Newsletter „DER WEG“ 7/09-2   September 2007

Neubearbeitung: 19.12.10 / 20.1.17

 

 

7.9.2   Die Einweihung des neuen Tempels und der 144.000 Priesterkönige

 

6. Teil:  Jehovas Nichtgeliebte wird seine ihm treue Frau

 

   Im 5. Teil der Artikelserie im NEWSLETTER „DER WEG“ vom Monat August 2007 unter dem Titel: 7.8.2  Jehova gibt den Lohn durch Jesus untersuchten wir das Geschehen rund um die Einweihung des geistigen Zeltes, des Altars und der Priesterkönige. Eine gewichtige neue Erkenntnis lag darin, dass die Braut“ Jehovas mit der er erneut einen Bund schliesst aus zwei Teilen bestehend gesehen werden muss, die wie es Paulus im Brief an die Epheser erklärte zum Schluss durch Jesus zu einer Einheit vereint werden: „Die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde“.

  

Die Hauptthemen lauteten:

 

   Jesus hat den Lohn für seine „treuen Sklaven“ bei sich

   Die Einweihung des Altars und die Opfergaben für die Vorsteher der zwölf Stämme

   Besonderer Lohn für „treue Sklaven“ in Form von Zuteilung von Städten als eigenständige Königreiche 

   Die besondere Erwähnung der Leviten im kommenden System

   Das „neue Jerusalem“ kommt vom Himmel zur Erde herab

   Wer hat auf der Seite des Christus und der „Braut“ Stellung bezogen?

   Jehovas feste Zusage: „Siehe, ich mache alle Dinge neu“

   Der Erbe tritt sein Erbe an im wieder vereinten „Königreich der Himmel“

 

Beschneidung Olivenbäume   Im 6.Teil schauen wir weitere Details an, welche die Propheten über die kommende Königreichsregierung und deren Einsetzung verraten.

 

   Die zufolge geistiger Hurerei verstossene „Ehefrau“ Gottes, das fleischliche Israel, jene Generation der Juden und deren spätere Kinder, die den von Gott gesandten und durch Moses angekündigten Propheten gleich mir“, den Messias Jesus, Gottes eigenen Sohn abgelehnt haben: Sie bleiben als Äste vom Olivenstamm Israels abgeschnitten, für das Feuer aufbewahrt! Der getreue Teil aber, die daraus auserwählten Erstlinge aus all ihren Generationen, und die Ebioniten“, messianische Juden die an Christus glauben, die den fetten Stamm und die gesunden Äste des geistigen Israel bildeten. Der lebende Überrest und die verstorbenen Gerechten, die in der Auferstehung wiederkommen werden, beide bilden „Abrahams Same“, auch die Kinder der Auferstehung (Lu 20:36)

 

*** Rbi8  Römer 9:6-8 ***

Es ist jedoch nicht so, als ob das Wort Gottes versagt hätte. Denn nicht alle, die von Israel [abstammen], sind wirklich „Israel“. 7 Auch sind sie nicht alle Kinder, weil sie Abrahams Same sind, sondern: „Was ‚dein Same‘ genannt werden wird, wird durch Isaak kommen.“ 8 Das heißt, nicht die Kinder des Fleisches sind wirklich die Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung werden als der Same gerechnet.

 

   Verheissung ist direkt mit Auserwählung verknüpft! Zusammen mit der „Nichtgeliebten“, all jenen aus den Nationen, die Jesus im Herzen angenommen haben und in der „Buchrolle des Lammes“ eingetragen sind, die aber Jehova bisher als „nicht mein Volk“ („Lo-Ammi“) bezeichnete und die er nicht als seine „Frau“ anerkannte, sie werden nun gemeinsam vereint „Geliebte“ genannt werden, wenn Jesus in der Erstauferstehung die beiden Teile zu einer Einheit vereinigt, die himmlische „Braut“, die Engel und die irdische „Braut“ oder verständigen Brautjungfrauen wie Paulus im Brief an die Epheser schreibt: „Die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde“! Engel und Menschen werden unter ein und derselben Führung stehen, ihrem Haupt“ Jesus Christus, der seinerseits dem absoluten, höchsten  Haupt“ das Gott ist untersteht! Mit ihnen beiden als einer neuen Einheit schliesst Jehova einen ehegleichen „neuen Bund“, eine „Verlobung“!Und ich will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit, und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.“ (Hos 2:)

 

*** Rbi8  1. Korinther 11:3 ***

Ich will indes, daß ihr wißt, daß das Haupt jedes Mannes der Christus ist; das Haupt einer Frau aber ist der Mann; das Haupt des Christus aber ist Gott.

 

   Gottes heiliges Geheimnis wird endgültig gelüftet sein, wenn Jesus nach dem Ende der Einweihungszeit der Priesterkönige die 144.000 Auserwählten, das „Israel Gottes“ dem Vater übergibt!  Das grosse Jubeljahr Jehovas wird zum Fest für die „grosse Volksmenge“ ausschlagen, wenn sich das „Lamm“ als Menschensohn zusammen mit den 144.000 Priesterkönigen auf dem Berg Zion, dem alten Tempelberg in der von Gott wieder erwählten Stadt Jerusalem als die von Gott auserwählte und legal eingesetzte, gerechte, irdische „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ präsentieren wird!

 

Gottes Wahl der kommenden Weltregierung für das Millenium: Eine wahre Theokratie!
   

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

9.2............. Jehovas Nichtgeliebte wird Jehovas treue Frau.. 4

9.2.1........... Die Vermählung Christi mit seiner „Braut“ und jene Jehovas mit seiner bereit gemachten „Geliebten. 4

9.2.1.1........ Durch Christi Blut wird Frieden gemacht mit den Dingen auf der Erde und in den Himmeln: Jesus als der Erste unter Engeln und Menschen. 4

9.2.1.2........ Nach langer Zeit der Trennung zwischen „Satan und dessen Samen“ und der „Frau und ihrem Samen“ ist Vereinigung der „Dinge in den Himmeln und den Dingen auf der Erde“ angesagt! 5

9.2.1.3........ Die 144.000 Priesterkönige tragen den Namen des „neuen Jerusalem“ auf sich. 6

9.2.1.4........ Das Anziehen des Hochzeitsgewandes der „Braut“ Jesu und jenes andere, das der „Braut“ Jehovas voneinander unterscheiden! 7

9.2.1.5........ Die „Braut“, die in Jehova frohlockt und sich ihre Schmucksachen anzieht 8

9.2.1.6........ Die geladenen Gäste zum „Abendessen der Hochzeit des Lammes 10

9.2.1.7........ Wer zur Vermählung Israels mit ihrem ehelichen Besitzer kein „Hochzeitskleid“ trägt, der wird in die Finsternis hinausgeworfen  12

9.2.1.8........ Gott hört das Murren: Die Verbindung Jehovas mit dem „Israel Gottes“ als eine fortdauernde Einheit 12

9.2.2........... Der Vater übernimmt das Königreich vom Sohn und schliesst einen eheähnlichen „neuen Bund“ mit dem „Israel Gottes  14

9.2.2.1........ Die Apostel stellen die Gesamtheit der 144.000 als die bereitete „Braut“ Jehovas dem Christus dar, der sie seinerseits dem Vater übergibt 14

9.2.2.2........ Jehovas Verlobung mit seiner gereinigten „Braut“, dem „Israel Gottes 15

9.2.2.3........ Erneut unter das GESETZ vereint im Gehorsam gegenüber den Majestätischen. 16

9.2.2.4........ Die Regeln sind dieselben geblieben für die, welche im Tempel Dienst tun. 18

9.2.2.5........ Gott ist allen alles geworden. 20

9.2.3........... Das vollendete heilige Geheimnis: Worin bestand es?. 21

9.2.3.1........ Das heilige Geheimnis ist vollendet 22

9.2.3.2........ Sich durch Prüfen und Festhalten an der Wahrheit als bewährt erweisen. 24

9.2.3.3........ Schwerverständliche Dinge verstehen lernen, welche die Unbefestigten verdreht haben. 25

9.2.3.4........ Was das heilige Geheimnis alles sonst noch mit einschliesst 26

9.2.3.5........ Der Befreier aus Zion nimmt die gottlosen Handlungen weg. 26

9.2.3.6........ Die Verwaltung der unverdienten Güte Gottes in den Händen der Apostel 28

9.2.3.7........ Das „heilige Geheimnis“ rund um die einzelnen Glieder am Leib des Christus. 29

9.2.4........... Jehovas „Nichtgeliebte“ wird Seine „Geliebte“ sein! 31

9.2.4.1........ Die „Nichtgeliebte“ wird Jehova schon bald „Geliebte“ nennen! 31

9.2.4.2........ Jehova anerkennt seine frühere, verstossene Ehefrau und schliesst einen neuen Bund mit ihr 32

9.2.4.3........ Die herausragende Stellung der “Braut des Lammes“ im neuen Jerusalem.. 34

9.2.5........... Jerusalem wird erneut die Stadt der Feste des des grossen Königs. 35

9.2.5.1........ Der erste Sühnetag nach Harmagedon und Beginn des grossen Jubeljahres Jehovas. 35

9.2.5.2........ Die Bedeutung der Salbung Aarons und seiner Söhne und Reinigung mittels Blutes vom Altar durch Moses. 36

9.2.5.3........ Das Erscheinen der „grossen Volksmenge“ vor ihrem König Jehova und vor Jesus am Laubhüttenfest und zu den später folgenden Festzeiten Jehovas. 37

9.2.5.4........ Die Leviten nicht verlassen in der Endzeit und zu Beginn des neuen Systems. 38

9.2.5.5........ Das Versammlungsgebot an Israel zu den Festzeiten im Auge behalten! 40

9.2.5.6........ Neuerliches Abendmahl mit den Aposteln im Königreich des Vaters. 42

9.2.6........... Handlungen im Zusammenhang mit dem „Lamm auf dem Berg Zion. 44

9.2.6.1........ Das Festgebet des Christus zu Jehova und die Festansprache des Messias zur „grossen Volksmenge 44

9.2.6.2........ Das Lamm und die 144.000 werden gemeinsam auf Zion der „grossen Volksmenge“ sichtbar 46

9.2.6.3........ Das „neue Lied“ erklingt auf dem Berg Zion, begleitet von Harfenklängen. 47

9.2.6.4........ Die Umwandlung der „grossen Volksmenge“ „in einem Nu“, zu Unsterblichkeit und ewigem Leben. 48

9.2.6.5........ Ein Hirte über einer geeinten Herde in derselben Hürde. 51

9.2.6.6........ Die beide Stäbe „Lieblichkeit“ und „Verbundenheit“, die zerbrochen werden. 53

9.2.6.7........ Die „zur Tötung bestimmte Kleinvieherde“ wird von Jehova gehütet 54

9.2.6.8........ Der zweite Hirtenstab der „Verbundenheit“ wird zerbrochen. 56

9.2.7........... Salomos Gebet bei der Einweihung des Tempels und die vollkommene Erfüllung seines Flehens unter Jesu Herrschaft 58

9.2.7.1........ Kein einziges Wort das Jehova inspiriert hat ist dahingefallen: Gewichtige Hinweise auf den geistigen Tempel und den Samen Davids, „Spross“! 58

9.2.7.2........ Wird Gott wirklich auf der Erde wohnen?. 59

9.2.7.3........ Der Tag, an dem Gott die Bösen für böse erklärt und Strafe vollzieht und der Gerechte als gerecht belohnt wird  61

9.2.7.4........ Wenn die Ausländer zu Jehova nach Zion kommen werden und Gott sie erhört 62

9.2.7.5........ Die gefangen Weggeführten werden zurückgeführt 63

9.2.7.6........ Salomo segnet das Volk. 65

9.2.8........... Ein siebentägiges grosses erdenweites Freudenfest 65

9.2.8.1........ Salomos grossartiges Schlachtopfer und Freudenfest in Jerusalem als Vorbild. 65

9.2.8.2........ Ein Festmahl für alle Völker der Erde von Gott selbst hergerichtet 67

9.2.8.3........ Jehovas Antwort auf Salomos Flehen. 69


 

9.2                 Jehovas Nichtgeliebte wird Jehovas treue Frau

 

 

9.2.1           Die Vermählung Christi mit seiner „Braut“ und jene Jehovas mit seiner bereit gemachten „Geliebten

 

9.2.1.1          Durch Christi Blut wird Frieden gemacht mit den Dingen auf der Erde und in den Himmeln: Jesus als der Erste unter Engeln und Menschen

Paulus verrät uns im Kolosserbrief gewichtige Informationen über das „heilige Geheimnis“ der kommenden, vereinten Verwaltung der Erde unter Christi Führung! Es sind Dinge, die bis zu den Tagen Jesu und der Apostel ein „heiliges Geheimnis“ blieben, dann aber durch Jesus, später Paulus und die Apostel gelüftet werden durfte! Die Christenversammlungen hatten ein recht exaktes Verständnis dieser Dinge, das erst verschüttet wurde, als falsche Lehren wie „die Auferstehung habe bereits stattgefunden“ jegliches wahres Verständnis kommender Dinge verunmöglichte! Die Lehren des Hymenäus die zur Hauptlehre der Christenheit wurde war der Beginn des schnell um sich greifenden Abfalls der wie Gangrän zum geistigen Tod, zu Gottlosigkeit führte! „Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten, und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän. Hymenạ̈us und Philẹtus gehören zu diesen. Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger.“ (1.Ti 1:18-20; 2.Ti 2:16-19)

 

Paulus dankt den Kolossern, dass sie fest vereint im Glauben wuchsen. Epaphras, ein eifriger Jünger des Paulus stärkte jene Versammlung durch ein klares Verständnis und echter, aufopfernder Liebe! So wurde die Liebe der Versammlungsglieder untereinander und zu den Aposteln gestärkt und die Hoffnung auf das kommende System der „neuen Himmel“ gerichtet, auf die Auferstehung der Toten und ewiges Leben!

 

Die Stadt Kolossä *** Rbi8  Kolosser 1:3-8 ***

Wir danken Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, allezeit, wenn wir für euch beten, 4 da wir von eurem Glauben in Verbindung mit Christus Jesus gehört haben und der Liebe, die ihr zu allen Heiligen habt, 5 wegen der Hoffnung, die für euch in den Himmeln aufbehalten ist. Von dieser [Hoffnung] habt ihr zuvor durch die Verkündigung der Wahrheit von dieser guten Botschaft gehört, 6 die sich euch dargeboten hat, gleichwie sie in der ganzen Welt Frucht trägt und zunimmt, so wie auch unter euch, seit dem Tag, an dem ihr gehört und die unverdiente Güte Gottes in Wahrheit genau kennengelernt habt. 7 Das ist es, was ihr von Epaphras, unserem geliebten Mitsklaven, gelernt habt, der ein treuer Diener des Christus zu unseren Gunsten ist, 8 der uns auch eure Liebe in geistiger Hinsicht enthüllt hat.

 

Die Versammlung in Kolossä in der römischen Provinz Asien hatte an Erkenntnis der Wahrheit um die kommende Verwaltung unter dem Christus zugenommen und war gefestigt worden durch den treuen Mitarbeiter, dem Ältesten Epaphras. Paulus besuchte offenbar die Stadt auf seinen Missionsreisen nicht, sondern sie war und blieb Frucht des treuen Epaphras. Der dem Philemon entlaufene Sklave Onesimus, der Paulus in Rom während seiner Gefangenschaft nützlich war, stammte aus jener Versammlung! (s. Paulusbrief an Philemon)

 

Paulus betete für jene Versammlung, damit diese in „der genauen Erkenntnis seines (Gottes) Willens“ wachsen mochte, um treu an der ganzen Lehre festzuhalten. Von Ephesus her kam bereits um die Zeit des Jahres 61 u.Z. ein negativer Einfluss durch jene Gruppe um Hymenäus, Alexander und Philetus die Paulus wegen ihrer falschen Lehren aus der Versammlung geworfen hatte! Starker Einfluss seitens phrygischer und griechischer Mystik nagte an der Versammlung, dem Paulus durch Verkündigung gewichtiger Wahrheiten entgegenwirkte! Dieser negative Einfluss führte schlussendlich gar zum Abfall aller Versammlungen im Bezirk Asien, wie Paulus im 2.Brief an Timotheus beklagte (2.Ti 1:15-18).

 

*** Rbi8  Kolosser 1:9-12 ***

Das ist es auch, warum wir von dem Tag an, da wir [es] vernahmen, nicht aufgehört haben, für euch zu beten und darum zu bitten, daß ihr in aller Weisheit und in geistigem Verständnis mit der genauen Erkenntnis seines Willens erfüllt werdet, 10 damit ihr Jehovas [[(des Herrn (Jesu, unseres Besitzers))]] würdig wandelt, um [ihm] völlig zu gefallen, während ihr fortfahrt, in jedem guten Werk Frucht zu tragen und an der genauen Erkenntnis Gottes zuzunehmen, 11 indem ihr gestärkt werdet mit aller Kraft nach dem Maße seiner herrlichen Macht, um völlig auszuharren und mit Freuden langmütig zu sein, 12 dem Vater dankend, der euch geeignet gemacht hat zu eurer Teilnahme an dem Erbe der Heiligen im Licht.

 

Heiligenbilder = Anbetung von Objekten Bestimmt widerstanden einige dem Abfall und blieben auch später fest vereint in der Hoffnung. Dies geht auch aus dem Schreiben an die sieben Versammlungen in der Offenbarung hervor, die alle in jener römischen Provinz Asien liegen, zum Teil in unmittelbarer Nähe von Kolossä. Der Einfluss des Hymenäus und der aus der mit ihm zusammen Versammlung Ephesus Ausgestossenen hatte zu deren Vereinigung in der später so genannten Nikolaussekte geführt. Diese glaubten an ein bereits realisiertes, aufgerichtetes Königreich im Himmel, das durch die ihrer Lehrmeinung nach bereits auferstandenen „Heiligen“ gebildet würde, worin Maria als „Himmelsmutter“ eine herausragende Rolle zu spielen begann. Der phrygische Muttergöttinnen-Kult der Kybele (oder Rhea), der in Ephesus mit der Verehrung der Artemis gross war (Apg 19:23-28) hatte seinen Einfluss auf viele aus den Heiden bekehrte Christen beibehalten und zurückgewonnen. Ein synkretistischer Sektarismus war die Folge, Vermischung heidnischen Gedankengutes mit christlicher Lehre. Die Treuen, die an der Lehre des Paulus über die Aussagen der Schrift und der Jesu festhielten wurden dadurch offenbar gemacht! (1.Kor 11:17-19)

 

Demgegenüber standen all jene Christen, die weiterhin vereint am „Königreich des Sohnes der Liebe“ standhaft festhielten und wie bis anhin auf die kommende Erfüllung hofften. Paulus nannte den heidnischen Einfluss „Gewalt der Finsternis“, weil sie Unverständnis über Jehovas Plan mit den Menschen zeigt und durch dämonische Inspiration entstand.

 

Die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes*** Rbi8  Kolosser 1:13-20 ***

Er [[(Jehova)]] hat uns von der Gewalt der Finsternis befreit und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt, 14 durch den [[(Jesus)]] wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben, die Vergebung unserer Sünden. 15 Er [[(Jesus)]] ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung; 16 denn durch ihn [[(Jesus)]] sind alle [anderen] Dinge in den Himmeln und auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, erschaffen worden, es seien Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten. Alle [anderen] Dinge sind durch ihn und für ihn [[(Jesus)]] erschaffen worden. 17 Auch ist er vor allen [anderen] Dingen, und durch ihn sind alle [anderen] Dinge gemacht worden, um zu bestehen, 18 und er ist das Haupt des Leibes, der Versammlung. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allen Dingen der Erste werde; 19 denn [Gott] hat es für gut befunden, in ihm die ganze Fülle wohnen zu lassen 20 und durch ihn alle [anderen] Dinge wieder mit sich zu versöhnen, indem Frieden gemacht wurde durch das Blut, [das er] am Marterpfahl [[(Pfahl)]] [vergoß], es seien die Dinge auf der Erde oder die Dinge in den Himmeln.

 

 Jesu Opfertod hat Auswirkung auf uns Menschen aber auch auf gefallene Engel! (vergl. 1.Pe 3:18-20) Paulus erklärt den Kolossern gewichtige Zusammenhänge des Beginns der Schöpfung und der Zielsetzung Gottes, die in Jesus als Beginn und Ende einen Höhepunkt finden! Jesus war ein getreues Abbild des Vaters, den keiner von uns Menschen je gesehen hat oder je sehen kann! Die Erklärung des Paulus, dass Jesus die erste und einzige von Gott selbst durchgeführte Schöpfung war und blieb, diese ist wichtig zur Erkenntnis, welches die herausragende Rolle des Christus bei der Wiedererschaffung aller Dinge, der Zeit der Auferstehung der Toten spielen wird, da er als „Werkmeister“ Gottes schon zuvor all diese Dinge erschaffen hatte! (Spr 8:30) Gott gab die Planung und wie die Dinge ausgeführt werden seinem Sohn bekannt, der „Leben in sich selbst“ erhielt und so Leben herstellen und Wiederherstellen kann!

 

Durch Jesus wurden auch die himmlische Herrschaft von vier Seraphen (vergleichbar mit Legislative) und Cheruben (vergleichbar mit Exekutive), herausragenden Stellungen von Engelfürsten aufgebaut, den vierundzwanzig gekrönten himmlischen Ältesten, Cheruben (Off 4:4). Aus den Engeln wurde das himmlische Heer gebildet, an dessen Führung Jesus als „starker Arm Gottes“, als „Michael der grosse Fürst“ die Kriege Jehovas führt! (Jes 40:10, 11) Unter Jesu Führung wurde Satan als mächtiger himmlischer Cherub in Eden über die Angelegenheiten der Erde eingesetzt (Hes 28:12-15): „... durch ihn sind alle [anderen] Dinge in den Himmeln und auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, erschaffen worden, es seien Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten.“ Als feuriger Cherub und Gottes Wortführer verkündete Michael Gottes Urteil in Eden gegenüber der Schlange, Adam und Eva und warf Adam und Eva aus dem Paradies, versperrte den Zugang durch zwei Cherube mit feurig drehenden Schwertern! (1.Mo 3:14-19; Joh 1:1-5)

 

Jesus und seine Engel streiten zu Beginn des Abschlusses des Systems den „Krieg im (zweiten, alten) Himmel“ gegen Satan und seine Dämonen, die zur Erde herabgeworfen werden, nachdem Jehova seine Macht kurz zuvor über die Erde erneut an sich genommen hat und Jesus über alle Feinde erhöht hat! [B1] (Off 11:14, 15; 12:7-12)

 

9.2.1.2          Nach langer Zeit der Trennung zwischen „Satan und seinem Samen“ und der „Frau und ihrem Samen“ ist Vereinigung der „Dinge in den Himmeln und den Dingen auf der Erde“ angesagt!

Alle geistigen und physischen Dinge wurden für und durch Jesus erschaffen. Die Rebellion Satans brachte lediglich eine vorläufige Trennung der zwei verfeindeten Seiten, bedeutete aber nicht das Ende! Jesus war der Erste den Gott aus den Toten zum ewigen Leben auferweckte, um durch ihn alle später kommenden Auferstehungen zu leiten! Satans Plan durch Jesu Tötung, seinen Hauptrivalen loszuwerden und die Aufrichtung von Gottes Königreichsherrschaft auf der Erde zu verhindern, hatte sich als Fehlschlag erwiesen! Jesus war Gott vollkommen treu geblieben ohne jede Sünde.

 

SPIEGEL: Triumph der Sünde Zum Abschluss des „Systems dieser Dinge“ trifft Jesus erneut die Hauptaufgabe, die in der Buchrolle mit den „sieben Siegeln  beschrieben sind. Paulus beschreibt den Zweck davon: „ ... durch ihn alle [anderen] Dinge wieder mit sich zu versöhnen, indem Frieden gemacht wurde durch das Blut, [das er] am Marterpfahl [[(Pfahl)]] vergoß], es seien die Dinge auf der Erde oder die Dinge in den Himmeln.“ Der frühere Triumph der Sünde, der den „Fluch“ auslöste der zur Todesstrafe führte, wurde dadurch nichtig gemacht.

 

Jesu Blut hat somit Anwendung sowohl auf irdische Belange wie auch auf himmlische! Dieselben höchsten moralischen Normen gelten für Engel wie für Menschen. Zu diesem Zweck ging Jesus nach seiner Auferweckung auch hin zu den gefallenen Engeln, die in himmlischer Gefangenschaft sind, um unter jenen die zu finden, die bereuen würden und ebenso umkehren!

 

 *** Rbi8  1. Petrus 3:18-20 ***

Ja, auch Christus ist ein für allemal hinsichtlich Sünden gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott führe, [er,] der im Fleische zu Tode gebracht, aber im Geiste [[(als Geistwesen, als Engel, als Michael)]] lebendig gemacht wurde. 19 In diesem [Zustand] [[(als inzwischen zum Erzengel Erhöhter)]] ging er auch hin und predigte den Geistern [[(den Engeln)]] im Gefängnis, 20 die einst ungehorsam gewesen waren, als die Geduld Gottes in den Tagen Noahs wartete, während die Arche errichtet wurde, in der wenige Personen, nämlich acht Seelen, sicher durch das Wasser getragen wurden.

 

Ein Predigen denen, die bereits ein Vernichtungsurteil Gottes innehatten, dies hätte keinen Sinn ergeben! Jesus bittet nicht für solche, die „wider den heiligen Geist gesündigt“ haben! (1.Joh 5:16) Offenbar gab es zur Zeit Noahs unter Engeln ebenso Irregeführte, wie es dies unter Menschen gibt! Derselbe Massstab den Gott auf Menschen anwendet hat auch für himmlische Wesen Geltung! Das Blut Jesu ist es, das Frieden zwischen reuigen Engeln und Gott und reuigen Menschen und Jehova erzeugt! So können die einst wegen der Sünde getrennten Dinge erneut zur Einheit zusammengefügt werden!

 

*** Rbi8  Kolosser 1:21-23 ***

Ja euch, die ihr einst entfremdet und Feinde wart, weil euer Sinn auf die Werke gerichtet war, die böse [[(ungesetzlich)]] waren, 22 hat er jetzt wieder versöhnt mittels seines Fleischesleibes durch [seinen] Tod, um euch heilig und makellos und frei von Anklage vor ihm darzustellen, 23 vorausgesetzt natürlich, daß ihr im Glauben verbleibt, fest gegründet und standhaft, und nicht abgetrieben werdet von der Hoffnung dieser guten Botschaft, die ihr gehört habt und die in der ganzen Schöpfung, die unter dem Himmel ist, gepredigt worden ist. Ich, Paulus, bin ein Diener dieser [guten Botschaft] geworden.

 

Religions- und Staatssymbole Dieses Feststehen in der Hoffnung auf das kommende Aufrichten von Gottes Königreich unter Christus, die Hoffnung auf dessen Wiederkehr und Auferweckung der Toten hatten Hymenäus und seine Gefolgsleute untergraben. Sie usurpierten dadurch Gottes Königreichshoffnung, indem sie an dessen Stelle ihr eigenes Königreich setzten, mit fiktiven Göttern, ihren selbst ernannten „Heiligen“, die dem Götterglauben des Olymps entlehnt waren! Satan und seine Dämonen standen hinter dieser Form der Inspiration! Bis heute hat diese Form fehlgeleiteten Glaubens alle Religionen und Lehren durchdrungen.

 

Paulus musste leiden wegen dieses seines Glaubens und der Verkündigung der guten Botschaft über den Christus und Gottes kommendem Königreich, das nun auch den Menschen aus den Nationen mit ihren unterschiedlichsten Glaubensansichten offenstand! Seine Gefangenschaft in Rom, von wo aus er den Kolosserbrief schrieb, war durch eifersüchtige „Juden aus Asien“ verursacht worden (Apg 21:27).

 

*** Rbi8  Kolosser 1:24-29 ***

Ich freue mich nun in meinen Leiden für euch, und ich ergänze meinerseits in meinem Fleische, was fehlt von den Drangsalen des Christus zugunsten seines Leibes, der die Versammlung ist. 25 Ich bin ein Diener dieser [Versammlung] geworden, gemäß dem Verwalteramt, das mir von Gott in eurem Interesse gegeben worden ist, um das Wort Gottes in vollem Maße zu predigen, 26 das heilige Geheimnis, das von den vergangenen Systemen der Dinge und den vergangenen Generationen her verborgen war. Jetzt aber ist es seinen Heiligen offenbar gemacht worden, 27 denen bekanntzugeben es Gott gefallen hat, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses heiligen Geheimnisses unter den Nationen ist. Es ist Christus in Gemeinschaft mit euch, die Hoffnung auf [seine] Herrlichkeit. 28 Er ist es, den wir öffentlich bekannt machen, indem wir jeden Menschen ernstlich ermahnen und jeden Menschen in aller Weisheit lehren, damit wir jeden Menschen in Gemeinschaft mit Christus in Vollständigkeit darstellen können. 29 Zu diesem Zweck arbeite ich wirklich hart, indem ich mich anstrenge, gemäß seiner Wirksamkeit, die mit Macht in mir am Werk ist.

 

Das „heilige Geheimnis, das von den vergangenen Systemen der Dinge und den vergangenen Generationen her verborgen war“, rund um den angekündigten Messias, welcher der „Urschlange“, Satan, dem „Vater der Lüge“ den Kopf zertreten wird: Erst dadurch wird es möglich die damals seit Eden getrennten zwei Bereiche, jenen der Himmel Jehovas und den der Erde wieder zu einem Verwaltungsbereich zu vereinigen. Dieses Geheimnis war nun durch Jesus den Aposteln offenbart und durch sie in den Versammlungen gelehrt worden!

 

Paulus erhielt einen gewichtigen Teil der Informationen durch Inspiration, durch Visionen und durch seinen Zutritt „im Geiste“ zum „dritten Himmel“ Jehovas! (2.Kor 12:1-7) Der Christus hatte alle Vorhersagen über „Spross“, die sein erstes Erscheinen auf der Erde als „Menschensohn“ betrafen erfüllt. Er war „zu einem Ja geworden“ und hatte die Propheten und damit Jehovas Wort als zuverlässige Wahrheit erwiesen! „Paulikaner“, Menschen aus den Nationen sollten neben früheren Juden und „Ebioniten“ Anteil an der kommenden Regierungsgewalt erhalten! Das war eine frohe Botschaft die den Zorn der Mächtigen dieses Systems hervorrufen musste!

 

Mit diesen Erklärungen sollten wir die zwei Teile der „Braut“ besser verstehen, den himmlischen und irdischen Teil, der durch Jesus wiederum vereint wird, um gemeinsam Gott wie eine treue Ehefrau ihrem Mann zu dienen!

 

Was meint die Bibel mit dem Ausdruck "alte Himmel" und "neue Himmel"?
   

9.2.1.3          Die 144.000 Priesterkönige tragen den Namen des „neuen Jerusalem“ auf sich

Aufgrund kleiner Hinweise was, zu welchem Zeitpunkt geschehen wird, kann der Ablauf künftiger Ereignisse mit hoher Wahrscheinlichkeit aufgrund der Prophetie ersehen werden. Dabei mussten wir frühere kleinere Fehler, die uns in einer provisorischen  vorab-Einteilung unterliefen etwas korrigieren, weil solche Feinheiten die wir heute erkennen können damals noch nicht zu Tage traten. Selbst die Apostel verstanden viele Dinge zu Beginn noch nicht! Ihre Erkenntnis nahm mit Jesu Belehrung zu und durch ihr eigenes Belehren von Dritten. Das war und blieb ein fortschreitender Prozess und schliesst das menschliche Irren mit ein! Selbst im Millennium gilt es beständig hinzuzulernen und früheren Irrtum im Denken zu korrigieren.

 

Das "Jerusalem droben", das zur Erde herabkommtAusser dem Namen des Vaters und jenem Jesu tragen jene Auserwählten, inzwischen in ihr Priesterkönigtum Eingeweihten etwas später nun noch einen weiteren Namen auf sich. Jesus hatte erwähnt, dass der Tempel Jerusalems das „Haus meines Vaters“ sei und zudem den Aposteln versprochen, dass im „Hause seines Vaters viele Wohnung“ sein würden und sie mit ihm am Tisch im „Königreich des Vaters“ Anteil haben werden. Es geht somit um eine klare, dauerhafte „Adresse“, wo künftig der Wohnsitz jener Auserwählten sein wird: Der aufgerichtete geistige Tempel, verbunden mit dem „neuen Jerusalem“, der himmlischen Organisation der Engel, die vom Himmel herabgekommen ist und Zion als von Jehova auserwähltes Zentrum, im „Herzen der Erde“ bleiben wird. All dies gemeinsam bildet „die Stadt des wahren Gottes“, eine „ewige Wohnstädte“! (Lu 16:9; Joh 14:1-4) Jesus erklärt gegenüber Johannes in der Offenbarung:

 

*** Rbi8  Offenbarung 3:12-13 ***

Wer siegt — ihn will ich zu einer Säule im Tempel meines Gottes machen, und er wird auf keinen Fall mehr [aus ihm] hinausgehen, und ich will den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das von meinem Gott aus dem Himmel herabkommt, und diesen meinen neuen Namen [[(meinen Titel)]] auf ihn schreiben. 13 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt.‘

 

Da dieses „Jerusalem droben“ zu einem vorherbestimmten Zeitpunkt von Gott zur Erde zu denen herabkommt, die bereits sehnlich darauf warten, daher sind all jene schlecht beraten, die an eine himmlische Auferstehung glauben, wie dies von den Religionsführern der Christenheit verkündet wird! Sie alle haben sich dadurch als Anhänger des Hymenäus erwiesen, der schon um das Jahr 50 u.Z. lehrte, „die Auferstehung habe bereits stattgefunden“! All diese Reden von „himmlische Hoffnung“ nach dem Tod  haben sich als „leere Rede“ herausgestellt, weil sie der Wahrheit widerspricht, die heilig ist! In Wirklichkeit führt dies statt zu Annäherung an Gott zu einer Trennung von Jehova hin, weil Gott dadurch indirekt zum Lügner gemacht wird, indem eine längst durch die Propheten und Apostel identifizierte Lüge erneut als „Wahrheit“ erklärt wird! Gott lässt sich nicht auf die Seite von Lügnern bannen noch verbindet er sich mit Menschen die eher Lüge wie der Wahrheit Glauben schenken! Wir erinnern uns der Worte des Paulus und seiner Warnung an Timotheus:

 

*** Rbi8  2. Timotheus 2:16-19 ***

Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten, 17 und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän. Hymenäus und Philetus gehören zu diesen. 18 Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger. 19 Doch die feste Grundlage Gottes bleibt bestehen und hat dieses Siegel: „Jehova [[(der Herrn (Jesus))]] kennt die, die ihm gehören“ und: „Jeder, der den Namen Jehovas [[(des Herrn (Jesus))]] nennt, lasse ab von Ungerechtigkeit.“

 

Das Gangrän dieser Lehre hat sich im Verlauf der Jahrhunderte zur ganzen Christenheit hin ausgebreitet! Gott und Jesus jedoch kennen die, welche ihnen gehören! Da Gott seinem Sohn alles übergeben hat steht dieser in der Aussage des Paulus im Vordergrund. Auch der Tod kann sie nicht aus ihrer Hand reissen! „Und ich [[(Jesus)]] gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden keinesfalls je vernichtet werden, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Was mein Vater mir gegeben hat, ist größer als alles andere, und niemand kann sie aus der Hand des Vaters reißen. Ich und der Vater sind eins.“ (Joh 10:28-30)

 

Neues Jerusalem: Gottes kommende Regierungshauptstadt "Jahweh-Schammah"  Das „Bürgerrecht“ all jener „Berufenen“, die im „neuen Jerusalem“ als „Auserwählte“ wohnen werden, dieses Wohnrecht war schon seit Gott sie auserkoren hat „im Himmel eingetragen“. Die Anerkennung und Bestätigung dieses „Bürgerrechts“ wurde an den Lebenden durch „Versiegelung“ festgehalten. Sie werden durch Boten kurz nach Harmagedon erdenweit informiert und nach Jerusalem zusammengebracht.

 

Mit Jesu Erscheinen zur Erde herab kommt die Erstauferstehung der Verstorbenen. Nachdem Jesus dem Vater das aufgerichtete „Königreich der (neuen) Himmel“ am 1. Tag des grossen Festes, Jehovas Tag der „Verlobung“ übergibt, ist das „Israel Gottes“ handlungsbereit. Während jener Woche oder nach dem Ende der Erntefeiern wird jenen ihr Erbe in Jerusalem zugewiesen. Neben dem Namen Jehovas als höchster Autorität, jenem neuen Namen Jesu, seinen Herrschaftstitel wird nun auch noch der Name der Stadt Jerusalem auf ihr goldenes Stirnblatt geschrieben!

 

*** Rbi8  Philipper 3:20-21 ***

Was uns betrifft, unser Bürgerrecht besteht in den Himmeln [[(Mehrzahl: die „neuen Himmel“)]], von woher wir auch sehnlich einen Retter erwarten, den Herrn Jesus Christus, 21 der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird, damit er seinem Leib der Herrlichkeit gleichförmig werde, gemäß der Wirksamkeit der Kraft, mit der er sich auch alle Dinge unterwerfen kann.

 

Das „Bürgerrecht“ besteht in den ersten „neuen Himmeln“, der kommenden „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ und nicht in einer Auferstehung im Himmel! Der „Leib der Niedrigkeit“, der vom gefallenen Adam vererbt wurde muss der Herrlichkeit des Leibes des Christus, seiner perfekten DNS gleichförmig gemacht werden, damit alle das Muster des „letzten Adams“ tragen! [Bb]

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:45-49 ***

So steht auch geschrieben: Der erste Mensch, Adam, wurde eine lebende Seele.“ Der letzte Adam wurde ein lebengebender Geist. 46 Dessenungeachtet ist das erste [[(Adam)]] nicht das, was geistig ist [[(Jesus, als „Werkmeister“ Michael)]], sondern das, was physisch ist [[(der Leib Adams)]], danach das, was geistig ist [[(der vom Tod auferweckte Jesus als Geistwesen, dann die Wiederherstellung des „Tempels seines Leibes“, später das Herabkommen Jesu am „Tag des Herrn“, seine erneute Fleischwerdung)]]. 47 Der erste Mensch [[(Adam)]] ist aus der Erde und von Staub gemacht; der zweite Mensch [[(Jesus)]] ist aus dem Himmel [[(Michael wurde zur Erde gesandt, um als Mensch Jesus geboren zu werden)]]. 48 Wie derjenige [ist], der von Staub gemacht ist [[(Adam)]], so [sind] auch die, die von Staub gemacht sind [[(alle Nachkommen Adams)]]; und wie der Himmlische [ist] [[(Michael)]], so [sind] auch die Himmlischen [[(die Engel)]]. 49 Und so, wie wir das Bild des von Staub Gemachten getragen haben [[(die vererbte DNS des sterblichen Leibes Adams, verweslich, sterblich)]], werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen [[(die vollkommene Version der DNS, des unsterblichen, unverweslichen Leibes des „letzten Adam“, des auferstandenen Jesus)]].

 

Erst nachdem die Auserwählten als geistige „Säulen“ jeder an seiner Stelle steht, jeder seine exakte Positionen in der hierarchischen und geographischen Anordnung der Königreiche rund um die Erde erhalten hat, Teil innerhalb des hierarchischen „Berges“ sind [[(der künftigen Autorität)]], der „die ganze Erde erfüllt“ (Da 2:35): Dann erst wird auch noch auf jene Auserwählten dieser Name des „neuen Jerusalem“ geschrieben, „Jahwe Schámmah“, dieses ihr Bürgerrecht unauslöschlich eingraviert: Ihr Heimatort und ihre ewige Wohnstätte bestätigend. Dieses Schreiben des letzten Namen auf die „Stirn“ erfolgt somit eindeutig erst nach dem Herabkommen des „neuen Jerusalem“, dieser von Gott durch Hesekiel benannten Stadt „Jahwe Schámmah“, „Jehova ist dort“.

 

*** Rbi8  Psalm 15:1-2 ***

O Jehova, wer wird Gast sein in deinem Zelt?

Wer wird weilen auf deinem heiligen Berg?

 2 Wer untadelig wandelt und Gerechtigkeit übt

Und die Wahrheit redet in seinem Herzen.

 

Sie sind es, alle die in Psalm 15 besungen werden, die ewigen Zugang zum „Zelt Gottes“ erhalten! Sie alle haben ihre Freude an der Wahrheit die mit Gottes Wort im Einklang steht und lieben sein GESETZ, das Wahrheit ist (Ps 119:97, 142).

 

9.2.1.4          Das Anziehen des Hochzeitsgewandes der „Braut“ Jesu und jenes andere, das der „Braut“ Jehovas voneinander unterscheiden!

Beachten wir wiederum den Unterschied zwischen der „Braut des Lammes“, die nur die zwölf Apostel umfasst und später der „Braut Jehovas“, welche aus Jesus, den Apostel und den 144.000 Priesterkönigen besteht, dem „Israel Gottes“.

 

Mit einem „ärmellosen Obergewand der Gerechtigkeit“ haben sich vorab bereits die Apostel bekleidet, um sich mit Jesus zu dem von Gott bestimmten Zeitpunkt zu vereinen. Dies geschieht während der 1260 Tage in ihrer Abgeschiedenheit in der Wildnis. Sie müssen sie sich darauf vorbereiten, um sich am Tag der „Hochzeit des Lammes“ zusammen mit Jesus auf ihre zwölf Richterthrone zu setzen! [B2e] (Mat 19:28; Off 12:5, 6, 13,16; 19:7) Bereits zwei Mal zuvor geschah etwas ähnliches: An Pfingsten im Sinai, als Jehova das GESETZ gab, damit Jehovas Königsherrschaft über Israel bestätigt war und dann an Pfingsten 33 u.Z., als das „GESETZ des Christus“ im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ wirksam wurde. Wiederum ist es Pfingsten [B2e], fünfzig Tage nach dem Gerichtstag [B2] der ebenso wie schon zwei Mal zuvor an einem 14.Nisan ist, wo Jesus als Richter die „grosse Volksmenge“ der „Schafe“ ausgesondert hat.

 

Jehovas Königreich über das "Israel Gottes"
   

Daniel redete davon, dass „die Heiligen des Allerhöchsten“ (die Apostel) „das Königreich empfangen“, gemeint ist damit das am Gerichtstag gereinigte „Königreich des Sohnes der Liebe“, alle „Schafe“ und darin die lebenden „treuen Sklaven“, die Jesus am Gerichtstag auf seine rechte Seite gestellt hatte. 

 

*** Rbi8  Daniel 7:18 ***

Aber die Heiligen des Allerhöchsten [[(Jesu „Frau des Lammes“, die Apostel)]] werden das Königreich empfangen, und sie werden von dem Königreich Besitz nehmen bis auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]], ja für unabsehbare Zeit [[(für die Ewigkeit)]], auf unabsehbare Zeiten [[(zu Ewigkeiten)]].‘

 

Erst mit diesem sich mit dem Lamm vermählen und sich damit zusammen mit Jesus auf ihre Richterthrone zu setzen nehmen sie von einer Teilautorität vom „Königreich der (neuen) Himmel“ Besitz, deren Untertanen! Dies hatte Paulus im ersten Brief an die Korinther doch bereits deutlich bestätigt! Damals regierten die Apostel noch nicht als Könige, obwohl das „Königreich des Sohnes der Liebe“ bereits aufgerichtet war! (Kol 1:13) Erst aber, wenn auch die 144.000 mit ihnen zusammen als Priesterkönige eingeweiht sind, dann erhalten sie volle Autorität über das „Israel Gottes“. Einige Älteste hatten sich in Korinth bereits wie Könige über andere erhöht. Ein heute in allen Religionen bestehendes Übel!

 

Bischofshaus Limburg*** Rbi8  1. Korinther 4:8 ***

Ihr seid wohl schon gesättigt? Ihr seid wohl schon reich? Habt ihr etwa ohne uns als Könige zu regieren begonnen? Und ich wünschte tatsächlich, ihr hättet als Könige zu regieren begonnen, damit auch wir mit euch als Könige regieren könnten.

 

Das Einordnen aller Ereignisse auf der Zeitachse befreit uns von allgemein verbreiteten falschen Ansichten! Jene Vorsteher in Korinth, wo einige von ihnen wie Könige regierten, sie hatten dies offenbar nicht verstanden, wann und wem Königswürde zustehen wird und überhöhten sich durch Selbstauserwählung über die Versammlungen! Wenn wir an die Paläste der Bischöfe und den Prunk des Vatikans des Papstes und seiner Kardinäle denken, so ist nicht schwer auszudenken wer jenen Vorstehern in Korinth gleicht! Wer sich zudem selbst erhöht wird erniedrigt werden, hatte Jesus deutlich gewarnt! Johannes der Täufer hatte bereits erklärt: Ein Mensch kann nicht ein einziges Ding erhalten, es sei ihm denn vom Himmel her gegeben worden“. Der „Himmel“, Gottes Autorität wird die bleibende Würde erst noch gerecht verteilen!

 

Johannes der Täufer hat den Bräutigam und die Braut bezeichnet, nachdem er darauf aufmerksam gemacht wurde, das Jesus und seine Apostel im Taufen von weiteren Jüngern erfolgreicher waren wie er selbst mit seine Gruppe Jünger! Johannes freute sich darüber, als er das im Gefängnis hörte! Seine Ankündigung des nach ihm kommenden Christus war angenommen worden.

 

Hochzeit des Lammes*** Rbi8  Johannes 3:25-30 ***

Daher entstand seitens der Jünger des Johannes ein Wortstreit mit einem Juden wegen der Reinigung [[(mittels Reue und Taufe)]]. 26 Und sie kamen zu Johannes und sagten zu ihm: „Rabbi, der Mann, der jenseits des Jordan bei dir war, für den du Zeugnis abgelegt hast, siehe, dieser tauft, und alle gehen zu ihm.“ 27 Johannes gab zur Antwort: Ein Mensch kann nicht ein einziges Ding erhalten, es sei ihm denn vom Himmel her gegeben worden. 28 Ihr selbst bezeugt mir, daß ich sagte: Ich bin nicht der Christus, sondern ich bin diesem vorausgesandt worden. 29 Der die Braut hat, ist der Bräutigam. Wenn aber der Freund des Bräutigams dasteht und ihn hört, ist er hoch erfreut über die Stimme des Bräutigams. Daher ist diese meine Freude voll geworden. 30 Jener muß fortan zunehmen, ich aber muß fortan abnehmen.“

 

Jesus hatte seine „Braut“ um sich geschart, seine zwölf Apostel und gemeinsam hatten sie einen guten Erfolg bei ihrer Verkündigung der guten Botschaft des herangenahten Königreiches! „Die Frau“, Jesus und seine Apostel begannen eigenen „Samen“ zu haben! Der geistige „Leib des Christus“, der lebendige Tempel begann sich zu entwickeln!

 

Dass Jesus sich mit seiner „Braut“, den Aposteln in die Heirat einige Zeit vor Harmagedon [B2e] vereint Damit ist aber noch nicht alles vorbei, da der Prophet Hosea von einer weiteren „Verlobung“ spricht, die noch weit grösser ist und die dem einwöchigen Festbankett auf dem Berg Zion und in Jerusalem vorausgeht, dem Erntefest zu Beginn des grossen Jubeljahres Jehovas: Es ist die Neuvermählung Jehovas mit dem „Israel Gottes“, jener neu zurechtgemachten und inzwischen gereinigten „Frau“, dem gezüchtigten Israel, welche Jehova zuvor wegen ihrer geistigen Hurerei verstossen hatte! Gleichzeitig aber ist auch eine Vereinigung der Dinge in den Himmeln und auf der Erde. Das „Jerusalem droben“ und ihr irdischer Samen das „Israel Gottes“ werden in Jehova vereint!

 

9.2.1.5          Die „Braut“, die in Jehova frohlockt und sich ihre Schmucksachen anzieht

Jesaja beschreibt sich selbst in jener Position, wo er innerhalb der Gruppe der kommenden irdischen „Braut“ Jehovas frohlockt, die sich ihre Schmucksachen anlegt, die sich nun selbst in Gott als ihrem „Bräutigam“ freut! Jesus selbst sprach davon, dass dies „mein Gott und euer Gott“ ist, da Christus doch „Haupt“ jener „Braut“ ist, der Retter des Leibes: „Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott.“ (Joh 20:17)

 

Hochzeitspaar*** Rbi8  Jesaja 61:10-11 ***

Ganz gewiß werde ich in Jehova frohlocken. Meine Seele wird freudig sein in meinem Gott. Denn er hat mich bekleidet mit den Kleidern der Rettung; mit dem ärmellosen Obergewand der Gerechtigkeit hat er mich umhüllt gleich dem Bräutigam, der nach Priesterart einen Kopfschmuck aufsetzt, und gleich der Braut, die sich ihre Schmucksachen anlegt. 11 Denn wie die Erde selbst ihr Gewächs hervorbringt und wie der Garten selbst die Dinge sprossen läßt, die darin gesät sind, ebenso wird der Souveräne Herr Jehova Gerechtigkeit und Lobpreis sprossen lassen vor allen Nationen.

 

Gottes „Spross“ hatte es inzwischen sprossen lassen. Der „Same“ den Jesus ausgesät hatte ist aufgegangen und hat vielfache Frucht gebracht! Das „Gewächs der Erde“ hat sich gezeigt und der gute Same wurde beim Abschluss der Ernte, am Gerichtstag [B2] vom Unkraut gründlich getrenn! Die zwölf Apostel und die 144.000 Auserwählten, die inzwischen in ihr Priesteramt eingeführt worden sind und ihre Zuteilung der Städte und Königreiche der Nationen durch Jesu Hand empfangen haben, sie alle sind in ihre festlichen Brautkleider gehüllt.

 

Mit dem Herabkommen des „neuen Jerusalem“ vom Himmel herab ist auch der himmlische Teil mit den Engeln, den Seraphen und Cheruben anwesend. „Ich sah auch die heilige Stadt, das Neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitgemacht wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.“ Die Vereinigung der Dinge in den Himmeln und der Dinge auf der Erde unter Jehovas Oberhoheit kann nun stattfinden! Die prophetischen Worte des Paulus kommen zu ihrem Höhepunkt!

 

*** Rbi8  Epheser 1:9-11 ***

Es ist nach seinem Wohlgefallen, das er sich vorgenommen hat in sich selbst, 10 für eine Verwaltung an der Grenze der Fülle der bestimmten Zeiten, nämlich in dem Christus wieder alle Dinge zusammenzubringen, die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde. [Ja,] in ihm, 11 in dessen Gemeinschaft wir auch zu Erben eingesetzt worden sind ...

 

Paulus hatte an die Versammlung Korinth geschrieben, dass sie einen jungfräulichen Stand behalten müssten, weil er sie alle dem Christus wie eine „keusche Jungfrau“ als „Braut“ übergeben würde. Damit ist nicht Jesu „Braut“ gemeint, die er sich doch selbst zu Beginn erwählte, als er seine Apostel berief. Die ganze Versammlung Israels wurde zuvor als Jehovas „Ehefrau“ betrachtet! Paulus zeigt in dieser Beziehung eine gottgemässe Eifersucht, da Gott keinerlei anderen Götter an seiner Seite zulässt und eifersüchtig darüber wachte, dass Israel ihm als seine geliebte „Frau“ die Treue hält. Weil das fleischliche Israel ungetreu war, vorab Levi als Erstling, so wurde es schlussendlich verstossen! Paulus zeigte Korinth gegenüber eine „gottgemässe Eifersucht“, weil andere in der Versammlung sich an seine Stelle erhoben hatten und die Versammlung langsam von Gott und Christus weg zu sich hin vereinnahmten, jene, die bereits „als Könige ohne uns zu regieren begonnen“ hatten!

 

Satan, die Schlange Verführung Evas*** Rbi8  2. Korinther 11:1-3 ***

Ich wünschte, ihr würdet ein wenig Unvernunft von mir ertragen. Doch in der Tat, ihr ertragt mich! 2 Denn mit gottgemäßem Eifer bin ich euretwegen eifersüchtig; denn ich persönlich habe euch einem Mann zur Ehe versprochen, um euch als eine keusche Jungfrau dem Christus darzustellen. 3 Ich fürchte aber, daß etwa so, wie die Schlange Eva durch ihre List verführte, euer Sinn verdorben werde, hinweg von der Aufrichtigkeit und der keuschen Reinheit, die dem Christus gebühren.

 

Die Darstellung der Versammlung als „Jungfrau“ geschieht somit durch die Apostel Jesus gegenüber, weil Jesus die bereitete „Braut“ aller Vorsteher und Versammlungen schlussendlich dem Vater übergibt! Paulus spricht somit vorab zu den Vorstehern, die Jesus gegenüber „treue Sklaven“ sein müssen! Das ganze aufgerichtete Königreich aus „Priestern und Königen“, das „Israel Gottes“ wird somit Gottes erneut anerkannte Verlobte, die er seinerseits liebt und die ihm künftig in Treue dienen wird! Jesus selbst hatte sich seinen Vater gegenüber als vollkommen rein und keusch, ohne jeden Makel der Sünde dargeboten.

 

Die 144.000 Priesterkönige sind ihm darin nachgefolgt! Deren sinnbildliche Jungfräulichkeit die in der Offenbarung beschrieben wird, hat damit zu tun, dass jene Auserwählten keine anderen Götter gegen Jehovas Angesicht anerkannt hatten, in jeder Beziehung seinem Sohn Jesus nachgefolgt sind und Gottes Gebote beachtet und gelehrt haben! (Mat 5:19; Off 14:1-3)

 

*** Rbi8  Offenbarung 14:4-5 ***

Diese sind es, die sich nicht mit Frauen befleckt haben; in der Tat, sie sind jungfräulich. Diese sind es, die dem Lamm beständig folgen, ungeachtet wohin es geht. Diese wurden als Erstlinge aus den Menschen für Gott und für das Lamm erkauft, 5 und in ihrem Mund wurde keine Unwahrheit gefunden; sie sind ohne Makel.

 

Keiner von ihnen hatte sich zum herrschenden König ihrer Versammlungen gemacht, sondern sie folgten Jesus nach und erniedrigten sich wie jener, der „keinerlei Besitzergreifung in Betracht zog“, weil er auf Den wartete, der ihn aus dem Tod zurückrufen würde!

 

Muster einer makellosen Jungfrau*** Rbi8  Philipper 2:5-11 ***

Bewahrt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war, 6 der, obwohl er in Gottesgestalt [[(als Geist, als Engel)]] existierte, keine gewaltsame Besitzergreifung in Betracht zog, nämlich um Gott gleich zu sein. 7 Nein, sondern er entäußerte sich [[(seiner himmlischen Stellung)]] selbst und nahm Sklavengestalt an und wurde den Menschen gleich. 8 Mehr als das, als er in seiner Beschaffenheit als ein Mensch erfunden wurde, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja zum Tod an einem Marterpfahl [[(Pfahl)]]. 9 Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch [[(nach seiner Auferweckung im Geiste)]] zu einer übergeordneten Stellung [[(zum Erzengel und Hohepriesterkönig gleich Melchisedek)]] erhöht und ihm gütigerweise den Namen [[(Titel)]] gegeben, der über jedem [anderen] Namen [[(Titel)]] ist, 10 so daß sich im Namen Jesu jedes Knie [[(vor Gott)]] beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind, 11 und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.

 

Johannes sagt deutlich, dass jene 144.000 für „Gott und das Lamm“ erkauft wurden. Sie sind somit nicht „Jesu Braut“ wie viele Kirchenlehrer dies interpretieren, sondern Jesus selbst übergibt diese makellose Jungfrau, das bereitete und vereinigte „Königreich der (neuen) Himmel“ (Mehrzahl!) schlussendlich dem Vater! Jede Unwahrheit wäre an jenen ein Makel! Das Königreich des Vaters umfasst nun den zweiten „neuen Himmel““ (der Engel) und den erstenneuen Himmel“ (der menschlichen Verwaltung)!

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:24 ***

Als nächstes das Ende, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat.

 

Mit der Übergabe des Königreiches vollzieht sich jene neuerliche Vermählung Jehovas, die wie zuvor erwähnt bereits Hosea angekündigt hatte. Wie eine von ihrem Mann beschützte Ehefrau wird sich das „Israel Gottes“ in Ruhe niederlegen dürfen! Mit der Vernichtung von Gottes Feinden durch Jesus in Harmagedon haben von einem Tag zum anderen alle Kriege auf der Erde aufgehört! Jegliche Anbetung fremder Gottheiten ist in Harmagedon mit einem letzten lauten Paukenschlag zum Ende gekommen!

 

*** Rbi8  Hosea 2:17-20 ***

‚Und ich will die Namen der Baalsbildnisse von ihrem Mund entfernen, und ihrer wird nicht mehr gedacht mit ihrem Namen. 18 Und für sie werde ich an jenem Tag gewiß einen Bund schließen in Verbindung mit dem wildlebenden Tier des Feldes und mit dem fliegenden Geschöpf der Himmel und dem Kriechtier des Erdbodens, und Bogen und Schwert und Krieg werde ich aus dem Land zerbrechen, und ich will sie in Sicherheit sich niederlegen lassen. 19 Und ich will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit, und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. 20 Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.‘

 

Selbst die wildlebenden Tiere, die Vögel und die Kleinlebewesen erhalten eine Befreiung von jenem sich selbst zerstörenden System Satans, wo jährlich Dutzende von Arten aussterben! Gott kündigt seine „Verlobung“ mit den Siegern an: „Und ich will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit, und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.“ Jeder der 144.000 hatte Gott als seinen Schöpfer schon zuvor erkannt und sich ihm ganzherzig unterordnet und ist auch jetzt bereit sich Ihm wie eine liebende Ehefrau „in allem“ hinzugeben! Jehova seinerseits wird seine Liebe dadurch zeigen, dass er auf alle Bedürfnisse eingehen wird und die Bitten jener Priesterkönige erfüllt!

 

In dieser Beziehung können wir anhand Jesu und seinem Verhalten gegenüber seiner Versammlung, den Aposteln vieles lernen. Jesus liebte seine Versammlung und gab schlussendlich selbst sein Leben für sie dahin!

 

*** Rbi8  Epheser 5:25-27 ***

[Ihr] Männer, liebt eure Frauen weiterhin, so wie auch der Christus die Versammlung geliebt und sich für sie dahingegeben hat, 26 damit er sie heilige, indem er sie mit dem Wasserbad durch das Wort reinige, 27 so daß er die Versammlung sich selbst in ihrer Pracht darstelle, ohne daß sie einen Flecken oder eine Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern daß sie heilig und ohne Makel sei.

 

Alle Versammlungsvorsteher müssen sich darum ganzherzig bemühen, dass Jesus alle Versammlungen in gereinigtem Zustand entgegen nehmen darf. Das geschieht durch aktive Liebe zu den einzelnen Versammlungsgliedern, durch das Wasserbad des Wortes Gottes, das deutlich Fehler offenlegt und das durch die Taufe auch frühere, schwere Fehler wegzuwaschen in der Lage ist.

 

9.2.1.6          Die geladenen Gäste zum „Abendessen der Hochzeit des Lammes“

Wir wissen nun mit vielen prophetischen Details um die neuerliche Verlobung Jehovas mit dem „Israel Gottes“, die mit dem grossen Festessen endet, wozu nun auch alle Menschen der „grossen Volksmenge“ geladen sind, das mit dem achttägigen Erntefest zu Beginn von Gottes grossem Jubeljahr identisch ist.

 

Nun wollen wird aber vorab nochmals auf das „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ eingehen. Wir konnten erkennen, dass somit die Hochzeitsfeier und das Abendessen  zwei deutlich voneinander getrennte Ereignisse sind, zudem noch jene Verlobung Jehovas folgt, wo auch unterschiedliche Gäste geladen sind und unterschiedliche Orte Schauplatz sind!

 

Jesus ging in seinen Veranschaulichungen mehrere Male auf „das Hochzeitsfest des Königs“ ein, das Gott für seinen Sohn bereitet hat und zu dem „Sklaven“ ausgesandt wurden, um die Gäste einzuladen. Aus jeder der verschiedenen Veranschaulichungen lassen sich andere Details erkennen über verschiedene Zeitpunkte und betroffenen Gruppen, wo gehandelt wird.

 

*** Rbi8  Matthäus 22:2-3 ***

Das Königreich der Himmel ist einem Menschen, einem König, gleich geworden, der für seinen Sohn ein Hochzeitsfest veranstaltete. 3 Und er sandte seine Sklaven aus, um die Geladenen zum Hochzeitsfest zu rufen, aber sie wollten nicht kommen.

 

Pharisäer und Schriftelehrte: Die uninteressioerten geladenen GästeDer Sohn, der „Bräutigam“ der heiratet ist Jesus! Seine „Braut“ haben wir schon lange identifiziert mit der „kleinen Herde“, die mit seinen zwölf Aposteln identisch ist (Lu 12:32). Aus der Abfolge dieses Gleichnisses geht hervor, dass der König nicht bloss eine Einladung an die geladenen Gäste ergehen liess, sondern in zeitlicher Abfolge gleich mehrere! Im Verlauf des Gleichnisses zeigt sich, dass die einen uninteressiert waren, die anderen waren mit ihren Handelsgeschäften beschäftigt, dritte dagegen behandelten die „Sklaven“ schmählich und töteten sie sogar. Die Eingeladenen gehörten zudem zu den Vornehmen jener Stadt!

 

 *** Rbi8  Matthäus 22:3-6 ***

Wieder sandte er andere Sklaven aus, indem er sprach: ‚Sagt den Geladenen: „Siehe, ich habe mein Essen zubereitet, meine Stiere und Masttiere sind geschlachtet, und alles ist bereit. Kommt zum Hochzeitsfest.“ 5 Doch sie gingen uninteressiert weg, der eine auf sein eigenes Feld, der andere seinen Handelsgeschäften nach; 6 die übrigen aber ergriffen seine Sklaven, behandelten sie schmählich und töteten sie.

 

Aus all dem wird der Zorn des Königs verständlich, der ein grossartiges Mahl bereitet hatte. Wenn wir die Dinge in die Realität umsetzen so betrifft es nicht bloss die Juden, welche vorab Jesus töteten und dann seine Jünger verfolgten und steinigten! Die Geschichte geht weiter bis in die Endzeit, wo die „zwei Zeugen“ im sinnbildlichen „Sodom und Ägypten“ getötet und auf offener Strasse über Tage hinweg liegengelassen werden und wo kurz darauf auch die „Frau“, die frühauferstandenen Apostel erneut verfolgt werden und an den für sie bereiteten Ort in der Wildnis fliehen müssen. Zudem werden die „treuen Sklaven“, „der Same der Frau“ verfolgt und viele von ihnen eingekerkert und getötet. (Off 11:7-13; 12:5, 6, 13)

 

Vor dem Abendessen der "Hochzeit des Lammes wird die Stadt derer verbrannt, die nicht wollten, dass Jesus König über sie werde*** Rbi8  Matthäus 22:7-10 ***

Der König aber wurde zornig und sandte seine Heere aus und brachte jene Mörder um und verbrannte ihre Stadt. 8 Dann sprach er zu seinen Sklaven: ‚Das Hochzeitsfest ist zwar bereit, aber die Geladenen waren nicht würdig. 9 Geht daher auf die Straßen, die aus der Stadt hinausführen, und ladet irgend jemand, den ihr findet, zum Hochzeitsfest ein.‘ 10 Daher gingen jene Sklaven hinaus auf die Straßen und versammelten alle, die sie fanden, sowohl Böse wie Gute; und der Raum für die Hochzeitsfeierlichkeiten wurde mit den zu Tisch Liegenden gefüllt.

 

Mit der Zerstörung Jerusalems durch die Römer erlangte diese Veranschaulichung eine furchterregende Realität, als von der über einen Million Juden, die sich zu Beginn der Belagerung durch die Römer im Jahre 67 u.Z. innerhalb der Mauern Jerusalems befanden, schlussendlich beim Fall des Tempels im Jahre 70 nur noch etwa 98.000 mit dem Leben davonkamen. Die meisten von jenen Überlebenden kamen zudem später in die Sklaverei oder verloren bei Spielen in den Amphitheatern später ihr Leben.

 

Wenn auch Böse zum Hochzeitsfest eingeladen sind, so bedeutet dies nicht, dass sie sich nicht zuvor reinigen müssten! War zuvor die Einladung an die Vornehmen, die Leviten und Vorsteher Israels gerichtet gewesen, so sollte nun jeder Gelegenheit erhalten, der sich gewillt zeigte! Jeder aber muss schlussendlich mit einem „Hochzeitskleid“ bekleidet sein! Auf jenen sinnbildlichen Strassen die aus Jerusalem herausführten befanden sich jene Flüchtenden, welche rechtzeitig aus ihr flohen, weil sie die kommende Gefahr erkannten! Predigende Christen zeigten jenen den Weg hin zum Vater in Sein kommendes Königreich. Die Einladung am Festessen des Sohnes Anteil zu haben musste nun gebührend beachtet werden, um schlussendlich auserwählt zu sein! „Viele sind eingeladen, wenige auserwählt“.

 

In der Endzeit geschieht etwas vergleichbares erneut! Andere Sklaven sind nun unterwegs die Einladung ein letztes Mal auszusprechen. Selbst die Hochzeit des Sohnes fand inzwischen aufgrund der herrschenden Umstände in aller Abgeschiedenheit am Ort der Flucht in der „Wildnis“ statt! (Off 12:6, 17; 19:6-8) Werden die geladenen Gäste nun aber nach Harmagedon wirklich reagieren und gut vorbereitet zum Festanlass am vorherbestimmten Ort erscheinen? Diese Einladung durch ausgesandte Sklaven erfolgt erneut erst nachdem das gegenbildliche Jerusalem, „die Stadt“ vernichtet ist und diesmal ist „Babylon die Grosse“ gemeint und dies schliesst in Harmagedon das gesamte System mit ein! Jene, die aus der Stadt geflohen sind werden auf den Strassen die aus dem System hinausführen und am Ort ihrer Flucht erreicht und gebeten zum Hochzeitsfest des Sohnes zu erscheinen: Gemeint sind die 144.000 geladenen Gäste! (Off 19:9) Sie waren in diesem System nicht an herausragenden Positionen, sondern eher verachtet, wegen ihrem ständig wiederholten Zeugnis geben wie die Bettler betrachtet worden. Wer von der „grossen Volksmenge“ bereit ist darf Zeuge davon sein, wenn der Vater seine Vermählung bestätigt, der Sohn als Herrscher mit seinen „treuen Sklaven“ auf Zion offenbar gemacht werden.

 

Die schlussendlich zu Tisch liegenden, wie aus einem anderen Gleichnis hervorgeht, sind somit nur die 144.000, die Jesus in jenem anderen Gleichnis als „verständige Brautjungfrauen“ bezeichnete! Einige von ihnen waren, bevor sie vom Sohn und von der Einladung des Königs überhaupt wussten mit schweren Sünden belastet gewesen. Paulus hatte erklärt: (Mat 25:1-10)

 

Ungerechte werden Gottes Königreich nicht erreichen*** Rbi8  1. Korinther 6:9-11 ***

Was? Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? Laßt euch nicht irreführen. Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden, noch Männer, die bei männlichen Personen liegen, 10 noch Diebe, noch Habgierige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Erpresser werden Gottes Königreich erben. 11 Und doch waren das einige von euch. Aber ihr seid reingewaschen worden, aber ihr seid geheiligt worden, aber ihr seid gerechtgesprochen worden im Namen unseres Herrn Jesus Christus und mit dem Geist unseres Gottes.

 

Paulus selbst gehörte unter jene Gruppe schwerer Sünder, da er am Tod des gerechten Stephanus beteiligt war und Christen die zum „Weg“ gehörten verfolgte und in Fesseln dem Sanhedrin zuführte. Auch er wurde in der Taufe von diesen Vergehen rein gewaschen!

 

Eine letzte Erfüllung der Worte Jesu im Gleichnis steht nun erst noch bevor: „Der König aber wurde zornig und sandte seine Heere aus und brachte jene Mörder um und verbrannte ihre Stadt“ zeigt sich somit in seinem Höhepunkt erst in Harmagedon, wo Jehovas Engelheere Vernichtung bringen und die letzten der Mörder von Jesu „Sklaven“ ihr Ende finden werden. Erst kurze Zeit darauf findet das Hochzeitsfest wirklich statt. Eine letzte Einladung ergeht über erneut Ausgesandte erst danach! Alle die zuvor nicht wollten, dass Jesus König über sie werde und an jenem Hochzeitsfest kein Interesse zeigten bezahlen somit einen hohen Preis! Sie alle zeigen sich des „Königs des Friedens“ als unwürdig und verdienen das ewige Leben nicht zu sehen! Leider sind es viele Juden die diesen Weg bis zum Ende einschlagen und den wahren König weiterhin ablehnen!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 13:46 ***

Da redeten Paulus und Barnabas mit Freimut, indem sie sagten: Es war notwendig, daß das Wort Gottes zuerst zu euch geredet wurde. Da ihr es von euch stoßt und euch selbst des ewigen Lebens nicht für würdig erachtet, siehe, so wenden wir uns den Nationen zu.

 

Viele Menschen der Nationen, schlussendlich als Getaufte „Paulikaner“ genannt, sie reagierten auf den Aufruf sich dem König zu unterordnen! Inzwischen gibt es wiederum eine zunehmende Anzahl „Ebioniten“, messianische Juden die neuerlich darauf reagieren.

 

9.2.1.7          Wer zur Vermählung Israels mit ihrem ehelichen Besitzer kein „Hochzeitskleid“ trägt, der wird in die Finsternis hinausgeworfen

Jesus erwähnt jedoch noch ein weiteres Vorkommnis, das sich bereits während des Festes abspielt, dem wir unser Interesse zuwenden möchten. Einer der Gäste ist mit seinen Strassenkleidern anwesend, wurde offensichtlich unwillentlich hereingelassen. Offensichtlich fehlte es jenem Menschen an gebührender Wertschätzung.

 

*** Rbi8  Matthäus 22:11-13 ***

Als der König hereinkam, um sich die Gäste zu besehen, erblickte er dort einen Menschen, der nicht mit einem Hochzeitskleid bekleidet war. 12 Da sagte er zu ihm: ‚Freund, wie bist du hier hereingekommen, da du doch kein Hochzeitskleid anhast?‘ Er wurde zum Schweigen gebracht. 13 Darauf sagte der König zu seinen Dienern: ‚Bindet ihm Hände und Füße, und werft ihn hinaus in die Finsternis draußen. Dort wird [sein] Weinen und [sein] Zähneknirschen sein.‘

 

Bei so vielen geladenen Gästen wird auch der eine oder andere darunter sein, der nicht eingeladen war oder der die Anforderungen an die Gäste nicht erfüllte und sich einschlich. Die Apostel werden schlussendlich genau darauf achten, dass nur die auserwählten und geladenen Gäste auf Zion stehen werden! Darum ist es wichtig Gottes Gebote und Jesu Anforderungen zu kennen und sich diesen ganzherzig zu unterordnen!

 

Die fünf verständigen JungfrauenIm Gleichnis von den zehn Brautjungfrauen wird ein ähnliches Ereignis zu Beginn des Hochzeitsfestes geschildert. Die unvernünftigen Jungfrauen, denen es an Öl für ihre Lampen gemangelt hatte, als der Bräutigam erst um Mitternacht von der Hochzeit her kam, sind inzwischen von ihren Krämern her zurückgekommen, wo sie das geistige Öl für ihr Licht kaufen mussten. Sie haben sich dadurch verspätet!

 

*** Rbi8  Matthäus 25:10-12 ***

Während sie hingingen, um zu kaufen, traf der Bräutigam ein, und die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm hinein zum Hochzeitsfest; und die Tür wurde verschlossen. 11 Danach kamen auch die übrigen Jungfrauen und sprachen: ‚Herr, Herr, öffne uns!‘ 12 Er gab zur Antwort: ‚Ich sage euch die Wahrheit: Ich kenne euch nicht.‘

 

Wiederum zeigt das Beispiel deutlich, dass der Bräutigam hier auf der Erde eintrifft! Das Wiederkommen „mit den Wolken“ wird vom versiegelten Überrest gemeinsam mit den Aposteln, der inzwischen verheirateten „Braut, der Frau des Lammes“ auf dem Ölberg erwartet! Jene fünf verständigen „Brautjungfrauen“ sind der Aufforderung „der Bräutigam“ ist da mit brennendem Licht entgegengeeilt, weil sie diesen Aufruf an sie längst erwartet haben!

 

Es gibt kein zu spät kommen, sondern jeder der „treuen Sklaven“ muss bereit sein, wenn der Aufruf erfolgt dem Herrn mit brennendem Licht entgegen zu eilen!  Danach kamen auch die übrigen Jungfrauen und sprachen: ‚Herr, Herr, öffne uns!‘ Er gab zur Antwort: ‚Ich sage euch die Wahrheit: Ich kenne euch nicht.‘

 

9.2.1.8          Gott hört das Murren: Die Verbindung Jehovas mit dem „Israel Gottes“ als eine fortdauernde Einheit

Israel hatte sich in der Wildnis immer und immer wieder gegen Moses und Aaron und damit gegen Gottes Führer gewandt! Jehova hatte Moses deutlich mitgeteilt, dass sie als Führer und durch sie das ganze Volk auf den Engel hören sollten, den er ihnen in der Wolke Und Feuersäule zugeordnet hatte, um sie in das verheissene Land zu bringen! Schon bald nach dem Auszug erinnerten sie sich der Vorteile, die ihnen das Leben in Ägypten geboten hatte, wo sie Fleisch und Knoblauch hatten und genügend Brot erhielten. Nun hatten sie Angst Mangel leiden zu müssen und zeigten ein schnell schwindendes Vertrauen in ihren Führer Moses und in Gott und dessen Engel!

 

Wachteln*** Rbi8  2. Mose 16:9-12 ***

Und Moses fuhr fort, zu Aaron zu sagen: „Sprich zur ganzen Gemeinde der Söhne Israels: ‚Naht herzu vor Jehova, denn er hat euer Murren gehört.‘ “ 10 Sobald dann Aaron zur ganzen Gemeinde der Söhne Israels geredet hatte, geschah es, daß sie sich mit dem Gesicht zur Wildnis hinwandten, und siehe, die Herrlichkeit Jehovas erschien in der Wolke.

11 Und Jehova redete weiter zu Moses, indem [er] sagte: 12 „Ich habe das Murren der Söhne Israels gehört. Rede zu ihnen und sprich: ‚Zwischen den zwei Abenden werdet ihr Fleisch essen, und am Morgen werdet ihr mit Brot gesättigt werden; und ihr werdet bestimmt erkennen, daß ich Jehova, euer Gott, bin.‘ “

 

Gott zeigte sich durch Seinen Engel, seiner ersten Schöpfung in der Wolke, Moses und Aaron durch eine Zusage bestätigend, welche von da an während der vierzig Jahre der Wanderung in der Wildnis sich wiederholte: Israel erhielt am Abend Wachteln, die vom Meer her in tiefem Flug über das Lager kamen und leicht gefangen werden konnten und am Morgen fanden sie das Manna, das sie zu Brot verarbeiten konnten. Nur am Sabbat setzte der Segen aus, nachdem am Tag zuvor die doppelte Menge eingesammelt werden durfte! Und nur am Sabbat verdarb das von Vortag Übriggelassene nicht! Diese Vorsorge Jehovas spiegelt sich auch im „Vater unser“ wieder, wo unsere Bitte lauten soll: „Gib uns heute unser Brot für diesen Tag“ (Mat 6:11)

 

Wir sollten uns diese Lektion gut merken, den zu Beginn des kommenden Systems werden wir durch ähnlich schwierige Zeiten hindurch gehen müssen, wie Israel auf ihrer Wanderung zum gelobten Land! Das Paradies verwirklicht sich nicht von einem Tag zum anderen, es ist ein Weg zurückzulegen und es sind Eroberungen vorzunehmen! Die Geschichte wiederholt sich somit und damit verbunden auch Fehler unsererseits! Gewisse Dinge an die wir uns im heutigen System gewohnt waren werden fehlen! Verfallen wir nicht in denselben Fehler der Juden und murren gegen Jehova und seine auserwählten Führer Jesus! Alles für das Leben Notwendige wird Jehova bestimmt besorgen! Erneut werden wir unser Vertrauen in Gott bestätigen müssen!

 

Jesus war der von Gott verheissene Messias, der Israel das abgewichen war den Weg erneut zeigen musste, wie sie zum Vater zurückgelangen könnten. Die Juden seiner Tage aber lehnten Jesus in ihrer grossen Mehrheit durch ihre Führer fehlgeleitet ab! Daran änderte sich bis heute wenig! Weil Jesus sich selbst als das „Brot vom Himmel“, als Manna bezeichnete murrten die Unverständigen nun gegen ihn, der doch von Moses als „der Prophet gleich mir“ angekündigt worden war, auf den es zu hören galt:

 

*** Rbi8  Johannes 6:41-47 ***

Daher begannen die Juden über ihn zu murren, weil er sagte: „Ich bin das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist; 42 und sie begannen zu sagen: „Ist dieser nicht Jesus, der Sohn Josephs, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wie kommt es, daß er nun sagt: ‚Ich bin vom Himmel herabgekommen.‘? 43 Jesus gab ihnen zur Antwort: „Hört auf, untereinander zu murren. 44 Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, der Vater, der mich gesandt hat, ziehe ihn; und ich will ihn am letzten Tag [[(jüngsten Tag)]] zur Auferstehung bringen. 45 Es steht in den PROPHETEN geschrieben: ‚Und sie werden alle von Jehova belehrt sein.‘ Jeder, der vom Vater gehört und gelernt hat, kommt zu mir. 46 Nicht, daß jemand den Vater gesehen hat, ausgenommen der, der von Gott her ist; dieser hat den Vater gesehen. 47 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, hat ewiges Leben.

 

Das SiegerpodestJesus zeigt jenen Juden, dass nur jene von ihnen, welche des Vaters Anerkennung erlangen, weil sie ihn, den Messias annehmen und an die ihm von Gott verliehene Stelle als „Haupt“ erhöhen, am Ende unter den Auferstehenden Auserwählten sein würden, die direkt bei Jesus sein werden! Dies bedeutet die Auferstehung im 3.Rang. Jesus spricht vorab von der Erstauferstehung! Er selbst würde „am letzten Tag“, besser wäre es zu sagen wie dies einige Bibelübersetzer tun „am jüngsten Tag“ des kommenden Systems! Warum dieser kleine Unterschied? Der letzte Tag des vergehenden Systems endet am 30. Elul, dem Tag vor dem Trompetenfest! Es ist das Ende der babylonischen Jahreszählung, die den Jahresanfang auf den 1.Tischri gelegt hatte! Gleichzeitig aber ist der 1.Tischri der „jüngste Tag“, an dem Jesus vom Himmel her wiederkommt, um als Mensch die Erstauferstehung anzuleiten!

 

Bis zu jenem Tag hat noch niemand den Vater gesehen noch kann Ihn je direkt erblicken! All die Versprechen der Religionsführer, dass gute Menschen zum Vater in den Himmel kommen würden haben sich bisher als Trug herausgestellt! All jene aber, die sich durch Jehova und dessen inspirierte Schrift leiten liessen und dadurch „von Jehova belehrte“ waren werden nun mit Jesus, dem grösseren Moses vereint! Sie alle erhalten an diesem Tag das versprochene „ewige Leben“ durch die Erstauferstehung und der überlebende Überrest durch ihre „Umwandlung in einem Nu“ (1.Kor 15:51-54). Während des Millenniums folgt die allgemeine Auferstehung, jene im vierten Rang.

 

Jesus fuhr fort die Juden seiner Tage über jenes wundersame neue, symbolische „Manna“ zu belehren, das ewiges Leben bedeutet:

 

*** Rbi8  Johannes 6:48-51 ***

Ich bin das Brot des Lebens. 49 Eure Vorväter aßen das Manna in der Wildnis und starben trotzdem. 50 Dies ist das Brot, das vom Himmel herabkommt, damit irgend jemand davon esse und nicht sterbe. 51 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist; wenn jemand von diesem Brot ißt, wird er immerdar leben; und in der Tat, das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch zugunsten des Lebens der Welt.“

 

Von Jesus zu lernen bedeutet dieses himmlische „Manna“ zu essen. Wie die Juden sich täglich vom wörtlichen Manna ernähren mussten, so sollen sich jene die sich Christus zuwenden täglich aus seinen Worten Kraft schöpfen, um immerwährendes Leben als schlussendlichen Lohn zu erhalten!

 

Die prophetischen Worte des Propheten Jeremia sind im ersten Buch der Könige aufgezeichnet, wo er jene Dinge erneut erwähnt, die zur Zeit Davids und Salomos aufgezeichnet worden waren die aber in ihrer letzten Konsequenz unsere Tage betreffen. Jenes Buch wurde um 580 v.u.Z. beendet, wenige Jahrzehnte bevor Israel aus der babylonischen Gefangenschaft entlassen wurde, um nach Israel zurückzukehren und den Tempel und die Stadt Jerusalem neu aufzubauen!

 

 

9.2.2           Der Vater übernimmt das Königreich vom Sohn und schliesst einen eheähnlichen „neuen Bund“ mit dem „Israel Gottes“

 

9.2.2.1          Die Apostel stellen die Gesamtheit der 144.000 als die bereitete „Braut“ Jehovas dem Christus dar, der sie seinerseits dem Vater übergibt

Im weiteren Verlauf des „Tages des Herrn“, zum Ende der achttägigen Zeit des „Abendessen der Hochzeit des Lammes“, an diesem Tag sind somit weitere grosse Ereignisse vorhergesagt! Erst dann zum Abschluss, wenn das „neue Jerusalem“ am 1.Tag des Erntefestes vom Himmel herabgekommen sein wird, wenn Jehovas direkte Anwesenheit sich kund macht, wird Jesus die eingeweihten Priester Gott als irdische „Braut“ darstellen, zusammen mit seinen Engeln, dem himmlischen Teil der „Braut“.

 

Sie alle, die Apostel und 144.000 Priesterkönige sind inzwischen in ihr „Hochzeitsgewand“ eingehüllt, in dem Jesus sie als einen geeinten Leib dann dem Vater präsentieren wird! Alle haben sich zuvor schon bis Harmagedon oder bis zum Tod ihrer „Versiegelung“ als würdig erwiesen, die sie bei der Taufe durch Salbung mittels heiligem Geist erlangten. Sie haben Kenntnis vom Christus und seiner guten Botschaft erlangt und den „Geist der Wahrheit“ bewahrt, den sie als Unterpfand erhalten hatten (Joh 14:15; 17:17; 1.Joh 2:20).

 

Die Versiegelung mit dem heiligen Geist*** Rbi8  Epheser 1:13-14 ***

Durch ihn seid ihr auch, als ihr gläubig geworden seid, mit dem verheißenen heiligen Geist versiegelt worden, 14 der ein im voraus gegebenes Unterpfand unseres Erbes ist, zum Zwecke der Befreiung durch ein Lösegeld des besonderen Besitzes [Gottes], zum Lobpreis seiner Herrlichkeit.

 

Nachdem Jesus jedem der 144.000 Priester zum Abschluss der einwöchigen Einweihung seinen Teil des Königreiches zugeteilt hat kommt nun der Zeitpunkt, wo Jehova seine Ehefrau „Israel“ erneut anerkennt und sich neuerlich mit ihr verlobt. Erst damit wird es das auserlesene und anerkannte „Israel Gottes“! Nun ist der Zeitpunkt herbeigekommen das „besondere Besitztum Gottes“ zu werden, wenn der Sohn dem Vater dieses vollkommen zubereitete Königreich übergibt.

 

*** Rbi8  1. Petrus 2:9 ***

Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, eine heilige Nation, ein Volk zum besonderen Besitz, damit ihr die Vorzüglichkeiten“ dessen „weit und breit verkündet“, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht berufen hat.

 

Petrus zitiert die Worte Jehovas aus 2.Moses 19:5 und 6 und aus Jesaja 66:8, die beide auf die Zukunft des „Tages des Herrn“ gerichtet sprechen! Gott selbst erwählt sich „ein besonderes Eigentum“ aus allen Menschen der ganzen Erde, weil sie Ihn als Gott zuvor mit ganzen Herzen anerkannt hatten! Sie sollen „ein Königreich von Priestern und eine heilige Nation werden.

 

*** Rbi8  2. Mose 19:5-6 ***

Und nun, wenn ihr meiner Stimme genau gehorchen und meinen Bund wirklich halten werdet, dann werdet ihr bestimmt mein besonderes Eigentum aus allen [anderen] Völkern werden, denn die ganze Erde gehört mir. 6 Und ihr, ihr werdet mir ein Königreich von Priestern und eine heilige Nation werden.‘ Dies sind die Worte, die du zu den Söhnen Israels sprechen sollst.“

 

Beschneidung bei Christen?Jehova spricht zur ganzen Nation Israel von einem künftigenbesonderen Eigentum“, das jene Auserwählten betrifft, die seinen Bund gehalten haben! Dasselbe gilt für Christen aus den Nationen! Sie sind das geistige Israel der am Herzen Beschnittenen! Beide „Israel“ werden zur Einheit und beide müssen dieselben Gebote und richterlichen Entscheidungen halten!

 

Jesaja sprach von der „Geburt jener Nation“ in prophetischen Worten, die durch Gottes himmlische „Frau“ hervorgebracht würde, wenn Jehova seinen Sohn erneut in die bewohnte Erde einführt! (Heb 1:6) Zwischen „Geburt“ [B1] und Vermählung jener Nation mit Gott [Bb1; e1] würden etwas mehr als 1290 Tage, 45 Tage [Ba-B3], aber 30 Tage weniger als 1335 Tage [Ba-Bb] vergehen! Ein vorherbestimmter, verbindlicher Zeitraster wurde durch Daniel den Propheten deutlich vorhergesagt (Da 12:9-12). Die Zeitspannen von 3 ½ Zeiten oder 42 Monaten, respektive 1260 Tagen, den 1290 und 1335 Tagefristen beginnt stets mit dem Neumond. Jesaja kündete an:

 

*** Rbi8  Jesaja 66:7-8 ***

Bevor sie in die Wehen kam, gebar sie. Ehe Geburtsschmerzen sie ankommen konnten, wurde sie sogar von einem männlichen Kind entbunden [[vergl. Off 12:1, 5, 6]]. 8 Wer hat so etwas gehört? Wer hat Dinge wie diese gesehen? Wird ein Land an einem Tag mit Wehen hervorgebracht werden? Oder wird eine Nation auf einmal geboren werden? Denn Zion ist in die Wehen gekommen und hat auch ihre Söhne [[(die 12 Apostel in der Frühauferstehung)]] geboren.

 

Die Geburt der Söhne Zions begann somit mit der Frühauferstehung der Apostel [B1]. Zion wurde gleichsam an „einem Tag“ geboren (Off 12:5, 6). Dem „Kleinen“ fügte Jehova mittels der Versiegelung des Überrests [B2e-B2g] zur Nation hinzu, wo ihre Vollzahl erreicht wird, dies schliesst mit der Erstauferstehung der Verstorbenen ab! [Bb; a1] Jesaja fügt diese Information hinzu:

 

*** Rbi8  Jesaja 60:22 ***

Der Kleine selbst wird zu einem Tausend werden und der Geringe zu einer mächtigen Nation. Ich selbst, Jehova, werde es beschleunigen zu seiner eigenen Zeit.“

 

All dies geschieht somit zu der von Jehova vorherbestimmte Zeit! Die mächtige Nation wird schlussendlich wie es die Propheten angekündigt haben „alle Königreiche der Erde in Besitz nehmen“! Damit ist Jehova erneut Herr der ganzen Erde. Jehova seinerseits nennt sich zudem erneut „ehelicher Besitzer“ des vollkommen gemachten „Israel Gottes“!

 

9.2.2.2          Jehovas Verlobung mit seiner gereinigten „Braut“, dem „Israel Gottes“

Jehovas Anspruch an seine irdische „Braut“, das „Israel Gottes“ war seit Beginn hoch und seine Normen wurden nicht verwässert! Jehovas „Frau“ wird die von Gott gebotene Vollkommenheit erreichen, die einer treuen Ehefrau gebührt, die ihren Haushalt in Ehre führt und die Kinder ihrem Gatten als Haupt gegenüber in Ehrfurcht und Liebe unterordnet hält! Jesus erwähnte in der Bergpredigt:

 

*** Rbi8  Matthäus 5:48 ***

Ihr sollt demnach vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.

 

Moses schreibt seine BücherJehova selbst wird durch Jesus für diese Vollkommenheit des „Israel Gottes“ Sorge tragen! Der Mensch für sich allein ist hierzu aus eigener Kraft nicht in der Lage! Als Moses am Ende der Wanderung in der Wildnis das fünfte Buch des GESETZES Deuteronomium beendete und  an die Seite der Bundeslade legte, waren alle Worte Jehovas aufgezeichnet blieben, geschah dies, damit es durch Priester und Könige immer wieder abgeschrieben werde. Dasselbe gilt auch für die künftigen Priesterkönige! Es gehörte zu den heiligen Dingen des Allerheiligsten, bildete aber nicht Teil der Gegenstände innerhalb der Bundeslade!

 

(5. Mose 17:14-18)  Wenn du schließlich in das Land kommst, das Jehova, dein Gott, dir gibt, und du hast es in Besitz genommen und hast darin gewohnt, und du hast gesagt: ‚Ich will einen König über mich setzen wie alle Nationen, die rings um mich her sind‘, 15 solltest du unbedingt einen König über dich setzen, den Jehova, dein Gott, erwählen wird. Aus den Reihen deiner Brüder solltest du einen König über dich setzen. Du wirst keinen Ausländer, der nicht dein Bruder ist, über dich setzen dürfen. 16 Nur sollte er sich die Pferde nicht mehren noch das Volk nach Ägypten zurückgehen lassen, um sich die Pferde zu mehren, da doch Jehova zu euch gesagt hat: ‚Ihr sollt nie wieder auf diesem Weg zurückkehren.‘ 17 Er sollte sich auch die Frauen nicht mehren, daß sein Herz nicht abwendig werde; auch sollte er sich Silber und Gold nicht sehr mehren. 18 Und es soll geschehen, wenn er seinen Sitz auf dem Thron seines Königreiches einnimmt, daß er eine Abschrift dieses Gesetzes von dem, was sich in der Obhut der Priester, der Levịten, befindet, für sich in ein Buch schreiben soll.

 

Jehova wusste, dass Israel eine „starke Hand“, einen König über sich setzen würde, weil sie Ihn, den König des Universums ablehnten. Da dieser König aus der Linie Davids schlussendlich für ewig bleiben sollte, so musste auch Jesus aus dessen Linie stammen und damit ein Nachkomme Abrahams, Isaaks und Jakobs sein! Moses sang am sang hierzu ein langes Lied, worin er Gottes Vollkommenheit im Tun hervorhebt:

 

Jehova, der FELS ist gerecht*** Rbi8  5. Mose 32:4 ***

Der FELS, vollkommen ist sein Tun,

Denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege.

Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt;

Gerecht und gerade ist er.

 

Gott ist in allem vollkommen treu und gerecht, was er tut! Hören wir Jehovas Worte an Hesekiel über das fleischliche Israel, dessen Priester und Könige zu Beginn eine gewisse Vollkommenheit erreichten, solange sie dem GESETZ gehorsam zollten, bevor sie erneut von ihm abfielen und in geistige Hurerei mit Götzen abschweiften. Schlussendlich mussten die Führer von Jehova durch harte Zuchtmassnahmen zurecht gebracht zu werden zur Zeit Zedekias durch Nebukadnezar, vorab die Könige, dann die Linie Aarons, als deren Hoherpriester Kaiphas Jesus zu Tode brachte. Beachten wir, mit welcher Zärtlichkeit Jehova sich des früheren, des ursprünglichen Israels zu Beginn erinnert. Hesekiel zeichnete dies Worte im babylonischen Exil auf!

 

*** Rbi8  Hesekiel 16:8-14 ***

‚Und ich kam dann an dir vorüber und erblickte dich, und siehe, deine Zeit war die Zeit für Liebkosungen. So ging ich daran, meinen Rocksaum über dich auszubreiten und deine Blöße zu bedecken und dir einen Schwur zu leisten und einen [[(ehegleichen)]] Bund mit dir einzugehen‘, ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova, ‚und so wurdest du mein. 9 Ferner wusch ich dich mit Wasser und spülte dein Blut von dir ab und rieb dich mit Öl ein. 10 Und ich bekleidete dich weiter mit einem gestickten Gewand und beschuhte dich mit Seehundsfell und hüllte dich in feines Linnen und bedeckte dich mit kostbarem Stoff. 11 Und ich fuhr fort, dich mit Schmuck zu schmücken und Armspangen an deine Hände und eine Halskette um deinen Hals zu legen. 12 Ferner tat ich einen Nasenring in deine Nase und Ohrringe an deine Ohren und eine schöne Krone auf dein Haupt. 13 Und du schmücktest dich ständig mit Gold und Silber, und deine Kleidung war feines Linnen und kostbarer Stoff und ein gesticktes Gewand. Feinmehl und Honig und Öl aßest du, und du wurdest sehr, sehr schön, und allmählich wurdest du zur königlichen Stellung tauglich.‘ “

14 „ ,Und es begann ein Name für dich auszugehen unter den Nationen wegen deiner Schönheit, denn sie war vollkommen zufolge meiner Pracht, die ich auf dich legte‘ ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova.“

 

Solche und ähnliche Worte werden nun für Gottes künftige treue „Verlobte“, das „Israel Gottes“ neu gesprochen werden! Die „Tauglichkeit zur königlichen Stellung“ und als priesterliche Vorsteher hat sich bei allen Auserwählten gezeigt! Der Prophet Hosea sprach bereits zur Zeit Jesajas um 745 v.u.Z. über das, was nach dem Hochzeitstag Jehovas erneut mit dem „Israel Gottes“ geschehen wird:

 

*** Rbi8  Hosea 2:17-20 ***

‚Und ich will die Namen der Baalsbildnisse von ihrem Mund entfernen, und ihrer wird nicht mehr gedacht mit ihrem Namen. 18 Und für sie werde ich an jenem Tag gewiß einen Bund schließen in Verbindung mit dem wildlebenden Tier des Feldes und mit dem fliegenden Geschöpf der Himmel und dem Kriechtier des Erdbodens, und Bogen und Schwert und Krieg werde ich aus dem Land zerbrechen, und ich will sie in Sicherheit sich niederlegen lassen. 19 Und ich will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit, und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. 20 Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.‘

 

Güte und Erbarmungen wird das „Israel Gottes“ von Jehova für ihre Treue erhalten! Gerechtigkeit und Recht und liebende Güte werden sie auszeichnen! Die wahre Erkenntnis Jehovas werden alle diese Priesterkönige in Vollkommenheit erreichen, obwohl sie vor ihrer „Verlobung“ in sehr unterschiedlichem Ausmass Erkenntnis erlangt haben, je nach der Zeit in der sie lebten und ihrem Bemühen an Erkenntnis zu wachsen!

 

Die logischen Zusammenhänge im Ablauf der Ereignisse im Überblick  Jehova zeigt durch Hosea viele weitere Details wie das Verhältnis zwischen ihm und seiner neu „Verlobten“ und zwischen dem „Israel Gottes“ und ihrem Samen „Jesreel“ sein wird. „Jesreel“ stellte das Zehnstämmereich Israel dar, von denen viele nun selbst unter den 144.000 sein werden, aus der Zeit vor und nach der Abtrennung und später im Exil, andere aber die ebenso unter den Nationen zerstreut sind aber Jehova erkennend komme in der Auferstehung der „Gerechten und Ungerechten“ wieder. Unter „Lo-Ammi“, dem dritten Kind von der Hure „Gomer“ zählt auch die Harmagedon überlebende „grosse Volksmenge“ der Endzeit aus „Ebioniten“ und „Paulikanern“.

 

*** Rbi8  Hosea 2:21-23 ***

‚Und es soll geschehen an jenem Tag, daß ich antworten werde‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚ich werde den [[(neuen)]] Himmeln antworten, und sie ihrerseits werden der [[neuen]] Erde [[der „grossen Volksmenge“]] antworten; 22 und die Erde ihrerseits wird dem Korn und dem süßen Wein und dem Öl antworten; und sie ihrerseits werden Jesreel [[(denen der allgemeinen Auferstehung)]] [„Gott wird Samen säen“] antworten. 23 Und ich werde sie mir gewiß wie Samen in die Erde [[(innerhalb die „grosse Volksmenge“)]] säen, und ich will derjenigen Barmherzigkeit erweisen, der nicht Barmherzigkeit erwiesen wurde [[(„Lo-Ruhama“, den nachexilischen Juden)]], und ich will zu denen, die nicht mein Volk sind [[(„Lo-Ammi“, die „Schafe“ Jesu der „grossen Volksmenge“)]], sprechen: „Du bist mein Volk“; und sie ihrerseits werden sagen: „[Du bist] mein Gott.“ ‘ “

 

Johannes sagte in der Offenbarung, dass beim Herabkommen des „neuen Jerusalem … des Jerusalem droben“ die „alten Himmel“ der Mächtigen dieses Systems wie „Spreu“ von der Dreschtenne vergangen sind, die „neuen Himmel“ inzwischen aber bereits bestehen! Die Worte mit Hoseas Aussagen verbunden geben ein nun klares Bild!

 

Auf das Bitten des Gottes von „Juda“ hin, das nun den Machthaberstab durch Jesu als dem „Löwen von Juda“ in Händen hält, den „neuen Himmeln“ der 144.000 Priesterkönige wird Gott jenen unmittelbar antworten! Sie ihrerseits Antworten auf das Flehen und Bitten der Menschen in ihren zugeteilten Städten und Dörfern, der „neuen Erde“! Die physische Erde wird mit Überfluss antworten, Jehovas Segen zeigen, so dass kein Hunger mehr sein wird wie in diesem System! Alle Familien der Erde werden genügend und im Übermass haben. Das habsüchtige heutige Handelssystem, das Preise spekulativ festsetzte und Millionen vom Erwerb des Lebensnotwendigsten ausschloss wird es nie wieder geben! Die 144.000 Priesterkönige werden die Macht erhalten die Toten ihres Gebietes in systematischer rückwirkender Skala auferwecken zu dürfen, so dass Gott erneut „Samen säen“ wird zu allen im neuen System Geborenen und die Verstorbenen „Jesreels“ wiederum zum Leben kommen, gemäss ihrem Rang! (1.Kor 15:22, 23)

 

Die Auferstandenen werden willkommen geheissenAuch „Lo-Ruhama“, dem aus dem Exil zurückgekehrten Juda, das bis zu den Tagen Jesu aktiv war und das bei Jesu Tod verworfen wurde, dem daher dann ab dem Ende der siebzigsten Jahrwoche keine Barmherzigkeit mehr gewährt wurde. Im Jahre 70 u.Z. die zerstörten die Römer Jerusalem und die Städte Judas: Dieses verworfen Sein schliesst fleischliche Juden bis zur Endzeit mit ein, die ebenso in Harmagedons Endgericht Vernichtung erleiden, all den Unkenrufen zum Trotz, die von Umkehr im letzten Moment faseln. Dies, weil sie Jesus weiterhin, bis zum bitteren Ende als den „König der Juden“ ablehnen, so wie schon bei seiner Tötung.

 

 Zuvor, vor dem Gerichtstag der Endzeit [B2] Verstorbene aus „Lo-Ruhama“ wird wiederum Barmherzigkeit in der „Auferstehung der Gerechten und der Ungerechten“ gewährt werden! Wer in Harmagedon aufgrund der Ausscheidung Jesu von „Schafen und Böcken“ stirbt, der geht „in die ewige Abschneidung“ weg, aus der es keine Auferstehung gibt.

 

*** Rbi8  Matthäus 25:45-46 ***

Dann wird er ihnen antworten und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem dieser Geringsten [[(meiner Brüder)]] nicht getan habt, habt ihr es mir nicht getan.‘ 46 Und diese werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.“

 

Das Thema wird von Juden fälschlich auf die leichte Schulter genommen, weil sie sich bis zum Schluss als „Gottes Volk“ betrachten! Wer als „Blinder“ den „blinden Leitern“ nachfolgt wird in dieselbe „Grube“ fallen, hatte Jesus deutlich gewarnt! (Mat 15:14; Joh 9:39-41) Nicht auf den „Propheten gleich mir“ zu hören, als es Moses war, der wird am Gerichtstag Gottes mit „Abschneidung vom Volk“ bestraft, so erklärt es das GESETZ deutlich! (5.Mo 18:14-19) Jesus nimmt darauf Bezug:

 

*** Rbi8  Johannes 5:24 ***

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer auf mein [[(Christi)]] Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat [[(Jehova; Jahwe; Jahuwah)]], hat ewiges Leben, und er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod zum Leben hinübergegangen.

 

Auf Jesus zu hören, sein Gebot zu halten, nur damit „übt man Glauben aus“ in Jehova und Seinen „Spross“, dies ist es, was vom Gericht befreit! Werke des Glaubens bestätigen den Glauben erst! (Jak 2:14-17)

 

9.2.2.3          Erneut unter das GESETZ vereint im Gehorsam gegenüber den Majestätischen

Aus den Aussagen des Propheten Nehemia können wir weitere Lektionen lernen, wie das Israel damals nach dem Wiederaufbau des zerstörten Tempels Schritt um Schritt gereinigt wurde und eine erneut funktionsfähige theokratische Verwaltung alle Dinge im „Staatswesen Israels“ zu organisieren begann. Jeder verpflichtete sich nun durch einen Eid unter Gottes Geboten zu wandeln! Es war ein einseitiges Bündnis der Vorsteher von „Lo-Ruhama“ gegenüber Jehova.

 

Heute betrifft diese Unterordnung das „GESETZ des Christus“, unter das wir uns bei der Erwachsenentaufe stellen und das gewisse Veränderungen im GESETZ Mose beinhaltet! (Mat 5:17-48) Alle die bisher nicht als Glaubende „im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes  getauft worden waren, diese unterordnen sich nun in der Taufe mittels „Beschneidung des Herzens“ zufolge „Kenntnisse [und] Verstand“. Nicht mehr wird jedem Herzenswunsch Raum gegeben, sondern nun Gottes Richtlinien für Recht und Unrecht zur Anwendung gebracht. So wie zur Zeit Nehemias alle Juden ihre Treue erneut durch einen Eid mittels ihrer Majestätischen, ihrer Vorsteher bestätigten, so wird nicht nur mit dem „Israel Gottes“, vielmehr auch mit der „grossen Volksmenge“ der „neue Bund“ geschlossen werden! Nehemia schrieb:

 

Unterscheidung von Recht und Unrecht  *** Rbi8  Nehemia 10:28-31 ***

Was das übrige Volk betrifft, die Priester, die Leviten, die Torhüter, die Sänger, die Nethinim und jeden, der sich von den Völkern der Länder zum Gesetz [[GESETZ]] des [wahren] Gottes hin absonderte, ihre Frauen, ihre Söhne und ihre Töchter, jeden, der Kenntnisse [und] Verstand hatte, 29 sie hielten zu ihren Brüdern, ihren Majestätischen, und kamen unter [die Verpflichtung] eines Fluches und eines Eides, um in dem Gesetz [[GESETZ]] des [wahren] Gottes zu wandeln, das durch die Hand Mose, des Knechtes des [wahren] Gottes, gegeben worden war, und alle Gebote Jehovas, unseres Herrn, und seine richterlichen Entscheidungen und seine Bestimmungen zu halten und zu tun 30 und daß wir unsere Töchter nicht den Völkern des Landes geben sollten, und ihre Töchter sollten wir nicht für unsere Söhne nehmen.

31 Was die Völker des Landes betrifft, die Waren und Getreide von jeder Art am Sabbattag zum Verkauf hereinbrachten, wir sollten ihnen am Sabbat oder an einem heiligen Tag nichts abnehmen, und wir sollten auf das siebte Jahr und auf die Schuld[forderung] einer jeden Hand verzichten.

 

Die „grosse Volksmenge“ ist zwar in Gottes Augen vollkommen gereinigt, wir dürfen aber nicht aus den Augen verlieren, dass später viele der Auferstandenen Ungerechten eine Taufe in den Christus weiterhin ablehnen oder Getaufte nach Harmagedon erneut einen sündigen Lauf einschlagen und ihren gerechten Stand vor Gott verlieren: So wie Adam und Eva, die von Beginn an ewiges Leben hatten! So wird das Sabbatgebot, die Einhaltung der Sabbat- und Jubeljahre und damit verbundenen Bestimmungen erneut ein Stolperstein für viele sein!

 

Was Nehemia mit seinem Bündnis tat hat ihr Vorbild somit im Bund vom Sinai. Das, was Moses tat, um Israel unter das Bundesverhältnis mit Jehova zu bringen wird bald schon Jesus mit der „grossen Volksmenge“ tun, wenn er am 15.Nisan nach Harmagedon den „neuen Bund“ gültig macht!

 

Altar Mose *** Rbi8  2. Mose 24:4-8 ***

Demgemäß schrieb Moses alle Worte Jehovas nieder. Dann stand er am Morgen früh auf und baute am Fuß des Berges einen Altar und zwölf Säulen gemäß den zwölf Stämmen Israels. 5 Danach sandte er junge Männer von den Söhnen Israels, und sie brachten Brandopfer dar und opferten Stiere als Schlachtopfer, als Gemeinschaftsschlachtopfer für Jehova. 6 Dann nahm Moses die Hälfte des Blutes und tat es in Schalen, und die Hälfte des Blutes sprengte er auf den Altar. 7 Schließlich nahm er das Buch des Bundes und las es vor den Ohren des Volkes. Dann sagten sie: „Alles, was Jehova geredet hat, wollen wir tun und befolgen. 8 Da nahm Moses das Blut und sprengte es auf das Volk und sprach: Hier ist das Blut des Bundes, den Jehova mit euch hinsichtlich all dieser Worte geschlossen hat.“

 

Wie Israel in der Wildnis durch Moses die Bundesbestimmungen vorgelesen erhielten, so werden auch die Harmagedon-Überlebenden diese Bedingungen durch Jesus vorgelesen erhalten! An Christi Seite sind seine zwölf Apostel wie die zwölf lebende „Säulen“, die Moses bereits aus Steinen symbolisch errichtet hatte! Sie stehen als Vorsteher der zwölf Stämme vor Gott und vor dem Lamm.

 

Erst mit Bundesschluss vor Jehova werden sie Gottes Völker, so wie Israel am Sinai erst Gottes Volk wurde, nachdem sie durch Moses Gottes GESETZ vorgelesen erhalten haben und daraufhin feierlich schworen dieses zu halten: „Alles, was Jehova geredet hat, wollen wir tun und befolgen.“

 

Wie zur Zeit Nehemias, wo Juden das Gebot übertraten nur unter Juden zu heiraten, so wird es erneut zu Übertretung dieses Gebotes im Millennium kommen. Die Auferstandenen heiraten zwar nicht aber die „grosse Volksmenge“ wird nach wie vor Kinder haben!

 

*** Rbi8  Matthäus 22:29-33 ***

Jesus gab ihnen zur Antwort: „Ihr seid im Irrtum, denn ihr kennt weder die Schriften noch die Macht Gottes; 30 denn in der Auferstehung heiraten Männer nicht, noch werden Frauen verheiratet, sondern sie sind wie Engel im Himmel [[(Geschlechtsneutral)]]. 31 Was die Auferstehung der Toten betrifft: Habt ihr nicht gelesen, was euch von Gott gesagt wurde, welcher sprach: 32 ‚Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.‘? Er ist nicht der Gott der Toten, sondern der Lebenden.“ 33 Als sie [das] hörten, waren die Volksmengen über seine Lehre höchst erstaunt.

 

Aufgrund der Macht Gottes werden Auferstandene somit nicht weiter zur Reproduktion der Menschen beitragen! Der Sexualtrieb und die Fähigkeit Kinder zu haben wird offenbar unterbunden, denn das Ziel die „Erde zu füllen“ wird nun mittels der allgemeinen Auferstehung erreicht! Die Engel im Himmel pflanzen sich nicht fort, sondern wurden individuell erschaffen! In der Wiedererschaffung der Menschen erhalten jene die ursprünglichen physischen und geistigen Merkmale, sind aber eine „neue Schöpfung“! Jehova ist erneut ihr Gott, wenn sie wiederum unter den Lebenden weilen, sofern sie sich Ihm und Seinem Christus weiterhin oder nun erstmals freiwillig unterwerfen.

 

Wer sich später von Gottes Normen erneut absondert oder sie gar von Beginn an ablehnt sich der Taufe zu unterziehen, der wird wiederum kein guter Partner für unsere Tochter oder unseren Sohn sein! Daran änderte sich nach dem Exil nichts und daran ändert sich nach der Auferstehung ebenso wenig! Esras Worte zu „Lo-Ruhama“ gelten weiterhin:

 

http://www.pouke.org/svetopismo/assets/imagEsra liesst dem Volk das GESET und damit ihr Vergehen vor *** Rbi8  Esra 9:10-15 ***

Und nun, was sollen wir nach diesem sagen, o unser Gott? Denn wir haben deine Gebote verlassen, 11 die du uns durch deine Knechte, die Propheten, geboten hast, indem [du] sprachst: ‚Das Land, das ihr in Besitz nehmen werdet, ist ein unreines Land wegen der Unreinigkeit der Völker der Länder, wegen ihrer Abscheulichkeiten, mit denen sie es von einem Ende bis zum anderen durch ihre Unreinheit erfüllt haben. 12 Und nun, gebt eure Töchter nicht ihren Söhnen, noch nehmt ihre Töchter für eure Söhne; und bis auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]] sollt ihr nicht auf ihren Frieden und ihre Wohlfahrt hinwirken, damit ihr stark werdet und bestimmt das Gute des Landes eßt und [es] tatsächlich für eure Söhne in Besitz nehmt bis auf unabsehbare Zeit.‘ [[(auf ewig)]] 13 Und nach allem, was wegen unserer schlechten Taten und unserer großen Schuld über uns gekommen ist — denn du selbst, o unser Gott, hast unser Vergehen geringer bewertet, und du hast uns solche Entronnenen gegeben wie diese —, 14 sollen wir deine Gebote wieder brechen und Ehebündnisse mit den Völkern dieser Abscheulichkeiten eingehen? Wirst du nicht bis zum äußersten über uns in Zorn geraten, so daß keiner übrigbleiben und keiner entrinnen wird? 15 O Jehova, du Gott Israels, du bist gerecht, denn wir sind als ein entronnenes Volk übriggelassen worden, wie es an diesem Tag ist. Hier sind wir vor dir in unserer Schuld, denn es ist unmöglich, diesbezüglich vor dir zu bestehen.“

 

Denken wir an den Fluch, der auf „Lo-Ruhama“ lastet und „das Haus Israel“ betrifft, die beschnittenen Zurückgekehrten, der seit den Tagen Hoseas ausgesprochen ist: Der zweiten von ihrer Mutter „Gomer“ (Levi) her stammenden Tochternation „Lo-Ruhama“ (nachexilisches Juda) beim Bruch des Bundes „keine Barmherzigkeit“ mehr zu gewähren! Esra war sich dessen bewusst, wie er öffentlich erklärt: „Wirst du nicht bis zum äußersten über uns in Zorn geraten, so daß keiner übrigbleiben und keiner entrinnen wird?“ (Hos 1:6)

 

Auch die damals nach dem Exil durch den Überrest neu gebildete Nation Juda kam nicht ohne Regierungsgewalt aus! Jemand musste für Unterweisung, für Recht und Ordnung sorgen, für den Schutz vor äusseren Feinden. Die Führer der Vaterhäuser wurden zu Fürsten und zu Majestätischen, weil sie dem Aufruf zur Rückkehr gefolgt waren und den Tempel und die Mauer Jerusalems mitgebaut hatten! Sie scheuten sich nicht vor der Arbeit und auf Zurechtweisung und Gericht reagierten sie nun positiv! So begann das Volk erneut Vertrauen in jene geistigen Führer zu erlangen und anerkannten den neu geschlossenen Bund „... sie hielten zu ihren Brüdern, ihren Majestätischen, und kamen unter [die Verpflichtung] eines Fluches und eines Eides, um in dem Gesetz [[GESETZ]] des [wahren] Gottes zu wandeln, das durch die Hand Mose, des Knechtes des [wahren] Gottes, gegeben worden war, und alle Gebote Jehovas, unseres Herrn, und seine richterlichen Entscheidungen und seine Bestimmungen zu halten und zu tun.

 

Alle gemeinsam unterordneten sich erneut unter Gottes GESETZ, Einheimischer und ansässiger Fremdling, das Jehova Moses zugeteilt hatte und sie anerkannten Gott als obersten Richter der bestimmt, wie gewisse Dinge auch künftig zu handhaben sind! Die bisherigen richterlichen Entscheidungen Jehovas, die er durch seine Propheten kundtat wurden erneut anerkannt! Darin war das Sabbatgesetz mit seiner Verpflichtung sich an diesem Tag zu versammeln, um das GESETZ vorzulesen das Bindeglied Gott-Mensch und ihm sollte erneut Beachtung gezollt werden! (Apg 15:21)

 

Rückkehr der Juden aus dem babylonischen Exil nach Judäa
   

Da Israel aus der siebzigjährigen babylonischen Gefangenschaft zurückgekehrt war, musste es grundsätzliche Dinge erneut lernen. Im Exil war es der Sonntag gemäss der Planetenwoche, der beachtet wurde, jeder Tag und Monat war der Heiligung einer ihrer Götter gewidmet: Der Sonne, dem Mond und den Planten oder anderen Götzen zugeordnet. In Babylon wurde selbst am Feiertag der der Sonnenanbetung diente Handel getrieben und Handwerk verrichtet wie an allen anderen Tagen. Daher war für die Juden eine Erinnerung an das Sabbatgesetz von besonderer Bedeutung: „Was die Völker des Landes betrifft, die Waren und Getreide von jeder Art am Sabbattag zum Verkauf hereinbrachten, wir sollten ihnen am Sabbat oder an einem heiligen Tag nichts abnehmen, und wir sollten auf das siebte Jahr und auf die Schuld[forderung] einer jeden Hand verzichten.“ Erneut wurde die Einhaltung des Sabbat- und Jubeljahres mit ihren Bestimmungen anerkannt! Erinnern wir uns dabei daran, dass das letzte Jahr vor Harmagedon ein neunundvierzigstes, das siebte von sieben Sabbatjahren ist, gefolgt vom Jubeljahr, wo Jehova uns selbst alle Schulden erlassen wird.

 

Jesus fühlte sich ganz offensichtlich dem Bund, den seine Vorväter nach dem Exil geschlossen hatten vollkommen verpflichtet! Nur aus diesen Zusammenhang heraus können seine Worte an die auf dem Berg in Galiläa versammelten Juden zu Beginn seiner Predigttätigkeit verstanden werden! Die Bergpredigt war ein vollkommenes Bekenntnis zu den göttlich festgesetzten Normen am Berg Horeb und den Aussagen späterer Propheten! Jesus war gesandt, um die erneuten Abweichungen Israels anzuklagen und vorzuzeigen, dass deren Einhaltung möglich ist und einzige Form für Rettung wären! Kein Buchstaben von Gottes Rechtsvorkehrungen war oder würde dahinfallen!

 

Jesu Bergpredigt *** Rbi8  Matthäus 5:17-20 ***

Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden [[(die alten, existierenden)]] Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Esra und Nehemia haben sich als gewichtige Bindeglieder in der Reihe der herausragenden Männer erwiesen, die am Wiederaufbau des Tempels in Jerusalem einen wesentlichen Anteil hatten und das Geschehen für uns in der Endzeit zum Nutzen dokumentierten!

 

Der Hohepriester Josua und der Statthalter Serubbabel schatteten für unsere Tage gewichtige Dinge vorher, bei der Fertigstellung des geistigen Tempels und der Ausbesserung der Breschen in der Mauer rund um das „neue Jerusalem“. Auch heute sind es Männer aus Fleisch und aus Blut und mit Gebeinen versehen, welche diese Arbeit nun in geistigem Sinne voranzutreiben haben! Gott hat dieses Werk zwar unter die Aufsicht Jesu als dem „Spross“ aus Davids Linie unterstellt, der noch nicht im Fleische anwesend ist, dennoch müssen der endzeitliche „Serubbabel“ und „Josua“ jeder seinen Teil der Aufgabe erfüllen! Jesus erklärte doch bevor er in den Himmel zurückkehrte: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden. Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.““ (Mat 28:18-20) Die Anfeindungen der heutigen Zeit, der starke Widerstand der Gegner innerhalb „Babylons der Grossen“ gegen die Wiederaufrichtung von Gottes Königreich ist allezeit spürbar und muss von jedem Einzelnen überwunden werden!

 

Das grossartigste Bauwerk aller Tage wird aber bestimmt vollendet werden: Eine gerechte erdenweite Regierung! Nicht dass „... ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe.“ Gott wird diesen Endsieg durch seinen Sohn Jesus Christus gewähren und den gewichtigsten Beitrag selbst liefern, den Sieg in der Endschlacht Harmagedons und die Einweihung des geistigen Tempels, der erdenweiten „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“.

 

Gottes Wahl der kommenden Weltregierung für das Millennium: Eine wahre Theokratie!
   

9.2.2.4          Die Regeln sind dieselben geblieben für die, welche im Tempel Dienst tun

Wie die Kirchenväter es wagen konnten Teile des GESETZES langsam ausser Kraft zu setzen und durch eigene Regeln zu ersetzen, die mit dem römischen Gesetz der Cäsaren und heidnischer Götteranbetung im Einklang standen, ist jedem unverständlich, der sich ganzherzig mit der göttlichen Schrift beschäftigt! Gottes Regeln betreffend des Dienstes im geistigen Tempel die durch Jesus und die Apostel festgelegt worden waren wurden durch heidnisches Brauchtum aus dem alten Babylon, der römischen Version ersetzt. Wie die Pharisäer und Schriftgelehrten machten sie dadurch Gottes GESETZ ungültig!

 

*** Rbi8  Markus 7:13 ***

... und so macht ihr das Wort Gottes durch eure Überlieferung ungültig, die ihr übermittelt habt. Und vieles, was diesem ähnlich ist, tut ihr.“

 

Die Vermischung von wahrer Anbetung und heidnischem Kult mittels der Ehe hatte Jehova klar und deutlich verneint. Sowohl Esra wie Nehemia zeigten, dass daran auch im Exil nichts geändert hatte und dass jene Männer und Frauen, die anderen Gottheiten dienten keine Grundlage für eine Ehe für Anbeter Jehovas bilden! Sie geboten darum erneut: „... daß wir unsere Töchter nicht den Völkern des Landes geben sollten, und ihre Töchter sollten wir nicht für unsere Söhne nehmen.“ Die Folge davon ist geistige Hurerei und führt zum Abfall von Jehovas gerechten Normen.

 

An diesem Gebot hatte sich auch für Christen nichts geändert! Paulus zeigt, dass wir „nur im Herrn“, im Glauben in den Christus heiraten dürfen! Oberflächliche Lippenbekenntnisse, um eine Ehe einzugehen sind keine Grundlage für bleibende Gottesfurcht! Die Worte des Paulus nehmen heute viele als ein Hohn auf, obwohl nichts an ihrer Gültigkeit verloren ging:

 

Strasse der Ehe *** Rbi8  1. Korinther 7:39 ***

Eine Frau ist während der ganzen Zeit, da ihr Mann lebt, gebunden. Wenn ihr Mann aber [im Tod] entschlafen sollte, so ist sie frei, sich zu verheiraten, mit wem sie will, nur im Herrn.

 

Unabhängig davon, in welchem Zustand jemand sich zum Christus hin berufen fühlt unterstellt er sich in einen Zustand der Abhängigkeit unter einen hohen Herrn und Fürsten! Jesus ist der „Herr der Herren“, der „Fürst der Fürsten“, der „König der Könige“, er ist allein Hoherpriester und Mittler zum Vater. Alle die aus dem Exil Babylons nach Jerusalem zurückkehrten kamen aus dem Zustand der Sklaverei! Alle die „Babylon die Grosse“ in der Endzeit verlassen kommen aus ebenso aus der Sklaverei: Ein „Freier“, der sich freiwillig unter Jesu „leichtes Joch“ begibt.

 

*** Rbi8  1. Korinther 7:22-24 ***

Denn jemand im Herrn, der berufen wurde, als er ein Sklave war, ist ein Freigelassener des Herrn; ebenso wer berufen wurde, als er ein Freier war, ist ein Sklave Christi. 23 Ihr seid um einen Preis erkauft worden; werdet nicht mehr Sklaven der Menschen. 24 In welchem Zustand auch jeder berufen wurde, Brüder, darin bleibe er mit Gott verbunden.

 

Paulus zeigt, dass wir, ob als „Paulikaner“ oder „Ebionit“, die wir mittels der Erwachsenentaufe unter Jesu Bund getreten sind, doch alle aus der Sklaverei dieses Systems und seinen religiösen Gebräuchen entwichen und durch einen bezahlten Lösepreis seitens Jesu aus geistigem Tod zufolge des Fluches durch „unverdiente Güte“ erkauft wurden! Anstatt Sklave von Menschen und deren Menschenlehren zu sein müssen wir wiederum Gottes Sklaven werden und uns freiwillig seinen Geboten unterordnen! Uns Menschengebot zu unterordnen war zu wenig oder gar keinem Nutzen dabei! Paulus nennt einige der Dinge die uns versklaven können, wie z.B. das Vegetarier sein, am Freitag zu fasten, ein generelles Alkoholverbot zu beachten usw. aus religiöser Glaubensüberzeugung:

 

*** Rbi8  Kolosser 2:21-23 ***

„Faß nicht an noch koste, noch berühre“ 22 in bezug auf Dinge, die alle dadurch, daß sie verbraucht werden, zur Vernichtung bestimmt sind, gemäß den Geboten und Lehren von Menschen? [[(nicht gemäss Gottes Speisegeboten!)]] 23 Gerade diese Dinge besitzen zwar einen Schein von Weisheit in einer selbstauferlegten Form der Anbetung und [Schein]demut, einer strengen Behandlung des Leibes; aber sie sind von keinem Wert im Kampf gegen die Befriedigung des Fleisches.

 

Beachten wir, dass Paulus klar und deutlich von „Menschengebot“ spricht, was Jehovas Speisegebote unangetastet lässt! Deutlich wurden drei davon am Ende des Apostelkonzils erwähnt, als Teil des gültigen GESETZES. Jakobus als Vorsitzführender erklärte: „Meine Entscheidung ist deshalb, daß man die von den Nationen, die zu Gott umkehren, nicht beunruhige, sondern ihnen schreibe, daß sie sich von Dingen enthalten, die durch Götzen befleckt sind, und von Hurerei und von Erwürgtem und von Blut. Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen an jedem Sabbat vorgelesen wird.““ (Apg 15:19-21)

 

Moses und das GESETZ müssen „von Stadt zu Stadt“ am Sabbat gepredigt werden! Vegetarier zu werden aus Gründen der Liebe zu den Tieren oder aus Gesundheitsgründen gewisse Speisen zu meiden ist nicht dasselbe, wie dies in „einer Form der Gottergebenheit“ zu tun, die Gott nicht von uns fordert oder erwartet, nur einen „Anschein von Weisheit“ vorgaukeln! Das freiwillige oder das verordnete Fasten ist dabei ein völlig anderes Thema! Paulus spricht eindeutig nicht von den gesetzlichen Speisevorschriften, denen ja auch Christen unterordnet sind. Schweinefleisch, Blut und „Widerliches“ in Gottes Augen zu essen ist bestimmt auch für Christen eine Missachtung von Jehovas Rechtsordnung! Jesaja gibt Gottes Warnung für uns, die wir am Gerichtstag leben deutlich bekannt:

 

Gottes Speisevorschriften verbieten Schweinefleischkonsum    (Jesaja 66:16-18)  Denn wie Feuer wird Jehova selbst den Rechtsstreit tatsächlich aufnehmen, ja mit seinem Schwert gegen alles Fleisch; und die Erschlagenen Jehovas werden gewiß viele werden. 17 Diejenigen, die sich heiligen und sich reinigen für die Gärten hinter einem in der Mitte, die Schweinefleisch essen und Widerliches, sogar die Springmaus, sie werden alle zusammen ein Ende nehmen“ ist der Ausspruch Jehovas. 18 „Und was ihre Werke und ihre Gedanken betrifft, ich komme, um alle Nationen und Zungen zusammenzubringen; und sie werden kommen und meine Herrlichkeit sehen müssen.“

 

Auch der „neue Bund“, den Gott mit jenem gereinigten und auserwählten Volk schliessen wird, das Jesus dem Vater übergibt unterordnet sich erneut derselben rechtlichen Ordnung die schon Israel anerkannt hatte, weil diese „vortrefflich“ ist, wie Paulus es unmissverständlich erklärt! Das GESETZ ist zu unserem Schutz vor Schaden:

 

*** Rbi8  1. Timotheus 1:8-11 ***

Nun wissen wir, daß das GESETZ vortrefflich ist, vorausgesetzt, daß man es gesetzmäßig handhabt, 9 in der Erkenntnis der Tatsache, daß [das] Gesetz [[GESETZ]] nicht für einen gerechten Menschen öffentlich bekanntgegeben ist, sondern für Gesetzlose und Widerspenstige, für Gottlose und Sünder, für die, denen es an liebender Güte fehlt, und für Unheilige, Vatermörder und Muttermörder, Totschläger, 10 Hurer, Männer, die bei männlichen Personen liegen, Menschenräuber, Lügner, Falschschwörende und was sonst noch der gesunden Lehre entgegengesetzt ist, 11 gemäß der herrlichen guten Botschaft des glücklichen Gottes, mit der ich betraut worden bin.

 

Keine menschliche Gesetzgebung gereicht auch nur annähernd in ihrer Vollkommenheit an jene von Gott heran! In der Hand gerechter Richter, welche dem GESETZ nach dessen gesetzlichen Sinn, nach den dahinterliegenden Prinzipien und nicht als Buchstabenreiter Nachachtung verschaffen, unter diesen wird die Welt zu einem friedlichen und sicheren Lebensort für alle Menschen! Es wird bis kurz vor das Ende des Millenniums keine sogenannten „Schurkenstaaten“ mehr geben und jede Form korrupter Regierungen wird der Vergangenheit angehören! Erst zum Ende der tausend Jahre wird ein Aufstand „Gogs von Magog“ und ein Angriff gegen das „neue Jerusalem“ vorhergesagt, den Gott aber durch Engel niederschlagen lässt. Er endet im Schlussgericht über die ganze Erde und damit über alle Auferstandenen. Die letzten Gräber jener, die gegen den „heiligen Geist“ gesündigt hatten werden geleert. Jedes Knie muss sich vor Gott und Jesus beugen und das empfangen, was den Werken entspricht. Jede ungesühnte Sünde wird Vergeltung empfangen (Off 20:7-10). Die während des Millenniums in der allgemeinen Auferstehung auferstandenen Ungerechten bleiben in Gottes Augen „Tote“ bis auch sie als Gerecht erklärt werden und Eintrag im „Buch des Lebens“ finden(Off 20:5).

 

*** Rbi8  Offenbarung 20:12-15 ***

Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Thron stehen, und Buchrollen wurden geöffnet. Aber eine andere Buchrolle wurde geöffnet; es ist die Buchrolle des Lebens. Und die Toten wurden nach den Dingen gerichtet, die in den Buchrollen geschrieben sind, gemäß ihren Taten. 13 Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und der Hades gaben die Toten [[(der „Gehenna“, 5. und letzte Auferstehung im Rang, die „Geringsten“)]] heraus, die darin waren, und sie wurden als einzelne gerichtet gemäß ihren Taten. 14 Und der Tod und der Hades [[(menschliches Grab zufolge Tod)]] wurden in den Feuersee geschleudert. Dies bedeutet den zweiten Tod [[(vollständiger Inexistenz)]]: der Feuersee. 15 Und jeder, der im Buch des Lebens nicht eingeschrieben gefunden wurde, wurde in den Feuersee geschleudert.

 

Die Einschreibung in die Buchrolle des Lebens geschieht wie seit Jesu Taufbefehl bis heute und im kommenden System durch die Wassertaufe! Jedes Jahr dient der Sühnetag dazu, die unwillentlichen Sünden erneut zu tilgen! Auch im kommenden System sind es Taten der Nächstenliebe und Belehrung Auferstandener als geistige „Opferstiere“, welche uns für das ewige Leben geeignet machen!

 

Unter solchen gerechten Bedingungen des Königreiches Gottes ist auch kein Fluch Gottes mehr notwendig! Von den Priesterkönigen wird dies von Beginn an erklärt:

 

*** Rbi8  Offenbarung 22:3-5 ***

Und es wird keinen Fluch mehr geben, sondern der Thron Gottes und des Lammes wird in [der Stadt] sein, und seine Sklaven werden ihm heiligen Dienst darbringen; 4 und sie werden sein [[(Jesu, des „Lammes“)]] Angesicht sehen, und sein Name wird auf ihrer Stirn sein. 5 Auch wird es keine Nacht mehr geben, und sie haben kein Lampenlicht nötig, noch [haben sie] Sonnenlicht, denn Jehova Gott wird ihnen Licht geben. Und sie werden für immer und ewig als Könige regieren.

 

Der Tempel und die Volksmassen zu den Neumonden und FestzeitenAuf Davids Thron wird der wahre Regierungsvertreter, der Gott wirklich repräsentiert sitzen, Jehovas eigener Sohn, der Christus. Er wird gemeinsam mit Gott erneut direkt von Jerusalem aus regieren! Wer von einem Tempelbau ausserhalb oder innerhalb Jerusalems redet, der hat diese Dinge bestimmt nicht wirklich verstanden! Bilder mit gewissen Zeichnungen und Fotomontagen einer Maquette, als wäre der Tempel Salomos neu errichtet, sie sind bestimmt eine Irreführung, wie nebenstehendes Bild zu suggerieren versucht! Gottes Tempel wird geistiger Natur sein aus „lebendigen Steinen und Säulen“.

 

Wer das alles verstanden hat, was wir in dieser Artikelserie aufgrund biblischer Vorhersagen zu erklären versuchen, der weiss auch, warum sowohl der Papst, wie der iranische Präsident, wie die Führer der Dschihadisten, wie die Orthodoxen Christen, fundamentalistische Protestanten und die Juden und Muslime sich um jene Stadt bis zum Ende balgen werden!  Jeder jener Führer ihrer eigenen Fraktion „Babylons der Grossen“ sieht sich selbst aufgrund der Schriftauslegung seiner Kirche bereits als den Gewinner und als späteren Fürsten jener Stadt oder gar droben im himmlischen Jerusalem! Ganz offensichtlich haben all jene ihre Berechnungen aber ohne Gott gemacht! Sie alle verheissen den „Himmel“ und werden wegen ihrer Selbsterhöhung erniedrigt oder gar Vernichtung erleiden!

 

Das „Angesicht ... des Lammes“ werden nur jene sehen, die in ihrem Mund kein „Wort der Unwahrheit“ redeten und die Jesu Gebote auf fleckenlose Weise gehalten haben! All jene Teile der Schrift, die sie bisher nur teilweise zu verstehen vermochten werden vollkommene Erklärung erhalten, das wahre „Licht der Erkenntnis“ kommt nun direkt von Gott, durch das „Lamm“, „das WORT“! Die heutigen religiösen Lichter von „Sonne, Mond und Sternen“ sind verblasst und am Tag Harmagedons vom „alten Himmel“ ihrer Autorität weggenommen! (Off 14:4, 5)

 

9.2.2.5          Gott ist allen alles geworden

Paulus beschreibt wie später dann Johannes in der Offenbarung weiter, was dann geschieht, wenn Jesus dem Vater das Königreich übergibt. Der Sohn, obwohl er nun die vollkommene Macht im Himmel und auf der Erde unter sich vereint hat, seine Feinde besiegt sind, so übergibt er seinem Vater wie vorhergesagt das gereinigte Königreich und unterwirft sich selbst erneut Gottes Oberherrschaft! Das ist mit der Dreieinigkeitslehre in keiner Form in Einklang zu bringen, ohne wir nehmen Zuflucht zu Lügen!

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:28 ***

Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allen alles sei.

 

Ihr seid nicht mit vergönglichem Gold und Silber ... erkauftPaulus hatte diesen Umstand, dass Jesus sich dem Vater wie er es stets getan hatte erneut förmlich unterordnet schon einige Kapitel zuvor im selben Brief geäussert: Jesus gehört Gott! Wer den Sieg erringt, dem werden alle übrigen Dinge gehören, weil wir alle Miterben des Christus sein werden. Trotzdem werden wir dem Christus untertan sein, weil wir ihm gehören, so wie Christus dem Vater gehört. Er warnt vor jeglicher Selbstüberhöhung.

 

 *** Rbi8  1. Korinther 3:21-23 ***

Folglich rühme sich niemand der Menschen; denn alles gehört euch, 22 ob Paulus oder Apollos oder Kephas oder die Welt oder Leben oder Tod oder Gegenwärtiges oder Zukünftiges: alles gehört euch; 23 ihr aber gehört Christus; Christus aber gehört Gott.

 

Damit gehört Gott wiederum uneingeschränkt alles, was er geschaffen, was ihm zuvor Satan und sein Same streitig gemacht hatten. Weiterhin aber besteht die feste Ordnung Gottes, dass ausser Gott selbst jeder von uns einem Haupt unterordnet sein wird!

 

*** Rbi8  1. Korinther 11:3 ***

Ich will indes, daß ihr wißt, daß das Haupt jedes Mannes der Christus ist; das Haupt einer Frau aber ist der Mann; das Haupt des Christus aber ist Gott.

 

Neu wird für jeden Christen zwischen dem „Haupt, das Christus ist“ nun neu ein Priesterkönig als nächstes von Gott und dem Christus eingesetztes direktes „Haupt“ sein, der seinerseits über sich zudem einen der zwölf Apostel als „Haupt“ haben wird! Gemeinsam bilden sie die „ersten Himmel“. Das ist die theokratische Hierarchie, welche Gott von Beginn der Schöpfung an festgelegt hatte!

 

Diese Vorherbestimmung „von Anfang an“ bestätigt Paulus im Brief an die Epheser: „Gesegnet sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, denn er hat uns gesegnet mit jeder geistigen Segnung in den himmlischen Örtern in Gemeinschaft mit Christus, so wie er uns in Gemeinschaft mit ihm vor Grundlegung der Welt auserwählt hat, damit wir heilig und ohne Makel vor ihm seien in Liebe. Denn er hat uns durch Jesus Christus zur Annahme an Sohnes Statt für sich vorherbestimmt nach dem Wohlgefallen seines Willens, zum Lobpreis der Herrlichkeit seiner unverdienten Güte, die er uns durch [seinen] Geliebten gütigerweise erwiesen hat.“ (Eph 1:3-6)

 

Die wahre Theokratie oder Gottesherrschaft unterscheidet sich von der Hierarchie die Religionen aus eigenem Antrieb in ihrer Usurpation von Gottes Königreich festlegten grundlegend! Erst nachdem Jesus seine Wahl der zwölf Apostel abgeschlossen und der Vater seine Wahl betreffend der „kleinen Herde“ bestätigt hatte, war dieser oberste Teil der Hierarchie festgelegt (Lu 12:32). Jesu und die Apostel ihrerseits legen die 144.000 Priesterkönige aufgrund des Zeugnisses Gottes zum Abschluss der Menschenernte fest. Das geschieht mit und nach der „Hochzeit des Lammes“ mittels Versiegelung des Überrests durch den „Bräutigam“ und seine „Frau“: Deren geistige „Söhne“! (Mat 19:28; Off 7:1-8)

 

Wirkung des Sauerteigs in christlichen Organisationen
   

Als David zum Spenden für den Bau des Tempels in Jerusalem aufforderte und das Volk in freigebiger Weise dazu ihre Wertgegenstände beitrugen, da sprach David ein Gebet das die Stellung Jehovas als Haupt heraushob.

 

*** Rbi8  1. Chronika 29:11-13 ***

Dein, o Jehova, ist die Größe und die Macht und die Schönheit und die Hoheit und die Würde; denn alles in den Himmeln und auf der Erde ist [dein]. Dein ist das Königreich, o Jehova, der du dich auch als Haupt über alles erhebst. 12 Der Reichtum und die Herrlichkeit sind deinetwegen, und du beherrschst alles; und in deiner Hand sind Kraft und Macht, und in deiner Hand [steht es], groß zu machen und allen Stärke zu geben. 13 Und nun, o unser Gott, wir danken dir und preisen deinen herrlichen Namen.

 

Schätzt du den "treuen und verständigen Sklaven"? Wer ist es wirklich?Jehova seinerseits hat Jesus in vollkommener Treue erst nach seinem Tod über alle übrige Macht und Autorität, im Himmel und auf der Erde erhoben. Dass seine Feinde dies bis zum Ende bestreiten würden war Gott sehr wohl bewusst und wurde so hingenommen! Dadurch war eine deutliche Scheidung möglich zwischen denen, die wahre Gottesfurcht zeigen (Spr 1:7) und den anderen, welche ihre Unterordnung Christus gegenüber ablehnen oder die sich selbst zum „Haupt“ erheben (Mat 23:11, 12) und deren Anhänger, die ihrerseits solche selbsternannten „Häupter“ anerkennen und „anbeten“! (Mat 15:14) Alle Glieder der wahren Christenversammlung unterordnen sich ihrem einen „Haupt“, Jesus, dem Christus, dem wahren „Spross“ und einzigen „Immanuel“ und halten seine Gebote!

 

*** Rbi8  Epheser 1:22-23 ***

Auch hat er alle Dinge seinen Füßen unterworfen und hat ihn zum Haupt über alle Dinge für die Versammlung gemacht, 23 welche sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt.

 

Der gesamte „Leib des Christus“ mit all seinen „Gliedern“ gehorcht dem einen und selben „Haupt“! Keiner von ihnen anerkennt ein fremdes „Haupt“, das sich als „falscher Christus“, als Pseudoführer an die Stelle von Jesus geschoben hat! Die einzige von Gott festgelegte Hierarchie der sie sich bis zum Abschluss des Systems freiwillig unterordnen ist die, welche Paulus im Brief an die Epheser nennt:

 

*** Rbi8  Epheser 5:21-27 ***

Seid einander untertan in der Furcht Christi. 22 Die Frauen seien ihren Männern untertan wie dem Herrn, 23 denn ein Mann ist [das] Haupt seiner Frau, wie der Christus auch [das] Haupt der Versammlung ist, er, [der] Retter [dieses] Leibes. 24 In der Tat, wie die Versammlung dem Christus untertan ist, so seien es auch die Frauen ihren Männern in allem. 25 [Ihr] Männer, liebt eure Frauen weiterhin, so wie auch der Christus die Versammlung geliebt und sich für sie dahingegeben hat, 26 damit er sie heilige, indem er sie mit dem Wasserbad durch das Wort reinige, 27 so daß er die Versammlung sich selbst in ihrer Pracht darstelle, ohne daß sie einen Flecken oder eine Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern daß sie heilig und ohne Makel sei.

 

Die Unterordnung des Mannes unter den Christus besteht „in allem“: Damit ist kein Bereich ausgeschlossen. Ebenso unterordnet sich die christliche Ehefrau die Gottes Wohlgefallen erreichen möchte ihrem Mann „in allem“. Das beste Beispiel darin gab Jesus, der sich selbst Gott „in allem“ unterordnete, dies bis in den Tod am Stamm indem er seine Treue vollkommen unter Beweis stellte! Damit zeigte er den höchsten Triumph gegenüber Satan und seiner Liebe für die Versammlung! Er hat nicht von sich aus nach der Krone gegriffen. Er bat Gott lediglich ihm das wiederzugeben, was er im Himmel bereits besass, bevor er zur Erde gesandt wurde: „Und nun, Vater, verherrliche mich an deiner Seite mit der Herrlichkeit, die ich an deiner Seite hatte, ehe die Welt war.“ (Joh 17:5)

 

Bestimmt wird Jehova erneut seine künftige heilige Stadt „Jahwe Schámmah“ verteidigen, die er mittels seines Geistes nun erneut bewohnen wird. Je besser wir diese Regeln betreffend der Anerkennung eines Hauptes anzuwenden bereit sind, desto freier von Konflikten und Unstimmigkeiten wird unser Zusammenleben im inneren der Familie und der Versammlung und innerhalb der Reichsgrenzen der Priesterkönige sein und Gottes Wohlwollen und Segen werden bestimmt eintreffen.

 

 

9.2.3           Das vollendete heilige Geheimnis: Worin bestand es?

 

9.2.3.1          Das heilige Geheimnis ist vollendet

Während die Kirchenführer bis heute über die Enträtselung gewisser Teile der Schrift ihr Hirn zermartern, weil diese sich scheinbar untereinander widersprechen und offensichtlich ihren fundamentalen unbiblischen Lehren zuwiderlaufen, so war das „heilige Geheimnis“ bereits den Aposteln bekannt gemacht und damit weitgehend enträtselt worden. Da diese Bekanntmachung, so wie es durch die Propheten über Jesus vorhergesagt worden war nur in Gleichnissen geschehen sollte, daher stiftete dies bei allen oberflächlichen Zuhörern Verwirrung. In ihrer Sucht Dinge aus dem eigenen Gedanken- und Erkenntnisbereich heraus zu interpretieren, der durch menschliche Philosophien irregeleitet ist, verbauten voreilige Lehrer sich selbst und jenen die auf sie hörten jedes spätere Verständnis! „Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr das Meer und das trockene Land durchreist, um einen einzigen Proselyten zu machen, und wenn er es wird, macht ihr ihn zu einem Gegenstand für die Gehẹnna, doppelt so schlimm wie ihr selbst.“ (Mat 23:15)

 

Anstatt in den ganzen Schriften des Alten und Neuen Bundes Gottes eigene Erklärung zu jedem Symbol zu suchen, folgten sich widersprechende Schlussfolgerungen. Dadurch gleichen sie den Religionsführern der Tage Jesu und deren Anhängern!

 

Verständnis der biblischen Symbolik bedeutet den Schlüssel zum Gesamtbild
   

Nur die Apostel und einige der treuen Jünger bemühten sich durch Fragen an ihren Meister um genaues Verständnis! Dies zeigte sich als Jesus das Gleichnis vom Sämann erzählte, der Samen auf verschiedene Arten von Boden streute. Jesus redete von sich selbst, dem Samen der Botschaft über das Königreich, das wie geistige Samenkörner auf den Boden menschlicher Herzen fällt.

 

*** Rbi8  Markus 4:10-13 ***

Als er dann allein war, begannen die um ihn waren samt den Zwölfen ihn über die Gleichnisse zu befragen. 11 Und er sagte darauf zu ihnen: Euch ist das heilige Geheimnis des Königreiches Gottes gegeben worden, denen aber, die draußen sind, geschieht alles in Gleichnissen, 12 damit sie, obwohl sie schauen, schauen mögen und doch nicht sehen und, obwohl sie hören, hören mögen und doch den Sinn davon nicht erfassen noch jemals umkehren und Vergebung finden.“ 13 Ferner sprach er zu ihnen: „Ihr begreift dieses Gleichnis nicht, wie werdet ihr denn alle anderen Gleichnisse verstehen?

 

Nicht jedes Herz nimmt die Botschaft auf, wie die Details des Gleichnisses verraten. Nur jene die „drinnen“ sind verstehen Jesu Gleichnis, den anderen bleibt der Sinn verwehrt: „... obwohl sie schauen, schauen mögen und doch nicht sehen und, obwohl sie hören, hören mögen und doch den Sinn davon nicht erfassen noch jemals umkehren und Vergebung finden.“ Jehova will im kommenden Königreich nur jene haben, die Ihn von Herzen suchen und keine Anstrengung scheuen dies zu erreichen. Dies bildet die Grundlage zu dauerhaftem Frieden und Sicherheit.

 

Nebukadnezars Trau sich abfolgender WeltmächteDeutlich war die Erklärung anderer Gleichnisse an geschichtliche Zusammenhänge und zudem an die Endzeit gebunden, so hatte es der Engel ja Daniel erklärt! Alle Geschehnisse mussten den jeweils herrschen Königen zugeordnet werden. Jede frühere Interpretation der vier „wilden Tiere“, bevor sich die letzten Dinge zu erfüllen begannen musste zu Fehlschlüssen führen. Dies geht deutlich anhand von Nebukadnezars Traum von der Statue hervor, „dem Bild“ das Daniel mit Gottes Hilfe dem erstaunten Herrscher erklärte und der damit verbundenen sich abfolgenden Weltmächte! So entstand der „achte König, der kein König ist“, die UNO erst am Ende des Zweiten Weltkrieges. Zuvor war dies nicht erkennbar: „Und das wilde Tier, das war, aber nicht ist, es ist auch selbst ein achter [König], aber entstammt den sieben, und es geht hin in [die] Vernichtung.“ (Off 17:11)

 

Wenn christliche Religionen sich als Endzeitspezialisten ausgeben, wie dies Mormonen, Adventisten oder Jehovas Zeugen tun, so kann klar gesagt werden, dass deren Gründer niemals das Geheimnis zu durchschauen vermochten und viele (nicht alle) ihre Behauptungen und unterschiedlichen Theorien nichts weiter als menschliche Philosophien darstellen! „Seht zu, daß nicht jemand da sei, der euch als Beute wegführe durch die Philosophie und leeren Trug gemäß der Überlieferung der Menschen, gemäß den elementaren Dingen der Welt und nicht gemäß Christus;“ (Kol 2:8) Sie alle entpuppten sich als „falsche Propheten“ und „falsche Lehrer“: „... obwohl sie schauen, schauen mögen und doch nicht sehen und, obwohl sie hören, hören mögen und doch den Sinn davon nicht erfassen noch jemals umkehren und Vergebung finden.“ Umkehr wäre notwendig, sich erneut an Gottes Gebote halten, um wahres Verständnis durch Jesus zu erhalten! Keine Vergebung wir den „blinden Leitern“ und „blinden Geführten“ gewährt, weil sie sich wehren zu hören und zu sehen und am Irrtum und Lüge wie der Gimpel kleben! Jesu warnte vor solchen „falschen Propheten“, über die alle Menschen die zur Sekte gehören nur gutes Reden, wie deren Priester, Bischöfe, Apostel, Päpste oder „Gesalbte“ dies gerne für sich beanspruchen und dadurch in Lobhudelei verfallen!

 

*** Rbi8  Lukas 6:26 ***

Wehe, wenn alle Menschen gut von euch reden, denn desgleichen taten ihre Vorväter den falschen Propheten.

 

All diese „falschen Christusse“ (gr.: pseudóchristoi  = pseudo-Gesalbte) (Mat 24:24) lassen uns den Blick im einen oder anderen rückwärts, statt nach vorne richten oder umgekehrt! Stets erklären sie, Jesus sei allein mit ihrer Gruppe verbunden und die Gruppe ihrer Rivalen seinen des Teufels. Genau davor warnte Christus:

 

*** Rbi8  Matthäus 24:23-28 ***

Wenn dann jemand zu euch sagt: ‚Siehe! Hier ist der Christus‘ oder: ‚Dort!‘, glaubt es nicht. 24 Denn es werden falsche Christusse (gr.: pseudóchristoi  = pseudo-Gesalbte) und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um so, wenn möglich, selbst die Auserwählten irrezuführen. 25 Siehe! Ich habe euch im voraus gewarnt. 26 Wenn man daher zu euch sagt: ‚Siehe! Er ist in der Wildnis‘, geht nicht hinaus; ‚Siehe! Er ist in den inneren Gemächern‘, glaubt es nicht. 27 Denn so, wie der Blitz von östlichen Gegenden ausgeht und zu westlichen Gegenden hinüberleuchtet, so wird die Gegenwart des Menschensohnes sein. 28 Wo auch immer der Kadaver [[(Babylons der Grossen)]] ist, da werden die Adler [[(der politischen Mächte)]] versammelt werden.

 

Wenn auch die Apostel nach ihrer Frühauferstehung und Flucht in die Wildnis an dem für sie bereiteten Ort sind, so sollen wir doch nicht darüber spekulieren, wo dies sein könnte, um dorthin zu gehen, auch dann nicht, wenn wir erkannt haben, dass Jesus sich dort mit den Aposteln zur Heirat, zum endgültigen Bundesschluss treffen muss! Die Worte der Schrift fordern uns nicht dazu auf, sondern geben uns klare Anweisungen, was unsere eigene Arbeit sein soll! Wenn man uns belehrt, dass Jesus in der Hostie im Tabernakel, gleichsam „anwesend“ sei, um uns in Kirchen zu locken, so sollten wir dem nicht nachgeben! Wenn die Kirchendiener behaupten der Christus sei in ihrem Versammlungszentrum, der Kirche, Synagoge, dem Königreichssaal oder Tempel, so wissen wir, dass dies deren eigenen „inneren Gemächer“ sind, wo Jesus aufgrund der dort herrschenden Heuchelei bestimmt nicht zu finden ist! Mit einfachen Worten hatte Jesus doch den Aposteln erklärt:

 

*** Rbi8  Matthäus 18:19-20 ***

Wieder sage ich euch in Wahrheit: Wenn zwei von euch auf der Erde in bezug auf irgend etwas Wichtiges, worum sie bitten sollten, übereinkommen, so wird es für sie von meinem Vater im Himmel aus geschehen. 20 Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.“

 

Jesus ist mit seinem Geist dort anwesend, wo sich Menschen in seinem Namen zusammenfinden, um gewichtiges über ihn und den Vater und dessen Willen zu erfahren. Gott hört auf die Gebete jener, die ihn „mit Geist und Wahrheit“ anbeten. Dazu braucht es keine steinernen Sakralbauten! Die Worte zur Samaritanerin erklären diesen Umstand deutlich:

 

Die Frau am Brunnen von Sychar *** Rbi8  Johannes 4:19-26 ***

Die Frau sagte zu ihm: „Herr, ich merke, daß du ein Prophet bist. 20 Unsere Vorväter haben auf diesem Berg angebetet; ihr aber sagt, daß in Jerusalem der Ort sei, wo man anbeten müsse.“ 21 Jesus sprach zu ihr: „Glaube mir, Frau: Die Stunde kommt, in der ihr den Vater weder auf diesem Berg noch in Jerusalem anbeten werdet. 22 Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn die Rettung ist aus den Juden [[(Jesus als Messias und von Gott bestimmter Retter)]]. 23 Dennoch kommt die Stunde, und sie ist jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater mit Geist und Wahrheit anbeten werden; denn in der Tat, der Vater sucht solche als seine Anbeter. 24 Gott ist ein GEIST, und die ihn anbeten, müssen [ihn] mit Geist und Wahrheit anbeten.“ 25 Die Frau sagte zu ihm: „Ich weiß, daß der Messias kommt, der Christus genannt wird. Wenn dieser gekommen ist, wird er uns alle Dinge offen verkünden.“ 26 Jesus sprach zu ihr: „Ich bin es, der mit dir redet.“

 

Hören wir auf Jesu Worte, verstehen wir den Sinn davon wirklich? Jene Worte erzeugten schon im ersten Jahrhundert Widerstand, weil die Juden Jerusalem als einzigen wahren Anbetungsort anerkannten und in der Diaspora des Exils ihre Synagogen, Orte der Versammlung hatten. Die neu gegründeten Versammlungen des Paulus aber trafen sich ausschliesslich in Privathäusern, so wie es sich ergab, dort wo man zuerst auf sie hörte oder wo geeigneter Raum offeriert wurde! Weil wir unseren Gott und Seinen Willen mit unserem Verstand erkennen sind wir in der Zeit des Endes nicht auf Kirchen angewiesen. Einige Frauen zur Zeit Jesu trafen sich gar an einem Fluss, um der Forderung seit Moses nachzukommen, sich am Sabbat zu versammeln:

 

(Apostelgeschichte 16:12-15)  In dieser Stadt [[(Thyatira)]] hielten wir uns einige Tage auf. 13 Und am Sabbattag gingen wir zum Tor hinaus an einen Fluß, wo wir eine Gebetsstätte vermuteten; und wir setzten uns nieder und begannen zu den Frauen zu reden, die zusammengekommen waren. 14 Und eine gewisse Frau namens Lỵdia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatịra und eine Anbeterin Gottes, hörte zu, und Jehova öffnete ihr das Herz weit, um den Dingen, die Paulus redete, Aufmerksamkeit zu schenken. 15 Als sie und ihre Hausgenossen nun getauft worden waren, bat sie inständig: „Wenn ich nach eurem Urteil Jehova [[(dem Herrn (Jesus))]] treu bin, so tretet in mein Haus ein und haltet euch da auf.“ Und sie nötigte uns dazu.

 

Diese Frauen waren Jüdinnen, die Jehova kannten und seinen Weisungen gemäss handelten, möglicherweise unter Verfolgung. Sie mussten nun Jesus als den von den Propheten angekündeten Messias annehmen und in ihren Herzen zum „Haupt“ erhöhen. Paulus bestätigte deren Glauben indem im Hause der Lydia unter Anleitung von Paulus eine neue Versammlung zu gedeihen begann.

 

Keine jener heutigen und früheren christlichen Religionen hat sich wirklich um die vorgegebene Logik der Bibel geschert, sondern sich vor allem um das zusammensuchen von Schafen gekümmert, die sie von Jesus her in ihre eigenen religiösen Pferche sperrten, um sich daran in einer oder anderer Weise zu bereichern! Wer das Vermögen jener Religionsführer und ihrer reichen Organisationen etwas genauer unter die Lupe nimmt ist erstaunt wie erfolgreich jene ihre eigenen usurpierten Königreiche im Namen Christi organisierten! 

 

welches sind die "Schafe die nicht aus dieser Hürde" sind?
   

Selbst die Apostel verstanden zu Beginn einiger dieser Dinge in den Gleichnissen nicht! Durch die tiefsinnigen Erklärung des Apostels Paulus und die weiteren Vorgaben der Offenbarungen betreffend der Endzeit und Hinweise der übrigen Apostel und Jünger bis hin zu den letzten Schriften des Johannes wurde diese göttlichen Erklärungen vollendet! „Das Vollständige“ war gekommen, das teilweise Prophezeien, die teilweise Vermittlung von Erkenntnis wurde weggetan, das Zungenreden in anderen Sprachen hörte auf! Die Gaben der Wunderheilungen hörten auf. Paulus kündete dies rund fünfzig Jahre vorher schon an:

 

*** Rbi8  1. Korinther 13:8-13 ***

Die Liebe versagt nie. Seien es aber [Gaben des] Prophezeiens, sie werden weggetan werden; seien es Zungen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden. 9 Denn wir erkennen teilweise, und wir prophezeien teilweise; 10 wenn aber das Vollständige gekommen ist, wird das Teilweise weggetan werden. 11 Als ich ein Unmündiger war, pflegte ich wie ein Unmündiger zu reden, wie ein Unmündiger zu denken, wie ein Unmündiger zu überlegen; nun aber, da ich ein Mann geworden bin, habe ich die [Merkmale] eines Unmündigen abgelegt. 12 Denn jetzt sehen wir mit Hilfe eines metallenen Spiegels in verschwommenen Umrissen, dann aber wird es von Angesicht zu Angesicht sein. Jetzt erkenne ich teilweise, dann [[(in der Frühauferstehung)]] aber werde ich genau erkennen, so wie ich genau erkannt worden bin. 13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe.

 

Nur wenn wir den wirklichen Sinn erfassen und dieselben Dinge sehen, die schon den Propheten und Aposteln gezeigt wurden, erst dann erreichen wir ein volles Verständnis. Eine Lösung des Rätsel des Endzeitablaufs würde erst während der Endzeit möglich werden: „Und er sagte weiter: 'Geh, Daniel, denn die Worte werden geheimgehalten und versiegelt bis zur Zeit des Endes. Viele werden sich reinigen und sich weiß machen und werden geläutert werden. Und die Bösen werden bestimmt böse handeln, und gar keiner der Bösen wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.‘ “ (Da 12:9, 10)  Verständnis aber soll uns zur Anerkennung von Gottes GESETZEN und zur Reue und Vergebung hinführen, wo wir jene Gebote übertreten haben! Der übel Gesinnte wird dies nie verstehen wollen. Die Liebe zu der uns dies führt „versagt nie“, weil die Liebe doch die Erfüllung des GESETZES ist!

 

Wer gewisse grundlegende Gleichnisse nicht versteht, wie dieses, wo es um das heilige Geheimnis des Königreiches Gottes geht, wer es falsch interpretiert, zeitlich, örtlich, die Personen betreffend: Wie wird eine solche Person all die übrigen Gleichnisse verstehen, die auf diesem Grundverständnis aufbauen? Ihr begreift dieses Gleichnis nicht, wie werdet ihr denn alle anderen Gleichnisse verstehen?“, fragte Jesus seine Apostel etwas tadelnd, weil sie langsam von Begriff waren. Wir alle gleichen darin den Aposteln, wenn wir uns ehrlich um Verständnis zu bemühen beginnen. Gott gibt seinen Geist grosszügig, wenn wir nicht aufhören um Verständnis anzuklopfen!

 

Wer Wahrheit sucht darf nicht erschrecken, wenn er sie auch findet*** Rbi8  Matthäus 7:7-8 ***

Bittet fortwährend, und es wird euch gegeben werden; sucht unablässig, und ihr werdet finden; klopft immer wieder an, und es wird euch geöffnet werden. 8 Denn jeder, der bittet, empfängt, und jeder, der sucht, findet, und jedem, der anklopft, wird geöffnet werden.

 

Jesus wies keinen seiner Jünger ab, wenn sie nach mehr Verständnis verlangten. Was Jesus erklärt hat wurde durch die Apostel und Jünger aufgezeichnet. Jesus redet heute durch die Schrift des Neuen Testaments zu uns und weisst uns darin an, die Aussagen Mose und der Propheten exakt zu studieren! Paulus ermahnte Timotheus, seinen geistigen Sohn:

 

*** Rbi8  2. Timotheus 3:14-17 ***

Du aber, bleibe bei den Dingen, die du gelernt hast und zu glauben überzeugt worden bist, da du weißt, von welchen Personen du sie gelernt hast, 15 und da du von frühester Kindheit an die heiligen Schriften gekannt hast, die dich weise zu machen vermögen zur Rettung durch den Glauben in Verbindung mit Christus Jesus. 16 Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.

 

Nicht durch oberflächliche Belehrung in den Kirchen, sondern durch eigenes, beständiges Forschen gelangen wir zu genauer Erkenntnis! Rettung kommt durch Jesus und nicht durch Kirchenfürsten, so sehr sie dies auch behaupten mögen!

 

9.2.3.2          Sich durch Prüfen und Festhalten an der Wahrheit als bewährt erweisen

Versuchen wir doch mal dasselbe, was die Jünger mit Jesus taten und gehen zum Herrn Pfarrer, um ihn nach den komplexen Zusammenhängen in der Offenbarung zu befragen oder über das „heilige Geheimnis“ der Dreifaltigkeit. Über gezielte Fragen werden wir schnell erkennen, dass dessen Verständnis der Zusammenhänge nicht weit reicht und bald werden wir leeren Schaum an Erklärungen erhalten! Wenn du gar mittels einer der Grafiken oder Zeitbände die du auf dieser Internetseite findest auf Diskrepanzen in der Kirchenlehre aufmerksam machst, dann wird er uns bald die Türe weisen! Alles, was nicht mit der Lehre der jeweiligen Kirchenväter im Einklang steht ist Häresie und Abfall! Sie selbst sind niemals bereit ihre Lehre aus einem veränderten Blickwinkel zu untersuchen! Dazu aber fordert Paulus jeden Christen auf!

 

*** Rbi8  2. Korinther 13:5-6 ***

Prüft immer wieder, ob ihr im Glauben seid, bewährt euch immer wieder. Oder erkennt ihr nicht an, daß Jesus Christus in Gemeinschaft mit euch ist? Es sei denn, daß ihr unbewährt seid. 6 Ich hoffe wirklich, daß ihr erkennen werdet, daß wir [[(die Apostel)]] nicht unbewährt sind.

 

Der Bewährte überprüft seinen eigenen Glauben immer wieder aufs Neue anhand des Schriftwortes, nicht anhand eines Kirchendogmas!

 

Demgemäss handelten die Apostel und Jünger des ersten Jahrhunderts, die sich eng an Gottes Wort und Jesu Gebot hielten, wie die Apostel Matthäus, Johannes und Paulus, wie die Jünger Markus, Lukas, Jakobus und Judas, wie deren Getreue, so wie Timotheus, Titus, Philemon und viele andere, die an genauer Erkenntnis Freude hatten und die wie der Arzt Lukas eifrig nachforschten, um auch die Logik der Aussagen zu verstehen und zu eigener Gewissheit zu gelangen!

 

Die BIBEL: Das Evangelium nach Lukas*** Rbi8  Lukas 1:1-4 ***

Da es viele unternommen haben, eine Darlegung der unter uns völlig beglaubigten Tatsachen zusammenzustellen, 2 so wie sie uns die überlieferten, die von Anfang an Augenzeugen und Diener der Botschaft wurden, 3 beschloß auch ich, weil ich allen Dingen von Anbeginn genau nachgegangen bin, sie dir, vortrefflichster Theophilus, in logischer Reihenfolge zu schreiben, 4 damit du die Gewißheit der Dinge völlig erkennst, über die du mündlich belehrt worden bist.

 

Durch dasselbe Vorgehen können auch wir wie Lukas zu Lehrern der guten Botschaft für andere Menschen in unserer näheren oder weiteren Umgebung werden! Logik hilft beim Verständnis komplexer Zusammenhänge.

 

Die Apostel und jene christlichen Schreiber sollten das Geheimnis nicht nur erfahren, sondern es auch aufzeichnen für die nachfolgenden Generationen bis zur Endzeit: Jesus hatte ihnen erklärt: „Euch ist das heilige Geheimnis des Königreiches Gottes gegeben worden, denen aber, die draußen sind, geschieht alles in Gleichnissen.“ Trotzdem sollte es erst der letzten Generation gewährt werden, gewisse verschlüsselte Zusammenhänge gleichsam öffnen zu können und den letzten Teil des Geheimnisses zu entziffern! Der Engel, der dem Propheten Daniel für unsere Tage überströmende Einsicht und Erkenntnis vorhergesagt hatte merkte jedoch an, dass Einsicht notwendig wäre:

 

*** Rbi8  Daniel 12:3-4 ***

Und die, die Einsicht haben, werden leuchten wie der Glanz der Ausdehnung und die, die die vielen zur Gerechtigkeit führen, wie die Sterne auf unabsehbare Zeit, ja für immer.

4 Und was dich betrifft, o Daniel, halte die Worte geheim, und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes. Viele werden umherstreifen, und die [wahre] Erkenntnis wird überströmend werden.“

 

Nicht jene so genannte „Erkenntnis“, wie sie die Kirchen üblicherweise vermitteln würde so herausragend sein, sondern eine tiefe Einsicht über viele kleine Details, welche die Propheten äusserten, weil sie nun erst in Teilbilder und jene in das Gesamtbild zusammengefasst werden könnten! Jesus gab seinen Aposteln aber alle gewichtigen Grundlagen in „Weisheit und Vernünftigkeit“, um jenes Gesamtbild schlussendlich fertigstellen zu können. Im Zentrum steht „eine Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“, welche zur Aufgabe hat die Dinge des Himmels und der Erde erneut zu vereinen, die durch Satans und Adam und Evas Ursünde getrennt worden waren! Verstehen wir nun den Text des Paulus besser, den wir zuvor so eingehend betrachtet haben, weil er vielerlei Schlüsselinformationen enthält, die gewichtige Grundthemen miteinander verbinden?

 

*** Rbi8  Epheser 1:8-14 ***

Diese [[Erkenntnis]] hat er [[(Jesus)]] auf uns überströmen lassen in aller Weisheit und Vernünftigkeit, 9 indem er uns [[(den Aposteln)]] das heilige Geheimnis seines [[(Jehovas)]] Willens bekanntgemacht hat. Es ist nach seinem Wohlgefallen, das er sich vorgenommen hat in sich selbst, 10 für eine Verwaltung an der Grenze der Fülle der bestimmten Zeiten, nämlich in dem Christus wieder alle Dinge zusammenzubringen, die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde. [Ja,] in ihm, 11 in dessen Gemeinschaft wir auch zu Erben eingesetzt worden sind, indem wir vorherbestimmt wurden nach dem Vorsatz dessen, der alle Dinge gemäß dem Rat seines Willens wirkt, 12 damit wir zum Lobpreis seiner Herrlichkeit dienen sollten, wir, die wir zuerst auf den Christus gehofft haben. 13 Doch auch ihr habt auf ihn gehofft, als ihr das Wort der Wahrheit, die gute Botschaft über eure Rettung, gehört habt. Durch ihn seid ihr auch, als ihr gläubig geworden seid, mit dem verheißenen heiligen Geist versiegelt worden, 14 der ein im voraus gegebenes Unterpfand unseres Erbes ist, zum Zwecke der Befreiung durch ein Lösegeld des besonderen Besitzes [Gottes], zum Lobpreis seiner Herrlichkeit.

 

Die Ansprache des Paulus auf der AkropolisDie Apostel hatten das „heilige Geheimnis“ verstanden, wenn es auch nicht ihnen gewährt war, es ihm Zeitrahmen endgültig einreihen zu können. Das ist erst unserer Generation gegeben. Mit vollkommener Sicherheit kommt dies doch erst mit Erfüllung aller vorhergesagter Zeichen, die Jesus für die „letzten Tage“ dieses gottentfremdeten erwähnte! Die Apostel täuschten sich zu ihrer Zeit bei der Zuordnung gewisser Zeichen und das wird bestimmt auch uns unterlaufen. Dabei aber tasten wir uns näher und näher an die absolute Wahrheit betreffend der „bestimmten Zeiten“ und der „festgesetzten Wohngrenzen“ heran! Das bestätigte Paulus auf dem Areopag griechischen Richtern gegenüber:

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 17:26-28 ***

Und er hat aus einem [Menschen] jede Nation der Menschen gemacht, damit sie auf der ganzen Erdoberfläche wohnen, und er verordnete die bestimmten Zeiten und die festgesetzten Wohngrenzen der [Menschen], 27 damit sie Gott suchen, ob sie ihn wohl tastend fühlen und wirklich finden mögen, obwohl er tatsächlich einem jeden von uns nicht fern ist. 28 Denn durch ihn haben wir Leben und bewegen uns und existieren, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: ‚Denn wir sind auch sein Geschlecht.‘

 

Haupterben neben Jesus sind somit die zwölf Apostel, um zu Gottes Lobpreis erneut zu dienen, weil sie „als Erste auf den Christus gehofft“ hatten! Die 144.000 „treuen Sklaven“ auf dieselbe Ebene zu stellen und sie als Jesu „Braut zu erklären verbaut dagegen gewichtige weitere Erkenntnis! Das „Königreich des Sohnes der Liebe“ nicht vom „Königreich des Vaters“ zu unterscheiden verhindert die Schnittstellen beider auf der Zeitachse zu ermitteln! Die feinen Details herauszufinden ergibt erst die Tiefe der Erkenntnis! Genau dazu fordert uns die ganze Schrift auf! Jedes einzelne Wort aus Gottes Mund ist von Belang!

 

9.2.3.3          Schwerverständliche Dinge verstehen lernen, welche die Unbefestigten verdreht haben

Alles, was in der Bibel aufgezeichnet wurde dreht sich in der einen oder anderen Weise um die Erfüllung von Gottes Plan, das wiederum zu einer Einheit zusammenzufügen, was in Eden aufgrund von Satans Sünde und der darauf erfolgten gemeinsamen Verschwörung von Adam und Eva getrennt worden war! Sie wollten nun selbst „entscheiden zwischen Gut und Böse“, „sein wie Gott“! Eine tiefe Kluft trennte seither im Himmel und auf der Erde den „Samen der Frau“ vom „Samen der Schlange“.

 

Alle, die auf jenen verheissenen „Samen der Frau“, auf Jesus gehofft hatten, sie sollen nun nach dem Abschluss des alten Systems ihren Lohn und ihr Erbe erhalten! Jetzt erst sollen sie ohne von aussen durch Satans System gehemmt zu werden Gott unbehelligt reinen Dienst darbringen können. Auch Menschen der Nationen sollen ebenfalls Teilhaber mit den glaubenstreuen Israeliten sein dürfen, weil sie freiwillig die „Beschneidung am Herzen“ vornahmen mittels der Gebote Gottes die sie darauf einbrannten, um so geistig zu Juden zu werden. Dieselbe geistige Versiegelung traf die einen wie die anderen! Das alles wurde erst durch Jesu Tod möglich, der dadurch die Auslöschung früherer Sünden erst ermöglichte und damit den Zugang zu Jehova öffnete. Dabei bleibt Jesus weiterhin einziger Mittler.

 

Paulus war einer der Verwalter dieses heiligen Geheimnisses. Er musste es an kommende Generationen mittels seines Predigens so weiterreichen, dass nur jene es wiederum verstehen könnten, die sich um jenes Verständnis eifrig bemühen würden. Einiges von dem, was Paulus erklärt ist wirklich nicht leicht zu verstehen, weil er sehr oft aus dem GESETZ und den PROPHETEN zitiert, Ausschnitte aus dem Zusammenhang nehmend, erwartend vom Leser, dass er selbst diesen Zusammenhang in den Originalschriften gut kennt! Anhand der ganzen Schrift aber kann das wahre Verständnis durchaus gefunden werden, weil Paulus die Aussagen früherer Propheten nur bestätigt, ihnen nie widerspricht! Petrus warnt uns genauso wie die Versammlungen seiner Tage:

 

Die Briefe des Paulus: Schwerverständlich, leicht zu verdrehen durch Unbefestigte*** Rbi8  2. Petrus 3:16 ***

Darin [[(in den Briefen des Paulus)]] sind jedoch einige Dinge schwer zu verstehen, die die Ungelehrten [[(in den Aussagen der Schriften)]] und Unbefestigten verdrehen, wie [sie es] auch, zu ihrer eigenen Vernichtung, mit den übrigen Schriften [tun].

 

So wie man zuvor Jesu Worte falsch auslegte, ebenso würden die Unbefestigten und Schriftunkundigen auch die Worte des Paulus verdrehen! Paulus sah sich als Verwalter der ihm anvertrauten Wahrheit! Als Saulus war er einer Sekte treu ergeben gewesen, den Pharisäern, als Paulus aber diente er Gott und seinem Christus und dadurch den Versammlungen durch seine Briefe bis hin zur Endzeit und ins Millennium!

 

*** Rbi8  Kolosser 1:25-29 ***

Ich bin ein Diener dieser [Versammlung] geworden, gemäß dem Verwalteramt, das mir von Gott in eurem Interesse gegeben worden ist, um das Wort Gottes in vollem Maße zu predigen, 26 das heilige Geheimnis [[(wer der „Same der Frau“ sei)]], das von den vergangenen Systemen der Dinge und den vergangenen Generationen her verborgen war. Jetzt aber ist es seinen Heiligen offenbar gemacht worden, 27 denen bekanntzugeben es Gott gefallen hat, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses heiligen Geheimnisses unter den Nationen ist. Es ist Christus in Gemeinschaft mit euch, die Hoffnung auf [seine] Herrlichkeit. 28 Er ist es, den wir öffentlich bekannt machen, indem wir jeden Menschen ernstlich ermahnen und jeden Menschen in aller Weisheit lehren, damit wir jeden Menschen in Gemeinschaft mit Christus in Vollständigkeit [[(an Erkenntnis und Handlungen)]] darstellen können. 29 Zu diesem Zweck arbeite ich wirklich hart, indem ich mich anstrenge, gemäß seiner Wirksamkeit, die mit Macht in mir am Werk ist.

 

Jeder Mensch der Bereitschaft zeigt sollte belehrt werden! Viele Teile des „heiligen Geheimnisses“ wären bis heute vollkommen unverständlich, hätte nicht Paulus Licht darauf geworfen und uns die Logik im Ablauf gewisser Ereignisse der Endzeit aufgezeigt. Jesus schrieb nichts auf, das sollten seine Jünger nach ihm tun, Paulus dagegen schrieb sowohl die Dinge des Christus wie auch die Dinge die er von Gott her hörte und in Visionen sah zu unserer Unterweisung auf! Sein tiefes Rechtsverständnis des jüdischen GESETZES machte ihn geeignet Versammlungen aus den Nationen die Einhaltung jenes GESETZES zu lehren, ohne auf die menschlichen Überlieferungen seitens der Pharisäer und Sadduzäer zu verfallen, die das Gebot Gottes ungültig machen.

 

Die wichtigsten Hauptbegrisse und Zusammenhänge dees göttlichen Rechts im Überblick
 

Für Paulus waren alle Versammlungen wie eine Einheit, Teile desselben „Leibes des Christus“ . Sie alle waren in Einheit und Harmonie mit „den Heiligen“, den Aposteln, welche das Geheimnis offenbart erhalten hatten. Er nannte jedes Glied „Heilige“, weil sie alle durch die Taufe gereinigt und mittels heiligem Geist aus der Schrift versiegelt worden waren. Da diese Überlieferung schriftlich festgehalten wurde erreicht uns heute dieselbe Mitteilung, „was der Reichtum der Herrlichkeit dieses heiligen Geheimnisses unter den Nationen ist. Es ist Christus in Gemeinschaft mit euch, die Hoffnung auf [seine] Herrlichkeit.“ Über diese endgültige Aufrichtung von Gottes Königreich und seiner Herrlichkeit im geistigen kommenden Tempel behandelt dieser Artikel! Ziel des Paulus ist vollkommene Gottergebenheit durch Jesu Namen, „damit wir jeden Menschen in Gemeinschaft mit Christus in Vollständigkeit darstellen können.“ Was Paulus dem Christus als eine für Gott bereitete „Braut“ darstellt ist auch das, was der Christus seinem Vater und den Engeln darstellen wird!

 

9.2.3.4          Was das heilige Geheimnis alles sonst noch mit einschliesst

Im Brief an die Römer geht Paulus weiter auf das „heilige Geheimnis“ ein. Der führende Teil Israels zur Zeit der Apostel wähnte sich darüber als verständig, was Gottes Wille für ihre Nation sei und zeigte in Wirklichkeit, dass ihr Verständnis in Gottes Augen Unverstand blieb! Daran hat sich bis heute nichts geändert und denselben Unverstand können wir in allen Religionen „Babylons der Grossen“ erkennen! Jesus spricht von „Abstumpfung des Empfindungsvermögens“, das so lange andauern wird, bis auch noch der Letzte von 144.000 „treuen Sklaven“ aus den Nationen Versiegelte zum „Israel Gottes“ hereingekommen sein wird [B2g](Off 7:1-4; 14:1-5). Erst damit ist das neue „Zion“ vollständig und sind all jene mit Jesu Blut „von der Erde erkauft“, die mit ihm auf dem Berg Zion schlussendlich als erdenweite Regierung offenbar gemacht werden sollen. Paulus beschrieb das „heilige Geheimnis“ im Brief an die Römer im Jahre 56 u.Z.

 

Was bedeutet Erwählung?*** Rbi8  Römer 11:25-32 ***

Denn ich will nicht, Brüder, daß ihr über dieses heilige Geheimnis unwissend seid, damit ihr euch nicht in den eigenen Augen für verständig haltet: daß eine Abstumpfung des Empfindungsvermögens Israel zum Teil widerfahren ist, bis die Vollzahl [[(bis zu 144.000)]] der Menschen aus den Nationen hereingekommen ist, 26 und auf diese Weise wird ganz Israel [[(das „Israel Gottes“ samt „grosser Volksmenge“)]] gerettet werden, so wie geschrieben steht: „Der Befreier [[(„Spross“)]] wird aus Zion kommen und gottlose Handlungen von Jakob abwenden. 27 Und dies ist meinerseits der Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehme.“ 28 Allerdings sind sie [[(das fleischliche Israel)]] hinsichtlich der guten Botschaft Feinde um euretwillen, doch hinsichtlich [Gottes] Auserwählung sind sie Geliebte [[(im „Israel Gottes“)]] um ihrer Vorväter willen. 29 Denn die Gaben und die Berufung Gottes sind Dinge, die ihn nicht gereuen werden. 30 Denn so, wie ihr [[(die Heidenchristen der Versammlung Rom)]] einst Gott ungehorsam wart, jetzt aber wegen ihres [[(der juden)]] Ungehorsams Barmherzigkeit erlangt habt, 31 so sind auch diese [[(die gegnerisch eingestellten Juden der Tage des Paulus)]] jetzt ungehorsam gewesen, was euch zur Barmherzigkeit gereicht, damit auch ihnen selbst jetzt Barmherzigkeit erwiesen werde [[(den „Ebioniten“, die den Christus angenommen haben und in den „Spross“ eingepfropft worden sind)]]. 32 Denn Gott hat sie alle zusammen in den Ungehorsam eingeschlossen, damit er ihnen allen Barmherzigkeit erweise [[(, welche die gestellten Bedingungen hierzu erfüllen: Das „GESETZ des Glaubens“ in Christus erfüllen)]].

 

Ganz Israel“ das gerettet werden soll ist somit vorab das „Israel Gottes“, und hierzu zählen in zweiter Linie auch all die „Schafe“ der „grossen Volksmenge“, die sich durch jene „Versiegelten“ haben führen lassen, einschliesslich der Erstauferstehenden! Hinzu kommen die in der allgemeinen Auferstehung während des Millenniums zum Leben Kommenden! Um Gottes Barmherzigkeit zu erlangen reicht es nicht aus in Abstumpfung zu verharren, gleichsam wie im Trotz, sondern Umkehr und Reue sind für Heiden wie für Juden angebracht, um für Gott annehmbar zu sein! Zunehmend viele ebionitischen Judenchristen der Endzeit zeigen diese Einstellung! Eine Mehrheit des fleischlichen Israel aber bleibt abgestumpft und sind Feinde der „guten Botschaft“! Als Nation die auf Jakob, den Vater der zwölf Stämme zurückgeht, sind sie jedoch „hinsichtlich [Gottes] Auserwählung ... Geliebte um ihrer Vorväter willen.“ Allerdings sind nicht jene „Geliebte“ gegen die das Urteil erging, sondern all jene, die einen Glauben wie Jakob zeigen und darum als Schafe am Gerichtstag auserwählt werden!

 

Reue und Sündenvergebung
 

Aufgrund der Aussage des Paulus anzunehmen, dass die ganze heutige Nation Israel Gottes Segen habe ist ein irriger Trugschluss, der von einigen protestantischen Endzeitgruppen weit verbreitet wird! Auch Pastor Charles Taze Russell, der Gründer der Bibelforscher, der heutigen Organisation von „Jehovas Zeugen“ vertrat diese Meinung und hatte dadurch einen Einfluss auf den Gründer der Zionistischen Weltbewegung, Theodor Herzl!

 

9.2.3.5          Der Befreier aus Zion nimmt die gottlosen Handlungen weg

Jesus hat auf Zion oft gelehrt und bezeichnete den Tempel als das „Haus meines Vaters“. Jesaja schrieb: „Der Befreier wird aus Zion kommen und gottlose Handlungen von Jakob abwenden“ und Übersetzer verwendeten den Begriff „Loskäufer“ anstelle von „Befreier“. Jesus wird in der Endzeit vom himmlischen Zion her erscheinen, wenn er „mit den Wolken“ endgültig zu den Seinen zurückkehrt! Er kauft vorab die 144.000 mit seinem Blut vom Todesurteil los, weil jene ihm vertraut haben und ihm ohne Tadel nachgefolgt sind und „ihre Seele [[(das Leben)]] selbst angesichts des Todes nicht geliebt haben“ (Jes 59:20; Apg 1:10, 11).

 

*** Rbi8  Offenbarung 12:11-12 ***

Und sie haben ihn [[(Satan den Teufel)]] wegen des Blutes des Lammes und wegen des Wortes ihres Zeugnisses besiegt, und sie haben ihre Seele selbst angesichts des Todes nicht geliebt. 12 Darum seid fröhlich, ihr [[(neuen zweiten und ersten)]] Himmel und ihr [[(die frühaufersatandenen Apostel, die auferweckten „zwei Zeugen“ und die Engel)]], die ihr darin weilt! Wehe der Erde [[(der gottlosen Menschheit )]] und dem Meer [[(dem aufgewühlten Menschenmeer)]], weil der Teufel zu euch hinabgekommen ist und große Wut hat, da er weiß, daß er [nur] eine kurze Frist hat.“

 

Jüdischer Kalender und unsere Einteilung der MonateGott selbst verspricht alle Sünden an einem Tag zu löschen, so dass „ganz Israel“ gerettet werden kann: „... dies ist meinerseits der Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehme.“ Zuerst muss Befreiung von Sünde erfolgen, bevor Gott den „neuen Bund“ mit jenen schliesst! Dazu muss zuvorder Befreier“, Jesus aus dem himmlischen Zion herabkommen! Jehovas Festzeiten spielen hier eine Schlüsselrolle, wozu das Passahabendessen gehört, das nur in reinem Zustand eingenommen werden darf und der Sühnetag, wo Gott durch Jesu Blut Jahr um Jahr weiterhin Sünden löscht. Christus ist es der richtet und bestimmt, wer als sein „Schaf“ zu seiner Rechten gestellt wird zum ewigen Leben.

 

Bis dahin bleiben Juden gegenüber der guten Botschaft in grossem Umfang weiterhin Feinde, aber in der Auferstehung erbarmt sich Gott ihrer Vorväter, von denen viele Teil des „Israel Gottes“ sein werden! Paulus erklärte doch: „Allerdings sind sie [[(das fleischliche Israel)]] hinsichtlich der guten Botschaft Feinde um euretwillen [[(, die aus den Nationen, die nun dieselbe Chance haben Teil des „Israel Gottes“ zu werden)]], doch hinsichtlich [Gottes] Auserwählung sind sie Geliebte um ihrer Vorväter willen“: Die Auserwählung Israels als Gottes auserwählte Nation hängt an den Vorvätern, dem Bund den Gott mit jenen geschlossen hatte, nicht am heutigen Staat Israel! Dadurch bleibt die Auserwählung bestehen, dass auch weiterhin die „zwölf Stämme“ in der allgemeinen Auferstehung von Gott her Erbarmen erfahren. So wie nun ab Ende der siebzigsten Jahrwoche auch den Heiden in der Taufe Erbarmen gewährt wurde, die aufgrund Jesus Auftragserteilung bereit waren auf die Apostel und Jünger zu hören und die als „Ephraim“ gelten.

 

In der allgemeinen Auferstehung auferweckte Juden aber werden nun genauso vor Jesus ihr Knie beugen müssen wie alle übrigen Lebenden, die Erbarmen erlangen möchten. Das schliesst die ungehorsamen Heiden, Juden und Christen aus, die am Gerichtstag vom Richter als „Böcke“ eingestuft werden, weil sie Jesu Gebot in der einen oder anderen Form willentlich missachteten und ohne Reue blieben: „Diese gehen in die ewige Abschneidung weg“, urteilt der Christus (Mat 25:46). „Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag;“ (Joh 12:48) Wir sollten uns nicht irreführen lassen, sondern selbst ein gesundes Unterscheidungsvermögen entwickeln, was Gottes Anerkennung hat und was nicht, wobei Gott durch Christus hilft! Barmherzigkeit wird im Gericht triumphieren jedoch nur denen gewährt, die sich der Barmherzigkeit als würdig erweisen! Gottes Wort durch Jesaja wird sich als wahr erweisen.

 

*** Rbi8  Jesaja 26:10 ***

Auch wenn dem Bösen Gunst erwiesen werden sollte, wird er einfach nicht Gerechtigkeit lernen. Im Land der Geradheit wird er ungerecht handeln und wird nicht die Hoheit Jehovas sehen.

 

Paulus zeigt, dass das „heilige Geheimnis“ das er predigt sich von der „Weisheit der Welt“ mit Deutlichkeit abhebt. Während die Weisheit dieses Systems uns zu ihren Lehren zu überreden versucht, so erweist sich Gottes Weisheit durch Kraft und Geist! Eine vor den Augen vorab verborgene Weisheit, die nur durch Forschen und Suchen entdeckt wird! Paulus verkündigte dieses „heilige Geheimnis Gottes“, jene kommende Rettung durch den Christus durch dessen vergossenes Blut:

 

Paulus, der Briefe an die Versammlungen schreibt*** Rbi8  1. Korinther 2:1-10 ***

Und so kam ich denn, Brüder, als ich zu euch kam, nicht mit übertriebener Rede[kunst] oder Weisheit, um euch das heilige Geheimnis Gottes zu verkünden. 2 Denn ich beschloß, unter euch nichts zu wissen [[(von den Lehren und Philosophien dieses Systems, die Menschenweisheit ist)]] außer Jesus Christus und ihn an den Pfahl gebracht. 3 Und ich kam in Schwachheit und mit Furcht und mit vielem Zittern zu euch; 4 und meine Rede und was ich predigte, bestand nicht in überredenden Worten der Weisheit, sondern in Erweisung von Geist und Kraft, 5 damit euer Glaube nicht auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft beruhe.

6 Nun reden wir Weisheit unter denen, die [[(geistig)]] reif sind, aber nicht die Weisheit dieses Systems der Dinge noch die der Herrscher dieses Systems der Dinge [[(die uns „Frieden und Sicherheit“ versprechen, jedoch am eigenen Untergang schuldig sind)]], die zunichte werden. 7 Sondern wir reden Gottes Weisheit in einem heiligen Geheimnis, die verborgene Weisheit, die Gott vor den Systemen der Dinge zu unserer Herrlichkeit vorherbestimmt hat. 8 Diese [Weisheit] hat keiner der Herrscher dieses Systems der Dinge kennengelernt, denn wenn sie [sie] erkannt hätten, so hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht an den Pfahl gebracht. 9 Sondern so wie geschrieben steht: „Was [das] Auge nicht gesehen und [das] Ohr nicht gehört hat noch im Herzen eines Menschen aufgekommen ist, die Dinge, die Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.“ 10 Denn uns hat Gott sie durch seinen Geist geoffenbart, denn der Geist erforscht alle Dinge, selbst die tiefen Dinge Gottes.

 

Sowohl die „Weisheit dieses Systems der Dinge“, was wir heute als so genannte Wissenschaft bezeichnen, an Universitäten gelehrte Gelehrsamkeit und jene, die diese verbreiten, „die Herrscher dieses Systems der Dinge“, jene die bestimmen, was in unseren Schulen und Universitäten gelehrt werden darf, sie beide werden am Tag Harmagedons „zunichte werden“! Jede Lehre, die nicht auf Wahrheit aufbaut und jeder der in ungerechter Weise Macht ausübt, der sich willentlich gegen Gottes GESETZ vergeht wird keinen Bestand haben!

 

Samuel: Von Gott erbetenDie Worte, die der Prophet Samuel zu Saul, dem ersten König in Israel redete, als jener töricht gehandelt hatte und unerlaubte Schlachtopfer vor Jehova dargebracht hatte. Sie treffen auch auf die Führer der Christenheit zu, die wie Könige herrschen und unannehmbare Opfer darbringen:

 

*** Rbi8  1. Samuel 13:13-14 ***

Darauf sprach Samuel zu Saul: Du hast töricht gehandelt. Du hast das Gebot Jehovas, deines Gottes, das er dir gebot, nicht gehalten, denn wenn du es getan hättest, so hätte Jehova dein Königreich über Israel gefestigt bis auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]]. 14 Und nun wird dein Königreich keinen Bestand haben. Jehova wird bestimmt einen Mann für sich finden, der seinem Herzen angenehm ist; und Jehova wird ihn zum Führer über sein Volk bestellen, weil du nicht gehalten hast, was Jehova dir geboten hat.“

 

Zuerst wurde Samuel zu David geführt, einem jungen Mann der Schafe hütete, der Kleinste von zehn Brüdern. Mit David schloss Jehova später den Bund, dass „der Same der Frau“ aus seiner Geschlechtslinie kommen würde. Jesus war dieser „eine Same“, der von Ungerechten am GESETZ Gottes und von Ungläubigen seines eigenen Volkes wie es verheissen war an den Pfahl gebracht wurde. Gott aber weckte Seinen Auserwählten auf und erhöhte ihn über jede Autorität im Himmel und auf der Erde. Christus ist jener Führer den Gott auserwählt hat über das ganze Volk Israel, das Fleischliche und das Geistige! Dies war bis dahin „das Geheimnis“, das während vierzig Tagen nach Jesu Auferstehung seinen Jüngern immer wieder erneut offenbar wurde und dann in den Geistbereich zurückkehrte!

 

9.2.3.6          Die Verwaltung der unverdienten Güte Gottes in den Händen der Apostel

Was Paulus den Nationen verkündigte ist das, was wir bis heute und bis zum Abschluss predigen! Es tönt wie Unsinn in den Ohren jener, die nicht glauben wollen! Dass Gott weitere Menschen zur Herrschaft berufen wird, die sein GESETZ und seine richterlichen Entscheidungen geliebt haben, die diese Vorgaben von Gottes Willen in Werken zudem selbst ausführten und andere dieselben Dinge lehrten: All dies ist Dummheit in den Augen der heute Mächtigen. In ihrer Aufgeblasenheit und Arroganz unterlassen sie es die tieferen Dinge Gottes zu erforschen, obwohl sehr vieles davon offenbar gemacht ist!

 

Gott wünscht es, dass wir die „tiefen Dinge“ mit unserem eigenen Geist erforschen. Dazu müssen wir uns mit seinem geschriebenen Wort befassen! Das ist mit Zeit und Aufwand verbunden. „Denn uns hat Gott sie durch seinen Geist geoffenbart, denn der Geist erforscht alle Dinge, selbst die tiefen Dinge Gottes.Diese Zeit und diese Kraft sind die Intellektuellen die diesem Systems dienen nicht bereit zu investieren, da sie an schnellem Erfolg und an direktem Ertrag, an Macht und Ansehen interessiert sind.

Gottesfurcht ist der Weisheit Anfang

 Gottes System aber fusst auf Unterordnung, auf genauer Gotteserkenntnis, auf Gottesfurcht und auf Treue zu Ihm und allen seinen Geboten. Es gilt das Leben zu erfassen, das erst künftig Wirklichkeit wird unter Gottes Herrschaft! Dies ist nicht ein leeres Versprechen in den dritten „Himmel Gottes“ zu kommen, sondern das Versprechen statt 60, 70 oder 80 Jahre lang zufolge vortrefflicher Werke und Glaubens künftig dann ewig leben zu können! Das geht allerdings nur dann, wenn wir die Bedingungen erfüllen, die solches Leben erst möglich machen! All dies ist verbunden mit Gottesliebe, Nächsten- ja selbst mit Feindesliebe! Jehova verspricht dafür ebenso „Lohn“, allerdings erst im angekündigten kommenden System, was Glaube in Gottes Verheissungen bedingt! Die Apostel waren nach Jesu Rückkehr zum Vater vorab die Verwalter dieses Geheimnisses um die „unverdiente Güte Gottes“, wodurch Menschen ihre Sünden vergeben werden. Paulus war einer dieser „Verwalter dieser unverdienten Güte“, indem ihm, als einem der Zwölf ein Richterstuhl übertragen wurde, wo er Sünden erlassen und Sünden behalten kann! Alles, was notwendig war wurde in der Schrift festgehalten. Keine weiteren Verwalter waren daher notwendig! (Mat 19:28; Gal 1:1)

 

*** Rbi8  Epheser 3:1-7 ***

Deswegen ich, Paulus, der Gefangene Christi Jesu, für euch, die Leute von den Nationen — 2 wenn ihr wirklich von der Verwaltung der unverdienten Güte Gottes gehört habt, die mir im Hinblick auf euch [[(den Christen aus den Nationen)]] gegeben worden ist, 3 daß mir durch eine Offenbarung das heilige Geheimnis bekanntgegeben wurde, so wie ich zuvor in Kürze schrieb. 4 Im Hinblick darauf könnt ihr, wenn ihr dies lest, das Verständnis erkennen, das ich von dem heiligen Geheimnis des Christus habe. 5 In anderen Generationen wurde dieses [Geheimnis] den Söhnen der Menschen nicht so bekanntgemacht, wie es jetzt seinen heiligen Aposteln und Propheten durch [den] Geist geoffenbart worden ist, 6 nämlich daß Leute von den Nationen Miterben sein sollten und Miteinverleibte sowie Mitgenossen der Verheißung mit uns [[(den Aposteln)]] in Gemeinschaft mit Christus Jesus durch die gute Botschaft. 7 Ich bin ein Diener derselben geworden gemäß der freien Gabe der unverdienten Güte Gottes, die mir nach der Weise gegeben wurde, wie seine Kraft wirksam ist.

 

Wir, Menschen aus den Nationen sind eingeladen an der künftigen Verwaltung der Erde Anteil zu haben, Miterben mit den Aposteln zu sein! Dazu aber müssen wir wie Paulus es war Diener der guten Botschaft sein, andere an dieser guten Botschaft Anteil haben zu lassen, innerhalb unserer Familien und Versammlungen anderen dienen. Ihm wurde das „heilige Geheimnis bekanntgegeben“ und er erlangte als erster ein klares Verständnis darüber: Menschen der Nationen sollten künftig Miterben, zusammen mit dem Christus an der kommenden Verwaltung werden!

 

Paulus war sich seines früheren Lebenswandels durchaus bewusst, als er selbst Christen verfolgte und sie in Gefängnisse und gar dem Tod auslieferte. Er sieht sich nun infolge seiner Veränderung vom Feind zum Freund des Christus selbst als Teilhaber dieser „unverdienten Güte Gottes“! Er durfte nun statt Männer und Frauen „vom Weg“ in Ketten zu legen selbst diesen „Weg des Lebens“ verkünden!

 

Paulus in römischer Haft*** Rbi8  Epheser 3:8-13 ***

Mir, einem Menschen, der geringer ist als der geringste aller Heiligen, ist diese unverdiente Güte verliehen worden, den Nationen die gute Botschaft über den unergründlichen Reichtum des Christus zu verkündigen 9 und die Menschen sehen zu lassen, wie das heilige Geheimnis verwaltet wird, das von der unabsehbaren Vergangenheit her in Gott, der alle Dinge erschaffen hat, verborgen gewesen ist. 10 [Das geschah,] damit jetzt den Regierungen und den Gewalten in den [[(alten, herrschenden)]] himmlischen Örtern die überaus mannigfaltige Weisheit Gottes durch die Versammlung bekanntgemacht werde, 11 gemäß dem ewigen Vorsatz, den er in Verbindung mit dem Christus, mit Jesus, unserem Herrn, gefaßt hat, 12 durch den wir diesen Freimut der Rede und Zutritt haben mit Zuversicht durch unseren Glauben an ihn. 13 Deshalb bitte ich euch, wegen dieser meiner Drangsale um euretwillen nicht nachzulassen, denn diese bedeuten für euch Herrlichkeit.

 

Dieses „heilige Geheimnis“ der kommenden Verwaltung der Erde wurde somit „verwaltet“ und nur schrittweise den Menschen offengelegt, bis zum Tag, wo es gelüftet wurde, als sich der „Same der Frau“ selbst offenbar machte, den Johanes der Täufer ankündigen durfte! Gegenüber der samaritanischen Frau am Brunnen in Sychar sagte Jesus offen: „Ich bin es“.

 

*** Rbi8  Johannes 4:25-26 ***

Die Frau sagte zu ihm: Ich weiß, daß der Messias kommt, der Christus genannt wird. Wenn dieser gekommen ist, wird er uns alle Dinge offen verkünden.“ 26 Jesus sprach zu ihr: Ich bin es, der mit dir redet.“

 

Die Christenversammlungen waren dazu berufen, mit „Freimut der Rede“ den „Regierungen und Gewalten in den himmlischen Örtern“, den heutigen Mächtigen in Politik, Wirtschaft und Religion die Weisheit Gottes kund zu tun. Weil Paulus solches tat und mit gutem Beispiel voranging war er zu jener Zeit in Rom in Ketten, um selbst vor Cäsar Zeugnis abzulegen!

 

Ende aller Regierungen, Macht und Autorität dieses Systems?
 

9.2.3.7          Das „heilige Geheimnis“ rund um die einzelnen Glieder am Leib des Christus

Ebenso wie Mann und Frau durch den Ehebund „ein Fleisch“ werden, so werden wir durch die Taufe mittels der Versammlung „ein Fleisch“ mit Jesus, indem wir ihn als „Haupt“ anerkennen. Wir bilden von der Taufe weg ein neues Glied am selben Leib! Ähnlich wie eine Frau mit der Heirat Eigentum ihres Mannes wird, so werden wir mit der Taufe Eigentum des Christus, seine Sklaven! Paulus wendet die Regeln für Verheiratete auf Christus und die Versammlung an und nennt es ein grosses „heiliges Geheimnis“! Es bedeutet die respektvolle Unterordnung unter den Christus als „Haupt des Leibes“!

 

*** Rbi8  Epheser 5:31-33 ***

„Darum wird ein Mann [seinen] Vater und [seine] Mutter verlassen, und er wird fest zu seiner Frau halten, und die zwei werden ein Fleisch werden.“ 32 Dieses heilige Geheimnis ist groß. Ich rede nun im Hinblick auf Christus und die Versammlung. 33 Nichtsdestoweniger liebe auch jeder einzelne von euch seine Frau so wie sich selbst; andererseits sollte die Frau tiefen Respekt vor ihrem Mann haben.

 

So wie ein Mann seine bisherigen Eltern verlässt, „um fest zu seiner Frau zu halten“, so verlässt ein Christ bisherige familienähnliche Bindungen, um künftig sich Christus zu unterordnen! Insofern hat die Versammlung Gottes ein eheähnliches Verhältnis zu Jesus, der zu ihr steht und sie liebt. Ebenso wie eine Ehefrau tiefen Respekt vor ihrem Mann empfindet, so sollen wir unsererseits tiefen Respekt vor Jesus und seiner Stellung als „Haupt zeigen! Ebenso wie der Ehebund heilig ist und nicht verletzt werden darf, weil Gott ihn selbst schliesst, so ist unser Taufbund ein ewiger Bund, den wir weder brechen noch auflösen sollen!

 

Paulus spricht weiter zu Timotheus über das „heilige Geheimnis der Gottergebenheit“ des Christus, der als Geistgeschöpf bereit war Mensch zu werden, seine erhöhte Stellung als Engel aufgab, um Gottes Auftrag zu erfüllen und um ein Mensch aus „Fleisch“ zu werden.

 

Inmittel der versammelten Engel steht das geschlachtete Lamm vor Gottes Thron *** Rbi8  1. Timotheus 3:16 ***

Ja, das heilige Geheimnis dieser Gottergebenheit ist anerkannt groß: „Er wurde offenbar gemacht im Fleische, gerechtgesprochen im Geiste, erschien Engeln, wurde gepredigt unter [den] Nationen, geglaubt in [der] Welt, aufgenommen in Herrlichkeit.

 

Weil Jesus als er unter Engel erniedrigt wurde auch „im Fleische“ Gott gegenüber absolute Treue erwies, dies bis hin in einen schmählichen Tod, darum verdiente er sich die höchste Ehrung Gottes, seine Gerechtsprechung und Erhöhung in Herrlichkeit (Off 5:11, 12). Glaube in Verbindung mit Werken des Glaubens sind es, die Rettung und Erhöhung geben! Seine „Auferweckung im Geiste“, als jenes Geistwesen, das er gewesen war bevor er sich seines Geistleibes als Engel entäusserte, dies erfolgte inmitten der versammelten Engel. Das „geschlachtete Lamm“ erschien vor Gottes Thron und die Rolle mit den „sieben Siegeln“ betreffend seiner Aufgabe in der Endzeit durfte es aus der Hand Gottes empfangen (Off 5:6). Johannes sah diese Szene in einer Vision.

 

Diese gute Nachricht über Jesu Erhöhung und sein Wiederkommen in Königreichsmacht verbreitete sich durch das Predigen der guten Botschaft unter alle Nationen und führte zu Glaubensgehorsam. Das musste zu Gegnerschaft seitens der Weltmacht Rom führen, die ihren Machtanspruch dadurch in Gefahr sah und was zu Verfolgungen führte! Johannes selbst war Opfer davon und erhielt seine Vision in Gefangenschaft auf der Insel Patmos!

 

Jesus inmitten der sieben Leuchter mit den sieben Sternen in seiner RechtenIm selben Zusammenhang mit dem „heiligen Geheimnis“ steht auch das Verhältnis Jesu zur Versammlung und ihren Vorstehern, wie es in Offenbarung Kapitel 2 und 3 beschrieben ist. Es geht ja um die damalige, die heutige und künftige Verwaltung der Dinge Gottes und seines Christus!

 

 *** Rbi8  Offenbarung 1:20 ***

Was das heilige Geheimnis der sieben Sterne betrifft, die du auf meiner rechten Hand sahst, und der sieben goldenen Leuchter: Die sieben Sterne bedeuten [die] Engel [[gr.: aggelos = Vorsteher]] der sieben Versammlungen, und die sieben Leuchter bedeuten sieben Versammlungen.

 

Wiederum steht das „heilige Geheimnis“ in Zusammenhang mit dem Wirken Jesus, der inmitten aller Versammlungen, der „sieben Leuchter“ steht und alle Vorsteher direkt symbolisch wie „Sterne“ in seiner Hand hält. Er ist es, der jenen Ältesten verbindliche Anweisungen erteilt, Lob und Tadel ausspricht. Er warnt jene, die nicht hören wollen und die nicht reagieren und lobt die anderen, die hören und handeln! Dabei bleibt es gleichgültig, ob Anweisungen wie im Falle des Johannes mittels Visionen oder wie in unserem Falle, durch die Schrift erhalten.

 

Das „heilige Geheimnis“ hat auch eine Vollendung! Ein Engel schwört beim Himmel, dass in der Zeit des „siebten Engels“ dieses „heilige Geheimnis“ vollendet sein wird. Das bedeutet, dass bis zu jenem Zeitpunkt vor Ablauf der 2300-Tagefrist noch nicht jedes Detail offengelegt sein wird. Wenige der 144.000 „treuen Sklaven“ die früher lebten, wohl keiner des Überrests haben bisher die feste Zusicherung: Alle müssen vorab bis zum Ende Treue erweisen und dem Schriftwort Gehorsam erweisen! Jesus erklärte doch: Erweise dich als treu selbst bis in den Tod, und ich will dir die Krone des Lebens geben“ (Off 2:10)

 

*** Rbi8  Offenbarung 10:5-7 ***

Und der Engel, den ich auf dem Meer und auf der Erde stehen sah, erhob seine rechte Hand zum Himmel, 6 und bei dem, der da lebt für immer und ewig, der den Himmel und das, was darin ist, und die Erde und das, was darauf ist, und das Meer und das, was darin ist, erschaffen hat, schwor er: Es wird keine Verzögerung mehr geben, 7 sondern in den Tagen der Stimme des siebten Engels, wenn er daran ist, seine Trompete zu blasen, wird das heilige Geheimnis Gottes gemäß der guten Botschaft, die er seinen eigenen Sklaven, den Propheten, verkündet hat, tatsächlich vollendet sein.“

 

Die Propheten verstanden zu Beginn sehr wenig, was dieses „heilige Geheimnis“ alles umfasst. Paulus durfte grosse Teile des Geheimnisses und dessen Erfüllung gegenüber den Versammlungen lüften, was zur Eifersucht der Juden beitrug, die sich als einzige Hüter heiliger Geheimnisse wähnten. Da sie aber den Christus ablehnten, so konnten sie die fehlenden Informationen nicht annehmen, ohne die Existenz des Christus zu bestätigen! So entgeht ihnen auch heute das Verständnis der „letzten Dinge“.

 

Ebenso ergeht es der Katholischen Kirche, deren geistigen Töchtern und darin deren Würdenträgern, für die das „heilige Geheimnis“ weiterhin ungelüftet bleibt, weil sie es ablehnen die Informationen der alten Propheten als ebenbürtig den Informationen des neuen Testaments anzuerkennen. Die Tiefe und Einfachheit der „guten Botschaft“ geht somit beiden Gruppen, fleischlichen Juden wie Namenchristen verloren, weil sie eher menschlichen Überlieferungen das Wort reden, als Gottes eigener Stimme zu gehorchen! Paulus erklärt den Grund, warum und wem die gute Botschaft verhüllt bleibt: In der Nachfolge und Anbetung des „Gottes dieses Systems“ liegt der Grund! 

 

Reichstag verhüllt von Christo*** Rbi8  2. Korinther 4:2-6 ***

Wenn nun die gute Botschaft, die wir verkündigen, tatsächlich verhüllt ist, so ist sie unter denen verhüllt, die zugrunde gehen, 4 unter denen der Gott dieses Systems der Dinge den Sinn der Ungläubigen verblendet hat, damit das erleuchtende Licht der herrlichen guten Botschaft über den Christus, der das Bild Gottes ist, nicht hindurchstrahle. 5 Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Christus Jesus als Herrn und uns selbst als eure Sklaven um Jesu willen. 6 Denn Gott ist es, der gesagt hat: „Das Licht strahle aus der Finsternis“, und er hat in unsere Herzen gestrahlt, um [sie] mit der herrlichen Erkenntnis Gottes durch das Angesicht Christi zu erleuchten.

 

Verhüllt bleibt die gute Botschaft der künftigen Regierungsgewalt und kommender Dinge somit jenen, die zugrunde gehen! Warum? Weil sie sie die „Liebe zur Wahrheit“ nicht annehmen! Jede der Religionsgruppen predigt „sich selbst“, ihr eigenes selbst errichtetes Königreich, das in Konkurrenz zum kommenden „Königreich der (neuen) Himmel“ und zum bestehenden „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ besteht!

 

Fast alle diese „heiligen (Teil-)Geheimnisse“ sind inzwischen vollkommen gelüftet und wir können diese Dinge verstehen, wenn das Licht in genauer Erkenntnis Gottes und seines Sohnes Jesus in unsere Herzen strahlt. Dazu ist Vorbedingung fortgesetzte Erkenntnis in sich aufzunehmen! Das ist kein wundergläubiges Aufglimmen eines Momentes der Erleuchtung, sondern fortgesetztes Leuchten von Licht auf dem Weg hin zum Ziel! Jesus belehrte seine Apostel während dreieinhalb Jahren sehr intensiv und verbunden mit Praxisnaher Anwendung, indem er das was er gebot selbst vorlebte und andere in sein Handeln mit einschloss! Dasselbe mussten die Jünger durch eigenes Studium der Schriften und durch aktives Belehren anderer auch danach fortsetzen bis hin zum Tag des Offenbarwerden des Christus nach Harmagedon!

 

*** Rbi8  Johannes 17:1-5 ***

Jesus redete diese Dinge und erhob seine Augen zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist gekommen; verherrliche deinen Sohn, damit dein Sohn dich verherrliche, 2 so wie du ihm Gewalt über alles Fleisch gegeben hast, damit er der ganzen [Anzahl] derer, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben gebe. 3 Dies bedeutet ewiges Leben, daß sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus. 4 Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und habe das Werk vollendet, das du mir zu tun gegeben hast. 5 Und nun, Vater, verherrliche mich an deiner Seite mit der Herrlichkeit, die ich an deiner Seite hatte, ehe die Welt war.

 

Jeder der die Bedingungen des Vaters erfüllt ist direkt in Jesu Hand, weil der Vater jene selbst zu sich hinzieht und sie dem Sohn übergibt! Jehova ist es, der Gerechte zu sich hin zieht. Diese Bedingung Jesu, um ewiges Leben und Krone zu erlangen lautet, „fortgesetzt Erkenntnis in sich aufzunehmen“. Jesus unterscheidet zwei Hauptpunkte: Erkenntnis über den „allein wahren Gott“, über Jehova und über den Hauptgesandten, Jesus, den Christus zu erlangen!

 

Wer dem „Gott dieses Systems der Dinge“ und dessen Repräsentanten mehr Aufmerksamkeit darbringt als Gottes Wort in Satan, der Fürst dieser Weltseiner Schrift, wer darum lieber ungläubig bleibt und einem Scheinglauben anhängt, wer immer sich durch Religionsvertreter „Babylons der Grossen“ den Sinn verblenden lässt: Der wird Gottes Königreich nicht sehen und das Offenbarwerden der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ nicht erleben! Als exaktes „Ebenbild Gottes“ ist Jesus vollkommen befähigt die ganze Erde in Gerechtigkeit zu lenken und jedem das zukommen zu lassen, was er sich durch sein Handeln wirklich verdient hat!

 

Jesus als Herr und die Apostel als Jesu Sklaven bildeten Teil des offenbarten Geheimnisses: Sie sind uns bekannt und vertraut geworden als solche, die sich vollkommen bewährt haben! Wer aber zu den 144.000 gehören wird, dies ist bis zum Offenbarwerden auf dem Berg Zion weiterhin weitestgehend ein Geheimnis! Viele wurden innerhalb all der Jahrtausende dazu berufen. Einige haben darauf reagiert und sich dazu bereit gezeigt ihren Schöpfer zu suchen und Gottes Normen zu lernen und anzuwenden. Viele von diesen haben dann zufolge Erkenntnis der Zusammenhänge und Glauben in Treue ausgeharrt, Paulus nennt sie im Hebräerbrief „eine Wolke von Zeugen“: „Da wir denn von einer so großen Wolke von Zeugen umgeben sind, so laßt uns auch allen Ballast und die uns leicht umstrickende Sünde ablegen, und laßt uns in dem vor uns liegenden Wettlauf mit Ausharren laufen, während wir unseren Blick auf den Hauptvermittler und Vervollkommner unseres Glaubens, Jesus, gerichtet halten.“ (Heb 12:1, 2).

 

Wenige innerhalb all der Berufenen aber werden als Auserwählte Gottes sein, welche künftig die Geschicke der Menschheit in eine vollkommen neue Richtung wenden, eine Richtung, die Gott von Beginn an für uns vorgesehen hatte: Die Erde mit friedfertigen Menschen zu füllen, die Gott und sich gegenseitig Achtung und Liebe zollen. 

 

 

9.2.4           Jehovas „Nichtgeliebte“ wird Seine „Geliebte“ sein!

 

9.2.4.1          Die „Nichtgeliebte“ wird Jehova schon bald „Geliebte“ nennen!

Was wollte der Prophet Hosea mit diesen herausfordernden Worten sagen? Wer ist die „Nichtgeliebte“ die zuvor „Geliebte“ war, später dann erneut „Geliebte“ sein wird? Das ganze Drama das Hosea am eigenen Leib erleben musste gibt die Antwort darauf, als Jehova im befahl sich eine Prostituierte zur Frau zu nehmen:

 

*** Rbi8  Hosea 1:2 ***

Da war ein Beginn des durch Hosea [ergangenen] Wortes Jehovas, und Jehova sprach dann zu Hosea: „Geh, nimm dir eine Frau der Hurerei und Kinder der Hurerei, denn durch Hurerei wendet sich das Land ganz bestimmt davon ab, Jehova zu folgen.“

 

Kurze Einführung zum Bibelbuch Hosea und seine Wichtigkeit im Hinblick auf das Endgericht
 

Die „Geliebte“, das Volk Israel und deren „Erstlinge“, die Leviten  waren Jehova anfänglich treu. Durch geistige Hurerei mit anderen „Göttern“ die anderslautende Gesetze verkündeten entfernte sie sich von Jehova, wurde dadurch zur „Ungeliebten“ und machte die drei Kinder ebenso abspenstig, Nationen die aus ihr während rund tausend Jahren hervorgingen, die genauso wie die Mutter zur Hurerei neigten! Jehova nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er das untreue, fleischliche Israel und deren Führer beschreibt:

 

*** Rbi8  Hosea 2:1-5 ***

Sprecht zu euren Brüdern: ‚Mein Volk!‘ und zu euren Schwestern: ‚O Frau, der Barmherzigkeit erwiesen worden ist!‘ 2 Führt einen Rechtsfall mit eurer Mutter; führt einen Rechtsfall, denn sie ist nicht meine Frau, und ich bin nicht ihr Mann. Und sie sollte ihre Hurerei von sich entfernen und ihre Taten des Ehebruchs zwischen ihren Brüsten hinweg, 3 damit ich sie nicht nackt ausziehe und sie tatsächlich hinstelle wie am Tag ihrer Geburt und sie wirklich einer Wildnis gleichmache und sie gleich einem wasserlosen Land hinlege und sie durch Durst zu Tode bringe. 4 Und ihren Söhnen werde ich nicht Barmherzigkeit erweisen, denn sie sind die Söhne der Hurerei. 5 Denn ihre Mutter hat Hurerei begangen. Sie, die schwanger war mit ihnen, hat schändlich gehandelt, denn sie hat gesagt: ‚Ich will denen nachgehen, die mich leidenschaftlich lieben, denen, die [mir] mein Brot und mein Wasser, meine Wolle und mein Linnen, mein Öl und mein Getränk geben.‘

 

Wer sind die „Brüder und Schwestern“, die Gottes Volk sind und denen Barmherzigkeit erzeigt wurde, die aufgefordert werden einen Gerichtsfall mit ihrer eigenen Mutter „Gomer“ aufzunehmen? Bedenken wir, dass Hosea zur Zeit Jesajas und Michas im achten Jahrhundert v.u.Z. weissagte. Dies war noch vor der Urteilsvollstreckung am Zehnstämmereich „Jesreel“, das 740 v.u.Z. ins assyrische Exil verbannt wurde. Jener, der zum Propheten Hosea spricht, ist Jehova, der erklärt, dass Israel („Jakob“) respektive deren Führer nicht weiter seine „Frau“, nicht seine „Gehilfin“ sei! Auch jene künftigen „Söhne und Töchter“ der „Gomer“, die Kinder deren Kinder „Jesreel“ (Samaria), „Lo-Ruhama“ (nach dem Exil, die Juden) und „Lo-Ammi“ (die Christenheit), von den letzteren Gott am Gerichtstag als zu seinem Sohn Jesus gehörende „Schafe seiner Weide“ anerkennt: Sie sollen ihrerseits mit ihrer ehebrecherischen Mutter ins Gericht gehen! Das schliesst innerhalb „Babylons der Grossen“ ausser christlichen Führern auch die fleischliche Nation der Juden mit ein, die ja alle Teil des „World Council of Religious Leaders“ bilden, des „Bildes“ des „siebenköpfigen wilden Tieres“ der UNO.

 

Hosea III: Hosea soll eine Prostituierte heiraten
 

In Harmagedon wird sich Gottes Wort bewahrheiten: „Und ihren Söhnen [[(von „Gomer“)]] werde ich nicht Barmherzigkeit erweisen, denn sie sind die Söhne der Hurerei“. Wer innerhalb „Babylons der Grossen“ gefunden wird, wo jede Form der Götzenverehrung ihren Platz hat, der wird die Plagen empfangen. In einer ehegleiche Verbindung des WCRL, des „Bildes“ zur UNO, dem „siebenköpfigen wilden Tier“, wo die Religionsführer sich Schutz erhoffen, mittels ihrer leeren Versprechungen „Frieden und Sicherheit“ herzustellen. Wer innerhalb „Babylons der Grossen“ gefunden wird, der wird auch deren Plagen erhalten! Im Auftrag Gottes verkündet ein starker Engel aus dem Himmel gegenüber Johannes Jehovas Anordnung und sein Gerichtsurteil!

 

Babylon die Grosse Hure, betrunken von ihrem Misachwein des Spiritismus *** Rbi8  Offenbarung 18:4-8 ***

Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt. 5 Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit gedacht. 6 Erstattet ihr so, wie sie selbst erstattet hat, und tut ihr doppelt soviel, ja doppelt die Zahl der Dinge, die sie tat; in den Becher, in den sie ein Gemisch tat, tut doppelt soviel Gemisch für sie. 7 In dem Maße, wie sie sich verherrlichte und in schamlosem Luxus lebte, in dem Maße gebt ihr Qual und Trauer. Denn in ihrem Herzen sagt sie beständig: ‚Ich sitze als Königin, und Witwe bin ich nicht, und ich werde niemals Trauer sehen.‘ 8 Darum werden an einem Tag ihre Plagen kommen, Tod und Trauer und Hungersnot, und sie wird gänzlich mit Feuer verbrannt werden, denn Jehova Gott, der sie gerichtet hat, ist stark.

 

Jehova hat alles, was zuvor Sein war dem Sohn übergeben. Jesus bestätigte: „Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden, und niemand erkennt den Sohn völlig als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater völlig als nur der Sohn und jeder, dem der Sohn ihn offenbaren will.“ (Mat 11:27) Christus selbst bestätigte zudem, dass er nur zum Volk Israel gesandt worden war, sprach aber auch von „anderen Schafen“, die er später, bei seiner Wiederkehr in ein und dieselbe „Hürde“ vereinen würde. Wiederum spielt die Zeitachse und Einsicht darüber eine herausragende Rolle zum Verständnis, wer im „Schlussteil der Tage“ gemeint ist.

 

Wir können nicht Jehovas Seite, die Seines Sohnes als Hoherpriesterkönig und einzigem Mittler und die der verurteilten Gegnerin „Babylon“ einnehmen! Wir müssen selbst erweisen, wessen Söhne und Töchter wir wirklich sind! Die Religionen glauben sich weiterhin als Ehefrau an Gottes Seite zu sein. Sie fühlen sich nicht verwitwet! Wir müssen unseren Gerichtsfall vor Gott und Seinen Christus, den Richter bringen.

 

Babylon die Grosse und deren politische LiebhaberIhren wirtschaftlichen Vorteile, ihre Steuerbefreiung, ihre Subsidien und Gehälter verdanken sie ihren politischen Liebhabern weil sie sagt: ‚Ich will denen nachgehen, die mich leidenschaftlich lieben, denen, die [mir] mein Brot und mein Wasser, meine Wolle und mein Linnen, mein Öl und mein Getränk geben.“ Allerdings wird dieser Ehebruch ein abruptes Ende finden, wenn die Politiker die Hure abwerfen und sie nackt machen, ihre Fleischteile auffressen! Die Worte Hoseas decken sich mit den Vorhersagen des Johannes in der Offenbarung!

 

*** Rbi8  Offenbarung 17:15-18 ***

Und er spricht zu mir: „Die Wasser, die du sahst, wo die Hure sitzt, bedeuten Völker und Volksmengen und Nationen und Zungen. 16 Und die zehn Hörner [[(politische Herrscher)]], die du sahst, und das wilde Tier [[(das „siebenköpfige“, die UNO)]], diese werden die Hure hassen und werden sie verwüsten und nackt machen und werden ihre Fleischteile [[(ihren Besitz)]] auffressen und werden sie gänzlich mit Feuer verbrennen. 17 Denn Gott [[„, der Gott dieses Systems, Satan (vergl. Off 16:13-16))]] hat es ihnen [[(den Königen der Erde (den Politikern))]] ins Herz gegeben, seinen Gedanken auszuführen, ja [ihren] einen Gedanken auszuführen, indem sie ihr Königtum dem [[(siebenköpfigen (UNO))]] wilden Tier geben, bis die Worte Gottes [[Jehovas Worte durch die Propheten]] vollbracht sein werden. 18 Und die Frau, die du sahst, bedeutet die große Stadt [[(das symbolische Babylon)]], die ein Königtum hat über die Könige der Erde.“

 

Konfrontation angesagt: Politik wird sich gegen die Religionen wenden! Jehovas warnende Worte durch Hosea waren bis zum Ende von jener verstossenen „Frau“ nicht angenommen worden. So kommt nun das, was durch Gottes Propheten warnend vorhergesagt wurde, wenn jene „Ungeliebte“ sich nicht ändern würde: „... damit ich sie nicht nackt ausziehe und sie tatsächlich hinstelle wie am Tag ihrer Geburt und sie wirklich einer Wildnis gleichmache und sie gleich einem wasserlosen Land hinlege und sie durch Durst zu Tode bringe.“ Satan, der grosse „Drache“ ist es, der die „Könige der Erde“ versammelt, um gegen Gottes Königreich aufzustehen zum Kampf Harmagedons!

 

*** Rbi8  Offenbarung 16:13-14 ***

Und ich sah drei unreine inspirierte Äußerungen, [die aussahen] wie Frösche, aus dem Maul des Drachen [[(Satan, der Gott dieses Systems (2.Kor 4:3, 4))]] und aus dem Maul des wilden Tieres [[(des siebten, führenden politischen Kopfes der UNO, Anglo-Amerika)]] und aus dem Mund des falschen Propheten [[(dem führenden Kopf des siebenköpfigen, religiösen „Bildes“)]] ausgehen. 14 Sie sind tatsächlich von Dämonen inspirierte Äußerungen und vollbringen Zeichen, und sie ziehen aus zu den Königen der ganzen bewohnten Erde, um sie zu versammeln zum Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen.

 

Hosea zeigt in seiner Prophetie den Beginn bis hin zum Ende, Johannes aber beschreibt die Details des „grossen Tages Gottes, des Allmächtigen“! Alles Geschehen auf der Zeitachse eingeordnet und die Handelnden der Endzeit definiert ergibt den korrekten Sinn!

 

Hosea musste den Schmerz erleben, den es für einen Ehemann bedeutet, wenn seine Frau fremd geht und er schlussendlich für uneheliche Kinder sorgen muss und aufzukommen hat, die zur Mutter halten! Dieses prophetische Drama wurde anhand der „Frau der Hurerei“, Gomer, mit Israel, dem „Haus Jakob“ im Voraus gezeigt, ein Geschehen das über viele Jahrhunderte fortdauerte! Das einst geliebte Israel, als Gottes „Ehefrau“ bezeichnet, wurde wegen ihrer geistigen Hurerei mit anderen Göttern und ihren unmoralischen Beziehungen zu den Nationen von Gott zuletzt als „Ungeliebte“ verstossen: „Sie ist nicht meine Frau“ sagt Jehova nachdrücklich. In der Offenbarung behauptet jene ungetreue, sie sei weiterhin Gottes „Frau“, eine „Königin“ und „nicht Witwe“ an der Seite des grossen Herrschers Jehovas sitzend: „Ich sitze als Königin, und Witwe bin ich nicht, und ich werde niemals Trauer sehen“, behauptet sie.

 

Der Diener des Kaiphas schlägt Jesus ins GesichtAlle drei Kinder erlangen ein vorhergesagtes Schicksal: Der erstgeborene „Jesreel“ entspricht dem Zehnstämmereich Israel. Die zweite, uneheliche Tochter „Lo-Ruhama“ entstand aus dem Überrest Judas, durch die aus dem babylonischen Exil nach Jerusalem Zurückgekehrten. Deren geistiger Vater war nicht Jehova: Ihre Erzieher waren babylonische Götter gewesen! (Joh 7:44)

 

Jehova sagte vorher, dass er „Lo-Ruhama“ nicht weiter Barmherzigkeit erweisen werde. Als die jüdischen geistlichen Führer, der Stamm Levi und deren Hoherpriester Kaiphas Jesus als den Messias verwarfen, da wurden sie von Gott als „Ehefrau“ verstossen!

 

Nun aber am Ende des Systems Satans, wo Jesus dem Vater nach Ablauf der 1335-Tagefrist [C4] Daniels am 15.Tischri nach Harmagedon das gereinigte Königreich „Lo-Ammi“ übergibt, da erbarmt sich Jehova der „Zurückgestossenen“, all derer, die sich gereinigt haben und innerhalb der „Ebioniten“ Jesus als Erlöser anerkannt haben und von Christus anerkannt sind, eingeschrieben im „Buch des Lebens“! Das „Israel Gottes“ entspricht der Nation Israel, dessen Erstgeborenen zu Beginn, wie sie gemeinsam alle Gott Treue schworen, voller Eifer waren Sein GESETZ einzuhalten.

 

*** Rbi8  Hosea 2:23 ***

Und ich werde sie mir gewiß wie Samen [[(„Jesreel“, in der allgemeinen Auferstehung des Millenniums)]] in die [[(neue)]] Erde [[(die erdenweiten „grosse Volksmenge“)]] säen, und ich will derjenigen Barmherzigkeit erweisen, der nicht Barmherzigkeit erwiesen wurde [[(„Lo-Ruhama“, vorab den „Ebioniten“)]], und ich will zu denen, die nicht mein Volk sind [[„Lo-Ammi“, Jesu „Schafe“ an dessen rechter Seite)]], sprechen: „Du bist mein Volk“; und sie ihrerseits werden sagen: „[Du bist] mein Gott.“ ‘ “

 

Lo-Ammi“ war das Volk, das sich Jesus aus dem Überrest der Juden aufzubauen begann und die das „Königreich des Sohnes der Liebe“ bildeten, sie wurden von Gott durch den Propheten Hosea als „nicht mein Volk“ betitelt, werden aber „mein Volk“ werden, wenn Jesus dem Vater das gereinigte Königreich übergibt! Jehova anerkennt das „Israel Gottes“ erneut als „Geliebte“ und Ihm verlobte „Frau“ und all deren im „Blut des Lammes“ gereinigte „Söhne und Töchter“ der „grossen Volksmenge“, die jedem der 144.000 Priesterkönige und deren Städten zugeordnet nun als „mein Volk“ bestätigt werden!

 

9.2.4.2          Jehova anerkennt seine frühere, verstossene Ehefrau und schliesst einen neuen Bund mit ihr

Hosea muss nicht nur den Beginn der Geschichte um Gomer und ihre Kinder erzählen, sondern auch das Ende erwähnen! Jehova selbst sendet die „Nichtgeliebte“ zur Strafe in die „Wildnis“. Dort redet er durch sein geschriebenes Wort der Propheten zu ihrem Herzen! Er verspricht ihr bei Umkehr seine Liebe zu erneuern, ihr „die Tiefebene Achor als Eingang zur Hoffnung“ zu geben!

 

*** Rbi8  Hosea 2:14-16 ***

‚Darum, siehe, ich überrede sie, und ich will sie in die Wildnis gehen lassen, und ich will ihr zu Herzen reden. 15 Und ich will ihr von da an ihre Weingärten geben und die Tiefebene Achor als Eingang zur Hoffnung; und sie wird dort gewiß antworten wie in den Tagen ihrer Jugend und wie an dem Tag, an dem sie aus dem Land Ägypten heraufkam. 16 Und es soll geschehen an jenem Tag‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚daß du [mich] mein Mann nennen wirst, und du wirst mich nicht mehr mein Besitzer nennen.‘

 

Jesus hatte von einem kommenden Weingarten gesprochen, den treue Weingärtner erhalten sollen, die den Sohn des Besitzers des Weingartens gut behandeln und dem Vater den vereinbarten Beitrag abliefern! Zuerst aber musste der Vater die früheren Weingärtner hart bestrafen, die seine Abgesandten verprügelten und seinen Sohn gar umgebracht haben!

 

Der Schlussteil von Hoseas Worten betrifft somit das Geschehen in der Endzeit und steht im Zusammenhang mit dem auserwählten „Israel Gottes“. Einige die darin sind bildeten früher Teil der hurerischen Mutter „Gomer“ und deren Kindern. Alle nun Anerkannten aber haben bereut, als sie die Strafe Gottes erreichte und sie in geistiger „Wildnis“ waren. Saulus war einer von ihnen bevor er zum Paulus wurde! Er weiss und freut sich darauf ab der Frühauferstehung Teil der „Verlobten“ Jehovas zu sein:  Und es soll geschehen an jenem Tag‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚daß du [mich] mein Mann nennen wirst, und du wirst mich nicht mehr mein Besitzer nennen.“ Das erfüllt sich bei der Übergabe der „keuschen Jungfrau“ durch Jesus an Jehova. Das ist der exakte Zeitpunkt jenes „Verlöbnisses“, des völligen Inkrafttreten des „neuen Bundes“.

 

Betrachten wir nun in diesem Zusammenhang Jesu Gleichnis über den Vater als Weingärtner, der den Weinstock reinigt, damit er mehr Frucht trage und alles wegschneidet, das keine guten Früchte hervorbringt! Jesus selbst bezeichnet sich als den Weinstock! Jeder der mit ihm verbleibt muss Frucht tragen!

 

Der Vater beschneidet die Reben*** Rbi8  Johannes 15:1-10 ***

Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner. 2 Jeden Zweig an mir, der nicht Frucht trägt, nimmt er weg, und jeden, der Frucht trägt, reinigt er, damit er mehr Frucht trage. 3 Ihr seid bereits rein des Wortes wegen, das ich zu euch geredet habe. 4 Bleibt in Gemeinschaft mit mir und ich in Gemeinschaft mit euch. So, wie der Zweig nicht von sich selbst Frucht tragen kann, es sei denn, er bleibe am Weinstock, so könnt auch ihr es nicht, wenn ihr nicht in Gemeinschaft mit mir bleibt. 5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Zweige. Wer in Gemeinschaft mit mir bleibt und ich in Gemeinschaft mit ihm, der trägt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr gar nichts tun. 6 Wenn jemand nicht in Gemeinschaft mit mir bleibt, wird er wie ein Zweig hinausgeworfen und verdorrt; und man sammelt diese Zweige und wirft sie ins Feuer, und sie werden verbrannt. 7 Wenn ihr in Gemeinschaft mit mir bleibt [[(indem ihr meinen Geboten gehorcht)]] und meine Worte in euch bleiben, so bittet, was immer ihr wünscht, und es wird für euch geschehen. 8 Mein Vater wird dadurch verherrlicht, daß ihr fortwährend viel Frucht tragt und euch als meine Jünger erweist. 9 So, wie der Vater mich geliebt hat und ich euch geliebt habe, bleibt in meiner Liebe. 10 Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote des Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.

 

Jesus ist der WeinstockViele Christen glauben, dass die Kirche der sie angehören der „Weinstock“ sei und so lange sie darin verweilen sie nicht vom Christus getrennt wären. So zumindest behaupten es die religiösen Führer. Wenn wir aber etwas genauer betrachten, so sind dies alles „wilde Weinstöcke“ mit „sauren Trauben“, die sich vom „edlen Weinstock“ durch ihre Lehren und ihr Handeln unterscheiden! Dadurch werden die Trauben sauer! Gute Frucht können wir nur am „wahrten Weinstock“ tragen, in wirklicher Gemeinschaft mit Jesus! Er erklärt: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Zweige.“ Wenn wir nicht in Jesu Gemeinschaft bleiben, – Jesus aber bleibt nur in Gemeinschaft mit denen, die Gottes GESETZE, Christi Gebote halten, – so sind wir abgeschnittene Zweige die das Feuer des Gerichtstages erwartet!

 

Wenn wir Gottes und Jesu Gebote betrachten und daran die Religionen messen, ob ihre Mitglieder und ihre Führer sie wirklich halten, dann wird schnell klar, dass dort viel Heuchelei und wenig konkretes Handeln existiert! „Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote des Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.“ Jene Heuchler verbleiben weder in Gottes noch in Christi Liebe!

 

Bleiben wir dagegen in Gemeinschaft mit Jesus, so wird er unsere Bitten zum Vater erhören und ausführen! Als Jünger Jesu müssen wir so wandeln wie Jesus wandelte! Jesus und der Vater lieben uns, weil wir viele Früchte tragen!

 

Hosea zeigt nun, was mit jener erneut durch Jehova „Geliebten“ geschehen wird, wenn er den „neuen Bund“ mit ihr schliesst:

 

*** Rbi8  Hosea 2:17-20 ***

‚Und ich will die Namen der Baalsbildnisse von ihrem Mund entfernen, und ihrer wird nicht mehr gedacht mit ihrem Namen. 18 Und für sie werde ich an jenem Tag gewiß einen Bund schließen in Verbindung mit dem wildlebenden Tier des Feldes und mit dem fliegenden Geschöpf der Himmel und dem Kriechtier des Erdbodens, und Bogen und Schwert und Krieg werde ich aus dem Land zerbrechen, und ich will sie in Sicherheit sich niederlegen lassen. 19 Und ich will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]], und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. 20 Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.‘

 

Das „Israel Gottes“ wird künftig in Sicherheit leben. Gedanken an frühere Götter werden nicht weiter im Herzen aufkommen! All dies war Grund für Kriege, wo es bis zum Ende doch allzu oft darum geht, welcher der vielen Götter nun das Sagen hat und die meisten „Schafe“ scheren kann! Gottes Wiederverlobung soll eine ewige Bindung werden! Das „Israel Gottes“ wird nie wieder von ihrem ehelichen Besitzer weg zu fremden Göttern tendieren. Die „Frau“ wird erkennen, dass Gottes Fürsorge und Liebe bleibenden Schutz bedeuten! Wahre Erkenntnis Gottes wird die Folge sein!

 

Der Töpfer und sein TonPaulus redet im Brief an die Römer davon, dass Gott schlussendlich seine Langmut an „Gefässen der Barmherzigkeit“ kundtun wird! Er zeigt, dass er innerhalb jener Gruppe ist, welche diese Barmherzigkeit erlangen werden, dem „Israel Gottes“.

 

*** Rbi8  Römer 9:21-24 ***

Was? Hat der Töpfer nicht Gewalt über den Ton, um aus derselben Masse ein Gefäß für einen ehrenhaften Gebrauch, ein anderes für einen unehrenhaften Gebrauch zu machen? 22 Wenn nun Gott, obwohl gewillt, seinen Zorn zu zeigen und seine Macht kundzutun, [die] Gefäße des Zorns, die zur Vernichtung passend gemacht sind, mit viel Langmut duldete, 23 damit er den Reichtum seiner Herrlichkeit an Gefäßen der Barmherzigkeit kundtun könnte, die er zur Herrlichkeit im voraus bereitet hat, 24 nämlich uns, die er nicht nur aus [den] Juden berufen hat, sondern auch aus [den] Nationen, [was dann]?

 

Deutlich erklärt Paulus, dass Gottes „Geliebte“ sowohl aus solchen die aus den Juden berufen sind, den „Ebioniten“ wie auch aus solchen Menschen aus den Heiden besteht, „Paulikanern“!

 

Zum Kontrast wird auch hier auf die „unedlen Gefässe“ hingewiesen, die von Anfang an zur Zerstörung bestimmt sind! Jeder von uns bestimmt selbst, welche Art Gefäss er für Jehova ist! Selbst früher unreine Gefässe konnten gereinigt werden, wie auch reine Gefässe verunreinigt werden können! ( 1.Kor 6:9-11)

 

9.2.4.3          Die herausragende Stellung der “Braut des Lammes“ im neuen Jerusalem

Wir haben schon früher darauf hingewiesen, dass viele christliche Religionen die Ansicht der Katholischen Kirche adoptiert haben, die ihre religiösen Führer als die bereits auserwählte „Braut des Christus“ betrachten. Bei den Katholiken sind es deren „Heilige“, bei Jehovas Zeugen deren „Gesalbte“. Wir unsererseits haben mehrfach den Beweis angetreten, das dem mit Bestimmtheit nicht so sein kann, sondern die „Braut Christi“ lediglich aus den zwölf Aposteln, seiner „kleinen Herde“ besteht!

 

Nachdem das „neue Jerusalem“ zur Erde herabgekommen ist zeigt einer der sieben Engel dem Johannes „die Braut, die Frau des Lammes.“ Schauen wir auf die Feinheiten in der Aussage!

 

*** Rbi8  Offenbarung 21:9-14 ***

Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, die voll der sieben letzten Plagen waren, und er redete mit mir und sprach: Komm hierher, ich will dir die Braut, die Frau des Lammes, zeigen.“ 10 Und er trug mich in [der Kraft des] Geistes weg zu einem großen und hohen Berg, und er zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herniederkam 11 und die Herrlichkeit Gottes hatte. Ihr strahlender Glanz war gleich einem überaus kostbaren Stein, wie ein Jaspisstein, der kristallklar leuchtet. 12 Sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und an den Toren zwölf Engel [[(gr. aggelos = Bote, Vorsteher)]], und Namen waren darauf geschrieben, welche die der zwölf Stämme der Söhne Israels sind. 13 Von Osten waren es drei Tore und von Norden drei Tore und von Süden drei Tore und von Westen drei Tore. 14 Die Mauer der Stadt hatte auch zwölf Grundsteine und darauf die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes.

 

 

Der „grosse, hohe Berg“ und „die heilige Stadt Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herniederkam“ sind nicht identisch mit der „Braut des Lammes“, die wir doch zuvor gesehen hatten, als die „Hochzeit des Lammes“ offenbar in der „Wildnis“ alleine mit seinen Aposteln vollzogen wurde! [B2e] Dabei handelte es sich ganz offensichtlich um ein irdisches Unterfangen! Johannes sagte darüber:

 

Der Brätigam und die Braut*** Rbi8  Offenbarung 19:6-8 ***

Preiset Jah, denn Jehova, unser Gott, der Allmächtige, hat als König zu regieren begonnen [[([B1])]]. 7 Freuen wir uns und frohlocken wir, und verherrlichen wir ihn, denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht [[([B2e])]]. 8 Ja, es ist ihr gewährt worden, in hellglänzende, reine, feine Leinwand gehüllt zu werden, denn die feine Leinwand stellt die gerechten Taten der Heiligen dar.“

 

Eindeutig ist dieses Geschehen bereits vor Harmagedon einzuordnen. Noch wurde keiner der „treuen Sklaven“ auserwählt und versiegelt. Später wird sowohl von Matthäus im Kapitel 25, Verse 1 bis 10 und von Lukas im Kapitel 12, Verse 32 bis 40 mit unterschiedlichen Details gezeigt, wie der Herr von der „Hochzeit“ mit seiner „Braut“ zurückkehrt und seine „treuen Sklaven“, die „fünf verständigen Brautjungfrauen“ ihn erwarten. Die „Braut“ (Jesu 12 Apostel) und die „Brautjungfrauen“ (der Überrest der 144.000) sind zwei unterschiedliche Dinge! Während die Braut Teil des Hochzeitsgeschehens war sind die Brautjungfrauen nur Teil des „Abendessens der Hochzeit des Lammes“, das logischerweise später und zudem an einem anderen Ort stattfindet! Zwei unterschiedliche Geschehen, unterschiedliche Orte, unterschiedliche Teilnehmer! Viele christlichen Religionen halten dies nicht auseinander! Sie haben dadurch ein geistiges Wirrwarr!

 

*** Rbi8  Offenbarung 19:9 ***

Und er sagt zu mir: Schreibe: Glücklich sind diejenigen, die zum Abendessen der Hochzeit des Lammes eingeladen sind.“ Auch sagt er zu mir: „Dies sind die wahren Worte Gottes.“

 

Achten wir weiterhin auf „Gottes wahre Worte“! Brauchen wir unseren Verstand und unser Unterscheidungsvermögen und lassen wir uns nicht weiter von „blinden Leitern“ führen!

 

Da Gott bereits zu Beginn des „Tages des Herrn“ [B1] als König erneut und nun über die ganze Erde zu regieren begonnen hat, so muss inzwischen die „grosse Volksmenge“ am Gerichtstag [B2] durch Jesu Trennung der „Schafe von den Böcken“ bereits bestimmt worden sein! Erst daraufhin folgt ja die Ankündigung der „Hochzeit“! Jene „Frau“, die für 1260 Tage in die „Wildnis“ verbannt wurde (Off 12:5, 6, 13-17), um vor Satans Angriffen geschützt zu sein, sie hat sich auf jenen Tag ihrer bevorstehenden „Hochzeit“ vorbereitet, die als Bestätigung ihrer treuen Verlobungszeit ihren Höhepunkt findet. An jenem Tag der „Hochzeit“ durften sich die Apostel erstmals zusammen mit Jesus sinnbildlich auf ihre zwölf Richterthrone setzen! Wahrscheinlich durften die „zwei Zeugen“ als Teil der „neuen Himmel“ dort anwesend sein. Jesus hatte den Aposteln angekündigt: „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.“ (Mat 19:28) Richterliche Aufgabe ist es auch die unterordneten Mitarbeiter als Richter zu bestimmen: Deren „