Newsletter „DER WEG“ 7/07-2   Juli 2007

Neubearbeitung: 19.6.08 / 6.1.17

 

 

7.7.2    Die Einweihung des neuen Tempels und der 144.000 Priesterkönige

 

4.Teil:  Was bewirkt das Herabkommen des „neuen Jerusalem“ aus dem Himmel zur Erde herab?

 

   Im 3. Teil der Artikelserie im NEWSLETTER „DER WEG“ vom Monat Juni 2007 unter dem Titel: 7.6.2  Nach der Einweihung der Priester kommt das „neue Jerusalem“ vom Himmel herab untersuchten wir, was die Propheten Sacharja und Haggai in Bezug auf die „Wiederaufrichtung des Königreiches für Israel“, seinen neuen, den geistigen Tempel verraten hatten, sowie was diese über die Priesterschaft und deren Einweihung im Voraus aussagen. Viele weitere Details dazu sind durch andere Propheten geäussert worden, von denen wir eine Vielzahl nun konkret im Ablauf  auf der Zeitskala einzuordnen versuchen. Es sind bei weitem nicht alle, weil es zu viele sind.

 

   Forschen beinhaltet immer wieder aus Fehlern zu lernen und die Fehler unmittelbar nachdem man sie entdeckt zu korrigieren! Die Behauptung von Unfehlbarkeit überlassen wir den Päpsten und anderen hohen Kirchenführern! Auch möchten wir hierbei all jenen Lesern danken, die uns auf irgendwelche, seien es auch noch so kleine Unstimmigkeiten Aufmerksam machen!  Nur Gott ist unfehlbar und auf sein Wort ist schlussendlich völliger Verlass!

  

Die Hauptthemen lauteten:

 

   Sacharjas Vorhersagen betreffend dem Statthalter Serubbabel und dem Hohepriester Josua als Vorbild

        auf die Zeit des Kommens von Spross hin

   Vier Weltmächte die Israel in abfolgender Weise versprengten und Gottes Königreich, das jene

        Mächte schlussendlich besiegt

   Wen symbolisiert in der Endzeit der „Hohepriester Josua“, der bei Serubbabels Tempelbau als Vorbild diente?

   Sacharjas „fliegende Buchrolle“: Gottes Vergeltung für Sünde macht keinen Halt beim Tod von Menschen

   Die Einweihung der 144.000 Priester als gesetzliches Erfordernis  

 

   In diesem 4.Teil der Artikelserie behandeln wir weitere gewichtige Themen, die uns aufgrund der prophetischen Vorhersagen mehr Einblick in kommende Dinge geben in Bezug auf die zu erwartende Weltregierung unter Gottes gerechter Führung.

 

Herrlichkeit Jehovas wird Israel am Sinai offenbar   Wird am letzten Tag der Einweihung der Priester oder erst am 1.Tag des Laubhüttenfestes der Höhepunkt erwartet, wo das „Jerusalem droben“ zur Erde herabkommt und die Herrlichkeit Jehovas allen sichtbar werden wird? Gott selbst kann von Menschen nicht gesehen werden, jedoch wird es übernatürliche Erscheinungen geben, die seine Anwesenheit deutlich verraten, wie dies gegenüber Israel am Berg Horeb geschah!

 

   Der neue Zeitband „Zeitband Rückkehr Exil: Wiederaufbau Tempel, Mauer & Jerusalem“ zeigte sich als grosse Hilfe die logischen Abläufe der Ereignisse zu visualisieren beim Wiederaufbau des Tempels Serubbabels! Eine weitere Gruppe von Grafiken über die erste Einweihung des „Zeltes der Zusammenkunft“ im Sinai durch Moses, dann später jene Einweihung des Tempels Salomos und nach dem Exil des Tempels Serubbabels gaben weitere Details kund, die künftig bei der Einweihung der Priesterkönige und des geistigen Tempels eine Rolle spielen! In jedem Fall wurden Prophezeiungen im Hinblick auf die Einweihung des geistigen Tempels erwähnt, die jeweils noch unerfüllt blieben!

 

   Alles, was im GESETZ und den PROPHETEN geschrieben steht, muss sich erfüllen, hatte Jesus doch deutlich erklärt (Mat 5:17-20). Dabei stiessen wir auch auf gewisse kleinere Fehler, die uns beim früheren Aufbau des Zeitbandes „Der Tag des ‚Abendessen der Hochzeit des Lammes“ unterlaufen sind. Wir korrigierten diese inzwischen, so dass im Internet stets die aktuellste Version vorhanden ist!

 

   Die Einweihungsfeier der 144.000 Priester, das „Abendessen der Hochzeit des Lammes selbst ist und bleibt nur eingeladenen Gästen zugesprochen! Johannes erklärt hierzu:

 

*** Rbi8  Offenbarung 19:9 ***

Und er sagt zu mir: Schreibe: Glücklich sind diejenigen, die zum Abendessen der Hochzeit des Lammes eingeladen sind.“ Auch sagt er zu mir: „Dies sind die wahren Worte Gottes.

 

   Die Rede ist von den zum Festessen auserwählten und geladenen Gästen aus allen Nationen, Völkern und Sprachen! Jesus sprach dabei von „fünf verständigen Brautjungfrauen, die ihre Lampen bereit hielten, als ihr Herr von der Hochzeit zurückkehrte und die ihm entgegen eilten. Nur sie sind es, die aus allen Überlebenden von Harmagedon zum „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ hineingelassen werden (Mat 25:1-7). Kein Zweifel, dass alle Religionen die von ihren Führern behaupten, jener Gruppe der „Brautjungfrauen“ anzugehören und Jesus als ihren „Bräutigam“ erwähnen deutlich an Unterscheidungsvermögen leiden. Braut und Brautjungfrauen sind nicht dasselbe, Hochzeit des Lammes“ und „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ sind bestimmt nicht dasselbe, weder örtlich noch zeitlich! Nur die Lampen der Verständigen Jungfrauen waren brennend als Jesus von der Hochzeit her kam und jene geistigen Jungfrauen erwarteten ihn sehnsüchtig! Eine zweite Gruppe von ebenfalls fünf Jungfrauen wird dagegen als töricht bezeichnet! Jesus sagt ihnen, dass er sie nicht kenne, weil sie zu spät kommen, es ihnen an Verständnis klar gefehlt hat!

 

Eine der getreuen Jungfrauen mit dem Licht die dem Bräutigam entgegegen eilt *** Rbi8  Matthäus 25:8-12 ***

Die törichten sagten zu den verständigen: ‚Gebt uns etwas von eurem Öl, denn unsere Lampen sind daran, zu erlöschen.‘ 9 Da antworteten die verständigen und sprachen: ‚Vielleicht mag es nicht ganz für uns und euch genügen. Geht statt dessen hin zu denen, die es verkaufen, und kauft für euch selbst.‘ 10 Während sie hingingen, um zu kaufen, traf der Bräutigam ein, und die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm hinein zum Hochzeitsfest; und die Tür wurde verschlossen. 11 Danach kamen auch die übrigen Jungfrauen und sprachen: ‚Herr, Herr, öffne uns!‘ 12 Er gab zur Antwort: ‚Ich sage euch die Wahrheit: Ich kenne euch nicht.‘

 

   Achten wir nun auf weitere gewichtige Details: Wir haben es somit mit zwei Kategorien von Jungfrauen zu tun: Einerseits mit der „Braut des Lammes“, den Apostel die Jesus am Ort ihrer Abgeschiedenheit heiratet, ein ehegleiches Bündnis schliesst und wo danach erst der Bräutigam von jener Hochzeit her erscheint. Andererseits sind es die „verständigen fünf Brautjungfrauen“, die den Herrn erwarten, um mit ihm und der Braut zu einem Zeitpunkt danach zum „Abendessen der Hochzeit des  Lammes“ eingelassen zu werden.

 

   Ein weiteres Detail, das das Verständnis dieser Geschehnisse für viele erschwert ist, dass zudem von zwei unterschiedlichen Vermählungen die Rede ist! Die erste Vermählung wird von Jesaja und von Hosea erwähnt! Zeitlich aber folgt diese erst nach der Heirat des Lammes und nach dem „Abendessen“ etwas später! Während der ersten Feier werden jene 144.000 Brautjungfrauen zu Priesterkönigen geweiht! Eine achttägige Zeremonie, die Moses als von Gott verordnet beschreibt!

 

   Diese „verständigen fünf Brautjungfrauen“ sind somit der versiegelte, lebende Teil der 144.000, sie „hatten sich nicht mit Frauen befleckt, sie waren jungfräulich (Off 14:4). Das bedeutet, dass der Vergleich „jungfräulich“ hier nur auf Männer zutrifft! Sie bilden zusammen mit Jesus und den Aposteln die Braut“ Jehovas, mit der Gott sich nun erneut vermählen wird, das Israel Gottes“! Früher war jene „Frau“, von Hosea im Kapitel 1 und 2 seines Buches beschrieben hurerisch handelte und Kinder der Hurerei hervorbrachte weil sie sich anderen „Liebhabern“ hingab: Den Politikern, für Dienste und Geschenke als Entgelt. Der Prophet Hosea zeigte, dass ihr Name „Gomer“ gewesen war und das fleischliche Israel dargestellt hatte.

 

Die Personen im Ehedrama Hoseas Kapitel 1, 2 *** Rbi8  Hosea 1:2 ***

Da war ein Beginn des durch Hosea [ergangenen] Wortes Jehovas, und Jehova sprach dann zu Hosea: Geh, nimm dir eine Frau der Hurerei und Kinder der Hurerei, denn durch Hurerei wendet sich das Land ganz bestimmt davon ab, Jehova zu folgen.“

 

   Jehova entliess darum seine „Ehefrau, Israel“, weil sie ebenso an Ihm gehandelt hatte, damit ihre Kinder mit ihrer Mutter einen Rechtsfall führen würden! Jehova erklärte all dies gegenüber Hosea in prophetischer und allegorischer Form. Jehova weigerte sich ab einem klar bestimmbaren Zeitpunkt „Gomer“, das fleischliche Israel, dessen Erstlinge den „Stamm Levi“ weiterhin als seine „Frau“ anzuerkennen.

 

*** Rbi8  Hosea 2:2-5 ***

Führt einen Rechtsfall mit eurer Mutter; führt einen Rechtsfall, denn sie ist nicht meine Frau, und ich bin nicht ihr Mann. Und sie sollte ihre Hurerei von sich entfernen und ihre Taten des Ehebruchs zwischen ihren Brüsten hinweg, 3 damit ich sie nicht nackt ausziehe und sie tatsächlich hinstelle wie am Tag ihrer Geburt und sie wirklich einer Wildnis gleichmache und sie gleich einem wasserlosen Land hinlege und sie durch Durst zu Tode bringe. 4 Und ihren Söhnen [[(Kindern)]] werde ich nicht Barmherzigkeit erweisen, denn sie sind die Söhne der Hurerei. 5 Denn ihre Mutter hat Hurerei begangen. Sie, die schwanger war mit ihnen, hat schändlich gehandelt, denn sie hat gesagt: ‚Ich will denen nachgehen, die mich leidenschaftlich lieben, denen, die [mir] mein Brot und mein Wasser, meine Wolle und mein Linnen, mein Öl und mein Getränk geben.‘

 

   Erst in der Wildnis kam „Gomer“, zumindest ein Überrest zur Besinnung und kehrte sich von den hurerischen Handlungen weg! Es sind dies vorab die „Ebioniten, Teil der unehelichen Tochter „Lo-Ruhama“, der aus Babylon Zurückgekehrten und dann die Paulikaner, die Jehova ebenso als unehelichen Sohn „Lo-Ammi bezeichnet, weil dieselbe hurerische Mutter sie die Vorteile der Unzucht kennen lernten! 

 

Die logischen Zusammenhänge im Ablauf der Ereignisse im Überblick    Inzwischen aber wurde Gomer, das neu entstandene „Israel Gottesvollkommen gereinigt! Ihr Hauptrepräsentant, der von ihren früheren Sünden durch Fernbleiben „kein Teil der Welt“ zu sein

vollkommen rein blieb ist Jesus, der ohne jede Sünde bis zum Opfertod blieb.

 

   Nun soll der Messias zu einem exakt vorherbestimmten Zeitpunkt erneut vom Himmel herab kommen, um schlussendlich bei seinem ihm getreuen Volk für immer zu verbleiben [Bb] seinen am Gerichtstag [B2] auserwählten Schafen! All dies scheint zu Beginn verwirrend zu sein, wer es aber auf der Zeitachse verfolgt der begreift Jehovas Allegorie und versteht auch die kommende Wiedervermählung Gottes mit Seiner Ihm „Verlobten“!

 

   Jesus ist es, der das „neue Jerusalem repräsentiert und bereitgemacht ist, „wie eine für ihren Mann geschmückte Braut“! Die Rede ist von Jehovas himmlischer „Braut, seinen Ihm getreuen Engeln.

 

   Es gilt somit genau zu unterscheiden zwischen zwei unterschiedliche Hochzeitsfeiern, die an zwei sich unterscheidenden Zeitpunkten, an zwei unterschiedlichen Orten stattfinden und auch zwei unterschiedliche Festessen, ebenso zu zwei unterschiedlichen Zeitpunkten beinhalten! (Hos 2:19)

 

*** Rbi8  Offenbarung 21:2-3 ***

Ich sah auch die heilige Stadt, das Neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitgemacht wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. 3 Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. ...

 

   Der Zeitpunkt, wo Jesus vom Vater her erneut erstmals „in die bewohnte Erde eingeführt wird“ (Heb 1:6) [B1] und wo er erst später, nach Harmagedon allen Anwesenden sichtbar „mit den Wolken kommt“ (Apg 1:10, 11) und dann erneut etwas später, der Zeitpunkt kommt, wo das neue Jerusalem“ vom Vater her zur Erde herabkommt sind somit alle unterschiedlich! Das endgültige Herabkommen Jesu liegt eine kurze Zeitspanne bevor Jesus dem Vater das gereinigte Königreich übergibt (1Kor 15:24). Erst dort anerkennt der Vater „Lo-Ammi“ als „mein Volk“ und erweist „Lo-Ruhama“ und „Jesreel“, deren Auferstehenden erneut Barmherzigkeit!

 

*** Rbi8  Hosea 2:23 ***

Und ich werde sie mir gewiß wie Samen in die Erde säen, und ich will derjenigen Barmherzigkeit erweisen, der nicht Barmherzigkeit erwiesen wurde, und ich will zu denen, die nicht mein Volk sind, sprechen: „Du bist mein Volk“; und sie ihrerseits werden sagen: „[Du bist] mein Gott.“ ‘ “

 

   Hoseas prophetische Worte werden ihre vollkommene Erfüllung in Kürze finden! Eine der am schwersten verständlichen Bibelpassagen wird sich als einfach und als vollkommen verständlich erwiesen haben!

 

   Wir haben im vorhergehenden Artikel zudem die Worte des Paulus analysiert, wo er zeigt, dass Jesus dem Vater das aufbereitete Königreich des „Israel Gottes“ übergibt (1.Kor 15:24). Dies geschieht erst nach dem Ende des „Abendessens der Hochzeit des Lammes“, nachdem jene Versiegelten und Erstauferstandenen mit den Aposteln, „der Braut, der Frau des Lammes“ durch ihr „Haupt“ Jesus als „Prophet gleich mir (Moses)“ in ihre Priesterkönigswürde eingeführt sind!

 

Dreieinigkeitslehre Katholische Kirche: Mystik, biblisch Unhaltbar!   Paulus liefert in diesen Sätzen im 1.Korinter 15, den Versen 21 bis 24 einen gewichtigen Beweis gegen die Hauptdoktrin der Christenheit, welche die Unmöglichkeit der Dreieinigkeitslehre Gottes belegt. Diese vom Teufel vorab am Konzil von Nicäa inspirierte Doktrin besagt u.a., dass Jesus und der Vater auf derselben göttlichen Ebene stehen würden: Beide gleich „GOTT“ seien, weil keiner höher als der andere stehen würde. Das ist vollkommener Unsinn und widerspricht dem gesamten Sinn der Schrift, die doch stets besagt, dass Jehova alleiniger Gott und Herrscher ist, Er, der niemandem seine Herrlichkeit gibt! Das schliesst auch den geliebten Sohn Jesus mit ein, der sich selbst nie auf dieselbe Stufe mit Gott stellte! (Joh 5:36, 37; 8:53-56; 10:29, 30; 14:28)

 

*** Rbi8  Jesaja 42:8 ***

Ich bin Jehova. Das ist mein Name; und keinem sonst werde ich meine eigene Herrlichkeit geben noch meinen Lobpreis gehauenen Bildern.

 

   Der Kampf gegen Satan und dessen abtrünniges System durch den treuen Engel Michael, der später erneut, als er zur Erde gesandt wurde und, als Mensch Jesus aus einer Jungfrau geboren wurde nicht gegen Gottes Machtanspruch opponierte: Er selbst erbrachte diesen unwiderlegbaren Gegenbeweis gegen die Dreieinigkeitslehre. Paulus bestätigt, dass der Sohn sich nach dem Abschluss der „Wiederaufrichtung des Königreiches für Israel“ dem Vater erneut unterordnet!

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:24 ***

Als nächstes das Ende [[(der Frist der 1335 Tage, fünf Tage nach dem „Abendessen der Hochzeit des Lammes“)]], wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt [[(der engeweihten 144.000 Priesterkönige [Bb1])]], wenn er [[(am Tag Harmagedons)]] Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat [[B3]].

 

   Erst damit wird der Vater sich mit der zuvor verstossenen „Frau“, seinem vollkommen geläuterten „Israel Gottes“ erneut vermählen und mit ihr einen besonderen Bund schliessen! Die Völker werden sagen: „Die Rettung [verdanken wir] unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm.“ und Gott wird ihnen antworten: „... mein Volk“ und er wird jede Träne ihrer Augen abwischen! (Hos 2:19-23; Off 7:10, 14; 21:1-5)

 

Ende aller Regierungen, Macht und Autorität dieses Systems?
  

   Ohne exakte Einreihung der Ereignisse auf der Zeitachse, ohne eine eindeutige Identifikation der handelnden Parteien die in der Bibel oft durch unterschiedliche Symbole dargestellt werden entstehen unlösbare Konfusionen, wer womit gemeint ist und wann bestimmte vorhergesagte Ereignisse zu erwarten sind! Etwas in die Vergangenheit zu legen, was noch in Zukunft liegt und umgekehrt verschleiert genaues Verständnis! Viele dieser komplexen Geschehen aber hängen direkt mit dem „Tag des Herrn“ und damit mit dem Gerichtstag Gottes zusammen. Es ist somit mit der Endzeit dieses Systems fest verknüpft. Es beinhaltet auch den Untergang „Babylons der Grossen, das Ende jeglicher Religion, die von Gott als Hauptverantwortliche für die Konfusion und für die herrschende Gesetzlosigkeit bezeichnet wird! „... denn Gott der sie gerichtet hat ist stark (Off 18:8)

 

*** Rbi8  Offenbarung 18:21 ***

Und ein starker Engel hob einen Stein auf gleich einem großen Mühlstein und schleuderte ihn ins Meer, indem er sprach: „So wird Babylon, die große Stadt, mit Schwung hinabgeschleudert werden, und sie wird nie wieder gefunden werden.

 

   Erst der kurze Zeit nach „Babylon der Grossen“ Zerstörung folgende Untergang aller Macht „dieses Systems der Dinge“ der vollkommenen Gottentfremdung, das von Satan her zur Rebellion gegen Gott aufgehetzt war, das in Harmagedons Endschlacht ihre Urteilsvollstreckung erhält: Dies ermöglicht die vollkommene Neuinstallation eines theokratischen, nach wirklich gerechten Massstäben handelnden Systems. Um dies zu ermöglichen benötigte Gott viel Zeit, um möglichst vielen Menschen über Jahrhunderte hinweg Gelegenheit zu geben ihren Standpunkt eindeutig festzulegen: Zu bereuen und auf der Seite Gottes festzustehen oder der Seite Satans zuzuneigen! Petrus beschreibt das, was kommen muss:

 

Das letzte Gericht; Sixtische Kapelle, Michelangelo*** Rbi8  2. Petrus 3:9-10 ***

Jehova ist hinsichtlich seiner Verheißung nicht langsam, wie [es] einige [für] Langsamkeit halten, sondern er ist geduldig mit euch, weil er nicht will, daß irgend jemand vernichtet werde, sondern will, daß alle zur Reue gelangen. 10 Doch Jehovas Tag [[(der Tag des Herrn (Jesu Wiederkommen))]] wird kommen wie ein Dieb, an welchem [Tag] die Himmel [[(die bestehenden Herrschaftssysteme)]] mit zischendem Geräusch vergehen werden, die Elemente [[(, deren Repräsentanten und Handlanger)]] aber werden vor Gluthitze aufgelöst, und die Erde und die Werke auf ihr werden aufgedeckt werden.

 

   Nur Menschen die Gottes Normen und Ansprüche wirklich erfüllt hatten werden an der kommenden Verwaltung Anteil haben! Sie sollen die Doppelfunktion des Priesters und des Königs erhalten! Ihre Vollzahl wurde von Anfang an durch Gott selbst festgelegt: 144.000! (Rö 11:12, 25)

 

*** Rbi8  Offenbarung 14:3-5 ***

Und sie singen gleichsam ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier lebenden Geschöpfen und den Ältesten; und niemand konnte dieses Lied meistern als nur die hundertvierundvierzigtausend, die von der [[alten]] Erde [[(für den ersten „neuen Himmel“]] erkauft worden sind. 4 Diese sind es, die sich nicht mit Frauen befleckt haben; in der Tat, sie sind jungfräulich. Diese sind es, die dem Lamm beständig folgen, ungeachtet wohin es geht. Diese wurden als Erstlinge aus den Menschen [[(entsprechend dem Stamm Levi zuvor für Israel)]]  für Gott und für das Lamm erkauft, 5 und in ihrem Mund wurde keine Unwahrheit gefunden; sie sind ohne Makel.

 

   Jesus erkaufte diese 144.000 mit seinem eigenen Blut aus dem vergehenden System der „alten Erde“ heraus, indem deren Fehler und früheren Sünden vollkommen reingewaschen wurden! Sie sind nun Eigentum Gottes und des Lammes!  Ihre Liebe zu Gott und zum Lamm, zu den Mitmenschen und zur Wahrheit sind ihr herausragendes Merkmal! Die kommende feierliche Priesterweihe und Heiligung des Altars erfolgt offenbar nach dem „Muster“, das Moses empfing. Sie dauert sieben Tage. Das einmalige Opferblut Jesu auf jenem Altar heiligt alle künftigen Opfer!  Johannes sagte doch in der Offenbarung im Zusammenhang mit der Erstauferstehung:  Sie werden Priester Gottes und des Lammes sein“, von einem künftigen, einem kommenden Priestertum sprechend! (3.Mo 19:33-35; Off 20:6).

 

*** Rbi8  Hebräer 9:24-28 ***

Denn Christus begab sich nicht an eine mit Händen gemachte heilige Stätte, die ein Abbild der Wirklichkeit ist, sondern in den Himmel selbst, um nun vor der Person Gottes für uns zu erscheinen. 25 Auch sollte er sich nicht oftmals selbst darbringen, wie der Hohepriester tatsächlich Jahr für Jahr mit Blut, das nicht sein eigenes ist, in die heilige Stätte hineingeht. 26 Sonst hätte er von Grundlegung der Welt an oftmals leiden müssen. Nun aber hat er sich beim Abschluß der Systeme der Dinge ein für allemal offenbar gemacht zur Beseitigung der Sünde durch das Opfer seiner selbst. 27 Und wie es Menschen aufbehalten ist, ein für allemal zu sterben, doch danach ein Gericht, 28 so wurde auch der Christus ein für allemal [als Opfer] dargebracht, um die Sünden vieler zu tragen; und das zweite Mal, da er erscheint, wird es getrennt von Sünde sein und für die, die ihn zu [ihrer] Rettung ernstlich erwarten.

 

   Für alle die sich im Blut des Lammes gereinigt haben und sich jährlich am Sühnetag heiligen gibt es kein Gericht, sondern einen Übergang oder eine Auferstehung zum ewigen Leben! (Mat 25:46; Rö 2:3; 3:8; 1Ti 4:24, 25; 1Pe 4:17)

 

   Erst zum Abschluss der siebentägigen Einweihung als Priester folgt am Ende noch die Einsetzung in die Königswürde durch Jesus selbst (Lu 19:15-19).

 

Yom Kippur an der Klagemauer   Am 10.Tischri, dem Sühnetag [c1], welcher der Einweihungswoche [BbB, a] folgt, wird auch noch die Sünde der „grossen Volksmenge  an „einem Tag“ hinweggenommen! Am ersten Tag der kurz darauf folgenden achttägigen Feier der Einsammlungen, am 15.Nisan folgen weitere grosse Wunderwerke Jehovas: Jesus übergibt dem Vater das vollständig aufgerichtete Königreich!

 

   Das schliesst einerseits „Juda“, das Wiederaufgerichtete „Israel Gottes“, die „neuen Himmel“ und andererseits die inzwischen in Jerusalem und zum Fest in ihren Versammlungen auf der ganzen Erde versammelte „grosse Volksmenge“ mit ein,  die „neue Erde“, die nun unter Jesu Herrschaft zu einer vollkommenen Einheit werden. Der Vater nimmt das „Königreich für Israel“ aus der Hand Jesu an und anerkennt diese nun als „mein Volk“ und das Volk anerkennt Jehova als „mein Gott“! Die „neuen Himmel“ werden nun mit der „neuen Erde“ zu einer von Gott durch Jesus theokratisch auferbauten einheitlichen Struktur zusammengefügt. Am „Leib des Christus“ ist nun jedes Glied an der ihm von Gott zugeteilten Stelle!

 

*** Rbi8  Hosea 1:10-11 ***

Und die Zahl der Söhne Israels [[(der „grossen Volksmenge“)]] soll wie die Sandkörner des Meeres werden, die nicht gemessen oder gezählt werden können. Und es soll geschehen, daß an dem Ort, an dem zu ihnen jeweils gesagt wurde: ‚Ihr seid nicht mein Volk‘, zu ihnen gesagt werden wird: ‚Die Söhne des lebendigen Gottes.‘ 11 Und die Söhne Judas [[(die „neuen Himmel“ der 144.000)]] und die Söhne Israels [[(die „grosse Volksmenge“)]] werden gewiß zu einer Einheit zusammengebracht werden und werden tatsächlich ein Haupt [[(Jesus, auf Davids Thron)]] für sich einsetzen und aus dem Land heraufziehen; denn groß wird der Tag von Jesreel sein.

 

   Schon weit bevor jener versiegelte Überrest aus allen Nationen zusammengerufen wird nach Zion haben sie bereits Jesus als ihr „Haupt“ anerkannt gehabt! Das tat auch die „grosse Volksmenge“! Drei Mal pro Jahr soll sich erneut das ganze Volk Israel vor Jehova versammeln, indem sie aus dem Land“ zum Berg Zion hinaufziehen! Diesmal geschieht es nach dem Abschluss des alten Systems [B3] zum ersten Mal in Freiheit! Mit dem „ganzen Volk Israel“ ist das „Israel Gottes“ gemeint, da nicht alle Menschen die Harmagedon überleben von der ganzen Erde her nach Jerusalem ziehen können, deshalb versammeln sich die meisten von ihnen wie gewohnt in ihren heimatlichen Versammlungen oder in der Stadt, die Jehova dann für sie bestimmen wird. Grosses steht ihnen bevor. Die Propheten redeten deutlich davon. Kein Mensch wird krank sein oder an einem Gebrechen mehr leiden und alle werden eine Sprachen reden und verstehen! Und kein Bewohner wird sagen: ‚Ich bin krank.‘ Dem Volk, das in [dem Land] wohnt, wird sein Vergehen verziehen sein.“ (Jes 22:24) Der Prophet Zephanja durfte Jehovas Worte aufzeichnen:

 

Sprachverwirrung Babels *** Rbi8  Zephanja 3:9-17 ***

Denn dann werde ich [die Sprache der] Völker in eine reine Sprache umwandeln, damit sie alle den Namen Jehovas anrufen, um ihm Schulter an Schulter zu dienen.‘

10 Von der Gegend der Ströme Äthiopiens werden mir die, die mich inständig bitten, [nämlich] die Tochter meiner Zerstreuten, eine Gabe bringen. 11 An jenem Tag wirst du nicht beschämt werden wegen all deiner Handlungen, mit denen du dich gegen mich vergangen hast, denn dann werde ich aus deiner Mitte deine hochmütig Frohlockenden entfernen; und du wirst nie wieder hochmütig sein auf meinem heiligen Berg. 12 Und ich werde gewiß in deiner Mitte ein demütiges und geringes Volk übriglassen, und sie werden wirklich Zuflucht nehmen zum Namen Jehovas. 13 Was die Übriggebliebenen Israels betrifft, sie werden keine Ungerechtigkeit tun noch Lügen reden, noch wird in ihrem Mund eine trügerische Zunge gefunden werden; denn sie selbst werden weiden und tatsächlich lagern, und niemand wird dasein, der [sie] aufschreckt.“

14 Juble, o Tochter Zion! Brich in Freudenrufe aus, o Israel! Freue dich, und frohlocke mit ganzem Herzen, o Tochter Jerusalem! 15 Jehova hat die auf dir [lastenden] Gerichte [[(den Fluch auf Sünde)]] entfernt. Er hat deinen Feind weggeschafft. Der König Israels, Jehova, ist in deiner Mitte. Du wirst kein Unglück mehr fürchten. 16 An jenem Tag wird zu Jerusalem gesagt werden: „Fürchte dich nicht, o Zion. Mögen deine Hände nicht erschlaffen. 17 Jehova, dein Gott, ist in deiner Mitte. Als ein Starker wird er retten. Er wird mit Freuden über dich frohlocken. Er wird schweigen in seiner Liebe. Er wird sich über dich freuen mit Jubelrufen.

 

   Was für den Überrest bereits am Tag des Trompetenfestes, vor dem „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ erfolgt ist und als die Erstauferstehung erfolgte, denn jeder muss doch die Apostel und vor allem Jesus verstehen. Dies soll nun auch am Tag der Verlobung Jehovas an der „grossen Volksmenge“ vollzogen werden. Sie sollen doch die Thronrede zum Beginn von Jesu Herrschaft alle verstehen, selbst erdenweit daran Anteil haben. Ohne eine vereinende Sprache wäre das babylonische Unverständnis nicht behoben!

 

   Jesus hatte doch zudem erklärt, dass alle „Schafe“ auf seiner rechten Seite in das „ewige Leben eingehen“ würden: Dazu ist auch ihre „Umwandlung in einem Nu“ die Voraussetzung: Was krank, mit Gebrechen behaftet und was hinfällig war muss nun gesund, geheilt und erstarkt sein!  Kein [[Erden-]] Bewohner wird sagen: ,Ich bin krank’ “ hatte Jesaja vorhergesagt. Selbst der Lahme wird an der darauf folgenden Plünderung der Güter all jener Anteil haben, die in Harmagedon die Todesstrafe erlitten, weil alle Gerechten zu jenem Zeitpunkt geheilt sein werden! Dazu jedoch muss der nun eingesetzte und herrschende „König“ offenbar gemacht werden! Wie Johannes es in der Offenbarung erwähnt wird „das Lamm“ und mit ihm die 144.000 Priesterkönige allen vom Berg Zion her offenbar gemacht werden! (Off 14:1)

 

Danke in unterschiedlichen Spracheng*** Rbi8  Jesaja 33:17-24 ***

Einen König [[(das Lamm, Jesus)]] in seiner Schönheit werden deine Augen erblicken; sehen werden sie ein fernes Land [[(unabhängig, wo Menschen sich zum Festakt versammelt haben werden sie dieselben Dinge sehen)]]. 18 Dein eigenes Herz wird in gedämpftem Ton ein Schrecknis erörtern: „Wo ist der Sekretär? Wo ist der Auszahlende? Wo ist der die Türme Zählende? 19 Kein freches Volk wirst du sehen, ein Volk von zu tiefer Sprache, um darauf zu hören, von stammelnder Zunge, unverständlich [für dich]. 20 Siehe Zion, die Stadt unserer Festanlässe! Deine eigenen Augen werden Jerusalem [als] einen ungestörten Aufenthaltsort sehen, ein Zelt, das niemand zusammenpacken wird. Nie werden seine Zeltpflöcke herausgezogen werden, und keines seiner Seile wird entzweigerissen werden. 21 Dort aber wird der Majestätische, Jehova, für uns ein Ort von Strömen, von breiten Kanälen, sein. Darauf wird keine Ruderflotte ziehen, und kein majestätisches Schiff wird darüberfahren. 22 Denn Jehova ist unser Richter, Jehova ist unser Satzungsgeber, Jehova ist unser König; er selbst wird uns retten.

23 Deine Taue sollen lose hängen; ihren Mast werden sie nicht fest aufrecht halten; sie haben kein Segel ausgebreitet.

Zu jener Zeit wird auch Beute in Fülle verteilt werden müssen; selbst die Lahmen werden tatsächlich eine große Plünderung vornehmen. 24 Und kein Bewohner wird sagen: „Ich bin krank.“ Dem Volk, das in [dem Land] wohnt, wird sein Vergehen verziehen sein.

 

   Das ferne Land, das alle sehen ist Israel und seine Stadt Jerusalem, die beide im Blickpunkt des Interesses stehen werden! Die Schrecken der Belagerung und Verwüstungen werden vergessen werden. Jehova selbst trocknet die Tränen all derer, die Familienangehörige, Nachbarn und Freunde zu beklagen haben. Jesus war der in weiss gekleidete Sekretär, der mit dem Tintenfass an seiner Seite, der all jene am Gerichtstag kennzeichnete, die wegen der Ungerechtigkeit des alten Systems gestöhnt hatten! (Hes 9:1-11) Jesus ist der Auszahlende, der „eilends kommt und den Lohn mit sich bringt und jedem das vergilt, was ihm zusteht (Off 22:12).

 

Die Tore Jerusalems   Jesus hat die zwölf Türme des „neuen Jerusalem gezählt, deren zwölf „Grundsteine der Mauer“ für jeden Turm stehen, wo jeder Turm für einen der zwölf Stämme Israels das „Tor“ für jeden der zwölf Stämme zählt, welche ihrerseits die Vorsteher Israels, die Apostel darstellen. In diesen Türmen sind zwölf Tore, jedes den Namen eines Stammes. Als Richter Israels sind Jesu zwölf Apostel als „Engel“ (gr.: aggelos = Bote, Vorsteher) oder eben als Vorsteher dort aufgestellt, um den Einzug von je zwölftausend Versiegelten nach Zion zu überwachen (Jes 28:5, 6; Off 7:1-8; 21:19, 21). Es ist jene neugeborene „Nation, „der „Kleine [[(die Grundlage, die zwölf Apostel)]] wird zu einem Tausend werden“ [B1] (Off 12:5, 6), zu der Gott inzwischen durch Versiegelung des Überrests [Off 7:1-4] und dann durch die Erstauferstehunghinzugefügt“ hat (Jes 26:15; Off 12:1, 5, 6)., Jene Nation, die „nicht vor Scham erbleicht, das „Israel Gottes“, „in deren Mund keine Unwahrheit gefunden wurde“, die alle jungfräulich sind und Jesus überallhin nachfolgten! (Off 14:4, 5)

 

   Da die Umwandlung in einem Nu auch das Sprechen einer gemeinsamen Sprache beinhaltet, wie es Zephanja vorhergesagt hat, wird das versammelte, einfache und gehorsame Volk der „grossen Volksmenge“ nicht in vielen unterschiedlichen, untereinander unverständlichen Sprachen reden, sondern in der hebräischen Sprache, die schon ihr König Jesus und seine Statthalter, die Apostel gesprochen haben, die Sprache Adams, Sems, Hebers!

 

   Das geistige Zelt, das „Zelt Jehovas“, Seine Anwesenheit mit den getreuen Engeln, der „Braut“, dem zweiten „neuen Himmel“ ist zusammen mit dem ersten neuen Himmeln“, den Priesterkönigen auf Zion fest aufgerichtet und wird nie mehr von dort weichen. Der „Stein“ aus dem himmlischen Zion, Jesus, ist zu einem erdenweiten Berg der theokratischen Autorität geworden! Die ganze Erde wird dies nun zu sehen bekommen!

 

   Wir sind uns heute Live-Übertragungen von grossen Ereignissen gewohnt! Warum sollte dies nicht kurz nach Harmagedon ebenso sein? Siehe Zion, die Stadt unserer Festanlässe!“ werden alle ausrufen! Kein Zweifel, es ist das grosse Fest Jehovas und aller Söhne Gottes, der 144.000 Priesterkönige, die den „Weizenernte der Erde“ darstellen und Jesu zwölf Apostel, welche die „Erstlingsfrucht der Gerstenernte“ waren! (Rö 8:23) Vor ihnen ist  die ganze Einsammlung aller Menschen, die wie „gute Fische“ an Land gezogen und von Engeln verlesen wurden (Mat 13:47-50), oder die wie Oliven vom edlen Olivenbaum, die abgeerntet worden sind: Die „grosse Volksmenge (Hos 2:21, 22; Rö 11:17). Paulus erklärte hierzu im 1.Brief an die Korinther:

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:51-58 ***

Seht, ich sage euch ein heiliges Geheimnis: Wir [[(einschliesslich der frühauferstandenen Apostel)]] werden nicht alle [im Tod] entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, 52 in einem Nu, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden. 53 Denn das, was verweslich ist, muß Unverweslichkeit anziehen, und das, was sterblich ist, muß Unsterblichkeit anziehen. 54 Wenn aber [dieses Verwesliche Unverweslichkeit anzieht und] dieses Sterbliche Unsterblichkeit anzieht, dann wird sich das Wort erfüllen, das geschrieben steht: „Der [[(adamische)]] Tod ist für immer verschlungen. 55 Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? 56 Der Stachel, der den Tod verursacht, ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber ist das GESETZ [[dem „Gesetz des Fleisches“, nicht Gottes GESETZ! (vergl. Rö 8:1-8)]]. 57 Gott aber sei Dank, denn er gibt uns den Sieg durch unseren Herrn Jesus Christus!

58 Darum, meine geliebten Brüder, werdet standhaft, unbeweglich, und seid allezeit reichlich beschäftigt im Werk des Herrn, da ihr wißt, daß eure mühevolle Arbeit in Verbindung mit [dem] Herrn nicht vergeblich ist.

 

"Zeit der letzten Posaune"   Die „Zeit der letzten Posaune“, die Zeit der siebten Trompete geht an jenem Tag zu Ende! Das „heilige Geheimnis“, wer zu den „neuen Himmeln“ zählen wird ist inzwischen vollkommen offenbar gemacht worden! Die prophetischen Aussagen Gottes haben sich allesamt durch Christus bewahrheitet!

 

   Die Umwandlung in einem Nu:Der Tod wird für immer verschlungen“, geschieht dadurch, dass die Sterblichkeit, die in der DNS verankert ist, das „Gesetz des Fleisches“, das uns zum sündigen verleitet aufgehoben wird und genetische und physische Fehler die Krankheiten und Degeneration verursachen behoben werden. Jehova wandelt nun auch die Sprache der Völker zu jener Zeit in „eine reine Sprache“ um. Zum Abschluss wird ein siebentägiges reichliches Festmahl auf dem Berg Zion sein, das erste grosse Erntefest nach dem Ende des alten Systems. Es wird so wie von Jehova bestimmt und es im GESETZ festgelegt wird in der von jeglicher falscher Anbetung gereinigten heiligen Stadt Jerusalem sein, zu dem nun Menschen aller Völker, Nationen und Sprachen geladen sind. 

 

*** Rbi8  Jesaja 25:6-8 ***

Und Jehova der Heerscharen wird bestimmt für alle Völker auf diesem Berg ein Festmahl von Gerichten, reich an Öl, machen, ein Festmahl von [Wein, der auf den] Hefen [stehengelassen wurde], von Gerichten, reich an Öl, mit Mark gefüllt, von gefiltertem [Wein, der auf den] Hefen [stehengelassen wurde]. 7 Und auf diesem Berg wird er sicherlich die Oberfläche der Umhüllung verschlingen, die alle Völker umhüllt, und das Gewebe, das über alle Nationen gewoben ist. 8 Er wird tatsächlich den Tod für immer verschlingen, und der Souveräne Herr Jehova wird gewiß die Tränen von allen Gesichtern abwischen. Und die Schmach seines Volkes wird er von der ganzen Erde hinwegnehmen, denn Jehova selbst hat [es] geredet.

 

   Die Umhüllung mittels Irrtum, bewusster Irreführung und Lüge durch die früheren Religionsvertreter „Babylons der Grossen“ wird endgültig zerrissen sein! Der adamische Tod ist mit der Umwandlung für immer verschlungen! Jehova trocknet die Tränen für den Verlust von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten, welche zuvor die Erkenntnis Gottes abgelehnt hatten von unserem Angesicht!

 

Beachte die neue Grafiken:   a)  X4.1-2.51  Einweihung des Zeltes der Zusammenkunft

                                               b)  X4.1-2.52  Einweihung des Tempels Salomos

                                               c)  X4.1-2.52  Einweihung des Tempels Serubbabels

                                               d)  X4.1-2.54  Einweihung geistiger Tempel

Geänderte Grafik:                         X4.2-45  Der Tag des "Abendessen der Hochzeit des Lammes"

 

  

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

7.2............. Was bewirkt das Herabkommen des „Neuen Jerusalem“ aus dem Himmel zur Erde herab?   7

7.2.1........... Das Rätsel um die Ahnenliste seit Adam und um die Rückkehr zur Ursprache. 7

7.2.1.1........ Der Zusammenhang der Sprachverwirrung in Babel zu den „Teraphim 7

7.2.1.2........ Das Rätsel um die „Teraphim“, die Rahel für Jakob stahl 9

7.2.1.3........ Melchisedeks ewiges Priestertum ohne Geschlechtslinie und der verschlungene Weg wie die „Teraphim“ zu Moses gelangten  9

7.2.1.4........ Sind die „Teraphim“ wirklich Hausgötzen oder nicht viel eher die Familienchronik und Geschlechtsregister?. 10

7.2.1.5........ Das verspielte Erstgeburtsrecht, um eines Linsengerichtes wegen. 12

7.2.1.6........ Jakobs redlich verdienter Lohn und Erbe kann ihm niemand streitig machen! 14

7.2.1.7........ Jehovas Versprechen die Nachkommen Abrahams zu einer grossen Nation zu machen kommt zum Höhepunkt 16

7.2.2........... Nach der Sprachverwirrung ist erneut eine „reine Sprache“ für die ganze Erde angesagt! 17

7.2.2.1........ Ein einziger Wortschatz bis zur Zeit der Sintflut, erst danach kam die Sprachverwirrung als Strafe. 17

7.2.2.2........ Welche gemeinsame Sprache werden die 144.000 Auserwählten, die Auferstandenen und die Versiegelten verstehen?  18

7.2.2.3........ Gott weiss unser Sprachzentrum im Hirn zu beeinflussen, Sprachen einzugeben und herauszulöschen! 20

7.2.3........... Prophetische Vorhersagen den Messias und seine Herrschaft als Hohepriester betreffend. 21

7.2.3.1........ Jesajas Vorhersagen zum Messias die noch unerfüllt sind. 21

7.2.3.2........ Dankt Jehova! Ruft seinen Namen an. Macht unter den Völkern seine Handlungen bekannt 22

7.2.3.3........ Wie kündigt sich das Herabkommen des „neuen Jerusalem“ an?. 24

7.2.3.4........ Wer wird die Gewalt über die Nationen erhalten und wer wird die Amtseinsetzung der Priester innehaben?. 25

7.2.3.5........ Warnung vor Abfall hin zu „falschen Göttern“, zu „falschen Christussen“, zu „falschen Propheten“ und zu „falschen Aposteln 26

7.2.4........... Auferweckung in unsterblichem menschlichem Leib und in Herrlichkeit 27

7.2.4.1........ Welcher Leib wird gesät und welcher Leib wird nun auferweckt? Was behauptet der Antichrist?. 27

7.2.4.2........ Wer wird Zugang zum „Zelt Jehovas“ erhalten und wo wird dies sein?. 29

7.2.4.3........ In welchem Körper ist das schlussendliche Erscheinen Jesu auf Zion zu erwarten?. 31

7.2.4.4........ Jesu Wiederkunft „im Fleische“ erfolgt ebenso, wie ihn die Apostel in den Himmel fahren sahen. 32

7.2.4.5........ Hesekiels Vision, wie die verdorrten Gebeine Leben erlangen. 33

7.2.4.6........ Wer wird versiegelt: Menschen oder aus den Toten auferstandene Engel?. 35

7.2.4.7........ Der „mit Linnen gekleidete Sekretär“ und seine Aufgabe Menschen voneinander zu trennen. 36

7.2.4.8........ Wer wird die allgemeine Auferstehung während des Millenniums leiten?. 37

7.2.5........... Erstauferstehung, um an Jesu Seite Gott weiterhin zu dienen. 39

7.2.5.1........ Die Zeitspanne von der „Frühauferstehung“ der Apostel bis zur „Erstauferstehung“ in Unsterblichkeit 39

7.2.5.2........ Abfolge der Ereignisse rund um die verschiedenen Offenbarwerdungen Jesu. 41

7.2.5.3........ Die Einführung des Sohnes in die bewohnte Erde. 43

7.2.6........... Die Erstauferstehung erfolgt unter Jesus, als dem Menschensohn „mit der Stimme eines Erzengels. 46

7.2.6.1........ Die Erstauferstehung, wenn der Herr „mit der Stimme eines Erzengels“ die Toten ruft 46

7.2.6.2........ Die gerechte Nation zieht in Jerusalem ein. 48

7.2.6.3........ Das Zelt der Zusammenkunft als Muster kommender Dinge: Personen und Ablauf der Ereignisse erkennen lernen! 49

7.2.6.4........ Jeder in der ihm von Gott zugeteilten Rolle anhand der Handlungen Mose erkennen. 53

7.2.6.5........ Die Erstauferstehung inmitten einer feierlichen Festversammlung und das darauf folgende „grosse Festmahl“ Jehovas  54

7.2.6.6........ Jene, die sich auf ihre vorbereiteten Richterthrone setzen dürfen. 56

7.2.6.7........ Ein grosses Erbe und Beute stehen zur Verteilung an. 58

7.2.7........... Das Muster der Priesterweihe, das Gott Moses gab hat weiterhin Gültigkeit 60

7.2.7.1........ Wer wird sich wann nach Jerusalem und zum Berg Zion hin versammeln?. 60

7.2.7.2........ Die Opfergabe Aarons und seiner Söhne am Tag, wo er gesalbt wird. 62

7.2.7.3........ Eine letzte Waschung vor der Salbung. 63

7.2.7.4........ Wann beginnen die Auserwählten ihren Dienst im „neuen Bund“?. 64

7.2.7.5........ Wer alles versammelt sich in Jerusalem zur Einweihung der 144.000 Priesterkönige?. 65

7.2.7.6........ Der priesterliche Stand nachdem Jesus gleich Melchisedek im Himmel eingesetzt worden war 67

7.2.7.7........ Aaron und seine Söhne werden mit langen, priesterlichen Kleidern bekleidet 69

7.2.7.8........ Die Salbung der Priester und die Woche der Einweihung. 69

7.2.7.9........ Aus dem Ablauf der Ereignisse bei der Einweihung im Sinai und in Jerusalem Schlüsse ziehen. 71

7.2.7.10...... Einweihungszeremonie des Zeltes und der heiligen Gegenstände, des Altars und der Priester 72

 

 

7.2                 Was bewirkt das Herabkommen des „Neuen Jerusalem“ aus dem Himmel zur Erde herab?

 

 

7.2.1           Das Rätsel um die Ahnenliste seit Adam und um die Rückkehr zur Ursprache 

 

7.2.1.1          Der Zusammenhang der Sprachverwirrung in Babel zu den „Teraphim

Bis heute rätseln die Experten darüber, wie Sprachen entstehen konnten, wenn alle Menschen von einem einzigen Ehepaar abstammen. Dies haben Untersuchungen der DNS verschiedenster Menschenrassen eindeutig ergeben. In ihrer Verbissenheit alle Lehren der Bibel abzulehnen, indem sie behaupten, diese wäre von einer überheblichen jüdischen Priesterschaft erfunden worden: Darum entgehen jenen Nihilisten viele Dinge, wo die Bibel die einzig mögliche Wirklichkeit mit einfachen Worten offeriert. Moses, der offensichtlich zu vorsintflutlichen Schriften Zugang hatte und die Ahnenregister oder Teraphim seit Adam einsehen konnte hatte auch den Augenzeugenbericht von Noah und dessen Familie vor sich, welche in der Arche die Sintflut überlebten. Moses erwähnt dabei verschiedene Berichte aus denen er offensichtlich kopierte. Er zitierte oft wörtlich aus jenen vorsintflutlichen Schriftstücken. Sem, der älteste Sohn Noahs war ein direkter Vorfahre Abrahams.

 

Keilschrift der SumererDie Behauptung, die Sumerer wären die ersten gewesen die ein Keilschrift hatten, dies muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass es zuvor nicht bereits schriftliche Dokumente auf leichter zerstörbarem Material als Tontafeln gab, wie das Bild vom Text Hammurabis zeigt, das im Verlauf der Jahrtausende bis heute verlorenging! Die Archäologie findet ja offenbar immer neue, selbst vorsintflutliche Städte, die zumindest eine Zeit lang unter Wasser waren und wo z.B. bei einigen Schlammmassen alles zerstört haben muss, was verrottbar war! Viele dieser Städte oder Kulturanlagen zeigen Inschriften in Stein! Zivilisation ist weitgehend an Schriftlichkeit gebunden! Alles vorsintflutliche, organische Material aber musste durch die Salzwasser vernichtet worden sein!

 

Ob wir die Sintflut verleugnen oder sie als geschichtlich relevant akzeptieren hat einen grossen Einfluss darauf, in was wir Glauben setzen! Wenn vorsintflutliche Schriften existierten, dann wäre die Annahme bestimmt angebracht, dass Noah gewisse solcher Dokumente in der Arche mit sich führte! Wenn unser Haus brennt versuchen wir ausser dem Leben auch noch gewichtige Dokumente zu retten!

 

Die biblische Erklärung der Sprachverwirrung im Zweistromland Mesopotamien, dem Stammland aller nachsintflutlichen Sprachgruppen, die aufgrund der Zuwendung zu anderen Göttern als dem Gott Noahs, Hams, Japhets und Sems kam ist die einzige, welche einen klaren Sinn ergibt, wenn alle Menschen von ein und demselben Ehepaar abstammen! Kinder sprechen stets die Sprache ihrer Eltern, die „Muttersprache“, weil das Baby bereits im Mutterleib die Töne und Worte der Mutter sich einprägen! Auch die Erfindung von unterschiedlichen Schriften hat darin eine klare Begründung! Da Nimrod als erster nachsintflutlicher königlicher Gewaltherrscher die Menschen in Städte zusammenpferchte, wodurch erst eine dauerhafte Staatsgewalt möglich wurde, so war dies Gottes Plan zuwider, die ganze Erde mit Menschen zu füllen!

 

*** Rbi8  1. Mose 11:1-4 ***

Die ganze Erde nun hatte weiterhin eine Sprache und einerlei Wortschatz. 2 Und es geschah, daß sie, als sie [[(Noahs Nachkommen)]] ostwärts zogen, schließlich eine Talebene im Land Schinar [[(Babylon)]] entdeckten, und sie schlugen dort ihren Wohnsitz auf. 3 Und sie begannen zueinander zu sprechen: „Auf! Laßt uns Ziegelsteine machen und sie zu Backsteinen brennen.“ So diente ihnen der Ziegel als Stein, der Asphalt aber diente ihnen als Mörtel. 4 Nun sagten sie: „Auf! Laßt uns eine Stadt und auch einen Turm bauen mit seiner Spitze bis in die Himmel, und machen wir uns einen berühmten Namen, damit wir nicht über die ganze Erdoberfläche zerstreut werden.“

 

Verteilung der Stämme der Söhne Noahs in unterschiedliche HimmelsrichtungenBereits Kain war Gründer einer ersten Siedlung, welche die Bezeichnung „Stadt Henoch“ erhielt, nach dem Namen seines Erstgeborenen (1.Mo 4:17). Seine Nachkommen aus der Linie Noahs kannten vorsintflutliche Bautechniken. Nimrod war der Erste, der begann ein Mächtiger zu werden und Menschen in Städten sesshaft zu machen. „Und der Anfang seines Königreiches wurde Bạbel und Ẹrech und Ạkkad und Kạlne im Land Schịnar. Von jenem Land zog er nach Assyrien aus und machte sich daran, Nịnive zu bauen und Rẹhoboth-Ịr und Kạlach und Rẹsen zwischen Nịnive und Kạlach: das ist die große Stadt.“

 

Die auf Nimrods Städtebau von Babel und dessen Turmbau von Gott verordnete Sprachverwirrung brachte es mit sich, dass sich die nicht weiter verstehenden Sprachgruppe in verschiedene Richtungen hin ausbreiteten! Nur die Semiten, als Nachkommen Sems behielten ihre ursprüngliche Sprache und verblieben in der Gegend Schinars.

 

*** Rbi8  1. Mose 11:5-9 ***

Und Jehova fuhr dann herab, um die Stadt und den Turm zu sehen, die die Menschensöhne gebaut hatten. 6 Darauf sprach Jehova: „Siehe! Sie sind ein Volk, und sie haben alle eine Sprache, und dies fangen sie an zu tun. Ja, nun wird ihnen nichts, was sie zu tun gedenken, unerreichbar sein. ...Deshalb gab man ihr den Namen Babel, weil dort Jehova die Sprache der ganzen Erde verwirrt hatte, und Jehova hatte sie von dort über die ganze Erdoberfläche zerstreut.

 

Globalisation: Vergötterung menschlicher IntelligenzSie waren „ein Volk“ und hatten „eine Sprache“ und waren dadurch in der Lage innert kurzer Zeit Grosses zu leisten! Sie hatten sich aber andere Götter erwählt, Nimrod wurde vergöttlicht und bildete schon bald mit seiner Mutter und seinem Sohn eine erste Göttertriade! Gottes ursprünglicher Plan einer friedvollen Erde, die zu einem Paradies, einem erdenweiten Garten ausgeweitet würde, stand erneut in Gefahr! Die Verwirrung der Sprache hatte somit ihren Ursprung darin, dass eine Verwirrung entstand, wer der wahre Gott und Herrscher im Königreich der Menschen sei! Jehova, als eifersüchtiger Gott lässt solches auf Zeit hinaus nicht zu!

 

Erinnern wir uns nun an das, was in der Endzeit kommen wird: Die Globalisation entspricht erneut demselben Plan den Nimrod als erster zu realisieren versuchte! In Babel hatte Gott wegen der Abtrünnigkeit die Sprachen verwirrt, nun richtet sich sein Zorn vorab gegen „Babylon die Grosse“, die vollkommene Verwirrung darüber, wer immer noch höchster Gott ist und die Geschicke der Menschheit schlussendlich bestimmen wird! Viele der religiösen Glaubensrichtungen lassen sich auf die Lehren Babels zurückverfolgen. Gottes Zorn muss zu seinem Höhepunkt kommen!

 

*** Rbi8  Hesekiel 5:13 ***

Und mein Zorn wird gewiß zu seinem Ende kommen, und ich will meinen Grimm über sie beschwichtigen und mich trösten; und sie werden erkennen müssen, daß ich selbst, Jehova, in meinem Beharren auf ausschließlicher Ergebenheit geredet habe, wenn ich meinen Grimm an ihnen zu Ende bringe.

 

Danach erst werden jene, die sich an den wahren Gott gehalten haben die Erfüllung dessen sehen, was Gott von Beginn an mit der Erde und den Menschen geplant hatte! Die Einheit in der Führung und mit einer Sprache unter einem Gott und Seinem menschlichen Herrscher wird Wirklichkeit! Es trifft unsere Generation Zeugen davon zu werden! Jehovas „Beharren auf ausschließlicher Ergebenheit hat einen einfachen Grund: Alles andere führt zu Verwirrung und endet in Selbstzerstörung!

 

7.2.1.2          Das Rätsel um die „Teraphim“, die Rahel für Jakob stahl

Die Sintflut und die Sprachverwirrung waren zwei unterschiedliche Eingreifen Gottes in das Wirken der Menschen, um Dinge zu korrigieren. Die Überlieferung dieser Dinge von Generation zu Generation ist von grosser Wichtigkeit! Fehler kann man nur dann korrigieren, wenn man den Fehler einsieht und die schlechten Konsequenzen erkennt! Das Kopieren von Familiengeschichtsdaten hat ganz offenbar ihren Ursprung bereits beim ersten Menschenpaar! Es ist Ursprung jeglicher Geschichtsschreibung! Die Bibel erwähnt ein „Buch der Geschichte Adams“ (1.Mo 5:1). Dieses Buch wurde offenbar nicht mündlich, sondern schon kurz nach dem Beginn durch Vereinigung von Schriften festgehalten, was bedeuten dürfte, dass Adam des Schreibens offenbar bereits kundig war! Die Fähigkeit zu schreiben gehörte bereits zur geistigen Grundausstattung des ersten Menschenpaares! Adam und Eva mussten diese Fähigkeit an ihre Kinder mittels Lernprozessen vermitteln! Das Übertragen des einheitlichen Wortschatzes geschieht durch Sprache und Schrift!

 

Das Kopieren und das Zusammenstellen hochkomplexer Familienanalen war nicht nur bei den Juden seit langer Zeit üblich, sondern auch bei anderen Völkern! Es darf daher nicht erstaunen, wenn im Gilgamesch-Epos ähnliche Informationen stehen, auch dort wird die Sintflut erwähnt, wie später im Buch Genesis von Mose. Die Frage ist, wer exakter kopierte und wer die für ihn ungünstige Information zu verändern suchte?

 

Gilgamesch-Epos Gilgamesch-Epos: Erste Tafel

 

Der alles gesehn hat überall, das Land regierte,
Der die Ferne kannte, Jegliches erfaßt hatte,
. . .  er gleichermaßen;
Alles an Kenntnis der Dinge allzumal hatte Anu ihm bestimmt.
Verwahrtes auch sah er, Verborgenes erblickte er;
Hat Kunde gebracht von vor der Sintflut,

Fernen Weg befahren, war dabei matt einmal und wieder frisch,
Auf einen Denkstein hat er die ganze Mühsal gemeißelt.
Die Mauer um Uruk-Gart ließ er bauen,
Um das heil‘ge Eanna, den strahlenden Hort.

 

Da Noah ein Anbeter Jehovas war und er denselben Glauben seinen drei Söhnen mitgab muss das Abweichen hin zu selbstgemachten anderen Göttern erst im Gefolge, in späteren Generationen gekommen sein! Babel wurde der Sammelpunkt, der Ursprung der Religionen! Der Gott Adams war und blieb der Gott Noahs, Sems, Abrahams, Mose, Jesu bis heute unverändert zu den Christen: Jehova, respektive Jahwe oder Jahuwah ist sein Name, je nach Aussprache. Die Bibel selbst ist der beste Beweis dafür, dass das Abschreiben und vielfache exakte Kopieren im Bewusstsein des Wertes der Dokumente grössere Überlebenschancen bietet, wie Texte die in Stein gemeisselt wurden! Die zehn Gebote auf den Steintafeln gingen verloren, nicht aber die Schrift in den Manuskripten die wir bis heute verwahren!

 

Wenn wir allerdings statt Adam und Eva, die laut der Genesis als ein Schöpfungsakt von Anfang an mit Intelligenz und oraler und schriftlicher Sprache ausgestattet waren, dies ersetzen durch die Lehre der Evolution und Primitivität erster Menschenarten die vom Affen kommen, dann muss die Bibel wahrlich als Märchenbuch erscheinen. Je nachdem, welche der beiden Aussagen wir unterstützen, wird unsere eigene Tendenz die eine oder andere Geschichte unterstützen! Da sie sich vollkommen entgegenstehen können nicht beide der Wahrheit entsprechen! Wir sollten Glauben der prüft von Leichtgläubigkeit trennen, weil Glaube auch die tiefen Dinge zu erforschen sucht und Gott nicht zum vornherein als Lügner stempelt!

 

War against ReligionDie Juden, als Volksgruppe spielen bis heute eine herausragende Rolle, was niemand bezweifeln kann, der die geschichtlichen Tatsachen untersucht! Paulus bringt diese Überlegenheit des Juden mit ihrer von Gott inspirierten Überlieferung in Verbindung!

 

 *** Rbi8  Römer 3:1-6 ***

Worin besteht denn die Überlegenheit des Juden, oder worin liegt der Nutzen der Beschneidung? 2 In vielem, in jeder Hinsicht. Vor allem darin, daß ihnen die heiligen Aussprüche Gottes anvertraut wurden. 3 Was denn [ist der Fall]? Wird vielleicht, wenn einige nicht Glauben bekundeten, ihr Unglaube die Treue Gottes unwirksam machen? 4 Das geschehe nie! Sondern Gott werde als wahrhaftig befunden, wenn auch jeder Mensch als Lügner erfunden werde, so wie geschrieben steht: „Damit du dich in deinen Worten als gerecht erweist und den Sieg gewinnst, wenn du gerichtet wirst.“ 5 Wenn jedoch unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit in den Vordergrund rückt, was sollen wir sagen? Gott ist doch nicht etwa ungerecht, wenn er seinen Zorn entlädt? (Ich rede wie ein Mensch.) 6 Das geschehe nie! Wie wird Gott sonst die Welt richten?

 

Die Komplexität des Lebens im Allgemeinen lässt schon eher eine kreative Intelligenz in Erscheinung treten, wie den puren Zufall der Entstehung von Leben. Die herausragende Intelligenz des Menschen, die scheinbar ohne Grenzen ist, lässt auf eine Kopie einer weit höheren Intelligenz schliessen. Dass wir Menschen diese Intelligenz allerdings in die falschen Richtung anwenden, in Richtung Selbstzerstörung: Dies hat mehr mit Freiheit der Entscheidung zu tun, hin zum Schlechte, dem „breiten Weg in die Vernichtung“. Gottes Geboten zuwider zu handeln bringt unweigerlich Verderben, es hat nichts mit einem Fehler seitens des Erschaffers zu tun, sondern unsere eigene Gesetzlosigkeit die uns zu Fall bringt! Gehen wir nun wiederum zurück zu den geschichtlich überlieferten Beweisen.

 

Die wichtigsten Hauptbegriffe und Zusammenhänge göttlichen Rechts im Überblick
  

7.2.1.3          Melchisedeks ewiges Priestertum ohne Geschlechtslinie und der verschlungene Weg wie die „Teraphim“ zu Moses gelangten

Der biblische Begriff „Teraphim“ hat zu verschiedensten Auslegungen Anlass gegeben. Er kommt in der Bibel 15 Mal vor (1.Mo 31:19, 34, 35; Ri 17:5; 18:4, 17, 18, 20; 1.Sam 15:23; 19,13, 16; 2.Kö 23:24; Hes 21:26; Hos 3:4; Sach 10:2). Er kann, muss aber nicht im Zusammenhang mit Gott Jehova und dessen Anbetung stehen, wo es um Hebräer oder Anbeter Jehovas geht. Er steht offenbar im Zusammenhang mit dem Erbrecht, dem Anspruch auf das Erstgeburtsrecht. Wo aber die Rede von Menschen der Nationen ist, muss es sich um Anbetung von Götzen und oft um deren Vorher- oder Weissagungen handeln! Derselbe Begriff hat somit ganz unterschiedliche Anwendung!

 

Von Melchisedek sagt Paulus, dass er kein Geschlechtsregister, keine „Teraphim“ (?!) hatte. Einige Theologen sind gar der Meinung, dass jener Priesterkönig Melchisedek, der Abraham entgegenkam und dem  Abraham den Zehnten gab selbst der Stammvater Sem gewesen sei! Jedenfalls war jener ein Anbeter Jehovas, demselben Glauben den Sem und Noah hatten! Da Melchisedek offenbar kein schriftliches Geschlechtsregister oder eben keine „Teraphim“ aufweisen konnte bezeichnet ihn Paulus im Brief an die Hebräer möglicherweise als „ohne Vater und ohne Mutter, ohne Geschlechtsregister [[„Teraphim“]]“.

Götterwelt Babylons

 *** Rbi8  Hebräer 7:3 ***

Da er ohne Vater, ohne Mutter, ohne Geschlechtsregister ist und weder einen Anfang der Tage noch ein Ende des Lebens [[(schriftlich in der „Teraphim“ aufgezeichnet)]] hat, sondern dem Sohn Gottes gleichgemacht ist, bleibt er ein Priester für immer.

 

Offensichtlich aber war „Melchisedek ein Priester Gottes, des Allerhöchsten“, inmitten Kanaans, welches Volk ihrerseits Nachkommen aus der Linie Hams und dessen Sohn Kanaan waren, die den Göttern Babels frönten.

 

*** Rbi8  1. Mose 14:18-20 ***

Und Melchisedek, König von Salem, brachte Brot und Wein heraus, und er war Priester Gottes, des Höchsten. 19 Dann segnete er ihn und sprach:

Gesegnet sei Abram von Gott, dem Höchsten,

dem, der Himmel und Erde hervorgebracht hat;

20 Und gesegnet sei Gott, der Höchste,

der deine Bedrücker in deine Hand geliefert hat!“

Darauf gab ihm Abram den Zehnten von allem.

 

Segnung Melchisedeks an AbrahamDa der Höhere den Niedrigeren segnet muss Melchisedek in der Hierarchie höher als Abraham gestanden sein und lieferte dadurch ein Vorbild auf den kommenden Christus hin, obwohl Abraham den von Gott verheissenen Segen besass und aus seinen Lenden der Same der Verheissung hervorkommen sollte.

 

Melchisedek lebte unter Heiden Kanaans, in deren Mitte in der Stadt Salem, dem späteren Jerusalem. Dies war eine Siedlung von Jebusitern, Nachkommen Hams und Kanaans. Melchisedek blieb jedoch seinem Glauben an Jehova treu und ebenso seine Sippe der er als ihr Priester vorstand, wie dies auch Abraham mit seiner ganzen Hausgemeinschaft als Nomade tat. Beide geben Vorbilder für alle späteren Generationen! (1Mo 10:15, 16, 20; 1Ch 1:13, 14)

 

(Vergleiche neue Grafik: Genealogie Abrahams)

 

*** Rbi8  Hebräer 7:1-3 ***

Dieser Melchisedek nämlich, König von Salem, Priester Gottes, des Höchsten, der Abraham entgegenkam, als er von der Schlachtung der Könige zurückkehrte, und ihn segnete 2 und dem Abraham [den] Zehnten von allen Dingen zuteilte, ist fürs erste, nach der Übersetzung, König der Gerechtigkeit und dann auch König von Salem, das ist „König des Friedens“. 3 Da er ohne Vater, ohne Mutter, ohne Geschlechtsregister [[(„Teraphim“)]] ist und weder einen Anfang der Tage noch ein Ende des Lebens [[(überliefert)]] hat, sondern dem Sohn Gottes gleichgemacht ist, bleibt er ein Priester für immer.

 

Jesu Geburt und Tod und seine Abstammungslinie sind gut dokumentiert. Was also wollte Paulus damit ausdrücken, dass Melchisedek dem Sohn Gottes Jesus „gleichgemacht“ sei? Es geht um das ewigwährende Priestertum, das mit Gerechtigkeit und Frieden fest verbunden ist! Jesus hat laut den Angaben des Paulus im Brief an die Kolosser auch im Himmel einen Anfang an der Seite Gottes, als „Erstgeborener aller Schöpfung“ (Kol 1:15). Sein Königpriestertum aber wird niemals ein Ende haben, sagt uns die Schrift vorher! Offenbar wird auch Melchisedek unter den 144.000 Priesterkönigen sein! Paulus sagt doch, dass „er ein Priester für immer bleibt.“ Paulus zitiert dabei eine Prophezeiung König David aus Psalm 110, dem Vers 4, die auf Jesus gerichtet ist:

 

*** Rbi8  Psalm 110:4 ***

Jehova hat geschworen — und er wird es nicht bedauern —:

Du bist Priester auf unabsehbare Zeit

Nach der Weise Melchisedeks!

 

Jesus wird hier mit Melchisedek verglichen, der offenbar Charakteristiken des Christus vorschattete. Melchisedek kam Abraham mit Brot und Wein aus Salem heraus entgegen. Offenbar hatte auch diese Geste symbolischen Wert. Jesus zeigte, dass er als Priester sein Leben für seine Versammlung hingab und verglich seinen Leib mit Brot und sein Blut mit Wein. Abraham als „Stammvater aller Glaubenden“ stellt in diesem Falle die Apostel dar, welche die Grundlage zum „Israel Gottes“ legten, dessen „Grundeckstein“ der Christus ist. Sie werden schlussendlich die „Vorsteher der zwölf Stämme Israels“ sein, welche diese zwölf Stämme künftig richten werden.

 

Nun ist es üblich, dass der Höherstehende und meist ältere den niedriger Stehenden und oft Jüngeren segnet! Abraham nun gab Melchisedek den Zehnten der Beute, so wie wenn er ihn als etwas Aussergewöhnliches und Überlegenes anerkannt hätte. Da Abraham bestimmt früher die „Teraphim“ (Geschlechtslinie, Familienchronik) bereits bei seinem Vater Terach in Ur eingesehen hatte, so kannte er die Herkunft Melchisedeks und damit des Spenders des Segens, konnte er dessen Abstammung aus der Linie Noahs ersehen!

 

7.2.1.4          Sind die „Teraphim“ wirklich Hausgötzen oder nicht viel eher die Familienchronik und Geschlechtsregister?

Einer von Sems Söhnen war Aram (1.Mo 10:21), ein Vorfahre der Syrer die in Padam-Aram siedelten, jenem Gebiet, wo Abraham eine Zeit lang mit seinem Vater Terach in Haran lebte (1.Mo 28:5; 25:20; 31:20, 24). Dies war bevor er den Euphrat nach Kanaan durchquerte. Möglicherweise kamen die Dokumente von Sem her vorerst in die Hände von Aram. Irgendwo nach der Sprachverwirrung aber kamen sie in die Hände Terachs, des Vaters von Abraham, einem nachkommen Ebers von dem der Name Hebräer stammt.

 

Ihnen war die Schrift der vorsintflutlichen Dokumente geläufig, weil Gott die Sprache Ebers nicht verwirrt hatte! Die „Teraphim“ kamen offenbar über Abrahams Bruder Nahor zu dessen Sohn Laben, von wo dessen Tochter Rahel sie stahl und sie zu ihrem Mann Jakob brachte. Laban war ihnen nachgeeilt, um sich wiederum in den Besitz jener Dokumente zu machen. Zuvor hatte Gott selbst in der Nacht mit Laban geredet, dass er weder gutes noch böses reden dürfe!

 

*** Rbi8  1. Mose 31:30-35 ***

Nun bist du [[(Jakob nach 21 Jahren Dienst für Laban)]] ja weggegangen, weil du dich so sehr nach dem Haus deines Vaters gesehnt hast, warum aber hast du meine Götter [[(„Teraphim“, die Überlieferungen der Vorzeit; das Wort Gottes)]] gestohlen?“

31 Als Antwort sagte dann Jakob zu Laban: „Es war, weil ich mich fürchtete; denn ich sagte mir: ‚Du könntest mir deine Töchter entreißen.‘ 32 Wer immer es ist, bei dem du deine Götter [[(„Teraphim“)]] findest: er möge nicht leben. Untersuche du selbst vor unseren Brüdern, was ich bei mir habe, und nimm [sie] an dich.“ Jakob wußte aber nicht, daß Rahel sie gestohlen hatte. 33 So ging Laban in das Zelt Jakobs und in das Zelt Leas und in das Zelt der beiden Sklavinnen, fand [sie] aber nicht. Schließlich ging er aus Leas Zelt hinaus und kam in Rahels Zelt. 34 Nun hatte Rahel die Teraphim genommen und sie dann in den Frauensattelkorb des Kamels gelegt, und sie blieb darauf sitzen. Da machte sich Laban daran, das ganze Zelt zu durchtasten, fand [sie] aber nicht. 35 Dann sprach sie zu ihrem Vater: „Mögen die Augen meines Herrn nicht vor Zorn funkeln, weil ich nicht vor dir aufzustehen vermag, denn das bei Frauen Übliche [widerfährt] mir.“ Da suchte er sorgfältig weiter, fand die Teraphim aber nicht.

 

SatteltaschenDa sich Rahel gar darauf setzte ist eher eine Satteltasche in Form von geknüpften Teppichen die Rede, um sie vor ihrem Vater Laban versteckt zu halten, daher ist eher mit etwas Flachem, wie Dokumenten, als mit einer Götterfigur oder einem Götzenbild zu rechnen, wie einige Forscher es auslegen. Ein Sattelkorb hätte Labans Interesse hervorgerufen, weil man dort vieles versteckt halten konnte!

 

Mit Rückkehr Jakobs zu seinem Vater Isaak und zur Mutter Rebekka erhielten die Dokumente den von Gott gewünschten Platz der Aufbewahrung. Die eigene Geschichte Abrahams, Isaaks und Jakobs wurden später von den Patriarchen selbst jener „Teraphim“ zugefügt. Damit war der Verlauf des „Segens und Fluches“ Jehovas innerhalb der Geschlechtslinie dokumentiert! Gottes Wille, sein GESETZ oder Gebot das er den Vorvätern gab, das „beständige Zeugnis“ war damit verbunden! Jesaja spricht später davon:

 

*** Rbi8  Jesaja 8:16-17 ***

Wickle das bestätigende Zeugnis [[(die „Teraphim“)]] ein, lege ein Siegel um das Gesetz [[GESETZ]] unter meinen Jüngern! 17 Und ich will auf Jehova harren, der sein Angesicht vor dem Hause Jakob verbirgt, und ich will auf ihn hoffen.

18 Siehe! Ich und die Kinder, die Jehova mir gegeben hat, sind wie Zeichen und wie Wunder in Israel von seiten Jehovas der Heerscharen, der auf dem Berg Zion weilt.

19 Und falls sie zu euch sagen sollten: „Wendet euch an die spiritistischen Medien oder an diejenigen, die einen Geist der Voraussage haben, die flüstern und [Äußerungen] murmeln“, sollte sich nicht jedes Volk an seinen Gott wenden? [Sollte man sich] an Tote zugunsten Lebender [wenden]? 20 Zum Gesetz [[GESETZ]] und zum bestätigenden Zeugnis [[(den „Teraphim“)]]!

 

Die Kinder Jakobs mussten sich an die „Teraphim“, an die Überlieferungen ihres Gottes, „das beständige Zeugnis“ wenden, nicht an Götzen anderer Völker!

 

Beste Form Geschichte festzuhalten ist die SchriftformMit Jakobs Auszug aus Kanaan nach Ägypten hin zu seinem Sohn Joseph, Pharaos Lebensmittelverwalter, gelangten diese Dokumente schlussendlich über die kommenden Generationen hin zu Moses, der daraus im Buch Genesis zitiert und einzelne Dokumente wie das „Buch der Geschichte Abrahams“ wörtlich erwähnt. Dort wurde auch Gottes GESETZ im 2.Buch Mose (Exodus) hinzugefügt!

 

Auch Luther übersetzte das Wort „Teraphim“ mit „Hausgötzen“, was aber offensichtlich mit der Anbetung in Zusammenhang steht. Laban aber war ein Anbeter Jehovas, somit kein Götzenanbeter! Der „Hausgott“ müsste somit mit Jehova und seinen Sprüchen oder prophetischen Vorhersagen im Zusammenhang stehen, die bis Adam zurück reichen!

 

Archäologen fanden heraus, dass „Teraphim“ in Sumer im Zusammenhang mit Erbanspruch und somit dem Erstgeburtsrecht und dem Geschlechtsregister steht! In 1.Samuel 28:13, 14 und in Jesaja 8:19 steht derselbe Begriff ’älohîm „Gott“ erneut im Zusammenhang mit Verstorbenen und mit Befragung Gottes betreffend der Zukunft, Befragung des GESETZES und des „beständigen Zeugnisses“, was in späterer Zeit auch die Prophetensprüche beinhaltet, die ja auf den abzielen, der das Erstgeburtsrecht Jehovas besitzt, der „Same der Frau“ in Gottes Urteil an Adam, „der Same Abrahams“, als einem Einzelnen (Gal 3:16): „Schilo“ oder „Spross Davids“, den Messias, Jesus Christus! (1.Mo 49:10; Off 22:16)

 

Wenn König Josia neben der Beseitigung von „berufsmässigen Vorhersagern von Ereignissen“ und deren “Teraphim“ spricht, so müssen, damit in diesem Falle heidnische Dokumente gemeint sein, die solchen Anbetungszwecken dienten! All dem stellt der Schreiber Jeremia das Buch Gottes oder die „Teraphim“ Jehovas, dessen Überlieferung gegenüber, das ja all diese Dinge nicht erlaubt und die erstmals im Zusammenhang mit Rahel angesprochen wurde!

 

*** Rbi8  2. Könige 23:24 ***

Und auch die Geistermedien und die berufsmäßigen Vorhersager von Ereignissen und die Teraphim und die mistigen Götzen und all die abscheulichen Dinge, die im Land Juda und in Jerusalem erschienen waren, fegte Josia hinweg, um tatsächlich die Worte des Gesetzes [[GESETZ]] auszuführen, die in dem Buch geschrieben waren, das Hilkija, der Priester, im Haus Jehovas gefunden hatte.

 

Der Prophet Sacharja erwähnt die „Teraphim“, die Unheimliches gegen Juda verkünden, dass Gott kein Erbarmen mit „Lo-Ruhama“ (Hosea 1:6) haben wird und stellt sie den Aussagen jener gegenüber, die Wahrsagerei betreiben, falsche Visionen und wertlose Träume haben und daher falschen Trost durch deren „Teraphime“ von ihren Götzen her spenden. Israel aber soll sich an Jehova wenden! (Jer 27:9; 29:21) 

 

What das that mean? teraphim*** Rbi8  Sacharja 10:1-2 ***

Erbittet von Jehova Regen in der Zeit des Frühlingsregens, ja von Jehova, der die Gewitterwolken macht und [der] ihnen einen Regenguß gibt, einem jeden Pflanzenwuchs auf dem Feld. 2 Denn die Teraphim, sie haben Unheimliches geredet; und die, die Wahrsagerei treiben, haben ihrerseits in einer Vision Falschheit geschaut, und wertlose Träume reden sie ständig, und vergeblich versuchen sie zu trösten. Darum werden sie gewiß wegziehen wie eine Kleinviehherde; sie werden niedergedrückt werden, weil kein Hirte da ist.

 

Der Verlust der Hirten, der Könige und Fürsten und der „Teraphim“ und des Ephod, Teil der hohepriesterlichen Amtstracht wurde schon durch Hosea angekündigt. Keine göttlichen Sprüche sollten mehr in Israel gehört werden, nachdem Juda den Messias verworfen hatte! Der Tempel, die Schlachtopfer und das Priesteramt würden ihnen verlorengehen!

 

*** Rbi8  Hosea 3:4 ***

Es ist, weil die Söhne Israels viele Tage ohne König und ohne Fürst und ohne Schlachtopfer und ohne Säule und ohne Ephod und Teraphim wohnen werden.

 

Betrachten wir nun noch etwas genauer wie der Begriff „Teraphim“ zu Beginn aufgrund des Kontextes gedeutet werden muss. Die „Teraphim“ waren offenbar nicht bei Abraham, als jener von Haran weg nach Kanaan zog, sondern verblieben dort bei seinem Bruder Nahor. Später erst kam diese Teraphim wie wir inzwischen gesehen haben auf etwas verschlungenem Weg in den Besitz Jakobs. Wir wollen weiter betrachten, was damit gemeint ist und warum ein exaktes Verständnis uns auch dort von Nutzen ist.

 

7.2.1.5          Das verspielte Erstgeburtsrecht, um eines Linsengerichtes wegen

Jakob hatte sich das Erstgeburtsrecht von Esau durch ein Linsengericht erkauft! Er hatte somit rechtlichen Anspruch auf jene Dokumente, die aber auch nicht bei Esau waren.

 

Jakob war aufgrund der Eifersucht Esaus wegen des besonderen Segens des Vaters Isaak und wegen eben diesem  Erstgeburtsrecht in Gefahr geraten, das er sich von seinem zuerst geborenen Bruder erhandelt hatte. Esau wurde sich zu spät des hohen Wertes bewusst, zürnte und wollte Jakob töten. Durch seine Mutter Rebekka wurde er heimlich zu ihrem Bruder Laban, dem Sohn Nahors und der Milka nach Haran geschickt, von wo aus Abraham ausgezogen war, um Gottes Gebot das „Gelobte Land“ zu erforschen wahr gemacht wurde. Dort sollte Jakob sich aus derselben Sippe auch eine Frau desselben Glaubens an Jehova suchen, während Esau sich eine Hethiterin genommen hatte (1.Mo 27:27-29; 41-46).

 

Nachdem Jakob seine Heimat Kanaan in Richtung nach Haran verlassen hatte erschien ihm Gott in einem Traum. Dann legte Jakob vor Gott ein Gelübde ab.

 

Jakobs Leiter mit Engel die vom Himmel heraub zur Erde und hinaufsteigen*** Rbi8  1. Mose 28:12-15 ***

Und er begann zu träumen, und siehe, da war eine Leiter auf die Erde gestellt, und ihre Spitze reichte an die Himmel; und siehe, Gottes Engel stiegen daran auf und nieder. 13 Und siehe, Jehova stand über ihr, und er sprach dann:

Ich bin Jehova, der Gott Abrahams, deines Vaters, und der Gott Isaaks. 14 Und dein Same wird bestimmt wie die Staubkörnchen der Erde werden, und du wirst dich gewiß nach Westen und nach Osten und nach Norden und nach Süden ausbreiten, und durch dich und durch deinen Samen werden sich bestimmt alle Familien des Erdbodens segnen. 15 Und siehe, ich bin mit dir, und ich will dich auf dem ganzen Weg, den du gehst, behüten, und ich will dich auf diesen Boden zurückbringen, denn ich werde dich nicht verlassen, bis ich wirklich getan habe, was ich zu dir geredet habe.“

 

Gott selbst gab Jakob die Zusicherung, dass das Recht auf das Erbe Kanaans, das er zuvor Abraham und dann Isaak gegeben hatte nun auf ihn, auf Jakob und seine Nachkommen übergegangen war: „Das Land, auf dem du liegst, dir werde ich es geben und deinem Samen.“ Andererseits war der Fluch Noahs auf Kanaan und der Segen auf Sem in den „Teraphim“ aufgezeichnet! Diese Worte mussten weiterhin in Schriftform überliefert werden, um unverändert späteren Generationen zugänglich zu sein! Jakob kannte auch die Geschichte seiner Vorgänger, die Jehovas Anerkennung oder Missfallen erregt hatten:

 

Noahs Weinrausch und Kains Missbrauch der Betrunkenheit Noahs *** Rbi8  1. Mose 9:24-26 ***

Schließlich erwachte Noah von seinem Wein[rausch] und erfuhr, was sein jüngster Sohn ihm [[(mittels homesexuellem Missbrauch)]] angetan hatte. 25 Darauf sprach er:

„Verflucht sei Kanaan.

Er werde der niedrigste Sklave seiner Brüder.“

26 Und er fügte hinzu:

„Gesegnet sei Jehova, der Gott Sems,

Und Kanaan werde ihm zum Sklaven.

 

Jakob hatte dieselbe Zusicherung des Segens den Noah sprach nun von Seiten Jehovas. Jakob sah selbst den Himmel geöffnet und Engel zu ihm auf und absteigen! Einige mögen sich an dieser Stelle erinnern, dass Jesus den Aposteln etwas ähnliches versprochen hatte, dass auch sie wie Jakob Engel zu ihm als dem „Samen Jakobs“ auf und niedersteigen sehen würden!

 

*** Rbi8  Johannes 1:51 ***

Er sprach ferner zu ihm: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel aufgetan und die Engel Gottes zum Menschensohn auf- und niedersteigen sehen.“

 

Dieses Erbrecht, „der Same Jakobs“ zu sein ging später über die Linie Judas und Davids. Jesus konnte anhand des „treuen Zeugnisses“, der Schrift damals dokumentieren, dass er aus der Linie der Verheissung stammte! Matthäus, Kapitel 1 dokumentiert dies, die Linie der Mutter Maria nehmend. Lukas tut dasselbe im Kapitel 3 (Lu 3:23-38), die Linie des Adoptivvater Joseph aufzeigend. Als Maria und Joseph Jesus im Tempel als ihren Erstgeborenen darstellten wurde dies bestätigt! Die von Moses überlieferte Geschlechtslinie reicht bis vor die Sintflut zurück, bis Adam! (Lu 1:26-33)

 

Simeons Lobpreis auf Jehova am Tag von Jesu Darstellung im Tempel *** Rbi8  Lukas 2:25-35 ***

Und siehe, da war ein Mensch in Jerusalem namens Simeon, und dieser Mensch war gerecht und ehrfurchtsvoll und wartete auf Israels Trost, und heiliger Geist war auf ihm. 26 Ferner war ihm von Gott durch den heiligen Geist geoffenbart worden, daß er den Tod nicht sehen werde, bevor er den Christus Jehovas gesehen hätte. 27 Unter der Macht des Geistes kam er nun in den Tempel; und als die Eltern das kleine Kind, Jesus, hereinbrachten, um mit ihm nach dem gewohnten Brauch des Gesetzes [[GESETZES]] zu verfahren, 28 da nahm er es selbst in seine Arme und segnete Gott und sprach: 29 „Nun, Souveräner Herr, entläßt du deinen Sklaven in Frieden, deiner Erklärung gemäß; 30 denn meine Augen haben dein Mittel zur Rettung gesehen, 31 das du angesichts aller Völker bereitet hast, 32 ein Licht zur Beseitigung des Schleiers von den Nationen und eine Herrlichkeit deines Volkes Israel.“ 33 Und sein Vater und seine Mutter wunderten sich fortgesetzt über die Dinge, die über ihn geredet wurden. 34 Auch segnete Simeon sie, sprach aber zu Maria, seiner Mutter: „Siehe! Dieser ist in Israel zum Fall und Wiederaufstehen vieler gesetzt und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird 35 (ja, ein langes Schwert wird deine eigene Seele durchdringen), damit die Überlegungen vieler Herzen enthüllt werden.“

 

Jesus, als dem versprochenen Messias wird bis heute widersprochen. Die Juden als neue Nation im Nahen Osten lehnen ihn vehement ab, wiederum ist es ein Überrest, die Gruppe der messianischen Juden, die „Ebioniten“, welche den Glauben in das Wiederkommen des Christus setzen!

 

Die Abstammung Jesu von König David über Mutter und Adoptivvater wurde selbst von seinen Gegnern anerkannt, weil sie Teil des Erstgeburtsregisters im Tempel war. Fortsetzung der Aufzeichnung in der „Teraphim“ seit Adam. Register der Erstlinge, von Gottes Aussprüchen und gerecht handelnden Auserwählten Jehovas. Heute könnte dies kein Jude nachweisen, weil die „Teraphim“, die Geschlechtsregister beim Brand der Archive Jerusalems im Jahre 66 u.Z., zur Zeit des „Festes des Holztragens“ im September verloren gingen! Die Prophezeiung Hoseas hatte sich inzwischen erfüllt! Weder Priester noch Leviten konnten sich seither rechtmässig ausweisen, noch hatte Israel einen Tempel, noch Schlachtopfer die Sünden zugedeckt hätten!

 

Geschlechtsregistern nicht unnötige Aufmerksamkeit zuwendenPaulus gab die Anweisung, keinen Geschlechtsregistern nach Jesus mehr Aufmerksamkeit mehr zu widmen. „Der Same“ war ja offenbar geworden, der alle Vorhersagen auf sich bezog! „Weges nach Mazedọnien zu gehen, so tue ich es jetzt, damit du gewissen Leuten gebietest, nicht eine andere Lehre zu lehren noch unwahren Geschichten und Geschlechtsregistern Aufmerksamkeit zu schenken, die zu nichts führen, sondern eher Fragen zur Nachforschung hervorrufen, als etwas von Gott darzureichen, was mit Glauben in Verbindung ist.“ (1.Ti 1:3, 4) Paulus erklärt, dass das „Buch des Lebens“ durch Jesus „in den himmlischen Örtern“ geführt wird, wer leben wird und wer aus der „Buchrolle des Lebens“ ausgetilgt werde. Paulus bestätigt: „Ja, ich bitte auch dich, echter Jochgenosse, steh diesen [Frauen] weiterhin bei, die für die gute Botschaft Seite an Seite mit mir gestritten haben, zusammen mit Klemens und auch den übrigen meiner Mitarbeiter, deren Namen im Buch des Lebens stehen.“ (Php 4:3)

 

Offensichtlich handelt es sich um dieselbe Zeit der Erfüllung grosser Angriffe gegenüber Glaubenden in der Endzeit dieses Systems, nachdem Gottes Königreich neu aufgerichtet und das „Israel Gottes“ (Jakob) mit der Herrschaft über die ganze Erde begonnen hat! Den Aposteln wurde bei der „Heirat des Lammes“ die Schafe der „grossen Volksmenge“ übergeben! (Off 19:6, 7)

 

*** Rbi8  Daniel 7:21-22 ***

Ich schaute weiter, wie gerade jenes Horn [[(Anglo-Amerika)]] Krieg gegen die Heiligen führte, und es gewann die Oberhand über sie, 22 bis der Alte an Tagen kam und das Recht selbst zugunsten der Heiligen des Allerhöchsten [[, den zwölf Aposteln in ihrer Abgeschiedenheit der Wildnis]] gegeben wurde und die bestimmte Zeit herankam, da die Heiligen das Königreich selbst in Besitz nahmen.

 

Die Apostel und dann etwas später auch Jakob, der unter den Erstauferstandenen der 144.000 sein wird, sie können nun mit ihren Augen Engel zu Jesus auf- und niedersteigen sehen, je nachdem, wo Jesus sein wird! Es geht somit im Traum und Jesu Vorhersage um jene Zeit, wo der Same Jakobs, das „Israel Gottes“ ihre Erbe und ihre Herrschaft angetreten haben: „... durch deinen Samen werden sich bestimmt alle Familien des Erdbodens segnen.“ Es geht um die „grosse Volksmenge“ der Harmagedon-Überlebenden und aller später unter den Gerechten und Ungerechten Auferstandenen. Auch würde Jehova nicht nur Jakob, sondern auch seinen „Samen“ auf jenen Boden Kanaans zurückbringen, bis Jehova alles erfüllt haben wird, was er den Patriarchen versprochen hat!

 

*** Rbi8  1. Mose 28:20-22 ***

Und Jakob legte dann ein Gelübde ab, indem [er] sprach: „Wenn Gott weiter mit mir sein wird und mich auf diesem Weg, den ich gehe, gewiß behüten wird und mir bestimmt Brot zu essen und Kleider zum Anziehen geben wird 21 und ich wirklich in Frieden zu dem Haus meines Vaters zurückkehren werde, dann wird sich Jehova als mein Gott erwiesen haben. 22 Und dieser Stein, den ich als Säule aufgestellt habe, wird ein Haus Gottes werden, und von allem, was du mir geben wirst, werde ich dir ganz bestimmt den Zehnten geben.“

 

Jakob verspricht für sich und damit auch für seine ungeborenen Söhne Gott Zehnten zu bezahlen! Er versprach ein Haus Gottes aufzubauen, das nun in diesen unseren Tagen durch seinen Samen „Spross“ zur Vollendung gelangen soll! Dieser ist der grössere Melchisedek! Den Ort nannte Jakob dann „Bethel“, was „Haus Gottes“ bedeutet.

 

Im Segen an Juda nannte Jakob Jahre später diesen Samen „Schilo“, was bedeutet: „Derjenige, dessen es ist“ oder „Dem es gehört“. Dieses Gelübde hat somit eine prophetische Wirkung und kann nur anhand der Informationen des neuen Bundes voll verstanden werden! (1.Mo 49:10; Jer 31:31, 32)

 

Jakob und RahelIn Haran angekommen verliebte  sich Jakob in die schöne Rahel, die Tochter Labans und versprach nun für deren Erwerb als Ehefrau sieben Jahre Hirtenarbeit zu leisten (1.Mo 28:5, 10; 29:9-20). Nach sieben Jahren der harten Arbeit um Rahel wurde er jedoch vom Schwiegervater betrogen, indem dieser ihm die ältere Schwester Lea an Rahels statt nachts ins Ehebett legte. Dies sei so Brauch sagte er, weil jene älter und noch unverheiratet war. Laban gab Lea deren Dienstmagd Silpa als Zugabe. Er erklärte Jakob könnte für weitere sieben Jahre Dienst nun auch Rahel als Frau haben. Nachdem die Hochzeitswoche mit Lea vollendet war gab Laban auch die geliebte Rahel und dieser ihre Dienstmagd Bilha als Geschenk (1.Mo 29:21-29).

 

Lea war bald fruchtbar und gebar dem Jakob Ruben, dann Simeon, Levi und Juda, während Rahel unfruchtbar blieb. Darum gab Rahel dem Jakob ihre Magd Bilha, damit er mit ihr Beziehungen habe und Rahel indirekt ebenso Kinder hätte. Bilha gebar den Dan und dann den Naphtali.

 

Inzwischen hatte Lea zu gebären aufgehört und gab darum dem Jakob ihre Magd Silpa, damit auch sie durch ihre Magd weitere Kinder hätte. So kam Gad und dann Ascher zur Welt. Später hatte Jakob nochmals Beziehungen mit Lea und sie gebar ihm auch noch Issachar  und Sebulon und schlussendlich noch die Tochter Dina.

 

Nun kam der Zeitpunkt, wo Jehova Rahels Mutterschoss öffnete und sie gebar dem Jakob den Joseph. Daraufhin bat Jakob, dass Laban ihn ziehen lassen solle, damit er mit seiner Familie nun zu Isaak, dem Vater zurückkehren könne. Seine zweite Dienstzeit von sieben Jahren war abgelaufen. Laban wollte ihn nicht ziehen lassen und bot ihm ein Geschäft an, was die Herde betrifft, die Jakob weiterhin zu hüten hatte.

 

Abrahams Same, Jehovas "Frau": Das symbolische Drama von Hagar und Sara
  

7.2.1.6          Jakobs redlich verdienter Lohn und Erbe kann ihm niemand streitig machen!

Nachher arbeitete Jakob weitere sieben Jahre für Laban, um sich so eine eigene Herde und Habe zu verdienen. Seine Herden begannen sich durch Jehovas Segen auszubreiten und Mägde, Knechte, Kamele und Esel wurden Jakobs Eigentum. Da Laban mehrfach vertragsbrüchig geworden war entschloss sich Jakob aufgrund eines göttlichen Traumes schlussendlich heimlich von seinem Schwiegervater zu trennen und nach Kanaan zum Vater Isaak und zur Mutter Rebekka zurückzukehren (1.Mo 30:28-30, 43; 31:1-13).

 

Laban erklärt Jakob seinen Betrug in der Hochzeitsnacht durch Austausch von Rahel durch ihre ältere Schwester Lea  Rahel und Lea aber fürchteten den Zorn Labans, der sich gegenüber Jakob in Eifersucht, mit Geiz und Habsucht vermischt zeigte. Was Jakob während vierzehn Jahren für den Erwerb der beiden Töchter Labans an Habe für jenen aufgehäuft hatte, dies war daran durch Laban aufgezehrt zu werden. Väter aber sollen für ihre Kinder ein Erbe hinterlassen, sagt die Schrift! Jakob, seine Frauen und seine Kinder hatten einen Erbanspruch an Labans Gütern!

 

*** Rbi8  1. Mose 31:14-16 ***

Darauf antworteten Rahel und Lea und sprachen zu ihm [[(Jakob)]]: „Gibt es für uns noch einen Erbanteil im Haus unseres Vaters? 15 Gelten wir ihm nicht tatsächlich als Ausländerinnen, da er uns verkauft hat, so daß er sogar fortwährend das Geld verzehrt, das für uns gegeben wurde? 16 Denn aller Reichtum, den Gott unserem Vater weggenommen hat, gehört uns und unseren Kindern. So tu nun alles, was Gott zu dir gesagt hat.“

 

Laban hatte sich gegen Jakob gewandt und war darauf und daran offenbar seine eigenen Töchter zu enterben. Jene aber stellten sich fest auf die Seite Jakobs, ihres Mannes.

 

Erst daraufhin hatte Rahel die „Teraphim“ von ihrem Vater Laban weggenommen, als Jakob nach über zwanzig Jahren Dienst um seine zwei Frauen heimlich Laban verliess. Laban selbst hatte diese „Teraphim“ offenbar von seinem Vater Bethuel und jener von Haran, Abrahams Bruder und jener von Terach ihren Vater erhalten (1.Mo 11:28). Ganz offenbar stehen die „Teraphim“ zudem im Zusammenhang mit der Anbetung und Belehrung ihres Familien- und Sippengottes Terachs und Sems: Jehova!

 

*** Rbi8  1. Mose 31:19-21 ***

Laban nun war hingegangen, seine Schafe zu scheren. Unterdessen stahl Rahel die Teraphim, die ihrem Vater gehörten. 20 So überlistete Jakob den Syrer Laban, denn er hatte ihm nicht mitgeteilt, daß er weglaufen würde. 21 Und er ging daran, wegzulaufen und sich aufzumachen und den STROM zu überschreiten, er und alles, was er hatte. Danach richtete er sein Angesicht zur Berggegend von Gilead.

 

Die Übersetzung der Septuaginta gebraucht anstelle des Wortes „Teraphim“ das Wort „Götzen“, die syrische Peschitta dagegen „Bilder“, was eine Unsicherheit betreffend des Gebrauchs des Wortes aufzeigt. „Das Wort“ in Einzahl ist Gott, als der, welcher sich dem Erdenmenschen mittelt! Wir sagen bis heute zur Bibel „Gottes Wort“! Seine Anleitung, seine Vorhersagen und alles, was er bisher getan hat, als Anleitung für gegenwärtiges und künftiges Handeln. Für Götzenanbeter sind es die Worte und Vorhersagen jener Götzen! Der Standpunkt, von wo aus wir das Thema betrachten entscheidet die Wortwahl für die Übersetzung! 

 

Labans Suche nach der Teraphim im Zelt Rahels Als Laban schlussendlich Jakob einholt und ihn zur Rede stellte wusste jener noch nichts vom Diebstahl Rahels. Laban gebraucht nun aber ein anderes Wort für denselben gestohlenen Gegenstand „Teraphim“, den viele Übersetzer mit „Götter“ oder „Götzen“ (Mehrzahl) wiedergeben, was aber eben einen gravierenden Widerspruch beinhaltet: Laban war Anbeter Jehovas und das war auch Rebekka, Labans Schwester, die Frau Isaaks, die Mutter Jakobs! Da zuvor vom Erbe geredet wurde, so gehörte „das Wort Gottes“ in seiner schriftlichen Überlieferung bestimmt Lea und Rahel und damit dem Jakob und deren gemeinsamen Kindern.

 

*** Rbi8  1. Mose 31:30 ***

Nun bist du [[(Jakob)]] ja weggegangen, weil du dich so sehr nach dem Haus deines Vaters gesehnt hast, warum aber hast du meine Götter [[(meine Teraphim; das Bild Gottes, Sein Wort)]] gestohlen?“

 

Die Fussnote der NEUE-WELT-ÜBERSETZUNG besagt dazu:

 

***  1. Mose 31:30 (Fn) ***

Meine Götter“. Hebr.: ’eloháj, Pl., bezieht sich auf falsche Götter; gr.: toús theoús mou; lat.: deos meos.

 

Das hebräische Wort „Elohim“ bedeutet Gott. Das hebräische Wort ’elohaj in der Mehrzahl bezieht sich einerseits auf falsche Götter, andererseits aber auch auf den wahren Gott Jehova. Dasselbe Wort steht auch im Psalm 25:2; 31:14; 42:6 usw., ebenso in Pluralform, was dort jeweils als „mein Gott“ übersetzt wird und was auch als eine Form des Hoheits- und Majestätsplural bekannt ist.

 

Es ist nicht anzunehmen, dass die Nachkommen Sems hin zu Terach sich Götzenbilder anfertigten, wie dies ja abscheulicher Brauch der Babylonier (vormals Babel) und von dort her der Kanaaniter war! Diese Form der Übersetzung als „Götter“ oder „Götzen“ oder „Bilder“ erzeugt somit zwangsläufig einen Widerspruch! Dieser Widerspruch löst sich in Nichts auf, wenn statt Götter „meinen Gott“ oder besser und etwas freier „Gottes Wort“ übersetzt wird. Damit wären die Aussprüche Gottes an die Vorfahren mit eingeschlossen.

 

Da es sich bei den „Teraphim“ offenbar um gewichtige Analen der Vorfahren Abrahams, Isaaks und Jakobs handelt, die auch Segen und Fluch der Väter über Kinder, Erbbevorzugung und Erbausschliessung und offensichtlich auch prophetische Sprüche jenes Gottes der Familie Noahs und Sems enthielten, so ist das Verständnis darum sehr wichtig! Jehova selbst stellte sich Moses gegenüber als „der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs“ vor, sich selbst auf das Geschlechtsregister berufend, was in jenen „Teraphim“ durch Vorfahren Bestätigung finden musste, die weit über blosse mündliche Überlieferungen hinausgingen!

 

Was sind die "Teraphim" und wie gelangten sie in die Hand Mose?
  

Moses wusste um die Vorhersage Gottes, obwohl er von Kleinkind auf am Hof des Pharao gelebt hatte. Der Inhalt der „Teraphim“ und der Überlieferungen wurde ihm von seiner eigenen Mutter Jochebed, die als Amme dem eigenen Kind über Jahre hinweg die Brust gab unterwiesen. Ihm war Gottes Vorhersage an Abraham bekannt um der vierhundert Jahre des Niederdrückens in Ägypten. Gott sagte von Abraham: „Ich bin mit ihm bekannt und vertraut geworden, damit er seinen Söhnen und seinen Hausgenossen nach ihm gebiete, auf daß sie Jehovas Weg einhalten, um Gerechtigkeit und Recht zu üben“ (1.Mo 18:19)

 

Gottes Versprechen die Nation aus der Sklaverei Ägyptens herauszuführen und ihnen die Erde Kanaans zu geben, dieses Wissen veranlasste Moses vierzig Jahre zu früh in eigener Regie zu handeln, als er einen Aufseher erschlug, der einen seiner Brüder misshandelte. Erst weitere vierzig Jahre danach, im Exil Midians, beim Schwiegervater, dem Priester Jehovas Jethro, erschien ihm Gottes Engel! Lange bevor Moses durch den Wortführer Gottes im Dornbusch berufen wurde war er mit der Geschichte seines Volkes gut vertraut und auch das ganze Volk Israel in der Sklaverei war über das Normale hinaus organisiert und mit ihrem Gott Jehova verbunden! Das ist nicht auf mündliche Tradition, sondern auf Schriftlichkeit zurückzuführen, wobei die „Teraphim“ vom Vater Amram her, einem der Söhne Kehats aus der Linie Levis in der Hand Aarons waren!

 

Doch Moses zog es vor, „mit dem Volk Gottes schlecht behandelt zu werden“. Warum? Was bewog ihn dazu, allem, was Ägypten zu bieten hatte, den Rücken zu kehren? Paulus antwortet darauf im Brief an die Hebräer: „Durch Glauben verließ er [[(Moses)]] Ägypten, fürchtete aber die Wut des Königs nicht, denn er blieb standhaft, als sähe er den Unsichtbaren“ (Heb 11:24-27). Moses glaubte fest daran, dass Jehova Gerechtigkeit belohnen würde, und das half ihm, der Sünde sowie dem Luxus und dessen flüchtigem Vergnügen nicht nachzugeben.

 

Gehen wir in unserer Suche um ein klares Bild weiter. Bedenken wir, dass Isaak und Rebekka doch den Sohn Jakob verpflichtet hatten keine Frau der Kanaaniter zu nehmen, wie es Esau zu ihrem Leid getan hatte, sondern nun aus ihrer eigenen Familie in Haran eine Anbeterin Jehovas zu erwählen! Sie sandten ihn auch darum zu Bethuels Sohn Laban, dem Bruder der Rebekka, der somit bestimmt kein Götzenverehrer war, sondern sich klar zum selben Glauben zu „dem Gott den Schöpfer“ bekannte wie zuvor schon Abraham und Terach, welches davor schon der Glaube Sems und Noahs war, aufgrund der Überlieferungen im „Buch Adams“!

 

Ur im Süden Schinars, von wo Abraham mit seiner Familie nach Haran zogDie „Teraphim“ haben ganz deutlich mit Ahnenüberlieferung, verehrter Gottheit und Erbanspruch zu tun, Dinge, dessen Besitz Lea und Rahel zustanden. Weil jene Frauen Angst vor Enterbung und damit Verlust dessen fürchteten, was ihnen rechtlich Zustand, insbesondere der Überlieferungen, welche bei Labans Tod in falsche, unwürdige Hände geraten konnten. Deswegen nahm Rahel die „Teraphim“ aus eigener Initiative heimlich, ohne Wissen des Vaters und Jakobs an sich! Was hätte Rahel an Götzenbildern oder Götzenfigürchen für ein Interesse haben können, wenn doch ihre Mutter Rebekka und ihr Mann Jakob solches deutlich verabscheuten?

 

Dass die „Teraphim“ zur Zeit Jakobs mit Erbschaft und damit mit Abstammungsunterlagen zu tun hatte geht zudem aus archäologischen Funden jener Gegend und Zeitepoche hervor:  

 

Gemäß einer Tafel, die in Nuzi gefunden wurde, konnte der Besitz der Hausgötter [[Teraphim]] einen Schwiegersohn unter gewissen Umständen dazu ermächtigen, vor Gericht zu gehen und Anspruch auf die Habe seines verstorbenen Schwiegervaters zu erheben (Ancient Near Eastern Texts, herausgegeben von J. B. Pritchard, 1974, S. 219, 220 und Fn. 51). [1]

 

Ausgrabungen in den Ruinen [[(von Nuzi)]] im Jahre 1925 offenbarten Material aus prähistorischer Zeit bis zu den Römern, Parthern und Sassanidischen Periode, und, am herausragendsten, sein Archiv mit über 4000 Tontafeln in arkadischer Sprache in Keilschrift. Dies ergab wertvolle Einsicht in rechtliche, wirtschaftliche und militärische Aktivitäten der Stadt. Diese warfen auch mehr Licht über die Kultur des Nahen Ostens, eingeschlossen frühe Versionen der Erzählungen von der Art Laban und Jakob die im Buch Genesis  gefunden werden. [2]  (COLOMBIA ENCYCLOPEDIA)(Übersetzung durch uns)

 

Die „Teraphim“ oder „Hausgötter“ stehen im Gebiet des Zweistromlandes und der Kultur der Sumerer und Akkadier eindeutig in Beziehung zum GESETZ der jeweiligen Götter, zu Ahnenregister und Erbrecht. Eine von Horitern und deren sieben Scheichen bewohnte Stadt war Nuzi, die im Gebiet Seir siedelten, in deren Gebiet sich auch Esau niedergelassen hatte und das später nach dem Namen Esau Edom genannt wurde.

 

Beachten wir dabei jedoch, dass diese Funde nicht jüdischer Art sind und die Israeliten, Nachkommen Jakobs sich bewusst von jeder Art Götzenverehrung absonderten! Wenden wir somit den Begriff gemäss der Kultur und dem Gottesglauben zu, die es jeweils betrifft, hier war es der Gott der Semiten, der Gott Adams! 

 

7.2.1.7          Jehovas Versprechen die Nachkommen Abrahams zu einer grossen Nation zu machen kommt zum Höhepunkt

Gehen wir zur Erinnerung in der Bibelgeschichte nochmals zurück: Der Geburtsort Abrahams war Ur, eine gewichtige Handelsstadt jener Zeit am Unterlauf des Euphrat. Dort erschien Jehova Abraham und forderte ihn auf wegzuziehen in ein fernes Land, das er ihm zeigen würde und das er seinen Nachfahren zum Erbe geben würde! Alle Familien des Erdbodens sollten sich aufgrund seines Gehorsams später segnen!

 

Map of the Abraham's Journey from Ur to Haran to EgyptLaut dem Bibelbericht gingen der Vater Terach, die Söhne Nahor und Abram (später durch Gott in Abraham umbenannt), seine Frau Sarai (ebenso von Gott in Sara umbenannt) und der Neffe Lot, Harans Sohn (der zuvor in Ur gestorben war) gemeinsam nach dem Ort, der vielleicht später erst den Namen Haran erhielt, zur Ehre des Verstorbenen, der am oberen, nordöstlichen Lauf des Euphrat im heutigen Gebiet Syriens liegt.

 

Der möglicherweise Erstgeborene Haran starb zuvor bereits in Ur, weshalb sein Sohn Lot von Abraham mitgenommen wurde. Anzunehmen ist, dass Haran als Ort ihres späteren Aufenthalts in Erinnerung an den noch in Ur verstorbenen Bruder oder des Vaters von Terach mit gleichem Namen so genannt wurde (1.Mo 11:26-31). Der Vater Abrahams, Terach starb mit 205 Jahren im Jahre 1943 v.u.Z. in Haran. Offenbar erhielt Abraham kurz danach den Auftrag Gottes über den Euphrat nach Kanaan zu ziehen, das Land zu erkunden, das Gott seinen Nachkommen geben würde.

 

*** Rbi8  1. Mose 12:1-3 ***

Und Jehova sprach dann zu Abram: „Zieh hinweg aus deinem Land und von deinen Verwandten und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde; 2 und ich werde aus dir eine große Nation machen, und ich werde dich segnen, und ich will deinen Namen groß machen; und erweise dich als ein Segen. 3 Und ich will die segnen, die dich segnen; und den, der Übles auf dich herabruft, werde ich verfluchen, und alle Familien des Erdbodens werden sich bestimmt durch dich segnen.“

 

Abraham war scheinbar nicht der Erstgeborene Terachs, weshalb die „Teraphim“ nach Terachs Tod bei Nahor verblieben in Haran zurückblieben. So kam Abraham, indem er Gottes Aufruf Folge leistete und den Euphrat durchquerte mit 75 Jahren zusammen mit Sarai und Lot nach Sichem im Land Kanaan, dann später ging er in die Berggegend von Bethel bis weit hinunter zum Negeb im Süden Kanaans (1.Mo 12:1-9).

 

Offenbar hatte der Vater Abrahams, Terach diese Familienchronik, welche die vorsintflutliche Aufzeichnungen bis hin zu Adam enthielt zuerst an den vor Abraham geborenen Nahor vererbt, der mit Milka, der Tochter Harans verheiratet war. Über dessen Sohn Bethuel kamen die „Teraphim“ zu Laban, dem Enkel.

 

Abraham und Sara suchten für ihren Sohn Isaak eine geeignete hebräische Frau und sandten einen Sklaven nach Haran, um dort für Isaak eine geeignete, glaubensstarke Frau zu finden. Abraham vertraute dies Gottes Führung an und wurde gesegnet! Rebekka, die Tochter Bethuels und Schwester Labans, der Nachkomme Nahors war, zeigte sich geeignet und bereit dem Aufruf in die Ehe mit ihrem Verwandten Isaak Folge zu leisten. Offenbar herrschte aufgrund des gemeinsamen Glaubens grosses Vertrauen!

 

Jakob trifft Lea (links) und RahelNun, einige Jahrzehnte später wiederholte sich dieselbe Geschichte erneut. Isaaks Zwillingssohn Jakob musste vor der Wut Esaus fliehen und kam so nach Haran, wo er sich in Rahel, die Tochter Labans verliebte, eine Nichte seiner Mutter Rebekka.  

 

Inzwischen war offensichtlich Nahor und dann auch Bethuel gestorben, so dass Laban im Besitz der Familiendokumente war. Da dessen erstgeborene Tochter Lea und die zweitgeborene Tochter Rahel inzwischen Jakobs Frauen waren, so eignete sich Rahel die „Teraphim“ später an, indem sie diese stahl (1.Mo 31:19, 20). Sie war offensichtlich in der Meinung, dass durch die gemeinsame Heirat von ihr und ihrer erstgeborenen Schwester Lea mit Jakob diese Dokumente zur Linie Abrahams – Saras und Isaaks weitergehen müssten. Möglicherweise kamen die nicht namentlich erwähnten Brüder erst später zur Welt und zeigten gegenüber Jakobs Erfolg und dessen sich vergrössernde Nachkommenschaft Eifersucht (1.Mo 30:43-31:16).

 

Bestimmt hatte Rahel und Lea von Jakob über den Segen Jehovas an Abraham und Isaak gehört, wusste somit um die Wichtigkeit der Geschlechtslinie, die bis hin zu Adam vollständig bekannt war! Ebenso bestimmt hatte Jakob ihr von dem Erwerb des Erstgeburtsrechts von Esau und seinen Träumen erzählt, die er durch Jehova erhalten hatte und die ihn klar als Träger der Verheissung auswiesen!

 

Lea war die Erstgeborene Labans, so war das Vorgehen auch vom rechtlichen Standpunkt aus korrekt, da offensichtlich mit der „Teraphim“ ja auch Erbansprüche eines Schwiegersohnes nachgewiesen werden konnten! Dieser Schwiegersohn war Jakob, der die Verheissung hatte, dass aus seiner Linie der Messias hervorkommen würde! Rahel handelte unter göttlicher Aufsicht, weil sie das Vorrecht verstanden hatte, das sie und ihre Familie in so hohem Mass begünstigte! Laban seinerseits hatte sich mehrfach als vertragsbrüchig erwiesen, so dass die Massnahme des Diebstahls dessen, worauf ein gesetzliches Recht bestand eine Rechtfertigung hatte, insbesondere Jakob mit seinen Frauen und Kindern nun in seine Heimat Kanaan zurückkehrte, das gesamte Erbe den sieben Söhnen Labans hinterliess!

 

*** Rbi8  1. Mose 31:17-18 ***

Da machte sich Jakob auf und hob seine Kinder und seine Frauen auf die Kamele; 18 und er begann seine ganze Viehherde zu treiben samt aller Habe, die er angesammelt hatte, die Viehherde eigenen Erwerbs, den er in Paddan-Aram angesammelt hatte, um zu Isaak, seinem Vater, in das Land Kanaan zu ziehen.

 

Es handelte sich somit bei den „Teraphim“ um anerkannte Dokumente, die zudem in Bezug auf die Anbetung desselben Gottes der Vorväter standen! Hier, bei Rahel und Jakob aber ging es um etwas weit Gewichtigeres, um die Bewahrung von Gottes Wort über den Ursprung der Menschen und über Jehovas Schutz jener die ihn lieben durch Auswahl, wie der des gerechten Noah und seiner Familie vor und während der Sintflut! Die Dokumentation der Stammlinie, welche die Verheissung Gottes hatte kam dadurch in die Hand Jakobs, der bereits Gottes Anerkennung hatte!

 

Wir wollen uns nicht zu sehr auf den Weg von Spekulationen begeben, indem wir bestimmte Vorgaben hypothetisch annehmen, sondern durch Überprüfung bekannter Tatsachen beweisen, wie Moses in den Besitz gewichtiger Informationen gelangt ist. So wie Gott später seine Schriften durch ständiges Abschreiben bewahrt hat muss es auch rückwirkend bis zu Adam gewesen sein! Wie bei der Lösung von komplexen Rätseln oder in einem Kriminalfall geht es nicht immer vollkommen ohne die Krücke bestimmter Hypothesen, die erst mit der Zeit Bestätigung finden oder verworfen werden müssen!

 

 

7.2.2           Nach der Sprachverwirrung ist erneut eine „reine Sprache“ für die ganze Erde angesagt!

 

7.2.2.1          Ein einziger Wortschatz bis zur Zeit der Sintflut, erst danach kam die Sprachverwirrung als Strafe

Moses erwähnt nun, dass seit Adam bis zur Zeit nach der Sintflut, den Tagen Noahs, Sems, Hams und Japhets und dem Geschehen in Babel die ganze Erde eine einheitliche Sprache besass! Da offensichtlich Abraham und später Moses die vorsintflutlichen Schriften lesen konnten muss jene Ursprache das gewesen sein, was später aufgrund der Nachkommenschaft des Semiten Heber „Hebräisch“ genannt wurde, auch „der Sprache Ebers“. In den Tagen von dessen Sohn Peleg wurde die Erde durch die Sprachverwirrung geteilt (1.Mo 10:25).

 

*** Rbi8  1. Mose 11:1-2 ***

Die ganze Erde nun hatte weiterhin eine Sprache und einerlei Wortschatz. 2 Und es geschah, daß sie, als sie ostwärts zogen, schließlich eine Talebene im Land Schinar entdeckten, und sie schlugen dort ihren Wohnsitz auf.

 

Bis vor nicht allzu langer Zeit galt das Zweistromland zwischen dem Euphrat und dem Tempelturm der Sumerer in BabelTigris als die Wiege der Menschheit. Als erste nachsintflutlicher Kultur gilt jene der Sumerer. Die archäologischen Überreste der Stadt Babel weisen ein Zikkurat auf, das der biblischen Beschreibung im Buch Genesis, Kapitel 11 entsprechen und so offenbar von einem Tatsachenbericht Kenntnis geben.

 

Wenn heute ein grosser Teil der Universitätsabgänger die bibelkritische und mehr und mehr atheistische Überzeugung ihrer Lehrer mitnehmen und verbreiten, so bedeutet dies noch lange nicht, dass jene die letzte Wahrheit ergründet hätten! Wenn aufgrund Darwins Lehren Gott einfach nicht existieren darf, dann muss der Bibelbericht mit allen Mitteln als lächerlich und unglaubwürdig dargestellt werden. Das ist wie bei einem Scheidungsprozess, wo der Scheidende mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln die unglaublichen Handlungen des zu verlassenden Ehepartners anprangern muss. Dabei wird allzu oft zur simplen, reichlich ausgeschmückten Lüge Zuflucht genommen. Insofern zeigen sich viele heutige Forscher ebenso ohne grosse Skrupel, wenn es darum geht scheinbare Beweise ihrer Theorien vorzubringen!

 

Tontafel mit Angaben der Erbfolge aus UrAlle vorsintflutlichen Dokumente und all jene, die bis zur Zeit der Sprachverwirrung im Ur-Hebräisch aufgezeichnet waren, so hatten diese daher nur noch Wert für jene Gruppe der Nachkommen Sems, die zudem weiterhin den Gott Jehova verehrten und deren Sprache nicht verwirrt worden war. Da solche Schriftstücke für alle übrigen Sprachgruppen nun als unlesbare Texte wertlos waren wurden sie daher auch nicht weiter geachtet und waren dem Zerfall preisgegeben. Dass wir heute Papyrus und Pergamentfunde in bestimmte Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung datieren bedeutet somit sehr wenig! Es ist eben das, was gefunden wurde, weil es per Zufall am richtigen Ort verstaut war, wo es nicht zerstört werden konnte! Das ist wenig erstaunlich! 

 

Gerade aus diesem Gesichtswinkel sind die „Teraphim“ Labans von besonderem Wert! Enthielten sie vorsintflutliche Informationen, so war nicht das Original das Wertvollste, sondern ihr Inhalt, der durch ständiges Abschreiben und Vervielfältigen in die Zukunft getragen werden konnte! Das wiederum hing davon ab den Wert des Inhalts für die Zukunft zu erkennen. Gerade darin zeichnen sich doch biblische Schriften besonders aus durch ihren prophetischen Charakter! Petrus bestätigt diesen Zusammenhang: „Denn dies wißt zuerst, daß keine Prophezeiung der Schrift irgendeiner privaten Auslegung entspringt. Denn Prophetie wurde niemals durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern Menschen redeten von Gott aus, wie sie von heiligem Geist getrieben wurden.“ (2.Pe 1:20, 21)

 

Der nebenstehende Geser-Kalender, ein Kalksteintäfelchen von 11x17 cm wurde 1908 in der Nähe Jerusalems am Tel-el-Jazari gefunden. Er datiert auf das zehnte Jahrhundert v.u.Z., also der Regierungszeit König Salomos. Die Schriftzeichen in althebräischer Schrift weichen von denen in Neuhebräisch (Iwrit = hebräisch) nur wenig ab! Es ist offenbar eine Schreibübung eines Schülers gewesen, der Agrarregeln für die Monate der Saat und Ernte aufzeichnete, das von ihm selbst oder den Eltern aufbewahrt wurde, wie wir es heute ebenso mit Kinderzeichnungen tun.

 

Was ohne Beachtung des Inhalts trotzdem ersichtlich wird ist die wenig veränderte Sprachüberlieferung in schriftlicher Form bis in die heutige Zeit, dank der Jahrtausende alten Bindung an das schriftliche Wort Gottes, das offensichtlich bis Adam zurück reicht. Darum wurde selbst der Wortschatz und Wortsinn über viele Jahrtausende weitgehend beibehalten!

 

Was wir aus der Vergangenheit aufgrund der Überlieferungen der „Teraphim“ lernen, das alles hat mit unserer Zukunft zu tun! Was einst war, das soll erneut werden! Was Jehova als Gericht über Adam brachte, das bringt er über jeden von uns und was die damalige Welt in der Zeit Noahs erfuhr, das wird in Harmagedon erneut erlebt werden! Was aber noch weit mehr interessiert ist, dass die Vorhersagen an die Patriarchen in unseren Tagen in Erfüllung gehen werden!

 

7.2.2.2          Welche gemeinsame Sprache werden die 144.000 Auserwählten, die Auferstandenen und die Versiegelten verstehen?

Damit die vorhergesagte künftige Weltregierung reibungslos funktionieren kann ist eine gewichtige Voraussetzung vorab zu erfüllen, dass eine einheitliche Sprache für die gesamte Erde existiert, in der sich alle verständigen können. Die Sprachbarriere war seit den Tagen Babels ein gewichtiges Hemmnis, dass sich die Völker verbinden konnten. Offenbar musste jede Sprachgruppe ein eigenes Alphabet entwickeln, da auch dieser Teil im Hirn entweder ausgelöscht worden war bei denen, deren Sprache verändert wurde oder aber über eine bis zwei Generationen verloren ging, da ja bisherige Texte nicht mehr lesbar waren, da das Sprachverständnis der Ursprache gelöscht war! Die Worte Jesajas lassen einen solchen Schluss zu, weil die Literatur solche Dinge immer wieder wachzurufen in der Lage ist:

 

*** Rbi8  Jesaja 65:17-19 ***

Denn siehe, ich schaffe neue Himmel und eine neue Erde; und die früheren Dinge werden nicht in den Sinn gerufen werden, noch werden sie im Herzen aufkommen. 18 Doch frohlockt und freut euch immerdar über das, was ich schaffe. Denn siehe, ich schaffe Jerusalem als Ursache zur Freudigkeit und ihr Volk als Ursache zum Frohlocken. 19 Und ich will mich über Jerusalem freuen und über mein Volk frohlocken; und nicht mehr wird darin der Laut des Weinens oder der Laut eines Klageschreis gehört werden.“

 

Weltsprachen In allen Imperien seit der Zeit Nimrods war es üblich, dass die Besiegten die Sprache des Siegers annehmen mussten und diese dann zur Amtssprache wurde. Zur Zeit Alexanders des Grossen war es Griechisch, dann zur Zeit Roms das Lateinisch. Heute ist es die englische Sprache, welche die Welt verbindet, die immer mehr durch das Internet und Massenkommunikationsmedien verbreitet wird, obwohl das Chinesisch weit mehr Menschen reden. Etwas weit Grösseres, nicht Erlerntes dürfen wir auch nach der Endschlacht Harmagedons erwarten: Eine vollkommene Vereinheitlichung aller Sprachen. Es wäre wenig verwunderlich, wenn selbst die bisherigen Alphabete der bestehenden Sprachen in unseren Köpfen gelöscht würden, wie dies offenbar zur Zeit der Sprachverwirrung Babels mit der Ursprache in den Köpfen derer geschah, die Jehova als Gott ablehnten.

 

Bedenken wir, wenn nun alle Menschen nach Harmagedon erneut nur noch jene Ursprache verstehen, so wird dadurch ein Grossteil der Weltliteratur blosse Makulatur. Die Erinnerung an falsche Götter müsste dadurch sehr schnell verblassen. Jene Literatur wäre schon bald dem Zahn der Zeit ausgesetzt, da niemand mehr Kopien anfertigt!

 

Paulus spricht dagegen von einem „unvergänglichen [reproduktiven] Samen, durch das Wort [des] lebendigen und bleibenden Gottes“. Da Gottes Wort immer und immer wieder in lebenden Menschen reproduziert wird ist es unvergänglich! Nicht der Ton, der Stein und nicht das Pergament sind es, welche Unvergänglichkeit ausmachen! Das Ziel davon ist eine geistige Neugeburt, ein verändertes Denken das ein verändertes Verhalten erzielt aufgrund des Willens Jehovas und seiner Gebote! Petrus erinnert uns:

 

*** Rbi8  1. Petrus 1:22-25 ***

Da ihr nun eure Seelen durch [euren] Gehorsam gegenüber der Wahrheit mit ungeheuchelter brüderlicher Zuneigung als Ergebnis geläutert habt, so liebt einander inbrünstig von Herzen. 23 Denn eine neue Geburt ist euch zuteil geworden, nicht durch vergänglichen, sondern durch unvergänglichen [reproduktiven] Samen, durch das Wort [des] lebendigen und bleibenden Gottes. 24 Denn „alles Fleisch ist wie Gras, und all seine Herrlichkeit ist wie des Grases Blüte; das Gras verdorrt, und die Blume fällt ab, 25 aber das von Jehova Gesagte bleibt für immer“. Nun, das ist das „Gesagte“, was euch als gute Botschaft verkündigt worden ist.

 

Die gute Botschaft bleibt für immer und wird auch nach Harmagedon verstanden werden können! Vieles von dem, was für das Funktionieren dieser Welt von ausschlaggebender Bedeutung war wird es im kommenden System nicht weiter sein! Es ist wie des Grases Blüte, die kommt und vergeht!

 

Jehovas Angesicht ist gegen die Bösen gewendet *** Rbi8  Psalm 34:16 ***

Das Angesicht Jehovas ist gegen die, die Böses tun,

Um von der Erde ihre Erwähnung wegzutilgen.

 

Um die Erwähnung jener wegzutilgen, die gegen Gottes Willen handelten und ihre Ideen dagegen lehrten, diese Gedanken müssen und auch deren Überlieferung ausgelöscht werden! All jene aber, welche Gottes Gebote hielten und lehrten werden „gross“ genannt werden hat Jesus deutlich verkündet! Die Hochmütigen der Religionen, die in Jerusalem weilen werden Vergangen sein! (Mat 5:19, 20)

 

Zephanja spricht vom Überrest der Versiegelten, der nach Jerusalem hin versammelt wird und die Gaben bringen. Es sind die, welche zuvor schon bei Jehovas Namen Zuflucht gesucht hatten. Die heute „hochmütig Frohlockenden“ aber sind es, die kurz davor in Harmagedon bereits weggetilgt worden sind.

 

*** Rbi8  Zephanja 3:10-13 ***

Von der Gegend der Ströme Äthiopiens werden mir die, die mich inständig bitten, [nämlich] die Tochter meiner Zerstreuten, eine Gabe bringen. 11 An jenem Tag wirst du nicht beschämt werden wegen all deiner Handlungen, mit denen du dich gegen mich vergangen hast, denn dann werde ich aus deiner Mitte deine hochmütig Frohlockenden entfernen; und du wirst nie wieder hochmütig sein auf meinem heiligen Berg. 12 Und ich werde gewiß in deiner Mitte ein demütiges und geringes Volk übriglassen, und sie werden wirklich Zuflucht nehmen zum Namen Jehovas. 13 Was die Übriggebliebenen Israels betrifft, sie werden keine Ungerechtigkeit tun noch Lügen reden, noch wird in ihrem Mund eine trügerische Zunge gefunden werden; denn sie selbst werden weiden und tatsächlich lagern, und niemand wird dasein, der [sie] aufschreckt.“

 

Demut und Zuflucht zu Jehova sind das, was Gott bewahren wird! Die Lüge und das falsche Schwören und ungerechtes Handeln werden aus dem „Israel Gottes“ ausgemerzt werden! Sie müssen von der Erde verschwinden.

 

Sprachverteilung nach der Verwirrung Babels hin in die WeltDie von Moses geäusserten Tatsachen in Bezug auf Noah, seine Söhne Sem, Ham und Japhet lassen sich anhand anderer wissenschaftlich fundierter Daten durchaus als Wahrheit bestätigen. Immerhin tragen Volksgruppen bis heute die biblischen Namen, wie Semiten, Hamiten, Japhetiten, Kanaaniter, Assyrer, Babylonier usw. usw. usw.

 

Gottes Wort bestätigt sich durch den Wahrheitsgehalt, der zwar von seinen Gegnern in Abrede gestellt wird, sich aber ständig aufs Neue bestätigt und die Gegner als unverschämte Lügner brandmarkt! Da sie sich ständig gegenseitig widersprechen und ihre Theorien alle paar Jahre erneuert werden müssen. Darin zeigt sich nur ihre Unbelehrbarkeit Tatsachen anzuerkennen. Das hat mit Stolz zu tun! Der Bibelbericht dagegen spricht in wenigen und einfachen Worten Dinge an, von denen wir bis heute Zeugen sind: Obwohl alle Menschen von einem Elternpaar abstammen und offenbar nur vier Ehepaare mit ein und derselben Sprache die Sintflut überlebten, gibt es eine Vielzahl von Sprachfamilien, die keinen gemeinsamen Ursprung erkennen lassen:

 

EU-Parlament Strassburg = Turm von Babel *** Rbi8  1. Mose 11:5-9 ***

Und Jehova fuhr dann herab, um die Stadt und den Turm zu sehen, die die Menschensöhne gebaut hatten. 6 Darauf sprach Jehova: „Siehe! Sie sind ein Volk, und sie haben alle eine Sprache, und dies fangen sie an zu tun. Ja, nun wird ihnen nichts, was sie zu tun gedenken, unerreichbar sein. 7 Auf! Laßt uns hinabsteigen und dort ihre Sprache verwirren, damit sie nicht einer auf des anderen Sprache hören.“ 8 Dementsprechend zerstreute sie Jehova von dort über die ganze Erdoberfläche, und sie hörten allmählich auf, die Stadt zu bauen. 9 Deshalb gab man ihr den Namen Babel, weil dort Jehova die Sprache der ganzen Erde verwirrt hatte, und Jehova hatte sie von dort über die ganze Erdoberfläche zerstreut.

 

Gott selbst nahm zu jener Zeit einen Augenschein vor, wie schlimm die Situation sich innert so kurzer Zeit seit der Sintflut bereits entwickelt hatte in der Entfernung von ihm als Schöpfer, hin zu fremden Göttern und gar einer ersten babylonischen Göttertriade. Wegen der Spracheinheit war jenen durch Machtkonzentration nun nichts mehr unmöglich. 

 

Wie die rasante Entwicklung der letzten hundertfünfzig Jahre Menschheitsgeschichte durchaus beweisen, sind wir erneut in einer solchen Zeitepoche. Allerdings beherbergt die Gottlosigkeit diesmal den Kern der Selbstzerstörung, ja selbst der Zerstörung Lebensgrundlage für den gesamten Planeten Erde! Ohne Gottesfurcht und Achtung der von Jehova gesetzten Grenzen beginnt der Mensch gegen seine eigenen ihm langfristig gesetzten Ziele zu arbeiten! Es gibt keine Alternative zu diesem Planeten den wir nahe daran sind aus Eigensucht zu zerstören! Zu deutlich erweisen sich die Regierungen als „wilde Tiere“, die nur auf ihren eigenen kurzfristigen Nutzen bedacht sind und Menschen und Umwelt scheinbar bedenkenlos der Zerstörung anheimgeben!

 

*** Rbi8  Offenbarung 11:18 ***

Aber die Nationen wurden zornig, und dein eigener Zorn kam und die bestimmte Zeit für die Toten, um gerichtet zu werden, und den Lohn zu geben deinen Sklaven, den Propheten, und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und die zu verderben, die die Erde verderben.“

 

Erneutes Strafgericht wie in den Tagen Noahs ist angesagt aber auch Belohnung der Treuen aller Zeiten! Ihnen wird Auferstehung versprochen, eine vollkommene Wiederherstellung dessen, was sie vor ihrem Tod waren, allerdings ohne die früheren Schwächen, Gebrechen und Krankheiten!

 

Die Sprachverwirrung war das Element das Gott einsetzte, um diesen Prozess der Machtaufhäufung und das Unmögliche möglich werden zu lassen, diesen Prozess auf viele Jahrhunderte hinaus zu verlangsamen bis die Erde mit Menschen gefüllt sein würde. Diese Folgen der Machtaufhäufung aufzuheben gab es zwei Mittel: Ein Volk herauszubilden, das Jehovas gerechten Anforderungen nachkommen würde oder wie in der Sintflut erneut die ganze Menschheit zu vernichten! Das Volk Gottes herauszubilden würde viel Zeit in Anspruch nehmen, wegen des Einflusses Satans, der jede Form der Anstrengung Jehova die Treue zu halten zu unterlaufen sucht!

 

7.2.2.3          Gott weiss unser Sprachzentrum im Hirn zu beeinflussen, Sprachen einzugeben und herauszulöschen!

Die Wichtigkeit einer gemeinsamen Kommunikation ist heute gut erforscht. Die Anstrengungen dies zu erreichen sind durch die Verwendung von Computern, Sprachinterpretern und Übersetzerprogrammen einen guten Schritt weitergekommen. In der UNO werden gesprochenen Themen durch Übersetzer in alle dort gängigen Sprachen übertragen, so dass jeder das hört, was er versteht. GOOGLE ermöglicht Übersetzung fast jeder Texte in die gewünschte Zielsprache – mit Mängeln behaftet, weil Sprachen höchst komplex sind.

 

Gottes Macht aber geht weit über das hinaus und es gibt Sinn, dem Schriftwort Glauben zu schenken, das durch vielerlei Zeugnisse überliefert wurde.

 

Pingsten 33 u.Z.: Sprachenwunder mittels des heiligen Geistes! Um sein Ziel schneller erreichen zu können, die „gute Botschaft“ einer kommenden, einheitlichen Weltregierung unter dem Königreich Gottes in der Hand des Christus zu verbreiten, benutzte Gott zur Zeit des ersten Jahrhunderts, als er seinen Sohn sandte erneut seine höhere Macht. Auf für Menschen wunderbare Weise wurde erneut auf das Sprachzentrum im Hirn von Menschen direkter Einfluss genommen, als Jehova an Pfingsten 33 u.Z. durch Jesus heiligen Geist auf hundertzwanzig Jünger ausgoss. Statt der einen, erlernten Muttersprache, dem Hebräisch und möglicherweise einer oder mehrerer hinzugelernter Fremdsprachen, wie dem aramäisch, Griechisch oder Lateinisch konnte jene Anwesenden nun plötzlich gleichzeitig mehrere Fremdsprachen reden, ohne diese vorab erlernt zu haben. Das muss ihnen weit leichter gefallen sein, wie jemandem der mehrsprachig aufwächst und so wechselweise die eine oder andere Sprache verwendet! Bestimmt gehörte auch das Schreiben in jenen Sprachen dazu, damit die Heiligen Schriften schneller in andere Sprachen übertragen werden und den bald schon aufkeimenden Christenversammlungen unter den Nationen dienen konnten. Der Arzt Lukas erwähnt das Geschehen in der Apostelgeschichte:

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 2:5-13 ***

Nun wohnten in Jerusalem Juden, ehrfurchtsvolle Männer aus jeder Nation von denen unter dem Himmel. 6 Als nun dieses Geräusch entstand, kam die Menge zusammen und wurde fassungslos, weil ein jeder sie in seiner eigenen Sprache reden hörte. 7 In der Tat, sie waren erstaunt und begannen sich zu wundern und zu sagen: „Seht, sind nicht alle diese, die reden, Galiläer? 8 Und doch, wie kommt es, daß jeder von uns seine eigene Sprache hört, in der wir geboren wurden? 9 Parther und Meder und Elamiter und die Bewohner von Mesopotamien und Judäa und Kappadozien, Pontus und dem [Bezirk] Asien 10 und Phrygien und Pamphylien, Ägypten und den Gegenden Libyens, das gegen Kyrene hin liegt, und aus Rom Zugezogene, sowohl Juden als auch Proselyten, 11 Kreter und Araber, wir hören sie in unseren Zungen über die großen Dinge Gottes reden.“ 12 Ja, sie staunten alle und waren in Verlegenheit und sagten zueinander: „Was hat das zu bedeuten? 13 Andere jedoch spotteten über sie und begannen zu sagen: „Sie sind voll süßen Weins.“

 

P#pstlicher Segen: Urbi et orbi Jeder innerhalb der Menge aus Menschen unterschiedlichster Nationen und Sprachen hörte bestimmte Männer jener hundertzwanzig Jünger nun in seiner eigenen Sprache reden und die „gute Botschaft“ über den Christus verkünden! Es war fast so, wie beim jährlichen päpstlichen Segen „Urbi et Orbi“, allerdings nicht nur durch abgelesene Grussworte, sondern durch normales Reden vom Königreich Gottes. Erstaunt fragten die Anwesenden: „Und doch, wie kommt es, daß jeder von uns seine eigene Sprache hört, in der wir geboren wurden?

 

Statt das Wunder Gottes anzuerkennen wurde von einigen behauptet, die Jünger seien betrunken. Einige fragten dagegen: „Was hat das zu bedeuten?“ Unsere Antwort lautet deutlich, dass es ein Vorzeichen weit grösserer, kommender Dinge war, wenn Gott eine einheitliche Sprache für die ganze Erde schafft! Jene hundertzwanzig Jünger waren nur ein Vorzeichen einer allgemeinen Verständigung aller Menschen, die Gottes Wort bewahren.

 

Um Gottes Plan für das Millennium verwirklichen zu können ist wiederum eine einzige, einheitliche Sprache notwendig! Was wäre dabei sinnvoller, als die Sprachverwirrung zur Zeit Babels aufzuheben und die Ursprache die Adam, Noah und Sem geredet hatten wiederum einzugeben? Da das Hirn nicht in Sprache abspeichert, sondern elektrochemische Reizsignale erst mit Worten in einem Interpreter verbindet, gibt uns dies heute im Zeitalter der Computer kein allzu schweres Verständnisproblem. Wir können das Betriebssystem Windows in verschiedenen Sprachen installieren, so wie die mitgelieferte Software dies erlaubt!

 

Aus diesem Blickwinkel und im Hinblick auf eine harmonisch zusammenarbeitende Weltregierung sind die Worte des Propheten Zephanja als beeindruckende Realität nicht fern von unserem Glaubensverständnis!

 

*** Rbi8  Zephanja 3:8-9 ***

‚Darum harrt auf mich‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚auf den Tag, an dem ich aufstehe zur Beute, denn meine richterliche Entscheidung ist, Nationen zu sammeln, daß ich Königreiche zusammenbringe, um meine Strafankündigung über sie auszugießen, die ganze Glut meines Zorns; denn durch das Feuer meines Eifers wird die ganze Erde verzehrt werden. 9 Denn dann werde ich [die Sprache der] Völker in eine reine Sprache umwandeln, damit sie alle den Namen Jehovas anrufen, um ihm Schulter an Schulter zu dienen.‘

 

Eindeutig geht aus dem Bericht hervor, dass die Sprachumwandlung erst nach dem Ausgiessen des Zorns Gottes in Harmagedon erfolgen wird! [B3] Bestimmt betrifft diese Sprachumwandlung vorab in erster Linie die Erstauferstandenen, die sich doch mit den Aposteln verständigen müssen, dann aber auch dem überlebenden versiegelten Überrest, der ja aus jedem Sprachkreis kommt wie auch die „grosse Volksmenge aller Nationen ... und Zungen [[(Sprachen)]]“ gemischt sind und wo das „Israel Gottes“ bei der Einweihung in ihr Priesteramt doch die Anweisungen seitens Jesu und der Apostel in vollkommener Klarheit verstehen müssen! Wie sonst könnte sich das prophetische Wort erfüllen? „Denn dann werde ich [die Sprache der] Völker in eine reine Sprache umwandeln, damit sie alle den Namen Jehovas anrufen, um ihm Schulter an Schulter zu dienen“?

 

Eine weitere Möglichkeit die der Text Zephanjas offenlässt ist, dass alle Harmagedon-Überlebenden diese Einheitssprache z.B. unmittelbar nach dem Tag der Rache schon verstehen, nachdem sie aus „den inneren Gemächern“ (Jes 26:20) herauskommen oder aber mit der „Umwandlung in einem Nu“ (1.Kor 15:51, 52) nach dem Ende der Woche der Einweihung der Priester [Bb3] oder noch wahrscheinlicher zu Beginn der Woche des Laubhüttenfestes, da sich hierzu ja wie es das GESETZ bestimmt alle Männer Israels in Jerusalem versammeln müssen. Wir müssen uns ständig weiter mittels der prophetischen Vorgaben an die wahre Antwort herantasten.

 

7.2.3           Prophetische Vorhersagen den Messias und seine Herrschaft als Hohepriester betreffend

 

7.2.3.1          Jesajas Vorhersagen zum Messias die noch unerfüllt sind

Einige der Prophezeiungen die Jesaja von Jehova her erhielt haben sich bei Jesu erstem Erscheinen bereits erfüllt, wo er sich seinem Volk Israel dargestellt hatte. Da sie schon damals siebenhundert Jahre zuvor ausgesprochen wurden und sich dennoch in so vielen Details exakt erfüllten, so gibt uns dies die Gewissheit, dass sich auch die anderen Vorhersagen in Bezug auf das zweite Kommen des Messias in Königsmacht noch erfüllen werden!

 

*** Rbi8  Jesaja 11:1-3 ***

Und es soll ein Reis aus dem Stumpf Isaïs hervorgehen; und ein Sproß aus seinen Wurzeln wird fruchtbar sein. 2 Und auf ihm soll sich der Geist Jehovas niederlassen, der Geist der Weisheit und des Verständnisses, der Geist des Rates und der Macht, der Geist der Erkenntnis und der Furcht Jehovas; 3 und er wird seine Freude haben an der Furcht Jehovas.

 

Bereits in Eden wurde zu Adam von einem Nachkommen „der Frau“ gesprochen, der Satan den Kopf zermalmen würde. Seither achteten gottesfürchtige Menschen auf ihre Geschlechtslinie, ob aus ihren Nachkommen der Messias kommen sollte! Die Weitergabe des Ahnenregisters an den Erstgeborenen, das auch mit Erbansprüchen in Verbindung steht hatte somit mit der Verheissung zu tun. Dies zeigt sich deutlich mit der „Teraphim“ im Fall von Rahel, die dadurch die Erbschaftslinie mit vollem Recht zu Jakob zurückbrachte. So gelangten auch Informationen aus vorsintflutlicher Zeit von Noah über Sem zu Abrahams Vater Terach, dann später von Laban her über den berechtigten Diebstahl Rahels zu Jakob und dessen Vater Isaak, um schlussendlich Jahrhunderte später über die Linie von Levi in die Hand Aarons und dessen Bruder Mose zu gelangen. Die Zusammenfassung finden wir in der Genesis, dem ersten der fünf Bücher Mose.

 

Der PentateuchDurch den Pentateuch, die Sammlung der „fünf Bücher“ überdauerten diese Informationen bis heute und wir können eine ununterbrochene Stammlinie von Adam bis Jesus nachvollziehen! Jesus war ein Nachkomme Davids, dessen Vater Isaï war. David gegenüber war von Gott geäussert worden, dass der Same, welcher der Messias sein würde aus seinen Nachkommen stammen würde! Jesaja bestätigte diesen Umstand rund zweihundertfünfzig Jahre später erneut, ebenso in die Zukunft verweisend, zum Teil als hätte es sich bereits ereignet:

 

*** Rbi8  Jesaja 9:6-7 ***

Denn ein Kind ist uns geboren worden, ein Sohn ist uns gegeben worden; und die fürstliche Herrschaft wird auf seiner Schulter sein. Und sein Name wird genannt werden: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Ewigvater, Fürst des Friedens. 7 Für die Fülle der fürstlichen Herrschaft und den Frieden wird es kein Ende geben auf dem Thron Davids und über seinem Königreich, um es fest aufzurichten und es zu stützen durch Recht und durch Gerechtigkeit von nun an und bis auf unabsehbare Zeit. Ja der Eifer Jehovas der Heerscharen wird dieses tun.

 

Die Prophezeiung Jesajas hat sich in Jesu Geburt bestimmt im ersten Teil der Vorhersage erfüllt, „ein Kind, ein Sohn“ und seine Abstammung wurde auch nicht einmal von seinen Feinden bestritten: Maria wie Joseph, der Adoptivvater stammten aus der Linie Davids! Dies war öffentlich im Register der Erstgeborenen in Jerusalem verbürgt. Aufgrund der Zerstörung jener Geschlechtsregister durch die Römer im Jahre 70 u.Z. wäre ein heutiger als Messias Geborener aus den Juden nicht mehr in der Lage seine Abstammung nachzuweisen! Die Register verbrannten im Jahre 66 u.Z. mit dem Aufstand der Zeloten gegen Roms Besatzung

 

In der Offenbarung wird im Hinblick auf Jesu Wiedereinführung „in die Bewohnte Erde“ (Heb 1:6) mit ähnlichen Worten die Erfüllung jener Prophezeiungen erwähnt, deren Beginn: „Und sie [[(Jehovas himmlische Frau, deren Engel)]] gebar einen Sohn, einen Männlichen, der alle Nationen mit eisernem Stab hüten soll. Und ihr Kind wurde entrückt zu Gott und zu seinem Thron.“ Während 1260 Tagen muss Jesus einerseits Werke auf der Erde erfüllen, wie andererseits im Himmel, Satans Hinauswurf und seinen Engelheere auf den Tag Harmagedons vorbereiten. Dazwischen liegt der Gerichtstag und nachfolgend die Heirat des Lammes und Versiegelung eines Überrests. (Off 12:5, 6)

 

Die vier Zeugnisse der Evangelien zeigen, dass der „Reis“ tatsächlich fruchtbar war! Obwohl Jesus keine fleischlichen Nachkommen hinterliess war es der Geist Jehovas, der aus ihm mit Weisheit sprach, der ihn zu literarischer Unsterblichkeit emporhob, obwohl Jesus selbst nicht eine Zeile hinterliess! Kein Buch wurde je so oft verbreitet wie das so genannte „neue Testament“, das Jesu Leben und sein Werk beschreibt! Keine verstorbene oder lebende Person hat einen solchen Bekanntheitsgrad erreicht wie Jesus, der Christus, obwohl er gerade einmal dreieinhalb Jahre gewirkt hatte! Die „Wurzel Isais“ war wirklich fruchtbar und machte den Namen seines Vaters erdenweit nun bereits fast zwei Jahrtausenderlang unter allen Völkern und Sprachen bekannt! Aus Jesu Worten wird bis heute Generation um Generation Hoffnung geschöpft und Leben auf Bahnen der Weisheit gelenkt! Seine Gottesfurcht zeigte sich als beständig bis in den Tod!

 

Jesaja sagt aber weiter Dinge vorher, die sich bei Jesu erstem Erscheinen offenbar noch nicht erfüllt haben. Er wird als „Richter der ganzen Erde“ bezeichnet, der auf jeden gemäss seinen Taten ein gerechtes Gericht bringt! Der gute Mensch soll leben und der schlechte soll den Preis für Bosheit bezahlen!

 

Jesus muss die Erde schlagen mit der Rute seines Mundes und den Bösen zu Tode bringen*** Rbi8  Jesaja 11:3-5 ***

Und er wird nicht nach dem bloßen Augenschein richten noch einfach gemäß dem zurechtweisen, was seine Ohren hören. 4 Und mit Gerechtigkeit wird er die Geringen richten, und mit Geradheit wird er Zurechtweisung erteilen müssen zugunsten der Sanftmütigen der Erde. Und er muß die Erde schlagen mit der Rute seines Mundes; und mit dem Geist seiner Lippen [[(dem Urteilsspruch)]] wird er den Bösen zu Tode bringen. 5 Und Gerechtigkeit wird sich als der Gurt seiner Hüften erweisen und Treue als der Gurt seiner Lenden.

 

Auch was diesen Teil der Vorhersage betrifft, das Schlagen der Erde mit der Rute betreffend, so harrt dies in Harmagedon einer grossen Erfüllung! Auch wenn heute von vielen Menschen verächtlich auf die Todesstrafe geschaut wird und sie durch so genannte Experten als barbarische und archaische Strafmassnahme bezeichnet wird, so wird sie doch am Gerichtstag Gottes und im Millennium wiederum Anwendung finden! Sie ist das gerechte Mass an Strafe für solche Menschen, die Gottes Rechtsmassstab mit Füssen getreten haben!

 

Jesaja spricht vom Messias, der als „ein Signal für die Völker“ werden sollte. Das hat sich bestimmt zu einem Teil erfüllt, harrt aber erst noch der vollständigen Ausführung! Die schlussendliche Ruhestätte des Messias, sein Thron wird in Israel und in Jerusalem sein, jener Stadt, die Jehova für seinen Namen erwählt hat, die Stadt Davids!

 

*** Rbi8  Jesaja 11:10 ***

Und es soll geschehen an jenem Tag, daß die Wurzel Isaïs es sein wird, die dastehen wird als ein Signal für die Völker. An ihn werden sich auch die Nationen fragend wenden, und seine Ruhestätte soll herrlich werden.

 

Jesus wird auf Davids Thron sitzen und eine Ruhestätte haben die nicht weiter von Feinden bedrängt sein wird, weil Jehova ein Feuerwall darum herum sein wird, wie eine Mauer! Auch wird Jesus nach seiner Wiederkunft dauernd als „Signal“ bleiben, zu dem hin sich alle Völker unter seiner Regierungsgewalt hinwenden werden!

 

Nicht durch den Zionismus wird das Volk Israel von allen Erdteilen auf seine Erde zurückgeführt, sondern durch den Messias, wenn er als „Spross“ zurückkehrt! Ihm wurde die Aufgabe der Zusammenführung des Überrests aller Versprengten zugeteilt! Dieses Zeichen war nicht 1948 bei der Staatsgründung Israels gesetzt worden, obwohl Juden die Jesus ablehnen dies behaupten.

 

*** Rbi8  Jesaja 11:11-12 ***

Und es soll geschehen an jenem Tag, daß Jehova wieder seine Hand darbieten wird, ein zweites Mal [[(das erste Mal erfüllte sich bei Rückkehr Judas aus dem Exil Babylons)]], um den Überrest seines Volkes zu erwerben, der übrigbleiben wird aus Assyrien und aus Ägypten und aus Pathros und aus Kusch und aus Elam und aus Schinar und aus Hamath und von den Inseln des Meeres. 12 Und er wird gewiß ein Signal für die Nationen erheben und die Versprengten Israels sammeln; und die Zerstreuten Judas [[(des Überrests der 144.000)]] wird er von den vier äußersten Enden der Erde zusammenbringen.

 

Jesus selbst muss das „Signal für die Nationen“ erheben, so wie Cyrus ein Dekret erliess, dass alle Juden aus dem ganzen persischen Reich nach Judäa und nach Jerusalem zurückkehren sollten, um dort den Tempel wiederaufzubauen. „Spross“ ist es, der gemäss dem Propheten Sacharja von Gott den Auftrag erhielt, diesen letzten, den geistigen Tempel als Zentrum der Anbetung und als „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ aufzurichten! (Eph 1:10)

 

Gottes Wahl der kommenden weltregierung für das Millennium: Eine wahre Theokratie
  

7.2.3.2          Dankt Jehova! Ruft seinen Namen an. Macht unter den Völkern seine Handlungen bekannt

Der andauernde Streit zur Zeit Jesajas zwischen Israel, das auch Samaria oder Ephraim hiess und Judäa, das als „Juda“ die Herrscherrolle nicht verlieren wird, dieser soll unter dem Messias-König zum Ende kommen! Beide Nationen werden wiederum vereint und ihre gegenseitige Eifersucht und Befeindung wird ein Ende finden!

 

Etwaiger Verluf der Grenzen Israels nach Harmagedon: Das Gebiet, das Salomo kontrollierte*** Rbi8  Jesaja 11:13-16 ***

Und die Eifersucht Ephraims soll weichen, und sogar diejenigen, die Juda befeinden, werden weggetilgt. Ephraim selbst wird auf Juda nicht eifersüchtig sein, noch wird Juda Ephraim befeinden. 14 Und sie müssen auf die Schulter der Philister gegen Westen fliegen; zusammen werden sie die Söhne des Ostens plündern. Edom und Moab werden diejenigen sein, über die sie ihre Hand ausstrecken werden, und die Söhne Ammons werden ihre Untertanen sein. 15 Und Jehova wird gewiß die Zunge des ägyptischen Meeres abschneiden und in der Glut seines Geistes seine Hand gegen den STROM [[(Euphrat)]] schwingen. Und er wird ihn an [seinen] sieben Wildbächen schlagen, und er wird tatsächlich veranlassen, daß Leute in [ihren] Sandalen daherschreiten. 16 Und es soll eine Landstraße geben aus Assyrien für den Überrest seines Volkes, der übrigbleiben wird, so wie es [eine] gab für Israel an dem Tag, an dem es aus dem Land Ägypten heraufkam.

 

Bis zum Abschluss des Systems gibt es von allen Nachbarnationen Israels weiterhin Anfeindungen. Die Verhältnisse rund um die Nation Israel werden sich erst mit Harmagedons Endschlacht schlagartig ändern. Die „grosse Volksmenge“ wird sich weiterhin erdenweit in ihrer Zerstreuung willig ihrem grossen Herrn und König unterordnen.

 

Wo heute für Israel Feindesland ist, wie In Gasa und das Gebiet der Palästinenser in Cisjordanien, von ehemaligen grossen Gebieten Jordaniens, Syriens, Iraks, des Libanon, die alle Territorien auf dem ursprünglich zur Nation Israel gehörendem Land soll es durch den Messias-König zu Frieden kommen. Es ist das von Jehova Abraham zugeschworene Gebiet, das er mit seinen Herden durchwandert hatte, nachdem er von Haran kommend den Euphrat durchschritten hatte. Es wird andauernder, echter „Frieden und Sicherheit“ herrschen und die Überlebenden „Ebioniten“ und ansässigen „Paulikaner“ werden dem „Israel Gottes“ als Untertanen in Harmonie dienen!

 

Die Landstrasse aus Assyrien gab es bereits bei der Rückkehr aus dem Exil. Nun aber werden geistige Juden aus Süden, Osten und Westen zurück nach Israel kommen, hin zum Berg Zion, um dort festen Wohnsitz zu erhalten!

 

*** Rbi8  Jesaja 12:1-2 ***

Und an jenem Tag wirst du sicherlich sprechen: Ich werde dir danken, o Jehova, denn [obwohl] du über mich in Zorn gerietest, hat sich dein Zorn allmählich abgewandt, und du hast mich dann getröstet. 2 Siehe! Gott ist meine Rettung. Ich werde Vertrauen haben und nicht erschrecken; denn Jah, Jehova, ist meine Stärke und [meine] Macht, und er wurde mir zur Rettung.“

 

So wie Jesaja die Rettung Jehova und nicht Menschen zuordnete, so wird die „grosse Volksmenge“ erneut ihrem Gott und dem von Jehova bestimmten Retter Jesus ihre Rettung zuordnen! Johannes beschreibt diesen Teil der Erfüllung mit Deutlichkeit in der 4. Vision in der Offenbarung!

 

*** Rbi8  Offenbarung 7:9-10 ***

Nach diesen Dingen sah ich, und siehe, eine große Volksmenge, die kein Mensch zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Zungen stand vor dem Thron und vor dem Lamm, in weiße lange Gewänder gehüllt, und Palmzweige waren in ihren Händen. 10 Und sie rufen fortwährend mit lauter Stimme, indem sie sagen: „Die Rettung [verdanken wir] unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm.“

 

Alle diese auserwählten Schafe Jesu, die Glauben in die Propheten gesetzt und Gottes Gebote und Gottes richterliche Entscheidungen beachtet haben, sie gaben bis zum Ende eifrig Zeugnis für Jesus und sein Wiederkommen und wurden darum durch die Wirren am Tag Harmagedons hindurchgeführt. Sie vertrauten auf das geschriebene Wort und sahen nicht in von Menschen errichteten Organisationen das Heil ihrer Rettung! Die heilige Schrift war ihnen reine Quelle für Information über Vergangenes, Gegenwärtiges und Kommendes und daraus resultierendes weises Handeln, das zur Rettung führt! Jesaja erklärt den Zustand der „grossen Volksmenge“, der erst zufolge Harmagedons Reinigungsprozess der ganzen Erde möglich wird:

 

Wasser schöpfen aus den Quellen der Rettung*** Rbi8  Jesaja 12:3-5 ***

Mit Frohlocken werdet ihr gewiß Wasser schöpfen aus den Quellen der Rettung. 4 Und an jenem Tag werdet ihr sicherlich sagen: Dankt Jehova! Ruft seinen Namen an. Macht unter den Völkern seine Handlungen bekannt. Erwähnt, daß sein Name hoch erhoben werden soll. 5 Spielt Jehova Melodien, denn er hat hervorragend gehandelt. Dies werde bekanntgemacht auf der ganzen Erde.

 

Bestimmt wird sich dies unter der Herrschaft Jesu und seiner 144.000 Mitkönigen vollkommen erfüllen! Die ganze Erde wird mit der Erkenntnis Jehovas erfüllt werden! In der Offenbarung sagt Johannes diese Erfüllung vorher, dass im Gegensatz zum heutigen Lehrsystem alle kostenfrei von genauer Erkenntnis profitieren dürfen:

 

*** Rbi8  Offenbarung 21:6 ***

Wen dürstet, dem will ich kostenfrei vom Quell des Wassers des Lebens geben.

 

Dieser Quell vom Thron Jehovas und Jesu her wird von Jerusalem herabfliessend, zu einem Bach und zu einem Fluss werden, von dem sich alle Nationen tränken lassen werden! 144.000 Männer die wie fruchtbare „Bäume“ direkt an diesem Fluss gepflanzt sein werden und das ganze Jahr geistige Früchte und ihre heilenden Blätter geben. Derselbe „Baum des Lebens“, der bereits im Garten Eden Adam und Eva belehrt hatte, der Engel, Gottes Wortführer hat sich inzwischen als „Samen der Frau“ vertausendfacht!

 

Was ist die symbolische Bedeutung vom "Baum des Lebens" und dem "Baum der Erkenntnis von Gut und Böse"?
  

Solche geistige und physische Heilung soll nun allen Menschen der „grossen Volksmenge“ der Nationen zukommen! Beachten wir auf der Karte über die Landverteilung der heiligen Stadt „Jahwe Schámmah, dass gemäss den Vorhersagen Hesekiels jene „Wasser des Lebens“ von Jerusalem her zum symbolischen Toten Meer hinabfliessen.

 

Hesekiels Vision vom geistigen Tempel und seiner absoluten Symetrie Sie fliessen dabei durch das Gebiet des „heiligen Beitrags für den Fürsten“ (Hes 47:1-12). Johannes spricht in der Offenbarung vom selben Thema.

 

 *** Rbi8  Offenbarung 22:1-2 ***

Und er zeigte mir einen Strom von Wasser des Lebens, klar wie Kristall, der vom Thron Gottes und des Lammes aus hinabfloß 2 in der Mitte ihrer breiten Straße. Und diesseits des Stromes und jenseits [standen] Bäume des Lebens, die zwölf Fruchternten hervorbringen, indem sie jeden Monat ihre Früchte geben. Und die Blätter der Bäume [dienten] zur Heilung der Nationen.

 

Zion wird erneut der Mittelpunkt jeder Anbetung sein und von dort aus wird wiederum das GESETZ und richterliche Entscheidung Jehovas zu allen Nationen gelangen. Jehova wird jene Stadt erneut erwählen und davor, um sie mit grossem Eifer kämpfen!

 

*** Rbi8  Jesaja 12:6 ***

Jauchze und juble, o du Bewohnerin Zions, denn groß ist in deiner Mitte der Heilige Israels.“

 

Nachdem das „neue Jerusalem“ vom Himmel herabgekommen sein wird weilt Gott erneut bei den Menschen, inmitten von Zion, Seiner heiligen Stadt (Off 21:1-5).

 

7.2.3.3          Wie kündigt sich das Herabkommen des „neuen Jerusalem“ an?

Erst nach der einwöchigen Einweihungszeremonie der Priesterkönige ist das Herabkommen des „neuen Jerusalem“ anzuordnen: „... zu seiner eigenen vorherbestimmten Zeit die in Gottes „Zeiten und Zeitabschnittenschon lange zuvor festgelegt worden waren! Wenn wir die Anweisungen zu den zwei unterschiedlichen grossen Festen, die jährlich in Jerusalem zu feiern waren mit Verständnis anschauen, dann muss es zwingend das Herbstfest sein, wo Jehova aus allen Stämmen Israels der Zehnte, das Opfer  Jehovas dargebracht wurde. Nun ist es die grosse Ernte der gesamten Menschheit, Jehovas „Schafe“ und darin dessen „Erstlinge“. Da Jehova Jesus alles übergeben hatte ist es nun die Ernte der „anderen Schafe“, des „gelben Weizens“ und der „reifen Trauben“: Die vollständige „Menschenernte“ zum Abschluss des Systems, das mit Noah seinen Beginn als „zweite Welt“ hatte. 

 

Welches sind die "Schafe die nicht aus dieser Hürde" sind?
  

Ein Grossteil jener prophetischen „Zeiten und Zeitabschnitte“ ist wie wir gesehen haben an Gottes Sabbatordnung geknüpft, hat damit einen festgefügten Beginn und ein vorherbestimmtes Ende. Ohne Gottes Festzeiten, seine Sabbate, Neumonde und Festtage in Jerusalem zu berücksichtigen ist das Erstellen eines Ablaufschemas der Endzeit unmöglich! 

 

Siehe, er kommt mit den Wolken ... Aufgrund verschiedener Aussagen und Analyse vieler weiterer Vorhersagen schliessen wir nun darauf, dass Jesu endgültigem Erscheinen „mit den Wolken“ am Ende, dreissig Tage nach Harmagedon zu erwarten ist! Zuvor, zu Beginn der fünf Handlungen auf oder gegenüber der Erde, der Frühauferweckung seiner „Braut“, der Apostel [B1], der Erfüllung des „Zeichen Jona“ während drei Tagen und drei Nächten „im Herzen der Erde“ und dann seiner  Hochzeit mit seiner „Braut, der Frau des Lammes“ in der Wildnis (Off 19:7; Ps 110:7), darauf folgend Auserwählung und Versiegelung des Überrests der künftigen Priesterkönige sein wird [B2e-B2g] und dann am Tag von Harmagedons Eingreifen der himmlischen Heere.

 

Der Beginn ist somit fest mit der „Geburt der neuen Nation“ als Anfang [B1] verknüpft ist. „Spross“ muss doch bei der Aufrichtung des Tempels bereits anwesend sein, die „Heirat des Lammes“ und der Versiegelungsprozess muss zuvor abgeschlossen sein [B2e-B2g], und der „Reiter auf dem weissen Pferd“ seinen Siegesritt am Tag Harmagedons vollendet haben [B3], der lebende Überrest muss zuvor erdenweit durch Boten aus Jerusalem während 30 Tagen nach Harmagedon zusammengesucht und nach Jerusalem hin versammelt werden! [BbA]

 

Die Grafik über die Aufrichtung des „Zeltes der Zusammenkunft“ durch Moses und die dort handelnden Personen ergaben ganz zu Beginn eine Lücke, die nur durch Jesu Anwesenheit gedeckt werden konnte! Das Suchen nach biblischer Antwort wurde belohnt. Daher mussten wir frühere Aussagen, dass Jesu Herabkommen identisch sei mit dem Herabkommen des „neuen Jerusalem“ korrigieren. Dazwischen liegen 15 Tage! Es handelt sich um zwei zeitlich getrennte Ereignisse, wobei Jehovas Herrlichkeit erst beim Herabkommen der „neuen Stadt“, der höchsten Autorität der kommenden Verwaltung über die ganze Erde sich zeigen wird: Erst dann übergibt Jesus dem Vater das aufgerichtete Königreich, die funktionsfähige „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“.

 

Die „neuen Himmel“ (1. + 2.) und die „neue Erde“ existieren inzwischen; die „alte Erde und die alten Himmel“ (1. + 2.) dagegen sind am Tag Harmagedons vergangen. Zudem sind die 144.000 Priesterkönige, einschliesslich Jesus und seine „Frau“, die Apostel nun alle gemeinsam vor Gott versammelt! Das bedingt, dass zuvor der Überrest nach Jerusalem kam, unmöglich während des Angriffs des „Nordkönigs“. Die Erstauferstehung der Auserwählten muss vorangehen, was am 1.Tischri, dem Trompetenfest zuzuordnen ist, dem Beginn des „Abendessen der Hochzeit des Lammes“. Das Übergeben der gesamten Menschenernte hat aufgrund des früheren Musters zur Zeit Mose zu erfolgen: Damals, zu Beginn der Nation Israel und dem Aufrichten des „Zeltes der Zusammenkunft“, am 1.Tag des Monats Nisan, folgte dann die Einweihung der Priester vom 2. bis 8. Tag. Darauf kam das Freudenfest der ungesäuerten Brote. Nun zum Ende des Einsammelns, am ersten Tag des Erntefestes findet dies erst die höchste Erfüllung, wenn der Vater das aufgerichtete Königreich in Empfang nimmt und dieses seine Anerkennung und den Segen erhält! (1Kor 15:24; Eph 1:10)

 

Ablauf der Hauptereignisse bei der Aufrichtung des geistigen Tempels
 

Es ist dies das vierte oder gar fünfte Mal von Jesu nun endgültiger Anwesenheit auf der Erde, je nachdem, ob wir den Gerichtstag und der Trennung von „Schafen und Böcken“ als Erscheinen mitrechnen oder nicht! Aber erst jetzt wird der Christus dem erstaunten anwesenden Überrest der 144.000 „treuen Sklaven“ erstmals offenbar werden. Nur der „Menschensohn“ kann vor all den Tausenden von Zeugen die Erstauferweckung möglich machen! Das muss laut den Worten des Paulus am Tag des Trompetenfestes, am 1.Tischri sein! „Denn wenn wir den Glauben haben, daß Jesus gestorben und wieder auferstanden ist, so wird Gott auch die [im Tod] Entschlafenen durch Jesus mit ihm bringen. Denn dies sagen wir euch durch Jehovas Wort, daß wir, die Lebenden, die bis zur Gegenwart des Herrn am Leben bleiben, denen keineswegs zuvorkommen werden, die [im Tod] entschlafen sind; denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes, und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die Lebenden, welche überleben, mit ihnen zusammen in Wolken entrückt werden zur Begegnung mit dem Herrn in der Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein. Somit fahrt fort, einander mit diesen Worten zu trösten.“ (1.Thess 4:14-18)

 

Die Apostel hatten Jesus im Jahre 33 u.Z., am 40.Tag nach seiner Auferstehung „im Fleische“ am selben Ort auf dem Ölberg gegen den Himmel fahren sehen. So wie es die Engel damals angekündigt hatten wird er nun wiederum zurückkehren!

 

Jesu Auffahrt zum Himmel als Muster seiner kömmenden Wiederkehr *** Rbi8  Apostelgeschichte 1:6-11 ***

Als sie nun zusammengekommen waren, gingen sie daran, ihn zu fragen: Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Königreich wieder her? 7 Er sprach zu ihnen: „Es ist nicht eure Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat; 8 aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet Zeugen von mir sein sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis zum entferntesten Teil der Erde.“ 9 Und nachdem er diese Dinge gesagt hatte, wurde er, während sie zuschauten, emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf, von ihren Augen hinweg. 10 Und als sie unverwandt zum Himmel schauten, während er hinfuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißen Kleidern neben ihnen, 11 und sie sprachen: „Männer von Galiläa, warum steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, in derselben Weise, wie ihr ihn in den Himmel habt gehen sehen.“

 

Die Frage nach der Wiederherstellung des Königreiches für Israel hat mit der Erstauferstehung zu tun! Damals konnten die Apostel diesen Teil noch nicht verstehen! Das Verständnis über „Zeiten und Zeitabschnitte“ hatte Daniel vorhergesagt, sollte erst während der Endzeit kommen, bis dahin sollte es ein Geheimnis bleiben! Nun sind die Apostel und der aus Judäa, Samaria und vom „entferntesten Teil der Erde“ her zusammengerufene Überrest versammelt, um Anteil an den kommenden Dingen zu haben! (Da 12:3, 4, 9, 10)

 

Diese Schlussfolgerung ist aufgrund der prophetischen Vorgaben korrekt, muss tatsächlich bereits zu Beginn der achttägigen Einweihungsfeier zu sein, unabhängig vom späteren Herabkommen des „neuen Jerusalem“, das ja erst erscheint, wenn die „neuen Himmel“ bereits bestehen! (Off 21:1-5)

 

Ebenso wie bei der Einweihungszeremonie des Zeltes und der Priester durch Moses im Monat Nisan des Jahres 1512 v.u.Z. die Salbung der priesterlichen Söhne Aarons erst zum Ende der einwöchigen Feierlichkeiten der Einweihung des „Zeltes der Zusammenkunft“ abgeschlossen wurde, so scheint dies auch bei der kommenden Einweihung des geistigen Tempels und der Priesterkönige der Fall zu sein. Zum Ende folgt die Zuweisung von Königswürde und zugehörender Städte der gesamten Erde. Wir haben hierzu in der Auflistung des Ablaufs der Ereignisse gemäss Gottes Anweisung an Moses in Exodus 40:6-15 bereits zehn Punkte erwähnt im vorgehenden NEWSLETTER 7.6.2 gehabt. Den letzten davon, den 10.) wollen wir nun genauer betrachten:

 

10)  Die priesterlichen Söhne werden durch Moses gesalbt, um auf „unabsehbare Zeit“ durch ihre Generationen hindurch Priester Gottes zu sein [[Die 144.000 Priesterkönige werden die Auferweckung der seit Adam verstorbenen Generationen während des Millenniums durchführen, in rückwirkender Reihenfolge: Die Letzten werden die Ersten sein (Mat 20:8; Joh 5:19-24) Johannes vergleicht die Salbung mit genauer Kenntnis der Wahrheit; wie die 120 Jünger an Pfingsten heiligen Geist erhielten wird die Hand der Priester nun mit Autorität und Macht gefüllt]] (Apg 2:3, 4; 1.Joh 2:20).

 

So wurde die Hand der ersten „treuen Sklaven“ Jesu an Pfingsten 33 u.Z. mit Macht und Autorität an Pfingsten gefüllt, so war es doch nicht die Machtfülle die Gott nun zum Ende der Einsammlung der Menschenernte geben wird! Die Geistesgaben des ersten Jahrhunderts waren nur ein Muster kommender Dinge und endeten mit dem Tod des letzten Apostels Johannes!

 

Wir konnten inzwischen aufgrund der Details in den ersten Grafiken zum Thema „Ablauf der Ereignisse“ erkennen, dass diese Salbung zu Priesterkönigen wirklich am Ende der Einweihung  durch Jesus abschliesst, wenn er jenen die Königswürde gibt und nicht wie zuerst angenommen erst nach dem Herabkommen des „neuen Jerusalem“ erfolgen würde! Fehler sind da um erkannt und korrigiert zu werden. Zudem tauchte die Frage auf: Sind es wirklich die Apostel, als Jesu Statthalter, welche das Einweihen der 144.000 Priester vornehmen oder ist es Jesus selbst, der wie „Moses in seinem Haus“ nun der Christus sein eigenes Haus einweihen wird? Wir wollen und können heute somit die Dinge unterscheiden zwischen der bisherigen Bereitstellung der „lebenden Steine und Säulen“ und der Aufrichtung des geistigen Tempels und dessen Einweihung!

 

7.2.3.4          Wer wird die Gewalt über die Nationen erhalten und wer wird die Amtseinsetzung der Priester innehaben?

Sacharja hatte gesagt, dass „Spross“ den Bau des Tempels beenden würde! Moses weihte vorab Aaron zum Hohepriester und danach erst erfolgte die Salbung der Priester. Die Aufstellung und Einweihung des „Zeltes der Zusammenkunft“ war hierbei bereits abgeschlossen, jede der Stützsäulen an ihrem zugewiesenen Platz. Das geschah am ersten Tag des Monats Nisan! Jesu Wiederkehr, um nun bei den Seinen zu bleiben muss somit zuvor erfolgen, ebenso am 1.Tag, diesmal aber zur Herbstfeier, dem 1.Tischri, dem Trompetenfest: „... er soll ein Priester auf seinem Thron werden.“ Diesmal ist die Rede von Davids Thron, wo sich der Hohepriester Christus als „König der Könige“ darauf setzen wird!

 

Jesus, das "Lamm Gottes" als "Löwe von Juda" *** Rbi8  Sacharja 6:12-15 ***

,Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesprochen hat: „Hier ist der Mann, dessen Name ‚Sproß‘ ist [[(Jesus, der über alle Macht und Autorität erhöhte, dem selbst inzwischen die Feinde unter die Füsse gelgt wurden)]]. Und von seiner eigenen Stelle aus wird er sprossen, und er wird gewiß den [[(endgültigen, den geistigen)]] Tempel Jehovas bauen. 13 Und er selbst wird den Tempel Jehovas bauen, und er seinerseits wird Würde tragen; und er soll sich setzen und auf seinem Thron [[(Davids)]] herrschen, und er soll ein Priester auf seinem Thron werden, und es wird sich erweisen, daß der Rat des Friedens selbst zwischen ihnen beiden ist. 14 Und die prächtige Krone, sie wird schließlich Helem und Tobija und Jedaja und Hen, dem Sohn Zephanjas, [[(als Teil der 144.000)]] zum Gedenken im Tempel Jehovas gehören. 15 Und die weit Entfernten [[(im Tode Schlafenden, die Apostel, die Verstorbenen der 144.000 und der erdenweit zerstreute Überrest)]] werden kommen und tatsächlich am Tempel Jehovas bauen.“ Und ihr werdet erkennen müssen, daß mich Jehova der Heerscharen zu euch gesandt hat. Und es soll geschehen — wenn ihr auch wirklich auf die Stimme Jehovas, eures Gottes, hören werdet.‘ “

 

Diese Amtseinsetzung als Priesterkönige wird somit nur für jene geschehen, die wirklich auf Gottes Stimme hören! Das ist sicherlich nicht identisch mit dem Gehorsam gegenüber der Stimme irgendeiner Religion und deren Führern, die doch zu deutlich Gottes Wort zuwiderhandeln! Offenbar sind dies Männer, die sich von jeder Form der Schlechtigkeit getrennt haben, deren Gerechtigkeit die der Pharisäer und Schriftgelehrten bei weiten überragte! Jesus, der Hohepriesterkönig selbst wird dann die Königskrone auch jenen treuen levitischen Priestern des fünften Jahrhunderts v.u.Z. zuteilen, wie u.a. Helem, Tobija und Hen, die zur Zeit der Wiederaufrichtung des Tempels durch Serubbabel herausragende Rollen gespielt hatten. „Spross selbst muss sie in ihr Amt einsetzen! Jesus selbst muss somit zuvor zurückkommen!

 

Die 144.000 geweihten Priesterkönige werden ihr Lied auf Zion mit Harve begleitet vor Gott und dem Lamm singen  *** Rbi8  Offenbarung 2:25-28 ***

Dennoch, haltet an dem fest, was ihr habt, bis ich komme. 26 Und dem, der siegt und meine Taten bis zum Ende hin bewahrt, will ich Gewalt über die Nationen geben [[(priesterlich-königliche Würde)]], 27 und er wird die Menschen mit eisernem Stab hüten, so daß sie gleich Tongefäßen zerbrochen werden, ebenso wie ich von meinem Vater empfangen habe, 28 und ich will ihm den Morgenstern [[(die erste Herrschaft)]] geben.

 

Die Gewalt über Städte und Nationen wird durch Jesus vergeben, dies betrifft Priester und König in Personalunion! Diese sind die „Morgensterne“ am kommenden „neuen Himmel“, der erdenweiten Verwaltung!

 

Jene Männer um den Hohepriester Josua wie „Helem und Tobija und Jedaja und Hen waren führend beim Aufbau des zweiten Tempels, stehen wegen ihrer harten Arbeit und ihrer Treue mit unter den Erstauferstandenen! Damit aber in der Endzeit der versiegelte Überrest daran Anteil hat, so müssen auch sie zuvor auf Jehovas Stimme hören und Jesu Gebot ausführen und dieselben Taten der Gottergebenheit erneut vollbringen! Sacharja war damals einer von Gottes Wortführern, der die Dinge für unsere Tage aufzeichnen musste! In den Tagen Jesu war es der Apostel Johannes, der mit der Offenbarung die Schriften göttlicher Vorhersagen abschloss.

 

Die levitische Priesterschaft als Gesamtes aber hatte ihr Ziel nicht erreicht ein mildes und gottesfürchtiges Volk zu bilden. Nachdem sie gar Gottes eigenen Sohn verworfen hatten und über den „Stein des Anstosses“ gestolpert waren wurden sie selbst von Gott verworfen. Jesus wurde an Mose Stelle „in seinem Hause“ durch Jehova zum König und an Aarons Stelle zum Hohepriester eingesetzt, als er ihn im Himmel unmittelbar nach seinem Tod auferweckte.

 

*** Rbi8  Hebräer 3:1-6 ***

Demzufolge, heilige Brüder, Mitgenossen der himmlischen Berufung [[(Anteil am 1.Himmel, der künftigen Verwaltung zu haben, sich der kommenden Auserwählung als würdig zu zeigen)]], betrachtet den Apostel [[(himmlischen Abgesandten)] ]und Hohenpriester, den wir bekennen — Jesus. 2 Er war dem treu, der ihn dazu machte [[(Jehova)]], wie auch Moses es in SEINEM [[(Gottes)]] ganzen Hause [[(Israel)]] war. 3 Denn dieser [[(Jesus der Christus)]] ist einer größeren Herrlichkeit für würdig erachtet worden als Moses [[(der königliche Würde als Jehovas Beauftragter genoss, Jesus dagegen Hoherpriester und König der Könige)]], insofern als der, der das Haus errichtet, [[(Gott selbst durch Seinen Engel Michael)]] mehr Ehre hat als dieses. 4 Natürlich wird jedes Haus von jemandem errichtet, doch der, der alle Dinge errichtet hat, ist Gott. 5 Und Moses war in SEINEM ganzen Hause als Dienender treu, zu einem Zeugnis der Dinge, von denen danach geredet werden sollte, 6 Christus aber [war] als ein Sohn über SEIN [[(sein)]] Haus [treu] [[(die Schafe der Hürde Israels, die der Vater ihm übergeben hat)]]. Wir sind SEIN [[(sein (Jesu))]] Haus, [[(das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“)]] wenn wir an unserem Freimut der Rede und unserem Rühmen der Hoffnung bis zum Ende standhaft festhalten.

 

Die „himmlische Berufung“ von der Paulus spricht bedeutet nicht Berufung in den dritten Himmel Jehovas, sondern Mitarbeit als „Berufene“ im kommenden „neuen (ersten) Himmel“, der Autorität jener Verwaltung über die Erde, die anstelle der vergehenden „alten Himmel“, der heutigen Gewalt und Macht stehen wird. Das ist nicht schwer zu erkennen, wenn wir den Schleier vor den Augen wegnehmen, den das Versprechen Satans gezogen hat, zu „sein wie Gott“, „selbst erkennen Gut und Böse“ und wenn wir das verheerende Gangrän des Hymenäus abgelegt haben, „die Toten seien bereits auferstanden“! Wo waren sie denn? Im mystischen (dritten) Himmel und der phantasiehaften Hölle. (1.Ti 1:18-20; 2.Ti 2:16-19)

 

So wie Jesus Jehova treu war und nicht den religiösen Vorstehern seiner Tage das Wort redete, sondern vielmehr deren Heuchelei anprangerte, so sind es „treue und verständige Sklaven“, die vorab Gott und damit auch Jesus die Treue halten! Sie bilden in der Endzeit „sein Haus“, das Haus des Christus, das Paulus als „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ verkündigte, Jesu Hausgemeinschaft, seine geistigen Söhne! Nicht Treue zu einer Religionsorganisation bestimmt dies, sondern Treue zu Jesus und den Worten der Apostel, an denen wir bis zum Ende standhaft festhalten!

 

Ende aller Regierungen, Macht und Autorität dieses Systems?
 

7.2.3.5          Warnung vor Abfall hin zu „falschen Göttern“, zu „falschen Christussen“, zu „falschen Propheten“ und zu „falschen Aposteln

Aus den Worten Jehovas gegenüber Salomo lässt sich ersehen, wie Gott die Untreue jener bestraft, denen er seinen Geist in grosszügiger Weise zuvor gegeben hat. Salomo ist ein Beispiel hierzu, der von Jehova Weisheit und grossen Reichtum erhielt, der Jehova ein Haus bauen durfte aber sich später durch fremdländische Frauen verleiten liess deren Göttern zu dienen. Davids Worte an seinen Sohn waren Warnung, die Salomo schlussendlich missachtete.

 

König Saul verliess Jehova, um Götzen anzubeten und darum verwarf Gott ihn für ewig *** Rbi8  1. Chronika 28:9-10 ***

Und du, Salomo, mein Sohn, erkenne den Gott deines Vaters, und diene ihm mit ungeteiltem Herzen und einer Seele voller Lust; denn Jehova erforscht alle Herzen, und jede Neigung der Gedanken bemerkt er. Wenn du ihn suchst, wird er sich von dir finden lassen; wenn du ihn aber verläßt, wird er dich für immer verwerfen. 10 Sieh nun, denn Jehova selbst hat dich erwählt, ein Haus als Heiligtum zu bauen. Sei mutig und handle.“

 

Obwohl Jehova Salomo in herausragender Weise erwählt und begünstigt hatte verliess jener stolze König im Alter Jehova und diente den Göttern seiner ausländischen Frauen, was in Israel zum Abfall von Jehova führte! Jehova verwarf ihn für immer, wie David dies warnend angekündigt hatte! Schon Eva und Adam hatten nicht auf Gott gehört, sondern Satans Ratschlag angenommen! Salomo hatte denselben Fehler begangen! Von Gott begünstigt an machtvoller Stelle zu stehen bedeutet nicht, dass dies nicht zum Fall verleiten könnte und damit zur ewigen Abschneidung! Judas, einer der zwölf durch Jesus erwählten Apostel gehört in dieselbe Klasse, der Jehova verliess und Gottes Sohn an dessen Feinde verriet!

 

Zu deutlich geht aus der Offenbarung das Gericht über die heutige Priesterschaft „Babylons der Grossen“ (Mat 7:19-23; Off 11:13; 18:4) hervor, die Gottes Anerkennung nicht hat, weil sie sich „falschen Christussen“ (Mat 24:24) was „falschen Gesalbten“ bedeutet und „falschen Aposteln“ zugewandt haben und damit geistiger Hurerei verfallen sind, einem dreieinigen Gott opfern! Sie alle behaupten in der einen oder anderen Form „Jesu Braut“ zu sein und bemerken nicht, wie sie sich anderen Liebhabern zugewandt haben, ihren Vorstehern, die alles um Gewinn und um des Ansehens willen tun! Sie konnten den Unterschied zwischen Jesu wahrer „Frau“, seinen Aposteln und den „Brautjungfrauen“ nicht erkennen!

 

Gottes Zorn betreffend des Abfalls vom wahren König und wahren Gott hin zu falschen Göttern führte während der folgenden Herrschaft von Salomos Sohn Rehabeam zur Teilung der Nation Israel. Gott liess das Reich Stammreich Juda mit den Stamm Benjamin zurück und gab das neue Reich Samaria in die Hand von Jerobeam.  Nachdem es später für das Zehnstämmereich Israel keine Heilung mehr gab wurde es von Gott verworfen und 740 v.u.Z. in assyrische Gefangenschaft gegeben. Der treue König Josia von Juda hatte einige Jahre vor dem babylonischen Exil alle Auswüchse der Götzenanbetung aus dem Tempel und aus Jerusalem entfernt, trotzdem vermochte er Jehovas Zorn nicht mehr zu besänftigen. Selbst Juda und über die Stadt Jerusalem und den Tempel sprach Jehova später die Verwerfung aus.

 

Denn es gibt keinen anderen Gott, der so retten kann (Da 3:29)*** Rbi8  2. Könige 23:27 ***

„Auch Juda werde ich von meinen Augen entfernen, so wie ich Israel entfernt habe; und ich werde diese Stadt, die ich erwählt habe, ja Jerusalem, bestimmt verwerfen und das Haus, von dem ich gesagt habe: ‚Mein Name wird dort bleiben.‘

 

Wie das Königtum von Juda entfernt wurde, weil sie seit den Tagen Salomos den Götzen angehangen sind, so führte Gott später auch sein Wort gegen die levitische Priesterschaft aus! Maleachi war der letzte Prophet Jehovas vor Johannes der Täufer kam, der die Priester hart warnen musste. Gottes Wort und Warnung zu missachten hat verheerende Folgen!

 

 *** Rbi8  Maleachi 1:6 ***

„ ,Ein Sohn seinerseits ehrt einen Vater und ein Knecht seinen großen Herrn. Wenn ich also ein Vater bin, wo ist die Ehre für mich? Und wenn ich ein großer Herr bin, wo ist die Furcht vor mir?‘ hat Jehova der Heerscharen zu euch gesprochen, o Priester, die [ihr] meinen Namen verachtet.

 

Der Verlust an Gottesfurcht bedeutet auch Gottes Weisheit zu verwerfen, Sein GESETZ zu missachten und sich darum den Fluch auf Sünde zu holen. Im zweiten Kapitel erklärte Jehova durch Maleachi deutlich, was mit dem „Bund mit Levi“ erfolgen würde, wenn jene Priester Aarons und die Leviten nicht zu Ihm zurückkehren würden:

 

(Maleachi 2:1-4)  „Und nun, dieses Gebot ist für euch, o Priester. 2 Wenn ihr nicht zuhören werdet und wenn ihr [es] nicht zu Herzen nehmen werdet, meinem Namen Ehre zu geben“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen, „so werde ich gewiß den Fluch über euch senden, und ich will eure Segnungen verfluchen. Ja, ich habe sogar den [Segen] verflucht, weil ihr [es] nicht zu Herzen nehmt.“

3 „Siehe! Ich schelte euretwegen die Saat, und ich will Mist auf eure Gesichter streuen, den Mist eurer Feste; und jemand wird euch tatsächlich zu ihm hinwegtragen. 4 Und ihr werdet erkennen müssen, daß ich euch dieses Gebot gesandt habe, damit mein Bund mit Lẹvi weiterbestehe“, hat Jehova der Heerscharen gesagt.

 

Juda und dessen religiöse Führer hörten nicht darauf, was dreieinhalb Jahre nachdem sich Jesu im Jordan durch Johannes den Täufer hatte taufen lassen zur Ablehnung und Ermordung ihres Messias, von Jesus führte. Das Fass war voll, der „Bund mit Levi“ wurde durch den „neuen Bund“ für ein Priesterkönigtum ersetzt, Aaron erniedrigt und der Christus erhöht. „Denn Jehova, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer, ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert.“ (5.Mo 4:24)

 

Als Jesus nach dem Abendmahl anhauchte und ihnen heiligen Geist gab, da war dies nach seiner Auferstehung „im Fleische“ und nachdem er selbst vom Vater diesen Geist der Macht und der Autorität bereits bei seiner himmlischen Auferweckung unmittelbar nach dem Tod erhalten hatte. Petrus erklärte später deutlich: „Ja, auch Christus ist ein für allemal hinsichtlich Sünden gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott führe, [er,] der im Fleische zu Tode gebracht, aber im Geiste lebendig gemacht wurde.“ (1.Pe 3:18) Er sandte sie nun als seine Stellvertreter oder seine Statthalter aus, mit einer weit höheren Autorität ausgerüstet als sie die levitischen Priester besessen hatte: Die Apostel konnten nun selbst Sünden vergeben und Tote auferwecken, etwas, was zuvor nur Gott durch wenige vom Ihm bestimmte Propheten wie Elia und Elisa und allen voran dann Jesus tun konnte!

 

*** Rbi8  Johannes 20:21-23 ***

Jesus sagte nun wieder zu ihnen: „Friede sei mit euch! So, wie mich der Vater ausgesandt hat, so sende auch ich euch.“ 22 Und nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: „Empfangt heiligen Geist. 23 Wenn ihr irgendwelchen Personen die Sünden vergebt, so sind sie ihnen vergeben; wenn ihr die von irgendwelchen Personen behaltet, so sind sie behalten.“

 

Den levitischen Priestern war diese Macht Sünde zu vergeben nicht zuteil geworden! Jesus aber hatte diese Autorität vom Vater her gehabt schon bevor ihn der Vater erhöht hatte! Darum fragten die Menschen in seiner Heimatstadt Nazareth erstaunt, wie Jesus dazu komme Menschen zu erklären: „Deine Sünden sind dir vergeben“? Schriftgelehrte sagten darum zu sich selbst, dass Jesus lästere.

 

Wer kann Sünden vergeben? *** Rbi8  Matthäus 9:1-8 ***

Da stieg er in das Boot, fuhr hinüber und kam in seine eigene Stadt [[(Nazareth)]]. 2 Und siehe, man brachte ihm einen Gelähmten, der auf einem Bett lag. Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: „Fasse Mut, Kind; deine Sünden sind vergeben.“ 3 Und siehe, einige von den Schriftgelehrten sagten bei sich: „Dieser Mensch lästert.“ 4 Und Jesus, der ihre Gedanken erkannte, sprach: „Warum denkt ihr Böses in eurem Herzen? 5 Was ist zum Beispiel leichter, zu sagen: Deine Sünden sind vergeben, oder zu sagen: Steh auf, und geh umher? 6 Damit ihr aber wißt, daß der Menschensohn Gewalt hat, auf der Erde Sünden zu vergeben —“, darauf sprach er zu dem Gelähmten: Steh auf, heb dein Bett auf, und geh zu deinem Haus.“ 7 Und er stand auf und ging weg zu seinem Haus. 8 Als die Volksmengen dies sahen, wurden sie von Furcht ergriffen, und sie verherrlichten Gott, der Menschen solche Gewalt gab.

 

Jesus trat den Zweifelnden gegenüber mit einem Wunder ins Werk, um zu beweisen, dass er nicht bloss die Macht hatte Sünden zu vergeben, sondern auch unheilbare Gebrechen und Krankheiten zu heilen und wie im Falle des Lazarus gar Tote aufzuerwecken!

 

Die Apostel waren nun in der Position von Jesu Stellvertretern. Die Macht auch unheilbare Krankheiten zu heilen und unreine Geister auszutreiben, ja selbst Tote aufzuerwecken hatten auch sie schon zuvor erhalten, als Jesus sie zu Aposteln erwählt hatte. Tote aufzuerwecken und Sünden zu vergeben aber blieb auf die Apostel beschränkt und stand im Zusammenhang mit dem Predigen von Gottes kommendem Königreich!

 

*** Rbi8  Matthäus 10:7-8 ***

Während ihr hingeht, predigt, indem ihr sagt: ‚Das Königreich der Himmel hat sich genaht.‘ 8 Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämonen aus.

 

Jesus redete hierbei nur zu den Zwölfen! Die Apostel konnten diese herausragenden Dinge auch bei Handauflegung nicht auf jene Vorsteher übertragen, die sie in ihr Amt einsetzten! Nun aber soll während des Millenniums die Zeit kommen, wo auch den 144.000 diese Autorität übertragen wird: „Das Königreich der Himmel“ soll doch die Erfüllung all jener Dinge bringen, welche die Propheten einerseits für Israel vorhergesagt haben und die andererseits die gesamte Erde betreffen werden! (Apg 5:12-16; 6:5, 6; 8:14-24)

 

 

7.2.4           Auferweckung in unsterblichem menschlichem Leib und in Herrlichkeit

 

7.2.4.1          Welcher Leib wird gesät und welcher Leib wird nun auferweckt? Was behauptet der Antichrist?

Ein Text den Paulus im 1.Korinther, wo er über die Auferstehung der Toten schreibt, kann leicht zu Konfusion führen, wenn man ihn aus dem Kontext herausgelöst studiert. Wer an himmlische Auferstehung nach der Weise des Hymenäus glaubt (1.Ti 1:18-20; 2:16-18), der wird sich unmittelbar bestätigt fühlen, obwohl dies für die menschliche Auferstehung sowohl dem Kontext, wie der ganzen übrigen Schrift widerspricht!

 

 *** Rbi8  1. Korinther 15:42-45 ***

So ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Verweslichkeit, es wird auferweckt in Unverweslichkeit. 43 Es wird gesät in Unehre, es wird auferweckt in Herrlichkeit. Es wird gesät in Schwachheit, es wird auferweckt in Kraft. 44 Es wird gesät ein physischer Leib, es wird auferweckt ein geistiger Leib. Wenn es einen physischen Leib gibt, so gibt es auch einen geistigen. 45 So steht auch geschrieben: „Der erste Mensch, Adam, wurde eine lebende Seele.“ Der letzte Adam wurde ein lebengebender Geist.

 

Wer den letzten Teil dieser Aussage betrachtet merkt, dass Paulus alleine vom „letzten Adam“, von Jesus spricht, was die himmlische Auferstehung betrifft! Lassen wir uns nicht durch philosophisches Wunschdenken das von Platon inspiriert ist beeinflussen! Nur Jesus sind sowohl die „oberen“ wie auch die „unteren Regionen“ unterordnet worden! Er soll über beide Herrscher sein und sie erneut miteinander vereinen! (Eph 1:8-10) Jesus erklärte laut Johannes: „Überdies ist kein Mensch in den Himmel hinaufgestiegen, außer dem, der vom Himmel herabkam, der Menschensohn.“ (Joh 3:13) Wir Menschen aber gehören seit Beginn zu den „unteren Regionen“, der Erde! Paulus fährt in seiner Erklärung betreffs des „zweiten Adam“, des Christus fort:

 

Adam und Evas Sünde und Hinauswurf aus Eden*** Rbi8  1. Korinther 15:46-49 ***

Dessenungeachtet ist das erste [[(das in Eden: der erste Adam)]] nicht das, was geistig ist, sondern das, was physisch ist, danach das, was geistig ist [[(der „letzte Adam“, der Mensch gewordene Jesus der zuvor als Geistwesen seit Beginn der Schöpfung gewohnt hat)]]. 47 Der erste Mensch ist aus der Erde und von Staub gemacht; der zweite Mensch ist aus dem Himmel. 48 Wie derjenige [ist], der von Staub gemacht ist, so [sind] auch die, die von Staub gemacht sind [[(wir, die sterblichen Menschen, Adams Nachkommen)]]; und wie der Himmlische [ist], so [sind] auch die Himmlischen [[(die Engel])]. 49 Und so, wie wir das Bild [[(die DNS)]] des von Staub Gemachten getragen haben, werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen [[(des in Unsterblichkeit und Unverweslichkeit auferstandenen Jesus)]].

 

Der Erste  Mensch, der erschaffen wurde, der „eine lebende Seele wurde“: Jener war physisch (1.Mo 2:7). Er war nach dem „Bilde“ der Engel für ewiges Leben ausgestattet! Zufolge Sünde wurde er erst sterblich. Danach erst kam Jesus, „der letzte Adam“, der aus dem Geistbereich zur Erde gesandt worden war, um die Dinge richtigzustellen: „Der zweite Mensch ist aus dem Himmel“ erklärt Paulus! Wir, als Kinder Adams sind aus Staub gemacht, in komplexer Form organisierte Materie, die Himmlischen, die Engel aber bestehen aus organisierter Energie! Das „Bild“ Adams, das wir in uns tragen ist die genetische Information der DNS, die seit dem Hinauswurf aus Eden Sterblichkeit und Verweslichkeit in sich trägt! Da Jesus aber nicht auf der DNS Adams aufbaut, sondern sein himmlischer Vater durch Geistwesen in Maria eine Befruchtung ermöglichte, welche ohne jene Erbveränderung Adams ist, wird uns, den Harmagedon Überlebenden eine „Umwandlung in einem Nu“ und den Auferstandenen die bereits korrigierte Version ihrer Gene versprochen, nach dem „Bild des Himmlischen“! Obwohl wir in der Auferstehung dasselbe Alter haben wie wir verstorben sind, so bricht ein Verjüngungsprozess los, der von Moses im Buch Hiob aufgezeichnet wurde:

 

(Hiob 33:24, 25)  Dann erweist er [[(„einen Boten“, einen „Wortführer“ (Hi 33:22, 23))]] ihm Gunst und spricht: ,Erlaß es ihm [[(vom Wortführer zu Jehova geredet)]], in die Grube hinabzufahren! Ich habe ein Lösegeld gefunden! [[(den Opfertod Jesu)]] 25 Sein Fleisch [[(das der Harmagedon Überlebenden, der „grossen Volksmenge“)]] werde frischer als in der Jugend; Er kehre zurück zu den Tagen seiner Jugendkraft.‘

 

 

Der Mensch wurde für die Erde geschaffen, als „Bild“ Gottes und der Engel, die ihrerseits für das Leben im Himmel, im geistigen Bereich erzeugt wurden! Jede von beiden hat ihre Teilaufgabe im Plan Gottes! Keines, weder Engel noch Mensch darf die ihm zugeteilte Aufgabe verlassen!

 

*** Rbi8  1. Mose 1:26-28 ***

Und Gott sprach weiter: „Laßt uns [[(Jehova spricht zu Seinem „Wortführer“, zum „Werkmeister“, zu Michael dem Engelfürsten)]] Menschen machen in unserem Bilde, gemäß unserem Gleichnis; und sie sollen sich untertan halten die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel und die Haustiere und die ganze Erde und jedes sich regende Tier, das sich auf der Erde regt.“ 27 Und Gott ging daran, den Menschen in seinem Bilde zu erschaffen, im Bilde Gottes erschuf er ihn; männlich und weiblich erschuf er sie. 28 Auch segnete Gott sie, und Gott sprach zu ihnen: „Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde, und unterwerft sie [euch], und haltet [euch] die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel untertan und jedes lebende Geschöpf, das sich auf der Erde regt.“

 

Frauen vor der Sintflut regten die sexuelle Gier der Engel anDie Erde verlassen zu wollen, um im Himmel bei Gott zu sein bedeutet „die ursprüngliche Stellung“ die uns zugeteilt wurde zu verlassen! Der Wunsch diese uns zugeteilte Stellung nicht zu behalten wurde zuvor bereits von Engeln im umgekehrten Sinn vor der Sintflut durchbrochen, mit verheerendem Resultat! Deren „rechte Wohnstätte“ war der Himmel! Einige von ihnen aber interessierten sich für menschliche Frauen!

 

*** Rbi8  Judas 6 ***

Und die Engel, die ihre ursprüngliche Stellung nicht bewahrten, sondern ihre eigene rechte Wohnstätte verließen, hat er mit ewigwährenden Fesseln unter dichter Finsternis für das Gericht des großen Tages aufbehalten.

 

Die „ursprüngliche Stellung“ die Gott den Engeln zugeteilt hatte war der geistige Himmel. Von dort her, sollten die dazu Auserwählten ihre Aufmerksamkeit uns Menschen zurichten. Dies bedeutet es im direkten Auftrag Gottes zu handeln.

 

Engel, die sich Frauen der Menschen namen um mit ihnen Verkehr zu habenUns Menschen dagegen wurde die Erde zugeteilt und es ist die Aufgabe die uns zugeschrieben wurde, fruchtbar zu sein und die Erde zum Paradies zu machen. Diesen irdischen Bereich verlassen zu wollen, den Wunsch zu hegen im Himmel bei Gott aufzuerstehen ist somit ein strafbares Vergehen, so wie es dies für jene Engel war, als jene sich vor der Sintflut materialisierten, um mit Frauen sexuellen Kontakt zu haben! Auch Petrus redet von jenen:

 

(1. Petrus 3:18-20)  Ja, auch Christus ist ein für allemal hinsichtlich Sünden gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott führe, [er,] der im Fleische zu Tode gebracht, aber im Geiste lebendig gemacht wurde. 19 In diesem [Zustand] [[(als „im Geiste“ Auferweckter, zum Erzengel Erhöhter)]] ging er auch hin und predigte den Geistern im Gefängnis, 20 die einst ungehorsam gewesen waren, als die Geduld Gottes in den Tagen Noahs wartete, während die Arche errichtet wurde, in der wenige Personen, nämlich acht Seelen, sicher durch das Wasser getragen wurden.

 

Jene „Geister“, ungehorsamen Engel sind eingekerkert aber offensichtlich hat Jesu Loskaufsopfer auch für jene Bedeutung, sofern sie bereuen und umkehren! Welchen Wert sonst hätte es ergeben, dass Jesus ihnen als „auferwecktes Lamm“ predigen ging, wenn das Urteil über sie bereits vollkommene Vernichtung bedeutet hätte? Offenbar wird der zweite „alte Himmel“, wo Dämonen mit Satan sind als „Kerker“ bezeichnet.

 

Wir können die Erde nicht verlassen und Gottes Plan sieht nach dem Tod irdische Auferstehung vor! Auch die ganzen Anstrengungen der Weltraumfahrt und der Plan der Urbanisation anderer Planetensysteme ist von einem Geist beseelt, der Gottes Denken vollkommen entgegen gerichtet ist! Er bildet die Grundlage die Erde auszubeuten um dann einigen wenigen die Flucht in eine andere Welt zu ermöglichen.

 

7.2.4.2          Wer wird Zugang zum „Zelt Jehovas“ erhalten und wo wird dies sein?

Wenn wir somit den Wunsch haben bei Gott im „dritten Himmel“ zu sein, so ist dies auf den Zugang zum irdischen Zelt beschränkt, Gottes Versammlung! Nur die Priesterkönige werden Zugang zu Gottes Heiligtum haben, so wie nur Priester Zugang zum „Heiligen“ des Tempels hatten! Beides ist und bleibt aber an die Erde gebunden! Nur der Hohepriester hatte Zugang zum Allerheiligsten, das den Himmel darstellt. Ebenso hat nur Jesus Zugang zum Allerheiligsten des Himmels! Wer behauptet nach seinem Tod oder durch Entrückung (engl.: rapture) in den Himmel zu kommen zeigt sich als Anhänger des Hymenäus und verbreitet eine Lehre, die vom rechten Glauben abweicht und zu Gottlosigkeit führt!

 

Gruenewald Isenheimer Altar_Auferstehung: Sonnengeburt - Auferstehung der Toten *** Rbi8  2. Timotheus 2:16-19 ***

Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten, 17 und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän. Hymenäus und Philetus gehören zu diesen. 18 Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger. 19 Doch die feste Grundlage Gottes bleibt bestehen und hat dieses Siegel: „Jehova [[(der Herr (Jesus))]] kennt die, die ihm gehören“ und: „Jeder, der den Namen Jehovas [[(des Herrn (Jesus))]] nennt, lasse ab von Ungerechtigkeit.

 

Weil fast alle Religionen das Geschehen um die „Heiligen“, die künftigen Priesterkönige in den geistigen Himmel Gottes verschieben und sich damit als Nachfolger des von Paulus verurteilten Hymenäus erzeigen, können sie mit der Beschreibung Hesekiels von den Totengebeinen nichts anfangen, die sich zu einem von Gott bestimmten Zeitpunkt mit Fleisch, Sehnen und Haut überziehen. Solches kann unmöglich im geistigen Himmel stattfinden da Jesus doch sagte, dass Geister weder „Fleisch und Bein“ besitzen, noch dass jene essen würden:

 

Der auferstandene Jesus erscheint dem Apostel Thomas und anderen Jüngern und zeigt seine Wunden *** Rbi8  Lukas 24:36-43 ***

Während sie von diesen Dingen redeten, stand er selbst in ihrer Mitte [[und sprach zu ihnen: „Friede sei mit euch!“]] 37 Doch weil sie erschraken und Furcht sie ergriffen hatte, meinten sie, sie sähen einen Geist. 38 Da sprach er zu ihnen: „Warum seid ihr beunruhigt, und warum steigen Zweifel in eurem Herzen auf? 39 Seht meine Hände und meine Füße, daß ich selbst es bin; betastet mich und seht, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr seht, daß ich habe.“ 40 [[Und als er das sagte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Füße.]] 41 Als sie aber vor lauter Freude immer noch nicht glaubten und sich wunderten, sagte er zu ihnen: „Habt ihr etwas zu essen da? 42 Und sie reichten ihm ein Stück gebratenen Fisch; 43 und er nahm es und aß es vor ihren Augen.

 

Da auch die fleischliche Auferstehung der Toten von vielen christlichen Religionsführern abgestritten wird, müssen alle diese der Gruppe der „Betrüger und der Antichristen“ zugezählt werden, weil sie Jesu Auferstehung und dann sein Wiederkommen „im Fleische“ leugnen! Der Apostel Johannes hatte in seinem zweiten Brief deutlich vor jenen gewarnt! Jehovas Zeugen gehören in einer Teilansicht dazu, weil sie zwar richtigerweise die allgemeine Auferstehung auf der Erde lehren, fälschlich aber ihren „Gesalbten“ eine himmlische Auferstehung versprechen! Sie lehren aber fälschlich, dass Jesus 1914, am 2.Oktober zur Erde zurückgekehrt sei, „im Geiste“ wie sie behaupten und damit jegliches Verständnis der „letzten Dinge“ untergraben. Darum leugnen sie auch Jesu Auferstehung aus dem Grab „im Fleische“ ab, behaupten, das wäre allein im Geiste geschehen und Jesu habe sich von Fall zu Fall einen anderen Körper auserwählt. Damit leugnen sie, dass er zuvor den Aposteln die Wundmale zeigte ab, dann weiter auch das erst noch künftige, endgültige Wiederkommen Jesu „im Fleisch“. Jesu eigene Worte betreffend des „Tempels des Leibes“ hätten sich dann nicht erfüllt:

 

Jesus und Maria-Magdalena nach seiner Auferstehung (Johannes 2:18-22)  Die Juden gaben ihm daher zur Antwort: „Welches Zeichen kannst du uns zeigen, da du diese Dinge tust? 19 Als Antwort sagte Jesus zu ihnen: „Reißt diesen Tempel nieder, und in drei Tagen will ich ihn aufrichten.“ 20 Deshalb sagten die Juden: „Dieser Tempel ist in sechsundvierzig Jahren gebaut worden, und du willst ihn in drei Tagen aufrichten? 21 Er aber sprach von dem Tempel seines Leibes. 22 Als er jedoch von den Toten auferweckt worden war, kam es seinen Jüngern in den Sinn, daß er dies wiederholt gesagt hatte; und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.

 

Sein Geistleib, als Engelfürst Michael erhielt Jesus unmittelbar nach dem Tode, indem der Vater ihn tatsächlich als Geistwesen auferweckte. Petrus aber spricht von zwei Arten des lebendig Werdens: „Ja, auch Christus ist ein für allemal hinsichtlich Sünden gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott führe, [er,] der im Fleische zu Tode gebracht, aber im Geiste lebendig gemacht wurde.“ (1.Pe 3:18) Die Auferstehung „im Fleische“ wäre ohne vorherige Auferweckung „im Geiste“ nicht möglich gewesen. Jesus versprach doch „den Tempel seines Leibes“ erneut lebendig zu machen, vom der er wusste, dass die Juden diesen töten würden.

 

Erst dadurch steht ihm sein eigener menschlicher und unsterblicher „Tempel des Leibes“ auf ewig zur Verfügung. Dadurch bewies er doch gerade, dass er selbst jenen Fleischesleib wieder herrichtete, um in diesem am Morgen des dritten Tages aufzuerstehen und damit den Glauben an die Auferstehung aller Verstorbenen zu festigen. Das wäre „das Zeichen“, das Juden wünschten aber aus Unglauben bis heute ablehnen. Das „Zeichen Jona“ erfüllt sich bei Jesu erster Wiederkehr während der Endzeit, wenn er als „Menschensohn“, als „letzter Adam“ die Frühauferstehung seiner „Braut“ „im Herzen der Erde“ ausführt und damit „das Zeichen Jona“ erfüllt.

 

Johannes bezeichnet solche, die Jesu „im Fleische“ kommend ablehnen, in seinem 2.Brief als „Antichristen“! Die Juden lehnen gar sein erstes Kommen „im Fleische“ ab, seinen himmlischen Ursprung, der verheissene Messias zu sein!

 

Tomas soll Jesu Wunde betastem um sich von der Auferstehung "im Fleische" zu überzeugen *** Rbi8  2. Johannes 7 ***

Denn viele Betrüger sind in die Welt ausgegangen, Personen, die das Kommen Jesu Christi im Fleische nicht bekennen. Dies ist der Betrüger und der Antichrist.

 

Die Erstauferstehung, wie sie Johannes im Kapitel 20 der Offenbarung beschreibt, diese ergibt aber nur dann Sinn, wenn Jesus im Fleische auferstanden ist und der „Erstling“ einer ganzen Kette von Auferstehungen darstellt. Der Begriff „Frühauferstehung“ (gr. exanástasin), der nur auf die Apostel Anwendung findet und der andere Begriff der „Erstauferstehung“ der Verstorbenen der 144.000, beide ergeben doch nur dann logischen Zusammenhang, wenn danach noch die „allgemeine Auferstehung“ der „Gerechten und Ungerechten“ gemäss Rang folgen wird, wie dies Paulus deutlich zeigte!

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:20-22 ***

Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden, der Erstling derer, die [im Tod] entschlafen sind. 21 Denn da [der] Tod durch einen Menschen [gekommen] ist, kommt auch [die] Auferstehung der Toten durch einen Menschen. 22 Denn so, wie in Adam alle sterben, so werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden.

 

Der „Mensch“ Jesus muss die Auferstehung anführen! Hierzu muss er jedoch vorab zur Erde zurückkehren, um die Toten gemäss ihrem Rang nacheinander folgend lebendig zu machen!

 

Viele von denen, die solche Lehren über Jesu Rückkehr als Geistperson aufstellen und verbreiten, machen sich dadurch der „Sünde wider den heiligen Geist“ schuldig! Warum? Weil sie das Zeugnis das Jesus gab ablehnen und exakt das Gegenteil behaupten (Lu 24:36-43). Dadurch aber machen sie Jesus, der mit heiligem Geist sprach zum Lügner.

 

*** Rbi8  Markus 3:29-30 ***

Wer immer aber gegen den heiligen Geist lästert, erlangt niemals Vergebung, sondern ist ewiger Sünde schuldig.“ 30 Dies, weil sie sagten: „Er hat einen unreinen Geist.“

 

Wir sollten statt einfach Dinge zu wiederholen die durch so genannte Autoritäten verbreitet werden uns um genaues eigenes Verständnis bemühen! Jeder ist selbst verpflichtet zu prüfen! „Blinde Leiter“ und „blinde Geführte“ fallen in ein und dieselbe „Grube“! (Mat 15:14)

 

Solche, welche der „Gehenna“ verfallen, weil sie bewusst Erkenntnis um der Überlieferung ihrer Vorväter willen ablehnen, sie kommen gar erst im Schlussgericht am Ende des Millenniums kurz nochmals zum Leben, um das endgültige, das vernichtende Urteil Gottes durch Jesus zu hören und danach für immer in die „ewige Abschneidung“ des „Feuersees“ wegzugehen!

 

Schriftgelehrte und Pharisäer waren über Jesus und seine Jünger erbost, weil jene Jünger und nicht wie sie reine Proselyten machten *** Rbi8  Matthäus 23:15 ***

Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr das Meer und das trockene Land durchreist, um einen einzigen Proselyten zu machen, und wenn er es wird, macht ihr ihn zu einem Gegenstand für die Gehenna, doppelt so schlimm wie ihr selbst.

 

Denn alle werden ihr Knie vor Jehova und Seinem Christus beugen müssen! „Denn wir werden alle vor dem Richterstuhl Gottes stehen; denn es steht geschrieben: ,So wahr ich lebe‘, spricht Jehova, ‚vor mir wird sich jedes Knie beugen, und jede Zunge wird Gott offen anerkennen.‘ So wird denn jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft ablegen.“ (Rö 14:10-12) All diese Dinge die auf der Erde geschehen müssen in den mystischen „Himmel“ zu verlegen haben wir Hymenäus zu verdanken und dann der Nikolaus-Sekte und später gewissen Kirchenvätern, die eher den griechischen Philosophen wie Platon das Wort redeten, wie auf Gottes deutliche Worte aus der Hand der Propheten zu achten!

 

Paulus redete zweifelsfrei von Jesus, als dem „zweiten Adam“, der alleine einen „geistigen Leib“ zurückerhielt, weil nur jener diesen schon besessen hatte bevor er Mensch wurde! Er erhielt nach seiner himmlischen Auferweckung nicht nur wie er bat die Stellung an Gottes Seite zurück erhielt, die er schon zuvor innehatte und welche er freiwillig verlassen hatte, als der Vater ihn zur Erfüllung eines vorherbestimmten Werkes zur Erde sandte.

 

*** Rbi8  Johannes 17:4-5 ***

Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und habe das Werk vollendet, das du mir zu tun gegeben hast. 5 Und nun, Vater, verherrliche mich an deiner Seite mit der Herrlichkeit, die ich an deiner Seite hatte, ehe die Welt war.

 

Der auferweckte Christus wurde, wie er dies einige Zeit nach seiner Auferstehung selbst gegenüber seinen Aposteln und etwa fünfhundert versammelten Jüngern am Berg in der Nähe des Sees Genezareth bestätigte (1.Kor 15:6). Inzwischen war er „über alle Macht und Autorität“, sowohl „im Himmel, als auch auf der Erde“ erhöht worden, unter Jubel der Engel, im „Jerusalem droben“! (Mat 28:18) Die Szene seiner himmlischen Auferweckung, als „das Lamm, das geschlachtet wurde“ vor Gottes Thron in Erscheinung tritt und dann durch den Vater Erhöhung erfährt, dies ist in der Offenbarung in Kapitel 4 und 5 klar beschrieben! Exakt dies bestätigte er der Versammlung seiner Jünger in Galiläa.

 

*** Rbi8  Matthäus 28:18 ***

Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden.

 

Der Vater übergibt Jesus die Buchrolle mit den sieben Siegeln8.jpgDabei wurde für Jesus mittels der Maria zu Beginn der Menschwerdung ein physischer Leib „gesät“, aus einem bereits seit Beginn der Schöpfung bestehenden geistigen Samen. Darum konnte er auch nach dem Tod ohne jede Sünde unmittelbar erneut als Geistwesen im Himmel Auferstehung erlangen! Das kann aber weder auf die Apostel, noch auf die 144.000 übertragen werden, die doch alle fleischliche Väter hatten und jeder gesündigt hatte! Paulus spricht vorab ausschliesslich von Jesus: „Der erste Mensch [[(Adam)]] ist aus der Erde und von Staub gemacht; der zweite Mensch [[(Jesus)]] ist aus dem Himmel.“ Wiederum wurde Jesus im Himmel nach seiner Auferweckung „im Geist“ eine neue Aufgabe zugeteilt, beschrieben in der „Buchrolle mit den sieben Siegeln“, wie dies zuvor schon die Propheten ab Moses angekündet hatten, wie Paulus dies bestätigt und wir zuvor schon betrachtet haben:

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:44-49 ***

Es wird gesät ein physischer Leib, es wird auferweckt ein geistiger Leib. Wenn es einen physischen Leib gibt, so gibt es auch einen geistigen. 45 So steht auch geschrieben: „Der erste Mensch, Adam, wurde eine lebende Seele.“ Der letzte Adam wurde ein lebengebender Geist [[(Paulus redet nur von Jesus!)]]. 46 Dessenungeachtet ist das erste [[(Adam)]] nicht das, was geistig ist, sondern das, was physisch ist, danach das, was geistig ist [[(Jesus als Menschensohn an Gottes rechter Seite, der durch den Sieg erst „lebengebender Geist“ wurde)]]. 47 Der erste Mensch [[(Adam)]] ist aus der Erde und von Staub gemacht; der zweite Mensch ist aus dem Himmel [[(Gottes Abgesandter Michael; der erstgeborene Sohn, Jesus)]]. 48 Wie derjenige [ist], der von Staub gemacht ist [[(so wie Adam)]], so [sind] auch die, die von Staub gemacht sind [[(die sterbliche Menschheit)]]; und wie der Himmlische [ist] [[(Jesus, „der Geist“)]], so [sind] auch die Himmlischen [[(, dieEngel)]]. 49 Und so, wie wir [[(die sterblichen Menschen)]] das Bild des von Staub Gemachten [[(Adam)]] getragen haben, werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen [[(die Unsterblichkeit und Unverweslichkeit der DNS (nicht einen Engelleib!))]].

 

Jesus wurde nach seinem Tod und seiner Auferweckung im Himmel erneut Geist, ja, nun „lebengebender Geist“, der Leben gebende Kraft in sich selbst besitzt! Jesus alleine aber erhielt sozusagen eine Doppelbürgerschaft, indem er ganz Engel und himmlischer Geist ist aber auch ganz Mensch, mit vollkommenem, unsterblichem und unzerstörbarem Leib! Das aber kam erst nach seiner Erhöhung! Er starb doch als Mensch am Stamm, hatte somit die Sterblichkeit Adams.

 

Engel haben die Fähigkeit sich zu materialisieren: Abraham bediente drei von ihnenSchon lange zuvor hatten Engel die Fähigkeit gezeigt, sich vom Geistgeschöpf her in einen menschlichen Körper zu transformieren! Die drei Engel, welche Abraham mit einem Fleischesleib begegneten und mit ihm assen zeigen dies deutlich. Die Bibel zeigt mehrfach solche Beispiele. Man muss sich dabei aber in jedem Einzelfall um genaues Verständnis bemühen. Engel haben dagegen offensichtlich einen Leib aus organisierter Energie! Fleisch aber ist organisierte Materie! Es gibt offensichtlich viele Dinge, welche die moderne Wissenschaft noch nicht vollständig begreift, was aber nicht bedeutet, dass sie nicht existieren (1.Mo 18:1, 2; 19:1).

 

In den hebräischen Texten existierten bis zum Kommen Jesu nur zwei Fälle von Toten, die wiederum zum Leben gelangt waren: Der eine war durch den Propheten Elia (1Kö 17:17-24), der andere durch Elisa (2Kö 4:8-37) auferweckt worden. Beide aber starben wieder. Jesus sagte dagegen von sich selbst:

 

*** Rbi8  Offenbarung 1:16-18 ***

Und er hatte in seiner rechten Hand sieben Sterne, und aus seinem Mund ging ein scharfes, langes zweischneidiges Schwert hervor, und sein Antlitz war wie die Sonne, wenn sie in ihrer Kraft leuchtet. 17 Und als ich ihn sah, fiel ich wie tot zu seinen Füßen.

Und er legte seine Rechte auf mich und sprach: „Sei ohne Furcht. Ich bin der Erste und der Letzte 18 und der Lebende; und ich wurde ein Toter, doch siehe, ich lebe für immer und ewig, und ich habe die Schlüssel des Todes und des Hades.

 

Jesus zeigte diese seine ihm von Gott verliehene Autorität, um Toten das Leben wiederzugeben. Das herausragendste Werk Gottes aber war die Auferweckung Jesu als Geistwesen im Himmel, von wo er ja zuvor ausgegangen war! Zudem musste Jesus danach ein weiteres Wunder bewirken, indem er seinen eigenen „Tempel des Leibes“ wieder herstellen musste, weil er selbst dies ja angekündigt hatte! Das sollte das grösste Zeichen darstellen Gottes Autorität als Messias zu besitzen!

 

Zuerst mussten die Juden diesen „Tempel des Leibes“ niederreissen, indem sie ihn an den Pfahl brachten, dann erst gab Gott jenes grösste Zeichen, dass dies der wahre Messias gewesen war, indem jener geistige „Tempel“ seines Leibes erneut aufgebaut wurde! Erst nach der Auferstehung und nachdem Jesus ihnen im Fleische mehrfach erschienen war, da begann der Glaube in den Jüngern festen Fuss zu fassen!

 

7.2.4.3          In welchem Körper ist das schlussendliche Erscheinen Jesu auf Zion zu erwarten?

Wir wollen noch einige weitere Fragen klären. Das Wiedererscheinen Jesus wurde am Ende der vierzig Tage nach seiner Auferstehung durch zwei Engel deutlich angekündigt. Sie sagten auch die Form vorher, wie Jesus erneut in menschlicher Gestalt erscheinen würde: Mit demselben Körper den die Apostel kannten und den sie nach der Auferstehung betastet hatten und mit dem er mit ihnen zusammen mehrmals gegessen hatte! (Lu 24:36-42; Joh 21:4-14)

 

Jesus wird bei der Himmelfahrt von einer Wolke aufgenommen*** Rbi8  Apostelgeschichte 1:9-11 ***

Und nachdem er diese Dinge gesagt hatte, wurde er, während sie zuschauten, emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf, von ihren Augen hinweg. 10 Und als sie unverwandt zum Himmel schauten, während er hinfuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißen Kleidern neben ihnen, 11 und sie sprachen: Männer von Galiläa, warum steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, in derselben Weise, wie ihr ihn in den Himmel habt gehen sehen.“

 

Am Ende des ersten Jahrhunderts erfährt Johannes durch den Engel der von Jesus gesandt wurde, dass dieses „Wiederkommen mit den Wolken“ noch in der Zukunft liegen würde. Dies steht schon ganz zu Beginn der Offenbarung. Vom heutigen Standpunkt aus sind diese Dinge auf der Zeitachse nun in greifbare Nähe gerückt: „... denn die bestimmte Zeit ist nahe.

 

*** Rbi8  Offenbarung 1:3 ***

Glücklich der, der laut liest, und diejenigen, die die Worte dieser Prophezeiung hören und die darin geschriebenen Dinge halten; denn die bestimmte Zeit ist nahe.

 

Die Worte, die Johannes in der Offenbarung gebraucht, sie sollen uns somit zum Handeln antreiben, alle Dinge zu halten, die dort beschrieben sind! Die Zeit ist nun heute wirklich nahe! Für Johannes stimmte dies innerhalb der Visionen die er sah und in Anbetracht des hohen Alters und baldigen Todes, wo er ja bis zu jenem Tag seiner eigenen Auferweckung im Todesschlaf ruhen würde.

 

*** Rbi8  Offenbarung 1:4-6 ***

Unverdiente Güte und Friede sei euch von „Dem, der ist und der war und der kommt“, und von den sieben Geistern [[(alle Gott treuen Engel)]], die vor Jehovas Thron sind, 5 und von Jesus Christus, [der] „Der treue Zeuge“ [ist], „Der Erstgeborene von den Toten“ und „Der Herrscher über die Könige der Erde“.

Ihm, der uns liebt und der uns durch sein eigenes Blut von unseren Sünden erlöst hat — 6 und er hat uns [[(die Apostel)]] zu einem Königtum [[(dem Königreich des Sohnes seiner Liebe)]], zu Priestern für seinen Gott und Vater gemacht —, ja ihm sei die Herrlichkeit und die Macht immerdar! Amen.

 

Jesus mit seinen Engeln beim Ritt Harmagedons zum EndsiegJesus war seit seiner Erhöhung über alle Autorität auf der Erde erhöht, auch wurde er Herrscher über die Könige und politischen Machthaber, die alle auf ihn hätten hören müssen! Seinen zwölf Aposteln allein aber hatte Jesus Königsthrone versprochen und sie zum Priesterdienst bestimmt! Nun erwähnt Johannes im nächsten Satz warnend die Ankündigung des Engels über Jesu Wiederkommen:

 

 *** Rbi8  Offenbarung 1:7 ***

Siehe! Er kommt mit den Wolken, und jedes Auge [[(seiner „Schafe“)]] wird ihn sehen, auch die, die ihn durchstochen haben [[(während der „allgemeinen Auferstehung“)]]; und alle Stämme der Erde werden sich seinetwegen [[(vor der Urteilsvollstreckung aufgrund der Zeichen am Himmel)]] vor Leid schlagen. Ja, amen.

 

Nur die „grosse Volksmenge“ aus allen Stämmen der Erde wird Jesus nach jenem endgültigen Kommen sehen. Dann später, während der allgemeinen Auferstehung auch jene Soldaten, die ihn durchstochen haben!

 

Durch Punktation deutlich abgetrennt folgt eine andere Gruppe von Menschen: Alle Stämme aber, die ihn nicht angenommen hatten, sie werden sich noch vor Harmagedons Urteilsvollstreckung „vor Leid schlagen“, weil sie erkennen, dass die Strafankündigung Gottes sie betrifft! [B3] Wir sollten somit zwischen den verschiedenen „Wiederkommen“ des Christus, um gewisse Handlungen zu vollbringen während der Endzeit (Frühauferweckung, Gericht, Hochzeit des Lammes, Versiegelung, Urteilsvollstreckung) und dem endgültigen „Kommen mit den Wolken“ deutlich unterscheiden!

 

7.2.4.4          Jesu Wiederkunft „im Fleische“ erfolgt ebenso, wie ihn die Apostel in den Himmel fahren sahen

Wir haben bereits früher einige der Aspekte gezeigt, wo Jesus selbst, Engel oder seine Apostel von der fleischlichen Wiederkehr des Christus deutlich gesprochen haben. Wir wollen noch andere Schriftstellen betrachten die dies offensichtlich bestätigen. So berichtet Lukas am Ende seines Evangeliums davon wie Jesus im Fleische gegen den Himmel getragen wurde. Dies ergibt sich aus den Texten zuvor, wo die Apostel gemeint hatten einen Geist zu sehen und Jesus ihnen seine Hände, Füsse und die Seite zeigte mit den verheilten Wundmahlen und er ihnen sagte, dass ein Geist „nicht Fleisch und Bein“ hätte! Auch ass er mit ihnen. (Lu 24:36-43)

 

*** Rbi8  Lukas 24:50-53 ***

Er [[(Jesus)]] führte sie aber bis nach Bethanien hinaus, und er erhob seine Hände und segnete sie. 51 Während er sie segnete, schied er von ihnen und wurde zum Himmel emporgetragen. 52 Und sie huldigten ihm und kehrten mit großer Freude nach Jerusalem zurück. 53 Und sie waren beständig im Tempel und segneten Gott.

 

Die Apostel wussten nun genau um die Wiederkehr des Christus, derselbe Lukas beschreibt dasselbe Ereignis ja zu Beginn der Apostelgeschichte erneut. Beachten wir das Detail, dass Lukas als Ort „Bethanien“ angibt, er selbst aber in der Apostelgeschichte vom Ölberg spricht. Bethanien erreichte man über den Ölberg, den Ruheort Gethsemane, den Jesus und die Jünger öfters besuchten, mit Sicht auf den Tempel. „Dann kehrten sie von einem Berg, welcher Ölberg genannt wird, der nahe bei Jerusalem liegt, eine Sabbat-Tagereise [davon] entfernt, nach Jerusalem zurück.“ (Apg 1:12)

 

Jesus: Die ganze Erde ist ihm zu Füssen gelegtAber schon der Prophet Daniel hatte jenes Ereignis der erwarteten Wiederkehr des Messias beschrieben. Er bezeichnete ihn als „Menschensohn“, der Zutritt zu Gott erhielt und „mit den Wolken des Himmels“ kam.

 

*** Rbi8  Daniel 7:13-14 ***

Ich schaute weiter in den Visionen der Nacht, und siehe da, mit den Wolken des Himmels kam gerade einer wie ein Menschensohn; und er erlangte Zutritt zu dem Alten an Tagen, und man brachte ihn nahe heran, ja vor IHN. 14 Und ihm wurde [[(nach Jesu Wiederkehr, wie er die Verwaltung aufgerichtet hat)]] Herrschaft und Würde und Königtum gegeben, damit die Völker, Völkerschaften und Sprachen [[(die „grosse Volksmenge“)]] alle ihm dienen sollten. Seine Herrschaft ist eine auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]] dauernde Herrschaft, die nicht vergehen wird, und sein Königreich [[(der „neuen Himmel“)]] eines, das nicht zugrunde gerichtet werden wird.

 

Offenbar ergibt sich aus der Reihenfolge der Aufzeichnungen, dass Daniel vom Akt spricht, wo Jesus auf der Erde, auf dem Berg Zion in Jerusalem vor Gottes Thron steht, nachdem „unsere Mutter“, das „neue Jerusalem“ somit bereits vom Himmel herabgekommen ist und der Vater, nachdem Jesus ihm bereits das aufgerichtete Königreich übergeben hat nun ihn erneut als höchste Autorität über die „neuen Himmel und die neue Erde“ bestätigt! Dieses Königreich soll zudem ewig bestehen bleiben!

 

Als Jesus als Angeklagter vor dem Hohepriester Kaiphas stand und jener ihn befragte, ob er der Messias, der erwartete Sohn Gottes sei, da erklärte Jesus auch zu diesem, dass er nun künftig an der „rechten Seite Gottes“ Seite gesehen würde und „mit den Wolken des Himmels“ wiederkehren werde! Daniel und Matthäus sprechen vom selben Ereignis nach Harmagedon, ab dem 1.Tischri, dem Trompetenfest und dann dem 1.Festtag des Erntefestes.

 

*** Rbi8  Matthäus 26:63-64 ***

Da sprach der Hohepriester zu ihm: „Bei dem lebendigen Gott stelle ich dich unter Eid, uns zu sagen, ob du der Christus, der Sohn Gottes, bist! 64 Jesus sprach zu ihm: „Du selbst hast [es] gesagt [[(was die Propheten angekündet hatten)]]. Doch ich sage euch: Von jetzt an werdet ihr den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen [[(bis Jesus seine Feinde unter die Füsse gelegt werden [B1])]] und auf den Wolken des Himmels kommen sehen [[((Bb; a1))]].“

 

Dieser letzte Satz ergibt keinen Sinn, wenn gute Menschen in den dritten Himmel Jehovas kämen, wie dies viele christliche Religionen so gern behaupten! Jesus würde jene Menschen ja verlassen, um dann „mit den Wolken“ später erst erneut zur Erde zurückzukehren, jene somit oben im Himmel verlassend. Das Vaterunser aber bezeigt: „Dein Reich komme!“ (Mat 6:9, 10) Jesus spricht auch nicht davon, dass er von verstorbenen im Himmel Auferstandenen begleitet würde!

 

Die Steinigung des StephanusKurze Zeit darauf bestätigte Stephanus, bevor er gesteinigt wurde, dass er einen Blick in den Himmel werfen konnte und an der rechten Seite Gottes Jesus sehen durfte. Paulus und Johannes konnten ebenso einen Blick in den dritten Himmel werfen und sahen ebenso Jesus an der Seite Gottes. Keiner redete davon, dass an ihrer Stelle dort zudem Verstorbene gesehen worden wären. Das sind Phantasiebilder, welche die Päpste von ihren Künstlern wie Michelangelo gemalt haben wollten. Dort kam es ganz offensichtlich auch nicht auf Wahrheit darauf an, sondern man versuchte den Betrachter zu fesseln, die faustdicke Lüge glaubhaft zu machen! 

 

Wenn Johannes vom Wiederkommen Jesu „mit den Wolken“ spricht, so kann dies offenbar wie im dritten (resp. vierten) Fall seiner Wiederkunft auch als Engelfürst zum Gericht respektive der Urteilsvollstreckung als Geistperson geschehen, wenn Jesus schlussendlich am Tag Harmagedons als „Reiter auf dem weissen Pferd“ das Gerichtsurteil an jenen vollzieht, die nicht auf ihn hörten. „Siehe! Er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, die ihn durchstochen haben; und alle Stämme der Erde werden sich seinetwegen vor Leid schlagen. Ja, amen.“ (Off 1:7) Jene die sich an jenem Tag vor Leid schlagen sind die, welche die Gelegenheit zu hören und hin Änderungen vorzunehmen willentlich verpasst hatten.

 

Ganz offensichtlich werden sich die Menschen ihrer Übertretung bewusst! Auch Paulus wiederholt, dass Jesus vom Himmel her zur Erde herabgekommen war und dorthin zurückkehrte!

 

*** Rbi8  Epheser 4:7-10 ***

Jedem von uns nun ist unverdiente Güte verliehen worden, so wie der Christus die freie Gabe zugemessen hat. 8 Deshalb sagt er: „Als er auffuhr in die Höhe, führte er Gefangene hinweg; er gab Gaben [in Form von] Menschen.“ 9 Was bedeutet nun der Ausdruck „[als] er auffuhr“ anderes, als daß er auch in die unteren Regionen, das heißt zur Erde, hinabfuhr? 10 Der, welcher hinabfuhr, ist auch der, welcher hoch über alle [[(die alten und neuen)]] Himmel hinauffuhr [[(zum Dritten, dem des Vaters)]], damit er allen Dingen Fülle gebe.

 

Jesus, der vom Himmel zur Erde „hinabgefahren“ war ist es auch, der bei seiner „Auferweckung im Geiste“ über „alle Himmel der Autoritäten erhöht wurde“. Das bedeutet die je zwei „alten“ und „neuen Himmel“. Er ist es auch, der erneut zur Erde „herabfahren“ wird, wenn die Apostel als endzeitlicher „Serubbabel“ ihr Werk fertig erstellt haben! Jesus selbst vollendet den Tempel, den er zu bauen begonnen hatte! Dann gibt er allen Dingen die letzte Fülle, wenn er seinen Auserwählten priesterliche Königswürde und ewiges Leben verleiht!

 

7.2.4.5          Hesekiels Vision, wie die verdorrten Gebeine Leben erlangen

Wer die Vorhersagen Hesekiels aufmerksam studiert, der kann deutlich wahrnehmen, dass sie einem gewissen logischen Schema im Ablauf der Ereignisse folgen! Im Kapitel 36 wird vorhergesagt, dass das Land Israel noch zu einem Garten Eden werden wird. Es ist deutliche eine irdische Vorhersage, es wird von wiederaufgerichteten Städten gesprochen! Das hatte nur eine teilweise Erfüllung, nachdem die Juden aus dem Exil zurückgekehrt waren.

 

Später, nach der Rückkehr waren es die Nationen rund herum als Augenzeugen von Jehovas Befreiung aus dem Exil und den Arbeiten der Juden der Wiederaufrichtung ihrer Nation!

 

*** Rbi8  Hesekiel 36:33-36 ***

Dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: ‚An dem Tag, an dem ich euch von all euren Vergehungen reinige, will ich auch die Städte bewohnt werden lassen, und die verwüsteten Stätten sollen wieder gebaut werden. 34 Und das verödete Land selbst wird bebaut werden, da es doch zu einer wüsten Einöde geworden war vor den Augen jedes Vorüberziehenden. 35 Und man wird bestimmt sagen: „Dieses Land da, das verödet war, ist wie der Garten Eden geworden, und die Städte, die wüst waren und die verödet und die niedergerissen waren, sind befestigt; sie sind wieder bewohnt.“ 36 Und die Nationen, die rings um euch übriggeblieben sind, werden erkennen müssen, daß ich selbst, Jehova, die niedergerissenen Dinge gebaut habe, ich habe gepflanzt, was verödet gewesen ist. Ich selbst, Jehova, habe geredet, und ich habe [es] getan.‘

 

Die übrigen Nationen sahen wirklich, wie Jehova seinem Volk erneut den Segen gab. War es aber die volle Erfüllung der Vorhersage Gottes? Im darauf folgenden Kapitel spricht Jehova allerdings von einer weit grösseren Tat, die heute immer noch in der Zukunft liegt. Im Kapitel 37 folgt direkt daran anschliessend die Vision Hesekiels, wo er eine Talebene voller verdorrter Totengebeine sieht. Jehova verspricht dem erstaunten Hesekiel, dass er Atem in diese Gebeine bringen werde (Hes 37:1-6). Das ist unauflöslich mit der Erstauferstehung der Toten aus den 144.000 Getreuen verbunden [Bb], kann nirgendwo sonst auf der Zeitachse angeordnet werden! Gleich im Anschluss daran zeigt Hesekiel, dass ein König über das vereinte Israel und Juda herrschen wird. Kein Zweifel, er spricht vom selben „Spross“, von dem später Sacharja zusätzliche Details bekanntgibt und der in der Offenbarung als das „Lamm“ bezeichnet wird, das Königswürde trägt! (Off 5:8-10, 12, 13; 7:10, 16, 17; 14:1)

 

Können vetroknete Gebeine zum Leben kommen? Gottes Antwort in Hesekiel Kapitel 37*** Rbi8  Hesekiel 37:7-9 ***

Und ich prophezeite so, wie es mir geboten worden war. Und ein Geräusch begann zu entstehen, sobald ich prophezeite, und siehe, da war ein Klappern, und [die] Gebeine begannen sich zu nähern, Gebein zu seinem Gebein. 8 Und ich sah, und siehe, darauf kamen Sehnen und Fleisch, und Haut begann sich oben darüber zu ziehen. Was aber Atem betrifft, es war keiner in ihnen.

9 Und er sagte weiter zu mir: „Prophezeie dem Wind [[(heb: ruch = Geist, Engel)]]. Prophezeie, o Menschensohn, und du sollst zum Wind [[heb.: ruach = Geist]] sprechen: ‚Dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesagt hat: „Von den vier Winden [[(Geistern)]] komm her, o Wind [[(Geist)]], und wehe [[(athme, hauche (vergl 1.Mo ) )]] diese Getöteten an, damit sie zum Leben kommen.“ ‘ “

 

Die „vier Winde“ kennen wir bereits aus der Offenbarung, die zurückgehalten werden die Erde zu zerstören, bis die letzten der 144.000 versiegelt sind und die offenbar mit Intelligenz handeln! In Harmagedon erfüllen sie ein Zerstörungswerk, wo all jene, die nicht zum Überleben gekennzeichnet sind umkommen! „Und Jehova Gott ging daran, den Menschen aus Staub vom Erdboden zu bilden und in seine Nase den Odem [[heb: ruach; gr. pneuma]] des Lebens zu blasen, und der Mensch wurde eine lebende Seele.

 

Das hebräische Wort „ruach“ bedeutet ausser „Wind“ auch „Hauch“ oder „Geist“, auch „Engel“! Das griechische Wort „pneuma“ hat ebenso mehrere Bedeutungen. Wenn wir nun statt „Wind“ das Wort „Geist“ einsetzen ergibt es weit mehr Sinn, weil damit Engel gemeint sind, die handeln!

 

Die Erstauferstehung ist eine Gemeinschaftsarbeit von Engeln, wie zu Beginn, als Jehova zu seinem Werkmeister Michael sagte: „Auf, lasst uns Menschen machen“, diesmal nicht nach unserem Art, sondern gemäss der DNS die jene Verstorbenen zuvor schon besassen, versinnbildlicht durch „Knochen“ oder eben Gerüst, das mit Fleisch und Sehnen und Haut ausgestattet wird! Da Jesus als Werkmeister Gottes zu jenem Zeitpunkt bereits zur Erde zurückgekehrt sein wird ist er es, der diese Aufgabe von dort aus leiten wird! Der „lebengebende Geist“ Jesus ist für die Auferstehung verantwortlich! (Spr 8:30)

 

Auferstehung der Toten aus den Gräbern*** Rbi8  Hesekiel 37:10-13 ***

Und ich prophezeite so, wie er es mir geboten hatte, und der Atem kam dann in sie, und sie begannen zu leben und auf ihren Füßen zu stehen, eine sehr, sehr große Streitmacht.

11 Und er sagte weiter zu mir: Menschensohn, was diese Gebeine betrifft, sie sind das ganze Haus Israel [[(das „Israel Gottes“, die kommenden Priesterkönige)]]. Siehe, sie sprechen: ‚Unsere Gebeine sind verdorrt, und unsere Hoffnung ist zugrunde gegangen. Wir sind für uns abgetrennt worden.‘ 12 Darum prophezeie, und du sollst zu ihnen sagen: ‚Dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: „Siehe, ich öffne eure Grabstätten, und ich will euch heraufführen aus euren Grabstätten, o mein Volk, und euch auf den Boden Israels bringen. 13 Und ihr werdet erkennen müssen, daß ich Jehova bin, wenn ich eure Grabstätten öffne und wenn ich euch aus euren Grabstätten heraufführe, o mein Volk.“ ‘

 

Da jene Toten von überallher, wo immer sie auf der Erde auch verstorben sein mögen, nun auf den Boden Israels „gebracht“ werden, so bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass nun physische Knochenreste dorthin zusammengetragen werden müssten, oder dass von den Gräbern am Ölberg die Toten lebend herauskommen. Es ist eine Veranschaulichung, die uns das Geschehen von physischer Nichtexistenz zu menschlicher Existenz erklären will! Wie bei Adam, wo dies eine Neukonstruktion war ist es nun eine Rekonstruktion aus demselben „Staub der Erde“, gemäss dem Plan, der vorher bestandenen DNS, aus vorhandenen Atomen und Molekülen. Indem Geist des Lebens in jene Menschen kommt werden sie auch ihre ursprüngliche Erinnerung zurück erlangen. Es ist zum Teil somit eine Wiederholung eines Vorgehens, den Engel bereits kennen!

 

*** Rbi8  1. Mose 2:7 ***

Und Jehova Gott ging daran, den Menschen aus Staub vom Erdboden zu bilden und in seine Nase den Odem des Lebens zu blasen, und der Mensch wurde eine lebende Seele.

 

In diesem Falle aber wird Jesus der Lebengeber sein und somit wird er auch „Ewigvater“ dieser Auferstandenen, welche die vorherige Sterblichkeit Adams bereits korrigiert haben! (Jes 9:6) Jesus aber handelt im Auftrag Jehovas, dem die höchste Ehre Gott gebührt: „Und ihr werdet erkennen müssen, daß ich Jehova bin, wenn ich eure Grabstätten öffne und wenn ich euch aus euren Grabstätten heraufführe, o mein Volk.

 

All dieses Geschehen in den geistigen Himmel zu verlegen bedeutet Gottes Wort Gewalt anzutun! Das war das Werk der Kirchenväter und der Päpste und blieb das Werk von den geistigen Töchtern „Babylons der grossen Hure“! All jene Getreuen aber, die Gottes Wort verteidigten und für Jesus Zeugnis ablegten und dafür über all die Jahrhunderte zu Tode gebracht wurden, sie werden ihr Leben erneut erhalten: „Und ich will meinen Geist in euch legen, und ihr sollt zum Leben kommen, und ich will euch auf eurem Boden ansiedeln; und ihr werdet erkennen müssen, daß ich selbst, Jehova, geredet und [es] getan habe‘ ist der Ausspruch Jehovas.“ Sie alle haben Gottes Wort vertraut, als es dafür noch wenig direkte Beweise gab, wie z.B. die Auferweckungen durch Jesus!

 

Das ganze zuvor verstorbene „Israel Gottes“ wird dadurch mit dem lebenden Überrest der Versiegelten am Tag des Trompetenfestes nach Harmagedon mit Jesus und den Aposteln vereint sein! Auch hier ist die Rede von einem Geschehen auf der Erde, nicht im Himmel! Jene Toten erhalten Atem, wie ihn Jehova Adam eingehaucht hatte, als er eine lebende Seele wurde! Ebenso werden jene Toten erneut zu „lebenden Seelen“! Hier sprechen die Gebeine sinnbildlich: „Unsere Gebeine sind verdorrt, und unsere Hoffnung ist zugrunde gegangen. Wir sind für uns abgetrennt worden.“ In der Offenbarung ist es das Blut jener Ermordeten unter dem Altar, das nach Rache schreit und wo ihnen gesagt wird, noch eine kleine Weile im Todesschlaf weiter warten zu müssen:

 

*** Rbi8  Offenbarung 6:9-11 ***

Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die wegen des Wortes Gottes und wegen des Zeugniswerkes, das sie innegehabt hatten, hingeschlachtet worden waren. 10 Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: „Bis wann, Souveräner Herr, heiliger und wahrhaftiger, hältst du dich davon zurück, zu richten und unser Blut an denen zu rächen, die auf der Erde wohnen?“ 11 Und es wurde jedem von ihnen ein weißes langes Gewand gegeben, und es wurde ihnen gesagt, noch eine kleine Weile zu ruhen, bis auch die Zahl ihrer Mitsklaven und ihrer Brüder voll wäre, die daran waren, getötet zu werden [[(bis am Tag Harmagedons gibt es Verfolgung, Tod und Mord an Auserwählten)]], so wie auch sie [getötet worden waren] [[(getötet/gestorben)]].

 

Babylon die Grosse in ihrem betrunkenen Taumel Die Einreihung der Geschehnisse auf der Zeitachse lassen somit die Ereignisse rund um die Aussagen der „sieben Siegel“ auch in diesem Falle exakt einordnen: Das „fünfte Siegel“ behandelt den Zeitpunkt zu Beginn der Versiegelung [B2e]. Der Todesschlaf ist für jene noch nicht beendet bis dreissig Tage nach Harmagedon [Bb] (Off 7:1-8).

 

 Johannes sieht in der Offenbarung einen Engel mit dem Siegel Gottes, der den „vier Winden“ („vier Geistern“) gebietet nicht über die Erde zu wehen! Dieselben „Winde“ die einerseits beschädigen und vernichten sind auch die „Winde“, welche den Gebeinen Leben geben werden! Das steht nicht mit blosser physischer Kraft in Verbindung, sondern mit Intelligenz, welche diese Kräfte zielgerichtet anzuwenden wissen! Da der Engen Johannes sagt, dass auch noch andere Getreue daran waren getötet zu werden ist es ganz offensichtlich eine Zeitspanne vor Harmagedon, ja gar in der Zeit, wo „Babylon die Grosse“ noch nicht vernichtet ist, da an jener ja in ihr „das Blut aller Heiligen“ gefunden wird, bis zu den letzten Zeugen Jesu! (Off 16:5, 6; 18:24)

 

*** Rbi8  Offenbarung 17:6 ***

Und ich sah, daß die Frau trunken war vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu.

 

Der Engel gibt weitere Hinweise an Johannes, die mit jenem Tag in Verbindung stehen, wo das Geschehen innerhalb des „fünften Siegels“ stattfindet, jene „Versiegelung“ des lebenden Überrests ihren Beginn nimmt. Inzwischen ist ja erst die Zahl jener bekannt, denen ein weisses Kleid beiseitegelegt wurde, weil sie bis zu jenem Zeitpunkt getötet worden waren! Danach sagt der Engel, dass aus jedem Stamm schlussendlich zwölftausend versiegelt wären:

 

Landverteilung 12 Stämme laut Hesekiel Kapitel 48*** Rbi8  Offenbarung 7:1-8 ***

Danach sah ich vier Engel an den vier Ecken der Erde stehen und die vier Winde der Erde festhalten, damit kein Wind [[gr.: pneuma = Geist]] über die Erde oder über das Meer oder über irgendeinen Baum wehe. 2 Und ich sah einen anderen Engel vom Sonnenaufgang heraufkommen, der ein Siegel des lebendigen Gottes hatte; und er rief mit lauter Stimme den vier Engeln zu, denen gewährt war, die Erde und das Meer zu beschädigen, 3 und sagte: „Beschädigt nicht die Erde noch das Meer, noch die Bäume, bis wir die Sklaven unseres Gottes an ihrer Stirn versiegelt haben.“

4 Und ich hörte die Zahl derer, die versiegelt waren, hundertvierundvierzigtausend, versiegelt aus jedem Stamm der Söhne Israels:

 5 aus dem Stamm Juda zwölftausend versiegelt;

aus dem Stamm Ruben zwölftausend;

aus dem Stamm Gad zwölftausend;

6 aus dem Stamm Ascher zwölftausend;

aus dem Stamm Naphtali zwölftausend;

aus dem Stamm Manasse zwölftausend;

7 aus dem Stamm Simeon zwölftausend;

aus dem Stamm Levi zwölftausend;

aus dem Stamm Issachar zwölftausend;

8 aus dem Stamm Sebulon zwölftausend;

aus dem Stamm Joseph zwölftausend;

aus dem Stamm Benjamin zwölftausend versiegelt.

 

Jeder Getreue, ob er vor der Staatsgründung Israels gelebt hatte, ob er dem fleischlichen Israel angehörte, ob er ein „Ebionit“ oder ein „Paulikaner“ war, unabhängig davon wird er einem der zwölf Stämme Israels zugezählt! Der ansässige Fremdling soll wie ein Einheimischer werden!

 

So wie die Versiegelung des Überrests auf der Erde geschieht, so sind es die zerstörerischen vier „Winde“ oder Geister, die später nach ihrer Vernichtung der Feinde Gottes in Jerusalem die Erstauferstehung auf der Erde bewirken werden!

 

7.2.4.6          Wer wird versiegelt: Menschen oder aus den Toten auferstandene Engel?

Ein Siegel zu setzen bedeutet die Echtheit zu bestätigen! Diese Versiegelung geschieht nicht an Engeln, sondern vorab wie wir bereits gesehen haben an Verstorbenen, respektive Dokumente die jene als „Erstlinge“ für Jehova bestätigen, die das Anrecht auf doppeltes Erbe haben („Teraphim“): Sie alle leben ja in Gottes Augen, auch wenn sie verstorben sind. Danach erst folgt die Versiegelung an noch lebenden „getreuen Sklaven“ Jesu! [B2e-B2g]

 

*** Rbi8  Matthäus 22:31-33 ***

Was die Auferstehung der Toten betrifft: Habt ihr nicht gelesen, was euch von Gott gesagt wurde, welcher sprach: 32 ‚Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.‘? Er ist nicht der Gott der Toten, sondern der Lebenden.“ 33 Als sie [das] hörten, waren die Volksmengen über seine Lehre höchst erstaunt.

 

In Gottes Augen stirbt jedoch jede Person, die gegen Gottes heiligen Geist sündigt in eben dem Moment, wo er diese Form der Sünde ausführt! Er ist daher nicht weiter ihr Gott, für ihn sind sie Tote, obwohl sie leben mögen!

 

Andererseits sagte Paulus zu Christen in Korinth, dass einige von ihnen „im Tode schlafen“ würden, obwohl sie lebend waren, weil sie in unwürdiger Weise am Abendmahl Anteil hatten! Jene Menschen beurteilten sich nicht selbst und werden daher von Gott gerichtet!

 

*** Rbi8  1. Korinther 11:28-31 ***

Augustinus: Vom GottesstaatgZuerst möge sich ein Mensch nach genauer Prüfung als bewährt befinden, und so esse er von dem Brot und trinke aus dem Becher. 29 Denn wer ißt und trinkt, ißt und trinkt sich selbst ein Gericht, wenn er den Leib nicht unterscheidet. 30 Deswegen sind viele unter euch schwach und kränklich, und eine ganze Anzahl schläft [im Tod]. 31 Wenn wir uns aber selbst beurteilten, so würden wir nicht gerichtet werden.

 

Wenn wir dabei erneut bedenken, dass das hebräische Wort „ruach“ auf der einen Seite „Geist“ (z.B. Gottes Geist, sein Wort) und „Geistwesen“ (Gott selbst, Engel) bedeutet und auf der anderen zudem als „Hauch“ oder „Wind“ wiedergegeben wird, so können wir den Zusammenhang zur herrschenden Verwirrung schnell erkennen! Auch das griechische Wort „pneuma“ hat mehrfache Bedeutung je nach Wortkombination: a) Geist b) Wehen, Wind c) Hauch oder Atem. Das Wort „theopneustos“ bedeutet Gottgehaucht oder von Gott eingegeben, inspiriert.

 

Da die Amtskirche unter allen Umständen daran interessiert ist die Lehren der Kirchenväter und ihre eigenen Dogmen aufrecht zu erhalten, Sie den „Gottesstaat“ ohne Jehova längst schon aufgerichtet haben, so griff sie schon seit der Zeit jener Kirchenväter ungehemmt zur Lüge Zuflucht, veränderte Bibeltexte durch tendenziöse Übersetzung usw., um den Eindruck beim Leser zu erwecken, dass ihre Theorie von himmlischer Auferstehung durch die Schrift gedeckt wäre! Ihre Kirchenfürsten musste zwangsläufig Gottes Anerkennung haben, lautete deren Behauptung.

 

Hymenäus, Alexander und Philetus, die ersten Ketzer hatten einen vollen Erfolg zu verbuchen! Sie haben zum Abfall nahezu der ganzen Christenheit vom Glauben an die unverfälschte Wahrheit verführt! „Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger“ warnte Paulus.

 

Jehova kennt bestimmt alle die ihm gehören. Dasselbe gilt für Jesus, der ja als Richter der ganzen Erde das tun wird, was er vom Vater her hört! Christen sind zudem im „Königreich des Sohnes der Liebe“, weil der Vater sie dem Sohn übergeben hat, damit der Sohn geehrt werde! Er ist Hoherpriester und König und duldet keine Konkurrenz „falscher Christusse“!

 

Wechseln wir nun in der obigen Übersetzung von Johannes 7:1 das Wort „Wind“ mit „Geist“ aus, so bekommen die Texte einen ganz anderen, konkreten Sinn, so dass hinter beiden Handlungen „Geist“ oder „Geistwesen“ stehen, die Gottes Auftrag zur Zerstörung über eine bestimmte Zeit zurückgehalten werden, um dann den Auftrag in Harmagedon auszuführen! Auch dort ist wiederum Unterscheidungsvermögen vonnöten, um all jene nicht zu beschädigen, die Gottes Zeichen zum Überleben an ihrer Stirn tragen. Dieselben „ruach“ oder „Geistwesen“ haben die Aufgabe die Toten wiederherzustellen.

 

7.2.4.7          Der „mit Linnen gekleidete Sekretär" und seine Aufgabe Menschen voneinander zu trennen

Der Prophet Hesekiel beschrieb, was am Gerichtstag Gottes, wo die „Schafe von den Böcken“ getrennt werden und was danach in Harmagedon mit den ungezeichneten Böcken geschehen soll. Zweifelsfrei ist Jesus selbst der „mit Linnen bekleidete Sekretär“ Gottes mit dem Tintenfass!

 

Jesus der Messias *** Rbi8  Hesekiel 9:3-4 ***

Und was die Herrlichkeit des Gottes Israels betrifft, sie wurde über den Cheruben hinweg, über denen sie sich befand, emporgehoben zu der Schwelle des Hauses hin, und er begann dem Mann zuzurufen, der mit dem Linnen bekleidet war, an dessen Hüften das Tintenfaß eines Sekretärs war. 4 Und Jehova sprach weiter zu ihm: Geh mitten durch die Stadt, mitten durch Jerusalem, und du sollst ein Kennzeichen an die Stirn der Menschen anbringen, die seufzen und stöhnen über all die Abscheulichkeiten, die in seiner Mitte getan werden.“

 

Jerusalem stellt die Christenheit und deren Führung dar, all jene, die sich zu Jesus bekennen, ob zu Recht oder zu Unrecht! Jesus bezeichnet sie als „Schafe und Böcke“, die ersteren haben auf ihn gehört und folgen ihm nach, die anderen hörten nicht auf ihn und entfernten sich von ihm! Jesus ist Gottes ewiger Wortführer. Salomo schrieb unter Inspiration: „Was den betrifft, der auf mich hört, er wird in Sicherheit weilen und nicht beunruhigt sein wegen des Unglücks Schrecken.“ (Spr 1:33)

 

Eine gewisse Zeit nach der Trennung der Gerechten von den Ungerechten, zum Zeitpunkt, wo die „vier Winde“ ihre Zerstörung aufnehmen, da geschieht das, was die sechs Engel in Leinen zu tun beauftragt sind: Das Urteil an jenen zu vollstrecken, die nicht zum Leben gekennzeichnet wurden, ohne dabei irgendwie auf die verurteilte Person zu achten! Kein Mitleid dürfte gezeigt werden! Das ist nicht die Arbeit eines „Windes“, sondern eines „Geistes“, von Engeln die mit Intelligenz, mit Verstand und Unterscheidungsvermögen handeln!

 

*** Rbi8  Hesekiel 9:5-7 ***

Und zu diesen [anderen] sagte er vor meinen Ohren: „Zieht durch die Stadt ihm nach, und schlagt. Laßt [es] eurem Auge nicht leid sein, und empfindet kein Mitleid. 6