Newsletter „DER WEG“ 7/09-1   September 2007

Neubearbeitung: 12.1.14

 

 

Artikel:  7.9.1  Stehen Christen unter dem Verbot des Verzehrs von Schweinefleisch?

 

6.Teil:   Paulus, der den Nationen das GESETZ Gottes erklärt

 

   Im 5.Teil dieser Artikelserie im NEWSLETTER „DER WEG“ vom Monat Juli 2007, im Artikel 7.7.1  Die Pflichten eines Christen werden erst durch Kenntnis des Buches Levitikus völlig erkenntlich!  behandelten wir den letzten Teil der Vorschriften des Gesetzesbundes vom Sinai: Die Kapitel 23 – 27. Bei einem Vergleich zum Neuen Testament zeigt es sich, dass auch in diesem Teil stets parallelen von Levitikus zu den Schriften der Apostel existieren, welche die bleibende Gültigkeit der Gebote beweisen. Der „neue Bund“ ersetzt den „Bund mit Levi“, nicht aber den Gesetzesbund!

 

   Jüdisches Brauchtum nicht für Christen verbindlich

   Durch gesetzmässige Handhabe des GESETZES wird die Schwäche des GESETZES beseitigt!

   Am GESETZ und an den PROPHETEN bis zum Ende unbeirrbar festhalten

   Entscheide am Apostelkonzil in Jerusalem, die auch uns direkt betreffen

   Was ist mit jenen, die andere dazu verleiten im GESETZ zu straucheln?

 

   In diesem 6. Teil geht es innerhalb des Hauptthemas, ob Christen unter dem mosaischen GESETZ stehen oder nicht weiterhin um die genaue Erkenntnis, was Gott von uns erwartet und was Jesus als Wortführer gesagt hat!

 

   Einige Religionsführer behaupten, wir stünden als Christen nur unter den zehn Geboten, die übrigen Gebote würden uns nicht betreffen. Jehovas Zeugen sagen gar, dass wir nicht einmal unter den zehn Geboten stehen, dass Jesus „das Ende des GESETZES“ sei! Zu viele Widersprüche ergeben sich aus diesen sich widersprechenden Religionslehren, als dass ein Christ darüber hinwegsehen könnte!

 

http://images.gutefrage.net/media/fragen-antworten/bilder/26147881/3_big.jpg   Die Auseinandersetzung um die Streitfragen in Antiochia betreffend der Beschneidung und Trennung zwischen Juden- und Heidenchristen wurden vom Konzil der Apostel in Jerusalem zu Gunsten des Paulus entschieden! Dadurch wurde die Stellung des Paulus als von Christus ernanntem Apostel an Stelle des Verräters Judas-Iskariot und als Apostel für die Nationen deutlich gestärkt!

 

   Paulus sagt von sich selbst, dass er die Nationen das GESETZ lehrte! Er spricht vom „GESETZ des Christus“, der stets das GESETZ Mose einhielt und es vor jedermann als verbindlich verteidigte! Als Hohepriesterkönig hatte Jesus gewisse Anpassungen jenes GESETZES gebracht, die nun für Christen aus den Juden, „Ebioniten“ und Christen aus den Heiden, „Paulikanern“ verbindlich sind!

 

*** Rbi8  Römer 3:31 ***

Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz [[GESETZ]] auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz [[GESETZ]] auf.

 

   Statt wie es Paulus von seinen Gegnern unterschoben wird die Aufhebung des GESETZES zu lehren richtete er in Wirklichkeit Gottes GESETZ unter den Nationen auf! Er pocht in all seinen Briefen auf Gesetzeserfüllung in den Versammlungen! Was er aber ablehnt sind „jüdische Fabeln“, wo Dinge von Christen verlangt werden, die Gott noch Jesus je vorgeschrieben haben!

 

http://images.fotocommunity.de/bilder/hessen/frankfurt-am-main/kirchenvaeter-34f46c7e-8e32-411d-800f-5055f077181b.jpg   Ein Rückblick auf die Kirchenväter, welche bereits das Volk ab dem zweiten Jahrhundert zu Abtrünnigkeit vom GESETZ Mose verführten, zeigt wer den Abfall förderte die wahren Schuldigen heutiger Gesetzlosigkeit! Jesus hatte doch gelehrt, jene „gross“ genannt würden, die auch das geringste der Gebote im GESETZ halten und dieses lehren (Mat 5:17, 18).

 

*** Rbi8  Matthäus 5:19-20 ***

Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

   Zwischen den Aussagen der Bibel und den Lehren der Kirchenführer klafft eine unüberwindbare Kluft: Wer hat denn eigentlich das Recht GESETZE einzuführen und sie ausser Kraft zu setzen? Stehen Kirchenfürsten über Jesus und den Aposteln? Jeder von uns muss selbst entscheiden, wen er nun als „Herrn“ und wen er als seinen „Gottloyal anerkennt! Wir können nicht „zwei Herren“ und zwei unterschiedlichen „Göttern“ dienen, die sich ganz offensichtlich vollkommen widersprechen! Ganz offensichtlich reicht die Gerechtigkeit der Kirchenführer nicht einmal an die der Pharisäer heran! Levi verlor sein Recht auf das Priestertum, weil die Priester das Volk zügellos werden liessen und Gesetzlosigkeit förderten!

 

image006   Die Veränderungen vom „Bund mit Levi“ hin zum Königreichsbund mit Christus zu verstehen hilft uns zu erkennen, welche GESETZE eine Veränderung in der Anwendung erfahren haben und welche unverändert geblieben sind! Ein besonderes Augenmerk legen wir nun zum Ende auf das Kapitel 11 im Buch Levitikus, das die Speisevorschriften enthält!

 

   Ein Vergleich zwischen den Bundesbestimmungen im GESETZ Mose und denen im GESETZ des Christus zeigt eindeutig, dass der frühere Bund ein ewiger Bund ist und durch den „neuen Bund“ nur ergänzt, aber nicht aufgehoben wurde! Die Gesetzesbestimmungen galten für Israel, gelten für Christen und werden im kommenden Königreich der Himmel weiterhin Gültigkeit haben, nun erdenweit für alle Menschen!   

  

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

9.1     Paulus, der den Nationen das GESETZ Gottes erklärt 3

9.1.1           Paulus erhält die Anerkennung der übrigen Apostel, weil er den Nationen das GESETZ erklärte. 3

9.1.1.1........ Die Beschneidungsfrage wird zum Streitthema, welche die Versammlungen der Nationen spaltete. 3

9.1.1.2........ Spätere Bündnisse heben frühere Bundesvereinbarungen nicht zwangsläufig auf! 4

9.1.1.3........ Paulus der als Saulus zuvor die Versammlungen verwüstete erhält die Anerkennung der übrigen Apostel als einer von ihnen. 5

9.1.1.4........ Paulus, der als Apostel von einigen in Frage gestellt wurde musste sein Apostelamt zuerst hart verteidigen. 6

9.1.1.5........ Christen die zuvor unter dem Gesetz der Nationen standen haben ihr Herz durch Gottes Willen beschnitten. 7

9.1.1.6........ Paulus identifiziert Dämonen als Lehrer hinter unchristlichem Brauchtum.. 8

9.1.2           Abtrünnige Kirchenväter, welche zur Gesetzlosigkeit verführten. 9

9.1.2.1........ Eine abtrünnige christliche Priesterschaft, die zum eigenen Gespei zurückgekehrt ist 9

9.1.2.2........ Welche Schlussfolgerung ist zu ziehen: Stehen Christen unter dem Verbot des Verzehrs von Schweinefleisch?. 11

9.1.2.3........ Ist Christus nun das „Ende des GESETZES“ oder der Lehrer, der auf Erfüllung pocht?. 12

9.1.3           Levitikus 11:  Gottes Speisevorschriften im Buch Levitikus sind fortdauernde Gebote! 14

9.1.3.1........ 3.Mo 11:1-20: Gott belehrt Israel bei den Tieren zwischen Reinen und Unreinen unterscheiden zu lernen. 14

9.1.3.2........ 3.Mo 11:21-38: Die geflügelten Geschöpfe des Gewimmels und die reinen Säugetiere. 16

9.1.3.3........ 3.Mo 11:39-47: Die Wiederholung der gewichtigen Punkte dient der Einprägung. 18

9.1.4           Der alte „Bund mit Levi“ und der „neue Bund“ mit Christus. 19

9.1.4.1........ Der Bund am Berg Sinai mit Moses als Mittler und der „neue Bund“ mit Christus, für ein Königreich aus Priesterkönigen. 19

9.1.4.2........ Gottes GESETZ zu verlassen hatte schwerwiegende Folgen damals, wie auch heute und so auch künftig! 21

9.1.4.3........ Das Exil in Babylon kam, weil Juda Gottes GESETZ verliess und die Sabbatordnung gebrochen hatte. 22

9.1.4.4........ Der Same Abrahams aus Davids Linie wird für Recht und Gerechtigkeit herrschen. 22

9.1.4.5........ Jesus der unter GESETZ kam, um die unter GESETZ [[dem Fluch des GESETZES]] loszukaufen, zur Annahme an Sohnes statt 24

9.1.4.6........ Jesus verkündet offen alle notwendigen Dinge. 25

9.1.4.7........ Juden- und Heidenchristen unter ein und demselben GESETZ vereinigt 26

9.1.4.8........ Die vom geraden Weg der Wahrheit Abweichenden, die zu jüdischem Brauchtum zurückkehrten. 26

9.1.5           Der „neue Bund“ bedingt Änderungen im GESETZ Mose und wird zum „GESETZ des Christus. 28

9.1.5.1........ Der „Salzbund“ mit Levi stellt nur einen zusätzlichen Bund innerhalb des Gesetzesbundes dar: Was genau wurde durch den „neuen Bund“ ersetzt?. 28

9.1.5.2........ Warum war eine Änderung im GESETZ Mose betreffend die levitische Priesterschaft notwendig geworden?. 29

9.1.5.3........ Der Sohn, der endgültig auf Davids Thron sitzen wird. 30

9.1.5.4........ Ein Grundgesetz, das für alle Nationen verbindlich ist 31

9.1.5.5........ Gottes Gericht an den Nationen begründet in seinem GESETZ und den PROPHETEN! 32

9.1.5.6........ Der Messias stellt sich seinem Volk und der ganzen Welt als der von Gott gesandte Erlöser vor 35

9.1.5.7........ Warum Israel zum Plündergut geworden ist, als es Jesus, den Haupterben verstiess. 36

9.1.5.8........ Statt um Wunder zu bitten sollen wir Gottes Willen erfüllen. 37


 

9.1               Paulus, der den Nationen das GESETZ Gottes erklärt

 

9.1.1          Paulus erhält die Anerkennung der übrigen Apostel, weil er den Nationen das GESETZ erklärte

 

9.1.1.1        Die Beschneidungsfrage wird zum Streitthema, welche die Versammlungen der Nationen spaltete

Mit dem Anwachsen der Zahl der Versammlungen, welche Paulus unter den Nationen gegründet hatte traten auch vermehrt Fragen auf, wie gewisse Veränderungen im GESETZ innerhalb der Versammlung gehandhabt werden sollen. Paulus lehrte, dass sich Menschen der Nationen, Männer und deren Söhne im Gegensatz zur Forderung des GESETZES Mose nicht am Fleische beschneiden müssten. Er erklärte, dass die Veränderung dahingehend sei, diese Beschneidung mittels der Gebote nun an „der Vorhaut des Herzens“ vorzunehmen sei! Galt die veränderte Regel aber nur für Heidenchristen, die „Paulikaner“ oder auch für Judenchristen und deren Söhne, die „Ebioniten“?

 

http://www.pastorale-informationen.de/medien/10324/original/687/Taufe_Mareike_2009__81_WEB.JPGBetrachten wir vorab den Zusammenhang zwischen Beschneidung und Taufe etwas näher. Jehova gab den Israeliten den Befehl zur Beschneidung bereits unmittelbar vor dem Auszug aus Ägypten! Klar und deutlich trennte er dadurch all jene die zu seinem Volk Israel gehören wollten und die anderen, die ausserhalb seines Volkes blieben! Die Anweisung am „achten Tag“ nach der Geburt zu beschneiden, diese besprechen wir etwas später im Zusammenhang mit der Kindertaufe an Christen, die ab dem dritten Jahrhundert durch die Amtskirche entgegen dem Brauch der Apostel eingeführt wurde, welche ausschliesslich die Erwachsenentaufe praktizierten.

 

Die Beschneidung und damit verbundene Regeln sind ebenso im Buch Levitikus, im Kapitel 12 aufgezeichnet.

 

Da der Auszug mit der Befreiung des Volkes Israel aber auch mit der Vollstreckung des göttlichen Todesurteils an der Erstgeburt der Ägypter beginnt, sollten wir diesen Umstand auch im Zusammenhang mit dem Endgericht und der Urteilsvollstreckung an den Nationen in Erinnerung behalten, der gleichzeitig Befreiung vom Joch dieses Systems entspricht!

 

Die Taufe dagegen, die ebenso von Gott her stammt wurde durch Johannes den Täufer in Israel als Zeichen der Umkehr und Reue gelehrt! Nur wer sich unter den Israeliten taufen liess entging Gottes Zorn! Johannes der Täufer kündigte aber die nach ihm kommende Taufe des Christus an, die grösser sei und entweder mit heiligem Geist oder mit Feuer erfolgen werde!

 

Wie war dies nun mit der Beschneidung zu Beginn der Nation Israel? Wer auf der Seite Mose stand, der erfüllte Gottes Anforderung die Beschneidung betreffend! Schon unmittelbar beim ersten Passahmahl hatte dies einschneidende Folgen für Personen, die sich nicht hatten beschneiden lassen wollen!

 

*** Rbi8  2. Mose 12:40-42 ***

Und die Wohnzeit der Söhne Israels, die in Ägypten gewohnt hatten, betrug vierhundertdreißig Jahre. 41 Und es geschah am Ende der vierhundertdreißig Jahre, ja es geschah an ebendiesem Tag, daß alle Heere Jehovas aus dem Land Ägypten auszogen. 42 Es ist eine Nacht, die im Hinblick auf Jehova zu beobachten ist, weil sie aus dem Land Ägypten hinausgeführt wurden. Diese Nacht ist im Hinblick auf Jehova von seiten aller Söhne Israels durch ihre Generationen hindurch zu beobachten.

 

image010Es war am 14.Nisan vierhundertdreissig Jahre davor, im Jahre 1943 v.u.Z. an dem Abraham von Haran her kommend den Euphrat überschritt und damit Boden betrat, der von Gott her seinen Nachkommen als Besitz versprochen wurde, all jenen, welche die Söhne der Verheissung sein werden.

 

Derselbe 14. Nisan ist seither in allen Generationen Israels der Tag der Erinnerung an die Befreiung und den Auszug aus der Sklaverei Ägyptens und an das Todesurteil Jehovas an ihren Gegnern!

 

Christen sind geistige Israeliten, die ihr Herz beschnitten haben! Für sie gelten dieselben Worte, die auch Jesus an jenem Abend vor seinem Tod mit seiner geistigen Familie, den Aposteln ausgeführt hatte: „Diese Nacht ist im Hinblick auf Jehova von seiten aller Söhne Israels durch ihre Generationen hindurch zu beobachten“. Das „Israel Gottes“ ist noch nicht zu seinem Ende, an den versprochenen Ruheort gelangt!

 

Jehova gab stets exakte Anweisungen an Israel. Seine Worte sind präzise und abgewogen! Keines von ihnen wird verlorengehen! Bereits Abraham musste sich und Isaak beschneiden und mit ihm alle seine Hausgenossen. Es ist der „Bund der Beschneidung“, der im Zusammenhang mit dem Glauben Abrahams steht (1.Mo 17:1-8).

 

Luca Signorelli: Beschneidung Christi, 15./16. Jh., London, National Gallery.*** Rbi8  1. Mose 17:9-14 ***

Und Gott sprach ferner zu Abraham: Was dich betrifft, du mußt meinen Bund halten, du und deine Nachkommen nach dir gemäß ihren Generationen. 10 Dies ist mein Bund, den ihr halten werdet, zwischen mir und euch, auch deinem Samen nach dir: Alles Männliche von euch soll beschnitten werden. 11 Und ihr sollt am Fleisch eurer Vorhaut beschnitten werden, und es soll zum Zeichen des Bundes zwischen mir und euch dienen. 12 Und im Alter von acht Tagen soll alles Männliche von euch beschnitten werden, gemäß euren Generationen, irgendein im Haus Geborener und irgendein von irgendeinem Ausländer mit Geld Erkaufter, der nicht von deinem Samen ist. 13 Jeder in deinem Haus Geborene und jeder mit deinem Geld Erkaufte soll unbedingt beschnitten werden; und mein Bund an eurem Fleisch soll als ein Bund auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] dienen. 14 Und ein unbeschnittener Männlicher, der das Fleisch seiner Vorhaut nicht beschneiden läßt, ja diese Seele soll von ihrem Volk abgeschnitten werden. Er hat meinen Bund gebrochen.“

 

Dies war nachdem Abraham mit 99 Jahren die Verheissung erhalten hatte, dass er zum Vater einer Menge Nationen würde. Er war nun verpflichtet das Gebot der Beschneidung von Generation zu Generation weiterzuführen! (1.Mo 17:3-6)

 

9.1.1.2        Spätere Bündnisse heben frühere Bundesvereinbarungen nicht zwangsläufig auf!

Mit Jesu Tod wurde die Beschneidung nicht aufgehoben, sondern auf den geistigen Bereich verlegt: Jeder in den Bund mit dem Christus hinzutretende musste in der Taufe eine „Beschneidung des Herzens“ vornehmen, indem er sich freiwillig dem „GESETZ des Christus“ unterordnet!

 

Als nun Jehova Moses beim Auszug die Satzung des Passahs gab, so war dies wiederum für alle Nachkommen Abrahams verbindlich. Wer zum Volk Israel gehören wollte, der musste sich dieser Regel unterordnen! Das gilt auch für geistige Israeliten, für Christen! Die Glaubenstaufe ist es, die Zugehörigkeit zum „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ besiegelt!

 

*** Rbi8  2. Mose 12:43-49 ***

Und Jehova fuhr fort, zu Moses und Aaron zu sprechen: Dies ist die Satzung des Passahs: Kein Ausländer darf davon essen. 44 Doch wo irgendein mit Geld erkaufter Sklave ist, sollst du ihn beschneiden. Dann erst darf er mit davon essen. 45 Ein Ansiedler und ein Lohnarbeiter dürfen nicht davon essen. 46 In einem Haus soll es gegessen werden. Du sollst nichts von dem Fleisch aus dem Haus an einen Ort außerhalb mitnehmen. Und ihr sollt keinen Knochen daran zerbrechen. 47 Die ganze Gemeinde Israel soll es feiern. 48 Und falls ein ansässiger Fremdling als Fremdling bei dir weilt, und er will tatsächlich das Passah für Jehova feiern, so werde eine Beschneidung an jeder seiner männlichen Personen vorgenommen. Erst dann darf er herankommen, um es zu feiern; und er soll wie ein im Land Einheimischer werden. Aber kein Unbeschnittener darf davon essen. 49 Ein GESETZ soll für den Einheimischen und für den ansässigen Fremdling bestehen, der als Fremdling in eurer Mitte weilt.“

 

Christen aus den Heiden, als „ansässige Fremdlinge“ stehen somit unter demselben Gebot. Allerdings hat Paulus erklärt, dass sich alle Getauften einer anderen Form der Beschneidung unterziehen. Dies geschah so, wie es Moses im GESETZ im Buch Deuteronomium (5.Mose) bereits zum Ende der vierzigjährigen Wüstenwanderung angekündigt hatte: Die „Vorhaut ihres Herzens“ würden Israel künftig beschneiden und ihren Nacken nicht weiter versteifen!

 

*** Rbi8  5. Mose 10:14-19 ***

Siehe, Jehova, deinem Gott, gehören die Himmel, ja die Himmel der Himmel, die Erde und alles, was darauf ist. 15 Nur deinen Vorvätern hat sich Jehova zugeneigt, um sie zu lieben, so daß er ihre Nachkommen nach ihnen erwählte, ja euch, aus allen Völkern wie an diesem Tag. 16 Und ihr sollt die Vorhaut eures Herzens beschneiden und euren Nacken nicht länger verhärten. 17 Denn Jehova, euer Gott, ist der Gott der Götter und der Herr der Herren, der große, starke und furchteinflößende Gott, der niemand parteiisch behandelt noch eine Bestechung annimmt, 18 der dem vaterlosen Knaben und der Witwe Recht schafft und den ansässigen Fremdling liebt, so daß er ihm Brot und einen Überwurf gibt. 19 Auch ihr sollt den ansässigen Fremdling lieben, denn ansässige Fremdlinge wurdet ihr im Land Ägypten.

 

Gott unterscheidet ein weiteres Mal, wer auf seiner Seite steht, wenn sein Sohn Jesus „die Schafe von den Böcken“ trennt! (Mat 25:31-46)[B2] Paulus zeigte, dass bis heute am Abendmahl nur Personen teilhaben dürfen, die getauft sind, also eine „Beschneidung des Herzens“ erfahren haben und die zuvor jede Art geistigen Sauerteigs, falsche Lehren und falsches Handeln aus ihrem geistigen Haus geräumt haben! Ganz offensichtlich gelten auch darin dieselben Regeln ihrem geistigen Sinn seit Beginn entsprechend! (1.Kor 11:27-32)

 

image016

 

Paulus war der von Gott und Jesus her bestimmte Nachfolger des Judas Iskariot, der wahre zwölfte Apostel! Die Frage der Beschneidung tauchte in Antiochia erstmals auf, nachdem „falsche Brüder, die unauffällig hereingebracht wurden“ (Gal 2:4) solches lehrten. Dies führte zu Zwiespalt unter den „Ebioniten“ und „Paulikanern“. Wir möchten die Verteidigung „der Beschneidung des Herzens“ gegenüber „Gesetzeswerken“ hören, wo Paulus gegen einige der „Ebioniten“ aus Jerusalem klar und unnachgiebig hart Stellung bezieht. Auch Petrus wurde nicht vor Kritik verschont, der sich plötzlich „verstellte“! Petrus hatte doch den unbeschnittenen Kornelius und dessen Hausgemeinschaft als die ersten aus den Nationen getauft! Schon in der Einleitung gibt Paulus sich als wahren Apostel zu erkennen, mit Autorität ausgestattet!

 

*** Rbi8  Galater 1:1-2 ***

Paulus, ein Apostel, weder von Menschen noch durch einen Menschen, sondern durch Jesus Christus und Gott, den Vater, der ihn von den Toten auferweckt hat, 2 und alle Brüder bei mir an die Versammlungen von Galatien:

 

Paulus spricht dann davon, dass es nur eine einzige gute Botschaft gibt und niemand diese verändern darf. Diese gute Botschaft war inzwischen vor allem an Menschen der Nationen gerichtet, die bisher nicht Teil des Volkes Israel bildeten. Alle die darauf hörten und reagierten waren nun „Berufene“, Teilhaber an der „unverdienten Güte“ geworden! Sie mussten der von Paulus vermittelten „guten Botschaft“ nachfolgen und durften sich nicht vom geraden „Weg der Wahrheit“ abbringen lassen!

 

http://kraftstoff4u.de/Weg2.jpg*** Rbi8  Galater 1:6-9 ***

Ich wundere mich, daß ihr euch so schnell abbringen laßt von dem, der euch durch Christi unverdiente Güte berufen hat, zu einer andersartigen guten Botschaft. 7 Doch gibt es keine andere; nur sind da gewisse Leute, die euch Unruhe bereiten und die gute Botschaft über den Christus verdrehen wollen. 8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.

 

Jede Art Verdrehung der guten Botschaft hat somit schwerwiegende Folgen und wir, die Lehrer sind müssen uns davor hüten etwas hinzuzufügen, wegzulassen oder zu verdrehen, was uns die Apostel von Jesus her übermittelt haben! Wir sollen nicht interpretieren, sondern nach dem wahren Sinn der Worte forschen! Jesus hatte Paulus erwählt, weil jener so tiefe Schriftkenntnisse hatte und die Zusammenhänge zwischen dem Bund mit Israel und dem „neuem Bund“ klar zu erkennen vermochte und als Lehrer herausragende Fähigkeiten besass! Nicht einmal Engel waren berechtigt eine anderslautende Botschaft zu vermitteln! Dämonen halten sich nicht daran! Paulus verteidigt seine Lehre als „Christi Sklave“, der diese Lehre von Jesus her erhalten hat!

 

*** Rbi8  Galater 1:10-12 ***

Versuche ich jetzt tatsächlich, Menschen zu überreden oder Gott? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, wäre ich nicht Christi Sklave. 11 Denn ich bringe euch zur Kenntnis, Brüder, daß die gute Botschaft, die von mir als gute Botschaft verkündigt worden ist, kein Menschenwerk ist; 12 denn ich habe sie weder von einem Menschen empfangen, noch bin ich [darüber], außer durch Offenbarung Jesu Christi, belehrt worden.

 

Menschen zu Gefallen zu reden, wie wir dies bei den Geistlichen der Christenheit gewohnt sind, die mit Vehemenz die Lehren ihrer Kirchenführer vertreten, die zu eindeutig Menschenwerk ist, solches führt zum „Fluch“! Jene Lehren können mit etwas eigenem, geschultem Einsichtsvermögen eindeutig als eine „andere gute Botschaft“ identifiziert werden. Solche die abweichen können gar nicht Christi Sklaven sein!

 

Paulus aber erhielt seine Offenbarungen direkt durch Jesus Christus! Wir sollen somit alles daran setzen ihn und seine Lehren in ihrer wahren Tiefe zu verstehen!

 

9.1.1.3        Paulus der als Saulus zuvor die Versammlungen verwüstete erhält die Anerkennung der übrigen Apostel als einer von ihnen

Es war aber nicht so, dass Paulus von Anfang an die Unterstützung der elf Apostel in Jerusalem gehabt hätte! Jene hatten etwas übereilig und aus eigener Entscheidung heraus einen zwölften Apostel erwählt, was eindeutig nicht zu ihrer Aufgabe gehörte, sondern weiterhin in Jesu Machtbereich lag und liegt! Jesus hatte sich ihnen ja als lebend gezeigt und keinen Auftrag erteilt für Judas einen Nachfolger in demokratischer Form zu wählen. Die Theokratie kommt von Gott her und Er selbst bestimmt jene Personen, die er für einen bestimmten Bereich zu nutzen gedenkt und nicht das Los, wie im Falle des Matthias! Paulus verteidigt sich zu Recht und zeigt im Brief an die Galater auf, wie er von Christus erwählt und instruiert wurde. Er erwähnt dabei unverhohlen auch seinen früheren Wandel, wo er selbst ein Pharisäer als Gegner und Verwüster der Versammlungen wirkte!

 

*** Rbi8  Galater 1:13-17 ***

Ihr habt natürlich von meinem früheren Wandel im Judentum gehört, daß ich die Versammlung Gottes fortgesetzt über die Maßen verfolgte und sie verwüstete; 14 und ich machte größere Fortschritte im Judentum als viele Altersgenossen meiner Rasse, da ich für die Überlieferungen meiner Väter weit mehr eiferte. 15 Als aber Gott, der mich vom Schoß meiner Mutter an absonderte und [mich] durch seine unverdiente Güte berief, es für gut erachtete, 16 seinen Sohn in Verbindung mit mir zu offenbaren, damit ich den Nationen die gute Botschaft über ihn verkündige, ging ich nicht sogleich mit Fleisch und Blut [[den Jüngern in Damaskus und den übrigen elf Aposteln]] zu Rate. 17 Auch ging ich nicht nach Jerusalem hinauf zu denen, die vor mir Apostel waren, sondern ich ging fort nach Arabien, und ich kehrte wieder nach Damaskus zurück.

 

Saulus war ein Eiferer für die Überlieferungen der Vorväter. Er war aber zu jenem Zeitpunkt wie viele andere Juden „ohne genaue Erkenntnis des heiligen Geheimnisses Gottes, nämlich des Christus“ (Kol 2:1, 2). Vom Schoss der Mutter an war Saulus für die künftige Aufgabe vorgesehen, die Zusammenhänge von Gottes Sohn und den Schriften der Propheten offen zu legen, um sie den Nationen zu unterbreiten. Er brauchte hierzu nicht die Ermächtigung der übrigen Apostel in Jerusalem, sondern musste im Gegenteil mittels seiner eigenen Arbeit den Beweis erbringen, von Gott und von Jesus eingesetzt und anerkannt zu sein. Nach seiner Taufe ging er nach Arabien, um sich seiner Aufgabe klar und sicher zu werden und die Form zu ergründen, wie er sie erfüllen könnte! Dann erst suchte er die Apostel auf, bereits auf gute Erfolge verweisend! Er anerkannte Petrus als den vom Herrn bestimmten Vorsteher für das Predigtwerk gegenüber den Juden und Samaritanern! Jesus aber hatte ihn selbst „zum Apostel der Nationen“ ernannt, ein weiteres Vorsteheramt für einen getrennten Bereich!

 

http://www.realschulemoosburg.de/projekte/nt/paulus3.jpg*** Rbi8  Galater 1:18-20 ***

Dann, nach drei Jahren, ging ich nach Jerusalem hinauf, um Kephas [[Petrus]] zu besuchen, und ich hielt mich fünfzehn Tage bei ihm auf. 19 Aber ich sah sonst keinen von den Aposteln, nur Jakobus, den Bruder des Herrn. 20 Was nun die Dinge betrifft, die ich euch schreibe, seht, vor Gott, ich lüge nicht.

 

Petrus und Jakobus anerkannten Paulus als von Gott und Jesus speziell erlesenes Gefäss für diese besondere Aufgabe unter Menschen der Nationen erstmals die gute Botschaft zu predigen. Den christlichen Juden Judäas, den „Ebioniten“ blieb er aber weiterhin nahezu unbekannt!

 

*** Rbi8  Galater 1:21-24 ***

Danach begab ich mich in die Gegenden von Syrien und von Zilizien. 22 Ich war aber den Versammlungen von Judäa, die in Gemeinschaft mit Christus waren, von Angesicht unbekannt; 23 sie hatten nur [sagen] hören: „Der, der uns früher verfolgte, verkündigt jetzt die gute Botschaft von dem Glauben, den er früher verwüstete.“ 24 Da begannen sie, Gott meinetwegen zu verherrlichen.

 

Die Christen Judäas und Jerusalems waren natürlich davon begeistert, dass der frühere Verfolger nun auf ihrer Seite für Jesus eiferte. Aber erst durch die Beschneidungsfrage kamen die tiefen Erkenntnisse des Paulus ans Licht, die sich in seinen Schreiben an die Versammlungen und der Apostelgeschichte für uns erhalten haben. Er verteidigt mit Argumenten die alle bereits im GESETZ Moses ihre Grundlage haben sein Vorgehen und Predigtwerk. Rund zehn Jahre nach dem Brief an die Galater schrieb Paulus zudem seinen Brief an die Hebräerchristen, die „Ebioniten“ von denen viele Vorsteher auch in den Versammlungen unter den Nationen waren! Erstmals wurden tiefere Zusammenhänge zwischen dem alten „Bund mit Levi“ und dem neuen „Bund mit Christus“ durch Paulus offen dargelegt!

 

9.1.1.4        Paulus, der als Apostel von einigen in Frage gestellt wurde musste sein Apostelamt zuerst hart verteidigen

Die Beschneidungsfrage brachte auch viele weitere Themen ans Licht, die einer Klärung für beide Seiten bedurfte, sowohl für die „Ebioniten“ und wie auch die „Paulikaner“. Die gegenseitige Achtung und Liebe durfte nicht aufs Spiel gesetzt werden durch einige Übereifrige der einen oder anderen Partei. Allein Gottes Standpunkt und Jesu Worte mussten zählen, um die schlussendlichen Richtlinien für beide Gruppen gleich lautend festzulegen! Der gute Ruf des Paulus als Apostel und als Teil der Zwölf stand damit auf dem Spiel! Die etwas harschen Worte des Paulus im Brief an die Galater zeigen den aufgewühlten Seelenzustand des Apostels, als er bemerken musste, dass ein gewichtiger Teil seiner bisherigen Arbeit wegen einer „veränderten guten Botschaft“ auf dem Spiele stand. Jesus offenbarte sich dem Paulus mehrmals und formulierte selbst das, was Paulus als „gute Botschaft“ und als das „GESETZ des Christus“ nun unter den Nationen predigen sollte.

 

*** Rbi8  Galater 2:1-5 ***

Dann, nach vierzehn Jahren, ging ich wieder nach Jerusalem hinauf mit Barnabas und nahm auch Titus mit. 2 Ich begab mich aber zufolge einer Offenbarung hinauf. Und ich legte ihnen die gute Botschaft vor, die ich unter den Nationen predige, jedoch den hervorragenden Männern persönlich, damit ich nicht etwa vergeblich laufe oder gelaufen wäre. 3 Trotzdem wurde nicht einmal Titus, der bei mir war, genötigt, sich beschneiden zu lassen, obwohl er ein Grieche war. 4 Doch wegen der falschen Brüder, die unauffällig hereingebracht wurden und sich einschlichen, um unsere Freiheit, die wir in Gemeinschaft mit Christus Jesus haben, zu belauern, damit sie uns vollständig versklaven könnten — 5 diesen gaben wir nicht nach durch Unterwerfung, nein, nicht für eine Stunde, damit euch die Wahrheit der guten Botschaft erhalten bliebe.

 

http://www.manfred-gebhard.de/Johannes.a.jpgTitus, ein unbeschnittener, getaufter Grieche begleitete Paulus und Barnabas auf jener Reise nach Jerusalem. Keiner der führenden „Ebioniten“ beklagte den unbeschnittenen Zustand am Fleische des Titus, im Gegenteil, sie waren um den tadellosen Umgang im GESETZ und den jüdischen Bräuchen dieses jungen Christen positiv beeindruckt. Erst später begann sich eine Gruppe von getauften Pharisäern über die Männer in Jerusalem zu erheben und wollten eine zentrale Verwaltung errichten und ihre Richtlinien auch den Versammlungen des Paulus aufzwingen, um jene sich zu versklaven. Verständlicherweise wehrte sich Paulus gegen jenes Ansinnen: „Doch wegen der falschen Brüder, die unauffällig hereingebracht wurden und sich einschlichen, um unsere Freiheit, die wir in Gemeinschaft mit Christus Jesus haben, zu belauern, damit sie uns vollständig versklaven könnten.“ Er gab jenen auch „nicht für eine Stunde“ nach, um irgendwelche Kompromisse mit jenen zu schliessen, um so einen fadenscheinigen Scheinfrieden zu erreichen! Paulus wich dem Kampf nicht aus, „damit euch die Wahrheit der guten Botschaft erhalten bliebe.“ Dieses Verhalten muss auch für uns, von der Studiengruppe „Der Weg“ Vorbild sein! Kompromisse bedeuten die reine Lehre zu verfälschen, zu verwässern!

 

Zieh.jpg (218959 Byte)Derselbe Versuch der Versklavung, dem Paulus so entschieden entgegen trat, der kam später nach seinem Tod von abgefallenen Christen aus den Nationen erneut auf, welche ihrerseits die gute Botschaft erneut veränderten, um die Herrschaft und Titel und Ehre zu erlangen. Hymenäus, Alexander und Philetus gehörten zu jenen, die behauptet hatten, „die Auferstehung sei bereits geschehen“ (2.Ti 2:16-19). Aus ihnen gingen die Nikolaus-Sekte und  die bekannten Katholischen Kirchenväter hervor.

 

All jene aber, die jenen Kirchenvätern schon zu Beginn und im Verlauf der Jahrhunderte widersprachen und am unverfälschten Wort der Apostel und vor allem der Lehre des Paulus festhielten, diese wurden schon bald mit dem Bann belegt und ihre Schriften durch die immer mächtigere katholischen Päpste vernichtet. Ihr Ziel war die vollständige Versklavung durch Verbündung mit dem römischen Kaisertum!

 

Paulus aber nahm keine Rücksicht auf Rang und Namen, wenn es um Verteidigung der Wahrheit ging!

 

*** Rbi8  Galater 2:6-10 ***

Die aber ihrerseits, die etwas zu sein schienen — was auch immer für Leute sie früher waren, macht für mich keinen Unterschied — Gott geht nicht nach der äußeren Erscheinung eines Menschen —, ja jene hervorragenden Männer teilten mir nichts Neues mit. 7 Sondern im Gegenteil, als sie sahen, daß ich mit der guten Botschaft für die Unbeschnittenen betraut war, so wie Petrus für die Beschnittenen [damit betraut war] — 8 denn der, welcher Petrus Kraft gab, wie sie für ein Apostelamt für die Beschnittenen notwendig ist, gab auch mir Kraft für die von den Nationen; 9 ja, als sie die unverdiente Güte kennenlernten, die mir verliehen worden war, gaben Jakobus und Kephas und Johannes, diejenigen, die Säulen zu sein schienen, mir und Barnabas die rechte Hand der Mitteilhaberschaft, damit wir zu den Nationen gehen sollten, sie aber zu den Beschnittenen. 10 Nur sollten wir die Armen [[die beschnittenen Juden, die „Ebioniten“ (aram. „die Armen“)]] im Sinn behalten. Gerade das habe ich mich auch ernstlich zu tun bemüht.

 

Paulus fürchtete sich zu keinem Zeitpunkt vor Titeln, Rang und Namen. Einige der Vorsteher mochten unter den Christen aus der Gruppe der Pharisäer bereits Titel innegehabt haben und mochten sich nun nicht mit dem Ältestenamt in den verschiedenen Versammlungen Jerusalems zufrieden geben. Da waren auch Jakobus und Judas, beide Jesu Halbbrüder, die dort in Jerusalem besondere Ehre genossen. Paulus sagt offen: „Die aber ihrerseits, die etwas zu sein schienen — was auch immer für Leute sie früher waren, macht für mich keinen Unterschied — Gott geht nicht nach der äußeren Erscheinung eines Menschen —, ja jene hervorragenden Männer teilten mir nichts Neues mit.“ Die gute Botschaft, die Paulus durch Visionen erhalten hatte deckte alle Informationen ab, die Jesus zuvor den anderen elf Aposteln in seiner dreieinhalbjährigen Tätigkeit vermittelt hatte! Im Gegenteil, Paulus hatte viele Details direkt erhalten, die er nun den anderen, den „Ebioniten“ erklären durfte. 

 

http://www.realschulemoosburg.de/projekte/nt/paulus5.jpgZu jenem Zeitpunkt waren die Aufgaben in oberster Stufe der Hierarchie bereits aufgeteilt worden: Paulus war für „die Unbeschnittenen“ zuständig, man nannte sie schon früh in Antiochia erstmals „Christen“ (Apg 11:25) und später erst im Verlauf der Jahrhunderte wurden sie „Paulikaner“ oder auch „Paulaner“ genannt. Petrus war für „die Beschnittenen“, die Juden seinerseits zuständig. Für beides brauchte es eine besondere Kraft und unterschiedliche Argumente, um zu überzeugen! Paulus nannte jene Judenchristen wie Jakobus es erwähnte nun selbst mehrmals als „die Armen“ wegen ihrer physischen Bedürfnisse aufgrund von Verfolgung. Darum prägte sich das aramäische Wort in den Versammlungen Syriens und Siziliens für „die Armen“, das transliteriert aus dem Aramäischen in Deutsch sich als „die Ebioniten“ einprägte.

 

Petrus war in der Lage seine Schäflein zu betreuen, die Jesus ihm anvertraut hatte (Joh 21:15-17) und Paulus war mit einer besonderen Geistesgabe und Weisheit ausgerüstet worden, um den Nationen die Botschaft zu bringen, „... denn der, welcher Petrus Kraft gab, wie sie für ein Apostelamt für die Beschnittenen notwendig ist, gab auch mir Kraft für die von den Nationen.“ Derselbe Gott und derselbe Herr Jesus stärkte seine zwei Leiter durch besondere Geistesgaben auf dieselbe Art für unterschiedliche Aufgaben!

 

9.1.1.5        Christen die zuvor unter dem Gesetz der Nationen standen haben ihr Herz durch Gottes Willen beschnitten

Viele jener Dinge, welche die Gesetze der Nationen damals, unter dem römischen Imperium erlaubten, diese waren einem Juden in Israel durch Gottes GESETZ verboten! Menschen der Nationen taten solche „elementaren Dinge“ bis zum Tag, wo sie die Worte aufgrund des Predigens jener hörten, die von Jesus ausgesandt worden waren und die selbst nun darauf positiv reagierten! Sie alle mussten ihr Verhalten verändern, das GESETZ hören und annehmen, bereuen und umkehren, bevor sie getauft werden konnten! Das GESETZ wurde ihr „Lehrmeister“! (Rö 2:17-24)

 

Später aber kamen wiederum Menschen in die Stellung als Vorsteher, die wiederum in die alten Gewohnheiten der Nationen zurückgefallen waren. Sie kehrten somit erneut zu jenen „elementaren Dingen“ zurück und lebten nun erneut in Sünde. Dass jene ihr gesetzloses Verhalten dadurch zu rechtfertigen suchten, die Schriften zu ihren Gunsten auszulegen, versteht sich schnell! Sie waren es, die behaupteten, Paulus sei es, der sagt, dass Christen nicht weiter unter GESETZ stehen und ihnen alles erlaubt wäre.

 

Paulus aber sagt von jenen im Brief an die Römer, dass ihre einstmalige Beschneidung wiederum zur Unbeschnittenheit geworden war! In dieser Unbeschnittenheit aber haben sie keinen Anteil am Israel Gottes! Er verteidigt klar, dass „die gerechten Forderungen des GESETZES“ gehalten werden müssen und dies erst als Beschnittenheit gerechnet wird, die im Gegensatz zur Unbeschnittenheit jener, die den Gesetzen der Nationen dienen! Erst dadurch wird ein Mensch zu einem echten geistigen Juden!

 

*** Rbi8  Römer 2:25-29 ***

Beschneidung ist tatsächlich nur von Nutzen, wenn du [das] Gesetz [[GESETZ]] hältst; wenn du aber ein Gesetzesübertreter bist, ist deine Beschneidung Unbeschnittenheit geworden. 26 Wenn daher ein Unbeschnittener die gerechten Forderungen des GESETZES beobachtet, wird ihm seine Unbeschnittenheit nicht als Beschneidung angerechnet werden? 27 Und der von Natur Unbeschnittene wird dadurch, daß er das GESETZ ausführt, dich richten, der du bei dessen geschriebenem Recht und der Beschneidung ein Gesetzesübertreter bist. 28 Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch besteht [die] Beschneidung in dem, was äußerlich am Fleisch [vollzogen] worden ist; 29 sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und [seine] Beschneidung ist die des Herzens durch Geist und nicht durch ein geschriebenes Recht [[nicht dem Buchstaben nach]]. Das Lob eines solchen kommt nicht von Menschen, sondern von Gott.

 

Die Beschneidung mittels Geist legt unseren Trieben Zügel an, während Gesetzlosigkeit von Jehova als zügellos bezeichnet wird! Das „geschriebene Recht“, besser „der Buchstabe des GESETZES“ erhält erst dadurch seine Macht, dass wir es in unseren Verstand einprägen, den Sinn dahinter verstehen und um der Vortrefflichkeit der Gebote uns bewusst werden! Das bedeutet es, an Israel Anteil zu haben, „der ist ein Jude, der es innerlich ist, und [seine] Beschneidung ist die des Herzens durch Geist und nicht durch ein geschriebenes Recht [[nicht dem Buchstaben nach]].“ Das „geschriebene Recht“, der „Buchstabe“ ist Papier und ist Stein. Erst wenn wir den Sinn dahinter auf unsere Herzen geschrieben haben gewinnt das GESETZ Leben zu geben und wird in uns zur Wirklichkeit!

 

Die „Beschneidung des Herzens“ ist nur so lange gültig, wie wir Gottes GESETZ auch halten und es zudem andere belehren! Darin besteht doch gerade der Sinn der Beschneidung: Auf Gott zu hören und das zu tun, was er von uns erwartet! Ebenso wie Abraham schon in unbeschnittenem Zustand Glauben durch Werke zeigte! Da Gott durch Jesus und durch seine zwölf Apostel die 144.000 künftigen Priesterkönige richtet und jene ihrerseits die Auferstandenen richten müssen werden „von Natur Unbeschnittene“, Heidenchristen die das GESETZ achteten jene Judenchristen verurteilen, welche Gottes GESETZ übertreten haben! „Das Lob eines solchen kommt nicht von Menschen, sondern von Gott.

 

Jesus nimmt dasselbe Thema auf und zeigt, dass nur jene schlussendlich von Gott geehrt werden, die wirklich auf ihn als Gottes Abgesandten hören! Solche suchen nicht die Ehre von menschlichen Organisationen und deren selbsterhöhten und selbstgerechten Personen. Jene geben die Ehre solchen die ihnen darin nacheifern ihre Verführungskunst hin zur Gesetzlosigkeit zu unterstützen und zu verbreiten!

 

*** Rbi8  Johannes 5:43-44 ***

Ich bin im Namen meines Vaters gekommen, doch ihr nehmt mich nicht auf; wenn jemand anders in seinem eigenen Namen käme, so würdet ihr diesen aufnehmen. 44 Wie könnt ihr glauben, wenn ihr voneinander Ehre annehmt und nicht die Ehre sucht, die vom alleinigen Gott kommt?

 

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Paulus sagte über solche, die das GESETZ brechen: „Und der von Natur Unbeschnittene wird dadurch, daß er das GESETZ ausführt, dich richten, der du bei dessen geschriebenem Recht und der Beschneidung ein Gesetzesübertreter bist.“ Eindeutig führt der Heidenchrist nach den Worten des Paulus das GESETZ aus! Unsinn und eine „verdrehte gute Botschaft“ ist es somit zu behaupten, dass Christen nicht unter GESETZ Mose, respektive dessen Veränderungen im „GESETZ des Christus“ stehen würden! Paulus hat solche Ungerechte gar unter einen Fluch gestellt! Er zählt Dinge auf, welche im Buch Levitikus als Sünde verurteilt sind und der Todesstrafe unterliegen:

 

*** Rbi8  1. Korinther 6:9-14 ***

Was? Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? Laßt euch nicht irreführen. Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden, noch Männer, die bei männlichen Personen liegen, 10 noch Diebe, noch Habgierige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Erpresser werden Gottes Königreich erben. 11 Und doch waren das einige von euch. Aber ihr seid reingewaschen worden, aber ihr seid geheiligt worden, aber ihr seid gerechtgesprochen worden [[vom vorher auf ihnen lastenden Fluch]] im Namen unseres Herrn Jesus Christus und mit dem Geist unseres Gottes.

12 Alle Dinge sind mir erlaubt; aber nicht alle Dinge sind von Vorteil. Alle Dinge sind mir erlaubt; aber ich will mich nicht in die Gewalt von irgend etwas bringen lassen. 13 Die Speisen für den Bauch und der Bauch für die Speisen; Gott wird aber sowohl ihn als auch sie zunichte machen. Der Leib nun ist nicht für Hurerei da, sondern für den Herrn; und der Herr ist für den Leib da. 14 Gott hat aber den Herrn auferweckt und wird auch uns durch seine Macht aus [dem Tod] auferwecken.

 

Wer ist es, der behauptet „Alle Dinge sind mir erlaubt“? Bestimmt nicht Paulus! Er ist sich der Grenzen die Gott setzt wohl bewusst! Er zählt ja gar zwei davon auf: Hurerei und Speisegebot!

 

 „ ‚Es ist mir alles erlaubt‘ – so sagen manche. Jawohl! Aber es frommt nicht alles, ‚Es ist mir alles erlaubt.‘ Wohl wahr! Doch ich darf mich von nichts beherrschen lassen.“ Gemäss der Übersetzung von Ludwig Albrecht!

 

„Die Speisen für den Bauch und der Bauch für die Speisen; Gott wird aber sowohl ihn als auch sie zunichte machen.“ Hier bestätigt Paulus doch direkt die Speiseverordnungen im GESETZ, deren Übertretung die Todesstrafe nach sich ziehen! Nur wer die Querverbindungen kennt und berücksichtigt weiss um die korrekte Schlussfolgerung!

 

http://www.materia-medica-bo.de/Meine_Bilder_und_Dateien/Schweinefleisch.gif?12a8a07126c (Jesaja 66:17)  Diejenigen, die sich heiligen und sich reinigen für die Gärten hinter einem in der Mitte, die Schweinefleisch essen und Widerliches, sogar die Springmaus, sie werden alle zusammen ein Ende nehmen“ ist der Ausspruch Jehovas.

 

Kein Wort der Propheten wird dahinfallen und Jesus wird in Harmagedon gemäss GESETZ und dessen Strafbestimmung das Urteil Gottes vollstrecken!

 

Sagt Paulus hier wirklich, dass einem Christen „alle Dinge erlaubt“ wären, weil er angeblich nicht unter GESETZ steht? Durften Christen aus den Nationen, welche solche Dinge getrieben hatten wie Paulus erwähnt, nun dieselben Dinge wieder treiben? Sie hatten doch solches bereut und waren dem Fluch der Vernichtung entronnen, der auf jene Sünden stand. In der Taufe waren jene Beschmutzung symbolisch durch „unverdiente Güte“ von ihnen abgewaschen worden. Ganz eindeutig durften sie jene GESETZE nicht wieder übertreten! Er warnt: Wer solches tut kann Gottes Königreich nicht ererben, erklärt Paulus deutlich!

 

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Wir sollen uns nicht erneut in die Gewalt unseres Körpers und des „Gesetzes des sündigen Fleisches“ bringen lassen, der von uns Dinge fordert, die Gott als verboten erklärt hat! Weder unerlaubte Speisen noch unerlaubte Hurerei sind für uns gut, erwähnt Paulus! Wer es tut endet in Vernichtung!

 

*** Rbi8  Philipper 3:18-19 ***

Denn es gibt viele, ich pflegte sie oft zu erwähnen, erwähne sie jetzt aber auch weinend, die als die Feinde des Marterpfahls [[des Pfahls]] des Christus wandeln, 19 und ihr Ende ist Vernichtung, und ihr Gott ist ihr Bauch, und ihre Herrlichkeit besteht in ihrer Schande, und ihr Sinn steht nach Dingen auf der Erde.

 

Jesus starb am Pfahl für Gesetzesübertreter, damit sie aufgrund von Erkenntnis und Umkehrt göttliche Normen anerkennen könnten und sie im Leben nun anwenden! Wenn „der Bauch zum Gott“ wird, indem wir ihm jene Dinge geben, die Gott eindeutig als Unrein erklärt hatte, so stellen wir den Bauch und dessen Bedürfnisse über Gottes Willen und über seine Speisegesetze, er wird dadurch zu unserem Gott!

 

9.1.1.6        Paulus identifiziert Dämonen als Lehrer hinter unchristlichem Brauchtum

Paulus zeigt im Brief an Timotheus, dass Lehren, die eine „andere gute Botschaft“ verkünden, mit anderen Geboten als jenen von Gottes Königreich, diese in Wirklichkeit von Dämonen inspiriert sind! Es sind Christen, die sich über andere aufspielen, um ihre eigenen Normen anderen anzupreisen als diejenigen die von Gott anerkannt sind. Paulus identifiziert sie als Lügner und Heuchler! 

 

image036*** Rbi8  1. Timotheus 4:1-5 ***

Die inspirierte Äußerung aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeitperioden einige vom Glauben abfallen werden, indem sie auf irreführende inspirierte Äußerungen und Lehren von Dämonen achtgeben, 2 durch die Heuchelei von Menschen, die Lügen reden, die in ihrem Gewissen gebrandmarkt sind, 3 die verbieten zu heiraten und gebieten, sich von Speisen zu enthalten, die Gott geschaffen hat, damit sie mit Danksagung von denen genossen werden, die Glauben haben und die Wahrheit genau erkennen. 4 Der Grund hierfür ist, daß jede Schöpfung Gottes vortrefflich und nichts verwerflich ist, wenn es mit Danksagung empfangen wird, 5 denn es wird durch Gottes Wort und Gebet dafür geheiligt.

 

Auch dieser Text wird von jenen Menschen zugezogen, welche behaupten Christen stünden nicht unter den mosaischen Speisegesetzen. Sie selbst aber gebieten sich von anderen Speisen zu enthalten, wie schon erwähnt z.B. Vegetarier aus Zwang, um kein Fleisch zu essen, oder ein generelles Verbot des Konsums von Alkohol oder gar von Tee und Cola-Getränken, die eben „... gebieten, sich von Speisen zu enthalten, die Gott geschaffen hat, damit sie mit Danksagung von denen genossen werden, die Glauben haben und die Wahrheit genau erkennen.“ Die Wahrheit genau zu erkennen hat mit Kenntnis der ganzen Schrift zu tun! „Dein Wort ist Wahrheit“ hatte Jesus klar und deutlich gesagt und sich dabei auf das „GESETZ und die PROPHETEN“ bezogen! (Joh 17:17)

 

http://off-the-record.de/wp-content/uploads/BILD/BILD_1.jpgChristen essen jede Speise mit Danksagung ausser denen, die Gott selbst als unrein erklärt hat und die ganz Israel geboten wurde nicht anzurühren! Diese sind für Christen ebenso wie die Frucht am Baum der Erkenntnis von Gut und Böse, von denen Eva wusste und sagte, dass sie sie nicht einmal berühren solle! Das erste aller Gebote, das übertreten wurde war ein Speisegebot!

 

Auch ein weiter Text im ersten Brief an die Korinther wird Paulus öfters von Religionsvertretern verdreht in den Mund gelegt, als ob er bestätigen würde, dass Christen absolute Freiheit hätten zu tun und zu lassen, was sie wollen.

 

*** Rbi8  1. Korinther 10:23-24 ***

Alle Dinge sind erlaubt; aber nicht alle Dinge sind von Vorteil. Alle Dinge sind erlaubt; aber nicht alle Dinge erbauen. 24 Jeder suche fortwährend nicht seinen eigenen [Vorteil], sondern den des anderen.

 

Auch hier übersetzt Ludwig Albrecht die Sache so, dass er den Ausspruch „Alle Dinge sind erlaubt“ in Anführungszeichen setzt und sie daher in den Mund der Gegner des Paulus legt und nicht sie ihm unterschiebt!

 

„ (Ihr sagt:) ‚Alles ist erlaubt.‘ Aber ich sage: Es nützt nicht alles, ‚Alles ist erlaubt.‘ Mag sein! Doch es fördert nicht alles.[Doch es dient nicht zum geistlichen Wachstum der anderen].

Niemand denke nur an sich, sondern an das Heil des andern! 

 

Jede Schöpfung Gottes ist vortrefflich, aber nicht alles ist zum Essen von Vorteil! Keiner würde unreife Früchte oder gar verdorbenes Fleisch oder giftige Pflanzen auf den Speiseplan setzen, obwohl sie als ursprüngliche Schöpfung alle vortrefflich sind! Dasselbe gilt für alle Speisen die Gott für Menschen als unrein und widerlich erklärt hat! Solche Dinge erbauen unser Leben nicht, sondern reissen das Leben ein, verhindern gar ewiges Leben!

 

Gott gab bereits Israel dieselbe Wahlfreiheit. Sie mussten wählen zwischen dem Leben und dem Tod! „Nicht alle Dinge sind von Vorteil“. Gott selbst war es, der erklärt hatte, was dem Leben zuträglich ist und was zum Tod führt! Er alleine entscheidet über Gut und Böse! Andere zum Straucheln zu bringen ist bestimmt weder von Vorteil des anderen noch für mich!

 

*** Rbi8  1. Korinther 10:31-33 ***

Darum, ob ihr eßt oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles zur Verherrlichung Gottes. 32 Bewahrt euch beständig davor, Juden wie auch Griechen und der Versammlung Gottes Anlaß zum Straucheln [[im GESETZ]] zu geben, 33 so wie auch ich allen Menschen in allen Dingen zu Gefallen bin, indem ich nicht meinen eigenen Vorteil suche, sondern den der vielen, damit sie gerettet werden.

 

Gott wird dadurch verherrlicht, dass wir seinen Willen tun und seine Gebote halten. Darin besteht doch die Bewährung eines Christen, indem er keine Gebote übertritt, was doch Sündigen bedeutet. Wer Gebote übertritt und gar andere solches lehrt, der gibt Anlass zum Straucheln und Jesus wird solche am Gerichtstag durch Engel zusammenlesen lassen, um sie im Feuer der Vernichtung zu verbrennen! „Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Königreich alle Dinge herauslesen, die Anlaß zum Straucheln geben, und Personen, die gesetzlos handeln, und sie werden sie in den Feuerofen werfen.“ (Mat 13:41, 42) Jesus setzt Straucheln mit gesetzlosem Handeln identisch! Jene Männer und Frauen suchen ihren eigenen Vorteil! Rettung aber hängt davon ab, Gottes Willen erkannt und ausgeführt zu haben! Lassen wir uns nicht irreführen wie Eva, die an die Worte der Schlange mehr glaubte als an Jehovas Warnung vor den Konsequenzen falschen Handelns!

 

 

9.1.2          Abtrünnige Kirchenväter, welche zur Gesetzlosigkeit verführten

 

9.1.2.1        Eine abtrünnige christliche Priesterschaft, die zum eigenen Gespei zurückgekehrt ist

Petrus zeigt im zweiten Brief auf, dass sich schon damals zurzeit der Apostel gewisse christliche Vorsteher vom Halten des GESETZES abgewendet hatten und andere entsprechend belehrten. Er geht mit diesen hart zu Gericht! Aus jener Gruppe stammen die späteren Kirchenväter, die alle in der einen oder anderen Form Gesetzlosigkeit lehrten und so den Boden der späteren Katholischen Kirche und deren Dogmen bereiteten, die schlichtweg im Sinne des Geistes Gottes gesetzlos sind! Petrus spricht deutlich von christlichen Vorstehern, die Freiheit vom GESETZ versprechen, selbst aber Sklaven des Verderbens sind:

 

http://www.standhaft.org/bilder/forschung/verfolgung/feuer/freiheit.jpg*** Rbi8  2. Petrus 2:17-22 ***

Diese sind Quellen ohne Wasser und Nebelschwaden, von heftigem Sturm getrieben, und für sie ist die Schwärze der Finsternis aufbehalten. 18 Denn sie führen geschwollene Reden unnützen Inhalts, und durch die Begierden des Fleisches und durch zügellose Gewohnheiten verlocken sie die, die eben erst Leuten entronnen sind, welche im Irrtum wandeln. 19 Während sie ihnen Freiheit verheißen, führen sie selbst ein Dasein als Sklaven des Verderbens. Denn wer immer von einem anderen überwunden wird, ist diesem versklavt. 20 Wenn sie nämlich, nachdem sie durch eine genaue Erkenntnis des Herrn und Retters Jesus Christus den Befleckungen der Welt entronnen sind, wieder in ebendiese Dinge verwickelt und [davon] überwunden werden, so sind die letzten Zustände für sie schlimmer geworden als die ersten. 21 Denn es wäre für sie besser gewesen, den Pfad der Gerechtigkeit nicht genau erkannt zu haben, als sich, nachdem sie ihn genau erkannt hatten, von dem ihnen überlieferten heiligen Gebot [[dem GESETZ]] abzuwenden. 22 Es ist ihnen ergangen, wie das wahre Sprichwort sagt: „Der Hund ist zum eigenen Gespei zurückgekehrt und die gebadete Sau zum Wälzen im Schlamm.“

 

image042Die geschwollenen Reden jener christlichen Vorsteher mögen mit Bibelzitaten angefüllt gewesen sein. Sie waren es, welche die Worte der Schrift verzerrten und Paulus in einem Licht darstellten, als hätte er gelehrt dass Christen nicht weiter unter Gottes GESETZ stehen würden. Sie verliessen den Pfad von Gottes Gerechtigkeit erneut! Sie verdrehten dabei alle früheren heiligen Schriften, die stets dieselbe Gesetzestreue lehrten! Geschwollene Reden führen jene, die scheinbare Weisheit besitzen, die aber nur dem Zweck dient sich die Schafe Christi zu versklaven! Es sind die Wölfe in Schafspelzen, von denen Jesus bereits gesprochen hat, die Schafe in ihre abgesonderten Religionshürden sperren!  

 

Statt das „GESETZ des Geistes“, die Gebote Mose zu lehren und diese in ihrer korrekten Anwendung zu erklären lehrten sie erneut das „Gesetz des Fleisches“ und versteckten sich hinter weltlichen Gesetzen und deren Richtern! Diese „Freiheit“ vom GESETZ Gottes aber ist nichts anderes als neue Versklavung! Menschen, die dem heidnischen Kult entronnen waren wurden nun mit einem sinnverwirrenden geistigen Gemisch abgefüllt, einem Mischwein der „offiziellen Wahrheit“, die Gottes Wort durch Widersprüche ungültig macht! Sie sperren ihre Anhänger in ihre eigenen religiösen Pferche ein, ihre Kirchenorganisationen, um sie zu scheren und zu töten: „Während sie ihnen Freiheit verheißen, führen sie selbst ein Dasein als Sklaven des Verderbens. Denn wer immer von einem anderen überwunden wird, ist diesem versklavt.

 

Glückliche Schweine von Urs Schmidli Nachdem jene Christen der Welt entronnen waren und den „Pfad der Gerechtigkeit“, der ja durch Gottes GESETZ links und rechts markiert ist kennen gelernt hatten, wurden sie nun erneut dazu verleitet „... von dem ihnen überlieferten heiligen Gebot [[GESETZ]] abzuwenden“, das doch Leben bedeutet: „Obwohl du immer wieder gegen sie zeugtest, um sie zu deinem Gesetz zurückzuführen, handelten sie selbst sogar vermessen und hörten nicht auf deine Gebote; und gegen deine eigenen richterlichen Entscheidungen sündigten sie, durch die ein Mensch, wenn er [sie] tun wird, auch leben soll.“ (Neh 9:29). Petrus drückt diesen Rückfall in die Gesetzlosigkeit auf anschauliche Art dar: „Der Hund ist zum eigenen Gespei zurückgekehrt und die gebadete Sau zum Wälzen im Schlamm.

 

Petrus dagegen zeigt gegenüber Paulus hohe Achtung und verurteilt all jene, welche die Worte des Paulus in ihr Gegenteil umzukehren versuchten! Bestimmt verurteilt er dadurch gleichzeitig alle künftigen Päpste, die sich dem Namen nach Nachfolger von Petrus nennen, in ihren Lehren aber exakt das Gegenteil dessen sagen, was Petrus gelehrt hat!

 

*** Rbi8  2. Petrus 3:15-16 ***

Betrachtet ferner die Geduld unseres Herrn als Rettung, so wie euch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit ebenfalls schrieb, 16 indem er von diesen Dingen redete, wie er das auch in all [seinen] Briefen tut. Darin sind jedoch einige Dinge schwer zu verstehen, die die Ungelehrten und Unbefestigten verdrehen, wie [sie es] auch, zu ihrer eigenen Vernichtung, mit den übrigen Schriften [tun].¨

 

Wer Gottes GESETZ nicht kennt und darum auch nicht weis, wie es für Christen anzuwenden ist, der zeigt sich als „ungelehrt und unbefestigt“. Es sind geistliche Führer, die Gottes Wort verdrehen, um dadurch mit den offiziellen Aussagen ihrer religiösen Hierarchien im Einklang zu bleiben, weil sie sich „von dem ihnen überlieferten heiligen Gebot abwenden“. Jede Kirche lehrt dabei etwas anderes, was immer den dort Führenden gerade nützlich erscheint! Das ergibt einen wahren Supermarkt der Religionsprodukte, jeder greift sich was ihm dienlich erscheint, um eigene fleischliche Gewohnheiten nicht ändern zu müssen! Dabei wird grosszügig Rettung, ewiges Leben und gar der Himmel versprochen. Eher verleugnen jene Kirchenführer Gott und Jesus, als dass sie sich mit Deutlichkeit gegen die verfälschten Lehren ihrer Organisationen wenden würden, um jenen „Sauerteig der Lehre“ auszufegen! Sie erweisen sich dadurch als Feiglinge und Lügner die ihrem Götzen dienen, ihrer Organisation und deren Führern!

 

image046*** Rbi8  Offenbarung 21:8 ***

Was aber die Feiglinge und die Ungläubigen und die betrifft, die zufolge ihrer Unsauberkeit abscheulich sind, und Mörder und Hurer und solche, die Spiritismus ausüben, und Götzendiener und alle Lügner, ihr Teil wird in dem See sein, der mit Feuer und Schwefel brennt. Das bedeutet den zweiten Tod.“

 

Mit Bestimmtheit darf dieser Ausdruck des Petrus „Ungelehrte und Unbefestigte direkt auf die meisten der heutigen Theologen angewendet werden. Sie besitzen zwar einen Universitätstitel und viel Studierwissen, zeigen sich aber vollkommen unfähig nach göttlichem Massstab zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden! Sie sind doch die modernen „Schriftgelehrten“. Ein hartes aber bestimmt gerechtes Urteil, das in der Offenbarung vollkommen Rückhalt findet! Jene Kirchenfürsten sind zwar mit der Kirchenlehre, dem Kirchenrecht und der Kirchengeschichte und den verschiedensten Philosophien dieses Systems bestens vertraut. Den tieferen Sinn des Wortes Gottes haben sie aber nicht verstanden, nein, sie wollen ihn bewusst gar nicht verstehen! Ihr Gespei ist ihnen zur regelmässigen Speise geworden! Es fehlt ihnen an wahrer Einsicht, weil sie in Gottes Augen böse handeln!

 

*** Rbi8  Daniel 12:9-10 ***

Und er sagte weiter: Geh, Daniel, denn die Worte werden geheimgehalten und versiegelt bis zur Zeit des Endes. 10 Viele werden sich reinigen und sich weiß machen und werden geläutert werden. Und die Bösen werden bestimmt böse handeln, und gar keiner der Bösen wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.

 

Der Prophet Daniel hatte deutlich vorhergesagt, dass kein Ungerechter die Dinge der Endzeit zu verstehen vermag! Jene die Einsicht erlangen sind es, die ihre äusseren Kleider von jeder Befleckung durch Sünde gereinigt haben

 

9.1.2.2        Welche Schlussfolgerung ist zu ziehen: Stehen Christen unter dem Verbot des Verzehrs von Schweinefleisch?

Die Frage war zu Beginn dieser Artikelserie im Titel provokativ gestellt worden, obwohl sie nur einen Bruchteil des Fragenkomplexes betrifft! Wer das Thema der Gebote Gottes im Buch Levitikus von Anfang bis Ende verfolgt hat, die Argumente Pro und Kontra aufmerksam abgewogen hat, der kann nur zu einem einzigen Schluss gelangen: Gottes GESETZE die er Moses gab wurden zu keinem Zeitpunkt ausser Kraft gesetzt! Jesus war nicht gekommen das GESETZ aufzuheben, sondern ein Beispiel perfekter Erfüllung zu hinterlassen! Er lehrte alle Gebote zu halten, auch die kleinsten! Allzu deutlich nehmen die Apostel immer wieder Bezug auf einzelne der GESETZE die im Buch Levitikus behandelt werden und zeigen, dass Christen genau denselben Regeln unterworfen sind wie die Juden! Erinnern wir uns der Worte Jesu? Haben sie sich uns gut aufs Herz eingeprägt?

 

*** Rbi8  Matthäus 5:17-20 ***

Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Wir müssen die Gebote Gottes halten und sie andere lehren: Das ist die deutliche Aussage Jesu! Das beinhaltet der Aufruf: „Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“ (Mat 28:19, 20) Was nun hat Jesus geboten? „Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden.“

 

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So wie Jesus die Schriftgelehrten und Pharisäer seiner Tage angriff, ebenso verfährt er mit den religiösen Führern der Endzeit. Diesmal aber in Gewalt des Königreiches Gottes und in der Stellung als Richter der ganzen Erde! Wir sollen uns nicht vor den Gesetzlosen fürchten, wenn wir öffentlich ihre Vergehen anklagen und ihnen ihr eigenes Giftgemisch doppelt zu trinken geben!

 

image051*** Rbi8  Offenbarung 18:4-8 ***

Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden [[(ihrem Gesetzesbruch)]] und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt. 5 Denn ihre Sünden [[(gesetzloses Handeln)]] haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit gedacht. 6 Erstattet ihr so, wie sie selbst erstattet hat, und tut ihr doppelt soviel, ja doppelt die Zahl der Dinge, die sie tat; in den Becher, in den sie ein Gemisch tat, tut doppelt soviel Gemisch für sie. 7 In dem Maße, wie sie sich verherrlichte und in schamlosem Luxus lebte, in dem Maße gebt ihr Qual und Trauer. Denn in ihrem Herzen sagt sie beständig: ‚Ich sitze als Königin, und Witwe bin ich nicht, und ich werde niemals Trauer sehen.‘ 8 Darum werden an einem Tag ihre Plagen kommen, Tod und Trauer und Hungersnot, und sie wird gänzlich mit Feuer verbrannt werden, denn Jehova Gott, der sie gerichtet hat, ist stark.

 

Sünden bedeutet Übertretung von Gottes GESETZEN! Die Feindesliebe gilt nicht für willentliche Abtrünnigkeit, mit solchen werden keine Kompromisse gemacht, weder mit ihnen gegessen noch ihnen einen Gruss entrichtet! „Babylon die Grosse“ wird schon bald in Trauer sein, wenn sie feststellt, dass weder Jesus noch Jehova ihr Ehegefährte ist. Sie behaupten als „Königin“ an deren Seite zu sitzen. Wen Gott sein Gericht an ihr vollziehen lässt wird es sich offenbaren! Sie drängen voraus und behaupten Gottes Königreich zu repräsentieren, noch weit bevor es überhaupt errichtet ist!

 

*** Rbi8  2. Johannes 8-11 ***

Gebt acht auf euch selbst, damit ihr die Dinge nicht verliert, die wir erarbeitet haben, sondern daß ihr vollen Lohn erlangen mögt. 9 Jeder, der vorausdrängt und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht. Wer in dieser Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn. 10 Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn niemals in euer Haus auf, noch entbietet ihm einen Gruß. 11 Denn wer ihm einen Gruß entbietet, hat an seinen bösen Werken teil.

 

image053Die Apostel griffen offen und ohne Vorbehalt die abtrünnigen Führer innerhalb der Christenversammlungen an und denunzierten deren falsche Lehren öffentlich! Sie nannten auch deren Namen öffentlich, wie z.B. Hymenäus, Alexander und Philetus! Später nannte Jesus die Nachfolger des Nikolaus eine „Sekte! Jeder Christ ist verpflichtet den Schritten Jesu und denen der Apostel nachzufolgen! Wir können nicht „am Tisch der Dämonen“ und am Tisch Jesu Teilhaber sein!

 

Paulus hatte deutlich erklärt, dass mit dem Christus lediglich ein Wechsel innerhalb des GESETZES kam! Einige der Gebote hat Jesus eindeutig verschärft und gewisse Freiheiten, die Juden noch gewährt waren wurden entfernt und der ursprüngliche Sinn der Gebote dadurch wieder hergestellt! Ganz offensichtlich handelte Jesus mit göttlicher Autorität! Auch hat Jesus nicht etwa die Strafen aufgeweicht oder gar entfernt, welche das GESETZ vorschrieb, wie dies viele Religionsführer behaupten! Das Gegenteil ist der Fall, er droht für willentliche Sünder gar die Gehenna an, den „zweiten Tod“ ewiger Abschneidung von den Lebenden!

 

*** Rbi8  Matthäus 5:21-22 ***

Ihr habt gehört, daß zu denen, die in alten Zeiten [[durch Moses]] lebten, gesagt wurde: Du sollst nicht morden; wer immer aber einen Mord begeht, wird dem Gerichtshof Rechenschaft geben müssen.‘ 22 Doch ich sage euch, daß jeder, der seinem Bruder fortgesetzt zürnt, dem Gerichtshof Rechenschaft wird geben müssen; wer immer aber ein unaussprechliches Wort der Verachtung an seinen Bruder richtet, wird dem höchsten Gerichtshof Rechenschaft geben müssen, während jeder, der sagt: ‚Du verächtlicher Tor!‘, der feurigen Gehenna verfallen sein wird.

 

Auch Paulus spricht klar und deutlich von einer Verschärfung der Anwendung des göttlichen Strafrechtes. Er warnt immer und immer wieder vor jenen, die uns irreführen und Gottes Recht als nicht weiter gültig erklären!

 

*** Rbi8  Hebräer 10:26-31 ***

Denn wenn wir willentlich Sünde [[(Gesetzlosigkeit)]] treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, 27 [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird. 28 Jemand, der das Gesetz [[GESETZ]] Mose mißachtet hat, stirbt ohne Erbarmen auf das Zeugnis von zwei oder drei [Personen] hin. 29 Einer wieviel strengeren Strafe, denkt ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und der das Blut des Bundes, durch das er geheiligt worden ist, als von gewöhnlichem Wert geachtet und der den Geist der unverdienten Güte durch Verachtung gröblich verletzt hat? 30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Mein ist die Rache; ich will vergelten“ und wiederum: „Jehova wird sein Volk richten.“ 31 Es ist etwas Furchtbares, in die Hände [des] lebendigen Gottes zu fallen.

 

Gottes Gericht und Gottes Rache gründen auf dem GESETZ das er Moses gab und auf jedem der Worte die Gott durch seine Propheten und durch Jesus geredet hat! Gottes Gebot zu halten bedeutet ewiges Leben! Erbarmen gibt es nur für jene, welche ehrlichen Herzens umgekehrt sind und wahre Reue gezeigt haben!

 

http://www.lichtarbeit.asia/images/jesus_retter.jpg*** Rbi8  Johannes 12:48-50 ***

Wer mich mißachtet und meine Reden nicht annimmt, der hat einen, der ihn richtet. Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag; 49 denn ich habe nicht aus eigenem Antrieb geredet, sondern der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot in bezug auf das gegeben, was ich sagen und was ich reden soll. 50 Auch weiß ich, daß sein Gebot ewiges Leben bedeutet. Daher rede ich die Dinge, die ich rede, so wie der Vater [sie] mir gesagt hat.“

 

Jesus setzte sich gegen jede Form der Gewaltanwendung gegen den Nächsten ein und zeigte, wie aktive Nächstenliebe die Mitmenschen mitreisst, um nun selbst gegenüber anderen das Gute zu wirken. Dadurch band Jesus die Menschenmassen an sich, so dass sie auf ihn, statt auf die Priester Levis zu hören begannen.

 

Christliche Vorsteher müsse ihre verirrten Schafe auf den rechten Weg zurückführen, das Verrenkte einrenken, das Verletzte heilen und reines Wasser des Lebens durch Hilfestellung und grüne Weide reichlicher geistiger Nahrung bieten. Der Wolf der kommt um zu stehlen und zu reissen aber ist mit Mut von der Herde fernzuhalten!

 

9.1.2.3        Ist Christus nun das „Ende des GESETZES“ oder der Lehrer, der auf Erfüllung pocht?

Viele christlichen Lehrer, die seit den Tagen der Kirchenväter irregeführt wurden behaupten bis heute, Paulus hätte davon geredet, dass für Christen die Gebote im Buch Levitikus nicht weiter gelten würden. Dazu werden stets einige wenige markante Texte angeführt, wie Römer 10:4, wo wie wir bereits wissen in vielen Übersetzungen steht:

 

*** Rbi8  Römer 10:4 ***

Denn Christus ist das Ende des GESETZES, jedem zur Gerechtigkeit, der Glauben ausübt.

 

Wenn man denselben Satz dem wahren Sinn entsprechend übersetzt und wiedergibt, der deutlich aus dem Kontext hervorgeht, so lautet er: „Denn Christus ist der Höhepunkt der Gesetzeserfüllung, jedem zur Gerechtigkeit, der Glauben ausübt.

 

Gerechtigkeit kommt nur durch Gesetzeserfüllung! Liebe bedeutet Gesetzeserfüllung! Die Gerechtigkeit des Königreiches Gottes fusst doch auf Gottes Recht und seinen GESETZEN! Alles Übrige baut darauf auf, sie ist das Fundament des Königreiches und die unverrückbare, feste und felsige Grundlage wahrer Weisheit! Alles Übrige wird uns hinzugefügt, wenn wir darauf aufbauen. Jesus selbst beruft sich darauf und gibt in der Bergpredigt den klugen Rat:

 

*** Rbi8  Matthäus 6:33 ***

So fahrt denn fort, zuerst das Königreich und SEINE Gerechtigkeit zu suchen, und alle diese [anderen] Dinge werden euch hinzugefügt werden.

 

http://www.heise.de/tp/artikel/20/20406/20406_1.jpgDer „Sand“ dagegen, auf dem Kirchen ihre Fundamente aufbauen ist die Gesetzlosigkeit. Sie haben „die Lüge, zur Zuflucht“ gemacht. „Die Sturzflut“ von Gottes Gerichten, die alles weg waschen, das nicht auf Fels gegründet ist, wird ihr Haus zum Einstürzen bringen. „Die Sturzflut“ wird  schlussendlich gegen „Babylon die Grosse“ losbrechen, die sich das heutige „alte Jerusalem“ als heiliges Zentrum erwählt hat. Sie wird sie schon bald hinwegschwemmen! Jehova sagt was danach kommt: „… ich will das Recht zur Meßschnur und die Gerechtigkeit zur Setzwaage machen.

 

*** Rbi8  Jesaja 28:14-19 ***

Darum hört das Wort Jehovas, ihr Prahler, ihr Herrscher dieses Volkes, das in Jerusalem ist: 15 Weil ihr gesagt habt: „Wir haben mit dem Tod einen Bund geschlossen; und mit dem Scheol haben wir eine Vision zustande gebracht; die überströmende Sturzflut wird, falls sie hindurchziehen sollte, nicht an uns kommen, denn wir haben eine Lüge zu unserer Zuflucht gemacht, und in der Falschheit haben wir uns verborgen“, 16 darum hat der Souveräne Herr Jehova dieses gesprochen: Siehe, ich lege als Grundlage in Zion einen Stein, einen erprobten Stein, die kostbare Ecke einer sicheren Grundlage. Keiner, der Glauben übt, wird in Panik geraten. 17 Und ich will das Recht zur Meßschnur und die Gerechtigkeit zur Setzwaage machen; und der Hagel soll die Zuflucht der Lüge wegfegen, und die Wasser, sie werden sogar das Versteck hinwegschwemmen. 18 Und euer Bund mit dem Tod wird gewiß aufgelöst werden, und eure Vision mit dem Scheol, sie wird nicht bestehen. Die überströmende Sturzflut, wenn sie hindurchzieht — ihr sollt für sie auch eine Stätte der Zertretung werden. 19 Sooft sie hindurchzieht, wird sie euch hinwegnehmen, denn Morgen um Morgen wird sie hindurchziehen, bei Tag und bei Nacht; und es soll nur ein Grund zum Erbeben werden, um [andere] verstehen zu machen, was gehört worden ist.“

 

Als Christen im Sinne des Glaubens der Urchristen vertrauen wir alleine auf Jesus, als dem von Gott vorherbestimmten Retter! „Siehe, ich lege als Grundlage in Zion einen Stein, einen erprobten Stein, die kostbare Ecke einer sicheren Grundlage. Keiner, der Glauben übt, wird in Panik geraten.“ Jesus hat seine Erprobung mittels Gesetzestreue erwiesen! Wir bauen auf derselben Grundlage auf! Gottes Recht ist unsere Messschnur, an der jedes Verhalten gemessen wird! Daraus resultiert wahre Gerechtigkeit! Die Unglücksschläge, welche die Juden wegen ihrer Entfernung von Jehova hin zu Göttern getroffen hat sind ein klarer Hinweis darauf, was kommen wird! „... um [andere] verstehen zu machen, was gehört worden ist.

 

Wie der Text in Römer 10:4 einmal mehr zeigt, so sind es wiederum die Religionsführer, die mittels ihrer Bibelübersetzungen ihre eigenen Gesetzesverletzungen zu vertuschen suchen. Kleine Veränderungen, Unterlassungen und Ergänzungen sollen den Eindruck erwecken, dass ihre Thesen richtig seien. Statt Gottes GESETZ zu lehren und mit gutem Beispiel im Anwenden voranzugehen unterstützten sie nationale Gesetze, die z.B. das Sonntagsgebot lehren, Hurerei, Homosexualität und Scheidung fördern. Um ja nicht aufzufallen sind sie gerne dem Cäsar zu Diensten! Der Staat hat es ihnen seit jeher grosszügig gelohnt, dass sie dessen Willen tun und sie haben ihn dadurch zu ihrem Götzen gemacht, weil sie ihn über Gottes Gebot erhöhen. Ganz offensichtlich erweisen sie sich als Feinde Gottes!

 

Franziskus reicht Cristina Kirchner die Hand*** Rbi8  Jakobus 4:4 ***

Ihr Ehebrecherinnen, wißt ihr nicht, daß die Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer immer daher ein Freund der Welt sein will, stellt sich als ein Feind Gottes dar.

 

Zu behaupten Paulus hätte gesagt, dass Jesus das „Ende des GESETZES“ gewesen sei ist somit eine vollkommene Verdrehung der Aussage der Schriften! Nur „der Mensch der Gesetzlosigkeit“ handelt so! Wo es kein GESETZ gibt, da gibt es auch keine Sünde und keine Strafe! Derselbe Paulus zeigt aber, dass Gott an denen Rache übt, welche Sein GESETZ übertreten und damit Jehova selbst als höchste Autorität missachten! Ganz im Gegenteil versuchte Paulus Menschen der Nationen, die zuvor ohne göttliches GESETZ waren, zur freiwilligen Unterordnung unter Gottes GESETZ zu gewinnen! Hierzu wurde Paulus „wie einer, der ohne Gesetz [[GESETZ]] ist“.

 

*** Rbi8  1. Korinther 9:21 ***

Denen, die ohne Gesetz [[GESETZ]] sind, bin ich wie [einer] ohne [[GESETZ]]  geworden, obwohl ich nicht ohne Gesetz [[GESETZ]] gegenüber Gott, sondern unter Gesetz [[GESETZ]] gegenüber Christus bin, um die zu gewinnen, die ohne Gesetz [[GESETZ]] sind.

 

Ganz offensichtlich waren dies Behauptungen der Gegner des Paulus, dass Christen nicht unter GESETZ Mose seien, was dem entspricht, was Jesaja sagt: „... wir haben eine Lüge zu unserer Zuflucht gemacht“! Paulus selbst sagt doch klar und eindeutig, dass er „nicht ohne [[GESETZ]] gegenüber Gott, sondern unter Gesetz [[GESETZ]] gegenüber Christus“ stehe. Christus aber lehrte alle die auf ihn hören das ganze GESETZ Gottes zu halten. Paulus selbst hielt doch das GESETZ und was die PROPHETEN sagten bis zum Ende:

 

*** Rbi8  2. Timotheus 4:6-8 ***

Denn schon werde ich wie ein Trankopfer ausgegossen, und die bestimmte Zeit für meine Erlösung steht bevor. 7 Ich habe den vortrefflichen Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt. 8 Fortan ist mir die Krone der Gerechtigkeit aufbehalten, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag als Lohn geben wird, doch nicht nur mir, sondern auch all denen, die sein Offenbarwerden geliebt haben.

 

Paulus bewahrte den Glauben, indem er kein göttliches Gebot übertrat! Jeder erhält den gebührenden Lohn für sein tun! Für Juden gab es bei unwillentlicher Gesetzesübertretung noch Schlachtopfer, um Sühne zu leisten! Willentliche Sünder aber wurden zur Abschreckung hart bestraft! Mit Jesu Tod hörten alle blutigen Schlachtopfer auf! Auch die Todesstrafe seitens der Versammlung Gottes wurde in Ausschluss umgewandelt!

 

Christen sollen ihre unwillentlichen Fehler und Gesetzesverletzungen einander offen eingestehen! Bei willentlicher Sünde, und dabei ist jede Übertretung irgendeines GESETZES Sünde, gibt es aber kein weiteres Schlachtopfer, erklärte Paulus im Brief an die Hebräer! Willentliche Sünde bedeutet Jesu Tod leichtfertig als etwas Geringes zu achten! Paulus bringt dies alles im Brief an die Hebräer auf den einen Nenner, indem er Juden und Christen demselben Richter und Gericht für Gesetzesübertreter unterstellt:

 

*** Rbi8  Hebräer 6:4-6 ***

Denn es ist unmöglich, diejenigen, die ein für allemal erleuchtet worden sind und die die himmlische freie Gabe geschmeckt haben und die [des] heiligen Geistes teilhaftig geworden sind 5 und die das vortreffliche Wort Gottes und die Kräfte des kommenden Systems der Dinge geschmeckt haben, 6 die aber abgefallen sind, wiederum zur Reue zu beleben, da sie den Sohn Gottes für sich aufs neue an den Pfahl bringen und ihn der öffentlichen Schande aussetzen.

 

Spätere Reue nach willentlicher Gesetzesverletzung ist nicht mehr möglich! Wir müssen allerdings vorsichtig bei dieser Bewertung sein, da wir die Herzen nicht kennen und Gott der Richter aller Menschen ist! Petrus nennt die Gebote heilig und sagt, dass wir uns davon nicht abwenden sollen!

 

*** Rbi8  2. Petrus 2:21 ***

Denn es wäre für sie besser gewesen, den Pfad der Gerechtigkeit nicht genau erkannt zu haben, als sich, nachdem sie ihn genau erkannt hatten, von dem ihnen überlieferten heiligen Gebot abzuwenden.

 

Der Pfad der Gerechtigkeit ist untrennbar mit Gottes Gebot, dem GESETZ verknüpft, das auch Reue und Sündenvergebung vorsieht, nach Gottes eigenen Richtlinien!

 

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Selbst schlimme Sünden mit Todesfolge und einem Fluch wurden bei der Glaubenstaufe unter einer Bedingung zugedeckt, dass solches nicht wiederholt werde und fortan Gottes Wille gilt! Bewusstes Missachten von Gottes Willen aber hat eine gerechte Strafe zur Folge, die schwerer lastet wie jene, die Gott durch Moses auferlegte: „Einer wieviel strengeren Strafe, denkt ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und der das Blut des Bundes, durch das er geheiligt worden ist, als von gewöhnlichem Wert geachtet und der den Geist der unverdienten Güte durch Verachtung gröblich verletzt hat?“ erklärt Paulus.

 

In der Glaubenstaufe als Erwachsener befreit sich ein Jünger Jesu von der Last der Todesstrafe und wird durch Gottes unverdiente Güte zu einem freien Menschen! Freiwillig unterordnet er sich dem göttlichen Massstab, weil er erkennt, dass alle Gebote zu unserem Nutzen dienen! Wir gehören danach dem Christus an, um als seine Sklaven unter demselben sanften Joch zu dienen, wie er selbst Gott dient!

 

*** Rbi8  1. Korinther 6:19-20 ***

Was? Wißt ihr nicht, daß der Leib von euch der Tempel des in euch [wohnenden] heiligen Geistes ist, den ihr von Gott habt? Auch gehört ihr nicht euch selbst, 20 denn ihr seid um einen Preis erkauft worden. Auf jeden Fall verherrlicht Gott in dem aus euch [bestehenden] Leibe.

 

Christen, die sich wirklich an Gottes Verordnungen halten fallen durch ihre Liebe zum Vater, zu Christus und untereinander auf! Das Einhalten aller Gebote verursacht zudem, dass das zwischenmenschliche Leben einfacher und befriedigender wird, indem wir uns wiederum auf unseren Nächsten verlassen können und Vertrauen und ungeheuchelte Anteilnahme finden! Ohne Liebe und Gehorsam gegenüber Christus verlieren wir Gottes Gunst! Das Herausragendste aber ist, dass wir durch unsere Gottergebenheit in der Liebe des Christus verbleiben und Gott uns schlussendlich als Söhne und Töchter anerkennen wird!

 

 

9.1.3          Levitikus 11:  Gottes Speisevorschriften im Buch Levitikus sind fortdauernde Gebote!

 

9.1.3.1        3.Mo 11:1-20: Gott belehrt Israel bei den Tieren zwischen Reinen und Unreinen unterscheiden zu lernen

Zum Abschluss unserer tiefgreifenden Untersuchung darüber, ob Christen wirklich nicht unter den Speisevorschriften und den übrigen GESETZEN des Buches Levitikus stehen gehen wir nun direkt auf das entsprechende Kapitel im 3. Buch Mose ein! Welche Beziehung finden wir hier zu den Aussagen der Apostel und ihrer Anwendung im ersten Jahrhundert, heute und künftig im Millennium?

 

Wie wir bisher gesehen haben müssen wir Gottes Worte, die der Engel Moses übermittelte vorab kennen lernen und auch den Sinn hinter gewissen Verordnungen zu verstehen suchen, um dankbar zu sein für gewisse einschränkende Anweisungen und gesetzliche Grenzen! Dazu gehören eben auch die Speisevorschriften im GESETZ.

 

http://media.kunst-fuer-alle.de/img/37/m/37_58097.jpg3.Mo 11:1-3: Vorab spricht Moses von den Spalthufern und Wiederkäuern, welche Israel essen darf. Es sind Tiere wie das Rind, das bei den Ägyptern und bis heute bei den Hindus als heilig gelten und Verehrung und Anbetung erfahren.

 

image063*** Rbi8  3. Mose 11:1-3 ***

Und Jehova redete [[durch seinen Engel, den göttlichen Wortführer, Michael (Da 12:1)]] dann zu Moses und Aaron, indem [er] zu ihnen sprach: 2 „Redet zu den Söhnen Israels und sagt: ‚Dies ist das Lebende, das ihr essen dürft von allen Tieren, die auf der Erde sind: 3 Jedes Geschöpf, das gespaltene Hufe hat und einen völligen Spalt in den Hufen aufweist [und] wiederkäut unter den Tieren, das dürft ihr essen.

 

Moses und Aaron waren zuständig, dass Israel das vom Engel vermittelte Wort Jehovas in die Tat umsetzte. Moses vertrat die politische Autorität, die Vorsteher und Richter Israels, Aaron, die Priester und Leviten, die Seite der religiösen Führung, der Schulung und der Anbetung. Beide mussten gemeinsam für Einhaltung der Anweisungen sorgen!

 

Von den Wiederkäuern, die sich vorzugsweise von Grünfutter ernähren, sie sollten dem Menschen zur Speise dienen. Der Spalt in den Hufen war ein einfaches Kennzeichen dafür!            

 

3.Mo 11:4-8: Nachdem Gott eine Kategorie von Tieren aufgezählt hat, deren Fleisch für Menschen unbedenklich genossen werden kann, erwähnt Er nun die Ausnahmen, deren Fleisch unter den Wiederkäuern und Spalthufern nicht gegessen werden darf, weil Gott sie als „unrein“ erklärt!

 

*** Rbi8  3. Mose 11:4-8 ***

Nur dies sollt ihr nicht essen unter den Wiederkäuern und den Spalthufern: das Kamel, denn es ist ein Wiederkäuer, aber ist kein Spalthufer. Es ist für euch unrein. 5 Auch den Klippdachs, denn er ist ein Wiederkäuer, hat aber keinen gespaltenen Huf. Er ist für euch unrein. 6 Auch den Hasen, denn er ist ein Wiederkäuer, aber er hat keinen gespaltenen Huf. Er ist für euch unrein. 7 Auch das Schwein, denn es ist ein Spalthufer und weist einen völligen Spalt im Huf auf, aber es selbst käut nicht wieder. Es ist für euch unrein. 8 Ihr sollt nichts von ihrem Fleisch essen, und ihr sollt ihren toten Körper nicht berühren. Sie sind für euch unrein.

 

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Der Engel erklärt nicht Gottes Gründe, warum er gewisse Tiere als unrein erklärt! Wir wissen aber heute, das gewisse Arten von Fleisch für den Menschen schlecht sind und das Blut von Tieren sich von unserem Blut stark unterscheidet. Wir kennen aber erst einige der Gefahren, die damit verbunden sind! Vieles ist uns weiterhin unbekannt, was die Auswirkungen auf unseren Organismus sind. Das Schweinefleisch gilt aufgrund tieferer Untersuchungen allgemein als sehr ungesund im Vergleich zu Rindfleisch, dem Fleisch von Schafen oder Ziegen. Gott gibt seine Gründe nicht an, weshalb er uns den Genuss gewisser Fleisch und Tierarten untersagt, seine Weisheit aber kennt Gründe, die möglicherweise langfristig für uns eine Gefahr bedeuten! Die Vogelseuche zum Beispiel, die uns heute beunruhigt betrifft auch Schweine. Die Schweinepest kann auch von Schweinen auf Menschen übertragen werden usw.

 

muecke-aedes-aegyptiJesus zeigte in mehreren Vergleichen, dass das Kamel auch eine zusätzliche symbolische Bedeutung hat! Die jüdischen geistlichen Führer, die er bei einer Gelegenheit in einem seiner Gleichnisse angreift siebten die Mücke, ein ebenfalls unreines Tier (Krankheitsüberträger z.B. Malaria, Gelbfieber usw.) gemäss mosaischem GESETZ aus, schluckten aber das Kamel als unreines Tier sinnbildlich herunter!

 

http://www.erf.de/data/files/content.sources.cina.cartoons/216402_473.gif*** Rbi8  Matthäus 23:23-24 ***

Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr den Zehnten gebt von der Minze und dem Dill und dem Kümmel; aber ihr habt die gewichtigeren Dinge des GESETZES außer acht gelassen, nämlich das Recht und die Barmherzigkeit und die Treue. Diese Dinge hätte man tun, die anderen Dinge jedoch nicht außer acht lassen sollen. 24 Blinde Leiter, die ihr die Mücke aussiebt, das Kamel aber hinunterschluckt!

 

Kein Zweifel, die Pharisäer waren unter sich sehr geeint und sich gegenseitig treu. Zuerst erwähnt Jesus den Zehnten, den jene Pharisäer und Schriftgelehrten als Steuer vorbildlich bezahlten, weil sie ja selbst Nutzniesser davon waren. Andererseits liessen sie aber das göttliche Recht und die Barmherzigkeit, die Treue fast vollkommen ausser Acht. Jesus zeigt, dass diese Dinge des GESETZES zwar notwendig seien, das andere, gewichtigere aber nicht vernachlässigt werden darf! Er nennt sie „blinde Leiter“, weil sie das Wesentliche missachteten, das Unwesentliche aber übertrieben handhabten.

 

Was für das Kamel und das Schwein gilt, dessen Fleisch wir nicht geniessen dürfen, dies kann auch als Regel auf andere Tierarten übertragen werden, welche das GESETZ als Unrein erklärt hatte!

 

3.Mo 11:9-12:  Auch die Wassertiere, sei es im Fluss, See oder Meer werden unterteilt in solche die wie essen dürfen und andere, die uns Abscheu erwecken sollen.

 

http://harmagedon.com.ar/X/Newsletter/NEWSLETTER%202007/WEG%20ARTIKEL%202007/WEG%20Artikel%207.1.1-Dateien/image090.jpg*** Rbi8  3. Mose 11:9-12 ***

Dies ist, was ihr essen dürft von allem, was in den Wassern ist: Alles, was Flossen und Schuppen hat in den Wassern, in den Meeren und in den Wildbächen, dieses dürft ihr essen. 10 Und alles in den Meeren und in den Wildbächen, was keine Flossen und Schuppen hat, von allen Geschöpfen, von denen die Wasser wimmeln, und von jeder lebenden Seele, die in den Wassern ist, sie sind für euch etwas Widerliches. 11 Ja, sie werden euch etwas Widerliches werden. Ihr sollt nichts von ihrem Fleisch essen, und ihren toten Körper sollt ihr verabscheuen. 12 Alles in den Wassern, was keine Flossen und Schuppen hat, ist für euch etwas Widerliches.

 

Die Flossen sind für ein Wassertier notwendig, um sich im Wasser schwimmend bewegen zu können und sich ihre Nahrung von Plankton oder Wassertieren her zu erhaschen. Tiere ohne Flossen müssen dagegen von der Nahrung am Grund der Gewässer leben, welche ihnen die Wasserströmung zuspielt oder aufgrund ihrer Beine auf dem Grund der Gewässer erjagen. Diese Tiere leben entweder direkt von Abfällen, wie dem Kot der Fische sowie Fischkadavern, welche von oben herabkommen, oder essen Tiere, die auf diese Verwertung spezialisiert sind. Es ist etwas Ähnliches zu erkennen wie bei den As verwertenden Vögeln, deren Verzehr Jehova ebenso verboten hat. Das dürfte einer der Gründe sein, warum Jehova alle diese Wassertiere ohne Flossen für Israel als etwas Widerliches erklärt. „Alles in den Wassern, was keine Flossen und Schuppen hat, ist für euch etwas Widerliches.

 

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Wer gerne Delikatessen isst oder am Meer wohnt, wo Meeresfrüchte einen gewichtigen Teil der täglichen Ernährung bilden kann durch diese Speiseverordnungen eingeschränkt werden. Ist es aber wirklich eine Zumutung auf solches, was Gott als Unrein erklärt zu verzichten? Ist wirklich unser Bauch der Gott, dem wir schlussendlich gehorchen?

 

3.Mo 11:13-20: Auch unter den fliegenden Geschöpfen machte Gott Einschränkungen, die wir kennen müssen, obwohl sie uns in westlichen Regionen kaum zu betreffen scheinen, zumindest was den Verzehr betrifft. Einige dieser Arten sind inzwischen gar vom Aussterben bedroht und geschützt:

 

*** Rbi8  3. Mose 11:13-20 ***

Und diese sind es, die ihr verabscheuen werdet unter den fliegenden Geschöpfen, sie sollten nicht gegessen werden, sie sind etwas Widerliches: der Adler und der Fischadler und der Schwarzgeier, 14 ferner der Rote Milan und der Schwarze Milan nach seiner Art, 15 außerdem jeder Rabe nach seiner Art, 16 des weiteren der Strauß und die Eule und die Möwe und der Falke nach seiner Art, 17 ferner das Käuzchen und der Kormoran und die Waldohreule, 18 außerdem der Schwan und der Pelikan und der Geier, 19 des weiteren der Storch, der Reiher nach seiner Art, ferner der Wiedehopf und die Fledermaus. 20 Jedes geflügelte Geschöpf des Gewimmels, das auf allen vieren [[auf vier Füssen]] geht, ist für euch etwas Widerliches.

 

Viele der aufgezählten Vögel sind wiederum Aasfresser, was einer der Gründe sein mag, weshalb Gott sie als Unrein erklärt. Es dürfte wohl den wenigsten Menschen schwer fallen jene Vogelarten nicht zu verzehren, da sie schlichtweg nicht auf dem Speiseplan heutiger Menschen stehen! Eine Ausnahme bildet da der Strauss, dessen Fleisch, z.B. Straussenfilet im Angebot des Handels und der Restaurants sind!

 

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Wir leben zudem in der Zeit von Vogelgrippe. Die Gefahr sich in freier Natur durch blosse Berührung mit infizierten Vögeln oder deren Kot anzustecken ist gross. Warum sonst würden grosse Gebiete, wo Kadaver mit dem Virus H5N1 gefunden wurden als Quarantänezonen abgesteckt und unter höchster Sorgfalt gereinigt und desinfiziert? Beachten wir, dass einige der aufgezählten Vogelarten als Überträger der Krankheit scheinbar eine wichtige Rolle spielen!

 

9.1.3.2        3.Mo 11:21-38: Die geflügelten Geschöpfe des Gewimmels und die reinen Säugetiere

3.Mo 11:21-25: Andere Vierbeiner aber erklärt Jehova als für den menschlichen Speiseplan als zuträglich. Darunter zählen alle Heuschrecken, die z.B. in Nordafrika und Teilen Asiens durchaus zum Speiseplan der Menschen zählen. Solche ernähren sich ausschliesslich von Pflanzen!

 

http://www.ferienwohnungen.com/static/wp-content/uploads/2012/07/gegrillte-heuschrecken-auf-teller.jpg*** Rbi8  3. Mose 11:21-25 ***

Nur dies dürft ihr von allen geflügelten Geschöpfen des Gewimmels essen, die auf allen vieren gehen: die, die oberhalb ihrer Füße Sprungbeine haben, mit denen sie auf der Erde hüpfen. 22 Diese sind es, von denen ihr essen dürft: die Wanderheuschrecke nach ihrer Art und die eßbare Heuschrecke nach ihrer Art und die Grille nach ihrer Art und den Grashüpfer nach seiner Art. 23 Und jedes andere geflügelte Geschöpf des Gewimmels, das vier Beine hat, ist für euch etwas Widerliches. 24 Somit würdet ihr euch durch diese unrein machen. Jeder, der ihren toten Körper berührt, wird unrein sein bis zum Abend. 25 Und jeder, der irgendeinen ihrer toten Körper trägt, wird seine Kleider waschen, und er soll unrein sein bis zum Abend.

 

Unreinheit durch Berühren oder Verzehr bedeutet eigene Unreinheit. Jehovas Reinheitsgebot ist in kleinen Dingen strikte und jeder, der es verletzt muss danach dieselben Reinigungsvorschriften erfüllen! Am ehesten liesse sich dies mit der Arbeit in einem Labor vergleichen, wo mit gefährlichen krankheitserzeugenden Vieren gearbeitet wird. Es ist bestimmt für alle die draussen sind beruhigend zu wissen, dass nicht bloss jene die dort arbeiten, selbst auch gelegentliche Besucher denselben strikten Hygienebedingungen unterworfen sind, um diese Personen und die draussen vor Ansteckung zu sichern!

 

3.Mo 11:26-28: Jehova macht Unterschiede aufgrund äusserer Gruppenmerkmale von Säugetieren zwischen den reinen, die gegessen werden dürfen und den unreinen, die unberührbar blieben:

 

http://www.schnurren.de/katzen.jpg*** Rbi8  3. Mose 11:26-28 ***

Was irgendein Tier betrifft, das gespaltene Hufe hat, aber keinen völligen Spalt aufweist und kein Wiederkäuer ist, sie sind für euch unrein. Jeder, der sie berührt, wird unrein sein. 27 Was jedes Geschöpf betrifft, das auf seinen Tatzen geht unter allen lebenden Geschöpfen, die auf allen vieren gehen, sie sind für euch unrein. Jeder, der ihre toten Körper berührt, wird unrein sein bis zum Abend. 28 Und wer ihre toten Körper trägt, wird seine Kleider waschen, und er soll unrein sein bis zum Abend. Sie sind für euch unrein.

 

Jehova hat die Tiere in bestimmte Kategorien aufgeteilt, nach äusserlichen Merkmalen geordnet. Offenbar haben die unreinen Tiere gewisse gemeinsame Eigenschaften, obwohl sie unter den Hauptkategorien Insekten, Fische, Vögel, Tiere unterteilt sind: Die Form ihrer Ernährung und ihr Lebensraum geben Anlass zu erhöhter Wachsamkeit mit ihnen. Sie ernähren sich von lebenden und toten Tieren oder verzehren gelegentlich deren Kot.

 

http://www.insuedthueringen.de/storage/pic/fw/home/nachrichten/regional/2679326_1_angurten.jpg?version=1378916790Der Schöpfer, der die Zusammenhänge von Beginn an kennt versucht uns zu warnen und generalisiert die Gefahr, schränkt sie aber auf bestimmte Unterspezies ein! Heute sind es sehr wenige Menschen die wirklich in Zweifel ziehen, welches die Gefahr des Rauchens auf die Gesundheit ist oder wie hoch Gefahr für das Leben bei einem Unfall im Auto sei, für solche die nicht angeschnallt sind. Wir haben die Zusammenhänge zwischen Rauchen und Krebs und zwischen Anschnallen und Unfällen studiert! Diese Studien sind publik gemacht worden und haben die Gesetzgebung beeinflusst! Offensichtlich existiert ein gewichtiger Zusammenhang zwischen nicht koscheren Speisen und unserer Gesundheit, den wir möglicherweise noch nicht vollkommen studiert haben! Sei dem wie dem ist: Gehorsam ist besser als spätere Schlachtopfer!

 

http://www.merkur-online.de/bilder/2009/05/08/286023/269057132-rauchen-z09.jpg3.Mo 11:29-31: Offensichtlich existieren bei allen unreinen Tieren Grundmuster, die für uns Menschen erhöhte Gefahr bedeuten und Gott hat uns durch gesetzliche Auflagen zur Vorsicht geboten! So wie ein Raucher nicht an einer Zigarette stirbt, so wird doch die Wahrscheinlichkeit mit vermehrtem Rauchen immer grösser frühzeitig an Raucherkrebs zu sterben. Wir mögen oft nicht angeschnallt im Auto fahren, die Wahrscheinlichkeit einer schweren Verletzung oder des Tods nehmen dadurch zu!

 

*** Rbi8  3. Mose 11:29-31 ***

Und dies ist, was unter den Geschöpfen des Gewimmels, von denen es auf der Erde wimmelt, für euch unrein ist: die Blindmaus und die Springmaus und die Eidechse nach ihrer Art 30 und der Gecko und die Großeidechse und der Salamander und die Sandechse und das Chamäleon. 31 Diese sind für euch unrein unter allen Geschöpfen des Gewimmels. Ein jeder, der sie in ihrem toten Zustand berührt, wird unrein sein bis zum Abend.

 

Mäuse und Ratten übertragen die Pest. Der Hanta-Virus, eine neue Art nahezu unheilbarer Pest nimmt erdenweit schnell zu und wird durch Berührung oder Kontakt mit den Exkrementen der Nager übertragen. Das sind neue Erkenntnisse über den Übertragungsweg pandemischer Krankheiten die unsere Wissenschaft erst seit rund 100 Jahren hat!

 


Am Fluss Hantan in Korea starben in den 1950er Jahren Tausende von UNO-Soldaten an einem Virus, der durch Kot und Urin von Nagetieren verbreitet wird. Nur schon durch Einatmen aber auch durch Bisse kann die Übertragung geschehen. Bestimmt wurde in Israel wegen solcher weitsichtiger Vorschriften vermehrt auf Hygiene geachtet und Nagetiere von menschlichen Behausungen fern gehalten!

 

3.Mo 11:32-38: Alles Material, das mit diesen als unrein erklärten Lebewesen oder ihren Kadavern in Berührung kam gilt ebenso als unrein! Wiederum wird die Gefahr zu bestimmten Hauptgruppen zusammengefasst, die besondere Beachtung von allen Personen verlangt, die mit diesen Gegenständen in Berührung kommen.

 

http://www.deutschlandradiokultur.de/media/thumbs/e/e737aa51e6f310f8b953941413ad52e6v2_max_437x328_b3535db83dc50e27c1bb1392364c95a2.jpgEs braucht heute komplexe Labors, um gewisse hoch-pathogener Krankheitserreger zu isolieren. Bedenken wir,  dass diese Dinge zurzeit Mose nicht existierten, die Gefahr aber dieselbe war wie sie heute ist! Die Vorsichtsmassnahmen, die im GESETZ Mose generalisiert auf alle möglichen Gefahrenherde hinweisen und strikte Einhaltung der Hygiene vom ganzen Volk forderte war bestimmt von grosser Weisheit geprägt, auch wenn dem Einzelnen kaum bewusst war, warum er gewisse Dinge tun oder lassen sollte. Für die andauernde Volksgesundheit waren sie von herausragender Wichtigkeit!

 

*** Rbi8  3. Mose 11:32-38 ***

Irgend etwas nun, worauf irgendeines von ihnen in seinem toten Zustand fallen sollte, wird unrein sein, ob es irgendein hölzernes Gefäß oder ein Kleid oder ein Fell oder Sacktuch ist. Jedes Gefäß, von dem Gebrauch gemacht wird, wird ins Wasser getan, und es soll unrein sein bis zum Abend und dann rein sein. 33 Was irgendein irdenes Gefäß betrifft, in das irgendeines von ihnen fallen sollte, was immer sich darin befindet, wird unrein sein, und ihr werdet es zerschlagen. 34 Jede Art Speise, die gegessen wird, auf die daraus Wasser kommen mag, wird unrein sein, und jedes Getränk, das in irgendeinem [solchen] Gefäß getrunken wird, wird unrein sein. 35 Und alles, worauf irgendeiner ihrer toten Körper fällt, wird unrein sein. Ob Ofen oder Topfgestell, es soll abgebrochen werden. Sie sind unrein, und sie werden für euch unrein werden. 36 Nur eine Quelle und eine Grube mit eingedämmtem Wasser werden weiterhin rein sein, wer aber ihre toten Körper berührt, wird unrein sein. 37 Und sollte irgendeiner ihrer toten Körper auf irgendwelchen Pflanzensamen fallen, der ausgesät werden soll, so ist dieser rein. 38 Falls aber Wasser auf den Samen getan würde, und etwas von ihren toten Körpern wäre darauf gefallen, so ist er für euch unrein.

 

http://p5.focus.de/img/fotos/origs556603/0961975735-w253-h169-o-q75-p5/fit-vogelgrippe-saalfeld.jpgWer dieses Gebot mit Verhaltensvorschriften vergleicht, welche die Behörden in Gehöften und Zonen darum herum verordnen, wo von H5N1-Virus infizierten Tierkadaver gefunden wurden, der kommt schnell zum Schluss, dass Gottes GESETZ offensichtlich bis heute dieselbe Grundlage hat: Alles, was der Übertragung der Krankheit und damit einer möglichen Pandemie vorbeugt, wird als gut erachtet. Es bedeutet Reinigung gewisser Gegenstände, die nach der Reinigung wiederverwendet werden können und Vernichtung anderer, welche auch nach ihrer Reinigung Gefahren beinhalten! Das göttliche GESETZ zeugt von sehr tiefem Verständnis und von praktischer Weisheit, jede Gefahrenquelle, ob in unseren Augen wertvoll oder nicht zu vernichten!

 

Die im GESETZ erklärten Massnahmen greifen auf jedes Thema, welche Krankheitsübertragung beinhaltet und gibt klare, spezifische Anweisungen! Die Priester und Leviten, welche für die Volksgesundheit physisch und geistig verantwortlich waren mussten mit diesen Dingen vollkommen vertraut sein! Bedenken wir, dass auf 12 Männer mit ihren Familien ein Mitglied des Stammes Levi kam! Diese physische und geistige Betreuung war ein gewichtiges Gebot und diente somit der Verbindung hin zum Gesetzgeber genauso wie dem allgemeinen Volkswohl! Ohne die göttlich verordneten Sabbatversammlungen wäre es den Leviten nicht möglich gewesen ihre Aufgabe der Unterweisung, der Kontrolle, der Warnung vor drohenden Gefahren, neuer, vorbeugender Massnahmen durchzuführen! Dasselbe kann von den Festzeiten gesagt werden, wo eine regionale Koordination der Anstrengungen in regelmässigen Abständen erfolgte.

 

http://www.swissinfo.ch/media/cms/images/swissinfo/2012/03/swiss_diocese_ger-32308536.gifDa im ersten Jahrhundert alles Hausversammlungen waren, so begrenzte dies die Grösse einer „Gemeinde“ oder „Ekklesia“ auf wenige Familien mit zumindest einem Ältesten! Der heutige Priestermangel zeigt, dass Gottes Gebot aufgrund menschlicher Regeln zum Scheitern verurteilt ist und dadurch die geistige Hygiene in grossen Teilen der Bevölkerung fast zum erliegen kommt!

 

image105Heute kennen wir in unseren zivilisierten Zonen Desinfektionsmittel von hoher Qualität, um Gegenstände zu reinigen. Die Anweisungen Gottes aber gelten auch in Zonen, wo solche nicht vorhanden sind! Das GESETZ deckt zudem die gesamte Zeitepoche seit Moses bis heute und auch für die Zukunft ab! Einfache Hygienemassnahmen, welche keine Umweltbelastung darstellen funktionieren bis heute: Infizierte Dinge in Wasser einlegen und unter fliessendem Wasser waschen!

 

Ausser dem Zusammenhang mit den Wegen der Krankheitsübertragung gibt es auch noch einen geistigen Zusammenhang zu „unreinen Gefässen. Gott spricht bei Menschen ebenfalls von unreinen und reinen Gefässen. Auch sind die geistigen äusseren Kleider entweder beschmutzt oder rein.

 

9.1.3.3        3.Mo 11:39-47: Die Wiederholung der gewichtigen Punkte dient der Einprägung

3.Mo 11:39-45: „Die Wiederholung ist die Mutter der Weisheit“, lautet ein geläufiger Spruch. Um den Menschen die gewichtigen Dinge einzuprägen arbeitet Moses mit dieser Methode! Da das ganze GESETZ im Verlauf eines Jahres vor den Ohren aller Männer in den heiligen Zusammenkünften wiederholt wurde, so mussten sich diese Grundsätze im Volk tief einprägen. Die Leviten gaben bestimmt meist auch passende Erklärungen, was dem Verständnis und der Form der Anwendung zuträglich ist!

 

*** Rbi8  3. Mose 11:39-45 ***

Falls nun irgendein Tier, das euch zur Speise dient, sterben sollte, so wird der, der seinen toten Körper berührt, unrein sein bis zum Abend. 40 Und wer von seinem toten Körper irgend http://www.aco.com/typo3temp/pics/kueche-nachhaltigkeit-hygiene-ACO_01_f5cbbe7267.jpgetwas ißt, wird seine Kleider waschen, und er soll unrein sein bis zum Abend; und wer seinen toten Körper wegträgt, wird seine Kleider waschen, und er soll unrein sein bis zum Abend. 41 Und jedes Geschöpf des Gewimmels, von dem es auf der Erde wimmelt, ist etwas Widerliches. Es soll nicht gegessen werden. 42 Was irgendein Geschöpf betrifft, das auf dem Bauch kriecht, und irgendein Geschöpf, das auf allen vieren geht oder eine große Zahl Füße hat, von allen Geschöpfen des Gewimmels, von denen es auf der Erde wimmelt, ihr sollt sie nicht essen, denn sie sind etwas Widerliches. 43 Macht eure Seelen [[euren Leib, euer Leben]] nicht widerlich durch irgendein Geschöpf des Gewimmels, von dem es wimmelt, und ihr sollt euch durch sie nicht unrein machen und durch sie tatsächlich unrein [[oder gar von einer Krankheit angesteckt]] werden. 44 Denn ich bin Jehova, euer Gott; und ihr sollt euch heiligen und sollt euch als heilig erweisen, denn ich bin heilig. Und ihr sollt eure Seelen nicht unrein machen durch irgendein Geschöpf des Gewimmels, das sich auf der Erde regt. 45 Denn ich bin Jehova, der euch aus dem Land Ägypten heraufführt, um mich euch als Gott zu erweisen; und ihr sollt euch als heilig erweisen, denn ich bin heilig.

 

Ganz offensichtlich wurden diese Erkenntnisse durch die Ägypter nicht vermittelt, obwohl ein Teil davon bekannt gewesen sein mag. Die damalige Wissenschaft lag in der Hand der Priester und war von unsinniger oft gar gefährlicher Mythologie durchtränkt. Tiere, die grosse Gefahr beinhalten wurden von der ägyptischen Religion gar verehrt, was bestimmt auf dämonischen Einfluss zurückzuführen ist!

 

http://www.landwirt.com/ez/ezimagecatalogue/catalogue/phpXh80Nu.jpgWenn Gott alle Insekten generalisiert als etwas Widerliches beschreibt, so ändert daran nichts, dass diese Tiere von hohem Wert und oft auch von äusserster Schönheit sind! Wir sollen die Warnung vor versteckter Gefahr dahinter erkennen, die einen respektvollen Abstand verlangt! Gott gibt viel Wert auf unsere Reinheit und verlangt am Abend Körperhygiene! Durch die verschiedenen Vorschriften war jeder Israelit gezwungen gewisse notwendige Reinigungshandlungen zum täglichen Ritual zu machen, um das GESETZ zu erfüllen! Dies alles war für die physische Volksgesundheit nur zuträglich! Hinzu kam der Respekt vor göttlichen Verordnungen, die ebenso zur geistigen Hygiene beitrug. Das soziale Zusammenleben war durch konstante Information, aktive Nächstenliebe, Rücksichtnahme, Verzicht und freiwillige Unterordnung geprägt! All dies sind Dinge, welche das Überleben einer Gruppe, eines Stammes und eines Volkes bis heute fördern! Der hebräische Begriff „Koscher“ steht für Reinheit und Hygiene!

 

*** Rbi8  3. Mose 11:46-47 ***

Dies ist das Gesetz [[GESETZ]] über das Tier und das fliegende Geschöpf und jede lebende Seele, die sich in den Wassern regt, und hinsichtlich aller Seelen, von denen es auf der Erde wimmelt, 47 um einen Unterschied zu machen zwischen dem Unreinen und dem Reinen und zwischen dem eßbaren lebenden Geschöpf und dem lebenden Geschöpf, das nicht gegessen werden darf.‘ “

 

http://www.srf.ch/var/storage/images/auftritte/sendungsauftritte/schweiz-aktuell/bilder/koscher_city/53335958-1-ger-DE/koscher_city_span12.jpgDieses Verständnis, um den Unterschied zwischen reinen und unreinen Tieren war somit für Israel lebenswichtig! Jehova, mit seiner uns weit überragenden Weisheit gibt Grundsätze bekannt, die nur zu unserem Nutzen sind! Der Weise zeigt Gottesfurcht und unterordnet sich göttlichen Prinzipien!

 

Der Prophet Hesekiel zeigt, dass er Gottes Worte ernst nahm und seine Gebote einhielt! Er musste Israel warnen, dass sie „Brot unrein essen unter den Nationen“, weil Jehova sie aus dem Schutz ihrer eigenen Grenzen und ihrer theokratischen Verwaltung herauslösen würde als Strafe dafür, ihn und sein GESETZ immer mehr missachtet zu haben!


*** Rbi8  Hesekiel 4:13-14 ***

Und Jehova sprach weiter: „Ebenso werden die Söhne Israels ihr Brot unrein essen unter den Nationen, wohin ich sie versprengen werde.“

14 Und ich sagte dann: „Ach, o Souveräner Herr Jehova! Siehe! Meine Seele ist keine verunreinigte; weder einen [schon] toten Körper noch ein zerrissenes Tier habe ich gegessen von meiner Jugend an, ja bis jetzt, und in meinen Mund ist kein verdorbenes Fleisch gekommen.“

 

Wir tun gut, wenn wir Gottes GESETZ uns auf unser Herz schreiben, um es einzuhalten! Auch hinter scheinbar unwichtigen göttlichen Verordnungen steckt Weisheit, die nur zu unserem Nutzen ist! Wahre Gottesfurcht zeigt sich darin, die Gebote zu halten und sie andere so zu lehren, dass jene den Sinn dahinter ebenfalls verstehen und aus innerer Überzeugung dasselbe tun!

 

Eine oft vollkommen falsch ausgelegte Schriftstelle, wo Petrus befohlen wird etwas Unreines zu schlachten und zu essen war als es sich ereignete für Petrus selbst rätselhaft. Seine Reaktion aber zeigt, was sein Gewissen ihm befahl:

 

http://www.koscher.net/images/koscher-b.gif (Apostelgeschichte 10:13-16)  Und eine Stimme erging an ihn: Steh auf, Petrus, schlachte und iß! 14 Petrus aber sagte: Nicht doch, Herr, denn ich habe niemals etwas Verunreinigtes und Unreines gegessen. 15 Und die Stimme [redete] wieder zu ihm, zum zweiten Mal: Hör du auf, die Dinge verunreinigt zu nennen, die Gott gereinigt hat.“ 16 Dies geschah ein drittes Mal, und sogleich wurde das Gefäß in den Himmel hinaufgenommen.

 

Petrus schlachte nichts, noch ass er etwas Unreines! Das blieb auch danach so. erst aber als er bei „Unreinen der Nationen“, in das Haus des Kornelius eintrat, wohin er geführt wurde und dann noch vor der Taufe heiliger Geist auf jene fiel merkte er selbst, was Gott gereinigt hatte! In Jerusalem verteidigte sich Petrus vor den Kritikern aus den Reihen der Christen aus den Pharisäern: „Da kam mir der Ausspruch des Herrn in den Sinn, als er gesagt hatte: ‚Johạnnes seinerseits taufte mit Wasser, ihr aber werdet in heiligem Geist getauft werden.‘ Wenn Gott ihnen also die gleiche freie Gabe verliehen hat, wie er sie auch uns verlieh, die wir an den Herrn Jesus Christus gläubig geworden sind, wer war ich denn, daß ich Gott hätte hindern können?“ (Apg 11:16, 17)

 

Jehova hatte weder die Speise- noch die Hygienegebote abgeschafft, sondern zeigte, dass eine neue Ära begonnen hatte, wo jeder sein Herz reinigen konnte, um von Jehova im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ willkommen geheissen zu werden!

 

 

9.1.4          Der alte „Bund mit Levi“ und der „neue Bund“ mit Christus

 

9.1.4.1        Der Bund am Berg Sinai mit Moses als Mittler und der „neue Bund“ mit Christus, für ein Königreich aus Priesterkönigen

Wenn wir die verschiedenen Bündnisse die Gott mit Noah, Abraham, Jakob, David und Jesus schloss genauer betrachten, so sehen wir, dass sie sich gegenseitig nur ergänzen! Gottes ursprüngliches Bündnis mit Abraham wurde durch den Bund im Sinai nicht aufgehoben, sondern nur erweitert!

 

*** Rbi8  Galater 3:17 ***

Ferner sage ich dies: Was den zuvor von Gott rechtskräftig gemachten Bund betrifft, so macht ihn das GESETZ, das vierhundertdreißig Jahre später entstanden ist, nicht ungültig, um die Verheißung aufzuheben.

 

Daraus heraus ist eine wichtige Tatsache ersichtlich, dass Gottes Bundesversprechungen durch neuere Bündnisse nicht aufgehoben oder ungültig gemacht werden! Das geht schon aus Jesu Worten hervor, wenn er sagt, dass er nicht gekommen sei das GESETZ und die PROPHETEN aufzuheben, sondern, um sie zu erfüllen! Die Bundesverpflichtungen müssen somit beidseitig weiter erfüllt werden! (Mat 5:17-20)

 

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Israel verpflichtete sich den Bund mit Gott in allen Details einzuhalten, nachdem Jehova sie aus ägyptischer Sklaverei befreit hatte! Dieser Bund im Sinai sollte sie zu einer Nation machen, welche schlussendlich ein „Königreich von Priestern und eine heilige Nation“ würde. Besonderes Besitztum Jehovas, ein Vorbild für alle übrigen Nationen die er unter seinen besonderen Schutz stellte! Jehovas Plan war langfristig und nur wenige begriffen wirklich, was all dies bedeutete! Das fleischliche Israel aber erreichte dieses von Gott gesetzte Ziel nicht vollkommen, weil sie über den „Stein des Anstosses“, den Christus strauchelten, so dass die Verheissung später auf Menschen der Nationen erweitert wurde. Aber erst in der Offenbarung wurde die Vollzahl jener Priesterkönige erwähnt, welche schlussendlich das „Israel Gottes“, das schlussendliche „Königreich von Priestern und eine heilige Nation“ bilden werden. Paulus erklärt im Brief an die Römer:

 

*** Rbi8  Römer 11:11-12 ***

Daher frage ich: Sind sie gestrauchelt, um vollständig zu fallen? Das geschehe nie! Sondern durch ihren Fehltritt wird Menschen von den Nationen Rettung zuteil, um sie zur Eifersucht zu reizen. 12 Wenn nun ihr Fehltritt Reichtum für die Welt bedeutet und ihre Verminderung Reichtum für Menschen von den Nationen, wieviel mehr wird es ihre Vollzahl bedeuten!

 

Auch kannte Israel das „Geheimnis der Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ nicht vollkommen. Dies sollte erst durch den Christus und durch dessen Jünger und ihre prophetischen Aussagen bis zum Ende des ersten Jahrhunderts offenbart werden. Die ursprünglichen Bundesbedingungen wurden im „neuen Bund“ lediglich den veränderten Umständen angepasst, verschärft, erweitert, aber nicht aufgehoben! Auch geistige Israeliten müssen beweisen „Israel“ zu sein und in Liebe und Treue Gott und Jesus gegenüber bis zum Ende ausharren!

 

*** Rbi8  2. Mose 19:5-6 ***

Und nun, wenn ihr meiner Stimme genau gehorchen und meinen Bund wirklich halten werdet, dann werdet ihr bestimmt mein besonderes Eigentum aus allen [anderen] Völkern werden, denn die ganze Erde gehört mir. 6 Und ihr, ihr werdet mir ein Königreich von Priestern und eine heilige Nation werden.‘ Dies sind die Worte, die du zu den Söhnen Israels sprechen sollst.“

 

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Drei Tage nach dieser Ankündigung gab Jehova auf dem Berg Sinai die zehn Gebote und unmittelbar darauf auch noch seine richterlichen Entscheidungen. „Und nun, wenn ihr meiner Stimme genau gehorchen und meinen Bund wirklich halten werdet, dann werdet ihr bestimmt mein besonderes Eigentum aus allen [anderen] Völkern werden, denn die ganze Erde gehört mir.“ Über diesen beiden zusammengehörigen Teilen wurde der Gesetzesbund über blutigen Opfern geschlossen! (2.Mo 20:1-24:2)

 

http://2.bp.blogspot.com/-YDYHdGgChoI/UQbS4YvQgOI/AAAAAAAACOA/up6L-wRh4e0/s1600/2.Mose24,8.jpg*** Rbi8  2. Mose 24:3-8 ***

Dann kam Moses und erzählte dem Volk alle Worte Jehovas und alle richterlichen Entscheidungen, und alles Volk antwortete mit einer Stimme und sprach: „Alle Worte, die Jehova geredet hat, wollen wir tun.“ 4 Demgemäß schrieb Moses alle Worte Jehovas nieder. Dann stand er am Morgen früh auf und baute am Fuß des Berges einen Altar und zwölf Säulen gemäß den zwölf Stämmen Israels. 5 Danach sandte er junge Männer von den Söhnen Israels, und sie brachten Brandopfer dar und opferten Stiere als Schlachtopfer, als Gemeinschaftsschlachtopfer für Jehova. 6 Dann nahm Moses die Hälfte des Blutes und tat es in Schalen, und die Hälfte des Blutes sprengte er auf den Altar. 7 Schließlich nahm er das Buch des Bundes und las es vor den Ohren des Volkes. Dann sagten sie: Alles, was Jehova geredet hat, wollen wir tun und befolgen.“ 8 Da nahm Moses das Blut und sprengte es auf das Volk und sprach: „Hier ist das Blut des Bundes, den Jehova mit euch hinsichtlich all dieser Worte geschlossen hat.“

 

Der Bund mit Israel, Gottes „GESETZ“ und seine „richterlichen Entscheidungen“ bilden eine untrennbare Einheit, die alle seine Worte mit einschliessen! Seine Worte sind heiliger Geist (heb: ruach; gr: pneuma), Geist der Wahrheit, der aus seinem Mund kommt und Menschen und Engel, „Geister“ zum Handeln antreibt! (2.Sa 23:2; Ps 33:6)

 

Mit der Taufe anerkennt auch ein Christ aus den Nationen Jehova als Gott, als König, Richter und Satzungsgeber an, der schlussendlich allein in der Lage ist zu retten und zu verderben! (Jes 33:22) Auch Jesu vergossenes Blut wurde auf dem neuen, dem geistigen Altar ausserhalb Jerusalems, im wahren Tempel dargebracht! Es wurde gar in das innerste des „wahren Zeltes“ gebracht, direkt vor Gottes Thron und erlangte eine grössere Befreiung, die Auslöschung unserer Sünden. Damit verbunden ist die Löschung der „wider uns lautende handschriftliche Urkunde“ mit unseren früheren Sünden, die gegen uns sprach und uns dem Tod versklavte, weil sie Gottes Fluch enthielt! (Sach 5:1-4; Off 20:12)

 

http://harmagedon.com.ar/X/Newsletter/NEWSLETTER%202008/WEG%20ARTIKEL%202008/WEG%20Artikel%208.1.2-Dateien/image043.jpg*** Rbi8  Kolosser 2:13-14 ***

Er hat uns alle unsere Verfehlungen verziehen 14 und die gegen uns [lautende] handschriftliche Urkunde, die aus [[Straf-]]Verordnungen [[dem Fluch]] bestand und gegen uns war, ausgelöscht; und ER hat sie aus dem Weg geräumt, indem sie an den Marterpfahl genagelt wurde.

 

Jesus erhielt die Schläge, die Striemen und den Tod an unserer statt, ein Gerechter für die Ungerechten! Er wurde für uns zum Fluch, der an den Stamm geheftet wurde!

 

*** Rbi8  Galater 3:10 ***

Denn alle die, die sich auf Gesetzeswerke [[blutige Sündopfer]] verlassen, sind unter einem Fluch; denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der nicht bei allen Dingen bleibt, die in der Buchrolle des GESETZES geschrieben sind, um sie zu tun.“

 

Der Glaube an Jesus aber steht höher wie jene Gesetzeswerke, welche Sünden durch blutige Tieropfer zuzudecken vermag! Der Glaube bringt Gottes „unverdiente Güte“ oder „Gnade“ zur Wirkung, welche vollkommene Löschung von Sünden und damit des Fluches beinhaltet!

 

*** Rbi8  Galater 3:13-14 ***

Christus hat uns vom Fluch des GESETZES losgekauft, indem er an unserer Statt ein Fluch geworden ist, denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der an einen Stamm gehängt ist.“ 14 So sollte der Segen Abrahams durch Jesus Christus für die Nationen kommen, damit wir den verheißenen Geist durch unseren Glauben empfangen könnten.

 

image122Der Bund mit Abraham blieb intakt, weil durch Jesus das am Fleische beschnittene Israel, die Harmagedon überlebenden „Ebioniten“ ihr Erbe in Israel, im gelobten Land antreten werden! Teil der Versprechen Jehovas an Abrahams Erben! Nicht die heutige Nation Israel wird die Erde besitzen, sondern die, welche das „GESETZ des Glaubens“ erfüllt haben! Jesu „Schafe“ an dessen rechten Seite, der Teil „Manasse“, während „Ephraim“ die Erde der Nationen erben wird! 

 

Christen sind wegen ihres Glaubens von Fluch des GESETZES befreit, nicht aber von der Ausführung und gesetzmässigen Anwendung des GESETZES! Das sind zwei verschiedene Dinge! Denn wer nach der Taufe willentlich Sünde treibt kommt erneut unter den Fluch! Der Fluch kommt und bleibt dort, wo es keine Strafe und Sühne für Vergehen gibt! Da im kommenden System erdenweit unmittelbar auf Vergehen gegen Gottes GESETZ Gericht und Urteil gibt, wird es auch keinen Fluch mehr geben!

 

*** Rbi8  Offenbarung 22:3 ***

Und es wird keinen Fluch mehr geben, sondern der Thron Gottes und des Lammes wird in [der Stadt] sein, und seine Sklaven werden ihm heiligen Dienst darbringen;

 

Durch die Taufe in Jesus anerkennen wir ihn als unseren Erlöser, als den verheissenen Messias und als „König der Könige und Herrn der Herren“! Er ist der einzige Hohepriester, der uns vor Gott vertritt! Indem wir die Taufe in den „heiligen Geist“ der Worte Gottes vollziehen, anerkennen wir dadurch wie Israel schon zuvor alle göttlichen Aussprüche: „Alles, was Jehova geredet hat, wollen wir tun und befolgen“. Im Hebräerbrief versucht Paulus diese Zusammenhänge geistigen Israeliten näherzubringen:

 

http://www.mgb-home.de/AltarSinai.jpg*** Rbi8  Hebräer 9:18-22 ***

Demzufolge wurde auch der frühere [Bund] [[mit Moses]] nicht ohne Blut eingeweiht. 19 Denn als jedes Gebot gemäß dem GESETZ von Moses zum ganzen Volk gesprochen worden war, nahm er das Blut der jungen Stiere und der Ziegenböcke mit Wasser und Scharlachwolle und Ysop und besprengte das Buch selbst und das ganze Volk, 20 indem er sprach: Dies ist das Blut des Bundes, den Gott euch als Gebot auferlegt hat.“ 21 Und er besprengte [[in einem weiteren Bund mit Levi rund ein Jahr später]] das Zelt und alle Gefäße des öffentlichen Dienstes gleicherweise mit dem Blut. 22 Ja, fast alle Dinge werden mit Blut gereinigt nach dem GESETZ, und ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung.

 

Jesus musste dasselbe GESETZ erfüllen. Nur mittels seines Blutes, von jeder Schuld frei, war vollkommene Sündentilgung möglich, Gottes vollständige Vergebung. Wenn wir dies in der Glaubenstaufe annehmen begeben wir uns unter dieselbe Verpflichtung nach diesen GESETZEN zu leben. Wir werden damit Teil des geistigen Israel, einer neuen Schöpfung!

 

*** Rbi8  Galater 6:15-16 ***

Denn weder Beschneidung ist etwas noch Unbeschnittenheit, sondern eine neue Schöpfung [ist etwas]. 16 Und alle, die nach dieser Regel des Benehmens ordentlich wandeln werden, über sie komme Frieden und Barmherzigkeit, ja über das Israel Gottes.

 

Moses musste Israel warnen, dass sie weder die Satzungen oder Gesetze anderer Nationen noch deren Sitten übernehmen dürften! Ihnen alleine wurde „die Regel des Benehmens“ gegeben. Sie mussten sich ausschliesslich nach Jehovas GESETZ und seinen richterlichen Entscheidungen ausrichten. Paulus wendet es auf uns, auf Christen an, die zum „Israel Gottes“ gehören, weil sie ihre Herzen beschnitten haben!

 

*** Rbi8  3. Mose 18:1-5 ***

Und Jehova redete weiter zu Moses, indem [er] sprach: 2 Rede zu den Söhnen Israels, und du sollst zu ihnen sagen: ‚Ich bin Jehova, euer Gott. 3 Nach der Weise, wie das Land Ägypten tut, in dem ihr gewohnt habt, sollt ihr nicht tun; und nach der Weise, wie das Land Kanaan tut, in das ich euch bringe, sollt ihr nicht tun; und in ihren Satzungen sollt ihr nicht wandeln. 4 Meine richterlichen Entscheidungen solltet ihr ausführen, und meine Satzungen solltet ihr beobachten, um darin zu wandeln. Ich bin Jehova, euer Gott. 5 Und ihr sollt meine Satzungen und meine richterlichen Entscheidungen beobachten, durch die ein Mensch, wenn er sie tut, auch leben soll. Ich bin Jehova.

 

Genau dasselbe gilt für Christen als geistige Israeliten, die sich von der Welt getrennt halten müssen! „... ihr sollt meine Satzungen und meine richterlichen Entscheidungen beobachten, durch die ein Mensch, wenn er sie tut, auch leben soll. Ich bin Jehova.“ Jesus bestätigte dies gegenüber seinen Nachfolgern, daran hat bis heute nichts geändert, ewiges Leben hängt davon ab!

 

http://u.jimdo.com/www100/o/s67763f7906095092/img/i9db8dcbbd857efc1/1378498190/std/image.jpg*** Rbi8  Matthäus 19:16-19 ***

Nun siehe, jemand trat auf ihn zu und sprach: „Lehrer, was soll ich Gutes tun, um ewiges Leben zu erhalten? 17 Er sagte zu ihm: „Warum fragst du mich über das, was gut ist? Da ist einer, der gut ist. Wenn du indes ins Leben eingehen willst, so halte stets die Gebote.“ 18 Er sprach zu ihm: „Welche?“ Jesus sagte: „Nun: ‚Du sollst nicht morden‘, ‚Du sollst nicht ehebrechen‘, ‚Du sollst nicht stehlen‘, ‚Du sollst nicht falsches Zeugnis ablegen‘, 19 Ehre [deinen] Vater und [deine] Mutter‘ und ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst‘.“

 

Kein Zweifel, Jesus zählt aus den zehn Geboten Gottes auf! Wir können nicht die Welt und ihre Sittenmassstäbe oder weltliche Gesetze, die Gottes GESETZ ungültig machen anwenden und trotzdem in Jesu Liebe verweilen und nur dadurch von Gott anerkannt sein. Wir müssen einen klaren Entscheid treffen! Leben und gar ewiges Leben hängen davon ab! Das hat die Christenheit offensichtlich nicht verstanden und ihre Führer haben das Volk weit vom gültigen Massstab entfernt und vollkommen zügellos werden lassen! Menschen aber, die auf Einhaltung von Gottes GESETZ Wert legen und „kein Teil der Welt“ zu sein versuchen, weil sie die Lektion verstanden haben, sie ziehen sich den Hass der anderen zu, oft den ihrer früheren Glaubensgenossen!

 

*** Rbi8  Johannes 15:18-19 ***

Wenn die Welt euch haßt, wißt ihr, daß sie mich gehaßt hat, bevor sie euch haßte. 19 Wenn ihr ein Teil der Welt wärt, so wäre der Welt das Ihrige lieb. Weil ihr nun kein Teil der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, deswegen haßt euch die Welt.

 

Da Israel seinen Bund nicht einhielt und immer wieder anderen Göttern nachging kam Unglück über die Nation! Im Falle von König Salomo, der im fortgeschrittenen Alter Jehova verliess, um den Göttern seiner vielen Frauen zu dienen, da führte dies durch göttliches Strafurteil  später zur Spaltung des Reiches! Das sollte uns auf die Spaltungen innerhalb der Christenheit aufmerksam werden lassen!

 

König Salomo betet einen Götzen an*** Rbi8  1. Könige 11:10-13 ***

Und diese Sache betreffend gebot er ihm, nicht anderen Göttern nachzugehen; aber er hatte das nicht gehalten, was Jehova geboten hatte. 11 Jehova sprach nun zu Salomo: „Darum, daß dies bei dir geschehen ist und du meinen Bund und meine Satzungen nicht gehalten hast, die ich dir als Befehl auferlegt habe, werde ich dir ganz bestimmt das Königreich entreißen, und ich werde es gewiß deinem Knecht geben. 12 Doch werde ich es nicht in deinen Tagen tun, um Davids, deines Vaters, willen. Aus der Hand deines Sohnes werde ich es reißen. 13 Nur werde ich nicht das ganze Königreich wegreißen. Einen Stamm werde ich deinem Sohn geben um Davids, meines Knechtes, willen und um Jerusalems willen, das ich erwählt habe.“

 

Auch die Christenheit ist aus demselben Grund in unzählbare Teile aufgespalten, eine vollkommen babylonische Verwirrung! Der Befehl an alle die treu auf der Seite ihres Königs Jesus stehen lautet: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk“, bevor er Gottes Urteil an ihr vollstrecken lässt. Jehova wird den Königen der Nationen mit eben solcher Bestimmtheit ihre Königreiche entreissen und sie auserlesenen Männern geben, die sich zuvor bereits unter schwierigen Umständen treu zu sein erwiesen hatten seinen Willen ganzherzig zu tun und sein GESETZ und seine richterlichen Entscheidungen unter allen Umständen zu respektieren. Wir können nicht Jehova und gleichzeitig anderen Göttern dienen!

 

9.1.4.2        Gottes GESETZ zu verlassen hatte schwerwiegende Folgen damals, wie auch heute und so auch künftig!

Jehova zeigte um Davids Willen, dass Jerusalem auch nach der Teilung des Reiches als Zentrum der levitischen Autorität und dem Tempel in Juda bis zum Erscheinen des Messias weiterhin Gottes Vertreterin sein würde.

 

Abb. 1 Die Anbetung des Goldenen Kalbs (Nicolas Poussin; 1633-1637).Damit das Volk nicht weiter dorthin zur Anbetung gehen würde schuf der erste König vom Zehnstämmereich Israel, Jerobeam eine neue Form der Anbetung, indem er an zwei Orten zwei Heiligtümer errichtete: Im Gebiet Samarias in Bethel und in Dan stellte Jerobeam goldene Kälber auf. Damit kehrte Israel zu den Anbetungsformen der Ägypter zurück, wie sie dies schon kurz nach dem Bundesschluss am Sinai getan hatten, als Moses sich scheinbar verzögerte. Der Jünger Stephanus verwies darauf in seiner Verteidigungsrede vor dem Sanhedrin! 

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 7:39-43 ***

Unsere Vorväter wollten ihm aber nicht gehorsam werden, sondern sie stießen ihn von sich und kehrten in ihrem Herzen nach Ägypten zurück, 40 indem sie zu Aaron sagten: ‚Mache uns Götter, damit sie vor uns hergehen. Denn dieser Moses, der uns aus dem Land Ägypten herausgeführt hat, wir wissen nicht, was ihm widerfahren ist.‘ 41 Da machten sie in jenen Tagen ein Kalb und brachten ein Schlachtopfer zu dem Götzen hinauf und begannen sich der Werke ihrer Hände zu erfreuen. 42 Da wandte sich Gott ab und gab sie dahin, dem Heer des Himmels heiligen Dienst darzubringen, so wie es im Buch der Propheten geschrieben steht: ‚Ihr habt doch nicht etwa mir vierzig Jahre lang in der Wildnis Opfertiere und Schlachtopfer dargebracht, o Haus Israel? 43 Sondern das Zelt des Moloch und den Stern des Gottes Rephan habt ihr aufgenommen, die Figuren, die ihr gemacht habt, um sie anzubeten. Demzufolge will ich euch über Babylon hinaus wegführen.‘

 

Da Jesus sich in seiner Rückkehr zur Erde scheinbar ebenso verzögerte, hatten schon im zweiten Jahrhundert andere Anbetungsformen zu Abspaltungen unter den Christen geführt! Bald schon kam Bilderverehrung auf für die Toten, die als im Himmel weilend betrachtet wurden. Diese sollten schon bald als „Heilige“ verehrt werden. Wiederum wurde „dem Heer der Himmel heiliger Dienst dargebracht“. Jehova machte seine Ankündigung war: „Demzufolge will ich euch über Babylon hinaus wegführen“. Ab dem Jahre 70 u.Z. wurde Israel durch römische Verfolgung über die ganze Erde zerstreut! Heute aber wird Jehova „Babylon die Grosse“, die Vereinigung aller von Gott abgefallener Religionen der Vernichtung anheimgeben!

 

Der Christus musste aus Davids Geschlecht kommen. Abfall vom GESETZ und Zuwiderhandlung hatte somit damals, hat heute und hat auch künftig schwere Folgen! All die Weisheit Salomos wurde für ihn schlussendlich zunichte, weil er Jehova verlassen hatte und sich von seinen heidnischen Frauen verführen liess anderen Göttern zu dienen! Fehlende Gottesfurcht und Verlassen des GESETZES waren sein Ruin! Dasselbe gilt ebenso für christliche Glaubensführer!

 

9.1.4.3        Das Exil in Babylon kam, weil Juda Gottes GESETZ verliess und die Sabbatordnung gebrochen hatte

http://wol.jw.org/de/wol/mp/r10/lp-x/jr/2010/17Da die Könige von Juda, die in Jerusalem herrschten auch später sich immer wieder von Jehova entfernten und sich rebellisch zeigten gab Jehova sie in die Hand der Babylonier unter Nebukadnezar, um sie zu züchtigen! Gottes GESETZ zu verlassen hatte somit weiterhin folgen! Auch wir sollen von diesen Dingen Kenntnis haben und sie im wahren Zusammenhang verstehen. Jehova inspirierte Hesekiel zu folgender Prophezeiung:

 

*** Rbi8  Hesekiel 17:11-15 ***

Und das Wort Jehovas erging weiter an mich und lautete: 12 Sprich bitte zu dem rebellischen Haus: ‚Wißt ihr tatsächlich nicht, was diese Dinge bedeuten?‘ Sprich: ‚Siehe! Der König von Babylon kam nach Jerusalem und ging daran, dessen König und dessen Fürsten zu nehmen und sie zu sich nach Babylon zu bringen. 13 Ferner nahm er [[Nebukadnezar]] einen vom königlichen Samen [[Zedekia (2.Kö 24:12-17]] und schloß einen Bund mit ihm und brachte ihn unter einen Eid; und die Vornehmsten des Landes nahm er weg, 14 damit das Königreich niedrig werde, unfähig, sich zu erheben, damit es durch das Halten seines Bundes bestehenbleibe. 15 Aber er [[Zedekia]] rebellierte schließlich gegen ihn, indem er seine Boten nach Ägypten sandte, [damit dieses] ihm Pferde und zahlreiches Volk gebe. Wird er Gelingen haben? Wird er entrinnen, er, der diese Dinge tut und der einen Bund gebrochen hat? Und wird er tatsächlich entrinnen?‘

 

Trotzdem liess Jehova den königlichen Samen aus Davids Linie bestehen, das Königreich aber entfernte er schlussendlich von Juda und die Vornehmsten nahm er durch Nebukadnezar von ihnen weg, mit dem Ziel, dass sie sich erniedrigten und am Bund mit dem König von Babylon festhielten, daneben aber wiederum Gottes GESETZ erfüllten. Ein Ja sollte ein Ja bleiben!

 

Der durch Nebukadnezar eingesetzte letzte König Israels war Zedekia. Als dieser im Aufstand gegen Nebukadnezar mit Ägypten ein Verteidigungsbündnis schloss, um sich gegen Babylon zu wehren, da nützte ihm dies nichts! Jehova hatte diesen Bund missbilligt! Wenn heute die Christenheit mit der UNO einen Bund für „Frieden und Sicherheit“ am „World Peace Summit“ (28.-31.8.2000) abgeschlossen hat, so wird sie dies ebenso wenig vor Vernichtung schützen, wie es Juda damals schütze sich auf die weltliche Macht Ägyptens zu verlassen!

 

9.1.4.4        Der Same Abrahams aus Davids Linie wird für Recht und Gerechtigkeit herrschen

Jesus aber war der wahre Erbe des Thrones Davids, dem die Verheissung gehört, dessen Same aus Marias wie aus Josephs Linie auf David zurück reicht! Paulus bestätigt diesen Zusammenhang im Brief an die Galater.

 

*** Rbi8  Galater 3:16 ***

Nun wurden die Verheißungen Abraham und seinem Samen zugesagt. Es heißt nicht: „Und den Samen“ wie im Fall vieler solcher, sondern wie im Fall eines einzigen: „Und deinem Samen“, welcher Christus ist.

 

Die Verheissung an Abraham auf einen Samen steht zudem auch in Verbindung mit Melchisedek, dem Königspriester von Salem. Eindeutig stand jener Melchisedek dem Range nach über Abraham und jener anerkannte dies, indem er sich von Melchisedek segnen liess und ihm Zehnten zahlte! Das war sinnbildlich auf Jesus ausgerichtet, der im Rang über Abraham steht! (Joh 8:56-58)

 

http://www.evidenceunseen.com/wp-content/uploads/2013/06/en2006lp.nfo-o-6f.jpg*** Rbi8  Hebräer 7:1-3 ***

Dieser Melchisedek nämlich, König von Salem, Priester Gottes, des Höchsten, der Abraham entgegenkam, als er von der Schlachtung der Könige zurückkehrte, und ihn segnete 2 und dem Abraham [den] Zehnten von allen Dingen zuteilte, ist fürs erste, nach der Übersetzung, „König der Gerechtigkeit“ und dann auch König von Salem, das ist „König des Friedens“. 3 Da er ohne Vater, ohne Mutter, ohne Geschlechtsregister ist und weder einen Anfang der Tage noch ein Ende des Lebens hat, sondern dem Sohn Gottes gleichgemacht ist, bleibt er ein Priester für immer.

 

Jesus ist dieser „König des Friedens“ und „König der Gerechtigkeit“, einer Gerechtigkeit aus Glauben und aus Gesetzestreue! So wie der Vater mit Jesus im Himmel einen Bund für ein Königreich schloss bevor er ihn zur Erde sandte, ebenso machte Jesus einen Bund mit seinen zwölf Aposteln, bevor er sie in die Welt hinaus schickte, um das neue „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ zu verkünden!

 

*** Rbi8  Lukas 22:28-30 ***

Ihr aber seid es, die in meinen Prüfungen mit mir durchgehalten haben; 29 und ich mache einen Bund mit euch, so wie mein Vater einen Bund mit mir gemacht hat, für ein Königreich, 30 damit ihr an meinem Tisch in meinem Königreich eßt und trinkt und auf Thronen sitzt, um die zwölf Stämme Israels zu richten.

 

Das Königreich des Christus kam unmittelbar nach seinem Tod ins Dasein, als Jehova das Lamm über jede Macht und Autorität erhöhte. An Pfingsten 33 wurden 120 Personen mit heiligem Geist erfüllt, darunter die zwölf Apostel. Sie konnten aber noch nicht als Könige zu regieren beginnen, die Krone war noch für die Zukunft! Die Apostel mussten wie der Christus vorab „durch Leiden vollkommen gemacht“ werden! Sie gelten vorab als seine geistigen Brüder aber auch als seine geistigen Kinder! Jesus ist es, der jene Söhne Gottes zur Herrlichkeit führt!

 

*** Rbi8  Hebräer 2:10-13 ***

Denn es geziemte sich für den, um dessentwillen alle Dinge sind und durch den alle Dinge sind, da er viele Söhne zur Herrlichkeit führt, den Hauptvermittler ihrer Rettung durch Leiden vollkommen zu machen. 11 Denn sowohl der, der heiligt, als auch die, die geheiligt werden, [stammen] alle von einem , weswegen er sich nicht schämt, sie „Brüder“ zu nennen, 12 wie er sagt: „Ich will deinen Namen meinen Brüdern verkünden; inmitten [der] Versammlung will ich dir lobsingen.“ 13 Und wiederum: „Ich will mein Vertrauen auf ihn setzen.“ Und wiederum: „Siehe! Ich und die kleinen Kinder, die Jehova mir gegeben hat.“

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ec/Papst_Pius_XII.,_Kr%C3%B6nung_1939JS.jpgDie Apostel wussten, dass ihr Königtum erst mit Jesu Wiederkehr kommen würde! Die Vorsteher in Korinth dagegen hatten in ihrer Versammlung bereits wie Könige zu herrschen begonnen. Sie gaben darin das Vorbild für spätere Bischöfe und Päpste! Allerdings wies Paulus sie mit harten Worten zurecht!

 

*** Rbi8  1. Korinther 4:8-13 ***

Ihr seid wohl schon gesättigt? Ihr seid wohl schon reich? Habt ihr etwa ohne uns als Könige zu regieren begonnen? Und ich wünschte tatsächlich, ihr hättet als Könige zu regieren begonnen, damit auch wir mit euch als Könige regieren könnten. 9 Denn mir scheint, daß Gott uns, die Apostel, zuletzt zur Schau gestellt hat als zum Tod bestimmte Menschen, denn wir sind ein Schauspiel geworden für die Welt und für Engel [[Vorsteher (?)]] und Menschen. 10 Wir sind Toren um Christi willen, ihr aber seid verständig in Christus; wir sind schwach, ihr aber seid stark; ihr steht in gutem Ruf, wir aber sind in Unehre. 11 Bis gerade zu dieser Stunde leiden wir fortgesetzt Hunger und auch Durst und sind dürftig bekleidet und werden umhergestoßen und haben kein Heim 12 und mühen uns ab, indem wir mit unseren eigenen Händen arbeiten. Wenn beschimpft, segnen wir; wenn verfolgt, halten wir stand;  13 wenn verunglimpft, flehen wir; wir sind wie der Kehricht der Welt geworden, der Abschaum aller Dinge, bis jetzt.

 

Ganz eindeutig regierten die Apostel im Königreich des Christus noch nicht als Könige! Im Gegenteil, sie mussten sich durch eigene Arbeit ihren Lebensunterhalt verdienen, standen in Unehre bei Menschen dieses Systems, waren schwach an Macht und Autorität, hatten nicht einmal ein festes Zuhause. In alldem glichen sie Jesus! Weiterhin baten sie darum, dass Gottes Königreich kommen möge und sein Wille auf der Erde geschehe!

 

Gottes Willen von seinem GESETZ zu trennen ist nicht möglich! Jene Vorsteher in Korinth suchten die Ehre der Menschen der Welt, suchten Stärke! Die Apostel selbst arbeiteten hart mit ihren Händen, während sich jene Vorsteher in ihren bequemen Heimen bedienen liessen. Paulus sah sich als Kehricht und Abschaum der Welt, weil er und die übrigen Apostel sich weigerten Teil des Systems zu werden!

 

Wie der zweite Brief an die Korinther bestätigt, nahmen jene Vorsteher die Rüge an und nahmen notwendige Korrekturen vor!

 

http://www.regina-rau.de/F_Deutsch/F_Them_Seit/F_Reink/Paulus-Kreuz_k.jpgDie Apostel hatten mit Jesus zusammen in allen Prüfungen durchgehalten und Jesus stärkte sie darin, auch später denselben gesetzestreuen Weg zu gehen und bis ans Ende auszuharren! Darum werden sie auf „zwölf Thronen sitzen“ und „die zwölf Stämme Israels richten“, deren Erstlinge. Unter sie zählt auch der Apostel Paulus, den Jesus selbst anstelle des ungetreuen Judas auserwählt und instruiert hatte! (Gal 1:1) Paulus selbst bestätigt diesen Umstand seiner eigenen Treue und kommenden Erhöhung kurz vor seiner Hinrichtung gegenüber Timotheus: „Ich habe den vortrefflichen Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt. Fortan ist mir die Krone der Gerechtigkeit aufbehalten, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag als Lohn geben wird, doch nicht nur mir, sondern auch all denen, die sein Offenbarwerden geliebt haben.“ (2.Ti 4:6-8)

 

Paulus hatte bis zu seinem Tod auf das Offenbarwerden des Christus gehofft und erwartet in der Endzeit nach seiner Frühauferstehung (gr.: exanástasin Phi 3:11) [B1] die endgültige Wiederherstellung des „Königreiches für Israel“. Er ist als künftiger Mitkönig Jesu vollkommen geeignet die „Krone der Gerechtigkeit“, ewiges Leben zu erlangen, und zudem als einer der „Richter der zwölf Stämme Israels“ künftig göttliches GESETZ einerseits mit Barmherzigkeit und andererseits gegenüber Uneinsichtigen mit eisernem Stab anzuwenden! Sein Glaube war durch seine Werke vollkommen bestätigt worden! „Wißt ihr nicht, daß wir Engel [[gr. aggelos = Boten; Vorsteher, spätere Priesterkönige]] richten werden?“ (1.Kor 6:3)

 

Aber auch all jene Juden und Heiden, die denselben Glauben wie Abraham hatte werden am selben Tag wie Paulus den Lohn erhalten, wenn am Tag des „Abendessens der Hochzeit des Lammes“ [Bb] alle Getreuen ihre Priesterkönigswürde gemeinsam von Jesus erhalten!

 

9.1.4.5        Jesus der unter GESETZ kam, um die unter GESETZ [[Fluch des GESETZES]] loszukaufen, zur Annahme an Sohnes statt

Paulus richtet sich im Brief an die Galater zuerst an die Judenchristen, indem er von „Jesus der unter Gesetz [[GESETZ]] kam“ spricht. Er sollte die loskaufen, „die unter Gesetz [[dem Fluch des GESETZ]] stehen“, unter den Strafbestimmungen des GESETZES das für ungesühnte Sünde Tod bedeutet, die fleischlichen Israeliten. Was aber meinte Paulus damit? Eine Loslösung vom GESETZ oder meinte er eine Loslösung vom Fluch und der Verurteilung des GESETZES, infolge Gesetzesübertretung? Bedenken wir, dass Jesus nur „zu den verlorenen Schafen Israels“ gesandt worden war! (Mat 15:24)

 

Ergibt es Sinn, wenn Menschen das Gesetz eines Staates übertreten, nun deshalb das gesamte Gesetz abzuschaffen? Jehovas Zeugen glauben dies zum Beispiel! Wäre es nicht weit sinnvoller, wenn jene Übertreter ihren Fehler einsehen, eingestehen und bereuten. Dass nun diesen Einsichtigen die erneut Gottesfurcht zeigen nun durch den Richter Barmherzigkeit erwiesen wird und er ihnen die verdiente Todesstrafe erlässt, umgekehrt aber allen Uneinsichtigen die Härte des GESETZES zeigt? Genau dies bestätigt der Psalmist und was Jesus als „Richter der Lebenden und Toten“ tun wird!

 

image139 *** Rbi8  Psalm 103:13 ***

Wie ein Vater seinen Söhnen Barmherzigkeit erweist,

Hat Jehova denen Barmherzigkeit erwiesen, die ihn fürchten.

 

Jesus war der Haupterbe der Verheissungen. Exakt zu dem von Gott vorhergesehenen und vorhergesagten Zeitpunkt wurde Maria erwählt, um Mutter eines jungfräulich geborenen Sohnes zu werden. Bis er mit dreissig Jahren nach jüdischem Recht volljährig war unterstand er vorab der Rechtsgewalt der Eltern. Dann liess er sich im Jordan taufen, an dem Tag, den sein himmlischer Vater dazu bestimmt hatte, zu Beginn der „siebzigsten Jahrwoche“, die Daniel der Prophet für das Erscheinen des Messias aufgezeichnet hatte! Der Vater übergab ihm das Erbe, ein durch Johannes den Täufer vorbereitetes Volk. Die weitere Frage war bloss, würden die bisherigen beauftragten Verwalter den Erben annehmen oder ihn zurückweisen, gar töten, wie dies die Propheten vorhersagten? (Da 9:24-27)

 

*** Rbi8  Galater 4:1-5 ***

Nun sage ich, daß der Erbe, solange er unmündig ist, sich überhaupt nicht von einem Sklaven unterscheidet, obwohl er Herr aller Dinge ist, 2 sondern er steht unter dazu Beauftragten und unter Verwaltern bis zu dem Tag, den sein Vater im voraus bestimmt hat. 3 Ebenso auch wir, als wir Unmündige waren, waren wir den elementaren Dingen, die zur Welt gehören, beständig versklavt [[dem „Gesetz des Fleisches“]]. 4 Als aber die Grenze der Fülle der Zeit gekommen war, sandte Gott seinen Sohn, der aus einer Frau [geboren] wurde und unter Gesetz [[„GESETZ des Geistes“, dem GESETZ Mose]] zu stehen kam, 5 so daß er die unter Gesetz [[„GESETZ; vom Fluch des GESETZES]] loskaufe, damit wir unsererseits die Annahme an Sohnes Statt empfangen könnten.

 

Wer unter einen Fluch steht kann nicht von Gott anerkannt werden! Jesus war es, der an der „Grenze der Fülle der Zeiten“ kam, jener Zeitspanne, die den Juden als Nation in der Prophezeiung der 70 Jahrwochen gegeben worden war. Gemäss den Angaben des Matthäus über die drei Weisen aus Chaldäa erwarteten die Juden das Erscheinen des Messias in jenen Tagen!

 

Beachten wir dazu, dass auch heute die Juden wiederum das Erscheinen des Messias erwarten! Wie aber soll dieser Messias seine Herkunft vom Stamm Davids her beweisen, wenn doch die Geschlechtsregister im September des Jahres 66 u.Z. durch die Zeloten durch das anzünden des Archivs verbrannt wurden?

 

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Jesus hatte im Gleichnis vom Weingarten gezeigt, dass jene „ungetreuen Verwalter“ ihm als Gottes Sohn und Abgesandten nichts von der Traubenernte überlassen wollten und gar den Sohn töten würden. Jesus wusste genau, was ihm bevorstand und kannte den exakten Zeitpunkt seines Todes! (Mat 21:33-36)

 

*** Rbi8  Matthäus 21:37-41 ***

Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen, indem er sprach: ‚Sie werden vor meinem Sohn Respekt haben.‘ 38 Als die Weingärtner den Sohn sahen, sagten sie unter sich: ‚Dieser ist der Erbe; kommt, laßt uns ihn töten und sein Erbe antreten!‘ 39 Da nahmen sie ihn und warfen ihn aus dem Weingarten hinaus und töteten ihn. 40 Wenn nun der Besitzer des Weingartens kommt, was wird er mit diesen Weingärtnern tun?“ 41 Sie sprachen zu ihm: „Weil sie Übeltäter sind, wird er eine üble Vernichtung über sie bringen und wird den Weingarten an andere Weingärtner verpachten, die ihm die Früchte zur rechten Zeit abliefern werden.

 

Jene, welche nun den Weingarten des Vaters übernehmen sollten waren die auserwählten Apostel! Sie würden „die Früchte zur rechten Zeit“ am grossen Erntetag Jehovas in der Endzeit abliefern! Der Sohn selbst wird dem Vater das gereinigte Königreich übergeben, wenn es von allem „Unkraut“ und allen Zweigen die keinen Ertrag bringen gesäubert sein wird! Der Weinberg gehört dem Vater! Die Weingärtner müssen den Ertrag dem Sohn übergeben, an dem vom Vater bestimmten Tag! [B2e-B2g; Bb]

 

Jesus kaufte jene, „die unter Gesetz [[GESETZ]]“ stehen somit von der Folge der Gesetzesübertretung los, indem er selbst an der Stelle jener den Tod erlitt! Da Christen aus den Heiden sich nach ihrer Belehrung in der Taufe demselben „GESETZ des (heiligen) Geistes“ unterordnen, kann auch auf sie der Loskaufspreis angewendet werden. Sie werden „wiedergeboren ... aus Wasser und Geist ... eine neue Schöpfung“ (Joh 3:3-7) und so ebenso von der „Sklaverei des Todes“ befreit, indem Jesus sie schlussendlich auferwecken wird!

 

9.1.4.6        Jesus verkündet offen alle notwendigen Dinge

Als Gott seinen himmlischen Sohn zur Erde sandte, um aus einer Frau geboren zu werden, da unterschied Jesus sich als Same und Erbe der Verheissungen nicht von den übrigen Israeliten. Erst an jenem Tag, wo ihn Jehova mit heiligem Geist zum künftigen König salbte, als Jesus sich im Jordan taufen liess, da wurde er als „der Sohn, der Geliebte“ geoffenbart! Im Jahre 29 u.Z., als Jesus dreissig Jahre alt wurde war der von Gott festgelegte Zeitpunkt gekommen! Später offenbarte Jesus sich selbst als den göttlichen Abgesandten, als den Messias. Am Brunnen von Sychar gab sich Jesus erstmals einer Samaritanerin zu erkennen!

 

*** Rbi8  Johannes 4:25-26 ***

Die Frau sagte zu ihm: Ich weiß, daß der Messias kommt, der Christus genannt wird. Wenn dieser gekommen ist, wird er uns alle Dinge offen verkünden.“ 26 Jesus sprach zu ihr: „Ich bin es, der mit dir redet.“

 

Nun aber, volljährig stand Jesus nicht weiter unter den Verwaltern Israels. Weil jene ihn trotz seiner herausragenden Werke nicht erkennen wollten nannte er sie „Otternbrut“ und „Heuchler“! Erst mit seinem Tod am Stamm wurde der „neue Bund“ über „toten Opfern“ rechtsgültig, wie Paulus dies den Hebräern erklärte. Das kostbare Blut Jesu löschte die todbringende Urkunde mit dem Fluch in der „handschriftlichen Urkunde“ für all jene aus, die sich dem neuen Priesterkönig freiwillig unterordnen! Wir kennen die Aussage des Paulus bereits im ersten Teil, nun auch noch die Konsequenz:

 

*** Rbi8  Kolosser 2:13-15 ***

Überdies hat [Gott] euch, obwohl ihr tot wart in euren Verfehlungen und in dem unbeschnittenen Zustand eures Fleisches [[den Paulikanern]], zusammen mit ihm lebendig gemacht. Er hat uns alle unsere Verfehlungen verziehen 14 und die gegen uns [lautende] handschriftliche Urkunde, die aus [[Straf-]]Verordnungen bestand und gegen uns war, ausgelöscht; und ER hat sie aus dem Weg geräumt, indem sie [[als Fluch]] an den Marterpfahl [[Pfahl (gr.: xylon)]] genagelt wurde. 15 Die Regierungen und die Gewalten entblößend, stellte er sie als besiegt in der Öffentlichkeit zur Schau und führte sie durch den [Marterpfahl] [[Pfahl]] im Triumphzug einher.

 

Der „neue Bund“ trat somit erst in Kraft, als Jesus starb und Jehova das „geschlachtete Lamm“ im Himmel über jede Autorität erhöhte. „Die Regierungen und die Gewalten entblößend, stellte er sie als besiegt in der Öffentlichkeit zur Schau“. Der durch Cäsars Stadthalter Pilatus und die Oberpriester verhängte Todesstrafe und das Grab konnten Jesus nicht binden, da Jehova selbst die Fesseln des Todes löste! Ihre Gesetze und ihre Rechtsgrundlage waren und sind dem „Himmel der Himmel“ nicht bindend! Petrus erklärte an Pfingsten den versammelten Juden:

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 2:26-28 ***

Deswegen wurde mein Herz fröhlich, und meine Zunge frohlockte. Und auch mein Fleisch wird in Hoffnung wohnen; 27 denn du wirst meine Seele im Hades [[im Grab; im Tod]] nicht verlassen, noch wirst du zugeben, daß dein Loyalgesinnter die Verwesung sehe. 28 Du hast mir die Wege des Lebens kundgetan, du wirst mich mit Fröhlichkeit erfüllen mit deinem Angesicht.‘

 

Jesus wurde aufgrund seiner Treue unmittelbar nach dem Tod als Geistwesen das er zuvor war im Himmel auferweckt! Die fleischliche Auferstehung erfolgte erst am dritten Tag! Jesus musste den Tempel seines Leibes selbst wieder aufbauen! (1.Kor 15:42-45; 1.Pe 3:18)

 

http://www.weststadt-online.de/wp-content/uploads/2011/04/The_resurrection_day.jpg*** Rbi8  Johannes 2:18-22 ***

Die Juden gaben ihm daher zur Antwort: „Welches Zeichen kannst du uns zeigen, da du diese Dinge tust? 19 Als Antwort sagte Jesus zu ihnen: „Reißt diesen Tempel nieder, und in drei Tagen will ich ihn aufrichten.“ 20 Deshalb sagten die Juden: „Dieser Tempel ist in sechsundvierzig Jahren gebaut worden, und du willst ihn in drei Tagen aufrichten? 21 Er aber sprach von dem Tempel seines Leibes. 22 Als er jedoch von den Toten auferweckt worden war, kam es seinen Jüngern in den Sinn, daß er dies wiederholt gesagt hatte; und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.

 

Jene Mächte die in der Hand Satans sind waren „im Triumphzug“ besiegt und dies wurde nun öffentlich durch die Christen kund, zum Schrecken der jüdischen Vorsteher und der römischen Machthaber! Jeder aber, der sich Christus freiwillig unterordnete wurde von nun an vom „Fluch des Gesetzes [[GESETZES]] losgekauft“, nicht vom GESETZ an sich! Paulus lässt an diesem Zusammenhang keine Zweifel aufkommen!

 

*** Rbi8  Galater 3:13 ***

Christus hat uns vom Fluch des GESETZES losgekauft, indem er an unserer Statt ein Fluch geworden ist, denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der an einen Stamm gehängt ist.

 

Auch wir als Heidenchristen standen bis zum Tag unserer eigenen Taufe unter „Verwaltern“ dieses Systems! Paulus bezeichnet uns damit ebenfalls als „Unmündige“, da wir bis dahin von den „elementaren Dingen, die zur Welt gehören“ versklavt waren, deren Verordnungen und Gesetzen unterstanden. Für Juden waren die „elementaren Dinge“ zudem pharisäische Regeln, für Heidenchristen dagegen die Dinge dieses gottlosen Systems! Für uns heute zudem die christlichen religiösen Fabeln!

 

Natürlich sollte der Tod Jesu die Juden vom Todesurteil infolge des Fluches des GESETZES und eindeutig nicht vom GESETZ selbst befreien! Das wäre auch keine Befreiung, da das „vollkommene Gesetz [[GESETZ]]“ doch zur Freiheit des Christen gehört!

 

*** Rbi8  Jakobus 1:25 ***

Wer aber in das vollkommene Gesetz [[GESETZ]], das zur Freiheit gehört, hineinschaut und dabei bleibt, der wird glücklich sein, indem er [es] tut, weil er nicht ein vergeßlicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes geworden ist.

 

Glücklich werden wir nur dann, wenn wir das GESETZ einhalten, das auch tun, was es von uns fordert!

 

9.1.4.7        Juden- und Heidenchristen unter ein und demselben GESETZ vereinigt

Nach Jesu Tod mussten die Juden die Christus angenommen hatten weiterhin das GESETZ genauso halten wie zuvor. Heidenchristen aber beschnitten sich ihr Herz damit! Gemeinsam wurden wir aus den Heiden zusammen mit jenen aus den Juden durch die Taufe als geistige Söhne Jesu von Gott „an Sohnes statt anerkannt“! Im hebräischen Wortgebrauch werden auch die Söhne der Söhne, die Enkel als „Söhne“ bezeichnet! 

 

*** Rbi8  Galater 4:6-7 ***

Weil ihr nun Söhne seid, hat Gott den Geist seines Sohnes in unser Herz gesandt, der ausruft: „Abba, Vater!“ 7 So bist du denn nicht mehr ein Sklave, sondern ein Sohn; und wenn ein Sohn, auch ein Erbe durch Gott.

 

Wir dürfen Gott nun mit reinem Herzen als unseren „Vater“ anrufen. Das Herz wurde durch Jesu Blut von Sünde und Todesstrafe gereinigt! Jesus zeigte dieses Vorrecht durch das Mustergebet, durch die Anrede: „Unser Vater“. Paulus zeigt unsere frühere Abhängigkeit von Göttern und Götzen, denen wir bis zur Taufe dienten und warnte vor einer Rückkehr und erneuten Unterwerfung unter jene Mächte und dem, was jene zuvor verlangten. So wie die Juden im Geiste nicht nach Ägypten zurückkehren durften, ebenso wenig Christen zu den heidnischen Sitten!

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/9/9b/Marx,_Engels,_Lenin,_Stalin_(1933).jpg/400px-Marx,_Engels,_Lenin,_Stalin_(1933).jpg*** Rbi8  Galater 4:8-11 ***

Damals jedoch, als ihr Gott nicht kanntet, dientet ihr denen als Sklaven, die von Natur nicht Götter sind [[den heidnischen Priestern; dem Cäsar als Pontifex Maximus]]. 9 Jetzt aber, da ihr Gott kennengelernt habt, oder vielmehr jetzt, da ihr von Gott erkannt worden seid, wie kommt es, daß ihr wieder zu den schwachen und armseligen elementaren Dingen zurückkehrt und wieder deren Sklaven sein wollt? 10 Ihr beobachtet peinlich genau Tage [[wie den Sonntag]] und Monate [[gemäss julianischem Kalender]] und Zeitabschnitte und Jahre [[wie z.B. die Geburtstage der Herrscher]]. 11 Ich fürchte für euch, daß ich mich euretwegen irgendwie zwecklos abgemüht habe.

 

Jene, die uns in Sklaverei hielten waren keine wirklichen Götter, sondern sie hatten sich selbst zu Göttern gemacht! Die einen, die nach Macht und Autorität strebten wollten die Unterwerfung der anderen, in Politik und Religion! Erst mit der Taufe und Hingabe an Gott, an Jesus als Herrn und an den heiligen Geist des göttlichen Wortes in der Bibel, wurden wir „von Gott anerkannt“, kamen geistig mit und durch Christus zum Leben. Bis dahin waren wir tot in unseren Sünden. Denselben Kaiserkult, wo Führer wie Götter geehrt werden finden wir auch heute noch.

 

9.1.4.8        Die vom geraden Weg der Wahrheit Abweichenden, die zu jüdischem Brauchtum zurückkehrten

Die Galater hatten sich von jenen ebionitischen Juden-Christen „von der Sekte der Pharisäer, die gläubig geworden waren“ (Apg 15:5) und „die von Jakobus her“ aus Jerusalem gekommen waren gefangen nehmen lassen! (Gal 2:12) Zuerst zeigte sich dies durch erneute Trennung zwischen Juden- und Heidenchristen, die selbst Petrus und Barnabas mitmachten, dann aber weiter auch darin, dass die Judenchristen von den Heidenchristen die Beschneidung verlangten, die nun deutlich kein Erfordernis mehr war! Die Glaubenstaufe hatte dies ja ersetzt! Paulus wehrte sich entsetzt dagegen!

 

*** Rbi8  Galater 2:11-14 ***

Als Kephas jedoch nach Antiochia kam, widerstand ich ihm ins Angesicht, weil er verurteilt dastand. 12 Denn bevor einige von Jakobus gekommen waren, aß er gewöhnlich mit Leuten von den Nationen; aber als sie eintrafen, schickte er sich an, sich zurückzuziehen und sich abzusondern aus Furcht vor denen aus der Gruppe der Beschnittenen. 13 Auch die übrigen Juden schlossen sich ihm in seiner Verstellung an, so daß sogar Barnabas durch ihre Verstellung mitgerissen wurde. 14 Als ich aber sah, daß sie nicht den geraden Weg gemäß der Wahrheit der guten Botschaft wandelten, sagte ich vor ihnen allen zu Kephas: „Wenn du, obwohl du ein Jude bist, so lebst wie die Nationen und nicht wie Juden, wie kommt es, daß du Leute von den Nationen nötigst, gemäß jüdischem Brauch zu leben?“

 

Jüdischer Brauch, der durch die Veränderung im GESETZ durch Christus dahingefallen war, wie die Trennung zwischen Heiden- und Judenchristen und zudem die Beschneidung waren die Themen, die zur Auseinandersetzung geführt hatten! Es ging auch hier nicht darum, ob Christen das GESETZ halten müssten oder nicht, sondern um zwei Punkte innerhalb des GESETZES, die klar verändert worden waren!

 

http://austria-forum.org/attach/Wissenssammlungen/ABC_zur_Volkskunde_%C3%96sterreichs/Kirchenjahr/Kirchenjahr.jpgWas aber meinte Paulus anschliessend in Galater 4:10, wenn er sagt: „Ihr beobachtet peinlich genau Tage und Monate und Zeitabschnitte und Jahre.“? Redete er nun zur einen oder anderen Gruppe oder zu beiden? Ging es um jüdischen Brauch oder um heidnischen? Sagte er damit, dass kein Sabbat mehr, und dass kein Abendmahl zum bestimmten Tag des 14. Nisan gehalten werden soll, und dass Gottes Festzeiten abgeschafft wären? Dies behaupten viele Christen!

 

Was schon damals seinen ersten Beginn nahm, war die Anpassung an das heidnische Jahr mit ihren Festen, die alle irgendwo im Kaiserkult verankert waren! An dem Jahr 321 u.Z., wo Konstantin den Sonntag als obligatorischen Ruhetag im ganzen Reich fixierte und dann am Konzil von Nicäa, wo das Osterfest auf den Sonntag verlegt wurde und damit das Abendmahl weg vom 14. Tag des Monats Nisan hatten die Gegner von JHWH und seinem Christus, als „Herrn des Sabbats“ eindeutig die Oberhand gewonnen. Treue zu Christus bedeutete Abtrennung von jenen, so schmerzhaft dies im Einzelfalle auch war.

 

Die Antwort lautet somit eindeutig: Nein! Paulus sprach damals nicht von göttlich festgelegten Sabbaten und Festzeiten, sondern von Bräuchen die entweder von dem durch kanaanitisch- oder ägyptisches Brauchtum durchsäuerten Judaismus her kamen mit verschiedenen Festtagen die nicht im GESETZ Mose verankert waren oder von Seiten der Nationen und ihren heidnischen Bräuchen her stammten! Das geht aus dem Kontext deutlich hervor!

 

Für Paulus und die ersten Christen blieb unzweifelhaft der Sabbat der Tag der wöchentlichen Versammlungen! Genauso waren es auch die übrigen Festzeiten! Als Paulus in Antiochia predigte, da war es weiterhin der Sabbat. Durch fehlende Übersetzung des Wortes „Synagoge“ wird der Eindruck erweckt, Paulus hätte zu den Juden gepredigt was aber nicht der Fall sein kann, denn nur Getaufte stehen unter „unverdienter Güte“, weil sie das „GESETZ des Glaubens“ erfüllen! Kleine, scheinbare unwichtige Details die in sich Betrug am Leser darstellen, weil er vom wahren Verständnis weggezogen wird. Zu verantworten von all jenen die den Sabbat als abgeschafft erklären!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 13:42-44 ***

Als sie nun hinausgingen, begannen die Leute inständig zu bitten, daß diese Dinge am folgenden Sabbat zu ihnen geredet würden. 43 Nachdem nun die Synagogenversammlung [[Synagoge = Versammlung!]] aufgelöst worden war, folgten viele von den Juden [[Ebioniten]] und von den Proselyten, die [Gott] anbeteten [[Paulikaner]], Paulus und Barnabas, die, indem sie zu ihnen redeten, sie anzuspornen begannen, in der unverdienten Güte Gottes zu verharren.

44 Am nächsten Sabbat versammelte sich nahezu die ganze Stadt, um das Wort Jehovas [[des Herrn (Jesus)]]  zu hören.

 

Da jene Versammelten die „unverdiente Güte Gottes“ bereits erhalten hatten musste sie inzwischen unter den Getauften sein! Man versammelte sich am Sabbat, wie dies Gottes GESETZ verordnet hatte!

 

Der heidnische Tag zur Ehre der Sonne war der Sonntag, der erst im Jahre 321 u.Z. durch Kaiser Konstantin im ganzen Reich zum obligatorischen Feiertag erklärt wurde! Aber schon damals zur Zeit des Paulus begann der Abfall zurück, hin zu diesen heidnischen Bräuchen, wo sich die Götzentempel am Sonntag mit Menschen füllten! Konstantins zwiespältiges Denken, sein offener Antisemitismus kommt in seinem Sendschreiben zum Konzil von Nicäa im Jahre 325 u.Z. zum Tragen:

 

image009 (Schreiben von Kaiser Konstantin nach dem Kirchenkonzil von Nizäa 325 an alle Kirchen): [1]

 

Konstantin, August, den Gemeinden


"...Als [beim Konzil von Nizäa] die Frage des heiligen Festes, Ostern, aufkam, wurde einstimmig beschlossen, dass dieses Fest von allen und überall am gleichen Tag gefeiert werden sollte... Denn es erschien jedem eine äußerst unwürdige Tatsache, dass wir in diesem äußerst heiligen Fest den Gewohnheiten der Juden folgen sollten, welche - verdorbene Schufte! - ihre Hände befleckt haben mit einem ruchlosen Verbrechen, es ist nur gerecht, dass sie in ihrem Sinn erblindet sind.

   Es ist daher passend, wenn wir die Praktiken dieses Volkes zurückweisen und in alle Zukunft das Begehen dieses Festes auf eine legitimere Art feiern. Lasst uns also nichts gemeinsam haben mit dem äußerst feindlichen Pöbel der Juden. Wir haben eine andere Methode erhalten von unserem Retter. Ein gesetzmäßigerer und passenderer Kurs ist offen für unsere heiligste Religion. Indem wir diesem Kurs folgen, lasst uns uns zurückziehen, meine geehrten Brüder, von dieser abscheulichen Gemeinschaft."

 

image149An jenem Konzil in Nicäa durften keine ebionitischen Bischöfe aus Versammlungen der Ostkirche teilnehmen! Die dem Kaiser in Rom treuen Athanasier waren weitgehend unter sich, die Arianer von der Teilnahme, der Abstimmung und Diskussion ausgeschlossen! Jesus wurde u.a. als Gottgleich deklariert! Auf Münzen liessen sie ihr Konterfei seit dem ersten Kaiser abdrucken wie hier als „Dius Augustus“. Altäre in den Heidentempeln waren dem Kaiser gewidmet, wo vor dessen Statue Rauchopfer dargebracht wurden!

 

Wundert es, wenn eine solche antisemitische Einstellung wie des Konstantin die bereits die Kirchenväter offenbart hatten und nun vom heidnischen Kaiser selbst deklariert wurde die versammelten Bischöfe beeinflusst haben musste jeder Regelung zuzustimmen, die in Wirklichkeit gegen alles ist, was irgend an Judaismus erinnerte? Judaismus aber war unzertrennlich mit Gottes Anweisungen an jenes Volk verbunden!

 

http://img.welt.de/img/history/crop105823368/4190717869-ci3x2l-w580-aoriginal-h386-l0/Konstant.jpgDamit aber wendeten sie sich direkt gegen Gottes Anordnungen: Das vierte Gebot, das Sabbatgesetz wurde ausser Kraft gesetzt (2.Mo 20:8-11), ebenso die richterliche Entscheidung! Jesus war nun zweiter „Gott“ neben JHWH-GOTT. Die ersten drei Gebote waren damit ebenso besiegt! Kein Zweifel wer der führende „Gott“ oder „Götze“ war, der jenes Konzil hin zu seinen Bestimmungen leitete! Durch Kaiserliches Gesetz wurde der Entscheid zum Kirchendogma.

 

Konstantin wurde post mortem durch die in Macht und Stellung nun gefestigten römischen Päpste zum Heiligen ernannt. Schon zu Lebzeiten war er ein vom Volk verehrter Götze, zu dem gebetet wurde! Zu ihrer eigenen Verehrung bauten die Kaiser sich ihre eigenen Basiliken!

 

LateranDie grosse geistige Hure „Babylon die Grosse“ war in ihrem vollen Element sich mit der Welt zu vereinen! Als Dank gegenüber Papst Sylvester, dass er zur Durchsetzung des Dekretes den Sonntag als Tag der Götterverehrung verholfen hatte baute ihm der Kaiser die Lateran-Basilika!

 

image155Wahre Christen aber hielten sich an Jesu Gebot und versammelten sich ebenso wie die Juden nach demselben göttlichen GESETZ weiterhin am Sabbat! Der Sabbat blieb das Zeichen zwischen Jehova und seinem Volk!

 

*** Rbi8  2. Mose 31:13-14 ***

Was dich betrifft, rede zu den Söhnen Israels, indem [du] sprichst: ‚Besonders meine Sabbate sollt ihr halten, denn es ist ein Zeichen zwischen mir und euch durch eure Generationen hindurch, damit ihr erkennt, daß ich, Jehova, euch heilige. 14 Und ihr sollt den Sabbat halten, denn er ist euch etwas Heiliges. Wer ihn entweiht, wird unweigerlich zu Tode gebracht werden.

 

Paulus hatte sich stets darum bemüht Heiden den Vorteil der göttlichen GESETZE zu unterbreiten und sie dafür zu gewinnen Teilhaber am Königreich des Sohnes zu werden, in dem Gottes Gerechtigkeit mittels seines GESETZES herrscht. Da aber einige der Getauften später wiederum zu den alten, „elementaren Dingen dieses Systems“ zurückkehrten glaubte er, dass er vergeblich gelaufen sei! Warum? Weil Menschen die Gottes GESETZ missachten von Gott nicht weiter anerkannt werden!

 

 

9.1.5          Der neue Bund bedingt Änderungen im GESETZ Mose und wird zum „GESETZ des Christus

 

9.1.5.1        Der Salzbund mit Levi stellt nur einen zusätzlichen Bund innerhalb des Gesetzesbundes dar: Was genau wurde durch den „neuen Bund“ ersetzt?

Der „Bund mit Levi“, der in der Bibel durch Jehova auch „Salzbund“ bezeichnet wird, bildet Teil des GESETZES Mose und stellt einen abgetrennten Bund mit den Nachkommen Levis dar, welche dadurch die Aufgabe von Gesetzeslehrern und Priestern innerhalb Israels innehatten und deshalb das Anrecht auf den Zehnten und die ihnen bestimmten Anteile an den Opfergaben erhielten.

 

*** Rbi8  4. Mose 18:19 ***

Alle heiligen Beiträge, die die Söhne Israels für Jehova beisteuern werden, habe ich dir und deinen Söhnen und deinen Töchtern mit dir gegeben als eine bestimmte Zuwendung auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]]. Es ist ein Salzbund auf unabsehbare Zeit vor Jehova für dich und deine Nachkommen mit dir.“

 

http://i.ebayimg.com/t/Einweihung-Aarons-und-seiner-Soehne-Bibel-Religion-Christentum-/00/s/ODIyWDEwNjQ=/$(KGrHqF,!gsE9wDBRH6wBPcKbNHE+Q~~60_35.JPG Salzbund“ bedeutet auch „Salär-Bündnis“. Dieser Bund wurde erst mit der Einweihung des Zeltes der Zusammenkunft und der Weihe der Priester rund ein Jahr nach dem Gesetzesbund über blutigen Opfern rechtskräftig! Da die Priester und Leviten ihrer Aufgabe mit der Zeit nicht getreu nachgingen drohte Jehova das Ende des Bundes mit ihnen an und versprach seinerseits, mit einem Nachkommen aus Davids Linie einen „neuen Bund“ zu schliessen! Dadurch aber würde gleichzeitig auch ein geändertes Bundesgesetz in Kraft treten, das diesen Teil des GESETZES ersetzen sollte, der die levitischen Priester betraf!

 

Paulus redet im Brief an die Hebräer, wenn er vom „neuen Bund“ spricht nur von jenem Teil, der die Priesterschaft betrifft. Er spricht eindeutig nicht davon, das gesamte GESETZ zu wechseln oder es gar als ungültig zu erklären! Das wäre doch Gesetzlosigkeit und wurde von Paulus warnend als Erscheinung des grossen Abfalls für die Endzeit erwähnt, wo der „Mensch der Gesetzlosigkeit“ sich in den „Tempel des GOTTES“, also den Tempel Jehovas setzt! (2.Thess 2:3-5)

 

Paulus erklärt, dass mit Jesus nicht das Ende des GESETZES, sondern ein Wechsel des GESETZES, besser noch, ein Wechsel „innerhalb des GESETZES“ kommen sollte. Der „Mensch der Gesetzlosigkeit“ dagegen lehnt alle jene GESETZE Gottes ab und setzt an dessen Stelle seine eigenen Regeln!

 

*** Rbi8  Hebräer 7:12 ***

Denn da das Priestertum gewechselt wird, tritt notwendigerweise auch ein Wechsel des [[innerhalb des]] Gesetzes ein.

 

Darum ist es so wichtig für die Nachfolger der levitischen Priester, Vorsteher von Christenversammlungen diesen Wechsel innerhalb des GESETZES zu verstehen und ihn im Gesamtzusammenhang richtig einzuordnen. Dies hilft die Auswirkungen zu verstehen, die mit Jesu Erhöhung zum Hohepriesterkönig unmittelbar nach seinem Tod, respektive an Pfingsten in Kraft traten, als die ersten 120 Jünger in das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ aufgenommen wurden!

 

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Bereits durch den Propheten Maleachi wurden dieser kommende Wechsel der levitischen Priesterschaft und der Grund hierzu warnend angekündigt! Jesaja und andere Propheten hatten schon weit zuvor immer wieder davor gewarnt! Jehova hatte „dieses Gebot gesandt ..., damit mein Bund mit Levi weiterbestehe“, sagt Maleachi. Damit dieser „Bund mit Levi“ weiterbestehe mussten jene levitischen Priester die Gebote Gottes halten und ihre Priesterpflicht erfüllen, andere darin zu belehren! Es war „ein Bund des Lebens und des Friedens“. Maleachi musste Gottes Worte aus dem Mund des „Engels Jehovas“, Gottes Wortführer aufzeichnen:

 

*** Rbi8  Maleachi 2:3-7 ***

„Siehe! Ich schelte euretwegen die Saat, und ich will Mist auf eure Gesichter streuen, den Mist eurer [[mit heidnischen Kult vermischten]] Feste; und jemand wird euch tatsächlich zu ihm [[dem Baal]] hinwegtragen. 4 Und ihr werdet erkennen müssen, daß ich euch dieses Gebot gesandt habe, damit mein Bund mit Levi weiterbestehe“, hat Jehova der Heerscharen gesagt.

5 „Was meinen Bund betrifft, er war erwiesenermaßen mit ihm, [ein Bund] des Lebens und des Friedens, und ich gab sie ihm fortgesetzt, mit Furcht. Und er fürchtete mich weiterhin; ja, meines Namens wegen wurde er sogar in Schrecken versetzt. 6 Es erwies sich, daß das Gesetz [[GESETZ]] der Wahrheit selbst in seinem Mund war, und da war keine Ungerechtigkeit auf seinen Lippen zu finden. In Frieden und in Geradheit wandelte er mit mir, und viele waren es, die er von Vergehung zurückbrachte. 7 Denn die Lippen eines Priesters sind es, die Erkenntnis bewahren sollten, und [das] Gesetz [[GESETZ]] sollte man aus seinem Mund suchen; denn er ist der Bote Jehovas der Heerscharen.

 

Aaron und seine Söhne lernten es auf den Bund und dessen Bestimmungen zu achten! Die GESETZE nicht zu halten und den Bund dadurch zu brechen konnte für die Leviten und Israel keinen Frieden bedeuten! Dasselbe ist vollkommen im Einklang mit dem, was der designierte neue Hohepriester Jesu als Prophet seinen Jüngern verkündigte! Aus ihrem Mund sollte nun das göttliche GESETZ bis an die Enden der Erde verbreitet werden! Er belehrte sie in der grossen Rede der Bergpredigt:

 

http://www.ruhr-uni-bochum.de/nt/service/wdb/jesus-plakat.jpg*** Rbi8  Matthäus 5:19-20 ***

Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Diese Form der geforderten Gerechtigkeit musste aus der gesetzmässigen Anwendung des GESETZES entstehen! Die „Gerechtigkeit der Schriftgelehrten und Pharisäer“ genügte den göttlichen Anforderungen nicht. Sie machten die GESETZE durch ihre Überlieferungen ungültig (Mat 15:5, 6). Jene verbündeten sich zudem mit den Römern, um Jesus zu töten und um selbst das Erbe anzutreten. Aus dem ist zu schliessen, dass jüdische Vorsteher heute deren Nachkommen sind!

 

Genauso wenig ist der Ruf „Frieden und Sicherheit“ in der Endzeit mit wahrem Frieden verbunden, im Gegenteil wird durch Paulus „plötzliche Vernichtung“ angesagt! Wiederum wollen die Religionsführer die Aufrichtung von Gottes Königreich verhindern, darum versammeln sie sich unter Führung „des falschen Propheten“ nach Harmagedon hin.

 

Wahrheit muss auf den Lippen eines Priesters gefunden werden, eine Wahrheit die im Einklang mit Gottes Wort und seinen Vorhersagen ist! Bestimmt treffen die Worte Maleachis auf Jesus zu, dass „... das Gesetz [[GESETZ]] der Wahrheit selbst in seinem Mund war, und da war keine Ungerechtigkeit auf seinen Lippen zu finden.“ Aber auch seine wahren Nachfolger erzeigen sich  frei von Unwahrheit und ohne Makel!

 

*** Rbi8  Offenbarung 14:4-5 ***

Diese wurden als Erstlinge aus den Menschen für Gott und für das Lamm erkauft, 5 und in ihrem Mund wurde keine Unwahrheit gefunden; sie sind ohne Makel.

 

Diese Art der Wahrheit und jegliches Fehlen von Ungerechtigkeit kündigt bereits Maleachi über den neuen Hohepriester Israels an, den vorhergesagten Messias, wenn dieser sein Amt auf Davids Thron antritt! Maleachi spricht die Worte Jehovas so, als hätten sie sich bereits erfüllt! Da Jesus ja als Gottes Wortführer und hochgestellter Engel schon damals bei Jehova war und stets seinen Willen ausführte sind die Worte vollkommen zutreffend! „In Frieden und in Geradheit wandelte er mit mir, und viele waren es, die er von Vergehung zurückbrachte“.

 

Israels Engel in der Wildnis, der ihnen das GESETZ übermittelt hatte war Michael, „der zu Gunsten deines Volkes steht“, zu Gunsten des Volkes Daniels und Maleachis! Als Bote (gr.: aggelos: Engel, Bote, Vorsteher) Jehovas bewahrte Jesus jedes Wort das Gott zu ihm geredet hatte. Er brachte genaue Erkenntnis des Sinns hinter den einzelnen Geboten des  GESETZEN und er lehrte diese Gebote und hielt sie auch selbst alle ein! Das GESETZ Gottes muss aus dem Mund des Priesters als Gottes Vertreter gehört werden! Er muss dem GESETZ zudem Nachachtung verschaffen! (2.Mo 32:25-29)

 

9.1.5.2        Warum war eine Änderung im GESETZ Mose betreffend die levitische Priesterschaft notwendig geworden?

Einige weitere Vergleiche zwischen dem GESETZ, das Mose an die levitische Priesterschaft gegeben hat und den Geboten, die Jesus für seine geistigen Söhne erläutert hat, zeigen, was das „GESETZ des Christus“ wirklich bedeutet.

 

http://u.jimdo.com/www31/o/sbb945d30030875ad/img/i98c40ce6ca55eafa/1377713542/std/image.jpgDie Katholische Kirche hat für ihre Priester eine Menge der Vorschriften im GESETZ Mose an die Priester Aarons zusammengefasst und sie in vollkommen neue Riten umgewandelt. War das aber wirklich das, was die ersten Christen durch Jesus und die Apostel belehrt wurden? Sind die Zeremonien und Sakramente der Kirche, die zum Teil auch von den protestantischen Kirchen weitergeführt werden das, was die Juden in den Synagogen taten, so wie Moses es geboten hatte oder gar das, was die Apostel in den Christenversammlungen gelehrt haben und jene Urchristen einhielten?

 

Die Versammlungen am Sabbat dienten dazu, dass Israel die Bestimmungen und Handlungsweisen ihres Gottes Jehova immer wieder hören sollten und darauf achteten sie zu tun. Abweichungen davon mussten durch die Vorsteher schnell erkannt werden und Korrekturen mussten vorgenommen werden, wo notwendig erfolgte Zurechtweisung und Disziplinierung. Moses ermahnte das Volk am Ende der Wanderung in der Wildnis:

 

http://wegedeslebens.info/Literatur/schawuot_Sinai.jpg*** Rbi8  5. Mose 5:1-5 ***

Und Moses rief dann ganz Israel herbei und sagte zu ihnen: Höre, o Israel, die Bestimmungen und die richterlichen Entscheidungen, die ich heute vor euren Ohren rede, und ihr sollt sie lernen und darauf achten, sie zu tun. 2 Jehova, unser Gott, hat im Horeb einen Bund mit uns geschlossen. 3 Nicht mit unseren Vorvätern hat Jehova diesen Bund geschlossen, sondern mit uns, mit uns allen, die heute hier am Leben sind. 4 Von Angesicht zu Angesicht redete Jehova mit euch am Berg mitten aus dem Feuer. 5 Ich stand zu jener besonderen Zeit zwischen Jehova und euch, um euch das Wort Jehovas mitzuteilen (denn ihr fürchtetet euch vor dem Feuer und stiegt nicht auf den Berg hinauf) ...

 

Die Anwendung und das Vorgehen ist aus Jesu Mund in der Offenbarung deutlich zu sehen, wo er die sieben Versammlungen einzeln und deren Vorsteher lobt und rügt. Jede Form Gesetzesverletzung wird dort einzeln erwähnt und Korrektur verlangt, ansonsten Strafe folgen werde!

 

So wie Gott mit Israel am Horeb direkt geredet hatte und dann auf dessen Wunsch hin nur noch durch seinen Mittler Moses redete, so bestätigte Jehova drei Mal durch Worte aus dem Himmel Jesus als seinen „geliebten Sohn“, den er zum einzigen Mittler eingesetzt hatte. Auf ihn sollen wir hören! Paulus erläutert dies:

 

*** Rbi8  1. Timotheus 2:5-6 ***

Denn da ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und Menschen, ein Mensch, Christus Jesus, 6 der sich selbst als ein entsprechendes Lösegeld für alle hingegeben hat

 

Der „neue Bund“ ist somit auch mit einem neuen Mittler verbunden, der das fleischliche und das geistige Israel in Gottes Gegenwart vertritt. Levi war wiederholt auf die Probe gestellt worden, schlussendlich haben sie sich aber gegen Jehova gestellt! Jesus aber blieb auch unter härtester Prüfung loyal mit Gott!

 

*** Rbi8  5. Mose 33:8 ***

Und über Levi sagte er:

Deine Tummim und deine Urim gehören dem dir loyal gesinnten Mann,

Den du zu Massa auf die Probe stelltest.

Du begannst, mit ihm zu streiten bei den Wassern Meribas

 

Bei den Wassern zu Meriba stellte Jehova Israel auf die Probe! „Tummim und deine Urim“, mittels derer in Israel Recht gesprochen wurde sollten künftig jenen gehören, die Gottes Mittler Jesus gegenüber loyal sind! An jenen Wassern von Meriba war es „der Engel Jehovas“ der Gottes Worte vermittelte! Warnend redete JHWH durch Seinen Mittler:

 

http://1.bp.blogspot.com/-G45M1YW452A/UXbNA_z2-CI/AAAAAAAAWuM/YIhdpt8SNK8/s1600/Foster_Bible_Pictures_0074-1_Offering_to_Molech.jpg*** Rbi8  5. Mose 31:16-18 ***

Jehova sprach nun zu Moses: „Siehe! Du legst dich zu deinen Vorvätern; und dieses Volk wird sich bestimmt aufmachen und unsittlichen Verkehr mit fremdländischen Göttern des Landes haben, in das sie gehen, direkt in ihrer Mitte, und sie werden mich bestimmt verlassen und meinen Bund brechen, den ich mit ihnen geschlossen habe. 17 Darauf wird mein Zorn an jenem Tag gewiß gegen sie entbrennen, und ich werde sie bestimmt verlassen und mein Angesicht vor ihnen verbergen, und sie sollen zu etwas werden, das verzehrt werden soll; und viele Unglücksschläge und Bedrängnisse sollen über sie kommen, und sie werden an jenem Tag ganz bestimmt sagen: ‚Ist es nicht, weil unser Gott nicht in unserer Mitte ist, daß diese Unglücksschläge über uns gekommen sind?‘ 18 Was mich betrifft, ich werde an jenem Tag mein Angesicht gänzlich verbergen wegen all der Schlechtigkeit, die sie getan haben, weil sie sich anderen Göttern zugewandt haben.

 

http://www.thedoggstar.com/wp-content/uploads/2009/07/Dagon-Pope-300x283.jpgGott hatte Israel angekündigt, dass sie Ihn nach dem Tode des Moses verlassen würden, um anderen Göttern, jenen Ägyptens mit ihrer Sonnenverehrung, jenen Kanaans mit Moloch und dem Fischgott Dagon zu dienen. Später verwarf die levitische Priesterschaft den eigen Sohn Gottes und töteten Jesus. Der Zeitpunkt war gekommen, dass JHWH sich vollkommen vom Volk Israel zurückzog und den Überrest der den Messias angenommen hatte dem Sohn übergab!

 

Derselbe Abfall trifft auch auf die Christenheit zu, die spätestens nach dem Tod der Apostel sich wiederum den Göttern der Nationen zuwendete! Dieser erneute Bundesbruch zieht gleichermassen Gottes Zorn auf sich der sich in Harmagedon voll entladen wird!

 

Jehova als den Gott der Scheinchristenheit zu bezeichnen bringt wirklich Schande auf den heiligen Namen Gottes! Jehova verbirgt sein Angesicht gänzlich vor ihnen am Tag der Urteilsvollstreckung! [B3]

 

9.1.5.3        Der Sohn, der endgültig auf Davids Thron sitzen wird

Der Glaube an den kommenden Messias war seit den Tagen der Bündnisse Gottes mit Abraham in Israel fest verankert. Aufgrund der Vorhersagen von Engeln gegenüber Isaak und dann gegenüber Jakob war die fleischliche Linie definiert, aus der „der Same“ kommen sollte, der bereits Adam in Eden verheissen worden war, welcher der „Schlange“ den Kopf zertreten würde. Durch den Segen, den Jakob vor seinem Tod über Juda sprach wurde zudem die Linie Judas herausgehoben. Aus ihm sollte der hervorgehen, der „Schilo“ ist, was bedeutet „dessen es ist“, gemeint ist der Befehlshaberstab.

 

*** Rbi8  1. Mose 49:10 ***

Das Zepter wird nicht von Juda weichen noch der Befehlshaberstab zwischen seinen Füßen hinweg, bis Schilo kommt; und ihm wird der Gehorsam der Völker gehören.

 

Der Gehorsam der Völker, vorab jener Gehorsam seiner elf Bruderstämme würde bei Juda bleiben bis der Machtanspruch endgültig dem von Gott Auserlesenen übergeben würde. Die Nachkommen Judas sollten eine erhöhte Stellung, die Führungsrolle innerhalb der Stämme Israels erhalten bis jener „Schilo“ kommen würde! Es galt somit die Linie Judas im Auge zu behalten, weil ein künftiger Anspruch auf Königsthron nur aus dieser Linie kommen würde.

 

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Als der Prophet Samuel anstelle Sauls David als König salbte, der aus dem Stamme Juda war, so hatte dies Jehova selbst gewählt. Er sollte ihn nicht nach der äusseren Erscheinung, sondern nach dem Abwägen des Herzens beurteilt (Mat 22:16; 1.Sam 16:11-13;). David erhielt später von Jehova erneut die bestimmte Zusage, dass „der Same“ aus seinen Nachkommen stammen würde.

 

Nach David war es sein Sohn Salomo, auf dem Gottes Geist ruhte. Er baute Jehova den Tempel in Jerusalem. Trotzdem sollte es ein weit grösserer Same aus Davids Linie sein, der das Königreich Israels endgültig ererben würde.

 

image171*** Rbi8  1. Könige 8:20-21 ***

Und Jehova führte dann sein Wort aus, das er geredet hatte, damit ich an Stelle Davids, meines Vaters, aufstehe und auf dem Thron Israels sitze, so wie Jehova geredet hatte, und damit ich das Haus für den Namen Jehovas, des Gottes Israels, baue 21 und damit ich dort eine Stätte bestimme für die Lade, in der der Bund Jehovas ist, den er mit unseren Vorvätern geschlossen hat, als er sie aus dem Land Ägypten herausführte.“

 

Salomo fing jedoch im zunehmenden Alter an Jehovas Weg zu verlassen und den Göttern seiner Frauen die er von den Nationen genommen hatte Tempel und Anbetungsstätten zu errichten. So verführte er Israel zum Abfall. Bereits unter seinem Sohn Jerobeam kam es zu der von Jehova vorausgesagten Teilung des Königreiches. Dem Königshaus verblieben nur der Stamm Juda und Benjamin, sowie die Leviten. Das neue Zehnstämmereich Israel aber begann früh von Jehova abzufallen und sich erneut den Baalen zuzuwenden und wurde auch für Juda zu einer Schlinge. Bis zur Zerstörung des Königreiches Israel und später dann auch des Königreiches Juda sandte Jehova immer wieder Propheten, um zu warnen und zur Umkehr aufzufordern! Sich nach den Satzungen der Nationen statt nach dem GESETZ Jehovas auszurichten bringt stets mittel- und langfristig verderben!

 

*** Rbi8  2. Könige 17:7-11 ***

Und dies geschah, weil die Söhne Israels gegen Jehova, ihren Gott, gesündigt hatten, der sie aus dem Land Ägypten, aus der Hand Pharaos, des Königs von Ägypten, heraufgebracht hatte, und sie andere Götter zu fürchten begonnen hatten; 8 und sie wandelten fortgesetzt in den Satzungen der Nationen, die Jehova vor den Söhnen Israels her ausgetrieben hatte, und [in den Satzungen der] Könige von Israel, die diese gemacht hatten; 9 und die Söhne Israels gingen daran, Dingen nachzuforschen, die nicht recht waren gegenüber Jehova, ihrem Gott, und bauten sich fortgesetzt Höhen in all ihren Städten, von dem Turm der Wächter bis zur befestigten Stadt; 10 und sie fuhren fort, sich heilige Säulen und heilige Pfähle auf jedem hohen Hügel und unter jedem üppigen Baum aufzustellen; 11 und dort, auf allen Höhen, fuhren sie fort, ebenso zu räuchern wie die Nationen, die Jehova ihretwegen ins Exil geführt hatte, und sie taten fortgesetzt böse Dinge, um Jehova zu kränken;

 

http://www.bibelwissenschaft.de/fileadmin/buh_bibelmodul/media/wibi/image/map_WILAT_Exil_1.jpgDie Könige Israels, welche diese Satzungen oder Landesgesetze im Sinne der Verordnungen jener Nationen erliessen, die Gott gerade deswegen ausgetrieben hatte weil sie Götzendienst betrieben, dies musste dasselbe Strafmass zur Folge haben, das Jehova für diese Vergehen ausgesetzt hatte! Es bedeutete Bundesbruch, das den Fluch nach sich zog! Zuerst war es das Zehnstämmereich Israel, das im Jahre 740 v.u.Z. nach Assyrien in die Gefangenschaft ging.

 

Dies sollte uns bis heute in christlichen Ländern als Warnung dienen, da unsere nationalen Gesetze im Einklang mit Gottes GESETZ stehen müssen. Wir können bei einem Vergleich aber leicht erkennen, dass diese nationalen Gesetze längst verwässert sind und dieselbe Toleranz gegen Gottlosigkeit und Götzendienerei aufweisen, wie die der heidnischen Nationen, die Jehova als Schöpfergott nicht kennen lernen wollten. Der Prophet Jeremia schrieb in seiner Königschronik: „... die Söhne Israels gingen daran, Dingen nachzuforschen, die nicht recht waren gegenüber Jehova.“ Was wohl müsste er über die heutige Forschung in christlichen Nationen sagen? Ist Jehova wohl einverstanden mit israelischer Forschung, welche ihnen eine eigene Atombombe beschert hat? Forderte dies nicht geradezu die Nachbarn heraus dasselbe anzustreben? Sind nicht heute die Städte Israels voller Anbetungsstätten fremder Götter? Ist es nicht so, dass Christen und Juden heute ebenso „fortgesetzt böse Dinge taten, um Jehova zu kränken“?

 

9.1.5.4        Ein Grundgesetz, das für alle Nationen verbindlich ist

Niemals kann ein Gesetz irgendeines Landes am Tag von Jehovas Gericht bestand haben, das Gottes Grundgesetz widerspricht! Wer solche Gesetze verkündet wird im Königreich Gottes „Geringster“ genannt werden, eine Bezeichnung die auf Gesetzesbrecher angewendet wird, die unter dem Fluch stehen! Solche widersprechenden Verordnungen bedeuten eine Herausforderung von Jehovas Souveränität und es ist nur eine Frage der Zeit, dass solche Gesetze verschwinden müssen!

 

Mit der Einsetzung Jesu als höchster Autorität durch Jehova über die Schöpfung „im Himmel und auf der Erde“ (Off 5:13, 14) wurden dem Christus alle weltlichen Autoritäten unterstellt! Das Königreich Gottes und dessen GESETZ und Gerechtigkeit wurden seither auf der ganzen Erde gepredigt, alle Menschen bittend, sich diese Verordnung freiwillig zu unterstellen! Paulus erklärte als „Apostel der Nationen“ zu Recht: „Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz [[GESETZ]] auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz [[GESETZ]] auf.“ (Mat 28:18-20; Rö 3:31). Erinnern wir uns auch in diesem Zusammenhang erneut der Worte Jesu in der Bergpredigt, die sich doch erst noch voll erfüllen müssen:

 

*** Rbi8  Matthäus 5:18-20 ***

Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Was in der Vorzeit aufgeschrieben wurde, das war stets zu unserer Unterweisung aufgezeichnet! Wir sollten daraus lernen uns zurechtweisen zu lassen und falsche Handlungen zu korrigieren! Gilt für uns denn eine andere Regel wie die Jehovas? „Kehrt um von euren schlechten Wegen, und haltet meine Gebote, meine Satzungen, gemäß dem ganzen Gesetz [[GESETZ]], das ich euren Vorvätern gebot und das ich euch durch meine Knechte, die Propheten, gesandt habe“. Bestimmt kann für uns in der Zeit des Endes und des kommenden Gerichts nichts anderes gesagt werden! Mistigen menschlichen Götzen zu dienen, die Gottes GESETZE ungültig machen ist mit harten Folgen verbunden! Die Warnung gegenüber der Nation Juda und Israel gilt genau so auch uns Christen:

 

*** Rbi8  2. Könige 17:12-18 ***

… und sie dienten weiterhin mistigen Götzen, von denen Jehova zu ihnen gesagt hatte: „Ihr sollt diese Sache nicht tun“; 13 und Jehova warnte Israel und Juda fortgesetzt durch alle seine Propheten [und] jeden Visionenseher, indem [er] sprach: „Kehrt um von euren schlechten Wegen, und haltet meine Gebote, meine Satzungen, gemäß dem ganzen Gesetz [[GESETZ]], das ich euren Vorvätern gebot und das ich euch durch meine Knechte, die Propheten, gesandt habe“; 14 und sie hörten nicht, sondern verhärteten ihren Nacken weiterhin gleich dem Nacken ihrer Vorväter, die keinen Glauben an Jehova, ihren Gott, ausgeübt hatten; 15 und sie verwarfen weiterhin seine Bestimmungen und seinen Bund, den er mit ihren Vorvätern geschlossen hatte, und seine Mahnungen, durch die er sie gewarnt hatte, und sie folgten dann nichtigen Götzen und wurden selbst nichtig, sogar im Nachahmen der Nationen, die rings um sie her waren, derentwegen Jehova ihnen geboten hatte, nicht wie sie zu tun;

16 und sie verließen ständig alle Gebote Jehovas, ihres Gottes, und gingen daran, sich gegossene Standbilder zu machen, zwei Kälber, und einen heiligen Pfahl zu machen, und sie begannen, sich vor dem ganzen Heer der Himmel niederzubeugen und Baal zu dienen; 17 und sie fuhren fort, ihre Söhne und ihre Töchter durch das Feuer gehen zu lassen und Wahrsagerei zu treiben und nach Omen auszuschauen, und sie verkauften sich fortwährend, um zu tun, was böse war in den Augen Jehovas, um ihn zu kränken;

18 Jehova geriet daher sehr in Zorn gegen Israel, so daß er sie aus seinen Augen entfernte. Er ließ keinen übrig, außer dem Stamm Juda allein.

 

0,1886,2459708,00Israel ging ins assyrische Asyl und die zehn Stämme wurden zur Strafe über den Erdkreis zerstreut!

 

Wie wird der Nacken der Christen von Seiten Gottes wohl beurteilt werden? Ist er vielleicht weniger verhärtet als der der jüdischen Vorväter? Hören sie auf Gottes Bestimmungen und achten sie vielleicht auf den Bund, in den sie doch durch ihre Glaubenstaufe eingetreten sind?

 

http://www.publik-forum.de/content/media/6C19613280B8425AB4C27E214CAA59E3_03_goetzen_636_322.jpgHaben wir uns nicht ebenso moderne goldene Kälber bereitet, Standbilder aufgestellt wie den gekreuzigten Jesus, Maria Statuen usw. und den „Gott“ Mammon ins Zentrum des Lebens gestellt, die wir genauso anbeten?

 

Ist es nicht dieselbe Astrologie, an welche sich bis heute die Führer der Nationen und deren Völker wenden, um von dort her Vorhersagen über die Zukunft durch Wahrsagerei zu erbitten? Steckt nicht derselbe Baal, was „Herr“ bedeutet und auf den Gott dieses Systems der Dinge hinweist hinter all dem, der Gottes Gebote als unverbindlich verkündet? Die Warnungen des Apostels Johannes wurden vollkommen ignoriert!

 

*** Rbi8  1. Johannes 5:19-21 ***

Wir wissen, daß wir von Gott stammen, aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist. 20 Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist, und er hat uns verstandesmäßig befähigt, den Wahrhaftigen zu erkennen. Und wir sind in Gemeinschaft mit dem Wahrhaftigen durch seinen Sohn Jesus Christus. Dies ist der wahre Gott und ewiges Leben. 21 Kindlein, hütet euch vor Götzen.

 

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/media.media.98a07871-a9bf-4976-ba92-876be8d2c124.normalized.jpegStatt unsere „Söhne und Töchter durchs Feuer gehen zu lassen“ bringen wir jenem politischen modernen „Baal“ und seiner Gesetzgebung, die der freien Hurerei gewidmeten ist rund fünfzig Millionen ungeborene Leben pro Jahr durch Abtreibung dar! Als Jehova Israel „aus seinen Augen entfernte“ tat er nur das, was ein gerechter Richter tun muss!

 

Juda lernte aus dem nichts, was Israel geschehen war. Ihre Könige folgten denselben Weg des Abfalls und der Gesetzlosigkeit! Jehovas Gericht an der Nation wurde von den Propheten deutlich angekündigt! Das Resultat war ein siebzig Jahre dauerndes Exil in Babylon! Der Königsthron Davids war und blieb danach verödet, „bis der kommt, der das gesetzliche Recht hat“, weil er das ganze Gebot hielt und lehrte: Jesus der Christus, der „Schilo“. (1.Mo 49:10)

 

Hatte Jehova deswegen seinen Plan aufgegeben, einen Samen aus Davids Linie auf den Thron in Jerusalem zu setzen? Wir wissen dass dem nicht so ist und dass eine endgültige Erfüllung erst noch bevorsteht!

 

image181Wenn wir das bis dahin gesagte auf unsere Tage ummünzen und den Versuch der UNO betrachten, die erdenweit gültige Gesetze und Verordnungen aufzustellen und umzusetzen versucht, so erkennen wir darin deutlich eine Gegenorganisation zu den Bestrebungen des „Königreiches des Sohnes der Liebe“, das Vorbereitung auf das Errichten von Gottes erdenweitem Königreich ist!

 

Die Menschenrechtskonvention der UNO steht klar und deutlich Gottes Grundgesetz, den „Zehn Geboten“ im Widerstreit entgegen! Anstelle der höchsten Souveränität Gottes steht die Souveränität der Völker, die in demokratischer Form ihr Recht selbst bestimmen. Das ist entgegen dem, was Jehova Adam betreffend des „Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse“ gesagt hat: „Was aber den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse betrifft, davon sollst du nicht essen, denn an dem Tag, an dem du davon ißt, wirst du ganz bestimmt sterben.“ Adam zog es vor seiner Frau Eva zu gehorchen, die sich ihrerseits von der Schlange hatte verführen lassen! Ganz offensichtlich stehen heutige Männer in dieser Beziehung Adam in nichts hintenan! Eher tun sie den Willen ihrer Frauen wie auf Jesus oder auf Gott zu hören! Sie haben es in westlichen Ländern weitgehend aufgegeben das Haupt ihrer Familien zu sein und sie Gottes ganzes Gebot zu lehren!