Newsletter „DER WEG“ 8/02-1   Februar 2008

Neubearbeitung: 1.3.13

 

 

Artikel:  8.2.1  Wer oder was ist „heiliger Geist“?

 

2.Teil:  Religionen, die auf eigensinnige Weise interpretieren, was „heiliger Geist“ sei

 

   Im 1. Teil der Artikelserie im NEWSLETTER „DER WEG“ vom Monat Januar 2008 unter dem Titel: 8.1.1  „Heiliger Geist“: Der am meisten missverstandene Begriff, der klares Verständnis der Schrift http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/73/Council_of_Constantinople_381_BnF_MS_Gr510_fol355.jpg/220px-Council_of_Constantinople_381_BnF_MS_Gr510_fol355.jpgverhindert! untersuchten wir die Rolle der Kirchenväter und der Katholischen Kirche bei der Definition, wer oder was der „Heiliger Geist“ sei. Jesus wurde als Gott und damit Teil der Dreieinigkeit erst am Konzil von Nicäa, im Jahre 325 u.Z. festgesetzt und der „Heilige Geist“ am Konzil von Konstantinopel im Jahre 381 u.Z. als dritte „Person“ definiert. Von da an übernahmen die meisten christlichen Kirchen diese Lehre, dass der „Heilige Geist“ eine eigenständige Person neben Jehova und neben Jesus sei.

 

   Bei unabhängiger und genauer Betrachtung der unterschiedlichen Texte der Schrift, wo der Begriff „heiliger Geist“ oder nur „der Geist“ vorkommt ergibt sich aber, dass dies dem Konzept des Begriffs im jeweiligen Textumfeld vollkommen entgegengerichtet ist! In den meisten Fällen lässt sich „der Geist“ entweder eindeutig mit Jehova als sprechender oder als handelnder Person oder mit „dem WORT“, Gottes Sprecher und dem „Werkmeister“, dem Engelfürsten Michael identifizieren, der Gottes Plan in die Tat umsetzt!

  

Die Hauptthemen des 1.Artikels lauteten:

 

   Das Wort „Geist“ als einen vielschichtigen Begriff kennen lernen

   Gott ist ein Geist und seine ersten Geschöpfe waren geistiger Natur

   Der Schöpfungsbericht der Bibel vom Geist Gottes inspiriert zu unserer Unterweisung

   Die Tage Noahs und Gottes eingreifender „Geist“ innerhalb seines Planes einordnen

   Der Geist im Menschen und der Odem des Lebens, welche gemeinsam die Seele ausmachen 

  

http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/files/2009/08/schoepfer.jpg   Der Schöpfungsbericht im Buch Genesis zeigt deutlich, dass Gott seine Schöpfung mittels seines „Werkmeisters kreierte (Spr 8:27-31), den Salomo zudem die personifizierte „Weisheit (Spr Kap. 8) nennt. Johannes definiert in seinem Evangelium: „… das Wort war ein Gott (Joh 1:1-3, 9, 10) und kennzeichnet es zudem, das „am Anfang bei (dem) GOTT“ war.  Etwas oder jemand, der „bei (dem) GOTT“ ist kann nicht gleichzeitig „der GOTT“ sein! Da das Wort „Gott“ (= Mächtiger) sowohl den Allmächtigen, wie auch irgendeinen Mächtigen bezeichnen kann, muss mit analytischem Verstand Unterschied gemacht werden, wer vom Schreiber gemeint ist! Satan selbst wird als „Gott dieses Systems“ bezeichnet! (2.Kor 4:4). Wo dagegen in der Ursprache der persönliche Artikel „der vor dem Begriff GOTT erscheint, da ist Jehova, der Allmächtige gemeint. Wo von Jesus als von „einem Gott“ gesprochen wird, wie in Johannes 1:1 wird der unbestimmte Artikel „ein“ vor dem Wort „Gott“ zugefügt! Gott, Jesus und Satan werden als „Geist“ bezeichnet, ebenso alle Engel und auch der Geist im Menschen, sein Verstand! Oft steht der hebräische Begriff „ruach“, respektive das entsprechende griechische Wort pneuma“ beim Menschen auch in Bezug zu „Atmen“, zu „Odem des Lebens“!

 

   Auch in den Tagen Noahs trat „der Geist“ in Erscheinung und leitete als Gottes Wortführer die Vorbereitungen Noahs zur Rettung seiner Hausgemeinschaft und der Tiere. Jesus selbst identifizierte sich als jene handelnde Person, die seit Beginn Gottes Auftrag ausführte!

 

   Paulus bestätigt dies im Brief an die Kolosser (Kol 1:13-20), indem er Jesus in seiner Eigenschaft als Geistwesen, bevor er Mensch wurde, diesen als Gottes „Erstgeborenen“ und „Einziggezeugten“, als „erstes der Werke Gottes“ und als Engelgeschöpf identifiziert! Nur alle diese Zusammenhänge vereint ergeben ein klares Bild über Jesus, den Lukas in der Apostelgeschichte mehrfach als den Geist“ bezeichnet (Apg 2:3, 4; 8:29; 10:19; 11:12; 16:7) und Paulus denselben Begriff ebenso öfters gebraucht: „Der Geist“, der redet, der Aufträge erteilt, der rettet, der lebendig macht! (Rö 8:16, 26; 2.Kor 3:6) Aber auch Jehova wird „der GEIST“ genannt, was nur gemäss Analyse des Kontextes unterschieden werden kann! Ein Christ benötigt ein gutes Unterscheidungsvermögen! Die unterschiedlichen Bibelübersetzungen, die von der jeweiligen Religion unterstützt sind und deren Dogmen vertreten sind uns dabei oft hinderlich, wenn wir nach Wahrheit forschen! Jede versucht ihre These durch entsprechende Wortwahl und damit Veränderung des ursprünglichen Sinnes zu dokumentieren.

 

   Zum folgenden 2.Teil:  Jeder Christ müsste somit ein Glaubensbekenntnis, das den „Heiligen Geist“ als selbständige dritte Person neben Jehova und Jesus proklamiert, als Konsequenz der unabhängigen Untersuchung dies entweder als Wahrheit annehmen oder als Irrtum und Lüge zurückweisen und verurteilen! Jeder unabhängige Richter, der nach Wahrheit forscht wird dem zustimmen! 

 

   Der Begriff „Geist“ kommt im Urtext als „weruach“ in hebräischer Sprache bereits im 2.Vers der Bibel erstmals vor! Genesis Kapitel 1, der Vers 1 und 2 sagt:

 

*** Rbi8  1. Mose 1:1-2 ***

1 Im Anfang erschuf Gott die Himmel und die Erde.

2 Die Erde nun erwies sich als formlos und öde, und Finsternis war auf der Oberfläche der Wassertiefe; und Gottes wirksame Kraft [[Geist]] bewegte sich hin und her über der Oberfläche der Wasser.

 

   Hier hat bereits die Lehrmeinung von Jehovas Zeugen zu einer Schriftveränderung in der Übersetzung geführt. Die Fussnote erklärt darum:

 

***  1. Mose 1:2 (Fn) ***

„Und . . . wirksame Kraft (Geist)“. Hebr.: werúach. Das Wort rúach wird nicht nur mit „Geist“ übersetzt, sondern auch mit „Wind“ sowie mit anderen Ausdrücken, die eine unsichtbare wirksame Kraft bezeichnen. Siehe 3:8, Fn. („Brise“); 8:1, Fn.

 

image032   Hier geht es in unserer Frage nicht darum, ob andere im Verlauf der Geschichte und in anderen Werken irgend ein Wort verwendet haben, das anstelle von Geist verwendet werden kann, sondern darum, was der Schreiber Moses damit zu überliefern suchte, der von Gott her inspiriert war! Der Unterschied der Erde zu allen übrigen Himmelskörper wie Sonnen, Planeten oder Monden und Asteroiden besteht doch darin, dass dieser Planet von Leben wimmelt und darauf der Mensch als denkendes Wesen existiert! Die Frage lautet doch: Wer ist dafür verantwortlich und wie, respektive durch wen wurde die Artenvielfalt hervorgebracht an deren Ende der Mensch erscheint!

 

*** Rbi8  1. Mose 1:26-27 ***

Und Gott sprach weiter: Laßt uns Menschen machen in unserem Bilde, gemäß unserem Gleichnis; und sie sollen sich untertan halten die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel und die Haustiere und die ganze Erde und jedes sich regende Tier, das sich auf der Erde regt.“ 27 Und Gott ging daran, den Menschen in seinem Bilde zu erschaffen, im Bilde Gottes erschuf er ihn; männlich und weiblich erschuf er sie.

 

   Offenbar spricht Gott mit seinem „Werkmeister“ der mit „dem Geist“ identifizierbar ist, der später zur Erde gesandt wurde, um selbst Mensch zu werden, die eigene Erfahrung sammeln sollte, was dies bedeutet und zu Gunsten der Sünden der Menschen starb! Jesus hat sich damit selbst identifiziert!

 

   Das hebräische Wort „rúach“ wird in der Schrift vorwiegend auf Gott selbst und dann auf Geistwesen angewendet!

 

image033   Waren es nicht die Engel, welche den Planeten Erde im Auftrag Gottes für das Leben zubereiten mussten und beginnend mit hochkomplexen Algen in den Meeren erstmals Leben erzeugten, um von dort her als Grundlage höherer Lebewesen zu bilden? Steht nicht zu Beginn bis heute das wohlbekannte einzellige Pantoffeltierchen als Urlebewesen das sich durch Organisation und durch Zellteilung so gut bewährt hat? Der Geist“ der über die Wasser des Urozeans schwebte musste offenbar diese Lebewesen erschaffen und in den Ozeanen verteilen! Weder Wind noch Blitze waren hierzu in der Lage. Das ist die Theorie die wir aus der Weiterentwicklung der Philosophie von der Evolution Darwins her kennen, dass blinde Energie Leben zu erschaffen vermag, selbst dann, wenn die Energie von Gott verursacht sein soll! Das widerspricht aber dem Gesetz Pasteurs, der erklärt, dass nur Leben, das Leben weitergeben kann!

 

    Bereits das einfachste Leben hat als Grundlage die DNS (Desoxyribonukleinsäure-Molekül), ein hochkomplexes genetisches Programm, die uns als Menschen am Ende der Kette mit allen übrigen Lebewesen verbindet! Rund 60% davon bildet bereits das genetische Material eines Pantoffeltierchens! Die Verwandtschaft lässt auf denselben Konstrukteur und denselben genialen Planer zurückschliessen! Dies finden wir in der Literatur der Biologie gut bestätigt: [1]

http://tbn1.google.com/images?q=tbn:qd_VTGrafClrYM:http://dieweltderwissenschaft.blogspirit.com/images/medium_pantoffeltier_2..jpg

Isolation menschlicher DNA:

DNA (desoxyribo nucleic acid, Desoxyribonukleinsäure) ist das Molekül, das jede Lebensform bestimmt. Ihre Konstruktion (die Abfolge der Einheiten der Basen Guanin, Cytosin, Thymin und Adenin) bestimmt den Unterschied zwischen Mensch und Pantoffeltierchen, zwischen Dattelpalme und Tyrannosaurus Rex.

 

   Johannes erklärt dagegen, einer blinden Kraft innerhalb der Evolutionstheorie widersprechend, dass alle Dinge, alles Leben durch Jesus in seiner vormenschlichen Eigenschaft als Geistwesen gekommen ist, als er noch „bei GOTT“ war!

 

*** Rbi8  Johannes 1:1-4 ***

Im Anfang war das WORT, und das WORT war bei GOTT, und das WORT war ein Gott. 2 Dieser war im Anfang bei [[dem]] GOTT. 3 Alle Dinge kamen durch ihn ins Dasein, und ohne ihn kam auch nicht ein Ding ins Dasein.

Was ins Dasein gekommen ist 4 durch ihn, war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.

 

   Die Komplexität des einfachsten Einzellers in seiner Erbsubstanz DNS zeigt mit Deutlichkeit das Einwirken einer höheren Intelligenz! Das steht in Verbindung zum Schöpfungsbericht an erster Stelle! Dies endete doch am sechsten Schöpfungstag im abschliessenden Befehl Gottes an denselben „rúach“ (Geist) oder besser an den „Werkmeister“: Laßt uns Menschen machen in unserem Bilde, gemäß unserem Gleichnis;

 

image011   So wenig die ersten Einzeller im Meer und die höheren Tierarten durch reinen Zufall im blinden Spiel der Natur durch Mutation und Zuchtauswahl entstehen konnten, noch viel weniger kam der Mensch durch Evolution ins Dasein. Darwins Lehre, die Gott als menschliche Erfindung zur Seite schiebt und dem Schöpfer einen Platz unter den Ammenmärchen zuteilt: Sie erweist sich ihrerseits als menschliche Philosophie, als Wunschdenken von Philosophen, die uns als höchste und letzte Intelligenz sehen möchten, allein auf sich gestellt, niemandem gegenüber verantwortlich zeichnend! Offenbar gibt es im Verständnis der Menschen zwei unterschiedliche Kategorien Humanoide: Jene, die vom Affen abstammen und wie der Affe offensichtlich kein Gewissen haben und jene andere Kategorie, die offensichtlich von Ausrottung betroffen ist, die Gottes Ebenbild zu sein versucht.

 

   Der denkende und fühlende Mensch mit dem Gewissen ausgestattet, mit seinen dort fest hineingeschriebenen göttlichen Geboten, er gibt der Schöpfung den Vorrang und unterdrückt die Regungen des Gewissens nicht, die ihn ja gerade zu seinem Schöpfer hin zu verbinden suchen! Auch hier muss jeder selbst eine Wahl treffen: Die Verbindung hin zum Schöpfer aufzunehmen oder diese Verbindung willentlich zu unterdrücken! Bereits das Pantoffeltierchen hat in seine DNS ein Verhaltensmuster programmiert, „Geist“, der es zum Überleben befähigt! Der Teil des „Geistes“ des Menschen, der fest in die DNS verankert ist, die von dort her auf Grundlage jeder Zelle im Körper sein Gewissen ausmacht, das ihn grundlegend vom Tier unterscheidet: Genau dieses Gewissen macht ihn und gerade deswegen Gott ähnlich! Dort ist das Bild“ Gottes verwurzelt, die Fähigkeit zur Liebe, die Fähigkeit zur Weisheit, zur Gerechtigkeit gelegt! All dies steht im Zusammenhang mit dem Wörtchen „Geist“ und ein klares Verständnis darüber befähigt uns diesen Schöpfer deutlich zu erkennen, auch wenn wir ihn mit unseren Augen nicht zu sehen vermögen!

 

*** Rbi8  Johannes 6:46 ***

Nicht, daß jemand den Vater gesehen hat, ausgenommen der, der von Gott her ist; dieser hat den Vater gesehen.

 

   Ohne glauben in den Sohn auszuüben ist es unmöglich den Vater und sein Wirken zu verstehen! Der Vater wirkt alle Werke bis heute gerade durch seinen Sohn, einerseits als Geistwesen und dann auch als er Mensch geworden war in Verbindung mit den übrigen Geistwesen, den Engeln. Jesus ist doch deren Vorgesetzter! Der Apostel Philippus hatte diesen Zusammenhang am Ende von dreieinhalb Jahren die er mit Jesus zusammen war und nach Jesu Tötung und Auferweckung immer noch nicht verstanden. Er war damit nicht allein, auch den anderen Aposteln fehlte das Verständnis der Zusammenhänge. Es ging um die Gemeinschaft und Zusammenarbeit von Sohn und Vater:

 

Jesus
Apostel
Philippus 
Grab, Apostel Philippus, Türkei*** Rbi8  Johannes 14:8-14 ***

Philippus sprach zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns.“

9 Jesus sprach zu ihm: „So lange Zeit bin ich bei euch gewesen, und dennoch hast du mich nicht kennengelernt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat [auch] den Vater gesehen. Wie kommt es, daß du sagst: ‚Zeige uns den Vater.‘? 10 Glaubst du nicht, daß ich in Gemeinschaft bin mit dem Vater und der Vater in Gemeinschaft ist mit mir? Die Dinge, die ich zu euch spreche, rede ich nicht aus mir selbst; sondern der Vater, der in Gemeinschaft mit mir bleibt, tut seine Werke. 11 Glaubt mir, daß ich in Gemeinschaft mit dem Vater bin und der Vater in Gemeinschaft mit mir ist; sonst glaubt um der Werke selbst willen. 12 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Glauben an mich ausübt, der wird auch die Werke tun, die ich tue; und er wird größere Werke als diese tun, denn ich gehe zum Vater hin. 13 Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. 14 Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.

 

   Erst als Jesus „heiligen Geist“ auf die Apostel und Jünger ausgoss kam umfassendes Verständnis auf jene! Der Vater tut seine Werke in Zusammenarbeit mit Christus, unabhängig, ob jener als Geistwesen im Himmel ist oder als Mensch unter uns weilt, da Christus das perfekte Ebenbild Gottes ist, nicht in physischer Form, in Gestalt als Mensch, sondern vielmehr als denkendes Wesen! Die Einheit zu Gott entsteht auf der geistigen Ebene, so auch in unserem eigenen Geist! Geist verbindet sich so durch Übereinstimmung im Denken und im Handeln! Die Werke die im Einklang mit Gottes Willen gewirkt sind bestätigen unsere eigene Sohnschaft und zeigen, dass unser Geist sich „heiligt“!

 

   Der zusammengefügte Begriff „heiliger Geist“ erscheint bereits in den Psalmen, dann erneut in Buch Jesaja. Offensichtlich war dieser „heilige Geist“ schon aktiv weit bevor Jesus als himmlischer Abgesandter zur Erde kam und aufgrund seiner Äusserungen Verständnis und mehr Licht auf das Thema warf und für die Wahrheit Zeugnis ablegte.

 

   Für Juden und Muslime gibt es keinen „dreieinigen Gott“, sondern ausschliesslich eine höchste Person als letzte  Autorität! Die Christen die im ersten Jahrhundert „zum Weg“ gehörten lehrten keine andere Lehre, sie waren geistige Juden! Da war Gott der Vater und da war Jesus, der Fleisch gewordene Sohn der zuvor beim Vater gewesen war und dann zu ihm hin zurückkehrte. Diese Lehre einer dritten, unabhängigen Person mit Namen „Geist“ kam erst mit dem Abfall und mit der Vermischung mit heidnischer Lehre auf!

 

   Heute sind es erneut eine rasch zunehmende Zahl von Christen, die kirchliche Lügen zurückweisen und „Babylon die Grosse“ angewidert verlassen, um sich wiederum wie im ersten Jahrhundert in kleinen, unabhängigen Christenversammlungen der von Christus verheissenen Freiheit selbst in Heiligkeit zu Denken und zu Entscheiden erfreuen! Jesus hatte diese Form der Freiheit verheissen:

 

*** Rbi8  Johannes 8:31-32 ***

Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger, 32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“

 

   Bereits im 1.Buch Mose wird Jehovas Wort erneut gegenüber Noah in der Zeit vor der Sintflut zitiert, wo Gott von seinen „Geist“ spricht, der nicht auf ewig Menschen gegenüber walten soll:

 

*** Rbi8  1. Mose 6:3 ***

Danach sprach Jehova: Mein Geist soll nicht auf unabsehbare Zeit [[ewig]] dem Menschen gegenüber walten, da er ja Fleisch ist. Somit sollen sich seine Tage auf hundertzwanzig Jahre belaufen.“

 

http://de.mormonwiki.com/wiki/images/2/23/NoahAndTheArkWithAnimals.jpg   Gottes eigener Geist, seine Gedanken, seine Aufmerksamkeit „den Menschen gegenüber“ war durch Fehlverhalten jener Generationen arg strapaziert worden. Er bedauerte gar Menschen gemacht zu haben aufgrund von deren ausnehmenden Schlechtigkeit der Gedanken und des Handelns! Nach genauer Betrachtung der Situation fällt hier auf, dass Gottes Geist schon die damalige Welt“ die er dann in der Sintflut zerstörte zuvor genau analysierte und dann Noah und seine Familie allein wegen deren Gerechtigkeit rettete (2.Pe 3:6).

 

   Gottes eigener Geist ist somit an seine Person und die eigene Urteilskraft Jehovas fest gebunden, offenbar nicht eine davon getrennte Persönlichkeit „Heiliger Geist“ oder eine nicht intelligente „Kraft“ oder „Energie“.

 

   Es ist bereits hier kein Zweifel, dass „Jehova, der GEIST“ gemeint ist der im Himmel spricht, wie andernorts oft auch vom Engel Jehovas als „der Geist Jehovas die Rede ist, Gottes Wortführer auf der Erde der später gegenüber Abraham und dann Israel Gottes Worte wiederholt! Im obigen Falle ist es Jehovas wohlüberlegtes und ausgewogenes Urteil, das er gegen das Erreichen eines hohen Alters des Menschen ausspricht: „Somit sollen sich seine Tage auf hundertzwanzig Jahre belaufen. Es war ein weiterer Schritt weg von „ewigem Leben“, das Adam vor der Sünde in Eden besass, hin zu früherer Sterblichkeit! Es ist eine deutliche Warnung Gottes Seinen „heiligen Geist“ zu verletzen, Sein GESETZ zu brechen, das er in unser Inneres gelegt hat, das uns durch das Gewissen warnt und gegen Sein ausgesprochenes Wort zu handeln. Sein Gebot dürfen wir nicht verletzen und das uns gegebene Gewissen ist zu respektieren! (Rö 2:14, 15)

 

   In Apostelgeschichte 1:15 erwähnt Petrus im Zusammenhang mit dem Ersatz des Judas-Iskariot als ausgeschiedenen Apostel durch einen anderen treuen Diener für den Christus, den Jünger Matthias, dass „der heilige Geist“ zuvor durch den Mund Davids redete, den Petrus aus den Psalmen zitiert: 

 

http://koptisch.files.wordpress.com/2010/09/1judas_verrat_herz_jesu_ki_ibk.jpg*** Rbi8  Apostelgeschichte 1:16-17 ***

„Männer, Brüder, es war notwendig, daß das Schriftwort erfüllt werde, das der heilige Geist durch den Mund Davids über Judas vorhergesagt hatte, der denen, die Jesus festnahmen, zum Wegweiser wurde, 17 denn er war zu uns gezählt worden und erlangte einen Anteil an diesem Dienst.

 

   Das Schriftwort, alles, was aus Jehovas Willen heraus und aufgrund Inspiration aufgezeichnet wurde, war und ist es, um allen späteren Generationen von Nutzen zu sein, um weise Entscheide zu treffen! Gottes Wortführer oder dessen abgesandte Engel übermittelten diese Worte zu den Menschen. Oft aber, nicht immer, wird direkt gesagt, dass es der Engel Jehovas“ oder „der Geist Jehovas“ war, der redete. Engel sind Geister zum öffentlichen Dienst bestimmt! Paulus erklärt Jesus aus den übrigen Engeln hervorhebend:

 

*** Rbi8  Hebräer 1:13-14 ***

Mit Bezug auf welchen der Engel aber hat er jemals gesagt: „Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde als Schemel für deine Füße hinlege.“? 14 Sind sie nicht alle Geister für den öffentlichen Dienst, ausgesandt, um denen zu dienen, die die Rettung erben werden?

 

   Paulus fragt deutlich danach, welcher der Engel sich zu Gottes Rechten setzen durfte? Nur Jesus allein war jener Engel, um als Menschensohn aus Maria geboren zu werden, er wurde ganz speziell ausgewählt zum „... öffentlichen Dienst, ausgesandt, um denen zu dienen, die die Rettung erben werden.“ Was er uns übermittelte war „heiliger Geist“, Gottes eigene Worte. Er allein wurde „im Geiste“ mit demselben Geistleib auferweckt, den er schon zuvor im Himmel hatte! (Joh 17:5; 1.Kor 15:44, 45; 1.Pe 3:18)

 

   Dazu gehört auch, was „... der heiliger Geist durch den Mund Davids über Judas vorhergesagt“ hatte. Auch bei dieser Prophezeiung war nicht eine Person „Heiliger Geist“ am Werk, sondern wiederum wurde Gottes eigener Geist aktiv, um für eine spätere Generation Dinge vorherzusagen, was durch einenGeist“, einen Engel übermittelt wurde! Nur Jehova kennt die Zukunft und David erhielt von Jehova her Inspiration, um diese kommenden Geschehnisse vorherzusagen, die erst künftig, zehn Jahrhunderte später stattfinden sollten! In welcher Form diese Inspiration kam lässt die Schrift somit in jenem Fall offen: Das kann durch „einen Engel Gottes“, aufgrund Gottes direkt gesprochenem Wort an Jesus gewesen sein, der seinen Engel sandte und durch eine Vision oder einen Traum geschehen.

 

http://1.malzeichen.de/images/stories/content/Gesetz/gesetz_sinai_mose.jpg   Oder es geschah direkt durch Gottes Wortführer, „den Geist Jehovas“, den Engel Michael, wie im Fall der Verkündigung der zehn Gebote auf dem Berg Sinai durch diesen höchsten der Gesandten Gottes. Kein Mensch kann Gott sehen und dennoch leben, daher war es nicht Jehova selbst obwohl die Stimme Gottes zu hören war und jemand vor der Höhle seinen Schatten warf. Weder Moses noch David, Gottes Auserwählte konnten den Höchsten sehen! Jesus selbst bestätigt dieses Detail  auch den Juden, deren Vorväter am Sinai waren: „Ihr habt weder seine Stimme jemals gehört noch seine Gestalt gesehen“.

 

*** Rbi8  Johannes 5:37-38 ***

Auch hat der Vater selbst, der mich gesandt hat, Zeugnis über mich abgelegt. Ihr habt weder seine Stimme jemals gehört noch seine Gestalt gesehen; 38 und ihr habt sein Wort nicht bleibend in euch, denn gerade dem, den er gesandt hat, glaubt ihr nicht.

 

   Allein bei der Taufe seines Sohnes Jesus am Jordan, wo Gott möglicherweise selbst oder durch einen anderen Engel redete und bestätigte: „Du bist mein Sohn, der Geliebte; an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.“ Selbst wenn Gott dort direkt geredet hätte und nicht durch einen anderen Engel, so konnte er nicht von Johannes und den Anwesenden gesehen werden! Allerdings würde dies Jesu deutlicher Aussage widersprechen! Wir solle Jesu Worte „bleibend“ in uns haben, weil sie von Gott her stammen!

 

   Gemäss den Worten des Paulus im Brief an Timotheus ist die ganze Schrift von Gott inspiriert (2.Ti 3:16). Der  heilige Geist“ ist ganz offensichtlich auch hier mit Gottes eigenem Geist, seinem ausgesprochenen Wort zur Anleitung der Menschen identisch, der David wie alle übrigen Propheten auf unterschiedliche Weise instruiert hatte! Dabei spielt die Art und Weise wie Gott seinen auserwählten Knechten sein Wort kommuniziert keine herausragende Rolle. Dies konnte durch einen Traum, eine Vision, eine Stimme eines Engels geschehen. So identifiziert der Apostel Paulus den Mittler der Tafeln der „zehn Gebote“ später auf dem Berg Sinai mit dem „Engel in der Wolke“, dem „geistigen Felsen“ aus dem Israel trank: „Dieser Fels bedeutet den Christus (2.Mo 14:19, 20; 32:34; 4.Mo 20:16).

 

http://2.bp.blogspot.com/-kC3dKPR67MU/UDeW7ZQrtXI/AAAAAAAAB90/hAVUuVsKV_o/s400/moses.jpg*** Rbi8  1. Korinther 10:1-5 ***

Ich will nun nicht, daß ihr unwissend seid, Brüder, daß unsere Vorväter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchgingen 2 und alle in Moses getauft wurden durch die Wolke und das Meer; 3 und alle aßen dieselbe geistige Speise, 4 und alle tranken denselben geistigen Trank. Denn sie pflegten aus dem geistigen Felsen zu trinken, der ihnen folgte, und dieser Fels bedeutete den Christus. 5 Dessenungeachtet bekundete Gott gegenüber den meisten von ihnen kein Wohlgefallen, denn sie wurden in der Wildnis niedergestreckt.

 

   Jener Engel, der als Jesus geboren Fleisch wurde gab Israel zuvor in der Wildnis das Manna, das Fleisch der Wachteln und das Wasser zu trinken. Jesus bezog sich darauf und sagt zu uns, dass wir symbolisch sein „Fleisch“ essen das durch das Brot beim Abendmahl dargestellt wird und sein „Blut“ trinken sollen, das durch Wein symbolisiert wird und er uns selbst das „Wasser des Lebens“ darreicht! (Jes 55:1; Joh 6:52-59; 7:37; Off 7:16, 17; 22:17)

 

    Paulus offenbarte den Christus als „einzigem Mittler“ zwischen Gott und den Menschen:

 

*** Rbi8  1. Timotheus 2:5-6 ***

Denn da ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und Menschen, ein Mensch, Christus Jesus, 6 der sich selbst als ein entsprechendes Lösegeld für alle hingegeben hat — [dies] soll zu seinen eigenen besonderen Zeiten bezeugt werden.

 

   Derselbe Engel, der in der Wildnis Mittler war wurde als Mensch zum ewigen einzigen Mittler hin zu Gott. Kein Kirchenführer vermag Jesus aus dieser Stellung zu verdrängen und keine so erklärte Himmelskönigin vermag seine Stellung einzunehmen.

 

   Johannes spricht zu Beginn seines Evangeliums von Jesus als mächtigen, handelnden Wortführer Jehovas als „dem Wort und gibt ihm zudem den Titel von „einem Gott(im Unterschied zu „dem GOTT“, wo Jehova gemeint ist), im Sinne eines mit grosser Macht ausgestatten himmlischen Wesen das „bei GOTT“ war!

 

Im Anfang war das Wort *** Rbi8  Johannes 1:1-3 ***

Im Anfang war das WORT, und das WORT war bei GOTT, und das WORT war ein Gott. 2 Dieser war im Anfang bei GOTT. 3 Alle Dinge kamen durch ihn ins Dasein, und ohne ihn kam auch nicht ein Ding ins Dasein.

Was ins Dasein gekommen ist 4 durch ihn, war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht leuchtet in der Finsternis, aber die Finsternis hat es nicht überwältigt.

 

   Das „Wort“ oder der „Wortführer“ war „bei Gott“ und ist somit, was die Person betrifft, nicht identisch mit Gott! Jeder mystische Dreieinigkeitsglaube sollte eigentlich bereits an diesem Satz scheitern! Für alle die sich nach „Licht“ genauer Erkenntnis sehnen kann die „Finsternis“ der Irreführung und der Lüge die wahre Erkenntnis niemals überwältigen!

 

   Der Geist“ tritt somit oft aber nicht immer personifiziert auf, entweder als „Jehova, der GEIST“ oder als starker Engel Michael, „der Geist Gottes“ oder als „der Geist Jehovas“. Wir müssen mit Unterscheidungsvermögen die Schrift studieren, um jeweils zu wissen, wer handelt und welches die Urquelle der Information ist!

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

2.1     Religionen, die auf eigensinnige Weise interpretieren, was „heiliger Geist“ sei 8

2.1.1           Wer hat das Recht zu bestimmen, was der Begriff „heiliger Geist“ bedeutet?. 8

2.1.1.1      Glaubensbekenntnisse und Dogmen als Stolpersteine. 8

2.1.1.2      Die Kirchenväter legten den Begriff am Konzil von Konstantinopel fest: „Heiliger Geist“ als Teil eines dreieinigen Gottes. Stimmt dies aber?. 9

2.1.1.3      Das hebräische Wort „ruach“ in Verbindung mit Titeln beachten! 11

2.1.1.4      Ist der „Heilige Geist“ eine Person, nur weil er hin und wieder personifiziert dargestellt wird oder ist an gewissen Stellen Gott als Person selbst und Jesus als Engel „heiliger Geist“, weil sie Wahrheit reden?. 13

2.1.1.5      Die Textfälschung in 1.Johannes 5:7, 8 des Apologeten Paulus Orosius, der den „Geist“ personifiziert als dritte Person „Gott“ im Himmel darstellt geht auf das Jahr 415 zurück! 16

2.1.1.6      Der priscillianische Streit als Fortsetzung der Auseinandersetzung um das Glaubensbekenntnis von Nicäa und Konstantinopel 17

2.1.2           Darf oder muss gar „heiliger Geist“ an gewissen Stellen mit Jehova selbst als Person oder an anderen mit dem „Engel Jehovas“ identifiziert werden?. 19

2.1.2.1      Personifizierung des „heiligen Geistes“ ist nicht stets notwendigerweise identisch mit einer Person! 19

2.1.2.2      Heiliger Geist“ führt uns in die ganze Wahrheit Gottes ein. 20

2.1.2.3      Die Personifizierung der Weisheit kann sowohl eine Person als auch eine Sache bedeuten! 21

2.1.2.4      Sünde“, „Tod“ und „unverdiente Güte“ herrschen als Könige. Sind sie deshalb Personen? Den „Geist der Wahrheit“ empfangen und entsprechend handeln! 23

2.1.2.5      Kein „GOTT, der Heilige Geist“ sehr wohl aber Geistwesen und Menschen die durch „heiligen Geist“ handeln, wie sie in ihrem Herzen getrieben werden! 25

2.1.2.6      Gut unterscheiden, wenn von „dem Geist“ die Rede ist, ob damit Jehova „der GEIST“ oder Jesus „der Geist Gottes“ gemeint ist! 25

2.1.3           Den „Schleier“ von den Augen nehmen, wer „der Geist Gottes“ wirklich ist 27

2.1.3.1      Der „Schleier“ auf dem „Geist“, dem Verständnis der Juden den Christus betreffend. 28

2.1.3.2      Der Geist Jehovas“, der über auserwählten Menschen aktiv wird: Michael respektive Jesus der handelt 29

2.1.3.3      Der „Geist Jehovas“ der über David wirksam wurde. 31

2.1.3.4      Der besondere „heilige Geist“, den Jehova auf Jesus bei der Taufe herabsandte. 32

2.1.3.5      Der „Geist Jehovas“, der auf Hesekiel fiel 34

2.1.3.6      Auf das hören, was „der Geist“, was Jesus den Versammlungen sagt! 35

2.1.3.7      Der Geist“, der auch der hellglänzende Morgenstern ist spricht zu uns! 36

2.1.4           Heiliger Geist“, eine übernatürlich unpersönliche Kraft, die Dinge aus sich selbst vollbringt?. 38

2.1.4.1      Ist der „heilige Geist“ eine in sich treibende, intelligente Kraft, die aus sich selbst zu handeln in der Lage ist?. 38

2.1.4.2      Der „Geist Gottes“ vermittelt komplexe Baupläne und verhilft zur Findigkeit, um die geplanten Dinge zu realisieren. 40

2.1.4.3      Heiliger Geist“ wird nicht jedem und nicht überall zuteil, ist oft an Orte der Vermittlung und bestimmte Personen und Handlungen gebunden! 41

2.1.4.4      Die Wahrheit heiligt durch „heiligen Geist“ und bringt uns in Einheit mit Jesus und mit dem Vater 43

2.1.4.5      Gottes „heiliger Geist“ eine „freie Gabe“ die nicht gekauft werden kann. 44

2.1.4.6      Jesus, nach dem „Geist der Heiligkeit“ mit Macht zum „Sohn Gottes“ erklärt 45

2.1.4.7      Ist der „heilige Geist“ eine Sache, ein Form des Denkens, Redens und Handelns?. 47

2.1.4.8      Wo „heiliger Geist“ eindeutig keine Person ist, sondern Gottes Wort, seinen Willen, sein Gebot bedeutet 49

2.1.4.9      Paulus, der „im Geist gebunden“ auch unter Ketten für die Wahrheit des Wortes Zeugnis gab. 50

2.1.5           Ist es wirklich ein „Wind“ der intelligent handelt oder bedeutet „ruach“ auch dort „Geist“?. 52

2.1.5.1      Bedeuten „ruach“ oder „pneuma“, wo sie mit „Wind“ oder mit „Kraft“ umschrieben werden nicht oft ebenfalls „Geist“?. 52

2.1.5.2      Der Geist Gottes“ war auch zur Zeit Noas aktiv in der Anführung der Gerechten! 54

2.1.5.3      Wer trieb die Wachteln vom Meer her: Ein „Wind“ (ruach) von Jehova her oder „der Geist Jehovas“ (ruach)?. 56

2.1.5.4      Der Geist Gottes“ gibt den Früh- und den Herbstregen zu seiner Zeit 58

2.1.5.5      Ist „Wind“ oder war „Geist“ in den Flügeln der Störche, die das Epha nach Babylon bringen?. 61

2.1.5.6      Werden die „vier Winde“ oder die „vier Geister“ an den „vier Ecken der Erde“ zurückgehalten?. 62

2.1.6           Die Propheten, Jesus, seine Apostel und Jünger wurden durch „heiligen Geist“ angeleitet 62

2.1.6.1      Heiliger Geist“ war schon vor Jesu Geburt durch Verkündigung und Handeln von Engeln aktiv! 63

2.1.6.2      Heiliger Geist“ kam bei der Taufe auf Jesus herab; er war menschgewordener Engel der sich der Worte Jehovas erinnerte; Jesus tauft mit „heiligem Geist“ und mit Feuer 65

2.1.6.3      Jesus als Geistgeschöpf an Jehovas Seite, bevor er zur Erde kam und danach. 67

2.1.6.4      Heiliger Geist“ der Propheten und Apostel zum Handeln inspirierte. 67

2.1.6.5      Unterschiedliche Stufen, wo „heiliger Geist“ durch Jesus vermittelt wurde bis hin zur „Taufe durch heiligen Geist 68

  

 

2.1               Religionen, die auf eigensinnige Weise interpretieren, was „heiliger Geist“ sei

 

 

2.1.1          Wer hat das Recht zu bestimmen, was der Begriff „heiliger Geist“ bedeutet?

 

2.1.1.1        Glaubensbekenntnisse und Dogmen als Stolpersteine

Die alten Glaubensgründer, die Kirchenväter der Katholischen, Orthodoxen und Protestantischen Kirchen haben, was das Wort „Geist“ betrifft nicht stets übereinstimmend geredet! Die frühen Kirchenväter wie Irenäus und Origenes waren sehr nahe am klaren Verständnis, was damit gemeint war, die späten Kirchenväter wie Ambrosius von Mailand und Augustinus von Hippo, später Thomas von Aquin waren es, welche das Glaubensbekenntnis vom Konzil von Nicäa (325 u.Z.) und später jenem von Konstantinopel (381 u.Z.) verteidigten und den Geist als dritte Person einschlossen.

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c7/Origen3.jpgEs ist kaum verwunderlich, dass man später Origenes den Prozess machte und ihn der Häresie anklagte, da ja die späteren Aussagen über die Gottperson „Heiliger Geist“ mit seinen Aussagen im vollkommenen Widerstreit lagen! Schauen wir ein wenig den Ursprung der Lehre an: [2]

 

Anfang des 3. Jahrhunderts bekam eine Richtung innerhalb des Monarchianismus besondere Bedeutung, der Sabellianismus, der erstmals den Heiligen Geist in die Überlegungen mit einbezog. Sabellius aus Libyen lehrte, es gebe nur eine göttliche Person; diese habe drei Wirkungsarten, die er mit Prosopa bezeichnete. Prosopa kann heißen: Schauspieler-Rolle oder Schauspieler-Maske, aber auch Person — dadurch entstand eine gewisse Verwirrung über den eigentlichen Inhalt seiner Lehre. Sabellius verglich die drei Wirkungsmöglichkeiten Gottes mit Körper, Seele und Geist beim Menschen. Gott wirke als Vater in der Gesetzgebung, als Sohn in der Menschwerdung, als Heiliger Geist in der Heiligung. Sohn und Heiliger Geist könnten sich nach Erfüllung ihrer Aufgaben wieder im Vater auflösen.

 

http://3.bp.blogspot.com/_UOJjUH2o_wM/SwMP-CVBHnI/AAAAAAAAChs/bHA-BC1pKSk/s1600/agios_grigorios_neokaisareias1.jpgSabellius lehrte um 217 u.Z. in Rom diese erste Form der „ökonomischen Trinität“, die aber weiterhin im Gegensatz zur später formulierten Trinität liegt. Sabellianer wurden später deshalb unter die Nicht-Trinitarier gezählt, also den Arianern zugerechnet! Um das Jahr 222 u.Z. exkommunizierte man ihn. Die Lehre vermischte Vater und Sohn und Geist als Wirkungsmöglichkeiten ein und desselben Gottes.

 

http://www.womenpriests.org/images5/tertul.jpgDer Begriff Monarchismus wurde zu jener Zeit durch Tertullian (150-230) geschaffen,  der darin alle jene zusammenfasst, welche den Vater als einzigen Gott und König betrachten. Tertullian brauchte in diesem Zusammenhang als erster das lateinische Wort „trinitas“ im Zusammenhang mit Gott dem Vater, mit dem Sohn und mit heiligem Geist. Er verwendete es nicht aber im Sinne eines dreieinigen Gottes, wie es an späteren Konzilen definiert wurde. Im Gegenteil, Tertullian schrieb gegen Praxeas (Werk: „Adversus praxean“), der den Sohn mit dem Vater gleichstellte. Auch für ihn war der Vater alleine Gott der Allmächtige, Jesus aber dessen erstes Geschöpf!

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/26/Ikone_Athanasius_von_Alexandria.jpg/220px-Ikone_Athanasius_von_Alexandria.jpgDie Erklärung im Glaubensbekenntnis des Athanasius vom Konzil von Nicäa 325 u.Z., wo Jesus zur Gleichheit mit Gott auf dieselbe Stufe erhoben und erklärt wurde und dem von Konstantinopel 56 Jahre später, in Jahre 381 u.Z., wo „heiliger Geist“ zur dritten Person einer Göttertriade gesetzt wurde und den Aussagen der Propheten, der Apostel und vor allem der Worte Jesu: Dazwischen existieren ganze Welten!

 

Statt einer Sache „heiliger Geist“, die stets an Gott, sein Wort, sein Handeln oder jedem erinnert, der nach demselben „heiligen Geist“, Gottes Willen und seinem GESETZ Nachachtung verschafft, wurde dies nun auf eine einzige Person reduziert. Jener „Heilige Geist“ war nun und blieb ein unbegreifliches Phantom, ein kirchliches und nicht biblisches „heiliges Geheimnis“, ein neu geschaffenes Mysterium, das für sich selbst handelt, eine eigene Persönlichkeit aufweist. Das war ein wahres Meisterstück der Vermischung heidnischer Mystik und christlicher Lehre, in den Köpfen von Männern entstanden, die weit besser mit griechischer Philosophie als mit dem Wort Gottes in den Schriften vertraut waren! Denen ging es viel mehr um eine Annäherung dieser philosophischen und der anderen, der biblischen Schriften: Um eine geistige Verschmelzung, um die Kluft die Christen und Heidentum trennt zu überbrücken!

 

Petrus schrieb über solche Verdreher der Schriften, die zu allen Zeiten existierten und die auch Paulus und dessen Aussagen zu ihrem Gegenteil hin interpretierten:

 

*** Rbi8  2. Petrus 3:16 ***

Darin sind jedoch einige Dinge schwer zu verstehen, die die Ungelehrten und Unbefestigten verdrehen, wie [sie es] auch, zu ihrer eigenen Vernichtung, mit den übrigen Schriften [tun].

 

Damit aber entfernten sich solche Männer vollkommen vom Glaubensbekenntnis des Paulus, das er vor dem römischen Richter Felix abgab:

 

http://www.thestudiesinthescriptures.com/0%20images/PhotoDrama/PD%2071-80/PD_74E.JPG*** Rbi8  Apostelgeschichte 24:14-16 ***

Doch gebe ich vor dir dies zu, daß ich gemäß dem Weg, den sie eine ‚Sekte‘ nennen, dem Gott meiner Vorväter in dieser Weise heiligen Dienst darbringe, da ich alles glaube, was im GESETZ dargelegt ist und in den PROPHETEN geschrieben steht; 15 und ich habe die Hoffnung zu Gott, welche diese [Männer] auch selbst hegen, daß es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird. 16 In dieser Hinsicht übe ich mich wirklich fortgesetzt, das Bewußtsein zu haben, daß ich keinen Verstoß gegen Gott und Menschen begehe.

 

Jene fehlbaren Kirchenväter konnten gar nicht mehr alles glauben, was im GESETZ und was in den PROPHETEN stand! Für sie gab es ja eine Auferstehung der Toten unmittelbar nach dem Tod! Sie erwiesen sich als Anhänger der Lehren des Hymenäus, des Philetus und Alexander, die Paulus als Abtrünnige aus der Versammlung geworfen hatte!

 

http://www.n24.de/media/import/afp/afp_20110502_07/photo_1304240171528-6-0.jpgSie lehrten eine Auferstehung der „Seele“ unmittelbar nach dem Tod, im Himmel. Daraus kam die Lehre, dass bereits auserwählte „Heilige“, welche nun von den Päpsten bestimmt wurden bereits an Jesu Seite vom geistigen Bereich aus regierten. Dies widersprach den Erklärungen des Paulus vollkommen und liegt mit den Lehren Jesu, der Apostel und Propheten absolut im Konflikt! Im Gegensatz zu den Worten des Paulus, der dem ganzen „heiligen Geist“ aus Gottes Wort Glauben schenkt, sind kirchliche Glaubensbekenntnisse ein klarer „Verstoß gegen Gott und Menschen“. Paulus aber behielt ein reines Gewissen und bestätigt zu Recht: „In dieser Hinsicht übe ich mich wirklich fortgesetzt, das Bewußtsein zu haben, daß ich keinen Verstoß gegen Gott und Menschen begehe.

 

Wer Menschen zum Glauben in eine Glaubensformel zwingt, um damit Lehrunterschiede mittels Gewalt und einer Hirnwäsche, durch einhämmern von Glaubenslehrsätzen: Solche Menschen ziehen sich mit Bestimmtheit Gottes Fluch zu! Sie erweisen sich selbst als „blinde Leiter“. Es ist eine „veränderte gute Botschaft“, die damit gepredigt wird! Dadurch wird vom wahren Verständnis abgelenkt!

 

*** Rbi8  Galater 1:8-9 ***

Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.

 

Paulus wiederholt den Fluch, um Nachdruck zu zeigen! Auch der Apostel Petrus zeigt, dass solche Männer aus dem inneren Kreis der Christenversammlungen aufstehen, um Macht und Autorität an sich zu reissen. In Wirklichkeit lehren sie Dinge, die Gottes geäussertes Wort in „heiligem Geist“ durch Inspiration seiner Auserwählten verdrehen, verneinen und gar diametral dagegen gerichtet sind! Ihnen geht jedes klare Verständnis der grossen Zusammenhänge ab. Sie versuchten ein eigenes gemischtes und gefälschtes „Gesamtbild“ zusammen zu basteln, das aus zwei vollkommen unterschiedlichen Puzzles zusammengewürfelt wurde! Dadurch erreichen sie niemals ein  klar gestochenes, harmonisches Bild, sondern etwas Verschwommenes, Unklares, Widersprüchliches!  Sie stolpern laufend über die eigenen, widersprüchlichen Bildinhalte! Wie wir dies bisher schon gesehen haben im Zusammenhang nur mit dem Begriff „heiliger Geist“ tun sie dies auch mit allen übrigen Teilen der Schrift! Das beginnt bereits in den ersten zwei Versen der Genesis, beim Begriff „Gottes Geist“!

 

Petrus, den sie als ersten Papst nennen verurteilte sie schon im Voraus als „… Ungelehrte und Unbefestigte (, welche die Aussagen) verdrehen, wie [sie es] auch, zu ihrer eigenen Vernichtung, mit den übrigen Schriften [tun].

 

*** Rbi8  2. Petrus 3:14-16 ***

Deshalb, Geliebte, da ihr diese Dinge erwartet, tut euer Äußerstes, um schließlich von ihm fleckenlos und makellos und in Frieden erfunden zu werden. 15 Betrachtet ferner die Geduld unseres Herrn als Rettung, so wie euch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit ebenfalls schrieb, 16 indem er von diesen Dingen redete, wie er das auch in all [seinen] Briefen tut. Darin sind jedoch einige Dinge schwer zu verstehen, die die Ungelehrten und Unbefestigten verdrehen, wie [sie es] auch, zu ihrer eigenen Vernichtung, mit den übrigen Schriften [tun].

 

image037Paulus sagt, dass jene Männer „die, mit Sünden beladen, von mancherlei Begierden getrieben werden, die allezeit lernen und doch niemals imstande sind, zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit zu kommen.“ Die ganzen Skandale um homosexuelle Priester, deren Bischöfe die sie deckten und den Päpsten die sie schützten zeigen ihre Verdorbenheit! Wie soll unter ihnen „heiliger Geist“ wirksam sein?

 

Wer die Geschichte der Päpste und deren Verbrechen studiert hat wird ihnen bestimmt nicht weiter Verehrung zollen!

 

Wir dagegen, welche Gottes Worten durch Jesus vertrauen, welche die Toten weiterhin als nicht lebend betrachten und auf deren Auferstehung aus den Gräbern hoffen: Wir sollen weiterhin um das Kommen des Königreiches Gottes bitten! Wir erwarten dies noch in der Zukunft, erst nach Harmagedon, wo die Erstauferstehung aus den Gräbern all jener erfolgen wird, die zur kommenden Verwaltung gehören werden.

 

(Offenbarung 20:6)  Glücklich und heilig ist, wer an der ersten Auferstehung teilhat; über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und werden als Könige die tausend Jahre mit ihm regieren.

 

http://3.bp.blogspot.com/-C9pbY7AI348/Ts6c2uSIIMI/AAAAAAAADns/ETc6gSjrF5k/BildHoelleHimmel.gifDiese 144.000 künftigen Priesterkönige die Gott erwählt werden ihrerseits später, während des Verlaufs des Millenniums unter Jesu Führung die allgemeine Auferstehung der „Gerechten und der Ungerechten“ anleiten! Wer zu den Erstauferstandenen gehören wird bestimmen nicht Päpste, sondern der Christus unter Gottes Anleitung! Er selbst als zurückgekehrter „Menschsohn“ wird rufen und sie werden seine Stimme hören und aus den Gräbern kommen! Jesu eigene Worte sind klar und deutlich:

 

(Johannes 5:25-30)  Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Die Stunde kommt, und sie ist jetzt, in der die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden [[(wie z.B. Lazarus in den Tagen Jesu)]], und die darauf geachtet haben, werden leben. 26 Denn so, wie der Vater Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn gewährt, Leben in sich selbst zu haben. 27 Und er hat ihm Gewalt gegeben, Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist. 28 Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören 29 und herauskommen werden, die, welche Gutes getan haben, zu einer Auferstehung des Lebens, die, welche Schlechtes getrieben haben, zu einer Auferstehung des Gerichts. 30 Ich kann gar nichts aus mir selbst tun; so, wie ich höre, richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen eigenen Willen, sondern den Willen dessen [zu tun], der mich gesandt hat.

 

http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/land-und-leute/traumpaare-himmel-hoelle-setzwein102~_v-image512_-6a0b0d9618fb94fd9ee05a84a1099a13ec9d3321.jpg%3Fversion%3D1337184887898Das Gericht liegt somit in der Hand des „Menschensohnes“ und nicht dem der Päpste! Die Toten und auch nicht deren Seelen sind weder im Himmel noch in der Hölle, sondern im Grab! Durch Wiederherstellung des Leibes und des Geistes kommen sie erneut zum Leben!  Erst da erfolgt das Gericht über jene, nicht bei deren Tod oder weil ein Papst sie „selig“ oder „heilig“ gesprochen hat!

 

Lazarus war nur ein „Muster“ dessen, was geschehen wird. Jener starb später den adamischen Tod erneut, Jesus aber wird nach seiner Wiederkehr zu ewigem Leben auferwecken und jene im Schlussgericht am Ende des Millenniums verurteilen, die dann davon „ewig abgeschnitten“ werden!

 

Das aber steht vollkommen im Gegensatz zu den Lehren des Hymenäus, Alexander und Philetus: Paulus hatte mit jenen kurzen Prozess gemacht und sie aus der Versammlung geworfen! (1.Ti 1:18-20)

 

(2. Timotheus 2:16-19)  Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten, 17 und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän. Hymenạ̈us und Philẹtus gehören zu diesen. 18 Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger. 19 Doch die feste Grundlage Gottes bleibt bestehen und hat dieses Siegel: „Jehova [[der Herr (Jesus)]] kennt die, die ihm gehören“ und: „Jeder, der den Namen Jehovas [[des Herrn (Jesus)]] nennt, lasse ab von Ungerechtigkeit.“

 

http://media.libri.de/shop/coverscans/545/5451122_5451122_xl.jpgJene erklärten, „die Auferstehung sei bereits gewesen“. Die meisten christlichen Kirchen erzählen dasselbe, die ja jenem ersten Abgefallenen mehr Glauben schenken und dadurch Paulus widerreden! Jene gelten gemäss dem Wort Gottes durch Petrus und dessen „heiligen Geist“ als „Ungelehrte und Unbefestigte“. Genauso sind es jene abweichenden Kirchenväter, deren Titel und Heiligsprechung durch Päpste nur ihre Schande vergrössert! Zu ihrer eigenen Vernichtung verdrehen sie nicht bloss die komplexen aber korrekten Aussagen des Paulus, sondern richten ihre Schriften auch gegen die Aussagen des ganzen Restes der heiligen Schriften! Petrus kündigt ihnen ewige Vernichtung an!

 

Augustinus schrieb in seinem berühmten Werk „Der Gottesstaat: „Die jetzige Kirche auf Erden ist sowohl das Königreich Christi als auch das Königreich der Himmel.“ Zu deutlich fehlte es diesem Mann falschen Glaubens an klarem Unterscheidungsvermögen und vollkommener Unkenntnis des Ablaufs der Ereignisse auf der Zeitachse! Dass sich die Päpste und deren hörige Bischöfe wie Papageien im Repetieren erweisen, dies sollte uns nicht verwundern, es ist doch wahrlich das Markenzeichen aller Religionen! (Kol 1:13 vergl. Mat 6:10 mit 1.Kor 15:24-28)

 

2.1.1.2        Die Kirchenväter legten den Begriff am Konzil von Konstantinopel fest: „Heiliger Geist“ als Teil eines dreieinigen Gottes. Stimmt dies aber? 

http://media.libri.de/shop/coverscans/638/6383912_6383912_xl.jpgWir haben bisher schon vieles gelernt, was der Begriff „heiliger Geist“ alles umfasst! Ihn auf eine Person und ihr Handeln zu reduzieren bedeutet mit vollkommener Blindheit gegenüber dem geschriebenen Wort zu handeln. Da derselbe „Gott dieses Systems“, Satan, der schon die Philosophen Griechenlands durch die Lehren der Priester des alten Babels inspirierte, so steht er auch hinter diesen Lehren des Augustinus.

 

Jene Priester Babels wurden durch die Priester Ägyptens kopiert, von dort ging es zu den Lehren des neubabylonischen Reiches und von dort her in der assyrischen Gottverehrung, stets in Triaden. Jene beeinflussten ebenso die Medo-Perser nach deren Invasion des Reiches Babylons. Der neuerliche Einfluss auf die abgefallene christliche Priesterschaft durch den Philosophen und Neoplatoniker Augustinus ist daher in nichts verwunderlich! Wer von Gottes GESETZ lässt, den Sabbat durch den Sonntag vertauscht, der zeigt deutlich sein Unverständnis klar offenbarter Zusammenhänge! Wer Erwachsene, denkende Männer und Frauen statt zu Umkehr und Reue geleitet nun zur Lehre hin zur Kindstaufe Zuflucht nimmt, verkehrt die Grundsätze der Lehre des Christus! Er sucht Proselyten einer Lehrmeinung, statt mit Wahrheit belehrte Jünger! 

 

In keinem Teil der Schrift wird von Gott als einer Dreiheit gesprochen! Auch die berühmte Taufformel kann dazu nicht missbraucht werden!

 

*** Rbi8  Matthäus 28:19-20 ***

Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe.

 

Die einzige Person, die in vielen Schrifttexten immer wieder an Gottes Seite erwähnt wird ist Jesus: Sein Wortführer und Sein Werkmeister! Jesus handelte dabei stets mit „heiligem Geist“, im Einklang mit Gottes Wort und niemals mit dem Geist dieses Systems, der durch Lügen und Gesetzlosigkeit geprägt ist! Jesus hasste jede Form Gesetzlosigkeit im Hinblick auf Gottes Gebote!

 

Auch Jesus bestätigt diesen Zusammenhang selbst, indem er sich auch als Mensch stets als Gottes Sohn bezeichnet, somit als Geschöpf Gottes bestätigt! Dasselbe wird bereits von Adam bestätigt: „des Sohnes Gottes“ (Lu 3:38). Wenn Paulus bei Jesus vom „letzten Adam“ spricht, so deshalb, weil beide aus Gottes Willen heraus entstanden sind!

 

http://p4.focus.de/img/gen/N/A/HBNAnAEW_Pxgen_r_Ax541.jpg*** Rbi8  1. Korinther 15:45 ***

So steht auch geschrieben: „Der erste Mensch, Adam, wurde eine lebende Seele.“ Der letzte Adam wurde ein lebengebender Geist.

 

Jesus wurde darum als einziger unmittelbar nach seinem Tod im Geiste auferweckt, mit demselben Geistleib den er zuvor schon gehabt hatte! Erst am dritten Tag stellte er als „lebengebender Geist“ seinen eigenen menschlichen Leib als seinen „Tempel“ erneut wieder her! (Joh 2:18-22; 2.Kor 6:16) Johannes erklärte im 1. Seiner Briefe:

 

*** Rbi8  1. Johannes 5:5-8 ***

Wer ist es, der die Welt besiegt, wenn nicht der, der glaubt, daß Jesus der Sohn Gottes ist? 6 Dieser ist es, der mittels Wasser und Blut gekommen ist, Jesus Christus; nicht mit dem Wasser allein, sondern mit dem Wasser und mit dem Blut. Und der Geist ist es, der Zeugnis ablegt, weil der Geist die Wahrheit ist. 7 Denn da sind drei Zeugnisträger, 8 der Geist und das Wasser und das Blut, und die drei sind in Übereinstimmung.

 

Der Geist Gottes in Form der heiligen Schrift festgehalten ist der „Geist der Wahrheit“, der bis heute Zeugnis über jene Dinge ablegt! Jesus wurde mittels Wasser im Jordan getauft. Der Vater selbst bestätigte: „Dieser ist mein Sohn, der Geliebte, hört auf ihn“! Christus vergoss sein eigenes Blut zu Gunsten unserer Sünden, so war es von den Propheten angekündigt! Die Apostel und Jünger legen darüber vertrauenswürdiges Zeugnis ab!

 

Die Blindheit der Kirchenväter und früher Bibelübersetzer, in ihrem Wahn den „heiligen Geist“ als eine Person von Jehova getrennt aber ihm volkkommen gleich zu bestätigen haben nicht davor zurückgeschreckt selbst einen Vers im Johannesbrief zu fälschen.

 

Aufgrund des Fundes früherer Handschriften zeigte sich diese Textverfälschung zu Gunsten der Ansicht, der „Heilige Geist“ sei eine Person im Himmel: „Lügen haben kurze Beine“, auch wenn es oft lange dauert, bis sie ans Licht kommen! Was die Erforscher alter Handschriften herausfanden kompromittiert die Römisch Katholische Kirche als Beschützer von Fälschern! Über Jahrhunderte verbreiteten sie jene gefälschten Verse, die heute in fast allen modernen Übersetzungen nicht mehr stehen! Die Fussnote in der NEUE-WELT-ÜBERSETZUNG DER HEILIGEN SCHRIFT ergänzt zu Recht:

 

*** Rbi8  1. Johannes 5:7 ***

Nach „Zeugnisträger“ enthalten !ABVgSyh,p folgende Worte nicht, die in späteren gr. Hss. u. in Vgc hinzugefügt worden sind: „im Himmel: der Vater, das Wort und der heilige Geist, und diese drei sind eins. (8) Und da sind drei Zeugnisträger auf Erden“.

 

Gemäss den Worten des Johannes sind die drei Zeugnisträger aber: Das „Wasser“, indem Johannes Jesus getauft hat und bestätigte, dass dieser das „Lamm Gottes“ sei.  Zudem gab Gott selbst Zeugnis durch sein gesprochenes Wort, das Jesus mündlich als Sohn bestätigte. Dann gab Jesus weiter durch das vergossene Blut Zeugnis, indem er die Propheten darin bestätigte, die dies vorhergesagt hatten. Insofern ist zudem Gottes Geist, sein gesprochenes Wort Zeugnis. Als „heiliger Geist“ in Form einer Taube auf Jesus herabkam war dies bestimmt keine Person, die Besitz von Jesus ergriffen hätte! Jesus hatte als eigenständig handelnde Person durch seinen wachen Geist in Weisheit schon als Kind gezeigt, dass er vollkommen mit Gottes Geist im Einklang redete und handelte! Das hatte Gottes Wohlgefallen zur Folge!

 

*** Rbi8  Lukas 3:21-22 ***

image035Als nun alles Volk getauft wurde, wurde auch Jesus getauft, und als er betete, wurde der Himmel geöffnet, 22 und der heilige Geist kam in leiblicher Gestalt wie eine Taube auf ihn herab, und eine Stimme kam aus dem Himmel: „Du bist mein Sohn, der geliebte; an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.“

 

Das war nicht eine separate Stimme, die sich als „Heiliger Geist“ bekundete, sondern Gottes eigene Stimme oder die eines seiner Sprecher, der sich zur Vaterschaft Christi offen bekennt. Die „leibliche Gestalt“ des „heiligen Geistes“ war die zuvor bereits dem Johannes dem Täufer angekündigte offensichtliche Kundgabe des prophetischen Wortes: Offenbar verweilte die Taube wie angekündet über Jesus nach der Taufe im Jordan im Jahre 29 u.Z.!

 

*** Rbi8  Johannes 1:32-34 ***

Johannes legte auch Zeugnis ab, indem er sprach: „Ich sah den Geist wie eine Taube aus dem Himmel herabkommen, und er blieb auf ihm. 33 Auch ich kannte ihn nicht, doch der mich gesandt hat, um im Wasser zu taufen, sprach zu mir: Auf wen immer du den Geist herabkommen und auf ihm bleiben siehst, dieser ist es, der in heiligem Geist tauft.‘ 34 Und ich habe [es] gesehen, und ich habe Zeugnis abgelegt, daß dieser der Sohn Gottes ist.“

 

image036Was später an Pfingsten 33 u.Z. sich als das Ausgiessen „heiligen Geistes“ durch Jesus in Form von Feuerzungen die sich auf jeden der hundertzwanzig Anwesenden verteilte erwies, dies hatte somit bei der Taufe Jesus ein Vorbild in Form der Taube! Jesus begann damit seine Jünger mit „heiligem Geist“ zu taufen! [3]

 

Auch all jenen, wo Petrus die drei Schlüssel, die Jesus ihm sinnbildlich übergeben hatte zum Öffnen des „Königreiches des Sohnes der Liebe“ verwendete, auch jene erhielten „heiligen Geist“ in ähnlicher Form, zwar ohne sichtbares Zeichen jener Feuerzungen. Zudem erhielten all jene denselben „heiligen Geist“, denen die Apostel später ihre Hände auflegten.

 

Genauso wie die „Feuerflammen“ über dem Haupt der hundertzwanzig Empfänger von Geistesgaben verblieb, so verblieb die Taube zuvor schon über Jesu Kopf als äusseres Zeichen, dass ihm die Erinnerungen an das frühere Leben als Geistgeschöpf an der Seite des Vaters im Himmel vermittelt wurden. Er konnte sich aller Worte erinnern, die ihn der Vater zu lehren aufgetragen hatte!

 

Jesus redete die Dinge, die der „heilige Geist“, in diesem Fall Gott selbst ihn zuvor als Geistwesen an der Seite des Vaters gelehrt hatte! Erst nachdem Christus bei seiner Auferweckung im Geist erhöht worden war und den Aposteln später im früheren, auferstandenen Leib erschien begannen sie die Dinge und ihre Erfüllung zu verstehen! Sie erhöhten Jesus als Haupt der Versammlung und als König!

 

*** Rbi8  Johannes 8:26-30 ***

Ich habe vieles über euch zu reden und zu richten. In der Tat, der mich gesandt hat, ist wahrhaftig, und gerade die Dinge, die ich von ihm gehört habe, rede ich in der Welt.“ 27 Sie erfaßten nicht, daß er vom Vater zu ihnen redete. 28 Daher sprach Jesus: „Wenn ihr einst den Menschensohn erhöht habt, dann werdet ihr erkennen, daß ich es bin und daß ich nichts aus eigenem Antrieb tue; sondern so, wie der Vater mich gelehrt hat, rede ich diese Dinge. 29 Und der mich gesandt hat, ist mit mir; er hat mich nicht mir selbst überlassen, weil ich allezeit das tue, was ihm wohlgefällig ist.“ 30 Als er diese Dinge redete, glaubten viele an ihn.

 

image037Nur jene, die Jesu Stellung an Gottes Seite als Wortführer und Engelfürst anerkennen, sie allein können diese Dinge verstehen! Wenn Jesus gleich allwissend und gleich im Rang wie Gott ist, wie dies die Dreieinigkeits-Philosophie lehrt, so müsste Gott ihn auch nicht belehren und Jesus würde aus eigenem Antrieb handeln, nicht als Abgesandter Gottes, was ja eine niedrigere Stellung anzeigt. Das ist ein weiterer Widerspruch in sich, der mit der Dreieinigkeitslehre in unversöhnlichem Konflikt steht!

 

 Erst jetzt, bei der Taufe als der „Geist“ auf ihn herabkam erinnerte er sich aller Worte des Vaters und dessen genauem Auftrag! Die Taube gilt bis heute als Zeichen des Friedens. Jesus wurde von Jesaja als „Fürst des Friedens“ bezeichnet (Jes 9:6). Noah sandte von der gestrandeten Arche eine Taube aus, die einen Olivenzweig in ihrem Mund hatte, der neues Leben auf der Erde anzeigte! (1.Mo 8:9-12)

 

2.1.1.3        Das hebräische Wort „rúach“ in Verbindung mit Titeln beachten!

Die Katholische Kirche vererbte das Dreieinigkeitsdogma an Luther und alle übrigen protestantischen Kirchengründer. Das Wort „Geist“ ist dort vorbelastet! Wurde die Dreieinigkeitslehre dadurch wahr, dass sie von Kirchenfürsten und von Theologen über Jahrhunderte mit allen Mitteln verteidigt wurde? Im Gegenteil, der Irrtum hat sich nur an umso mehr Stellen ausgebreitet, um scheinbare Beweise zu mehren. Bei Gott interessieren weder Titel noch Mehrheiten, sehr wohl aber Wahrheit und Gerechtigkeit! Jehovas Zeugen zitieren zur Beweisführung ihres Dogmas mehrheitlich aus protestantisch-evangelischen Schriften und deren Wörterbüchern, die ebenso oft unter dem Einfluss der Kirchendoktrin geschrieben wurden wie auf katholischer Seite! Das zeigt, dass deren beide Beweisführung oft eher die Doktrin schützen muss wie der Wahrheitsfindung dienlich ist!

 

Vorab wollen wir noch einige gewichtige Details in der hebräischen Ursprache ansehen die uns weiterhelfen die Verbindung zwischen dem Wort „rúach“ und einer bestimmten Person oder Personengruppe zu identifizieren. Das schliesst jedes Mal eine dritte Person „Heiliger Geist“ deutlich aus, ebenso eine undefinierbare, mystische „Kraft“:

 

a) Im Zusammenhang mit Gott Jehova: „Der GEIST Gottes“, Hebr.: rúach-’Elohím

 

*** Rbi8  1. Samuel 11:6 ***

Und der Geist Gottes wurde über Saul wirksam, als er diese Worte hörte, und sein Zorn entbrannte sehr.

 

*** Rbi8  1. Samuel 11:6 ***

„Der Geist Gottes“. Hebr.: ruach-’Elohím; TLXXVg u. 2 hebr. Hss.: „der Geist Jehovas“.

 

Eine Intelligente Person, wahrscheinlich Gottes Wortführer „der Geist (Engel) Gottes“ begann auf Saul einzuwirken. Sei dies nun direkt durch Jehova, was unwahrscheinlich ist, da Jehova sich seiner Engel bedient, um gewisse Aufgaben zu lösen: Vorab seines Wortführers Michael und durch ihn dessen Engeln. Was war das Resultat dieser Einwirkung? Offenbar eine Veränderung der Sicht der Gefahrenlage, von Furcht weg zu Mut; Bewusstsein, dass Gottes Engel zu Gunsten Israels handeln wird, wie der Verlauf der Geschichte dann zeigt! (1.Sa 11:13) Saul wurde fähig Israel anzuführen, was beim Volk dazu führte ihn zum König zu machen! (1.Sa 11:15)

 

Offenbar war dieser „Geist Gottes (der) über Saul wirksam“ wurde ein Lehrnprozess mit klarer Aufgabenstellung wie das Problem gelöst werden müsse, der ein positives Resultat erbrachte, so lange Saul den Anweisungen des Geistes, respektive Engels gehorchte! In diesem Fall richtete sich nun der Zorn des Königs gegen die Feinde, die belagernden Ammoniter, welche allen Israeliten in Jabesch androhten das rechte Auge auszubohren.

 

Im hebräischen Originaltext steht deutlich: „Der Geist Gottesruach-’Elohím;

 

Nur die Handschriften TLXXVg verwenden den Ausdruck „der Geist Jehovas“, was bereits eine Veränderung darstellt:

 

T:        Targumin, Übersetzungen bezw. Freie Widergabe von Teilen der Hebräischen Schrift

LXX:    Septuaginta, im 2., 3.Jh v.u.Zt. entstandene Übersetzung in die griechische Sprache

Vg:      Vulgata von Hieronimus, einem Vertreter der Dreieinigkeitslehre, um 400 geschrieben

 

b) Im Zusammenhang mit dem „Engel Gottes“, dem Werkmeister: „Dem Geist Gottes“: Hebr.: ruach-’Él.

 

*** Rbi8  Hiob 33:3-4 ***

Gottes eigener Geist [[Der Geist Gottes]] hat mich gemacht,

Und des Allmächtigen Odem, er hat mich dann zum Leben gebracht.

 

*** Rbi8  Hiob 33:4 ***

Wtl.: „[Der] Geist Gottes“. Hebr.: ruach-’Él.

 

Gott sprach: „Auf, lasst uns Menschen machen“ und sprach dabei mit seinem Engel, dem „Werkmeister“. Zum Ende blies Jehova den „Odem (rúach) des Lebens“ in Adams Nase. Erst damit „wurde der Mensch eine lebende Seele“! Im Falle der Auferweckungen zur Zeit Jesu wird nichts davon berichtet, dass Jehova direkt Einfluss nahm. Offensichtlich wurden die Aufgabe durch Engel ausgeführt! Jesus sagt von sich selbst, dass er Leben in sich selbst besitzt, somit Leben weitergeben kann! Offensichtlich ist dies auch bei Engeln der Fall, wo sie im Auftrag Jesu handeln!

 

*** Rbi8  Johannes 5:26 ***

Denn so, wie der Vater Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn gewährt, Leben in sich selbst zu haben.

 

c) Im Zusammenhang mit dem Geist im Menschen: „Der Geist eines Mannes“. Hebr.: ruach-’ísch.

 

*** Rbi8  Sprüche 18:14 ***

Der Geist eines Mannes kann seine langwierige Krankheit ertragen; was aber einen niedergeschlagenen Geist betrifft, wer kann ihn tragen?

 

*** Rbi8  Sprüche 18:14 ***

„Der Geist eines Mannes“. Hebr.: ruach-’ísch.

 

d) Im Zusammenhang mit dem „Geist von Göttern“: Aram.: ruach-’elahín

 

*** Rbi8  Daniel 4:18 ***

Dies war der Traum, den ich selbst, König Nebukadnezar, sah; und du deinerseits, o Beltschazzar, sprich, was die Deutung ist, da mir alle [anderen] Weisen meines Königreiches die Deutung selbst nicht bekanntgeben können. Aber du bist sachkundig, weil der Geist heiliger Götter in dir ist.

 

*** Rbi8  Daniel 4:18 ***

„Der Geist [der] . . . Götter“. Aram.: ruach-’elahín; lat.: spiritus deorum.

 

e) Im Zusammenhang mit „Geist im Menschen“: „Den Menschengeist“. Hebr.: ruach- ’adhám.

 

*** Rbi8  Sacharja 12:1 ***

Ein prophetischer Spruch:

Das Wort Jehovas hinsichtlich Israels“ ist der Ausspruch Jehovas, der [die] Himmel ausspannt und die Grundlage der Erde legt und den Menschengeist in seinem Innern bildet.

 

Vollbild anzeigen*** Rbi8  Sacharja 12:1 ***

„Den Menschengeist“. Hebr.: rúach- ’adhám.

 

Dies könnte mit dem Einlegen eines Discs oder einstecken eines Pen-Drives verglichen werden, um Daten direkt in das Hirn eines Menschen zu transferieren.

 

f) Schlussfolgerung:

 

Allen diesen vier Kategorien ist gemeinsam, dass der Geist mit einer bestimmten Person oder einer Personengruppe in direkter Beziehung steht! Damit ist jedes Mal eine unabhängige Person „Heiliger Geist“ oder eine unabhängige „Kraft“ namens „Geist“ in Form einer Energie die aus sich selbst wirkt ausgeschlossen. Es geht um intelligente Einflussnahme, um Vermittlung von Wissen, von Geist, von Intelligenz.

 

2.1.1.4        Ist der „Heilige Geist“ eine Person, nur weil er hin und wieder personifiziert dargestellt wird oder ist an gewissen Stellen Gott als Person selbst und Jesus als Engel „heiliger Geist“, weil sie Wahrheit reden?

Ein Text im 1.Johannes 5:7, 8 in verschiedenen älteren Übersetzungen wird heute kaum mehr abgedruckt, selbst in neueren Katholischen Übersetzungen wird er weggelassen. Seit längerer Zeit ist er unter Schriftkundigen als unechter Zusatz bekannt, der zur Stützung der Dreieinigkeitslehre erst ab dem 4. Jahrhundert in gewissen Handschriften erscheint, in älteren Textzeugnissen dagegen aber fehlt. Aus einer Analyse dieser Sätze und einer Gegenüberstellung wie verschiedene Religionsgruppen den Text wiedergeben können wichtige Rückschlüsse gezogen werden! Beachten wir, dass der Kampf Arianer (Gegner der Dreieinigkeitslehre) und Athanasier (Befürworter, Verfechter der Dreieinigkeitslehre) bis heute keinesfalls abgeschlossen ist, sondern immer wieder neu aufflammt! Stets gab und gibt es Gruppen die den eigenen Verstand bemühen, statt sich Mehrheiten und Machtgebilden zu fügen! Jesus gab darin Vorbild, Paulus kopierte ihn und gibt uns darin Anleitung!

 

Der Text in den ältesten heute bekannten Handschriften übersetzt in etwa lautet:

 

*** Rbi8  1. Johannes 5:7-8 ***

Denn da sind drei Zeugnisträger, 8 der Geist und das Wasser und das Blut, und die drei sind in Übereinstimmung.

 

Der unechte Zusatz der später zugefügt wurde und etwa 1500 Jahre lang als biblischer Beweis für die biblische Richtigkeit Dreieinigkeitslehre gelehrt wurde: „Denn da sind drei Zeugnisträger, im Himmel: der Vater, das Wort und der heilige Geist, und diese drei sind eins. (8) Und da sind drei Zeugnisträger auf Erden“.

 

Die unechte Zufügung „... im Himmel: der Vater, das Wort und der heilige Geist“ will den Sinn vermitteln, dass dort drei Personen aktiv sind. Stimmt dies aber, wenn wir den Satz genau betrachten und mit anderen Textstellen zum selben Thema vergleichen? „Heiliger Geist“ ist jedes Wort der Wahrheit, unabhängig, ob es von Jehova her kommt, ob es Jesus äussert oder ein Engel oder Mensch dies wiederholen! So ist die ganze Schrift der Wahrheit „heiliger Geist“ und nicht eine Person, sondern eine Sache!

 

http://goldankauf-fuerth-nuernberg.de/media/faelschung.jpgDiese Fälschung wird wie in der folgenden Tabelle aufgezeigt wird in verschiedenen Übersetzungen, die unterschiedlichen Glaubensrichtungen zugeordnet sind entweder erwähnt, im Kommentar beschrieben oder gar nicht kommentiert. Nur wer die Dreieinigkeitslehre ablehnt hat Interesse daran, diese Fälschung hervorzuheben. Für alle, welche die Lehre unbesehen übernommen haben ist dies kontraproduktiv, da Menschen Zweifel haben könnten, warum so lange Zeit die Fälschung toleriert wurde: Weil sie doch so nützlich erschien bei der Verteidigung des eigenen Dogmas! Wenn „der Geist die Wahrheit ist“ dann müssen wir uns allerdings nach dem Geist ausrichten, nicht nach Menschen!

 

Der Geist“, in diesem Fall Gottes erste Schöpfung als Engel, Michael ist zur Erde gesandt worden und als Jesus geboren worden! Jesus selbst bestätigt dies öfters, ohne Namensnennung. In der Synagoge von Nazareth, seinem Heimatort zitierte er den Propheten Jesaja, der über ihn prophezeite und Jesus bestätigt, dass jene Prophezeiung sich zu jenem Zeitpunkt erfüllte: (Jes 42:1-4; 58:6, 7; 61:1-4)

 

*** Rbi8  Lukas 4:18-19 ***

Jehovas Geist ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, um den Armen gute Botschaft zu verkünden, er hat mich ausgesandt, um den Gefangenen Freilassung zu predigen und den Blinden Wiederherstellung des Augenlichts, um die Zerschlagenen als Freigelassene wegzusenden, 19 um Jehovas annehmbares Jahr zu predigen.“

 

Jesus musste das kommende Königreich der Himmel predigen, hierzu war er vom Himmel ausgesandt worden! Am Ende, nach dem Abendmahl bestätigt Jesus, dass er die Aufgabe erfüllt habe und nun zum Vater an dessen Seite zurückkehren werde:

 

*** Rbi8  Johannes 17:5 ***

Und nun, Vater, verherrliche mich an deiner Seite mit der Herrlichkeit, die ich an deiner Seite hatte, ehe die Welt war.

 

Johannes zeigt im 1.Brief, dass dies wurde die Taufe Jesu im Wasser bezeugt wurde und dann erneut durch den Tod, wo sein Blut vergossen wurde, wie dieses beides angekündigt worden war! „Der GEIST“ Jehova bezeugte selbst dies bei der Taufe dadurch, dass er Jesus als seinen „geliebten Sohn“ bestätigte!

 

In nur zwei Sätzen wird „der Geist“ drei Mal erwähnt! Wer findet heraus, welcher „Geist“ jedes Mal gemeint ist?

 

Bibelausgabe (nach Publikationsjahr aufsteigend)

Textwiedergabe in:

1.Johannes 5:6-8

Kommentar / Fussnote

Die Heilige Schrift

Aus dem Grundtext übersetzt

Perlbibel (Elberfelder)

1905

(Täufer/Wiedertäufer: Trinitarier)

6 Dieser ist es, der gekommen ist  durch Wasser und Blut, Jesus [der] Christus; nicht durch das Wasser allein, sondern durch das Wasser und das Blut. Und der Geist ist es, der da zeugt, weil der Geist die Wahrheit ist. 7 Denn drei sind es, die da zeugen: 8 der Geist und das Wasser und das Blut; und die drei sind einstimmig.

[[Kein Kommentar]]

Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments;

Zwingli-Bibel

1947

(Protestanten: Trinitarier)

6 Dieser ist es, der durch Wasser und Blut gekommen ist: Jesus Christus, nicht im Wasser allein, sondern im Wasser und im Blut; und der Geist ist es, der Zeugnis dafür ablegt; denn der Geist ist die Wahrheit. 7 Drei nämlich sind es, die Zeugnis ablegen: 8 Der Geist und das Wasser und das Blut; und die drei gehen auf eins.

Erst seit Mitte des 4.Jahrhunderts sind hier in manche lateinische und erst seit dem 15.Jahrhundert in einzelnen griechischen Bibeln folgende Worte eingeschoben: „im Himmel: der Vater, das Wort und der heilige Geist, und diese drei sind eins. Und drei sind es die Zeugnis ablegen auf Erden.“

Die Heilige Schrift; Einheitsübersetzung ; (von Eleonore Beck kommentierte Familienbibel)

1980

(Katholiken/Protestanten: Trinitarier)

6 Dieser ist es, der durch Wasser und Blut gekommen ist: Jesus Christus. Er ist nicht im Wasser gekommen, sondern im Wasser und im Blut. Und der Geist ist es, der Zeugnis ablegt; denn der Geist ist die Wahrheit. 7 Drei sind es, die Zeugnis ablegen: 8 der Geist, das Wasser und das Blut; und diese drei sind eins.

 

6-7 Jesus, der Sohn Gottes, ist durch Wasser (Jordantaufe) und Blut (Tod am Kreuz) gekommen. Am Jordan gab der Geist Zeugnis für ihn (vgl. Joh 1:31), am Kreuz gab es sein Leben für das Leben der Welt (vgl. Joh 6:51). Die Aussage richtet sich gegen Irrlehrer die sagen, das Kreuz Christi bedeute nichts für das Leben der Welt, einzig der Geist entscheide darüber, ob er Gottes Sohn sei. – Hier ist bei vielen Textzeugen das sogenannte Comma Johanneum (“Satz des Johannes“) eingefügt, das nicht zum ursprünglichen Text gehört: „(... die Zeugnis ablegen) im Himmel: der Vater, das Wort und der Heilige Geist, und diese sind eins. 8 Und drei sind es, die Zeugnis geben auf Erden: (der Geist ...)“. – Die drei Elemente (Geist, Wasser, Blut) sind drei Zeugen, die zeichenhaft hinweisen auf die Sakramente der Taufe und der Eucharistie und auf den Geist, als die in ihnen wirksame Kraft.

Die Bibel

Revidierte Elberfelder Bibel

1986

(Täufer/Wiedertäufer: Trinitarier)

6 Dieser ist es, der gekommen ist durch Wasser und Blut: Jesus Christus; nicht im Wasser allein, sondern im Wasser und im Blut. Und der Geist ist es, der (dies) bezeugt; denn der Geist ist die Wahrheit. 7 Denn es sind drei, die (es) bezeugen: 8 der Geist und das Wasser und das Blut; und die drei sind einstimmig (21).

21 w. Sind auf das eine (gerichtet)

Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift

(mit Studienverweisen)

1986

(Jehovas Zeugen: Antitrinitarier z.T. Arianer)

*** Rbi8  1. Johannes 5:6-8 ***
6 Dieser ist es, der mittels Wasser und Blut gekommen ist, Jesus Christus; nicht mit dem Wasser allein, sondern mit dem Wasser und mit dem Blut. Und der Geist ist es, der Zeugnis ablegt, weil der Geist die Wahrheit ist. 7 Denn da sind drei Zeugnisträger, 8 der Geist und das Wasser und das Blut, und die drei sind in Übereinstimmung.

 

***  1. Johannes 5:8 (Fn) ***
Wtl.: „die drei [Zeugnisträger] sind in das eine hinein“. Vgl. Joh 10:30, Fn. Zur Erörterung dieses V. siehe Anh. 6
B.

 

*** Rbi8  Johannes 10:30 ***
30 Ich und der Vater sind eins.“

 

***  Johannes 10:30 (Fn) ***
Od.: „in Einheit“. Gr.: hen, Neutr., um Einheit in der Zusammenarbeit anzuzeigen. Siehe 17:21 u. 1Ko 3:8, Fnn.

 

*** Rbi8  Johannes 17:20-21 ***
20 Ich bitte nicht nur in bezug auf diese, sondern auch in bezug auf diejenigen, die durch ihr Wort an mich glauben, 21 damit sie alle eins seien, so wie du, Vater, in Gemeinschaft bist mit mir und ich in Gemeinschaft bin mit dir, daß auch sie in Gemeinschaft mit uns seien, damit die Welt glaube, daß du mich ausgesandt hast.

 

*** Rbi8  1. Korinther 3:8 ***
8 Der Pflanzende nun und der Begießende sind eins, doch wird jeder seinen eigenen Lohn gemäß seiner eigenen mühevollen Arbeit empfangen.

 

***  1. Korinther 3:8 (Fn) ***
„Eins“. Gr.: hen, Neutr., um Einheit in der Zusammenarbeit anzuzeigen. Siehe Joh 10:30, Fn.

 

*** Rbi8 1644  6B "Drei Zeugnisträger" ***
6B „Drei Zeugnisträger“

„Denn da sind drei Zeugnisträger, der Geist und das Wasser und das Blut, und die drei sind in Übereinstimmung“ (1Jo 5:7, 8).

Diese Wiedergabe ist in Übereinstimmung mit den griechischen Textausgaben von C. Tischendorf (achte Ausg., 1872); Westcott und Hort (1881); Augustinus Merk (neunte Ausg., 1964); José María Bover (fünfte Ausg., 1968); UBS; Nestle-Aland.

Nach „Zeugnisträger“ fügen die Kursivhss. Nr. 61 (16. Jahrhundert) und Nr. 629 (lateinisch und griechisch, 14. bis 15. Jahrhundert) sowie Vgc die Worte hinzu: „im Himmel: der Vater, das Wort und der heilige Geist, und diese drei sind eins. (8) Und da sind drei Zeugnisträger auf Erden“. !ABVgSyh,p enthalten diese Worte aber nicht.

 

Die Bibel

(übertragen und erklärt von) Hans Bruns

1987

(Evangelisch-Luterisch; Trinitarier)

6 Der ist es, der durch Wasser und Blut gekommen ist, Jesus Christus, nicht im Wasser allein, sondern im Wasser und Blut. Und der Geist ist Zeuge dafür; weil dieser Geist die Wahrheit ist. 7 So sind drei Zeugen da: 8 der Geist, das Wasser und das Blut, und diese drei zielen auf dasselbe hin.

Johannes nennt hier vier Zeugen, die für die Christen eintreten werden in jenem Gericht, das sie selber in ihrem Herzen (3, 19 ff) durchmachen: die Taufe (= Wasser); das Abendmahl (=Blut); den Geist, der in beiden die Kraft ist; und zuletzt Gott selbst, der für seinen Sohn eintritt und dessen Zeugnis uns ins Herz dringt. Schliesslich läuft alles darauf hinaus, dass der Apostel uns fragt, ob wir Gemeinschaft mit Jesus haben. Wer diese Gemeinschaft mit dem Sohn hat, hat dadurch alles. Ohne Jesus kein Leben – mit Jesus wahres Leben!

 

Jehovas Zeugen kommentieren die Textfälschung am deutlichsten, weil sie die Trinitätslehre in Gefolgschaft gemäss den Lehren des Arius als nicht apostolisch und unbiblisch ablehnen. In diesem Fall gebührt ihnen die Ehre zum Verständnis beizutragen! Sie lehnen die Konzile und deren Beschlüsse die ja meist Veränderungen und Zusätze zur bestehenden guten Botschaft bedeuten ab.

 

Konntest Du die oben gestellte Frage beantworten, welcher „Geist“ wann gemeint ist? Die Antwort ist in den Sätzen selbst eingeschlossen! Zudem hat Jesus sich selbst identifiziert und sich als „die Wahrheit“ zu erkennen gegeben:

 

Einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus. 1.Timotheus 2,5-6 - Bildquelle: pixelio.de*** Rbi8  Johannes 14:6-7 ***

Jesus sprach zu ihm: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich. 7 Wenn ihr mich erkannt hättet, würdet ihr auch meinen Vater erkannt haben; von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.“

 

Jesus, „der Geist Jehovas“ ist die Wahrheit, weil er stets Wahrheit redet und Gott Jehova stets die Ehre, als „dem GEIST“, als Quelle aller Wahrheit gibt!

 

Es gibt keine anderen Mittler zwischen Gott und Mensch ausser Jesus! Da ist weder Maria noch sind es Heilige oder Engel! Jede Religion, die sich als Mittler ausgibt verdrängt in Wirklichkeit den Christus und nimmt dessen Rolle ein, selbst dann, wenn sie lautstark das Gegenteil behauptet! Jede die den „heiligen Geist“ zur Person „Heiliger Geist“ erklärt verdunkelt den Sinn der Schrift und macht es unmöglich gewisse Texte zu verstehen! Man kann dann weder Jesus noch den Vater erkennen und sehen und in ihrer Rolle unterscheiden!

 

http://www.nmz-mission.de/fix/files/pic/600irrgarten.2.jpgEs gibt nicht verschiedene Wege, wie diese die Kirchen offerieren, sondern einen einzigen Weg, welcher der Christus ist! „Der Geist“ der Zeugnis gibt ist der als Geistwesen im Himmel an der Seite des Vaters herrschende Jesus! Er legt erneut Zeugnis über sich selbst ab! Johannes bestätigt dies im 1.Brief, was später wiederum durch Zeugnis Jesu in der Offenbarung bestätigt wird, wo er sagt, dass er für „immer und ewig“ lebt, wie er zu Johannes spricht!

 

*** Rbi8  Offenbarung 1:17-18 ***

Und er legte seine Rechte auf mich und sprach: „Sei ohne Furcht. Ich bin der Erste und der Letzte 18 und der Lebende; und ich wurde ein Toter, doch siehe, ich lebe für immer und ewig, und ich habe die Schlüssel des Todes und des Hades.

 

Die Einheit des Vaters in demselben „Geist der Wahrheit“ mit dem Sohn geht auch aus den Eingangsworten der Offenbarung deutlich hervor, ohne dass dort eine dritte Person „Heiliger Geist“ erwähnt wird. Jesus legt stets Zeugnis für die Wahrheit ab, die er vom Vater her gehört hat! Der Vater ist dabei im Rang eindeutig höher:

 

*** Rbi8  Offenbarung 1:1-3 ***

Eine Offenbarung [[heiliger Geist der Wahrheit]] von Jesus Christus [[der Geist]], die Gott [[der GEIST]] ihm gab, um seinen Sklaven die Dinge zu zeigen, die in kurzem geschehen sollen. Und er sandte seinen Engel [[einen Geist]] aus und legte [sie] durch ihn in Zeichen seinem Sklaven Johannes dar, 2 der von dem Wort, das Gott gab, [[durch seinen eigenen Geist]] Zeugnis ablegte und von dem Zeugnis, das Jesus Christus gab, ja von allem, was er sah. 3 Glücklich der, der laut liest, und diejenigen, die die Worte dieser Prophezeiung hören und die darin geschriebenen Dinge halten; denn die bestimmte Zeit ist nahe.

 

Hier sind alle fünf Formen von „Geist“ in drei Sätzen enthalten, vier Mal betrifft es Personen, zu Beginn aber den „Geist der Wahrheit“, die Offenbarung selbst:

 

Der grosse „GEIST“ ist Jehova, Gott, sein erstgeschaffenes Geistgeschöpf, „der Geist“ Jesus ist an seiner rechten Seite. Jesus sendet einen seiner Engel, die alle „Geister“ sind aus, um die Botschaft an Johannes zu übermitteln. Dieser Mensch Johannes legt durch seinen eigenen „Geist“, seinen Verstand, sein Erinnerungsvermögen Zeugnis von den Dingen ab, die er in sechzehn unterschiedlichen Visionen oder einer Form von Kurzfilmen auf der geistigen Leinwand sah und hörte! Keine eigenständige Person „Heiliger Geist“ kann hinein projiziert werden, immer ist „Geist“ an die bereits vorhandenen Personen und deren „Geist“ gebunden, an ihr eigenes Denk- und Erinnerungsvermögen die „heiligen Geist der Wahrheit“ äussern!

 

2.1.1.5        Die Textfälschung in 1.Johannes 5:7, 8 des Apologeten Paulus Orosius [4], der den „Geist“ personifiziert als dritte Person „Gott“ im Himmel darstellt geht auf das Jahr 415 zurück!

Der ganze Streit um den „Heiligen Geist“ als dritte Person der Dreieinigkeit kann nur im Hinblick auf den grossen Streit und die Aufspaltung der Christenheit in zwei Lager gesehen werden, die im Zusammenhang mit Arius (Unitarier; Sabbatist) und Athanasius (Trinitarier; Anhänger des „dias solis“, des Sonntags) steht! Es ging dabei im die Annäherung, Adaption und Verschmelzung mit dem heidnischen Staatswesen Roms! Die Befürworter übernahmen alle wichtigsten äusseren Merkmale, was ihnen zum Status der Staatskirche verhalf. Die Gegner wollten den Lehren der Apostel und vor allem ihrem Herrn und König Jesus treu bleiben! Jakobus schreibt, was schon in seinen Tagen seinen Beginn nahm, weil es stets Heuchler gab, die sich zu Christus bekannten aber ihn durch ihr Handeln und Lehren verleugneten:

 

http://www.heiligenlexikon.de/Fotos/Konstantin_der_Grosse5.jpg*** Rbi8  Jakobus 4:4-6 ***

Ihr Ehebrecherinnen, wißt ihr nicht, daß die Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer immer daher ein Freund der Welt sein will, stellt sich als ein Feind Gottes dar. 5 Oder scheint es euch, daß die Schrift umsonst sagt: „Mit einem Hang zum Neid sehnt sich fortwährend der Geist, der in uns Wohnung genommen hat.“? 6 Die unverdiente Güte jedoch, die er erweist, ist größer. Folglich sagt er: „Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber erweist er unverdiente Güte.“

 

Der „Hang zum Neid“ hat mit dem „Gesetz der Sünde“ zu tun, das uns ins Fleisch geschrieben ist und das wir durch das „GESETZ des Geistes“ in der Taufe ersetzt haben. Im Konzil von Nicäa besiegelte die Kirche den Bund mit dem System Satans! Konstantins Taufe durch Papst Silvester I. ist einer der Höhepunkte absurden Christentums!

 

*** Rbi8  1. Mose 6:5 ***

Da sah Jehova, daß die Schlechtigkeit des Menschen ausnehmend groß war auf der Erde und daß jede Neigung der Gedanken seines Herzens allezeit nur schlecht war.

 

Wer sich erneut mit der Welt einlässt und sich gar mit ihr verbündet, wie das bei der Katholischen Kirche offensichtlich ist, der ist gegenüber Gott ein Ehebrecher!

 

Die Taufe entspricht einem Ehegleichen Bündnis gegenüber Gott und seinem Christus! Der „Geist der Wahrheit“, des Wortes Gottes wird dabei anerkannt! Dadurch werden wir geheiligt, indem wir die gelernten Dinge anwenden und uns Gottes Geboten unterordnen. Dadurch sterben wir gegenüber der Sünde ab und werden durch den „Geist der Wahrheit“ geheiligt, indem „unverdiente Güte“ uns von Fluch wegen unserer früheren Sünden befreit!

 

*** Rbi8  Johannes 17:17 ***

Heilige sie durch die Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit.

 

Wer sich danach erneut mit der Welt einlässt adaptiert auch erneut deren Gewohnheiten. Neid, auf jene die der Wahrheit treu bleiben ist nur eine davon, das führt zu Hass und Verfolgung, man nimmt schon bald selbst zu Lüge und Fälschung Zuflucht!

 

In einigen noch älteren Übersetzungen wird der gefälschte Text wie bereits oben erwähnt wie folgt wiedergegeben: „... im Himmel: der Vater, das Wort, und der heilige Geist; und diese drei sind eins. Und drei sind, die Zeugnis geben auf Erden(Alioli Bibel) Dabei handelt es sich weiterhin um denselben unechten Zusatz, der heute in den meisten Übersetzungen weggelassen wird oder allenfalls als Fussnote erscheint.

 

Die Fussnote der Jerusalemer Bibel (Katholischen Übersetzung), besagt, dass dieser Text „in den alten griechischen Hss [Handschriften], den alten Üss [Übersetzungen] und den besten Hss von V [Vulgata] fehlt“. In dem Werk A Textual Commentary on the Greek New Testament von Bruce Metzger (1975, S. 716—718) wird gar auf die geschichtliche Entwicklung dieser unechten Textstelle verwiesen.

 

http://covers.openlibrary.org/b/id/5564045-M.jpgQuintus Septimus Tertulian (ca. 150-200 u.Z.), ein Apologet aus Karthago war eifriger Verfechter des einzigen Gottes Jehovas und wendete sich in Streitschriften u.a. gegen die Kindertaufe. Darum wird er auch in den Kirchen nicht als Heiliger gefeiert! Orosius, Verteidiger der Trinität veränderte respektive ergänzte die Schrift Tertulins, um seine Kirchenmeinung dort zu festigen.

 

Erstmals soll dieser Zusatz in der Abhandlung Liber Apologeticus aus dem Jahre 415 u.Z., der vom Historiker Orosius Paulus der aus Spanien stammt erschienen sein. Er war Geschichtsschreiber und Priester von Braga (heutiges Nordportugal). Dort bekämpfte er die Lehren der Priscillianisten (Arianer)  und musste eventuell vor den um 400 u.Z. während der Völkerwanderung eindringenden Vandalen (Arianer) aus Spanien fliehen. Andere behaupten dagegen, dass er vom Bischof Avitus von Braga (Trinitarier) zuerst zu Hieronimus nach Bethlehem (Trinitarier) und später zu Augustinus von Hippo (Trinitarier) gesandt wurde, um Rat und Unterstützung im Streit gegen die sich schnell ausbreitenden Priscillianer zu erhalten.

 

Priscillian von Avila (340-385) war ein reicher Laie der sein Leben dem Studium der Schrift gewidmet hatte. Er richtete sein Predigen  gegen den römischen Klerus und stemmte sich dagegen irdische Ehren anzunehmen! (Joh 5:39-44) Er predigte in Spanien eine Unterordnung unter „heiligen Geist“ aus der Schrift. Er verstand das christliche Leben als beständiges Gespräch mit Gott! Die Worte des Paulus im 1.Brief an die Korinther wurden sein Leitsatz:

 

*** Rbi8  1. Korinther 6:19-20 ***

Was? Wißt ihr nicht, daß der Leib von euch der Tempel des in euch [wohnenden] heiligen Geistes ist, den ihr von Gott habt? Auch gehört ihr nicht euch selbst, 20 denn ihr seid um einen Preis erkauft worden. Auf jeden Fall verherrlicht Gott in dem aus euch [bestehenden] Leibe.

 

Priscillan war Unitarier und verteidigte damit die Lehren des Arius. Er lehnte das Konzil von Nicäa 325 u.Z. und Konstantinopel 381 u.Z. sowie deren Entscheide ab. Seine Schriften, in denen er die Briefe des Paulus kommentierte enthielten eine Einleitung, Titel zu thematischen Abschnitten und Erklärungen und sind bis heute erhalten. Andere Schriften wurden während der Verfolgung zerstört. So ist es oft schwierig zu sagen, ob eine gewisse Aussage von ihm oder seinen Feinden und Anklägern stammt. Er lehrte ein reines Leben zu führen, eine gewisse Askese und einen Verzicht auf Fleisch- und Weingenuss, sowie weitgehende freiwillige sexuelle Abstinenz. Er nahm Frauen in den Versammlungen als gleichberechtigt auf, was zu jener Zeit eine Erneuerung darstellte, auf Jesus und die Apostel verweisend. Später übernahmen die Katharer (Arianer) diese Gepflogenheit ebenso.

 

2.1.1.6        Der priscillianische Streit als Fortsetzung der Auseinandersetzung um das Glaubensbekenntnis von Nicäa und Konstantinopel

Im priscillianischen Streit warfen ihm die Gegner Zauberei und unzüchtige Orgien vor, absurde Aussagen im Hinblick auf die Lehren und die asketische Lebensweise! Man warf ihm vor ein Manichäer zu sein, eine Form des Etikettieren die viele traf, welche sich der Katholischen Kirche, deren Lehren oder Hierarchie widersetzten. Schon Hieronimus, der Übersetzter der lateinischen Vulgata zog sich wegen ähnlicher Vorwürfe nach Bethlehem zurück, um nicht von Rom verurteilt zu werden. Auf der Synode von Saragossa im Jahre 380 u.Z., wo Priscillian angeklagt wurde erschien er nicht und wurde dort prompt exkommuniziert. Inzwischen war er aber zum Bischof von Avila geweiht geworden. So war es Kaiser Gratian, der gegen ihn ein Edikt erliess und ihm und seinen Anhängern Verbannung androhte, wenn sie nicht abschwören würden. Das Edikt wurde später zurückgenommen. Eine Synode in Bordeaux im Jahre 384 u.Z. sprach sich gegen die Priscillianer aus und Kaiser Maximus verurteilte ihn daraufhin zum Tode. Er gilt als einer der ersten christlicher Märtyrer.

 

http://img.zvab.com/member/d26001/24378848.jpgDas Edikt „cunctus populus“ hatte Kaiser Theodosius I. im Jahr 384, nach seiner Taufe und gegen Häretiker erlassen, was zur Verfolgung und Ermordung all derer aufrief, welche der römischen Kirche und ihrem „Rechtglauben“ widersprachen! Er hatte das Konzil von Konstantinopel einberufen und beeinflusst wie zuvor Konstantin jenes von Nicäa 325 u.Z.! Gleichzeitig erhob er damals die Katholische Kirche zur Staatskirche. Die Verschmelzung Staat und Kirche war damit vollkommen vollzogen!

 

Priscillian wurde von den Anhängern des Athanasius, den Trinitariern in Form der Kirche Roms als erster Christ von Christen als „Ketzer“ hingerichtet, weil er den „Heiligen Geist“ als Person ablehnte! Seine Glaubensansichten verbreiteten sich in Spanien, Gallien und Galicien, wo sie erst im 7.Jahrhundert durch die Trinitarier verdrängt wurden. Auf dem ersten Kreuzzug verbrannte man Tausende von Katharern die ähnliche Lehren wie der Priscillius vertraten und entsprechend als „Reine“ lebten! Die Beurteilung der Priscillianer und ihrer Lehre geht auf Augustinus von Hippo zurück. Einige behaupten, dass die in Santiago de Compostela verehrten Reliquien des Jakobus des Älteren  (Jesu Halbbruder) in Wirklichkeit die Überreste Priscillians seien.

 

In der Streitschrift Liber Apologeticus verteidigt sich Orosius später gegen die Anklage gegen ihn der Häresie durch den Patriarchen Johannes II. (356-417) von Jerusalem (Arianer). Dorthin war Orosius als Ankläger gegen den Pelagius (Arianer) gereist, wo auch der angeklagte Pelagius im Jahre 415 erschien. Augustinus von Hippo (zuerst Arianer, dann Trinitarier) hatte ihn abgesandt. Johannes II. hatte bereits im Streit um die Lehren des Origenes eine wichtige Rolle gespielt, wo er Origenes (Unitarier, Sabbatist) verteidigte.

 

image069Die Werke des Orosius Paulus, vor allem seine Weltchronik „Historiae adversum paganos“ (Geschichte wider die Heiden), die er um 417/18 verfasste wurden ab dem 5.Jahrhundert weit verbreitet und viel zitiert! Darin steht er in einigen Aussagen kontrovers zu denen des Augustinus in dessen Werk „civitas dei“ (Der Gottesstaat), der die Katholische Kirche als Realisierung des tausendjährigen Christusherrschaft beschreibt, einem Begriff, den später das Dritte Reich Hitlers adaprierte.

 

Orosius dagegen identifizierte das Kaiserliche Rom als die vierte Weltmacht gemäss Daniel und beschrieb sie als Beschützerin des Christentums. Wobei auch er die Verbindung Kirche-Kaisertum als von Gott erwünscht beschrieb und so zum christlichen Imperialismus beitrug. Als Alarich und seine christlichen Goten (Arianer) Rom einnahmen wurde dies den Christen allgemein angelastet. Dagegen verteidigte Orosius das romtreue katholische Christentum (Trinitarier).

 

Vom sechsten Jahrhundert an erscheint der gefälschte Text des Orosius im 1.Johannes dann auch in altlateinischen Handschriften und solchen der Vulgata. Die Einheitsübersetzung, die Elberfelder-Bibel, die Gute Nachricht  und die NEUE-WELT-ÜBERSETZUNG u.a. weisen deutlich auf diesen unechten Zusatz hin (EB; EÜ; GN).

 

Was nun liegt als Grundlage vor, den „Heiligen Geist“ als eine von drei göttlichen Personen zu definieren? Der einzige Text in der gesamten Bibel, der die drei Dinge, respektive zwei davon Personen im selben Satz nennt und dadurch eine Verbindung zulassen könnte ist die Taufformel die Jesus selbst gab und die in Matthäus 28:19 steht:

 

*** Rbi8  Matthäus 28:18-20 ***

Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden. 19 Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

 

Schon allein der Zusammenhang führt die Dreieinigkeitslehre als absurd auf! Jesus selbst erklärt, dass ihm erst nach seiner Auferweckung im Geiste „… alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden“ wäre. Das schliesst eine höhere Autorität ein, welche diese Macht verlieh, so kann er dieser nicht gleich sein!

 

Alles zu lehren, was Jesus gelehrt hatte lautete der Auftrag! Jesus lehrte aber nirgends, dass der „heilige Geist“ eine Person sei oder er selbst ein Teil eines dreieinigen Gottes wäre. Ganz im Gegenteil, alle Texte, wo Jesus Bezug auf den Vater nimmt zeigt Unterordnung! Da sein Name im Himmel Michael lautet ist schon aus seiner Stellung als Engel deutlich, was und wer damit gemeint ist! Auch darin lassen die Worte des Paulus und Judas keinen Zweifel offen, dass Jesus mit jenem machtvollen Engelgeschöpf identisch ist! Die Offenbarung identifiziert Michael als kriegführenden Engelfürsten mit „dem Wort Gottes“ und als „König der Könige“! (Off 19:11-16) Jesus selbst bestätigt immer wieder seinen Status als himmlischen Abgesandten, niemals aber als „den GOTT“, sich Jehova gleich setzend! Am verheerendsten auf die Lehre Jesu sei Gott gleich wirken sich die Worte des Paulus im 1.Korintherbrief aus:

 

(1. Korinther 15:24-28)  Als nächstes das Ende, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat. 25 Denn er muß als König regieren, bis [Gott] alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. 26 Als letzter Feind wird der Tod zunichte gemacht. 27 Denn [Gott] „hat alle Dinge seinen Füßen unterworfen“. Wenn er aber sagt, daß ‘alle Dinge unterworfen worden sind’, ist offenkundig der ausgenommen, der ihm alle Dinge unterworfen hat. 28 Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allen alles sei.

 

Der himmlische Abgesandte Jesus errichtet das „Königreich der (neuen) Himmel“ hier auf der Erde und wenn die Priesterkönige in ihr Amt eingeweiht sind übergibt er dieses dem Vater, sich Ihm erneut unterwerfend. Niemals war er dem Vater gleichgestellt, immer war es der GOTT, der ihm eine höhere Stellung zuteilte, um eine bestimmte Aufgabe zu bewältigen! „Wenn er aber sagt, daß ‘alle Dinge unterworfen worden sind’, ist offenkundig der ausgenommen, der ihm alle Dinge unterworfen hat.“ Wer Paulus anders interpretiert tut dies in boshafter Absicht! Alle heutige Macht in Kirche, Staat und Wirtschaft wird in Harmagedon enden. Dies macht diese drei mächtigen Gebilde zu Jesu Hauptfeind!

 

image071Die Taufe „im Name des Vaters“ bedeutet nichts weiter, als den Vater in seiner höchsten und göttlichen Stellung als den Allerheiligsten und Allmächtigen anzuerkennen. „Im Namen des Sohnes“ bedeutet Jesus in seiner erhöhten Stellung über „jeder Macht und Autorität im Himmel und auf der Erde“ anzunehmen, der von Gott aufgrund seines Opfers als Richter und Retter gerechter Menschen, als König und Hoherpriester wiederkommt (Mat 28:18). „Im heiligen Geist“ getauft zu werden hat die Bedeutung jedes der Worte Jehovas, die ja „heiliger Geist der Wahrheit“ sind anzunehmen und glauben daran auszuüben. Das schliesst auch das „GESETZ des Christus“ ein, das einige Abweichungen vom GESETZ Mose aufweist und schliesst das „GESETZ des Glaubens“ mit ein!

 

Hunderte von Sätzen in der Schrift sind mit dem Glauben an einen dreieinigen Gott nur schwer oder überhaupt nicht zu verstehen. Wenn wir mit den Augen aber das lesen, was dort steht ist es leicht verständlich!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 10:37-38 ***

Ihr wißt, wovon nach der Taufe, die Johannes predigte, in ganz Judäa, angefangen von Galiläa, die Rede war, 38 nämlich von Jesus, der von Nazareth war, wie Gott ihn mit heiligem Geist und Kraft salbte, und er ging durchs Land und tat Gutes und machte alle gesund, die vom Teufel bedrückt wurden; denn Gott war mit ihm.

 

Gott und nicht Jesus selbst salbte ihn! Er wurde mit „heiligem Geist“ des tiefen Verständnisses, der Erinnerung an sein Vorleben im Himmel zum künftigen Priesterkönig „gleich Melchisedek“ gesalbt (Ps 110:1-4). Gott war mit Jesus, hörte auf seine Bitten und liess all das ausführen, was Jesus sich auch nur schon in Gedanken vornahm, um anderen zu helfen, um Gutes zu tun und Heilungen vorzunehmen!

 

http://us.123rf.com/400wm/400/400/anyka/anyka0905/anyka090500169/4912861-rolle-von-pergamentpapier-mit-wachs-versiegelt.jpgEbenso wie Jesus mit „heiligem Geist“ gesalbt wurde werden wir bei unserer Taufe mit „heiligem Geist“ versiegelt! Das Siegel stellt dabei die Gültigkeit des Bundes fest, den wir mit Gott und Jesus schliessen, gleich einem versiegelten Dokument, das unsere Staatszugehörigkeit zum „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ bestätigt. Der „neue Bund“ mit Christus Verpflichtet uns ebenso wie der „alte Bund“ mit Levi Israel verpflichtet hatte Gottes ganzen Willen auszuführen und alle Gebote zu halten! 

 

*** Rbi8  Epheser 1:13-14 ***

Durch ihn seid ihr auch, als ihr gläubig geworden seid, mit dem verheißenen heiligen Geist versiegelt worden, 14 der ein im voraus gegebenes Unterpfand unseres Erbes ist, zum Zwecke der Befreiung durch ein Lösegeld des besonderen Besitzes [Gottes], zum Lobpreis seiner Herrlichkeit.

 

image075Erst wenn Jesus dem Vater das gereinigte und aufgerichtete Königreich übergibt, das „Israel Gottes“, die kommende „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ werden wir „besonderer Besitz des Vaters“! Das Sigel Gottes bestätigt unseren Erbanspruch am neuen System! Nur wenn wir wie Jesus es vorgelebt hat Gottes Willen verstanden und ausgeführt haben, dann wird uns in der Schlussreinigung durch Jesu Loskaufsopfer erneut „unverdiente Güte“ zuteil, wenn letzte Fehler ausgelöscht werden.

 

Petrus bestätigte Gottes Zeugnis bei der Taufe des unbeschnittenen Kornelius und dessen Hausgemeinschaft, als jener die freie Gabe der „unverdienten Güte“ ebenso empfing, wie zuvor beschnittene Juden, dass die „trennende Zwischenwand“, welche Juden von Menschen der Nationen abtrennte durch Jesu Tod beseitigt worden war.

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 11:16-17 ***

Da kam mir der Ausspruch des Herrn in den Sinn, als er gesagt hatte: ‚Johannes seinerseits taufte mit Wasser, ihr aber werdet in heiligem Geist getauft werden.‘ 17 Wenn Gott ihnen also die gleiche freie Gabe verliehen hat, wie er sie auch uns verlieh, die wir an den Herrn Jesus Christus gläubig geworden sind, wer war ich denn, daß ich Gott hätte hindern können?“

 

Bedingung ist „gläubig an den Herrn Jesus Christus“ zu werden, um in „heiligem Geist“ getauft zu werden. Das schliesst mehr ein, wie die Taufe des Johannes, welche auf der Bitte um Vergebung von Sünden beruhte!

 

 

2.1.2          Darf oder muss gar „heiliger Geist“ an gewissen Stellen mit Jehova selbst als Person oder an anderen mit dem „Engel Jehovas“ identifiziert werden?

 

2.1.2.1        Personifizierung des „heiligen Geistes“ ist nicht stets notwendigerweise identisch mit einer Person!

Jesus bezeichnete den „heiligen Geist“, der „ausgegossen“ würde unter anderen als „Helfer“, was eine Personifizierung einer Sache ist! Wenn wir eine Strassenkarte oder einen Stadtplan zur Hand nehmen ist jener unser „Helfer“, um uns zurechtzufinden! Ein Wörterbuch ist ein Sprach-„Führer“, ohne dass er dadurch zur Person wird! Wir sind uns im allgemeinen Sprachgebrauch durchaus gewohnt Dinge zu personifizieren und kommen nicht auf die Idee, dass eine wirkliche Person dabei gemeint sei!

 

Das griechische Wort für „Helfer“ lautet „paraklet“. Der „Helfer“ „lehrt“ uns, „legt Zeugnis ab“, „gibt Beweise“, „leitet“, „hört“ und „empfängt“ gemäss unterschiedlichen Textstellen. Alles im Textumfeld dieser Sätze deutet dabei auf das bereits aufgezeichnete Schriftwort hin, vorab das Verständnis der hebräischen Schriften. Nun aber nach Pfingsten sollte durch Hilfe Jesu als „der Geist“ mittels dem Ausgiessen des „heiligen Geistes“ auf die Apostel und auserwählten Jünger zudem die bereits bestehende Schrift des „alten Bundes“ erweitert werden, um jene des „neuen Bundes“: Die Evangelien, die Apostelgeschichte, die Briefe und die Offenbarung, um damit erst das „Vollständige“ zu bilden.

 

http://tbn0.google.com/images?q=tbn:0YHYbPAE9BwM9M:http://www.bdkj-duisburg.de/uploads/pics/HebrBibel.jpgDas „Vollständige“ bildet somit die gesamte Schrift, die uns in jedes Detail das von Wichtigkeit ist hineinführt, um Gottes Plan mit uns Menschen zu verstehen und uns auf die kommende Aufgabe vorzubereiten! Der „heilige Geist“, der nun aus der Schrift zu uns spricht will uns anleiten das zu tun, was Gottes Wille ist: Das Denk- und Handlungsvermögen zu erlangen eines vollkommenen, eines erwachsenen, eines reifen Mannes, der mit praktischer Weisheit handelt! Dies alles soll zielgerichtet auf das kommende Königreich ausgerichtet sein!

 

Der Kitt zwischen den Menschen, der sie zusammenbindet ist die Liebe, die sich erst dadurch vervollkommnet, wenn wir die GESETZE Gottes vollkommen beachten! Paulus zeigt, dass die Geistesgaben wie das Prophezeien, das Zungenreden, die teilweise Erkenntnis weggetan werden, sobald das „Vollständige“ gekommen ist. Dies wurde erreicht, nachdem Johannes am Ende des ersten Jahrhunderts die letzten Teile der „heiligen Schrift“ aufgezeichnet hatte!

 

*** Rbi8  1. Korinther 13:8-13 ***

Die Liebe versagt nie. Seien es aber [Gaben des] Prophezeiens, sie werden weggetan werden; seien es Zungen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden. 9 Denn wir erkennen teilweise, und wir prophezeien teilweise; 10 wenn aber das Vollständige gekommen ist, wird das Teilweise weggetan werden. 11 Als ich ein Unmündiger war, pflegte ich wie ein Unmündiger zu reden, wie ein Unmündiger zu denken, wie ein Unmündiger zu überlegen; nun aber, da ich ein Mann geworden bin, habe ich die [Merkmale] eines Unmündigen abgelegt. 12 Denn jetzt sehen wir mit Hilfe eines metallenen Spiegels in verschwommenen Umrissen, dann aber wird es von Angesicht zu Angesicht sein. Jetzt erkenne ich teilweise, dann aber werde ich genau erkennen, so wie ich genau erkannt worden bin. 13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe.

 

Als die ganze Schrift vollkommen zusammengestellt war wurde das „Teilweise“ weggetan. Keine einzelnen Briefe oder kein weiteres Evangelium war mehr notwendig, weil alles, was zu sagen war vollkommen in schriftlicher Form vorhanden ist, was „der GEIST“, was Jehova uns bis zum Abschluss des Systems durch Seinen Wortführer zu übermitteln hatte! Paulus warnt für unsere Tage, dass Menschen sich als Sprachrohr Gottes ausgeben, sich auf die Stufe der Apostel stellen: (2.Kor 11:12-15)

 

(2. Thessalonicher 2:1, 2)  Wir bitten euch jedoch, Brüder, in bezug auf die Gegenwart [[das Kommen; die Wiederkunft]] unseres Herrn Jesus Christus und unser Versammeltwerden zu ihm hin, 2 euch nicht schnell erschüttern und dadurch von eurem vernünftigen Denken abbringen noch euch aufregen zu lassen, weder durch eine inspirierte Äußerung noch durch eine mündliche Botschaft, noch durch einen Brief, angeblich von uns, in dem Sinne, daß der Tag Jehovas [[der Tag des Herrn (Jesus; seine Wiederkehr)]] hier sei.

 

image079Ob ich für mich entscheide wie ein Unmündiger zu handeln oder mich auf den Weg mache, um ein geistig Mündiger zu werden ist ein persönlicher Entscheid! Weder Gott noch Jesus noch die Apostel zwingen jemanden dazu! Geistige Vollkommenheit zu erlangen, das „Gesamtbild“ gestochen klar zu erkennen ist möglich! Dazu braucht es keine grosse religiöse Organisation, viel mehr eigenes Denkvermögen, harte Arbeit und Ausharren! Wer glaubt schon alles verstanden zu haben der prüfe sich ernstlich! Wenn wir verstanden haben setzen wir das Verstandene auch wirklich in die Praxis um?

 

Paulus zeigt, dass das vollkommen klare Erkennen erst noch in Zukunft liegt! Jehova kennt unser Herz, weiss um unsere Handlungen und erwählt sich die, welche seinen Willen in grösstmöglichem Umfang erfüllten, je nach Situation in der sich der Einzelne befand! Die Vollkommenheit aber erlangt auch Paulus erst bei seiner Frühauferstehung und bei Fertigstellung des geistigen Tempels! Er erklärt hierzu: „Jetzt erkenne ich teilweise, dann aber werde ich genau erkennen, so wie ich genau erkannt worden bin.“

 

Jeder Mensch, der sich darum bemühte Gottes Willen zu verstehen war inzwischen mittels der ganzen Schrift  vollkommen ausgerüstet für jedes gute Werk“! Es war an jedem selbst, dass er geistige Fortschritte macht, um das „Gesamtbild der Bibel“ durch die verschiedenen „Teilbilder“ richtig geordnet zu verstehen und entsprechend zu handeln!

 

*** Rbi8  2. Timotheus 3:16-17 ***

Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.

 

Die Erziehung in der Gerechtigkeit geschieht aufgrund von Gottes GESETZ! Wir müssen uns nicht nach den Gesetzen der Nationen ausrichten die ja zum Untergang verurteilt sind, sondern vielmehr Gottes Massstab, was Gerechtigkeit betrifft uns zu Eigen machen! „Der Helfer“ hierzu ist vollständig vorhanden: „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert“, sie ist „Geist der Wahrheit“! Wir kennen den Satz schon, rufen ihn uns aber erneut in Erinnerung:

 

*** Rbi8  Johannes 14:15-17 ***

Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten; 16 und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, damit er für immer bei euch sei: 17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn weder sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch ist.

 

image081Jesus erklärte später über Gottes Schriftwort, aus dem er immer wieder zitierte: „Dein Wort ist Wahrheit“ (Joh 17:17). Diese Wahrheit, die nur jene empfangen können die in ihn Glauben setzen und die seine Gebote halten sind es, die sich bemühen diesen „Geist“ in sich aufzusaugen! Wenn wir diese Wahrheit angenommen und verstanden haben, dann bleibt sie bei uns. Selbst wenn wir sterben erhalten wir denselben „Geist“, unser vollkommenes Erinnerungsvermögen bei der Auferstehung wieder, alles, was wir uns zuvor angeeignet haben! Dieser „Geist der Wahrheit“ bildet Teil unseres geistigen „Herzens“, dem Sitz unserer tiefsten Gefühle in das er eingeschrieben ist.

 

Der versprochene Helfer kam also erstmals, als Jesus den „heiligen Geist“ an Pfingsten auf seine Jünger ausgeleert hatte. Danach vermochten sie sich aller Worte Jesu zu erinnern und die Zusammenhänge zu den Worten der Propheten wurden ihnen aufgetan!

 

*** Rbi8  Johannes 15:26-27 ***

Wenn der Helfer gekommen ist, den ich euch vom Vater her senden will, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, wird dieser Zeugnis von mir ablegen; 27 und auch ihr sollt Zeugnis ablegen, weil ihr bei mir gewesen seid, seitdem ich begann.

 

http://www.welt-im-web.de/images/johann-ev-ende2jahrh.jpgDer Befehl an die Apostel war es nun, dass sie Zeugnis ablegten! Das taten sie mündlich und schriftlich! Auch wenn heutige Datierungen das Evangelium von Matthäus erst auf das Jahr 41 u.Z. legen, so ist doch höchst wahrscheinlich, das erste schriftliche Dokumente bereits kurz nach Pfingsten angefertigt wurden!

 

Es gab ausser den Aufzeichnungen des Matthäus auch schon früh viele andere Schriften. Die zwei weiteren Parallelberichte des Markus und Lukas die später entstanden stellen nur eine Auswahl dar und ergänzen gewisse Details! Sie folgten erst kurze Zeit vor der Zerstörung Jerusalems!

 

Das Evangelium des Johannes, das am Ende des Jahrhunderts folgte stellt dagegen weitgehend eine Ergänzung jener Aussagen Jesu dar, über welche die Apostel vorerst nicht reden sollten, wo nun aber auch jene Dinge schriftlich festgehalten sind, welche bisher nur in mündlicher Form gelehrt wurden. Wir sollten stets im Auge behalten, dass mitten unter Feinden verkündigt wurde, dass ein kommendes Reich das Bestehende vernichten werde! Das erzeugt nicht nur Freunde, sondern auch Feinde! Einige der Aussagen benötigen bereits ein reifes Verständnis des Lesers, um sie vollkommen zu verstehen!

 

*** Rbi8  Johannes 16:7-11 ***

Dennoch sage ich euch die Wahrheit: Es ist zu eurem Nutzen, daß ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, wird der Helfer keinesfalls zu euch kommen; wenn ich aber hingehe, will ich ihn zu euch senden. 8 Und wenn dieser gekommen ist, wird er der Welt überzeugende Beweise hinsichtlich Sünde und hinsichtlich Gerechtigkeit und hinsichtlich Gericht geben: 9 an erster Stelle hinsichtlich Sünde, weil man nicht Glauben an mich ausübt; 10 dann hinsichtlich Gerechtigkeit, weil ich zum Vater gehe und ihr mich nicht mehr sehen werdet; 11 dann hinsichtlich Gericht, weil der Herrscher dieser Welt gerichtet worden ist.

 

Das „GESETZ des Glaubens“ zu verletzen ist eine schwere Sünde und zieht Todesstrafe nach sich! Das hatte bereits Moses deutlich angekündigt. Die Nation Israel wurde darum gerichtet und im Jahre 70 u.Z. von den Römern zerstört, die Stadt Jerusalem und ihr Tempel zerstört! Gott verwarf im Gericht, das unmittelbar nach Jesu Tod im Himmel stattfand jene Generation und der „Bund mit Levi“ endete! Der „neue Bund“ mit dem Christus trat in Kraft, da er mit dem Blut Jesu rechtskräftig geworden ist! Satan wurde endgültig verurteilt und aus seiner himmlischen Stellung als Autorität, als „hellglänzender Cherub“ entfernt. Jesus dagegen wurde „über jede Autorität im Himmel und auf der Erde“ erhöht! Die Gerechtigkeit Gottes wurde dadurch offenbar gemacht, das Wort das Jehova durch David geredet hatte, dass der Messias, nun als Jesus offenbar gemacht sich als Hohepriesterkönig zur Rechten Gottes setzen werde, dies wurde ausgeführt.

 

2.1.2.2        „Heiliger Geist“ führt uns in die ganze Wahrheit Gottes ein

Derselbe „Lehrer“ in Form als „heiliger Geist“ empfing auch etwas später der Apostel Paulus, indem er nach seiner Taufe Visionen sah und dadurch die kommende „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ im Detail zu beschreiben in der Lage war (Epheserbrief). Er erfuhr über die Verschiedenheit der Gesetze und welche davon für Christen verbindlich sind (Römerbrief). Im Hebräerbrief zeigt er zudem den Wechsel innerhalb des GESETZES durch das Ende der levitischen Priesterschaft, indem Christus als Haupt der Versammlung nun Priesterfunktionen direkt vor Gott wahrnimmt.

 

http://raebear.net/faith/biblestudy/revelation/scroll-7seals.jpgSchlussendlich war es Johannes, der in der Offenbarung das im Himmel tagende Gericht in Visionen sehen durfte. Ihm wurde ein Blick in die „Buchrolle mit den sieben Siegeln“ gewährt, die Jesus als geschlachtetes Lamm bei seiner Erhöhung erhielt, sie öffnete und lass, die den ganzen Ablauf der Ereignisse der Endzeit aufweist.

 

Die Visionen beinhalten den Beginns des „Tages des Herrn“ [B1] bis hin zum Gericht [B2], der „Hochzeit des Lammes“ [B2e] mit der darauf folgenden Versiegelung des Überrests der 144.000 [B2e-B2g], der Urteilsvollstreckung in Harmagedon an den Böcken [B3] die ihren Glauben nicht durch Werke offengelegt haben und letztendlich dem „Abendessen der Hochzeit des Lammes“, [Bb; BbB] wo jeder der Auserwählten bei der Fertigstellung des geistigen Tempels seinen Lohn in Form seines Priesterkönigtums erhält.

 

Das ist die Belehrung durch den „Helfer“, der seit der Fertigstellung der Aufzeichnung bei uns geblieben ist und uns genauso Richtschnur und Anleitung gibt wie schon jenen im ersten Jahrhundert! Vieles wurde für uns in der Endzeit aufgezeichnet und konnte von jenen, welche die Mitteilung erhielten und sie aufzeichneten noch gar nicht vollkommen begriffen werden! Der Prophet Daniel schrieb schon darüber:

 

*** Rbi8  Daniel 12:8 ***

Was nun mich betrifft, ich hörte, aber ich konnte [es] nicht verstehen, so daß ich sprach: „O mein Herr, was wird der Schlußteil dieser Dinge sein?“

 

Die Propheten und Apostel, die uns in der Endzeit bereits damals mit diesen Mitteilungen dienten wussten, dass das Verständnis erst kurz vor dem Abschluss überströmend würde, weil der Engel dies Daniel deutlich gesagt hatte! (Da 12:3, 4, 9, 10) Der Apostel Petrus ergänzt dies durch einen weiteren Hinweis bezüglich den „besonderen Zeitabschnitt oder welche Art eines [Zeitabschnitts] der Geist in ihnen in bezug auf Christus anzeigte“, Informationen, welche Propheten im Voraus vermittelt wurden, um uns zu dienen die letzten Puzzleteile richtig einzuordnen!

 

*** Rbi8  1. Petrus 1:10-12 ***

Gerade was diese Rettung betrifft, wurde von den Propheten, die von der euch zugedachten unverdienten Güte prophezeiten, fleißig Nachfrage gehalten und sorgfältig nachgeforscht. 11 Sie untersuchten beständig, welchen besonderen Zeitabschnitt oder welche Art eines [Zeitabschnitts] der Geist in ihnen in bezug auf Christus anzeigte, als er im voraus über die für Christus [bestimmten] Leiden und über die nach diesen folgenden Herrlichkeiten Zeugnis gab. 12 Ihnen wurde es geoffenbart, daß sie nicht sich selbst, sondern euch mit den Dingen dienten, die euch nun durch diejenigen angekündigt worden sind, die euch die gute Botschaft mit [dem] vom Himmel her gesandten heiligen Geist verkündigt haben. Gerade in diese Dinge begehren Engel hineinzuschauen.

 

image085Was die Propheten sorgfältig nachforschten, das waren frühere Aussagen Jehovas die bereits in schriftlicher Form vorlagen! Dieses diente vorab all denen des ersten Jahrhunderts, die das Erscheinen des Messias erwarteten und die „Zeiten und Zeitabschnitte“, die Daniel auf die Vorhersagen des Engels Gabriel betreffend der „siebzig Jahrwochen“ verkündet hatte. Nur wer darauf achtete wusste, dass der Zeitpunkt gekommen ist!

 

Das ist für uns das Muster, die früheren Propheten, die Apostel und Jünger des ersten Jahrhunderts, wie wir selbst forschen sollten. Es ist falsch die des Rätsels Lösung den Kirchenvätern und Religionsführern zu überlassen die bisher deutlich bewiesen haben, der Aufgabe nicht gewachsen zu sein! Da jene eher ihren Glaubensgründern als Gott und Jesus gehorchen sind sie gar nicht in der Lage die Tiefe und Weisheit zu erfassen, weil ihre eigenen Dogmen den Blick verschleiern und die Angst vor Menschen sie daran hindert ihre möglichen Erkenntnisse aufzuzeigen! Jesus sprach von spezifischen „Zeichen“, auf die es zu achten gilt. Sie sollten erneut aufgrund von „Zeiten und Zeitabschnitten“ exakt eingeordnet werden können und so ein zuverlässiges Muster bilden!

 

2.1.2.3        Die Personifizierung der Weisheit kann sowohl eine Person als auch eine Sache bedeuten!

Die Personifizierung wird zudem an vielen Stellen der Bibel mit Dingen getan. So wird „die Weisheit“ personifiziert, ohne notwendigerweise eine Person zu sein! (Spr 1:20-33)

 

*** Rbi8  Matthäus 11:18-19 ***

Ebenso kam Johannes, aß nicht und trank nicht, doch sagen die Leute: ‚Er hat einen Dämon‘; 19 es kam der Menschensohn, der aß und trank, dennoch sagen die Leute: ‚Siehe! Ein Mensch, der ein Fresser ist und dem Weintrinken ergeben, ein Freund von Steuereinnehmern und Sündern.‘ Dennoch erweist sich die Weisheit durch ihre Werke als gerecht.

 

In Sprüche Kapitel 8 wird dagegen von der existenten und der kommenden personifizierten Weisheit gesprochen! Hier geht es wirklich um eine Person, nämlich, um den vorhergesagten Messias. Jesus gilt als die verkörperte Weisheit und er möchte, dass wir von ihm lernen und dadurch seine wahren geistigen Kinder werden. Salomo spricht davon, dass die wahre Weisheit sich kundtut, nicht im Versteckten handelt, sondern sich fortgesetzt laut mitteilt:

 

*** Rbi8  Sprüche 8:1-3 ***

Ruft nicht [die] Weisheit unablässig, und läßt nicht [das] Unterscheidungsvermögen ständig seine Stimme erschallen? 2 Oben auf den Höhen, am Weg, an der Kreuzung der Pfade hat sie sich aufgestellt. 3 Zur Seite der Tore, an der Mündung der Stadt, am Eingang der Pforten ruft sie fortgesetzt laut:

 

Erst ab dem Vers 12 wird ersichtlich, dass „die WEISHEIT“ für sich in Form einer prophetisch vorherbestimmten Person handelt und von sich selbst redet. Sie verbindet Weisheit mit Klugheit die nach Erkenntnis und Denkvermögen trachtet! Sie zeigt den Zusammenhang zu Gottes Geboten, die uns das Böse aufzeigen, das es zu meiden gilt! „Die WEISHEIT“ warnt vor Selbsterhöhung und Stolz, die doch nur dem Fall vorausgehen! Jede Form von Irrtum und Lüge, den „verkehrten Mund“ der wie Sauerteig wirkt ist bei ihr verpönt! „Die WEISHEIT“ gibt praktischen Rat wie wir das Gelernte anwenden sollen, indem sie selbst mit gutem Beispiel vorangeht! „Die WEISHEIT“ identifiziert sich mit Verständnis, mit wahrer Macht, die auf Recht und Gerechtigkeit Gottes und Seinen Prinzipien und GESETZEN fusst! Die Rede ist vom Messias: Jesus selbst ist diese Weisheit, ist „der Weg, die Wahrheit und das Leben“! Jede Form der Gesetzlosigkeit gegen Gottes Verordnung hasst Jesus!

 

image089*** Rbi8  Sprüche 8:12-21 ***

Ich, [die] Weisheit, ich habe bei [der] Klugheit geweilt, und ich finde auch die Erkenntnis des Denkvermögens.  13 Die Furcht Jehovas bedeutet das Böse hassen. Selbsterhöhung und Stolz und den schlechten Weg und den verkehrten Mund habe ich gehaßt. 14 Bei mir ist Rat und praktische Weisheit. Ich — das Verständnis; bei mir ist Macht. 15 Durch mich regieren fortwährend selbst Könige, und hohe Amtspersonen verordnen ständig Gerechtigkeit. 16 Durch mich herrschen selbst Fürsten fortwährend als Fürsten, und Edle richten alle in Gerechtigkeit. 17 Ich liebe, die mich lieben, und die nach mir suchen, finden mich. 18 Reichtum und Herrlichkeit sind bei mir, erbliche Werte und Gerechtigkeit. 19 Mein Fruchtertrag ist besser als Gold, ja als geläutertes Gold, und mein Ertrag als auserlesenes Silber. 20 Auf dem Pfad der Gerechtigkeit wandle ich, mitten auf den Pfaden des Rechts, 21 um die mich Liebenden beständiges Gut in Besitz nehmen zu lassen; und ihre Vorratshäuser halte ich gefüllt.

 

Jesus lebte diese Weisheit in ganz persönlicher Form! Der Christus allein wurde nach seinem Tod über „alle Macht und Autorität“ „im Himmel und auf der Erde“ erhöht. Im Himmel sind es die „vierundzwanzig Ältesten“ die bereits als Könige unter seiner Führung stehen, auf der Erde sind es Fürsten, die in Form von Vorstehern der Versammlungen und Edle, in Form von Dienstamtgehilfen den Schafen dienen und das Licht der Weisheit verbreiten. „Ich liebe, die mich lieben, und die nach mir suchen, finden mich.“ Auch wenn Jesus nicht physisch unter uns weilt, so lässt er sich doch finden und liebt jeden, der seine Gebote hält! Er ist es, der schlussendlich den Lohn zahlt und das Erbe verteilt! Als Richter der Toten und der Lebenden übt er in Gerechtigkeit Gericht. Der Fruchtertrag den „die WEISHEIT“ zahlt ist ewiges Leben in einem künftigen Paradies, weit besser als „Gold und Silber“ dieses Systems. Der „Pfad der Gerechtigkeit ... des Rechts“ ist fest an das „GESETZ des Geistes“ gebunden! Wer Jesus liebt wird von Jesus geliebt und wird an der Verteilung der Beute der ganzen Erde beteiligt werden!

 

Die sieben Säulen der gesunden ErnährungSalomo fährt im Kapitel 9 fort zu zeigen, dass „die WEISHEIT“ ihr eigenes Haus baut, die Christenversammlung, beginnend mit den zwölf Aposteln, der Versammlung des Christus! Jeder dieser Apostel stellt eine der lebenden „Säulen“ im kommenden Tempel dar!

 

*** Rbi8  Sprüche 9:1-6 ***

Wahre Weisheit hat ihr Haus gebaut; sie hat ihre sieben Säulen ausgehauen. 2 Sie hat ihre Fleischschlachtung veranstaltet; sie hat ihren Wein gemischt; mehr als das, sie hat ihren Tisch hergerichtet. 3 Sie hat ihre Dienerinnen ausgesandt, damit sie oben auf den Höhen der Stadt rufen lasse: 4 Wer immer unerfahren ist, er wende sich hierher.“ Wem immer es an Herz mangelt — sie hat zu ihm gesagt: 5 „Kommt, nährt euch von meinem Brot, und habt daran teil, den Wein zu trinken, den ich gemischt habe. 6 Verlaßt die Unerfahrenen, und bleibt am Leben, und wandelt geradeaus auf dem Weg des Verständnisses.“

 

Die Zahl „sieben“ bedeutet Vollständigkeit an Säulen, zu welchen auch die 144.000 künftigen Priesterkönige gehören werden! Jesus selbst bietet sein Fleisch als wahre Speise und sein Blut als wahren Trank dar. An seinem Tisch darf jeder teilhaben, der sein Herz beschnitten hat und dies in der Taufe offenlegt! Lautstark verkündet die wahre Weisheit wie man Unerfahrenheit durch wahre Erkenntnis ersetzt. Die Versammlung bietet Unterweisung, jeder Vorsteher muss sich als „Säule der Wahrheit“ erweisen! Die Einladung am Tisch Jesu teilzuhaben ist deutlich ergangen, wir sollen an seinem „Brot und am Wein“ teilhaben, das er uns an jeder Passahfeier darreicht, weil dies Zugang zum „ewigen Leben“ bedeutet! Salomo fordert jeden auf die Unerfahrenen zu verlassen, weil sie zum „breiten Weg“ hinführen der den Tod nach sich zieht! (Mat 7:13, 14) Jesus zeigte den „eingeengten Weg“ des wahren Verständnisses um Recht und Leben, warnt vor blinden religiösen Führern die Blinde anleiten! (Mat 15:14)

 

image039Im Brief an die Hebräer erinnert uns Paulus daran, dass wir, die wir Christus nachfolgen „sein Haus“ sind, somit ein „Haus der Weisheit“ darstellen, somit Kinder der Weisheit sein müssen, die am „Brot und Wein“ der Weisheit teilhaben. Jesus gab den Rat dieses Haus auf den „Felsen“ zu bauen, jenen Felsen der Christus selbst ist, der „Fels der Gerechtigkeit“, der „Fels“ den Gottes Gebote darstellen! (1.Kor 10:1-4) „Der FELS, vollkommen ist sein Tun, Denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege. Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt; Gerecht und gerade ist er.“ (5. Mo 32:4) Paulus vergleicht das „Haus Mose“ mit dem „Haus des Christus“:

 

*** Rbi8  Hebräer 3:5-6 ***

Und Moses war in SEINEM ganzen Hause als Dienender treu, zu einem Zeugnis der Dinge, von denen danach geredet werden sollte, 6 Christus aber [war] als ein Sohn über SEIN Haus [treu]. Wir sind SEIN Haus, wenn wir an unserem Freimut der Rede und unserem Rühmen der Hoffnung bis zum Ende standhaft festhalten.

 

Die zwei „Häuser“, dasjenige der Juden das Moses errichtet hatte und das, welches der Christus aufrichtete müssen schlussendlich zu einem Haus vereint werden! „Ephraim und Manasse“ werden unter Christus, dem „Spross Davids“ zusammen vereint.

 

http://www.animaatjes.de/wallpapers/wallpapers/inseln/wallpaper_eiland_animaatjes-5.jpgPaulus bestätigt im Brief an die Kolosser diesen Zusammenhang weiter, dass Jesus selbst „die WEISHEIT“ ist, wo er über „das heilige Geheimnis Gottes, nämlich Christus“ redet: „In ihm sind alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis sorgsam verborgen. Er zeigt zudem, dass wir nicht von den Aposteln persönlich belehrt werden müssen, um diese Dinge zu verstehen, sondern uns aufgrund der schriftlichen Textzeugen überzeugen müssen und durch treue Diener der Wahrheit unseren Glauben stärken sollen. Darum ging der Kampf des Paulus, um seine Versammlungen unter den Nationen und „um alle, die mein Angesicht im Fleische nicht gesehen haben“! Diese Weisheit führt zu ordentlichen Versammlungen, die Jesus als einziges „Haupt“ anerkennen und wie „Inseln“ im Menschenmeer wirken, um Gottes GESETZ unter den Nationen aufzurichten (Mat 6:33; Rö 3:31).

 

*** Rbi8  Kolosser 2:1-5 ***

Denn ich will, daß ihr euch bewußt seid, welch großen Kampf ich um euch habe und um die in Laodicea und um alle, die mein Angesicht im Fleische nicht gesehen haben, 2 daß ihr Herz getröstet werde, daß sie harmonisch zusammengefügt seien in Liebe und im Hinblick auf den ganzen Reichtum der vollen Gewißheit [ihres] Verständnisses, im Hinblick auf eine genaue Erkenntnis des heiligen Geheimnisses Gottes, nämlich Christus. 3 In ihm sind alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis sorgsam verborgen. 4 Das sage ich, damit euch niemand durch überredende Argumente betöre. 5 Denn obwohl ich im Fleische abwesend bin, bin ich doch im Geiste bei euch und freue mich und sehe eure gute Ordnung und die Festigkeit eures Glaubens gegenüber Christus.

 

Paulus warnt vor dem inneren Feind. Die christlichen Religionen sind voll von jenen Personen, die uns durch „überredende Argumente betören“. Die meisten wiederholen die auswendig gelernten Sprüchlein wie Papageien, ohne je ein klares Verständnis der Zusammenhänge zu erlangen, über welche sie grosse Worte machen! Durch religiöse Literatur und durch ein exzessives Predigen versuchen sie uns die Lehrmeinung ihrer Kirchengründer einzuhämmern. Erst wenn wir uns als geistig Erwachsene erweisen, die nicht am Gängelband einer Religion geführt zu werden brauchen sind wir in der Lage deren Trugspiel zu durchschauen, indem wir uns selbst vorantasten, zur „vollen Gewißheit ...[[des]] Verständnisses, im Hinblick auf eine genaue Erkenntnis des heiligen Geheimnisses Gottes, nämlich Christus.

 

Wenn auch Paulus selbst nach seiner Frühauferstehung [B1] bis zum Abschluss des Systems [B3] nicht im Fleische bei irgendeiner der treuen Versammlungen der Endzeit sein kann, so ist er doch weiterhin im Geiste mit all denen verbunden, die sich bis zum Ende getreulich an das geschriebene Wort halten und die Gebote Gottes beachten und Zeugnis für Jesus ablegen! Das ist praktische Weisheit der wahren Kinder Gottes!

 

Die Weisheit“ für sich als Begriff allein ist nicht eine Person, auch wenn sie öfters personifiziert wird. Personen aber erweisen sich durch ihre Werke in Weisheit gewirkt als gerecht! In Lukas 7, Vers 35 wird gesagt, dass die Weisheit „Kinder“ habe. Hier ist „die WEISHEIT“ mit Jesus identifizierbar, er selbst redet ja und weist seine Gegner zurecht:

 

*** Rbi8  Lukas 7:34-35 ***

Der Menschensohn ist gekommen und ißt und trinkt, ihr aber sagt: ‚Siehe! Ein Mensch, der ein Fresser ist und dem Weintrinken ergeben, ein Freund von Steuereinnehmern und Sündern!‘ 35 Dennoch erweist sich die Weisheit durch alle ihre Kinder als gerecht.“

 

Jesus kümmerte sich um geistig Kranke, welche Gottes Gebote übertraten, um sie als seine Kinder „der WEISHEIT“ zu gewinnen.

 

2.1.2.4        „Sünde“, „Tod“ und „unverdiente Güte“ herrschen als Könige. Sind sie deshalb Personen? Den „Geist der Wahrheit“ empfangen und entsprechend handeln!

Paulus personifiziert auch die „Sünde“, den „Tod“, und „unverdiente Güte“ als Könige, die regieren (Rö 5:15, 17, 21; 6:12). Die Sünde „verführt“ und „tötet“, was ebenso auf Personifizierung hinweist (Rö 7:8-11).

 

Ein kleines Detail in der griechischen Ursprache zeigt, dass nicht eine dritte Person Gott mit „Heiliger Geist“ bezeichnet wird. Das maskuline griechische Substantiv für “Helfer“ lautet „parákletos“. Steht das Wort im Zusammenhang mit „pneuma“ (Geist), wird „Helfer“ im Sinn des Geistes in Griechisch mit einem sächlichen Artikel versehen, ebenso wie „pneuma“ sächlich ist (Joh 16:7, 8).

 

*** Rbi8  Johannes 14:15-17 ***

Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten; 16 und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, damit er für immer bei euch sei: 17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn weder sieht noch ihn kennt.

 

Hier ist von der Art der Wahrheit die Rede, die dem Geist Gottes entspricht, der an Gottes Gebote gebunden ist während im Gegensatz dazu der „Geist der Welt“ sich um Irrtum und Lüge dreht und Gesetzlosigkeit vorzieht! Die Liebe zu Jesus als Gottes Ebenbild zeigt sich durch das halten dessen, was er uns geboten hat! „Der Helfer“ den er sandte war nicht eine Person „Geist“, der beständig bei uns geblieben wäre, sondern eine Sache: Erkenntnis in Form von „Geist (Wissen um) der Wahrheit“ über himmlische Dinge, die mit uns Menschen in Verbindung stehen! Diesen „Helfer“, den „Geist der Wahrheit“ finden wir immer dann, wenn wir ihn suchen in der „Schrift der Wahrheit“!

 

http://www.beepworld.de/memberdateien/members64/la-lady/erzengelmichael.jpgJesus, als „der Geist (Engel) Jehovas“ konnte nicht selbst kommen, da sein Platz an Jehovas rechter Seite ist, bis der Zeitpunkt des „Aufstehens“ von Michael kommt (Da 12:1).  Daher „sandte er seinen Engel“, um uns ein letztes Mal kommende Dinge zu erklären: „Geist der Wahrheit“ zu vermitteln. Dies geschah in Form von Visionen, welche jener Engel einerseits dem Paulus und später dem auserwählten Johannes in Form der Offenbarung brachte, dem letzten noch lebenden Apostel. Die verschiedenen Formen, die der Begriff „Geist“ sowohl als unterschiedliche Personen als auch als Sache haben kann lässt sich am folgenden Satz deutlich erkennen.

 

*** Rbi8  Offenbarung 1:1-3 ***

Eine Offenbarung von Jesus Christus [[der Geist Gottes (2.Person)]], die Gott [[der GEIST (1.Person)]] ihm gab, um seinen Sklaven [[in deren Geist (Sache, an Personen gebunden)]] die Dinge zu zeigen, die in kurzem geschehen sollen [[heiliger Geist der Vorhersage]]. Und er sandte seinen Engel [[seinen Geist (Geistperson)]] aus und legte [sie] durch ihn in Zeichen seinem Sklaven Johannes dar [[dem Geist des Johannes]], 2 der von dem Wort [[dem Geist der Wahrheit (sächlich (3.Sache)]], das Gott gab, Zeugnis [[durch seinen Geist (Sache; Verstand)]] ablegte und von dem Zeugnis, das Jesus Christus gab, ja von allem, was er sah. 3 Glücklich der, der laut liest, und diejenigen, die die Worte dieser Prophezeiung hören und die darin geschriebenen Dinge halten; denn die bestimmte Zeit ist nahe.

 

Wenn wir dies nun mit der Taufformel vergleichen ist klar, dass wir Glauben in die 1.Person, in den Vater und die 2.Person, den Sohn Jesus haben müssen und in die 3.Sache, den „heiligen Geist“ der übermittelt wurde und in Form der Schrift vorliegt! Die drei Dinge gehören zusammen! Sie sind in sich eins, eines einzigen Geistes, übereinstimmend, vollkommen in Harmonie! So erklärt sich die Taufformel:

 

Untergetaucht: Erwachsenentaufe in speziellen Becken, wie sie bei einigen Freikirchen üblich ist. Aber auch in traditionellen Gemeinden gibt es immer mehr besondere Tauffeste, auch an Flüssen. Foto: UK-Archiv*** Rbi8  Matthäus 28:18-20 ***

Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden. 19 Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

 

Jesus bleibt in geistigem Sinne und nicht physisch bei uns! Er weiss ja durch die „sieben Augen“, seine „sieben Geister“, die ausgesandten Engel, was auf der Erde geschieht! Er kennt vom Vater her alles, was seiner Aufmerksamkeit bedarf! Was wir den Vater in seinem Namen bitten, das wird er tun, wenn der Vater hierzu „grünes Licht“ gibt! Verbinden wir die letzte Aussage mit der ersten, dass Gott Jesus im Himmel und auf der Erde über jede andere Autorität erhöht hat, so ist diese Aussage doppelt wichtig!

 

Jesus hat sich diese Autorität im Gegensatz zu Satan nicht selbst gegeben, sondern durch Treue in Erfüllung von Gott zugeteilter Aufgaben erworben! Indem wir jene Menschen die auf uns hören zu Jüngern machen, ihnen den „Geist der Wahrheit“ aus der Schrift vermitteln, sie belehren alle Gebote zu halten die Jesus gelehrt hat, so vereinen wir uns und sie mit Gott und Jesus zu einer grösseren Einheit: Das „Königreich des Sohnes der Liebe“, in das wir durch die Taufe Eingang finden. Aber erst, wenn der Sohn dem Vater das Königreich übergibt wird „der Vater allen alles“ sein! Dazu muss erst das Ende der Feinde Gottes und seines Christus kommen, welche die Macht an sich gerissen haben! Wir betrachten die Aussage des Paulus nun aus dieser Richtung:

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:24-28 ***

Als nächstes das Ende, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat. 25 Denn er muß als König regieren, bis [Gott] alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. 26 Als letzter Feind wird der Tod zunichte gemacht. 27 Denn [Gott] „hat alle Dinge seinen Füßen unterworfen“. Wenn er aber sagt, daß ‘alle Dinge unterworfen worden sind’, ist offenkundig der ausgenommen, der ihm alle Dinge unterworfen hat. 28 Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allen alles sei.

 

Bemerken wir, dass Gott noch nicht in vollkommener Form unser GOTT (Allmächtiger, selbst wir davon noch einen Schritt entfernt sind, in der Vorstufe stehen? Das „Königreich des Sohnes“ erwartet doch erst noch das Kommen des Königreiches des Vaters, die Aufrichtung des „Königreiches der Himmel“, darum bitten wir ja: „Dein Königreich komme“! (Mat 6:9, 10) Dieses Königreich des Sohnes muss seit Pfingsten 33 u.Z., wo diese Vorstufe aufgerichtet wurde bis zur Fertigstellung des „geistigen Tempels durch die Versammlungen herrschen, die allesamt nur ein Haupt kennen, den Christus! (Off 1:20) Erst danach folgt eine hierarchisch aufgebaute Organisation, die „neuen Himmel“ mit Zwischenstufen, den frühauferstandenen Aposteln (Phi 3:11) und den 144.000 Priesterkönigen, deren Verstorbene in der Erstauferstehung wiederkommen, um mit den Überlebenden vereint zu werden! (Off 20:5, 6)

 

image099Jede andere heutige Form von menschlichen Organisationen, seien es politische Königreiche, religiöses Königtum oder wirtschaftliche Machtkolosse, sie werden in Harmagedon weggetan, vernichtet. Sie alle wurden zugelassen aber nicht von Gott eingesetzt! Sie erweisen sich alle in einer oder anderer Form als Gegner des kommenden Königreiches Gottes, weil sie Positionen an Menschen zuteilen, die nicht von Gott dazu bestimmt worden sind!

 

Kein „Baum“ der nicht von Gott gepflanzt wurde und daher auch „keine guten Früchte“ hervorbrachte wird bestehen bleiben! Das ist der Sinn, das ist der „heilige Geist“ den Jesus uns warnend zu vermitteln sucht! Wir sollen die Lösung nicht selbst erarbeiten, sondern auf Gott und seinen Christus unsere Hoffnung setzen und bis dahin auf Ebene Familie und Versammlung Gottes Gebote annehmen und ausführen! Es ist nicht an Menschen Gottes Herrschaft aufzubauen, das ist Aufgabe von „Spross“, vom Sohn Davids, von Jesus! (Sach 3:8, 9; 6:12, 13)

 

Nur durch Jesus können wir somit zum Vater gelangen, der ja schlussendlich das vollkommen von allen „Böcken“ gereinigte „Königreich des Sohnes“ dem Vater übergibt, nachdem das „neue Jerusalem  vom Himmel herabgekommen“ ist und damit vereint ist. Damit erst erfüllt sich, was Paulus im Brief an die Epheser angekündigt hat: „Die Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“, welche die Dinge auf der Erde und die Dinge in den Himmeln erneut miteinander vereinigt. Das war zuvor im Paradies so und wird im künftigen Paradies erneut so sein  (Joh 14:6; Off 21:1-5). Das geht nur dann gut, wenn von Grund auf alles neu aufgerichtet wird und alles Üble, was Gottes Rat abweist von der Erde weggewischt sein wird!

 

2.1.2.5        Kein „GOTT, der Heilige Geist“ sehr wohl aber Geistwesen und Menschen die durch „heiligen Geist“ handeln, wie sie in ihrem Herzen getrieben werden!

Gott selbst und alle seinen „heiligen Engel“ sind Geistwesen! Um einen „Heiligen Geist“ als eigenständige Person danebenstehend bei Gott und Jesus zu bezeichnen wäre somit eine besondere Kennzeichnung von Nöten, ansonsten die ständige Verwechslung unumgänglich wäre. Da dies nicht der Fall ist und nirgends in der Schrift der Begriff „Gott, der Heilige Geist“ verwendet wird oder gar ein Eigenname zugeteilt worden wäre, was einer Klärung gedient hätte, muss es als Erfindung von Menschen abgetan werden.

 

Da hingegen der deutliche Begriff „der Engel Jehovas“ und „der Geist Jehovas“ als identische Begriffe auf Jehovas Wortführer und Werkmeister Anwendung finden, zeigt dies deutlich, dass auch eine 2.Person der Dreieinigkeit „der GOTT Jesu“ ein Produkt der Philosophie ist! Es gibt keinen zweiten GOTT und keinen dritten „GOTT, den Heiligen Geist“! Alle die nach Gottes heiligem Geist handeln und diesen Geist in sich tragen haben „heiligen Geist“, unabhängig, ob sie als Person auftreten oder eine Sache darstellen, wie die „Heilige Schrift“, die zu solchem Handeln hinführt oder wie Christenversammlungen, die „heiligen Geist“ anwenden!

 

Darum wird der Begriff „heiliger Geist“ auch oft ohne Artikel im griechischen Text verwendet, ein weiterer Hinweis, der auf Unpersönlichkeit hinweist, eine Sache ist (Apg 6:3, 5; 7:55; 8:15, 17, 19; 9:17; 11:24; 13:9, 52; 19:2; Rö 9:1; 14:17; 15:13, 16, 19; 1.Ko 12:3; Heb 2:4; 6:4; 2.Pe 1:21; Jud 20).

 

Wir können im Namen einer Gruppe oder Sache handeln, wie zum Beispiel im „Namen der Gerechtigkeit“, „im Namen des Gesetzes“, „im Namen der Wahrheit“ ohne, dass diese Dinge dadurch zur Person würden.

 

Das griechische Wort für „Namen“ lautet „onoma“.  Dieser Begriff wird auch im Sinne von Macht oder Autorität ausüben verwendet: „… im Namen von“. Das Werk EINSICHTEN IN DIE HEILIGE SCHRIFT ergänzt dazu: [5]

 

So heißt es in dem Werk Word Pictures in the New Testament von A. T. Robertson (Bd. I, 1930, S. 245) über Matthäus 28:19: „Name (onoma) wird in der Septuaginta und in den Papyri allgemein für Macht oder Autorität gebraucht.“ Wenn daher jemand „im Namen des heiligen Geistes“ getauft wird, so bedeutet dies, daß er anerkennt, daß dieser Geist seinen Ursprung in Gott hat und seine Funktion in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes erfüllt.

 

Im Namen eines Propheten zu handeln bedeutet anzuerkennen, dass jener ein Prophet ist, Amt und Macht von Gott her hat. Dasselbe gilt einen Gerechten anzuerkennen, weil er Gottes Gerechtigkeit tut und verkündet und darum Macht von Gott her hat.

 

*** Rbi8  Matthäus 10:40-42 ***

Wer euch aufnimmt, nimmt [auch] mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt [auch] den auf, der mich ausgesandt hat. 41 Wer einen Propheten aufnimmt, weil er ein Prophet ist, [[wörtl.: in eines Propheten Namen]] wird eines Propheten Lohn erhalten, und wer einen Gerechten aufnimmt, weil er ein Gerechter ist [[wörtl.: in eines Gerechten Namen]], wird eines Gerechten Lohn erhalten. 42 Und wer immer einem von diesen Kleinen nur einen Becher kaltes Wasser zu trinken gibt, weil er ein Jünger ist, wahrlich, ich sage euch: Er wird seines Lohnes keinesfalls verlustig gehen.“

 

Die Elberfelder-Bibel gibt die Redewendung in griechischer Sprache wörtlich übersetzt wieder „Wer einen Propheten aufnimmt in eines Propheten Namen, wird eines Propheten Lohn empfangen; und wer einen Gerechten aufnimmt in eines Gerechten Namen, wird eines Gerechten Lohn empfangen“. In beiden Fällen wird im Namen einer Person gehandelt. Die Person bleibt dabei Person und wird nicht zu einer Sache!

 

Darum sollen Christen ihre Ältesten achten, besonders die, welche hart im Werk Gottes ihren Dienst verrichten. Paulus schreibt auch an uns im Brief an die Thessalonicher, da wir ja alle mit eingeschlossen sind:

 

(1. Thessalonicher 5:12-15)  Wir bitten euch nun, Brüder, die zu respektieren, die unter euch hart arbeiten und die euch vorstehen im Herrn und euch ernstlich ermahnen, 13 und ihnen um ihres Werkes willen über die Maßen Achtung zu zollen in Liebe. Seid friedsam miteinander. 14 Andererseits ermahnen wir euch, Brüder: Weist die Unordentlichen zurecht, redet bekümmerten Seelen tröstend zu, steht den Schwachen bei, seid langmütig gegen alle. 15 Seht zu, daß niemand Böses mit Bösem vergelte, sondern jagt allezeit dem Guten nach gegeneinander und allen anderen gegenüber.

 

Dies bedeutet „heiligen Geist“ in Aktion zu sehen, auf ihn, wenn er zu unserem Gewissen redet zu hören und entsprechend zu handeln! Unabhängig, ob die Schrift redet oder ob einer der uns vorsteht das Wort an uns richtet! Dies hält eine Gemeinschaft aufrecht, beginnend in der Familie, wo Entscheidungen des Hauptes respektiert werden, was den Zusammenhalt fördert, so dass die einzelnen Familienhäupter und deren Glieder die Entscheidungen und Ermahnungen der Vorsteher in die Tat umsetzen. Solches stärkt die Einheit und lässt uns den Angriffen von draussen widerstehen. Dies ist umso wichtiger, je näher wir uns dem Ende nähern, da auch der Druck auf die Familie und die Versammlung sich mehren werden!

 

2.1.2.6        Gut unterscheiden, wenn von „dem Geist“ die Rede ist, ob damit Jehova „der GEIST“ oder Jesus „der Geist Gottes“ gemeint ist!

In vielen Texten der griechischen Schriften der Bibel wird von Jehova als „ho pneuma“, was übersetzt „der GEIST“ bedeutet geredet. Aus dem Kontext muss somit in unseren Übersetzungen vom Leser ersehen werden, wer gemeint ist. Die Übersetzer wollten ja leider oft den Sinn übermitteln, der ihre Glaubensgemeinschaft hinein projiziert!

 

http://images.gutefrage.net/media/fragen-antworten/bilder/28414437/0_big.jpg*** Rbi8  Markus 1:10-13 ***

Und sogleich, als er aus dem Wasser heraufkam, sah er die Himmel sich teilen und den Geist [[GEIST (ho pneuma)]] gleich einer Taube auf ihn herabkommen; 11 und eine Stimme kam aus den Himmeln: „Du bist mein Sohn, der geliebte; an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.“

12 Und sogleich trieb ihn der Geist [[der GEIST (gr.: ho pneuma)]] in die Wildnis. 13 Und er blieb vierzig Tage in der Wildnis, wurde vom Satan versucht, und er war bei den wilden Tieren, doch die Engel [[(Geister; pneumata)]] dienten ihm.

 

Dieselbe Stimme die Jesus bestätigt hatte, dass er sein geliebter Sohn sei, also der Vater, „der GEIST“ treibt Jesus daraufhin in die Wildnis. Der „GEIST“ der auf ihn kam gab ihm Wissen und Erkenntnis früherer Dinge im Himmel und exaktes Bewusstsein, was er nun künftig, während der Zeitspanne bis zu seinem Tod tun sollte. Nur der Vater hatte die vollkommene Aufzeichnung des Geistinhaltes des himmlischen Sohnes, Michaels! Dieses frühere Wissen stand Jesus als Mensch nun voll zur Verfügung! Er erinnerte sich aller Dinge an der Seite des Vaters und was er als himmlischer „Werkmeister“ und Wortführer Gottes alles getan hatte! Alles, was Jesus zudem vom Vater, „dem GEIST“ her hört, das tut er weiterhin! Jesus bestätigt diesen Umstand später, dass er nichts aus sich selbst tut, sondern stets so handelt wie er es vom Vater hört:

 

*** Rbi8  Johannes 5:30 ***

Ich kann gar nichts aus mir selbst tun; so, wie ich höre, richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen eigenen Willen, sondern den Willen dessen [zu tun], der mich gesandt hat.

 

Auch Jesus sprach zu seinen Aposteln nach seiner Rückkehr zum Vater als Geistwesen und gab direkte Anweisungen. Auch dort erscheint der unbestimmte Artikel und kennzeichnet hier als „den Geist“, die Person Jesu. Jesus hatte zuvor bereits öfters vor dem kommenden Abfall gewarnt, vor „falschen Propheten“ und „falschen Christussen“ (Mat 24:24) gesprochen, die auf inspirierte Äusserungen von Dämonen (Geistpersonen) achten würden (Off 16:13, 14). Hier spricht Paulus von der personifizierten „inspirierten Äusserung“, von Jesus der Warnung erteilt:

 

image103*** Rbi8  1. Timotheus 4:1-2 ***

Die inspirierte Äußerung [[der Geist ( oder Jesus zuvor im Leben)]] aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeitperioden einige vom Glauben abfallen werden, indem sie auf irreführende inspirierte Äußerungen und Lehren von Dämonen achtgeben, 2 durch die Heuchelei von Menschen, die Lügen reden, die in ihrem Gewissen gebrandmarkt sind,

 

Die Fussnote sagt, dass „die inspirierte Äusserung“ auch mit „der Geist“ wiedergegeben werden kann.

 

*** Rbi8  1. Timotheus 4:1 ***

Od.: „Der Geist“.

 

Die Übersetzer Abraham Meister, Martin Luther, Franz Eugen Schlachter, die Elberfelder Bibel, Hermann Menge und Ludwig Albrecht u.a. sagen alle „DER Geist“ oder „der Geist“, als dem Trinitätsglauben verpflichtet weisen sie durch die Grossschrift des Artikels „DER“ auf Gott den „Heiligen Geist“ hin. War es aber nicht Jesus, der immer wieder gewarnt hatte? Nun, verherrlicht als Geistgeschöpf, erneut an der Seite des Vaters spricht er öfters direkt zu seinen Aposteln. „Der Geist“ zu „dem Geist“ des Menschen, eine Form der Telepathie!

 

*** Rbi8  1. Korinther 2:8-10 ***

Diese [Weisheit] hat keiner der Herrscher dieses Systems der Dinge kennengelernt, denn wenn sie [sie] erkannt hätten, so hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht an den Pfahl gebracht. 9 Sondern so wie geschrieben steht: „Was [das] Auge nicht gesehen und [das] Ohr nicht gehört hat noch im Herzen eines Menschen aufgekommen ist, die Dinge, die Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.10 Denn uns hat Gott sie durch seinen Geist [[durch den Herrn Jesus]] geoffenbart, denn der Geist [[des geistiggesinnten Menschen]] erforscht alle Dinge, selbst die tiefen Dinge Gottes.

 

Die tiefen Dinge Gottes wurden den Aposteln während dreieinhalb Jahren ihrer Belehrung durch Jesus kundgetan. Nur ihnen eröffnete Jesus seine hohe Stellung an Gottes Seite, innerhalb der himmlischen Herrschaft! Paulus durfte in Visionen gar Zutritt zum „dritten Himmel“ erhalten, wie Stephanus sah er Jesus an Gottes rechter Seite. Ohne die Dinge, die Jesus erklärt und gezeigt hatte wäre das „heilige Geheimnis“ um die kommende Königreichsherrschaft ein Geheimnis geblieben!

 

*** Rbi8  Römer 8:26-27 ***

In gleicher Weise kommt auch der Geist [[Jesus]] unserer Schwachheit zu Hilfe; denn das, was wir beten sollten, so wie wir es nötig haben, wissen wir nicht, aber der Geist [[Jesus]] selbst tritt für uns [[bei Gott, dem GEIST]] ein mit unausgesprochenen Seufzern. 27 Der aber, der die Herzen erforscht, weiß, wonach der Geist [[unser Geist]] trachtet, denn in Übereinstimmung mit Gott tritt er [[der Geist (Jesus)]] für Heilige ein.

 

Jesus tritt nur für die ein, die rein, die „heilig“ sind, weil sie seine Gebote halten! Gebete sind stets direkt an Gott zu richten, wobei wir im Namen Jesu bitten. Die ausführende Kraft aber ist Jesus, der dies deutlich versprochen hat! Er ist es, der uns zu Hilfe kommt oder durch seine Engel Dinge vollbringen lässt, uns Antworten eingibt, wenn wir z.B. vor Richtern stehen! Dabei handelt Jesus stets in Übereinstimmung mit Jehova!

 

*** Rbi8  Markus 13:11 ***

Wenn sie euch aber abführen, um euch auszuliefern, so macht euch nicht im voraus Sorgen über das, was ihr reden sollt, sondern was euch in jener Stunde gegeben wird, das redet, denn nicht ihr seid die Redenden, sondern der heilige Geist.

 

Wenn wir uns der Dinge klar bewusst sind die wir benötigen und darum den Vater im Gebet bitten, so hat Jesus als Heiliger an Gottes Seite,  der Geist“ erklärt, dass er es tun wird. All dies soll der Verherrlichung des Vaters, nicht des „GOTTES Heiliger Geist“ dienen!

 

*** Rbi8  Johannes 14:13-14 ***

Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. 14 Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.

 

Bedingung ist im Namen Jesu zu bitten, damit zu bezeugen, seine Stellung und Autorität anzuerkennen! Das ist es, was der Vater will.

 

Jeder Mensch hat seinen eigenen Geist in ihm, dieses eigene „Ich“, das die Filme auf der inneren Leinwand betrachtet, das hört, denkt, fühlt und den Körper zum Handeln bringt. Jesus nun, der als Geistwesen seit seiner Erschaffung an der Seite Gottes war, durch Jehova direkt instruiert wurde, er ist der einzige, der Gottes Geist wirklich erkannt hat.

 

*** Rbi8  1. Korinther 2:11-13 ***

Denn wer unter [den] Menschen kennt die Dinge eines Menschen, ausgenommen der Geist des Menschen, der in ihm ist? Ebenso hat niemand die Dinge Gottes kennengelernt, ausgenommen der Geist Gottes [[nur Jesus hat Gott gesehen und über ihn Aufschluss gegeben]]. 12 Nun haben wir nicht den Geist der Welt [[den Geist Satans]] empfangen, sondern den Geist [[der Erkenntnis, der Weisheit]], der von Gott ist, damit wir die Dinge erkennen könnten, die uns Gott gütigerweise gegeben hat. 13 Diese Dinge reden wir auch, nicht mit Worten, die durch menschliche Weisheit gelehrt werden, sondern mit solchen, die durch den Geist [[den Herrn Jesus]] gelehrt werden, indem wir geistige [Dinge] mit geistigen [Worten] verbinden.

 

http://www.dreiengel.com/resources/_wsb_300x170_160.JPGIm Gegensatz zu „Gottes Geist“ der sich durch Wahrheit und Gerechtigkeit auszeichnet steht der „Geist der Welt“, der durch Satan gefördert wird. Dort sind Irrtum, Lüge und Unrecht an der Tagesordnung! Den „Geist der von Gott ist“ haben wir durch Jesus empfangen. Jesus ist „der Geist“ der uns über den „Geist Gottes“ und über „Gott den GEIST“ und seinen Willen „Gottes Geist“ belehrt! Dieser „Geist“ wohnt nun in uns und leitet uns an.

 

*** Rbi8  1. Korinther 3:16 ***

Wißt ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und daß der Geist Gottes in * euch wohnt?

 

Die Übersetzung von Herbert Menge gibt in der Fussnote an:  * „o: bei“. Jener Übersetzer erklärt somit ein anderes Detail, das „der Geist Gottes“ in diesem Fall Jesus „bei“ uns wohnt. Das ist im Einklang mit Jesu eigenen Worten, der nach dem Taufauftrag doch erklärte bis zum Abschluss des Systems (im Geiste) bei uns zu bleiben! „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“ (Mat 28:20)

 

Jesus kann nicht physisch im menschlichen Leib bei uns sein. Als Geist, der die „sieben Geister“, die „sieben Augen“ befehligt kann er durch seine Engel sehr wohl direkten Einfluss nehmen. Niemals aber wird er im Sinne der Dämonen von uns gewaltsamen Besitz nehmen.

 

Durch Gottes „heiligen Geist“ werden wir befähigt Dinge zu tun, die über unsere normale Befähigung als Mensch hinausgeht!

 

*** Rbi8  2. Korinther 3:4-6 ***

Durch den Christus nun haben wir solche Zuversicht gegenüber Gott. 5 Nicht, daß wir aus uns selbst hinreichend befähigt sind, etwas als von uns selbst kommend anzusehen, sondern unsere hinreichende Befähigung kommt von Gott, 6 der uns wirklich hinreichend befähigt hat, Diener eines neuen Bundes zu sein, nicht eines geschriebenen Rechts [[des Buchstabens des GESETZES]], sondern des Geistes; denn das geschriebene Recht [[der Buchstabe des GESETZES]] verurteilt zum Tod, der Geist [[das GESETZ des Geistes]] aber macht lebendig.

 

Beim Untertauchen in der Taufe sterben wir gegenüber dem „Gesetz der Sünde“ in unserem Fleische, tauchen aber wie in einer Neugeburt gegenüber dem „GESETZ des Geistes“ als Lebend aus dem Wasser auf. Während das „Gesetz für Sünde“ den Fluch auf uns bringt, der den Tod mit sich bringt wurde durch Jesu unschuldigen Tod dieser Fluch mit Jesus an den Stamm geheftet (Gal 3:10-14). „Der Geist“ Jesus macht somit mittels dem „GEIST des GESETZES“ lebendig! Er anerkennt uns und schreibt uns als seine Diener in die Buchrolle des Lebens ein!

 

 

2.1.3          Den „Schleier“ von den Augen nehmen, wer „der Geist Gottes“ wirklich ist

 

2.1.3.1        Der „Schleier“ auf dem „Geist“, dem Verständnis der Juden den Christus betreffend

Das „heilige Geheimnis“ wer der Messias sei blieb ungelüftet, bis die von Daniel vorhergesagte Zeit anbrach und der Messias bei seiner Taufe durch Johannes den Täufer vorgestellt und eingeführt wurde. Moses hatte einen Schleier vor seinem Gesicht, als er von der Gegenwart Gottes auf dem Berg Horeb herunterkam, weil sein Angesicht strahlte. Dieses Strahlen ging vorbei.

 

Raffael: Verklärung Christi, um 1520Jesus dagegen wurde auf dem Berg vor den Augen von drei seiner Apostel ebenso verklärt, eine Strahlung die bleiben wird! Nicht das GESETZ Mose sollte weggetan werden, sondern der sinnbildliche „Schleier“, der auf den Juden verblieb, welche das „heilige Geheimnis“ im Zusammenhang mit dem „neuen Bund“ und dem Christus als Hohepriesterkönig bis heute nicht verstehen. Viele die sich Christen nennen haben denselben „Schleier“ vor den Augen, wenn sie behaupten, das GESETZ hätte mit Jesus geendet! Nur der „Bund mit Levi“ endete, damit auch der steinerne Tempel als Anbetungsstätte und die blutigen Opfer für Sünden. Das einzigartige und einmalige Opfer Jesu brachte ewige Befreiung vom Fluch. Das ist aber an gewisse Konditionen gebunden, nämlich nun nach „heiligem Geist“ zu wandeln und die „Werke des Fleisches“ nicht weiter zu vollbringen! 

 

Durch Textveränderungen u.a. in der NEUE-WELT-ÜBERSETZUNG wird erneut in einiger ein „Schleier“ über das klare Verständnis gelegt! Das Auswechseln des Begriffs „der Herr“ durch den Eigennamen „Jehova“ mag an gewissen Stellen, wo Zitate aus den hebräischen Schriften wiederholt werden durchaus angebracht sein, nicht aber an anderen Stellen, wo mit „der Herr“ unser Herr Jesus gemeint ist!

 

(Vergleiche unsere korrigierte Bibelversion der NEUE-WELT-ÜBERSETZUNG unter: Anhang V: Korrekturen Schriftstellen)

 

Wird, wie im nachfolgenden Text zudem „der GEIST“ mit Grossbuchstaben wiedergegeben, so ist Jehova selbst „der GEIST“. Was aber mit dem Kontext nicht im Einklang steht! Das ergibt eine neue Verwirrung! Jesus hatte deutlich gesagt, dass er „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ sei und wir nur durch ihn als einzigen Mittler zu Jehova kommen. Den Mittler des neuen Bundes wegzulassen wird dieser Tatsache nicht mehr gerecht. 

 

*** Rbi8  2. Korinther 3:12-18 ***

12 Da wir also eine solche Hoffnung haben, gebrauchen wir großen Freimut der Rede 13 und machen es nicht wie Moses, der einen Schleier auf sein Angesicht legte, damit die Söhne Israels nicht unverwandt das Ende dessen anschauten, was weggetan werden sollte. 14 Doch ihre Denkkraft wurde abgestumpft. Denn bis zum heutigen Tag bleibt derselbe Schleier beim Lesen des alten Bundes ungelüftet, weil er durch Christus weggetan wird. 15 Ja, bis heute liegt, sooft Moses gelesen wird, ein Schleier auf ihrem Herzen. 16 Doch wenn eine Umkehr zu Jehova erfolgt, wird der Schleier weggenommen. 17 Jehova nun ist der GEIST [[der Herr (Jesus) ist der Geist]]; und wo der Geist Jehovas [[des Herrn (Jesus)]] ist, da ist Freiheit. 18 Und wir alle werden, während wir mit unverhülltem Angesicht wie Spiegel die Herrlichkeit Jehovas [[des Herrn (Jesus)]] widerstrahlen, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit in dasselbe Bild umgewandelt, genauso wie es durch Jehova, [den] GEIST [[den Herrn (Jesus), den Geist]], geschieht.

 

Moses als Gründer des Hauses hielt sein Haus, das fleischliche Israel in Ordnung, Jesus als Gründer seines Hauses tut dasselbe mit dem geistigen Israel. Während das fleischliche Israel durch „Hagar“ dargestellt in Sklaverei ist bleibt das geistige Israel, „Sara“ in Freiheit! Paulus beschreibt dieses Drama im Brief an die Galater! Die zwei Bündnisse stehen einander gegenüber! Wir sollen „den Apostel [[Abgesandten]] und Hohepriester ... Jesus  bekennen! Das ist es doch gerade, was das fleischliche Israel bis heute ablehnt! Dabei erhält Jesus mehr Ehre als Moses, was nicht gleichbedeutend ist mit Anbetung und Gleichsetzung wie GOTT Jehova! Diese Jesus zustehende Ehre darf nicht gemindert werden, gerade deswegen, weil sie von Jehova stammt! Nur ihm wurde gewährt sich zur Rechten Gottes zu setzen!

 

*** Rbi8  Hebräer 3:1-6 ***

Demzufolge, heilige Brüder, Mitgenossen der himmlischen Berufung [[der Berufung hin zu den (ersten) Himmeln]], betrachtet den Apostel [[Abgesandten (gr: apóostolos)]] und Hohenpriester, den wir bekennen — Jesus. 2 Er war dem treu, der ihn dazu machte, wie auch Moses es in SEINEM ganzen Hause war. 3 Denn dieser ist einer größeren Herrlichkeit für würdig erachtet worden als Moses, insofern als der, der das Haus errichtet, mehr Ehre hat als dieses. 4 Natürlich wird jedes Haus von jemandem errichtet, doch der, der alle Dinge errichtet hat, ist Gott. 5 Und Moses war in SEINEM ganzen Hause als Dienender treu, zu einem Zeugnis der Dinge, von denen danach geredet werden sollte, 6 Christus aber [war] als ein Sohn über SEIN Haus [treu]. Wir sind SEIN Haus, wenn wir an unserem Freimut der Rede und unserem Rühmen der Hoffnung bis zum Ende standhaft festhalten.

 

Darstellung der DreifaltigkeitSo wie Moses durch Jehova zum Propheten für Israel gemacht wurde, so wurde auch Jesus zum grösseren Propheten als Moses durch Jehova gemacht und zudem wurde er seiner Treue und seines Opfertodes wegen zum Hohepriesterkönig erhöht! Das muss kundgetan werden, um den Juden den „Schleier“ betreffend des Messias, seiner Aufgabe und seiner Stellung von den Augen wegzunehmen! Aber auch vielen Christen bleibt ein „Schleier“ vor den Augen, wenn sie Jesus über die Stellung die Gott ihm gab erheben und ihn Gott gleich, ebenbürtig zu dem GOTT erklären! Es gilt auf den „heiligen Geist“ der Schrift zu achten und auch da, wo Übersetzer Fehler begehen den tieferen Sinn dahinter zu verstehen! Jesus in seiner Stellung abzulehnen, wie Juden dies tun und Jesus zu dem GOTT zu machen sind beides Extreme, die der Wahrheit entgegen gerichtet sind!

 

Als „rechter Arm“ Jehovas hat Jesus in seiner himmlischen Gestalt Israel aus Ägypten herausgeführt, als Mittler am Sinai Gottes GESETZ gebracht und die Nation als „Engel Jehovas“ angeführt. Als „der Geist Gottes“ begleitete er es vierzig Jahre lang und versorgte die Nation mit Wasser, Manna, Wachteln und geistiger Nahrung.

 

Jesus wurde an den Stamm (gr.: stauros; xylon) geheftet und mit ihm der Fluch der auf uns lastete (Gal 3:13)Keine Frage, warum er als himmlischer Abgesandter Gottes der Mensch geworden war und Mittler des „neuen Bundes“ wurde nun „grösserer Herrlichkeit ... als Moses“ für würdig erachtet wird, nachdem er sein Leben zu Gunsten der Auslöschung des Fluches zufolge Sünde der Menschen hingab! Darum ist es Aufgabe an uns ihn ebenso wie Moses die Schlange in der Wüste erhöhte, um angeblickt zu werden, nun Jesus zu erhöhen und soll der Glaube an ihn und sein Opfer zum verbindlichen GESETZ unter allen Menschen gemacht werden, um ewiges Leben zu erlangen! Nicht in erster Linie den toten Jesus am Stamm gilt es anzublicken als vielmehr den erhöhten Christus an Gottes rechter Seite, seine Stellung als einziger „König der Könige“ und als einziger Hoherpriester und damit Mittler hin zu Gott Jehova! 

 

http://4.bp.blogspot.com/-9tRNEm9Nj5c/Tn9-Zp6uZdI/AAAAAAAAF-w/g5qDG_sYxkI/s1600/moses%2Bschlange.JPG*** Rbi8  Johannes 3:13-15 ***

Überdies ist kein Mensch in den Himmel hinaufgestiegen, außer dem, der vom Himmel herabkam, der Menschensohn. 14 Und so, wie Moses die Schlange in der Wildnis erhöhte, so muß der Menschensohn erhöht werden, 15 damit jeder, der an ihn glaubt, ewiges Leben habe.

 

Die Schlange als Symbol des Teufels hatte Israel verführt in der Wildnis Moabs sich gegen Moses und gegen Jehova und seinen Engel zu erheben (4.Mo 21-4-6). Die Schlangenplage die Jehova daraufhin sandte hatten sie Satan und dessen „Samen der Schlange“ in ihrer Mitte zuzuschreiben!

 

(4. Mose 21:7-9)  Schließlich kam das Volk zu Moses und sagte: „Wir haben gesündigt, denn wir haben gegen Jehova und gegen dich geredet. Lege bei Jehova Fürsprache ein, daß er die Schlangen von uns entfernt. Und Moses ging daran, zugunsten des Volkes Fürsprache einzulegen. 8 Dann sprach Jehova zu Moses: „Mache dir eine feurige Schlange, und setze sie auf eine Signalstange. Und es soll geschehen, wenn irgendeiner gebissen worden ist, daß er sie dann anschauen muß, und so soll er am Leben bleiben. 9 Moses machte sogleich eine Schlange aus Kupfer und setzte sie auf die Signalstange; und es geschah, wenn eine Schlange einen Mann gebissen hatte und er auf die Kupferschlange schaute, daß er dann am Leben blieb.

 

Jesus aber gab sein Leben, um uns von den Folgen unserer Sünde zu befreien und muss als Retter angesehen werden! Weder die Schlange noch Jesus sollen angebetet werden, sondern unser Blick muss auf ihr tun und die Folgen gerichtet werden! Glaube in Jesus als Retter wird uns in Harmagedon oder der Auferstehung vom Gericht befreien!

 

Wir müssen die Begleitumstände begreifen, um den Sinn hinter den Symbolen und, für was sie stehen zu erkennen! Jesus ist unser Mittler und Fürsprecher bei Gott! Er hat die Macht unsere Sünden durch „unverdiente Güte“ zu vergeben! Wir müssen auf ihn schauen, wie er erhöht an Jehovas Seite als Hohepriesterkönig für unsere Schwachheiten eintritt!

 

Christus hat den „Schleier“ des Unverstandes beseitigt, indem er Licht auf seine Stellung vor, während und nach seinem irdischen Leben warf, den „Schleier“ wegnahm betreffend die Auferstehung und kommendes „ewiges Leben“ und Erleuchtung gab die künftige „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ betreffend.

 

image114Nur durch die Wahrheit die er uns vermittelte können wir von der Versklavung Satans durch die „Finsternis“ seines Systems durch Trug und Unwahrheit befreit werden, zur „herrlichen Freiheit der Kinder Gottes“! Das steht aber erst noch bevor bei der Offenbarung der Söhne Gottes (Rö 8:18-21). Wir brauchen Freimut der Rede diese Dinge offen zu verkünden, da diese Zusammenhänge von Juden und Christen aus fehlendem Verständnis heraus gleichermassen abgelehnt werden! Sklaven ihrer Religionen müssen die Glaubensbekenntnisse und die „offizielle Wahrheit“ ihrer Kirche vertreten! Die Wahrheit aber macht frei von Leichtgläubigkeit!

 

Der Geist Christi“ stösst bei Vertretern der Trinität mit dem selbständigen „Heiligen Geist“ als drittem GOTT im Widerstreit zusammen. Im 1.Brief des Petrus wird in der Fussnote der Text, so wie er im griechischen Original steht der Geist Christi, der in ihnen warwiedergegeben. Warum nicht direkt im Originaltext der NWÜ? Weil dies den Aussagen der Wachtturm-Gesellschaft widerspricht, welche ja den „heiligen Geist“ als eine für sich selbst agierende „wirksame Kraft“ als  eine Energie betrachtet. Paulus erklärt hierzu, dass alles beständige Studieren umsonst ist, wenn auf der falschen Grundlage aufgebaut wird! Es gilt daher die Grundlage zu überprüfen! Bei Jehovas Zeugen sind es Ketten falscher Aussagen die auf der Fehlinterpretation 1914 als Beginn von Gottes Königreich abstellen! Todbringendes Gift, verunreinigter „Un-heiliger Geist“ der dort am Wirken ist!

 

*** Rbi8  1. Petrus 1:11-12 ***

Sie untersuchten beständig, welchen besonderen Zeitabschnitt oder welche Art eines [Zeitabschnitts] der Geist [[der Geist Christi]] in ihnen in bezug auf Christus * anzeigte, als er im voraus über die für Christus [bestimmten] Leiden und über die nach diesen folgenden Herrlichkeiten Zeugnis gab. 12 Ihnen wurde es geoffenbart, daß sie nicht sich selbst, sondern euch mit den Dingen dienten, die euch nun durch diejenigen angekündigt worden sind, die euch die gute Botschaft mit [dem] vom Himmel her gesandten heiligen Geist verkündigt haben. Gerade in diese Dinge begehren Engel hineinzuschauen.

 

*** Rbi8  1. Petrus 1:11 ***

Od.: „der Geist Christi, der in ihnen war“.

 

Die Offenlegung der „besonderen Zeitabschnitte“ und die „Art eines Zeitabschnittes“ erfolgte durch Michael als „Engel zu Gunsten Israels“ oder durch dessen Engel Gabriel, als Jesu Abgesandten der diese Daniel dem Propheten übermittelte, der dadurch die kommenden Dinge offenbarte: „Ihnen wurde es geoffenbart, daß sie nicht sich selbst, sondern euch mit den Dingen dienten.  Die Logik betreffend des Beginns des „Tages des Herrn“ kann durchaus erfasst werden, wenn auf die Aussagen der Schrift wirklich geachtet wird! Von da her spricht „der Geist Christi“! Das Festlegen auf der Zeitachse aber ist nur von der Erfüllung vorhergesagter Zeichen abhängig, nicht berechenbar!

 

 

 

Der Geist Christi“ war als Person nicht „in“ ihnen, sondern „bei“ ihnen! „Siehe ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluss des Systems der Dinge“ (Mat 28:20) Als „Wort Gottes“ zeigte Michael bereits den Propheten wichtige Details über den kommenden Messias, auch dass er leiden müsse. Daniel gab die „Zeitabschnitte“ dazu bekannt in seiner Prophezeiung der siebzig Jahrwochen und was das Ende des Systems betrifft in den Kapiteln 11 und 12 seines Bibelberichts. Die Offenbarung des Johannes gibt weitere wesentliche Details die auf der Zeitachse geordnet alle Sinn ergeben!

 

2.1.3.2        „Der Geist Jehovas“, der über auserwählten Menschen aktiv wird: Michael respektive Jesus der handelt

http://www.booklooker.de/images/cover/user/0346/9500/Ym4yNzAwOA%3D%3D.jpgDie Begriffe „der Engel Jehovas“ und „der Geist Jehovas“ sind austauschbar, da Michael der Engelfürst ja als Geistwesen im Auftrag Gottes mit Israel und dessen Erwählten als Gottes „rechter Arm“ handelte! Mit dem Drang jede Form der Trinität und des „heiligen Geistes“ als eigenständige Person aus den Gedanken der Menschen zu vertreiben. Anderseits, da an dessen Stelle z.B. durch Jehovas Zeugen nun von einer „wirksamen Kraft“ ausgegangen wurde, die in sich selbst Dinge fertigbringt, wurde daher von den Übersetzern der NEUE-WELT-ÜBERSETZUNG übersehen, dass „der Geist Jehovas“ eine weitere Bedeutung hat, die durchaus an eine Person gebunden ist!

 

Moses hatte gewarnt, dass Ungehorsam diesem „Engel Jehovas“ gegenüber schwere Folgen haben werde! Da Jehova nicht selbst handelt, sondern die Dinge durch seinen „Werkmeister“ (bei der Schöpfung) und als „starken Arm“ (als Gottes Richter, Urteilsvollstrecker und Heerführer) geschehen lässt, so wird dadurch vieles in der Schrift, was bisher schleierhaft erschien nun plötzlich klar verständlich, wenn wir dies alles im Zusammenhang mit „Geist“ gut verstanden haben! Bedenken wir die Reihenfolge: Zuerst „der Engel Jehovas“ dem Israel Gehorsam leisten musste, dann das Erscheinen des „Propheten gleich mir“, Jesus, den Messias, auf den unbedingt gehört werden muss!

 

*** Rbi8  Richter 3:9-10 ***

Da erweckte Jehova den Söhnen Israels einen Retter, damit er sie rette, Othniel, den Sohn des Kenas, des jüngeren Bruders Kalebs. 10 Der Geist Jehovas kam nun über ihn, und er wurde der Richter Israels. Als er zur Schlacht auszog, da gab Jehova Kuschan-Rischathajim, den König von Syrien, in seine Hand, so daß seine Hand Kuschan-Rischathajim überwältigte.

 

Der Geist Jehovas kam nun über ihn“ bedeutet somit, dass Jehovas Wahl von Othniel zum Richter durch „den Engel Jehovas“ bewirkt oder angekündigt wurde. Othniel musste wissen, dass er Gottes Erwählter war. Gottes Heerführer gab daraufhin den Sieg in der Schlacht, indem er die Dinge aus dem Geistbereich her so lenkte!

 

Ebenso handelte „der Geist Jehovas“ mit dem Richter Simson, den Gott von Geburt an für sich auserwählt hatte, um Israel in schwieriger Zeit anzuleiten. Jener „Geist“ liess kommende Dinge hören. „Der Geist“ war somit eine Person, die redete! Manoach und seine Frau, die Eltern des späteren Richters Simson (bedeutet „Sonne“) durfte „dem Engel Jehovas“ begegnen und sie erhielten direkte Instruktion von ihm.

 

http://www.palatium-artis.de/bilder/e/e37/E37-009b.jpg*** Rbi8  Richter 13:15-18 ***

Manoach sagte nun zu Jehovas Engel:Laß dich bitte von uns aufhalten, damit wir vor dir ein Ziegenböckchen zurichten.“ 16 Aber Jehovas Engel sprach zu Manoach: „Wenn du mich aufhältst, werde ich nicht von deinem Brot essen; aber wenn du Jehova ein Brandopfer darbieten willst, so kannst du es opfern.“ Manoach wußte nämlich nicht, daß es Jehovas Engel war. 17 Dann sagte Manoach zu Jehovas Engel: Wie ist dein Name, damit wir dich, wenn dein Wort eintrifft, bestimmt ehren werden? 18 Jehovas Engel jedoch sprach zu ihm: „Warum denn solltest du nach meinem Namen fragen, wenn es ein wunderbarer ist?“

 

Bis zu Jesu Kommen herrschte unter Juden Ungewissheit, wer jener „Engel Jehovas“ war, der so oft zu Gunsten Israels wirkte, welches sein Name sei. Es war und blieb ein „heiliges Geheimnis“, obwohl die jüdischen Gelehrten den Engelfürsten Michael dahinter vermuteten.

 

Manoach glaubte, dass Gott selbst sie besucht habe und im Wissen darüber, was Gott zu Moses gesagt hatte, dass kein Mensch Gott sehen und Leben kann, da fürchtete er und seine Frau für sich (2.Mo 33:20).

 

*** Rbi8  Richter 13:22-25 ***

Demzufolge sprach Manoach zu seiner Frau: „Wir werden ganz bestimmt sterben, denn es ist Gott, den wir gesehen haben.23 Aber seine Frau sagte zu ihm: „Wenn Jehova nur Gefallen daran gehabt hätte, uns zu Tode zu bringen, so hätte er nicht ein Brandopfer und Getreideopfer von unserer Hand angenommen, und er hätte uns nicht alle diese Dinge gezeigt, und er hätte uns nicht wie jetzt dergleichen hören lassen.“

24 Später gebar die Frau einen Sohn und gab ihm den Namen Simson; und der Knabe wurde fortwährend größer, und Jehova segnete ihn weiterhin. 25 Im Laufe der Zeit fing der Geist Jehovas an, ihn umherzutreiben in Mahane-Dan zwischen Zora und Eschtaol.

 

Der Geist Jehovas“ war nicht eine blinde Kraft, wo eine gezielt mit einer Person handelnde Intelligenz!

 

Jesus sagte später zu den Aposteln, dass wer ihn gesehen habe den Vater gesehen hätte, so ähnlich beide sich sind. Das war somit nicht eine blinde Kraft die da redete, sondern der der mit „heiligem Geist“ ausgestattete „Engel Jehovas“, der mit dem Umhertreiben Simson einen bestimmten Zweck verfolgte. Gottes Geist segnet Menschen die bereit sind Gottes Willen zu tun, sie brauchen sich nicht vor ihnen zu fürchten.

 

Der Prophet Daniel hatte darüber Licht gegeben, als Israel bereits im babylonischen Exil war! Zum ersten Mal erscheint der wunderbare Name des Geistesfürsten Israels in der Schrift! Dort waren es „einer der ersten Fürsten“ Michael und der Engel Gabriel die gegen geistige Dämonenfürsten, gefallene Engel die zu Satan gehören im geistigen Bereich ankämpfen mussten.

 

Jene Dämonen leisteten Gabriel Widerstand beim Überbringen der Vorhersagen Jehovas, was mit Israel im Verlauf der Menschheitsgeschichte bis zum „Abschluss des Systems der Dinge“, also bis in unsere Tage geschehen werde. (Da 10:20, 21; 12:1)

 

*** Rbi8  Daniel 10:13-14 ***

Aber der Fürst des königlichen Reiches Persien leistete mir einundzwanzig Tage lang Widerstand, und siehe, Michael, einer der ersten Fürsten, kam, um mir zu helfen; und ich [[(der Engel Gabriel)]] meinerseits blieb dort neben den Königen von Persien. 14 Und ich bin gekommen, um dich verstehen zu lassen, was deinem Volk im Schlußteil der Tage widerfahren wird, denn es ist eine Vision noch für die [künftigen] Tage.“

 

Derselbe Engel der über Israel und Juda das Strafgericht verkündet hatte war es auch, der durch seinen Boten Gabriel nun alle kommenden Dinge an Daniel erklärte, bis hin zur Schlacht Harmagedons. Ohne diese Angaben wäre die Offenbarung an Johannes unvollkommen, ohne die Prophezeiungen an Daniel fehlten wichtige Elemente von „Zeiten und Zeitabschnitten“, ein weiterer Beweis der Kontinuität des Alten und Neuen Testaments, derselben Urheberschaft, derselben handelnden Personen im geistigen Bereich!

 

Später wurde durch den Gesetzeslehrer Saulus von Tarsus, Paulus auf einen aktuellen und künftigen Kampf in den „himmlischen Örtern“ hingewiesen:

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/ea/Der_liebende_Jesus_jagt_D%C3%A4monen_in_unschuldige_Schweine.jpg/220px-Der_liebende_Jesus_jagt_D%C3%A4monen_in_unschuldige_Schweine.jpg(Epheser 6:10-13)  Schließlich erwerbt euch weiterhin Kraft im Herrn und in der Macht seiner Stärke. 11 Legt die vollständige Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Machenschaften des Teufels standhalten könnt; 12 denn unser Ringen geht nicht gegen Blut und Fleisch, sondern gegen die Regierungen, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die bösen Geistermächte in den himmlischen Örtern. 13 Darum nehmt die vollständige Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag widerstehen und, nachdem ihr alle Dinge gründlich getan habt, standhalten könnt.

 

Hier geht es darum den „unreinen Geistern“, den Dämonen Widerstand zu leisten!

 

Auch bei der Auserwählung Sauls als dem ersten König Israels spielte „der Geist Jehovas“ wiederum seine Rolle. „Geist“ sollte in intelligenter Form über ihm wirksam werden, indem er ihn anleiten würde Israel zu führen. Bedingung blieb, dass Saul auf jenen Geist hören würde! Der Geist würde ihn selbst dazu anleiten, um zu prophezeien und in eine andere Persönlichkeit verwandelt zu werden!

 

*** Rbi8  1. Samuel 10:5-6 ***

Danach wirst du zum Hügel des [wahren] Gottes kommen, wo sich eine Garnison der Philister befindet. Und es soll geschehen, sowie du dort in die Stadt kommst, daß du gewiß einer Gruppe Propheten begegnen wirst, die von der Höhe herabkommen, und vor ihnen her Saiteninstrument und Tamburin und Flöte und Harfe, während sie als Propheten reden. 6 Und der Geist Jehovas wird sicherlich über dir wirksam werden, und du wirst bestimmt mit ihnen als Prophet reden und in einen anderen Menschen umgewandelt werden.

 

Saul wurde zwar nicht unter die Propheten Jehovas gezählt, wie dies später bei David der Fall war aber der Geist sagte doch immer wieder Dinge durch die Propheten zu ihm, welche die Art der Führung des Volkes und die Zukunft betrafen! Der „heilige Geist“ kann auch uns umwandeln in eine neue Person! Auch Paulus spricht diese Art der Wirkung des „heiligen Geistes“ in jedem von uns an:

 

*** Rbi8  Epheser 4:20-24 ***

Ihr aber habt den Christus nicht so kennengelernt, 21 sofern ihr ihn überhaupt gehört habt und durch ihn belehrt worden seid, so wie [die] Wahrheit in Jesus ist, 22 daß ihr die alte Persönlichkeit ablegen sollt, die eurem früheren Wandel entspricht und die gemäß ihren trügerischen Begierden verdorben wird; 23 daß ihr aber erneuert werden sollt in der Kraft [[dem Geist (gr. pneuma)]], die [[der]] euren Sinn antreibt, 24 und die neue Persönlichkeit anziehen sollt, die nach Gottes Willen in wahrer Gerechtigkeit und Loyalität geschaffen worden ist.

 

Anstatt trügerischer Begierden, die den „Geist der Welt“ widerspiegeln, durch das „Gesetz des Fleisches   kontrolliert werden, sollen wir durch „heiligen Geist“, durch Führung mittels genauer Erkenntnis aus der Schrift und dem „GESETZ des Geistes“ in die „neue Persönlichkeit“ umgewandelt werden. Diese soll dem Christus ähnlich sein, die sein Bild widerspiegelt! Daraus kommt wahre Gerechtigkeit des Königreiches und Loyalität Gott und Christus gegenüber, statt gegenüber Menschen und deren Institutionen! (Mat 6:33)

 

2.1.3.3        Der „Geist Jehovas“ der über David wirksam wurde

Als der Prophet Samuel David zum König salbte, nachdem Saul aus Menschenfurcht eher dem Volk als Gott gehorchte, da verlor er Gottes Gunst! Jehova braucht als seine Führer nicht Menschen die Menschen fürchten, sondern solche, die wahre Gottesfurcht zeigen (1.Sa 15:24).

 

*** Rbi8  1. Samuel 16:13 ***

Daher nahm Samuel das Ölhorn und salbte ihn inmitten seiner Brüder. Und der Geist Jehovas begann von jenem Tag an über David wirksam zu sein. Später stand Samuel auf und ging seines Weges nach Rama.

 

War vorher „Gottes Engel“, „der Geist Jehovas“ über Saul aktiv, so wurde er nun über David tätig! Er leitete und führte David künftig an, schlug für ihn die Schlachten, schätzte ihn auf der Flucht vor seinen Feinden. Saul dagegen, von dem Gottes Geist weggenommen wurde und auch keine Antworten von Gott durch die Propheten mehr erhielt wandte sich nun einem Geistermedium zu, suchte die Hilfe von Dämonen, was gar seinen Tod herausforderte (1.Chr 10:13, 14).

 

Der „Geist Jehovas“ hat direkten Zugang zum Verstand des Menschen, ohne physisch anwesend zu sein kann er mit einem Auserwählten reden, seinen Geist beeinflussen, Stimmen hören, ihn Visionen sehen lassen, Träume eingeben ihn zum Handeln und reden antreiben.

 

http://www.kirchengucker.de/wp-content/uploads/2007/04/689px-michael_lukas_leopold_willmann_001.jpgJakob träumte in Bethel von einer Leiter die bis in den Himmel reichte und worauf er Engel auf und niedersteigen sah (1.Mo 28:10-13). Jesus redete von etwas Vergleichbaren, das seine Apostel künftig sehen würde: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel aufgetan und die Engel Gottes zum Menschensohn auf- und niedersteigen sehen.“ Was andere nicht zu sehen vermögen wird ihnen sichtbar werden! (Joh 1:51).

 

So war es auch im Falle Davids, der durch „Gottes heiligen Geist“ inspiriert wurde und viele der Geschehnisse prophezeite, die später durch Jesus erfüllt wurden oder noch geschehen müssen:

 

*** Rbi8  2. Samuel 23:1-2 ***

Der Geist Jehovas war es, der durch mich redete,

Und sein Wort war auf meiner Zunge.

 

Der „Geist Jehovas“ kann eine Person auch physisch wegtragen, von einem Ort zum anderen bringen. Im Falle Elias wurde ihm erklärt, dass „... der Geist Jehovas seinerseits dich wegtragen wird“.  Im 2.Buch Könige wird gezeigt, dass dieses Wegtragen im „Windsturm“ mittels eines Hilfsmittels geschah, was der Gehilfe Elias, der Prophet Elisa beobachten konnte: fliegende „feurige Kriegswagen“. Die Reise führte Elia von Gilgal nach Bethel, eine Strecke von rund 20 Kilometern (2.Kö 2:1).

 

http://www.crystalinks.com/elijahchariot.jpg*** Rbi8  2. Könige 2:11-14 ***

Und es geschah, als sie weiterwanderten, wobei sie redeten, während sie gingen, siehe da, ein feuriger Kriegswagen und feurige Rosse, und sie führten dann eine Trennung zwischen ihnen beiden herbei; und Elia fuhr im Windsturm zum Himmel auf. 12 Die ganze Zeit sah es Elisa, und er schrie: „Mein Vater, mein Vater, der Kriegswagen Israels und seine Reiter!“ Und er sah ihn nicht mehr. Demzufolge ergriff er seine eigenen Kleider und zerriß sie in zwei Stücke. 13 Danach hob er das Amtsgewand Elias auf, das von ihm herabgefallen war, und ging zurück und stand am Ufer des Jordan. 14 Dann nahm er das Amtsgewand Elias, das von ihm gefallen war, und schlug die Wasser und sprach: „Wo ist Jehova, der Gott Elias, ja ER?“ Als er die Wasser schlug, da wurden sie allmählich geteilt, hierhin und dorthin, so daß Elisa hinüberging.

 

Offensichtlich handelte der „Geist Jehovas“, um Elia zur Erfüllung einer gewichtigen Aufgabe mitzunehmen oder zu seinem Schutz vor dem neu regierenden König Joram. Dies geschah nachdem dessen Vater Ahasijas gemäss der Strafankündigung Elias gestorben war. Elias Urteil wurde zufolge des Vergehens des Königs gesprochen, weil er Boten zu Baal-Sebub, dem Götzen von Ekron gesandt hatte, statt Jehova durch seinen Propheten zu befragen. Auch dass sich die Wasser des Jordan teilten geht auf die Einwirkung von Gottes „heiligem Geist“ zurück. 

 

Da Elisa nichts über das Innere oder die Ausstattung des himmlischen Gefährtes aussagt und Samuel keine weiteren Informationen gibt wurde dies in den letzten Jahrzehnten zu spekulativen Aussagen über UFOs verwendet. Das Geschehen hat aber offensichtlich mit einem „nicht definierten fliegenden Objekt“ zu tun. Der zurückbleibende Elisa beschreibt es: „... der Kriegswagen Israels und seine Reiter!“ Auch war das Gefährt offenbar mit dem Lärm eines „Windsturmes“ vergleichbar. An anderer Stelle sah der Diener Elisas den ganzen Horizont voller Kriegswagen, die zum Schutz Elisas und seines Bediensteten vor dem syrischen Heer aufgezogen waren (2.Kö 6:15-17).

 

In der Offenbarung wird „der Geist Jehovas“ als „Reiter auf dem weissen Pferd“ bezeichnet, der die himmlischen Heere anführt und der zum Krieg gegen seine Feinde auszieht. Begriffe, die zu jeder Zeit verständlich waren, auch wenn die Mittel der Kriegführung sich änderten. Dort in der Offenbarung wird nichts über Kriegswagen erwähnt, sondern wird von einem Reiterheer gesprochen. Bedenken wir, dass wir bis heute die Kraft eines Autos oder Flugzeuges in Pferdestärken bemessen. Die Sprache der Bibel enthält für himmlische Dinge oft Ausdrücke aus unserem Sprachgebrauch, die umschreibend etwas bezeichnen, dessen himmlische Bezeichnung weder die damaligen Zuhörer noch wir heute verstehen könnten. Jesus wies auf diesen Umstand hin:

 

*** Rbi8  Johannes 3:12-13 ***

Wenn ich von irdischen Dingen zu euch geredet habe und ihr trotzdem nicht glaubt, wie werdet ihr glauben, wenn ich von himmlischen Dingen zu euch rede? 13 Überdies ist kein Mensch in den Himmel hinaufgestiegen, außer dem, der vom Himmel herabkam, der Menschensohn.

 

Das Amtsgewand Elias war offensichtlich äusserliches Zeichen von seiner Amtsgewalt. Als er weggetragen wurde hinterliess er dieses dem Propheten Elisa. Als Elisa damit den Jordan schlug geschah dasselbe, wie zur Zeit, als Moses den Stab über das Rote Meer ausstreckte (2.Mo 14:15-18; 2.Kö 2:14). In beiden Fällen wurden durch das Zeichen himmlische Kräfte aktiviert: Die Worte die Elisa sprach zeigen die Quelle der Macht dieses Wunder zu wirken: „Wo ist Jehova, der Gott Elias, ja ER?“ „Jehovas Engel“ handelten und zeigte durch das Wunder, dass Elisa Gottes Unterstützung hatte.

 

Als Elisa später nach Jericho ging erkannten die Propheten von dort an, dass „der Geist Elias“ sich auf Elisa niedergelassen hatte, noch bevor jener zu ihnen redete. Offenbar wurde es ihnen durch „den Geist Jehovas“ kundgetan.

 

http://enominepatris.com/biblia/bilder/at/52%20Feuer%20vom%20Himmel.jpg*** Rbi8  2. Könige 2:15-16 ***

Als die Söhne der Propheten, die in Jericho waren, ihn aus einiger Entfernung sahen, begannen sie zu sprechen: „Der Geist Elias hat sich auf Elisa niedergelassen.“ Daher kamen sie ihm entgegen und beugten sich vor ihm zur Erde nieder. 16 Und sie sagten dann zu ihm: „Siehe nun, bei deinen Knechten sind fünfzig Männer, tapfere Leute. Laß sie bitte hingehen und deinen Herrn suchen. Es mag sein, daß der Geist * Jehovas ihn emporgehoben und dann auf einen der Berge oder in eines der Täler geworfen hat.“ Er aber sprach: „Ihr sollt sie nicht senden.“

 

Jene Propheten hatten nicht erkannt, dass „der Geist Jehovas“ keine Tat gegen seine Auserwählten tut, Elisa dagegen wusste, dass Elia in Sicherheit war.

 

***  2. Könige 2:16 (Fn) ***

* Od.: „der Wind“. Hebr.: rúach; gr.: pneuma; lat.: spiritus.

 

Wenn an dieser Stelle der „Wind“ Elisa hochgehoben hätte, so stände keine intelligente Kraft dahinter. Dieses Wissen kann uns nützlich sein an anderen Stellen, wo Übersetzer das Wort verwenden, obwohl offensichtlich intelligentes Handeln und ein Hilfsmittel im Spiel stehen.

 

Dass „der Geist Jehovas“ über Menschen aktiv wird kann im Geheimen geschehen aber auch in der öffentlichen Versammlung. Offenbar war dies manchmal durch sichtbare Zeichen verbunden. Ganz Juda und Jerusalem waren versammelt, weil Moab und Ammon im Krieg gegen sie  angerückt war. Der gerechte König Josaphat sprach ein Gebet als die Antwort von Seitens des „Engels Jehovas  gegenüber dem Leviten Jahasiel kam. 

 

*** Rbi8  2. Chronika 20:14 ***

Was nun Jahasiel betrifft, den Sohn Sacharjas, des Sohnes Benajas, des Sohnes Jeiels, des Sohnes Mattanjas, den Leviten von den Söhnen Asaphs, so kam der Geist Jehovas über ihn inmitten der Versammlung.

 

Die Antwort wurde ihm direkt ins Herz gelegt, niemand hörte ausser ihm die Stimme. „Der Geist Jehovas“ muss Gottes Wortführer sein oder dessen abgesandter Engel, die Worte selbst aber sind von Jehova!

 

http://www.jw.org/assets/l/my/my_X/67.jpg*** Rbi8  2. Chronika 20:15-17 ***

Infolgedessen sagte er: „Merkt auf, ganz Juda und ihr Bewohner von Jerusalem und König Josaphat! Hier ist, was Jehova zu euch gesprochen hat: ‚Fürchtet euch nicht, noch erschreckt vor dieser großen Menge; denn nicht euer ist die Schlacht, sondern Gottes. 16 Morgen geht gegen sie hinab. Da kommen sie den Paß von Ziz herauf; und ihr werdet sie bestimmt am Ende des Wildbachtals vor der Wildnis Jeruel finden. 17 Ihr werdet hierbei nicht zu kämpfen haben. Stellt euch hin, bleibt stehen, und seht die Rettung Jehovas für euch. O Juda und Jerusalem, fürchtet euch nicht, noch erschreckt! Morgen zieht gegen sie aus, und Jehova wird mit euch sein.‘ “

 

Der Geist Jehovas“, der Engel Israels wurde über jenem Propheten aktiv. Er gab den Schlachtplan bekannt und gab klare Anweisung, was der König, seine Heerobersten und das Volk tun mussten. Er sagte ihnen: „... denn nicht euer ist die Schlacht, sondern Gottes.“  Dies gibt uns auch Hinweise darauf, was in Harmagedon geschehen wird, bevor das Volk sich in die inneren Gemächer zurückzieht. Die Schlacht ist wiederum Jehovas und niemand wird von den wahren Christen zum Schwert greifen müssen! (Mat 26:52)

 

2.1.3.4        Der besondere „heilige Geist“, den Jehova auf Jesus bei der Taufe herabsandte

Der Prophet Jesaja zeigte im achten Jahrhundert v.u.Z. bereits im Voraus, was am Jordan bei Jesu Taufe geschehen würde: Der Geist Jehovas sollte sich auf seinen Christus niederlassen. Zuvor war Jesus ein Kind und Jugendlicher mit einer vorgezeichneten Aufgabe. Nun aber stand seine Salbung mit Gottes Geist bevor, auserwählt zu einer ganz speziellen Aufgabe!

 

*** Rbi8  Jesaja 11:1-3 ***

Und es soll ein Reis aus dem Stumpf Isaïs hervorgehen; und ein Sproß aus seinen Wurzeln wird fruchtbar sein. 2 Und auf ihm soll sich der Geist Jehovas niederlassen, der Geist der Weisheit und des Verständnisses, der Geist des Rates und der Macht, der Geist der Erkenntnis und der Furcht Jehovas; 3 und er wird seine Freude haben an der Furcht Jehovas.

 

All dies erfüllte sich beginnend durch Ankündigung an Maria, dann in der Taufe, wo „heiliger Geist“ auf Jesus herab kam. Diesmal nicht in Form einer Person, sondern „wie eine Taube“.

 

http://www.ahmedhulusi.org/de/images/slide3.jpgAlle Charakteristiken die Jesus schon zuvor als Engel Michael hatte, sein Erinnerungsvermögen himmlischer Dinge wurden ihm in diesem Moment wiedergegeben. Er vereinigte das Wissen eines Menschen und eines Engels! Viele Menschen fragen sich, warum unsere Hirnkapazität so gross sei, wenn wir doch nur etwa 0,5% davon gebrauchen? Hierin liegt eine Antwort: Jesu Erkenntnis und Weisheit übertraf die aller Menschen vor und nach ihm! Er wurde dadurch aber nicht aufgeblasen, sondern gab Menschen und Engeln dadurch Beispiel in der ihm von Gott zugeteilten Stellung auszuharren und Gottes Willen ganzherzig zu erfüllen! Er war darin vollkommen anders wie Satan, der sich eine Stellung anmasste in Ablehnung von Gott.

 

9 Organisation_22322_image005Als das Königtum Davids zur Zeit des Königs Zedekia am Ende des siebten Jahrhunderts durch Nebukadnezar beendet wurde, da war dies, als ob ein grosser, starker Baum gefällt würde.

 

Nun, mit Jesus aus der Linie Davids sollte aus demselben Wurzelstock ein Reis hervorbrechen, der König in Israel werden sollte. Sein Kennzeichen wäre: „… der Geist Jehovas, der Geist der Weisheit und des Verständnisses, der Geist des Rates und der Macht, der Geist der Erkenntnis und der Furcht Jehovas“. Hier geht es bei „heiligem Geist“ in erster Linie nicht um eine Person, sondern, um Übertragung von Fähigkeiten! Dahinter stand aber offensichtlich eine Intelligenz, welche dies bewerkstelligte!

 

Später sagte Jesaja eine andere Fähigkeit von „Jehovas Geist“ vorher, der das künftige Strafgericht an den Nationen in Harmagedon vorhersagt. Erneut sollte ein „Rufer in der Wildnis“ auftreten, der ansagt, dass der Weg Jehovas geebnet werden muss. Von einem hohen Berg soll die Nachricht verkündet werden, hin zu Zion, dass seine Befreiung naht! Die Herrschaft des „Arms“ Jehovas wird angekündigt. Der Rufer soll allen Nation Unheil verkünden:

 

http://www.spinnradgeschichten.de/wp-content/uploads/2012/03/Gras.jpg*** Rbi8  Jesaja 40:6-8 ***

„Alles Fleisch ist grünes Gras, und all seine liebende Güte ist wie die Blüte des Feldes. 7 Das grüne Gras ist verdorrt, die Blüte ist verwelkt, weil der Geist Jehovas selbst darauf geblasen hat. Sicherlich ist das Volk grünes Gras. 8 Das grüne Gras ist verdorrt, die Blüte ist verwelkt; was aber das Wort unseres Gottes betrifft, es wird auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] bestehen.“

 

Der Geist Jehovas“ soll darauf „blasen“, damit jene Völker die nicht hören wollten wie „grünes Gras“ in der Hitze der Sonne verdorren! Gott kündet an, dass „sein Wort“, das trifft auch auf seinen Wortführer Jesus zu, für immer bleiben wird! Jesus hatte doch gesagt, dass vom GESETZ und den PROPHETEN kein einziges Wort dahingefallen sei und diese kündeten seinen Verbleib bei den Menschen für immer an!

 

In weiteren Endzeitvorhersagen Jesajas werden die „Könige von Sonnenaufgang“ angekündigt! Ein „bedrängender Strom“ während der Endzeit wird durch „den Geist Jehovas“ (Person, die sein Wort ausführt) verursacht werden. Die Rede ist von Gottes „rechtem Arm“, seinem Führer der himmlischen Heere, die sich zum Endkampf rüsten.

 

*** Rbi8  Jesaja 59:19 ***

Und vom Sonnenuntergang an werden sie den Namen Jehovas zu fürchten beginnen und vom Sonnenaufgang an seine Herrlichkeit, denn er [[Person]] wird wie ein bedrängender Strom kommen, den der Geist Jehovas [[Jehovas Wort; das in der Buchrolle mit den sieben Siegeln Beschriebene]] selbst dahergetrieben hat.

 

Das stimmt mit dem „dritten Wehe“ in der Offenbarung überein, nachdem Jehova seine grosse Macht zu Beginn des „Tages des Herrn“ über die ganze Erde an sich genommen hat [B1] und Michael aufsteht, um zu handeln und als „Reiter auf dem weissen Pferd“ seinen Ritt zum Sieg hin beginnt.

 

http://www.wallpaperama.com/post-images/forums/200810/20081022-6624-jesus-wallpaper.jpgJehova ist ein Kriegsmann (2.Mo 15:3, 4) und Jesus ist als sein „rechter Arm“ sein Heerführer! Jehova hat ihm nun am Tag von Gottes Machtübernahme alle Feinde unter die Füsse gelegt, damit er sie mit eisernem Stab hüte und mittels des „langen, zweischneidigen Schwertes“ aus seinem Mund richte (Off 19:11-16).

 

Dasselbe Vergehen zieht weiterhin aufgrund desselben GESETZES dieselbe Strafe nach sich! Wer gegen den „heiligen Geist Gottes rebelliert“ und diesen verletzt, sich willentlich gegen Gott und seine Gerechtigkeit richtet der hat weder in diesem noch im kommenden System Vergebung! 

 

*** Rbi8  Jesaja 63:10-14 ***

Sie aber rebellierten und verletzten seinen heiligen Geist [[den Engel, dem sie nicht gehorchten]]. Da verwandelte er [[der Engel]] sich ihnen in einen Feind; er selbst führte Krieg gegen sie. 11 Und man begann der Tage vor alters zu gedenken, seines Knechtes Moses: „Wo ist der, der sie aus dem Meer heraufführte mit den Hirten seiner Kleinviehherde? Wo ist der, der SEINEN heiligen Geist [[Jehova selbst]] in ihn legte; 12 der SEINEN herrlichen Arm [[den Engel]] zur Rechten Mose ziehen ließ; der die Wasser vor ihnen spaltete, um sich selbst einen auf unabsehbare Zeit dauernden Namen zu machen; 13 der sie durch die wogenden Wasser schreiten ließ, so daß sie, wie ein Roß in der Wildnis, nicht strauchelten? 14 So, wie wenn ein Tier in die Talebene hinabzieht, ließ der Geist Jehovas [[der Engel Jehovas]] selbst sie dann ruhen.“

 

Der „heilige Geist“ ist hier deutlich und klar identisch mit dem „Engel Jehovas“, der als Gottes „starker Arm“ bereits an der Seite Mose war! Jener Geist verwandelte sich zum Feind Israels und führte nun gegen sie Strafgerichte, weil sie seiner Stimme, der von Gottes „heiligem Geist“, der ihnen Seine Worte vermittelte nicht gehorchten. Deutlich hatte Jehova zu Moses sagen lassen:

 

http://wegedeslebens.info/HOME/MosesRedSea-WEB.gif*** Rbi8  2. Mose 23:20-22 ***

Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, um dich auf dem Weg zu bewahren und dich an den Ort zu bringen, den ich bereitet habe. 21 Nimm dich in acht seinetwegen, und gehorche seiner Stimme. Benimm dich nicht rebellisch gegen ihn, denn er wird eure Übertretung nicht verzeihen; denn mein Name ist in ihm. 22 Wenn du jedoch seiner Stimme genau gehorchst und wirklich alles tust, was ich reden werde, dann werde ich deine Feinde gewiß befeinden und die befehden, die dich befehden.

 

Der Engel selbst verzeiht Übertretung und Rebellion nicht, weil er Gottes Willen darin ausführt dem GESETZ Nachachtung zu verschaffen! Der Engel befehdet die Feinde als Heerführer der himmlischen Heerscharen nur dann, wenn Israel ihm gehorchte!

 

Nun aber ist Jesus inzwischen erneut in Form des himmlischen Christus an Gottes rechter Seite, „wie ein Menschensohn“ (Da 7:13; Off 1:12, 13), wie ein „geschlachtetes Lamm“ (Off 5:6), er existiert erneut als Engel Michael, um zu handeln (Da 12:1). Nun aber ist er in der erhöhten Stellung als Erzengel! (1.Thess 4:15, 16; Jud 9) Gott lässt ihm, dem erhöhten Engel, Jesus gegenüber weiterhin keinen Ungehorsam und keine Rebellion zu, weil alles, was Christus zu uns geredet hatte von Gott aus kam! So kündete Jesus an, dass jedes Wort, das er geredet hatte uns im Endgericht richten werde! (Joh 12:48)

 

Die Christenheit hat Gott und seinen Christus noch weit schlimmer missachtet als zuvor Israel Moses und den „Engel Jehovas“. Dasselbe Gebot wurde mit Füssen getreten und daher werden Christen auch ein strengeres Strafmass tragen! Die Warnung diesbezüglich ist durch Paulus im Brief an die Hebräer deutlich festgehalten!

 

*** Rbi8  Hebräer 10:26-31 ***

http://www.mgb-home.de/Rel-Paulus-Athen.jpgDenn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, 27 [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird. 28 Jemand, der das Gesetz [[GESETZ]] Mose mißachtet hat, stirbt ohne Erbarmen auf das Zeugnis von zwei oder drei [Personen] hin. 29 Einer wieviel strengeren Strafe, denkt ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und der das Blut des Bundes, durch das er geheiligt worden ist, als von gewöhnlichem Wert geachtet und der den Geist der unverdienten Güte durch Verachtung gröblich verletzt hat? 30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Mein ist die Rache; ich will vergelten“ und wiederum: „Jehova wird sein Volk richten.“ 31 Es ist etwas Furchtbares, in die Hände [des] lebendigen Gottes zu fallen.

 

Für willentliche Sünder unter den Christen bleibt somit kein weiteres Schlachtopfer übrig! Das Wissen um das kommende Gericht aber bleibt selbst beim ärgsten Sünder vorhanden! Sie mögen spotten, in ihrem Inneren aber wissen sie, um Gottes Gerechtigkeit! Jesus, der die „sieben Augen“ hat und Jehova, dem keine Gedanken und kein gesetzloses Werk unerkannt bleiben wird sie richten! Niemand darf ungestraft den „... den Geist der unverdienten Güte durch Verachtung gröblich verletzen“.

 

Christen, die sich unter den Bund in der Taufe begeben haben sind verpflichtet eine genaue Erkenntnis mittels des Wortes das Jesus geredet hatte zu erhalten. Sie durften von Gottes „unverdienter Güte“ bereits profitieren: Der auf uns lastende Fluch und die Todesstrafe wurde bereits beim Untertauchen im Wasser von uns entfernt! Wir starben aber auch gleichzeitig gegenüber dem „Gesetz der Sünde“ und tauchten aus dem Wasser hervor, um gegenüber dem „GESETZ des Geistes“ zum Leben zu kommen! (Heb 10:26-31)

 

Christus lehrt im Tempel*** Rbi8  Johannes 12:47-50 ***

Wenn indes jemand meine Reden hört und sie nicht bewahrt, so richte ich ihn nicht; denn nicht um die Welt zu richten, sondern um die Welt zu retten, bin ich gekommen. 48 Wer mich mißachtet und meine Reden nicht annimmt, der hat einen, der ihn richtet. Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag; 49 denn ich habe nicht aus eigenem Antrieb geredet, sondern der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot in bezug auf das gegeben, was ich sagen und was ich reden soll. 50 Auch weiß ich, daß sein Gebot ewiges Leben bedeutet. Daher rede ich die Dinge, die ich rede, so wie der Vater [sie] mir gesagt hat.“