Newsletter „DER WEG“ 8/02-3   Februar 2008

Neubearbeitung: 6.9.09 / 31.8.18

 

 

8.2.3  Lehrer der guten Botschaft:  Der 1.Brief an die Korinther (54 u.Z.)

 

   In der Versammlung Korinth waren mehrere gravierende Probleme aufgetaucht. Zumindest einige dieser Probleme wurden Paulus in schriftlicher Form durch einen oder mehrere Briefe mitgeteilt, die einen Überbringer hatten, möglicherweise Sosthenes, einen der Vorsteher von Korinth. Einige weiterer Glieder jener Versammlung waren bei Paulus, Stephanas, Fortunatus und Achaikus (1.Kor 1:1: 7:7; 16:17).

 

   Paulus hatte auf seiner 2.Missionsreise jene Versammlung ab dem Herbst des Jahres 50 u.Z. aufzubauen begonnen. Nach 2.Missionsreise desPauluseineinhalb Jahren verliess er jene Versammlung im Sommer 52 u.Z., um nach Antiochia zurückzukehren. Er befand sich inzwischen noch auf seiner 3.Missionsreise in Ephesus, als ihm Sosthenes offenbar die desolate Situation der Versammlung darlegte und dadurch Paulus aufschreckte unmittelbar mittels einem 1.Brief durch seinen persönlichen Abgesandten Titus im Jahre 54 u.Z. zu reagieren. Es waren seit seiner Abreise nicht einmal zwei Jahre vergangen und die „feste Ordnung“ der Versammlung wie sie Paulus überall lehrte war daran zusammenzubrechen.

 

   Gesetzloses Handeln, Überheblichkeit einiger Vorsteher die sich auf derselben Stufe der Apostel wähnten, die Richter der Versammlung, die ihrer Aufgabe nicht nachkamen um Gesetzlosigkeit zu ahnden, Sektenbildung, Eheprobleme waren nur einige der vielen Missstände. Selbst das besondere Fest innerhalb der Familie, das Abendmahl war zu einem Massenspektakel verkommen und dessen ursprünglicher Sinn den Gott im GESETZ festgelegt hatte und es Jesus mit seiner „Familie“, den Aposteln einhielt war vergessen (Mat 26:17-20). Die Grundlage zu dem, was später durch die abgefallene Kirche ein Messritual wurde war in Korinth gelegt worden.

 

   Von diesen üblen Zuständen abgesehen gibt uns der 1.Brief an die Korinther eine gute Einsicht darin, wie die „feste Ordnung“ innerhalb der Christenversammlung organisiert sein muss und welche Konsequenzen es mit sich bringt, diese Ordnung zu verlassen und durch eine „andersartige gute Botschaft“ zu ersetzen! Jehova hat die Regeln des Benehmens bereits fest in seinem GESETZ festgelegt! Die Apostel bildeten neben der Synagoge der Juden an allen Orten neue, von den Juden getrennte Versammlungen, die aber nach denselben Richtlinien der Belehrung und Ermunterung am Sabbat ihre Versammlung hatten! (Apg 15:21)

 

2.Missionsreise des Paulus
 

   Christus war nicht der Gründer einer neuen Religion, sondern führte den jüdischen Glauben auf den Höhepunkt der Erfüllung und Treue gegenüber dem GESETZ und den PROPHETEN! Er führte kein neues Gesetz an der Stelle der Gebote Gottes an Moses ein, sondern zeigte vor und erklärte, wie diese Gebote gehalten werden mussten, um das jeweils dahinterliegende Prinzip der Liebe zu erfüllen! Er veränderte gewisse Regeln der Anwendung die im „GESETZ des Christus zusammengefasst wurden.

 

Prophezeiung & Erfüllung der 70 Jahrwochen Daniels   Da die Juden in ihrer Mehrheit Jesus als den verheissenen Christus ablehnten und damit das Gebot Gottes verletzten, das Glauben in den von Moses und den Propheten angekündigten Messias erfordert, war die darauf stehende Strafe „Abschneidung vom Volk. Sie hatten sich dadurch verunreinigt das „GESETZ des Glaubens“ verletzt zu haben und Jehova hatte sich deswegen am Ende der siebzigsten Jahrwoche von seinem eigenen Volk, dem fleischlichen, nachexilischen Israel („Lo-Ruhama“) zurückgezogen. Alles war dem Sohn übergeben worden, der sein eigenes Königreich seither vom Himmel her verwaltet. Der „Bund mit Levi“ („Gomer“) wurde durch den „neuen Bund“ mit Jesus  und das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ unter dem Hohepriesterkönig Christus ersetzt („Lo-Ammi“).

 

   So gab es für Juden die an Christus gläubig wurden nur diese Möglichkeit sich vom fleischlichen Israel und deren Synagoge abzusondern, um nicht weiterhin Unreines zu berühren, Ablehnung Jesu als Messias und mit „Ungläubigen“ unter demselben Joch zu stehen, um dadurch nicht an Gesetzlosigkeit Anteil zu haben, durch deren Ablehnung des „GESETZES es Glaubens“ in „Finsternis“ sind! (5.Mo 18:15-19) Paulus beschreibt dies später im 2.Brief an die Korinther mit aller Deutlichkeit, indem er aus dem GESETZ zitiert. Die Anwendung hat mit Juden und Heiden zu tun!

 

*** Rbi8  2. Korinther 6:14-18 ***

Laßt euch nicht in ein ungleiches Joch mit Ungläubigen spannen. Denn welche Gemeinschaft besteht zwischen Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Teilhaberschaft hat Licht mit Finsternis? 15 Welche Harmonie besteht ferner zwischen Christus und Belial? Oder welchen Anteil hat ein Gläubiger mit einem Ungläubigen? 16 Und welche Übereinkunft besteht zwischen Gottes Tempel und Götzen? Denn wir sind ein Tempel eines lebendigen Gottes [[(Gegenwart)]], so wie Gott gesagt hat: „Ich werde unter ihnen wohnen und unter [ihnen] wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.“ [[(Zukunft für „Lo-Ammi“]] 17 „ ,Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab‘, spricht Jehova, ‚und hört auf, das Unreine anzurühren‘ “; „ ,und ich will euch aufnehmen.‘ “ 18 „ ,Und ich werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein‘ [[(Zukunft: Wenn Jesus dem Vater das aufgerichtete „Königreich der (neuen) Himmel“ übergibt (1:kor 15:24))]], spricht Jehova, der Allmächtige.“

 

   Es gilt das Geschehen gemäss der Prophezeiung im Buch Hosea, dem 1. Und 2. Kapitel gut zu verstehen, welches Kind der hurerischen „Gomer“ welche Nation darstellt! Die Absonderung der an Christus gläubig gewordenen innerhalb der jüdischen Nation, sei dies in Israel selbst oder in den jüdischen Synagogen der Diaspora, war und blieb dasselbe Gebot nun für alle Christen. Dies erfüllten die elf Apostel in Jerusalem und dasselbe tat Paulus in den von ihm ins Leben gerufenen Versammlungen unter den Heiden. Selbstverständlich galt diese Trennung um so mehr noch von Heidenkulten! Seit dem Ende des ersten Jahrhunderts erweiterte es sich auf Abgefallene, die Gott alle zu „Babylon der Grossen“ mitrechnet!

 

Das "Königreich des Sohnes der Liebe" Jehovas: Beginn und Übergabe an den Vater
 

   Wer sollte nun nach Aufrichtung des „Königreiches des Sohnes der Liebe“ am Tisch des Hohepriesters Jesus Anteil haben, das Abendmahl einnehmen und am Segen, den sein Tod für all jene bedeutet, die Glauben in das Loskaufsopfer setzten? All jenen, die mit dem Teilhaben am Becher (Kelch) mit Wein beim Abendmahl von Jesu Blut zu sich nahmen und durch das ungesäuerte Brot an seinem Fleisch Anteil hatten versprach Jesus in Gemeinschaft zu bleiben. Alle gemeinsam würden den „Leib“ darstellen, den er als „Haupt“ bis ans Ende des Systems anführt. Paulus zeigt im Kapitel 11 die Voraussetzungen, sich dabei auf das GESETZ Mose berufend, das Feiern des Abendmahls betreffend! (2.Mo 12:17-20; Joh 6:54-56)

 

*** Rbi8  1. Korinther 10:14-17 ***

Darum, meine Geliebten, flieht vor dem Götzendienst. 15 Ich rede wie zu Menschen mit Unterscheidungsvermögen; urteilt selbst über das, was ich sage. 16 Ist der Becher der Segnung, den wir segnen, nicht Teilhaberschaft am Blut des Christus? Ist das Brot, das wir brechen, nicht Teilhaberschaft am Leib des Christus? 17 Weil es ein Brot ist, sind wir, obwohl viele, ein Leib, denn wir alle haben an diesem einen Brot teil.

 

   Es gibt nur ein einziges Anteilhaben am Abendmahl in der Form, wie es Christus vorgemacht hat in Erfüllung aller Bedingungen die das GESETZ vorschreibt! Der „Leib des Christus“ kann nicht in Konfessionen aufgeteilt werden, das Gebot sich in verschiedenartige Rituale aufspalten. Jede Konfession bedeutet eine Abspaltung vom selben Leib, ein getrennter Leib mit einem anderen Haupt als der Christus und mit anderslautenden Geboten!

 

   Alle die an Christus Glauben ausübten sonderten sich von den übrigen ab, seien es Heiden, die Götzen verehrten oder Juden die Christus ablehnten, die ja damit ebenso Götzendienst verrichten, weil sie nicht auf Gott und sein Gebot reagieren, sondern Menschengebote darüber setzen! Darum nannte man die Christen unter den Juden „den WEG, den sie eine Sekte nennen. Jesus erwähnte die Pharisäer und Sadduzäer wegen ihrer vom GESETZ und den PROPHETEN abweichenden vermischten Lehren als „Sauerteig“, während sein Leib von jeder Durchsäuerung mit heidnischem Gedankengut frei war! Es waren Sekten des Judaismus.

 

Was bewirkt Sauerteig der Lehre und der Schlechtigkeit in Christenversammlungen?
 

   Jene Angehörige der Judensekten nannten nun ihrerseits die „Ebioniten“ („Manasse“) und „Paulikaner“ („Ephraim“) „vom WEG“ eine „Sekte“, obwohl nur dort dem ganzen GESETZ und den PROPHETEN die volle Beachtung geschenkt wurde! Dieselben Regeln gelten bis heute, Gott und Christus haben sich nicht geändert! Lassen wir uns vom Etikettenschwindel nicht vereinnahmen! Nur Nachprüfen zeigt das wahre, unverfälschte Produkt und das bedeutet Arbeit, die viele scheuen! Paulus verteidigte sich vor dem römischen Statthalter Felix in Cäsarea:

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 24:14-16 ***

Doch gebe ich vor dir dies zu, daß ich gemäß dem Weg, den sie eine ‚Sekte‘ nennen, dem Gott meiner Vorväter in dieser Weise heiligen Dienst darbringe, da ich alles glaube, was im GESETZ dargelegt ist und in den PROPHETEN geschrieben steht; 15 und ich habe die Hoffnung zu Gott, welche diese [Männer] auch selbst hegen, daß es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird. 16 In dieser Hinsicht übe ich mich wirklich fortgesetzt, das Bewußtsein zu haben, daß ich keinen Verstoß gegen Gott und Menschen begehe.

 

   Nur wenn wir uns aller Gebote Gottes bewusst sind und uns um getreue Einhaltung bemühen gleichen wir wirklich Jesus und halten uns in seinen Fussstapfen! Darin waren die Korinther gleich in vielfacher Sicht abgewichen. Es galt dies nun durch den Brief mit dem Lob und Tadel und mittels Titus, als Abgeordneten mit Autorität ausgestattet die Dinge richtigzustellen. Die alte, feste Ordnung war wieder herzustellen!

 

   Ohne Beachtung, was das GESETZ und die PROPHETEN aussagen kann ein grosser Teil des Briefes gar nicht richtig verstanden werden! Er wendet sich an Christen mit Unterscheidungsvermögen, an Gesetzeskundige!

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

2.3............. Der 1.Brief an die Korinther. 6

2.3.1........... Den 1.Brief des Paulus an die Korinther im Umfeld korrekt einordnen. 6

2.3.1.1........ Die Gründung der Versammlung Korinth. 6

2.3.1.2........ Gründe für das Schreiben des 1.Briefes an die Korinther 6

2.3.1.3........ Der Inhalt des 1. Briefes an die Korinther 7

1.Kor Kap. 1-4: Worauf die Einheit innerhalb jeder Versammlung aufbaut 7

1.Kor Kap. 5-7: Sittliche Reinheit der Versammlung nicht verletzen! Versammlung als „obrigkeitliche Gewalt“ muss Gericht über Sünder halten! Ehepflichten, Anweisungen betreffend Trennung. 8

1.Kor Kap. 8-10:  Essen von Speisen die Götzen geopfert wurden; Anteil am Altar des Christus, unserem Hohepriester; keinen Anteil mit Götzen und Dämonen haben. 10

1.Kor Kap. 11:  An den Überlieferungen der Apostel und der Schrift festhalten; Abendmahl so halten wie es Jesus vorgelebt hat und das GESETZ es bestimmt! 10

1.Kor Kap. 12-14:  Die Geistesgaben und ihr kommendes Ende vorhergesagt; Nach dem Prophezeien streben! Ordnung was Frauen in den Versammlungen betrifft beachten! 10

1.Kor Kap. 15:  Rang, Reihenfolge und Arten der Auferstehung; physische und geistige Körper 11

1.Kor Kap. 16:  Sammlung für die wegen Hungersnot Verarmten Judäas; Androhung des Fluches für jene die Christus nicht lieben; Grüsse. 12

2.3.1.4........ Die vorherrschenden Probleme in der Versammlung Korinth. 12

2.3.2........... Kapitel 1:  Gottes Macht zeigt sich beim Offenbarwerden seines Christus. 14

2.3.2.1........ 1.Kor 1:1-9:  Wegen des Zeugnisses über den Christus in der Hoffnung auf das Offenbarwerden feststehen  15

2.3.2.2........ 1.Kor 1:10-21:  Übereinstimmendes Reden und Handeln aufgrund der unveränderten guten Botschaft; die Weisheit Gottes steht gegen die Weisheit dieses Systems. 16

2.3.2.3........ 1.Kor 1:22-31:  Die Berufenen handeln durch Gottes Kraft, um schlussendlich die Weisen und Mächtigen dieses Systems zu beschämen. 18

Worin liegt der Grund, dass Juden bis heute Jesus als den verheissenen Messias ablehnen?. 18

1.Kor 1:22-25:  Juden bitten um Zeichen, Griechen suchen nach Weisheit 18

1.Kor 1:26-31:  Gott hat das Törichte auserwählt, um das Weise dieses Systems zu beschämen. 20

2.3.3........... Kapitel 2:  Gottes Weisheit ist vor geistig gesinnten Menschen nicht verborgen. 20

2.3.3.1........ 1.Kor 2:1-10:  Die Weisheit Gottes, die das „heilige Geheimnis“ der kommenden erdenweiten Verwaltung offenlegt 21

1.Kor 2:1-5:  Die Lehre um den Jesus am Pfahl als Zentrum von Gottes Weisheit 21

1.Kor 2:6-10:  Gottes Weisheit eines „heiligen Geheimnisses“ das nun offengelegt ist 22

2.3.3.2........ 1.Kor 2:11-16:  Der Geist des geistig gesinnten Menschen erforscht den Sinn geistiger Worte Gottes! 24

2.3.4........... Kapitel 3:  Pflanzen und Begiessen; Bau von Gottes Tempel mit dauerhaften Materialien. 25

2.3.4.1........ 1.Kor 3:1-10:  Von Unmündigen zu reifen Christen voranschreiten; der Pflanzende und der Begiessende erhalten jeder seinen eigenen Lohn. 25

2.3.4.2........ 1.Kor 3:11-15:  Mit welchen Baumaterialien baust du? Werden sie dem Feuer der Endzeit standhalten?. 26

2.3.4.3........ 1.Kor 3:16-23:  Christen bilden einen Tempel Gottes, den es heilig zu halten gilt 27

2.3.5........... Kapitel 4:  Keine Selbstüberhebung von Verwaltern Gottes, wie es bei Königen dieses Systems üblich ist! 27

2.3.5.1........ 1.Kor 4:1-7:  Verwalter heiliger Geheimnisse; niemanden endgültig beurteilen vor Gottes Gerichtstag! 28

Gottes Verwalter müssen als treu befunden werden! 28

Nicht über das geschriebene Wort hinausgehen. 29

2.3.5.2........ 1.Kor 4:8-13:  Sich nicht als Könige über die Versammlung erheben! 30

1.Kor 4:8-9:  Genaues Verständnis um die Aufrichtung von Gottes Königreich verhindert Fehleinschätzungen  30

1.Kor 4:10-13:  Wie Paulus als „Kehricht der Welt“ betrachtet zu werden übertrifft den Stolz von Vorstehern, die bereits als Könige regieren! 33

2.3.5.3........ 1.Kor 4:14-21:  Nehmen wir selbst die ernste Ermahnung des Paulus zu Herzen?. 33

2.3.6........... Kapitel 5:  Vernachlässigen der Rechtspflege in der Versammlung und ihre verheerenden Folgen. 35

2.3.6.1........ 1.Kor 5:1-8: Der Anwendung von Gottes Geboten muss Nachachtung verschafft werden. 35

Die Wichtigkeit der Rechtsordnung auf niedrigster Ebene. 35

1.Kor 5:1-2:  Das herausstechende Problem in der Versammlung Korinth: Duldung von Hurerei 35

1.Kor 5:3-5:  Gericht zu halten und das Urteil gemäss Gottes Massstab anzuwenden ist christliche Pflicht 36

Verurteilt Jesu jede Form die staatliche Steuererhebung, wenn er Steuereintreiber als „Geringste“ bezeichnet?  37

1.Kor 5:6-8:  Der „Sauerteig der Schlechtigkeit und Bosheit“ muss vollkommen ausgefegt werden! 39

2.3.6.2........ 1.Kor 5:9-13:  Umgang mit straffällig gewordenen Brüdern. 40

2.3.7........... Kapitel 6:  Höchste Rechtsautorität im „Königreich des Sohnes seiner Liebe. 41

2.3.7.1........ 1.Kor 6:1-8:  Paulus verurteilt das Anrufen weltlicher Gerichte unter Christen! 41

2.3.7.2........ 1.Kor 6:9-14:  Kein Ungerechter kann Gottes Königreich erben. 43

2.3.7.3........ 1.Kor 6:15-20:  Wer sich einer Hure anschliesst wird mit ihr „ein Leib 44

2.3.8........... Kapitel 7:  Die Ehelosigkeit und die Ehe. 45

2.3.8.1........ 1.Kor 7:1-9:  Ratschlag an Verheiratete. 45

1.Kor 7:1-7:  Jeder Mann habe seine Frau, jede Frau ihren Mann! 45

Ungesetzmässige Scheidung entgegen Jesu Gebot und Wiederverheiratung bedeutet Ehebruch. 45

Das „Gesetz des Mannes“ als verbindliche Hausordnung anerkennen! 46

Die Frauen seien ihren Männern untertan, in allem 46

Anweisung betreffend Trennung von Verheirateten und bleibender Ehelosigkeit 49

1.Kor 7:8-9:  Ratschlag an Unverheiratete und Witwen. 50

2.3.8.2........ 1.Kor 7:10-16:  Anweisung Jesu sich nicht vom Ehepartner zu trennen oder ansonsten unverheiratet zu bleiben  51

1.Kor 7:10-11:  Anweisungen des Herrn Jesu sich nicht zu trennen: Eheprobleme sind in der Ehe zu lösen! 51

1.Kor 7:12-16:  Trennungen innerhalb eines geteilten Hauses. 53

2.3.8.3........ 1.Kor 7:17-28:  Berufung als Beschnittener und als Unbeschnittener, als Sklave und Freier; Jungfräuliche und Verheiratete  53

2.3.8.4........ 1.Kor 7:29-35:  Die verbleibende Zeit bis zum Abschluss des Systems ist verkürzt! 54

2.3.8.5........ 1.Kor 7:36-40:  Jungfräulichkeit und die „Blüte der Jugend“; verheiratete Frauen sind während der gesamten Lebenszeit ihres Mannes an ihn gebunden! 56

2.3.9........... Kapitel 8:  Götzen Geopfertes und der Glaube an den einen Gott und den einen Herrn Jesus Christus. 57

2.3.9.1........ 1.Kor 8:1-6:  So genannte „Erkenntnis“ bläht auf, Liebe aber erbaut; wahre Liebe zum einen Gott und unserem Herrn Jesus statt zu falschen Göttern und falschen Herren. 57

2.3.9.2........ 1.Kor 8:7-13:  Heute ist es geistige „Speise die Götzen geopfert wurde“ die wir meiden müssen! 59

2.3.10......... Kapitel 9:  Gegner des Apostelamtes des Paulus durch sein „Verwalteramt heiliger Geheimnisse“ zum Schweigen gebracht 60

2.3.10.1...... 1.Kor 9:1-7:  Paulus verteidigt sein Apostolat, das er von Gott und Christus her hat 60

2.3.10.2...... 1.Kor 9:8-14:  Der Arbeiter im Werk des Herrn soll von seiner Arbeit leben dürfen! 62

2.3.10.3...... 1.Kor 9:15-23:  Der Lohn für freiwilliges, unentgeltliches Verkünden der guten Botschaft 63

1.Kor 9:15-18:  Das kostenfreie Verkündigen der guten Botschaft ist eine von Christus auferlegte Notwendigkeit 63

Wer reichlich sät wird auch reichlich ernten! 64

1.Kor 9:13-23:  Paulus wurde den Juden ein Jude, den Griechen ein Grieche, um andere für Christus zu gewinnen! 65

2.3.10.4...... 1.Kor 9:24-27:  Den unvergänglichen Kranz für den Wettlauf um das Leben gewinnen! 65

2.3.11......... Kapitel 10:  Jesus der geistige „Fels“, der Israel und Glaubende der Nationen mit genauer Erkenntnis tränkt 65

2.3.11.1...... 1.Kor 10:1-11:  Jesus der geistige „Fels“, aus dem Israel trank; warnende Vorbilder für uns, auf die die „Enden der Systeme“ kommen  65

2.3.11.2...... 1.Kor 10:12-17:  Gott schafft den Ausweg aus der Versuchung; mit Unterscheidungsvermögen vor dem Götzendienst fliehen! 68

2.3.11.3...... 1.Kor 10:18-24:  Die Verbindung von Opfern und Altar und jenen die daran teilhaben. 70

2.3.11.4...... 1.Kor 10:25-33:  Christen wandeln aufgrund genauer Erkenntnis von Gottes Willen im Licht! 72

1.Kor 10:25-30:  Speisen vom Markt und Gemeinschaftsmahlzeiten mit Fremden: Gewissensentscheide! 72

1.Kor 10:31-33:  Durch Werke die zum Licht gehören niemanden zum Straucheln bringen. 72

2.3.12......... Kapitel 11:  Die Fehler beim  Abendmahl in Korinth als Warnung für uns. 73

2.3.12.1...... 1.Kor 11:1-6:  Als Nachahmer des Christus Paulus in allem nachfolgen. 73

2.3.12.2...... 1.Kor 11:7-16:  Der Mann soll „Gottes Bild und Herrlichkeit“ widerstrahlen. 74

2.3.12.3...... 1.Kor 11:17-22:  Die Form ist zu respektieren, die Gott und Jesus für das Abendmahl festgelegt haben. 75

2.3.12.4...... 1.Kor 11:23-34:  Paulus hat keine andere Regelung festgelegt, als die, welche das GESETZ beschreibt und die Jesus mit den Aposteln stets eingehalten hat 77

2.3.13......... Kapitel 12:  Der geeinte „Leib des Christus. 78

2.3.13.1...... 1.Kor 12:1-11:  Geistesgaben von Gott und Dienstämter in der Versammlung. 78

2.3.13.2...... 1.Kor 12:12-18:  Zu einem einzigen Leib getauft aus unterschiedlichen Gliedern mit getrennten Aufgaben. 79

2.3.13.3...... 1.Kor 12:19-31:  Die unterschiedlichen Glieder am Leib, deren Niedrigste mit Wohlanständigkeit bekleidet werden sollen  80

2.3.14......... Kapitel 13:  Unsere Liebe zu unseren Brüdern und selbst zu den Feinden einer beständigen Prüfung unterziehen! 81

2.3.14.1...... 1.Kor 13:1-7:  Die herausragende Stellung der Liebe, die höchste der Gaben. 81

2.3.14.2...... 1.Kor 13:8-13:  Es blieben Glaube, Hoffnung und Liebe, nachdem das Ausgiessen von Geistesgaben mit dem Tod der Apostel endeten. 82

2.3.15......... Kapitel 14:  Nach der höchsten der Geistesgaben streben: Dem Prophezeien! 84

2.3.15.1...... 1.Kor 14:1-12:  Der Liebe nachjagen, das Streben nach Prophezeien. 84

2.3.15.2...... 1.Kor 14:13-25:  Das Reden in Fremdsprache nur da, wo ein Übersetzer da ist 86

1.Kor 14:13-19:  Reden und Gebete in gemischtsprachigen Versammlungen. 86

1.Kor 14:20-25:  Erwachsene an Verständnisvermögen werden, um zu prophezeien, an Schlechtigkeit Unmündige bleiben! 87

2.3.15.3...... 1.Kor 14:26-33:  Das geordnete Prophezeien und die Erbauung der ganzen Versammlung. 88

2.3.15.4...... 1.Kor 14:33-40:  Die Stellung der Frau in der Familie und in der Versammlung respektieren. 88

2.3.16......... Kapitel 15:  Die unterschiedliche Auferstehung der Toten nach Rang und Zeitpunkt 91

2.3.16.1...... 1.Kor 15:1-8:  Nur „eine“ gültige gute Botschaft, dieselbe die Paulus lehrt 91

2.3.16.2...... 1.Kor 15:9-11:  Paulus betrachtet sich als geringsten der zwölf Apostel 93

2.3.16.3...... 1.Kor 15:12-19:  Einige predigten in Korinth, Christus sei nicht von den Toten auferweckt worden. 93

1.Kor 15:12-19:  Wer Jesu Auferstehung „im Fleische“ verleugnet, dessen Predigen und Glauben ist vergeblich! 93

Auferweckung Jesu „im Geiste“ durch Gott war Voraussetzung der Wiederherstellung des physischen Leibes! 95

Der Werkmeister Gottes bei der Erschaffung des Menschen als Wiederhersteller seines eigenen physischen Körpers?  95

Der Auferstandene Jesus versprach: „Ihr werdet leben, weil ich lebe 97

Sahen die Apostel einen Geist oder war es derselbe Christus im selben Leib?. 97

2.3.16.4...... 1.Kor 15:20-24:  Jesus muss als Mensch die Auferstehung der Toten anführen! 98

1.Kor 15:20-22:  Durch Adam wurden wir sterblich, durch den Menschen Jesus kommt die Auferstehung und Unsterblichkeit 98

1.Kor 15:23-24:  Die Rangordnung bei der Auferstehung; der Sohn übergibt dem Vater das aufgerichtete, gereinigte Königreich  98

2.3.16.5...... 1.Kor 15:25-34:  Folgen der Übergabe der aufgerichteten „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ an den Vater: Zunichtemachen des Todes, Gott ist „allen alles 99

1.Kor 15:25-28:  Der letzte Feind, der Tod wird zunichte gemacht durch Umwandlung in einem Nu; Jesus unterwirft sich selbst dem Vater 99

1.Kor 15:29-34:  Warum die Taufe in den Tod des Christus, wenn es doch angeblich keine Auferstehung gibt, wie einige sagen?  100

2.3.16.6...... 1.Kor 15:35-49:  Mit welchem Leib und in welcher Form werden die Toten auferweckt?. 102

Das irdische Bürgerrecht unter der Herrschaft des „Königreiches der (neuen) Himmel“ aufzuerstehen wird „in den Himmeln“ aufbewahrt! 102

1.Kor 15:35-41:  Welchen Leib erhalten die Auferstandenen?. 103

1.Kor 15:42-43:  Auferstehung der Toten in Unverweslichkeit und in Kraft 104

1.Kor 15:44-49:  Der erste Adam vermittelte zufolge der Sünde Unvollkommenheit und Tod, der „letzte Adam“ ist ein „lebengebender Geist 105

2.3.16.7...... 1.Kor 15:50-58:  Fleisch und Blut können Gottes Königreich nicht ererben?! 108

1.Kor 15:50-53:  Die Verwandlung des versiegelten Überrests und der grossen Volksmenge. 108

Die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde“ werden erneut vereint 109

Das Verlöbnis Jehovas mit seiner zuvor verstossenen Ehefrau „Gomer“ (Levi), nun mit dem auserwählten „Israel Gottes“ und der himmlischen „Braut 110

1.Kor 15:54-58:  Der Stachel, der die Sünde verursacht wird durch das Verschlingen des Todes beseitigt 111

2.3.17......... Kapitel 16:  Abschliessende Ermahnungen und Grüsse. 112

2.3.17.1...... 1.Kor 16:1-9:  Geldsammlungen in Korinth für die Ebioniten in Jerusalem.. 112

2.3.17.2...... 1.Kor 16:10-14: Timotheus als angekündigter Abgesandter des Paulus. 114

2.3.17.3...... 1.Kor 16:15-24:  Der Erstlingsfrucht mögen beständig Neue hinzugefügt werden! Grüsse. 114

2.3.18......... Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse aus dem 1.Brief an die Korinther 115

Welche Wirkung wollte Paulus mit dem Schreiben erzielen?. 115

Babylon die Grosse“ existierte seit Hymenäus und der Nikolaus-Sekte. 116

Gottes Eid im Moab betreffend „Segen und Fluch“ treffen ebenso auch „geistige Israeliten 116

  


 

2.3               Der 1.Brief an die Korinther

 

 

2.3.1           Den 1.Brief des Paulus an die Korinther im Umfeld korrekt einordnen

 

2.3.1.1          Die Gründung der Versammlung Korinth

Paulus kam zum ersten Mal auf der 2.Missionsreise, voraussichtlich im Herbst des Jahres 50 u.Z. nach Korinth und begann dort jeweils am Sabbat in der Synagoge vor den Juden zu beweisen, dass Jesus der Christus war. Paulus hielt sich in Korinth im Haus des Aquila und dessen Frau Priska (Priscilla) auf, die aus Rom geflohen waren als Kaiser Claudius im Jahre 49 u.Z. die Juden aus Rom verwies. Sie waren offensichtlich die ersten gewesen, die auf die gute Botschaft positiv reagierten, eine „Erstlingsfrucht“ jener Gruppe, welche nun die Versammlung Korinth zu bilden begannen. Zudem waren sie gleichen Handwerkes wie Paulus, Zeltmacher (Apg 18:1-4).

 

Als in der jüdischen Synagoge in Korinth einige der Juden aber fortgesetzt über ihn lästerten erklärte Paulus: „Euer Blut komme über euer Haupt. Ich bin rein. Von nun an will ich zu den Leuten der Nationen gehen“. Er zog sich danach von dort in das Haus des Titus Justus zurück, das direkt an der Synagoge gelegen war. Dabei ergab es sich, dass Krispus, der Synagogenvorsteher zu ihm kam, alle seine Hausgenossen gläubig wurden und Paulus sie taufte (Apg 18:5).

 

Nun hatte Paulus eine kleine Gruppe beisammen die eine von den Juden unabhängige Versammlung zu bilden begannen. Viele der Korinther wurden im Gefolge gläubig und getauft. Darunter war später offensichtlich auch Sosthenes, möglicherweise war er der Nachfolger des Krispus gewesen und dann ebenso zum Glauben an den Christus gekommen. Jesus, „der Geist redete zu Paulus und forderte ihn auf trotz der Schwierigkeiten in Korinth zu verbleiben (Apg 2:4; 8:29; 10:19; 11:12).

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 18:9-11 ***

Außerdem sprach der Herr in der Nacht durch eine Vision zu Paulus: „Fürchte dich nicht, sondern fahre fort zu reden, und schweige nicht, 10 denn ich bin mit dir, und keiner wird dich angreifen, um dir Schaden zuzufügen; denn ich habe viel Volk in dieser Stadt.“ 11 Da hielt er sich dort ein Jahr und sechs Monate auf und lehrte das Wort Gottes unter ihnen.

 

Prokonsul Gallio auf Steinrelief erhaltenUnter dem römischen Prokonsul Gallio von Achaja erhoben sich die Juden aus der Synagoge Korinth einmütig gegen Paulus und die Christen die „zum Weg“ gehörten. Sie führten Paulus gefangen vor den Richterstuhl. Sie klagten ihn aufgrund des jüdischen Gesetzes an, dass Paulus eine anderslautende Lehre verkünden würde.

 

 *** Rbi8  Apostelgeschichte 18:13-17 ***

Im Widerspruch zum Gesetz [[GESETZ]] führt dieser die Menschen zu einer anderen Überzeugung in der Gottesanbetung.“ 14 Als aber Paulus gerade den Mund öffnen wollte, sagte Gallio zu den Juden: „Wenn tatsächlich irgendein Unrecht oder ein boshafter Schurkenstreich vorläge, ihr Juden, so würde ich euch mit Grund geduldig ertragen. 15 Wenn es sich aber um Streitfragen über Worte und Namen und das Gesetz [[GESETZ]] unter euch handelt, so müßt ihr selbst zusehen. Ich wünsche nicht, Richter dieser Dinge zu sein.“ 16 Damit trieb er sie vom Richterstuhl weg. 17 Da ergriffen sie alle den Synagogenvorsteher Sosthenes und begannen ihn vor dem Richterstuhl zu schlagen. Gallio aber kümmerte sich gar nicht um diese Dinge.

 

Das öffentliche Recht Roms liess eine gewisse Glaubensfreiheit unter den vom Imperium beherrschten Völkern zu. Rechtsfragen, welche diese Religionen gemäss ihren jeweiligen eigenen Gesetzen hatten wurden von den Richtern Roms nicht behandelt, sondern mussten intern durch eigene Richter behandelt werden! Paulus geht darauf ganz spezifisch im 1.Brief im Kapitel 6 ein, wo er es eine Schande nennt, wenn Christen ihre Streitigkeiten untereinander vor weltliche Richter ziehen!

 

Offenbar war Sosthenes inzwischen in der jüdischen Synagoge der Nachfolger des Krispus geworden. Weil die Juden ihn für die Niederlage in diesem öffentlichen Rechtsstreit vor Gallio verantwortlich machten begannen sie ihn in ihrer offenen Wut vor dem Richterstuhl zu schlagen. Das mag der Hauptauslöser gewesen sein, dass Sosthenes zum Glauben an den Christus kam und sich damit dem Paulus anschloss.

 

Von Korinth aus ging Paulus nach eineinhalb Jahren per Schiff nach Ephesus und die Juden dort wollten nach einigen Belehrungen am Sabbat, dass er länger bei ihnen bleiben möge. Paulus aber versprach zurückzukehren, so Gott es wolle und ging von dort nach Cäsarea und dann nach Antiochia zurück.

 

2.3.1.2          Gründe für das Schreiben des 1.Briefes an die Korinther

Da Paulus zu Beginn des 1.Briefes an die Korinther in der Anrede „Sosthenes, unser Bruder“ erwähnt, der zu jenem Zeitpunkt offenbar bei ihm in Ephesus weilte ist davon auszugehen, dass jener inzwischen möglicherweise ein Vorsteher in Korinth war, bestimmt aber ein geschätzter Mitbruder. Als Überbringer der Nachricht über Missstände in jener Versammlung Korinth war er zu Paulus nach Ephesus geeilt. In jener Versammlung waren „falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen“ aufgestanden und hatten scheinbar bereits wie Könige zu herrschen begonnen (1.Kor 4:8; 2.Kor 11:13).

 

Offenbar war jener Sosthenes mit Krispus zusammen ein Mitältester. Da Juden die Rechtsordnung des GESETZES seit ihrer frühesten Jugend gelernt hatten waren sie zum Amt des Vorstehers aus dieser Sicht zu allererst geeignet. Alle Versammlungen unter den Heiden gründeten stets auf einigen Juden, die zum Glauben in Christus gekommen waren. Krispus, der zuvor Vorsteher der jüdischen Synagoge war hatte alle Grundvoraussetzungen, um nun die junge Christenversammlung anzuführen. Offenbar aber kam er seiner Pflicht nur mangelhaft nach, um die „festgefügte Ordnung“ die Paulus eingeführt hatte aufrecht zu erhalten.

 

Die wictigsten Hauptbegriffe göttlichen Rechts im Überblick
 

Einer der ersten Gründe, warum Paulus unmittelbar mittels eines 1.Briefes reagierte war, dass ein Mann jener Versammlung „über die Massen Hurerei“ beging, indem er die Frau seines Vaters genommen hatte. Offenbar duldeten jene „aufgeblasenen“ Vorsteher dieses krasse Vergehen gegen Gottes GESETZ und die ganze Versammlung war dadurch beschmutzt worden! (1.Kor 5:1, 2) Dies gab Paulus die Gelegenheit das Rechtsverfahren innerhalb der Christenversammlung zu beschreiben, das jenem der Juden in den Synagogen entspricht und Gottes Recht und die damit verbundenen Strafbestimmungen bei Übertretung lehren und zur Anwendung bringen muss! Das „GESETZ des Christus“ baut darauf auf und ist damit untrennbar verbunden! Jesus hatte bestimmt:

 

*** Rbi8  Matthäus 18:15-17 ***

Überdies, wenn dein Bruder eine Sünde begeht, so gehe hin, lege seinen Fehler zwischen dir und ihm allein offen dar. Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen. 16 Wenn er aber nicht hört, nimm noch einen oder zwei mit dir, damit jede Sache aus dem Mund von zwei oder drei Zeugen festgestellt werde. 17 Wenn er nicht auf sie hört, sprich zu der Versammlung. Wenn er auch nicht auf die Versammlung hört, so sei er für dich ebenso wie ein Mensch von den Nationen und wie ein Steuereinnehmer.

 

Offenbar hatte Sosthenes jene Schritte korrekt vollzogen. Da die Vorsteher der Versammlung aber nicht reagierten zog er es vor nun den Paulus zu informieren, um eine Richtigstellung der Dinge zu erreichen.

 

Ein weiteres Problem war, dass Streitigkeiten unter Brüdern dazu geführt hatten, dass jene inzwischen weltliche Richter anriefen, anstatt sich der „obrigkeitlichen Gewalt“ innerhalb der Versammlung zu unterordnen, die ja im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ für Recht und Ordnung zu sorgen hatten. Offenbar aber kamen jene verantwortlichen Vorsteher ihrer Aufgabe nicht nach, wahrscheinlich gerade deswegen, weil sie untereinander zerstritten waren und sich einige in ungehöriger Form über die anderen erhoben hatten. Paulus ist erzürnt auch über jene Brüder, welche nun die Richter der Welt anriefen, Männer also, auf die man in der Versammlung aufgrund des göttlichen Gebotes eigentlich mit Verachtung herabblickt. Jene lehnen doch Jehova als höchste Autorität und Satzungsgeber und Jesus als „König der Könige“ und Oberrichter aller Richter verächtlich ab. Psalm 2 erklärt im Hinblick auf den Messias: „Und nun, o Könige, handelt nach Einsicht; Laßt euch zurechtweisen, o Richter der Erde. Dient Jehova mit Furcht, Und frohlockt mit Zittern“ (Ps 2:10, 11) Noch mehr aber richtet sich sein Zorn gegen jene dafür verantwortlichen Vorsteher! Einer der letzten Verse des Briefes zeigt die Einstellung des Paulus gegenüber denen, die sich dem Christus nicht unterordneten.

 

*** Rbi8  1. Korinther 16:22 ***

Wer keine Zuneigung zum Herrn hat, der sei verflucht.

 

Nicht ohne Grund will Paulus Timotheus mit dem Schreiben nach Korinth senden, der dann durch Titus ersetzt wurde und rüstet ihn mit Autorität aus, um die Dinge richtigzustellen. Er ist von Paulus als Apostel Gottes und des Christus dazu berechtigt Vorsteher einzusetzen und Fehlbare aus ihrer Position zu entfernen! (Tit 1:5) Er muss die Ordnung in der Versammlung wiederherstellen! Paulus weist die vor Stolz Aufgeblasenen mit scharfen Worten zurecht und droht sein eigenes Einschreiten an. Er zeigt, dass er in Wirklichkeit „Vater“ dieser Versammlung ist und schon darum zur Zurechtweisung ermächtigt bleibt!

 

Paulus an seiner Schreibarbeit *** Rbi8  1. Korinther 4:14-21 ***

Nicht um euch zu beschämen, schreibe ich diese Dinge, sondern um euch als meine geliebten Kinder ernstlich zu ermahnen. 15 Denn obwohl ihr zehntausend Erzieher in Christus haben mögt, [habt ihr] bestimmt nicht viele Väter; denn in Christus Jesus bin ich durch die gute Botschaft euer Vater geworden. 16 Ich bitte euch daher inständig: Werdet meine Nachahmer. 17 Deswegen sende ich Timotheus zu euch, da er mein geliebtes und treues Kind im Herrn ist; und er wird euch an meine Methoden in Verbindung mit Christus Jesus erinnern, so wie ich überall in jeder Versammlung lehre.

18 Einige sind aufgeblasen, als ob ich tatsächlich nicht zu euch käme. 19 Ich werde aber binnen kurzem zu euch kommen, wenn Jehova [[(der Herr (Jesus)]] [es] will, und werde nicht die Reden derer kennenlernen, die aufgeblasen sind, sondern [ihre] Kraft. 20 Denn das Königreich Gottes [besteht] nicht in Worten, sondern in Kraft. 21 Was wollt ihr? Soll ich mit einer Rute zu euch kommen oder mit Liebe und dem Geist der Milde?

 

Paulus ruft jene Versammlungsglieder dazu auf seinem Vorbild nachzueifern, die „Methoden in Verbindung mit Jesus Christus“ in Anwendung zu bringen. Sein Mildgesinntsein und aufopferungsvolles Handeln sind Vorbild, um den ganzen Willen Gottes zu tun. Paulus ist aber auch bereit uneinsichtige seine Rute des Mundes, sein Gerichtsurteil über sie kennen lernen zu lassen! Am Ende warnt er gar vor dem Fluch über jene, die den Christus nicht lieben!

 

2.3.1.3          Der Inhalt des 1. Briefes an die Korinther

Der Inhalt des 1.Briefes an die Korinther teilt sich in mehrere Hauptsegmente auf, die jeweils eines oder mehre Kapitel umfassen:

1.Kor Kap. 1-4: Worauf die Einheit innerhalb jeder Versammlung aufbaut

Paulus ermahnt zu Beginn die Korinther zur Einheit auf der Grundlage der Lehren die er verkündet hat. „Falsche Apostel“ und „falsche Lehrer“ hatten seine Aussagen in eine „veränderte gute Botschaft“ verwandelt! Paulus ist offensichtlich verärgert und sein Zorn gegen die Fehlbaren wird offensichtlich! Die bewährten Brüder dagegen müssen in demselben Gedankengang feststehen, den er sie bisher gelehrt hat und der Aufrechterhaltung derselben „festen Ordnung“, die er in allen Versammlungen des 1.Jahrhunderts festgelegt hat. Sie dürfen keine Spaltungen aufkommen lassen und sollen durch übereinstimmendes Reden am geschriebenen Wort festhalten. Jede Versammlung stellt einen „heiligen Tempel“ dar, alle gemeinsam bilden den „Leib des Christus“, der das einzige „Haupt“ eines jeden Christen ist! Wer einer „Hure“ angehört, einer der Töchter „Babylons der Grossen“, der bildet einen Leib mit ihr!

 

*** Rbi8  1. Korinther 3:16-17 ***

Wißt ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und daß der Geist Gottes in euch wohnt? 17 Wenn jemand den Tempel Gottes vernichtet, wird Gott ihn vernichten; denn der Tempel Gottes ist heilig, welcher [Tempel] ihr seid.

 

Indem wir uns von der Wahrheit abwenden und „unwahren Geschichten die verletzen was heilig ist“ Glauben schenken (1.Ti 1:3, 4), uns daher eher der Lüge wie der Wahrheit zuwenden, trennen wir uns vom Christus und damit von Gott und zerstören unseren eigenen Tempel! Wir können nicht „am Tisch des Herrn und am Tisch der Dämonen“ Anteil haben (1.Kor 10:18-22). Einige sind aufgeblasen, ohne genaue Erkenntnis der Wahrheit über Gottes Gebote (1.Kor 4:18).

 

Alle müssen sich an dasselbe „Muster gesunder Worte“ halten, welche die Apostel lehrten (2.Ti 1:13) und jeder mit seinem Nächsten Wahrheit reden (Joh 4:24), auf derselben Grundlage bauen, welche die Apostel gelegt haben, deren „Grundeckstein“ Jesus ist! (Lu 6:48, 49; Eph 2:19, 20)

 

*** Rbi8  Epheser 4:25 ***

Deshalb, da ihr jetzt die Unwahrheit abgelegt habt, rede jeder von euch mit seinem Nächsten Wahrheit; denn wir sind Glieder, die zueinander gehören.

 

Dabei bestand schon damals die Gefahr von Sektarismus hin zu einer „offizieller Wahrheit“ durch abgespaltene Gruppen (1.Kor 11:18) die nach Macht strebten, welche die Taufe in die eine oder andere Gruppe förderten und dadurch die Freiheit und Einheit der Versammlungen die zum einen „Weg“ gehörten in Gefahr brachten (Gal 2:4, 5).

 

Was ist Wahrheit?
 

Jesus hatte vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer gewarnt! Sich nicht der Menschen wie dem Apollos, dem Kephas oder dem Paulus anzugehören loben, noch sich einer scheinbar unzerstörbaren Kirchenorganisationen brüsten, wie die Katholische Kirche oder eine ihrer Töchter, sondern sich nur in Gott rühmen, der uns durch seinen Christus das gibt, was wir benötigen! Alle wurden in Christus getauft, nicht in die Führer irgend einer Gruppierung! Unser Glaube muss auf der Schrift beruhen und einer genauen Erkenntnis gipfeln, indem wir wie Paulus dem GESETZ, den PROPHETEN und den Aussagen Jesu und der Apostel vertrauen!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 24:14-15 ***

Doch gebe ich vor dir dies zu, daß ich gemäß dem Weg, den sie eine ‚Sekte‘ nennen, dem Gott meiner Vorväter in dieser Weise heiligen Dienst darbringe, da ich alles glaube, was im GESETZ dargelegt ist und in den PROPHETEN geschrieben steht; 15 und ich habe die Hoffnung zu Gott, welche diese [Männer] auch selbst hegen, daß es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird.

 

Gesamtbild der BibelDer Glaube in die Auferstehung muss somit auf den Aussagen der Bibel beruhen und nicht auf Aussagen, wie jener des Hymenäus „die Auferstehung sei bereits geschehen“, wie dies christliche Religionen bis heute lehren (1.Ti 1:18-20; 2.Ti 1:16-19). Die Lehre von Jesus, Paulus und Johannes haben dies klar und deutlich als Frühauferstehung (gr.: exanástasin Phi 3:11) der Apostel mit dem Beginn des „Tages des Herrn“ [B1] in Verbindung gebracht und die Erstauferstehung der 144.000 [Bb] jener, die zu den kommenden Priesterkönigen gehören deutlich kurz nach Harmagedon erklärt! Damit stimmen auch die Aussagen der Propheten überein. Ort der Handlung ist die Erde, Jerusalem der „mit den Wolken“ zurückgekehrte Jesus als Mensch wird die Auferweckung anleiten. (1.Kor 15:21; Off 19:19-20:6). Er ist der „Spross Davids“ (Jer 23:5; Sach 3:8, 9; 6:12, 13; ), der den geistigen Tempel vollenden muss, die kommende „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ aufrichtet!

 

Gott setzt fest, was töricht und was weise ist! Die Weisheit dieses Systems und deren Intellektuelle vergehen, die „Torheit des Glaubens“ in Christus, seinen Tod und seine Auferstehung bleiben bestehen und sind es, die retten werden! Juden wollen Zeichen, Griechen fordern Weisheit, Gott aber „wählt das Schwache aus, um die Starken zu beschämen“. Wir reden Gottes Weisheit in heiligen Geheimnissen über die kommende göttliche Verwaltung. Gott hat diese Dinge uns durch die Propheten und Apostel offenbart, welche wir nun mittels Geist Gottes in der Schrift „die tiefen Dinge“ der offenbarten göttlichen Geheimnisse erforschen. Geistiges wird mit geistigen Worten verbunden. Wir haben Christi Sinn, indem wir nicht interpretieren, sondern nach Gottes Willen und Gebot forschen.

1.Kor Kap. 5-7: Sittliche Reinheit der Versammlung nicht verletzen! Versammlung als „obrigkeitliche Gewalt“ muss Gericht über Sünder halten! Ehepflichten, Anweisungen betreffend Trennung

Paulus wurde mitgeteilt, dass die Vorsteher in der Versammlung Korinth Hurerei duldeten. Andere stellten schriftlich Fragen betreffend der Ehe und Trennung von Ehepartnern. Paulus gibt sehr ernsthaften Rat der uns heute umso mehr interessieren muss, wo die Ehe als von Gott eingerichtete und unauflösliche Institution in grosser Gefahr ist, weil kaum jemand mehr die Tiefe der Bedeutung dieses Bündnisses vor Gott kennt!

 

Paulus zeigt, dass weder Hurer noch Ehebrecher (Brechen der Ehe aus einem anderen Grund wie Hurerei) noch solche, die andere Gebote übertreten auf die Gott die Todesstrafe festgesetzt hat Gottes Königreich nicht erben können! Das bedeutet am Tag Harmagedons „in die Grube“, zu fallen, die Gehenna! (Mat 15:14) Viele wurden darin irregeführt und glaubten ihren religiösen Führern weit mehr als dem Schriftwort!

 

*** Rbi8  1. Korinther 6:9-10 ***

Was? Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? Laßt euch nicht irreführen. Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden, noch Männer, die bei männlichen Personen liegen, 10 noch Diebe, noch Habgierige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Erpresser werden Gottes Königreich erben.

 

Religionen und deren Führungskräfte, welche uns lehren dass Ehebruch mit Hurerei gleichzusetzen sei haben eindeutig nicht verstanden was Paulus sagt und was Jesus gebietet! Ehebruch bedeute jede Form der Auflösung des Bundes, ausgenommen, dass Hurerei eines Partners vorliege! Nur da gilt Scheidung als gerechtfertigt, da ja Gottes Gebot auf Hurerei mit Todesstrafe belegt ist. Es sind somit zwei getrennte Dinge! Da Paulus diese Zusammenhänge gut verstand versuchte er dies später unter dem Thema der Trennung im Kapitel 7 aufzuzeigen, weil längerfristige Trennung sehr oft später dann zu Ehebruch führt und damit der Schuldige oder möglicherweise gar beide als Mitverantwortliche daran das Königreich nicht erben, weil sie damit Blutschuld auf sich geladen haben! Paulus warnt jeden von uns nicht falscher Meinung zu sein:

 

Wer denkt er stehe, der sehe zu, dass er nicht falle!*** Rbi8  1. Korinther 10:12 ***

Wer daher denkt, er stehe, der sehe zu, daß er nicht falle.

 

Zuviel Selbstsicherheit kann uns zu Fall bringen, auch dann, wenn wir „stehen“, indem der andere zum Beispiel wegen unserer eigenen Herzenshärte zu Fall kommt! Zu glauben künftig nach der Trennung keinen Ehebruch zu begehen mag sich leicht als Trugschluss des Herzens erweisen, wenn Gelegenheit, Versuchung oder Druck zu gross werden! (Jer 17:9, 10)

 

*** Rbi8  Prediger 8:5-7 ***

Wer das Gebot hält, wird kein Unglück erfahren, und das weise Herz wird sowohl Zeit als Gericht kennen. 6 Denn selbst für jede Angelegenheit gibt es eine Zeit und ein Gericht, weil das Unglück der Menschen vielfältig ist über ihnen. 7 Denn da ist keiner, der weiß, was werden wird, denn so, wie es werden wird, wer kann [es] ihm mitteilen?

 

Auf Ehebruch, wie zudem auf Hurerei, die nur eine unter vielen Formen des Ehebruchs ist, steht das „Abscheiden vom Volk“ als Strafmass! Wer den andern zum Straucheln veranlasst, indem er hierzu einen Grund legt, der macht sich ebenso mitschuldig! (1.Kor 10:32, 33)

 

*** Rbi8  Römer 16:17 ***

Nun ermahne ich euch, Brüder, die im Auge zu behalten, die Spaltungen hervorrufen und Ursachen zum Straucheln geben entgegen der Lehre, die ihr gelernt habt, und meidet sie.

 

Paulus nimmt das Thema sehr ernst und gibt klugen Rat auf den es zu hören gilt! Jesu nachstehende Worte haben ihre Bedeutung bis heute nicht verloren!

 

Ehe, Ehebruch, Ehescheidung, Wiederverheirat*** Rbi8  Lukas 17:1-4 ***

Dann sprach er zu seinen Jüngern: „Es ist nicht zu vermeiden, daß Ursachen zum Straucheln entstehen. Doch wehe dem, durch den sie entstehen! 2 Es wäre vorteilhafter für ihn, wenn ihm ein Mühlstein an den Hals gehängt und er ins Meer geworfen würde, als daß er einen von diesen Kleinen zum Straucheln bringt. 3 Gebt acht auf euch selbst. Wenn dein Bruder eine Sünde begeht, so erteile ihm einen Verweis, und wenn er bereut, so vergib ihm. 4 Auch wenn er siebenmal am Tag gegen dich sündigt, und er kommt siebenmal zu dir zurück und sagt: ‚Ich bereue‘, sollst du ihm vergeben.“

 

Wir können durch unser unüberlegtes Beispiel auch für andere Ehepaare ein Stolperstein sein, da sie glauben, wenn unser Fall straffrei bleibt, dass Trennung und Ehebruch bei Gott annehmbar wären. Sie lassen sich aber dadurch irreführen von Männern und Frauen die „in der Wahrheit nicht feststehen“!

 

Ursache zur Trennung ist doch meist, dass der eine nicht bereit ist dem anderen Dinge zu vergeben, die er aus Schwachheit begehen mag aber eigentlich wirklich bereut! Jesu Worte bleiben gültig: „Auch wenn er siebenmal am Tag gegen dich sündigt, und er kommt siebenmal zu dir zurück und sagt: ‚Ich bereue‘, sollst du ihm vergeben.

 

Lasst uns darum immer und immer wieder aufeinander zugehen und um Vergebung bitten! Lasst uns nicht einer gegen den anderen erbittern, in der Ehe bilden wir einen Leib! Bedenken wir, dass wir damit auch als Eheeinheit, als „ein Fleisch“ Teil des „Leibes des Christus“ bilden oder „Teil einer Hure“ werden, wenn wir das Taufgelübde brechen!

 

*** Rbi8  Epheser 4:31-32 ***

Möge alle boshafte Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und lästerliches Reden samt aller Schlechtigkeit von euch entfernt werden. 32 Werdet aber gütig zueinander, voll zarten Erbarmens, einander bereitwillig vergebend, so wie auch Gott euch durch Christus bereitwillig vergeben hat.

 

Paulus gebietet zudem, dass wir die Sonne nicht über der gereizten Stimmungen untergehen lassen sollen, um dem Teufel nicht Raum zu lassen! (Eph 4:26, 27)

1.Kor Kap. 8-10:  Essen von Speisen die Götzen geopfert wurden; Anteil am Altar des Christus, unserem Hohepriester; keinen Anteil mit Götzen und Dämonen haben

So genannte „Erkenntnis“ bläht auf, warnt Paulus, indem einige Speiseregeln erliessen, welche über die Vorschriften des GESETZES hinausgingen! Paulus erklärt, dass es viele „Götter und Herren“ gibt, dass Christen mit Unterscheidungsvermögen den einen Gott Jehova und den einzigen Herrn Jesus Gehorsam zollen! Paulus zeigt, dass Christen die Fleisch essen dadurch trotzdem nicht solche zum Straucheln bringen sollen die sich entschieden haben Vegetarier zu sein! In so einem Fall ist es „besser nicht Fleisch zu essen“! Der „Bauch“ darf nicht unser Gott sein, indem er gar Dinge zu essen erlaubt, die Gottes GESETZ deutlich verbietet!

 

Paulus verteidigt sein Apostolat, das im „falsche Apostel“ in der Versammlung Korinth streitig machten und die Rechte der Apostel auf Heirat und von weltlicher Arbeit abzustehen in Frage stellten. Der Arbeiter hat Anteil an der Frucht des Gartens! Jesus hat angeordnet, dass wer die gute Botschaft verkündigt auch mittels der guten Botschaft leben soll. Dieses Verkünden muss aber unentgeltlich erfolgen und indem wir uns denen angleichen, denen wir verkündigen: „Dem Juden ein Jude“ werden, „dem Griechen ein Grieche“ ohne die Gebote Gottes dadurch zu verletzen! Jeder muss als Teilnehmer am Wettlauf so rennen, dass er den Preis gewinnt! Der Preis ist ewiges Leben, Anteil am „Königreich der (neuen) Himmel“ haben, das Paradies zu erben!

 

Paulus verweist auf Israel nach dem Auszug, das Gottes Gunst verlor, weil sie seine Gebote übertraten und gegen die Führer Israels murrten und nimmt sie als Beispiel und Vorbild für uns in der Endzeit, nicht ebenso zu handeln! Israel wurde unter der Wolke beim Durchgang durchs Rote Meer getauft, erhielten aus demselben geistigen Felsen wie wir ihren geistigen Trank und wurden niedergestreckt, weil sie keinen Glauben ausübten! Die Korinther und ihre Übertretungen würden zum selben Gericht führen, wenn sie nicht umkehren würden! Paulus rückt Unglauben, Hurerei und Götzendienst in den Vordergrund.  

1.Kor Kap. 11:  An den Überlieferungen der Apostel und der Schrift festhalten; Abendmahl so halten wie es Jesus vorgelebt hat und das GESETZ es bestimmt!

Nachahmer des Paulus werden, wie er selbst Nachahmer Christi ist! An den Überlieferungen (im GESETZ und den PROPHETEN) ist weiterhin festzuhalten, so wie er sie überliefert hat. Paulus lobt die Korinther darin. Das „Haupt“ jeden Mannes ist Christus, das „Haupt der Frau der Mann“, „das Haupt des Christus ist Gott“.

 

Was die frühen Christen über den Schleicher glaubtenFrauen die in der Versammlung beten oder prophezeien müssen zur Legitimation eine Kopfbedeckung haben, als Zeichen ihrer Unterordnung, weil sie um des Mannes Willen erschaffen wurde und nicht umgekehrt. Paulus lässt keiner Diskussion Spielraum und sagt, dass die Versammlung Gottes keinen anderen Brauch anerkennt.

 

Das Zusammenkommen zum Passah war in Korinth ausgeartet, Paulus hat dafür kein Lob! Spaltungen existieren und er sagt, dass darin die Bewährten offenbar werden, die an den Überlieferungen (im GESETZ und den PROPHETEN) und was Paulus eingeführt hatte weiterhin festhalten. Das Zusammenkommen an einem Ort durch die grosse Anzahl der Glieder statt je Familie und kleiner Familiengruppe getrennt, wie es das GESETZ fordert verunmöglicht es eine Mahlzeit zu halten wie es Vorschrift für das Passah ist. Einige haben gegessen, andere sind hungrig, wieder andere betrunken.

 

Paulus erklärt was Jesus ihm in Erscheinungen erklärt hatte und er Überlieferte: Das Brechen des Brotes und sein Austeilen während des Abendmahls mit der Erklärung, dass dies seinen Leib symbolisiert. Ebenso tat er es mit dem Kelch nach dem Essen: „Dieser Becher bedeutet den neuen Bund kraft meines Blutes. Tut dies immer wieder, sooft ihr in trinkt zur Erinnerung an mich. Denn sooft ihr dieses Brot esst und diesen Becher trinkt, verkündigt ihr immer wieder den Tod des Herrn, bis er gekommen ist “. Es geht um die jährliche Erinnerung an Jesu Tod am 14.Nisan, nicht seine Auferstehung „am ersten Tag der Woche“! Paulus warnt eindringlich, wer in unwürdiger Weise das Brot isst und vom Wein trinkt, sich dadurch am Blut des Herrn schuldig macht und sich ein Gericht holt! Paulus warnt, dass viele unter den Korinthern (bereits im geistigen Tod) schlafen! 

1.Kor Kap. 12-14:  Die Geistesgaben und ihr kommendes Ende vorhergesagt; Nach dem Prophezeien streben! Ordnung was Frauen in den Versammlungen betrifft beachten!

In den Geistesgaben die jeder erhalten hat gibt es Unterschiede, die uns zu unterschiedlichen Dienstämtern geeignet machen, um in der Versammlung unterschiedliche nutzbringende Wirkungen zu erzielen. Gott ruft diese Wirkungen hervor: Weisheitsrede, Erkenntnisgabe, Glauben, Gaben des Heilens, Machttaten, um Werke zu vollbringen, Prophezeien, die Gabe, um inspirierte Äusserungen zu unterscheiden aus welcher Quelle sie stammen, Sprachfähigkeiten und Fähigkeiten als Übersetzer: Derselbe Geist teilt jedem das Mass zu, wie er es will. Alle Glieder formen „einen Leib“ unter demselben „Haupt, dem Christus“ und erfüllen eine nützliche Aufgabe, wo immer sie am „Leib“ als „Organ“ angeordnet sind! Schwächere und weniger ehrenhafte Glieder sind besonders mit reichlicherer Ehre auszustatten! Wenn ein Glied leidet, leiden alle, wenn einer sich freut, freuen sich alle! Nicht alle sind Apostel, Propheten, Lehrer, vollbringen Machttaten, Heilungen, Hilfeleistungen oder sind Leiter! Jeder aber soll nach grösseren Gaben streben, zuallererst nach der Gabe des Prophezeiens!

 

Gottesgaben und Dienstämtrer
 

Die herausragendste Gabe ist die Liebe, ohne sie sind unsere Anstrengungen zwecklos. Alle Geistesgaben sind zwecklos ohne diese mit Liebe zu verbinden! Die Liebe ist das vereinigende Band! Alle übrigen Gaben in Form von Ausgiessen des heiligen Geistes werden weggetan, sie bilden Teil der apostolischen Zeit!

 

*** Rbi8  1. Korinther 13:13 ***

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe.

 

Der Liebe gilt es nachzujagen aber auch höhere Geistesgaben zu erlangen, allem voran das Prophezeien! Das reden vor der Versammlung dient dem Offenbaren, der Erweiterung der Erkenntnis, dem Prophezeien und der Belehrung! Sie müssen mit Deutlichkeit vermittelt werden, so dass die anderen davon profitieren können. Nur dann soll in einer Fremdsprache geredet werden, wo ein Übersetzer ist!

 

Die grossen Eingeweihten*** Rbi8  1. Korinther 14:20 ***

Brüder, werdet nicht kleine Kinder an Verständnisvermögen, sondern seid Unmündige in bezug auf Schlechtigkeit; werdet aber Erwachsene an Verständnisvermögen.

 

Paulus stellt ein vollkommen gemachtes Verständnisvermögen ins Zentrum, um die tieferen Dinge Gottes im Zusammenhang mit dem GESETZ und den PROPHETEN und dem kommenden Königreich sowie der Auferstehung zu verstehen. Dies alles führt zu Christus, der ja die Erfüllung aller Vorhersagen in sich vereint und der uns alleine zu Gott leitet! Es gibt keinen anderen Weg zur Rettung!

 

*** Rbi8  1. Korinther 14:37-40 ***

Wenn jemand denkt, er sei ein Prophet oder [sei] ein Geistbegabter, so erkenne er die Dinge an, die ich euch schreibe, weil sie das Gebot des Herrn sind. 38 Wenn aber jemand unwissend ist, so bleibt er unwissend. 39 Demzufolge, meine Brüder, strebt beständig eifrig nach dem Prophezeien, und doch verbietet nicht das Zungenreden. 40 Laßt aber alle Dinge anständig und nach Anordnung geschehen.

 

Wer die prophetischen Dinge zu verstehen glaubt und seinen Verstand zu gebrauchen weiss, der soll all das was Paulus hier und in seinen anderen Schreiben erwähnt auch anwenden! Das entspricht erst dem, was Jesus warnend erwähnte:

 

*** Rbi8  Matthäus 7:24 ***

Jeder nun, der diese meine Worte hört und danach handelt, wird mit einem verständigen Mann verglichen, der sein Haus auf den Felsen baute.

 

Paulus hörte auf die Worte Jesu! Die vorgegebene Ordnung, wo Frauen in den Versammlungen schweigen oder sich wenn sie reden möchten bedecken, ist unveränderlich. Die Versammlung dient der Belehrung und damit der „Auferbauung des ganzen Leibes“ an Erkenntnis und Verständnis, diese muss durch alle Glieder aufrecht erhalten und gestärkt werden!

 

Weisheit: Hast du auf Sand gebaut oder auf Felsen?
 

1.Kor Kap. 15:  Rang, Reihenfolge und Arten der Auferstehung; physische und geistige Körper

Paulus wurde mit jenem Teil besonderen Teil der guten Botschaft von Christus her direkt mit Wissen ausgestattet, die mit der Aufrichtung der kommenden „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ im Zusammenhang steht, der erdenweiten Königreichsregierung unter Christus als Herrn und Jehova als einzigem Gott! Im Brief an die Epheser erklärt Paulus zu Händen aller Versammlungen vieles davon! Nun aber erklärt er den Korinthern Details über die Rangfolge der kommenden Früh- respektive Erstauferstehung. Er zeigt, dass Jesus wirklich „im Fleische“ erschienen, auferstanden ist, der Erstling derer, die ewiges Leben in sich tragen! Einige behaupten Jesus sei nicht „im Fleische“, sondern nur „im Geiste“, nur als Geistwesen auferstanden. Ihr Predigen ist umsonst, Gott wird zum Lügner gemacht, der Glaube ist nutzlos: Dann gibt es auch keine Früh-, Erst- und keine allgemeine Auferstehung im menschlichen Leib!

 

Wie in Adam alle sterben, so werden durch den Menschen Jesus alle zur Auferstehung kommen! Paulus erklärt die Rangfolge in der Auferstehung, die zeitliche Einteilung des Abschlusses des bestehenden Systems, die Errichtung der kommenden Königreichsregierung der „neuen Himmel“, wo Jesus zum Abschluss dem Vater die aufgerichtete Verwaltung übergibt, das nun handlungsfähige vereinte „Königreich aus Priestern“, das aus dem zusammengeführten irdischen und himmlischen Teil besteht, damit Jehova nun erneut darüber herrscht!

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:24-28 ***

Als nächstes das Ende [[(der Frist von 1335 Tagen an deren Ende Daniel sein „Los“ erhält)]], wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht [[(am Tag Harmagedons)]] zunichte gemacht hat. 25 Denn er muß als König regieren, bis [Gott] alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. 26 Als letzter Feind wird der Tod zunichte gemacht. 27 Denn [Gott] „hat alle Dinge seinen Füßen unterworfen“. Wenn er aber sagt, daß ‘alle Dinge unterworfen worden sind’, ist offenkundig der ausgenommen, der ihm alle Dinge unterworfen hat. 28 Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allen alles sei.

 

Jede Art heute existierender Machtgefüge in Religion, Wirtschaft und Politik wird in Harmagedon zerbrochen! Wer in die Politik, oder Religion und gar in Wirtschaftsunternehmen seine Hoffnung gesetzt hatte wird zusammen mit jenen enden!

 

Ende aller Regierungen, Macht und Autorität dieses Systems?
 

Warnung des Paulus, „.. schlechte Gesellschaft verdirbt nützliche Gewohnheiten“! Wer die Auferstehung der Toten auf der Erde leugnet, sondern sie wie Hymenäus in den Himmel verschiebt ist schlechte Gesellschaft! Der Glaube in Gottes Vorhersagen wird ausgehöhlt! Verweslichkeit und Sterblichkeit müssen am menschlichen Leib besiegt werden, dadurch nur ist ewiges Leben auf der Erde möglich! Dazu ist nur Jesus mittels seiner Engel in der Lage, am Tag wo er dem Vater das aufgerichtete Königreich aus Priesterkönigen übergibt!

 

Paulus zeigt, dass nur der „letzte Adam“, Jesus, der vom Vater ausgesandt worden war und vom Himmel her kam dann in den Himmel zurückkehren durfte, indem Gott ihn dort unmittelbar nach dem Tod „im Geiste“ auferweckte! (1.Pe 3:18) Das war, weil er ohne Sünde blieb! Jesus als auferwecktes Geistwesen Michael musste „den Tempel seines Leibes“, seinen menschlichen toten Leib in der Gruft, wohin er gelegt worden war danach wiederherstellen, so wie er es zuvor versprochen hatte!

 

Der Tempelkomplex des Herodes*** Rbi8  Johannes 2:18-22 ***

Die Juden gaben ihm daher zur Antwort: „Welches Zeichen kannst du uns zeigen, da du diese Dinge tust? 19 Als Antwort sagte Jesus zu ihnen: „Reißt diesen Tempel nieder, und in drei Tagen will ich ihn aufrichten.“ 20 Deshalb sagten die Juden: „Dieser Tempel ist in sechsundvierzig Jahren gebaut worden, und du willst ihn in drei Tagen aufrichten?“ 21 Er aber sprach von dem Tempel seines Leibes. 22 Als er jedoch von den Toten auferweckt worden war, kam es seinen Jüngern in den Sinn, daß er dies wiederholt gesagt hatte; und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.

 

Wer Jesu Auferstehung im eigenen Leib leugnet, der macht Jesus zum Lügner! Er zeigte doch dieselben Wundmahle! Jesus ist kein Gaukler, der etwas vorspielt das nicht der Realität entspricht! (Lu 24:36-42)

 

Die Auferstehung der Toten geschieht in demselben „Bild“ wie Jesus am dritten Tag auferstand: Eine veränderte Genstruktur die Unverweslichkeit und Unsterblichkeit beinhaltet, wie diese Adam vor dem Sündenfall besass! Zudem wird in der Auferstehung von Gott her denen Herrlichkeit gegeben, die zuvor sich nicht um Titel und Ehre von Menschen kümmerten, sondern die Anerkennung Gottes suchten mittels Geist und Wahrheit!

 

Die „grosse Volksmenge“ muss am Tag, wo der Vater das Königreich übernimmt ebenso „in einem Nu“ umgewandelt werden! Erst damit „ist der Tod besiegt“, sein „Stachel“, der durch Adams Sünde in unserem Fleisch vererbt wurde ist erst dann herausgezogen! Es ist wie damals, als Adam zum Paradies hinausgeworfen wurde und er die genetische Perfektion einbüsste! Diesmal aber geschieht es umgekehrt, dass alle die sich bis ans Ende als treu und loyal Christus gegenüber erwiesen haben durch Christus dieselbe Perfektion Adams zurück erhalten, die nun im „letzten Adam“ ist, der für immer und ewig lebt! Gemeinsam werden wir dann die Erde in ein wirkliches Paradies verwandeln!

1.Kor Kap. 16:  Sammlung für die wegen Hungersnot Verarmten Judäas; Androhung des Fluches für jene die Christus nicht lieben; Grüsse

Aufgrund der Hungersnot in Judäa hatte Paulus eine Geldsammlung in allen seinen Versammlungen durchführen lassen. Am ersten Tag der Woche wurde ein Betrag wie jeder es im Herzen beschloss zur Seite gelegt und jeweils am darauf folgenden Sabbat der Sammlung zugefügt. Damit brauchte keiner während der Woche in Not zu geraten, sollte er sich geirrt haben und auch keinerlei Druck wurde seitens der Versammlung auf das Geben ausgeübt! Paulus selbst will die Geldsammlungen mit jeweiligen Abgeordneten aus jeder seiner Versammlungen nach Jerusalem bringen, um sie am Pfingstfest 56 u.Z. den Aposteln und den dortigen Versammlungen Judäas zur Verteilung zu übergeben. Paulus ermahnt die Korinther erneut zur Vollkommenheit als erwachsene Männer im Geist des Christus heranzuwachsen!

 

*** Rbi8  1. Korinther 16:13-14 ***

Bleibt wach, steht fest im Glauben, benehmt euch wie Männer, werdet stark. 14 Laßt alle eure Angelegenheiten mit Liebe geschehen.

 

Das Feststehen im Glauben, in der Liebe, der Hoffnung und der einigenden festen Ordnung ist Bedingung zum Wachstum des Leibes in Einheit! Paulus warnt all jene in der Versammlung mit eindrücklichen Worten seinen Ausführungen Raum zu geben und danach zu handeln, die von den festgefügten Normen abgewichen sind!

 

*** Rbi8  1. Korinther 16:22-24 ***

Wer keine Zuneigung zum Herrn hat, der sei verflucht. O unser Herr, komm! 23 Die unverdiente Güte des Herrn Jesus sei mit euch. 24 Meine Liebe sei mit euch allen in Gemeinschaft mit Christus Jesus.

 

Die Liebe des Paulus ist nur mit jenen, die in der Liebe des Christus sind! Wer Jesu Worte missachtet und seine Gebote bricht, kann nicht in der Liebe des Christus verbleiben, weil er ja die „unverdiente Güte“ verliert, der „Fluch“ auf Gesetzesbruch zufolge willentlicher Sünde erneut auf ihm lastet! (Beb 10:26-31) Paulus möchte, dass wir diese Zusammenhänge verstehen und in der Liebe des Christus verbleiben! Das geht nur dann, wenn wir die Milch der Grundlehren verstanden haben, sie als Wachstumsgrundlage einverleibt haben und nun die „feste Speise“ zu uns nehmen, genaues, exaktes Verständnis der „tiefen Dinge Gottes“ einverleiben!

 

2.3.1.4          Die vorherrschenden Probleme in der Versammlung Korinth  

Die Probleme in der Versammlung Korinth waren vielschichtig, fast alle aber gründeten darauf, dass deren Vorsteher weiterhin geistige „Milch“ benötigten, statt geistig „feste Speise“ zu sich zu nehmen und wirklich zwischen dem was Recht und Unrecht ist zu unterscheiden lernten! Die Grundregeln Gottes, sein GESETZ und dessen Gebrauch kannten sie offenbar nicht, wussten die „gesetzmässige Anwendung des GESETZES“ nicht in die Tat umzusetzen! Sie waren weiterhin in Lehren der griechischen Philosophie verstrickt, statt die „tiefen Dinge Gottes“, alles, was im Zusammenhang mit dem Christus und dem kommenden Königreich, der Auferstehung der Toten steht zu erforschen!

 

Der 1. Brief an die Korinther  Durch ihre „fleischliche Gesinnung“ tendierten sie einerseits zur Menschenverehrung, was dazu führte, dass Aufseher sich wie Könige benahmen, andererseits wurden fleischliche Begierden ungezügelt geduldet, wie Hurerei, Streitigkeiten und das Essen von Dingen die Götzen geopfert worden waren und vieles mehr. Paulus erteilt darum Ratschlag wie jene Übel beseitigt werden anhand dem eigenen Beispiel.

 

1)          Abweichende Lehrmeinungen vom Sinn der Worte der Apostel: Keinerlei Spaltungen darf es geben, übereinstimmende Rede auf der Grundlage der Aussagen Jesu, der Apostel, der Propheten(1.Kor 1:10).

2)          Die Hausgemeinschaft der Cloe hatte berichtet, dass Streitigkeiten bestehen, da man sich zu bestimmten Personen zugehörig bezeichnete, zu Paulus, zu Apollos, zu Petrus (1.Kor 1:11-17). Alle gehören nur zum Christus!

3)          Die Weisheit der Weisen soll zugrunde gerichtet werden“. Überheblichkeit in philosophischer Weisheit statt am Wort der Verkündigung festzuhalten war eine Ursache der Probleme! (1.Kor 1:18-31)

4)          Keine übertriebene Redekunst bei Christen, wie bei den Griechen üblich; der Geist des Christen erforscht alle Dinge, selbst die tiefen Dinge Gottes (1.Kor 2:1-16).

5)          Korinther benötigen Milch, nicht feste Speise, blieben bisher dem Gesetz des sündigen Fleisches unterworfen (1.Kor 3:1-4)

6)          Spaltungen in Fraktionen, die sich Menschen zugehörig fühlen statt dem Christus; Apostel sind „Gottes Mitarbeiter“ und Jünger sind „Gottes Bau“, die „Versammlung ein heiliger Tempel“; der „Baugrund“ ist gelegt, jeder soll beim Aufbau „feuerfestes Baumaterial“ verwenden! Das Feuer des Endgerichtes wird ausscheiden, was brennbar ist und vergeht (1.Kor 3:5-16).

7)          Die Weisheit dieses Systems ist Torheit bei Gott“; alle Christen gehören allen, gemeinsam aber gehören wir dem Christus an (1.Kor 3:18-23)

8)           Apostel sind „Untergebene Christi und Verwalter heiliger Geheimnisse“. Menschlicher Gerichtshof als geringfügig eingestuft, Christus richtet schlussendlich (1.Kor 4:1-5).

9)          Regel: „Nicht über das hinausgehen, was geschrieben steht, kein Sauerteig pharisäischer Lehre oder Regeln dulden (1.Kor 4:6-7)

10)        Einige Vorsteher haben bereits als Könige zu regieren begonnen, die Apostel dagegen sind ein Schauspiel geworden, wie sie die schlechte Behandlung erdulden (1.Kor 4:8-12).

11)        Paulus ist geistiger Vater der Versammlung Korinth, ihn gilt es nachzuahmen, seine Methoden sind innerhalb der Versammlung anzuwenden (1.Kor 4:14-21).

12)        Hurerei in der Versammlung Korinth wurde geduldet, wie sie nicht einmal die Nationen kennen: Paulus ruft zum unverzüglichen Gericht auf (1.Kor 5:1-8)

13)        Kein Umgang mit Ausgeschlossenen aufgrund hartnäckiger Sünde; Ausschluss von hartnäckigen Sündern bedeutet die gesetzliche Todesstrafe! (1Kor 5:9-13)

14)        Rechtsangelegenheiten gemäss Gottes GESETZ sind verbindlich durch die „obrigkeitliche Gewalt“ innerhalb der Versammlung zu lösen. Wer weltliche Richter anruft ist eine Beschämung für die Versammlung, weil damit erwiesen wird, dass kein Weiser nach Gottes GESETZ Recht zu sprechen vermag! (1.Kor 6:1-8)

15)        Ungerechte können Gottes Königreich nicht erben. Auferweckung der Gerechten ist zugesichert (1.Kor 6:9-14).

16)        Die Ehe überholt?Glieder Christi am selben Leib. Glied einer Hure ist, wer mit ihr Verbindung hat! Das gilt physisch wie geistig! Unser Leib ist ein heiliger Tempel, vom Geist Gottes bewohnt (1.Kor 1:15-20).

17)        Die „weitverbreitete Hurerei“ veranlasst Paulus die Regeln für Ehelosigkeit und Ehe zu wiederholen (1.Kor 7:1-16).

18)        Keine Priorität von Beschnittenen über Unbeschnittene (1.Kor 7:17-20).

19)        Besser ist ein Freier wie ein Sklave, da er unabhängiger dem Christus zu dienen vermag. Unabhängig des Standes gilt es mit Gott verbunden zu bleiben (1.Kor 7:21-24).

20)        Ratschlag an Verheiratete und Jungfräuliche, wie Paulus selbst es ist. Die verbleibende Zeit ist verkürzt: Sich ganzherzig dem Werk als Christ widmen (1.Kor 7:25-39).

21)        Götzen geopferte Speise: Vorsicht aber keine Überängstlichkeit! Alles so tun, um weiterhin von Gott erkannt zu werden; niemandem Anlass zum Straucheln bieten (1.Kor 8:1-13).

22)        Paulus klagt jene an, welche ihm das Apostelamt streitig machen, er verteidigt das Recht der Apostel zu heiraten und für ihr Belehren von weltlicher Arbeit abzustehen, von der eingebrachten „Ernte“ zu profitieren, von der guten Botschaft zu leben; Paulus selbst hat davon nie profitiert; Notwendigkeit ist ihm auferlegt die gute Botschaft zu verkünden, gemäss dem Verwalteramt von Christus her (1Kor 9:1-18).

23)        Paulus hat sich allen gegenüber zum Sklaven gemacht: Dem Juden ein Jude, dem Heiden ein Heide, er war Menschen aller Arten alles, er steht unter dem „GESETZ des Christus“ (1Kor 9:19-23).

24)        Den Wettlauf unter Selbstbeherrschung so laufen, dass der Sieg errungen wird; Paulus zerschlägt seinen Leib, um sich als bewährt zu erweisen (1.Kor 9:24-27).

25)        Die Taufe der Israeliten unter der Wolke und durch das Meer als Vorbild: Alle genossen dieselbe geistige Speise, derselbe geistige „Trank aus dem Felsen“, der Christus ist. Jehova streckte sie  in der Wildnis nieder weil sie Gott nicht  wohlgefielen. Vorbild und Warnung für Christen, auf die das Ende der Systeme der Dinge kommt (1 Kor 10:1-11).

26)        Gott ist treu. Er lässt nicht zu, dass wir über die Massen versucht werden und schafft  auch den Ausweg (1.Kor 10:12, 13)

27)        Vom Götzendienst fliehen: Wir haben Anteil am Altar des Christus, unseres Hohepriesters. Die Dinge die die Nationen opfern, opfern sie Dämonen (1.Kor 10:14-22)

28)        Alles ist erlaubt aber nicht alles von Vorteil! Fleisch vom Fleischmarkt ohne Gewissensbisse essen, was Ungläubige anbieten ohne nachzufragen essen, ob es ein Opfer gewesen sei, sondern mit Danksagung geniessen. Keine Ursache zum Straucheln geben (1.Kor 10:23-33).

29)        Paulus lobt die Versammlung weil sie an allem festhält, was er gelehrt hatte. Der Mann als Haupt der Frau betet ohne Kopfbedeckung, die Frau muss zum Zeichen der Befugnis und ihrer Unterordnung sich bedecken (1.Kor 11:1-16)

30)        Jesu AbendmahlKein Lob erhält die Versammlung betreffend des Zusammenkommen zum Abendmahl. Statt gemäss GESETZ und Anordnung des Christus in Privathäusern nach Familien getrennt das Gedenken zu halten wurde in Korinth daraus eine unkontrollierte Massenveranstaltung. Der Sinn und Zweck dieses jährlichen Gedenkmahls wurde dadurch verändert! (1.Kor 11:20-34)

31)        Die geistigen Gaben der Nationen und jene des Christus unterscheiden! (1.Kor 12:1-3)

32)        Derselbe Geist des Christus gibt verschiedene „Gaben des Geistes“: Sie sind Grundlage unterschiedlicher Dienstämter unter ein und demselben Herrn. Gott gibt unterschiedliche Wirkungen zu einem nützlichen Zweck! (1.Kor 12:4-11)

33)        Viele Glieder bilden zusammen den einen Leib des Christus, durch einen Geist geeint, in den einen Geist getauft. Weniger ehrbare Körperteile mit zusätzlicher Ehre ausstatten (1.Kor 12:12-26).

34)        Wir sind die Glieder des Leibes des Christus: Gott setzt Apostel, Propheten, Lehrer, Machttaten, Gaben der Heilungen, Hilfeleistungen, Fähigkeiten zu leiten, Sprachfähigkeiten: Streben nach grösseren Gaben! (1.Kor 12:27-31)

35)        Die Liebe als grösste der Geistesgaben: Prophezeien, Kenntnis heiliger Geheimnisse, Erkenntnis um Berge zu versetzen, grosszügiges Austeilen von Gaben: Ohne Liebe sind sie wertlos (1.Kor 13:1-7).

36)        Die Liebe versagt nie: Geistesgaben werden weggetan, wenn das Vollständige gekommen ist! Es bleiben Glaube, Hoffnung und Liebe (1.Kor 13:8-13)

37)        Der Liebe nachjagen aber auch nach geistigen Gaben streben, vor allem dem Prophezeien! Sprachkenntnisse sind von Vorteil, wo Fremdsprachige zuhören und Übersetzer da sind (1.Kor 14:1-19).

38)        Nicht Kleinkinder an Verständnisvermögen, sondern Unmündige an Schlechtigkeit! Das Prophezeien ist die Geistesgabe die Menschen überführt zu sagen: „Gott ist wirklich unter euch“ (1.Kor 14:20-25).

39)        Erklärung des Ablaufs der Versammlung durch Vortragen von Psalmen, Belehrung, Offenbarungen, Prophezeiungen Erklärungen in einer Fremdsprache, Auslegungen: Alles zur Erbauung und in geordneter Form (1.Kor 14:26-33a)

40)        Frauen sollen in den Versammlungen schweigen, wie das GESETZ sagt! Wer denkt ein Geistbegabter oder Prophet zu sein soll Dinge anerkennen die Paulus sagt. Es ist Gebot des Herrn! Alles nach Anordnung geschehen lassen (1Kor 14:33b-40).

41)        Paulus erklärt schriftlich, was er schon zuvor mündlich betreffend Rangordnung und Form der Auferstehung erklärt hatte! Jesus war gestorben, auferstanden und erschien den Jüngern während 40 Tagen! (1.Kor 15:1-11)

42)        Der ungläubige ThomasEinige lehren, Jesus sei nicht „im Fleische“ auferstanden, es gäbe keine Auferstehung. Damit wäre das Predigen und der Glaube vergeblich! Die Apostel und Glaubenden wären falsche Zeugen! (1.Kor 15:1-19)

43)        Christus ist auferweckt, Erstling der im Tod entschlafenen. Auferstehung kommt durch den Menschen Jesu, sie werden in Christus lebendig gemacht gemäss vorgegebener Rangordnung in zeitlicher Abfolge! Jesus übergibt dem Vater das aufgerichtete Königreich nachdem alle Macht und Autorität dieses Systems zunichtewurde. Gott ist allen alles (1.Kor 15:20-28).

44)        Getauft in den Tod des Christus, um mit ihm an der Auferstehung Teilhaber zu werden. Wenn die Toten nicht auferweckt werden „lasst uns essen und trinken und Morgen werden wir sterben“. Wacht zur Nüchternheit auf, treibt nicht Sünde (1.Kor 15:29-34).

45)        Welchen Leib erhalten die Auferstandenen? Jesus als 2.Adam, der vom Himmel her kam erhielt erneut seinen Geistleib beim Tod; Der Auferstandene Mensch Jesus ist vollkommen, unverweslich, unsterblich und wir werden das „Bild“ des „himmlischen“ Menschensohnes in der Auferstehung tragen, eine korrigierte Version der menschlichen Gene! (1.Kor 15:35-49)

46)        Fleisch und Blut gemäss dem Erbe Adams können Gottes Königreich nicht erben. Das Geheimnis für die Überlebenden Harmagedons liegt in der „Umwandlung in einem Nu“, indem die DNS jeder Zelle am Tag, wo der „Tod zunichte gemacht“ wird in „einem Nu“ zu Unverweslichkeit und Unsterblichkeit verwandelt werden. Der „Stachel des Todes“ wird besiegt, indem Sünde ausgelöscht wird durch Löschung des „Gesetzes der Sünde in unseren Gliedern“ (1.Kor 15:50-56).

47)        Die Sammlung für die Heiligen, wegen Hungersnot verarmten Christen Judäas soll wie in allen anderen Versammlungen stattfinden. Jeder lege am 1.Tag der Woche, dem Tag nach dem Sabbat etwas beiseite. Paulus würde es mit Abgeordneten gemeinsam nach Jerusalem bringen (1.Kor 16:11).

48)        Wie Männer feststehen im Glauben, alles in Liebe geschehen lassen, sich Personen unterordnen die fest im Glauben stehen und hart darin arbeiten. Wer keine Zuneigung zum Herrn hat sei verflucht (1.Kor 16:12-24).

 

 

2.3.2           Kapitel 1:  Gottes Macht zeigt sich beim Offenbarwerden seines Christus

 

2.3.2.1          1.Kor 1:1-9:  Wegen des Zeugnisses über den Christus in der Hoffnung auf das Offenbarwerden feststehen

Paulus stellt sich als ein „durch Gottes Willen zu einem Apostel Jesu Christi“ Berufenen dar, der somit als einer der Verwalter des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ mit voller Amtsgewalt von Gott und Jesus ausgerüstet ist! Seinem Wort ist zu vertrauen und Nachachtung zu verschaffen! Da er „Sosthenes, unser Bruder“ gleichzeitig erwähnt bestätigt er damit dessen eigene Autorität als Vorsteher der Versammlung Korinth!

 

Paulus, durch Gottes Willen berufener Apostel Christi Jesu*** Rbi8  1. Korinther 1:1-2 ***

Paulus, durch Gottes Willen zu einem Apostel Jesu Christi berufen, und Sosthenes, unser Bruder, 2 an die Versammlung Gottes, die in Korinth ist, an euch, die in Gemeinschaft mit Christus Jesus Geheiligten, zu Heiligen Berufenen, samt allen, die den Namen unseres Herrn Jesus Christus, ihres Herrn und des unseren, überall anrufen:

 

Alle die sich in der Taufe unter den Bund mit Gott, seinem Christus und durch heiligen Geist begeben sind zu „Heiligen berufen“! Das ist somit nicht ein Titel, sondern eine Lebensform, sich von jeder Form der Verunreinigung fern zu halten, denselben Weg einzuschlagen wie ihn Jesus und die Apostel erwählten, der durch Christus zu Gott führt! (Joh 14:6, 7) Der Apostel Johannes zeigt in seinem Evangelium und den Briefen deutlich, dass nur jene in Gemeinschaft mit dem Christus verbleiben, die seine Gebote halten, das „GESETZ des Christus“ somit erfüllen!

 

*** Rbi8  Johannes 14:21 ***

Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich will ihn lieben und mich ihm deutlich zeigen.

 

Alles zu halten, was Jesus geboten hat schliesst Gottes GESETZE und die Vorhersagen der PROPHETEN mit ein! Das finden wir heute in keiner christlichen Religion, die alle im einen oder anderen von der festgesetzten Norm abweichen!

 

Das GESETZ des Christus: Was schliesst es mit ein?
 

Das Anrufen des Namens Jesu, indem wir alle Gebete an Jehova richten aber im Namen Jesu die Bitten stellen, dies vereinigt wahre Christen unter das gleiche „Haupt“ am selben Leib! Das ist nicht identisch mit einem Beten zu Jesus oder gar zu Maria oder Heiligen, was Spiritismus darstellt! Der Vater steht im Zentrum all unserer Gebete! (Mat 6:9, 10; 5:17-20)

 

*** Rbi8  Johannes 14:12-14 ***

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Glauben an mich ausübt, der wird auch die Werke tun, die ich tue; und er wird größere Werke als diese tun, denn ich gehe zum Vater hin. 13 Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. 14 Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.

 

Wir beten somit nicht zu Christus, wenn wir „seinen Namen anrufen“, sondern wie Jesus dies gelehrt hatte zum Vater, dessen Wille aber durch Jesus in Werken Nachachtung verschafft wird! Paulus zeigt nun im folgenden Vers, welches das Resultat davon ist, wenn wir Jesu Namen mit reinem Herzen anrufen:

 

*** Rbi8  1. Korinther 1:3-9 ***

Unverdiente Güte und Friede sei euch von Gott, unserem Vater, und [dem] Herrn Jesus Christus.

4 Ich danke Gott allezeit für euch im Hinblick auf die unverdiente Güte Gottes, die euch in Christus Jesus verliehen ist, 5 daß ihr an allem bereichert worden seid in ihm, an der vollen Redefähigkeit und an völliger Erkenntnis, 6 wie ja das Zeugnis über den Christus unter euch befestigt worden ist, 7 so daß ihr an gar keiner Gabe Mangel habt, während ihr sehnlich die Offenbarung unseres Herrn Jesus Christus erwartet. 8 Er wird euch auch befestigen bis ans Ende, damit ihr frei von Anklage seid am Tag unseres Herrn Jesus Christus. 9 Gott ist treu, durch den ihr zur Teilhaberschaft mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn, berufen worden seid.

 

Die „unverdiente Güte“, die uns vom „Fluch des GESETZES“ wegen unserer früheren Verfehlungen befreit hat hilft uns zum Frieden mit Gott und unseren Mitbrüdern zu kommen und darin zu verbleiben! Alle Glieder der Versammlung hatten dies durch ihre Taufe erreicht, obwohl wie Paulus dies später feststellt inzwischen viele erneut Gottes Norm verlassen haben und Paulus daher feststellen muss: „... eine ganzen Anzahl schläft im Tod“ (1.Kor 11).

 

Die Verbindung der "unverdienten Güte" zu Gottes GESETZ
 

Aufgrund der Belehrung, welche die „Ebioniten“ durch das regelmässige Studium des GESETZES und der PROPHETEN hatten und nun zusätzlich durch die Belehrung des Paulus über den Christus, dies hatte zu einer „völligen Erkenntnis“ der Wahrheit geführt. Dadurch waren alle Glieder der Versammlung zur „vollen Redefähigkeit“ gelangt, indem sie schlüssige Antworten auf Fragen, Zweifel und Streitpunkte erteilen konnten und die damit dem göttlichen Recht zum Durchbruch verhelfen sollten! Wie sich aber im Verlauf des Briefes zeigt hatten viele dies inzwischen auf der Seite gelassen und waren den einfacheren Pfad gegangen, sich den wortgewaltigen „falschen Aposteln“ zu unterordnen, selbst dann, wenn jene der „gesunden Lehre“ zuwider redeten und handelten! Darum benötigten die Korinther erneut „Milch“, die Grundlehren, um später endlich zu „fester Speise“ voranzuschreiten!

 

Wie in allen Christenversammlungen so richteten auch die Brüder in Korinth ihre Hoffnung auf das Offenbarwerden des Christus! Alle hatten weiterhin die Naherwartung, so wie sie die Apostel Jesus gegenüber in der Stunde seiner Himmelfahrt äusserten:

 

Jesu wurde emporgehoben und eine Wolke verbarg ihn *** Rbi8  Apostelgeschichte 1:6-11 ***

Als sie nun zusammengekommen waren, gingen sie daran, ihn zu fragen: „Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Königreich wieder her? 7 Er sprach zu ihnen: „Es ist nicht eure Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat; 8 aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet Zeugen von mir sein sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis zum entferntesten Teil der Erde.“ 9 Und nachdem er diese Dinge gesagt hatte, wurde er, während sie zuschauten, emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf, von ihren Augen hinweg. 10 Und als sie unverwandt zum Himmel schauten, während er hinfuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißen Kleidern neben ihnen, 11 und sie sprachen: „Männer von Galiläa, warum steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, in derselben Weise, wie ihr ihn in den Himmel habt gehen sehen.“

 

Alle Christen des 1.Jahrhgunderts erwarteten diese Wiederkehr des Herrn „mit den Wolken“ noch zu ihren Lebzeiten! Dies stärkte sie in ihrem Glauben und dies ist bis heute das Kennzeichen wahren Glaubens! Warum ist diese Hoffnung in Jesu fleischliche Wiederkehr denn so wichtig? Weil sie mit der Aufrichtung des „Königreiches für Israel“ und der Frühauferstehung der Apostel zusammenhängen! Wie durch den Menschen Adam alle starben, so erlangen alle durch den „Menschen“ Jesu, den Christus Auferstehung zu Beginn oder während des Millenniums! Unser ganzes Sehnen richtet sich doch auf das Aufrichten von Gottes Königreich inmitten der Feinde, damit Sein Wille auf der ganzen Erde künftig geschehen möge und das erdenweite Paradies Wirklichkeit wird. Dies ist damit verbunden, dass in Harmagedon die Feinde Gottes und seines Christus, welche es ablehnten Glauben auszuüben und die Gebote zu halten nun die gemäss Gottes GESETZ festgesetzte Strafe „ewiger Abschneidung“ erhalten werden.

 

Genau dieser Glaube und die Hoffnung auf Jesu Wiederkehr haben in uns dieselbe eine Wirkung: „Er wird euch auch befestigen bis ans Ende, damit ihr frei von Anklage seid am Tag unseres Herrn Jesus Christus.“ Von Anklage frei ist nur der, dem Gott seine Sünden vergeben hat. Ohne Glauben in Christus und sein Loskaufsopfer ist dies unmöglich! Jeder, dem Jesus verweigert mit ihm in Gemeinschaft zu sein, verliert die „unverdiente Güte“, weil er in Sünde verharrt, ihn trifft schlussendlich die verdiente Strafe. „Gott ist treu, durch den ihr zur Teilhaberschaft mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn, berufen worden seid“. Diese Treue zeigt sich im Sinne des Guten und des Segens, wie auch hinsichtlich des Fluches und der göttlichen Strafe.

 

2.3.2.2          1.Kor 1:10-21:  Übereinstimmendes Reden und Handeln aufgrund der unveränderten guten Botschaft; die Weisheit Gottes steht gegen die Weisheit dieses Systems

Spaltungen entstehen da, wo von der ursprünglichen Lehre abgewichen wird und eine „veränderte gute Botschaft“ verkündet wird. Dies ist leicht zu verstehen, wenn wir die etwa dreissig tausend unterschiedlichen christlichen Gruppierungen betrachten, die sich in einige Grossreligionen, beginnend bei der Katholischen Kirche, Orthodoxe, Lutheranern, Anglikanern und unzählige Sekten aufgespalten haben! Keine einzige bemüht sich redlich darum, den gesamten Inhalt ihrer Lehre anhand der Schrift zu überprüfen! Wer einen Irrtum feststellt aber darauf beharrt wird unweigerlich zum Lügner!

 

Religionen die offen Lügen verbreiten
 

Sie alle behaupten Gottes und Jesu Anerkennung zu haben und verweisen daher auf die Mitgliederzahlen, als ob eine grosse Zahl von Gliedern gleichbedeutend sei mit Gottes Anerkennung zu besitzen. Einige reden untereinander vollkommen übereinstimmend und glauben damit die Anforderungen des Paulus zu erfüllen. Was aber nützt es, wenn die Übereinstimmung auf einer Lüge und auf Gesetzlosigkeit beruht?

 

*** Rbi8  1. Korinther 1:10-17 ***

Nun ermahne ich euch, Brüder, durch den Namen unseres Herrn Jesus Christus, daß ihr alle übereinstimmend redet und daß keine Spaltungen unter euch seien, sondern daß ihr in demselben Sinn und in demselben Gedankengang fest vereint sein mögt. 11 Denn mir ist über euch, meine Brüder, durch die [Hausgenossen] der Chloe enthüllt worden, daß Streitigkeiten unter euch bestehen. 12 Was ich meine, ist dies, daß jeder von euch sagt: „Ich gehöre zu Paulus“, „Ich aber zu Apollos“, „Ich aber zu Kephas“, „Ich aber zu Christus.“ 13 Der Christus besteht geteilt. Paulus wurde doch nicht etwa für euch an den Pfahl gebracht? Oder wurdet ihr im Namen des Paulus getauft? 14 Ich bin dankbar, daß ich niemand von euch getauft habe, außer Krispus und Gajus, 15 so daß keiner sagen kann, daß ihr in meinem Namen getauft worden seid. 16 Ja, ich habe auch die Hausgenossen des Stephanas getauft. Im übrigen weiß ich nicht, ob ich sonst jemand getauft habe. 17 Denn Christus hat mich nicht ausgesandt, zu taufen, sondern um die gute Botschaft zu verkündigen, nicht mit Redeweisheit, damit der Marterpfahl des Christus nicht nutzlos gemacht werde.

 

ystik und MagieWeder Paulus noch die Christenvorsteher des ersten Jahrhunderts führen ein Taufregister. Jesus macht im Himmel den Eintrag in die „Buchrolle des Lebens des Lammes“. „Derselbe Sinn und in demselben Gedankengang fest vereint“ zu sein bedeutet doch, in vollem Einklang mit den Aussagen des GESETZES, der PROPHETEN, mit Jesu Aussagen und den Lehren der Apostel zu stehen! Dazu ist vorab notwendig den tieferen Sinn jeder Aussage zu verstehen! Wo dieses Verständnis fehlt kommt Interpretation und mystisches Gedankengut und Magie zum Zug, der Theologen liebstes Kind! Gott Jehova wird nicht auf deren Seite gefunden!

 

(Jesaja 2:6-9)  Denn du hast dein Volk verlassen, das Haus Jakob. Denn sie sind voll von dem geworden, was aus dem Osten ist, und sie treiben Magie wie die Philịster, und es wimmelt bei ihnen von den Kindern der Ausländer. 7 Und ihr Land ist voll Silber und Gold, und da ist kein Ende ihrer Schätze. Und ihr Land ist voller Pferde, und da ist kein Ende ihrer Wagen. 8 Und ihr Land ist voll wertloser Götter. Vor dem Werk der Hände jemandes beugen sie sich nieder, vor dem, was jemandes Finger gemacht haben. 9 Und der Erdenmensch beugt sich nieder, und der Mann wird erniedrigt, und du kannst ihnen unmöglich verzeihen.

 

In welcher all der Kirchen finden wird nicht Teile von Magie und Mystik integriert?

 

Es reicht dabei nicht zu behaupten „apostolisch“ zu sein, dasselbe Glaubensbekenntnis zu haben, sondern der Beweis muss über minutiöse Überprüfung erfolgen, „nicht mit Redeweisheit“ dieses Systems, das selbst einem Eskimo einen Kühlschrank aufschwatzt! Da Jesus nicht gekommen war „um GESETZ und PROPHETEN zu beenden“, sondern um beide zu erfüllen und wir ebenso wie die Apostel in den Fussspuren des Christus nachwandeln sollen, zeigt sich dies durch eben solche Gesetzestreue, wie sie Jesus Jehova gegenüber erzeigte und lehrte und uns dies zum Vorbild vorgelebt hat! Das ist doch der Wille des Vaters, seine festgelegten Grenzen des „eingeengten Weges“ zu respektieren! 

 

Eine weitere Informationsquelle aus der Paulus sein Wissen um den inneren Zustand der Versammlung Korinth hatte waren somit die „Hausgenossen der Cloe“, die offenbar Teil der Versammlung bildeten und somit den Korinthern gut bekannt sein mussten. Alle diese wirkten als Zeugen gegen jene, die sich gegen Paulus verschworen hatten.

 

Worin nun bestanden die Streitigkeiten? Es ist dasselbe Problem wie bei heutigen Sekten im Christentum, die sich als bestimmten Personen und deren Lehrmeinung als zugehörig betrachten! Die Adventisten folgen der Prophetin Ellen White-Gold, Jehovas Zeugen Pastor Charles Taze Russell und die Mormonen Joseph Smith. Damals war es die eingestandene Zugehörigkeit zu Paulus, zu Petrus (Kephas) oder zu Apollos, welche alle ein und dasselbe Grundprinzip verletzten! Wir alle gehören zum Christus, zu Jesus! Dies ist doch die Bedeutung des Eintritts in „das Königreich des Sohnes seiner Liebe“, weil Jesus uns mit seinem eigenen Blut vom Fluch und Tod zurückgekauft hat! Wir können nicht in eine Religion hinein getauft werden! Die Offenbarung erklärt, warum jene Angriffen und Gespött besonders ausgesetzt sind: „Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.“ (Off 12:17) Sie geben nicht für diese oder jene Glaubensgruppe Zeugnis, um Anhänger zu gewinnen, sondern ausschliesslich für Jesus!

 

Papst:  Jesu Stellvertretung? Einige Religionen behaupteten Jesu Stellvertretung inne zu haben und das „Königreich Gottes“ darzustellen! Jesus aber lebt und erklärte: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge“ (Mat 28:20) Warum brauch er dann einen Stellvertreter? Ihnen entgehen selbst so gravierende Wahrheiten, dass Gottes Königreich, um dessen Kommen wir doch weiterhin bitten somit eine künftige Sache darstellen muss und richten es aus eigenen Gnaden auf! Wahrlich, auch sie benötigen „Milch“ und nicht „feste Speise“! Nur sehr wenige Christen heute haben den Unterschied zwischen „Gottes Königreich“ und dem „Königreich des Sohnes“ in seiner Tiefe verstanden! Paulus aber erwartet von uns als Christen die zur Reife vorandrängen „Unterscheidungsvermögen“ und eine exakte Erkenntnis der Wahrheit!

 

Paulus verweist mit aller Deutlichkeit darauf hin, dass es nur „eine Taufe in den Christus“ gibt, also unabhängig davon ist, wer die Taufe vornimmt, sondern das Ziel und der Zweck der Taufe im Vordergrund stehen! Wer sich gar in eine bestimmte Kirche oder Religionsorganisation taufen lässt zeigt vollkommenes Unverständnis der Zusammenhänge! Schuldig dabei sind all jene die Proselytismus betreiben, welche durch die Taufe mehr Mitglieder erreichen wollen und diese in Wirklichkeit von Jesus und seiner Herde stehlen, um sie in ihre eigenen, abgegrenzten religiösen Pferche einzusperren! Die Katholische Kirche machte damit den grossen und folgenschweren Anfang mit der Kindertaufe, die am Konzil von Karthago im Jahre 253 u.Z. festgelegt wurde. Damit aber war der erste Grundsatz zur Taufe missachtet worden, die Freiwilligkeit aufgrund exakter Belehrung einen Bund mit Christus zu Gott hin durch heiligen Geist einzugehen! Ein kleines Kind oder gar ein Baby kann sich das eigene Herz nicht beschneiden!

 

MormonenpredigerDie Form der „Redeweisheit“ die Paulus ablehnt finden wir in allen Kirchen und bei deren Predigern! Mit absoluter Sicherheit verteidigen sie jede Form von Lüge und Gesetzlosigkeit, als wäre es Gottes eigener Wille! Paulus dagegen verkündet die reine, unverfälschte gute Botschaft die in allen Details dem GESETZ und den PROPHETEN entspricht, aber all jene Änderungen beinhaltet, welche der Wechsel im Hohepriesteramt und Jesu Tod und Auferstehung erforderten! (Heb 7:11-14)

 

Paulus kündet das kommende Ende „der Weisheit der Weisen“ dieses Systems an, sei dies innerhalb oder ausserhalb der Christenversammlung! „Böcke“, die nicht hören wollen und ungehörige Kompromisse mit dem System eingingen tragen eigene Schuld!

 

*** Rbi8  1. Korinther 1:18-21 ***

Denn das Wort über den Marterpfahl [[(Pfahl)]] ist denen Torheit, die zugrunde gehen, uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft. 19 Denn es steht geschrieben: „Ich will die Weisheit der Weisen zugrunde richten, und die Intelligenz der Intellektuellen will ich beseitigen.“ 20 Wo ist der Weise? Wo der Schriftgelehrte? Wo der Debattenredner dieses Systems der Dinge? Hat Gott nicht die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? 21 Denn da in der Weisheit Gottes die Welt durch ihre Weisheit Gott nicht kennengelernt hat, hielt Gott es für gut, durch die Torheit dessen, was gepredigt wird, die Glaubenden zu retten.

 

Die Weisheit die dieses System hervorgebracht hat fährt die Menschheit erwiesenermassen an den Rand der absoluten Selbstzerstörung! Nur hartgesottene Verteidiger des heutigen Systems können niemals den Zusammenhang zwischen Übertretung göttlicher Richtlinien und dessen Folgen erkennen, weil sie ja das nach Wahrheit suchende Nachforschen verabscheuen. Solches könnte ihren Fehlschluss zu Tage fördern und darum weigern sie sich! Oft sind es sehr intelligente Personen! Es ist derselbe stumpfe Sinn den wir bei den tief gläubigen Anhängern einer jeden Kirche feststellen. Sie verteidigen deren Lehre auch dann noch, wenn sie als verheerender Irrtum aufgedeckt ist! Es ist Götzendienst im wahrsten Sinne des Wortes! Der Apostel Johannes bringt gesetzloses Handeln, fehlende Liebe zur Wahrheit mit Götzendienst in Verbindung.

 

Mehr Freude im Himmel über eunen reuigen Sünder *** Rbi8  1. Johannes 5:18-21 ***

Wir wissen, daß jeder, der aus Gott geboren worden ist, nicht Sünde treibt, sondern der aus Gott Geborene wacht über ihn, und der Böse bemächtigt sich seiner nicht. 19 Wir wissen, daß wir von Gott stammen, aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist. 20 Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist, und er hat uns verstandesmäßig befähigt, den Wahrhaftigen zu erkennen. Und wir sind in Gemeinschaft mit dem Wahrhaftigen durch seinen Sohn Jesus Christus. Dies ist der wahre Gott und ewiges Leben. 21 Kindlein, hütet euch vor Götzen.

 

Torheit ist das Gegenteil von Weisheit, welche die Wahrheit zu erkennen vermag! Dem Toren entgehen nicht nur Details, sondern auch Zusammenhänge. Er kann die Abhängigkeiten zwischen interagierenden Geschehen nicht erkennen oder lehnt es aufgrund von geistigen Barrieren ab exaktes Verständnis zu erlangen. Der Tor sagt: „Es gibt keinen Jehova“ und ebenso ist es Torheit, höchste Gesetzgebung die unser Gewissen leitet und die uns bereits in die Gene gelegt wurde als von der Evolution stammend zu erklären.

 

*** Rbi8  Sprüche 1:7 ***

Die Furcht Jehovas ist der Anfang der Erkenntnis. Weisheit und Zucht sind das, was nur Toren verachtet haben.

Glaube ohne Werke kann nicht retten

Paulus macht einen deutlichen Unterschied zwischen der Weisheit, die Gott anzuerkennen vermag und der Torheit dieser Welt, die dies ablehnt. Das betrifft nicht bloss Atheisten oder Agnostiker, wie einige annehmen, sondern auch sehr religiöse Menschen, die aber längst „Teil dieser Welt“ sind, weil sie „der Weisheit dieses Systems“ erlegen sind und Rettung weit eher Menschen zusprechen, als sie von Gott erbitten: „Denn da in der Weisheit Gottes die Welt durch ihre Weisheit Gott nicht kennengelernt hat, hielt Gott es für gut, durch die Torheit dessen, was gepredigt wird, die Glaubenden zu retten.

 

Der Glaube, dass der getötete Jesus auferstanden sei ist bereits vielen „Torheit“, noch weit grössere „Torheit“ erscheint die Lehre, dass er zurückkehren wird, um all jene zu retten, die ihr Vertrauen in ihn und in Jehova gesetzt haben! Wenn wir dem „Leib des Christus“ wirklich angehören, so wird er uns auch retten, er ist doch unser „Haupt“!

 

*** Rbi8  Epheser 5:21-23 ***

Seid einander untertan in der Furcht Christi. 22 Die Frauen seien ihren Männern untertan wie dem Herrn, 23 denn ein Mann ist [das] Haupt seiner Frau, wie der Christus auch [das] Haupt der Versammlung ist, er, [der] Retter [dieses] Leibes.

 

Wie der Mann als „Haupt der Familie“ sich für deren Gutergehen durch Taten der Liebe einsetzt, so wird sich der Christus für seine Versammlung, „der Retter dieses Leibes“ erweisen! Es geschieht somit „... durch die Torheit dessen, was gepredigt wird, um die Glaubenden zu retten“. Diese vermeintliche Torheit erweist sich als wahre Weisheit, weil sie auf Jehovas Wort baut, dadurch zudem auf den „Gott, der nicht lügen kann“! (Tit 1:1, 2)

 

2.3.2.3          1.Kor 1:22-31:  Die Berufenen handeln durch Gottes Kraft, um schlussendlich die Weisen und Mächtigen dieses Systems zu beschämen

Worin liegt der Grund, dass Juden bis heute Jesus als den verheissenen Messias ablehnen?

Paulus stellt die zwei Formen in den Vordergrund, welche sich vom Glauben an den Christus abheben: Einerseits die Juden, die stets Zeichen von Gott erbitten, bevor sie zu glauben beginnen und andererseits die Weisheit der „Griechen“, welcher Begriff für weltliche Weisheit aufgrund von Studium derer Philosophie steht. Erst wenn die Wissenschaft dies oder jenes bewiesen hat können sie glauben.

 

GESETZ Gnade EvangeliumDamit aber weisen beide das „GESETZ des Glaubens“ zurück, das uns verbindlich aufträgt jedem der Worte Gottes Vertrauen zu schenken! Gott hatte nun durch die Propheten den Tod des Messias angekündigt, um durch die ebenso angekündigte Auferstehung den Beweis seiner überragenden Macht zu erbringen, stets sein Wort zu erfüllen. Damit erwies es sich, dass Gott die Treue jedem gegenüber belohnen wird, selbst wenn zuvor der Tod eintritt und ewiges Leben schlussendlichen Verstorbenen und Lebenden denen gibt, welche das „GESETZ des Glaubens“ erfüllt haben.

 

Die Juden lehnen Jesu Fleischwerdung als Gottes ausgesandtes Engelwesen und dessen Auferstehung aus dem Grab ab, obwohl er von hunderten von ihnen während der vierzig Tage nach der Auferstehung gesehen wurde! Das Eingeständnis von Jesu Auferstehung würde doch bedeuten, dass Jesus Gottes Anerkennung und Rechtsprechung erfuhr, was aber auch die Verurteilung all jener beinhaltet, die für seinen Tod verantwortlich zeichneten! So häufen sie auf das Verbrechen nur zusätzliche Schuld die zu ihrer eigenen Zeit beglichen werden musste! Petrus hatte die Juden am Pfingsttag 33 u.Z. deutlich gewarnt, dass sie den Tod des Christus verursacht hätten und Blutschuld auf sich geladen hatten! (Apg 2:29-36) Vor dem Sanhedrin sagte Petrus ohne Furcht, dass die Wunder die er und die Apostel wirkten durch den Auferstandenen Jesus erfolgten:

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 4:8-12 ***

„Vorsteher des Volkes und ältere Männer, 9 wenn wir heute zufolge einer guten Tat verhört werden, die wir einem leidenden Menschen erwiesen haben, nämlich darüber, durch wen dieser Mann gesund gemacht worden sei, 10 so sei euch allen und dem ganzen Volk Israel kund, daß im Namen Jesu Christi, des Nazareners, den ihr an den Pfahl gebracht habt, den Gott aber von den Toten auferweckt hat, ja durch ihn dieser Mann hier gesund vor euch steht. 11 Dieser ist ‚der Stein, der von euch Bauleuten verächtlich behandelt wurde, der das Haupt der Ecke geworden ist‘. 12 Überdies gibt es in keinem anderen Rettung, denn es gibt keinen anderen Namen unter dem Himmel, der unter [den] Menschen gegeben worden ist, durch den wir gerettet werden sollen.“

 

Rettung gibt es nicht durch die Religionsführer, sondern ausschliesslich durch den Christus! In den Auferstandenen sollen wir glauben und den Aposteln und Jüngern vertrauen.

1.Kor 1:22-25:  Juden bitten um Zeichen, Griechen suchen nach Weisheit

Ebenso wie die ungläubigen Juden, so lehnen die Weisen dieses Systems den Glauben in Jesu Auferstehung ab, weil die Wissenschaftler selbst bis heute mit allem technischen Fortschritt nicht in der Lage waren dieses Geschehen im Labor zu reproduzieren. Sie behaupten, nahe daran zu sein das Rätsel in den Genen zu lösen. Selbst das Geheimnis um Entstehung neuen Lebens ist von wissenschaftlichen Mythen umrankt! Darum ist dieser Glaube an die Auferstehung der Toten „den Nationen aber Torheit“.

 

*** Rbi8  1. Korinther 1:22-25 ***

Denn die Juden bitten um Zeichen, und auch die Griechen suchen nach Weisheit; 23 wir aber predigen Christus am Pfahl, den Juden eine Ursache zum Straucheln, den Nationen aber Torheit; 24 den Berufenen jedoch, sowohl Juden wie Griechen, Christus, die Kraft Gottes und die Weisheit Gottes. 25 Denn das Törichte Gottes ist weiser als die Menschen, und das Schwache Gottes ist stärker als die Menschen.

 

Jene Menschen die der Berufung aufgrund der guten Botschaft folgen, sie erkennen Gottes Macht und erlangen in der Taufe durch „unverdiente GüteVergebung ihrer Sünden und damit Eintritt in das „Königreich des Sohnes seiner Liebe: „... das Schwache Gottes ist stärker als die Menschen.“ Wenn wir Gottes Konzept für uns Menschen anwenden, so führt dies bestimmt zum langfristigen Erfolg! Nur Gott kann ewiges Leben vergeben!

 

Willst du frei sein?Da jene mit Glauben in den Christus diese gute Botschaft unter allen Nationen predigen, die gemäss dieser Botschaft der Befreiung von Sünde dient, dies zufolge des Todes Jesu und dessen Auferstehung, so bringt dies fleischliche Juden bis heute zum Straucheln! Einige verunglimpfen und bekämpfen die Verkündiger, während sie eher der Lüge ihrer Vorväter glauben als in das an sie durch ihre eigenen Propheten ergangene Gotteswort Vertrauen zu setzen! Genau das aber war es doch, was Daniel vorhergesagt hatte:

 

*** Rbi8  Daniel 9:24 ***

Siebzig Wochen sind es, die über dein Volk und über deine heilige Stadt bestimmt worden sind, um die Übertretung zu beendigen und der Sünde ein Ende zu bereiten und für Vergehung Sühne zu leisten und Gerechtigkeit herbeizuführen auf unabsehbare Zeiten [[ewig]] und ein Siegel auf Vision und Prophet zu drücken und das Hochheilige zu salben.

 

Die Zeitangaben, wann der Sünde ein Ende gesetzt würde und wodurch „für Vergehung Sühne zu leisten“ wäre und welches das Mittel sei um „Gerechtigkeit herbeizuführen“ steht mit der Salbung des „Hocheiligen“, mit Jesus und seiner Taufe durch Johannes in Verbindung! Nur mit Christus, seinem makellosen Leben, seinem Leiden und Tod und seiner Erhöhung zum Hohepriesterkönig wurde all dies erfüllt! Der blinde Jude will nicht sehen, weil sein Blinder Rabbi nicht sehen will und es gibt keine Blinderen wie die, die nicht zu sehen bereit sind!

 

Paulus zeigt im Brief an die Hebräer im Kapitel 11 eine Liste glaubensstarker Männer der Vorzeit, die jeweils als Gott geredet hatte reagierten und das Wort in die Tat umsetzten, obwohl sie grossen Herausforderungen gegenüberstanden! Er erklärt, was „Glaube“ wirklich bedeutet:

 

*** Rbi8  Hebräer 11:1-2 ***

Der Glaube ist die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, der offenkundige Erweis von Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht. 2 Denn durch diesen erlangten die Männer der alten Zeiten Zeugnis.

 

Jesus hat sichtbar alle Vorhersagen der Propheten über sein Leben erfüllt. Niemand hat zu keiner Zeit so grosse Zeichen vollbracht wie er! Dadurch hat er das Gütesiegel auf „Vision und Prophet“ gedrückt, weil er bestätigte, dass Gottes Vorhersagen wahr sind!

 

Wir erwarten nun erneut im vollen Glauben an Gottes Macht sein Wort zu erfüllen die Vollendung der Vorhersagen, die Jehova durch die Propheten für die Endzeit gegeben hat! Wir können gewisse Dinge die sich noch erfüllen werden erst vor unserem geistigen Auge sehen, weil unser Glaube eine Sicht in die Zukunft ermöglicht, welche der nicht Glaubende kaum oder gar nicht nachvollziehen kann: Eine friedliche Erde, die unter einer gerechten erdenweiten Regierung zu einem Paradies umgewandelt wird!

 

Korrupte RegierungenDas kommende Ende korrupter Regierungen, welche wie „wilde Tiere“ ein Hemmnis auf dem Weg zum Frieden darstellen! Auch das Ende der Religionen „Babylons der Grossen“ gehört zum Glauben, denn bis heute erfreuen sie sich ihrer Macht und ihres Einflusses auf die Massen von Menschen, ohne genaue Erkenntnis kommender Dinge zu vermitteln! Wie könnten sie dies, da sie doch selbst Zentrum des göttlichen Zorns sind und er ihre Zerstörung vorhersagt ist?

 

*** Rbi8  Offenbarung 17:15-16 ***

Und er spricht zu mir: „Die Wasser [[(Menschenmassen)]], die du sahst, wo die Hure sitzt, bedeuten Völker und Volksmengen und Nationen und Zungen. 16 Und die zehn Hörner [[(die politischen Mächte innerhalb der UNO)]], die du sahst, und das [[(siebenköpfige)]] wilde Tier [[(die UNO)]], diese werden die Hure [[(Babylon die Grosse)]] hassen und werden sie verwüsten und nackt machen und werden ihre Fleischteile auffressen und werden sie gänzlich mit Feuer verbrennen.

 

Babylon die Grosse wird fallenWeil sie an ihre eigene Regenerierungskraft glauben und vom Schutz der Volksmassen die sich ihnen zugehörig fühlen sicher fühlen und ihr Wunschdenken, dass Gott auf ihrer Seite sei nicht überprüfen, darum kommt der Fall unvermutet und unvorstellbar schnell über sie: „Wie schade, wie schade — die große Stadt [[(Babylon – das Weltreich der Religionen)]], bekleidet mit feiner Leinwand und Purpur und Scharlach und reich geschmückt mit goldener Zier und kostbaren Steinen und Perlen, denn in einer Stunde ist so großer Reichtum verwüstet worden!“ (Off 18:16, 17) Die seit der Finanzkrise 2008 vollkommen pleite Regierungen, denen es an Steuereinnahmen fehlt und weit mehr ausgeben als sie dürften brauchen Mittel, um die leeren Staatskassen zu füllen! Johannes sagt uns in der Offenbarung Gottes Worte:

 

*** Rbi8  Offenbarung 18:7-8 ***

In dem Maße, wie sie sich verherrlichte und in schamlosem Luxus lebte, in dem Maße gebt ihr Qual und Trauer. Denn in ihrem Herzen sagt sie beständig: ‚Ich sitze als Königin, und Witwe bin ich nicht, und ich werde niemals Trauer sehen.‘ 8 Darum werden an einem Tag ihre Plagen kommen, Tod und Trauer und Hungersnot, und sie wird gänzlich mit Feuer verbrannt werden, denn Jehova Gott, der sie gerichtet hat, ist stark.

 

Babylon die Grosse“ glaubt sich nach wie vor als Ehefrau Gottes an dessen Seite! Die Juden glauben „Gottes auserwähltes Volk“ zu sein, die Katholiken natürlich nicht weniger und Jehovas Zeugen meinen, seit 1914 im neu aufgerichteten Königreich Gottes zu weilen! Keine von ihnen sieht sich als „Witwe“!

 

Ähnlich wie die Finanzkrise am „schwarzen Freitag“ im Oktober 1929 fast an „einem Tag“ über die gläubigen Anleger hereinbrach und ihre Anlagevermögen mit sich in die Tiefe riss, fast ebenso wird es den Religionen ergehen, die von „Frieden und Sicherheit“ redeten, während sie kräftig Kriege förderten! Die Börse mag sich etwas erholen, um noch mehr einzubrechen, die Religionen aber, ihres unsäglichen Reichtums beraubt werden keine Erholung finden!

1.Kor 1:26-31:  Gott hat das Törichte auserwählt, um das Weise dieses Systems zu beschämen

Paulus zeigt, dass die Ausbreitung des Christentums im 1.Jahrhundert von Gott her durch Christus gelenkt wurde! Ein grosser Teil der Brüder waren von einfacher Abkunft, ohne höhere Bildung. Es scheint gar, dass je höher die Bildung seitens dieses Systems wird, desto geringer die Möglichkeit erscheint, dass jemand in Gottes Worte Vertrauen setzt und Glauben entwickelt! Dies scheint ja gerade das Ziel der Bildung dieses Systems zu sein, den Glauben in Gott zu unterhöhlen und Systemgläubigkeit zu erzeugen, dass alles möglich wird durch Anstrengung der Menschen und sie erreichen könnten, was immer sie wollen, vorausgesetzt sie konzentrieren ihre Kräfte darauf.

 

Gibt es keinen Gott?*** Rbi8  1. Korinther 1:26-31 ***

Denn ihr seht eure Berufung, Brüder, daß nicht viele, die dem Fleische nach Weise sind, berufen wurden, nicht viele Mächtige, nicht viele von vornehmer Geburt; 27 sondern Gott hat das Törichte der Welt auserwählt, damit er die Weisen beschäme; und Gott hat das Schwache der Welt auserwählt, damit er das Starke beschäme; 28 und Gott hat das Unedle der Welt auserwählt und das, worauf man herabblickt, die Dinge, die nicht sind, um die Dinge, die sind, zunichte zu machen, 29 damit sich vor Gott kein Fleisch rühme. 30 Ihm aber ist es zu verdanken, daß ihr in Gemeinschaft mit Christus Jesus seid, der uns zur Weisheit von Gott geworden ist sowie zur Gerechtigkeit und Heiligung und Befreiung durch Lösegeld; 31 damit es so sei, wie geschrieben steht: „Wer sich rühmt, rühme sich in Jehova.“

 

Was heute gross und mächtig erscheint und scheinbar unbesiegbar ist, dies soll zu seinem vollkommenen Ende gelangen! Das erscheint vielen mehr wie nur eine Illusion zu sein und jeder nach der Weisheit dieses Systems denkende und handelnde Mensch ist überzeugt, dass dies unmöglich sei! Krisen kommen und gehen. Wer in der Ansicht der Gegner Jehovas in Gott und sein Wort Vertrauen setzt ist in deren Augen töricht!

 

Da die meisten der Glaubenden im „Königreich des Sohnes der Liebe“ ohne höhere Schulbildung sind wird Gott durch diese verhältnismässig zur übrigen Menschenwelt geringen Gruppe, indem Er sie für Jesus als dessen „Schafe“ auserwählt, die Mächtigen dieses Systems beschämen, die Jesus als „Böcke“ zu seiner Linken stellen wird! Er wird die „Dinge die sind“, die ganzen Machtstrukturen auf dem dieses System das von Satan geführt wird aufbaut in Harmagedon zunichtemachen! Paulus erklärt dies im selben 1.Brief an die Korinther im Kapitel 15, Vers 24. Es sind Zusammenhänge die Religionsführer geschickt im Dunkeln lassen, weil Gottes Vorhersage mit aller Deutlichkeit zeigt, dass dieselben Gewaltigen innerhalb der christlich-jüdischen Religionen ebenso wenig Gottes Anerkennung haben wie die Politiker!

 

Satans Wirken als "Gott dieses Systems"
 

Kein Verbrecher spricht gerne über seine eigene Verurteilung und künftige Exekution! Greifen wir um den Zusammenhang zu erkennen etwas vor, was die Offenbarung über Michael, den „Reiter auf dem weissen Pferd“ beschreibt und was danach folgen muss:

 

Offenbarung Reiter weissen Pferd*** Rbi8  1. Korinther 15:24 ***

Als nächstes das Ende, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat.

 

Christus muss gegenüber dem gesamten System Satans, auf dessen Höhepunkt der Machtentfaltung und schier unbegrenzten Bosheit, wo keiner mehr Widerstand gegen die drei „wilden Tiere“ zu leisten vermag zeigen, dass Gott die ganze Autorität gehört und sein Wort sich stets erfüllen wird, selbst dann, wenn die Chancen hierzu scheinbar gleich Null sind! Der Prophet Daniel durfte bereits gewichtige Details davon dem damaligen Gewaltherrscher Nebukadnezar verraten, als er ihm von JHWH her den Traum der Statue erklärte:

 

Nebukadnezar Statue wird vom Stein aus dem himmlischen Zion zerstört(Daniel 2:44, 45)  Und in den Tagen dieser Könige [[(welche die „Füsse aus Eisen und Ton“ der Endzeit darstellen (Anglo-Amerika = Demokratie))]] wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das nie zugrunde gerichtet werden wird. Und das Königreich selbst wird an kein anderes Volk übergehen. Es wird alle diese Königreiche zermalmen und [ihnen] ein Ende bereiten, und selbst wird es für unabsehbare Zeiten [[(auf ewig)]] bestehen; 45 wie du ja sahst, daß aus dem Berg ein Stein gehauen wurde, nicht mit Händen, und [daß] er das Eisen, das Kupfer, den geformten Ton, das Silber und das Gold zermalmte. Der große Gott selbst hat dem König bekanntgegeben, was nach diesem geschehen soll. Und der Traum ist zuverlässig, und seine Deutung ist vertrauenswürdig.“

 

Gottes Vorhersicht, was geschehen muss und geschehen wird kennt keine Grenze, da es für ihn keine Vergangenheit und Zukunft gibt, sondern alles gegenwärtig bleibt. Für ihn, ohne materiellen Leib und ohne die erst mit dem Urknall existierende Lichtgeschwindigkeit gibt es keine Zeit die verrinnt.

 

Der Sieg wird nicht durch Menschenmacht erreicht, sondern Gott wird durch seinen „Reiter auf dem weissen Pferd“ den Sieg erringen: „... damit sich vor Gott kein Fleisch rühme.“ Nicht wir werden den Sieg erlangen, sondern Jehova! Indem wir aber in Treue ausharren und keine faulen Kompromisse mit dem System eingehen besiegen wir unsererseits Satans System! Da wir mit der Glaubenstaufe in Einheit mit Jesus gelangen haben wir auch selbst die Weisheit erlangt, die von Gott kommt, indem wir Seine Gerechtigkeit und Sein GESETZ unter den Nationen aufrichten.

 

*** Rbi8  Römer 3:31 ***

Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz [[GESETZ]] auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz [[GESETZ des Christus]] auf.

 

Nicht durch eigene Anstrengung ist dies zu erreichen, sondern nur durch Gottes persönlichen Einsatz durch seinen Christus. Er verleiht denen die Ihm gehorchen die Stärke und die Weisheit das zu tun, was in Gottes Augen vortrefflich ist! „Wer sich rühmt, rühme sich in Jehova

 

 

2.3.3           Kapitel 2:  Gottes Weisheit ist vor geistig gesinnten Menschen nicht verborgen

 

2.3.3.1          1.Kor 2:1-10:  Die Weisheit Gottes, die das „heilige Geheimnis“ der kommenden erdenweiten Verwaltung offenlegt

1.Kor 2:1-5:  Die Lehre um den Jesus am Pfahl als Zentrum von Gottes Weisheit

Paulus zeigt, dass seine Form der Belehrung nicht mit der Form der griechischen Lehrkunst jener Tage im Einklang stand, deren Philosophie bis heute durch „übertriebene Redekunst oder Weisheit“ auffällt. Wir können dies bis in unsere Tage in gelehrten Abhandlungen sehen, die ein normal sterblicher Laie kaum zu lesen imstande ist. Wer wissenschaftliche, juristische oder theologische Werke studiert erkennt schnell, dass da jemand durch aufgehäuftes Fachwissen mittels oft unverständlicher Ausdrücke in alten Fremdsprachen wie Griechisch und Latein Eindruck zu erwecken versucht, um sich jener obersten Klasse der „Weisen“ zuordnen zu können. Wer die Schriften von Kirchenvätern wie u.a. Tertullian oder Augustinus etwas näher untersucht, der erkennt schnell die übertriebene Redeweisheit, die scheinbar alles und nichts zu beweisen vermag! Es ist wie vor Gericht, wo ein geschickter Winkeladvokat den hartgesottensten Verbrecher als unschuldiges Lamm zu erklären weiss!

 

Paulus dagegen erklärt das „heilige Geheimnis Gottes“ mit einfachen Worten, worin es Nur die Wahrheit acht euch freischlussendlich bei der Aufrichtung von Gottes Königreich hier auf der Erde unter Jesus dem Christus geht und wo das Ende der gesamten heutigen Machtstruktur offengelegt wird. Kein Zweifel, dass dies Anathemen darstellen für die Theologen, Politiker und Wirtschaftskapitäne, die ja gerade Zielpunkt der Erläuterungen des Paulus sind. Wo immer sie das Thema trotzdem aufgreifen, da werden sie es so darzustellen wissen, dass es sie nicht betrifft! Jene waren und sind es bis zum Abschluss des Systems, welche die Massen verführen, damit sie Gottes Plan, seinen Willen und sein GESETZ nicht zu verstehen und zu erfassen vermögen!

 

*** Rbi8  1. Korinther 2:1-5 ***

Und so kam ich denn, Brüder, als ich zu euch kam, nicht mit übertriebener Rede[kunst] oder Weisheit, um euch das heilige Geheimnis Gottes zu verkünden. 2 Denn ich beschloß, unter euch nichts zu wissen außer Jesus Christus und ihn an den Pfahl gebracht [[(seinen Tod und darauf gründend „Gottes unverdiente Güte“)]]. 3 Und ich kam in Schwachheit und mit Furcht und mit vielem Zittern zu euch; 4 und meine Rede und was ich predigte, bestand nicht in überredenden Worten der Weisheit, sondern in Erweisung von Geist und Kraft, 5 damit euer Glaube nicht auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft beruhe.

 

Obwohl Paulus als jüdischer Gelehrter viel Weisheit auch in weltlichen Belangen aufgehäuft hatte, war es nicht dies, was er die Versammlungen belehrte, sondern war es „... Jesus Christus und ihn an den Pfahl gebracht.“ Denn nur durch Jesu Opfertod wurde die Erfüllung des „heiligen Geheimnisses“ erst möglich, weil Gott ihn an die höchste Stelle des kommenden Königreiches gesetzt hat mit der Autorität, Sünden und damit verbunden den Fluch völlig zu tilgen! Bis dahin sind dem Christus Engel und Menschen sicher zugeordnet, auch jene menschliche Autoritäten, die nun innerhalb des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ Zuflucht suchten und dort aus niederem Stand heraus die Versammlungen als Vorsteher anleiten.

 

Paulus zeigt sich von seiner menschlichen Seite, der nicht als Held und grosser Redner geboren war, sondern wie die meisten von uns eine gewisse Menschenfurcht besass! Er zeigt sich den Korinthern als einer von ihnen, „ich kam in Schwachheit und mit Furcht und mit vielem Zittern zu euch“, selbst mit Schwächen behaftet! Was er lehrte war mit Gottes Geist, aufgezeichneten Aussagen Jehovas durchsetzt, er baute auf das feste Fundament, das seit Moses durch die Propheten gelegt worden war. Jesus vollendete in Paulus dessen Ausbildung durch sein Erscheinen ihm gegenüber und durch Visionen. Gott half Paulus durch Wirken von Wundern die er durch Christus vollbrachte diese Lehre kraftvoll zu untermalen, indem jener durch Heilungen bis hin zur Auferweckung eines Toten Gottes kommende Macht durch sein Königreich beweisen konnte! Nicht wie die Redner seiner Tage, deren Autorität oft auf menschlichen Philosophien oder „Menschenweisheit“ beruhte, sondern die tiefere, breitere, höhere und längere Weisheit Gottes vermittelnd!

 

Gottes herausragende Eigenschaften
 

Damit unterschied er sich ebenso von den Pharisäern und Schriftgelehrten, die ihrerseits Anhänger oder Proselyten für sich zu machen suchten. Jesus hatte über jene und deren Anstrengungen aber folgendes gesagt:

 

*** Rbi8  Matthäus 23:15 ***

Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr das Meer und das trockene Land durchreist, um einen einzigen Proselyten zu machen, und wenn er es wird, macht ihr ihn zu einem Gegenstand für die Gehenna, doppelt so schlimm wie ihr selbst.

 

Da sie gegen Gottes heiligen Geist redeten und handelten, indem sie Gottes Wort durch menschliche Überlieferungen ihrer Vorväter ungültig machten, hatten sie sich der „Sünde wider den heiligen Geist“ schuldig gemacht, für die es keine Vergebung gibt! Jesus kündet jenen die „Gehenna“, ewige Vernichtung im „Feuersee“ an, was „den zweiten Tod“ bedeutet, ewige Abschneidung von den Lebenden!

 

Jesu weist Satans Angebot aller Reiche der Welt abPaulus zeigt, dass nur geistig reife Personen in der Lage sind das „heilige Geheimnis“ zu erfassen. Er zeigt, dass keiner der Herrscher dieses Systems, sei dies in Politik, in Religion oder in der Wirtschaft dies wirklich verstanden hat! Hätten sie es verstanden, so wären sie niemals „Teil dieser Welt“ geworden oder hätten sich von ihm getrennt! Sie würden Jesu Worte verstehen, der doch die ganze Macht dieses Systems zurückwies, als Satan ihm dies offerierte! Er wusste, dass diese Macht stets damit verbunden ist Satan Dienst zu erweisen!

 

*** Rbi8  Lukas 4:5-8 ***

Da brachte er [[(Satan)]] ihn hinauf und zeigte ihm in einem Augenblick alle Königreiche der bewohnten Erde; 6 und der Teufel sagte zu ihm: „Dir will ich diese ganze Gewalt und ihre Herrlichkeit geben; denn mir ist sie übergeben worden, und wem immer ich [sie zu geben] wünsche, dem gebe ich sie. 7 Wenn du daher einen Akt der Anbetung vor mir verrichtest, wird alles dein sein.“ 8 Jesus gab ihm zur Antwort: „Es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.‘ “

 

Ein einziger „Akt der Anbetung“ genügt, um Satans Gunst zu erlangen aber dadurch Gottes Gunst zu verlieren! Auch Religionsorganisationen und deren Führer bitten um unsere „Anbetung“, indem wir vor ihnen niederknien. Kein Zweifel lässt auch Paulus betreffend der Stellung Satans innerhalb dieses Systems offen: Er nennt in den „Gott dieses Systems der Dinge“, der das Erkennen der wahren Machtverhältnisse mit aller Verführungskunst zu vertuschen sucht! Er will unerkannt im Hintergrund wirken und alle Fäden spannen. Denen aber, die ihn anerkennen, oft ohne sich dessen auch nur bewusst zu sein, gibt er Macht, Autorität, Erfolg, Ansehen und Reichtum! Wer dem System dient, der dient ja ihm, als dem wahren „Herrscher der Welt“.

 

Nach dem Abendmahl, unmittelbar bevor er mit den Jüngern zum Ölberg hin ging sprach Jesus folgende Worte und zeigte an, dass Satan ihn schon bald auf die härteste Prüfung stellen würde, er ihn aber auch in dieser schweren Situation nicht zu besiegen vermöchte!

 

Gefährlich: Pseudoreligiöses Gerede über den Heiligen Geist*** Rbi8  Johannes 14:25-31 ***

Diese Dinge habe ich zu euch geredet, während ich bei euch verweilte. 26 Der Helfer aber, der heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, dieser wird euch alle Dinge lehren und euch an alle Dinge erinnern, die ich euch gesagt habe. 27 Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Ich gebe ihn euch nicht so, wie die Welt ihn gibt. Euer Herz werde nicht beunruhigt noch vor Furcht verzagt. 28 Ihr habt gehört, daß ich zu euch sagte: Ich gehe weg, und ich komme zu euch [zurück]. Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater hingehe, denn der Vater ist größer als ich. 29 Und jetzt habe ich es euch gesagt, ehe es geschieht, damit ihr glaubt, wenn es geschieht. 30 Ich werde nicht mehr viel mit euch reden, denn der Herrscher der Welt kommt. Und er kann mir nicht beikommen; 31 damit aber die Welt erkennt, daß ich den Vater liebe, tue ich so, wie mir der Vater [zu tun] geboten hat. Steht auf, laßt uns von hier weggehen.

 

Jesus hatte diesen besonderen „Helfer, den heiligen Geist“ angekündigt, der dann fünfzig Tage später an Pfingsten auf die Jünger herabkam und sie viele Dinge erst zu verstehen begannen, die Jesus zuvor geredet hatte. Eine besondere Form des Friedens sollte sie nun begleiten, die Gewissheit kommender Dinge, indem sie das „heilige Geheimnis“ um das zu erwartende Kommen des Königreiches Gottes, ihre eigene Berufung hierzu und das aufgerichtete Königreich des Christus zu begreifen begannen! Jesus versprach zurückzukommen. Dies betraf einerseits die Auferstehung, die nur drei Tage danach Wirklichkeit wurde, es war ja der Tag seines Tode, als er nach dem Abendmahl mit ihnen redete und gemeinsam hinaufgingen, nach Gethsemane am Ölberg. Er „ging zum Vater“, indem der Vater ihn unmittelbar nach dem Tod als Mensch erneut als das frühere Geistgeschöpf auferweckte! Im Gebet zuvor hatte doch gebeten: „Und nun, Vater, verherrliche mich an deiner Seite mit der Herrlichkeit, die ich an deiner Seite hatte, ehe die Welt war.“ (Joh 17:5)

 

Der Herrscher der Welt“ kam nicht persönlich, sondern in Form seiner Willensvollstrecker! Judas führte eine Horde an, welche der Hohepriester ausgesandt hatte! Politik und Religion vereinten sich in jener Nacht um das Aufrichten des Königreiches zu verzögern! So war es geschrieben, so musste es sich erfüllen!

 

Jesus lehnte jede Form der Anbetung Satans ab, was beinhaltet eher auf jenen Verführer zu hören, als auf Gott! Wer dessen Willen aufgrund von verlockenden Angebote, Verführung oder aufgrund von Druck bis hin zu Todesdrohung nachgibt, der wird von ihm in Beschlag genommen! Als Eva Satans Verführung erlag, da wählte sie ihn freiwillig zu ihrem „Haupt“, lehnte sowohl Gott wie auch ihren Mann Adam als „Haupt“ ab! Als Adam sich ihr in dieser Auflehnung anschloss machte auch er Satan zu seinem Gott und lehnte es ab verantwortlich als „Haupt“ seiner Frau zu handeln, sie zurechtzuweisen und zu Gott und seinem Gebot zurückzuführen!

1.Kor 2:6-10:  Gottes Weisheit eines „heiligen Geheimnisses“ das nun offengelegt ist

Paulus fährt fort in seinen Erläuterungen über die Unterschiede dieses herrschenden Systems und dem „Königreich des Sohnes der Liebe“ Erklärungen zu geben.

 

*** Rbi8  1. Korinther 2:6-10 ***

Nun reden wir Weisheit unter denen, die reif sind, aber nicht die Weisheit dieses Systems der Dinge noch die der Herrscher dieses Systems der Dinge, die zunichte werden. 7 Sondern wir reden Gottes Weisheit in einem heiligen Geheimnis, die verborgene Weisheit, die Gott vor den Systemen der Dinge zu unserer Herrlichkeit vorherbestimmt hat. 8 Diese [Weisheit] hat keiner der Herrscher dieses Systems der Dinge kennengelernt, denn wenn sie [sie] erkannt hätten, so hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht an den Pfahl gebracht. 9 Sondern so wie geschrieben steht: „Was [das] Auge nicht gesehen und [das] Ohr nicht gehört hat noch im Herzen eines Menschen aufgekommen ist, die Dinge, die Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.“ 10 Denn uns hat Gott sie durch seinen Geist geoffenbart, denn der Geist erforscht alle Dinge, selbst die tiefen Dinge Gottes.

 

Paulus redet mit Mut und erklärt, dass die „Weisheit dieses Systems“ und damit verbunden auch „... die Herrscher dieses Systems der Dinge, die zunichte werden“ nur eine limitierte Zeit zur Verfügung haben. Das war keine Auflehnung gegen die herrschenden Mächte, sondern eine deutliche Warnung an die Machthaber, dass ihre Zeit zu handeln begrenzt ist und sie mit Weisheit handeln sollten! Ihr eigenes künftiges Wohl oder Verderben hing daran, auf Gottes Rat zu hören!

 

Schon David kündigte in den Psalmen an, was seit Jesu Erhöhung über „jede Macht und Autorität im Himmel und auf der Erde“ Geltung hat. Er schrieb: „Und nun, o Könige, handelt nach Einsicht; Laßt euch zurechtweisen, o Richter der Erde. Dient Jehova mit Furcht, und frohlockt mit Zittern. Küßt den Sohn, daß ER nicht in Zorn gerät und ihr nicht umkommt [von] dem Weg.“

 

David spricht von zwei Epochen der Verwirklichung von Gottes Vorsatz: Vom Zeitpunkt des Einsetzens des Messias im himmlischen Jerusalem und von dessen Wiederkehr, um mit all denen abzurechnen, die ihn als König abgelehnt hatten!

 

König der Könige*** Rbi8  Psalm 2:4-12 ***

 5 Zu jener Zeit wird er zu ihnen reden in seinem Zorn,

Und in der Glut seines Mißfallens wird er sie in Bestürzung versetzen,

 6 [Indem er spricht:] „Ich, ja ich, habe meinen König eingesetzt

Auf Zion, meinem heiligen Berg.“

 7 Man lasse mich auf die Verordnung Jehovas hinweisen;

Er hat zu mir gesagt: „Du bist mein Sohn;

Ich, ich bin heute dein Vater geworden.

 8 Erbitte von mir, daß ich Nationen zu deinem Erbe gebe

Und die Enden der Erde zu deinem eigenen Besitz.

 9 Du wirst sie mit eisernem Zepter zerbrechen,

Wie ein Töpfergefäß wirst du sie zerschmettern.“

10 Und nun, o Könige, handelt nach Einsicht;

Laßt euch zurechtweisen, o Richter der Erde.

11 Dient Jehova mit Furcht,

Und frohlockt mit Zittern.

12 Küßt den Sohn, daß ER nicht in Zorn gerät

Und ihr nicht umkommt [von] dem Weg,

Denn leicht entbrennt sein Zorn.

Glücklich sind alle, die zu ihm Zuflucht nehmen.

 

Gott verlangte von seinem Volk Israel seit Beginn, dass es Zuflucht zum Messias nimmt, den Er selbst bestimmt hat und den Er erhöht hat. Jehova selbst erklärte Jesus zu seinem Sohn! Nach seiner Erhöhung über „jede Macht und Autorität im Himmel und auf der Erde“ galt Jehovas Verordnung auch allen übrigen Menschen! Jeder war eingeladen Jesus als König anzuerkennen und durch die Taufe Eintritt in das an Pfingsten 33 u.Z. aufgerichtete „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ zu erlangen! Dadurch wird aber auch klar und deutlich, dass man nicht zwei Königen gleichzeitig dienen kann! Entweder wir stellen uns ganzherzig auf Jesu Seite oder aber auf die Seite seiner Feinde, der Könige oder Politiker dieses Systems! Das ist ein persönlicher Entscheid! Wir müssen unsere Liebe denen gegenüber zeigen, die mit uns im selben Königreich sind und sich wie Jesus von der Welt getrennt halten! Jehova duldet Satans Herrschaft über „alle Königreiche der Erde“, Er wünsch aber, dass wir die von Jehova verliehene Autorität Jesu und damit dessen Rechtsordnung, das „GESETZ des Christus“ an erste Stelle setzen und selbst Könige und Richter dieses Systems sich diesem unterordnen.

 

*** Rbi8  Johannes 15:17-27 ***

Diese Dinge gebiete ich euch, daß ihr einander liebt. 18 Wenn die Welt euch haßt, wißt ihr, daß sie mich gehaßt hat, bevor sie euch haßte. 19 Wenn ihr ein Teil der Welt wärt, so wäre der Welt das Ihrige lieb. Weil ihr nun kein Teil der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, deswegen haßt euch die Welt. 20 Behaltet das Wort im Sinn, das ich euch gesagt habe: Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie mein Wort gehalten haben, werden sie auch das eure halten. 21 Alle diese Dinge aber werden sie euch um meines Namens willen antun, weil sie den nicht kennen, der mich gesandt hat. 22 Wenn ich nicht gekommen wäre und zu ihnen geredet hätte, so hätten sie keine Sünde; jetzt aber haben sie keine Entschuldigung für ihre Sünde. 23 Wer mich haßt, haßt auch meinen Vater. 24 Wenn ich unter ihnen nicht die Werke getan hätte, die niemand sonst getan hat, so hätten sie keine Sünde; jetzt aber haben sie sowohl mich als auch meinen Vater gesehen und gehaßt. 25 Doch ist es, damit das Wort erfüllt werde, das in ihrem GESETZ geschrieben steht: ‚Sie haben mich ohne Ursache gehaßt.‘ 26 Wenn der Helfer gekommen ist, den ich euch vom Vater her senden will, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, wird dieser Zeugnis von mir ablegen; 27 und auch ihr sollt Zeugnis ablegen, weil ihr bei mir gewesen seid, seitdem ich begann.

 

Wenn wir uns von diesem System getrennt halten, so erzeugt dies Hass bei denen, die zuvor auf uns Einfluss ausübten, die wir möglicherweise geliebt haben aber die nicht auf unser Verkünden und Zeugnis für Christus reagierten und damit einen eigenen Entscheid fällten. Obwohl den meisten das Wort über Jesus bekannt war befolgten sie es trotzdem nicht: „... wenn sie mein Wort gehalten haben, werden sie auch das eure halten.“ Da sie mehr Liebe zur Namenchristenheit und deren scheinbar unbezwingliche Organisationen haben, damit lehnen sie das wahre Königreich des Christus ab und ziehen das von ihren Kirchen usurpierte, vorweggenommene Königreich und deren Machtstrukturen vor! Sie verachten uns, weil wir das „heilige Geheimnis“ in seiner ganzen Länge, Breite, Höhe und Tiefe verstanden haben! Statt auf Religionsführer zu achten haben wir den Sinn direkt auf die Worte der Evangelisten und Apostel gewendet, bis ein klares Verständnis möglich wurde!

 

Weisheit: Verstehst du "geistige Dinge" korrekt einzureihen?
 

Durch ihren Kampf gegen all jene, die denselben WEG den Jesus einschlug gehen und der uns Vorbild gab, zeigen sie Hass gegen Christus und gegen Jehova: „Wer mich haßt, haßt auch meinen Vater.“ Sie weigern sich Gottes Willen anzunehmen und seine Gebote zu halten! Da sie belehrt wurden, schriftlich dasselbe Informationsmaterial in Form der Bibel, „den Geist der Wahrheit“ haben gibt es keine Entschuldigung für sie!

 

VHeilsplan oder Mordon der kommenden Verwaltung der ganzen Erde redend erklärt Paulus über jene, die diese unveränderte gute Botschaft verbreiten: „... wir reden Gottes Weisheit in einem heiligen Geheimnis, die verborgene Weisheit, die Gott vor den Systemen der Dinge zu unserer Herrlichkeit vorherbestimmt hat.

 

Paulus zeigt furchtlos, dass die religiösen Machthaber Israels zusammen mit den politischen Herrschern Roms für den Tod Jesu gemeinsam verantwortlich zeichnen! Das gilt bis heute, da sie ja durch fortgesetztes Sündigen Jesus erneut an den Stamm bringen würden!

 

Paulus zeigt, dass das „heilige Geheimnis“ mit Jesu Kommen gelüftet worden war, da Gott den künftiger Herrscher seinem Volk vorgeführt hatte, jene religiösen Führer aber in ihrer Verblendung diesen ablehnten und an den Stamm hefteten und dadurch das Schriftwort erfüllten, das durch Jesaja vorhersagte, dass der Messias grundlos gehasst würde! „Was [das] Auge nicht gesehen und [das] Ohr nicht gehört hat noch im Herzen eines Menschen aufgekommen ist, die Dinge, die Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.“ (1.Kor 2:9)

 

Jesus hatte warnend zu seinen Aposteln gesagt, dass dieser Hass der Welt unausweichlich sein werde:

 

*** Rbi8  Johannes 7:7 ***

Die Welt hat keinen Grund, euch [[(all jene, welche die Seite der Welt vertreten)]] zu hassen, mich aber haßt sie, weil ich über sie Zeugnis ablege, daß ihre Werke böse sind.

 

Wer dagegen „Zeugnis über … böse Werke“ ablegt wird gehasst! Wer „Gottes tiefe Dinge“ erforscht, seine Gerichte, der sein GESETZ studiert und versteht, der erkennt bald, wo in der Christenheit Abweichung vom Willen Gottes und vom Gebot des Christus existieren! „Denn uns hat Gott sie durch seinen Geist geoffenbart, denn der Geist erforscht alle Dinge, selbst die tiefen Dinge Gottes.“ Es ist nun an unserem, eigenen geschärften Geist, diese „tiefen Dinge Gottes“ zu verstehen und entsprechend zu handeln! Gottes Logik hinter den Dingen ist nicht unergründlich! Er möchte, dass wir nach genauem Verständnis streben!

 

2.3.3.2          1.Kor 2:11-16:  Der Geist des geistig gesinnten Menschen erforscht den Sinn geistiger Worte Gottes!

Paulus zeigt wozu der Geist des Menschen befähigt ist und wo dessen Grenzen liegen! Wir selbst sind uns dessen bewusst, was unser Geist bisher an Verständnis, an Erkenntnis, an Unterscheidungsvermögen aufgehäuft hat. Gott selbst hat uns mittels der Heiligen Schrift zu einem jedem von uns bestimmten Mass an Weisheit geleitet. Ob wir Gottes GESETZ dabei anwenden und wahre Gottesfurcht zeigen entscheidet, ob wir die „Weisheit dieses Systems“, reine Intelligenz oder die „Weisheit die von oben kommt“ im Leben zur Anwendung bringen.

 

*** Rbi8  1. Korinther 2:11-13 ***

Denn wer unter [den] Menschen kennt die Dinge eines Menschen, ausgenommen der Geist des Menschen, der in ihm ist? Ebenso hat niemand die Dinge Gottes kennengelernt, ausgenommen der Geist Gottes. 12 Nun haben wir nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der von Gott ist, damit wir die Dinge erkennen könnten, die uns Gott gütigerweise gegeben hat. 13 Diese Dinge reden wir auch, nicht mit Worten, die durch menschliche Weisheit gelehrt werden, sondern mit solchen, die durch den Geist gelehrt werden, indem wir geistige [Dinge] mit geistigen [Worten] verbinden.

 

So wie kein anderer Mensch den Inhalt unseres Geistes zu erkennen vermag, so kann kein Geistgeschöpf und kein Mensch Gottes Geist vollkommen erkennen! Was wir von Gott erkennen können wurde uns durch seinen Sohn, „das WORT“ seit Eden vermittelt! Gott aber erkennt jeden von seinen Geschöpfen vollkommen, weil Er den Geist jedes Engels und jedes Menschen vollständig durchforscht!

 

Das Wort Gottes ist unfehlbarJesus ist „der Geist Gottes“, der alle Dinge Gottes an der Seite des Vaters seit seiner Erschaffung kennen gelernt hat! Es ist es, der uns über den Vater Aufschluss erteilt hat! Als „Engel Jehovas“ oder als „Geist Gottes“ war er Gottes Wortführer und hat vorab von Adam an alle von Gott her Erwählten Getreuen mit Informationen aus dem jenseitigen Bereich ausgerüstet. Er war es somit, der „... den Geist, der von Gott ist, damit wir die Dinge erkennen könnten, die uns Gott gütigerweise gegeben hat“ zu uns Menschen hin vermittelte, sei dies vorab als himmlisches Geschöpf Michael, Gottes Wortführer oder als Erstgeburt göttlicher Schöpfung durch die Jungfrau Maria, als Mensch Jesus.

 

Als Jesus zu Beginn seiner Tätigkeit im judäischen Land zusammen mit seinen Jüngern taufte entstand zwischen den Jüngern des Johannes des Täufers und einigen Juden ein Streitgespräch. Die Antwort des Johannes sollte uns interessieren:

 

*** Rbi8  Johannes 3:25-30 ***

Daher entstand seitens der Jünger des Johannes ein Wortstreit mit einem Juden wegen der Reinigung. 26 Und sie kamen zu Johannes und sagten zu ihm: „Rabbi, der Mann, der jenseits des Jordan bei dir war, für den du Zeugnis abgelegt hast, siehe, dieser tauft, und alle gehen zu ihm.“ 27 Johannes gab zur Antwort: „Ein Mensch kann nicht ein einziges Ding erhalten, es sei ihm denn vom Himmel her gegeben worden. 28 Ihr selbst bezeugt mir, daß ich sagte: Ich bin nicht der Christus, sondern ich bin diesem vorausgesandt worden. 29 Der die Braut hat, ist der Bräutigam. Wenn aber der Freund des Bräutigams dasteht und ihn hört, ist er hoch erfreut über die Stimme des Bräutigams. Daher ist diese meine Freude voll geworden. 30 Jener muß fortan zunehmen, ich aber muß fortan abnehmen.“

 

Was immer wir erhalten haben oder zu tun in der Lage sind hat mit Gottes Gabe zu tun! Johannes der Täufer gibt Jesus die Ehre und nennt ihn den „Bräutigam“. Somit sind die zwölf Apostel die mit ihm waren und jenseits des Jordans tauften die „Braut des Christus“! Aber Johannes fährt fort den wahren Messias zu identifizieren. Er zeigt, dass Jesus ein vom Himmel her kommender Abgesandter Gottes ist:

 

*** Rbi8  Johannes 3:31-36 ***

Der von oben Kommende ist über allen anderen. Der, der von der Erde ist, ist von der Erde und redet von Dingen der Erde. Der vom Himmel Kommende ist über allen anderen. 32 Was er gesehen und gehört hat, davon legt er Zeugnis ab, doch nimmt niemand sein Zeugnis an. 33 Wer sein Zeugnis angenommen hat, hat besiegelt, daß Gott wahrhaftig ist. 34 Denn der, den Gott ausgesandt hat, redet die Worte Gottes, denn er gibt den Geist nicht nach Maß. 35 Der Vater liebt den Sohn und hat alle Dinge in seine Hand gegeben. 36 Wer Glauben an den Sohn ausübt, hat ewiges Leben; wer dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.

 

Die Worte des Johannes waren klar und eindeutig und an die Juden gerichtet! Die Nation Israel lag in Gottes Hand, Jesus war als mächtiges Engelgeschöpf zu der Nation der Nachkommen Jakobs gesandt worden, deren Geburtshelfer Moses selbst gewesen war, als er die Nation mittels der „Wolke und Feuersäule“ aus Ägypten herausführte. Er war „Michael, ... der zu Gunsten der Söhne Israels steht“ (Da 12:1). Nun waren es nur einige wenige Juden die ihn annahmen!

 

Verstehst duwas du liest?Paulus zeigt, dass wir geistige Dinge auch mit geistigen Worten zu verbinden wissen müssen, „... die durch den Geist gelehrt werden, indem wir geistige [Dinge] mit geistigen [Worten] verbinden.“ Paulus unterscheidet Menschen die bloss dem physischen zuneigen und den anderen, die den geistigen Sinn zu erforschen suchen!

 

*** Rbi8  1. Korinther 2:14-16 ***

Ein physischer [[„seelischer“ (Meister, Schlachter, Menge, Albrecht) = „lebender“ im Sinne physischen Lebens]] Mensch aber nimmt die Dinge des Geistes Gottes nicht an, denn sie sind ihm Torheit; und er kann [sie] nicht erkennen, weil sie geistig beurteilt werden. 15 Der Geistesmensch dagegen beurteilt tatsächlich alle Dinge, er selbst aber wird von keinem Menschen beurteilt. 16 Denn „wer hat den Sinn Jehovas kennengelernt, daß er ihn unterweise“? Wir aber haben Christi Sinn.

 

Da der geistgesinnte Mensch nicht nur das erforscht, was das Auge sieht und das Ohr hört, sondern die tieferen Dinge dahinter zu verstehen sucht, den Ursprung, den Sinn, die Zusammenhänge, das Ziel erkennen möchte, darum versucht ein solcher geistig gesinnte Mensch Gottes Gedanken und Absichten zu ergründen! „Wir aber haben Christi Sinn”, weil wir nicht bloss an den Worten der Gleichnisse hängen bleiben, sondern den Sinn dahinter zu verstehen suchen! Damit gleichen wir den Aposteln.

 

 

2.3.4           Kapitel 3:  Pflanzen und Begiessen; Bau von Gottes Tempel mit dauerhaften Materialien

 

2.3.4.1          1.Kor 3:1-10:  Von Unmündigen zu reifen Christen voranschreiten; der Pflanzende und der Begiessende erhalten jeder seinen eigenen Lohn

Da die Versammlung Korinth fleischlicher Befriedigung hinterher eilte, konnte Paulus gewisse tiefe Dinge jenen bisher nicht erklären! So ist sein 1.Brief voll von tiefsinnigen Erklärungen, welche jene Versammlung bisher nicht erfahren hatte, nun aber verstehen sollte, um einen Wechsel in der Gesinnung zu erreichen. Vorab geht es um die Vorsteher, welche wirklich verstehen müssen, was das „heilige Geheimnis“ der kommenden Verwaltung und der Auferstehung der Toten beinhaltet! Sie mussten mit dem geistigen Auge erkennen, welche Möglichkeit Jehova Menschen durch seine Berufung einräumt innerhalb der kommenden Verwaltung das erdenweite Paradies mit zu gestalten! Dies musste sich bereits in den Versammlungen widerspiegeln, die ja das kommende System zu einem Teil schon heute vorwegnehmen, indem sie es vorbereiten! Jeder Christ entspricht einer künftigen „Pflanze“ im Paradies, einem Gersten- oder Weizenkorn, das Frucht tragen soll! Gottes ganzer Ratschlag an Israel soll durch die Christenversammlung in die Tat umgesetzt  werden! Was Israel nicht erreicht hat muss unter Jesu Führung erreicht werden!

 

Die Männer der Versammlung Korinth erwiesen sich als „geistig Unmündige in Christus“. Sie hatte die Statur des Christus nicht erreicht, waren in geistigem Sinne Minderjährige geblieben, die mehr Interesse an der Befriedigung physischer Interessen zeigten, wie dem tieferen Sinn der Worte Jesu gemäss zu handeln!

 

Milch oder feste Speise?Aus diesem Grund musste Paulus während der Zeit, wo er in Korinth lehrte die grundlegenden Dinge vermitteln, die ansonsten Juden in ihren Synagogen von Kindheit an erlernen. Paulus spricht von geistiger „Milch“ die er austeilte, anstatt der „festen Speise“, die zur Nahrung eines geistig reifen Christen gehört! Es ist eine harte Zurechtweisung, die aber gemäss dem 2.Brief ihre Wirkung zeigte, da offensichtlich die Belehrung im 1.Brief und dann die von Titus nun erteilte Instruktion auf fruchtbaren Boden fiel und das Gelernte inzwischen zur Anwendung kam!

 

Babys benötigen Milchœ *** Rbi8  1. Korinther 3:1-4 ***

Und so konnte ich, Brüder, zu euch nicht wie zu Geistesmenschen reden, sondern wie zu fleischlichen Menschen, wie zu Unmündigen in Christus. 2 Ich nährte euch mit Milch, nicht mit etwas zum Essen, denn ihr wart noch nicht stark genug. Ja, ihr seid auch jetzt nicht stark genug, 3 denn ihr seid noch fleischlich. Denn solange es Eifersucht und Streit unter euch gibt, seid ihr da nicht fleischlich und wandelt ihr nicht wie Menschen? 4 Denn wenn einer sagt: „Ich gehöre zu Paulus“, ein anderer aber sagt: „Ich zu Apollos“, seid ihr da nicht einfach Menschen?

 

Statt in gegenseitiger Liebe und Achtung zu wandeln gab es Neid, Eifersucht, Gezänk und Streit, wie es in Gruppierungen unter den Nationen üblich ist! So hatten sich rivalisierende Parteien gebildet, die einen behaupteten zu Apollos zu gehören, andere zur Partei des Kephas, andere die sich dem Paulus zuneigte. Paulus weisst solches zurück und zeigt, wie die Einheit innerhalb der Versammlung aufgebaut wird und worauf sie beruht!

 

*** Rbi8  1. Korinther 3:5-9 ***

Was ist denn Apollos? Ja, was ist Paulus? Diener, durch die ihr gläubig geworden seid, so wie der Herr es einem jeden gewährt hat. 6 Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat [es] fortwährend wachsen lassen, 7 so daß weder der Pflanzende etwas ist noch der Begießende, sondern Gott, der [es] wachsen läßt. 8 Der Pflanzende nun und der Begießende sind eins, doch wird jeder seinen eigenen Lohn gemäß seiner eigenen mühevollen Arbeit empfangen. 9 Denn wir sind Gottes Mitarbeiter. Ihr seid Gottes Feld zur Bebauung, Gottes Bau.

 

Die ganze Ehre gehört Gott, weil wir alles, was wir vermitteln schlussendlich von ihm her haben! Paulus will, dass nicht Menschen und ihr Werk ins Zentrum gerückt wird und damit ein Menschenkult Fuss fasst, sondern das Ziel vor Augen gehalten wird, das Kommen von Gottes Königreich vorzubereiten! Er unterteilt die Arbeit in drei Bereiche:

 

1.)   Das Pflanzen oder Säen des geistigen Samens.

2.)   Das ständige Begiessen, durch tränken des geistigen Samens während des Spriessen. Die geistige Unterweisung jener, die den Samen des Königreiches auf ihrem fruchtbaren Boden des eigenen Geistes aufgenommen haben.

3.)   Das beständige, geistige Wachstum, das nur Gott zu geben vermag, indem wir in sein Wort immer tiefer hineinwachsen, unabhängig der Umgebung und der Umstände in denen wir uns befinden!

 

Paulus weist darauf hin, dass er, Apollos und alle anderen bloss „Gottes Mitarbeiter“ innerhalb derselben Aufgabe sind! Weder der, der gesät hat noch der, der begossen hat sind von herausragender Wichtigkeit, sondern die Ehre gebührt allein Gott, der Wachstum gibt! Jesus gab stets die Ehre Gott! Indem „der Säende und der Begiessende“ Einheit zeigen werden sie von Gott schlussendlich belohnt! Jeder hat seine eigene mühevolle Arbeit zu leisten! Jeder soll sich selbst als „Gottes Mitarbeiter“ erweisen, der auf dem „Feld“ Gottes, an den aufnahmebereiten menschlichen Herzens seine eigene Arbeit verrichtet, um darauf „Gottes Bau“, den Tempel der Versammlung fest mit feuerbeständigen Materialien aufzubauen!

 

2.3.4.2          1.Kor 3:11-15:  Mit welchen Baumaterialien baust du? Werden sie dem Feuer der Endzeit standhalten?

Paulus hatte als Gründer der Versammlung Korinth „als weiser Arbeitsleiter einen Grund gelegt“. Jeder Einzelne der Versammlung sollte nun beim Aufbau der Versammlung mithelfen! Das war keine theoretische Sache, sondern eine praktische, die sich durch Werke zeigen musste! Er macht jeden Einzelnen für sein Werk am Aufbau mit verantwortlich! Das sollte jedem Christen vor Augen führen, dass er Mitverantwortung trägt, sowohl am Gelingen wie am Scheitern! Der ganze Grund, auf dem aufgebaut wird ist durch Christus als „Eckstein“ festgelegt. Niemand darf „einen anderen Grund legen“, als den, welchen die Apostel und vor ihnen die Propheten bereits festgelegt haben, die all ihre Inspiration von Gott durch Gottes Wortführer erhielten. Die „Grundlage“ des geistigen Tempels die sich vollkommen nach jenem „Grundeckstein“ ausrichtet!

 

Grundlage und Eckstein*** Rbi8  1. Korinther 3:10-15 ***

Gemäß der unverdienten Güte Gottes, die mir verliehen worden ist, habe ich als weiser Arbeitsleiter einen Grund gelegt, aber jemand anders baut darauf. Doch jeder wache beständig darüber, wie er darauf baut. 11 Denn kein Mensch kann einen anderen Grund legen als den, der gelegt ist, welcher Jesus Christus ist. 12 Wenn nun jemand auf den Grund Gold, Silber, kostbare Steine, Hölzer, Heu, Stoppeln baut, 13 so wird eines jeden Werk offenbar werden, denn der Tag wird es zeigen, weil er durch Feuer geoffenbart werden wird; und das Feuer selbst wird erproben, von welcher Art das Werk eines jeden ist. 14 Wenn jemandes Werk, das er darauf gebaut hat, bleibt, wird er Lohn empfangen; 15 wenn jemandes Werk verbrannt wird, wird er Verlust erleiden, er selbst aber wird gerettet werden; doch wenn solches [geschieht, wird es sein] wie durch Feuer.

 

Der einzige Grund auf dem wir aufbauen und unser Werk Bestand hat muss derselbe „Fels“ sein, der Christus ist! Wer auf „falsche Christusse“ („falsche Gesalbte“) aufbaut hat „auf Sand gebaut“! Sein Werk wird nicht Bestand haben, weil nur auf Wahrheit aufgebaut werden kann!

 

Paulus erwähnt verschiedene Baumaterialien, wie „Gold, Silber, kostbare Steine, Hölzer, Heu, Stoppeln“, die der Qualität unseres Belehrens und unseres eigenen Beispiels entspricht! Er weist auf den kommenden Tag des Abschlusses des Systems hin, wo Gottes Gericht durch Prüfung von Feuer der „grossen Drangsal“ [B] zeigen wird, ob unsere Arbeit Bestand hat! Das Feuer wird durch die harte Bedrängnis der Endzeit dargestellt. Wer unter Bedrängnis vom Glauben abfällt erweist sich wie Heu, Stoppeln oder leicht brennbares Holz, das dem Feuer zum Opfer fällt!

 

Das Werk jedes Einzelnen sind jene Jünger, die auf ihn gehört haben. Das beginnt in der Familie mit der eigenen Frau und den Kindern und jenen Aussenstehenden die wir belehrten, die auf uns reagierten! Jeder von uns muss sich selbst zu einem Lehrer der guten Botschaft entwickeln! Die ersten die auf uns hören mögen auch Fremde, nahe oder ferne Verwandte, Arbeitskollegen und Freunde sein, denen wir die gute Botschaft ebenso vermitteln, wie sie uns vermittelt wurde! Jesu Auftrag zum Jüngermachen erging an jeden der von ihm gehört hat! Durch die Belehrung die wir kostenfrei erhielten sollten wir ebenso anderen kostenfrei und freudig austeilen! Wir machen Religion nicht zum Geschäft, sondern Gottes Geist zu unserer Lebensgrundlage! „Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämọnen aus. Kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt.“ (Mat 10:8)

 

Verbrennt dein Bau mit FeuerIhr seid Gottes TempelEs sind die „Talente“, die jeder von uns erhielt, „um damit Geschäfte zu machen“! So wie Jesus erst am Ende Lohn in Form von Eingang in das Königreich des Vaters an jene austeilt, welche von ihm „Talente“ erhielten und die im Verlauf der Zeit seinen Besitz mehrten, der eine „fünffach“ der andere „doppelt“, so ist es mit uns! Indem wir unsere Erkenntnis mit anderen teilen vermehrt sie sich! Wenn wir sie für uns behalten gleichen wir jenem, der sein Talent vergrub und den Jesus schlussendlich hinauswarf! (Mat 25:14-30)

 

Wenn der Bau, den wir auf der feststehenden Grundlage errichteten aber deshalb im Feuer verbrennt, weil wir nicht „mit feuerfestem Material“ bauten, so erleiden wir Verlust, obgleich wir als Person dadurch die Rettung nicht verlieren: „... wenn jemandes Werk verbrannt wird, wird er Verlust erleiden, er selbst aber wird gerettet werden; doch wenn solches [geschieht, wird es sein] wie durch Feuer.“ Jesus hatte deutlich angekündigt, dass er „den Weizen in sein Vorratshaus“ bringen wird, die nichtswürdige Spreu aber beim „Reinigen seiner Tenne“ verbrennen wird! Gleichen wir eher Heu, Stroh, Stoppeln, Holz oder Spreu, oder abgeschnittenen fruchtlosen Ästen? Jeder sollte sich selbst beurteilen und seine „Talente“ für den Herrn und nicht für andere Herren verdoppeln!

 

2.3.4.3          1.Kor 3:16-23:  Christen bilden einen Tempel Gottes, den es heilig zu halten gilt

Paulus zeigt als Nächstes, dass jeder von uns ein eigener Tempel ist! Gemeinsam als Versammlung bilden wir nur einen grösseren Tempel, wobei jeder von uns einen lebendigen „Stein“ oder eine „Säule“ darin darstellt. Gemeinsam soll dieser Bau bis zum Abschluss wachsen! Indem wir uns Gottes Worte, seinen Geist auf unser Herz schreiben und die Gebote halten bewohnt Gott diesen Tempel!

 

*** Rbi8  1. Korinther 3:16-17 ***

"Wenn jemand den Tempel Gottes vernichtet, wird Gott ihn vernichten"Wißt ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und daß der Geist Gottes in euch wohnt? 17 Wenn jemand den Tempel Gottes vernichtet, wird Gott ihn vernichten; denn der Tempel Gottes ist heilig, welcher [Tempel] ihr seid.

 

Wer dem Geist dieses Systems, dem Geist Satans Raum gibt, der verdrängt Gottes Geist! Damit zerstören wir unseren eigenen Tempel! Weder Jesus noch Jehova haben Anteil mit jenen, die ein Teil dieses Systems sein möchten oder der Lüge und Gesetzlosigkeit zuneigen!

 

Jesus selbst wird als Hoherpriester und „Spross“ den endgültigen Tempel fertigstellen, indem er die am besten behauenen „Steine“ und die „Säulen“ erwählt und jedes an seinen künftigen, festgesetzten Platz stellen wird, indem er den einen Priesterwürde und Königreiche zuteilt, die sich als würdig erwiesen haben.

 

*** Rbi8  Sacharja 6:12-13 ***

,Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesprochen hat: „Hier ist der Mann, dessen Name ‚Sproß‘ ist. Und von seiner eigenen Stelle aus wird er sprossen, und er wird gewiß den Tempel Jehovas bauen. 13 Und er selbst wird den Tempel Jehovas bauen, und er seinerseits wird Würde tragen; und er soll sich setzen und auf seinem Thron herrschen, und er soll ein Priester auf seinem Thron werden, und es wird sich erweisen, daß der Rat des Friedens selbst zwischen ihnen beiden ist.

 

Wie viele Kirchen hat Christus gebründet?Jesus selbst muss seine ihm von Gott gestellte Aufgabe erfüllen! Niemand kann sie ihm abnehmen. Er baut einen Tempel und nicht viele parallele die je zu einer Religion gehören und einem anderen „Haupt“ als dem Christus gehorchen!

 

Paulus warnt die Brüder in Korinth davor in den eigenen Augen als Weise zu erscheinen! Indem wir uns der Weisheit die dieses System vermittelt zuneigen. Paulus fordert jeden von ihnen auf zum „Toren“ in den Augen dieses Systems zu werden, weil er sich offen zum Christus bekennt und sich vom System und allem, was Unrein ist absondert!

 

*** Rbi8  1. Korinther 3:18-23 ***

Niemand verführe sich selbst: Wenn jemand unter euch denkt, er sei in diesem System der Dinge weise, so werde er ein Tor, damit er weise werde. 19 Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott; denn es steht geschrieben: „Er fängt die Weisen in ihrer eigenen List. 20 Und wiederum: „Jehova weiß, daß die Überlegungen der Weisen nichtig sind. 21 Folglich rühme sich niemand der Menschen; denn alles gehört euch, 22 ob Paulus oder Apollos oder Kephas oder die Welt oder Leben oder Tod oder Gegenwärtiges oder Zukünftiges: alles gehört euch; 23 ihr aber gehört Christus; Christus aber gehört Gott.

 

Paulus zeigt, dass wir, jeder von uns nach seiner Taufe dem Christus gehören! Er selbst hat uns mit seinem Blut erkauft, damit wir kein Teil dieses Systems seien! Wir sollen uns nicht der Menschen oder gar deren religiösen Organisationen und ihrer Gründer oder Vorsteher loben. Paulus sagt, dass uns alles gehört, sowohl die Apostel als jene die durch sie belehrt wurden. Wir selbst entscheiden durch unsere Handlungen, ob uns Leben oder Tod gebührt, ob wir am Gegenwärtigen festhalten oder uns auf Künftiges einrichten!

 

 

2.3.5           Kapitel 4:  Keine Selbstüberhebung von Verwaltern Gottes, wie es bei Königen dieses Systems üblich ist!

 

2.3.5.1          1.Kor 4:1-7:  Verwalter heiliger Geheimnisse; niemanden endgültig beurteilen vor Gottes Gerichtstag!

Gottes Verwalter müssen als treu befunden werden!

Die Apostel und all jene, welche von ihnen in die tiefen Dinge Gottes eingeweiht wurden mussten sich als „Untergebene Christi und Verwalter heiliger Geheimnisse Gottes“ erweisen. Das galt unabhängig der Jahrhunderte die vergingen! Neben den Aposteln zeigten auch Jünger wie die Halbbrüder Jesu, Judas und Jakobus, die Evangelisten Lukas und Markus, dass sie jene Geheimnisse um die künftige Verwaltung verstanden hatten und durch ihre Schriften über den „heiligen Geist“ ebenso Zeugnis ablegten, um sie anderen bekannt zu machen. Alle aber waren bis zum Ende des ersten Jahrhunderts fleischliche Juden! Durch alle ihre Schriften insgesamt kamen die letzten Anweisungen, wie die „festgefügte Ordnung“ innerhalb aller Christenversammlungen aufgerichtet werden sollte und jeder wurde darin persönlich anwiesen, wie er sie im täglichen Leben für sich und innerhalb der Versammlung Gottes anzuwenden hatte. Paulus warnte im Brief an die Galater eindringlich vor jenen, welche die Versammlung von aussen her zu beherrschen suchten, indem sie eine „andersartige gute Botschaft“ verkündeten!

 

 *** Rbi8  Galater 1:6-9 ***

Ich wundere mich, daß ihr euch so schnell abbringen laßt von dem, der euch durch Christi unverdiente Güte berufen hat, zu einer andersartigen guten Botschaft. 7 Doch gibt es keine andere; nur sind da gewisse Leute, die euch Unruhe bereiten und die gute Botschaft über den Christus verdrehen wollen. 8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.

 

Dieselbe Gefahr wie den Versammlungen Galatiens drohte nun auch den Korinthern durch „falsche Apostel“ innerhalb der eigenen Reihen! Darum kündigt Paulus am Ende seines Briefes all denen, die nicht auf Christus hören einen Fluch an! „Wer keine Zuneigung zum Herrn hat, der sei verflucht.“ (1.Kor 16:22) Wir tun gut daran genau zu untersuchen, was die Botschaft des Paulus beinhaltet und ob wir uns von anderen zu einer anders lautenden guten Botschaft verführen liessen!

 

Rö 10:4: Christus ist das Ende des GESETZES?Wenn Christus „das Ende des Gesetzes“ wäre, warum erklärt Paulus zuvor des Gegenteil: „Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz [[GESETZ]] auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz [[GESETZ]] auf.“ (Rö 3:31) Wie könnte es eine Verurteilung geben, wenn es kein GESETZ gibt und dadurch Sünde, die den Tod verdient? Wurde denn die Urteilsvollstreckung vom Tag Harmagedons aufgehoben?  Menschen ohne Liebe zum Christus sind nicht bereit ihre falschen, vernichtenden Lehren zu erkennen! Es ist derselbe Massstab den die Christen im 1.Jahrhundert erhielten: Jesu Lehren und das schriftliche Zeugnis der Evangelien, durch Briefe und der übrigen Schriften!

 

Die Apostel und deren treue Abgesandte wie Timotheus, Titus und Lukas, Judas und Jakobus, die fest am Wort des Herrn als Vorsteher festhielten waren somit die wahren „obrigkeitlichen Gewalten“, denen Ehre und Unterordnung gebührte! Jeder der als Vorsteher in ihren Fussspuren nachfolgt und die „heiligen Geheimnisse Gottes“ treu verwaltet muss dieselbe Loyalität Gott und seinem Wort gegenüber an den Tag legen!

 

*** Rbi8  1. Korinther 4:1-7 ***

Somit schätze uns ein Mensch als Untergebene Christi und Verwalter heiliger Geheimnisse Gottes ein. 2 Außerdem sucht man in diesem Fall bei Verwaltern, daß einer als treu befunden werde. 3 Für mich nun ist es etwas sehr Geringfügiges, daß ich von euch oder von einem menschlichen Gerichtshof beurteilt werde. Ja, ich beurteile mich auch selbst nicht. 4 Denn mir ist nichts bewußt, was gegen mich [spräche]. Doch dadurch werde ich nicht als gerecht befunden, der mich aber beurteilt, ist Jehova [[(der Herr (Jesus))]]. 5 Richtet somit nichts vor der gegebenen Zeit, bis der Herr [[Jesus]] kommt, der sowohl die verborgenen Dinge der Finsternis ans Licht bringen als auch die Ratschläge der Herzen offenbar machen wird, und dann wird jedem sein Lob von Gott zukommen.

 

Paulus zeigt keine Furcht vor menschlichen Gerichtshöfen, die ihn allenfalls beurteilen. Als er vor Felix, einem Heiden durch die Juden als Angeklagter stand verteidigte er sich mit folgenden Worten:

 

Paulus vor Felix in Cäsarea*** Rbi8  Apostelgeschichte 24:14-16 ***

Doch gebe ich vor dir dies zu, daß ich gemäß dem Weg, den sie eine ‚Sekte‘ nennen, dem Gott meiner Vorväter in dieser Weise heiligen Dienst darbringe, da ich alles glaube, was im GESETZ dargelegt ist und in den PROPHETEN geschrieben steht; 15 und ich habe die Hoffnung zu Gott, welche diese [Männer] auch selbst hegen, daß es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird. 16 In dieser Hinsicht übe ich mich wirklich fortgesetzt, das Bewußtsein zu haben, daß ich keinen Verstoß gegen Gott und Menschen begehe.

 

Er hatte sich weder gegen Gottes Gebote noch gegen Cäsars Regeln verstossen, zumindest nicht darin, worin die Anklage der Juden fusste! Wo Cäsars Gesetz verbot, dass kein „neuer Gott“ gepredigt werden dürfe, da machte man ihm dies in Athen zum Vorwurf. Allerdings predigte er keinen „neuen Gott“, sondern den einzigen wahren, den auch schon die Juden verehrten, „... den Gott meiner Vorväter! Da er alles glaubt, was im GESETZ Mose steht und was die PROPHETEN uns überliefert haben blieb er innerhalb desselben schmalen „WEGES“, den Christus vorgezeichnet hatte und hielt damit alles ein, was Gott geboten hatte!

 

Paulus zeigt, dass eine Selbstbeurteilung nicht nötigenfalls mit der Beurteilung unseres Herrn Jesus am Gerichtstag übereinstimmt! Dieser ist es, der die „Schafe von den Böcken trennt“! Viele die er „zu seiner Linken“ stellen wird haben in der Selbstbeurteilung sich als von Gott gesegnet bezeichnet und waren überzeugt, dass Jesus ihr Herr sei und sie anerkenne. Die eigenen Worte Jesu aber belehren uns eines besseren und weisen uns darauf hin, was zu tun ist und was sehr viele Menschen unterlassen:

 

*** Rbi8  Matthäus 7:21-23 ***

Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘ 23 Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.

 

Wo es kein GESETZ gibt, da herrscht Gesetzlosigkeit! Jene „blinden Leiter“ und deren „blinde Geführte“ stürzen in dieselbe Grube, in die „ewige Abschneidung“ weil sie weit eher Menschengebot folgten, wie Gottes Gebote ins Zentrum ihres Lebens zu stellen! All ihre grossartigen weltweiten Werke können sie nicht schützen (Mat 15:14; 25:46).

 

Paulus gibt Ratschlag an alle die als Richter in den Versammlungen Gottes Recht zu sprechen haben: „Richtet somit nichts vor der gegebenen Zeit, bis der Herr kommt, der sowohl die verborgenen Dinge der Finsternis ans Licht bringen als auch die Ratschläge der Herzen offenbar machen wird, und dann wird jedem sein Lob von Gott zukommen.“ Paulus fordert dabei nicht dazu auf, überhaupt kein Recht zu sprechen oder verbietet nicht gegebenenfalls einen unreuigen Sünder aus der Versammlung zu entfernen! Weit davon entfernt, wie Kapitel 5 und 6 dieses 1.Briefes deutlich zeigen. Er gebietet, dass kein Entscheid durch Menschen getroffen werden soll, wer des ewigen Lebens würdig oder unwürdig sei! Das würde doch bedeuten über Jesu Haupt als „Richter der Lebenden und Toten“ hinweg einen Vorentscheid zu treffen! Nur Gott kennt die Herzen und er richtet durch Christus, indem er selbst als Zeuge für oder gegen eine Person aufsteht und Jesus gemäss Gottes Zeugnis sein Gericht übt. Bedenken wir, dass Jesus und Stephanus von einem religiösen Gericht zum Tod verurteilt wurden durch ungesetzmässige Anwendung des GESETZES! Maleachi hat uns deutlich erklärt, dass Jehova selbst als Zeuge für oder gegen jemanden auftritt und auch die korrupten Richter innerhalb der Christenversammlung nicht schonen wird:

 

Wieder paktiert die Kirche mit dem Teufel *** Rbi8  Maleachi 3:5 ***

Und ich will mich euch nahen zum Gericht, und ich will ein schneller Zeuge sein gegen die Zauberer und gegen die Ehebrecher und gegen die falsch Schwörenden und gegen diejenigen, die mit dem Lohn eines Lohnarbeiters, mit [der] Witwe und mit [dem] vaterlosen Knaben betrügerisch handeln, und diejenigen, die den ansässigen Fremdling wegweisen, wobei sie mich nicht gefürchtet haben“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen.

 

Strategier bei Ausschluss: Immer selbst schuldViele treue Christen wurden von christlichen Vorstehern, Priestern, Pastoren und Ältesten die das GESETZ in ungesetzlicher Weise anwendeten aus ihren Versammlungen entfernt, weil sie allzu oft gerechter waren als jene. Dies entspricht der Höchststrafe, dem Tod! Bedenken wir, dass neben Jesus und Stephanus auch Jakobus, Paulus und Petrus und viele andere von Juden oder weltlichen Richtern zum Tode verurteilt wurden, obwohl sie in Gottes Augen rein waren! Jesus gibt in der Offenbarung Rat den wir auf unser Herz schreiben sollten: