Newsletter „DER WEG“ 7/10-2   Oktober 2007

Neubearbeitung: 3.9.09 / 3.2.17

 

 

7.10.2   Die Einweihung des neuen Tempels und der 144.000 Priesterkönige

 

7. Teil:  Tausend Jahre lang gerechte Verhältnisse im Königreich des Vaters

 

   Im 6. Teil der Artikelserie im NEWSLETTER „DER WEG“ vom Monat September 2007 unter dem Titel: 7.9.2 Jehova gibt den Lohn durch Jesus untersuchten wir einige weitere Aspekte der Auswirkungen, welche die Installation der neuen erdenweiten „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten mit sich bringen wird. Das Kommen „Jesu mit den Wolken“ ist verbunden mit der Erstauferstehung der Verstorbenen der 144.000 und ihrer Vereinigung mit dem Überrest und deren „Umwandlung in einem Nu. Die unmittelbar darauf folgende Einweihung des geistigen Tempels, der Einweihung des Altars und der Priester wird am Ende der Woche mit der Vergabe der Städte auf der Erde als Königreiche und Zuteilung der Nationen an die Priesterkönige durch den Christus abgeschlossen! Auch Leviten werden ihre Einweihung erhalten, um künftig Dienst zu tun. Am darauf folgenden Sühnetag wird Frieden zwischen Gott und den Menschen erlangt.

 

Kornkreise: Zeichen von Engeln, Dämonen oder sonstigen Ausserirdischen?   Das Herabkommen des „neuen Jerusalem und die kommende Einheit der „Dinge in den Himmeln und der Dinge auf der Erde“ unter Führung Jesu bringen erstmals dauerhafte wahre Gerechtigkeit und Frieden, da Himmel, die Regierenden und Erde, die Regierten nun gemeinsam Gottes Willen erfüllen! Der Unterschied zwischen der „Braut des Christus“ und Gottes zuvor verstossenen ungetreuen „Frau“ Israel und der nun nach ihrer Reinigung erneut „Geliebten“, dem „Israel Gottes“ wurde deutlich künftiges Geschehen erklärt. Der Kreis der Vorhersagen des Propheten Hosea wurde dadurch geschlossen. Wie es die etwa bisher bekannten 2500 Kornkreise zeigen, sind wir nicht allein im Universum und nicht ohne Zeugnis von „Ausserirdischen“, von den Engeln respektive Dämonen .

 

   Beim kurz darauf folgende „Fest der Einsammlungen“ sind weitere grosse Segnungen Jehovas zu erwarten. Die Umwandlung der „grossen Volksmenge“ in „einem Nu.  Das Muster, das Jehova bei der Einweihung des „Zeltes der Zusammenkunft“ durch Moses in der Wildnis gab und das Muster, das Salomo bei der Einweihung des Tempels zeigte, vereint mit weiteren Details aus dem Wiederaufbau des Tempels Serubbabels ergeben zusammen mit den vielen kleinen und grossen Detailvorhersagen der Propheten ein einziges, ein recht klares Bild kommender Dinge!

 

Die Hauptthemen lauteten:

 

   Die Vermählung Christi mit seiner „Braut“ und jene Jehovas mit seiner bereit gemachten „Geliebten“  

   Der Vater übernimmt das Königreich vom Sohn und schliesst einen eheähnlichen „neuen Bund“

      mit dem „Israel Gottes

   Das vollendete heilige Geheimnis: Worin bestand es?

   Jehovas Nichtgeliebte wird seine Geliebte sein!

   Jerusalem wird erneut die Stadt der Feste des grossen Königs

   Handlungen im Zusammenhang mit dem „Lamm auf dem Berg Zion“

   Salomos Gebet bei der Einweihung des Tempels und die vollkommene Erfüllung seines Flehens

      unter Jesu Herrschaft

   Ein siebentägiges grosses erdenweites Freudenfest

  

Dr. A. Marie: Der Mystizismus in seiner Beziehung zur Geistesstörung   In diesem 7.Teil der Artikelserie versuchen wir uns weiter an die vorgegebene prophetische Wahrheit heranzutasten. Jesus, die Apostel und zuvor auch schon alle Propheten seit Moses geben vielerlei Hinweise über diese Dinge, die korrekt geordnet das Puzzle zu einem klaren Bild werden lassen. Die Realität kommender Dinge wird so aus dem Nebel und Schleier des religiösen Mystizismus und der Utopie herausgerissen! Ohne ein systematisches Aufreihen auf der Zeitachse aller über die gesamte Bibel verteilten Informationen ist es nicht möglich dieses deutliche Bild entstehen zu lassen!

 

   Erst die Reinigung der Erde von all jenen,diese  die sich als Feinde Gottes und seines Christus erwiesen haben, wird schnell positive Früchte tragen. Jene Feinde zeigten keine Bereitschaft sich Gottes Gerechtigkeit zu unterordnen, die durch die gute Botschaft verkündet wurde. Die Erfüllung des Gebetes: „Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf der Erde“ steht nun kurz bevor! Wenn erst einmal diese angesagte „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ ihre Aufgabe wahrzunehmen beginnt, dann wird Gottes Wille in Bezug auf die Engel und auf die Menschen vollständig in die Tat umgesetzt! In gemeinsamer Arbeit werden die neuen Himmel“ (die oberen und die unteren) und die „neue Erde“ (die „grosse Volksmenge“) gemeinsam Hand in Hand zur Ehre Gottes zusammenarbeiten! Die „grosse Volksmenge“ arbeitet willig unter den „neuen Himmeln, der erdenweiten gerechten Verwaltung, um aus der Erde ein wahres Paradies zu machen, in welchem bleibender Frieden und Sicherheit herrschen! Dies bedeutet vollkommene Absenz von Kriegen! Aufgrund der „einen reinen Sprache“ und vereint unter einem einheitlichen GESETZ Jehovas, das erneut von Zion ausgehen wird, sind dem Erfolg keine Schranken gesetzt. Der heute aus den Fugen geratene Planet Erde, auf dem die ganze Schöpfung fortgesetzt stöhnt ist endlich zur Ruhe gekommen! Gott macht alle Dinge neu, sein Schöpfungsplan vergisst auch ausgestorbene Arten nicht! Paulus kündete bereits im Brief an die Römer grossartive Veränderungen an:

 

*** Rbi8  Römer 8:22-23 ***

Denn wir wissen, daß die gesamte Schöpfung zusammen fortgesetzt seufzt und zusammen in Schmerzen liegt bis jetzt. 23 Nicht nur das, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsfrucht, nämlich den Geist, haben, ja wir selbst seufzen in unserem Innern, während wir ernstlich auf [die] Annahme an Sohnes Statt warten, die Befreiung durch Lösegeld von unserem [[(sterblichen und verweslichen)]] Leib.

 

   Die Erstlingsfrucht“ ist der Geist, den der Christus gelehrt hat und der im Gegensatz zum Geist dieses Systems steht. Wir alle erwarten bis heute „Annahme an Sohnes statt“, weil wir zu dem Teil gehören, den Hosea als den unehelichen Sohn „Lo-Ammi“ nannte und von dem Jehova vorab sagt: „Nicht mein Volk. Nun aber kommt eine grosse Veränderung am Tag, wo Jesus dem Vater das gereinigte, geeinte Königreich übergibt! Jehova wird nun selbst ausrufen: „Mein Volk!“ und auch zu der „grossen Volksmenge“ sagen: „Meine Söhne und meine Töchter. Die bisher „nicht Geliebte“ wird erneut als „Israel Gottes“ zur ehelichen Gefährtin!

 

*** Rbi8  Hosea 2:23 ***

Und ich werde sie [[(„Jesreel“)]] mir gewiß wie Samen in die Erde säen, und ich will derjenigen Barmherzigkeit erweisen, der nicht Barmherzigkeit erwiesen wurde [[(„Lo-Ruhama“)]], und ich will zu denen, die nicht mein Volk sind [[(„Lo-Ammi“)]], sprechen: „Du bist mein Volk“; und sie ihrerseits werden sagen: „[Du bist] mein Gott.“ ‘ “

 

Einpropfen von Zweigen in einen Strunk   Paulus spricht nicht alleine von den Aposteln und jenen Getreuen, die aus den Juden sind, sondern auch von Menschen der Nationen, beginnend bei der Wurzel Israels, bei Abel über Noah und Abraham bis hin zu Isaak, dem „Sohn der Verheissung. Wir sind „Söhne der Verheissung“, wenn wir den Glauben Abrahams, Isaaks und Jakobs widerspiegeln. Paulus verwendet hierzu im Brief an die Römer einen Vergleich mit einem Ölbaum, dem Zweige entfernt und andere eingepfropft werden! Aus Jakob begann sich die starke Wurzel und der der Stamm zu bilden, von welchen einige nicht fruchttragende Zweige abgeschnitten wurden. In denselben Stamm des Ölbaum Israels wurden dann aus einem zuvor unedlem Ölbaum Zweige eingepfropft, all jene am Herzen beschnittenen Christen aus den Nationen, die erst dadurch veredelt wurden, wie sie vom selben Saft ernährt worden sind.

 

*** Rbi8  Römer 11:17-18 ***

Wenn indes einige der Zweige ausgebrochen wurden [[(die Generation der Juden, die Jesus töteten („Lo-Ruhama“))]], du aber, obwohl du  ein wilder Olivenbaum [[(Menschen der Nationen, Paulikaner („Lo-Ammi“))]] bist, zwischen sie eingepfropft und des Olivenbaums Wurzel der Fettigkeit teilhaftig wurdest [[(des geistigen Erbes Israels mittels der Schrift („Lo-Ammi“))]], 18 so überhebe dich nicht über die Zweige [[(die als ebionitischer Überrest Verbliebenen (die Apostel und Jünger Jesu)]]. Überhebst du dich aber über sie: nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel [trägt] dich.

 

   Mit dem Abschneiden der Generation der Juden zur Zeit Jesu wurden zwar Zweige entfernt. Die ganze Wurzel all derer aber, die einen Glauben wie Abraham zeigten und die Erben der Verheissung sind blieb bestehen.  Jesus ist der Haupt-„Spross“ aus jener Wurzel „Isais“, Davids Vater, die Apostel bildeten danach den fruchtbarem Stamm auf derselben Wurzel! Der Überrest all jener Ebioniten“ des ersten Jahrhunderts, sind „Zweige“ am Fleische beschnittener, getaufter Juden, die am selben Stamm verblieben. In denselben Stamm eingepfropft wurden  später die Samaritaner und etwas danach die Paulikaner, Christen aus den Nationen!

 

Wohin führt uns unser Weg: Himmel oder Hölle?   Einige der eingepfropften Zweige aus dem unedlen Olivenbaum, „Paulikaner“, sie überhoben sich schon bald über den „Stamm, die Apostel und die „Ebioniten“ Roms! Ab der Zeit, wo Hymenäus seine Philosophie entwickelte, dass die Toten bereits auferstanden seien, oben in einem mystifizierten Himmel oder unten, in phantasiereiche ausgemalter Hölle, führte dies zum Abfall der Versammlungen in Asien von Paulus. Offenbar wurde daraus  später die Nikolaus-Sekte die Jesus im Sendschreiben an die sieben Versammlungen Asiens zweifach erwähnt und hasst. Aus dieser entstand die Katholische Kirche. Die Lehre des Hymenäus bedeutete todbringendes Gangrän für den wahren Gauben. Die Behauptung die Toten seien bereits Auferstanden erwies sich für beide Teile als verheerender heidnischer Aberglaube, der jedes Verständnis der grossen Zusammenhänge zu unterbinden begann! Der „Vater der Lüge“ erwies sich seither als wahrer Herrscher der Namenchristenheit, so wie der Teufel zuvor schon die Juden durch Sektarismus zu kontrollieren begonnen hatte, die schlussendlich Jesus als den Messias verwarfen! (Joh 8:44)

 

*** Rbi8  2. Timotheus 2:16-19 ***

Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten, 17 und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän. Hymenäus und Philetus gehören zu diesen. 18 Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger. 19 Doch die feste Grundlage Gottes bleibt bestehen und hat dieses Siegel: „Jehova [[(der Herr (Jesus))]] kennt die, die ihm gehören“ und: „Jeder, der den Namen Jehovas [[(des Herrn (Jesus))]] nennt, lasse ab von Ungerechtigkeit [[(= Ungesetzlichkeit)]].“

 

   Jesus sagte den Vorstehern [[(„Engeln“, gr.: aggelos = Bote, Vorsteher)]] der sieben Versammlungen Asiens, dass er sie wie „Sterne“ in seiner Hand hält. Durch Treue und beständiges Nachfolgen Jesu und dem Abweisen jeder Unwahrheit wurde der ursprüngliche Glaube bewahrt! (Off 1:20)

 

   Gottes kommende Barmherzigkeit gilt all denen, die nicht vom Ölbaum Israels abgeschnitten werden, weil sie Frucht hervorbringen weil sie nicht Verbreiter einer andersgearteten guten Botschaft wurden! (Gal 1:8-10)

 

   Wenn jene Generation des fleischlichen Israels vom Ölbaum abgeschnitten wurde, weil sie Jesus als Messias verworfen hatten, so bedeutet dies nicht, dass ganz Israel verworfen wäre! Es gibt heute erneut Tausende von messianischen Juden, die am GESETZ festhalten und Jesus als den wahren Messias anerkannt haben! Auch sie, als zuvor „abgeschnittene Zweige“ wurden mit ihrer Erwachsenentaufe erneut in den alten Stamm des fetten, edlen Olivenbaums eingepfropft! Wir aber, die eingepfropften Zweige aus dem wilden Olivenbaum der Nationen sollen uns hüten uns über den Stamm zu erheben, um nicht im letzten Moment noch abgeschnitten zu werden!

 

    Zusammenfassend zeigte sich mittels dieser Artikelserie erneut, wie wichtig es ist den eigenen Glauben immer wieder zu überprüfen! Das geht nur anhand des geschriebenen Wortes Gottes und nicht anhand dogmatischer Kirchenlehren! Die genaue Erkenntnis der Wahrheit über kommende Dinge hilft uns abergläubische Lehren mit klaren, biblisch korrekten Argumenten zurückzuweisen und sie stärkt den Glauben und das Ausharren! Wir mögen uns in unseren Bestreben um Verständnis den exakten Zeitpunkt von Gottes Gerichtstag da oder dort noch irren, sowie auch einige der in diesem Artikel aufgestellten Thesen mögen später etwas korrigiert werden müssen, weil Erkenntnis ja ein fortschreitender Prozess ist und nicht ein Ankommen am Ziel! Goethe sagte in seinem Werk „Faust“: „Es irrt der Mensch so lang er strebt“. Irren aber ist nicht dasselbe wie Lügen! Erkannten Irrtum nicht zu korrigieren führt aber stets zur Lüge! Wir sollen fortgesetzt Erkenntnis in uns aufnehmen.

 

*** Rbi8  Johannes 17:3 ***

Dies bedeutet ewiges Leben, daß sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus.

 

   Nur Menschen die nach Wahrheit forschen irren sich aber nur die Gottesfürchtigen korrigieren laufend erkannten Irrtum! Bis Jesus kommt und alle Dinge richtig stellen wird sind wir Suchende! Das unterscheidet uns von den blinden Leitern und den blinden geführten Schafen, die eher an einer Kirchenstruktur, an religiösen Häuptern und deren Dogmen festhalten, wie erkannten Irrtum aus dem Leben zu entfernen suchen!

 

Religionen die offen Lügen verbreiten
 
   Möge Gott und sein Christus uns weiterhin führen, um zu genauer Erkenntnis zu gelangen und den Lohn ewigen Lebens im Tausendjahrreich des Christus unter der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ erleben zu dürfen! Wir danken allen Lesern und Teilhabern an unseren Versammlungen die uns durch Kommentare und Hinweise bis heute geholfen haben gewisse Fehler und Irrtum zu erkennen!

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

10.2.......... Tausend Jahre lang gerechte Verhältnisse im Königreich des Vaters. 5

10.2.1......... Die Folgen der kommenden erdenweiten Regierung werden bald verspürt! 5

10.2.1.1...... Johannes wird aufgefordert das „neue Jerusalem“ auszumessen und die „Braut des Lammes“ zu besehen. 5

10.2.1.2...... Die symbolische Grösse des „neuen Jerusalem“ laut der Offenbarung. 7

10.2.1.3...... Die Einweihung der Mauer Jerusalems zur Zeit Nehemias und dessen Bedeutung für die Beendigung des geistigen Tempels  8

10.2.1.4...... Die Bedeutung der Einweihung Nehemias der wiederaufgerichteten Mauer Jerusalems. 10

10.2.1.5...... Ein Geschlechtsregister der bereits Gerichteten und eines, der Auferstandenen der allgemeinen Auferstehung während des Millenniums. 12

10.2.2......... Die Beute der Erde wird unter denen verteilt, die Gottes Gebote geachtet haben. 13

10.2.2.1...... Das GESETZ Gottes willentlich zu missachten hat Konsequenzen. 13

10.2.2.2...... Der letzte Tag des grossen Freudenfestes Jehovas auf Zion, der 22.Tischri 14

10.2.2.3...... Nehemias Vorbild die Regelung gewichtiger Amtsgeschäfte betreffend. 16

10.2.2.4...... Der Tag an dem die Moabiter und Ammoniter in die Versammlung Gottes kommen und Bileams Lehre keine Nachahmer mehr findet! 16

10.2.2.5...... So wie Moab und Ammon Israel zum Gesetzesbruch verleitete, so verleiten heute christliche Kirchen zur Missachtung von Gottes Geboten. 18

10.2.2.6...... Die Zählung der grossen Volksmenge durch die neu eingesetzten Könige. 19

10.2.2.7...... Die Beute wird in Gerechtigkeit verteilt: Das Erbe der Erde wird aufgeteilt 21

10.2.2.8...... Davids Haus und Gottes Tempel bleibend in Jerusalem als Sitz der Verwaltung der Erde. 21

10.2.2.9...... Jesus ging hin, „um Wohnung zu bereiten“! 22

10.2.3......... Von Beginn an herrschen gerechte Verhältnisse im Königreich des Vaters. 24

10.2.3.1...... Im kommenden System unterstehen wir einem von Vernunft geprägten ehrlichen Steuerwesen! 24

10.2.3.2...... Der Zehnte vom Zehnten und die Nationen und Inseln die Tribut nach Jerusalem leisten. 25

10.2.3.3...... Die Entlohnung der aaronischen Priester als Muster kommender Dinge. 26

10.2.3.4...... Die kommenden Könige werden Gottes GESETZ jeder für sich abschreiben! 28

10.2.4......... Gottes GESETZ galt für Juden, ebenso für Christen und gilt im kommenden System erdenweit! 30

10.2.4.1...... Das Verhalten von Christen den Richtern dieses Systems gegenüber 30

10.2.4.2...... Von Jerusalem aus wird Gottes GESETZ zu allen Nationen gelangen. 31

10.2.4.3...... Die 144.000 Priesterkönige als Richter der richtenden Versammlungsvorsteher 32

10.2.4.4...... Von Jerusalem her fliesst ein Strom des Lebens durch das Nordtor nach Osten. 33

10.2.4.5...... Jene Schafe, welche die Weide niedertrampeln und das saubere Wasser verschmutzen. 35

10.2.4.6...... Die lebenspendende Wirkung des Wassers, das vom Tempel zum Toten Meer fliesst 36

10.2.5......... Erstlinge für den Christus, die ihm überallhin nachfolgen. 37

10.2.5.1...... Gehörst du zu den Erstlingen des Christus?. 37

10.2.5.2...... Die nach Jehova genannten Söhne und Töchter, die von den äussersten Enden der Erde her an einen Ort hin gesammelt werden  39

10.2.5.3...... Die Nation, die nicht Gottes Volk war 40

10.2.5.4...... Die Unbeschnittenen, die durch Jesu Blut dem Staatswesen Israels nahe gekommen sind. 41

10.2.5.5...... Der fette Ölbaum der Israel darstellt und seine Zweige. 42

10.2.5.6...... Die für Christus unfruchtbaren Zweige am Olivenbaum werden abgeschnitten. 44

10.2.5.7...... Die Zweige am Weinstock des Christus. 45

10.2.5.8...... Die zwei vereinten Stäbe in der Hand Davids. 47

10.2.6......... Zusammenfassung der Erkenntnisse über die Aufrichtung des geistigen Tempels. 48

10.2.6.1...... 1. Teil:  7.1.2  Der geistige Tempel und die Priester müssen gemäss Gottes GESETZ eingeweiht werden. 48

10.2.6.2...... 2. Teil:  7.5.2  Die „Könige von Sonnenaufgang“ und das Wirken von „Spross“ als Voraussetzung für die Fertigstellung des geistigen Tempels. 50

10.2.6.3...... 3. Teil:  7.6.2  Nach der Einweihung kommt das „neue Jerusalem“ vom Himmel herab. 51

10.2.6.4...... 4. Teil:  7.7.2  Was bewirkt das Herabkommen des „neuen Jerusalem“ zur Erde herab?. 51

10.2.6.5...... 5. Teil:  7.8.2  Jehova gibt den Lohn durch Jesus. 53

10.2.6.6...... 6. Teil:  7.9.2  Jehovas Nichtgeliebte wird seine ihm treue Frau. 56

10.2.6.7...... 7. Teil:  7.10.2  Tausend Jahre lang gerechte Verhältnisse im Königreich des Vaters. 58

10.2.6.8...... Schlussfolgerung am Ende der Erforschung vieler prophetischer Aussagen rund um die Aufrichtung des geistigen Tempels  60


 

10.2         Tausend Jahre lang gerechte Verhältnisse im Königreich des Vaters

 

 

10.2.1        Die Folgen der kommenden, erdenweiten Regierung werden bald verspürt!

 

10.2.1.1       Johannes wird aufgefordert das „neue Jerusalem“ auszumessen und die „Braut des Lammes“ zu besehen

Johannes soll den Tempel ausmessenIn der Offenbarung, zu Beginn der Zeit der „zwei Zeugen“ [A] musste Johannes sinnbildlich den Tempel ausmessen. Nun, nachdem das „neue Jerusalem“ vom Himmel herabgekommen ist soll ein Engel auch noch die „Stadt und ihre Tore und ihre Mauer“ ausmessen. Die Ausmasse sind im gleichseitigen Quadrat, ebenso wie in der Vision des Hesekiel. Allerdings unterscheiden sich die Masse die er misst von denen die im Buch Hesekiel die Rede ist!

 

*** Rbi8  Offenbarung 21:15-17 ***

Der nun, der mit mir redete, hielt als Meßstab ein goldenes Rohr, damit er die Stadt und ihre Tore und ihre Mauer messe. 16 Und die Stadt liegt im Viereck, und ihre Länge ist so groß wie ihre Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohr, zwölftausend Stadien; ihre Länge und Breite und Höhe sind gleich. 17 Auch maß er ihre Mauer, hundertvierundvierzig Ellen, nach Menschenmaß, das zugleich Engels[maß] ist.

 

Eine Länge von 12.000 Stadien entspricht 2.220 Kilometern. Das ist rund 5% des Erdumfanges! Die Länge eines römischen Stadion misst einen Achtel einer römischen Meile oder 625 römischen Fuss, was 185 Metern entspricht. Die Stadt würde eine Fläche von 48,400 Millionen Quadratkilometer einnehmen. Dies entspricht in etwa der 17-fachen Fläche Argentiniens, das 2,94 Millionen Quadratkilometer umfasst!

 

Wenn wir dann noch dieselbe Höhe der Stadt in Betracht ziehen, sie bildet laut der Prophezeiung doch einen gleichseitigen Würfel, dann wird uns schnell bewusst, dass das, was der Engel vor Johannes misst symbolisch sein muss! Das höchste Gebäude der Erde (2007), das Burj-Dubai, in Dubai, das 2004 begonnen wurde soll schlussendlich 818 m messen! Im Vergleich zur Höhe des „neuen Jerusalem“ mit 2.220 Kilometern aber wirkt es wie ein Zwerg! Das entspricht rund einem Sechstel des Erddurchmessers von 12.714 Kilometern (Pol zu Pol).

 

Der Himalaya mit seinem Mount Everest  hat eine Höhe von 8850 Metern, was nicht einmal 0,004% der Höhe jener neuen Stadt oder eben jenem geistigen „Berg Zion“ entspricht, der weit über jeden bisherigen „Berg und Hügel“, von Menschen geschaffene Hierarchien sich erheben wird! Ganz offensichtlich vereinigt die Vision des „neuen Jerusalem“ sinnbildlich mehrere Aspekte, welche die Propheten zuvor schon erwähnt haben: 

 

Jesaja-Mauer vor der UNO, New York *** Rbi8  Jesaja 2:2 ***

Und es soll geschehen im Schlußteil der Tage, [daß] der Berg des Hauses Jehovas fest gegründet werden wird über dem Gipfel der Berge, und er wird gewiß erhaben sein über die Hügel; und zu ihm sollen alle Nationen strömen.

 

Jerusalem wird verglichen mit Bergen“ der Autorität und erreicht viel höhere Autorität wie die letzte Weltmacht Anglo-Amerika oder die UNO, die nur einen Teil der Erde zu kontrollieren vermögen! Die Schrift aus Jesaja 2, Vers 4b auf dem Maueraufgang zur UNO zeigt, dass die Weltorganisation durchaus Gottes Worte kennt, leider sie aber missachtet und unvollständig widergibt: „Und er [[(Jehova)]] wird gewiß Recht sprechen unter den Nationen und die Dinge richtigstellen hinsichtlich vieler Völker. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nation wird nicht gegen Nation [das] Schwert erheben, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen.

 

Der Prophet Daniel sagt zudem ebenso symbolisch, dass jener „Stein“ aus dem himmlischen Berg Zion als „Berg die ganze Erde füllen“ werde, seine Machtausübung keine der Städte der Erde oder Länder auslässt:

 

(Daniel 2:31-35)  Du, o König [[(Nebukadnezar)]], erblicktest dann, und siehe, ein gewisses riesenhaftes Bild. Dieses Bild, das groß und dessen Glanz außerordentlich war, stand vor dir, und sein Aussehen war schrecklich. 32 Was dieses Bild betrifft, sein Haupt war aus gutem Gold [[(Babylon)]], seine Brust und seine Arme waren aus Silber [[(Medo-Persien)]], sein Bauch und seine Oberschenkel waren aus Kupfer [[(Griechenland)]], 33 seine Beine waren aus Eisen [[(Rom)]], seine Füße waren teils aus Eisen und teils aus geformtem Ton [[(Anglo-Amerika)]]. 34 Du schautest weiter, bis ein Stein herausgehauen wurde, nicht mit Händen, und er schlug das Bild an seine Füße aus Eisen und geformtem Ton und zermalmte sie. 35 Zu dieser Zeit [[(am Tag Harmagedons)]] wurden das Eisen, der geformte Ton, das Kupfer, das Silber und das Gold alle zusammen zermalmt und wurden wie die Spreu von der Sommerdreschtenne, und der Wind trug sie weg, so daß gar keine Spur davon gefunden wurde. Und was den Stein betrifft, der das Bild traf, er wurde zu einem großen Berg und erfüllte die ganze Erde.

 

Die Aussagen Daniels und der Offenbarung ergänzen sich. Beide haben dasselbe Thema: „All das habe ich gesehen, und mein Herz richtete sich auf jede Arbeit, die unter der Sonne getan worden ist [während] der Zeit, da der Mensch über den Menschen zu seinem Schaden geherrscht hat. Aber obwohl dem so ist, habe ich gesehen, wie die Bösen begraben wurden, wie sie hereinkamen und wie sie gewöhnlich selbst von dem heiligen Ort weggingen und in der Stadt vergessen wurden, wo sie so gehandelt hatten. Auch das ist Nichtigkeit.“ (Pr 8:8-10)

 

"Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ...Da Johannes erklärt, dass jene Ausmasse gleichzeitig „Engelmass“ bedeutet, muss jene Stadt von Menschen und Engeln genutzt werden! Wir erinnern uns, dass die „Braut des Lammes“ sowohl einen irdischen wie einen himmlischen Bestandteil hat, da Jesus ja Haupt der Christenversammlung und Haupt der Engel ist und nun „die Dinge in den Himmeln und auf der Erde“ in seiner Hand vereint werden! Das geschieht durch die vereinigten „neuen Himmel“, Jehovas künftige nun geeignete „Gehilfin“, seine ihm neu verlobte Ehefrau: „Und ich will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit, und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.“ (Hos 2:19, 20)

 

Auch beim weiteren Ausmessen der Mauer sind die Proportionen nicht identisch mit den Dingen, welche Hesekiel sah, wo gesagt wird, dass Jehova selbst eine feurige Mauer um die Stadt bilden würde. Es handelt sich hier ganz offenbar ebenso wenig um eine physische Mauer, insbesondere jene Mauer des „neuen Jerusalem“ aus wertvollen lebenden „Edelsteinen“ gemacht ist!

 

*** Rbi8  Offenbarung 21:18-21 ***

Nun war der Bau ihrer Mauer Jaspis, und die Stadt war lauteres Gold gleich klarem Glas. 19 Die Grundlagen der Stadtmauer waren mit jeder Art von kostbaren Steinen geschmückt: Die erste Grundlage war Jaspis, die zweite Saphir, die dritte Chalzedon, die vierte Smaragd, 20 die fünfte Sardonyx, die sechste Sardion, die siebte Chrysolith, die achte Beryll, die neunte Topas, die zehnte Chrysopras, die elfte Hyazinth, die zwölfte Amethyst. 21 Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen; jedes der Tore bestand aus einer einzigen Perle. Und die breite Straße der Stadt war lauteres Gold, wie durchsichtiges Glas.

 

Die Mauer bedeutet Schutz für eine Stadt! „Auch maß er ihre Mauer, hundertvierundvierzig Ellen, nach Menschenmaß, das zugleich Engels[maß] ist. Alle Grundlage des neuen Jerusalem die Schicht auf Schicht folgen sind edel! Aus jeder Generation sind es die edelsten lebendigen „Steine“ die auserwählt sind, jeder rohe „Stein“ sorgfältig behauen, dass einer zum andern genau passt! Das Mass von 144 Ellen entspricht einer Höhe von 64 Metern. Wenn wir die 144.000 edlen geistigen Steine auf die zwölf Apostel aufteilen, so kommen wir auf je 12.000 einzelne Steine je Schicht dieser Mauer aus Edelsteinen. Es sind die versiegelten Erstlinge des „Israel Gottes“.

 

*** Rbi8  Offenbarung 7:4-5 ***

Und ich hörte die Zahl derer, die versiegelt waren, hundertvierundvierzigtausend, versiegelt aus jedem Stamm der Söhne Israels:

5 aus dem Stamm Juda zwölftausend versiegelt;

 

Auch die Stadt hinter der Mauer muss symbolisch sein, „... die Stadt war lauteres Gold gleich klarem Glas.“ Wie die Stadt, so ist auch die Prachtstrasse in ihrer Mitte aus purem Gold: „Und die breite Straße der Stadt war lauteres Gold, wie durchsichtiges Glas. Der im Herzen Reine hält sich auch in geringen Dingen an Gottes GESETZ!

 

Gottes Gebote mehr lieben wie Gold *** Rbi8  Psalm 119:125-127 ***

Ich bin dein Knecht. Laß mich Verständnis haben,

Damit ich deine Mahnungen erkenne.

126 Es ist Zeit für Jehova zu handeln.

Sie haben dein GESETZ gebrochen.

127 Darum habe ich deine Gebote geliebt,

Mehr als Gold, ja geläutertes Gold.

 

Sowohl beim Ansehen der Stadt wie der Strasse fällt auf, dass das Gold durchsichtig ist, „wie Glas“. Schon zuvor sah Johannes in einer anderen Vision vor Gottes Thron ein „gläsernes Meer, durchscheinend wie klares Wasser“ (Off 4:6). Jenes Meer diente der Reinigung durch das klare Wasser, das „Gottes Wort“ symbolisiert. Bei einer anderen Vision fliesst solches glasklares Wasser der Belehrung vom Tempel oder Thron Gottes unter dem Osttor nach Osten hin hervor, fliesst zu einem Fluss werdend hin zum Toten Meer. Wir haben somit ähnliche Ausdrücke für dieselbe Symbolik!

 

Der Psalmist vergleicht die richterlichen Entscheidungen Jehovas mit „geläutertem Gold“, weil sie der Wahrheit entsprechen und Gottes Gerechtigkeit darstellen!

 

Gottes Gebote sind begehrenswerter wie Gold!*** Rbi8  Psalm 19:8-10 ***

Die Furcht Jehovas ist lauter, besteht immerdar.

Die richterlichen Entscheidungen Jehovas sind wahr; sie haben sich allesamt als gerecht erwiesen.

10 Sie sind begehrenswerter als Gold, ja als viel geläutertes Gold,

Und süßer als Honig und der fließende Honig der Waben.

 

Jede einzelne Schicht der Stadtmauer, die der Stadt Schutz gewährt und aus edlen Steinen besteht scheint einem der zwölf Stämme Israels zu versinnbildlichen, deren jeweils 12.000 Erstlingen, den Priesterkönigen mit ihrer Richterfunktion.

 

Jedes der „zwölf Tore“ besteht aus einer „edlen Perle“. Jesus bezeichnete in einem Gleichnis zum Königreich Gottes einen Kaufmann als Weise, der hinging alles verkaufte, um sich eine wertvolle Perle zu erwerben. Übertragen lässt sich dies nun auf eines der Tore Jerusalems, deren Torhüter die Apostel gleich einer „Perle“ Edel und Glanz ausstrahlen, was Kontrolle und Gerichtsbarkeit über jeweils einen der Stämme Israels bedeutet, deren Ein- und Ausgehen aus der Heiligen Stadt!

 

*** Rbi8  Matthäus 13:45-46 ***

Ferner ist das Königreich der Himmel [[(Jesus, der Hauptrepräsentant)]] einem reisenden Kaufmann gleich, der schöne Perlen suchte. 46 Nachdem er eine einzige Perle von hohem Wert gefunden hatte, ging er hin und verkaufte sogleich alles, was er hatte, und kaufte sie.

 

Die Stadt, das „neue Jerusalem“ repräsentiert somit das „Königreich der Himmel“ hier auf der Erde! Die Apostel sind jene zwölf „Engel“ (gr.: aggelos = Bote, Vorsteher) an den Toren. Sie geben Einlass in die Stadt oder weisen ab, da sie ja gemäss Jesus Bundesversprechung die Richter der zwölf Stämme Israels sind! Durch ihre zwölf „Tore“, die wie zwölf „Perlen“ sind wickelt sich der ganze Verkehr zur Stadt ab.

 

Jeder der Apostel verkaufte all sein Hab und Gut, um sich jeweils seine „Perle“, das Vorrecht zu erwerben Jesu Apostel zu sein und zu bleiben, die Beziehung zu sichern und Jesus vollkommen nachzufolgen! Jesus selbst versprach ihnen das Richteramt über die zwölf Stämme Israels!

 

*** Rbi8  Matthäus 19:27-28 ***

Da gab ihm Petrus zur Antwort: „Siehe! Wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns eigentlich zuteil werden? 28 Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.

 

Der Richterthron stand im alten Israel in Verbindung mit dem Tor der Stadt, wo öffentlich Gericht gehalten werden musste! Krieg wurde meist mit einem Angriff auf das Tor begonnen.

 

*** Rbi8  Jesaja 28:5-6 ***

An jenem Tag [[(des Herrn)]] wird Jehova der Heerscharen wie eine Krone der Zierde und wie ein Kranz der Schönheit für die von seinem Volk Übriggebliebenen [[(dem „Israel Gottes“)]]  werden 6 und wie ein Geist des Rechts dem zu Gericht Sitzenden und wie Macht denen, die die Schlacht vom Tor wegwenden.

 

Wenn im „Tor mit Gerechtigkeit gerichtet“ wird, so wird mancher Händel unterbunden und Zorn gegen die Stadt vermieden.

 

10.2.1.2       Die symbolische Grösse des „neuen Jerusalem“ laut der Offenbarung

Das „neue Jerusalem“ umfasst die irdische und himmlische Regierungsmacht! Da jene symbolischen 48,4 Millionen Quadratkilometer des prophetischen Stadtgebietes Jerusalems trotz seiner immensen Dimension längst nicht die volle Fläche der Erde umfasst, so gibt es offenbar Teile der „neuen Erde“, der gesamten Erdbevölkerung die sich der irdischen Verwaltung Jerusalems zumindest in späteren Zeiten, vor dem Ende des Millenniums entziehen! Dann ist die Zeit, wo Gog von Magog sich gegen die Verwaltung der Erde erheben wird und gegen Jerusalem zum Kampf auszieht.

 

Da der freie Wille auch den auferstandenen Ungerechten zusteht, sich Gottes GESETZ zu unterordnen oder dagegen rebellisch zu sein, wird sich eine Abspaltung ohne Druck- und Gewaltmassnahmen seitens Jerusalems nicht verhindern lassen! Das geht aber gegen Gottes Konzept, das Freiwilligkeit in der Unterordnung fordert und Kriege verabscheut! Paulus bringt Gottes Konzept auf den Nenner im Brief an die Philipper:

 

Jede Zunge wird Jesus als Herr anerkennen zur Ehre Gottes! *** Rbi8  Philipper 2:5-11 ***

Bewahrt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war, 6 der, obwohl er in Gottesgestalt [[(als Geistwesen, als Engel)]] existierte, keine gewaltsame Besitzergreifung in Betracht zog, nämlich um Gott gleich zu sein. 7 Nein, sondern er entäußerte sich selbst und nahm Sklavengestalt an und wurde den Menschen gleich. 8 Mehr als das, als er in seiner Beschaffenheit als ein Mensch erfunden wurde, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja zum Tod an einem Marterpfahl. 9 Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm gütigerweise den Namen [[(Titel, Amtsgewalt)]] gegeben, der über jedem [anderen] Namen ist, 10 so daß sich im Namen Jesu jedes Knie [[(vor Gott Jehova)]] beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind, 11 und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.

 

Nicht vor Jesus als „GOTT“ soll das Knie gebeugt werden vor Jehova, sondern in seinem Namen, zufolge seiner Autorität. Er selbst betete zum Vater und lehrte uns im Vaterunser dasselbe zu tun! Später, nach dem Abendmahl erklärte er den Aposteln: „Und worum immer ihr in meinem Namen [[(Gott Jehova)]] bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.“ (Joh 14:13, 14)

 

Dass sich eine grosse Anzahl Menschen wiederum gegen Gott und sein Königreich wenden wird, dies kommt schon dadurch zum Ausdruck, wenn wir an die Worte im Kapitel 20 der Offenbarung denken, wo am Ende des Millenniums ein Aufstand von den „äussersten Ende der Erde“ her entsteht. Dieser steht unter Führung der nach der Sintflut geborenen gewisser Nachkommen Noahs aus der Linie der drei Söhne Ham, Japhet und Sem, nun unter „Gog und Magog“ als Kriegsherr im Aufstand gegen Jehova und Jerusalem erneut angeführt. Hesekiel beschreibt diesen Aufstand im Kapitel 38. Im Kapitel zuvor wird die Erstauferstehung beschrieben und der Zusammenhang muss daher in der zeitlichen Einreihung mit der allgemeinen Auferstehung, erst gegen Ende des Millenniums zusammenhängen. Viele Religionen vermischen dies mit heutigem Endzeitgeschehen, was nur beweist, dass ohne klare Einordnung prophetischer Vorhersagen Chaos und Unverständnis die Folge ist! Da es sich um längst Verstorbene handelt und deren Auferstehung erst nach und nicht vor Harmagedon zu erfolgen beginnt ist diese Interpretation Unsinn!

 

Die Reiche derer, die unter Gog von Magog erneut am Ende des Millenniums sich gegen Jerusalem wenden werden(Hesekiel 38:1-9)  Und das Wort Jehovas erging weiter an mich und lautete: 2 Menschensohn, richte dein Gesicht gegen Gog vom Land Mạgog, den Hauptvorsteher von Mẹschech und Tụbal [[(Sähne Japhets)]], und prophezeie gegen ihn. 3 Und du sollst sagen: ‚Dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: „Siehe, ich bin gegen dich, o Gog, du Hauptvorsteher von Mẹschech und Tụbal. 4 Und ich werde dich gewiß herumlenken und Haken in deine Kinnbacken legen und dich herausführen mit deiner ganzen Streitmacht, Rossen und Reitern, sie alle mit vollkommenem Geschmack gekleidet, eine zahlreiche Versammlung mit Großschild und Kleinschild, sie alle handhaben Schwerter; 5 Persien, Äthiopien und Put [[(Nachkommen Hams)]] mit ihnen, sie alle mit Kleinschild und Helm; 6 Gọmer und all seine Scharen, das Haus Togạrma [von] den entlegensten Teilen des Nordens und all seine Scharen, viele Völker mit dir.

7 Sei bereit, und triff Vorbereitungen deinerseits, du mit deiner ganzen Versammlung, den an deiner Seite Versammelten, und du sollst ihnen zur Wache werden.

8 Nach vielen Tagen [[(gegen Ende des Millenniums)]] wird dir Aufmerksamkeit geschenkt werden. Im Schlußteil der Jahre wirst du in das Land [des Volkes] kommen, das zurückgeführt worden ist vom Schwert, zusammengebracht aus vielen Völkern [[(das „Israel Gottes“)]], auf die Berge Israels, die sich als eine beständig verwüstete Stätte [[(viele der biblischen Städte Samarias und Judäas wurden nie mehr aufgebaut)]] erwiesen haben; ja [ein Land], das hervorgebracht worden ist aus den Völkern, [wo] sie in Sicherheit gewohnt haben, sie alle [[(„Frieden und Sicherheit“ ist die Folge der gerechten Herrschaft der kommenden Verwaltung)]]. 9 Und du wirst ganz bestimmt heraufziehen. Wie ein Sturm wirst du herankommen. Wie Wolken, um das Land [[(Israel)]] zu bedecken, wirst du werden, du und all deine Scharen und viele Völker mit dir.“ ‘

 

Viele der erwähnten Namen wie Tubal, Gog, Magog sind nachsintflutliche Nachkommen Noahs: „Und dies ist die Geschichte der Söhne Noahs: Sem, Ham und Jạphet. Nun begannen ihnen nach der Sintflut Söhne geboren zu werden. Die Söhne Jạphets waren Gọmer und Mạgog und Mạdai und Jạwan und Tụbal und Mẹschech und Tịras. Und die Söhne Gọmers waren Ạschkenas und Rịphath und Togạrma. Und die Söhne Jạwans waren Elịscha und Tạrschisch, Kịttim und Dọdanim. Von diesen wurde die Bevölkerung der Inseln der Nationen in ihren Ländern ausgebreitet, jede gemäß ihrer Zunge, gemäß ihren Familien, nach ihren Nationen. Und die Söhne Hams waren Kusch und Mizrạjim und Put und Kạnaan. Und die Söhne von Kusch waren Sẹba und Hawịla und Sạbta und Rạema und Sabtẹcha.“ (1.Mo 10:1-7)

 

Jahphets Nachkommen Gomer, Magog, Togarma und Lud sind die Führer am Ende des MillenniumsDurch Satans Freilassung vermag jener Anführer Gog von Magog eine grosse Menge von Menschen hinter sich zu vereinigen, die wie der „Sand des Meeres“ unzählbar sind. Er führt jene „über die Breite der Erde“ zum Krieg gegen die Heilige Stadt Jerusalem herauf. Viele jener Völker spielten bereits bei der endzeitlichen Schlacht von Harmagedon eine Rolle unter der Führung des „Königs des Nordens“, des kommunistischen Blocks und dessen muslimischen „Streitarmen“. Dieselben Merkmale widerholen sich!

 

Da in der Auferstehung das Erinnerungsvermögen an frühere Dinge erneut kommen wird, so sind es auch Liebe und Hass, Götterglauben und Atheismus, Habgier und Machtsucht! Ein charismatischer Führer „im Widerstand gegen Jehova“ wird wie Nimrod zur Zeit des Turmbaus von Babel die Hasser Gottes und des „Samens der Frau“ aus Sems Linie, den „Fürsten der Fürsten“ Jesus und gegen Jehova als einzigem Gott aller Völker erneut zu vereinen mögen. Gog von Magog und seine Horden kommen schlussendlich auf das Gebiet Israels und umzingeln das „Lager der Heiligen“, die Stadt Jerusalem.

 

Das Millennium: Jesus herrscht auf der Erde*** Rbi8  Offenbarung 20:7-10 ***

Und sobald die tausend Jahre zu Ende sind [[(wahrscheinlich erneut während der letzten dreinhalb Jahre des Millenniums)]], wird der Satan aus seinem Gefängnis [[(dem Abgrund“, wo er mit Ketten gefesselt war)]] losgelassen werden, 8 und er wird ausziehen, um die Nationen, die an den vier Ecken der Erde [sind], irrezuführen, Gog [[(vergl. 4.Mo 24:7 FN: „Agag“, MSyVg; SamLXX: „Gog“)]] und Magog, um sie zum Krieg zu versammeln. Die Zahl dieser ist wie der Sand am Meer. 9 Und sie rückten über die Breite der Erde vor und umringten das Lager der Heiligen und die geliebte Stadt. Aber Feuer kam aus dem Himmel herab und verzehrte sie. 10 Und der Teufel, der sie irreführte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geschleudert [[(der Kopf der Urschlange wird durch den „Samen der Frau“, Jesus zermalmt (1.Mo 3:15))]], wo [schon] sowohl das wilde Tier [[(das siebenköpfige (UNO), das zweihörnige als Führungsmacht Anglo-Amerika einschliessend)]] als auch der falsche Prophet [[(der letzte Führer der Universalreligion nach der Vernichtung „Babylons der Grossen“ durch die Politik als Ersatz ins Leben gerufen)]] [waren]; und sie werden Tag und Nacht gequält werden für immer und ewig.

 

Die Situation mutet sehr ähnlich der Situation am Ende dieses Systems an, wo Satan durch Inspiration mittels Dämonen und mit Hilfe „des falschen Propheten“ ebenfalls die Könige der Erde nach Harmagedon hin versammelt. Jesus redet davon, dass Jerusalem im „Schlussteil der Tage“ von feindlichen Heeren umlagert sein wird! (Lu 21:20-24; Off 16:13-16)

 

Hesekiel berichtet im Kapitel 38 über dasselbe Ereignis und ergänzt vielerlei Details: „Darum prophezeie, o Menschensohn, und du sollst zu Gog sagen: ‚Dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: ‚Wirst du an jenem Tag, wenn mein Volk Israel in Sicherheit wohnt, [es] nicht wissen? Und du wirst gewiß von deinem Ort kommen, von den entlegensten Teilen des Nordens, du und viele Völker mit dir, sie alle auf Rossen reitend, eine große Versammlung, ja eine zahlreiche Streitmacht. Und du wirst ganz bestimmt gegen mein Volk Israel heraufziehen wie Wolken, um das Land zu bedecken. Im Schlußteil der Tage [[(des „Millenniums“)]] wird es geschehen, und ich werde dich gewiß gegen mein Land herbeiführen, damit die Nationen mich erkennen, wenn ich mich vor ihren Augen an dir, o Gog, heilige.‘ “ (Hes 38:14-16)  Bedenken wir hierbei, dass in der Endschlacht Harmagedons der „König des Südens“ erfolgreich gegen die Heere des „Königs des Nordens“ und dessen „Streitarme“ handelt und jenen vernichtend schlägt, bevor er von Jesu Engelheeren „ohne Hand“ vernichtet wird! „In einem Augenblick sterben sie, ja mitten in der Nacht; Das Volk schwankt hin und her und schwindet dahin, Und Starke weichen ohne Hand.“ (Hi 34:20)

 

Was in der Endzeit zum Abschluss zu erwarten ist gibt uns der Prophet Daniel am Ende des Kapitels 11 deutlich bekannt. Wir müssen sowohl Parallelen wie auch deutliche Unterschiede zum Geschehen am Ende des Millenniums erkennen lernen:

 

Trump 2016: for President ...(Daniel 8:23-25)  Und im Schlußteil ihres Königreiches, während die Übertreter ihre Taten zur Vollendung bringen, wird ein König [[(als „König des Südens“)]] aufstehen, der grimmigen Gesichts ist und doppelsinnige Reden versteht. 24 Und seine Kraft soll mächtig werden, aber nicht durch seine eigene Kraft. Und auf verwunderliche Weise wird er Verderben verursachen, und er wird sich gewiß als erfolgreich erweisen und wirksam handeln. Und er wird tatsächlich Mächtige ins Verderben bringen, auch das aus [den] Heiligen bestehende Volk. 25 Und seiner Einsicht gemäß wird er auch bestimmt Trug in seiner Hand gelingen lassen. Und in seinem Herzen wird er großtun, und während [eines Zustands der] Sorglosigkeit wird er viele ins Verderben bringen. Und gegen den Fürsten der Fürsten wird er aufstehen, aber ohne Hand wird er zerbrochen werden.

 

Das Zerbrechen „ohne Hand“ wird durch Jesu Engelheere ausgeführt!

 

Hesekiel fährt fort Jehovas Vorhersagen zu prophezeien: „Dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: ‚Bist du derselbe, von dem ich in den früheren Tagen durch die Hand[schrift] meiner Knechte, der Propheten Israels, redete, die in jenen Tagen — Jahren — prophezeiten, daß du über sie herangeführt würdest?‘

‚Und es soll geschehen an jenem Tag [[(am Ende des Millenniums)]], an dem Tag, an dem Gog auf den Boden Israels kommt‘, ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova, ‚daß mein Grimm in meiner Nase aufsteigen wird. Und in meinem glühenden Eifer, im Feuer meines Zornausbruchs, werde ich reden müssen. Sicherlich wird an jenem Tag ein großes Beben auf dem Boden Israels entstehen. Und meinetwegen werden die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel und die wildlebenden Tiere des Feldes und alle Kriechtiere, die auf dem Erdboden kriechen, und alle Menschen, die auf der Oberfläche des Erdbodens sind, ganz bestimmt erschauern, und die Berge werden tatsächlich niedergerissen werden, und die steilen Wege werden stürzen müssen, und jede Mauer wird zur Erde fallen.‘ “ (Hes 38:17-20)

 

Jehova selbst wird das „Israel Gottes“ und das „Herz der Erde“, Jerusalem und Sein Land Israel verteidigen, wo der „Menschensohn“ Jesus und seine 144.000 ihre drei jährlichen Feste feiern! Satan wird den letzten Angriff zu jenem Zeitpunkt ausführen, wo alle Priesterkönige in Jerusalem vereinigt sein werden! Jehova verursacht, dass sich die Angreifer gegenseitig umbringen wie schon zur Zeit des Richters Gideon! (Ri 7:14)

 

*** Rbi8  Hesekiel 38:21-23 ***

Und ich will überall in meiner Berggegend ein Schwert gegen ihn herbeirufen‘ ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova. ‚Gegen seinen eigenen Bruder wird schließlich das Schwert eines jeden sein. 22 Und ich will mit ihm ins Gericht gehen mit Pest und mit Blut; und einen flutenden Regenguß und Hagelsteine, Feuer und Schwefel werde ich hinabregnen lassen auf ihn und auf seine Scharen und auf die vielen Völker, die mit ihm sein werden. 23 Und ich werde mich gewiß als groß erweisen und mich heiligen und mich kundtun vor den Augen vieler Nationen; und sie werden erkennen müssen, daß ich Jehova bin.‘

 

When does the Gog Magog war take place? Offenbar soll durch Gog und Magog erneut Gottes Königreichsherrschaft zum Sturz gebracht werden. Deutlich aber zeigt es sich, dass es nicht eine Schlacht in den geistigen Himmeln Jehovas sein wird, sondern hier auf der Erde stattfinden muss: „... in meiner Berggegend“. Wie am Tag Harmagedons, wo Engel zu Gunsten der Auserwählten kämpfen werden, so erneut auch am Ende des Millenniums! Alle Völker werden erkennen, dass Jehova Gott ist und die Seinen zu beschützen weis!

 

Der geistige Teil der „Braut des Lammes“ wehrt sich zu Gunsten des Lagers der 144.000, die offenbar zu jenem Zeitpunkt in Jerusalem weilen, was erneut auf eine der drei Festzeiten hinweist! Da weder die „neuen Himmel“, die 144.000 Priesterkönige noch die „neue Erde“, die „grosse Volksmenge“ den Krieg mehr erlernen, so wären sie einer angreifenden Horde schutzlos ausgeliefert! Das „Lamm“, als Jehovas „starker Arm“ verteidigt seine geliebte Stadt: „Feuer kam aus dem Himmel herab und verzehrte sie.

 

Das erinnert an ein früheres Geschehen, wo sich der Engel Jehovas zum Schutz der Stadt Jerusalem einsetzte, wie z.B. zur Zeit des assyrischen Königs Sanherib. Dessen Heerführer Rabschake hatte den König von Juda mit dem Eilteheer beeindrucken wollen und den Gott Israels verhöhnt, dass dieser nicht in der Lage sei sein Volk zu schützen. Er behauptete im Auftrag Jehovas zu handeln, so wie dies im Falle Samarias gewesen war, das ins Exil geführt wurde  (2.Kö Kap.18, 19).

 

*** Rbi8  2. Könige 18:25 ***

Nun, ist es ohne Ermächtigung von Jehova, daß ich gegen diesen Ort heraufgekommen bin, um ihn zu verderben? Jehova selbst hat zu mir gesagt: ‚Zieh hinauf gegen dieses Land, und du sollst es verderben.‘ “

 

Der König von Juda hörte sich das Gespött der damals mächtigsten Militärmacht der Erde und dessen Heerführer Rabschake an. Jesaja hatte den König bereits durch Zusagen Jehovas zuvor gestärkt, dass der Stadt Jerusalem kein Leid widerfahren werde, obwohl die Städte Judas in die Hand Sanheribs gefallen waren und Hiskia einen hohen Tribut nach Lachisch sandte um Frieden anzubieten (2.Kö 18:13).

 

Rabschake, der syrische Heerführer Sanheribs spottet des Gottes Israels vor den Mauern Jerusalems*** Rbi8  2. Könige 18:28-35 ***

Und Rabschake blieb stehen und rief weiter mit lauter Stimme in der Sprache der Juden; und er redete und sagte dann: „Hört das Wort des großen Königs, des Königs von Assyrien. 29 Dies ist, was der König gesagt hat: ‚Laßt euch von Hiskia nicht täuschen, denn er kann euch nicht aus meiner Hand befreien. 30 Und laßt euch von Hiskia nicht dazu bewegen, auf Jehova zu vertrauen, wenn [er] spricht: „Jehova wird uns ganz bestimmt befreien, und diese Stadt wird nicht in die Hand des Königs von Assyrien gegeben werden.“ 31 Hört nicht auf Hiskia; denn dies ist, was der König von Assyrien gesagt hat: „Ergebt euch mir, und kommt zu mir heraus, und jeder esse von seinem eigenen Weinstock und jeder von seinem eigenen Feigenbaum, und jeder trinke das Wasser aus seiner eigenen Zisterne, 32 bis ich komme und ich euch tatsächlich in ein Land mitnehme gleich eurem eigenen Land, ein Land von Korn und neuem Wein, ein Land von Brot und Weingärten, ein Land von öl[reichen] Olivenbäumen und Honig; und bleibt am Leben, auf daß ihr nicht sterbt. Und hört nicht auf Hiskia, denn er verlockt euch, indem [er] spricht: ‚Jehova selbst wird uns befreien.‘ 33 Haben etwa die Götter der Nationen jeder sein eigenes Land aus der Hand des Königs von Assyrien befreit? 34 Wo sind die Götter von Hamath und Arpad? Wo sind die Götter von Sepharwajim, Hena und Iwa? Haben sie Samaria aus meiner Hand befreit? 35 Welche unter allen Göttern der Länder sind es, die ihr Land aus meiner Hand befreit haben, so daß Jehova Jerusalem aus meiner Hand befreien sollte?“ ‘ “

 

Wer sollte nun Recht behalten? Rabschake und seine Verhöhnung des Gottes Israels oder würde der Gott der Israeliten seine Macht beweisen? Diese Worte wurden zu Jesaja, dem Propheten getragen. Er antwortete den Abgesandten des Königs die wahren Worte Jehovas:

 

Der Engel Jehovas schlägt in eine4r Nacht 185.000 der Elitesoldaten Sanheribs zum Schutz Jerusalems*** Rbi8  2. Könige 19:5-7 ***

So kamen die Diener des Königs Hiskia zu Jesaja herein. 6 Dann sprach Jesaja zu ihnen: „Dies solltet ihr zu eurem Herrn sagen: ‚Dies ist, was Jehova gesagt hat: „Fürchte dich nicht wegen der Worte, die du gehört hast, mit denen die Bediensteten des Königs von Assyrien schimpflich von mir geredet haben. 7 Siehe, ich lege einen Geist in ihn, und er soll einen Bericht hören und in sein eigenes Land zurückkehren; und ich werde ihn bestimmt durch das Schwert in seinem eigenen Land fallen lassen.“ ‘ “

 

Wie erfüllte sich diese Worte Jesajas? Der Bericht zeigt, dass Jehovas Arm nicht zu kurz ist für die einzuschreiten, die Gott beschützen will!

 

*** Rbi8  2. Könige 19:35 ***

Und es geschah in jener Nacht, daß der Engel Jehovas dann auszog und hundertfünfundachtzigtausend im Lager der Assyrer niederschlug. Als man früh am Morgen aufstand, nun, da waren sie alle tot, Leichname.

 

Dieser Bericht veranlasse den König von Assyrien sich unmittelbar darauf nach Ninive zurückzuziehen. Dort wurde er von seinen eigenen Söhnen bei der Anbetung in seinem Tempel umgebracht. (2.Kö 19:36, 37)

 

Wir wissen aufgrund der Prophezeiungen, dass etwas Vergleichbares in Harmagedon mit jenen Heeren geschehen wird, die sich zum Endkampf gegen die Aufrichtung von Gottes Königreich in der „Tiefebene der Entscheidung“ versammeln werden! Derselbe „Engel Jehovas“, der „Reiter auf dem weissen Pferd“ wird handeln!

 

Am Ende des Millenniums wird auch das Heer Gogs und Magogs erneut durch Kräfte aus dem geistigen Bereich geschlagen werden!

 

10.2.1.3       Die Einweihung der Mauer Jerusalems zur Zeit Nehemias und dessen Bedeutung für die Beendigung des geistigen Tempels

Alles, was Vorzeiten aufgeschrieben wurde ist zu unserer Unterweisung aufgezeichnet, sagte Paulus (Rö 15:4). Gott gab oft ein Muster wie gewisse Dinge geschehen und welches unser Verhalten unter bestimmten Umständen sein soll. Dieselben Terminologien wiederholen sich auffallend, der dahinterstehende Sinn bleibt stets derselbe. 

 

Jerusalem in der Zeit NehemiasEs gibt viele Parallelen der Situation zur Zeit der Rückkehr Israels aus der Gefangenschaft Babylons und dem Wiederaufbau des Tempels durch den Statthalter Serubbabel und der Mauer um der zerstörten Stadt Jerusalem durch Nehemia und Esra mit dem Geschehen des Aufbaus des geistigen Tempels der Endzeit. Gottes Vorhersagen durch die Propheten zu unseren Tagen der Endzeit zeigen vielerlei Parallelen! Wiederum wird eine „Mauer“ fertig erstellt, Lücken darin geschlossen und Tore eingesetzt, welche den Zugang zur Stadt ermöglichen oder verhindern! Wie damals, so ist es ein geringer Überrest der nach der Befreiung verbleibt.

 

Wie in den Tagen am Ende des Exils, so ergeht auch heute an uns derselbe Befehl „Babylon die Grosse“ zu verlassen, zurückzukehren zu Gott, und aktiv am Aufbau des geistigen Tempels und der geistigen Mauer rund um das zu erwartende Jerusalem zu mitzubauen helfen! Die geistigen „Steine“ der Mauer und „Säulen“ des Tempels sind zu behauen und nach vorgegebenem Mass zu beenden. Statt einer physischen Befreiung aus Gefangenschaft erfolgte eine geistige Befreiung aus mystischen Abhängigkeiten von Religionen, deren Irrtümern und offensichtlichen Lügen!

 

*** Rbi8  Johannes 8:31-32 ***

Und so sagte Jesus dann zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger, 32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“

 

Wir müssen uns Dinge vor unserem geistigen Auge vorstellen, die noch gar nicht existieren aber für Gott bereits Realität sind! Ohne zu verstehen, was die Symbolik der jeweiligen geschichtlichen und prophetischen Aussagen sind, die in der physischen Wirklichkeit existierten: Welche Bedeutung sie für die Zukunft in der wirklichen Realität von Jesu Wiederkehr, dem „Abschluss des Systems der Dinge“ und während des Millenniums haben! Auch dann, wenn heute noch nicht alles vollkommen verständlich ist, so nimmt doch unsere Vorstellung des Kommenden konkrete Gestalt an!

 

Zentrum cyber-physikalischen Welt: Wann kommt ihr Höhepunkt und wann ihr Ende?Wenn wir vor nur fünfzig Jahren von der heutigen Cyber-Welt gesprochen hätten, wohl keiner hätte uns verstanden! Dass eines Tages die Dienste der Briefpost kaum mehr genutzt werden, weil Briefe von Computer zu Computer geschickt werden und in Sekundenschnelle dort eintreffen. Postbüros werden laufend geschlossen, weil sie unrentabel geworden sind! Statt Papier zu nutzen und Ordner anzulegen existiert etwas vergleichbares auf der Ebene von Bits und Bytes, – obwohl wir dies nicht sehen, was im Hintergrund abläuft, - so lesen wir doch den Brief der uns geschickt wurde am Bildschirm. Grosse Verlage wie Brockhaus entscheiden sich auf den Buchdruck ihrer Enzyklopädie zu verzichten und nur noch im Internet zu publizieren! Jugendliche und schon Kinder sind sich gewohnt alles über Internet zu suchen, was sie wissen möchten ohne in eine Bibliothek zu gehen! Innerhalb von zwei Jahrzehnten hat sich eine Revolution vollzogen, welche die ganze Welt und ihre Erkenntnisse untereinander verknüpft!

 

Etwas Vergleichbares geschieht im Zusammenhang mit der Aufrichtung von Gottes Königreich auf der Erde! Etwas vollkommen neues und doch bereits gewohntes wickelt sich ab, wovon wir vieles nicht sehen oder noch nicht zu sehen vermögen und trotzdem vollkommen real ist! Darum sagte Jesus, dass wir nach den vorhergesagten Zeichen Ausschau halten sollen!

 

*** Rbi8  Matthäus 24:3 ***

Als er auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: Sag uns: Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen deiner Gegenwart [[Wiederkehr; Wiederkommen, Ankunft]] und des Abschlusses des Systems der Dinge sein?

 

Nachdem Israel aus dem Exil zurückgekommen war und der Tempel aufgestellt und eingeweiht war folgte erst einige Jahre später die Aufrichtung der letzten Breschen der Mauer Jerusalems. Es war aber gewichtig den Tag der Fertigstellung genau zu erkennen, weil dieser mit der Prophezeiung der siebzig Jahrwochen im Buch Daniel fest verknüpft war! (Da 9:24-27)

 

In nur zweiundfünfzig Tagen beendete die Priester und Propheten Nehemia und Esra jene Mauer inmitten der Anfeindungen der gegnerisch eingestellten Nachbarn. Am 1.Tischri des Jahres 455 v.u.Z. war der Bau der Mauer Jerusalems beendet und Nehemia versammelte das ganze Volk. Es war der Tag des Trompetenfestes! Ab dem 2.Tag wurde allen Häuptern Israels, die aus dem Exil Babylons zurückgekehrt waren die Anwendung des GESETZES erklärt. Sie unterzeichneten als „Lo-Ruhama“ einen einseitigen Bund mit Jehova, auf den bisherigen Bündnissen Gottes beruhend, welche sie zuvor gebrochen hatten und darum im Exil weilten:

 

(Nehemia 9:38)  Im Hinblick auf all dieses treffen wir somit eine feste Vereinbarung, sowohl schriftlich als auch bestätigt durch das Siegel unserer Fürsten, unserer Levịten [und] unserer Priester.“

 

Dann wurde das Laubhüttenfest gemäss den gesetzlichen Bestimmungen ab dem 15.Tischri während 8 Tagen bis zum 22.Tischri gefeiert. Danach, am 24. Tischri wurde ein Fasten einberufen und alles Volk bekannte ihre Sünden.

 

Die Stadt Jerusalem stand als Symbol für Herrschaft in Israel, die Mauer darum herum war das Symbol von Schutz dieser Herrschaft, der Tempel darin Symbol von Gottes geistiger Anwesenheit, Seiner Gesetzgebung und Seinem Gericht bei dem durch ihn auserwählten Volk. Die Zerstörung der Stadt und des Tempels sowie das Exil war Konsequenz und Strafe für Ungehorsam gegenüber Gottes Bund.

 

Jehovas Gericht an Juda - Babylonisches Exil
 

Aus diesen Dingen dürfen wir Rückschlüsse darauf ziehen, was die Aufrichtung der geistigen Mauer rund um das „neue Jerusalem“ bedeutet, deren „zwölf Grundsteine“ der Tore die Apostel sind. Mittels jener geistigen „Türme“ und ihren geistigen „zwölf Tore“ und den 144.000 wertvollen lebenden „Steinen“, welche die von Gott auserkorenen „Erstgeborenen“ der „zwölf Stämme der Söhne Israels“ bilden. Berufung und Auserwählung setzen die „Erstlinge“ fest, nicht die Reihenfolge der Geburt. Sie werden in der Offenbarung zum Abschluss erneut erwähnt:

 

Der Kubus des symbolischen "Neuen Jerusalem", von Gottes Universalherrschaft *** Rbi8  Offenbarung 21:9-14 ***

Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, die voll der sieben letzten Plagen waren, und er redete mit mir und sprach: Komm hierher, ich will dir die Braut, die Frau des Lammes, zeigen.“ 10 Und er trug mich in [der weg zu einem großen und hohen Berg, und er zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herniederkam 11 und die Herrlichkeit Gottes hatte. Ihr strahlender Glanz war gleich einem überaus kostbaren Stein, wie ein Jaspisstein, der kristallklar leuchtet. 12 Sie hatte eine große und Kraft des] Geistes hohe Mauer und hatte zwölf Tore und an den Toren zwölf Engel, und Namen waren darauf geschrieben, welche die der zwölf Stämme der Söhne Israels sind. 13 Von Osten waren es drei Tore und von Norden drei Tore und von Süden drei Tore und von Westen drei Tore. 14 Die Mauer der Stadt hatte auch zwölf Grundsteine und darauf die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes.

 

Wie wir bereits gesehen haben stehen die sieben Engel und ihre sieben Plagen mit Strafmassnahmen gegenüber dieses System in Verbindung, das in vollkommener Opposition zu Gott steht! Das gesamte System, das die Welt regiert und als ihrem Gott Satan untersteht soll von Grund auf durch Plagen bestraft und schlussendlich durch das gerechte System Jehovas ersetzt werden! Bestimmt ein Thema, das viele in Angst und Schrecken zu versetzen vermag! Andere dagegen erfüllt diese Aussicht mit grosser Hoffnung! (2.Kor 2:14-17)

 

Das Symbol „Braut“ und „Frau“ steht für treue „Gehilfin“ und festes Zusammenhalten in Liebe im Hinblick auf den Zweck der Familie: Sich fortzupflanzen und Kinder zu haben und ein Zuhause aufzubauen, in welchem Ordnung und Sicherheit herrschen, als Grundeinheit grösserer Gemeinwesen. Das Symbol „Lamm“ zeigt auf Gehorsam dem Oberhirten Jehova gegenüber, jenes des „Bräutigam“ bedeutet Unterordnung der Christenversammlung wie jene einer treuen Braut unter den ehelichen Besitzer! Die „Stadt Jerusalem“ bedeutet Gottes Regierung mit all ihren notwendigen Institutionen. Er ist ehelicher Besitzer.

 

In der Vision sieht Johannes, wie all diese Dinge sich in der Zukunft bereits realisiert haben und zu handeln beginnen, wobei jedes Glied wie an einem geeinten Leib an seiner Stelle ist und der gesamte Körper unter einem anführenden „Haupt“ zu wirken beginnt. Statt wie in der Vergangenheit auf Jerusalem und die Nation Israel beschränkt zu sein, wird der Umfang nun die gesamte Erde betreffen!

 

10.2.1.4       Die Bedeutung der Einweihung Nehemias der wiederaufgerichteten Mauer Jerusalems

Im Falle des aus dem Exil zurückgekehrten Israels war vorab am 1.Tischri 537 v.u.Z. ein Altar gebaut worden (Esr 3:1, 2). Bereits im kommende Jahr, nach der Passahfeier am 1.Ijjar 536 v.u.Z. wurde die Grundlage zum Tempel gelegt (Esr 3:8), dann begann der Tempelbau, der am 3.Adar 515 v.u.Z. nach 20 Jahren beendet wurde. Zuletzt folgte der Wiederaufbau der zerstörten Mauer, das Ausfüllen letzter Breschen in nur zweiundfünfzig Tagen, vom 4.Ab bis 25.Elul 455 v.u.Z.. Am 1.Tischri, dem Tag des Trompetenfestes wurde schlussendlich auch die Mauer feierlich eingeweiht!

 

Jesu Opfertod auf dem Altar des alten Systems stellte den Beginn des Aufbaus eines vollkommen neuen, geistigen Tempels dar. Gott setzte ihn als Grundeckstein für diesen kommenden Tempel und gab als Grundlage kommender Dinge die zwölf Apostel! Im Gegensatz zur alten Stadt Jerusalem, wo der Tempel inmitten der Stadt war soll die neue, geistige Stadt Jerusalem selbst den Tempel bilden, in dessen Mitte oder dessen „Allerheiligsten“ „Gott, der Allmächtige“ anwesend zu sein verspricht! Offenbar entspricht dies dem Thron Davids, der nun von Jesus als Hohepriesterkönig religiöse und politische Macht in einer Person vereint.

 

Jesus der Hohepriesterkönig, der Löwe Judas aber auch das Lamm, das Sünden hinwegnimmt*** Rbi8  Offenbarung 21:22 ***

Und ich sah keinen Tempel darin, denn Jehova Gott, der Allmächtige, ist ihr Tempel und das Lamm.

 

Das letzte, was aufgerichtet wird, indem Lücken ausgefüllt werden sind die Steine der Mauer rund um das geistige Jerusalem! Jeder Stein bedeutet einen Funktionär in der kommenden Weltregierung! Die Dauer des Wiederaufbaus und Fertigstellung der Mauer Jerusalems wurde mit zweiundfünfzig Tagen angegeben!

 

Diese Zeitspanne von 52 Tagen entspricht scheinbar einer anderen Phase, welche einen Vergleich in der Endzeit einnimmt und ebenso mit einer fertigerstellten geistigen „Mauer“ endet: Die Zeitspanne zwischen Harmagedons Endschlacht am 30.Ab und dem 1.Tischri sind es 30 Tage (der ganze Monat Elul) und bis zum Beginn des Laubhüttenfestes weitere 15 Tage (= 45 Tage), dann bis zum Ende der Festwoche des achttägigen Laubhüttenfestes (den 15.Tischri einschliessend) insgesamt ebenso 52 Tage: Erst dann tritt die geistige Schutzmauer aus Priesterkönigen voll in Aktion!

 

Gemäss den „Zeiten und Zeitabschnitten“ die der Prophet Daniel im Kapitel 12 des Buches durch den Engel erfuhr müsste der Tag Harmagedons auf den 30.Ab fallen, da das Neumondfest des entsprechenden Monats stets den Beginn markiert das Ende der 1290 und 1260 Tagefrist [C3; C2]. Am Ende der 1335 Tage [C4] soll Daniel „sein Los“ antreten. Das würde somit 45 Tage später (1335-1290=45) auf den 15.Tischri treffen, den ersten Tag des Laubhüttenfestes. Der 52.Tag tritt den letzten Tag des Laubhüttenfestes! Reine Koinzidenz? Möglich! Wahrscheinlicher ist es, dass das, was symbolisch durch den Wiederaufbau der Mauer vorgezeigt wurde, der Schutz der Stadt und seiner Bewohner am Ende des gesamten Aktes der Einweihung des „Israel Gottes“ als Weltregierung abgeschlossen ist und jeder einzelne „Stein“ Schutz gibt und die zwölf Tore eingesetzt sind, die Apostel überwachen nun, wer in die Stadt hineingeht und wer hinausgeht!

 

Korrekturen betreffend "Zeiten und Zeitabschnitte" betreffend des 1.der Monate
 

Betrachten wir mit diesem Gedanken vertraut nun, was Nehemia schreibt:

 

*** Rbi8  Nehemia 6:15 – 6:16 ***

Schließlich wurde die Mauer am fünfundzwanzigsten [Tag] des Elul, in zweiundfünfzig Tagen, vollendet.

16 Und es geschah, sobald alle unsere Feinde [davon] hörten und all die Nationen, die rings um uns waren, es zu sehen bekamen, daß sie in ihren eigenen Augen sogleich sehr sanken, und sie erkannten, daß dieses Werk von unserem Gott aus getan worden war.

 

Welche ein Erfolg seitens unseres Gottes wird es sein, wenn die gesamte „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ in ihre Funktion eingesetzt und handlungsfähig sein wird! Gottes Wort wird sich bestimmt als zuverlässig erweisen und alles so geschehen, wie es die Propheten ankündigen mussten! Die Feinde nehmen bereits heute davon Kenntnis, was geschieht. Sie können zwar die Zusammenhänge des Geschehens der Endzeit nicht begreifen, weil sie sich hierzu ja geistig reinigen müssten, sehen aber wie sich prophetische Vorhersagen erfüllen und eine zunehmende Zahl Menschen davon überzeugt sind kurz vor dem Ende dieses Systems zu stehen!

 

Daniel prophezeit, dass zum Ende des Systems viele zur genauen Erkenntnis von Wahrheit gelangen *** Rbi8  Daniel 12:9-10 ***

Und er sagte weiter: „Geh, Daniel, denn die Worte werden geheimgehalten und versiegelt bis zur Zeit des Endes. 10 Viele werden sich reinigen und sich weiß machen und werden geläutert werden. Und die Bösen werden bestimmt böse handeln, und gar keiner der Bösen wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.

 

Nur Satan und seine Dämonen aber werden das Ende des Tages der Schlacht Harmagedons noch zu sehen bekommen, da sie ja erst zum Ende der Auseinandersetzung in ihrem Gefängnis im „Abgrund“ gefangen sind! Ihre irdischen Helfershelfer verloren in Harmagedon ihr Leben: „... sie erkannten, daß dieses Werk von unserem Gott aus getan worden war.

 

Als letztes wurden die Tore, jene „zwölf Perlen“ des neuen Jerusalem eingesetzt und darüber die zwölf verantwortlichen Türhüter bestellt! Wir wissen inzwischen, dass die „zwölf Tore“ des „neuen Jerusalem“ durch die zwölf Apostel gehütet werden. Jedem Stamm entspricht sein eigenes Tor mit dem Namen jedes der zwölf Stämme Israels darüber!

 

*** Rbi8  Nehemia 7:1-4 ***

Und es geschah, daß ich, sobald die Mauer wieder aufgebaut worden war, sogleich die Türen einsetzte. Dann wurden die Torhüter und die Sänger und die Leviten bestellt. 2 Und ich gab dann den Befehl über Jerusalem Hanani, meinem Bruder, und Hananja, dem Fürsten der BURG, denn er war ein solch zuverlässiger Mann und fürchtete den [wahren] Gott mehr als viele andere. 3 So sprach ich zu ihnen: „Die Tore Jerusalems sollen nicht geöffnet werden, bis die Sonne heiß scheint; und während sie dastehen, sollen sie die Türen schließen und [sie] verriegeln. Und man stelle Wachen von den Bewohnern Jerusalems auf, jeden auf seinem eigenen Wachtposten und jeden vor seinem eigenen Haus. 4 Nun war die Stadt geräumig und groß, und es waren wenig Leute darin, und da waren keine Häuser gebaut.

Eines der zwölf Tore Jerusalems, durch das die "gerechte Nation" einzihen wird! (Jes 26:1-4; Neh 7:1-4)

Das physische Jerusalem der Endzeit bietet viel Wohnraum und wird für die 144.000 Priesterkönige und eine nicht bestimmte Anzahl von Leviten als deren Helfern genug Platz bieten, um ihre Amtsgeschäfte ausführen zu können!

 

Wie in den Tagen Nehemias werden über jede dieser Art Amtsgeschäfte der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ zuverlässige und gottesfürchtige Verantwortliche gesetzt. Jesus als „Haupt“ wird diese Einteilungen vornehmen. Erneut ergehen Anweisungen betreffend jener Zeiten, wo die Tore der kommenden Verwaltung geöffnet sein werden!

 

*** Rbi8  Offenbarung 21:24-27 ***

Und die Nationen werden durch ihr Licht wandeln, und die Könige der Erde werden ihre Herrlichkeit in sie hineinbringen. 25 Und ihre Tore werden überhaupt nicht geschlossen werden bei Tag, denn Nacht wird dort nicht sein. 26 Und sie werden die Herrlichkeit und die Ehre der Nationen in sie hineinbringen. 27 Doch irgend etwas Unheiliges und jeder, der Abscheuliches und Lüge verübt, wird keinesfalls in sie eingehen, nur diejenigen, die in des Lammes Buchrolle des Lebens eingeschrieben sind.

 

Nehemia gab Anweisung: „Die Tore Jerusalems sollen nicht geöffnet werden, bis die Sonne heiß scheint.“ Nun ist Jehova selbst Jerusalem „Sonne“ und Jesus die „Lampe“, die „Licht“ geben! Die „Tore“ der Stadt bleiben für all jene die ein Zutrittsrecht besitzen stets geöffnet! Nur Getaufte, in reinem Zustand, welche Jesu Gebote halten werden Zutritt zu jener Stadt haben, denn nur diese sind „in des Lammes Buchrolle des Lebens eingeschrieben“! Das stellt den später in der allgemeinen Auferstehung wiederkommenden Ungerechten eine deutliche Grenze: „... irgend etwas Unheiliges und jeder, der Abscheuliches und Lüge verübt, wird keinesfalls in sie eingehen.“ Zuerst kommt Beschneidung des Herzens und jene symbolisieren ihrer Unterordnung innerhalb ihrer Versammlung durch die Hingabe in der Taufe, dann erst wird ihnen Zugang zum „neuen Jerusalem“ gewährt!

 

Die Beschriftung des Verbotes den Soreg zu durchschreiten in vier SprachenDer „Soreg“, die „trennende Zwischenwand“, mit ihrer Warntafel, die nur beschnittene Juden durchschreiten durften und jedem Unbeschnittenen bei Todesstrafe den Zutritt verboten, diese Trennlinie wird nun an den zwölf symbolischen „Toren“ sein, da die ganze Stadt als heiliger Tempel gerechnet wird!

 

So etwas wie ein zentrales Strafregister wird Grundlage bieten zu verhindern, dass „irgend etwas Unheiliges und jeder, der Abscheuliches und Lüge verübt, wird keinesfalls in sie eingehen.“ Nehemias Anordnung wird ein Gegenstück erhalten: „... man stelle Wachen von den Bewohnern Jerusalems auf, jeden auf seinem eigenen Wachtposten und jeden vor seinem eigenen Haus.“ Die Bewohner Jerusalems sind die Priesterkönige und die Leviten! Jedes Haus eines Priesterkönigs repräsentiert dabei eine oder mehrere Städte irgendwo auf der Erde oder eine ganze Nation! Diese Wohnsitze der Priesterkönige in Jerusalem sind offenbar vergleichbar wie das Konsulat oder die Botschaft einer akkreditierten fremden Nation. Jene Priesterkönige „werden die Herrlichkeit und die Ehre der Nationen in sie hineinbringen“, Personen die würdig sind vor Jesus und die Apostel zu kommen werden offenbar so etwas wie die Einladung erhalten zum Königshof zu kommen! Paulus bittet Vorsteher frei von jeder Anklage zu bleiben bis zum Offenbarwerden unseres Herrn, was noch mehr Bedeutung im kommenden System hat!

 

*** Rbi8  1. Korinther 1:4-9 ***

Ich danke Gott allezeit für euch im Hinblick auf die unverdiente Güte Gottes, die euch in Christus Jesus verliehen ist, 5 daß ihr an allem bereichert worden seid in ihm, an der vollen Redefähigkeit und an völliger Erkenntnis, 6 wie ja das Zeugnis über den Christus unter euch befestigt worden ist, 7 so daß ihr an gar keiner Gabe Mangel habt, während ihr sehnlich die Offenbarung unseres Herrn Jesus Christus erwartet. 8 Er wird euch auch befestigen bis ans Ende, damit ihr frei von Anklage seid am Tag unseres Herrn Jesus Christus. 9 Gott ist treu, durch den ihr zur Teilhaberschaft mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn, berufen worden seid.

 

Eine der ersten Aufgaben der Priesterkönige, wenn sie ihr Amt in ihren zugeteilten Städten beginnen, diese hatte bereits zur Zeit Nehemias ihr Vorbild: Eine exakte Bestandsaufnahme aller Vorsteher und der „grossen Volksmenge“ innerhalb jedem der „zwölf Stämme“ und innerhalb jedem der Städtekönigreiche vorzunehmen.

 

10.2.1.5       Ein Geschlechtsregister der bereits Gerichteten und eines, der Auferstandenen der allgemeinen Auferstehung während des Millenniums

Ein weiterer feiner Unterschied, den Nehemia aufzeigt wird auch im Millennium Gültigkeit haben! Er spricht einerseits von „... denjenigen, die zuerst Heraufgekommen sind“ und bereits in ein Geschlechtsregister eingeschrieben sind. Das sind all jene die im „Buch des Lebens“ aufgezeichnet sind, die Jesus bereits im Endgericht auf seine rechte Seite stellte: Die „grosse Volksmenge“, die Jehova als „Söhne und Töchter“ anerkannt hat!

 

Geschlechtsregister waren in biblischer Zeit von Wichtigkeit, um die Abstammungslinie des Messias aus dem Stamm Davids zu beweisen *** Rbi8  Nehemia 7:5 ***

Aber mein Gott legte [es] mir ins Herz, daß ich die Edlen und die bevollmächtigten Vorsteher und das Volk zusammenbringen sollte, damit sie sich in das Geschlechtsregister eintrugen. Dann fand ich das Buch des Geschlechtsregisters derjenigen, die zuerst heraufgekommen waren, und fand darin geschrieben:

 

Wie zur Zeit Nehemias wird ein Unterschied zwischen jenen der „grossen Volksmenge“ gemacht werden, die von Anfang an dabei sind und jenen, die in der allgemeinen Auferstehung wiederkommen werden. Von ihnen sagt Johannes in der Offenbarung:

 

*** Rbi8  Offenbarung 20:5 ***

(Die übrigen der Toten kamen nicht zum Leben, bis die tausend Jahre zu Ende waren.)

 

Obwohl jene während des Millenniums Auferstehenden ebenfalls zum perfekt gemachten physischen Leben kommen, so bleiben sie doch in Gottes Augen weiterhin „Tote“, bis auch über sie im Schlussgericht am Ende des Millenniums ein endgültiger Entscheid gefällt wird! Harmagedon ist ein Gottesgericht an den Lebenden! Das Millennium ist ein tausend Jahre dauernder Gerichtstag an Auferstandenen und durch Geburten hinzukommenden. Die Auferstandenen Gerechten gehen ebenso ins „Leben“ ein (noch nicht ins „ewige Leben“) ohne allgemeines Gericht. Paulus erklärte den Römern: „Alle die zum Beispiel, die ohne Gesetz gesündigt haben, werden auch ohne Gesetz zugrunde gehen; alle die aber, die unter Gesetz gesündigt haben, werden durch Gesetz gerichtet werden. Denn nicht die Hörer des Gesetzes sind die vor Gott Gerechten, sondern die Täter des Gesetzes werden gerechtgesprochen werden.“ (Rö 2:12, 13) Johannes erklärt hierzu ergänzend in der Offenbarung: „Aber eine andere Buchrolle wurde geöffnet; es ist die Buchrolle des Lebens. Und die Toten wurden nach den Dingen gerichtet, die in den Buchrollen geschrieben sind, gemäß ihren Taten.“ (Off 20:12) Ohne Gottes Gerichte in der Auferstehung wären doch die verstorbenen Sünder die Gewinner!

 

Die Ungerechten werden durch die Priesterkönige und deren untergebene Richter in jeder Versammlung das gebührende gerechte Gericht erhalten, das sie zu Lebzeiten nicht bekamen oder sie zu verhindern wussten! „Wagt es jemand von euch, der eine [Rechts]sache gegen den anderen hat, vor ungerechte Menschen vor Gericht zu gehen und nicht vor die Heiligen? Oder wißt ihr nicht, daß die Heiligen die Welt richten werden? Und wenn durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr da nicht geeignet, ganz geringfügige Dinge rechtlich zu entscheiden?“ (1.Kor 6:) Sie werden aufgrund dem gerichtet, was in den Buchrollen mit den Sünden aufgezeichnet ist! Keine jener Sünden war jedoch einer „Sünde wider den heiligen Geist“ angeschuldigt, denn jenen gebührt doch die „Gehenna“, die Auferstehung zu Gottes Schlussgericht!

 

Nach all dem, was wir behandelt haben kommt erneut die Frage: Sind „Tag und Stunde“ des Endgerichts und der Urteilsvollstreckung wirklich unbekannt, wie viele Religionen behaupten? Salomo sagt im Buch Prediger das Gegenteil:

 

*** Rbi8  Prediger 8:5-7 ***

Wer das Gebot hält, wird kein Unglück erfahren, und das weise Herz wird sowohl Zeit als Gericht kennen. 6 Denn selbst für jede Angelegenheit gibt es eine Zeit und ein Gericht, weil das Unglück der Menschen vielfältig ist über ihnen. 7 Denn da ist keiner, der weiß, was werden wird, denn so, wie es werden wird, wer kann [es] ihm mitteilen?

 

Die Weisheit des Herzens, die bereit ist Gottes Gebote, was seine richterlichen Entscheidung betreffend der Festzeiten mit einschliesst, wird „sowohl Zeit als Gericht kennen.“ Nur Gott allein kann uns durch seine Propheten mittels des aufgezeichneten Wortes mitteilen, was werden wird! Es wurde für jene aufgezeichnet, die danach auf der Suche nach Erkenntnis forschen: „Und was dich betrifft, o Daniel, halte die Worte geheim, und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes. Viele werden umherstreifen, und die [wahre] Erkenntnis wird überströmend werden.“ (Da 12:4) Von Religionsführern Antworten zu erhoffen bedeutet auf Menschen zu vertrauen!

 

Jesus hatte gesagt, dass er als „Menschensohn“ von Gott die Autorität erhalten habe Gericht zu halten und dass nur er der im Endgericht von Gott eingesetzte Richter der Versammlungen der ganzen Erde sei (Mat 24:31-33; Joh 5:22-24). In der allgemeinen Auferstehung aber delegiert er das Richten an die 144.000 Priesterkönige! Jene ihrerseits haben in jeder Versammlung ihre Vorsteher oder Beamte als Richter! Paulus hatte den Versammlungsvorstehern, den „Heiligen“ in Korinth doch schon gesagt, dass sie die künftige Welt zu richten haben! (1.Kor 6:1-5)

 

*** Rbi8  Johannes 5:27-29 ***

Und er hat ihm Gewalt gegeben, Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist. 28 Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören 29 und herauskommen werden, die, welche Gutes getan haben, zu einer Auferstehung des Lebens, die, welche Schlechtes getrieben haben, zu einer Auferstehung des Gerichts.

 

Segen für die Truppen durch den Feldgeistlichen, um Satans Wunsch nach Kampf annehmbar erscheinen zu lassen in Gottes AugenAuch wenn Religionen die Illusion verbreiteten, dass die Absolution eines Priesters und fünf Ave Maria und drei Vaterunser unsere Sünden auslöschen würden, so war dem und ist dem bestimmt nicht so! Der Feldgeistliche, der die Soldaten segnet und später ihre Morde und Vergewaltigungen im Auftrag ihrer Herrscher vergibt ist nichts als ein Heuchler! Das GESETZ legte fest, was für Sündentilgung als Sühne und als Strafe notwendig ist. Der geringste Buchstabe und sogar ein Teil eines Buchstabens müssen sich auch hier noch erfüllen! (Mat 5:17-21)

 

Sünde bedingt Reue und Wiedergutmachung! So wird der Dieb die Strafe für Diebstahl zu bezahlen haben und wer falsch aussagt, soll die Strafe tragen, welche den anderen durch seine Falschaussage betroffen hat. Barmherzigkeit, Ermahnung, Strafe, Züchtigung, Gefängnis, Sklavendienst bis Todesstrafe ist innerhalb Gottes Strafmass aufgezeichnet, je nach Gewichtigkeit des Falles und der Einstellung des Herzens der Sünder! „Unverdiente Güte“ wird nach der Taufe nur denen zuteil, die nicht willentlich gegen Gottes Gebote verstossen haben! Wer Religionslehrern geglaubt hat, weil man ihm den „Himmel“ versprochen hat oder das „Fegefeuer“ und die „Hölle“, der wird nun an sich selbst erleben, wie Gottes Gerechtigkeit wirklich funktioniert! Das Gericht für jene die Schlechtes getrieben haben wird für diese ohne Erbarmen sein, da diese kein Erbarmen gezeigt hatten!

 

Paulus erklärte diese Zusammenhänge im Brief an die Römer und unterteilt jene, die nicht im Bundesverhältnis mit Gott standen und den anderen, die unter Bundesverhältnis stehen, die Beschnittenen und die Getauften:

 

*** Rbi8  Römer 2:12-16 ***

Alle die zum Beispiel, die ohne Gesetz [[GESETZ]] gesündigt haben, werden auch ohne Gesetz [[GESETZ]] zugrunde gehen; alle die aber, die unter Gesetz [[GESETZ]] gesündigt haben, werden durch Gesetz [[GESETZ]] gerichtet werden. 13 Denn nicht die Hörer des Gesetzes [[GESETZES]] sind die vor Gott Gerechten, sondern die Täter des Gesetzes [[GESETZ]ES] werden gerechtgesprochen werden. 14 Denn wenn immer Menschen von den Nationen, die ohne Gesetz [[GESETZ]] sind, von Natur aus die Dinge des Gesetzes [[GESETZES]] tun, so sind diese Menschen, obwohl sie ohne Gesetz [[GESETZ]] sind, sich selbst ein Gesetz [[GESETZ]]. 15 Sie zeigen ja, daß ihnen der Inhalt des Gesetzes [[GESETZ]ES] ins Herz geschrieben ist, wobei ihr Gewissen mitzeugt und sie inmitten ihrer eigenen Gedanken angeklagt oder auch entschuldigt werden. 16 Das wird an dem Tag sein, an dem Gott durch Christus Jesus die verborgenen Dinge der Menschen gemäß der guten Botschaft, die ich verkündige, richtet.

 

Gottes GESETZ richtet Juden und Christen aber auch Heiden! Erstere beide müssen „Täter des GESETZES“ sein und nicht bloss Hörer! Christen erfahren ein härteres Gericht, weil auf sie in der Taufe bereits „unverdiente Güte“ Anwendung gefunden hatte und Gottes Vorkehrung für Sündenvergebung ihnen zur Verfügung stehen! Paulus warnt im Hebräerbrief Christen auf eindrückliche Art: „Jemand, der das Gesetz Mose mißachtet hat, stirbt ohne Erbarmen auf das Zeugnis von zwei oder drei [Personen] hin. Einer wieviel strengeren Strafe, denkt ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und der das Blut des Bundes, durch das er [[(mittels „unverdienter Güte“)]] geheiligt worden ist, als von gewöhnlichem Wert geachtet und der den Geist der unverdienten Güte durch Verachtung gröblich verletzt hat?“ (Heb 10:28, 29)

 

Für jeden in der allgemeinen Auferstehung kommt somit der Tag, wo jeder Sünder durch einen menschlichen Richter Rechenschaft vor Gott und Christus ablegen muss, für jedes ungesühnte Vergehen. Hierzu sind wir doch gefordert den von Gott eingerichteten Sühnetag jährlich zu beachten. Des Paulus Worte haben bestimmt Geltung: „Das wird an dem Tag sein, an dem Gott durch Christus Jesus die verborgenen Dinge der Menschen gemäß der guten Botschaft, die ich verkündige, richtet.

 

Menschen der Nationen, die gemäss ihrem Gewissen das tun, was richtig ist stehen vor Gott gerechter da als Menschen, die am Fleisch oder am Herzen beschnitten sind und Gottes GESETZ kennen und bewusst übertreten! Ganz offensichtlich zeigt sich an ihnen, dass der „Inhalt des GESETZES ins Herz geschrieben“ worden war seit Adam, bereits Teil der Erbinformation DNS bildet! Nur der Mensch hat ein Gewissen und unterscheidet sich dadurch vom Tier! Wer auf das Gewissen achtet wird sich selbst zum GESETZ! Das Gewissen widerspiegelt sich in den Gedanken die uns bei jeder Handlung anzeigen, ob etwas recht oder unrecht ist!

 

Gottes Vorkehrungen zur Sündenvergebung wahrnehmen!
 

 

10.2.2        Die Beute der Erde wird unter denen verteilt, die Gottes Gebote geachtet haben

 

10.2.2.1       Das GESETZ Gottes willentlich zu missachten hat Konsequenzen

Paulus warnte im selben Brief an die Römer all jene, die Gottes unverdiente Güte zu missbrauchen suchen, indem sie sagen: Laßt uns das Schlechte tun, damit das Gute komme.“ Wer der Lüge Glauben schenkt, dass Gottes GESETZE für Christen nicht gelten oder eine abgeschwächte Version Gültigkeit habe und daher Gesetzesübertretung als etwas leichtes nimmt, weil er daran festhält, dass Gott verpflichtet sei immer aufs Neue zu vergeben, der hat sich täuschen lassen: „Das Gericht über solche [Menschen] ist dem Recht gemäß.

 

*** Rbi8  Römer 3:5-8 ***

Wenn jedoch unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit in den Vordergrund rückt, was sollen wir sagen? Gott ist doch nicht etwa ungerecht, wenn er seinen Zorn entlädt? (Ich rede wie ein Mensch.) 6 Das geschehe nie! Wie wird Gott sonst die Welt richten?

7 Wenn jedoch infolge meiner [[(angeblichen, von den Gegnern behaupteten)]] Lüge [[(Paulus lehre Abfall vom GESETZ)]] die Wahrheit Gottes [[(, dass Sein GESETZ und die Strafbestimmungen Geltung haben)]] zu seiner Ehre um so mehr hervorgetreten ist, warum werde ich auch noch als Sünder gerichtet? 8 Und [warum] nicht [sagen], so, wie man uns fälschlich beschuldigt, und so, wie einige Menschen behaupten, daß wir sagen: „Laßt uns das Schlechte tun, damit das Gute komme.“? Das Gericht über solche [Menschen] ist dem Recht [[(dem GESETZ)]] gemäß.

 

Wovon redet Paulus, wenn er sich als „Lügner“ bezeichnet? Es geht um seine Gegner, in Rom und anderswo, die von ihm behaupteten, er würde Gesetzlosigkeit dem mosaischen GESETZ gegenüber lehren, weil er die Beschneidung von Heidenchristen als für jene (nicht für Judenchristen!) als unnötige „Last“ bezeichnet hatte. Andere redeten gar davon, dass Paulus lehre, dass Christen überhaupt nicht weiter unter GESETZ stehen würden (vergl. Rö 10:4 mit Rö 3:31). Die Behauptung stammt also von den Gegnern, die ihn der Lüge bezeichnen!

 

Jakobus erklärte vor den Ältesten Jerusalems als Paulus sich an Pfingsten 56 u.Z. dort einfand: „Nachdem sie dies gehört hatten, begannen sie Gott zu verherrlichen, und sie sagten zu ihm: „Du siehst, Bruder, wie viele Tausende es unter den Juden gibt, die gläubig sind; und sie alle sind Eiferer für das GESETZ. Sie haben aber das Gerücht über dich gehört, daß du alle Juden unter den Nationen Abfall von Moses gelehrt hättest, indem du ihnen sagtest, sie sollten weder ihre Kinder beschneiden noch den [feierlichen] Bräuchen gemäß wandeln.“ (Apg 21:20. 21) Wer das göttliche Recht bricht, der wird als Sünder gerichtet! Missbrauch göttlicher Gnade oder „unverdienter Güte“ zieht schwere Folgen nach sich! Exakt hierzu verführt Satan und sein williges Instrument in der Endzeit ist „der Mensch der Gesetzlosigkeit“!

 

Wer ist gottlos, gesetzlos und lieblos?*** Rbi8  2. Thessalonicher 2:9-12 ***

Doch ist die Gegenwart [[(das Auftreten)]] des Gesetzlosen gemäß der Wirksamkeit des Satans mit jeder Machttat und mit lügenhaften Zeichen und Wundern 10 und mit jedem Trug der Ungerechtigkeit für die, die zur Vergeltung dafür zugrunde gehen, daß sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, damit sie gerettet würden. 11 Und darum läßt Gott ihnen eine Wirksamkeit des Irrtums zugehen, damit sie der Lüge glauben, 12 so daß sie alle gerichtet werden, weil sie der Wahrheit nicht glaubten, sondern an Ungerechtigkeit Gefallen hatten.

 

Die „Wirksamkeit des Irrtums“ bedeutet, dass erkannter Irrtum willentlich so geschickt überdeckt wird, dass die daraus entstandene Lüge schwer zu erkennen ist! Jeder Lügner versucht seine Lüge als glaubhaft darzustellen! Das ist der Punkt, wo der „blinde Leiter“ und die „blinden Geführten“ in dieselbe „Grube“ (Verurteilung) fallen! Die Grube ist das Gericht das bis hin zum zweiten Tod ewiger Abschneidung, der „Gehenna“ führt! Wir sind verpflichtet der Wahrheit Glauben zu schenken und Lüge und Irrtum und Sünde als das offenbar zu machen, was sie sind! Religionen sind Spitzenreiter im Zudecken von Lüge und der Gesetzlosigkeit. „Ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel“! (Mat 15:14; Off 18:5)

 

So wie bisher die Taufe „unverdiente Güte“ und Eintritt in das „Königreich des Sohnes der Liebe“ gewährte und erst die Übergabe des gereinigten Königreiches Gottes Anerkennung als „Söhne und Töchter“ zur Folge hatte, so wird es auch mit jenen sein, die in der allgemeinen Auferstehung zum Leben kommen! Auch sie müssen die Prüfung bis ans Ende des Millenniums in Treue durchstehen! Auch im Millennium wird es nicht an Versuchungen fehlen den geraden Pfad zu verlassen! Das Schlussgericht entscheidet erneut wer ein gehorsames „Schaf“ war und im „Buch des Lebens“ eingeschrieben wurde und eingeschrieben verblieb und wer ein „Bock“ war, die Taufe ablehnte oder später erneut einen sündigen Lauf erwählte ohne zu bereuen und umzukehren! Johannes beschreibt wie im Schlussgericht am Ende des Millenniums jene lebenden „Toten“ und zudem nun auch alle die aus der „Gehenna“ zum Gerichtstag als fünfte und letzte im „Rang“ auferweckt werden nun endgültig voneinander getrennt werden: (1.Kor 15:23)

 

Die Toten, die grossen und kleinen werden vor Gottes Thron stehen!*** Rbi8  Offenbarung 20:11-15 ***

Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß [[(Jehova, als oberster Richter)]]. Vor ihm entflohen die [[(sündige)]] Erde und der Himmel, und keine Stätte wurde für sie gefunden. 12 Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Thron stehen, und Buchrollen wurden geöffnet. Aber eine andere Buchrolle wurde geöffnet; es ist die Buchrolle des Lebens. Und die Toten wurden nach den Dingen gerichtet, die in den Buchrollen geschrieben sind, gemäß ihren Taten. 13 Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und der Hades gaben die Toten [[(der „Gehenna“)]] heraus, die darin waren, und sie wurden als einzelne gerichtet gemäß ihren Taten. 14 Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geschleudert. Dies bedeutet den zweiten Tod: der Feuersee. 15 Und jeder, der im Buch des Lebens nicht eingeschrieben gefunden wurde, wurde in den Feuersee geschleudert.

 

Erst zum Schlussgericht, als Letzte der „Rangstufe“ nach gibt es eine Auferstehung jener „Geringsten“, dem niedrigsten Rang all jener, die im ersten Leben oder während des Millenniums gegen den heiligen Geist“ gesündigt hatten und der „Gehenna“ verfallen waren. Sie wussten, was Gottes Wille war und widerstanden ihm in boshafter und heuchlerischer Weise! Ihre Auferstehung ist eine „Auferstehung des Gerichts“, diesmal aber zur „Schmach und Abscheu auf unabsehbare Zeit [[ewig]]“! Auf jene hat Jesu Loskaufsopfer keine Anwendung mehr. Deren Sünden bleiben und führen nun zur endgültigen Strafe „ewiger Abschneidung“ von den Lebenden im „zweiten Tod“. (1.Joh 5:16, 17)

 

*** Rbi8  Daniel 12:2 ***

Und da werden viele von den im Staub des Erdbodens Schlafenden sein, die aufwachen werden, diese zu Leben auf unabsehbare Zeit [[(auf Ewig)]] und jene zu Schmach [und] zu Abscheu auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]].

 

Damit haben alle Menschen ein göttliches Gericht erhalten und wurde jedem die Chance eingeräumt Gott kennen und lieben zu lernen und sich ihm freiwillig zu unterordnen oder aber den eigenen Weg zu suchen und aufgrund eigener Selbstgerechtigkeit zu leben, indem man den eigenen fleischlichen Begierden den Vorzug gibt! (Gal 5:19-21) 

 

*** Rbi8  Jakobus 1:13-15 ***

Keiner sage, wenn er versucht wird: „Ich werde von Gott versucht.“ Denn Gott kann nicht von üblen Dingen versucht werden, noch versucht er selbst irgend jemand. 14 Sondern jeder wird versucht, wenn er von seiner eigenen Begierde fortgezogen und gelockt wird. 15 Wenn dann die Begierde befruchtet ist, gebiert sie Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollbracht ist, bringt Tod hervor.

 

Von Anfang an lautete Gottes Ratschlag: „Wähle das Leben“ und die Warnung, dass Sünde Tod nach sich zieht! Wer weiss, was in Gottes Augen recht ist und es nicht tut, so ist es ihm Sünde! (Jak 4:17) Im kommenden System unter gerechten Richtern, einer Welt ohne Kriege, einer sauberen, ordentlichen Verwaltung und einer hervorragenden Schulung wird bewiesen, was von Anfang an hätte sein können! All dies wirkt wie eine schützende „Mauer“ für Gottes Volk!

 

10.2.2.2       Der letzte Tag des grossen Freudenfestes Jehovas auf Zion, der 22.Tischri

Zum Ende der zweiundfünfzig Tage Bauzeit der Ausbesserung der geistigen Mauer Jerusalems, vom 1.Elul, dem Tag nach Harmagedon und des Zusammenrufens des Überrests, bis zum 22. Tischri, dem letzten Tag der Erntefeiern, wo die geistige „Mauer“ der 144.000 eingeweiht ist, wird ein grosses Freudenfest sein! Zur Zeit Nehemias wurden alle Leviten aus allen Orten Israels zum Freudenfest gebracht. Leviten entsprechen heute christlichen Vorstehern der Versammlungen: Hier trifft es im Gegensatz zur Zeit Nehemias den letzten Festtag des Laubhüttenfestes, wo jene so oder so in Erfüllung des GESETZES anwesend sind. 

 

Jerusalem Stadtmauer als ewiges Symbol von Verteidigung und Sicherheit *** Rbi8  Nehemia 12:27-30 ***

Und bei der Einweihung der Mauer Jerusalems suchte man die Leviten, um sie aus all ihren Orten nach Jerusalem zu bringen, damit sie [die] Einweihung und ein Freuden[fest] begingen, ja mit Danksagung und mit Gesang, Zimbeln [und] Saiteninstrumenten und mit Harfen. 28 Und die Söhne der Sänger selbst versammelten sich dann sogar aus dem „Bezirk“, aus der ganzen Umgebung Jerusalems und aus den Siedlungen der Netophathiter [[(von David zu Führern von Heeresabteilungen ernannte)]] 29 und aus Beth-Gilgal und von den Feldern von Geba und Asmaweth, denn da waren Siedlungen, die sich die Sänger rings um Jerusalem gebaut hatten. 30 Und die Priester und die Leviten reinigten sich dann und reinigten das Volk und die Tore und die Mauer.

 

Dies darf darauf hindeuten, dass die Priesterkönige alle Versammlungsvorsteher und Dienstamtgehilfen aus der ganzen Welt zu diesem Festakt einladen sind. Johannes hatte doch in der Offenbarung geschrieben: „… sie [[(die 144.000 Priesterkönige)]] werden die Herrlichkeit und die Ehre der Nationen in sie hineinbringen.“ (Off 21:24) Erneut wird es zu jenem Festakt eine Reinigung geben, um in vollkommen reinem Zustand vor Gott und das Lamm zu treten: „... die Priester und die Leviten reinigten sich dann und reinigten das Volk und die Tore und die Mauer.

 

Juda“ stellt Jesus, die Apostel und die 144.000 Priesterkönige dar, die Inhaber des „Zepters und Befehlshaberstabs“ die inzwischen mit Jesus gemeinsam Regierungsgewalt ausüben. Als einziger Gott unter all den Göttern ist Jehova übriggeblieben. Er hat sich in allen Dingen als wahrhaftig und überlegen gezeigt! „Juda“ ihrerseits bildet gemeinsam die lebendige „Mauer“ Jerusalems, eine Mauer aus Feuer im Zusammenwirken mit Gottes Engeln. Den „zwei Zeugen“ wurde durch Jesus gesagt, dass sie Macht über himmlisches „Feuer“ haben würden und dieses durch ihren Mund, ihre Worte ausgelöst würden!

 

Ridimberger: Streitfall Millennium  *** Rbi8  Offenbarung 11:5-6 ***

Und wenn ihnen jemand schaden will, geht Feuer von ihrem Mund aus und verzehrt ihre Feinde; und sollte ihnen jemand schaden wollen, so muß er auf diese Weise getötet werden. 6 Diese haben die Gewalt, den Himmel zu verschließen, damit während der Tage, da sie prophezeien, kein Regen falle, und sie haben Gewalt über die Wasser, um sie in Blut zu verwandeln, und die Erde mit jeder Art von Plagen zu schlagen, sooft sie [es] wünschen.

 

Was für die „zwei Zeugen“ Geltung hatte, die später erst am Ende der 1260 Tage [A; B1] aufgefordert wurden „kommt hierherauf“, um künftig Teil der „neuen Himmel“ zu bilden, das wird bestimmt umso mehr Geltung haben beim Zusammenrufen der Auserwählten Priesterkönigen! Schon der Psalmist redet über Gottes Diener als einem „verzehrenden Feuer“, weil es ihnen obliegt Gottes Strafankündigungen zu verbreiten.

 

*** Rbi8  Psalm 104:4 ***

Der seine Engel zu Geistern macht,

Seine Diener zu einem verzehrenden Feuer.

 

Die Engel werden künftig Urteile, welche die Priesterkönige als Gottes Verwalter zu fällen haben vollstrecken. Sei dies die Auferweckung von Personen oder ein Todesurteil gegen einen Sünder wider den heiligen Geist! Die Worte Jesu an seine Jünger erhalten nach Aufrichtung des Königreiches eine neue Dimension:

 

*** Rbi8  Lukas 10:8-12 ***

Und wo immer ihr in eine Stadt hineingeht und man euch aufnimmt, da eßt, was man euch vorsetzt, 9 und heilt darin die Kranken und sagt ferner zu ihnen: ‚Das Königreich Gottes hat sich euch genaht.‘ 10 Wo immer ihr aber in eine Stadt hineingeht und man euch nicht aufnimmt, da geht hinaus auf ihre breiten Straßen und sagt: 11 ‚Sogar den Staub, der von eurer Stadt an unseren Füßen hängenblieb, wischen wir gegen euch ab. Trotzdem behaltet dies im Sinn, daß sich das Königreich Gottes genaht hat.‘ 12 Ich sage euch, daß es Sodom an jenem Tag erträglicher ergehen wird als jener Stadt.

 

Mit dem endgültigen Aufrichten des „Königreiches des Vaters“ ändert sie die Aufgabe der Ausgesandten! Die Kranken sind bereits geheilt, nun sollen die Toten auferstehen. Was zuvor nur den Aposteln gegeben war wird Aufgabe der 144.000 sein, im Namen Jesu Christi die Verstorbenen aufzuerwecken. Engel sind es, die aus dem unsichtbaren Geistbereich heraus die Aufgaben ausführen werden! Wo sich eine Stadt gegenüber den Priesterkönigen und deren Abgesandten feindlich gesinnt zeigt, da wird es künftig Aufgabe der Engel sein Gerichtsurteile zu vollstrecken, wo „zwei oder drei in meinem (Jesu) Namen“ übereinkommen sind! Jesu Worte bleiben in Kraft: „Wahrlich, ich sage euch: Welche Dinge immer ihr auf der Erde binden mögt, werden Dinge sein, die im Himmel gebunden sind, und welche Dinge immer ihr auf der Erde lösen mögt, werden Dinge sein, die im Himmel gelöst sind. Wieder sage ich euch in Wahrheit: Wenn zwei von euch auf der Erde in bezug auf irgend etwas Wichtiges, worum sie bitten sollten, übereinkommen, so wird es für sie von meinem Vater im Himmel aus geschehen. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.“ (Mat 18:18-20)

 

Die Flucht Lots und seiner Töchter aus SodomJesus hatte zudem gewarnt: „Ich sage euch, daß es Sodom an jenem Tag erträglicher ergehen wird als jener Stadt.“ Aufgrund ihrer Hurerei und Bedrängung des treuen Lot liess Gott Feuer und Schwefel auf Sodom herabkommen und zerstörte es vollkommen! Jesus kündet den Priesterkönigen zudem an: „Und dem, der siegt und meine Taten bis zum Ende hin bewahrt, will ich Gewalt über die Nationen geben, und er wird die Menschen mit eisernem Stab hüten, so daß sie gleich Tongefäßen zerbrochen werden, ebenso wie ich von meinem Vater empfangen habe, und ich will ihm den Morgenstern geben. Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt.“ (Off 2:26-29)

 

Die 144.000 Priesterkönige bilden somit den Schutzwall um Gottes Volk, um Schlechtes und Zerstörerisches fern zu halten! Die durch Nehemia erwähnten „Fürsten Judas“ stellen die Apostel und die 144.000 Priesterkönige dar, die von Jesus auf diese „Mauer“ hinaufgeführt werden, um sich der ganzen „Grossen Volksmenge“ die sich versammelt hat darzustellen! (Off 14:1) Vergleichen wir dies erneut mit den Aussagen Nehemias:

 

*** Rbi8  Nehemia 12:31-37 ***

Dann führte ich die Fürsten Judas auf die Mauer hinauf. Ferner bestellte ich zwei große Danksagungs-Chöre und Umzüge, [und der eine schritt] zur Rechten auf der Mauer am Aschenhaufentor. 32 Und Hoschaja und die Hälfte der Fürsten Judas begannen hinter ihnen herzugehen, 33 auch Asarja, Esra und Meschullam, 34 Juda und Benjamin und Schemaja und Jeremia; 35 ferner von den Söhnen der Priester mit den Trompeten: Sacharja, der Sohn Jonathans, des Sohnes Schemajas, des Sohnes Mattanjas, des Sohnes Michajas, des Sohnes Sakkurs, des Sohnes Asaphs, 36 und seine Brüder Schemaja und Asarel, Milalai, Gilalai, Maai, Nethanel und Juda, Hanani, mit den Gesanginstrumenten Davids, des Mannes des [wahren] Gottes; und Esra, der Abschreiber, vor ihnen her. 37 Und am Quellentor und geradeaus vor sich stiegen sie auf der Treppe der Stadt Davids den Aufgang zur Mauer hinauf, oberhalb des Hauses Davids und bis hin zum Wassertor gegen Osten.

 

In zwei getrennten Gruppen wurden damals „Danksagungschöre und Umzüge“ aufgestellt, welche auf zwei entgegengesetzten Wegen einander am Zielpunkt trafen. Jene die auf die rechte Seite gehen standen unter Führung Esras.

 

Auch in der Endzeit wird es eine solche Trennung von zwei Gruppen „der Fürsten Judas“ geben: die „Ebioniten“, das endzeitliche kleinere „Manasse“, Nachkommen beschnittener Juden und die „Paulikaner“, all jene die aus den Nationen sind, die einen „Glauben wie Abraham“ zeigten und dem Samen Isaaks als Erben der Verheissung zugehören. Da Petrus von Jesus eine bestimmte Rolle bei den „Beschnittenen“ innehatte ist möglicherweise der Anführer dieser Gruppe bei der Einweihung der geistigen Mauer.

 

Die zwei Danksagungschöre zur Zeit der Einweihung der Mauer Jerusalems schritten unter Führung der Leviten in entgegengesetzter Richtung rund um die Stadtmauern Jerusalems *** Rbi8  Nehemia 12:38-39 ***

Und der andere Danksagungs-Chor schritt voran und ich hinter ihm her, auch die Hälfte des Volkes, oben auf der Mauer oberhalb des Turms der Backöfen und bis zur Breiten Mauer 39 und oberhalb des Ephraimtores und weiter zum Tor der Alt[stadt] und bis zum Fischtor hin und zum Turm Hananel und zum Turm Mea und weiter bis zum Schaftor; und am Wachttor blieben sie stehen.

 

Nicht nur die „Fürsten Judas“, die Priesterkönige, sondern auch die Leviten und die Hälfte des Volkes, die zum Fest Anwesenden der „grossen Volksmenge“ werden die beiden Danksagungschöre begleiten! Beide Gruppen haben denselben Zielpunkt: Den Tempelplatz auf dem Berg Zion! Der Führer zur Linken war damals Nehemia. Möglicherweise ist es Paulus, der die „Paulikaner“ oder das endzeitliche grössere „Ephraim“, die Auserwählten aus den „Unbeschnittenen“ aus den Nationen anführt.

 

*** Rbi8  Nehemia 12:40-42 ***

Schließlich blieben die beiden Danksagungs-Chöre beim Haus des [wahren] Gottes stehen, auch ich und die Hälfte der bevollmächtigten Vorsteher mit mir 41 und die Priester Eljakim, Maaseja, Minjamin, Michaja, Eljoenai, Sacharja, Hananja mit den Trompeten, 42 und Maaseja und Schemaja und Eleasar und Usi und Jehohanan und Malkija und Elam und Eser. Und die Sänger mit Jisrachja, dem Aufseher, ließen sich ständig hören.

 

Bis in alle Ewigkeit wird mit Instrumenten Gott gespielt und zu seiner Ehre Lieder gesungen werden. Wie beim ersten Tag der siebentägigen Feier des Laubhüttenfestes wird das Fest zum Ende der achttägigen Feier erneut zur dritten Stunde, Morgens um 09.00 Uhr seinen Beginn haben und dann am Mittag in einem grossen Festbankett für alle Anwesenden enden! Erst am Ende dieses Tages kommt die Zeit der „siebten Trompete“ zu ihrem Abschluss. Ihr Schall dauerte vom Beginn der Aufrichtung des Königreiches [B1] auf der Erde bis zum Abschluss der Einweihung der geistigen Mauer in Jerusalem! [Bb3; e2]

 

*** Rbi8  Nehemia 12:43 ***

Und sie gingen daran, an jenem Tag große [[(Gemeinschafts-)]]Schlachtopfer zu opfern und sich zu freuen, denn der [wahre] Gott selbst veranlaßte sie, sich mit großer Freude zu freuen. Und auch die Frauen und die Kinder, sie freuten sich, so daß die Freude Jerusalems weithin gehört werden konnte.

 

Die Frauen und Kinder werden ihre Männer begleiten und an der ausnehmend grossen Festfreude zum Abschluss der Einsammlung der Menschenernte und dem Beginn des grossen Jubeljahres Jehovas teilhaben! Seit dem Auszug aus Ägypten liefen die Vorbereitungen und die Vorhersagen für diese überaus wichtige und grosse Festzeit! Die Befreiung aus dem gegenbildlichen „Gomorra und Ägypten“ und dem endzeitlichen „Babylon der Grossen“ und aus der Hand der „wilden Tiere“ kommt damit zum freudigen Höhepunkt und Abschluss!

 

10.2.2.3       Nehemias Vorbild die Regelung gewichtiger Amtsgeschäfte betreffend

Auch künftig müssen erneut die Bestimmungen betreffend fälliger Zehnten und deren Verwaltung geregelt werden und Männer für jene Aufgaben innerhalb jedem der zwölf Stämme und jeder Stadt nicht bloss Israels sondern erdenweit festgelegt werden, um die künftige Finanzierung der Verwaltung, deren Priesterkönige und ihrer levitischen Helfer zu sichern. Was bestimmten Nehemia und Esra nach der Rückkehr aus dem Exil?

 

Im kommenden geistigen Tempel wird es nicht an Sängern und Musikinstrumenten fehlen, wie es David in seinen Tagen anordnete *** Rbi8  Nehemia 12:44-47 ***

Ferner wurden an jenem Tag Männer über die Säle für die Vorräte bestimmt, für die Beiträge, für die Erstlinge und für die Zehnten, um in ihnen aus den Feldern der Städte die [von] dem Gesetz [[GESETZ]] [geforderten] Anteile für die Priester und die Leviten zu sammeln; denn Juda hatte Freude wegen der Priester und der Leviten, die zu Diensten standen. 45 Und sie begannen, sich der Obliegenheit ihres Gottes und der Obliegenheit der Reinigung anzunehmen, auch die Sänger und die Torhüter, gemäß dem Gebot Davids [und] Salomos, seines Sohnes. 46 Denn in den Tagen Davids und Asaphs, in vergangener Zeit, gab es Häupter der Sänger und den Gesang der Lobpreisung und Danksagung für Gott. 47 Und ganz Israel gab während der Tage Serubbabels und während der Tage Nehemias die Anteile der Sänger und der Torhüter gemäß dem täglichen Bedarf und heiligte [sie] für die Leviten; und die Leviten heiligten [sie] für die Söhne Aarons.

 

Auch im Millennium wird die inzwischen funktionsbereite „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ beginnt ihre öffentliche Aufgabe wahrzunehmen: „... sie begannen, sich der Obliegenheit ihres Gottes und der Obliegenheit der Reinigung anzunehmen, auch die Sänger und die Torhüter, gemäß dem Gebot Davids [und] Salomos, seines Sohnes.“ Erneut wird es „Häupter der Sänger und den Gesang der Lobpreisung und Danksagung für Gott“ geben, da in Jerusalem der Lobpreis gegenüber Jehova bestimmt nicht enden wird. Für den täglichen Bedarf der in Jerusalem amtenden Königreichsherrschaft werden erneut Sänger, Torhüter und Leviten geheiligt, damit sie die ihnen zugeteilten Aufgaben wahrnehmen können!

 

Die Aufgaben der kommenden Verwaltung werden viel geringer sein als heute, denn Altersversorgung, Gesundheitswesen, Sozialamt, Verteidigung, Justiz, Polizei und Grenzschutz, um nur einige zu nennen, existieren nicht mehr! Der Städtebau mit den explodierenden Problemen ist beendet, jede Familie erhält ihren Teil an der Erde und wird dort ihren eigenen Teil des Paradieses herstellen mit weit geringerem Aufwand wie heute: Gott wird die Erde segnen, er wird zur gegebenen Zeit für Regen sorgen! Paulus erwähnt was kommen wird: „Der Boden zum Beispiel, der den oft auf ihn fallenden Regen trinkt und dann Pflanzenwuchs hervorbringt, der für die brauchbar ist, für die er auch bebaut wird, empfängt dafür Segen von Gott. Bringt er aber Dornen und Disteln hervor, so wird er verworfen und ist nahe daran, verflucht zu werden; und er endet mit Verbrennung.“ (Heb 6:7, 8) Weil wir unter Fluch Gottes stehen sind mehr und mehr früher fruchtbare Grossflächen zu Brachland geworden, der vom Menschen verursachte Klimawandel tut sein eigenes, um nur noch Disteln hervorzubringen.

 

10.2.2.4       Der Tag an dem die Moabiter und Ammoniter in die Versammlung Gottes kommen und Bileams Lehre keine Nachahmer mehr findet!

Eine der wichtigsten Funktionen der kommenden Regierung ist Gottes GESETZ dem ganzen Volk in seiner Tiefe und seiner Anwendung zu erklären! Jesus hatte mit Deutlichkeit erklärt, dass kein kleinster Buchstabe noch ein Teil eines Buchstabens vom GESETZ dahingefallen sei, bis nicht alles erfüllt sei (Mat 5:17-19).

 

*** Rbi8  Nehemia 13:1-3 ***

An jenem Tag las man vor den Ohren des Volkes aus dem Buch Mose; und man fand darin geschrieben, daß der Ammoniter und der Moabiter nicht in die Versammlung des [wahren] Gottes kommen sollten bis auf unabsehbare Zeit, 2 denn sie waren den Söhnen Israels nicht mit Brot und mit Wasser entgegengekommen, sondern hatten dann Bileam gegen sie gedungen, damit er Übles auf sie herabrufe. Indes änderte unser Gott den Fluch in einen Segen um. 3 So geschah es, sobald sie das Gesetz [[GESETZ]] hörten, daß sie das ganze Mischvolk von Israel abzusondern begannen.

 

Welches GESETZ hat Gott in unser Herz geschrieben?Tausend Jahre wird es in Anspruch nehmen die gesamte „grosse Volksmenge“ samt der Auferstehenden und alles Mischvolk, das Gott am Gerichtstag anerkannt hat zu unterweisen: Gemeint sind hier u.a. auch die ungetauften Ehepartner und Kinder, die es durch Belehrung auf die darauf folgende Ewigkeit [Mc] vorzubereiten gilt, wo jeder Mensch jederzeit Gottes Willen ausführen wird, weil Gottes GESETZ wirklich in ihrem Herzen verankert und wirksam ist!

 

Nehemia zeigt weiter prophetisch auf unsere Tage hinweisend, dass jene geistigen Nachkommen der „Ammoniter und Moabiter“ nicht unter jene gerechnet wurden, die Jesus als „Schafe“ auf seine rechte Seite stellte, weil sie den Hunger und den Durst ihrer Brüder nicht gestillt haben, als jene Brot und Wasser benötigten. Die Rede ist sowohl von physischer Nächstenliebe die direkte Bedürfnisse befriedigt wie von geistiger Ernährung! Jesu Worte wo er das Trennen der „Schafe von den Böcken“ erklärt zeigt die Parallele:

 

(Matthäus 25:34-40)  Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet worden seid, erbt das Königreich, das von der Grundlegung der Welt an für euch bereitet ist. 35 Denn ich wurde hungrig, und ihr gabt mir etwas zu essen; ich wurde durstig, und ihr gabt mir etwas zu trinken. Ich war ein Fremder, und ihr nahmt mich gastfreundlich auf, 36 nackt, und ihr bekleidetet mich. Ich wurde krank, und ihr saht nach mir. Ich war im Gefängnis, und ihr kamt zu mir.‘ 37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich oder durstig und gaben dir etwas zu trinken? 38 Wann sahen wir dich als einen Fremden und nahmen dich gastfreundlich auf oder nackt und bekleideten dich? 39 Wann sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir?‘ 40 Und der König wird ihnen erwidern und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.‘

 

Im Römerbrief zeigt Paulus, dass die Liebe das Fundamentalste in der zwischenmenschlichen Beziehung ist: „Die Liebe fügt dem Nächsten nichts Böses zu; daher ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.“ (Rö 13:10) Jesus fährt fort, was mit „Amoritern und Moabitern“ in geistigem Sinne am Gerichtstag geschieht:

 

*** Rbi8  Matthäus 25:41-46 ***

Dann wird er seinerseits zu denen zu seiner Linken sagen: ‚Geht weg von mir, ihr, die ihr verflucht worden seid, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bereitet ist. 42 Denn ich wurde hungrig, aber ihr gabt mir nichts zu essen, und ich wurde durstig, aber ihr gabt mir nichts zu trinken. 43 Ich war ein Fremder, aber ihr nahmt mich nicht gastfreundlich auf, nackt, aber ihr bekleidetet mich nicht, krank und im Gefängnis, aber ihr saht nicht nach mir.‘ 44 Dann werden auch sie antworten und sagen: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig oder durstig oder als einen Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und dienten dir nicht?‘ 45 Dann wird er ihnen antworten und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr es mir nicht getan.‘ 46 Und diese werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.“

 

Das physische und geistige Wohl unserer Brüder muss uns interessieren! Wenn aber zudem geistige Ernährung verunreinigt ist durch Spiritismus und Hang zur Gesetzlosigkeit und uns dadurch zum Dienst an Götzen verleitet, so ist dies bestimmt von Gottes Standpunkt aus betrachtet etwas Verabscheuungswürdiges! Wenn wir verstehen, was es bedeutet „Babylon die Grosse“ zu verlassen und uns getrennt von allem Unreinen zu halten, dann können wir nicht in der Not nach jenen greifen, von denen wir uns zuvor trennten, um uns nun helfen zu lassen. Darin liegt der Widerspruch! Haben wir die eindringlichen Worte des Paulus an die Korinther wirklich so verstanden?

 

Belial bedeutet Nichtsnutz *** Rbi8  2. Korinther 6:15-18 ***

Welche Harmonie besteht ferner zwischen Christus und Belial? [[(Nichtsnutz, Taugenichts)]] Oder welchen Anteil hat ein Gläubiger mit einem Ungläubigen? 16 Und welche Übereinkunft besteht zwischen Gottes Tempel und Götzen? Denn wir sind ein Tempel eines lebendigen Gottes, so wie Gott gesagt hat: „Ich werde unter ihnen wohnen und unter [ihnen] wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.“ 17 „ ,Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab‘, spricht Jehova, ‚und hört auf, das Unreine anzurühren‘ “; „ ,und ich will euch aufnehmen.‘ “ 18 „ ,Und ich werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein‘, spricht Jehova, der Allmächtige.“

 

Es ist wie eine Flucht hin zu denen die ihren Götzen dienen, um bei ihnen Hilfe und Schutz zu erlangen! Deren Hilfe anzunehmen, die durch ihre Lehren zeigen, dass sie Gottes Normen ablehnen, bedeutet doch die Abtrünnigkeit zu stärken! Was christliche Ehen anbetrifft gibt Paulus Rat, was einen ungläubigen Partner anbelangt, um der gemeinsamen Kinder willen. Es muss sich um Ehen handeln die geschlossen wurden bevor einer der Ehepartner gläubig wurde, denn unter Christen sollen wir nicht Ungläubige heiraten:

 

Trotzdem hat Gott wegen der getreuen Ehegefährten den Fluch über jenen Ehepartnern die „Mischvolk“ darstellen am Gerichtstag in einen Segen verwandelt, so dass auch diese Harmagedon überleben durften, um ihrer gläubigen Ehepartner wegen. Paulus erklärte hierzu: „Den anderen [[(in Mischehen)]] aber sage ich, ja ich, nicht der Herr: Wenn irgendein Bruder eine ungläubige Frau hat und sie dennoch einverstanden ist, bei ihm zu wohnen, so verlasse er sie nicht; und eine Frau, die einen ungläubigen Mann hat, der dennoch einverstanden ist, bei ihr zu wohnen, verlasse ihren Mann nicht. Denn der ungläubige Mann ist in Verbindung mit [seiner] Frau geheiligt, und die ungläubige Frau ist in Verbindung mit dem Bruder geheiligt; sonst wären ja eure Kinder unrein, nun aber sind sie heilig. Wenn aber der Ungläubige dann weggeht, so mag er weggehen; ein Bruder oder eine Schwester ist unter solchen Umständen nicht sklavisch gebunden, sondern Gott hat euch zum Frieden berufen. Denn wie weißt du, Frau, daß du [deinen] Mann nicht retten wirst? Oder wie weißt du, Mann, daß du [deine] Frau nicht retten wirst?“ (1.Kor 7:16-20) Der Ungläubige wird trotz seines Unglaubens Teilhaber an den Segnungen der „Umwandlung in einem Nu“. Sie dürfen in die Versammlung Gottes kommen, um zu lernen! Trotzdem werden sie auch künftig ausgesondert sein, bis sie durch ihre Taufe ihre Zugehörigkeit zu „Israel“ bestätigen, wahre geistige Juden werden! Der Zugang zur heiligen Stadt Jerusalem wird ihnen bis dahin nicht gewährt! Die Trennlinie des „Soreg“ gilt für sie!

 

Auch der Prophet Bileam, der hinging zu lehren, dass der Moabiterkönig Balak von Israel durch Hurerei und durch Missachtung der Speisevorschriften zu Fall bringen könne, wird durch Jesus erneut im Zusammenhang mit den „sieben Versammlungen“ erwähnt. In der Versammlung Pergamon existierten wiederum Menschen die „der Lehre Bileams“ anhingen und Jesu Volk zum Fall aus Gottes Gnade durch Sündigen verleiteten. Nun waren es Christen die das „Gebot des Christus“ übertreten sollten.

 

Dies steht ebenso im Zusammenhang mit der Nikolaus Sekte, welche Versammlungsglieder dazu verleiteten Gottes Gebot die Sexualität betreffend zu missachten, die ihrerseits Hurerei oder Homosexualität und andere Sexualvergehen wie Kindesmissbrauch in ihren Reihen dulden. Sie lehrten, dass Gottes Speisevorschriften für Christen nicht weiter gelten, Schweinefleisch und Blut zu essen nur unter dem mosaischen GESETZ Gültigkeit gehabt hätte. Götzen Geopfertes würde Christen nicht verunreinigen, verkündigen Nachfolger jener Nikolaus-Sekte bis heute und sind ihren eigenen „Schafe“ dadurch „eine Ursache zum Straucheln“. Wie Jesus lehrte gebührt solchen „ein Mühlstein um den Hals“, um sie mitten im Meer zu versenken (Mat 18:6).

 

Homosexualität der Priester beunruhigt den Vatikan *** Rbi8  Offenbarung 2:14-16 ***

Dessenungeachtet habe ich einige wenige Dinge gegen dich, daß du dort solche hast, die an der Lehre Bileams festhalten, der hinging, Balak zu lehren, den Söhnen Israels eine Ursache zum Straucheln zu geben, so daß sie Dinge essen würden, die Götzen geopfert sind, und Hurerei begingen. 15 So hast auch du solche, die in gleicher Weise an der Lehre der Nikolaus-Sekte festhalten. 16 Bereue also. Wenn du es nicht tust, komme ich eilends zu dir, und ich will mit dem langen Schwert meines Mundes Krieg mit ihnen führen.

 

Es ist kein Zweifel, dass die Worte Jesu ebenso wie im ersten Jahrhundert auf alle Versammlungen der Christenheit in der Endzeit Anwendung finden, wo heute ein hoher Grad an Toleranz von Unsittlichkeit herrscht. Da Gottes GESETZ dieselbe Gültigkeit hat wie zur Zeit Mose und gewisse Teile in ihrer Anwendung durch Jesus gar verschärft wurden, daher ist es sicher, dass auch das Strafmass, welches das GESETZ auf solche Vergehen vorsieht nun im Endgericht und im Millennium bestimmt zur Anwendung gelangen! Wenn heute das Schweinefleisch essen in der ganzen Christenheit verbreitet ist, so bedeutet dies nicht, dass das Buch Jesaja und seine Vorhersagen umgeschrieben werden müssten!

 

*** Rbi8  Jesaja 66:16-18 ***

Diejenigen, die sich heiligen und sich reinigen für die Gärten hinter einem in der Mitte, die Schweinefleisch essen und Widerliches, sogar die Springmaus, sie werden alle zusammen ein Ende nehmen ist der Ausspruch Jehovas. 18 „Und was ihre Werke und ihre Gedanken betrifft, ich komme, um alle Nationen und Zungen zusammenzubringen; und sie werden kommen und meine Herrlichkeit sehen müssen.“

 

Das von Gott verabscheute Schweinefleisch als Renner auf der Liste von Fleischkonsum  Wenn Gott Schweinefleisch und das anderer Tiere für Menschen nicht zum Genuss freigibt, so hat dies wichtige Gründe, die unserem Schutz dienen!

 

Jehova wird unter Nutzung von Jesu Führungstalent und unter der Aufsicht von 144.000 gerechten Richtern dem GESETZ volle Nachachtung verschaffen! „Bereue also. Wenn du es nicht tust, komme ich eilends zu dir, und ich will mit dem langen Schwert meines Mundes Krieg mit ihnen führen.Nur dadurch ist Frieden und Sicherheit für alle möglich und hat Missbrauch und Ausbeutung auch in sexueller Hinsicht ein Ende! Wo es keine Gerechtigkeit gibt, da gibt es keinen Frieden!

 

Beachten wir, dass das, was das Gebot betrifft nichts zu essen, was Götzen geopfert wurde auch den „Götzen Bauch“ betreffen: „Denn es gibt viele, ich pflegte sie oft zu erwähnen, erwähne sie jetzt aber auch weinend, die als die Feinde des Marterpfahls [[(Pahls; seines Todes zur Löschung der Sünde)]] des Christus wandeln, und ihr Ende ist Vernichtung, und ihr Gott ist ihr Bauch, und ihre Herrlichkeit besteht in ihrer Schande, und ihr Sinn steht nach Dingen auf der Erde.“ (1.Kor 3:18, 19) 

 

SPIEGEL: Was machen die Kirchen mit der Kirchensteuer? Nicht am Altar der Dämonen Anteil zu haben hat eine direkt Bewandtnis mit allen Religionen „Babylons der Grossen“. Die Spenden, welche jene Kirchendiener in ihren Kollektenteller, Spendenkästen oder Sammelkonten einnehmen kann nicht von Gottes GESETZ losgelöst betrachtet werden! Auch dann nicht, wenn sie dieses später an Notdürftige verteilen, z.B. in Form von Lebensmittelpaketen, Armenspeisung, Hilfsgütern die sie verteilen oder Wiederaufbauarbeiten, die sie bei Katastrophen leisten! Fragen wir uns doch etwas genauer: Wird dies in erster Linie aus Nächstenliebe gemacht oder steht ein weit tieferer Sinn dahinter? Wir reden hier nicht vom Freiwilligen, der Armenspeisung austeilt oder aus einem Container Kleider verteilt! Wir reden von der gesamten Organisation die dahintersteckt und Menschen anlockt, indem sie sich karitativ beschäftigt, im Hintergrund aber sich Güter und Reichtum aufhäuft!

 

Paulus sagt: „Nein; sondern ich sage, daß die Dinge, die die Nationen opfern, sie Dämonen opfern und nicht Gott; und ich will nicht, daß ihr Teilhaber mit den Dämonen werdet.“ Die Kirchensteuern und Spenden, welche Religionen entgegennehmen sind nur vordergründig als Gaben an Gott deklariert, da jene aber dem „Gott dieses Systems“, dem „Herrscher dieser Finsternis“ dienen stehen sie im Zusammenhang mit Götzendienst und Verehrung von Dämonen!

 

Wer einem Götzen dient, wer einen anderen Gott als Jehova als seinen Gesetzgeber anerkennt oder Jesus und heiligen Geist zu Mitgöttern Gottes macht, der überhebt sich selbst. Er macht sich zu einem „Götzen“, der Anbetung und Gehorsam erheischt, weil er doch genau besehen Gottes Wort widerspricht! Wir sollten ein klares Unterscheidungsvermögen zwischen Reinem und Unreinem haben!

 

*** Rbi8  1. Korinther 10:18-22 ***

Seht auf das, was Israel in fleischlicher Hinsicht ist: Sind nicht die, welche die Opfer essen, Teilhaber mit dem Altar? 19 Was soll ich also sagen? Daß das, was einem Götzen geopfert ist, etwas sei oder daß ein Götze etwas sei? 20 Nein; sondern ich sage, daß die Dinge, die die Nationen opfern, sie Dämonen opfern und nicht Gott; und ich will nicht, daß ihr Teilhaber mit den Dämonen werdet. 21 Ihr könnt nicht den Becher Jehovas [[(des Herrn (Jesus))]] und den Becher der Dämonen trinken; ihr könnt nicht am „Tisch Jehovas“ [[(Tisch des Herrn (Jesus))]] und am Tisch der Dämonen teilhaben. 22 Oder „reizen wir Jehova [[(den Herrn (Jesus))]] zur Eifersucht“? Wir sind doch nicht etwa stärker als er?

 

Wir sollen weder unseren Herrn Jesus, an dessen Opfer wir Teilhaber sind noch Jehova, dem das Opfer gilt herausreizen! Als Teilhaber müssen wir an Händen und Herzen rein sein! Dieselben Religionen die da Hilfe leisten senden meist auch ihre jungen Männer und Frauen in den Krieg, wo ihre Hände mit Menschenblut befleckt werden! Haben wir nicht Anteil mit ihnen!

 

10.2.2.5       So wie Moab und Ammon Israel zum Gesetzesbruch verleitete, so verleiten heute christliche Kirchen zur Missachtung von Gottes Geboten

Israel entbehrte während der vierzigjährigen Wanderung viele Dinge, welche die Nachbarvölker hatten. Da jene nicht unter Gottes GESETZ standen, sondern ihren Göttern, den Baalen („Herren“) dienten wurden Ammon und Moab von König Balak dazu verleitet Israel mit Dingen die Gottes GESETZ deutlich ablehnt zu versuchen, um sie zum Gesetzesbruch zu verleiten! Dadurch aber wurden die Israeliten die nicht widerstanden vor Gott straffällig! Die Ammoniter und Moabiter waren in Wirklichkeit Brüdervölker Israels: Moab und Ammon stammten von den Töchtern Lots ab und waren somit Verwandte Abrahams über Lots Linie!

 

Was sind die "Teraphim" und wie gelangten sie in die Hand Mose?
 

Ganz offensichtlich taten die Moabiter und Ammoniter Werke, eine eigene Form der Nächstenliebe, Jesus sagte doch auch, dass wir unsere Feinde speisen sollten. Welches Volk lässt sich nicht gern von fremden Frauen zum Tanz einladen. All das aber war von Anfang an ein Stolperstein, um Israel zum Sündigen, zur Hurerei zu verleiten. Bileam wusste aus Gottes GESETZ, dass Jehova Seinem Volk „keinerlei Straffreiheit“ gewährt! Moses hörte Jehovas eindringlichen Worte: „Jehova, Jehova, ein Gott, barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte und Wahrheit, der Tausenden liebende Güte bewahrt, der Vergehung und Übertretung und Sünde verzeiht, doch keinesfalls wird er Straffreiheit gewähren, da er für das Vergehen der Väter Strafe über Söhne und über Enkel bringt, über die dritte Generation und über die vierte Generation.“ (2.Mo 34:6, 7)

 

Der Reichtum der Kirchen ist BlutgeldDie kirchlichen Hilfeleistungen an Notleidende erfüllen dies aber als institutionelle Pflicht, als Aushängeschild, um für sich weitere Spender und Unterstützer zu gewinnen, nicht aus selbstloser Nächstenliebe! Das gibt positive Publizität! Durch eben diese kirchlichen Institutionen, die mit Ausnahmen den Zweck verfolgen durch spektakuläre Hilfsaktionen neue Mitglieder oder Proselyten zu gewinnen, dadurch erhält das ganze rund um ihre Wohltätigkeit eine vollkommen andere Bedeutung, einen sauren Geschmack!

 

Jesus zeigte, wie jeder von uns direkt und spontan handeln sollte, wenn er einen Nächsten in Not sieht:

 

*** Rbi8  Lukas 10:29-37 ***

Da aber der Mann beweisen wollte, daß er gerecht sei, sagte er zu Jesus: Wer ist in Wirklichkeit mein Nächster? 30 In Erwiderung sagte Jesus: „Ein gewisser Mensch ging von Jerusalem nach Jericho hinab und fiel unter Räuber, die ihn auszogen und ihm auch Schläge versetzten und weggingen und ihn halb tot zurückließen. 31 Nun traf es sich, daß ein gewisser Priester jenen Weg hinabging, doch als er ihn sah, ging er auf der entgegengesetzten Seite vorüber. 32 Ebenso ging auch ein Levit, als er an die Stelle hinabkam und ihn sah, auf der entgegengesetzten Seite vorüber. 33 Aber ein gewisser Samariter, der des Weges zog, kam zu ihm, und als er ihn sah, wurde er von Mitleid bewegt. 34 Und er trat an ihn heran und verband ihm seine Wunden, wobei er Öl und Wein auf sie goß. Dann hob er ihn auf sein eigenes Tier und brachte ihn in eine Herberge und sorgte für ihn. 35 Und am nächsten Tag zog er zwei Denare heraus, gab sie dem Herbergswirt und sprach: ‚Sorge für ihn, und was immer du darüber ausgibst, will ich dir zurückzahlen, wenn ich hierher zurückkomme.‘ 36 Wer von diesen dreien hat sich, wie es dir scheint, als Nächster des Mannes erwiesen, der unter die Räuber fiel?“ 37 Er sagte: „Derjenige, der ihm gegenüber barmherzig handelte.“ Darauf sprach Jesus zu ihm: „Geh hin, und handle selbst ebenso.“

 

Der Samariter, der einem zerschlagenen Juden die Wunden reinigte und die Herberge für jenen bezahlte zeigte wahre Nächstenliebe! Er versuchte nicht den anderen zu seinem Glauben zu nötigen! Er tat es direkt, aus innerem Drang das Gute zu tun!

 

Im Dickicht der Spendenindustrie Wenn die Versammlungen eine Geldsammlung für Paulus oder für „die Armen“ (die „Ebioniten“) in Jerusalem machten, dann brachten sie es direkt zu denen, die dies benötigten (1.Kor 16:1-4). Wenn aber die Hilfsorganisationen Caritas oder Care und andere solches institutionell tun, so steht dahinter ein anderer Zweck: Die jeweiligen Kirchenorganisationen versuchen ihre Einflusssphäre zu erweitern, Regierungen wegen ihrer humanitären Hilfe auf ihre Seite zu ziehen, Steuergelder zu erhalten und vor allem zweigen sie oft einen beträchtlichen Teil der Spenden zum Unterhalt ihrer nicht kostenlos funktionierenden Organisationen ab! In vielen Fällen fressen diese Kosten 60% bis hin zu 95% der Spendengelder, wie aus den Medien zu entnehmen ist! Das wenige, das dann wirklich noch Gutes tut muss in übertriebener Weise zur Rechtfertigung dargestellt werden! In den USA steht an der Spitze von Ineffizienz die Organisation „Missing Children“. 88,1% ihrer Sammlungen gehen zu Gunsten jener, welche die Sammlungen durchführen, 10,2% zudem für allgemeine Spesen. 98,3% verbraucht die Organisation dadurch, dass sie sich am Leben erhält und nur 0,6% gehen wirklich zu Gunsten der vermissten Kinder! [1] (Stand 16.6.08) Die Deutschen gelten als spendenfreudig und geben zwischen 2 und 5 Milliarden Euro jährlich privat in Spendenkassen!

 

Jesus hätte bestimmt dieses Beispiel von Bileam in der Offenbarung an Johannes nicht verwendet, wären Christen nicht unter demselben GESETZ wie Israel gestanden hätten! Lassen wir uns von kirchlichen Lehrern nicht verführen und uns dadurch um den Siegespreis bringen! Wir sind Teilhaber am Altar des Christus, trinken beim Abendmahl sinnbildlich von dessen Blut und essen von dessen Fleisch und können nicht gleichzeitig am Altar der Baale, anderer „Herren“ Anteil haben und Götzen Geopfertes oder verunreinigte geistige Nahrung zu uns nehmen!

 

10.2.2.6       Die Zählung der grossen Volksmenge durch die neu eingesetzten Könige

Da der Same aus den Nachkommen Abrahams über die Linie von Juda kommen musste war es von Beginn an notwendig eine Zählung vorzunehmen und ein Geschlechtsregister aller männlichen Personen anzulegen! Das Register erbrachte schlussendlich den Beweis, wer aus welcher Geschlechtslinie kommen würde. Sowohl Matthäus wie Lukas nehmen Bezug auf dieses Geschlechtsregister, um ihrerseits zu beweisen, dass sowohl Maria wie Joseph aus dem Stamm Juda über die Linie Davids stammten (Mat 1:1-17; Lu 3:23-38).

 

*** Rbi8  4. Mose 1:1-3 ***

Und Jehova redete dann zu Moses in der Wildnis Sinai, im Zelt der Zusammenkunft, am ersten Tag des zweiten Monats im zweiten Jahr nach ihrem Auszug aus dem Land Ägypten, indem [er] sprach: 2 Nehmt die Gesamtzahl der ganzen Gemeinde der Söhne Israels auf gemäß ihren Familien, gemäß dem Hause ihrer Väter, nach der Zahl der Namen, alle männlichen Personen, Kopf für Kopf von ihnen, 3 vom Zwanzigjährigen aufwärts, einen jeden, der zum Heer auszieht in Israel. Ihr solltet sie gemäß ihren Heeren einschreiben, du und Aaron.

 

Natürlich war dies nicht der einzige Grund eine Volkszählung vorzunehmen. Auch die spätere Landverteilung hatte hiermit zu tun. Jede Familie sollte ein ebenbürtiges Stück Land erhalten wie die andere, gemäss Anzahl ihrer Angehörigen! Dazu war die Gesamtzahl der Familien in jedem Stamm zu kennen eine Grundvoraussetzung.

 

Da Israel in der Wildnis mehrfach gegen Jehova rebelliert hatte mussten sie vierzig Jahre dort verbleiben und die ganze Generation all jener, die ausgezogen war kam in der Wildnis um ihr Leben ohne das versprochen Gelobte Land gesehen zu haben. Dies gab Anlass dazu am Ende der vierzig Jahre erneut eine Zählung vorzunehmen und die Abstammung der Kinder bestätigen zu lassen.

 

*** Rbi8  4. Mose 1:17-19 ***

Da nahmen Moses und Aaron diese Männer, die mit Namen bezeichnet worden waren. 18 Und sie versammelten die ganze Gemeinde am ersten Tag des zweiten Monats, um ihre Abstammung bestätigen zu lassen hinsichtlich ihrer Familien im Hause ihrer Väter, nach der Zahl der Namen, vom Zwanzigjährigen aufwärts, Kopf für Kopf von ihnen, 19 so wie Jehova es Moses geboten hatte; und er schrieb sie dann ein in der Wildnis Sinai.

 

Der Zeitpunkt für die Einschreibung war mit dem Erreichen des dienstpflichtigen Alters von zwanzig Jahren erreicht. Da jede männliche Erstgeburt am vierzigsten Tag den Priestern im Tempel dargestellt werden musste gab es ein weiteres fortlaufendes Register, das die Entwicklung der Familie dokumentierte! Jakobus und die Ältesten Jerusalems bestätigten Paulus, dass ebionitische Kinder weiterhin auch unter den Christen der Heiden beschnitten werden sollen. Dies war nur gegenüber Christen der Nationen aufgehoben worden, weil jene ihr Herz mittels des GESETZES beschnitten! (Apg 15:15, 24, 28, 29; 21:21, 26).

 

SPIEGEL: Volkszählung Jahrhunderte später nahm König David eine Volkszählung vor, die Jehova ihm nicht geboten hatte und Gottes Zorn brach auf ihn herab, so dass er das Volk mit einer schlagartigen Plage schlug (1.Chr 21:16, 17). Später rebellierte Israel und dann Juda, indem sie andere Götter als Jehova anbeteten und beide Völker kamen unter fremde Herrschaft der Nationen. Nach der Rückkehr aus dem siebzigjährigen Exil und dem Wiederaufbau der Mauern Israels kam erneut ein wichtiger Zeitpunkt, um das ganze Volk einzuschreiben und ihre Abstammungslinie erneut bestätigen zu lassen. Das war auch wichtig, um den Beweis der Zugehörigkeit zu einem bestimmten Stamm nachzuweisen! Besonders im Falle der Leviten und Söhne Aarons spielte dies eine gewichtige Rolle! Nur wer zum Stamm Juda gehörte und aus Davids Linie stammte hatte rechtlichen Anspruch auf die Thronfolge Davids!

 

Nachdem die Mauer Jerusalems aufgebaut und die Tore eingesetzt waren nahm Nehemia eine Volkszählung vor, jeder der sich nicht als Priester ausweisen konnte wurde vom Priesterdienst entfernt und durfte nicht weiter von den heiligen Dingen Anteil haben.

 

*** Rbi8  Nehemia 7:1-2 ***

Und es geschah, daß ich, sobald die Mauer wieder aufgebaut worden war, sogleich die Türen einsetzte. Dann wurden die Torhüter und die Sänger und die Leviten bestellt.

 

Offenbar hatte bereits zuvor der Hohepriester Josua (Jeschua) und der Statthalter Serubbabel ein Register all jener Juden angelegt, die beim Auszug und der Rückwanderung aus Babylon von Beginn an anwesend waren. Nehemia seinerseits achtete ebenso auf dieses Register, wo jeder zuvor schon seine Heimatstadt bezeichnet hatte, was die Rückkehr in jenem Jubeljahr zum Grundbesitz möglich machte. Nehemia nun legte zusätzlich ein Geschlechtsregister all jener an, die das Volk als Vorsteher anführten. Sie sollten in Jerusalem Besitztum erhalten, damit die Stadt schnellstmöglich erneut aufgebaut werden möge und eine funktionierende Verwaltung ihren Neuanfang nehmen würde! Das sind gewichtige Hinweise, was mit dem entvölkerten Jerusalem nach Harmagedon geschehen soll! „Nun war die Stadt geräumig und groß, und es waren wenig Leute darin, und da waren keine Häuser gebaut.“ Nehemia hörte auf Gottes Ratschlag, was als Nächstes zu tun sei (Ne 7:4).

 

*** Rbi8  Nehemia 7:5-7 ***

Aber mein Gott legte [es] mir ins Herz, daß ich die Edlen und die bevollmächtigten Vorsteher und das Volk zusammenbringen sollte, damit sie sich in das Geschlechtsregister eintrugen. Dann fand ich das Buch des Geschlechtsregisters derjenigen, die zuerst heraufgekommen waren, und fand darin geschrieben:

6 Dies sind die Söhne des Gerichtsbezirks, die aus der Gefangenschaft der ins Exil Weggeführten hinaufzogen, welche Nebukadnezar, der König von Babylon, ins Exil weggeführt hatte und die später nach Jerusalem und nach Juda zurückkehrten, jeder in seine eigene Stadt; 7 diejenigen, die mit Serubbabel, Jeschua, Nehemia, Asarja, Raamja, Nahamani, Mordechai, Bilschan, Mispereth, Bigwai, Nehum, Baana kamen.

 

Nehemia führt die Namen der Familienvorsteher einzeln auf, was später von Matthäus und Lukas benutz wurde, um diese Abstammung Jesu aus Davids Linie zu bestätigen. Bestimmt war auch im Exil durch die Leviten und aaronischen Priester darauf geachtet worden, dass die Familien intakt blieben, da auch dort das System der Synagogen (Versammlungen) weiterhin aufrecht gehalten wurde, wo sich ganz Israel jeden Sabbat versammelte, um im GESETZ unterwiesen zu werden.

 

Die Zahlen die Nehemia um das Jahr 455 u.Z. durch diese weitere Zählung ermittelte bestand aus 240.360 Männern, daneben war noch 7.337 Sklaven und Sklavinnen und 245 Sänger und Sängerinnen separat aufgeführt.

 

*** Rbi8  Nehemia 7:66-67 ***

Die ganze Versammlung war als eine Gruppe [an Zahl] zweiundvierzigtausenddreihundertsechzig,  67 außer ihren Sklaven und ihren Sklavinnen; diese waren siebentausenddreihundertsiebenunddreißig; und sie hatten zweihundertfünfundvierzig Sänger und Sängerinnen.

 

Diese Zählung und Einschreibung war insofern wichtig, da ja „Spross“ als Nachkomme dieser Zurückgekehrten bei seinem Erscheinen nachweisen musste, dass er aus dem Stamm Davids kam. Nach der Zerstörung des Archivs in Jerusalem durch Feuer, beim Angriff der Zeloten gegen die Römer im Jahre 66 u.Z. war es keinem Juden mehr möglich, seine Abstammung aus dem Stamm Juda, der Geschlechtslinie Davids zu beweisen. Da aber Kaiser Augustus eine Einschreibung verlangte und Jesus deshalb in der Stadt Davids, in Bethlehem zur Welt kam konnte sein Zeugnis nicht verleugnet werden.

 

Die Volkszählung des Augustus war der Grund für Jesu Geburt in Bethlehem, der Stadt Davids (Lukas 2:1-7)  In jenen Tagen nun ging eine Verordnung von Cäsar Augụstus aus, daß die ganze bewohnte Erde eingeschrieben werde [[(zum Zweck der Steuererhebung)]] 2 (diese erste Einschreibung fand statt, als Quirịnius Statthalter von Syrien war); 3 und alle Leute zogen hin, um sich einschreiben zu lassen, jeder in seine eigene Stadt. 4 Natürlich ging auch Joseph von Galilạ̈a aus der Stadt Nạzareth nach Judạ̈a zur Stadt Davids hinauf, die Bẹthlehem genannt wird, weil er aus dem Hause und der Familie Davids stammte, 5 um sich mit Maria einschreiben zu lassen, die ihm, wie versprochen, zur Ehe gegeben worden und jetzt hochschwanger war. 6 Während sie dort waren, wurden ihre Tage voll, daß sie gebären sollte. 7 Und sie gebar ihren Sohn, den erstgeborenen, und sie band ihn in Wickelbänder ein und legte ihn in eine Krippe, weil es im Unterkunftsraum keinen Platz für sie gab.

 

Am vierzigsten Tag musste Jesus im Tempel als Erstgeborener eingeschrieben werden. Von dort kehrte das Paar nach Nazareth zurück, wo ein Engel Joseph zur Flucht nach Ägypten aufforderte.

 

Auch am Ende dieses Systems, im grossen Jubeljahr Jehovas muss jene „grosse Volksmenge“ erneut einer Zählung ausgesetzt werden, da sie alle im Verhältnis auf die 144.000 Priesterkönige als Vorsteher auf der ganzen Erde verteilt werden. Die fleischlichen Nachkommen Israels haben Anspruch auf Erde im Land Palästina gemäss ihrer Stämme, die übrigen Überlebenden werden in gerechter Verteilung ihr Erbe an Erde erhalten, wo Jehova es einem jeden durch den jeweils zuständigen Priesterkönigzuteilen wird.!

 

*** Rbi8  Offenbarung 7:9-10 ***

Nach diesen Dingen [[(den 12 Stämmen zu je 12.000 Versiegelten)]] sah ich, und siehe, eine große Volksmenge, die kein Mensch zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Zungen stand vor dem Thron und vor dem Lamm, in weiße lange Gewänder gehüllt, und Palmzweige waren in ihren Händen. 10 Und sie rufen fortwährend mit lauter Stimme, indem sie sagen: „Die Rettung [verdanken wir] unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm.“

 

Wie schon bei der Wiederkehr aus dem Exil erhalten jene Vorsteher in Jerusalem selbst ein erstes Erbe. Das ergibt guten und praktischen Sinn, da sie sich drei Mal pro Jahr zu den Festzeiten Jehovas in jene Stadt begeben, um dort von Jehova und seinen Wortführer Jesus, in Zusammenarbeit mit seinen Aposteln instruiert zu werden. Sie lernen, wie die Leitung der Erde optimiert werden kann und wie die Gerechtigkeit Gottes jeden Winkel der Erde erreicht! Es geht somit bei dieser Zählung nicht bloss um gerechte Erbverteilung, sondern auch um das Festlegen, wer künftig welchen Anteil und wo an der kommenden Verwaltung der Erde haben wird!

 

Mit der Volkszählung im Zusammenhang steht auch die Verpflichtung zum Heer und zum Beitragswesen in Israel. So musste jeder Ausgemusterte zwanzigjährige sich mit einem halben Schekel Beitrag loskaufen. Die Tempelsteuer wurde von da ab jährlich erhoben.

 

10.2.2.7       Die Beute wird in Gerechtigkeit verteilt: Das Erbe der Erde wird aufgeteilt

Nicht bloss in Israel, sondern erdenweit soll das Land als unveräusserliches Erbe jeder Familie zugeteilt werden. Indem die Menschen aus den heute überfüllten Megastädten erneut zurück zum Erdboden gebracht werden, ist mit einer schnellen Gesundung des Planeten zu rechen!

Der kranke Glubus Erde braucht dringend eine Ruhephase!

Der Treibhauseffekt durch CO2 wird bald neutralisiert sein und der Klimawandel wird sich ausgleichen. Mit kluger Produkterzeugung die auf Qualität fusst kann ein grosser Teil der heute in der Wirtschaft gebundenen Personen zur Bearbeitung und Nutzung des Kulturbodens zurückkehren! Die Wegwerfgesellschaft wird endgültig vorbei sein und wir werden ihr bestimmt nicht nachtrauern! Sie brachte auf lange Sicht gesehen viel mehr Nach- als Vorteile und brachte den blauen Planeten an den Rand der Selbstzerstörung! Gottes Versprechen durch die Propheten Jesaja und Micha lautet gleichbleibend:

 

*** Rbi8  Micha 4:4 ***

Und sie werden tatsächlich sitzen, jeder unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum, und da wird niemand sein, der [sie] aufschreckt; denn der Mund Jehovas der Heerscharen selbst hat [es] geredet.

 

Da der Mensch „seltener als Gold aus Ophir“ auf dem Erdboden sein wird stehen mehr Behausungen zur Verfügung wie wirklich benötigt würden. Auch die Produkte der heutigen Wirtschaft werden bei stillstehenden Fabriken eine geraume Zeit zu unserem Nutzen sein. Eine gerechte Verteilung dieser „Beute“ liegt in der Hand der Priesterkönige! (Jes 33:23, 24)

 

Gemäss GESETZ, das dem Erstgeborenen zwei Erbteile zuspricht steht nicht Ruben, sondern gemäss dem Segen Jakobs dem zweitjüngsten von Rahel Geborenen Joseph, respektive dessen beiden Söhnen Ephraim und Manasse dieses doppelte Erbe zu. So hatte es der Stammvater Jakob bestimmt als Strafe für die Missachtung des Ehelagers des Vaters durch Ruben!

 

*** Rbi8  1. Chronika 5:1-3 ***

Und die Söhne Rubens, des Erstgeborenen Israels — denn er war der Erstgeborene; aber dafür, daß er die Lagerstätte seines Vaters entweiht hatte, wurde sein Erstgeburtsrecht den Söhnen Josephs, des Sohnes Israels, gegeben, so daß er im Geschlechtsregister nicht für das Recht des Erstgeborenen eingetragen werden sollte. 2 Denn Juda selbst erwies sich unter seinen Brüdern als überlegen, und der zum Führer [Bestimmte] war aus ihm [[(Erblinie Davids und Jesu)]]; aber das Erstgeburtsrecht gehörte Joseph — 3 die Söhne Rubens, des Erstgeborenen Israels, waren Hanoch und Pallu, Hezron und Karmi.

 

Erez Israel: Wie einige den Verlauf der Grenzen der Nation Israel sehenKein Buchstabe ist dahingefallen und alles muss sich noch ins letzte Detail erfüllen, so hat es Jesus für all jene angekündigt, die Glauben in ihn setzen!

 

Hat die heutige Nation Israel diese Dinge vergessen oder ist sie selbst davon überzeugt, dass sich Gottes Wort noch erfüllen wird? Der tägliche NEWSLETTER „Israel Heute“ vom 28.5.08 berichtete:

 

Hamas feiert Olmerts Bemerkungen über „Großisrael“

 

   Eine Hamas-Webseite berichtete folgendermaßen über die Bemerkungen Olmerts über „Großisrael“: „Der israelische Premierminister Ehud Olmert hat am Montag zugegeben, dass der israelische Traum eines „Großisrael“ und den „jüdischen Staat“ zu errichten schwer zu erreichen wäre.“ Olmert hatte in einer Rede vor der Knesset gesagt: „Diese beiden Dinge können nicht zusammen gefunden werden außer in den Köpfen verrückter Träumer, die die Realität missverstehen.“ Der Hamas-Bericht übersetzt Olmerts Rede frei: „Ich war unter denen, die nicht an eine Zwei-Staaten-Lösung glaubten, aber ich verstehe nun, dass dies falsch war. Die meisten Israelis verstehen heutzutage den Unterschied zwischen einer Zwei-Staaten-Lösung und einer Ein-Staat-Lösung, in der alle Bürger gleichwertig wären.“

 

Mit „Grossisrael“ spricht nicht etwa von den Ausmassen, welche die Nation zur Zeit Salomos eingenommen hat, die ein mehrfaches der heutigen Grenzen umfasst, sondern von Israel nach dem Siebentagekrieg 1967, wo die Gebiete der Golanhöhen und des Westjordanlandes erobert wurde.

 

Das Ziel das der Gott der Bibel setzt muss durch „Spross“ und sein Eingreifen mit himmlischen Streitkräften erreicht werden und liegt nicht an Menschen auf eigene Faust und zur eigens festgesetzten Zeit durchsetzen zu wollen. Im Falle des Auszugs aus Ägypten hatte Jehova eine vierhundert-Jahrperiode festgesetzt gehabt! Als Moses auf eigene Faust vierzig Jahre zu früh eine Befreiung versuchte, da musste er von Pharaos Hof weg in die Wildnis fliehen, wo er Kleinviehhirte des Priesters Jethro in Midian wurde! (2.Mo 3:1) Gott tut die Dinge zu der von Ihm festgesetzten Zeit und mit den durch Ihn festgesetzten Mitteln!

 

10.2.2.8       Davids Haus und Gottes Tempel bleibend in Jerusalem als Sitz der Verwaltung der Erde

Nahezu alle Propheten und auch Jesus und seine Apostel bestätigen Jerusalem als früheren und als künftigen Sitz der Regierung Israels. Dies hatte zwei Unterbrüche, die Gott selbst verursacht hat als Strafmassnahme wegen Verletzung der Bundesbedingungen: Zum ersten die Zeit von siebzig Jahren in babylonischer Gefangenschaft und dann die Zeit vom römischen Exil in der Diaspora, beginnend im Jahre 70 u.Z. Die Staatsgründung Israels 1948 hat nichts mit Gottes Vorhersage und „Spross“ zu tun, der das wahre Königreich Gottes erst nach Harmagedon voll aufgerichtet haben wird! Daran kann niemand etwas ändern oder dies wegdiskutieren! Die zweite Rückkehr liegt in der Hand von „Immanuel“, dem „Sohn des Höchsten“ und kann nicht durch menschliche Vorwegnahme erfüllt werden! Gott selbst gibt Jesus den Thron Davids, der in Jerusalem stand und künftig erneut stehen wird! Der Engel Gabriel bestätigte Maria vor ihrer Empfängnis die Worte Jesajas: „Und es soll geschehen an jenem Tag, daß die Wurzel Ịsaïs es sein wird, die dastehen wird als ein Signal für die Völker. An ihn werden sich auch die Nationen fragend wenden, und seine Ruhestätte soll herrlich werden.“ (Jes 11:10)

 

Der Thron des Sohnes Davids, von Jesus wird nie mehr zum Wanken gebracht werden*** Rbi8  Lukas 1:32-33 ***

Dieser wird groß sein und wird Sohn des Höchsten genannt werden; und Jehova Gott wird ihm den Thron Davids, seines Vaters, geben, 33 und er wird für immer als König über das Haus Jakob regieren, und sein Königreich wird kein Ende haben.“

 

Wenn dieser Thron neuerlich fest aufgerichtet ist wird ihn niemand und niemals mehr verwüsten können, wie dies zuvor verschiedene Male der Fall war! Das messianische Königreich Gottes hat kein Ende!

 

Jesus bestätigte als zwölfjähriger Jüngling, dass der Tempel das „Haus Gottes“ war und er diesen Tempel als sein wahres Zuhause betrachtete. Seine Eltern hatten ihn drei Tage lang gesucht und schlussendlich inmitten der Lehrer im Tempel gefunden.

 

*** Rbi8  Lukas 2:49-50 ***

Er aber sprach zu ihnen: „Wie habt ihr mich nur suchen können? Wußtet ihr nicht, daß ich im [Haus] meines Vaters sein muß? 50 Sie begriffen jedoch das Wort nicht, das er zu ihnen redete.

 

Die Christenversammlung wird durch Paulus als lebender Tempel Gottes bezeichnet, der durch Gottes Geist bewohnt wird. Dieser Tempel hat keinen physischen Sitz auf der Erde, so lange Jesus an Gottes rechter Seite im Himmel weilt und das „neue Jerusalem“ nicht zur Erde herabkommt!

 

*** Rbi8  1. Korinther 3:16-17 ***

Wißt ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und daß der Geist Gottes in euch wohnt? 17 Wenn jemand den Tempel Gottes vernichtet, wird Gott ihn vernichten; denn der Tempel Gottes ist heilig, welcher [Tempel] ihr seid.

 

Ersatzorte anstelle Jerusalems, wie nahezu alle Religionen sie für sich proklamieren sind in Tat und Wahrheit menschliche Produkte die der Stabilität der jeweiligen künstlichen religiösen Königreiche Anhaltspunkt verleihen. Sie bilden Ersatz für das, was erst kommen soll und können das Kommende nicht ersetzen!

 

10.2.2.9       Jesus ging hin, „um Wohnungen zu bereiten“!

Nach der Teilung des Reiches im Jahre 998 v.u.Z. in die Nation Juda und Israel zogen die Priester und Leviten aus dem Bereich der neuen Nation Israel heraus, aus dem Zehnstämmereich nach Jerusalem, um von nun an dort zu residieren, nachdem König Jerobeam vom Nordreich sie aus dem Dienst entlassen hatte (2.Chr 11:13-17). Psalm 45 besingt eine weitere Rückkehr in den Palast des Königs und spricht dabei ein künftiges Ereignis an. Es ist eine Vorhersage an „Spross“ und dessen „Söhne“:

 

Die Altstadt von Jerusalem und die Davidsstadt*** Rbi8  Psalm 45:15-16 ***

Sie werden mit Freuden und Frohlocken gebracht werden;

Sie werden einziehen in den Palast des Königs.

16 An Stelle deiner Vorväter werden deine Söhne sein,

Die du zu Fürsten [[(Priesterkönigen)]] einsetzen wirst auf der ganzen Erde.

 

Da Jesus den Aposteln versprach, dass sie mit ihm im Königreich des Vaters zu Tische sein werden, wenn dieses einst aufgerichtet sein würde, so sind damit vorab diese als „Söhne“ gemeint. Dann aber werden auch die 144.000 auserwählten „treuen Sklaven“ von Jesus zu „Fürsten ... auf der ganzen Erde“ eingesetzt. Jesus als „Herr der Herren“ und als „König der Könige“ wird jedem seine königliche Autorität zuteilen. Sie sind es die im „Zelt Gottes“ weilen und Zutritt zum „Palast des Königs“ haben werden! Wer dies aus eigener Macht in diesem System realisiert hat oder von anderen die Ehre annahm, der wird bestimmt erniedrigt werden! Christen sollen sich nicht selbst über andere erhöhen!

 

*** Rbi8  Johannes 14:1-4 ***

Euer Herz werde nicht beunruhigt. Übt Glauben aus an Gott, übt auch Glauben aus an mich. 2 Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es anders wäre, hätte ich es euch gesagt, denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. 3 Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und will euch heimnehmen zu mir, damit dort, wo ich bin, auch ihr seid. 4 Und wohin ich gehe, [dahin] kennt ihr den Weg.“

 

Muster von der Stadt Davids auf dem Berg ZionJesus ging in den Himmel, um von langer Hand die kommenden Dinge an der Seite des Vaters zu planen und vorzubereiten. Zu meinen, da Jesus in den Himmel ging wäre das „Haus des Vaters“ dort und die Gerechten würden in den Himmel genommen, so widerspricht dies den Aussagen der gesamten Schrift und dem Sinn der Erschaffung des Menschen, der für das Leben auf der Erde hervorgebracht wurde! Jesus erklärt zurückzukommen und sie dorthin mitzunehmen, wo er andauernd verbleiben wird: Jerusalem und in jenen Palast, der zu seiner Ehre errichtet werden wird.

 

Eine solche Verdrehung, die „himmlische Hoffnung“, die offenkundig die Tatsachen der Schrift missachtet, so auch die Worte desselben Apostels Johannes in der Offenbarung, im Kapitel 21, die Verse 1 bis 6. Dort ist doch deutlich davon die Rede, dass das „neue Jerusalem“ vom Himmel zur Erde herabkommt und Gott künftig erneut bei den Menschen weilen wird! Die Stätte die Jesus hinging zu bereiten muss somit organisatorischer Art sein, nicht ein physischer Aufenthaltsort für Verstorbene! Zudem verspricht er seinen Apostel, als der „Braut, die Frau des Lammes“ doch zurückzukommen und sie dorthin mitzunehmen, wo er sein wird! Die Apostel waren während der 1260 Tage in der Wildnis, nicht im Himmel und auch nicht in Jerusalem!


Jesus spricht vom aufgerichteten Königreich für Israel! Das Gespräch fand nach dem Abendmahl statt, nachdem Judas das Obergemach bereits verlassen hatte! Der Weg hin zum Königreich führt alleine über Jesus, er ist schmal und eingeengt durch das Halten der Gebote und das Zeugnisgeben, indem wir treu ausharren! 

 

*** Rbi8  Johannes 14:5-8 ***

Thomas sagte zu ihm: „Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie kennen wir denn den Weg?

6 Jesus sprach zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich. 7 Wenn ihr mich erkannt hättet, würdet ihr auch meinen Vater erkannt haben; von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.“

8 Philippus sprach zu ihm: „Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns.“

 

Wer zum Vater auf den Berg Zion kommen will, wer im „Zelt Gottes“ Gast sein möchte, der hat alle Bedingungen hierzu, die durch die Propheten aufgezeichnet worden sind! Aber auch dann werden sie den Vater nicht von Angesicht zu Angesicht sehen, weil dies Menschen nicht möglich ist! (2.Mo 33:20) Johannes bestätigt dies in seinem ersten Brief zum Ende des ersten Jahrhunderts:

 

*** Rbi8  1. Johannes 4:12 ***

Niemals hat jemand Gott gesehen. Wenn wir einander weiterhin lieben, bleibt Gott in uns, und seine Liebe wird in uns vollkommen gemacht.

 

Gott selbst bewohnt den lebendigen Tempel mit seinem Geist! Auch die Auferstandenen Verstorbenen der 144.000, die zuvor noch nicht in den Christus getauft waren, weil sie vor seiner Zeit lebten müssen denselben eingeengten Weg gehen und ihr Knie vor dem von Gott ernannten König beugen!

 

Menschenernte für die "neuen Himmel" und die "neue Erde"
 

In der Taufe werden auch jene den Christus als Herrn anerkennen und ihre Treue Gott und seinem geäusserten Willen gegenüber erneut bestätigen, sich ebenso dem heiligen Geist der Schrift unterordnen die Gottes GESETZ und bereits geäusserten Willen beinhaltet!

 

*** Rbi8  Johannes 14:9-12 ***

Jesus sprach zu ihm: „So lange Zeit bin ich bei euch gewesen, und dennoch hast du mich nicht kennengelernt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat [auch] den Vater gesehen. Wie kommt es, daß du sagst: ‚Zeige uns den Vater.‘? 10 Glaubst du nicht, daß ich in Gemeinschaft bin mit dem Vater und der Vater in Gemeinschaft ist mit mir? Die Dinge, die ich zu euch spreche, rede ich nicht aus mir selbst; sondern der Vater, der in Gemeinschaft mit mir bleibt, tut seine Werke. 11 Glaubt mir, daß ich in Gemeinschaft mit dem Vater bin und der Vater in Gemeinschaft mit mir ist; sonst glaubt um der Werke selbst willen. 12 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Glauben an mich ausübt, der wird auch die Werke tun, die ich tue; und er wird größere Werke als diese tun, denn ich gehe zum Vater hin.

 

Jesus selbst bestätigt, dass die Wunder die er wirkte durch den Vater geschahen, der seinerseits Engel dazu beauftragt! So wie der Vater in Gemeinschaft mit Jesus blieb, so erkennen wir diese Gemeinschaft mit den Aposteln anhand der Wunder, welche die Apostel wirkten. Nun war es der erhöhte Jesus, der des Vater Aufträge ausführen lässt: „Was immer ihr in meinem Namen bittet, das werde ich tun“ hatte er ihnen doch versprochen (Joh 14:13, 14). Künftig werden auch die 144.000 solche Werke verrichten und Wunder wirken, die allesamt durch Jesus unterordnete Engel ausgeführt werden! Diese Werke bestätigen erneut die Gemeinschaft mit Gott. All diese Auserwählten haben Jesu Worte angenommen: „Wer Glauben an mich ausübt, der wird auch die Werke tun, die ich tue; und er wird größere Werke als diese tun.

Der "andere Helfer", die Schriften aus Gottes Geist des Neuen Bundes

Jesus fährt fort seinen Aposteln Rat zu erteilen und weisst sie erneut auf die Wichtigkeit hin Gottes Gebote und alles, was er ihnen aufgetragen hat zu halten:

 

*** Rbi8  Johannes 14:15-21 ***

Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten; 16 und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, damit er für immer bei euch sei: 17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn weder sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch ist. 18 Ich werde euch nicht verwaist zurücklassen. Ich komme zu euch. 19 Noch eine kleine Weile, und die Welt wird mich nicht mehr sehen, ihr aber werdet mich sehen, weil ich lebe und ihr leben werdet. 20 An jenem Tag [[(bei seiner Wiederkehr „mit den Wolken“)]] werdet ihr erkennen, daß ich in Gemeinschaft bin mit meinem Vater und ihr in Gemeinschaft seid mit mir und ich in Gemeinschaft bin mit euch. 21 Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich will ihn lieben und mich ihm deutlich zeigen.“

 

Nicht die Priesterschaft der Tage Jesu sollten den „Geist der Wahrheit“ erhalten, sondern zielgerichtet die Apostel, damit sie die Wahrheit in ihrer ganzen Tiefe verstehen könnten und diese Wahrheit bleibend in ihnen sei! Jesus verspricht zudem, dass er erneut zu den Aposteln zurückzukehren, dann aber auch auf die Zukunft verweisend, auf „jenen Tag“, wo er bleibend bei ihnen sein würde, nachdem das Königreich der Himmel aufgerichtet würde. Er verspricht den Apostel, dass auch sie leben werden, obwohl sie über viele Jahrhunderte im „Todesschlaf“ ruhten. Dazu müssen sie aber erneut zum Leben kommen, nachdem ja in der Schrift von ihrem Tod berichtet wird: „... ihr aber werdet mich sehen, weil ich lebe und ihr leben werdet [[(Zukunft!)]].“ Jesus spricht von jenem fernen „Tag des Herrn“, seiner Rückkehr zur Erde! Jesus verspricht nicht bloss den Aposteln, dass sie ihn erneut deutlich sehen würden, sondern auch jedem von uns, wenn wir die Bedingung hierzu einhalten: „Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich will ihn lieben und mich ihm deutlich zeigen.

 

Putin: "ich halte die meisten Politiker weltweit ... nur noch für übelstes Rattenpack!"Der Streit zwischen Muslimen, Juden und Christen, wer die höchste Macht künftig im Gelobten Land innehabe wirkte sich 2016 bis hin in die Präsidentschaftswahlen der  USA. Präsident Netanjahu traf sich wegen der Frage einer Zweistaatenlösung und Jerusalem als Regierungshauptstadt mit den zwei Präsidentschaftsanwärtern. Was im Nahen Osten geschieht, sei es Frieden oder Krieg wird nicht in Jerusalem entschieden, sondern in Moskau und Washington! 

 

Netanjahu traf sich mit Präsidentschaftskandidaten Montag, 26. September 2016  NAI Redaktion [2]

Netanjahu im Gespräch mit beiden Präsidentschaftskandidaten der USA 2016: Trump und Clinton   Einen Tag vor der mit großer Spannung erwarteten Fernsehdebatte hat sich der Israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit den amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Donald Trump in New York getroffen.

 

   Netanjahu dankte Donald Trump für seine Freundschaft und Unterstützung des Staates Israel. Trump sagte zu Netanjahu, dass Jerusalem seit mehr als 3000 Jahren die ewige Hauptstadt des Jüdischen Volkes sei und dass die Vereinigten Staaten, sollte er die Präsidentschaftswahlen gewinnen, Jerusalem als die ewige Hauptstadt des Staates Israel anerkennen werde.

 

   Später am Abend traf sich Netanjahu mit der demokratischen Kandidatin Hillary Clinton. An dem einstündigen Treffen nahmen auch der israelische Botschafter Ron Dermer und Clintons persönlicher Berater Jake Sullivan teil. Auch Hilary Clinton bekam von Netanjahu eine Zusammenfassung der Lage Israels und den israelischen Bemühungen für einen stabilen Frieden.

 

   Nach dem Treffen machte Hillary Clinton klar, dass sie gegen jeden Versuch sei, von außen eine Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts aufzuzwingen, das betreffe auch den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Aus dem Wahlkampfquartier von Clinton wurde erklärt, dass Hillary Clinton ihre Verpflichtung zur Zwei-Staaten-Lösung und zu direkten Verhandlungen bestätige, was die Zukunft des Staates Israel als jüdischen Staat, sicher und demokratisch mit anerkannten Grenzen garantiere und auch den Palästinensern Unabhängigkeit, Souveränität und Würde verspreche. Clinton sagte weiter, dass ein starkes und sicheres Israel wichtig für die Vereinigten Staaten sei aufgrund ihrer gemeinsamen strategischen Interessen und ihrer Werte der Demokratie, der Gleichheit, der Toleranz und des Pluralismus. Als Präsidentin werde sie die gute Zusammenarbeit mit Israel weiter ausbauen.

 

Fordert Donald Trump mit seiner Aussage nicht sowohl den Hauptfeind Iran, wie die aufstrebende Religionsmacht Türkei unter Präsident Erdogan und Präsident Assad von Syrien heraus, ihren Rechtsanspruch durch einen Angriff auf Israel erneut zu festigen? Der „König des Nordens“, Präsident Putin und der „König des Südens“ und deren jeweilige Alliierte starren sich bis zu den Zähnen bewaffnet voll Misstrauen an! Sind wir hin auf dem Weg zur letzten Auseinandersetzung Harmagedons? Die Zukunft wird es erweisen! 

 

 

10.2.3        Von Beginn an herrschen gerechte Verhältnisse im Königreich des Vaters 

 

10.2.3.1       Im kommenden System unterstehen wir einem von Vernunft geprägten ehrlichen Steuerwesen!

Salomo brauchte durch seine vielen luxuriösen Projekte sehr viel Geld und lastet darum dem Volk immer grössere Steuerlasten auf, was schlussendlich zur Teilung des Reiches führte. Jehova hatte ursprünglich nur zehn Prozent vorgesehen. Heute gibt es Steuersysteme, die zwischen 30 und gar mehr als 70% Abgaben auf das Volk häufen! Kein Wunder wenn die Völker der Erde darunter stöhnen!

 

Gottes System mit dem Zehnten war ein gerechtes System, das dem Arbeiter in Gottes Weinberg den Lebensunterhalt gewährte! Die schamlose Ausnutzung des Volkes durch heutige staatliche Steuersysteme und Abgaben von Zehnten an Religionen wird der Vergangenheit angehören! Niemand zweifelt daran, dass auf derselben Erde wie sie heute besteht nicht auch weiterhin eine Müllabfuhr existieren muss, Strassen ihren Unterhalt benötigen, Schulen und Amtsgebäude notwendig sind. Die Frage ist, wo das richtige Mass liegt und wie dies alles ohne Korruption betrieben werden kann! Ohne göttliche Aufsicht und ohne gerechtes Gericht wird dies nie erreicht werden können! Gerechtigkeit muss im inneren des Tempels ihren Ursprung haben und verbreitet sich von dort her zum Volk! Jehova hatte diesen Zusammenhang Hesekiel gezeigt:

 

*** Rbi8  Hesekiel 8:8-13 ***

Und er sagte ferner zu mir: „Geh hinein, und sieh die schlimmen Abscheulichkeiten, die sie hier [[(im Tempel)]] tun.“ 10 Da ging ich hinein und begann zu sehen, und siehe, jede Darstellung von Kriechtieren und widerlichen Tieren und alle mistigen Götzen des Hauses Israel waren ringsherum in die Wand eingeritzt. 11 Und siebzig Männer von den Älteren des Hauses Israel mit Jaasanja, dem Sohn Schaphans, der unter ihnen stand, standen vor ihnen, jeder mit seinem Räucherfaß in seiner Hand, und der Wohlgeruch der Wolke des Räucherwerks stieg empor. 12 Und er sprach dann zu mir: „Hast du gesehen, o Menschensohn, was die Älteren des Hauses Israel im Finstern tun, jeder in den Innenkammern seines Schaustücks? Denn sie sagen: ‚Jehova sieht uns nicht. Jehova hat das Land verlassen.‘ “

13 Und er fuhr fort, zu mir zu sprechen: „Du wirst noch weiter große Abscheulichkeiten sehen, die sie tun.“

 

Falsche Anbetung führt dazu die heilsame Furcht zu verlieren vor Gottes Zorn für ungerechtes Handeln. Dies führt immer mehr zu Gottlosigkeit (2.Ti 2:16-19).

 

Israel unternahm nach seiner Rückkehr aus dem Exil unter der Führung von Nehemia erneut einen Anlauf diese Gerechtigkeit wiederherzustellen, wie sie in der Zeit der Richter und unter David eine begrenzte Zeit lang funktioniert hatten. Gottes GESETZ regelten die Abgabe des Zehnten sowie die Opfer bei Sünden. Zudem existierten der Loskaufspreis Erstgeborener und die Abgabe der ersten Früchte im Jahr.

 

Daneben brauchte auch das Haus Gottes Unterhalt und dieser musste durch ein Gebot der Führer seitens aller Bewohner erbracht werden! Nehemia und die Vorsteher führten darum eine Abgabe ein, um den Dienst im Tempel zu finanzieren.

 

Halber Schekel *** Rbi8  Nehemia 10:32-33 ***

Auch erlegten wir uns Gebote auf, jedem von uns, jährlich ein drittel Schekel [[(1 Schekel = 5,6g Silber (Bild: ½ Schekel))]] für den Dienst des Hauses unseres Gottes zu geben, 33 für das Schichtbrot und das beständige Getreideopfer und das beständige Brandopfer der Sabbate, der Neumonde, für die festgesetzten Feste und für die heiligen Dinge und für die Sündopfer, um Sühne für Israel zu leisten und für das ganze Werk des Hauses unseres Gottes.

 

Mittels dieser Anordnung wurde es ermöglicht Gottes Forderung für den Tempeldienst in vollkommener Weise wiederum nachzukommen. Das musste eine andauernde Lösung werden, die offensichtlich bis in die Tage Jesu weiterging. Jeder zwanzigjährige und darüber in Israel musste ihn entrichten, der für den Dienst im Heer ausgemustert worden war (2.Mo 30:11-16).

 

Allerdings fragte Jesus als man von ihm und den Aposteln eine Tempelsteuermünze abverlangte zu recht, ob „die Söhne des Königs“ jene Steuer ebenso zu entrichten hätten wie das übrige Volk! Den Tempel bezeichnete Jesus doch als das „Haus des Vaters“.

 

Bestimmte tägliche Arbeiten im Tempel, die das GESETZ vorschrieb, sollten mittels des Loses aufgeteilt werden, so bestimmte es Nehemia beim wiederaufgerichteten Tempel. Diese Aufgaben wurden auf die zwölf Stämme und zwölf Monate des Jahres aufgeteilt. So durfte das Feuer auf dem Altar nie ausgehen, was viel Holz herbeizuschaffen bedeutete (3.Mo 1:7; 3:5; 6:13). Im GESETZ wurde nachgeforscht, welches die Beiträge oder wie wir es heute nennen würden, die Steuerabgaben an die öffentliche Verwaltung waren:

 

 

*** Rbi8  Nehemia 10:34-37 ***

Israels Jahr des Säens und Erntens unter Gottes SegenAuch warfen wir Lose hinsichtlich der Lieferung des Holzes, das die Priester, die Leviten und das Volk zum Haus unseres Gottes bringen sollten, gemäß dem Haus unserer Vorväter, zu den bestimmten Zeiten, Jahr für Jahr, damit [es] auf dem Altar Jehovas, unseres Gottes, verbrannt werde, so wie es im Gesetz [[GESETZ]] geschrieben ist, 35 und um die ersten reifen Früchte unseres Bodens und die reifen Erstlinge des ganzen Fruchtertrags von jeder Baumart Jahr für Jahr zum Haus Jehovas zu bringen 36 und die Erstgeburt unserer Söhne und unserer Haustiere, nach dem, was in dem Gesetz [[GESETZ]] geschrieben ist, und die Erstgeburt unserer Rinderherden und unserer Kleinviehherden, um [sie] zum Haus unseres Gottes zu bringen, zu den Priestern, die im Haus unseres Gottes den Dienst verrichteten. 37 Auch sollten wir die Erstlinge unseres Schrotmehls und unsere Beiträge und den Fruchtertrag von jeder Baumart, neuen Wein und Öl den Priestern zu den Speisesälen des Hauses unseres Gottes bringen, auch den Zehnten von unserem Boden für die Leviten, da sie, die Leviten, es sind, die einen Zehnten in Empfang nehmen in all unseren Städten des Ackerbaus.

 

Zu den drei Festzeiten waren auch die Früchte des Erdbodens und der Bäume herbeizubringen, so dass es im Tempel, der von dort aus handelnden Verwaltung nie an Nahrung fehlen würde. Die Erstlinge der Tiere gehörten zu den Abgaben und die Erstgeborenen Israels mussten zum Tempel gebracht werden, verbunden mit einem Opfer. Im Falle Jesu waren es zwei Turteltauben (Lu 2:22-24). Da in der Tempelvision Hesekiels auch im kommenden Tempel rund herum an der Mauer Speiseräume gesehen werden, die den Priestern, den Leviten und deren Angehörigen dienen, so deutet dies darauf hin, dass weiterhin der menschlichen Bedürfnisse der kommenden Verwaltung gedacht wird.

 

Auch jener Teil der kommenden erdenweiten Verwaltung, die Tag für Tag in Jerusalem ihren Dienst verrichten wird muss ernährt werden! Da der Tempel nicht steinern, sondern lebend ist, werden jene Speiseräume an der „Grenze“ jenes Tempels liegen. Heute würden wir von Kantinen oder Restaurants reden, die den Beamten des öffentlichen Dienstes im Regierungsbezirk zur Verpflegung dienen.

 

10.2.3.2       Der Zehnte vom Zehnten und die Nationen und Inseln die Tribut nach Jerusalem leisten

Weiterhin werden Leviten als Hilfskräfte der Priester zur Unterweisung des Volkes in all den Städten der Erde Dienst tun, die ihrerseits den Zehnten in ihren Wohnorten in Empfang nehmen und ihrerseits „den Zehnten vom Zehnten“, den Gegenwert zum Haus Gottes bringen, der erdenweiten Verwaltung. Die 144.000 Priesterkönige als „Söhne des Königs“ nehmen diesen in Empfang. Ihnen obliegt es diesen drei Mal Jährlich zu den Festzeiten nach Jerusalem zu bringen, wo er auf gerechte Weise gemäss den Aufgaben verteilt wird. Ob dies künftig wiederum durch die uns gewohnten Banküberweisungen geschieht, solche Details müssen sich erst erweisen. Praktisch bliebe es!  

 

Die Vorräte im geistigen Tempel auch für die Bedütfnisse der Priesterkönige und Leviten werden nie fehlen  *** Rbi8  Nehemia 10:38-39 ***

Und es soll sich erweisen, daß der Priester, der Sohn Aarons, bei den Leviten ist, wenn die Leviten einen Zehnten in Empfang nehmen; und die Leviten selbst sollten einen Zehnten vom Zehnten als Opfergabe zum Haus unseres Gottes, zu den Speisesälen des Vorratshauses bringen. 39 Denn zu den Speisesälen sollten die Söhne Israels und die Söhne der Leviten den Beitrag von dem Getreide, dem neuen Wein und dem Öl bringen, und dort ist es, wo die Geräte des Heiligtums und die diensttuenden Priester und die Torhüter und die Sänger sind; und wir sollten das Haus unseres Gottes nicht vernachlässigen.

 

Das Haus Gottes darf auch künftig nicht vernachlässigt werden. Sowohl Leviten als auch die 144.000 Priesterkönige bringen ihre Anteile von der ganzen Erde her. Die Naturalgaben werden wegen ihrer Entfernung zum Tempel in Geldwerten gebracht. Im Psalm 72 wird dies in einem Lied besungen, was erneut nach Aufrichtung des geistigen Tempels sein wird:

 

*** Rbi8  Psalm 72:10 ***

Die Könige von Tarschisch und von den Inseln —

Tribut werden sie zahlen.

Die Könige von Scheba und von Seba —

Eine Gabe werden sie darbringen.

 

Niemand wird nach Jerusalem zu den Festen kommen ohne seine eigene Gabe mitzubringen. Da dies auch zudem auf freiwilliger Basis geschehen wird, durch Gemeinschafts- und Gelübdeopfer soll es der Verwaltung niemals an notwendigen Mitteln fehlen. Dies verhindert unter anderem, dass nie wieder ein Missbrauch aufkommt, wie dies zum Ende der Amtszeit Salomos geschah, um dessen tausend Frauen und die vielen Pferde zu unterhalten! Heute ist diese Art des Missbrauchs öffentlicher Mittel zu Gunsten der Herrschenden eine grassierende Pest.

 

Korruption-Machtmissbrauch als FührungsinstrumenteTribut zu zahlen, wie es der Psalmist von den Königen von Tarschisch (Spanien) erwähnt, ist Sache eines untergebenen Volkes. Tarschisch lag von Israel aus gesehen am entferntesten Punkt des Mittelmeeres. Auch noch so entfernte Völker unterwerfen sich freiwillig dem „Volk Gottes“ aus Priesterkönigen, dem „Israel Gottes“. Sie haben erkannt, dass die Zersplitterung in sich widersprechende Parteien und Nationen nur den Starken diente und die Schwachen im alten System der Ausbeutung auslieferte. Sie unterordnen sich nun freiwillig aus Erkenntnis ihrem Schöpfer in der Einsicht, dass die wahre Theokratie die beste Regierungsform ist und damit die gerechtesten Verhältnisse dadurch erreicht werden! Unter der Herrschaft des Messias wird jeder Missbrauch geahndet und es wird keine Bevorzugung jener geben, welche die Autorität ausüben und deren Vergehen werden aufgedeckt und werden mit der „Rute der Menschensöhne“ bestraft! Echte Gerechtigkeit ersetzt die Heuchelei und Bigotterie heutiger politischer und religiöser Systeme!

 

*** Rbi8  Psalm 72:11 ***

Und vor ihm werden sich alle Könige niederwerfen;

Alle Nationen ihrerseits werden ihm dienen.

 

Die vereinte Erde dient dem Christus und die aufgeteilte Last wird für keinen zu hart sein! „Mein Joch ist leicht“ hatte Jesus deutlich erklärt und sich keinerlei Aufhäufung von Reichtum zuschulden kommen lassen. Schulter an Schulter wird die Last auf viele verteilt! Das Joch des Christus ist daher schmerzlos und er selbst wird unter demselben Joch mit uns zusammen Gott dienen! Seine Demut und seine Unterordnung unter Gottes Willen, die er bereits unter üblen Umständen bewiesen hat lässt ihn fern vom Hochmut heutiger Regierender sein!

 

*** Rbi8  Matthäus 11:28-30 ***

Kommt zu mir alle, die ihr euch abmüht und die ihr beladen seid, und ich will euch erquicken. 29 Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin mild gesinnt und von Herzen demütig, und ihr werdet Erquickung finden für eure Seele. 30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“

 

Auch künftig wird es wie dies zu unserem Dienst gehört Zeiten geben, wo mehr Arbeit zu leisten ist und andere Zeiten, wo es weniger zu tun gibt. Saat und Ernte des Sommers werden sich Jahr für Jahr mit den Wintermonaten abwechseln. Da Jesus als „König der Könige“ ein Erbe an der Erde zuteilt und für gerechten Ausgleich für Arbeit und bei der Verteilung der Erträge sorgen wird, so gibt es auch keine Armut mehr, wie wir sie heute fast schon als normal betrachten! Kein Bürger des neuen Systems wird mehr Hunger leiden! Die Unfähigkeit der heutigen Herrscher gerechte Verhältnisse zu schaffen, ob dies in Ost oder West, im Süden oder im Norden sei wird damit klar auf der Hand liegen! Jede Form ungerechter Unterdrückung findet ein Ende!

 

Jehova wird den Armen befreien und den Reichen zur Rechenschaft ziehen! *** Rbi8  Psalm 72:12 ***

Denn er wird den Armen befreien, der um Hilfe ruft,

Auch den Niedergedrückten und jeden, der keinen Helfer hat.

 

Der Hilferuf des Armen und das Schreien der Niedergedrückten werden gänzlich aufhören. Wer erneut in Bedrängnis gerät, der wird schnell Gehör finden und nicht wie heute vergeblich an Türen klopfen oder sich erfolglos an Amtsstellen wenden, die doch allzu oft nur den Dienst für die durch sie Privilegierten durchführen, um ihrerseits Vorrechte zu geniessen!

 

Auch was die Verteilung der Beute aus der Schlacht Harmagedons betrifft, all die Güter der ganzen Erde, die Ländereien, Besitzungen, Geschäfte und Fabriken, all dies regelt Gottes GESETZ deutlich wie es verteilt werden soll! Die 144.000 Priesterkönige werden mit der Hilfe der Leviten die weiterhin als Vorsteher, „Häupter der Gemeinde“ dienen eine Bestandsaufnahme vornehmen.

 

*** Rbi8  4. Mose 31:25-30 ***

Und Jehova sprach dann folgendes zu Moses: 26 Nimm die Gesamtzahl vom Erbeuteten auf, die Gefangenen sowohl an Menschen als auch an Haustieren, du und Eleasar, der Priester, und die Häupter der Väter der Gemeinde. 27 Und du sollst das Erbeutete in zwei [Hälften] teilen zwischen denen, die an der Schlacht teilgenommen haben, welche ins Feld zogen, und allen übrigen der Gemeinde. 28 Und als eine Abgabe für Jehova sollst du von den Kriegsmännern, die ins Feld zogen, eine Seele von fünfhundert, von den Menschen und vom Großvieh und von den Eseln und vom Kleinvieh, wegnehmen. 29 Von ihrer Hälfte solltet ihr sie nehmen, und du sollst sie Eleasar, dem Priester, als Jehovas Beitrag geben. 30 Und von der Hälfte der Söhne Israels solltest du eins von fünfzig herausnehmen, von den Menschen, vom Großvieh, von den Eseln und vom Kleinvieh, von den Haustieren von jeder Art, und du sollst sie den Leviten geben, denen, die der Verpflichtung gegenüber der Stiftshütte Jehovas nachkommen.“

 

Ob jemand an der Schlacht teilhatte oder nicht, jeder wird am Erbeuteten beteiligt werden! Die Schlacht Harmagedons ist Jehovas und die Kämpfenden sind Engel! Dennoch wird kein Mensch leer ausgehen. Die für Jehova und die Engel als Kämpfende bestimmte Abgabe wird den Priestern zufallen, jene andere wird den Leviten zugeteilt, die für den Dienst in Jerusalem ausgesondert wurden.

 

10.2.3.3       Die Entlohnung der aaronischen Priester als Muster kommender Dinge

Gab es für die Leviten gemäss dem GESETZ Mose kein Erbe, so wurden dieser Teil unter dem „GESETZ des Christus“ verändert, weil dessen Söhne den Zehnten nicht erhalten sollten, dafür aber zum Ende den Lohn in Form eines Erbteils und einem künftigen Zehnten erhalten sollen. Ebenso wie Jesus und die Apostel keine Beiträge ausser freiwilligen Gaben hatten, sondern „kostenfrei erhalten und kostenfrei geben“ sollten, so gaben christliche Vorsteher ohne Lohn. Sie werden nun aber zum Ende den verdienten Lohn doppelt erhalten! (Mat 10:8; 2.Thess 3:7, 8; Off 21:6)

 

Beachten wir, wie Jehova die Entlohnung der Leviten im GESETZ festgelegt hatte, weil sie ja das Staatssystem bildeten und aufrechterhielten:

 

*** Rbi8  5. Mose 18:1-2 ***

Die Priester, die Leviten, der ganze Stamm Levi, sollten weder einen Anteil noch ein Erbe mit Israel bekommen. Die Feueropfer Jehovas, ja sein Erbteil, sollten sie essen. 2 Somit sollte er kein Erbteil inmitten seiner Brüder bekommen. Jehova ist sein Erbteil, so wie er zu ihm geredet hat.

 

Lipsius de Cruze: Die Tötung Jesu am "Stauros", am "Pfahl"Das grösste Schlachtopfer für Jehova aber gab uns Jesu sündenloser Opfertod: Anteilhabe an seinem Fleisch und seinen Blut löscht Sünde und kann Leben retten und künftige Autorität mit sich bringen! Jesu Vorbild gilt weiterhin für jeden Ältesten und Dienstamtgehilfen: Keine Machtergreifung zu suchen, weder aus eigener Kraft, noch von Satan oder dem Volk verliehene anzunehmen. Paulus erwähnt diese Tugend: „Bewahrt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war, der, obwohl er in Gottesgestalt existierte, keine gewaltsame Besitzergreifung in Betracht zog, nämlich um Gott gleich zu sein. Nein, sondern er entäußerte sich selbst und nahm Sklavengestalt an und wurde den Menschen gleich. Mehr als das, als er in seiner Beschaffenheit als ein Mensch erfunden wurde, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja zum Tod an einem Marterpfahl. Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm gütigerweise den Namen gegeben, der über jedem [anderen] Namen ist, so daß sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind, und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.“ (Php 2:5-11)

 

Weiterhin bleibt der frühere Erbteil Levis, statt eigenes Land zu erhalten: Sie erhielten „Anteil an Jehova“, an seiner Autorität, Macht und Herrschaft durch ihre Stellung als Seine Vertreter! Auch darin erhalten die schlussendlich Auserwählten, die sich nicht selbst erhöhten ihr doppeltes Erbe: Priestertum und Königsherrschaft, die sich bisher stets um höchste Autorität gegenseitig beargwöhnt hat!

 

Das Muster, das Jehova durch seinen Engel am Moses gab betreffend die Entlohnung der Priester kann bestimmt in sehr ähnlicher Form auch auf die kommenden Priesterkönige übertragen werden:

 

1)     Der reguläre Zehnte für Levi von allen Erträgen der zwölf Stämme Israels (Salzbund gem.4.Mo 18:19); jedes dritte Jahr gab es eine Sonderregelung zu Gunsten der Leviten, der Armen, Witwen, Waisen und ansässigen Fremdlinge (4.Mo 18:24; 5.Mo 12:11; 14:22, 23, 28, 29; 26:12-14).

2)     Der Tribut für den König, den die Königreiche der Nationen nach Jerusalem bringen werden (1.Kö 4:21; Ps 72:10).

3)     Die Erstlingsgabe nach dem Einzug in das gelobte Land, wo Jehova erneut Jerusalem erwählt hat (5.Mo 26:1-10).

4)     Der Loskaufspreis für ein erstgeborenes männliches Kind oder den Erstling eines Tieres. Sofern es sich um einen erstgeborenen Stier, ein männliches Lamm oder eine männliche Ziege handelte, so war das Fleisch zum eigenen Verzehr, der dafür zu entrichtende Loskaufspreis war jedoch für Jehova (4.Mo 18:4-19).

5)     Der Loskaufspreis für Menschen und Gegenstände, die geheiligt worden waren. Dinge die Jehova geweiht wurden (3.Mo Kap.27).

6)     Bestimmte Teile der verschiedenen Sünd-, Schuld-, Gelübde- und Gemeinschaftsopfern die das Volk opferte (3.Mo; 6:25, 26, 29, 30; 7:1, 5-7) Davon ausgeschlossen ist das Fleisch von Sünd- oder Brandopfern, deren Blut am Sühnetag vom Hohepriester in einer Schale ins Zelt vor den Sühnedeckel gebracht wurde und deren Fleisch vollkommen verbrannt werden musste (3.Mo 4:11, 12). Das übriggebliebene Fleisch der Gemeinschaftsschlachtopfer musste an dritten Tag verbrannt werden (3.Mo 7:17-19). Jesus gab sich als ein Sündopfer hin! (2.Kor 5:21; Heb 9:27) Alles Fett der Opfertiere gehört Jehova, das auf dem Altar verbrannt wurde, das Blut musste an den Fuss des Altars ausgegossen werden (2.Mo 23:18; 29:13, 22; 3.Mo 3:3; 14-16; 6:29).

7)     Die zwölf Schaubrote die jeden Sabbat ausgewechselt werden mussten (3.Mo 24:5-9).

8)     Das Beste von der ersten Ernte, vom Korn, vom Öl, von den Früchten und vom Wein (2.Mo 23:19; 3.Mo 2:14-16).

9)     Die Erstlingsgabe nach dem Einzug in das gelobte Land, wo schlussendlich Jehova Jerusalem erwählt hat um dort zu weilen (5.Mo 26:1-10).

10)  Anteil an der Beute, die auf einem Kriegszug gemacht wurde (4.Mo 31:26-30).

11)  Der Ertrag aus dem Landstreifen des „heiligen Beitrags, der den Priestern, Leviten und dem Vorsteher zugeteilt sein wird (Hes 48:9-15).

12)  Ein reguläres doppeltes Erbe ist Priestern und Leviten im „Königreich der Himmel“ zugesprochen, indem sie innerhalb des „heiligen Beitragsund in den Städten, wo sie dienen ihr eigenes Erbe haben werden, entsprechend der früheren Levitenstädte! (3.Mo 25:32-34; 4.Mo 35:2-8) Die Versiegelten erhalten auch an der Amtswürde doppelten Anteil: Priesterschaft und Königtum!

13)  Spezifische Erträge aus ihren Besitzungen, die den Priesterkönigen in ihren zugeteilten Städten rechtmässig zustehen (5.Mo 17:14-18; 1.Sam 8:9).

 

Jehova sorgte dafür, dass der Anteil an den Opfern der Priester in Israel und bei deren Familienangehörigen nicht zu irgendwelchen Festanlässen missbraucht werden konnte. Nur der Priester und seine Familie durften daran Anteil haben: Seine Frau, Söhne und Töchter und die Sklaven! Keine Fremden, die nicht zu den 144.000 Priestern gehören dürfen an den heiligen Dingen künftig Anteil haben! Darum sind die Speisesäle abgesondert (3.Mo 10:14; Esr 8:28-30; Ne 10:39; 13:9).

 

Jesu Abendmahl nur im Kreis seiner geistigen Familie, der ApostelGottes Weisung für das Passah lautete etwas eingeengter und Jesus gab mit den Aposteln das Muster:

 

 *** Rbi8  3. Mose 22:10-13 ***

Und gar kein Fremder darf irgend etwas Heiliges essen. Weder ein Ansiedler bei einem Priester noch ein Lohnarbeiter darf irgend etwas Heiliges essen. 11 Wenn aber ein Priester eine Seele mit seinem Geld als Erwerb erkaufen sollte, so darf der Betreffende davon mitessen. Was in seinem Haus geborene Sklaven betrifft, sie dürfen als solche von seinem Brot mitessen. 12 Und falls die Tochter eines Priesters [die Frau] eines Mannes werden sollte, der ein Fremder ist, darf sie als solche nicht von dem Beitrag der heiligen Dinge essen. 13 Falls aber die Tochter eines Priesters eine Witwe oder eine Geschiedene werden sollte, ohne Nachkommen zu haben, und sie in das Haus ihres Vaters zurückkehren muß wie in ihrer Jugend, so darf sie vom Brot ihres Vaters essen; aber gar kein Fremder darf davon essen.

 

Dieselbe Regelung des Passahessens gilt auch beim christlichen Abendmahl. Nur Getaufte, geistig Beschnittene dürfen am Tisch des Christus teilhaben. Eingeschlossen der ungetaufte Ehepartner und Kinder: „Und Jehova fuhr fort, zu Moses und Aaron zu sprechen: ‚Dies ist die Satzung des Passahs: Kein Ausländer darf davon essen. Doch wo irgendein mit Geld erkaufter Sklave ist, sollst du ihn beschneiden. Dann erst darf er mit davon essen. Ein Ansiedler und ein Lohnarbeiter dürfen nicht davon essen. In einem Haus soll es gegessen werden. Du sollst nichts von dem Fleisch aus dem Haus an einen Ort außerhalb mitnehmen. Und ihr sollt keinen Knochen daran zerbrechen. Die ganze Gemeinde Israel soll es feiern. Und falls ein ansässiger Fremdling als Fremdling bei dir weilt, und er will tatsächlich das Passah für Jehova feiern, so werde eine Beschneidung an jeder seiner männlichen Personen vorgenommen. Erst dann darf er herankommen, um es zu feiern; und er soll wie ein im Land Einheimischer werden.

Aber kein Unbeschnittener darf davon essen. Ein Gesetz soll für den Einheimischen und für den ansässigen Fremdling bestehen, der als Fremdling in eurer Mitte weilt.‘ “ (2.Mo 12:43-90).

 

Wer im Hause eines Priesters als Sklave dient, das schliesst heute die „Ausländer“ des Überrests der 144.000 Priesterkönige mit ein, die Auserwählten aus den Nationen. Sie sind Teilhaber am Altar des Christus, sie haben nun künftig ebenfalls am Tisch ihres Herrn Jesus im Königreich teil (Mat 8:11, 12). Jesus erkaufte sie sich mit seinem Blut als Erstlinge und wenn das grosse Jubeljahr der Freilassung kommt ziehen es alle vor seine Sklaven zu bleiben! (2.Mo 21:2-6) Sie sind nun wie die Söhne des Hohepriesterkönigs, wie Jesu Apostel Teilhaber im Zelt Gottes.

 

*** Rbi8  Offenbarung 5:9-10 ***

Und sie singen ein neues Lied, indem sie sagen: „Du bist würdig, die Buchrolle zu nehmen und ihre Siegel zu öffnen, denn du bist geschlachtet worden, und mit deinem Blut hast du für Gott Personen aus jedem Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk und [jeder] Nation erkauft, 10 und du hast sie zu einem Königtum und zu Priestern für unseren Gott gemacht, und sie sollen als Könige über die Erde regieren.“

 

Im dritten Jahr musste nach dem Entrichten des regulären Zehnten auch noch ein gesonderter Beitrag an die Leviten, den vaterlosen Knaben, die Witwe, dem ansässigen Fremdling und den Armen geleistet werden! Jeder Ort musste innerhalb ihrer Tore für die Verköstigung der in Not geratenen Sorge tragen.

 

Unter GESETZ hatten die Armen nicht nur Anteil am Gemeinschaftsschlachtopfer, sondern auch an der Nachlese und dem Rand des Kornfeldes!  *** Rbi8  5. Mose 26:12-15 ***

Wenn du damit zu Ende bist, den ganzen Zehnten deines Ertrags im dritten Jahr, dem Jahr des Zehnten, zu entrichten, dann sollst du ihn auch dem Leviten geben, dem ansässigen Fremdling, dem vaterlosen Knaben und der Witwe, und sie sollen ihn innerhalb deiner Tore essen und sich sättigen. 13 Und du sollst vor Jehova, deinem Gott, sagen: ‚Ich habe das, was heilig ist, aus dem Haus weggeschafft, und ich habe es auch dem Leviten und dem ansässigen Fremdling, dem vaterlosen Knaben und der Witwe gegeben, entsprechend deinem ganzen Gebot, das du mir geboten hast. Ich habe deine Gebote nicht übertreten, noch habe ich [sie] vergessen. 14 Ich habe nicht davon gegessen während meiner Trauer, noch habe ich irgend etwas davon entfernt im Zustand der Unreinheit, noch habe ich irgend etwas davon für irgendeinen Toten gegeben. Ich habe auf die Stimme Jehovas, meines Gottes, gehört. Ich habe in Übereinstimmung mit allem getan, was du mir geboten hast. 15 Blick doch hernieder von deiner heiligen Wohnung, den Himmeln, und segne dein Volk Israel und den Boden, den du uns gegeben hast, so wie du es unseren Vorvätern geschworen hast, das Land, das von Milch und Honig fließt.‘

 

Der Zehnte gilt als „heilig“ und soll nicht im Haus verbleiben, lautet Gottes GESETZ! Das entrichten des Zehnten an den festgesetzten Zeitpunkten war wichtiger Bestandteil des Funktionierens der durch Jehova festgesetzten Herrschaft. Selbst auch die weniger Privilegierten sollten Anteil haben! Auch im kommenden System wird es solche Fälle geben, wenn Menschen verarmen, Witwe oder Waise werden, denn der „zweite Tod“ existiert weiterhin. Menschen können mit ihrem Hab und Gut unklug umgehen und es verlieren oder verprassen! Der adamische Tod existiert zwar nicht mehr aber der „zweite Tod“, durch Gerichtsurteil wird auch dort Witwen und Waisen zurücklassen. Wer Gottes GESETZ willentlich übertritt muss den darauf festgesetzten höchsten Preis bezahlen! Wer sich zu den geistig Toten gesellt, jene, welche Gottes Recht missachten, solche werden künftig keine Unterstützung erhalten! Paulus sagte andererseits deutlich: „Wer nicht arbeitet, der soll auch nicht essen“. Jeder muss seinen eigenen Beitrag zum Gelingen darbringen (2.Thess 3:10-12).

 

Da es im kommenden System weder Kranke noch Behinderte geben wird und jedes Fleisch zu seiner Jugendkraft zurückkehrt ist auch jeder verpflichtet seinen Anteil an der Arbeit zu verrichten! Das schliesst auch erneut Arbeit im „Weinberg des Herrn“ mit ein, wo es gilt die Auferstandenen zu unterweisen und ebenso zur Mitarbeit unter Jesu Joch zu ermuntern.

 

Regeln, wie das Verbot den Rand eines Feldes abzuernten, so dass der Arme sich selbst Nahrung suchen kann wird es auch im kommenden System geben! Kein Armer, der Hunger leiden müsste, wenn er sich anstrengt sein Leben zu fristen! (3.Mo 19:9, 10)

 

Da die Regeln des Erlass- und Jubeljahres erneut gelten, werden jene die sich versklaven mussten erneut Freie und andere, die ihr Erbgrundstück verloren haben können darauf zurückkehren

 

10.2.3.4       Die kommenden Könige werden Gottes GESETZ jeder für sich abschreiben!

Bereits im GESETZ Mose wurde aufgezeichnet, dass die 144.000 Priesterkönige eine weitere Aufgabe erhalten, sobald sie ihren Königsthron bestiegen haben: Sie sollen sich das ganze GESETZ Gottes in ein Buch schreiben und sind danach verpflichtet jeden Tag darin zu lesen.

 

*** Rbi8  5. Mose 17:14-18 ***

Wenn du schließlich in das Land kommst, das Jehova, dein Gott, dir gibt, und du hast es in Besitz genommen und hast darin gewohnt, und du hast gesagt: ‚Ich will einen König über mich setzen wie alle Nationen, die rings um mich her sind‘, 15 solltest du unbedingt einen König über dich setzen, den Jehova, dein Gott, erwählen wird. Aus den Reihen deiner Brüder solltest du einen König über dich setzen. Du wirst keinen Ausländer, der nicht dein Bruder ist, über dich setzen dürfen. 16 Nur sollte er sich die Pferde nicht mehren noch das Volk nach Ägypten zurückgehen lassen, um sich die Pferde zu mehren, da doch Jehova zu euch gesagt hat: ‚Ihr sollt nie wieder auf diesem Weg zurückkehren.‘ 17 Er sollte sich auch die Frauen nicht mehren, daß sein Herz nicht abwendig werde; auch sollte er sich Silber und Gold nicht sehr mehren.

 

Jehova hat sowohl den König über das „Israel Gottes“, Jesus bestimmt, er ist es auch, der alle übrigen Könige aus den Brüdern Jesu erwählt hat! Keiner, der sich nicht in diesem System der Taufe unterordnet hatte kann König sein! Alle die vor Jesus waren müssen sich zu Beginn noch taufen lassen, um Brüder Jesu zu sein!

 

Argentinien: Die Korruption der politischn und einiger wirtschaftlichen Kapitäte unter Christina Kirchner kam unter der Führung Macri zum Ende. Wie lange?Das Gebot sich Pferde nicht zu mehren würde heute bestimmt auf Automobile beziehen! Dort stecken doch ebenso Pferdestärken unter der Kühlerhaube! Israel sollte nicht nach Ägypten zurückkehren! Weiterhin wird gelten, dass der König die Treue unter der „grossen Volksmenge“ erhalten muss, dass niemand zum Zustand des alten Systems von „Sodom und Ägypten“, das uns alle in Sklaverei hielt zurückzukehren begehrt! (Off 11:8) Niemals mehr sollen Religionen entstehen, die ja allesamt ein Gericht erfahren werden, weil Gott selbst sie gerichtet hat und diese wie ein Mühlstein im Meer versinken müssen (Off 18:21-24). Auch Nationen im alten Stil werden keine mehr entstehen, die sich in ihrer Unabhängigkeit von Gott als „wilde Tiere“ erwiesen haben und sich gegenseitig bekämpften! Kriege werden vollkommen aufhören!

 

Das im GESETZ verankerte nicht Mehren von Frauen wurde durch Jesus auf eine einzige Ehefrau beschränkt! Bestimmt wird auch dieses Gebot voll zur Anwendung gelangen!  Er sollte sich auch die Frauen nicht mehren, daß sein Herz nicht abwendig werde; auch sollte er sich Silber und Gold nicht sehr mehren.“ Das Aufhäufen von Reichtum seitens Kirchenfürsten und Königen und ihren Fürsten wird ein Ende haben! Was jene durch ungerechtfertigte Steuern, Enteignungen, Korruption und Kriege nicht dem Volk stehlen, steht künftig erneut dem ganzen Volk zur Verfügung, um das Paradies rund um sich herum zu schaffen und zu erhalten!

 

Die 144.000 Priesterkönige haben sich in jeder Beziehung bereits zuvor als „jungfräulich“ erwiesen, obwohl darunter Patriarchen sind wie Abraham und Jakob, die mehrere Frauen hatten. Keiner von ihnen hat sich aber mit den Töchtern „Babylons der Grossen“, der geistigen Hurerei ihrer Tage eingelassen! Einige von ihnen heute hatten zuvor einen ungerechten Lauf, wie die zehn Söhne Israels, die Joseph verkauften. Andere waren Teil „Babylons der Grossen“, bevor sich davon trennten weiter Teil jener Institutionen zu sein! Saulus war bevor er zum Paulus wurde ein treuer Pharisäer, von denen Jesus aber deutlich gesagt hatte, dass sie zu ihrem Vater, dem Teufel gehörten, weil sie wie ihr geistiger Vater in der Wahrheit nicht feststanden! Die Erwachsenentaufe hat sie alle von jener Form der Hurerei reingewaschen. (Mat 5:20; 9:34 vergl. Mar 3:29; Joh 8:44)

 

Gottes GESETZ, seine vollständige Rechtsordnung muss die Grundlage ihres Königtums, ihres Priesteramtes und als Richter sein! Darum verpflichtete Gott jeden von ihnen das ganze GESETZ abzuschreiben! Das wird jeden dazu bringen sich die Details der göttlichen Bestimmungen einzuprägen und über die Anwendung nachzusinnen!

 

Die Könige auf Davids Thron waren verpflichtet selbst eine Abschrift des ganzen GESETZES zu machen *** Rbi8  5. Mose 17:18-20 ***

Und es soll geschehen, wenn er seinen Sitz auf dem Thron seines Königreiches einnimmt, daß er eine Abschrift dieses Gesetzes [[GESETZES]] von dem, was sich in der Obhut der Priester, der Leviten, befindet, für sich in ein Buch schreiben soll.19 Und er soll es ständig bei sich haben, und er soll darin lesen alle Tage seines Lebens, damit er Jehova, seinen Gott, fürchten lernt, um alle Worte dieses [[GESETZES]] es und diese Bestimmungen zu halten, indem er sie tut, 20 damit sich sein Herz nicht über seine Brüder erhebt und damit er von dem Gebot weder nach rechts noch nach links abweicht, so daß er seine Tage über sein Königreich verlängert, er und seine Söhne in der Mitte Israels.

 

Der Hohepriester, der im Besitz aller Gebote ist, dieser ist nun Jesus selbst, der durch gewisse geringe Veränderungen selbst das „GESETZ des Christus“ verwaltet. Da im kommenden System „neue Rollen“ geöffnet werden sind auch neue richterliche Anweisungen zu erwarten und bestimmt auch ein geordnetes Gesetzbuch, ein Kodizes, der die Bestimmungen in leichter lesbarer Form zusammenfasst und die Anwendungsbestimmungen und Strafbestimmungen leichter verständlich werden lässt. Zusammen mit der einheitlichen „reinen Sprache“ und diesem Kodizes wird auf der ganzen Erde eine einheitliche Rechtsordnung herrschen! Das Chaos der sich widersprechenden heutigen Rechtssammlungen mit ihren korrupten Rechtsvertretern muss und wird in Harmagedon ein Ende finden! Die Milliardenindustrie der Justiz kommt mit einem Paukenschlag an ihr Ende! Jesu Worte werden sich erfüllen: „Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.“ (Mat 5:20)

 

Millionenspritze für Katholische Universität Eichstätt. *** Rbi8  Matthäus 23:13-15 ***

Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr das Königreich der Himmel vor den Menschen verschließt! Denn ihr selbst geht nicht hinein, noch erlaubt ihr, daß die hineingehen, die sich auf dem Weg dorthin befinden. 14

15 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr das Meer und das trockene Land durchreist, um einen einzigen Proselyten zu machen, und wenn er es wird, macht ihr ihn zu einem Gegenstand für die Gehenna, doppelt so schlimm wie ihr selbst.

 

Die heutigen Proselyten der Kirchenlehrer werden an den Eliteuniversitäten der Länder ausgebildet, um später ihre Sitze in den Parlamenten und Ministerien einzunehmen! Es scheint wirklich so, dass jede Generation Juristen etwas schlimmer wie die frühere Ist!

 

Sie alle kannten Jesu Worte, sie hörten sie ja in den Hörsälen und legen Theologen oder Juristen, als Politiker hohen Ranges oft ihre Eide auf die Bibel ab, sie nahmen sie sich aber nicht zu Herzen: Sie zogen es um Geldes und ihres Ansehens Willen vor „Teil des Systems“ zu sein, das in den Händen von Gottes Widersacher, Satan ist. Ihre Gerichtsgebäude haben einen Engel mit einer Waage in der Hand am Eingang, der doch den Engel des Gerichts, Jesus darstellt, dem das gesamte Endgericht vom Vater übergeben worden ist! Gerichtssäle sind in vielen Ländern mit einem Kreuz ausgestattet! Jene, die Richter werden schwören die Wahrheit zu sagen, sie legen ihre Hand auf das Wort Gottes, nur um es zu brechen!

 

Sie selbst aber haben das Kennzeichen des „wilden Tieres“ an ihrer Stirn und ihrer Hand! Jene, die für den Fehlschlag des Systems verantwortlich sind haben sie beschützt und freigesprochen, die aber Gottes Massstab anzuwenden suchten verurteilt und getötet! Der Prophet Zephanja schreibt über jene, die richterliche Macht in der Endzeit Macht ausüben:

 

Wehe der rebellierenden und sich verunreinigenden, der bedrückenden Stadt!  Sie hörte nicht auf eine Stimme; sie nahm keine Zucht an. Auf Jehova vertraute sie nicht. Ihrem Gott nahte sie nicht. Ihre Fürsten in ihrer Mitte waren brüllende Löwen. Ihre Richter waren Abendwölfe, die nicht [Knochen] zernagten bis zum Morgen.  *** Rbi8  Zephanja 3:1-5 ***

Wehe der rebellierenden und sich verunreinigenden, der bedrückenden Stadt! 2 Sie hörte nicht auf eine Stimme; sie nahm keine Zucht an. Auf Jehova vertraute sie nicht. Ihrem Gott nahte sie nicht. 3 Ihre Fürsten in ihrer Mitte waren brüllende Löwen. Ihre Richter waren Abendwölfe, die nicht [Knochen] zernagten bis zum Morgen. 4 Ihre Propheten waren GESETZ]] Gewalt an. 5 Jehova war gerecht in ihrer Mitte; er übte keine Ungerechtigkeit. Morgen für Morgen gab er fortwährend seine eigene richterliche Entscheidung aus. Am lichten Tag fehlte sie sicherlich nicht. Doch der Ungerechte kannte keine Scham.

 

Stadt“ gilt als Symbol politischer und religiöser Autorität! Christus, als Gottes Vertreter und Engel mit der Waage als Richter hat solches Verhalten mit klaren, unverwechselbaren Worten verabscheut und wird zu jenen „Tätern der Gesetzlosigkeit“ ebenso die deutlichen Worte reden wie zu den Priestern:

 

*** Rbi8  Matthäus 7:21-23 ***

Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘ 23 Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.

 

Sie werden sich nicht hinter der Ausflucht der „Demokratie“ verbergen können, denn sie waren die Demokratie! Sie waren verpflichtet das Volk Gottes GESETZ zu lehren und in dessen Anwendung mit gutem Beispiel voranzugehen. Allesamt zeigten sie sich als Heuchler und Lügner und Gesetzesbrecher! Viele von ihnen haben gewichtige Stimmen in Ausschüssen ihre christlichen Kirchen. Jede Gesetzesvorlage kommt über ihren Tisch! Sie sind es, die Gottes Recht zunichte gemacht haben und keiner wird dem göttlichen Urteil entgehen!

 

Satans Wirken als "Gott dieses Systems"
 

 

10.2.4        Gottes GESETZ galt für Juden, ebenso für Christen und gilt im kommenden System erdenweit!

 

10.2.4.1       Das Verhalten von Christen den Richtern dieses Systems gegenüber

Zu Recht sagte Paulus, dass die Christenversammlung auf Richter dieses Systems mit berechtigter Abneigung herabblickt, obwohl sie sich ihnen gegenüber mit Anstand und unter Ehrerweisung benehmen. Sie wissen, dass der Gott dieses Systems keine Gerechtigkeit nach Gottes Normen spricht!

 

*** Rbi8  1. Korinther 6:4 ***

Wenn ihr nun Dinge dieses Lebens rechtlich zu entscheiden habt, setzt ihr da diejenigen als Richter ein, auf die man in der Versammlung herabblickt?

 

Jesus zog es vor, solchen Richtern nicht zu antworten! (Jes 53:7; Mat 27:14; Apg 8:32, 33) Der Jünger Stephanus zeigte vor Gericht mit mutigen Worten, dass jene Richter selbst am Blut unzähliger Unschuldiger die Verantwortung trugen, insbesondere schlussendlich gar des Christus! Er nannte den Sanhedrin „Halsstarrige und an Herz und Ohren Unbeschnittene“. Sein Mut, seine Offenheit und seine Ehrlichkeit trugen ihm die Steinigung ein aber auch einen Sitz als Richter in Priesterkönigs-Herrschaft die jene Unbelehrbaren im kommenden System in deren Auferstehung richten werden! Stephanus durfte einen Blick in den Himmel werfen und den erhöhten Jesus an Gottes rechter Seite sitzen sehen (Apg 7:51-60).

 

Die Apostel weigerten sich auf das Gebot der Richter zu hören, wo jene von ihnen etwas verlangten, was dem GESETZ Gottes widersprach! Sie liessen sich auch unter Androhung von Gefängnis und Tod nicht den Mund verbieten die gute Botschaft zu verkünden (Apg 5:17, 18, 25, 26)

 

Petrus und weitere Apoistel bekennen vor dem Sanhedrin: Wir müssen Gott mehr gehorchen wie Menschen ... *** Rbi8  Apostelgeschichte 5:27-32 ***

Sie brachten sie also herbei und stellten sie in den Saal des Sanhedrins. Und der Hohepriester befragte sie 28 und sprach: „Wir haben euch ausdrücklich befohlen, nicht mehr weiter aufgrund dieses Namens zu lehren, und dennoch, seht, ihr habt Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt, und ihr seid entschlossen, das Blut dieses Menschen über uns zu bringen. 29 Als Antwort sagten Petrus und die [anderen] Apostel: Wir müssen Gott, dem Herrscher, mehr gehorchen als den Menschen. 30 Der Gott unserer Vorväter hat Jesus auferweckt, den ihr ums Leben gebracht habt, indem ihr ihn an einen Stamm hängtet. 31 Diesen hat Gott als Hauptvermittler und Retter zu seiner Rechten erhöht, um Israel [Gelegenheit zur] Reue und Vergebung der Sünden zu geben. 32 Und wir sind Zeugen dieser Dinge, und desgleichen ist es der heilige Geist, den Gott denen gegeben hat, die ihm als [dem] Herrscher gehorchen.“

 

Gott als Herrscher gilt es zu gehorchen, wo immer Menschen etwas Gegenteiliges behaupten. All dies wurde zu unserer Unterweisung aufgezeichnet, um nicht Menschenfurcht, sondern echte Gottesfurcht zu zeigen! Auch die Richter dieses Systems erblassen, wenn sie solche Worte erneut hören, weil sie selbst im Herzen wissen, dass sie sich als Wahrheit erweisen und sie selbst ihrer Schuld überführt sind!

 

Gott wird auch künftig weder eine Abweichung zur Rechten noch zur Linken von seiner Rechtsordnung anerkennen, was wir leider heute bei allen Richtern, allen Religionen und deren Vertretern offen anprangern müssen!

 

Ziel ist es, dass jeder der 144.000 künftigen Priesterkönige wahre Gottesfurcht bereits in diesem ungerechten System zeigt und alle Bestimmungen Gottes nicht nur anzuwenden, sondern sie auch zu lehren versteht! Jesus gab dem doch deutlich Ausdruck, als er in der Bergpredigt zu den versammelten Juden und Jüngern sagte:

 

*** Rbi8  Matthäus 5:18-20 ***

Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Nun, nach Harmagedon werden jene Getreuen ihre Erhöhung zu Priesterkönigen erlangen, während die Pharisäer und Schriftgelehrten das Königreich Gottes nicht erreicht haben werden! Wir können sehen, dass an jenem nicht mehr fernen Tag sich alles, was GESETZ und PROPHETEN sagen erfüllen wird: Der Tag ist gar beängstigend nahe gekommen und wir können ihn mit dem geistigen Auge schon sehen! Wir tun gut daran unser eigenes Haus rein zu halten und gründlich von Sauerteig falscher Lehren frei zu fegen! Angst gibt es nicht für jene, die sich um Gerechtigkeit bemühen, sondern ängstliche Besorgung trifft all jene, die Gottes Wort freizügig beiseite geschoben haben. Angst überkommt jenes System, wo jeder seine eigene Gerechtigkeit aufrichtete oder die Gerechtigkeit seiner Glaubensgruppe oder des Staates an die Stelle von Gottes Rechtsmassstab gerückt hatte!

 

Was bewirkt Sauerteig der Lehre und die Schlechtigkeit in Christenversammlungen?
 

Die Gottes- und Nächstenliebe zu pflegen verpflichtet uns Gottes GESETZ zu halten. Der Apostel Johannes schrieb doch in seinem ersten Brief:

 

*** Rbi8  1. Johannes 2:1-6 ***

Meine Kindlein, ich schreibe euch diese Dinge, damit ihr keine Sünde begehen mögt. Und doch, wenn jemand eine Sünde begeht, so haben wir einen Helfer beim Vater, Jesus Christus, einen Gerechten. 2 Und er ist ein Sühnopfer für unsere Sünden, doch nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt. 3 Und dadurch wissen wir, daß wir ihn kennengelernt haben, nämlich wenn wir fortfahren, seine Gebote zu halten. 4 Wer sagt: „Ich habe ihn kennengelernt“ und dennoch seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht in diesem. 5 Wer aber sein Wort hält, in diesem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollkommen gemacht worden. Dadurch wissen wir, daß wir in Gemeinschaft mit ihm sind. 6 Wer sagt, er bleibe in Gemeinschaft mit ihm, ist verpflichtet, selbst auch weiterhin so zu wandeln, wie jener wandelte.

 

Bleiben wir in Gemeinschaft mit dem Christus, indem wir seine Gebote beachten! Folgen wir seinen Fussstapfen exakt nach.

 

10.2.4.2       Von Jerusalem aus wird Gottes GESETZ zu allen Nationen gelangen

Die Versammlungen der Synagoge mussten Gottes GESETZ in Israel und im Exil jeden Sabbat lehren. Das wurde in den Christenversammlungen des ersten Jahrhunderts exakt so weitergeführt. Das bestätigte Jakobus im so genannten Apostelkonzil von Jerusalem im Jahre 49 u.Z. mit Deutlichkeit, als der Streit um die Beschneidungsfrage endgültig beigelegt wurde und der Halbbruder Jesu, Jakobus und seine Anhänger sich dem Standpunkt des Paulus und Petrus unterordneten, wie dies bei der Taufe des Kornelius durch Ausgiessen des heiligen Geistes durch Jesus deutlich wurde! (Apg 10:34, 44-48; 11:13-17; 15:1, 2; Gal 1:8; 2:12-14)

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 15:19-21 ***

Meine Entscheidung ist deshalb, daß man die von den Nationen, die zu Gott umkehren, nicht beunruhige, 20 sondern ihnen schreibe, daß sie sich von Dingen enthalten, die durch Götzen befleckt sind, und von Hurerei und von Erwürgtem und von Blut. 21 Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen an jedem Sabbat vorgelesen wird.“

 

An allen drei Festzeiten wurde in Israel Teile des GESETZES Gottes vorgelesen. Für das siebte, das Erlassjahr aber bestand eine besondere Regelung für das Laubhüttenfest. Ganz Israel musste sich hierzu versammeln, Einheimische und ansässige Fremdlinge, Männer, Frauen und Kinder sollten das GESETZ vorgelesen erhalten!

 

Moses spricht zu den Israeliten *** Rbi8  5. Mose 31:9-13 ***

Dann schrieb Moses dieses Gesetz [[GESETZ]] auf und gab es den Priestern, den Söhnen Levis, den Trägern der Lade des Bundes Jehovas, und allen älteren Männern Israels. 10 Und weiter gebot ihnen Moses, indem [er] sprach: „Am Ende von je sieben Jahren, zur bestimmten Zeit des Erlaßjahres, am Laubhüttenfest, 11 wenn ganz Israel kommt, um das Angesicht Jehovas, deines Gottes, an dem Ort zu sehen, den er erwählen wird, wirst du dieses Gesetz [[GESETZ]] vor ganz Israel, vor ihren Ohren, vorlesen. 12 Versammle das Volk, die Männer und die Frauen und die Kleinen und deinen ansässigen Fremdling, der innerhalb deiner Tore ist, damit sie hören und damit sie lernen, da sie Jehova, euren Gott, fürchten und darauf achten sollen, alle Worte dieses Gesetzes [[GESETZES]] auszuführen. 13 Und ihre Söhne, die [es] nicht kennen, sollten zuhören, und sie sollen Jehova, euren Gott, fürchten lernen alle Tage, die ihr in dem Land lebt, in das ihr über den Jordan zieht, um es in Besitz zu nehmen.“

 

Dieses Gebot betrifft ganz spezifisch das grosse Jubeljahr Jehovas, wo allen Menschen der „grossen Volksmenge“ Freiheit gegeben wird! Die Gabe ewigen Lebens ist nicht bloss eine einseitige Tat „unverdienter Güte“ Jehovas in der Taufe, sondern bindet uns ab jenem Zeitpunkt unter die Pflicht Gottes Gebote einzuhalten: „... damit sie hören und damit sie lernen, da sie Jehova, euren Gott, fürchten und darauf achten sollen, alle Worte dieses GESETZES auszuführen.“ Daran hat sich auch für Christen nichts geändert, sondern legt ihnen Pflicht als Jünger auf, nun andere darüber zu belehren und die Gebote auf deren Herzen zu schreiben!

 

*** Rbi8  Matthäus 28:19-20 ***

Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe.

 

Zuallererst gilt diese Pflicht „treuen Sklaven“ Christi, Vorstehern, die nun künftig als auserwähltes „Israel Gottes“ aus dem Mund Jesu direkt dasselbe GESETZ hören werden, das Jesus als Michael, als der Engel Gottes Moses bereits übermittelt hatte! Sie sind ihrerseits Mittler hin zum Volk, so wie es zuvor Aaron und Levi waren. Bestimmt aber wird es Neuerungen geben, so wie Jesus von Vater her Veränderungen für das „Königreich des Sohnes der Liebe“ brachte und diese in der Bergpredigt allem Volk verkündigte, das sich dort eingefunden hatte! „Es steht geschrieben …, ich aber sage euch …“ (Mat Kap. 5). Ab Vers 21 bis 48 des Kapitels 5 folgen lauter Verschärfungen der Anwendungsbestimmungen zum GESETZ.

 

Hesekiels Vision von der Landverteilung nach der Wiederherstellung von Gottes Königreich Neuerlich nimmt das „Israel Gottes“ das Land Kanaan in Besitz, ganz Palästina und all die Teile dessen, was „Grossisrael“ genannt wird, ja, weit mehr, bis zu den Grenzen die Gott Abraham versprochen hatte! Was dieses Gebiet betrifft gibt es grosse Abweichungen in der Auslegung der biblischen Angaben und des Kartenmaterials. Das soll uns weder wundern noch verunsichern: Gott selbst wird schon bald zeigen, was Er Abraham, Isaak und Jakob bis hin zu David und Salomo zugesprochen hat! (4.Mo 34:1-12; 2.Chr 7:8) Jesaja kündigt an: „Und es soll geschehen an jenem Tag, daß Jehova [die Frucht] ausklopfen wird, von dem [Wasser]schwall des STROMES bis zum Wildbachtal Ägyptens, und so werdet ihr selbst aufgelesen werden, einer nach dem anderen, o Söhne Israels. Und es soll geschehen an jenem Tag, daß man in ein großes Horn stoßen wird, und die im Land Assyrien Umkommenden und die im Land Ägypten Versprengten werden bestimmt kommen und sich vor Jehova niederbeugen auf dem heiligen Berg in Jerusalem.“ (Jes 27:12, 13)

 

Das „Israel Gottes“ hat nun in seiner Funktion als Priesterkönige die Pflicht alle Städte der Erde gemäss Gottes GESETZ zu richten. Paulus hatte dies der Versammlung Korinth im ersten Brief deutlich gemacht, dass dies Pflicht der Vorsteher sei, der wahren „obrigkeitlichen Gewalt“ Jehovas und nicht der dieses Systems Satans und kein Christ in einer Auseinandersetzung mit einem anderen sich damals oder heute auf die Richter des alten Systems abstützen dürften! Dies „zu wagen“ wird schlimme Folgen haben, da es Missachtung Jehovas und jener bedeutet, die Er durch Jesus als Richter bestimmt hat und sie durch „Ungläubige“ ersetzt! Die Richter dieses Systems richten gemäss nationalen und Regionalen Gesetzen, nicht nach Jehovas Geboten!

 

*** Rbi8  1. Korinther 6:1-6 ***

Wagt es jemand von euch, der eine [Rechts]sache gegen den anderen hat, vor ungerechte Menschen vor Gericht zu gehen und nicht vor die Heiligen? 2 Oder wißt ihr nicht, daß die Heiligen die Welt richten werden? Und wenn durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr da nicht geeignet, ganz geringfügige Dinge rechtlich zu entscheiden? 3 Wißt ihr nicht, daß wir  [[(die Apostel)]] Engel [[(gr.: aggelos = Bote, Vorsteher)]] richten werden? Warum also nicht Dinge dieses Lebens? 4 Wenn ihr nun Dinge dieses Lebens rechtlich zu entscheiden habt, setzt ihr da diejenigen als Richter ein, auf die man in der Versammlung herabblickt? 5 Ich sage [es] zu eurer Beschämung. Ist denn wirklich nicht ein Weiser unter euch, der zwischen seinen Brüdern richten kann, 6 sondern Bruder geht mit Bruder vor Gericht, und das vor Ungläubige?

 

Welche christlichen Vorsteher, Pfarrer, Hirten, Älteste, Rabbi und wie immer sie sich nennen lassen hält sich an die Anweisung des Paulus? In wie vielen Versammlungen richten sich die Christen nach diesem Gebot? Sie waren verpflichtet die Dinge „dieses Lebens“ nach göttlichem Recht und dem Gebot Jesu darauf zu prüfen, ob es gut oder schlecht sei und entsprechend das Urteil zu fällen! Im kommenden System sind sie verpflichtet die ganze Erde aufgrund derselben festen Grundlage mit „eisernem Stab“ zu richten!

 

10.2.4.3       Die 144.000 Priesterkönige als Richter der richtenden Versammlungsvorsteher

Nun, in der Auferstehung werden die Worte des Paulus Realität werden! Die Vorsteher jeder Versammlung müssen weiterhin Gericht in ihren „Toren“, in den Zusammenkünften halten! Wenn ihnen ein Fall zu schwierig erscheint, dann müssen sie sich an ihre Priesterkönige als Oberrichter wenden, in deren Gerichtsbezirk sie fallen: „... du sollst zu den Priestern, den Leviten, gehen und zu dem Richter, der in jenen Tagen dienen wird, und du sollst dich erkundigen, und sie sollen dir das Wort der richterlichen Entscheidung mitteilen.“ Sollte jenen ein Fall zu schwer sein, so sind es die Apostel die als Richter dastehen werden, Jesus bleibt irdische höchste richterliche Instanz.

 

Wichtige richterliche Entscheidungen nach oben delegieren*** Rbi8  5. Mose 17:8-13 ***

Falls dir eine Sache zur richterlichen Entscheidung zu außergewöhnlich sein sollte, eine [Sache], in der Blut vergossen, in der ein Rechtsanspruch erhoben oder eine Gewalttat begangen worden ist, Streitsachen innerhalb deiner Tore, dann sollst du dich aufmachen und an den Ort hinaufgehen, den Jehova, dein Gott, erwählen wird, 9 und du sollst zu den Priestern, den Leviten, gehen und zu dem Richter, der in jenen Tagen dienen wird, und du sollst dich erkundigen, und sie sollen dir das Wort der richterlichen Entscheidung mitteilen. 10 Dann sollst du gemäß dem Wort verfahren, das sie dir von jenem Ort aus, den Jehova erwählen wird, mitteilen werden; und du sollst darauf achten, gemäß allem zu tun, worüber sie dich unterweisen. 11 In Übereinstimmung mit dem Gesetz [[GESETZ]], auf das sie dich hinweisen werden, und gemäß der richterlichen Entscheidung, die sie dir sagen werden, solltest du handeln. Du sollst nicht abweichen von dem Wort, das sie dir mitteilen werden, weder nach rechts noch nach links. 12 Und der Mann, der mit Vermessenheit handeln wird, indem er auf den Priester nicht hört, der dasteht, um für Jehova, deinen Gott, dort den Dienst zu verrichten, oder auf den Richter: jener Mann soll sterben; und du sollst das Böse aus Israel wegschaffen. 13 Und das ganze Volk wird es hören und sich fürchten, und sie werden nicht mehr vermessen handeln.

 

Der Ort, von wo aus Gottes GESETZ und die Form der Anwendung unterwiesen wird, soll künftig erneut Jerusalem sein: „du sollst darauf achten, gemäß allem zu tun, worüber sie dich unterweisen.“ Die Unterweisung im Recht erfolgt von Jesus und den Aposteln her!

 

Das Wort oder Urteil, das jene Richter am Ort des Gerichts mitteilen muss ausgeführt werden und die Richter selbst übernehmen Verantwortung, dass die Erfüllung oder Vollstreckung des Urteils erfolgt! Urteile ohne Vollstreckung spotten dem Gericht! Wenn jemand im Urteil zur Zahlung einer Strafe verurteilt wird, so muss diese bezahlt werden, ansonsten das Opfer ein weiteres Mal betrogen wird! „In Übereinstimmung mit dem GESETZ, auf das sie dich hinweisen werden, und gemäß der richterlichen Entscheidung, die sie dir sagen werden, solltest du handeln. Du sollst nicht abweichen von dem Wort, das sie dir mitteilen werden, weder nach rechts noch nach links.“ Das Urteil der Richter muss sich nach Gottes GESETZ und Jehovas richterlichen Entscheidungen und Seinen Strafbestimmungen richten! Die Erfüllung darf daher „nicht nach links noch nach rechts abweichen“, weder härter noch nachsichtiger gestaltet werden! Jakobus erklärt in seinem Brief: „Redet weiterhin so, und handelt weiterhin so wie die, die durch das Gesetz eines freien Volkes gerichtet werden sollen. Denn für den, der nicht Barmherzigkeit übt, wird das Gericht ohne Barmherzigkeit sein. Barmherzigkeit frohlockt triumphierend über das Gericht.“ (Jak 2:12, 13)

 

Wer den Richter missachtet, der im Auftrag und mit Gottes Anerkennung amtet, der missachtet somit Gott und darauf wird auch künftig harte Strafe erfolgen: „... der Mann, der mit Vermessenheit handeln wird, indem er auf den Priester nicht hört, der dasteht, um für Jehova, deinen Gott, dort den Dienst zu verrichten, oder auf den Richter: jener Mann soll sterben; und du sollst das Böse aus Israel wegschaffen.“ Nicht die Guten sollen für ihr Gutes tun bestraft, sondern der Böse zur Rechenschaft gezogen werden. Das Resultat ist echter Frieden und wahre Sicherheit!

 

Petrus spricht das Todesurteil über Ananias und seine Frau Sappira zufolge Lüge und Habsucht, welches Engel unmittelbar vollstrecktenEs wird auch im kommenden System Vollstreckung von Todesurteilen geben, um Israel und die ganze Erde von verderblichem Einfluss frei zu halten! Das Urteil wird öffentlich innerhalb der Versammlung vollstreckt werden müssen, damit das Volk Gottesfurcht kennt und keine Vermessenheit aufkommt! Wie es Petrus im Falle des Ananias und dessen Frau Sapphira zeigte, wo willentlich, wissentliche Lüge erfolgte waren es Engel, welche das Urteil des Petrus unmittelbar vollstreckten: „Wahrlich, ich sage euch: Welche Dinge immer ihr auf der Erde binden mögt, werden Dinge sein, die im Himmel gebunden sind, und welche Dinge immer ihr auf der Erde lösen mögt, werden Dinge sein, die im Himmel gelöst sind.“ (Mat 18:18; Apg 5:1-11) Moses zeigte Jehovas Standpunkt, was persönliche Nähe zu einem Übeltäter für Konsequenzen haben muss:

 

*** Rbi8  5. Mose 13:6-11 ***

Falls dein Bruder, der Sohn deiner Mutter, oder dein Sohn oder deine Tochter oder deine inniggeliebte Frau oder dein Gefährte, der wie deine eigene Seele ist, versuchen sollte, dich im geheimen zu verlocken, und spricht: ‚Laß uns gehen und anderen Göttern dienen‘, die du nicht gekannt hast, weder du noch deine Vorväter, 7 einigen von den Göttern der Völker, die rings um euch her sind, den dir nahen oder den dir fernen, von einem Ende des Landes bis zum anderen Ende des Landes, 8 sollst du nicht auf seinen Wunsch eingehen noch auf ihn hören, noch sollte es deinem Auge leid tun um ihn, noch sollst du Mitleid haben mit ihm, noch ihn [schützend] decken, 9 sondern du solltest ihn unweigerlich töten. Deine Hand sollte als erste von allen an ihm sein, um ihn zu Tode zu bringen, und danach die Hand des ganzen Volkes. 10 Und du sollst ihn mit Steinen steinigen, und er soll sterben, denn er hat dich von Jehova, deinem Gott, der dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausgeführt hat, abwendig zu machen gesucht. 11 Dann wird ganz Israel [es] hören und sich fürchten, und man wird nicht wieder etwas so Schlechtes tun in deiner Mitte.

 

Wirklich harte Worte, um sie aus unserer heutigen liberalen und permissiven Gesellschaft her zu beurteilen. Wer aber die Konsequenzen schlechten Handelns überdenkt, deren Folgen für Unschuldige, der wird Jehovas Urteil zustimmen. Das Schlechte und Böse muss ausgerottet werden, nicht wie heute, wo es gehegt und gepflegt wird aus falschem Sentimetalismus heraus. Gottes Wort wird sich auch in diesem Sinne auf der ganzen Erde erfüllen. Nie wieder soll fremden Göttern, Mächtigen die Gott widersprechen gedient werden! Das Todesurteil zu vollstrecken innerhalb all derer, die bereits „ewiges Leben“ erhalten haben und nun dennoch wie Adam und Eva bei ihrer Übertretung endgültig vom Leben abgeschnitten werden, dies wird sich doppelt tief in unseren Sinn einprägen das zu tun, was in Gottes Augen vortrefflich ist! Die Worte des Paulus im Hebräerbrief bestätigen diese Warnung im GESETZ:

 

*** Rbi8  Hebräer 10:26-31 ***

Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, 27 [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird. 28 Jemand, der das Gesetz [[GESETZ]] Mose mißachtet hat, stirbt ohne Erbarmen auf das Zeugnis von zwei oder drei [Personen] hin. 29 Einer wieviel strengeren Strafe, denkt ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und der das Blut des Bundes, durch das er geheiligt worden ist, als von gewöhnlichem Wert geachtet und der den Geist der unverdienten Güte durch Verachtung gröblich verletzt hat? 30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Mein ist die Rache; ich will vergelten“ und wiederum: „Jehova wird sein Volk richten.“ 31 Es ist etwas Furchtbares, in die Hände [des] lebendigen Gottes zu fallen.

 

Die Überlebenden Harmagedons wissen, wem sie ihr Leben verdanken und so ist es bei den Auferstandenen während des Millenniums! Jesus starb an unserer Stelle, um unsere Sünden zu tragen. Wer erneut willentlich Sünde treibt darf nicht mit Nachsicht rechnen! Jesus stirbt nicht ein zweites Mal für unser Vergehen, das Todesstrafe mit sich bringt. In Wirklichkeit erwartet der Übeltäter doch genau dies, dass Jesus ein weiteres Mal für ihn stirbt, damit sein Vergehen ausgelöscht werde. Lassen wir uns nicht von religiösen Trunkenbolden täuschen, die Sündenvergebung jeder Art predigen, sofern wir uns an sie wenden und den von ihren hausgemachten Götzen aufgerichteten Gottes Geboten verachtenden Verordnungen folgen! Damit hatte Satan bei der Verführung Evas begonnen!

 

Die wichtigsten Hauptbegriffe und Zusammenhänge göttlichen Rechts im Überblick
 

10.2.4.4       Von Jerusalem her fliesst ein Strom des Lebens durch das Nordtor nach Osten

In der Vision Hesekiels gilt es noch weitere Details näher zu betrachten. Der Strom vom „Wasser des Lebens“ (11) nimmt dort zu Beginn einen Verlauf der exakt beschrieben wird. Hesekiel wird in der Vision im symbolischen Tempel an verschiedene Stellen geführt, um über kleine, scheinbar vorab unwichtige Details Aufschluss zu geben. Da aber die Symbolik der einzelnen Objekte an anderer Stelle der Bibel bereits definiert ist, so lässt sich mittels jener Details ein immer genaueres Bild für unsere Tage und das Kommende des geistigen Tempels und dessen Funktion vorhersehen.

 

Hesekiels Tempelvision und die Vision des kommenden Priesterdienstes*** Rbi8  Hesekiel 47:1-2 ***

Und nach und nach brachte er mich zum Eingang des HAUSES zurück, und siehe, Wasser kam hervor unter der Schwelle des HAUSES nach Osten zu, denn die Vorderseite des HAUSES war nach Osten hin. Und das Wasser kam herab von unterhalb, von der rechten Seite des HAUSES, südlich vom Altar.

2 Und er führte mich nach und nach auf dem Weg des Nordtores hinaus und nahm mich auf dem Weg außen herum mit zum äußeren Tor, das nach Osten sieht, und siehe, Wasser rieselte von der rechten Seite her.

 

Im „neuen Jerusalem“ wird gemäss den Angaben des Johannes in der Offenbarung „kein Tempel“ gesehen. Die Stadt selbst bildet in ihrer Organisationsstruktur selbst Gottes Tempel, den Jehova durch seinen Geist bewohnt. Paulus nennt diesen Tempel auch den „Leib des Christus“ (Eph 2:21, 22).

 

*** Rbi8  Offenbarung 21:22 ***

Und ich sah keinen Tempel darin, denn Jehova Gott, der Allmächtige, ist ihr Tempel und das Lamm.

 

Um Einzelelemente die Hesekiel sieht in ihrer künftigen Bedeutung zu verstehen braucht es darum eine Übertragung auf das „neue Jerusalem“ hin.   

 

Textfeld: Tore der Stadt "Jahwe Schámmah":
Norden: Ruben, Juda, Levi
Osten: Joseph, Benjamin, Dan
Süden: Simeon, Issachar, Sebulon
Westen: Gad, Ascher, Naphtali
Das Nordtor des Tempels, wo Hesekiel herausgeführt wird hat aber in der Stadt die zwölf Tore hat wohl die Bedeutung des Mitteltores nach Norden. Dieses Tor ist Juda zugeordnet, Jesus stammt aus dem Hause Juda, er ist der Vorsteher in Israel. Da Hesekiel „auf dem Weg aussen herum“ geführt wird gelangt er auf die Ostseite des „neuen Jerusalem“. Auch dort sind es wiederum drei Stadttore.

 

Das Nordtor auf der Ostseite ist dem Stamm Joseph zugeteilt, das mittlere Tor nach Osten aber dem Stamm Benjamin, was dem zuletzt Geborenen Jakobs entspricht, den er besonders lieb hatte.

 

Die Christen der Endzeit sind ihrerseits die Letzgeborenen, welche in der Zeit des Endes die paulikanischen Christen und die  Beschnittenen Ebioniten als Einheit darstellen. Da Paulus der „Apostel der Nationen“ war würde es Sinn ergeben dem Apostel Paulus die Stellung der Bewachung dieses Tores als dessen „Engel“ oder besser Vorsteher und als Jesu Bote anzusehen. Das ist aber eher etwas spekulativ, da wir Gottes Gericht in der Zuteilung der Positionen keinesfalls vorgreifen möchten! Jedenfalls haben die Apostel ihre Wachtpflicht an den Toren wahrzunehmen!

 

Dasselbe Mitteltor der Ostseite, unter dem nach derselben Logik das Wasser hervorrieselt ist dem Stamm Benjamin zugeteilt. Auch darin ist ein Hinweis zu sehen, dass die 144.000 Priesterkönige die wie an einem Fluss der von Jerusalem her kommt gepflanzt sind zumindest zu Beginn durch den Harmagedon überlebenden Überrest angeführt wird, welche mit den Verhältnissen auf der Erde in unserer Zeit bereits vertraut sind! Jesus ist es, der gemäss Gottes Willen die Dinge so einteilt, dass sie Jehovas Willen bestmöglich erfüllen. Das Beispiel vom Abendmahl, wo Petrus auf Johannes und Jesu Äusserung eingeht zeigt dies anschaulich:

 

*** Rbi8  Johannes 21:20-23 ***

Als Petrus sich umwandte, sah er den Jünger folgen, den Jesus liebte [[(Johannes, der Schreiber)]], denjenigen, der sich auch beim Abendmahl an seine Brust zurückgelehnt und gesagt hatte: „Herr, wer ist der, der dich verrät? 21 Als er ihn daher erblickte, sagte Petrus zu Jesus: „Herr, was wird dieser [[(Johannes)]] [tun]? 22 Jesus sprach zu ihm: Wenn es mein Wille ist, daß er bleibe, bis ich komme, was geht das dich an? Folge du mir nach.“ 23 Deshalb ging dieses Wort unter die Brüder aus, daß jener Jünger nicht sterben werde. Jesus sagte indes nicht zu ihm, daß er nicht sterben werde, sondern: Wenn es mein Wille ist, daß er bleibe, bis ich komme, was geht das dich an?

 

Beim „Kommen Jesu“ ist Johannes offenbar auch in der Zeit der Wiederherstellung eine bestimmte Rolle zugeteilt. Er war der Apostel, der in der Vision der Offenbarung am „Tag des Herrn“ war und daher Jesu Wiederkommen als Erster sehen dufte! Zu jenem Zeitpunkt waren die übrigen Apostel bereits verstorben.

 

Der Geist und die Braut sprechen: "Komm!"Folgen wir nun den Erläuterungen Hesekiels weiter und versuchen diese auf Kommendes hin anzuwenden: Das Wasser, das zu Beginn ein Rinnsal ist, wo es das Benjamin-Tor verlässt schwillt mit der Zeit zu einem mächtigen Strom an! Hesekiel erlebt in der Vision anschaulich, wie jene Wasser an Tiefe zunehmen:

 

 *** Rbi8  Hesekiel 47:3-5 ***

Als der Mann ostwärts hinausging mit einer Meßschnur in seiner Hand, ging er auch daran, an Ellen tausend zu messen und mich durchs Wasser gehen zu lassen, Wasser [bis] an die Knöchel.

4 Und er fuhr fort, tausend zu messen, und ließ mich dann durchs Wasser gehen, Wasser [bis] an die Knie.

Und er fuhr fort, tausend zu messen, und ließ mich nun hindurchgehen — Wasser [bis] an die Hüften.

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