Newsletter „DER WEG“ 8/01-1   Januar 2008

Neubearbeitung: 26.2.13

 

 

Artikel:  8.1.1  Wer oder was ist „heiliger Geist“?

 

1.Teil :   Heiliger Geist“: Der am meisten missverstandene Begriff, der klares Verständnis der Schrift verhindert!

 

image003   Die Christenheit glaubt, dass Gott in Form einer Dreieinigkeit existiert: Der Vater, der Sohn und der heilige Geist. Sie bezeichnet dies als ein „heiliges Geheimnis“. Alle Erklärungsversuche im Verlauf der Geschichte brachten nur grössere Verwirrung, anstatt eine klare und eindeutige Erläuterung, die den Verstand befriedigen würde. Erst am Konzil von Nicäa im Jahre 325 u.Z. erklärte man Jesus zum „Gott“ an der Seite Jehovas: Auf derselben Stufe stehend, gleich ewig, gleich allwissend, gleich allmächtig. Schon diese Erklärung schuf unlösbare Konflikte zu den Aussagen der Schrift! Jesus selbst behauptet doch das Gegenteil: „Der Vater ist grösser als ich“, erklärt er. Er selbst wird vom Vater belehrt und Paulus erklärt, dass Jesus ein Geschöpf Gottes sei! 

 

*** Rbi8  Johannes 14:28 ***

Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater hingehe, denn der Vater ist größer als ich.

 

http://www.adalar.ch/Portals/0/Geschichte8.jpg   Der „heilige Geist“ wurde gar erst im Jahre 381 u.Z. auf dem 1.Konzil von Konstantinopel als eine eigenständige Person an Gottes Seite erklärt und damit die Dreifaltigkeit definiert, wie sie bis heute gelehrt wird. Damals wurde das athanasische Glaubensbekenntnis, das auf dem früheren Konzil von Nicäa angenommen wurde, nun noch um einen so genannten „Heiligen Geist“ ergänzt, zur Formel, wie sie die meisten christlichen Kirchen bis heute lehren und als verpflichtende Glaubensgrundlage für ihre Gläubigen erklären.

 

http://www.mgb-home.de/vaticano-Kaiser-Theodosius_I.jpg   Ein überwiegender Teil der Bischöfe, die dagegen dem Arianismus anhingen, diese lehnten jene Definitionen aber von Beginn an grundlegend ab und erklärten sie mit der biblischen Lehre als unvereinbar. Die meisten von den arianischen Bischöfen weigerten sich am ersten und am zweiten Konzil teilzunehmen, da beide von weltlicher Macht der Kaiser diktiert und geführt wurden. Jesus aber hatte davor gewarnt ein „Freund der Welt“ zu werden! Das Konzil von Konstantinopel wurde vom inzwischen regierenden Kaiser Theodosius I. einberufen, der daraufhin den Titel „der Katholische“ erhielt, nachdem er bereits im Jahre 380 u.Z. die Katholische Kirche zur Staatsreligion erhoben hatte.

 

*** Rbi8  Jakobus 4:4 ***

Ihr Ehebrecherinnen, wißt ihr nicht, daß die Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer immer daher ein Freund der Welt sein will, stellt sich als ein Feind Gottes dar.

 

   Kaiser Theodosius I. führte daraufhin mit  brachialer Staatsgewalt die Dogmen der Katholischen Kirche als einzige anerkannte Lehre ein und verbot jeglichen Heidenkult. Die Kirchen die weiterhin dem Glauben des Arius oder der biblischen unveränderten Lehre anhingen und den Sabbat heiligten wurden exkommuniziert und verfolgt. Im Zuge staatlicher Religionspolitik wurden den katholischen Päpsten und Bischöfen höhere Autorität und grosse finanzielle Vorteile zugeteilt. Das wurde aber nur über Kompromisse in Glaubensfragen möglich, so dass die Katholische Kirche sich heidnischer Anbetung wesentlich annäherte und dadurch den Übertritt der Andersgläubigen erleichterte.

 

http://www.harmonic21.net/wp-content/uploads/2012/08/Mithras.jpg   Der dreieinige Gott spielte dabei eine gewichtige Rolle, da ein solcher bereits im bisher vorherrschenden Mithraskult im Zentrum stand. So begann man auch den 25.Dezember, den Tag der Wintersonnenwende der dem Sonnengott gewidmet war als Fest der Geburt des Christus zu verehren. Der Kaiser als „Pontifex Maximos“, höchster Priester und bisher selbst als Gott verehrt rückte dadurch ins Zentrum christlicher Macht. Nach dem Niedergang des Kaisertums ging der Titel in Form eines Rollenwechsels auf den Papst über.

 

   Es dauerte aber noch Jahrhunderte und härteste Verfolgung und Ausmerzung von ganzen Volksgruppen in weiten Teilen des Reiches, die sich weiterhin arianisch bekannten, am Sabbat und am 14.Nisan festhielten und Jehova als einzigen Gott verehrten, um der Lehre des Athanasius und der Bischöfe Roms in der ganzen Christenheit zum Durchbruch zu verhelfen. Bis heute gibt es vielerlei Gruppen und Kleinkirchen, welche weiterhin die Lehre des Arius zumindest in den Kernpunkten als die wahre apostolische Lehre bezeichnen und verteidigen!

 

Verehrung und Anbetug von drei Göttern in Form von Triaden sind seit dem alten Babylon Teil naheztu aller Religionen. Erst ab dem Konzil von Nizäa 325 u.Z. kam dieser Brauch ins Christentum, als Jesus zu Gott erklört wurde! am Konzil von Konstantinopel 381 u.Z. wurde der "Heilige Geist" zu Gott erklärt und damit das Dreieinikeitsdogma begründet!   Die Frage die wir hier anhand vieler Textstellen der Bibel, wo das Wort „Geist“ in der einen oder anderen Form erscheint untersuchen lautet: Kann der Begriff „heiliger Geist“ auf eine dritte Person im selben Rang wie Jehova mittels der biblischen Grundlage erklärt werden oder handelt es sich um ein weiteres Produkt des Abfalls hin zum Heidentum, das seit dem alten Babel stets dreieinige Gottheiten verehrt hat? (2.Thess 2:2-5)

 

   Zu Beginn wollen wir Gottes klares Wort stellen, das Er als die ersten  drei der zehn Gebote auf dem Berg Sinai mit lauter Stimme und unter Donner und Blitzen der Nation Israel verkündete:

 

*** Rbi8  2. Mose 20:2-6 ***

Ich bin Jehova, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausgeführt habe. 3 Du sollst keine anderen Götter wider mein Angesicht haben.

4 Du sollst dir kein geschnitztes Bild machen noch eine Gestalt wie irgend etwas, was oben in den Himmeln oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist. 5 Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen noch dich verleiten lassen, ihnen zu dienen, denn ich, Jehova, dein Gott, bin ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert, der für die Vergehung von Vätern Strafe bringt über Söhne, über die dritte Generation und über die vierte Generation, im Fall derer, die mich hassen, 6 aber liebende Güte übt an der tausendsten Generation im Fall derer, die mich lieben und meine Gebote halten.

 

   Mit aller Deutlichkeit verlangt Gott Jehova bereits zu Beginn der Nation Israel, dass keinerlei andere Götter gegen ihn gerichtet werden sollen. Er gibt sich am Berg Sinai als den zu erkennen, der Israel aus Ägypten herausgeführt hat, der all die Wunder wirkte, welche die Nation während der vergangenen fünfzig Tage auf eindrückliche Weise erlebt hatte! Zuerst waren da die zehn Plagen, wovon die letzten sieben nur Ägypten trafen, die zehnte gar den Tod der Erstgeburt an Mensch und Tier auf Seiten der Ägypten forderte, während Israel durch das Blut eines Lammes an ihren Türpfosten verschont wurde!

 

http://www.planet-wissen.de/natur_technik/meer/rotes_meer/img/rotmeer_breughel_akg_g.jpg   Er sandte Seinen Engel, damit er in einer Wolke und Nachts als Feuersäule Israel begleiten würde. Dann hatte Jehova mit starker Hand das Rote Meer geteilt, so dass Israel trockenen Fusses das andere Ufer erreichte, während das ägyptische Eliteheer mit seinen Kampfwagen unter der Führung Pharaos in der Flut versank! Seither wurde Israel durch das Wunder des Manna und Wasser aus dem Kieselfelsen für eine so grosse Volksmenge in der Wildnis von Gott am Leben erhalten.

 

   Mit Recht forderte Gott, dass Er alleine als höchste Autorität anerkannt werden möge! Auch das zweite Gebot, keine Gestalt von irgendetwas zu machen, um Ihn darzustellen. Dies war der Religion Ägyptens vollkommen entgegengesetzt, die vielerlei Götter verehrte und auch Triaden kannte. Diese hatte es von der Religion Babels her übernommen die alle in Form von Bildern und Kunstwerken verehrt und angebetet wurden. Israel dagegen kannte Jehova von ihren Vorvätern Abraham, Isaak und Jakob her und wusste, dass Jehova ein einziger Gott ist und ausschliessliche Ergebenheit fordert! Seine „liebende Güte“ hatte er den Vorvätern in grossartiger Weise bereits gezeigt und ihnen den Besitz des Landes Kanaan, das von „Milch und Honig fliesstverheissen! Voraussetzung dazu aber war, dass sie Glauben wie Abraham an Ihn ausüben würden und Seine Gebote halten würden! Das war der Kitt, der die Nation einigen würde und sie über alle anderen Nationen erheben sollte! Gottes Name sollte dabei hervorstechen! Das Dritte der Zehn Gebote lautete daher:

 

*** Rbi8  2. Mose 20:7 ***

Du sollst den Namen Jehovas, deines Gottes, nicht in unwürdiger Weise gebrauchen, denn Jehova wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen in unwürdiger Weise gebraucht.

 

   Gottes Eigenname, das in Hebräisch יהוה lautet und als “die vier Buchstaben” oder als das Tetragrammaton auf Deutsch mit Jehova oder Jahwe wurde damit ins Zentrum gerückt, was jede Verwechslung mit anderen Gottheiten verhindern sollte! Der Name leitet sich vom hebräischen Verb „hajah“ ab, das die Bedeutung von „werden“ hat. Gott redete zu Moses im Dornbusch, als er ihn aussandte Israel zu sammeln:

 

*** Rbi8  2. Mose 3:13-14 ***

Dennoch sagte Moses zu dem [wahren] Gott: „Angenommen, ich bin jetzt zu den Söhnen Israels gekommen und ich habe zu ihnen gesprochen: ‚Der Gott eurer Vorväter hat mich zu euch gesandt‘ und sie sagen tatsächlich zu mir: ‚Welches ist sein Name?‘, was soll ich zu ihnen sagen?“ 14 Darauf sprach Gott zu Moses: „ICH WERDE MICH ERWEISEN, ALS WAS ICH MICH ERWEISEN WERDE.“ * Und er fügte hinzu: „Dieses sollst du zu den Söhnen Israels sagen: ‚ICH WERDE MICH ERWEISEN hat mich zu euch gesandt.‘ “:

 

* Die Fussnote in der NEUE-WELT-ÜBERSETZUNG sagt hierzu:

 

***  2. Mose 3:14 (Fn) ***

ICH WERDE MICH ERWEISEN, ALS WAS ICH MICH ERWEISEN WERDE.“ Hebr.: אֶהְיֶה אֲשֶׁר אֶהְיֶה (ʼehjéh ʼaschér ʼehjéh), die Selbstbezeichnung Gottes; S. R. Hirsch, 1920: „Ich werde sein, der Ich sein will!“ Gr.: Egṓ ẹimi ho ōn,Ich bin der Seiende“ od.: „Ich bin der Existierende“; lat.: ẹgo sum qui sum,Ich bin, der ich bin“. ʼehjéh leitet sich von dem hebr. Verb hajáh, „werden“, „sich erweisen“, her u. ist Imperfekt, 1. Person Sg. u. bedeutet „ich werde werden (sein)“ od.: „ich werde mich erweisen“. Die Stelle bezieht sich nicht auf die Selbstexistenz Gottes, sondern darauf, was er in bezug auf andere vorhat zu werden. Vgl. 1Mo 2:4, Fn. („Jehova“), wo das verwandte hebr. Verb hawáh im göttlichen Namen erscheint.

 

http://www.zukunftskinder.org/wp-content/uploads/2012/05/Mose.jpg   Der Name deutet darauf hin, dass Jehova Gott sich fortgesetzt als höchste Autorität erzeigen wird, beginnend mit Israels Befreiung aus Ägypten, wo er ihnen sein GESETZ gab, mit ihnen einen Bund schloss und ihr Gott und König wurde. Das betrifft auch die Generation von geistigen Israeliten, die ihr Herz aufgrund von Gottes Wort beschnitten haben in Bezug auf die Endschlacht Harmagedons! Der Gott Jehova wird sich erneut durch Seinen Engel als ihr Retter erweisen!

 

   Bemerkenswert ist, dass Jesus, der ein himmlischer Abgesandter Gottes aber nicht Gott Jehova selbst ist den Namen erhalten hat, den der Engel Gabriel gegenüber Joseph äusserte!

 

*** Rbi8  Matthäus 1:21 ***

Sie wird einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus * geben, denn er wird sein Volk von ihren Sünden erretten.“

 

In der Fussnote der NW wird hierzu eine wichtige Erklärung zur Bedeutung des hebräischen Namens Yahoschua (deutsch transliteriert: Jahoschua = Jesus)

 

***  Matthäus 1:21 (Fn) ***

* „Jesus“. Gr.: 'Ihso½n (Iesoún); J1-14, 16-18, 22 (hebr.): 3&:* (Jeschúa`, „Jeschua“, bedeutet „Jehova ist Rettung“).

   Jehova verspricht bereits im Eigennamen unseres Erlösers Jesus zu retten, indem er durch dessen Bedeutung erneut auf Kommendes hinweist! Das ist keine Zufallsverbindung zum Engel der Israel rettete und vierzig Jahre durch die Wüste führte!

 

Bereits gegenüber dem Priester Sacharja hatte der Engel Gabriel schon zuvor im Zusammenhang mit der Ankündigung der Geburt eines Sohnes, des späteren Johannes des Täufers, ein „Horn der Rettung“ angekündigt. Sacharja prophezeite danach bei der Beschneidung folgendes:

 

http://hansgruener.de/pictures/glaube/bb_264_01.jpg*** Rbi8  Lukas 1:67-79 ***

Und Sacharja, sein Vater, wurde mit heiligem Geist [[heb: ruach; gr: pneuma]] erfüllt, und er sprach prophetisch: 68 Gesegnet sei Jehova, der Gott Israels, denn er hat seine Aufmerksamkeit seinem Volk zugewandt und ihm Befreiung bereitet. 69 Und er hat für uns ein Horn [[(Symbol für Macht, Autorität)]] der Rettung aufgerichtet im Hause Davids, seines Knechtes, 70 so wie er durch den Mund seiner heiligen Propheten seit alters geredet hat 71 von einer Rettung vor unseren Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen, 72 um in Verbindung mit unseren Vorvätern Barmherzigkeit zu erweisen und seines heiligen Bundes zu gedenken, 73 des Eides, den er Abraham, unserem Vorvater, schwor, 74 um uns, nachdem wir aus den Händen der Feinde befreit worden sind, das Vorrecht zu gewähren, ihm ohne Furcht heiligen Dienst darzubringen 75 mit Loyalität und Gerechtigkeit vor ihm alle unsere Tage. 76 Und du aber, kleines Kind, du wirst ein Prophet des Höchsten genannt werden, denn du wirst vor Jehova [[dem Herrn (gr. kyrios; Jesus)]] hergehen, um ihm die Wege zu bereiten, 77 um seinem Volk Erkenntnis der Rettung durch Vergebung ihrer Sünden zu verschaffen 78 wegen des innigen Erbarmens unseres Gottes. Mit diesem [Erbarmen] wird uns ein Tagesanbruch aus der Höhe besuchen, 79 um denen Licht zu geben, die in Finsternis und Todesschatten sitzen, um unsere Füße glücklich auf den Weg des Friedens zu richten.“

 

   Diese Worte: „... um uns, nachdem wir aus den Händen der Feinde befreit worden sind, das Vorrecht zu gewähren, ihm ohne Furcht heiligen Dienst darzubringen“, diese waren auf die Zukunft gerichtet, gelten prophetisch für die Zeit nach Harmagedon! Da Israel Jesus verwarf wurde jene Generation von Gott verworfen! Jeder aber der Glauben in den Angekündigten „Tagesanbruch aus den Höhen ausübt sollte schlussendlich gerettet werden!

 

   So stellt sich die Frage: Verstösst die Anbetung des „dreieinigen Gottes“ nicht eindeutig gegen diese drei Gebote? Wird nicht gerade durch das erste und dritte Gebot Gott der Vater als einziger Gott erwähnt, der Anbetung und Unterordnung fordert und dessen Name ohne Zweifel im Hebräischen mit vier Buchstaben als יהוה (JHWH oder YHWH) wiedergegeben wird und wir diesen im Gebrauch der deutschen Sprache mit „Jehova“ oder „Yahweh“ wiedergeben?

 

http://www.chronologisches-bibelstudium.de/webdisk/files/Studium.jpg   So gilt es anhand der Schrift erneut eine Prüfung vorzunehmen, um zweifelsfrei zu klären, ob der „heilige Geist“ nun wirklich wie behauptet in der Bibel als Person identifiziert werden kann und darf, oder ob der Begriff weit eher eine Sache betrifft, die direkt mit Gott und seinem Wort in Verbindung steht! Dabei muss deutlich hervorgehoben werden, dass es im Sprachgebrauch üblich ist eine Sache zu personifizieren. Dadurch aber wird die Sache nicht zur Person erhoben!

 

   Da Vielgötterei eine Verletzung des ersten, möglicherweise auch des zweiten und bestimmt des dritten Gebotes darstellt, auch dann, wenn man sie in einen Begriff wie „dreieiniger Gott“ als eine Person zusammenzufassen sucht, ist höchste Vorsicht geboten! Daher muss dieser Untersuch bestimmt zulässig sein, auch wenn wir uns von der religionsunabhängigen Gruppe DER WEG dadurch erneut den „Fluch“ der christlichen Kirchen zuziehen sollten!

 

   Da die Bibel zudem deutlich und klar auf Verletzung eines der drei Gebote bereits die „Abschneidung vom Volk Israel“ respektive „... vom Leben“, somit die Todesstrafe verkündet, ist eine Klärung bestimmt im Interesse jedes ehrlichen Lesers der Heiligen Schrift! Da christlicher Glaube und Aberglaube wie zwei Kinder derselben hurerischen Mutter aber unterschiedlicher Väter sind, das erste ehelich und das zweite in geistiger Hurerei gezeugt, müssen wir anhand von Textstellen im alten und unter dem neuen Bund zu eindeutiger Antwort kommen!

 

*** Rbi8  4. Mose 15:30-31 ***

Die Seele aber, die etwas willentlich tut, ob es ein Einheimischer oder ein ansässiger Fremdling ist, redet sie von Jehova schimpflich, so soll in diesem Fall diese Seele von den Reihen ihres Volkes abgeschnitten werden. 31 Weil es Jehovas Wort ist, das sie verachtet hat, und sein Gebot, das sie gebrochen hat, sollte diese Seele unweigerlich [vom Leben] abgeschnitten werden. Ihr eigenes Vergehen ist auf ihr.‘ “

 

http://schule-fuer-revolution.de/wp-content/uploads/2008/05/luegeluege.jpg   Von Jehova schimpflich zu reden bedeutet nicht nur seinen Namen zu verunglimpfen, in unwürdiger Weise zu gebrauchen, sondern auch über ihn falsches Zeugnis abzulegen! Unser Zeugnis muss der Wahrheit entsprechen, sonst erklären wir Gott selbst zum Lügner, schieben ihm Dinge in den Mund, die er nie geäussert hat! Paulus warnte Christen in Rom, dem späteren Sitz der Päpste:

 

*** Rbi8  Römer 3:4 ***

Das geschehe nie! Sondern Gott werde als wahrhaftig befunden, wenn auch jeder Mensch als Lügner erfunden werde, so wie geschrieben steht: Damit du dich in deinen Worten als gerecht erweist und den Sieg gewinnst, wenn du gerichtet wirst.“

 

   Wir wollen uns aufrichtig bemühen Wahrheit aus der Schrift durch Gottes geäussertes Wort und das seiner Getreuen herauszufinden und das andere als das, was es ist darzulegen: Irrtum und offene religiöse Lüge, „offizielle Wahrheit“ mächtiger Interessengruppen! Unser Sieg im Gericht hängt davon ab die Wahrheit zu reden! Johannes gibt uns dabei Anleitung, da er erklärt, dass Gott selbst dreifach Zeugnis über seinen Sohn ablegte. Sohn zu sein bedeutet schon in sich ein Geschöpf zu sein und nicht ewig und gleichstehend zu sein! Denn der Schöpfer steht stets über dem Geschöpf, ein Vater ist stetes älter als der Sohn!

 

*** Rbi8  1. Johannes 5:10-12 ***

Wer nicht an Gott glaubt, hat ihn zum Lügner gemacht, weil er nicht an das gegebene Zeugnis glaubt, das Gott als Zeugnis über seinen Sohn gegeben hat. 11 Und darin besteht das gegebene Zeugnis, daß Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. 12 Wer den Sohn hat, hat dieses Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat dieses Leben nicht.

 

   Wenn Jesus nun selbst ein Teil des dreieinigen Gottes im Himmel ist, so ist er nicht gleichzeitig auch Mensch und auch nicht gleichzeitig Geistgeschöpf, das er schon zuvor war, bevor er zur Erde kam! (Joh 17:5; 1.Kor 15:45-49) Grosse Teile der Schrift müssten wegen seiner angeblichen Stellung als „Gottgleich“ neu geschrieben werden, weil sie das Gegenteil besagen, ihn voll als Mensch gar mit ererbter Unvollkommenheit und andererseits voll als Engel bezeichnen, beide Male als Geschöpf Gottes erklären! Wir kann der Erzengel Michael als „das Wort“ (der Titel, den Johannes Jesu zu Beginn seines Evangeliums gibt) bezeichnet werden und in Harmagedon Urteilsvollstrecker als „Reiter auf dem weissen Pferd“, die Engelheere anführend sein und gleichzeitig Teil des dreieinigen Gottes sein? Ein unlösbares mystisches Durcheinander!

 

   Wir wollen vorab das Wort „Geist“ in der Ursprachen hebräisch und griechisch untersuchen und was damit in deutscher Sprache alles gemeint sein kann. Dann betrachten wir die Engel, welche in der Schrift als „Geister“ bezeichnet werden: Zwischen solchen unterscheidet das Wort jene die „heilig“, also rein sind und die anderen, die als Dämonen Satans „Geist“ verbreiten, zu Irrtum und Lügen und Gesetzlosigkeit inspirieren! Als letztes Kapitel im 1.Teil betrachten wir, was der Geist im Menschen und der Odem des Lebens mit der Seele verbindet!

 

 

 

 

INHALTSVERZEICHNIS

 

1.1      Heiliger Geist“: Der am meisten missverstandene Begriff, was klares Verständnis verhindert! 3

1.1.1              Das Wort „Geist“ als einen vielschichtigen Begriff verstehen lernen. 3

1.1.1.1               Vorab gilt es das Wort „Geist“ gemäss den Ursprachen der Bibel, dem Hebräisch und Griechisch zu definieren! Ein Begriff der viele unterschiedliche Dinge umfasst! 3

1.1.1.2               Unglaube und Schriftveränderungen die den „Geist“, die das Verständnis wegzunehmen vermögen. 4

1.1.1.3               Der „Gott dieses Systems“ verblendet durch den „Geist der Welt“ 6

1.1.1.4               Dämonen sind Geister, ähnlich den Engeln mit vielerlei Fähigkeiten ausgestattet 6

1.1.1.5               Gott ist ein Geist und Er allein ist wahrlich heilig und inspiriert seine Geschöpfe mittels Aufgaben und Vermittlung von Erkenntnis. 7

1.1.1.6               Den Begriffen „heilig“ und „rein“ sind die Begriffe „wahr“, „Wahrheit“ und „gerecht“ zugegeben; unheilig, unrein, beschmutzt, Irrtum, Lüge und gesetzlos sind diesen entgegengesetzt 7

1.1.1.7               Der „Geist der Wahrheit“, ein Helfer der jene belehrt, die Jesu Gebote halten. 9

1.1.2              Gott ist ein Geist und seine ersten Geschöpfe waren geistiger Natur! 10

1.1.2.1               Engel sind Geister im Dienste Gottes und müssen sich durch „heiligen Geist“ leiten lassen. 10

1.1.2.2               Jesu erhöhte Stellung als „der Geist“ inmitten von vierundzwanzig himmlischen Ältesten erkennen und anerkennen. 11

1.1.2.3               Die „sieben Geister Gottes“ wirken als Jesu „Augen“ 15

1.1.2.4               Zeugung Jesu Leben in Maria durch „heiligen Geist“ oder „den Heiligen Geist“?. 17

1.1.2.5               Wurden Propheten in der „Kraft des Geistes“ oder einfach „im Geist“ statt im physischen Körper zu fremden Orten gebracht?. 20

1.1.3              Der Schöpfungsbericht der Bibel vom Geist Gottes inspiriert, dient zu unserer Unterweisung. 21

1.1.3.1               Gottes „Geist“ schuf Himmel und Erde. 21

1.1.3.2               Gottes „heiliger Geist“ informiert über Geschehen, das die Wissenschaft bis heute nicht versteht! 22

1.1.3.3               Festes, trockenes Land, als kompakt aus Lava und dem Meer herausragende Kontinente sind nicht erst seit unserer Forschung bekannt! 22

1.1.3.4               Physikalische Gesetze die „Gottes Geist“ zu Beginn festgelegt hat liessen kommende Resultate im Voraus berechnen! 23

1.1.3.5               Der „Geist Gottes“ sah die Dinge der Erde vorher, beobachtete und lenkte sie! 24

1.1.3.6               Der Prozess der Bildung der Erdoberfläche und deren Gestaltung sind noch nicht vollkommen beendet! 25

1.1.3.7               Der „Geist Gottes“, der uns in die Erbsubstanz geschrieben wurde. 26

1.1.3.8               In „Gottes Geist“ sind alle Teile des sich formenden Lebens eingeschrieben! 27

1.1.4              Die Tage Noahs“ und Gottes eingreifenden „Geist“ innerhalb Seines Planes einordnen. 29

1.1.4.1               „Die Tage Noahs“ als Teil der vom „heiligen Geist“ inspirierten Schriften der „Wahrheit“ erkennen. 29

1.1.4.2               Spuren der Geschehnisse aus Noahs Tagen treten immer deutlicher zu Tage. 31

1.1.4.3               Gott pflanzt und Gott reist das aus, was er nicht gepflanzt hat! 33

1.1.4.4               Gottes Rolle bei der Schöpfung der Menschen mittels jenes „Geistes“, der „Werkmeister“ genannt wird. 33

1.1.4.5               Der „Erstgeborene aller Schöpfung“ als „Werkmeister“, der die heiligen Aussprüche Gottes in die Wirklichkeit umsetzt 36

1.1.4.6               Gottes „Geist“ wird auch die Naturkräfte erneut beherrschen! 37

1.1.4.7               Gottes Vorherwissen in seinem „Geist“ als Realität anerkennen. 38

1.1.5              Der Geist im Menschen“ und der „Odem des Lebens“, welche gemeinsam die „Seele“ ausmachen. 39

1.1.5.1               „Jehovas Geist“ als Quell der belebten Natur und der Fortpflanzung. 39

1.1.5.2               Der Odem des Menschen und der Tiere und der „Geist“ im Menschen. 40

1.1.5.3               Mensch und Tier haben denselben „Geist“ der beim Tod ausgeht 40

1.1.5.4               Wenn der „Geist aus geht“, dann folgt weder ein Leben im Himmel noch in der Hölle! 41

1.1.5.5               Das Fleisch und das Blut Christi, die wahren „Geist“, das wirkliche Leben darstellen. 42

1.1.5.6               Gott hat das Recht und die Kraft den „Geist“ oder die Lebenskraft zu geben und das Leben zu nehmen! 44

1.1.5.7               Jesu Warnung betreffend der Vernichtung von Leben und Geist in den kommenden Tagen. 44

 

 

1.1                Heiliger Geist“: Der am meisten missverstandene Begriff, was klares Verständnis verhindert!

 

1.1.1          Das Wort „Geist“ als einen vielschichtigen Begriff verstehen lernen

 

1.1.1.1        Vorab gilt es das Wort „Geist“ gemäss den Ursprachen der Bibel, dem Hebräisch und Griechisch zu definieren! Ein Begriff der viele unterschiedliche Dinge umfasst!

Das hebräische Wort „rúach“ und das griechische Wort „pneuma“ haben die Grundbedeutung von „Atem“ aber auch von „Hauch“ und „Wind“. An gewissen Stellen wird es auch als „ein Schnauben [[ruach]] von Sturmwinden [[(das Urteilsvollstreckungen)]] hervorbrechen lässt“, als zorniges Ausatmen übersetzt, vor allem, wo es um Jehovas göttliches Gericht geht (Jes 30:27, 28; 59:18, 19). Es sind Dinge, die nicht sichtbar sind, deren Wirkung wir aber durchaus verspüren.

 

Darüber hinaus werden die Worte in den Ursprachen auf die Lebenskraft in lebenden Geschöpfen angewendet: Die antreibende innere Kraft aufgrund des Herzens, den „Geist des (im) Menschen“ oder jenen von Geistpersonen (Ps 104:4). Aber auch die Geistperson, Gott und Engel selbst (vergl. Off 1:1 mit Off 2:7). So wird Gott vorab selbst als „(der) GEIST“ bezeichnet (Hab 2:19, 20; Joh 4:24) aber auch Jesus  erhält diesen Titel und wir Menschen selbst, der „heilige Geist“ in uns, wenn wir uns Jesus anschliessen und sein Gebot ausführen! (Rö 8:9-11)

 

(1. Korinther 6:15-17)  Wißt ihr nicht, daß eure Leiber Glieder Christi sind? Soll ich denn die Glieder des Christus wegnehmen und sie zu Gliedern einer Hure machen? Das geschehe nie! 16 Was? Wißt ihr nicht, daß der, der sich einer Hure [[(physisch oder geistig)]] anschließt, ein Leib ist? Denn „die zwei“, sagt er, „werden ein Fleisch sein“. 17 Wer sich dagegen dem Herrn anschließt, ist ein Geist.

 

Warm ist der, der sich dem Herrn Jesus anschliesst „ein Geist“? Weil er mit dessen „Geist“, dessen Wesensart in Einklang kommt, weil er Jesus als „Haupt“ anerkennt und dessen Gebot hält!

 

Das hebräische Wort „neschamáh“ (1.Mo 2:7) hat ebenfalls die Bedeutung von „Atem“ und „Odem“. Erst als Gott dem Körper Adams „Odem“ des Lebens gab, wurde jener (nicht „erhielt“ jener!) eine lebende Seele (heb. nephesch)!

 

*** Rbi8  1. Mose 2:7 ***

Und Jehova Gott ging daran, den Menschen aus Staub vom Erdboden zu bilden und in seine Nase den Odem des Lebens zu blasen, und der Mensch wurde eine lebende Seele.

 

Wir sind somit „Seelen“ und haben nicht als Besitz eine „Seele“ die unsterblich wäre! (vergl. Hes 18:4) Der Mensch als Seele ist durchaus sterblich und sein Leib kehrt beim Tod zum Erdboden zurück. „Sein Geist geht aus“, verlöscht und seine Gedanken verbleiben bei Gott, indem nur dort eine Aufzeichnung unseres „Geistes“, des Inhalts des Hirns, unserer Erinnerungen verbleibt!

 

http://www.klausens.com/erkenntnis/saddam_hussein_30122006.jpg*** Rbi8  Psalm 146:4 ***

Sein Geist [[Atem; Hauch heb.: rucho; gr.: to pneuma auto; lat.: spiritus eius]] geht aus, er kehrt zurück zu seinem Erdboden;

An jenem Tag vergehen seine Gedanken tatsächlich.

 

Mit dem Tod, dem aufhören des Atmen (ruach) hört auch das Denken auf, damit verbunden das Fühlen und das Handeln! Das „neschamáh“ (nephesch), die Seele stirbt. Das im griechischen entsprechende Wort für „Geist“ ist „pnoe“, das ebenfalls „Odem“ bedeutet (Apg 17:25). Der Gebrauch des Wortes „Geist“ anstelle von „Atem“ verwirrt eher, was aber die heidnische Lehre der unsterblichen Seele unterstützt! Darum ist diese Form der Übersetzung in den meisten Bibeln zu finden! Der Prophet Hesekiel aber bestätigt die Sterblichkeit des Menschen, der ja eine Seele ist und nicht eine Seele hat!

 

*** Rbi8  Hesekiel 18:4 ***

Siehe! Alle Seelen — mir gehören sie. Wie die Seele des Vaters, ebenso die Seele des Sohnes — mir gehören sie. Die Seele, die sündigt — sie selbst wird sterben.

 

Johannes bestätigt, dass jeder Mensch bisher gesündigt hat und sündigt und darum sterblich ist! Das GESETZ aber gibt als Strafe für Sünde den Tod! Jesus alleine bewies ohne Sünde zu sein, war aber sterblich und wurde erst mit der Auferstehung im Fleisch, mit der Wiedererschaffung des „Tempels seines Leibes“ unsterblich! (Heb 4:15; Off 1:17, 18)

 

(Johannes 2:18-22)  .Die Juden gaben ihm daher zur Antwort: „Welches Zeichen kannst du uns zeigen, da du diese Dinge tust?“ 19 Als Antwort sagte Jesus zu ihnen: „Reißt diesen Tempel nieder, und in drei Tagen will ich ihn aufrichten.“ 20 Deshalb sagten die Juden: „Dieser Tempel ist in sechsundvierzig Jahren gebaut worden, und du willst ihn in drei Tagen aufrichten?“ 21 Er aber sprach von dem Tempel seines Leibes. 22 Als er jedoch von den Toten auferweckt worden war, kam es seinen Jüngern in den Sinn, daß er dies wiederholt gesagt hatte; und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.

 

An einigen Stellen bedeutet „ruach“ gemäss dem Kontext „Wind“ wie in Sacharja 2:6, wo von „vier Winden“ die Rede ist, was manchmal auch für die Bezeichnung der vier Himmelsrichtungen Verwendung findet: Osten, Westen, Norden und Süden (2.Mo 10:13; 1.Chr 9:24; Jer 49:36).

 

In Johannes 3:8 wird das griechische Wort „pneuma“ das erste Mal mit „Wind“ und das andere Mal mit „Geist“ übersetzt und zeigt die Austauschbarkeit des Begriffs:

 

*** Rbi8  Johannes 3:8 ***

Der Wind [[Atem (pneuma)]] weht, wo er will, und du hörst sein Geräusch, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist jeder, der aus dem Geist [[pneuma]] geboren worden ist.“

 

Wie der Wind sich durch Geräusch bemerkbar macht so auch ein Christ, der über den Geist in ihm Zeugnis ablegt! Man weiss nicht woher er kommt, wohin er geht! Man kann sich weder des Windes noch des Geistes bemächtigen! Er ist schwer fassbar, kann vergeblich sein, flüchtig oder unnütz (Hi 6:26, 7:7, 8:2, 16:3; Spr 11:29; 27:15, 16; 30:4; Pr 1:14, 17; 2:11; Jes 26:18; 41:29).

 

http://u.jimdo.com/www9/o/s40cda32f2feface7/img/i10a2c06232e45d63/1305119612/std/h%25C3%25A4nde-anhauchen.jpgAuch hier wäre das Wort „Atem“ anstelle „Wind“ möglich oder gar angebracht! Auch das Geräusch des Atems hört man als Geräusch! Bedenken wir im Zusammenhang, dass Jehova dem „Atem“ oder „Odem“ des Lebens (ruach) in die Nase des Menschen blies! Adam wurde dann mit „heiligem Geist“ erfüllt! Sein Hirn war vom ersten Moment an mit Sprachgabe und vollkommenen Fähigkeiten eines Erwachsenen angefüllt, ohne dass er den Lernprozess seit bereits vor der Geburt bis zum Erwachsenenalter durchgemacht hätte! Interessant ist dabei das Detail, dass daher keinerlei Irrtum oder Lüge bei Adam vorhanden war! Dasselbe ist von Eva zu sagen! Beide erhielten somit mit dem „ruach“ Gottes auch einen vollständigen und vollkommenen, fehlerfreien Schatz an Lebenserfahrung, ohne diesen vorab erlebt zu haben! Möglicherweise erhielten sie neben der Sprechgabe selbst die Schreibfähigkeit und dies muss in hebräischer Sprache gewesen sein, da ja bis zur Sintflut und danach bis zum Turmbau Babels nur „eine einzige Sprache“ existierte! (1.Mo 11:1)

 

Moses hatte einen Lebensbericht Adams vorliegen, als er die Genesis schrieb. Es ist nicht auszuschliessen, dass Adam seine Geschichte selbst aufzeichnete! Möglicherweise steht diese Dokumentation im Zusammenhang mit der „Teraphim“ und ihrem verschlungenen Weg über Rahel hin Jakob, zu Israel! (1.Mo 31:19, 20)

 

*** Rbi8  1. Mose 5:1 ***

Dies ist das Buch der Geschichte Adams. An dem Tag, an dem Gott Adam erschuf, machte er ihn im Gleichnis Gottes.

 

http://www.gnadenquelle.de/images/Engel_46.jpgAuch Geistpersonen, Engel sind für das menschliche Auge normalerweise unsichtbar und doch hinterlassen sie eine Wirkung, wenn sie ihre Aufgaben erfüllen. Sie haben die Fähigkeit sich sichtbar zu machen. Sie mit Flügeln darzustellen bedeutet, dass sie sich schwerelos fortbewegen können wie Astronauten im Orbit! Ihr eigener „Geist“, ihre Denkkraft im „Geist“ (Geistleib) bewirkt das Handeln (1.Kor 15:44).

 

Das ist so im Falle Jehovas, wie im Falle von Engeln, beide werden als „Geist“ bezeichnet. Darum sind Dinge die auf intelligente Art und Weise geschehen, wie das Beruhigen eines Sturms oder eine Wunderheilung stets auf das Wirken von Engeln zurückzuführen und nicht auf eine blind für sich alleine wirkende Kraft. Gott selbst kann von Menschen nicht gesehen werden! (Joh 1:18) Dies ist in diesem System so, wie im Kommenden, da kein Mensch ausser Jesus einen Geistleib besitzt oder besitzen wird, wie ihn Engel haben! (Joh 7:33, 34; 8:23, 24; 1.Kor 15:45-49) Zu Moses sagte Jehova:

 

*** Rbi8  2. Mose 33:20 ***

Und er fügte hinzu: Du vermagst mein Angesicht nicht zu sehen, denn kein Mensch kann mich sehen und dennoch leben.“

 

In Johannes 4:24 sind wiederum zwei unterschiedliche Anwendungen des griechischen Wortes „pneuma“ vereint. Beim ersten geht es um Gott als lebengebenden GEIST, beim zweiten ist es der Geist in uns, unsere Denkkraft die Gott mit Wahrheit und offenem Verstand anzubeten hat! Dies steht z.B. im Gegensatz dazu auswendig gelernte Gebete zu wiederholen! (Mat 6:7)

 

*** Rbi8  Johannes 4:24 ***

Gott ist ein GEIST [[pneuma]], und die ihn anbeten, müssen [ihn] mit Geist [[pneuma]] und Wahrheit anbeten.“

 

Hier wird „Geist“ in Form von intelligenter Rede mit der Qualität „Wahrheit“ verknüpft! Die Rede muss somit rein oder „heiliger Geist“ sein!

 

1.1.1.2        Unglaube und Schriftveränderungen die den „Geist“, die das Verständnis wegzunehmen vermögen

Paulus zeigt im 2.Brief an die Korinther ein Problem, das die ungläubigen Juden betrifft, welche den geistigen „Schleier“ auf der Schrift nicht zu lösen vermögen, wer der verheissene Messias; der Christus ist, den sie ja bis heute weiter erwarten, obwohl er sich ihnen deutlich gezeigt hatte. Der „Schleier“ bedeutet hier Unvermögen den „Geist“ oder Sinn hinter der Schrift zu durchschauen! Dies im Zusammenhang mit dem „heiligen Geheimnis“, das die Propheten über den kommenden Messias ankündigten, der mit Jesu Kommen als der Christus gelüftet wurde! Wer etwas das wahr ist nicht glauben will verharrt in willentlicher Unkenntnis! Paulus war dazu bestimmt dieses Geheimnis zu offenbaren, da ihm durch Inspiration durch „den Geist“, der Jesus ist diese Geheimnisse eröffnet wurde, was die als nächstes nun folgende „Verwaltung am Ende der Zeiten der Nationen“ sein wird und wer daran Anteil haben darf.

 

*** Rbi8  Epheser 3:4-6 ***

Im Hinblick darauf könnt ihr, wenn ihr dies lest, das Verständnis erkennen, das ich von dem heiligen Geheimnis des Christus habe. 5 In anderen Generationen wurde dieses [Geheimnis] den Söhnen der Menschen nicht so bekanntgemacht, wie es jetzt seinen heiligen Aposteln und Propheten durch [den] Geist geoffenbart worden ist, 6 nämlich daß Leute von den Nationen Miterben sein sollten und Miteinverleibte sowie Mitgenossen der Verheißung mit uns in Gemeinschaft mit Christus Jesus durch die gute Botschaft.

 

http://images.juedische-allgemeine.de/article/3555.jpgDie Juden lesen die Bücher Mose und die Propheten aufmerksam, vermögen aber die Hinweise auf den „Propheten gleich mir“, den Mose als kommend ankündigte nicht zu durchschauen, der ein vollkommenes Abbild Gottes ist! Über ihnen bleibt der „Schleier“, der Verständnis verhindert, der „Schleier“ des nicht verstehen können durch willentliche Unkenntnis (Kol 1:15). Der angekündigte Messias sollte den „neuen Bund“, den Bund als ersten Schritt hin zum kommenden „Königreich des Vaters“ vorbereiten, indem er die Voraussetzungen für das „Königreich des Sohnes der Liebe“ schuf, in dem er als Hohepriesterkönig vorab aus dem Himmel dienen sollte! Erst sein Tod und seine Erhöhung (Mat 28:18; Off 5:11, 12) als Priesterkönig „gleich Melchisedek“ (Ps 110:1-4) an Gottes rechter Seite ermöglichten dies! Nun konnte Gott seine Vorhersage durch Joel erfüllen, dass er seinen Geist auf Knechte und Mägde ausgiessen werde, damit jene Prophezeien!

 

*** Rbi8  Joel 2:28-29 ***

Und danach soll es geschehen, daß ich meinen Geist auf Fleisch von jeder Art ausgießen werde, und eure Söhne und eure Töchter werden tatsächlich prophezeien. Was eure alten Männer betrifft, Träume werden sie haben. Was eure jungen Männer betrifft, Visionen werden sie sehen. 29 Und sogar auf die Knechte und auf die Mägde werde ich in jenen Tagen meinen Geist ausgießen.

 

All diese Zusammenhänge erklärte Petrus an Pfingsten der versammelten Menge an Juden, wovon etwa dreitausend sich daraufhin taufen liessen und ebenso „heiligen Geist“ empfingen, als sie sich in Jesu Namen taufen liessen! Das Verständnis der Schriften ohne Schleier und das Prophezeien für Jesus war das Ziel, das es zu erreichen galt, die höchste der Geistesgaben! (Rö 12:6, 10; 13:9, 10; 1.Kor 14:1, 31) Darauf spricht Paulus im Brief an die Römer an, sich auf Juden berufend, die Jesus weiterhin ablehnten! (Apg 2:15-21)

 

*** Rbi8  2. Korinther 3:14-18 ***

Doch ihre [[(jene der Juden)]] Denkkraft wurde abgestumpft. Denn bis zum heutigen Tag bleibt derselbe Schleier beim Lesen des alten Bundes ungelüftet, weil er durch Christus weggetan wird. 15 Ja, bis heute liegt, sooft Moses gelesen wird, ein Schleier auf ihrem Herzen. 16 Doch wenn eine Umkehr zu Jehova [[zum Herrn (Jesus)]] erfolgt, wird der Schleier weggenommen. 17 Jehova [[der Herr (Jesus)]] nun ist der GEIST [[Geist]]; und wo der Geist Jehovas [[des Herrn Jesus)]] ist, da ist Freiheit. 18 Und wir alle werden, während wir mit unverhülltem Angesicht wie Spiegel die Herrlichkeit Jehovas [[des Herrn (Jesus)]] widerstrahlen, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit in dasselbe Bild umgewandelt, genauso wie es durch Jehova, [den] GEIST [[den Herrn (Jesus), den Geist]], geschieht.

 

Christen sollen Jesus kopieren, seinen Schritten exakt nachfolgen, wie dies Paulus empfiehlt, so wie Jesus alles tut, was ihm der Vater sagt sollten all das tun, was Jesus uns auferlegt hat! Schlussendlich wird Christus uns in „einem Nu“ umwandeln damit wir, auch was die DNS betrifft ein perfektes Abbild der seinen erhalten, die des „letzten Adam“, das erst ewiges Leben ermöglicht! (1.Kor 15:45) Bis dahin gilt es Spiegelbild desselben „lebengebenden Geistes“ zu werden, wie Jesus: „...  hat er auch vorherbestimmt, nach dem Bild seines Sohnes gestaltet zu werden“!

 

(1. Korinther 15:45)  So steht auch geschrieben: „Der erste Mensch, Adam, wurde eine lebende Seele.“ Der letzte Adam wurde ein lebengebender Geist.

 

Nur den Aposteln hatte Jesus diese kommende königpriesterliche Stellung bereits im Voraus bestätigt und ihnen Vorherrschaft zugesagt, „die er vorherbestimmt hat“, indem er die Apostel „gerechtgesprochen“ und „verherrlicht“ hat (Mat 19:28; Lu 12:32; 22:28-30), allen anderen aber als „Berufung“ auf künftige Gerechtsprechung und Erhöhung vorgelegt! Das ist an den Gerichtstag am „Tag des Herrn“ gebunden und an die Versiegelung! (Off 7:1-8)

 

*** Rbi8  Römer 8:28-30 ***

Nun wissen wir, daß Gott alle seine Werke zum Guten derer mitwirken läßt, die Gott lieben, derer, die nach seinem Vorsatz die Berufenen sind; 29 denn die, die er zuerst anerkannt hat, hat er auch vorherbestimmt, nach dem Bild seines Sohnes gestaltet zu werden, damit er der Erstgeborene unter vielen Brüdern sei. 30 Überdies sind die, die er vorherbestimmt hat, die, welche er auch berufen hat; und die, die er berufen hat, sind die, welche er auch gerechtgesprochen hat. Schließlich sind die, die er gerechtgesprochen hat, die, welche er auch verherrlicht hat.

 

http://homes.chass.utoronto.ca/~chatzis/Logos/Tetragrammaton.jpgDie NEUE-WELT-ÜBERSETZUNG macht durch ihre falsch verstandene Loyalität zu Jehova durch Veränderung der Wiedergabe des Ursprungstextes in 2.Korinther 3:14-18 wie auch an vielen anderen Stellen das Verständnis noch schwieriger: Ist nun wirklich die Rede von „Jehova“ oder ist Objekt der Behandlung im Text „Jesus“? Im Ursprungstext steht nur „der Herr“, der Zusammenhang muss erweisen, ob „der HERR Jehova“ oder „der Herr Jesus“ gemeint ist! Frühe Übersetzer während der Zeit des Abfalls machten bereits denselben Fehler, indem sie dort „Kyrios“ (Jehova) oder „kyrios“ (Jesus) einsetzten, wo zuvor in Zitaten aus den hebräischen Schriften das Tetragrammaton stand. Das diente der Bildung des Dreieinigkeitsglaubens, da ja ab dem Konzil von Nicäa  Jesus und Gott eine Einheit auf gleicher Ebene bildeten, wie behauptet wurde. Nun war nicht mehr zu sehen, welcher „Kyrios“ (Herr) gemeint sei. Das förderte nur den Unglauben und damit die Verschleierung!

 

image032Ab 1744 wurde eine rückwendige Tendenz festgestellt, die durch den evangelischen Theologen Johann Christoph Friedrich Schulz in seinem „Neuen Testament“, das in Leipzig erschien in Gang kam. Er nahm 23 Rückveränderungen vor, wo es Zitate aus den Hebräischen Schriften betraf, wo im Originaltext das Tetragrammaton stand führte er den Namen Jehova ein. Jede Veränderung bringt entweder Vorteil oder Gefahr mit sich das Verständnis zu verbessern oder zu verwässern! Die WATCHTOWER aber ging einen Schritt zu weit, indem sie in ihrem Drang Jehova zu verherrlichen auch da „Kyrios“ ersetzte, wo in Tat und Wahrheit gemäss Kontext Jesus gemeint ist! Dies aber schmälert das Verständnis von Jesu Auftrag!

 

Jesus sagte zwar, dass er und der Vater „eins“ seien, aber das war Einigkeit „im Geist“, in der Zielsetzung, im Handeln! Danach fordert er auch die Jünger auf „eins“ mit ihm zu werden, ohne sie dadurch zu Göttern zu erheben! (Joh 10:30) Trotzdem muss unterschieden werden, wer im Text die angesprochene Person ist und eine Verwechslung verdunkelt unser Verständnis!

 

Die Frage, die Paulus in den Vordergrund rückt sind seine Landsleute, die Juden, seine „Brüder dem Fleische nach“: „Müssen die Juden Jehova anerkennen oder müssen sie Jesus als Messias annehmen?“ Der Leser möge sein eigenes Urteilsvermögen anwenden! Jesus brachte Licht und den „Geist der Wahrheit“ und Juden müssen dies anerkennen, um Rettung zu finden! Ihnen obliegt das von Moses aufgezeichnete „GESETZ des Glaubens“ in „den Propheten gleich mir“ zu erfüllen, oder abgeschnittenen Zweigen des „edlen Olivenbaums“ gleich zu sein.  

 

Etwas zuvor schrieb Paulus, dass der „Geist eines lebendigen Gottes“ bei jenen Juden wie Heiden die vom sündigen Lauf her zu Gesetzestreue umkehrten diese Dinge durch seinen Geist auf „Tafeln des Herzens“ schrieb!

 

*** Rbi8  2. Korinther 3:3 ***

Denn ihr werdet als ein Brief Christi offenbar gemacht, geschrieben durch uns als Diener, eingeschrieben nicht mit Tinte, sondern mit [dem] Geist eines lebendigen Gottes, nicht auf Tafeln aus Stein, sondern auf Tafeln von Fleisch, auf Herzen.

 

Die Juden müssen nicht zu Jehova umkehren, sie rufen ihn ja bis heute beständig an, sondern den Christus als Herrn anerkennen, als Messias annehmen, dann wird der „Schleier“ vor den Augen entfernt, und sie können die Schrift vollkommen verstehen. Das „GESETZ des Geistes“ ist durch den Christus gekommen, der die Wahrheit und Licht über Gottes Gebote, die dahinterstehenden Prinzipien brachte! Juden missachten das „GESETZ des Glaubens“, das uns gebietet an den Gesandten Jehovas zu glauben, der als Messias Retter und Richter sein wird!

 

1.1.1.3        Der „Gott dieses Systems“ verblendet durch den „Geist der Welt“

Das "Bild des wilden Tieres" (WCRL = World Concil of Religious Leaders) hat als Schöpfer das "zweihlrnige wilde Tier" (Anglo-Amerika). Den Hauch des Lebens erhielt es mit der Gründungsversammlung in Bangkok am 14.6.2004. Jesus strahlt Jehovas Herrlichkeit wieder und in sein Bild werden wir verwandelt! (Rö 8:28, 29; 1.Kor 15:48, 49) Andererseits werden wir gewarnt dem „Bild“ des „siebenköpfigen wilden Tieres“, das ja ein „Bild“ der siebenköpfigen Schlange ist Anbetung darzubringen, uns diesen zu unterwerfen! (Off 14:9-12)

 

image009*** Rbi8  2. Korinther 4:3-4 ***

Wenn nun die gute Botschaft, die wir verkündigen, tatsächlich verhüllt ist, so ist sie unter denen verhüllt [[oder verschleiert]], die zugrunde gehen, 4 unter denen der Gott dieses Systems der Dinge den Sinn der Ungläubigen verblendet hat, damit das erleuchtende Licht der herrlichen guten Botschaft über den Christus, der das Bild Gottes ist, nicht hindurchstrahle.

 

Christus, der „letzte Adam“ ist als Mensch wahres „Bild“ Gottes geworden, was Adam nicht erreichte. Wir sollen nach seinem, nach Jesu „Bild“ gestaltet werden, was unseren Geist betrifft. Auch das, was die Unsterblichkeit seines Leibes betrifft, werden wir später, in „einem Nu“ zur Zeit „der letzten Posauneumgewandelt, dann, wenn Jesus dem Vater das gereinigte und voll aufgerichtete „Königreich der (neuen) Himmel“ übergibt. Jesus als Geistperson existierte seit seiner Schöpfung an der Seite des Vaters „in Gottesgestalt“ (Phi 2:5-8). Als Mensch im Fleisch geboren (Joh 1:1, 14) erniedrigte er sich unter Engel, wurde aber wegen seiner Treue unmittelbar nach dem Tod im Geiste auferweckt, somit im selben Geistleib, den er vor der Menschwerdung hatte. Er wurde damit zu einem „lebengebenden Geist“ (1.Kor 15:45).

 

*** Rbi8  1. Petrus 3:18-20 ***

 Ja, auch Christus ist ein für allemal hinsichtlich Sünden gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott führe, [er,] der im Fleische zu Tode gebracht, aber im Geiste lebendig gemacht wurde. 19 In diesem [Zustand] ging er auch hin und predigte den Geistern im Gefängnis, 20 die einst ungehorsam gewesen waren, als die Geduld Gottes in den Tagen Noahs wartete, während die Arche errichtet wurde, in der wenige Personen, nämlich acht Seelen, sicher durch das Wasser getragen wurden.

 

Als auferwecktes Geistwesen besuchte er die gefallenen Engel, um jenen zu predigen. Hätten diese bereits ein abschliessendes Urteil Jehovas erhalten, so wäre es gegen Gottes Vorsatz gewesen ihnen noch zu predigen. Offensichtlich existiert auch im geistigen Bereich eine Möglichkeit zur Reue und Umkehr! Zudem zeigt der Text, dass auf Übertretung von göttlichen Normen auch im Geistbereich ein Freiheitsentzug mittels Gefängnis ein bekanntes Strafmass ist!

 

Gottes Aufenthaltsort ist der dritte Himmel, wohin Paulus in einer Vision versetzt wurde und mit Gott und Jesus sprach, die ihn auf persönliche Weise in das „heilige Geheimnis“ der kommenden „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ einführten. Er selbst sagt, dass er nicht wisse, ob dies im „Geist oder im Leib“ geschehen sei (2.Kor 12:1-4). Offenbar kann das, was da geschah mit einer heute bekannten Videokonferenz verglichen werden. Der Körper des Paulus blieb da, wo er gerade sich befand, im Geist aber stand er direkt vor Gottes Thron, Jesus an dessen Seite, die ihn nun über Vergangenes und Künftiges informierten. Dort wurden ihm etwas wie Videos direkt auf die Leinwand seines Hirnes produzierten, wo er sich im kommenden Paradies sieht.

 

1.1.1.4        Dämonen sind Geister, ähnlich den Engeln mit vielerlei Fähigkeiten ausgestattet

Ausser Engeln werden auch böse himmlische Geschöpfe, die Dämonen als Geister (ruach; pneuma) bezeichnet, dies vor allem im neuen Testament (Mat 8:16; 10:1; 12:43-45; Mar 1:23-27; 3:11, 12, 30).

 

*** Rbi8  Psalm 104:4 ***

Der seine Engel zu Geistern macht,

Seine Diener zu einem verzehrenden Feuer.

 

http://www.torindiegalaxien.de/grafiken/seitenbilder/personen/elisa.jpgGottes Engel sind mit Kräften ausgestattet und besitzen Waffen und Kriegsgerät. Es wird von ihnen gesagt dass sie „Wagen“ mit „feurigen Rossen“ besitzen, sich somit schnell wie der Sturmwind von einem Ort zum andern bewegen. Wir möchten nicht über das hinausgehen, was geschrieben steht. Offenbar aber existieren wie wir es auch kennen Fortbewegungsmittel unter Engeln. Wie weit der Glaube in Ufos damit im Einklang ist oder menschlichem Erfindungsgeist zuzuschreiben bleibt lassen wir als Frage hier ungelöst!

 

*** Rbi8  Jesaja 66:15-17 ***

Denn siehe, Jehova selbst kommt wie ein Feuer, und seine Wagen sind wie ein Sturmwind, um mit lauter Grimm seinen Zorn zu erstatten und sein Schelten mit Feuerflammen. 16 Denn wie Feuer wird Jehova selbst den Rechtsstreit tatsächlich aufnehmen, ja mit seinem Schwert gegen alles Fleisch; und die Erschlagenen Jehovas werden gewiß viele werden. 17 Diejenigen, die sich heiligen und sich reinigen für die Gärten hinter einem in der Mitte, die Schweinefleisch essen und Widerliches, sogar die Springmaus, sie werden alle zusammen ein Ende nehmen“ ist der Ausspruch Jehovas.

 

Die Rede ist von Jehovas Endschlacht von Harmagedon. Offensichtlich sind Reinheitsgebote weiterhin gültig und der Verzehr von Schweinefleisch bleibt gemäss GESETZ auch für Christen als geistige Juden die ihr Herz beschnitten haben verboten! Gottes Geist sagte im Voraus, was zu tun ist und welches das Strafmass bei Übertretung sein  wird. Es ist an jedem einzelnen von uns Gottes Rechtsmassstab zu kennen und einzuhalten!

 

Der Prophet Habakuk zeigt, dass Gottes „Wagen“ von Geistwesen gelenkt am Tag Harmagedons mit Unterscheidungsvermögen zu Gunsten derer kämpfen werden, die Jesus als „Schafe“ zu seiner rechten Seite gestellt hat.

 

*** Rbi8  Habakuk 3:8 ***

Ist es gegen die Ströme, o Jehova, ist es gegen die Ströme, daß dein Zorn entbrannt ist, oder ergeht dein Zornausbruch gegen das Meer? Denn du rittest auf deinen Rossen einher; deine Wagen waren Rettung.

 

Paulus empfiehlt Christen die „vollständige Waffenrüstung“ anzuziehen, diesmal in geistigem Sinne, gegen die Mächte in den geistigen und physischen „Himmeln“, den „himmlischen ÖrternSatan und die Dämonen und den menschlichen Mächtigen in ihrem ersten „Himmel“, der bis hinauf zum zweiten „Himmel“ Satans reicht, fern aber vom dritten Himmel Gottes ist! Er spricht vom Kampf gegen die Versuchungen Satans und dessen geistigen Himmeln, dem „zweiten“ der drei Himmel, vom dem aus Menschen ebenso „inspiriert“ werden!

 

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*** Rbi8  Epheser 6:10-13 ***

Schließlich erwerbt euch weiterhin Kraft im Herrn und in der Macht seiner Stärke. 11 Legt die vollständige Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Machenschaften des Teufels standhalten könnt; 12 denn unser Ringen geht nicht gegen Blut und Fleisch, sondern gegen die Regierungen, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die bösen Geistermächte in den himmlischen Örtern. 13 Darum nehmt die vollständige Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag widerstehen und, nachdem ihr alle Dinge gründlich getan habt, standhalten könnt.

 

Jesus hat uns den Kampf mit der physischen  Kampfwaffe für unsere Rechte zu streiten klar und deutlich untersagt! (Mat 26:51, 52) Unser Kampf ist geistiger Art, unser „Schwert“ ist Gottes Wort, das wir in korrekter Weise gebrauchen sollen, um Wahrheit von Irrtum und Lüge zu trennen. Christen richten unter den Nationen Gottes GESETZ auf! Wie das Schwert zwischen den Gelenken ein vom Gangrän befallener Körperteil zu trennen vermag, so sollen wir uns von Tod verursachenden Lügen und deren sie verbreitenden Lehrern trennen! Jedes Teil der geistigen Waffenrüstung dient unserer Verteidigung! Paulus spricht vom Fluch:

 

(Galater 1:8, 9)  Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.

 

Fluch aber führt zum Tode! Die gute Botschaft zu verändern ist eine gefährliche, todbringende Sache, weil sie zur Gottlosigkeit führt und mit Gesetzlosigkeit Hand in Hand geht! Wir sollen uns nicht irreführen lassen!

 

1.1.1.5        Gott ist ein Geist und Er allein ist wahrlich heilig und inspiriert seine Geschöpfe mittels Aufgaben und Vermittlung von Erkenntnis

Wie im Falle Adams, später Noahs und Abrahams gibt Gott oft klare und deutliche Anweisungen, ohne exakte Vermittlung von allen Details. Der Gehorsam des Menschen ihm als Schöpfer gegenüber soll dadurch geprüft werden!

 

Adam sollte fruchtbar sein und die Erde mit Menschen füllen. So lange er im Garten Eden war gehorchte er Gott offensichtlich nicht, obwohl er Jahre mit seiner Frau Eva dort lebte. Wegen des Ungehorsams wurde ihm der Drang nach sexueller Vereinigung erst beim Verlassen des Gartens als Gesetz ins Fleisch gegeben, damit die Aufgabe nun erfüllt werde!

 

http://www.baerfacts.de/wp-content/uploads/2009/10/arche-noah-bibel.jpgNoah erhielt den Auftrag eine Arche zu bauen, wobei Gott ihm bestimmte Vorgaben gab und auch den Zweck erläuterte! Noah gehorchte rettete sein eigenes Leben und das der Familie! Jene aber denen er predigte wollten nicht darauf hören und erlitten Vernichtung. Gottes Worte an ihn waren eine riesige Herausforderung, möglicherweise erachtete sich Noah zu Beginn nicht in der Lage das Projekt auszuführen. Gottes Geist aber stärkte ihn und er konnte das gesetzte Ziel erreichen. Tiere und Menschen wurden gerettet!

 

*** Rbi8  Hebräer 11:7 ***

Durch Glauben bekundete Noah Gottesfurcht, nachdem er eine göttliche Warnung vor Dingen erhalten hatte, die noch nicht zu sehen waren, und errichtete eine Arche zur Rettung seiner Hausgemeinschaft; und durch diesen [Glauben] verurteilte er die Welt, und er wurde ein Erbe der Gerechtigkeit, die gemäß dem Glauben ist.

 

Gemäss einigen Theorien war es eine Kollision mit einem Himmelskörper, welche die Sintflut auslöste. Der sich herannahende Komet war fünfzig Jahre vor dem Ereignis „nicht zu sehen“! Gott wusste was, wann, wo und wie geschehen würde und bereitete den Treuen Noah darauf vor! Ob jener Komet so gelenkt wurde, dass er zur Ausführung des Strafgerichts dienen würde oder ab es Vorherwissen war, das ein physikalisches Ereignis zum bestimmten Termin wegen der Gesetzmässigkeit erfolgt, dies dürfen wir getrost offen lassen! Beides dient demselben Zweck: Zerstörung der Gottlosen und Rettung der Gottesfürchtigen mittels klarer Anleitung! Harmagedon ist ein Eingriff der individuell das Gericht ausführt und zwischen „Schafen und Böcken“ exakt zu unterscheiden vermag!

 

Als Abraham den Auftrag erhielt Ur zu verlassen und nach Kanaan zu ziehen gehorchte er, obwohl er Kanaan nicht kannte und dort Jehova feindlich gesinnte Einwohner Satan und Dämonen ihren Dienst den Götzen darbrachten. Sarah begleitete ihn, selbst den alten Vater Terach nahmen sie mit. In Haran, noch bevor der Euphrat überquert werden sollte verblieb ein Teil der Familie, offenbar aufgrund des fruchtbaren Landes, war nicht bereit weiter zu ziehen. Abraham und Sara gehorchten.

 

Abrahams Glaube in die Worte Jehovas, in seinen „heiligen Geist“ ist uns ebenso Anleitung! Gottes Bündnis durch einen Eidschwur Jehovas mit Abraham muss erst noch zum Höhepunkt kommen! Der Schwur bedeutet eine rechtsgültige Garantie!

 

*** Rbi8  Hebräer 6:13-20 ***

Denn als Gott dem Abraham seine Verheißung gab, schwor er bei sich selbst, da er nicht bei einem Größeren schwören konnte, 14 indem er sprach: „Ganz bestimmt will ich dich segnend segnen, und ich will dich mehrend mehren.“ 15 Und so erlangte [Abraham], nachdem er Geduld bekundet hatte, [diese] Verheißung. 16 Denn Menschen schwören bei dem, der größer ist, und ihr Eid ist das Ende jedes Wortstreites, da er für sie eine rechtsgültige Garantie ist. 17 Auf diese Weise trat Gott, als er den Erben der Verheißung die Unveränderlichkeit seines Rates in noch reichlicherem Maße zeigen wollte, mit einem Eid ins Mittel, 18 damit wir, die wir an den Zufluchtsort [[(das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ (Kol 1:13))]] geflohen sind, durch zwei unveränderliche Dinge, in denen es unmöglich ist, daß Gott lügt, eine starke Ermunterung hätten, die uns vorgesetzte Hoffnung zu ergreifen. 19 Diese [Hoffnung] haben wir als einen Anker für die Seele, der sowohl sicher als auch fest ist und hineinreicht in das Innere, hinter den Vorhang, 20 wohin unsertwegen ein Vorläufer gegangen ist, Jesus, der für immer Hoherpriester nach der Weise Melchisedeks geworden ist.

 

Der Zufluchtsort, an den wir geflohen sind ist das „Königreich des Sohnes der Liebe“, die Christenversammlung, in die wir durch die Glaubenstaufe als Erwachsene, geistig reife Menschen eintreten, uns Gottes Geist unterordnen. Der Anker unserer Rettung reicht durch Christus bis vor Gottes Thron, wo er sich zu unseren Gunsten auf Gottes rechter Seite einsetzt!

 

Abraham opfert Isaak: Symbol für Jesu OpfertodAbraham gehorchte und zog nach dem Tod Terachs, seines Vaters über den Euphrat. Jehova bestätigte ihm seinen Bund all das Land das er durchziehen würde zu geben. Das waren prophetische Worte voll heiligen Geistes. Als Abraham gebeten wurde später seinen Sohn Isaak zu opfern und auf den Berg Moria zu gehen, dort einen Altar zu errichten, da gab ihm Jehova keine weiteren Erklärungen. Abraham gehorchte und erhielt wegen seiner Gottestreue nicht nur Isaaks Leben, sondern für Isaak neue Vorhersagen des kommenden Segens.

 

Jehovas Worte an Abraham waren heilig und vom Geist Gottes inspiriert und zeigten symbolisch durch die Opferhandlung an Isaak kommende Dinge im Zusammenhang mit Gottes Sohn Jesus und dessen Opfer ausserhalb Jerusalems! Der Berg Moria, wo Abraham Isaak symbolisch geopfert hatte wurde der Ort, wo später der Tempel und das Allerheiligste zu stehen kamen. Dieses symbolisierte Jehovas himmlischen Wohnsitz, wohin Jesus nach dem Tode ging, um das grösste Opfer, das seines eigenen Blutes direkt vor Jehovas Thron darzubringen. Obwohl Gott Abraham diese Details nicht offenbarte wurde der direkte Zusammenhang später ersichtlich! 

 

1.1.1.6        Den Begriffen „heilig“ und „rein“ sind die Begriffe „wahr“, „Wahrheit“ und „gerecht“ zugegeben; unheilig, unrein, beschmutzt, Irrtum, Lüge und gesetzlos sind diesen entgegengesetzt

Die Schrift spricht vor allem im Bibelbuch Sprüche vielfach über Wortpaare, die Gegensätze offenbaren. Gott möchte, dass wir das eine tun und das andere unterlassen. Er gibt Anweisung darin, was für uns gut und was schlecht ist! Überall und immer wieder werden wir durch die Schrift vor jenen gewarnt, die gutes als schlecht und schlechtes als gut bezeichnen, weil sie nach ihren eigenen Begierden die Aussagen des „heiligen Geistes“ der Schrift verdrehen! Paulus spricht vom „Trugspiel der Menschen, durch List im Ersinnen von Irrtum“.

 

image043*** Rbi8  Epheser 4:14-15 ***

... damit wir nicht mehr Unmündige seien, die wie von Wellen umhergeworfen und von jedem Wind der Lehre hierhin und dorthin getrieben werden durch das Trugspiel der Menschen, durch List im Ersinnen von Irrtum; 15 sondern die Wahrheit redend, laßt uns in allen Dingen durch Liebe in den hineinwachsen, der das Haupt ist, Christus.

 

Jeder von uns muss sich vor der „List des Irrtums“ hüten, der oft von Seiten der Religionen, deren Führer in Form von Wölfen in Schafspelzen uns als Jesu „Schafe“ zu sich hin in ihre abgetrennten Hürden treiben wollen. Sie stehlen in Wirklichkeit aus der einen Hürde des „Königreiches des Sohnes der Liebe“, um uns in ihre abgetrennte Hürde unter dem Namen ihrer Religion zu stecken, entfernt vom wahren Hirten, nur um zu scheren, zu berauben und um uns lebendig aufzufressen!

 

Das tönt dramatisch, erzeigt sich aber als wirklich reale Gefahr, wenn wir die Machenschaften von Religionsgemeinschaften neutral etwas näher zu betrachten beginnen! Der „Wind der Lehre“ erzeigt sich als verführerisch, er zeigt sich aber als Gimpelfang! Satan weiss, dass bei Gott keine Lüge annehmbar ist. Wenn er uns auf den Pfad der Lüge führt, wenn wir Gesetzlosigkeit im einen oder andern akzeptieren werden wir für Jesus unannehmbar, weil wir den Bund brechen, sein Gebot missachten der doch das ganze GESETZ, auch die geringen Gebote beinhaltet! (Mat 5:17-20) Satans List durch religiöse Führer „Babylons der Grossen“ erklärt für Gott das annehmbar, was Gott verurteilt, das als „rein“, was Jehova als „unrein“ erklärt hat! Feindesliebe wird zu Feindeshass.

 

*** Rbi8  Johannes 14:21 ***

Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich will ihn lieben und mich ihm deutlich zeigen.“

 

Jede Religionsgruppe lehrt in grundsätzlichen Fragen eine andere Lehrmeinung! So lange wir unter deren Einfluss stehen sind unsere Augen meist verklebt, unser Herz nicht bereit einen unabhängigen Untersuch ihrer Lehren zu machen. Sie zitieren gern Bibelstellen als Beweis ihrer Theorie und lassen uns keine Gelegenheit wirklich zu sehen, ob diese Dinge sich auch gemäss dem Kontext oder anderen Schriftstellen so verhalten! Die wenigsten von uns sind zu jenem frühen Zeitpunkt bereits befähigt, die Schrift wirklich zu untersuchen, auch fehlen meist einfache Hilfsmittel! Je mehr wir mit ihrer eigenen religiösen Literatur und ihren Zusammenkünften beschäftigt sind, desto weniger werden wir den geistigen Hunger stillen, um Fragen nach dem Wahrheitsgehalt von Lehren nachzugehen! Dies geht nur anhand eines unabhängigen Vergleichs mit dem „Wort der Wahrheit“, der Schrift die allein von „heiligem Geist“ inspiriert worden ist! Da jede Religion ein Gemisch aus Wahrheit, Irreführung und offensichtlicher Lüge verbreitet wird uns die Sache nicht leicht gemacht!

 

Paulus erwähnt, dass die Schreiber der Heiligen Schrift keinen Irrtum oder gar Trug verbreiteten. Die Reinheit von Gottes Wort blieb stets im Zentrum und wer tiefer forscht der sieht bald, dass scheinbare Widersprüche oft an mangelhafter Übersetzung oder falscher Interpretation hängen! Wird der Punkt geklärt, das falsche Wort korrigiert, die Gedankengänge Gottes offengelegt, so verschwindet auch der Widerspruch! 

 

*** Rbi8  1. Thessalonicher 2:2-4 ***

Denn die Ermahnung, die wir geben, kommt nicht aus Irrtum oder aus Unreinheit oder mit Trug, 4 sondern so, wie wir von Gott als erprobt befunden worden sind, mit der guten Botschaft betraut zu werden, so reden wir, nicht um Menschen zu gefallen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft.

 

and luther enchiridion katechismus loebau 1800Gott selbst prüft die Herzen derer, welche seine gute Botschaft verkünden. Wer sein Wort willentlich und bewusst verdreht, um eine bestimmte Lehrmeinung zu stützen, der redet „wider heiligen Geist“, entgegen Gottes eigene Worte und macht sich unverzeihlicher Sünde schuldig, weil dadurch Menschen zum Straucheln veranlasst werden! Petrus beschreibt solche Vorsteher, die sich bereits im ersten Jahrhundert über die Herde erhoben hatten und die Schafe Gottes irreführten! Die verhaltene Wut des Petrus kommt deutlich zum Ausdruck, weil er die Gefahr die von solchen Verführern ausgeht deutlich erkennt und ihre zerstörerische Wirkung auf die damaligen Versammlungen sah!

 

*** Rbi8  2. Petrus 2:17-22 ***

Diese sind Quellen ohne Wasser und Nebelschwaden, von heftigem Sturm getrieben, und für sie ist die Schwärze der Finsternis aufbehalten. 18 Denn sie führen geschwollene Reden unnützen Inhalts, und durch die Begierden des Fleisches und durch zügellose Gewohnheiten verlocken sie die, die eben erst Leuten entronnen sind, welche im Irrtum wandeln. 19 Während sie ihnen Freiheit verheißen, führen sie selbst ein Dasein als Sklaven des Verderbens. Denn wer immer von einem anderen überwunden wird, ist diesem versklavt. 20 Wenn sie nämlich, nachdem sie durch eine genaue Erkenntnis des Herrn und Retters Jesus Christus den Befleckungen der Welt entronnen sind, wieder in ebendiese Dinge verwickelt und [davon] überwunden werden, so sind die letzten Zustände für sie schlimmer geworden als die ersten. 21 Denn es wäre für sie besser gewesen, den Pfad der Gerechtigkeit nicht genau erkannt zu haben, als sich, nachdem sie ihn genau erkannt hatten, von dem ihnen überlieferten heiligen Gebot abzuwenden. 22 Es ist ihnen ergangen, wie das wahre Sprichwort sagt: Der Hund ist zum eigenen Gespei zurückgekehrt und die gebadete Sau zum Wälzen im Schlamm.“

 

Da die Versammlung Gottes „GESETZ des Geistes“ aufrichtet und uns von der Versklavung durch das „Gesetz der Sünde“ löst kommen wir mit der Taufe in das „Königreich des Sohnes der Liebe“. Sind wir dadurch Satans System entronnen, so nehmen uns die Prediger der verschiedenen Religionen auf, um nun mittels ihrer „offiziellen Wahrheit“, gemäss den Dogmen ihrer Glaubensgründer zu erklären, dass dieses oder jenes GESETZ und Gebot Gottes für Christen nicht verbindlich sei. So ist es bei nahezu allen christlichen Religionen keine Sünde am Sabbat zu arbeiten. Die meisten bitten uns am Sonntag an ihrer Messe teilzuhaben, obwohl weder Jesus noch die Apostel eine Messe eingeführt haben. Ihre Kirchen sind oft voller Heiligenbilder und Statuen, die laut Gottes Gebot eine klare Übertretung bedeuten! Ihre religiösen Feste stimmen nicht mit Gottes richterlicher Entscheidung der Festzeiten Israels überein, obwohl sie behaupten Gottes Königreich zu vertreten! Widersprüche über Widersprüche für jeden, der beginnt nach Wahrheit und Gottes Gerechtigkeit zu forschen!

 

*** Rbi8  Matthäus 6:33 ***

So fahrt denn fort, zuerst das Königreich und SEINE Gerechtigkeit zu suchen, und alle diese [anderen] Dinge werden euch hinzugefügt werden.

 

Diejenigen, die uns möglicherweise getauft haben erweisen sich als Irregeführte die selbst irreführen! Sie veranlassen durch das, was sie dulden uns in Gottes Gebot zu straucheln. Das ist nicht der Weg, den Jesus und die Apostel gezeigt haben, das sind Irrwege, die am Ende in Vernichtung enden!

 

*** Rbi8  Matthäus 7:12-14 ***

Alles daher, was ihr wollt, daß euch die Menschen tun, sollt auch ihr ihnen ebenso tun; in der Tat, das ist es, was das GESETZ und die PROPHETEN bedeuten.

13 Geht ein durch das enge Tor; denn breit und geräumig ist der Weg, der in die Vernichtung führt, und viele sind es, die auf ihm hineingehen; 14 doch eng ist das Tor und eingeengt der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden.

 

Jedes der göttlichen Gebote zeigt, wo wir ein Prinzip der Nächstenliebe übertreten! Jede Vermischung von göttlicher Information mit heidnisch-philosophischem Gedankengut bringt Gefahr! Die unverfälschte Wahrheit muss ersichtlich werden, gemäss dem „heiligen Geist“ der hinter den Worten steht. Alles, was dies verschleiert führt von Gott weg und ist Irreführung! Wenn wir nun von der Wahrheit der Schrift angezogen sind und von solchen Verführern die im „Irrtum wandeln“ überwunden werden versklaven wir uns nur erneut! Kaum entronnen sind wir erneut versklavt! Wirkliche Freiheit gibt es nur innerhalb der Wahrheit und den Normen die Gott gesetzt hat! Wer Freiheit ausserhalb Gottes GESETZ verspricht ist ein Lügner, welcher der Wahrheit und „heiligem Geist“ trotzt!

 

Bis zum Abschluss des Systems gibt es erdenweit eine „grosse Volksmenge“, welche sich weiterhin fest an Gottes Gebote klammert! (Off 7:9, 14) Das ist nicht identisch mit einer bestimmten Religion, wie jene fest behaupten mögen, sondern viel eher mit vielen zerstreuten geistigen „Inseln im Menschenmeer“! Johannes nennt sie in der Offenbarung die „Übriggebliebenen des Samens“ der „Frau“ (Off 12:5, 6; 19:7, 8; 2.Joh 1, 2, 5), welche „Frau“ symbolisch die Apostel darstellt, welche die Versammlungen wie eine nährende Mutter mit „Milch und fester Speise“ an Wahrheit versorgt haben! (Heb 5:11-14; 1.Thess 2:5-8)  

 

*** Rbi8  Offenbarung 12:17 ***

Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.

 

Das Werk des Zeugnisgebens ist deutlich als „für Jesus“ gekennzeichnet, Gott will, dass wir an ihn als von ihm verordneten Hohepriesterkönig und Retter glauben, da er unser Herr und Haupt ist und wir nur so das „GESETZ des Glaubens“ erfüllen können!

 

http://www.bdsv.org/pics/gesetze.jpgWir können nicht für die eine oder andere Religion Zeugnis ablegen, weil keine Religion an der Stelle vom Königreich Jesu sein kann! Satan ist es, der durch sein System, vor allem durch Politik und Religion von der Erfüllung aller göttlichen Gebote abzulenken versucht und sein eigenes Rechtssystem festgelegt hat, das mit Gottes Normen nicht im Einklang steht! Damit versuchen Politik und Religion die Völker zu versklaven, damit alle ihnen dienen sollen! Während die Politik die Religion kontrolliert und finanziell unterstützt ist es die Religion, welche ihre Schafe den menschlichen Gesetzen hörig macht, auch da, wo dadurch Gottes Gebote eindeutig verletzt werden! Gott kennt in dieser Beziehung keine Religionsfreiheit! Seine Normen sind für alle gleich verbindlich! Die gottentehrenden Gebote und pharisäischen Regeln der Religionsführer und der Politiker versklaven die Erde mit unzählbaren sich widersprechenden Rechtssystemen und widersprüchlichen Normen, die jedes eine Unmenge von Strafen und Bussen vorsieht, um alle in Unterwerfung zu halten!

 

Während Christen Gottes GESETZE unter den Nationen aufrichten (Rö 3:31) sind es die Abgefallenen, welche den eingeengten Pfad verlassen haben, um sich erneut auf die breite Strasse zu begeben, die in den Tod führt und unheilige Allianzen zwischen Politik und Religion schmieden! „Denn es wäre für sie besser gewesen, den Pfad der Gerechtigkeit nicht genau erkannt zu haben, als sich, nachdem sie ihn genau erkannt hatten, von dem ihnen überlieferten heiligen Gebot abzuwenden“. Wer von diesen Dingen überwunden wird, nachdem er Gottes Rechtsordnung kennen gelernt hat ist erneut versklavt und wird vom eigenen Gewissen gebrandmarkt! Petrus nennt hier zwei der Tierarten, die gemäss GESETZ Gottes weiterhin als unrein gelten; Den Hund und das Schwein und vergleicht sie mit denen, welche sich von Gottes Geboten entfernen: „Der Hund ist zum eigenen Gespei zurückgekehrt und die gebadete Sau zum Wälzen im Schlamm.

 

Erkenntnis von Jesus und seinem Loskaufsopfer, das uns vom Fluch früherer Sünden befreit, dieses hat nun durch erneute Unterordnung unter weltliche oder religiöse Autorität das wahre Recht Gottes über Bord zu werfen: Solches bleibt nicht ohne Konsequenz! Befleckungen der Welt durch deren gottlose und gesetzwidrige Handlungen, die Jehovas Gerechtigkeit verneinen und sich darüber gar lächerlich machen lässt sie den „eingeengten Weg der zum Leben führt“ verlassen, um dem geräumigen „breiten Weg“ zu folgen, der den Tod nach sich zieht!

 

1.1.1.7        Der „Geist der Wahrheit“, ein Helfer der jene belehrt, die Jesu Gebote halten

Jesus versprach seinen Aposteln einen „Helfer“ (gr. paraklet), der beständig bei ihnen bleiben würde, nachdem er in den Himmel zurückgekehrt wäre. Bis dahin belehrte er die Jünger und erteilte persönlich Rat und gab ihnen Beispiel. Hier könnte man, wenn man den Kontext auslässt der Meinung sein, dass „der Helfer“ eine Person sei, die nun beständig mit den Jüngern bleiben wird. Der Kontext macht diesen Gedanken allerdings zunichte, wenn er davon spricht, dass dieser Helfer über sie „ausgegossen“ würde. Zudem würde dieser „Geist der Wahrheit“ nicht bei ihnen, sondern in ihnen sein. Ein weiterer Unterschied besteht zu Menschen der Welt, die an Irrtum und Lüge Freude finden, dass dadurch jene diesen „Geist der Wahrheit“ nicht empfangen können, da sie für Wahrheit gar nicht offen sind! Wahrheit kann hin und wieder auch unangenehm sein, es braucht ein ehrliches Herz, um darauf zu reagieren!

 

*** Rbi8  Johannes 14:15-21 ***

Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten; 16 und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, damit er für immer bei euch sei: 17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn weder sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch ist. 18 Ich werde euch nicht verwaist zurücklassen. Ich komme zu euch. 19 Noch eine kleine Weile, und die Welt wird mich nicht mehr sehen, ihr aber werdet mich sehen, weil ich lebe und ihr leben werdet. 20 An jenem Tag werdet ihr erkennen, daß ich in Gemeinschaft bin mit meinem Vater und ihr in Gemeinschaft seid mit mir und ich in Gemeinschaft bin mit euch. 21 Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich will ihn lieben und mich ihm deutlich zeigen.“

 

http://www.study-blog.de/gallery/2/R-Christi-Himmelfahrt.jpgZudem verspricht Jesus zurückzukommen und seine Apostel nicht verwaist zu lassen. Das erfüllte sich bereits am dritten Tag als er am frühen Morgen des ersten Tages der Woche auferstanden war! (Mat 28:1-7) Er blieb aber nur weitere 40 Tage bei ihnen und wurde dann zum Himmel hochgehoben. Zwei Engel verkündeten aber erneut, dass Jesus in derselben Weise zurückkehren würde (Apg 1:9-11). Auch hatte er ihnen am Berg in Galiläa versprochen, dass er bei ihnen bleiben werde bis zum „Abschluss des Systems“ (Mat 28:19, 20).

 

Das musste somit im Geiste, nicht in physischer Anwesenheit Jesu sein! Jesus kann sich nicht gleichzeitig bei Tausenden von Gruppen oder Millionen von Individuen gleichzeitig befinden! Gottes „Geist“ aber kann dies. Der Vergleich mit einer grossen Telefonzentrale, wo gleichzeitig viele Anrufe beantwortet und an entsprechende Stellen weitergeleitet werden dürfte als Vergleich dienen. Verschiedene Abteilungen ein und desselben Betriebes sind für die Abwicklung unterschiedlicher Anliegen zuständig. Manchmal dauert es etwas, bis wir die erwünschte Antwort erhalten. Alles aber wird vom selben Haupt geleitet, auch dann, wenn er nicht jedes einzelne Detail kennt und selbst behandeln kann. Jesus zeigt, dass unsere Bitten zwar an den Vater gerichtet sind, er aber mit der Ausführung betraut ist. Hierzu stehen ihm Engel und Menschen zur Verfügung, die das tun, was er aufträgt! Das ist an Werke gebunden!

 

*** Rbi8  Johannes 14:12-14 ***

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Glauben an mich ausübt, der wird auch die Werke tun, die ich tue; und er wird größere Werke als diese tun, denn ich gehe zum Vater hin. 13 Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. 14 Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.

 

Da die Apostel eine Frühauferstehung erwartet (Phi 3:11), bei der ersten Wiederkehr Jesu zu Beginn des „Tages des Herrn“ [B1], um das Königreich des Vaters inmitten der Feinde zu repräsentieren (Ps 110:2), werden sich Jesu Ankündigungen bestimmt erfüllen und verdienen bestimmt unser Vertrauen! Jesus bestätigte seinen Aposteln erneut: „... ihr aber werdet mich sehen, weil ich lebe und ihr leben werdet“. Den Aposteln aber war es versagt diesen Zeitpunkt zu kennen! (Apg 1:6-8) Paulus bestätigt später im 1.Brief an die Thessalonicher, dass dies an die prophetischen „Zeiten und Zeitabschnitte“ gebunden sein werde und von denen verstanden werden wird, die den „Geist der Wahrheit“ empfangen haben (1.Thess 5:1-5). Hierzu ist es aber notwendig die Gebote Jesu zu halten, was die Welt nicht gewillt ist zu tun! Kein Ungerechter kann diese Dinge wirklich verstehen, weil ihnen die notwendige Einsicht der Abhängigkeiten entgeht! Daniel der Prophet der über diese „Zeiten und Zeitabschnitte“ durch den Engel Gabriel unterrichtet wurde gibt die Worte Gottes wie folgt wieder:

 

*** Rbi8  Daniel 12:9-10 ***

Und er sagte weiter: „Geh, Daniel, denn die Worte werden geheimgehalten und versiegelt bis zur Zeit des Endes. 10 Viele werden sich reinigen und sich weiß machen und werden geläutert werden. Und die Bösen werden bestimmt böse handeln, und gar keiner der Bösen wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.

 

Bereits bei der langen Rede Jesu mit den Jüngern nach dem Abendmahl, nachdem Judas schon gegangen war, um ihn zu verraten, da hatte Jesus versprochen, dass der „Helfer ...,  der heilige Geist“, den der Vater in Jesu Namen senden würde sie belehren würde, sich an all die Worte zu erinnern, die er ihnen während der dreieinhalb Jahre gesagt hatte. Der „Helfer aber, der heilige Geist““ war somit die Gabe der Erinnerung an Worte, Ereignisse, Gleichnisse, Handlungen, Personen usw. Im Zusammenhang mit Gottes Plan!

 

*** Rbi8  Johannes 14:25-26 ***

Diese Dinge habe ich zu euch geredet, während ich bei euch verweilte. 26 Der Helfer aber, der heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, dieser wird euch alle Dinge lehren und euch an alle Dinge erinnern, die ich euch gesagt habe.

 

Da sich die elf Apostel nun der Dinge erinnerten, die Jesus geredet hatte waren sie auch unabhängig einer vom anderen in der Lage diese Worte aufzuzeichnen! Lukas, kein Apostel befragte dagegen unabhängig von den Aposteln verschiedene Augenzeugen und schrieb seine Zeugenaussagen in logischer Form nieder. Ebenso tat Markus, unter Leitung des Paulus und Petrus. Damit würde auch der „heilige Geist“, das „Wort der Wahrheit“ ständig mit jenen bleiben, die sich dieses „Helfers“ in Form der ganzen Schrift  im Verlauf der Jahrhunderte bedienten. Dies würde so sein bis zur Endzeit, wo die Apostel nach ihrer Frühauferstehung erneut auf diesen Helfer zugreifen können, um nun an den letzten kommenden Dingen und der Erfüllung der Prophetie erneut aktiv Anteil zu haben!

 

http://www.jesus.ch/sites/default/files/media/10514-Bibel.jpgInzwischen würde es das am meisten verbreitete Buch, das am Häufigsten übersetzt wurde, das jedem zur Verfügung steht, der nach Wahrheit forscht und Gottes Geist und seine Äusserungen zu verstehen sucht! Im hintersten Winkel des Urwaldes wurde inzwischen die „gute Botschaft“ gepredigt, bis in den hintersten Winkel der Erde sind die Gerichtsbotschaften gelangt!

 

Nach Matthäus waren es Lukas und Markus, zwei treue Jünger der ersten Stunde. Sie konnten ihre eigenen Evangelien oder „gute Botschaft“ aufzeichnen, indem sie auch andere Augenzeugen befragten, die unter den hundertzwanzig Jüngern waren, über welche an Pfingsten 33 u.Z. heiliger Geist ausgegossen wurde. Beide begleiteten Paulus auf seinen Missionsreisen und sahen die Wirkung, welche das Predigen auf Menschen hatte, die anfingen nach Gottes heiligen Normen zu leben!

 

Noch unmittelbar vor seiner Himmelfahrt stärkte Jesus die elf Apostel erneut und versprach ihnen nochmals, dass der „heilige Geist“ auf sie kommen würde und sie Zeugen für ihn sein sollten. Er erklärte ihnen aber, dass sie noch nicht das ganze Verständnis erlangen würden.

 

Die Niederkunft des Geistes ( Gustave Doré )*** Rbi8  Apostelgeschichte 1:7-8 ***

Er sprach zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat; 8 aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet Zeugen von mir sein sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis zum entferntesten Teil der Erde.“

 

Als Zeugen mussten die Apostel Zeugnis ablegen über Jesu Leben und alles, was er zu ihnen geredet hatte! Der „heilige Geist“ der sich an Pfingsten wie Zungen auf jeden dieser Zeugen legte frischte ihr Erinnerungsvermögen auf sich aller Worte deutlich zu erinnern. Sie erlangten zudem Verständnis zu den prophetischen Aussagen und in welcher Form sie sich durch Jesus erfüllt hatten! Daher redeten alle Zeugen in einheitlicher Weise über die Dinge, von denen sie Augen- und Ohrenzeugen gewesen waren, jeder aber aus dem Blickwinkel, wie er die Dinge selbst erlebt hatte! Dies machte sie zu treuen Zeugen, die der Wahrheit verpflichtet blieben und auch unter Druck und Drohung nicht davon abwichen! Ihr Zeugnis erreichte in schriftlicher Form durch eifrige Verkündiger schon bald die entferntesten Teile der damals bekannten Erde! So redet der „Geist Gottes“ bis heute zu jedem, der die Schrift mit offenem Herzen liest!

 

 

1.1.2          Gott ist ein Geist und seine ersten Geschöpfe waren geistiger Natur!

 

1.1.2.1        Engel sind Geister im Dienste Gottes und müssen sich durch „heiligen Geist“ leiten lassen

Dinge im Himmel sind uns nur dadurch verständlich, dass sie mit irdischen Dingen verglichen werden. Wir sind uns ein materielles Leben gewohnt, ein immaterielles Leben ist uns schwer vorstellbar. Gewisse Dinge, wie Gott, „den Geist“ können wir als Menschen überhaupt nicht sehen. Ihn zu sehen würde gar unseren Tod bedeuten. Er bleibt zumindest für Menschen unsichtbar. Was wir über ihn wissen kennen wir vom Sohn her, von Jesus, der ein „Bild“ oder ein Abbild Gottes ist.

 

*** Rbi8  Kolosser 1:15-16 ***

Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung; 16 denn durch ihn sind alle [anderen] Dinge in den Himmeln und auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, erschaffen worden, es seien Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten.

 

Jesus in seiner himmlischen Existenz als Engel erfüllte vor seiner Menschwerdung und nach seiner Rückkehr in den geistigen Bereich in jeder Beziehung den Willen des Vaters. Gemäss Gottes Aufgabenstellung wurden die himmlischen Throne und die Herrschaft errichtet. Die vierundzwanzig himmlischen Ältesten, die Königskronen tragen und diese vor Jesu Erhöhung über jede „Macht und Autorität“ vor Gottes Thron hinwerfen, unterordnen sich dadurch Gott erneut und ihrem neuen Oberhaupt freiwillig!

 

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*** Rbi8  Offenbarung 4:9-11 ***

Und wann immer die lebenden Geschöpfe demjenigen Herrlichkeit und Ehre und Danksagung darbringen, der auf dem Thron sitzt, der da lebt für immer und ewig, 10 so fallen die vierundzwanzig Ältesten vor dem nieder, der auf dem Thron sitzt, und beten den an, der da lebt für immer und ewig, und sie werfen ihre Kronen vor den Thron hin und sagen: 11 „Du bist würdig, Jehova, ja du, unser Gott, die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht zu empfangen, weil du alle Dinge erschaffen hast, und deines Willens wegen existierten sie und wurden sie erschaffen.“

 

Auf dem Thron sieht Johannes nur Jehova Gott, keine Dreieinigkeit und die dort danksagenden gekrönten Engel bestätigen dies: „Du bist würdig, Jehova, ja du, unser Gott, die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht zu empfangen.“ Auch alle Engel die sich am Passah 33 u.Z. auch im Himmel vor Gottes Thron versammelt haben, wie stets zu den Festzeiten Israels, sie stimmen in den Lobpreis Gottes mit ein und anerkennen die neue Stellung Jesu, der als geschlachtetes Lamm den Loskaufspreis für alle Treuen der Vergangenheit, der Gegenwart und Zukunft vor Gott dargebracht hat:

 

http://www.jw.org/assets/m/w12/20120915/w12_20120915_X/2012682_univ_cnt_4_xs.jpg*** Rbi8  Offenbarung 5:11-12 ***

Und ich sah, und ich hörte eine Stimme vieler Engel rings um den Thron und die lebenden Geschöpfe und die Ältesten, und ihre Zahl war Myriaden mal Myriaden und Tausende mal Tausende, 12 die mit lauter Stimme sprachen: Das Lamm, das geschlachtet wurde, ist würdig, die Macht und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Herrlichkeit und Segen zu empfangen.“

 

Wann fand diese Erhöhung statt? Einige Religionen behaupten erst nach Jesu Himmelfahrt. Das ergibt aber keinen Sinn und widerspricht Jesu eigenen Worten! Er hatte doch den fünfhundert Jüngern erklärt, dass er bereits im Besitz jener „Macht und Autoritär im Himmel und auf der Erde“ sei. Dies musste somit nach seinem Tod, offenbar am 15.Nisan, dem ersten Tag der Passahfeier geschehen sein! (Mat 28:18) Auch der Himmel kennt klar seine festen Zeiten der Versammlung, genauso wie die Erde! Das ist ein wichtiges Argument, um Geschehnisse der Endzeit auf dem Ablaufraster festlegen zu können! Die Behauptung von Jehovas Zeugen, die Erhöhung Jesu zu Königswürde wäre erst im Oktober 1914 geschehen (Off 11:15) macht dagegen die Aussage des Paulus ungültig, dass Christen mit ihrer Taufe Aufnahme in das „Königreich des Sohnes der Liebe“ finden, wie er im Jahre 61 u.Z. im Brief an die Philipper erwähnt (Kol 1:13). Das Königreich muss somit damals schon existiert haben, unabhängig vom weit später usurpierten Königreich Gottes durch die Watchtower Incorporated!

 

Jesus wurde somit bereits kurz nach seiner Auferweckung im Geistleib (1.Pe 3:18), unmittelbar nach seinem Tod erhöht. Der Leib eines Geistwesens ist eine andere Art wie unser physischer Körper, obwohl offenbar viele Gemeinsamkeiten existieren. Paulus beschreibt den Leib von Engeln, dass sie mit einer himmlischen Herrlichkeit versehen sind:

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:40 ***

Und es gibt himmlische Körper und irdische Körper; doch die Herrlichkeit der himmlischen Körper ist eine Art, und die der irdischen Körper ist eine andere Art.

 

http://2.bp.blogspot.com/-Ao_Mprz8V9c/TdMGFZAPL7I/AAAAAAAAAqA/CZe7VtwjG88/s1600/die%252Bapokalypse.jpgDer Apostel Johannes sah viele dieser Dinge in Form von sechzehn unterschiedlichen Visionen. Er durfte vergangenes, gegenwärtiges und künftiges Geschehen im Himmel und auf der Erde sehen. Da aber vieles davon in Symbolsprache geschrieben ist bleibt es den meisten unverständlich, da sie sich nie um tieferes Verständnis geistiger Dinge bemüht haben. Was wir nun nicht verstehen sind wir nahe daran zu fürchten und abzulehnen! So ist für viele das Bibelbuch Apokalypse (Offenbarung) etwas, was sie in Angst und Schrecken versetzt! Christen aber, welche die Dinge verstehen bitten doch, „Dein Reich komme“ und genau dies steht in Verbindung mit dem Geschehen, das die Offenbarung beschreibt! Lukas empfiehlt uns die Worte Jesus in dieser Beziehung in Erinnerung zu rufen: (Ps 24:7)

 

*** Rbi8  Lukas 21:25-28 ***

Auch wird es Zeichen an Sonne und Mond und Sternen geben und auf der Erde Angst unter den Nationen, die wegen des Tosens des Meeres und [seiner] Brandung weder aus noch ein wissen, 26 während die Menschen ohnmächtig werden vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über die bewohnte Erde kommen; denn die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. 27 Und dann werden sie den Menschensohn in einer Wolke mit Macht und großer Herrlichkeit kommen sehen. 28 Wenn aber diese Dinge zu geschehen anfangen, dann richtet euch auf und hebt eure Häupter empor, denn eure Befreiung naht.“

 

Christen die Gottes Wort ausgeführt haben und bis ans Ende für Jesus Zeugnis ablegten haben keinen Grund zum Fürchten, im Gegenteil, wenn diese Dinge zu geschehen beginnen erkennen sie die herannahende Befreiung und freuen sich!

 

Andererseits für all jene, die um wahres Verständnis ringen, für sie sind die Symbole in anderen Teilen der Bibel beschrieben und mit etwas geistigem Aufwand und Ausharren wird dadurch das bisher Unverständliche für sie durchaus verständlich! Jedes bessere Verständnis aber ist wie ein beglückendes Geschenk Gottes!

 

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1.1.2.2        Jesu erhöhte Stellung als „der Geist“ inmitten von vierundzwanzig himmlischen Ältesten erkennen und anerkennen

Jesus stand nach seiner „Auferweckung im Geiste“ wie ein „geschlachtetes Schafinmitten der vierundzwanzig königlichen Ältesten, weil er bereits zuvor Teil von dieser himmlischen Regierung bildete! (1.Pe 3:18) Als Engel Michael war er bereits zuvor ein königlicher himmlischer Fürst, Anwärter auf die kommende wahre Krone. Er war von Anfang an eingesetzt zu Gunsten Israels. Weil er sich bereit erklärte, als Jehova jene Engelfürsten befragte, wen er zur Erde senden solle und er sich sogleich zur Verfügung stellte: Darum wurde ihm die von den Propheten vorhergesagte Aufgabe zugeteilt! Jesaja hörte die Worte Jehovas in einer Vision, wo er sich im Geiste in dieser Vision im dritten Himmel Jehovas sah: (Jes 6:1-5)

 

*** Rbi8  Jesaja 6:8-10 ***

Und ich hörte nun die Stimme Jehovas sagen: Wen soll ich senden, und wer wird für uns gehen? Und ich sprach dann: Hier bin ich! Sende mich.“ 9 Und er sagte weiter: Geh, und du sollst zu diesem Volk sprechen: ‚Hört immer wieder, aber versteht nicht; und seht immer wieder, aber erlangt keine Erkenntnis.‘ 10 Mache das Herz dieses Volkes unempfänglich, und mache selbst ihre Ohren schwerhörig, und verklebe sogar ihre Augen, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören und damit ihr eigenes Herz nicht verstehe und damit sie nicht wirklich umkehren und Heilung für sich erlangen.

 

Jehova stellte die Frage im Kreis der himmlischen Fürsten: „Wer wird für uns gehen?“ Aufgrund der Aufgabenstellung und der Zeit die es bis zum Abschluss des Systems dauert zeigt es sich, dass die Worte nicht vorab und nicht allein an Jesaja gerichtet waren, sondern vielmehr an den himmlischen Gesandten. Die Zeitspanne der Erfüllung umfasst weit mehr als ein Menschenleben und endet erst mit der ersten Zerstörung Jerusalems!

 

http://alleindieheiligeschriftbibel.com/resources/B12.jpg*** Rbi8  Jesaja 6:11-13 ***

Da sagte ich: „Wie lange, o Jehova?“ Darauf sprach er: „Bis die Städte tatsächlich krachend in Trümmer zusammenstürzen, [so daß sie] ohne Bewohner sind, und die Häuser ohne Erdenmenschen sind und der Erdboden zu einer Einöde verwüstet worden ist; 12 und Jehova schafft die Erdenmenschen in der Tat weit fort, und der verödete Zustand inmitten des Landes wird sich bestimmt sehr weit erstrecken. 13 Und es wird darin noch ein Zehntel sein, und es muß wiederum etwas zum Verbrennen werden gleich einem großen Baum und gleich einem stattlichen Baum, an welchen, wenn [sie] umgehauen werden, ein Stumpf ist; ein heiliger Same wird der Stumpf davon sein.“

 

Der Stumpf aus zehn Prozent der früheren Bewohner kehrte nach dem siebzigjährigen Exil nach Jerusalem zurück und baute erneut den Tempel, diesmal aber waren sie ohne König. Aus diesem Stumpf des umgehauenen Königreiches Israel wuchs der Reis und Spross aus dem Geschlecht Isais, ein Same Davids, der Jesus war!

 

Jesus wandte später diese Worte auf sich selbst an, als dem Abgesandten des Vaters, als er den Propheten Jesaja gegenüber den Aposteln wiederholte, weil Israel als Nation nicht bereit war auf ihn zu hören und nicht nach genauer Erkenntnis seiner Gleichnisse trachtete! 

 

*** Rbi8  Matthäus 13:10-15 ***

Da traten die Jünger herzu und sagten zu ihm: Warum redest du in Gleichnissen zu ihnen? 11 Er gab zur Antwort: Euch ist es gewährt, die heiligen Geheimnisse des Königreiches der Himmel zu verstehen, jenen Leuten aber ist es nicht gewährt. 12 Denn wer immer hat, dem wird mehr gegeben werden, und er wird Überfluß bekommen; wer immer aber nicht hat, dem wird auch noch das, was er hat, weggenommen werden. 13 Deshalb rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie, obgleich sie schauen, vergeblich schauen und, obgleich sie hören, vergeblich hören und auch den Sinn davon nicht erfassen; 14 und an ihnen erfüllt sich die Prophezeiung Jesajas, welche sagt: ‚Hörend werdet ihr hören, doch keineswegs den Sinn davon erfassen; und schauend werdet ihr schauen, doch keineswegs sehen. 15 Denn das Herz dieses Volkes ist unempfänglich geworden, und mit ihren Ohren haben sie gehört, ohne zu reagieren, und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht etwa sehen und mit ihren Ohren hören und mit ihrem Herzen den Sinn davon erfassen und umkehren und ich sie heile.‘

 

Ausschliesslich Israel waren alle heiligen Aussprüche Gottes anvertraut worden! Sämtliche Propheten des alten und neuen Bundes entstammten dem fleischlichen Israel, darin bestand ihre Überlegenheit gegenüber allen anderen Völkern, dass Jehova mit ihren Vorvätern Bündnisse geschlossen hatte und ein bleibendes Königtum über die ganze Erde verheissen hatte (Rö 3:1). Das Muster des Staatswesen das Gott Israel mit Königtum und GESETZ gegeben hatte war Vorlage kommender, grösserer Dinge die erdenweit Geltung erlangen sollten! Weil sie nicht bereit waren zu hören und zu Jehova umzukehren und weil sie dessen himmlischen Abgesandten Jesus verwarfen, darum würde Jehova schlussendlich all ihre Privilegien von jener Generation wegnehmen: Ihre Nation, den Tempel, die Priester und sich künftig vor ihnen verbergen, bis sie freiwillig sagen würden: „Gesegnet ist, der im Namen Jehovas kommt!‘ (Ps 118:26; Mat 21:9; 23:37-39)

 

Gottes eigener Sohn, Michael (bedeutet: „wer ist wie Gott?“) war es, der auf Gottes Frage im Himmel antwortete: „Hier bin ich! Sende mich!“ Die Engel wussten, dass dies ein risikoreiches Unternehmen darstellt zu jenem Volk gesandt zu werden, das bereits Moses in Rephidim zu steinigen versucht hatte, weil es an Wasser fehlte und die schon zu Beginn vierzig Jahre lang Gott zu einer Last geworden war! (2.Mo 17:2-4) Zudem war aufgrund von Jehovas Worten zu jenem Zeitpunkt bereits offenbart, dass der Messias leiden und sterben würde! Satan würde ihm die Ferse zermalmen (1.Mo 3:15; Ps 16:10; Jes 53:10-12). Die Söhne Korahs hatte im Psalm 49 bereits im Hinblick auf Jesu Tod und seine Auferweckung prophezeit:

 

*** Rbi8  Psalm 49:15 ***

Indes wird Gott selbst meine Seele aus der Hand des Scheols erlösen,

Denn er wird mich aufnehmen.

 

David hatte über den Tod des Messias und seine Auferweckung geschrieben. Sein „eigenes Fleisch“ werde „in Sicherheit weilen“, zuerst im Scheol und dann nach der Auferstehung, nachdem der „Tempel des Leibes“ erneut wiederhergestellt sein würde an Gottes Seite. (Lu 24:36-43; Joh 2:18-22; Off 1:17)

 

http://deryamani.files.wordpress.com/2012/12/jesus-rev2.jpg%3Fw%3D490*** Rbi8  Psalm 16:9-11 ***

Darum freut sich mein Herz wirklich, und meine Herrlichkeit ist geneigt zu frohlocken.

Auch mein eigenes Fleisch wird in Sicherheit weilen.

10 Denn du wirst meine Seele [[mein „Leben“]] nicht im Scheol lassen.

Du wirst nicht zulassen, daß dein Loyalgesinnter die Grube sieht.

11 Du wirst mich den Pfad des Lebens erkennen lassen.

Freuden bis zur Sättigung sind bei deinem Angesicht;

Da ist Lieblichkeit zu deiner Rechten immerdar.

 

Der Psalm 110 spricht davon, was nach seiner himmlischen Auferstehung und der Rückkehr folgen wird, dass sich der Messias sich als Priesterkönig gleich Melchisedek an Jehovas rechte Seite setzen werde.

 

Es war also eine Mission für Michael mit gesichertem Leid! Aber auch der Erfolg war vorhergesagt, Jesu Treue, seine Auferweckung im Geist, seine am dritten Tage folgende Auferstehung im Fleische! Als grosser Engelfürst, der von Beginn an zu Gunsten des Volkes Daniels stand und als Gottes Wortführer hatte Michael selbst einen grossen Teil der Mitteilungen Gottes zu den Auserwählten Israels gebracht! Johannes bezeichnet Jesus als „das WORT“, das als „ein Gott“ bei „(dem) GOTT“ war!

 

*** Rbi8  Johannes 1:1-3 ***

Im Anfang war das WORT, und das WORT war bei GOTT, und das WORT war ein Gott. 2 Dieser war im Anfang bei GOTT. 3 Alle Dinge kamen durch ihn ins Dasein, und ohne ihn kam auch nicht ein Ding ins Dasein.

 

Als Werkmeister Gottes war Jesus als Geistwesen verantwortlich alle Dinge gemäss Gottes Planung durchzuführen und zu erschaffen! Johannes zeigt, dass dieser machtvolle Engel von Anfang an für die Unterweisung der Menschen von Gott eingesetzt war. Er kündigt an, dass seit langen geplant war, dass „das WORT“ als Mensch zu den Menschen in die Welt kommen werde. Obwohl Michael so viel bereits für die Menschen als Gottes Engel seit Anbeginn getan hatte, obgleich die Ankündigungen deutlich und klar waren, trotzdem erkannte ihn sein eigenes Volk Israel nicht!

 

http://rlv.zcache.de/das_licht_der_welt_jesus_christus_uber_erde_karte-p137082818664539419b26lp_400.jpg*** Rbi8  Johannes 1:9-11 ***

Das wahre Licht, das jeder Art von Menschen Licht gibt, war im Begriff, in die Welt zu kommen. 10 Er war in der Welt, und die Welt kam durch ihn ins Dasein, aber die Welt erkannte ihn nicht. 11 Er kam in sein eigenes Heim, aber sein eigenes Volk nahm ihn nicht auf.

 

Johannes bezeichnet die Juden als „sein (Jesu) eigenes Volk“, weil er schon zuvor für jenes Volk als Engel Michael verantwortlich war und nun von, von der Jungfrau Maria, einer Jüdin geboren wurde, vom Stamm Juda. Als Jude wurde er am achten Tag beschnitten und am vierzigsten Tag im Tempel dargestellt, wie dies das GESETZ für den Erstgeborenen verlangt. Er war aus der Linie Davids, wie dies über den Samen“ Abrahams bereits vorhergesagt war! Johannes bestätigt, dass Jesus einzig gezeugter Sohn des himmlischen Vaters ist:

 

*** Rbi8  Johannes 1:14 ***

So wurde das WORT Fleisch und weilte unter uns; und wir schauten seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit, wie sie einem einziggezeugten Sohn vom Vater her gehört; und er war voll unverdienter Güte und Wahrheit.

 

Als „Bild“ des Vaters war er als „einziggezeugten Sohn“ auch mit allen Eigenschaften des Vaters ausgestattet! Gottes „unverdiente Güte“ kam mit und durch ihn und vor allem lehrte er die Wahrheit über den Vater, die Aussagen der Propheten und kommende Ereignisse für Israel und die ganze Erde! Da Jesus schon als himmlischer Engel Michael zu Gunsten des Volkes Israel stand wurde er auch in seiner menschlichen Funktion ausschliesslich zum fleischlichen Israel gesandt!

 

*** Rbi8  Matthäus 15:24 ***

Er gab zur Antwort: Ich bin zu niemand gesandt worden als zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.“

 

Seine Aufgabe lautete Israel zur Reue und Umkehrt zu bewegen und ihnen die gute Botschaft über das kommende Königreich der Himmel und die Wiederaufrichtung des Thrones für David zu verkünden. Erst seine Jünger sollten bis an die Enden der Erde dieselbe gute Botschaft verkünden.

 

Bei einer Gelegenheit stellte er die Pharisäer und ihre Schrifterkenntnis über die Aussagen der Propheten auf die Probe, indem er aus der Schrift zitierte und Worte Davids wiederholte:

 

*** Rbi8  Matthäus 22:41-46 ***

Während nun die Pharisäer versammelt waren, fragte Jesus sie: 42Wie denkt ihr über den Christus? Wessen Sohn ist er?“ Sie sagten zu ihm: „Davids.“ 43 Er sprach zu ihnen: Wie kommt es denn, daß David ihn durch Inspiration ‚Herr‘ nennt, wenn er sagt: 44 ‚Jehova sprach zu meinem Herrn: „Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde unter deine Füße lege.“ ‘? 45 Wenn also David ihn ‚Herr‘ nennt, wieso ist er sein Sohn? 46 Und niemand war imstande, ihm ein Wort zu erwidern, noch wagte es jemand von jenem Tag an, ihn noch weiter zu befragen.

 

Die Pharisäer wussten, dass „der Same“, der Messias ein Sohn aus der Linie Davids sein musste! Jesus war von Seiten der Mutter und von Seiten des Adoptivvater Joseph aus Davids Linie. Das wollten jene geistlichen Führer nicht wahrhaben, obwohl sie es wussten und selbst die Register verwalteten, somit diese Tatsache leicht überprüfen konnten. (Mat 1:6, 16; Lu 1:26, 27; 2:1-5; 3:23, 31)

 

Jesus stellte sie aber auf die Probe hinsichtlich seines früheren himmlischen Lebens, ob jene Führer wirklich die Schriften verstanden hätten und das Fangrätsel über den „Herrn“ Davids, seine Vorexistenz im himmlischen Bereich zu lösen vermöchten. Sie konnten es nicht! Bei anderer Gelegenheit sprach er ganz offen, dass er weit über Salomo stehen würde, Davids Sohn und er bereits weit vor Abraham existiert hatte und auch höher als jener stand (Mat 12:42)

 

*** Rbi8  Johannes 8:57-59 ***

Daher sagten die Juden zu ihm: „Du bist noch nicht fünfzig Jahre alt, und dennoch hast du Abraham gesehen? 58 Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham ins Dasein kam, bin ich gewesen.“ 59 Darum hoben sie Steine auf, um [sie] auf ihn zu werfen; aber Jesus verbarg sich und ging aus dem Tempel hinaus.

 

Weil die Juden die wahren Zusammenhänge nicht zu erkennen vermochten, in geistiger „Finsternis“, ohne Erkenntnis der wahren Zusammenhänge waren, darum wollten sie ihn steinigen. Bei anderer Gelegenheit wirkten die Pharisäer als Sprachrohr für König Herodes, der Jesus ebenso zu töten beabsichtigte. Jesus aber wusste, wann und wo er sterben würde, weil dies in den Propheten aufgeschrieben stand. Er gab darum treffend Antwort:

 

http://3.bp.blogspot.com/-Dgam3Ot6ysQ/UDCtD8ApalI/AAAAAAAAAJI/re55-uOc-pM/s320/HERODES.jpg*** Rbi8  Lukas 13:31-35 ***

Zur selben Stunde traten einige Pharisäer herzu und sagten zu ihm: „Geh weg, und zieh fort von hier, denn Herodes will dich töten.“ 32 Und er sprach zu ihnen: „Geht und sagt diesem Fuchs: ‚Siehe! Ich treibe Dämonen aus und vollbringe Heilungen heute und morgen, und am dritten Tag werde ich fertig sein. 33 Dennoch muß ich heute und morgen und am folgenden Tag weitergehen, denn es geht nicht an, daß ein Prophet außerhalb Jerusalems umgebracht wird. 34 Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind — wie oft wollte ich deine Kinder versammeln, so wie eine Henne ihre Brut, [ihre] Küken, unter ihre Flügel sammelt, ihr aber habt nicht gewollt! 35 Siehe! Euer Haus wird euch verödet überlassen. Ich sage euch: Ihr werdet mich keinesfalls sehen, bis ihr sagt: ‚Gesegnet ist, der im Namen Jehovas kommt!‘ “

 

Die Worte Jesu, dass er Dämonen austreiben würde dürften selbst den abgeschlagenen Fuchs Herodes für den Moment davon abgehalten haben Jesus zu ergreifen. Auch Herodes und die Pharisäer kannten die Prophezeiungen, dass der Messias in Jerusalem leiden würde. Jene Pharisäer waren Anhänger der Herodes-Partei, einer weiteren Sekte. Um aber nicht mehr Unheil heraufzubeschwören entfernte sich Jesus aus dem Herrschaftsgebiet des Herodes, nachdem er Gottes Auftrag auch in jenem Teil Israels erfüllt hatte, jenseits des Jordan genauso zu predigen!

 

http://porcristomasmasmas.files.wordpress.com/2010/08/martirio_de_san_juan_bautista.jpg%3Fw%3D229%26h%3D300Herodes-Antipas hat nicht nur Johannes den Täufer töten lassen und dessen Kopf seiner Tochter Salome für einen erotischen Tag geschenkt, sondern auch vor Jesu Tod Spott mit ihm getrieben. Er war Bezirksherrscher (Vierfürst) von Galiläa und darum sandte Pilatus Jesus zu ihm als erhörte, dass Herodes in Jerusalem weilte. Herodes aber wollte schon lange von Jesus ein Zeichen sehen. Er sah in ihm wahrscheinlich einen gewöhnlichen Zauberer, einen Magier und bekleidete ihn darum mit einem hellglänzenden Kleid (Lu 23 1-12).

 

Jesus zeigte, dass er schon zuvor als „Engel Gottes“ Israel immer und immer wieder zu sich hin zu vereinigen suchte, „so wie eine Henne ihre Brut, [ihre] Küken, unter ihre Flügel sammelt“ zum Schutz vor Gefahr und Feinden. Israel hatte viele der Propheten, die doch alle durch ihn als Wortführer Gottes instruiert und ausgesandt waren verfolgt und umgebracht, ja selbst vom Altar Gottes weg, wie im Falle jenes Propheten Sacharja.

 

*** Rbi8  Lukas 11:49-51 ***

Deswegen hat die Weisheit Gottes auch gesagt: ‚Ich will Propheten und Apostel zu ihnen senden, und sie werden einige von ihnen töten und verfolgen, 50 so daß das Blut aller Propheten, das seit Grundlegung der Welt vergossen worden ist, von dieser Generation gefordert werden kann, 51 vom Blut Abels an bis zum Blut Sacharjas, der zwischen dem Altar und dem Haus umgebracht wurde.‘ Ja, ich sage euch, es wird von dieser Generation gefordert werden.

 

Jener Priester Sacharja zur Zeit des Königs Joas von Juda hatte sich gegen Abfall von Jehova und gegen das Verlassen von Gottes GESETZ gewandt und das Volk ohne Scheu belehrt. Eine Situation wie sie heute erneut herrscht und zum Tod der „zwei Zeugen“ führen wird (Off 11:7-10). Diesmal aber wird Gott selbst eingreifen und zu Gunsten Seiner Getreuen handeln! Der Fluch des Sacharja kam über die Generation der Juden und der Rechtsspruch der „zwei Zeugen“ wird wie Feuer ihre Feinde schlussendlich verzehren! (Off 11:5, 6) Die Geschichte wiederholt sich weil dieselben Vergehen gegen Gottes Gebot auch die gleiche Strafe nach sich zieht! Schauen wir in der Geschichte zurück, was früher geschah:

 

(2. Chronika 24:17-22)  Und nach Jehojadạs Tod kamen die Fürsten Judas herein und gingen daran, sich vor dem König niederzubeugen. Zu jener Zeit hörte der König auf sie. 18 Und sie verließen nach und nach das Haus Jehovas, des Gottes ihrer Vorväter, und begannen den heiligen Pfählen und den Götzen zu dienen, so daß wegen dieser ihrer Schuld heftiger Zorn über Juda und Jerusalem kam. 19 Und er sandte fortwährend Propheten unter sie, um sie zu Jehova zurückzuführen; und sie legten ständig Zeugnis gegen sie ab, aber sie gaben [ihnen] kein Gehör.

20 Und Gottes Geist selbst umhüllte Sachạrja, den Sohn Jehojadạs, des Priesters, so daß er oberhalb des Volkes stand und zu ihnen sprach: „Dies ist, was der [wahre] Gott gesagt hat: ‚Warum übertretet ihr die Gebote Jehovas, so daß ihr keinen Erfolg haben könnt? Weil ihr Jehova verlassen habt, wird er seinerseits euch verlassen.‘ “ 21 Schließlich verschworen sie sich gegen ihn und bewarfen ihn auf das Gebot des Königs im Vorhof des Hauses Jehovas mit Steinen. 22 Und Jọas, der König, gedachte nicht der liebenden Güte, die Jehojadạ, sein Vater, ihm erwiesen hatte; so daß er dessen Sohn tötete, der, als er im Begriff war zu sterben, sprach: „Jehova sehe zu und fordere es zurück.“

 

Mit deutlichen Worten erklärte der Priester mit prophetischen Worten, dass Gott die Nation Juda verlassen werde! Der Fluch des Priesters wurde in den Jahren 66 bis 70 u.Z. erfüllt: „Jehova sehe zu und fordere es zurück.“ Jesus erwähnte warnend, was bevorstand doch hörte man nicht auf ihn! Nach dem Tod Jesu erfüllte es sich auch, dass Jehova sein Volk, die Nation Juda in ihrer Generation verwarf!

 

Schauen wir nun, welche Parallele auf die Endzeit und die „zwei Zeugen“ hinweist, die ebenso wie der Prophet Sacharja erneut hin zu Gottes Recht zu führen suchen, um dann von den Religionen „Babylons der Grossen“ mittels des „wilden Tieres“ getötet zu werden.

 

http://www.luther1545.org/das-buch-offenbarung/das-buch-offenbarung-in-bild-u2/seite-270-271/6e.jpg?w=200(Offenbarung 11:7-10)  Und wenn sie ihr Zeugnisgeben beendet haben, wird das wilde Tier, das aus dem Abgrund heraufsteigt, Krieg mit ihnen führen und sie besiegen und sie töten. 8 Und ihre Leichname werden auf der breiten Straße der großen Stadt liegen, die in geistigem Sinne Sọdom und Ägypten genannt wird, wo auch ihr Herr an den Pfahl gebracht wurde. 9 Und [Leute] von den Völkern und Stämmen und Zungen und Nationen werden ihre Leichname dreieinhalb Tage lang anschauen, und sie lassen nicht zu, daß ihre Leichname in eine Gruft gelegt werden. 10 Und die, die auf der Erde wohnen, freuen sich über sie und sind froh, und sie werden einander Gaben senden, weil diese zwei Propheten die, die auf der Erde wohnen, quälten.

 

In „geistigem Sinne“ sind die Sünden der heutigen Zeit wie die von Sodom, in ihrer sexuellen Abartigkeit und wie die Ägyptens, was Unterdrückung und Versklavung anbetrifft! Die „zwei Zeugen“ versinnbildlichen die beiden Gruppen der „Ebioniten“ und „Paulikaner“, die beide erneut Gottes Rechtsmassstab ins Zentrum stellen und für Jesus, statt für irgendwelche Religionen Zeugnis ablegen! (Off 12:17) Wie im Falle des Priesters Sacharja bleibt ihr tun nicht ohne Folgen! Gott lässt jenen in der Offenbarung Rechtshoheit zukommen, damit sie in seinem Auftrag richten!

 

(Offenbarung 11:5, 6)  Und wenn ihnen jemand schaden will, geht Feuer von ihrem Mund aus und verzehrt ihre Feinde; und sollte ihnen jemand schaden wollen, so muß er auf diese Weise getötet werden. 6 Diese haben die Gewalt, den Himmel zu verschließen, damit während der Tage, da sie prophezeien, kein Regen falle, und sie haben Gewalt über die Wasser, um sie in Blut zu verwandeln, und die Erde mit jeder Art von Plagen zu schlagen, sooft sie [es] wünschen.

 

Jesus selbst wird bei seiner Wiederkehr jenen „zwei Zeugen“ nicht nur ihr Leben neu geben, sondern sie auch auffordern: „Kommt hierherauf“, sie einladen Anteil an den neuen „Himmeln“ zu haben! Gottes Gericht aber an ihren Feinden kommt bereits zu Beginn des „Tages des Herrn“:

 

(Offenbarung 11:11-13)  Und nach den dreieinhalb Tagen kam von Gott her Geist des Lebens in sie, und sie stellten sich auf ihre Füße, und große Furcht befiel die, die sie sahen. 12 Und sie hörten eine laute Stimme aus dem Himmel zu ihnen sagen: Kommt hierherauf. Und sie gingen in der Wolke in den Himmel hinauf, und ihre Feinde sahen sie. 13 Und in jener Stunde ereignete sich ein großes Erdbeben, und ein Zehntel der Stadt fiel; und siebentausend Personen wurden durch das Erdbeben getötet, und die übrigen gerieten in Furcht und verherrlichten den Gott des Himmels.

 

Wie jedes Detail ablaufen wird, dies ist heute noch nicht zu ersehen aber viele werden Zeugen des Geschehens sein, sowohl am Mord wie daran, dass jene erneut zum Leben kommen werden! Jesus hatte während seiner Tage ausser Lazarus mehreren Menschen das Leben wieder gegeben und das Geschehen fällt exakt auf jene Zeit, wo „der Menschensohn drei Tagen und drei Nächte im Herzen der Erde“ sein wird! Der geringste Buchstabe des GESETZES und der PROPHETEN und von jedem Wort das Jesus geredet hat wird sich erfüllen (Mat 5:17-20). „Der Geist Jehovas“ wird sein Werk bestimmt vollenden!

 

http://markustermin.files.wordpress.com/2010/03/dore_jonah.jpg (Matthäus 12:38-42)  Da antworteten ihm einige von den Schriftgelehrten und Pharisäern und sagten: „Lehrer, wir möchten ein Zeichen von dir sehen.“ 39 Er erwiderte ihnen und sprach: „Eine böse und ehebrecherische Generation sucht fortwährend nach einem Zeichen, doch wird ihr kein Zeichen gegeben werden, ausgenommen das Zeichen Jonas, des Propheten. 40 Denn gleichwie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des riesigen Fisches war, so wird der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde sein. 41 Männer von Nịnive werden im Gericht mit dieser Generation aufstehen und werden sie verurteilen; denn sie bereuten auf das hin, was Jona predigte, doch siehe, hier ist mehr als Jona. 42 Die Königin des Südens wird im Gericht mit dieser Generation zum Aufstehen veranlaßt werden und wird sie verurteilen; denn sie kam von den Enden der Erde, um die Weisheit Sạlomos zu hören, doch siehe, mehr als Sạlomo ist hier.

 

Nachdem Jona aus dem Fisch kam nahm er seine Aufgabe war und predigte in Ninive und brachte die Menschen dort zur Umkehr! Das wird bei Jesu Wiederkehr mit vielen geschehen, wenn die „zwei Zeugen“ erneut lebendig sind: „…die übrigen gerieten in Furcht und verherrlichten den Gott des Himmels.“

 

Kein Zweifel, Jesus spricht vom „Tag des Herrn“, vom Gerichtstag, von der Auferstehung der Toten, wozu auch die Frühauferstehung der Apostel zu Beginn gehört und die Auferweckung zum Leben der „zwei Zeugen“ Dies geschieht doch ausserhalb, ja rund dreieinhalb Jahre vor der Erstauferstehung: Dies wird mit derselben Autorität geschehen, mit der Jesus schon im ersten Jahrhundert Tote auferweckt hat! Obwohl die Nationen das „Zeichen“ an den „zwei Zeugen“ sehen, so werden sie trotzdem nicht von ihren spiritistischen Bräuchen ablassen oder sich an Gottes Gerechtigkeit halten!

 

Jesus wird im Bibelbuch Sprüche im Kapitel 8 als die personifizierte Weisheit Gottes bezeichnet! Hier „redet“ die Weisheit. Die Juden hatten die meisten ihrer eigenen Propheten verfolgt und viele von ihnen umgebracht! Nur waren sie daran das Schriftwort über den Messias ebenfalls zu erfüllen. Auch das, was Jesus über die Verfolgung seiner Apostel und Jünger angekündigt hatte erfüllte sich nach seinem Tod! Dasselbe wird sich in der Endzeit zeigen!

 

Was die Pharisäer nicht zu beantworten vermochten erklärte Jesus! Später war es vor allem der Apostel Paulus, durch die vielschichtigen Erklärungen über Jesu Vorexistenz als mächtiges Engelgeschöpf beim Vater. Im Psalm 110 beschreibt David, wie ihn „sein Herr“, Gottes Wortführer Michael über die kommende Erhöhung des Messias nach seiner Auferweckung informierte:

 

*** Rbi8  Psalm 110:1 ***

Der Ausspruch Jehovas an meinen Herrn ist:

Setze dich zu meiner Rechten,

Bis ich deine Feinde als Schemel für deine Füße hinlege.“

 

Im letzten Gebet zusammen mit den Aposteln nach dem Abendmahl bat Jesus, dass ihn der Vater bitte erneut in dieselbe himmlische Stellung einsetzen möge, die er innehatte, bevor ihn der Jehova zur Erde gesandt hatte. Er sagt zudem, dass er diese Stellung bereits innehatte, noch bevordie Welt“ war. Er bezieht sich dabei auf die Menschenwelt, die mit Adam ins Dasein kam!

 

*** Rbi8  Johannes 17:5 ***

Und nun, Vater, verherrliche mich an deiner Seite mit der Herrlichkeit, die ich an deiner Seite hatte, ehe die Welt war.

 

Der Prophet Daniel bestätigt aufgrund der Worte Gabriels an ihn, dass Michael nach seiner Erhöhung an die rechte Seite Jehovas zufolge seines Opfertodes nun in der Endzeit aufstehen wird, um seine Aufgabe bei der Wiederaufrichtung von Gottes Königreich für Israel wahrzunehmen. Diesmal geht es aber um das „Israel Gottes“, um alle jene geistigen Juden, die ihn als den Messias Gottes, den Christus in ihrem Herzen angenommen haben: Sowohl solche aus den fleischlichen Juden, die „Ebioniten“ wie auch jenen aus den Nationen, die „Paulikaner“. Daniel schreibt:

 

http://euro-med.dk/billeder/billederapokalypsens-2d4-2dryttere11.jpg*** Rbi8  Daniel 12:1 ***

Und während jener Zeit [[des Endes [B1]]] wird Michael aufstehen, der große Fürst, der zugunsten der Söhne deines Volkes steht.

 

Keine Frage, dass der himmlische, apokalyptische „Reiter auf dem weissen Pferd“ aus der Offenbarung, der nun seinen Ritt beim Öffnen des „ersten Siegels“ beginnt [B1] identisch mit „dem Geist“ oder Engel ist, der als Mensch Jesus war und im Himmel die göttlichen Heere anführen wird!

 

(Offenbarung 19:11-13)  Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd. Und der, der darauf sitzt, wird Treu und Wahrhaftig genannt, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit. 12 Seine Augen sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Diademe. Er trägt einen Namen geschrieben, den niemand außer ihm selbst kennt, 13 und er ist in ein mit Blut besprengtes äußeres Kleid gehüllt, und der Name, nach dem er genannt wird, ist Das Wort Gottes.

 

Die Offenbarung identifiziert Michael zudem mit „dem Wort(-Führer) Gottes“: Dies trifft ausschliesslich auf Jesus zu!  Er war es doch, der wegen der Erniedrigung unter die Engel und wegen des Erleidens des Todes darauf wartet, dass Gott ihm nun bald schon die Feinde unter die Füsse legt. Er selbst soll sie besiegen, im Himmel und auf der Erde! Paulus durfte diesen Teil des „heiligen Geheimnisses“ den Judenchristen im Hebräerbrief mitteilen. Jesus war der menschgewordene himmlische Sohn Gottes, der sich selbst ein wenig unter Engel erniedrigen liess. Nun soll ihm die gesamte Erde als Mensch schlussendlich unterworfen werden! Dies gilt es zu verstehen!

 

*** Rbi8  Hebräer 2:5-9 ***

Denn nicht Engeln hat er die künftige bewohnte Erde unterworfen, von der wir reden. 6 Aber ein gewisser Zeuge hat irgendwo bezeugt, indem er sagt: Was ist [der] Mensch, daß du seiner gedenkst, oder [der] Menschensohn, daß du für ihn sorgst? 7 Du hast ihn ein wenig unter Engel erniedrigt; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt und ihn über die Werke deiner Hände gesetzt. 8 Alle Dinge hast du seinen Füßen unterworfen.“ Denn indem [Gott] ihm [[(Jesus)]] alle Dinge unterworfen hat, hat er nichts ausgelassen, was ihm nicht unterworfen ist. Jetzt aber sehen wir ihm noch nicht alle Dinge unterworfen; 9 doch sehen wir Jesus, der ein wenig unter [die] Engel erniedrigt worden war, wegen des Erleidens des Todes mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt, damit er durch Gottes unverdiente Güte für jedermann den Tod schmecke.

 

Der Menschensohn Jesus wurde also ein wenig „unter Engel erniedrigt“, unter das, indem er aus Maria geboren wurde! Das konnte er nur, wenn er zuvor Engel gewesen war! Weil er Treue auch als Sklave aller Menschen zeigte, erklärt Paulus: „... mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt und ihn über die Werke deiner Hände gesetzt.“ Das war der Lohn für vollkommenes Wohlverhalten!

 

Jesus sollte sich nach seiner Erhöhung zur Rechten Gottes setzen, bis zum Beginn des „Tages des Herrn“ [B1](Ps 110:1-4). Paulus schreibt somit zu Recht: „Jetzt aber sehen wir ihm noch nicht alle Dinge unterworfen“, weil erst am Tag, wo Jehova selbst seine grosse Macht über die Erde erneut an sich nimmt (Off 11:14, 15) und Jesus nun auch noch die Feinde unter seine Füsse legt, sowohl die himmlischen, Satan und die Dämonen, wie auch die irdischen, dieser Teil der Vorhersage erfüllt sein wird!

 

Zeitband Jesu Auferstehung_28078_image012Beachten wir, dass Jesus als „geschlachtetes Lamm“ würdig war die Siegel der Buchrolle mit den sieben Siegeln zu empfangen und zu öffnen! Darin waren alle Vorhersagen über seine künftige Aufgabe für die Endzeit aufgezeichnet: Wer, was, wo und wann tun wird, was die künftig Situation wäre! Während einer kurzen Zeit war es unsicher, ob Jesus wirklich bis zum Ende ausharren würde, als Jesus im Garten Gethsemane Blut schwitzend den Vater bat, dass er doch diesen Kelch an ihm vorbeigehen lasse (Mat 26:39).

 

Das war die Situation kurz vor dem Tod, wo im Himmel alle Ältesten gespannt warteten, was sein würde, ob Jesus treu bliebe. Johannes begann an jener Stelle der Vision zu weinen, weil noch nicht gesichert war, ob Jesus auch in Gedanken vollkommen treu bliebe. Dann kam das tröstende Wort eines der vierundzwanzig Ältesten, möglicherweise von Gabriel:

 

*** Rbi8  Offenbarung 5:5 ***

Doch einer von den Ältesten spricht zu mir: „Hör auf zu weinen. Siehe! Der Löwe, der vom Stamm Juda ist, die Wurzel Davids, hat gesiegt, so daß er die Buchrolle und ihre sieben Siegel öffnen kann.“

 

Der Sieger, Michael, der sich als himmlischen Abgesandter für diese Mission zur Erde hatte senden lassen und unter dem Risiko des Versagens und Verlustes seines eigenen ewigen Lebens stand, er hatte als Menschensohn Jesus gesiegt! Er hatte Satan vollkommen besiegt und als Lügner entlarv: Menschen können auch unter üblen Umständen vollkommen treu sein! Kurze Zeit vor seinem Leiden hatte Jesus versichert:

 

*** Rbi8  Johannes 12:31 ***

Jetzt ergeht ein Gericht über diese Welt; jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden.

 

Ein grosses Aufatmen im Himmel war die Folge! Jehova hatte das Blut des fleckenlosen Lammes angenommen! Sünden konnten getilgt werden, sowohl bei Menschen wie bei reuigen Engeln! Die Macht Satans und seiner Anschuldigungen war gebrochen.

 

Paulus erklärte weitere Details im Brief an die Philipper, welche Art Gesinnung wir alle, vor allem aber Vorsteher von Christenversammlungen haben sollen. Vollkommen anders wie Satan hatte Jesus auf der Erde gehandelt und Menschen durch Liebe und seinen Dienst für sie gewonnen:

 

*** Rbi8  Philipper 2:5-11 ***

Bewahrt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war, 6 der, obwohl er in Gottesgestalt [[als Geistwesen]] existierte, keine gewaltsame Besitzergreifung in Betracht zog, nämlich um Gott gleich zu sein. 7 Nein, sondern er entäußerte sich selbst und nahm Sklavengestalt an und wurde den Menschen gleich. 8 Mehr als das, als er in seiner Beschaffenheit als ein Mensch erfunden wurde, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja zum Tod an einem Marterpfahl [[Pfahl]]. 9 Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm gütigerweise den Namen gegeben, der über jedem [anderen] Namen ist, 10 so daß sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind, 11 und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.

 

Vor Gott soll das Knie, sowohl von Engeln wie von Menschen gebeugt werden, um offen die erhöhte Stellung Jesu anzuerkennen! Dies galt für alle Lebenden seit seiner Erhöhung, wie es auch für all jene gelten wird, die Jesus zur Auferstehung bringen wird! Dass „... jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist“. Dies dient nicht dazu ihn als Teil einer Dreieinigkeit anzubeten, sondern allein Gott dem Vater gebührt Anbetung! Gottes „Geist der Wahrheit“ hatte all dies geplant und im Voraus gewusst! Ihm gebührt die höchste Ehre: Über jedem anderen Namen (im Sinne von Titel), danach aber folgt unmittelbar Jesus!

 

image081Der Engel Gabriel bestätigte gegenüber dem Propheten Daniel bei mehreren Gelegenheiten, wo er über das Geschehen der Endzeit im Zusammenhang mit dem „Israel Gottes“ spricht, dass „Michael, der grosse Fürst“ Israels sei. Dies machte ihn seit Beginn zum Anwärter für den Königsthron über das „Israel Gottes“, das auserwählte Volk aus einer königlichen Priesterschaft, aus 144.000 Priesterkönigen, welche künftig die ganze Erde beherrschen werden:

 

*** Rbi8  Daniel 10:21 ***

Doch werde ich dir die in der Schrift der Wahrheit aufgezeichneten Dinge mitteilen, und da ist keiner, der in diesen [Dingen] fest zu mir hält, außer Michael, euer Fürst.

 

Der Engel Gabriel berief sich auf Michael, „der fest zu mir hält“, wie er dem Propheten Daniel jene Dinge verkünden sollte, die mit uns in der Endzeit im Zusammenhang stehen. Offenbar hatte auch Gabriel seine Stellung innerhalb jener vierundzwanzig Engelfürsten!

 

Die Erhöhung Michaels zum „Erzengel“ oder Höchsten aller Engel oder „grossen Fürst“, der auch als „der Geist Jesu“ bezeichnet wird, hat somit direkt mit Jesu Treue bis in den Tod zu tun! Er hatte das ganze GESETZ gehalten und es gelehrt und wurde nun selbst von Gott „gross“ genannt! (Apg 8:29; 10:19; 11:12)

 

*** Rbi8  Matthäus 5:19 ***

Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden.

 

Jesu war es, der als Geistwesen seine Apostel und Jünger nach seiner Rückkehr in den Himmel direkt anleitete, der den „heiligen Geist“, der vom Vater kommt an Pfingsten über die hundertzwanzig Jünger ausgoss und später auch all jenen gab, welchen die Apostel tauften oder denen sie die Hände auflegten.

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 16:7 ***

Als sie ferner nach Mysien hinabkamen, bemühten sie sich, nach Bithynien zu gelangen, aber der Geist Jesu ließ es ihnen nicht zu.

 

Wenn  Paulus und seine Begleiter etwas zu tun versuchten, was mit Jesu Plan für die Verbreitung der guten Botschaft im Einklang stand, dann sandte er sie dorthin, wo dies nicht der Fall war, da hinderte er sie daran. Das war ein direktes Eingreifen. Jesus wusste, wo die Botschaft eine Chance hatte sich zu verbreiten und wo die Umstände dies verhinderten und zur Gefahr für jene würden, die seinen Auftrag ausführten!

 

1.1.2.3        Die „sieben Geister Gottes“ wirken als Jesu „Augen

Jesus selbst hat die „sieben Geister Gottes“, Engel, die zur ganzen Erde hin ausgesandt sind unter seiner Kontrolle! Die Zahl „sieben“ bedeutet Vollständigkeit in Dingen Jehovas!

 

http://www.manfred-gebhard.de/Offenbarung201520thron.jpg*** Rbi8  Offenbarung 5:6-10 ***

Und ich sah inmitten des Thrones und der vier lebenden Geschöpfe und inmitten der Ältesten ein Lamm stehen, als wäre es geschlachtet worden, das sieben Hörner und sieben Augen hatte, welche [Augen] die sieben Geister Gottes bedeuten, die zur ganzen Erde hin ausgesandt worden sind. 7 Und es ging und nahm [sie [die Rolle mit den sieben Siegeln]] sogleich aus der Rechten dessen, der auf dem Thron sitzt. 8 Und als es die Buchrolle nahm, fielen die vier lebenden Geschöpfe und die vierundzwanzig Ältesten vor dem Lamm nieder, und jeder hatte eine Harfe und goldene Schalen, die voll Räucherwerk waren, und das [Räucherwerk] bedeutet die Gebete der Heiligen. 9 Und sie singen ein neues Lied, indem sie sagen: „Du bist würdig, die Buchrolle zu nehmen und ihre Siegel zu öffnen, denn du bist geschlachtet worden, und mit deinem Blut hast du für Gott Personen aus jedem Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk und [jeder] Nation erkauft, 10 und du hast sie zu einem Königtum und zu Priestern für unseren Gott gemacht, und sie sollen als Könige über die Erde regieren.“

 

Die Zahl „sieben“ ist somit in der Bibel eine Zahl mit Symbolik, die Vollständigkeit bedeutet. „Hörner“ stellen politische Macht, Autorität dar. „Augen“ bedeutet Sehkraft, um Dinge und das Geschehen wahrzunehmen, um sie zu speichern und im Verstand zu verarbeiten.  Die „sieben Geister“ die zur Erde hin ausgesandt wurden bedeuten somit Engel, die Beobachtungsfunktionen auf der ganzen Erde innehaben. Da wir sie nicht sehen, sie aber uns sehen und beobachten können, sie über Geschehen Aufzeichnungen machen sind sie es, die Zeugnis vor Gott ablegen!

 

Was Johannes betreffend Jesus sieht, dass er „wie ein geschlachtetes Lamm“ vor dem Throne steht ist ebenso symbolisch zu sehen. Unmittelbar zuvor wurde Jesus auf Golgotha getötet und ein römischer Soldat durchstach ihn mit seiner Lanze. Er starb wie ein fleckenloses Opferlamm, um anstelle von uns für die Sünden Sühne zu leisten.

 

*** Rbi8  Matthäus 27:45-50 ***

Von der sechsten Stunde an brach eine Finsternis über das ganze Land herein bis zur neunten Stunde. 46 Um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme und sprach: „Elí, Elí, lamá sabachtháni?“ , das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? 47 Als einige der dort Stehenden dies hörten, begannen sie zu sagen: „Dieser ruft den Elia.“ 48 Und sogleich lief einer von ihnen hin und nahm einen Schwamm und füllte ihn mit saurem Wein und steckte ihn an ein Rohr und gab ihm zu trinken. 49 Die übrigen aber sprachen: „Laß [ihn]! Wir wollen sehen, ob Elia kommt, um ihn zu retten.“ [[Ein anderer nahm einen Speer und durchstach seine Seite, und es kam Blut und Wasser heraus.]] 50 Nochmals schrie Jesus mit lauter Stimme und hauchte [seinen] Geist [[gr. pneumna = Geist, Hauch, Atem]] aus.

 

Nach dem letzten Ausatmen Jesu verschied er, sein Geist hörte nach kurzer Zeit auf zu funktionieren, weil Sauerstoff fehlte, der Hirntod trat ein bevor die Zellen in Körper abzusterben begannen. Die letzten Worte Jesu stammen aus dem Psalm 22 von David. Jesus wandte die Worte auf sich an!

 

*** Rbi8  Psalm 22:1 ***

Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

[Warum bist du] fern davon, mich zu retten,

[Fern von] den Worten meines Schreiens?

 

Auch Jesaja hatte über Jesu Leiden und seinen Tod als Schuldopfer für andere geschrieben. Jesus muss sich der Worte bis ans Ende erinnert haben!

 

*** Rbi8  Jesaja 53:10 ***

Jehova aber gefiel es, ihn zu zerschlagen; er hat ihn krank gemacht. Wenn du seine Seele als ein Schuldopfer stellen wirst, wird er seine Nachkommen sehen, er wird [seine] Tage verlängern, und in seiner Hand wird das gelingen, woran Jehova Gefallen hat.

 

Selbst der Soldat erfüllte ohne es zu wissen noch letzte Vorhersagen in den Propheten:

 

*** Rbi8  Psalm 69:21 ***

Sondern als Speise gaben sie [mir] eine giftige Pflanze,

Und für meinen Durst suchten sie mir Essig zu trinken zu geben.

 

Jesajas Worte beschrieben sieben Jahrhunderte vor dem Kommen des Christus, sein Leben, den Grund seines Sterbens und die Form des Todes, wo er durchstochen würde.

 

*** Rbi8  Jesaja 53:3-7 ***

Er war verachtet, und wir hielten ihn für nichts. 4 Wahrlich, unsere Krankheiten hat er selbst getragen; und was unsere Schmerzen betrifft, er hat sie auf sich geladen. Wir aber hielten ihn für geplagt, von Gott geschlagen und niedergedrückt. 5 Aber er wurde für unsere Übertretung durchstochen; er wurde für unsere Vergehungen zerschlagen. Die Züchtigung, die zu unserem Frieden diente, [lag] auf ihm, und seiner Wunden wegen ist uns Heilung geworden. 6 Wie Schafe sind wir alle umhergeirrt; wir haben uns ein jeder auf seinen eigenen Weg gewandt; und Jehova selbst hat unser aller Vergehung ihn treffen lassen. 7 Er wurde hart bedrängt, und er ließ sich niederdrücken; doch pflegte er seinen Mund nicht aufzutun. Er wurde so wie ein Schaf zur Schlachtung geführt; und wie ein Mutterschaf, das vor seinen Scherern verstummt, pflegte auch er seinen Mund nicht aufzutun.

 

Jesus zeigte neuerlich den Weg auf, wie wir zum Vater gelangen und hat damit viele von ihrem abgeirrten Weg zurückgeführt. Jesus war das von Gott ausersehene vollkommene Lamm, um unsere Sünden zu tragen und Vergebung zu erlangen und Löschung vom Fluch der handschriftlich gegen uns lautenden Urkunde, des Todesurteils herbeizuführen (Kol 2:13, 14).

 

Weil er alle prophetischen Vorhersagen Gottes wie schon zuvor als Engel nun auch als Mensch erfüllt hatte und seine Treue bis hin zu einem schmählichen Tod erwiesen hatte wurde ihm nun die vollkommene Autorität über all jene Menschen und Engel verliehen, die dieses Opfer für sich annehmen und bereuen. Petrus macht uns auf diese Tatsache aufmerksam, dass auch Engel die gefallen waren von Jesu Tod profitieren konnten, um ebenso Vergebung zu erlangen!

 

*** Rbi8  2. Petrus 2:4-5 ***

In der Tat, wenn Gott sich nicht davon zurückhielt, die Engel, die gesündigt hatten, zu bestrafen, sondern dadurch, daß er sie in den Tartarus warf, sie Gruben dichter Finsternis überlieferte, um sie für das Gericht aufzubehalten; 5 und er hielt sich nicht davon zurück, eine ehemalige Welt zu strafen

 

Ebenso wie Menschen für Gottes Schlussgericht im Tode aufbehalten sind wurden Engel die in den Tagen der Sintflut Satan folgten bestraft und in eine Form von Gefängnis, einer Abtrennung von den treuen Engeln Gottes verbannt, der „himmlischen Frau“ fern. Im Kapitel drei zeigt Petrus, dass Jesus nach seiner „Auferstehung im Geiste“, somit als das Geistwesen Michael und nach seiner Erhöhung über alle Autorität jenen Engeln predigte.

 

*** Rbi8  1. Petrus 3:18-20 ***

Ja, auch Christus ist ein für allemal hinsichtlich Sünden gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott führe, [er,] der im Fleische zu Tode gebracht, aber im Geiste lebendig gemacht wurde. 19 In diesem [Zustand] [[des auferstandenen Geistkörpers]] ging er auch hin und predigte den Geistern im Gefängnis, 20 die einst ungehorsam gewesen waren, als die Geduld Gottes in den Tagen Noahs wartete, während die Arche errichtet wurde, in der wenige Personen, nämlich acht Seelen, sicher durch das Wasser getragen wurden.

 

Da Gottes Verurteilung noch nicht erfolgt ist konnte Jesus auch diesen Engeln im Gefängnis predigen und bestimmt einige zur Reue bewegen! Sein Urteil als Richter im Himmel ist verbindlich und denen er Sünden, Vergehen gegen Gottes Gebote verzeiht, denen sind sie verziehen, im Himmel und auf der Erde!

 

Unabhängig ihrer Herkunft werden die durch Gott Auserwählten künftig zusammen mit Jesus regieren. Es wird eine Zeit werden, wo Geistwesen, Engel und Menschen Seite an Seite arbeiten werden, um Gottes Willen gemeinsam zu erfüllen, damit nun die ganze Erde zum friedlichen Paradies verwandelt wird! Der Prophet Sacharja durfte dies sehen, was in einer nicht mehr fernen Zeit geschehen wird: Vier jener Geister, Engel, die erneut zur Beobachtung die Erde durchstreifen und die dem himmlischen Vater nun beruhigende Nachricht bringen:¨

 

http://kirchen-online.org/images/27.4-20090705-077n_480.jpg*** Rbi8  Sacharja 1:10-11 ***

Dann antwortete der Mann, der zwischen den Myrtenbäumen stehenblieb, und sagte: „Diese sind es, die Jehova ausgesandt hat, um auf der Erde umherzugehen.“ 11 Und sie antworteten dann dem Engel Jehovas, der zwischen den Myrtenbäumen stand, und sprachen: Wir sind auf der Erde umhergegangen, und siehe, die ganze Erde sitzt still und hat Ruhe.“

 

Der Mann, ein „Engel Jehovas“, der „zwischen den Myrthenbäumen“ stand hatte offensichtlich Autorität über jene vier Ausgesandten: Er ist derselbe Engel Michael und Menschensohn, Jesus, der die „sieben Geister“ als seine „Augen“ unter seiner Kontrolle hat. Da er unter den Myrthenbäumen steht ist es die Erde, wo er sich aufhält.  Es muss der zurückgekehrte Jesus sein, der von den Geistern gute Nachricht erhält, dass die ganze Erde zum Frieden gelangt ist. Das ist nicht lange nach Harmagedons Endschlacht, wenn alle Familien ihren Anteil am Erbe der Erde erhalten haben und dort ihre Häuser bezogen haben und nun ihre eigenen Pläne für ihren Teil des Paradieses zu realisieren beginnen! Jesus hatte versprochen:

 

*** Rbi8  Matthäus 19:29 ***

Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Ländereien verlassen hat, wird vielmal mehr empfangen und wird ewiges Leben erben.

 

Geistwesen und Erdenmenschen arbeiten nun Hand in Hand, um Gottes ursprünglichen Plan zu vervollständigen. Ein GESETZ herrscht über alle und da sich alle daran halten ist es die Nächstenliebe die all ihr tun beeinflusst! 

 

http://gallery.dralzheimer.stylesyndication.de/galleries/gedenkstaetten/friedhof/Alter-Friedhof-Saarlouis/Trauernder-Engel.jpgGottes Geister, die Engel wurden im Verlauf der Menschheitsgeschichte immer wieder als Boten oder als Ausführende von himmlischen Aufträgen ausgesandt. Zu Beginn schwebten sie über die Wasser des Urozeans, um dort die ersten lebenden Zellen im Meer zu produzieren oder einzusetzen. Später beauftragte Gott sie all die Spezies hervorzubringen, welche je auf der Erde lebten im Verlauf von Millionen von Jahren. Entgegen dem Mythos der Evolution waren dies gezieltes Einwirken und Veränderung von bereits vorhandenen genetischen Zellinhalten. Es war bestimmt nicht blinde Mutation und Zuchtauswahl, wie dies Darwin behauptet, um einen Schöpfergott  in den Bereich der griechischen Mythologie zu verbannen.

 

Jede Art Lebewesen die sich auf der Erde regt wurde für sich erschaffen, beruhte auf vorher bereits existierenden Arten, um jene nun mit spezifisch festgelegten Aufgaben zu ergänzen. Jede hat eine Bandbreite, welche Unterarten zur selben Hauptkategorie gehört, wo die Kombination männlicher und weiblicher DNS Variationen hervorbringt! Das war und ist eine geplante und koordinierte Aktion zu der es Intelligenz benötigt, die zudem mit wesentlich höheren Instrumenten ausgestattet ist, wie unsere moderne Wissenschaft! Nur Gott konnte den Überblick über diese Vielfalt behalten und mit Genauigkeit sie hin zum Schlusserfolg führen: Die Grundlage für menschliches Leben zu gewährleisten.

 

http://www.wissensschule.de/wp-content/uploads/2012/05/Artenvielfalt_Internet.jpgWir Menschen mit der so stolz verteidigten Wissenschaft haben erst das Stadium erster Experimentierkünste erreicht, während Engel das Handwerk offensichtlich in vollkommener Form beherrschen! Viele der Geschöpfe hatten im Verlauf der Erdgeschichte nur eine zeitweise Funktion, um die Grundlage für eine höhere Spezi zu schaffen und sie verschwanden dann wieder, als ihre Aufgabe erfüllt war! Wie weit jene Katastrophen von Gott her gesteuert stattfanden können wir nur vermuten. Er liess sich sein Werk bestimmt nicht vom blinden Zufall zerstören! Der Plan Gottes wurde erst durch unsere Generation von überheblichen Gottesfeinden und Darwinisten in Gefahr gebracht, die auf gottlose Weise die Erde und ihr Leben darauf in Gefahr bringen und immer mehr Spezi zum Aussterben verurteilen! Jehovas Eingreifen bevor dies unumkehrbar wird war vor fast zweitausend Jahren vorhergesagt worden:

 

*** Rbi8  Offenbarung 11:18 ***

Aber die Nationen wurden zornig, und dein eigener Zorn kam und die bestimmte Zeit für die Toten, um gerichtet zu werden, und den Lohn zu geben deinen Sklaven, den Propheten, und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und die zu verderben, die die Erde verderben.“

 

Die Nationen werden trotz zunehmender, von Gott vorhergesagter Plagen der Endzeit in ihrem zunehmenden Zorn gottlos handeln, statt über Gottes GESETZE nachzusinnen und eine Rückbesinnung zu machen. Es ist eine Zeit, wo jeder seinen Lohn erhalten wird, wer Gutes getan hat ewiges Leben, wer Gottes Normen missachtet ewige Abschneidung!

 

1.1.2.4        Zeugung Jesu Leben in Maria durch „heiligen Geist“ oder „den Heiligen Geist“?

Die Fragestellung soll bereits zum Denken anregen: Ist Gott „der Heilige Geist“ eine Person, die bei Maria Beischlaf ausübte oder war es „heiliger Geist“, Gottes Planung des entstehenden perfekten Lebens Jesu, das mittels des Eingreifen von intelligenten Geistwesen, von Engeln entstand, die dieses Werk gemäss Gottes Plan ausführten?

 

http://www.zellux.net/_zellux/bilder/grafiken/Reproduktives_Klonen.jpgObwohl wir heute aus der Wissenschaft In-Vitro-Befruchtung kennen, wo Leihmütter Kinder austragen die weder von der wahren Mutter noch dem wahren Vater her stammen konnten wir grundlegendste Bedürfnisse der Menschheit nicht befriedigen. Obwohl es uns gelang aus lebenden Zellen eines erwachsenen Tieres das Klonschaf Dolly zu züchten und viele und rasant zunehmende neue, oft halsgewagte Experimente mit veränderter Zellsubstanz unternehmen, so sind überkritischen Menschen die verschiedenen biblische Aussagen zum selben Thema zu vage, um Glauben in sie zu setzen. Niemand kennt bis heute die Langzeitfolgen dieser mehr dem Zufall unterliegenden neuen Kreationen z.B. von transgenen Fruchtarten [1] ausser der, dass sie immer mehr natürliche Varianten verdrängen und gar zum Aussterben verurteilen!

 

*** Rbi8  1. Mose 1:11-13 ***

Und Gott sprach weiter: „Die Erde lasse Gras hervorsprossen, samentragende Pflanzen, Fruchtbäume, die nach ihren Arten Frucht tragen, deren Samen in ihr ist, auf der Erde.“ Und so wurde es. 12 Und die Erde begann Gras hervorzubringen, Pflanzen, die Samen tragen nach ihrer Art, und Bäume, die Frucht tragen, deren Samen in ihr ist nach ihrer Art. Dann sah Gott, daß [es] gut [war]. 13 Und es wurde Abend, und es wurde Morgen, ein dritter Tag.

 

Gott selbst überprüfte sein Werk und sah, dass es gut war! Das Werk war vollkommen ausgeglichen, der Leben tragende Planet hielt sich durch die verschiedenen Arten im Gleichgewicht!

 

Die Bibel spricht zudem von der Zeugungskraft Abrahams, der die Altersgrenze überschritten hatte. Ebenso von Sara und Elisabeth, beides Frau die unfruchtbar waren, die trotz Unfruchtbarkeit und Alter ein vorangekündigtes Kind erwarteten, von Maria, die sogar ohne Kontakt zu einem Mann als Jungfrau einen Sohn gebar. Alles nur Schwindel? Leichtgläubigkeit, wie einige behaupten?

 

Nun, denen die ehrlich untersuchen und mit heutigen Erfolgen der Wissenschaft vergleichen erscheinen diese Dinge durchaus glaubwürdig, insbesondere sie von solchen Personen uns überliefert wurden, denen wir aufgrund ihrer Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit zu vertrauen lernten! Jene wussten, dass bei Gott jede Lüge verpönt ist und schlimmste Konsequenzen nach sich bringt! Salomo erbat sich im Bibelbuch Sprüche zwei Dinge von Gott:

 

*** Rbi8  Sprüche 30:7-9 ***

image095Zwei Dinge habe ich von dir erbeten. Enthalte sie mir nicht vor, ehe ich sterbe. 8 Unwahrheit und das lügnerische Wort entferne von mir. Gib mir weder Armut noch Reichtum. Laß mich die mir beschiedene Speise verzehren, 9 damit ich nicht satt werde und ich [dich] tatsächlich verleugne und sage: „Wer ist Jehova?“ und damit ich nicht verarme und ich tatsächlich stehle und mich am Namen meines Gottes vergreife.

 

Der Jünger Lukas berichtet, nachdem er mit den Augenzeugen der Geschehnisse persönlich geredet hatte, über die Dinge die zu Beginn des Lebens von Jesus von Wichtigkeit waren. Wenn wir bei unserem Untersuch die Mythen der Kirchenväter, um jene Geschehen herum abgestreift haben und nur den schriftlichen Ausführungen folgen, dann hören und sehen wir vor dem geistigen Ohr und Auge weit reelleres Geschehen, wie wir es vom Fernsehen her über das Klonschaf Dolly kennen!

 

Allerdings war das Geschehen um die Geburt Jesu kein zufällig geglücktes Experiment, das erst nach Hunderten, ja Tausenden von Versuchen Erfolg hatte, sondern ein bereits Hunderte, ja gar Tausende von Jahren seit Adam im Voraus angekündigtes direktes Eingreifen Gottes und seiner Engel in die Angelegenheiten der Menschheit. Die Propheten hatten exakt vorhergesagt, wann, wo und wie der Messias kommen würde. Die Prophezeiung der siebzig Jahrwochen die Gabriel dem Propheten Daniel gegenüber äusserte lässt sich nachprüfen! Die Propheten hatten erklärt, dass es das Leben eines himmlischen Abgesandten sein werde, das im Leib einer Jungfrau entstehen würde! Die Schriftgelehrten und Priester weigerten sich aber der schriftlichen Dokumentation Glauben zu schenken und fabulierten ihre eigenen Erwartungen eines machtvollen, prächtigen Königs hinein, der sie mit noch mehr Autorität und Macht beglücken würde! Keine Frage, warum sie Jesus ablehnten und ihm von Beginn an mit Opposition gegenüberstanden!

 

Aus einer einfachen Frau sollte der Messias geboren werden, ohne Klamauk und grosses Tamtam, wie es bei der Geburt eines neuen Königs üblich ist! Die einfachen Worte der Augenzeugen vermögen die Intelligenten dieses Systems bis heute nicht zu befriedigen:

 

http://www.gores-online.de/assets/images/Maria_Verkundigung_1.jpg*** Rbi8  Lukas 1:34-38 ***

Maria aber sprach zu dem Engel: „Wie soll dies sein, da ich keinen ehelichen Verkehr mit einem Mann habe? 35 Der Engel antwortete ihr und sprach: Heiliger Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Darum wird auch das Geborene heilig, Gottes Sohn, genannt werden. 36 Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, auch sie hat in ihrem hohen Alter einen Sohn empfangen, und dies ist für sie, die sogenannt Unfruchtbare, der sechste Monat; 37 denn bei Gott wird keine Erklärung etwas Unmögliches sein.“ 38 Da sagte Maria: „Siehe! Jehovas Sklavin! Mir geschehe nach deiner Erklärung.“ Darauf schied der Engel von ihr.

 

Die Worte des Engels an Maria, betreffend die Überschattung durch „heiligen Geist“ haben mit geistiger Vorbereitung Marias auf kommende physische Veränderungen in ihrem Leib zu tun! Da war kein unangenehmer oder gar schmerzlicher gynäkologischer oder gar operativer Eingriff geplant, welcher der jungen Frau Angst und Schrecken hätte einjagen können. Ihr wurde gesagt, dass durch höhere Macht und Autorität in ihr ein neues Leben gezeugt würde, ohne dass ein Eingriff sichtbar wäre oder sie mit einem Mann Verkehr haben würde! Maria, welche die Vorhersagen der Schrift durchaus kannte und sich bewusst war, dass sie aus der Linie Davids stammte, der doch solche Vorhersagen erhalten hatte, zeigte sich darum dem himmlischen Boten gegenüber unterwürfig und voll freudiger Erwartung aber auch mit gewisser Sorge vor dem Unbekannten!

 

Was geschehen würde, dies wäre Auftrags Gottes und das resultierende neue menschliche Leben würde aufgrund Gottes „heiligem Geist“, seiner exakten Planung und Ausführung, „heilig“ oder in jeder Beziehung „rein“ sein! Das bedeutet, dass dieses gezeugte und neun Monate später neugeborene Kind fehlerlos an Geist und Körper sein würde! Eine vollkommene DNS war hierzu notwendig, wozu das menschliche Ei von einer normalen Frau her stammte, der Same aber von himmlischer Herkunft war, in vollkommen menschlich perfektem Zustand! „Heiliger Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Darum wird auch das Geborene heilig, Gottes Sohn, genannt werden.

 

(Johannes 1:14)  So wurde das WORT Fleisch und weilte unter uns; und wir schauten seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit, wie sie einem einziggezeugten Sohn vom Vater her gehört; und er war voll unverdienter Güte und Wahrheit.

 

Maria setzte Vertrauen in die Worte des Engels, nachdem dieser von einem anderen Wunder berichtet hatte, was ihre Verwandte Elisabeth betraf. Konkret sagte der Engel, dass zur Zeit der Befruchtung Marias jener noch Ungeborene spätere Johannes bereits sechs Monate der Schwangerschaft hatte! Dies zudem bei einer bekannt Unfruchtbaren und im Alter über die gebärfähige Zeit hinaus fortgeschrittenen Elisabeth! Die Erklärung Gabriels: „... denn bei Gott wird keine Erklärung etwas Unmögliches sein“ war für Maria etwas, das sie von Kleinkind her kannte, weil Gott ihr Volk die Juden auf wundersame Weise seit Anbeginn der Nation gelenkt hatte! „Siehe! Jehovas Sklavin! Mir geschehe nach deiner Erklärung“.

 

Gottes Geist informiert, erleuchtet, offenbart Dinge die noch nicht geschehen sind. Diese Dinge können durch Boten, seien dies Engel und daraufhin Menschen oder durch direkte Einwirkung auf unseren Geist geschehen. Stets aber ist dies an Worte, an Bilder an Erklärungen oder klare Anweisungen gebunden. Der freie Wille selbst zu entscheiden ist Engeln und Menschen gegeben!

 

Das Gebet Davids veranschaulicht, wie ein Konflikt in uns, sei dies aus Angst vor dem Ungewissen oder vor Gefahr überwinden lässt und uns Gottes Willen freiwillig unterordnen, um in seiner Hand ein nützliches Instrument, oder wie Maria es ausdrückte, eine „Sklavin“ zu sein.

 

*** Rbi8  Psalm 143:10 ***

Lehre mich deinen Willen tun,

Denn du bist mein Gott.

Dein Geist ist gut;

Er führe mich im Land der Geradheit.

 

Gottes Geist kann uns zu ausserordentlichen Taten geleiten, die über die natürlichen Fähigkeiten des Menschen hinausreichen. So erfuhr Joseph in der ägyptischen Gefangenschaft von Gott durch direkte Inspiration den Inhalt und die Bedeutung gewisser Träume von Dritten, sowie deren Deutung von Jehova: Jener Traum vom gefangenen Bäcker und dem Weinschenk und des Pharaos, die sich später exakt im Guten und Schlechten  erfüllten (1.Mo 41:16-39).  Später deutete er Pharaos Träume von den sieben mageren und fetten Kühen und sieben mageren und fetten Ähren.

 

Nebukadnezars Traum vom Standbild (Statue) die Gottes Königreich zerstören wird (Da 2:36-45)Nebukadnezars Traum vom Baum der bis zum Himmel reicht (Da 3:20-27)Auch der Prophet Daniel wurde durch den „heiligen Geist“ Gottes mit Antworten ausgerüstet, was die Bedeutung von zwei gewichtigen Träumen Nebukadnezars anbetraf: Jenem Traum einer riesenhaften Statue, die bis zum Himmel reichte und aus verschiedenen Metallen bestand und jener andere eines umgehauenen grossen und mächtigen Baumes, der ebenso bis zum Himmel reichte. Alle diese Träume hatten prophetischen Charakter und sollten künftigen Generationen dienen, um kommende Ereignisse zu erkennen!

 

Petrus zeigt in seinem 2.Brief erneut, dass diese Form der Übermittlung „heiligen Geistes“ von Gott her stammt und keinerlei menschliche Interpretation erlaubt! Wir sind verpflichtet nach den Gedanken Gottes zu forschen und die eine Wahrheit darüber zu erkennen, die von Gott her stammt!

 

*** Rbi8  2. Petrus 1:19-21 ***

Demzufolge haben wir das prophetische Wort um so fester; und ihr tut gut daran, ihm Aufmerksamkeit zu schenken als einer Lampe, die an einem dunklen Ort leuchtet, bis der Tag anbricht und ein Tagesstern aufgeht, in eurem Herzen. 20 Denn dies wißt zuerst, daß keine Prophezeiung der Schrift irgendeiner privaten Auslegung entspringt. 21 Denn Prophetie wurde niemals durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern Menschen redeten von Gott aus, wie sie von heiligem Geist getrieben wurden.

 

Der „Tagesstern“ der in unserem Herzen aufgeht hat mit klarem Verständnis solcher prophetischer Worte zu tun, die uns auch heute betreffen! Der „Tagesstern“ kündigt das Herannahen des Lichts der „Sonne“, vollkommenen Verständnisses an, das von Jehova, der wahren Lichtquelle stammt! Jede Form „privater Auslegung“, indem eigene Gedanken die Vorhersagen Gottes ersetzen sind zum Scheitern verurteilt, da die wahre Auslegung zum selben Thema doch an anderer Stelle der Schrift bereits existiert! Wir benötigen nicht Männer oder Frauen, welche die Schrift auslegen, sondern Erforscher der Schrift, welche Gottes Wort durchforschen, um Jehovas Antworten zum selben Thema an anderer Stelle der Schrift zu finden! Daniel spricht vom „umherstreifen“ in Gottes Wort, das uns zu wahrer Erkenntnis führt!

 

*** Rbi8  Daniel 12:3-4 ***

Und die, die Einsicht haben, werden leuchten wie der Glanz der Ausdehnung und die, die die vielen zur Gerechtigkeit führen, wie die Sterne auf unabsehbare Zeit, ja für immer.

4 Und was dich betrifft, o Daniel, halte die Worte geheim, und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes. Viele werden umherstreifen, und die [wahre] Erkenntnis wird überströmend werden.“

 

Wo diese Antworten noch fehlen ist es nicht an uns sie als gesicherte Erklärung auszugeben, sondern diese als das zu bezeichnen, was sie sind, eigene Schlussfolgerungen die sich der Wahrheit annähern! Vermutungen, Approximation, Wunschdenken durch unseren eigenen Geist sind als solche zu kennzeichnen! „Denn Prophetie wurde niemals durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern Menschen redeten von Gott aus, wie sie von heiligem Geist getrieben wurden.“ „Heiliger Geist“ versucht Gott zu gefallen, der „Geist dieser Welt“ stellt sich selbst in den Mittelpunkt!

 

*** Rbi8  2. Samuel 23:2 ***

Der Geist Jehovas war es, der durch mich redete,

Und sein Wort war auf meiner Zunge.

 

Gott selbst erwählte sich seine Wortführer und legte ihnen seinen „heiligen Geist“ auf ihre Zunge und in ihren Schreibstift! Israel, dessen Vorsteher zeigten diesen prophetischen Worten gegenüber oft Herzenshärte und lehnten das wirkliche Hinhören ab! Jesus beklagte diesen Umstand mehrfach bei den Pharisäern und Schriftgelehrten und die Apostel kündigten gleiches Verhalten bei späteren Führern der Christenversammlung an! Der Prophet Sacharja schrieb bereits darüber:

 

http://img.alibaba.com/photo/133607876/Flour_mill_emery_stones.jpg*** Rbi8  Sacharja 7:12 ***

Und ihr Herz machten sie zu einem Schmirgelstein, um dem Gesetz [[GESETZ]] und den Worten nicht zu gehorchen, die Jehova der Heerscharen durch seinen Geist mittels der früheren Propheten sandte, so daß großer Zorn auf seiten Jehovas der Heerscharen entstand.“

 

Wer den „heiligen Geist“ der durch prophetisches Wort übermittelt wurde ablehnt, der lehnt es doch in Wirklichkeit ab auf Gott zu hören, was Konsequenzen haben muss! Das GESETZ wurde zu Gunsten Israels erlassen, damit das höchste Mass der Freiheit gewährleistet wird! Wenn ich schaue, dass es meiner Familie gut geht und die Familie schaut, dass es mir gut geht, dann geht es der Familie gut! Das „Herz aus Schmirgelstein“ stellt dagegen die Eigeninteressen in den Vordergrund, statt Liebe zum Nächsten ist es Eigensinn, der es in Kauf nimmt den Nächsten auszunutzen und dem Nächsten Schaden zuzufügen! Was für die Familie gilt, gilt für den Nachbarn, das gilt auch für die Gemeinde, die Nation! Jehovas Zorn war somit völlig berechtigt gegen die Nation gerichtet!  

 

Auch der Priester Sacharja, der Vater Johannes des Täufers hatte vorab die Ankündigung des Engels Gabriel der Geburt eines Sohnes, des Johannes angezweifelt und war darum im Augenblick mit Stummheit geschlagen worden. Nun aber, nachdem das Kind geboren war wurde sein Mund erneut geöffnet und nun dankte er Gott und lobpries ihn und kündigte neue Dinge an, die in Verbindung standen mit Ankündigungen früherer Propheten:

 

*** Rbi8  Lukas 1:67-75 ***

Und Sacharja, sein Vater, wurde mit heiligem Geist erfüllt, und er sprach prophetisch: 68 Gesegnet sei Jehova, der Gott Israels, denn er hat seine Aufmerksamkeit seinem Volk zugewandt und ihm Befreiung bereitet. 69 Und er hat für uns ein Horn der Rettung aufgerichtet im Hause Davids, seines Knechtes, 70 so wie er durch den Mund seiner heiligen Propheten seit alters geredet hat 71 von einer Rettung vor unseren Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen, 72 um in Verbindung mit unseren Vorvätern Barmherzigkeit zu erweisen und seines heiligen Bundes zu gedenken, 73 des Eides, den er Abraham, unserem Vorvater, schwor, 74 um uns, nachdem wir aus den Händen der Feinde befreit worden sind, das Vorrecht zu gewähren, ihm ohne Furcht heiligen Dienst darzubringen 75 mit Loyalität und Gerechtigkeit vor ihm alle unsere Tage.

 

Gott zu dienen ist ein Vorrecht das Segen bringt! Wie aber kann ich jemandem dienen auf den ich nicht bereit bin zu hören? Rettung durch Jesus, aus dem Hause Davids als machtvoller König wird uns angekündigt. Das hat damit zu tun, dass wir das „GESETZ des Glaubens“ erfüllen, jenen Retter annehmen, indem wir auf diesen hören, das tun, was er uns aufträgt! Wer nicht auf Gott hört, der wird auch nicht auf Jesus hören!

 

Die angekündigte Rettung vor den Feinden hat sich bisher noch nicht erfüllt und ist auf die Endzeit ausgerichtet, wenn der Christus als „Reiter auf dem weissen Pferd“ seine Endschlacht gegen die Feinde seines Königreiches in Harmagedon schlägt! Der Eid, den Jehova Abraham schwor muss sich erst noch endgültig erfüllen, wenn „sein Same“ das Tor seiner Feinde einnimmt! Die Feinde sitzen bis zum Schluss der „sieben Zeiten der Nationen“ in jener Stadt Jerusalem, die Jehova für sich als Sitz seiner Regierung und der künftigen „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ erwählt hat! All diese Dinge konnte Sacharja erklären, weil er von „heiligem Geist“ erfüllt war, sein Herz Gottes Worte verkündigten!

 

Dieser „heilige Geist Gottes“ wirkt auf Menschen, die ihr Herz Gott gegenüber geöffnet haben und Gott erwählt sich aus den wahrlich Getreuen jene als sein Sprachrohr selbst aus, deren Herz er kennt! Er übermittelt seinen Geist, sein Wort auf unterschiedliche Weise, sei dies durch Visionen oder Träume, die auf den Sinn der Empfänger einwirken, sie zum Handeln antreiben. So konnten Propheten wie Hesekiel Dinge sehen, die in Zukunft geschehen werden, wie hier nun die Erstauferstehung [Bb] kurze Zeit nach Harmagedon aus symbolischen „verdorrten Gebeinen“ in einer Talebene vor Jerusalem [2] im Todesschlaf ruhen:

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/06/Anton_Boten_Erweckung_der_Totengebeine_Ez_37.jpg*** Rbi8  Hesekiel 37:1-2 ***

Es erwies sich, daß die Hand Jehovas über mir war, so daß er mich im Geist Jehovas hinausführte und mich mitten in der Talebene niedersetzte, und sie war voller Gebeine. 2 Und er ließ mich ringsherum an ihnen vorüberziehen, und siehe, es waren sehr viele auf der Oberfläche der Talebene, und siehe, sie waren ganz verdorrt.

 

Diese Prophezeiung wird nur durch Glauben in die Worte des Johannes in der Offenbarung zur gesicherten Hoffnung, wenn wir verstehen, wann, wo und durch wen sie sich, zu welchem Zweck erfüllt!

 

*** Rbi8  Offenbarung 20:6 ***

Glücklich und heilig ist, wer an der ersten Auferstehung teilhat; über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und werden als Könige die tausend Jahre mit ihm regieren.

 

Gottes „heiliger Geist“ gibt uns die Antwort durch sein ganzes Schriftwort! Kein Teil darf weggelassen werden, kein Teil ist dabei unwichtig. Jede Zufügung und Weglassung verändert das Gesamtbild!

 

Durch den Propheten Joel kündigte Gott an, dass auch gewöhnliche Menschen, „Söhne und Töchter“ und „Knechte und Mägde“ von Gottes Geist beeinflusst würden und zu prophezeien beginnen werden. Alte und junge Männer würden Visionen sehen!

 

*** Rbi8  Joel 2:28-29 ***

Und danach soll es geschehen, daß ich meinen Geist auf Fleisch von jeder Art ausgießen werde, und eure Söhne und eure Töchter werden tatsächlich prophezeien. Was eure alten Männer betrifft, Träume werden sie haben. Was eure jungen Männer betrifft, Visionen werden sie sehen. 29 Und sogar auf die Knechte und auf die Mägde werde ich in jenen Tagen meinen Geist ausgießen.

 

All dies darf nicht aus dem Zusammenhang gelöst werden und von einer Religionsgruppe auf sich und ihre Glieder bezogen werden, um scheinbar zu beweisen, dass Gottes Gunst auf ihnen liegen würde! Der Zusammenhang im Kontext Zeit, wo das Geschehen auf der Zeitachse anzusiedeln ist muss berücksichtigt werden! Petrus bestätigte die Erfüllung jener Prophezeiung, als an Pfingsten „heiliger Geist“ auf hundertzwanzig Personen gefallen war und aufgrund des Prophezeiens in unterschiedlichen Sprachen gegenüber der zusammengelaufenen Volksmenge deutlich Gottes Hand ersichtlich wurde!

 

1.1.2.5        Wurden Propheten in der „Kraft des Geistes“ oder einfach „im Geist“ statt im physischen Körper zu fremden Orten gebracht?

Sachaja erhält eine VisionJohannes durfte Dinge im Himmel durch Visionen sehen, es ging um Geschehen bei Jesu Erhöhung nach dem Tod, wie das geschlachtete Lamm die Rolle mit den sieben Siegeln erhielt und öffnete und dadurch das Geschehen der Endzeit geoffenbart wurde! Johannes hatte zuvor schon von Jesus einen deutlichen Auftrag erhalten durch den übermittelnden Engel: Er sollte bei den sechzehn Visionen darauf achten, was in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft liegt! (Off 1:7, 8) Im Geist wurde er auf der Zeitachse in die Zukunft geführt und sah in Visionen, was zu Beginn des „Tages des Herrn und in dessen Verlauf bis und mit zur Aufrichtung des Königreiches für Israel und dann selbst bis ans Ende des Millenniums geschehen würde:

 

*** Rbi8  Offenbarung 1:10-11 ***

Durch Inspiration befand ich mich dann am Tag des Herrn, und ich hörte hinter mir eine starke Stimme gleich der einer Trompete, 11 die sprach: Was du siehst, schreibe in eine Buchrolle, und sende es den sieben Versammlungen: in Ephesus und in Smyrna und in Pergamon und in Thyatira und in Sardes und in Philadelphia und in Laodicea.

 

Johannes handelte entsprechend dem, was der Geist befahl. Wir unsererseits profitieren aus seinen exakten Aufzeichnungen!

 

Die „zwei Zeugen“ [A] von der Johannes im Kapitel 11 der Offenbarung berichtet, sie prophezeien während der Endzeit über kommende Ereignisse! „Heiliger Geist“ ist es der sie anleitet und offenbar erhalten sie ihre Unterweisung durch den heiligen Geist, der aus der Schrift spricht! Paulus hatte im 2.Brief an die Thessalonicher angekündigt, dass nach dem Tod der Apostel bis hin in der Endzeit keine weiteren direkten Anweisungen Gottes oder seitens der Apostel erfolgen würden (2.Thess 2:1, 2). Diese würden ihre Frühauferstehung zudem ja erst am Ende [B1] der 1260 Tage des Prophezeiens der „zwei Zeugen“ [A] haben! Alle Anweisungen und Informationen waren vollständig im Voraus gegeben worden und in Schriftform festgehalten und uns getreulich überliefert!

 

*** Rbi8  Offenbarung 11:3-4 ***

Und ich will meine zwei Zeugen tausendzweihundertsechzig Tage mit Sacktuch bekleidet prophezeien lassen. 4 Diese sind [versinnbildlicht durch] die zwei Olivenbäume und die zwei Leuchter und stehen vor dem Herrn der Erde.

 

Auch wenn jene „zwei Zeugen“ sinnbildlich vor „dem Herrn der ganzen Erde“ stehen, so sind sie irdisch und ihr Prophezeien fusst auf Gottes geäussertem „heiligen Geist“! Sie zeichnen Jehova und seinem Christus gegenüber verantwortlich und anerkennen als ihr Haupt ausschliesslich den Christus!

 

"Babylon die Grosse" (Religionen: World Council of Religious Leaders = WCRL) reitet das "siebenköpfige wilde Tier" (UNO) (Off 17:3-5)Johannes wird im Geist durch Gottes Vision in die Endzeit versetzt und sieht mehrere symbolische „wilde Tiere“ und eine Frau, eine „Hure“ die auf einem siebenköpfigen „wilden Tier“ reitet. Er erhält durch heiligen Geist, mittels der Worte eines Engels auf seine Fragen hin klare Antworten, was dies alles bedeutet. Allerdings sollten die Symbole erst in der Endzeit entziffert werden können, wenn sich die Dinge zu erfüllen beginnen würden.

 

*** Rbi8  Offenbarung 17:3 ***

Und in [der Kraft des] Geistes trug er mich in eine Wildnis hinweg. Und ich erblickte eine Frau, die auf einem scharlachfarbenen wilden Tier saß, das voll lästerlicher Namen war und sieben Köpfe und zehn Hörner hatte.

Johannes selbst blieb in Ketten auf Patmos, während sein Geist in Visionen Dinge sah die örtlich und zeitlich von der Realität gelöst waren! Etwas später in der 16. Vision sieht er das Geschehen, wo das „neue Jerusalem“ vom Himmel herabkommt, der Zeitpunkt, wo Jesus dem Vater das inzwischen gereinigte und aufgerichtete „Königreich des Sohnes der Liebe“ in Form des „Israel Gottes“ übergibt.

 

*** Rbi8  Offenbarung 21:10-11 ***

Und er trug mich in [der Kraft des] Geistes weg zu einem großen und hohen Berg, und er zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herniederkam 11 und die Herrlichkeit Gottes hatte. Ihr strahlender Glanz war gleich einem überaus kostbaren Stein, wie ein Jaspisstein, der kristallklar leuchtet.

 

Viele der Dinge die Johannes in der Offenbarung in Symbolsprache sieht werden dort in ihrer Bedeutung nicht erklärt. Das war unnötig, den Johannes kannte frühere Visionen anderer Propheten, wo dieselben Symbole bereits erklärt werden. Er konnte bei den Lesern der Offenbarung, zu deren Schreiben und versenden an sieben Versammlungen er vom Geist angehalten wurde damit rechnen, dass jene Schriftkundige waren und keine nähere Erläuterung benötigten! Sie waren ja von Paulus durch direkte Rede informiert worden. Ihre ersten Glieder waren schriftkundige Juden gewesen. Dazu gehörte Verständnis des Bibelbuches Daniel.

 

*** Rbi8  Daniel 7:1-3 ***

Im ersten Jahr Belsazars, des Königs von Babylon, sah Daniel selbst einen Traum und Visionen seines Hauptes auf seinem Bett. Alsbald schrieb er den Traum auf. Den vollständigen Bericht über die Sache teilte er mit. 2 Daniel ergriff das Wort und sprach:

Ich schaute dann in meinen Visionen bei Nacht, und siehe da, die vier Winde der Himmel wühlten das weite Meer auf. 3 Und vier riesige Tiere kamen aus dem Meer herauf, jedes verschieden von den anderen.

 

All diese Informationen, welche durch den Geist auf Menschen wirkten sollten sie zum Handeln, zum Denken, zum Fragen, zum Nachforschen anregen, um Gottes „tiefere Dinge“, seinen offenbarten Willen zu verstehen und entsprechend selbst zu handeln! Die gute Botschaft musste möglichst vielen Menschen bis an die Enden der Erde verkündet werden und jeder Einzelne musste sich angesprochen fühlen selbst zu handeln!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 16:8-10 ***

Und während der Nacht hatte Paulus eine Vision: Ein gewisser mazedonischer Mann stand da und bat ihn inständig und sprach: „Komm herüber nach Mazedonien, und hilf uns!“ 10 Sobald er nun die Vision gehabt hatte, suchten wir nach Mazedonien zu gelangen, da wir folgerten, daß Gott uns gerufen habe, um ihnen die gute Botschaft zu verkündigen.

 

Aufgrund der Mitteilungen die jeder von uns aus der Schrift liest muss jeder, ebenso wie Paulus und seine Begleiter selbst Schlüsse ziehen und “folgern“, was Gott von dir und von mir fordert und entsprechend dem Auftrag handeln!

 

Der Geist Gottes treibt jene, die ihn erhalten förmlich dazu das auszuführen, was Jehova von ihnen wünscht! Dabei ist es nicht eine Kraft die von aussen wirkt, sondern eine Verstärkung der inneren eigenen Kräfte, die weit über das Normale hinausgeht!

 

*** Rbi8  2. Korinther 4:7 ***

Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die Kraft, die über das Normale hinausgeht, Gottes sei und nicht die aus uns selbst.

 

Dieser „heilige Geist“ wirkt wie ein Feuer, das die Person anheizt, in ihm brennt das zu erfüllen, wozu er ausersehen wurde! Daher werden Gottes Auserwählte „glühend im Geist“, voll schöpferischer Kraft, das Beste aus sich und anderen Personen herausholend, sich des Guten und des Willens Gottes in allem versichernd! (Apg 18:24, 25; Rö 12:11)

 

*** Rbi8  1. Thessalonicher 5:16-22 ***

Freut euch allezeit.  17 Betet unablässig. 18 Sagt Dank in Verbindung mit allem. Denn dies ist der Wille Gottes in Gemeinschaft mit Christus Jesus euch betreffend. 19 Löscht das Feuer des Geistes nicht aus. 20 Behandelt prophetische Äußerungen nicht mit Verachtung. 21 Vergewissert euch aller Dinge; haltet an dem fest, was vortrefflich ist. 22 Von jeder Art Bosheit haltet euch fern.

 

Hiob zeigte, dass Gottes Geist unseren eigenen Geist weise zu machen vermag und dass dies nicht bloss auf „betagte Männer“ zutrifft, sondern junge Männer genauso! Dies zeigte sich bei Samuel, bei David, bei Johannes dem Täufer und vor allem bei Jesus in herausragender Weise:

 

http://www.enjott.com/fileadmin/files/werke/482/images/Giaccino_Asserato_HIOB.jpg*** Rbi8  Hiob 32:7-10 ***

Gewiß ist es der Geist in sterblichen Menschen

Und der Odem [[heb.: ruach (Geist; Inspiration)]] des Allmächtigen, [der] sie verständig macht.

 9 Nicht nur die Hochbetagten erweisen sich als weise,

Noch verstehen bloß die Alten das Recht.

10 Daher sagte ich: ‚Hör mir zu.

Ich werde meine Erkenntnis verkünden, ja ich.‘

 

Paulus hatte durch sein Apostelamt die Macht erhalten heiligen Geist auf andere zu übertragen. So gehörte der junge Timotheus zu denen, welchen Paulus die Hände aufgelegt hatte und sie dadurch besondere Geistesgaben erhielten. Timotheus aber musste in sich selbst das Feuer entfachen! Paulus erinnert diesen jungen Mann daran! Gesunder Sinn und Mut standen mit dieser Gabe in Verbindung!

 

*** Rbi8  2. Timotheus 1:6-11 ***

Gerade aus diesem Grund erinnere ich dich daran, die Gabe Gottes, die durch das Auflegen meiner Hände in dir ist, wie ein Feuer anzufachen. 7 Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Feigheit gegeben, sondern den der Kraft und der Liebe und des gesunden Sinnes. 8 Daher schäme dich des Zeugnisses über unseren Herrn nicht noch meiner, eines Gefangenen um seinetwillen, sondern nimm teil am Erleiden von Ungemach für die gute Botschaft gemäß der Kraft Gottes. 9 Er hat uns gerettet und uns mit einer heiligen Berufung berufen, nicht aufgrund unserer Werke, sondern aufgrund seines eigenen Vorsatzes und unverdienter Güte. Diese wurde uns in Verbindung mit Christus Jesus vor langwährenden Zeiten verliehen, 10 doch jetzt ist sie klar ersichtlich geworden durch das Offenbarwerden unseres Retters, Christus Jesus, der den Tod zunichte gemacht, aber Licht auf Leben und Unvergänglichkeit geworfen hat durch die gute Botschaft, 11 für die ich zum Prediger und Apostel und Lehrer ernannt worden bin.

 

Johannes warnt in der Offenbarung, dass Feiglinge das Königreich Gottes nicht erreichen! Das Verkündigen der guten Botschaft bringt Ungemach mit sich, Widerstand und selbst Gefängnis und Tod sind Konsequenzen, wenn wir offen und mutig über das gegenwärtige und künftige System Zeugnis ablegen (Off 2:10). Die heutigen Machthaber fühlen sich verletzt durch die Offenheit der Sprache, wie ihr Fehlverhalten und ihre ungesetzlichen Handlungen, ihre Heuchelei ans Licht gezerrt werden! Sie fühlen sich an die Wand gedrängt, wenn wir von der Aufrichtung vom kommenden Königreich der Himmel reden, weil sie ihr eigenes näher rückendes Ende durchaus zu erkennen vermögen und dies fürchten! Wir müssen als Verkündiger bereit sein Ungemach auf uns zu nehmen ohne Kompromisse mit dem System einzugehen, wie dies Religionen ständig tun! Es ist eine „heilige Berufung“ zu der wir uns offen bekennen sollen, dem Königreich des Christus anzugehören und nicht dem System dieser Welt.

 

http://www.scinexx.de/redaktion/focus/bild7/alter21m.jpgDas Predigen kommenden ewigen Lebens als freie Gabe Gottes macht all die harten Anstrengungen seitens einer immer mächtigeren Wissenschaft und Forschung nervös, weil dadurch ihre eigene, nahezu nutzlose Anstrengung offensichtlich wird! Ihre Versprechungen Leben zu verlängern erweist sich oft als zu weit gegriffen. Timotheus wird von seinem Lehrmeister aufgefordert exakt den Schritten des Paulus zu folgen und wir sollten dies ebenso tun.

 

Die Geistesgaben die Gott durch Handauflegen im ersten Jahrhundert verliehen hatte waren alle zweckgerichtet! Sie dienten der schnelleren Verbreitung, des tieferen Verständnisses, der Festigung der Versammlungen und der besseren Ordnung darin, was gesamthaft dem Frieden diente.

 

*** Rbi8  1. Korinther 14:32-33 ***

Und [die Gaben] des Geistes der Propheten werden von den Propheten beherrscht. 33 Denn Gott ist nicht [ein Gott] der Unordnung, sondern des Friedens.

 

Nicht jeder ist zum Propheten innerhalb der Versammlung bestimmt, sondern diese höchste der Geistesgaben, nach der alle streben sollten, ist denen vorenthalten, die hierzu vom Geist bestimmt sind, der Jesu als Haupt der Versammlung ist. Diese Form der Ordnung fördert den Frieden in der Versammlung!

 

 

1.1.3          Der Schöpfungsbericht der Bibel vom Geist Gottes inspiriert, dient zu unserer Unterweisung

 

1.1.3.1        Gottes „Geist“ schuf Himmel und Erde

image1123Nachdem die Erde erschaffen wurde musste sie für das Leben zubereitet werden! Das Gesetz von Louis Pasteur, dem Vater der Mikrobiologie besagt, dass nur Leben, Leben produzieren kann! Die reproduktiven Kräfte sind an Leben gebunden und nicht an tote Materie, wie es uns die Theorie über die Evolution vorgaukeln will, die jeden Weg geht, um Pasteurs Erkenntnis zu zerstören, weil dessen Aussage auf dem Weg zur gottlosen Welt ein weiteres Hindernis darstellt. Gott präsentiert sich in der Schrift als Schöpfer allen Lebens auf der Erde. Entweder spricht Er die Wahrheit oder es wäre eine Lüge! Gott zum Lügner zu stempeln, um eine eigene Theorie zu vertreten wird bestimmt nicht ohne Folgen bleiben! Gottes Gerechtigkeit lässt solches nicht zu!

 

*** Rbi8  Römer 3:3-4 ***

Was denn [ist der Fall]? Wird vielleicht, wenn einige nicht Glauben bekundeten, ihr Unglaube die Treue Gottes unwirksam machen? 4 Das geschehe nie! Sondern Gott werde als wahrhaftig befunden, wenn auch jeder Mensch als Lügner erfunden werde, so wie geschrieben steht: „Damit du dich in deinen Worten als gerecht erweist und den Sieg gewinnst, wenn du gerichtet wirst.“

 

Spätestens am Gerichtstag Gottes wird es sich erweisen, dass Gott Leben geben und Leben nehmen kann! Er hat es erschaffen und er kann es zurückfordern! Er lässt sterben und er erweckt erneut zum Leben!

 

Gemäss Erkenntnis unserer Wissenschaft begann alles Leben im Wasser. Dort wurde mittels der vorhandenen Elemente in der Natur  einzelliger Lebewesen und später mittels mehrzelligen Algen Sauerstoff produziert, Grundlage für das Atmen höherer Lebewesen. Diese ersten Lebewesen konnten nicht aus sich selbst entstehen, benötigten eine Intelligenz, um sie zu erschaffen! Selbst die Ausrede, sie wären mittels Kometen eingeschleppt worden kann nur als dummdreist umschrieben werden! Das Problem wird dadurch nicht gelöst, sondern in der Theorie nur auf ferne Planeten im All exportiert! Auch dort gilt das Gesetz das Pasteur herausgefunden hat: Nur Leben kann Leben weitergeben!

 

*** Rbi8  1. Mose 1:1-2 ***

Im Anfang erschuf Gott die Himmel und die Erde.

2 Die Erde nun erwies sich als formlos und öde, und Finsternis war auf der Oberfläche der Wassertiefe; und Gottes wirksame Kraft [[Geist (heb.: werúach)]] bewegte sich hin und her über der Oberfläche der Wasser.

 

Die Fussnote in der NEUE-WELT-ÜBERSETZUNG sagt, dass der mit „wirksame Kraft“ übersetzte hebräische Ausdruck „werúach“ auch „Geist“ oder besser „der GEIST“ bedeutet. Es wird aber dem Übersetzer von Gott her nicht freie Hand gelassen, ob er eines der Wörter durch ein anderes ersetzt. Damit kann der Sinn vollkommen verändert werden

 

***  1. Mose 1:2 (Fn) ***

„Und . . . wirksame Kraft (Geist)“. Hebr. werúach. Das Wort rúach wird nicht nur mit „Geist“ übersetzt, sondern auch mit „Wind“ sowie mit anderen Ausdrücken, die eine unsichtbare wirksame Kraft bezeichnen. Siehe 3:8, Fn. („Brise“); 8:1, Fn.

 

Eines ist gewiss, dass der inspirierte Schreiber der Genesis, Moses exakt einen Gedanken zu vermitteln suchte: Gott erschuf „die Himmel und die Erde“ und später alles, was an Leben vorhanden ist! Dieses Leben begann sehr früh, noch bevor eine Uratmosphäre Licht zur Erde hindurch liess! Gottes „Werkmeister“ war auch hier ausführende Kraft!

 

1.1.3.2        Gottes „heiliger Geist“ informiert über Geschehen, das die Wissenschaft bis heute nicht versteht!

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/18/Nur04512.jpg/220px-Nur04512.jpgWir wissen heute, dass in der Tiefsee Tausende von Metern unter der Wasseroberfläche Leben vorhanden ist, das nicht an die Photosynthese gebunden ist! Die Uratmosphäre über den Wassern muss zudem ausserordentlich dicht mit Wasserdampf, dichtem Nebel geschwängert gewesen sein, so dass nur wenig Licht bis zur Erdoberfläche durchdrang. Die Masse der Erde dürfte einen mit vielen Staub-Masseteilchen durchsetzten Wolke von grosser Dichte bis zu weit grösseren Höhen festgehalten haben, als unsere heutige Atmosphäre, welche während der Sintflut Noahs ein letztes Mal ausgeregnet worden war! Die Online-Enzyklopädie WIKIPEDIA sagt zum Thema:

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/df/Full_moon_partially_obscured_by_atmosphere.jpg/330px-Full_moon_partially_obscured_by_atmosphere.jpgBei der Ausbildung einer Atmosphäre spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Zuvorderst die Masse des Himmelskörpers, sein Radius und seine Oberflächentemperatur, sowie die molare Masse der einzelnen Gasteilchen. Masse und Radius bestimmen das Schwerefeld an der Oberfläche. Das Schwerefeld muss dabei ausreichend kräftig sein um zu gewährleisten, dass die in der Regel aus Ausgasungen hervorgehenden Gasteilchen an den Himmelskörper gebunden bleiben und sich nicht in den Weltraum verflüchtigen können.

 

Die dichte Gas-Wasserdampfwolke über der Erde dürfte sich durch ein auslösendes Ereignis ein erstes Mal sintflutartig auszuregnen begonnen haben, von einem Punkt aus! Die Wasser, die in Form von Dampf vorhanden waren fielen nun zur Oberfläche der Erde, die an vielen Stellen oder gar noch zu grossem Teil glühend flüssig war! Eine Schockartige Abkühlung erfolgte. An jener bereits etwas kühleren Stelle, wo sich eine erste Landmasse zu bilden begonnen hatte und wo das Ausregnen begann verfestigte sich eine dickere Scholle als dort, wo sich noch glühendflüssige Lava befand. Die dampfförmigen Wasser oben und die Wasser, die sich nun auf der Erde zu sammeln begannen und wo immer sie auf Lava trafen erneut verdampften bildeten nun einen natürlichen Kreislauf der die Oberfläche nach und nach durch Verdunstungskälte abzukühlen begann! Gott hatte diese Dinge zuvor gegenüber seinen Engeln erklärt.

 

*** Rbi8  1. Mose 1:6-8 ***

Und Gott sprach weiter: „Es entstehe eine Ausdehnung zwischen den Wassern, und es trete eine Scheidung ein zwischen den Wassern und den Wassern.“ 7 Dann ging Gott daran, die Ausdehnung zu machen und eine Scheidung herbeizuführen zwischen den Wassern, die unterhalb der Ausdehnung sein sollten, und den Wassern, die oberhalb der Ausdehnung sein sollten. Und so wurde es. 8 Und Gott begann die Ausdehnung Himmel zu nennen. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen, ein zweiter Tag.

 

Die Worte müssen nicht bedeuten, dass dies ein direktes Eingreifen Gottes war, es kann durchaus den Sinn von Instruktion haben die zur Geduld mahnt, dass das Vorhergesehene aufgrund absoluter Kenntnis kommen würde! Der Plan Gottes war im Voraus festgesetzt, sollte sich schrittweise erfüllen! Gottes physikalische GESETZE harmonieren und bringen das geplante Resultat!

 

http://www.abendblatt.de/img/vermischtes/crop105388339/443069964-ci3x2l-h307/9338v1.jpgErst mit dieser Ursintflut entstanden wie mit einem starken Paukenschlag die Wassermengen „unten“, welche bis heute einen Grossteil der Erde als Meere bilden. Sie dürften wie bereits erwähnt zur asymmetrischen Abkühlung beigetragen haben. Auf dem kühleren Teil, wo bereits sich eine Landmasse als erkaltete Kruste zu bilden vermochte kühlte sich die darüberstehende Wasserdampfsphäre etwas schneller ab, was zur Kondensation und zum Beginn des Regnen führte. Da, wo der niederströmende Regen zuerst einsetzte kühlte sich jener Teil der Oberfläche schneller ab und es begann sich dort eine sich ständig verdickende Kruste aus erstarrter Lava zu festigen. Das leichtere physische Gewicht drückte diesen Teil etwas mehr aus der darunterliegenden Magma hervor, so dass die Wasser in die niedrigeren Teile abflossen, dort vorab auf dem noch flüssigem Lava verdampften und dadurch zum schnelleren Abkühlen der Ränder führte. Dieses Abkühlen der Ränder trug zum diametralen Wachsen des Kontinents bei, der damit ständig an Umfang zunahm. Das mag innerhalb einer geschichtlich gesehen relativ kurzer Zeitspanne geschehen sein!

 

1.1.3.3        Festes, trockenes Land, als kompakt aus Lava und dem Meer herausragende Kontinente sind nicht erst seit unserer Forschung bekannt!

Als auch jene leicht niedriger liegenden Teile rund herum abkühlten und sich darüber das Wasser zu sammeln begann wurde die Schicht die nun den Meeresboden zu bilden begann immer tiefer in die darunter flüssige Magma gepresst. Dies ergab automatisch das hervorheben des Urkontinents Pangäa als solide, zusammenhängende Kruste wie eine Eischale! Die Wassermenge die sich im Urmeer sammelten hatten schlussendlich eine Durchschnittshöhe von etwa 3 Kilometern.

 

*** Rbi8  1. Mose 1:9 ***

Und Gott sprach weiter: „Die Wasser unter den Himmeln sollen sich an einen Ort sammeln, und das trockene Land erscheine.“ Und so wurde es.

 

Gottes Worte waren ein Befehl, ein Gesetz der physischen Naturkräfte die sich so oder so zu erfüllen hatten! Im Gegensatz zu den Moralgesetzen gibt es dort keinen freien Willen, weil es im physischen, unbelebten Bereich auch keinen Geist gibt!

 

Polar- und Klimaforscher Alfred WegenerDer deutsche Wissenschaftler und Polar- und Klimaforscher Alfred Wegener (1880-1930) entwickelte als erster die Theorie eines ursprünglich zusammenhängenden Grosskontinents der zerbrach und deren Teile sich später verschoben und nannte diesen Pangäa. Seine Erkenntnisse über die Thermodynamik, die Bildung von Wolken und des Klimas bildeten eine solide Grundlage für heutige Forschung auf diesem Gebiet.

 

Seine Theorie über einen Urkontinent, die er 1912 erstmals veröffentlichte blieb in Wissenschaftskreise lange Zeit umstritten. Erst nach dem 2. Weltkrieg, mit dem Machtwechsel einer zuvor beherrschenden Schicht an Wissenschaftlern begann er anerkannt zu werden.

 

Es zeigt einmal mehr, dass der suchende Mensch das Urgeschehen in seinem Geist mittels Logik zu verstehen versucht. Indem er die bereits bekannten Teile korrekt ordnet und die unbekannten sich durch Denkprozesse so lange hinzufügt, bis sie ein geordnetes Gesamtsystem ergeben! Dadurch wird der innere Drang nach Versunkene Grosinsel Atlantis im Atlantik?Wahrheit zu forschen befriedigt! Dieser Drang ist dem Tier nicht in die Gene gegeben und bildet Teil davon, was uns von Tieren so sehr abhebt und uns dem Schöpfer annähert! Der Darwinismus, der mit aller Gewalt versucht biblisches Grundwissen aus höherer Quelle als Mystik abzutun erhielt einen Dämpfer! Die einfachen Worte in der Genesis sollten sich als Tatsache erweisen! Woher aber hatte Moses dieses Wissen, das wir erst dreieinhalb Jahrtausende später zu verstehen beginnen?

 

Mythos Atlantis von Platon in Tausenden von Büchern und Artikeln verewigtDie Aussagen eines Platons (428-348 v.u.Z.), dass im Atlantik ein Kontinent-Teil den er Atlantis nennt in nur einer Nacht im Meer versunken sei erhielt neuen Auftrieb für weitere Spekulationen zum Thema. Platon brachte es in seinem Bericht um 360 v.u.Z. “Dialog mit Kritias und Taimos“ mit einer Naturkatastrophe in Verbindung die von den Göttern angekündigt und ausgelöst worden sei und mit einer Sintflut einherging. Das Thema wurde vom Spiegel (Nr. 53/1998) aufgenommen, nachdem man in Ägypten und Indien Spuren von vorsintflutlichen Hochkulturen entdeckt hatte. Platon berichtete, dass die Atlanten von Hochmut und Überheblichkeit, lasterhaft und von „unrechter Sucht nach Gewinn und Macht besessen“ waren. Atlantis soll im Gefolge einer Katastrophe "während eines einzigen schlimmen Tages und einer einzigen schlimmen Nacht" im Meer versunken sein.

 

Die vom österreichischen Geophysiker Otto Muck in seinem Buch „Alles über Atlantis“, das erstmals in den Fünfzigerjahren erschien, beschriebene Theorie über das Versinken eines Teils vom Kontinent im Mittelatlantischen Rücken erhielt neuen Auftrieb durch das Interesse der Massen!

 

Atlantis-Sage im Buch "Das Rätsel über Atlantis" von Charles Berlitz spricht von einem hypothetischen Wiederauftauchen der InselDer Autor Charles Berlitz erklärte in seinem Buch „Das Rätsel über Atlantis“, dass das von dem meisten Menschen als am aufregendste hypothetische Nachrichtenereignis das Wiederauftauchen von Atlantis angesehen würde, das im Interesse noch