Newsletter „DER WEG“ 7/02-4   Februar 2007

Neubearbeitung: 6.3.15

 

 

7.2.4  Aktuelles zur Endzeit:  Verändert sich unsere Uhrzeit oder sind Gottes „Zeiten und Zeitabschnitte“ unveränderlich?

 

2.Teil: Gottes „Zeiten und GESETZ“ zu ändern hat schwerwiegende Folgen!

 

Im 1.Teil dieser Artikelserie im NEWSLETTER DER WEG, vom Monat Januar, im Artikel 7.1.4  Es ist lebenswichtig Gottes festgesetzte Zeiten und sein GESETZ kennen zu lernen! Behandelten wir folgenden Themen:

 

1)  Gottes Plan der letzten Dinge war von Beginn an durchschaubar:  Gott hat seine Getreuen zu allen Zeiten exakt über seinen Willen informiert. Jene die den Willen verstanden und ausführten wurden gesegnet! Abraham ist uns dabei ein herausragendes Beispiel! Jesus tat in allem Gottes Willen und wurde unser wichtigstes Vorbild. Der Messias respektierte Gottes Zeitplan und seine Festzeiten. In keiner Form übertrat er Gottes GESETZ und versuchte auch nie es abzuschwächen. Dagegen bekämpfte er unsinnige pharisäische Regeln, jede Form von Menschengeboten die Gottes GESETZ ungültig machen.

 

Der Kalender Kaluach 3.2 zeigt anhand unseres Kalendersystems vor und zurückwirkend die Festzeiten Jehovas2)  Gottes feststehender Massstab um Zeit zu messen:  Seit Erschaffung der Erde hatte Gott seine Art die Zeiträume, Seine „Zeiten und Zeitabschnitte“ zu messen von der Sonne und vom Mond abhängig gemacht. Seine Regeln wurden deutlich geäussert! Unsere veränderten Kalendersysteme erschweren es, Gottes Vorgaben für unsere Tage zu erkennen! Trotzdem bleibt Seine Einteilung der Monate, Sabbate und Festzeiten auf ewig gleich!

 

3) Gottes Zeitangaben für sein Handeln waren stets zuverlässig: Eine Nachprüfung in der biblischen Geschichtsschreibung zeigt, dass Gott seine Vorhersagen zu vorherbestimmten Zeiträumen stets unter Kontrolle hatte und nicht davon abwich! Das gibt uns das Vertrauen, dass auch in der Endzeit die Ablauflogik und die Zeiträume exakt eingehalten werden. Eine der letzten Äusserungen zu seinen Aposteln vor der Himmelfahrt lautete: „Es ist nicht eure Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat; …“ (Apg 1:7) Da jene angesprochenen „Zeiten und Zeitabschnitte“ die Apostel nicht betrafen sondern uns, die wir in dieser „Zeit des Endes“ leben die Gottes Vorhersagen betreffen ist es an uns, dieses Verständnis zu erlangen, um entsprechend den spezifischen Anforderungen zu handeln! Dies geht aus dem Gleichnis der „Brautjungfrauen“ hervor, die ihren Herrn mit „Licht“ erwarteten, als er von der „Hochzeit“ her kam!

 

4)  Die Vorhersagen über die Endzeit auf dem Prüfstand: Seit dem 11. September 2001 versuchten wir die Logik der Bibel in Bezug auf die Endzeit nur anhand des geschriebenen Wortes zu verstehen. Es hatte sich deutlich gezeigt, dass die Endzeitreligionen das Thema eindeutig nicht seriös untersucht hatten! Ihre sich gegenseitig widersprechenden Angaben bestätigen dies! Eine Nachprüfung anhand von letzten Grafiken und Zeitbänden ergab eine höchst erstaunlich genaue Übereinstimmung von Vorhersagen aller Propheten mit der göttlich vorgegeben Ablauflogik!

 

5)  Starke Interessen in Religion und Politik lenken von Gottes Zeitplan ab: Warum waren jene Dinge, welche die Endzeit betreffen so lange ein wirkliches, bis dahin unlösbares Geheimnis? Der Prophet Daniel musste den Grund aufschreiben: „Geh, Daniel, denn die Worte werden geheimgehalten und versiegelt bis zur Zeit des Endes. Viele werden sich reinigen und sich weiß machen und werden geläutert werden. Und die Bösen werden bestimmt böse handeln, und gar keiner der Bösen wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.“ (Da 12:9, 10) Deutlich hat sich erwiesen, dass das Geheimnis weitgehendst schon früher hätte gelöst werden können, Religion und Politik aber diese Art der Erkenntnis mit aller Macht zu unterdrücken versuchten. Warum? Weil beide Ziel des göttlichen Gerichtes sind und deren Vernichtung deutlich angesagt wurde, weil diese gemeinsam „Zeiten und GESETZ“ zu ändern suchen und daher „ … böse handeln, und gar keiner der Bösen wird [es] verstehen“! Sie wollen ihre eigene „neue Weltordnung“ aufrichten! Weder Religion noch Politik haben daher ein Interesse, dass Jesus im Fleische zurückkehrt und als „König der Könige und Herr der Herren“ sein erdenweites „Königreich der (neuen) Himmel“ aufrichtet und Gericht an Gottes Feinden hält. Seine Aufgabe lautet Gottes GESETZ erdenweit aufzurichten und auf dem Thron Davids aus Jerusalem heraus zu regieren, um „Recht und Gerechtigkeit“ aufzurichten. Dazu müssen auch die Toten auferstehen und die menschliche Sterblichkeit muss enden!

 

   Im 2.Teil dieser Artikelserie gehen wir auf weitere wichtige Grundsätze ein, um Gottes Zeitplan wirklich verstehen zu lernen! Wer nicht wirklich geistig wach bleibt, der steht in Gefahr, die kommenden Geschehnisse zeitlich falsch einzuordnen und dadurch zum falschen Zeitpunkt sich am falschen Ort zu befinden! Gottes Anweisungen an seine Getreuen waren zu allen Zeiten stets eindeutig! Viele aber achteten nicht auf alle Details oder wiegten sich in falscher Sicherheit weil sie eher auf die falschen Propheten“ hörten als ihren Glauben anhand der Schrift zu prüfen!

 

Nur eigenes und Gruppenbibelstudium bringt uns näher an die Geheimnisse der Bibel, um sie zu lösen. Das Vorlesen und kommentieren stärkt uns zum Ausharren.    Vergleichen wir was Gottes Vorgaben ursprünglich waren und wie sie durch religiöse Überlieferung verändert wurden! Da Gott Seinen Plan mit der Menschheit seit dreieinhalbtausend Jahren in Seinem Buch, der Heiligen Schrift festgelegt hat, wird sich jede Abweichung von Seinem vorgegebenen GESETZ und Zeitplan für uns, die wir in der Endzeit leben verheerend auswirken! Warum? Weil wir den herrannahenden Tag des Gerichts und der Urteilsvollstreckung an der Menschheit nicht wahrzunehmen vermögen und nicht entsprechend handeln werden!

 

*** Rbi8  Amos 3:7 ***

Denn der Souveräne Herr Jehova wird kein Ding tun, es sei denn, er habe seine vertrauliche Sache seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart.

 

   Dabei taucht die Frage auf: Ob wir die Worte der Propheten auch wirklich verstanden haben? Wer im ersten Jahrhundert sich im Jahre 66 u.Z. in Jerusalem befand musste die Zeitzeichen deutlich erkennen, um Jesu Fluchtanweisung auch auszuführen! Ähnlich trifft es auch Christen die in den „letzten Tagen“ dieses Systems leben!

 

   Jesus verglich die Tage Noahs und die Tage Lots mit dem, was vor uns liegt. So wie Noah sich vorbereiten musste und so wie Lot gegenüber den Engeln die ihm Anweisungen gaben Gehorsam zeigen musste, so trifft es auch uns selbst zu Handeln und Gott gegenüber Gehorsam zu zeigen!

 

   Die Kalenderveränderungen, heidnischen Bezeichnungen für Monate und Wochentage brachten Verwirrung! Gott aber gibt einen verbindlichen Massstab, um „Zeiten und Zeitabschnitte“ stets in gleicher Form zu behandeln! Sein Zeitmassstab blieb über alle Zeiten unveränderlich! Bei alldem hat Gottes GESETZ und seine richterlichen Entscheidungen eine Schlüsselfunktion inne. Ohne diese Dinge zu berücksichtigen müssen viele gewichtige Details im Dunkeln bleiben!

 

Hinweis: Die folgenden Grafiken in gedruckter Form beim Studium vor sich zu haben bringt einen besseren Überblick und vertieft das Verständnis der Zusammenhänge!

 

1.)                  Zeitband Ablaufschema „Harmagedons Endgericht“

2.)                 Erntefeiern zum Abschluss der Menschenernte

3.)                  Zeitband: Biblische „Zeiten und Zeitabschnitte“

4.)                  Zeitband: Die Festzeiten Jehovas und ihre Bedeutung während der Endzeit

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

2.4............. Gottes Zeiten und GESETZ zu ändern hat schwerwiegende Folgen! 2

2.4.1........... Folgen davon, wenn Gottes „Zeiten und GESETZ“ geändert werden. 2

2.4.1.1........ Gottes GESETZ und seine festgesetzten Zeiten sind auch für Christen verbindlich. 2

2.4.1.2........ Nicht der geringste Buchstabe aller Vorhersagen, der sich nicht erfüllen wird! 3

2.4.1.3........ Die Vorhersagen der Propheten werden durch Jesus und die Apostel bestätigt und ergänzt! 4

2.4.1.4........ Nichts Neues unter der Sonne, das nicht schon zuvor bestanden hätte?. 5

2.4.2........... Veränderung der heidnischen Bezeichnungen von Wochentagen und Monaten bringt Verwirrung und Unehre für Gott 6

2.4.2.1........ Ist es korrekt heidnische Jahres-, Monats- und Wochentagsbezeichnungen zu verwenden?. 6

2.4.2.2........ Gottes ursprüngliche Monatsbezeichnung und die nachexilischen Änderungen. 8

2.4.2.3........ Das Prophezeien betreffend der Endzeit als vornehmste Aufgabe für jeden Christen! 10

2.4.2.4........ Der jüdische Zyklus von Mondmonaten und der Schaltmonat Veadar 12

2.4.2.5........ Das Urteil über jene Unerfahrenen, die Gottes Zeitplan und sein GESETZ missachten. 15

2.4.2.6........ Gottes Vorhersagen und sein Zeitplan künden ein Ende der Geduld gegenüber Vergehen an! 15

2.4.2.7........ Jehovas Volk „Israel“: Ein zweites Mal „sieben Jahre“ in Zucht genommen?. 16

2.4.2.8........ Gleiche und ähnliche Vorhersagen betreffend der „sieben Zeiten“, aber mehrere Erfüllungen. 18

2.4.3........... Gottes Massstab für die Bestimmung der „Zeiten und Zeitabschnitte“ der Endzeit 19

2.4.3.1........ Die genaue Erkenntnis der Anwendung von prophetischen „Zeiten und Zeitabschnitten“ war selbst den Apostel vorenthalten! 19

2.4.3.2........ Die Fremdlingschaft unter den Nationen wird zu Gottes vorherbestimmten Zeitpunkt zu ihrem Ende kommen. 20

2.4.3.3........ Jehovas erhobene Hand bleibt zum Schlag ausgeholt 22

2.4.3.4........ Die prophetischen „Zeiten und Zeitabschnitte“ waren den ersten Christen aufgrund der Sabbatlesungen wohl bekannt! Paulus verband diese deutlich mit dem Ruf „Frieden und Sicherheit 23

2.4.4........... Gottes Zeitmassstab war, ist und bleibt unveränderlich. 25

2.4.4.1........ Alle prophetischen Vorhersagen untereinander harmonisch verwoben. 25

2.4.4.2........ Die Zuverlässigkeit von Jehovas Zeiten erweisen sich als Reichtum! 26

2.4.4.3........ Nur die Verknüpfung aller prophetischen Aussagen gib klare Teilbilder, welche das Gesamtbild prägen! 28

2.4.4.4........ Die „bestimmten Zeiten der Feueropfer Jehovas“ als weiterhin gesicherter Massstab auch in der Endzeit 30

2.4.4.5........ Die neue Priesterschaft und die „neuen Himmel“ richten sich nach den alten Verordnungen an Mose. 31

2.4.4.6........ Gottes festgesetzter Zeitpunkt für das Ende der Herrschaft der Nationen ist seit Jahrtausenden deutlich festgesetzt! 31

2.4.4.7........ Durch das Ordnen der Vorhersagen zeigt sich Gottes herausragenden Geist beim Stellen des Rätsels! 33

2.4.4.8........ Die Nationen setzen sich aktiv  gegen die Erfüllung von Gottes Vorhaben zur Wehr! 33

2.4.4.9........ Erst Gottes Gericht ermöglicht eine friedvolle, geeinte Erde! 35


 

2.4             Gottes Zeiten und GESETZ zu ändern hat schwerwiegende Folgen!

 

 

2.4.1           Folgen davon, wenn Gottes „Zeiten und GESETZ“ geändert werden

 

2.4.1.1          Gottes GESETZ und seine festgesetzten Zeiten sind auch für Christen verbindlich

Gott äusserte sich gegenüber von Ihm auserwählten Menschen zu allen Zeiten. Er kündigte ihnen seinen Willen an, gab ihnen Gebote auf, die sie achten mussten. Sein Anspruch auf Wahrheit war zu allen Zeiten unantastbar. Da Er GESETZE gab musste es auch mit Regelmässigkeit göttliche Gerichte geben, die an Die Ursünde zeigt, dass Gott auch was seine Strafbestimmungen angeht vollkommen verlässlich ist: Es gibt keine Straffreiheit für Vergehen. Missachtung von unverdienter Güte bringt Folgen.Gottes eigenen Zeitplan gebunden blieben! Stets kündigte Gott sein Vorhaben im Voraus an! Der Psalm 119 ist Gottes Recht gewidmet und der längste aller Psalmen!

 

*** Rbi8  Psalm 119:42-44 ***

 43 Und nimm das Wort der Wahrheit von meinem Mund nicht gänzlich weg,

Denn auf deine richterliche Entscheidung habe ich geharrt.

 44 Und ich will dein Gesetz [[GESETZ]] beständig halten,

Auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]], ja immerdar.

 

Im Falle des Gerichts an Adam und Eva war Übertretung mit dem Sterben als Strafmass verbunden. Das Gericht wurde unmittelbar gehalten und das Urteil in gemilderter Form wurde sofort vollzogen! Sie mussten das Paradies verlassen und unterlagen von da an dem Alterungsprozess und der Sterblichkeit.

 

Dasselbe gilt für Gottes Gericht an Kain, das ebenso unmittelbar nach der Bluttat an Abel vollzogen wurde. Anders war es aber mit dem Gericht zur Zeit Noahs an der damaligen gesamten Menschheit. Es wurde durch Henoch, einen gottesfürchtigen Mann für die fernere Zukunft angesagt. Gott räumte Zeit zur Umkehr ein, eine Zeitspanne von über sechs Jahrhunderten! Als die Verhältnisse untragbar wurden vollzog Gott das Gericht an den Ungerechten, den gerechten Noah aber und seine Familie, insgesamt acht Personen erhielt er am Leben!

 

Die zehn herausragenden Gerichtszeiten Jehovas

 

Nachdem Jehova Israel aus ägyptischer Gefangenschaft herausgeführt hatte, wurde sich Gottes auserwählte Nation bewusst, dass damit die Vollstreckung eines vierhundert Jahre zuvor geäusserten Gerichtsurteils an jener Nation verbunden war, welche Israel unterdrückt hatte. Gottes Zeitplan war exakt. Die Verwendung einer anderen Form der Zeitrechnung hätte Gottes Urteil nicht beeinträchtigt, Israel aber verunmöglicht das Herannahen der Befreiung zu erkennen und sich darauf vorzubereiten!

 

Nehemia zeigte das wechselhafte Verhalten Judas und Israels nach ihrer Rückkehr aus dem babylonischen Exil. Nachdem Gott sie bestraft hatte wurden sie vorab jeweils wieder gehorsam. Nach einiger Zeit begannen sie sich jedoch erneut anderen Göttern zuzuwenden! Das Resultat war stets dasselbe: Gott zog sich von ihnen zurück und überliess sie ihren Feinden! Gott hat sich bis heute nicht geändert! Jerusalem wird bis zum „Ende der Zeiten der Nationen“ zertreten werden, weil keine Umkehr erfolgen wird!

 

Als Nehemia dem aus dem Exil zurückgekehrten Volk aus dem GESETZ vorlas wurde er verlachtAndererseits neigte sich Gott stets wieder Israel zu, wenn es von schlechtem Handeln abkehrte und Gottes GESETZE wiederum achtete und seinen Willen auszuführen begann! So steht auch heute jedem fleischlichen und jedem geistigen Juden die Möglichkeit offen, sich erneut zu Gottes Geboten hinzuwenden!

 

*** Rbi8  Nehemia 9:28-31 ***

Aber sobald sie Ruhe hatten, taten sie gewöhnlich wieder, was vor dir böse ist, und du überließest sie jeweils der Hand ihrer Feinde, die sie stets niedertraten. Dann kehrten sie jeweils um und riefen zu dir um Hilfe, und du, du pflegtest gar von den Himmeln her zu hören und sie nach deiner überströmenden Barmherzigkeit immer wieder zu befreien. 29 Obwohl du immer wieder gegen sie zeugtest [[(ACHTUNG! Im Endgericht ist Jehova Zeuge, zu unseren Gusten oder gegen uns und Jesus richtet gemäss dem, was er hört! (Joh 5:30))]], um sie zu deinem Gesetz [[GESETZ]] zurückzuführen, handelten sie selbst sogar vermessen und hörten nicht auf deine Gebote; und gegen deine eigenen richterlichen Entscheidungen sündigten sie, durch die ein Mensch, wenn er [sie] tun wird, auch leben soll. Und sie zeigten fortgesetzt eine störrische Schulter, und ihren Nacken verhärteten sie, und sie hörten nicht. 30 Du aber warst nachsichtig mit ihnen viele Jahre lang und zeugtest weiterhin gegen sie durch deinen Geist [[(durch „den Engel Jehovas“ (Michael))]], durch deine Propheten, und sie hörten nicht hin. Schließlich hast du sie in die Hand der Völker der Länder gegeben. 31 Und in deiner überströmenden Barmherzigkeit hast du sie nicht ausgerottet und hast sie nicht verlassen; denn ein gnädiger und barmherziger Gott bist du.

 

Gottes Gebote zu halten bedeutet Leben! Gottes Gebote zu übertreten, seinen geäusserten Willen zu missachten wird stets Folgen nach sich bringen, obwohl das Urteil scheinbar nie vollzogen wird! „Obwohl du immer wieder gegen sie zeugtest, um sie zu deinem GESETZ zurückzuführen, handelten sie selbst sogar vermessen und hörten nicht auf deine Gebote; und gegen deine eigenen richterlichen Entscheidungen sündigten sie, durch die ein Mensch, wenn er [sie] tun wird, auch leben soll.Stets traf Gottes Gericht sein Volk erneut, zu Gottes eigenem Zeitpunkt, immer wurde kommendes Unheil genügend lange zuvor angesagt. Nicht auf Gott zu hören, sich zu verhärten und im liebgewonnen, ungerechten Lauf fortzusetzen hat Folgen! Du aber warst nachsichtig mit ihnen viele Jahre lang und zeugtest weiterhin gegen sie durch deinen Geist, durch deine Propheten, und sie hörten nicht hin“. Dasselbe gilt für heute, das Endgericht und die Urteilsvollstreckung in Harmagedon: Ein Überrest an „Schafen“, eine „grosse Volksmenge die niemand zu zählen vermag“ die hörten und handelten wird die Erde von den Erblassern erben!

 

2.4.1.2          Nicht der geringste Buchstabe aller Vorhersagen, der sich nicht erfüllen wird!

Schlussendlich sandte Gott seinen himmlischen Sohn, den „Erstgeborenen“, Gottes Wortführer seit Beginn, Michael der als Mensch aus der Jungfrau Maria geboren wurde und den Namen Jesus erhielt. Durch alle Propheten seit Moses war der Messias immer wieder als der zu erwartende Christus erwähnt worden, der Israel das Recht erklären sollte. Einige waren aber schon damals der Meinung, der Messias würde das GESETZ Mose beenden. Jesus aber belehrte sie nach seiner Taufe im Jordan zu Beginn seines Handelns in der Bergpredigt deutlich eines Besseren! 

 

Jehovas Erstgeborener ist auch Verteidiger von Gottes Rechtsordnung*** Rbi8  Matthäus 5:17-20 ***

Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten [[(zu beenden)]]. Nicht um zu vernichten [[(zu beenden)]], bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen [[(das vollkommene Muster an Gesetzeserfüllung zu hinterlassen)]]; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel [[(der 1. und 2. alte Himmel)]] und Erde [[(die gottetfremdete Menschheit)]] vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Jesus kam, um das GESETZ und die PROPHETEN zu erfüllen! Das hat mit zwei unterschiedlichen Zeitepochen zu tun: Vorab war sein Erscheinen im ersten Jahrhundert mit einem Gerichtsurteil an jener Generation der Juden verbunden, die ihn nicht angenommen hatten. Dieses Urteil wurde im Jahre 70 u.Z. durch die Römer vollstreckt, als Jerusalem und sein Tempel zerstört wurden und die Nation Juda zu existieren aufhörte! Die endgültige Erfüllung dessen, was im GESETZ und den PROPHETEN angekündigt wurde hat aber mit unserer Zeit, dem Gericht und Ende dieses Systems und der Aufrichtung von Gottes Königreich zu tun!

 

Jesu Worte haben somit eine zweite und grössere Erfüllung noch vor sich: „... wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe.“ Vieles von dem, was Moses in den fünf Gesetzbüchern äusserte, und was die Propheten danach an weiteren Details über das grosse Gericht an allen Nationen aufschrieben, muss sich noch erfüllen! Die Propheten hatten von einer Zeit gesprochen, wo der Messias das „Königreich für Israel“ wiederum herstellen würde und welches schlussendlich erdenweit Frieden herrschen wird! Das lag in unbestimmter Zukunft und sollte mit dem grössten Gerichtstag Gottes in Verbindung stehen: „Dem grossen und furchteinflössenden Tag Jehovas“ (Joel 1:15; 2:1, 2, 11; 3:14).

 

Was meint die Bibel mit dem Ausdruck "alte Himmel" und "neue Himmel"?

 

Jesaja redete von einem Sohn der königliche Herrschaft über die ganze Erde erlangen werde.Als Grenze äusserte Daniel in seinen Prophezeiungen mit Deutlichkeit, dass es am „Ende der sieben Zeiten der Nationen“, oder am Ende der von Gott festgesetzten Zeitgrenze der Macht der Nationen geschehen würde. Wiederum ist Gottes Zeitrechnung massgebend und wiederum steht es in direkter Verbindung mit Gottes GESETZ, das den Messias eben wegen seiner Gesetzestreue als „König der Könige“ für eine immerwährende Herrschaft als dem „Fürst des Friedens“ vorgesehen hat! Jesaja wurde inspiriert zu schreiben was mit der Endzeit fest verbunden ist:

 

*** Rbi8  Jesaja 9:6-7 ***

Denn ein Kind ist uns geboren worden, ein Sohn ist uns gegeben worden [[(vergl. Off 12:5: „Und sie gebar einen Sohn, einen Männlichen, der alle Nationen mit eisernem Stab hüten soll. Und ihr Kind wurde entrückt zu Gott und zu seinem Thron.“)]]; und die fürstliche Herrschaft wird auf seiner Schulter sein. Und sein Name wird genannt werden: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Ewigvater, Fürst des Friedens. 7 Für die Fülle der fürstlichen Herrschaft und den Frieden wird es kein Ende geben auf dem Thron Davids und über seinem Königreich, um es fest aufzurichten und es zu stützen durch Recht und durch Gerechtigkeit von nun an und bis auf unabsehbare Zeit. Ja der Eifer Jehovas der Heerscharen wird dieses tun.

 

Diese Prophezeiung beginnt sich mit Jesu erster Wiederkunft zu erfüllen [B1]. Wann wird dies sein: Nun, die Offenbarung lässt daran keinen Zweifel offen dies innerhalb des Ablaufschemas korrekt einzureihen: „Das zweite Wehe ist vorbei. Siehe! Das dritte Wehe kommt eilends. Und der siebte Engel blies seine Trompete. Und es geschahen laute Stimmen im Himmel, die sprachen: ‚Das Königreich der Welt ist das Königreich unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird für immer und ewig als König regieren.‘ “ (Off 11:14, 15)

 

Kennst du die Hauptereignisse der Endzeit im logischen Ablauf?image018

 

Der Höhepunkt kommt in unseren Tagen! Wiederum ist ein genauer Zeitplan Gottes vorhergegeben, den es heute zu ergründen gilt! Auch wenn viele Generationen seit Jesus verflossen sind, so ist Gottes Geduld doch nicht unendlich dauernd! Der Mensch respektiert weder Gottes GESETZ, noch seinen Zeitplan, noch die von ihm „festgesetzten Wohngrenzen der Menschen“.

 

Gott hat die Erde für den Menschen als Lebensraum geschaffen und ihn hierfür ausgestattet!Gott hatte niemals vorgesehen, dass der Mensch auf eigene Faust das Universum zu erobern beginnen sollte! Wir sind daran den Planeten Erde zu zerstören, weil wir uns weigern die Grundbegriffe von Recht und Gerechtigkeit zu erlernen und nun wollen einige Hitzköpfe gar die überbordende Ungerechtigkeit dieses Systems ins Universum hinaus tragen!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 17:26-27 ***

Und er hat aus einem [Menschen] jede Nation der Menschen gemacht, damit sie auf der ganzen Erdoberfläche wohnen, und er verordnete die bestimmten Zeiten und die festgesetzten Wohngrenzen der [Menschen], 27 damit sie Gott suchen, ob sie ihn wohl tastend fühlen und wirklich finden mögen, obwohl er tatsächlich einem jeden von uns nicht fern ist.

 

Zu allen Zeiten war Gott den Menschen nahe, seit dem ersten Menschenpaar Adam und Eva. Jeder, der ihn von Herzen suchte konnte Ihn kennen und lieben aber auch Gottesfurcht erlernen! Alle Dinge machte Gott mit einem Vorsatz, der irgendwo mit den Menschen im Zusammenhang steht und wodurch wir Gottes Fürsorge erkennen können! Die Zeitmessung mittels Erddrehung, Mondzyklen und Sonnenjahren sind dabei keine Ausnahme.

 

Die Vögel kennen ihre Zeit für die Vogelzüge nur der Mensch ist sich der Zeit des Gerichtes Gottes nicht bewusst!*** Rbi8  Psalm 104:19 ***

Er hat den Mond gemacht für die bestimmten Zeiten;

Die Sonne, sie weiß wohl, wo sie untergeht.

 

Die den Gestirnen vorgezeichneten Aufgaben wurden auch auf die Ebene der Lebewesen übertragen und stehen mit Gottes Zeitplan mit ihnen in Verbindung!

 

Die grossen erdenweiten Vogelzüge während des JahresDiese festgesetzten Zyklen erinnern die Tiere an ihre ihnen in die Gene geschriebene Aufgabe! Die Vögel hatten von Beginn an eine wichtige Aufgabe durch ihre weltweiten Flugrouten Samenarten von einem Kontinent zum anderen zu tragen! „Sogar der Storch am Himmel — er kennt seine bestimmten Zeiten wohl; und die Turteltaube und der Mauersegler und die Drossel — sie halten die Zeit der Ankunft eines jeden gut ein. Was aber mein Volk betrifft, sie haben das Gericht Jehovas nicht erkannt.“ (Jer 8:7)

 

Zehntausende von Staren sind derzeit in Israel zu beobachten. In Schwärmen bilden sie kunstvolle Flug-Formationen. Die Aufnahmen entstanden in der Nähe der Beduinenstadt Rahat in der Negevwüste. Israel ist eine der wichtigsten Drehscheiben des internationalen Vogelzugs. Rund 500 Millionen europäische Zugvögel nutzen jährlich das Heilige Land als Rastplatz auf dem Weg in ihre afrikanischen Winterquartiere und zurück.

 

Jeremia zeigt anhand dieses Beispiels, das vernunftlose Tiere Gottes Zeitplan anerkennen und einhalten, weil dieser für sie Leben bedeutet! Würden die Vögel nicht zu wärmeren Zonen hin fliegen, so müssten sie wegen der Kälte und fehlender Nahrung sterben! Der Mensch aber, mit all seiner Intelligenz will Gottes Zeiten die mit Gericht an der Menschheit in Verbindung stehen nicht sehen! Er weigert sich diese Erkenntnis anzunehmen, obwohl sie ihm nicht verborgen, sondern in den göttlichen Schriften offengelegt sind!

 

Hesekiel kündet an, was Jehova mit dem Israel tun wird, das seine Gebote verlassen hat und mit seinem erwählten König, den er erhöhen wird.Was Hesekiel über die Stadt Jerusalem und das Königreich Juda äussern musste, dies hat eine weitere Erfüllung mit diesem zweiten Wiederkommen des Messias: Es geht um das gesetzliche Recht auf die höchste Führungsposition!

 

*** Rbi8  Hesekiel 21:26-27 ***

Das Niedrige erhöhe, und den Hohen erniedrige. 27 In Trümmer, Trümmer, Trümmer werde ich es legen. Auch was dies betrifft, es wird gewiß [niemandes] werden, bis der kommt, der das gesetzliche Recht hat, und ihm will ich [es] geben.‘

 

Die Erniedrigung all jener, die in diesem System der Dinge sich durch Machtkumulation über andere erhöht hatten, um sie zu beherrschen und zu unterdrücken, dies soll zum exakt vorhergesehenen Zeitpunkt zu seinem Ende kommen! „Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden.

 

Das fleischliche, von Gott verurteilte und von Ihm verlassene Israel sollte keine eigene Nation und kein Königreich werden, bis der kommen würde, der dies als Gottes Aufgabe hat: „... es wird gewiß [niemandes] werden, bis der kommt, der das gesetzliche Recht hat, und ihm will ich [es] geben.“ Die Staatsgründung der Nation Israel durch die Zionisten war ein grosser Fehler, der die Grundlage zum Krieg Harmagedons in sich trägt! Der Ruf „Frieden und Sicherheit“ steht in Verbindung Israel und Palästina! Das Staatswesen des heutigen Israel wird erneut in Trümmer gelegt werden ist die Aussage Hesekiels und anderer Propheten bis und mit Jesus! Eine bittere Wahrheit die für viele schwer verständlich und kaum zu akzeptieren ist!

 

2.4.1.3          Die Vorhersagen der Propheten werden durch Jesus und die Apostel bestätigt und ergänzt!

Dasselbe Thema, Jesu Wiederkommen, Gericht und die „Wiederherstellung aller Dinge“ wird vom Apostel Petrus an Pfingsten 33 u.Z. aufgenommen, als sich eine grosse Volksmenge von Juden vor jenem Haus versammelt hatte, in welchem hundertzwanzig Jünger Gottes Geist empfingen, der über sie ausgegossenen worden war.

 

Petrus kündet jenen Juden seiner Tage „Zeiten der Erquickung“ an, in Verbindung mit Sündenvergebung und mit jenem Wiederkommen Jesu aber auch in Verbindung mit der Taufe: „ ‚Daher erkenne das ganze Haus Israel mit Gewißheit, daß Gott ihn sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht hat, diesen Jesus, den ihr an den Pfahl brachtet.‘ Als sie das nun hörten, ging es ihnen wie ein Stich durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den übrigen Aposteln: „Männer, Brüder, was sollen wir tun?“ Petrus [sagte] zu ihnen: „Bereut, und jeder von euch lasse sich im Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden taufen, und ihr werdet als freie Gabe den heiligen Geist empfangen. Denn die Verheißung gehört euch und euren Kindern und all denen, die in der Ferne sind, so viele Jehova, unser Gott, zu sich rufen mag.“ (Apg 2:36-39).

 

Kurz darauf sprach Petrus im Tempeln in der Säulenhalle zu anderen Juden:

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 3:19-21 ***

Bereut daher und kehrt um, damit eure Sünden ausgelöscht werden, so daß Zeiten der Erquickung von der Person Jehovas kommen mögen 20 und er den für euch bestimmten Christus sende, Jesus, 21 den allerdings der Himmel bei sich behalten muß bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten der alten Zeit geredet hat.

 

Somit muss Jesus zu einem vorherbestimmten Zeitpunkt vom Himmel her zur Erde zurück gesandt werden! Er steht in Verbindung mit der „Wiederherstellung des Königreiches für Israel“, dem „Tag des Herrn“ und „den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge“. Das waren nicht Dinge im Himmel, sondern Dinge die davor schon auf der Erde existierten! All dies war von den heiligen Propheten weit zuvor schon angekündigt, war somit kein Geheimnis! Es galt nun herauszufinden, wann dies geschehen würde, welches die Zeichen und die Logik im Ablauf der verschiedenen Ereignisse in diesem Zusammenhang wären! Nicht die Apostel selbst, sondern die Getreuen „… Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.“ (Off 12:17) in jener damals noch fernen Zukunft würden das Rätsel lösen.

 

Logik im Ablauf der Detailereignisse während dem "Tag des Herrn"

 

Paulus warf mehr Licht darauf, was die „Wiederherstellung aller Dinge“ umfassen soll. Gott hat ihm durch direktes Erscheinen Jesu und verschiedene Visionen mehr Information über Details vermittelt, als anderen, früheren Propheten! So wusste Paulus über sich selbst als zwölfter Apostel, dass er als Miterbe Christi innerhalb der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ auserkoren war, vorausgesetzt, dass er mitleiden und bis zum Ende ausharren würde!

 

*** Rbi8  Epheser 1:9-12 ***

Es ist nach seinem Wohlgefallen, das er sich vorgenommen hat in sich selbst, 10 für eine Verwaltung an der Grenze der Fülle der bestimmten Zeiten, nämlich in dem Christus wieder alle Dinge zusammenzubringen, die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde. [Ja,] in ihm, 11 in dessen Gemeinschaft wir [[(die 12 Apostel; Jesu „Braut“)]] auch zu Erben eingesetzt worden sind, indem wir vorherbestimmt wurden nach dem Vorsatz dessen, der alle Dinge gemäß dem Rat seines Willens wirkt, 12 damit wir zum Lobpreis seiner Herrlichkeit dienen sollten, wir, die wir zuerst auf den Christus gehofft haben.

 

Gottes Wahl der kommenden Weltregierung für das Millennium: Eine wahre Theokratie!

 

Paulus bezieht sich in die Gruppe der eingesetzten Erben mit ein! Haupterben neben Jesus sind die Apostel, denen es als Jesu „kleiner Herde „... Gott wohlgefallen hat das Königreich zu geben“! (Lu 12:32) Jesus sprach vom „Königreich der Liebe seines Sohnes“, nun aber spricht er vom Erbe vom kommenden Königreich Gottes.

 

Die Dinge „in den Himmeln“ betrifft die himmlischen Gewalten, die Engel und auf der Erde, die kommenden „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“, die beide zusammengebracht werden sollen. Wodurch? Indem Gott selbst durch Christus diese auserwählte Verwaltung einsetzt, die sich alle bereits unter grossem Druck im Einhalten von Gottes Geboten und seinen richterlichen Entscheidungen bewährt hatten! Vorab sind es die Zwölf „Heiligen des Allerhöchsten“, Jesu „kleine Herde“. Daneben sind zudem 144.000 Mitkönige ausersehen, getreue Männer, die seit Abel Gottes Willen erkannt und ausgeführt hatten! Ihnen soll die kommende „neue Erde“ unterordnet werden, indem sie diese in wahrer Gerechtigkeit anleiten und richten werden!

 

Jehovas Königreich über das "Israel Gottes"

 

Um all dies Wirklichkeit werden zu lassen hat Gott angeordnet, dass Jesus zu einem von Gott allein vorherbestimmten Zeitpunkt sowohl den Feinden, aber auch seinen Dienern offenbar werden soll! Er wird seine Macht gegenüber den heute Herrschenden Politikern und Herren der Menschheit deutlich zeigen! Paulus spricht nicht von einem einzelnen Ereignis zu einem einzigen Zeitpunkt, sondern deutlich in der Mehrzahl: „seinen eigenen bestimmten Zeiten.“ Die Feinde lernen ihn auf eine vollkommen andere Art kennen [B3] wie seine Getreuen! [Bb]

 

*** Rbi8  1. Timotheus 6:15-16 ***

Dieses [Offenbarwerden [[Jesu]]] wird der glückliche und einzige Machthaber zu seinen eigenen bestimmten Zeiten zeigen, [er, [[Gott]]] der König derer, die als Könige regieren, und Herr derer, die als Herren herrschen, 16 der allein Unsterblichkeit hat, der in einem unzugänglichen Licht wohnt, den keiner der Menschen gesehen hat noch sehen kann. Ihm sei Ehre und ewige Macht. Amen.

 

Gott lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Jesus, als auferweckter Menschensohn hat zudem bisher alleine von Gott Unsterblichkeit erhalten, allerdings hat er einen Anfang! Alle anderen Menschen waren seit der Vertreibung Adams aus dem Paradies als seine Nachkommen Imperfekt und darum dem Tod durch Alterungs- und Degenerationsprozess ausgesetzt! Jeder Mensch der behauptet bereits heute eine „unsterbliche Seele“ zu besitzen, oder der behauptet die Seelen der Verstorbenen lebten bei Gott im Himmel, der widerspricht dem Paulus direkt ins Gesicht, wo er doch sagt: „... der allein Unsterblichkeit hat“! (vergl. Hes 18:4; Pr 9:4, 5, 10)

 

2.4.1.4          Nichts Neues unter der Sonne, das nicht schon zuvor bestanden hätte?

Der weise Salomo äusserte als Prediger Israels viele tiefe Weisheiten, aus denen wir lernen können. Er braucht hierzu oft vergleiche mit Dingen der Natur, die sich in ihren Kreisläufen stets erneuern und doch stets die alten bleiben. So gab es nichts unter der Sonne, von dem man hätte sagen können: „„Sieh dies; es ist neu.“? Es hat schon unabsehbare Zeit bestanden; was ins Dasein gekommen ist, ist aus der Zeit, die vor uns gewesen ist.

 

*** Rbi8  Prediger 1:7-11 ***

Alle Winterwildbäche gehen aus zum Meer, doch das Meer selbst ist nicht voll. An den Ort, wo die Winterwildbäche ausgehen, dorthin kehren sie zurück, um auszugehen. 8 Alle Dinge sind ermüdend; keiner vermag davon zu reden. Das Auge wird nicht satt beim Sehen, noch wird das Ohr gefüllt vom Hören. 9 Das, was geschehen ist, das ist, was geschehen wird; und das, was getan worden ist, das ist, was getan werden wird; und so gibt es nichts Neues unter der Sonne. 10 Existiert irgend etwas, von dem man sagen kann: „Sieh dies; es ist neu.“? Es hat schon unabsehbare Zeit bestanden; was ins Dasein gekommen ist, ist aus der Zeit, die vor uns gewesen ist. 11 Es gibt keine Erinnerung an Menschen von früheren Zeiten, auch wird es keine an die geben, die später dasein werden. Es wird sich erweisen, daß es selbst an sie keine Erinnerung geben wird unter denen, die noch später dasein werden.

 

Die Auferweckung des Lazarus sollte dem Volk die Macht Gottes zeigen durch Jesus als MessiasBeim Tod vergeht die Erinnerung des Menschen, er kehrt zum Staubboden zurück! „Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren.“ Wir werden nie zu einem engelgleichen Wesen umgewandelt! Das ist Mythologie, nicht Realität! (Pr 9:5; Ps 104:29) Keiner konnte bisher zurückkommen, um uns die Dinge in einer jenseitigen Welt zu erzählen, weil keiner dort gewesen ist! Lazarus wusste nichts über ein Leben im Jenseits zu erzählen!

 

Andererseits wird es für solche, die gegen Gottes heiligen Geist willentlich verstossen keine Erinnerung geben, indem sie in der kommenden Auferstehung nochmals unter die Lebenden eingereiht würden! Ihre Auferstehung zum Gericht und dann im Feuersee zu enden bedeutet ewige Vernichtung! Bis Jesu Kommen gab es kaum Bestätigung der Möglichkeit der Auferstehung der Toten, nur Glauben wie Abraham, dass Gott dies vermögen würde.

 

Es ist seit Beginn nicht der Frau anheimgegeben über ihren Mann zu herrschen! Weil Adam in einer Sache die Gott betrifft, Sein Verbot missachtete und auf Eva hörte, so kam der Fluch und damit die Sterblichkeit über beide. Von nun an würde er gar über die Frau herrschen: „Zur Frau sagte er: „Ich werde die Mühsal deiner Schwangerschaft sehr mehren; mit Geburtsschmerzen wirst du Kinder hervorbringen, und dein tiefes Verlangen wird nach deinem Mann sein, und er wird über dich herrschen.“ (1.Mo 3:16). Etwas, was heute keine Frau zu hören wünscht und nur sehr wenigen die wirklichen Zusammenhänge klar sind und dies daher auch annehmen!

 

(1. Mose 3:17-19)  Und zu Adam sprach er: Weil du auf die Stimme deiner Frau gehört hast und darangegangen bist, von dem Baum zu essen, von dem ich dir geboten habe: ‚Du sollst nicht davon essen‘, so ist der Erdboden deinetwegen verflucht. In Mühsal wirst du seinen Ertrag essen alle Tage deines Lebens. 18 Und Dornen und Disteln wird er dir wachsen lassen, und du sollst die Pflanzen des Feldes essen. 19  Im Schweiße deines Angesichts wirst du Brot essen, bis du zum Erdboden zurückkehrst, denn aus ihm wurdest du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren.“

 

Auch hier gilt es die Zeiten untereinander zu verbinde: Das was zu Beginn war, was verloren ging und das, was Jesus wiederherstellen wird!

 

Salomo spricht auch vom kommenden System, das uns zwar eine paradiesische Erde zufolge Gerechtigkeit und weiser Herrschaft bringen wird, den gegen Adam und Eva geäusserten Fluch aufheben wird, uns aber erneut in Jugendkraft in Anspruch nimmt darin unseren eigenen Teil beizutragen! „Das, was geschehen ist, das ist, was geschehen wird; und das, was getan worden ist, das ist, was getan werden wird; und so gibt es nichts Neues unter der Sonne.“ Selbst das „ewige Leben“ und „Unsterblichkeit“, das Erschaffen Adams aus dem Stab des Erdbodens war bereits zu Beginn! Warum sollten wir Hesekiels Worte im Kapitel 37 misstrauen, wo die Erstauferstehung unter Jesu Gebot als „Menschensohn“ stattfinden wird? Nichts Neues, denn Gott hatte Adam bereits so erschaffen!

 

Der ungläubige Thomas muss Jesu Wundmale betasten, um zu glauben!Dies änderte mit dem ersten Kommen von Gottes Abgesandten, seinem Sohn, als er Mensch wurde und als er starb. Er  erhielt von Gott als einziger Mensch nach dem qualvollen Tod vorab im Himmel wiederum sein früheres Leben, das er bevor er auf die Erde gesandt wurde als Geistwesen Michael an der Seite des Vaters hatte: „Und nun, Vater, verherrliche mich an deiner Seite mit der Herrlichkeit, die ich an deiner Seite hatte, ehe die Welt war.“ (Joh 17:5). Etwas später, als er am dritten Tag als derselbe Mensch aus dem Grab auferstand, der er zuvor gewesen war und seine Wundmale den erstaunten Aposteln zeigte, da war dies etwas vollkommen Neues, das es nie zuvor gegeben hatte! Er selbst hatte vorhergesagt, dass er „den Tempel seines Leibes“ in nur drei Tagen wieder aufrichten würde (Joh 2:18-22). Das konnte er nur dann tun, wenn er im anderen Bereich bereits wiederum Leben erlangt hatte! Als „Werkmeister Gottes“ (Spr 8:27-31), der jede Erschaffung angeleitet hatte war ihm dies geläufig!

 

Die Worte Salomos: „Es hat schon unabsehbare Zeit bestanden; was ins Dasein gekommen ist, ist aus der Zeit, die vor uns gewesen ist.“ haben somit eine doppelte Aussage, die mit Jesus eine neue Realität erreichte. Er war zuvor im geistigen Bereich und kam nun wieder zum Leben im geistigen Bereich. Er war im menschlichen Körper, starb und kam im selben Körper wiederum zum Leben. Es gab nun aber noch eine „neue Schöpfung“ seitens Gottes, die zuvor nicht existierte. Paulus beschreibt dies im Brief an die Korinther:

 

*** Rbi8  2. Korinther 5:17-19 ***

Wenn somit jemand in Gemeinschaft mit Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; die alten Dinge sind vergangen, siehe, neue Dinge sind ins Dasein gekommen. 18 Alle Dinge aber sind von Gott, der uns durch Christus mit sich versöhnt und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat, 19 nämlich daß Gott durch Christus eine Welt mit sich versöhnte, indem er ihnen ihre Verfehlungen nicht anrechnete, und er hat uns das Wort der Versöhnung anvertraut.

 

Es gab nun also eine „neue Schöpfung“, die zuvor nicht bestanden hat! Jemand der Glauben in Jesus setzte, der wurde nun als in Gemeinschaft mit Gottes Sohn erfunden und wurde Teil des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe (Jehovas)“! Mit dieser neuen Schöpfung war auch eine neue Aufgabe verbunden, die Gottes Willen entspricht: Musste Israel sich zuvor als Nation absondern, so war es nun die Aufgabe jedes Jüngers Jesu selbst hinauszugehen und Menschen der Nationen zu belehren und sie ebenso durch diese Belehrung von Gottes Rat, Willen und GESETZ zu Jüngern zu machen. Jünger von wem und Jünger von was? Jünger Jesu, der Gottes Sohn ist und Jünger für jenes „Königreich des Sohnes der Liebe“, in das jeder Aufnahme findet, der sich als Erwachsener taufen lässt, indem er dazu die Bedingungen zur Aufnahme erfüllt, wenn er frühere Sünden bereut und Werke der Reue vollbringt! (Mat 3:8; Apg 26:19, 20)

 

 

2.4.2           Veränderung der heidnischen Bezeichnungen von Wochentagen und Monaten bringt Verwirrung und Unehre für Gott

 

2.4.2.1          Ist es korrekt heidnische Jahres-, Monats- und Wochentagsbezeichnungen zu verwenden?

Im Zusammenhang mit dem Erkennen von Gottes Zeitplan zeigt sich jedes andere Kalendersystem als ein Hindernis genaue Erkenntnis über Gottes „Zeiten und Zeitabschnitten“ zu finden. Seine Vorgaben stimmen mit keinem anderen Kalendersystem überein, auch nicht mit dem ausgeklügelten und heute allgemein gültigen Gregorianischen Kalender!

 

Bereits die heidnische Bezeichnungen der Tage waren von Gott durch eine Nummerierung der Wochentage fest vorgegeben. Nur der Sabbat hatte einen Namen! So ist der erste Tag der Woche das, was wir heute allgemein als „Sonntag“ bezeichnen. Eine Veränderung des „ersten Tages“ auf den Montag bringt Gottes Zeitplan durcheinander und der, welcher darauf nicht achtet kann Gottes festgesetzten Zeitpunkt für ein bestimmtes Ereignis nicht erkennen! Die Propheten redeten ausschliesslich die Worte Gottes, die unveränderlich waren!

 

Jüdischer

Kalender

Heutige Bezeichnung in Deutsch

Heidnische Beziehung zur Götterwelt

Ursprünglich babylonische Bezeichnung (auf spanisch resp. lat.)

1. Tag

Sonntag (Tag der Sonne)

Tag der Sonne (domingo; lat: dias solis)

2. Tag

Montag (Tag des Mondes)

Tag des Mondes (Lunes)

3. Tag

Dienstag (Tag des Dienstes am friesischen Gott Mars Thingsus)

Tag des Mars (Martes)

4. Tag

Mittwoch (Mitte der Woche)

(engl.: wednesday = Tag des Gottes Wotan)

Tag des Merkur (Miercoles)

5. Tag

Donnerstag (Tag des Gottes Donar)

Tag des Jupiter (Jueves)

6. Tag Vorbereitungstag

Freitag (Tag der germ.Liebesgöttin Freya)

Tag der Venus (Viernes)

7. Tag Sabbat

Samstag (vom heb.: Sabbat)

Tag des Saturn (Sabado)

 

Die Babylonier nannten die Wochentage nach den mit blossem Auge sichtbaren Wandelsternen, aufgrund ihres geozentrischen Weltbildes! All diese Planeten wurden von den Babyloniern als Götter angesehen und deren Benennung als Wochentag diente der Erinnerung an jene Götter!

 

Diese Namen sowie der Götterglaube wurden durch Vermittlung der Juden von Griechen und Römern übernommen[1] glaubt die Encyclopedia Wikipedia zu wissen und widerspricht damit genau dem, was wir aus der Bibel erkennen können! Nicht die Juden vermittelten den Griechen oder Römern ihre Wochentagbenennung, sondern umgekehrt, wurden den Juden ein System in babylonischer Gefangenschaft aufgedrängt, das von ihrem Gott Jehova zu keiner Zeit und keinesfalls anerkannt wurde!

 

Auch am Ende des ersten Jahrhunderts, als im Jahre 98 u.Z. Johannes sein Evangelium schrieb, da verwendete er nach wie vor die jüdischen Wochentags Bezeichnungen. Johannes war eine Bezeichnung des ersten Wochentags als „Tag des Herrn“ (span.: Domingo) vollkommen fremd. Wie für Paulus und andere Christen war es auch für Johannes weiterhin „der Tag nach dem Sabbat“, „der erste Tag der Woche“! (Joh 20:19; Apg 20:7; 16:2) Auch verwendete er nicht die lateinische Bezeichnung „dias solis“!

 

*** Rbi8  Johannes 20:1 ***

Am ersten Tag der Woche kam Maria Magdalene in der Frühe, als es noch dunkel war, zur Gedächtnisgruft, und sie sah den Stein bereits von der Gedächtnisgruft weggenommen.

 

Die Lüge vom Sonntag als dem „Tag des Herrn“ (lat: dia domingo von dominus = des Herrn), weil Jesus an jenem Tag auferstanden sei, diese Unsitte kam erst viel später auf und stand in Verbindung mit der Verneinung des Sabbats als Gottes festgesetztem Tag zu seinem Gedenken! Das störte das Weltbild des heidnischen Roms! Wie sollte sich das heidnische Imperium mit dem Kaiser als einem angebeteten „Gott“ an dessen Spitze an die Worte des Gottes der Juden halten, die er durch Moses gab?

 

*** Rbi8  2. Mose 20:8-11 ***

Des Sabbattages gedenkend, um ihn heiligzuhalten, 9 sollst du sechs Tage Dienst leisten und all deine Arbeit tun. 10 Aber der siebte Tag ist ein Sabbat für Jehova, deinen Gott. Du sollst keinerlei Arbeit tun, [weder] du noch dein Sohn, noch deine Tochter, [noch] dein Sklave, noch deine Sklavin, noch dein Haustier, noch dein ansässiger Fremdling, der innerhalb deiner Tore ist. 11 Denn in sechs Tagen hat Jehova die Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er begann am siebten Tag zu ruhen. Darum segnete Jehova den Sabbattag und ging daran, ihn zu heiligen.

 

DER SPIEGEL: Gott gegen DarwinBestimmt kannte bereits Adam den Sabbat! Heute stört diese Aussage zudem all Evolutionisten, die Agnostiker und die Atheisten, die ein heidnisches Weltbild dem jüdischen allezeit vorziehen, weil es leichter zu belächeln ist, als Verständnis darüber zu gewinnen. Gibt es keinen Gott, so auch keine Gottesfurcht und keine Gebote Gottes und damit auch keine Sünde, kein Fluch auf Sünde und kein Gericht! Das jüdische Schöpfungsbild hat dagegen zu viele echte Stolpersteine für das evolutionäre Weltbild eingebettet, so dass besser nichts daran erinnern sollte ... Die Bibel wurde als phantasievolles Märchenbuch abgelehnt!

 

Mit der Abschaffung des Sabbats als Gottes auserwähltem Tag für die Anbetung und den Ersatz durch den Sonntag, der Tag der dem Hauptgott Babylons, der doch eigentlich Satan als höchsten „Gott dieses Systems“ veranschaulicht, wurde ein weiteres Hindernis gelegt. Der Sonntag wurde erst durch Roms mächtige Staatskirche in „Tag des Herrn“ umbenannt, sich scheinbar auf Johannes in der Offenbarung stützend. Die „Ebioniten“ und „Paulikaner“ innerhalb abgesonderten Gruppierungen mit vielerlei unterschiedlichen Namen widerstanden dem während Jahrhunderten, ebenso wie die Juden bis heute und wurden deswegen gemeinsam bekämpft.

 

*** Rbi8  Offenbarung 1:10-11 ***

Durch Inspiration befand ich mich dann am Tag des Herrn, und ich hörte hinter mir eine starke Stimme gleich der einer Trompete, 11 die sprach: „Was du siehst, schreibe in eine Buchrolle, und sende es den sieben Versammlungen: in Ephesus und in Smyrna und in Pergamon und in Thyatira und in Sardes und in Philadelphia und in Laodicea.“

 

Warnend erklärte der Engel Johannes; „Daher schreibe die Dinge auf, die du gesehen hast, und die Dinge, die sind, und die Dinge, die nach diesen geschehen werden.“ (Off 1:19). Er selbst sollte Unterscheidungsvermögen haben, was Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft innerhalb der 16 Visionen haben würde! Was Johannes aber in den Visionen sah hatte mit Jesu Wiederkehr in Königreichsmacht zu tun, dem „Tag des Herrn“, seiner Machterlangung über seine Feinde und deren vollkommene Besiegung und nicht mit dem Tag seiner Auferstehung! „Siehe! Er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, die ihn durchstochen haben; und alle Stämme der Erde werden sich seinetwegen vor Leid schlagen. Ja, amen.“ (Off 1:7)

 

Die Visionen der Offenbarung und der zeitliche Ablauf der Ereignisse

 

Es geht in der Offenbarung beim „Tag des Herrn“ nicht um einen einzelnen Tag, sondern um eine Zeitspanne von tausend Jahren, dem grossen Die Offenbarung als letztes Buch der Heiligen Schriften liefert den Schlüssel zum öffnen vieler Geheimnisse GottesGerichtstag für die Lebenden und die Toten, mit einem deutlich gekennzeichneten Beginn! Es ist zum Grossteil zudem aus Sicht des Johannes auf die Zukunft ausgerichtet, nicht auf die Vergangenheit ausser der Szene, wo Jesus zum Erzengel und Priesterkönig erhöht wurde, unmittelbar nach dem Tode! (Off Kap 4, 5, Mat 28:18)

 

Die Veränderung des Sabbats durch den Ersatz als Sonntag bedeutet etwas vollkommen anderes in Gottes Worte hinein zu interpretieren. Dies stammte bestimmt nicht vom heiligen Geist der Wahrheit!

 

*** Rbi8  1. Johannes 2:21 ***

Ich schreibe euch, nicht weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und weil aus der Wahrheit keine Lüge stammt.

 

Wer ehrlichen Herzens unsere unterschiedlichen biblischen Grafiken und Zeitbände ohne Vorurteil untersucht, sich die Bibelstellen wo nicht ausgedruckt selbst heraussucht, der kann schnell erkennen, das jede biblische Vorhersage einen bestimmten Platz einnehmen muss im mehrdimensionalen Puzzle: Zeitlich entweder vor oder nach einem anderen Ereignis. Einem der drei Himmel zugeordnet oder der Erde, zudem „alt“ und „neu“ unterscheiden lernend! Da wird der Verstand des Einzelnen hart herausgefordert abber Gottes Geist ist es, der den Willigen anleitet zu klarem Verständnis verhilft!

 

Wer glaubt, dass sich Theologen oder Führer der Christenheit herausgefordert fühlen, der irrt! Sie bleiben lieber treu ihren Ammenmärchen, ihrer Mythologie und dem Spiritismus ergeben. Überall aber gibt es ehrlichgesinnte Ausnahmen und ihren gehört jene „genaue Erkenntnis“! „Dies bedeutet ewiges Leben, daß sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus.“ (Joh 17:3)

 

Detailablauf der Ereignisse zu Beginn des "Tages des Herrn" (Muster kommender Dinge anhand vergangener Tatsachen)

 

Die ersten Christen, die „Ebioniten“, wie auch die „Paulikaner“, sie wussten um die Wahrheit des Wortes Gottes, weil seitens der Apostel noch kein Abfall geduldet wurde! Christen sind somit verpflichtet die Wahrheit zu kennen, weil die Wahrheit von Irrtum und Lüge befreit! Was nun ist die Bedeutung des Ausdrucks „Tag des Herrn“, den Johannes in der Offenbarung erwähnt?

 

DER TAG DES HERRN: Der Papst, der überraschteDer biblische Begriff „Tag des Herrn“ wird in den Hebräischen Schriften als der grosse „Tag Jehovas“ bezeichnet, wo Er seine Amtsgewalt über die Erde von Satan weg zu sich und zu Jesus nimmt! Jesu Feinde werden ihm nun „unter die Füsse gelegt“! (Off 11:14, 15) Vorab für uns auf der Erde ist die Bedeutung jenes Tages, dass Jesus Jehovas „Königreich für Israel“ (die Rede ist vom „Israel Gottes“, der königlichen Priesterschaft) wieder aufzurichten beginnen wird. Dies war zur Zeit des Johannes somit auf die Zukunft ausgerichtet. Es richtet sich auf die Hoffnung über die Wiederkehr des Christus „mit den Wolken“, so wie er damals vor den Augen des Johannes in den Himmel aufgenommen wurde!

 

Das schafft bis heute für viele Religionsgläubige ein unlösbares Problem, um zu wirklichem Verständnis zu gelangen! Weil für sie nach Katholischer Kirchenlehre der „Tag des Herrn“ den Sonntag bedeutet: Wie konnten sie dann nach dem wahren „Tag des Herrn“, Jesu Wiederkehr Ausschau halten? Genau dies möchten Religionen gerne verhindern, weil der Beginn des „Tages des Herrn“ gleichzeitig den Beginn ihres eigenen Gerichts und Untergangs bedeutet, die von Gott her „bestimmte Zeit“!

 

*** Rbi8  1. Petrus 4:17 ***

Denn es ist die bestimmte Zeit, daß das Gericht beim Hause Gottes anfange. Wenn es nun zuerst bei uns anfängt [[(den Aposteln, die als erste in der Frühauferstung zum Leben kommen und Gottes Anerkennung geniessen)]], was wird das Ende derer sein, die der guten Botschaft Gottes nicht gehorchen?

 

Hier folgt unser Muster der Jahre 2004-2006, wo wir versuchten „Zeichen“ konkret mit biblischen Daten in Verbindung zu bringen, die uns heute als Muster dienen! Die Zeit der „Menschenernte“, ihre einzelnen Phasen. Dies fiel damals mit dem 11. April des Jahres 2004 auf den Ostersonntag, dem vermeintlichen Beginn des Gerichts an den Führern der abtrünnigen Christenheit die in Wirklichkeit am Tisch der Dämonen ihren Opferkulthandlungen darbringen! Jehova dagegen gebot den 14.Nisan, der irgendeinen Wochentag betrifft als den Tag des Gedenkens an den Auszug an Ägypten und an den Strafvollzug an dessen Erstgeburt in der Nacht des 14.Nisan zu erinnern! Am 15.Nisan begann der Auszug Israels, in der Nacht zuvor starb die Erstgeburt Ägyptens!

 

Das "Heilige" des geistigen Tempels wird vor Ablauf der 2300 Tagefrist Daniels fertiggestellt!

 

Ganz Israel versammelte sich seit den Tagen Mose stets in dieser Nacht des 14. Nisan in ihren Privathäusern, nicht in öffentlichen Lokalen, Kirchen usw. zur Passahfeier. Jesus gebot den Aposteln „dies“ weiterhin zu tun, wie er es mit ihnen beim letzten Abendmahl getan hatte, in einem privaten „Obergemach“ und dabei seines Leidens und Todes zu gedenken! Einer weit grösseren Befreiung gedenkend, da Sündenlöschung damit in direktem Zusammenhang steht! Niemals darf dies mit Handlungen in Zusammenhang stehen die der Dämonenverehrung dienen, Spiritismus beinhalten wie die „Transsubstantiation“, wo angeblich aus Brot Fleisch und aus Wein Blut wird. Paulus warnte daher die Brüder in Korinth die das Abendmahl zu einem öffentlichen Festzirkus verwandelt hatten: (vergl. 1.Kor Kap 12)

 

*** Rbi8  1. Korinther 10:18-22 ***

Seht auf das, was Israel in fleischlicher Hinsicht ist: Sind nicht die, welche die Opfer essen, Teilhaber mit dem Altar? 19 Was soll ich also sagen? Daß das, was einem Götzen geopfert ist, etwas sei oder daß ein Götze etwas sei? 20 Nein; sondern ich sage, daß die Dinge, die die Nationen opfern, sie Dämonen opfern und nicht Gott; und ich will nicht, daß ihr Teilhaber mit den Dämonen werdet. 21 Ihr könnt nicht den Becher Jehovas [[des Herrn (Jesus)]] und den Becher der Dämonen trinken; ihr könnt nicht am „Tisch Jehovas“ [[„Tisch des Herrn“]] und am Tisch der Dämonen teilhaben. 22 Oder „reizen wir Jehova zur Eifersucht“? Wir sind doch nicht etwa stärker als er?

 

Jesus ist der Hohepriester und an seinem Tisch sind wir geladene Gäste in reinem Zustand als Getaufte Anteil zu haben. Er vertritt uns vor Jehova! Wer an einer Sonntagsmesse oder Osterfeier teilhat, der hat sinngemäss „Anteil an den Dämonen“, da schon der Tag dem „Gott der Sonne“ geweiht ist und das ganze Zeremoniell Gottes deutlichem Befehl zuwiderläuft und heidnischen Ursprungs ist! Der Dienst für Gott ist nur äusserlicher Schein, Jehova selbst hasst diese Art von Feiern!

 

Schon bald das Ende der Orchester und Kirchenmusik und ihrer Gesänge?*** Rbi8  Amos 5:18-27 ***

Wehe denen, die den Tag Jehovas herbeisehnen! Was wird euch denn der Tag Jehovas bedeuten? Er wird Finsternis sein und nicht Licht, 19 so wie wenn ein Mann vor dem Löwen flieht, und ihn trifft tatsächlich der Bär, und [wie wenn] er nach Hause kam und seine Hand gegen die Mauer stützte, und die Schlange biß ihn. 20 Wird nicht der Tag Jehovas Finsternis sein und nicht Licht; und wird er nicht Dunkelheit haben und keinen Glanz? 21 Ich habe gehaßt, ich habe verworfen eure Feste, und ich werde den Geruch eurer feierlichen Versammlungen nicht genießen. 22 Denn wenn ihr mir Ganzbrandopfer darbringt, werde ich selbst an euren Opfergaben kein Wohlgefallen finden, und eure Gemeinschaftsschlachtopfer von Masttieren werde ich nicht anschauen. 23 Entferne von mir das Getöse deiner Lieder; und den melodischen Klang deiner Saiteninstrumente mag ich nicht hören. 24 Und möge sich das Recht einherwälzen wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein beständig fließender Wildbach. 25 Waren es Schlachtopfer und Opfergaben, die ihr in der Wildnis vierzig Jahre lang zu mir herbrachtet, o Haus Israel? 26 Und ihr werdet gewiß Sakkuth, euren König, und Kewan, eure Bilder, den Stern eures Gottes, den ihr euch machtet, tragen. 27 Und ich will euch ins Exil jenseits von Damaskus gehen lassen‘, hat der gesprochen, dessen Name Jehova, der Gott der Heerscharen, ist.“

 

Was Jehova zum fleischlichen Israel sprach hat dieselbe Anwendung auf das geistige Israel, die Christenheit, die sich von Gottes Normen und seiner Gerechtigkeit weit entfernt hat! Wiederum sind es Sterne, welche die Ehre erhalten, der Gott der Sonne und nicht der Herrscher der Himmel! Anstelle Sakkuth stehen die christlichen Oberpriester, die sich an Ostern wie Befreier feiern lassen. Gemäss dem Werk Einsichten in die Heilige Schrift [2]besteht ein weiterer Zusammenhang zum Gott Sakkuth:

 

Welchem Gott sind wohl Monstranz mit ihrer Sonne und der Tabernakel mit Skulpturen von toten Heiligen gewidmet? SAKKUTH: Möglicherweise ein Sterngott, was daraus hervorgeht, daß „Sakkuth“ parallel zu dem Ausdruck „Stern eures Gottes“ steht (Am 5:26). Der Name wurde im massoretischen Text absichtlich nach schiqqúz,abscheuliches Ding“, vokalisiert. Vielleicht sollte Sakkuth mit „Sakkut“, der babylonischen Bezeichnung für Saturn (ein Sterngott), gleichgesetzt werden. Doch in der Septuaginta ist der Ausdruck für „Sakkuth, euren König“ mit „das Zelt des Moloch“ wiedergegeben, und Stephanus, der wahrscheinlich aus der Septuaginta zitierte, gebrauchte ebenfalls die Worte das Zelt des Moloch (Apg 7:43). Dies läßt darauf schließen, daß mit „Sakkuth“ vielleicht ein tragbarer Schrein, ein Zelt oder eine Hütte, in der das Götzenbild des Moloch untergebracht war, gemeint ist.

 

Das alles erinnert gut an die Zeremonien der Katholischen Ostermesse, dem Tabernakel der geöffnet wird, der Monstranz mit ihrem Sonnensymbol mit einer Hostie in ihrer Mitte. Das „abscheuliche Ding das Verwüstung verursacht“ hat eine geistige Komponente in der Endzeit, zudem eine Verbindung mit Religion, ihrem Ziel auf eigene Faust „Frieden und Sicherheit“ zu bringen, was Verwüstung über sie bringen wird!

 

Am jüdischen Sabbat gibt es dagegen in Israel kein Gericht und keine Urteilsvollstreckung seitens Gottes! Das war doch der Grund, dass sich die Oberpriester und der Sanhedrin so beschleunigten Jesu unmittelbar nach der Gefangennahme, nach dem Abendmahl zu verurteilen und an den Stamm zu bringen und nicht opponierten, dass sein Leichnam noch vor dem Sabbat abgenommen wurde! (Joh 19:31) Etwas ganz anderes ist aber der Beginn des „Tages des Herrn“, der „wie ein Dieb kommt“ und wo an den Unbelehrbaren Gericht erfolgt! Petrus erklärt hierzu:

 

*** Rbi8  2. Petrus 3:10 ***

Doch Jehovas Tag [[der Tag des Herrn (Jesus)]] wird kommen wie ein Dieb, an welchem [Tag] die Himmel [[der religiösen Herrscher]] mit zischendem Geräusch vergehen werden, die Elemente aber werden vor Gluthitze aufgelöst, und die Erde und die Werke auf ihr werden aufgedeckt werden.

 

Scheinbar kleine Veränderungen, wie hier, im Falle von Jehovas Zeugen, die den „Tag des Herrn“ in „Jehovas Tag“ in der hier verwendeten NEUE-WELT-ÜBERSETZUNG veränderten, sie behindern eine exakte Zuordnung jenes Tages, der zweifelsfrei mit dem Aufstehen Michaels zu Beginn der letzten Phase von „dreieinhalb Zeiten“ steht! (Da 12:1, 7) Das Ende jener Phase des Aufdecken im Gericht all dessen, was zuvor verdeckt war, dies steht mit der im „Innern des Tempels“ beginnenden Urteilsvollstreckung an „den alten Himmeln, allen religiösen Führern im Zusammenhang. Es steht erst danach mit den Mächtigen dieses Systems in Verbindung, diesen „alten (ersten) Himmeln“: „... an welchem [Tag] die Himmel [[(Mehrzahl!)]] mit zischendem Geräusch vergehen werden, die Elemente aber werden vor Gluthitze aufgelöst, und die Erde und die Werke auf ihr werden aufgedeckt werden.“ [B3] Bedenken wir, das Satan und die Dämonen kurz nach Jesu Machterlangung über seine Feinde und der Frühauferstehung der Apostel [B1] zur Erde hinabgeworfen werden. Sie bilden die „alten (zweiten) Himmel“. Die Rede ist vom beginnenden Untergang „Babylons der Grossen“ und Harmagedons Gerichtsvollzug am gesamten System Satans! [B3] Eine Phase von 1260 Tagen, der „grossen Drangsal“ [B; C2] (1.Kor 15:24)

 

Wiederum geht es um einen von Gott bestimmten „Tag“, diesmal ist es eindeutig die Urteilsvollstreckung [B3] an den am Gerichtstag [B1; B2] Verurteilten! Eine genaue Identifizierung liegt somit an einem genauen Verständnis, was, wann, wo geschehen wird und wer die Beteiligten sind! Nur Wahrheit bringt uns dabei weiter und nicht schöne, mystisch ausgeschmückte Kirchengeschichtchen.

 

2.4.2.2          Gottes ursprüngliche Monatsbezeichnung und die nachexilischen Änderungen

Als Israel aus Babylons Exil kommend nun bestimmte Begriffe übernommen hatten, die sie und ihre Kinder während der siebzig Jahre des Exils erlernten, mussten sie parallel dazu die Begriffe der Bibel in Erinnerung behalten und wissen, wie sie exakt Anwendung finden!

 

Jüdischer Kalender und unsere Einteilung der MonateDies war Aufgabe jeder Versammlung im Exil, die nicht alle untereinander in ständigem Kontakt standen, weil die Exilierten an unterschiedliche Orte verteilt wurden! Eine straffe, zentrale Organisation war nicht mehr möglich, wie zuvor im eigenen Staatswesen!

 

Ursprünglich hatte Jehova durch seine Schreiber vier Hauptmonate bezeichnet, Semantik nennt man dies, wo eine Nummer oder ein Buchstabe oder ein Zeichen eine Bedeutung zugeordnet wird, welche jeweils die ersten zwei Anfangsmonate der zwei Hauptjahreszeiten umschreiben: den  Frühling und den Herbst. Die Monate wurden wie die Wochentage durchnummeriert! Der „erste Monat“ oder ein bestimmtes Fest fanden im „siebten Monat“ statt! Das war schon seit Adam so festgelegt gewesen!

 

Semantik  [3]

 

   (von griechisch σημαίνειν sēmaínein, ‚bezeichnen‘, ‚zum Zeichen gehörig‘), auch Bedeutungslehre, nennt man die Theorie oder Wissenschaft von der Bedeutung der Zeichen. Zeichen können in diesem Fall Wörter, Phrasen oder Symbole sein. Die Semantik beschäftigt sich typischerweise mit den Beziehungen zwischen den Zeichen und den Bedeutungen dieser Zeichen.

 

*** Rbi8  1. Mose 8:4 ***

Und im siebten Monat [[(Ethanim oder Tischri)]], am siebzehnten Tag des Monats, ruhte dann die Arche auf den Bergen von Ararat

 

Althebräische Bezeichnungen der vier Monate:

Etanim (bab.: Tischri) bedeutet: Herbstmonat. (1.Kö 8:2; 2.Chr 5:3)

Bul (bab.: Chäschwan) bedeutet: Regenmonat (1.Kö 6:38)

Abib (bab.: Nisan) bedeutet:  Ährenmonat (2.Mo 13:4; 2.Mo 23:15; 34:18; 5.Mo 16:1; Hes 3:15)

Siw (bab.: Ijjar) bedeutet Blumenmonat (1Kö 6:3, 37)

 

Jüdischer

Kalender

Hebräische Bezeichnung Nachexilische Bezeichnung

Babylonische Bezeichnung

Heutige Bezeichnung in Deutsch

1.Monat (ab 1513 v.u.Z. Jahresbeginn)

Jehohas Jahresbeginn (2.Mo 12:2)

Abib (Ährenmonat)

Nisan

Nisanu  (ab ca 380 v.u.Z. Jahresbeginn; de: Nisan)

März/April

2.Monat

Siw (Blumenmonat)

Ijjar

Ayaru

April/Mai

3.Monat

Siwan

Siwanu, Simanu

Mai/Juni

4.Monat

Tammus

Du’uzu

Juni/Juli

5.Monat

Ab

Abu

Juli/August

6.Monat

Elul

Elulu, Ululu

August/September

7.Monat (bis 1513 v.u.Z. Jahresbeginn; bürgerlich- jüdischer Jahresbeginn)

Ethanim (Herbstmonat)

Tischri

Tisruti

September/Oktober

8.Monat

Bul (Regenmonat) Chäschwan, Marcheschwan

(Arah-sammu)

Oktober/November

9.Monat

Kislew

Kislew, Chislew (Kisliwu, Kislimu)

November/Dezember

10.Monat

Tebeth

Tebeth (Tebitu)

Dezember/Januar

11.Monat

Schebat

Schebat (Sabatu)

Januar/Februar

12.Monat

Adar

Addaru

Februar/März

13.Monat (Schaltmonat)

Veadar

Veadar

(Inexistent)

 

Auch die durch die Juden im Exil von Babylon übernommenen Monatsbezeichnungen stehen somit alle in Verbindung mit der babylonischen Götterverehrung!

 

Ab dem 6.Jahrhundert v.u.Z. vereinheitlichten die Babylonier in ihrem Reich den Schaltmonat Veadar. Dabei wurden innerhalb 8 Jahren drei Schaltmonate eingeschoben. Aber schon zuvor existierte ein System des Ausgleichs zwischen Mond- (354 Tage) und Sonnenjahr (365 Tage), das 11 Tage Differenz aufweist.

 

Bis zur Zerstörung des Tempels im Jahre 70 u.Z. durch die Römer bestimmten in Israel der Hohepriester, welches Jahr ein Schaltjahr war, danach waren es Gelehrtenfamilien. Im 4.Jahrhundert setzte der Gelehrte und Rabbiner Hillel II. die Regeln zur Kalenderberechnung der Juden im Jahre 359 u.Z. fest. Der Zyklus der Schaltjahre wurde als feste Regel für alle Juden in der Diaspora bestimmt. Erst im 10. Jahrhundert erreichte der jüdische Kalender die bis heute geltende Form. Der Beginn der Menschheit wurde erst zwischen dem 11. und 16. Jahrhundert auf das Jahr 3761 v.u.Z. zur festgesetzten Regel angenommen. Dabei wurde die Schöpfung Adams auf den 1.Tischri 3761 v.u.Z. und sogar auf eine bestimmte Uhrzeit festgesetzt, was mit solch hoher Präzision nirgends aus der Bibel bestätigt werden kann.

 

Die höchst komplexe Berechnung des ersten Tages des jüdischen Monats und Jahres ist zudem an mehrere Ausnahmeregeln gebunden. [4] All dieses Regelwerk würde der Messias, den sie doch sehnlich erwarten, wenn er dazu heute befragt würde wiederum als Pharisäismus bezeichnen, der von weit wichtigeren Themen eher ablenkt als zum Nutzen ist!

 

Neumond, wo die Sichel erneut sichtbar wirdBestimmt wird unter Gottes Königreich ein einheitlicher, überschaubarer Kalender kommen, der Gottes Anerkennung von Beginn an besessen hat! Bis dahin sind alle Tagesangaben der Vergangenheit und selbst der Gegenwart und Zukunft durch Umrechnung leider nur Annäherungswerte! Der Neumond aber bleibt stets fest mit dem Erscheinen der Mondsichel.

 

Zudem hielt sich Israel von Anfang an nicht vollkommen an Gottes Massstab, als Jehova den Jahresbeginn auf den 1. Abib (1.Nisan) legte. Nach der Installation im gelobten Land kam wiederum der ägyptische Brauch auf, den Herbstmonat Ethanim (Tischri) als den bürgerlich-wirtschaftlichen Jahresbeginn zu feiern. So kennt auch das heutige Israel zwei Neujahrsbeginne, den weltlichen und den religiösen, was ein weiteres Komplizieren mit sich brachte!

 

   In Israel begann das bürgerlich-wirtschaftliche Jahr im Herbst, am 1. des Monats Tischri. Dieser Jahresbeginn folgt dem Rhythmus einer agrarischen Gesellschaft siehe 2Mo 23,16. Nach der Reichsteilung lag im Nordreich Israel das bürgerliche Neujahr einen Monat später als im Südreich Juda, siehe 1Kö 12,32. Auch das «Erlaßjahr» begann im Monat Tischri 3. Mose 25,9. [5]

 

Wann nun begann das Erlassjahr? Einige behaupten am 1.Tischri, dem Tag des Trompetenschalls, andere dagegen erst am 10.Tischri, am Sühnetag. Wenn schon zwischen Juda und Israel Uneinigkeit bestand wie gewisse Dinge im GESETZ gehalten werden sollten, wie viel mehr mussten sich dann christliche Religionen darüber entzweien? Es gilt also weder auf die einen, noch auf die anderen allzu stark zu achten, sondern vielmehr dem biblischen Text die volle Aufmerksamkeit zu schenken! Nur dort ist des Rätsels Lösung zu finden!

 

Der Kalender Kaluach 3.2 zeigt Neumond und FestzeitenEs ist schnell ersichtlich, dass so viele unterschiedliche Bezeichnungen, sowie ein anderer Monatsbeginn bei jeder Umrechnung eines bestimmten Tages zu Schwierigkeiten Anlass geben musste! Nur Gott ist in der Lage künftig sein eigenes, stets unverändert bleibendes System wiederum einzusetzen! Es wird eine der Aufgaben des Messias sein, wenn erneut das GESETZ von Jerusalem ausgeht! Wir gehen vom heutigen Kalender der Juden aus, weil auch die „Ebioniten“, messianische Christen diesen Kalender achten. Als „Paulikaner“ sollen wir uns nicht über sie erheben! Paulus warnt uns im Brief an die Römer:

 

(Römer 11:17, 18)  Wenn indes einige der Zweige ausgebrochen wurden, du aber, obwohl du ein wilder Olivenbaum bist, zwischen sie eingepfropft und des Olivenbaums Wurzel der Fettigkeit teilhaftig wurdest, 18 so überhebe dich nicht über die Zweige. Überhebst du dich aber über sie: nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel [trägt] dich.

 

Wir halten uns an den weitverbreiteten jüdischen Kalender Kaluach (2015: Computerversion 3.2) der auch mehrsprachig und für viele unterschiedliche Betriebssysteme ausgelegt ist und frei zum Download bereitsteht. Es scheint angesichts der Festzeiten und kommenden Gerichtstage von hoher Wichtigkeit zu sein einen einheitlichen Kalender zu haben!

 

2.4.2.3          Das Prophezeien betreffend der Endzeit als vornehmste Aufgabe für jeden Christen!

Bei unserem Versuch, prophetische Zeiträume exakt zu bestimmen, allem voran jene der Endzeit, waren wir also mit vielfältigen Problemen konfrontiert. Sehr viele in verschiedenen Religionen feststehende Aussagen, die scheinbar Sinn ergeben, mussten wir bei näherem Betrachten fallen lassen. Keine von ihnen hielt sich an die vorgegebene Logik, die der Schöpfer durch seine Mitteilungen an die Propheten von Anfang an vorgegeben hatte!

 

Weisheit: Logische Zusammenhänge erkennen könnenZumindest seit dem Jahre 98 u.Z. war es jedem Christen und auch jedem Juden mit Zugang zu den christlichen Schrift möglich dieselbe Logik herauszufinden! Keine weiteren Offenbarungen waren doch mehr zu erwarten. „Das Vollständige“, die letzten der inspirierten Schriften waren gekommen! (1.Kor 13:8-10) Darum war alles im Form eines Rätsels aufgebaut und musste innerhalb aller Propheten zusammengesucht und in die richtige Reihenfolge und das gegenseitige Verhältnis gesetzt werden! Ein „Gesamtbild“, bestehend aus einer Vielzahl von Teilbildern in Form eines mehrdimensionalen Zusammensetzspiels war vorgegeben!

 

*** Rbi8  Matthäus 13:34-35 ***

Alle diese Dinge redete Jesus durch Gleichnisse zu den Volksmengen. Ja, ohne ein Gleichnis redete er nicht zu ihnen, 35 damit erfüllt werde, was durch den Propheten geredet worden war, welcher sagte: Ich will meinen Mund zu Gleichnissen auftun, ich will Dinge verkündigen, die von der Grundlegung an verborgen waren.“

 

Was bisher verborgen war, das war nun durch Gleichnisse erklärt worden. Es ging dabei meist um das Königreich, wer darin herrschen, wann, wo und wie es beginnen wird. Die Gleichnisse aber erklärte Jesus später stets gegenüber seinen Jüngern, die nun mittels ihrem Verstand selbst Schlüsse ziehen mussten! „… die heiligen Geheimnisse“ waren somit nicht dazu bestimmt für immer geheim zu bleiben, sondern sollten durch Menschen gelüftet zu werden! Vor allem die Propheten versuchten herauszufinden, was diese Geheimnisse betreffen, das musste zuvor bereits die Propheten tun, dann die Apostel und Jesu Jünger heute ebenso!

 

*** Rbi8  1. Petrus 1:10-12 ***

Gerade was diese Rettung betrifft, wurde von den Propheten, die von der euch zugedachten unverdienten Güte prophezeiten, fleißig Nachfrage gehalten und sorgfältig nachgeforscht. 11 Sie untersuchten beständig, welchen besonderen Zeitabschnitt oder welche Art eines [Zeitabschnitts] der Geist in ihnen in bezug auf Christus anzeigte, als er im voraus über die für Christus [bestimmten] Leiden und über die nach diesen folgenden Herrlichkeiten Zeugnis gab. 12 Ihnen wurde es geoffenbart, daß sie nicht sich selbst, sondern euch mit den Dingen dienten, die euch nun durch diejenigen angekündigt worden sind, die euch die gute Botschaft mit [dem] vom Himmel her gesandten heiligen Geist verkündigt haben. Gerade in diese Dinge begehren Engel [[gr. aggelos: Boten; Vorsteher, Älteste]] hineinzuschauen.

 

Die dem Christus folgenden Herrlichkeiten haben vorab mit dem Geschehen am „Ende der Zeiten der Nationen“ zu tun, seinem Wiederkommen! Diese Dinge sind gemäss Paulus alle bereits offenbart worden, brauchen somit keine „Neuoffenbarer“ oder keinen neuen „Kommunikationskanal“ Gottes, wie dies zum Beispiel die so genannten „Gesalbten“ von Jehovas Zeugen behaupten! Gesalbt mit heiligem Geist, Gottes Wort der Schriften wird jeder Christ in der Taufe!

 

*** Rbi8  2. Korinther 1:20-22 ***

Denn so viele Verheißungen Gottes es auch gibt, sie sind durch ihn [[(Jesus)]] zum Ja geworden. Daher wird auch durch ihn das Amen [gesagt], Gott zur Herrlichkeit durch uns. 21 Er aber, der dafür bürgt, daß ihr und wir Christus angehören, und der uns gesalbt hat, ist Gott. 22 Er hat uns auch sein Siegel aufgedrückt und hat uns das Unterpfand für das, was kommen soll, nämlich den Geist, in unser Herz gegeben.

 

Dieser „Geist der Wahrheit“ ist unser Siegel zum Christus zu gehören. Er sucht beständig, ob wir tatsächlich im Glauben sind oder von dem, was uns die Schrift erklärt abgewichen sind hin zu den „falschen Christussen“, (= falsche Gesalbte), den „falschen Aposteln“, die sich den Aposteln gleich machen oder hin zu „falschen Lehrern“, die ihre eigene Philosophie verkünden.

 

Jehovas Formen der Kommunikation mit den Menschen

 

Wenn jeder Christ den „Geist Jesu“ im Herzen trägt, weil er sich aufgrund Gottes Wort und GESETZ in geistigem Sinne beschnitt und darum den eingeengten Weg gemäss dem „GESETZ des Christus“ erwählt hat, so ist auch jeder weiterhin verpflichtet darauf zu achten diesen engen Weg nicht zu verlassen! Johannes zeigt, dass jeder dieselbe Wahrheit aufgrund der Schriften erhalten hat und danach zu entscheiden hat, ob irgendeine Lehre oder Verhalten damit im Einklang steht oder davon abweicht! Erinnern wir uns der bereits oben zitierten Worte des Johannes noch?

 

*** Rbi8  1. Johannes 2:18-21 ***

Kindlein, es ist die letzte Stunde, und so, wie ihr gehört habt, daß [der] Antichrist kommt, so sind jetzt auch viele zu Antichristen geworden; aus dieser Tatsache erkennen wir, daß es die letzte Stunde ist. 19 Sie sind von uns [[(der reinen Lehre der Apostel)]] ausgegangen, aber sie sind nicht von unserer Art gewesen; denn wenn sie von unserer Art gewesen wären, so wären sie bei uns geblieben. Aber [sie sind weggegangen,] damit offenbar gemacht werde, daß nicht alle von unserer Art sind. 20 Und ihr habt eine Salbung von dem Heiligen; ihr alle habt Kenntnis. 21 Ich schreibe euch, nicht weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und weil aus der Wahrheit keine Lüge stammt.

 

Wenn schon im ersten Jahrhundert viele zu Antichristen wurden, was muss Johannes denn von der heutigen Zeit mit ihren Tausenden von Sekten sagen? Ein wahres Chaos an christlichen Lehren! Alle sind irgendwo und irgendwie von der Grundlehre abgewichen! Darum empfiehlt Paulus zu Recht jedem Christen „Prüft immer wieder, ob ihr im Glauben seid“. Glaube und Aberglaube sind zwei Brüder von unterschiedlichen Vätern! Religionen sind wie sie es selbst oft behaupten viele (abergläubische) Wege zum selben Ziel: Der Vernichtung! Der Untergang „Babylons der Grossen“, der absoluten Verwirrung ist eine feststehendes, unveränderliches Gottesurteil! Daran ändert auch nicht das subjektive Gefühl des einzelnen Christen, das die eigene Religion verteidigt, statt deren Lehren ehrlich zu hinterfragen! Gott geht mit keiner Lüge konform, müssen wir bedenken und Irrtum kann tödlich enden. Christ zu sein ist mit Anstrengung verbunden (2.Kor 13:5, 6). „Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“ (Mat 15:14)

 

Was kommt auf die Menschheit zu?Wenn somit das griechische Wort für Engel, aggelos durch das deutsche Wort „Bote“ oder „Vorsteher“ ersetzt wird, so sind die „Propheten“ der Endzeit, christliche Vorsteher, welche diese Dinge erklären müssen! "Gerade in diese Dinge begehren Engel [[(Boten)]] hineinzuschauen.“ Von Vorstehern wird „mehr als das Übliche“ verlangt! Darum ergeht an ihnen auch ein härteres Gericht. Sie sind es die verstehen müssen und den Willen ihres Herrn ausführen.

 

*** Rbi8  Lukas 12:47-48 ***

Dann wird jener Sklave, der den Willen seines Herrn verstand, sich aber nicht bereit machte noch nach dessen Willen handelte, viele Schläge erhalten. 48 Derjenige aber, der [ihn] nicht verstand und so Dinge tat, die Schläge verdienten, wird wenige erhalten. In der Tat, von jedem, dem viel gegeben wurde, wird viel verlangt werden; und wen man über vieles setzt, von dem wird man mehr als das Übliche verlangen.

 

Dabei ist das Prophezeien kommender Dinge doch die höchste der Geistesgaben nach der jeder Christ streben muss, hatte Paulus deutlich erklärt! (Rö 12:6-8; 1.Kor 12:8-11)

 

*** Rbi8  1. Korinther 14:1-3 ***

Jagt der Liebe nach, doch strebt eifrig und beständig nach den geistigen Gaben, vor allem aber, daß ihr prophezeien könnt. 2 Denn wer in einer Zunge redet, redet nicht zu Menschen, sondern zu Gott; denn niemand hört zu, sondern er redet heilige Geheimnisse durch den Geist. 3 Wer aber prophezeit, erbaut und ermuntert und tröstet [die] Menschen durch das, was er redet.

 

Gibt es etwas Erbaulicheres in unserer Zeit, als von Gottes Befreiung zu hören?

 

Der "Leib des Christus", ein geistiger Tempel!

 

Bestimmt haben sich im Verlauf der Jahrhunderte viele Menschen daran gemacht Licht auf jene Vorhersagen der Endzeit, der Wiederkehr des Messias, des Endgerichts und der Urteilsvollstreckung von Harmagedon zu werfen. Unsere Nachforschungen ergaben dabei, dass jedes Vorhaben von Anfang an am Absolutismus der Dogmatik der immer stärker werdenden Katholischen- und später auch der Orthodoxen Kirchenhierarchie scheitern musste! Wer sich in geheimen Klosterbibliotheken umschauen würde käme bestimmt auf gewisse alte Handschriften, wo grössere Teile des Rätsels bereits geklärt wurden.

 

Alle aber, die dem Geheimnis auf die Spur zu kommen versuchten, welche die innere Logik und Harmonie der Aussagen durchschauen konnten, sie scheiterten in der letztendlichen Lösung mit der Einreihung des Rasters auf der Zeitachse daran, dass sich einerseits die Zeitzeichen noch nicht erfüllt hatten, die letzten Veränderungen der Hauptmächte noch nicht beendet war und andererseits, dass die unterschiedlichen Kalender eine endgültige Festlegung auf vorgegebene Tage erschwerten. Das Rätsel sollte erst während der Endzeit lösbar werden. Es ist dabei durchaus möglich, dass Jehova auch die Möglichkeit des Internets schon mit einberechnete, um dadurch schnell an wichtige Informationen zu gelangen und sie an andere weiterzugeben, unabhängig von der Zensur religiös- politischer Institutionen!

 

*** Rbi8  Daniel 12:9-10 ***

Und er sagte weiter: „Geh, Daniel, denn die Worte werden geheimgehalten und versiegelt bis zur Zeit des Endes. 10 Viele werden sich reinigen und sich weiß machen und werden geläutert werden. Und die Bösen werden bestimmt böse handeln, und gar keiner der Bösen wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.

 

Böse Menschen, die sich weigern auf Gottes Wort zu hören oder lieber jeder anderen verschmutzten Quelle ihr Ohr leihen, sie werden diese Dinge um das Ende des Systems somit nicht verstehen! Einsicht in Gottes Logik und sein GESETZ geben erst zusammen den Schlüssel zum Verständnis!

 

2.4.2.4          Der jüdische Zyklus von Mondmonaten und der Schaltmonat Veadar

Die sowohl im Hebräischen wie im Griechischen gewohnte Benennung von einem Jahr als „einer Zeit“, von zwei Jahren aber als „Zeiten“ und der Ergänzung im Schrifttext von einer „halben Zeit“ waren forschenden Christen aller Jahrhunderte bewusst, dass der Begriff „eine Zeit, Zeiten und eine halbe Zeit“ dreieinhalb Jahre bedeuteten. An andern Stellen wird dies als zweiundvierzig Monate und wieder anderen als tausendzweihundertsechzig Tage umschrieben. Im Buch des Propheten Daniel wird es wie folgt für die Zeit des „Aufstehens“ Michaels im Kapitel 12 beschrieben:

 

(Daniel 12:7)  „Es wird für eine bestimmte Zeit, bestimmte Zeiten und eine halbe sein. Und sobald die Zerschmetterung der Kraft des heiligen Volkes beendet sein wird, werden all diese Dinge ein Ende nehmen.“

 

Hosea III; Hosea soll eine Prostituierte heiratenDie „grosse Drangsal“ [B] ab Jesu erster Wiederkehr [B1], Satans Hinauswurf aus dem Himmel und damit verbundene grosse Verfolgung und „Zerschmetterung der Kraft des heiligen Volkes“ bis Harmagedon [B3] ist somit auf dreieinhalb Jahre beschränkt. Der Tag Harmagedons mit dem Eingreifen des „Reiters auf dem weissen Pferd“, Michael, beendet jene Zeitspanne! (Off 19:11-21)

 

Die auftauchende Frage lautete: Zu welchem exakten Zeitpunkt aber beginnt die Berechnung und endet sie? Nur die Einordnung scheinbar unwichtiger Teile im Puzzle liessen das Rätsel lösen! Wer ist zum Beispiel in der Endzeit das „heilige Volk“, wenn doch Jehova sich vom fleischlichen Juda nach Jesu Tod zurückzog? Jehova nannte in seinem prophetischen Drama die nachexilische Nation Juda mit Namen „Lo-Ruhama“, der zweiten Tochter der drei Kinder der hurerischen Frau Hoseas „Gomer“.

 

Die Frage steht ebenso in Verbindung mit dem letzten Kind. Mit Gründung und Öffnung des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ begann der dritte Sohn „Lo-Ammi“ zu existieren, von dem Jehova erklärt: „Nicht mein Volk“. Jesus selbst lieferte die Erklärung warum die Getauften „Heiligen“ die seineSchafe“ wurden nicht zu Jehovas Volk, dem fleischlichen Israel gehören:

 

(Matthäus 11:27)  Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden, und niemand erkennt den Sohn völlig als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater völlig als nur der Sohn und jeder, dem der Sohn ihn offenbaren will.

 

Das verworfene Volk „Lo-Ruhama“, mit dem Jehova „kein Erbarmen“ mehr zeigen wird ist die fleischliche Nation Israel die Jesus als den Messias bis zum Ende verwerfen wird. Immer wieder gewinnen aber messianische Juden („Ebioniten“) Einzelpersonen und Familien, die Jesus als Christus anerkennen! Es gilt somit zu differenzieren! Dies gilt somit mit Ausnahme all derer, die durch Anerkennung in der Taufe ebenso zu messianischen Juden oder am Fleische beschnittenen Christen werden.

 

Auf der andern Seite wird das „Volk der Heiligen“, „Lo-Ammi“ am Gerichtstag gesiebt, indem nur die „Schafe“ auf Jesu rechter Seite als „grosse Volksmenge“ lebend aus Harmagedon entkommen. Das bedeutet, dass sie das „Kennzeichen des wilden Tieres“, die symbolische „666“ weder an Hand noch Stirn tragen. (Mat 25:31-46; Off 7:7, 14)

 

Zurück zum Hauptthema Beginn/Ende der Perioden: Erst bei der Nachprüfung unserer ersten Grafik zur Endzeit aus dem Jahre 2002 kam durch die Erkenntnis über die Regeln des Monats Veadar genaueres zum Vorschein, dass einerseits die Differenz zwischen der von Daniel und durch Johannes in der Offenbarung derselben geäusserten Frist von 1260 [B; C2](Off 12:6, 14) zu 1290 Tagen [C3](Da 12:11) in Wirklichkeit mit dem jüdischen Schaltmonat einen Zusammenhang hat!

 

Da 1260 Tage auch durch die Zahl von „zweiundvierzig Monaten“ (zu 30 Tagen)(Off 11:2; 13:5) mehrmals im Buch Offenbarung bestätigt wird, war damit eine Zeitspanne gemeint, die Mondmonate betrifft, unabhängig der wirklichen Zahl Tage, die es einschliesst und daher auch keine Kompensation von Schaltmonaten einschliesst! Anders aber ist es mit „dreieinhalb Zeiten“[C2a], die dreieinhalb Sonnenjahre betreffen und eben diese Differenz der Schaltmonate berücksichtigen muss!

 

(Daniel 12:11)  Und von der Zeit an, da das beständige [Opfer] entfernt worden ist und das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, aufgestellt worden ist, werden es eintausendzweihundertneunzig Tage sein.

 

Die Sonnenjahre beginnen und enden somit nicht notwendigerweise zum selben Zeitpunkt wie die 1260 Tage, die Mondmonate beinhalten! Sie laufen beispielsweise von der Festzeit des Passah am 15.Nisan bis zur Festzeit des Erntefestes am 15. Tischri dreieinhalb Jahre darauf! Dadurch gibt es verschiedene Anfangs- und Endpunkte, die mit unterschiedlichen Ereignissen verbunden sind! Dieses Verständnis kam uns erst am Ende, bei der Nachprüfung und bei der frühen Feststellung, dass gewisse Differenzen weiter existieren! Zuerst war es ein unlösbares Rätsel, aber im Vergleich zum Übrigen Puzzle das immer klarere Formen annahm ein scheinbares Detail. Nun erst haben sie eine deutliche Erklärung! Der Prophet Daniel musste die vom Engel übermittelte Vorherschau aufzeichnen, die ihn persönlich betrifft, da seine Auferstehung während jener Zeit kommen wird:

 

(Daniel 12:12, 13)  Glücklich ist, wer harrt und wer die eintausenddreihundertfünfunddreißig Tage erreicht!

13 Und was dich selbst betrifft, geh dem Ende entgegen; und du wirst ruhen, aber du wirst aufstehen zu deinem Los am Ende der Tage.“

 

Daniels Loszuteilung, welchen Teil der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ ihm von Jehova gegeben wird, diese erhält erst Rechtskraft, wenn Jesus dem Vater das „Israel Gottes“ übergibt, was somit auf das Ende der 1335-Tagefrist fällt (1.Kor 15:24). Das GESETZ besagt, dass Jehova am 15.Tischri, dem ersten Tag des Erntefestes die „Erstlinge“ dargebracht werden müssen. Dies hat die Priesterschaft Levis nicht getan, sondern den Erstgeborenen Jehovas, Jesus gar töten lassen! Jesus dagegen übergibt dem Vater diese „Erstlinge“ aus allen Zeiten durch die in der Erstauferstehung Auferweckten [Bb; a1], darunter auch Daniel, und den versiegelten lebenden Überrest! Damit war der Endpunkt aufgrund gesetzlicher Bestimmungen eindeutig und klar definiert: der 15. Tischri nach Harmagedon.

 

Gottes Wahl der kommenden Weltregierung für das Millennium: Eine wahre Theokratie!

 

Harmagedon dagegen [B3] fällt auf die Zeit sowohl am Ende von 1260 [C2] wie 1290 Tagen [C3]. Dies geht aus verschiedenen Texten deutlich hervor. Die Auferstehung Daniels dagegen fällt kurz vor dem Ende der 1335 Tage (Da 12:13)[C4].

 

Diese Frist von 1335 Tagen schliesst die Kompensation von zwei Schaltjahren mit dem Zusatzmonat Veadar mit ein! Dies wiederum steht in Harmonie mit Gottes Festzeiten, die ja an Mondmonate gebunden sind, deren 1.Tag als Neumondfest fixiert ist! Darum fällt das Ende der 1335 Tage exakt auf den 1.Tag des Erntefestes [Bb], den 15. Tischri, fünfundvierzig Tage nach Harmagedons Endschlacht! (1335 Tage abzüglich 1290 Tage)

 

Kannst Du die Hauptereignisse der Endzeit im logischen Ablauf einordnen?

 

Ebenfalls enden kurz zuvor Jesus dem Vater alles übergibt, am Tag Harmagedons [B3] die „dreieinhalb Zeiten“, die Sonnenzyklen entsprechen und mit den „bestimmten sieben Zeiten der Nationen“ zusammenfallen! Diese „sieben Zeiten“ [C1; A1-B3] wurden gegenüber Nebukadnezar durch Daniel erläutert: Sie haben jedoch mehrfache Bedeutungen! Einerseits aktuell, die letzten sieben Jahre des Systems der Nationen [C1], die in Harmagedon enden [B3].

 

Die Statue im Traum Nebukadnezars und die Abfolge von WeltmächtenEbenso schliesst der Begriff symbolisch die gesamte Spanne von Königreichen, die mit dem „Kopf aus Gold“ in Nebukadnezars Traum begannen: Mit Babylons Einnahme Jerusalems 607 v.u.Z. und mit Anglo-Amerika, dem letzten „König des Südens“ in Harmagedon [B3] enden wird, was den „Füssen zum Teil aus Eisen und zum Teil aus Ton“ entspricht. Diese letzte Weltmacht ruft doch „alle Könige der Erde“ zur Schlacht nach Harmagedon zusammen (Off 16:15, 16).  Dies geschieht zur Befreiung der Nation Israel aus der Macht des „Königs des Nordens“, dessen Streitarme (Dschihadisten des Islam) ein letztes Mal Jerusalem umzingeln und einschliessen werden. Jesus hatte doch betreffend seines Eingreifens erklärt: „Wenn ihr ferner [die Stadt] Jerusalem von Heeren umlagert seht, dann erkennt, daß ihre Verwüstung nahe gekommen ist. Dann sollen die, die in Judạ̈a sind, in die Berge zu fliehen beginnen, und die in ihrer Mitte sind, sollen hinausgehen, und die, die sich an Orten auf dem Land befinden, sollen nicht in sie hineingehen; denn dies sind Tage, in denen nach dem Recht verfahren wird, damit alles erfüllt werde, was geschrieben steht.“ (Lu 21:20-22) Die seiner ersten Erfüllung wurde Jerusalem von den Römern im Jahre 70 u.Z. zerstört. Matthäus erklärt hierzu: „Der Leser wende Unterscheidungsvermögen an“, oder „… soll beständig bedenken“ (Mat 24:15, 16; Mar ), weil zwei Ereignisse mit anderen Endresultaten gemeint sind. Diesmal wird Jerusalem errettet, „… um der Auserwählten willen“! Gottes Eingreifen ist erst am Ende zu erwarten! „In der Tat, wenn Jehova die Tage nicht verkürzt hätte, so würde kein Fleisch gerettet werden. Aber um der Auserwählten willen, die er auserwählt hat, hat er die Tage verkürzt.“ (Mar 13:20)

 

Hören wir etwas zu den ursprünglichen Vorhersagen Gottes durch Daniel an das „Haupt aus Gold“ und dessen scheinbar unlösbaren Traum und dessen Bedeutung:

 

(Daniel 2:28)  Aber es existiert ein Gott in den Himmeln, der ein Offenbarer von Geheimnissen ist, und er hat König Nebukadnẹzar bekanntgegeben, was im Schlußteil der Tage geschehen soll. Dein Traum und die Visionen deines Hauptes auf deinem Bett — es sind diese: …

 

Nur Jehova kann die Antwort zu komplexen Rätseln liefern die er selbst vorgegeben hat aber es ist an uns diese korrekt zu verstehen und logisch einzureihen! Der junge Daniel in babylonischer Gefangenschaft wurde von Jehova gebraucht um dem verwirrten König den göttlich eingegebenen Traum zu offenbaren.

 

Daniel zu Nebukadnezar: Es ist Gottes Sache Geheimnisse aufzudecken! (Daniel 2:32-35)  Was dieses Bild betrifft [[(die Statue, welche die vergötterten Häupter der Nationen darstellt)]], sein Haupt war aus gutem Gold [[(Nebukadnezar; Babylon)]], seine Brust und seine Arme waren aus Silber [[(Cyrus: Medo-Persien)]], sein Bauch und seine Oberschenkel waren aus Kupfer [[(Alexander der Grosse: Griechenland)]], 33 seine Beine waren aus Eisen [[(Julius Cäsar: Rom)]], seine Füße waren teils aus Eisen und teils aus geformtem Ton [[(US-Präsident X: Anglo-Amerika; Uno)]]. 34 Du schautest weiter, bis ein Stein herausgehauen wurde [[(aus dem himmlischen Zion: das Königreich des Vaters, durch Jesus repräsentiert)]], nicht mit Händen [[(sondern durch Jehova mittels seiner Autorität)]], und er [[(Jesus, als „Erzengel Michael“, der „Reiter auf dem weissen Pferd“ mit seinen himmlischen Heeren)]] schlug das Bild an seine Füße aus Eisen und geformtem Ton [[(die bisher siegreiche letzte Weltmacht Anglo-Amerika)]] und zermalmte sie [[(in der Schlacht Harmagedons)]]. 35 Zu dieser Zeit wurden das Eisen, der geformte Ton, das Kupfer, das Silber und das Gold alle zusammen zermalmt und wurden wie die Spreu von der Sommerdreschtenne, und der Wind trug sie weg, so daß gar keine Spur davon gefunden wurde. Und was den Stein betrifft [[(das Königreich der „neuen Himmel“)]], der das Bild traf, er wurde zu einem großen Berg [[(der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“)]] und erfüllte die ganze Erde [[(jedem der 144.000 Priesterkänige werden Städte zur Verwaltung zugeteilt)]].

 

Ja, jedes Puzzle-Teil bringt etwas mehr Licht in die Abläufe und auf die daran beteiligten Parteien. Alles gemeinsam geduldig Stück um Stück auf Papier innerhalb Zeitbänden aufgereiht hilft uns das Gesamtverständnis zu erlangen: Ohne Fleiss, kein Preis!

 

Komplex? Verwirrend? Ja, für uns Menschen sind Gottes Gedanken hoch, aber voller Ehrfurcht erkennen wir schlussendlich, dass alles vom Schöpfer mittels seiner Propheten mit grosser Weisheit im Voraus beschrieben wurde, damit Menschen das Rätsel schlussendlich durchaus zu lösen imstande seien!

 

(Apostelgeschichte 3:19-21)  Bereut daher und kehrt um, damit eure Sünden ausgelöscht werden, so daß Zeiten der Erquickung von der Person Jehovas kommen mögen 20 und er den für euch bestimmten Christus sende, Jesus, 21 den allerdings der Himmel bei sich behalten muß bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten der alten Zeit geredet hat.

 

Gottes Wege sollen durch uns ausgeforscht werden, statt uns an abweichende Menschenwege zu haften! Gottes Vorsatz, einer friedlichen Erde wird exakt zu dem von Ihm bestimmten Zeitpunkt zu ihrem Höhepunkt kommen! Exakt das, was an einer Wand vor der UNO in Stein gemeisselt ist wird sich erfüllen!

 

Isaja-Wand vor der UNO: Schwerter zu Pflugscharen*** Rbi8  Jesaja 2:2-4 ***

Und es soll geschehen im Schlußteil der Tage, [daß] der Berg des Hauses Jehovas [[(auf Zion die „Verwaltung an der Fülle der Grenze der Zeiten“ [Bb])]] fest gegründet werden wird über dem Gipfel der Berge, und er wird gewiß erhaben sein über die Hügel [[(Jehovas Autorität über jeder anderen Form von Autoritäten)]]; und zu ihm sollen alle Nationen strömen. 3 Und viele Völker werden bestimmt hingehen und sagen: „Kommt, und laßt uns zum Berg Jehovas hinaufziehen, zum Haus des Gottes Jakobs; und er wird uns über seine Wege unterweisen, und wir wollen auf seinen Pfaden wandeln.“ Denn von Zion wird [das] Gesetz [[GESETZ]] ausgehen und das Wort Jehovas von Jerusalem. 4 Und er wird gewiß Recht sprechen unter den Nationen und die Dinge richtigstellen hinsichtlich vieler Völker. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nation wird nicht gegen Nation [das] Schwert erheben, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen.

 

Von Zion wird kein neues GESETZ ausgehen, sondern „das GESETZ“ verkündet werden, das seit Beginn der Nation Israel Gültigkeit hatte! Nun aber wird es für alle Völker erdenweit verbindlich sein!

 

Die weitere Untersuchung zeigte, dass auch die Vorhersage von 1335 Tagen zu jener von 1290 Tagen, die eine weitere Differenz von nun 45 Tagen ergab, wiederum mit dem Schaltmonat im Zusammenhang steht, wobei das Ende der Periode aber nur 15 Tage dessen einschliesst, was den zweiten Schaltmonat von 30 Tagen betrifft. Die restlichen 15 Tage des überzähligen Monats liegen hinter den Schlüsselereignis der Auferstehung Daniels und dessen Loszuteilung am Ende der 1335 Tage. Erst mittels graphischer Darstellung konnten solch komplexe aber wichtige Zusammenhänge erkannt werden!

 

*** Rbi8  1. Thessalonicher 5:1-5 ***

Was nun die Zeiten und die Zeitabschnitte betrifft, Brüder, braucht euch nichts geschrieben zu werden. 2 Denn ihr selbst wißt sehr wohl, daß Jehovas Tag genauso kommt wie ein Dieb in der Nacht. 3 Wann immer sie sagen: „Frieden und Sicherheit!“, dann wird plötzliche Vernichtung sie überfallen wie die Geburtswehe eine Schwangere; und sie werden keinesfalls entrinnen. 4 Ihr aber, Brüder, ihr seid nicht in Finsternis, so daß jener Tag euch so überfalle, wie er Diebe [überfallen] würde, 5 denn ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören weder zur Nacht noch zur Finsternis.

 

Künftig, nach Harmagedon wird erdenweit der Neumond mit Shofarhorn angekündigt Es zeigte sich zudem erst zum Ende mit zunehmender Deutlichkeit, dass Jehovas „Zeiten und Zeitabschnitte“ zudem mit dem Monatsersten, dem Auftauchen der Neumondsichel verbunden sein mussten, was in Israel mit einem Trompetenstoss respektive das Blasen des Schofarhorns im Tempel verbunden war! Damit wurde uns erstmals richtig bewusst, warum Jehova den 1. Tag als „Neumondfest“, vorab den Jahresbeginn am 1. Abib (Nisan) verbindlich erklärt. Dieser gesetzliche Festtag muss von allen Christen ebenso eingehalten werden, weil daran die folgenden Ereignisse gebunden sein werden!

 

Das konnten wir zu Beginn der Studien noch nicht wissen! Dies zeigte sich erst bei der Nachkontrolle im Vergleich zu Jehovas Festzeiten, dass Gottes Festmonate und die darin festgelegten Festzeiten stets in Harmonie damit waren, während alle Ereignisse die Satans System und die von ihm ausgehenden „grossen Zeichen“ nicht im Einklang mit Gottes Festzeiten waren! Letzte Bestätigung lieferte ein Text am Ende des Buches Jesaja, der deutlich zeigt, dass wer die Sabbate und Neumonde nicht einhält auch nicht unter Jesu „Schafe“ gezählt wird, sondern sich als „Bock“ erweist!

 

(Jesaja 66:23, 24)  „Und es wird bestimmt geschehen, daß von Neumond zu Neumond und von Sabbat zu Sabbat alles Fleisch herbeikommen wird, um sich vor mir niederzubeugen“, hat Jehova gesagt. 24 Und man wird tatsächlich hinausgehen und die Leichname der Menschen anschauen, die sich gegen mich vergangen haben; denn selbst die Würmer an ihnen werden nicht sterben, und ihr Feuer, es wird nicht ausgelöscht werden [[(= Gehenna, bedeutet im Schlussgericht den Feuersee)]], und sie sollen für alles Fleisch zu etwas Abstoßendem werden.“

 

Kein Zweifel, Jehovas Verordnungen was Sabbate, Neumond und Festzeiten betrifft ist verbindlich und Jehovas Befehl an Jesus „mit eisernem Stab“ zu handeln bedeutet Urteilsvollstreckung Harmagedons an denen, „… die sich gegen mich vergangen haben“, Jehovas Gebote missachteten! Jesaja lügt nicht!

 

Als Daniel seine Prophezeiungen äusserte waren Gottes „richterliche Entscheidung“ betreffend seiner Festzeiten unter den Juden wiederum anerkannt. Weil sie die Festzeiten, respektive die Sabbate und Sabbatjahre nicht gehalten hatten waren sie ja nun im Exil! Sie hatte Ihre Strafe von siebzig Jahren unter fremdem Joch zu verbüssen, um die Sabbatjahre abzubezahlen.

 

*** Rbi8  4. Mose 28:1-2 ***

Und Jehova redete ferner zu Moses, indem [er] sprach: 2 Gebiete den Söhnen Israels, und du sollst zu ihnen sagen: ‚Ihr solltet darauf achten, mir meine Opfergabe, mein Brot, für meine Feueropfer zu einem für mich beruhigenden Wohlgeruch zu ihren bestimmten Zeiten darzubringen.‘

 

Die Prophezeiungen Daniels sind somit in Verbindung mit Gottes Festzeiten und seinem GESETZ zu bringen, dies lag nun erneut auf der Hand!

 

Damit aber war der erste, frühere Teil des Rätsels noch nicht gelöst. Johannes zitiert in den Visionen der Offenbarung, achtundzwanzig Jahre nach der Zerstörung des physischen Tempels wiederum mit denselben „Zeiten und Zeitabschnitten“ die schon Daniel erwähnte. Diesmal aber ergänzt Jehova durch Johannes auch Phasen [Aa-A1; A] vor der eigentlichen, der vorherbestimmten „Zeit des Endes“ [B] und den grossen „Tag der Rache Jehovas“ [B3] (Da 8:17-19). Bis zu einem gewissen Zeitpunkt waren wir in Zweifel, inwieweit alle Feste Jehovas ihre Wichtigkeit bei der Lösung des Rätsels haben sollten. Die Lösung der Frage nach dem Datum der „Hochzeit des Lammes“, das keinen Angelpunkt in den Vorhersagen hat, ausser die Verbindung der früheren Ereignisse die an das Pfingstfest gebunden sind!

 

Islamisches Weltreich als Ziel: Das erträumte Kalifat der ISISErst mit der umfassenden Abhandlung (15 Teile) über das Sabbat- und Jubeljahr stiessen wir auf viele weitere gewichtige Zusammenhänge, dass das Jahr, in welchem der Messias in der Endzeit mit der Menschheit zu handeln beginnt mit dem Tag der Urteilsvollstreckung [B3] im Zusammenhang stehen muss ein Sabbatjahr sein muss! Jesaja erwähnt im selben Satz von Gottes „annehmbarem Jahr“ den „Tag der Rache“ Jehovas in Verbindung mit „Zion“, der Stadt Jerusalem: Wer nun wirklich von dort aus die Welt regieren soll! Viele reiche Juden innerhalb der Insider versuchen dies auf sich und ihre Rasse zu beziehen!

 

Die Dschihadisten als „Streitarme“ des „Königs des Nordens“ mit ihrem neuen Kalifat verkünden doch seit 2014, dass sie Jerusalem für den Islam „befreien“ werden aber der Helfer der Juden Israels, ihre Schutzmacht Anglo-Amerika, der „König des Südens“ mit der Namenchristenheit wird dies nicht zulassen! Jesaja verkündet Gottes Plan:

 

*** Rbi8  Jesaja 34:8 ***

Denn Jehova hat einen Tag der Rache, ein Jahr der Vergeltungen für den Rechtsfall um Zion.

 

Es geht weiterhin bis zum Abschluss um den Streit um Zion, wer auf jenem Berg herrschen darf, die Nationen oder der von Gott bestimmte König? Der Rechtsfall muss gemäss gesetzlicher Grundlage entschieden werden, wobei Gesetzesübertreter die Strafe erleiden, jene aber die das GESETZ beachteten Befreiung erlangen!

 

Gegen Ende des Buches Jesaja taucht das Thema erneut auf: Es geht um jenen Auserwählten, der die gute Botschaft von Gottes Königreich verkünden wird und Freiheit den Gefangenen ausruft! Das sollte jeweils zu Beginn des Jubeljahres geschehen, gemäss GESETZ an Moses: „Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und im Land Freiheit ausrufen für alle seine Bewohner. Es wird ein Jubeljahr für euch werden, und ihr sollt ein jeder zu seinem Besitz zurückkehren, und ihr solltet ein jeder zu seiner Familie zurückkehren. Ein Jubeljahr wird das fünfzigste Jahr für euch werden. Ihr sollt nicht säen noch das ernten, was im Boden aus den ausgefallenen Körnern nachwächst, noch die Trauben seiner unbeschnittenen Weinstöcke lesen. Denn es ist ein Jubeljahr. Es sollte euch etwas Heiliges werden. Vom Feld weg dürft ihr essen, was das Land hervorbringt.“ (3.Mo 25:10-12) Jehova verbindet dies durch die Worte Jesajas mit dem Abschluss des Systems und dem darauf folgenden Jubeljahr! Das 49 Jahr davor ist das siebte Sabbatjahr eines Zyklus: Das Jahr des Ausrufens des Wohlwollens Jehovas und kommender Freiheit und der Ankündigung der Rache Jehovas an den Feinden!

 

Jesus liest aus der Jesaja-Rolle in Nazareth*** Rbi8  Jesaja 61:1-4 ***

Der Geist des Souveränen Herrn Jehova ist auf mir, darum, daß Jehova mich gesalbt hat, um den Sanftmütigen gute Botschaft kundzutun. Er hat mich gesandt, um die zu verbinden, die gebrochenen Herzens sind, Freiheit auszurufen den Gefangengenommenen und das weite Öffnen [der Augen] selbst den Gefangenen; 2 um auszurufen das Jahr des Wohlwollens seitens Jehovas und den Tag der Rache seitens unseres Gottes; um zu trösten alle Trauernden; 3 um zuzuweisen den um Zion Trauernden, ihnen zu geben Kopfschmuck statt Asche, das Öl des Frohlockens statt Trauer, den Mantel des Lobpreises statt des verzagten Geistes; und sie sollen genannt werden große Bäume der Gerechtigkeit, die Pflanzung Jehovas, zu [seiner] schönen Auszeichnung. 4 Und sie sollen die seit langem verwüsteten Stätten wieder aufbauen; sie werden auch die verödeten Stätten von früheren Zeiten aufrichten, und sie werden die verwüsteten Städte, die Orte, die Generation um Generation öde waren, gewiß erneuern.

 

Kein Zweifel, Jesaja spricht vom Abschluss des Systems und dem Neubeginn unter der Herrschaft des Königreiches Gottes! Da Jesus dieselben Worte erwähnt und zwar im Zusammenhang mit seiner Wiederkehr, so besteht kein Zweifel über die Kongruenz der Aussagen! Jesus zitierte aus der Prophezeiung Jesajas und bestätigt, dass deren Erfüllung mit jenem Tag, wo er aus der Schriftrolle in Nazareth vorlas einen Anfang nahm! Er begann diese „Freilassung  der Gefangenen“ zu predigen, für deren effektive Befreiung er während der Zeit des „annehmbaren Jahres Jehovas“ zur Erde zurückkehren muss! Dabei lässt Jesus den zweiten Teil der Vorhersage Jesajas aus, spricht nicht „den Tag der Rache“ an, der gegen das Ende jenes „annehmbaren Jahres“ folgt, jedoch nur darum nicht erwähnt, um seine Zuhörer nicht zu schnell vor den Kopf zu stossen! Jene kannten doch die Vorhersage! Trotzdem versuchten ihn die Bewohner Nazareths daraufhin zu töten, weil er sich in die Erfüllung mit einbezogen hatte. Wahrheit erzeugt Gegnerschaft bei denen, die nicht an Wahrheit interessiert sind! (Lu 4:18, 28, 29) Lukas erwähnt weitere Details jenes Auftritts in Nazareth, seiner Heimatstadt:

 

*** Rbi8  Lukas 4:18-21 ***

Jehovas Geist ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, um den Armen gute Botschaft zu verkünden, er hat mich ausgesandt, um den Gefangenen Freilassung zu predigen und den Blinden Wiederherstellung des Augenlichts, um die Zerschlagenen als Freigelassene wegzusenden, 19 um Jehovas annehmbares Jahr zu predigen. 20 Darauf rollte er die Buchrolle zusammen, gab sie dem Diensttuenden zurück und setzte sich; und die Augen aller in der Synagoge waren gespannt auf ihn gerichtet. 21 Dann fing er an, zu ihnen zu sprechen: Heute ist dieses Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt worden.“

 

Jesus war sich der Erfüllung jeder Prophezeiung auf der Zeitachse vollkommen bewusst, warum er das „heute“ in den Vordergrund stellte und damit die Zuhörer aktiv in die Erfüllung einer Prophezeiung mit einband: Zuerst waren die Zuhörer gebannt von Jesu Worten. Etwas später wollten sie diese weder hören noch verstehen noch gerettet werden! Sie versuchten ihn gar zu töten, als er weitere Zitate aus den Propheten erwähnte und auf sich anwandte: „Alle nun, die diese Dinge in der Synagoge hörten, wurden voller Wut; und sie standen auf und trieben ihn eilends aus der Stadt hinaus, und sie führten ihn auf den Vorsprung des Berges, auf dem ihre Stadt gebaut war, um ihn kopfüber hinabzustürzen. Er aber schritt mitten durch sie hindurch und ging seines Weges.“ (Lu 4:28-30)

 

Das letzte Jahr vor Harmagedon ist ein Sabbatjahr: Jehovas annehmbares Jahr und von Jehovas Tag der Rache abgekürzt!Erst gegen Ende von „Jehovas annehmbarem Jahr“ folgt der „der Tag der Rache seitens unseres Gottes“ [B3]. Danach kommt eine vollkommene Freilassung der Gefangengenommenen, nachdem der Herr Jesus seine Feinde in Harmagedon besiegt hat und Satan im Abgrund gefangen gesetzt hat! Das Jubeljahr, das 50. Jahr folgt stets dem siebten Sabbatjahr in dem Zyklus von 7x7 Jahren! Hier nun das, was Moses für alle Generationen aufzeichnen musste, uns aber in ganz bestimmter Form spezifisch betrifft:

 

*** Rbi8  3. Mose 25:8-12 ***

Und du sollst dir sieben Sabbatjahre zählen, siebenmal sieben Jahre, und die Tage der sieben Sabbatjahre sollen sich für dich auf neunundvierzig Jahre belaufen. 9 Und du sollst das laut tönende Horn im siebten Monat, am Zehnten des Monats, erschallen lassen; am Sühnetag solltet ihr das Horn in eurem ganzen Land erschallen lassen. 10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und im Land Freiheit ausrufen für alle seine Bewohner. Es wird ein Jubeljahr für euch werden, und ihr sollt ein jeder zu seinem Besitz zurückkehren, und ihr solltet ein jeder zu seiner Familie zurückkehren. 11 Ein Jubeljahr wird das fünfzigste Jahr für euch werden. Ihr sollt nicht säen noch das ernten, was im Boden aus den ausgefallenen Körnern nachwächst, noch die Trauben seiner unbeschnittenen Weinstöcke lesen. 12 Denn es ist ein Jubeljahr. Es sollte euch etwas Heiliges werden. Vom Feld weg dürft ihr essen, was das Land hervorbringt.

 

Im auf das Sabbatjahr folgenden grossen Jubeljahr Jehovas, das am 1.Tischri, dem Tag des Trompetenfestes [Bb1] beginnt und am 10.Tischri am Sühnetag ein vollständige Reinigung von Vorstehern und Volk beinhaltet, das nun mittels „Trompetenstoss im ganzen Land“, ja auf der ganzen Erde auf ihre Freilassung hin informiert wird. Paulus spricht vom „Wasserbad durch das Wort“ das reinigt, das ist einerseits die Taufe und andererseits auch die Vergebung am Sühnetag, wo Sünden des Jahres durch Jesu Blut und Wort Nachlass finden! Am 15.Tischri [Bb] beginnt das grosse, freudige, achttägige Laubhüttenfest [BbC] in Jerusalem! Wir haben alle diese Feste unter dem Oberbegriff „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ zusammengefasst!

 

Die Geheimnisse rund um die Sabbat- und Jubeljahre l¨ften um kommende Ereignisse Gottes einzuplanen!

 

Versuch der Rekonstruktion des letzten Sabbat- und Jubeljahres:

 

Dass all diese Vorgaben der Schrift exakt mit den durch die Propheten vorhergesagten Zeichen, die von Satans System herrühren, mit den von Gott vorhergesagten „Zeiten und Zeitabschnitten, mit den jüdischen Schaltjahren und ihren eingeschobenen Schaltmonaten und zudem mit Gottes obligaten Festzeiten im Einklang steht, dies alles ist unmöglich mit Zufall zu erklären! Wer dies tut, verneint die Fakten die im täglichen Leben niemals eine solche Kumulation von Zufällen zulässt! Das war nur unter absolutem Vorherwissen aller Faktoren möglich und überschreitet bei weitem jede menschliche Intelligenz! Nur Gott allein gebührt die Ehre, der „von Anfang an den Ausgang kundtut“! (Jes)

 

Dass aufgrund unserer Abweichungen von Gottes Vorgaben, unterschiedlichsten Kalendersystemen der „rote Faden“ verloren ging muss uns Menschen und unserer Ignoranz zugeschrieben werde: Es gilt sehr aufmerksam das Geschehen vor allem im Nahen Osten zu beobachten! Die gesamte Welt ist am Taumeln!

 

(Jesaja 46:8-10)  Gedenkt dessen, damit ihr Mut fassen mögt. Nehmt es zu Herzen, ihr Übertreter. 9 Gedenkt der ersten Dinge von langer Zeit her, daß ich der Göttliche bin, und da ist kein anderer Gott noch irgendeiner wie ich; 10 der von Anfang an den Ausgang kundtut und von alters her die Dinge, die nicht getan worden sind; der spricht: ‚Mein eigener Beschluß wird bestehen, und alles, was mir gefällt, werde ich tun‘;

 

 

Paulus bestätigt, dass all dies in Verbindung mit der „Drangsal“ steht, die bereits Jesus als Kennzeichen der Endzeit wiederholte (Da 24:21), die schon Daniel für die Zeit des Aufstehens Michaels erwähnte! (Da 12:1) Bald schon gilt es Jesu Offenbarwerden vom Himmel her als „Reiter auf dem weissen Pferd“ zu erwarten! Welches Jahr das sein wird: Wir müssen die Frage bis heute offen lassen, wie die obige Grafik uns darlegt: Zu viele Unsicherheitsfaktoren sind uns heute bewusst!

 

Der Reiter auf dem weissen PferdDer „Reiter auf dem weissen Pferd“ bedeutet zwar einen symbolischer Ausdruck, der aber, wenn es geschieht von allen Menschen identifiziert werden wird. Der Tag, wo sich die grosse Mehrheit an die Brust schlagen wird, weil das kommende Ende für sie deutlich sichtbar ist! Diesmal wird Jesu Erscheinen mit seinen Engeln sein, die zum Kampf und zur Urteilsvollstreckung gerüstet sind!

 

*** Rbi8  2. Thessalonicher 1:6-10 ***

Dabei wird in Betracht gezogen, daß es von seiten Gottes gerecht ist, denen, die euch Drangsal bereiten, mit Drangsal zu vergelten, 7 euch aber, die ihr Drangsal erleidet, mit Erleichterung zusammen mit uns [[(den frühauferstandenen Aposteln, die in der „Wildnis“ wie wir ausharren unter Gottes Schutz)]] bei der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her mit seinen mächtigen Engeln 8 in flammendem Feuer, wenn er an denen [[(am 30.Ab, dem Tag Harmagedons)]] Rache übt, die Gott nicht kennen, und an denen, die der guten Botschaft über unseren Herrn Jesus nicht gehorchen. 9 Gerade diese werden die richterliche Strafe ewiger Vernichtung erleiden [[(gemäss gesetzlicher Strafverordnung auf „Fluch für ungetilgte Sünde)]], hinweg von dem Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Stärke, 10 zu der Zeit, da er kommt, um verherrlicht zu werden in Verbindung mit seinen Heiligen und an jenem Tag [[(am 15.Tischri nach Harmagedon, oben ouf dem Berg Zion (Off 14:1-4))]] staunend betrachtet zu werden in Verbindung mit all denen, die Glauben ausgeübt haben, weil das Zeugnis, das wir gaben, unter euch Glauben fand.

 

Der Vollzug „richterlicher Strafe“ an all jenen ist angesagt, die nicht bereit waren zu hören und aufgrund ihrer eigenen Nachprüfung zu glauben begannen! Jeder der an das Märchen glaubte, Gottes GESETZ hätte mit Jesu Tod geendet wird nun endgültig eines Besseren belehrt! Die Gegenüberstellung der Aussagen des Alten Testaments mit dem Neuen Testament, auf welche Übertretung Todesstrafe steht ist nicht bloss identisch, sondern wurde durch Christus gar angehoben! Eine Wahrheit die uns keine der lügenhaften Kirchen verrät, um nicht die zahlenden Mitglieder zu verlieren! Harte aber eindeutige Wahrheit! Welcher Theologe und Schriftgelehrte kann diese Tabelle widerlegen? Wir sollten aufwachen, der Tag hat sich genaht!

 

„Abscheidung vom Volk“

GESETZ und richterliche Entscheidung Jehovas

Jesu und Apostel nehmen darauf Bezug

Kommentar

A)      Vergehen gegen Jehovas Recht als Schöpfer, Satzungsgeber und Richter der ganzen Erde (1. bis 3.Gebot)

 

Jehova ist höchster Souverän und verlangt von all seinen Geschöpfen freiwillige Unterordnung (Jos 24:14, 15; Phi 2:5, 6). Er offeriert für Gehorsam Segen und für Missachtung kündet er Strafe an! (5. Mo 11.26-28) Als Lebengeber hat er das unangreifbare Recht zu bestimmen, wer des Lebens würdig ist und wer es verlieren soll. Durch Hesekiel sagt er deutlich: „Siehe! Alle Seelen — mir gehören sie. Wie die Seele des Vaters, ebenso die Seele des Sohnes — mir gehören sie. Die Seele die sündigt, sie selbst wird sterben“ (Hes 18:4). Jehova hat sich nicht geändert, selbst dann nicht, wenn wir, unsere Regierungen und unsere Gesetze sich beständig verändern. Sein Wort wird sich bestimmt erfüllen. Die Tieropfer Israels deckten nur Sünden zu, die nicht willentlich begangen wurden! Jesu Loskaufsopfer löscht dagegen Sünden vollkommen aus durch Glauben in Verbindung mit Glaubenswerken der Liebe! Wer aber gegen die Liebe handelt verliert die Gnade oder „unverdiente Güte“ Gottes! (Apg 3:19)

Missachtung der höchsten Souveränität: Jehova gehört die ganze Erde und alles, was darauf ist; er ist höchste Instanz unter den „obrigkeitlichen Gewalten“ (Rö Kap.13). Wir sollen Gott lieben mit ganzen Herzen, Verstand und Leben.

2.Mo 20:1-3; 3.Mo 26:14, 15; 5.Mo 27:26; Jes 33:22;

Mat 22:36-40; Lu 10:16; 16:16, 17; Joh 12:48; Gal 1:8, 9; 6:2

Gott ist allein höchster König, Richter Satzungsgeber in Israel und der gesamten Menschheit. Jedes von Engeln oder Menschen stammende Gebot, das Gottes GESETZ ungültig macht zieht Gottes Fluch und Strafe nach sich! Gott zu missachten ist gleich bedeutend mit ihn zu hassen.

Jehova kündigte durch Propheten das Kommen des Messias an. Er hat nach Jesu Tod und Auferweckung im Himmel seinen Sohn zu seiner Rechten gesetzt. Er wurde „König der Könige“, „Hoherpriester“ und Richter der Richter! Jede andere Autorität ist ihm unterordnet und Rechenschaftspflichtig!

Ps 2:5-12; 45:6; 110:1, 2; Hes 17:22; 21:27; Da 7:14

Mat 5:17-20; 6:9, 10; 28:18; Mk 12:35-37; Lu 4:18-21; Joh 1:49; 12:48, 49; 1.Kor 15:25; Heb 1:13-2:1-4; Off 5:11, 12; 11:14, 15; 19:16

Die direkte und höchste Autorität nach Jehova ist Christus! Jedes Wort das er geredet hat wird uns richten am „Tag des Herrn“! Jesus zu missachten bedeutet Gott zu missachten! Jesus ist ein Geschöpf Gottes, in seinem Namen soll der Vater angebetet werden!

Essen von Baum der Erkenntnis von gut und böse hatte bereits in Eden Todesstrafe auf Adam und Eva gebracht.

1.Mo 2:17; 3:1-5, 16-19; Ps 1:6; Pr 12:13, 14

Joh 8:44; Rö 5:12; 1.Kor 15: 21, 22; 1.Joh 3:8

Gott entscheidet, was für den Menschen gut und was schlecht sei! Durch Adam erbten wir das „Gesetz des sündigen Fleisches“ und den Tod, durch Jesus lernten wir das „GESETZ des Geistes“ kennen, das ewiges Leben gibt!

Jede Missachtung Gottes ist Sünde gegen Ihn. Sünde bringt Tod. Sünde wider den heiligen Geist hat keine Vergebung!

1.Mo 2:17; Hes 18:4; Pr 3:20; Jes 53:12

Joh 1:14-18; Rö 3:23; 5:21; 7:11, 12; 8:34; Gal 3:10-14; Heb 9:26; Jak 1:15; 1.Joh 2:1

Jede Übertretung eines göttlichen Gebotes ist Sünde und jede Sünde bringt Tod hervor. Nur Jesu Blut befreit vom Urteil und vom Fluch durch unverdiente Güte!

Annäherung an Gottes heiligen Berg Sinai und dem himmlischen Zion, dem „Jerusalem droben“.

2.Mo 19:12; 22:28; Spr 19:29; Pr 10:20; Jes 8:21

Gal 4:25, 26; Heb 12:18-24; Jud 8-10

Der Berg Sinai bedeutete die Oberhoheit Jehovas als Richter und dessen Vorstehern. Nur die, welche Er bevollmächtigt dürfen sich ihm auf dem heiligen Berg Zion nähern!

Falsches Prophezeien; fasche Träume, Visionen verbreiten die nicht von Jehova sind

5.Mo 13:1-5; 18:20-22; Spr 29:25; Jer 28:15

Mat 24:11; 1.Th 5:3; 2.Pe 2:1; 1.Joh 4:1; Off 16:13-16; 19:19

Das Reden im Namen Jehovas, obwohl er hierzu keinen Auftrag erteilte. Gottes Wort widerreden, es ungültig machen

Jehovas Bündnisse brechen; Jehova fordert ausschliessliche Ergebenheit; sein GESETZ ist ewig, das „für die Menschheit gegebene GESETZ“ der Wahrheit; das „vollkommene GESETZ, das zur Freiheit gehört

2.Mo 19:5, 6; 5.Mo 4:23, 24; 17:2-7; 30:11-14; 2.Sa 7:18, 24; Ps 119:44, 142

Joh 17:17; Rö 9:1-13; Gal 5:14-18; Jak 1:25; 1.Joh 5:3; Heb 3:5, 6; Jak 1:25; Off 12:17

Alle Nachkommen Noahs sind unter dem „Regenbogenbund“. Unter dem Bund mit Abraham stehen alle seine Nachfahren, auch Christus und „sein Haus“. Ganz Israel kam im Sinai unter den „Gesetzesbund“. Levi unter den „Salzbund“, die neue Generation am Ende der 40 jährigen Wanderung im Sinai und den „Bund vom Moab“. Christen stehen durch Taufe unter dem „neuen Bund“, der auf den bisherigen Bündnissen aufbaut!

Gelübde sind zu bezahlen, Gott fordert es unweigerlich. Die Taufe bedeutend ein Bundesgelübde Gott und Christus gegenüber!

1.Mo 29:20, 3.Mo 19:12; 22:17-20; 4.Mo 29:39-30:16; 5.Mo 23:21-23; Ps 61:8; Pr 5:4-6; Nah 1:15

Mat 5:37; Apg 18:18; 21:20-24; 1.Kor 15:24; 2.Kor 1:17; Jak 5:12

Jesus fordert überhaupt nicht zu schwören; Das „Ja“ muss Ja sein, das „Nein“ nein! Gelübde müssen eingelöst werden, besser ist nicht zu geloben, wie es zu brechen. Jakob gelobte ein Haus Gottes (Bethel) zu bauen, Jesus wird es erfüllen und dem Vater das „Haus Jakob“, das „Israel Gottes“ übergeben, das neu errichtete „Königreich aus Königen und Priestern“, das die künftige Erde regiert! Paulus und die Apostel hielten ihre Gelübde Gott und Jesus gegenüber uns zum Vorbild!

Unterlassen der Beschneidung der Hausgenossen Abrahams und bei den Israeliten; Glaubenstaufe bei Christen & Beschneidung des Herzens

1.Mo 17:9-14; 2.Mo 4:4-26; 12:43, 48, 49; Jer 9:25, 26

Rö 2:25-29; 4:11; 1.Kor 7:19; Eph 2:1-18; Php 3:3; Kol 2:11, 12

Bereits das GESETZ fordert die Beschneidung des Herzens: Das Halten der Gebote! Keine physische Beschneidung für Leute der Nationen; Taufe als Symbol des Glaubens, Unterordnung unter das „GESETZ des Christus“.

Götzen zu dienen, zu gehorchen und ihnen etwas opfern

2.Mo 22:20; 5.Mo 6:1-18; 11:16, 17; Ps 82:1; Jes 29:13

Lu 4:8; Joh 10:34-36; Apg 5:29-32; 15:19, 20; 1.Kor 8:4-7; Kol 2:21-23

Jehova duldet keinerlei Autorität die sich über ihn hinwegsetzt! Anbetung, Gehorsam und Opfer sind wir Jehova schuldig. Menschengebot macht Gottes Gebote unwirksam.

Bildnisse, Statuen, heilige Pfähle (Kreuze), Säulen (Obelisken; Kirchtürme), Organisationen, Personen

5.Mo 10:20; 16:21, 22; 27:15; Ri 6:25; 1.Kö 15:13, 14; 2.Kö 13:6; 21:3, Jes 44:9-20

Mat 4:8-11; Joh 4:20-26; Off 22:9

Anbetung gehört allein Jehova, ihm gebührt Verehrung und Loyalität und Treue zum Bund. Er ist ein eifersüchtiger Gott und duldet keine Konkurrenten. Weder Jesus, noch Engel noch Heilige dürfen angebetet werden! Anbeter müssen ihn mit Geist und Wahrheit suchen.

Zum Abfall von Jehova, seinem GESETZ und zum Götzendienst auffordern

2.Mo 20:3-6; 5.Mo 13:6-18

Mat 24:23; 2.Th 2:3-5; 1.Ti 4:1; 2.Ti 2:18; 4:3; 2.Pe 2:1; 1.Joh 2:18; Off 13:15; 18:4; 19:19, 20

Aufforderung falschen Göttern nachzugehen; Babylon der Grossen zu dienen. Der „Mensch der Gesetzlosigkeit“ ist in der Endzeit aktiv und führt selbst Auserwählte hin zum Abfall. Anbetung und Dienst gegenüber dem „wilden Tier“ (Politik) und seinem „Bild“ (Religion)

Gottes Namen in unwürdiger Weise gebrauchen

2.Mo 20:7; 3.Mo 19:12; Spr 30:9; Hes 36:21-23; 38:23; Joel 2:32

Mat 6:9; Lu 13:35; Joh 5:43; 10:25; 12:12, 13, 28; 14:13, 26; Apg 2:21; Off 3:12; 14:1; 15:4; 16:9

Der wohl schlimmste Missbrauch war es, Gottes Namen (Heb: יהוה = JHWH)aus der Umgangssprache und aus der Schrift zu verbannen und ihn durch „HERR“ (Baal = Herr, Besitzer vergl. 2.Kor 4:3, 4) zu ersetzen

Auf Gott Übles herabrufen; Gott lästern (Lästerung gr. blasphēmía)

2.Mo 22:28; 3.Mo 24:15, 16; 4.Mo 15:30, 31; 5.Mo 5:1, 11; Hi 1:5, 6, 11, 20-22; 2:5-10; 32:3; 42:7

Mat 27:39; Joh 8:44-49; Apg 18:6, Jak 2:5-9; Off 13:6; 16:11; 2.Ti 3:2

Missachtung der Stellung und der Wesensart Gottes; gegen Gott und seine Autorität reden; wider Heiliges reden, gegen Gottes Aussagen. Satan ist der Hauptlästerer.

Ungesühnte Verbrechen, schwere Sünde bringen Blutschuld auf Versammlung, Gemeinde, Vorsteher

1.Mo 9:5; 3.Mo 19:17; 5.Mo 19:8-10; 21:1-9; Ps 5:6; 55:23; Spr 25:9; Hes 33:8

Apg 20:26-28; Mat 18:15-18; Lu 17:3; 2.Ti 4:2; Heb 13 :17; 1.Pe 2:25

Vorsteher sind verpflichtet ihre Versammlung rein von Blutschuld zu halten und Gottes GESETZ rechtmässig zur Anwendung zu bringen.

Jehova bringt Gericht über die Städte der Nationen die sich ihm widersetzen; unbedingte Vernichtung all derer, die er dem Bann unterstellt, weil sie sich gegen Ihn und seinen Sohn gestellt haben.

1.Mo 19:23-26; 5.Mo 20:15-18; 25:17-19; 29:23; Jos 6:17; 10:28; 11:11; Ps 11:6; Jes 1:9; Jer 51:6-10; Hes 9:1-11; 36:33-36; Da 2:44, 45; Am 4:11; Mi 5:10-15; Ze 3:6-9

Mat 24:30; Lu 19:14, 27, 29, 30; 1.Ti 6:9; 2.Th 1:7-10; 2:8-12; Heb 10:39; 2.Pe 2:1-3; 12; 3:7, 15, 16; Off 16:19; 17:8, 19:11-21

Jehovas Gerichte über die Städte Sodom und Gomorra und jene Kanaans, dann Israels und Judas war gerecht und wird sich in Harmagedon gegen alle Städte der Erde wiederholen. Sein Rechtsmassstab kommt bestimmt zur vollen Anwendung unter dem „Reiter auf dem weissen Pferd“.

Nicht gemäss dem Tun der Nation handeln, keine Bündnisse mit ihnen eingehen

3.Mo 18:26; 5.Mo 7:16; 12:30; 18:9; Ps 106:36; Jes 23:8; Hes 20:28; 28:11-16

Mat 10:22; Lu 19:14, 27; Joh 15:18, 19; 17:14; Rö 1:28; 6:21; Eph 4:3-6, 17; Tit 3:3; Off 13:16-18; 14:9-12; 18:4, 5

Christen dürfen „kein Teil der Welt“ werden, weder in Politik, noch Religion, noch Wirtschaft, weil diese von Satan kontrolliert werden und dies uns bestimmt zum Übertreten von Gottes Geboten verleitet! Jesus zerstört deren ganze Macht und Autorität! Das Kennzeichen Satans auf Hand und Stirn vermeiden!

Niemand darf Banngut oder der Vernichtung Geweihtes an sich nehmen

3.Mo 27:28, 29; 4.Mo 18:14; 5.Mo 7:26; Jos 6:18; 7:20, 21; Es 7:10:7-9; Ps 2:8; Mi 4:13;Sach 14:6-11

Mat 21:38; Lu 12:32; 20:14; Joh 16:15; Rö 8:17; Heb 1:1, 2

Gott bestimmt, was, wem gehört und was der Vernichtung geweiht werden muss; in Harmagedon sind Engel Schnitter und ungerechter Gewinn wird Jehova zufallen, der diesen dem „Vorsteher in Israel“, Jesus zuteilt. Das Erbe wird später unter den Miterben gerecht aufgeteilt.

B)      Vergehen gegen Jehovas Sabbate & Festzeiten (4.Gebot)

 

Die Sabbatordnung ist bei Jehova das verbindende Element zwischen Gott und Mensch, wo regelmässiges Versammeln Israels am Sabbat und zu den Festzeiten Pflicht ist, um in Gottes Rechtsordnung beständig unterwiesen zu werden! (4.Mo 5:9; )

 

(3. Mose 23:3) Sechs Tage kann Arbeit getan werden, aber am siebten Tag ist ein Sabbat vollständiger Ruhe, eine heilige Zusammenkunft. Ihr dürft keinerlei Arbeit tun. Es ist ein Sabbat für Jehova an allen Orten, wo ihr wohnt.

 

Jeder Mann war und blieb verpflichtet die ganze Sabbatordnung einzuhalten und während der drei Festzeiten (3.Mo Kap 23) im Tempel anwesend zu sein, sowie die jährliche Passahfeier in seiner Familie zu leiten (4.Mo 9:9-14).

 

Exakt dieselbe Ordnung galt auch im Urchristentum (Apg 15:21). Wo diese Regelung unterbrochen wird ist Gesetzlosigkeit und Abfall unweigerlich die Folge! Willentliches Brechen der Sabbatordnung und des Versammlungsgebotes untersteht für Juden wie Christen der Todesstrafe! (Heb 10:24-31) Das Sabbatgebot gilt für Menschen wie für Engel, da beide Gruppen zur selben Zeit ihre Unterweisung erhalten (Hi 1:6; 2:1; 38:7; Off Kap 5). Der erhöhte Jesus ist einziger Mittler zwischen Gott und Mensch! (1.Ti 2:5) Er ist Gottes Wortführer (Joh 1:1, 2)

Sabbat nicht heiligen, Arbeit verrichten, sich gewohnheitsmässig nicht zu versammeln

2.Mo 31:12-17; 35:1, 2; 3.Mo 15:32-35; 19:3, 30; 26:34, 35; Jes 56:4, 5; Hes 44:23, 24

Apg 15:21; Mat 24:20; Heb 10:24-31; Apg 13:14; 17:2; 18:4

Die Sabbatordnung verbindet den Menschen mit Gott. Das Gebot zu brechen bedeutet Missachtung des Schöpfers. Es ist ein ewiges Gebot. Die Urchristen hielten an der ganzen Sabbatordnung fest! Der Wechsel hin zum Sonntag war äusserliches Zeichen des Abfalls!

Gottes Festzeiten missachten

3.Mo 23:1-44; 5.Mo 16:1, 9-15; Ne 10:32, 33; Jes 36:37, 38; Hes 44:23, 24; 46:11; 45:16, 17; Na 1:15; Ze 3:18; Sa 8:18, 19

Mat 26:3-5; 27;15; Lu 2:41; 22:1, 2; Joh 2:23; 4:45; 5:1; 6:4, 7:2-14; 10:22; 11:56, 57; 12:12; 12:20; 13:1, 28-30; Apg 12:3, 4; 27:9; 1.Kor 5:7, 8; 16:8, Kol 2:16, 17; Heb 11:28

Jesus, die Apostel und die Urchristen hielten alle Feste Jehovas ein. Paulus ging, wo dies möglich war nach Jerusalem und war im Tempel anwesend! Im kommenden System wird das „Israel Gottes“ die drei Festzeiten im geistigen Tempel erneut in Jerusalem begehen!

Teilnahme am Passahopfer zur bestimmten Zeit am 14.Nisan unterlassen, eine Satzung den Einheimischen und für den ansässigen Fremden an allen Orten

2.Mo Kap. 12; 4.Mo 9:13, 14; 5.Mo 16:1, 2

Mat 26:14-19, 29; Lu 22:17; Joh 1:29; 6:52-59; 1.Kor 5:7, 8; 11:23-34

Das Passah ist die Erinnerung an die Befreiung aus Ägypten und dann die Befreiung durch Jesu Blut von der Sklaverei der Sünde und des Todes. Jesus wird das Passah erneut mit den Aposteln im kommenden System einnehmen.

Teilnahme am Passah in unreinem oder unbeschnittenem (ungetauftem) Zustand

2.Mo 12:14-20

Lu 22:19, 20; Mk 14:12-16; 2.Kor 11:26-32

Nur Beschnittene, Getaufte haben Anrecht auf Teilnahme am Abendmahl; der Zustand der Heiligkeit ist Voraussetzung!

Essen von Gesäuertem während der Passawoche; Nichts Gesäuertes im ganzen Gebiet

2.Mo 12:15, 19, 20; 23:15; 3.Mo 23:6; 5.Mo 16:3, 4, 8

Mat 5:17-20; 1.Kor 5:7, 8

Sauerteig bedeutet Unreinheit in Lehre und Handeln. Christen sind verpflichtet die kleinsten Gebote zu halten und zu lehren, um gross genannt zu werden

Wer nicht am Fleisch und Blut Jesu teilhat kommt nicht zum Leben, bleibt im Tod

2.Mo 12:6, 7, 12, 13; 4.Mo 9:13; 33:4; Ze 2:11; Hes 45:18, 19

Joh 1:29; 6:53-55; Lu 22:7-9

Das jährliche Passahfest wurde von den Christen des 1.Jahrhunderts exakt nach jüdischem Muster im Familienkreis, resp. nach Hausgemeinschaften gefeiert! Die Hausversammlung bestimmte die Grösse des Lammes!

Schlachten des Passahopfers nur an dem Ort, den Jehova vorgesehen hat; Jesu Auftrag: „Tut dies zu meinem Gedächtnis“

5.Mo 16:2, 7

Joh 4:21-24; 1.Kor 11:20-22

Mit dem Tod des Christus endete Jerusalem als dem von Jehova erwählten Ort. Neuer Tempel wurde die Christenversammlung, die Gruppe oder nur die Familie. Jehova aber wird künftig Jerusalem erneut erwählen!

Sühnetag und sein Fasten entweihen

2.Mo 23:10; 3.Mo 16:30; 23:26-32; 25:9; Jer 51:9, 10

Apg 27:9; Heb 2:17; 5:1-3; 7:26-28; 9:11-14; 1.Joh 1:7; Off 18:5

Am Sühnetag wird von Gott her „unverdiente Güte“ denen zuteil, die Gottes Sühnevorkehrung annehmen; Sünden häufen sich sonst „bis zum Himmel“ auf

 

Vergehen mit Folge der

„Abscheidung vom Volk“

GESETZ und richterliche Entscheidung Jehovas

Jesu und Apostel nehmen darauf Bezug

Kommentar

C)      Vergehen gegen Jehovas Tempel, seine Vertreter

 

Jehovas Zelt der Zusammenkunft, sein Tempel und die Christenversammlung haben eines gemein: Sie sind der physische Verbindungspunkt zwischen Gott und Mensch. Jesus erklärte, dass da, wo „zwei oder drei in meinem Namen“ in Bezug auf etwas Wichtiges vereint sind, er mitten unter ihnen ist, somit bereits eine „Synagoge“ oder „Versammlung“ existiert! (Mat 18:19, 20) Paulus erklärte, dass Christen ein „heiliger Tempel“ sind und daher rein sein müssen (1.Kor 6:19).

Was „der Engel Jehovas“ (Michael, vergl. 1.Mo 3:2; 14:19; Da 10:13; 12:1 und 1.Thess 4:15, 16) für Israel war, das ist Jesus für die Christenversammlung: Absoluter Gehorsam wird ihm gegenüber seitens Gottes verlangt! Wer nicht auf dessen Stimme hört und ihm nicht gehorcht, soll vom „Volk abgeschnitten werden“! Paulus verbindet jenen Engel mit dem himmlischen Jesus:

 

(Hebräer 12:21-25) Auch war die Schaustellung derart furchterregend, daß Moses sagte: „Ich bin voll Furcht und Zittern.“ 22 Sondern ihr habt euch einem Berg, Zion, genaht und einer Stadt [des] lebendigen Gottes, [dem] himmlischen Jerusalem, und Myriaden von Engeln, 23 in [der] allgemeinen Versammlung, und der Versammlung der Erstgeborenen, die in den Himmeln eingetragen worden sind, und Gott, dem Richter aller, und dem geistigen Leben von vollkommen gemachten Gerechten 24 und Jesus, dem Mittler eines neuen Bundes, und dem Blut der Besprengung, das auf bessere Weise redet als Abels [Blut]. 25 Seht zu, daß ihr den nicht abweist, der redet. Denn wenn die nicht entronnen sind, die den abwiesen, der eine göttliche Warnung auf Erden ergehen ließ, werden wir noch viel weniger [entrinnen], wenn wir uns von dem abwenden, der von den Himmeln her redet.

 

Das „Jerusalem droben … ist unsere Mutter“, erklärte Paulus den Galatern! (Gal 4:26) Da Jesus unser König und Hohepriester zu Rechten Gottes sitzt und über die Engel Gottes Herrschaft ausübt sind wir in der Taufe Teil des „Königreiches des Sohnes der Liebe“ geworden und dürfen Jehova als „Abba“, als „Vater“ anreden! Dies deutet ein persönliches Verhältnis an und gibt uns Sohnespflichten Gehorsam zu leisten. Der Vater spricht zu uns durch Jesus und auf ihn sollen wir hören!

Rebellion gegen Moses, Aaron durch Korah, Dathan und Abiram.

In der Endzeit erscheinen „falsche Christusse“ („falsche Gesalbte“), „falsche Propheten“ „falsche Apostel“, „falsche Lehrer“, die beanspruchen die Stellung der „Heiligen“ innezuhaben.

2.Mo 19:10-13; 3.Mo 10:1-3; 4.Mo 16:1-35; 5.Mo 1:16-18, Ps 18:27; 75:7; Spr 16:18; Da 4:31, 32

Mat 5:20; 19:28; 20:23; 23:11-13; 24:23, 24; Joh 5:41-44; 1.Ti 4:1; Jak 4:6; 2.Pe 2:1

Gott setzt die höchsten Autoritäten in seinem Königreich selbst fest: Die wahre Theokratie. Er erhöhte Jesus. Jesus setzte die Apostel als seine direkten Abgesandten mit richterlicher Gewalt ein! Erst bei der Aufrichtung des Königreiches des Vaters werden 144.000 Priesterkönige bestimmt und eingesetzt, die „neuen Himmel“, welche die „alten Himmel“ ersetzen, die in Harmagedon vergehen. Wer sich selbst erhöht und Ehre von Menschen annimmt wird erniedrigt werden!

Ablehnung des „grösseren Propheten“, des Messias

1.Mo 49:10; 4.Mo 17:10-12; 24:17; 5.Mo 18:15-19

Apg 3:22, 23; 7:37; Lu 7:16; 24:19; Joh 1:45; 3:18, 36; 12:48, 49; 2.Th 1:7, 8; 1.Joh 5:12

Wer nicht auf den Christus hört und nicht gehorcht in dem er Glauben in ihn setzt, auf dem bleibt Gottes Gericht, er ist schon gerichtet, er wird das Leben nicht sehen.

Stiftshütte nähern durch Unbefugte

2.Mo 19:6; 33:20; 4.Mo 1:51; 3:9, 10, 38; 18:7; 22; 1.Sa 6:19

Mat 24:31; Joh 1:18; Heb 12:22-24; 1.Pe 2:7-10; Off 5:9, 10; 20:6

Gott erklärt, wer sich seinem Heiligtum nähern darf; jeder Unbefugte Zutritt wird bestraft! Dies gilt auch im geistigen Tempel, der Versammlung! Das König-Priesteramt wird durch Gott zugeteilt und Jesus nimmt die Einsetzung erst nach Harmagedon vor!

Das Allerheiligste im Zelt betreten oder Hineinsehen; Bundeslade sehen oder berühren, „hochheiligen Dingen“ (Lade, Sühnedeckel, Cherube, Krug mit Manna, Staab Aarons, Tafeln des Gesetzes)

2.Mo 4:17; 23:27; 25:22; 26:33; 30:10; 3.Mo 16:2; 4.Mo 4:15-20; 1.Kö 8:6; 1.Chr. 15:2; 1.Sa 6:19; 2.Sa 6:6, 7; Ps 110:2; Spr 11 :2

Joh 3:12; 5:37; 6:46; 7:34-36; 8:14; 21, 22, 23, 27; 13:3, 33; 16:5, 28; Heb 9:3, 6-8, 12, 24, 25; 1.Joh 4:12; Off 11:15, 19

Nur der Hohepriester hat das Recht des Betretens des Allerheiligsten am Sühnetag, mit Opferblut und Weihrauch. Christus allein hat Zugang zum himmlischen Allerheiligsten! Ihm steht der Machthaberstab zu, er ist das wahre Manna und Verwalter der Gebote. Kein Mensch kann Gott sehen und leben! Allein Jesus konnte in den Himmel zurückkehren von woher er gekommen war.

Unerlaubtes Räucherwerk darbringen; Räucherwerk in einer nicht erlaubten Mischung und unerlaubten Menge herstellen

2.Mo 30:7; 3.Mo 10:1-3; 30:35; 3.Mo 16:12; 4.Mo 16:40; 18:17; 2.Chr 26:18, 19; Spr 1:22-33;

Mat 6:5-8; Joh 3:27; 4:23; Heb 5:4; Off 5:8; 8:3-6

Räucherwerk stellt die Gebete der Heiligen dar. Gott ist ein Geist und muss mit Geist und Wahrheit angebetet werden. Gott hört nicht auf uneinsichtige Sünder, er zieht sich von jenen zurück am Tag des Unglücks.

Am Priesteramt Aarons sich vergreifende Fremde oder solche, die sich selbst an die Stelle Jesu und sich gar als Gott in Seinem Tempel darstellen.

2.Mo 16:8; 4.Mo 3:10; 16:40; 17:14-18; 18:7; 4.Mo 16:1-35

Mat 24:24; Lu 10:16; Joh 20:21-23; Gal 3:20; 2.Th 2:3-5; 1.Ti 2:6; Heb 5:4-6; 8:6; 9:15; 12:22, 23; Jak 1:17; 2.Pe 2:9-12; 1.Joh 2:18; Jud 8

Gott selbst bestimmt, wer ihm Priesterdienst darbringen darf. Im alten Bund war es der Stamm Levi und im neuen Bund ist Jesus einziger Mittler, der sein eigenes Blut als Lösegeld darbrachte. Nur den zwölf Aposteln gab Jesus besondere Autorität. Der „Mensch der Gesetzlosigkeit“ glaubt selbst ein Gott zu sein. Im kommenden „Königreich der Himmel“ werden es 144.000 geweihte Priesterkönige sein, die durch Jesus bestimmt werden.

Falsche Propheten, falsche Apostel, falsche Lehrer; Vorhersager, Geistermedien

3.Mo 20:6; 5.Mo 13:1-5; 18:11, 20-22; Jes 8:19, Jer 5:31; 8:10; 27:9; Klg 2:14; 4:13; Hes 22:28

Mat 7:15; 15:14; 24:11, 12, 24; 2.Kor 11:12-15; 13:5; 1.Ti 4:1; 2.Pe 2:1-3; Off 16:13-16; 19:19, 20;

Wer im Namen Jehovas falsches prophezeit wird der Strafe Gottes nicht entgehen. Achtung vor Inspiration von Dämonen. Der Glaube muss geprüft werden! Blinde Leiter und blinde Geführte fallen in dieselbe Grube!

Richter, Beamte: Bestechung, Heuchelei, Korruption des Rechts, Rechtsbeugung; Ungehorsam gegenüber dem Richter

2.Mo 23:8; 5.Mo 1:13; 16:18-20; 17:8-13; 27:19; 5.Mo 27:25; 26; 1.Sa 8:3, 12:3; Spr 17:23; Pr 7:7; 8:2-7; Jes 1:23; 3:13-15; Hes 16:33; 22:12; Mi 3:1-3, 9-12

Mat 5:19; 19:28; Kap 23; Lu 22:28-30; Rö 3:31; Kap.13; 1.Kor 6:1-10; 15:24; Eph 2:11; 1.Ti 1:8-11

Die wahre „obrigkeitliche Gewalt“ im „Staatswesen Israels“ stammt von Jehova! Vorsteher müssen Gottes GESETZ halten und lehren und als Richter gesetzmässig anwenden! Alle Macht und Autorität dieses Systems endet in Harmagedon. Christus setzte 12 Apostel ein die Richter der Vorsteher sein werden! Die von Gott und dem Christus eingesetzte Autorität ist zu achten! Missachtung und Geringschätzung führt zum Gericht

Vergehen gegen den Zehnten des „Salzbundes“; dem Lohnarbeiter den Lohn vorenthalten

3.Mo 19:13; 27:9-13; 30-33; 4.Mo 14:22, 23; 18:26; 5.Mo 18:1; 24:14, 15; 26:12; 2.Chr 31:12; Ne 10:38; 13:12; Mal 3:8-10

Mat 10:7-10; 20:8-15; 23:23; Lu 10:4-7; 18:12; Apg 5:1-11; 68:20-24; 10:45; Gal 6:6; Heb 7:5, 9; 1.Ti 5:17, 18; Off 22:12

Mit Jesu Tod endete der „Salzbund“. Der „neue Bund“ verspricht Lohn denen, die bis zum Ende ausharren, ein Erbe und ewiges Leben! Kostenfrei erhielten Christen, kostenfrei sollten sie geben. In Gottes kommendem Königreich wird erneut ein Zehnter existieren, weil erneut eine Priesterschaft besteht! Jesus bringt den Lohn mit sich am Ende des Tages

D)     Vergehen gegen Gegenstände innerhalb des Tempels und in Bezug auf Opfer und Gelöbnisse

 

Mit dem „neuen Bund“ endete der „Bund mit Levi“ und wurde durch jenes bessere Bündnis ersetzt. Damit wurden auch vielerlei Gebote die den Tempel, den Dienst im Tempel und Opfer betrafen hinfällig und durch eine neue Form unter dem „GESETZ des Christus“ ersetzt! Diese neuen Gebote zeigen stets denselben tieferen Sinn, der bereits hinter den ersten Geboten an Levi und an Israel standen! Sie sind nun an christliche Vorsteher und an geistige Israeliten gerichtet!

 

(Galater 6:2) Fahrt fort, einander die Bürden zu tragen, und so erfüllt das Gesetz des Christus.

 

Das „GESETZ des Christus“ ist in einem Wort zusammengefasst“ „Du sollst lieben“! Der Belehrte ist für das physische Wohlergehen des Lehrers verantwortlich. Gerechtigkeit fusst auf Geben und Nehmen! Vorsteher sind doppelter Ehre für würdig zu halten! Die für Jehova annehmbaren Schlachtopfer sind Taten der Nächstenliebe und Schlachtopfer der Lippen, indem wir für Jesus Zeugnis ablegen. Kein Mensch darf nach den Dingen im Zusammenhang mit dem Allerheiligsten greifen, weder zum Priesteramt, noch zum Machthaberstab, noch zum GESETZ oder zum Manna, der nicht von Gott hierzu ermächtigt ist! Eine Auserwählung zum Königpriestertum erfolgt erst während der „grossen Drangsal“, deren Einweihung durch Jesus am Tag des „Abendessen der Hochzeit des Lammes“!

Berühren oder nur Ansehen der Bundeslade; Hoherpriester Recht und Pflicht ein Mal pro Jahr Sühne zu leisten mit Blut von Opfern.

2.Mo 16:34; 24:7, 8; 25:10-16; 31:18; 40:20; 3.Mo 16:11-17; 4.Mo 4:17-20; 17:10; 5.Mo 4:13; 10:5; 31:24-30; Jos 8:32-35; 1.Kö 8:1, 9; 2.Kö 23:1-3, 21; Ps 110:2; 132:8

Joh 6:28-33, 48-51; Heb 5:1-6; 9:1-28; Off 2:25-28; 12:5; 11:19

Die Bundeslade ist Symbol für Gottes Herrschaftsanspruch, Zeugnis des Bundes. Sie ist unantastbar und dürfen nur mit den Augen des von Jehova bestimmten Hohepriesters gesehen werden. Sie enthält die steinernen Tafeln, Gottes Gebote, den Machthaberstaab Aarons der gesprosst hatte, den goldenen Krug mit dem Manna. Daneben lag das Buch des GESETZES. Darüber war der Sühnedeckel und die zwei Cherube, worauf Aaron am Sühnetag etwas Blut spritzte. Jesus ist der neue Hohepriester.

Schlachten und Essen von Opfertieren ausserhalb des Lagers Israels; Opfer an Molech; Teilhabe am Altar des Christus

3.Mo 17:3-9; 18:21, 29; 20:2; 5.Mo 12:31, 32; 18:9, 10; Ps 66:15; 106:37

Mat 21:38, 39; Joh 6:53-56; 13:10; Rö 12:1; 1.Kor 6:11; 10:18-22; Eph 5:1, 2; Heb 2:14-18; 9:13, 14; 13:10-16; Jud 6

Nur Jesus als grösstes Schlachtopfer war ausserhalb der Tore Jerusalems geschlachtet worden. Zu ihm sollen wir hinausgehen. An seinem Altar und Opfer, an Fleisch und Blut haben wir Anteil.

Heiliges Salböl kopieren und falsch gebrauchen; Heilige Dinge und die Priester Gottes werden damit gesalbt!

2.Mo 29:4-7; 30:22-33; 40:12-15; 3.Mo 8:1; 21:10; 4.Mo 25:13; 1.Kö 19:9, 10; Ps 133:2; Jes 11:2; 42:1; Jer 31:34

Mat 3:16; Lu 24:49; Joh 15:26; 16:13; Apg 10:37, 38; 2.Kor 1:20, 21; Heb 1:9; 1.Joh 2:20, 21, 26, 27; 14:26; Off 14:4; 20:6

Das Salböl gehört zu den heiligten Dingen, damit werden die Dinge im Heiligen und im Allerheiligsten gesalbt und geheiligt und wird der König und Hohepriester und die Mit-Königspriester gesalbt. Christen sind mit Salböl der genauen Erkenntnis gesalbt worden! Der Helfer, heiliger Geist der Wahrheit; Wahre Gesalbte dulden Gott gegenüber keine Rivalität und keine Veränderung der Wahrheit!

Heiliges Räucherwerk kopieren und falsch gebrauchen; Verbindung zu Götzendienst

2.Mo 30:7-9, 34-38; 3.Mo 10:1-3; 16:12, 13; 30:22; 4.Mo 7:12-14, 84, 85 16:1-7; 2.Chr 26:18; Jes 6:5, 6; 29:13, 14; 48:1; Jer 3:9, 10 Hes 8:11, 12; Jes 1:13; Ps 141:2; Mal 1:11

Mat 6:5-8; Joh 4:23; Kol 4:2; Off 5:8; 8:1-6; 1.Pe 4:7

Räucherwerk bedeutet die Gebete der Heiligen, die eine genau bestimmte ausgewogene Form haben sollen. Jehova bestimmt wann, wie und durch wen Gebete dargebracht werden sollen! Jehova zeigt anhand der Feuerbecken Korahs, wer zu ihm gehört und wer nicht!

Anzünden des Leuchters im Heiligen; muss beständig leuchten; Licht (Erkenntnis, Wahrheit) darf nicht Finsternis (Unkenntnis; Irrtum, Lüge, Sünde, Gesetzlosigkeit) sein

2.Mo 24:1-4; 25:31-40; 27:20, 21; 30:7, 8; 38:37; 40:25; 24:2; 4.Mo 4:9; 8:1-3; 2.Chr 4:7; Jes 51:4

Mat 5:14-16; Lu 8:16-18; 11:33-36; Joh 1:9-13; 3:19-21; 8:12; 9:5; 11:9, 10; 12:35, 36, 46, 47; 2.Kor 6:14; Heb 9:1; Off 1:12, 13, 20

Das Licht bedeutet Erkenntnis und Christen sollen das Licht allen Menschen leuchten lassen. Gottes GESETZ ist eine Licht und eine Leuchte dem Pfad. Jesus selbst ist der Lichtspender, wandelt inmitten der 7 Leuchter, aller Versammlungen. Die gute Botschaft das reine Olivenöl. Die Versammlungen sind Leuchter, die wie eine Stadt auf dem Berg ihr Licht verbreitet.

Essen von den Schaubroten, ungesäuertem Brot aus Feinmehl des Getreideopfers, entfernt von Gesäuertem bereitet; Hefe und Sauerteig dagegen bedeuten Unreinheit in Lehre und im Handeln

2.Mo 25:30; 3.Mo 2:11; 6:14-16; 10:12, 13; 21:21, 22; 24:5-9; 1.Sa 21:1-6

Mat 12:1-7; 16:11, 12; Mk 2:26; Lu 6:4; Apg 15:21

Die 12 Schaubrote waren nur Priestern aus Aarons Linie vorbehalten. Jesu als Hoherpriester hat geistige Söhne, vorab die 12 Apostel und den „Samen der Frau“, die vom Brot des Lebens jeden Sabbat an heiliger Stätte, der Versammlung nehmen.

Aarons Priester müssen frei von Gebrechen sein; Gebrechen als Symbol der Unvollkommenheit; Kommende Priesterkönige werden vollkommen gemacht!

3.Mo 19:1, 2; 21:16-23; 5.Mo 32:4; Ps 19:7

Mat 5:48; 19:20; Lu 6:40; Joh 9:1-7; Lu 13:1-5; 1.Kor 6:11; 11:27-32; Eph 4:11-15; Phi 3:12; Kol 1:28;Heb 2:10; 5:8-10; 7:11, 19, 26-28; 9:9, 10; 10:1-4, 14; 11:39, 40; 12:22, 23; Jak 2:22, 23; 1.Joh 1:7; 2:5; 4:12, 17, 18

Gebrechen stellen Sünde dar. Vollkommenheit kommt nicht durch den „Bund mit Levi“, sondern den „Bund für ein Königreich“. Jesus reinigt vollkommen von Gebrechen bevor die Priesterkönige geweiht werden! Wer nicht bereut wird umkommen. Nur wer rein ist darf vom Passah essen, vom Brot und Wein nehmen! Vollkommenheit zu erlangen ist Gottes Gebot!

Opfergaben mit Gebrechen; Jehova fordert fehlerfreie Opfer, das Beste, die Erstlinge; Alle Erstgeburt von Mensch und Tier und alle Erstlinge des Feldes und des Baumes gehören Jehova

1.Mo 4:3-5; 3.Mo 1:3; 22:17-22; 23:10; 5.Mo 15:21; 17:1; Ne 10:34-37; Hes 20:40, 41; Mal 1:8

1.Kor 6:19, 20; 7:23; 15:20, 23; Kol 1:18; Heb 9:12; 1.Pe 1:18; Off 1:4, 5; 5:9; 14:4

Jehova gehört das Beste, nicht das, was übrig bleibt! Jesus ist der Erstling, die Apostel folgen ihm im Rang, dann die 144.000 Erstlinge, von der Erde durch Jesu Blut erkauft.

Unwürdiger Gebrauch der heiligen Gefässe des Tempels; die Gefässe stellen Jehova geweihte Personen dar, Trankopfer (Wein) und Opfer aus Feinmehl (Brote) mussten auf reinen Gefässen dargebracht werden!

2.Mo 25:29, 29:40; 30:26-30; 37:16; 29:37; 3.Mo 8:10, 11; 4.Mo 7:12-14; 84-86; Jes 22:24; Da 5:1-6, 22-30

Apg 9:15; 13:2; Rö 9:22, 23; Phi 2:17; 1.Th 4:3; 1.Ti 1:12; 2.Ti 2:20, 21; 4:6;

Christen sind heilige, goldene Gefässe zum Dienst im Tempelheiligtum müssen sie rein erhalten bleiben. Die 12 Vorsteher werden am „Tag“ des „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ jeder seine goldenen und silbernen Gefässe, je 12.000 „Erstlinge Jehova darstellen.

Keinerlei Tempelprostitution; kein Geld von Huren und Hunden (Päderasten & Lustknaben)

1.Mo 19:5; 3.Mo 18:22, 23; 5.Mo 23:17, 18; Ps 137:8; Jes 13:19-22; 48:20; Jer 34:21; 38:23; 51:48, 49; Da 4:29; Hos 1:2, 3; 2:1-23

Mat 23:33-39; 24:9; Apg 7:39-43; 2.Kor 6:17, 18, 1.Joh 3:12; Off 6:9; 14:8; Kap.17 & 18

Babylon die Grosse“ stellt sich als eine vereinigte organisierte Tempelprostituierte dar. Sie glaubt Jehovas Ehefrau und Königin zu sein, „Witwe bin ich nicht“ erklärt sie und begeht mit den Herrschern der Welt Prostitution, indem sie sich diesen willig hergibt!

E)      Speise- und Reinheitsvorschriften

 

Wie das Apostelkonzil und seine verbindlichen Bestimmungen zeigen, sind die Speisevorschriften auch für Christen weiterhin verbindlich! Es bestand kein Anlass das ganze GESETZ zu wiederholen, das ja in der Versammlung (gr. Synagoge) jeden Sabbat vorgelesen wird.

 

(Apostelgeschichte 15:21) Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen an jedem Sabbat vorgelesen wird.

 

Nur jene Punkte wurden am Konzil in Jerusalem herausgehoben, die in den Versammlungen zu Konflikten geführt hatten, wie die Hurerei, der Genuss von Blut in Speisen, das Essen von Fleisch von nicht ausgebluteten, strangulierten Tieren und von Speisen, die zuvor in heidnischen Tempeln Götzen geopfert worden waren!

 

(Apostelgeschichte 15:28-29) Denn der heilige Geist und wir selbst haben es für gut befunden, euch keine weitere Bürde aufzuerlegen als folgende notwendigen Dinge: 29 euch von Dingen zu enthalten, die Götzen geopfert wurden, sowie von Blut und von Erwürgtem und von Hurerei. Wenn ihr euch vor diesen Dingen sorgfältig bewahrt, wird es euch gutgehen. Bleibt gesund!“

 

Die von gewissen Leuten aus dem Kreis der Pharisäer behaupteten Notwendigkeit sich beschneiden lassen zu müssen und innerhalb der Christenversammlung sich Beschnittene (Ebioniten, Judenchristen) von den Unbeschnittenen (Paulikanern, Christen aus den Heiden) voneinander strikt getrennt halten müssten wurde dagegen klar aufgehoben! Nur diese waren doch der Grund der Zusammenkunft, da die falsche Lehre von Jerusalem her ausgegangen war musste sie auch dort berichtigt werden! An jenem Konzil wurde nicht das GESETZ aufgehoben, sondern vielmehr klar bestätigt, die Veränderungen eingeschlossen, die das „GESETZ des Christus“ mit sich brachten!

Essen von Tierblut; Vergiessen von unschuldigem Menschenblut

1.Mo 9:3-6; 3.Mo 3:17; 7:26, 27; 17:10-12; 19:26; 5.Mo 12:16, 23-26; 1.Sa 14:32, 33; Hes 3:17-21

Apg 15:19-21, 29

Im Blut ist die Seele (Leben). Blut muss zur Erde hin ausgeschüttet werden und gehört auf den Altar. Es ist ein „ewiges Gebot“ und gilt an allen Orten, wo immer ein natürlicher oder geistiger Israelit hingelangt. Das Gebot wurde für Christen speziell am Apostelkonzil hervorgehoben!

Essen von toten Tieren die nicht ausgeblutet sind, von Stranguliertem

1.Mo 9:4; 3.Mo 11:39, 40; 17:13-16; 5.Mo 12:16; 14:21; 15:23

Apg 15:19-21, 29

Verletzt die Heiligkeit des Blutes. Blut steht im Zusammenhang mit Sündensühnung und dem Altar! Das kostbarste Blut das vergossen wurde ist das von Jesus!

Essen von Götzen Geopferten

1.Mo 35:2; 2.Mo 20:3; 34:15; Hes 20:30

Apg 14:12, 13, 18; 15:19-21, 29; Rö 8:7-13; 1.Kor 8:1; 10:14

Nur Jehova darf geopfert werden. Unsere Schlachtopfer der Lippen geben Lob für Gott und legen Zeugnis ab für den Christus. Niemanden durch Speisen die Gott verbietet zum Straucheln bringen!

Anteilhaben an Gemeinschaftsschlachtopfern in unreinem Zustand (z.B. Passah)

1.Mo 17:14; 3.Mo 7:20, 21; 15:3; 4.Mo 9:13; 19:13-20; Jer 4:14

Mat 23:25-28; Mk 3:29; Lu 11:39; Rö 2:1-11; 14:13-18; 1.Kor 10:20-22; 11:27-31; 2.Kor 13:5; Eph 5:1, 2; Phi 2:17; 4:18; Tit 1:15; Heb 5:1-3; 8:3; 10:29-31; 13:15, 16

Nur der Reine darf an Heiligem Anteil haben. Was Nationen opfern, das opfern sie Götzen! Unsere Schlachtopfer der Lippen geben Lob für Gott und legen Zeugnis ab für den Christus. Wir müssen die Gebote Jesu halten und lehren und dadurch unser Inneres rein erhalten. Taten der Nächstenliebe sind Gott annehmbare Opfer.

Berühren und Essen von unreinen Tieren, nicht den Bauch zum Gott machen der bestimmt, was gegessen werden darf!

2.Mo 22:31; 3.Mo 7:29, 21; 11:4-8, 10-12, 10-20, 23-47; 5.Mo 5:2, 3; 14:3, 7, 11-20; Da 1:8-17

Mat 15:11; 12:34; Mk 7:15; Apg 10:9-16; 11:5-17; Rö 14:17; 1.Kor 6:12, 13; Eph 4:29; Kol 2:16-19; Jak 3:6

Was Jehova als Unrein erklärt soll nicht einmal berührt werden! Im Falle von unreinen Menschen, die wie Kornelius bereuten, wurden diese von Gott als rein erklärt! Nicht die unreinen Tiere, die Petrus aufgefordert wurde zu essen, waren rein geworden! Menschengebot zu lehren verunreinigt, nicht das Essen mit ungewaschenen Händen!

Essen von Schweinefleisch

3.Mo 11:7; 5.Mo 14:8; Jes 65:4; 66:3, 17

Mat 8:28-34; Mk 5:16; Lu 15:15, 16; 2.Pe 2:22

Das Schwein gehört zu den unreinen Tieren, sein Verzehr bringt Gottes Gericht auf den Übertreter. Jesus erklärte, dass kein Wort des GESETZES und der Propheten dahingefallen wäre! Jesaja spricht von solchen die Schweinefleisch essen im Zusammenhang mit dem Endgericht und Vernichtung!

Essen vom Fett der Opfertiere; Fett der Opfer muss auf dem Altar in Rauch aufgehen

3.Mo 3:12-16; 7:22-25; 17:6; 5.Mo 32:15; Jes 10:16; Hes 34:16; Am 4:1

Mat 13:15 s. Fn.; Apg 28:25-27; Jak 5:5

Alles Fett der Opfertiere gehört Jehova, muss in Rauch aufgehen, Gott ein lieblicher Wohlgeruch. Gott sind die fettesten, wohlgenährtesten Tiere als Opfer darzubringen!

Essen von Dingen vom Altar, die den Priestern vorbehalten sind

2.Mo 29:32-34; 3.Mo 2:3-15; 6:16-18, 24-29; 10:12, 13; 4.Mo 18:8-11

Rö 15:27; 1.Kor 9:13, 14, Gal 6:6; 1.Th 2:9; Heb 13:16

Im neuen Bund gibt es keine Opfer auf dem Altar, Jesus war das letzte Opfer. Unter dem Salzbund waren Anteile an den Opfern Teil der Entlohnung der Priester. Nur der Reine durfte davon an heiliger Stätte essen. Kein Fremder durfte davon nehmen. Jesus ordnete an, dass wer die gute Botschaft verkündet Anteil am Altar, den Opfern hat.

Essen von Gemeinschaftsschlacht-

opfern am 3.Tag

3.Mo 7:16-18; 19:5-8; 4.Mo 9:13; 5.Mo 14:3; Jes 65:4; 66:17; Hes 4:14

Apg 10:14; 2.Kor 6:17; 7:1

Am gleichen oder nächsten Tag müssen Schlachtopfer gegessen werden; Jesaja kündet jenen die Widerliches essen im Endgericht den Tod an!

Keine der Abscheulichkeiten der Nationen tun; nicht in deren Satzungen (Gesetzen) wandeln

3.Mo 18:24-30; 20:22, 23; 5.Mo 18:12, 13; Jes 52:11; Jer 51:45; Sach 13:2

1.Kor 5:9-13; 2.Kor 6:14-17; Off 18:4

Die Nationen unterstehen dem Gott dieses Systems der Dinge. Was sie opfern, das opfern sie Dämonen. Sie missachten Gottes Rechtsordnung.

Jede Art willentliche Sünde; wer weiss was unrecht ist bei Gott und es trotzdem tut, der begeht Sünde wider den heiligen Geist

4.Mo 15:30, 31

Mk 3:29; Lu 10:16; 12:47; Joh 9:41; 125:22; 1.Kor 15:34; Heb 6:4-6; 10:26; 1.Joh 3:4-12; 5:16, 18; Jak 4:17

Wer weiss, was Recht ist und dies missachtet, es ist ihm Sünde. Gottes Wort oder Jesu Worte zu missachten bedeutet Gott missachten. Sünde ist Gesetzlosigkeit, Gesetzlose werden Gottes Königreich nicht erben.

 

Vergehen mit Folge der

„Abscheidung vom Volk“

GESETZ und richterliche Entscheidung Jehovas

Jesu und Apostel nehmen darauf Bezug

Kommentar

F)      Vergehen gegen den Nächsten (5. bis 10.Gebot)

 

Alle der Gebote Gottes haben eine doppelte Bedeutung: Eine direkte, das betreffende Gebot muss erfüllt werden und dessen Übertretung bedeutet Missachtung Gottes! Missachtung Gottes aber hat die Konsequenz, dass wir uns damit von Gott und seiner Fürsorge abtrennen, was den Tod mit sich bringt! Jesus stellte die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten auf eine vergleichbare Ebene. Beide sind Bedingung, um ewiges Leben zu erlangen!

 

(Lukas 10:25-28) Nun siehe, ein gewisser Gesetzeskundiger stand auf, um ihn auf die Probe zu stellen, und sprach: „Lehrer, was soll ich tun, um ewiges Leben zu erben?26 Er sprach zu ihm: „Was steht im GESETZ geschrieben? Wie liest du?“ 27 Er gab zur Antwort: „ ,Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Sinn‘ und ‚deinen Nächsten wie dich selbst‘.“ 28 Er sprach zu ihm: „Du hast richtig geantwortet; ‚tu das weiterhin, und du wirst Leben erlangen‘.“

 

Wer seinen Nächsten nicht liebt, sondern ihn hasst, der hat Gott nicht kennen gelernt! (1.Joh 2.9-11)

Ehebruch durch Frau und Mann während Verlobung oder Ehe; Jehova selbst geht mit ihnen zu Gericht!

1.Mo 2:24; 2.Mo 20:14; 3.Mo 20:10; 22:22-24; 24:1-4; 5.Mo 5:18; Spr 6:32; Jes 50:1; 54:5, 6; Jer 3:14, 20; 9:2, 3; Hes 16:8; Hos 2:16; 7:4, 5; Mal 3:5

Mat 1:18, 19; 5:27-32; 19:3-9; Mk 10:2-12; Lu 16:18; 18:11; Rö 13:9; 1.Kor 7:10, 11;Eph 5:28-32; Jak 2:11; 4:4; Off 19:7, 8

Jesus hat als einzigen Scheidungsgrund Hurerei angegeben. Auf Hurerei steht Todesstrafe. Wer sich eine Frau nimmt, macht sie sich zum Besitz! Wer die Ehe bricht, ausser wegen Hurerei lädt Blutschuld auf sich; er setzt den unschuldig Getrennten wer eine Geschiedene heiratet begeht Ehebruch. Bereits die Verlobung ist ein Bundesgelöbnis, das Treue fordert! Die Taufe entspricht einem Ehegelöbnis, ist ein unzerbrechlicher Bund!

Ehebruch durch Hurerei. Geistiger Ehebruch bedeutet Jehova verlassen, geistige Hurerei sich anderen Göttern zu unterordnen.

1.Mo 39:9; 2.Mo 20:14; 3.Mo 20:10; 5.Mo 5:18; 22:22; Spr 5:18-23; 7:21-23

Mat 1:18, 19; 5:27-32; Mk 2:19; Apg 15:29; 1.Kor 5:11, 6:9, 18; Gal 5:19-21; Eph 5:5, 23; Heb 13:4; Jak 2:10-13; Off 2:3,4; 21:18

Auf Hurerei steht Todesstrafe. Der Unschuldige hat das Recht auf Scheidung, nicht eine Pflicht, wenn der Schuldige bereut! Jede Form der Hurerei bricht das Gebot der Reinheit.

Kein Mensch darf das auseinanderbringen, was Gott zusammengejocht hat!

1.Mo 2:24; Spr 5:18; 19:16; Mal 2:16

Mat 7:21-23; 19:3-9; Joh 12:48, 49; 14:21; Rö 9:7; 1.Kor 6:1-6, 16; 7:10, 11; Eph 5:31; Heb 13:4

Wer eine Ehe trennt, ausser zufolge von Hurerei, widersteht Jesu und hat sein eigenes Gericht auf sich! Wer Jesu Gebot nicht gehorcht steht nicht weiter in seiner Gunst: „Ich habe euch nie gekannt. Weicht von mir ihr Täter der Gesetzlosigkeit.“

Vortäuschung der Jungfräulichkeit. Der Hohepriester muss sich eine Jungfrau als Frau nehmen

3.Mo 21:10-15; 5.Mo 22:20, 21; 24:1; Hes 44:22, Hos 2:19, 20

Lu 1:26, 27-34; Mk 2:19; 2.Kor 11:2; Off 14:4; 19:7

Pflicht zur sexuellen Reinheit, sowohl physisch wie geistig; Das Israel Gottes, die kommenden Priesterkönige sind Gott zur Ehe versprochen, die Apostel sind die Braut Jesu.

Vergewaltigung; Schreien bei Gewalttat; sich Prostituieren

1Mo 19:8; 34:2-7, 11, 12; 5.Mo 22:23-29; Ri 19:23, 24, 2.Sa 13:14; Jes 13:15, 16; Jer 3:1-5; Hes 16:16, 20:28; Sach 14:1, 2

Mat 5:27-30; 1.Kor 6:15; 1.Th 4:3-8; 1.Ti 5:1, 12; Off 17:1, 2

Wo eine Vergewaltigte nicht schreit bedeutet dies Einverständnis. Christen sollen sich weder physisch noch geistig der Prostitution aussetzen. Christen müssen sich ihres Sinnens hüten!

Beischlaf mit Menstruierenden bedeutet Unreinheit praktizieren

3.Mo 15:19-24; 18:19; 20:18; Hes 22:10

Mat 23:27; Rö 1:24-26; 1.Kor 6:9, 13; 2.Kor 12:21; Gal 5:19, 29; Eph 4:19-23; 5:3; Kol 3:5; 1.Th 4:7

Reinheitsgebot wird missachtet; Gefahr für das Leben der Frau durch Ansteckung heraufbeschwören. Zügellosigkeit, schwächerem Gefäss wird nicht Ehre zuerkannt.

Nicht Vollziehen der Schwagerehe; samen verschwenden, statt dem Erwecken von Nachkommen für den verstorbenen Bruder (auch geistige Anwendung betrachten!)

1.Mo 38:6-11; 5.Mo 25:5-10; Ru 1:11; Jes 32:20; 43:5-7; 44:3-5; Hes 17:5, 13; Hos 2:21-23

Mat 22:23-33; 25:24-27; 28:19, 20; Lu 8:5-8, 15; Rö 4:18; 9:7, 8; Gal 3:19, 29, Heb 11:17-19; Jak 3:18; 1.Joh 3:9

Onan weigerte sich seinem verstorbenen Bruder Nachkommen mit Tamar zu geben und vergoss seinen Samen gegen die Erde. Jehova bestrafte diese Missachtung seines Willens mit dem Tode! Wir müssen geistigen Samen geben, um dem Christus Nachkommen in geistigem Sinne zu erwecken: Kinder der Verheissung.

Inzest, Beischlaf mit engen Familiengliedern, ihre Scham aufdecken

1.Mo 9:23-25; 35:22; 49:4; 3.Mo 18:7, 8; 20:11, 12, 14, 17; 27:20; 5.Mo 22:30; 27:20,22, 23, 30; 1.Chr 5:1; Hes 22:10, 11

1.Kor 5:1; 6:9, 13; 2.Kor 12:21; Eph 5:3-5

Bereits das Aufdecken der Schamteile bei nahen Verwandten ist Zügellosigkeit! Unreine haben kein Erbe im Königreich des Christus!

Homosexualität, Lesben, Transsexuale; es ist Zügellosigkeit

1.Mo 19:5; 3.Mo 18:22; 20:13; 5.Mo 22:5; Ri 19:22; Ps 81:12

Rö 1:24-27; 1.Kor 6:9; 2.Kor 12:21; Gal 5:19; Jud 7; 2.Pe 2:6-10

Den natürlichen Gebrauch des Leibes missachten; Gott verabscheut Homosexuelle und Lesben, sie entgehen dem Gericht nicht!

Sodomie (Verkehr mit Tieren)

2.Mo 22:19; 3.Mo 19:19; 20:15, 16; 4.Mo 25:3; 5.Mo 27:21

Rö 1:26-28; 1.Kor 10:20; 1.Th 4:3

Das Gebot missachten, dass zwischen jeder Art eine trennende Grenze besteht. Der Mensch ist Ebenbild Gottes.

Mord und willentlichem Totschlag steht Todesstrafe, auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen hin

1.Mo 9:6; 2.Mo 20:13; 21:12-14; 3.Mo 24:17, 21; 35:16-21, 24-29; 35:30-32; 4.Mo 35:9-12, 16-21, 30-32; 5.Mo 5:17; 19:11-13; 27:24, 25; Jes 1:21

Mat 5:22; Joh 8:44; Apg 7:52; 1.Ti 1:8, 9; 1.Pe 4:15; 1.Joh 3:13-18; Off 21:9

Leben ist heilig, wer unschuldiges Blut vergiesst lädt Blutschuld auf sich, dessen Blut wird vergossen werden; Leben um Leben; Wer den Bruder hasst, der ist bereits ein Totschläger

Unwillentlicher Totschlag; Verbleib in einer der Fluchtstädte bis zum Tod des Hohepriesters

3.Mo 16:30; 4.Mo 35:6-15; 5.Mo 22:8

Joh 13:10; Apg 22:16; 1.Kor 6:11; Kol 3:7; Tit 3:3; Heb 10:22; 1.Joh 1:7; Off 1:5

Totschlag bringt Blutschuld über den Todschläger. Wer nicht willentlich handelt kann Gottes Erbarmen erlangen. Die Versammlung bildet wie Inseln im Menschenmeer die Fluchtstadt; wer sie verlässt ist dem Bluträcher Jesu erneut ausgesetzt!

Kindstötung, dem Molech opfern, durchs Feuer gehen lassen (Abtreibung)

1.Mo 9:6; 2.Mo 20:13; 3.Mo 18:21; 20:1-3; 5.Mo 5:17; 12:31, 32; 18:10a; 2.Kö 16:3; 2.Chr 28:3; Ps 106:37; Jer 19:5; 32:35

Mat 5:21; 1.Th 4:3-8; Jak 2:11; 1.Joh 3:15; Off 21:8

Leben beginnt mit der Zeugung! Alles menschliche Leben gehört Gott! Abtreibung ist in Gottes Augen Mord.

Tod eines Menschen zufolge Fahrlässigkeit; Andere zum Straucheln veranlassen, Unterlassen andere vor Sünde zu warnen!

2.Mo 21:29; 3.Mo 19:17; Ps 56:13;116:8; Spr 2:16, 19; 25:9; Jes 8:14, 15; Jer 6:15; Hes 3:17-21

Mat 5:29, 30; 18:15-18; 13:21, 41, 42; 18:6; 24:10; Lu 17:1-3; Mk 8:33; Lu 17:3; Joh 16:1-4; Rö 16:17; 1.Kor 8:9-13; 10:32; 2.Kor 6:3; 11:29; Phi 1:9-11; 1.Pe 2:7, 8

Eigenverantwortlichkeit für jedes Handeln, das Folgen hat. Andere zum Straucheln bringen bedeutet Totschlag, weil am Gerichtstag Rechenschaft gefordert wird! Den Bruder der eine Sünde begeht nicht zu warnen bringt Blutschuld!

Entführung; Menschenraub; Menschen weg von Gott hin zu Götzen stehlen

2.Mo 21:16; 5.Mo 19:19; 21:21-23; 24:7

Apg 20:29; 1.Kor 6:19, 20; 1.Ti 1:8-11; Joh 10:10-15; 2.Pe 2:1

Menschenraub ist Mord gleichgesetzt! Das Gesetz und seine Strafbestimmungen sind dahingehend „gesetzmässig“ anzuwenden! Die Wölfe in Schafspelzen, die Jesu Schafe rauben entgehen ihrer Strafe nicht.

Von Gott aufgrund ihres Handelns verurteilte Personen, Vorsteher und Völker dürfen nicht verschont werden!

3.Mo 18:24, 25; 4.Mo 21:1-3; 5.Mo 2:31-34; 3:6, 7; 13:6-11; 20:15-18; Jos 6:15-19; Ps 2:9; 110:2