommen Jakobs und sollte erst wieder durch „Spross“, nach „Aufrichtung des Königreiches für Israel“ eine Restaurierung erfahren [Bb>](Sach 3:8, 9; Apg 1:6). Wer dies mit 1948 und der Staatsgründung Israels unter Mithilfe der UNO, als dem siebenköpfigen „wilden Tier“ verwechselt begeht einen gravierenden Irrtum!

 

Wer kann den Wunsch der Juden betreffend Rückkehr in das „verheissene Land“ nicht verstehen? Was aber nützt dies, wenn Prophezeiungen so ausgelegt werden, dass sie vor Harmagedon sich ereignen müssten, während die Grundaussage laut Kontext das Gegenteil besagt?

 

Die Landverteilung Israels kann nur geschehen, wenn die heutigen Besitzer als „Erblasser“ Harmagedons ihr Erbe zurücklassen, weil sie ausser den „Ebioniten“, den messianischen Juden doch Jesus als „Spross“ und damit als Haupterben der ganzen Erde bis zum Ende missachten und verleugnen? Ein sehr schwerwiegender Fehler, der nicht ohne Konsequenzen bleiben kann!

 

8.1.1.6        Künftiger Lohn für all jene, die Jesus nachfolgen

Jesus versprach künftigen Lohn all denen, die ihm in Treue gefolgt sind und die sich nicht als „Lohnhirten“ für Geld und / oder Vorrechte an die Religionsführer verkauft haben! Sie bringen die „Schafe  zur Hürde ihren Religionen und sind damit nicht Eigentümer! In der Taufe erklärt uns Paulus, was geschieht: „Er hat uns von der Gewalt der Finsternis befreit und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt, durch den wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben, die Vergebung unserer Sünden.“ (Kol 1:13)

 

Keiner jener Religionsfürsten gab sein Leben für uns dahin und trotzdem fühlen sie sich als Besitzer ihrer Herden die sie mit „Zucker und Peitsche“ von anderen religiösen Hürden abgrenzen! Wo es nicht der Staat ist, der sie mittels Steuern, die er erhebt entschädigt, da ist es der „Zehnte“, den vor allem Protestanten erheben oder „freiwillige Spenden“ die dann dem Erhalt der Machtstruktur zufliessen.

 

(Vergleiche Grafik: 8.2  Schafe aus zwei Herden zu einer Hürde unter einem Hirten vereinigt)

 

Welches sind die "Schafe die nicht aus dieser Hürde sind"?

 

*** Rbi8  Johannes 10:12-15 *** Der Lohnarbeiter, der kein Hirte ist und dem die Schafe nicht zu eigen sind, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht — und der Wolf reißt sie weg und zerstreut sie —, 13 weil er ein Lohnarbeiter ist und sich nicht um die Schafe kümmert. 14 Ich bin der vortreffliche Hirte, und ich kenne meine Schafe, und meine Schafe kennen mich, 15 so wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe meine Seele zugunsten der Schafe hin.

 

Jesus zeigte als „vortrefflicher Hirte“ wie jeder Älteste als Vorsteher nach seinem Vorbild handeln sollte! Der Vater hatte ihm seine „kleine Herde“ gegeben, seine zwölf Apostel und über diese wachte er. Seine Apostel wachten danach ab Pfingsten über die Jünger, die sich taufen liessen und vereinten sie in Hausgemeinschaften, wo immer sie waren, um das Gebot des Versammelns an Sabbaten und Festzeiten zu gewährleisten. Christliche Vorsteher sorgen sich um die eigenen Schafe, weil sie wissen, dass sie ihre Herde dem Oberhirten Jesus auch in harter Bedrängnis der Zeit zuführen müssen! Jesus selbst vereinigt sie in seine eigene Herde am Gerichtstag Gottes! [B2]

 

*** Rbi8  Johannes 10:16-17 ***

Und ich habe andere Schafe, die nicht aus dieser Hürde sind; auch diese muß ich bringen, und sie werden auf meine Stimme hören, und sie werden eine Herde werden [unter] einem Hirten. 17 Deshalb liebt mich der Vater, weil ich meine Seele hingebe, damit ich sie wiederempfange.

 

Lohnhirten aber werden von ihren religiösen Vorgesetzten eingesetzt und wieder aus ihrer Stellung entfernt, wenn jene Lehrer nicht die „offizielle Wahrheit“, die Dogmen der Glaubensgruppe vertreten! Viele Priester, Pastoren und Älteste sind durchaus geistig in der Lage zwischen wahrer biblischer Lehre und dem zu unterscheiden, was ihre Religion lehrt. Viele haben sich inzwischen wie im ersten Jahrhundert der unverfälschten Wahrheit zugewandt!

 

*** Rbi8  Offenbarung 14:4-5 ***

Diese sind es, die sich nicht mit Frauen [[die religiösen Töchter Babylons]] befleckt haben; in der Tat, sie sind jungfräulich. Diese sind es, die dem Lamm beständig folgen, ungeachtet wohin es geht. Diese wurden als Erstlinge aus den Menschen für Gott und für das Lamm erkauft, 5 und in ihrem Mund wurde keine Unwahrheit gefunden; sie sind ohne Makel.

 

Die Luxusliste des Protz-Bischofs Niemand kann zwei Herren gleichzeitig dienen“, erklärte der Christus! „Niemand kann ein Sklave zweier Herren sein; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird sich zu dem einen halten und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Sklaven Gottes und des Reichtums sein.“ (Mat 6:24) Alle Religionen streben aber für sich und ihre herrschende Klasse nach Reichtum, den sie den Armen vorenthalten!

 

Jesus redet zu Beginn der Offenbarung deutlich davon, dass er selbst alle Vorsteher wie Sterne in seiner Hand hält!

 

Da mit dem Aufhören des Salzbundes auch der Lohn für die Priesterschaft entfallen war, versprach Jesus seinen Nachfolgern einen späteren Lohn, welchen sie alle gemeinsam durch ihn, am Ende ihrer Erntearbeit erhalten würden. Jedem war „ein Denar“ versprochen worden, was „ewigem Leben“ entspricht. Dies bedeutet die in der Offenbarung erwähnte „Krone des Lebens“. (Mat 20:1-16; Off 2:10)

 

Zum Lohn des ewigen Lebens, der für Ausharren und treue Mitarbeit bis zum Abschluss jedem versprochen wurde, verhiess Jesus aber auch Kompensation für besonders herausragende Arbeit, aber auch Strafe für Nachlässigkeit gemäss dem Werk eines jeden. Lohn wird hier auf der Erde vergolten, Jesus wird hierzu zur Erde zurückkehren, kündigte er immer wieder an (Lu 12:47, 48).

 

*** Rbi8  Offenbarung 22:12 ***

‚Siehe! Ich komme eilends, und ich habe den Lohn, den ich gebe, bei mir, um einem jeden zu erstatten, wie sein Werk ist.

 

Das Werk eines jeden wird anhand der erzeigten Nächstenliebe gemessen! Jeder ist gefordert dieser Liebe durch Taten zum Ausdruck zu bringen! Glaube allein genügt nicht! Jesus versprach all dies im kommenden System zu vergelten, als ob wir es ihm persönlich getan hätten! (Mat 25:37-40) Niemand kann zwei Mal den Lohn beziehen!

 

Bitterste Armut lebt vom Abfall der Reichen: Jesu Gericht geht um aktive Nächstenliebe *** Rbi8  Matthäus 25:37-40 ***

Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich oder durstig und gaben dir etwas zu trinken? 38 Wann sahen wir dich als einen Fremden und nahmen dich gastfreundlich auf oder nackt und bekleideten dich? 39 Wann sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir?‘ 40 Und der König wird ihnen erwidern und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.‘

 

Jesus zeigt zudem, dass all jene, welche seine Abgesandten und Nachfolger wohlwollend behandeln würden, jeder für sich gerechten Lohn dafür erhalten wird.

 

*** Rbi8  Matthäus 10:41-42 ***

Wer einen Propheten aufnimmt, weil er ein Prophet ist, wird eines Propheten Lohn erhalten, und wer einen Gerechten aufnimmt, weil er ein Gerechter ist, wird eines Gerechten Lohn erhalten. 42 Und wer immer einem von diesen Kleinen nur einen Becher kaltes Wasser zu trinken gibt, weil er ein Jünger ist, wahrlich, ich sage euch: Er wird seines Lohnes keinesfalls verlustig gehen.“

 

Auch Verluste, die jemand infolge des Dienstes für Gott und für Jesus erlitten haben mag verspricht Jesus auszugleichen:

 

*** Rbi8  Matthäus 19:29 ***

Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Ländereien verlassen hat, wird vielmal mehr empfangen und wird ewiges Leben erben.

 

Den Aposteln hatte er den besonderen Lohn einer erhöhten Stellung als zusätzlichen Entgelt dafür in Aussicht gestellt, dass sie alles verlassen hatten und ihm nachgefolgt waren. Ihnen wurde zudem eine Frühauferstehung (gr. exanástasin) bei Jesu erster Rückkehr versprochen (Phi 3:11, 20, 21).

 

Nur den 12 Aposteln versprach Jesus in der Wiederherstellung des Königreiches auf 12 Thronen zu sitzen als Richter der 12 Stömme Israels*** Rbi8  Matthäus 19:27-28 ***

Da gab ihm Petrus zur Antwort: Siehe! Wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns eigentlich zuteil werden? 28 Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.

 

Jenen ersten bis hin zu den letzten getreuen „Aufsehern der Herde“, die sich durch besondere Taten, durch Bundestreue und Wahrheitsliebe auszeichnen würden, sollten unter der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ über Städte und Nationen gesetzt werden! [Bb] Ihre Zahl ist auf 144.000 begrenzt. Sie werden für tausend Jahre Könige und Priester Gottes und des Christus sein (Eph 1:10; Off 14:3-5; 20:4-6).

 

*** Rbi8  Lukas 19:16-19 ***

Da trat der erste herzu und sprach: ‚Herr, deine Mine hat zehn Minen gewonnen.‘ 17 Somit sagte er zu ihm: ‚Wohlgetan, guter Sklave! Weil du dich in einer sehr kleinen Sache als treu erwiesen hast, so habe Gewalt über zehn Städte.‘ 18 Dann kam der zweite und sprach: ‚Herr, deine Mine hat fünf Minen eingetragen.‘ 19 Zu diesem sprach er ebenfalls: ‚Auch du sollst über fünf Städte gesetzt sein.

 

All jene aber, die bereits in diesem System ihren vollen Lohn empfangen haben und es an Nächstenliebe fehlen liessen, sie werden ohne Vergeltung ausgehen und erhalten gebührenden Lohn! Selbst ihre grossartigen Werke werden sie nicht retten. Im Gleichnis des Reichen und des Bettlers Lazarus hatte Jesus dies deutlich gezeigt! Sie erwartet schlussendlich loderndes Feuer ewiger Vernichtung (Mat 7:21-23; 23:33).

 

*** Rbi8  Lukas 16:24-25 ***

Da rief er und sprach: ‚Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir, und sende Lazarus, damit er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und meine Zunge kühle, denn ich leide Pein in diesem lodernden Feuer.‘ 25 Abraham aber sagte: ‚Kind, bedenke, daß du dein Gutes zu deinen Lebzeiten schon völlig empfangen hast, Lazarus aber entsprechend das Schlechte. Nun aber wird er hier getröstet, du aber leidest Pein.

 

Der reiche Lazarus und der arme Bettler empfangen beide ihren Lohn

 

Ganz offensichtlich hat Abraham eine besondere Stellung inne, was das Volk fleischlicher Juden und ihre Priesterschaft betrifft. Abraham sah die Erfüllung der Vorhersagen nicht, die Gott ihm und seinen Nachkommen versprochen hatte, dennoch setzte er Glauben in Jehova und war Gott in allem treu. Die jüdische Priesterschaft aber war privilegiert und verfehlte es den angekündigten Messias zu empfangen, Glauben in ihn zu setzen und ihn zu erhöhen! (Mat 23:39; Joh 3:17, 18) Ebenso die Priesterschaft der Namenchristenheit, die Jesu Wiederkehr als Priesterkönig zu verhindern suchen. Was erklärt der König, wenn er in Königreichsmacht zurückgekehrt sein wird, am Tag Harmagedons: „Im übrigen, diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde: Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir.“ (Lu 19:15, 27)

 

 

8.1.2          Der „neue Bund“ mit Jesus löst nur den „Salzbund“ mit Aaron ab

 

8.1.2.1        Ankündigung der Beendigung des Salzbundes mit Levi und eines neuen Bundes: Wurde der Bund mit Israel am Sinai dadurch aufgehoben?

Israel vermochte mittels seiner Priesterschaft die hohen Ansprüche Jehovas an künftige Priesterkönige nicht voll zu erfüllen, so dass ein Überrest aus den Nationen die Möglichkeit erhalten würde diese Vollzahl von 144.000 zu vervollständigen. Diese Zahl wird sowohl aus treuen Dienern vor dem Bund mit Israel, Israels Getreuen und auch aus treuen Sklaven Jesu und seiner Apostel aufgefüllt werden, welche aus den Nationen kommen. Dies würde die Juden zur Eifersucht herausreizen, sagte Paulus.

 

(Vergleiche Grafik: 3.2  Menschenernte der Erde ergibt „neue Himmel und neue Erde“)

 

Menschenernte für die "neuen Himmel" und die "neue Erde"

 

*** Rbi8  Römer 11:11-12 ***

Daher frage ich: Sind sie gestrauchelt, um vollständig zu fallen? Das geschehe nie! Sondern durch ihren Fehltritt wird Menschen von den Nationen Rettung zuteil, um sie zur Eifersucht zu reizen. 12 Wenn nun ihr Fehltritt Reichtum für die Welt bedeutet und ihre Verminderung Reichtum für Menschen von den Nationen, wieviel mehr wird es ihre Vollzahl bedeuten!

 

Hatte Gott Israel mittels Beendigung des „Bundes mit den vielen“ am Ende der siebzigsten Jahrwoche, dann durch die Bestrafung jener Generation die Jesus abgelehnt hatte als Messias durch Urteilsvollstreckung im Jahre 70 u.Z. vollkommen verworfen, damit den Gesetzesbund am Sinai aufgelöst? „Das geschehe nie“ erklärt Paulus deutlich! Nicht der Bund war verworfen worden, sondern die Generation, die den Bund so herausragend gebrochen hatte! Mit jener Generation aber waren auch deren Nachkommen verworfen, ausser, sie würden später umkehren und den Messias anerkennen! Bedingung war in den neuen Bund durch Taufe einzutreten! Dies würde bedeuten in den fetten Wurzelstock des Olivenbaums und dessen daraus wachsenden Spross“ eingepfropft zu werden!

 

Die Symbolik der Schrift verstehen betreffend der "Bäume", der "Zweige" des Einpfropfens in den saftigen Wurzelstoch und das Erbe und die Erblasser

 

Petrus hilft vielen Juden am Pfingsttag des Jahres 33 u.Z., die sich wegen der „brausenden Geräusche“ vor dem Haus versammelt hatten, wo hundertzwanzig Jünger heiligen Geist empfangen hatten, sich neu zu orientieren.   Es galt nun den am Tag des Passahmahls hingerichteten Jesus als den Messias Jahuwahs (Jehovas) anzuerkennen, der von allen Propheten angekündigt war und damit das „GESETZ des Glaubens“ zu erfüllen, was Moses bereits angekündigt hatte (5.Mo 18:17-19). Lukas berichtet in der Apostelgeschichte, dass es um die 5000 Personen waren, Männer, Frauen und Kinder die zusammengelaufen waren. 

 

Petrus predigt etwa 5000 Juden an Pfingsten 33 u.Z., dass der hingerichte Jesus der wahre Messias war*** Rbi8  Apostelgeschichte 2:39-41 ***  

Denn die Verheißung gehört euch und euren Kindern und all denen, die in der Ferne sind, so viele Jehova, unser Gott, zu sich rufen mag.“ 40 Und mit vielen anderen Worten legte er ein gründliches Zeugnis ab und ermahnte sie fortwährend, indem er sprach: „Laßt euch aus dieser verkehrten Generation retten. 41 Somit wurden diejenigen, die sein Wort von Herzen annahmen, getauft, und an jenem Tag wurden ungefähr dreitausend Seelen hinzugetan.

 

Dreitausend Seelen welche „den Propheten gleich mir (Moses)“ anerkannten, sich in den Namen Jesu taufen liessen und Aufnahme in den „neuen Bund“ fanden. Jene dreitausend Juden anerkannten an Pfingsten 33 u.Z. den neuen Hohepriester und König, dessen priesterlichen Söhne, die Apostel und die neuen Bundesbedingungen, welche einen Teil der bisherigen Bedingungen ersetzten! Damit waren auch sie im „Königreich des Sohnes seiner Liebe aufgenommen“.

 

Der „Überrest“ aus der verworfenen, in babylonischer Hurerei von „Gomer“ geborenen „Tochter Lo-Ruhama“, den aus dem Exil zurückgehrten Juden, der keine weitere Barmherzigkeit gezeigt würde, konnten sich tausende weitere Menschen vor Gottes Zorn daraus retten!

 

(Vergleiche: Zeitband Jehovas Königtum)

 

Jehovas Königreich über das "Israel Gottes"

 

Die Vollzahl der 144.000 künftigen Priesterkönige wurde durch die fleischlichen Juden nicht erreicht, dies sollte zu Gunsten der „getreuen Sklaven“ Jesu nun aus den Nationen sein, damit auch solche an der kommenden irdischen Verwaltung beteiligt seien: „Wenn nun ihr Fehltritt Reichtum für die Welt bedeutet und ihre Verminderung Reichtum für Menschen von den Nationen, wieviel mehr wird es ihre Vollzahl bedeuten!

 

Ägypten, Berg Sinai - Kloster St. Katharina Jehova hatte Israel am Berg Horeb durch Moses mit Deutlichkeit gezeigt, dass er ihr Gott sein würde und in ihrer Mitte weilen wird, vorausgesetzt sie würden sich als sein Volk erweisen, indem sie ihm allein Gehorsam schenkten. Jehova selbst hatte sie mit mächtiger Hand vom Joch Ägyptens befreit!

 

Jehova versprach bei Sich selbst den Bund und die Ihm auferlegten Pflichten auszuführen und Segen über die Nation auszuschütten, wenn sie an seinem GESETZ festhielten!

 

*** Rbi8  3. Mose 26:9-13 ***

Und ich will mich euch zuwenden und euch fruchtbar machen und euch mehren, und ich will meinen Bund mit euch ausführen. 10 Und ihr werdet bestimmt das Alte des Vorjahres essen, und ihr werdet vor dem Neuen das Alte hinausschaffen. 11 Und ich werde gewiß meine Stiftshütte in eure Mitte setzen, und meine Seele wird euch nicht verabscheuen. 12 Und ich werde tatsächlich in eurer Mitte wandeln und mich als euer Gott erweisen, und ihr eurerseits werdet euch als mein Volk erweisen. 13 Ich bin Jehova, euer Gott, der euch aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavendienst für sie, herausbrachte, und ich zerbrach dann die Stangen eures Jochs und ließ euch aufrecht gehen.

 

Die vollkommene Erfüllung dieser Vorhersage hat mit Gottes Wiederaufrichtung des Königreiches für Israel zu tun: „... ich werde gewiß meine Stiftshütte in eure Mitte setzen, und meine Seele wird euch nicht verabscheuen“. In der Offenbarung wird die Erfüllung erwähnt:

 

Das neue Jerusalem kommt vom Himmel herab: Gott bestimmt die Hierarchie und ihre Rangordnung und wer auserwählt wird!*** Rbi8  Offenbarung 21:2-4 ***

Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. 4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“

 

Es ist die Zeit nach Harmagedons Endkampf, nach dem „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ an [BbB; a], wo das „Jerusalem droben“ wiederum zur Erde herabkommt, um das endgültig wiederherzustellen, was das alte Israel, die frühere Stadt Jerusalem und ihr Tempel, Könige und Priester vorgeschattet hatten! Gottes Anwesenheit bei den Menschen, durch Jesus, den „Menschensohn“ und seine irdische Verwaltung die das GESETZ erneut von Jerusalem ausgehen lässt: „Denn von Zion wird [das] Gesetz [[GESETZ]] ausgehen und das Wort Jehovas von Jerusalem. Und er wird gewiß Recht sprechen unter den Nationen und die Dinge richtigstellen hinsichtlich vieler Völker.“ (Jes 2:3, 4).

 

Weisheit: Logische Zusammenhänge erkennen lernen, ein Gesamtbild erarbeitenNur wenn wir alle Teile der Schrift miteinander vereinigen, erhalten wir das Gesamtbild und können uns aus falschen Lehren befreien! Juden ohne „neues Testament“ können die Schrift nicht vollkommen verstehen, Katholiken ohne „altes Testament“ ebenso wenig! Jede Veränderung, Zufügung oder Weglassung trägt zum Schleier bei, der die Nationen umhüllt! (2.Kor 3:12-18)

 

Da Israel den Bund mehrfach gebrochen hatte kam der durch Moses angekündigte Fluch über sie und Jehova kündigte durch seine Propheten deutlich Strafe an, angefangen von Mose bis zu Johannes und seinen drei Briefen. Gott sagte aber auch, obwohl sie in Gefangenschaft gehen würden und im Exil weilen müssten, er Israel als Volk nicht verwerfen würde! (5.Mo 11:26-28)

 

*** Rbi8  3. Mose 26:44-45 ***

Und trotz alledem werde ich sie, während sie weiter im Land ihrer Feinde sind, bestimmt nicht verwerfen noch sie verabscheuen, so daß ich sie ausrotten würde, um meinen Bund mit ihnen zu brechen; denn ich bin Jehova, ihr Gott. 45 Und ich will zu ihren Gunsten des Bundes der Vorfahren gedenken, die ich vor den Augen der Nationen aus dem Land Ägypten herausführte, um mich als ihr Gott zu erweisen. Ich bin Jehova.‘ “

 

Jehova hat seinen Bund mit Abraham, Isaak, Jakob und David nie gebrochen, obwohl er die spätere Verwerfung Judas und Jerusalems und der Priesterschaft als Verantwortliche angekündigt hatte, als er „sein Haus“, den durch die Priesterschaft Aarons verunreinigten Tempel verwarf! Der „Bund mit Levi“ und der „Bund mit den vielen“, den Nachkommen innerhalb „Lo-Ruhamas“, die er doch aus babylonischem Exil befreit hatte, endeten in der zweiten Hälfte der siebzigsten Jahrwoche.

 

Mit Jesu Tod und seiner Erhöhung vor dem Thron Jehovas begann der „neue Bund“. Dem Überrest aus „Lo-Ruhama“ wurde „unverdiente Güte“ gewährt, wo bis heute mehr und mehr der Juden Zuflucht im messianischen Königreich des Sohnes Jehovas Aufnahme finden. Wir nennen sie in unseren Publikationen die „Ebioniten“, der aramäische Name den sich die Apostel und Getreuen in Jerusalem selbst zugeteilt hatten: „Die Armen“, weil sie Jesu Gebot erfüllt hatten alles zu verkaufen was sie gehindert hätte die gute Botschaft zu verbreiten.

 

*** Rbi8  2. Könige 23:26-27 ***

Dessenungeachtet kehrte Jehova nicht von seiner großen Zornglut um, mit der sein Zorn gegen Juda wegen all der kränkenden Dinge entbrannt war, mit denen Manasse sie veranlaßt hatte, [IHN] zu kränken, 27 sondern Jehova sprach: „Auch Juda werde ich von meinen Augen entfernen, so wie ich Israel entfernt habe; und ich werde diese Stadt, die ich erwählt habe, ja Jerusalem, bestimmt verwerfen und das Haus, von dem ich gesagt habe: ‚Mein Name wird dort bleiben.‘

 

Das Ehedrama von Hosea zeigt Israel als hurerische Mutter "Gomer" und deren drei Kinder, die Nationen darstellen

 

Wir sollten somit aufgrund dieser Texte gut zu unterscheiden lernen, was Jehova verworfen hatte und was er eben nicht verwarf: Israel als Nation wurde nicht verworfen, obwohl sie Ihn immer aufs neue gereizt haben! Am Gerichtstag wurde jeweils die bestehende Generation verworfen, ein Überrest aber wurde wie Lot aus Sodom gerettet!

 

Jerusalem als Regierungshauptstadt wurde nicht auf ewig verworfen, noch das Land Israel, sondern den Nationen bis zum Tag Harmagedons überlassen. „Die Stadt des Grossen Gottes“ wird wiedererwählt werden, wenn alle daraus entfernt sind, die Jesus nicht als seine „Schafe“ kennzeichnete!  Nach Harmagedons Endschlacht wird das Land durch die Getreuen, die wahren „Erben in Besitz genommen“. Paulus erklärt dies im Brief an die Römer, auf seine Generation verweisend! (Sach 1:17; Jes 54:1-4)

 

*** Rbi8  Römer 9:27-29 ***

Ferner ruft Jesaja in bezug auf Israel aus: „Obwohl die Zahl der Söhne Israels wie der Sand am Meer sein mag, ist es der Überrest, der gerettet werden wird. 28 Denn Jehova wird eine Abrechnung auf der Erde halten, wird sie zum Abschluß bringen und sie abkürzen.“ 29 Und so wie Jesaja vorhergesagt hatte: „Wenn Jehova der Heerscharen uns nicht einen Samen gelassen hätte, wären wir so wie Sodom geworden, und wir wären Gomorra gleichgemacht worden.“

 

Grenzen von Gottes wiederhergestelltem Königkreich für IsraelAber auch für die Zeit des Endes, wenn Jehova beim Abschluss von „Satans System der Dinge“, in unseren Tagen, mit allen „Göttern“ der Erde Abrechnung hält, wird es wiederum nur „ein Überrest“ sein, der dieses System das „Sodom und Gomorra“ (Unmoral) und „Ägypten“ (Sklaverei) gleicht überleben wird.

 

Diese „Ebioniten“ werden schlussendlich das alte Staatsgebiet Israels, das auch das Gebiet Moabs und Ammons (Jordanien), einen Teil Libanons und Syriens beinhaltete neu in Besitz nehmen: Diese erdenweit zerstreuten „Ebioniten“, fleischliche Juden-Christen, die den Messias angenommen haben, ihnen als Überrest gehört vorab das Erbe. Später kommen die Auferstandenen hinzu.

 

Die 144.000 Priesterkönige gelten als der Überrest von Jehovas eigener Nation, dem „Juda“, dessen „das Zepter gehört“, die ja gemäss Gottes ursprünglichem Plan „eine Nation aus Priestern und Königen“ werden sollte, um „die Tore aller Nationen in Besitz zu nehmen“!

 

*** Rbi8  Zephanja 2:9-11 ***

Darum, so wahr ich lebe“, ist der Ausspruch Jehovas der Heerscharen, des Gottes Israels, „wird Moab selbst so wie Sodom werden und die Söhne Ammons wie Gomorra, ein Ort als Besitztum der Nesseln und eine Salzgrube und eine wüste Einöde, ja bis auf unabsehbare Zeit. Die Übriggebliebenen meines Volkes [[(dem Israel Gottes)]] werden sie plündern, und der Überrest meiner eigenen Nation wird sie in Besitz nehmen. 10 Dies ist, was sie statt ihres Stolzes haben werden, weil sie geschmäht und ständig großgetan haben gegen das Volk Jehovas der Heerscharen. 11 Furchteinflößend wird Jehova gegen sie sein [[(beim Ausgiessen Seiner „sieben Zornschalen [] und dann in Harmagedon, wenn Jesu Reiterheere das Urteil vollstrecken)]]; denn er wird gewiß alle Götter der Erde [[(die religiösen, politischen und wirtschaftlichen)]] hinschwinden lassen, und man wird sich vor ihm niederbeugen, jeder von seiner Stätte her, alle Inseln der Nationen.

 

All jene, die gegen Gottes Volk, früher sein fleischliches und heute sein geistiges Israel geschmäht haben und gross gegen sie taten, sie werden schlussendlich die Geplünderten, ja die „Erblasser“ sein!

 

Hauskreis-Bibelstudium um die Erkenntnis Gottes und Jesu zu vertiefenDie „Inseln der Nationen“, sie stellen all die verzettelten Versammlungen und Hausgemeinschaften dar, die sich weder vor dem „Berg“ der Politik der „wilden Tiere“ noch dem „Berg“ der Religionen „Babylons der Grossen“ niederbeugten. Sie verneigen sich an „ihren Wohnorten“ zu den Sabbaten und Festzeiten vor Gott!

 

Viele von ihnen waren zuvor Teil der „grossen Hure“, weil sie ohne exakte Kenntnis waren. Sie glichen irregeführten „Schafen“, „Blinden“ gegenüber unverfälschter Wahrheit die hinter ihren „blinden Führern“ hergingen, weil jene ihnen Rettung versprachen! Dann durch irgendwelche Umstände zog der Gott der Himmel, der Vater sie erneut und nun direkt zu ihrem „Haupt“ und Retter Jesus hin!

 

(Johannes 6:44, 45)  Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, der Vater, der mich gesandt hat, ziehe ihn; und ich will ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen. 45 Es steht in den PROPHETEN geschrieben: ‚Und sie werden alle von Jehova belehrt sein.‘ Jeder, der vom Vater gehört und gelernt hat, kommt zu mir.

 

Die logischen Zusammenhänge im Ablauf der Ereignisse von Gomer und ihren drei KindernIrgendwann haben sie die Wichtigkeit der Worte des „starken Engels“, der vom Thron Gottes her kommt verstanden, der zu allen in Jesu Getauften befiehlt: „Geht hinaus, mein Volk“ (Off 18:4).

 

Wir sind Jesu Volk, wir gehören zu „Lo-Ammi“, Weil Jehova doch dem Sohn „alles übergeben“ hat! Gott anerkennt „Lo-Ammi“ nicht direkt als „mein Volk“. Hosea erklärt: „Da sprach ER: „Nenne seinen Namen Lo-Ammị, denn ihr seid nicht mein Volk, und ich selbst werde mich nicht als der Eure erweisen.“ (Hos 1:9)

 

Dies ändert erst an dem Tag, wo Jesus dem Vater das vollkommen gereinigte, erdenweite Königreich der „neuen Himmel“ und der „neuen Erde“ erneut übergibt (Off 21:1-5) und sich dem Vater erneut vollkommen unterordnet, damit „der Vater allen alles sei“! (1.Kor 15:24, 28) Dann erst erklärt Jehova: „… und ich will zu denen, die nicht mein Volk sind, sprechen: „Du bist mein Volk“; und sie ihrerseits werden sagen: „[Du bist] mein Gott.“ (Hos 2:23) Das „GESETZ des Christus“ einzuhalten ist keine Last, sondern bedeutet Befreiung aus religiös-, politischer Sklaverei! Kein „Teil der Welt“ mehr zu sein gibt vollkommen neue Horizonte, eine Herausforderung hin zu wahrem Glück!

 

Joseph bildet das Vorbild für Jesu Handeln mit seinen 11 Brüdern in der Auferstehung, die ihn doch in die Sklaverei des Todes verkauft hattenJesus ist der grössere Joseph, der uns im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ herzlich willkommen heisst! Da wir denselben himmlischen Vater haben, so anerkennt er uns als seine Brüder, weil wir des Vaters Willen tun! Jesus selbst bestätigte diesen Umstand: „ ‚Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder?‘ Und er streckte seine Hand nach seinen Jüngern aus und sprach: ‚Siehe! Meine Mutter und meine Brüder! Denn wer immer den Willen meines Vaters tut, der im Himmel ist, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.“ (Mat 12:48-50)

 

(Matthäus 11:25-30)  Zu jener Zeit antwortete Jesus und sprach: „Ich preise dich öffentlich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du diese Dinge vor den Weisen und Intellektuellen verborgen und sie Unmündigen geoffenbart hast. 26 Ja, Vater, weil so zu handeln dir wohlgefällig gewesen ist. 27 Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden, und niemand erkennt den Sohn völlig als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater völlig als nur der Sohn und jeder, dem der Sohn ihn offenbaren will. 28 Kommt zu mir alle, die ihr euch abmüht und die ihr beladen seid, und ich will euch erquicken. 29 Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin mild gesinnt und von Herzen demütig, und ihr werdet Erquickung finden für eure Seele. 30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“

 

Während die verschiedenen Religionen oft eine „harte Last“ bedeuteten, weil sie sich an ihren „Schafen“ bereicherten und sie als Sklaven zu ihrem eigenen Nutzen missbrauchen: Das ist bestimmt von Fall zu Fall zu betrachten, der Befehl „Babylon die Grosse“ zu verlassen aber stammt von Gott selbst und ist an jeden gerichtet der Zuflucht beim „Berg“ der Religionen gesucht hat!

 

Immer mehr Christen die ausgetreten sind haben das Versammlungsgebot erkannt und das „GESETZ des Christus“, ihres Hohepriesterkönigs gehalten und Jehovas Sabbate geheiligt: „Denn der Menschensohn ist Herr des Sabbats“. Jesus, als unser Hohepriester erklärte: „Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.“ (Mat 15:20) Dazu braucht es keine Kirchen, Synagogen noch Königreichssäle, sondern Christen, die ihr Haus für Zusammenkünfte ihren Brüdern und Schwestern gegenüber öffnen!

 

8.1.2.2        Gottes Bund mit Jakob (Israel) wird auf die Nationen erweitert

Gottes Bund mit Israel hörte somit nicht auf, sondern wurde mit dem „Überrest“ aus „Lo-Ruhama“, mit dem geistigen Israel weitergeführt, welche den Begriff „die Armen“ (aram. transliteriert: „Ebioniten“) erhielten, worin kurz darauf auch Menschen aus den Nationen aufgenommen wurden, alle die ihr Herz beschneiden würden! (Die „Paulikaner“, da Paulus ja der Apostel für die Nationen war) Die aaronischen Priester wurden durch die „Priester“ des Christus ersetzt, jeden der „das Amt eines Vorstehers“ anstrebt und sich hierzu als würdig erweist (Tit 1:5-9). Dasselbe GESETZ Gottes war und blieb für beide verbindlich, in der Form des „GESETZES des Christus“ und wird mit weiteren Anpassungen auch das GESETZ des tausendjährigen Reiches bleiben! Die Gebote an Levi sind in eigener Form auch für christliche Vorsteher Vorbild, so wie Christus sie im geistigen Tempel anwendet. Weder ein Titel „Priester“ noch „Lehrer“ (Rabbi) und theologisches Studium ist dazu notwendig, denn Paulus hat die Kriterien die Älteste und deren Gehilfen erfüllen müssen exakt definiert. Jeder muss sich selber prüfen!

 

Das "GESETZ des Christus", was schliesst es mit ein?

 

Dass gebürtige Juden oft einen grossen Vorteil für sich verbuchen können liegt daran, dass sie die Schriften des GESETZES (Tora) und der PROPHETEN (Nevi’im & Ketuvim) seit Jugend auf kennen lernten. In einer weiteren Bedeutung bezeichnet die „Tora“ (Gesetz) den gesamten „Tanach“, also sowohl die „Tora“ (Weisung) im engeren Sinne als auch die Nevi’im (Prophetenbücher) und die Ketuvim (Schriften). Für die Juden wie für Jesus und die Apostel waren alle Schriften von Gott her inspiriert! Paulus schrieb dazu dem Timotheus im 2.Brief kurz vor seinem Tod:

 

(2. Timotheus 3:14-17)  Du aber, bleibe bei den Dingen, die du gelernt hast und zu glauben überzeugt worden bist, da du weißt, von welchen Personen du sie gelernt hast, 15 und da du von frühester Kindheit an die heiligen Schriften gekannt hast, die dich weise zu machen vermögen zur Rettung durch den Glauben in Verbindung mit Christus Jesus. 16 Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.

 

Die Tauglichkeit „für jedes gute Werk“ erhalten wir durch Kenntnis der Heiligen Schrift, einschliesslich des Neuen Testaments, das doch die Erfüllung dessen beschreibt, was die Propheten des Alten Testaments angekündigt haben! Dazu ist kein Hochschulabschluss notwendig, keine Priesterweihe wurde verlangt sondern Weisheit im biblischen Sinn, wie es die ersten Christen vorgemacht haben!

 

Weisheit: Hast du dein Haus auf Sand oder Fels gebaut?

 

So wie Paulus dies an den jungen jüdischen Jünger Timotheus schrieb, den er beauftragte seine apostolischen Vorgaben in den Versammlungen der Heiden bei den „Paulikanern“ durchzusetzen. Die geschah oft durch die „Ebioniten“ aufgrund ihrer grösseren Kenntnis. So sollte jeder männliche Christ auf diese „Berufung nach oben“ achten, um selbst Anteil zu nehmen an dem neuen ersten „Himmel“, der Vorstufe der kommenden „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ (Php 3:12-16).

 

Nirgends steht festgeschrieben wie viele Älteste oder Dienstamtgehilfen eine Versammlung haben sollte. Aber die Aufgabe auf mehrere Schultern verteilt erleichtert sie! Die Apostel Jerusalems zeigten den Weg als sie sieben Gehilfen ernannten, die ähnliche Dienste innerhalb der Versammlung übernahmen wie zuvor die Leviten.

 

Paulus zu Timotheus: Bringe die Schriftrollen und Pergamente*** Rbi8  Römer 3:1-6 ***

Worin besteht denn die Überlegenheit des Juden, oder worin liegt der Nutzen der Beschneidung? 2 In vielem, in jeder Hinsicht. Vor allem darin, daß ihnen die heiligen Aussprüche Gottes anvertraut wurden. 3 Was denn [ist der Fall]? Wird vielleicht, wenn einige nicht Glauben bekundeten [[(jene Generation die Jesus verwarf, „Lo-Ruhama“)]], ihr Unglaube die Treue Gottes unwirksam machen? 4 Das geschehe nie! Sondern Gott werde als wahrhaftig befunden, wenn auch jeder Mensch als Lügner erfunden werde, so wie geschrieben steht: „Damit du dich in deinen Worten als gerecht erweist und den Sieg gewinnst, wenn du gerichtet wirst.“ 5 Wenn jedoch unsere Ungerechtigkeit [[(jener Generation der Juden, zu der Saulus als Pharisäer sich mitrechnet)]] Gottes Gerechtigkeit in den Vordergrund rückt, was sollen wir sagen? Gott ist doch nicht etwa ungerecht, wenn er seinen Zorn entlädt? (Ich rede wie ein Mensch [[(dieses Systems der Dinge)]].) 6 Das geschehe nie! Wie wird Gott sonst die Welt richten?

 

Die fleischlichen Juden haben in jeder Beziehung einen Vorteil gegenüber den geistigen Juden aus den Heiden: Nur ihnen wurden Jehovas Worte anvertraut und sie hörten und lesen sie bis heute in ihrer eigenen Sprache, Hebräisch „… daß ihnen die heiligen Aussprüche Gottes anvertraut wurden“!

 

Jede angeblich von Gott inspirierte Prophezeiung nach dem Tod des Johannes widerspricht der Aussage des Paulus. Ebenso jener des Johannes, der von der „letzten Stunde“ der apostolischen Zeit redete und die „Antichristen“ (1.Joh 2:18), die „Nikolaus-Sekte  (Off 2:6, 15). Nachdem „das Vollständige“ (1.Kor 13:9, 10), die letzten wahrlich inspirierten Bücher, das Johannesevangelium, die Offenbarung und die drei Johannesbriefe geschrieben waren hörte das „teilweise Prophezeien“ und die besonderen Geistesgaben auf. Jede Religion die darüber hinausgeht und für sich beansprucht von Gott her direkt besonders „inspiriert“ zu sein, besonderen „Heiligen Geist“ empfangen zu haben führt in die Irre!

 

Jehovas Formen der Kommunikation mit den Menschen

 

Der Unglaube der Juden innerhalb „Lo-Ruhama“ in den Messias konnte und kann bis zum Ende Gottes Treue nicht unwirksam machen, die er den Vorfahren in Bündnissen geschworen hatte! Gott bricht sein Wort nie! Wenn Jesus das Königreich des Vaters in seiner ganzen Macht in Harmagedons Endschlacht offenbar macht, wo Gott seinen Zorn entlädt und Jesus, als Gottes vollstreckender „Arm“ an denen Rache übt, die keinen Glauben in das Predigen und in sein Loskaufsopfer gezeigt haben, so ist dies nur Erfüllung der Strafankündigung auf Übertretung des GESETZES:

 

(Johannes 12:48-50)  Wer mich mißachtet und meine Reden nicht annimmt, der hat einen, der ihn richtet. Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag; 49 denn ich habe nicht aus eigenem Antrieb geredet, sondern der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot in bezug auf das gegeben, was ich sagen und was ich reden soll. 50 Auch weiß ich, daß sein Gebot ewiges Leben bedeutet. Daher rede ich die Dinge, die ich rede, so wie der Vater [sie] mir gesagt hat.“

 

Jesus, als himmlischer Hohepriesterkönig an Jehovas rechter Seite wird aufstehen, um zu handelnAls Gottes Wortführer hatte der himmlische Jesus als „der Geist Gottes“ oder „der Engel Gottes“ bereits Gottes Worte zu Adam geredet, alle Propheten instruiert, war Moses im Dornbusch erschienen und begleitete in der Wolke beim Auszug aus Ägypten Israel. Er beschrieb als Gottes verlängertem „Arm“ die Gesetzestafeln mit seinem „Finger“. Nach seinem Tod und der Erhöhung „über jede Macht und Autorität im Himmel und auf der Erde“ (Mat 28:18; Off 5:11, 12), zur Rechten Gottes thronend goss er ab Pfingsten 33 u.Z. den versprochenen „heiligen Geist“ über seine Auserwählten aus, damit sie sich jedes seiner Worte erinnerten und Zusammenhänge zu den Propheten verstehen lernten!

 

Wenn wir Jesu Gebote halten, dann werden alle die als seine „Schafe“ Gottes Willen erfüllten sich als Gerecht erwiesen haben: Sie werden den Sieg erlangen, das versprochene „ewige Leben“, die „Krone des Lebens“!

 

All die Religionsführer, welche eifrig „Jesu Schafe“ in ihre eigene, vom Christus abgetrennte Hürde einsammelten und mit verfälschten Worten Gottes Wort ungültig machten, diese werden als Lügner entlarvt sein! Wenn Gott seinen Zorn an seinem Volk Israel mehrmals durch seine Gerichte gezeigt hat, so ist es nur gerecht, wenn er ihn auch an diesem System der Dinge zeigt! (Mat 7:21-23; 25:46) „Sondern Gott werde als wahrhaftig befunden, wenn auch jeder Mensch als Lügner erfunden werde, so wie geschrieben steht: ‚Damit du dich in deinen Worten als gerecht erweist und den Sieg gewinnst, wenn du gerichtet wirst.‘ “

 

(Vergleiche: Zeitband Göttliche Gerichtstage ab Adam bis Ende Millennium)

 

Die zehn herausragenden Gerichtszeiten Jehovas

 

Jehova kündigte aber nicht nur sein Gericht an denen an, die ihn hassen, sondern gab auch einen kommenden Bund mit all denen bekannt, welche ihn lieben! Es sollte ein „neuer Bund“ sein, andersgeartet wie der „Bund mit Levi“ für das Priestertum, mit einem Volk das wirklich Jehovas Eigentum wird, wo alle Priesterkönige sind, das neue „Haus Juda“ (Off 7:1-8), vereint mit dem neuen „Haus Israel“, der „grossen Volksmenge“! (Off 7:9, 14, 15)

 

*** Rbi8  Jeremia 31:31-33 ***

Siehe! Es kommen Tage“, ist der Ausspruch Jehovas, „da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen; 32 nicht einen wie den Bund, den ich mit ihren Vorvätern schloß an dem Tag, an dem ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen, ‚welchen meinen Bund [[(den Gesetzesbund, den Bund mit Levi und den Bund von Moab)]] sie brachen, obwohl ich selbst ihr ehelicher Besitzer war‘ ist der Ausspruch Jehovas.“

33 „Denn das ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel nach jenen Tagen schließen werde“ ist der Ausspruch Jehovas. „Ich will mein Gesetz [[GESETZ]] in ihr Inneres legen, und in ihr Herz werde ich es schreiben. Und ich will ihr Gott werden, und sie selbst werden mein Volk werden.“

 

Jede Religion die behauptet schon heute „Gottes Volk“ zu sein betrügt sich selbst! „Und ich will ihr Gott werden, und sie selbst werden mein Volk werden.“ Zweifelsfrei spricht Jehova vom zukünftigen Ereignis, das es zu erwarten gilt! Erst nach dem Gerichtstag der Endzeit [B2>], nach der Urteilsvollstreckung Harmagedons [B3>], nach der Einweihung der 144.000 Priesterkönige [BbB; a>] übergibt Jesus dem Vater die „neuen Himmel“ („Juda“) und die „neue Erde“ („Israel“)! [Bb1; e1]

 

Das "GESETZ des Geistes" wurde vom Wortführer Gottes Moses übermitteltDie GESETZE auf Steintafeln, die seit Moses bis zum Exil im Tempel in der Bundeslade verwahrt worden waren und der Inhalt des „Buches des Bundes“, das durch Moses der Lade zur Seite gelegt worden war, diese sollten nun künftig in den Sinn der Menschen gelegt werden. Dies geschieht bei der angekündigten „Umwandlung in einem Nu“. Anstelle des „Gesetzes des sündigen Fleisches“, das Adam beim Verlassen des Gartens Eden in die Gene gelegt wurde, so wird nun das „GESETZ des Geistes“ erneut fest in den Genen der „Schafe“ verankert.

 

Der Prophet Hosea zeigt deutlich, dass dieses auserwählte Volk Gottes erst definitiv am Tag des kommenden Gerichtes [B2] festgelegt wird und aus all denen bestehen wird, die Jesus als seine „Schafe“ im „Buch des Lebens“ eingetragen hat! Darunter sind die nach dem Tag der „Hochzeit des Lammes“ versiegelten Auserwählten: Jesu „treue Verwalter“, wie  auch die Erstauferstandenen der Verstorbenen, die Gott alle als „Gerechte“ beurteilt und die ewiges Leben erlangen!

 

Erst wenn Jesus nach der achttägigen Feier des „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ dem Vater das „Königreich der (neuen) Himmel“ übergibt, dann erst anerkennt der Vater all jene als seine Söhne und Töchter: „Das Israel Gottes“, Jehovas künftige Verlobte, Seine „Frau“, die Priesterkönige und deren geistige Familienglieder, die „grosse Volksmenge“! 

 

(Vergleiche Grafik: 10.1  Hoseas II: Grundschema  zum Propheten Hosea)

 

Jesus war gekommen, um die tieferen Zusammenhänge zu erklären, damit sie von Menschen wirklich verstanden werden könnten! Jeder aber der das Wort studierte, dem wurde Gottes Wille bereits sinnbildlich ins Herz geschrieben. Darum sagte Paulus, dass Christen lebendige Empfehlungsbriefe werden, wo die Worte der Propheten und Apostel auf „Tafeln von Fleisch, auf Herzen“ geschrieben wären!

 

Wir alle sollen ein lebendiger "Brief Christi" sein, indem wir das, was wir andere lehren vorleben*** Rbi8  2. Korinther 3:3 ***

Denn ihr werdet als ein Brief Christi offenbar gemacht, geschrieben durch uns als Diener, eingeschrieben nicht mit Tinte, sondern mit [dem] Geist eines lebendigen Gottes, nicht auf Tafeln aus Stein, sondern auf Tafeln von Fleisch, auf Herzen.

 

Der Auftrag lautete vom geistig unreifen Kind zum erwachsenen Mann heranzureifen und vom Studierenden zum Lehrer zu werden! Das bedingt Opfer an Zeit, Energie und auch liebgewonnene Gewohnheiten aufzugeben, die zeitraubend oder unklug sind. (Mat 10:24, 25; Eph 4:11-15)

 

*** Rbi8  Römer 12:1-2 ***

Daher bitte ich euch inständig, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber als ein lebendiges, heiliges, für Gott annehmbares Schlachtopfer darzustellen, [das ist] ein heiliger Dienst gemäß eurer Vernunft. 2 Und formt euch nicht mehr nach diesem System der Dinge, sondern werdet durch die Neugestaltung eures Sinnes umgewandelt, damit ihr durch Prüfung feststellen könnt, was der gute und annehmbare und vollkommene Wille Gottes ist.

 

Christen werden selbst wie Jesus zu einem „lebendiges, heiliges, für Gott annehmbares Schlachtopfer“ für Gott! Dies geschieht durch unseren persönlichen Dienst, was Selbststudium, Besuch der Zusammenkünfte an den Sabbaten und Jehovas Festzeiten und das Predigen der guten Botschaft, sowie Werke der Nächstenliebe vor allem gegenüber unseren Brüdern beinhaltet!

 

*** Rbi8  Jeremia 31:34 ***

„Und sie werden nicht mehr ein jeder seinen Gefährten und ein jeder seinen Bruder lehren, indem [sie] sprechen: ‚Erkennt Jehova!‘, denn sie alle werden mich erkennen, von ihrem Geringsten selbst bis zu ihrem Größten“ ist der Ausspruch Jehovas. „Denn ich werde ihre Vergehung vergeben, und ihrer Sünde werde ich nicht mehr gedenken.“

 

Asasel, das herausragende Opfertier, das in die Wildnis weggeführt wirdDieser angekündigte wichtige Tag, an welchem Jehova der bisherigen Sünden nicht weiter gedenken wird, dieser ist mit dem Sühnetag und dem Opfertier Asasel verbunden, was wir im zweiten Teil dieser Artikelserie näher betrachten!

 

Christen aber müssen selbst wie das „Salz der Erde“ werden, das ein lebensnotwendiges Element darstellt. Sie werden Teil eines neuen „Salzbundes“ unter ihrem Hohepriesterkönig Jesus! Wer jedoch den „neuen Bund“ erneut missachtet wird dieselbe Strafe tragen wie Israels Priester, die sich vom GESETZ entfernten!

 

*** Rbi8  Matthäus 5:13 ***

Ihr seid das Salz der Erde; wenn aber das Salz seine Kraft verliert, wie wird seine Salzkraft wiederhergestellt werden? Es taugt zu nichts weiter, als hinausgeworfen und von den Menschen zertreten zu werden.

 

Nachdem Jehova die aaronische Priesterschaft, den „Bund mit Levi“, den früheren „Salzbund“ verworfen hatte, trat beim Tod Jesu der „neue Bund“ in Kraft. Getaufte in Christus sollten nun fortan dieses „Salz der Erde“ sein! Die „Salzkraft“ bedeutet ihre Fähigkeit die „gute Botschaft“ unverfälscht zu predigen. Der Bund mit Aaron war somit nur Vorbild für den grösseren Bund den Jehova mit Jesus bereits im Himmel für ein Königspriestertum schloss, bevor jener zur Erde gesandt wurde! (Ps 110:4)

 

8.1.2.3        Der sinnbildliche steinerne Tempel wird durch den grösseren, geistigen Tempel ersetzt

Die Dinge im Zusammenhang mit dem „Zelt der Zusammenkunft“ und dem späteren Tempel waren sinnbildliche Dinge, welche nur das „Muster“ gaben für weit grössere Dinge: Den geistigen Tempel, die Versammlungen und das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ und dessen künftige „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“.

 

So wie die Priester als Söhne Aarons ihren Dienst exakt nach dem Muster verrichteten, so sind die Söhne des Christus, vorab die Apostel und dann auch alle christlichen Vorsteher verpflichtet alles so zu tun, wie es Jesus vorgemacht hatte! Paulus schreibt darüber im Brief an die Hebräer, an die „ebionitischen“ Ältesten:

 

Jesus ist im Allerheiligsten des Himmels, vor dem Sühnedeckel, wo sein vergossenes spndenloses Blut unsere unwillentlichen Fehler auslöscht*** Rbi8  Hebräer 8:4-6 ***

Wäre er [[Jesus]] nun auf der Erde [[(statt im Allerheiligsten des Himmels, vor Gottes Thron)]], so wäre er kein Priester, weil [Männer][[(, priesterliche Söhne (die Apostel; Vorsteher))]] da sind, die die Gaben gemäß dem GESETZ darbringen, 5 aber diese [Männer] verrichten [den] heiligen Dienst in einer sinnbildlichen Darstellung und einem Schatten der himmlischen Dinge, so wie Moses, als er im Begriff war, das Zelt zu vollenden, den göttlichen Befehl erhielt: Denn, so sagt er: „Sieh zu, daß du alle Dinge nach [ihrem] Muster machst, das dir auf dem Berg gezeigt worden ist.“ 6 Nun hat aber [Jesus] einen vorzüglicheren öffentlichen Dienst erlangt, so daß er auch der Mittler eines entsprechend besseren Bundes ist, der aufgrund besserer Verheißungen gesetzlich festgelegt worden ist.

 

Der Bund mit Jesus war auf derselben Gesetzesgrundlage geschlossen wie jener mit Moses. Auch er und seine geistigen Söhne mussten Gaben gemäss dem GESETZ darbringen, da wir ja alle genauso Gesetzesübertreter sind! „Wenn wir erklären: ‚Wir haben keine Sünde‘, führen wir uns selbst irre, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, uns die Sünden zu vergeben und uns von aller Ungerechtigkeit zu reinigen. Wenn wir erklären: ‚Wir haben nicht gesündigt‘, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.“ (1.Joh 1:8-10)

 

Da Jesus aber den Willen des Vaters in allem tat und das GESETZ in seinem Inneren trug (Ps 40:8), brauchte er für sich selbst keine Schuldopfer darzubringen! Sein Opfertod war vom Vater bestimmt und durch Ihn angenommen worden und daher wurde er über jede andere Autorität und Macht erhöht, oben im Himmel und unten auf der Erde.

 

Als designierter Hohepriester brachte er sich selbst dar, als letztes, vollkommenes Opfer für die Sünden aller Menschen: Die vergangenen und die künftigen! Damit kam das Ende aller blutigen Tieropfer, die Sünden zwar zudeckten aber nicht vollständig auszutilgen vermochten, ja auf Sünde der „Fluch“ folgt, der den Tod des Sünders fordert.

 

Daran wird an jedem Sühnetag gedacht, wenn der Hohepriester in sinnbildlicher Form Jahr für Jahr das Blut des ersten Böckleins darbrachte, auf den das Los Jehovas gefallen war! (3.Mo 16:7-10)

 

*** Rbi8  3. Mose 16:7-10 ***

Und er soll die beiden Böcke nehmen und sie vor Jehova an den Eingang des Zeltes der Zusammenkunft hinstellen. 8 Und Aaron soll über die beiden Böcke Lose ziehen, das eine Los für Jehova und das andere Los für Asasel. 9 Und Aaron [[(als Hoherpriester)]] soll den Bock, über den das Los für Jehova heraufkam, darbringen, und er soll ihn zu einem Sündopfer machen. 10 Der Bock aber, über den das Los für Asasel heraufkam, sollte lebend vor Jehova gestellt werden, damit man für ihn Sühne leistet, um ihn für Asasel [[heb. = „Bock der verschwindet“]] in die Wildnis wegzusenden.

 

Der "Bock für Asasel" in der Wilnis trägt die Sünden IsraelsJesus selbst wurde somit zu jenem Sündopfer, das zu Gunsten des ganzen Volkes vor Jehova gebracht werden musste! Er allein hatte Gottes Willen vollkommen erfüllt und konnte dadurch die Sünde Adams und all seiner Nachkommen durch ein einziges Opfer vom ewigen Tod, der „Abschneidung von den Lebenden“ befreien!

 

Das zweite Böcklein, der „Bock für Asasel“ musste aber aus der Versammlung hinaus in die Wildnis geführt werden, lebend, die Sünden des Volkes wegtragend! Auch diese Bedeutung werden wir später besser verstehen lernen! Paulus fährt im Kapitel 10 fort die Zusammenhänge zu beschreiben, von denen die Propheten bereits Ansage machten:

 

*** Rbi8  Hebräer 10:5-10 ***

Daher sagt er [[Jesus]] bei seinem Eintritt in die Welt: „ ,Schlachtopfer und Opfergabe hast du nicht gewollt, aber einen Leib hast du mir bereitet. 6 Du hast kein Wohlgefallen an Ganzbrandopfern und Sünd[opfern] gehabt.‘ 7 Da sprach ich: ‚Siehe! Ich bin gekommen (in der Rolle des Buches [[Ps 40:6-8]] steht über mich geschrieben), um deinen Willen, o Gott, zu tun.‘ “ 8 Nachdem er zuerst sagte: „Schlachtopfer und Opfergaben und Ganzbrandopfer und Sünd[opfer] hast du nicht gewollt noch Wohlgefallen daran gehabt“ — [Schlachtopfer,] die gemäß dem GESETZ dargebracht werden —, 9 sagt er darauf wirklich: „Siehe! Ich bin gekommen, um deinen Willen zu tun.“ Er beseitigt das erste [[(die Tieropfer)]], auf daß er das zweite aufrichte. 10 Durch den besagten „Willen“ sind wir durch die Opfergabe des Leibes Jesu Christi ein für allemal geheiligt worden.

 

Das erste, das mit dem „Zelt der Zusammenkunft“ und dem steinernen Tempel in Verbindung stand, die Schlachtopfer die täglich, an Sabbaten und an den Festzeiten Jehovas erforderlich waren, sie alle wurden mit Jesu Tod weggetan! Über die Aufgabe des Messias musste Daniel folgendes aufzeichnen:

 

*** Rbi8  Daniel 9:27 ***

Und er soll [den] Bund für die vielen [[„Lo-Ruhama“]] eine Woche lang in Kraft halten; und zur Hälfte der Woche wird er Schlachtopfer und Opfergabe aufhören lassen.

 

Das hob das göttliche GESETZ nicht auf, dass für Sünde Sühne zu leisten wäre! Jesus richtete nun „das zweite“ auf, den „neuen Bund“ mit einer neuen Form der Priesterschaft und einer neuen Art von Opfern! Jeder der diese Vorkehrung Gottes versteht und sich in der Erwachsenentaufe freiwillig unter den „neuen Bund“ begibt, der anerkennt Gottes GESETZ und wird durch Jesu Blut „ein für allemal“ von dem auf ihm bisher lastenden „Fluch“ zufolge gesetzloser Werke geheiligt! Christus ist an unserer Stelle zum „Fluch“ geworden und für unsere Sünden gestorben!

 

Paulus erklärt den Hebräern deutlich, dass für spätere Sünden, welche absichtlich begangen werden, „kein (Sünd)opfer mehr übrig bleibt“, sondern ein furchtvolles Erwarten des göttlichen Gerichts! (Heb 10:26-31)

 

So wie der Hohepriester das Blut jenes sündenlosen Lammes am Sühnetag in das Innere des Hochheiligen brachte, um es vor den Deckel der die Lade des Bundes abdeckte zu spritzen, so musste Jesus sein eigenes Blut ins Allerheiligste, hinter den Vorhang (, der seinen Fleischesleib darstellt) tragen, in den Himmel selbst, vor Jehovas Thron. Bei seinem Tod zerriss der Vorhang im Tempel, der das Allerheiligste vom Heiligen abtrennte und die Sicht die nur dem Hohepriester zu stand wurde frei gegeben. Was erklärt das GESETZ für den Sühnetag:

 

*** Rbi8  3. Mose 16:14-16 ***

Und er soll etwas von dem Blut des Stieres nehmen und es mit seinem Finger vor den Deckel hin spritzen, ostwärts, und er wird etwas von dem Blut mit seinem Finger siebenmal vor den Deckel spritzen.

15 Und er soll den Bock des Sündopfers, der für das Volk ist, schlachten, und er soll sein Blut innerhalb des Vorhangs bringen und mit seinem Blut ebenso tun, wie er mit dem Blut des Stieres getan hat; und er soll es gegen den Deckel und vor den Deckel spritzen.

16 Und er [[der Hohepriester]] soll für die heilige Stätte Sühne leisten hinsichtlich der Unreinheiten der Söhne Israels und hinsichtlich ihrer Auflehnungen in allen ihren Sünden; und auf diese Weise sollte er für das Zelt der Zusammenkunft tun, das inmitten ihrer Unreinheiten bei ihnen weilt.

 

Der Vorhang, der im Tempel das Allerheiligste vom Heiligen abtrennte stellte Jesu Leib dar. Mit seinem Tod war seine Auferweckung im Geiste in der früheren Stellung als Erzengel Michael möglich geworden! Der „Menschensohn“ Jesus stand wie ein „geschlachtetes Lamm“ vor Gottes Richterthron, während das himmlische Gericht tagte, Satan wurde aus der himmlischen Regierung hinausgeworfen und Jesus an die höchste Stelle nach Jehova erhöht! (Joh 12:31; Off Kap.5)  Jesus selbst hatte dies im Voraus verkündet: „Jetzt ergeht ein Gericht über diese Welt; jetzt wird [[Satan,]] der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden.“ (Joh 12:31)

 

Etwas später im Buch Levitikus wird von Jehova der Sinn des Blutes um Sühne zu leisten durch Moses erklärt:

 

(3. Mose 17:11) Denn die Seele [[das Leben]] des Fleisches ist im Blut, und ich selbst habe es für euch auf den Altar gegeben, damit Sühne geleistet wird für eure Seelen, denn das Blut ist es, das Sühne leistet durch die Seele [darin].

 

Jesu eigene Versammlung bestand aus seinen Aposteln, seiner „kleinen Herde“! (Lu 12:32) Als er in den Himmel zurückkehrte hinterliess er Gaben in Form von Männern, den Aposteln und Jüngern, die sein Vorbild exakt nachahmten! Jesus blieb von nun an das „Haupt des Leibes“, seiner Versammlung all jener, die sich taufen liessen. Einzeln und Gesamthaft bilden sie Gottes geistigen Tempel (Ps 68:18; Eph 4:8, 9).

 

8.1.2.4        Vollkommenheit kam nicht durch den „Salzbund“ mit Aaron, sondern durch den „neuen Bund“ mit Jesus für ein ewiges Hohepriester-Königtum und ein geändertes GESETZ

Aaron und seine Söhne waren nicht vollkommen und die blutigen Tieropfer vermochten ihre Sünden nicht dauerhaft zu entfernen! Jesu Opfer aber war von anderer Art, weit höher wie alle bisherigen Opfer und vermochten jene, auf welche es Anwendung findet vor Gott vollkommen zu machen! Paulus zeigt diese Zusammenhänge gegenüber fleischlichen Juden, „Ebioniten“, die Christus anerkannt hatten:

 

Jesus, der Löwe von Juda aus der Linie König Davids*** Rbi8  Hebräer 7:11-14 ***

Wenn also Vollkommenheit wirklich durch das levitische Priestertum käme (denn mit ihm als einem Grundzug wurde dem Volk das GESETZ gegeben), welche weitere Notwendigkeit bestände da für einen anderen Priester, der nach der Weise Melchisedeks aufstünde und von dem man nicht sagen würde, er sei nach der Weise Aarons? 12 Denn da das Priestertum gewechselt wird, tritt notwendigerweise auch ein Wechsel [[eine Veränderung innerhalb]] des Gesetzes [[GESETZES]] ein. 13 Denn der, von dem diese Dinge gesagt werden [[von Jesus]], ist ein Glied eines anderen Stammes gewesen, [[von Juda, aus der Linie Davids]] von dem keiner am Altar amtiert hat. 14 Denn es ist ganz klar, daß unser Herr dem Stamm Juda entsprungen ist, einem Stamm, über den Moses in bezug auf Priester nichts gesagt hat.

 

Der fast ein Jahr später geschlossene „Salzbund“ mit Levi war Bestandteil des Gesetzesbundes mit Israel! Dieses hatte einen „Grundzug“ darin, welches das Verfahren wäre, wenn jemand göttliches GESETZ unwillentlich übertritt. Tempel, Priester und Opfer wurden darin beschrieben. Da jener „Bund mit Levi“ geändert wurde, trat auch ein neues GESETZ oder Gebot in Bezug auf den Tempel, die darin Anbetenden und deren Opfer in Kraft: Das „GESETZ des Christus“! (Gal 6:2) Die jeweils amtenden Priester Levis und nun die sie stellvertretenden Ältesten sind verantwortlich, dass jene Gesetzesbestimmungen, die bisherigen, respektive die neuen „gesetzmässig gehandhabt“ werden! Das GESETZ richtete sich gegen Übertreter, die sich der gesunden Lehre widersetzen!

 

Homosexualität wird von der Menschenrechts-Kommission wie ein troyanisches Pferd gebraucht, um die Christenheit in völlige Unmoral wie Sodom zu führen*** Rbi8  1. Timotheus 1:8-11 ***

Nun wissen wir, daß das GESETZ vortrefflich ist, vorausgesetzt, daß man es gesetzmäßig handhabt, 9 in der Erkenntnis der Tatsache, daß [das] Gesetz [[GESETZ]] nicht für einen gerechten Menschen öffentlich bekanntgegeben ist, sondern für Gesetzlose und Widerspenstige, für Gottlose und Sünder, für die, denen es an liebender Güte fehlt, und für Unheilige, Vatermörder und Muttermörder, Totschläger, 10 Hurer, Männer, die bei männlichen Personen liegen, Menschenräuber, Lügner, Falschschwörende und was sonst noch der gesunden Lehre entgegengesetzt ist, 11 gemäß der herrlichen guten Botschaft des glücklichen Gottes, mit der ich betraut worden bin.

 

Die neue Priesterschaft, getaufte Christen und vorab die Vorsteher, welche als Sklaven Christi höhere Pflichten auf sich genommen hatten mussten nun wiederum, vor dem „Ende der Zeiten der Nationen“, daraufhin geprüft oder „ausgemessen“ werden, ob ihre Handlungen den neuen göttlichen Normen entsprechen, die durch Jesus verkündet worden waren. Alle bisherigen zehn Gebote des GESETZES, blieben wie bisher in Kraft, ebenso die richterlichen Entscheidungen Jehovas. Die neuen, von Jesus eingesetzten Verschärfungen der Strafbestimmungen gewisser Gebote, wo er sagte: „Ihr habt gehört, dass zu jenen die in alter Zeit lebten gesagt wurde ..., ich aber sage euch ...“ traten mit seinem Tod in Kraft (Mat 5:21-48).

 

Das GESETZ Mose selbst war vollkommen, wie Paulus es deutlich macht, aber seine Handhabung durch die bisherige aaronische Priesterschaft  musste durch die neue Art Priesterschaft verbessert werden, wobei das „GESETZ der Liebe“ den ersten Platz einnehmen musste! Vorsteher sollten die „Schafe“ ihrer Versammlung richten, die Apostel dagegen die Vorsteher, wobei sie selbst durch Jesus gerichtet würden! Paulus sagte deutlich, dass kein Ungerechter in das Königreich Gottes eingehen werde (1.Kor 6:1-11).

 

8.1.2.5        Der geistige Tempel, der Altar und die darin Anbetenden werden ausgemessen; „Zwei Zeugen“ prophezeien

Der letzte lebende Apostel, Johannes, wurde am Ende des ersten Jahrhunderts damit beauftragt den geistigen Tempel auszumessen und jede Art Abweichung gegenüber dem „GESETZ des Christus“ festzuhalten! Er tat dies und beschrieb seine Erkenntnisse durch alle fünf letzten Dokumente der Schrift hindurch: Der Offenbarung, dem Evangelium des Johannes und seinen drei Briefen! Alle wurden zwischen 96 und 98 u.Z. geschrieben. Alle aber sind auch auf die Zeit des Endes gerichtet, auf unsere Tage, den „Tag des Herrn“, Jesu Wiederkehr! Die Verfehlungen von damals würden auch die Verfehlungen der Endzeit umschreiben! (Off 1:10)

 

Die Oberpriester und älteren Mönner beraten im Hof des Hohepriesters wie Jesus beseitigt werden könne*** Rbi8  Offenbarung 11:1-2 ***

Und es wurde mir ein Rohr gegeben, einem Stab gleich, als er sprach: „Steh auf, und miß das Tempel[heiligtum] Gottes und den Altar und die darin Anbetenden. 2 Aber was den Vorhof außerhalb des Tempel[heiligtums] betrifft, wirf ihn hinaus und miß ihn nicht, denn er ist den Nationen gegeben worden, und sie werden die heilige Stadt zweiundvierzig Monate lang niedertreten.

 

Der Auftrag ergab somit auch den Massstab für die Endzeit, wo „zwei Zeugen“ [A1; A] damit beauftragt sind das Resultat jener Ausmessung des Johannes, angewendet auf die Endzeit und die wirklichen Begebenheiten, sowie das darauf angekündigte Gericht deutlich zu prophezeien! Sie selbst waren nicht die Richter, sondern kündeten das Kommen des göttlich ernannten „Richters der Lebenden und der Toten“ an, von Jesus! [B1] Deutlich wird von den „zweiundvierzig Monaten“ [A] gesprochen, welche dem Tag des ersten Gerichts vorausgehen, jenem Gericht am „inneren des Tempels“, der christlichen Vorsteherklasse, die mit Jesu erster Rückkehr zur Erde [B1] gerichtet werden (Mat 7:21-23).

 

*** Rbi8  Offenbarung 11:3-4 ***

Und ich will meine zwei Zeugen tausendzweihundertsechzig Tage mit Sacktuch bekleidet prophezeien lassen.“ 4 Diese sind [versinnbildlicht durch] die zwei Olivenbäume und die zwei Leuchter und stehen vor dem Herrn der Erde.

 

Die beiden Zeugen sind keiner Religion gegenüber verantwortlich, sondern ausschliesslich „dem Herrn der ganzen Erde“, Jesus, dem der Vater alles übergeben hat und damit Jehova gegenüber!

 

image111Der Hohepriester der an Aarons Stelle Dienst tat, seine ihm in der Stellung nachfolgenden Söhne, welche die obersten Richter in Israel waren, sie waren es, welche im Jahre 33 u.Z. unter der Führung des Hohepriesters Kaiphas Jesus zum Tode verurteilt hatten. Sie hatten längst vor dem wirklichen Gericht bereits den Mord aufgrund von Angst um ihre privilegierte Stellung (durch Cäsar) beschlossen! (Joh 11:45-53)

 

*** Rbi8  Matthäus 26:3-5 ***

Dann versammelten sich die Oberpriester und die älteren Männer des Volkes im Hof des Hohenpriesters, der Kaiphas hieß, 4 und beratschlagten miteinander, um Jesus durch einen listigen Anschlag zu ergreifen und ihn zu töten. 5 Sie sagten jedoch wiederholt: „Nicht beim Fest, damit unter dem Volk kein Aufruhr entstehe.“

 

Etwas Ähnliches war auch in der Endzeit vorhergesagt, wo wiederum die Priesterschaft verantwortlich zeichnet, dass jene „zwei Zeugen“, welche Jesu Rückkehr ankündigen und Gerichtsbotschaften gegen die Religionsführer äusserten „getötet“, respektive mundtot gemacht werden sollten, damit ihre Ankündigungen nicht weiter bekannt würden. Wie im Falle des ersten Jahrhunderts, wo Rom unter dem Statthalter Pontius Pilatus das Urteil fällte und vollstreckte, so sollte es auch in der Endzeit geschehen: Das „zweihörnige wilde Tier“, Anglo-Amerika muss die Arbeit für „Babylon die Grosse“ vollstrecken.

Das zweihlrnige "wilde Tier", die letzte führende Weltmacht: Der "König des Südens"

*** Rbi8  Offenbarung 11:7-10 ***

Und wenn sie ihr Zeugnisgeben beendet haben, wird das wilde Tier, das aus dem Abgrund heraufsteigt, Krieg mit ihnen führen und sie besiegen und sie töten. 8 Und ihre Leichname werden auf der breiten Straße der großen Stadt liegen, die in geistigem Sinne Sodom [[(Unmoral; Homosexualität)]] und Ägypten [[(Sklaverei; Götzendienst)]] genannt wird, wo auch ihr Herr an den Pfahl gebracht wurde [[(Jerusalem)]]. 9 Und [Leute] von den Völkern und Stämmen und Zungen und Nationen werden ihre Leichname dreieinhalb Tage lang anschauen, und sie lassen nicht zu, daß ihre Leichname in eine Gruft gelegt werden. 10 Und die, die auf der Erde wohnen, freuen sich über sie und sind froh, und sie werden einander Gaben senden, weil diese zwei Propheten die, die auf der Erde wohnen, quälten.

 

So wie mit Jesu Tod das himmlische Gericht Jehovas die aaronische Priesterschaft als Verantwortliche verurteilte, so ist es auch bei Jesu Rückkehr [B1] mit der Priesterschaft der Namenchristenheit, die als Ganzes seine Wiederkommen nicht angekündigt hat und ihn nicht bei seinem Erscheinen willkommen heisst, da sie ja ihr Abendmahl nach heidnischem Ritus am grünen Donnerstag und Ostern am Sonntag feiern [B1]. Jehova jedoch gebot:

 

*** Rbi8  3. Mose 18:4-5 ***

Meine richterlichen Entscheidungen solltet ihr ausführen, und meine Satzungen solltet ihr beobachten, um darin zu wandeln. Ich bin Jehova, euer Gott. 5 Und ihr sollt meine Satzungen und meine richterlichen Entscheidungen beobachten, durch die ein Mensch, wenn er sie tut, auch leben soll. Ich bin Jehova.

 

Jehovas richterlichen Entscheidung sind somit beide Priesterschaften, die aaronische und die christliche schlussendlich nicht nachgekommen! Beide erkannten die „Zeit ihrer Besichtigung“ nicht! Petrus erwähnte dies warnend in seinem ersten Brief (Lu 19:43, 44).

 

*** Rbi8  1. Petrus 2:12 ***

Führt euren Wandel vortrefflich unter den Nationen, damit sie in dem, worin sie gegen euch als von Übeltätern reden, zufolge eurer vortrefflichen Werke, von denen sie Augenzeugen sind, Gott verherrlichen mögen am Tag [seiner] Besichtigung.

 

Zum Ende von Gottes Besichtigung und dem Prophezeien der „zwei Zeugen“ muss laut dem Propheten Maleachi „der Bote des Bundes“ zu seinem Tempel kommen! Erst nachdem er den Tempel gründlich gereinigt hat sind Gott die Opfergaben die von den Aposteln und jenen dargebracht werden, „die ihren Gott kennen“ wieder angenehm! Das Heiligtum war während der ganzen Zeit des Ausgiessens der sieben Schalen mit den Plagen verschlossen und blieb mit Rauch gefüllt! (Mal 2:17-3:4; Off 15:7, 8; Off 11:19)

 

(Vergleiche: Zeitband Ablaufschema „Harmagedons Endgericht“)

 

Logik im Ablauf der Detailereignisse während des "Tages des Herrn"

 

Das Gericht liegt nun in den Händen des Hohepriesters „nach der Weise Melchisedeks“, der auch als König handelt der seine „zwei Zeugen“ vorab nach seiner Wiederkehr zur Erde zu geistigem Leben auferweckt.  Er bittet sie gar „hierherauf“ zu kommen, die damit eingeladen werden Anteil an der neuen „Verwaltung der Erde, an der Grenze der Fülle der Zeiten“ zu übernehmen, den künftigen „neuen Himmeln“! Dass dies die bisher herrschende Priesterschaft in Schrecken versetzte, wie diese nach den dreieinhalb Tagen wahrnehmen, wenn jene „zwei Zeugen“ erneut aktiv werden, wo doch die „Leichen“ offen „in der breiten Strasse“, in aller Öffentlichkeit „Babylons der Grossen“ liegen gelassen werden, ist wohl verständlich! Johanes berichtet was geschieht

 

Zwei Zeugen prophezeien 1260 Tage vor Jesu erster Wiederkehr und werden von den Gegnern ermordet. Sie werden durch zwei Leuchter (Versammlungen) und zwei Bäume (Vorsteher) symbolisiert. Sie stehen direkt "vor dem Herrn der ganzen Erde" *** Rbi8  Offenbarung 11:11-13 ***

Und nach den dreieinhalb Tagen kam von Gott her Geist des Lebens in sie, und sie stellten sich auf ihre Füße, und große Furcht befiel die, die sie sahen. 12 Und sie hörten eine laute Stimme aus dem Himmel zu ihnen sagen: „Kommt hierherauf.“ Und sie gingen in der Wolke in den Himmel hinauf, und ihre Feinde sahen sie. 13 Und in jener Stunde ereignete sich ein großes Erdbeben, und ein Zehntel der Stadt fiel; und siebentausend Personen wurden durch das Erdbeben getötet, und die übrigen gerieten in Furcht und verherrlichten den Gott des Himmels.

 

Jesu Gerichtsurteil wurde wie ein grosses „Erdbeben an der gesamten Priesterschaft Gross-Babylons vollzogen, welche aus dem „Buch des Lebens“ ausgelöscht wurden! „Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“ (Mat 15:14) Da Jesus seit seiner Auferweckung im Geiste und dann im Fleische aus dem Grab ein unzerstörbares Leben hat, sind alle die behaupten sein Stellvertreter zu sein als Usurpatoren der Stellung Jesu und jene der Apostel offenkundig gemacht! Als er nach vierzig Tagen „mit den Wolken“ den Aposteln entschwand, durfte er sich an des Vaters rechte Seite setzen.

 

Jesus versammelte nach seiner Auferstehung am Berg von Galiläa etwa 500 Jünger und bereitete sie auf die Aufgabe des Predigens vorEr hatte sich als Auferstandener Mensch mit demselben Leib den Aposteln und fünfhundert Jüngern gezeigt. Jene Apostel haben am selben Tag von Jesu Rückkehr als „Menschensohn“ zur Erde ihre Frühauferstehung (1.Kor 15:21, 22). Auch für sie wurden nie Stellvertreter ernannt! (Apg 1:9-11: Phi 3:11) Jeder der ihre Stellung einnimmt ist ein „falscher Apostel“: „Denn solche Menschen sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen. Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt immer wieder die Gestalt eines Engels des Lichts an.“ (2.Kor 11:13, 14)

 

Hören wir nun weiter, was Paulus zum Thema Jesu als Hoherpriester anstelle von Aarons Söhnen und deren Opfern aussagt:

 

*** Rbi8  Hebräer 7:15-25 ***

Und es ist noch weit klarer, daß ein anderer Priester nach der Ähnlichkeit mit Melchisedek aufsteht, 16 der nicht gemäß dem Gesetz [[GESETZ]] eines vom Fleisch abhängigen Gebotes ein solcher geworden ist, sondern gemäß der Kraft eines unzerstörbaren Lebens, 17 denn zum Zeugnis wird gesagt: „Du bist Priester für immer nach der Weise Melchisedeks.“

18 Gewiß wird also das vorausgehende Gebot [[des „Fluches“ auf Sünde]] wegen seiner Schwäche und Unwirksamkeit abgeschafft. 19 Denn das GESETZ [[mit den Strafbestimmungen]] machte nichts vollkommen, wohl aber die außerdem eingeführte bessere Hoffnung, durch die wir uns Gott nahen [[(, die „unverdiente Güte“]]. 20 Und insofern dies nicht ohne Eidschwur war 21 (denn es gibt tatsächlich Männer, die ohne Eidschwur Priester geworden sind, doch da ist einer mit einem Eid, von dem Einen geschworen, der in bezug auf ihn sprach: „Jehova hat geschworen — und er wird es nicht bedauern —: ‚Du bist Priester für immer‘ “), 22 insofern ist auch Jesus derjenige geworden, der als Bürge eines besseren Bundes gegeben wurde. 23 Überdies mußten viele [nacheinander] Priester werden, weil sie durch den Tod verhindert waren, als solche zu verbleiben, 24 er aber, weil er für immer am Leben bleibt, hat sein Priestertum ohne irgendwelche Nachfolger inne. 25 Demzufolge kann er auch die vollständig retten, die sich durch ihn Gott nahen, weil er immerdar lebt, um für sie einzutreten.

 

Die „vollständige Rettung“ verdanken wir Jesu Opfertod, der dadurch von Jehova das Recht erhielt, jeden Menschen vom auf im lastenden „Fluch“ zufolge Gesetzesverletzung vollkommen zu entbinden, jeden, der glauben in ihn als Hohepriesterkönig und Retter seines Volkes setzen würde!

 

Verbindung "unverdiente Güte" zu Gottes GESETZJesus erhielt erst unmittelbar nach seinem Tod unzerstörbares Leben, sowohl im Himmel als Geistgeschöpf, wie auf der Erde als „Menschensohn“ und er wurde zum Hohepriester-König erhoben, gleich Melchisedek!

 

Die „Unwirksamkeit des vorhergehenden Gebots“ betraf zudem die aaronische Priesterschaft, welche Gottes GESETZE durch ihre eigenen Zusätze, ihre Überlieferungen ungültig gemacht hatten und gar ins Gegenteil verkehrten!

 

Dasselbe liess sich auch die christliche Priesterschaft, als Nachfolgering der Pharisäer und Schriftgelehrten, in der Katholischen Kirche zu Schulden kommen! Alle jene Kirchenfürsten, welche wie vorab die Päpste die Worte des Paulus missachteten und sich als Nachfolger im Hohepriesteramt gebärdeten, sie werden unmittelbar von Gott am Tag der Aufrichtung von Gottes Königreich auf der Erde zur Rechenschaft gezogen! [B1]

 

Die bessere Hoffnung aber kam mit dem Messias, wegen dessen Erleidens des Todes und durch sein Wiederkommen wird diese Hoffnung Wirklichkeit. Er ist es, der die Menschen beginnend im „inneren des Tempels“ zu Gericht führt und jedem nach seinen Werken im Auftrag Gottes vergelten wird! Er selbst war der Engel, der Moses das GESETZ gab und den Bund mit Levi im Auftrag Jehovas zuvor geschlossen hatte!

 

8.1.2.6        Der Bund Jehovas mit Jesus für ein Amt als Hohepriester-König

Das auf Aaron folgende, kommende Priestertum musste somit dem levitischen Priestertum und den Königtum Davids übergeordnet sein, wie anhand eines Vergleichs von Paulus im Brief an die Hebräer im Zusammenhang mit Abraham und Melchisedek deutlich wird. Melchisedek war im Rang unzweifelhaft höher stehend wie Abraham und damit auch all seiner Nachkommen! Dies schliesst Aaron als Hohepriester und alle seine priesterlichen Nachkommen mit ein! Melchisedek war Hoherpriester und König in Salem, was später auf Jerusalem umbenannt wurde! Wie sonst hätte Melchisedek Abraham gesegnet und von Abraham den Zehnten aller Beute erhalten?

 

Der Priesterkönig Melchisedewk schattet Jesus inKönigreichsmacht vor, er bringt Abraham symbolisch "Brot und Wein" und ehrt und segnet ihn im Namen Jehovas für seinen Sieg über die fünf feindlichen Könige, die Lots Familie als Gesseln nahmen*** Rbi8  Hebräer 7:4-10 ***

Seht denn, wie groß dieser Mann war, dem Abraham, das Familienhaupt, [den] Zehnten von den Hauptbeutestücken gab. 5 Allerdings haben die Männer von den Söhnen Levis, die das Priesteramt empfangen, ein Gebot, von dem Volk, das ist von ihren Brüdern, obwohl diese aus den Lenden Abrahams hervorgegangen sind, nach dem GESETZ Zehnten zu erheben; 6 derjenige aber, der sein Geschlecht nicht von ihnen herleitete [[(Melchisedek)]], nahm von Abraham Zehnten entgegen und segnete ihn, der die Verheißungen besaß. 7 Nun wird unbestreitbar das Geringere vom Größeren gesegnet. 8 Und in dem einen Fall sind es Menschen, die sterben, welche Zehnten empfangen [[(die Priester Levis)]], in dem anderen Fall aber ist es einer, von dem bezeugt wird, daß er lebt [[(der erhöhte Priesterkönig Jesus Christus)]]. 9 Und wenn ich den Ausdruck gebrauchen darf, durch Abraham hat selbst Levi, der Zehnten empfängt, Zehnten gezahlt, 10 denn er [[(Levi, der Sohn Jakobs)]] war noch in den Lenden seines Vorvaters, als Melchisedek ihm entgegenkam.

 

Das GESETZ, das hier erwähnt wird ist der „Salzbund“, den Jehova gesondert, aber als Teil des GESETZESBUNDES mit Aaron aus der Linie Levis und seinen Nachkommen schloss! Paulus argumentiert hier mit Juden, welche ihre Geschichte und Gottes GESETZ sehr wohl kannten und zeigte ihnen, dass der „neue Bund“ dem alten „Bund mit Levi“ in vielfacher Beziehung übergeordnet wäre!

 

Jesus nun ist es, der wie Melchisedek den Zehnten empfangen wird, von den auferstandenen Juden als Abrahams Nachkommen und selbst jenen aus Aarons Linie, wie zudem von den Christen, die sich ihm seit seiner Erhöhung in der Taufe hingegeben haben. Die „Braut, die Frau“ des Königs aber, die Apostel und deren geistigen Söhne der 144.000 Auserwählten werden in Zukunft von der Kopfsteuer befreit sein (1.Mo 14:18-20).

 

Petrus findet im Maul des Fisches die Statermünze, der Betrag für ihn und Jesus der Tempelsteuer (Matthäus 17:24-27)  Nachdem sie in Kapẹrnaum angekommen waren, traten die Männer, die die Dọppeldrạchme [[[Tempel-]]Steuer] einzogen, an Petrus heran und sagten: „Zahlt euer Lehrer die Dọppeldrạchme [Steuer] nicht? 25 Doch“, sagte er. Als er aber ins Haus trat, kam ihm Jesus zuvor, indem er sprach: „Was denkst du, Sịmon: Von wem erhalten die Könige der Erde Abgaben oder Kopfsteuer? Von ihren Söhnen oder von den Fremden? 26 Als er sprach: „Von den Fremden“, sagte Jesus zu ihm: „In Wirklichkeit sind dann die Söhne steuerfrei. 27 Damit wir ihnen aber keinen Anlaß zum Straucheln geben, geh ans Meer, wirf einen Angelhaken aus, und nimm den ersten Fisch, der heraufkommt, und wenn du sein Maul öffnest, wirst du eine Stạter-Münze finden. Nimm diese und gib sie ihnen für mich und dich.“

 

Jesus aber war zu jenem Zeitpunkt noch nicht zum Hohepriesterkönig erhöht worden und wollte kein Anlass für jene werden, welche die Pflicht hatten die Tempelsteuer zu erheben. Sie hätten auch Jesu Argumentation bestimmt nicht verstanden!

 

David schrieb unter Inspiration den Psalm 110, der Jesu Erhöhung nach seinem Tod, seine Zeit an Jehovas rechter Seite und das Ende dieses Systems, sowie den Beginn des kommenden neuen Systems beschreibt!

 

David als Vorbild der gerechten Herrschaft*** Rbi8  Psalm 110:1-4 ***

Der Ausspruch Jehovas an meinen Herrn [[(den Messias)]] ist:

Setze dich zu meiner Rechten,

Bis ich deine Feinde als Schemel für deine Füße hinlege.“

 2 Den Stab deiner Macht wird Jehova aus Zion senden, [indem er spricht:]

„Schreite zur Unterwerfung inmitten deiner Feinde.“

 3 Dein Volk wird sich willig darbieten am Tag deiner Streitmacht.

In der Pracht der Heiligkeit, aus dem Schoß der Morgenröte

Hast du, Tautropfen gleich, deine Jungmannschaft.

 4 Jehova hat geschworen — und er wird es nicht bedauern —:

„Du bist Priester auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]]

Nach der Weise Melchisedeks!“

 

Jesus, das "geschlachtete Lamm" vor Gottes Thron (Jehova trägt die dreifache Tiara der Päpste Roms!???)Jesus sollte sich nach seiner Rückkehr in den Himmel am Ende der vierzig Tage,  nun als „Menschensohn“ zur Rechten Gottes setzen, abwartend, bis er den nächsten Teil des Auftrags Gottes erfüllen dürfte, der ihm in der „Buchrolle mit den sieben Siegeln“ unmittelbar nach seinem Tod im Himmel gegeben worden war (Da 7:13; Apg 7:56; Off 5:1-5).

 

Jesus war der Erstgeborene der Maria und des Adoptivvater Joseph und wurde als solcher am vierzigsten Tag im Tempel dargestellt, um ins Register der Erstgeborenen eingetragen zu werden.

 

*** Rbi8  Lukas 2:22-24 ***

Und als die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz [[GESETZ]] Mose voll wurden, brachten sie ihn nach Jerusalem hinauf, um ihn Jehova darzustellen, 23 so wie es in Jehovas Gesetz [[GESETZ]]  geschrieben steht: „Alles Männliche, das einen Mutterschoß öffnet, soll Jehova heilig genannt werden“, 24 und um ein Schlachtopfer darzubringen gemäß dem, was in dem Gesetz [[GESETZ]] Jehovas gesagt ist: „Ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.

 

Jesus musste somit laut GESETZ für Jehova abgesondert, geheiligt sein und für einen besonderen Dienst zur Verfügung stehen! Seine mögliche Thronanwartschaft aus Davids Linie, sowohl von der Seite der Mutter Maria, wie des Adoptivvater Joseph wurde niemals bestritten und wurde im Volk allgemein bekannt! Als Erstgeburt war somit Jehova sein Besitzer und er musste heilig sein! Die Volksmengen Israels waren sich der Zusammenhänge durchaus bewusst und erachteten Jesus als den Messias!

 

*** Rbi8  Matthäus 21:9 ***

Die Volksmengen aber, die, die ihm vorausgingen, und die, die nachfolgten, riefen fortgesetzt: „Rette, bitte, den Sohn Davids! Gesegnet ist, der im Namen Jehovas kommt! Rette ihn, bitte, in den Höhen droben!

 

Das versuchten die Priester jedoch zu unterdrücken, weil sie um ihre Macht und ihr Ansehen bangten! Das kam mit der Auferweckung des Lazarus erstmals und endgültig zum Durchbruch.

 

*** Rbi8  Johannes 11:47-53 ***

Infolgedessen versammelten die Oberpriester und die Pharisäer den Sanhedrin und begannen zu sagen: Was sollen wir tun, denn dieser Mensch tut viele Zeichen? 48 Wenn wir ihn so gewähren lassen, werden sie alle an ihn glauben [[(und ihn zum König machen)]], und die Römer werden kommen und sowohl unsere Stätte als auch unsere Nation wegnehmen.“ 49 Einer von ihnen aber, Kaiphas, der in jenem Jahr Hoherpriester war, sagte zu ihnen: „Ihr wißt überhaupt nichts, 50 und ihr bedenkt nicht, daß es zu eurem Nutzen ist, daß ein einziger Mensch zugunsten des Volkes sterbe und nicht die ganze Nation vernichtet werde.“ 51 Das sagte er jedoch nicht von sich selbst aus; sondern weil er jenes Jahr Hoherpriester war, prophezeite er, daß Jesus dazu bestimmt war, für die Nation zu sterben 52 und nicht für die Nation allein, sondern damit er auch die zerstreuten Kinder Gottes in eins versammle. 53 Darum hielten sie von jenem Tag an Rat, um ihn zu töten.

 

Die Verwerfung des Hohepriesters und der Priesterschaft im göttlichen Gericht bei Jesu Tod war somit vollkommen berechtigt, nachdem der langfristige Plan, der heimliche Anschlag, das vollkommen ungerechte nächtliche Gericht und die Ermordung durch Tod am Stamm ausgeführt waren! Wie Kain nicht auf Gott gehört hatte, so hörte auch die Aaronische Priesterschaft nicht auf Jehova!

 

Betrachten wir das Geschehen im heutigen Israel: Haben die Rabbis eine Lehre aus dem vergangenen Geschehen gezogen? Offensichtlich nicht, den sie lehnen Jesus als Messias bis heute ab. Was ist mit den christlichen „Oberpriestern“, den Bischöfen? Bestimmt dasselbe: Sie halten eher zum „wilden Tier“ ihrer nationalen Politik und der UNO, um ja nicht ihre Privilegien wie Anteile an den Steuern, Steuerbefreiung ihrer Priester, Gehälter und Subventionen zu verlieren und ihre angesehene Stellung an der Seite der Politiker einzubüssen!

 

8.1.2.7        Niemand kann sich selbst zum Priester machen, das kommt von Jehova aus!

Jesus konnte sich nicht selbst zum Priester machen, dazu war göttliche Berufung notwendig und Abwarten, wann Gott der Berufung durch Auswahl nachkommen würde! Diese Ehre wird ausschliesslich von Jehova vergeben und Menschen mussten sich zuvor als für das Amt geeignet und würdig erweisen! Jesus erhielt sein Priesteramt erst nach dem Tode!

 

Auszug Israels aus der SklavereiAaron hatte sich offensichtlich schon zuvor in Ägypten und beim Auszug bewährt gehabt, später zwar grosse Fehler begangen, wie damals, als er Israel zur Anbetung des goldenen Kalbes folgte. Jehova aber verzieh dieses Übertreten aufgrund der Fürbitte Mose und der Reue Aarons. Jesus dagegen hatte sich von Anfang an als würdig gezeigt und kein göttliches Gebot übertreten und sich göttlicher Sohnschaft als würdig erwiesen! (Joh 8:46; 2.Kor 5:21) Paulus erklärte diesbezüglich:

 

*** Rbi8  Hebräer 5:4-6 ***

Auch nimmt niemand diese Ehre von sich aus, sondern nur, wenn er von Gott berufen ist, so wie auch Aaron [war]. 5 So hat sich der Christus ebenfalls nicht selbst dadurch verherrlicht, daß er ein Hoherpriester wurde, sondern [ist von dem verherrlicht worden,] der mit Bezug auf ihn sprach: „Du bist mein Sohn, ich, ich bin heute dein Vater geworden.“ 6 So wie er auch an anderer Stelle sagt: „Du bist Priester für immer nach der Weise Melchisedeks.“

 

Jesus bestätigte nach seiner Auferstehung, einige Zeit später in Galiläa, wohin alle seine Jünger nach jener Passahfeier in nun zu ihren Heimstätten zurückgekehrt waren. Zuvor waren doch alle gemäss GESETZ zum Passahfest nach Jerusalem gegangen. Dort bestätigte Jesus, dass ihm inzwischen nicht nur auf der Erde, nein auch im Himmel über alle Engel die Autorität verliehen worden sei!

 

*** Rbi8  Matthäus 28:16-20 ***

Die elf Jünger dagegen gingen nach Galiläa zu dem Berg, wohin Jesus sie bestellt hatte, 17 und als sie ihn sahen, huldigten sie ihm, einige aber zweifelten. 18 Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden. 19 Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

 

Bis zum „Abschluss des Systems der Dinge“ würde Jesus nach seiner Auffahrt in den Himmel fortan an Gottes rechten Seite weilen, mit seinem Geist aber die Seinen auf der Erde betreuen, um mitten unter ihnen zu sein, wo zwei oder drei in seinem Namen beisammen sein würden (Mat 18:19, 20).

 

(Vergleiche: Zeitband Jehovas Königtum)

 

 

8.1.3          Ein neuer Mittler vor Gottes Thron mit erweiterten Kompetenzen

 

8.1.3.1        Einziger Mittler vor Gottes Thron ist Jesus

Jesus sollte nach seinem Tod und seiner Auferweckung als Hoherpriesterkönig mit weit grösseren Vollmachten ausgestattet direkt vor Gottes Thron für alle die ihn als Mittler anerkennen Fürsprache einlegen können und auch direkt zu handeln in der Lage sein.

 

(Johannes 14:13, 14)  Und worum immer ihr in meinem Namen [[(Jehova im Gebet)]] bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. 14 Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.

 

Der Erzengel Michael (der himmlische Jesus als Geistwesen) besiegt Satan und wirft ihn zum 2. Himmel hinaus, hinab zur ErdeDa Jesus auch über die Engel erhöht ist, der höchste der Engel, der „Erzengel“, so kann er zu Gunsten der Seinen mit Machttaten einschreiten. Dies wurde auch nach Pfingsten durch die Apostel aber auch durch Geistesgaben der Jünger die heiligen Geist empfangen hatten zum Ausdruck gebracht. Jesus hatte angekündigt, dass er diesen Geist vom Vater erhalten und ihn als Helfer über die Seinen ausgiessen würde. Dies begann sich ab Pfingsten 33 u.Z. zu erfüllen.

 

Selbst Bitten der Apostel um Auferweckung von Toten, wie auch die Vollstreckung von Todesurteilen wurden unmittelbar aus dem geistigen Bereich heraus erfüllt! (Apg 2:16-18)

 

Petrus erklärte Ananias, der einen Teil des Erlöses eines Feldes zurückbehielt, obwohl er es als freiwillige Gabe den Aposteln zu geben versprochen hatte: „ ‚Warum beschlossest du eine solche Tat in deinem Herzen? Du hast ein falsches Spiel getrieben, [und dies] nicht Menschen, sondern Gott gegenüber.‘ Als Ananịas diese Worte hörte, fiel er nieder und verschied. Und große Furcht kam über alle, die davon hörten.“ (Apg 5:4, 5) Engel führten den Tod später auch bei dessen Frau in gleicher Weise herbei.

 

Jeder als Erwachsener getaufte Christ, der Gerechtigkeit übt, hat gemäss den Worten des Paulus das Recht vor unseren Hohepriester Jesus zu treten und mit Freimut der Rede Gott gegenüber Bitten, Flehen und Reue darzulegen. Paulus lässt keinen Zweifel offen, dass ein Christ nicht spezifisch einen ernannten Priester als Vermittler benötigt! Zwischen Gott und Mensch ist ausschliesslich Jesus Mittler und Gebete werden direkt an Gott im Namen Jesu gerichtet! „Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.“ (Mat 6:9; Joh 14:14).

 

*** Rbi8  1. Timotheus 2:5-7 ***

Denn da ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und Menschen, ein Mensch, Christus Jesus, 6 der sich selbst als ein entsprechendes Lösegeld für alle hingegeben hat — [dies] soll zu seinen eigenen besonderen Zeiten bezeugt werden. 7 Für dieses Zeugnis wurde ich zum Prediger und Apostel eingesetzt — ich rede die Wahrheit, ich lüge nicht —, zum Lehrer der Nationen in bezug auf Glauben und Wahrheit.

 

Paulus bezeugt die Wahrheit und lügt nicht! Er überführt die Kirchenführer aber der Lüge und der Verdrehung der Tatsachen, wenn sie behaupten, dass sie zur Rettung notwendig wären! Alle Religionen schieben sich somit in der einen oder anderen Form zwischen Jesus und seine Nachfolger die ihm als „Haupt“ dienen wollen, indem sie seine Gebote zu halten bereit sind.

 

Wer dies versteht, der kann auch verstehen, warum mit dem Untergang „Babylons der Grossen“ und Harmagedons Urteilsvollstreckung im Millennium und danach nie mehr eine Religion aufkommen wird! Gottes Königreich ist nicht identisch mit irgendeiner Religion: Es ist ein Vater-Kind Verhältnis, das in direkter Form arbeiten wird und wo Bruder seinem Bruder zu Hilfe eilt! Dabei ist Jesus unser erstgeborener Bruder, mit höchster Autorität von Vater ausgestattet! Die „vielen Wohnungen“, von denen Jesus „im Hause meines Vaters“ spricht,  sind die Versammlungen, welche wie Grossfamilien als Einheit künftig erdenweit zusammenarbeiten werden (Mar 9:38-42; Off 18:21-24). Zudem haben die 144.000 Priesterkönige laut den Vorhersagen Hesekiels auch in Jerusalem ihren festgesetzten Platz!

 

Einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus*** Rbi8  Galater 3:20-22 ***

Nun gibt es keinen Mittler, wo es nur eine Person betrifft, Gott aber ist nur einer. 21 Ist das GESETZ also gegen die Verheißungen Gottes? Dazu komme es nie! Denn wenn ein Gesetz [[GESETZ]] gegeben worden wäre, das Leben hätte geben können, so wäre die Gerechtigkeit tatsächlich durch Gesetz [[GESETZ]] gekommen. 22 Aber die Schrift hat alle Dinge zusammen dem Gewahrsam der Sünde übergeben, damit die Verheißung als Folge des Glaubens an Jesus Christus [[mittels „unverdienter Güte“]] denen gegeben werde, die Glauben ausüben.

 

Nach dem mosaischen GESETZ war ein Priester als Mittler vorgesehen, der nur innerhalb des irdischen Teils des Tempels Dienst tat. Israel war nicht wirklich rein von Sünde, trotz aller Opfer, welche ständig dargebracht wurden. Jene Opfer vermochten die Sünden zwar zuzudecken, aber nicht zu entfernen! Mit Jesus Opfertod, einem vollkommen sündlosen Opfer war die Beseitigung der Sünde und ein reines Verhältnis zum Vater erst möglich geworden! Dazu war Umkehr und Reue gefordert!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 3:19-21 ***

Bereut daher und kehrt um, damit eure Sünden ausgelöscht werden, so daß Zeiten der Erquickung von der Person Jehovas kommen mögen 20 und er den für euch bestimmten Christus sende, Jesus, 21 den allerdings der Himmel bei sich behalten muß bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten der alten Zeit geredet hat.

 

Gottes Vorkehrung zur Sündenvergebung wahrnehmeng 

 

Diese Zeit der „Wiederherstellung aller Dinge“ ist nun gekommen! Der „Tag des Herrn“ bricht an. Jehova wird Jesus wiederum in die bewohnte Erde einführen, um das „Königreich für Israel“ wie vorhergesagt in aller Stille und inmitten der Feinde aufzurichten (Lu 17:20, 21; Heb 1:6).

 

Erst der Glaube an Jesus und sein Loskaufsopfer konnte die Art Menschen erzeugen, welche direkt durch Jesus als einzigem Mittler vor Gott treten dürften, im irdischen Teil des Tempels, dem „Heiligen“, weil durch Jesu Blut frühere Sünden vollkommen ausgelöscht wurden! Damit war es möglich Gebete vor dem inneren Vorhang hin zum Allerheiligsten wie Räucherwerk darzubringen: „Und als es die Buchrolle nahm, fielen die vier lebenden Geschöpfe und die vierundzwanzig Ältesten vor dem Lamm nieder, und jeder hatte eine Harfe und goldene Schalen, die voll Räucherwerk waren, und das [Räucherwerk] bedeutet die Gebete der Heiligen.“ (Off 5:8).

 

Die Glaubenstaufe als Zugang zum "Königreich des Sohnes seiner Liebe" Alle Menschen Israels und jene der Nationen mussten zuerst an die Verheissung glauben und an Jesus als den Christus, Gottes Gesalbten, ihren Retter Hoffnung ausüben! Durch die Wassertaufe wurde der Zugang zum geistigen Tempel, der Versammlung und der Teilhabe am Abendmahl gewährt, weil Jesu Blut frühere Sünden vollkommen zu reinigen vermochte. Nur so war das Ziel der Verheissung, der Eingang in das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ und nach dem Endgericht ewiges Leben möglich! Bevor dies erreicht wird muss sich jemand im Königreich des Christus, dem Königreich der Liebe des Vaters bewähren!

 

(Vergleiche: Zeitband Jehovas Königtum)

 

Kein weiterer Priester ist somit als Mittler von Gott vorgesehen, da Jesus ja lebt und keine Stellvertreter benötigt, wie Paulus dies gegenüber den Hebräern weiter richtigstellt! Christen dürfen sich Gottes Thron durch Jesus als Mittler direkt nahen!

 

*** Rbi8  Hebräer 4:15-16 ***

Denn als Hohenpriester haben wir nicht einen, der nicht mitfühlen kann mit unseren Schwachheiten, sondern einen, der in allem auf die Probe gestellt worden ist wie wir selbst, doch ohne Sünde. 16 Nahen wir uns daher mit Freimut der Rede dem Thron der unverdienten Güte, damit wir Barmherzigkeit erlangen und unverdiente Güte finden mögen als Hilfe zur rechten Zeit.

 

Mit Jesu Krönung, unmittelbar nach seiner Auferstehung wurde ihm, wie es durch David angekündigt war, das Amt des Hohepriesters Aaron, auch das der Richter Israels, sowie die Macht die Mose und spätere Könige in Israel ausgeübt hatten übergeben und in seiner Person vereinigt: Höchster Richter aller Lebenden und Toten, Hohepriester und König der Könige! Sünden, welche Jesus vergab sollten auch künftig vergeben sein! Darum sagte der Christus zu seinen Aposteln, dass was sie als gerechte Richter der Versammlung auf der Erde lösen würden auch im Himmel gelöst sein werde, durch jene Gebundenes wird auch im Himmel gebunden sein! (Mat 18:18; 1.Kor 6:1-8)

 

*** Rbi8  Römer 4:6-8 ***

So, wie David auch von dem Glück des Menschen spricht, dem Gott Gerechtigkeit ohne Werke anrechnet: 7 „Glücklich sind die, deren gesetzlose Taten vergeben und deren Sünden zugedeckt worden sind; 8 glücklich ist der Mann, dessen Sünde Jehova keinesfalls anrechnet.“

 

Die Apostel erhielten als erste gottgegebene Autorität, als Christi „kleine Herde“! (Lu 12:32) Aber auch ihnen wurde bewusst, dass sie erst nach ihrer Frühauferweckung (Php 3:11 + FN NWÜ) und erst bei der „Hochzeit des Lammes“ [B2e] sich als „Braut, als Frau des Lammes“ auf ihre Richterthrone setzen dürfen.

 

Nach der Weise des Priesterkönigs Melchisedek war in Christus seit seinem Tod und seiner Erhöhung dieses höchste irdische Amt vereint! Jeder menschliche Anspruch auf diese höchste theokratische Würde des Christus oder jene der Apostel ist somit eine Usurpation dessen, was Gott bereits vergeben hat! (Mat 18:18)

 

8.1.3.2        Jesu Volk, die „grosse Volksmenge“ bietet sich ihrem König willig dar

Darum spricht David im Psalm 110, Vers 3 prophetisch, dass sich „sein Volk“, also das Volk das Jesus gehört, sich ihm willig darbieten wird am Tag der Urteilsvollstreckung an den Religionen, die sie doch zuvor verlassen hatten und später in Harmagedon an den Nationen! Darunter sind viele Jugendliche, „gleich Tautropfen“.

 

*** Rbi8  Psalm 110:3 ***

Dein Volk wird sich willig darbieten am Tag deiner Streitmacht.

In der Pracht der Heiligkeit, aus dem Schoß der Morgenröte

Hast du, Tautropfen gleich, deine Jungmannschaft.

 

Die Religionen der betrunkenen Hure  "Babylons der Grossen"Der deutlich geäusserte Befehl: „Geht aus ihr hinaus mein Volk“ wird somit von Jesus in Jehovas Auftrag erteilt! Jene die dem Wort gehorchen brauchen nicht mit der Waffe zu kämpfen, da es ein Kampf Gottes und seines „starken Arms“, durch Jesus als „Reiter auf dem weissen Pferd“ und dessen Engeln ist! Nicht „Teil der Welt“ zu sein und das siebenköpfige „wilde Tier“ der Politik (UNO) oder sein „Bild“, das der vereinten Religionsführer im World Council of Religious Leaders anzubeten gibt einen vollkommen neutralen Standpunkt im Hinblick auf Dinge dieses Systems!

 

*** Rbi8  Offenbarung 18:4-5 ***

Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt. 5 Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit gedacht.

 

Nur jene, welche diesen Auftrag den Jesus im Auftrag Gottes erteilt ausführten, dies taten, solange Gott bis vor dem Gerichtstag [B2] Zeit einräumte, können sich als „Schafe“ zählen, weil sie ja der Stimme ihres Hirten Folge geleistet haben und seine Gebote eingehalten haben! Sie sind es, welche der Richter zu seiner rechten Seite stellt.

 

*** Rbi8  Matthäus 25:31-33 ***

Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit gekommen sein wird und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf seinen Thron der Herrlichkeit setzen. 32 Und alle Nationen werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen voneinander trennen, so wie ein Hirt die Schafe von den Ziegenböcken trennt. 33 Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken.

 

Diejenigen die als Jesu „andere Schafe“ in seine Hürde gebracht wurden, die nach dem Gerichtstag zur „grossen Volksmenge“ zählen, werden aus Harmagedons Endschlacht mit Leben kommen. Ihre Rettung verdanken sie nicht Religionsführern, sondern „dem der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm“, weil sie ihre „weissen langen Gewänder im Blut des Lammes“ gereinigt haben! (Heb 9:13, 14; Da 12:9, 10)

 

Das "Heilige" des geistigen Tempels wird vor Ablauf der 2300-Tagefrist Daniels fertiggestellt*** Rbi8  Offenbarung 7:9-15 ***

Nach diesen Dingen sah ich, und siehe, eine große Volksmenge, die kein Mensch zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Zungen stand vor dem Thron und vor dem Lamm, in weiße lange Gewänder gehüllt, und Palmzweige waren in ihren Händen. 10 Und sie rufen fortwährend mit lauter Stimme, indem sie sagen: „Die Rettung [verdanken wir] unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm.“

11 Und alle Engel standen rings um den Thron und die Ältesten und die vier lebenden Geschöpfe, und sie fielen vor dem Thron auf ihr Angesicht und beteten Gott an, 12 indem sie sprachen: „Amen! Der Segen und die Herrlichkeit und die Weisheit und die Danksagung und die Ehre und die Macht und die Stärke [seien] unserem Gott für immer und ewig. Amen.“

13 Und einer der Ältesten ergriff das Wort und sprach zu mir: Wer sind diese, die in die weißen langen Gewänder gehüllt sind, und woher sind sie gekommen? 14 Da sagte ich sogleich zu ihm: „Mein Herr, du weißt es.“ Und er sprach zu mir: „Das sind die, die aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre langen Gewänder gewaschen und sie im Blut des Lammes weiß gemacht. 15 Darum sind sie vor dem Thron Gottes; und Tag und Nacht bringen sie ihm in seinem Tempel heiligen Dienst dar; und der, der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt über sie ausbreiten.

 

An einem einzigen Tag wird das „Blut des Lammes“ auch noch die letzten Flecken an jenen wegspülen, die ihre langen weissen Kleider zuvor bereits in der Erwachsenentaufe gewaschen haben! Das Einhalten des Sühnetages ist in der Endzeit von entscheidender Wichtigkeit, wie auch die übrigen Festzeiten Jehovas zu beachten!

 

*** Rbi8  Hebräer 9:13-14 ***

Denn wenn das Blut von Ziegenböcken und von Stieren und die Asche einer jungen Kuh, auf diejenigen gesprengt, die verunreinigt worden sind, in dem Maße heiligt, daß das Fleisch rein wird, 14 wieviel mehr wird das Blut des Christus, der durch ewigen Geist sich selbst ohne Makel Gott dargebracht hat, unser Gewissen von toten Werken reinigen, damit wir [dem] lebendigen Gott heiligen Dienst darbringen können?

 

Diese letzte Reinigung von Flecken muss daher an den Sühnetagen sein, der einerseits vor dem Gerichtstag und der nach der Urteilsvollstreckung Harmagedons folgt! Alle Christen, die Gottes „GESETZ des Christus“ und damit Jehovas richterliche Entscheidungen erfüllten, sie sind an jenem Tag im heiligen geistigen Tempel vereint, im irdischen Teil, wo nur Priester Zugang haben! Denn nur Priester in reinem geistigen Zustand dürfen im Tempel heiligen Dienst darbringen! Väter vertreten dabei die ganze Familie und haben diesen priesterlichen Dienst für Frau und Kinder inne! Erinnern wir uns, dass der Stamm Levi gegen die Erstgeborenen jeder Familie ausgetauscht waren! Die Leviten taten somit den Dienst stellvertretend! Mit dem Ende des „Salzbundes“ kam unter Jesus eine neue, heilige Priesterschaft! Petrus erklärte in diesem Zusammenhang:

 

(1. Petrus 2:4-6)  Zu ihm [[Jesus]] kommend als zu einem lebendigen Stein, von Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserwählt, kostbar, 5 werdet auch ihr selbst als lebendige Steine aufgebaut zu einem geistigen Haus für den Zweck einer heiligen Priesterschaft, um geistige Schlachtopfer darzubringen, für Gott annehmbar durch Jesus Christus. 6 Denn es ist in der Schrift enthalten: „Siehe! Ich lege in Zion einen Stein, auserwählt, einen Grundeckstein, kostbar; und keiner, der Glauben an ihn ausübt, wird irgendwie enttäuscht werden.“

 

(Vergleiche Grafik: Erntefeste zum Abschluss der Menschenernte)

 

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Der Prophet Joel musste auf die Wichtigkeit von Reue und Trauer hinweisen, die mit dem Sühnetag verlangt werden, der unmittelbar vor dem Tag der Verheerung, dem Tag der Rache Jehovas kommen würde!

 

*** Rbi8  Joel 1:13-15 ***

Gürtet euch, und schlagt euch an die Brust, ihr Priester. Heult, ihr Diener des Altars. Kommt herein, verbringt die Nacht in Sacktuch, ihr Diener meines Gottes; denn dem Haus eures Gottes sind Getreideopfer und Trankopfer vorenthalten worden. 14 Heiligt eine Zeit des Fastens. Beruft eine feierliche Versammlung ein. Versammelt [die] älteren Männer, alle Bewohner des Landes, zum Haus Jehovas, eures Gottes, und schreit zu Jehova um Hilfe.

15 Ach über den Tag! Denn der Tag Jehovas ist nahe, und wie eine Verheerung vom Allmächtigen wird er kommen!

 

Der Prophet Zephanja spricht davon, dass die „neue Nation“ aus Priesterkönigen, die durch Jesus zur Rechten abgesonderten „Schafe“ versammeln müssten: Die von Jesus „Versiegelten“ und alle „treuen Sklaven“. Da dies ein erdenweites Geschehen ist muss es innerhalb der Hausversammlungen erfüllt werden, in den „inneren Gemächern“, wo Vorsteher die Aufgabe haben ihre „Schafe“ auf jenen Tag des Zornes Jehovas vorzubereiten!

 

E-Buch: Der falsche Prophet Da beim Untergang „Babylons der Grossen“ bestimmt Kirchenbesitz verstaatlicht wird und aufgrund der „grossen Drangsal“ und der Unruhen ein Verbot erlassen werden dürfte, wo religiöse Vereinigung unterbunden wird, bleibt nur das Versammeln im kleinen Kreis in Familienhäusern innerhalb Kleinversammlungen übrig! Da Religionen zuvor bereits durch die Politik vernichtet sind, würde jemand Vertrauen „in Edle der Menschen“ setzen, wenn er von dort her Rettung erwartet! (Ps 118:9; 146:3) Bedenken wir, dass „der falsche Prophet“ immer noch wirksam sein wird und erst in Harmagedon durch Jesus vernichtet wird! (Off 19:20)

 

*** Rbi8  Zephanja 2:1-3 ***

Versammelt euch, ja führe das Sammeln durch, o Nation, die nicht vor Scham erbleicht. 2 Ehe [die] Satzung [irgend etwas] gebiert, [ehe der] Tag wie Spreu vorübergegangen ist, ehe die Zornglut Jehovas über euch kommt, ehe der Tag des Zornes Jehovas über euch kommt, 3 sucht Jehova, all ihr Sanftmütigen der Erde, die [ihr] SEINE eigene richterliche Entscheidung ausgeführt habt. Sucht Gerechtigkeit, sucht Sanftmut. Wahrscheinlich könnt ihr am Tag des Zornes Jehovas geborgen werden.

 

Wahrscheinlich könnt ihr am Tag des Zornes Jehovas geborgen werden, dies wird von Glauben und Werken des Glaubens abhängen, um Gottes „unverdiente Güte“ und Eingang in Sein Königreich zu empfangen!

 

8.1.3.3        Weil Jehova am Volk Israel etwas zu bemängeln hatte, wurde der Salzbund mit Levi verworfen

Warum hatte Jehova den „Salzbund“ mit den Nachkommen Aarons schlussendlich verworfen? Paulus erklärt es gegenüber den Hebräerchristen, vorab jenen jungen Versammlungen in Jerusalem und den Orten Israels, welche vornehmlich von den Juden her gebildet wurden. Jene Juden also, die Jesus als den Messias anerkannt hatten und denen dieser Teil der Neuerungen besonders grosse Schwierigkeiten bereitete. Tempel, Priesterschaft und Opfer waren ihnen ins Blut geschrieben. Sie standen Angriffen seitens der verstockten Juden die Jesus als Messias und Hohepriesterkönig ablehnten besonders gegenüber und benötigten Argumente, warum diese Dinge eine Änderung erfahren haben.

 

*** Rbi8  Hebräer 8:7-9 ***

Denn wenn jener erste Bund ohne Mangel gewesen wäre, so hätte man nicht für einen zweiten Raum gesucht; 8 denn er findet am Volk etwas zu bemängeln, wenn er sagt: „ ,Siehe! Es kommen Tage‘, spricht Jehova, ‚da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen, 9 nicht gemäß dem Bund, den ich mit ihren Vorvätern an [dem] Tag machte, an dem ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen, da sie nicht in meinem Bund blieben, so daß ich aufhörte, für sie zu sorgen‘, spricht Jehova.

 

Samuel salbt David anstelle des Königs SaulPaulus beruft sich somit auf die Worte Jeremias in den Versen 31:31-33 und wendet sie auf Jesus an, der wie Moses der Führer eines „neuen Bundes“ geworden war! Die Ankündigung dieses „neuen Bundes“ mit Jesus als Hohepriesterkönig aus dem Stamm Juda löste den Teil des „alten Bundes“ ab, der die führende Priesterschaft und deren Hohepriester betraf, nicht den gesamten „Bund mit Israel“, den Moses am Horeb zuvor schloss, sondern den „Bund mit Levi“ und Aaron, betreffend der Priesterschaft. Mit dem „neuen Bund“ erfüllte sich die zweite Ankündigung an David, dass ein Nachkomme aus seinen Lenden für immer auf seinem Thron gefestigt werden würde! (1.Kö 8:19-21; 2.Sa 7:13, 14)

 

Jesus war Davids Nachkomme, sowohl aus der Linie der Maria wie jener Josephs, seinem Adoptivvater! Jesu Anrecht auf Thronfolge war somit gut dokumentiert. Kein Jude der heute lebt wäre in der Lage seine Nachkommenschaft aus Davids Linie zu beweisen, da die Geburtsregister mit der Vernichtung Jerusalems und des Tempels im Jahre 70 u.Z. endgültig im Feuer geendet hatten! Ebenso wenig könnte ein jüdischer Priester seine Herkunft von Aaron her aus dem Stamm Levi beweisen! (Mat 1:1, 6, 16; Lu 3:23, 31; 18:38)

 

*** Rbi8  Hebräer 8:13 ***

Indem er sagt „einen neuen [Bund]“, hat er den früheren für veraltet erklärt. Nun ist das, was veraltet ist und alt wird, dem Verschwinden nahe.

 

Der „alte Bund“ verschwand, wo Priester aus der Linie Aarons Mittler zu Gott waren, der „neue Bund“ wurde wiederum über einem blutigen Opfer eingeweiht: Er war über dem eigenen Opferblut Jesu geschlossen worden. So wie es Daniel in der Vorhersage der siebzig Jahrwochen angedeutet hat! (Da 9:26, 27)

 

Petrus betritt das Haus von Kornelius und tauft dort ihn und dessen Hausgemeinschaft als Erstlinge aus den Nationen. Jesus wurde zum „Mittler des neuen Bundes“ auch zu Gunsten aller vorher verstorbenen Getreuen gesetzt und er war es, der nun weitere Menschen aus den Nationen zu sich hin in das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ durch die Apostel und Jünger sammeln würde. Jehova sprach vor Zeugen zu Jesus, „Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; hört auf ihn!“ (Mat 17:5)

 

Ausser dem Überrest der Juden aus „Lo-Ruhama“, welche Jesus in der Erwachsenentaufe bereits bis zum Jahre 36 u.Z. angenommen hatten, sollten danach „diese gute Botschaft bis an die Enden der Erde“ gepredigt werden. Das folgte nach der Taufe des Offiziers Kornelius und seiner Hausgemeinschaft in Cäsarea: Dem ersten Glaubenden  aus den Nationen, wo Petrus dritten „Schlüssel“ verwendete, um den Eingang in Jesu Königreich nun auch Heiden zu ermöglichen. Erst damit endete der „Bund mit den vielen“, der zuvor nur auf das fleischliche Israel begrenzt war.

 

Der Berufung hin zu Jesus und zum kommenden „Königreich der (neuen) Himmel“ muss jeder, der diesen Bund in der Taufe annimmt auch bis zum Tod oder zum „Abschluss des Systems“ absolute Treue halten! „Viele sind berufen, wenige auserwählt“, hatte Jesus verkündet! „Überdies sind die, die er vorherbestimmt hat, die, welche er auch berufen hat; und die, die er berufen hat, sind die, welche er auch gerechtgesprochen hat. Schließlich sind die, die er gerechtgesprochen hat, die, welche er auch verherrlicht hat.“ Jesus sprach von seiner „kleine Herde“ der Apostel (Rö 8:30).

 

*** Rbi8  Hebräer 9:15-22 ***

Darum ist er also Mittler eines neuen Bundes, damit die Berufenen die Verheißung des ewigen Erbes empfangen könnten, weil zu [ihrer] Befreiung durch Lösegeld von den Übertretungen unter dem früheren Bund ein Tod eingetreten ist. 16 Denn wo es einen Bund gibt, da muß der Tod des [menschlichen] Bundesschließers beigebracht werden. 17 Denn ein Bund ist über toten [Opfern] rechtskräftig, da er zu keiner Zeit in Kraft ist, solange der [menschliche] Bundesschließer lebt. 18 Demzufolge wurde auch der frühere [Bund] [[(mit Levi; nach der Aufrichtung des Zeltes!)]] nicht ohne Blut eingeweiht. 19 Denn als jedes Gebot gemäß dem GESETZ von Moses zum ganzen Volk gesprochen worden war, nahm er das Blut der jungen Stiere und der Ziegenböcke mit Wasser und Scharlachwolle und Ysop und besprengte das Buch selbst und das ganze Volk, 20 indem er sprach: „Dies ist das Blut des Bundes, den Gott euch als Gebot auferlegt hat.“ 21 Und er besprengte das Zelt und alle Gefäße des öffentlichen Dienstes gleicherweise mit dem Blut. 22 Ja, fast alle Dinge werden mit Blut gereinigt nach dem GESETZ, und ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung.

 

Viele Christen glauben, dass es sich um den Gesetzesbund handle, der an Pfingsten 1513 v.u.Z. am Sinai geschlossen wurde. Das ist eindeutig nicht der Fall, da ja das „Zelt der Zusammenkunft“ bereits existierte, was erst am 1.Nisan 1512 v.u.Z. der Fall war und die Einweihungszeremonie des Zeltes und der Priester acht Tage dauerte, „… um ihre Hand mit Macht zu füllen“! Darauf folgte das Passah und dann die siebentägige Feier der ungesäuerten Brote! Jesu Erhöhung erfolgte am Tag des Abendmahls, am 14.Nisan, um etwa drei Uhr nachmittags zur „neunten Stunde“, bei seinem Tod und Auferweckung im Geiste (1.Pe 3:18; Off 5:11, 12).

 

Das Muster kommender Dinge nach Harmagedon bei der Einweihung des geistigen Tempels aus 144.000 lebendigen Steinen geschieht zum Abschluss der Menschenernte, in Verbindung mit den Herbstfeierlichkeiten für Jehova!

 

Jenes kostbare Blut Jesu reinigte alle hundertzwanzig Juden, die sich am Pfingsttag in einem Obergemach in Jerusalem versammelt hatten, die Christus als den „Propheten gleich mir (Mose)“ bereits als Jünger und in der Taufe des Johannes anerkannt hatten. 

 

Die Pfingspredit des Petrus vor den etwa 5000 JudenAuch jene etwa 3000 Juden, die sich später am selben Tag aufgrund der Rede des Petrus taufen liessen wurden von ihren Sünden befreit und erhielten Zugang zu Jesu Königreich, aus der „verdrehten Generation“ von „Lo-Ruhama“ hinaus hin zu „Lo-Ammi“.

 

(Apostelgeschichte 2:40, 41)  Und mit vielen anderen Worten legte er ein gründliches Zeugnis ab und ermahnte sie fortwährend, indem er sprach: „Laßt euch aus dieser verkehrten Generation retten. 41 Somit wurden diejenigen, die sein Wort von Herzen annahmen, getauft, und an jenem Tag wurden ungefähr dreitausend Seelen hinzugetan.

 

Die Taufe des Johannes bedingte die zusätzliche „Taufe mit heiligem Geist“, was nur dann geschah, wenn der auferstandene Jesus als Messias nun anerkannt wurde! Jene hundertzwanzig Jünger wurden nicht ein weiteres Mal getauft!

 

Das Ausgiessen heiligen Geistes und die Verleihung von Wundergaben bezeugte die Anerkennung Jehovas. Alle später hinzukommenden sollten durch die „Taufe im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes“ mittels „unverdienter Güte“ zufolge des Glaubens gereinigt werden und ebenso heiligen Geist empfangen: „Den Geist der Wahrheit“, der im GESETZ und den PROPHETEN, in der Bibel und dann zudem im Neuen Testament später aufgezeichnet wurde! Die Taufe ist die Salbung eines Christen in den „neuen Bund“! Das GESETZ Gottes ist dem Taufwilligen durch vorherige Belehrung „ins Herz geschrieben“ worden! (Jer 31:33)

 

*** Rbi8  2. Korinther 1:20-22 ***

Denn so viele Verheißungen Gottes es auch gibt, sie sind durch ihn zum Ja geworden. Daher wird auch durch ihn das Amen [gesagt], Gott zur Herrlichkeit durch uns. 21 Er aber, der dafür bürgt, daß ihr und wir Christus angehören, und der uns gesalbt hat, ist Gott. 22 Er hat uns auch sein Siegel aufgedrückt und hat uns das Unterpfand für das, was kommen soll, nämlich den Geist, in unser Herz gegeben.

 

Paulus schliesst alle Christen in Korinth, „ihr“, mit sich und den Aposteln, „wir“, in dieser „Salbung“ ein! Johannes bestätigt diese „Salbung“ eines jeden Christen durch den „Geist der Wahrheit“, der sich in genauer Erkenntnis von Gott und seinem Plan durch Christus Jesus erzeigt und der an allen Christen, die mit Jesus in Einheit bleiben wirksam ist, indem sie sein Gebot ausführen, das Gebot der Liebe zu Gott und zum Mitmenschen! (1.Joh 2:7-11)

 

*** Rbi8  1. Johannes 2:20-21 ***

Und ihr habt eine Salbung von dem Heiligen; ihr alle habt Kenntnis. 21 Ich schreibe euch, nicht weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und weil aus der Wahrheit keine Lüge stammt.

 

Die Grundlage der Weisheit wird durch Erkenntnis und Annahme von Gottes Wort im Herzen verankert. Erkenntnis muss in Verständnis übergehen und mittels Unterscheidungsvermögen muss jede Handlung auf der Grundlage des GESETZES und echter Gottesfurcht unterschieden werden!

 

Gottes Wahl der kommenden Weltregierung für das Millennium: Eine wahre Theokratie 

 

Die aaronische Priesterschaft war genau deswegen verworfen worden, weil sie die Wahrheit Gottes durch die Überlieferungen der Vorväter vertauscht hatten, sie Ergänzungen, Weglassungen und Veränderungen vorgenommen hatten und dadurch Gottes Wort ungültig wurde!

 

Dasselbe Urteil wird bereits bei Jesu erster Rückkehr [B1] und seinem Gericht über die christliche Priesterschaft gefällt, weil sie Jesu Gebot in derselben Form verraten haben! Dasselbe Vergehen zieht stets das selbe Urteil nach sich! Mit Jesu Tod verlor die jüdische Priesterschaft ihr Vorrecht Opfer darzubringen: Sie wurden trotzdem bis zum Jahre 70 u.Z. und der Zerstörung des Tempels weitergeführt.

 

Jesaja beschreibt, was die Christenheit vor dem Tag des Endgerichts zu verantworten hat:

 

Gottes GESETZ verbietet klar und deutlich den Verzehr von Schweinefleisch und von Blut! (Jesaja 65:2-7)  Ich habe meine Hände den ganzen Tag lang zu einem störrischen Volk ausgebreitet, zu denen, die einen Weg gehen, der nicht gut ist, ihren Gedanken nach; 3 dem Volk, [gebildet aus] denen, die mich beständig direkt ins Angesicht kränken, die in den Gärten opfern und auf den Ziegelsteinen räuchern, 4 sich inmitten der Grabstätten hinsetzen, die dann die Nacht sogar in den Wachthütten verbringen, das Fleisch des Schweines essen, wobei sogar die Brühe verdorbener Dinge in ihren Gefäßen ist; 5 diejenigen, die sagen: ‚Bleib ganz für dich. Nahe mir [[Jehova]] nicht, denn ich [[(der Priester)]] werde gewiß Heiligkeit auf dich übertragen.‘ Diese sind ein Rauch in meiner Nase, ein den ganzen Tag lang brennendes Feuer.

6 Siehe! Es ist vor mir aufgeschrieben. Ich werde nicht stillbleiben, sondern ich will einen Lohn erstatten; ich will den Lohn sogar in ihren eigenen Busen erstatten 7 für ihre eigenen Vergehungen und gleichzeitig für die Vergehungen ihrer Vorväter“, hat Jehova gesprochen. „Weil sie auf den Bergen geräuchert haben und sie mich auf den Hügeln geschmäht haben, will ich [ihnen] dann ihren Lohn zuallererst in ihren eigenen Busen zumessen.“

 

Mit Jesu erster Wiederkunft ereilte die christliche Priesterschaft ihr Urteil, wie ein Erdbeben das „einen Zehntel“ tötet (In Israel war jeder Zehnte Familienhaupt ein Vorsteher), „ ... die übrigen aber gerieten in Furcht und verherrlichten den Gott des Himmels“. Es ist der Zeitpunkt, wo Jesus wiederum zur Erde herabkommt [B1] und auf der Erde direkt die Herrschaft über die Seinen aufrichtet und den Aposteln durch Frühauferweckung die Erfüllung ihrer nächsten Aufgabe als Richter der Vorsteher ermöglicht: Der Anfang des „Tages des Herrn“ (Off 11:13, 15).

 

*** Rbi8  Epheser 4:7-10 ***

Jedem von uns nun ist unverdiente Güte verliehen worden, so wie der Christus die freie Gabe zugemessen hat. 8 Deshalb sagt er: „Als er auffuhr in die Höhe, führte er Gefangene hinweg; er gab Gaben [in Form von] Menschen.“ 9 Was bedeutet nun der Ausdruck „[als] er auffuhr“ anderes, als daß er auch in die unteren Regionen, das heißt zur Erde, hinabfuhr? 10 Der, welcher hinabfuhr, ist auch der, welcher hoch über alle Himmel hinauffuhr, damit er allen Dingen Fülle gebe.

 

Die „Fülle aller Dinge“ kommt durch Jesus, nicht durch Religionsführer, die keine „Heiligkeit“ übertragen können. Christus erklärte die „heiligen Geheimnisse Gottes“ und machte seine Apostel und Jünger zu freien Menschen, die zuvor Gefangene des jüdischen Systems waren, indem er sie vom „schweren Joch“ das die aaronischen Priester durch die Pharisäer und Schriftgelehrten gemacht hatten löste und sie unter das leichte Joch des Christus vereinte! Jene Führer aber bewegten die schweren Lasten nicht mit ihrem kleinen Fingern! (Mat 11:28-30)

 

Gätter haben sich auf Mose Stuhl gesetzt und ihre eigenen Königreiche errichtet *** Rbi8  Matthäus 23:2-4 ***

Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf Moses’ Stuhl gesetzt. 3 Alles daher, was sie euch sagen, tut und haltet, aber handelt nicht nach ihren Taten, denn sie sagen [es] wohl, aber handeln nicht entsprechend. 4 Sie binden schwere Lasten zusammen und legen sie auf die Schultern der Menschen, sie selbst aber wollen sie nicht mit ihrem Finger bewegen.

 

Jesus alleine ist es, der vom Himmel schon zu Beginn der „siebten Trompete“ herabgekommen muss und dann wiederum dahin zurückkehrt, zurück zu Gottes Thron, wenn er die Apostel, seine „Braut“ auferweckt hat! Er repräsentiert die „neue Nation“, die mittels der frühauferweckten Apostel eben entstanden war [B1]. Keinem anderen Menschen wurde der dritte „Himmel, der Himmel Gottes versprochen! Alle erwarten eine Auferstehung auf der Erde, welche von Anfang an für die Menschen bereitet wurde und nicht ein Leben bei Gott im Himmel nach dem Tode! (2.Kor 12:2; Off 12:5)

 

So wie im ersten Jahrhundert viele der Priester korrupt und in ihrem Herzen weit von Gott entfernt waren, so gab es aber auch andere, wie Nikodemus, die  Jesus im Herzen annahmen und sich später taufen liessen! So sind viele Priester, Vorsteher, Älteste rechtzeitig aus dem „umzingelten Jerusalem“, ihren christlichen Kirchen in die „Wildnis“ geflohen, eine Form der nicht-hierarchischen Organisation von Kleinversammlungen, ebenso wie jenen des ersten Jahrhunderts (Joh 3:1-3).

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 6:7 ***

Infolgedessen wuchs das Wort Gottes weiterhin, und die Zahl der Jünger mehrte sich in Jerusalem fortgesetzt sehr; und eine große Menge Priester begann dem Glauben gehorsam zu sein.

 

So sind heute viele christlichen Priester, Hirten und Älteste entronnen, welche ihren Religionen zuvor blind dienten. Ihre geistlichen Führer liessen sich „Papa“, „Apostel“ oder „Gesalbte“ nennen, welche sie zuvor „vergöttlicht“ hatten, ihnen Gehorsam schworen. Auch sie haben sich in der Zeit des Endes Jesus als ihrem wahren Herrn wiederum zugewandt und seinen Befehl ganzherzig ausgeführt!

 

Saulus, der zu Paulus wurde gab darin das grösste Beispiel! Zuvor verfolgte er die Jünger des Herrn in blindem religiösem Eifer, dann wurde er einer seiner treuesten Gefolgsmänner Jesu, der „Apostel für die Nationen“ (Apg 7:54-8:3; Rö 1:1-6).

 

8.1.3.4        Jesu Bund für ein Priesterkönigtum mit seinen Aposteln und seinen treuen Sklaven

Wie Jesus selbst es auftrug sollte jährlich an Jesu Tod gedacht werden, am Passahfest der Juden! So wie Israel durch Moses aus ägyptischer Gefangenschaft befreit wurde, so führte Jesus die Seinen als Befreite aus einer anderen Form der Sklaverei, jener der Sünde und Tod, in sein eigenes „Königreich des Sohnes“. Ja, Jehova übergab seinem geliebten Sohn jeden Menschen der die Bedingungen bereit war zu erfüllen!

 

Daran wird jährlich erinnert, wenn Christen vom Brot nehmen und an Jesu fleckenlosen Leib denken, den er für unsere Sünden als Opfer hingegeben hat. Wenn wir vom Wein trinken, denken wir an das vergossene Blut, das den neuen Bund einweihte und alle Zeit hindurch zu unserer Sündensühnung dient.

 

Jesu Abendmahl, so wie er es gesetmässig einhielt sollen wir jährlich am 14.Nisan nach Sonnenuntergang in Erinnerung an das Passah in Ägypten und an seinen Opfertod als das "Lamm Gottes" gedenken*** Rbi8  Lukas 22:19-20 ***

Auch nahm er ein Brot, dankte, brach es und gab es ihnen, indem er sprach: „Dies bedeutet meinen Leib, der zu euren Gunsten gegeben wird. Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich.“ 20 Ferner den Becher nach dem Abendmahl, indem er sprach: „Dieser Becher bedeutet den neuen Bund kraft meines Blutes, das zu euren Gunsten vergossen werden wird.

 

Der „neue Bund“ trat unmittelbar nach Jesu Tod in Kraft, wie Johannes dies in der Offenbarung im Kapitel fünf deutlich zeigt, wo die Szene der Krönung zu sehen ist, das „geschlachtete Lamm“ vor Gottes Thron steht. und die „Buchrolle mit den sieben Siegeln“ als einziges Wesen im Himmel, auf der Erde oder in den Gräbern zu öffnen vermag!

 

(Vergleiche: Zeitband Jesu Tod, Auferstehung bis Pfingsten)

 

Zeitband Jesu Tod, Auferstehung bis Pfingsten 

 

Nach jenem letzten Abendmahl besiegelte Jesus zudem einen weiteren Bund, den „Bund für ein Königreich“ mit seinen Aposteln, die Johannes der Täufer schon zu Beginn als die „Braut“ identifiziert hatte: „Der die Braut hat, ist der Bräutigam. Wenn aber der Freund des Bräutigams dasteht und ihn hört, ist er hoch erfreut über die Stimme des Bräutigams.“ (Joh 3:29, 30) Der Judas-Iskariot wurde durch Jesus ersetzt durch Paulus (Gal 1:1).

 

Beachten wir, dass Johannes erst am Ende des Jahrhunderts diese Details gab von der herausragenden Stellung der zwölf Apostel als Jesu „Braut“! Dies in der Offenbarung Kapitel 19, nachdem er die „Hochzeit des Lammes  (Off 19:7) in der Abgeschiedenheit der „Wildnis“ feiert erklärt er dem inzwischen versiegelten Überrest deren später folgende Einladung als den fünf „Brautjungfrauen“ zum „Abendessen der Hochzeit des Lammes“. Diese kann doch erst nach Harmagedon sein, nachdem jene eingesammelt nach Jerusalem kommen, weil sie durch Boten von den Aposteln von Jerusalem her informiert wurden! Johannes nannte die neue Gemahlin Jesu später „die Braut, die Frau des Lammes“ (Off 21:9). Etwas weiter unten behandeln wir noch Jesajas Vorhersagen zum selben Thema.

 

Nun Details, die uns Psalm 110 verrät, Dinge die nachdem Jesus den Machthaberstab über seine Feinde erhielt [B1>], während und zum Ende der „grossen Drangsal“ folgen:

 

Jesus als Reiter auf dem weissen Pferd hin zum Endsieg Harmagedons (Psalm 110:6, 7)  Er wird Gericht üben unter den Nationen [[(14.Nisan; Abendmahl [B2]; Jehovas Engel der an den „Türen“ mit dem „Blut des Lammes“ vorbeigeht)]]; Er wird [[(in Harmagedon [B3])]] eine Fülle von Leichen verursachen. Er wird bestimmt das Haupt über ein volkreiches Land zerschmettern [[(den siebten Kopf des „wilden Tieres“)]].  7 Aus dem Wildbach wird er unterwegs [[(nach Harmagedon, in der Abgeschiedenheit des Fluchtpunktes der Apostel (Off 12:5, 6) an Pfingsten nach dem Gerichtstag [B2e])]] trinken. Darum wird er [sein] Haupt hoch erheben [[(bei der „Hochzeit des Lammes)]].

 

Der „Bund für ein Königreich“ erweiterte sich auf alle Versammlungsvorsteher in Form einer „Berufung“, einer gesicherten Zusage denen, die in Treue bis zum Ende ausharren, welche sich als „treue Sklaven“ Gottes und Jesus während aller Zeit seit Adam erwiesen haben! Den Aposteln aber wurde ein besonderes Vorrecht bestätigt, das Gott durch Jesus schon früher gegenüber der „kleinen Herde“ bestätigt hatte, dass sie das Königreich ererben und auf zwölf Thronen alle künftigen Könige der Erde richten würden! Diese Könige würden insgesamt die zwölf Stämme Israels bilden, ein „Königreich aus Priestern und Königen“!

 

*** Rbi8  Lukas 22:28-30 ***

Ihr [[(die elf anwesenden Apostel am Ende des Abendmahls)]] aber seid es, die in meinen Prüfungen mit mir durchgehalten haben; 29 und ich mache einen Bund mit euch, so wie mein Vater einen Bund mit mir gemacht hat, für ein Königreich, 30 damit ihr an meinem Tisch in meinem Königreich eßt und trinkt und auf Thronen sitzt, um die zwölf Stämme Israels zu richten [[(12x12.000 Versiegelte aus „allen Stämmen Israels“; jeder Apostel richtet unter seinen 12.000 Priesterkönigen (Off 7:1-8) )]].

 

Diesen Bund den Jesus beim Abendmahl schloss hatte er schon zuvor gegenüber seinen Aposteln angekündigt gehabt, nachdem Petrus ihn danach gefragt hatte, was ihr besonderer Lohn wäre, da sie als Erste an Jesus geglaubt und alle weltlichen Dinge verlassen hatten. Nur mit ihnen schloss er den Bund aufgrund bisheriger Treue, in Stellvertretung all jener 144.000, welche Jesus nach dem Gerichtstag [B2>] und der „Hochzeit des Lammes“ durch die Apostel, nun als „Frau des Lammes“ erwählen würde! Davon wurde aber erst konkret in der Offenbarung des Johannes am Ende des ersten Jahrhunderts gesprochen.

 

Alle Kirchen die sich aus der ersten Sekte der Nikolaiten entwickelten kennen diesen Unterschied der zwei unterschiedlichen „Bräute“ und der zwei Hochzeitsfeste nicht! Sie mischen alles im selben Topf zusammen, ohne die logischen Differenzen im Ablauf der Ereignisse erkennen zu wollen: Freiwillige „Blindheit“!

 

Jesus versprach nur den elf Aposteln mit ihm zusammen auf Richterthronen zu sitzen, um die (Vorsteher) der "zwölf Stämme Israels", die kommenden Priesterkönige zu richten

 

*** Rbi8  Matthäus 19:28 ***

Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.

 

Die „Wiedererschaffung des Königreiches für Jehova“ findet mit Jesu erster Wiederkehr statt und dauert bis zur Übergabe des „Israel Gottes“, der „neuen Himmel“ respektive der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“: Das heisst am Ende der Frist von 1335 Tagen die Daniel prophezeit wurden, in deren Endphase seine (Erst-)Auferstehung und zu „deinem Los am Ende der Tage“ postuliert wurde. Daniel ist bestimmt unter den 144.000 Priesterkönigen, der „Braut“ des Vaters, mit denen Gott den neuen ehegleichen Bund schliessen wird! Jesus selbst wird Ihm Seine „Braut“ die „ohne Flecken und Runzeln“ sein wird zuführen! Paulus erklärte das Prinzip im Brief an die Epheser:

 

(Epheser 5:25-27)  [Ihr] Männer, liebt eure Frauen weiterhin, so wie auch der Christus die Versammlung geliebt und sich  für sie dahingegeben hat, 26 damit er sie heilige, indem er sie mit dem Wasserbad durch das Wort reinige, 27 so daß er die Versammlung sich selbst in ihrer Pracht darstelle, ohne daß sie einen Flecken oder eine Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern daß sie heilig und ohne Makel sei.

 

In der Offenbarung, wo Jesus die Versammlungsvorsteher der sieben Versammlungen Asiens, über deren eigenen geistigen Zustand und das Verhalten ihrer jeweiligen Versammlungsglieder lobt und zurechtweist, verspricht Jesus nur jenen Vorstehern und Gliedern Lohn, die bis zum Ende ausgehalten haben. Diese sieben Schreiben an treue Versammlungen waren exakt da, wo der Abfall zu Beginn in Ephesus entstand und sich von dort ausbreitete: Dies, weil Hymenäus lehrte, „die Auferstehung sei bereits geschehen“ und Paulus im selben 2.Brief an Timotheus beklagte: „Das weißt du, daß sich im [Bezirk] Asien alle von mir abgewandt haben. Phỵgelus und Hermọgenes gehören zu ihnen.“ Ausser Hymenäus, Alexander, Philetus standen nun zwei Vorsteher mehr auf der Seite der Abgefallenen! (2.Ti 1:15; 2:18-20) Unter Timotheus und später dem Apostel Johannes, beide von Ephesus aus wurden die Getreuen in der Provinz Asien in ihren Versammlungen gestärkt!

 

Dieselbe Lehre des Hymenäus und der Nikolaus-Sekte, die beide von Ephesus ausgingen finden wir in nahezu allen christlichen Religionen der Endzeit!

 

Auf Pathmos erhielt der gefangene Johannes die 16 Visionen der Offenbarung 

 

Neben Lob gab es aber auch Zurechtweisungen! Zwei Mal wird die Nikolaus-Sekte hervorgehoben, die Jesus selbst „hasst“, weil deren Lehren jedes genaue Verständnis verwehrte! Andere Vorsteher machte er darauf aufmerksam, dass ihr „Leuchter“, ihre Versammlung „verschoben“ werden könnte: Ihnen droht das Vorrecht zu verlieren als seine „Verwalter“ zu amten, wenn sie nicht unverzüglich die notwendigen Änderungen vornehmen würden! Dieselben Kriterien gilt es heute auf jede Christenversammlung zu übertragen, es ist derselbe „Massstab“, nach dem Jesus erneut am Gericht zu Beginn an christlichen Vorstehern messen wird!

 

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Die israelische Priesterschaft Aarons hatte als Erbe Städte erhalten aber keine Landanteile! Im Vergleich zu ägyptischen oder römischen Priestern, die oft zu den reichsten Leuten der Nation gehörten, mit grossem Grundbesitz, wurde durch den Salzbund in dieser Richtung gewisse Grenzen gesetzt, obwohl die Priester einflussreich und mit Mitteln gut versorgt waren.

 

Zweites Vatikanisches Konzil, Petersdom: Nicht einer von ihnen kann seinen Bruder erlösen!*** Rbi8  Psalm 49:5-7 ***

 6 Die da auf ihre Mittel des Unterhalts vertrauen

Und die sich fortwährend der Fülle ihres Reichtums rühmen:

 7 Nicht einer von ihnen kann irgendwie selbst einen Bruder erlösen

Noch Gott ein Lösegeld für ihn geben

 

Reichtum und Prunk der Kirchen und ihrer Führer bildet somit keinen Schutz am Tag des Gerichtes, weit eher das Gegenteil!

 

Christliche Vorsteher mussten im Gegensatz zu der aaronischen Priesterschaft dagegen lernen „mit den vorhandenen Mitteln zufrieden zu sein“ und „keinerlei Habsucht“ zu entwickeln, weder für sich persönlich, noch für die Versammlung! Paulus fordert Vorsteher auf hart mit ihrer Händen zu arbeiten, um den selbstverdienten Lohn zu verzehren! (Eph 4:28) Obwohl „der Arbeiter seines Lohnes würdig ist“ durften sie keinerlei schwere Last für die Versammlung sein (1.Thess 2:5-8). „Der Zehnte“ als Steuer zu Gunsten der Leviten und die Anteile an den Tempelopfern ging mit dem Salzbund zu Ende, gleich wie das erbliche Amt durch eine „Berufung“ ersetzt wurde! (2.Mo 18:19, 21; Rö 1:1-7; 1.Ti 3:1) Christen sollte aus Liebe miteinander teilen und auf die Bedürfnisse derer achten, die hart in Christi Werk und Lehre arbeiten! (1.Ti 5:17, 18)

 

Die Inquisition als Verfolgungsinstrument der Päpste gegen jeden andersdenkenden, vor allem gegen Bibelgetreue!Verglichen mit dem aufgehäuften Reichtum gewisser Religionen, wie der katholischen Kirche mit ausgedehnten Grossgrundbesitzungen, ihren Domen und Kathedralen und mit exklusiver Macht ausgestattet, wo z.B. die Päpste lange Zeit Könige ein- und absetzten, ihre Bischöfe, die weltlichen Angelegenheiten regelten und von Hunderttausenden von so genannten Ketzern ihre Güter konfiszierten, wirkten jene unabhängigen Versammlungen der Arier, die sich über ganz Asien und Europa ausbreiteten eher sehr bescheiden. Sie waren oft zur Zeit von Verfolgungen durch die Inquisition im Zentrum von Schauprozessen und Menschenverachtenden Folter- und Morddelikten durch die Kirchenfürsten und deren „Liebhaber“, die Männer der Politik. 

 

Trotzdem kam es auch dort bei den Ariern, die am Sabbat und Jehovas Festzeiten und Gottes GESETZ weitgehend festhielten immer wieder zu Exzessen zufolge Macht- und Habsucht, ähnlich wie Jesus dies bei der Tempelreinigung zeigte, wo die Priester den Tempel zu einem Kaufhaus verkehrt hatten wird er auch den geistigen Tempel mit der Peitsche reinigen!

 

Jehovas Zeugen und ihr Druckereiimperium, das sich als offizielle Religion um das Zahlen von Steuern herumrangelt aber auch die herausstechenden amerikanischen evangelikalen Fernsehprediger wie Tim LaHaye und Pat Robertson mit ihren aufgehäuften Millionenvermögen stechen dabei ins Auge! Selbstverständlich ist dies stets zu Gottes Ehre!???

 

Bedenken wir, dass deren Ende nahe gekommen ist und ihre Besitztümer von den „Adlern“ und „wilden Tieren“ der Politik bis auf die Knochen abgenagt wird!

 

(Vergleiche Grafik: 6.4  Endschlacht von Harmagedon:  Beendigung aller Machtstrukturen)

 

Ende aller Regierungen, Macht und Autoritöt dieses Systems? 

 

Wenn die Priester Israels ihren Dienst vernachlässigten kam es dazu, dass auch die Bevölkerung ihren Zehnten nicht weiter zahlten oder die Opfertiere mit Mängeln behaftet waren, die sie zum Altar Jehovas brachten und wovon die Priester Anteile hatten, welche doch auf die Fehlerlosigkeit achten mussten! All dies wirkte sich auch auf den Unterhalt des Heiligtums aus und war für die gesamte Nation verhängnisvoll! (Ne 10:10-13) Durch Maleachi kündigte Gott allen Ungerechten Vorsteher Gericht an! Segen aber würde es für all jene geben, die Ihm die Treue hielten und Seinen Geboten Nachachtung verschafften!

 

Jehova das Gott gehörende vorzuenthalten bedeutet Raum an Seinem Tempel und ihm: Jehova stellt Priester und Volk auf die Probe!*** Rbi8  Maleachi 3:8-12 ***

Wird der Erdenmensch Gott berauben? Ihr aber beraubt mich.“

Und ihr habt gesagt: „Auf welche Weise haben wir dich beraubt?

In den Zehnten und in den Beiträgen. 9 Mit dem Fluch verflucht ihr [mich], und mich beraubt ihr — die Nation in ihrer Gesamtheit. 10 Bringt alle Zehnten in das Vorratshaus, damit schließlich Speise in meinem Haus ist; und stellt mich bitte darin auf die Probe“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen, ob ich euch nicht die Schleusen der Himmel öffnen und tatsächlich Segen über euch ausschütten werde, bis kein Bedarf mehr ist.“

11 Und ich will für euch den Fresser [[ein für Ernten gefährliches Insekt]] schelten, und er wird euch nicht die Frucht des Erdbodens verderben, noch wird der Weinstock auf dem Feld ohne Frucht für euch bleiben“, hat Jehova der Heerscharen gesagt.

12 Und alle Nationen werden euch glücklich preisen müssen, denn ihr selbst werdet ein Land des Wohlgefallens werden“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen.

 

Auch wenn der „Zehnte“ und die „Beiträge“ nicht weiter unter Christen existieren, so kam deren Erfüllung aber durch das Gebot der Nächstenliebe, das besonders bei der Beurteilung von „Schafen und Böcken“ im Endgericht hervorsticht! „Gabt ihr mir zu essen, zu trinken, bekleidetet ihr mich, gabt mir Herberge und besuchtet ihr mich im Gefängnis“, frägt der Richter und bezieht es auf „die geringsten meiner Brüder“! (Mat 25:31-46)

 

Wer Gottes Willen tut wird Seinen Segen ernten, wer ihn missachtet den Fluch!Segen für Israel hing davon ab, ob Jehovas „Bund mit Levi“ auch seitens des Volkes eingehalten wurde. Dieser Abfall von Jehovas Normen hatte dazu geführt, dass die Priester und Leviten ebenfalls Not zu leiden hatten. Durch Maleachi wurde dem Volk und den Priestern gegenüber Jehovas gesetzliche Regelung in Erinnerung gerufen!

 

Christen dürfen die Bedürfnisse jener, die ihnen vorstehen ebenso nicht aus den Augen lassen! Auch das sind Jehova wohlgefällige Opfer! Sie beruhen aber auf Freiwilligkeit und nicht aus Zwang! (Apg 2:44, 45) Alle Nationen werden sich der 144.000 Priesterkönige wegen lobpreisen, weil sie Demut und Bescheidenheit durch Christi und der Apostel Vorbild gelernt hatten und dies im kommenden System in ihren Städten und Ländern zur Anwendung bringen!

 

(2. Korinther 9:6, 7)  Was aber dies betrifft: Wer spärlich sät, wird auch spärlich ernten; und wer reichlich sät, wird auch reichlich ernten. 7 Jeder tue so, wie er es in seinem Herzen beschlossen hat, nicht widerwillig oder aus Zwang, denn Gott liebt einen fröhlichen Geber.

 

Alles, was das GESETZ in Bezug auf die Priester Aarons und der Leviten erklärte hat auch auf der Seite des Christus und seiner Hausversammlungen ein Abbild!

 

Schauen wir nun noch was Jesaja über jenes erdenweite Priesterkönigtum durch Jehovas Inspiration erklären musste:

 

(Jesaja 61:5-9)  „Und Fremde werden tatsächlich dastehen und eure Kleinviehherden hüten, und die Ausländer werden eure Landwirte und eure Winzer sein [[nach Harmagedon, wenn die 144.000 über ihre Königreiche eingesetzt sind]]. 6 Und was euch betrifft, die Priester Jehovas werdet ihr genannt werden; die Diener unseres Gottes werdet ihr geheißen werden. Das Vermögen der Nationen werdet ihr essen, und ihrer Herrlichkeit werdet ihr euch rühmen [[(das Erbe aller Erblasser, die in Harmagedon enden)]]. 7 Statt eurer Schande wird es einen doppelten Teil [[(ein doppeltes Erbe)]] geben, und statt der Demütigung werden sie jubeln über ihren Anteil. Darum werden sie in ihrem Land sogar einen doppelten Teil in Besitz nehmen. Freude auf unabsehbare Zeit ist das, was ihnen zuteil werden wird. 8 Denn ich, Jehova, liebe das Recht, ich hasse Raub samt Ungerechtigkeit. Und ich will ihren Lohn in Wahrhaftigkeit geben, und einen Bund von unabsehbarer Dauer werde ich sie betreffend schließen. 9 Und ihre Nachkommenschaft wird tatsächlich bekannt sein selbst unter den Nationen und ihre Nachkommen inmitten der Völker. Alle, die sie sehen, werden sie erkennen, daß sie die Nachkommenschaft sind, die Jehova gesegnet hat.“

 

Christus ist der Haupterbe, Gerechte werden Miterben der Welt sein Ja, von den Aposteln beginnend zu den Versammlungsvorstehern des ersten Jahrhunderts bis zu wahren Christen der Endzeit und deren Älteste sind beständig Spot und Verfolgung ausgesetzt! Trotzdem arbeiten jene hart in „Wort und Lehre“ und wären besonderer Ehre dafür würdig: „Die älteren Männer, die in vortrefflicher Weise als Vorsteher dienen, halte man doppelter Ehre für würdig, besonders die, die hart arbeiten in Wort und Lehre. Denn das Schriftwort sagt: ‚Du sollst einem Stier, wenn er das Getreide ausdrischt, das Maul nicht verbinden‘ und: ‚Der Arbeiter ist seines Lohnes würdig.‘ “ (1.Ti 5:17, 18)

 

Jesaja selbst war sich bewusst, dass auch er zu den künftigen Auserwählten gehören werde! Er erlitt von den geistlichen Führern seiner Zeit eine fürchterlichen Tod: Er würde zersägt!

 

Die folgenden Aussagen durch Jehovas Geist beziehen sich vorab auf den Messias aber in erweitertem Sinn auf Jesaja und die Apostel und 144.000 künftigen Priesterkönige:

 

(Jesaja 61:10, 11)  Ganz gewiß werde ich in Jehova frohlocken. Meine Seele wird freudig sein in meinem Gott. Denn er hat mich bekleidet mit den Kleidern der Rettung; mit dem ärmellosen Obergewand der Gerechtigkeit hat er mich umhüllt gleich dem Bräutigam, der nach Priesterart einen Kopfschmuck aufsetzt, und gleich der Braut, die sich ihre Schmucksachen anlegt. 11 Denn wie die Erde selbst ihr Gewächs hervorbringt und wie der Garten selbst die Dinge sprossen läßt, die darin gesät sind, ebenso wird der Souveräne Herr Jehova Gerechtigkeit und Lobpreis sprossen lassen vor allen Nationen.

 

Hier wird in gleicher Person von Jesus als „Bräutigam“ seiner „Braut“, der Apostel gesprochen wie auch als „Braut“, da Jesus und die Apostel doch mit den 144.000 Brautjungfrauen mit Jehova als „Bräutigam“ einen ehegleichen Vertrag eingehen werden, dem grössten „Bräutigam“! Hosea verkündet was geschehen wird: „Und ich [[JHWH]] will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]], und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht [[(gemäss „GESETZ des Christus“)]] und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.“ (Hos 2:19, 20; Jer 24:7)

 

Ja, die 144.000 Priesterkönige erhalten nun direkten Zugang zu Jehova, ohne Mittler Jesu, der doch nun ihr direktes Haupt ist und Engel beauftragt das auszuführen, was jene Jehova bitten werden! Diese erdenweite Gerechtigkeit kommt durch die kommende „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ mittels der Stadt-Königreiche, so wie sie früher existierten.

 

Gottes Wahl der kommenden Weltregierung für das Millennium: Eine wahre Theokratie!  

 

Jesaja fährt fort Jehovas Worte an ihn wiederzugeben, was am „Tag der Rache“ und am Tag der Übergabe der „Erstlinge“ und des vollen Zehnten, der Menschenernte der ganzen Erde oben auf dem Berg Zion in Jerusalem sein wird:

 

(Jesaja 62:1)  Um Zions willen werde ich nicht schweigen, und um Jerusalems willen werde ich mich nicht ruhig verhalten, bis ihre Gerechtigkeit wie Lichtglanz hervorgeht und ihre Rettung wie eine brennende Fackel.

 

Erst mit dem, was Paulus im 1.Brief an die Korinther beschreibt kommt dieses glückliche Ende: „Als nächstes das Ende, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat. Denn er muß als König regieren, bis [Gott] alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. Als letzter Feind wird der Tod zunichte gemacht. Denn [Gott] „hat alle Dinge seinen Füßen unterworfen“. Wenn er aber sagt, daß ‘alle Dinge unterworfen worden sind’, ist offenkundig der ausgenommen, der ihm alle Dinge unterworfen hat. Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allen alles sei.“ (1.Kor 15:24-28)

 

Nach der "Umwandlung in einem Nu" gibt es erdenweite eine reine Sprache: Das Hebräische für alle MenschenEs ist der Tag der „Umwandlung in einem Nu“ (1.Kor 15:51-55) der erdenweiten „grossen Volksmenge“ (Off 7:9) aus „Lo-Ammi“ (Hos 3:23), wo jeder nun die „reine Sprache“ (Ze 3:9), das Hebräische versteht, sprechen, schreiben und lesen kann! Der Zustand wie vor der Sprachverwirrung im alten Babel, zur Zeit Nimrods. Es ist der Tag, wo Jehova die Tränen aller „Schafe“ Jesu, aus der Hürde Israels und jenen aus der „anderen Hürde“ trocknen wird und sie Gottes Völker sein werden.

 

(Jesaja 51:4, 5)  Schenk mir Aufmerksamkeit, o mein Volk; und du meine Völkerschaft, schenk mir Gehör. Denn von mir wird ein Gesetz [[GESETZ]] ausgehen, und meine richterliche Entscheidung werde ich auch als Licht für die Völker verweilen lassen. 5 Meine Gerechtigkeit ist nahe. Meine Rettung wird gewiß ausziehen, und meine Arme, sie werden sogar die Völker richten. Auf mich werden selbst die Inseln hoffen, und auf meinen Arm werden sie warten.

 

All die Hausversammlungen der Endzeit, die wie „Inseln“ im Menschenmeer zerstreut erdenweit existieren, sie haben ihre ganze Hoffnung auf den „starken Arm“ Jehovas gerichtet auf Jesus, der sie am Tag des Zorns Jehovas retten wird.

 

8.1.3.5        Jesus  als Hohepriester, gleich Melchisedek und ebenso wie Christus sind seine priesterlichen Söhne

Herausragend im Zusammenhang mit dem Priesteramt ist dabei die Sicht auf den Priesterkönig Melchisedek von Salem, zur Zeit Abrahams, der selbst von Abraham den „Zehnten der Beute“ erhielt und somit im Rang als über Abraham stehend eingeordnet ist! Paulus erklärt:

 

Melchisedek, der König von Salem erhielt den Zehnten von Abraham: Das Grössere segnet das Niedrigere. Melchisek ist Vorläufer Jesu, Abraham stellt seine Nachkommen, das "Israel Gottes" dar *** Rbi8  Hebräer 7:1-3 ***

Dieser Melchisedek nämlich, König von Salem, Priester Gottes, des Höchsten, der Abraham entgegenkam, als er von der Schlachtung der Könige zurückkehrte, und ihn segnete 2 und dem Abraham [den] Zehnten von allen Dingen zuteilte, ist fürs erste, nach der Übersetzung, „König der Gerechtigkeit“ und dann auch König von Salem, das ist „König des Friedens“. 3 Da er ohne Vater, ohne Mutter, ohne Geschlechtsregister ist und weder einen Anfang der Tage noch ein Ende des Lebens hat, sondern dem Sohn Gottes gleichgemacht ist, bleibt er ein Priester für immer.

 

Wir haben den Text bereits in der Eingangsbeschreibung des Artikels gelesen. Nun möchten wir etwas in die Tiefe gehen. Melchisedek wurde gemäss den Worten des jüdischen Schriftgelehrten Paulus zur Folge dem Sohn Gottes, also Jesus gleichgemacht, obwohl er viel vor ihm gelebt hat!

 

Jesus aber erklärte jene tieferen Zusammenhänge gegenüber einer jüdischen Volksmenge im Tempel, von denen viele seine Worte nicht zu erfassen vermochten. Er sagte ihnen, dass er als Sohn Gottes bereits im Himmel existiert hatte, weit vor Abraham und dass Abraham ihm persönlich begegnet sei und sich darüber gefreut hatte!

 

Obwohl Moses und die Propheten das Erscheinen des Messias als Gottes himmlischen Abgesandten angekündigt hatten, verstanden sie die Zusammenhänge nicht! Jesus erklärte diese Dinge rund um seine erhöhte Stellung am letzten Tag des Laubhüttenfestes in Jerusalem, ein halbes Jahr vor seinem Tod. Viele Juden hatten inzwischen erkannt, dass er der von Moses angekündigte „Prophet gleich mir (Moses)“ sein müsse, der so lange erwartete Messias und setzten Glauben in ihn. Andere aber zweifelten und es kam im Volk zur Spaltung.

 

Jesus war vorverurteil schon bevor er vor den Hohepriester Kaiphas gezerrt wurde Die Priester ihrerseits aber beabsichtigten Jesus zu töten. Seine Zeit zu sterben aber war noch nicht gekommen und die Volksmassen gaben Jesus Schutz vor seinen Häschern. Diese wussten, dass dies zu einem Aufstand geführt hätte. Jesu Verhaftung musste daher heimlich erfolgen und die Exekution schnell und öffentlich sein! Seine Verurteilung erfolgte somit bereits lange vor seiner Verhaftung und seinem Verhör: Es handelte sich um ein inszeniertes, nächtliches Scheingericht! (Joh 7:2, 6, 37, 40-44)

 

Jesus erklärte den Juden seine vormenschliche Existenz, dass er sogar weit älter als Abraham sei, vor ihrem nationalen Urvater gelebt hatte und Abraham von Angesicht zu Angesicht kannte. Er war doch Gottes Sprecher, der Abraham im Auftrag Jehovas bereits in Ur aufforderte, jene Stadt zu verlassen und dahin zu gehen, wohin er ihn lenken würde. Für Gott Jehova lebt Abraham, obwohl er starb. Jesus aber wird ihn zu ewigem Leben erst nach Harmagedon innerhalb der Erstauferstehung auferwecken:

 

*** Rbi8  Johannes 8:51-59 ***

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand mein Wort hält, wird er den [[(zweiten)]] Tod überhaupt nie sehen