Newsletter „DER WEG“ 8/03-3   März 2008

Neubearbeitung: 16.6.09 / Neubearbeitung 31.8.18

 

 

8.3.3  Lehrer der guten Botschaft:  Der 2.Brief an die Korinther (55 u.Z.)

 

   Der bereits publizierte 1.Brief an die Korinther behandelte verschiedene gravierende Probleme, welche jene Versammlung plagte und wovon Paulus Bescheid erhalten hatte, der in Ephesus weilte. Offensichtlich kamen die Vorsteher ihrer Pflicht nicht nach die von Paulus verkündete innere „feste Ordnung“ aufrecht zu erhalten!  Paulus schrieb darum: „Deswegen sende ich Timotheus zu euch, da er mein geliebtes und treues Kind im Herrn ist; und er wird euch an meine Methoden in Verbindung mit Christus Jesus erinnern, so wie ich überall in jeder Versammlung lehre.“ Eine heikle Aufgabe erwartete nun Titus, der als Ersatz für Timotheus einspringen musste. Vorsteher massten sich eine Stellung gleich jener der Aposteln an und herrschten über die „Schafe Jesu“ wie Könige. Hurerei und andere Gesetzlosigkeit wurde geduldet, offensichtlich wurde kein Recht gesprochen.

 

Reue und Umkehr sind unser Rettungsring!   Titus ist nun zurückgekehrt der Überbringer, der gute Nachricht brachte, dass wie von Paulus erwartet auf den 1.Brief an die Korinther eine von Gott gewollte Traurigkeit folgte. Paulus erhielt nun inzwischen in Philippi diese weitere Mitteilung (2.Ko 7:5-7). Zumindest bei gewissen Personen war es zu einer Reue und Umkehrt gekommen. Der Hurer war aus der Versammlung entfernt worden aber danach wieder als Gereinigter zurückgekehrt.

 

    Aufgrund der Aussagen des Paulus im 2.Brief muss davon ausgegangen werden, dass Titus der von Erastus begleitet wurde Überbringer der Mitteilung war und nicht wie im 1.Brief angekündigt Timotheus. Paulus war nun inzwischen mit Timotheus an seiner Seite in Philippi angelangt. Sie hatten Titus zuvor bereits einige Tage lang in Troas vergeblich erwartet und Paulus war daher beunruhigt. Obwohl Paulus den Besuch des Timotheus im 1.Brief mehrfach angekündigt hatte, scheint die Reise im letzten Augenblick doch nicht zustande gekommen zu sein, möglicherweise aufgrund dessen wechselhaften Gesundheit. Da Paulus nichts über Timotheus im 2.Brief erwähnt, dieser aber an seiner Seite ist, so erscheint eher wahrscheinlich, dass Timotheus reiseunfähig war, möglicherweise wegen seiner „häufigen Erkrankungen und wegen „seiner andauernden Magenprobleme“ und durch Titus ersetzt wurde (1.Ko 4:17; 1.Ti 5:23). 

 

   Im 1.Brief forderte Paulus die Korinther auf „Erwachsene an Verständnisvermögen“ zu werden (1.Kor 14:20). So wie der erste Brief im Zusammenhang mit der Auferstehung der Toten im Kapitel 15 ein sehr gutes Unterscheidungsvermögen und gute Kenntnis der Aussagen der Propheten und Jesu erfordert, so ebenfalls der 2.Brief, wo im Kapitel 5 dasselbe Thema aus anderem Blickwinkel fortgesetzt wird.

 

   Petrus schrieb Jahre später, dass Paulus in all seinen Briefen Dinge schreibt, welche für „Unbefestigte in den Schriften“ schwer zu verstehen seien und daher verdreht gelehrt würden. Er spricht damit von den Büchern Mose, den Propheten und übrigen Schriften des „Alten Testaments“, die für viele Christen bis heute versiegelt blieben.  Er redet vom kommenden Endgericht, der Auferstehung und von der Aufrichtung der durch Paulus angekündigten kommenden „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“. Obwohl Gott geduldig ist kommt der Tag, wo Sünder die verdiente Strafe erhalten. Petrus schrieb hierzu:

 

Ungelehrten und Unbefestigten verdrehen die übrigen Schriften"*** Rbi8  2. Petrus 3:14-16 ***

Deshalb, Geliebte, da ihr diese Dinge erwartet, tut euer Äußerstes, um schließlich von ihm fleckenlos und makellos und in Frieden erfunden zu werden. 15 Betrachtet ferner die Geduld unseres Herrn als Rettung, so wie euch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit ebenfalls schrieb, 16 indem er von diesen Dingen redete, wie er das auch in all [seinen] Briefen tut. Darin sind jedoch einige Dinge schwer zu verstehen, die die Ungelehrten und Unbefestigten verdrehen, wie [sie es] auch, zu ihrer eigenen Vernichtung, mit den übrigen Schriften [tun].

 

   Keine Frage, dass Aufseher die sich als „falsche Apostel“ aufspielten und wie Könige über ihre „Schafe“ zu herrschen suchten schon sehr früh ihre eigene Auslegung der Schrift machten, um ihre in ungerechter Form ausgeübte Autorität zu rechtfertigen. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

 

   Da die Katholische Kirche den Fussstapfen des Hymenäus nachfolgte, der behauptet hatte „die Auferstehung sei bereits geschehen“ haben auch ihre protestantischen Töchter dieselbe Lehre von Himmel und Hölle weitgehend übernommen. Die späteren Bibelübersetzer glaubten nun an eine himmlische Auferstehung und versuchten den Worten des Paulus auch hierin Gewalt anzutun, um die jeweilige Lehrmeinung ihrer Kirche zu stützen!

 

   Wir aber zeigen die Zusammenhänge anhand der Aussagen der Propheten und der Worte Jesu und der Apostel, um das wirkliche, das ursprüngliche Verständnis wieder herzustellen! Wie die Versammlung Beröa welche selbst die Worte des Paulus kritisch untersuchte suchen wir ebenso anhand der Schriften die Zuverlässigkeit gewisser Aussagen der Kirchenväter zu überprüfen (Apg 17:10-12). Was von „der festen Ordnung“ abweicht, die Paulus in allen Versammlungen lehrte und die nur aufgrund des GESETZES Mose verstanden werden kann, muss jede Abweichung davon auch heute korrigiert werden! Dieselbe Forderung des Paulus an die Korinther zur gewohnten Ordnung zurückzukehren gilt für jede Christenversammlung heute, jede die eine veränderte Ordnung ausweist. Dieselbe Ordnung wird auch im kommenden System die Grundlage der Königreichsregierung bilden! Das „GESETZ des Christus“ wird im Tausendjahrreich auf der ganzen Erde aufgerichtet und unter allen Nationen gelehrt und angewendet! Paulus bestätigt:

 

*** Rbi8  Römer 3:31 ***

Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz [[GESETZ]] auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz [[GESETZ]] auf.

 

   Paulus versichert auch in unseren Tagen treuen Nachfolgern seine Liebe und Anerkennung, die auf seine Anordnungen reagieren! Die Korinther erhielten einen ersten Brief und mussten reagieren, wir haben die vollständige Schrift, die wie ein „Spiegel“ wirkt und unsere eigene Unsauberkeit wiedergibt! Allen aber die Paulus weiterhin ins Angesicht widerstehen kündigt er sein erneutes Kommen an und dass er mit aller Strenge diese eine Ordnung wiederherstellen wird und keinen schonen wird! Hören wir wirklich auf den „Apostel der Nationen“ und reagieren unmittelbar? Dann hören wir auch auf Jesus und damit auf Jehova!

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

3.3............. Der 2.Brief an die Korinther. 5

3.3.1........... 2.Korinther im Umfeld korrekt einordnen. 5

3.3.1.1........ Gründe für das Schreiben des 2.Briefes an die Korinther 5

3.3.1.2........ Der Inhalt des 2. Briefes an die Korinther 5

2.Kor Kapitel 1-3:  Christen wurden mit der Wahrheit gesalbt. Auch Sünder haben später eine Möglichkeit zur Reue, insofern sie nicht gegen heiligen Geist sündigten! Christen sind vollkommen durch die Schrift von Gott her zum Lehren befähigt. 5

2.Kor Kapitel 4-5:  Hinterlistige Lügen Abtrünniger mittels Verkünden unverfälschter Wahrheit offenlegen! Innerhalb des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ sind wir eine „neue Schöpfung“ und erwarten das sterbliche „Zelt“ durch ein unsterblich gemachtes abzulegen! 6

2.Kor Kapitel 6-7:  Wann ist der Tag der Rettung und was ist „gottgemässe Traurigkeit“ die dieser Rettung dient?  7

2.Kor Kapitel 8-9:  Reichliches Säen durch grosszügiges Teilen mit Armen bringt reichen Segen. 7

2.Kor Kapitel 10-11:  Paulus ruft offen zum Widerstand gegen die „falschen Apostel“ innerhalb der Versammlung auf. Offenlegung der Werke jener „falschen Apostel 7

2.Kor Kapitel 12-13:  Paulus im „dritten Himmel“ und im „Paradies“; Wahrheit zu reden und Gerechtigkeit zu üben rettet vor kommendem Gericht! 8

3.3.1.3........ Die vorherrschenden Probleme in der Versammlung Korinth. 8

3.3.1.4........ Genaue Erkenntnis darüber, wer ohne Möglichkeit zur Rückkehr abgeschnitten ist und wer durch Reue in die Versammlung zurückkehren kann! 9

Das Urteil der Versammlung über Sünder ist durch einen oder mehrere „Weise“ zu fällen. 9

Gibt es in der Christenversammlung das Todesurteil?. 10

Schlachtopfer für Sünde als Werke der Reue gemäss dem „Bund mit Levi“ endeten mit Jesu Opfertod. 11

Gottes GESETZ war, ist und bleibt für ewig gültig. 12

Adam hat nicht die Sünde vererbt, sondern die Folgen der Sünde, die Sterblichkeit und das „Gesetz des sündigen Fleisches 14

3.3.1.5........ Jesu Vorbild, was Umgang mit Sündern betrifft 15

Wahre Reue, wie sie das GESETZ vorsieht führt immer wieder zur Vergebung von unwillentlichen Sünden! 15

Sünder suchen und zur Reue bewegen, statt sich pharisäerhaft überheblich und abschätzig zu zeigen. 16

Sollen wir nur Freunde grüssen oder auch die, die sich als Feinde erweisen?. 16

Keinen anderen Göttern und deren falschen Lehren nachfolgen! 17

Wer ist und wer bleibt in Gemeinschaft mit Christus?. 19

3.3.1.6........ Mit wem in Gemeinschaft bist du? Erkennst Du, was Jesus wirklich von uns als Jüngern will?. 21

Ernährst du dich regelmässig von Jesu „Fleisch und Blut“?. 21

Nur wer in Gemeinschaft mit Jesu bleibt ist mit Gott in Gemeinschaft! 21

Sind wir „Zweige am Weinstock“ des Christus oder Teil eines wilden Weinstocks?. 22

Die ursprüngliche Lehre im GESETZ und den PROPHETEN ist identisch mit Jesu eigener Lehre! 23

Aus der Salbung mit Wahrheit stammt keine Lüge; Lügner die sich als „falsche Gesalbte“ erweisen! 23

Nur wer Jesu Gebote hält bleibt in Gemeinschaft mit ihm! Glaube in den Namen Jesu und Nächstenliebe sind Vorbedingung. 24

3.3.1.7........ Die Warnung des Paulus vor Abtrünnigen fusst auf Gottes unveränderlichem Rechtsmassstab. 25

Nichtsnutzige Männer, Antichristen aus unserer Mitte, die ganze Versammlungen und ganze Religionen unter ihrer Gewalt haben! 25

Kommendes Gericht an „Babylon der grossen Stadt“ wegen ihres Abfalls und ihrer Gesetzlosigkeit 26

3.3.2........... Kapitel 1:  Mit der Wahrheit gesalbte Christen die freudig ausharren. 28

3.3.2.1........ 2.Kor 1:1-7:  Gott gibt Trost und gibt Rettung denen, die in „unverdienter Güte“ ausharren. 28

3.3.2.2........ 2.Kor 1:8-14:  Unser Vertrauen nicht auf uns selbst abstützen, sondern auf Gott 28

3.3.2.3........ 2.Kor 1:15-22:  Gott hat jeden Christen in der Taufe mittels der Wahrheit gesalbt! 30

3.3.3........... Kapitel 2:  Vertrauen in die Heilungskraft Gottes bei solchen, die Fehler machen aber auf Zurechtweisung achten  31

3.3.3.1........ 2.Kor 2:1-4:  Paulus vertraut auf die geistige Wiederherstellung der geliebten Versammlung Korinth. 31

3.3.3.2........ 2.Kor 2:5-11:  Verweise die zur Trauer führen aber als Freude enden; die Wiederaufnahme des reuigen Sünders  32

3.3.3.3........ 2.Kor 2:12-17:  Mit Christus im Triumphzug! Hinreichende Befähigung kommt von Gott! 33

2.Kor 2:14-17:  Wer führt den letzten Triumphzug an, nachdem der Endsieg erreicht ist?. 33

Diejenigen „die mit Gottes Wort hausieren“ und die anderen, die in Aufrichtigkeit als Gottes Gesandte handeln  34

3.3.4........... Kapitel 3:  Befähigung Gottes tiefe Dinge zu erkennen und zu lehren kommt durch Glauben in den Christus  35

3.3.4.1........ 2.Kor 3:1-6: Hinreichende Befähigung für unsere Aufgabe kommt von Gott! 35

2.Kor 3:1-3:  Wer ist zum Predigen der guten Botschaft hinreichend befähigt?. 35

2.Kor 3:4-6:  Der Buchstabe des GESETZES verurteilt zum Tod, „Gottes Geist“, Jesus und sein GESETZ aber machen lebendig! 35

3.3.4.2........ 2.Kor 3:7-18:  Welcher Schleier soll weggetan werden?. 36

2.Kor 3:7-11:  Der Dienst Mose an Israel und der Dienst Jesu, am „Israel Gottes“ einander gegenübergestellt 36

2.Kor 3:12-18:  Der „Schleier beim Lesen“ des alten Bundes wird durch die Schriften des „neuen Bundes“ beseitigt 38

3.3.5........... Kapitel 4:  Die Hinterlist der Lügen der Abtrünnigen offenlegen; Drangsal wird durch Herrlichkeit abgelöst 39

3.3.5.1........ 2.Kor 4:1-6:  Sich von allen hinterhältigen und listigen Lehren der Abtrünnigen fern halten. 39

3.3.5.2........ 2.Kor 4:7-15:  Die unter Todesgefahr ausharren werden durch Gott gestärkt und werden unter den Siegern auf dem Berg Zion gesehen! 40

2.Kor 4:7-12:  Die Apostel und auch wir erdulden die Jesus zugefügten Leiden. 40

2.Kor 4:13-15:  Wir reden, weil wir Glauben durch Werke des Glaubens ausüben! 41

3.3.5.3........ 2.Kor 4:16-18:  Die Drangsal ist von kurzer Dauer, die Herrlichkeit wird ewig dauern. 42

3.3.6........... Kapitel 5:  Innerhalb der „neuen Schöpfung“, des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ auf das kommende himmlische „Haus“ warten. 42

3.3.6.1........ 2.Kor 5:1-10:  Das irdische „Haus“ von Adam und das himmlische „Haus“ vom „letzten Adam 42

2.Kor 5:1-5:  Das irdische „Zelt“, das Sterbliche soll vom Unsterblichen verschlungen werden. 42

Wie die Form von Übersetzung einzelner Wörter unser Denken und damit unseren Glauben beeinflussen. 44

"Das Haus meines Vaters“ in dem es „viele Wohnungen“ gibt und Hesekiels Prophezeiung zur Wiederherstellung des Tempels  45

2.Kor 5:6-10:  Wir empfangen das uns Zustehende durch das, was wir im Leib getan haben. 46

3.3.6.2........ 2.Kor 5:11-19:  Eine „neue Schöpfung“ im Zusammenhang mit Christus. 47

2.Kor 5:11-15:  Nicht mehr für uns selbst leben, sondern für den, der für uns gestorben ist 47

2.Kor 5:16-19:  Eine „neue Schöpfung“ die mit Gott versöhnt ist 47

3.3.6.3........ 2.Kor 5:20-21:  Als Gesandte Gottes Menschen zur Versöhnung mit Gott hinführen. 48

3.3.7........... Kapitel 6:  Die annehmbare Zeit, den Tag der Rettung erkennen! 48

3.3.7.1........ 2.Kor 6:1-10:  Den Zweck der „unverdienten Güte“ nicht verfehlen! 48

3.3.7.2........ 2.Kor 6:11-18:  Keinerlei Übereinkunft von Gottes Tempel mit Götzen! 49

3.3.8........... Kapitel 7:  Gottgemässe Traurigkeit die uns zum Abtrennen von Ungerechtigkeit dieses Systems führt 51

3.3.8.1........ 2.Kor 2:1-7:  Indem wir den Aposteln Raum in unserem Herzen geben folgen wir ihnen nach, um uns von jeder Form der Befleckung zu reinigen. 51

3.3.8.2........ 2.Kor 2:8-16:  Gottgemässe Traurigkeit die zur Umkehr, zur Reue und zur Rettung  veranlasst 52

3.3.9........... Kapitel 8:   Korinther zu grosszügigem Werk des Teilens mit den Armen Judäas aufgefordert 53

3.3.9.1........ 2.Kor 8:1-7:  Paulus zeigt sich ermutigt durch die ernsthafte Umkehr 53

3.3.9.2........ 2.Kor 8:8-15:  Der Überfluss der einen soll den Mangel der anderen ausgleichen. 53

3.3.9.3........ 2.Kor 8:16-24:  Ehrliche Vorsorge treffen, was Spenden betrifft, vor den Augen der Menschen und vor dem Herrn  54

Wer ist berechtigt den Titel „Apostel“ zu tragen und was bedeutet es ein „Abgesandter“ zu sein?. 54

Jede Form von Überhöhen zur der das Papsttum Vorbild ist wird erniedrigt werden! 54

Auf welcher Seite nimmst du Stellung? Auf der Seite des Systems oder der „zwölf Grundsteine“ des „neuen Jerusalem“?  56

3.3.10......... Kapitel 9:   Direkte Aufforderung zum freizügigen Geben zu Gunsten der Hungernden in Judäa. 57

3.3.10.1...... 2.Kor 9:1-7:  Gott liebt eine fröhlichen Geber 57

3.3.10.2...... 2.Kor 9:8-15:  Freizügiges Geben kennzeichnet Dankbarkeit Gott gegenüber 59

3.3.11......... Kapitel 10:   Die fleischlichen Werke „falscher Propheten“ offengelegt 60

3.3.11.1...... 2.Kor 10:1-6:  Machtvolle Verschanzungen „falscher Apostel“ und schriftwidriger Vernunftschlüsse werden umgestossen  60

2.Kor 10:1-6:  Unsere Kriegführung mittels des Geistes Gottes. 60

Die „Werke des Fleisches“ von der „Frucht des Geistes“ unterscheiden! 61

Welcher Form von trügerischen Vernunftschlüssen folgen wir möglicherweise nach?. 62

3.3.11.2...... 2.Kor 10:7-18:  Die persönliche Anwesenheit des Paulus angekündigt, um mit Autorität Gericht zu halten! 64

Falsche Apostel“ des ersten Jahrhunderts fanden willige Nachahmer: Der 1.Clemensbrief, die „Pseudo-Isidoren“ 64

2.Kor 10:7-12:  Jene die sich als dem Christus zugehörig nennen, deren Lehren und Verhalten aber von dem von Jesus vorgelebten abweichen. 66

Kein Bemessen von streitigen Aussagen an den eigenen Richtlinien Abgefallener, sondern nur anhand der Schrift! 67

2.Kor 10:13-18:  Sich innerhalb der von Gott gesetzten Grenzen rühmen. 68

3.3.12......... Kapitel 11:   Die „falschen Apostel“, die als „Engel des Lichts“ handeln, sie offenbaren sich selbst! 68

3.3.12.1...... 2.Kor 11:1-11:  Die List der Schlange die Eva zu Beginn irreführte verführt auch bis heute ganze Versammlungen! 68

2.Kor 11:1-6:  Vorsicht gegenüber Verführern, um nicht wie Eva auf verfälschte Ratschläge zu hören. 68

2.Kor 11:7-11:  Die Liebe des Paulus zu den Korinthern anhand seiner selbstlosen Hingabe unter Beweis gestellt 70

3.3.12.2...... 2.Kor 11:12-20:  Diener Satans nehmen selbst dessen Form von einem „Engel des Lichts“ an. 70

3.3.12.3...... 2.Kor 11:21-27:  Wie Paulus, trotz Verfolgung, Unglück und Ungemach der einmal anerkannten Aufgabe vollkommen treu bleiben  72

3.3.12.4...... 2.Kor 11:28-33:  Paulus erweist sich in seiner Schwäche als Apostel des Christus als stark! 72

3.3.13......... Kapitel 12:  Übernatürliche Visionen der drei Himmel und vom kommenden Paradies. 73

3.3.13.1...... 2.Kor 12:1-7a:  Die Vision des Paulus des „dritten Himmels“ und des „Paradieses 73

2.Kor 12:1-7a:  Ein Übermass an Offenbarungen worüber Paulus nicht reden durfte. 73

Paulus identifiziert nur den „dritten Himmel“ direkt 74

Durch Johannes werden in der Offenbarung die ersten zwei „alten Himmel“ identifiziert 75

Im Geist in das Paradies der Zukunft entrückt 77

3.3.13.2...... 2.Kor 12:7b-13:  Sich in der Schwachheit rühmen, wo Jesu Kraft zum Ausdruck kommt 77

3.3.13.3...... 2.Kor 12:14-21:  Jene die ihre Sünden nicht bereuen werden die Stärke des Paulus erfahren! 79

3.3.14......... Kapitel 13:  Wahrheit und Gerechtigkeit verhindern kommendes Gericht für uns! 80

3.3.14.1...... 2.Kor 13:1-6:  Paulus droht erneut zum Gericht zu kommen und Sünder nicht zu schonen. 80

3.3.14.2...... 2.Kor 13:7-14:  Mit Wahrheit und Gerechtigkeit im Einklang handeln. 81

3.3.15......... Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse aus dem 2.Brief an die Korinther 81

Der offene Schreibstil des Paulus der Fehlbare nicht schont! 81

Die von Paulus eingeführten Methoden jede Form von Abweichungen von Lehre und GESETZ zu behandeln führen zurück zur gewohnten Ordnung. 82

Abtrünnigkeit von der Lehre des Christus führt zur vollkommenen Ächtung seitens der Versammlung. 83

Geistige Kriegführung gegen falsche Lehren die wie Verschanzungen wirken. 83

Wer weiterhin schlecht handelt darf von Paulus künftig keine Schonung erwarten, wenn er richten wird! 84

  


 

3.3               Der 2.Brief an die Korinther

 

 

3.3.1           2.Korinther im Umfeld korrekt einordnen

 

3.3.1.1          Gründe für das Schreiben des 2.Briefes an die Korinther

Titus ist von Korinth her kommend zu Paulus gestossen, der seinerseits inzwischen von Ephesus her in Philippi in Mazedonien eingetroffen war. Paulus freute sich über die gute Nachricht, dass die Zurechtweisungen der Versammlung und derer Vorsteher als Gesamtes positiv aufgenommen wurde und notwendige Korrekturen unmittelbar erfolgt waren. Nun sollte Lob die Versammlung stärken und weitere Hinweise die Ordnung festigen.

 

Schutz durch das Wort der WahrheitDer Stil des 2.Briefes aber verrät zudem, dass jene Vorsteher die als „falsche Apostel“ sich die Amtsfülle der Apostel zugeeignet hatten das eigentliche Ziel des Briefes darstellen, um jedem von ihnen das Wort ein für alle Mal abzuschneiden. Es gab und gibt bis heute nur zwölf Apostel und wer sich deren Amtsgewalt zueignet wird das kommende Gericht bestimmt erfahren!

 

Setzen wir ein Beispiel an den Beginn unserer Betrachtung, das offenbar eine zeitgemässe Kopie der „falschen Apostel“ in Korinth bilden, um daraus die Gefahren zu erkennen. Das Tragen des Namens NEUAPOSTEL und STAMMAPOSTEL verrät schon die Übereinstimmung. Offensichtlich haben die Führer und Glieder  der NEUAPOSTOLISCHEN Kirche das tiefgreifende Thema des Paulus nicht verstanden, lehnen es ab und setzen sich darüber weg! Ändert das vielleicht die Aussage des Paulus oder bleibt sein Urteil für jeden dasselbe, der sich das Amt eines Apostels zuordnet oder verleihen lässt, ohne von Jesus dazu direkt bestimmt zu sein?

 

Wir erfahren im Verlauf des Artikels mehr und sollten auch die Päpste auf dem Thron Petri und die katholischen und protestantischen Bischöfe im Auge behalten, welche doch dieselbe Stellung für sich beanspruchen! Was für ein Chaos müsste Jesus bei der Frühauferweckung seiner „Braut, der Frau des Lammes“ ertragen, wenn statt der zwölf Auserwählten wahren Apostel gleich Tausende sich um die „zwölf Throne“ balgen würden? Nur zu den 12 Aposteln redete Jesus diese Worte: „Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben.“ (Lu 12:32) Paulus wurde von Jehova durch Christus an die Stelle des Judas gesetzt! In der Offenbarung sind es dieselben zwölf Apostel, welche die zwölf Tore des „neuen Jerusalem“ behüten:

 

(Offenbarung 21:9-14)  Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, die voll der sieben letzten Plagen waren, und er redete mit mir und sprach: „Komm hierher, ich will dir die Braut, die Frau des Lammes, zeigen.“ 10 Und er trug mich in [der Kraft des] Geistes weg zu einem großen und hohen Berg, und er zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herniederkam 11 und die Herrlichkeit Gottes hatte. Ihr strahlender Glanz war gleich einem überaus kostbaren Stein, wie ein Jạspisstein, der kristallklar leuchtet. 12 Sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und an den Toren zwölf Engel [[(gr. aggeos = Boten; Vorsteher)]], und Namen waren darauf geschrieben, welche die der zwölf Stämme der Söhne Israels sind. 13 Von Osten waren es drei Tore und von Norden drei Tore und von Süden drei Tore und von Westen drei Tore. 14 Die Mauer der Stadt hatte auch zwölf Grundsteine und darauf die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes.

 

Lassen wir uns von schimmernden Titeln nicht irreführen. Die Zahl „zwölf“ bedeutet Vollständigkeit in Dingen Gottes! „Die Braut, die Frau des Lammes“ sind ausschliesslich seine zwölf durch ihn erwählten Apostel! Beachten wir nun eine der vielen Christengemeinden, welche jene Vorgaben missachtet haben:

 

NEUAPOSTOLISCHE KIRCHE  [1]

 

Stammapostel

 

   Stammapostel ist die höchste Amtsstufe der Neuapostolischen Kirche (NAK). Er steht dem Kreis der Apostel weltweit vor und leitet mit ihnen die Kirche. Er ist in Glaubensfragen letzte Instanz und setzt Lehraussagen nach Abstimmung mit den Bezirksaposteln fest. In der Regel führt er die Ordination der Apostel durch. Er ist oberster Repräsentant der Neuapostolischen Kirche. Seit Pfingsten 2013 hat der Franzose Jean-Luc Schneider dieses Amt inne. Gemäß den Ordinationsrichtlinien der NAK können nur Männer in ein geistliches Amt ordiniert werden, weshalb das Amt des Stammapostels ein Mann bekleiden muss.

 

   Auch innerhalb der Glaubensgemeinschaft Apostelamt Jesu Christi gab es dieses Amt bis 1981.

 

Friedrich Krebs

   Als erster neuapostolischer Stammapostel gilt der Bahnbeamte Friedrich Krebs. Nach dem Tod des einflussreichen niederländischen Apostels Friedrich Wilhelm Schwarz übernahm Krebs die Leitung der noch jungen Religionsgemeinschaft und führte die eher lose verbundenen Apostel und Gemeinden zusammen.

 

   Krebs lehrte die Gleichrangigkeit der „neuen“ Apostel mit den biblischen. Die Bibel selbst war ihm dabei „vertrocknetes Heu aus der Vergangenheit“ und „altes schmutziges Grubenwasser“. Dagegen stand für ihn das Wort der „neuen“ Apostel: das „frische Grünfutter“ und das „frische, lebendige Quellwasser“ (dieses Zitat wird einer im November 1896 erschienenen neuapostolischen Kirchenzeitschrift zugeschrieben. Aus dem Datum geht hervor, dass es sich um die Wächterstimmen aus Ephraim gehandelt haben müsste). Im selben Jahr erhielt Krebs das Amt des Stammapostels, das er bis zu seinem Tod innehatte.

 

 

Stammapostel beim „Apostelamt Jesu Christi“

 

   Das „Apostelamt Jesu Christi“ besaß von 1947 bis 1981 ebenfalls das Stammapostelamt. [[(damit waren es zwei parallel!)]]

 

   Während eines Gottesdienstes am 20. Februar 1947 wurde Apostel Albert Trubach prophetisch zum „Stammapostel Jesu Christi“ mit dem Auftrag berufen: „Veredle und vollende das Werk!“ Zwei Monate vor seinem Tod legte Apostel Trubach am 5. Juli 1980 sein Amt nieder und berief den Lehrer Hans-Joachim Preuß (1920–1981) aus Cottbus zu seinem Nachfolger als Stammapostel. Nach dessen Tod am 6. August 1981 wurde das Amt des Stammapostels nicht mehr erneuert. Die Gemeinschaft Apostelamt Jesu Christi verzichtete in der Folgezeit auf das Amt des Stammapostels und kehrte zum katholisch-apostolischen Prinzip der Gleichheit aller Apostel zurück.

 

-------------------------------------------------------------

 

Der Countdown läuft – noch 310 Tage bis zum Besuch von Stammapostel Schneider in Rosenheim!  [2]

 

Stammapostel? Gibt es denn mehr Apostel wie Jesus sie auserwöhlte?04.05.2018 10/03/2019/Stammapostel/KuKo/RO

 

   Am 04. Mai 2018 fiel um 19:30 Uhr der Startschuss für die Vorbereitungen eines außergewöhnlichen Ereignisses auf das sich die neuapostolischen Christen des Kirchenbezirks Rosenheim schon jetzt freuen: Stamm-Apostel Schneider, das geistliche Oberhaupt der Neuapostolischen Kirche, hat seinen Besuch für den 10. März 2019 angekündigt!

 

    Es trafen sich zu einer ersten Besprechung ca. 40 Mitglieder des neu gegründeten Organisationsteams und die Gemeindevorsteher des Kirchenbezirks Rosenheim.

 

   Die beiden Verantwortlichen und Leiter des Projektteams, Bezirksältester Thomas Stampf und Gemeindevorsteher Heinz Hungbaur, stellten den Teilnehmern zunächst die Rahmenbedingungen und den Veranstaltungsort vor, damit alle sich einen visuellen Eindruck davon verschaffen konnten, wie der Gottesdienst mit dem Kirchenoberhaupt im Ablauf geplant ist.

 

   Im zweiten Teil der Präsentation wurden die Namen der Verantwortlichen/Teamleiter vorgestellt  und ihre Projektaufgaben grob skizziert. Themen wie Öffentlichkeitsarbeit , Pressekontakt, Fotografieren/Bilddokumentation, Aufbau/Abbau in der Halle, Musikprogramm, Ordnungsdienst, Technik, Logistik, Transport und schlussendlich natürlich auch die Verpflegung der Helfer müssen rechtzeitig geplant und bearbeitet werden. Ziel der ÖA Maßnahmen und Aktivitäten z.B. ist es, möglichst alle Mitglieder des Kirchenbezirks aktiv in die Vorbereitungen einzubinden und alle mit Begeisterung auf das bevorstehende Ereignis einzustimmen.

 

   Dazu fand im dritten Teil des Abends eine Gruppenarbeit statt. Die Anwesenden teilten sich in sechs Gruppen auf, die sich Gedanken dazu machten und Ideen sammelten wie von den Kindern bis zu den Senioren sich die Gemeindemitglieder aktiv auf den Besuch des Stammapostels vorbereiten könnten.

 

   Das Treffen endete offiziell um 21:30 Uhr, setzte sich jedoch bei Getränken und Snacks in angeregten Gesprächen und Diskussionen noch lange fort.

 

   Alle Berichte, Neuigkeiten und Termine rund um das große Ereignis „Stammapostelbesuch 2019“ können ab sofort in der neu angelegten Kategorie „10/03/2019/Stammapostel/KuKo/RO“ nachgelesen und verfolgt werden.

 

Paulus, der „Apostel der Nationen“ und seine Aussagen sind nun „vertrocknetes Heu aus der Vergangenheit … altes schmutziges Grubenwasser und er selbst mehr verbindliche Autorität um Lehrfragen und die Form der „festen Ordnung“ innerhalb der Versammlung ein für alle Mal festzulegen, ihm sind unzählbare Konkurrenten erwachsen: Unter den Päpsten und Bischöfen dann auch noch „… Stammapostelhöchste Amtsstufe der Neuapostolischen Kirche (NAK). Er steht dem Kreis der Apostel weltweit vor und leitet mit ihnen die Kirche. Er ist in Glaubensfragen letzte Instanz und setzt Lehraussagen nach Abstimmung mit den Bezirksaposteln fest“.

 

Zurück nach Korinth: Einerseits will Paulus die Getreuen weiter stärken, jene Ältesten die seine Anweisungen angenommen haben bestärken weiterhin gerechtes Gericht aufgrund gesetzlicher Vorgaben zu üben. Jene sind zur Umkehr zu bewegen, die keine „Sünde wider den heiligen Geist“ begangen haben, die anderen aber, die eine „veränderte gute Botschaft“ verkünden und dadurch wider den heiligen Geist der Schrift verstossen und Spaltungen verursachen aus der Versammlung zu entfernen! Da Paulus im 1. wie im 2.Brief dem Thema Auferstehung, der Rangfolge und der Art des Körpers in dem wir ewig Leben widmet, muss die Abtrünnigkeit auch in diesem Zusammenhang gesehen werden! Deutlich erklärt er, dass die Auferstehung durch den „Menschen“ Jesu erfolgen wird (Zukunft), dass Jesus zur Erde wiederkehrt, hier Gericht hält und die Apostel, die von Anfang an zu ihm gehörten daran Beteiligung haben. Sie müssen ja Vorsteher richten und jene „getreue Sklaven“ die sich als „Samen der Frau“ erweisen auszeichnen, indem sie jene versiegeln! Diese Versiegelung geschieht sinnbildlich in Form eines Dokuments der gerechten Taten, dass jene auf das Wort Jesu und der Apostel reagierten, das sinnbildlich ein Siegel ihrer Treue darstellt! Es gilt somit die weitergehenden Zusammenhänge deutlich zu sehen die an anderen Stellen der Schrift erklärt werden!

 

Johannes greift das Thema fleischlicher Auferstehung später am Ende des ersten Jahrhunderts vom Gesichtspunkt der Auferstehung Jesu her auf und bezeichnet deutlich all jene als „Antichristen“ die Jesu Auferstehung und sein Wiederkommen „im Fleische“ leugnen!

 

Paulus greift zudem auf ein Erlebnis zurück, das bereits vierzehn Jahre zurückliegt, wo er in einer Vision „in den dritten Himmel“ versetzt wurde! Dieser Hinweis soll sein wahres Apostolat bestätigen, ohne dass er sich dadurch besonders rühmen oder hervorheben will. Er gibt durch seine Information aber Gelegenheit die drei unterschiedlichen Stufen von „Himmel“ oder Regierungsgewalt zu erkennen, die existieren! Die Offenbarung zeigt zudem, dass die heute regierenden Autoritäten als „alte Himmel“, die künftigen dagegen als „neue Himmel“ bezeichnet werden.

 

Was meint die Bibel mit dem Ausdruck "alte Himmel" un "neue Himmel"?
  

Das muss schon damals vielerlei Spekulation ausgelöst haben, so dass Paulus sich eine weitere Erklärung erspart, damit „die Bewährten offenkundig“ würden, die statt zu interpretieren die übrigen Schriften nach Antworten durchsuchen würden! Seine deutliche Empfehlung lautet doch:

 

*** Rbi8  2. Korinther 13:5-6 ***

Prüft immer wieder, ob ihr im Glauben seid, bewährt euch immer wieder. Oder erkennt ihr nicht an, daß Jesus Christus in Gemeinschaft mit euch ist? Es sei denn, daß ihr unbewährt seid. 6 Ich hoffe wirklich, daß ihr erkennen werdet, daß wir [[(die wahren Apostel)]] nicht unbewährt sind.

 

Mit Unbewährten ist Christus nicht in Gemeinschaft, die der Lüge und der Gesetzlosigkeit zuneigen! Man muss somit seinen Glauben anhand jener überprüfen, die bereits bewährt sind und nicht anhand von Unbewährten, deren offensichtlich gewordene Lügen und ihr gesetzloses Verhalten sich bereits erwiesen hat! Das bedeutet, dass wir aufgrund der ganzen Schrift ein streitiges Thema das zu Zweifeln Anlass gibt untersuchen sollen und nicht anhand der Schriften von Abtrünnigen, die erwiesenermassen eine „veränderte gute Botschaft“ verkünden!

 

3.3.1.2          Der Inhalt des 2. Briefes an die Korinther

 

2.Kor Kapitel 1-3:  Christen wurden mit der Wahrheit gesalbt. Auch Sünder haben später eine Möglichkeit zur Reue, insofern sie nicht gegen heiligen Geist sündigten! Christen sind vollkommen durch die Schrift von Gott her zum Lehren befähigt.

Christen sind in der Taufe „mit Wahrheit gesalbt“ worden, es gilt in „unverdienter Güte“, ohne erneutes Sündigen auszuharren. Jesu Loskaufsopfer hat frühere Sünden vollkommen ausgelöscht. Dies gibt uns Trost auf kommende Rettung am Tag des Gerichts! Allzu grosses Selbstvertrauen aber macht uns anfällig für Satans Fallen! Unser Vertrauen muss auf Gott und nicht auf Menschen und ihr Organisationstalent gerichtet werden, vielmehr auf Jehova,  der uns durch seinen Geist stärkt, der zu uns aus der Schrift redet! Jeder Christ wurde mittels ein und desselben Geistes in der Taufe „gesalbt“, es gibt keine getrennte besondere Klasse von „Gesalbten“ oder „Priestern“ und gar Bischöfen oder neuen Aposteln. 

 

Unser himmlischer Hohepriester tritt für unsere Sünde einDie Versammlung Korinth ist ein Musterbeispiel für zwei Arten von Sündern: Jene, die sich aus Schwäche gegen das GESETZ vergangen haben und durch Strafe diszipliniert werden, die aber durch Einsicht, Umkehr und Werke der Reue sich als würdig erweisen, so dass Gottes „unverdiente Güte“ erneut Fehler zu löschen vermag! Der Sühnetag spielt auch heute eine herausragende Rolle! Bei solchen Menschen die Gott fürchten aber schwach waren wirken öffentliche Verweise, die selbst die Höchststrafe des Ausschlusses aus der Versammlung beinhalten können aber durch deren gottgewollte Trauer nach erfolgter Reue eine Rückkehr ermöglichen! Die andere Art von Sündern ist es, die gegen Gottes offenbarten Geist Widerstand leisten, Jehovas GESETZ und Jesu Gebote ablehnen und daher in Sünde verbleiben. Sie lehren dadurch eine „veränderte gute Botschaft“ die das Schlechte als gut und das Unreine als rein erklärt!

 

*** Rbi8  Jesaja 5:20 ***

Wehe denen, die sagen, daß Gutes böse sei und Böses gut sei, denen, die Finsternis als Licht hinstellen und Licht als Finsternis, denen, die Bitteres als Süßes hinstellen und Süßes als Bitteres!

 

Von solchen Menschen gilt es sich vollkommen zu trennen! Christus führt dagegen all jene im Triumphzug mit sich, von denen „ein Geruch zum Leben“ ausgeht, denen aber, die wegen ihrer Sünde in geistigen Fesseln sind und einen „Geruch zum Tod“ verbreiten, sie sind mit Angst und Abscheu erfüllt wegen des kommenden Gerichts.

                                                                                                                                                                                                     

Christen benötigen weder Empfehlungsschreiben noch Titel oder Zeugnisse einer religiösen Institution, um ihre Aufgabe zum Predigen und Jüngermachen zu erfüllen! Sie „sind sich selbst ein Empfehlungsschreiben“ durch ihr tadelloses Benehmen, ihr Festhalten am unveränderten Wort und an ihrer Treue zum ganzen GESETZ! In ihrem Mund soll keine „Unwahrheit“ gefunden werden. Sie richten sich nicht nach dem Buchstaben des GESETZES, sondern vielmehr nach dem zugrundeliegenden Prinzip, dem Geist der hinter dem GESETZ wirkt, die Liebe zu Gott und zum Nächsten! Weil sie Christus in seiner Funktion als Messias, als Herr, als Hoherpriester und als König anerkannt haben ist der Schleier von ihren Augen genommen und sie können Vergangenes, Gegenwärtiges und Künftiges im Zusammenhang mit Gottes Königreich klar erkennen!

 

2.Kor Kapitel 4-5:  Hinterlistige Lügen Abtrünniger mittels Verkünden unverfälschter Wahrheit offenlegen! Innerhalb des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ sind wir eine „neue Schöpfung“ und erwarten das sterbliche „Zelt“ durch ein unsterblich gemachtes abzulegen!

Indem wir von der „Milch“ der Unterweisung hin zu „fester Speise“ fortschreiten, am Geist erwachsen werden, sollen wir selbst lernen hinterlistige Lügen von Abtrünnigen anhand des Schriftwortes zu identifizieren. In einer Welt der so genannten Glaubensfreiheit, wo jeder jede Form von Lügen verbreiten darf ist das eine ganz gewichtige Aufgabe! Es gilt am ganzen Wort Gottes festzuhalten und alle Gebote des Christus zu beachten. Paulus zeigte bei seiner Anklage von den Juden vor dem Prokonsul Felix worauf es ankommt:

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 24:14-15 ***

Doch gebe ich vor dir dies zu, daß ich gemäß dem Weg, den sie eine ‚Sekte‘ nennen, dem Gott meiner Vorväter in dieser Weise heiligen Dienst darbringe, da ich alles glaube, was im GESETZ dargelegt ist und in den PROPHETEN geschrieben steht; 15 und ich habe die Hoffnung zu Gott, welche diese [Männer] auch selbst hegen, daß es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird.

 

Ein Glaube in das ganze Schriftwort, ohne Abstriche zu machen oder Dinge hinzuzufügen führt wie im Falle Jesu, im Fall der Apostel und Jünger des ersten Jahrhunderts zu Verfolgung und Unterdrückung seitens jener, welche Gottes GESETZ und die PROPHETEN als Ganzes oder in einzelnen Teilen ablehnen und durch eine eigene veränderte Lehre ersetzt haben! Wir sollen selbst in Todesgefahr Dem treu bleiben Der treu ist! Es gilt anhand der Aussagen Jesu und der Apostel zu erkennen, dass Gott selbst die Schreiber der Heiligen Schriften inspiriert hat: (Off 19:10)

 

Dein Wort ist Wahrheit  *** Rbi8  2. Timotheus 3:16-17 ***

Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.

 

Aber auch Satan und seine Dämonen können Menschen inspirieren und grosse Zeichen wirken! Weil ein Wunder vorliegt oder eine grossartiges Werk uns zum Erstaunen bringt, so bedeutet dies nicht zwangsläufig von Gott zu stammen! Vor allem in unserer Zeit des Endes ist Satan sehr aktiv die letzten getreuen Menschen zum Zweifeln an der Wahrheit und im GESETZ zu Sündigen zu verleiten!

 

*** Rbi8  Offenbarung 16:13-14 ***

Und ich sah drei unreine inspirierte Äußerungen, [die aussahen] wie Frösche, aus dem Maul des Drachen und aus dem Maul des wilden Tieres und aus dem Mund des falschen Propheten ausgehen. 14 Sie sind tatsächlich von Dämonen inspirierte Äußerungen und vollbringen Zeichen, und sie ziehen aus zu den Königen der ganzen bewohnten Erde, um sie zu versammeln zum Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen.

 

Unsterblichkeit der QualleWir müssen daher lernen inspirierte Äusserungen zu unterscheiden, aus welcher Quelle sie stammen! Die Apostel wurden oft von Abtrünnigen als geringschätzig behandelt,: Warum sollte es uns anders ergehen, wenn wir exakt in ihre Fussstapfen treten? Unser Reden ist im Einklang mit unseren Werken. Unsere Leiden im gegenwärtigen System sind von beschränkter Dauer, der Segen Gottes aber wird unbeschränkt andauern.

 

 Das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ ist eine „neue Schöpfung Gottes“, durch und für seinen Sohn geschaffen (Kol 1:13-16). Jeder der sich in der Glaubenstaufe von früheren Sünden reinigt wird Teil der „neuen Schöpfung“ und ist „durch Geist und Wasser“ selbst durch Wiedergeburt neue Schöpfung“! Hier nun auf der Erde warten wir auf das uns versprochene „ewige Haus“, das das alte „Haus“ oder „Zelt“ das sterblich ist ablösen wird! Paulus hat im 1.Brief den Korinthern erklärt, dass dies einerseits in der Auferstehung geschieht, da jene bereits das „Bild“ des unsterblichen „zweiten Adam“, des Christus erhalten, dasjenige von Jesus in sich tragen, seine perfekt gemachte Form der Gene die Unverweslichkeit und Unsterblichkeit enthalten. Ebenso wie Jesus diese seit seiner Auferstehung im Leib innehat! Das Prinzip des ewigen Lebens existiert seit Beginn der Schöpfung: Die Qalle ist ein Beispiel

 

*** Rbi8  Offenbarung 1:17-18 ***

Und er legte seine Rechte auf mich und sprach: „Sei ohne Furcht. Ich bin der Erste und der Letzte 18 und der Lebende; und ich wurde ein Toter, doch siehe, ich lebe für immer und ewig, und ich habe die Schlüssel des Todes und des Hades.

 

Jesus hat die „Schlüssel“, um vom Tod zu lösen und ewiges Leben hier auf der Erde zu ermöglichen! „Schlüssel“ bedeutet Kenntnis, Wissen, Erfahrung und Macht, um etwas zu vollbringen! Wir aber, die Lebenden werden „in einem Nu“ umgewandelt werden, erklärte Paulus im 1.Korintherbrief! Jeder aber wird das im Leibe für sich empfangen, was er zuvor im Leibe getan hat! Werke die zum Tod führen oder Werke der Liebe, die zum Leben, zum Segen, zur Ehre gereichen!

 

2.Kor Kapitel 6-7:  Wann ist der Tag der Rettung und was ist „gottgemässe Traurigkeit“ die dieser Rettung dient?

Die „unverdiente Güte“ die wir in der Erwachsenentaufe erhalten dient einem festgesetzten Zweck oder Ziel! Wir dürfen dieses Ziel nicht aus den Augen verlieren! Unser „Strafregister“ für frühere Sünden wurde vollkommen gelöscht, indem der darauf lastende „Fluch“ zufolge Sünden symbolisch „an den Stamm genagelt“ wurde, an dem Jesus als Gerechter an unserer Stelle gestorben war. Der Zweck war, dass wir nun ein Leben für die Gerechtigkeit leben, als Jesu Sklaven seinen Willen erfüllen, seine Gebote halten. „Mit ihm [[(Jesus als „Haupt“)]] zusammenarbeitend, bitten wir euch auch inständig, nicht die unverdiente Güte Gottes anzunehmen und ihren Zweck zu verfehlen.“ (2.Kor 6:1) „Den Zweck verfehlen“ bedeutet wiederum in der Sünde zu leben, der gegenüber wir ja beim Untertauchen im Wasser gestorben sind! (Rö 6:2, 7) Mit dem erneuten Sündigen nähern wir uns den Götzen, bieten uns diesen förmlich als deren Sklaven an, die uns zum weiteren Übertreten von Gottes Geboten verführen. Paulus warnt deutlich davor „Anteil am Tisch der Dämonen“ zu haben!

 

Die „gottgemässe Traurigkeit“ rührt daher, dass wir auf Fehler hingewiesen werden, die wir nun erkennen und daraufhin bereit sind den gerechten Zustand wiederum herzustellen! Das führte in Korinth dazu, dass der Hurer von seiner schlechten Tat abliess und durch Taten der Reue seine Umkehr unter Beweis stellte und darum erneut in die Versammlung integriert wurde.

 

2.Kor Kapitel 8-9:  Reichliches Säen durch grosszügiges Teilen mit Armen bringt reichen Segen

Die Korinther hatten sich bisher eher als knauserig und geizig erwiesen, mit einem Hang zur Habsucht. Das zeigte sich deutlich als Paulus dort diente und für seinen eigenen Unterhalt durch weltliche Arbeit aufkam. Als er in Not geriet halfen ihm die Versammlungen in Mazedonien, nicht aber die Versammlung Korinth, der er von so grossem Nutzen war, ihr geistiger Vater geworden war. Paulus ruft dazu auf, dass der Überfluss einer Versammlung nun dem Mangel einer anderen abhelfen soll.

 

Die Spenden müssen einer ehrlichen und offen gelegten Kontrolle unterstehen, wozu jede der Versammlungen eigens dafür Delegierte stellte, um durch unabhängige Beobachter sicherzustellen, dass die ganze Spende unverändert in der Höhe ihr Ziel Jerusalem erreichte! Das sollte Vorbild für heutige Spendensammlungen sein, die zu grossen Teilen in dunklen Kanälen versickern! Keine Kirche ist bereit diesen Teil anhand der Schrift überprüfen zu lassen, da ein Grossteil der Gaben zur Aufrechterhaltung eines riesigen administrativen Wasserkopfs dient! Wer dagegen für einen gottgefälligen wahren Zweck gibt, der soll es mit fröhlichem Herzen tun. Dies kennzeichnet auch unsere Dankbarkeit Gott gegenüber, dass er uns mit allem Notwendigen und darüber hinaus gesegnet hatte!

 

2.Kor Kapitel 10-11:  Paulus ruft offen zum Widerstand gegen die „falschen Apostel“ innerhalb der Versammlung auf. Offenlegung der Werke jener „falschen Apostel

Durch dem Sinn der Schrift entgegen gerichtete Vernunftschlüsse wurden seitens jener „falscher Apostel“ innerhalb der Versammlung Korinth etwas wie starke Verschanzungen auf einem Schlachtfeld aufgerichtet. Daraus resultierten auch „falsche Prophetie“, was die Zukunft und die Auferstehung der Toten betrifft!

 

Einige Religionen erweisen sich als besonders geschickt in der Verbreitung „offizieller Wahrheit“! Scheinbar tiefsinnige biblische Begründungen aber erweisen sich bei genauem Untersuch als Irreführung, indem Texte aus dem Zusammenhang gerissen, verändert, dem Sinn beraubt den Trugschluss decken! Wer sich die Mühe nimmt seine eigene oder bisherige Kirche auf solche Trugschlüsse hin zu untersuchen erhält viele gute Argumente, mit denen er anderen Irregeführten helfen kann die unverfälschte Wahrheit zu erkennen!

 

Religionen die offen Lügen verbreiten
  

Es gibt einen grossen Unterschied zwischen Wahrheit, die sich auf die ganze Schrift abstützt und der „offiziellen Wahrheit“ irgend einer Kirche, die sich auf Dogmen ihrer Kirchenväter oder Kirchenführer gründet.

 

Scheinheilige GeschäfteViele Christen die sich dies zur Aufgabe gestellt haben sind zum Schluss gelangt, dass es Habsucht und Verlangen nach Macht ist, das jene „Wölfe in Schafspelzen“ dazu verleitet die Schrift so auszulegen, wie es ihrer jeweiligen Organisation mehr Nutzen bringt! Unsere Kriegführung ist mit geistigen Waffen, dem „Schwert des Geistes“, der Heiligen Schrift, die wir ohne Fehler zu begehen führen wollen, indem wir die Schriftstellen suchen und kennen, die unsere Argumente stützen!

 

Wer am äusseren Schein jeder scheinbar so reinen religiösen Fassade etwas kratzt und dahinter schaut wird vor Staunen nicht mehr zur Ruhe kommen! Hinter einer dicke Farbschicht religiöser Publizität erscheint gut verdeckte Ungerechtigkeit und gar unverfrorene Lügen, Ausnutzung und Habsucht. Wer genau hinschaut erkennt schnell Schmutz und Rost, wohin er seine Untersuchung auch richtet! Das war bereits in Korinth nicht anders. Darum kündete Paulus selbst sein Kommen erneut an, um wo nötig Gericht zu halten. Niemand soll dabei geschont werden der Strafe verdient!

 

Paulus vergleicht das Auftreten jener „falschen Apostel“ wie das Satans, der als „Engel des Lichts“ viele in die Irre zu führen vermag. Er weist auf Eva hin, die als erste verführt wurde und der Adam auf dem Fuss folgte. Der äussere Schein mag Trug sein! Gutgemeinte Ratschläge können sich als Einladung zur Gesetzesübertretung erweisen! Paulus fordert jeden einzelnen auf seiner Aufgabe die er in der Taufe anerkannt hat vollkommen nachzukommen, unabhängig von Verunglimpfung, Verfolgung und gar Tod! In der Schwäche und unter Verfolgung erweist ein Christ sich besonders als stark durch Unbeugsamkeit, was Lehre und GESETZ anbetrifft!

 

2.Kor Kapitel 12-13:  Paulus im „dritten Himmel“ und im „Paradies“; Wahrheit zu reden und Gerechtigkeit zu üben rettet vor kommendem Gericht!

Paulus erhielt ein Übermass an Offenbarung durch Jesus. Er durfte Geschehen im dritten Himmel Jehovas sehen und war im Paradies, also zu jener Zeit in der fernen Zukunft, wo Gottes Königreichsregierung auf der ganzen Erde herrscht. Er durfte diese Dinge nicht offen äussern und geht eher Stichwortartig auf solches in den verschiedenen Briefen ein. Diese Briefe dürfen als Bestätigung und Vertiefung jener Dinge angesehen werden, die Paulus schon zuvor beim Predigen und Unterweisen in den Versammlungen gelehrt hatte.

 

Die Identifizierung des zweiten „alten Himmels“, jenes von Satan und dessen Dämonen und des ersten „alten Himmels“ der irdischen Herrscher gibt er im 1.Brief, wo er vom kommenden Ende in Harmagedon durch Jesus redet, wenn er „Regierungen aller alle Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat“ (1.Kor 15:24). Die zwei „alten Himmel“ in diesem System Satans können einerseits aus den Briefen des Paulus, andererseits durch die übrigen Schreiben der Apostel und Propheten gesichert ausgemacht werden!

 

Breaking NEWSDer „neue (erste) Himmel“ dagegen, der nach Harmagedon die Macht über die ganze Erde von Gott her kommend an sich nimmt, dieser wird in der Offenbarung, im Kapitel 21 in den Versen 1-5 deutlich gemacht! Paulus warnt vor kommendem Gericht, wo jene „neuen Himmel“ bereits mit Macht Rache an denen nehmen, die sich bisher feindlich oder unbeteiligt gegenüber der wahren, gottgewollten „obrigkeitlichen Gewalt“ unter Jesus standen! Dort, in den „neuen Himmeln“ der kommenden erdenweiten Verwaltung und auf der „neuen Erde“, unter der „grossen Volksmenge“ werden Frieden und Eintracht herrschen!

 

 *** Rbi8  Daniel 7:27 ***

Und das Königreich und die Herrschaft und die Größe der Königreiche unter allen Himmeln wurden dem Volk der [[(144.000 priesterköniglichen)]] Heiligen des Allerhöchsten gegeben. Ihr Königreich ist ein auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]] dauerndes Königreich, und alle Herrschaften werden selbst ihnen dienen und gehorchen.‘

 

Erst nachdem jene „alten Himmel“ entfernt sind werden die „neuen Himmel“ des „Volkes der Heiligen des Allerhöchsten“, nach ihrer Einweihung zu Priesterkönigen durch Jesus zur Zeit des „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ ihre Aufgabe erhalten und bei Jehovas Vermählung am 1.Tag des Erntefestes ihre Arbeit beginnen!

 

Paulus erneuert seine Ansage zum Gericht nach Korinth zu kommen und keinen der weiterhin fehlbar ist zu schonen! Das muss eine starke Wirkung ausgelöst haben, wo all jene, die an der Wahrheit festhielten erneut die Herrschaft über die anderen erlangen konnten, welche sich als Abtrünnige und solche erwiesen hatten, die andere zum Straucheln im GESETZ und gegen Jesu Anweisungen verleitet hatten. Nur eine genaue Erkenntnis der Wahrheit kann verhindern, dass wir in der Falle Satans und seiner von ihm geführten Abtrünnigen, den „falschen Aposteln“, „falschen Propheten“ und „falschen Lehrer“ gefangen bleiben und als „blinde Geführte“ dasselbe Gericht erhalten, wie jene „blinden Führer“! Wenn wir die Wahrheit erkannt haben müssen wir auch entsprechend mit gerechten Werken darauf reagieren!

 

3.3.1.3          Die vorherrschenden Probleme in der Versammlung Korinth

Die Wiederaufnahme in die Versammlung jenes fehlbaren Mannes wurde von Paulus begrüsst, weil die Vorsteher die Regeln angewendet hatten einander „bereitwillig zu vergeben“, wo Veränderung hin zur Einhaltung des GESETZES offensichtlich wurde, so wie Gott uns vergibt. Das ergibt ein wichtiges Muster betreffend der Wiederaufnahme eines Ausgeschlossenen in den Kreis der Versammlung!

 

Paulus war als er den 1.Brief schrieb erzürnt über die Untätigkeit der Vorsteher in Korinth, die Unrecht duldeten und dadurch selbst am Unrecht Teilhaber wurden. Er war aber auch sehr beunruhigt und verängstigt über die mögliche Wirkung seines Briefes, den er unter Tränen geschrieben hatte. Unrecht muss ausschliesslich durch die Versammlung geahndet werden! Das Anrufen weltlicher Richter bleibt bis zum Systemende verpönt! Danach sind es die 144.000 Oberrichter, dann die Apostel und Jesus selbst in ganz herausragenden Fällen.

 

*** Rbi8  3. Mose 19:17 ***

Du sollst deinen Bruder in deinem Herzen nicht hassen. Du solltest deinen Genossen auf jeden Fall zurechtweisen, damit du nicht mit ihm zusammen Sünde trägst.

 

Der 1.Brief des Paulus bezweckte „gottgemässe Traurigkeit“, die Paulus zumindest bei einigen Gliedern erreicht hatte! Titus musste ihm allerdings von weiterhin existierenden Missständen berichtet haben, die Paulus nun im 2.Brief neu oder erneut in den Vordergrund rückt!

 

SpendenindistrieDen „falschen Aposteln“ muss ein für alle Mal das Handwerk gelegt und deren Mund soll gestopft werden! Jenen geht es um Geld und Macht. Jede Form von veränderter Lehre hat einen erneuten „Fluch“ zur Folge! Paulus identifiziert solche Männer, die gegen aussen hin scheinbar wie „Engel des Lichts“ erscheinen mögen, Vorsteher oder Brüder, die sich aber Lehrautorität zumassen. Die Dinge lehrten, die entgegen der Lehre der Apostel lauteten und die eine andere Rechtsordnung verkünden, als die der Apostel, die sich auf Gottes GESETZ abstützt! Gesetzloses Handeln und Irrglaube an menschliche Philosophie erzeugt einen „Schleier“, der nur durch genaue Erkenntnis dessen entfernt wird, was Jesus gelehrt hat!

 

 Das Wesen von Geldsammlungen zu Gunsten notleidender Brüder wurde klar und deutlich festgelegt! Die Spende musste in voller Höhe, ohne Abzüge für eigene Kosten und administrativen Aufwand die Begünstigten erreichen! Paulus setzte ein Kontrollverfahren ein, das uns bis heute Vorbild sein muss! Der einzelne Spender musste die volle Gewissheit haben, dass sein Liebeswerk von niemandem missbraucht wird.

 

3.3.1.4          Genaue Erkenntnis darüber, wer ohne Möglichkeit zur Rückkehr abgeschnitten ist und wer durch Reue in die Versammlung zurückkehren kann!

 

Das Urteil der Versammlung über Sünder ist durch einen oder mehrere „Weise“ zu fällen

Der Gesetzesbruch jenes Hurers in Korinth hatte Paulus traurig gemacht, Paulus machte nun durch sein 2.Schreiben seinerseits die Versammlung und deren Vorsteher traurig, die daraufhin ihrerseits den Schuldigen zur echten Trauer bewegte und damit Umkehr auslöste! Eine Strafmassnahme hat das Ziel gerechte Verhältnisse wiederherzustellen! Als der Fehlbare von seiner Sünde abliess und dadurch echte Reue und zudem Werke der Reue durch Wiedergutmachung offenbarte, erst da konnte ihm vergeben werden und er durfte in die Versammlung zurückkehren.

 

Da die Vorsteher ihrem Recht und ihrer Pflicht einem reuigen Sünder zu vergeben nachgekommen waren durfte und musste auch Paulus diesen Entscheid annehmen! Die Apostel sind es, die im Auftrag Jesu eine Sache beurteilen und jemanden von Sünde frei zu sprechen berechtigt sind! Wie Jesus die Apostel verpflichtete, so beauftragten auch sie ihrerseits die Vorsteher in den Versammlungen weise Männer die das Recht kennen damit zu beauftragen, um Gericht im Auftrag der gesamten Versammlung zu halten, ein gesetzmässiges Urteil zu fällen, das auch im Himmel verbindlich ist!

 

Jehovas Wort ist Wahrhaftig *** Rbi8  Matthäus 18:15-20 ***

Überdies, wenn dein Bruder eine Sünde begeht, so gehe hin, lege seinen Fehler zwischen dir und ihm allein offen dar. Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen. 16 Wenn er aber nicht hört, nimm noch einen oder zwei mit dir, damit jede Sache aus dem Mund von zwei oder drei Zeugen festgestellt werde. 17 Wenn er nicht auf sie hört, sprich zu der Versammlung. Wenn er auch nicht auf die Versammlung hört, so sei er für dich ebenso wie ein Mensch von den Nationen und wie ein Steuereinnehmer.

18 Wahrlich, ich sage euch: Welche Dinge immer ihr auf der Erde binden mögt, werden Dinge sein, die im Himmel gebunden sind, und welche Dinge immer ihr auf der Erde lösen mögt, werden Dinge sein, die im Himmel gelöst sind. 19 Wieder sage ich euch in Wahrheit: Wenn zwei von euch auf der Erde in bezug auf irgend etwas Wichtiges, worum sie bitten sollten, übereinkommen, so wird es für sie von meinem Vater im Himmel aus geschehen. 20 Denn wo zwei oder drei in meinem [[(Jesu)]] Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.“

 

Die Versammlung wird somit durch deren Richter repräsentiert, der auf gesetzliche Weise das GESETZ zur Anwendung bringen muss! Wo auf ein Vergehen Todesstrafe steht ist ein solches Urteil durch Ausschluss nachzukommen! Das ist die härteste Strafmassnahme, welche die Christenversammlung kennt! Da Jesus von „zwei oder drei“ Männern redet die versammelt sind und jedes Vergehen vom Kläger und einem, zwei oder drei Zeugen die übereinstimmend die Sünde bekräftigen bestätigt werden muss (2.Kor 13:1, 2), so bedeutet dies eine Versammlung, die einen rechtskräftigen Entscheid zu fällen hat und diesem Nachachtung verschafft!

 

*** Rbi8  5. Mose 17:2-7 ***

Falls in deiner Mitte, in einer deiner Städte, die Jehova, dein Gott, dir gibt, sich [jemand] findet, Mann oder Frau, der etwas verübt, was böse ist in den Augen Jehovas, deines Gottes, so daß sein Bund übertreten wird, 3 und er hingegangen wäre und andere Götter anbetete und sich vor ihnen oder vor der Sonne oder dem Mond oder dem ganzen Heer der Himmel niederbeugte, etwas, was ich nicht geboten habe, 4 und es ist dir mitgeteilt worden, und du hast es gehört und hast gründlich nachgeforscht, und siehe, die Sache ist als Wahrheit festgestellt, diese Abscheulichkeit ist in Israel getan worden, 5 so sollst du jenen Mann oder jene Frau, die diese böse Sache getan hat, zu deinen Toren hinausbringen, ja den Mann oder die Frau, und du sollst einen solchen mit Steinen steinigen, und ein solcher soll sterben. 6 Auf die Aussage von zwei Zeugen oder von drei Zeugen sollte, wer sterben muß, zu Tode gebracht werden. Er wird nicht auf die Aussage eines einzigen Zeugen zu Tode gebracht werden. 7 Die Hand der Zeugen sollte zuallererst über ihn kommen, um ihn zu Tode zu bringen, und danach die Hand des ganzen Volkes; und du sollst das Böse aus deiner Mitte wegschaffen.

 

An Gottes Anspruch gegenüber dem Bund mit Ihm Treue zu zeigen hat sich nichts geändert. Jesus pocht auf dieselbe Treue aufgrund des Taufbündnisses! Sein Gebot schliesst die GESETZE Jehovas mit ein, verschärft gar ihre Anwendung. Auch was die Redlichkeit der Zeugen betrifft ist Gottes Gebot nach wie vor in Kraft!

 

*** Rbi8  5. Mose 19:15-21 ***

Kein einzelner Zeuge sollte sich gegen einen Mann hinsichtlich irgendeines Vergehens oder irgendeiner Sünde erheben, im Falle irgendeiner Sünde, die er begehen mag. Auf die Aussage zweier Zeugen oder auf die Aussage dreier Zeugen sollte die Sache feststehen. 16 Falls ein Zeuge, der auf Gewalttat sinnt, sich gegen einen Mann erheben sollte, um gegen ihn eine Anklage auf Auflehnung vorzubringen, 17 dann sollen die beiden Männer, die den Streit haben, vor Jehova treten, vor die Priester und die Richter, die in jenen Tagen dienen werden. 18 Und die Richter sollen gründlich nachforschen, und wenn der Zeuge ein falscher Zeuge ist und eine Falschanklage gegen seinen Bruder vorgebracht hat, 19 dann sollt ihr ihm so tun, wie er seinem Bruder zu tun gedachte, und du sollst das Böse aus deiner Mitte wegschaffen. 20 Und die übrigen werden [es] hören und sich fürchten, und sie werden in deiner Mitte nie wieder irgend etwas so Böses wie dieses tun. 21 Und deinem Auge sollte es nicht leid tun: Seele wird für Seele sein, Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuß für Fuß.

 

Anstatt vor den Priester, wie im Falle Jesu, kommt der Kläger und der Beklagte heute vor die Richter der Versammlung, die aufgrund der Zeugenaussagen und aufgrund allfälliger Dokumente oder Beweise entscheiden müssen. Die Richter trifft eine verantwortungsvolle Aufgabe, da ein Fehlurteil aufgrund von Nachlässigkeit, von Parteilichkeit oder aufgrund Bestechung auf sie selbst fallen wird!

 

Gottes Vorkehrung zur Sündenvergebung wahrnehmen!
  

Der Schwiegervater von Moses hatte den inspirierten Rat erteilt, wie in Israel Recht gesprochen werden soll, dies geschah kurze Zeit bevor Jehova Moses am Sinai das GESETZ gab. Die Richter hatten nun die gesetzliche Handhabe, um das Recht zu sprechen, Strafen zu verhängen und Opfer zu verlangen! In der Christenversammlung werden weder Zähne noch Augen ausgeschlagen aber das Strafmass kann durchaus eine Härte bedeuten, so dass exakt bestimmte Taten der Nächstenliebe den angerichteten Schaden und die Sühne aufwiegen!

 

*** Rbi8  2. Mose 18:21-22 ***

Du aber solltest aus dem ganzen Volk tüchtige, gottesfürchtige Männer ausersehen, zuverlässige Männer, die ungerechten Gewinn hassen; und du sollst diese über sie setzen als Oberste über Tausendschaften, Oberste über Hundertschaften, Oberste über Fünfzigschaften und Oberste über Zehnerschaften. 22 Und sie sollen das Volk bei jedem passenden Anlaß richten; und es soll geschehen, daß sie jeden großen Fall vor dich bringen werden, jeden geringeren Fall aber werden sie als Richter selbst behandeln.

 

Jesus steht nun an der Stelle Mose, die Apostel an der Stelle von Obersten über Tausendschaften! Bereits über kleine Gruppen wie Zehnerschaften ist es ein Vorsteher der Recht spricht „bei jedem passenden Anlass“! Jesus erklärte das Vorgehen, wir kennen es! (Mat18:15-17)

 

Jesus berief sich auf seinen Vater als Zeugen, als die Pharisäer ihn anklagten, dass das Zeugnis das er über sich selbst ablege nicht wahr sei. Gott ist somit Zeuge, der jede Sache kennt und jede Lüge im Endgericht aufzudecken vermag! Jesus zeigte zudem, dass jedermann in eigener Sache und über sich Zeugnis ablegen darf! Da wir verpflichtet sind die Wahrheit zu reden wird eine willentliche Lüge eines Zeugen mit derselben Härte bestraft, die dem Schuldigen selbst droht!

 

*** Rbi8  Johannes 8:17-18 ***

Auch in eurem eigenen GESETZ steht geschrieben: ‚Das Zeugnis zweier Menschen ist wahr.‘ 18 Ich bin es, der Zeugnis über mich selbst ablegt, und der Vater, der mich gesandt hat, legt Zeugnis über mich ab.“

 

Wo zwei oder drei in einem Namen versammelt sindZu den Aposteln hatte Jesus gesagt: „Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.“ Wo dies nach Jesu Gebot innerhalb des „Königreiches des Sohnes der Liebe“ geschieht ist er in der Mitte und unterstützt gesetzmässiges Handeln! Jesus und Jehova sind es im Falle der Christenversammlung die Zeugnis über gewichtige Dinge ablegen, Bündnisse und Zusagen bestätigen und ungerechtes Tun im Verborgenen ans Licht bringen!

 

*** Rbi8  Matthäus 10:26 ***

Darum fürchtet euch nicht vor ihnen; denn es ist nichts zugedeckt, was nicht aufgedeckt, und [nichts] verborgen, was nicht bekanntwerden wird.

 

Wo etwas im Finsteren getan wird, wo es keine Zeugen gibt da ist stets Jehovas Kenntnis da. Mag auch das Gericht lange auf sich warten so entgeht doch in Harmagedon oder in der Auferstehung keiner seiner verdienten Strafe! Das Millennium ist eine Gerichtszeit, wo jeder das volle Mass erhält, dem er sich bisher zu entziehen vermochte!

 

Gibt es in der Christenversammlung das Todesurteil?

Dass geheimes Tun offengelegt wird und selbst die Todesstrafe in der Christenversammlung nicht einfach abgeschafft wurde, dies zeigte sich früh in der Versammlung Jerusalem. Im Falle des Ananias und seiner Frau Sapphira, damit wurde dies in herausragender Weise als Muster kommender Dinge erwiesen. Jesus führte aus dem Geistbereich durch seine Engel das Urteil unmittelbar aus, das Petrus als Richter gesprochen hatte. Der Ausschluss aus der Versammlung wurde mit der Vollstreckung des Todesurteils beendet! Es ging um Habsucht, um falsches Zeugnis ablegen, um Diebstahl an der Versammlung Gottes und Absprache das Vergehen mittels Lüge zu verbergen.

 

Petrus fällt sein Urteil über Ananiaas und dessen Frau wegen Habsucht und LügeFeld *** Rbi8  Apostelgeschichte 5:3-6 ***

Petrus aber sprach: Ananias, warum hast du dich vom Satan so dreist machen lassen, dem heiligen Geist gegenüber ein falsches Spiel zu treiben und von dem Preis des Feldes insgeheim etwas zurückzubehalten? 4 Blieb es nicht dein, solange es bei dir blieb, und war es nicht, nachdem es verkauft war, weiter in deiner Gewalt? Warum beschlossest du eine solche Tat in deinem Herzen? Du hast ein falsches Spiel getrieben, [und dies] nicht Menschen, sondern Gott gegenüber.“ 5 Als Ananias diese Worte hörte, fiel er nieder und verschied. Und große Furcht kam über alle, die davon hörten. 6 Die jüngeren Männer aber standen auf, hüllten ihn in Tücher und trugen ihn hinaus und begruben ihn.

 

Das Vergehen war willentlicher Betrug und Lüge. Ananias hatte wissentlich und willentlich wider heiligen Geist gesündigt, für welches Vergehen es keine Vergebung gibt! Im Falle der Frau war es Komplizenschaft und Lüge als falsche Zeugin zu Gunsten ihres Mannes!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 5:7-11 ***

Nach einer Zwischenzeit von etwa drei Stunden trat nun seine Frau herein, die nicht wußte, was geschehen war. 8 Petrus sprach zu ihr: „Sag mir, habt ihr [beiden] das Feld für so viel verkauft?“ Sie sagte: „Ja, für so viel. 9 Da [sprach] Petrus zu ihr: „Warum seid ihr [beiden] übereingekommen, den Geist Jehovas auf die Probe zu stellen? Siehe! Die Füße derer, die deinen Mann begraben haben, sind an der Tür, und sie werden dich hinaustragen.“ 10 Da fiel sie augenblicklich zu seinen Füßen nieder und verschied. Als die jungen Männer hereinkamen, fanden sie sie tot, und sie trugen sie hinaus und begruben sie neben ihrem Mann. 11 Infolgedessen kam große Furcht über die ganze Versammlung und über alle, die von diesen Dingen hörten.

 

Auch während des Millenniums wird es Todesstrafe geben! Wer sich des ewigen Lebens als unwürdig erweist, nachdem er genaue Erkenntnis erlangt hat, der wird den höchsten Preis zu entrichten haben: Ewige Abschneidung von den Lebenden! Der Fall des Ananias und seiner Frau hätte einen anderen Verlauf genommen, wenn sie ein offenes Geständnis abgelegt hätten und Bereitschaft zeigten, das Unrecht wieder gut zu machen! „Wer seine Übertretungen zudeckt, wird kein Gelingen haben, doch dem, der [sie] bekennt und läßt, wird Barmherzigkeit erwiesen werden.“ (Spr 28:13)

 

Schlachtopfer für Sünde als Werke der Reue gemäss dem „Bund mit Levi“ endeten mit Jesu Opfertod

Obwohl Gott im GESETZ Schlachtopfer vorsah, damit Sünden zugedeckt werden konnten war dies doch nicht das Ziel, sondern nur ein Ausweg, damit Sünde sich nicht bis zum Himmel aufhäufen konnte! Andererseits hätte Gott Israel oftmals auslöschen müssen, weil die ganze Nation in Sünde verwickelt war! Der Sünder, der nicht zur Rechenschaft gezogen wird bringt die gesamte Versammlung in Verruf!

 

Paulus zitiert nun im Brief an die Hebräer aus Davids Psalm 40, und erinnert daran, wie Jesus zu Beginn seiner Predigttätigkeit in Nazareth die Buchrolle Jesajas nimmt und daraus jenen Abschnitt vorliesst, der ihn als die vorhergesagte Erfüllung, als den Messias identifiziert. Paulus bezieht sich auf das vollkommene Opfer zur Vergebung von Sünden, das die Propheten vorhergesagt haben:

 

Opfertiere im Tempel Jerusalem*** Rbi8  Hebräer 10:5-10 ***

Daher sagt er bei seinem Eintritt in die Welt: „ ,Schlachtopfer und Opfergabe hast du nicht gewollt, aber einen Leib hast du mir bereitet. 6 Du hast kein Wohlgefallen an Ganzbrandopfern und Sünd[opfern] gehabt.‘ 7 Da sprach ich: ‚Siehe! Ich bin gekommen (in der Rolle des Buches steht über mich geschrieben), um deinen Willen, o Gott, zu tun.‘ “ 8 Nachdem er zuerst sagte: „Schlachtopfer und Opfergaben und Ganzbrandopfer und Sünd[opfer] hast du nicht gewollt noch Wohlgefallen daran gehabt“ — [Schlachtopfer,] die gemäß dem GESETZ dargebracht werden —, 9 sagt er darauf wirklich: „Siehe! Ich bin gekommen, um deinen Willen zu tun.“ Er beseitigt das erste, auf daß er das zweite aufrichte. 10 Durch den besagten „Willen“ sind wir durch die Opfergabe des Leibes Jesu Christi ein für allemal geheiligt worden.

 

Der frühere „Bund mit Levi“, „das erste“ sah vor, dass die Priester diese Opfer für Sünden im „Zelt der Zusammenkunft“ und später im Tempel in Jerusalem darzubringen hatten, als Erinnerung und Sühne für die Sünde. Der zweite und „bessere Bund“ kam mit Jesus und sah vor, dass der ganze Wille Gottes ausgeführt werden musste und zum Anreiz hierzu frühere Sünden ein für allemal in der Taufe ausgelöscht würden. Danach untersteht ein Christ dem „GESETZ des Geistes“, „der Herr (Jesus) nun,  ist der Geist“ sagt Paulus und sein „GESETZ des Christus“ gilt es nun als Bundesverpflichtung zu achten! Wer erneut sündigt kommt unter einem „Schleier“, weil er dessen Folgen nicht zu sehen vermag.

 

*** Rbi8  2. Korinther 3:16-17 ***

Doch wenn eine Umkehr zu Jehova [[(zum Herrn (Jesus))]] erfolgt, wird der Schleier weggenommen. 17 Jehova [[(Der Herr (Jesus))]] nun ist der GEIST [[Geist]]; und wo der Geist Jehovas [[(des Herrn (Jesus))]] ist, da ist Freiheit.

 

Der „Schleier“ wird durch Christus weggetan! Juden mussten Jesus als den verheissenen Messias annehmen, um zu Gott zurückzukehren! Nur dadurch erfüllten Sie das „GESETZ des Glaubens“. Dadurch wurde der „Schleier“ der seit Moses auf Israel lag entfernt, indem das „heilige Geheimnis“ jenes kommenden, grösseren Propheten gelüftet wird! (5.Mo 18:14-19; Eph 1:8-14) Heiden müssen Jesus als einzigen Weg der zu Gott führt anerkennen! Die Wahrheit über ihn anzunehmen führt zur Freiheit!

 

*** Rbi8  Johannes 8:31-32 ***

Und so sagte Jesus dann zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger, 32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“

 

Jesus befreit von „Sauerteig der Pharisäer“, der Heuchelei der Schriftgelehrten und schlussendlich von Sünde und vom darauf lastenden „Fluch“ durch Gottes „unverdiente Güte“, wenn wir Eintritt in das „Königreich des Sohnes der Liebe“ durch Taufe als Jünger erlangen! Dazu müssen wir an sein Wort glauben und es ausüben!

 

*** Rbi8  Johannes 14:6-7 ***

Jesus sprach zu ihm: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich. 7 Wenn ihr mich erkannt hättet, würdet ihr auch meinen Vater erkannt haben; von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.“

 

Schlachtopfer nach GESETZ wurden dadurch entfernt, dass der vollkommene Wille Gottes erfüllt wird, dass keines, selbst auch nicht eines der „geringen Gebote“ im GESETZ übertreten wird! Darin liegt die Kunst unseren Belehrens, aufzuzeigen, dass auch die geringen Verbote nur zu unserem Schutz erlassen wurden! Wer dies verstanden hat, dem fällt es leicht innerhalb des eingeengten Weges zu verweilen!

 

Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden.
*** Rbi8  Matthäus 5:19 ***

Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden.

 

Dies und nichts anderes hat Jesus gelehrt, vorgemacht und er blieb treu bis in den Tod! Durch diesen Tod kam Gottes „unverdiente Güte“ über uns, welche den „Fluch“ zufolge Sünde der auf uns lastete auslöschte! Wir müssen Jesu Fussstapfen nachfolgen! Das taten ja bereits die Apostel und die meisten der ersten Jünger! Darum bittet Paulus die Korinther und damit auch uns:

 

*** Rbi8  1. Korinther 11:1 ***

Werdet meine Nachahmer, so wie ich Christi [Nachahmer] bin.

 

Wir müssen das geistige Augenlicht dazu gebrauchen alles zu verstehen, um unser Herz anleiten zu lassen. Allen die bisher in Sünde gefangen sind verkündete Jesaja, dass der Messias kommen würde, um „...  den Gefangenen Freilassung zu predigen.“ Es ging nicht um Gefangene im Gefängnis, die eine verdiente Strafe verbüssen, sondern um die Gefangenschaft durch den Teufel zufolge des sündigen Fleisches! (2.Ti 2:26)  „... um die Zerschlagenen als Freigelassene wegzusenden.“ Lukas schreibt darüber:

 

*** Rbi8  Lukas 4:16-21 ***

Und er kam nach Nazareth, wo er aufgezogen worden war; und nach seiner Gewohnheit ging er am Sabbattag in die Synagoge, und er stand auf, um vorzulesen. 17 Da wurde ihm die Buchrolle des Propheten Jesaja gereicht, und er öffnete die Buchrolle und fand die Stelle, wo geschrieben war: 18 „Jehovas Geist ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, um den Armen gute Botschaft zu verkünden, er hat mich ausgesandt, um den Gefangenen Freilassung zu predigen und den Blinden Wiederherstellung des Augenlichts, um die Zerschlagenen als Freigelassene wegzusenden, 19 um Jehovas annehmbares Jahr [[(das nach Harmagedon folgende JJubeljahr)]] zu predigen.“ 20 Darauf rollte er die Buchrolle zusammen, gab sie dem Diensttuenden zurück und setzte sich; und die Augen aller in der Synagoge waren gespannt auf ihn gerichtet. 21 Dann fing er an, zu ihnen zu sprechen: „Heute ist dieses Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt worden.“

 

Jesus selbst gab sich seiner Heimatgemeinde Nazareth zu Beginn zu erkennen, dass er der Messias sei, der dies erfüllen würde. Sie aber lehnten ihn ab und versuchten ihn daraufhin gar zu töten (Lu 4:28-30).

 

Jesaja Psalm 40: Jesus vorhergesagtPaulus zitierte den Psalm 40, wo David das bevorstehende perfekte Opfer des menschlichen Leibes Jesus beschrieb.

 

*** Rbi8  Psalm 40:5-8 ***

An Schlachtopfer und Opfergabe hast du kein Gefallen gehabt [[(im Zusammengang mit Sünden)]];

Diese meine Ohren hast du geöffnet.

Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gefordert.

 7 Im Hinblick darauf sprach ich [[(Michael, als Mensch Jesus)]]: „Siehe, ich bin gekommen,

In der Rolle des Buches steht über mich geschrieben.

 8 Deinen Willen zu tun, o mein Gott, ist meine Lust gewesen,

Und dein Gesetz [[GESETZ]] ist in meinem Innern.

 

Jesus hatte das ganze GESETZ Gottes, alle Gebote, die grossen und die geringen in ihrer ganze Tiefe der Bedeutung verstanden und wandte daher stets die dahinterliegenden Prinzipen an, deren Verletzung das GESETZ verbietet! „Die Liebe fügt dem Nächsten nichts Böses zu; daher ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.“ (Rö 13:10)

 

Was Paulus nun im 1.Brief an die Korinther an den Vorstehern bemängelt hatte ist, dass keiner Gerechtigkeit herbeigeführt hatte und dem Recht dadurch Nachachtung verschaffte! Das Urteil der Versammlung ist durch einen oder mehrere "Weise" zu fällen, die dieses selbe GESETZ an dem Jesus „seine Lust hatte“ und das „in seinem Innern“ ist nun zur Anwendung brachten!

 

Aufgrund von welchem GESETZ (Paulus nannte im Römerbrief insgesamt zumindest 7 verschiedene Gesetze!) soll heute und künftig denn wahres Recht gesprochen werden? Weder aufgrund eines kanonischen Rechts irgend einer Kirche, die mit der Vernichtung „Babylons der Grossen“ enden, noch eines Rechts irgend einer der in Harmagedon vergehenden Nationen, noch jenem der UNO, die ja selbst ebenso „in die Vernichtung weggeht“! (Off 17:8) Nur das „Königreich des Sohnes seiner Liebe   hat Bestand und nur wer Jesu Geboten treu bleibt wird darin verbleiben und Eingang finden in das künftige „Königreich des Vaters“. So lauten die Spielregeln eines wahren Christen!

 

Jehovas Königreich über das "Israel Gottes"
  

Gottes GESETZ war, ist und bleibt für ewig gültig

Dass das GESETZ Mose nicht geendet hatte und die Todesstrafe durch Christus nicht abgeschafft wurde, dies zeigte sich doch deutlich  wie bereits gesehen im Falle des Ananias und seiner Frau und in herausragender Weise. Jesus vollstreckte durch Engel das Urteil des Petrus als Richter unmittelbar. Wie sonst sollte Jesus das Gericht Harmagedons vollstrecken? Verwechseln wir nicht Gottes Geduld mit Nachlässigkeit!

 

Der endgültige Ausschluss aufgrund willentlicher Sünde aus der Versammlung wurde mit der Vollstreckung des Todesurteils vollzogen! Jeus drohte dies Strafmass den Führern seiner Tage an!  Aus der „Gehenna“ gibt es nur noch eine Auferstehung zum Schlussgericht, die mit dem endgültigen Urteil Gottes und Vernichtung im symbolischen „Feuersee“ endet, dem „zweiten Tod“ ohne Auferstehungshoffnung. Das Vergehen des Ananias war willentlicher Betrug und im Falle der Frau Komplizenschaft! „Ananias, warum hast du dich vom Satan so dreist machen lassen, dem heiligen Geist gegenüber ein falsches Spiel zu treiben“?

 

Wer Gott gegenüber falsch spielt hat kein Anrecht auf Vergebung! Ananias hatte eine verbindliche Zusage den Aposteln gegenüber gemacht, wie alle übrigen, ihre Habe zu verkaufen und den Verkaufserlös in die gemeinsame Kasse einzulegen, um daraus das Wohl der ganzen Gemeinde zu bestreiten! Jehova zeigte durch den Vollzug der Todesstrafe mittels Engel, dass ein gravierendes Vergehen auch in der Christenversammlung mit dem Tod endet, das GESETZ weiterhin seine Erfüllung findet! Am Gerichtstag Gottes ist Jesus Richter und mit seinen Engeln Vollstrecker des Urteils am Tag von Harmagedon! Urteilsspruch und Urteilsvollstreckung können dabei zeitlich weit auseinanderklaffen, das aber hebt das Urteil nicht auf, auch der adamische Tod nicht! Auch während des Millenniums wird es die Todesstrafe geben! Wer sich des ewigen Lebens als unwürdig erweist, nachdem er genaue Erkenntnis erlangt hat, der wird den höchsten Preis zu entrichten haben: Ewige Abschneidung von den Lebenden!

 

Schwert aus dem Mund des Reiters auf dem weissen Pferd*** Rbi8  Offenbarung 19:21 ***

Die übrigen aber wurden mit dem langen Schwert getötet, das aus dem Mund dessen hervorging, der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden von ihren Fleischteilen gesättigt.

 

Wenn heutige Kirchen diese Tatsachen so lehren würden, wären ihre Reihen bald leer! Indem sie eine ungesetzliche Toleranz lehren sind sie in Gottes Augen dafür schuldig, dass „Sünde sich bis zum Himmel aufhäuft“! Gott selbst legt Zeugnis gegen sie ab: (Off 18:5)

 

*** Rbi8  Matthäus 5:19-20 ***

Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Vorsteher, die kein gerechtes Gericht sprechen verführen in Wirklichkeit zu Gesetzlosigkeit hin! Richter aber, die den Gerechten als ungerecht erklären und den Ungerechten frei sprechen werden von den Aposteln gerichtet werden! Es wird keinerlei Parteilichkeit geben!

 

*** Rbi8  1. Korinther 6:2-3 ***

Oder wißt ihr nicht, daß die Heiligen die Welt richten werden? Und wenn durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr da nicht geeignet, ganz geringfügige Dinge rechtlich zu entscheiden? 3 Wißt ihr nicht, daß wir [[(die Apostel)]] Engel [[(gr.: aggelos = Boten, Vorsteher)]] richten werden?

 

Der Bund für das Königreich mit seinen Aposteln versprach jenen, dass sie die 144.000 Vorsteher Israels richten werden! Das tat Paulus schon damals, indem er ungetreue Vorsteher von ihren Posten entfernte, so wie er das Urteil von Jesus her kannte oder hörte! (Mat 19:28)

 

*** Rbi8  Psalm 50:7-23 ***

Sclachtopfer beim Zelt der ZusammenkunftHöre zu, o mein Volk, und ich will reden,

O Israel, und ich will Zeugnis gegen dich ablegen.

Ich bin Gott, dein Gott.

 8 Nicht hinsichtlich deiner Schlachtopfer weise ich dich zurecht

Noch [hinsichtlich] deiner Ganzbrandopfer, [die] beständig vor mir [sind].

 9 Ich will nicht aus deinem Haus einen Stier nehmen,

Aus deinen Hürden Ziegenböcke.

10 Denn mir gehört jedes wildlebende Tier des Waldes,

Die Tiere auf tausend Bergen.

11 Mir ist jedes geflügelte Geschöpf der Berge gut bekannt,

Und das Tiergewimmel des freien Feldes ist bei mir.

12 Wäre ich hungrig, ich würde es dir nicht sagen;

Denn mir gehört das ertragfähige Land und seine Fülle.

13 Soll ich das Fleisch von starken [Stieren] essen,

Und soll ich das Blut von Ziegenböcken trinken?

14 Bring als dein Schlachtopfer Gott Dank dar,

Und bezahl dem Höchsten deine Gelübde;

15 Und rufe mich an am Tag der Bedrängnis.

Ich werde dich befreien, und du wirst mich verherrlichen.“

16 Aber zu dem Bösen wird Gott sagen müssen:

„Welches Recht hast du, meine Bestimmungen aufzuzählen

Und meinen Bund in deinem Mund zu führen?

17 Ja du — du hast Zucht gehaßt,

Aber zu dem Bösen wird Gott sagen müssen: 
„Welches Recht hast du, meine Bestimmungen aufzuzählen
Und meinen Bund in deinem Mund zu führen?

Und du wirfst meine Worte ständig hinter dich.

18 Wann immer du einen Dieb sahst, hattest du sogar Gefallen an ihm;

Und dein Teil war bei Ehebrechern.

19 Deinem Mund hast du freien Lauf zu Schlechtem gelassen.

Und deine Zunge hältst du an Trug geheftet.

20 Du sitzt [und] redest gegen deinen eigenen Bruder,

Gegen den Sohn deiner Mutter gibst du einen Fehler preis.

21 Diese Dinge hast du getan, und ich schwieg still.

Du nahmst an, daß ich ganz bestimmt dir gleich werden würde.

Ich werde dich zurechtweisen, und ich will [die] Dinge vor deinen Augen in Ordnung bringen.

22 Versteht dies bitte, ihr, die ihr Gott vergeßt,

Damit ich [euch] nicht zerreiße, ohne daß irgendein Befreier da wäre.

23 Wer als sein Schlachtopfer Danksagung darbringt, ist der, der mich verherrlicht;

Und was den betrifft, der einen festgesetzten Weg einhält:

Ich will ihn die von Gott [bewirkte] Rettung sehen lassen.“

 

Gott wünscht als annehmbares Schlachtopfer Dank und dass wir das Gelübde, das wir in der Taufe abgelegt haben einhalten und die Gerechtigkeit Gottes ausüben!

 

Ebenso wie Israel im Sinai vor Gott gelobte alles einzuhalten, nachdem Jehova die zehn Gebote und die richterlichen Entscheidungen verkündet hatte, ebenso lautet das Bundesgebot für uns bei der Taufe:

 

*** Rbi8  2. Mose 24:7-8 ***

Schließlich nahm er das Buch des Bundes und las es vor den Ohren des Volkes. Dann sagten sie: „Alles, was Jehova geredet hat, wollen wir tun und befolgen.“ 8 Da nahm Moses das Blut und sprengte es auf das Volk und sprach: „Hier ist das Blut des Bundes, den Jehova mit euch hinsichtlich all dieser Worte geschlossen hat.“

 

Der Taufbund schliesst alle Veränderungen im GESETZ die Christus als neuen Hohepriester-König gebracht hatte mit ein! Die Strafbestimmungen für verschiedene Vergehen die durch Moses noch toleriert wurden erfahren unter Jesus als Richter eine Verschärfung! Der Prophet Amos erklärt, was erneut am Gerichtstag Geltung hat. So sind es alle heidnischen Feste der Christenheit, die nicht Gottes Rechtsmassstab im Zentrum haben: Sie sind für Gott unannehmbar!

 

Gott härt nicht auf das Getöse der Lieder und Kirchenmusik*** Rbi8  Amos 5:20-24 ***

Wird nicht der Tag Jehovas [[(Harmagedon)]] Finsternis sein und nicht Licht; und wird er nicht Dunkelheit haben und keinen Glanz? 21 Ich habe gehaßt, ich habe verworfen eure Feste, und ich werde den Geruch eurer feierlichen Versammlungen nicht genießen. 22 Denn wenn ihr mir Ganzbrandopfer darbringt, werde ich selbst an euren Opfergaben kein Wohlgefallen finden, und eure Gemeinschaftsschlachtopfer von Masttieren werde ich nicht anschauen. 23 Entferne von mir das Getöse deiner Lieder; und den melodischen Klang deiner Saiteninstrumente mag ich nicht hören. 24 Und möge sich das Recht einherwälzen wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein beständig fließender Wildbach.

 

Vorsteher, die kein gerechtes Gericht sprechen verführen in Wirklichkeit zu Gesetzlosigkeit hin! Richter aber, die den Gerechten als ungerecht erklären und den Ungerechten frei sprechen werden nun ihrerseits von den Aposteln gerichtet werden! Es wird keinerlei Parteilichkeit geben! Jeder wird das ihm Zustehende erhalten! Jesaja prophezeite:

 

*** Rbi8  Jesaja 29:17-21 ***

Ist es nicht nur noch eine sehr kleine Zeit, und der Libanon soll in einen Obstgarten verwandelt werden, und der Obstgarten selbst wird wie ein Wald gerechnet werden? 18 Und an jenem Tag werden die Tauben bestimmt die Worte des Buches hören, und aus dem Dunkel und aus der Finsternis werden sogar die Augen der Blinden sehen. 19 Und die Sanftmütigen werden sicherlich ihre Freude in Jehova selbst mehren, und auch die Armen der Menschen werden in dem Heiligen Israels selbst frohlocken, 20 denn der Tyrann soll sein Ende finden, und der Prahler soll schließlich enden, und alle, die beständig auf der Wacht sind, Schaden zu tun, sollen weggetilgt werden, 21 die, die einen Menschen durch [sein] Wort zur Sünde hinführen, und die, die sogar den im Tor Zurechtweisenden ködern, und die, die den Gerechten mit leeren Argumenten beiseite stoßen.

 

Lassen wir uns durch schöne religiöse Bräuche, wie die Festzeiten in den Kirchen mit Emotionen weckender Musik nicht irre führen! Wer Gottes Gebote nicht hält und sie nicht gelehrt hat wird „Geringster“ genannt werden! Dazu gehört das Einhalten von Gottes Sabbaten und die in den richterlichen Entscheidungen festgeschriebenen Festzeiten! Jeder muss sich zuvor reinigen, Fehler eingestehen und Bereuen mit Werken der Reuse.

 

Adam hat nicht die Sünde vererbt, sondern die Folgen der Sünde, die „Sterblichkeit“ und das „Gesetz des sündigen Fleisches

Ein verwandtes Thema, von dem christliche Kirchen reden ist die „Erbsünde Adams“, die wir hier kurz betrachten. Wir haben nicht die Sünde Adams geerbt, sondern die Folgen der Sünde, die „Verweslichkeit“ und „Sterblichkeit“ mit sich brachte. Als Adam verurteilt wurde konnte er keine Kinder mehr zeugen, welche vollkommen gewesen wären, sondern vererbte nun das „Gesetz des sündigen Fleisches“, die Triebe in uns in seinen veränderten Genen, die uns verleiten Gottes Geboten zuwider zu handeln. 

 

Darum bittet Paulus, dass er von diesem Leib befreit werde, welcher der Sünde verfallen ist! Paulus bittet nicht um einen Geistleib wie ihn Engel besitzen, selbst dann nicht, wenn Kirchen dies in ihrer „veränderten guten Botschaft“ eigenwillig so interpretieren, um eine himmlische Auferstehung vorzutäuschen.

 

*** Rbi8  Römer 7:22-25 ***

Ich habe wirklich Lust an dem Gesetz Gottes gemäß dem Menschen, der ich innerlich bin, 23 aber ich sehe in meinen Gliedern ein anderes Gesetz, das dem Gesetz meines Sinnes widerstreitet und mich gefangennimmt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist. 24 Ich elender Mensch! Wer wird mich befreien von dem Leib, der diesem Tod verfallen ist? 25 Dank sei Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! So bin ich selbst denn mit [meinem] Sinn ein Sklave des Gesetzes [[GESETZES]] Gottes, mit [meinem] Fleisch aber des Gesetzes der Sünde.

 

Dieses „befreien von dem Leib, der diesem Tod verfallen ist“ geschieht einerseits für die Toten am Tag der Auferstehung, für die Lebenden am Tag, wo Jesus dem Vater das Königreich übergibt, nachdem er den „letzten Feind“, den Tod zunichte gemacht hat und der bisher sterbliche Leib „in einem Nu“ zu „Unverweslichkeit und Unsterblichkeit  umgewandelt worden ist! Der Zeitpunkt ist klar definiert! Die „letzte“ der sieben Posaunen oder Trompeten! [Bb1; a1]

 

Jubel im Himmel bei der siebten Posaune *** Rbi8  1. Korinther 15:51-52 ***

Seht, ich sage euch ein heiliges Geheimnis: Wir werden nicht alle [im Tod] entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, 52 in einem Nu, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden.

 

Das auferweckt werden in der Erstauferstehung und die Verwandlung der Versiegelten des Überrests unter den Lebenden steht in Verbindung mit dem „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ und ist eindeutig erst nach Harmagedon einzuräumen! Paulus hatte doch versprochen, dass „die Lebenden den Toten keineswegs zuvorkommen“ würden. Das gilt natürlich auch umgekehrt!

 

*** Rbi8  1. Thessalonicher 4:15-16 ***

Denn dies sagen wir euch durch Jehovas Wort, daß wir, die Lebenden, die bis zur Gegenwart des Herrn am Leben bleiben, denen keineswegs zuvorkommen werden, die [im Tod] entschlafen sind; 16 denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes, und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen.

 

Kein Verstorbener geht in den Himmel hinauf, sondern klar und deutlich kehrt Jesus zur Erde zurück und hier findet die Auferstehung „gemäss ihrem Rang“ statt! Paulus erklärt zudem deutlich, dass er als Apostel zu jenem Zeitpunkt nach Harmagedon bereits erneut unter den Lebenden ist: Darum der 2.Rang nach Jesus in der „Frühauferstehung“, bei Jesu erster Wiederkehr, dem „Zeichen Jonas“! [B1] Das erklärt sich nur mittels der angekündetem „exanastasin“ [B1](Phi 3:11, 20, 21). Jesus kommt zudem vom Himmel zur Erde herab. Die Toten sind somit nicht im Himmel und all dies ist wiederum mit der „siebten Posaune Gottes“ verbunden!

 

Die Umwandlung der Harmagedon überlebenden „grossen Volksmenge“ dagegen erfolgt erst zwei Wochen nach der „Erstauferstehung“ im neuen System, 30 Tage nach Harmagedon, am Tag des Trompetenfestes, wenn die Überlebenden Auserwählten und die Auferweckten der 144.000 inzwischen in Amt und Würde eingesetzten Priesterkönige mit Jesus auf dem Berg Zion offenbar gemacht werden und Jesus am selben 15.Tischri, dem 1.Tag des Laubhüttenfestes dem Vater die vollständige Ernte der Erde übergibt! Dies ist 45 Tage nach Harmagedon, am Ende der von Daniel verkündeten Frist von 1335 Tagen [C4; BbC; e1]

 

3.3.1.5          Jesu Vorbild, was Umgang mit Sündern betrifft

 

Wahre Reue, wie sie das GESETZ vorsieht führt immer wieder zur Vergebung von unwillentlichen Sünden!

Jesus hatte unmittelbar nachdem er den Ablauf des Gerichtsverfahrens erklärt hatte (Mat 18:15-20) auch die Regel für das Vergeben bei Reue festgesetzt:

 

Siebenundsiebzig Mal sollen wir vergeben = immer!*** Rbi8  Matthäus 18:21-22 ***

Dann trat Petrus herzu und sagte zu ihm: „Herr, wievielmal mag mein Bruder gegen mich sündigen und soll ich ihm vergeben? Bis zu siebenmal? 22 Jesus sprach zu ihm: „Ich sage dir: Nicht bis zu siebenmal, sondern: Bis zu siebenundsiebzigmal.

 

Das Prinzip ist damit deutlich gemacht: Es gibt keine Begrenzung für Vergebung, wo immer Reue existiert! Denken wir daran, dass  uns ewiges Leben bevorsteht und damit zeitlos Fehler geschehen werden. Wir neigen alle zu Fehlverhalten zu verirren und sie zu wiederholen. Wir alle benötigen Zurechtweisung, das Disziplinieren, um auf den geraden Pfad zurückzukehren. Wer sich aber verhärtet und bei der Sünde bleibt, der ist es, der keine Vergebung erhält, weil er sich ja gegen heiligen Geist versündigt hat! Der willentliche Sünder hat in der Christenversammlung und später im kommenden System auf der Erde keinen Platz! Ziel ist Vollkommenheit wie Jesus sie vorgelebt hat.

 

Andererseits war Jesus damals nicht zum Gericht gekommen, sondern um Ungerechte zur Gerechtigkeit zu rufen, Sünder zur Reue zu bewegen! Er zeigte, was wahre Barmherzigkeit beinhaltet, wenn ein reuiger Sünder bereit ist von seinem falschen Pfad abzukehren! Paulus fordert darum nun auch die Glieder der Versammlung Korinth auf, dem umgekehrten reuigen Hurer, jenem verloren gegangenen und wiedergefundenen „Schaf“ zu vergeben und erneut durch Liebeserweise zu zeigen, dass er in der Versammlung voll integriert ist!

 

Den ersten Schritt mussten die Vorsteher tun, indem sie das verlorene und verletzte „Schaf“ auch nach dem Ausschluss nicht vergassen, sondern  zur Umkehr ermahnten! War der Fehlbare bereit später auf die Zurechtweisung positiv zu reagieren und Gottes Recht erneut anzuerkennen, der uns Grenzen setzt? Das war offensichtlich bei jenem Hurer der Fall! Er löste seine illegitime Beziehung und tat Werke die der Reue entsprechen. Das gab Grund für den neuerlichen richterlichen Entscheid zur Aufnahme. Das musste aber ein wohlüberlegter Schritt sein, um nicht Anteil an einem Sünder zu haben! (Apg 26:19, 20)

 

*** Rbi8  1. Timotheus 5:22 ***

Lege niemals deine Hände jemandem voreilig auf; auch habe nicht teil an den Sünden anderer; bewahre dich selbst keusch.

 

Vorsteher müssen zwischen echter Reue und Vorspiegelung von Reue, die nicht von echten Werken begleitet ist zu unterscheiden wissen!

 

Auch darin mussten nun ebenfalls die Versammlungsglieder Treue zeigen und ihre zuvor verletzten Gefühle unter Kontrolle bringen! Die Agape-Liebe ist zu allem fähig und vollbringt alles, was mit Gottes Willen im Einklang steht!

 

Sünder suchen und zur Reue bewegen, statt sich pharisäerhaft überheblich und abschätzig zu zeigen

Jesu Handlungsweise verwunderte aber die Pharisäer und Schriftgelehrten, die sich von einmal deklarierten Sündern vollkommen abtrennten, in scheinbarer Erfüllung des Gebotes sich von Unreinem getrennt zu halten! Jesus zeigte nun auch hier das leitende Prinzip hinter jenem Gebot, das nicht Verbrüderung mit den Schlechten bedeutet, sondern Handlungen verlangt, um den Sünder zur Umkehr zu bewegen!

 

Schafhirte und seine Herde die ihm folgt *** Rbi8  Lukas 15:1-7 ***

Alle Steuereinnehmer und die Sünder kamen nun fortwährend in seine Nähe, um ihn zu hören. 2 Deshalb murrten sowohl die Pharisäer als auch die Schriftgelehrten fortwährend und sprachen: „Dieser Mann heißt Sünder willkommen und ißt mit ihnen.“ 3 Darauf redete er dieses Gleichnis zu ihnen, indem er sprach: 4 Welcher Mensch unter euch, der hundert Schafe hat, wird nicht, wenn er eines von ihnen verliert, die neunundneunzig in der Wildnis hinter sich lassen und dem einen verlorenen nachgehen, bis er es findet? 5 Und wenn er es gefunden hat, legt er es auf seine Schultern und freut sich. 6 Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und seine Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: ‚Freut euch mit mir, denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war.‘ 7 Ich sage euch, daß so im Himmel mehr Freude über einen einzigen Sünder sein wird, der bereut, als über neunundneunzig Gerechte, die der Reue nicht bedürfen.

 

Die ganze Versammlung war nun gefordert sich über das verlorene Schaf zu freuen, weil es wiedergefunden war! Die Ältesten in Korinth hatten offenbar nach dem Schaf gesucht! Die Übertretung von Gottes GESETZ und die Konsequenz war dem Sünder voll ins Bewusstsein gekommen und er hatte die richtige Handlung im Einklang mit Gottes Gebot vollzogen und die Handlungsweise gelassen!

 

Die Katholische Kirche, mit ihrer Ohrenbeichte erfüllt Gottes Anspruch nach Gerechtigkeit hiermit in keiner Form. Da ja Unrecht dabei nicht gesühnt wird und eine symbolische Strafe durch Verhängen einiger Gebete kein Unrecht zu sühnen vermag! Die Sünde bleibt und häuft sich daher bis zum Himmel auf (Off 18:5).

 

Sollen wir nur Freunde grüssen oder auch die, die sich als Feinde erweisen?

Jehovas Zeugen entfernen den Uneinsichtigen zwar durch eine Rechtskomitee aus ihren Reihen, das sind jährlich etwa 1% aller Zeugen! Sie verbieten gleichzeitig jeden Kontakt mit einer solchen Person, indem der als schuldig Erklärte weder begrüsst wird noch jemand mit ihm Gespräche führt! Kein Gruss, kein verziehen der Gesichtsmuskulatur ist erlaubt.

 

Strategie Jehovas Zeugen bei Ausschluss: Immer selbst schuld Der als schuldig Erklärte wird wie inexistent, wie Luft behandelt! Jesu eigene Worte verhallen im Wind, selbst Feinde zu lieben. Als Zensurmassnahme soll der Ausgeschlossene aber trotzdem jede Versammlung besuchen, in der letzten Reihe, hineinkommen, wenn schon alle da sind und herausgehen vor den anderen. Das ist ein höchst erniedrigendes Spiessrutenlaufen und die Prozedur dauert zumindest ein ganzes Jahr! Paulus erwähnt nirgends etwas dergleichen! Ausschluss bedeutet draussen zu sein, nicht halb drin! Jesus gab aber ein anderes Konzept, das es auch zu berücksichtigen gilt:

 

*** Rbi8  Matthäus 5:43-48 ***

Ihr habt gehört, daß gesagt wurde: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.‘ 44 Doch ich sage euch: Fahrt fort, eure Feinde zu lieben und für die zu beten, die euch verfolgen, 45 damit ihr euch als Söhne eures Vaters erweist, der in den Himmeln ist, da er seine Sonne über Böse und Gute aufgehen und es über Gerechte und Ungerechte regnen läßt. 46 Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr? Tun nicht auch die Steuereinnehmer dasselbe? 47 Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr da Besonderes? Handeln nicht auch die Leute von den Nationen ebenso? 48 Ihr sollt demnach vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.

 

Zur Vollkommenheit gehört somit weit mehr, als einem Ritual zu folgen, das jedes Grüssen verbietet! Dabei gibt es eine einzige Ausnahme und die beschreibt Johannes: Es ist wie schon weiter oben erklärt die Abtrünnigkeit von der Lehre Gottes und seines Christus, nachdem bei jemandem eine genaue Erkenntnis der Wahrheit vorliegt. Dies erst hat den vollkommenen Unterbruch jedes sozialen Kontaktes zur Folge!

 

Welchen Weg nehmen wir?*** Rbi8  2. Johannes 8-11 ***

Gebt acht auf euch selbst, damit ihr die Dinge nicht verliert, die wir erarbeitet haben, sondern daß ihr vollen Lohn erlangen mögt. 9 Jeder, der vorausdrängt und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht. Wer in dieser Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn. 10 Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn niemals in euer Haus auf, noch entbietet ihm einen Gruß. 11 Denn wer ihm einen Gruß entbietet, hat an seinen bösen Werken teil.

 

Es geht klar und deutlich um die Lehre der Apostel und das Abweichen von dieser Lehre, wie dies im Falle des Hymenäus, Alexanders und Philetus der Fall war! Jene waren von Paulus selbst belehrt worden wie die Auferstehung der Toten sein werde. Dennoch eilten sie jener Lehre der Auferstehung am „Tag des Herrn“ voraus und lehrten, „die Auferstehung sei bereits geschehen“. Das entsprach nicht der Wahrheit, welche Paulus lehrte und auf dessen Zurechtweisung hin waren sie nicht bereit die Wahrheit anzunehmen, sondern blieben bei ihrer eigenen, veränderten Lehre, was aber zu Gottlosigkeit hin führt, da Jehova niemals auf der Seite von willentlichen Lügnern zu finden ist!

 

*** Rbi8  2. Timotheus 2:16-19 ***

Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten, 17 und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän. Hymenäus und Philetus gehören zu diesen. 18 Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger. 19 Doch die feste Grundlage Gottes bleibt bestehen und hat dieses Siegel: „Jehova [[der Herr (Jesus)]] kennt die, die ihm gehören“ und: „Jeder, der den Namen Jehovas [[des Herrn (Jesus)]] nennt, lasse ab von Ungerechtigkeit.

 

Johannes, der selbst den Gruss solchen Menschen gegenüber verweigert handelt somit klar und deutlich gemäss Gottes GESETZ! Eine solche aus der Versammlung geworfene Person ist in geistigem Sinne tot! Sie erklärt doch durch ihr Beharren auf Irrtum und Lüge, dass Gott, dass Jesus und dass die Apostel selbst eine lügnerische Lehre betreffend der Auferstehung verbreiten würden! Sie machen sich damit zu Göttern, die ihre Lehre über Gottes Wort stellen, zu „Antichristen“, weil sie eine andere Art der Auferstehung lehren wie es Christus verkündet hat und zu „falschen Aposteln“, weil sie sich auf dieselbe Ebene stellen, um ihre eigene „offizielle Wahrheit“ zu verkünden!

 

Dass solche Abtrünnigen trotzdem viele Anhänger finden muss uns nicht verwundern! Der „breite Weg der in die Vernichtung führt“ ist anziehender, wie der durch GESETZ und Gottes Wort eingeengte Weg den Christus lehrte!

 

Was ist Wahrheit?
  

Keinen anderen Göttern und deren falschen Lehren nachfolgen!

Johannes hatte bestimmt die deutliche Warnung Gottes durch Moses in Erinnerung, als er in der Tiefebene Moabs Israel nochmals das ganze GESETZ wiederholte:

 

*** Rbi8  5. Mose 6:14-15 ***

Ihr sollt nicht anderen Göttern nachgehen, irgendwelchen Göttern der Völker, die rings um euch her sind 15 (denn Jehova, dein Gott in deiner Mitte, ist ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert), damit nicht der Zorn Jehovas, deines Gottes, gegen dich entbrennt und er dich von der Oberfläche des Erdbodens hinweg vertilgen muß.

 

Wer anderen Göttern nachfolgt unterliegt Gottes eigenem Urteil der Vernichtung! Jehova warnte immer und immer wieder, dass er ein eifersüchtiger Gott sei! Gegenüber Hosea hatte Gott später erklärt, dass wer sich einer „Hure“, sowohl physisch wie geistig anschliesst, sich davon abwendet Jehova zu folgen (Hos 1:2). Die Offenbarung erklärt alle Glieder oder Töchter „Babylons der Grossen“ als Teil einer „Hure“, die sich alle von Gott und dessen GESETZ entfernt haben! (1.Kor 6:15-20)

 

*** Rbi8  5. Mose 8:19-20 ***

Und es soll geschehen, wenn du gar Jehova, deinen Gott, vergessen solltest und du tatsächlich anderen Göttern nachgehen und ihnen dienen und dich vor ihnen niederbeugen solltest, daß ich heute Zeugnis gegen euch ablege, daß ihr ganz bestimmt umkommen werdet. 20 Wie die Nationen, die Jehova vor euch her vernichtet, ebenso werdet ihr umkommen, weil ihr nicht auf die Stimme Jehovas, eures Gottes, hören werdet.

 

Gottes Urteil gegen Abtrünnige, die eindeutig nicht auf Gott hören wollen, lautet somit auf vollkommene Abschneidung von Israel! Sich von solchen Abtrünnigen, welche zuvor die Wahrheit erkannt hatten vollkommen zu trennen, das will Johannes erreichen! Er spricht im Gefolge deutlich und klar wer zu jener Gruppe gehört und nennt sie „Antichristen“, weil sie die Lehre über Christus, dessen Auferstehung von den Toten und die künftige Auferstehung am „Tag des Herrn“ sehr wohl kennen, aber sie durch eine veränderte Lehre ihrer Glaubensväter vertauschten! Johannes stellt dagegen erneut die Gebote Gottes ins Zentrum, wenn er vom „Antichrist“ spricht, der Jesu Wiederkommen „im Fleische“ leugnet:

 

*** Rbi8  2. Johannes 6-7 ***

Und das bedeutet Liebe, daß wir weiterhin nach seinen Geboten wandeln. Dies ist das Gebot, so wie ihr von Anfang an gehört habt, daß ihr weiterhin darin wandeln sollt. 7 Denn viele Betrüger sind in die Welt ausgegangen, Personen, die das Kommen [[(Vergangenheit und Zukunft!)]] Jesu Christi im Fleische nicht bekennen. Dies ist der Betrüger und der Antichrist.

 

Jeder, der lehrt dass Christus nicht „im Fleische“ aus der Jungfrau Maria gekommen ist, nicht „im Fleische“ am dritten Tag nach seinem Tod auferstanden ist und nicht „im Fleische“ als „Menschensohn“ wiederkommen wird ist laut den Worten des Johannes ein „Antichrist“!

 

Lassen wir uns durch Worte die blenden nicht irreführen! Schon Israel nannte das „goldene Kalb“ um das sie tanzten „Jehova“. Es sollte daher nicht verwundern, wenn Religionen Jesus oder Jehova ins Zentrum stellen, in Wirklichkeit aber deren Erzgegner Satan und seinen Dämonen Dienst verrichten! Der „Engel des Lichts“ veranlasst auch seine Helfershelfer so zu erscheinen.

 

Satan nimmt die Gestalt  eines Engels des Lichts an*** Rbi8  2. Korinther 11:14-15 ***

Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt immer wieder die Gestalt eines Engels des Lichts an. 15 Es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener immer wieder die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen. Ihr Ende aber wird gemäß ihren Werken sein.

 

Alles beginnt stets damit, anstatt auf Jehovas Stimme, sein Wort und Gebot zu achten ein anderes Gebot höher zu stellen, das diesem widerspricht! Es wird stets in Übertretung eines göttlichen GESETZES enden!

 

Weder Träume, noch Prophetie, noch Zeichen und gar Wunder sind gesicherte Dinge, um zu sagen, ob etwas von Gott her stammt oder von seinem Gegner, Satan! Der Teufel hat grosse Macht und vollbringt Dinge, die ausserhalb unseres Vermögens liegen! Sie sollen blenden und uns verleiten ihm und Menschen nachzufolgen, die vor ihm möglicherweise nur einen einzigen Akt der Anbetung vollbracht hatten! Ihnen aber gibt er Autorität und lässt durch sie grosse Dinge geschehen, so dass ihm alle Völker und Religionen dienen!

 

*** Rbi8  5. Mose 13:1-5 ***

Falls ein Prophet oder ein Träumer eines Traumes in deiner Mitte aufsteht und dir tatsächlich ein Zeichen oder ein Wunder gibt, 2 und das Zeichen oder das Wunder trifft ein, von dem er zu dir geredet hat, indem [er] sprach: ‚Laß uns anderen Göttern nachwandeln, die du nicht gekannt hast, und laß uns ihnen dienen‘, 3 sollst du nicht auf die Worte jenes Propheten oder auf den Träumer jenes Traumes hören, denn Jehova, euer Gott, stellt euch auf die Probe, um zu erkennen, ob ihr Jehova, euren Gott, mit eurem ganzen Herzen und eurer ganzen Seele liebt. 4 Jehova, eurem Gott, solltet ihr nachwandeln, und ihn solltet ihr fürchten, und seine Gebote solltet ihr halten, und auf seine Stimme solltet ihr hören, und ihm solltet ihr dienen, und ihm solltet ihr anhangen. 5 Und jener Prophet oder jener Träumer des Traumes sollte zu Tode gebracht werden, denn er hat gegen Jehova, euren Gott, der euch aus dem Land Ägypten herausgeführt und dich aus dem Sklavenhaus erlöst hat, Auflehnung geredet, um dich von dem Weg abzubringen, auf dem zu wandeln Jehova, dein Gott, dir geboten hat; und was übel ist, sollst du aus deiner Mitte wegschaffen.

 

Wir sind gefordert mit Unterscheidungsvermögen zu suchen, wer Wahrheit redet und wer Gottes Gebote hält und lehrt! Wir werden auf die Probe gestellt, wem wir dienen möchten! Dadurch zeigen wir unsere Bewährung, wenn wir auf Gott, seinen Christus und dessen Apostel hören! Das ist das Thema beider Briefe an die Korinther!

 

*** Rbi8  1. Korinther 11:18-19 ***

Denn fürs erste höre ich, daß, wenn ihr in einer Versammlung zusammenkommt, Spaltungen unter euch bestehen; und zum Teil glaube ich es. 19 Denn es muß auch Sekten unter euch geben, damit die Bewährten unter euch auch offenbar werden.

 

Anerkannte Religionen Paulus spricht zu Beginn  der Zeit, wo Sektarismus in Christenversammlungen bereits einen deutlichen Beginn hatte, wir dagegen leben in der Zeit des Endes, wo dieses Aufspalten zu einem Höhepunkt gelangt ist und Sekten zu grossen und starken Religionsorganisationen angewachsen sind, die sich zu noch grösseren konkurrierenden Gebilden bis hin zu „Babylon der Grossen“, dem WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS zusammengeschlossen haben! Bereits Moses aber hatte davor gewarnt, dass dies inmitten Israels kommen werde und die ganze Nation dadurch Gott untreu werden würde! Jesus und die Apostel warnten vor denselben Auswirkungen unter Christen als geistigen Juden! Das Nachfolgen anderer Götter war das Kernproblem. Das beginnt oft in kleinen Dingen, so mit dem nicht weiteren zuhören auf Gottes Wort und sein Gebot!

 

*** Rbi8  5. Mose 13:6-11 ***

Falls dein Bruder, der Sohn deiner Mutter, oder dein Sohn oder deine Tochter oder deine inniggeliebte Frau oder dein Gefährte, der wie deine eigene Seele ist, versuchen sollte, dich im geheimen zu verlocken, und spricht: ‚Laß uns gehen und anderen Göttern dienen‘, die du nicht gekannt hast, weder du noch deine Vorväter, 7 einigen von den Göttern der Völker, die rings um euch her sind, den dir nahen oder den dir fernen, von einem Ende des Landes bis zum anderen Ende des Landes, 8 sollst du nicht auf seinen Wunsch eingehen noch auf ihn hören, noch sollte es deinem Auge leid tun um ihn, noch sollst du Mitleid haben mit ihm, noch ihn [schützend] decken, 9 sondern du solltest ihn unweigerlich töten. Deine Hand sollte als erste von allen an ihm sein, um ihn zu Tode zu bringen, und danach die Hand des ganzen Volkes. 10 Und du sollst ihn mit Steinen steinigen, und er soll sterben, denn er hat dich von Jehova, deinem Gott, der dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausgeführt hat, abwendig zu machen gesucht. 11 Dann wird ganz Israel [es] hören und sich fürchten, und man wird nicht wieder etwas so Schlechtes tun in deiner Mitte.

 

Heute ist es nicht der babylonische Gott Marduk, der Baal von Peor der Moabiter und Midianiter oder der Zeus der Griechen oder Jupiter, die oberste Gottheit der Römer die wir anbeten. Es ist viel subtiler, weil jene Bräuche, welche diesen Göttern dienten und durch deren Priester gelehrt wurden nun verdeckt als Lehre Jesu und Jehovas angepriesen werden. Zu Maria, angeblich „Mutter Gottes“, zu Heiligen und Engeln wird gebetet. Die Kirchenführer verlangen Unterordnung wie Götter. Laut Offenbarung erfordert selbst die UNO, als das siebenköpfige „wilde Tier“ und dessen religiöses Abbild, das WCRL unsere Anbetung! Das Ziel war, ist und bleibt dasselbe: Uns von Gott Jehova abzutrennen, der „ein eifersüchtiger Gott“ ist und der Gesetzlosigkeit hasst, um uns alle im einen oder anderen zu Gesetzesübertretern zu machen! Darum hatte Jesus so darauf gepocht, auch die geringen Gebote weiterhin zu lehren! Jesus war kein Kirchengründer, sondern Hohepriesterkönig im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“. Da er lebt braucht er keinen Stellvertreter!

 

DAS GESETZ: Die Zehn Gebote *** Rbi8  Matthäus 5:19 ***

Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden.

 

Das ist eines der Prinzipien die hinter dem Gebot steht Gott mit ganzem Herzen zu lieben und ebenso den Mitmenschen! Es bedeutet die Zusammenfassung aller zehn Gebote in zwei Hauptprinzipien: Die Liebe zum Schöpfer Jehova und zum Nächsten. Alle Gebote spielen dabei eine gewichtige Rolle, um die Grenzen zu kennen, die Gott uns aus Liebe gesetzt hat und die zur Freiheit gehören!

 

Wir sind aufgefordert jenen Verführern die uns zu anderen Göttern hin führen nicht nachzufolgen, wer immer sie sind, wie nahe immer sie uns verwandt sein mögen, wie sehr immer auch wir sie lieben mögen! Dies war es, was Johannes im Sinne hatte, als er sagte weder mit einem Abtrünnigen zu essen, noch einen solchen zu grüssen, ihn aus der Versammlung, ja selbst aus der Familie zu entfernen. Johannes hatte somit Gottes Gebot im Kopf: „... sondern du solltest ihn unweigerlich töten. Deine Hand sollte als erste von allen an ihm sein, um ihn zu Tode zu bringen, und danach die Hand des ganzen Volkes.

 

Der Zweck der Strafe ist im GESETZ klar festgelegt: „Dann wird ganz Israel [es] hören und sich fürchten, und man wird nicht wieder etwas so Schlechtes tun in deiner Mitte.“ Der Vollzug der Todesstrafe an Ananias und Sapphira diente exakt demselben Zweck: „Und große Furcht kam über alle, die davon hörten.“ (Apg 5:5)

 

Der Versammlungsausschluss ist in diesem Falle ein vollkommenes „Sterben“ im Bereich des Umgangs mit treuen Christen! Jede Form des Kontaktes ist mit dem Abtrünnigen zu vermeiden, der die Grundlehre der Bibel verändert!

 

Paulus zeigt im Brief an die Hebräer den Grund. Wer aufgrund der Schrift den wahren Gott Jehova erkannt hat, sich dann aber gegen ihn stellt und die Verbindlichkeit unseres Bundes Gott gegenüber und seinen Geboten bewusst leugnet, der kann nicht erneut zur Reue geführt werden. Er sündigt ja offensichtlich wider heiligen Geist!

 

*** Rbi8  Hebräer 6:4-6 ***

Denn es ist unmöglich, diejenigen, die ein für allemal erleuchtet worden sind und die die himmlische freie Gabe geschmeckt haben und die [des] heiligen Geistes teilhaftig geworden sind 5 und die das vortreffliche Wort Gottes und die Kräfte des kommenden Systems der Dinge geschmeckt haben, 6 die aber abgefallen sind, wiederum zur Reue zu beleben, da sie den Sohn Gottes für sich aufs neue an den Pfahl bringen und ihn der öffentlichen Schande aussetzen.

 

Die „Kräfte des kommenden Systems“ haben mit Jesus, seinem Tod, seiner Auferstehung und der „unverdienten Güte“ zu tun, die uns von früheren Sünden durch Unwissenheit befreit haben. Nun aber. Mit genauer Erkenntnis, was Sünde ist und einer willentlichen Abkehr gibt es kein Schlachtopfer mehr für willentliche Sünder, nur noch Gottes Gericht!

 

*** Rbi8  Hebräer 10:26-31 ***

Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, 27 [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird. 28 Jemand, der das Gesetz Mose mißachtet hat, stirbt ohne Erbarmen auf das Zeugnis von zwei oder drei [Personen] hin. 29 Einer wieviel strengeren Strafe, denkt ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und der das Blut des Bundes, durch das er geheiligt worden ist, als von gewöhnlichem Wert geachtet und der den Geist der unverdienten Güte durch Verachtung gröblich verletzt hat? 30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Mein ist die Rache; ich will vergelten“ und wiederum: „Jehova wird sein Volk richten.“ 31 Es ist etwas Furchtbares, in die Hände [des] lebendigen Gottes zu fallen.

 

Die Abtrünnigkeit von Gott als höchster Autorität, als König und Gesetzgeber hin zu Männern und Frauen, die sich über Gott erheben und sein Wort der Schrift, seine Gebote als nicht weiter verbindlich erklären, dies ist die höchste Form der Abtrünnigkeit!

 

Auch hier ist Abfall von der Lehre klar und deutlich das Hemmnis, um Gottes Gedanken zu verstehen! Es geht hier, im Falle der Entfernung eines Hurers aus der Versammlung Korinth nicht um einen unreuigen Sünder der Abtrünnigkeit lehrte, sondern einen, der wiederholt ein bestimmtes GESETZ übertreten hatte und nicht bereute. „Falsche Lehrer“, „falsche Propheten“ und „falsche Christusse“ die uns vom Wort Gottes entfernen, die Gesetzesbruch als annehmbar für Gott erklären, die Sein Gebot ablehnen, diese sind es, die wir nicht weiter begrüssen sollen!

 

Wer ist und wer bleibt in Gemeinschaft mit Christus?

Jesus hatte dasselbe Gebot wie Jehova im GESETZ geäussert und es auf ihn selbst, seine Lehre und seine Gebote angewendet. Auch er wacht eifersüchtig über seine Versammlung! Dass wir nun, wenn wir ihn und seine Stellung vor Gott wirklich erkannt haben an seinen Worten festhalten, so erzeugt dies Gegnerschaft, vorab selbst in der Familie, wo sich heute in westlichen Ländern grundsätzlich alle als Namenchristen zu Jesus bekennen! Was sie alle nicht verstehen wollen ist, dass Christsein von Werken begleitet werden muss und Grenzlinien kennt, die es zu beachten gilt! Darum hat Jesus ein gewichtiges Grundübel beschrieben, das wir zu konfrontieren haben:

 

"Denkt nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern ein Schwert."*** Rbi8  Matthäus 10:32-39 ***

Jeder nun, der vor den Menschen bekennt, mit mir in Gemeinschaft zu sein, mit dem in Gemeinschaft zu sein, will auch ich vor meinem Vater, der in den Himmeln ist, bekennen; 33 wer immer mich aber vor den Menschen verleugnet, den will auch ich vor meinem Vater verleugnen, der in den Himmeln ist. 34 Denkt nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern ein Schwert. 35 Denn ich bin gekommen, um zu entzweien: einen Menschen mit seinem Vater und eine Tochter mit ihrer Mutter und eine junge Ehefrau mit ihrer Schwiegermutter. 36 In der Tat, eines Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. 37 Wer zum Vater oder zur Mutter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig; und wer zum Sohn oder zur Tochter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig. 38 Und wer seinen Marterpfahl nicht annimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. 39 Wer seine Seele findet, wird sie verlieren, und wer seine Seele verliert um meinetwillen, wird sie finden.

 

Wir müssen uns offen zu Jesus gehörend bekennen! Das bedeutet auch die Bedeutung des „Königreiches des Sohnes der Liebe“ anderen zu erklären und welche Rechte und Pflichten damit verbunden sind! Da die meisten Menschen gerne von Rechten profitieren aber es meist scheuen die damit verbundenen Pflichten auf sich zu nehmen entsteht ein Missklang und ein Loyalitätskonflikt, der oft innerhalb der Familie beginnt! Jesus wollte davor warnen, um uns zu festigen!

 

Wenn wir in Gemeinschaft mit Jesus verbleiben möchten sollten wir uns der Gefahr jener Stolpersteine bewusst werden, die uns von ihm trennen können! Beachten wir, dass Jesus nie auf der Seite der Gesetzlosen zu finden ist, obwohl er mit ihnen spricht und mit ihnen isst, um wenigstens einige von ihnen zur Reue zu bewegen! Jesus stiess selbst seine eigene Mutter zurück und auch seine Brüder, weil jene zu Beginn nicht den Willen des Vaters taten und ihn nicht als den Messias beachteten! Während wir in den Augen Gottes und für Jesus „eine neue Schöpfung“ sind, bleiben wir in den Augen der Familie und unserer näheren Umgebung das, was wir stets zuvor waren. Es fällt jenen schwer uns zuzuhören und etwas neues von uns zu lernen!

 

*** Rbi8  Matthäus 13:55-58 ***

Ist dieser nicht des Zimmermanns Sohn? Heißt seine Mutter nicht Maria und seine Brüder Jakobus und Joseph und Simon und Judas? 56 Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns? Woher hat dieser Mensch denn all dies?“ 57 So begannen sie Anstoß an ihm zu nehmen. Jesus aber sprach zu ihnen: „Ein Prophet ist nicht ohne Ehre, ausgenommen in seinem Heimatgebiet und in seinem eigenen Haus. 58 Und wegen ihres Unglaubens verrichtete er dort nicht viele Machttaten.

 

Wenn selbst Jesus in seiner eigenen Familie auf Zurückweisung stiess, weil er sich nicht gleich verhielt wie vor der Taufe, darum stiess er auf Ablehnung! Jesus aber verband sich mit seinen Jüngern, die ihm künftig wie eine eigene Familie wurden, die auf ihn und damit auf Gott hörten!

 

"Siehe! Meine Mutter und meine Brüder! "*** Rbi8  Matthäus 12:46-50 ***

Während er noch zu den Volksmengen redete, siehe, da stellten sich seine Mutter und seine Brüder draußen hin und suchten ihn zu sprechen. 47 Da sagte jemand zu ihm: „Siehe! Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und suchen dich zu sprechen.“ 48 Als Antwort sagte er zu dem, der es ihm mitteilte: „Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? 49 Und er streckte seine Hand nach seinen Jüngern aus und sprach: „Siehe! Meine Mutter und meine Brüder! 50 Denn wer immer den Willen meines Vaters tut, der im Himmel ist, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.“

 

Unsere Zuneigung, unsere Liebe zu Jesus muss somit aufgrund genauer Erkenntnis jede Liebe zu anderen Menschen übersteigen! Das zeigen wir dadurch, dass wir wirklich mit dem Herzen auf ihn hören und ebenso wie er den ganzen Willen Jehovas tun!

 

Wie nun verleugnen wir Christus? Eine Form ist es, nicht offen zu bekennen mit ihm in Gemeinschaft zu sein! Ganz bestimmt verleugnen wir ihn dann, wenn wir erklären dieses oder jenes Gebot im GESETZ Gottes sei nicht weiter gültig und dürften es deshalb übertreten. Wir widersprechen ihm ja dabei offen. Solches aber kann durch enge Familienglieder gelehrt werden, die ihre Treue zu einer der vielen Religionen und Sekten unter Beweis zu stellen versuchen und ihre so genannte Freiheit dadurch beweisen wollen selbst zu bestimmen, was gut und was schlecht ist. Jesus aber sagte doch exakt das umgekehrte:

 

*** Rbi8  Matthäus 5:17-18 ***

Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe.

 

Seine Worte sind klar und deutlich! Vernehmen wir sie aber mit wachem Verstand und bedenken wir die Konsequenzen, wenn wir uns nicht daran halten? Da wir aufgefordert sind exakt Jesu Fussstapfen nachzufolgen, die er als Mensch, so wie wir selbst gegangen ist, daher beinhaltet dies auch für uns das ganze GESETZ einzuhalten, auch die scheinbar geringen Gebote und auch dann, wenn es Gegnerschaft in der eigenen Familie bedeutet! Es bedeutet zudem die Aussagen der PROPHETEN als das anzunehmen, was sie sind: Worte Gottes! Auch wenn wir nicht alles bereits zu verstehen mögen, so zeigt es doch Loyalität uns an Gottes Wort fest zu klammern.

 

Wenn wir nun anders lautenden Anweisungen von Familienangehörigen oder Aussenstehenden gehorchen, so setzen wir anstelle des Christus ein anderes „Haupt“ dem wir folgen, einen anderen „Herrn“ dem wir gehorchen und anstelle Jehovas einen anderen Gott, den wir an dessen Stelle verehren! Das hatte Paulus doch schon im 1.Brief an dieselben Korinther warnend erklärt!

 

*** Rbi8  1. Korinther 8:5-6 ***

Denn wenn es auch solche gibt, die „Götter“ genannt werden, ob im Himmel oder auf der Erde, wie es ja viele „Götter“ und viele „Herren“ gibt, 6 so gibt es für uns tatsächlich einen GOTT, den Vater, aus dem alle Dinge sind und wir für ihn; und es gibt einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.

 

In Gemeinschaft mit Jesus zu sein bekennen alle christlichen Religionen mit ihren Lippen! Das ist aber nur eine weitere Lüge mehr von denen, „die in der Wahrheit nicht feststehen“! (Joh 8:44) Da sie ja alle unterschiedliche Lehren verbreiten und keine Gottes Willen und sein GESETZ wirklich in den Mittelpunkt stellt und noch weniger Jesu Gebote halten und lehren, so erweisen sie sich selbst doch klar und deutlich als „Herren“ und als „Götter“.

 

3.3.1.6          Mit wem in Gemeinschaft bist du? Erkennst Du, was Jesus wirklich von uns als Jüngern will?

 

Ernährst du dich regelmässig von Jesu „Fleisch und Blut“?

Da alle Christen von sich behaupten in Gemeinschaft mit Jesus zu sein liegt es somit nur an uns zu sehen, ob dem wirklich so ist. Das Wort das Jesus geredet hat und die Worte der Apostel sollen uns dabei Anleitung sein! Jesus selbst erklärte deutlich und öfters, mit wem er in Gemeinschaft verbleibt und mit wem nicht! Hören wir zu und entscheiden uns in jedem konkreten Fall für uns selbst und für unserer Familienglieder, Freunde und Bekannten, ob sie die Kriterien denn auch wirklich erfüllen!

 

Moses bestimmt im GESETZ was zum Abendmahl gehört! *** Rbi8  Johannes 6:56 ***

Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, bleibt in Gemeinschaft mit mir und ich in Gemeinschaft mit ihm.

 

Hierbei gilt es zwei Bereiche getrennt zu beachten: Das Abendmahl oder Passah, wo jeder im Geist beschnittene Christ verpflichtet ist am „Tisch des Herrn“, unseres Hohepriesters als Glieder seiner Familie in reinem Zustand Anteil zu haben! Jesus beachtete mit seinen Aposteln alle Anweisungen des Gebotes Jehovas an Israel, was jene Gedenkfeier betrifft!

 

Genauso wie Israel verpflichtet war das Sabbatgebot zu halten und sich im Tempel, respektive der Synagoge zu versammeln, um weitere Erkenntnis in sich aufzunehmen, so sind wir als Christen, als „am Herzen Beschnittene Israeliten“ dazu verpflichtet das Sabbatgebot einzuhalten! Jesu Halbbruder Jakobus sagte hierzu am Apostelkonzil:

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 15:21 ***

Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen [[(gr. = Versammlung)]] an jedem Sabbat vorgelesen wird.“

 

Jesus, seine Apostel und alle Versammlungen die zum „WEG“ gehörten taten dies exakt so wie es das 4.Gebot verlangt jeden Sabbat sich zu versammeln, wo das GESETZ Mose erläutert wird und die Aussagen der Propheten. Wenn wir Jesu Anweisungen befolgen, was Sündensühnung und Vergebung betrifft nehmen wir auch regelmässig in geistigem Sinne von seinem Blut!

 

Zudem bedeutet es in geistiger Beziehung als Familienmitglieder auch täglich am „Tisch unseres Hohepriesters“ teilzuhaben, indem wir unseren Dank für Speise4 durch Jesus als Gebet an Jehova richten. Wir haben das Recht von den Opfern auf dem Altar Anteil zu haben, was Jude untersagt war und Levi vorbehalten blieb! Da jedes Wort aus Jesu Mund „lebendiges Brot“ darstellt, sollten wir uns daher regelmässig dadurch geistig ernähren.

 

Nur wer in Gemeinschaft mit Jesu bleibt ist mit Gott in Gemeinschaft!

Nur wer in Gemeinschaft mit Christus ist bleibt damit auch in Gemeinschaft mit Gott! Wer sich durch falsche Überlegungen und trügerische Lehren von Jesus abtrennt ist auch von Jehova abgetrennt! Der einzige Weg zu Gott führt über Jesus!

 

*** Rbi8  Johannes 14:10-12 ***

Glaubst du nicht, daß ich in Gemeinschaft bin mit dem Vater und der Vater in Gemeinschaft ist mit mir? Die Dinge, die ich zu euch spreche, rede ich nicht aus mir selbst; sondern der Vater, der in Gemeinschaft mit mir bleibt, tut seine Werke. 11 Glaubt mir, daß ich in Gemeinschaft mit dem Vater bin und der Vater in Gemeinschaft mit mir ist; sonst glaubt um der Werke selbst willen. 12 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Glauben an mich ausübt, der wird auch die Werke tun, die ich tue; und er wird größere Werke als diese tun, denn ich gehe zum Vater hin.

 

Jesus vollbrachte Werke der Liebe, lehrte die ganze Wahrheit und hielt alle Gebote Gottes! Unsere eigenen Werke müssen den Beweis erbringen mit Gott im Einklang zu handeln! Jesus sprach dabei nicht von den grossartigen Werken der religiösen Führer, die er ja wegen ihrer offensichtlichen und verdeckten Gesetzlosigkeit klar ablehnt und auch niemals mit ihnen in Gemeinschaft war, wie sehr immer jene dies behaupten mögen! Satan als „Engel des Lichts“ weiss gut wie man Menschen blendet und verführt und seine Helfer stehen ihm nicht fern!

 

*** Rbi8  Matthäus 7:21-23 ***

Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘ 23 Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.

 

Wir sollen uns daher nicht durch hohe oder gar steigende Mitgliederzahlen als scheinbarem Kennzeichen von Gottes Anerkennung blenden lassen, sondern nur von Übereinstimmung durch Werke die das GESETZ auferlegt! Auch die Steuereinnehmer haben Liebe untereinander! Auch Firmen haben Wachstum und halten untereinander fest geeint zusammen. Wahre Liebe zeigt sich durch Treue zum Christus und zu Gott, wie zum Nächsten, was selbst Feinde einschliesst (Mat 5:43-48).

 

Sind wir „Zweige am Weinstock“ des Christus oder Teil eines wilden Weinstocks?

Wir können nicht gleichzeitig zwei unterschiedliche „Häupter“ anerkennen und im selben Moment Teil von zwei unterschiedlichen „Leibern“ sein! Wir können nicht am Tisch unseres Hohepriesters essen und gleichzeitig „am Tisch von Dämonen Anteil haben“! Jesus bildet einen „Weinstock“, dessen „Wurzel Isai“ ist und als „Spross aus David“ aus königlicher Linie hervorkam. Jesus erklärte hierzu:

 

Jesus ist der Weinstock*** Rbi8  Johannes 15:4-10 ***

Bleibt in Gemeinschaft mit mir und ich in Gemeinschaft mit euch. So, wie der Zweig nicht von sich selbst Frucht tragen kann, es sei denn, er bleibe am Weinstock, so könnt auch ihr es nicht, wenn ihr nicht in Gemeinschaft mit mir bleibt. 5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Zweige. Wer in Gemeinschaft mit mir bleibt und ich in Gemeinschaft mit ihm, der trägt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr gar nichts tun. 6 Wenn jemand nicht in Gemeinschaft mit mir bleibt, wird er wie ein Zweig hinausgeworfen und verdorrt; und man sammelt diese Zweige und wirft sie ins Feuer, und sie werden verbrannt. 7 Wenn ihr in Gemeinschaft mit mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so bittet, was immer ihr wünscht, und es wird für euch geschehen. 8 Mein Vater wird dadurch verherrlicht, daß ihr fortwährend viel Frucht tragt und euch als meine Jünger erweist. 9 So, wie der Vater mich geliebt hat und ich euch geliebt habe, bleibt in meiner Liebe. 10 Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote des Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.

 

Jede Religion bildet einen von Jesus getrennten Weinstock! Jesus war ja kein Religionsgründer, sondern als König und Hohepriester im Staatswesen Israels eingesetzt, um Gehorsam Gott und seinen Geboten gegenüber auf den Höhepunkt zu tragen! Als jene Nation ihn als Messias ablehnten und töteten verwarf sie Jehova und das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ nahm ab seinem Tod und Erhöhung seinen Beginn (Mat 28:18; Off 5:11, 12), wo jeder Eintritt erlangt, der die Gebote jenes Staatswesen anerkennt, dessen „GESETZ des Christus“ dem Israels entspricht! Diese Gebote auf unser Herz zu schreiben entspricht der geistigen Form der Beschneidung! Mit der Glaubenstaufe werden wir Anteilhaber an den Bündnissen Israels! Paulus schrieb darüber im Brief an die Epheser:

 

Nicht das GESETZ sondern der "Fluch des Gesetzes" wurden an den Stamm genagelt *** Rbi8  Epheser 2:11-18 ***

Behaltet daher im Sinn, daß ihr früher nach dem Fleische Leute von den Nationen gewesen seid; „Unbeschnittenheit“ wurdet ihr genannt von dem, was „Beschneidung“ genannt wird, die mit Händen am Fleisch vorgenommen wird — 12 daß ihr zu jener besonderen Zeit ohne Christus wart, entfremdet dem Staatswesen Israels und Fremde gegenüber den Bündnissen der Verheißung, und ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt. 13 Nun aber, in Gemeinschaft mit Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst fern wart, durch das Blut des Christus nahe gekommen. 14 Denn er ist unser Frieden, er, der die zwei Teile zu einem machte und die Zwischenwand, die sie voneinander abzäunte, vernichtete. 15 Durch sein Fleisch hob er die Feindschaft auf, das aus [[(Gerichts-)]]Verordnungen bestehende GESETZ der Gebote, [[(den „Fluch auf Sünde“)]] damit er die beiden Völker in Gemeinschaft mit sich zu einem neuen Menschen schaffe und Frieden mache 16 und damit er durch den Marterpfahl beide Völker in einem Leib mit Gott völlig versöhne, [[(mittels „unverdienter Güte“)]] weil er die Feindschaft [[(den „Fluch“, der auf Todesstrafe lautete)]] durch sich selbst getötet hatte. 17 Und er kam und verkündete die gute Botschaft des Friedens euch, den Fernen, und Frieden den Nahen, 18 denn durch ihn haben wir, beide Völker, [[(die „Ebioniten“ = „Manasse“ und die „Paulikaner“ = „Ephraim“)]] durch einen Geist den Zutritt zum Vater.

 

Jesus schaffte nur jene Gebote innerhalb des GESETZES ab, die Israeliten davon abhielten mit Menschen der Nationen Umgang zu halten! Christus riss die „trennende Zwischenwand“ (den geistigen „Soreg“) nieder, indem sein Blut die Sünden Israels und die der Menschen aus der Welt zu löschen vermag, den darauf lastenden „Fluch an den Stamm gehängt“! Beide stehen nun unter dem „GESETZ des Glaubens“ an das ganze Wort Gottes, einschliesslich GESETZ, Verurteilung oder „Fluch“ und Sühne durch Gesetzeswerke: Bis Jesus waren dies blutige Tieropfer, danach Glaube in Jesu Opfertod zu unserer Entlastung vom „Fluch“!

 

Opfer im Tempel werden vorbereitet(Galater 3:10-14)  Denn alle [[(Judenchristen, z.B. jene aus den Pharisäern die in Galatien die Notwendigkeit derr Beschneidung und des Getrenntseins von „Unbeschnittenen“, den „Paulikanern“ lehrten)]] die, die sich auf Gesetzeswerke [[(wie blutige Tieropfer)]] verlassen, sind unter einem Fluch; denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der nicht bei allen Dingen bleibt, die in der Buchrolle des GESETZES geschrieben sind, um sie zu tun. 11 Daß übrigens durch Gesetz [[(Gesetzeswerke)]] niemand bei Gott gerechtgesprochen wird, ist offenkundig, denn „der Gerechte wird zufolge des Glaubens [[(in den Opfertod des Messias)]] leben“. 12 Das GESETZ nun hält sich nicht an [den] Glauben, sondern „wer sie [[die Gesetzeswerke gemäss Urteil)]] tut, wird durch sie leben“. 13 Christus hat uns vom Fluch des GESETZES losgekauft, indem er an unserer Statt ein Fluch geworden ist, denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der an einen Stamm gehängt ist.“ 14 So sollte der Segen Abrahams durch Jesus Christus für die Nationen kommen, damit wir den verheißenen Geist durch unseren Glauben empfangen könnten.

 

Da die Bibelübersetzer sich stets an die Dogmen ihrer Glaubensgründer hängen, beginnend mit jenen der Katholischen Kirche ab dem Konzil von Nicäa, welche das „Alte Testament“ als veraltet betrachten anstatt als Grundlage des „Neuen Testaments“, wo Jesus die Vorgaben der Propheten an den Messias erfüllt hatte und damit Veränderungen brachte: Niemals aber Auflösung der früheren Bündnisse, ausser dem „Bund mit Levi“ mittels eines „besseren Bundes“. Der Begriff „GESETZ“ umfasst mehrere Teilbereiche: Die gesetzlichen Vorgaben, die Folgen bei Übertretung, das notwendige Sühneopfer usw.. Dem geübtem Leser bleibt es überlassen aufgrund des Kontextes und Parallelschriftstellen zu verstehen, welcher Teil gemeint ist!

 

Das an das nationale Territorium Israels und auf Abstammung von Abraham und fleischlicher Beschneidung beschränkte Gebot Mose wurde auf das „GESETZ des Christus“ erweitert, das nun geistige „Beschneidung“ verlangt, das GESETZ auf das Herz zu schreiben und daher den Glauben Abrahams erfordert und „bis zu den Enden der Erde“ reicht! Jesus führte die wahre Globalisation schon vor zweitausend Jahren ein, allerdings in weit anderer Form als die heutige durch Satans System, die sich mehr und mehr vom Schöpfergott Jehova entfernt. Statt auf Liebe fusst sie auf Hab-, Macht- und Ehrsucht!

 

Jesus und seine Apostel waren Juden, die ersten Christen aus den Heiden wurden symbolisch in denselben Wurzelstock eingepfropft! Das geschieht durch die Erwachsenentaufe! Wenn wir danach erneut den „Saft“, die Lehren und Handlungsweise eines „unedlen Weinstocks“ in uns aufnehmen werden wir erneut „saure Früchte“ hervorbringen! Da es nur „eine Taufe“ gibt, so waren wir unabhängig davon wer uns getauft hat ursprünglich in den „wahren Weinstock“, in Jesus und sein Königreich eingepfropft worden!

 

Wenn wir uns später einer Religion zugehörig fühlten war es deswegen, weil wir die Worte des Paulus nicht verstanden hatten, dass niemand in eine Person wie Paulus, Kephas oder Apollo hineingetauft werden kann, ebenso wenig in eine Kirchenorganisation, die ja nur das Produkt von Kirchenvätern darstellt! Die Taufe erfolgte in Christus, diejenigen aber die uns in ein religiöses Gehege einsperren, denen sollten wir „nicht für eine Stunde“ weiter Gehorsam zollen, erklärt Paulus! Wer die gute Botschaft in eine andersartige gute Botschaft verdreht erweist sich als „falscher Lehrer“, als „falscher Apostel“, als „falscher Christus“ und als ein falscher Götze! Diesen Punkt hob er im Brief an die Galater hervor:

 

*** Rbi8  Galater 1:6-9 ***

Ich wundere mich, daß ihr euch so schnell abbringen laßt von dem, der euch durch Christi unverdiente Güte berufen hat, zu einer andersartigen guten Botschaft. 7 Doch gibt es keine andere; nur sind da gewisse Leute, die euch Unruhe bereiten und die gute Botschaft über den Christus verdrehen wollen. 8 Aber selbst wenn wir [[(einer der Apostel)]] oder ein Engel [[Bote]] aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.

 

Josua musste Israel den Ffluch und Segen darlegenJosua musste den Fluch und den Segen in Sichem gegenüber je sechs der Stämme wiederholen: Segen für alle die Gottes Gebote halten, Fluch für jene, welche das GESETZ missachten!

 

Jede andersartige gute Botschaft verhindert, dass wir für Christus gute Früchte hervorbringen, sie steht ja unter einem „Fluch“ und nicht unter einem „Segen“! Es ist ja ein andersartiger Saft eines anderen Wurzelstocks, eine „veränderte gute Botschaft“ die wir aufnehmen! „Mein Vater wird dadurch verherrlicht, daß ihr fortwährend viel Frucht tragt und euch als meine Jünger erweist.“ Als Jesu Jünger verkünden wir sein Wort unverändert und zeigen die Schritte auf, die jeder tun soll, auch die, welche Unannehmlichkeit bedeuten: Der Befehl Jesu im Auftrag Gottes: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk“, richtet sich an all jene, die in religiösen Gehegen gefangen sind! Jeder der hinausgeht ist gefordert seine eigene Kleinversammlung aufzubauen oder sich einer bestehenden anzuschliessen, um das Sabbat-Versammlungsgebot nicht zu verletzen!

 

Dadurch verbleiben wir in Jesu Liebe, gerade darum, wenn wir die Liebe von bisherigen ebenso irregeleiteten Glaubensbrüdern und Schwestern aufs Spiel setzen, indem wir ihnen die wahren Zusammenhänge erklären! Wer erkannt hat, was es heisst am „Tisch des Herrn“, von Jesus zu essen und was der „Tisch der Dämonen“ bedeutet, der wird seine eigene Wahl treffen! Wir müssen Jesu Worte glaubensvoll anwenden: „Wenn ihr in Gemeinschaft mit mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so bittet, was immer ihr wünscht, und es wird für euch geschehen.“ Wir erhalten neue Mütter, neue Brüder, neue Schwestern und neue Kinder, die ebenso bereit sind dasselbe zu tun das auch wir angenommen haben! Der Auftrag Jünger zu machen ist an jeden von uns ergangen und er verhindert, dass wir einsam bleiben!

 

Was nun sagt Jesus, was wir tun müssen, um in „seiner Liebe“ zu verbleiben? „Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote des Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.“ Wie Jesus alle Gebote Gottes gehalten hat sollen wir nun ebenso seine Gebote halten, das ganze „GESETZ des Christus“! Da er nicht gekommen war das GESETZ abzuschaffen beinhaltet dies wie er selbst es tat: Alle Gebote Gottes zu halten!

 

Die ursprüngliche Lehre im GESETZ und den PROPHETEN ist identisch mit Jesu eigener Lehre!

Ein weiterer Punkt den wir beachten sollen ist, dass wir die „ursprüngliche Lehre“ nicht verlassen sollen. Damit ist das ganze „Alte Testament“ gemeint! Daran ist nichts veraltet, sondern es sind die ursprünglichen Bündnisse, zu denen wir nun selbst Zugang gefunden haben!

 

Was euch betrifft, so möge das, was ihr von Anfang an gehört habt, in euch bleiben.
*** Rbi8  1. Johannes 2:24-25 ***

Was euch betrifft, so möge das, was ihr von Anfang an gehört habt, in euch bleiben. Wenn das, was ihr von Anfang an gehört habt, in euch bleibt, werdet ihr auch in Gemeinschaft mit dem Sohn und in Gemeinschaft mit dem Vater bleiben. 25 Und dies ist das Verheißene, das er selbst uns verheißen hat, das ewige Leben.

 

Adam und Eva hatten bereits Aussicht auf „ewiges Leben“ im Paradies! Dies war auf der Erde! Niemals versprach Gott einem Menschen den geistigen, den dritten Himmel ausser dem „letzten Adam“ (1.Kor 15:45), der ja als Abgesandter vom Himmel her gekommen war und dorthin zurückkehren durfte, weil er den ganzen schwierigen und bis hin zu schmerzvollen Auftrag in der Menschwerdung bis hin zum Opfertod ausgeführt hatte! (Spr 30:4; Joh 6:37, 41, 51, 58; 7:5)

 

Jesus versprach jedem der ihm treu bleibt künftiges „ewiges Leben“, hier auf der Erde, im Paradies das wir zusammen mit Engeln aufrichten werden! Jede Religion die eine himmlische Auferstehung der Toten lehrt bringt eine „andersartige gute Botschaft“ und folgt der Lehre des Hymenäus! Jesus muss als „Menschensohn“ zur Erde zurückkehren, wo er von seinen wahren Jüngern sehnlich erwartet wird! Er kehrt wie es Engel angekündigt haben „mit den Wolken zurück“ (Da 7:13; Mat 26:64; Apg 1:9-11; Off 1:7), da er „für immer und ewig lebt“ und auch wir „leben werden“! (Off 1:17, 18) Das ist die ursprüngliche Lehre und Jesus und die Apostel haben diese Lehre der Propheten nur bestätigt und mit weiteren Informationen ergänzt, was die Erfüllung betrifft!

 

Aus der Salbung mit Wahrheit stammt keine Lüge; Lügner die sich als „falsche Gesalbte erweisen!

Johannes gibt am Ende des ersten Jahrhunderts in seinen Briefen weitere Punkte bekannt, die uns vor denen warnt, die uns von der Wahrheit hin zu gesetzlosen Handlungen zu verführen suchen! Jesus gab uns eine besondere Form der „Salbung mit heiligem Geist“, indem er uns in die „ganze Wahrheit“ einführte, das frühere „heilige Geheimnis“ lüftete und damit den „Schleier“ von den Augen entfernt! All dies wurde zu unserer Belehrung in der Bibel aufgezeichnet!

 

Wenn wir dem Wortführer Gottes allerdings nicht mit voller Aufmerksamkeit zuhören, so gleichen wir jenen Pharisäern die kein Verständnis erlangten, weil sie ihrem „Vater der Lüge“, Satan der in der Wahrheit nicht feststand mehr Gehör gaben wie Jesus! (Joh 8:44)

 

Lebendig ist das Wort Gottes*** Rbi8  1. Johannes 2:26-29 ***

Diese Dinge schreibe ich euch über die, die versuchen, euch irrezuführen. 27 Und was euch betrifft: Die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr benötigt niemand, der euch lehre; sondern wie euch die von ihm [kommende] Salbung über alle Dinge belehrt und wahr ist und keine Lüge ist, und so, wie sie euch belehrt hat, bleibt in Gemeinschaft mit ihm. 28 Und nun, Kindlein, bleibt in Gemeinschaft mit ihm, damit wir, wenn er offenbar gemacht wird, Freimut der Rede haben mögen und nicht beschämt von ihm weichen müssen bei seiner Gegenwart [[(Wiederkunft)]]. 29 Wenn ihr wißt, daß er gerecht ist, erkennt ihr, daß jeder, der Gerechtigkeit übt, aus ihm geboren worden ist.

 

Um in Gemeinschaft mit Jesus zu bleiben müssen wir uns von jeder Lüge entfernen! Jesus ist nicht in Gemeinschaft mit Lügnern, ebenso wenig wie Gott! Da Lüge Sünde bedeutet ist keiner „aus Jesus geboren“, der einer Lüge anhängt, denn er wird auch andere Arten der Ungerechtigkeit verüben, was Sünde bedeutet! Sünde aber ist Gesetzlosigkeit! In Jesus aber war keine Sünde und am Tag unserer Taufe wurden auch unsere Sünden durch Jesus von uns entfernt und wir kamen dadurch in Gemeinschaft mit Jesus und Gott! Der Apostel Johannes erklärt darum:

 

*** Rbi8  1. Johannes 3:4-8 ***

Jeder, der Sünde treibt, treibt auch Gesetzlosigkeit, und so ist Sünde Gesetzlosigkeit. 5 Ihr wißt auch, daß jener offenbar gemacht worden ist, um [unsere] Sünden wegzunehmen, und in ihm ist keine Sünde. 6 Jeder, der in Gemeinschaft mit ihm bleibt, treibt nicht Sünde; jemand, der Sünde treibt, hat ihn weder gesehen noch ihn kennengelernt. 7 Kindlein, laßt euch durch niemand irreführen; wer Gerechtigkeit übt, ist gerecht, so wie jener gerecht ist. 8 Wer fortgesetzt Sünde begeht, stammt vom Teufel, denn der Teufel hat von Anfang an gesündigt. Zu diesem Zweck ist der Sohn Gottes offenbar gemacht worden, nämlich um die Werke des Teufels abzubrechen.

 

In der Taufe starben wir gegenüber dem „Gesetz der Sünde“ und kamen in einer Wiedergeburt zum Leben gegenüber dem „GESETZ des Geistes“. Haben wir aber wirklich jede Form gesetzlosen Handelns abgelegt? Wurden wir hierzu durch unsere geistigen Väter und Mütter belehrt oder eher im Gegenteil dazu verleitet, nur gewisse Gebote zu beachten, indem man uns beibrachte, dass seit Jesus das Gesetz Mose nicht weiter gültig sei?

 

Fragen wir uns, ob wir aufgrund dieser Vorgaben die Johannes macht wirklich noch in Gemeinschaft mit Jesus sind, oder aber Veränderungen vornehmen müssen, um erneut in seine Gemeinschaft zu gelangen? Wir sind zur Vollkommenheit berufen, indem wir keinerlei Gesetzlosigkeit treiben, sondern aufgrund genauer Erkenntnis der Wahrheit die von Gott gesetzten Grenzen anerkennen: „Wer fortgesetzt Sünde begeht, stammt vom Teufel, denn der Teufel hat von Anfang an gesündigt.“ Der Anfang Satans war die Irreführung Evas, dass man ohne Folgen irgend eines der geringen Gebote Gottes übertreten könne und trotzdem das ewige Leben erhalte! Es ging ja nur um das Essen einer bestimmten Frucht! Er zeigte, dass das Begehren selbst zu bestimmen, ob etwas gut oder schlecht ist uns zu Göttern macht! Er erwies sich als Lügner, Gottes Strafgericht erreichte Satan, Eva und Adam unmittelbar!

 

Nur wer Jesu Gebote hält bleibt in Gemeinschaft mit ihm! Glaube in den Namen Jesu und Nächstenliebe sind Vorbedingung.

Das alte Gebot den Nächsten zu lieben wurde unter Jesus als grundlegendes Prinzip in den Vordergrund gerückt! An Jesu Namen zu glauben bedeutet seine Stellung vor Gott anzuerkennen! Wenn wir seine Stellung anerkennen, dann wissen wir, dass er in Gottes Auftrag Gericht an uns Lebenden und an den Toten halten wird, gemäss jedem Wort das er geredet hatte! Der Apostel Johannes bestätigt:

 

*** Rbi8  1. Johannes 3:23-24 ***

Ja, das ist sein [[(Jehovas)]] Gebot, daß wir an den Namen [[(bedeutet auch Titel, Stellung als Messias)]] seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, so wie er uns ein Gebot gegeben hat. 24 Außerdem, wer seine Gebote hält, bleibt in Gemeinschaft mit ihm und er in Gemeinschaft mit einem solchen; und dadurch erkennen wir, daß er in Gemeinschaft mit uns bleibt, dank dem Geist, den er uns gegeben hat.

 

Der Geist, den Jesus mittels seiner Worte jedem von uns gegeben hat ist heilig! Jedes Wort ist frei vom Makel irgend ein GESETZ Gottes zu verletzen! Er lehrte uns die Grundlagen oder Prinzipien, die lenkend hinter jedem der Gebote stehen. Jesus forderte dazu auf, die pharisäischen Regeln, die wie ein schweres Joch auf uns lasten abzuwerfen und unter sein leichtes Joch zu kommen! Alles deutet dabei auf Liebe hin, sei dies zu Gott dem Vater oder von und zu Jesus, als dessen ersten und wichtigsten seiner Söhne. Jesu Gebote zu missachten bedeutet sich von ihm abzutrennen! Johannes fährt fort in seiner Erklärung, wer mit Jesus und mit Gott in Gemeinschaft, in Einheit verbleibt. Gottes Geist, den uns Jesus durch seine Lehren vermittelt hat bleibt bei uns und in uns, wenn wir uns gemäss diesem Geist ausrichten, entsprechend handeln!

 

Gott gab seinen geliebten Sohn für uns dahin*** Rbi8  1. Johannes 4:11-16 ***

Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat, [[(dass er seinen geliebten Sohn an unserer statt sterben liess,)]] dann sind wir selbst verpflichtet, einander zu lieben. 12 Niemals hat jemand Gott gesehen. Wenn wir einander weiterhin lieben, bleibt Gott in uns, und seine Liebe wird in uns vollkommen gemacht. 13 Dadurch erkennen wir, daß wir in Gemeinschaft mit ihm bleiben und er in Gemeinschaft mit uns, da er uns seinen Geist verliehen hat. 14 Außerdem haben wir selbst gesehen und legen Zeugnis davon ab, daß der Vater seinen Sohn als Retter der Welt ausgesandt hat. 15 Wer immer das Bekenntnis ablegt, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist, mit dem bleibt Gott in Gemeinschaft und er in Gemeinschaft mit Gott. 16 Und wir selbst haben die Liebe, die Gott in unserem Fall hat, kennengelernt und [an sie] geglaubt.

 

Ein weiteres Merkmal das Johannes nennt, ist das öffentliche Bekenntnis unsererseits mit Jesus in Gemeinschaft zu sein! Christliche Religionen aller Arten brauchen diesen Teil, um zu behaupten, wer mit ihnen in Gemeinschaft sei, der verbleibe mit Jesus in Gemeinschaft. Sie vergessen dabei leicht, dass die anderen Punkte genauso verbindlich sind und wenn wir sie missachten dies uns alle als Heuchler ausweisen: „Wer immer das Bekenntnis ablegt, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist, mit dem bleibt Gott in Gemeinschaft und er in Gemeinschaft mit Gott.“ Die Gemeinschaft hängt vom Halten der Gebote ab! Welcher? Aller! So ist es eine Kombination von Punkten, die uns als in Gemeinschaft mit Christus zu sein ausweisen! Wenn wir einen dieser Punkte missachten trennen wir uns von der Gemeinschaft mit Jesus! Es gilt somit die Gemeinschaft erneut zu suchen, dem Hirten zuzustreben der uns doch wie ein verlorenes Schaf sucht!

 

Wahre Liebe zu Gott und zum Nächsten zeigt sich gerade darin, dass wir keines der Gebote übertreten! Das hatte Jesus doch vorgelebt, darin gilt es ihm nachzueifern! Dadurch kommt die Liebe zur Vollkommenheit!

 

*** Rbi8  1. Johannes 4:16-19 ***

Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gemeinschaft mit Gott, und Gott bleibt in Gemeinschaft mit ihm. 17 Auf diese Weise ist die Liebe bei uns vollkommen gemacht worden, daß wir am Tag des Gerichts Freimut der Rede haben, weil so, wie jener ist, auch wir sind in dieser Welt. 18 Furcht gibt es nicht in der Liebe, sondern vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, weil die Furcht hemmend wirkt. In der Tat, wer sich fürchtet, ist nicht vollkommen gemacht worden in der Liebe. 19 Was uns betrifft, so lieben wir, weil er uns zuerst geliebt hat.

 

Freimut der Rede vor dem Christus werden wir am Gerichtstag bestimmt nicht haben, wenn wir seine Worte missachtet haben und wir anderen Herren weit mehr Gehör schenkten, die uns auf den „breiten Weg der Vernichtung“ zu führen versuchten. Die meisten Zuläufe in den Kirchen haben doch offensichtlich diejenigen, die das Missachten von Geboten leichter Hand zudecken und ihre eigene Sündenvergebung an das halten der jeweiligen Kirchenregeln gebunden ist! Heuchler, die ihrem eigenen Gericht bestimmt nicht entgehen.

 

3.3.1.7          Die Warnung des Paulus vor Abtrünnigen fusst auf Gottes unveränderlichem Rechtsmassstab

 

Nichtsnutzige Männer, Antichristen aus unserer Mitte, die ganze Versammlungen und ganze Religionen unter ihrer Gewalt haben!

Johannes warnte ebenso wie Paulus hier im 2.Brief an die Korinther vor solch Abtrünnigen „falschen Aposteln“, diesmal etwa vier Jahrzehnte später, am Ende des ersten Jahrhunderts. Viele der Christen waren inzwischen aufgrund der veränderten guten Botschaft von Seiten der Nikolaus-Sekte zu Antichristen geworden! Jene Abtrünnigen aber waren zuerst innerhalb des „Samens der Frau“, weil sie am Anfang auf die Apostel gehört hatten, dann sich aber von jenen entfernten, indem sie auf die Lehren „falscher Apostel“ zu achten begannen wie es Hymenäus, Alexander und Philetus unter anderen waren! Sie waren die „Glaubensväter“ einer „veränderten guten Botschaft“, Antichristen aus den eigenen Reihen stammend!

 

Wer sind die Irrlehrer und Antichristen?*** Rbi8  1. Johannes 2:18-21 ***

Kindlein, es ist die letzte Stunde, und so, wie ihr gehört habt, daß [der] Antichrist kommt, so sind jetzt auch viele zu Antichristen geworden; aus dieser Tatsache erkennen wir, daß es die letzte Stunde ist. 19 Sie sind von uns ausgegangen, aber sie sind nicht von unserer Art gewesen; denn wenn sie von unserer Art gewesen wären, so wären sie bei uns geblieben. Aber [sie sind weggegangen,] damit offenbar gemacht werde, daß nicht alle von unserer Art sind. 20 Und ihr habt eine Salbung von dem Heiligen; ihr alle habt Kenntnis. 21 Ich schreibe euch, nicht weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und weil aus der Wahrheit keine Lüge stammt.

 

Wer den einen Leib des Christus, das einzige wahre „Haupt“ verlässt, um einem anderen „Haupt“ oder „Führer“ zu dienen, der ist bestimmt von Jesus abgetrennt! Alle Religionen verwenden obige Aussage des Johannes, um jene zu kennzeichnen, welche sie aufgrund von Verständnis deren eigenen Abtrünnigkeit der Anführer von Jesu Geboten weg verlassen! „Geht aus ihr hinaus, mein Volk“ lautet Jesu Anweisung, nicht „bleibt bei ihnen“! Das einzige, was diesen wichtigen Schritt zu fördern vermag, Religionen zu verlassen und zu vermeiden ist Kenntnis der tieferen Zusammenhänge! Aus der Wahrheit die uns die Propheten, die uns Jesus und seine Apostel lehrten stammt keinerlei Lüge! Alles, was an religiösem Wirrwarr gelehrt wird und damit nicht im Einklang mit den Aussagen der Schriften steht, entstammt der Inspiration der Dämonen!

 

Die letzte Stunde der apostolischen Zeit war am Ende des ersten Jahrhunderts angebrochen! Nur Johannes lebte noch und keiner der Apostel hatte Nachfolger! Jesus hatte doch versprochen, dass da, „… wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.“ Dies schliesst religiöse Stellvertreter aus! Der „falsche Same“, der vom Bösen als „Unkraut zwischen den guten Samen gesät“ worden war begann seine eigenen schlechten Früchte zu zeigen. Beide würden bis zur Endzeit nebeneinander wachsen. Erst zum Ende würden Engel den wahren Samen herauslesen und in „das Vorratshaus des Vaters“ einsammeln. Alles „Unkraut“ und aller „Spreu“ dagegen, sollte an jenem Tag verbrannt werden! Auch diese Gleichnisse und die Worte des Johannes sind nur aufgrund des GESETZES Gottes voll verständlich:

 

*** Rbi8  5. Mose 13:12-18 ***

Falls du in einer deiner Städte, die Jehova, dein Gott, dir gibt, damit [du] dort wohnst, sagen hörst: 13 Nichtsnutzige Männer sind aus deiner Mitte ausgegangen, um zu versuchen, die Bewohner ihrer Stadt abwendig zu machen, indem [sie] sprechen: „Laßt uns gehen und anderen Göttern [[(= Mächtigen)]] dienen“, die du nicht gekannt hast‘, 14 so sollst du suchen und nachforschen und dich gründlich erkundigen; und wenn die Sache als Wahrheit festgestellt ist — diese Abscheulichkeit ist in deiner Mitte getan worden —, 15 solltest du die Bewohner jener Stadt unbedingt mit der Schärfe des Schwertes schlagen. Weihe sie und alles, was in ihr ist, und ihre Haustiere der Vernichtung mit der Schärfe des Schwertes. 16 Und all ihre Beute solltest du mitten auf ihrem öffentlichen Platz zusammentragen, und du sollst die Stadt und all ihre Beute im Feuer verbrennen als ein Ganzopfer für Jehova, deinen Gott, und sie soll ein Trümmerhaufen werden auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]]. Sie sollte nie wieder aufgebaut werden. 17 Und gar nichts von dem, was durch Bann geheiligt worden ist, sollte an deiner Hand haftenbleiben, damit sich Jehova von seiner Zornglut wendet und dir in der Tat Barmherzigkeit gewährt und dir wirklich Barmherzigkeit erweist und dich mehrt, so wie er es deinen Vorvätern geschworen hat. 18 Denn du solltest auf die Stimme Jehovas, deines Gottes, hören, indem [du] alle seine Gebote hältst, die ich dir heute gebiete, so daß du tust, was recht ist in den Augen Jehovas, deines Gottes.

 

Das Gebot hatte in Israel seinen Anfang, keine der Städte der Kanaaniter sollte verschont bleiben und keine der Orte Israels sich von Jehova entfernen! Dasselbe Gebot gilt für ganze Christenversammlungen als ob sie „Städte“ wären! Paulus musste schlussendlich gar den Abfall aller Versammlungen im Bezirk Asien beklagen, die von den Anhängern des Hymenäus unterwandert wurden und die bis zum Ende des Jahrhunderts die „Nikolaus-Sekte“ bildeten, jenem Vorläufer dessen, was schlussendlich die Katholische Kirche und deren abgetrennte Töchterreligionen wurde!

 

Das Zehnstämmereich Israel wurde wegen des Abfalls aller Städte von Jehovas GESETZ hin zu falschen Göttern schlussendlich durch Assyrien im Jahre 744 v.u.Z. vernichtet. Etwas später folgte das Gericht Gottes durch Babylon an der Nation Juda im Jahre 607 v.u.Z., weil sie ebenso gesündigt hatte. Genauso fiel am Ende die wiedererbaute Stadt Jerusalem und ihr Tempel und die aus dem Exil zurückgekehrte Nation Juda endgültig unter der Macht der Römer, im Jahre 70 u.Z.. Die göttlichen Gerichte an seiner Nation liess Jehova durch fremde Nationen ausführen, die ihm ansonsten nicht gehorchten, indem er sie in die Hand seiner Feinde gab! Ebenso wird das kommende Endgericht „Babylon die Grosse“ und darin die Namenchristenheit zur Exekution in die Hand des „siebenköpfigen wilden Tieres“, die UNO legen!

 

Zeitband Göttliche Gerichtstage ab Adam bis Ende illennium
  

Kommendes Gericht an „Babylon der grossen Stadt“ wegen ihres Abfalls und ihrer Gesetzlosigkeit

Babylon die grosse Stadt“ wird vor dem Ende dieses Systems somit demselben göttlichen Gericht unterworfen! Es ist gemäss der Offenbarung durch Johannes das „siebenköpfige wilde Tier“, die UNO die diesmal alle Religionen als Gesamtes angreifen wird und zerstört.

 

Das siebenköpfige "wilde Tier" frisst die Fleischteile "Babylons der Grossen" Ihre „Fleischteile“, alles, was Besitz betrifft und nicht Gerippe darstellt soll vernichtet werden! Gottes Gerichte wurden stets vollstreckt und dieses Gericht wird sich noch vor unseren Augen erfüllen!

 

Jesus als Urteilsvollstrecker in Harmagedon wird dem Gebot in letzter Instanz Nachachtung verschaffen, die Jehova Moses im GESETZ aufgetragen hat: „Und all ihre Beute solltest du mitten auf ihrem öffentlichen Platz zusammentragen, und du sollst die Stadt und all ihre Beute im Feuer verbrennen als ein Ganzopfer für Jehova, deinen Gott, und sie soll ein Trümmerhaufen werden auf unabsehbare Zeit. Sie sollte nie wieder aufgebaut werden.“ (5.Mo 13:16, 17)

 

Johannes bestätigt dies in prophetischer Form, wenn er uns betreffend der Vernichtung „der grossen Stadt Babylon“ schreibt:

 

*** Rbi8  Offenbarung 18:8 ***

Darum werden an einem Tag ihre Plagen kommen, Tod und Trauer und Hungersnot, und sie wird gänzlich mit Feuer verbrannt werden, denn Jehova Gott, der sie gerichtet hat, ist stark.

 

Jede Form anderer Lehre als die, welche uns die Propheten, die Apostel und vor allem Jesus übermittelt hat wurde von Dämonen inspiriert! Wer Kirchen als unvergänglich und unter Gottes Schutz stehend bezeichnet, der widerspricht der Schrift! Jenes sind die verführenden „Götter“, welche Menschen eine abweichende Lehre vermitteln, wie die Verkündigung der Unsterblichkeit der Seele und himmlische Auferstehung oder „Jesus ist das Ende des GESETZES“, eine todbringende Lüge! (Hes 18:4) Es ist Aufgabe der Vorsteher als Gottes Richtern jede Form von Abweichung von Gottes Gebot zu untersuchen: „... so sollst du suchen und nachforschen und dich gründlich erkundigen; und wenn die Sache als Wahrheit festgestellt ist — diese Abscheulichkeit ist in deiner Mitte getan worden -- solltest du die Bewohner jener Stadt unbedingt mit der Schärfe des Schwertes schlagen. Weihe sie und alles, was in ihr ist, und ihre Haustiere der Vernichtung mit der Schärfe des Schwertes.“ Was für die Städte Kanaans Recht war gilt auch am Ende den Religionen „Babylons der Grossen“.

 

Jesus als Richter der Lebenden muss das Urteil gegen jede Versammlung und deren Vorsteher vollstrecken, die sich anderen „Göttern“ zugewandt hat, der „offiziellen Wahrheit“ Abgefallener mehr Gehör geschenkt hat als Gott selbst und als Jesus! 

 

Mit ihrer Form der Schriftauslegung der Zeugen Jehovas, durch Richter Rutherford, dem 2.Präsidenten, indem nur der letzte Teil der Aussage des Johannes betreffend des Grüssen Ausgeschlossener genommen wird, dadurch verhindern z.B. die Führer von Jehovas Zeugen die Erfüllung von Jesu Gebot, das lehrt, dass wir selbst Feinde lieben sollen! Sie machen damit den einzelnen Christen zum Richter, der durch sein Verhalten ein vollständiges Urteil der Abschneidung vollzieht! Jesus aber gab ein anderes Konzept, das uns zur Liebe hinführt! Es sind ja nicht Abtrünnige von Gottes Geist, sondern fehlbare Menschen!

 

*** Rbi8  Lukas 6:37-38 ***

Hört überdies auf [[(aufgrund falscher Rechtsordnung)]] zu richten, und ihr werdet bestimmt nicht gerichtet werden; und hört auf zu verurteilen, und ihr werdet bestimmt nicht verurteilt werden. Fahrt fort freizulassen, und ihr werdet freigelassen werden. 38 Übt euch im Geben, und man wird euch geben. Man wird euch ein treffliches, vollgedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß in euren Schoß schütten. Denn mit dem Maß, mit dem ihr meßt, wird euch wieder gemessen werden.“

 

Die Rede ist von Menschen draussen, die ebenso unter „unverdiente Güte“ kommen, wenn sie die Wahrheit erkennen die zur Freiheit führt! Die meisten von uns waren vor Belehrung und Taufe „Sklaven der Sünde“!

 

Anleitung zum Aufbau und zur Hilfestellung in der Christenversammlung
 

Wir sollen die in einem Irrtum oder falschen Verhalten Gefangenen freilassen, indem wir sie zu genauer Erkenntnis ihres Fehlverhaltens hinführen! Das ist doch der Sinn von Freilassung von der Sklaverei der Sünde! Das geht nur dann, wenn wir selber Gesetzeskundige sind und wissen, wie das GESETZ auf gesetzmässige Weise angewendet werden muss! Wir sollen freizügig geben, wie Jesus freizügig predigte, jedem zum Dienst war, der bereit war zu hören! Wie Jesus mit Sündern und Steuereinnehmern ass, so sollen wir sie durch gute Werke davon überzeugen von Sünde abzulassen und uns selbst im Auge behalten, nicht mitgerissen zu werden!

 

Wie im ersten Jahrhundert viele der Juden, die eher auf ihre religiösen Führer achteten als die Zeichen zu beachten, welche Jesus und seine Jünger wirkten und welche sie als Gottes Abgesandte identifizierten, so achten auch heute die Namenchristen wenig auf das Predigen einer kleinen Gruppe, welche sie auf die Zeitzeichen hinweist, welche Jesus in Verbindung mit seiner Wiederkehr und dem Abschluss des Systems nannte. Diese Zeichen stammten diesmal aber nicht von Gott her, sondern vom Gott dieses Systems, von Satan! Jesus redeten von unseren Tagen, vom grossen Gerichtstag Gottes und von der Zeit der kommenden Auferstehung:

 

Assyriens Hauptstadt Nninive, wo Jona predigte*** Rbi8  Matthäus 12:41-42 ***

Männer von Ninive werden im Gericht mit dieser Generation aufstehen und werden sie verurteilen; denn sie bereuten auf das hin, was Jona predigte, doch siehe, hier ist mehr als Jona. 42 Die Königin des Südens wird im Gericht mit dieser Generation zum Aufstehen veranlaßt werden und wird sie verurteilen; denn sie kam von den Enden der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören, doch siehe, mehr als Salomo ist hier.

 

Menschen, ohne Wissen über den Gott der Himmel, die aber Glauben in die Weisheit Salomos setzten werden weit mehr begünstigt sein als jene Juden oder heutige, laue oder verblendete Christen, die andere schlecht behandeln, weil sie die „falschen Lehrer“ und deren Unwahrheit über den Christus und „falsche Apostel“ und deren veränderte gute Botschaft erneut offenlegen und die Heuchelei ihrer Führer anprangern!

 

Ist es nicht der höchste Ausdruck von Hass und blindem Gehorsam seitens so vieler Zeugen Jehovas, die einen Mitmenschen nicht weiter grüssen, ohne auch nur den Grund seiner Verurteilung wirklich zu kennen? Da die Gerichtsverhandlung unter Zeugen nicht öffentlich ist, so können die Richter nach Gutdünken handeln und geben keine Gründe für den Ausschluss an. Vollkommen wider Gottes Rechtslehre die besagt: „Dann wird ganz Israel [es] hören und sich fürchten, und man wird nicht wieder etwas so Schlechtes tun in deiner Mitte.“ (5.Mo 13:11). Ausgeschlossene sind leider allzu oft aus fadenscheinigen und weit eher pharisäerhaften Gründen aus der Versammlung entfernt worden, als dass gesetzmässig gehandelt worden wäre! Wie könnte auch ein Richter gesetzmässig handeln, wenn doch jene Organisation behauptet nicht einmal unter den zehn Geboten zu stehen?

 

So kommt es öfters vor, weil jemand Ungerechtigkeit, gesetzloses Handeln, falsche Lehren in den eigenen Reihen aufzudecken versucht mit dem Ausschluss rechnen muss. Wer gar Vorsteher die mit Unrecht ungesetzlich handelten als bestandener Christ einem gerechten Verfahren zuzuführen versucht, der wird oft in ungesetzlicher und parteiischer Form vor ein Rechtskomitee zitiert. Wenn er nicht abschwört droht ihm ein Ausschluss! Erinnern wir uns an die mutigen Worte des Christen Stephanus vor dem jüdischen Sanhedrin?

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 7:51-60 ***

[Ihr] Halsstarrigen und an Herz und Ohren Unbeschnittenen, ständig widersteht ihr dem heiligen Geist; wie eure Vorväter getan haben, so tut ihr. 52 Welchen von den Propheten haben eure Vorväter nicht verfolgt? Ja, sie töteten die, die über das Kommen des Gerechten im voraus Ankündigung machten, dessen Verräter und Mörder ihr jetzt geworden seid, 53 ihr, die ihr das GESETZ empfingt, wie es von Engeln übermittelt wurde, es aber nicht gehalten habt.“

 

Die Steinigung des Stephanus54 Als sie nun diese Dinge hörten, fühlten sie sich in ihrem Herzen zutiefst verletzt, und sie begannen mit den Zähnen gegen ihn zu knirschen. 55 Er aber, voll heiligen Geistes, schaute unverwandt zum Himmel empor und erblickte die Herrlichkeit Gottes und Jesus, zur Rechten Gottes stehend, 56 und er sprach: „Siehe! Ich sehe die Himmel aufgetan und den Menschensohn, zur Rechten Gottes stehend. 57 Darauf schrien sie mit lauter Stimme und hielten sich mit den Händen die Ohren zu und stürmten einmütig auf ihn los. 58 Und nachdem sie ihn aus der Stadt hinausgetrieben hatten, begannen sie ihn mit Steinen zu bewerfen. Und die Zeugen legten ihre äußeren Kleider zu den Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus genannt wurde. 59 Und sie fuhren fort, Stephanus zu steinigen, während er flehte und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf.“ 60 Darauf beugte er seine Knie und rief mit lauter Stimme: „Jehova, rechne ihnen diese Sünde nicht zu!“ Und nachdem er dies gesagt hatte, entschlief er [im Tod].

 

Dadurch, dass Jehovas Zeugen ihre blinden Vorgesetzten ebenso blind unterstützen, ohne exakte Gründe für den erfolgten Ausschluss, die Todesstrafe zu kennen, werden sie jedoch vor Christus mitschuldig. In Wirklichkeit sind sie Anteilhaber an Ungerechtigkeit und verleugnen den Christus und sein Gebot. Besser aber ist es ungerechtfertigt zu leiden, ausgeschlossen zu sein oder hinauszugehen, wie inmitten von Heuchelei und falscher Lehre Anteilhaber an Sünde zu werden! Sinnbildlich werden solche Getreuen weiterhin von Mitchristen bespien und wie Abfall behandelt! Dasselbe hatte Paulus bereits von sich und den Aposteln im 2.Brief an die Korinther gesagt. Auch sie wurden durch andere fleischliche Juden und Christen die sich als „falsche Apostel“ erwiesen so behandelt!

 

Unter gesetzlosen Bedingungen kann keine Gerechtigkeit und kein Frieden kommen. Einstimmiges Reden wird auch durch Terror seitens einer uneinsichtigen Organisation erzwungen, Frieden durch Gewaltherrschaft herbeigeführt, ohne dass wahre gerechte Verhältnisse möglich werden. Jeremia beklagte ähnliche Verhältnisse in seinen Tagen vor Gottes Gericht im Königreich Juda:

 

*** Rbi8  Jeremia 6:13-15 ***

„Denn von ihrem Geringsten selbst bis zu ihrem Größten macht jeder ungerechten Gewinn für sich; und vom Propheten selbst bis zum Priester handelt ein jeder trügerisch. 14 Und sie versuchen den Zusammenbruch meines Volkes leichthin zu heilen, indem [sie] sprechen: ‚Da ist Frieden! Da ist Frieden!‘, wenn kein Frieden da ist. 15 Schämten sie sich, weil sie sogar etwas Verabscheuungswürdiges getan hatten? Fürs erste schämen sie sich ganz bestimmt nicht; und zum andern haben sie nicht einmal kennengelernt, was es heißt, sich gedemütigt zu fühlen. Darum werden sie unter den Fallenden fallen; zu der Zeit, da ich Abrechnung mit ihnen halten muß, werden sie straucheln“, hat Jehova gesprochen.

 

Der Zusammenbruch der Heuchler wird kommen, unabhängig davon wie stark und uneinnehmbar sie sich zuvor fühlen mögen! Ihre Verschanzungen durch ausgeklügelte Irreführung wird fallen! Alle Religionen sind zudem hinter „ungerechtem Gewinn“ her! Ihre Vorsteher sind die Steuereintreiber, die die Spitze der Organisation mit Mitteln von der Basis her ausrüsten, die allzu oft dem Waisen und der Witwe und dem Armen fehlen, um sich zu ernähren und zu bedecken! (Jak 2:14-17)

 

 

3.3.2           Kapitel 1:  Mit der Wahrheit gesalbte Christen die freudig ausharren

 

3.3.2.1          2.Kor 1:1-7:  Gott gibt Trost und gibt Rettung denen, die in „unverdienter Güte“ ausharren

Gemäss den einleitenden Grussworten ist Timotheus erneut bei Paulus. Er war der Überbringer des 1.Briefes und wurde von Paulus mit Autorität ausgestattet (1.Kor 4:17; 16:10, 11), um die Dinge dort richtig zu stellen und notfalls Recht zu üben und Vorsteher die nicht zur „festen Ordnung“ der Versammlung zurückkehrten, so wie Paulus sie überall gelehrt hatte von ihren Position zu entfernen und geeignete Männer zu Ältesten zu ernennen (Apg 14:23; Tit 1:5). Offenbar gab es nur in Korinth eine grössere Versammlung, trotzdem gab es zerstreut in ganz Achaia Christen, die sich in Kleinversammlungen jeden Sabbat, den Neumondfesten und Festzeiten Jehovas zusammenfanden!

 

*** Rbi8  2. Korinther 1:1-2 ***

Paulus, ein Apostel Christi Jesu durch Gottes Willen, und Timotheus, [unser] Bruder, an die Versammlung Gottes, die in Korinth ist, samt allen Heiligen, die in ganz Achaia sind:

2 Unverdiente Güte und Friede sei euch von Gott, unserem Vater, und [dem] Herrn Jesus Christus.

 

Paulus erwähnt in seinen Briefen immer wieder die Notwendigkeit der „unverdienten Güte“, die uns in der Taufe erwiesen wurde und uns durch Gott weiterhin gewährt wird, wenn wir nicht wissentlich Sünde treiben. Jesu Loskaufsopfer deckt Sünde weiterhin zu, wenn wir Gottes Vorkehrungen zur Sündenvergebung auch wirklich nutzen. Dadurch kommt auch der innere Friede zu uns und bleibt auf den Versammlungen.

 

Indem wir Gott segnen erklären wir Ihn als Heilig und reden in vorzüglicher Weise über Seine Werke, Seinen Willen und Sein GESETZ, die allesamt zu unserem Nutzen geschaffen wurden! Gott tröstet uns durch sein Wort, mittels der Prophetie und Seiner Anleitung die uns zu weisem Handeln hinführt auch da, wo wir in Bedrängnis sind. Er gibt uns eine Bruderschaft, in der Liebe das Kennzeichen untereinander ist.

 

*** Rbi8  2. Korinther 1:3-7 ***

Gesegnet sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater inniger Erbarmungen und der Gott allen Trostes, 4 der uns tröstet in all unserer Drangsal, damit wir die, die in allerlei Drangsal sind, zu trösten vermögen durch den Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden. 5 Denn so, wie die Leiden für den Christus in uns überströmen, so strömt auch durch den Christus der Trost über, den wir erhalten. 6 Ob wir nun in Drangsal sind, es ist zu eurem Trost und [eurer] Rettung; oder ob wir getröstet werden, es ist zu eurem Trost, der bewirkt, daß ihr die gleichen Leiden erduldet, die auch wir erleiden. 7 Und so steht unsere Hoffnung für euch unerschütterlich fest, da wir ja wissen, daß so, wie ihr Teilhaber an den Leiden seid, ihr auch in gleicher Weise am Trost teilhaben werdet.

 

Ebenso wie Jesus dafür zu leiden hatte, weil er Gerechtigkeit lebte und predigte, so trifft es uns zu leiden, weil wir ebenso versuchen das zu tun, was in Gottes Augen gerecht ist! Damit sind wir aber oft mit diesem System in Konflikt, das jede Form der Übertretung göttlicher Normen zulässt und oft gar fördert. Da am selben Körper jedes Glied leidet, wenn ein anderes unter Prüfung steht, dadurch erkennen wir, dass wir zueinander gehören, wenn einem Trost und Rettung zukommt, so sind alle darüber glücklich. Ob unter Bedrängnis oder im Trost, unsere Hoffnung auf Jesu Wiederkehr und die Aufrichtung von Gottes Königreich bleibt ungebrochen! Dann werden wir alle am wirklichen Trost Anteil haben, wenn all die guten Verheissungen Wirklichkeit werden, wenn Gott selbst jede unserer Tränen abwischen wird.

 

3.3.2.2          2.Kor 1:8-14:  Unser Vertrauen nicht auf uns selbst abstützen, sondern auf Gott

Paulus ist inzwischen in Mazedonien, in der Stadt Philippi. In der Stadt Ephesus und im ganzen Bezirk Asien war es aufgrund der Aufwiegeleien der Juden gegen das Predigen all jener die sich „zum Weg“ bekannten zu einem Volksaufstand gekommen. Durch die Gegner und Abtrünnigen, allen voran durch Demetrius, den Silberschmied, der den Kult der Artemisverehrung in Gefahr sah und auch dem Juden Alexander, dem Kupferschmied der die jüdische Tradition verteidigte. Hintergrund blieb stets die wirtschaftliche Tätigkeit im Zusammenhang mit falscher Anbetung, die aufgrund der Lehren der Christen in Gefahr kam! Lukas berichtet darüber in der Apostelgeschichte (Apg 19:29-41).

 

Artemis von Ephesus*** Rbi8  Apostelgeschichte 19:23-28 ***

Um jene besondere Zeit entstand eine nicht geringe Störung wegen des WEGES. 24 Denn ein gewisser Mann namens Demetrius, ein Silberschmied, der Silberschreine der Artemis herstellte, verschaffte den Handwerkern einen nicht geringen Gewinn; 25 und er versammelte sie und diejenigen, die an solchen Dingen arbeiteten, und sprach: „Männer! Ihr wißt wohl, daß wir aus diesem Geschäft unseren Wohlstand haben. 26 Auch seht und hört ihr, wie dieser Paulus nicht nur in Ephesus, sondern nahezu in dem ganzen [Bezirk] Asien eine beträchtliche Menge Volks überredet und zu einer anderen Meinung umgestimmt hat, indem er sagt, das seien keine Götter, die mit Händen gemacht seien. 27 Überdies besteht nicht nur die Gefahr, daß diese unsere Beschäftigung in Verruf kommen wird, sondern auch, daß der Tempel der großen Göttin Artemis für nichts geachtet werde, und selbst ihre herrliche Größe, die von dem ganzen [Bezirk] Asien und der bewohnten Erde angebetet wird, steht im Begriff, herabgesetzt und zu nichts zu werden.“ 28 Als die Leute das hörten und voller Wut wurden, begannen sie zu schreien und zu sagen: „Groß ist die Artemis der Epheser!“

 

Menschen begannen aufgrund der Aussagen des Paulus zu verstehen, dass Religion mit Ausbeutung und Verdummung der Massen in Zusammenhang steht, woraus geschäftstüchtige Männer ihre Gewinne erzielen: „(... dass Paulus und jene vom WEG)... eine beträchtliche Menge Volks überredet und zu einer anderen Meinung umgestimmt hat, indem er sagt, das seien keine Götter, die mit Händen gemacht seien.“ Da der Gott der Himmel den Paulus predigt Wahrheit und Gerechtigkeit durch Liebe verlangt, sind damit keine Geschäfte zu machen! Da die ansässigen Juden den Artemiskult nicht störten und gar am Geschäfte treiben damit regen Anteil hatten, da die Stadt dadurch zu einem rege besuchten Wallfahrtsort geworden war, so wurden sie geduldet und gar gut angesehen. Jener Paulus, der Gottes Rechtsmassstab, was Anbetung betrifft offen verkündete störte jedoch das Geschäft!

 

Um nicht sich selbst und die Versammlung in Ephesus unnötig in weitere Gefahr zu bringen war Paulus daher genötigt den Bezirk Asien zu verlassen und wie geplant nach Troas zu gehen, wo er eine Zeit verblieb und die Ankunft des Titus erwartete. Als jener innerhalb der kurzen Zeitspanne nicht eintraf fuhren sie per Schiff nach Mazedonien hinüber. Paulus schrieb daher im 2.Brief über die ausgestandenen Gefahren und Nöte erklärend:

 

*** Rbi8  2. Korinther 1:8-11 ***

Denn wir wünschen nicht, Brüder, daß ihr unwissend seid über die Drangsal, die uns in dem [Bezirk] Asien widerfahren ist, daß wir unter schwerstem Druck standen, über unsere Kraft hinaus, so daß wir selbst wegen unseres Lebens sehr im ungewissen waren. 9 Tatsächlich, wir hatten in unserem Innern das Gefühl, daß wir das Todesurteil empfangen hatten. Dies war, damit wir unser Vertrauen nicht auf uns selbst setzten, sondern auf den Gott, der die Toten auferweckt. 10 Von etwas so Großem wie dem Tod hat er uns befreit und wird uns befreien; und auf ihn setzen wir unsere Hoffnung, daß er uns auch weiterhin befreien wird. 11 Auch ihr könnt durch euer Flehen für uns mithelfen, damit unsertwegen von vielen Danksagung dargebracht werde für das, was uns zufolge vieler [gebetsvoll emporgerichteter] Angesichter gütigerweise gegeben wird.

 

Der Trost den Paulus in den einleitenden Worten erwähnte, er war im Zusammenhang mit ihrer Befreiung aus der Bedrängnis im Theater von Ephesus verbunden, wo ihnen aufgrund der römischen Rechtsordnung leicht der Tod drohte, zufolge Verwicklung in einen Volksaufstand. Paulus stellt sein eigenes und das Vertrauen aller Christen in Gott, der sowohl vom Tod befreien, wie auch durch Auferstehung das Leben wiedergeben kann! Jesus hatte gelehrt, dass er auf das Bitten von Gerechten hört und die Bitte erfüllt, um der Ehre des Vaters wegen! Darum ist unser Flehen in Gebeten so wichtig, sei dies für solche Christen, die unverschuldet in Not geraten sind oder dafür, dass unser Werk des Predigens gesegnet werde und auch unsere persönlichen Bitten an Gott Erhörung finden. Damit Gott aber unser Bitten hört, dazu muss unser Lebenswandel mit Seinem Willen im Einklang stehen (Spr 1:22-33). Dies erweist sich im grossen Mass bei der Auferweckung, denn selbst der Christus tat den vollen Willen des Vaters bis und mit dem Erleiden des Todes!