Newsletter „DER WEG“ 7/07-1   Juli 2007

Neubearbeitung: 27.12.13

 

 

Artikel:  7.7.1  Stehen Christen unter dem Verbot des Verzehrs von Schweinefleisch?

 

5.Teil:  Der neue Bund mit Christus und die Änderungen den Bund Levis betreffend

 

   Im 4.Teil dieser Artikelserie im NEWSLETTER „DER WEG“ vom Monat Juni 2007, im Artikel 7.6.1  Die Pflichten eines Christen werden erst durch Kenntnis des Buches Levitikus völlig erkenntlich!  behandelten wir den letzten Teil der Vorschriften des Gesetzesbundes vom Sinai. Kapitel 23 - 27 im Vergleich zum Neuen Testament zeigen, dass auch in diese Kapitel stets Parallelen zwischen den Geboten im Buch Levitikus zu den Evangelien und Schriften der Apostel existieren, welche die bleibende Gültigkeit vom GESETZ beweisen.

 

   Der „neue Bund“ mit dem „Israel Gottes“ in deren Herz das GESETZ geschrieben wird

   Levitikus 23: Festzeiten Jehovas und die Opfergaben zu den Festzeiten

   Levitikus 24: Schaubrote für den Tempel; Gotteslästerung

   Levitikus 25: Die Sabbat- und Jubeljahre

   Levitikus 26: Götzendienst

   Levitikus 27: Heiligung für Jehova von Personen und Gegenständen; der Zehnte

   Die Änderungen vom Salzbund mit Levi zum Bund für ein Priesterkönigtum erkennen lernen!

     

   In diesem 5. Teil gehen wir auf einige Aussagen des Paulus näher ein, wo er generell vom „GESETZ“ spricht, oft ohne zu definieren was genau darunter gemeint ist. Er spricht dabei wiederholt von unterschiedlichen Dingen: Gottes GESETZ allgemein oder nur einem bestimmten Gebot, dem „GESETZ des Geistes“ und dem „Gesetz des Fleisches“. Stets benutzt Paulus das Wort GESETZ. Um es noch ein wenig zu komplizieren spricht er hin und wieder auch von nationalen GESETZEN Israels, dem der Juden, die nur Israel in seinen Landesgrenzen betreffen oder solchen Gesetzen des Cäsars die nichts mit Gottes Geboten zu tun haben oder religiösen, heidnischen gesetzlichen Verordnungen, die Christen nicht beobachten dürfen, um nicht Gottes GESETZ dadurch zu verletzen! Was aber meint Paulus mit dem „GESETZ des Christus“, dem er unterordnet sei?

 

   Wir analysieren einige Aussagen und betrachten sie im Gesamtzusammenhang mit Gottes GESETZ! Interessant ist festzustellen, wie Theologen fast aller Glaubensrichtungen verdrehte Schlüsse ziehen, um vorgefasste Meinungen der Glaubensväter zu stützen, welche sich gegen Gottes Rechtsordnung gestellt haben! Dabei gilt es klar zu unterscheiden, wo Christen Gottes Gebote auszuführen haben und wo es um jüdisches und heute um christliches Brauchtum geht, das nicht im GESETZ Gottes verankert ist oder dieses gar ausser Kraft setzt! 

 

http://www.ansary.de/Vortraege/SteitPfar1.jpg(Jesaja 29:13, 14)  Und Jehova spricht: „Darum, daß dieses Volk sich mit dem Mund genaht hat und sie mich bloß mit ihren Lippen verherrlicht haben und sie ihr Herz von mir weit entfernt haben und ihre Furcht mir gegenüber Menschengebot wird, das man sie lehrt, 14 deshalb siehe, ich bin es, der mit diesem Volk wieder wunderbar handeln wird, auf wunderbare Weise und mit etwas Wunderbarem; und die Weisheit seiner Weisen soll zugrunde gehen, und sogar der Verstand seiner Verständigen wird sich verbergen.“

 

   Gottesfurcht ist der Anfang der Erkenntnis und der Weisheit, erklärte Salomo! (Spr 1:7) Wo wir Gottes GESETZ durch Menschengebote ersetzen gibt es keine wahre Gottesfurcht mehr! Jehova selbst wird dem ein Ende setzen!

 

   Zusammenfassend gehen wir auf die wesentlichen Änderungen ein, die der „Bund für ein Königreich“ vom „Bund mit Levi“ unterscheidet. Paulus erwähnte in diesem Zusammenhang eine „Schwäche des GESETZES, die durch den neuen Bund“ beseitigt wurde: Der Bund mit Christus als Priesterkönig gleich Melchisedek hat seine Stärke darin, dass Jesus ein einmaliges Opfer darbrachte, das auch die Sünden vergangener und künftiger Generationen abdeckt. Da Jesus lebt und nicht mehr stirbt hat er keinen Nachfolger und auch keinen Vertreter! Das gab und gibt Kirchenhäuptern, die doch behaupten Jesu Vertreter zu sein grosse, unlösbare Probleme auf, die sie nur mittels Lügen zu lösen in der Lage sind!

 

   Deutlich tritt dabei zudem hervor, dass der Bund mit Levi“ nur einen speziellen Bund innerhalb des Gesetzesbundes darstellte, der mit dem Tempeldienst, den Priestern und den Opfern in Verbindung stand. Dieser neue Bund mit Christus brachte somit gewisse Änderungen gegenüber dem alten Bund mit sich, nicht aber die Abschaffung des darüber angeordneten Gesetzesbundes! Paulus zeigt dies anhand des früheren Bundes mit Abraham, der durch den Gesetzesbund ergänzt, nicht abgelöst wurde! So ist auch der Königreichsbund nur eine Ergänzung zu den früheren Bündnissen! Dieser betrifft „den Samen der kommen würde, den Gott bereits Abraham versprochen hatte! Im Brief an die Galater erklärt Pauls dies wie folgt:

 

http://www.personalradar.ch/wp-content/uploads/2010/05/Vertrag.jpg*** Rbi8  Galater 3:15-18 ***

Brüder, ich rede in einem Gleichnis aus dem menschlichen Leben: Einen rechtskräftig gemachten Bund, obwohl es der eines Menschen ist, setzt niemand beiseite oder versieht ihn mit Zusätzen. 16 Nun wurden die Verheißungen Abraham und seinem Samen zugesagt. Es heißt nicht: „Und den Samen“ wie im Fall vieler solcher, sondern wie im Fall eines einzigen: „Und deinem Samen“, welcher Christus ist. 17 Ferner sage ich dies: Was den zuvor von Gott rechtskräftig gemachten Bund [[mit Abraham, der das Gesetz [[GESETZ]] der Beschneidung beinhaltet]] betrifft, so macht ihn das GESETZ [[in Grossschrift, weil der Gesetzesbund angesprochen wird]], das vierhundertdreißig Jahre später entstanden ist, nicht ungültig, um die Verheißung aufzuheben. 18 Denn wenn das Erbe aus [dem] GESETZ [[in Grossschrift, weil der Bund mit Abraham und der Beschneidung  angesprochen wird, Teil der Schriften Mose und Gebot Gottes]] [kommt], so [kommt es] nicht mehr aus [der] Verheißung, während Gott es Abraham gütigerweise durch eine Verheißung gegeben hat.

 

   Was ist nun der Unterschied zwischen „Verheissung“ und „Erbe aus dem Gesetz [[GESETZ]]“? (Warum diesmal in Kleinschrift in der „Neue-Welt-Übersetzung“ der Watchtower INC.? Frage Dich bitte selbst!) Es gilt zu bedenken, was das Thema des Galaterbriefes die Frage ist, ob Christen aus den Nationen sich beschneiden lassen müssen oder nicht! Dass bereits Glaubensväter wie Tertullian ansatzweise das mosaische GESETZ deswegen in Frage zu stellen begannen zeigt, dass sie ihre eigenen Interpretationen über das geschriebene Wort stellten!

 

   Wie Jesus, so erklärte auch Paulus die korrekte, die gesetzmässige Anwendung des (mosaischen) Gesetzes [[GESETZES]] und der damit verbundenen Neuerungen innerhalb der bestehenbleibenden Gebote Gottes seitens Jesu.

 

*** Rbi8  Matthäus 5:17-20 ***

Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

image005   Paulus bemühte sich den Nationen die Vorzüglichkeit des mosaischen GESETZES näher zu bringen. Umgekehrt war es seine Pflicht den Hebräerchristen aus den Juden, seinen „Brüdern dem Fleische nach“, die Änderungen zu erklären, welche durch den neuen Hohepriester Jesus, durch den Wegfall der levitischen Priesterschaft und deren Opferhandlungen im Tempel gekommen waren. Vor allem diesen Christen aus den Juden fielen gewisse Anpassungen schwer, was in Antiochia zu einer Konfrontation der „Paulikaner“ mit den „Ebioniten geführt hatte. Die darauf folgende Reise des Paulus nach Jerusalem diente der Klärung und das einberufene Apostelkonzil bestätigte seine Lehren und die Veränderungen, was die Stellung des Paulus als zwölften Apostel Christi festigte! Der Brief an die Hebräer (Versammlungsvorsteher, damals meist „Ebioniten“) erklärt viele dieser Neuerungen und vergleicht sie jeweils mit der früheren Vorlage im GESETZ Mose.

 

   Ganz anderer Natur war das Problem mit den Christen aus den Heiden, den Paulikanern, zu kämpfen hatten, die einem ständigen Hang widerstehen mussten zu den „schwachen und armseligen elementaren Dingen“ zurückzukehren die mit dem „Gesetz des Fleisches“, den Gesetzen der Nationen oder den Gesetzen anderer Religionen verbunden sind! Rund um sie herum wurden solche beobachtet und eingehalten! Sollten sie Kompromisse eingehen, um des Friedens willen? Wo, wie weit und wo nicht?

 

*** Rbi8  Galater 4:6-11 ***

Weil ihr nun Söhne seid, hat Gott den Geist seines Sohnes in unser Herz gesandt, der ausruft: „Abba, Vater! 7 So bist du denn nicht mehr ein Sklave, sondern ein Sohn; und wenn ein Sohn, auch ein Erbe durch Gott.

8 Damals jedoch, als ihr Gott nicht kanntet, dientet ihr denen als Sklaven, die von Natur nicht Götter sind. 9 Jetzt aber, da ihr Gott [[und sein vollkommenes Gesetz [[GESETZ]], das die Seele (das Leben von der Todesstrafe) zurückbringt ]] kennengelernt habt, oder vielmehr jetzt, da ihr von Gott erkannt worden seid, wie kommt es, daß ihr wieder zu den schwachen und armseligen elementaren Dingen [[des „Gesetzes des Fleisches“ der Nationen]] zurückkehrt und wieder deren Sklaven sein wollt? 10 Ihr beobachtet peinlich genau Tage [[Sonntag “dias solis“]] und Monate [[nach julianischem Kalender]] und Zeitabschnitte und Jahre [[mit Verbindung zu den Götter; wie vor ihrer Taufe; z.B. den Tag „Sol invictus“ (Weihnachten) ]]. 11 Ich fürchte für euch, daß ich mich euretwegen irgendwie zwecklos abgemüht habe.

 

http://www.koelner-dom.de/typo3temp/pics/1795105ea5.jpg   Der Hauptstreitpunkt, die Beschneidungsfrage wurde am Apostelkonzil endgültig beigelegt. Christen müssen sich am Herzen, nicht am Fleisch beschneiden! Dann kamen weitere Probleme zur Sprache, wie die Sabbatordnung und göttlich verordneten Feiertage aber auch die Speisevorschriften, die mit gewissen bisherigen Gewohnheiten der Heidenchristen zu Gesetzesübertretungen gegenüber Gottes Gebot geführt hatten und wurden z.T. im Brief an die Versammlung Antiochia (Apg 15:18-29) spezifisch als notwendige Dinge“ erwähnt. Immer wieder kommen dieselben Themen auch später noch in den Briefen des Paulus zu Wort. Das Blutverbot, das Verbot Götzen Geopfertes oder Erwürgtes zu essen und vor allem die weit verbreitete Hurerei machten den Versammlungsvorstehern weiterhin Sorge.

 

   Ein tiefer Vergleich der Aussagen Jesu und der Apostel zum Thema mosaisches GESETZ und dessen Einhaltung seitens der ersten Christen zeigt im Vergleich Punkt um Punkt mit dem Buch Levitikus, dass Christen durchaus unter derselben gesetzlichen Ordnung stehen! Sie mussten nachdem sie über Gottes Rechtsordnung belehrt worden waren  auch weiterhin „Täter des Wortes“ sein, indem sie „das vollkommene Gesetz [[GESETZ]], das zur Freiheit gehört“ auch anwendeten! Der Jünger Jakobus, Jesu Halbbruder schreibt:

 

*** Rbi8  Jakobus 1:22-25 ***

Werdet indes Täter des Wortes und nicht bloß Hörer, indem ihr euch selbst durch falsche Überlegungen betrügt. 23 Denn wenn jemand ein Hörer des Wortes ist und nicht ein Täter, so ist dieser wie ein Mann, der sein natürliches Gesicht in einem Spiegel beschaut. 24 Denn er beschaut sich und geht dann weg und vergißt sogleich, was für ein Mensch er ist. 25 Wer aber in das vollkommene Gesetz [[GESETZ]], das zur Freiheit gehört, hineinschaut und dabei bleibt, der wird glücklich sein, indem er [es] tut, weil er nicht ein vergeßlicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes geworden ist.

 

http://www.lwl.org/323-download/bilder-download/sammlung-highlights-1262708767-1262708853_1.jpg   Die Kirchenväter lehrten aber bereits Abfall davon, indem sie sich selbst und ihre Nachfolger „durch falsche Überlegungen betrogen, wobei der eine an diesem, der andere an jenem Gesetzespunkt weiterhin festhielt und so sich die Versammlungen in den ersten Jahrhunderten in Lager aufspalteten. Die römisch-katholische Kirche unter den Päpsten im Westen lehrte immer weiteren Abfall vom GESETZ, dem sich aber die treuen Nachfolger der „Ebioniten“ und „Paulikaner“ im Osten entgegensetzten, welche das GESETZ und dessen Vortrefflichkeit weiterhin hart verteidigten.

 

   Das führte unweigerlich zu gegenseitigen Vorwürfen und zu Streitigkeiten, wer den letzten Entscheid hat. Paulus selbst war früh von seinen Gegnern vorgeworfen worden, dass er „Abfall vom GESETZ Mose lehre“, während er die Nationen in Wirklichkeit das Halten des GESETZES lehrte. Am Apostelkonzil in Jerusalem wurde erklärt, dass die „Ebioniten“ „viele Tausende unter den Juden … Eiferer für das GESETZ“ seien:

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 21:20-21 ***

Nachdem sie dies gehört hatten, begannen sie Gott zu verherrlichen, und sie sagten zu ihm [[zu Paulus]]: „Du siehst, Bruder, wie viele Tausende es unter den Juden gibt, die gläubig sind [[die Ebioniten]]; und sie alle sind Eiferer für das GESETZ. 21 Sie haben aber das Gerücht über dich gehört, daß du alle Juden unter den Nationen Abfall von Moses gelehrt hättest, indem du ihnen sagtest, sie sollten weder ihre Kinder beschneiden noch den [feierlichen] Bräuchen gemäß wandeln.

 

   „Eiferer für das GESETZ“ waren viele der an Christus gläubig gewordenen „Ebioniten, aber wenige von ihnen waren zu Beginn mit genauer Erkenntnis der Veränderungen vertraut, die der „neue Bund“ gebracht hatte! Paulus förderte diese genaue Erkenntnis sowohl bei den „Ebioniten“ wie bei den „Paulikanern. Der Brief an die Hebräer zeigt viele dieser Zusammenhänge auf, die nur aufgrund guter Schriftkenntnis verständlich sind!

 

   Paulus brachte aber durch die Erklärung der Neuerungen auch Verwirrung und förderte ohne zu wollen dadurch gewisse Fehlinterpretationen. Harte Stellungnahmen später von Kirchenvätern wie Tertullian gegen alles was an Judaismus, mosaisches GESETZ und jüdische Tradition erinnerte, solche waren Öl ins Feuer der Aussagen jener Gruppen, die ihrerseits weitgehend den Abfall vom ganzen mosaischen GESETZ vertraten, um sich von den fleischlichen Juden zu unterscheiden. Tertullians Streitschrift „Gegen die Juden“ kämpfte mit denselben falschen Argumenten wie die Pharisäer, welche die Aussagen Jesu bekämpft hatten. Die Pharisäer behaupteten doch fälschlich, dass Jesus das GESETZ gebrochen habe und fanden Grund darin ihn zu töten.

 

http://static.evangelisch.de/get/?daid=65f826d0fc374a2bc1dadec600009093&dfid=i-34   Jene Abgefallenen, die schon Paulus angegriffen hatten waren es schlussendlich, die statt des Sabbats den „dia solis“, den Sonntag anerkannten und statt des Passah am 14.Nisan ihr eigenes Osterritual am Sonntag einführten. Stets lieferten sie scheinbare „biblische Beweise“ hierzu, indem sie die Texte interpretierten. Sie gingen nach und nach jede Form Kompromisse mit heidnischem Kult ein, um sich jenem System Cäsars anzunähern. Der gesunden Tradition des Judaismus der von Jehova her stammte entfernten sie sich dabei immer mehr. Petrus sprach bereits vom Beginn dieser schnell fortschreitenden Abtrünnigkeit in seinem zweiten Brief, die wie Paulus es zuvor gesagt hatte wie Gangrän wirkt (2.Ti 2:16-19).

 

*** Rbi8  2. Petrus 3:14-16 ***

Deshalb, Geliebte, da ihr diese Dinge erwartet, tut euer Äußerstes, um schließlich von ihm fleckenlos und makellos und in Frieden erfunden zu werden. 15 Betrachtet ferner die Geduld unseres Herrn als Rettung, so wie euch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit ebenfalls schrieb, 16 indem er von diesen Dingen redete, wie er das auch in all [seinen] Briefen tut. Darin sind jedoch einige Dinge schwer zu verstehen, die die Ungelehrten und Unbefestigten verdrehen, wie [sie es] auch, zu ihrer eigenen Vernichtung, mit den übrigen Schriften [tun].

 

   Um „flecken- und mackellos“ am Tag des Gerichts vor unserem Richter Jesus zu stehen bleibt es notwendig das GESETZ Gottes so einzuhalten, wie es die Veränderungen des GESETZES des Christus verlangen, welche Jesu Gebote“ mit sich gebracht haben. Derjenige der diese neuen Gebote in die Tiefe erklärte war vor allem Paulus in seinen Briefen, wie Petrus erklärt mit der ihm verliehenen Weisheit. Sowohl Ebioniten als auch Paulikaner verlangten dasselbe Beobachten dieser Gebote von allen Versammlungen! Wir tun selbst gut daran jede Form von Gesetzlosigkeit zu vermeiden, die leider von vielen Kirchenfürsten heute verbreitet wird und die von Jesus gehasst wird!

  

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

 

7.1     Der neue Bund mit Christus und die Änderungen den Bund Levis betreffend.. 5

7.1.1           Jüdisches Brauchtum nicht für Christen verbindlich! 5

7.1.1.1........ Leben gemäss jüdischem Brauchtum?. 5

7.1.1.2........ Der Abfall der Christen führte zur vollkommenen Gottesverleugnung und dessen GESETZ: Judenhass als Folge davon. 6

7.1.1.3........ Welche Art Glaube ersetzt Gesetzeswerke und dient der Gerechtsprechung?. 8

7.1.1.4........ Die Galater kamen unter den üblem Einfluss eitler Schwätzer 10

7.1.1.5........ Von Sünden des GESETZES freigesprochen, wo der Fluch Mose keine Freisprechung erlaubte. 10

7.1.1.6........ Reue und Umkehr zu den gerechten Forderungen des GESETZES bringt unverdiente Güte! 12

7.1.1.7........ Wer steht erneut unter einem Fluch?. 13

7.1.2           Durch gesetzmässige Handhabe des GESETZES wird die Schwäche des GESETZES beseitigt! 14

7.1.2.1........ Das Unvermögen des „GESETZES des Geistes“, wegen der Schwäche des Fleisches und dessen Gesetz der Triebe. 14

7.1.2.2........ Das „Gesetz des Fleisches“ und seine Werke widerstehen dem „GESETZ des Geistes 15

7.1.2.3........ Hören wir auf Gottes Wort oder erzeigen wir uns als Same Satans?. 16

7.1.2.4........ Sich vor Sauerteig falscher Lehren in Bezug auf Gottes GESETZ in acht nehmen. 18

7.1.3           Am GESETZ und den PROPHETEN bis zum Ende unbeirrbar festhalten. 18

7.1.3.1........ Festhalten an der Überlieferung der Propheten, Jesu und der Apostel! 18

7.1.3.2........ Die Apostel als Vorbilder nehmen, die Jesu Schritten exakt nachfolgten und „Christi Geist“ offenbarten und Annahme an Sohnes statt erlangten. 19

7.1.3.3........ Das GESETZ als Schatten der Dinge, die durch Jesus kamen. 20

7.1.3.4........ Willentliche Sünder werden ihrer gerechten Strafe auch nach der Taufe nicht entfliehen! 22

7.1.3.5........ Jesus hat die Macht Sünden zu vergeben nur den Aposteln delegiert! 23

7.1.3.6........ Verletzung des Gesetzesbundes bringt Vernichtung über die Verletzer des Bundes! 25

7.1.4           Entscheide am Apostelkonzil in Jerusalem, die auch uns direkt betreffen. 26

7.1.4.1........ Christen sollen das tun, was seit alters am Sabbat in den Synagogen vorgelesen wird. 26

7.1.4.2........ Der Wiederaufbau der verfallenen Hütte Davids. 28

7.1.4.3........ Die Beschneidung am Geist ist eine verbindliche Anforderung für alle Christen. 30

7.1.4.4........ Von Götzen Beflecktes oder jenen Geopfertes darf nicht gegessen werden. 31

7.1.5           Was ist mit jenen, die andere dazu verleiten im GESETZ zu straucheln?. 33

7.1.5.1........ Niemanden zum Straucheln im GESETZ verleiten! 33

7.1.5.2........ Vor dem Götzendienst fliehen und nur in reinem Zustand am Abendmahl teilnehmen. 35

7.1.5.3........ Solche die verbieten zu heiraten und Speisen zu essen. 36

7.1.5.4........ Sich des Blutes und von Erwürgtem enthalten. 37

7.1.5.5........ Sich von jeder Form der Hurerei enthalten. 38

7.1.5.6........ Wir sollen das Leben wählen, nicht den Tod! 39


 

7.1               Der neue Bund mit Christus und die Änderungen den Bund Levis betreffend

 

 

7.1.1          Jüdisches Brauchtum nicht für Christen verbindlich!

 

7.1.1.1        Leben gemäss jüdischem Brauchtum?

Paulus hält der Gesetzestreue im Brief an die Galater etwas gegenüber, was den blossen Anschein davon erweckt dasselbe zu sein, es aber nicht ist: Das jüdische Brauchtum. Es bestand aus Überlieferungen der Vorväter, die aber oftmals den Sinn von Gottes GESETZ ungültig machten. Jesus hatte bereits vor dieser Art von Sauerteig der Lehre gewarnt: „... und so macht ihr das Wort Gottes durch eure Überlieferung ungültig, die ihr übermittelt habt.“ (Mar 7:13)

 

Vielerlei solcher Überlieferungen, die von den Pharisäern und Sadduzäern aber auch von heidnischen Philosophen stammen, sind bis heute in der Christenheit leicht feststellbar, indem man sie mit Gottes Wort vergleicht! Sie erwecken „einen Schein von Gottergebenheit“, widersprechen aber in Wirklichkeit Gottes Willen und GESETZ!

 

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Petrus selbst unterlag bei einer Gelegenheit einer neuen Gefahr! Es gab Bemühungen, die Veränderungen die Jesus innerhalb des GESETZES gebracht hatte wiederum zu Gunsten der alten Regeln abzuschaffen! Jesus hatte den Zaun, die trennende Zwischenwand, die das GESETZ wischen Juden und Menschen der Nationen zum Schutz aufgerichtet hatte niedergebrochen. Einem Juden war der Umgang mit Menschen anderer Nationen untersagt, selbst mit Samaritanern, weil jene eine Vermischung eingegangen waren und nur den Pentateuch, die fünf Bücher Mose anerkannten, die Bücher der Propheten aber ablehnten. Jesus aber hatte das Vorbild für uns Christen gegeben, als er der Samaritanerin am Brunnen von Sychar predigte:

 

*** Rbi8  Johannes 4:9 ***

Darum sagte die samaritische Frau zu ihm: Wie kommt es, daß du, obwohl du ein Jude bist, mich um einen Trunk bittest, da ich [doch] eine samaritische Frau bin? (Die Juden verkehren nämlich nicht mit Samaritern.)

 

Menschen der Nationen sollten nun dadurch Zugang zum Königreich des Sohnes erlangen, indem Jünger Christi die gute Botschaft predigen und jenen ebenso Taten der Nächstenliebe erwiesen! Paulus musste selbst den fest gestandenen Petrus in dieser Angelegenheit zurechtweisen, der sich verführen lies. Auch darin ist ein gewichtiges Beispiel enthalten, das für alle Christen gilt! Es ist Pflicht eines jeden, der zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden lernte jene zurechtzuweisen, welche Gottes Willen oder das GESETZ missachten, unabhängig davon, welchen Titel oder Rang sie innehaben! Paulus liess sich nicht auf faule Kompromisse ein, um einige zufriedenzustellen! Nicht Paulus verurteilte Petrus, sondern „das GESETZ des Christus“ verurteilte ihn! Christus ist nicht parteiisch, so dass er seinen Auserwählten mehr Freiheit gewährt (Gal 6:2). Paulus erklärt die Situation im Brief an die Galater:

 

*** Rbi8  Galater 2:11-14 ***

Als Kephas [[Petrus]] jedoch nach Antiochia kam, widerstand ich ihm ins Angesicht, weil er verurteilt dastand. 12 Denn bevor einige von Jakobus gekommen waren, aß er gewöhnlich mit Leuten von den Nationen [[den „Paulikanern“]]; aber als sie eintrafen, schickte er sich an, sich zurückzuziehen und sich abzusondern aus Furcht vor denen aus der Gruppe der Beschnittenen [[„Ebioniten“]]. 13 Auch die übrigen [[ebionitischen]] Juden schlossen sich ihm in seiner Verstellung an, so daß sogar Barnabas [[als Treuer Gefährte des Paulus]] durch ihre Verstellung mitgerissen wurde. 14 Als ich aber sah, daß sie nicht den geraden Weg gemäß der Wahrheit der guten Botschaft wandelten, sagte ich vor ihnen allen zu Kephas [[Petrus]]: „Wenn du, obwohl du ein [[ebionitischer]] Jude bist, so lebst wie die [[paulikanischen Christen der]] Nationen und nicht wie [[pharisäische]] Juden, wie kommt es, daß du Leute von den Nationen [[, die Paulikaner]] nötigst, gemäß jüdischem Brauch zu leben?

 

Was war nun Gottes Wille in Hinsicht auf die Christenversammlungen der „Ebioniten“, beschnittener Juden die den Christus angenommen hatten und von „Paulikanern“, die von den Heiden her gekommen sind und ihr Herz mittels der Gebote beschnitten haben? Jesus hatte die Wand, „die aus gesetzliche Verordnung besteht“, welche die Juden von Menschen der Nationen abtrennte niedergebrochen und die zwei Teile zu einem vereint!

 

*** Rbi8  Epheser 2:13-16 ***

Nun aber, in Gemeinschaft mit Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst fern wart [[paulikanische Christen aus den Nationen]], durch das Blut des Christus nahe gekommen. 14 Denn er ist unser Frieden, er, der die zwei Teile [[Menschen aus den Juden und Menschen aus den Nationen]] zu einem machte und die Zwischenwand [[die Verordnungen die Juden den Kontakt mit Menschen der Nationen verboten]], die sie voneinander abzäunte, vernichtete. 15 Durch sein Fleisch hob er die Feindschaft auf, das aus Verordnungen bestehende GESETZ der Gebote [[nicht das mosaische GESETZ als ganzes, sondern eben jene spezifischen Verordnungen]], damit er die beiden Völker in Gemeinschaft mit sich zu einem neuen Menschen schaffe und Frieden mache 16 und damit er durch den Marterpfahl [[Pfahl]] beide Völker in einem Leib [[dem ungeteilten Leib des Christus, dessen Haupt er ist]] mit Gott völlig versöhne, weil er die Feindschaft [[in Form des Fluches]] durch sich selbst getötet hatte.

 

image015Die Zwischenwand (5) im geistigen Tempel, die Nichtjuden den Zutritt zum Vorplatz des Heiligen verwehrten, jene Verordnungen, „das GESETZ der Gebote“, welche diese Form der Trennung verlangte wurde niedergebrochen, nicht das GESETZ als Gesamtes! Durch seinen Tod hob Jesus die von Gott gesetzte Feindschaft auf, indem der „neue Mensch“, der durch „Wasser und Geist“ entstand vom „Fluch der Sünde“ durch Loskauf frei gemacht wurde!

 

Jene ebionitischen Männer die von Jakobus her kamen versuchten das nach Jesu Tod inzwischen nur noch zum „Brauch der Juden“ verkommene alte Gebot wiederum aufzurichten, sich von Menschen der Nationen abzutrennen. Dazu verlangten sie, um den Graben zu beseitigen die fleischliche Beschneidung! Das war aber nicht gemäss der guten Botschaft! Dies rief den gerechten Zorn des Paulus hervor, weil dadurch die Versammlungen der Nationen in „Ebioniten“ und „Paulikaner“ gespalten wurde! Ein überhebliches Denken wurde dadurch bei den Judenchristen gefördert, während sich die Heidenchristen ausgeschlossen fühlen mussten! Da selbst Petrus sich zu Beginn nicht dagegen zur Wehr setzte wurde auch Barnabas von diesem ungebührlichen Verhalten mitgerissen! Jesus ass selbst mit argen Sündern, kam mit Samaritanern und Menschen der Nationen zusammen, weil genau jene den geistigen Arzt benötigten, nicht die Gesunden! Hier aber ging es um paulikanische Menschen, die bereits von ihren früheren Sünden rein gewaschen waren, weil sie diese bereut hatten und sich den gerechten GESETZ Gottes nun unterordneten!

 

*** Rbi8  Lukas 5:30-32 ***

Darüber begannen die Pharisäer und ihre Schriftgelehrten gegen seine Jünger zu murren und zu sagen: Wie kommt es, daß ihr mit Steuereinnehmern und Sündern eßt und trinkt? 31 Jesus erwiderte ihnen und sprach: Die Gesunden benötigen keinen Arzt, wohl aber die Leidenden. 32 Ich bin gekommen, nicht um Gerechte, sondern Sünder zur Reue zu rufen.“

 

Dass solche Überheblichkeit seitens der Christen aus den Pharisäern bei anderen Furcht erzeugt, dies ist leicht verständlich! Das ganze Predigtwerk und die Einheit der Versammlung kam dadurch in Gefahr!

 

Paulus rügte vor der Versammlung das Verhalten des Petrus, der offensichtlich die Schelte zu Herzen nahm. Bald darauf wurde auch die Frage der Beschneidung geklärt und die Ehre des Paulus vollkommen wiederhergestellt! Das „GESETZ des Christus“ und damit GESETZ Gottes und dessen Anwendung in den Christenversammlungen war von Paulus verbindlich erklärt worden, dies sowohl für die Heidenchristen wie auch für die Ebioniten!

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/12/Lipsius_manuscript.jpg/220px-Lipsius_manuscript.jpgEs gibt allerdings weiterhin ein Brauchtum, das mit dem GESETZ Mose durchaus konform liegt. Das Halten der Gebote Gottes und das Festhalten an den richterlichen Entscheidungen Jehovas und damit an Gottes Sabbatverordnung wird heute von vielen ebenso als „jüdisches Brauchtum“ gerügt. Dieser Angriff hat eine lange Tradition! Der römische Geschichtsschreiber, Schriftsteller, Politiker und gefeierte Redner Tacitus (56-113 u.Z.) beschreibt in seinem 5.Buch Der Judenexkurs, im 4.Absatz das Jüdische Volk in gehässiger Form. Er erklärt, dass Moses all jene Dinge die mit dem Gott der Juden im Zusammenhang stehen selbst erfunden habe und all die GESETZE bloss im Widerspruch zu der Götterverehrung der Ägypter ständen: [1]

 

image003(5,4) Moses aber führte neue Riten ein, die denen der übrigen Sterblichen entgegengesetzt sind, um auch in Zukunft das Volk fest im Griff zu haben. Dort ist alles unheilig, was bei uns heilig ist, andererseits ist bei ihnen erlaubt, was bei uns ein Frevel ist. Dem Bild des Tieres, das sie vor dem Verdursten bewahrt [[der milchgebenden heiligen Kuh; diese wurde mit der Göttin Isis, mit Kuhhörnern und der Sonnenscheibe dazwischen identifiziert]] und ihnen geholfen hatte, den richtigen Weg zu finden [[als Göttin der Weisheit]], ließen sie [[die Ägypter]] im Innersten des Heiligtums göttliche Verehrung zukommen. Den Widder schlachten sie [[die Juden]], gewissermaßen um dem Gott Amun Schmach anzutun; auch der Stier wird geopfert, weil die Ägypter den Apis verehren. Sie enthalten sich des Schweinefleischs in Erinnerung an die Plage. Denn diese Räude, mit der dieses Tier behaftet ist, hatte sie einst selbst gequält.

 

Tacitus anerkennt, dass zwischen heidnischer und jüdischer Rechtsordnung im Zusammenhang mit Gottesverehrung ein wesentlicher Unterschied besteht. Als Römer verteidigt er den Kaiserkult, der seine Grundlage bereits in Ägypten und zuvor schon im alten Babylon (Sumer) hatte und in der Verehrung des Pharaos als Gott ein Ebenbild kannte. Deutlich blieb der Brauch sich des Schweinefleisches zu enthalten weiterhin auch unter Juden wie Christen bestehen, auch nachdem der Tempel zerstört war. Die ersten Christen hielten somit am selben GESETZ fest und wurden von Tacitus deshalb ebenso verspottet!

 

7.1.1.2        Der Abfall der Christen führte zur vollkommenen Gottesverleugnung und dessen GESETZ: Judenhass als Folge davon

Was Paulus bei den Ebioniten als „jüdisches Brauchtum“ angeklagt hat, das nicht weiter für Christen verbindlich ist hat in unserer Zeit ein Gegenstück. Das „christliche Brauchtum“! Es ist eine Vermischung von heidnischen und jüdischen Überlieferungen, die insgesamt gegen Gottes GESETZ lauten!

 

http://spanishdilettante.files.wordpress.com/2010/02/santa_muerte_01.jpg?w=314&h=221Mit jedem neuen Volk, das zwangschristianisiert wurde bürgerten sich heidnische Bräuche ein, die oft nur regionalen Charakter haben. Christlicher Glaube in Mexiko, in Brasilien und in Afrika kann sich wesentlich von jenem in Europa unterscheiden! Gottes GESETZE aber sind überall gleich verbindlich!

 

Seit den Tagen der ersten Kirchenväter, die ihre Kraft gegen alles richteten, was mit dem jüdischen Volk irgend einen Zusammenhang ergeben konnte wurde der Antisemitismus vom katholischen Rom systematisch gefördert, was zum Extrem führte, dass Juden zum Beispiel in Spanien zwangsgetauft und wer sich weigerte das vorgelegte Dokument zu unterzeichnen hingerichtet wurde.

 

Eine Sache ist es, wie im Falle des Paulus und des Petrus, etwas das Jesus deutlich verändert hatte nun wiederum in die alte Beobachtung des GESETZES zurückzufallen, wie im Falle der Beschneidung und etwas ganz anderes, das „vollkommene GESETZ Gottes“ ganz oder teilweise abzulehnen! Das bedeutet Gott und seinen Christus zu verwerfen!

 

*** Rbi8  Jakobus 1:25 ***

Wer aber in das vollkommene Gesetz [[GESETZ]], das zur Freiheit gehört, hineinschaut und dabei bleibt, der wird glücklich sein, indem er [es] tut, weil er nicht ein vergeßlicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes geworden ist.

 

Diejenigen die sich Christen nannten hatten das „vollkommene Gesetz [[GESETZ]], das zur Freiheit gehört“ gegen die Sklaverei der Heidenkirche und deren Dogmen vertauscht! Die Katholische Kirche aber machte das „vollkommene Gesetz [[GESETZ]],  das zur Freiheit gehört“ ungültig!

 

Hier nun ein Zitat einiger typischen Bekenntnisse, die ein jüdischer Täufling bei seiner Zwangstaufe sagen musste:


"Hiermit widersage ich jedem Ritus und Beobachtung der jüdischen Religion, indem ich all ihre Zeremonien verachte, die ich früher gehalten habe. Ich werde in der Zukunft keines dieser Riten oder Feiern einhalten, noch irgendeine Gewohnheit meiner früheren Verirrungen... [[als ob Gott und sein GESETZ Verirrungen wären]] Ich verspreche nie wieder zurückzukehren zum Erbrochenen des jüdischen Aberglaubens. Ich werde allen Umgang mit anderen Juden meiden und meinen Freundeskreis nur unter Christen haben.

Wir werden nichts zu tun haben mit den unter einem Fluch stehenden Juden, die ungetauft bleiben... Wir werden keine Beschneidung am Fleisch praktizieren, noch das Passah-Fest oder den Sabbat oder irgendein anderes Fest feiern, das mit der jüdischen Religion zu tun hat... Was Schweinefleisch angeht versprechen die Regel einzuhalten, dass wir , wenn wir durch lange Gewohnheit kaum fähig sind, es zu essen, nicht weil wir wählerisch sind oder durch einen Irrtum die Dinge zu essen verweigern, die mit demselben gekocht sind... Und wenn man uns dabei antrifft, irgendeiner dieser Regeln, die wir jetzt erwähnt haben, zu brechen... dann soll der, der bei dieser Übertretung gefunden wird, entweder zugrunde gehen durch die Hand eines unserer Kameraden, indem er verbrannt oder gesteinigt wird, oder [falls unser Leben geschont bleiben soll], wir sollen unsere Freiheit verlieren und du wirst uns mitsamt unserem Besitztum wem auch immer übergeben in die ewige Sklaverei.
Ich widersage dem gesamten Gottesdienst (engl. worship) der Hebräer, der Beschneidung, ungesäuertem Brot, allen hebräischen Festen, ihre Opfer, Gebete... Speisen. Und ich widersage absolut jedem Brauch und Einrichtung des jüdischen
GESETZES... in anderen Worten, ich widersage absolut allem Jüdischen.

Ich verfluche den Oberrabiner und alle neuen bösen Doktoren der Juden... und ich glaube und bekenne die gesegnete heilige Jungfrau Maria, die Ihn geboren hat nach dem Fleisch, und die eine Jungfrau geblieben ist, dass sie wirklich und tatsächlich die Mutter Gottes ist, und ich ehre und verehre sie wahrhaftig als die Mutter des ins Fleisch gekommenen Gottes, und als die Dame und Herrin aller Schöpfung.

Wenn ich vom geraden Weg abweiche in irgendeiner Weise den heiligen Glauben beschmutze, und versuche, irgendwelche Riten der jüdischen Sekte zu halten oder sonst irgendwie das, was ich jetzt geschworen habe, breche... so sollen alle Flüche des Gesetzes [[GESETZES]] auf mich fallen... Mögen auf mich und auf mein Haus und alle meine Kinder all die Plagen fallen, die Ägypten heimgesucht haben, und zur Erschreckung anderer möge mich zusätzlich das Schicksal von Dathan und Abiram treffen, so dass die Erde mich lebendig verschluckt, und nachdem ich dieses Leben verlassen habe, werde ich dem ewigen Feuer übergeben werden, in der Gemeinschaft mit dem Teufel und seinen Engeln; und wenn ich ankommen werde vor dem Gericht des furchtbaren und herrlichen Richters, unseres Herrn Jesus Christus, möge ich zu der Gemeinschaft derer gezählt werden, denen der herrliche und schreckliche Richter sagen wird: "Geht weg von mir, ihr Übeltäter, in das ewige Feuer das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist." [2]

 

Wer Gottes Wort kennt und solches liest, dem sträuben sich die Haare! Kein Abfall der Juden von Jehova war solch katholischem Treiben ebenbürtig! Einerseits beruft man sich auf den Fluch des GESETZES und andererseits verflucht man jene, die das GESETZ beachten! Bestimmt trifft der Fluch, den sie über andere sprachen bald jene selbst, die so gottlos handeln „und zu deren Gemeinschaft gehören“!Geht weg von mir, ihr Übeltäter, in das ewige Feuer das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist.“

 

http://image.slidesharecdn.com/antisemitismocristiano-100723133417-phpapp02/95/slide-1-728.jpg?cb=1279910064Ein tiefes Misstrauen der Juden gegenüber Christen ist aufgrund solche jahrhundertelanger Verfolgungen unvermeidbar! Solches Treiben der Katholischen Kirche führte zum Holocaust der Nationalsozialisten, wo sechs Millionen Juden auf brutalste Weise ihr Leben verloren!

 

Martin Luther war den Juden vorab freundlich gesinnt. Trotz der markanten Änderungen gegenüber katholischer Tradition gelang es ihm jedoch kaum Juden für den Protestantismus zu begeistern. Da Luther nicht zu den Grundlehren Jesu und der Apostel zurückkehrte, die doch selbst Juden waren und nach mosaischen Brauch und GESETZ lebten, da blieb der Erfolg natürlich aus! Luther hielt weiterhin an der Dreieinigkeit fest, glaubte an Auferstehung im Himmel und der Hölle. Gottes GESETZ betreffend des Sabbats und der Festzeiten lehnte er ebenso wie die Katholische Mutterkirche ab und hielt den Sonntag, Ostern und Weihnachten.

 

Daraufhin änderte sich sein Ton gegenüber Juden und wurde ebenso scharf oder gar noch schärfer als der der Katholischen Kirchenväter, Päpste und Bischöfe. Er zeigte wessen geistiges Kind er war.

http://www.segne-israel.de/grundkurs/z_luther.jpg

"Von den Juden und 
ihren Lügen"

 

Juden seien mörderische Giftmischer, Ritualmörder, Wucherer, schlimmer als der Teufel. Sie seien schwieriger zu bekehren als der Teufel selbst und seien für die Hölle bestimmt. "Zweifelt nicht, in Christus Geliebte, dass ihr nach dem Teufel keinen bittereren, gewalttätigeren Feind habt als den rechten Juden." 1542 schrieb er: "Juden sind rituelle Mörder, Wucherer. Sie sind schlimmer als der Teufel. Sie sind zur Hölle verdammt." In "Von den Juden und ihren Lügen" (1543) schrieb er: "Was sollen wir Christen denn nun mit diesem verworfenen, verdammten Volk der Juden tun? Ich will euch meinen treuen Rat geben: 1. Verbrennt ihre Synagogen und Schulen, und was nicht brennen will, begrabt mit Erde, so dass kein Stein mit Trümmern übrigbleibt... Zum anderen, dass man auch ihre Häuser und desgleichen zerbreche und zerstöre... und ihre Bücher sollen verboten werden, sie sollen von den Fürsten aus ihren Gebieten verjagt werden. Denn Gottes Zorn ist groß über sie... darum immer weg mit ihnen!" In seiner letzten Sonntagspredigt (14. Februar 1546), drei Tage vor seinem Tod, erteilte Luther im Anschluss an die Predigt eine "Vermahnung wider die Juden". Darin bezeichnete er die Juden als "der Christen öffentliche Feinde", die von den Regierenden aus ganz Deutschland vertrieben werden sollten. [3]

 

Bestimmt ist auch Luther mitverantwortlich für die Juden-Pogrome und den Holocaust! Protestanten wehrten sich ebenso wenig zu Gunsten der Juden im Reiche Hitlers! Bei Katholiken und Protestanten gab es aber auch Ausnahmen, die sich dem allgemeinen Trend und dem Judenhass widersetzten! Beiden gebührt Lob für ihren Mut!

 

Gottes GESETZ zu verwerfen hat wahrlich schlimmste Formen der Gottlosigkeit zur Folge!

 

7.1.1.3        Welche Art Glaube ersetzt Gesetzeswerke und dient der Gerechtsprechung?

Paulus zeigt im Galaterbrief einen weiteren wichtigen Unterschied zwischen Juden und Menschen der Nationen: Er bezichtigt die Heiden von Natur aus Sünder zu sein. Warum dies? Weil Sünde erst durch das GESETZ Gottes offengelegt wird, aber auch ohne GESETZ durch unser Gewissen bereits als Übertretung gekennzeichnet wird! Das war seit Adam so und bleibt für immer, da die GESETZE  in unsere Gene vorgezeichnet wurden!

 

SPIEGEL-TitelMittels Gesetzeswerken, wie der Reue, Wiedergutmachung durch Sühne und Opfer auf dem Altar konnte ein Jude seine Schuld Gott gegenüber zudecken! Sie wurde aber nicht völlig getilgt, dazu war ein weit grösseres Opfer notwendig! Wo durch Sünde Todesschuld verursacht wurde galt die göttliche Regel: „Leben für Leben“! „Er sollte unbedingt zu Tode gebracht werden“, sagt das „vollkommene GESETZ“!

 

*** Rbi8  4. Mose 35:19-21 ***

Der Bluträcher, er wird den Mörder zu Tode bringen. Wenn er ihn antrifft, wird er ihn selbst zu Tode bringen. 20 Und wenn er ihn aus Haß gestoßen oder nach ihm geworfen hat, während er auf der Lauer lag, damit er sterbe, 21 oder ihn aus Feindschaft mit seiner Hand geschlagen hat, damit er sterbe, sollte der Schläger unweigerlich zu Tode gebracht werden. Er ist ein Mörder. Der Bluträcher wird den Mörder zu Tode bringen, wenn er ihn antrifft.

 

Bedenken wir, dass Christus am Gerichtstag Gottes dessen Rächer ist, der dem GESETZ Nachachtung zu verschaffen hat! Aller „Schatten des GESETZES“ findet in Jesus seinen Höhepunkt der Erfüllung! Es ist der Tag, an dem Jesus die Mörder und Gotteslästerer und Hurer antrifft! Dasselbe trifft auf das Schlussgericht am Ende des Millenniums zu, wo auch die letzten im Rang „zur Abscheu“ Auferstandenen vor dem Richter stehen werden!

 

Paulus erklärt nun anschliessend, dass, wenn jener Jude zwar Werke des GESETZES zur Sühne vollbringt aber nicht Glauben an den Christus ausübt, dass so seine Schuld dennoch ohne Tilgung bleibt. Sie häuft sich dadurch förmlich „bis zum Himmel auf“! (Off 18:5)

 

*** Rbi8  Galater 2:15-21 ***

Wir [[die „Ebioniten“]], die von Natur Juden und nicht Sünder aus den Nationen sind 16 und die wissen, daß ein Mensch nicht zufolge von Gesetzeswerken gerechtgesprochen wird, sondern nur durch Glauben gegenüber Christus Jesus, auch wir glauben an Christus Jesus, damit wir aus Glauben gegenüber Christus und nicht zufolge von Gesetzeswerken gerechtgesprochen werden, denn zufolge von Gesetzeswerken wird kein Fleisch gerechtgesprochen werden. 17 Wenn wir nun, indem wir durch Christus gerechtgesprochen zu werden suchen, auch selbst als Sünder erfunden worden sind, ist Christus in Wirklichkeit ein Diener der Sünde? Dazu komme es nie! 18 Denn wenn ich gerade die Dinge, die ich einst niederriß [[das gesetzlose Handeln]], wiederaufbaue, so erweise ich mich selbst als ein Übertreter. 19 Ich meinerseits bin durch [das] Gesetz [[GESETZ (Gottes)]] [dem] Gesetz [[(des Fleisches)]] gegenüber gestorben, damit ich Gott gegenüber lebendig werde. 20 Ich bin mit Christus an den Pfahl gebracht worden. Nicht mehr ich bin es, der lebt, sondern Christus ist es, der in Gemeinschaft mit mir lebt. Tatsächlich lebe ich das Leben, das ich jetzt im Fleische lebe, durch den Glauben gegenüber dem Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich dahingegeben hat. 21 Ich setze die unverdiente Güte Gottes nicht beiseite; denn wenn Gerechtigkeit durch Gesetz [[(Gesetzeswerke wie z.B. blutige Opfer)]] kommt, ist Christus tatsächlich umsonst gestorben.

 

Paulus spricht von Menschen vor und nach der Taufe! Wer nach der Taufe ein GESETZ übertritt, auf das der Tod steht und behauptet Jesu Blut decke auch später jede Form der Sünde zu, der macht „Christus in Wirklichkeit (zu) einem Diener der Sünde? Dazu komme es nie!

 

https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQBGzzYq_0dODv2R4AVS9-CoO-OeqAT9Jv1JEOXlPwBEKlUWW5tEs gilt die Worte des Paulus auch hier im Zusammenhang richtig zu verstehen und sie nicht aus diesem Zusammenhang zu reissen. Christliche Kirchenführer tun gerade dies, um damit das Gegenteil dessen zu beweisen, was Paulus wirklich ausdrücken will: „... denn zufolge von Gesetzeswerken [[gesprochen ist von blutigen Tieropfern]] wird kein Fleisch gerechtgesprochen werden.“ Jesu Opferblut ist für Tilgung unumgänglich, das vom Glauben abhängig gemacht ist, das wir in seinen Tod setzen und danach weiter davon, in seinen Geboten zu verbleiben! Das geschieht zu Beginn in der Glaubenstaufe!

 

Die Christenheit hat sich von Jesus als ihrem Herrn und von Jehova als ihrem Gott abgewendet. Sie hat jene wiederum durch andere „Herren“ und andere „Götter“ ersetzt, so dass Jesu Opfer keines ihrer ständigen schlechten Werke mehr zudeckt. Dadurch hat sich ihre Sünde förmlich „bis zum Himmel aufgehäuft“! Daraus heraus wird auch der Befehl verständlich dieses künstliche Gebilde von gottentfremdeten Religionen unmittelbar zu verlassen!

 

*** Rbi8  Offenbarung 18:4-5 ***

Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt. 5 Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit gedacht.

 

Diese Erkenntnis, dass Schuld nur durch das bessere Schlachtopfer Jesu einmalig wirklich getilgt wird hat einen wesentlichen Einfluss auf unser Denken und unsere Beurteilung der Lage der Christenheit, aber auch der heutigen Juden in Israel und der Stadt Jerusalem! Jehova versprach Abraham, dass Sodom und Gomorra wegen zehn Gerechter nicht zerstört würde! Schlussendlich waren es drei Personen die dem Gericht entwichen! Darum ist die Aufforderung auch das physische „Jerusalem“ zu verlassen, „wenn es von Heeren umlagert wird“, sehr ernst zu nehmen! Die Ablehnung der Juden gegenüber dem wahren Messias, gegenüber Jesus ist anhaltend sehr gross! Ihr heutiges Techtelmechtel mit christlichen Bewegungen hat nur mit dem Selbstschutz vor den Muslimen zu tun und nicht mit Anerkennung der geänderten Spielregeln des „neuen Bundes“!

 

Paulus argumentiert, dass Christus niemals ein Diener der Sünde sein wird, da Sünde gesetzloses Handeln darstellt und Jesus doch Gesetzlosigkeit hasst: „Wenn wir nun, indem wir durch Christus gerechtgesprochen zu werden suchen, auch selbst als Sünder erfunden worden sind, ist Christus in Wirklichkeit ein Diener der Sünde? Dazu komme es nie!“ Nach der Taufe gibt es kein willentliches Sündigen mehr, weil danach kein weiteres Schlachtopfer übrigbleibt!

 

*** Rbi8  Hebräer 10:26-27 ***

Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, 27 [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird.

 

Paulus spricht von Gesetzesübertretung, denn nur dies ist Sünde! Wo es kein GESETZ gibt, da gibt es auch keine Sünde! Ich meinerseits bin durch [das] Gesetz [[GESETZ des Christus]] [dem] Gesetz [[des Fleisches]] gegenüber gestorben, damit ich Gott gegenüber lebendig werde [[der Fluch, der von Gott trennt aufgehoben wird]].“ Das GESETZ sah für gewisse Übertretungen die Todesstrafe vor. Es verlangte zudem auch Unterordnung unter den „grösseren Propheten“ als Moses, den erwarteten Messias. Sich jenem Propheten, dem Christus nicht zu unterordnen bedeutet bis heute „Abschneidung vom Volk“, Lostrennung von Gott!

 

image029Das „GESETZ des Christus“ bedeutet doch mit Deutlichkeit, dass Jesus „nicht gekommen (ist) das Gesetz [[GESETZ]] abzuschaffen“, sondern zu lehren und zu zeigen, wie es vollkommen erfüllt werden kann! Die Änderungen die er brachte stehen höher wie das GESETZ Mose, weil Jesus im Rang über Moses steht! Das Inkrafttreten dieses „GESETZES des Christus“ war mit seinem Tod, respektive an Pfingsten für jene hundertzwanzig Versammelten gekommen, als der „neue Bund“ durch Ausgiessen des heiligen Geistes von Gott her bestätigt wurde und der Christus als Hohepriesterkönig im „Königreich des Sohnes der Liebe“ zu herrschen begann! Für jeden Hinzutretenden gilt das „GESETZ des Christus“ mit der Taufe als verbindlich, durch Eintritt in dieses Königreich und unter dessen GESETZ!

 

*** Rbi8  Galater 6:2 ***

Fahrt fort, einander die Bürden zu tragen, und so erfüllt das Gesetz [[GESETZ]] des Christus.

 

Paulus erklärte weiter, dass er und jeder andere Getaufte beim Untertauchen im Wasser gegenüber dem „Gesetz des Fleisches“, was dem „Gesetz der Sünde“ entspricht stirbt, dagegen aber gegenüber dem „GESETZ des Geistes“ lebendig wird, was ja seinerseits dem „GESETZ des Christus“ entspricht, jedes seiner Gebote mit einbezieht!

 

Ich bin mit Christus an den Pfahl gebracht worden. Nicht mehr ich bin es, der lebt, sondern Christus ist es, der in Gemeinschaft mit mir lebt.“ Wir verkaufen uns so zu sagen an Jesus und gehören ihm, weil er den Loskaufspreis für unsere Todesstrafe für uns bezahlt hat! Durch die Taufe und das Untertauchen im Wasser wurde der Glaube in Jesus bezeugt, ein Absterben gegenüber der Sünde anerkannt und ein Neugeboren werden gegenüber „dem GESETZ des Christus“ und Gottes „GESETZ des Geistes“ anerkannt! (Rö 7:21-25)

 

Die Worte des Paulus werden sich für alle die willentliche Sünde betreiben als wahr erweisen! „Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird.

 

7.1.1.4        Die Galater kamen unter den üblem Einfluss eitler Schwätzer

Die Heidenchristen in Galatien waren verwirrt wegen der Beschneidungsfrage, die „eitle Schwätzer“ von ihnen verlangten, die aus der Gruppe der Pharisäer kamen, die zwar äusserlich Christen geworden waren, aber die Gesetzesveränderung nicht auf ihr Herz geschrieben hatten. Als sie Glauben in Jesus ausübten und getauft wurden hatten auch sie heiligen Geist empfangen, der freizügig durch Jesus ausgegossen wurde! Sie hatten dazu keine besonderen Gesetzeswerke erfüllt, wie die Beschneidung des Fleisches oder blutiger Tieropfer für frühere Sünden. Ihr Glaube an den Loskaufswert von Jesu Opfertod hatte die unverdiente Güte Gottes zur Folge gehabt!

 

http://www.bibel-faq.net/docs/karten/Galatia.jpg*** Rbi8  Galater 3:1-6 ***

O unverständige Galater, wer ist es, der euch unter einen üblen Einfluß gebracht hat, [euch,] denen Jesus Christus öffentlich als an den Pfahl gebracht vor Augen gemalt worden ist? 2 Dies allein will ich von euch erfahren: Habt ihr den Geist zufolge von Gesetzeswerken oder zufolge [des] Hörens durch Glauben empfangen? 3 Seid ihr so unverständig? Nachdem ihr im Geist angefangen habt, werdet ihr jetzt im Fleische vollendet? 4 Habt ihr so vieles zwecklos gelitten? Wenn es wirklich zwecklos gewesen ist. 5 Er nun, der euch den Geist darreicht und unter euch Machttaten wirkt, tut er es aufgrund von Gesetzeswerken oder aufgrund [des] Hörens durch Glauben? 6 So wie Abraham „Glauben in Jehova setzte, und es wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet“.

 

Paulus zeigt in seinem Brief, dass es nicht wie einige behaupteten die nachträgliche Beschneidung des Fleisches war, die sie für Gott annehmbar werden liess:  Habt ihr den Geist zufolge von Gesetzeswerken oder zufolge [des] Hörens durch Glauben empfangen?“ Das Hören und der Glaube an das Gehörte und entsprechendes Handeln ergeben den Geist Gottes! Der „Geist der Wahrheit“ ist mit dem GESETZ Gottes und den dahinterstehenden Prinzipien stets im Einklang!

 

*** Rbi8  1. Johannes 5:5-8 ***

Wer ist es, der die Welt besiegt, wenn nicht der, der glaubt, daß Jesus der Sohn Gottes ist? 6 Dieser ist es, der mittels Wasser [[der Taufe durch Johannes im Jordan]] und Blut [[das er am Stamm vergoss]] gekommen ist, Jesus Christus; nicht mit dem Wasser allein, sondern mit dem Wasser und mit dem Blut. Und der Geist [[Gottes, der drei mal bestätigte „dies ist mein Sohn“]] ist es, der Zeugnis ablegt, weil der Geist die Wahrheit ist. 7 Denn da sind drei Zeugnisträger, 8 der Geist [[Jehova Gott]] und das Wasser [[die Taufe]] und das Blut [[zur Sündentilgung]], und die drei sind in Übereinstimmung.

 

Es ist unmöglich die zusammengehörenden Dinge zu teilen und Dinge davon zu leugnen oder zu verändern und dennoch das Verständnis zu behalten! Daniel hatte es deutlich gesagt was in der Endzeit geschehen würde:

 

*** Rbi8  Daniel 12:10 ***

Viele werden sich reinigen und sich weiß machen und werden geläutert werden. Und die Bösen werden bestimmt böse handeln, und gar keiner der Bösen wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.

 

Wer nicht von Sünde lässt und zu Gesetzestreue zurückkehrt kann nicht zur wahren Einsicht gelangen!

 

7.1.1.5        Von Sünden des GESETZES freigesprochen, wo der Fluch Mose keine Freisprechung erlaubte

Das Loskaufsopfer Jesu hat für Jehova einen viel grösseren Wert als jedes andere Gesetzeswerk! Jesu Taufe war hierzu Beginn und Unterordnung unter Gottes Vorkehrung der Taufe! Jesus hatte seine Gegner gefragt: „Woher stammte die Taufe des Johannes? Vom Himmel oder von Menschen?“ (Mat 21:25) Jene geistlichen Führer wollten ihm nicht antworten, weil sie wussten dass sie dadurch kompromittiert würden, weil sie selbst sich nicht hatten taufen lassen! Gott bestätigte sein Wohlgefallen an Jesus mittels einer Taube die auf ihn herabkam und der Stimme Gottes, die bestätigte:

 

http://images.gutefrage.net/media/fragen-antworten/bilder/47040878/0_big.jpg*** Rbi8  Matthäus 3:16-17 ***

Als Jesus getauft war, kam er sogleich aus dem Wasser herauf; und siehe, die Himmel wurden geöffnet, und er sah Gottes Geist wie eine Taube herabfahren und auf ihn kommen. 17 Siehe! Da kam auch eine Stimme aus den Himmeln, welche sprach: Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.“

 

 

Jesu Treue gegenüber jedem GESETZ Gottes, indem er den ganzen Willen Gottes tat bis hin zum Opfertod, dies alles machte ihn in Gottes Augen so herausragend, dass JHWH seinen Schwur wahr machte und ihn über jede Gewalt und Autorität erhöhte! Nur durch die Anerkennung unsererseits von diesem freiwilligen Opfer Jesu und von seiner erhöhten Stellung, die er sich eben dadurch erwarb, dass er treu bis zum Ende ausgeharrt hatte, wurde es möglich diese Sünden vollkommen auszulöschen, auf Sünden, auf denen zuvor der Fluch des GESETZES Mose lag! Das ganze GESETZ Mose war für jeden Israeliten verbindlich, auch die kleinsten Gebote! Jeder musste es halten und selbst aktiv dazu beitragen, dass es in Kraft blieb!

 

*** Rbi8  5. Mose 27:26 ***

Verflucht ist, wer die Worte dieses Gesetzes [[GESETZES]] nicht in Kraft erhält, indem er sie tut.‘ (Und alles Volk soll sprechen: ‚Amen!‘)

 

Da das GESETZ Jahr für Jahr während des Erntefestes gelesen werden musste und jeder männliche Israelit dazu verpflichtet war nach Jerusalem zu kommen, so wurden diese Bestimmungen auch stets vom ganzen Volk gehört und jeder musste es durch sein „Amen“, sein „So sei es!“ bestätigen.

 

Statt Tod und Verderben, wie es der Fluch für jeden Gesetzesübertreter vorsah, sollte durch Christus Leben und gar ewiges Leben kommen! Jehova selbst hatte für das Opfer gesorgt, das Sünden endgültig zu löschen in der Lage war! Als Paulus auf seiner ersten Predigtreise in Antiochia halt machte und in der Synagoge vor versammelten Juden sprach, da konnte er dort deutliches Zeugnis über Christus ablegen und darüber, was dessen Tod für Glaubende bedeutet. Warnend sagte er jenen Juden, dass auch über sie das kommen würde, was in den Propheten als Fluch aufgezeichnet war, wenn sie nicht umkehren würden und Sündenvergebung durch Jesus erlangten. Das war etwa zwei Jahrzehnte vor dem Untergang der Nation Juda und Jerusalems! Ganz offensichtlich war das GESETZ und der Fluch bis dahin nicht aufgehoben worden!

 

http://www.pfarrestadlau.at/images/gifs/Heilige/paulus_predigt.jpg*** Rbi8  Apostelgeschichte 13:38-41 ***

Darum sei euch kund, Brüder, daß euch durch diesen [[Jesus, den Christus]] Vergebung der Sünden verkündigt wird 39 und daß von allen Dingen, von denen ihr durch das Gesetz [[GESETZ]] Mose nicht schuldlos gesprochen werden konntet, jeder, der glaubt, durch diesen schuldlos gesprochen wird. 40 Seht daher zu, daß das nicht über euch komme, was in den PROPHETEN gesagt ist: 41 ‚Seht es, ihr Verächter, und wundert euch darüber, und schwindet dahin; denn ich wirke ein Werk in euren Tagen, ein Werk, das ihr gewiß nicht glauben werdet, auch wenn es euch jemand im einzelnen erzählt.‘ “

 

Wo das GESETZ jemanden nicht schuldlos sprechen konnte war und ist es nun der Glaube in Jesus und dessen Opfer, der Schuld zu löschen vermag! Die Worte des Paulus werden aber in Harmagedon eine noch weit grössere Entsprechung haben, da Juden und Christen unter demselben Schwert stehen, wie auch Heiden, die es ablehnten auf diese „gute Botschaft“ zu hören und Jesu Gebot zu erfüllen! Das Wort das Jesus geredet hat richtet sie alle!

 

Um das Jahr 50 herum schrieb Paulus erneut an jene, denen er in Antiochia gepredigt hatte, die inzwischen eine Christenversammlung in der Hauptstadt der römischen Provinz Galatien bildeten, die aus konvertierten, getauften Juden („Ebioniten“) und Christen aus den Heiden („Paulikanern“) entstanden war. Paulus gibt ihnen weitere Details bekannt, inwiefern sie vom Fluch freigekauft wären. Einige der Juden hatten diesen Punkt nicht verstanden und versuchten erneut durch Gesetzeswerke wie die Beschneidung Gottes Gerechtigkeit herbeizuführen. Damit lehnten sie unbewusst aber Gottes „unverdiente Güte“ ab! Sie hatten sich betören lassen zu einer „anderen Art der guten Botschaft“!

 

*** Rbi8  Galater 3:10-14 ***

Denn alle die, die sich auf Gesetzeswerke verlassen, sind unter einem Fluch; denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der nicht bei allen Dingen bleibt, die in der Buchrolle des GESETZES geschrieben sind, um sie zu tun.“ 11 Daß übrigens durch GESETZ niemand bei Gott gerechtgesprochen wird, ist offenkundig, denn „der Gerechte wird zufolge des Glaubens leben“. 12 Das GESETZ [[der Gebote]] nun hält sich nicht an [den] Glauben, sondern „wer sie tut, wird durch sie leben“. 13 Christus hat uns vom Fluch des GESETZES losgekauft, indem er an unserer Statt ein Fluch geworden ist, denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der an einen Stamm gehängt ist.“ 14 So sollte der Segen Abrahams durch Jesus Christus für die Nationen kommen, damit wir den verheißenen Geist durch unseren Glauben empfangen könnten.

 

image038Das GESETZ macht niemanden Vollkommen, weil alle gesündigt haben und Gesetzeswerke die Sünde nicht vollständig löscht! „Daß übrigens durch GESETZ niemand bei Gott gerechtgesprochen wird, ist offenkundig, denn „der Gerechte wird zufolge des Glaubens leben“. Gerechtsprechung vor Gott hängt vom Glaube an Jesus ab, was unverdiente Güte zur Folge hat! Juden mussten zuvor auf den Messias hoffen und dadurch Glauben manifestieren! Zuvor bereits, seit Adam war Glaube in den Samen zu setzen, welcher der Schlange den Kopf zertreten wird. Das hatte Abel, Henoch, Noah und auch Abraham getan!

 

Paulus zitiert dabei einen Satzteil aus dem Propheten Habakuk: „der Gerechte wird zufolge des Glaubens leben“. Das göttliche Eidversprechen aber hatte Jehova lange zuvor bereits Abraham gegenüber erklärt, als jener ihm seinen Sohn Isaak geopfert hatte. Das war nur ein Vorspiel dessen, was Gott Jahrhunderte später mit seinem Sohn Jesus tat!

 

*** Rbi8  Johannes 3:16-21 ***

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe. 17 Denn Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. 18 Wer Glauben an ihn ausübt, wird nicht gerichtet werden. Wer nicht Glauben ausübt, ist schon gerichtet, weil er nicht Glauben an den Namen des einziggezeugten Sohnes Gottes ausgeübt hat. 19 Dies nun ist die Grundlage für das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, aber die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse. 20 Denn wer schlechte Dinge treibt, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht gerügt werden. 21 Wer aber das tut, was wahr ist, kommt zum Licht, damit seine Werke als solche offenbar gemacht werden, die in Harmonie mit Gott gewirkt worden sind.“

 

Die Worte des Johannes bestätigen den Zusammenhang, dass der Glaube in Jesus sich in Werken zeigen muss, indem man Gottes GESETZ, das man zuvor nicht kannte und missachtet hat nun im Leben anwendet!

 

Eine Teilerfüllung von den Vorhersagen Habakuks und der Vorhersagen des Paulus, die bei Übertretung Vernichtung ankündigen traf die Juden des ersten Jahrhunderts. Die Vision und ihre grosse Erfüllung aber ist für unsere Tage aufgezeichnet, was aus dem Vers 14 desselben Kapitels 2 von Habakuk deutlich wird: „Denn die Erde wird erfüllt sein mit der Erkenntnis der Herrlichkeit Jehovas, wie die Wasser selbst [das] Meer bedecken.“ Eindeutig spricht der Prophet von der Zeit nach Harmagedon und nach dem „Abendessen der Hochzeit des Lammes“! Die „grosse Volksmenge“ wird nun seitens Jehova mittels Jesu und dessen „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ belehrt, nicht mehr wird ein Bruder durch den anderen belehrt, was immer wieder zur Verbreitung von Irrtum und Lüge beigetragen hat.

 

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Habakuk schrieb an uns in unseren Tagen, für „die bestimmte Zeit“ ermunternde Worte:

 

*** Rbi8  Habakuk 2:3 ***

Denn [die] Vision ist noch für die bestimmte Zeit, und sie geht keuchend dem Ende zu, und sie wird keine Lüge mitteilen. Selbst wenn sie säumen sollte, so harre ihrer; denn sie wird sich ganz bestimmt bewahrheiten. Sie wird sich nicht verspäten.

 

Wir leben in dieser Zeit und müssen unser Vertrauen in die Worte der Propheten Gottes setzen. Gottes Gerichtsvollstreckung wird sich nicht verspäten. Der am Gerichtstag auserwählte „Gerechte“, die „Schafe“ auf Jesu rechter Seite, die „grosse Volksmenge“, an sie sind die Worte gerichtet: „… der Gerechte wird zufolge des Glaubens leben“!

 

7.1.1.6        Reue und Umkehr zu den gerechten Forderungen des GESETZES bringt unverdiente Güte!

Der Sühnetag wird seit Jesu Tod nicht wie früher durch das Schlachten von Stieren und Widdern begangen, was ja einem Rückfall unter „Werke des GESETZES“ gleichkommen würde. Jedoch durch dasselbe Fasten und Bekennen begangener Fehler, das Reue und Umkehr bewirkt und darum Jesu Fürsprache vor Gott erreicht, wo sein einmaliges Loskaufsopfer weiterhin solche Fehler zu löschen vermag! Es wird an diesem Tag somit an Jesu grosses Sühneopfer erinnert, das Jehova bereitgestellt hat, um Jahr für Jahr erneut mit Gott in Frieden zu gelangen! Wer sagt, er habe nicht gesündigt betrügt sich selbst! Solches macht aufgeblasen vor Stolz und führt weg von der Rechtschaffenheit, die erst durch Einklang mit Gottes Willen entsteht!

 

http://1.bp.blogspot.com/-oCAgIRJcRb8/TpCNZ_PzUyI/AAAAAAAAC60/xXoI80vdXAw/s1600/YomKippur.JPG*** Rbi8  1. Johannes 1:10 ***

Wenn wir erklären: „Wir haben nicht gesündigt“, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.

 

Würden wir nicht unter GESETZ stehen, so gäbe es auch keine Sünde und wir gehören zu denen, die Gott zum Lügner machen lautet die umgekehrte Anwendung der Warnung des Johannes!

 

Das Loskaufsopfer Jesu, als er für uns zum Fluch wurde und am Stamm hing bedeutet nun für alle die ihr Vertrauen in Gottes Wort setzten Leben! Wir empfangen heute denselben Geist Gottes durch das geschriebene Wort, da ja alle Details die im alten Bund noch fehlten und auf Offenbarung harrten inzwischen durch jene Propheten des ersten Jahrhunderts aufgezeichnet wurden, so dass auch wir heute denselben „verheißenen Geist durch unseren Glauben empfangen könnten“. Wir müssen allerdings wie der Prophet Habakuk auf unserem Wachposten ausharren und das Geschehen beobachten und weiter warnen! Das ist in der Endzeit spezifische Aufgabe der „zwei Zeugen“! (Off 11:2, 3)

 

*** Rbi8  Habakuk 2:1 ***

Auf meinem Wachtposten will ich stehen bleiben, und ich will mich fortgesetzt auf [dem] Bollwerk aufstellen; und ich werde Wache halten, um zu sehen, was er durch mich reden wird und was ich auf meine Zurechtweisung erwidern soll.

 

Nach Jehovas Rechtsnorm wird der als „gerecht“ betrachtet, der Gottes GESETZ hält. Jesus erwähnte mehrfach, dass wer das GESETZ hält leben erhält! Da das GESETZ in unsere Gene geschrieben wurde zeugt das Gewissen, ob wir gerecht oder ungerecht handeln! (Rö 2:14-16) „Was aber den Gerechten betrifft, durch seinen treuen Glauben wird er am Leben bleiben.“ Glaube ist es, der uns die Werke des Glaubens fertigbringen lässt! Wer dagegen das Gewissen übertönt, dessen Seele ist aufgeblasen und ihm fehlt es an Rechtschaffenheit!

 

*** Rbi8  Habakuk 2:4-8 ***

Siehe! Seine Seele ist aufgeblasen; sie ist nicht rechtschaffen gewesen in ihm. Was aber den Gerechten betrifft, durch seinen treuen Glauben wird er am Leben bleiben. 5 Und in der Tat, weil der Wein verräterisch wirkt, ist ein kräftiger Mann anmaßend; und er wird sein Ziel nicht erreichen, er, der seine Seele geräumig gemacht hat so wie der Scheol und der wie der Tod ist und nicht satt werden kann. Und er fährt fort, alle Nationen zu sich zu versammeln und alle Völker zu sich zusammenzubringen.  6 Werden nicht gerade diese, sie alle, gegen ihn einen Spruch anheben und eine anspielende Bemerkung, Andeutungen über ihn? Und man wird sagen:

,Wehe dem, der mehrt, was nicht sein eigen ist — o wie lange! —, und der eine schwere Schuld auf sich lädt! 7 Werden nicht diejenigen, die Zins von dir fordern, plötzlich aufstehen und diejenigen, die dich heftig schütteln, aufwachen, und du wirst ihnen gewiß zum Raub werden? 8 Weil du selbst viele Nationen ausgeplündert hast, werden alle Übriggebliebenen der Völker dich ausplündern, wegen des Vergießens von Menschenblut und der Gewalttat an [der] Erde, [der] Stadt und allen, die darin wohnen.

 

image043Jerusalem wird bis zum Ende der Zeiten der Nationen niedergetreten werden! Die Prophezeiung Habakuks harrt noch einer letzten grossen Erfüllung! Der „Mischwein“ der religiösen Lehren macht die Völker betrunken und Juden wie Christen anmassend ihr Ziel zu erreichen Jerusalem als ungeteilte Stadt in ihren Händen zu behalten. Auch die Muslime beanspruchen dasselbe, berufen sich ebenso darauf Nachkommen Abrahams zu sein. Nur Gott allein, durch seinen starken Arm Jesus wird diesen Konflikt beenden und das Erbe denen geben, denen es von Anfang an vorbehalten war! Den wahren Kindern der Verheissung, die den Glauben Abrahams durch Werke zeigten!

 

Die Offenbarung bringt denselben Gedanken Habakuks erneut: „... er fährt fort, alle Nationen zu sich zu versammeln und alle Völker zu sich zusammenzubringen“, und Johannes zeigt deutlich, dass damit „der falsche Prophet“ verbunden ist, der die Könige der Erde und deren Armeen nach Harmagedon hin versammelt!

 

http://u.jimdo.com/www10/o/s3becac5e56f6f7be/img/i0b00cec418266423/1318107871/std/image.jpg*** Rbi8  Offenbarung 16:13-16 ***

Und ich sah drei unreine inspirierte Äußerungen, [die aussahen] wie Frösche, aus dem Maul des Drachen und aus dem Maul des wilden Tieres und aus dem Mund des falschen Propheten ausgehen. 14 Sie sind tatsächlich von Dämonen inspirierte Äußerungen und vollbringen Zeichen, und sie ziehen aus zu den Königen der ganzen bewohnten Erde, um sie zu versammeln zum Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen.

15 „Siehe! Ich komme wie ein Dieb. Glücklich ist, wer wach bleibt und seine äußeren Kleider bewahrt [[Gerechtigkeit durch Glauben und Gesetzestreue]], damit er nicht nackt einhergehe und man seine Schande sehe.“

16 Und sie versammelten sie an den Ort, der auf hebräisch Har-Magedon genannt wird.

 

In der Endzeit sind es die „falschen Propheten“, nicht eine Einzelperson, innerhalb des World Council of Religious Leaders, die mit Hilfe des „wilden Tieres“ (UNO) durch dessen Anbetung und der Anbetung des „Bildes des wilden Tieres“ (WCRL) „alle Nationen zu sich zu versammeln und alle Völker zu sich zusammenzubringen“ (Off 13:15). Allen voran ist es die machtvolle Katholische Kirche die erneut die Massen hinter sich zu einigen sucht. Die Religionen sind trunken vom süssen Wein ihrer spiritistischen Lehren! Jehova sagt aber, dass sie ihr Ziel alle „Heiligen“, die an Gottes Wort festhalten abspenstig zu machen nicht erreichen werden! (Off 13:7, 8) Jene Tage der „grossen Drangsal“ werden, um der am Gerichtstag Auserwählten willen verkürzt! (Mat 24:21; Off 19:19)

 

7.1.1.7        Wer steht erneut unter einem Fluch?

Obwohl Jesus den Fluch des GESETZES für all jene die ihn anerkennen an den Stamm genagelt hat gibt es ausserdem einen neuen Fluch für alle, welche die „gute Botschaft“ verändert haben!

 

*** Rbi8  Galater 1:8-9 ***

Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.

 

Anathema: Judgement, CDDas Wort „Fluch“ lautet auf griechisch „Anathema“. In der Fussnote der NEUE-WELT-ÜBERSETZUNG wird ergänzt, was der Fluch bedeutet:

 

*** Rbi8  Galater 1:8 ***

Wtl.: „ein Anathema“, d. h. einer, der der Vernichtung geweiht od. verflucht ist. Siehe 5Mo 7:26 u. 13:17, Fnn.

 

Paulus nennt noch einen weiteren Grund, dass jemand dem Fluch verfallen kann und spricht wiederum ermahnend und warnend zu Christen im Hinblick auf die Rückkehr Jesu [B1], den Tag des Gerichts [B2] und den Tag der Urteilsvollstreckung [B3]: Es ist fehlende Zuneigung zu Jesus! Es geht dabei nicht um Sentimentalität, sondern echte Stellungnahme zu Gunsten unseres Herrn, auch dann, wenn es für uns Ablehnung oder Gefahr bedeutet! Es bedeutet zudem Jesu Rückkehr im Fleische zur Erde, zu den Seinen, die ihn sehnsüchtig erwarten nicht zu wünschen! (Lu 18:8; Phi 3:20)

 

*** Rbi8  1. Korinther 16:22-24 ***

Wer keine Zuneigung zum Herrn hat, der sei verflucht. O unser Herr, komm! 23 Die unverdiente Güte des Herrn Jesus sei mit euch. 24 Meine Liebe sei mit euch allen in Gemeinschaft mit Christus Jesus.

 

Wir sind verpflichtet unsere Liebe zu Jesus dadurch zu bestätigen, dass wir seine Gebote halten, die in Wirklichkeit nicht schwer sind! Johannes ermahnt am Ende des ersten Jahrhunderts die treuen Versammlungen, dass sie weiterhin siegen könnten.

 

*** Rbi8  1. Johannes 5:3-4 ***

Denn darin besteht die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer, 4 denn alles, was aus Gott geboren worden ist, besiegt die Welt. Und das ist die Siegesmacht, die die Welt besiegt hat: unser Glaube.

 

Dadurch verbleiben wir in der Liebe des Sohnes, indem wir die Gebote Gottes halten, wie Jesus sie gehalten hat und er es uns seinerseits ebenso gebot und dadurch verbleiben wir auch in der Liebe des Vaters!

 

http://data6.blog.de/media/499/4833499_a686527d83_m.jpeg*** Rbi8  1. Johannes 2:3-6 ***

Und dadurch wissen wir, daß wir ihn [[Jesus]] kennengelernt haben, nämlich wenn wir fortfahren, seine Gebote zu halten. 4 Wer sagt: „Ich habe ihn kennengelernt“ und dennoch seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht in diesem. 5 Wer aber sein Wort hält, in diesem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollkommen gemacht worden. Dadurch wissen wir, daß wir in Gemeinschaft mit ihm sind. 6 Wer sagt, er bleibe in Gemeinschaft mit ihm [[Jesus]], ist verpflichtet, selbst auch weiterhin so zu wandeln, wie jener wandelte.

 

Wer die 1335 Tage der Endzeit [C4] und der „grossen Drangsal“ übersteht ist es, der „glücklich“ sein wird! (Da 12:1, 12) In der Offenbarung wird zudem gesagt, dass es im kommenden System keinen Fluch mehr über dem „Israel Gottes“, den Sklaven Gottes geben wird, die sich wiederum drei mal jährlich zu Jesus und Gott hin versammeln wie es Jehova Israel geboten hatte!

 

*** Rbi8  Offenbarung 22:3-4 ***

Und es wird keinen Fluch mehr geben, sondern der Thron Gottes und des Lammes wird in [der Stadt] [[Jerusalem]] sein, und seine Sklaven werden ihm heiligen Dienst darbringen; 4 und sie werden sein Angesicht sehen, und sein Name wird auf ihrer Stirn sein.

 

Die 144.000 „treuen und verständigen Sklaven“ sind es, die vor Jesus, der auf Davids Thron in Jerusalem herrschen wird und im „Zelt Gottes“ heiligen Dienst darbringen werden! Sie werden dafür Sorge tragen, dass die Wahrheit die vom Thron her fliesst die Menschen erreicht und falsche Lehren gar nicht mehr erst hochkommen können, die Menschen bisher mittels Irrtum und Lüge verführten!

 

 

7.1.2          Durch gesetzmässige Handhabe des GESETZES wird die Schwäche des GESETZES beseitigt!

 

7.1.2.1        Das Unvermögen des „GESETZES des Geistes“, wegen der Schwäche des Fleisches und dessen Gesetz der Triebe

Das Unvermögen des Gesetzes Sünde auszumerzen lag nicht im GESETZ selbst, sondern in der Unvollkommenheit jener, welche die Verantwortung hatten das GESETZ zur Anwendung zu bringen. Aaron und die Priestersöhne waren verantwortlich dem GESETZ Nachachtung zu verschaffen. Ihre eigene Schwäche brachte sie zu Fall und ein neuer Hohepriester und dessen geistige Söhne mussten ihn daher ersetzen. 

 

Paulus sprach gegenüber von Timotheus von „gesetzmässiger Anwendung des GESETZES“. Was exakt meinte er damit?

 

*** Rbi8  1. Timotheus 1:8-11 ***

Nun wissen wir, daß das GESETZ vortrefflich ist, vorausgesetzt, daß man es gesetzmäßig handhabt, 9 in der Erkenntnis der Tatsache, daß [das] Gesetz [[GESETZ]] nicht für einen gerechten Menschen öffentlich bekanntgegeben ist, sondern für Gesetzlose und Widerspenstige, für Gottlose und Sünder, für die, denen es an liebender Güte fehlt, und für Unheilige, Vatermörder und Muttermörder, Totschläger, 10 Hurer, Männer, die bei männlichen Personen liegen, Menschenräuber, Lügner, Falschschwörende und was sonst noch der gesunden Lehre entgegengesetzt ist, 11 gemäß der herrlichen guten Botschaft des glücklichen Gottes, mit der ich betraut worden bin.

 

Gerechten Menschen legt das GESETZ Gottes keine schweren Lasten auf! Sie erfüllen es doch von Natur aus, da es ihnen in der Grundstruktur bereits seit Adam in die Gene gelegt ist. Sie haben sich zudem durch Überzeugung das „GESETZ des Geistes“ ins Herz geschrieben. Das GESETZ Mose richtet sich gegen gottlose Ungerechtigkeit, die Ausnutzung des einen gegenüber dem anderen, indem es jene denen es an liebender Güte fehlt deutlich markiert und klare Grenzen auferlegt.

 

Paulus hilft uns zu tieferem Verständnis im Brief an die Römer, indem er zwischen dem unterscheidet, was das „Gesetz des Fleisches“, die Triebe unseres menschlichen Körpers fordern und jenem, was der Geist mittels des vollkommenen „GESETZES des Geistes“ von uns verlangt. Der Widerstreit zwischen diesen beiden sich widerstrebenden Gesetzen soll durch den Geist des Menschen mittels von Selbstdisziplin kontrolliert werden!

 

So wie Adam vollkommen Mensch war, so war es auch Jesus! Der Christus aber bewies, dass es dem Menschen möglich ist das „Gesetz des sündigen Fleisches“ zu beherrschen, vorausgesetzt, er schreibt sich das „GESETZ des Geistes“ auf sein Herz, prägt es seinem Versand ein!

 

*** Rbi8  Römer 8:3-8 ***

Denn da auf seiten des GESETZES [[das uns in die Gene geschrieben ist]] ein Unvermögen vorlag, während es durch das Fleisch [[Gesetz des Fleisches, die Triebe, die wir bei der Taufe bewusst mit Verstand zu kontrollieren versprechen]] schwach war, verurteilte Gott die Sünde im Fleisch, indem er seinen eigenen Sohn in der Gleichheit des sündigen Fleisches und der Sünde wegen sandte, 4 damit die gerechte Forderung des GESETZES [[Gottes]] erfüllt werde in uns, die wir nicht in Übereinstimmung mit dem Fleisch [[Gesetz des Fleisches, den Trieben]], sondern in Übereinstimmung mit dem Geist [[GESETZ des Geistes]] wandeln. 5 Denn die, die mit dem Fleisch in Übereinstimmung sind, richten ihren Sinn auf die Dinge des Fleisches, die aber mit dem Geist in Übereinstimmung sind, auf die Dinge des Geistes. 6 Denn das Sinnen des Fleisches bedeutet Tod, das Sinnen des Geistes aber bedeutet Leben und Frieden, 7 weil das Sinnen des Fleisches Feindschaft mit Gott bedeutet, denn es ist dem Gesetz [[GESETZ]] Gottes nicht untertan und kann es tatsächlich auch nicht sein. 8 So können denn die, die mit dem Fleisch in Übereinstimmung sind, Gott nicht gefallen.

 

Jesus war denselben Versuchungen ausgesetzt wie wir, da er in der „Gleichheit des sündigen Fleisches“ mit uns teilhatte. Jesus war gesandt um Sünde abzubrechen, die Gesetzesübertretung ist, indem er zeigte, dass der Sieg möglich ist! Johannes erwähnt den Zweck, zu dem Jesus auf die Erde gesandt worden war:

 

http://3.bp.blogspot.com/_g830wFhTeoY/TN_q0uEPuvI/AAAAAAAAL1Y/7hMePVx0wzQ/s400/BRDusa%2BMK%2BGesetzlos.jpg*** Rbi8  1. Johannes 3:4-8 ***

Jeder, der Sünde treibt, treibt auch Gesetzlosigkeit, und so ist Sünde Gesetzlosigkeit. 5 Ihr wißt auch, daß jener offenbar gemacht worden ist, um [unsere] Sünden wegzunehmen, und in ihm ist keine Sünde. 6 Jeder, der in Gemeinschaft mit ihm bleibt, treibt nicht Sünde; jemand, der Sünde treibt, hat ihn weder gesehen noch ihn kennengelernt. 7 Kindlein, laßt euch durch niemand irreführen; wer Gerechtigkeit übt, ist gerecht, so wie jener gerecht ist. 8 Wer fortgesetzt Sünde begeht, stammt vom Teufel, denn der Teufel hat von Anfang an gesündigt. Zu diesem Zweck ist der Sohn Gottes offenbar gemacht worden, nämlich um die Werke des Teufels abzubrechen.

 

Das GESETZ Gottes ist geistiger Natur und legt dem Fleisch Zügel an, indem es ihm aufträgt das Gute zu tun und das Schlechte zu lassen! Jehova nun bestimmt, was ER als gut und was ER als schlecht bezeichnet! Der Körper muss durch den Verstand des Menschen geführt werden, um ihm selbst und anderen nützlich zu sein, um ehrenvoll für das Tägliche zu sorgen. Andererseits sollen wir das Gebot der Nächstenliebe erfüllen und Dinge  vollbringen, die der Körper sich von Natur aus weigert zu tun! Das höchste Beispiel dieser Form aufopfernder Liebe lieferte Jesus, der Tag für Tag Menschen heilte und belehrte und sich selbst in den Tod dahingegeben hat, damit all jene Leben haben werden, die in ihn Glauben setzen würden.

 

Adam und Eva wie Regisseur Christoph Hagel sie sich für seine Inszenierung von Haydns "Schöpfung" vorstellteDer Teufel aber begann schon zu Beginn der Menschheit mit einer Lüge, dass Eva jene Frucht des Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse essen dürfe, somit das erste Verbot Gottes übertreten könne ohne Strafe zu erleiden. Im Gegensatz versprach er der ersten Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben. Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“ (1.Mo 3:4, 5).

 

Adam und Eva starben, wir als ihre Kinder ererbten zufolge ihrer Sünde das „Gesetz des sündigen Fleisches“, das als Strafe beim Hinauswurf aus dem Paradies in ihre Gene geschrieben wurde.

 

Das GESETZ Mose war und blieb auch für Christen Unterweiser „im Königreich (der Himmel) und seiner Gerechtigkeit“: „So fahrt denn fort, zuerst das Königreich und SEINE [[GOTTES]] Gerechtigkeit zu suchen, und alle diese [anderen] Dinge werden euch hinzugefügt werden“ (Mat 6:33) und hat den Zweck uns zur Vollkommenheit zu führen, um uns selbst und die anderen zu schützen. Jeder Christ muss selbst vorandrängen, um zur vollen Reife als Unterweiser anderer zu gelangen, zur vollen Statur des Christus. Er ist „Hausherr“ über seine ihm Unterordneten, der als vollkommenes Vorbild das ganze GESETZ lehrt und es selbst auch einhält, wie der Christus es vorgezeigt hat! (vergl. Mat 5:19)

 

*** Rbi8  Matthäus 13:52 ***

Dann sagte er zu ihnen: Deswegen ist jeder öffentliche Unterweiser, wenn er über das Königreich der Himmel belehrt worden ist, einem Menschen, einem Hausherrn, gleich, der aus dem Schatz seines Vorrats Neues und Altes hervorbringt.

 

Der Erkenntnisschatz des Alten fusst auf dem GESETZ und den PROPHETEN, sowie zudem auf den Schriften des „neuen Bundes“. Das neue, das solche Unterweiser aus ihrem Schatz hervorbringen sind die unendlich vielen Kombinationen wie Gottes Wort im täglichen Leben die beste Anwendung findet. Viele solcher Beispiele finden sich in den Briefen der Jünger Jesu!

 

Da das GESETZ bei Übertretung als Strafe für Sünde den Tod vorsieht wurde es durch das sündige Fleisch schwach. Jesus aber machte es dadurch stark, dass er die „unverdiente Güte“ oder „Gnade“ brachte, Sünde und Fluch auszulöschen und damit ewiges Leben zu ermöglichen. 

 

http://www.br.de/telekolleg/faecher/psychologie/todesurteil-benetton100~_v-image256_-a42a29b6703dc477fd0848bc845b8be5c48c1667.jpg?version=8b2f1*** Rbi8  Römer 6:23 ***

Denn der Lohn, den die Sünde zahlt, ist [der] Tod, die Gabe aber, die Gott gibt, ist ewiges Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn.

 

Jesus, als Werkmeister Gottes, der den Menschen nach seinem und Gottes Ebenbild erschaffen hatte wurde selbst Mensch, um uns ein Vorbild zu hinterlassen und uns zu belehren, wie das ganze GESETZ erfüllt werden kann, „damit die gerechte Forderung des GESETZES erfüllt werde in uns, die wir nicht in Übereinstimmung mit dem Fleisch, sondern in Übereinstimmung mit dem Geist wandeln.“ Was das GESETZ von uns fordert ist gerecht und ist zu unserem eigenen Nutzen! Jesus machte in allem vor, wie wir nach dem Geiste leben sollen und wo wir frühzeitig dem Geist Fesseln anlegen müssen, um nicht in die Falle der fleischlichen Versuchung zu geraten!

 

Darum brachte er weitergehende, nutzbringende Erklärungen, die über das Gebot hinausreichen, um uns erkennen zu lassen, wie wir der Gefahr der Sünde entgehen können, noch bevor sie Herrschaft über uns erlangt! Eine dieser Erklärungen betrifft unseren Zorn, der unbeherrscht bis hin zum Mord führen kann.

 

*** Rbi8  Matthäus 5:21-22 ***

Ihr habt gehört, daß zu denen, die in alten Zeiten lebten, gesagt wurde: Du sollst nicht morden; wer immer aber einen Mord begeht, wird dem Gerichtshof Rechenschaft geben müssen.‘ 22 Doch ich sage euch, daß jeder, der seinem Bruder fortgesetzt zürnt, dem Gerichtshof Rechenschaft wird geben müssen; wer immer aber ein unaussprechliches Wort der Verachtung an seinen Bruder richtet, wird dem höchsten Gerichtshof Rechenschaft geben müssen, während jeder, der sagt: ‚Du verächtlicher Tor!‘, der feurigen Gehenna verfallen sein wird.

 

Jesus zitiert Teile aus dem GESETZ und zeigt, dass dessen Anwendung in unseren Gedanken beginnt und durch Worte oder Gesten des Zorns bereits hin zur Übertretung führen. So sollen wir uns selbst den Zaum der Selbstbeherrschung in den Gedanken und den Worten anlegen! Er stellt nun bereits unbeherrschten Zorn als ein Vergehen dar und stellt es unter Strafe! Das ist sein Recht als von Gott bestimmter Richter! Es ist eindeutig eine Verschärfung der Anwendung des GESETZES, niemals dessen Aufhebung!

 

7.1.2.2        Das „Gesetz des Fleisches“ und seine Werke widerstehen dem „GESETZ des Geistes“

Paulus ist es, der die klare Unterscheidung zwischen diesen beiden Gesetzen lehrte die es gilt sorgfältig zu unterscheiden, wenn er jedes Mal dasselbe Wort „Gesetz“ verwendet, aber etwas Unterschiedliches bezeichnet! Die NEUE-WELT-ÜBERSETZUNG schreibt das Wort GESETZ oft in Grossbuchstaben, meist korrekt, wenn das GESETZ Mose gemeint ist, aber hin und wieder auch falsch, wenn eindeutig das „Gesetz des Fleisches“ oder ein weltliches Gesetz angesprochen wird! Dadurch versuchen sie ihre unbiblische Lehre zu bestätigen, dass Christen überhaupt nicht unter GESETZ stehen würden, nicht einmal unter den zehn Geboten, was eine höchst verhängnisvolle Aussage ist! Im Brief an die Galater erklärt Paulus dagegen:

 

*** Rbi8  Galater 5:16-18 ***

Ich sage aber: Wandelt beständig durch [den] Geist [[dem GESETZ des Geistes]], und ihr werdet [die] Begierde des Fleisches überhaupt nicht vollbringen. 17 Denn das Fleisch ist in seiner Begierde gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; denn diese sind einander entgegengesetzt, so daß ihr gerade die Dinge, die ihr tun möchtet, nicht tut. 18 Überdies, wenn ihr vom Geist geleitet werdet, seid ihr nicht unter Gesetz [[des Fleisches]].

 

Unmittelbar darauf erklärt Paulus was er meint. Das „Gesetz des Fleisches“ bringt „Werke des Fleisches“ hervor, die als von Gottes „GESETZ des Geistes“ als Sünde deklariert sind und zum Tod führen.

 

http://i1.ytimg.com/vi/I72_40xpDIQ/maxresdefault.jpg*** Rbi8  Galater 5:19-21 ***

Nun sind die Werke des Fleisches offenbar, und sie sind: Hurerei, Unreinheit, zügelloser Wandel, 20 Götzendienst, Ausübung von Spiritismus, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Wutausbrüche, Wortzänkereien, Spaltungen, Sekten, 21 Neidereien, Trinkgelage, Schwelgereien und dergleichen Dinge. Vor diesen Dingen warne ich euch im voraus, so wie ich euch im voraus gewarnt habe, daß die, die solche Dinge treiben, Gottes Königreich nicht erben werden.

 

Da diese Dinge dem gerechten GESETZ des Königreiches der Himmel entgegengesetzt sind können Menschen, die solch Dinge treiben Gottes Königreich nicht erben! All diese Dinge sind im Buch Levitikus im Detail aufgezeichnet und wie Paulus warnt, „die, die solche Dinge treiben, Gottes Königreich nicht erben werden.

 

Nun aber, wenn wir uns Gottes „GESETZ des Geistes“ aufs Herz schreiben, dann bringen wir die „Frucht des Geistes“ oder eben „Werke des Geistes“ hervor! Dieselben Früchte, welche treue Juden unter GESETZ Mose bereits hervorbrachten.

 

*** Rbi8  Galater 5:22-24 ***

Andererseits ist die Frucht des Geistes Liebe, Freude, Frieden, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Glauben, 23 Milde, Selbstbeherrschung. Gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz [[GESETZ]]. 24 Außerdem haben die, die Christus Jesus angehören, das Fleisch samt seinen Leidenschaften und Begierden an den Pfahl gebracht.

 

Eindeutig spricht Paulus das „Gesetz des Fleisches“ an, „unsere alte Persönlichkeit“ (Rö 6:5-7) das Christen an den Pfahl bringen, den Fluch, der auf bisherigen Übertretungen auf uns gelastet hat, nicht das GESETZ Mose!

 

7.1.2.3        Hören wir auf Gottes Wort oder erzeigen wir uns als Same Satans?

Jehova hatte diese Methode der frühzeitigen Information vor Sünde zu warnen und dem Hinweis auf lauernde Gefahr von Gesetzesübertretung bereits Kain gegenüber gebraucht. Leider hatte Kain nicht auf Gott gehört! Damals gab es noch kein geschriebenes GESETZ „Du sollst nicht töten“. Das GESETZ war doch bereits in den Genen Kains vorhanden! Das Gewissen sollte durch Erinnerung und Warnung zur Selbstkontrolle und Beherrschung der Gefühle führen!

 

*** Rbi8  1. Mose 4:2-7 ***

Und Abel wurde ein Schafhirt, Kain aber wurde ein Ackerbauer. 3 Und es geschah nach Ablauf einiger Zeit, daß Kain dann Jehova einige Früchte des Erdbodens als Opfergabe darbrachte. 4 Was aber Abel betrifft, auch er brachte einige Erstlinge seiner Kleinviehherde, ja ihre Fettstücke. Während Jehova nun wohlwollend auf Abel und seine Opfergabe blickte, 5 blickte er keineswegs wohlwollend auf Kain und seine Opfergabe. Und Kain entbrannte in großem Zorn, und sein Angesicht begann sich zu senken. 6 Hierauf sprach Jehova zu Kain:Warum bist du in Zorn entbrannt, und warum hat sich dein Angesicht gesenkt? 7 Wird es nicht Erhebung geben, wenn du darangehst, gut zu handeln? Wenn du aber nicht darangehst, gut zu handeln, so kauert die Sünde am Eingang, und nach dir steht ihr tiefes Verlangen; und wirst du, ja du, die Herrschaft über sie erlangen?“

 

http://idw-online.de/pages/de/newsimage?id=51444&size=screenAbel zeigte seine Liebe zum Schöpfer in der Auswahl des Besten als Opfer für Jehova, während Kain das darbrachte, was gerade übrig war! Jehova versuchte Kain dazu zu bringen seine Gedanken hin auf positives Handeln zu richten, um nun das Gute zu tun und die neidvollen Gedanken die zum Hass hinführten abzulegen. Kain wollte nicht hören und die Sünde erlangte Herrschaft über ihn!

 

Jesus setzte in seinen Erklärungen in der Bergpredigt an diesem Punkt an und zeigte die Konsequenz unsere Gedanken nicht in Zügel zu nehmen und damit der Gefahr bewusst auszuweichen! Ein weiteres Gebiet, wo heute die Sünde überaus gross und weitverbreitet ist liegt ist die Hurerei mit all ihren Formen sexueller Vergehen! Jesu warnende Worte haben somit besondere Bedeutung für uns heute:

 

*** Rbi8  Matthäus 5:27-30 ***

Ihr habt gehört, daß gesagt wurde: ‚Du sollst nicht ehebrechen.‘ 28 Ich aber sage euch, daß jeder, der fortwährend eine Frau ansieht, um so in Leidenschaft zu ihr zu entbrennen, in seinem Herzen schon mit ihr Ehebruch begangen hat. 29 Wenn nun dein rechtes Auge dich straucheln macht, so reiß es aus und wirf es von dir weg. Denn es ist dir nützlicher, daß dir eines deiner Glieder verlorengehe, als daß dein ganzer Leib in die Gehenna gestürzt werde. 30 Und wenn deine rechte Hand dich straucheln macht, so hau sie ab und wirf sie von dir weg. Denn es ist nützlicher für dich, daß eines deiner Glieder verlorengeht, als daß dein ganzer Leib in die Gehenna kommt.

 

Eine der Formen „fortwährend eine Frau ansieht, um so in Leidenschaft zu ihr zu entbrennen“ ist die weit verbreiteten Formen der Pornographie, die genau den Zweck erfüllt, Menschen dazu zu bewegen Gottes Gebot zu übertreten. Sei dies durch Zeitschriften, durch Fotos oder Filme oder durch Bücher und das Fernsehen oder den Computer, der Effekt ist stets derselbe: Unsere Begierde anzuheizen. Es wird uns suggeriert, dass wir straffrei bleiben. Die Worte an Kain betreffen somit auch uns: „Wird es nicht Erhebung geben, wenn du darangehst, gut zu handeln? Wenn du aber nicht darangehst, gut zu handeln, so kauert die Sünde am Eingang, und nach dir steht ihr tiefes Verlangen; und wirst du, ja du, die Herrschaft über sie erlangen?

 

http://www.womenpriests.org/courses/media/gehenna.jpgWir dürfen den negativen Einfluss, dem wir im heutigen gottentfremdeten System ausgesetzt sind nicht unterschätzen! Wer im Kleinen bereits gerecht handelt wird auch im Grossen das Richtige tun! Wer dagegen das tut, auf das Gott Todesstrafe setzt wird in der „Gehenna“, im „Tal Hinnom“ enden, dem Schuttablagerungsplatz wo der Kehricht und Abfall Jerusalems verbrannt und wo daher beständiges Feuer unterhalten wurde.

 

Juden, zu denen Jesus sprach, war der Begriff „Gehenna“ durchaus verständlich. Er bedeutet Vernichtung, Verbrennung und hat nichts mit dem Begriff „Hölle“ gemein, der aus der griechischen Mythologie stammt und ewige Qual beinhaltet.

 

Das Beispiel ein Auge auszureissen oder die Hand abzuhacken waren zwar symbolisch und aber durch die Härte sehr anschaulich, weil der Verlust nur eines Körperteils gegenüber dem Verlust des Lebens ein kluger Entscheid ist! Das GESETZ Mose, auf das er dabei verweist hatte somit nichts an seiner Kraft eingebüsst, sondern Jesus wandte es so an, dass das drohende Strafmass zum Selbstschutz nun in geistigem Sinne angewandt werden muss! Gottes Sinn für ausgleichende Gerechtigkeit kam dadurch zum Ausdruck! Wer zur Hurerei verführt, wer Homosexualität und Lesben straffrei erklärt ist in Gottes Augen ein Totschläger!

 

*** Rbi8  2. Mose 21:23-25 ***

Sollte aber ein tödlicher Unfall entstehen, dann sollst du Seele für Seele geben, 24 Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuß für Fuß, 25 Brandmal für Brandmal, Wunde für Wunde, Hieb für Hieb.

 

http://familienrechtreutlingen.de/wp-content/uploads/2013/10/scheidungsrecht-kanzlei.jpgDa das Vergehen der Hurerei mit der Todesstrafe belegt ist erscheint es vergleichsweise eine geringe Strafe ein Auge oder eine Hand zu verlieren! Ganz eindeutig nimmt Jesus auf das härteste Strafmass im GESETZ Bezug und bestätigt es dadurch! Die heutige Scheidungs- und Wiederverheiratungspraxis steht unter Todesstrafe, wenn Jesus erklärte: „Doch ich sage euch, daß jeder, der sich von seiner Frau scheiden läßt, ausgenommen wegen Hurerei, sie dem Ehebruch aussetzt, und wer eine Geschiedene heiratet, begeht Ehebruch.“ (Mat 5:32) Einziger Scheidungsgrund ist und bleibt unter dem „GESETZ des Christus“ Hurerei, weil darauf doch bereits Todesstrafe steht!

 

Beachten wir zudem, dass der Ehebrecher, der Scheidung verursacht, wo keine Hurerei vorliegt laut Paulus das „Königreich Gottes nicht erreicht“, was klar und deutlich „ewige Abschneidung von den Lebenden“ bedeutet, ebenso in der „Gehenna“ endet! Er unterscheidet „Hurer“ und „Ehebrecher“ als zwei getrennte vergehen!

 

(1. Korinther 6:9, 10)  Was? Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? Laßt euch nicht irreführen. Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden, noch Männer, die bei männlichen Personen liegen, 10 noch Diebe, noch Habgierige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Erpresser werden Gottes Königreich erben.

 

http://blog.handelsblatt.com/management/files/2010/03/scheidungsanwalt-440x330.jpgOft ist die Folge von Scheidung weiteres verachtenswertes Vorgehen, wo oft Anwälte und Richter Handlanger des Teufels spielen und selbst Götzendiener sind, wo Habgier, Schmähung und Erpressung im Scheidungsprozess zum Alltag gehören! Keiner von ihnen hat eine Chance Gottes Königreich zu sehen und auch hier trifft den Hauptschuld, der all dies durch ungerechtfertigte Scheidungsklage in die Wege leitet!

 

Wie viel lohnender ist doch auf Jesu Rat zu hören und eher „die Hand abzuhacken“ und „das Auge auszureissen“, als sich solcher Gefahr willentlich auszusetzen!

 

Wer nachdem er im GESETZ belehrt wurde, dieses „auf sein Herz schrieb“ nun nach der Taufe willentlich übertritt, der darf nicht mit Schonung rechnen, denn in Wirklichkeit erwartet er, dass Jesus erneut für ihn erneut sterben werde! Auch wenn nahezu alle heutigen Religionen etwas anderes lehren, um Anhänger nicht zu verlieren und neue hinzuzugewinnen, so bleiben doch die Worte des Paulus gültig, die wahre Christen zu Herzen nehmen. Wir führen nun den Kontext mit an, was wir Auszugsweise bereits kennen:

 

(Hebräer 10:26-31)  Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, 27 [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird. 28 Jemand, der das Gesetz Mose mißachtet hat, stirbt ohne Erbarmen auf das Zeugnis von zwei oder drei [Personen] hin. 29 Einer wieviel strengeren Strafe, denkt ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und der das Blut des Bundes, durch das er geheiligt worden ist, als von gewöhnlichem Wert geachtet und der den Geist der unverdienten Güte durch Verachtung gröblich verletzt hat? 30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Mein ist die Rache; ich will vergelten“ und wiederum: „Jehova wird sein Volk richten.“ 31 Es ist etwas Furchtbares, in die Hände [des] lebendigen Gottes zu fallen.

 

Während Jesus nun im Endgericht der von Jehova eingesetzte Richter ist, so ist Jehova und sind Seine Engel Zeugen gegen jeden, der Gottes Gebote willentlich verletzt, denn Jehova kennt die verdeckten Absichten des Herzens! Lassen wir uns nicht irreführen von einem System, das vollkommen von Satan kontrolliert wird! „Wir wissen, daß wir von Gott stammen, aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist.“ (1.Joh 5:19)

 

http://www.scheidung-ratingen.de/img/scheidungsanwalt.jpgWenn immer heutige nationale Gesetzgebungen Scheidung aus irgendwelchen Gründen zulassen, so ist dies wider Gottes Rechtsordnung und wer sich dieser unterstellt, wird der Strafe nicht entgehen! Nur Gott kann gültig die Ehe scheiden, denn sie wurde vor ihm geschlossen und nach seinem Recht ist kein irdisches Scheidungsurteil ausser wegen Hurerei gültig! Scheidungsanwälte handeln nicht als Gottes Vertreter, sondern aus eigener Habsucht!

 

*** Rbi8  3. Mose 20:10-12 ***

Ein Mann nun, der mit der Frau eines anderen Mannes Ehebruch begeht, der begeht Ehebruch mit der Frau seines Mitmenschen. Er sollte unweigerlich zu Tode gebracht werden, der Ehebrecher wie auch die Ehebrecherin. 11 Und ein Mann, der bei der Frau seines Vaters liegt, hat die Blöße seines Vaters aufgedeckt. Sie sollten beide unweigerlich zu Tode gebracht werden. Ihr eigenes Blut ist auf ihnen. 12 Und wenn ein Mann bei seiner Schwiegertochter liegt, sollten sie beide unweigerlich zu Tode gebracht werden. Sie haben eine schändliche Verletzung dessen begangen, was natürlich ist. Ihr eigenes Blut ist auf ihnen.

 

Hat jemand Gangrän, so wird der Entscheid jenen befallenen Körperteil chirurgisch zu entfernen getroffen werden müssen! Jesus wollte durch den Vergleich zeigen, dass wir durch unseren Geist in der Lage sind unseren Körper zu steuern, um das zu tun, was vortrefflich ist, wodurch Gefahr zu sündigen umgangen wird!

 

http://www.hansgruener.de/pictures/glaube/bb_301_01.jpgGerne nehmen christliche Priester jene Schriftstelle als Gegenargument in den Mund, wo Jesus die Steinigung einer Ehebrecherin durch das Argument verhindert haben soll: „Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als erster einen Stein auf sie“. Fast alle neueren Bibelübersetzungen lassen diese Verse entweder aus, drucken Johannes 7:53 bis 8:11 in kleiner geschriebenen Buchstaben oder geben in einer Fussnote zu, dass es eine spätere Zufügung ist, welche in den ältesten Manuskripten nicht vorkommt! Zudem widerspricht es direkt dem weiter oben behandelten Gebot, wo Jesus auf das Vergehen doch die Strafe der „Gehenna“ verspricht! Der Text scheint Barmherzigkeit zu beinhalten, lädt aber indirekt zum Gesetzesbruch ein und verspricht zudem Straffreiheit. Jehova aber erklärt dagegen, dass es keine Straffreiheit geben wird!

 

*** Rbi8  2. Mose 34:6-7 ***

Jehova, Jehova, ein Gott, barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte und Wahrheit, 7 der Tausenden liebende Güte bewahrt, der Vergehung und Übertretung und Sünde verzeiht, doch keinesfalls wird er Straffreiheit gewähren.

 

Solche Bibelverfälschung, um das dritte Jahrhundert hinzugefügt, ist gravierend, weil sie hin zu Gesetzlosigkeit einlädt! Hätte Jesus wirklich so gehandelt, dann hätte er Gottes Strafmass für Gesetzesübertretung stets davon abhängig gemacht, dass jemand überhaupt keinen eigenen Fehler begeht, um einen Strafvollzug auszuführen. Die meisten Richter müssten jeden Straftäter frei laufen lassen! Das widerspricht aber Jesu gesamtem Auftreten! Korrekt aber ist, dass Jesus nicht als Richter gekommen war, sondern dazu, die verlorenen Schafe Israels von ihrem sündigen Lauf abzukehren!

 

Andererseits deckte Jesus stets auch die Gefahr auf, welche von falschen sektiererischen Lehren ausgeht, wie die eben aufgezeigte. Die einen machen das GESETZ direkt ungültig, weil sie vom Gegenteil behaupten, dass es Gott so gewollt habe. Die Versuchung Evas geschah durch Satan bereits in eben diese Form der Verführung, indem er behauptete: „Ihr werdet bestimmt nicht sterben“ und gar behauptete, „ihr werdet sein wie Gott“. Weder das eine noch das andere ist aber eingetreten! Seit Adam sterben alle Menschen! Die Seele hat sich als sterblich erwiesen. Die Worte des Propheten Hesekiel haben nichts an Gültigkeit verloren!

 

*** Rbi8  Hesekiel 18:4 ***

Siehe! Alle Seelen — mir gehören sie. Wie die Seele des Vaters, ebenso die Seele des Sohnes — mir gehören sie. Die Seele, die sündigt — sie selbst wird sterben.

 

http://1.bp.blogspot.com/-ik2loDJ_HuE/UB_RJtZf6tI/AAAAAAAAAQQ/-5A4wQhTnjs/s1600/046367135-auf-den-spuren-der-nahtoderfahrungen.jpgBis heute beharren Religionen aber auf der „unsterblichen Seele“ und zeigen damit, wessen Kinder sie wirklich sind!

 

Sich Gott gleich zu machen und Rettung zu versprechen, wo Gott klar und deutlich von der „Abscheidung von den Lebenden“ spricht ist ein anderes verzerrtes Gesicht der Religionsführer, die Menschen in ihre religiösen Gehege einzufangen versuchen. Das ist eine besondere Form des von Paulus erwähnten „Menschenraubes“ jener Gesetzlosen, die als Götzendiener der Dämonen selbst keinesfalls Gottes Königreich ererben! Weder „Hurer, Männer, die bei männlichen Personen liegen, Menschenräuber, Lügner, Falschschwörende und was sonst noch der gesunden Lehre entgegengesetzt ist“ (1.Ti 1:10). Jesus redet im Gleichnis der Schafhürden von jenen religiösen Dieben, die mit verdrehten Worten kommen, um seine Schafe zu rauben, nur um sie später zu scheren und zu töten.

 

Auch darin folgen jene treuen Kirchendiener nur Satan als dessen Same, ihrem Gott, der bereits Adam und Eva mit solchen falschen Versprechungen auf seine Seite zog und der so schon ganz zu Beginn zum Gott dieses Systems der Dinge wurde!

 

*** Rbi8  Johannes 8:44-47 ***

Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge]. 45 Weil ich dagegen die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. 46 Wer von euch überführt mich einer Sünde? Wie kommt es, daß ihr mir nicht glaubt, wenn ich die Wahrheit rede? 47 Wer aus Gott ist, hört auf die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht zu, weil ihr nicht aus Gott seid.

 

Auf Jesus zu hören bedeutet auf Gott zu hören, auch da, wo er Dinge sagt die uns zu Beginn nicht gefallen mögen! Wir sollen an Wahrheit Freude finden und sie von „offizieller Wahrheit“ der Kirchendiener gut zu unterscheiden lernen, die allzu oft gutverdeckte Lüge ist!

 

7.1.2.4        Sich vor Sauerteig falscher Lehren in Bezug auf Gottes GESETZ in acht nehmen

Das GESETZ setzt uns somit Grenzen, engt unseren Weg ein, deren Übertretung uns Schaden oder Tod zufügt! Pharisäerhafte Regeln gehen darüber weit hinaus und verursachen, dass das GESETZ als hartes Joch erachtet wird, was mit der Zeit wiederum zu Gesetzlosigkeit führt!

 

Heutige, demokratische, rechtsstaatliche Systeme sind voller pharisäerhafter Regeln! Jesus aber bezeichnet solche falschen Lehren als Sauerteig! Sie bilden die Grundlage, dass die „Gesetzeslehrer“, die „Schriftgelehrten“ unserer Tage, die Advokaten und Richter ständige gute Einnahmen haben. Die Justiz, die nach Gottes GESETZ kostenfrei, unparteiisch und unbestechlich sein sollte wurde zum Milliardengeschäft, ist oft von Voreingenommenheit und Parteilichkeit geprägt und tief verstrickt in bittere Bestechlichkeit! Kein Wunder, dass das Recht verdreht herauskommt! Der Prophet Habakuk schrieb die Worte Jehovas nieder, die jene bemitleiden, die zu Jehova um Recht und Gerechtigkeit schreien:

 

image071*** Rbi8  Habakuk 1:2-4 ***

Wie lange, o Jehova, soll ich um Hilfe schreien, und du hörst nicht? [Wie lange] werde ich zu dir [wegen der] Gewalttat um Beistand rufen, und du rettest nicht? 3 Warum läßt du mich Schädliches sehen und schaust ständig auf nichts als Ungemach? Und [warum] sind Verheerung und Gewalttat vor mir, und [warum] entsteht Gezänk, und [warum] wird Streit geführt?

4 Darum wird das Gesetz [[GESETZ]] kraftlos, und das Recht geht niemals hervor. Denn der Böse umgibt den Gerechten, darum kommt das Recht verdreht hervor.

 

Im Gegensatz zu den Pharisäern und ihrem Gesetzesdschungel waren es die Sadduzäer, die andererseits zum Beispiel die Auferstehungshoffnung ablehnten, was ebenso Gottes Wort ungültig macht. Ihnen fehlt es an Glauben in Gott und dessen Kraft sein Wort wahr zu machen! Jesus warnt vor beiden sektiererischen Richtungen und deren Lehren!

 

http://www.katholisches.info/wp-content/uploads/Erstes-Vatikanisches-Konzil.jpg*** Rbi8  Matthäus 16:11-12 ***

Wie kommt es, daß ihr nicht versteht, daß ich nicht von Broten zu euch gesprochen habe? Nehmt euch aber vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer in acht.“ 12 Da begriffen sie, daß er gesagt hatte, sie sollten sich nicht vor dem Sauerteig der Brote in acht nehmen, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer.

 

Jede Art falscher religiöser Lehren beinhalten Gefahr, welche die Grundaussagen, die Prinzipien hinter den Geboten in Gottes Wort verändern. Sie sind gefährlicher Sauerteig, der bald schon die ganze Masse durchsäuert! So werden Versammlungen zu Sekten, Sekten zu Kirchen, Kirchen zu Massenbewegungen! Es kommt bald soweit, dass diese menschlichen Überlieferungen zu Dogmen werden, die schlussendlich Gottes Gebot in seinem dahinterliegenden Sinn, in seinen Grundprinzipien vollkommen ungültig machen!

 

Gott wird niemals auf der Seite derer sein, die Seine Gebote ungültig machen und Unwahrheit verbreiten! Mögen Massenveranstaltungen wie Konzilen uns suggerieren, dass Gott dort inspirieren würde, der einzige der dort seine deutliche Schrift hinterlässt ist Satan, der Vater der Lüge! Wer glaubt, dass Gott sich durch religiöse Massenveranstaltungen beindrucken lasse irrt gewaltig. Weit eher das Gegenteil ist der Fall, dass Seine Aufmerksamkeit den Geringen und Wenigen gegenüber gerichtet ist, die auf Sein ganzes Wort achten! „Wer Glauben an ihn ausübt, wird nicht gerichtet werden. Wer nicht Glauben ausübt, ist schon gerichtet, weil er nicht Glauben an den Namen des einziggezeugten Sohnes Gottes ausgeübt hat. Dies nun ist die Grundlage für das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, aber die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse. Denn wer schlechte Dinge treibt, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht gerügt werden. Wer aber das tut, was wahr ist, kommt zum Licht, damit seine Werke als solche offenbar gemacht werden, die in Harmonie mit Gott gewirkt worden sind.“ (Joh 3:18-21)

 

 

7.1.3          Am GESETZ und den PROPHETEN bis zum Ende unbeirrbar festhalten

 

7.1.3.1        Festhalten an der Überlieferung der Propheten, Jesu und der Apostel!

An dem gültigen Massstab, welche Art Überlieferung für Christen Gültigkeit hat, erinnert Paulus im Brief an die Thessalonicher, wenn er auf die Überlieferungen verweist, welche die Apostel lehrten! Wie Jesus selbst beriefen sich die Apostel und Jünger immer wieder auf das geschriebene Wort Gottes, auf das GESETZ und die PROPHETEN! Dort lag der verbindliche Massstab für Juden, wie er für Christen massgeblich ist!

 

*** Rbi8  2. Thessalonicher 3:6 ***

Nun geben wir euch Weisung, Brüder, im Namen des Herrn Jesus Christus, euch von jedem Bruder zurückzuziehen, der unordentlich und nicht nach der Überlieferung wandelt, die ihr von uns empfangen habt.

 

Was nun waren die Überlieferungen, welche die Thessalonicher von Paulus und anderen christlichen Jüngern her gehört hatten? Es waren die „heiligen Aussprüche Gottes“ die Paulus und seine Gehilfen vorab den fleischlichen Juden in ihren Synagogen vermittelt hatten, die bewiesen, dass Jesus der Christus ist!

 

GESETZ und PROPHETEN abzulehnen, als veraltet, als nicht weiter gültig zu betrachten ist sehr verfänglich!  So wie diese falsche Lehre von Tertullian her in die Katholische Kirche hineinkam und wie sie über Luther zum Protestantismus hin reicht, so wird sie von Jehovas Zeugen als Endzeitsekte zur Extremlehre erweitert! Dies alles ist somit äusserst gefährlich und erfordert unsere Aufmerksamkeit!

 

Es lohnt den Zusammenhang zwischen „GESETZ und PROPHETEN“ und „unverdienter Güte“ zu verstehen, die sich gegenseitig bedingen und nicht ausschliessen, wie dies gewisse Religionsführer und Kirchenväter behaupten!

 

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Sich wie Paulus es sagt „von jedem Bruder zurückzuziehen, der unordentlich und nicht nach der Überlieferung wandelt“ entspricht genau dem Gebot des Engels in der Offenbarung, der von uns ebenso seit Ende des ersten Jahrhunderts verlangt „Babylon die Grosse“ zu verlassen! (Off 18:4)

 

Paulus zeigt, dass die „heiligen Aussprüche Gottes“ im GESETZ und den PROPHETEN genauso die Überlegenheit auch der geistigen Juden, von uns Christen und unserer „Beschneidung des Herzens“ bedeutet!

 

*** Rbi8  Römer 3:1-6 ***

Worin besteht denn die Überlegenheit des Juden, oder worin liegt der Nutzen der Beschneidung? 2 In vielem, in jeder Hinsicht. Vor allem darin, daß ihnen die heiligen Aussprüche Gottes anvertraut wurden. 3 Was denn [ist der Fall]? Wird vielleicht, wenn einige nicht Glauben bekundeten, ihr Unglaube die Treue Gottes unwirksam machen? 4 Das geschehe nie! Sondern Gott werde als wahrhaftig befunden, wenn auch jeder Mensch als Lügner erfunden werde, so wie geschrieben steht: „Damit du dich in deinen Worten als gerecht erweist und den Sieg gewinnst, wenn du gerichtet wirst.“ 5 Wenn jedoch unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit in den Vordergrund rückt, was sollen wir sagen? Gott ist doch nicht etwa ungerecht, wenn er seinen Zorn entlädt? (Ich rede wie ein Mensch.) 6 Das geschehe nie! Wie wird Gott sonst die Welt richten?

 

http://www.manfred-gebhard.de/rolfinig.jpgGenauso wenig wie der Unglaube der Pharisäer und Sadduzäer, die Ungerechtigkeit sind und Gottes Wort ungültig zu machen vermochten, ebenso sind Lehren von heutigen jüdischen und christlichen Sekten dazu in der Lage! Sie mögen grosse Mehrheiten und Millionen von Anhängern hinter sich vereinen. Sie machen ihre Anhänger dem überlieferten Wort Gottes gegenüber ebenso abspenstig, wie sie selbst abspenstig sind und sich weigern mittels Verstand und exakter Untersuchung die Dinge zu betrachten, wie die Beröer dies zur Zeit des Paulus taten (Apg 17:10, 11). Gott aber wird sein Wort bestimmt ausführen, das er einmal gegeben hat!

 

*** Rbi8  Jesaja 55:8-11 ***

Denn eure Gedanken sind nicht meine Gedanken, noch sind meine Wege eure Wege“ ist der Ausspruch Jehovas. 9 „Denn wie die Himmel höher sind als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. 10 Denn so, wie der strömende Regen und der Schnee von den Himmeln herabkommt und nicht an jenen Ort zurückkehrt, es sei denn, er habe tatsächlich die Erde satt getränkt und sie [Ertrag] hervorbringen und sprossen lassen und dem Sämann tatsächlich Samen gegeben und Brot dem Essenden, 11 so wird sich mein Wort erweisen, das aus meinem Mund hervorgeht. Es wird nicht ergebnislos zu mir zurückkehren, sondern es wird gewiß das tun, woran ich Gefallen gehabt habe, und es wird bestimmt Erfolg haben in dem, wozu ich es gesandt habe.

 

Gottes Wort, das er durch die Propheten von Moses beginnend geredet hat, es wird sich bestimmt erfüllen! Am Tag von Gottes Gericht wird der Gesetzlose unter den Gesetzlosen fallen! Jesu Urteil richtet sich nicht nach religiösen Irrlehren, sondern nach Gottes GESETZ! Jesus selbst ist „das Wort“ und er wurde ausgesandt es auf fruchtbaren Boden zu streuen und zu beregnen! Er selbst wird auch ernten und bestimmt den Erfolg zeigen! Wir sind es, die Glauben zeigen müssen! Seine Frage ist direkt an uns gerichtet die wir zur Zeit seiner Wiederkehr leben:

 

*** Rbi8  Lukas 18:8 ***

Dessenungeachtet, wird der Menschensohn, wenn er gekommen ist, wirklich den Glauben auf der Erde finden?“

 

Der Gerechte wird Leben und kommt überhaupt nicht ins Gericht, wenn Jesus gekommen ist! Jehovas GESETZ wird sich erfüllen, das keinen straflos lässt, der sein Gebot übertritt! Wer gegen Gottes Gebote und gegen seinen geäusserten Willen redet wird als Lügner aufgedeckt werden! Gottes Zorn wird jene zu Recht treffen, wenn Er die Welt durch Jesus richtet! Barmherzigkeit aber haben all jene zu erwarten, die vom falschen Weg umkehren und das tun, was Gott wirklich erwartet, so lange er Zeit dazu gewährt!

 

7.1.3.2        Die Apostel als Vorbilder nehmen, die Jesu Schritten exakt nachfolgten und „Christi Geist“ offenbarten und Annahme an Sohnes statt erlangten

Die Apostel kopierten Jesus in seiner Treue zum ganzen GESETZ und lehnten ebenso wie ihr Meister alle pharisäischen Regeln ab, welche ja bloss „Überlieferungen von Menschen“ sind! Der unordentliche Wandel, den Paulus gegenüber den Thessalonichern erwähnt, dieser hat mit Missachtung des GESETZES und der Gebote Jesu zu tun! Die „Überlieferungen“ dagegen, die Paulus anspricht und die beachtet werden müssen sind „das GESETZ und die PROPHETEN“, das „Wort der Wahrheit“, die ewigen Charakter besitzen: „… damit die gerechte Forderung des GESETZES erfüllt werde in uns, die wir nicht in Übereinstimmung mit dem Fleisch, sondern in Übereinstimmung mit dem Geist wandeln“, erklärte Paulus!

 

*** Rbi8  Römer 8:9-11 ***

Ihr dagegen seid nicht in Übereinstimmung mit dem Fleisch, sondern mit dem Geist, wenn Gottes Geist wirklich in euch wohnt. Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, so gehört dieser ihm nicht an. 10 Ist aber Christus in Gemeinschaft mit euch, so ist der Leib zwar tot der Sünde wegen, der Geist aber ist Leben der Gerechtigkeit wegen. 11 Wenn nun der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus Jesus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber durch seinen in euch wohnenden Geist lebendig machen.

 

image079Gottes Geist kann nur dann in uns wohnen, wenn wir uns sein GESETZ, das „GESETZ des Christus“ auf unser Herz schreiben, unser Verstand von dem gelenkt wird, was Gott von uns als seiner Schöpfung erwartet! Christi Geist zu haben bedeutet in jeder Beziehung Gottes Willen erfüllen zu wollen! Unser Denken und Handeln richtet sich darauf nach Wahrheit in allem und nach der Gerechtigkeit Gottes zu streben! Die Gedanken lassen dabei nicht weiter zu, dass der Körper sündigt und Dinge tut, die uns oder andern Schaden zufügen! Das hatte bereits zur Folge, dass Jehova ebenso wie er Jesus von den Toten auferweckt hat, uns in der Taufe neu belebte, indem wir geistig wiedergeboren wurden. Er wird uns auch wiederum zum Leben bringen, selbst wenn wir zuvor sterben müssen, denn unser Leib bleibt sterblich bis zum Tag der Umwandlung in einem Nu oder der Auferstehung von den Toten!

 

*** Rbi8  Römer 8:12-17 ***

Demnach nun, Brüder, sind wir nicht dem Fleisch verpflichtet, um in Übereinstimmung mit dem Fleisch zu leben; 13 denn wenn ihr in Übereinstimmung mit dem Fleisch lebt, werdet ihr bestimmt sterben; wenn ihr aber durch den Geist die Handlungen des Leibes zu Tode bringt, werdet ihr leben. 14 Denn alle, die durch Gottes Geist geleitet werden, diese sind Söhne Gottes. 15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Sklaverei empfangen, der wiederum Furcht erweckt, sondern ihr habt einen Geist der Annahme an Sohnes Statt empfangen, durch welchen Geist wir ausrufen: „Abba, Vater!“ 16 Der Geist selbst bezeugt mit unserem Geist, daß wir Gottes Kinder sind. 17 Wenn wir also Kinder sind, sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes, doch Miterben mit Christus, vorausgesetzt, daß wir mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden.

 

Der Geist aus Gottes Wort ist es, der uns am Leben erhält und schlussendlich ewiges Leben zu vermitteln in der Lage ist! Der Hauptmittler selbst aber ist Jesus, das „Wort“ oder das „Verb“ (Joh 1:1-3). Wir selbst bestimmen in Freiheit darauf zu hören, das GESETZ anzunehmen und es auszuführen, weil es Leben bedeutet oder andernfalls es abzulehnen, den Tod zu wählen, indem wir dem Fleisch keine Zügel anlegen und dessen Sklave sind!

 

Nur jene werden als Söhne Gottes anerkannt, die bereit sind auf Gottes Geist zu hören und seinen Willen zu tun! Wir selbst bestimmen frei zu sein oder Sklaven zu bleiben! Paulus bringt es auf den Kern: „Denn ihr habt nicht einen Geist der Sklaverei empfangen, der wiederum Furcht erweckt, sondern ihr habt einen Geist der Annahme an Sohnes Statt empfangen, durch welchen Geist wir ausrufen: „Abba, Vater!“ Um zusammen mit Jesus und den Aposteln Miterben der Erde zu werden müssen wir in diesem ungerechten System in Treue ausharren und uns hart bemühen nicht mit diesem verurteilten System abgetrieben zu werden! Der Weg zum ewigen Leben ist eingeengt!

 

7.1.3.3        Das GESETZ als Schatten der Dinge, die durch Jesus kamen

Oft, wenn Paulus das Wort „GESETZ“ verwendet, meint er einen bestimmten Teil des göttlichen GESETZES. Das Wort wird in imperativer Form verwendet, indem es Gehorsam voraussetzt! Gottes GESETZ zu übertreten bedeutet Sünde und Sünde bringt Tod hervor.

 

Ein Teil des GESETZES Mose regelt die Sündensühnung mittels der Opfer von Stieren und Ziegenböcken. Paulus spricht davon, dass diese und die levitischen Priester, die sie darbringen, „ein Schatten der künftigen Dinge, nicht aber das Wesen der Dinge selbst“ haben. Wir wollen genau darauf achten was er damit meint:

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/97/William_Holman_Hunt_-_The_Scapegoat.jpg*** Rbi8  Hebräer 10:1-4 ***

Denn da das GESETZ einen Schatten der künftigen guten Dinge, nicht aber das Wesen der Dinge selbst hat, können [die Menschen] [[die levitischen Priester]] niemals mit den gleichen Schlachtopfern, die sie fortgesetzt Jahr für Jahr darbringen, die Hinzutretenden vollkommen machen. 2 Würde sonst nicht das Darbringen der [Schlachtopfer] aufgehört haben, weil die, die heiligen Dienst verrichteten [[die Priester]] und ein für allemal gereinigt worden wären, kein Bewußtsein von Sünden mehr gehabt hätten? 3 Im Gegenteil, durch diese Schlachtopfer wird Jahr für Jahr an Sünden erinnert, 4 denn es ist unmöglich, daß das Blut von Stieren und von Ziegenböcken Sünden wegnimmt.

 

Nur die aaronschen Priester hatten das Recht und die Pflicht im Tempel Opfer darzubringen! Paulus redet spezifisch vom jährlichen Sühnetag, an dem der Hohepriester für sich, seine Söhne und das Volk Opfer darzubringen hatte! Eindeutig spricht Paulus auch hier nicht von einer Abschaffung des GESETZES, sondern von einer weit höheren Erfüllung! Er spricht von Jesus als dem von Gott designierten Hohepriester, der sowohl für die Sünden seiner Unterpriester, der Apostel wie auch der Sünden des Volkes ein Opfer darzubringen hatte, wie dies das GESETZ vorsah. Nur er konnte daraufhin die „Jahr für Jahr Hinzutretenden“ „ein für allemal vollkommen“ machen! Paulus spricht hier von der Taufe, der Löschung der früheren Sünden, wo symbolisch der auf jedem von uns lastende Fluch an den Stamm geheftet wurde! Die jährlichen aufgehäuften unwillentlichen Sünden werden dagegen am Sühnetag mit demselben Sünde sühnenden Blut reingewaschen.

 

image006Es ist klar, dass Aaron und die mit ihm verbundene levitische Priesterschaft kein vollkommenes Opfer darzubringen imstande waren, „denn es ist unmöglich, daß das Blut von Stieren und von Ziegenböcken Sünden wegnimmt.“ Paulus spricht von Sünden, welche den Tod eines Menschen bedeuten! Nur Menschenblut, „Seele für Seele“, das zudem ohne Makel sein musste, also selbst sündenlos ist, konnte dies bewirken! Adam war ohne Sünde in Vollkommenheit geschaffen worden. Er erwählte es sich selbst eher auf seine Frau, als auf Gott zu hören! Bewusst verband er sich mit der Schlange im Widerstand gegen Gott! Die Berechtigung seiner Todesstrafe kann nicht angezweifelt werden!

 

Nur Gott selbst konnte ein solches Opfer zur Verfügung stellen, die Sünde Adams und seiner Rebellion zuzudecken, indem Gott selbst seinen Sohn als „zweiten Adam“ sandte, um das gesetzliche Erfordernis zu erfüllen! „ ‚Der erste Mensch, Adam, wurde eine lebende Seele.‘ Der letzte Adam wurde ein lebengebender Geist.“ Jesus war unter grösserer Verführung Gott treu und erfüllte seinen Willen in weit höherem, in vollkommenem Mass. Er ist es, der uns nun zu Hilfe eilen kann, wenn wir selbst auf die Probe gestellt werden (1.Mo 2:7; 1.Kor 15:45).

 

*** Rbi8  Hebräer 2:18 ***

Denn worin er [[Jesus]] selbst gelitten hat, als er auf die Probe gestellt wurde, kann er denen zu Hilfe kommen, die auf die Probe gestellt werden.

 

Kein anderer Mensch war in der Lage den Preis zu bezahlen, den das perfekte Leben Adams darstellte! „Denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes“. Jesus aber hatte Satan und seine Verführungskunst besiegt (Off 5:2-5).

 

http://assets.jw.org/assets/l/bh/bh_X/52.jpg*** Rbi8  Römer 3:21-24 ***

Nun aber ist Gottes Gerechtigkeit ohne Gesetz [[an denen, die ohne GESETZ waren, den Menschen der Nationen]] offenbar gemacht worden, wie sie durch das GESETZ und die PROPHETEN bezeugt wird, 22 ja, Gottes Gerechtigkeit durch den Glauben an Jesus Christus für alle, die Glauben haben. Denn da ist kein Unterschied. 23 Denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes, 24 und als freie Gabe werden sie durch seine unverdiente Güte gerechtgesprochen aufgrund der Befreiung durch das von Christus Jesus [bezahlte] Lösegeld.

 

Nun aber ist Gottes Gerechtigkeit ohne Gesetz [[GESETZ]] offenbar gemacht worden, wie sie durch das GESETZ und die PROPHETEN bezeugt wird.“ Dieses Kommen Jesu als Loskäufer der verurteilten Menschen war sowohl durch das GESETZ bezeugt, wo Moses vom kommenden „Propheten gleich mir“ redet, wie durch die PROPHETEN, die den Messias immer und immer wieder mit weiteren Vorhersagen ankündigten. Sein Loskaufsopfer war vorab zuerst für die Juden, die gesündigt hatten und unter den Fluch gekommen waren, nun aber das „GESETZ des Glaubens“ in jenen „Propheten gleich mir“ erfüllten wie danach später auch für Menschen der Nationen, die bis zur Taufe nicht unter GESETZ Mose standen, dann aber durch Glauben sich dem „GESETZ des Christus“ unterordneten! Nicht aufgrund von Gesetzeswerken, sondern „als freie Gabe werden sie durch seine unverdiente Güte gerechtgesprochen aufgrund der Befreiung durch das von Christus Jesus [bezahlte] Lösegeld“: Eine Befreiung vom Urteil der Todesstrafe, der „Er hat uns alle unsere Verfehlungen verziehen und die gegen uns [lautende] handschriftliche Urkunde, die aus Verordnungen [[Urteilen]] bestand und gegen uns war, ausgelöscht; und ER hat sie aus dem Weg geräumt, indem sie an den Marterpfahl genagelt wurde.“ (Kol 2:13, 14).

 

Inwieweit aber „ist Gottes Gerechtigkeit ohne Gesetz [[GESETZ]] offenbar gemacht worden“? Die unverdiente Güte, die uns vom Tod zufolge Sünde und darauf lastendem Fluch freispricht war im GESETZ nicht vorgesehen! Das Gegenteil war der Fall, weil dort steht: „... keinesfalls wird er Straffreiheit gewähren, da er für das Vergehen der Väter Strafe über Söhne und über Enkel bringt, über die dritte Generation und über die vierte Generation.“ (2Mo 34:6, 7)

 

http://www.mopal.org/iface/fotos/iconoMPD.gifDer besondere „Glaube“, der nach dem Gesetzesbund mit Mose kam, der Glaube an diesen Loskäufer von unserer Sünde, an Jesus, an das sündensühnende Opfer Jesu war nun notwendig, um in die Gunst der „unverdienten Güte“ zu gelangen. Insofern war dies somit „ohne Gesetz [[GESETZ]] offenbar gemacht worden“! Das bedeutet aber nicht, dass dadurch das GESETZ aufgehoben worden wäre, wie Kirchenführer in Verdrehung der Tatsachen behaupten. Dieses bereits von Moses verkündete „GESETZ des Glaubens“ konnte erst ab Jesu Taufe erfüllt werden, wo er von Gott selbst durch eine Stimme aus dem Himmel bestätigt wurde: „Als Jesus getauft war, kam er sogleich aus dem Wasser herauf; und siehe, die Himmel wurden geöffnet, und er sah Gottes Geist wie eine Taube herabfahren und auf ihn kommen. Siehe! Da kam auch eine Stimme aus den Himmeln, welche sprach: „Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.“ (Mat 3:16, 17)

 

Als Paulus den Hebräerbrief schrieb wurde nach wie vor Jahr um Jahr durch den Hohepriester am Sühnetag das Blut von Stieren und Ziegenböcken in das Allerheiligste gebracht. Der Tempel stand zu jenem Zeitpunkt immer noch und viele „Ebioniten“ erfüllten weiterhin dieselbe gesetzliche Pflicht und waren am Sühnetag im Tempel anwesend! Paulus musste ihnen nun klar machen, dass dieser Teil des GESETZES inzwischen weggefallen war, indem er erklärt: „Er beseitigt das erste [[die Tieropfer]], auf daß er das zweite aufrichte [[Gottes Willen zu erfüllen]]!“ Was ebenso beseitigt wurde, war die Pflicht physisch im steinernen Tempel Jerusalems anwesend zu sein, nicht aber das Gebot sich am Sühnetag zu versammeln! Der neue geistige Tempel war doch die Versammlung, wo Gott versprach mit seinem Geist zugegen zu sein!

 

*** Rbi8  Hebräer 10:5-10 ***

Daher sagt er [[Jesus]] bei seinem Eintritt in die Welt [[bei seiner Taufe]]: „ ,Schlachtopfer und Opfergabe hast du nicht gewollt, aber einen Leib hast du mir bereitet. 6 Du hast kein Wohlgefallen an Ganzbrandopfern und Sünd[opfern] gehabt.‘ 7 Da sprach ich: ‚Siehe! Ich bin gekommen (in der Rolle des Buches steht über mich geschrieben), um deinen Willen, o Gott, zu tun.‘ “ 8 Nachdem er zuerst sagte: „Schlachtopfer und Opfergaben und Ganzbrandopfer und Sünd[opfer] hast du nicht gewollt noch Wohlgefallen daran gehabt“ — [Schlachtopfer,] die gemäß dem GESETZ dargebracht werden —, 9 sagt er darauf wirklich: „Siehe! Ich bin gekommen, um deinen Willen zu tun.“ Er beseitigt das erste, auf daß er das zweite aufrichte. 10 Durch den besagten „Willen“ sind wir durch die Opfergabe des Leibes Jesu Christi ein für allemal geheiligt worden.

 

Jesus erfüllte Gottes Willen bis hin in den Opfertod und gab das perfekte Beispiel in dessen Fusstapfen wir nachwandeln sollen. Nicht Sündopfer will Gott, sondern dass wir seinen Willen tun: „... [Schlachtopfer,] die gemäß dem GESETZ dargebracht werden“ sind es die weggefallen, „beseitigt“ sind! Nur Jesu unbeflecktes Fleisch und Blut konnte auch künftige Sünden zudecken, von all jenen, die neu mittels der Taufe hinzutreten. „Durch den besagten „Willen“ sind wir durch die Opfergabe des Leibes Jesu Christi ein für allemal geheiligt worden.“ Eine einmalige, fortdauernde Heiligung, die wir durch nichts aufs Spiel setzen dürfen!

 

7.1.3.4        Willentliche Sünder werden ihrer gerechten Strafe auch nach der Taufe nicht entfliehen!

Willentliche Sünde nach der Taufe deckt Jesu Blut jedoch nicht weiter zu! Paulus lässt darin keinen Raum für Zweifel! Kein weiteres Schlachtopfer steht dann mehr zur Verfügung! Jehova wird seinen Sohn nicht ein zweites Mal sterben lassen, damit wir zügellos handeln dürfen! Wir sollten uns betreffend so gewichtiger Themen nicht durch religiöse Irrlehren vom geraden und eingeengten Weg wegtreiben lassen! Wir wiederholen die Worte des Paulus um sie uns gut einzuprägen:

 

http://harmagedon.com.ar/X/Newsletter/NEWSLETTER%20Monat/WEG%20ARTIKEL%202005/WEG%20Artikel%205.9.3-Dateien/image087.jpg*** Rbi8  Hebräer 10:26-31 ***

Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, 27 [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird. 28 Jemand, der das Gesetz [[GESETZ]] Mose mißachtet hat, stirbt ohne Erbarmen auf das Zeugnis von zwei oder drei [Personen] hin. 29 Einer wieviel strengeren Strafe, denkt ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und der das Blut des [[neuen]] Bundes, durch das er geheiligt worden ist, als von gewöhnlichem Wert geachtet und der den Geist der unverdienten Güte durch Verachtung gröblich verletzt hat? 30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Mein ist die Rache; ich will vergelten“ und wiederum: „Jehova wird sein Volk richten.“ 31 Es ist etwas Furchtbares, in die Hände [des] lebendigen Gottes zu fallen.

 

Wenn es kein GESETZ Mose mehr für Christen gäbe, wie dies u.a. Jehovas Zeugen behaupten, so gäbe es auch keine Sünde und kein Gericht! Unter dem „GESETZ des Christus“ ist die Strafe für Übertretung aber noch viel rigoroser, als unter GESETZ Mose, erklärt Paulus, weil zuvor „Befreiung vom Fluch“ und damit vom Tod mittels „unverdienter Güte“ gewährt worden war. Darum müssen künftig im Millennium Jesus und seine 144.000 Priesterkönige mit „eisernem Stab“ dem GESETZ Nachachtung verschaffen, um das Böse aus Israel und nun von der ganzen Erde auszurotten (5.Mo 17:7).

 

 *** Rbi8  Offenbarung 2:26-29 ***

Und dem, der siegt und meine Taten bis zum Ende hin bewahrt, will ich Gewalt über die Nationen geben, 27 und er wird die Menschen mit eisernem Stab hüten, so daß sie gleich Tongefäßen zerbrochen werden, ebenso wie ich von meinem Vater empfangen habe, 28 und ich will ihm den Morgenstern geben. 29 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt.‘

 

http://harmagedon.com.ar/X/Erkenntnis/X2.13%20%20K%C3%B6nigreich-Dateien/image005.jpgMenschen gleich Tongefässen zu zerbrechen bedeutet nichts anderes als die Todesstrafe gemäss GESETZ zu vollziehen! Paulus spricht im Hebräerbrief 10:26-31 deutlich von getauften Christen, nicht von ungetauften Menschen, von solchen also die „die unverdiente Güte angenommen hatten“, durch die Taufe, sich ihrer aber als unwürdig erwiesen, die nun ein „schwereres Gericht“ empfangen werden!

 

Diese erwiesen sich als „Böcke, die in die ewige Abschneidung weggehen“ (Mat 25:46). Glauben an Jesus auszuüben bedeutet seine Gebote weiterhin zu halten! Nur diejenigen die dies tun erhalten ewiges Leben und Auferstehung. Sie gelten als „Gerechte“. Jesus erklärte, dass er keines seiner „Schafe“ die auf ihn hören verlieren werde:

 

*** Rbi8  Johannes 6:37-40 ***

Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und den, der zu mir kommt, will ich keinesfalls wegtreiben; 38 denn ich bin vom Himmel herabgekommen, nicht um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. 39 Dies ist der Wille dessen, der mich gesandt hat, daß ich von allem, was er mir gegeben hat, nichts verliere, sondern daß ich es am letzten Tag zur Auferstehung bringe. 40 Denn dies ist der Wille meines Vaters, daß jeder, der den Sohn sieht und Glauben an ihn ausübt, ewiges Leben habe, und ich will ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen.“

 

Wer den Sohn missachtet, wird ihn nicht sehen, weil Jesus mit einem solchen nicht in Gemeinschaft verbleibt! Glauben auszuüben bedeutet Jesu Gebote zu halten, die nicht schwer sind!

 

Paulus zeigte mit seinem Brief jenen Hebräerchristen, den „Ebioniten“, dass in diesem Teil des GESETZES, wo es um die Sündopfer geht, „der Schatten“ nun durch die Wirklichkeit gewichen war. Jesus hatte ein einmaliges, wertvolleres Schlachtopfer dargebracht und dadurch die Erinnerung an frühere Sünden ausgelöscht. Mit „Erinnerung“ ist nicht unser eigenes Erinnerungsvermögen gemeint. Die Eintragungen in der Buchrolle, wo Todsünden eingetragen sind wird bei der Glaubenstaufe gelöscht! Daher waren auch keine weiteren Schlachtopfer mehr notwendig, denn „durch diese [[Tier-]] Schlachtopfer wird Jahr für Jahr an Sünden erinnert.“ Jehova verspricht durch den Propheten Jeremia: „Und ihrer Sünden und ihrer gesetzlosen Taten werde ich keinesfalls mehr gedenken“ (Jer 31:34). Paulus erklärt den Hebräern, respektive allen Versammlungsvorstehern weiter:

 

image091*** Rbi8  Hebräer 10:16-18 ***

,Dies ist der Bund, den ich in bezug auf sie schließen werde nach jenen Tagen‘, spricht Jehova: ‚Ich will meine Gesetze [[GESETZE]] in ihr Herz legen, und ich werde sie in ihren Sinn schreiben‘ “, 17 [sagt er danach:] Und ihrer Sünden und ihrer gesetzlosen Taten werde ich keinesfalls mehr gedenken.“ 18 Wo es nun eine Vergebung derselben gibt, da ist keine Opfergabe mehr für Sünde.

 

Jesu Tod bewirkte somit endgültige Vergebung: „Wo es nun eine Vergebung derselben gibt, da ist keine Opfergabe mehr für Sünde.

 

Bedeutet dies, dass wir keinerlei Fehler mehr begehen? Nein! Unsere geistigen Schlachtopfer aber decken auch weiterhin Fehler zu, die wir aus Unachtsamkeit und Schwäche begehen mögen und diese werden durch Jesus auf seine Fürbitte hin weiterhin ausgelöscht. Der Sühnetag bleibt weiterhin der Tag,  an dem Gott Fehler auslöscht. Paulus spricht nicht von Sünden wider den heiligen Geist, für die es keine Vergebung gibt!

 

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7.1.3.5        Jesus hat die Macht Sünden zu vergeben nur den Aposteln delegiert!

Jesus hat von Gott her das Recht erhalten Sünden zu vergeben! Daran aber zweifelten damals die Schriftgelehrten.

 

*** Rbi8  Matthäus 9:1-8 ***

Da stieg er in das Boot, fuhr hinüber und kam in seine eigene Stadt. 2 Und siehe, man brachte ihm einen Gelähmten, der auf einem Bett lag. Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: „Fasse Mut, Kind; deine Sünden sind vergeben.“ 3 Und siehe, einige von den Schriftgelehrten sagten bei sich: „Dieser Mensch lästert.“ 4 Und Jesus, der ihre Gedanken erkannte, sprach: „Warum denkt ihr Böses in eurem Herzen? 5 Was ist zum Beispiel leichter, zu sagen: Deine Sünden sind vergeben, oder zu sagen: Steh auf, und geh umher? 6 Damit ihr aber wißt, daß der Menschensohn Gewalt hat, auf der Erde Sünden zu vergeben —“, darauf sprach er zu dem Gelähmten: „Steh auf, heb dein Bett auf, und geh zu deinem Haus.“ 7 Und er stand auf und ging weg zu seinem Haus. 8 Als die Volksmengen dies sahen, wurden sie von Furcht ergriffen, und sie verherrlichten Gott, der Menschen solche Gewalt gab.

 

Indem Jesus den Gelähmten heilte bewies er seine Macht, die ihm von Gott her verliehen worden war, sowohl das eine, die Sündenvergebung, wie auch das andere zu tun, Heilungen zu bewirken! Jesus gab dieselbe Gewalt Kranke zu heilen, selbst Tote aufzuerwecken und Sünden zu vergeben auch an seine Apostel weiter! Er sprach aber zu jenem Zeitpunkt noch nichts zu ihnen davon, dass auch sie Sünden vergeben könnten!

 

*** Rbi8  Matthäus 10:5-8 ***

Diese Zwölf sandte Jesus aus und gab ihnen folgende Weisungen: „Begebt euch nicht auf die Straße der Nationen, und tretet nicht in eine samaritische Stadt ein, 6 sondern geht statt dessen immer wieder zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. 7 Während ihr hingeht, predigt, indem ihr sagt: ‚Das Königreich der Himmel hat sich genaht.‘ 8 Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämonen aus. Kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt.

 

Erst nach seiner Auferstehung, nachdem ihm „alle Gewalt im Himmel und auf Erden“ zugeteilt worden war gab er die Macht Sünden zu vergeben an seine Apostel weiter! Weder Priester noch Jünger erhielten diese Macht, auch nicht als vierzig Tage danach „heiliger Geist“ auf 120 Jünger fiel!

 

http://www.harmagedon.com.ar/X/Newsletter/NEWSLETTER%202013/WEG%20ARTIKEL%202013/WEG%20Artikel%2013.12.3-Dateien/image003.jpg*** Rbi8  Johannes 20:22-23 ***

Und nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: „Empfangt heiligen Geist. 23 Wenn ihr irgendwelchen Personen die Sünden vergebt, so sind sie ihnen vergeben; wenn ihr die von irgendwelchen Personen behaltet, so sind sie behalten.“

 

Christus hatte auch den Siebzig, die er zuvor aussandte, um zu predigen ebenso die Macht gegeben Heilungen auszuführen. Dasselbe geschah mit dem Ausgiessen und der Übertragung des „heiligen Geistes“, nicht aber mit der Übertragung der Macht Sünden zu vergeben!

 

Wenn katholische Bischöfe und Priester sagen: „Deine Sünden sind dir vergeben“, so massen sie sich dieselbe Stellung der Apostel oder gar jene Jesu zu. Es ist Selbstüberhöhung! Weder Petrus noch sonst einer der Apostel haben Nachfolger! Die „Die Frau, die Braut des Lammes“ (Off 19:7) besteht auch am Ende dieses Systems aus den Zwölfen, entgegen dem, was viele Religionen ihren „Fürsten“ versprechen!

 

Warum sonst würde Jesus uns im Vaterunser lehren weiterhin darum zum Vater beten „vergib uns unsere Sünden“, statt zu sagen, geh zum Priester, er wird dir die Sünden vergeben?

 

*** Rbi8  Lukas 11:4 ***

Und vergib uns unsere Sünden, denn auch wir selbst vergeben jedem, der uns verschuldet ist; und bringe uns nicht in Versuchung.‘ “

 

Der Jünger Jakobus zeigt denselben Zusammenhang, dass Vorsteher zwar zu Gunsten eines durch Sünde geistig Kranken beten sollen, dass aber die Vergebung bei Gott liegt, der Jesu Fürsprache annimmt!

 

*** Rbi8  Jakobus 5:15 ***

Und das Gebet des Glaubens wird dem sich nicht wohl Fühlenden zum Heil sein, und Jehova wird ihn aufrichten. Und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben werden.

 

Auch Johannes zeigt, dass ein Bruder für einen anderen Bruder bei Gott bitte einlegen kann, dass dessen unwillentliche Sünden Vergebung erlangen mögen. Willentliche Sünde aber zieht den Tod nach sich, darum zu beten, dass solche Vergebung erlangt wäre sinnlos, weil Jesus dann ein weiteres Mal sterben müsste!

 

*** Rbi8  1. Johannes 5:16-17 ***

Wenn jemand seinen Bruder beim Begehen einer Sünde erblickt, die nicht den Tod nach sich zieht, so wird er bitten, und er wird ihm Leben geben, ja denen, die nicht so sündigen, daß sie sich den Tod zuziehen. Es gibt eine Sünde, die den Tod nach sich zieht. Nicht daß er diese Sünde betreffend bitten soll, sage ich ihm. 17 Jede Ungerechtigkeit ist Sünde, und doch gibt es eine Sünde, die nicht den Tod nach sich zieht.

 

http://www.walter-schulze-mittendorff.com/7todsuenden_files/00_7tods_NEU2.jpgEs sind somit nicht die sieben respektive neun so genannte „Todsünden“, wie es allgemein verbreitet durch die Kirche angenommen wird, die keine Vergebung erlangen: Es ist das willentliche Sündigen gegen jedes göttliche GESETZ! Denken wir an Adam und Eva!

 

http://assets.wallstreet-online.de/_media/6/teaser/symbolbilder/size_150/todsuenden.gif?env=liveStolz, Zorn, Habsucht, Geiz, Neid, Hochmut, Lästerei, Trägheit, Faulheit, Völlerei sind bestimmt verachtenswerte Charaktereigenbschaften. Jeder von uns aber sündigt zu seiner Zeit gegen das eine oder andere!

 

Weiter gibt Johannes jedem von uns den Rat unsere Sünden einander offen zu bekennen und sie nicht zuzudecken! Er spricht dabei von Gottes Treue, die bereit ist Sünden zu vergeben!

 

*** Rbi8  1. Johannes 1:9 ***

Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, uns die Sünden zu vergeben und uns von aller Ungerechtigkeit zu reinigen.

 

Johannes zeigt zudem, dass um Jesu Namen willen, weil er für unsere Sünden gelitten hat solche Sünden verziehen werden.

 

*** Rbi8  1. Johannes 2:12 ***

Ich schreibe euch, Kindlein, weil euch die Sünden um seines Namens willen vergeben worden sind.

 

Das Vergeben von Sünden ist somit nicht Teil der Geistesgaben, welche von den Aposteln an andere weitergegeben werden konnte. Umgekehrt aber konnten Apostel die Vergebung, welche Vorsteher gewährt hatten bestätigen, wie im Falle des wegen Hurerei ausgeschlossenen Mannes in der Versammlung Korinth, der offensichtlich bereut hatte und wiederum in die Versammlung aufgenommen wurde (2.Kor 2:5-9).

 

Paulus sagte zudem, dass jene Form der Übertragung von besonderen Geistesgaben beim Tod des letzten Apostels aufhören würden. Sie gehörten zu dem „Teilweisen“, das durch das „Vollständige“ weggetan würde.

 

*** Rbi8  1. Korinther 13:8-10 ***

Die Liebe versagt nie. Seien es aber [Gaben des] Prophezeiens, sie werden weggetan werden; seien es Zungen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden. 9 Denn wir erkennen teilweise, und wir prophezeien teilweise; 10 wenn aber das Vollständige gekommen ist, wird das Teilweise weggetan werden.

 

http://www.planet-wissen.de/natur_technik/farbe/natuerliche_farbe/img/top_farbe_purpur_g.jpgAuch die Apostel erlaubten Vorstehern Sünden von reuigen Mitchristen ihrerseits zu vergeben, wie dies der Fall der Versammlung Korinth zeigte, wo Paulus dem zurückgekehrten Hurer ebenfalls vergab. Jesu Befehl lautete doch, dass wir unseren Brüdern „siebenundsiebzig mal“ verzeihen sollen. Auch da ist nicht die Rede von einer Beichte vor einem Priester. „Dann trat Petrus herzu und sagte zu ihm: ‚Herr, wievielmal mag mein Bruder gegen mich sündigen und soll ich ihm vergeben? Bis zu siebenmal?‘ Jesus sprach zu ihm: ‚Ich sage dir: Nicht bis zu siebenmal, sondern: Bis zu siebenundsiebzigmal.‘ “ (Mat 18:21, 22).

 

Nur die Apostel aber hatten die Macht jene Sünden zu behalten oder endgültig zu vergeben. Sie sind die Richter der Richter! Nur dadurch ergeben die Worte des Paulus Sinn, denn wenn die Vorsteher selbst vor Gott Vergebung erlangen würden, da wären seine Worte Widersinn! (Joh 20:22, 23; 1.Kor Kap. 5 bis 6:3)

 

*** Rbi8  2. Korinther 2:10-11 ***

Wenn ihr jemandem etwas verzeiht, so tue auch ich es. In der Tat, was ich meinerseits verziehen habe, wenn ich etwas verziehen habe, ist um euretwillen vor dem Angesicht Christi geschehen, 11 damit wir nicht vom Satan überlistet werden, denn seine Anschläge sind uns nicht unbekannt.

 

Als Christen sind wir verpflichtet „geistige Schlachtopfer“ darzubringen, das sind die „jungen Stiere der Lippen“, zu einem öffentlichen Zeugnis und die Opfer guter Werke der Nächstenliebe (Hos 14:2; Heb 13:15).

 

*** Rbi8  1. Petrus 2:4-5 ***

Zu ihm kommend als zu einem lebendigen Stein, von Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserwählt, kostbar, 5 werdet auch ihr selbst als lebendige Steine aufgebaut zu einem geistigen Haus für den Zweck einer heiligen Priesterschaft, um geistige Schlachtopfer darzubringen, für Gott annehmbar durch Jesus Christus.

 

Jeder von uns ist aufgerufen Teilhaber einer „heiligen Priesterschaft“, ein „lebendiger Stein“ des geistigen Tempels, der Christenversammlung zu sein!

 

Bedeutet dies alles aber auch gleichzeitig, dass Menschen keinerlei weitere Sündenvergebung mehr benötigen und damit auch gleich der Sühnetag abgeschafft sei? Einige schlussfolgerten dies aus den Worten des Paulus voreilig: „Durch den besagten „Willen“ sind wir durch die Opfergabe des Leibes Jesu Christi ein für allemal geheiligt worden.

 

Da wir alle aber auch nach der Taufe weiterhin unwillentliche Sünden begehen, brauchen wir auch weiterhin einen Helfer bei Gott, und eine Gelegenheit, wo Gott alljährlich Sündentilgung vornimmt! So wie Paulus später die Sündenvergebung der Korinther anerkannte, so wird Jesus am Sühnetag eine solche als oberster Richter anerkennen. Vorsteher stehen nicht über den Aposteln und die Apostel nicht über Jesus! Gottes richterliche Entscheidungen sind somit weiterhin gültig. Darunter zählen das Einhalten der Sabbate und Feiertage, die wir nicht vernachlässigen dürfen!

 

*** Rbi8  1. Johannes 2:1-2 ***

Meine Kindlein, ich schreibe euch diese Dinge, damit ihr keine Sünde begehen mögt. Und doch, wenn jemand eine Sünde begeht, so haben wir einen Helfer beim Vater, Jesus Christus, einen Gerechten. 2 Und er ist ein Sühnopfer für unsere Sünden, doch nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.

 

http://biblischesjudentum.files.wordpress.com/2013/09/shofar.jpg?w=500Der „Helfer beim Vater“ ist Jesus als Hoherpriester, der für unsere Fehler als Gerechter weiterhin am Sühnetag einsteht und Fürsprache einlegt, wenn wir nicht willentlich Sünde treiben. Das Register, die „Buchrollen“ befinden sich nicht im Zugriff von Menschen, sondern sind im Himmel.

 

Hesekiel zeigt in seiner Vision des neuen, fertigerstellten geistigen Tempels [Bb3], das dieselben Dinge, welche die Priester betrafen auch im Tausendjahrreich Geltung haben: „Und meine Gesetze [[GESETZE]] und meine Satzungen hinsichtlich all meiner Festzeiten sollten sie halten, und meine Sabbate sollten sie heiligen.“

 

*** Rbi8  Hesekiel 44:23-24 ***

Und mein Volk sollten sie über den Unterschied zwischen Heiligem und Nichtheiligem unterweisen; und den Unterschied zwischen Unreinem und Reinem sollten sie es wissen lassen. 24 Und in einem Rechtsfall sollten sie selbst dastehen, um zu richten; nach meinen richterlichen Entscheidungen sollen sie ihn dann richterlich entscheiden. Und meine Gesetze [[GESETZE]] und meine Satzungen hinsichtlich all meiner Festzeiten sollten sie halten, und meine Sabbate sollten sie heiligen.

 

Gottes GESETZ hat ewigen Charakter und Menschen die in der Auferstehung kommen benötigen weiterhin die Dienste der Priesterkönige, um gerechtes Gericht zu erhalten und um die Sabbate und Festzeiten und deren Versammlungen durchzuführen!

 

7.1.3.6        Verletzung des Gesetzesbundes bringt Vernichtung über die Verletzer des Bundes!

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/95/Millennium_World_Peace_Summit,_UN.jpgNachdem die Religionsführer am „World-Peace-Summit“ [A1] mit den Politikern der UNO ihren Vertrag abschlossen begann eine neue Zeit grosser Bedrängnis auf der Erde! Die Verletzung des Heiligen Bundes war in herausragender Weise begangen worden, die Vernichtung verursachen wird!

 

http://photos.amritapuri.org/in/un2000/un00.jpgJuden wie Christen und jede Form der heidnischen Götzenverehrung vereinigten sich vor dem „siebenköpfigen wilden Tier“, vor dem sie sich verneigten und dessen Oberherrschaft sie nun offiziell anerkannten, um gewisse Privilegien zu erhalten. Ihr Schwur, für „Frieden und Sicherheit“ zu sorgen ist kaum das Stück Papier wert, worauf es geschrieben wurde!

 

Ein Engel, der wie ein Adler in der Mitte des Himmels flog kündigte drei kommende Wehe während der Zeit der letzten drei Trompetenstösse der Enge an! [A1-B3]

 

*** Rbi8  Offenbarung 8:13 ***

Und ich sah, und ich hörte einen Adler, der in der Mitte des Himmels flog, mit lauter Stimme sagen:Wehe, wehe, wehe denen, die auf der Erde wohnen, wegen der übrigen Trompetenstöße der drei Engel, die im Begriff sind, ihre Trompeten zu blasen!

 

Das wehe gilt allen Menschen auf der Erde!

 

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Der Prophet Hosea durfte viele Hinweise auf das Geschehen hin in die Endzeit aufzeichnen! Auch er spricht von einem Adler, der das abgefallene „Haus Jehovas“ angreift, sich gegen jene richtet, „die meinen Bund übertreten“! Das Verständnis seiner Vorhersagen hilft viele tiefgehende Zusammenhänge mit dem Königreich Gottes und seinen Gerichten zu verstehen. Gottes Volk Israel und Juda verliessen Gottes GESETZ und mussten mehrmals die Strafe dafür tragen. Das Übertreten von Gottes Bund geschieht durch Missachtung von Gottes GESETZ! Christen aus den Nationen, die nicht von Natur aus unter GESETZ geboren werden, sondern sich durch die Taufe freiwillig dem Bund unterordnen, sie unterstehen nach ihrer Erwachsenentaufe denselben Bedingungen! Was für Israel galt, das gilt auch für das geistige Israel, für Christen! Warnend ertönt wiederum das Horn vor der kommenden Schlacht!

 

*** Rbi8  Hosea 8:1-2 ***

An deinen Mund — ein Horn! [Einer kommt] wie ein Adler gegen das Haus Jehovas, weil sie meinen Bund übertreten und sich gegen mein Gesetz [[GESETZ]] vergangen haben. 2 Zu mir schreien sie ständig: ‚O mein Gott, wir, Israel, haben dich gekannt.‘

 

Nicht bloss Juden in Israel schreien heute zu Gott „wir haben dich gekannt“, sondern auch die Christenheit! Übertretung des Bundes und Vergehen gegen Gottes GESETZE aber bringt weiterhin dieselben Konsequenzen!

 

http://hinduexistence.files.wordpress.com/2013/04/unholy-jihad-and-islamic-terrorism.jpg%3Fw%3D853%26h%3D807Wie zur Zeit des Propheten Obadja am Ende des siebten Jahrhunderts, als die Truppen Nebukadnezars Juda und Jerusalem belagerten, so ist das heutige kleine Israel wiederum von feindlichen Heeren belagert, die nur auf das Zeichen zum Angriff lauern.

 

Präsident Ahmadinedschad von Iran, die Hisbollah im Libanon und die Hamas im Gazastreifen. Da ist auch Bin Laden und seine Al Kaida, der durch seinen zweiten Mann al-Zwahiri gemeinsam mit den anderen muslimischen Fundamentalisten zum Jihad gegen den Zionismus in Israel aufrufen. Derselbe Aufruf gilt auch gegen deren westliche Verbündete, die Christenheit: „ ‚Macht euch auf, und laßt uns gegen dasselbe aufstehen zur Schlacht.‘ “ lautet ihr immer erneut und deutlicher erschallender Kriegsruf (Ob 1:1). Sie machen dabei keinen Unterschied mehr zwischen den Zionisten und der Christenheit, die sie gemeinsam als Todfeinde betrachten!

 

Diese Worte des Propheten Hosea, dass ein Horn geblasen wird, sie gelten heute somit nicht alleine der Nation Israel, die den von Gott verordneten Retter Jesus bisher in ihrer grossen Mehrheit weiterhin ablehnt, sondern auch ihrem Verbündeten, der Christenheit und vor allem dem abscheulichen Bund der Religionen mit der UNO, an dem beide, Juden und Christen aktiv Anteil haben: Dem „World Council of Religious Leaders“!

 

http://www.nowtheendbegins.com/blog/wp-content/uploads/muslim-flag-will-fly-over-the-white-house-third-jihad.jpgDer letzte König des Nordens, die vereinten Kräfte gegen Anglo-Amerika und dessen Streitarme, der weltweite Terrorismus, ihm sind die vereinigten Streitkräfte des „Südkönigs“ entgegen gerichtet, Anglo-Amerika und dessen Verbündete!

 

Die Vorhersage hat noch eine weit grössere Erfüllung vor sich, gemäss den Worten des Propheten Habakuk! Das Gebiet der Chaldäer umfasst den heutigen Irak und Teile Irans und Jordaniens!

 

*** Rbi8  Habakuk 1:6-11 ***

Denn siehe, ich erwecke die Chaldäer, die erbitterte und ungestüme Nation, die an die weit offenen Stellen der Erde zieht, um Wohnsitze in Besitz zu nehmen, die ihr nicht gehören. 7 Schrecklich und furchteinflößend ist sie. Von ihr selbst gehen ihr eigenes Recht und ihre eigene Würde aus. 8 Und ihre Pferde haben sich als schneller denn Leoparden erwiesen, und sie haben sich als grimmiger denn Abendwölfe erwiesen. Und ihre Reitpferde haben den Boden gestampft, und ihre eigenen Reitpferde kommen von fern her. Sie fliegen wie der Adler, der zum Fraß eilt. 9 In ihrer Gesamtheit kommt sie für nichts als Gewalttat. Das Zusammenbringen ihrer Gesichter ist wie [der] Ostwind, und sie sammelt Gefangene so wie Sand. 10 Und ihrerseits verhöhnt sie selbst Könige, und hohe Amtspersonen sind ihr zum Gelächter. Ihrerseits lacht sie sogar über jeden befestigten Platz, und sie schüttet Staub auf und nimmt ihn ein. 11 Zu jener Zeit wird sie gewiß daherfahren [wie] Wind und wird hindurchziehen und wird tatsächlich schuldig werden. Diese ihre Kraft ist ihrem Gott zuzuschreiben.“

 

http://bc03.rp-online.de/polopoly_fs/irs-president-mahmoud-ahmadinejad-left-and-1.2498367.1318465050!/httpImage/3136770302.jpg_gen/derivatives/rpoPanorama_446art/3136770302.jpgWenn wir die spottenden Worte Präsident Ahmadinedschads in Erinnerung rufen, der Amerika als Satan bezeichnet oder jene Bin Ladens, gegen die Amerikaner und Engländer und deren Präsidenten, die beide jene Mächtigen offen verhöhnen, so erscheint uns die Prophezeiung des Propheten Habakuk fast wie aus heutigen Tagesnotizen herausgelöst zu sein! Auch jene berufen sich auf ihr eigenes Recht, die Scharia des Propheten Mohammed. Deren terroristischen Streitarme greifen überall auf der Welt zu, wie Adler die zum Raub niederstechen.

 

http://semiskimmed.net/pix/jihad-nursery3.jpgDie gesamte muslimische Weltbevölkerung wird „für nichts als Gewalttat“ aufgerufen, Schaden zu verursachen, wo immer es ist. Selst die kleinsten Kinder werden schon auf den kommenden Jihad vorbreitet. Grossspurig wird das baldige Verschwinden der Nation Israel und der Zusammenbruch Amerikas und des Westens vorhergesagt. „Zu jener Zeit wird sie gewiß daherfahren [wie] Wind und wird hindurchziehen und wird tatsächlich schuldig werden. Diese ihre Kraft ist ihrem Gott zuzuschreiben.“ Der Gott beider Seiten ist derselbe, der Gott dieses Systems, Satan! Die Schuld des „Nordkönigs“ und seiner Streitarme im Kampf gegen das Judentum und die Christenheit erreicht jedoch neue Massstäbe!

 

Gott schaut dem Treiben des angreifenden „Nordkönigs“ und des mit grossem Grimm ausziehenden „Südkönigs“ nicht ewig tatenlos zu! Zum Schutze seiner am Gerichtstag [B2] Auserwählten wird er selbst in den Kampf eingreifen, am Tag Harmagedons [B3], um die Drangsal abzukürzen! Zuvor aber wird das siebenköpfige „wilde Tier“ der UNO die Fleischteile „Babylons der Grossen“, der Religionen auffressen, nachdem diese geistige Hure abgeworfen und an einem Tag, ja, in einer Stunde vernichtet wurde! [B2><B3] Die Vernichtung kommt offenbar durch ein Urteil gegen sie aus den Sicherheitsrat der UNO.

 

*** Rbi8  Matthäus 24:27-28 ***

Denn so, wie der Blitz von östlichen Gegenden ausgeht und zu westlichen Gegenden hinüberleuchtet, so wird die Gegenwart [[Wiederkehr (zur Urteilsvollstreckung)]] des Menschensohnes sein. 28 Wo auch immer der Kadaver [[(der vernichteten Religionen)]] ist, da werden die Adler [[(der Poltik)]] versammelt werden.

 

Die Adler stellen hier die „Könige der Nationen“ dar, die jede in ihrem Land das Wertvolle der Religionen an sich reissen. Als die Jünger Jesus nach dem physischen Ort befragen, wo es geschehen würde sagte er ihnen, dass da, wo der „Leib“ sei, also die „Fleischteile“, die man reissen kann, dort sich die Adler versammeln werden!

 

*** Rbi8  Lukas 17:37 ***

Daher gaben sie ihm zur Antwort: Wo, Herr? Er sprach zu ihnen: Wo der Leib ist, da werden auch die Adler versammelt werden.“

 

Ein Teil der Fleischteile betrifft bestimmt auch Israel und die Stadt Jerusalem, die voller wertvollen Besitzes der Religionen ist! Alle Religionen haben sich grosse Reichtümer im Namen Gottes aufgehäuft. Nun kommt die Zeit, wo solches wiederum weggenommen wird!

 

 

7.1.4          Entscheide am Apostelkonzil in Jerusalem, die auch uns direkt betreffen

 

7.1.4.1        Christen sollen das tun, was seit alters am Sabbat in den Synagogen vorgelesen wird

In der Apostelgeschichte beschreibt Lukas anschaulich, wie die Situation anlässlich der Versammlung der Apostel und Vorsteher Jerusalems war, als die Streitfrage um die Beschneidung der Heidenchristen unter den Paulikanern in Antiochia besprochen wurde. Was war die Ursache gewesen, dass sich jene Männer in Jerusalem versammelt hatten?

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 15:1-2 ***

Und gewisse Männer kamen aus Judäa herab und begannen die Brüder zu lehren: Wenn ihr euch nicht nach dem Brauch des Moses beschneiden laßt, könnt ihr nicht gerettet werden.“ 2 Als aber kein geringer Zwiespalt und Wortstreit zwischen ihnen und Paulus und Barnabas entstanden war, ordnete man an, daß Paulus und Barnabas und einige andere von ihnen wegen dieses Wortstreites zu den Aposteln und den älteren Männern nach Jerusalem hinaufgehen sollten.

 

http://www.themakirche.at/articles/2009/09/30/a3796/p2/Apostel_fj.jpgEinige aus der Gruppe der „Ebioniten“ versuchte offensichtlich die Dominanz über die Versammlung in Antiochia zu erlangen, indem sie etwas verlangten, was Paulus ausdrücklich als nicht weiter notwendig bezeichnet hatte. So kam es, dass Paulus und Barnabas nach Jerusalem gingen, um das aufgeworfene Problem zu lösen! Als die Männer freundlich aufgenommen wurden und ihre Dinge berichtet hatten standen einige Bekehrte der Pharisäer auf und forderten:

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 15:5 ***

Es ist notwendig, daß man sie beschneide und ihnen gebiete, das Gesetz [[GESETZ]] Mose zu halten.“

 

Ging die Streitfrage nun darum, ob alle Gebote Mose gehalten werden müssten, inklusive der „Beschneidung am Fleische“ oder ob es nur die zehn Gebote wären die verbindlich sind oder gar, ob nur gewisse Änderungen am GESETZ Beachtung finden müssen? Drei oder mehr Antworten sind möglich! Das war offenbar ein sehr gewichtiger Entscheid, der dort gefällt werden musste, ansonsten wäre Paulus bestimmt nicht extra nach Jerusalem gereist! Die Beschneidung war doch nur eines unter vielen weiteren Geboten, das in den Vordergrund gerückt worden war und im Buch Levitikus steht!

 

http://kirchenundkapellen.de/kirchenab/ainhofen-petrus.jpgPetrus hatte nach einer längeren Diskussion eine Verteidigungsrede des Pro und Kontra zu Gunsten des Paulus gehalten, indem er offenlegte, wie Gott selbst das Werk des Paulus durch grosse Wunder unterstützt hatte und die Versammlungen gewachsen waren! Petrus selbst war von Jesus auserwählt gewesen den ersten Unbeschnittenen der Nationen zu taufen, den Offizier Kornelius und seine Hausgemeinschaft, indem er den dritten und letzten Schlüssel brauchte, um das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ zu öffnen. Es sind somit drei unterschiedliche Tore, die dort hineinführen. Auf jene Gruppe des Kornelius war zur Bestätigung seitens Gottes heiliger Geist gefallen, als sie noch nicht einmal getauft waren. Kornelius war auch danach nicht beschnitten worden! Petrus fragte daraufhin, die Angreifer des Paulus nun direkt bezichtigend „Gott auf die Probe“ zu stellen:

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 15:10-11 ***

Nun denn, warum stellt ihr Gott auf die Probe, indem ihr den Jüngern ein Joch auf den Nacken legt, das weder unsere Vorväter noch wir tragen konnten? 11 Im Gegenteil, wir vertrauen, daß wir durch die unverdiente Güte des Herrn Jesus auf dieselbe Weise gerettet werden wie auch jene.“

 

Wer von den zwei Parteien hatte nun Recht? War das ganze GESETZ Mose unverändert anzuwenden, inklusive der Beschneidung oder gab es seit Jesu Tod Neuerungen? Oder war etwa gar kein GESETZ mehr gültig? War Rettung erneut von Beschneidung des Fleisches oder nun von Beschneidung des Herzens abhängig, indem Menschen gesetzlose Taten bereuten und Glauben auszuüben begannen, wie Paulus dies gelehrt hatte? Die Anerkennung des Paulus als wahrer Apostel stand auf dem Spiel! Hören wir genau hin, wie der Entscheid seine Mehrheit fand. Der Jünger Jakobus hatte den Vorsitz und argumentierte nun: 

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 15:14-18 ***

Simeon [[Petrus]] hat ausführlich erzählt, wie Gott erstmals seine Aufmerksamkeit den Nationen zuwandte, um aus ihnen ein Volk für seinen Namen herauszunehmen.

15 Und damit stimmen die Worte der PROPHETEN überein, so wie geschrieben steht: 16 ‚Nach diesen Dingen werde ich zurückkehren und die Hütte Davids, die verfallen ist, wieder aufbauen; und ich werde ihre Trümmer wieder aufbauen und sie wieder aufrichten, 17 damit die, die von den Menschen übrigbleiben, zusammen mit Leuten aus allen Nationen, Leuten, die nach meinem Namen genannt sind, Jehova ernstlich suchen, spricht Jehova, der diese Dinge tut, 18 die seit alters bekannt sind.‘

 

Ganz offensichtlich waren für Jakobus die PROPHETEN weiterhin gültiger Massstab für aktuelles Geschehen, denn daraus zitierte er doch Amos 9:11, 12 und Jesaja 45:21! Jehova hatte zuvor seine Aufmerksamkeit nur Israel zugewandt gehabt. Nun sagten die Propheten soll aus den Nationen „ein Volk“ herausgelesen werden, die ihn als Gott ebenso anerkannten wie Israel dies zu Beginn getan hatte! Wir nennen sie in unseren Schriften „Paulikaner“, weil doch Paulus der Apostel der Nationen ist! Die Propheten hatten diese Entfernung Jehovas von seinem Volk Israel längstens angekündigt, weil jene den Bund mehrfach gebrochen hatten. Später dann aber würde Jehova schlussendlich „die Hütte Davids“ wiederum aufzurichten. Wann würde das sein?

 

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Als Nebukadnezar 607 v.u.Z., zur Zeit König Zedekias Jerusalem eroberte, da war das Ende des Königshauses Davids gekommen! Jehova selbst aber blieb König über Israel bis der kommen würde, „der das gesetzliche Recht“ auf Davids Thron haben würde, der vorhergesagte Messias. Als Israel Gottes Sohn Jesus verwarf und tötete, wurde jene Generation der Juden selbst von Gott verworfen! Ein Überrest, der das „GESETZ des Glaubens“ in den grössten aller Propheten erfüllte erhielt unter Führung der Apostel nun das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ um es über die ganze Erde hin auszubreiten ohne „Teil der Welt“ zu werden!

 

Erst dreieinhalb Jahre nach Pfingsten 33 u.Z., im Herbst des Jahres 36 u.Z. wurde durch die Jünger Jesu, „die von den Menschen übrigbleiben“ das Predigen auf die Nationen hin ausgedehnt. Was sprach der Jünger Jakobus dort auf der Apostelkonferenz in Jerusalem als Argument an, als er auf „die PROPHETEN“ verwies? Welche der Propheten sprach er an?

 

Die Propheten hatten wegen des Abfalls von Jehova und vom GESETZ von der kommenden Zerstörung Judas seit langer Zeit berichtet und davon, dass danach ein erneuter Aufbau stattfinden solle, wie auch Jakobus es erwähnt. Der Prophet Amos schrieb darüber bereits kurz vor Beginn des achten Jahrhunderts v.u.Z.:

 

http://pfarreleopoldau.files.wordpress.com/2010/03/amos.jpg?w=338&h=300*** Rbi8  Amos 9:11-14 ***

An jenem Tag werde ich die Hütte Davids aufrichten, die verfallen ist, und ich werde gewiß ihre Breschen ausbessern. Und ihre Trümmer werde ich aufrichten, und ich werde sie bestimmt aufbauen wie in den Tagen der Vorzeit, 12 damit man das in Besitz nimmt, was von Edom übriggeblieben ist, und alle Nationen, über denen mein Name genannt worden ist‘ ist der Ausspruch Jehovas, der dies tut.

13 ‚Siehe! Es kommen Tage‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚da wird der Pflüger tatsächlich den Schnitter einholen und der Traubentreter den Samenträger; und die Berge sollen von süßem Wein triefen, und die Hügel, sie werden alle zerschmelzen. 14 Und ich will die Gefangenen meines Volkes Israel zurückkehren lassen, und sie werden tatsächlich [die] verödeten Städte bauen und [sie] bewohnen und Weingärten pflanzen und den Wein davon trinken und Gärten anlegen und die Frucht davon essen.‘

 

Amos spricht von dem alten Gebiet Edom, das dem heutigen Jordanien entspricht! Die ganze Westbank war bis 1967 in deren Besitz, und ist seither bis heute von Israel besetzt. Es soll gemäss der Roadmap Präsident Bushs an die Palästinenser abgetreten werden, damit jene dort ihren eigenen Staat Palästina errichten. Das Thema ist heute somit sehr aktuell!

 

Da Amos von einer Kette von Ereignissen spricht, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten sich erfüllen sollten, müssen diese Ereignisse auf der prophetischen Zeitachse korrekt angeordnet werden, um deren Teilerfüllung zu erkennen und künftige Ereignisse richtig zu deuten! Die „Tage der Vorzeit“ hat mit dem Beginn des Königshauses Davids zu tun! Wann aber würden sich „Pflüger und Schnitter“ einholen?

 

Amos redet von „jenem Tag“, wo das Königshaus Davids wieder aufgebaut werden wird! Das war aber nicht im ersten Jahrhundert der Fall, obwohl bereits nach Pfingsten das „Königreich des Sohnes der Liebe“ entstanden war, wurde doch weiterhin um das Kommen des Königreiches des Vaters gebetet, desselben Königreiches, das David in Jerusalem den Thron gegeben hatte! (Mat 6:9) Jener angesagte Tag lag somit damals noch weit in der Zukunft! Amos spricht von unserer Zeit und von jenem Tag, wo Jesus, als Erbe des Thrones Davids dem Vater das aufgerichtete, gereinigte Königreich übergibt! [Bb1] Erst damit ist die Wiederherstellung erfüllt, wenn Jehova selbst darüber regiert, wie er als König über Davids Königtum regiert hatte! In der Zwischenzeit mussten die Jünger das Kommen jenes Königreiches auf der ganzen Erde ankündigen!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 1:6-8 ***

Als sie nun zusammengekommen waren, gingen sie daran, ihn zu fragen: Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Königreich wieder her? 7 Er sprach zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat; 8 aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet Zeugen von mir sein sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis zum entferntesten Teil der Erde.“

 

Aus Jesu Antwort geht deutlich hervor, dass weitere Zeit verfliessen sollte, bis das „Königreich für Israel“, die neuen (ersten) Himmel aufgerichtet würde! Bis zu jenem Zeitpunkt aber sollte der Name Jehovas über vielen Nationen genannt werden und viele Menschen Gottes Gerechtigkeit gelehrt erhalten haben. Die Offenbarung spricht an „jenem Tag“ des Gerichts [B2] von einer „grossen Volksmenge aus allen Nationen“, welche den Abschluss des alten Systems überlebt hat. Sie sollen offensichtlich erst nach Harmagedons Entscheidungsschlacht [B3>] „das in Besitz nehmen, was von Edom übriggeblieben ist.“

 

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image127Edom“ liegt heute da, wo der Staat Jordanien ist. Seine Hauptstatt ist Amman. Israel hat im Sechstagekrieg 1967 nur einen Teil seines ursprünglichen Territoriums, das zur Zeit Davids erobert worden war nun von Jordanien zurückerobert: Die so genannte Westbank oder Cisjordanien, da, wo nun eben heute der Palästinenserstaat unter der Führung von Präsident Abbas aufgerichtet werden soll.

 

Es wird darüber verhandelt, wann die israelischen Siedlungen abgerissen werden, die gemäss UNO-Entscheid widerrechtlich auf besetztem Gebiet errichtet wurden und die Siedler auf das Gebiet des Kernlandes zurück gebracht werden. Offensichtlich ist die Prophezeiung des Amos heute noch nicht voll erfüllt, betrifft somit weiterhin noch die Zukunft!

 

Palästina aber verlangt den Abzug aller Juden aus dem ihnen 1948 durch die UNO zugeteilten Gebiet. In Wirklichkeit beanspruchen sie das ganze Gebiet und Jerusalem soll vollkommen unter ihre Kontrolle kommen.

 

7.1.4.2        Der Wiederaufbau der verfallenen Hütte Davids

Der Jünger Jakobus zitiert am Apostelkonzil aus jener Prophezeiung von Amos und wendet den ersten Teil der Erfüllung auf jene Zeit des ersten Jahrhunderts an:Nach diesen Dingen werde ich zurückkehren und die Hütte Davids, die verfallen ist, wieder aufbauen; und ich werde ihre Trümmer wieder aufbauen und sie wieder aufrichten“.

 

Was damals einen Beginn des Aufbaus hatte, indem Jesus als König auf Davids Thron erwählt wurde, das kommt nun erst beim Abschluss des Systems zu seinem Höhepunkt! Jehova hat das Königshaus Davids in Jesu Hände gelegt und ihn zum Haupterben eingesetzt! Die Breschen des „neuen Jerusalem“, der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ sind in diesen Tagen des „Abschlusses des Systems der Dinge“ daran mit den letzten lebendigen Steinen ausgebessert zu werden! Der Psalmist David hatte dies durch Inspiration angekündigt: Es ist die Zeit, wo Gott seinen eigenen König Jesus auf Zion einsetzt und wo sich ihm alle Könige unterordnen sollten. Sehen wir etwa, dass sich die Nationen Jesus und Jehova Gott unterordnen? Bestimmt nicht! David sagt aber, dass dies nicht ohne Folgen bleiben wird!

 

*** Rbi8  Psalm 2:5-9 ***

http://www.jesus.ch/sites/default/files/media/38289-Jesus-Menschensohn-Zukunft.jpg Zu jener Zeit wird er zu ihnen reden in seinem Zorn,

Und in der Glut seines Mißfallens wird er sie in Bestürzung versetzen,

 6 [Indem er spricht:] „Ich, ja ich, habe meinen König eingesetzt

Auf Zion, meinem heiligen Berg.“

 7 Man lasse mich auf die Verordnung Jehovas hinweisen;

Er hat zu mir gesagt: „Du bist mein Sohn;

Ich, ich bin heute dein Vater geworden.

 8 Erbitte von mir, daß ich Nationen zu deinem Erbe gebe

Und die Enden der Erde zu deinem eigenen Besitz.

 9 Du wirst sie mit eisernem Zepter zerbrechen,

Wie ein Töpfergefäß wirst du sie zerschmettern.“

 

Offensichtlich ist Jesus daran auf dem himmlischen Zion eingesetzt zu werden, dies ist aufgrund der Zeichen zu beurteilen! (Off 11:14, 15) Die letzten dreieinhalb Jahre dieses Systems, von der Aufrichtung von Gottes Königreich in aller Stille inmitten der Feinde, die mit der „Wiedereinführung Jesu in die bewohnte Erde“ (Heb 1:6) und der Frühauferstehung der Apostel beginnen [B1](Phi 3:11), erfüllen sich die Worte des Amos: „ ‚Siehe! Es kommen Tage‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚da wird der Pflüger tatsächlich den Schnitter einholen und der Traubentreter den Samenträger’ “ Jesus und die Apostel hatten gepflügt und gesät und „treue und verständige Sklaven“ arbeiten auf dem Feld bis zum Ernteabschluss, wo der letzte Teil der Ernte eingebracht wird! Die Schnitter aber sind Engel, die Jesus aussendet, um seine Ernte einzubringen, nachdem das Unkraut herausgelesen und verbrannt ist!

 

*** Rbi8  Matthäus 13:39-43 ***

Die Ernte ist ein Abschluß eines Systems der Dinge, und die Schnitter sind Engel. 40 So, wie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, so wird es beim Abschluß des Systems der Dinge sein. 41 Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Königreich alle Dinge herauslesen, die Anlaß zum Straucheln geben, und Personen, die gesetzlos handeln, 42 und sie werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird [ihr] Weinen und [ihr] Zähneknirschen sein. 43 Zu jener Zeit werden die Gerechten so hell leuchten wie die Sonne im Königreich ihres Vaters. Wer Ohren hat, höre zu!

 

http://4.bp.blogspot.com/-eKSW8iEFY5M/T4CTkNnn5eI/AAAAAAAAAJ8/AF6CnDLMunI/s320/Paris+und+Demo+114.JPGDer Begriff „eines Systems der Dinge“ zeigt, dass es im Verlauf der Geschichte mehrere gab! Nun endet die Ära der „Zeiten der Nationen“, wo jene die Oberhand über Israel und Jerusalem hatten.

 

Beachten wir, dass Jesus die Aufgabe hat Personen die Gesetzlos handeln herauszulesen und zwar hier auf der Erde! Die Behauptung, Christen stünden nicht unter GESETZ hat auch aus diesem Grund eindeutig keine biblische Grundlage! Wer nun gibt Anlass zu straucheln? Jene die zu Gesetzesübertretung verleiten, weil sie behaupten gewisse Gebote innerhalb des GESETZES oder gar alle seien nicht weiter verbindlich!

 

Beide, „der Pflügende und der Schnitter“ werden sich nun zum Abschluss mit Jesus treffen [Bb; a1], die Apostel, die Versiegelten der 144.000, deren Befreiung von Satans System kommt und die nach Jerusalem und dem Berg Zion hin versammelt werden und die Erstauferstandenen, die nun aus der Gefangenschaft des Todes befreit werden [Bb] „... ich will die Gefangenen meines Volkes Israel zurückkehren lassen, und sie werden tatsächlich [die] verödeten Städte bauen und [sie] bewohnen und Weingärten pflanzen und den Wein davon trinken und Gärten anlegen und die Frucht davon essen.“ Das alles ist erst möglich, wenn die Feinde von Gottes Königreich „im Feuerofen“ Harmagedons verbrannt sind!

 

http://harmagedon.com.ar/X/Newsletter/NEWSLETTER%202012/WEG%20ARTIKEL%202012/WEG%20Artikel%2012.12.3-Dateien/image009.jpgDer Jünger Jakobus verstand jenen Teil, der seine Zeit betraf, wo die Jünger Jesu selbst daran waren den  fruchtbaren Boden der Nationen zu pflügen und ersten Samen für das Königreich auf diesen frisch bearbeiteten Boden zu streuen! Nun aber ist heute die Zeit der Ernte, der Tag des Endgerichts an diesem System ist nahe gekommen. Die Kelter Gottes ist mit den „sauren Trauben“ dieser Welt gefüllt und die Traubentreter, Engel auf Pferden denen das Blut bis an die Zäume reicht werden ihre Arbeit in Kürze beginnen [B3](Off 14:18-20).

 

*** Rbi8  Offenbarung 14:14-16 ***

Und ich sah, und siehe, eine weiße Wolke, und auf der Wolke saß einer gleich einem Menschensohn [[Jesus, der die Erntearbeit der Engel leitet]] mit einer goldenen Krone auf seinem Haupt und einer scharfen Sichel in seiner Hand.

15 Und ein anderer Engel trat aus dem Tempel[heiligtum] hervor und rief mit lauter Stimme dem zu, der auf der Wolke saß: „Schick deine Sichel hinein und ernte, weil die Stunde zum Ernten gekommen ist, denn die Ernte der Erde ist ausgereift.“ 16 Und der, der auf der Wolke saß, legte seine Sichel auf der Erde an, und die Erde wurde abgeerntet.

 

Die Stunde zum Ernten steht eindeutig mit der Endschlacht Harmagedons im Zusammenhang! Alle Menschen die nicht zum Überleben gekennzeichnet sind, sondern das Kennzeichen des „wilden Tieres“ an ihrer Hand oder Stirn tragen erhalten ihren Lohn!

 

Jakobus beendet nun seine Rede am Apostelkonzil damit, dass er den Entscheid betreffend der Beschneidung bekanntgibt, aus dem weitere wichtige Schlüsse gezogen werden können:

 

http://assets.jw.org/assets/m/jl/jl_X/1102012161_univ_cnt_1_xs.jpg*** Rbi8  Apostelgeschichte 15:19-21 ***

Meine Entscheidung ist deshalb, daß man die von den Nationen, die zu Gott umkehren, nicht beunruhige, 20 sondern ihnen schreibe, daß sie sich von Dingen enthalten, die durch Götzen befleckt sind, und von Hurerei und von Erwürgtem und von Blut. 21 Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen [[(Orts)Versammlungen]] an jedem Sabbat vorgelesen wird.“

 

Die Lehre des Paulus, dass Menschen sich am Herzen beschneiden müssten wurde somit bestätigt! Das „GESETZ der Beschneidung“ war damit offensichtlich nicht aufgehoben, sondern die Anwendung für Christen aus den Heiden vom äusserlichen Fleisch zum Geistigen hin verschoben worden! „Menschen der Nationen“ kehren zu Gott um, indem sie gesetzloses Handeln abstreifen und die neue Persönlichkeit gemäss Gottes gerechtem Massstab anziehen. 

 

Im selben Satz aber werden drei weitere Gebote aus dem Buch Levitikus wiederholt, die zudem in den Vordergrund gerückt werden! Sie haben mit den Speisevorschriften zu tun, was als rein und was als unrein gilt! Ganz offensichtlich wurde am Apostelkonzil das GESETZ Gottes nicht aufgehoben, sondern die von Paulus gelehrte Veränderung in der Anwendung bestätigt! Genauso wie der Begriff „Hurerei“ jede Version sexueller Abart trifft, so sind auch jene drei Speiseregeln nur gewichtigster Auszug der übrigen verbindlichen Vorschriften! Weit davon entfernt, dass Gottes GESETZ beendet wäre!

 

Wie zuvor in Israel, seit den Tagen Mose wurden jeden Sabbat in den „Synagogen“, den Christenversammlungen dieselben Dinge des GESETZES weiterhin gelehrt! Jakobus bestätigt dies: „Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen [[Versammlungen gr.: Synagogen]] an jedem Sabbat vorgelesen wird.“ Damit wurden die heiligen Zusammenkünfte angesprochen, die Jehova durch Moses gebot und die weiterhin in den Urchristenversammlungen am Sabbat durchgeführt wurden, unabhängig davon, wo die Glaubenden nun wohnten! Die Synagogen waren nicht spezielle Gebäude, sondern Privathäuser, in denen sich die Christen nun zusammenfanden!

 

*** Rbi8  3. Mose 23:3 ***

Sechs Tage kann Arbeit getan werden, aber am siebten Tag ist ein Sabbat vollständiger Ruhe, eine heilige Zusammenkunft. Ihr dürft keinerlei Arbeit tun. Es ist ein Sabbat für Jehova an allen Orten, wo ihr wohnt.

 

Wir wissen gut, dass Übersetzungslücken dazu dienen, unser Verständnis zu behindern! Wir haben diese Themen bereits eingehend in anderen Artikeln und Newsletter besprochen! Indem das hebräische Wort „Synagoge“ ohne Übersetzung im Text des Jakobus in der Apostelgeschichte wiedergegeben wird sollte der Leser der Meinung sein, dass dies nur in den jüdischen Synagogen der Fall wäre. Jakobus spricht aber zweifelsfrei von den Christenversammlungen, die sich ja wie er es bestätigt weiterhin, sowohl unter den „Ebioniten“ wie den „Paulikanernam Sabbat zusammenfanden! Dieser Satz ist allen Anhängern der Lehre, dass die ersten Christen sich am Sonntag zusammengefunden hätten ein Dorn im Auge, weil er exakt das Gegenteil beweist!

 

http://www.freizeitinfo.at/images/offers/1363290318-Ktn_Feldkirchen_St_Urban_Mithrasfelsen_2.jpgDer Sonntag kam erst allgemein als Tag der Versammlung auf, wie die Apostel tot waren und der Abfall immer schneller um sich griff, der Einfluss des heidnischen Rom ins Alltagsleben eingriff. Gott hatte Israel mittels Grenzen und einem Staatswesen von den Nationen abgetrennt! Das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ sollte inmitten der Nation sich aufgrund des „GESETZES des Christus“ von den sie umgebenden Einflüssen abschotten! Das Verlassen des Sabbatgebotes bedeutete einen ersten Sieg des Heidentums über das Christsein!

 

http://www.allmystery.de/dateien/rs49529,1238083686,pontmax.jpg?bcErst als Konstantin den „dia solis“ zur Ehre der unbesiegbaren Sonne, der „sol invictus“ und zur Ehre des Mithraskults zum allgemeinen wöchentlichen Feiertag im ganzen Reich erhob, wurde der Konflikt zu Gottes GESETZ zur grossen Gefahr. Das war aber erst im vierten Jahrhundert, ab dem Jahr 321 u.Z.. Die Christen Roms hatten sich aber schon seit Mitte des zweiten Jahrhunderts bereits weit vom geraden Weg der Wahrheit entfernt und sich dem Kaiserkult und damit der Sonntagsheiligung angepasst!

 

Das Konzil von Nicäa brachte den Durchbruch der „Antichristen“ durch den Bund mit Kaiser Konstantin, wo die Päpste im Gefolge die Vormachtstellung in Imperium faktisch zugeordnet erhielten und der Kaiser durch Dekrete und Gesetze das hierarchisch gut organisierte Namenchristentum nun förderte. Die Unterstützung des heidnischen Kultes begann er aber zu drosseln. Indem Jesus an jenem Konzil zu GOTT erklärt wurde und am kommenden Konzil von Konstantinopel der „Heilige Geist“ zur Dritten Person Gottes erhoben wurde war die Christenheit auf demselben Niveau wie der Heidenkult.

 

https://lh6.googleusercontent.com/-XHMnL4xrDIo/TWoW-pc9poI/AAAAAAAAD_0/WJMSjDwkXrc/s1600/i-s-m+1.JPGIndem Verehrung von Heiligen eingeführt wurde konnte die Anbetung von anderen Göttern und Göttinnen leicht bei der Konvertierung zum Christentum in diese Bahnen gelenkt werden. Statt der Göttin Artemis der Griechen oder der Diana der Römer war es nun Maria die Anbetung erhielt! Sie wurde zur Schutzgöttin der Päpste erhoben!

 

Wahre Christen aber, das geistige „Israel“ verteidigten weiterhin Jehova als einzigen wahren Gott und lehnen jede Anbetung falscher Götter auf ewig ab!

 

(Jesaja 43:10, 11) Ihr seid meine Zeugen“, ist der Ausspruch Jehovas, „ja mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr erkennt und an mich glaubt und damit ihr versteht, daß ich derselbe bin. Vor mir wurde kein Gott gebildet, und nach mir war weiterhin keiner. 11 Ich — ich bin Jehova, und außer mir gibt es keinen Retter.“

 

Jesus selbst bestätigte, dass jede Art Hilfe und Rettung selbst wenn er im Auftrag Jehovas handelte stets zur Ehre des Vaters war, ist und bleibt! Jeder von uns ist aufgerufen Zeuge für den einen GOTT Jehova zu sein! Jesus ist nach Jehova die höchste Autorität aber blieb stets JHWH unterordnet!

 

(Johannes 14:13, 14)  Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. 14 Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.

 

http://images.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-03/franziskus-papst/franziskus-papst-540x304.jpgWir sollen den Vater im Namen Jesu um die notwendigen Dinge bitten, damit zeigen wir Unterordnung unter unseren „Herrn“ als unser „Haupt“, unter unseren Hohepriester und König! Jedes andere Haupt, das sich an Jesu Stelle zu schieben versucht lehnen wir ab!

 

In Christenversammlungen die weiterhin der Lehre der Apostel folgten, die sich inzwischen um die Verteidigungslehren des  Presbyter Arius sammelten, blieb der Sabbat weiterhin der Versammlungstag, selbst unter harter Verfolgung. Das GESETZ Mose wurde in der Christenversammlung somit weiterhin gelesen und erklärt! Die Deklaration des Apostelkonzils blieb unangefochten:  Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen [[(Orts)Versammlungen]] an jedem Sabbat vorgelesen wird.

 

Die Arianer benötigten keine „veränderte frohe Botschaft“ von Seiten des Bischofs von Rom, eines Anhängers und Förderers des Athanasius „des Grossen“, eines Abtrünnigen von der apostolischen Lehre, der lediglich den christlichen Glauben dem philosophischen Heidentum anzugleichen versuchte. Dadurch wollte der Bischof von Alexandria Athanasius die Konflikte mit dem Imperium Roms vermeiden!

 

Jesus war niemals solche Kompromisse eingegangen! Er unterwarf sich keiner sektiererischen Strömung unabhängig wie stark jene war. Er griff deren Abweichungen von Jehovas gegebenem Wort im Falle der Pharisäer, der Sadduzäer und der Herodianer offen und furchtlos an, wo immer sich Gelegenheit bot! Jahrhunderte schwelte der arianische Konflikt weiter und ist bis heute nicht zu Gunsten Roms entschieden, obwohl jene Staatsmacht die Mehrheit der christlichen Kirchen und deren Häupter unter ihre Gewalt zu bringen wusste! Millionen von Christen wurden im Verlauf der Jahrhunderte durch die römischen Päpste grausamst verfolgt, vertrieben und abgeschlachtet! Eine wahre Kriminalgeschichte der Christenheit öffnet sich dem Hörer, der nach unverfälschter Wahrheit wie nach Gold und Edelsteinen gräbt! Wer nicht verstehen will, weil er blind und devot ist wird dies stets ablehnen dies und die wahren Hintergründe zu untersuchen! Zwei Götter herrschen bis zum Tag Harmagedons! Erst dort wird Satan gefesselt in den Abgrund geworfen!

 

7.1.4.3        Die Beschneidung am Geist ist eine verbindliche Anforderung für alle Christen

Aus all dem ist ersichtlich, dass weder durch Paulus noch am Apostelkonzil im Jahre 49 u.Z. Gottes GESETZ abgeschafft wurde, im Gegenteil, dessen Weiterbestehen wurde dadurch beständig bestätigt, indem gewisse herausragende Punkte die besonders beachtet werden mussten daraus in den Vordergrund gestellt wurden. Keine über das bestehende GESETZ hinausgehenden Bestimmungen wurden erlassen! Man berief sich dabei auf übereinstimmenden heiligen Geist im Einklang mit den Schriften!

 

http://images.gutefrage.net/media/fragen-antworten/bilder/18593654/0_big.jpg*** Rbi8  Apostelgeschichte 15:28-29 ***

Denn der heilige Geist und wir selbst haben es für gut befunden, euch keine weitere Bürde aufzuerlegen als folgende notwendigen Dinge: 29 euch von Dingen zu enthalten, die Götzen geopfert wurden, sowie von Blut und von Erwürgtem und von Hurerei. Wenn ihr euch vor diesen Dingen sorgfältig bewahrt, wird es euch gutgehen. Bleibt gesund!“

 

Die Ehre des Paulus und seine Bemühungen, dass Christen aus den Heiden sich statt am Fleisch an ihrem Herzen beschnitten und die gültigen Regeln des GESETZES im Leben anwendeten blieb eindeutig Sieger! Der „heilige Geist“ war nicht im Gegensatz dazu zu finden! Die ganze Schrift unterstütze ihn und sein Handeln. Die paulikanischen Christen mussten sich „vor diesen Dingen sorgfältig bewahren“ die Gott als schlecht und unannehmbar bezeichnet, die „unrein“ nach GESETZ sind, dadurch würde es ihnen gut gehen!

 

Das aber führte für den einzelnen Christen oft zu Situationen der Konfrontation, da seine Umgebung solche Begrenzungen in der Freiheit der Wahl ablehnte. Das ist heute nicht anders und bedeutet einen individuellen Kampf zu führen, um Gottes Normen auch in geringen Dingen zu erfüllen!

 

Es ging somit bei jenem Zusammenkommen lediglich darum, über die gesunden Regeln des Benehmens hinausgehende pharisäische Lehren auszumerzen. Deren Anhänger innerhalb der „Ebioniten“ blieben weiterhin an Äusserlichkeiten hängen. Schon Jesus hatte solches Verhalten hart bekämpft, weil dadurch der tiefere Sinn von Gottes GESETZ ungültig gemacht wird! Bereits durch Moses hatte Jehova den tiefen Sinn hinter der Beschneidung erklärt, Paulus hatte somit nichts Neues erfunden oder eingeführt: „... ihr sollt die Vorhaut eures Herzens beschneiden und euren Nacken nicht länger verhärten.

 

*** Rbi8  5. Mose 10:14-19 ***

Siehe, Jehova, deinem Gott, gehören die Himmel, ja die Himmel der Himmel, die Erde und alles, was darauf ist. 15 Nur deinen Vorvätern hat sich Jehova zugeneigt, um sie zu lieben, so daß er ihre Nachkommen nach ihnen erwählte, ja euch, aus allen Völkern wie an diesem Tag. 16 Und ihr sollt die Vorhaut eures Herzens beschneiden und euren Nacken nicht länger verhärten. 17 Denn Jehova, euer Gott, ist der Gott der Götter und der Herr der Herren, der große, starke und furchteinflößende Gott, der niemand parteiisch behandelt noch eine Bestechung annimmt, 18 der dem vaterlosen Knaben und der Witwe Recht schafft und den ansässigen Fremdling liebt, so daß er ihm Brot und einen Überwurf gibt. 19 Auch ihr sollt den ansässigen Fremdling lieben, denn ansässige Fremdlinge wurdet ihr im Land Ägypten.

 

Die Christen aus den Heiden waren nun die von Jehova erwählten „Nachkommen der Vorväter die Jehova erwählte, ja euch, aus allen Völkern“! Die „Beschneidung des Herzens“ würde wahre Gerechtigkeit im Einklang mit den gesetzlichen Forderungen Jehovas erbringen, Handlungen wie Jehova sie wünscht und selber tut, indem er Armen und Schwachen unparteiisch hilft! Das Apostelkonzil hielt sich seinerseits an die Urregelung, dass ansässige Fremdlinge geliebt werden müssen, weil geschrieben steht: „Auch ihr sollt den ansässigen Fremdling lieben, denn ansässige Fremdlinge wurdet ihr im Land Ägypten.“ Die „Paulikaner“ waren am fetten Wurzelstock der ebionitischen Juden eingesetzte Zweige, Fremdlinge, welche der Wurzelstock, die Apostel willkommen hiessen!

 

image145*** Rbi8  Römer 11:17-18 ***

Wenn indes einige der Zweige ausgebrochen wurden, du aber, obwohl du ein wilder Olivenbaum bist, zwischen sie eingepfropft und des Olivenbaums Wurzel der Fettigkeit teilhaftig wurdest, 18 so überhebe dich nicht über die Zweige. Überhebst du dich aber über sie: nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel [trägt] dich.

 

Die abgefallenen Christen die sich mit Roms Kaiserkult verbündeten waren es, die sich unzweifelhaft über die Wurzel erhoben und sie mit aller Gewalt zu bekämpfen begannen! Der Tag, wo sie von der Wurzel getrennt werden steht bevor! Ihres Unglaubens und ihrer Gesetzlosigkeit wegen wird Gott sie nicht verschonen! Die abgetrennten jüdischen Zweige, messianische Juden sind inzwischen wiederum eingepflanzt! Die Worte des Paulus an die Christen in Rom haben sich erfüllt!

 

*** Rbi8  Römer 11:19-24 ***

Du wirst nun sagen: „Zweige sind ausgebrochen worden, damit ich eingepfropft werde.“ 20 Richtig! Wegen [ihres] Unglaubens sind sie ausgebrochen worden, du aber stehst durch Glauben. Hege nicht mehr überhebliche Gedanken, sondern fürchte dich. 21 Denn wenn Gott die natürlichen Zweige nicht verschont hat, wird er auch dich nicht verschonen. 22 Sieh also Gottes Güte und Strenge. Gegen die, die gefallen sind, Strenge, gegen dich aber Gottes Güte, vorausgesetzt, daß du in seiner Güte bleibst; sonst wirst auch du abgehauen werden. 23 Auch werden sie, wenn sie nicht in ihrem Unglauben bleiben, eingepfropft werden; denn Gott vermag sie wieder einzupfropfen. 24 Denn wenn du aus dem von Natur wilden Olivenbaum herausgeschnitten und entgegen der Natur in den edlen Olivenbaum eingepfropft wurdest, wieviel eher werden diese, die natürliche [Zweige] sind, in ihren eigenen Olivenbaum eingepfropft werden!

 

image147Die natürlichen Zweige, Männer und Frauen aus den Juden, die bis heute Gottes GESETZ von Kindheit an gelehrt erhielten ist das Einpflanzen in den sinnbildlichen „Olivenbaum“ durch Anerkennung des Christus ein vergleichsweise kleiner Schritt! Für sie sind Gottes Gebote etwas, worin sie aufgewachsen sind! Was jene Judenchristen heute tun müssen, ist „jüdische Fabeln“ abzulegen und von Bräuchen abzulassen die Gottes GESETZ ungültig machen!

 

Jesus war gekommen, um die vollkommene Anwendung des Sinnes hinter den GESETZ zu lehren und diese, die korrekte Anwendung der dahinterstehenden Prinzipien zu zeigen! Die Frau am Brunnen von Sychar wusste diese Dinge vom Pentateuch her!

 

*** Rbi8  Johannes 4:25-26 ***

Die Frau sagte zu ihm [[Jesus]]: „Ich weiß, daß der Messias kommt, der Christus genannt wird. Wenn dieser gekommen ist, wird er uns alle Dinge offen verkünden.“ 26 Jesus sprach zu ihr: „Ich bin es, der mit dir redet.“

 

Salomo hatte diese Dinge in den Sprüchen auf anschauliche Weise zu vermitteln gesucht, dass Gottes Gerechtigkeit durch sein GESETZ unser Herz erreichen muss, und darauf fest eingeritzt sein sollen. Jesus aber ist grösser als Salomo! Er führte uns zum Zentrum, dem Prinzip der Liebe, die unser Leben antreiben soll!

 

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*** Rbi8  Sprüche 3:1-4 ***

Mein Sohn, mein Gesetz [[GESETZ]] vergiß nicht, und meine Gebote möge dein Herz beobachten, 2 denn Länge der Tage und Jahre des Lebens und Frieden werden dir hinzugefügt werden. 3 Liebende Güte und Wahrhaftigkeit mögen dich nicht verlassen. Binde sie um deinen Hals. Schreibe sie auf die Tafel deines Herzens, 4 und finde so Gunst und gute Einsicht in den Augen Gottes und des Erdenmenschen.

 

Gottes GESETZ bildet die Grundlage der Weisheit! Liebende Güte sollten wir kultivieren und Wahrhaftigkeit muss uns anleiten! Das ergibt uns Gunst in den Augen Gottes und den Augen der Mitmenschen! Dieselbe Lehre brachte Paulus zu den Christenversammlungen der Nationen! Er hatte keine andere Religion gegründet, sondern blieb von ganzem Herzen Jude und lehrte das ganze GESETZ nach seiner Tiefe in der Anwendung! Die Bestätigung hierzu gaben die Menschen der Versammlungen, die dadurch wie lebende Empfehlungsbriefe wurden.

 

*** Rbi8  2. Korinther 3:1-3 ***

Ihr selbst seid unser Brief, eingeschrieben in unser Herz und von allen Menschen gekannt und gelesen. 3 Denn ihr werdet als ein Brief Christi offenbar gemacht, geschrieben durch uns als Diener, eingeschrieben nicht mit Tinte, sondern mit [dem] Geist eines lebendigen Gottes, nicht auf Tafeln aus Stein, sondern auf Tafeln von Fleisch, auf Herzen.

 

Im zwei Jahrhunderte später auftauchenden Streit um die Göttlichkeit Jesu, zu Beginn des vierten Jahrhunderts wurden die Nachfolger der Versammlungen des Paulus zu erbitterten Feinden solcher Umkehrung der ursprünglichen Lehre in ein verändertes Evangelium! Athanasius in Alexandria zusammen mit Bischöfen des Westens versuchten ein vollkommen verändertes Evangelium einzuführen, das den Schriftendes Alten wie des Neuen Bundes zuwider lief.

 

Arius dagegen lehrte an der ursprünglichen Lehre des Paulus festzuhalten. Er hatte viele Anhänger in Galatien und Kleinasien. Aber selbst ganz Nordeuropa, Spanien und Südfrankreich, auch Nordafrika blieben über Jahrhunderte weiterhin Arianer und damit Unitarier (nur Jehova ist Gott), sie waren Sabbatisten (den Sabbat, nicht den Sonntag heiligend) und verblieben Quartodezimaner (gr.: τεσσαρεσκαιδεκατιται). Bei diesen ist wie bei den fleischlichen Juden das Abendmahl stets am 14.Nisan, nicht am Ostersonntag, zudem ist es stets eine Familien- respektive Gruppenangelegenheit, nicht eine öffentliche Grossversammlung. Am 15.Nissan am Tag der Passahfeier treffen sie sich in der heiligen Versammlung!

 

7.1.4.4        Von Götzen Beflecktes oder jenen Geopfertes darf nicht gegessen werden

Die Apostel und Ältesten Jerusalems hatten in ihrem Brief an die Bewohner von Antiochia Paulus in weiteren Dingen bestärkt, ausser dass die Beschneidungspflicht für Christen aus den Heiden nicht gelte. Diese nun sind ebenso im Buch Levitikus als Verordnung erwähnt und wurden spezifisch hervorgehoben, weil ihre Übertretung durchaus mir Straffolge verbunden ist: „... sondern ihnen schreibe, daß sie sich von Dingen enthalten, die durch Götzen befleckt sind, und von Hurerei und von Erwürgtem und von Blut.“ In keiner weise wurde dadurch erwähnt, dass die übrigen GESETZE ausser Kraft gefallen wären. Ihr Einhalten war lediglich unter Paulikanern nicht so problematisch, wie jene im Zusammenhang mit Dingen die Götzen geopfert wurden, Dingen die erwürgt und daher nicht ausgeblutet waren und der weitverbreiteten Hurerei! Darum mussten diese Dinge besonders hervorgehoben werden! 

 

Im Brief an die Kolosser weist Paulus darauf hin, dass Christen in der Taufe „den elementaren Dingen der Welt“ und „... deren Verordnungen“ gegenüber in der Taufe abgestorben sind, ganz einfach deshalb, weil jene gesetzlichen Bestimmungen Gottes Verordnungen zuwiderlaufen.

 

http://www.regina-rau.de/Fotos/Jesus-Christ_Vegan/Bibel_Daniel-was-a-Vegan_Daniel-war-Veganer01_g.jpgEin gutes Beispiel der Einhaltung der göttlichen Speisevorschriften inmitten der Gepflogenheiten der Nationen finden wir beim Propheten Daniel. Die vier Jugendlichen Daniel, Hananja, Mischael und Asarja, die zur Ausbildung am Königshof Nebukadnezars weilten verweigerten die Delikatessen des Königs!

 

(Daniel 1:8-13)  Aber Daniel beschloß in seinem Herzen, sich mit den Delikatessen des Königs und mit dem Wein, den er trank, nicht zu verunreinigen. Und er erbat sich vom obersten Hofbeamten wiederholt, daß er sich nicht verunreinigen müsse. 9 Demgemäß ließ der [wahre] Gott den Daniel liebende Güte und Barmherzigkeit vor dem obersten Hofbeamten finden. 10 Somit sprach der oberste Hofbeamte zu Daniel: „Ich bin in Furcht vor meinem Herrn, dem König, der eure Speise und euer Getränk bestimmt hat. Warum denn sollte er sehen, daß euer Angesicht im Vergleich mit den Kindern, die gleichen Alters sind wie ihr, niedergeschlagen aussieht, und [warum] solltet ihr meinen Kopf vor dem König schuldig machen? 11 Aber Daniel sagte zu dem Hüter, den der oberste Hofbeamte über Daniel, Hanạnja, Mịschaël und Asạrja eingesetzt hatte: 12 Mache bitte mit deinen Knechten zehn Tage lang die Probe, und man möge uns etwas Gemüse geben, damit wir essen, und Wasser, damit wir trinken; 13 und unser Gesicht und das Gesicht der Kinder, die die Delikatessen des Königs essen, mögen vor dir erscheinen, und gemäß dem, was du siehst, tu mit deinen Knechten.“

 

Die Probe ging zu Gunsten Daniels und seiner Gefährten aus, deren Gesundheit besser gedieh wie jene der übrigen Kinder, welche die Delikatessen assen! Jehovas Speisegebote dienen somit unserer Gesundheit und dem Aussehen!

 

Beachten wir, dass Paulus im Brief an die Kolosser nicht zu Juden, sondern zu Heidenchristen spricht, somit von den früheren weltlichen Verordnungen des Cäsars redet, die jene vor ihrer Taufe eingehalten hatten die innerhalb der Kaiserverehrung als Gottheit Vorschriften waren! Es ging unter anderem um Essgewohnheiten die Speisen betrafen, die nicht wie es deren Kult vorschrieb vorab den Götzen geopfert waren: Wo daher verängstige Anhänger des Kaiserkults die Repressalien erwarteten, möglicherweise ungläubige Familienangehörige, Verwandte oder Nachbarn sagten: Faß nicht an noch koste, noch berühre“ und Paulus ergänzt: „… in bezug auf Dinge, die alle dadurch, daß sie verbraucht werden, zur Vernichtung bestimmt sind, gemäß den Geboten und Lehren von Menschen?“ Es ging um Menschengebot, nicht darum Gottes Speisevorschriften wären nicht weiter gültig!

 

http://shaare-emeth.org/files/torah_with_pointer.jpgPaulus spricht deutlich von „Lehren von Menschen“, Menschengeboten, „elementaren Dingen der Welt“ und daher eindeutig nicht vom göttlichen GESETZ durch Moses und dessen Speisevorschriften! Moses hatte die Speisevorschriften auf dem Berg Sinai zusammen mit den übrigen gesetzlichen Vorschriften von Gott erhalten! Das war nicht Menschengebot! Dies zu behaupten, dass die Rede von den Speisevorschriften der Juden sei entspricht somit nicht der Aussage des Paulus! Es ist eine Verdrehung der Tatsachen in ihr Gegenteil, wie dies bereits einige Kirchenväter taten, bedeutet eine Verdrehung der Wahrheit hin zum Gegenteil!

 

*** Rbi8  Kolosser 2:20-23 ***

Wenn ihr mit Christus zusammen den elementaren Dingen der Welt abgestorben seid, warum unterwerft ihr euch, als lebtet ihr in der Welt, weiterhin den [[deren]] Verordnungen: 21 Faß nicht an noch koste, noch berühre 22 in bezug auf Dinge, die alle dadurch, daß sie verbraucht werden, zur Vernichtung bestimmt sind, gemäß den Geboten und Lehren von Menschen? 23 Gerade diese Dinge besitzen zwar einen Schein von Weisheit in einer selbstauferlegten Form der Anbetung und [Schein]demut, einer strengen Behandlung des Leibes; aber sie sind von keinem Wert im Kampf gegen die Befriedigung des Fleisches.

 

Mit Christus zusammen, der keines der göttlichen Gebote übertrat starben diese nun nach Gottes GESETZ Belehrten gegenüber jenen „elementaren Dingen der Welt“, wobei einige dahin zurückgekehrt waren, weil es einfacher war im Strom der sie umgebenden Mehrheit mitzufliessen!  Sie taten „als lebtet ihr in der Welt, weiterhin den Verordnungen.“ Deutlich spricht Paulus von den Verordnungen der Welt, nicht Jehovas Verordnungen im GESETZ.

 

Es ging doch unter anderem im Gesetz des Cäsars, „den elementaren Dingen der Welt“ darum, dass bei den Heiden die Dinge die verzehrt werden zuerst den Götzen im Tempel dargebracht werden mussten, bevor sie auf den Markt kommen durften. Das erleichterte dem Cäsar die Kontrolle der Lebensmittel die in den Verkauf kamen und war eine Einrichtung, die u.a. der Steuererhebung dienlich war, unter Zuhilfenahme der willigen heidnischen Priester, die ihren Anteil erhielten. Solches aber hatte Jehova nie geboten!

 

https://encrypted-tbn1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcThIvEsAbvdbV_VCQCXwIWq0N3nclcV0WIFZzYm_xg2XKZHmNMKEinige andere Übereifrige wollten auch durch Fasten an vorherbestimmten Tagen die ausserhalb jener vom GESETZ Mose bestimmten lagen oder durch generellen Verzicht auf bestimmte Speisen „einen Schein von Weisheit in einer selbstauferlegten Form der Anbetung und [Schein]demut“ damit wollten sie Gottes Wohlwollen erreichen. Paulus aber sagt, dass diese Form des Kasteiens von keinem Wert ist in der Befriedigung des Fleisches. Es sind Dinge, welche die Aufmerksamkeit der Anwesenden erheischen, nicht aber die von Jesus und von Gott! Wer somit Vegetarier sein wollte und auf Fleisch verzichtet oder keinen Alkohol trinkt, weil dies der Gesundheit förderlich ist, dem sei solches freigestellt, es soll aber nicht eine generelle Bindung für alle darstellen! Die Adventisten und Mormonen sind dieser „Form der Anbetung und Scheindemut“ besonders verfallen. Während beide ein generelles Alkoholverbot haben sind es Mormonen die Selbst Kaffee, Tee und Cola-Getränke verbieten, wogegen Adventisten zu Recht den Konsum von Schweinefleisch verbieten, sich darin an die Schrift halten.

 

Jesus trank beim Abendmahl zweifelsfrei vergorenen Traubensaft, Wein! Im Buddhismus und vor allem im Hinduismus haben solche Dinge einen herausragenden Platz, nicht aber bei Christen!

 

*** Rbi8  Hebräer 13:9 ***

Laßt euch nicht durch verschiedenartige und fremde Lehren fortreißen; denn es ist vortrefflich, daß das Herz durch unverdiente Güte Festigkeit erhalte, nicht durch Speisen, durch die diejenigen, die sich damit beschäftigen, keinen Nutzen gehabt haben.

 

http://www.reikiyoga.org/images/ReikiYogaCover_1.jpgHeute sind es die unterschiedlichsten esoterischen Lehren, meistens aus dem Osten oder zumindest von dortigen religiösen Kulten beeinflusst, von Yoga über Reiki, von Bach-Blüten-Therapie bis zum Vegetarier, die durch solche „fremdem Lehren fortgerissen“ werden, die alle durch Verzicht der einen oder anderen Speise ihr Leben zu verbessern oder zu verlängern suchen. Gewisse Religionsführer lehren, dass Kaffee, Tee und Alkohol für Christen verboten seien. Der Papst befahl, dass Katholiken am Freitag kein Fleisch essen dürften.

 

http://www.marionburgthaler.de/s/cc_images/cache_2414653192.jpg?t=1319993179Wir sprechen uns nicht gegen gesunde Ernährung oder die Anwendung der Pflanzenheilkunde aus, um Menschen zu kurieren, sondern gegen heidnisch-religiös beeinflussende mystische Kulthandlungen, „durch die diejenigen, die sich damit beschäftigen, keinen Nutzen gehabt haben“! 

 

Wenige Jahre zuvor ging Paulus im Brief an die Korinther bereits auf diese Dinge ein. Es ging um althergebrachte Gewohnheiten der Heidenchristen in den Städten des römischen Reiches, die vom Kaiser- und Mithraskult beherrscht wurden und die Götzendienerei als Form der Anbetung jeden Bereich des Lebens durchdrang. Da der Kaiser das Oberhaupt des heidnischen Kaiserkultes war floss das eine in das andere und war kaum voneinander zu trennen!

 

Paulus wollte in seinem Schreiben an die Kolosser verängstigten Christen Mut machen, ob sie nicht jenes Gebot schon dadurch übertraten, Speisen zu essen die überhaupt auf dem Markt verkauft wurden. Da die meisten davon zuvor Götzen als Opfer dargebracht worden waren, ohne dass dies irgendwie direkt erkenntlich war. Dadurch begannen jene Götzen das Leben der Christen indirekt zu beeinflussen und erhielten dadurch Macht! Paulus zerbrach den Einfluss jener Macht, indem er sie als das entlarvte was sie waren: Nichts als „elementare Dinge dieser Welt“ die dem Verzehr dienten und schlussendlich im Abort landeten!

 

Jesus hatte bereits auf solche Zusammenhänge aufmerksam gemacht, wo der Übereifer der Pharisäer Gottes Gebot in reine Äusserlichkeit degradiert hatte, statt deren dahinterliegende Prinzipien zu erklären, die geistige Reinheit zu erreichen!

 

*** Rbi8  Matthäus 15:12-20 ***

Dann traten die Jünger herzu und sprachen zu ihm: „Weißt du, daß die Pharisäer Anstoß nahmen, als sie hörten, was du sagtest? 13 Als Antwort sagte er: „Jede Pflanze, die mein himmlischer Vater nicht gepflanzt hat, wird entwurzelt werden. 14 Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“ 15 Darauf antwortete Petrus und sagte zu ihm: „Erkläre uns das Gleichnis.“ 16 Er sprach darauf: „Seid auch ihr noch ohne Verständnis? 17 Merkt ihr nicht, daß alles, was in den Mund hineingeht, in die Eingeweide wandert und in den Abort ausgeschieden wird? 18 Was dagegen aus dem Mund herauskommt, kommt aus dem Herzen, und dieses verunreinigt einen Menschen. 19 Zum Beispiel kommen aus dem Herzen böse Überlegungen, Mordtaten, Ehebrüche, Hurereien, Diebstähle, falsche Zeugnisse, Lästerungen. 20 Das sind die Dinge, die einen Menschen verunreinigen; aber ein Mahl mit ungewaschenen Händen einzunehmen verunreinigt einen Menschen nicht.“

 

Selbst den Aposteln musste Jesus immer wieder helfen ein genaues Verständnis zu erreichen! Stehen wir darin etwa besser da? Brauchen nicht auch wir Erklärungen, welche uns die Zusammenhänge eröffnen?

 

Wo einige überachtsam waren ja keine Speise zu sich zu nehmen, die irgendwie Götzen dargebracht waren, da waren andere dagegen zu wenig aufmerksam und verursachten solchen Brüdern mit einem schwachen Gewissen dadurch Ängste! „... einige, die bis jetzt an den Götzen gewöhnt sind, essen Speise als etwas einem Götzen Geopfertes, und ihr Gewissen, das schwach ist, wird befleckt.“ Ein schwaches Gewissen bedeutet kein genaues Unterscheidungsvermögen darin zu besitzen, was Gott wirklich von uns wünscht! Dadurch geben wir jenen Götzen unbewusst Macht über uns das zu tun, was jene „blinden Leiter“ die dahinter stehen von uns erwarten! Wenn wir deutlich erkennen, dass ein göttliches Gebot verletzt wird, dann unterlassen wir es eine bestimmte Speise zu uns zu nehmen! Das bedeutet es doch Gottesfurcht zu zeigen, was den Beginn von Weisheit markiert!

 

Bedenken wir zum Beispiel, dass die Schweineverwertung jeden Teil jenes tierischen Produktes irgendwo in der Speisekette der Menschen verwertet! Es ist so, um Gottes Gebot mit einer Perfektion ungültig zu machen, die nur vom Teufel her beeinfluss sein kann!

 

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Diese Tabelle zeigt, dass es sehr viele Produkte unseres Alltagslebens und vor allem der Nahrungskette sind, welche alle Anteile vom Schwein beinhalten, ohne dass wir uns dessen als Konsumenten bewusst wären! Wer sich gerne einmal näher damit befasst, sollte dieses Video sich ansehen, das vollkommen seriös aufgebaut ist aber im Hintergrund zeigt, wie eine auf Gewinn ausgerichtete Wirtschaft und weltliche Gesetzgebung erlaubt Gottes Gebot zu missachten, der zweifelsfrei auf Konsum von Schweinefleisch – was alles am Schwein beinhaltet – die Todesstrafe setzt! Jehovas Worte durch Jesaja ist an unsere Generation vor dem Gerichtstag gerichtet!

 

(Jesaja 66:17, 18)  Diejenigen, die sich heiligen und sich reinigen für die Gärten hinter einem in der Mitte [[(Anbetungsstäten von Götzen)]], die Schweinefleisch essen und Widerliches, sogar die Springmaus [[Ratten]], sie werden alle zusammen ein Ende nehmen“ ist der Ausspruch Jehovas. 18 „Und was ihre Werke und ihre Gedanken betrifft, ich komme, um alle Nationen und Zungen zusammenzubringen; und sie werden kommen und meine Herrlichkeit sehen müssen.“

 

Dieses nachstehende Video führt uns in die Tiefe der Verworfenheit einer vollkommen gottentfremdeten Nahrungsmittelindustrie ein, deren Denkmuster nur noch auf Gewinnhäufung und damit auf Habsucht aus ist, ohne überhaupt der Folgen ihres Handelns bewusst zu werden!

 

http://www.ted.com/talks/lang/es/christien_meindertsma_on_pig_05049.html?source=facebook#.UroHIYDjbYd.Facebook

 

Es ist aber doch so, dass den Kirchenführern und deren Repräsentanten, ihrer Priesterschaft die Hauptschuld zukommt, wenn wir hierbei erneut Jesu Worte in den Vordergrund setzen:

 

(Matthäus 5:19, 20)  Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

An Jesu Worten ist kein Jota verloren gegangen. Wer darauf hört wird achtsam reagieren, wer sie übergeht ist schon gerichtet weil er Jesu Gebot missachtet! „Wer Glauben an ihn ausübt, wird nicht gerichtet werden. Wer nicht Glauben ausübt, ist schon gerichtet, weil er nicht Glauben an den Namen des einziggezeugten Sohnes Gottes ausgeübt hat.“ (Joh 3:18) Glauben auszuüben bedeutet doch zu hören und zu handeln!

 

http://curiouspresbyterian.files.wordpress.com/2011/04/pope-benedict-xvi-gives-the-urbi-et-orbi-blessing-in-saint-peters-square-at-the-vatican-on-april-24-2011.jpgHeute mag es der Glaube an Engel und Heilige sein, die katholische Christen in jeder Lebenslage als Götzen beeinflussen, Priester die Speisen segnen, ihren Segensspruch bei Prozessionen über das Kulturland oder das Haus sprechen oder wie der Papst gleich alles in einen Spruch zusammenfasst: „urbi et orbi“.

 

Paulus geht zum selben Thema Speisen ein, die mit Götzenverehrung im Zusammenhang stehen, die Gottes Gebot ungültig machen. Einige sind aus religiöser Überzeugung Vegetarier, lehnen jede Form tierischer Nahrung ab. Bei Gott ist dies weder ein Vor- noch ein Nachteil!

 

Ein „Götzentempel“ wäre nach der Beurteilung eines religiösen Vegetariers schon jedes Speiserestaurant, das ein Wienerschnitzel offeriert oder Seefrüchte im Angebot hat. Für den Gläubigen mit Unterscheidungsvermögen kein Hindernis, dort ein Rindssteak mit Fritten zu essen. Wie aber würde dies der Bruder betrachten, dessen Gewissen jenes Etablissement bereits mit Götzendienst in Verbindung bringt?

 

*** Rbi8  1. Korinther 8:7-13 ***

Dessenungeachtet haben nicht alle diese Erkenntnis; sondern einige, die bis jetzt an den Götzen gewöhnt sind, essen Speise als etwas einem Götzen Geopfertes, und ihr Gewissen, das schwach ist, wird befleckt. 8 Aber Speise wird uns bei Gott nicht empfehlen; wenn wir nicht essen, haben wir keinen Nachteil, und wenn wir essen, ist dies für uns kein Verdienst. 9 Doch wacht beständig darüber, daß diese eure Befugnis nicht irgendwie eine Ursache zum Straucheln für die werde, die schwach sind. 10 Denn wenn jemand dich, der du Erkenntnis hast, in einem Götzentempel bei einem Mahl liegen sieht, wird nicht das Gewissen des Schwachen so weit erbaut, daß er Speisen ißt, die Götzen dargebracht worden sind? 11 Tatsächlich geht durch deine Erkenntnis der Schwache zugrunde, [dein] Bruder, um dessentwillen Christus gestorben ist. 12 Doch wenn ihr so gegen eure Brüder sündigt und ihr Gewissen, das schwach ist, verletzt, sündigt ihr gegen Christus. 13 Wenn daher Speise meinen Bruder zum Straucheln bringt, will ich überhaupt nie wieder Fleisch essen, damit ich meinen Bruder nicht zum Straucheln bringe.

 

Paulus rät bestimmt nicht Christen heidnische Tempel zu besuchen, das wäre Widersinn der Auslegung. Er verhindert aber das Aufkommen einer neuen Art von Pharisäismus mit kleinlichen Regeln, indem er die Richtlinien dem Gewissen des Einzelnen anheimgibt: „... wacht beständig darüber, daß diese eure Befugnis nicht irgendwie eine Ursache zum Straucheln für die werde, die schwach sind.

 

http://www.deltablog.de/wp-content/uploads/2010/11/Restukturiertes-Fleisch.jpgWenn wir dies auf den Konsum von Nebenprodukten aus Schweinefleisch, wie z.B. Glutamin, das etwa 20% des Blutes ausmacht das ausser in Wurstwaren z.B. auch in Dessertprodukten, in Kaugummis und selbst im Brotteig landet. Aus Abfallstücken selbst von Rindfleisch werden „Steaks“ gemacht, die mir Blut-Glukose in Würsten zusammengeheftet werden und dann zu Steaks geschnitten werden. Das Bindemittel kann aus Rinds- oder Schweineblut sein, wobei sowohl Schwein wie Blutkonsum unter die Speisevorschriften fallen! Stolperfallen soweit das Auge reicht!

 

Kein anderes Nutztier findet derart vielfältige Verwendung: Aus Schweinen hergestellte Stoffe finden sich in unzähligen Produkten – vom Aprikosensaft bis zur Zahnpasta.[4]

 

Wo immer wir bewusst werden, dass ein Produkt verunreinigt ist, da werden wir es meiden aber deswegen nun übervorsichtig und ängstlich zu werden und jede Sache zu hinterfragen, dies möchte Paulus verhindern, weil es zu einem pharisäerhaften Geist führt. Was wir in Unkenntnis verspeisen vergibt uns Gott, weil die wahre Sünde nicht bei uns liegt, sondern bei jenen, die dies verhindern könnten!

 

 

7.1.5          Was ist mit jenen, die andere dazu verleiten im GESETZ zu straucheln?

 

7.1.5.1        Niemanden zum Straucheln im GESETZ verleiten!

Die Schwachen, die geistig noch wenig gestärkt waren um zu unterscheiden, wo die Grenzlinie ist, jene konnten durch Kleinigkeiten zum Straucheln gebracht werden. Paulus aber hebt Gottes Gebot im Buch Levitikus hervor, er hat es in nichts als aufgehoben erklärt: „... wird nicht das Gewissen des Schwachen so weit erbaut, daß er Speisen ißt, die Götzen dargebracht worden sind?“ Dadurch aber, dass willentlich Fleisch, das Götzen im Tempel geopfert wurde gegessen wird, dadurch würde Gottes GESETZ deutlich übertreten, das Paulus klar als weiter verbindlich betrachtet!

 

Jesus nimmt dasselbe Thema in seiner Zurechtweisung der sieben Versammlungen auf. Deutlich zeigt er, dass in der Christenversammlung Männer ähnlich wie der Prophet Bileam existieren, die in der Politik Mächtige, wie den König der Moabiter Balak, der ein Anbeter Baals war, solche belehren Dinge zu tun, die Israel zum Straucheln brachten! Johannes schrieb an die sieben Versammlungen Asiens, hier betreffend an die Versammlung in Pergamon, so erwähnt Jesus:

 

http://3.bp.blogspot.com/-vE0eVeK3FaE/UdJ7ktcp2qI/AAAAAAAACfA/A24uYN3FhjQ/s500/schwule+Priester,+schwule+Mafia+im+Vatikan,+schwule+Priester+Orgien+-+sei+kein+Spiesser,+sei+katholisch.jpg*** Rbi8  Offenbarung 2:14 ***

Dessenungeachtet habe ich einige wenige Dinge gegen dich, daß du dort solche hast, die an der Lehre Bileams festhalten, der hinging, Balak zu lehren, den Söhnen Israels eine Ursache zum Straucheln zu geben, so daß sie Dinge essen würden, die Götzen geopfert sind, und Hurerei begingen.

 

Jesus erwähnt dieselben GESETZE für das geistige Israel am Ende des ersten Jahrhunderts als verbindlich! Es betrifft aber spezifisch uns, am „Tag des Herrn“, der Gerichtszeit! Offensichtlich war zur Zeit des Johannes der Abfall auch in gewisse Versammlungen eingedrungen, die ansonsten den Aposteln ergeben blieben! Einige irregeführte Christen handelten in der Versammlung wie jener Bileam und verleiteten Christen dazu gesetzlos zu handeln, was die Speisevorschriften und was Hurerei in all seinen Formen anbetraf. Offensichtlich ist für Jesus beides gleich gravierend!

 

Jesus fordert jeden Zuhörer auf seinen eigenen Verstand anzustrengen und sein Gewissen zu prüfen! Jeder prüfe sich somit selbst und seine eigene Christenversammlung der er angehört!

 

Was ist der Punkt? Im Zweifelsfalle, wo alles dafür spricht, dass ein GESETZ verletzt wird ist es klüger das Korrekte zu tun, was uns das geschulte Gewissen befiehlt! Das eigene Gewissen muss dabei entscheiden, das auf andere, schwächere Gewissen von Christen Rücksicht nimmt! Paulus zeigt, dass ein Bruder mit klarem Unterscheidungsvermögen nichts tut, um einen im Gewissen noch Schwachen zum Straucheln zu bringen: „Wenn daher Speise meinen Bruder zum Straucheln bringt, will ich überhaupt nie wieder Fleisch essen, damit ich meinen Bruder nicht zum Straucheln bringe.“ Das war keine Aufmunterung Vegetarier zu werden, sondern ein Hinweis all das zu unterlassen, was einen Bruder dazu verleiten könnte im GESETZ Gottes zu straucheln.

 

Heilig: Ein gläubiger Hindu verneigt sich in einem Tempel in der Stadt Puri vor einer Kuh Hier war es der Götzendienst, indem Fleisch gegessen wurde im Bewusstsein, dass es wahrscheinlich oder gar sicher Götzen geopfert war, weil es auf dem öffentlichen Markt verkauft wurde! Ein anderer aber, dessen heidnische Religion wie z.B. der Hinduismus ihn gelehrt hatte, dass das Fleisch von Kühen heilig wäre und nicht gegessen werden dürfe könnte straucheln, wenn wir Rindfleisch vor ihm verzehren und sich deshalb angewidert von der Versammlung wegwendet, weil er die Regeln Gottes noch nicht verstanden hat! Paulus würde in so einem Fall überhaupt kein Fleisch essen! Der Apostel Thomas war offenbar in Indien mit diesem Problem konfrontiert!

 

Jakobus gab eine deutliche Grenzlinie bekannt, die keiner überschreiten soll:

 

*** Rbi8  Jakobus 4:17 ***

Wenn daher jemand weiß, wie er das tun soll, was recht ist, und es doch nicht tut, so ist es ihm Sünde.

 

Was recht ist wird durch Gottes GESETZ und Sein Wille definiert! Die eigene Erkenntnis betreffend Speisen konnte jemanden gar überheblich werden lassen, so dass er selbst den Ort, wo Speise ausgeteilt wurde, wie heidnische Tempel nicht weiter unterschied. Warum? Weil er vielleicht Kenntnis hatte, dass Speisen die den Götzen geweiht worden waren in sich nichts bedeuten, weil Götzen ja in sich nichts sind. Das aber ist eine Verdrehung von Gottes Gebot, das uns klar zum Abstand fordert!  „... wenn jemand dich, der du Erkenntnis hast, in einem Götzentempel bei einem Mahl liegen sieht, wird nicht das Gewissen des Schwachen so weit erbaut, daß er Speisen ißt, die Götzen dargebracht worden sind?“ Dadurch aber, dass der am Gewissen Starke ein Mahl im Heidentempel einnahm, verursachte er, dass ein anderer strauchelt. Einer, der bisher ohne genaue Erkenntnis ist und nun den Bruder dort sieht, zufolge falscher Schlussfolgerungen selbst unbesehen so zu handeln beginnt und nun in Wirklichkeit Götzen zu dienen beginnt und mit Dämonen Teilhaber wird!

 

Was wir andere belehren, das müssen wir auch selbst einhalten, sonst sind wir Heuchler!

 

Im Brief an die Korinther warnte Paulus vor solchen Zusammenhängen! Wer von Opfern isst, wird Teilhaber am Altar!

 

*** Rbi8  1. Korinther 10:18-20 ***

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