Newsletter „DER WEG“ 6/08-3   August 2006

Neubearbeitung: 30.6.08 / 13.10.17

 

 

Lehrer der guten Botschaft:  6.8.3  Predigst du das Wort? 

 

   Jesus kam zur Erde, um den Menschen gute Botschaft zu verkünden, die Botschaft einer Befreiung aus Knechtschaft und eines kommenden Systems, wo Frieden und wahre Gerechtigkeit herrschen würden. Jesaja hatte dies sieben Jahrhunderte zuvor schon angekündigt.

 

Wie lieblich sind die Füße dessen, der gute Botschaft bringt *** Rbi8  Jesaja 52:7 ***

Wie lieblich sind auf den Bergen [[(den hierarchischen Erhöhungen)]] die Füße dessen, der gute Botschaft bringt, der Frieden verkündigt, der gute Botschaft von etwas Besserem bringt, der Rettung verkündigt, der zu Zion spricht: „Dein Gott ist König geworden!“

 

   Der symbolisch gebrauchte Begriff „Berg“ bedeutet in der Bibel oft Hierarchie, Macht. Von Berg Zion, von Jerusalem ausgehend musste diese gute Botschaft einer kommenden neuen erdenweiten Verwaltung verkündigt werden. Jesus kam selbst von der höchsten Stelle der Macht her, als Abgesandter des himmlischen Berges Zion. Die gute Nachricht aber „Dein Gott ist König geworden“ ist auf die Endzeit gerichtet, wo Jehova seine Macht an sich nimmt und über die ganze Erde zu herrschen beginnt.

 

*** Rbi8  Offenbarung 11:14-15 ***

Das zweite Wehe ist vorbei. Siehe! Das dritte Wehe kommt eilends.

15 Und der siebte Engel blies seine Trompete. Und es geschahen laute Stimmen im Himmel, die sprachen: „Das Königreich der Welt ist das Königreich unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird für immer und ewig als König regieren.“

 

   Dieses himmlische Geschehen entzieht sich unserem Auge, kann aber aufgrund der von Jesus vorhergesagten Zeitzeichen und biblischer Logik, nach dem zweiten Wehe, vor dem dritten und zu Beginn der siebten Trompete exakt auf der Zeitskala endzeitlicher Ereignisse eingereiht werden! Es ist der Zeitpunkt, wo Jesus von Jehovas rechter Seite aufsteht, um die Vorhersagen der „Zeit des Endes“ im Hinblick auf die Aufgaben des Messias zu verwirklichen.

 

Kennst Du die Hauptereignisse der Endzeit im logischen Ablauf?
 

   War das die einzige Botschaft, die der Christus im Auftrag Gottes verkündete? Nein! Eine weitere wichtige Nachricht war das Ankündigen des kommenden, grossen Gerichtstages, zuerst für die Juden, dann später für die Religionen „Babylons der Grossen und schlussendlich die Verurteilten der ganze Erde! Es gibt also mehrere unterschiedliche Ereignisse des Gerichts an verschiedenen Zeitpunkten zu unterscheiden! Es ist nur verständlich, dass all jene, welche Gott ablehnen, um nur um so ungestörter Schlechtes zu treiben, an dieser zweiten Mitteilung kein Interesse zeigen, sondern davor erschrecken!

 

IEin anderer Engel in der Mitte des Himmels mit einer ewigen guten Botschaft *** Rbi8  Offenbarung 14:6-8 ***

Und ich sah einen anderen Engel in der Mitte des Himmels fliegen, und er hatte eine ewige gute Botschaft, um sie als frohe Nachricht denen zu verkünden, die auf der Erde wohnen, sowie jeder Nation und [jedem] Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk, 7 indem er mit lauter Stimme sprach: „Fürchtet Gott, und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen, und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat.“

8 Und ein anderer, ein zweiter Engel folgte und sprach: „Sie ist gefallen! Babylon die Große ist gefallen, sie, die alle Nationen veranlaßt hat, von dem Wein der Wut ihrer Hurerei zu trinken!

 

   Gottes Gericht an der Christenheit kann unmöglich vom Gericht an „Babylon der Grossen“ getrennt werden! So wie die Generation der Juden zur Zeit Jesu geistig nach Babylon zurückgekehrt waren und heidnische Lehren mit Gottes Wort vermischt hatten, so ist dasselbe in der Endzeit bei allen christlichen Religionen zu verzeichnen! Seit den Tagen des Hymenäus und seiner Lehre „die Toten seien bereits auferstanden“ hat sich diese Lehre wie tödliches Gangrän verbreitet! Gottes Massstab an Reinheit der Lehre erfüllt keine der heutigen Religionen und Sekten! Ihre geistige Hurerei hat sich zu allen Nationen hin verbreitet! Wir sollten uns daher fragen, wie weit sind wir selbst betroffen, wo wirkt das „Gangrän“ in unserem Leib? Sind auch wir bereits „gottlos“ und  voller Spiritismus geworden, obwohl wir uns zu Christus zugehörig fühlen?

 

Gerichtstag der Erde vor dem grossen Thron   Johannes hört in der 15. Vision, die Begründung des negativen Urteils über die Mehrheit der Menschen: „Was aber die Feiglinge und die Ungläubigen und die betrifft, die zufolge ihrer Unsauberkeit abscheulich sind, und Mörder und Hurer und solche, die Spiritismus ausüben, und Götzendiener und alle Lügner, ihr Teil wird in dem See sein, der mit Feuer und Schwefel brennt. Das bedeutet den zweiten Tod.“ (Off 21:8) Paulus gab seinem getreuen Timotheus im 2.Brief den Rat und die Warnung vor demselben gottlosen Geist des Hymenäus, Alexander und Philetus, die eine Lüge, eine „veränderte gute Botschaft“ zu verkündigen begonnen hatten:

 

*** Rbi8  2. Timotheus 2:16-18 ***

Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten, 17 und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän. Hymenäus und Philetus gehören zu diesen. 18 Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger.

 

Image result for Nikolaus-Sekte   Ganz offensichtlich hatte sich deren Lehre schnell verbreitert und war gegen Ende des ersten Jahrhunderts als die Lehre der Nikolaus-Sekte verantwortlich, dass sehr viele Christen in der römischen Provinz Asien von Paulus abgefallen waren, ganze Versammlungen jenen betrügerischen Verkündern nachfolgten. Eine klare Warnung für uns, da es nun hunderte von „Hymenäus“-Verkündigern in der Endzeit gibt! (Selbst Coca-Cola macht mit diesem Werbung) Die Aussage „…die Auferstehung sei bereits geschehen“ hören wir von Katholiken, Orthodoxen, Protestanten und Evangelikalen: Der Glaube, dass die Toten bei Gott im Himmel wären ist so weit verbreitet, dass er zu den Grundlehren der christlichen Werte zählt. Bedeutet dies aber wirklich, dass Gott dies gutgeheissen hat? Die gesamte Bibel müsste neu geschrieben werden, wenn diese Lehre wirklich stimmen würde und das Wort Gottes würde aus als Irrtum und Lüge erweisen! Gott aber kann nicht lügen! (Tit 1:1-4)

 

   Das Wort Gottes das wir predigen muss mit den Aussagen der Propheten des Alten Testamentes im Einklang sein und kann ihnen unmöglich widersprechen! Jesus sagte, dass „kein Buchstabe des GESETZES oder der Propheten dahingefallen“ sei, sondern sich alles erfüllen müsse! (Mat 5:17-21) Die heiligen Aussprüche Gottes“ wurden ausschliesslich Juden anvertraut und nicht abgefallenen christlichen Religionsführern! Auch das Neue Testament oder besser die Worte des „neuen Bundes“ wurden ausschliesslich durch beschnittene Juden aufgezeichnet! Darin bilden Juden den Stamm, wir aus den Nationen sind nur eingepfropfte Zweige und haben Anteil am selben Saft aus demselben Wurzelstock Isais: Die fleischlichen „Ebioniten, messianische Juden als Same Abrahams sind uns darin überlegen, "vor allem darin, daß ihnen die heiligen Aussprüche Gottes anvertraut wurden“. Paulus erklärte daher:

 

*** Rbi8  Römer 3:1-6 ***

Worin besteht denn die Überlegenheit des Juden, oder worin liegt der Nutzen der Beschneidung? 2 In vielem, in jeder Hinsicht. Vor allem darin, daß ihnen die heiligen Aussprüche Gottes anvertraut wurden. 3 Was denn [ist der Fall]? Wird vielleicht, wenn einige nicht Glauben bekundeten, ihr Unglaube die Treue Gottes unwirksam machen? 4 Das geschehe nie! Sondern Gott werde als wahrhaftig befunden, wenn auch jeder Mensch als Lügner erfunden werde, so wie geschrieben steht: „Damit du dich in deinen Worten [[(welche der unveränderten guten Botschaft entsprechen)]] als gerecht [[(dem „GESETZ des Christus“ gegenüber)]] erweist und den Sieg gewinnst, wenn du gerichtet wirst.“ 5 Wenn jedoch unsere Ungerechtigkeit [[(unser Abweichen vom GESETZ und den Aussagen der PROPHETEN)]] Gottes Gerechtigkeit [[(in der Anwendung Seiner Strafbestimmungen)]] in den Vordergrund rückt, was sollen wir sagen? Gott ist doch nicht etwa ungerecht, wenn er seinen Zorn entlädt? (Ich rede wie ein Mensch.) 6 Das geschehe nie! Wie wird Gott sonst die Welt richten?

 

   Gottes kommendes Gericht gründet auf gesetzmässiger Anwendung der Gesetzesbestimmungen, nicht auf mystischer Phantasie von Religionsführern! Gottes Treue gegenüber seinen Bündnissen kann durch menschliche Untreue nicht verhindert werden! Teil des Gesetzesbundes den Jehova mit Israel in der Wildnis Sinai schloss, der „Bund von Moab“ enthält ausser dem Segen für die, welche Seine Gebote befolgen den umfassenden Fluch“ auf Gesetzesverletzung! Zwar kann uns Jesu „unverdiente Güte“ zufolge seines Opfertodes von früher vor der Taufe auf uns lastendem „Fluch“ (oder Verurteilung) befreien, nicht aber das darüberstehende GESETZ aufheben! 

 

Wo befinden sich die Toten bis zur Auferstehung?   Die Auferstehung der Toten aus ihren Gräbern (Joh 5:25-30) beginnt mit der Frühauferstehung der Apostel (gr.: ex-anástasin) zu Beginn des „Tages des Herrn“ [B1](Phi 3:11, 20, 21) und geht zur Erstauferstehung der Verstorbenen der 144.000 „treuen Sklaven einen Monat nach Harmagedon am Tag des Trompetenfestes, dem 1.Tischri, bei Jesu Rückkehr als Hohepriesterkönig [Bb; a1] kurz vor Beginn des „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ [BbB; a] über und wird später während des Millenniums von der allgemeinen „Auferstehung der Gerechten und Ungerechten“ fortgesetzt. All dieses Auferstehen der Toten muss „gemäss Rang“ auf der Erde erfolgen, da Jesus der Einzige ist, der in den Himmel zurückging, von wo er zuvor ausgesandt worden war und auch dort her „mit den Wolken“ zurückkehrt! (Joh 3:34, 35; 17:5; 1.Kor 15:21-23)

 

   Gott richtet die Erde gemäss seinem unveränderlichen Gebot, das im „GESETZ des Christus“ vollkommen enthalten ist! Das Grundgesetz ist ja bereits seit Adam in unsere Gene geschrieben (Rö 2:12-15).

 

   Bleiben wir bei der geschriebenen Wahrheit im Einklang mit Gottes Wort, damit du „... den Sieg gewinnst, wenn du gerichtet wirst“. Alle übrigen werden als „Lügner“ in der ewigen Abschneidung enden! „Blinde Leiter“ und deren „blinde Geführte fallen in dieselbe Grube (Gruft)“! Gottes Rat an uns ist unveränderlich! Paulus erklärt den Hebräern, den Judenchristen:

 

*** Rbi8  Hebräer 6:17-20 ***

Auf diese Weise trat Gott, als er den Erben der Verheißung die Unveränderlichkeit seines Rates in noch reichlicherem Maße zeigen wollte, mit einem Eid ins Mittel, 18 damit wir, die wir an den Zufluchtsort geflohen sind [[(in das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“)]], durch zwei unveränderliche Dinge, in denen es unmöglich ist, daß Gott lügt, eine starke Ermunterung hätten, die uns vorgesetzte Hoffnung zu ergreifen. 19 Diese [Hoffnung] haben wir als einen Anker für die Seele, der sowohl sicher als auch fest ist und hineinreicht in das Innere, hinter den Vorhang [[(zu Gottes Thron)]], 20 wohin unsertwegen ein Vorläufer gegangen ist, Jesus, der für immer Hoherpriester nach der Weise Melchisedeks geworden ist.

 

   Der Zufluchtsort für Christen ist nicht eine der unzählbaren Religionen und Sekten, sondern das „Königreich des Sohnes der Liebe“! Die Hoffnung ist auf die Zukunft gerichtet, wo Gottes Königreich, um dessen Kommen wir doch beständig bitten Wirklichkeit geworden ist und die ganze Erde durch die „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ geführt und gerichtet wird!

 

Gottes Wahl der kommenden Weltregierung für das Millennium: Eine wahre Theokratie
 

Die „neuen Himmel“ beginnen erst zu regieren, wenn das alte System vernichtet sein wird!

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:22-25 ***

22 Denn so, wie in Adam alle sterben, so werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden. 23 Jeder aber in seinem eigenen Rang: Christus, der Erstling, danach die, die dem Christus angehören, während seiner Gegenwart [[bei seiner Ankunft; Wiederkehr]]. 24 Als nächstes das Ende, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat. 25 Denn er muß als König regieren, bis [Gott] alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.

 

   Viele mag es erstaunen, dass jetzt für unsere Tage eine neue, besondere Botschaft gepredigt werden muss: Die Ankündigung von Gottes bevorstehendem Tag der Rache, nachdem Gottes Gerichtstag sich offenbar genähert hat und „Babylon die Grosse“, das Weltreich der Religionen fallen muss! Wodurch können wir erkennen, dass dieser Zeitpunkt mit Sicherheit nahe gekommen ist?

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

8.3............. Predigst du das Wort?.. 5

8.3.1........... Predigen: Ein Auftrag an jeden Christen! 5

8.3.1.1........ Jesus sandte vorab die zwölf Apostel, dann siebzig Jünger das Königreich zu predigen! 5

8.3.1.2........ Verkündigerinnen und Dienerinnen der guten Botschaft 7

8.3.1.3........ Nach Jesu Auferstehung erteilte er Auftrag zum Jüngermachen an alle seine Nachfolger 8

8.3.2........... Ausbildung zum Predigen durch Eltern und Vorsteher 9

8.3.2.1........ Wer ist zum Prediger geeignet?. 9

8.3.2.2........ Braucht es eine spezielle „Salbung“ zum Priester, um den Predigtauftrag zu erfüllen?. 11

8.3.2.3........ Ist Vorherbestimmung, Berufung und Auserwählung in verschiedene Hände gelegt worden?. 14

8.3.2.4........ Erwählung durch „heiligen Geist“ für bestimmte Aufgaben. 17

8.3.2.5........ Taufe in eine Religion oder Taufe in Christus?. 18

8.3.2.6........ Die Christenheit, die sich vom Ziel weit entfernt hat und geistige Hurerei begeht 20

8.3.3........... Predigen in der Endzeit und im kommenden System.. 23

8.3.3.1........ Die Verkündigung der guten Botschaft kennt ein Grenze! Woran ist es der Grenzpunkt zu erkennen?. 23

8.3.3.2........ Welche Veränderung erfährt das Predigen vom Zeitpunkt des Endes der Versiegelung an?. 25

8.3.3.3........ Was wird der Predigtauftrag im kommenden System sein?. 28


 

8.3                 Predigst du das Wort?

 

 

8.3.1           Predigen: Ein Auftrag an jeden Christen! 

 

8.3.1.1          Jesus sandte vorab die zwölf Apostel, dann siebzig Jünger das Königreich zu predigen!

Das Predigen und verkünden göttlicher Botschaften ist jedem Christen eine Pflicht! Jesus hatte vorab seine Apostel auserwählt und darauf geschult, die gute Botschaft des kommenden Königreiches Gottes zu verkünden. Auch die Apostel hatten die Aufgabe das kommende Gericht an der jüdischen Nation und das darauf Folgende an der ganzen Erde anzukündigen! Johannes erhielt erst am Ende des Jahrhunderts in einer Offenbarung in Visionen alle wichtigen Details! Erst danach und vieles erst am Ende des herrschenden erdenweiten Systems, wenn sich die Bosheit über alles erhoben hat, was Recht und Gerecht ist, dann würde das wahre Verständnis kommen!

 

Jesus sandte die Zwölf aus, um sein Kommen anzukündenNur Israel wurde das perfekte GESETZ gegeben, daher sollte von dort aus die Menschheit belehrt werden: Zuerst die Beschnittenen, dann die Samaritaner, dann die Menschen der Nationen.

 

 *** Rbi8  Matthäus 10:5-10 ***

Diese Zwölf sandte Jesus aus und gab ihnen folgende Weisungen: Begebt euch nicht auf die Straße der Nationen, und tretet nicht in eine samaritische Stadt ein, 6 sondern geht statt dessen immer wieder zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. 7 Während ihr hingeht, predigt, indem ihr sagt: ‚Das Königreich der Himmel hat sich genaht.‘ 8 Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämonen aus. Kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt. 9 Verschafft euch nicht Gold oder Silber oder Kupfer für eure Gürtelbeutel 10 oder eine Speisetasche für unterwegs oder zwei untere Kleider oder Sandalen oder einen Stab; denn der Arbeiter hat seine Nahrung verdient.

 

Israel wer auserwählt, mit ihren Vorvätern hatte Gott den Bund geschlossen, zu ihnen als Nachkommen sandte er den Messias. Sie sollten ihre Abweichung vom GESETZ bereuen und umkehren! Jene, welche die Nachricht zuerst erhielten war die jüdische Nation: Die „verlorenen Schafen des Hauses Israel“! Warum nennt Jesus sie verloren? Weil die geistlichen Führer sie von Jehova weg in die Irre geleitet hatten! Sie waren so blind, dass sie trotz aller deutlichen Zeichen den Messias nicht zu erkennen vermochten. Erst später, während der Zeit nach Jesu Tod sollte die Botschaft auch zu den Samaritanern gelangen und schlussendlich zu den Nationen, bis „an die Enden der Erde“. Wenige würden hören, noch weniger die Botschaft verstehen und ernst nehmen und ganz wenige danach handeln!

 

Die Apostel sollten für sich kein Geschäft aus der Verbreitung der guten Botschaft machen. Ihnen wurde künftiger Lohn im „neuen Himmel“, der kommenden erdenweiten Regierung versprochen. Jesus unterrichtete sie ohne einen Preis zu verlangen, sie ihrerseits sollten andere unterrichten ohne dafür einen Lohn oder den Zehnten zu erwarten! Sie sollten somit anders wie die jüdischen „Lohnhirten“ sein.

 

Religion Gimpelfang und Geschäft?
 

Ohne sich zu sehr um das Materielle zu kümmern würden jene für die physischen Notwendigkeiten sorgen, denen sie geistige Nahrung darreichen, „... der Arbeiter hat seine Nahrung verdient. Auch hatten weder Jesus noch die Apostel Anteil an den Einkünften des Tempels, was ja Teil des Salzbundes mit Aaron darstellte, der mit Jesus enden würde, um durch den „neuen Bund“ ersetzt zu werden.

 

*** Rbi8  Lukas 9:1-6 ***

Dann rief er die Zwölf zusammen und gab ihnen Macht und Gewalt über alle Dämonen und zum Heilen von Krankheiten. 2 Und er sandte sie aus, das Königreich Gottes zu predigen und zu heilen, 3 und er sprach zu ihnen: Nehmt nichts mit auf den Weg, weder einen Stab noch eine Speisetasche, noch Brot, noch Silbergeld; habt auch nicht zwei untere Kleider. 4 Doch wo immer ihr in ein Haus eintretet, dort bleibt, und von dort geht aus. 5 Und wo immer man euch nicht aufnimmt, da schüttelt den Staub von euren Füßen, wenn ihr aus jener Stadt hinausgeht, zum Zeugnis gegen sie.“ 6 Darauf zogen sie aus und gingen durch das Gebiet von Dorf zu Dorf, und überall verkündigten sie die gute Botschaft und vollbrachten Heilungen.

 

Nur den Aposteln war die Macht verliehen Kranke zu heilen und selbst Tote aufzuerwecken. Da sie ausser der Unterweisung auch noch gute Taten vollbrachten und den Juden die Gastfreundschaft eine auferlegte Pflicht war, sollten sie eigentlich aus keinem Ort wohin sie gingen weggewiesen werden. Essen, Trinken und selbst das Waschen von Kleidern oder Ersatz für das, was abgetragen war sollten jene zur Verfügung stellen, welche die Apostel gastfreundlich aufnahmen.

 

Das Geheimnis von Glück, Gesundheit und VollkommenheitDer Auftrag zu heilen sollte ein Vorbild dessen werden, was nach Aufrichtung des Königreiches geschehen würde. In jenem Land, des erdenweiten Königreiches Gottes erfüllt sich Jesajas Wort: „Kein Bewohner wird sagen: ‚Ich bin krank’ “ (Jes 33:24)

 

Das Verkündigen der guten Botschaft von Ort zu Ort hatte zur Folge, „dass das Wort schnell wuchs“ und die Erkenntnis um den Messias und die kommende Rettung während des Gerichts am System sich verbreitete. Jenes Haus, wo sie zuerst aufgenommen wurden sollte Ausgangspunkt des weiteren Predigens werden. Ob es Arme oder Reiche wären: Dort wo sie zuerst angehört und gastfreundlich aufgenommen wurden, da sollten sie verweilen. Jenes Haus würde den Segen Jehovas verspüren und der Friede würde auf jenem Haus verweilen.

 

Mit dem Wachsen der Erkenntnis des Wortes wurden auch der Jünger immer mehr, welche nun ihrerseits durch Jesus und die Apostel geschult wurden. Als ihre Zahl angestiegen war, da bezeichnete Jesus siebzig weitere Jünger und gab ihnen ihrerseits Auftrag die gute Botschaft zu verbreiten. Daran ist zu erkennen, dass Jesus eine gewisse Auswahl vornahm und nicht generell jeder Jünger als ausgesandter Prediger wirkte, wiewohl jeder um sich herum die Botschaft zu verbreiten hatte!

 

*** Rbi8  Lukas 10:1-7 ***

Wölfe unter SchafenNach diesen Dingen bezeichnete der Herr siebzig andere und sandte sie zu zweit vor sich her in jede Stadt und jeden Ort, wohin er selbst zu gehen im Begriff war. 2 Dann begann er zu ihnen zu sagen: Die Ernte ist wirklich groß, aber der Arbeiter sind wenige. Bittet daher den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte aussende. 3 Geht hin. Seht! Ich sende euch wie Lämmer mitten unter Wölfe. 4 Tragt weder einen Geldbeutel noch eine Speisetasche, noch Sandalen, und umarmt niemand zur Begrüßung auf dem Weg. 5 Wo immer ihr in ein Haus eintretet, da sagt zuerst: ‚Friede sei mit diesem Hause!‘ 6 Und wenn dort ein Freund des Friedens ist, so wird euer Frieden auf ihm ruhen, wenn aber nicht, wird er zu euch zurückkehren. 7 Bleibt also in jenem Haus, eßt und trinkt, was sie bereitstellen, denn der Arbeiter ist seines Lohnes würdig. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes um.

 

Jene siebzig öffneten für Jesus die Städte, wohin er selbst zu gehen im Sinne hatte und bereiteten dort Einzelpersonen und ganze Familien darauf vor, dass sie bereuen sollten und durch die Taufe des Johannes mit Gott wiederum in Einklang kommen würden. Israel war während über tausendfünfhundert Jahren auf eben diese Zeitepoche vorbereitet worden!  Inklusive Moses hatten alle Propheten den kommenden Messias vorhergesagt! Die Zeit der Ernte des jüdischen Systems war herangekommen. Jeder Jünger, der in der Ernte von Menschen tätig wurde, sollte für sich um weitere Erntearbeiter bitten! Sie sollten wie am Tag der Ernte keine Zeit verlieren durch freundschaftliche Gespräche unterwegs, die nicht der Verbreitung der guten Botschaft dienten.

 

Die gute Botschaft würde jedem Haus Gottes Frieden bringen, welche jene Jünger aufnahmen und damit ihre Bereitschaft hinsichtlich des Friedens mit Gott offenlegten. Was immer jenes Haus ihnen offerieren würde, das sollten sie annehmen als den ihnen zustehenden Lohn. Wer sie aufnahm erhielt innerhalb des Familienkreises direkte Unterweisung.

 

Dieses aktive Zeugnisgeben für Jesus als den Christus erzeugte andererseits die Abwehrhaltung der Pharisäer und Schriftgelehrten, die schon bald um ihr Ansehen und ihren Einfluss zu bangen begannen. So gab es ganze Dörfer und Städte, die das Predigen des Königreiches von Seiten der Obrigkeit her verboten! Jesus bezeichnete jene und deren Anhänger als „Wölfe“, unter die er seine Jünger wie „Schafe“ sandte.

 

Einige Städte würden sich daher feindselig verhalten. Jesus wusste dies und gab klare Anweisung wie sich die Jünger verhalten sollten. Obwohl man das Hören der Heilsbotschaft ablehnte mussten die Jünger trotzdem die Gerichtsbotschaft warnend verkünden!

 

Erdenweites Predigen nach dem Muster der Apostel*** Rbi8  Lukas 10:8-12 ***

Und wo immer ihr in eine Stadt hineingeht und man euch aufnimmt, da eßt, was man euch vorsetzt, 9 und heilt darin die Kranken und sagt ferner zu ihnen: ‚Das Königreich Gottes hat sich euch genaht.‘ 10 Wo immer ihr aber in eine Stadt hineingeht und man euch nicht aufnimmt, da geht hinaus auf ihre breiten Straßen und sagt: 11 ‚Sogar den Staub, der von eurer Stadt an unseren Füßen hängenblieb, wischen wir gegen euch ab. Trotzdem behaltet dies im Sinn, daß sich das Königreich Gottes genaht hat.‘ 12 Ich sage euch, daß es Sodom an jenem Tag erträglicher ergehen wird als jener Stadt.

 

Auch die siebzig erhielten Macht Kranke zu heilen. Wer sie nicht aufnahm, der sollte wissen, dass Sodom, obwohl es eine sündige Stadt war am Gerichtstag mehr Chancen haben würde wie jene Juden! Eine ganz herausragende Rolle hatten bestimmte Städte Galiläas „der Nationen“, in denen Jesus viele seiner Machttaten verrichtet hatte, die aber weiterhin skeptisch und ablehnend blieben und daher nicht reagierten. Jesaja hatte darüber bereits prophezeit: „Indes wird die Düsterheit nicht so sein wie [zu der Zeit], da das Land in Bedrängnis war, wie zu der früheren Zeit, als man das Land Sẹbulon und das Land Nạphtali mit Verachtung behandelte und als man [es] zur späteren Zeit zu Ehren bringen ließ — den Weg am Meer, in der Gegend des Jordan, Galilạ̈a der Nationen. Das Volk, das in der Finsternis wandelte, hat ein großes Licht gesehen. Was die im Land tiefen Schattens Wohnenden betrifft, Licht ist über ihnen aufgeleuchtet. Du hast die Nation volkreich gemacht; für sie hast du die Freude groß gemacht. Sie haben sich vor dir gefreut, wie man sich freut in der Erntezeit, wie die, welche frohlocken, wenn sie die Beute verteilen.“ (Jes 9:1-3) Jesus erklärte jenen Städten, die ihn und seine Jünger ablehnten, dass ihnen der „Hades“ drohe.

 

*** Rbi8  Lukas 10:13-15 ***

Wehe dir, Chorazin! Wehe dir, Bethsaida! Denn wenn die Machttaten, die bei euch geschehen sind, in Tyrus und Sidon geschehen wären, so hätten sie längst in Sacktuch und Asche gesessen und bereut. 14 Folglich wird es Tyrus und Sidon im Gericht erträglicher ergehen als euch. 15 Und du, Kapernaum, wirst du vielleicht zum Himmel erhöht werden? Zum Hades hinab wirst du kommen!

 

Das Geschehen für uns am Gerichtstag hängt somit davon ab, wie wir selbst auf das Predigen der guten Botschaft reagieren! Reuelos zu bleiben wird bestimmt Folgen zeigen. Wie die jüdischen Städte, so sind heute die christlichen Länder von Apathie geprägt! Städte der Nationen, wie Tyrus und Sidon hätten damals auf die Gerichtsbotschaften bestimmt weit eher gehört und wären umgekehrt, so wie Ninive als Jona dort predigte. Chorazin und Bethsaida dagegen verhielten sich kalt und ablehnend. Der Stadt Kapernaum musste Jesus gar Tod und ewige Vernichtung im „Hades“, dem Feuersee predigen, wegen deren feindseligen Haltung! (Off 20:14, 15)

 

Vverdorrte Äste werden abgehauenMoses hatte bereits deutlich verkündet, dass wer Jesu nicht annehmen würde wie „verdorrte Äste“ vom jüdischen „Baum“ abgeschnitten werden müsste. Jesus erweiterte dies nun auch auf seine Apostel und die Jünger, die doch seine Worte verkündigten. Wer nicht auf jene hören würde, der würde auch nicht auf Jesus achtgeben und selbst Gott missachten!

 

*** Rbi8  Lukas 10:16 ***

Wer auf euch hört, hört [auch] auf mich. Und wer euch mißachtet, mißachtet [auch] mich. Und wer mich mißachtet, mißachtet [auch] den, der mich ausgesandt hat.“

 

Da Jesus von Gott her gesandt worden war, um gute Botschaft kommender Rettung zu verkünden, so lehnten in Wirklichkeit alle, welche nicht auf seine Verkündigung positiv reagierten in Tat und Wahrheit Jehova Gott ab. Das war ein grober Verstoss gegen das erste der Gebote, Gott mit ganzen Herzen zu lieben!

 

Viele aber hörten auf die Jünger und reagierten und dies erfüllte jene mit Hoffnung und Freunde. Menschen, die von bösen Geistern besessen waren konnten davon geheilt werden. Heute würde man auch von depressiven Menschen reden, die ihre trübseligen oder gar selbstzerstörerischen Gedankenkreise verlassen konnten. Jesus machte bewusst, dass der Vater durch die Engel die Arbeit segnete. Er sah mit seinem geistigen Auge, was in der Endzeit folgen würde, wo „Satan aus dem Himmel geworfen“ wird und dadurch den Weg zur Bildung der „neuen Himmel“ vorbereitet würde (Off 12:7-10). 

 

Schlange und Skorpion *** Rbi8  Lukas 10:17-22 ***

Dann kehrten die Siebzig mit Freuden zurück und sagten: Herr, selbst die Dämonen werden uns durch die Benutzung deines Namens unterworfen.“ 18 Darauf sagte er zu ihnen: „Ich sah den Satan wie einen Blitz bereits aus dem Himmel gefallen. 19 Seht! Ich habe euch die Gewalt gegeben, auf Schlangen und Skorpione [[(symbolisch, für giftsprühende Menschen)]] zu treten sowie über die ganze Macht des Feindes, und nichts wird euch [[(in geistigem Sinne)]] irgendwie schaden. 20 Dennoch freut euch nicht darüber, daß euch die Geister unterworfen werden, sondern freut euch, weil eure Namen in den Himmeln [[(Mehrzahl!)]] eingeschrieben sind.“ 21 Zu derselben Stunde frohlockte er im heiligen Geist und sprach: „Ich preise dich öffentlich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du diese Dinge vor Weisen und Intellektuellen sorgfältig verborgen und sie Unmündigen geoffenbart hast. Ja, o Vater, denn so zu tun ist vor dir wohlgefällig gewesen. 22 Alle Dinge sind mir von meinem Vater übergeben worden, und wer der Sohn ist, weiß niemand als der Vater, und wer der Vater ist, [weiß] niemand als der Sohn und der, dem der Sohn ihn offenbaren will.“

 

Wer somit aktiv wie jene Siebzig war, der wurde von Jesus in das „Buch des Lebens“ oder zudem der „treuer Sklaven“ eingeschrieben, das in den Himmeln geführt wird! Jene treuen Mitarbeitern zeigte Jesus weitere Details über den Vater!

 

Von jenen siebzig Männer hatten keine die Schulen der Rabbiner besucht. Sie zeigten sich aber schon kurze Zeit nachdem Jesus und die Apostel sie belehrt hatten in der Lage andere ebenso zu unterweisen, obwohl sie geistig noch „Unmündige“ waren und selbst noch der Führung bedurften. All dies sollte sie aber dazu veranlassen geistig weiter zu wachsen bis zum vollkommenen Reife des Christus. Sie durften sich nicht vom geistigen Weinstock lösen, welcher Christus ist.

 

*** Rbi8  1. Korinther 2:6-10 ***

Nun reden wir Weisheit unter denen, die reif sind, aber nicht die Weisheit dieses Systems der Dinge noch die der Herrscher dieses Systems der Dinge, die zunichte werden. 7 Sondern wir reden Gottes Weisheit in einem heiligen Geheimnis, die verborgene Weisheit, die Gott vor den Systemen der Dinge zu unserer Herrlichkeit vorherbestimmt hat. 8 Diese [Weisheit] hat keiner der Herrscher dieses Systems der Dinge kennengelernt, denn wenn sie [sie] erkannt hätten, so hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht an den Pfahl gebracht. 9 Sondern so wie geschrieben steht: Was [das] Auge nicht gesehen und [das] Ohr nicht gehört hat noch im Herzen eines Menschen aufgekommen ist, die Dinge, die Gott denen bereitet hat, die ihn lieben. 10 Denn uns hat Gott sie durch seinen Geist geoffenbart, denn der Geist erforscht alle Dinge, selbst die tiefen Dinge Gottes.

 

Die Jünger wussten um das „heilige Geheimnis“ des Kommen des Königreiches und die erdenweite „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“, sie waren sich ihrer Berufung bewusst später möglicherweise eine weit grössere Rolle zu spielen, wenn Jesus sie schlussendlich auserwählen würde. Über diese Dinge wissen „die Herrscher dieses Systems“ bis heute nicht Bescheid, sie wollen diese göttlichen Prioritäten gar nicht zur Kenntnis nehmen! Die Jünger Jesu aber interessieren sich für die „tiefen Dinge Gottes“ und sie erforschten diese!

 

Die „Schlangen und Skorpione“, auf welche die Jünger zu treten vermochten waren somit Menschen, die die Gift verspritzen, die sie angriffen und ihnen Widerstand leisteten würden. Jesus selbst hatte ja die Pharisäer und Schriftgelehrten „Schlangen, Otternbrut“ genannt.

 

Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer *** Rbi8  Matthäus 23:29-36 ***

Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr die Gräber der Propheten baut und die Gedächtnisgrüfte der Gerechten schmückt 30 und ihr sagt: ‚Wären wir in den Tagen unserer Vorväter, wir hätten nicht mit ihnen teil an dem Blut der Propheten.‘ 31 Somit legt ihr gegen euch selbst Zeugnis davon ab, daß ihr Söhne derer seid, die die Propheten ermordet haben.  32 Nun, so macht denn das Maß eurer Vorväter voll.

33 Schlangen, Otternbrut, wie solltet ihr dem Gericht der Gehenna entfliehen? 34 Darum siehe, ich sende Propheten und Weise und öffentliche Unterweiser zu euch. Einige von ihnen werdet ihr töten und an den Pfahl bringen, und einige von ihnen werdet ihr in euren Synagogen geißeln und von Stadt zu Stadt verfolgen, 35 damit alles gerechte Blut über euch komme, das auf der Erde vergossen worden ist, vom Blut des gerechten Abel an bis zum Blut Sacharjas, Barachias’ Sohn, den ihr zwischen dem Heiligtum und dem Altar ermordet habt. 36 Wahrlich, ich sage euch: Dies alles wird über diese Generation kommen.

 

Was Jesus damals über die Synagogen schrieb gilt heute weitgehend für christliche Kirchen! Die Theologen, Priester, Pastoren und Ältesten der Religionsgemeinschaften stellen das Wort ihrer Kirchenführer allzu oft über das geschriebene Wort Gottes! Jenen, die falsche Aussagen richtigstellen begegnen sie feindschaftlich, statt über die Worte im Herzen nachzusinnen. Warnend sagt Jesus: „...einige von ihnen werdet ihr in euren Synagogen geißeln und von Stadt zu Stadt verfolgen.“

 

Die Lehre gewisser christlicher Religionsführer, dass Christen unbeschadet auf Skorpione treten könnten und Schlangenbisse ihnen nichts auszurichten vermögen hat gar vielen Menschen das Leben gekostet. Wir aber wollen den wirklichen Sinn symbolischer Worte verstehen! Jehova drückte sich gegenüber Hesekiel zweifelsfrei aus:

 

*** Rbi8  Hesekiel 2:6-7 ***

Und du, o Menschensohn, fürchte dich nicht vor ihnen; und vor ihren Worten fürchte dich nicht, denn da sind Verstockte und Dinge, die dich stechen, und unter Skorpionen wohnst du. Vor ihren Worten fürchte du dich nicht, und vor ihrem Angesicht erschrick du nicht, denn sie sind ein rebellisches Haus. 7 Und du sollst meine Worte zu ihnen reden, ungeachtet ob sie hören oder [es] unterlassen, denn sie sind ein Fall von Rebellion.

 

Gott selbst nannte die Führer Israels zur Zeit des Gerichts an JudaSkorpione“ unter denen Hesekiel wohnte, weil sie giftige Stiche mit ihren verfälschten, boshaften Worten hinterliessen. Die Generation zur Zeit Jesu erwies sich als ebenso rebellisch gegen Gottes Wort und seinen grössten Propheten, gegen Jesus den sie an den Pfahl hefteten. Was glauben wir von unseren Tagen und seinen religiösen Führern?

 

8.3.1.2          Verkündigerinnen und Dienerinnen der guten Botschaft

In Israel oblag die Pflicht der Verkündigung prophetischer Mitteilungen nahezu ausschliesslich in der Hand von Männern! Der Prophet Joel aber hatte für die Zeit, wo der Messias erscheinen würde vorhergesagt, dass Jehova etwas von seinem „Geist auf Knechte und Mägde“ ausgiessen würde. Petrus bestätigte in einer Rede vor einer versammelten jüdischen Volksmenge, dass sich diese Prophezeiung erfüllt hätte respektive sich am erfüllen sei (Apg 2:17-21).

 

*** Rbi8  Joel 2:28-29 ***

Und danach soll es geschehen, daß ich meinen Geist auf Fleisch von jeder Art ausgießen werde, und eure Söhne und eure Töchter werden tatsächlich prophezeien. Was eure alten Männer betrifft, Träume werden sie haben. Was eure jungen Männer betrifft, Visionen werden sie sehen. 29 Und sogar auf die Knechte und auf die Mägde werde ich in jenen Tagen meinen Geist ausgießen.

 

Nicht nur Söhne, nein, auch die Töchter würden prophezeien und Dinge erklären, welche nach Gottes Vorherwissen geschehen würden. Bereits König David sprach Jehovas Worte, dass „die Verkündigerinnen der guten Botschaft“ ein grosses Heer werden würden.

 

 *** Rbi8  Psalm 68:11 ***

Jehova selbst gibt das Wort;

Die Verkündigerinnen der guten Botschaft sind ein großes Heer.

 

Mit der christlichen Taufe nehmen Männer wie Frauen den Auftrag an, andere Menschen zu belehren und sie zu Jüngern des Herrn Jesus zu machen! Jener der sie aussendet ist somit Jesus selbst: „Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe.“ (Mat 28:20)

 

Jehovas Zeugen Verkünderinnen welcher Art von "guter Botschaft"?Was aber ist, wenn wie bei Jehovas Zeugen und anderen Religionsgruppen Frauen zwar wie Jesus es gebot Zeugnis ablegen, sich das Zeugnis aber bei genauer Betrachtung als „veränderte gute Botschaft“ erweist? Wenn religiöse Dogmen verbreitet werden, statt den Sinn biblischer Worte und Zusammenhänge zu vermitteln?

 

Alles sollten jene Jünger lehren, was Jesus selbst gelehrt hat und dazu gehört alle Gebote Gottes zu halten, wie Jesus selbst jene Gebote hielt! Wir werden Jesu Gebot an jene etwa 500 versammelten Jünger im folgenden Kapitel in die Tiefe betrachten! (1.Kor 15:6)

 

Paulus gibt älteren Frauen den Ratschlag Lehrerinnen des Guten zu sein und ihre jüngeren Frauen der Versammlung und in ihrer Umgebung zur Besonnenheit zu bringen. Das würde zur Verbreitung der guten Botschaft mit beitragen.

 

*** Rbi8  Titus 2:3-5 ***

Ebenso seien die betagten Frauen von ehrerbietigem Benehmen, nicht verleumderisch, auch nicht vielem Wein versklavt, Lehrerinnen des Guten, 4 damit sie die jungen Frauen zur Besonnenheit bringen, so daß sie ihre Männer lieben, ihre Kinder lieben, 5 gesunden Sinnes seien, keusch, im Haus arbeiten, gut seien, sich den eigenen Männern unterwerfen, damit vom Wort Gottes nicht lästerlich geredet werde.

 

Entgegen heutiger Lehrmeinung und den Bemühungen der so genannten Frauenbefreiung empfiehlt Paulus, dass Frauen sich ihren eigenen Männern unterordnen. Das würde ein wesentlicher Beitrag zum Familienfrieden darstellen! Schon durch Moses wurde verordnet, dass in Israel weder im Tempel noch in den Synagogen Frauen eine führende Rolle spielen durften. Von Jehova war im GESETZ untersagt, dass Frauen in der Versammlung öffentlich reden durften. Das war ein Vorrecht, das den Männern übertragen worden war und diente der Ordnung. Ein grosser Teil der heute rund 60-80% von Scheidung geht auf das Konto, dass diese Regelung missachtet wird! Dies hat einen hohen Preis an Leid vor allem für Frauen und Kinder zur Folge!

 

*** Rbi8  1. Korinther 14:33-35 ***

Wie in allen Versammlungen der Heiligen 34 sollen die Frauen in den Versammlungen schweigen; denn es ist ihnen nicht erlaubt zu reden, sondern sie sollen untertan sein, wie auch das GESETZ sagt. 35 Wenn sie dann etwas lernen wollen, so mögen sie zu Hause ihre eigenen Männer befragen, denn es ist schändlich für eine Frau, in einer Versammlung zu reden.

 

Paulus erwähnt es als etwas Schändliches, wenn Frauen sich in der Versammlung Gottes öffentlich äussern und bittet sie, ihre Fragen ihren eigenen Männern zu unterbreiten. All dies diente der Ordnung, wie Jehova sie ursprünglich festgelegt hatte. Ohne Zweifel wird diese Ordnung im kommenden System wieder hergestellt, was dem Frieden dienlich sein wird!

 

Wenn Frauen auch nicht öffentlich Lehren dürfen, so sind sie aber trotzdem berechtigt und aufgefordert nicht nur ihre Kinder zu belehren, sondern auch Dritten gegenüber eifrig Zeugnis für ihren Glauben abzulegen!

 

8.3.1.3          Nach Jesu Auferstehung erteilte er Auftrag zum Jüngermachen an alle seine Nachfolger

In der grossen christlichen Religionsgemeinschaften wie der Katholischen Kirche, den Lutheranern, Anglikanern und Orthodoxen sind es normalerweise nur die Priester, welche anderen Menschen öffentlich und von Haus zu Haus predigen.

 

Mormoninen die das veränderte Evangelium von Joseph Smith verkündenAuch die Mormonen senden junge Männer und auch junge Frauen, die jeweils zu zweit ein gewisses Gebiet bearbeiten. Einige von ihnen kommen von weit her als Missionare. Aber auch bei Adventisten und in Pfingstgemeinden wird das Predigen von Männern und Frauen wahrgenommen. Herausragend ist allen die Predigttätigkeit von Jehovas Zeugen bekannt.

 

Alle berufen sich dabei auf die Schriftstelle, wo Jesus nach seiner Auferstehung am Berg in Galiläa den Auftrag erteilte. Er sprach zu allen Anwesenden und schloss keine einzelne Gruppe davon aus, auch redete er hier nicht ausschliesslich zu den Vorstehern, den Aposteln! 

 

*** Rbi8  Matthäus 28:16-20 ***

Die elf Jünger dagegen gingen nach Galiläa zu dem Berg, wohin Jesus sie bestellt hatte, 17 und als sie ihn sahen, huldigten sie ihm, einige [[(der Anwesenden, nicht die Apostel selbst)]] aber zweifelten. 18 Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden [[(Jesu Erhöhung als geschlachtetes Lamm (Off 5:11, 12))]]. 19 Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe [[(einschliesslich GESETZ und PROPHETEN (Mat 5:17-20; Rö 3:31))]]. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

 

Dass einige der etwa fünfhundert Anwesenden zweifelten, ob dies wirklich Jesus sei der getötet und auferstanden sei ist leicht zu verstehen! (1.Kor 15:6) Die Apostel zweifelten bestimmt nicht mehr, denn Jesus war ihnen ja zuvor schon in Jerusalem mehrmals erschienen und sie hatten seine Wunden betastet und er hatte vor ihnen gegessen (Lu 24:36-49). Jesus war der erste Tote, der lebendig vor ihnen erschien, ohne dass Jesus selbst dieses Wunder veranlasst hätten, wie im Falle des Lazarus. Der Vater selbst hatte Jesus unmittelbar nach dem Tod wiederum im Geiste im Himmel erweckt und ihm „alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben. Jesus selbst hatte seinen „Tempel des Leibes“ nach drei Tagen wiederhergestellt, wie er es zuvor verkündet hatte! (Joh 2:18-22; Off 5:11-14)

 

Jesus reinigt den Tempel von HändlernDer Tempel war ein Platz an dem Jesus und später die Apostel predigten, da dorthin alle Juden strömten. Schon früh zu Beginn von Jesu Tätigkeit reinigte er ein erstes Mal den Tempel in Jerusalem von Händlern. Dadurch zog er das Interesse aller Anwesenden auf sich und einige fragten ihn nach seiner Autorität, um solches zu tun. Damals hatte Jesus angekündigt, dass er selbst seinen Tempel des Leibes wiederherstellen werde.

 

*** Rbi8  Johannes 2:18-22 ***

Die Juden gaben ihm daher zur Antwort: Welches Zeichen kannst du uns zeigen, da du diese Dinge tust? 19 Als Antwort sagte Jesus zu ihnen: „Reißt diesen Tempel nieder, und in drei Tagen will ich ihn aufrichten.“ 20 Deshalb sagten die Juden: „Dieser Tempel ist in sechsundvierzig Jahren gebaut worden, und du willst ihn in drei Tagen aufrichten?“ 21 Er aber sprach von dem Tempel seines Leibes. 22 Als er jedoch von den Toten auferweckt worden war, kam es seinen Jüngern in den Sinn, daß er dies wiederholt gesagt hatte; und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.

 

Viele seiner Jünger erinnerten sich nun jener Worte, welche Jesus in der Öffentlichkeit des Tempels redete, nachdem er die Händler dort erstmals mit einer Peitsche vertrieben hatte. Das versprochene Zeichen seiner Autorität, die ihm vom Vater her gegeben worden war, hatte er somit im Nachhinein geliefert! Er hatte „den Tempel seines Leibes“ wiederhergestellt. Er war es doch, zu dem der Vater zu Beginn der „bewohnten Erde“ erklärt hatte: „Laßt uns Menschen machen in unserem Bilde, gemäß unserem Gleichnis;“ (1.Mo 1:26)

 

Ein Engel erscheint den Marias am leeren Grab JesuDie Mitteilung, dass der allgemeine Treffpunkt für die Jünger in Galiläa sein sollte wurde durch den Engel den zwei Marias gegeben, die früh am ersten Tag der Woche zum Grab gelaufen waren.

 

 *** Rbi8  Matthäus 28:5-10 ***

Der Engel aber ergriff das Wort und sprach zu den Frauen: „Fürchtet ihr euch nicht, denn ich weiß, daß ihr Jesus sucht, der an den Pfahl gebracht wurde. 6 Er ist nicht hier [[(im leerren Grab)]], denn er ist auferweckt worden, wie er es gesagt hat. Kommt, seht den Ort, wo er gelegen hat. 7 Und geht eilends und sagt seinen Jüngern, daß er von den Toten auferweckt worden ist, und siehe, er geht euch nach Galiläa voraus; dort werdet ihr ihn sehen. Siehe! Ich habe [es] euch gesagt.“

8 Da verließen sie die Gedächtnisgruft eilends mit Furcht und großer Freude, und sie liefen, um es seinen Jüngern zu berichten. 9 Und siehe, Jesus begegnete ihnen und sprach: Guten Tag!“ Sie traten herzu und faßten ihn bei den Füßen und huldigten ihm. 10 Da sprach Jesus zu ihnen: „Fürchtet euch nicht! Geht, berichtet meinen Brüdern, daß sie nach Galiläa fortgehen sollen; und dort werden sie mich sehen.“

 

Schon während des Abendmahls hatte Jesus die Apostel über seine Auferstehung informiert und ihnen gesagt, dass er ihnen daraufhin nach Galiläa vorangehen würde. Bestimmt war diese doppelte Information notwendig, um ihren Glauben zu stärken. Sie hatten ihn ja in seiner grössten Not verlassen gehabt! Auch das musste geschehen, damit sich das Schriftwort in Sacharja 17:3 erfülle!

 

*** Rbi8  Matthäus 26:31-32 ***

Dann sprach Jesus zu ihnen: „Ihr alle werdet in dieser Nacht meinetwegen zum Straucheln gebracht werden, denn es steht geschrieben: ‚Ich will den Hirten schlagen, und die Schafe der Herde werden zerstreut werden.‘

Nachdem ich aber auferweckt sein werde, will ich euch nach Galiläa vorangehen.“

 

Paulus bezieht sich im ersten Brief an die Korinther ebenfalls auf dasselbe Ereignis, ohne dass er selbst davon Augenzeuge gewesen wäre. Er erwähnt aber das gewichtige Detail, dass es um die fünfhundert Brüder gewesen waren, die sich in Galiläa zusammengefunden hatten, um Augenzeugen von Jesu Auferstehung zu sein. Unter ihnen werden sich auch viele Frauen und auch jüngere Nachfolger befunden haben!

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:6 ***

Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten bis jetzt [am Leben] geblieben sind, einige aber sind [im Tod] entschlafen.

 

Paulus schreibt seinen Brief an die Korinther um das Jahr 55 u.Z., etwa 22 Jahre nachdem das Ereignis stattgefunden hatte und zeigt, dass viele der Augenzeugen noch am Leben waren! Über dieses herausragende Ereignis von Jesu Auferstehung und Erhöhung an Gottes rechte Seite mussten nun alle Zeugnis ablegen, bis zum entferntesten Teil der Erde!

 

Jesu Tod, Auferstehung bis zur Himmelfahrt

 

8.3.2           Ausbildung zum Predigen durch Eltern und Vorsteher

 

8.3.2.1          Wer ist zum Prediger geeignet?

Viele aufrechte Christen fürchten sich in der Öffentlichkeit oder gegenüber Unbekannten sich über ihren Glauben zu äussern. Diese Hemmung ist sehr wohl verständlich, es wird aber jedem gelingen dies zu überwinden. Dazu ist keine Hochschulausbildung notwendig und auch kein ausgedehntes Training durch Spezialisten. Was braucht es dann? Liebe zu anderen Menschen und die Überzeugung, dass diese Information die wir weiterreichen jenen zum Nutzen sein wird! Viele hindert Angst davor zu reden, weil sie Bedenken hegen, was andere wohl denken werden, wenn wir frei über unseren Glauben reden. Dass uns einige abweisend behandeln ist nicht von der Hand zu weisen, das geschah schon Jesus und den Aposteln, dass aber andere positiv reagieren und sich freuen und endlich auf lang gehegte Fragen Antworten erhalten, dies sollte uns anspornen die Scheu zu überwinden! Wir sollen auch darin Jesu Nachahmer werden, dessen Liebe zu Menschen trieb ihn an Zeugnis über die kommende Rettung zu geben! Paulus rät den Thessalonichern und uns heute:

 

*** Rbi8  1. Thessalonicher 1:4-7 ***

Denn wir wissen, von Gott geliebte Brüder, daß er euch auserwählt hat, 5 denn die gute Botschaft, die wir predigen, erging nicht allein mit Worten an euch, sondern auch mit Kraft und mit heiligem Geist und starker Überzeugung, wie ihr ja wißt, was für Menschen wir um euretwillen für euch wurden; 6 und ihr seid unsere und des Herrn Nachahmer geworden, da ihr das Wort unter viel Drangsal mit [der] Freude des heiligen Geistes angenommen habt, 7 so daß ihr für alle Gläubigen in Mazedonien und in Achaia ein Vorbild wurdet.

 

Paulus als Beispiel der Verkündigung gter Botschaft, wo immer sich Gelegenheit bot Die starke Überzeugung und der tiefe Glaube folgen auf das Gehörte und auf unser Prüfen hin! Die Apostel passten sich allen Menschen an, um wenigstens einige für die gute Botschaft zu gewinnen! Als Nachahmer der Apostel verkünden wir bis heute dieselbe, die unveränderte gute Botschaft, heute aber mit weit mehr Notwendigkeit, weil wir wissen, dass die Zeit die zur Verfügung steht, um darauf zu reagieren nahezu abgelaufen ist. Auch wir sollten Vorbild sein und jede Gelegenheit nutzen, mit anderen über unseren Glauben zu reden.

 

Wir dürfen stolz darüber sein, dass wir mit der Taufe als auf Jesu Seite stehend anerkannt wurden. Sein Tod und seine Auferweckung sind der Triumph, indem Jesus die Schriften der Propheten zur Wahrheit machte! Wenn wir zu jenem Heer von Verkündigern zählen, das auf der ganzen Erde ohne Scheu über die vergangenen und kommenden Dinge reden, so nehmen wir aktiv an Jesu Triumphzug Anteil!

 

Nur Jesus starb für uns einen schmachvollen Tod, nachdem er die Schläge erhielt die uns gebührtenWeder Satan, noch die jüdischen Oberpriester, noch der Hohepriester, noch Pilatus und die von ihm verordneten unmenschliche Behandlung noch der schmachvolle Tod, noch das seinen Tod fordernde Volk konnten Jesus davon abbringen alles zu erfüllen, was die Propheten über ihn vorhergesagt hatte! Er übertrat keines der göttlichen Gebote und tat in allem den Willen des Vaters! Er wurde jedem zum vollkommenen Vorbild ihn nachzuahmen! Dies war sein Triumph, den er erst am Tag Harmagedons vollkommen erfüllen wird, wenn Gott ihm alle Feinde zu Füssen legt und er Jehovas Zorn zu Ende bringt.

 

*** Rbi8  2. Korinther 2:14-17 ***

Gott aber sei Dank, der uns allezeit in Gemeinschaft mit dem Christus im Triumphzug einherführt und durch uns den Geruch der Erkenntnis über ihn an jedem Ort wahrnehmbar macht! 15 Denn wir sind für Gott ein Wohlgeruch Christi unter denen, die gerettet werden, und unter denen, die zugrunde gehen; 16 für die letzteren ein vom Tod ausgehender Geruch zum Tod, für die ersteren ein vom Leben ausgehender Geruch zum Leben. Und wer ist zu diesen Dingen [[(dem Verkündigen der guten Botschaft)]] hinreichend befähigt? 17 [Wir sind es;] denn wir hausieren nicht mit dem Wort Gottes wie viele Menschen, sondern in Aufrichtigkeit, ja als von Gott gesandt reden wir vor Gottes Augen in Gemeinschaft mit Christus.

 

Wie der liebliche Geruch von Räucherwerk auf dem Räucheraltar und dem Fett von Opfertieren auf dem Brandopferaltar sind Christen für Gott, wenn sie das Wort über den Christus und sein Königtum verbreiten. Schmach und Schande genau so wenig achtend wie Jesus, das Ziel des kommenden Systems vor Augen haltend.

 

Für Menschen die Gottes Richtlinien nicht ernst nehmen ist es allerdings ein Geruch zu Tod, weil sie deutlich fühlen, dass der angekündigte Gerichtstag nahe herangekommen ist! Paulus zeigt, dass wahre Christen nicht wie solche handeln, die einer Religion anhängen und für deren Interessen die Werbetrommel schlagen, um „Schafe“ zum Scheren und Schlachten anzuwerben. Diese werden dann schon bald durch Kollekten und Zehnten oder durch nie endenden Literaturverkauf ausgenommen. Nein, sie führen sie direkt zu Jesus als dem einzigen Mittler zu Gott, denen gegenüber „Schafe und Hirten“ verantwortlich zeichnen! Als Abgesandte Gottes verbleiben sie in Jesu Gemeinschaft, weil sie dessen Gebot halten und lehren, dieser ihr wahres „Haupt“ ist.

 

Paulus selbst stellt sich als ein Beispiel dar, das wegen seiner Verfolgung der Christenversammlung sich als unwürdig erachtete ein Apostel zu sein. Dennoch hat Gott ihn durch Jesus auserwählt. So fühlen sich viele unter uns, dass sie unwürdig sind, weil sie im bisherigen Leben viele Fehler begangen haben! So wie „unverdiente Güte“ dem Paulus seine Fehler verzieh, so hat Gott auch uns durch die Wassertaufe frühere Fehler vergeben!

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:9-11 ***

Denn ich bin der geringste der Apostel, und ich bin nicht wert, ein Apostel genannt zu werden, weil ich die Versammlung Gottes verfolgt habe. 10 Doch durch Gottes unverdiente Güte bin ich, was ich bin. Und seine unverdiente Güte mir gegenüber erwies sich nicht als vergeblich, sondern mehr als sie alle habe ich angestrengt gearbeitet; doch nicht ich, sondern die unverdiente Güte Gottes, die mit mir ist. 11 Aber ob ich es bin oder sie, so predigen wir, und so habt ihr geglaubt.

 

Paulus fühlte sich Gott gegenüber und Jesus, der für ihn am Stamm starb verantwortlich und strengte sich deshalb an nicht nur Gottes Normen zu erfüllen, sondern auch möglichst viele Personen mit der guten Botschaft zu konfrontieren, um so viele wie möglich durch Belehrung und Überzeugung zu retten. Das führt zu neuen Gläubigen, die ihrerseits selbst aktiv andere zum Glauben bringen!

 

DieVerbindung der " unverdiente Güte Gottes" zu Gottes GESETZ
 

Paulus zeigt, dass die Befähigung die ein Christ hat nicht aus sich selbst kommt, sondern, dass jeder eigentlich alles von Gott her durch Christus erhalten hat! Unsere Grundlage für das Predigen ist doch das schriftliche Wort, das sind die Vorhersagen von auserwählten Männer früherer Tage, die grossen Mut und Gerechtigkeit zeigten, um für Gottes Wort Zeugnis abzulegen und vielerlei Widerwärtigkeiten zu ertragen hatten. Sie gingen uns als Beispiel voraus, Gott selbst aber kräftigte sie und gab ihnen die Befähigung die Dinge zu sagen und aufzuzeichnen, welche Jehova und Christus und unsere Zukunft betreffen!

 

*** Rbi8  2. Korinther 3:4-6 ***

Durch den Christus nun haben wir solche Zuversicht gegenüber Gott. 5 Nicht, daß wir aus uns selbst hinreichend befähigt sind, etwas als von uns selbst kommend anzusehen, sondern unsere hinreichende Befähigung kommt von Gott, 6 der uns wirklich hinreichend befähigt hat, Diener eines neuen Bundes zu sein, nicht eines geschriebenen Rechts [[(dem „Bund mit Levi“)]], sondern des Geistes; denn das geschriebene Recht [[(die Folge der Übertetung des GESETZES ist der „Fluch“)]] verurteilt zum Tod, der Geist [[(der „unverdienten Güte“ mittels des Loskaufsopfers befreit vom „Fluch“ und damit vom Tod)]] aber macht lebendig.

 

Die blutigen Opfer gemäss dem „Bund mit Levi“ konnten den „Fluch“ nicht auslöschen sondern nur vorläufig zudecken, bis das wahre „Opferlamm“ die Sünden hinwegnehmen würde. Der „neue Bund“ hat seine Fundamente in den Prinzipien, die hinter den Geboten des GESETES wirksam sind, wobei die Liebe das herausragendste Prinzip ist! Die GESETZE liefern dabei den Rahmenbau, um sündhaftes Verhalten zu erkennen, auf dem alles sich harmonisch zueinander fügt. Wir haben den Geist der Freiheit, den Geist des Christus und lassen uns nicht wieder unter kleinliche Regeln eines modernen Pharisäismus versklaven (Rö 2:17-24).

 

Das GESETZ des Christus: Was schliesst es mit ein?
 

Timotheus war durch Paulus zu einem Aufseher über Versammlungen bestimmt worden. Paulus warnt ihn in seinem Brief, dass er als Soldat Christi auch Ungemach zu erleiden habe. Vielerlei Annehmlichkeiten,  welche das System bietet sind für Christen nicht weiter akzeptabel, weil sie deutlich Gottes Anerkennung entbehren. Sie suchen von Herzen anstelle wie bisher die Anerkennung der Menschen, die aus Unkenntnis oder Ablehnung von Gottes Normen mit diesem System verbunden sind nun viel mehr die Anerkennung Gottes! Die „unverdiente Güte“ Gottes gibt uns die Kraft wie Soldaten Christi einen Kampf für den Christus auszufechten.

 

Wie römische Soldaten sollen wir Kampf und Verletzung beim Predigen nicht scheuen *** Rbi8  2. Timotheus 2:1-7 ***

Du nun, mein Kind, erwirb weiterhin Kraft in der unverdienten Güte, die mit Christus Jesus verbunden ist, 2 und die Dinge, die du von mir mit der Unterstützung vieler Zeugen gehört hast, diese Dinge vertraue treuen Menschen an, die ihrerseits hinreichend befähigt sein werden, andere zu lehren. 3 Nimm als ein vortrefflicher Soldat Christi Jesu teil am Erleiden von Ungemach. 4 Kein Mensch, der als Soldat dient, verwickelt sich in die Geschäfte des Lebens, damit er das Wohlgefallen dessen erlange, der ihn als Soldat angeworben hat. 5 Außerdem wird jemand, auch wenn er in Wettspielen kämpft, nicht gekrönt, wenn er nicht nach den Regeln gekämpft hat. 6 Der hart arbeitende Landwirt soll als erster an den Früchten teilhaben. 7 Denke beständig an das, was ich sage; der Herr wird dir wirklich in allen Dingen Unterscheidungsvermögen geben.

 

Sie wissen, dass die wahren Spielregeln von Gott festgelegt wurden und alle die danach spielen die Siegeskrone erlangen werden. Wie ein Landwirt von der Frucht des Feldes als erster teilhat, so auch Christen, welche anderen die gute Botschaft verkünden und so an der Ernte von Menschen teilhaftig sind. Paulus empfiehlt dem Timotheus, dass er nun „... die Dinge, die du von mir mit der Unterstützung vieler Zeugen gehört hast, diese Dinge vertraue treuen Menschen an, die ihrerseits hinreichend befähigt sein werden, andere zu lehren.“ Diese treuen Menschen gilt es zu suchen, die sich des ewigen Lebens als würdig erweisen! Wie Soldaten einer Einheit lässt er sich nicht durch Dinge des Systems ablenken, sondern hält sich stets das Ziel vor Augen! Jesus hat die Regeln festgelegt auf dem Weg niemanden zu Grüssen und sich dadurch ablenken zu lassen! Wir sollen das Unterscheidungsvermögen erwerben, das von Christus her stammt und ein wichtiges Glied zum Erreichen von praktischer Weisheit darstellt!

 

Paulus verspricht, dass auch wir wie Timotheus am Lohn teilhaben, wenn wir geistigen Samen säen und ihn begiessen, um ihn in der Taufe eines neuen Gliedes im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ zu ernten, so wie der Landwirt als erster die Früchte geniessen darf ist die Freude darüber ein Leben gerettet zu haben unser!

 

8.3.2.2          Braucht es eine spezielle „Salbung“ zum Priester, um den Predigtauftrag zu erfüllen?

Die Priesterschaft der Christenheit mag auf uns herabblicken, weil wir nicht an ihren Schulen und Universitäten studiert haben. Sie vergessen dabei allzu leicht, dass Jesus keinerlei dieser Schulen besuchte und ebenso wenig die Apostel. Paulus bildete eine Ausnahme.

 

Schon Jesaja warnte jene, welche in Juda seiner Tage die Führung innehatten, dass sie sich für das kommende Königtum innerhalb der „Nation aus königlichen Priestern“ als ungeeignet erweisen würden.

 

"Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden" *** Rbi8  Jesaja 34:12 ***

Ihre Edlen — es sind keine da, die man zum Königtum selbst berufen wird, und alle ihre Fürsten, sie werden zu nichts werden.

 

Was heute Rang und Namen hat, dies zeigt sich ebenso ungeeignet für die kommende Königreichsherrschaft, weil sie alle Worte Jesu vergessen haben, dass nur jene „gross“ genannt werden, welche Jesu Gebote halten und lehren! So wie Jesaja den religiösen und politischen Führern seiner Tage sagte, dass sie für das kommende Königreich untauglich wären, so verhiess Jesus der führenden Elite seiner Tage dasselbe Schicksal!

 

*** Rbi8  Matthäus 5:17-20 ***

Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Jesu Anweisungen sind klar und deutlich. Fragen wir uns nun ehrlich: Jene Priester der Christenheit, erfüllen sie diese Anforderungen oder zeigen sie sich eher als ebenso wenig gerecht oder gar noch ungerechter, wie die Schriftgelehrten und Pharisäer? Ohne Jesu Gebote zu halten und zu lehren gibt es keinen Eingang in das kommende „Königreich der (neuen) Himmel“!

 

Das bedeutet Gottes ganzes Gebot einzuschliessen, dieses zu halten und zu lehren, da Jesus dieses ja selbst vollkommen gehalten hat! Er brach keines der Gebote und lehrte immer wieder diese ebenso zu halten! Er warnte dagegen vor pharisäischen Regeln die Gott nicht geboten hat. Etwas, was wir in allen Religionen erneut erkennen können. Es gilt den Unterschied kennen zu lernen, was Gebote an die levitische Priesterschaft und deren Tempeldienst und Opfer betrifft: Ein Zusatz innerhalb des GESETZESBUNDES vom Sinai, der später bei der Einweihung des Zeltes und Aarons mit seinen Söhnen und den Leviten in Kraft trat! Mit Jesu Tod und Erhöhung zum Hohepriesterkönig endete jener Bund einschliesslich des Zehnten!

 

ImaJesus hat die Zehn Gebote gehalten, uns als vollkommenes Beispiel dienend *** Rbi8  1. Johannes 5:1-4 ***

Jeder, der glaubt, daß Jesus der Christus [[(der „Gesalbte“ Jehovas als Hoherpriesterkönig)]] ist, ist aus Gott geboren worden, und jeder, der den liebt, der das Geborenwerden veranlaßt hat, liebt den, der aus jenem geboren worden ist. 2 Dadurch erkennen wir, daß wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und nach seinen Geboten [[(gemäs seiiinem ewwwigen GESETZ)]] handeln. 3 Denn darin besteht die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer, 4 denn alles, was aus Gott geboren worden ist, besiegt die Welt [[(und dessen „Gesetz des Fleisches“)]]. Und das ist die Siegesmacht, die die Welt besiegt hat: unser Glaube.

 

Wir können diese Welt ebenso besiegen, wie Jesus sie besiegt hat, indem wir wirkliche Liebe zu Gott zeigen indem wir Seine Gebote halten! Die Gebote sind nicht schwer einzuhalten, wenn wir wirklich Liebe zu Gott haben. Diese Liebe zeigt sich darin, dass wir den Sinn hinter den Geboten suchen, das dahinterstehende Prinzip erkennen können! Jedes der Gebote Gottes wurde zu unserem Nutzen erlassen und nicht darum, um uns unnötig einzuschränken oder Lasten aufzubürden!

 

Praktische Weisheit zu erwerben muss unser Anliegen sein und bleiben! Weisheit aber fusst darauf Gottes Gebote zu kennen und zu halten und mittels Unterscheidungsvermögen wahre Gottesfurcht zu zeigen!

 

Jesus zeigte durch sein Handeln und sein Reden, dass er vom Mutterleib an für seine Aufgabe vorbereitet worden war. Mit seinem Mund wusste er wie mit einem scharfen Messer klar die Trennlinie zwischen Gut und Böse zu ziehen. Wie ein „zweischneidiges Schwert“, das zwischen zwei Gelenken zu trennen weiss! Niemals überschritt er diese Linie! (Heb 4:12) Jehova redete durch Jesaja zu uns:

 

*** Rbi8  Jesaja 49:1-3 ***

Hört auf mich, o ihr Inseln [[(abgetrennte Gruppen und Versammlungen im „Menschenmeer“)]], und merkt auf, ihr Völkerschaften in der Ferne. Jehova selbst hat mich sogar vom Mutterleib an berufen. Vom Innern meiner Mutter an hat er meinen Namen erwähnt. 2 Und er hat meinen Mund dann wie ein scharfes Schwert gemacht. Im Schatten seiner Hand hat er mich versteckt. Und er machte mich allmählich zu einem geglätteten Pfeil. In seinem Köcher verbarg er mich. 3 Und er sagte weiter zu mir: „Du bist mein Knecht, o Israel, du, an dem ich meine Schönheit zeigen werde.

 

Jesus war zu den „verlorenen Schafen Israels“ gesandt. In Gottes Hand wirkte er „wie ein geglätteter Pfeil“ der sein Ziel keinesfalls verfehlen wird! Auch wir können die uns gesetzte Aufgabe erfüllen und das Ziel erreichen Gottes gute Botschaft zu den Menschen zu tragen und jene die auf uns hören dazu zu veranlassen uns nachzuahmen, so wie wir Paulus nachahmen und jener ein Nachahmer Christi war! Dazu müssen wir ein Beispiel hinterlassen wie jene dies taten!

 

Im Gegensatz zu jenen, die Jesus aussandte, von denen noch keiner eine Priesterweihe erhalten hatte, mussten zuvor die aaronischen Priester geweiht werden! Wir aber erhielten unsere „Salbung“ mit der Glaubenstaufe!

 

Die Salbung Aarons und seiner Söhne als Vorbild der künftigen Priestereinweihung der 144.000 *** Rbi8  2. Mose 40:15 ***

Und du sollst sie salben, so wie du ihren Vater gesalbt hast, und so sollen sie mir als Priester dienen, und ihre Salbung soll ihnen durch ihre Generationen hindurch fortgesetzt zu einem Priestertum auf unabsehbare Zeit dienen.“

 

In der Offenbarung wird über die Erstauferstandenen gesagt, dass sie „Priester Gottes und des Lammessein werden! (Zukunft!) Es wird somit von einer künftigen Priesterschaft geredet, die erst dann eingeweiht wird, wenn sie bis zum Tod oder bis zum Ende dieses Systems ohne Tadel befunden werden! Zuerst muss der geistige Tempel fertig erstellt werden, die 144.000 „treuen Sklaven“ aus allen Teilen der Erde und aus dem Tod zu Christus, dem Hohepriester hin versammelt werden. Moses hatte das Muster kommender Dinge gezeigt. Wie im Sinai bei der Einweihung des Zeltes der Zusammenkunft werden Zelt, Altar und die Priester gemeinsam geweiht! (Off 20:5, 6)

 

Keiner durfte sich nach dem GESETZ Mose von sich aus das Amt des Leviten oder gar des Priesters aneignen! Das war nur denen vorbehalten, die Gott hierfür selbst bestimmt hatte! Ebenso wird es im künftigen Priesterkönigreich sein!

 

Es waren die „Antichristen“, welche die Dinge verdrehten und aus ihnen entstand eine Amtspriesterschaft die weder von Christus noch von Gott ihre Befugnis hat und bestimmt nicht deren Anerkennung besitzt! Deutlich hatte Jesus davor gewarnt sich selbst zu erhöhen oder sich durch andere erhöhen zu lassen und so Hierarchiestufen zu bilden! Sie verbreiten auch in diesem Sinne eine falsche, veränderte „gute Botschaft“, dass ihre Kirchenhierarchie von Gott gesegnet sei und Christus das „Haupt“ ihrer Kirchenstruktur sei und durch einen Stellvertreter anwesend sei. Jeder denkende Christ stellt fest, dass es mehrere „Häupter“ geben muss und die verschiedenen religiösen „Leibe“ sich gegenseitig widerstreiten. Wenn sie bei der Wahrheit geblieben wären gäbe es keine Spaltung!

 

*** Rbi8  1. Johannes 2:18-21 ***

Kindlein, es ist die letzte Stunde, und so, wie ihr gehört habt, daß [der] Antichrist kommt, so sind jetzt auch viele zu Antichristen geworden; aus dieser Tatsache erkennen wir, daß es die letzte Stunde ist. 19 Sie sind von uns ausgegangen, aber sie sind nicht von unserer Art gewesen; denn wenn sie von unserer Art gewesen wären, so wären sie bei uns geblieben. Aber [sie sind weggegangen,] damit offenbar gemacht werde, daß nicht alle von unserer Art sind. 20 Und ihr habt eine Salbung von dem Heiligen; ihr alle habt Kenntnis. 21 Ich schreibe euch, nicht weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und weil aus der Wahrheit keine Lüge stammt.

 

Die „Antichristen“ haben sich durch Verdrehen der „guten Botschaft“ vom wahren „Leib des Christus“ abgetrennt. Auch wenn sie um Jünger für sich zu machen Tag für Tag und von Tür zu Tür die gute Botschaft verbreiten, so ist das was sie mitteilen eine lügenhafte „gute Botschaft“, voll von kleinen Veränderungen und Halbwahrheiten, die sie scheinbar anhand biblischer Texte zu beweisen suchen! Die wahre „Salbung“ aber besteht in genauer Kenntnis, wie die Details im Gesamtbild zusammengehören!

 

Zum Ende des ersten Jahrhunderts war der Zeitpunkt gekommen, wo Johannes deutlich zeigte, dass die „Antichristen“ das wahre Christentum zu beherrschen begannen! Die Bewegung hatte mit Hymenäus, Alexander und Philetus ihren Anfang genommen und war bis zum Ende des Jahrhunderts zur Nikolaus-Sekte angewachsen!

 

Warnung an die gottlosen PseudochristenJesus macht die Vorsteher dafür verantwortlich, dass die Lehre in der Versammlung rein bleibe und jeder Abfall von der unverfälschten Wahrheit des Wortes korrigiert werden muss.

 

*** Rbi8  Offenbarung 2:5-7 ***

Daher erinnere dich an das, wovon du abgefallen bist, und bereue und vollbringe die früheren Taten. Wenn du [das] nicht tust, so komme ich zu dir, und ich will deinen Leuchter von seiner Stelle rücken, es sei denn, du bereust. 6 Doch das hast du, daß du die Taten der Nikolaus-Sekte haßt, die auch ich hasse. 7 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt: Dem, der siegt, will ich gewähren, von dem Baum des Lebens zu essen, der im Paradies Gottes ist.‘

 

Nur wer siegt und Jesu Worte beherzigt wird im künftigen irdischen Paradies sein und Anteil am Aufbau haben, selbst von den 144.000 geistigen „Bäumen“, den Priesterkönigen die verheissenen Segnungen erlangen.

 

Die Absonderung zu einer Priester- und Laienkaste hatte somit einen deutlichen Beginn im Christentum! So wie Jesus sich zu den Aposteln auf ihre Ebene begab und sie Freunde nannte, so ist es mit den Aposteln, die sich „dem Juden zum Juden und dem Griechen zum Griechen“ machten, ohne sich übereinander zu überheben. „Sie sind von uns ausgegangen, aber sie sind nicht von unserer Art gewesen; denn wenn sie von unserer Art gewesen wären, so wären sie bei uns geblieben.“ Das war nicht so mit jenen Gründern von ersten Sekten. Sie wollten sich erhöhen und beanspruchten die „Schafe“ für sich, statt sich wie Unterhirten ihres Oberhirten Jesus zuzuführen ins „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, anstatt in ihre eigenen, usurpierten Königreiche zwecks Ansammlung von Reichtum und Macht.

 

Christen benötigen somit keine priesterliche Salbung, um als Vorsteher zu dienen, weil wie es Johannes deutlich macht ihre „Salbung von Gott her“ kommt: „... ihr habt eine Salbung von dem Heiligen; ihr alle habt Kenntnis.“ Genaue Kenntnis bringt uns zur Einsicht über Gottes Gebote und ihre gesetzmässige Anwendung, zur Reue und zur Taufe und damit zur „Salbung“ mittels Gottes Geist! Dabei ist es nicht Kenntnis irgendwelcher religiöser „offizieller Wahrheiten“, sondern „der Wahrheit“, die von Gott her stammt und die in der Schrift festgehalten ist! Religiöse Lehren erzeugen dagegen aufgrund ihrer Lügen und Irrlehren Widersprüchlichkeiten gegenüber dem Schriftwort. Mit gesundem Unterscheidungsvermögen lernen wir selbst vermehrt auf die Schrift exakt zu achten und Missverständnis und scheinbare Widersprüchlichkeit durch Nachforschen zu beseitigen. Indem wir uns an das geschriebene Wort als unserem  bleibenden „Helfer“ fest klammern, der uns immer wieder beim Überprüfen an die Wahrheit erinnert, so besiegen wir jene, die uns zu versklaven suchen! „Die Wahrheit wird euch frei machen“ hatte Jesus verkündet!

 

Der "Helfer" des Vaters sind die Aufzeichnungen des Neuen Testaments, das "Vollständige" an heiligem Geist*** Rbi8  Johannes 14:15-17 ***

Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten; 16 und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, damit er für immer bei euch sei: 17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn weder sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch ist.

 

Die Apostel und Jünger Jesu erhielten diesen „Geist der Wahrheit“ und zeichneten ihn in den Evangelien, den Briefen, der Apostelgeschichte und der Offenbarung auf! Diese Wahrheit steht im Einklang mit den Ankündigungen der Propheten, mit Jesu eigenen Worten und seinen Handlungen.

 

Paulus beschreibt das, was schon im ersten Jahrhundert die Versammlungen und deren Vorsteher geprägt hat und bis heute unverändert so ist: Die wahren „Berufenen“ sind meist Menschen, die in diesem System weder eine hohe Stellung noch Rang besitzen, noch von „vornehmer Geburt“ sind! All dies sind deutliche Hindernisse darauf, dass ein jeder von uns Gottes Willen zu erkennen und auszuführen vermag auch ohne einer der zahllosen Kirche anzugehören! Die Versammlungen die Paulus und andere Jünger wie Apollos gegründet hatten verhielten sich unabhängig voneinander sich den schriftlichen und mündlichen Anweisungen der Apostel unterordnend. Wir haben dieselben Briefe und kämpfen mit denselben Problemen in den Versammlungen der Endzeit. Das scheinbar Schwache ist es, was das Mächtige besiegen wird!

 

*** Rbi8  1. Korinther 1:26-31 ***

Denn ihr seht eure Berufung, Brüder, daß nicht viele, die dem Fleische nach Weise sind, berufen wurden, nicht viele Mächtige, nicht viele von vornehmer Geburt; 27 sondern Gott hat das Törichte der Welt auserwählt, damit er die Weisen beschäme; und Gott hat das Schwache der Welt auserwählt, damit er das Starke beschäme; 28 und Gott hat das Unedle der Welt auserwählt und das, worauf man herabblickt, die Dinge, die nicht sind, um die Dinge, die sind, zunichte zu machen, 29 damit sich vor Gott kein Fleisch rühme. 30 Ihm aber ist es zu verdanken, daß ihr in Gemeinschaft mit Christus Jesus seid, der uns zur Weisheit von Gott geworden ist sowie zur Gerechtigkeit und Heiligung und Befreiung durch Lösegeld; 31 damit es so sei, wie geschrieben steht: „Wer sich rühmt, rühme sich in Jehova.“  (vergl. Jer 9:24)

 

Das Ungebildete in den Augen dieses Systems, all jener die so sehr auf Hochschulabschluss und Titel achtet, die  auf jene Menschen die aus ihrer Sicht eigentlich eher verächtlichsind sind hinabblickt und die sich als schwach und gar verletzlich erweisen: Sie sind es die durch Gottes Kraft stark werden und durch ihr klares Unterscheidungsvermögen und ihr Festhalten an Gottes Normen, Ihre Treue zu Jesus und ihr Ausharren das Starke dieses Systems beschämen! Religion, Politik und Wirtschaft, all deren Führer gehen von einem Skandal zum Nächsten! Paulus spricht schlussendlich davon, „um die Dinge, die sind, zunichte zu machen.“ Die „Dinge“ die er anspricht sind die „Weisheit dieses Systems“, die allzu oft auf Täuschung der Massen und Lügen, aus Korruption und Zerstörung der Umwelt und uns Menschen aufbaut, die in ihrer Scheinweisheit Gott und seinen Willen für uns Menschen nicht zu erkennen vermögen!

 

Weisheit: Verstehst du "geistige Dinge" korrekt einzureihen?
 

Wir aber können jene „Dinge die nicht sind“, die kommende „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ verstehen und halten uns schon heute an deren gottverordnete Weisheit, die auf seinem GESETZ als Grundlage aufbaut, was in den Augen der heute Mächtigen Torheit ist!

 

*** Rbi8  1. Korinther 1:18-21 ***

Denn das Wort über den Marterpfahl [[(Pfahl; Jesu Loskaufsopfer)]] ist denen Torheit, die zugrunde gehen, uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft. 19 Denn es steht geschrieben: „Ich will die Weisheit der Weisen zugrunde richten, und die Intelligenz der Intellektuellen will ich beseitigen. 20 Wo ist der Weise? Wo der Schriftgelehrte? Wo der Debattenredner dieses Systems der Dinge? Hat Gott nicht die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? 21 Denn da in der Weisheit Gottes die Welt durch ihre Weisheit Gott nicht kennengelernt hat, hielt Gott es für gut, durch die Torheit dessen, was gepredigt wird, die Glaubenden zu retten.

 

Die „gute Botschaft“ kommender Dinge die wir verkünden kann von Menschen die sich an dieses System klammern nicht verstanden werden! Uns aber gibt sie Kraft auszuharren und das Kommende mit erhobenem Kopf zu erwarten. Was die Welt als Weisheit betrachtet ist blosse Intelligenz, der es an Gotteserkenntnis fehlt.

 

8.3.2.3          Ist Vorherbestimmung, Berufung und Auserwählung in verschiedene Hände gelegt worden?

Betrachten wir noch etwas näher das Thema zur „Berufung“ und „Auserwählung“. Jehova ist es, der alle Dinge vorherbestimmt. Was er beruft, das kommt schlussendlich ins Dasein! Was sich Gott vornimmt, das führt er auch zu Ende! Jehova ist es der pflanzt und der jenes ausreissen lässt, das er nicht gepflanzt hat! Jeder Baum“ von Autorität, den Jehova schlussendlich nicht anerkennt, wird umgehauen werden, unabhängig davon, wie gross und bis zum Himmel reichend er auch sei! (Da Kap. 4)

 

*** Rbi8  Jesaja 43:12-13 ***

Ich selbst habe [es] verkündet und habe gerettet und habe [es] hören lassen, als kein fremder [Gott] unter euch war. Und ihr seid meine Zeugen“, ist der Ausspruch Jehovas, „und ich bin Gott. 13 Auch bin ich die ganze Zeit derselbe; und es gibt keinen, der Befreiung aus meiner eigenen Hand bewirkt. Ich werde handeln, und wer kann sie abwenden?“

 

Wie wir gut wissen ist das „Königreich der (Himmel der) Himmel“ ein Königreich, das auf der Erde herrscht aber durch den künftigen ersten, irdischen, neuen „Himmel“, durch Jehova in theokratischer Weise eingesetzt werden wird. Zu den Pharisäern und Schriftgelehrten hatte Jesus warnend gesagt, dass sie nicht in das „Königreich der Himmel“ eingehen werden. Keiner von denen und ihren Nachahmern wird als verstorbene Seele in den von Religionsführern so heiss versprochenen dritten „Himmel“ gelangen. Jede Illusion endet in einer Desillusion!

 

Was meint die Bibel mit dem Ausdruck "alte Himmel" und "neue Himmel"?
 

Jehova hatte durch Moses schon zu Beginn der Nation von einem künftigen „Israel Gottes“ geredet, das aus einer „königlichen Priesterschaft“ bestehen wird (2.Mo 19:6; 1.Pe 2:9). Vorab sollten die Patriarchen Abraham, Isaak und Jakob, dann aber nach Moses die „Söhne Levis“ vorab dieses Ziel der Berufung erreichen. Zudem waren auch die Könige aus Davids Linie und Vorsteher hierzu geladen. Viele blieben ihrer Berufung aber nicht treu und nur einige von ihnen werden das gesteckte Ziel erreichen an der Seite der Patriarchen zu stehen!

 

"Herr, ich will dir folgen. Was willst du, dass ich tun soll?" Jesus hatte den vielen der Juden, denen er predigte, erneut eingeladen Anteil am kommenden Königreich zu erhalten. Nur ein geringer Überrest aber wird das gesetzte Ziel erreicht haben! Warnend hatte Christus erwähnt, dass die Einladung nicht bereits Erwählung beinhaltet! Gott und Jesus wissen, wer und wie viele bis zum Tode treu ausharrten:

 

*** Rbi8  Matthäus 22:14 ***

Denn es sind viele eingeladen, doch wenige auserwählt.“

 

Deutlich erklärte Paulus ergänzend, dass eine vorherbestimmte Anzahl von Personen nicht bloss berufen, sondern auch bereits gerechtgesprochen wurde. Von welcher der zwei Gruppen spricht er nun? Nur von den Aposteln oder auch von den 144.000?

 

*** Rbi8  Römer 8:30 ***

Überdies sind die, die er vorherbestimmt hat, die, welche er auch berufen hat; und die, die er berufen hat, sind die, welche er auch gerechtgesprochen hat. Schließlich sind die, die er gerechtgesprochen hat, die, welche er auch verherrlicht hat.

 

Jesus hatte diese Frage gegenüber seinen zwölf Aposteln beantwortet, als er sie seine „kleine Herde“ nannte! Er bestätigte ihnen somit zum Vornherein ihre Auserwählung!

 

*** Rbi8  Lukas 12:32 ***

Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben.

 

Diese Worte äusserte er nicht gegenüber seinen übrigen treuen Jüngern, die zu ihm kamen aus eigenem Willen, während er selbst seine zwölf Apostel auserwählt hatte. Diese kamen aus der Gruppe derer, die Johannes im Jordan getauft hatte. Auserwählt zu sein bedeutet nicht zwangsläufig den Sieg zu erringen: Der Fall des Judas-Iskariot  spricht für sich.

 

Bei anderer Gelegenheit gab der Herr ebenso auf die Frage des Petrus hin spezifische Antwort gegenüber seinen zwölf Aposteln. Die Frage des Petrus war, was denn ihr besonderer Lohn sei, weil sie doch alles verlassen hatten und Jesus nachgefolgt waren:

 

*** Rbi8  Matthäus 19:28 ***

Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.

 

Jesus hatte dieses Versprechen nur gegenüber den zwölf Aposteln gemacht. Schon damals aber existierte eine Einschränkung: Jeder der Apostel musste Treue bis in den Tod zeigen, um der Auserwählung sicher zu bleiben.

 

*** Rbi8  Johannes 6:70 ***

Jesus antwortete ihnen: „Habe ich nicht euch Zwölf auserwählt? Einer von euch jedoch ist ein Verleumder.“

 

Jesus hatte nach einem Nachtlangen innigen Gebet zum Vater die Wahl auf jene Zwölf Apostel gefällt. Er kannte aber ab einem bestimmten Zeitpunkt den, der ihn verraten würde, Judas. Die Wahl hatte somit Jesus unter Gottes Anführung gefällt, der allein die Herzen und Gedanken kennt!

 

 *** Rbi8  Lukas 6:12-16 ***

Im Verlauf dieser Tage ging er hinaus auf den Berg, um zu beten, und er verbrachte die ganze Nacht im Gebet zu Gott. 13 Als es aber Tag wurde, rief er seine Jünger zu sich und wählte aus ihnen zwölf aus, denen er auch den Namen [[im Sinne von Titel]] „Apostel“ gab: 14 Simon, dem er auch den Namen Petrus gab, und Andreas, seinen Bruder, und Jakobus und Johannes und Philippus und Bartholomäus 15 und Matthäus und Thomas und Jakobus, [den Sohn] des Alphäus, und Simon, welcher „der Eiferer“ genannt wird, 16 und Judas, [den Sohn] des Jakobus, und Judas Iskariot, der zum Verräter wurde.

 

Bis zum Ende des ersten Jahrhunderts war zwar bekannt, dass neben den zwölf Aposteln noch eine unbestimmte Anzahl von Getreuen Königs- und Priesterwürde erlangen würde, ihre exakte Zahl 144.000 aber wurde erst in der Offenbarung durch Johannes erwähnt. Wiederum war es Gott, welcher Vorherbestimmte, es war Jesus der nun durch die Apostel einlud, sich der Berufung gegenüber zu bewähren. Die endgültige Auserwählung der 144.000 aber sollte diesmal erst am Gerichtstag der Endzeit bezeugt werden, indem für jeden der Auserwählten aus den Toten ein „weisses langes Gewand“ beiseitegelegt würde. Offensichtlich war dies eine Auswahl unter den Fähigsten und jenen die an getreuesten als Gerechte gedient hatten!

 

*** Rbi8  Offenbarung 6:9-11 ***

Die langen, weissen Gewänder werden für die Erstauferstehenden beiseite gelegtUnd als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die wegen des Wortes Gottes und wegen des Zeugniswerkes, das sie innegehabt hatten, hingeschlachtet worden waren. 10 Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Bis wann, Souveräner Herr, heiliger und wahrhaftiger, hältst du dich davon zurück, zu richten und unser Blut an denen zu rächen, die auf der Erde wohnen? 11 Und es wurde jedem von ihnen ein weißes langes Gewand gegeben, und es wurde ihnen gesagt, noch eine kleine Weile zu ruhen, bis auch die Zahl ihrer Mitsklaven und ihrer Brüder voll wäre, die daran waren, getötet zu werden, so wie auch sie [getötet worden waren].

 

Später sind es offenbar die frühauferstandenen zwölf Apostel [B1], welche zusammen mit Jesus nach der „Hochzeit des Lammes“ [B2e] die Versiegelung des noch lebenden Überrests vornehmen! [B2e-B2g] Nicht alle Auserwählten werden offensichtlich bis Harmagedon getötet, obwohl das Ansinnen Satans dahingehend ist! (Off 12:15-17) Fleisch, das auserwählt ist wird gerettet werden! (Mat 24:22)

 

*** Rbi8  Markus 13:20 ***

In der Tat, wenn Jehova die Tage nicht verkürzt hätte, so würde kein Fleisch gerettet werden. Aber um der Auserwählten willen, die er auserwählt hat, hat er die Tage verkürzt.

 

All dieses Auserwählen ist und bleibt in der Hand Jehovas, der allein das Herz und die Gedanken und Neigungen jedes Einzelnen kennt! Viele, die in dieses System ihren religiösen Organisationen vollkommen getreu sind, die, weil es ihnen so gesagt wurde sich zu den „Aposteln“ oder der Klasse der „Gesalbten“ zugehörend sehen, die sich in niedriger oder hoher Stellung in ihrer Religion voll verausgaben, diese alle mögen in ihrem Geist von ihrer Erwählung überzeugt sein. Sie nehmen aber dadurch Gott das Urteil vorweg! Die zwölf Apostel, Paulus und der Jünger Stephanus und die „zwei Zeugen“ dagegen wussten um ihre Auserwählung, weil sie durch heiligen Geist diesbezüglich informiert wurden.

 

Jesus kennt die, die er unter Gottes Führung selbst auserwählt hat. Von ihnen hat er keinen verloren ausser Judas, weil auch dies von Gott her vorbestimmt war!

 

*** Rbi8  Johannes 13:18 ***

Ich rede nicht von euch allen; ich kenne die, welche ich auserwählt habe. Doch ist es, damit sich das Schriftwort erfülle: ‚Der sich stets von meinem Brot ernährte, hat seine Ferse gegen mich erhoben.‘

 

Jedes Teilchen eines Buchstabens“ des GESETZES und der PROPHETEN muss sich erfüllen! Nicht die Apostel konnten sich ihr Amt selbst bestimmen, sondern Jesus wählte jeden Einzelnen unter denen, die sich als Jünger angeboten hatten! Das geschah auch später mit Saulus, als er ihm auf dem Weg nach Damaskus erschien und ihn fragte: „Saulus, Saulus, warum verfolgst du mich?“ und ihn indirekt aufrief: „Folge mir nach“ (Mat 5:17-19; Apg 9:10) Jesus bestätigte den elf Aposteln nach dem Abendmahl:

 

*** Rbi8  Johannes 15:16 ***

Nicht ihr habt mich auserwählt, sondern ich habe euch auserwählt, und ich habe euch dazu bestimmt, daß ihr hingeht und fortgesetzt Frucht tragt und daß eure Frucht bleibe, damit, was immer ihr den Vater in meinem Namen bittet, er euch gebe.

 

Die Apostel selbst mussten nun ihrerseits fortgesetzt Früchte zeigen. Nur durch Belehrung und Zurechtweisung war es möglich, dass die Frucht bleiben würde!

 

Im Falle des Apostels Paulus zeigte sich gar ein Gegensatz. Paulus war aufgrund seiner früheren Handlungen als Saulus der offenbar Ungeeignetste für das Amt des Apostels Judas als Ersatz für! Er hatte vor seiner Auserwählung durch Christus alle „vom Weg“ verfolgt und gefesselt ins Gefängnis werfen lassen. Jehova aber, der das Herz und die innerste Neigung des Paulus kannte, wusste, dass jener zwar durch seine Oberen fehlgeleitet aber doch im Herzen vollkommen in seiner Liebe und Treue auf Gottes Seite festhielt! Wie er später zugab fehlte es ihm an „genauer Erkenntnis“. Paulus selbst bestätigt diesen Umstand:

 

ISaulus, der Christenverfolger wird zum Paulus*** Rbi8  1. Korinther 15:9-11 ***

Denn ich bin der geringste der Apostel, und ich bin nicht wert, ein Apostel genannt zu werden, weil ich die Versammlung Gottes verfolgt habe. 10 Doch durch Gottes unverdiente Güte bin ich, was ich bin. Und seine unverdiente Güte mir gegenüber erwies sich nicht als vergeblich, sondern mehr als sie alle habe ich angestrengt gearbeitet; doch nicht ich, sondern die unverdiente Güte Gottes, die mit mir ist. 11 Aber ob ich es bin oder sie, so predigen wir, und so habt ihr geglaubt.

 

Warum verfolgst du mich?“ Weil Gott selbst dem Paulus, der ein Verfolger der Jünger Jesu war unverdiente Güte zukommen liess, so wirkte dies in Paulus doppelt nach. Er war sich der Auserwählung und der früheren Vergehen bewusst! Dies zeigt mit Deutlichkeit, dass die schlussendliche Auserwählung jedes der 144.000 weiter in Gottes Hand liegt, der auch unser künftiges Verhalten vorhersehen kann!

 

Das mag einigen unter uns auch für die Endzeit und Gottes Gericht durch Jesus an den „Schafen und Böcken“ einen Hoffnungsschimmer geben, dass unter denen die durch Religionen fehlgeleitet wurden Gott gerechte Auswahl trifft, weil sie im Herzen aufrichtig sind! Dies erinnert uns an Abrahams Worte:

 

*** Rbi8  1. Mose 18:23-26 ***

Dann trat Abraham näher und begann zu sagen: „Wirst du wirklich die Gerechten mit den Bösen wegraffen? 24 Angenommen, es sind fünfzig Gerechte inmitten der Stadt. Wirst du sie denn wegraffen und dem Ort nicht verzeihen um der fünfzig Gerechten willen, die darin sind? 25 Es ist im Hinblick auf dich undenkbar, daß du auf diese Weise handelst, den Gerechten mit dem Bösen zu Tode zu bringen, so daß es dem Gerechten ebenso gehen muß wie dem Bösen! Das ist im Hinblick auf dich undenkbar. Wird der Richter der ganzen Erde nicht tun, was recht ist? 26 Da sprach Jehova: „Wenn ich in Sodom, inmitten der Stadt, fünfzig Gerechte finden werde, will ich ihretwegen dem ganzen Ort verzeihen.

 

Es waren schlussendlich nur drei Gerechte im ganzen Gebiet von Sodom und Gomorra, von fünf Städten die schlussendlich vernichtet wurden: Lot und zwei seiner Töchter! Selbst seine Frau verlor im letzten Moment ihr Leben, weil sie der Anweisung des Engels keine Folge leistete. Wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott den Gerechten nicht zusammen mit dem Ungerechten zu Tode bringen lässt! Gerecht zu sein bedeutet Gehorsam selbst in geringen Dingen.

 

 Erneut spricht Jesus während des Abendmahls zu seinen Aposteln und bestätigt ihnen ihre Auserwählung, warnt aber, dass dies den Hass der Menschen auf sich ziehen würde, all jener, welche dieser Welt in der Hand des Teufels zu Diensten stehen! Die Verfolgung kann selbst im Namen Jehovas oder im Namen Christi oder der Dreifaltigkeit sein: Alle die an der Verfolgung Anteil haben zeigen dadurch, dass sie den wahren Gott nicht wirklich kennen gelernt haben!

 

*** Rbi8  Johannes 15:19-25 ***

Wenn ihr ein Teil der Welt wärt, so wäre der Welt das Ihrige lieb. Weil ihr nun kein Teil der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, deswegen haßt euch die Welt. 20 Behaltet das Wort im Sinn, das ich euch gesagt habe: Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie mein Wort gehalten haben, werden sie auch das eure halten. 21 Alle diese Dinge aber werden sie euch um meines Namens willen antun, weil sie den nicht kennen, der mich gesandt hat. 22 Wenn ich nicht gekommen wäre und zu ihnen geredet hätte, so hätten sie keine Sünde; jetzt aber haben sie keine Entschuldigung für ihre Sünde. 23 Wer mich haßt, haßt auch meinen Vater. 24 Wenn ich unter ihnen nicht die Werke getan hätte, die niemand sonst getan hat, so hätten sie keine Sünde; jetzt aber haben sie sowohl mich als auch meinen Vater gesehen und gehaßt. 25 Doch ist es, damit das Wort erfüllt werde, das in ihrem GESETZ geschrieben steht: ‚Sie haben mich ohne Ursache gehaßt.‘

 

Jesus kündet den Aposteln Verfolgung an: „Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie mein Wort gehalten haben, werden sie auch das eure halten.“ Die Verfolgung ist wegen des Wortes, das Jesus redete und das die Apostel verbreiteten, das deutlich die Herrscher dieses ungerechten Systems und deren Unterstützer anprangert! Wer sich auf Jesu Seite stellt wird darum von jenen verfolgt, die Jesus als Ihren Herrn und König in Wirklichkeit ablehnen, weil ihre Oberen längst selbst dessen Stellung eingenommen haben: Sie sind im Besitz „aller Macht und Autorität“ der „alten Himmel“! Damit stellen sie sich auch gegen den Vater, der Jesus auserwählt hat! Jesus zu hassen ist das Gegenteil davon ihn zu lieben!

 

Amfang und Ende Satans System der Dinge
 

Jene die heute Gerechte verfolgen haben keine Entschuldigung, ebenso wenig wie jene Religionsführer der Tage Jesu, die den Christus verfolgt haben, weil er die Wahrheit geredet hatte. Jene Verfolger aber schenken viel eher der Lüge glauben: „Wenn ich nicht gekommen wäre und zu ihnen geredet hätte, so hätten sie keine Sünde; jetzt aber haben sie keine Entschuldigung für ihre Sünde.“ Den Christus zu hassen bedeutet den Vater abzulehnen!

 

Die Übersetzung als Wort „Hass“ kann auch hier relativiert werden und gar übertragen werden auf „weniger Lieben“ als jemand anders! Wer Jesus oder den Vater an zweite Stelle setzt, um ein anderes „Haupt“ oder einem anderen Gott zu hören und dessen Willen zu tun, der zeigt nicht die Liebe, die Gott und Jesus in ihrer Ausschliesslichkeit erwarten! Eva liess sich verführen, hörte eher auf die Schlange, die Gott widersprach, aber ihren Trieb unterstützte, etwas scheinbar „Begehrenswertes“ sich entgegen dem Verbot und selbst angedrohter Todesstrafe anzueignen.

 

Jesus legt jedem von uns einen klaren Entscheid vor, den wir annehmen oder ablehnen! Jeder der sich zwischen Jesus und uns drängt und dem wir eher das Wort reden, weil wir jenem eher zuhören oder einem Druck hierzu nachgeben, der macht jenen dadurch zu seinem „Herrn“, der in Konkurrenz zu Jesus steht, zu Christus unserem einzigem „Herrn und König“! Er verleugnet dadurch den Christus in seiner von Gott gegebenen Stellung, was wie im Falle Evas unwiderrufliche Folgen mit sich bringt!

 

Sich zu Jesus zu bekennen bringt Gottes Anerkennung*** Rbi8  Matthäus 10:32-39 ***

Jeder nun, der vor den Menschen bekennt, mit mir in Gemeinschaft zu sein, mit dem in Gemeinschaft zu sein, will auch ich vor meinem Vater, der in den Himmeln ist, bekennen; 33 wer immer mich aber vor den Menschen verleugnet, den will auch ich vor meinem Vater verleugnen, der in den Himmeln ist. 34 Denkt nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern ein Schwert. 35 Denn ich bin gekommen, um zu entzweien: einen Menschen mit seinem Vater und eine Tochter mit ihrer Mutter und eine junge Ehefrau mit ihrer Schwiegermutter. 36 In der Tat, eines Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. 37 Wer zum Vater oder zur Mutter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig; und wer zum Sohn oder zur Tochter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig. 38 Und wer seinen Marterpfahl [[(Pfahl; das damit verbundene Leid)]] nicht annimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. 39 Wer seine Seele [[(das Leben; die Ruhe vor den Gegnern)]] findet, wird sie verlieren, und wer seine Seele verliert um meinetwillen, wird sie finden.

 

Dieses treue Stellung für Jesus einzunehmen führt somit zu Konfliktsituationen! Jesus fordert eindeutige Stellungnahme und nicht leichtsinnige Kompromisse, um eines faulen Friedens willen! Diese Auseinandersetzung beginnt im eigenen Haus, in der Familie und in der nahen Verwandtschaft! Die innigsten Beziehung werden auf die Waagschale geworfen: „Wer zum Vater oder zur Mutter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig; und wer zum Sohn oder zur Tochter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig.

 

Wie weit mehr müssen wir unsere Unterordnung unter religiöse und weltliche Häupter darauf hin untersuchen, ob wir nicht eher jenen gehorchen als Jesus und damit auch als Gott! Dies beginnt bei kleinen Dingen, wie dem Halten des Sabbatgebotes oder dem Verzehr von Schweinefleisch und endet bei grossen Vergehen, wo wir durch Schweigen bereits Teilhaber werden, wie z.B. der Judenverfolgung und Massentötung im Konzentrationslager im dritten Reich. Wo blieb die aktive Menschenliebe? Eine ganze Nation schaute weg! Wer im Kleinen nicht nein zu sagen vermag, wie wird er es unter Todesdrohung? Haben wir Jesu warnenden Worte fest im Sinn?

 

*** Rbi8  Matthäus 5:19-20 ***

Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Die Schriftgelehrten heissen heute Theologen und die Pharisäer haben ihr Ebenbild in Religionsgetreuen! Die Katholische Kirche erhob nicht ihre Stimme gegen die Nazis, indem sie ihren Anhängern geboten hätte keine der Parteien zu wählen, dadurch Mitverantwortung zu tragen. Was war mit den Lutheranern und übrigen protestantischen Bewegungen? Unsere Ruhe, unser Glück und Zufriedenheit, unser Hab und Gut und selbst unser Leben mag aufgrund dieser ausschliesslichen Treue zu Jehova und Jesus auf dem Spiel stehen! Jesus aber warnt, dass: „Wer seine Seele [[(sein Leben)]] findet, wird sie verlieren, und wer seine Seele [[(sein Leben)]] verliert um meinetwillen, wird sie [[es]] finden.“ Wer in Treue stirbt wird bestimmt in der Auferstehung ewiges Leben und Lohn ernten!

 

8.3.2.4          Erwählung durch „heiligen Geist“ für bestimmte Aufgaben

In der Apostelgeschichte werden weitere Formen der Auserwählung seitens des heiligen Geistes für bestimmte Aufgaben erwähnt. Der Erwählende ist ganz offensichtlich dabei Jehova, der Sprechende dagegen der lebengebende Geist als Engel, Jesus selbst. 

 

Verabschiedung des Paulus und Barnabas für  das vom heiligen Geist aufgetragene Werk *** Rbi8  Apostelgeschichte 13:2-3 ***

Während sie Jehova öffentlich dienten und fasteten, sprach der heilige Geist [[(Gottes Wortführer, Michael)]]: „Sondert mir von allen Personen Barnabas und Saulus für das Werk aus, zu dem ich sie berufen habe.“ 3 Da fasteten und beteten sie und legten ihnen die Hände auf und ließen sie gehen.

 

Jesus ist Gottes Wortführer, wie die Eingangsworte des Johannes-Evangeliums und die ersten Worte in der Offenbarung deutlich machen. Nur Barnabas und Paulus wurden für jenes besondere Missionswerk auserwählt!

 

Im Brief an die Römer zeigt Paulus, dass seine Berufung in Fortsetzung der Arbeit der Propheten erfolgte, indem er ein auserwähltes Werkzeug in Gottes Hand wurde.

 

*** Rbi8  Römer 1:1-7 ***

Paulus, ein Sklave Jesu Christi und zu einem Apostel berufen, abgesondert für Gottes gute Botschaft, 2 die er zuvor durch seine Propheten in den heiligen Schriften verhieß, 3 in bezug auf seinen Sohn, der dem Fleische nach aus dem Samen Davids hervorging, 4 der aber mit Macht zum Sohn Gottes erklärt wurde nach dem Geist der Heiligkeit durch [die] Auferstehung von den Toten — ja, Jesus Christus, unser Herr, 5 durch den wir unverdiente Güte und ein Apostelamt empfangen haben, damit es unter allen Nationen zum Glaubensgehorsam komme hinsichtlich seines Namens, 6 unter welchen [Nationen] ihr auch dazu berufen seid, Jesus Christus anzugehören —, 7 an alle die, die als Geliebte Gottes, zu Heiligen Berufene in Rom sind:

 

Die Apostel waren zu allen Nationen gesandt worden, Paulus war hierzu spezifisch ausgesondert worden! Er sollte der „Apostel der Nationen“ sein, der „Paulikaner“. Ihm kam dabei eine Vorreiterrolle zu! Ziel war es, dass die Nationen zum Glauben an den Christus und dadurch zum Glauben in Jehova als Schöpfergott gelangen sollten: „... damit es unter allen Nationen zum Glaubensgehorsam komme hinsichtlich seines Namens.“ Mit dem Namen ist auch die Stellung des Christus als Herr und König an Gottes rechter Seite verbunden, seiner Amtsbefugnis Gebote zu erlassen und zu ändern! Glaube wird durch Werke gezeigt, indem diesen Geboten nachgefolgt wird und Gottes Wille für die Menschen in unserem Leben Widerklang findet!

 

Paulus bezeichnet alle in der Versammlung Rom als „Berufene“. Die Berufung gilt somit jedem Christen, ob Mann oder Frau und betrifft die Aufgabe, sich für das Königreich als würdig zu erweisen und selbst Jünger zu machen! Das beginnt in der eigenen Familie. Paulus nennt ebenso alle in der Versammlung „Gefässe der Barmherzigkeit“! Durch die Taufe erfolgt der Eintritt in das „Königreich des Sohnes der Liebe“ mittels „unverdienter Güte“!

 

Unsere erste Priesterin ...Die „Berufung nach oben“ dagegen, die Berufung zum öffentlichen Lehren und dazu, an den „neuen Himmeln“ oder der kommenden Weltregierung Anteil zu haben, diese Berufung ist jedoch den Männern vorbehalten! Paulus erwähnte, was schon das GESETZ Mose forderte:

 

*** Rbi8  1. Timotheus 2:11-12 ***

Eine Frau lerne in Stille mit aller Unterwürfigkeit. 12 Ich erlaube einer Frau nicht, zu lehren oder Gewalt über einen Mann auszuüben, sondern sie sei in [der] Stille.

 

Weihung von Priesterinnen in der römisch-katholischen Kirche Das Lehramt bedingt auch Ausübung als Zurechtweiser und als Richter. Paulus gewährt dies keiner Frau. Dies ist Aufgabe des Hauptes der Familie, was dem Gebot der Unterordnung der Frau entgegenstehen würde! Wenn wir der „Berufung“ zu Christus und damit hin zum Königreich des Sohnes nachfolgen, so kommen wir unter Gottes „unverdiente Güte“ oder Gnade, wie andere das Wort übersetzen, indem unsere früheren Sünden ausgelöscht werden. Wer dagegen die Wahl zu diesem System hin trifft, den wird auch die Strafe treffen, die angekündigt ist sich vom Schöpfer abzuwenden. Jeder muss selbst für sich die freie Wahl treffen! Paulus erklärt dies im Brief an die Römer mit aller Deutlichkeit:

 

*** Rbi8  Römer 9:22-26 ***

Wenn nun Gott, obwohl gewillt, seinen Zorn zu zeigen und seine Macht kundzutun, [die] Gefäße des Zorns, die zur Vernichtung passend gemacht sind, mit viel Langmut duldete, 23 damit er den Reichtum seiner Herrlichkeit an Gefäßen der Barmherzigkeit kundtun könnte, die er zur Herrlichkeit im voraus bereitet hat, 24 nämlich uns, die er nicht nur aus [den] Juden berufen hat, sondern auch aus [den] Nationen, [was dann]? 25 Es ist so, wie er auch in Hosea sagt: „Die nicht mein Volk sind, will ich ‚mein Volk‘ nennen und sie, die Nichtgeliebte, ‚Geliebte‘ [[(Zukunft: Am Tag wo Jesus dem Vater das gereigte Königreich übergibt)]]; 26 und an dem Ort, wo zu ihnen gesagt wurde: ‚Ihr seid nicht mein Volk‘, dort werden sie ‚Söhne des lebendigen Gottes‘ genannt werden.“

 

Wir, Menschen aus den Heiden, sind jene „Gefässe des Zorns“, die wegen des Glaubens an fremde Götter zur Vernichtung bereitet worden waren! Dasselbe gilt für jene Generation der Juden, die Christus abgelehnt hatten und bis heute weiterhin ablehnt! Die Christenheit heute muss aufgrund ihrer Lehren ebenso weit eher den Heiden als dem Christus zugeordnet werden! In der Offenbarung wird sie „Sodom und Ägypten“ benannt, weil sie dieselben sündhaften Charakteristiken aufweist! Dass Gottes Geduld nun fast zweitausend Jahre angedauert hat war zu unseren Gunsten, damit auch wir dieselbe Gelegenheit haben sollten vor dem Gerichtstag unsere Entscheidung mittels Werken zu zeigen, beginnend mit Reue und Umkehr hin zur Taufe! Dadurch erst wurden wir zu „Gefässen der Barmherzigkeit“!

 

Im Brief an die Korinther fordert Paulus uns auf der Berufung gemäss befestigt zu werden, um das Offenbarwerden des Christus sehnlich zu erwarten!

 

*** Rbi8  1. Korinther 1:4-9 ***

Ich danke Gott allezeit für euch im Hinblick auf die unverdiente Güte Gottes, die euch in Christus Jesus verliehen ist, 5 daß ihr an allem bereichert worden seid in ihm, an der vollen Redefähigkeit und an völliger Erkenntnis, 6 wie ja das Zeugnis über den Christus unter euch befestigt worden ist, 7 so daß ihr an gar keiner Gabe Mangel habt, während ihr sehnlich die Offenbarung unseres Herrn Jesus Christus erwartet. 8 Er wird euch auch befestigen bis ans Ende, damit ihr frei von Anklage seid am Tag unseres Herrn Jesus Christus. 9 Gott ist treu, durch den ihr zur Teilhaberschaft mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn, berufen worden seid.

 

In Christus wurde uns mittels der Taufe „unverdiente Güte“ zu Teil. Wir sind damit vom Zustand des geistigen Todes in den Zustand des Lebens hinübergegangen! Wir selbst müssen uns Erkenntnis und Redefähigkeit erwerben, um anderen Zeugnis über den Christus und das kommende Gericht zu geben! Wenn wir Gottes GESETZ achten und darin befestigt bleiben werden wir frei von Anklage sein! Gott selbst wird uns durch Jesus in diesem Sinne befestigen, damit wir der Versuchung widerstehen können. Jeder aber muss sich der „Berufung zur Teilhaberschaft“ mit Jesus als würdig erweisen! „Gott ist treu, durch den ihr zur Teilhaberschaft mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn, berufen worden seid.“

 

8.3.2.5          Taufe in eine Religion oder Taufe in Christus?

Wir müssen gut unterscheiden lernen, welche Art „guter Botschaft“ wir verbreiten! Jesus warnte vor allem in der Endzeit vor „falschen Christussen“ und „falschen Propheten“ die sich wie „Engel des Lichts“ aufführen würden und die gute Botschaft veränderten und Dinge lehren, die sich nicht gehören. In Wirklichkeit wirken solche Religionen wie Magnete auf gutgläubige Menschen. Sie sammeln Glaubende aber zum eigenen Nutzen in eine eigene, abgesperrte Hürde, die nicht die des Christus ist! Sie alle behaupten indirekt der Christus sei mit ihnen, sie seien dessen legaler irdischer Stellvertreter. Sie ziehen die „Schafe“ hin zu ihren eigenen „inneren Gemächern“, zu Kirchen, Tempeln oder Königreichssälen und wo sie als Jesu eigens auserwählte Stellvertreter auftreten:

 

Wo drer Kadaver ist, da werden die Adler versammelt werden!*** Rbi8  Matthäus 24:23-28 ***

Wenn dann jemand zu euch sagt: ‚Siehe! Hier ist der Christus‘ oder: ‚Dort!‘, glaubt es nicht. 24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um so, wenn möglich, selbst die Auserwählten irrezuführen. 25 Siehe! Ich habe euch im voraus gewarnt. 26 Wenn man daher zu euch sagt: ‚Siehe! Er ist in der Wildnis‘, geht nicht hinaus; ‚Siehe! Er ist in den inneren Gemächern‘, glaubt es nicht. 27 Denn so, wie der Blitz von östlichen Gegenden ausgeht und zu westlichen Gegenden hinüberleuchtet, so wird die Gegenwart [[(Wiederkehr Jesu zur Urteilsvollstreckung)]] des Menschensohnes sein. 28 Wo auch immer der Kadaver ist, da werden die Adler versammelt werden.

 

Mit der Verleihung der „unverdienten Güte“ bei der Taufe gehören wir zu den Auserwählten, müssen uns aber bis zum Ende dieser Auserwählung als würdig erweisen! Erst beim Tod oder am Gerichtstag in der Endzeit [B2] wird die Auserwählung fest gemacht, indem Jesus die Gerechten „Schafe zu seiner Rechten“ stellt!

 

Fluch gegen alle Verdreher und Verwässerer von Gottes WegJesus spricht hier auch vom Kadaver der Religionen, deren Fleischteile von den „wilden Tieren“ der Politik abgenagt werden. Jesu Wiederkehr zur Urteilsvollstreckung am Tag Harmagedons ist etwas später ein überall hin sichtbares Zeichen! Bis dahin soll jeder in Treue dort ausharren, wo es ihn trifft zu sein! (Jak 5:3; Off 17:16)

 

Paulus sprach über solche, welche Veränderungen der „guten Botschaft“ vornehmen gar einen „Fluch“ aus. Wir sollten deshalb der Art unserer „guten Botschaft“ die wir anderen predigen sicher sein, dass sie mit dem, was die Apostel darüber aufzeichneten im Einklang ist!

 

*** Rbi8  Galater 1:8-9 ***

 Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.

 

Beachten wir, dass es zweierlei „gute Botschaften“ gibt, eine unveränderte und eine veränderte! Wenn wir verkündigen, dass Gott uns unmittelbar nach dem Tod auferwecken und die Guten zu sich in den Himmel rufen wird, dann ist dies eine verändertegute Botschaft“, die nicht mit den Aussagen der Apostel und Propheten im Einklang steht! Das war die Lehre des Hymenäus, der behauptete, die Toten seien bereits auferstanden und lebend! Es widerspricht Jesu Worten, der von einer Auferstehung am „letzten Tag“ aus den Gräbern spricht (Joh 5:28, 29; 11:23, 24). Der „letzte Tag“ betrifft den „siebten Tag“ der Schöpfung, während dem Gott weiterhin ruht.

 

8.3.2.6          Die Gerechten gehen in die Ruhe Gottes ein

Paulus spricht im Brief an die Hebräer über das Eingehen all jener in „Gottes (Sabbat-)Ruhe“, die von Jehova als Gerechte bezeichnet werden. Von Moses an wurde diese Botschaft verkündet und stand im Zusammenhang mit dem angekündigten grösseren Propheten, dem Messias. Wir müssen uns anstrengen uns dieser Verheissung als würdig zu erweisen, uns, der die gute Botschaft verkündigt wurde!

 

Verstehen wir Gottes Handeln?*** Rbi8  Hebräer 4:1-5 ***

Da somit eine Verheißung, in seine Ruhe einzugehen, hinterlassen worden ist, so wollen wir uns davor fürchten, daß irgendwann jemand von euch sie nicht erreicht zu haben scheine. 2 Denn auch uns wurde die gute Botschaft gleicherweise wie auch ihnen verkündigt; aber das Wort, das gehört wurde, nützte ihnen nichts, weil sie nicht durch Glauben mit denen vereint waren, die hörten. 3 Denn wir, die wir Glauben ausgeübt haben, gehen in die Ruhe ein, so wie er gesagt hat: „So schwor ich in meinem Zorn: ‚Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen‘ “, obschon seine Werke seit Grundlegung der Welt beendet waren. 4 Denn an einer Stelle hat er vom siebten Tag [[(dem Sabbat-Tag)]] wie folgt gesprochen: „Und Gott ruhte am siebten Tag von all seinen Werken 5 und wieder an dieser Stelle: „Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen.“

 

Weil die Juden zwar die „gute Botschaft“ gehört hatten aber nicht entsprechend reagierten und nicht durch „Werke des Glaubens“ handelten, Glauben in Jesus als Messias setzten und sich nicht taufen liessen, darum werden sie nun auch nicht mit denen vereint werden, die hörten und reagierten: „Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen“, hatte Gott deutlich geäussert! (1.Mo 2:3; 2.Mo 20:11; Heb 3:7-11)

 

So wie den Juden durch Moses und die Propheten die gute Botschaft über den Eingang in Gottes Ruhe verkündet wurde, so haben auch wir dieselbe Botschaft mittels des Predigens erfahren. Mit Erschaffung Adams und Evas, der „Grundlegung der Welt“ hatte Jehova seinen Ruhetag begonnen. Er dauert nun bereits über 5700 Jahre an!

 

*** Rbi8  Hebräer 4:6-10 ***

Da es also einigen verbleibt, in sie einzugehen, und die, denen die gute Botschaft zuerst verkündigt wurde [[(den Juden der Generation zur Zeit Jesu)]], wegen des Ungehorsams nicht eingingen, 7 so bezeichnet er wiederum einen gewissen Tag, indem er nach so langer Zeit in Davids [Psalm] sagt: „Heute“, so wie es oben gesagt worden ist: „Heute, wenn ihr auf seine eigene Stimme hört, verhärtet euer Herz nicht. 8 Denn wenn Josua sie zu einem Ort der Ruhe geführt hätte, würde [Gott] danach nicht von einem anderen Tag geredet haben. 9 Also verbleibt dem Volk Gottes noch eine Sabbatruhe. 10 Denn wer in [Gottes] Ruhe eingegangen ist, hat auch selbst von seinen eigenen Werken geruht, so wie Gott von seinen eigenen.

 

Mit dem Durchqueren des Jordan unter Führung Josuas wurde jener Ruheort noch nicht erreicht! Paulus spricht von einem künftigen Tag! Uns nun, die wir auf die „gute Botschaft“ reagiert haben verbleibt das Eingehen in die Sabbatruhe Gottes. Diese Ruhe beginnt mit dem offiziellen Ankündigen des grossen Jubeljahres Gottes, am 15.Tischri nach Harmagedon, dem ersten Tag des Erntefestes nach Freilassung aller Gefangener am Sühnetag zuvor, in Jerusalem! Paulus fordert uns auf das Äusserste zu tun, um jenes Ziel zu erreichen und Nutzniesser der Verheissung zu werden!

 

*** Rbi8  Hebräer 4:11-13 ***

Laßt uns daher unser Äußerstes tun, in jene Ruhe einzugehen, damit nicht jemand nach demselben Beispiel des Ungehorsams zu Fall komme. 12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und übt Macht aus und ist schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch selbst bis zur Scheidung von Seele [[(dem Leben)]] und Geist [[(unserem Wünschen und Denken)]] und von Gelenken und [ihrem] Mark und [ist] imstande, Gedanken und Absichten [des] Herzens zu beurteilen. 13 Und es gibt keine Schöpfung, die vor seinen Augen nicht offenbar ist, sondern alle Dinge sind nackt und bloßgelegt vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft zu geben haben.

 

So wie die Juden ungehorsam waren und nicht in die Ruhe eingehen, so droht uns heute dieselbe Strafe für dasselbe Vergehen: Ungehorsam dem „Wort“, Jesus gegenüber! „Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag; denn ich habe nicht aus eigenem Antrieb geredet, sondern der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot in bezug auf das gegeben, was ich sagen und was ich reden soll.“ (Joh 12:48, 49) Wir wurden von Paulus gewarnt, uns „nicht über den Stamm zu erheben“ oder von der wahren „guten Botschaft“ hin zu einer falschen, veränderten „guten Botschaft“ verführen zu lassen! Dazu wurde das „lebendige Wort Gottes“, Jesus gesandt, um „die Gedanken und Absichten des Herzens“ zu beurteilen. Unsere innersten Beweggründe liegen Jesus offen. Das war damals im ersten Jahrhundert so und es wird vermehrt heute, am Tag des Gerichtes so! [B2]

 

8.3.2.7          Keine veränderte oder gefälschte „gute Botschaft“ verbreiten!

Wenn unsere „gute Botschaft“ von einem dreieinigen Gott oder von der Dreifaltigkeit redet, so ist diese Botschaft verändert! Jehova sagt klar und deutlich, dass er keine anderen Götter an seiner Seite duldet!

 

Kirchen: Ort der Götzenverehrung und des SpiritismusIch bin Jehova. Das ist mein Name; und keinem sonst werde ich meine eigene Herrlichkeit geben noch meinen Lobpreis gehauenen Bildern.

 

Religionen wie die Katholische Kirche, die das Heil der Rettung davon abhängig macht dass ein Christ die päpstlichen Dogmen die deutlich Gottes Wort widersprechen anerkennen muss, solche Gutgläubigen verbreiten eine veränderte „gute Botschaft“. Wer sich vor Statuen und Bildern verneigt und niederkniet betet sie in Wirklichkeit an, allen dogmatischen Gegenargumenten zuwider, die zu verwerfen sind. Jesu Worte sind klar und deutlich: Ein einziger Akt der Anbetung ausser Jehova gegenüber ist sträflich!

 

(Lukas 4:5-8)  Da brachte er [[(Satan)]] ihn [[(Jesus)]] hinauf und zeigte ihm in einem Augenblick alle Königreiche der bewohnten Erde; 6 und der Teufel sagte zu ihm: „Dir will ich diese ganze Gewalt und ihre Herrlichkeit geben; denn mir ist sie übergeben worden, und wem immer ich [sie zu geben] wünsche, dem gebe ich sie. 7 Wenn du daher einen Akt der Anbetung vor mir verrichtest, wird alles dein sein.“ 8 Jesus gab ihm zur Antwort: „Es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.‘ “

 

Das im GESETZ geschriebene Wort ist verbindlich und nicht jene verschleiernden Worte der Kirchenführer, die uns zur Anbetung ihrer Götzen und göttergleichen lebenden und toten Führer anzuleiten suchen.

 

Die Adventisten behaupten 1844 wäre Christus gekommen und ein Untersuchungsgericht hätte seinen Beginn genommen. Das ist aber bestimmt nicht im Einklang mit der wahren „guten Botschaft“ der Schrift, sondern entstammt der Lehre eines „falschen Propheten“, John Millers und dann Hellen G. White als „Prophetin“. Wenn Jehovas Zeugen behaupten, dass 1914 das Königreich aufgerichtet worden sei, so ist dies eine gefälschte, veränderte „gute Botschaft“ und führt die in die Irre, die darauf hören! Die endgültige Aufrichtung von Gottes Königreich erfolgt doch erst durch Einsetzung der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“, das ist kurze Zeit nach Harmagedon und nicht davor und kann nicht von der Wiederkehr Jesu zur Erde und von der Erstauferstehung der Toten [Bb; a1] getrennt werden (Eph 1:10; Off 19:19-20:6). Die dritte grosse Sekte im Bund der drei Endzeitreligionen sind die „Die Kirche Christi der Heiligen der letzten Tage“, die Mormonen.

 

Wir müssen dem Christus angehören und am seinemWeinstock“ bleiben, das ist mit keiner bestehenden Kirchenstruktur identisch! Babylon die Grosse“ zu verlassen bedeutet nicht eine Kircheninstitution zu verlassen, um einer anderen beizutreten! Es bedeutet ausserhalb der Hierarchien in Treue zu Gottes Geboten und zum Christus auszuharren. So wie die ersten Christen, welche die jüdischen Sekten verlassen hatten sich in Gruppen zu versammeln begannen und eigenen „Inseln“ an Gerechtigkeit und Wahrheit im Meer der Menschen bildeten, so trifft dies uns heute in der Zeit des Abschlusses dieses Systems. So wie im ersten Jahrhundert keine offizielle Institution existierte, keine hierarchische Kirchenstruktur und jede Versammlung für sich in Privathäusern zusammenkam, so sollen wir es nach dem Verlassen „Babylons der Grossen“ erneut halten! (Apg 2:46) Es ist das bereits von Jesaja beschriebene Bilden von „Inseln“ innerhalb des aufgewühlten Menschenmeeres!

 

Kleinversamlungen: Wie Inseln im Menschenmeer zerstreut (Jesaja 41:1)  „Hört mir schweigend zu, ihr Inseln; und Völkerschaften mögen neue Kraft gewinnen. Mögen sie herankommen. Dann laßt sie reden. Laßt uns miteinander zum Gericht nahen.

 

Nicht Zugehörigkeit zu einer Glaubensgruppe mit einer veränderten „guten Botschaft“ kann uns retten, sondern „das Halten der Gebote Gottes“ und das Zeugnisgeben für Christus! Menschen und ihren Organisationen anzuhängen bedeutet einem Irrtum über die Einsetzung der kommenden Verwaltung anzuhängen, da dies bei jenen ja schon erfolgt ist!

 

*** Rbi8  1. Korinther 3:3-9 ***

Denn wenn einer sagt: „Ich gehöre zu Paulus“, ein anderer aber sagt: „Ich zu Apollos“, seid ihr da nicht einfach Menschen?

5 Was ist denn Apollos? Ja, was ist Paulus? Diener, durch die ihr gläubig geworden seid, so wie der Herr es einem jeden gewährt hat. 6 Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat [es] fortwährend wachsen lassen, 7 so daß weder der Pflanzende etwas ist noch der Begießende, sondern Gott, der [es] wachsen läßt. 8 Der Pflanzende nun und der Begießende sind eins, doch wird jeder seinen eigenen Lohn gemäß seiner eigenen mühevollen Arbeit empfangen. 9 Denn wir sind Gottes Mitarbeiter. Ihr seid Gottes Feld zur Bebauung, Gottes Bau.

 

Anstatt uns an Religionen zu klammern sollten wir selbst sähen und überall da begiessen, wo uns hierzu Gelegenheit geboten wird, auch da, wo andere zuvor gesät haben. Jeder einzelne, der sich zu Christus bekennt und Gottes Gebote hält ist ein „lebendiger Stein“ in Gottes Bau! Wir können nicht gleichzeitig dem Christus angehören und Teil von Religionen bilden, die dem Wort des Christus zuwiderhandeln!

 

8.3.2.8          Die Christenheit, die sich vom Ziel weit entfernt hat und geistige Hurerei begeht

Paulus warnte davor, dass aus den eigenen Reihen der Christenversammlung Männer aus Eigennutz eine veränderte „gute Botschaft“ verkünden würden „... und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen und verdrehte Dinge reden, um die Jünger hinter sich her wegzuziehen.“ Jehova hatte Israel gewarnt weder nach links noch nach rechts vom GESETZ abzuweichen und Jesus sprach vom eingeengten Weg, der zu Gott führt. Diese Einengung bedeutet den Willen des Vaters zu tun. Jede Abänderung der „guten Botschaft“ fügt den Geboten etwas hinzu oder nimmt etwas weg! Jesus sprach zudem von „Lohnhirten“, die wie „bedrückende Wölfe … die Herde nicht schonen“ würden.

 

Gesetzlosigkeit, moralischer Zerfall*** Rbi8  Apostelgeschichte 20:28-30 ***

Gebt acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in welcher euch der heilige Geist zu Aufsehern ernannt hat, um die Versammlung Gottes zu hüten, die er mit dem Blut seines eigenen [Sohnes] erkauft hat. 29 Ich weiß, daß nach meinem Weggang bedrückende Wölfe bei euch eindringen und die Herde nicht schonen werden, 30 und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen und verdrehte Dinge reden, um die Jünger hinter sich her wegzuziehen.

 

Paulus verwendet denselben Begriff „Wölfe“ für solche Vorsteher, die „Schafe“ in eine eigene, sektiererische Hürde zu pferchen versuchen, damals, als er sich von den Vorstehern der Versammlung Ephesus verabschiedete, um zum Pfingstfest in Jerusalem zu sein. Die Wegbereiter der Nikolaus-Sekte, die Jesus in seinen Sendschreiben an die sieben Versammlungen Asiens als von ihm „gehasst“ bezeichnet, diese waren zu Beginn nur Hymenäus, Alexander und Philetus. Sie stammten wahrscheinlich aus jener Versammlung Ephesus! Paulus hatte sie doch wegen ihrer verdrehten Lehren aus der Versammlung geworfen, da sich deren falsche, veränderte „gute Botschaft“ sich wirklich bis heute wie todbringendes Gangrän zu allen christlichen Kirchen der Endzeit verbreitet haben und Schiffbruch am wahren, geprüften Glauben erlitten! Gegen solche Lehren muss unser Kriegszug gerichtet sein!

 

*** Rbi8  1. Timotheus 1:18-20 ***

Diesen Auftrag vertraue ich dir an, Kind, Timotheus, gemäß den Voraussagen, die direkt zu dir hingeführt haben, damit du durch diese den vortrefflichen Kriegszug fortsetzest, 19 indem du [den] Glauben und ein gutes Gewissen bewahrst, das einige beiseite gedrängt haben, wodurch sie an [ihrem] Glauben Schiffbruch erlitten haben. 20 Zu diesen gehören Hymenäus und Alexander, und ich habe sie dem Satan übergeben [[(hinausgeworfen, hin zu Satans System)]], damit sie durch Züchtigung gelehrt werden, nicht zu lästern.

 

Worin bestand der Auftrag, den Paulus dem Timotheus erteilte? Zu lehren, wie „das GESETZ gesetzmässig zu handhaben ist“ und dies durch gerechtes Gericht innerhalb jeder Versammlung die göttliche Ordnung aufrecht zu erhalten! Wer Gottes GESETZ missachtet oder solches lehrt, was Gottes Wort widerspricht hat keinen Platz in der Christenversammlung, so wie Paulus es mit Hymenäus und Alexander gezeigt hat, indem er sie aus der Versammlung warf und damit Satans System draussen übergab!

 

Image result for gesetzlosigkeit*** Rbi8  1. Timotheus 1:8-11 ***

Nun wissen wir, daß das GESETZ vortrefflich ist, vorausgesetzt, daß man es gesetzmäßig handhabt, 9 in der Erkenntnis der Tatsache, daß [das] Gesetz [[GESETZ]] nicht für einen gerechten Menschen öffentlich bekanntgegeben ist, sondern für Gesetzlose und Widerspenstige, für Gottlose und Sünder, für die, denen es an liebender Güte fehlt, und für Unheilige, Vatermörder und Muttermörder, Totschläger, 10 Hurer, Männer, die bei männlichen Personen liegen, Menschenräuber, Lügner, Falschschwörende und was sonst noch der gesunden Lehre entgegengesetzt ist, 11 gemäß der herrlichen guten Botschaft des glücklichen Gottes, mit der ich betraut worden bin.

 

Die herrliche „gute Botschaft“ des Paulus beinhaltet somit, die „gesetzmässige Anwendung des GESETZES“ und nicht die Lehre hin zu Gesetzlosigkeit, wie christliche Religionslehrer dies verbreiten! Die „gesunde Lehre“ fusst doch auf Gottes GESETZ und den Geboten des Christus!

 

Offensichtlich waren dies Hirten von der Art, wie sie bereits Jesaja angeprangert hatte, welche die „gute Botschaft“ der Rettung mittels des Messias und mittels der Auferstehung der Toten, der „Gerechten und Ungerechten“ in der „Auferstehung am letzten Tag“ nicht anerkennen wollten und heidnische Philosophien an deren Stelle setzten. Jesaja vergleicht solche vom GESETZ abtrünnigen Hirten als „Hunde“, weil diese Tiere im GESETZ als unrein erklärt sind! Wir sollen uns durch solche unreinen Menschen nicht verunreinigen!

 

*** Rbi8  Jesaja 56:11-12 ***

Ja, sie sind Hunde, stark an Seelen[begehren]; sie haben keine Sättigung gekannt. Sie sind auch Hirten, die nicht gewußt haben, wie [etwas] zu verstehen ist. Sie alle haben sich ihrem eigenen Weg zugewandt, jeder seinem ungerechten Gewinn von seinem eigenen Bereich her: 12 „Kommt! Laßt mich Wein holen; und trinken wir uns voll an berauschendem Getränk. Und morgen wird es bestimmt so wie heute werden, groß, in noch viel großartigerer Weise.“

 

Unverständnis der göttlichen Schrift ist es, was solche christlichen Führer auszeichnet: „... Hirten, die nicht gewußt haben, wie [etwas] zu verstehen ist.“ Paulus ergänzt: „Denn von ihnen stehen die Männer auf, die sich auf schlaue Weise Eingang in die Häuser verschaffen und schwache Frauen gefangennehmen, die, mit Sünden beladen, von mancherlei Begierden getrieben werden, die allezeit lernen und doch niemals imstande sind, zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit zu kommen.“ (2.Ti 3:6, 7) Sie haben sich zwar Titel, Rang und Namen verliehen oder verleihen lassen, realisieren aber nicht, wie sie selbst die Aussagen der Schrift verdrehen wie zuvor schon ihre Glaubensgründer! Petrus beklagt seinerseits kurz vor seinem Tod, dass gewisse Vorsteher inzwischen die Worte des Paulus ebenso verdreht hatten, dieselben falschen Lehrer und Apologeten, welche die Texte des Alten Testaments chaotisch gemacht hatten, die später den Katholischen Kirchenvätern die Grundlagen lieferten: „... die die Ungelehrten und Unbefestigten verdrehen, wie [sie es] auch, zu ihrer eigenen Vernichtung, mit den übrigen Schriften [tun].

 

*** Rbi8  2. Petrus 3:15-16 ***

Betrachtet ferner die Geduld unseres Herrn als Rettung, so wie euch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit ebenfalls schrieb, 16 indem er von diesen Dingen redete, wie er das auch in all [seinen] Briefen tut. Darin sind jedoch einige Dinge schwer zu verstehen, die die Ungelehrten und Unbefestigten verdrehen, wie [sie es] auch, zu ihrer eigenen Vernichtung, mit den übrigen Schriften [tun].

 

Die Verantwortlichen des Abfalls: Die Kirchenväter!Paulus war ein im GESETZ und den PROPHETEN in deren Tiefsinnigkeit belehrter. Er erklärte, wie das GESETZ gesetzmässig angewendet werden soll und wie die Änderungen die das „GESETZ des Christus“ mit sich brachte Anwendung findet! Paulus lehrte alles, nur nicht Gesetzlosigkeit, wie ihm seine Gegner vorwarfen, indem sie seine Worte verdrehten! Seine Briefe sind angefüllt mit Zitaten und Auszügen des Alten Testaments die nur jene richtig zusammensetzen, welche die Grundlage der Heiligen Schrift verstanden haben. Die Kirchenväter aber verwarfen das Alte Testaments, als nicht weiter verbindlich.

 

In ihrer geistigen Betrunkenheit ist es „Babylon die Grosse“, welche davon spricht nicht „Witwe“ zu sein und kein Elend kennen zu lernen. Die wahre „gute Botschaft“ aber spricht vom Gericht an den Ungetreuen, an all jenen, die den Glauben anderer zu ihrem Geschäft gemacht haben. Geistige Trunkenheit lässt jene die Stunde des Gerichts nicht erkennen!

 

*** Rbi8  Offenbarung 18:4-8 ***

Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt. 5 Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit gedacht. 6 Erstattet ihr so, wie sie selbst erstattet hat, und tut ihr doppelt soviel, ja doppelt die Zahl der Dinge, die sie tat; in den Becher, in den sie ein Gemisch tat, tut doppelt soviel Gemisch für sie. 7 In dem Maße, wie sie sich verherrlichte und in schamlosem Luxus lebte, in dem Maße gebt ihr Qual und Trauer. Denn in ihrem Herzen sagt sie beständig: ‚Ich sitze als Königin, und Witwe bin ich nicht, und ich werde niemals Trauer sehen.‘ 8 Darum werden an einem Tag ihre Plagen kommen, Tod und Trauer und Hungersnot, und sie wird gänzlich mit Feuer verbrannt werden, denn Jehova Gott, der sie gerichtet hat, ist stark.

 

Plagen sind angesagt für die Religionen und wir tun gut daran, uns jenen fern zu halten! Deren Sünden erhalten nun ihre Vergeltung. Gott hat lange gewartet und zugeschaut. Nun kommt Seine Rache. Die Untergang ankündigende Schrift an der Wand des gefüllten Festsaales in Babylon, die vor dessen letzten König Belsazar und seinen Gästen in der Nacht der Eroberung erschien, sie ist erneut deutlich denen sichtbar, die darauf zu achten lernten!

 

Prophet Daniel, die Hand an der Wand und ihr Mene, Mene TekelDie Worte des Johannes in der Offenbarung sind zielgerichtet und stammen durch Jesus von Gott selbst! Er, der Höchste ist es, der die Religionen gerichtet hat! Ihre Vernichtung steht vor der Türe! Es mag fast so unmöglich tönen wie damals,  zur Zeit Belsazars, als er aus den goldenen Gefässen des Tempels mit seinen Frauen und Nebenfrauen trank und dem draussen lagernden Heer des Cyrus spottete. Die Hand an der Wand brachte ihn zur Besinnung und des Propheten Daniels Deutung erfüllte sich in derselben Nacht! Der letzte Weltbeherrscher, in der Art des Cyrus wird handeln, um „Frieden und Sicherheit“ im Nahen Osten herbeizuführen. Die himmlischen Heere sind unter Führung des „Reiters auf dem weissen Pferd“ bereit danach selbst jede Festung zu erstürmen! (Off 16:16; 19:11)

 

Auch der Prophet Hosea kündet für unsere Tage das erneute Gericht Gottes an. Sich von Gott weg zu fremden Göttern hinzuwenden bedeutet geistige Hurerei. Solche Götter können auch Personen und deren Organisationen sein! Was jene als veränderte „frohe Botschaft“ verkünden ist wie „süsser Wein“, der trunken macht, so dass jene die davon kosten die Gefahr nicht mehr erkennen, in der sie sich befinden: „... Hurerei und Wein und süßer Wein sind das, was den guten Beweggrund wegnimmt.“ Statt eines edlen Beweggrundes Gott zu dienen und Jesus gegenüber „treuer Sklave“ zu sein kommt Eigennutz und überhebliches Denken, das einem vorgaukelt allein schon die Zugehörigkeit zur einen oder anderen Religion bedeute Rettung.

 

Anbetung auf den Hügel- und Bergspitzen obwohl Gott dies deutlich untersagt hat! (Hos 4:9-13)*** Rbi8  Hosea 4:9-13 ***

“… Und es wird für das Volk ebenso werden müssen wie für den Priester; und ich werde gewiß Abrechnung halten mit ihnen wegen ihrer Wege; und ihre Handlungen werde ich auf sie zurückbringen. 10 Und sie werden tatsächlich essen, aber werden nicht satt werden. Sie werden tatsächlich [Frauen] als Huren behandeln; aber sie werden sich nicht mehren, denn sie haben davon abgelassen, Jehova selbst Beachtung zu schenken. 11 Hurerei und Wein und süßer Wein sind das, was den guten Beweggrund wegnimmt. 12 Ihren hölzernen [Götzen] befragt mein eigenes Volk andauernd, und ihr eigener [Hand]stab gibt ihnen ständig Bescheid; denn der Geist der Hurerei, er hat sie abirren lassen, und durch Hurerei begeben sie sich von [der Stellung] unter ihrem Gott hinweg. 13 Auf den Gipfeln der Berge opfern sie, und auf den Hügeln räuchern sie, unter stattlichem Baum und Storaxbaum und großem Baum, weil sein Schatten gut ist. Darum begehen eure Töchter Hurerei und begehen eure eigenen Schwiegertöchter Ehebruch.

 

Das Volk, das an der veränderten „guten Botschaft“ Anteil hat und deren Priester und Verkündiger: Beide wird dasselbe Los treffen. Lassen wir uns nicht durch deren betörende Worte irreführen! Die Worte der Propheten dagegen werden sich mit Bestimmtheit erfüllen! „Und es wird für das Volk ebenso werden müssen wie für den Priester; und ich werde gewiß Abrechnung halten mit ihnen wegen ihrer Wege; und ihre Handlungen werde ich auf sie zurückbringen.“

 

Indem wir Gottes GESETZE verlassen wird Gesetzesbruch damit verbunden und sexueller Missbrauch wird nicht fern liegen! Die Familienbande werden aufgeweicht, der Vater als Haupt der Familie verliert an Wert und Zurechtweisung bei einem falschen, gesetzwidrigen Verhalten wird in Duldsamkeit verändert! Man passt sich dem gerade vorherrschenden Zeitgeist an. Was in der Familie im Kleinen an Unzucht geduldet wird, das wird bei den Religionen im Grossen praktiziert. Statt auf ihren Gott zu vertrauen und die Hoffnung in Sein Wort zu setzen vertraut man auf Bündnisse mit der Politik: Geistige Hurerei! Die Beherrscher dieses Systems versprechen Schutz, wenn „Babylon die Grosse“ als Gegenleistung den Schleier der Duldsamkeit und gar der göttlichen Anerkennung über ihre gesetzlosen Handlungen breitet! Scheidung, Abreibung, Homosexualität, Pornographie, Kindesmissbrauch usw. usw. usw. sind die Folgen davon, die ein verheerendes Resultat in der ganzen Gesellschaft hinterlassen! Keiner hinterfragt die wahren Ursachen und Hintergründe!

 

Leben im MatriarchatZuerst haben die Kirchen den Männern die Aufgabe abgenommen für Recht und Ordnung nach Gottes GESETZ in der Familie zu sorgen und sie durch den Pfarrer und die Ohrenbeichte ersetzt. Dann wurden die Pfarrer durch weltliche Richter ersetzt, die für die Demokratie waren und in den Parlamenten den Frauen das Stimmrecht einräumten. Damit war der Weg frei liberale Gesetze zu schaffen, die Gottes GESETZ ad absurdum anwendeten. Heute leben wir in der Christenheit offensichtlich in einem Matriarchat: Die Rolle des Vater existiert kaum noch! Das ist die harte Realität die wir konfrontieren lernen sollten! 

 

Dies alles aber kommt in der Endzeit zu einem grossartigen Höhepunkt an Heuchelei und Vertuschen der wahren Begebenheiten. Man feiert die grossartigen Erfolge der Demokratie, ohne zu bemerken, dass man die Grundlagen der Theokratie vollkommen verleugnet! Gottes Gericht an den Religionen, die ER als Gesamtes für die Hautpschuldige erklärt, ist deutlich in der Offenbarung des Johannes dokumentiert!

 

*** Rbi8  Offenbarung 17:1-2 ***

Und einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, kam und redete mit mir, indem er sprach: „Komm, ich will dir das Gericht über die große Hure zeigen, die auf vielen Wassern [[(Volksmengen, Völker und Sprachen)]] sitzt, 2 mit der die Könige der Erde Hurerei begingen, während die, welche die Erde bewohnen, mit dem Wein ihrer Hurerei trunken gemacht wurden.“

 

Die ganze Erde ist heute von den vielartigen falschen „guten Botschaften“ durchtränkt. Jeder wählt sich wie in einem Supermarkt der Religionen ein Produkt zur leichten Reinigung der Flecken am Gewissen. Einige Religionen reinigen ohne jegliche Anstrengung, andere überdecken jene dunklen bestehenden Flecken mit ihren Aufhellern. In Gottes Register der schlechten Taten aber bleiben Sünden unangetastet eingeschrieben und warten auf Gottes eigene Rache!

 

Inzwischen ist Babylon die Grosse“ endgültig gefallen. Ihre Vernichtung wird nicht mehr lange auf sich warten lassen!

 

*** Rbi8  Offenbarung 14:8 ***

Und ein anderer, ein zweiter Engel folgte und sprach: „Sie ist gefallen! Babylon die Große ist gefallen, sie, die alle Nationen veranlaßt hat, von dem Wein der Wut ihrer Hurerei zu trinken!

 

Der Einfluss der Religionen ist sehr stark und verhindert bei den meisten Menschen ein klares Unterscheiden dessen, was in Gottes Augen recht und gerecht ist. Da sich die Religionsführer selbst als oberste Richter aufspielen wird das kommende Gericht Gottes durch sie in den Hintergrund gedrängt, ja, gar vollkommen ignoriert. Alleine schon Kirchenzugehörigkeit scheint ein Siegel darzustellen, das kommende System zu erreichen. Lassen wir uns nicht betrügen! Gottes Wort kann durchaus verstanden werden, wenn wir bereit sind jedes Wort mit aufgewecktem Verstand verstehen zu wollen!

 

Sobald wir jedoch zu verstehen beginnen, uns diesbezüglich äussern, so sind wir auch bald schon das Ziel ihrer Anfeindungen! Auf dem eingeengten, dem geraden Weg  zu verbleiben bringt somit die Anfeindung jener mit sich, die diese Grenzen des Denkens, Handelns und des Redens zurückweisen und sie durch Schlagworte wie „Loyalität“, „Freiheit“ und „Menschenrechte“ ersetzen. Wir aber sollen uns um Reichtum im geistigem Sinne bemühen, um klares Verständnis von Gottes Willen und von der kommenden „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“!

 

Gottes Wahl der kommenden weltregierung für das Millennium: Eine wahre heokratie!
 

Gott und Seinem Christus gebührt unsere Loyalität!

 

*** Rbi8  Jakobus 2:5-9 ***

Hört zu, meine geliebten Brüder! Hat Gott etwa nicht diejenigen, die hinsichtlich der Welt arm sind, dazu auserwählt, reich zu sein im Glauben und Erben des Königreiches, das er denen verheißen hat, die ihn lieben? 6 Ihr aber [[(Führer wie Hymenäus, Alexander, Philetus usw. die sich als „falsche Apostel“ aufspielten)]] habt den Armen entehrt. Bedrücken euch etwa nicht die Reichen, und schleppen nicht sie euch vor Gerichtshöfe? 7 Lästern nicht sie den vortrefflichen Namen, nach dem ihr genannt worden seid? 8 Wenn ihr nun dem königlichen Gesetz [[GESETZ]] nach dem Schriftwort beständig nachkommt: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“, tut ihr sehr wohl. 9 Wenn ihr aber fortfahrt, Parteilichkeit zu bekunden, so begeht ihr Sünde, denn ihr werdet vom [[GESETZ]] als Übertreter überführt.

 

Reichtum gegenüber der Welt schliesst nicht nur Besitztum ein, sondern Ansehen, Titel und Rang jener, die Gott so oder so der Vernichtung anheimgegeben hat! Wir sollten uns aus deren Umklammerung lösen!

 

Wenn wir unserem Auftrag nachkommen, die unveränderte „gute Botschaft“ zu verbreiten, so muss diese Botschaft rein sein und der Inhalt darf nicht verwässert werden. Wir bitten um das Kommen von Gottes Königreich und können uns nicht gleichzeitig am alten, bald endenden System festklammern und dessen Normen in den Vordergrund stellen! Religiöse, von Menschen gegründete Königreiche sind in Wirklichkeit alle gegen Gottes Königreich. Sie nehmen das vorweg, was durch den „Spross“ Jesus aufgerichtet werden muss! Jakobus rückt das wichtigste Prinzip in den Vordergrund, das mit dem Gebot Gott mit ganzem Herzen zu lieben auf derselben Ebene steht. „Wenn ihr nun dem königlichen GESETZ nach dem Schriftwort beständig nachkommt: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“, tut ihr sehr wohl.“

 

 

8.3.3           Predigen in der Endzeit und im kommenden System

 

8.3.3.1          Die Verkündigung der guten Botschaft kennt ein Grenze! Woran ist die Grenze zu erkennen?

Wir haben zwar den Auftrag die „gute Botschaft“ zu jeder Art von Menschen hin zu verbreiten und trotzdem ist dieser Aufgabe Grenzen gesetzt! Jesus wusste darum, dass gewisse Menschen nicht auf die „gute Botschaft“ hören werden, andere dagegen sogar feindschaftlich reagieren würden!

 

Gebt das Heilige nicht Hunden und werfte eure Perlen nicht vor die Schweine *** Rbi8  Matthäus 7:6 ***

Gebt das Heilige nicht Hunden, noch werft eure Perlen Schweinen vor, damit sie sie nicht etwa mit ihren Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen.

 

Wenn wir davon überzeugt sind, dass wir die Vorsteher der Kirche der wir angehören mögen von unseren neu erlangten Erkenntnissen zu überzeugen vermögen, dann mögen wir uns bitterlich täuschen! Sie dienen ihren Göttern, den obersten Kirchenführern weit mehr als dem Gott der Himmel, den sie wohl anrufen mögen und dem sie im Namen Jesu zu dienen vorgeben! Paulus schrieb im Brief an die Thessalonicher davon, dass sich das Wort schnell ausbreitete, das war aber im ersten Jahrhundert so. Das ist nicht das Kennzeichen der Endzeit, wo doch gesagt wird, dass die „Heiligen“ vom „wilden Tier“ besiegt werden! Es gilt heute all die Menschen zu befestigen, welche am Wort festhalten und sie zu stärken in Treue auszuharren! Paulus schrieb darüber den Thessalonichern:

 

*** Rbi8  2. Thessalonicher 3:1-5 ***

Schließlich, Brüder, betet weiterhin für uns, daß das Wort Jehovas ständig schnell laufe und verherrlicht werde, so wie es tatsächlich bei euch der Fall ist, 2 und daß wir befreit werden von schlechten und bösen Menschen, denn der Glaube ist nicht ein Besitz aller Menschen. 3 Aber der Herr ist treu, und er wird euch befestigen und euch vor dem, der böse ist [[(vor Satan)]], bewahren. 4 Überdies haben wir in bezug auf euch die Zuversicht im Herrn, daß ihr die Dinge, die wir anordnen, tut und weiterhin tun werdet. 5 Möge der Herr fortfahren, eure Herzen zur Liebe Gottes und zum Ausharren um des Christus willen hinzulenken.

 

Da Aberglaube und Glaube zwei verwandte Begriffe sind müssen wir deutlich unterscheiden zwischen denen die Gottes Wort verstehen und ihm Vertrauen und den anderen, die einer gefälschten „guten Botschaft“ anhängen. Diese sind in Gottes Augen „schlechte und bösen Menschen“, weil sie eher ihren religiösen Götzen nachfolgen als die Lehren die mit Sauerteig vermischt sind selbst zu prüfen und dadurch gesetzlos handeln. So wie Paulus sagt: „... denn der Glaube ist nicht in Besitz aller Menschen.“ Wir dürfen nicht enttäuscht sein, wenn die „gute Botschaft“ die wir verkünden und die Gerichtsbotschaft an diesem System nicht bei allen auf offene Ohren stösst! Ob sie hören oder ob sie nicht hören wollen, die von Gott verhängten „Wehe“ werden sie so oder so erreichen!

 

Und ich sah, und ich hörte einen Adler, der in der Mitte des Himmels flog, mit lauter Stimme sagen: „Wehe, wehe, wehe denen, die auf der Erde wohnen, wegen der übrigen Trompetenstöße der drei Engel, die im Begriff sind, ihre Trompeten zu blasen!“ (Off 8:13) *** Rbi8  Offenbarung 8:13 ***

Und ich sah, und ich hörte einen Adler, der in der Mitte des Himmels flog, mit lauter Stimme sagen: „Wehe, wehe, wehe denen, die auf der Erde wohnen, wegen der übrigen Trompetenstöße der drei Engel, die im Begriff sind, ihre Trompeten zu blasen!“

 

Die „gute Botschaft“ umfasst die ganze Wahrheit Gottes und nicht bloss jene Teile, die jeder Religionsgruppe in ihr eigenes Konzept der „offiziellen Wahrheit“ passt! Das betrifft auch das Verkünden der „drei Wehe“ die sich in der Endzeit vorab doch deutlich auf die Religionen beziehen! Wir sollen nicht weiter die „Götter“ der Gewaltigen in den Religionen und deren pharisäerhafte Regeln fürchten, sondern dem Gott des Himmels die Ehre geben und seine „gute Botschaft“ verkünden! Wir leben in dieser Zeit, der „Stunde“ des angekündigten Endgerichts!

 

*** Rbi8  Offenbarung 14:6-7 ***

Und ich sah einen anderen Engel in der Mitte des Himmels fliegen, und er hatte eine ewige gute Botschaft, um sie als frohe Nachricht denen zu verkünden, die auf der Erde wohnen, sowie jeder Nation und [jedem] Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk, 7 indem er mit lauter Stimme sprach: „Fürchtet Gott, und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen, und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat.“

 

Wenn wir die Nachricht jenes Engels verbreiten, so werden uns jene bestimmt nicht lieben, die Religionen zugehören oder welche die Politik als Retterin verherrlichen. Trotzdem sollen sie diese Dinge hören und wissen, dass Gottes Urteil mit Bestimmtheit vollstreckt werden wird. Wir haben zwischen zwei Positionen zu wählen: Jener der „guten Botschaft“ der kommenden erdenweiten gerechten „Verwaltung“ oder der anderen, einer veränderten „guten Botschaft“ die besagt, alles würde gleich weitergehen wie seit jeher! Sie sagen dabei spottend: „„Wo ist diese seine verheißene Gegenwart [[(Wiederkunft)]]? Ja, von dem Tag an, da unsere Vorväter [im Tod] entschlafen sind, gehen alle Dinge genauso weiter wie von Anfang der Schöpfung an.“ (2.Pe 3:4)

 

Die Vögel des Himmels werden zum Abendesse Jehovas gerufen*** Rbi8  Offenbarung 19:17-18 ***

Ich sah auch einen Engel in der Sonne stehen, und er schrie mit lauter Stimme und sagte zu allen Vögeln, die in der Mitte des Himmels fliegen: „Kommt hierher, werdet versammelt zum großen Abendessen Gottes, 18 damit ihr die Fleischteile von Königen freßt und die Fleischteile von Militärbefehlshabern und die Fleischteile von Starken und die Fleischteile von Pferden und von denen, die darauf sitzen, und die Fleischteile von allen, von Freien wie auch von Sklaven und von Kleinen und Großen.“

 

Viele der Propheten kündeten den Tag an, wo die wilden Tiere der Erde und die Vögel des Himmels die „Fleischteile“ der von Jehova Hingerichteten auffressen würden, weil die Übriggebliebenen nicht in der Lage sein werden, die Toten zu begraben! (Jer 12:9-13; Hes 39:17, 18; Ze 1:7-11)

 

Das ist eine harte „gute Botschaft“, gut für all jene, die Recht und Gerechtigkeit Gottes lieben und sich danach richten, hart und schlecht für jene, die gesetzlos und gottentfremdet handeln!

 

Deutlich sagt Paulus, dass wir zuerst unser eigenes Haus säubern müssen und Unrecht bereuen und beginnen sollten das zu tun, was Gott von uns wirklich erwartet, welches wir als die „gute Botschaft“ verbreiten! Der Familienvater, der sein eigenes Haus nicht in Ordnung hält und Frau und Kinder in Disziplin zu halten vermag, wie wird er für die Versammlung Gottes sorgen können? (1.Ti 3:5) Wie aber soll ein Mann sein eigenes Haus richten, wenn er selbst ein „Täter der Gesetzlosigkeit“ ist und Dinge treibt, die Gott im GESETZ deutlich verurteilt? Paulus beschreibt dies im Brief an die Römer:

 

*** Rbi8  Römer 2:3-11 ***

Denkst du aber, o Mensch, daß du, während du die richtest, die solche Dinge treiben, und sie doch selbst tust, dem Gericht Gottes entrinnen wirst? 4 Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte und Nachsicht und Langmut, indem du nicht erkennst, daß Gottes gütige [Wesensart] dich zur Reue zu führen sucht? 5 Aber gemäß deiner Härte und deinem reuelosen Herzen häufst du dir selbst Zorn auf am Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes. 6 Und er wird einem jeden nach seinen Werken erstatten: 7 ewiges Leben denen, die durch Ausharren im Wirken des Guten Herrlichkeit und Ehre und Unvergänglichkeit suchen; 8 für die aber, die streitsüchtig sind und die der Wahrheit nicht gehorchen, sondern der Ungerechtigkeit gehorchen, wird es Zorn und Grimm geben, 9 Drangsal und Bedrängnis über die Seele jedes Menschen, der das Schlechte wirkt, zuerst des Juden und auch des Griechen; 10 dagegen Herrlichkeit und Ehre und Frieden jedem, der das Gute wirkt, zuerst dem Juden und auch dem Griechen. 11 Denn bei Gott gibt es keine Parteilichkeit.

 

Der „Tag der Offenbarung des gerechten Gerichts Gottes“ ist mit der Endzeit, den letzten dreieinhalb Jahren dieses Systems verbunden, aufgrund der Zeichen offensichtlich mit unseren Tagen! Nur die „Schafe“, all jene die auf Jesu Worte geachtet haben gehen in das „ewige Leben“ ein, die „Böcke“ aber in die „ewige Abschneidung“ (Mat 25:46).

 

Gott will uns mittels der „guten Botschaft“ zur Reue eigener Fehler führen, indem uns das GESETZ Gottes als Spiegel dient um Befleckung zu erkennen, damit wir durch Umkehr und Werke der Reue uns des „ewigen Lebens“ sicher sein dürfen! Wir alle haben aufgrund falscher Überlegungen Dinge toleriert, die Gottes GESETZ oder die Seinen ausgesprochenen Willen widersprechen. Wenn unser Herz aufnahmebereit ist und wir auf Gottes Angebot des Vergebens richtig reagieren, so wird auch Er sich zu uns umwenden und uns erneut annehmen. Der Prophet Jesaja gibt uns Gottes Worte wider:

 

*** Rbi8  Jesaja 1:18-20 ***

Kommt nun, und laßt uns die Dinge zwischen uns richtigstellen“, spricht Jehova. „Wenn sich eure Sünden auch wie Scharlach erweisen sollten, werden sie so weiß werden wie Schnee; wenn sie auch rot sein sollten wie Karmesintuch, werden sie sogar wie Wolle werden. 19 Wenn ihr Willigkeit zeigt und tatsächlich zuhört, so werdet ihr das Gute des Landes essen. 20 Wenn ihr euch aber weigert und tatsächlich rebellisch seid, so werdet ihr von einem Schwert verzehrt werden; denn Jehovas Mund selbst hat [es] geredet.“

 

Das ist die „gute Botschaft“ die wir zu den bereiten Herzen hintragen sollen! Verhärtete und reuelose Herzen aber können Gottes Zorn nicht abwenden und das gerechte Gericht wird sie erreichen! Wenn wir das tun, was in Gottes Augen vortrefflich ist ernten wir „ewiges Leben“, wenn wir das tun, was Gott verabscheut, so ist Bedrängnis und „ewige Abschneidung“ schlussendlich die Folge!

 

Reue und Sündenvergebung
 

Wer im Herzen sagt, dass diese gute Nachricht zwar auch ihn betrifft, er aber lieber noch das Ende abwarten möchte, um dann kurz vor dem Gericht noch umzukehren, der hat sich bestimmt geirrt! Es ist Verwegenheit in Gottes Augen nicht gemäss dem zu Hadeln, was wir als Recht und Gerecht erkennen können. Er wird keine letzte Gelegenheit dazu haben, weil er sich als zu Feige erwiesen hat das Gute zu tun, so lange Gott hierzu Zeit einräumte! Ob wir zu den „Ebioniten“ gehören oder „Paulikaner“ sind, wir stehen alle unter ein und demselben GESETZ. Bei Gott gibt es im Gericht keinerlei Parteilichkeit: Dieselbe Strafe für gesetzloses Handeln und denselben Lohn für Gesetzestreue und gute Werke!

 

8.3.3.2          Welche Veränderung erfährt das Predigen vom Zeitpunkt des Endes der Versiegelung an?

Gemäss der Offenbarung treten in der Endzeit auch gewisse Veränderungen ein: Es gibt eine Zeit vor dem Gerichtstag, wo Reue und gute Werke Gottes Gericht zu beeinflussen vermögen, so ist dies später nach dem Gerichtstag bis hin zu Harmagedons Urteilsvollstreckung ausgeschlossen, nachdem einmal die „Schafe von den Böcken getrennt“ sind! Ein tiefer Kluft trennt die beiden Gruppen wie Jesus dies in der Veranschaulichen des Bettlers Lazarus und des Reichen darstellt (Mat 25:31-33).

 

*** Rbi8  Lukas 16:19-31 ***

Ein gewisser Mensch aber war reich, und er pflegte sich Purpur und Leinwand umzulegen und lebte Tag für Tag fröhlich und in Prunk. 20 Ein gewisser Bettler aber namens Lazarus, der voller Geschwüre war, wurde jeweils an sein Tor gelegt 21 und begehrte, sich mit dem zu sättigen, was vom Tisch des Reichen fiel. Ja auch die Hunde kamen und beleckten seine Geschwüre. 22 Nun starb im Laufe der Zeit der Bettler, und er wurde von den Engeln an den Busen[platz] Abrahams getragen.

Auch der Reiche starb und wurde begraben. 23 Und im Hades erhob er seine Augen, da er in Qualen war, und er sah Abraham von fern und Lazarus am Busen[platz] bei ihm. 24 Da rief er und sprach: ‚Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir, und sende Lazarus, damit er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und meine Zunge kühle, denn ich leide Pein in diesem lodernden Feuer.‘ 25 Abraham aber sagte: ‚Kind, bedenke, daß du dein Gutes zu deinen Lebzeiten schon völlig empfangen hast, Lazarus aber entsprechend das Schlechte. Nun aber wird er hier getröstet, du aber leidest Pein. 26 Und außer all diesem ist zwischen uns und euch eine große Kluft festgelegt, so daß die, welche von hier zu euch hinübergehen wollen, es nicht können, noch können Leute von dort zu uns herüberkommen.‘ 27 Da sprach er: ‚In diesem Fall bitte ich dich, Vater, ihn in das Haus meines Vaters zu senden, 28 denn ich habe fünf Brüder, damit er ihnen ein gründliches Zeugnis gebe, so daß nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen.‘ 29 Abraham aber sprach: ‚Sie haben Moses und die Propheten; mögen sie auf diese hören.‘ 30 Da sagte er: ‚Nicht doch, Vater Abraham, sondern wenn einer von den Toten zu ihnen geht, werden sie bereuen.‘ 31 Er aber sprach zu ihm: ‚Wenn sie nicht auf Moses und die Propheten hören, werden sie auch nicht überzeugt werden, wenn einer von den Toten aufersteht.‘ “

 

Erschaffung AdamsWer nicht auf Moses und die Propheten hört, der wird auch nicht auf die Auferstandenen hören! Warum nicht? Weil die Botschaft seit Moses stets dieselbe war, für Juden und für Christen aus den Nationen! Jesus wurde von den Toten auferweckt und darüber gibt es vertrauenswürdiges Zeugnis, nicht bloss von den Aposteln, sondern auch den etwa fünfhundert Jüngern, denen Jesus kurz vor seiner Himmelfahrt erschien und ihnen allen gemeinsam Auftrag zum Predigen und Zeugnis geben erteilte (Mat 14:18-20). Die „fünf Brüder“ des reichen „Lazarus“ hatten zur Zeit Jesu bis heute mehr wie genug Zeit um zu hören und zu handeln!

 

Moses mit GesetzWenn wir auf Moses gehört haben hören wir auch auf die Propheten, auf Jesus und die Apostel, die alle dieselbe unveränderte „gute Botschaft“ verkündeten, wobei durch jeden der Sprecher Gottes einige Details hinzugefügt wurden!  Jesus war auferstanden, die Juden hörten trotzdem nicht auf ihn! Alle Informationen im Geist zu einem Gesamtbild zu ordnen, dies war und blieb stets die Aufgabe der Hörer!

 

Weder Maria, noch die Apostel oder all die Heiligen haben vor der von Gott festgesetzten Zeit eine Auferstehung! Religiöse Lügen, die Toten wären im Himmel bei Gott und könnten uns Nachrichten überbringen, solche helfen uns nicht weiter das Gesamtbild biblischer Aussagen zu verstehen, sie verhindern viel mehr eine klare Sicht!

 

Erst eine gewisse Zeit nach dem Gerichtstag beginnt die Zeit der Versiegelung des Überrests. Dies ist an den Tag der „Hochzeit des Lammes“ mit seiner „Braut, der Frau des Lammes“ [B2e] gebunden, wo die Apostel sich auf ihre Richterthrone neben Jesus setzen, um den Überrest zu erwählen und zu versiegeln. Nachdem die Verstorbenen der Auserwählten ihre weissen, langen Gewänder bereit gelegt erhalten haben, ist nun die Zahl jener bekannt, die aus den Lebenden noch zu versiegeln ist. Offenbar ist dies Aufgabe Jesu zusammen mit den Aposteln, die unter Gottes Führung stehen, der ja allein die Herzen kennt! Hierzu werden „die vier Winde [[(gr: pneuma; Hauch, wind, Luft, Geist oder Engel)]] der Zerstörung“ noch zurückgehalten, die am alten System das Urteil vollstrecken werden!

 

*** Rbi8  Offenbarung 7:1-3 ***

Danach sah ich vier Engel an den vier Ecken der Erde stehen und die vier Winde [[(Engelheere)]] der Erde festhalten, damit kein Wind über die Erde oder über das Meer oder über irgendeinen Baum wehe. 2 Und ich sah einen anderen Engel [[(Michael)]] vom Sonnenaufgang heraufkommen, der ein Siegel des lebendigen Gottes hatte; und er rief mit lauter Stimme den vier Engeln zu, denen gewährt war, die Erde und das Meer zu beschädigen, 3 und sagte: „Beschädigt nicht die Erde noch das Meer, noch die Bäume, bis wir [[(Mehrzahl!)]] die Sklaven unseres Gottes an ihrer Stirn versiegelt haben.“

 

Der Engel, dem Gott sein eignes Siegel anvertraut ist der Höchste, der Erzengel! Ihm ist das ganze Gericht und die Urteilsvollstreckung übergeben: Er ist „Das lebendige Wort Gottes“, das „geschlachtete Lamm“, Jesus in seiner himmlischen Funktion als Geistgeschöpf. Die Versiegelung des Überrests dauert eine gewisse Zeit [B2e-B2g] und endet eine relativ kurze Zeitspanne, etwas weniger als ein Jahr vor Harmagedons Urteilsvollstreckung. Nicht Religionsführer können bestimmen wer unter ihnen versiegelt sein wird, wer ein „Gesalbter“ sei, sondern dies ist Gott und den von Ihm bestimmten Richtern vorbehalten! Jesus hatte seinen Aposteln deutlich versprochen, dass sie das „Israel Gottes“, die 144.000 künftigen Priesterkönige richten werden und es gäbe wirklich Sinn, dass sie bereits im Prozess der Auserwählung mit einbezogen sind und so Gottes Kriterien zur Erwählung im Gericht an vielen Einzelfällen kennen lernen!

 

Vier Engel an den vier Ecken der Erde Die „vier Engel an den vier Ecken der Erde“ scheinen die Heerführer der göttlichen Legionen an Engeln zu sein, der „vier Winde“, die auf der ganzen Erde das Gerichtsurteil individuell auszuführen haben. Wer das Kennzeichen als „Schaf“ nicht trägt wird dem Zorn Gottes zum Opfer fallen!

 

Der Prophet Jeremia musste schon Juda dasselbe Urteil ankündigen. Die „gute Botschaft“ damals lautete, dass ein Überrest nach siebzig Jahren zurückkehren werde. Die schlechte Botschaft lautete, dass die Toten nicht einmal beklagt würden und sie zu Dünger auf der Oberfläche der Erde würden!

 

*** Rbi8  Jeremia 25:32-33 ***

Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesprochen hat: ‚Siehe! Unglück geht aus von Nation zu Nation, und ein großer Sturm, er wird von den entlegensten Teilen der Erde her erweckt werden. 33 Und die von Jehova Erschlagenen werden schließlich an jenem Tag gewiß von einem Ende der Erde bis zum anderen Ende der Erde sein. Sie werden nicht beklagt, noch werden sie zusammengesammelt, noch begraben werden. Zu Dünger auf der Oberfläche des Erdbodens werden sie werden.‘

 

Die „gute Botschaft“ heute lautet, dass Menschen die Gottes Gütesiegel tragen die „grosse Drangsal“ mit Leben durchstehen, obwohl auch sie alle in einer oder anderer Form bedrängt werden. „Fleisch“ soll gerettet werden! Der Tag der Schlacht von Harmagedon ist nicht auf jenen geographischen Ort im Nahen Osten beschränkt, sondern liefert nur den Ausschlag für erdenweites Handeln der „vier Engel an den vier Ecken der Erde“!

 

Wenn Religionen von sich behaupten dass ihre Mitglieder „in einem Geist, mit einer Seele Seite an Seite für den Glauben der guten Botschaft streitend“ sind, so stellen sich bibeltreue Christen die Frage, ob dies in der wahren „guten Botschaft“ oder einer gefälschten, veränderten „guten Botschaft geschehe! Was aber nützt eine vollkommene Einheit, wenn diese nicht auf Wahrheit und Gottes GESETZ beruht? Wird nicht jedes Lehrgebäude, das auf Sand gebaut ist im Sturm der Endzeit krachend zusammenstürzen?

 

Hast du auf Fels oder auf Sand gebaut?*** Rbi8  Matthäus 7:24-27 ***

Jeder nun, der diese meine Worte hört und danach handelt, wird mit einem verständigen Mann verglichen, der sein Haus auf den Felsen baute. 25 Und der Regen strömte hernieder, und die Fluten kamen, und die Winde wehten und schlugen gegen jenes Haus, aber es stürzte nicht ein, denn es war auf den Felsen gegründet worden. 26 Ferner wird jeder, der diese meine Worte hört und nicht danach handelt, mit einem törichten Mann verglichen, der sein Haus auf den Sand baute. 27 Und der Regen strömte hernieder, und die Fluten kamen, und die Winde wehten und stießen an jenes Haus, und es stürzte ein, und sein Zusammensturz war groß.“

 

Nur wer auf Jesu Worte wirklich hört, deren Sinn versteht und das Gehörte anwendet ist „ein verständiger Mann“, der „auf den Fels baut“ der Jehova ist! Denken, Wort und Betragen müssen eine Einheit bilden, das kann nur dann sein, wenn wir Jesu Gebote achten und halten, das GESETZ Gottes erfüllen und es andere lehren! Alles andere ist und bleibt heuchlerisch! Den Philippern bestätigte Paulus:

 

*** Rbi8  Philipper 1:27-30 ***

Nur betragt euch auf eine Weise, die der guten Botschaft über den Christus würdig ist, damit ich, ob ich komme und euch sehe oder abwesend bin, von den Dingen, die euch betreffen, höre, daß ihr feststeht in einem Geist, mit einer Seele Seite an Seite für den Glauben der guten Botschaft streitend, 28 und euch in keiner Hinsicht von euren Gegnern erschrecken laßt. Gerade das ist für sie ein Beweis der Vernichtung, für euch aber der Rettung; und dieses [Anzeichen] ist von Gott, 29 denn euch ist um Christi willen das Vorrecht gegeben worden, nicht nur an ihn zu glauben, sondern auch um seinetwillen zu leiden. 30 Denn ihr habt denselben Kampf, wie ihr ihn in meinem Fall gesehen habt und wovon ihr jetzt in bezug auf mich hört.

 

Es macht einen grossen Unterschied aus, bedeutet Leben statt Tod, wenn wir für die Wahrheit eintreten und Gesetzlosigkeit bekämpfen. Nur so sind wir Seite an Seite mit Jesus, mit seinen Aposteln und allen treuen Jüngern vereint, die Leben oder die verstorben sind und auferstehen werden! Jesus und die Apostel finden wir niemals auf der Seite gesetzlos Handelnder und solcher, welche das GESETZ nicht so lehren, wie es Moses und wie es Christus und die Apostel erklärt haben! Darum erschrecken jene vor uns, weil wir an dem festhalten, was in Gottes Augen vortrefflich ist! Wir sollen dabei nicht aufhören für jene zu beten, dass auch sie auf die unverfälschte „gute Botschaft“ der Wahrheit hören, unabhängig in welcher Stellung sie stehen, ob Könige oder Mächtige!

 

Menschen folgen leider der Mehrheit, nicht der Wahrheit*** Rbi8  1. Timotheus 2:3-7 ***

Das ist vortrefflich und annehmbar in den Augen Gottes, unseres Retters, 4 dessen Wille es ist, daß alle Arten von Menschen gerettet werden und zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit kommen. 5 Denn da ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und Menschen, ein Mensch, Christus Jesus, 6 der sich selbst als ein entsprechendes Lösegeld für alle hingegeben hat — [dies] soll zu seinen eigenen besonderen Zeiten bezeugt werden. 7 Für dieses Zeugnis wurde ich zum Prediger und Apostel eingesetzt — ich rede die Wahrheit, ich lüge nicht —, zum Lehrer der Nationen in bezug auf Glauben und Wahrheit.

 

Bei Gott gibt es keine Religionen als „Mittler“, die wie sie selbst behaupten alle sozusagen unterschiedliche Wege zum selben Ziel seien! Das ist Irreführung, die vom einen, vom eingeengten Weg den Jesus darstellt ablenken! Keine Pfarrer und Rabbis können als Mittler dienen, da nur „ein einziger Mittler“ bei Gott anerkannt ist: Jesus Christus! Nur der Christus hat das „Lösegeld“ gestellt, nur in seinen Namen konnten wir getauft werden! Um zu Jesus zu gelangen benötigen wir weder Maria als Mittlerin noch Heilige. Christus hat doch versprochen bis zum Abschluss des Systems bei seinen treuen Jüngern zu sein! Paulus spricht bestimmt die Wahrheit! Jesu Auftrag und sein Versprechen gelten:

 

*** Rbi8  Matthäus 28:19-20 ***

Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

 

Nur wer beständig bei uns ist und bleibt kann treuer Mittler sein! In diesem Kampf stehen wir oft ganz allein und sind auf uns gestellt! Trotzdem sind wir nicht allein gelassen, Jesus und seine Engel stärken uns. Das Gefühl allein zu sein ist aber kein Beweis dafür, dass wir alleine stehen würden, sondern eher der Beweis dazu, dass das „wilde Tier“ (die politischen Herrscher) und das „Bild des wilden Tieres“ (die Religionen) den vollkommenen Abfall der übrigen Menschheit herbeigeführt haben, der doch das Zeichen unserer Tage darstellt, Grund der fehlenden Liebe zum Nächsten!

 

Dass wir trotz grosser und überragender Gegnerschaft an der biblischen Wahrheit und nicht der „offiziellen Wahrheit“ der Religionen festhalten schlägt für uns bei Gott zum Zeugnis aus und legt Attest gegen die Halsstarrigkeit der Gegner ab. Indem ihr  „... euch in keiner Hinsicht von euren Gegnern erschrecken laßt. Gerade das ist für sie ein Beweis der Vernichtung, für euch aber der Rettung; und dieses [Anzeichen] ist von Gott.

 

8.3.3.3          Was wird der Predigtauftrag im kommenden System sein?

Auch wenn dieses System in Harmagedon zu Ende geht, so ist es doch nicht das Ende des Auftrags die „gute Botschaft“ zu verkünden!  Das erscheint wie ein Widerspruch zu sein, da ja das kommende System nun unter Gottes und Jesu Herrschaft steht. Bedenken wir dabei aber, „dass es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird“ und ebenso für jene „Ungerechten“ das Erlangen des „ewigen Lebens“ von Unterordnung unter Jesus und seine Gebote abhängen! Dazu müssten auch jene Auferstandenen getauft werden! Wir werden also weiterhin gefordert sein „Jünger zu machen und sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes zu taufen, und sie alles zu halten lehren, was ich (Jesus) euch gelehrt habe“! (Mat 28:19)

 

Auch im kommenden system gibt es Geburten!Auch werden weiterhin neue Erdenbürger durch Geburten hinzukommen seitens der überleben den „grossen Volksmenge“ (nicht aber der Auferstandenen, die nicht wieder heiraten (Mar 12:25)), die ebenso mit der „guten Botschaft“ vertraut gemacht werden müssen! Alle müssen zur genauen Erkenntnis Gottes und seines Christus gelangen und die Vorgaben des GESETZES und der PROPHETEN kennen und schätzen lernen! Jeder muss mit dem „heiligen Geist“ der ganzen Schrift vertraut sein und selbst ein umfassendes Gesamtbild der Informationen aufbauen! Jeder muss das Knie im Namen Jesu vor Gott beugen! (Jes 43:22-25; Rö 14:10, 11)

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 24:14-15 ***

Doch gebe ich vor dir dies zu, daß ich gemäß dem Weg, den sie eine ‚Sekte‘ nennen, dem Gott meiner Vorväter in dieser Weise heiligen Dienst darbringe, da ich alles glaube, was im GESETZ dargelegt ist und in den PROPHETEN geschrieben steht; 15 und ich habe die Hoffnung zu Gott, welche diese [Männer] auch selbst hegen, daß es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird.

 

Einige dieser Vorhersagen der Propheten und des GESETZES betreffen das kommende Leben während des Millenniums [M], andere das an dessen Ende folgende Schlussgericht und die darauf folgende Ewigkeit [Mc]. Paulus beschreibt die Rangfolge der Auferstehenden:

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:22-28 ***

Denn so, wie in Adam alle sterben, so werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden. 23 Jeder aber in seinem eigenen Rang: Christus, der Erstling [[(am dritten Tag, nach seinem Tod, Auferstehung “im Fleische“)]], danach die, die dem Christus angehören [[(die „Braut, die Frau des Lammes“, seine 12 Apostel in der Frühauferstehung (gr: exanastasin; nach Harmagedon die Toten der 144.000 am 1.Tischri, dem Trompetenfest die „erste Auferstehung“, nach Harmagedon, im 3.Rang (Off 20:5, 6)))]], während seiner Gegenwart [[(bei seiner (endgültigen Wiederkehr)]]. 24 Als nächstes das Ende [[(der von Daniel erwähnten Frist von 1335 Tagen)]], wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er [[(am Tag Harmagedons)]] Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat. 25 Denn er muß [[(während des Millenniums)]] als König regieren, bis [Gott] alle Feinde unter seine Füße gelegt hat [[(auch jene in der „Gehenna“, im 5., letzten Rang)]]. 26 Als letzter Feind wird der Tod zunichte gemacht. 27 Denn [Gott] „hat alle Dinge seinen Füßen unterworfen“. Wenn er aber sagt, daß ‘alle Dinge unterworfen worden sind’, ist offenkundig der ausgenommen, der ihm alle Dinge unterworfen hat [[(Jehova)]]. 28 Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allen alles sei.

 

Auch unter den Auferstehenden während des Millenniums, „der Gerechten und Ungerechten“, im 4.Rang werden solche sein, die sich erneut als „Feinde des Christus“ zeigen werden! Hier gilt zeitlich: „Die letzten werden die ersten sein“. Die Auferstehung von Magog, Meschech, Tubal usw. gemäss Hesekiel Kapitel 38 fällt nahe des Endes des Millenniums: Sie waren ja Söhne der drei Familien Noahs.  Auch sie müssen dem Christus unterworfen werden, um „ihr Knie zu beugen“ oder in ihrer Halsstarrigkeit den „zweiten Tod“, die endgültige Abschneidung vom Leben zu erfahren. Erst dann werden „alle Dinge“ Gott unterworfen sein und „Gott allen alles“ sein!

 

Das Verkünden der „guten Botschaft“ gegenüber den Auferstandenen wird künftig in der einen, reinen Sprache sein. Jeder wird die Schriften in der Originalsprache die schon Adam beherrschte, dem Hebräisch lesen können, was bedeutet, dass Übersetzungsfehler ausgeschlossen sind! Wir können Jesus, die Apostel und die Propheten in derselben Sprache die sie ursprünglich redeten ohne Interpreten verstehen! Abel, Set Henoch und Noah werden ihre Vorgeschichte direkt erklären!

 

Die Sprache der Völker wird Hebräisch sein! *** Rbi8  Zephanja 3:9 ***

Denn dann werde ich [die Sprache der] Völker in eine reine Sprache umwandeln, damit sie alle den Namen Jehovas anrufen, um ihm Schulter an Schulter zu dienen.‘

 

Dadurch wird es der „grossen Volksmenge“ und den Auferstandenen „Gerechten und Ungerechten“ möglich „Schulter an Schulter“ zu dienen und die von den 144.000 Priesterkönigen übermittelten von Gott gesetzten Ziele zu erreichen, die alle dazu dienen die Erde zum Paradies zu gestalten, wo seit dem Tag Harmagedons überall wahrer Frieden und Sicherheit aufgrund gerechter Verhältnisse herrschen.

 

Eine weiter Prophezeiung Sacharjas wird sich in jenen Tagen erfüllen, indem die Festzeiten Jehovas nicht nur erdenweit eingehalten werden, sondern sich Jerusalem erneut als Zentrum für die Anbetung Jehovas erweisen wird.

 

*** Rbi8  Sacharja 8:23 ***

Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesprochen hat: ‚Es wird in jenen Tagen sein, daß zehn Männer aus allen Sprachen der Nationen ergreifen, ja sie werden tatsächlich den Rocksaum eines Mannes ergreifen, der ein Jude ist, indem [sie] sagen: „Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, [daß] Gott mit euch ist.“ ‘ “

 

Jene die den „Rocksaum eines Juden“ ergreifen sind die Auferstandenen, denn alle der „grossen Volksmenge“ haben sich als „geistige Juden“ erwiesen, die Gottes GESETZ schon im alten System geachtet haben! Da jene aus „allen Sprachen der Nationen“ kommen und sich mit jedem der geistigen Juden unterhalten werden muss der obige Text des Propheten Sacharja sich nach der Umwandlung der Menschen hin zu einer „reinen Sprache handeln [Bb3; e1], die alle als gemeinsamen Nenner kennen! Gott hat seine Nation nun anerkannt, der „neue Bund“ ist in Kraft, wenn Jesus dem Vater das „Königreich der (neuen) Himmel“ übergibt und die „Umwandlung in einem Nu“ die Überlebenden in vollkommenen Zustand versetzen wird! Gottes Geschenk durch Jesus an die Überlebenden, die nun fähig und ausgerüstet zum „ewigen Leben“ sind, Gott annehmbar.

 

Offenbar aber werden bei der Sprachumwandlung die übrigen Sprachkenntnisse nicht ausgelöscht, so dass jeder auch die bisherige Literatur in seiner Sprache weiterhin lesen kann, so wie dies an Pfingsten 33 u.Z. mit den hundertzwanzig versammelten Jüngern in Jerusalem geschah! (Apg Kap.2) Dadurch wird bestimmt das aufgehäufte praktische Gesamtwissen der Menschen, das zu übersetzen sich in die hebräische Sprache lohnt sehr schnell auch in die „reine Sprache“ übertragen werden, nun jedem verständlich. Auch dies wird der Verbreitung der wahren „guten Botschaft“ und den Dingen „praktischer Weisheit“ durch die eine „reine Sprache“ höchst dienlich sein! Die Informationen die künftig von Jerusalem her kommen sind in dieser Einheitssprache abgefasst!

 

*** Rbi8  Offenbarung 22:1-2 ***

Und er zeigte mir einen Strom von Wasser des Lebens [[(göttliche Anweisunge; die „neuen Buchrollen“ die geöffnet werden)]], klar wie Kristall, der vom Thron Gottes und des Lammes aus hinabfloß 2 in der Mitte ihrer breiten Straße. Und diesseits des Stromes und jenseits [standen] Bäume des Lebens, die zwölf Fruchternten hervorbringen, indem sie jeden Monat ihre Früchte geben. Und die Blätter der Bäume [dienten] zur Heilung der Nationen.

 

Nicht nur dass jeder nun Zugriff zu den Originalschriften und den Übersetzungen aus anderen Sprachen haben wird, es werden auch neue Informationen von Gottes Thron durch Christus, durch die Apostel und durch die 144.000 Priesterkönige erdenweit einheitlich verteilt.

 

Was ist die symbolische Bedeutung vom "Baum des Lebens" und dem "Baum der Erkenntnis von Gut und Böse"?
 

Die ursprünglichen Verfasser der heiligen Schriften stehen während des Millenniums für Fragen und Antworten erneut direkt zur Verfügung! Zwölf geistige Ernten an Erstklassigen samenhaltigen Früchten werden verteilt werden, die dem erdenweiten Hervorbringen von „Früchten des Geistes“ dienen.

 

*** Rbi8  Galater 5:22-26 ***

Andererseits ist die Frucht des Geistes Liebe, Freude, Frieden, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Glauben, 23 Milde, Selbstbeherrschung. Gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz [[(GESETZ)]]. 24 Außerdem haben die, die Christus Jesus angehören, das Fleisch samt seinen Leidenschaften und Begierden an den Pfahl gebracht.

25 Wenn wir durch [den] Geist leben, laßt uns auch weiterhin durch [den] Geist ordentlich wandeln. 26 Laßt uns nicht ichsüchtig werden, indem wir miteinander wetteifern und einander beneiden.

 

Blätter der (144.000) Bäume“, die beschrieben sind geben Anleitung in jeder erdenweiten Versammlung an jedem Ort, die zu jeder Art von Fragen und zur Lösung von Konflikten oder Problemen, die auch im kommenden System nicht fehlen werden beitragen! Wir bleiben Menschen und müssen uns zur Vollkommenheit vorarbeiten! Die Sprachbarriere, die so sehr unser heutiges System erschwer, diese wird nicht existieren. Behindernde Landesgrenzen werden verschwinden und die ganze Erde wird unter dem einheitlichen „GESETZ des Christus“ vereint sein.

 

Lasst uns bis zum Ende hin aktiv diese „gute Botschaft“ verbreiten, um noch so vielen Menschen wie dies möglich ist den Zugang zum „ewigen Leben“ auf einer nun schon bald paradiesischen Erde zu ermöglichen!

 

 

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