Newsletter „DER WEG“ 8/01-2   Januar 2008

Neubearbeitung: 10.5.15

 

 

Artikel:  8.1.2  Welches Gesetz bringt der Menschheit die besten Resultate? 

 

1.Teil:  Paulus spricht von mindestens sieben unterschiedlichen Gesetzen: Welchen gebührt unsere Loyalität?

 

Adam und Eva; freie Kopie des Gemäldes von Titian. Um  1570, 237 x 184 cm   Seit dem Garten Eden versucht der Mensch für sich selbst zu entscheiden, was für ihn gut und was schlecht sei. Satan hatte das erste Menschenpaar bereits dazu verführt Gottes Gebot zu übertreten und selbst über Gut und Böse zu entscheiden! Wir stehen am Ende einer langen Kette von enttäuschenden Erfahrungen und sind als Folge davon offensichtlich nahe daran unseren Planeten für das Weiterleben ungeeignet zu machen und die menschliche Art gar auszulöschen! Erstaunlicherweise hat dies direkt mit Ablehnung göttlicher Gesetzgebung zu tun: Es ist die Konsequenz aus der Missachtung jener Gebote die zu unserem Schutze erlassen wurden. Gott hatte deutlich gesagt, dass Tod die Folge der Übertretung sein werde!

 

   Welches der Gesetze bringt uns Menschen optimale Resultate? Jenes GESETZ Gottes, das er durch Mose gab und durch Christus dessen vollkommene Erfüllung vorleben liess, oder die unterschiedlichen Gesetze die Nationen oder Religionen vorgeben? Interessant ist zu wissen, dass das in Bibelübersetzungen verwendete Wort „Religion im 2.Buch der Könige mit „anderslautendes Gesetz“ identifiziert wird! Das bedeutet, dass der Begriff „Religionen“ eigentlich nur „unterschiedliche Gesetze“ bedeutet, die nicht mit dem „GESETZ Israels“ übereinstimmen! Nur die „Nation“ die Gottes GESETZ anerkennt und die Gebote Jesu einhält hat aber Jesu und damit Gottes Anerkennung und ist wahres „Israel“! Nur sie allein bildet den „Leib des Christus“ von dem Paulus sagt, dass er das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, der Liebe des Vaters darstellt, somit keine Religion ist!

  

image005   Über die im Nordreich Israel, nach dessen Zerstörung im Jahre 740 v.u.Z. durch den assyrischen König angesiedelten Nationen, die Jehova und sein GESETZ nicht kannten, schreibt Jeremia im 2.Buch der Könige:

 

*** Rbi8  2. Könige 17:34-39 ***

Bis zu diesem Tag tun sie gemäß ihren früheren Religionen. Es gab keine [Personen], die Jehova fürchteten, und keine, die gemäß seinen Satzungen und seinen richterlichen Entscheidungen und dem Gesetz [[GESETZ]] und dem Gebot taten, das Jehova den Söhnen Jakobs geboten hatte, dem er den Namen Israel gab, 35 als Jehova einen Bund mit ihnen geschlossen und ihnen geboten hatte, indem [er] sprach: „Ihr sollt nicht andere Götter fürchten, und ihr sollt euch nicht vor ihnen niederbeugen noch ihnen dienen, noch ihnen opfern, 36 sondern Jehova, der euch mit großer Macht und ausgestrecktem Arm aus dem Land Ägypten heraufgebracht hat, ihn solltet ihr fürchten, und vor ihm solltet ihr euch niederbeugen, und ihm solltet ihr opfern. 37 Und die Bestimmungen und die richterlichen Entscheidungen und das Gesetz [[GESETZ]] und das Gebot, das er für euch aufgeschrieben hat, solltet ihr allezeit sorgfältig halten; und ihr sollt nicht andere Götter fürchten. 38 Und den Bund, den ich mit euch geschlossen habe, sollt ihr nicht vergessen; und ihr sollt nicht andere Götter fürchten. 39 Sondern Jehova, euren Gott, den solltet ihr fürchten, da er es ist, der euch aus der Hand all eurer Feinde befreien wird.“

 

   Wer wird uns in Harmagedon aus der Hand der Feinde befreien? Ist es nicht derselbe Gott Israels der jenen zu Hilfe eilt, die Ihn als höchste Autorität fürchten und den von Ihm eingesetzten Retter Jesus, dem Messias Gehorsam zollen?

 

   Jehovas Satzungen, seine richterlichen Entscheidungen, sein GESETZ, sein Gebot wird im selben Satz als eine Einheit von Jeremia genannt! Entweder man kennt sie und handelt entsprechend oder lehnt dies ab! Wer nicht auf Jehova hört der beugt sich in Wirklichkeit vor anderen Göttern nieder, die Jehova zuwider reden! Jehovas Gebot dagegen lautet: „... die Bestimmungen und die richterlichen Entscheidungen und das [[GESETZ]] und das Gebot, das er für euch aufgeschrieben hat, solltet ihr allezeit sorgfältig halten; und ihr sollt nicht andere Götter fürchten.Allezeit“ bedeutet fortdauernd, ja bedeutet gar „ewig“!

 

   Da Christen, wie Paulus dies im Römerbrief deutlich macht „geistige Juden“ sind, die aufgrund ihres Bundes in der Taufe ihr Herz mittels Gottes Bestimmungen „beschnitten“ haben, so sollten wir dieses Thema gut verstehen, denn jede Abweichung von Gottes Normen hat Konsequenzen!

 

*** Rbi8  Rö 2:28-29 ***

Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch besteht [die] Beschneidung in dem, was äußerlich am Fleisch [vollzogen] worden ist; 29 sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und [seine] Beschneidung ist die des Herzens durch Geist und nicht durch ein geschriebenes Recht [[ME, LU, SCH, EL, ME, AL: nicht im Buchstaben; durch den Buchstaben des Rechts]]. Das Lob eines solchen kommt nicht von Menschen, sondern von Gott.

 

   Die Beschneidung des Herzens mittels der göttlichen Gebote war bereits Pflicht Israels, das aber davon bald schon abwich! Jene hielten sich eben weit mehr an den Buchstaben des GESETZES anstatt an den Sinn, das Prinzip das hinter jedem GESETZ steht! Jesus war es, der den Geist hinter den einzelnen Geboten erklärte, der weit über den Buchstaben hinausgeht! Er brachte das „Licht“ wahrer Erkenntnis darüber. Darum veränderte und verhärtete er auch die Strafbestimmung zur Anwendung gewisser Gebote auf die Beherrschung unseres Geistes! Nach den Worten des Paulus wird nur der zum „Israel Gottes“ gezählt, der sein „Herz durch Geist“ beschnitten hat, diese erhalten Gottes Lob! Die Worte Jehovas an Moses und damit an Israel lauteten:

 

*** Rbi8  5. Mose 30:6-7 ***

Und Jehova, dein Gott, wird dein Herz und das Herz deiner Nachkommen beschneiden müssen, damit du Jehova, deinen Gott, liebst mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, um deines Lebens willen. 7 Und Jehova, dein Gott, wird gewiß alle diese Flüche auf deine Feinde und auf die legen, die dich hassen, die dich verfolgt haben.

 

   Fluch oder Segen hängen davon ab auf Gottes Worte zu achten! Das stimmt vollkommen mit den Worten Jesu in der Bergpredigt überein, der dort bereits erklärte, dass er gekommen war, um das ganze GESETZ und den vollständigen Willen Jehovas zu erfüllen, um damit ein Beispiel zu geben und den einzigen Weg aufzuzeigen, um in das „Königreich der (nicht „im“) Himmel“ und damit zu Gott zu gelangen!  Gott hat doch versprochen zurückzukehren und bei dem Menschen zu weilen! (vergl. Off 21:1-5)

 

*** Rbi8  Matthäus 5:17-20 ***

Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

   Jesu Worte werden nicht dadurch ungültig, dass alle Religionen etwas anderes lehren, als im GESETZ und in den PROPHETEN als Gottes Wille kundgetan wurde! Wir tun gut daran Jesu Worte in ihrer Tiefe und Auswirkung auf unser Leben zu überprüfen! Davon hängt ewiges Leben ab und nicht daran, mit irgendeiner Religion in Eintracht zu sein und in ein kirchliches Taufregister als Mitglied eingetragen zu sein, um regelmässig deren Gemeinschaft zu suchen! Paulus rät dagegen, Zitate aus dem GESETZ und den PROPHETEN verwendend: „ ,Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab‘, spricht Jehova, ‚und hört auf, das Unreine anzurühren‘ “; „ ,und ich will euch aufnehmen.‘ “ „ ,Und ich werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein‘, spricht Jehova, der Allmächtige.“ (2.Kor 6:17, 18).

 

   Jesus zeigt, was geschieht, wenn wir nicht auf die Apostel hören, weil wir dadurch auch nicht auf ihn, den wahren Messias hören werden und damit auch Gott missachten (Lu 10:16). Da Jesus seine Worte öffentlich redete und sie durch die Apostel aufgezeichnet wurden und uns durch das Predigen der guten Botschaft überall auf der Erde erreichten, haben sie genauso Verbindlichkeit für uns heute. Nur Jesus wurde vom Vater über „jede Autorität und Macht im Himmel und auf der Erde“ erhoben. Nur seinen zwölf Ausgesandten versprach er, dass sie „auf zwölf Thronen sitzen“ werden, um die „zwölf Stämme Israels“ zu richten! (Mat 19:28; 28:18; Off 5:11, 12)

 

*** Rbi8  Johannes 12:48-50 ***

Wer mich mißachtet und meine Reden nicht annimmt, der hat einen, der ihn richtet. Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag; 49 denn ich habe nicht aus eigenem Antrieb geredet, sondern der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot in bezug auf das gegeben, was ich sagen und was ich reden soll. 50 Auch weiß ich, daß sein Gebot [[sein GESETZ]] ewiges Leben bedeutet. Daher rede ich die Dinge, die ich rede, so wie der Vater [sie] mir gesagt hat.“

 

image042   Gottes Gebot, Sein GESETZ bedeutet ewiges Leben, sie zu missachten ewige Abschneidung! Wir müssen dieselbe Wahl des Lebens treffen die schon Adam und später Israel vorgelegt wurde (5.Mo 30:19, 20). Alle Religionen vertreten ihre Dogmen, ihre eigenen Gesetze und Bestimmungen, die von den Normen Jehovas abweichen. Darum fasst Gott sie unter den Begriff „Babylon die Grosse zusammen und fordert zum Verlassen aller Religionen auf (Off 18:4).

 

Weil die Juden während ihrer siebzigjährigen Zeit des Exils in Babylon sich in Sekten aufgespalten haben, in die Pharisäer, die Sadduzäer und später noch in die Herodianer und Essener (Kumran) gab es bis zur Zeit, wo Jesus auftrat nur noch wenige die Gott wirklich treu zu sein versuchten, einen Überrest. Diese hörten auf Johannes den Täufer, bereuten ihre Verfehlungen gegen Gottes Gebote und viele von jenen hörten dann auf Jesus! Jesajas warnende Worte haben für uns heute ganz eine spezielle Bedeutung!

 

(Jesaja 10:21-23)  Nur ein Überrest wird zurückkehren, der Überrest Jakobs, zu dem Starken Gott. 22 Denn wenn auch dein Volk, o Israel, sich gleich den Sandkörnern des Meeres erwiese, wird nur ein Überrest unter ihnen zurückkehren. Eine Ausrottung, die beschlossen ist, wird in Gerechtigkeit hindurchfluten, 23 denn der Souveräne Herr, Jehova der Heerscharen, wird eine Ausrottung und eine feste Entscheidung inmitten des ganzen Landes vollstrecken.

 

   Die Rede ist von Harmagedon und der Wiederkehr und der wahren Inbesitznahme des Gelobten Landes durch das „Israel Gottes“ und die „Ebioniten“, die fleischlichen Getreuen messianischen Juden, dem Überrest des kommenden Gerichtes! Die „Paulikaner“ erhalten als Erbe die Nationen der Erde!

 

   Wir möchten in diesem Artikel nicht zu tief die von Menschen geschaffenen Gesetze auf nationaler oder internationaler Ebene untersuchen, von denen sich sehr viele gegenseitig widersprechen und gar sich gegenseitig aufheben. Wer schon mit Rechtsfragen in mehreren unterschiedlichen Ländern konfrontiert war, der kennt das Kopfzerbrechen, das durch den Wirrwarr der unterschiedlichen Legislativen entsteht und welch kostspielige Spielereien habgieriger Anwälte und Richter damit verbunden sind! Vielmehr sind es die Aussagen der Heiligen Schrift im Hinblick auf die GESETZE, Verordnungen und richterlichen Entscheidungen Gottes die wir näher betrachten sollten. Worin liegt der herausragende Nutzen auf die Statuten unseres Schöpfers zu achten?

 

http://www.michaelpompl.com/wp-content/uploads/2012/05/Moses.jpg   Bei all diesen Betrachtungen sollte für uns Christen der Standpunkt Jesu und der seiner Apostel eine herausragende Rolle spielen. Sie waren es, die Gott durch seinen Geist inspirierte. Es gilt zu untersuchen, warum das Einhalten von Gottes Geboten so vorteilhaft ist und welche kurz- und langfristigen Konsequenzen es bringt davon abzuweichen!

 

   Schon die Vermittlung der „Zehn Gebote“ an Israel am Berg Sinai war ein furchterregendes Ereignis, wo Gott eine Demonstration seiner Macht gab! Der Berg zitterte und rauchte und Donner und Blitze verkündeten ein übernatürliches Ereignis. Dies sollte Israel in bleibendem Andenken verhaften und von Generation zu Generation übermittelt werden (5.Mo 6:1-9). Die Achtung und Furcht des einen Gottes als höchster Autorität, die unabänderliche GESETZE erlässt, stand dabei im Vordergrund. Daran hat sich offensichtlich auch mit dem Kommen des Christus bis heute nichts geändert. Gott redet nicht mehr direkt zu seinen Geschöpfen, wie Israel gebeten hatte, sondern nur noch mittels Jehovas auserwählten Propheten. Jesus war von allen der Grösste. Zu Beginn sagte Christus in der berühmten Bergpredigt zu den Juden: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen“.

 

   Jesus kam, um ein Beispiel vollkommener Gesetzeserfüllung zu geben und die Folgen aufzuzeigen, welche das Verlassen göttlicher Richtlinien durch Gottes Vertreter, die Priester und Vorsteher des Volkes bringt! Jene waren in ihrer Blindheit so weit gegangen Gottes eigenen Gesandten zum vorhergesagten Zeitpunkt an einen Stamm zu heften, der den Beweis Gottes Sohn zu sein durch herausragende Werke, gottgegebene  Wunder und vollkommene Gesetzestreue erbracht hatte!

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

1.2     Welches Gesetz bringt der Menschheit die besten Resultate?.. 5

1.2.1           Paulus spricht von zumindest sieben unterschiedlichen Gesetzen: Welchen gebührt unsere Loyalität?. 5

1.2.1.1........ Woher kommen die unterschiedlichen Gesetze?. 5

1.2.1.2........ Die gesetzwidrige Rolle der Kirchenväter bei deren Neudefinierung von Gottes GESETZ erkennen und ihre Anbetung des „wilden Tieres“ beachten! 7

1.2.1.3........ Falsche Apostel und betrügerische Arbeiter“ in Gestalt von Aposteln verwirren uns betreffend unsere Verpflichtung zur Loyalität dem Christus und Gott gegenüber! 9

1.2.2           A) Das „Gesetz der Sünde“ regiert seid Adam.. 12

1.2.2.1........ Das Urteil in Eden hatte fortdauernde Wirkung bis zum Abschluss dieses Systems. 12

1.2.2.2........ Die Herrschaft des Mannes über die Frau als Teil von Gottes Plan sehen. 13

1.2.2.3........ Vollkommenheit im Fleische bedeutet Löschung des „Gesetzes der Sünde“ in den Genen. 15

1.2.2.4........ Sich nicht erneut dem „Gesetz der Sünde“ unterwerfen, was Vernichtung des Leibes zur Folge hätte. 16

1.2.3           B) Die „Gesetze der Nationen“ und Religionen enden erst am Schluss der „sieben Zeiten“! 18

1.2.3.1........ Die „Gesetze der Nationen“ und deren Religionen auf ihre Übereinstimmung mit dem „Gesetz des sündigen Fleisches“ untersuchen. 18

1.2.3.2........ Religionen und ihre Gesetze von deren Göttern: Ddas sind zwei sich eng verwandte Begriffe die uns aufhorchen lassen. 18

1.2.3.3........ Der Einfluss „Babylons der Grossen“ auf die Politik und deren Gesetzgebung nicht unterschätzen! 20

1.2.3.4........ Die „Satzungen der Nation“ und die Satzungen der Kirchen als Ursache für göttliches Urteil gegen „Babylon die Grosse“ und gegen die Nationen. 21

1.2.3.5........ Das Chaos unterschiedlicher Gesetze soll durch das siebenköpfige „wilde Tier“, die UNO und durch das „Bild des (siebenköpfigen) wilden Tieres“, das WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS gelöst werden. 21?

1.2.4           C) Das Gebot Gottes durch das „GESETZ Mose“ brachte Israel das „vollkommene GESETZ, das zur Freiheit gehört. 22

1.2.4.1........ Die Bürden unserer Mitchristen tragen helfen erfüllt das „GESETZ des Christus 22

1.2.4.2........ Das 4.Gebot: Die Sabbatheiligung als Stolpergrund der ganzen Christenheit 23

1.2.4.3........ Das Abendmahl am 14.Nisan: Ein Anlass im Familienkreis oder ein öffentliches Ereignis?. 24

1.2.4.4........ Die christliche Messe widerspricht den gesetzlichen Anforderungen! 25

1.2.5           D) Das „GESETZ des Christus“ ist mit Gottes GESETZ weitgehend identisch und entspricht dem „GESETZ des Geistes“! 27

1.2.5.1........ Die Liebe zu Christus lässt uns seine Gebote halten! 27

1.2.5.2........ Auch die geringen Details im GESETZ und den PROPHETEN werden sich erfüllen! 28

1.2.5.3........ Die verschiedenen Bündnisse ergänzen sich und lösen sich nicht zwangsläufig ab! 29

1.2.5.4........ Gehorsam gebührt vorab den Aposteln, die Jesu Ausgesandte sind! 30

1.2.5.5........ Der „Mensch der Gesetzlosigkeit“ verneint vollkommen unter Gottes GESETZ zu stehen. 31

1.2.5.6........ Die Vorsteher der Christenversammlung sind verpflichtet Recht zu sprechen gemäss dem „GESETZ des Christus“! 32

1.2.6           E) Erfüllung des „GESETZES des Glaubens“ ist Bedingung, um „unverdiente Güte“ zu erhalten. 33

1.2.6.1........ Anstelle eines Glaubensbekenntnisses sollen wir uns zum Glauben an das ganze GESETZ und die PROPHETEN und an alle Worte Jesu und die der Apostel bekennen. 33

1.2.6.2........ Das „GESETZ des Glaubens“ gibt verbindliche Normen und lässt keinen Spielraum für Glaubensfreiheit! 34

1.2.6.3........ Die Miterben mit Christus und das Erbe der Erde gemäss Gottes GESETZ. 36

1.2.6.4........ Das GESETZ wird erneut von Jerusalem ausgehen 37

1.2.7           F) Das „Gesetz des Mannes“ gilt für die Frau und die ganze Familie. 39

1.2.7.1........ Christen haben die Verpflichtung Gesetzeskundige zu sein! 39

1.2.7.2........ Verändertes und ungesetzliches Scheidungsrecht unter der Nationen. 40

1.2.7.3........ Erneute Versklavung unter fleischliche Begierden. 41

1.2.7.4........ Die tüchtige Ehefrau: Wer kann sie finden? Ihren hohen Wert beachten! 42

1.2.7.5........ Die christliche Frau und ihre Stellung in der Versammlung. 42

1.2.7.6........ Jesu Unterordnung unter den Vater als Haupt als Vorbild für Männer und Frauen. 43

1.2.8           G) Das alte und neue „Gebot der Liebe“ schliesst das ganze GESETZ mit ein. 44

1.2.8.1........ Hinter jedem der Gebote ist Liebe treibende Kraft 44

1.2.8.2........ Die grundsatztreue Liebe (gr: agápe), die selbst auf Feinde anzuwenden ist 44

1.2.8.3........ Eine „trennende Zwischenwand“ zu denen, die eine andere Lehre als die der Apostel bringen. 45

1.2.8.4........ Jene gewinnen die unter GESETZ sind und jene, die noch nicht unter GESETZ sind. 46

  

1.2                 Welches Gesetz bringt der Menschheit die besten Resultate?

 

 

1.2.1           Paulus spricht von zumindest sieben unterschiedlichen Gesetzen: Welchen gebührt unsere Loyalität?

 

1.2.1.1          Woher kommen die unterschiedlichen Gesetze?

Paulus verwendet das Wort „Gesetz“ vor allem im Brief an die Römer aus dem Jahre 56 u.Z. in unterschiedlicher Form. Das ist nicht weiter verwunderlich, waren seine Worte doch an jene Christen in Rom gerichtet, die der damals vorherrschenden Autorität am nächsten standen, der fünften Weltmacht, jene der Cäsaren!

 

http://www.livenet.de/sites/default/files/media/cache/images/article/26480%5B45-0-170-170%5D-Fragment-R%25C3%25B6merbrief.jpgDie Versammlung war durch Juden gegründet worden, die an Pfingsten 33 u.Z. in Jerusalem weilten und dort unter den 3000 an jenem Tag Getauften waren. Paulus kam erst als Gefangener etwa drei Jahre nachdem er den Brief schrieb im Frühjahr 59 u.Z. erstmals nach Rom. So gab es dort bereits tiefsitzenden Irrtum, vor allem, was die Anwendung von Gottes GESETZ betraf, da einige behaupteten man könne weiter sündigen, weil „unverdiente Güte“ auch nach der Taufe jede Form Sünde zudecken würde.

 

Der Apostel Johannes gibt den Ratschlag, wie jeder Christ zu jeder Zeit im Ablauf der Jahrhunderte unabhängig der vorherrschenden Lehrmeinung als „inspirierten Äußerung der Wahrheit ... (von) der inspirierten Äußerung des Irrtums“ selbst unterscheiden konnte. Er brauchte dazu weder Kirchenväter noch Religionsstifter! 

 

*** Rbi8  1. Johannes 4:6 ***

Wir stammen von Gott. Wer Gott erkennt, hört auf uns; wer nicht von Gott stammt, hört nicht auf uns. Auf diese Weise nehmen wir Kenntnis von der inspirierten Äußerung der Wahrheit und der inspirierten Äußerung des Irrtums.

 

Wir kommen mit diesem Artikel der Aufforderung nach, um zu sehen, wo die Wahrheit  ist, betreffend Unterordnung unter „obrigkeitliche Gewalt“ die aufgrund von Gesetzen von uns Unterordnung fordert! Spricht Paulus im Kapitel 13 des Römerbriefes von der weltlichen Autorität oder bezieht er sich auf die Autorität des Christus und des „Königreiches der Liebe seines Sohnes“? Wir gehen der Frage auf den Grund!

 

http://static.euronews.com/images_news/img_606X341_NeroPalace.JPGWo nun waren und sind Christen gebunden das Gesetz des Cäsars zu respektieren und wo mussten sie Gottes GESETZ (in Grossschrift, um es von anderen Gesetzen zu unterscheiden) den Vorrang geben? In beiden Fällen ging es um Leben und Tod! Paulus hatte dabei Jesu Worte deutlich im Sinn und gab den Christen Roms seinen klugen Rat, jedoch so, dass die Feinde nicht unmittelbar Christen der Untreue zu Cäsars Gesetz beschuldigen  konnten. Paulus musste somit mit Vorsicht und gutem Unterscheidungsvermögen so schreiben, dass die Gegner keinen Anlass in der Schrift finden konnten gegen jene, an welche das Schreiben vorab gerichtet war: Christen in Rom. Es hätte als Widerstand gegen die herrschende Staatsgewalt ausgelegt werden können, als Aufruf zum Umsturz des bestehenden Systems zu Gunsten des Christus, den Roms Statthalter Pilatus doch in Jerusalem den Juden zur Bestrafung gemäss ihrem GESETZ ausgeliefert hatte, weil jene ihn Anklagten, er sei ein Aufrührer, der sich selbst zum König und zum Sohn Gottes erklärt habe. Die Juden dagegen skandierten: „Wir haben keinen König ausser Cäsar“.

 

http://www.manfred-gebhard.de/PFile0013-8.jpg*** Rbi8  Johannes 19:14-16 ***

Es war nun Vorbereitungstag des Passahs; es war etwa die sechste Stunde. Und er [[Pilatus]] sagte zu den Juden: „Seht! Euer König!15 Sie aber schrien: „Weg [mit ihm]! Weg [mit ihm]! An den Pfahl mit ihm!“ Pilatus sprach zu ihnen: Soll ich euren König an den Pfahl bringen?Die Oberpriester antworteten: „Wir haben keinen König außer Cäsar.“ 16 Dann lieferte er ihn also ihnen aus, damit er an den Pfahl komme.

 

Behalten wir diese Dinge im Sinn, wenn es darum geht, welchem Gesetz ein Christ an erster Stelle Gehorsam und Unterordnung schuldet!

 

Wer im GESETZ Gottes unbewandert ist wird die „obrigkeitliche Gewalt“ von der Paulus im Kapitel 13 im Brief an die Römer spricht, dass ihr Christen untertan sein sollen, mit der Gewalt des Staates identifizieren. Christen sollen aber „obrigkeitlicher Gewalt“, selbst jener, die von Gott verordnet ist, wie es die eben zitierten Oberpriester der Juden waren, nur da gehorchen, wo diese Autorität selbst Gottes Gebot respektiert. Ansonsten würden wir doch Mittäter am Gesetzesbruch Gott gegenüber. Die Juden die Schrien zeigten sich mit ihren Führern doch einig! „Wir müssen Gott dem Herrscher mehr gehorchen als den Menschen“, erwiderte Petrus vor dem Sanhedrin und rief damit eindeutig zu zivilem Ungehorsam auf, wo dies notwendig und angebracht ist! Das tönt nicht nach Unterordnung unter den Cäsar und dessen religiösen Handlangern (Apg 5:29).

 

Das bedeutet Konflikt und ein „Schwert“, in einigen Fällen selbst Gefahr des Todes! Dieser Streit um Loyalität würde in der Familie ihren Beginn nehmen und sich auf jede höher stehende Ebene ausweiten, die Gott und seinen Wort widerstehen! Jesus verbindet es mit Treue ihm gegenüber selbst angesichts des Todes!

 

*** Rbi8  Matthäus 10:34-39 ***

Denkt nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern ein Schwert. 35 Denn ich bin gekommen, um zu entzweien: einen Menschen mit seinem Vater und eine Tochter mit ihrer Mutter und eine junge Ehefrau mit ihrer Schwiegermutter. 36 In der Tat, eines Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. 37 Wer zum Vater oder zur Mutter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig; und wer zum Sohn oder zur Tochter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig. 38 Und wer seinen Marterpfahl [[Pfahl]] nicht annimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. 39 Wer seine Seele findet, wird sie verlieren, und wer seine Seele verliert um meinetwillen, wird sie finden.

 

Unsere Zuneigung soll Jesus gehören, der uns durch sein Blut erkauft hat und der schlussendlich Retter selbst aus dem Tod sein wird! Damit hat Jesus selbst die „obrigkeitliche Autorität“ der wir in erster Instanz untertan sind definiert! Er selbst hatte ja bis in den Tod bewiesen, dass er Gott, seinem Vater in allem loyal untertan war. Somit sind wir Gott gegenüber loyal, wenn wir den anerkennen, den Er an diese Stellung erhöht hat!

 

*** Rbi8  Markus 13:9-13 ***

Was euch betrifft, gebt acht auf euch selbst; man wird euch örtlichen Gerichten ausliefern, und ihr werdet in Synagogen [[gr. = Versammlungen]] geschlagen und um meinetwillen vor Statthalter und Könige gestellt werden, ihnen zu einem Zeugnis. 10 Auch muß unter allen Nationen zuerst die gute Botschaft gepredigt werden. 11 Wenn sie euch aber abführen, um euch auszuliefern, so macht euch nicht im voraus Sorgen über das, was ihr reden sollt, sondern was euch in jener Stunde gegeben wird, das redet, denn nicht ihr seid die Redenden, sondern der heilige Geist. 12 Ferner wird ein Bruder den Bruder zum Tode überliefern und ein Vater ein Kind, und Kinder werden gegen [die] Eltern aufstehen und sie zu Tode bringen lassen; 13 und um meines Namens willen werdet ihr Gegenstand des Hasses aller Menschen sein. Wer aber bis zum Ende ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden.

 

Wie im Falle der Verurteilung des Christus durch die weltliche Macht Roms, so hat weder die jüdische Synagoge noch die christliche Versammlung Rechtsgewalt ein Todesurteil auszuführen! Wo es aufgrund eines Vergehens das gemäss Gottes Rechtsmassstab den Tod nach sich zieht vorliegt, kann ein solches Urteil auch durch die weltliche Macht die bis zum Ende der „sieben Zeiten“ in der Hand der Nationen liegt durch jene Autoritäten vollstreckt werden! Eine Sache ist es, wenn das GESETZ gesetzmässig Anwendung findet, eine andere, wenn es ungesetzlich als Waffe gegen wahre Diener Gottes angewandt wird!

 

(1. Petrus 4:15-19)  Indes möge niemand von euch als Mörder oder Dieb oder Übeltäter oder als jemand leiden, der sich in die Sachen anderer Leute einmischt. 16 [Leidet er] aber als Christ, so schäme er sich nicht, sondern er verherrliche Gott weiterhin in diesem Namen. 17 Denn es ist die bestimmte Zeit, daß das Gericht beim Hause Gottes anfange. Wenn es nun zuerst bei uns anfängt, was wird das Ende derer sein, die der guten Botschaft Gottes nicht gehorchen? 18 „Und wenn der Gerechte mit Mühe gerettet wird, wo wird sich der Gottlose und der Sünder zeigen?“ 19 So mögen denn auch die, die gemäß dem Willen Gottes leiden, weiterhin ihre Seelen, während sie Gutes tun, einem treuen Schöpfer anbefehlen.

 

Jesus warnte aber davor, dass dies in gesetzwidriger Form aus Hass gegen ihn und jene die ihm gegenüber loyal sind nun in umgekehrter Weise erfolgen werde, erneut in der Familie beginnend: „Ferner wird ein Bruder den Bruder zum Tode überliefern und ein Vater ein Kind, und Kinder werden gegen [die] Eltern aufstehen und sie zu Tode bringen lassen.“ Das Anstacheln hierzu würde wie im Falle Jesus von der „obrigkeitlichen Gewalt“, den religiösen Vorstehern her kommen, in ungesetzlicher Anwendung des göttlichen GESETZES, indem sie dieses verdrehen und gemäss den irrigen Überlieferungen ihrer Vorväter anwenden würden!

 

http://www.amnesty.de/files/images/Aktivisten_strick_460.preview.jpgWeder Jesus noch Paulus oder Johannes redeten gegen die Todesstrafe, die doch verhindern soll, dass sich Todsünder wie Unkraut vermehren können und schlussendlich den Weizen ersticken. So sollte Gottes Gebot Nachachtung verschafft werden, selbst unter der Gefahr, dass hin und wieder Unschuldige zu Schuldigen erklärt werden oder das Recht pervertiert wird und kriminelle Elemente die Macht erlangen und gegen Gerechte vorgehen. Das war und blieb die Folge davon, Gott als König und höchsten Richter abzulehnen! (1.Sa 8:7) 

 

Johannes bestätigt in seinem Brief, dass auch am Ende des ersten Jahrhunderts die Todesstrafe gottgemässes Recht darstellt!

 

*** Rbi8  1. Johannes 5:16-17 ***

Wenn jemand seinen Bruder beim Begehen einer Sünde erblickt, die nicht den Tod nach sich zieht, so wird er bitten, und er wird ihm Leben geben, ja denen, die nicht so sündigen, daß sie sich den Tod zuziehen. Es gibt eine Sünde, die den Tod nach sich zieht. Nicht daß er diese Sünde betreffend bitten soll, sage ich ihm. 17 Jede Ungerechtigkeit ist Sünde, und doch gibt es eine Sünde, die nicht den Tod nach sich zieht.

 

Die „obrigkeitliche Gewalt“, welche über Leben oder Tod bestimmt sind somit die durch die Christenversammlung bestimmten Richter, die „Heiligen“, die sich selbst vor Befleckung durch dieses System zu hüten haben,  die gemäss Gottes GESETZ und Jesu Gebot einen Entscheid zu fällen haben.

 

*** Rbi8  1. Korinther 6:1-2 ***

Wagt es jemand von euch, der eine [Rechts]sache gegen den anderen hat, vor ungerechte Menschen vor Gericht zu gehen und nicht vor die Heiligen? 2 Oder wißt ihr nicht, daß die Heiligen die Welt richten werden?

 

Wer somit ein Vergehen begeht, das gemäss Gottes GESETZ geahndet werden muss und der den Rechtsspruch der Richter der Versammlung missachtet und ein weltliches Gericht vorzieht, der muss schlussendlich mit Gottes Rache an Seinem Gerichtstag rechnen! Paulus warnte deutlich vor voreiligen, falschen Schlussfolgerungen!

 

*** Rbi8  Hebräer 10:30-31 ***

Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Mein ist die Rache; ich will vergelten“ und wiederum: „Jehova wird sein Volk richten.“ 31 Es ist etwas Furchtbares, in die Hände [des] lebendigen Gottes zu fallen.

 

Wer gerechtem Gericht ausweicht fällt somit in Gottes Hände!

 

vertrauen-in-justiz-um20120202190913.jpgDas Strafmass setzt somit in Wirklichkeit nicht der Richter, sondern Gott selbst fest in seinem GESETZ! Da die Christenheit Gottes Gebot vollkommen verworfen hat und durch ihre eigenen abweichenden Gebote ersetzte sind wir heute nahe am Zusammenbrechen der „obrigkeitlichen Gewalt“, wo die Bürger weder Politikern, noch Priestern noch Richtern über den Weg trauen, weil deren Ungerechtigkeit in tausendfacher Form als himmelschreiend offenbar ist! Wir reden hier nicht von gerechten Richtern, von wahrhaft gottesfürchtigen Politikern oder von Hirten, die Gottes Massstab zur Anwendung bringen, sondern generell vom abgefallenen System dieser Welt!

 

http://t1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcTIXq3oLoLkkGQNhJUgdGNuemhqlkg6f_uwpkQr_LJiCGicqJJMfQBedenken wir doch mal in die Tiefe, welche Auswirkung es am Gerichtstag hat, dass die Kirchenväter es zuliessen Gottes Gebot des Sabbats zu verwerfen, um sich der „obrigkeitlichen Gewalt“ zu unterordnen, welche der „Cäsar“ Konstantin im Jahre 321 u.Z. durch sein Edikt im ganzen Reich den Sonntag zum Ruhetag zu erklären auslöste! Das widersprach Gottes Rechtsmassstab und Konstantin setzte sich dadurch als Satans Statthalter über Jehovas Recht über sein Volk Israel zu bestimmen, was die Christen seiner Tage einschloss, eine beständig sich vermehrende Masse der Bevölkerung! Jehovas Gebot war vollkommen deutlich: Jesus als designierte Hohepriester war „Herr des Sabbats“ und nicht „Herr des Sonntags“, das war sein Hauptgegner, Satan, die „Sonne“ dieses Systems!

 

*** Rbi8  2. Mose 31:14-17 ***

Und ihr sollt den Sabbat halten, denn er ist euch etwas Heiliges. Wer ihn entweiht, wird unweigerlich zu Tode gebracht werden. Falls irgend jemand an ihm Arbeit verrichtet, so soll diese Seele von der Mitte ihres Volkes abgeschnitten werden. 15 Sechs Tage kann Arbeit getan werden, aber am siebten Tag ist ein Sabbat vollständiger Ruhe. Er ist etwas Heiliges für Jehova. Jeder, der am Sabbattag Arbeit verrichtet, wird unweigerlich zu Tode gebracht werden. 16 Und die Söhne Israels sollen den Sabbat halten, um den Sabbat durch ihre Generationen hindurch zu begehen. Es ist ein Bund auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]]. 17 Zwischen mir und den Söhnen Israels ist er ein Zeichen auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]], denn in sechs Tagen hat Jehova die Himmel und die Erde gemacht, und am siebten Tag ruhte er und ging daran, sich zu erquicken.‘ “

 

Die Arianer als geistige Israeliten mit Beschneidung des Herzens werten sich dagegen, ebenso wie dies die Juden bis heute ablehnen den Sabbat nicht weiter zu heiligen. Die anpassungsfähigen Anhänger des Athanasius und mit ihm die Bischöfe Roms vollzogen die Kehrtwendung hin zum Kaiser mit relativer Leichtigkeit. Der machte ihnen dafür grosszügige Geschenke mittels Grundbesitz und Bau von Kirchen und Anbetungsstätten. Sie erhielten nun vom Staat Besoldung, was der Katholischen Kirche grossen Reichtum eintrug! Die Mutter Konstantins, die „heilige“ Helena, eine so genannte Christin liess grosse Kirchen und Wallfahrtsheiligtümer in Jerusalem und an anderen Orten errichten, alle natürlich der Sonntagsheiligung dienend.

 

1.2.1.2          Die gesetzwidrige Rolle der Kirchenväter bei deren Neudefinierung von Gottes GESETZ erkennen und ihre Anbetung des „wilden Tieres“ beachten!

Gottes GESETZ musste neu definiert werden, dazu dienten Kirchenväter wie Augustinus in herausragender Weise, indem sie den Betrug am Christus als von Gott gewollt und mit der Schrift im Einklang definierten! Jesus aber hatte gesagt, dass nur der gerettet werden wird, der bis zum Ende ausharrt. Ausharren worin? In Treue zu ihm und seinem Wort, was Treue Gott gegenüber beinhaltet! Gottes GESETZ wird doch nicht dadurch ungültig, dass menschliche Herrscher es als ungültig erklären oder etwa dadurch, dass Volksmehrheiten sich in Demokratien andere Gesetze schaffen, die Gottes Gebot umgehen!

 

http://www.gottliebtuns.com/images/abtr3.jpgKeinem Herrscher würde es in den Sinn kommen die physikalischen Gesetze der Natur als ungültig zu erklären, wie zum Beispiel: „Ab Morgen gilt das Gravitationsgesetz nicht mehr und jeder hat das Recht frei durch den Raum zu fliegen!“ Er weiss, er würde bestimmt im Irrenhaus landen! Kein Problem aber bereitet es Politikern, ein Abtreibungsgesetz durchzupauken, das den Fötus im Mutterleib zur grausamen Ermordung freigibt, weil dieser Fötus sich nicht zur Wehr zu setzen vermag und die Mutter oder ein Dritter diesen Mord befiehlt! Wir haben die Grausamkeit der Kanaaniter bei weitem bereits übertroffen! Wo bleibt unser Verstand, der heute solche Dinge als „normal“ und als im Einklang mit Gottes Rechtsordnung anerkennt? Ist es etwa nicht Menschenblut, das da vergossen wird? Werden christliche Ärzte etwa keine Rechenschaft ablegen, weil ein staatliches Gesetz ihr Vergehen deckt?

 

*** Rbi8  1. Mose 9:3-7 ***

Jedes sich regende Tier, das am Leben ist, möge euch zur Speise dienen. Wie im Fall der grünen Pflanzen gebe ich euch gewiß das alles. 4 Nur Fleisch mit seiner Seele — seinem Blut — sollt ihr nicht essen. 5 Und außerdem werde ich euer Blut, das eurer Seelen, zurückfordern. Von der Hand jedes lebenden Geschöpfes werde ich es zurückfordern; und von der Hand des Menschen, von der Hand eines jeden, der sein Bruder ist, werde ich die Seele des Menschen zurückfordern. 6 Wer Menschenblut vergießt, dessen eigenes Blut wird durch Menschen vergossen werden, denn im Bilde Gottes hat er den Menschen gemacht. 7 Und ihr, seid fruchtbar, und werdet viele, laßt die Erde von euch wimmeln, und werdet viele auf ihr.“

 

Wir sollten uns nicht weiter von demokratischen Mehrheiten oder von Regierungspropaganda und religiöser Irreführung an der Nase herumführen lassen: Was immer wir sähen, das werden wir ganz bestimmt ernten! Bei Gott gibt es keine Straffreiheit, wo sein GESETZ verletzt wird! (vergl. die Worte des Paulus an die Korinther: 1.Kor 6:9, 10, wo Gottes „unverdiente Güte“ Hoffnung gibt)

 

http://www.nordpool-media.com/images/f/prev/ib/iblbwe01060492.jpgJesus, der Jünger Stephanus und der Apostel Jakobus blieben Gottes Geboten treu, auch angesichts des Todes! Die Apostel Petrus, Johannes und Paulus standen vor dem höchsten Gericht in Jerusalem, dem Sanhedrin und gaben Zeugnis über Gottes Gebot, das Menschengebot übergesetzt ist! Sie widersetzten sich offen gegen Anordnung ihrer Richter und damit gegen die von Gott verordnete „obrigkeitliche Gewalt“!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 5:29-32 ***

Als Antwort sagten Petrus und die [anderen] Apostel: Wir müssen Gott, dem Herrscher, mehr gehorchen als den Menschen. 30 Der Gott unserer Vorväter hat Jesus auferweckt, den ihr ums Leben gebracht habt, indem ihr ihn an einen Stamm hängtet. 31 Diesen hat Gott als Hauptvermittler und Retter zu seiner Rechten erhöht, um Israel [Gelegenheit zur] Reue und Vergebung der Sünden zu geben. 32 Und wir sind Zeugen dieser Dinge, und desgleichen ist es der heilige Geist, den Gott denen gegeben hat, die ihm als [dem] Herrscher gehorchen.“

 

Nur jenen die „Gott als Herrscher“ gehorchen stehen unter „heiligem Geist“. Heilig ist Gottes GESETZ und sein ganzer Wille! Gehorsam Gott dem höchsten Herrscher gegenüber steht stets und unter allen Umständen im Vordergrund! Der „Hauptvermittler und Retter“ ist Jesus und er ist der von Gott verordnete oberster „Richter der Lebenden und Toten“ im kommenden erdenweiten Gericht! Auf ihn sollen wir hören, weil den letzten Entscheid über Recht und Unrecht durch ihn gefällt wird und ungerechte Richter ihr eigenes höheres Strafmass erhalten werden! (Lu 12:47, 48) Die Wahrheit die Jesus brachte hat uns von solcher Form der Versklavung befreit und wir sollten nicht weiter Furcht vor jenen haben, die uns erneut wegen ihrer eigenen Gesetzlosigkeit unter die Sünde zu versklaven suchen!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 10:42-43 ***

Auch befahl er uns, dem Volk zu predigen und ein gründliches Zeugnis davon abzulegen, daß dies derjenige ist, der von Gott dazu verordnet ist, Richter der Lebenden und der Toten zu sein. 43 Ihn betreffend legen alle Propheten Zeugnis ab, daß jeder, der an ihn glaubt, durch seinen Namen Vergebung der Sünden erlangt.“

 

Glaube ohne Werke ist tot“, erklärte der Jünger Jakobus. Unser Glaube muss durch Werke gezeigt werden. Diese Antwort der Apostel im Einklang mit Jesu Gebot und Stellung ist Religionsführern und Machthabern bis heute ein Dorn im Auge. Jene, die uns ihre eigenen Gesetze und Gebote indoktrinieren wollen, die in Wahrheit Gottes Gebote ungültig machen, sie werden dadurch als Feinde Gottes und Feinde des Christus entlarvt! Lukas sagt in seinem Evangelium Jesu Worte, was mit ihnen geschehen wird: „Im Übrigen, diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde: Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir.“ (Lu 19:27) Wer Menschenblut vergiesst, dessen Blut wird bestimmt vergossen werden, wenn dies auch erst in Harmagedon für die dann Lebenden oder in der „Auferstehung zur Abscheu“ zum Ende des Millenniums. Gottes Wort wird sich erfüllen!

 

Würden jene Gesetzmacher Gottes Gebote anerkennen, wären ihre eigenen Gesetze unnötig. Würde das GESETZ unter den Nationen aufgerichtet, wie Paulus dies anordnet, so würden die Schreiber jener Menschengebote als das zu Tage treten, was sie sind: Gesetzesbrecher! Wer den Sonntag zum Ruhetag erklärt bricht das Sabbatgesetz! Ebenso der, welcher erklärt, dass jeder Tag so wie der andere sei! Das ist Umkehrung dessen, was Paulus in Wirklichkeit gemäss Kontext ausdrückt! Wer Scheidung und Abtreibung befürwortet, der spricht sich gegen das „GESETZ des Christus“ aus und erweist sich als ein Gegner Jesu!

 

*** Rbi8  Markus 10:11-12 ***

Und er sprach zu ihnen: Wer immer sich von seiner Frau scheiden läßt und eine andere heiratet, begeht ihr gegenüber Ehebruch, 12 und wenn eine Frau, nachdem sie sich von ihrem Mann scheiden ließ, je einen anderen heiratet, so begeht sie Ehebruch.“

 

Wir alle sind heute ein Volk von Ehebrechern geworden und die Kindesmörder unter uns werden bald in die Überzahl geraten!

 

 

Im NEWSLETTER „DER WEG“ vom November 2007:  7.11.1  Was war die Lehre der Nikolaus-Sekte des 1.Jahrhunderts und welche Bewandtnis hat diese mit der Endzeit?  schrieben wir darüber:

 

Neueste Statistiken der Internet-Homepage MEDKNOWLEDGE wollen beweisen, dass die Abtreibungen auf dem Rückgang seien.

 

"Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche ist weltweit in den letzten zehn Jahren leicht zurückgegangen. Nach einer Studie im Lancet (1) kommen aber noch immer auf 100 Lebendgeburten 31 Abtreibungen. Jede zweite wird unter unsicheren Bedingungen durchgeführt...

Am häufigsten wird danach in Osteuropa abgetrieben. Im Jahr 2003 kamen dort auf 100 Lebendgeburten 105 Abtreibungen, eine Folge der niedrigen Fertilität nach dem Zusammenbruch des Ostblocks und gleichzeitig eine Nachwirkung des Kommunismus. Zu Sowjetzeiten waren Kontrazeptiva Mangelware und Abtreibungen nahezu kostenfrei. So wurde der legale Schwangerschaftsabbruch zur bevorzugten Methode der Familienplanung. Seit dem Ende des Kommunismus hat sich dies geändert. Die Zahl der Abtreibungen ist um 50 Prozent gefallen ...

 

Damit [[mit der offiziellen Abtreibungsstatistik]] aber wird nur Sand in die Augen gestreut, weil die in der Grauzone betriebenen Abreibungen nur geschätzt werden können. So schreibt über das „Symposium der Juristen-Vereinigung Lebensrecht am 4.5.2007 in Freiburg“ zu Informationen der Vereinigung „Ärzte-für-das-Leben“: [1]

 

Der Wahrheitsgehalt der offiziellen Abtreibungsstatistik wird bisher nicht angezweifelt. In der FAZ stand jüngst zu lesen, die für 2006 gemeldete Zahl der Schwangerschaftsabbrüche komme den tatsächlichen Abtreibungen sehr nahe, weil jede Abtreibung gemeldet werden müsse – eine ziemlich blauäugige Argumentation. Würde eine Erklärungs- oder Meldepflicht ihre Befolgung sicherstellen, gäbe es keine Schwarzarbeit und keine Steuerhinterziehung. Auch für die unvollständige Erfüllung der Pflicht zur Meldung von Schwangerschaftsabbrüchen gibt es handfeste Gründe. Weil Pflichtverstöße kaum belegbar sind, vermochte das Statistische Bundesamt auf Anfrage auch keinen Fall einer Ahndung zu nennen.

 

 

http://sciencefiles.files.wordpress.com/2012/09/furchtbare_juristen.gif?w=201&h=315Kann ein Christ noch der „obrigkeitlichen Gewalt“ christlicher Staaten untertan sein, wenn jene sich als Mithelfer von Mördern erweist? Wo liegt denn der Unterschied zum Nazideutschland, wo wegen ihres Schweigens zum Holocaust eine Nation später durch eine Mehrheit in der Welt zu Mittätern verurteilt wurde? Wir dürfen nicht Mittäter am Unrecht werden!

 

Jesus hatte immer wieder auf diesen Konflikt hingewiesen und gesagt, dass er in dieser Beziehung nicht Frieden bringen würde, sondern ein Schwert, was ein Symbol für Konflikt ist! Ungesetzliches Handeln gegenüber Gottes GESETZ muss somit durch jeden von uns aufgedeckt und angeklagt werden! Christen sollen sich nicht vor  Feinden der Gerechtigkeit fürchten. Wir sollten Jesu Beispiel kopieren (Mat 10:32-39).

 

*** Rbi8  Matthäus 10:24-31 ***

Ein Jünger steht nicht über seinem Lehrer noch ein Sklave über seinem Herrn. 25 Es genügt, wenn der Jünger wie sein Lehrer wird und der Sklave wie sein Herr. Wenn man den Hausherrn Beelzebub genannt hat, wieviel mehr [wird man] seine Hausgenossen so [nennen]! 26 Darum fürchtet euch nicht vor ihnen; denn es ist nichts zugedeckt, was nicht aufgedeckt, und [nichts] verborgen, was nicht bekanntwerden wird. 27 Was ich euch im Finstern sage, das redet im Licht; und was ihr im Flüsterton hört, das predigt von den Hausdächern. 28 Und werdet nicht furchtsam vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können; fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als Leib in der Gehenna vernichten kann. 29 Werden nicht zwei Sperlinge für eine Münze von kleinem Wert verkauft? Doch kein einziger von ihnen wird ohne eures Vaters [Wissen] zur Erde fallen. 30 Aber sogar die Haare eures Hauptes sind alle gezählt. 31 Darum fürchtet euch nicht: Ihr seid mehr wert als viele Sperlinge.

 

Es existiert kein zugedeckter Schmutz an ungerechter Handlung, der nicht irgendwann aufgedeckt werden wird! Dies betrifft jeden von uns und macht auch vor Staats-, Religions- und Wirtschaftsgewalt nicht halt, obwohl jene Macht haben mögen den Leib zu töten! Jesu Worte müssen mit Autorität öffentlich verkündet werden und die zurechtgewiesen werden, die ihm widersprechen! Das ist nicht der Auftrag an irgendwelche Religionsführer, sondern an jeden von uns!

 

1.2.1.3          „Falsche Apostel und betrügerische Arbeiter“ in Gestalt von Aposteln verwirren uns betreffend unsere Verpflichtung zur Loyalität dem Christus und Gott gegenüber!

Wo mehrere Gesetze von uns unterschiedliche Dinge verlangen geraten wir in einen Loyalitätskonflikt! Das wird vor allem da bedeutend, wo religiöse Gebote eindeutig Gottes GESETZEN widersprechen! Satan selbst nimmt immer wieder die Gestalt eines „Engels des Lichts“ an und er selbst zitiert in verdrehter weise die Schrift, um offen oder auf verschlungene Weise zum Gesetzesbruch aufzufordern. Männer die sich hohe Amtsstellungen anmassen, ebenbürtig den Apostel zu sein und die behaupten Gott zu vertreten, sie erweisen sich bei näherer Prüfung als Christi Gegner! Jesus sprach von „falschen Christussen“ (falschen „Gesalbten“),  Paulus warnte zu Recht vor „falschen Aposteln“ die in der Endzeit gar in Massen auftreten:

 

http://www.katholisches.info/wp-content/uploads/Zweites-Vatikanisches-Konzil-im-Widerstreit-der-Interpretationen-Hermeneutik-des-Bruchs-oder-der-Kontinuität-Was-Lefebvrianer-und-Progressive-gemeinsam-haben-300x203.jpg*** Rbi8  2. Korinther 11:12-15 ***

Was ich jetzt tue, will ich stets tun, damit ich denen den Vorwand abschneide, die einen Vorwand dafür haben wollen, in dem Amt, dessen sie sich rühmen, ebenso erfunden zu werden wie wir [[die Apostel]]. 13 Denn solche Menschen sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen. 14 Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt immer wieder die Gestalt eines Engels des Lichts an. 15 Es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener immer wieder die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen. Ihr Ende aber wird gemäß ihren Werken sein.

 

Wenn die Werke nicht im Einklang mit Gottes Willen sind, so werden sie vergehen! Scheinbar biblisch begründete Drohungen von Seiten religiöser Führer die ihre Imperien verteidigen sollten uns dabei nicht erschrecken, wenn wir Gottes Willen mit Klarheit des Geistes erkannt haben: Jesus und Paulus sprachen von religiösen Führern ihrer Tage die ihnen nach dem Leben trachteten. Darum sagte Jesus: „Und werdet nicht furchtsam vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können; fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als Leib in der Gehenna vernichten kann.“ Jene religiösen Führer fürchteten die Gesetze Roms und ihre Stellung und Ansehen die ihnen die Staatsgewalt gewährte. Nur wahre Gottesfurcht wird uns von Menschenfurcht befreien! Gott kennt unser Gebilde und unsere ehrlichgesinnte Absicht sein Wort auszuführen!

 

Liebe zu Gott zeigt sich in Erfüllung seines Willens und im Halten seiner Gebote! Jesus zeigte diese Liebe zum Vater, indem er dessen Willen in allem tat und keines von dessen Geboten übertrat!

 

*** Rbi8  Johannes 5:39-47 ***

Ihr erforscht die Schriften, weil ihr denkt, daß ihr durch sie ewiges Leben haben werdet; und gerade diese sind es, die über mich Zeugnis ablegen. 40 Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, damit ihr Leben habt. 41 Ich nehme nicht Ehre von Menschen an, 42 aber ich weiß wohl, daß ihr die Liebe Gottes nicht in euch habt. 43 Ich bin im Namen meines Vaters gekommen, doch ihr nehmt mich nicht auf; wenn jemand anders in seinem eigenen Namen käme, so würdet ihr diesen aufnehmen. 44 Wie könnt ihr glauben, wenn ihr voneinander Ehre annehmt und nicht die Ehre sucht, die vom alleinigen Gott kommt? 45 Denkt nicht, daß ich euch beim Vater anklagen werde; da ist einer, der euch anklagt, Moses, auf den ihr eure Hoffnung gesetzt habt. 46 In der Tat, wenn ihr Moses glaubtet, würdet ihr mir glauben, denn jener schrieb über mich. 47 Doch wenn ihr dessen Schriften nicht glaubt, wie werdet ihr meinen Worten glauben?“

 

http://2.bp.blogspot.com/-PGGMBTSSN9k/UMJipz5YmOI/AAAAAAAAA88/gKVEV83Ad7k/s1600/LK-Leitende%2BK%25C3%25B6rperschaft-Collage%2B-%2BKopie%2B(2).jpgDie Kirchenführer werden von ihren Anhängern offen aufgenommen, jene aber, die im Namen Jesu als seine wahren Abgesandten auftreten, weil sie Jesu Worte verkünden werden von gläubigen Menschen oft zurückgewiesen, weil sie nicht im Namen einer Organisation auftreten und nicht mit einem klingenden Titel versehen sind! Viele beeindruckt es mehr vor einem Bischof zu stehen, wie vor einem ehrlichgesinnten Christen der die Wahrheit verkündet, weil er sich direkt auf Gottes Wort beruft, während der Bischof sich auf die Aussagen seiner Kirchenväter stützt! Die Belehrung Jesu stammte nicht aus Schulbildung, sondern direkt aus Gottes Wort und Belehrung! Ihm sollen wir nacheifern!

 

*** Rbi8  Johannes 7:14-19 ***

Als nun das Fest zur Hälfte vorbei war, ging Jesus in den Tempel hinauf und begann zu lehren. 15 Daher begannen sich die Juden zu wundern und sprachen: „Wieso ist dieser Mann gelehrt, da er nicht auf den Schulen studiert hat? 16 Jesus dagegen antwortete ihnen und sprach: „Was ich lehre, ist nicht mein, sondern gehört dem, der mich gesandt hat. 17 Wenn jemand SEINEN Willen zu tun begehrt, wird er erkennen, ob die Lehre von Gott ist oder ob ich aus mir selbst rede. 18 Wer aus sich selbst redet, sucht seine eigene Ehre; wer aber die Ehre dessen sucht, der ihn gesandt hat, dieser ist wahrhaftig, und keine Ungerechtigkeit ist in ihm. 19 Hat nicht Moses euch das GESETZ gegeben? Doch niemand von euch gehorcht dem GESETZ. Warum sucht ihr mich zu töten?“

 

Jesus hielt das ganze GESETZ ein, auch die geringen Gebote. Jene aber die ihn anklagten verstiessen gegen das GESETZ, das falsche Anklage und falsches Zeugnis geben verbietet! Dasselbe GESETZ gebot Israel auf den grösseren Propheten wie Moses zu hören und alles zu tun, was jener im Auftrag Gottes gebieten würde! Genau das tat Jesus, er redete in Gottes Auftrag und verherrlichte den Schöpfer durch seine Werke und trotzdem hörten die meisten Juden nicht auf ihn, obwohl die Zeichen die er tat ihn deutlich als Abgesandten Gottes auswiesen!

 

image032Die meisten christlichen Kirchen lehnen das „Alte Testament“ (GESETZ Mose und die PROPHETEN) in der einen oder anderen Form als veraltet ab und glauben, dass es durch das „Neue Testament“ ersetzt sei. Aus Jesu Worten geht das Gegenteil hervor! „Doch wenn ihr dessen [[Mose]] Schriften nicht glaubt, wie werdet ihr meinen Worten glauben?“ Wer nicht an die früheren Schriften glaubt, der wird auch Jesu Worten keinen Glauben schenken! Als geistigen Juden gelten Jesu Worte auch für uns: „Hat nicht Moses euch das GESETZ gegeben? Doch niemand von euch gehorcht dem GESETZ.

 

Alle die ein kirchliches Amt bekleiden legen Wert auf „Ehre von Menschen“. Dadurch werden sie jenen Menschen gegenüber verpflichtet, welche ihnen diese Ehre und den Titel geben haben! Jesus lehnte dies offen ab! Er suchte alleine die Ehre die von Gott kommt! Dazu musste er selbst vorab Gott die Ehre geben und seinen Willen ausführen! Das Amt und den Titel erhielt er von Gott erst nachdem er vollkommene Treue bis in den Tod gezeigt hatte! „Wie könnt ihr glauben, wenn ihr voneinander Ehre annehmt und nicht die Ehre sucht, die vom alleinigen Gott kommt?“ Dieselbe Ehrung und eine ähnliche Erhöhung erlangen auch wir, wenn wir in Treue bis zu Jesus Wiederkommen oder bis in den Tod, unter Prüfungen bis zum Ende ausharren und Gottes Normen wirklich erfüllt haben! (Off 2:10, 11)

 

*** Rbi8  Jakobus 1:12 ***

Glücklich ist der Mann, der die Prüfung erduldet, denn nachdem er sich bewährt hat, wird er die Krone des Lebens empfangen, die Jehova [[der Herr (Jesus?)]] denen verheißen hat, die ihn beständig lieben.

 

Die Juden liebten Jehova mit den Lippen zumindest, lehnten aber Jesus ab und erreichen darum „Krone des Lebens“ nicht. Die Liebe zu Jehova muss an erster Stelle stehen! Jesus ist es, der den Lohn bringt und wir sind seine „Sklaven“. Er erkaufte uns durch sein vergosse4nes Blut, in dem dieses unsere früheren Sünden vor der Taufe vollkommen auslöschte! Was Jesu ist, das gehört so oder so Jehova! Dennoch muss die Stellung Jesu geachtet werden!

 

*** Rbi8  Johannes 3:34-36 ***

Denn der, den Gott ausgesandt hat, redet die Worte Gottes, denn er gibt den Geist nicht nach Maß. 35 Der Vater liebt den Sohn und hat alle Dinge in seine Hand gegeben. 36 Wer Glauben an den Sohn ausübt, hat ewiges Leben; wer dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.

 

Die Liebe zum Sohn ist Vorbedingung, dass wir vom Vater geliebt werden. Bedenken wir, dass Jesus Herr ist im „Königreich des Sohnes der Liebe“ und dem Vater das Königreich erst übergibt, wenn es gereinigt ist und wenn die Erstauferstehung schon vorüber ist! Auch jene vorchristlichen künftigen Priesterkönige müssen vor ihrer Amtseinweihung Jesus als Herrn anerkennen und dies durch die Taufe erweisen! Sie hatten aber schon zuvor auf jenen kommenden „Samen der Frau“ ihre Hoffnung gesetzt und in Jehovas Worte Vertrauen gesetzt! (Joh 6:39, 40)

 

*** Rbi8  Johannes 14:21 ***

Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich will ihn lieben und mich ihm deutlich zeigen.“

 

Innerhalb der Christenversammlung kam es schon früh dazu, dass einige weit eher dem Gesetz Cäsars gehorsam zu sein versuchten, um allfälligen Repressalien auszuweichen, als auf Jesu Worte und Gottes Gebote zu achten! Unsere Aufgabe aber ist es unserem grossen Lehrer nachzueifern, selbst bis zum vollen Wuchs heranzuwachsen, den Christus hat! Wir müssen bildlich gesprochen in die Gedankengänge und Handlungsweise unseres Herrn Jesus hineinwachsen, der unser lenkendes Haupt ist!

 

*** Rbi8  Epheser 4:13-15 ***

... bis wir alle zur Einheit im Glauben und in der genauen Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zum vollerwachsenen Mann, zum Maße des Wuchses, der zur Fülle des Christus gehört; 14 damit wir nicht mehr Unmündige seien, die wie von Wellen umhergeworfen und von jedem Wind der Lehre hierhin und dorthin getrieben werden durch das Trugspiel der Menschen, durch List im Ersinnen von Irrtum; 15 sondern die Wahrheit redend, laßt uns in allen Dingen durch Liebe in den hineinwachsen, der das Haupt ist, Christus.

 

Luegen-alle-religionenWir sollten nicht mit einem anderen „Haupt“ verbunden sein wie Jesus, das jenen durch eine der vielen „offiziellen Wahrheiten“ widerspricht. Alle Religionen widersprechen Jesus in der einen oder anderer Form! Keine erreicht das „Mass des Wuchses, der zur Fülle des Christus“ gehört! Sie verbreiten den „Wind der Lehre“ die auf dem Irrtum und daher offener Irreführung und Lügen seit deren Kirchenvätern beruhen! Mit der Wahrheit nehmen es unsere Kirchenführer sowieso nicht allzu genau, wichtig ist die „offizielle Wahrheit“ die mit dem Glaubensbekenntnis und den Dogmen im Einklang stehen, wie sehr immer dort auch Widerspruch zu den Schriften existieren! Jenen Glauben zu schenken und ihnen nachzufolgen bedeutet „Hausgenossen“ mit ihnen zu werden! „Wenn man den Hausherrn Beelzebub genannt hat, wieviel mehr [wird man] seine Hausgenossen so [nennen]!

 

Der Schüler muss wie sein Lehrer werden, hat Jesus uns deutlich aufgefordert! Das muss somit an ihm selbst gemessen werden und nicht an falschen Christussen, die seinen Platz einzunehmen versuchen! Keiner darf sich über den grossen Lehrer überheben! Wir sollen wie Jesus werden, den ganzen Willen Gottes und alle Gebote Jesu respektierend! Dieses sich darüber Überheben hatte Satan im Falle Gottes seit Eden getan!

 

*** Rbi8  Matthäus 10:24-25 ***

Ein Jünger steht nicht über seinem Lehrer noch ein Sklave über seinem Herrn. 25 Es genügt, wenn der Jünger wie sein Lehrer wird und der Sklave wie sein Herr. Wenn man den Hausherrn Beelzebub genannt hat, wieviel mehr [wird man] seine Hausgenossen so [nennen]!

 

Die Zweige, die sich über den Stamm erheben werden abgeschnitten werden! Getrennt vom Leib des Christus können wir nicht Früchte tragen!

 

Nur wahre Gottesfurcht, welche Jehovas Worte in jeder Situation an erste Stelle setzt kann vor Abfall und Abtrünnigkeit Gott gegenüber stark machen! Je nachdem, welche Teile heidnischer Lehren und Gesetzesverletzung anerkannt und adaptiert wurden entstanden die unterschiedlichen Sekten des ersten Jahrhunderts! Dadurch aber kamen auch die Getreuen und Bewährten erst zum Vorschein, weil sie sich nicht mitreissen liessen oder bald schon den Irrtum erkannten und davon abliessen! Heute haben wir gar einen Supermarkt an unterschiedlichen Lehren! Wer sie mit dem Original des Christus und der Apostel unvoreingenommen vergleicht, der greift erneut zum Original und lässt die gefälschten Kopien links liegen!

 

*** Rbi8  1. Korinther 11:19 ***

Denn es muß auch Sekten unter euch geben, damit die Bewährten unter euch auch offenbar werden.

 

Daran hat sich bis heute nichts geändert! Wer auf Jesus, den grossen Lehrer hört erkennt bald, wo religiöse Lügen und weitverbreiteter Irrtum unser Leben bedrohen! Nur Gott kann uns ewiges Leben durch seinen Christus geben oder das jetzige Leben für immer nehmen! Ihm und Jesus gebühren unsere volle Zuneigung, weil Gott unser Lebengeber war, ist und bleibt! Jesus tut nur das, was er vom Vater hört! Wer sein Leben studiert ist fasziniert von seinem Mut, seinem Einsatz, seiner Liebe zur Wahrheit, zur Gerechtigkeit und vor allem sein Vertrauen zum Vater! Seine Liebe zum Nächsten zeigt sich durch Werke und sein Hass zu allem, was verlogen, ungesetzlich und verdreht war soll uns inspirieren!

 

*** Rbi8  Johannes 5:25-30 ***

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Die Stunde kommt, und sie ist jetzt, in der die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und die darauf geachtet haben, werden leben. 26 Denn so, wie der Vater Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn gewährt, Leben in sich selbst zu haben. 27 Und er hat ihm Gewalt gegeben, Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist. 28 Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören 29 und herauskommen werden, die, welche Gutes getan haben, zu einer Auferstehung des Lebens, die, welche Schlechtes getrieben haben, zu einer Auferstehung des Gerichts. 30 Ich kann gar nichts aus mir selbst tun; so, wie ich höre, richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen eigenen Willen, sondern den Willen dessen [zu tun], der mich gesandt hat.

 

In allem bleibt der Wille des Vaters im Zentrum, sowohl bei Jesus wie bei uns, die wir ihm nachzueifern suchen. Das Gericht das Jesus hält ist gemäss Gottes GESETZ und zudem jedem Wort, das Jesus geredet hat!

 

http://boutique.investigateur.info/var/plain_site/storage/images/media/images/news/priester-skandal/11053-1-ger-DE/Priester-skandal_large.jpgWer nicht als „Hausgenosse Beelzebubs“ (Satans) identifiziert werden will muss sich als wahrer Jünger an Jesu Seite erweisen! Jesu Rat lautet: „Darum fürchtet euch nicht vor ihnen; denn es ist nichts zugedeckt, was nicht aufgedeckt, und [nichts] verborgen, was nicht bekanntwerden wird.“ Das gesetzlose Handeln vieler Religionsglieder selbst in hoher Stellung führt zu immer mehr Skandalen und zu kostspieligen Prozessen für ihre Kirchen! Wenn die Gesetzlosigkeit erst mal offenbar ist, dann fehlen auch jene nicht, welche ihre Kirchen angewidert verlassen!

 

Paulus erklärt viele Dinge in seinen Briefen über das GESETZ Gottes und die übrigen Gesetze, die er einzeln erwähnt. Er wendet den Begriff „Gesetz“ abwechselnd auf ganz unterschiedliche Gesetzes-Systeme an! Der Leser ist somit oft gefordert selbst festzustellen, welche Art von „Gesetz“, an welcher Stelle gemeint ist! Das erfordert von jedem von uns ein gutes Unterscheidungsvermögen, das offensichtlich bereits gewissen Apologeten und Kirchenvätern fehlte und die dadurch erneut zum Abfall vom „GESETZ Mose“ und dem „GESETZ des Christus“ hin zu „menschlichen Überlieferungen der Vorväter“ führten! Jene behaupten „Gesetzeslehrer“ zu sein, lehren in Wirklichkeit aber Abfall, weil sie weder das GESETZ noch die Aussagen der PROPHETEN verstanden haben!

 

*** Rbi8  1. Timotheus 1:5-7 ***

Das Ziel dieses Auftrags ist tatsächlich Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben. 6 Indem einige von diesen Dingen abgewichen sind, haben sie sich eitlem Gerede zugewandt 7 und wollen Gesetzeslehrer sein, begreifen aber weder die Dinge, die sie sagen, noch die Dinge, über die sie feste Behauptungen aufstellen.

 

Wer mit etwas gutem Sinn die Gesetze und Verordnungen seiner eigenen Kirche mit jenen der Schrift vergleicht, der kann leicht feststellen, dass grosse Abweichungen existieren und dadurch Gottes GESETZ von den Kirchenvätern ungültig gemacht wurde! Einige haben sich damit selbst zu Göttern gemacht, indem sie sich über Gott erhoben und ihr Wort als höher stehend als das Gottes erachten!

 

Schauen wir uns nun die mindestens sieben Kategorien von Gesetzen etwas näher an, welche Paulus in seinen Briefen beschreibt:

 

 

1.2.2           A) Das „Gesetz der Sünde“ regiert seit Adam

 

1.2.2.1          Das Urteil in Eden hatte fortdauernde Wirkung bis zum Abschluss dieses Systems

Die Verordnungen die Jehova Adam und Eva im Garten Eden erteilte dürfen als die ersten göttlichen Gebote für die Menschen bezeichnet werden. Jeder Baum der Früchte hatte stand ihnen zur Nahrung zur Verfügung! Der „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“ und dessen Frucht aber behielt Gott für sich vor. „Baum“ und „Früchte“ standen seit Beginn als Symbole im Zusammenhang mit Leben und Tod, mit Gut und Böse, mit falscher und rechter Belehrung! Von Schlechten, Verderblichen durften sie nicht essen!

 

image037Weit davor aber existierten bereits die GESETZE für Engel und die physikalischen Naturgesetze. Gesetzloser Zustand bedeutet Chaos und Chaos ist der Beginn vom Untergang!

 

Es war eine Kombination von Anweisungen Gottes, die vom „Baum des Lebens“ her durch Gottes Engel täglich vorab an Adam, dann an das erste Menschenpaar erteilt wurde, mit dem Ziel sie darauf vorzubereiten sich über die Erde hin auszubreiten und das auf Eden limitierte Paradies über alles feste Land hin auszuweiten. Nutzen aus der Schöpfung zu ziehen und deren Schutz und Erhalt mussten dabei im Gleichgewicht bleiben! Seit Beginn existierte Belehrung durch Gott und es ist anzunehmen, dass Adam angehalten wurde die Dinge schriftlich festzuhalten! Zumindest deutet dies Moses in der Genesis an:

 

http://www.jw.org/assets/m/w12/20120901/w12_20120901.art/2012642_univ_lsr_lg.jpg(1. Mose 5:1-5)  Dies ist das Buch der Geschichte Adams. An dem Tag, an dem Gott Adam erschuf, machte er ihn im Gleichnis Gottes. 2 Männlich und weiblich erschuf er sie. Danach segnete er sie und gab ihnen an dem Tag, an dem sie erschaffen wurden, den Namen Mensch.

3 Und Adam lebte hundertdreißig Jahre und wurde dann der Vater eines Sohnes in seinem Gleichnis, in seinem Bilde, und gab ihm den Namen Seth. 4 Und Adams Tage wurden, nachdem er der Vater Seths geworden war, achthundert Jahre. Unterdessen wurde er der Vater von Söhnen und Töchtern. 5 So beliefen sich alle Tage Adams, die er lebte, auf neunhundertdreißig Jahre, und er starb.

 

Moses scheint das „Buch der Geschichte Adams“ vorgelegen zu haben, was es ihm ermöglichte die Geschlechtslinie des „Samens der Frau“ aufzuzeichnen: All jener, die auf die Belehrung achteten und daher Gottes Segen erhielten; beginnend mit Abel über Set hin zu Noah, der mit seiner Familie das erste erdenweite Gericht überlebte! (Lu 3:23-38) Offenbar wurden jene Dokumente mit der Erbschaftslinie die zum Messias führte „Teraphim“ genannt, inspiriert und zur Anbetung Jehovas hin zeigend, als dem Schöpfer aller Dinge!

 

Ein hoch intelligentes Geistgeschöpf, der Teufel, einer der himmlischen Cherubim oder der vierundzwanzig gekrönten himmlischen Könige verfolgte einen anderen Plan, der Gottes Zielen entgegengesetzt war. Er wollte sich selbst die Menschen untertan machen, er wollte die Anbetung auf sich als Autorität ziehen und stachelte zur Rebellion gegen Jehova auf, sein Gebot zu missachten: Dasselbe System das wir bis heute in nationalen und religiöser Gesetzgebung finden, oft scheinbar Gottes Anweisungen widerspiegelnd, doch mit kleinen aber gewichtigen Veränderungen! Als Symbol wurde ihr die „Schlange“ zugeordnet, deren Biss tödlich ist!

 

http://kirchensite.de/uploads/pics/Heiligenkalender_Adam_Eva.jpg*** Rbi8  1. Mose 3:1-5 ***

Die Schlange nun erwies sich als das vorsichtigste aller wildlebenden Tiere des Feldes, die Jehova Gott gemacht hatte. So begann sie zur Frau zu sprechen: „Sollte Gott wirklich gesagt haben: Ihr dürft nicht von jedem Baum des Gartens essen?“ 2 Darauf sprach die Frau zur Schlange: „Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen. 3 Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: ‚Ihr sollt nicht davon essen, nein, ihr sollt sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.‘ “ 4 Darauf sprach die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben. 5 Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“

 

Deutlich geht aus der Beschreibung der Geschehnisse im Garten Eden durch Moses hervor, dass Eva sich der Konsequenzen ihres Handelns vollkommen bewusst war. Leben war ein Geschenk des Schöpfers und das Sterben war Strafe für Zuwiderhandlung gegen sein Gebot! Gottes Gebot zu  missachten bedeutet Sünde und Sünde bringt den Tod! Jakobus erklärt den bis heute geltenden Zusammenhang mit einfachen, klaren Worten: „Wenn dann die Begierde befruchtet ist, gebiert sie Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollbracht ist, bringt Tod hervor.“ (Jak 1:15) An der Form Satans, Menschen zum Übertreten von Gottes festgesetzten Normen zu verführen, indem Gottes Worte in Zweifel und Misskredit gezogen werden, daran hat bis heute wenig geändert! Es ist leicht zu behaupten Gottes Normen seien nicht weiter gültig, es ist ein breiter Weg, der alle Optionen offen lässt.

 

Es braucht aber Überzeugungskraft Menschen dazu zu bewegen das Leben, den durch Gottes Willen und Gebot eingeengten Weg  zu wählen, statt diesem auszuweichen und das Einfachere, das scheinbar Angenehmere zu wählen, das  aber den Tod zur Folge hat! Bis heute sind es die religiösen Führer die uns dazu bewegen wollen ihren selbst gestrickten Normen mehr Beachtung zu schenken als Gottes Wort! „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben“, lautet ihre verführerische Beschwörung, als ob sie Leben erhalten oder geben könnten! Gott erklärt deutlich, dass die Seele sehr wohl sterblich ist und Er sie aufgrund von Sünde richtet! Nur Sünder kommen ins Gericht und erhalten das Todesurteil! Jesus erklärte: „Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag“. (Joh 12:48)

 

*** Rbi8  Hesekiel 18:3-4 ***

Siehe! Alle Seelen — mir gehören sie. Wie die Seele des Vaters, ebenso die Seele des Sohnes — mir gehören sie. Die Seele, die sündigt — sie selbst wird sterben.

 

Seit Adam und Eva ist diese Regel gültig, die der Prophet Hesekiel später gegenüber Juda erwähnt! Sünde bringt den Tod hervor auch dann, wenn das Urteil nicht im Moment vollstreckt wird! Als Adam und Eva aus dem Paradies verwiesen wurden, da wurde auch eine Veränderung an ihrer DNS, den Genen vorgenommen, wie Moses es indirekt erwähnt. Der unsterbliche Zustand Adams veränderte sich in einen sterblichen! Paulus kündigt uns einen umgekehrten Prozess für die Zukunft an, dass wir erneut in den vollkommenen Zustand Adams zurückversetzt werden können!

 

http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/alter/aelter_werden/img/intro_aelter_gene_g.jpg(1. Korinther 15:48-49) Wie derjenige [ist], der von Staub gemacht ist [[(Adam)]], so [sind] auch die, die von Staub gemacht sind [[(die gesamte Menschheit)]]; und wie der Himmlische [ist] [[ein Geist, ein Engel]], so [sind] auch die Himmlischen [[die Engel]]. 49 Und so, wie wir das Bild des von Staub Gemachten getragen haben [[(die Gene des verweslichen Adams)]], werden wir auch das Bild des Himmlischen [[des letzten Adam, des Menschensohnes Jesu]] tragen [[(die Gene, die Unverweslichkeit ermöglichen)]].

 

Der adamische Tod begann das erste Paar und ihre Nachkommen als König zu beherrschen! (Rö 5:12-14) Paulus erwähnt aber für den Tag, wo Jesus dem Vater das Königreich übergibt, dass  eine Rückumwandlung in „einem Nu“ zum ersten Zustand Adams kommen wird, bei Jesu Wiederkehr und Aufrichtung der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ (1.Kor 15:51, 52). Neben Sterblichkeit und Verweslichkeit wurde ursprünglich nun die Lebensuhr auf maximal 1000 Jahre eingestellt (1.Mo 5:3; 1.Mo 5:27), nach der Sintflut wurde diese Spanne als weitere Strafmassnahme für ungesetzliches Verhalten nun durch Umwandlung der DNS der Überlebenden der Sintflut, für deren Nachkommen auf maximal 120 Jahre verkürzt!

 

*** Rbi8  1. Mose 6:3 ***

Danach sprach Jehova: „Mein Geist soll nicht auf unabsehbare Zeit dem Menschen gegenüber walten, da er ja Fleisch ist. Somit sollen sich seine Tage auf hundertzwanzig Jahre belaufen.“

 

Da Adam und Eva innerhalb des Gartens keine Kinder hatten, also Gottes Gebot fruchtbar zu sein nicht erfüllt hatten wurde auch dieses Gebot nun in das Fleisch gelegt, das zuvor durch den willigen Geist hätte ausgeführt werden sollen. Nun kam der Sexualdrang wie ihn Tiere kennen und das Bedürfnis von Frauen Mutter zu werden: „… dein tiefes Verlangen wird nach deinem Mann sein wurde zum „Gesetz des Fleisches“, wie Tiere solches im Instinkt haben! Die Frau sucht den Mann und der Mann wird von der Frau durch ihr Äusseres, ihre Sexualität angezogen!

 

http://www.kinder.de/fileadmin/bilder/rubrik/prenatal/geburtsschmerzen_gr.jpg*** Rbi8  1. Mose 3:16 ***

Zur Frau sagte er: Ich werde die Mühsal deiner Schwangerschaft sehr mehren; mit Geburtsschmerzen wirst du Kinder hervorbringen, und dein tiefes Verlangen wird nach deinem Mann sein, und er wird über dich herrschen.“

 

Judas und Jakobus sprechen von diesem Gesetz in unserem Fleisch als von „animalischen“ Trieben, die auch negative Nebenwirkungen erzeugen, wie Eifersucht und Streitereien, wenn sie nicht vom Geist beherrscht werden (Jak 3:15). Paulus bittet darum, von der Sklaverei dieser Dinge befreit zu werden! (Rö 7:21-25)

 

1.2.2.2          Die Herrschaft des Mannes über die Frau als Teil von Gottes Plan sehen

Diese Herrschaft des Mannes über die Frau wurde zur Strafe gegenüber der Frau ausgesprochen, weil die Frau das „Gesetz des Mannes“ missachtet hatte. Adam war es aufgetragen Eva Gottes Gebot mitzuteilen, das er erhielt bevor ihm Eva als Gehilfin beigegeben wurde. Eva hätte aus Liebe zu Adam dessen festgesetzte Grenze nicht übertreten dürfen, vor allem aber aus Liebe und Respekt vor ihrem Schöpfer. Sie zog es vor der „Schlange“ zu gehorchen und der Verführung nachzugeben. Auch das hat bis heute Auswirkungen, indem die Frau weit leichter verführbar ist, z.B. Werbung sich oft an sie wendet, um sie zu unnützen Käufen zu verleiten, weil sie Gefühlen gehorcht, der Mann eher rational denkt und die Folgen in Betracht zieht! Auch dies sind Regeln mit jeder Menge an Ausnahmen!

 

http://www.weser-kurier.de/cms_media/module_img/1181/590821_1_teasersmallnocrop_50376199a5576.jpgDas sexuelle Verlangen bestand zuvor offensichtlich weder bei Adam noch bei Eva. Fruchtbar zu sein war ein Gebot des Geistes gewesen, des freien Willens, um Gottes Erwartung zu erfüllen. Aus Liebe zu Gott und zur kommenden Generation hätten Adam und Eva diese Aufforderung erfüllen müssen! Nun wurde es zum „Gesetz des Fleisches“ deklariert! Paulus redet später davon, dass er von diesem Joch befreit werden möchte, weil damit auch Sünde verbunden ist, der tief verwurzelte Wunsch die gesetzte Grenze zu überschreite: Die Ehe während des ganzen Lebens auf denselben Mann, respektive auf dieselbe Frau zu beschränken. Offenbar wurde auch das Schmerzempfinden der Frau bei der Geburt erhöht, was eine dämpfende Wirkung auf  den ungehemmten Fortpflanzungstrieb hat.

 

Wir sehen umgekehrt die Wirkung, welche die Antikonzeptionspille und andere Verhütungsmittel auf Frauen hat, die freiem Sex heute viel eher zuneigen. Dem wurde durch sexuell übertragbare Krankheiten wie Aids erneut ein Dämpfer erteilt! Gott lässt offenbar nicht mit sich spotten! Gottes Urteil gegenüber dem ersten Menschenpaar hat andauernde Wirkung!

 

*** Rbi8  1. Mose 3:17-19 ***

Und zu Adam sprach er: „Weil du auf die Stimme deiner Frau gehört hast und darangegangen bist, von dem Baum zu essen, von dem ich dir geboten habe: ‚Du sollst nicht davon essen‘, so ist der Erdboden deinetwegen verflucht. In Mühsal wirst du seinen Ertrag essen alle Tage deines Lebens. 18 Und Dornen und Disteln wird er dir wachsen lassen, und du sollst die Pflanzen des Feldes essen. 19 Im Schweiße deines Angesichts wirst du Brot essen, bis du zum Erdboden zurückkehrst, denn aus ihm wurdest du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren.“

 

Dieses „Gesetz des Fleisches“ „muss dem GESETZ des Geistes“ widersprechen, um das Ziel dem es dient zu erreichen: Dem Überleben des Individuums, der Gruppe und der Spezi zu dienen. Dem Manne wurde ein Trieb eingepflanzt über die Frau zu herrschen. Aufgrund fehlender Liebe zu Gott und seinem Gebot hatte Adam Eva nicht zur Rechenschaft gezogen, als sie der Verführung Satans unterlag. Nun wurde dies durch ein fleischliches Gesetz ergänzt! Paulus weist auf diese Zusammenhänge hin, indem er die sich widerstreitenden zwei Gesetze einander gegenüberstellt:

 

*** Rbi8  Römer 7:22-25 ***

Ich habe wirklich Lust an dem Gesetz [[GESETZ]] Gottes gemäß dem Menschen, der ich innerlich bin, 23 aber ich sehe in meinen Gliedern ein anderes Gesetz, das dem Gesetz [[GESETZ]] meines Sinnes widerstreitet und mich gefangennimmt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist. 24 Ich elender Mensch! Wer wird mich befreien von dem Leib, der diesem Tod verfallen ist? 25 Dank sei Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! So bin ich selbst denn mit [meinem] Sinn ein Sklave des Gesetzes [[GESETZES]] Gottes, mit [meinem] Fleisch aber des Gesetzes der Sünde.

 

Weil Adam sich nicht durch das „GESETZ des Geistes“, die Gebote die Gott ihm von Anfang an in die Gene gelegt hatte und durch Kundgabe seines Willens leiten liess wurden diese Dinge die er nicht freiwillig erfüllte nun als „Gesetz der Sünde“ fest eingepflanzt durch Triebe, wie sie Tiere besitzen. Dadurch haben wir nun in einem ständigen Widerstreit zwischen jenen beiden Gesetzen zu leben, bis Gott uns davon erneut befreit. Dies ist nicht eine „Befreiung vom Leib“ an sich, sondern von der Sterblichkeit und vom Drang hin zum sündigen, der zum Tod führt! Gott versprach Adam auf Sünde hin nicht eine Umwandlung zu himmlischer Lebensfähigkeit als „unsterbliche Seele“, sondern deutlich Rückkehr zum Staubboden! „Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren.“ Die Lüge der Religionen ist offensichtlich, die eine Unsterblichkeit der Seele versprechen, trotz Ungehorsams Gott gegenüber, trotz Sünde!

 

Der aufmerksame Leser wird bei der Betrachtung der verschiedenen Bibelstellen schnell feststellen können, dass unsere Behauptungen der Schuldzuweisung an die Religionen und an die Nationen in der Schrift gut fundiert ist! Gott macht sein Wort stets wahr, auch dann, wenn es unwahrscheinlich oder gar unmöglich erscheint. Bis heute ist es nicht an uns Menschen festzulegen, was gut und was böse ist, da Gott diese Grenzen für uns selbst bestimmt hat! An dem Tag, wo Gott uns im Gericht die Augen öffnet, weil wir nicht freiwillig bereit waren auf ihn zu hören und entsprechend zu handeln, da werden wir das Erschreckende ebenso wahr nehmen, wie damals die Schlange, wie Adam und Eva:

 

http://viefag.files.wordpress.com/2012/01/garden_of_eden__600x.jpg*** Rbi8  1. Mose 3:14-15 ***

Und Jehova Gott sprach dann zur Schlange: „Weil du diese Sache getan hast, bist du das verfluchte unter allen Haustieren und unter allen wildlebenden Tieren des Feldes. Auf deinem Bauch wirst du kriechen, und Staub wirst du fressen alle Tage deines Lebens. 15 Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zermalmen, und du wirst ihm die Ferse zermalmen.“

 

Wir stehen nahe vor einer weiteren gewichtigen Erfüllung dieser Vorhersage Jehovas! Die Feindschaft zwischen „der Frau“ und „der Schlange“ und zwischen den zwei „Samen“ bleibt bis zum Tag der Urteilsvollstreckung an Gottes Feinden in Harmagedon und Satans Gefangensetzung im Abgrund bestehen (Off 19:19-20:3). Erst wenn der Sohn dem Vater kurz darauf das gereinigte und vollkommen aufgerichtete „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ übergibt wird zwischen „der Frau und ihren Samen“ im Himmel und hier auf der Erde erneut eine Einheit geschaffen. Die „neuen Himmel“, die sich nach Gottes Normen schon zuvor ausgerichtet haben werden die „neue Erde“ in Harmonie regieren und Gottes Ziel vollkommen erreichen!

 

*** Rbi8  Epheser 1:9-12 ***

Es ist nach seinem Wohlgefallen, das er sich vorgenommen hat in sich selbst, 10 für eine Verwaltung an der Grenze der Fülle der bestimmten Zeiten, nämlich in dem Christus wieder alle Dinge zusammenzubringen, die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde. [Ja,] in ihm, 11 in dessen Gemeinschaft wir auch zu Erben eingesetzt worden sind, indem wir vorherbestimmt wurden nach dem Vorsatz dessen, der alle Dinge gemäß dem Rat seines Willens wirkt, 12 damit wir zum Lobpreis seiner Herrlichkeit dienen sollten, wir [[die Apostel]], die wir zuerst auf den Christus gehofft haben.

 

Die Erfüllung dieser Prophezeiung geschieht durch das Herabkommen des „neuen Jerusalem“, dem „Jerusalem droben, unserer Mutter“, Jehova und seine himmlische Herrschaft erneut bei den Menschen sein wird! Wenn dann Engel und Menschen unter Jesu Führung Gott in „Gottes Königreich“ nun in allem Seinen Willen tun und dann Ihm gemeinsam dienen werden und das Paradies gemeinsam auf die ganze Erde ausweiten werden! Es gibt somit ein Zuvor von Harmagedon und ein Danach!

 

image049Bis dahin müssen wir uns vor dem „Gesetz der Sünde“ bewahren, dem gegenüber wir in der Taufe zu Toten gemacht wurden! Der Apostel Paulus zeigt im selben Römerbrief an anderer Stelle deutlich, dass wir in der Taufe hinsichtlich dieses „Gesetzes der Sünde“ das in unserem Fleische wirkt sterben, indem wir nicht auf das Fleisch und seine Begierden mehr achten, sondern gegenüber dem göttlichen Gebot zum Leben auftauchen! Es ist eine geistige „Neugeburt“ aus dem reinigenden Wasser der Taufe und aus Gottes Geist! Die „unverdiente Güte“ befreite uns von „Fluch der Sünde“, die an unserer Stelle an den „Stamm“ Jesu genagelt wurde, weil er für deine und meine Sünde starb!

 

Nur so konnte Gottes Rechtsanspruch auf „Leben gegen Leben“ erfüllt werden! Adams sündig gewordener Leib mit all dessen Nachkommen gegen Jesu sündloses Leben! Das aber ermöglichte uns gegenüber „unverdiente Güte“, nicht Einladung erneut zu sündigen!

 

*** Rbi8  Römer 6:1-7 ***

Was sollen wir also sagen? Sollen wir in der Sünde verharren, damit die unverdiente Güte überströme? 2 Das geschehe nie! Da wir hinsichtlich der Sünde gestorben sind, wie sollen wir da noch weiter in ihr leben? 3 Oder wißt ihr nicht, daß wir alle, die wir in Christus Jesus getauft wurden, in seinen Tod getauft wurden? 4 Somit wurden wir durch unsere Taufe in seinen Tod mit ihm begraben, damit so, wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, ebenso auch wir in Neuheit des Lebens wandeln sollten. 5 Denn wenn wir in der Gleichheit seines Todes mit ihm vereint worden sind, werden wir gewiß auch [in der Gleichheit] seiner Auferstehung [mit ihm vereint] sein; 6 wir wissen ja, daß unsere alte Persönlichkeit mit [ihm] an den Pfahl gebracht worden ist, damit unser sündiger Leib unwirksam gemacht werde, so daß wir nicht länger Sklaven der Sünde seien. 7 Denn wer gestorben ist [[(in der Taufe, der Sünde gegenüber)]], ist von [seiner] Sünde freigesprochen.

 

In der Taufe werden wir zusammen mit Jesus in seinen Tod begraben, wenn uns das Wasser beim Untertauchen zudeckt! Wir werden beim Auftauchen aus dem Wasser dem Christus gleich in geistigem Sinne auferweckt, sinnbildlich „neu geboren“, um „in Neuheit des Lebens“ im Gehorsam zu Gottes Gebot zu wandeln!

 

Im kommenden System erwartet uns, wenn wir zuvor sterben auch eine Gleichheit der Auferstehung durch Jesus in physischer Vollkommenheit, sofern wir getauft waren und ohne Sünde blieben und in Gemeinschaft mit dem Christus gefunden werden, daher auch ohne Gericht sind. Ansonsten, wo wir als Ungerechte eingestuft sind ist es eine „Auferstehung zum Gericht“ und zum Urteil gemäss Gottes GESETZ. Dem entsprechend gibt es für die Überlebenden Harmagedons eine Umwandlung im Fleische zur Unverweslichkeit und Unsterblichkeit.

 

*** Rbi8  Johannes 5:28-29 ***

Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören 29 und herauskommen werden, die, welche Gutes getan haben, zu einer Auferstehung des Lebens, die, welche Schlechtes getrieben haben, zu einer Auferstehung des Gerichts.

 

Wer gegenüber der Sünde gestorben ist, der wurde durch Jesu Loskaufsopfer zufolge „unverdienter Güte“ vom Fluch des „zweiten“ Todes befreit, der von Gottes Schlussgericht her über all jene kommt, die weiterhin in der Sünde leben! Der adamische Tod regiert somit nur noch bis zur vollkommenen Aufrichtung von Gottes Königreich! Dieser adamische Tod, das physische Sterben dagegen konnte nicht von Sünde befreien, es war ja Strafe, das Gegenteil von Leben, da ja zudem danach erst ein Gericht zu erwarten ist!

 

*** Rbi8  Hebräer 9:27-28 ***

Und wie es Menschen aufbehalten ist, ein für allemal [[im Tod Adams]] zu sterben, doch danach ein Gericht, 28 so wurde auch der Christus ein für allemal [als Opfer] dargebracht, um die Sünden vieler zu tragen; und das zweite Mal, da er erscheint, wird es getrennt von Sünde sein und für die, die ihn zu [ihrer] Rettung ernstlich erwarten.

 

Jesu Ort der Residenz ist künftig erneut die Stadt Jerusalem, die Stadt des grossen Gottes. Dort haben keine Sünder mehr Zutritt, so dass Jesus getrennt von Sündern sein wird! Nur jene haben darin Zutritt, „die in des Lammes Buchrolle des Lebens eingeschrieben sind.

 

image012*** Rbi8  Offenbarung 21:22-27 ***

Und ich sah keinen Tempel darin, denn Jehova Gott, der Allmächtige, ist ihr Tempel und das Lamm. 23 Und die Stadt hat es nicht nötig, daß die Sonne oder der Mond auf sie scheint, denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtete sie, und ihre Lampe war das Lamm. 24 Und die Nationen werden durch ihr Licht wandeln, und die Könige der Erde werden ihre Herrlichkeit in sie hineinbringen. 25 Und ihre Tore werden überhaupt nicht geschlossen werden bei Tag, denn Nacht wird dort nicht sein. 26 Und sie werden die Herrlichkeit und die Ehre der Nationen in sie hineinbringen. 27 Doch irgend etwas Unheiliges und jeder, der Abscheuliches und Lüge verübt, wird keinesfalls in sie eingehen, nur diejenigen, die in des Lammes Buchrolle des Lebens eingeschrieben sind.

 

Auch die ungetauften Auferstandenen müssen sich in der Wassertaufe hingeben, um in des „Lammes Buchrolle des Lebens“ eingetragen zu werden und erst danach haben sie die Möglichkeit das „neue Jerusalem“ zu betreten, ein lebendiger heiliger Tempel ist es, den sie dort vorfinden, wo Priesterkönige Gott heiligen Dienst mit „Geist und Wahrheit“ darbringen!

 

Da Jesus an unserer Stelle für unsere Sünden starb hängt das kommende Gericht davon ab, ob wir Jesu Loskaufsopfer angenommen haben und nun innerhalb der Schranken des GESETZES verblieben sind. Jedem wird während des tausendjährigen Gerichtstages Gottes gemäss seinen Handlungen vergolten werden, mit jener Strafe, die im GESETZ dafür vorgesehen war oder aber dem Segen Gottes! Allerdings wird Barmherzigkeit denen gegenüber obsiegen, die zuvor schon dem Nächsten gegenüber Barmherzigkeit erwiesen haben!

 

(Jakobus 2:13)  Denn für den, der nicht Barmherzigkeit übt, wird das Gericht ohne Barmherzigkeit sein. Barmherzigkeit frohlockt triumphierend über das Gericht.

 

picture: http://www.manfred-gebhard.de/tiefenDinge25.jpgpicture: http://www.manfred-gebhard.de/Kanalegrande3.jpgDie Lehre, dass mit dem adamischen Tod die Sünden ausgelöscht würden, wie z.B. Jehovas Zeugen in ihrer Literatur behaupten, ist somit eindeutig eine gefährliche Irreführung. Es ist kein „reines Wasser“ der „unverfälschten Lehre“! Es ist eine losgelöste Interpretation der Worte des Paulus, indem man Teile aus dem Kontext herausreisst! Der letzte Teil der Erklärung des Paulus wird in lügenhafter Form entgegen dem Kontext in den übrigen Kapiteln angewendet: „Denn wer [[beim Untertauchen in der Taufe gegenüber dem „Gesetz der Sünde“]] gestorben ist, ist von [seiner] Sünde freigesprochen.“ Nur auf das Wort „gestorben“ abzustützen und es auf den adamischen Tod anzuwenden würde alle Verstorbenen als Rein erklären und ein weiteres Gericht überflüssig werden lassen!

 

1.2.2.3          Vollkommenheit im Fleische bedeutet Löschung des „Gesetzes der Sünde“ in den Genen

Jesus erscheint bei seiner kommenden Wiederkunft im selben Leib den er im ersten Jahrhundert bei seiner Auferstehung hatte! Dies sollen wir, die wir in dieser Zeit leben sehnsüchtig erwarten! So werden auch die Apostel und Jünger des ersten Jahrhunderts ihn wiedererkennen, weil sie ja das volle Erinnerungsvermögen in der Auferstehung zurück erlangen! (Lu 24:36-42; Apg 1:9-11; Off 1:17)

 

Das „Gesetz des Fleisches“ wurde als Strafe in die Gene Adams und Evas gelegt, die er künftigen Generationen nun vermittelte! Es diente einem Zweck, wie dies bei Tieren der Trieb ist, damit die Art erhalten werden und der Mensch für sein Überleben kämpft. Jesus, „aus einer Frau geboren“ aber zeigte durch seine Beherrschung der Triebe, dass der Geist aufgrund des „GESETZES des Geistes“ den Körper zu beherrschen vermag!

 

*** Rbi8  Römer 8:1-4 ***

Daher gibt es für die, welche mit Christus Jesus in Gemeinschaft sind, keine Verurteilung. 2 Denn das Gesetz [[GESETZ]] des Geistes, der in Gemeinschaft mit Christus Jesus Leben gibt, hat dich von dem Gesetz der Sünde und des Todes frei gemacht. 3 Denn da auf seiten des GESETZES ein Unvermögen vorlag, während es durch das Fleisch schwach war, verurteilte Gott die Sünde im Fleisch, indem er seinen eigenen Sohn in der Gleichheit des sündigen Fleisches und der Sünde wegen sandte 4 damit die gerechte Forderung des GESETZES erfüllt werde in uns, die wir nicht in Übereinstimmung mit dem Fleisch, sondern in Übereinstimmung mit dem Geist wandeln.

 

http://www.info-graz.at/files/images/1228/285203_maria_empfaengnis_8_Dezember_kirchliches_fest_gottesmutter_makel_der_erbsuende_empfangen_geboren_macht_der_suende_adventszeit_hochfest.jpgDie Behauptung der Katholischen Kirche, dass die Jungfrau Maria ohne Sünde geboren worden sei und darum Jesus bei seiner Empfängnis durch heiligen Geist ohne Erbsünde gewesen sei wird durch Paulus klar verneint! Das ist bewusste, willentliche Irreführung! Maria war eine normale Frau, von Gott auserwählt und besonders gesegnet wegen ihrer Gottergebenheit die sie gerade durch Gesetzestreue zeigte, nicht wegen einer fehlenden Freiheit zu sündigen!

 

Paulus erklärt hierzu: „Denn da auf seiten des GESETZES ein Unvermögen vorlag, während es durch das Fleisch schwach war, verurteilte Gott die Sünde im Fleisch, indem er seinen eigenen Sohn in der Gleichheit des sündigen Fleisches und der Sünde wegen sandte“. Jesus wurde „in Gleichheit des sündigen Fleisches“ wie wir alle geboren! Der Bibelgelehrte Abraham Meister sagt: „... in der Gleichheit des Fleisches der Sünde“ und Hermann Menge sagt es mit ähnlichen Worten: „... in der Gleichgestalt des Sündenfleisches“.

 

Paulus bestätigt somit, dass der Christus dieselbe Unvollkommenheit ererbte wie auch wir, uns in diesem Sinne vollkommen gleichgemacht war als er etwas „unter Engel erniedrigt“ und Fleisch wurde! Das „ich“ im Körper (Rö 7:13-20), der nach der Taufe durch den Geist geleitete Verstand ist in der Lage das „Gesetz der Sünde“ zu besiegen, indem er sich an das „GESETZ des Geistes“ hält! Wer die sündigen Neigungen besiegt, der wird als Gerechter zur Vollkommenheit des Fleisches gelangen, am Tag der „Umwandlung in einem Nu“.

 

Jesus gestorbener Leib wurde in der Wiederherstellung seines „Tempel des Leibes“ vom „Gesetz des Fleisches“ befreit. Er ist seither somit „getrennt von Sünde“, in Vollkommenheit, ohne Verweslichkeit und ohne Sterblichkeit, die ja das Endprodukt der Sünde darstellen!

 

Warum hat Jesus dann nicht eine Befreiung von sündiger Begierde bereits bei der Taufe eingeführt? Wir sterben doch in geistiger Form bereits gegenüber dem „Gesetz der Sünde“ beim Untertauchen im Wasser? Weil wir ebenso wie der Christus zeigen müssen, dass wir dem „GESETZ des Geistes“ gegenüber Gehorsam sind! Gott hat Jesus die Vernichtung der Feinde, der Sünde im Fleisch und den adamischen Tod noch nicht unterworfen: „Jetzt aber sehen wir ihm noch nicht alle Dinge unterworfen“. Paulus erklärt:

 

*** Rbi8  Hebräer 2:8-9 ***

Alle Dinge hast du seinen Füßen unterworfen.“ Denn indem [Gott] ihm alle Dinge unterworfen hat, hat er nichts ausgelassen, was ihm nicht unterworfen ist. Jetzt aber sehen wir ihm noch nicht alle Dinge unterworfen; 9 doch sehen wir Jesus, der ein wenig unter [die] Engel erniedrigt worden war, wegen des Erleidens des Todes mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt, damit er durch Gottes unverdiente Güte für jedermann den Tod schmecke.

 

Da Jesus „den Tod geschmeckt“ hat weiss er selbst um die Angst und den Schmerz! Er wird diese am Tag der „Umwandlung in einem Nu“ für uns beenden, vorausgesetzt, wenn wir,  wie er selbst es vormachte in Gerechtigkeit bis zum Ende ausharren! „Wer aber bis zum Ende ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden.“ (Mar 13:13)

 

1.2.2.4          Sich nicht erneut dem „Gesetz der Sünde“ unterwerfen, was Vernichtung des Leibes zur Folge hätte

Paulus erwähnt im 1.Brief an die Korinther, dass er und wir selbst als Getaufte uns nicht erneut unter die Gewalt des Fleisches, das „Gesetz der Sünde“ erniedrigen lassen dürfen, sondern den Körper durch das „GESETZ des Geistes“ in Zügel nehmen. Hierzu hat Gott uns den freien Willen gegeben, um zu wählen, das Gute zu tun oder sich vom Schlechten verleiten zu lassen!

 

*** Rbi8  1. Korinther 6:12-14 ***

Alle Dinge sind mir erlaubt; aber nicht alle Dinge sind von Vorteil. Alle Dinge sind mir erlaubt; aber ich will mich nicht in die Gewalt von irgend etwas bringen lassen. 13 Die Speisen für den Bauch und der Bauch für die Speisen; Gott wird aber sowohl ihn als auch sie zunichte machen. Der Leib nun ist nicht für Hurerei da, sondern für den Herrn; und der Herr ist für den Leib da. 14 Gott hat aber den Herrn auferweckt und wird auch uns durch seine Macht aus [dem Tod] auferwecken.

 

Wer das Gebot betreffend das Ehebett, das heilig bleiben muss nicht erfüllt wird der künftigen Strafe nicht entgehen. Gott wird Hurer und Ehebrecher richten! (Heb 13:4; Off 21:8)

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/52/Schlachteplatte-cropped.jpg/220px-Schlachteplatte-cropped.jpgDa das GESETZ uns die Speisevorschriften gibt zeigen wir durch Anwendung, dass der „Bauch“ und sein Verlangen nicht Herr über uns ist, sondern „der Geist“ oder das „GESETZ des Geistes“ das wir auf unser Herz geschrieben haben: Unser Verstand, der durch unseren Willen zeigt, was er erlaubt und was er verbietet! Wer zum Beispiel das Verbot des Blutgenusses oder das Verbot des Verzehrs von Schweinefleisch missachtet, der muss auch mit der vom GESETZ vorgesehenen Strafe rechnen: „Gott wird aber sowohl ihn als auch sie zunichte machen“, erklärt Paulus. Zuwiderhandlung bedeutet doch „den Bauch“ zu einem „Götzen“ zu machen der befiehlt!

 

Meeresfrüchte-Platte à la Bretagne: Was auf einen vernünftigen Mix-Teller... (Philipper 3:18, 19)  Denn es gibt viele, ich pflegte sie oft zu erwähnen, erwähne sie jetzt aber auch weinend, die als die Feinde des Marterpfahls [[Pfahls]] des Christus wandeln, 19 und ihr Ende ist Vernichtung, und ihr Gott ist ihr Bauch, und ihre Herrlichkeit besteht in ihrer Schande, und ihr Sinn steht nach Dingen auf der Erde.

 

Ob ich nun dem Fleisch nachgebe und Hurerei betreibe oder der Bauch nach Blutwurst und Schweinefleisch verlangt oder wir Meerfrüchte und Hummer auf den Speiseplan setzen: All diese Dinge hat uns Gott im GESETZ zu unserem Schutz untersagt! Sie bergen Gefahren, welche wir oberflächlich betrachtet nicht wahrnehmen! Jesus starb auch für Übertretungen, die wir aus Unwissenheit begangen haben! Wenn wir aber wissentlich und bewusst sündigen „bleibt kein Schlachtopfer mehr übrig“, hat Paulus im Hebräerbrief gewarnt!

 

Jesaja hatte dies bereits so im Zusammenhang mit dem Endgericht etwa sieben Jahrhunderte vor Jesu Erscheinen erklärt und bezieht es zweifelsfrei auf unsere Tage, die Endzeit. Es geht um Jehovas Rechtsstreit, wer verbindliche Gebote aufstellen darf und wer sie niederzureissen versucht!

 

http://www.3koenige.de/assets/images/schlachtplatte__320_x_240_.jpg*** Rbi8  Jesaja 66:15-18 ***

„Denn siehe, Jehova selbst kommt wie ein Feuer, und seine Wagen sind wie ein Sturmwind, um mit lauter Grimm seinen Zorn zu erstatten und sein Schelten mit Feuerflammen. 16 Denn wie Feuer wird Jehova selbst den Rechtsstreit tatsächlich aufnehmen, ja mit seinem Schwert gegen alles Fleisch; und die Erschlagenen Jehovas werden gewiß viele werden. 17 Diejenigen, die sich heiligen und sich reinigen für die Gärten hinter einem in der Mitte, die Schweinefleisch essen und Widerliches, sogar die Springmaus, sie werden alle zusammen ein Ende nehmen“ ist der Ausspruch Jehovas. 18 Und was ihre Werke und ihre Gedanken betrifft, ich komme, um alle Nationen und Zungen zusammenzubringen; und sie werden kommen und meine Herrlichkeit sehen müssen.“

 

Erinnern wir uns der Worte Jesu, der deutlich erklärte, dass „kein Buchstabe“ der Aussagen im GESETZ und der PROPHETEN sich nicht erfüllen wird? Wir sollen unsere Gedanken beherrschen lernen und unseren fleischlichen Gelüsten einen Zaum anlegen! Dass Satans System Jehova und dem Christus Widerstand leisten und „die ganze Welt in der Macht dessen liegt, der Böse ist“ hilft uns auch zu verstehen, warum uns fast jede Metzgerei und jeder Supermarkt zum Übertreten einlädt! Der Versuchungen sind so viele: Vom Salami, zur Mortadella, dem geräucherten Schinken, dem Wienerwürstchen zur Blutwurst haben alle Produkte zumindest Teile vom Schwein drin! Oft sind es zum Beispiel das Schweinefett oder Teile des Blutes, wie Plasma, das heute in fast allen Wurstwaren Verwendung findet. Eindeutig aber geht dies gegen Gottes klares Urteil, das er bereits Noah gab. Damit ist es ein Gebot an all seine Nachkommen, die gesamte Menschheit! Später wurde es im GESETZ Mose deutlich festgehalten!

 

(1. Mose 9:1-7)  Und Gott fuhr fort, Noah und seine Söhne zu segnen und zu ihnen zu sprechen: „Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde. 2 Und Furcht vor euch und Schrecken vor euch wird weiterhin auf jedem lebenden Geschöpf der Erde und auf jedem fliegenden Geschöpf der Himmel sein, auf allem, was sich auf dem Erdboden regt, und auf allen Fischen des Meeres. In eure Hand sind sie jetzt gegeben. 3 Jedes sich regende Tier, das am Leben ist, möge euch zur Speise dienen. Wie im Fall der grünen Pflanzen gebe ich euch gewiß das alles. 4 Nur Fleisch mit seiner Seele — seinem Blut — sollt ihr nicht essen. 5 Und außerdem werde ich euer Blut, das eurer Seelen, zurückfordern. Von der Hand jedes lebenden Geschöpfes werde ich es zurückfordern; und von der Hand des Menschen, von der Hand eines jeden, der sein Bruder ist, werde ich die Seele des Menschen zurückfordern. 6 Wer Menschenblut vergießt, dessen eigenes Blut wird durch Menschen vergossen werden, denn im Bilde Gottes hat er den Menschen gemacht. 7 Und ihr, seid fruchtbar, und werdet viele, laßt die Erde von euch wimmeln, und werdet viele auf ihr.“

 

Ob wir Menschenblut vergiessen oder uns am Blut von Tieren den Hunger stillen ist vor Gott dieselbe Übertretung Seines Gebotes! Genau hinzuhören und mit eigenem Verstand Gottes Willen zu erforschen beginnen befreit uns aus der Sklaverei der Sünde!

 

Bis Gott uns vom „sündigen Fleisch“ durch Veränderung der DNS befreit gilt es das „GESETZ des Geistes“ zu beachten! Die Macht Gottes, die Dinge auf der Ebene der Chromosomen in jeder einzelnen Zelle des Körpers zu verändern ist dem Menschen unbekannt! Jesus zeigte mittels der Heilungen jeder Form von Krankheit und Deformation, dass er über diese Dinge Macht besitzt!

 

http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRLp6JhLAZ_-S5BG6w6q8TVY7qgn7CCK5ezFUBdJux_wgApAU_daQDer Mensch selbst versucht auch in dieser Beziehung Gott zu spielen und verspricht mittels der Wissenschaft auf der Ebene der Zellbiologie z.B. mittels Nanoroboter Korrekturen der DNS innerhalb des Leibes vornehmen zu können. Das sind schöne Illusionen in Anbetracht der Anzahl lebender Zellen, ihrer geringsten Dimensionen und der Komplexität der Genstruktur!

 

Durch die Erkenntnis, dass Gottes Macht die Dinge wie sie sind und in Erscheinung treten durch seinen Geist und Willen zu verändern vermag wird auch ein weiterer, schwer verständlicher Ausspruch Jesu verständlich, den er betreffend die Auferstandenen machte:

 

*** Rbi8  Matthäus 22:29-30 ***

Jesus gab ihnen zur Antwort: „Ihr seid im Irrtum, denn ihr kennt weder die Schriften noch die Macht Gottes; 30 denn in der Auferstehung heiraten Männer nicht, noch werden Frauen verheiratet, sondern sie sind wie Engel im Himmel.

 

Dass u.a. der Fortpflanzungstrieb uns ins Fleisch gelegt wurde und uns zu beherrschen sucht zeigt eine sexbesessene heutige Welt! Das hatte in Sodom und Gomorra zu Ausschreitungen geführt. Gott bezeichnete Lot der inmitten jener Stadt Sodom lebte als „Gerechten“ (2.Pe 2:7), weil er dem Ansinnen jener Bewohner widerstand und seine zwei himmlischen Gäste vor jenen zu schützen suchte. Offensichtlich hatte die Belehrung von Seiten Noahs über Sem Nachwirkungen und sein durch Abraham geschultes Gewissen arbeitete! Wie sich später aber zeigte war der Einfluss von der Stadt Sodom auf seine beiden Töchter nicht ohne negativen Einfluss geblieben.

 

http://www.mgb-home.de/Rel-Flucht-aus-Sodom.jpgAuch die Mutter schaute zurück, als jene Engel sie zur Flucht antrieben und erstarrte zur Salzsäule. In der Abgeschiedenheit ihres Fluchtortes trieben später Lots Töchter mit ihrem Vater Inzest, als jener betrunken war. Die Frucht davon waren zwei Söhne: Moab und Ammon. Auch dies geschah bevor der Gesetzesbund kam. Gott liess es nicht straffrei, weil das GESETZ im Gewissen verankert war. (1.Mo 19:30-38).

 

Moab und Ammon entwickelten die negativen Eigenschaften Kanaans und befeindeten später die Nachkommen Abrahams durch Jakob. Als Jehova Israel aus Ägypten zurückführte mussten sie jene Nachkommen aus dem Gelobten Land austreiben. Bis in die heutige Zeit spielen diese Namen in den Schriften festgehaltenen Geschehnisse eine Rolle und beeinflussen die Nachkommen! Jordaniens Hauptstadt ist Amman, worin Ammon mitschwingt, Stammvater der Ammoniter. Palästina wird auch Cis-Jordanien genannt, weil Israel dieses Gebiet im Sechstagekrieg 1967 erobert und besetzt hatte. Die Auseinandersetzung dauert somit weiter an bis sie in Harmagedon von Gott endgültig gelöst werden wird!

 

http://uploads8.wikipaintings.org/images/jan-provoost/abraham-sara-and-an-angel.jpg!xlMedium.jpgAbraham zeigte Beherrschung seines Leibes, indem er Gottes Befehl erneut Verkehr mit der unfruchtbaren Sara zu haben erfüllte. Sein Leib, der obwohl schon alt, wie auch der von seiner Frau Sara von Gott her befähigt wurde die gestellte Aufgabe zu erfüllen. Dadurch erhielten sie „den Sohn der Verheissung“, Isaak!

 

Adam aber hatte Gott nicht gehorcht und mit Eva innerhalb des Paradieses keinen Verkehr gehabt, weil das „Gesetz der Sünde“, der Triebhaftigkeit offensichtlich zu jenem Zeitpunkt noch nicht in ihren Genen verankert war und er kein Verlangen zeigte Gottes Wunsch nachzukommen, die Erde mit Nachkommen zu füllen! Auch Adam stand nicht unter dem Gesetzesbund, obwohl Eva aus seinem Fleisch geschaffen wurde war es damals noch kein Inzest mit ihr Verkehr zu haben! Die Gene enthielten keinerlei Fehler die dies zur Gefahr hätten werden lassen! Es bestand noch kein Grund für ein Gebot!

 

Obwohl Adam im Garten Eden war, von Engeln umsorgt, so verspürte er doch keinen inneren Drang Gottes Gebot der Fortpflanzung zu erfüllen! Wie anders war dies bei Abraham, der keine Lust fühlte Gottes Gebot aber ausführte! Die Fussnote der NW-Übersetzung zu 1.Mose 2:8 und dem Begriff „Eden“ lautet:

 

*** Rbi8  1. Mose 2:8 ***

„Einen Garten [od.: Park] in Eden“. Hebr.: gan-be`Édhen („Eden“ bedeutet „Wonne“, „Lust“); gr.: parádeison en Édem; lat.: paradisum voluptatis, „ein Paradies der Wonne (Lust)“.

 

Nun aber, im kommenden System soll das Paradies über die ganze Erde ausgeweitet werden! Wir können und sollen heute bereits daran arbeiten und unsere Umgebung so gestalten, wie Gott dies seit Beginn gewünscht hatte! Immer ging es um die Frage, ob jemand Gottes Souveränität in seinem persönlichen Leben an erste oder zweite Stelle setzte! Sind wir bereit Ihm zu gehorchen oder wollen wir unseren eigenen Willen erfüllen?

 

Wenn das „Gesetz der Sünde“ bei der „Umwandlung in einem Nu“ im Leib annulliert wird und unser Fortpflanzungstrieb in der Auferstehung ebenso wenig weiter existiert, so ist auch die Heirat, die ja der Fortpflanzung und Aufzucht der kommenden Generation dient nicht weiter notwendig! Statt Kinder zu zeugen folgt nun die Auferstehung der Toten, um die Erde nach Harmagedon erneut zu füllen! Zudem hat die Fortpflanzungsfähigkeit einen Zyklus, der bei den Frauen mit dem Alter zwischen vierzig und fünfzig in der Zeit der Abänderung endet, bei Männern etwas später!

 

Auch darin zeigte Jehova an Abraham und Sara seine Macht, dass solche Grenzen für ihn nicht verbindlich sind! Abraham sagte zudem, dass er jetzt, wo er keine Lust mehr empfinden würde Intimkontakt mit Sara haben sollte. Dennoch gehorchte er. Wird das Lustgefühl am Sexualakt entfernt und hört auch der Trieb damit auf, so wird offenbar auch das Lustgefühl am Sexualakt entfernt werden. Das Zusammenleben von Männern und Frauen wird einer neuen Ordnung unterstehen! Der kommende „neue Bund“ wird auch neue Bundespflichten und Rechte mit sich bringen!

 

http://www.heiligenlexikon.de/Fotos/Jeremia.jpg*** Rbi8  Jeremia 31:31-33 ***

„Siehe! Es kommen Tage“, ist der Ausspruch Jehovas, „da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen; 32 nicht einen wie den Bund, den ich mit ihren Vorvätern schloß an dem Tag, an dem ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen, ‚welchen meinen Bund s i e brachen, obwohl ich selbst ihr ehelicher Besitzer war‘ ist der Ausspruch Jehovas.“

33 „Denn das ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel nach jenen Tagen schließen werde“ ist der Ausspruch Jehovas. „Ich will mein Gesetz [[GESETZ]] in ihr Inneres legen, und in ihr Herz werde ich es schreiben. Und ich will ihr Gott werden, und sie selbst werden mein Volk werden.“

 

Jeremia kündigt neue Dinge an, wenn Jesus dem Vater das gereinigte Königreich übergibt und damit sein Volk von neuen anerkennt. Anstelle des „Gesetzes der Sünde“ wird offenbar das „GESETZ des Geistes“ fest in unsere Gene eingefügt werden, Teil unseres Herzens sein, unser Gewissen leiten und unseren Verstand anführen! Was Adam zufolge der Sünde verlor wird uns durch Jesus und sein Opfer durch „unverdiente Güte“ zurückgegeben! „Siehe! ich mache alle Dinge neu“, verspricht uns Jehova durch die Offenbarung! Wer Gottes Gebote bis zum Ende hält wird daran Anteil haben!

 

(Offenbarung 21:5-8)  Und der, der auf dem Thron saß, sprach: „Siehe! Ich mache alle Dinge neu.“ Auch sagt er: „Schreibe, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.“ 6 Und er sprach zu mir: „Sie sind geschehen! Ich bin das Ạlpha und das Ọmega, der Anfang und das Ende. Wen dürstet, dem will ich kostenfrei vom Quell des Wassers des Lebens geben. 7 Wer siegt, wird diese Dinge erben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein. 8 Was aber die Feiglinge und die Ungläubigen und die betrifft, die zufolge ihrer Unsauberkeit abscheulich sind, und Mörder und Hurer und solche, die Spiritismus ausüben, und Götzendiener und alle Lügner, ihr Teil wird in dem See sein, der mit Feuer und Schwefel brennt. Das bedeutet den zweiten Tod.“

 

Alles hängt davon ab, ob und wie wir hören! Wie uns die Worte bewegen, ob sie uns zum Handeln treiben! „Schreibe, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.“ Wie die unterschiedlichen Wunder Jesu dies deutlich machten existiert somit diese Fähigkeit auf der Ebene der Zelle gezielt Veränderungen auszuführen und z.B. Erbschäden zu beheben bereits seit Anbeginn, seit Erschaffung des Menschen. Dies wurde durch den Christus mittels der vielen herausragenden Werke an Heilungen unter vielen Zeugen nur erneut klar erwiesen! Solche übernatürlichen Wundertaten abzustreiten bedeutet die Apostel und Zeugen zu Lügnern zu erklären, ja selbst Gott wird zum Lügner gemacht! Das bedeutet aber auch nicht das Gegenteilige zu tun und diese Dinge zu mystifizieren! 

 

16 EL GRECO HEILUNG DES BLINDGEBORENEN.jpg - 16 El Greco  Heilung des Blindgeborenen;

Öl auf Leinwand; 65 x 84 cm;

1568/70;

Dresden, Staatliche Kunstsammlungen

   Religiöse Bilder und Kunstgestaltung im Unterricht
Religiöse Bilder und Kunstgestaltung im Unterricht
http://www.uni-leipzig.de/~rp/
Prof. Dr. H. Hanisch und Dr. M. Sander-Gaiser
am Institut für Religionspädagogik / Universität Leipzig. tAls Jesus einen wegen eines Erbschadens  blind Geborenen heilte wollten die Pharisäer und Schriftgelehrten selbst dem Geheilten und dessen Eltern nicht glauben. Wahrlich blinde Leiter die ihre Blindheit selbst erwählt haben! Der Geheilte aber verteidigte das, was Jesus an ihm gewirkt hatte. Er liess sich von der Autorität nicht einschüchtern!

 

*** Rbi8  Johannes 9:32-34 ***

Seit alters hat man nie davon gehört, daß jemand einem Blindgeborenen die Augen geöffnet hat. 33 Wenn dieser [Mensch] nicht von Gott wäre, so könnte er gar nichts tun.“ 34 Sie antworteten ihm und sprachen: „Du bist ganz und gar in Sünden geboren worden, und dennoch lehrst du uns?“ Und sie warfen ihn hinaus!

 

Solche Menschen, die aufgrund eigener Erfahrung vehement Gottes Macht Wunder zu wirken verteidigen, sie alle müssen aber mit Widerstand dieses Systems rechnen! Obwohl jener Blindgeborene ebenso wie seine Richter selbst mit dem „Gesetz der Sünde“ behaftet war hatte Jesus ihn geheilt! Sein Befehl in solchen Fällen lautete: „Sündige nicht mehr, damit dir nicht etwas Schlimmeres widerfahre!“ (Joh 5:14)

 

 

1.2.3           B) Die „Gesetze der Nationen“ und Religionen enden erst am Schluss der „sieben Zeiten“!

 

1.2.3.1          Die „Gesetze der Nationen“ und deren Religionen auf ihre Übereinstimmung mit dem „Gesetz des sündigen Fleisches“ untersuchen

Paulus spricht ausser vom „Gesetz der Sünde“ getrennt auch noch vom „Gesetz der Nationen“, die von Satan her inspiriert sehr oft den göttlichen GESETZEN nachgeformt sind, sie aber im einem Teilbereich verneinen und damit ungültig machen. Die Bildung von Nationen hatte ihren Anfang bereits nach der Sintflut, als Nimrod sich als Herrscher über die verschiedenen Stämme der Nachkommen Noahs erhob. Der Städtebau brauchte neue Normen, die nun von der Hand der Herrschenden erlassen wurden. Jehovas Befehl dagegen hatte gelautet, sich über die ganze Erde zu verbreiten!

 

http://1.bp.blogspot.com/-YpCT1DqP4G8/Tv0t5gpipKI/AAAAAAAAC3Y/Q5IYuM0JP64/s1600/b207571206.jpg*** Rbi8  1. Mose 10:8-12 ***

Und Kusch wurde der Vater Nimrods. Er machte den Anfang, ein Gewaltiger [[Gewaltherrscher (Hans Bruns)]] auf der Erde zu werden. 9 Er erwies sich als ein gewaltiger Jäger im Widerstand gegen Jehova. Deshalb gibt es eine Redensart: „So wie Nimrod, ein gewaltiger Jäger im Widerstand gegen Jehova. 10 Und der Anfang seines Königreiches wurde Babel und Erech und Akkad und Kalne im Land Schinar. 11 Von jenem Land zog er nach Assyrien aus und machte sich daran, Ninive zu bauen und Rehoboth-Ir und Kalach 12 und Resen zwischen Ninive und Kalach: das ist die große Stadt.

 

Nimrod, ein Enkel Hams machte jagt auf all jene, die seinen Geboten zuwiderhandelten. Die Stadt Babel war erst der Beginn seines Königreiches. Im Gebiet von Sems Sohn Assur, das er eroberte baute er weitere Städte. Religion spielte beim Legitimieren der Macht seit Nimrods Königtum bei den nachfolgenden politischen Herrschern eine gewichtige Rolle, da die Gebote durch die mitherrschende Priesterschaft als von den Göttern gegeben erklärt wurden. Die spätere, an derselben Stelle errichtete Stadt Babylon, zur Zeit der Dynastie des Königs Nebukadnezar beruhte weitgehend auf den Normen die bereits im alten Babel festgelegt worden waren.

 

1.2.3.2          Religionen und ihre Gesetze von deren Göttern: Das sind zwei sich eng verwandte Begriffe die uns aufhorchen lassen

Interessant ist in diesem Zusammenhang eine Erklärung die uns der Prophet Samuel im 2.Buch der Könige liefert, wo er das Wort „Religion“ mit „Gesetz“ identifiziert! Jede Religion ausserhalb jener Israels, die ja ein einheitliches Staatssystem bildet, bedeutet somit ein verändertes Gesetz gegenüber jenem von jener Nation. Gott hatte sich Israel selbst erwählt. Dies geschah aufgrund der Treue der Vorväter, für deren Nachkommen Jehova wurde zur Zeit Mose vorab deren Gott, dann König, Gesetzgeber und höchster Richter und blieb dies seither, bis sie seinen himmlischen Abgesandten, Jesus als den verheissenen Messias töteten!

 

Gegenüber Abraham hatte Jehova bereits deutlich gemacht, dass sein Same aus seiner Nachkommenschaft das Tor seiner Feinde in Besitz nehmen wird. Mit Eroberung einer Stadt änderten auch gleichzeitig der Gesetzgeber und damit das GESETZ! Da Jesus in Harmagedon die Städte der Erde erobern wird ist er und damit Jehova Gott auch künftig unangefochten nun Satzungsgeber der ganzen Erde!

 

http://cache2.allpostersimages.com/p/LRG/50/5075/B322G00Z/poster/le-roi-tiglatpileser-iii-donne-audience.jpgKarte Assyriens zur Zeit der Eroberung des Zehnstämereiches Israel, 740 v.u.Z.Nach dem Gericht und der Urteilsvollstreckung Jehovas am Zehnstämmereich Israel  („Jesreel“), das Er durch Assyrien im Jahre 740 v.u.Z. vollstrecken liess führte der König Tiglatpileser III. die Überlebenden ins Exil und liess sie in anderen Teilen des Reiches Wohnsitz nehmen. Andererseits siedelte er in Samaria danach verschiedene Stämme aus anderen Regionen des Reiches an, sei dies als Belohnung für wohlgefälliges Verhalten oder als Strafmassnahme wegen Abfalls und Aufständen.

 

Jene verpflanzten Nationen und Stämme hatten die ursprüngliche Religion Babylons zuvor schon in ihren Grundstrukturen und Bräuchen assimiliert. Der König selbst diente dem Hauptgott Assur als Hoherpriester, einer Form der Ahnenvergötterung die auf den zweiten Sohn Sems, Assur zurückgeht und dem das Volk der Assyrer den Namen verdankt (1.Mo 10:22).

 

In gewissen Darstellungen des Gottes Assur wird dieser mit drei Köpfen dargestellt, eine der Formen der Dreieinigkeitsverehrung die von Nimrod her stammt. Religiöser Mittelpunkt Assyriens blieb die Stadt Babylon!

 

Anbetung des babylonischen Sonnengottes Schamasch, der von den Assyrern weiter verehr wurde.Assyrien kannte mehrere Göttertriaden. Die Haupttriade bestand aus Aner, dem „Herrn des Himmels“, dann Bel, dem Herrn von Menschen, Landtieren und Vögeln und weiter aus Ea, dem Herrn der irdischen und unterirdischen Wasser. Eine weitere weitverbreitete Triade war jene vom Mondgott Sin, dem Sonnengott Schamasch und dem Sturmgott Ramman. Die Sternkönigin Ischtar nahm an vielen Orten diese dritte Stelle ein (vergl. 2.Kö 23:5, 11)

 

Krieg war die echteste Äusserung der Staatsreligion Assyriens und deren Götter selbst riefen den König zur nächsten Schlacht auf! Tiglatpileser I. sagte über seine Kämpfe in einer Inschrift: „Mein Herr, Assur, drängte mich weiter“. Auch der König Assurbanipal schreibt in seinen Analen: „Auf Befehl von Assur, Sin und Schamasch, den großen Göttern, meinen Herren, die mich beschützten, fiel ich in das Mannäerland ein und durchzog es siegreich“. [2] König Sargon lobt die Hilfe der Sternenkönigin Ischtar bei seinen Kriegszügen. Standarten auf Holzstangen mit den Götterbildern führten die Truppen an. Gemäss dem Buch Ancient Cities von W.B. Wright war Assyrien eine Nation die sich aus religiösen Gründen dem Krieg widmete „Die Nation widmete sich dem Kriegshandwerk, und die Priester schürten unaufhörlich den Krieg. Sie bezogen ihren Unterhalt größtenteils aus der Kriegsbeute, von der ihnen stets ein bestimmter Teil zuging, ehe andere ihren Anteil erhielten; denn dieses Volk von Plünderern war außerordentlich religiös.“

 

Gewisse Gesetze Assyriens können bis heute in den islamischen Ländern beobachtet werden, die von grosser Grausamkeit zeugen. Verstümmelung als Strafmassnahme war gebräuchlich. Wurde eine Sklavin unverschleiert auf der Strasse gesehen, so sollten ihr die Ohren abgeschnitten werden. „Abgesehen von den Strafen [für die Gattin eines Mannes], die auf der Tafel [geschrieben sind], kann der Mann seine Gattin [marken], (sie) scheren, [ihre] Oh[ren] zerschlagen und dur[chbohren]. Eine Schuld seinerseits besteht nicht“ [3]

 

Der Prophet Samuel beschreibt nun die Situation die sich in Samaria ergab, nachdem jene Völker und deren Religionen sich im Norden Judas angesiedelt hatten.

 

*** Rbi8  2. Könige 17:26 ***

Da sandten sie dem König von Assyrien Nachricht, indem [sie] sprachen: Die Nationen, die du ins Exil geführt und dann in den Städten Samarias angesiedelt hast, haben die Religion des Gottes des Landes nicht gekannt, so daß er fortwährend Löwen unter sie sendet; und siehe, sie bringen sie zu Tode, weil niemand da ist, der die Religion des Gottes des Landes kennt.“

 

Jehova, der Gott der vertriebenen Israeliten wurde als Ursache der Löwenplage in Samaria erkannt, der zur Strafe, dass er nicht weiter angebetet und seine GESETZE missachtet blieben, wurden nun diese Plage gesandt hatte.

 

*** Rbi8  2. Könige 17:27-28 ***

Darauf gebot der König von Assyrien, indem [er] sagte: Laßt einen der Priester, die ihr von dort ins Exil geführt habt, dorthin gehen, damit er hingehe und dort wohne und sie die Religion des Gottes des Landes lehre.“ 28 Demgemäß kam einer der Priester, die sie von Samaria ins Exil geführt hatten, und begann in Bethel zu wohnen, und er wurde ihnen zum Lehrer, [der sie lehrte,] wie sie Jehova fürchten sollten.

 

Von den ins Exil geführten Priestern Israels, die zwar Jehova verehrten aber auch anderen Göttern dienten kam nun einer nach Bethel, wo er das GESETZ Israels zu lehren begann, gemäss den Geboten die Gott Moses gegeben hatte. Die Samaritaner anerkannten daher den Pentateuch. Vorab sollten sie Jehova fürchten, gebot er ihnen! Das taten sie unter neuerlicher Vermischung der Anbetung Jehovas mit jenen anderer Gottheiten!

 

Moloch der frißt eure Kinder*** Rbi8  2. Könige 17:29-33 ***

Indes machte sich jede einzelne Nation schließlich ihren eigenen Gott, den sie dann in dem Haus der Höhen aufstellten, das die Samariter gemacht hatten, jede einzelne Nation in ihren Städten, wo sie wohnten. 30 Und die Männer von Babylon ihrerseits machten Sukkoth-Benoth, und die Männer von Kuth ihrerseits machten Nergal, und die Männer von Hamath ihrerseits machten Aschima. 31 Was die Awiter betrifft, sie machten Nibhas und Tartak; und die Sepharwiter verbrannten ihre Söhne dem Adrammelech und dem Anammelech, den Göttern von Sepharwajim, im Feuer. 32 Und sie fürchteten schließlich Jehova und gingen daran, sich aus dem allgemeinen Volk Priester der Höhen zu machen, und sie amtierten dann für sie im Haus der Höhen. 33 Jehova war es, den sie schließlich fürchteten, doch erwies es sich, daß sie ihre eigenen Götter anbeteten, gemäß der Religion der Nationen, aus denen man sie ins Exil geführt hatte.

 

Nationale Gesetzen waren eingeführt worden, welche rituellen Kindsmord gestatteten, indem die Söhne den Göttern im Feuer geopfert wurden: „... die Sepharwiter verbrannten ihre Söhne dem Adrammelech und dem Anammelech, den Göttern von Sepharwajim, im Feuer“, Dinge, die Jehovas GESETZ verabscheut und solche die dies tun mit dem Tode bestraft! Der Gott der Kanaaniter war Moloch (Bild) dem unter Tamburin-Lärm und bei Tanzen die Neugeborenen lebendig ins Feuer geworfen wurden. Daher kommt der Ausdruck „Durchs Feuer gehen“. Jehovas Ansicht über alle diejenigen, die solche Abscheulichkeiten begehen, die doch ebenso verwerflich sind wie heutige Abtreibungen:

 

(5. Mose 18:9-13)  Wenn du in das Land kommst, das Jehova, dein Gott, dir gibt, sollst du nicht lernen, gemäß den Abscheulichkeiten jener Nationen zu tun. 10 Es sollte sich in dir nicht jemand finden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen läßt, jemand, der sich mit Wahrsagerei beschäftigt, der Magie treibt, oder jemand, der nach Omen ausschaut, oder ein Zauberer 11 oder einer, der andere mit einem Bannspruch bindet, oder jemand, der ein Geistermedium befragt, oder ein berufsmäßiger Vorhersager von Ereignissen oder jemand, der die Toten befragt. 12 Denn jeder, der diese Dinge tut, ist für Jehova etwas Verabscheuungswürdiges, und wegen dieser Abscheulichkeiten vertreibt Jehova, dein Gott, sie vor dir. 13 Du solltest dich gegenüber Jehova, deinem Gott, als untadelig erweisen.

 

Kein Buchstabe davon ist weggefallen und jeder, der solche Dinge treibt steht unter derselben Strafe! Der Tag Harmagedons wird es erweisen!

 

http://www.kath.ch/upload/pre/22859h480w640.jpgDie Verehrung von Stadtheiligen in katholischen Gebieten und Stadtpatronen in protestantischen Gegenden ist nur eine Fortsetzung desselben Glaubens Samarias, respektive Babylons.

 

Deutlich zeigt sich der religiöse Einfluss seitens der verehrten Götter als Satzungsgeber auf die jeweilige Gesetzgebung, welche ihrerseits Dinge forderten, die Jehova in seinem GESETZ verabscheute oder Dinge unterliessen, die Jehova deutlich forderte. Religion und nationale Gesetzgebung fliessen ineinander über! Das Muster, das wir in Samaria jener Tage erkennen können und das Jehova verabscheut hat, solches sehen wir bis heute in christlichen Ländern, wo alte Heidenreligionen auf die Gesetzgebung weiterhin dauernden Einfluss ausüben!

 

Der Prophet Samuel beklagt diesen Zustand Samarias und vergleicht ihn mit dem Urzustand den Israel als Nation Jehovas, des Schöpfergottes zu Beginn prägte: Die fehlende Beachtung und Anwendung von Jehovas GESETZ und seinen richterlichen Entscheidungen gemäss dem Bundesschluss im Sinai!

 

*** Rbi8  2. Könige 17:34-39 ***

Bis zu diesem Tag tun sie gemäß ihren früheren Religionen. Es gab keine [Personen], die Jehova fürchteten, und keine, die gemäß seinen Satzungen und seinen richterlichen Entscheidungen und dem Gesetz [[GESETZ]] und dem Gebot taten, das Jehova den Söhnen Jakobs geboten hatte, dem er den Namen Israel gab, 35 als Jehova einen Bund mit ihnen geschlossen und ihnen geboten hatte, indem [er] sprach: „Ihr sollt nicht andere Götter fürchten, und ihr sollt euch nicht vor ihnen niederbeugen noch ihnen dienen, noch ihnen opfern, 36 sondern Jehova, der euch mit großer Macht und ausgestrecktem Arm aus dem Land Ägypten heraufgebracht hat, ihn solltet ihr fürchten, und vor ihm solltet ihr euch niederbeugen, und ihm solltet ihr opfern. 37 Und die Bestimmungen und die richterlichen Entscheidungen und das Gesetz [[GESETZ]] und das Gebot, das er für euch aufgeschrieben hat, solltet ihr allezeit sorgfältig halten; und ihr sollt nicht andere Götter fürchten. 38 Und den Bund, den ich mit euch geschlossen habe, sollt ihr nicht vergessen; und ihr sollt nicht andere Götter fürchten. 39 Sondern Jehova, euren Gott, den solltet ihr fürchten, da er es ist, der euch aus der Hand all eurer Feinde befreien wird.“

 

Obwohl Gottes Propheten aus Juda weiterhin ihren Einfluss in Samaria geltend machten konnten sie die etablierte Situation und die dortige Priesterschaft die mit den Königen Assyriens fest verbunden waren nicht ändern! Die angesiedelten Völker wendeten sich nicht mit ganzem Herzen zum Gott Israels, zu Jehova um, sondern dienten weiterhin zudem ihren althergebrachten Göttern! Dieser negative Einfluss aus dem Nordreich Samarias hatte seine Auswirkung auch auf die Anbetung in Juda und in Jerusalem. Auch dort kam es immer mehr zur Duldung und Einführung heidnischer Bräuche und damit zur Verwässerung der GESETZE Gottes!

 

*** Rbi8  2. Könige 17:40-41 ***

Und sie gehorchten nicht, sondern gemäß ihrer früheren Religion taten sie. 41 Und diese Nationen fürchteten schließlich Jehova, doch erwies es sich, daß sie ihren eigenen gehauenen Bildern dienten. Was sowohl ihre Söhne als auch ihre Enkel betrifft, so wie ihre Vorväter getan hatten, tun sie selbst bis auf diesen Tag.

 

Drei junge Hebräer, Schadrach, Meschach und Abednego weigern sich das Standbild Nebukadnezars in der Ebene Dura anzubeten (Da Kap. 3)Als später im Jahre 607 v.u.Z. die Nation Juda ins Babylonische Exil kam mussten jene auch dort Jehovas GESETZ erfüllen! Jehova erleichterte dies, indem er Nebukadnezar veranlasste Daniel zum obersten Richter in Babylon zu machen und so die Freiheit der Anbetung der Exilierten zu schützen! Das zeigt sich aus den Bibelbüchern Daniel und Hesekiel, sowie z.T. im Buch Jeremia ganz deutlich. Die drei Hebräer weigerten sich zu Beginn des ersten Exils das Standbild in der Ebene Dura anzubeten! Gott schützte sie selbst im Feuerofen, was Nebukadnezar überzeugte, dass dies der wahre Gott ist!

 

Dies sind auch für uns Hinweise, was für uns Geltung hat, die wir unter alle Nationen der Erde zerstreut wurden aber demselben Gott Jehova dienen! Dass die aus dem Exil zurückgekehrten Israeliten viele heidnische Bräuche und Aberglauben zurückbrachten bezeichnete Jesus als „Sauerteig der Lehre“ und verwarf solches!

 

Dass nun die Bibel Religion mit Gesetz der Nationen gleichstellt gibt uns einen gewichtigen Hinweis für uns heute! Die Situation in christlichen Ländern kann durchaus mit jener Samarias verglichen werden! Der Einfluss heidnischer Religion auf die Landesgesetzgebung bis auf örtlich geltende Gebote und Verordnungen sind unleugbar! Ein Christ muss sich aber nach dem Gebot Jesu, dem „GESETZ des Christus“ ausrichten, weil er ja Bürger des „Königreiches des Sohnes der Liebe“ ist!

 

1.2.3.3          Der Einfluss „Babylons der Grossen“ auf die Politik und deren Gesetzgebung nicht unterschätzen!

image042In der Offenbarung wird der Zusammenhang zwischen „Babylon der Grossen“ und der Politik während der Endzeit erneut ans Licht gezerrt. Dort reiten in der Endzeit die Religionen als Einheit das siebenköpfige „wilde Tier“, die UNO, um es zu ihren Zwecken hin zu leiten! Deutlich werden wir vor beiden „Bergen“ der Macht gewarnt! Wer eher auf die Gesetze der Nationen oder auf die religiösen Gesetze achtet als Gottes Gebote über all jene zu stellen, der wird bestimmt Gottes Anerkennung verlieren, weil dies Götzendienst ist! Menschliche Götter, die sich wie Satan zu Beginn in Eden über Gott und sein Gebot erheben! Johannes warnte uns deutlich: „Kindlein, hütet euch vor Götzen.” (1.Joh 5:21)

 

Denselben Fehler beging Israel zu Beginn bereits am Sinai. Sie kehrten in geistigem Sinne „nach Ägypten zurück“ und begannen eher auf andere Götter zu hören, die entweder Geistgeschöpfe, Verstorbene oder lebende Menschen sind. Gar als Tiere zum Teil mit Menschenkörpern, als Stein- und Holzfiguren und Bilder wurden jene angebetet, die weder reden, noch hören, noch sehen können.

 

Das goldene Kalb und seine PriesterSelbst nachdem Jehova ihnen am Sinai das GESETZ mit lauter Stimme verkündet hatte beleidigten sie ihn danach unmittelbar durch das goldene Kalb! Sie nannten es gar „Jehova“! Sie wollten sich eine sichtbare, gottleiche Führerschaft machen, da sie glaubten Moses würde nicht vom Berg Horeb herab zurückkehren. Selbst Aaron wurde schwach vor der fordernden Masse des Volkes und fiel der Verführung anheim! Wie viel mehr ist dieselbe Gefahr heute auf Demokratien anzuwenden oder auf die Basis der Kirchen, die ihre „goldenen Kälber“ wünschen und über ihre eigenen Gesetze bestimmen wollen?

 

http://www-neu.bibelwissenschaft.de/fileadmin/buh_bibelmodul/media/wibi/image/am_WILAT_Exodusbuch_Abb_6_01Ex_32__Tanz_17J.jpg*** Rbi8  2. Könige 17:7-11 ***

Und dies geschah, weil die Söhne Israels gegen Jehova, ihren Gott, gesündigt hatten, der sie aus dem Land Ägypten, aus der Hand Pharaos, des Königs von Ägypten, heraufgebracht hatte, und sie andere Götter zu fürchten begonnen hatten; 8 und sie wandelten fortgesetzt in den Satzungen der Nationen, die Jehova vor den Söhnen Israels her ausgetrieben hatte, und [in den Satzungen der] Könige von Israel, die diese gemacht hatten; 9 und die Söhne Israels gingen daran, Dingen nachzuforschen, die nicht recht waren gegenüber Jehova, ihrem Gott, und bauten sich fortgesetzt Höhen in all ihren Städten, von dem Turm der Wächter bis zur befestigten Stadt; 10 und sie fuhren fort, sich heilige Säulen und heilige Pfähle auf jedem hohen Hügel und unter jedem üppigen Baum aufzustellen; 11 und dort, auf allen Höhen, fuhren sie fort, ebenso zu räuchern wie die Nationen, die Jehova ihretwegen ins Exil geführt hatte, und sie taten fortgesetzt böse Dinge, um Jehova zu kränken;

 

Auch später kopierten sie immer und immer erneut die „Satzungen der Nationen“, deren Gesetze, die sich gegen Gottes Gebote richteten! Wie die abgefallenen „Könige von Israel“ zum Götzendienst aufforderten, ebenso auch heutige christlich-politische Systeme! Namen und Symbole mögen ändern, das dahinterliegende Prinzip bleibt stets dasselbe! Die Frage lautet seit Eden: Auf wen hören wir, wem gehorchen wir?

 

1.2.3.4          Die „Satzungen der Nation“ und die Satzungen der Kirchen als Ursache für göttliches Urteil gegen „Babylon die Grosse“ und gegen die Nationen

Kreuze auf Höhen und Bergen stehen im Widerspruch zu Gottes 2.Gebot: "Du sollst dir kein ... Bildnis machen ..." (2.Mo 20:4, 5)Wer die christlichen Kirchen und ihre zehn Gebote etwas genauer unter die Lupe nimmt, der erkennt schnell, dass dieselben Abweichungen davon damals auch heute dasselbe Strafmass bei Gott verursachen! Zudem, wer sie Gebote mit der Aufzeichnung des Moses im 2.Buch, Kapitel 20, Verse 1 bis 17 vergleicht der merk schnell, dass einiges verändert wurde! Gott, sein GESETZ, sein Rechtsmassstab gelten jedoch unverändert weiter! Wenn Gott im 4.Gebot den Sabbat zum Gedenktag erhoben hat, kann dieser nicht durch den heidnischen Sonntag ersetzt werden! Wer auf jeder Höhe Kreuze erkennt, der weiss aufgrund des GESETZES, dass Gott solches deutlich missbilligt! Die Kirchen voller Heiligenbilder sind nichts anderes als Fortsetzung dessen, was bei den Nationen seit Nimrod üblich war.

 

Die Theologie forscht weit mehr zur Verteidigung und zum Integrieren heidnischer Lehren und Riten, als den tieferen Sinn der Schrift zu erfassen: „... sie taten fortgesetzt böse Dinge, um Jehova zu kränken“, trifft heute genauso zu wie damals in Israel und in Juda!

 

Paulus warnte Christen erneut vor dem „Geist dieses Systems“. Aufgrund Gottes GESETZ sind alle Menschen der Nationen vor ihrer Taufe in Gottes Augen Tote! Sie hatte zuvor ihr Vertrauen auf den „Herrscher der Gewalt der Luft, dem Geist, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirksam ist“ gerichtet. Für Juden die Jesus annahmen waren dies nun die Führer der jüdischen Sekten und die politischen Machthaber in Israel, für Christen aus den Heiden betraf es die heidnischen Priester, die Philosophen und jeweiligen Herrscher ihrer Gebiete, vorab die Weltmacht Rom! Heute sind es genauso die Führer der Religion der wir durch Zwangstaufe angehören wie die politischen Führer die gerade Dienst tun!

 

http://maiden-voyage-travel.com/wp-content/uploads/2013/01/Las-Vegas.jpg*** Rbi8  Epheser 2:1-7 ***

Überdies [seid] ihr es, [die Gott lebendig gemacht hat,] obwohl ihr tot wart in euren Verfehlungen und Sünden, 2 in denen ihr einst wandeltet gemäß dem System der Dinge dieser Welt, gemäß dem Herrscher der Gewalt der Luft, dem Geist, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirksam ist. 3 Ja, unter ihnen führten wir alle einst unseren Wandel gemäß den Begierden unseres Fleisches, indem wir die Dinge taten, die das Fleisch und die Gedanken [tun] wollten, und wir waren von Natur aus Kinder des Zorns wie auch die übrigen.

 

Kinder des Zorns“, den Gott gegen seine Widersacher hegt, die seinen Willen und sein Gebot missachten! Ein Christ muss somit das gesamte „System der Dinge dieser Welt“, mit all seinen Facetten in Erwägung ziehen, um sich von allem zurückzuziehen, was Gottes Normen missachtet. Wir sollen „nicht aus der Welt hinausgehen“, sondern „kein Teil der Welt“ bilden, nicht Anteil mit ihnen an ihrem gottlosen Verhalten haben! Bis vor unserer Taufe, wo wir das „GESETZ des Geistes“, Gottes Gebote kennen lernen waren wir dem „Gesetz der Sünde“, den Begierden des Fleisches und der abgeirrten Gedanken unterworfen. In der Taufe aber starben wir doch sinnbildlich dem „Gesetz der Sünde“, um in einer geistigen Neugeburt dem „GESETZ des Christus“ gegenüber aufzutauchen!

 

1.2.3.5          Das Chaos unterschiedlicher Gesetze soll durch das siebenköpfige „wilde Tier“, die UNO und durch das „Bild des (siebenköpfigen) wilden Tieres“, das WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS gelöst werden?

Eine der herausragenden Aufgaben , welche die UNO zu lösen sucht ist eine Vereinheitlichung der nationalen Gesetze zu erreichen. Mit der Globalisation zeigte sich, dass diese unterschiedlichen Gesetzgebungen wie eine ständig angezogene Handbremse die Wirtschaft und Entwicklung der Länder hemmen! Ungeheuerliche Geldmengen gehen auf die Mühlen der Justiz, die hartnäckig jedes kleinste Gesetz als Teil nationaler Souveränität zu verteidigen sucht.

 

0Das Chaos, das der Einfluss der Götter und ihrer Religionen in den unterschiedlichen Gesetzgebungen hinterliess hat und wird auch weiterhin Einfluss auf die internationale Gesetzgebung haben! Mit der Bildung des „Bildes“ des siebenköpfigen „wilden Tieres“, dem WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS wurde seitens der UNO anerkannt, dass jenes Gremium beratenden Einfluss auf die UNO-Kommissionen und deren Vollversammlung hat. Damit existiert formell so etwas wie eine „Weltreligion“, die ein Konglomerat aus allen grossen Weltreligionen bildet, die förmlich der UNO wie eine betrunkene Reiterin aufsitzt! Gegen diese wird sich der Hass der Politiker der Nationen demnächst wenden: 

 

*** Rbi8  Offenbarung 17:15-18 ***

Und er spricht zu mir: „Die Wasser, die du sahst, wo die Hure sitzt, bedeuten Völker und Volksmengen und Nationen und Zungen. 16 Und die zehn Hörner, die du sahst, und das wilde Tier, diese werden die Hure hassen und werden sie verwüsten und nackt machen und werden ihre Fleischteile auffressen und werden sie gänzlich mit Feuer verbrennen. 17 Denn Gott hat es ihnen ins Herz gegeben, seinen Gedanken auszuführen, ja [ihren] einen Gedanken auszuführen, indem sie ihr Königtum dem wilden Tier geben, bis die Worte Gottes vollbracht sein werden. 18 Und die Frau, die du sahst, bedeutet die große Stadt, die ein Königtum hat über die Könige der Erde.“

 

Das Königtum, womit auch das Recht zur Gesetzgebung verbunden ist wird von „Babylon der Grossen“, die nun als einheitliche „grosse Stadt“ oder als eine vereinte Organisation wirkt auch mittels der UNO ausgeübt. Kein Zweifel, dass dahinter die „siebenköpfige Schlange“ Satan steckt, um Gottes Einfluss auf die Gesetzgebung der ganzen Erde in seine eigenen Bahnen zu lenken!

 

Charter "World Council of Religious Leaders" (WCRL), welche die UNO als Zentralorgan zur Menschenführung anerkennt und die damit die Stelle von Gottes Königreich einnimmtAm 12.-14. Juni 2002 war die Gründungsversammlung in Bangkok im Buddhamonton. Dort wurde die Charter, die Verfassungsurkunde angenommen mit der Definition der Ziele dieses religiösen Monsters mit „sieben Köpfen“! Gottes einzig anerkanntes Königreich, das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ wird durch ein einziges „Haupt“ geleitet, das der Christus ist! Paulus erklärte im Brief an die Epheser, nachdem er über das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ redete:

 

(Epheser 1:19-23)  Es ist der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke gemäß, 20 mit der er in Christi Fall gewirkt hat, als er ihn von den Toten auferweckte und ihn in den himmlischen Örtern zu seiner Rechten setzte, 21 hoch über jede Regierung und Gewalt und Macht und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird, nicht nur in diesem System der Dinge, sondern auch in dem künftigen. 22 Auch hat er alle Dinge seinen Füßen unterworfen und hat ihn zum Haupt über alle Dinge für die Versammlung gemacht, 23 welche sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt.

 

Es ist wohl kaum Anzunehmen, dass sich etwa das WCRL oder die UNO sich den Anweisungen des Christus unterordnen werden! Dies ist aber Grundlage ihr eigenes Gericht zu empfangen und in Harmagedon vollkommene Vernichtung.

 

Wenn jemand gemäss nationalen Gesetzen seines Heimatlandes heiratet und damit ein Bündnis unter vorherbestimmten Bedingungen eingegangen ist mag der Meinung sein, dass diese Bedingungen für das ganze Leben bindend sind! Obwohl internationale Regelungen wie z.B. der Vertrag von Montevideo dies bestätigen kann dies zu bösen Überraschungen führen! Viele Richter sind sich solcher Dinge weder bewusst, noch gewillt sich internationalen Regelungen zu unterwerfen! Je nach nationalem oder gar regionalem Recht, das von der dort vorherrschenden Religion bestimmt sein mag wird einen Entscheid in Ehefragen getroffen!

 

*** Rbi8  Matthäus 5:20 ***

Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Der, welcher redet ist es, der „Richter der Lebenden und Toten“, Jesus selbst der die Entscheide fällt wer das kommende System sehen wird und wer in Harmagedon sein Leben verliert!

 

Es sind heute dutzende von Millionen von Menschen die ihre Landesgrenzen ändern vom Rechtschaos der nationalen Juristen betroffen! Millionen von Gerichtsverfahren die Menschen und Familienbande zerstören, weil eine habgierige Justizindustrie niemals einheitliches Recht sprechen wird! Keiner jener Rechtsvertreter dieses Systems aber wird Gottes Gerichtstag ungestraft überstehen! Wenig Trost für jene, die heute ruiniert werden, Haus und Eigentum verlieren, denen die Kinder genommen und entfremdet wurden! Schande über jeden, der die Worte des Paulus missachtet:

 

(1. Korinther 6:1-6)  Wagt es jemand von euch, der eine [Rechts]sache gegen den anderen hat, vor ungerechte Menschen vor Gericht zu gehen und nicht vor die Heiligen? 2 Oder wißt ihr nicht, daß die Heiligen die Welt richten werden? Und wenn durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr da nicht geeignet, ganz geringfügige Dinge rechtlich zu entscheiden? 3 Wißt ihr nicht, daß wir [[die Apostel]] Engel [[gr. aggelos = Boten, Vorsteher]] richten werden? Warum also nicht Dinge dieses Lebens? 4 Wenn ihr nun Dinge dieses Lebens rechtlich zu entscheiden habt, setzt ihr da diejenigen als Richter ein, auf die man in der Versammlung herabblickt? 5 Ich sage [es] zu eurer Beschämung. Ist denn wirklich nicht ein Weiser unter euch, der zwischen seinen Brüdern richten kann, 6 sondern Bruder geht mit Bruder vor Gericht, und das vor Ungläubige?

 

http://www.faz.net/polopoly_fs/1.2033711!/image/258812791.jpg_gen/derivatives/article_full/258812791.jpgGottes Weisheit fusst auf Jehovas GESETZ und den Worten die Jesus geredet hat! Rechtsentscheide werden innerhalb der Christenversammlung verbindlich gefällt und müssen mit Gottes ganzem Rat in Einklang sein! Für Paulus sind Katholische, Evangelische, Lutherische Richter „Ungläubige“, weil doch jene die lokalen Gesetze anwenden auf die sie eingeschworen wurden! Selbst wenn Präsidenten ihren Eid über der Bibel ablegen, so steht doch die Landesverfassung über Gottes Recht! Das ist publikumswirksame Heuchelei!

 

Die Gesetze der Nationen und Religionen erreichen betreffend der zwischenmenschlichen Beziehungen und schon gar nicht in Bezug auf die Beziehung zur höchsten Autorität, auf den Schöpfergott hin niemals Gottes Standard, den Jehova vor dreieinhalbtausend Jahren bereits der Nation Israel gegeben hatte! Jenes sind nie endende Gebote, die auch nach Harmagedon während des Millenniums, nach der Vernichtung aller heutigen Autoritäten weiterhin Gültigkeit haben!

 

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1.2.4           C) Das Gebot Gottes durch das „GESETZ Mose“ brachte Israel das „vollkommene GESETZ, das zur Freiheit gehört

 

1.2.4.1          Die Bürden unserer Mitchristen tragen helfen erfüllt das „GESETZ des Christus“

Paulus zeigt im Brief an die Galater, dass Christen sich vor irgendwelchen Fehltritten hüten sollen! Geistig Befähigte, welche Gottes und Christi Anordnungen genau kennen sind es, welche einen solchen Menschen in Liebe und mit Milde ermahnen und ihn auf den geraden Weg der Wahrheit und Gerechtigkeit zurückführen. Dabei dürfen die Mahner niemals die reale Gefahr gering einschätzen, die von gesetzlosem Handeln ausgeht! Unmoral, Habsucht und die Versuchung Menschen wegen schlechter Taten zu hassen sind nicht zu unterschätzen!

 

http://www.beileid.de/wp-content/uploads/new/heilige-schriften-der-grossen-weltreligionen.jpgWenn wir uns gegenseitig unterstützen Gottes Gebote auch in kleinen Dingen einzuhalten, so erfüllen wir das „GESETZ des Christus“. Wie ein Vater, der seine Kinder belehrt, wenn sie in Gefahr sind einen Fehler zu begehen sollten, so sollten wir bereit sein unseren Bruder zu ermahnen noch bevor er eine Fehler begeht!

 

*** Rbi8  Galater 6:1-5 ***

Brüder, wenn auch ein Mensch einen Fehltritt tut, ehe er es gewahr wird, so versucht ihr, die geistig Befähigten, einen solchen Menschen im Geist der Milde wieder zurechtzubringen, während du dich selbst im Auge behältst, damit nicht auch du versucht wirst. 2 Fahrt fort, einander die Bürden zu tragen, und so erfüllt das Gesetz [[GESETZ]] des Christus. 3 Denn wenn jemand denkt, er sei etwas, wenn er nichts ist, so betrügt er seinen eigenen Sinn. 4 Doch jeder erprobe sein eigenes Werk, und dann wird er Grund zum Frohlocken im Hinblick auf sich allein und nicht im Vergleich mit einer anderen Person haben. 5 Denn jeder wird seine eigene Last tragen.

 

Der Liebe, die dem andern nichts Böses zufügt ist die Überheblichkeit entgegengesetzt. Paulus fordert jeden von uns auf sein eigenes Handeln, seine Werke darauf zu prüfen, ob sie in Gottes Augen annehmbar seien! Dabei warnt er vor Vergleichen mit anderen, um sich dadurch nicht unnötig aufzublasen! Wir müssen, ein jeder für sich selbst Gott Rechenschaft ablegen und alles, was Jesus geredet hat wird das sein, woran wir gemessen werden, ob wir es auch wirklich ausgeführt haben.

 

*** Rbi8  Johannes 12:48 ***

Wer mich mißachtet und meine Reden nicht annimmt, der hat einen, der ihn richtet. Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag

 

image111Bedenken wir, dass Jesus in der Bergpredigt einige der bestehenden Gebote Gottes in ihrer Anwendung und den Strafbestimmungen, diese statt als beendet zu erklären vielmehr verschärft hat! Jesus war dazu vom Vater ermächtigt und beauftragt, er redete dabei Gottes Worte! Anstatt das GESETZ abzuschaffen hat er dessen Anwendung somit gar rigoroser festgelegt! Gottes Auftrag für unsere Tage lautet, dass er die Erde nun mit „eisernem Stab“ beherrschen soll! Dieser richtet sich nicht gegen die „Schafe“, sondern gegen die „Wölfe“, welche die Herde heimgesucht haben und die Schafe zerstreuten und sie scherten und zerrissen!

 

Andererseits hat Jesus bei vielen Geboten, wie bei der Beschneidung oder betreffend der „trennenden Zwischenwand“, die gemäss GESETZ Mose Beschnittene und Unbeschnittene voneinander trennte, auf ihr dahinterstehendes Prinzip, den geistigen Teil reduziert! Diese Gebote waren zum Schutz der Nation Israel notwendig! Wie ein Kleinkind erst beschützt aufwachsen muss, um dann erst selbständig eigene Entscheide zu treffen. Mit dem Erscheinen des Messias kam der Predigtauftrag zum Aufrichten von Gottes GESETZ unter den Nationen. Das frühere Gebot war darin hinderlich!

 

Durch das Ende des „Bundes mit Levi“ als Priesterschaft entfielen auch alle damit verbundenen Amtshandlungen im Tempel in Jerusalem! Diese waren nicht schlecht oder unnötig, wurden aber durch etwas weit Besseres ersetzt: Jesus wurde mit seiner Erhöhung an Gottes rechte Seite zum Hohepriester im himmlischen Allerheiligsten erhoben! Die physischen Amtshandlungen der Priester und des Hohepriesters auf der Erde im Tempel zu Jerusalem wurden durch etwas weit Grösseres ausgewechselt. Ein einziges Opfer, das seines eigenen sündenlosen Leibes löschte nun ungesetzliche Taten und den darauf lastenden Fluch aus!

 

Die Bussopfer die durch Moses Israel für Fehltritte auferlegt waren wurden nun durch Opfer der Nächstenliebe ersetzt und durch die „Schlachtopfer der Lippen“ ergänzt: Das Zeugnisgeben über Christus. Der „Bund mit Levi“, der „Schatten“, der Kommendes, die wahre Realität ankündigte, wurde durch die „Wirklichkeit“ des Christus abgelöst! Paulus beschreibt diese Dinge im Brief an die Hebräer. All diese Veränderungen innerhalb des Gesetzesbundes bildet Teil des neuen „GESETZES des Christus“, das eine Vervollkommnung des mosaischen GESETZES und nicht dessen Abschaffung bedeutet!

 

1.2.4.2          Das 4.Gebot: Die Sabbatheiligung als Stolpergrund der ganzen Christenheit

Beachten wir ein Detail aus dem GESETZ, das in der Christenheit besonders zum Straucheln Anlass gibt: Das vierte Gebot, das Sabbatgebot gilt bis heute weiter, auch wenn es nur wenige sind, die es beachten! Darunter zählen auch die von Jehova verordneten Festzeiten, vorab die Passah-Feier an dem von Gott verordneten Tag, dem 14. Nisan jeden Jahres. Jesus hielt beim letzten Abendmahl die ganzen göttlichen Regeln ein und gebot seinen Jüngern: „Tut dies zu meinem Gedächtnis“. Er empfahl nicht: „Tut, was ihr selbst für richtig empfindet“.

 

Es sind heute nur noch wenige Glaubensgemeinschaften und viele kleine unabhängige Kleinversammlungen die sich exakt an Jesu Gebot halten und „dies“ tun, anstatt etwas ganz anderes. Fast alle übrigen Namenchristen feiern den Sonntag mit der Messe und ihr Osterfest, das ebenso stets auf einem Sonntag fällt. Damit aber wird Jehovas Gebot deutlich missachtet, dass stets der 14.Nisan eine jährliche Erinnerungsfeier an den Auszug Israels aus ägyptischer Sklaverei war und blieb. Dies hängt vom Erscheinen des Neumondes ab! Zudem erinnert dieser Abend nun neu an den Tod des Christus, der sich als „Lamm Gottes“ in Vollkommenheit für unsere Sünden hingab!

 

Gottes Anweisung erging damals an Moses und Aaron, die staatliche und geistige Autorität! Jesus erfüllte alle diese göttlichen Vorgaben beim letzten Abendmahl mit seinen Aposteln.

 

Zeitband Jesu Auferstehung_28078_image001*** Rbi8  2. Mose 12:43-49 ***

Und Jehova fuhr fort, zu Moses und Aaron zu sprechen: „Dies ist die Satzung des Passahs: Kein Ausländer darf davon essen. 44 Doch wo irgendein mit Geld erkaufter Sklave ist, sollst du ihn beschneiden. Dann erst darf er mit davon essen. 45 Ein Ansiedler und ein Lohnarbeiter dürfen nicht davon essen. 46 In einem Haus soll es gegessen werden. Du sollst nichts von dem Fleisch aus dem Haus an einen Ort außerhalb mitnehmen. Und ihr sollt keinen Knochen daran zerbrechen. 47 Die ganze Gemeinde Israel soll es feiern. 48 Und falls ein ansässiger Fremdling als Fremdling bei dir weilt, und er will tatsächlich das Passah für Jehova feiern, so werde eine Beschneidung an jeder seiner männlichen Personen vorgenommen. Erst dann darf er herankommen, um es zu feiern; und er soll wie ein im Land Einheimischer werden. Aber kein Unbeschnittener darf davon essen. 49 Ein Gesetz [[GESETZ]] soll für den Einheimischen und für den ansässigen Fremdling bestehen, der als Fremdling in eurer Mitte weilt.“

 

In einem „Haus“ und nicht einer öffentlichen Versammlungsstätte soll es gegessen werden und durch „ganz Israel“, was auch geistige Israeliten die am Herzen beschnitten sind einschliesst. Nur beschnittene Juden durften davon essen! Ebenso dürfen nur am Geist beschnittene Christen, die als Erwachsene getauft sind heute daran teilhaben. Hinzu kommen deren ungetaufte Kinder und ein allenfalls ungetaufter Ehepartner, die ja unter dem Schutz des Getauften stehen. Paulus erklärte diesen Zusammenhang im 1.Brief an die Korinther.

 

*** Rbi8  1. Korinther 7:12-14 ***

Den anderen aber sage ich, ja ich, nicht der Herr: Wenn irgendein Bruder eine ungläubige Frau hat und sie dennoch einverstanden ist, bei ihm zu wohnen, so verlasse er sie nicht; 13 und eine Frau, die einen ungläubigen Mann hat, der dennoch einverstanden ist, bei ihr zu wohnen, verlasse ihren Mann nicht. 14 Denn der ungläubige Mann ist in Verbindung mit [seiner] Frau geheiligt, und die ungläubige Frau ist in Verbindung mit dem Bruder geheiligt; sonst wären ja eure Kinder unrein, nun aber sind sie heilig.

 

Die Heiligung des Ehepartners geschieht über Gottes Gebot, dass Frau und Mann gemeinsam einen einzigen Leib bilden! Da Gott keinen Zwang darauf ausübt gläubig zu werden, sondern dies ein freier Entscheid sein muss aufgrund innerer Überzeugung, so heiligt ein getaufter Ehepartner den anderen, worum auch die Kinder dieser Ehe unter Gottes Schutz stehen! Das berechtigt beide zur Teilhabe am Abendmahl, obwohl der eine Teil geistig unbeschnitten sein mag! Das Gebot der Einheit der Familie steht hier höher wie das Gebot sich von Unreinem zu trennen! Ein wichtiger Hinweis darauf, dass wir in gewissen Konfliktsituationen das Gebot der Liebe höher achten müssen, wie ein Verbot zu beachten, das normalerweise zu unserem Schutz dient. Das geht deutlich aus Jesu Gleichnis vom Samariter hervor oder wenn er am Sabbat Heilungen vornahm.

 

http://wegedeslebens.info/Literatur/FirstPessach.jpgDas Lamm soll somit vorab an den Auszug aus Ägypten erinnern, wo das Blut an den Türpfosten den Engel der Rache davon abhielt die Erstgeburt Israels zu töten. Am Gerichtstag der Endzeit, der offensichtlich mit dem Passah erneut in Verbindung steht, soll Jesus als Richter die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber die nicht hören und denen es an Liebe fehlt zur Linken. Da kein Knochen am Opfertier zerbrochen werden soll erinnert dies an Jesus, der als „Lamm Gottes“ für unsere Sünden starb und auch an ihm kein Knochen zerbrochen wurde! (Joh 19:36)

 

*** Rbi8  Markus 14:12 ***

Am ersten Tag der ungesäuerten Brote nun, als sie nach ihrer Gewohnheit das Passah-[Opfertier] opferten, sagten seine Jünger zu ihm: „Wohin willst du, daß wir gehen und Vorbereitungen treffen, damit du das Passah essen kannst?

 

Jesus und seine geistige Familie, die Apostel assen ein Lamm an jenem Abend! Jesus hatte sich auf dieses letzte Mahl mit seinen Aposteln gefreut. Er hatte keines seiner Schafe dieser „kleinen Herde“ verloren ausser Judas, wie dies geschrieben stand! Diese „Gewohnheit“ ein Lamm zu opfern hat mit Jesu Tod weder bei den Aposteln noch den Jüngern des ersten Jahrhunderts geändert! Dasselbe zu tun, wo dies möglich ist wäre somit bestimmt angebracht. So oder so ist es ein Abendmahl mit Lamm oder Ziege gebraten, bitteren Kräutern und ungesäuertem Brot und Wein!

                  

1.2.4.3          Das Abendmahl am 14.Nisan: Ein Anlass im Familienkreis oder ein öffentliches Ereignis?

Zweifelsfrei handelt es sich gemäss den Worten des Paulus im 1.Brief an die Korinther bei seiner Anweisung es „in einem Haus“ zu essen, anstatt wie es dort erstmals getan wurde ein grosses Fest zu veranstalten. Einige waren gar betrunken, andere gingen hungrig weg. Es sollte sich weiterhin um eine Feier im engen Familienkreis handeln, zeigt er an: So wie Jehova es Israel gebot, wo nur noch christliche Glaubensbrüder dazu geladen werden, nur si viele, um durch ein Lamm gesättigt zu werden, wie es das GESETZ vorschreibt! „Ein Ansiedler und ein Lohnarbeiter dürfen nicht davon essen“, was bedeutet, dass auch ungetaufte Hausangestellte, Nachbarn oder ungetaufte Freunde keinen Zugang zu dieser Feier haben. Deutlich lautet Gottes Verordnung seit Beginn: „In einem Haus soll es gegessen werden“, das ist das Gegenteil einer öffentlichen Messefeier mit irgendwelchen Teilnehmern!

 

Jehovas Zeugen machen aus der Abendmahlfeier gar einen öffentlichen Werbeanlass, um Mitglieder zu sammeln. Das ist bestimmt eine schwerwiegende Verletzung des Gebotes  unseres Herrn! Jesus versammelte sich wie wir bereits wissen nur mit seinen zwölf Aposteln, seiner „kleinen Herde“, der geistigen Familie in einem Obergemach. Keine fremden Zuschauer waren geladen, nicht einmal Jünger!

 

Der göttliche Befehl lautete zudem: „Die ganze Gemeinde Israel soll es feiern.“ Nach unserer Taufe gehören wir zum geistigen Israel, aufgrund unserer Beschneidung des Herzens! Paulus spricht davon, dass wir zusammen mit Christus „Hausgenossen Gottes“ wurden! Das fleischliche und das geistige Israel stehen unter ein und demselben Gebot: „Ein Gesetz [[GESETZ]] soll für den Einheimischen und für den ansässigen Fremdling bestehen, der als Fremdling in eurer Mitte weilt.“

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/50/Pessach_Pesach_Pascha_Judentum_Ungesaeuert_Seder_datafox.jpg/220px-Pessach_Pesach_Pascha_Judentum_Ungesaeuert_Seder_datafox.jpgDie Regeln für die gesamte anschliessende Passah-Feier von sieben Tagen gelten für beide Teile Israels gleich! Es ist der 14. Nisan (oder Abib; März/April) an dem das Abendmahl stattfindet, ebenso wie es unser Herr vorgemacht hat! Ein feierliches Gedenkmahl! Am 15. Nisan beginnt dann die einwöchige Passah-Feier oder „Fest der ungesäuerten Brote“ bis zum 21. Nisan, die an den Auszug aus Ägypten erinnert! Israel hatte vor lauter Eile keine Zeit den Teig säuern zu lassen. „Und du sollst diese Satzung zu ihrer bestimmten Zeit von Jahr zu Jahr beobachten.“ Weder Päpsten noch Kaisern noch Kirchenfürsten steht es frei an dieser göttlichen Regelung etwas zu verändern! Wir müssen uns an Gottes Willen und nicht an den von Menschen halten! Jehovas Befehl lautet unwiderruflich: „... du sollst diese Satzung zu ihrer bestimmten Zeit von Jahr zu Jahr beobachten.“ Nicht täglich, wöchentlich oder mehrmals pro Jahr, wie es Kirchengründer für ihre jeweilige Gemeinschaft festsetzten!

 

http://deichrunner.typepad.com/photos/uncategorized/2008/05/16/roggenbrtchen_mit_sauerteig.jpgSo wie in Israel kein Sauerteig im Hause gefunden werden soll, so ist dies auch im Haus eines Christen nicht anders! Die Passah-Feier erinnert an Gottes grosses Gericht an Ägypten. Christen erinnert es zudem an Gottes Gericht an der Nation Juda, weil sie an eben diesem Tag Jesus las ihren verheissenen Messias verwarfen und töteten! Eine grössere Befreiung, vom Joch der Sünde und dem darauf lastenden Fluch wurde dadurch möglich! Nun in der Zeit des Endes sollen wir zudem auf den kommenden Gerichtstag an diesem System achten, indem wir nach der Erfüllung der von Jesus vorhergesagten Zeichen Ausschau halten! Zwei Mal war das Gericht bereits am Tag des Passahs! Dies wird am Ende dieses Systems nicht ändern!

 

*** Rbi8  2. Mose 13:3-10 ***

Und Moses sagte weiter zum Volk: „Man gedenke dieses Tages, an dem ihr aus Ägypten ausgezogen seid, aus dem Sklavenhaus, denn mit der Stärke der Hand hat Jehova euch von hier herausgeführt. Somit darf nichts Gesäuertes gegessen werden. 4 Heute zieht ihr aus, im Monat Abib. 5 Und es soll geschehen, wenn Jehova dich in das Land der Kanaaniter und der Hethiter und der Amoriter und der Hiwiter und der Jebusiter gebracht haben wird, das dir zu geben er deinen Vorvätern geschworen hat, ein Land, das von Milch und Honig fließt, daß du dann diesen Dienst in diesem Monat leisten sollst. 6 Sieben Tage sollst du ungesäuerte Brote essen, und am siebten Tag ist ein Fest für Jehova. 7 Während der sieben Tage sollen ungesäuerte Brote gegessen werden; und nichts Gesäuertes soll bei dir zu sehen sein, und kein Sauerteig soll bei dir innerhalb aller deiner Grenzen zu sehen sein. 8 Und du sollst deinem Sohn an jenem Tag Bescheid geben, indem [du] sagst: ‚Es ist um dessentwillen, was Jehova an mir getan hat, als ich aus Ägypten auszog.‘ 9 Und es soll dir als ein Zeichen auf deiner Hand und als ein Gedenk[zeichen] zwischen deinen Augen dienen, damit es sich erweist, daß Jehovas Gesetz [[GESETZ]] in deinem Mund ist; denn mit starker Hand hat Jehova dich aus Ägypten herausgeführt. 10 Und du sollst diese Satzung zu ihrer bestimmten Zeit von Jahr zu Jahr beobachten.

 

Jesu Tod bedeutet eine weitere Befreiung aus Sklaverei der Sünde und des Fluches: „Die Wahrheit wird euch frei machen“ hatte er seinen Jüngern verkündet. Er sprach nicht von einer Befreiung vom Joch der Nationen, sondern vom religiösen Joch! Jede der Versammlungen die wie „Inseln“ sind muss diese Freiheit bewahren und jeder Vorsteher wird Jesus für die Schafe seiner eigenen Versammlung Rechenschaft ablegen müssen! Jesu Versammlung umfasste nur die zwölf Apostel! (Gal 2:4, 5)

 

http://gesundessen.net/Bilder/roggenbrot-27.JPGDer Sauerteig, Mehl, das mittels Bakterien durch sich bildende Zersetzung und deren Gase sich mehr als auf die doppelte Grösse aufbläst ist Symbol für falsche Lehren und falsches, ungesetzliches Handeln! Solches gilt es vollkommen aus jedem christlichen Haus zu entfernen! Ebioniten (messianische Christen) und Paulikaner (Christen aus den Heiden) sind auch da gleichgestellt!

 

http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/zentrale_einrichtungen/mz/bilder/referenzen/lehrvideos/sauerteig-600x450.jpgHeute kennen wir die Ursache, was Mehl zur Säuerung bring: Die Hefebakterien! Gott braucht den Vergleich, um geringste Abweichungen von gesetzlichen Bestimmungen aufzuzeigen, welche Menschen in geistigem Sinne zu durchsäuern beginnen, ihren nutritiven Wert verringern! Jesus warnte vor geringsten Mengen „Sauerteig“, weil er „die gesamte Masse“, ganze Versammlungen innert kurzer Zeit zu durchdringen vermag! Wer ein Gebot Gottes als geringwertig einstuft wird bald alle anderen beiseiteschieben!

 

Väter sind in dieser Zeit des Passahs besonders gefordert ihren Söhnen die gewichtigen Dinge unseres Glaubens und des Volkes Israel näherzubringen! Jehovas ganzes GESETZ muss uns Christen nahe sein, um auch die scheinbar unwichtigen und kleine Gebote durch unseren eigenen Mund die kommende Generation zu lehren!

 

(5. Mose 6:4-9)  Höre, o Israel: Jehova, unser Gott, ist ein Jehova. 5 Und du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele und deiner ganzen Tatkraft. 6 Und es soll sich erweisen, daß diese Worte, die ich dir heute gebiete, auf deinem Herzen sind; 7 und du sollst sie deinem Sohn einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt und wenn du auf dem Weg gehst und wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst. 8 Und du sollst sie als ein Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen als Stirnband zwischen deinen Augen dienen; 9 und du sollst sie auf die Türpfosten deines Hauses und an deine Tore schreiben.

 

Wie das Blut des Lammes an den Türpfosten der Israeliten in Ägypten das Vorübergehen des Racheengels Gottes bedeutete, so im kommenden Gericht, wenn unser Haus durch Gottes Gebote an den geistigen Türen, am Tor gekennzeichnet ist und Jesus uns als zu ihm gehörend betrachtet, weil wir sein ganzes Gebot hielten und lehrten!

 

Da Jehova sein Versprechen dem fleischlichen Israel das Land zu geben das von Milch und Honig fliesst erst nach Harmagedon endgültig wahr machen wird, ist auch in dieser Beziehung noch eine schlussendliche Erfüllung ausstehend! Dies schliesst das „Israel Gottes“, die 144.000 künftigen Priesterkönige mit ein. Der kleinste Buchstabe des GESETZES und der Propheten muss sich noch erfüllen! Das freudige Passahfest soll auch danach jährlich an die grösste der Befreiungen erinnern!

 

1.2.4.4          Die christliche Messe widerspricht den gesetzlichen Anforderungen!

Durch das Manna stellte Jehova Israel auf die Probe! Durch Jesu Leib und Blut, das „lebendige Manna“ werden Christen auf die Probe gestellt, ob sie Gottes Gebote halten oder nicht! Jesu Leib und Geist  waren ohne jede Form des Sauerteigs! Jeden Tag, ausser am Sabbat, durfte das Manna von Israel gesammelt werden. Die Menge war beschränkt auf das, was eine Familie davon am selben Tag verzehren konnte. Jesus ist „Herr des Sabbats“ und als „Ewigvater“ unterweist er uns mit geistiger Nahrung die in nichts gesäuert ist!

 

*** Rbi8  2. Mose 16:4-5 ***

Da sagte Jehova zu Moses: „Siehe, ich lasse euch Brot von den Himmeln regnen; und das Volk soll ausziehen und auflesen, jeder seine Menge Tag für Tag, damit ich sie auf die Probe stelle, ob sie in meinem Gesetz [[GESETZ]] wandeln werden oder nicht. 5 Und es soll am sechsten Tag geschehen, daß sie das zubereiten sollen, was sie hereinbringen werden, und es soll sich als das Doppelte von dem erweisen, was sie Tag für Tag fortgesetzt auflesen.“

 

Das Manna steht in direkter Beziehung zum GESETZ, ob wir die Bestimmungen des Sabbats halten oder es unterlassen!

 

http://www.konfraternitaet.eu/media/Messe%20Benoit.jpgDas Passahmahl, dem wir heute oft Abendmahl sagen, dieses war und blieb jedoch eine jährliche Feier und kann nicht durch ein Sonntagsgebot, noch durch irgendwelchen anderen Tag ersetzt werden noch durch ein spiritistisches Ritual!

 

Gottes Sabbat ist und bleibt der Ruhetag Gottes gemäss dem 4. Gebot. Es ist nicht der Tag für eine Messefeier die vom römischen Mithraskult her übernommen wurde und auch nicht Teilhabe am wöchentlichen oder gar täglichen Abendmahl, wie es Katholiken und andere Christen seit der Mitte des 2.Jahrhunderts als Brauch eingeführt haben. Jakobus, Jesu Halbbruder zeigte am so genannten Apostelkonzil des Jahres 49 u.Z., dass die Versammlung am Sabbat bereits durch Moses im GESETZ festgelegt wurde! Daran konnte auch ein Dekret des Cäsars Konstantin nichts ändern, noch das Konzil von Nicäa!

 

(Apostelgeschichte 15:21)  Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen [[gr. = Versammlungen]] an jedem Sabbat vorgelesen wird.“

 

Bereits 165 u.Z. schrieb Justin der Märtyrer über das wöchentliche Ritual, das wie Sauerteig sich an die ursprüngliche Stelle der Unterweisung zu treten begann, das stets mit Lesung, Predigt, Fürgebet und Abendmahl (im Sinne von Liebesmal). Mitte des 2. Jahrhunderts wurde die beständige Unterweisung durch von den Heiden kopierte Rituale ersetzt! Das war aber bereits nicht mehr im Einklang dessen, was zur Zeit der Apostel üblich war. Paulus schreibt im Kapitel 14 des 1. Briefes an die Korinther über die Form der Unterweisung innerhalb der Sabbatversammlung: Zungenreden, das Reden in fremden Sprachen nur da, wo es übersetzt wird; lieber fünf Worte in einer verständlichen Sprache und mit Verstand gesprochen, als zehntausend Worte in einer Fremdsprache, respektive „Zunge“.

 

Das Lesen einer Messe in lateinischer Sprache, die keiner der Anwesenden mehr verstand, war und blieb über Jahrhunderte ein vollkommener Widerspruch. Auch erklärte Jesus: „Wenn ihr aber betet, sagt nicht immer und immer wieder dasselbe wie die Leute von den Nationen, denn sie meinen, daß sie erhört werden, weil sie viele Worte machen. So macht euch ihnen nicht gleich, denn Gott, euer Vater, weiß, welche Dinge ihr benötigt, schon ehe ihr ihn überhaupt bittet.“ (Mat 6:7, 8) Ein weiterer Widerspruch den Priester hirnlos als eingeübter Automatismus  jeden Tag gegen Gottes klare Anweisung tun!

 

Prophezeien und Vermitteln von Erkenntnis und Belehrung werden von Paulus gegenüber dem „Zungenreden“ bevorzugt. Eine Erklärung von lateinischen, griechischen und hebräischen Ausdrücken kann für die Versammlung nützlich sein, um ursprüngliches Denken und Verständnis aufzuzeigen. Beständiges Reden in fremder Sprache ist sinnlos! Paulus spricht aber nichts von einer Mahlzeit oder dem Anteilhaben am Leib und Blut Christi als festem Bestandteil der Zusammenkunft (1.Kor 14:6, 19). Nach einer Zusammenkunft ein „Liebesmahl“ einzunehmen kann dagegen die Gemeinschaft stärken! Es gilt gutes Unterscheidungsvermögen zu zeigen, was, was bedeutet! Vor allem während der beiden Festwochen soll dies gepflegt werden, weil Jehova es so bestimmt!

 

*** Rbi8  1. Korinther 14:26-33 ***

Was ist also zu tun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, hat einer einen Psalm, ein anderer hat eine Belehrung, ein anderer hat eine Offenbarung, ein anderer hat eine Zungen[rede], ein anderer hat eine Auslegung. Laßt alles zur Erbauung geschehen. 27 Und wenn jemand in einer Zunge redet, so laßt dies auf höchstens zwei oder drei beschränkt sein, und [das] nacheinander; und jemand möge übersetzen. 28 Ist aber kein Übersetzer da, so schweige er in der Versammlung und rede zu sich selbst und zu Gott. 29 Ferner mögen zwei oder drei Propheten reden, und die anderen mögen den Sinn beurteilen. 30 Wenn aber einem anderen, während er dasitzt, eine Offenbarung zuteil wird, so schweige der erste. 31 Denn ihr könnt alle, einer nach dem anderen, prophezeien, damit alle lernen und alle ermuntert werden. 32 Und [die Gaben] des Geistes der Propheten werden von den Propheten beherrscht. 33 Denn Gott ist nicht [ein Gott] der Unordnung, sondern des Friedens.

 

Das Zusammenkommen sollte der geistigen Auferbauung und der Förderung der Liebe und guter Werke untereinander dienlich sein und war seit den Tagen Mose stets am Sabbat. Das Lernen und sich persönlich an der Auferbauung der anderen zu beteiligen stand im Vordergrund! Jesus hatte davon gesprochen „Gott mit Geist und Wahrheit anzubeten“, nicht von toten Ritualen in steinernen Tempeln redete er! (Joh 4:20-26) Einige mussten sich speziell auf das Verständnis der Aussagen der Propheten üben, um andere darin zu unterweisen! Die Naherwartung von Jesu Rückkehr war bis Ende des ersten Jahrhunderts ungebrochen! Die Versammlungen aber sollten wie schon zuvor in den Synagogen ordentlich durchgeführt werden! Paulus gebietet den Frauen zu schweigen aus Rücksicht auf die Stellung der Männer als Haupt. Dies verhinderte wie schon in der Synagoge der Juden das Ausufern von Reden.

 

Paulus spricht nichts von einem Abend- oder besser Gedächtnismahl am wöchentlichen Sabbat! Die christlichen Liebesmahle, wo man sich gegenseitig zum Essen einlud konnten jederzeit während der Woche stattfinden! (Jud 12) Das sind Dinge im Zusammenhang des vorhergesagten Abfalls, die durch die später getrennt aufkommende Priesterschaft und Laien kam! Eine Messe auf Lateinisch zu lesen widerspricht den Anforderungen des Paulus vollkommen, da ja niemand das Ritual übersetzt. Paulus legt dagegen besonderen Wert auf das Prophezeien, das nicht bloss auf die Zukunft ausgerichtet ist, sondern auch Vorhersagen betreffend den Christus und deren Erfüllung im ersten Jahrhundert mit einschliesst. Das Nennen und Erklären von Prophezeiungen war nicht auf einen Vorsteher beschränkt, sondern oblag den anwesenden getauften Männern! Beim Zusammenkommen am Sabbat wurde auch gesungen.

 

Jesus erklärte, dass er das Manna darstelle und jeder Christ an seinem Fleisch und Blut teilhaben solle. Beim Abendmahl erklärte er den Aposteln, dass sie dies ebenso tun sollen, bis er wiedergekommen wäre und er es mit ihnen gemeinsam im kommenden System wiederum einnehmen würde. Die jährliche Passah-Feier dauert somit an und wird auch im kommenden System weitergeführt werden und bleibt ein Gedächtnismahl! Offensichtlich führte dieselbe Aussage Jesu bei Juden und Christen zu unterschiedlicher Interpretation. Während die pharisäischen Juden Gottes Verbot des Blutverzehrs auf Jesu Worte anwendeten und damit seine Rede als anstössig einstuften, war es später die Katholische Kirche, welche aus der Erinnerungsfeier ein tägliches Ritual machte.   

 

*** Rbi8  Johannes 6:52-59 ***

Daher begannen die Juden miteinander zu streiten und sprachen: „Wie kann uns dieser sein Fleisch zu essen geben? 53 Deshalb sagte Jesus zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. 54 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen; 55 denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. 56 Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, bleibt in Gemeinschaft mit mir und ich in Gemeinschaft mit ihm. 57 So, wie der lebendige Vater mich ausgesandt hat und ich des Vaters wegen lebe, so wird auch der, der sich von mir nährt, meinetwegen leben. 58 Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Es ist nicht wie [damals], als eure Vorväter aßen und dennoch starben. Wer sich von diesem Brot nährt, wird immerdar leben.“ 59 Diese Dinge sagte er, als er in der öffentlichen Versammlung in Kapernaum lehrte.

 

Jedes Wort aus Jesu Mund ist Manna, das uns geistig nährt und jeder Tropfen Blut wird benötigt, um unsere Sünden zuzudecken. Das Anteilhaben am Leib und Blut, die durch ungesäuertes Brot und Wein symbolisiert werden sind somit Voraussetzung, um mit Jesus verbunden zu bleiben. Wer daran nicht teilhat, kann somit nicht mit Jesus verbunden bleiben! Gottes GESETZ sah auf Abwesenheit vom Passahmahl gar die Todesstrafe vor! Wir sollten diese Verknüpfungen die das GESETZ fordert im Sinn behalten! Jesus verbindet es mit „Leben in sich selbst“ zu haben und mit der Auferstehung und ewigem Leben! Da er in der öffentlichen Sabbatversammlung in Kapernaum lehrte, war dies nicht auf die Apostel oder Jünger beschränkt, sondern deutliche Aufforderung an jedermann!

 

Jesus redet zusätzlich von den „gewichtigeren Dingen des GESETZES“ als jenen Dinge, die zum „Zehnten“ gehörten, etwas, das Gott gewidmet ist, welche die Pharisäer und Schriftgelehrten in den Vordergrund rückten, da sie davon profitierten aber die wirklich wichtigen Dinge des GESETZES darüber vergassen:  „… das Recht und die Barmherzigkeit und die Treue“.

 

http://us.123rf.com/400wm/400/400/digifuture/digifuture1109/digifuture110900003/10473880-spice-and-herb-set-knoblauch-chili-pepper-dill-mizuna-muskatnuss-kopfsalat-petersilie-tandoori-masal.jpg*** Rbi8  Matthäus 23:23-24 ***

Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr den Zehnten gebt von der Minze und dem Dill und dem Kümmel; aber ihr habt die gewichtigeren Dinge des GESETZES außer acht gelassen, nämlich das Recht und die Barmherzigkeit und die Treue. Diese Dinge hätte man tun, die anderen Dinge jedoch nicht außer acht lassen sollen. 24 Blinde Leiter, die ihr die Mücke aussiebt, das Kamel aber hinunterschluckt!

 

Das GESETZ verlangte die Abgabe vom Zehnten auch von den Dingen, die in geringen Mengen geerntet wurden, wie „Minze und dem Dill und dem Kümmel“. Die Pharisäer pochten auf solche Details, in den weit gewichtigeren Dingen, darin fehlten sie!

 

Gewichtiger war das gesetzmässige beachten des Rechts, die Barmherzigkeit den Notleidenden und im Gericht jenen gegenüber, die echte Reue und Umkehr zeigen, die Treue gegenüber dem Ehepartner und Kindern, den Glaubensbrüdern, Jesus und damit Gott gegenüber! Die kleinsten Dinge des GESETZES, die jene religiösen Führer als gewichtig hervorkehren wollten, diese standen bei ihnen im Vordergrund, die gewichtigeren Dinge in den Augen Gottes aber wurden von jenen übersehen.

 

Jakobus legt ebenso Wert darauf, dass wir „Täter des GESETZES“ sein sollen, nicht bloss Hörer oder Vorleser. Es genügt nicht den Inhalt des GESETZES zu verstehen, vielmehr sind wir gefordert dieses in die Tat umzusetzen.

 

*** Rbi8  Jakobus 1:25 ***

Wer aber in das vollkommene Gesetz [[GESETZ]], das zur Freiheit gehört, hineinschaut und dabei bleibt, der wird glücklich sein, indem er [es] tut, weil er nicht ein vergeßlicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes geworden ist.

 

Genau dies ist es, was Paulus damit meint, wenn er sagt, dass Christen das GESETZ unter den Nationen aufrichten, dadurch, dass sie durch ein beispielhaftes Leben zeigen, welch herausragenden Effekt Gottes Gebot auf Menschen ausübt! (Rö 3:31)

 

Unter dem Reformator Zwingli wurde das Abendmahl auf vier Gelegenheiten im Jahr beschränkt: Weihnachten, Gründonnerstag, Karfreitag oder Ostern, zu Pfingsten und am Erntedankfest. Auch dies entspricht nicht Gottes unveränderlicher Norm!

 

 

1.2.5           D) Das „GESETZ des Christus“ ist mit Gottes GESETZ weitgehend identisch und entspricht dem „GESETZ des Geistes“!

 

1.2.5.1          Die Liebe zu Christus lässt uns seine Gebote halten!

Das mit „Geist“ übersetzte Wort in hebräischer Sprache ist „ruach“. In griechischer Sprache lautet es „pneuma“. Sowohl auf Jehova wie auf den himmlischen Jesus als mächtiges Engelgeschöpf werden diese Begriffe angewendet! Das Wort „Geist“ hat aber auch mit unserem eigenen Verstand zu tun, unser Herz als Zentrum unserer innersten Gefühle wird angesprochen. Wenn wir somit vom „GESETZ des Geistes“ reden hat dieser Begriff nicht nur einen einzelnen Sinn, sondern schliesst mehrere Dinge mit ein!

 

Der biblische Begriff „heiliger Geist“ ist wohl der am meisten falsch angewendete biblische Begriff innerhalb der Christenheit generell! Ihn auf eine „dritte Person“ innerhalb der Dreieinigkeit anzuwenden verfälscht unseren Blick und lässt genaue Erkenntnis nicht mehr zu! Heiliger Geist schliesst all das ein, was mit Jehovas Geist, mit seinem geäusserten Wort im Einklang steht, alles, was auf Wahrheit und auf Gottes Gerechtigkeit beruht. Das Gegenteil ist der „Geist der Welt“, der wegen der fehlenden Gerechtigkeit, weil sie Jesu Gebote nicht annimmt keinen Frieden zu geben vermag!

 

*** Rbi8  Johannes 14:15-17 ***

Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten; 16 und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, damit er für immer bei euch sei: 17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn weder sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch ist.

 

Dieser Geist, der als „Helfer“ in unserem Geist fest verankert ist führt uns dazu, das Gute zu tun, Wahrheit zu reden, Jehovas GESETZE zu beachten und wahre Gottesfurcht hervorzubringen! Das ist die Grundlage für Frieden. Die Welt kann diesen Geist nicht geben!

 

*** Rbi8  Johannes 14:26-27 ***

Der Helfer aber, der heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, dieser wird euch alle Dinge lehren und euch an alle Dinge erinnern, die ich euch gesagt habe. 27 Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Ich gebe ihn euch nicht so, wie die Welt ihn gibt.

 

http://t2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcS-xrg42ZmV8kUw_HjVxHAkBI0E7nB8Svag-NFmMAiK-YcVl6fcdgPaulus bringt das „GESETZ des Geistes“ im Gegensatz zum „Gesetz der Sünde“ zu Wort, im Zusammenhang mit dem sündhaften Fleisch, unseren Begierden. Dies bringt die Anwendung definitiv auf die Ebene unseres eigenen Geistes, der Gottes („des GEISTES“) GESETZ in unserem Geist verankern möchte, damit wir mittels Selbstbeherrschung unseren Leib und seine Begierden zu zügeln lernen! Lesen wir aus diesem Gesichtspunkt heraus die Worte des Paulus, um vertieftes Verständnis zu erlangen. Wir haben erklärende Worte eingeschoben, welche Zusammenhänge aufdecken. Die künstliche Kapiteltrennung zwischen Kapitel 7 und 8 wirkt dem Verständnis entgegen, da dasselbe Thema Fortsetzung findet!

 

*** Rbi8  Römer 7:21 - 8:8 ***

Ich habe wirklich Lust an dem Gesetz Gottes [[(dem GESETZ des GEISTES)]] gemäß dem Menschen, der ich innerlich bin, 23 aber ich sehe in meinen Gliedern ein anderes Gesetz, das dem Gesetz [[GESETZ]] meines Sinnes widerstreitet und mich gefangennimmt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist. 24 Ich elender Mensch! Wer wird mich befreien von dem Leib, der diesem Tod verfallen ist? [[(aufgrund der Sünde und des damit verbundenen Fluches)]] 25 Dank sei Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! [[(Zufolge des Glaubens in den Christus und die unverdiente Güte Gottes, die den Fluch beseitigt)]] So bin ich selbst denn mit [meinem] Sinn ein Sklave des Gesetzes [[GESEZES]] Gottes, mit [meinem] Fleisch aber des Gesetzes der Sünde.

8 Daher gibt es für die, welche mit Christus Jesus in Gemeinschaft sind [[(jenen, die auch später der unverdienten Güte nicht verlustig gehen)]], keine Verurteilung [[(für frühere Sünden vor der Taufe und bereute danach)]]. 2 Denn das Gesetz [[GESETZ]] des Geistes, der [[(GEIST (Jehova), der denen)]] in Gemeinschaft mit Christus Jesus Leben gibt, hat dich von dem Gesetz der Sünde und des Todes [[des Fluches der Tod bedeutet]] frei gemacht. 3 Denn da auf seiten des GESETZES ein Unvermögen vorlag [[ewiges Leben zu geben durch vollkommene Löschung des Fluches, das einen vollkommenen Ausgleich forderte]], während es durch das [[Gesetz im]] Fleisch schwach war [[(durch den Fluch, der durch Sünde kommt)]], verurteilte Gott die Sünde im Fleisch, indem er seinen eigenen Sohn in der Gleichheit des sündigen Fleisches [[mit demselben Gesetz des Fleisches behaftet!]] und der Sünde wegen sandte, 4 damit die gerechte Forderung des GESETZES erfüllt werde in uns [[(der Fluch bedingt Todesstrafe, die Jesus für uns erlitt, damit des GESETZES Forderung, dass es keine Straffreiheit gibt erfüllt werde: Leben um Leben]], die wir [[die unter unverdienter Güte stehen]] nicht in Übereinstimmung mit dem Fleisch, sondern in Übereinstimmung mit dem Geist wandeln. [[(Da wir das Herz mittels des GESETZES beschnitten haben und seit der Taufe diese Gebote halten)]] 5 Denn die, die mit dem Fleisch in Übereinstimmung sind, richten ihren Sinn auf die Dinge des Fleisches, die aber mit dem Geist in Übereinstimmung sind, auf die Dinge des Geistes. [[(statt gemäss den fleischlichen Trieben zu handeln unterordnen wir uns Gottes Geboten)]] 6 Denn das Sinnen des Fleisches bedeutet Tod, das Sinnen des Geistes aber bedeutet Leben und Frieden, 7 weil das Sinnen des Fleisches Feindschaft mit Gott bedeutet, denn es ist dem Gesetz [[GESETZ]] Gottes nicht untertan und kann es tatsächlich auch nicht sein. 8 So können denn die, die mit dem Fleisch in Übereinstimmung sind, Gott nicht gefallen.

 

http://t0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcTaOktVYmeUSk_GcxQHUrxPkkzQTFe27siaeOX3i5xfcgK-RWBcvADas „GESETZ des Geistes“ ist somit dem „GESETZ Gottes“ identisch! Es ist dem „Gesetz des Fleisches“ insofern entgegen gerichtet, dass es ihm Zügel anlegt, ein Zuchtmeister wird, um den Körper und seine Wünsche zu beherrschen.

 

Bereits zu Beginn der Predigttätigkeit musste Jesus am Berg in Galiläa den Juden die ihm zuhörten gewichtige Dinge betreffend des GESETZES Gottes erklären. Viele Juden meinten damals schon, der Messias würde kommen, um das GESETZ zu beenden, ein in ihren Augen paradiesischer Zustand würde in Gesetzlosigkeit bestehen. Jesus aber war kein Anarchist, sondern im Gegenteil an der Festigung und völligen Einhaltung des göttlichen GESETZES interessiert. Dadurch würde nicht bloss Recht und Ordnung eintreten, vielmehr auch wahrer Frieden und Sicherheit wären die Folge! Als designierter König und Hoherpriester Gottes war Jesus höchster Lehrer (Mat 23:8) und Wächter über das Einhalten des ganzen Gebotes Gottes! (Da 4:13)

 

1.2.5.2          Auch die geringen Details im GESETZ und den PROPHETEN werden sich erfüllen!

Obwohl wir Jesu Aussage in der Bergpredigt schon öfters gelesen und gehört haben muss sie in diesem Zusammenhang erneut an den Beginn gestellt werden, um sie frisch in Erinnerung zu behalten. Es ist eine Schlüsselerklärung, die viele Irrtümer und Lügen seitens der Religionen offenlegt:

 

http://www.seelenlichter.eu/_borders/jesus_bergpredigt.JPG*** Rbi8  Matthäus 5:17-20 ***

Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Jesus bestätigt den Juden gegenüber, dass jedes kleinste Detail, das im GESETZ und den PROPHETEN steht sich erfüllen muss. Das bedeutet, was in den fünf Büchern Moses, dem „Pentateuch“ und in allen Schriften der Propheten, auch den so genannt „Kleinen Propheten“ aufgezeichnet ist alles zu geschehen hat! Das aber kann im individuellen Bereich, wo es uns Einzelne selbst betrifft nur dann geschehen, wenn wir diese Anforderungen kennen und auch entsprechend erfüllen! Israel aber bestand seit Beginn aus Individuen, die ihr Herz beschneiden mussten! Wir müssen Teil des „Leibes des Christus“ bilden und seine Gebote als Individuen ausführen!

 

Beim Aufbau der vielen unterschiedlichen Grafiken und Zeitbände ist uns immer wieder aufgefallen, dass scheinbar kleine Details innerhalb der Propheten zu gewichtigen Bindegliedern wurden, wenn es um den logischen Ablauf von Prophezeiungen ging, die z.B. noch in der Zukunft liegen! Mit weiser Hand wurde uns in der Endzeit ein Rätsel auferlegt, das es zu lösen galt. Vor rund 1900 Jahren wurden letzte Details durch den Apostel Johannes aufgeschrieben. Wir mussten lernen zu erkennen, dass nur mittels Anwendung des GESETZES, indem wir erneut dem Sabbatgebot unsere Aufmerksamkeit schenkten es möglich wurde, die gewichtigen Ereignisse der Endzeit auf der Zeitachse zuzuordnen, so dass sie Sinn ergeben! Die Rückbesinnung auf Gottes Anweisung betreffend des Jahresbeginns am 1.Nisan, der Neumonde, der Sabbat- und der Jubeljahre Zeigten erneut einen von Beginn an vom Schöpfer her exakt vorgegebenen Sinn beim Abschluss des Systems. Die Propheten bestätigten die Gültigkeit dieser selben Regeln die Gott Moses gegeben hatte in der Zeit der Besichtigung und des Endgerichts! Hören wir auf die Worte die Jehova uns durch Jesaja

 

(Jesaja 56:1-7)  Dies ist, was Jehova gesprochen hat: „Bewahrt das Recht [[das GESETZ]] und tut, was gerecht ist. Denn nahe ist meine Rettung, um einzutreffen, und meine Gerechtigkeit, um geoffenbart zu werden. 2 Glücklich ist der sterbliche Mensch, der dieses tut, und der Menschensohn, der daran festhält, der den Sabbat beobachtet, um ihn nicht zu entweihen, und der seine Hand bewahrt, um nicht irgend etwas Schlechtes zu tun. 3 Und der Ausländer, der sich Jehova angeschlossen hat, spreche nicht: ‚Zweifellos wird Jehova mich aus seinem Volk ausscheiden.‘ Auch möge der Eunuch [[der Älteste, Vorsteher]] nicht sagen: ‚Siehe! Ich bin ein dürrer Baum.‘ “

image1374 Denn dies ist, was Jehova zu den Eunuchen [[den Ältestes, Vorstehern]] gesprochen hat, die meine Sabbate halten und die das erwählt haben, woran ich Gefallen gehabt habe, und die an meinem Bund festhalten: 5 „Ich will ihnen in meinem Haus und innerhalb meiner Mauern sogar ein Denkmal und einen Namen geben, etwas Besseres als Söhne und Töchter. Einen Namen auf unabsehbare Zeit werde ich ihnen geben, einen, der nicht weggetilgt werden wird.

6 Und die Ausländer, die sich Jehova angeschlossen haben, um ihm zu dienen und den Namen Jehovas zu lieben, um ihm zu Knechten zu werden, alle, die den Sabbat beobachten, um ihn nicht zu entweihen, und die an meinem Bund festhalten, 7 sie will ich dann zu meinem heiligen Berg bringen und sie erfreuen in meinem Haus des Gebets. Ihre Ganzbrandopfer und ihre Schlachtopfer werden zur Annahme auf meinem Altar sein. Denn mein eigenes Haus wird ja ein Haus des Gebets für alle Völker genannt werden.“

 

Jesaja verkündet Dinge der Endzeit, er redet zu uns die den Gerichtstag erwarten! Wir müssen den Anfang, was die Propheten äusserten mit dem Ende verbinden, dann kommt genaues Erkennen!

 

Dadurch entstand eine unlösbare Verknüpfung zwischen den Büchern der früheren Bündnisse mit Israel und dem „neuen Bund“ der mit einer Priester-Königsherrschaft enden wird! Wenn der „alte Bund“ geendet hätte, wir sprechen nun vom Gesetzesbund, so wären dessen Bestimmungen nicht weiter gültig. Nur der „Bund mit Levi“ (Salzbund), ein Teil des Gesetzesbundes musste durch den „neuen Bund“ mit Jesus und einem treuen Überrest Judas ersetzt werden! Das war von Beginn an festgelegt, wenn die Priester Aarons ihre Pflicht nicht erfüllen würden ihnen dieses Privileg Gott zu vertreten entzogen würde!

 

*** Rbi8  3. Mose 20:26 ***

Und ihr sollt euch mir als heilig erweisen, denn ich, Jehova, bin heilig; und ich scheide euch aus den Völkern aus, damit ihr mein werdet.

 

Hier ist die Rede vom „Israel Gottes“, den kommenden Priesterkönigen die für Jehova an „königliche Priesterschaft“ bilden! Wer dagegen das Gebot der Heiligkeit verletzte sollte von Israel abgeschnitten werden! Israel musste ein heiliges Volk für Gott bleiben, das war erste Forderung an die Priester! So liess Jehova später durch den Propheten Maleachi als letzten Sprecher des alten Bundes sagen:

 

*** Rbi8  Maleachi 2:10-12 ***

Ist es nicht ein Vater, den wir alle haben? Ist es nicht ein Gott, der uns erschaffen hat? Warum handeln wir denn treulos miteinander, indem wir den Bund unserer Vorväter entweihen? 11 Juda hat treulos gehandelt, und etwas Verabscheuungswürdiges ist in Israel und in Jerusalem begangen worden; denn Juda hat die Heiligkeit Jehovas entweiht, die ER geliebt hat, und er hat die Tochter eines fremdländischen Gottes als Braut in Besitz genommen. 12 Jehova wird jeden, der das tut, aus den Zelten Jakobs wegtilgen, den, der wacht, und den, der Antwort gibt, und den, der Jehova der Heerscharen eine Opfergabe darbringt.“

 

Wegen der Treulosigkeit, wegen der geistigen Verbindung hin zu den „Töchtern Babylons“, indem man sich vor deren Göttern nieder neigte wurde Jehovas Zorn erweckt! Die Verwerfung durch die Priesterschaft von Gottes abgesandtem Sohn Jesu, der als Messias als König für Israel seit Anbeginn an verheissen war, zu Gunsten des Cäsars von Rom als einzigem König, dies genau hatte die Verwerfung jener Generation zur Folge! Jehova fühlte Abscheu und übertrug seine Zuneigung auf jenen Überrest, der Jesus angenommen hatte!

 

(Jeremia 6:9)  Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesagt hat: „Sie werden  den  Überrest  Israels ganz  bestimmt als Nachlese sammeln so wie einen Weinstock. Lege wieder deine Hand an wie der Winzer an die Weinstockranken.“

 

Seien wir auf der Hut, es ist erneut eine Zeit derselben Prüfung! Wer heute den „König der Könige“, Jesus zu Gunsten des Cäsars, der hohen Politik erneut verwirft und daher das Kennzeichen des „wilden Tieres an Hand oder Stirn erhält, der wird verworfen werden, als Trieb ohne Frucht vom Weinstock entfernt!

 

1.2.5.3          Die verschiedenen Bündnisse ergänzen sich und lösen sich nicht zwangsläufig ab!

Jesus, vom Stamm Juda, sollte doch gemäss den Propheten Hohepriester-König „gleich Melchisedek“ werden! Mit dem Ende des Gesetzesbundes wäre die Grundlage zur Wiederherstellung des „Königreiches für Israel“ vernichtet worden, die durch Jehova mittels Moses bereits definiert wurde. Paulus erklärt den Galatern mit Deutlichkeit, dass ein rechtskräftiger früherer Bund weder beiseite gesetzt, noch mit Zusätzen versehen werden darf! Ein neuer Bund aber kann zum alten Bund hinzukommen!

 

http://www.reformiert-info.de/daten/Image/Bild_Upload_Orig/1851_org.jpg*** Rbi8  Galater 3:15-18 ***

Brüder, ich rede in einem Gleichnis aus dem menschlichen Leben: Einen rechtskräftig gemachten Bund, obwohl es der eines Menschen ist, setzt niemand beiseite oder versieht ihn mit Zusätzen. 16 Nun wurden die Verheißungen Abraham und seinem Samen zugesagt. Es heißt nicht: „Und den Samenwie im Fall vieler solcher, sondern wie im Fall eines einzigen: „Und deinem Samen“, welcher Christus ist. 17 Ferner sage ich dies: Was den zuvor von Gott rechtskräftig gemachten Bund betrifft, so macht ihn das GESETZ, das vierhundertdreißig Jahre später entstanden ist, nicht ungültig, um die Verheißung aufzuheben. 18 Denn wenn das Erbe aus [dem] Gesetz [[GESETZ]] [kommt], so [kommt es] nicht mehr aus [der] Verheißung, während Gott es Abraham gütigerweise durch eine Verheißung gegeben hat.

 

Gottes Verheissungen an Abraham bilden Teil des Bundes mit Abraham! Der Gesetzesbund hob den alten Bund nicht auf! Er wurde hinzugefügt mit neuen Verheissungen und dort auch mit neuen Bedingungen versehen! Dieser Bund war im Hinblick auf „den Samen, der Jesus ist“ abgeschlossen und das GESETZ war Lehr- und Zuchtmeister darüber, was Gott als Recht und Unrecht definiert. Innerhalb des Rahmens des Gesetzesbundes wurden zwei weitere, etwas später folgende Bündnisse geschlossen: Der „Bund mit Levi“, der erst rund dreiviertel Jahr später mit Aufstellung des Zeltes der Zusammenkunft rechtskräftig wurde. Am Ende der vierzigjährigen Wanderung in der Wildnis folgte zudem der „Bund von Moab“, der den Fluch und Segen bei Abweichung vom GESETZ beinhaltet.

 

Ebenso wenig wie keines dieser Bündnisse das Vorhergehende ungültig macht, ebenso wenig macht der „neue Bund“ die früheren ungültig! Er ersetzt als besserer Bund mit besseren Verheissungen den „Bund mit Levi“! Da der Fluch das Abschneiden vom Volk und wegen Jesu Tötung und Blutschuld das Urteil über die levitische Priesterschaft beinhaltete, so ist der Königreichsbund eine Fortsetzung, eine Erneuerung von etwas das veraltet war, das weggetan werden sollte, die einen künftigen Lohn für all jene beinhaltet, welche die Bundesbedingungen erfüllen!

 

(Matthäus 27:24-26) Da Pilạtus sah, daß es nichts nützte, sondern daß vielmehr ein Aufruhr entstand, nahm er Wasser und wusch seine Hände vor der Volksmenge und sprach: „Ich bin unschuldig am Blut dieses [Menschen]. Das ist eure Sache.“ 25 Darauf erwiderte alles Volk und sprach: „Sein Blut komme über uns und über unsere Kinder.“ 26 Dann gab er ihnen Bạrabbas frei, Jesus aber ließ er auspeitschen und lieferte ihn aus, damit er an den Pfahl gebracht werde.

 

Um Aufrichtung des „Königreiches für Israel“ und damit verbunden um das Kommen von Gottes Königreich sollte bis zum Ende gebeten werden, nicht aber durfte das Königreich aus eigenen Gnaden aufgerichtet werden, was Usurpation entspricht! Genau dies aber taten all jene Religionen, die ein eigenes Königreich mit eigener Hierarchie errichteten ohne den zurückgekehrten Christus. Sie beanspruchen künftigen Lohn bereits heute, wollen wie Priesterkönige bereits über ihre Schafe herrschen! Paulus aber zitiert im Brief an die Römer Jesaja und dessen Vorhersage:

 

*** Rbi8  Römer 15:11-13 ***

Und wieder: „Preiset Jehova, all ihr Nationen, und mögen alle Völker ihn preisen.“ 12 Und wieder sagt Jesaja: Da wird die Wurzel Isaïs sein, und da wird einer sein, der aufsteht, um über Nationen zu herrschen; auf ihn werden Nationen ihre Hoffnung setzen.“ 13 Möge der Gott, der Hoffnung gibt, euch dadurch, daß ihr glaubt, mit aller Freude und mit Frieden erfüllen, damit ihr mit der Kraft [des] heiligen Geistes an Hoffnung überströmt.

 

Michael, der himmlische Jesus als Erzengel muss zuerst zu Beginn des „Tages des Herrn“ von Gottes rechter Seite her „aufstehen“, dem Tag, der von Gott seit Urzeiten festgelegt ist. Es ist um seine Herrschaft über die Nationen und die Feinde zu beginnen und sein Gerichtsurteil vorab über die Hirten und dann über die „Schafe und Böcke“ zu fällen! Erst danach werden aus den „treuen Sklaven“, jenen „Eunuchen“ die Jesaja erwähnt jene besonders versiegelt, die aufgrund ihres Handelns erwiesen haben, würdig und fähig für ein kommendes Priesterkönigamt zu sein!

 

Darum rät Jesus jedem dieser „treuen Sklaven“ als Hirte seiner Herde aufmerksam über seine eigenen Schafe zu wachen und sich nicht selbst zu erhöhen und als Herrscher sich über jene zu überheben! Das tun doch bereits die „Herrscher der Nationen“.

 

(Lukas 22:24-27)  Es entstand indessen auch ein hitziger Wortstreit unter ihnen darüber, wer von ihnen der Größte zu sein scheine. 25 Er aber sagte zu ihnen: „Die Könige der Nationen spielen sich als Herren über sie auf, und die, die Gewalt über sie haben, werden Wohltäter genannt. 26 Ihr aber sollt nicht so sein, sondern möge der, der unter euch der Größte ist, wie der Jüngste werden und der, der als Oberster auftritt, wie der Dienende. 27 Denn wer ist größer, der zu Tisch Liegende oder der Dienende? Ist es nicht der zu Tisch Liegende? Ich aber bin in eurer Mitte wie der Dienende.

 

Jesus gab das Vorbild und ihn sollten wir nachahmen! Petrus erhob sich nie zum Papst, das taten erst ein Jahrhundert später ungetreue Nachfolger! Petrus selbst als treuer Apostel Jesu gehört zu den Zwölfen, die mit dem Christus zusammen nach der „Hochzeit des Lammes“ [B2e-B2g] aus jenen lebenden „treuen Sklaven  der Endzeit jene versiegeln wird, die später zu den je 12.000 Erstlingen aus jedem der „zwölf Stämme Israels“ gehören. 

 

jesus-herd*** Rbi8  1. Petrus 5:2-4 ***

Hütet die Herde Gottes, [die] in eurer Obhut [ist], nicht aus Zwang, sondern freiwillig; auch nicht aus Liebe zu unehrlichem Gewinn, sondern voll Eifer; 3 auch nicht als solche, die über die herrschen, die Gottes Erbe sind, sondern indem ihr Vorbilder für die Herde werdet. 4 Und wenn der Oberhirte offenbar gemacht worden ist, so werdet ihr die unverwelkliche Krone der Herrlichkeit empfangen.

 

Nicht Herrscher, sondern Vorbild für die Herde muss jeder „treue Sklave“ sein! Jesus selbst hält jene wie „sieben Sterne“ in seiner Hand. Sie müssen seit Beginn alle das Offenbarwerden Christi erwarten, um erst dann ihre eigene „unverwelkliche Krone der Herrlichkeit“, ihr Priesterkönig-Amt zu erhalten!

 

image143Vorab wurde dies seit dem Aufstehen der Nikolaus-Sekte missachtet, woraus sich der Klerus und die Kirchenhierarchie entwickelten. In der Katholischen Kirche wurde dies mit dem Konzil von Nicäa in dessen Verbindung von Papst Silvester mit dem Kaiser Konstantin und dessen Staatsmacht institutionalisiert und seit den Kirchenvätern wie Augustinus und später Thomas von Aquin scheinbar biblisch begründet!

 

http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcS5r0JINf33rv1oXaGb6pv0XloJhAsR8kT7aYofGujO8-dWCy-LEin eigenes Königreich ohne Jesus aufzurichten, darin fallen in der Endzeit Jehovas Zeugen erneut besonders ins Gewicht. Weil sie Jesu Rückkehr 1914 lautstark verkünden, dabei aber die biblischen Grundlagen und die Logik der Prophezeiungen vollkommen ausser Acht gelassen haben behaupten sie, das Königreich wäre bereits aufgerichtet und würde durch sie vertreten. Jesu Worte auf ganz bestimmte Zeichen in vorhergegebener Reihenfolge zu achten wurde missachtet! Dies kann nur Werk des Gegners von Christus sein, der den Sinn der Glaubenden verwirren will!

 

http://i.ytimg.com/vi/xgfjnbbB0rU/0.jpgDadurch, dass Richter Rutherford, deren 2. Präsident zudem das göttliche GESETZ als mit dem Tod Christi als beendet erklärte, selbst die zehn Gebote als abgeschafft deklariert hat, so machte er sich und seine Nachfolger zum „Menschen der Gesetzlosigkeit“, von dem Paulus im 2.Brief an die Thessalonicher so deutlich im Zusammenhang mit Jesu Wiederkommen in der Endzeit spricht.

 

*** Rbi8  2. Thessalonicher 2:3-5 ***

Laßt euch in keiner Weise von irgend jemandem verführen, denn er wird nicht kommen, es sei denn, der Abfall komme zuerst und der Mensch der Gesetzlosigkeit, der Sohn der Vernichtung, werde geoffenbart. 4 Er widersetzt sich und erhebt sich über jeden, der „Gott“ oder ein Gegenstand der Verehrung genannt wird, so daß er sich in den Tempel DES GOTTES [[JEHOVAS]] niedersetzt und sich öffentlich darstellt, daß er ein Gott sei. 5 Erinnert ihr euch nicht, daß ich euch diese Dinge wiederholt sagte, als ich noch bei euch war?