Newsletter „DER WEG“ 9/10-3    Oktober 2009

Neubearbeitung: 8.3.11 / 29.3.19

 

 

9.10.3  Lehrer der guten Botschaft:  Der 2.Brief des Petrus (64 u.Z.)

 

   Petrus, als Apostel für die Juden muss zur Zeit kurz vor oder nach dem Tod des Paulus die Versammlungen ermuntern und stärken in einer Epoche grosser Veränderungen, zunehmender Bedrängnis und Verfolgung unter Kaiser Nero, nach dem Brand Roms!

 

Pfingsten 33 u.Z. Petrus predigtPetrus selbst ist Gefangener und weiss inzwischen, dass seine Hinrichtung in kurzer Zeit bevorstehen wird. Darum sind seine Ermahnungen umso kräftiger und gehen zu Herzen! Jeder „Heilige“ in den Versammlungen sollte in die Lage versetzt werden dieselbe Lehre zu verstehen, anzuwenden und weiterzuverbreiten. Das Beispiel hierzu gab er bereits an Pfingsten 33 u.Z., wo er mit Freimut der Rede die zusammengelaufene Volksmenge der Juden belehrte und warnte. Etwa 5000 wurden daraufhin getauft.

 

*** Rbi8  2. Petrus 1:12-15 ***

Darum werde ich geneigt sein, euch immer an diese Dinge zu erinnern, obwohl ihr [sie] wißt und in der Wahrheit befestigt seid, die [in euch] vorhanden ist. 13 Doch erachte ich es für recht, solange ich in dieser Hütte [[(dem sterblichen Leib)]] bin, euch durch Erinnern aufzuwecken, 14 da ich ja weiß, daß das Ablegen meiner Hütte nahe bevorsteht [[(auch Petrus ist unter Todesstrafe Cäsars)]], so wie es mir auch unser Herr Jesus Christus angezeigt hat. 15 So will ich auch jederzeit mein Äußerstes tun, damit ihr nach meinem Weggang imstande seid, diese Dinge selbst zu erwähnen.

 

   Offenbar ist Petrus nicht in Rom, sonst wüsste er um das Geschehen um Paulus und würde es erwähnen. Vieles spricht dafür, dass er noch in der Christengemeinde in Babylon ist, von wo er ja den 1.Brief sandte oder einer anderen Stadt, relativ entfernt von Rom, da er die Nachricht um den Zustand des Paulus offensichtlich noch nicht zu kennt! (1.Pe 5:13) Dies wäre zudem auch der Fall gewesen, wenn in der Zwischenzeit ein Jahr oder gar mehr vergangen wäre, da sich Schreckensnachrichten unter denen die es betrifft schnell verbreiten. In diesem 2. Brief hebt er gar Paulus und seine Lehren lobend hervor und greift all jene offen an, welche diese Lehren verdrehen! Trotzdem Paulus ihn öffentlich zurechtgewiesen hatte zeigt Petrus keine Spur irgendwelcher Feindseligkeit! (Gal 2:11) Petrus weiss, dass das Ende des jüdischen Systems nahe herangekommen ist und ermuntert alle sich anzustrengen fleckenlos von der Ungerechtigkeit dieses Systems zu bleiben und das Wiederkommen Jesu im Fleische ebenso zu erwarten, wie er und die übrigen Apostel dies taten. Die Naherwartung dieses Ereignisses spricht zwischen den Zeilen. In Anbetracht seines nahenden Todes und der Auferstehungshoffnung gibt dies gar grossen Sinn!

 

Flecken- und makellos vor dem Richter erscheinen *** Rbi8  2. Petrus 3:14-16 ***

Deshalb, Geliebte, da ihr diese Dinge erwartet, tut euer Äußerstes, um schließlich von ihm fleckenlos und makellos und in Frieden erfunden zu werden. 15 Betrachtet ferner die Geduld unseres Herrn als Rettung, so wie euch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit ebenfalls schrieb, 16 indem er von diesen Dingen redete, wie er das auch in all [seinen] Briefen tut. Darin sind jedoch einige Dinge schwer zu verstehen, die die Ungelehrten und Unbefestigten verdrehen, wie [sie es] auch, zu ihrer eigenen Vernichtung, mit den übrigen Schriften [tun].

 

   Die Paulus „verliehene Weisheit“ ist es, die uns zu vielen Verknüpfungen in der Erkenntnis verhilft, die wir auch in diesem 2.Brief des Petrus wie zuvor schon im 1.Brief mit in den Kommentar einbeziehen möchten! Die Lehre des einen Apostels verknüpft sich so harmonisch mit der des anderen zu einer Gesamtaussage auf der einen Grundlage der Propheten, die zuvor in Jehovas Namen lehrten und der Worte Jesu!

 

   Petrus war der Apostel, der sich besonders der jüdischen „Schafe, anzunehmen pflegte. Jesus war direkt und ausschliesslich nur zu Israel gesandt worden und Petrus vertraute er besonders diesen Teil der „Herde seiner Schafe“ an, die „Ebioniten“, was „die Armen“ bedeutet! Paulus aber war der „Apostel der Nationen“. Jene, die auf ihn hörten wurden schon früh „Paulikaner“ genannt! Zwischen diesen beiden Gruppen gab es keine „trennende Zwischenwand, der „eingepfropfte Zweig aus einem „unedlen Olivenbaum“, den Heiden (Paulikaner) allerdings durfte sich nicht über den Stamm und dessen Zweige („Ebioniten“) erheben! (Rö 11:17-24)

 

   Einige erwarteten schon damals das kommende Ende als Anbruch des Tausendjahrreiches des Christus. Petrus widerspricht jenen nicht, warnt aber vor der Geduld des Herrn“, die Gottes Geduld widerspiegelt, bei dem „ein Tag wie tausend Jahre“ sind. Die Früherwartung stärkte schon damals den Glauben wie auch heute!

 

Ein Gott mit viel Geduld *** Rbi8  Psalm 90:4 ***

Denn tausend Jahre sind in deinen Augen nur wie der gestrige Tag, wenn er vergangen ist, Und wie eine Wache während der Nacht.

 

   Inzwischen harrt Jesu an Gottes Seite so lange aus, bis Jehova ihm das Zepter über seine Feinde übergibt! (Ps 110:1; Heb 1:8; Off 11:15) Diese Geduld Gottes aber gab vielen Menschen während jener bisher vergangenen zwei symbolischen „Tage“ Gelegenheit Gottes Gerechtigkeit, Sein GESETZ und Seine richterlichen Entscheidungen kennen zu lernen, um durch Annahme von Jesus als den von Gott fest eingesetzten Führer, als König und Hohepriester, als „Richter der Lebenden und Toten“, um dadurch für Jehova annehmbar zu werden!

 

   Petrus erinnert uns an die Grenzlinien unseres „eingeengten Weges, die durch Gottes und Jesu Gebote deutlich markiert sind. Er beleuchtet das Ziel, dem wir auf diesem Weg durch die Finsternis dieses Systems entgegen streben, um zu Gott durch Jesus als dem einzigen Mittler zu gelangen, Bewohner der „neuen Erde“ und Teil des „Königreiches des Vaters“ zu werden.

 

   Da das „Jerusalem droben“, Jehovas himmlisches Königreich zu uns auf die Erde herabkommt (Mat 6:9; Off 21:1-5) ist klar, wo wir Gott treffen werden, selbst der Zeitpunkt für die Lebenden und die Toten ist in Gottes Zeitplan deutlich umrissen: Es ist zur Zeit der „Mitternacht“ dieses Systems (Mat 25:6), der Zeit tiefsten Finsternis an Gottlosigkeit und Unverständnis, an Gesetzlosigkeit und fehlender Schrifterkenntnis, was über die Menschheit wirklich kommen soll! (1.Thess 5:1-5) Ein göttliches Gericht und eine individuelle Beurteilung, Verurteilung der Ungerechten und deren Exekution wird schlichtweg als Illusion abgelehnt! Dies dauert bis zum Erscheinen des „Morgensterns (4.Mo 24:17; Off 22:16), wo Jesus als der Reiter auf dem weissen Pferd“ Gottes „Königreich für Israel“ auf der Erde erneut aufrichtet und schlussendlich nach dem Gericht die Urteilsvollstreckung vornimmt (Apg 1:6-11).

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

10.3........... Der 2.Brief des Petrus. 5

10.3.1......... Den 2.Brief des Petrus im Umfeld recht einordnen. 5

10.3.1.1....... Gründe für den 2.Brief des Petrus. 5

10.3.1.2....... Der Inhalt des 2.Briefes des Petrus. 6

Kapitel 1:  Genaue Erkenntnis Gottes notwendig, um hervorragende Frucht zu tragen  6

Kapitel 2:  Falsche Propheten die verderbliche Sekten einführen und zu Gesetzlosigkeit tendieren  7

Kapitel 3:  Das kommende Gericht an den Ungerechten klar erkennen lernen  8

10.3.2......... Kapitel 1:  Genaue Erkenntnis Gottes notwendig, um hervorragende Frucht zu tragen. 10

10.3.2.1....... 2.Pe 1:1-4:  Genaue Erkenntnis Gottes und Jesu über deren Verheissung lässt uns aus der Sinneslust der Welt entrinnen  10

2.Pe 1:1:  Angesprochene sind jene, die das Vorrecht eines Glaubens gleich dem der Apostel erlangten  10

2.Pe 1:2-4:  Teilhaber der göttlichen Natur sind nur jene, die in Gemeinschaft mit Christus bleiben  11

10.3.2.2....... 2.Pe 1:5-11:  Die Auflistung der „Früchte“, welche die genaue Erkenntnis Gottes und des Christus hervorbringen  12

2.Pe 1:5-8:  Petrus ergänzt gewisse „Früchte des Geistes“ die Paulus zuvor im Galaterbrief erwähnte  12

Tugend (10) 13

Erkenntnis (11) 14

Ausharren (12) 14

Gottergebenheit (13) 14

Gottergebenheit ist „Licht“, dem „Tartarus“, den „Gruben tiefster Finsternis“ entgegengesetzt 15

Brüderliche Zuneigung (14) 15

Brüderliche Zuneigung zu all jenen, die mit Christus in Einheit verbleiben! 16

Jesu Gericht an den „Böcken“ zufolge der Unterlassung von Liebeswerken an seinen Brüdern  17

2.Pe 1:9-11:  Wer sich den Tugenden verschlossen zeigt ist blind! 18

10.3.2.3....... 2.Pe 1:12-21:  Unser Erinnerungsvermögen und Erwarten von Jesu Wiederkehr stärkt beim Ausharren. 19

2.Pe 1:12-15:  Auffrischung der Erinnerung als gewichtige Hilfe beim Ausharren; Ankündigung seines Todes  19

2.Pe 1:16-18:  An Jesu gegenwärtige Macht als höchste unserer irdischen „obrigkeitlichen Gewalten“ erinnern und sein Wiederkommen fest im Sinne behalten  19

2.Pe 1:19-21:  Heute besonders Aufmerksamkeit schenken den prophetischen Wort! 21

10.3.3......... Kapitel 2:  Falsche Propheten die verderbliche Sekten einführen und zu Gesetzlosigkeit tendieren. 21

10.3.3.1....... 2.Pe 2:1-10a:  Das Resultat  der Aktivität falscher Propheten ist Gesetzlosigkeit 22

2.Pe 2:1-3:  Falsche Propheten“ und „falsche Lehrer“ unter dem Volk die Sekten einführen  22

Sich von jeder Form des Sektarismus fern halten, indem wir unverfälschter Wahrheit gehorchen! 22

Nur wahre „Gesalbte“ zeigen echte Kenntnis „vom Heiligen 23

Zügellosigkeit unter Christen führt zu Lästerreden über den „Weg der Wahrheit 24

Ausbeutung durch Religionen und Sekten mittels „verfälschter Worte 24

2.Pe 2:4-10a:  Das Gericht an der ersten Welt anhand der Tage Noahs als warnendes Beispiel kommender Dinge  24

Die Gerechten werden vor Gottes Thron stehen! 26

10.3.3.2....... 2.Pe 2:10b-16:  Ehrfurcht vor den „Herrlichen“ innerhalb Gottes „obrigkeitlicher Gewalt“ und jene, die davor nicht zittern  27

2.Pe 2:10b-13a:  Wer sind die „Herrlichen“ vor denen einige nicht zittern, sondern sie in lästerlichen Ausdrücken anklagen?  27

2.Pe 2:13b-16: Ein luxuriöses Leben, trügerische Lehren, ein habgieriges Herz, Augen voller Ehebruchs kennzeichnet die „Kinder des Fluches 28

10.3.3.1....... 2.Pe 2:17-22:  Zügellose Gewohnheiten, die Gesetzlosigkeit bedeuten. 29

2.Pe 2:17-19:  Jene, die durch zügellose Gewohnheiten jene verlocken, die eben erst dem Irrtum durch Erkennen des Christus entronnen waren  29

Befreiung aus der „Sklaverei des Verderbens“ mittels genauer Erkenntnis der Wahrheit über Gottes Gebote  33

2.Pe 2:20-22:  Abkehr von der Wahrheit und vom Gebot, nach dem Erreichen der Erkenntnis des Herrn und Retters bringt Verheerung  33

10.3.4......... Kapitel 3:  Das kommende Gericht an den Ungerechten klar erkennen lernen. 34

10.3.4.1....... 2.Pe 3:1-4:  Spötter als Zeichen der Endzeit und des kommenden Gerichts. 34

Die Wichtigkeit für Christen des beständigen Erinnert werden an Gottes Rechtsordnung und an Seinen Willen mittels der Aussagen der Propheten  34

An Gottes Rechtsordnung hat nichts geändert, dass auf willentliche Sünde, auf Missachtung Gottes der Tod steht 35

Glaube in den Christus und das halten seiner Gebote sind Voraussetzung für die kommende Rettung  36

2.Pe 3:1-4:  Durch Erinnerung das klare Denkvermögen aufwecken; die letzten Tage und deren Spötter 37

Das Bekennen von Jesu Wiederkommen im Fleische als Grundbedingung genauer Erkenntnis, welches Antichristen ablehnen! 37

10.3.4.2....... 2.Pe 3:5-7: Eine Erde, die durch Gottes Wort kompakt inmitten der Wasser aus den Wassern herausragt 38

2.Pe 3:5-7:  Welche „Himmel“ und welche „Erde“ werden in Harmagedon vernichtet werden?  38

Hilft die Erkenntnis des Petrus über die Kontinentalschollen wissenschaftliche Ignoranz zu lokalisieren?  38

Welche Art von „Feuer“ wird die „Himmel und die Erde“ verzehren?  39

10.3.4.3....... 2.Pe 3:8-13:  Das Kommen des furchteinflössenden „Tages des Herrn“ erwarten und fest im Sinn behalten. 40

2.Pe 3:8-10:  Jehova ist nicht langsam betreffend seine Verheissungen! 40

2.Pe 3:11-13:  Das Kommen des „Tages des Herrn“, der Zeitpunkt von Jesu Wiederkehr erwarten  41

10.3.4.4....... 2.Pe 3:14-18:  Die Gefahr erkennen, die von denen ausgeht, „die dem GESETZ trotzen 43

2.Pe 3:14:  Flecken- und makellos und in Frieden sein am Tag der Rettung! 43

2.Pe 3:15-16:  Wer sind die Ungelehrten und Unbefestigten, welche  die Aussagen des Paulus und der Schriften verdrehen?  43

2.Pe 3:17-18:  Irrtum derer, die dem GESETZ trotzen und als Stolperstein für die von Jesus „Geliebten“ wirken  44

10.3.5......... Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse aus dem 2.Briefes des Petrus. 45

10.3.5.1....... Kapitel 1:  Genaue Erkenntnis Gottes notwendig, um hervorragende Frucht zu tragen. 45

10.3.5.2....... Kapitel 2:  Falsche Propheten“ die verderbliche Sekten einführen und zu Gesetzlosigkeit tendieren. 46

10.3.5.3....... Kapitel 3:  Das kommende Gericht an den Ungerechten klar erkennen lernen. 46

10.3.5.4....... Unser Denkvermögen auffrischen, was Gott als gut und was ER als böse erklärt! 47

Denkvermögen in Beziehung, was Gott als Schlecht und Böse einstuft und welches deren Konsequenzen sind  47

Nur die Entscheide der Apostel haben bei Jesus und Engeln bindende Wirkung! 48

10.3.6......... Unser Erinnerungsvermögen dahingehend auffrischen, auf welche Vergehen Gott die Todesstrafe setzt 48

10.3.6.1....... Unterschiedliche Begriffe in der Heiligen Schrift mit derselben Aussage: Übertretung von Gottes Gebot bringt Tod! 49

Die Bestimmungen Jehovas ändern sich nicht aufgrund veränderter Ansichten der Volksmassen oder deren Führer! 49

Die Bibel verwendet für die Todesstrafe verschiedene Begriffe: 49

Zudecken von Sünde durch Opfer, Löschung des „Fluches“ aber nur durch Glauben in den Christus möglich! 50

10.3.6.2....... Was erklärt das „Alte Testament“ im Einklang mit dem „Neuen Testament“ als Sünde die Tod verdient?. 51

Gedenkt der ersten Dinge vor langer Zeit her“! 51

10.3.6.3....... Gegenüberstellung der Folgen von Gesetzesübertretung unter „GESETZ Mose“ und dem „GESETZ des Christus 52

A)  Vergehen gegen Jehovas Recht als Schöpfer, Satzungsgeber und Richter der ganzen Erde (1. bis 3.Gebot) 53

B)  Vergehen gegen Jehovas Sabbate & Festzeiten (4.Gebot) 54

C)  Vergehen gegen Jehovas Tempel, seine Vertreter 55

D)  Vergehen gegen Gegenstände innerhalb des Tempels und in Bezug auf Opfer und Gelöbnisse  57

E)  Speise- und Reinheitsvorschriften  58

F)  Vergehen gegen den Nächsten (5. bis 10.Gebot) 59

G)  Verschärfung der Strafbestimmung durch das „GESETZ des Christus 62

H)  Anwendung der Strafbestimmung des „GESETZES des Christus“ durch die Apostel 64

I)    Gegenüberstellung der Anwendung des „GESETZES des Christus“ mit dem „GESETZ Mose 65

10.3.6.4....... Damit jedem der Mund gestopft werde und jeder vor Gott straffällig werde! 69

Sich nicht irreführen lassen: Juden und Christen stehen unter denselben Geboten Gottes! 69

Erkenntnis der eigenen Übertretungen und Bekenntnis unserer Sünden vor Gott 70

Wer erklärt keine Sünde zu haben betrügt sich selbst! Jesus reinigt auch weiterhin offen bekannte Sünde! 71

Die Wichtigkeit Gottes Standpunkt betreffend Todesstrafe auf Vergehen gegen Ihn zu kennen und andere zu warnen! 71

10.3.6.5....... Im Endgericht und der Urteilsvollstreckung in Harmagedon entscheidet sich, wer auf Gott, auf Jesus und auf die Apostel gehört hat: Dies sind Jesu wahre Schafe! 72

Gottes Standpunkt in seinem GESETZ hat ewigen Charakter! 72

Paulus erklärt die Anwendung von Gottes und Jesu Geboten innerhalb der Christenversammlung  73

Die Stellung des „Engels Jehovas“, Michaels richtig erkennen führt zur Unterordnung unter Jesus! 74

Gehorche der Stimme des Engels, benimm dich nicht rebellisch gegen ihn! 75

Alle Tage des Lebens im GESETZ lesen, um Gott zu lieben und zu fürchten  76

Hohes Mass an Erinnerungsvermögen von Richtern verlangt, was Gottes Rechtsmassstab betrifft! 76

 

 

10.3           Der 2.Brief des Petrus

 

 

10.3.1        Den 2.Brief des Petrus im Umfeld recht einordnen

 

10.3.1.1       Gründe für den 2.Brief des Petrus

Petrus weiss um die Geschehnisse die nun, in jener Zeit, wo er schrieb, gemäss Jesu Vorhersagen über Judäa, über Jerusalem und über den Tempel kommen sollten. Als zum Tode verurteilter Gefangener kann er genau so wenig frei das schreiben und offen ausdrücken, was er aussprechen möchte. Auch er braucht Mut das zu sagen, was zu sagen ist, ohne dadurch seine Gegner mehr zur Wut zu reizen, wie sie schon haben. Petrus war politischer Gefangener, weil er sich gegen das herrschende System im einen oder anderen öffentlich geäussert hatte! Dies war seinen Gegnern Anlass für Falschanklagen, ebenso wie im Falle des Paulus.

 

Paulus eingekerkert in RomDies war somit ähnlich wie zuvor im Falle des Paulus, der während der 1.Gefangenschaft in Rom in Ketten und unter Aufsicht der Prätorianergarde seine fünf (sechs) Briefe schrieb (Epheser, Kolosser, Philipper, Hebräer, Philemon (Laodicener der verloren ging)). Dann folgte während der 2.Gefangenschaft der 2.Brief an Timotheus. Jedes Schreiben bedeutete Gefahr einer zusätzlichen Anklage ausgesetzt zu werden und der vorzeitigen Urteilsvollstreckung. Wir sind somit wie bei diesen letzten Briefen des Paulus darauf angewiesen viele Dinge zwischen den Zeilen zu lesen, die wir aus dem GESETZ, aus den PROPHETEN und aus Jesu Mund, den Evangelien her ergänzen müssen!

 

Petrus schreibt von der von Gott und Jesus her verliehenen „Weisheit des Paulus“, indem jener in Visionen viele der Dinge sah, die Jesus zuvor den Aposteln noch nicht verraten hatte. In diesen wurden die Einzelbilder erweitert, was den dritten Himmel Jehovas und Jesu, was die Endzeit, die Drangsal und den Beginn des kommenden Systems und die das vorhergesagte Paradies und die dannzumal herrschenden „neuen Himmel“ betraf. Paulus schrieb darüber später im 2.Brief an die Korinther.

 

*** Rbi8  2. Korinther 12:1-4 ***

Ich muß mich rühmen. Es ist nicht nützlich; aber ich werde auf übernatürliche Visionen und Offenbarungen [des] Herrn übergehen. 2 Ich kenne einen Menschen in Gemeinschaft mit Christus [[(Paulus, sich selbst ohne Namen zu nennen)]], der vor vierzehn Jahren — ob im Leib, weiß ich nicht, oder außerhalb des Leibes, weiß ich nicht; Gott weiß es — als solcher bis zum dritten Himmel entrückt wurde. 3 Ja, ich kenne einen solchen Menschen — ob im Leib oder getrennt vom Leib, weiß ich nicht, Gott weiß es —, 4 daß er in das Paradies entrückt wurde und unaussprechliche Worte hörte, die zu reden einem Menschen nicht erlaubt ist.

 

Diese Visionen waren Grund dafür gewesen, dass er sich nach Jerusalem begab und sich mit Petrus dort getroffen hatte. Obwohl Paulus nicht wie die übrigen elf Apostel dreieinhalb Jahre direkt durch Jesus unterrichtet worden war, konnte Petrus ihm dennoch nichts Neues mitteilen über Jesus und seine Reden, die Paulus nicht bereits gekannt hätte. Es war im Gegenteil Paulus, der jene unterrichtete. Diese Weisheit zeigt sich in seinen Briefen, vor allem im Brief an die Hebräer, die auch uns heute grosse Hilfe sind das „heilige Geheimnis“ um die kommende Königreichsherrschaft unter Jesus genauer zu durchschauen! Paulus schrieb darüber im Brief an die Galater. Das Thema war die Beschneidungsfrage:

 

*** Rbi8  Galater 2:1-5 ***

Dann, nach vierzehn Jahren, ging ich wieder nach Jerusalem hinauf mit Bạrnabas und nahm auch Titus mit. 2 Ich begab mich aber zufolge einer Offenbarung hinauf. Und ich legte ihnen die gute Botschaft vor, die ich unter den Nationen predige, jedoch den hervorragenden Männern persönlich, damit ich nicht etwa vergeblich laufe oder gelaufen wäre. 3 Trotzdem wurde nicht einmal Titus, der bei mir war, genötigt, sich beschneiden zu lassen, obwohl er ein Grieche war. 4 Doch wegen der falschen Brüder, die unauffällig hereingebracht wurden und sich einschlichen, um unsere Freiheit, die wir in Gemeinschaft mit Christus Jesus haben, zu belauern, damit sie uns vollständig versklaven könnten — 5 diesen gaben wir nicht nach durch Unterwerfung, nein, nicht für eine Stunde, damit euch die Wahrheit der guten Botschaft erhalten bliebe.

 

Paulus legt offen, dass schon früh „falsche Brüder“ auf Versklavung aus waren, indem sie die gute Botschaft verfälschten! Dank seiner grossen Weisheit konnte Paulus solches Verhalten durchschauen, um es zu bekämpfen. Selbst Petrus war in Antiochia in diese Falle getreten und Paulus wies in mit harten Worten öffentlich zu Recht. Paulus duldete keinerlei Veränderung der guten Botschaft und Petrus schloss sich ihm in dieser unveränderlichen Stellung später ebenso an. Wir tun gut daran in unserer Zeit dieselbe Position einzunehmen und uns religiösem Gefasel „auch nicht für eine Stunde“ zu unterwerfen!

 

Um ein umfassendes „Gesamtbild“ zu erlangen, das alle Details vereint, war es aber damals noch zu früh, da drei gewichtige Dinge sich noch nicht erfüllt hatten:

 

1.)     "Das Vollständige", die Schriften des "Neen Bundes"Das „Vollständige“ oder „Vollkommene“ war noch nicht gänzlich gekommen: Der Geist, „der uns in die Wahrheit führt“ musste rund dreissig Jahre später noch dem Johannes die letzten Teile des grossen Zusammensetzspiels der Endzeit mittels der Offenbarung und seiner drei Briefe übermitteln! Sein Evangelium enthält zudem viele Details, die zu Beginn bereits aufgezeichnet durch Juden und durch Rom vorzeitig zu grösserer Verfolgung geführt hätten.

 

2.)     Die von Jesus vorhergesagten Zeichen begannen sich damals zum ersten Mal vor den Augen des Petrus und der Jünger zu erfüllen. Wie sich nach der Zerstörung Jerusalems im Jahre 70 u.Z. aber zeigte, war diese noch nicht mit Jesu Wiederkehr zu Beginn des „Tages des Herrn“ und dem Endgericht verbunden gewesen! Die Jünger mussten Unterscheidungsvermögen entwickeln, dass eine weitere und grössere Erfüllung erst noch folgen würde! (Mat 24:15) „(der Leser wende Unterscheidungsvermögen an)“ (Mat 24:15) Jesus zitierte Daniel, dessen Aussagen mit unserer Endzeit übereinstimmen!

 

3.)   Ausstehende geschichtlich-prophetische Ereignisse blieben abzuwarten: (Da Kap 7, 12) Das von Johannes dann in der Offenbarung im Kapitel 13 angekündigte „siebenköpfige wilde Tier“, die UNO brauchte noch viele Jahrhunderte, um aus dem Das siebenköpfige "wilde Tier" aus dem Meer: Die UNOMenschenmeer heraus aufzutauchen (Off 13:1-3). Als der Völkerbund 1918 ins Leben gerufen wurde musste dieser erst in die „Nichtexistenz“ gehen, in der Zeit des 2. Weltkrieges von 1938 bis 1945, um dann aus dem „Abgrund“ neu aufzutauchen in der Form der Vereinten Nationen, der UNO mit ihrem Sitz in New York: Der „achte König  (Off 17:9-11). Erst zu diesem Zeitpunkt war auch das „zweihörnige wilde Tier“, die zwei einander fest verbundenen Siegermächte aus dem ersten und zweiten Weltkrieg, England und Amerika oder Anglo-Amerika vollständig erkennbar (Off 13:11-13). Dieses andere, das zweihörnige „wilde Tier“, das „aus der Erde“ hervorkommt, um als der „siebte Kopf“ die stärkste aller bisherigen Mächte darzustellen. Diese führt die „Könige der Erde“ (mittels der UNO) auf das Schlachtfeld von Harmagedon hin (Off 16:13-16). Dann fehlte zur Zeit des 2.Petrusbriefes schlussendlich auch noch das „Bild“ des siebenköpfigen „wilden Tieres“, das religiöse Gegenbild der UNO, das „World Council of Religious Leaders

 

4.)     Der Terroraschlag gegen die Twintowrs war gegen Israels Hauptfreund, die USA gerichtet und religiöser HerkunftDer Ruf „Frieden und Sicherheit muss in Verbindung mit den drei „wilden Tieren“ der Offenbarung gesehen werden (1.Thess 5:3). Hierzu müssen die Spieler der Endzeit alle bereits vorhanden sein, da sie ja diesen Ruf „Frieden und Sicherheit“ gemeinsam ergehen lassen und damit den Eindruck bei der Mehrheit erwecken, dass das Zusammenspiel Politik mit Religion nun endgültig zum Frieden auf der Erde beitragen wird. Bedenken wir, dass bei Gottes Aussagen zum Abschluss des Systems stets das Gelobte Land, Jerusalem und Zion im Zentrum stehen! Dieser „Friede“ ist nur eine weitere der vielen Illusionen des Systems Satans! Jehova sagte durch Jesaja: „ Es gibt keinen Frieden‘, hat Jehova gesprochen, ‚für die Bösen.‘ “ (Jes 48:22) Wahrer Friede ist nur durch Einhalten des ganzen Gebotes Jehovas, dem erfüllen Seines Willens möglich und dies wird nur unter einer erdenweiten gerechten Regierung gelingen! Das zu erreichen aber ist der Mensch ohne Jehova Gott nicht fähig!

 

Jedes Teil an seinem Ort: Der Cubi-WürfelWie bei einem mehrdimensionalen Zusammensetzspiel müssen nun in der Endzeit, wenn all Einzelteile vorhanden und zusammengebaut sind, alle Felder korrekt ausgerichtet werden, ähnlich wie beim Cubi-Würfel im dreidimensionalen Raum! In Gottes Werk hat es aber gar eine vierte und sehr gewichtige Dimension, um alles zu verstehen: „Sein Geist“, den wir nur dann erkennen können, wenn wir Sein Wort die Schrift und Sein GESETZ wirklich verstehen!

 

*** Rbi8  Daniel 12:9-10 ***

Und er sagte weiter: „Geh, Daniel, denn die Worte werden geheimgehalten und versiegelt bis zur Zeit des Endes. 10 Viele werden sich reinigen und sich weiß machen und werden geläutert werden. Und die Bösen werden bestimmt böse handeln, und gar keiner der Bösen [[(der gegen Gottes GESETZ handelnden)]] wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.

 

Einsicht aber gibt es nur durch Gottes Wort! Die Bösen haben dieses zu allen Zeiten verworfen!

 

Weisheit: Verstehst du "geistige Dinge" korrekt einzureihen?
 

Es war zu der Zeit, wo Paulus und Petrus eingesperrt waren und getötet wurden riskant zu behaupten, dass Jesus „König der Könige“ sei und, dass sich selbst der stolze Cäsar Nero in Rom und dessen Vertreter in den vom Imperium verwalteten Ländern diesem höchsten König unterordnen sollten! Die Macht der heidnischen Tempel war gross und auch die Gegnerschaft der Priester Jerusalems und der jüdischen Synagogen in der Diaspora lieferten beständig Auseinandersetzungen und Jesu Anspruch auf den einzig wahren Titel „Hoherpriester“ war ihnen eine Herausforderung wie auch heute. Hinzu kamen zu allen Zeiten „die falschen Brüder“, welche die Worte des Paulus und der übrigen Schriften verdrehten und als „ungetreue Sklaven“ in Wirklichkeit gegen die Interessen ihres Herrn handeln. 

 

Die Bausteine des Petrusbriefes richtig einordnenDies alles müssen wir uns auch beim Lesen des 2.Briefes des Petrus bewusst sein. Petrus will die Versammlungen stärken das Ausharren unter üblen Umständen zu üben, vorsichtig zu sein und doch wie er mutig die Wahrheit verkünden! Selbstbeherrschung aufgrund einer genauen Erkenntnis war dazu ein gewichtiger Baustein!

 

Im Vergleich zum Cubi-Würfel, der aus vielen einzelnen Teilen in einer ganz bestimmten Logik zusammengefügt ist, so liefert auch Petrus durch seinen 2.Brief und später Johannes durch seine abschliessenden Schreiben noch einzelne, fehlende Teile dazu, dass der Würfel göttlicher Planung schlussendlich vollständig für uns in der Endzeit vorhanden ist und wir nun jedes Feld korrekt an seine Stelle rücken können! 

 

10.3.1.2       Der Inhalt des 2.Briefes des Petrus

 

Kapitel 1:  Genaue Erkenntnis Gottes notwendig, um hervorragende Frucht zu tragen

Auch heutige Christen sollten ebenso einen Glauben erreichen, wie ihn die Apostel des ersten Jahrhunderts hatten! Wir mögen uns fragen wie dies möglich sei? Wurden nicht die Apostel direkt durch Jesus instruiert? Doch! Das ist wahr! Aber alles, was Jesus seine Apostel gewichtiges belehrt hatte, dies zeichneten jene für uns auf, auch seine Form zu leben, zu reden und zu handeln, seine Art des Denkens! Dazu dienen die vier Evangelien!

 

In Wirklichkeit haben wir gar noch erweiterte Belehrung, welche den Aposteln noch nicht zugänglich waren, weil erst der letzte noch Lebende unter ihnen, Johannes diese durch Visionen empfing! Einige unter den Aposteln verstarben, noch bevor sie die inspirierten Briefe des Paulus, des Petrus und der Jünger Jakobus und Judas lesen konnten! All dieses Material zusammengetragen und gegenseitig verknüpft gibt uns ein zumindest ebenso klares Bild über „Gottes Königreich“, wie dies die ersten Jünger erreicht haben mögen. Da wir zusätzliche Informationen haben, wie sich bereits erfüllende „Zeichen“ die zur Endzeit gehören, ein klares Verständnis der Symbolik der Offenbarung und der „wilden Tiere“ Daniels und ihre Verknüpfung erreicht haben, sollte unser Glaube gar noch fester geworden sein, wie jener der damaligen Jünger Jesu!

 

Verständnis der biblischen Symbolik der Schlüssel zum Gsamtbild
 

Genau dazu fordert uns Petrus in seinem 2.Brief, im 1.Kapitel auf: Zu einer „genauen Erkenntnis“ anstatt vielerlei Illusionen zu gelangen! Je exakter wir jedes Teilbild und dieses im Zusammenhang mit dem vereinten Gesamtbild sehen, desto weiter sollten wir uns von Satans System und von den „Begierden des Fleisches“ entfernen, die dieses System aufpeitscht und uns stattdessen an Gottes Gerechtigkeit gewöhnen: Uns an die wahren herrschenden „obrigkeitlichen Gewalten“ halten im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“. Wir sollen an das künftige System denken, unter der entstehenden „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“. Dieses „Königreich der (neuen) Himmel“ sollten wir uns exakt vorstellen und uns darauf vorbereiten, um schon heute dort sinnvoll dienen zu können!

 

Selbst Details von dessen Aufrichtung, Einweihung und Übergabe an Jehova sind heute weitestgehend entziffert. Unser König, Jesus Christus bereitet bereits heute das Kommende vor und bittet um aktive Mithilfe von jedem, der Verständnis erlangt hat und all denen, die weiter an genauer Erkenntnis wachsen möchten.

 

Das Geschehen bei Jesu Wiederkunft am Tag des Trompetenfestes und der Einzug der 144.000 zum "Abendessen der Hochzeit des Lammes" geladene Gäste auf Zion
 

Petrus wünscht von jedem der sich zu Christus bekennt, dass er ein „Teilhaber an der göttlichen Natur“ werde, dass sein Leben durch den „heiligen Geist“ angetrieben wird, der zu jedem von uns aus der Schrift spricht! Dieser Geist, der uns zur Tätigkeit antreibt zeigt sich in den „Früchten des Geistes“. Nachdem Paulus neun davon im Brief an die Galater aufgelistet hat ergänzt Petrus fünf weitere Tugenden, die noch andere Merkmale aufweisen, wie wir uns vervollkommnen sollten! Sich jenen Tugenden gegenüber zu verschliessen zeigt Blindheit an! Jeder der „sieht“ fühlt sich von diesen Charaktereigenschaften wahrer Christen angezogen!

 

Den alten Sauerteig ausfegenPetrus will unser klares Erinnerungsvermögen auffrischen, dass wir voller Glauben die baldige Wiederkehr des Christus erwarten und dabei nicht untätig bleiben! Gerade dieses tätig sein, sich mit anderen über den kommenden Systemwechsel zu unterhalten und jedem der sich interessiert zu genauer Erkenntnis zu verhelfen, dies stärkt uns im Ausharren! Petrus selbst steht wie er den Brief schreibt unter grosser Anspannung, denn er erwartet seine baldige Hinrichtung und ist in römischer Gefangenschaft. Seine beiden Briefe zeigen diesen Willen bis zum Ende stark und treu zu bleiben. Gleichzeitig will er noch die Versammlungen bestärken ihren Widerstand gegen die Unmoral des herrschenden Systems noch zu verstärken und es nicht zu unterlassen das, was schlecht, gesetzlos und widerwärtig ist offen anzuprangern und das Gute und Lobenswerte in den Vordergrund zu heben!

 

Petrus warnt vor Abtrünnigen und Sektierern innerhalb der Versammlungen, die „durch kunstvoll ersonnene Geschichten“ von der Wahrheit abzulenken suchen! Jene schieben sich zwischen den Christus als unser einzig direktes „Haupt“, indem sie Organisationen aufzubauen verstehen, Hierarchien errichten, die alle eine Vorwegnahme des kommenden Königreiches sind, nie aber dessen Funktion auszuüben vermögen! Der „Sauerteig der Lehre“, der sich dort von Beginn an einnistet, dieser trennt uns in Wirklichkeit von Christus, von den Aposteln als unserer wahren „obrigkeitlichen Gewalt“!

 

Ohne exaktes Verständnis der Aussagen der Propheten können Jesu Worte und die Erklärungen der Apostel und Jünger niemals verstanden werden! Wir müssen daher dem „prophetischen Wort“ ganz besondere Aufmerksamkeit schenken, sowohl, was die erste Phase von Jesu Erscheinen auf der Erde im ersten Jahrhundert betrifft, wie der kommenden Wiederkehr in voller Königreichsmacht am „Tag des Herrn“ mit all seinen Engeln zur letzten Auseinandersetzung mit Satan und seinem System in Harmagedon!

 

Kapitel 2:  Falsche Propheten die verderbliche Sekten einführen und zu Gesetzlosigkeit tendieren

Abspaltungen existierten bereits früh in der Christenversammlung. Besondere Aufmerksamkeit sollten wir den Lehren des Hymenäus, Alexander und Philetus widmen, die Paulus aus der Versammlung Ephesus warf, weil deren trügerische Aussagen in fast unveränderter Form bis heute in den meisten christlichen Religionslehren enthalten sind!

 

Das Sprungbrett hin zur allmächtigen Katholischen Kirche bildete am Ende des ersten Jahrhunderts die Nikolaus-Sekte, die Jesus laut den Zurechtweisungen an die sieben Versammlungen der Offenbarung „hasst“! Es ist die nahezu unveränderte Lehre der Urschlange in Eden, dass der Mensch ewiges Leben erlange, auch wenn der Gottes Anweisungen zurückweist und sein Gebot übertritt! „Sein wie Gott“, ein Leben im (dritten“ Himmel Jehovas ist ihr Versprechen, ohne klares Verständnis, was der Begriff „Himmel“ wirklich umfasst! Petrus warnt vor jeder Form der Gesetzlosigkeit, zu der die Tätigkeit „falscher Propheten“ hinführt, indem sie die Lehren der Propheten, jene von Jesus und die der Apostel in ihrer Aussage verändern!

 

Was meint die Bibel mit dem Ausdruck "alte Himmel" und "neue Himmel"?
 

Jeder von uns muss für sich selbst den Glauben prüfen, ob dieser in Übereinstimmung mit unverfälschter Lehre ist, welche sowohl mit den Aussagen der Propheten, wie jenen von Jesus, denen der Apostel und Jünger vollkommen im Einklang sein muss! Das führt zu Beginn zu Konflikten in unserem Denken, das ja von Jugend an durch die Lehren von Religionen geprägt wurde, wo uns eingehämmert worden war, dass diese Religionslehre reine biblische Lehre sei! Nur ein eigener Untersuch, der Zeit in Anspruch nimmt, kann dies entweder bestätigen oder verwerfen. Das geschieht stets in Einzelschritten, Thema für Thema! Nur wenn wir auf das Wort der Schrift und zudem dessen Einbettung im Kontext zu achten beginnen, sehen wir die Abweichungen! Ein einzelnes Wort aus einem Satzgefüge falsch interpretiert, statt sinngemäss angewandt, kann nicht bloss die Aussage jenes Satzes in sein Gegenteil verwandeln, vielmehr auch ganze Teilbilder aus dem Gesamtbild herausreissen!

 

Ob wir nun eine Auferstehung unmittelbar nach dem Tode im Himmel haben, wie dies christliche Religionen lehren oder eine „Auferstehung aus den Gräbern“ erst nach Harmagedon hier auf der Erde erfolgt, ist eine vollkommen andere Lehre! Wer die Wahrheit verfälscht, um Sektarismus zu fördern, der zerstreut die Schafe Jesu und bindet sie in religiöse Hürden ein, die in Wirklichkeit von Jesus und von Gott abgetrennt sind!

 

Petrus spricht zu wahren „Gesalbten“, zu Christen die eigenes Unterscheidungsvermögen entwickelt haben, er redet von „Recht und Unrecht“, vom „Heiligen und vom Unheiligen“ und sich nicht am Gängelband einer der grossen Religionen, noch einer der unzähligen Sekten führen zu lassen! Ein am Geiste erwachsener Christ weiss selbst zwischen Gottes GESETZ und Menschengebot zu unterscheiden und lässt Irrtum und Lüge von Wahrheit getrennt bleiben und weisst jene die solches vertreten von sich! Das unbändige und charakterlose Verhalten vieler Christen hat zur Folge, dass von unserem Glauben negativ geredet wird! Wir wollen solches verhindern. Petrus warnt vor jenen, die uns mittels verfälschter Lehren auszunutzen versuchen! Er richtet unseren Blick auf Gottes Gerichte an früheren Systemen, wie zur Zeit der Sintflut, dann an Sodom und Gomorra und die Gerichte an Seiner eigenen Nation Israel! Nur Gerechte, die Gottes Willen erkundeten und dann auch erfüllten werden vor Gottes Thron stehen!

 

Schule: Prüft die EndzeitprophetenEine ganz besondere Warnung ergeht an all jene, die „vor Herrlichen nicht zittern“, das heisst, diejenigen, welche die wahre „obrigkeitliche Gewalt“ innerhalb des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ mit Füssen treten! Sie haben sich selbsterhöhter Herrlichkeit seitens Menschen, falschen Christussen („falschen Gesalbten“), „falschen Propheten“, „falschen Aposteln“ und „falschen Lehrern“ und deren Organisationstalent unterworfen, bewundern diese, um ihres eigenen Vorteils willen! Bedenken wir aber, dass sich das Ende jeder von Menschen aufgebauten Hierarchie genähert hat, die allesamt, ob politisch, religiös oder wirtschaftlicher Art in Harmagedon vergehen werden!

 

(Judas 16)  Diese sind Murrende, solche, die ihr Los im Leben beklagen, die gemäß ihren eigenen Begierden vorgehen, und ihr Mund führt geschwollene Reden, während sie um [ihres eigenen] Nutzens willen Persönlichkeiten bewundern.

 

Jene „alten Himmel“ werden durch die von Gott durch Christus erwählten „neuen Himmel“ ersetzt, die nun Gottes Gebote und Seine Gerechtigkeit auf der ganzen Erde zum Siege führen! Keiner von jenen, die das neue, kommende System bilden spielte in diesem System eine herausragende Rolle! Im Gegenteil: Das System verfolgte sie, tötete jene Gerechten, weil jene sie blossstellten und als Lügner und Gesetzesbrecher, als Heuchler entlarvten! Jesus erniedrigte sich selbst unter Engel und nahm keine Ehre von Menschen an und schon gar nicht jene, die Satan ihm offerierte! Ebenso taten es die Apostel, die von Jesus als dessen direkte Abgesandte Autorität erhielten. Sie mussten Vorsteher ein- und absetzen, wenn jene sich gegen diese wahre „obrigkeitlichen Gewalten“ wendeten oder Jesu Gebot nicht Nachachtung verschafften  und Falsches lehrten! Petrus spricht von „vernunftlosen Tieren“, die sich auf dieselbe Stufe der Apostel zu stellen suchten und selbst vor Christus und Gott nicht zittern! Bis heute lieben Kirchenfürsten ein luxuriöses Leben, suchen die Ehre von Menschen weit mehr als Ehre von Gott! Der aufgehäufte Luxus in den Kirchen legt gegen sie beredtes Zeugnis ab!

 

Als Nächstes greift Petrus den zügellosen Wandel jener von Stolz aufgeblasenen Führer der damaligen Abtrünnigen an, die nach der Mitte des ersten Jahrhunderts immer mehr an Einfluss gewannen! Jene haben sich wie Unkraut weit schneller vermehrt, wie der echte Same! Zügellose Gewohnheiten jener Anführer bringt bis heute viele redliche Christen zum Straucheln! Sie reden ihnen ein, dass sie Macht hätten Sünden zu vergeben und diese ihre Vergebung selbst im Himmel verbindlich wäre. Sie selbst sind „Söhne des Verderbens“. Nur unsere eigene Treue zu Gott, seinem Christus und dessen Gebot befreit von „der Sklaverei des Verderbens“ mittels genauer Erkenntnis unverfälschter Wahrheit. Andererseits bringt Abkehr von der Wahrheit Verheerung im kommenden Gericht über uns!

 

Kapitel 3:  Das kommende Gericht an den Ungerechten klar erkennen lernen

Ein sicheres Zeichen der Endzeit sind die Spötter, die Jesu Wiederkommen ins Lächerliche ziehen und ein göttliches Weltgericht als puren Unsinn abtun. Für jene werden die Dinge stets so weitergehen wie bisher. Sie wünschen zwar ebenso Veränderungen, glauben aber nicht in eine höhere Gerechtigkeit und dahin, dass Menschen unter einer gerechten Herrschaft die Erde wirklich zu einem friedlichen Ort gestalten können, der alle Symptome des ersten Paradieses aufweisen wird. Zudem aber werden neue Dinge Wirklichkeit werden, wie sie nur durch höhere Intelligenz als die unsere, die der Menschen geschaffen werden kann! Das Versprechen, „die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde“ miteinander erneut zu vereinen erscheint jenen Skeptikern und Spöttern reine Illusion von Utopisten zu sein!

 

Gottes Rechtsmassstab war aber über alle Zeit ein und derselbe. Jene die diesen ablehnen möchten nach ihren eigenen egoistischen Begierden leben und glauben, dass keine höhere Macht ihrem Treiben ein Ende zu bereiten vermag! Petrus aber will unsere Erinnerung auch in diese Richtung hin auffrischen. Gott hat für jedes Vergehen ein Strafmass festgelegt! Aufgrund des Gerichtes in Eden und dem Fluch auf Übertretung irgendeines der göttlichen Gebote an Israel wird deutlich, dass an der Todesstrafe für Missachtung von Gottes GESETZ nichts geändert hat! Harmagedon bedeutet einerseits den Urteilsvollzug an Ungerechten, die Gottes Rechtsmassstab ablehnten und andererseits Befreiung aus einem unerträglich gewordenen System für all jene, die Gottes Recht zur Anwendung brachten!

                                                          

Die wichtigsten Hauptbegriffe und Zusammenhänge göttlichen Rechts im Überblick
 

Die „grosse Drangsal“ muss einen Abschluss finden, bei dem alle die diese Drangsal verursachten den höchsten Preis bezahlen, nicht nur des Verlustes ihres Lebens, sondern sie haben sich auch selbst um die Möglichkeit des ewigen Lebens betrogen! Sie weigerten sich Gottes Rat anzunehmen, wiesen die ausgestreckte Hand  Gottes zurück, die Vergebung und Loskauf von Sünde anbot! Es waren Menschen die für andere zum Guten hin zu wirken zu träge, zu feige oder zu egoistisch waren, stets bereit zu Kompromissen gegen Gottes Recht und frei ihren Trieben und ungerechten Begierden den Lauf zu lassen!

 

Rettung aber ist nur da möglich, wo Glaube in Christus und die von Gott festgesetzte Rettungsordnung existiert! Glaube in Christus ist somit unausweichlich Bedingung zur Rettung! Glaube aber muss auf genauer Erkenntnis des Willens Gottes und seiner Aussprüche aufbauen! Religiöser Aberglaube und Leichtgläubigkeit können uns nicht retten! Dieser Glaube muss zudem durch Werke gekennzeichnet sein, Nächstenliebe folgt unmittelbar auf uneingeschränkter Liebe zu Gott! Wenn wir behaupten Christus zu lieben, dann sind wir auch verpflichtet seine Gebote zu halten.

 

Petrus versucht mittels „Erinnerung das klare Denkvermögen aufzuwecken“! Wir dürfen nicht in die Falle jener Spötter treten und uns durch ihren Spott verleiten lassen vom festen Glauben abzuweichen und Gottes Normen aufweichen zu lassen.

 

Die Sintflut: Erstes göttliches Gericht an gottloser Meschheit(2. Petrus 3:1-4)  Geliebte, dies ist nun der zweite Brief, den ich euch schreibe, in welchem ich, wie in meinem ersten, durch Erinnerung euer klares Denkvermögen aufwecke, 2 damit ihr der zuvor von den heiligen Propheten geredeten Worte und des durch eure Apostel [mitgeteilten] Gebotes des Herrn und Retters gedenkt. 3 Denn dies wißt zuerst, daß in den letzten Tagen Spötter mit ihrem Spott kommen werden, die gemäß ihren eigenen Begierden vorgehen 4 und sagen: „Wo ist diese seine verheißene Gegenwart [[(Wiederkunft)]]? Ja, von dem Tag an, da unsere Vorväter [im Tod] entschlafen sind, gehen alle Dinge genauso weiter wie von Anfang der Schöpfung an.“

 

Wenn wir die Aussagen des Petrus mit jenen des Paulus und Johannes vergleichen erkennen wir, dass sich diese gegenseitig ergänzen. Auch die Schreiben der übrigen Jünger wie Lukas, Jakobus und Judas haben stets dieselben Themen aus unterschiedlichem Blickwinkel im Vordergrund! Wer Jesu Wiederkommen „im Fleische“ hierher auf die Erde nicht bekennt, der ist ein „Antichrist“, weil er die Wirklichkeit des Christus und seine Unsterblichkeit im Fleische leugnet und damit auch die Aussagen der Propheten verneint, den Christus betreffend! Jesu Wiederkehr “im Fleische“ ist jedoch laut den Aussagen des Paulus Grundvoraussetzung für die Auferweckung der Toten, „jeder in seinem Rang“. Darum erklärt Paulus, dass ebenso wie durch den Menschen Adam alle seine Kinder die Sünde und den Tod geerbt haben, durch den Menschen Jesus, der keinerlei Sünde beging nun die Auferstehung folgen muss! Das gebietet Gottes Gerechtigkeit! (1.Kor 15:20-22)

 

(1. Korinther 15:20-23)  Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden, der Erstling derer, die [im Tod] entschlafen sind. 21 Denn da [der] Tod durch einen Menschen [gekommen] ist, kommt auch [die] Auferstehung der Toten durch einen Menschen. 22 Denn so, wie in Adam alle sterben, so werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden. 23 Jeder aber in seinem eigenen Rang: Christus, der Erstling, danach die, die dem Christus angehören, [[(seine „Frau, die Braut des Lammes“, die Apostel [B1])]] während seiner Gegenwart [[(bei seiner Wiederkunft)]].

 

Petrus zeigt nun im 2.Brief ein Merkmal, das heutige Wissenschaftler ablehnen: Dass die Erde kompakt aus dem Wasser heraussteht! Die Theorie, dass die Schollen unter dem Meer expandieren und sich unter die Kontinentalschollen schieben widerspricht dem und stimmt auch nicht mit den Tatsachen überein, die wir aufgrund desselben wissenschaftlichen Materials überprüfen können! Petrus verbindet dies mit dem Endgericht und der Urteilsvollstreckung an jenen, die nicht glauben wollen, weil sie Freude an Lüge finden:

 

(2. Petrus 3:5-7)  Denn ihrem Wunsch gemäß entgeht diese Tatsache ihrer Kenntnis, daß es von alters her Himmel gab und eine Erde, die kompakt herausstand aus [dem] Wasser und inmitten des Wassers durch das Wort Gottes; 6 und durch diese [Dinge] wurde die damalige Welt vernichtet, als sie mit Wasser überflutet wurde. 7 Aber durch dasselbe Wort sind die Himmel und die Erde, die jetzt sind, aufgespart für das Feuer und sind aufbehalten für den Tag des Gerichts und der Vernichtung der gottlosen Menschen.

 

Der Colorado River als Zeugnis der Macht der SilutSo wie Holzscheite auf dem Wasser schwimmen, so treiben die Kontinente auf dem darunter flüssigen Magma! Die Gase oben mussten sich zu mehreren Zeitpunkten ausregnen, um die Meere zu bilden! Die letzte Sintflut aber bedeckte die Kontinente so lange, bis sie sich aus der Verbindung mit der dünnen Sima-Kruste des Meeresbodens gelöst hatte und nun durch Auftrieb das Gleichgewicht mit den abfliessenden Wassern suchte, während der Meeresboden sich um bis zu einen Kilometer absenkte, um die abfliessenden Wasser aufzunehmen. Dass dabei grosse tektonische Veränderungen innerhalb weniger Monate stattfanden, die sonst Jahrmillionen in Anspruch nahmen, dies wollen jene Gelehrten nicht wahrhaben, weil sie damit die Flut der Tage Noahs als ein wahres Ereignis anerkennen müssten, dessen Beschreibung in der Bibel korrekt ist!

 

Damit würde auch das göttliche Strafgericht in ein anderes Licht gerückt, das sie ja als unwissenschaftlich ablehnen und es religiöser Phantasterei zuschieben! Nun, die in naher Zukunft auf uns zu wälzenden Ereignisse werden sie eines Besseren belehren: Zu spät, um noch Reue zu zeigen! Da „Feuer“ ein Zeichen ewiger Vernichtung ist müssen die Worte des Petrus über künftige Ereignisse auch in diesem Sinne bewertet werden! Aus Jesu Mund geht ein „feuriges Schwert“ hervor, was seine Urteilssprüche darstellt. Wer Gott widersteht wird in dieser Art von „Feuer“, einem Tod ohne Auferstehungshoffnung, ewige Vernichtung finden!

 

Petrus ruft uns auf diesen kommenden Gerichtstag in klarer, fester Erinnerung zu behalten, um an uns zu arbeiten und bis zu jenem Tag ohne Sünde zu sein, sondern vielmehr voller Werke der Gottes- und Nächstenliebe! Jehovas Verheissung ist nicht langsam, wie einige dies erklären, sondern geduldig, um allen Menschen Gelegenheit zur Umkehr zu gewähren! Gott möchte, dass alle Menschen zur Einsicht und Umkehr gelangen, dies obwohl Er weiss, dass das nicht der Fall sein wird!

 

Jesu Wiederkommen sollte nach den Worten des Petrus somit von jedem von uns fest im Sinne behalten werden! Petrus spricht von einem „Auflösen der Dinge“, indem er vom herrschenden System, seiner Ungerechtigkeit und Ungesetzlichkeit spricht! Es bedeutet eine Wiederherstellung der Dinge, wie sie zu Beginn herrschten, wo Gottes Gerechtigkeit für Engel und Menschen verbindlich waren! Die Nation Israel unter Gottes Führung war zumindest zu Beginn ein Muster kommender Dinge: Recht und Gerechtigkeit durch eine von Gott her bestimmte Hierarchie. Der Gerechte wird dabei begünstigt, der Ungerechte aber dem Vergehen entsprechend gesetzmässig bestraft! Das Resultat sind gerechte Verhältnisse und damit andauernder Friede!

 

In den „neuen Himmeln“, der kommenden „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten und in der damit verbundenen „neuen Erde“, all jenen Menschen die Jesus am Gerichtstag als seine “Schafe“ zur Rechten stellt wird diese einheitliche göttliche Rechtsordnung auf der ganzen Erde Geltung erlangen!

 

Gottes Wahl der kommenden Weltregierung für das Millennium: Eine wahre Theokratie!
 

Eine deutliche Warnung spricht Petrus zu all jenen hin aus, die dem göttlichen GESETZ weiterhin trotzen und Menschengebot über Gottes Recht stellen, seien dies religiöse oder politische Rechtsordnungssysteme! Wir aber müssen unsererseits, jeder für sich alles daran setzen, „um schlussendlich flecken- und makellos“ vor Gottes Richterthron stehen zu können! Gott wird uns nicht danach fragen, welche Rechtsordnung der Menschen wir befolgten, sondern warum wir Seine Gebote missachteten! Waren etwa die Beweise Seiner Existenz nicht genügend offensichtlich durch die Schöpfung?

 

Petrus warnt ausdrücklich vor denen, welche die Worte des Paulus in ihr Gegenteil verkehren, dem Paulus gar unterstellen, er lehre, dass Christen nicht weiter unter Gottes Geboten stehen würden! Paulus warnte im Brief an die Thessalonicher vor jenem „Menschen der Gesetzlosigkeit“, der vor allem in der Zeit des Endes sein grosses Auftreten hätte! Gerade diese religiösen Führer sind es, die uns irre leiten, mit schmeichlerischen Argumenten hin zum Abfall von Gottes GESETZ und von Jesu Gebot verleiten. Diese sind die gefährlichen „Stolpersteine“ auf unserem Weg hin zu ewigem Leben! Wir müssen uns hüten aus unserem festen Stand in Gottes Wort durch Schmeichelreden fortgerissen zu werden!

 

 

10.3.2        Kapitel 1:  Genaue Erkenntnis Gottes notwendig, um hervorragende Frucht zu tragen

 

10.3.2.1       2.Pe 1:1-4:  Genaue Erkenntnis Gottes und Jesu über deren Verheissung lässt uns aus der Sinneslust der Welt entrinnen

 

2.Pe 1:1:  Angesprochene sind jene, die das Vorrecht eines Glaubens gleich dem der Apostel erlangten

Petrus erwähnt zu Beginn des 2. Briefes, dass der Glaube ein Vorrecht ist, das nicht allen Menschen gewährt wurde! Glaube steht mit freiwilliger Unterordnung unter das von Gott vorgegebene System der Leitung durch ein „Haupt“ in direktem Zusammenhang. Paulus hatte hierzu erklärt:

 

Jesus "Haupt aller Regierungsmacht und Gewaltt"*** Rbi8  Kolosser 2:8-10 ***

Seht zu, daß nicht jemand da sei, der euch als Beute wegführe durch die Philosophie und leeren Trug gemäß der Überlieferung der Menschen, gemäß den elementaren Dingen der Welt und nicht gemäß Christus; 9 denn in ihm wohnt die ganze Fülle der göttlichen Wesensart körperlich. 10 Und so seid ihr im Besitz einer Fülle durch ihn, der das Haupt aller Regierungsmacht und Gewalt ist.

 

Um uns diesem „Haupt“, dem Christus als Hohepriesterkönig Jehovas freiwillig zu unterordnen müssen wir vorab dieses „Haupt“ kennen lernen und ihm mit Achtung begegnen. Offensichtlich war dies bei Petrus der Fall, der sich als „Sklave“ oder als Arbeiter und „Apostel“ Jesu bezeichnet, was Abgesandter bedeutet. Bereits als „Sklave“ muss er seinen Herrn gut kennen, um dessen Willen zu tun, wie viel mehr als „Apostel“, einer, der die gewichtigen Mitteilungen seines Dienstherrn weiterzuleiten hat und im Rang jenen übergestellt ist, welche die Anweisungen des gemeinsamen Herrn erhalten!

 

*** Rbi8  2. Petrus 1:1 ***

Simon Petrus, ein Sklave und Apostel Jesu Christi, an die, die einen Glauben als ein Vorrecht gleich dem unsrigen erlangt haben, durch die Gerechtigkeit unseres Gottes und [des] Retters Jesus Christus:

 

Der Brief ist somit direkt an all jene gerichtet, welche dasselbe System des „Hauptes“, der freiwilligen Unterordnung unter eine von Gott selbst her festgesetzte höhere Autorität anerkennen. Beachten wir, dass jene höhere Autorität vollkommen von Gott ausgeht, der Seinen Christus oder „Gesalbten“ aufgrund dessen Taten der Gerechtigkeit erwählt hatte. Dies, weil Jesus sich zuvor schon als himmlisches Geistwesen, als Engelfürst Michael vollkommene zuverlässig in allem erwiesen hatte! Seine Erhöhung aber, zum Hohepriester und König „gleich Melchisedek“ und zum Erzengel als Herrscher aller himmlischen Geschöpfe kam er erst nachdem er sich auch als Mensch vollkommen treu erwiesen hatte, selbst unter Anfeindung, Verfolgung, Schmerzen bis hin zu einem schmählichen Tod! (Ps 2:3-12; Mat 28:18; Heb 7:1-3) David schrieb, was er durch Inspiration hörte:

 

Psalm 110: Setze dich zu meiner rechten Seite(Psalm 110:1-7) Der Ausspruch Jehovas an meinen Herrn ist: „Setze dich zu meiner Rechten, Bis ich deine Feinde als Schemel für deine Füße hinlege.  

2 Den Stab deiner Macht wird Jehova aus [[(dem himmlischen)]] Zion senden, [indem er spricht:] Schreite zur Unterwerfung inmitten deiner Feinde.  

3 Dein Volk [[(im Königreich des Sohnes seiner Liebe)]] wird sich willig darbieten am Tag deiner Streitmacht. In der Pracht der Heiligkeit, aus dem Schoß der Morgenröte Hast du, Tautropfen gleich, deine Jungmannschaft.  

4 Jehova hat geschworen — und er wird es nicht bedauern —: Du bist Priester auf unabsehbare Zeit Nach der Weise Melchisẹdeks!  

5 Jehova selbst zu deiner Rechten Wird gewiß Könige zerschmettern am Tag seines Zorns.  

6 Er wird Gericht üben unter den Nationen; Er wird eine Fülle von Leichen verursachen. Er wird bestimmt das Haupt über ein volkreiches Land zerschmettern.  

7 Aus dem Wildbach [[(am Tag der „Hochzeit des Lammes“, wo die „Frau, die Braut des Lammes“ an dem für sie bereiten Ort ausharrt und sich vorbereitet hat (Off 12:5, 6; 19:7))]] wird er unterwegs trinken. Darum wird er [sein] Haupt hoch erheben.

 

Es war dieser vollkommen gemachte Mensch Jesus, der aufgrund von Gott verliehener Autorität seine zwölf Apostel bereits zu Beginn seiner Predigttätigkeit bestimmte und noch zu Lebzeiten ihnen die Königsmacht über das künftige „Königreich für Israel“ versprach, das eine „neue Schöpfung“ darstellt, indem er jedem von ihnen versprach, dass sie jeweils einen der zwölf künftigen Stämme des „Israel Gottes“ richten werden. Dieses Königreich aus Priesterkönigen, als „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ wird aus 144.000 Auserwählten bestehen! (Off 7:1-4; 14:1-5)

 

*** Rbi8  Matthäus 19:28 ***

Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.

 

Dieses Richten beinhaltet die Auserwählung des zu versiegelnden Überrests! Nicht die Apostel hatten sich selbst auserwählt und an die erhöhte Position als Abgesandte gesetzt, sondern vielmehr Jesus hatte diese Berufung zu Beginn seiner Tätigkeit unter Gebet vorgenommen und Gott hatte diese Auswahl geleitet später ausdrücklich bestätigt! Niemandem sonst hatte er diese Ehre versprochen als nur den zwölf Aposteln, weil sie sich dreieinhalb Jahre als treu erwiesen hatten. Jene verliessen all ihren Besitz und ihre Familien, um dem Messias unmittelbar und ganzherzig nachzufolgen. Dies hatte auch der Vater anerkannt, warum Jesus seinen Auserwählten diese Bestätigung gab;

 

"Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben."*** Rbi8  Lukas 12:32 ***

Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben.

 

Die Apostel hatten somit aufgrund eines geprüften Glaubens und durch herausragende Werke sich ihre Position redlich erworben. Jesus war es, der sie erwählt hatte, der Vater bestätigte die Wahl und Jesus vergab an sie die herausragenden Posten innerhalb seines königlichen Kabinetts. Sie waren jene die „von Anfang an“ (Mat 10:2) … „in Gemeinschaft mit Christus“ (1.Thess 4:15, 16) festen Glauben in den Messias als Gottes Abgesandten oder eben „Gottes Apostel (= Abgesandter)“ (Heb 3:1) gesetzt hatten! Sie sind die bereits  Auserwählten“ … „die er zuerst anerkannt hat“ (Rö 8:28). Daraus resultierte ihr herausragender „Rang“ (1.Kor 15:24) als Kabinettsmitglieder seiner künftigen Regierung während des Millenniums!

 

Paulus bildet darin eine Ausnahme, weil er der von Gott und Jesus erwählte Ersatz für Judas Iskariot ist, jenen Verräter ersetzt. Auch er nahm die Berufung als sie durch Jesus erfolgte unmittelbar an und verliess seine angesehene Position als Pharisäer und Mitglied des Sanhedrins, liess all seinen Besitz zurück. Auch er musste nun Treue zu seinem Herrn zeigen bis hin zu Gefangenschaft in Ketten und in den Tod.

 

2.Pe 1:2-4:  Teilhaber der göttlichen Natur sind nur jene, die in Gemeinschaft mit Christus bleiben

Warum diese ausführliche Beschreibung? Weil viele Religionsführer sich an dieselbe Stelle der Apostel zu setzen versuchten, deren Zahl Jesus aber mit den „zwölf Auserwählten“ klar beschränkt hat! Sie haben alle ihr eigenes usurpiertes Königtum errichtet, um bereits heute wie Könige über die in ihren Pferchen eingeschlossenen „Schafe“ zu regieren (1.Kor 4:8).

 

Leitende Körperschaft WATCHTOWER: Gesalbte? oder "falsche Christusse (Gesalbte"?)Wir sollten somit gut prüfen in wen und in wessen Worte wir Glauben setzen! Jesus warnte vor „falschen Christussen“ (= „falschen Gesalbten“) sowie vor „falschen Propheten“ (Mat 24:24). Paulus warnte zudem seinerseits deutlich vor kommenden „falschen Aposteln“. Deren Lehren und Verhalten würden somit von des Christus, der Propheten und der Apostel abweichen! Paulus warte daher eindringlich:

 

*** Rbi8  2. Korinther 11:12-15 ***

Was ich jetzt tue, will ich stets tun, damit ich denen den Vorwand abschneide, die einen Vorwand dafür haben wollen, in dem Amt, dessen sie sich rühmen, ebenso erfunden zu werden wie wir [[(die Apostel)]]. 13 Denn solche Menschen sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen. 14 Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt immer wieder die Gestalt eines Engels des Lichts an. 15 Es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener immer wieder die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen. Ihr Ende aber wird gemäß ihren Werken sein.

 

Nicht jeder, der somit von sich behauptet ein „Dienern der Gerechtigkeit“ zu sein verdient es, dass wir Glauben in ihn setzen! Wir selbst sind verpflichtet zu untersuchen, ob dessen Handeln und dessen Worte vollkommen im Einklang mit Gottes Gerechtigkeit und Gottes Willen sind.

 

*** Rbi8  2. Korinther 13:5-6 ***

Prüft immer wieder, ob ihr im Glauben seid, bewährt euch immer wieder. Oder erkennt ihr nicht an, daß Jesus Christus in Gemeinschaft mit euch ist? Es sei denn, daß ihr unbewährt seid. 6 Ich hoffe wirklich, daß ihr erkennen werdet, daß wir nicht unbewährt sind.

                                                                                                                                                    

Bewährung steht somit im Zusammenhang mit eigener Prüfung! Viele bewähren sich einer Religion gegenüber, Gott und seinem Christus gegenüber aber gelten sie als unbewährt!

 

Satan, der "gesalbte Cerub" als "Engel des Lichts" auftretendDiese Harmonie der Übereinstimmung kommt nur dadurch, dass das Handeln und die Worte eines wahren „Dieners der Gerechtigkeit“ mit den übrigen Worten des GESETZES und der PROPHETEN in vollkommener Harmonie sind und Jesu eigenes Handeln widerspiegelt! Die Gemeinschaft mit Christus endet da, wo dessen Diener Jesu Gebote verlässt, zur Lüge und zur Selbstüberhöhung neigt! Selbst Satan war ein Cherub auf Gotte heiligem Berg, bis zu jenem Tag, wo Ungerechtigkeit an ihm gefunden wurde!

 

 *** Rbi8  Hesekiel 28:14-15 ***

Du bist der gesalbte Chẹrub, der schirmende, und ich habe dich [ein]gesetzt. Auf dem heiligen Berg Gottes befandest du dich. Inmitten feuriger Steine wandeltest du umher. 15 Du warst untadelig in deinen Wegen von dem Tag deiner Erschaffung an, bis Ungerechtigkeit an dir gefunden wurde.

 

Jeder, der Jesu Worte hält und sie lehrt zeigt sich als „bewährt“ und ist daher ein von Christus anerkannter Diener! Dazu benötigt er nicht die Erwählung und Ernennung einer Kirchenorganisation. Wir sind alle Berufene, die Auserwählung aber liegt schlussendlich in Gottes und Jesu Hand!

 

Nun werden die Worte des Petrus wirklich verständlich, wenn er sagt:

 

*** Rbi8  2. Petrus 1:2-4 ***

Unverdiente Güte und Frieden sei euch gemehrt durch eine genaue Erkenntnis Gottes und Jesu, unseres Herrn, 3 insofern als seine göttliche Macht uns alles, was Leben und Gottergebenheit betrifft, durch die genaue Erkenntnis dessen geschenkt hat, der uns durch Herrlichkeit und Tugend berufen hat. 4 Durch diese Dinge hat er uns die kostbaren und überaus großen Verheißungen geschenkt, damit ihr durch diese Teilhaber an der göttlichen Natur werden mögt, indem ihr dem Verderben, das durch die Sinnenlust in der Welt ist, entronnen seid.

 

Die „unverdiente Güte“ deckt Fehler die wir unabsichtlich aus Unvollkommenheit heraus begehen mögen weiterhin zu, weil wir in Gemeinschaft mit Jesus verbleiben, Reue und Umkehr zeigen! Jesu Macht stammt von Gott her, weil er sie niemals von sich aus an sich gerissen hat! (Phi 2:5, 6) Die „grossen Verheissungen“ betreffen sowohl das herrschende „Königreich des Sohnes der Liebe“ wie das künftige „Königreich des Vaters“, weil wir uns ja freiwillig aufgrund „genauer Erkenntnis“ nur der von Gott her bestimmten „obrigkeitlichen Gewalt“ unterordnen!

 

Die „göttliche Natur“ mit der wir aufgrund „genauer Erkenntnis“ Anteilhaber werden ist vollkommen in geistigem Einklang mit Jesu Natur, der sich in jeder Beziehung seinem Haupt, dem Vater unterordnete und dessen ganzen Willen erkannte und ausführte. Von Gott her stammt jene „Herrlichkeit und Tugend“, die vollkommen im Einklang ist mit dem „GESETZ des Geistes“, Gottes Gebot und Willen! Wir sind damit Teil einer „neuen Schöpfung“ die aus Gott geboren ist! Schlussendlich, wenn wir gesiegt haben wird auch unser Körper „in einem Nu“ umgewandelt werden, um das „Bild“ der Unvergänglichkeit, das Jesus besitzt auch in unseren Genen aufzuweisen! (1.Kor 15:51, 52)

 

Weil wir in der Taufe gegenüber dem „Gesetz des sündigen Fleisches“ sinnbildlich absterben und gegenüber dem „GESETZ des Christus“ zum Leben gelangen entrinnen wir „der Sinnenlust in der Welt“, die von uns Dinge fordert, welche Gottes Gebot und Willen entgegen gerichtet sind.

                                                                            

10.3.2.2       2.Pe 1:5-11:  Die Auflistung der „Früchte“, welche die genaue Erkenntnis Gottes und des Christus hervorbringen

 

2.Pe 1:5-8:  Petrus ergänzt gewisse „Früchte des Geistes“ die Paulus zuvor im Galaterbrief erwähnte

Paulus beschreibt im Brief an die Galater, welches die „Früchte des Geistes“ sind. Petrus bringt damit noch andere Elemente in Verbindung die beide es sich zu betrachten lohnt! Was sagt vorab Paulus:

 

*** Rbi8  Galater 5:22-24 ***

Andererseits ist die Frucht des Geistes Liebe, Freude, Frieden, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Glauben, 23 Milde, Selbstbeherrschung. Gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz [[GESETZ]]. 24 Außerdem haben die, die Christus Jesus angehören, das Fleisch samt seinen Leidenschaften und Begierden an den Pfahl gebracht.

 

Der „Pfahl“ (gr, staurós = Stamm, Pfahl; an anderer Stelle steht auch in gr. xylon = Holz, Stange, Baum und beides kann nicht mit „Kreuz“ (lat. crux) übersetzt werden) bedeutet das Instrument, mit dem Jesus zu Tode gebracht wurde. Jesus starb gemäss jüdischer Rechtsprechung, Pilatus wollte ihn laut römischem Recht freilassen und überantwortete ihn den Juden, da er mit dessen Tod nichts zu tun haben wollte (Mat 27:22, 23). Das mosaische GESETZ befiehlt, dass ein Verurteilter zur öffentlichen Abschreckung vor dem begangenen Verbrechen an einen „Stamm“ (gr: stauros) oder Baum (gr. xylon) gehängt werde. Er war ein von Gott Verfluchter (vergl. Apg 10:39; 2.Kor 5:21).

 

Jesus versprach dem reuigen Übeltäter mit ihm zusammen im Paradies zu sein*** Rbi8  5. Mose 21:22-23 ***

Und falls sich an einem Mann eine Sünde findet, die das Todesurteil verdient, und er ist zu Tode gebracht worden, und du hast ihn an einen Stamm [[(aufrecht stehender Pfahl: keinesfalls Kreuz in Hebräisch!)]] gehängt, 23 sollte sein Leichnam nicht die ganze Nacht am Stamm bleiben, sondern du solltest ihn auf jeden Fall an jenem Tag begraben [[(was genau nach dieser Rechtsordnung mit Jesu totem Leib geschah)]], denn etwas von Gott Verfluchtes ist der Gehängte; und du sollst deinen Boden nicht verunreinigen, den Jehova, dein Gott, dir als Erbe gibt.

 

Als sie nun alles, was über ihn geschrieben steht, vollbracht hatten, nahmen sie ihn vom Stamm herab und legten ihn in eine Gedächtnisgruft.  (Apg 13:29) Jesus hatte keine Sünde begangen und der oberste Richter befreite ihn unmittelbar aus den „Fesseln des Todes“ durch himmlische Auferweckung „im Geiste“. Das Paradies, das er dem reuigen Schächer an seiner Seite versprach wird zu jener Zeit während des Millenniums, wenn jener zur Auferstehung gemäss seinem Rang und der Zeitordnung gelangt bestimmt sehen!

 

Beim Untertauchen im Wasser anlässlich der Erwachsenentaufe sterben wir sinnbildlich gegenüber Sünde und unsere früheren Sünden, die gemäss Gottes GESETZ einen „Fluch“ und damit die Todesstrafe auf uns brachten. Dieser „Fluch“ gegen uns wird symbolisch in Form der Verordnung durch das Urteil, einer richterlichen „handschriftlichen Urkunde“ an diesen Pfahl oder Stamm geheftet, an welchem Jesus an unserer Stelle starb. Damit wird unser Sündenregister gelöscht, die Vergehung hat durch Jesu substitutions-Tod ihren Ausgleich gefunden (Gal 3:12, 13). Paulus erklärt dies den Christen in Kolossä mit folgenden Worten:

 

*** Rbi8  Kolosser 2:13-15 ***

Überdies hat [Gott] euch, obwohl ihr tot wart in euren Verfehlungen und in dem unbeschnittenen Zustand eures Fleisches, zusammen mit ihm lebendig gemacht. Er hat uns alle unsere Verfehlungen verziehen 14 und die gegen uns [lautende] handschriftliche Urkunde, die aus Verordnungen [[(Gerichtsverordnungen; dem Fluch)]] bestand und gegen uns war, ausgelöscht; und ER hat sie aus dem Weg geräumt, indem sie an den Marterpfahl [[Pfahl]] genagelt wurde. 15 Die Regierungen und die Gewalten [[(der ersten „alten Himmel“)]] entblößend, stellte er sie als besiegt in der Öffentlichkeit zur Schau und führte sie durch den [Marterpfahl] [[Pfahl]] im Triumphzug einher.

 

Da Gott in Seinem Gericht Jesus von jeglicher Schuld frei sprach, ihn als Geistwesen auferweckte, das er zuvor war und als Siegespreis „über jede Macht und Autorität im Himmel und auf der Erde“ erhöhte, kann zurecht durch Paulus erklärt werden, dass Jesus die schuldigen „Regierungen und die Gewalten entblößend, stellte er sie als besiegt in der Öffentlichkeit zur Schau und führte sie durch den [Marterpfahl] [[Pfahl]] im Triumphzug einher.“ Die Offensichtliche Unfähigkeit Recht zu sprechen war nun allen offensichtlich! Jesu Treue gegenüber Jehova bis gar hin in den schmachvollen Tod am Stamm zeigte seinen Feinden, dass er unbesiegbar war und selbst angesichts des Todes keinerlei Kompromisse mit dem Unrecht schloss. Er hatte die „Früchte des Geistes“ in vollkommener Form hervorgebracht. Die religiösen Führer aus Juda hatten den Salzbund mit Jehova gebrochen und auch Roms Justiz war als Kompromissbereit das Unrecht zu tun oder zu dulden verurteilt!

 

Während Paulus sich auf die „Früchte des Geistes“ bezieht ist es Petrus, der „die Frucht hinsichtlich genauer Erkenntnis“ davon unterscheidet, die weitere Aspekte betreffend des Handelns mit sich bringen! Bei beiden Aposteln handelt es um eine Steigerung christlicher Charakteristiken und Tugenden, die abhängig von Erkenntnis ist, die uns zum Handeln anleitet:

 

*** Rbi8  2. Petrus 1:5-8 ***

Ja ebendeswegen, indem ihr dementsprechend all [euer] ernsthaftes Bemühen beitragt, reicht dar zu eurem Glauben Tugend, zu [eurer] Tugend Erkenntnis, 6 zu [eurer] Erkenntnis Selbstbeherrschung, zu [eurer] Selbstbeherrschung Ausharren, zu [eurem] Ausharren Gottergebenheit, 7 zu [eurer] Gottergebenheit brüderliche Zuneigung, zu [eurer] brüderlichen Zuneigung Liebe. 8 Denn wenn diese Dinge in euch vorhanden sind und überströmen, so werden sie euch daran hindern, entweder untätig oder ohne Frucht zu sein hinsichtlich der genauen Erkenntnis unseres Herrn Jesus Christus.

 

Beachten wir, dass ähnlich wie Paulus im Brief an die Galater auch Petrus eine Skala der Steigerung aufzeigt, dies nun abhängig von genauer Erkenntnis, die hin zur Tätigkeit führt. Bei Paulus aber ist dies abhängig von der Loslösung oder Abkehr von den „Früchten des Fleisches (Gal 5:19), durch das Anziehen der „neuen Persönlichkeit (Eph 4:20-24), die durch ihre begehrenswerte Charakteristiken oder Tugenden auffällt.

 

Gegenüberstellung der Aussagen von Petrus und Paulus zu den geistigen Früchten, die ein Christ hervorbringen sollte

Paulus Gal. 5:22, 23 (+ 5:19, 20):

Früchte des Geistes anstelle Früchte des Fleisches

2.Petrus 1:5-8:

Frucht hinsichtlich genauer Erkenntnis führt zu Tätigkeit

1.   Liebe  (anstelle von Hass, Gefühlskälte)

        Glauben (Paulus 7. Position) (Anstelle Unglaube,

            Leichtgläubigkeit und Zweifeln)

2.   Freude  (anstelle von Trauer)

10.   Tugend (Anstelle Gesetzlosigkeit Prinzipientreue)

3.   Frieden  (anstelle von Streit, Krieg)

11.   Erkenntnis (Anstelle von Finsternis und Ignoranz)

4.   Langmut  (anstelle von Wut, Zorn)

        Selbstbeherrschung (Paulus 9.Position) (anstelle

           Aufbrausen, Zügellosigkeit)

5.   Freundlichkeit (anstelle von Gleichgültigkeit und Gehässigkeit)

12.   Ausharren (anstelle von Nachgeben hin zum

           Schlechten)

6.   Güte (anstelle von Unnachgiebigkeit)

13.   Gottergebenheit (Anstelle Systemtreue,

           Menschenfurcht durch Gottesfurchst ersetzend)

7.   Glauben (anstelle von Unglauben und Leichtgläubigkeit)

14.   Brüderliche Zuneigung (innige Liebe auch zu

           den uns noch Unbekannten, Grossherzigkeit)

8.   Milde (anstelle von Härte)

        Liebe (Paulus 1.Position) (Anstelle von

           Gleichgültigkeit, Hass, Antagonie)

9.   Selbstbeherrschung (anstelle Zügellosigkeit)

 

 

Die „Früchte des Geistes“, die Punkte 1 bis 9 haben wir im Kommentar zum Brief an die Galater deutlich beschrieben, nun möchten wir noch die Aussagen des Petrus zu den im Brief des Paulus unerwähnten Punkten ergänzen:

 

Tugend (10)

Paulus beschreibt im Brief an die Philipper, was unter dem Begriff Tugend zu verstehen ist. Er umfasst eine ganze Anzahl Charakteristiken, die alle in einer Beziehung zu Gottes GESETZ stehen, dem „GESETZ des Geistes“, das gleichzeitig dem „GESETZ des Christus“ entspricht, das festlegt, was in Gottes Augen gerecht ist! Sie alle sind den „Begierden des Fleisches“, somit dem „Gesetz des Fleisches“ entgegen gerichtet.

 

Tugend übt sich im UnglückPaulus sagt daher im Brief an die Philipper:

 

*** Rbi8  Philipper 4:8-9 ***

Schließlich, Brüder, alles, was wahr, alles, was von ernsthaftem Interesse ist, alles, was gerecht, alles, was keusch, alles, was liebenswert ist, alles, worüber gut gesprochen wird, wenn es irgendeine Tugend und irgend etwas Lobenswertes gibt, diese Dinge erwägt weiterhin. 9 Die Dinge, die ihr gelernt und auch angenommen und gehört und in Verbindung mit mir gesehen habt, diese setzt in die Tat um, und der Gott des Friedens wird mit euch sein.

 

Paulus eiferte in all seinem Tun dem Christus nach, der keines der Gebote Gottes übertrat und Jehovas Willen in jeder Situation erfüllte, somit alle erstrebenswerten Tugenden in sich vereinte. Was nun fügt Petrus in seiner Erklärung betreffend genauer Erkenntnis dieser Zusammenhänge und ihre Auswirkungen den Aussagen des Paulus noch hinzu.

 

Erkenntnis (11)

Die „genaue Erkenntnis“ (gr. epígnosis im Gegensatz zu gnosis = Erkenntnis) die wir als Christen erreichen müssen beinhaltet die ganze offenbarte Wahrheit über Gott, sein uns verkündetes Wort, sein GESETZ und seinen Willen. Jehova ist der „an Erkenntnis Vollkommene“ (Hi 36:4). Diese „genaue Erkenntnis“ steht in der Heiligen Schrift oft in Verbindung mit „Wissen“, dem Vertraut sein mit Tatsachen. Von Jesus sagt Paulus: In ihm sind alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis sorgsam verborgen“ (Kol 2:3). Salomo sagt, dass dieses Gut, die „genaue Erkenntnis“ erstrebenswerter sei als Gold und sie Bedingung ist zum Erlangen von wahrer Weisheit (Spr 2:1-9; 8:10; 20:15). Wahre praktische Weisheit stellt ab auf den Felsen, der Jehova ist und der die Grundlage durch Sein Recht festigt.

 

Weisheit: Was ist die Differenz zwischen Intelligenz und Weisheit?
 

Dem entgegengesetzt ist die Intelligenz dieses Systems, das sich nicht auf Gottes Recht, sein GESETZ abstützt und damit auf Sand aufbaut. Auch fehlt dieser Art von „Intelligenz-Säule“ das Kapitell, der Abschluss oder obere Beginn, welche echte Gottesfurcht ist! „Die Furcht Jehovas ist der Anfang der Erkenntnis. Weisheit und Zucht sind das, was nur Toren verachtet haben.“ (Spr 1:7)

 

Das schliesst auch Erkenntnis mit ein, was von Gott her vorhergesagt wurde, was sein wird in der Zukunft, was seine „Zeiten und Zeitabschnitte“ anbetrifft, ewiges Leben und künftiges Paradies auf der Erde, was Glauben bedingt, dass Gott sein ganzes Wort halten wird und auch ausführt (Tit 1:2). Dazu ist notwendig seine bisherigen Vorhersagen und deren Erfüllung durch Gottes Wirken aufgrund der Heiligen Schrift zu kennen! Diese Form der Erkenntnis schliesst Jesus, als den von Gott vorhergesagten Messias mit ein, Gottes „Wortführer“, „Werkmeister“ und „Heerführer“ seit seiner Erschaffung (Spr 8:22-31), dessen Stellung vor Gott, sein Wirken beim gesamten Schöpfungsakt (Kol 1:13-18). Ja, wahre Gottesfurcht ist der Anfang der Erkenntnis!

 

*** Rbi8  Sprüche 1:7 ***

Die Furcht Jehovas ist der Anfang der Erkenntnis. Weisheit und Zucht sind das, was nur Toren verachtet haben.

 

Daraus resultiert auch Erkenntnis über uns selbst, unser Verhalten und unsere Stellung vor Gott als Gerechtgesprochene und in geistigem Sinne „Lebende“ oder falls wir Gott und Jesus ablehnen als Verurteilte und in geistigem Sinn „Tote“! Wir beurteilen uns selbst durch Vergleich unserer Handlungen mit Gottes Rechtsmassstab! (1.Kor 11:31)

 

Gesetz, richterliche Entscheidung, Vergeltung
 

Ausharren (12)

Das griechische Verb hypoméno hat die Bedeutung von „unter etwas bleiben“ im Sinne von „standhalten“ und „verharren“ oder auch „standhaft bleiben“. Das Substantiv hypomoné hat den Sinn von standhaftem und mutigem Ausharren angesichts misslicher Umstände, seien diese durch Versuchungen, Prüfungen oder durch Verfolgung oder angesichts von Hass und Spott. Auch da, wo es um die Überwindung von Widerstand, von Hindernissen oder von Widerwärtigkeiten geht braucht es Ausharren. Jesus gab uns ein herausragendes Beispiel von Ausharren und Treue selbst bis hin in den Tod. Ausharren ist eine der Eigenschaften, die Bedingung und absolut notwendig ist, um ewiges Leben zu erlangen (Rö 2:7; Heb 10:36). Jesus hob diesen Umstand besonders hervor, als er die Zeit des Endes und seiner Wiederkehr beschrieb: „Wer aber bis zum Ende ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden.“ Hier geht es um das Ausharren in Treue zu seinen Lehren und zum Halten der Gebote Gottes! (Off 12:17)

 

*** Rbi8  Matthäus 10:22 ***

Und ihr werdet um meines Namens willen Gegenstand des Hasses aller Leute sein; wer aber bis zum Ende ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden.

 

Da wir als Christen unter dem ganzen Gebot Gottes stehen braucht es Ausharren in unserer Zeit, wo die meisten Menschen den „breiten Weg“ erwählt haben, der in die Vernichtung führt, weil sie Gottes Gebote als überholt, als nicht weiter verbindlich betrachten (Mat 5:17-20; Off 14:12).

 

Gottergebenheit (13)

Jesus gehört allesDie Christenversammlung ist durch ihre Gottergebenheit ein heiliger Tempel, der von Gottes Geist, seinem Wort der Wahrheit bewohnt wird und dieses Gotteswort ist es, das die ganze Versammlung leitet! (Eph 2:19-22) Paulus schrieb diesbezüglich an Timotheus:

 

 *** Rbi8  1. Timotheus 3:14-16 ***

Ich schreibe dir diese Dinge, obwohl ich hoffe, in kurzem zu dir zu kommen, 15 für den Fall aber, daß ich aufgehalten werde, sollst du wissen, wie du dich im Hause Gottes [[(in der Versammlung)]] zu benehmen hast, das die Versammlung [des] lebendigen Gottes, eine Säule und Stütze der Wahrheit, ist. 16 Ja, das heilige Geheimnis dieser Gottergebenheit ist anerkannt groß: „Er wurde offenbar gemacht im Fleische, gerechtgesprochen im Geiste, erschien Engeln [[(nach seiner Auferweckung „im Geiste“ im himmlischen Gefängnis (1.Pe 3:18, 19))]], wurde gepredigt unter [den] Nationen, geglaubt in [der] Welt, aufgenommen in Herrlichkeit.“

 

Das „heilige Geheimnis“, wer der Messias sein würde war gross und bleibt bei vielen Menschen weiterhin verschleiert, weil sie sich genauer Erkenntnis verschliessen! Nach seiner Auferweckung „im Geiste“, unmittelbar nach dem Tode wurde er vom himmlischen Gericht Jehovas von jeder Schuld freigesprochen, für welche ihn menschliche Ankläger und Richter zu Tode gebracht hatten. Wegen seiner Treue wurde er an die höchste Stelle nach Jehova erhöht, sowohl was die Himmel wie die Erde anbetrifft.

 

Gottergebenheit ist „Licht“, dem „Tartarus“, den „Gruben tiefster Finsternis“ entgegengesetzt

Nach Jesu Auferweckung „im Geiste“, seiner Erhöhung vor den Myriaden von versammelten Engeln, da besuchte er auch jene gefallenen Engel im „Tartarus“, die in „Gruben tiefster Finsternis“ (Unkenntnis) gefangengesetzt sind, um jenen zu predigen. (1.Pe 3:22; 2.Pe 2:4; Jud 6). Jene welche die Evolutionstheorie verteidigen sind Verführer (engl. Ratcher, wie Satan, der Frauen zur Sünde bewegt), unbefestigt in der Wahrheit, was Jahwes Macht vollbracht hat und beständig tut.

 

Evolution oder "intelligent design"? *** Rbi8  1. Petrus 3:18-20 ***

Ja, auch Christus ist ein für allemal hinsichtlich Sünden gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott führe, [er,] der im Fleische zu Tode gebracht, aber im Geiste lebendig gemacht wurde. 19 In diesem [Zustand] ging er auch hin und predigte den Geistern im Gefängnis, 20 die einst ungehorsam gewesen waren, als die Geduld Gottes in den Tagen Noahs wartete, während die Arche errichtet wurde, in der wenige Personen, nämlich acht Seelen, sicher durch das Wasser getragen wurden.

 

Jesus starb somit nicht bloss für die Sünde von Menschen, die im Sinne Adams gesündigt hatten und nun aufgrund des Predigens der guten Botschaft bereit sind von falschem Tun abzulassen. Er starb auch für die gefallenen „Geister im Gefängnis“, Engeln, die jedoch nicht wie Satan „wider den heiligen Geist“ gesündigt hatten, sondern irregeführt worden waren.

 

Es scheint so wie bei Menschen zu sein, die aus tiefster Unkenntnis heraus das Schlechte tun aber auf das Predigen der guten Botschaft hin zumindest einige bereuen und umkehren. Jesus wurde nicht zur Erde gesandt, um Gerechte zu rufen, die gehorchen Gott doch schon, sondern, um Ungerechte zur Reue zu geleiten

 

*** Rbi8  Lukas 5:30-32 ***

Darüber begannen die Pharisäer und ihre Schriftgelehrten gegen seine Jünger zu murren und zu sagen: Wie kommt es, daß ihr mit Steuereinnehmern und Sündern eßt und trinkt? 31 Jesus erwiderte ihnen und sprach: „Die Gesunden benötigen keinen Arzt, wohl aber die Leidenden. 32 Ich bin gekommen, nicht um Gerechte, sondern Sünder zur Reue zu rufen.“

 

Dieses Predigen des auferweckten und erhöhten Jesu im Himmel ergibt nur dann einen Sinn, wenn auch jenen Engeln seitens Gottes Gelegenheit zur Reue gewährt wird! Dies erweist einmal mehr, dass Gott denselben Rechtsmassstab auf Menschen wie auf Engel anwendet! Wer sündigt, Gottes Gebot missachtet wird von genauer Erkenntnis abgetrennt, was den „Tartarus“ oder eben „Gruben tiefster Finsternis“ (geistige Nacht) bedeutet. Wer aber seine Sünde einsieht, als Verstoss gegen Gottes gültige Rechtsordnung, diese bekennt und bereut und umkehrt, was zudem „Werke der Reue“ beinhaltet, der wird erneut in Gottes Gegenwart zugelassen und kehrt um zum Licht, zu genauer Erkenntnis! Er zeigt ja damit Gottergebenheit!

 

Gottes Vorkehrung für Sündenvergebung wahrnehmen!
 

Brüderliche Zuneigung (14)

Petrus erwähnt ausser der selbstlosen Liebe zur Gerechtigkeit (heb: ʼahaváh (Subst.) gr: he agápe = prinzipientreue Liebe, selbst zu Feinden) noch die „brüderliche Zuneigung“ (gr. philia), die in einigen Beziehungen über die agápe hinausgeht, weil diese zarte Zuneigung und innige Verbundenheit beinhaltet, da sie eine treibende Kraft darstellt, sich selbst für seinen Bruder aufzuopfern. Liebe ist nur an Taten zu erkennen, was auch auf das Gegenteil zutrifft, den Hass! Gott gab seinen Sohn zu unseren Gunsten, ja, zu Gunsten der ganzen Welt, obwohl wir noch Feinde Gottes waren! (1.Joh 4:9, 10)

 

*** Rbi8  Galater 6:10 ***

In der Tat, laßt uns denn, solange wir günstige Zeit dafür haben, gegenüber allen das Gute wirken, besonders aber gegenüber denen, die [uns] im Glauben verwandt sind.

 

Fleischliche Brüder stammen zumindest von einem Teil der Eltern ab. In geistigem Sinne aber sind all jene Brüder, die als Vater ihres geistigen Lebens Jehova anerkennen, auch wenn sie von unterschiedlichen Müttern oder Töchtern „Babylons der Grossen“ herstammen mögen! Das verbindende Element, die „Geistzeugung“ oder das vom „Geiste gezeugt“ sein steht in Verbindung mit der einen Glaubenstaufe, die ja weder in eine Religion noch in eine Person erfolgen darf noch kann, sondern ausschliesslich in „den Vater“, Jehova in Verbindung mit „dem Sohn“, Jesus und die mittels Anerkennung „des heiligen Geistes“, dem übermittelten Schriftwort geschieht!

 

Wo immer auch die „Mutter“ (der Taufende, respektive dessen Gruppe oder Versammlung) Gottes Anerkennung geniesst, somit kein Teil „Babylons der Grossen“ oder „Kinder Hagars“ sind (Off 18:4) und weil diese in Gemeinschaft mit Jesus bleiben, weil sie seine Gebote oder das „GESETZ des Christus“ halten, da sind sie nicht „Halbbrüder“, sondern wirkliche Brüder!

 

Das biblische Drama von Hagar und Sara
 

Sie erweisen sich damit als „Kinder Saras“ und des „Jerusalem droben“, das nach Harmagedon erneut zur Erde herabkommen wird!

 

*** Rbi8  1. Johannes 2:3-6 ***

Und dadurch wissen wir, daß wir ihn kennengelernt haben, nämlich wenn wir fortfahren, seine Gebote zu halten. 4 Wer sagt: „Ich habe ihn kennengelernt“ und dennoch seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht in diesem. 5 Wer aber sein Wort hält, in diesem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollkommen gemacht worden. Dadurch wissen wir, daß wir in Gemeinschaft mit ihm sind. 6 Wer sagt, er bleibe in Gemeinschaft mit ihm, ist verpflichtet, selbst auch weiterhin so zu wandeln, wie jener wandelte.

  

Jehova ist jeder Lüge fern. Jesus ist mit Lügnern niemals in Gemeinschaft! Wer also Gottes Gebote missachtet kann auch nicht in Gemeinschaft mit Jesus verbleiben! Jesus hielt das ganze GESETZ Gottes und wir haben uns in der Taufe durch ein Bündnis verpflichtet „so zu wandeln, wie jener wandelte“! Lassen wir uns von religiösen Seelenverkäufern nicht übers Ohr hauen. Die Worte des Johannes sind heute genauso gültig wie damals! „Wer sagt, er bleibe in Gemeinschaft mit ihm, ist verpflichtet, selbst auch weiterhin so zu wandeln, wie jener wandelte.

 

Jehova "ehelicher Besitzer"
 

Brüderliche Zuneigung zu all jenen, die mit Christus in Einheit verbleiben!

Brüderliche Zuneigung“ (gr. philia) zu all jenen, die in Gemeinschaft mit Jesus sind, Jesu geistigen Brüdern geht somit über die prinzipientreue „Liebe“ (agápe) weit hinaus! Sie ist daher auch stärker wie Familienbande (gr: storge), weil wir mehr Zuneigung zu Jesus und zu denen haben, die er als mit ihm in Gemeinschaft betrachtet, als zu jenen Familiengliedern, die zwar behaupten mit ihm in Gemeinschaft zu sein, sich aber aufgrund ihres Handelns als Gegner und Lügner erweisen!

 

Warum wurden die Gebote gegeben? *** Rbi8  Matthäus 10:32-39 ***

Jeder nun, der vor den Menschen bekennt, mit mir in Gemeinschaft zu sein, mit dem in Gemeinschaft zu sein, will auch ich vor meinem Vater, der in den Himmeln ist, bekennen; 33 wer immer mich aber vor den Menschen verleugnet, den will auch ich vor meinem Vater verleugnen, der in den Himmeln ist. 34 Denkt nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern ein Schwert. 35 Denn ich bin gekommen, um zu entzweien: einen Menschen mit seinem Vater und eine Tochter mit ihrer Mutter und eine junge Ehefrau mit ihrer Schwiegermutter. 36 In der Tat, eines Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. 37 Wer zum Vater oder zur Mutter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig; und wer zum Sohn oder zur Tochter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig. 38 Und wer seinen Marterpfahl [[Pfahl]] nicht annimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. 39 Wer seine Seele findet, wird sie verlieren, und wer seine Seele verliert um meinetwillen, wird sie finden.

 

Wir können Jesus sowohl durch Worte wie auch durch unser Handeln verleugnen! Wenn wir uns auf Jesu Seite stellen bedeutet dies nicht widersprechende oder gegnerisch gesinnte Familienglieder zu hassen! Wer seinen Bruder hasst verleugnet in Wirklichkeit Jesus!

 

*** Rbi8  1. Johannes 2:9-11 ***

Wer sagt, er sei im Licht, und haßt doch seinen Bruder, der ist bis jetzt noch in der Finsternis. 10 Wer seinen Bruder liebt, bleibt im Licht, und in seinem Fall gibt es keine Ursache zum Straucheln. 11 Wer aber seinen Bruder haßt, ist in der Finsternis und wandelt in der Finsternis, und er weiß nicht, wohin er geht, weil die Finsternis seine Augen blind gemacht hat.

 

Das geistige „Schwert“, das Jesus brachte bedeutet jedes seiner Worte, weil diese darüber entscheiden, ob jemand als seinSchaf“ auf ihn hört oder ihn missachtet und damit Gott zurückweist, der durch ihn redet!

 

Das „Schwert“ das in der Familie entzweit, von „brüderlicher Liebe“, von philia, nicht aber von agápe trennt, dies ist somit die Reaktion des Vaters, der Tochter, der Mutter, der jungen Ehefrau, der Schwiegermutter auf das Wort Jesu, im Hinblick auf einen Diskussionspunkt! Wer Jesu Standpunkt, der dem des Vaters identisch ist zurückweist, sich der Argumentation auf Grundlage des Schriftwortes verschliesst, der handelt wider besseres Wissen! Dies führt zu einer Trennung, eine Situation der „Feindschaft“ unter den Hausgenossen, ein Abgetrennt sein von jenen die sich gegen Jesu Wort erheben.

 

*** Rbi8  2. Korinther 6:16-18 ***

Denn wir sind ein Tempel eines lebendigen Gottes, so wie Gott gesagt hat: „Ich werde unter ihnen wohnen und unter [ihnen] wandeln, und ich werde ihr Gott sein [[(Zukunft: Nach Harmagedon!)]], und sie werden mein Volk sein.“ 17 „ ,Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab‘, spricht Jehova, ‚und hört auf, das Unreine anzurühren‘ “; „ ,und ich will euch aufnehmen.‘ “ 18 „ ,Und ich werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein‘ [[(als Jesu „Schafe“, nach Harmagedon)]], spricht Jehova, der Allmächtige.“

 

Wir sollen klare Stellung beziehen zu Gunsten Gottes, wir gehen nicht schwammige Kompromisse ein, um des lieben Friedens willen, weil wir damit indirekt das Unrecht stärken würden! „… leere Reden, die verletzen, was heilig ist“ unwidersprochen zu dulden bleibt nicht ohne Folgen, „… denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten“, hat Paulus den Timotheus im 2.Brief kurz vor seinem Tod erklärt!

 

Dazu ist das „Schwert“ des Geistes doch da, um das abzutrennen, was wie „Gangrän“ todbringend wirkt, was Fäulnis erzeugt, das früher oder später den ganzen Leib vernichtet! „Gangrän“ aber entspricht jedem Wort, jeder Aussage, die Gottes Willen entgegen gerichtet ist!

 

Himmel, Fegefeuer, Hülle: Mätchenstunde der Religionen *** Rbi8  2. Timotheus 2:16-19 ***

Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten, 17 und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän. Hymenạ̈us und Philẹtus gehören zu diesen [[(deren Lehren heute nahezu jede Christenreligion lehret!)]]. 18 Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen [[(die Toten seien lebend, gerichtet im Himmel, dem Fegefeuer oder der Hölle)]]; und sie untergraben den Glauben einiger. 19 Doch die feste Grundlage Gottes bleibt bestehen und hat dieses Siegel: „Jehova [[(der Herr (Jesus))]] kennt die, die ihm gehören“ und: „Jeder, der den Namen Jehovas [[(des Herrn (Jesu))]] nennt, lasse ab von Ungerechtigkeit.“

 

Wir sind gefordert uns der Verantwortung zu stellen, welche es bedeutet Christ zu sein und Jesu Lehre zu verteidigen. Dass dies Widerspruch, Ungemach und Leiden mit sich bringt entspricht unserem eigenen „Pfahl“, den jeder von uns bereit sein muss selbst zu tragen! Jesus erklärte unumwunden: Wer nicht seinen Marterpfahl [[Pfahl]] trägt und mir nachkommt, der kann nicht mein Jünger sein.“ (Lukas 14:27)

 

Dass viele Getreue des alten und des neuen Bundes dies einhielten, dazu haben wir in der Schrift viele herausragende Beispiele, die dieser Form der Leiden vor uns in Treue zu Gott und mittels Ausharren ertragen haben.

 

*** Rbi8  Hebräer 12:1-3 ***

Da wir denn von einer so großen Wolke von Zeugen umgeben sind, so laßt uns auch allen Ballast und die uns leicht umstrickende Sünde ablegen, und laßt uns in dem vor uns liegenden Wettlauf mit Ausharren laufen, 2 während wir unseren Blick auf den Hauptvermittler und Vervollkommner unseres Glaubens, Jesus, gerichtet halten. Für die vor ihm liegende Freude erduldete er einen Marterpfahl [[Pfahl]], der Schande nicht achtend, und hat sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt. 3 Ja, betrachtet genau den, der von Sündern gegen ihre eigenen Interessen einen solchen Widerspruch erduldete, damit ihr nicht müde werdet und in euren Seelen ermattet.

 

Auch wir müssen zum Zeichen unserer Hingabe einen Teil dieses Widerspruchs erdulden! Es bedeutet Ungemach und selbst Verfolgung und Ausgliederung aus der Familie und der bisherigen Religion zu ertragen. So wie Jesus, der „ausserhalb der Mauern Jerusalems“ gelitten hat sollen auch wir zu ihm hinausgehen, fordert Paulus! Wir gehen aus dem gegenbildlichen alten „Jerusalem“, der Autorität und Macht der religiösen Hierarchien zu ihm hinaus, um mit ihm draussen, vor den Toren zu leiden und zeigen uns damit als seine wahren Brüder!

 

Das Leben ist wie eine Ballonfahrt*** Rbi8  Hebräer 12:1-3 ***

Da wir denn von einer so großen Wolke von Zeugen umgeben sind, so laßt uns auch allen Ballast und die uns leicht umstrickende Sünde ablegen, und laßt uns in dem vor uns liegenden Wettlauf mit Ausharren laufen, 2 während wir unseren Blick auf den Hauptvermittler und Vervollkommner unseres Glaubens, Jesus, gerichtet halten. Für die vor ihm liegende Freude erduldete er einen Marterpfahl [[Pfahl]], der Schande nicht achtend, und hat sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt. 3 Ja, betrachtet genau den, der von Sündern gegen ihre eigenen Interessen einen solchen Widerspruch erduldete, damit ihr nicht müde werdet und in euren Seelen ermattet.

 

Wir erwarten wie Abraham die Stadt, das „neue Jerusalem“, die „neuen Himmel“ der königlichen Herrschaft, welche ihre wahre Grundlage in Gottes GESETZ hat, das jene „Wolke von Zeugen“ getreulich einhielt und uns dadurch zu Vorbildern wurden (Heb 13:11-13).

 

*** Rbi8  Hebräer 13:12-14 ***

Deshalb hat auch Jesus, damit er mit seinem eigenen Blut das Volk heilige, außerhalb des Tores gelitten. 13 Laßt uns also zu ihm hinausgehen, außerhalb des Lagers [[(„Babylons der Grossen“)]], und die Schmach, die er trug, tragen, 14 denn wir haben hier keine bleibende Stadt [[(Kirche, Sekte, Organisation dieses Systems)]], sondern wir suchen ernstlich die künftige.

 

Das heutige, symbolische „Jerusalem“, als frühere Hauptstadt Israels bilden die Führer der Christenheit! Damals waren es Pharisäer, Schriftgelehrte und Nachkommen Levis, welche die Leitung innehatten und die Jesus als „Heuchler“ bezeichnet hatte! Jesus erlitt den Tod nicht Als Teil von jenen, sondern „ausserhalb der Stadt“, ohne Glied einer ihrer Organisationen zu sein, auf welchen Gottes „Fluch“ lastete. „Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr das Meer und das trockene Land durchreist, um einen einzigen Proselyten zu machen, und wenn er es wird, macht ihr ihn zu einem Gegenstand für die Gehẹnna, doppelt so schlimm wie ihr selbst.“ (Mat 23:15 vergl. Verse 29-33) Wir unsererseits haben dieses gegenbildliche „Jerusalem“ heutiger Führer, gewichtiger Teil „Babylons der Grossen“ bereits verlassen und uns in der Taufe dem Priesterkönig Jesus im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ hingegeben.

 

Wir kennen und suchen das „Jerusalem droben“, „unsere Mutter“, „die Stadt die wahre Grundlagen hat“ und von der wir wissen, dass sie schon bald vom Himmel zur Erde herabkommen wird und die Engel in voller Zusammenarbeit mit den 144.000 als eine Einheit Gottes Plan verwirklichen werden! Die wahre Grundlage bildet auf ewig Gottes GESETZ in der neuen Form des „GESETZES des Christus“, dessen Grenzen das physische, damalige Israel überschreiten und nun die gesamte Erde umfasst: Jehovas Wille der im Himmel wie auf der Erde geschehen soll!

 

*** Rbi8  Galater 4:21-26 ***

Sagt mir, ihr, die ihr unter Gesetz [[(Gesetzeswerken (hier war das Thema jene, die an der Beschneidung des Fleisches festhalten))]] sein wollt: Hört ihr das GESETZ nicht? 22 Zum Beispiel steht geschrieben, daß Abraham zwei Söhne hatte, einen von der Magd und einen von der Freien; 23 aber der von der Magd wurde in Wirklichkeit nach der Weise des Fleisches geboren, der andere, von der Freien, durch eine Verheißung. 24 Diese Dinge sind ein symbolisches Drama; denn diese [Frauen] bedeuten zwei Bündnisse, das eine vom Berg Sịnai, welches Kinder zur Sklaverei hervorbringt, und das ist Hạgar. [[(Der Bund mit Levi, mit „Gomer“ als hurerischer Mutter von drei Nationen, der aufgrund von Nichterfüllung durch Gottes Urteil zur Versklavung unter die Macht der Nationen führte)]] 25 Diese Hạgar nun bedeutet [den] Sịnai, einen Berg in Arabien, und sie entspricht dem heutigen Jerusalem, denn sie ist mit ihren Kindern in Sklaverei. 26 Das Jerusalem droben [[(Jesus und dessen Engel)]] dagegen ist frei, und es ist unsere Mutter [[(der „neue Bund“ anstelle dessen mit Levi nun aber für ein Priesterkönigtum; unter dem GESETZ, das zur Freiheit gehört (Gal 5:13-15; Jak 1:25))]]

 

Menschenmassen bedeuten meist weder Wahrheit noch Gerechtigkeit zu kennen!Einladung zur Kirche: Welche gehört Jesus?Wir sind nur dann „Kinder der Verheissung“ und damit Miterben der kommenden Erde, wenn wir bereit sind Leiden auf uns zu nehmen und dieses „Schwert mit ertragen“, das statt „Freundschaft mit der Welt“ nun „Feindschaft“ bedeutet! Unser „Schwert des Geistes“ isst jederzeit bereit Zeugnis für unseren Glauben und unveränderte Wahrheit abzulegen.

 

Wir gehören nur dann zur „Freien, der Sara“, wenn wir uns als „Kinder des Lichts“ erweisen, Verständnis haben, was war, was ist und was uns erwartet und wie wir darauf zu reagieren haben! Wir gehören nicht zur „Magd Hagar“, „dem heutigen Jerusalem“ jeder christlich genannten Religionsorganisation, sondern zum freien „Jerusalem droben“, der einzigen wahren und höchsten „obrigkeitlichen Gewalt“ im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, wo wir unseren König und Hohepriester kennen und jeden ablehnen, der sich zwischen uns und den Christus zu schieben versucht! Wir brauchen nicht steinerne Tempel, Königreichssäle und Kirchen, um Christi und Gottes Anerkennung zu finden!

 

Wir können heute erneut die Zusammenhänge innerhalb dieses Jahrtausende andauernden „Dramas“ zwischen „Sara und Hagar“ so verstehen, wie es von den Aposteln der Urgemeinde von Angesicht zu Angesicht schrittweise erklärt worden ist! Wir haben dieselben Worte die jene vorab hörten in schriftlicher Form überliefert erhalten und können sie in Verbindung mit dem GESETZ und den PROPHETEN zum harmonischen Gesamtbild zusammenfügen!

 

Jesu Gericht an den „Böcken“ zufolge der Unterlassung von Liebeswerken an seinen Brüdern

Jesus zeigt somit, dass engste Familienbande, wie die des Vaters zum Sohn oder zur Tochter niemals über der Liebe zu ihm, als dem Christus stehen dürfen! Die vollkommen gemachte Liebe zu Jesus aber zeigt sich darin, in allem auf ihn zu hören und seinen Schritten exakt zu folgen. Darin erweist sich auch unsere „brüderliche Liebe“ zu den wahren Geschwistern und Jesus anerkennt uns als „meine Brüder“, weil wir echte und nicht nur in der Öffentlichkeit am Sonntag zur Schau getragene „brüderliche Liebe“ denen erweisen, welche dieselben Kirchenstühle nutzen, sondern die Jesu wirklichen Brüder sind, „weil sie seine Gebote halten“!  „… Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich will ihn lieben und mich ihm deutlich zeigen.“ (Johannes 14:21)

 

Jesus zählt uns aus diesem Grund zu seinen „Schafen“ und nicht zufolge einer Kirchenzugehörigkeit, die er am kommenden Gerichtstag Gottes als „Richter der Lebenden“ zu seiner Rechten stellen wird!

 

"Erbt das Königreich, das von der Grundlegung der Welt an für euch bereitet ist"*** Rbi8  Matthäus 25:34-40 ***

Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: ‚Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet worden seid, erbt das Königreich, das von der Grundlegung der Welt an für euch bereitet ist. 35 Denn ich wurde hungrig, und ihr gabt mir etwas zu essen; ich wurde durstig, und ihr gabt mir etwas zu trinken. Ich war ein Fremder, und ihr nahmt mich gastfreundlich auf, 36 nackt, und ihr bekleidetet mich. Ich wurde krank, und ihr saht nach mir. Ich war im Gefängnis, und ihr kamt zu mir. 37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich oder durstig und gaben dir etwas zu trinken? 38 Wann sahen wir dich als einen Fremden und nahmen dich gastfreundlich auf oder nackt und bekleideten dich? 39 Wann sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir?‘ 40 Und der König wird ihnen erwidern und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.‘

 

Jene aber, die diese „brüderliche Liebe“ unterlassen haben wird Jesus als „Böcke“ zu seiner Linken stellen, bereit für das richterliche „Schwert aus seinem Mund“ am Tag der Urteilsvollstreckung! (Off 19:11-16, 20) „Und diese werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.“ (Mat 25:46)

 

Nur mit den Gerechten ist Jesus bereit das ewige Leben zu teilen, sich ihnen deutlich zu zeigen, wenn er sich mit seinen 144.000 mit-Priesterkönigen auf dem Berg Zion der „grossen Volksmenge“ erstmals darstellt! (Off 14:1-4) Dies, weil jene Gerechten auch künftig statt aus Egoismus zu handeln bereit sind das Gute mit anderen zu teilen, weil ihr Herz sie dazu antreibt.

 

Jesus, als König und Richter hat zudem das Strafmass für Unterlassung von Hilfeleistung erhöht: Wer Hungrige nicht speist, Durstigen nicht zu trinken gibt, Nackte nicht bekleidet, wer Fremde nicht gastfreundlich aufnimmt und Gefangene Brüder nicht besucht, der zeigt sich selbst seinem Meister gegenüber lieblos!

 

2.Pe 1:9-11:  Wer sich den Tugenden verschlossen zeigt ist blind!

Jesus hatte somit das Unterlassen der Nächstenliebe bei seinem Gleichnis vom Gerichtstag und der Scheidung zwischen „Schafen und Böcken“ in den Vordergrund gestellt, nicht religiöse Führer die Entscheidungsmacht hätten. Er war es, der die Prinzipien, die hinter dem GESETZ Gottes stehen in den Vordergrund rückte: Der „Baum des Lebens“. Damit hat er uns vom Rand weggeführt, der uns vom Tod trennt, dem Gebot: „Du sollst nicht …“.  Darauf stand seit Moses das GESETZ gab bereits die Todesstrafe für jene, die diesen Rand willentlich übertraten.

 

Was ist die symbolische Bedeutung vom "Baum des Lebens" und dem "Baum der Erkenntnis von Gut und Böse"?
 

Jesus führte uns hin zum Zentrum des Lebens, zu den Tugenden. Paulus hatte erwähnt, dass „die Liebe die Erfüllung des ganzen GESETZES“ beinhaltet und Petrus zeigt, dass dies mit genauer Erkenntnis im Zusammenhang steht.

 

*** Rbi8  Römer 13:8-10 ***

Seid niemandem irgend etwas schuldig, außer daß ihr einander liebt; denn wer seinen Mitmenschen liebt, hat [das] Gesetz [[GESETZ]] erfüllt. 9 Denn das [geschriebene Recht] [[Denn es (das GESETZ) schreibt]]: „Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht morden, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren“ und was immer für ein Gebot es sonst noch gibt, ist in diesem Wort zusammengefaßt, nämlich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ 10 Die Liebe fügt dem Nächsten nichts Böses zu; daher ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.

 

Die prinzipientreue Liebe (gr. agápe) ist die höchste der Tugenden, das tragende Grundprinzip, das wir zu praktizieren lernen müssen. Dies bedingt uns darin willentlich und bewusst zu üben! Es ist vergleichbar mit täglicher Gymnastik, um den Körper fit zu halten! Es ist nicht eine Gefühlsregung, die aus sich selbst heraus uns notwendigerweise antreibt, sondern fusst auf Erkenntnis oder „Licht“, was andere benötigen oder wünschen könnten.

 

*** Rbi8  2. Petrus 1:9-11 ***

Denn in wem diese Dinge nicht vorhanden sind, der ist blind, verschließt seine Augen [vor dem Licht] und hat die Reinigung von seinen früheren Sünden vergessen. 10 Aus diesem Grund, Brüder, tut um so mehr euer Äußerstes, eure Berufung und Auserwählung festzumachen; denn wenn ihr diese Dinge beständig tut, werdet ihr auf keinen Fall jemals fehlgehen. 11 In der Tat, auf diese Weise wird euch der Eingang in das ewige Königreich unseres Herrn und Retters Jesus Christus reichlich dargereicht werden.

 

Freude nach der GlaubenstaufeVor der Belehrung im Hinblick auf die Taufe waren wir ohne genaue Erkenntnis des Willens Gottes und seiner Gebote. Daher befanden wir uns in beständiger Übertretung. Obwohl wir lebten waren wir in geistigem Sinne bereits „Tote“. Erst beim Untertauchen im Wasser in der Taufe wurden wir Kraft „unverdienter Güte“ (Gnade) von früheren Sünden gereinigt, vom todbringenden „Fluch“ befreit und sind aus dem „Todesschlaf“ sinnbildlich zu einer Neugeburt zum Leben gelangt.

 

Statt unseres Geburtstages zu gedenken sollten wir uns gemäss den Worten des Petrus dieser Wiedergeburt erinnern! Damals nahmen wir unsere Berufung an und sollten auch danach ohne Unterbrechung der künftigen Auserwählung zustreben! Obwohl nur Männer zu Aufgabe des priesterlichen Königtums berufen sind trifft es ebenso die Frauen, ihre eigene Auserwählung an der Seite ihrer Männer fest zu binden! Jede sollte sich als wertvolle rote „Edelkoralle“ erweisen, wie Salomo dies im letzten Kapitel seiner Sprüche beschreibt! (Spr 31:10, 11)

 

(Lukas 17:34, 35)  Ich sage euch: In jener Nacht werden zwei [Männer] in einem Bett sein; der eine wird mitgenommen, der andere aber wird verlassen werden. 35 Es werden zwei [Frauen] an derselben Mühle mahlen; die eine wird mitgenommen, die andere aber wird verlassen werden.“

 

Der auserwählte Mann wird ebenso zusammen mit seiner Frau, die an seiner Seite ausgeharrt hat den Lohn mit ihm teilen! Das „Israel Gottes“ ist „eine königliche Priesterschaft“, die während des Millenniums unter Christi Herrschaft die Erde zum Paradies wandeln wird! In der Tat, auf diese Weise wird euch der Eingang in das ewige Königreich unseres Herrn und Retters Jesus Christus reichlich dargereicht werden.“ Jesu Königreich aber wird für ewig bestehen und niemals mehr werden Politiker sich mit Militärs und Wirtschaftsführern um die höchste Autorität buhlen! (Da 2:44, 45)

 

10.3.2.3       2.Pe 1:12-21:  Unser Erinnerungsvermögen und Erwarten von Jesu Wiederkehr stärkt beim Ausharren

 

2.Pe 1:12-15:  Auffrischung der Erinnerung als gewichtige Hilfe beim Ausharren; Ankündigung seines Todes

Ein Christ muss die grundsätzlichen Glaubenswahrheiten kennen, bevor er getauft werden kann! Es ist wie das Durchlesen aller Vertragsklauseln eines Bundes, bevor man seine Unterschrift darunter setzt. Die Taufe bildet sinnbildlich die Unterschrift! Petrus setzt von den Lesern seines Briefes voraus, dass sie „diese Dinge“ kennen und in der „Wahrheit befestigt“ sind!

 

*** Rbi8  2. Petrus 1:12-15 ***

Darum werde ich geneigt sein, euch immer an diese Dinge zu erinnern, obwohl ihr [sie] wißt und in der Wahrheit befestigt seid, die [in euch] vorhanden ist. 13 Doch erachte ich es für recht, solange ich in dieser Hütte bin, euch durch Erinnern aufzuwecken, 14 da ich ja weiß, daß das Ablegen meiner Hütte [[(des sterblichen Leibes: Die Urteilsvollstreckung unter Nero)]] nahe bevorsteht, so wie es mir auch unser Herr Jesus Christus angezeigt hat. 15 So will ich auch jederzeit mein Äußerstes tun, damit ihr nach meinem Weggang imstande seid, diese Dinge selbst zu erwähnen.

 

Simon Petrus: "Hüte meine Schafe"Obwohl Petrus offenbar bereits gefangen gesetzt ist und das Urteil entweder schon gesprochen ist oder kurz bevorsteht, versucht er mittels seines zweiten Briefes die Versammlungen zu stärken, die zusammen mit ihm am einen Glauben festhalten! Sie gemeinsam bilden die „Schafe“ Jesu: Dies war keine Religion, sondern glaubensfeste Verbundenheit mit dem „Königreich des Sohnes seiner Liebe“. In der Zeit nach dem Endgericht bilden all jene „Schafe“ die ausgeharrt haben die „grosse Volksmenge“.  Jesus hatte Petrus selbst gezeigt, dass er eines gewaltsamen Todes sterben werde.

 

*** Rbi8  Johannes 21:17-19 ***

Er sprach zum dritten Mal zu ihm: „Sịmon, Sohn des Johạnnes, hast du Zuneigung zu mir?“ Petrus wurde betrübt, daß er zum dritten Mal zu ihm sagte: „Hast du Zuneigung zu mir?“ Somit sagte er zu ihm: „Herr, du weißt alles; du weißt, daß ich Zuneigung zu dir habe.“ Jesus sprach zu ihm: „Weide meine Schäflein. 18 Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Als du jünger warst, pflegtest du dich selbst zu gürten und umherzugehen, wohin du wolltest. Wenn du aber alt wirst, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und dich hintragen, wohin du nicht wünschst.“ 19 Das sagte er, um anzuzeigen, durch was für eine Todesart er Gott verherrlichen würde. Als er dies nun gesagt hatte, sprach er zu ihm: „Folge mir nach.“

 

Nun fordert Petrus all jene treuen „Schafe“, „Schäflein“ und „Lämmer“ dazu auf, auch weiterhin wie er selbst dem Christus auf jenem durch das „GESETZ des Christus“ „eingeengten Weg“ als wahre Getreuen nachzufolgen. Jesus hatte ihm aufgetragen sich dieser seine „Schäflein“ ebenso anzunehmen, wie schon zuvor der Apostel und der ersten Jünger! Die dritte Generation von Nachfolgern des Jesus, die „Lämmlein“ mussten in ihrem inneren Zusammenhalt besonders gestärkt werden!

 

2.Pe 1:16-18:  An Jesu gegenwärtige Macht als höchste unserer irdischen „obrigkeitlichen Gewalten“ erinnern und sein Wiederkommen fest im Sinne behalten

Im Gegensatz zu all den religiösen und mystischen Fabeln über die von Menschen bestimmten „Heiligen“ der Christenheit und Götter im Heidentum ist die Geschichte Jesu historisch vollkommen nachvollziehbar.

 

Verehrung von Götzen: :Heilige-AnnaUm die „ewige Jungfrau Maria“ ranken sich Mythen die nur so von krasser Lüge strotzen! In Wirklichkeit entehren diese das Ansehen jener treuen Frau und Auserwählten Gottes, die mit der Aufgabe betraut wurde seinem Sohn irdisches Leben zu schenken!

 

Die Reden und Anweisungen Jesu wurden aufgezeichnet und getreu durch seine Apostel und Jünger späteren Generationen überliefert. Auch dieser 2.Brief des Petrus bildet hierzu Anteil! Petrus überlässt uns damit sein wertvolles geistiges Erbe über seinen Tod hinaus!

 

*** Rbi8  2. Petrus 1:16-18 ***

Nein, nicht dadurch, daß wir kunstvoll ersonnenen unwahren Geschichten folgten, machten wir euch mit der Macht und Gegenwart [[Ankunft, Wiederkommen]] unseres Herrn Jesus Christus bekannt, sondern dadurch, daß wir Augenzeugen seiner herrlichen Größe wurden. 17 Denn er empfing von Gott, dem Vater, Ehre und Herrlichkeit, als von der großartigen Herrlichkeit Worte wie diese an ihn ergingen: „Dieser ist mein Sohn, mein geliebter, an dem ich selbst Wohlgefallen gefunden habe.“ 18 Ja, diese Worte hörten wir vom Himmel her ergehen, als wir mit ihm auf dem heiligen Berg waren.

 

Die „herrliche Grösse“ Jesu bestand nicht in einem Amtstalar und von Menschen verliehener Autorität und einem wohlklingenden Titel! Er selbst hatte zu Beginn in der Bergpredigt deutlich erwähnt, wer in Gottes Augen als „Gross“ anerkannt werden wird und wer „Geringster“ sein würde! Was er lehrte, das hielt er selbst auch beständig selbst ein und gab dadurch das nachahmenswerteste Beispiel, das wir schmerzlicher weise so sehr bei den heute Mächtigen innerhalb der Christenheit vermissen! Überlege dir selbst, wie jene Kirchenführer und deren Priester, deren Unterhirten und die von ihnen bestimmten Ältesten mit Jesu Worten im Einklang sind:

 

*** Rbi8  Matthäus 5:17-20 ***

Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Wenn uns nun Petrus unser Erinnerungsvermögen aufzufrischen sucht, so bezieht sich dies nicht nur auf Jesus, sondern eben auch auf GESETZ und PROPHETEN, die beide über den Messias und sein Wiederkommen in Verbindung mit der Wiederaufrichtung des „Königreiches für Israel erinnern. Im GESETZ Mose wird bestimmt, wer gottgemässe Herrschaft ausüben darf. Der „neue Bund“ wurde von Gott direkt mit Jesus geschlossen (Ps 2:6-8; 110:4), mit keinem der Kirchenführer existiert seitens Jesu ein direktes Bündnis ausser dem der Taufe, unabhängig davon, was immer sie behaupten mögen! 

 

Während „Babylon die Grosse“ sich durch Usurpation ihrer vielen zersplitterten religiösen Königreiche erfreut, so hatte Jesus sich im Gegensatz zu jenen bis zum Tod dem Vater unterordnet und „niemals eine gewaltsame Machtergreifung in Betracht gezogen“!

 

Wie aber verhielt sich die Katholische Kirche die durch das Schwert Menschen zu Glaubenskriefge kosteten hunderten von Millionen schon das Leben!ihrem Glauben zwang. Wie mit Luther und seinen Nachfolgern, die in blutigen jahrzehntelangen Kriegen ihre Getreuen zur Gewaltanwendung aufforderten! Wie sollen jene Machtgefüge „dieses Systems der Dinge“ je Gottes Vergebung erlangen?

 

(1. Mose 9:5, 6)  Und außerdem werde ich euer Blut, das eurer Seelen, zurückfordern. Von der Hand jedes lebenden Geschöpfes werde ich es zurückfordern; und von der Hand des Menschen, von der Hand eines jeden, der sein Bruder ist, werde ich die Seele des Menschen zurückfordern. 6 Wer Menschenblut vergießt, dessen eigenes Blut wird durch Menschen vergossen werden, denn im Bilde Gottes hat er den Menschen gemacht.

 

Der himmlische Vater gab zufolge Jesu Unterordnung und Treue schon zu Lebzeiten drei Mal Zeugnis über seine Liebe zu seinem Sohn und forderte alle auf diesem Sohn zuzuhören und zu gehorchen! Wer nicht auf ihn hört, auf dem lastet das Gericht Gottes. (Mat 3:17; 17:5; Joh 12:28-32)

 

Paulus beschreibt im Brief an die Philipper Jesu Gesinnung, die auch wir bewahren müssen, uns nicht um Anerkennung, Ehre und Macht innerhalb dieses Systems zu bemühen:

 

*** Rbi8  Philipper 2:5-11 ***

Bewahrt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war, 6 der, obwohl er in Gottesgestalt existierte, keine gewaltsame Besitzergreifung in Betracht zog, nämlich um Gott gleich zu sein [[(der keinen zwingt Ihm die Ehre zu erweisen)]]. 7 Nein, sondern er entäußerte sich selbst und nahm Sklavengestalt an und wurde den Menschen gleich. 8 Mehr als das, als er in seiner Beschaffenheit als ein Mensch erfunden wurde, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja zum Tod an einem Marterpfahl [[Pfahl]]. 9 Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm gütigerweise den Namen gegeben, der über jedem [anderen] Namen ist, 10 so daß sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel [[(Engel)]], und derer, die auf der Erde [[die lebenden Menschen]], und derer, die unter dem Erdboden [[die bis zur Auferweckung im Todesschlaf ruhen]] sind, 11 und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.

 

Gott hat uns berufen am künftigen „Königreich der (neuen) Himmel“ Anteil zu haben und uns die Freiheit gelassen, um diese Berufung anzunehmen oder sie zurückzuweisen. Gott zwingt niemanden dazu ihm zu dienen. Dies muss auf freiwilliger Unterordnung aufbauen, weil wir genaues Verständnis erlangt haben und unsere Liebe auf Erkenntnis   aufbaut.

 

Das Beugen unserer Knie erfolgt im Namen Jesu vor Jehova! Niemals darf ein Engelgeschöpf angebetet werden, auch nicht Jesu in seiner erhöhten Stellung! Johannes war zwei Mal versucht solches zu tun, als er überwältigt war von den Visionen die er in der Offenbarung beschreibt. Der Engel den Jesus aussandte aber warnte ihn und damit auch uns deutlich:

 

*** Rbi8  Offenbarung 19:9-10 ***

Und er sagt zu mir: „Schreibe: Glücklich sind diejenigen, die zum Abendessen der Hochzeit des Lammes eingeladen sind.“ Auch sagt er zu mir: „Dies sind die wahren Worte Gottes.“ 10 Darauf fiel ich vor seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten. Er aber sagt zu mir:Sieh dich vor! Tu das nicht! Ich bin nichts weiter als ein Mitsklave von dir und deinen Brüdern, die das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben. Bete Gott an; denn das Zeugnisgeben für Jesus ist das, was zum Prophezeien inspiriert.

 

Satans Gefangensetzung durch den Erzengel Michael, durch JesusJesus war im Himmel als Engelfürst Michael seit Beginn einer der „Cherube auf meinem heiligen Berg“, wo er seit Eden mit Satan die Autorität über die Erde teilte (Hes 28:14 Da 10:20, 21; 12:1; Joh 17:5; Jud 9; Off 5:11-13). Er  war und blieb Gottes Wortführer gegenüber allen, die zum „Samen der Frau“ gehören, nachdem Jehova in Eden eine Trennung zwischen Satans „Samen der Schlange“ und dem Bereich „des Samens der Frau“ hervorgerufen hatte! (1.Mo 3:15) Das „Schwert“ der Feindschaft von dem wir weiter oben im Zusammenhang mit Treue zu Jesus berichtet haben hatte somit zuerst die himmlische Familiengemeinschaft getrennt, bevor sie in der irdischen Familie Anwendung fand!

 

Satan, „die Urschlange, der Drache“ (Off 12:9) und „ihr Same“ oder seine „Otternbrut“ (Mat 3:7) wurden von „der Frau“ Jehovas, Seinen Getreuen unter Michaels Führung abgetrennt.

 

Bis zur Endzeit hat die himmlische „schwangere Frau“ (Off 12:1, 2) ihren eigen, treuen irdischen „Samen“, den sie sinnbildlich dadurch gebiert, dass diese Neugeburt des Königreiches in Form der zweiten „Frau“, die Johannes in der Vision sieht in Offenbarung Kapitel 12, die irdisch ist und welche die Apostel Jesu als einer treuen „Braut“ gleiche Gruppe darstellt. Die Apostel kommen in der Frühauferstehung (gr: exanástasin vergl. Phi 3:11) zu Beginn des „Tages des Herrn“ [B1] erneut zum Leben, um schon bald die von Jesus versprochenen zwölf Richterthrone am Tag der „Hochzeit des Lammes“ einzunehmen! [B2e]

 

Der Engel Michael selbst zeigte sich später erneut dadurch als getreuer Sklave Gottes, als „geliebter Sohn“ nahm er den Auftrag des Vaters an seine himmlische Position zu verlassen, um sich nun sich in der Stellung unter Engel erniedrigt auch noch als Mensch vollkommen treu zu zeigen und Jehovas Worte die er belehrt wurde unverändert zu lehren (Joh 7:16). Er sollte zudem vollkommene Liebeswerke erbringen, indem er jedem, selbst seinen Feinden gegenüber Taten der Liebe darreichte, sie speiste, belehrte, von Krankheiten heilte, im GESETZ unterwies und sie für Sünden zurechtwies und zur Reue aufforderte.

 

Jesus speiste mehrmals Tausende von Personen, darunter waren bestimmt auch Abgesandte der Pharisäer und Schriftgelehrten, die hören wollten, was er das Volk belehrte. Er spendete durch die Abgesandten des Johannes dem Täufer jenem von Herodes Eingekerkerten Trost im Gefängnis (Mat 12:2-6), gab geistiges, „lebengebendes  Wasser“ der dürstenden Samaritanerin am Brunnen von Sychar (Joh 4:7-26). Sein einziges äusseres Kleid diente später einem der Soldaten, der es im Würfelspiel erhielt, die ihn an den Stamm gebracht hatten (Joh 19:23, 24).

 

Unser klares Denkvermögen über all diese Dinge kommt allein daher, dass wir sie immer wieder erneut direkt in der Schrift lesen. Petrus gab seinen Beitrag hierzu, indem er unser klares Denkvermögen auffrischt!

 

2.Pe 1:19-21:  Heute besonders Aufmerksamkeit schenken den prophetischen Wort!

Wir leben erneut in der Nähe eines gewichtigen oder gar des gewichtigsten „Tagesanbruchs“! Jesu Wiederkehr gilt es fest vor Augen zu behalten! Alle Propheten seit Moses haben über das kommende Geschehen um den Abschluss des zerstrittenen und hasserfüllten Systems Satans und die Errichtung des geeinten „Königreiches der (neuen) Himmel“ das durch wahre Gerechtigkeit in Liebe Frieden erzeugen wird!

 

Sonne und Mond als unsere "Lampen" am dunklen Ort*** Rbi8  2. Petrus 1:19-21 ***

Demzufolge haben wir das prophetische Wort um so fester; und ihr tut gut daran, ihm Aufmerksamkeit zu schenken als einer Lampe, die an einem dunklen Ort leuchtet, bis der Tag anbricht und ein Tagesstern aufgeht, in eurem Herzen. 20 Denn dies wißt zuerst, daß keine Prophezeiung der Schrift irgendeiner privaten Auslegung entspringt. 21 Denn Prophetie wurde niemals durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern Menschen redeten von Gott aus, wie sie von heiligem Geist getrieben wurden.

 

Petrus bezeichnet das Licht, das uns die Propheten auf kommende Ereignisse wirft als eine „Lampe“, die wir in noch finsterer Nacht und an einem „dunklen Ort“ benutzen sollen, um unseren vorgezeichneten Weg nicht aus den Augen zu verlieren. Der aufgehende „Tagestern“ ist die Erkenntnis über Jesu Wiederkehr über die es keinerlei private oder religiöse Spekulation geben darf! Jesus verband seine Wiederkehr mit deutlichen Vorzeichen die nahezu alle von diesem System ausgehen! Diese „Zeichen“ gilt es zu erkennen und mit prophetischen Vorhersagen der Schrift zu verbinden! Es gilt diese Zeichen sowohl sachlich, wie zeitlich und in ihrem logisch vorgegebenen Zeitablauf, der in Übereinstimmung mit prophetischen „Zeiten und Zeitabschnitten“ stehen muss.

 

Kennst Du die Hauptereignisse der Endzeit im logischen Ablauf?
 

Jene Propheten der Heiligen Schrift aber waren von Gott her inspiriert, durch „Seinen heiligen Geist“.

 

*** Rbi8  2. Timotheus 3:16-17 ***

Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.

 

Jene biblischen Propheten waren durch Gottes Wortführer, dem Engelfürsten Michael, „der zu Gunsten der Söhne deines Volkes [[(Israel)]] steht“ informiert worden, über alles, was sie jeweils aufzeichnen sollten! Alles in den Schriften Festgehaltene stammt aus der Feder fleischlicher, beschnittener Nachkommen Abrahams! (2.Mo 17:14; Da 12:1; Hab 2:2) Nicht so wie die „falschen Propheten“ unserer Tage innerhalb der Endzeitreligionen mit ihren ständig sich verändernden Berechnungen, wann nun der „Tag des Herrn“ beginnen wird!

 

 

10.3.3        Kapitel 2:  Falsche Propheten die verderbliche Sekten einführen und zu Gesetzlosigkeit tendieren

 

10.3.3.1       2.Pe 2:1-10a:  Das Resultat  der Aktivität falscher Propheten ist Gesetzlosigkeit

 

2.Pe 2:1-3:  „Falsche Propheten“ und „falsche Lehrer“ unter dem Volk die Sekten einführen

Petrus redet nun im Folgenden vorab von der jüdischen Nation, zu der er sich weiterhin zugehörig fühlt! Obwohl sie Gottes auserwähltes Volk war, so hörte sie schon früh nach seiner Befreiung aus ägyptischer Sklaverei nicht auf den von Gott gesandten Führer Moses. Auch den später von Jehova gesandten Propheten und Lehrern schenkten sie wenig Beachtung, sondern gehorchten eher denen die ihnen Zügellosigkeit gewährten und sie mit holen Versprechungen verführten!

 

Die Hölle ist nicht identisch mit dem "Feuersee", entstammt drer griechischen PhilosopühiePetrus warnte nun nach der Mitte des ersten Jahrhunderts, dass ebensolches auch in der Christenversammlung bereits kurz nach Beginn bestand und weiter vermehrt folgen würde! Erste Erfolge beim Abfall und der Sektenbildung zeigten sich durch die Abtrünnigen Hymenäus, Alexander und Philetus. Deren Anhänger formierten sich bis zum Ende des ersten Jahrhunderts in der Nikolaus-Sekte zu einer Organisation unter zentraler Leitung. Sie glaubten an eine Auferstehung unmittelbar nach dem Tode zum Gericht und danach zur Bestimmung für den Himmel oder für die Hölle. Später fügten die Päpste noch zwei weitere Aufenthaltsorte für die „Geister der Toten“ hinzu: Das Fegefeuer und den Limbus. Petrus nennt dies alles „kunstvoll ersonnene unwahre Geschichten“ die aber den Glauben untergraben und zur Gottlosigkeit hinführen, weil Gott niemals auf der Seite von Lügen zu finden ist! (1.Ti 1:18-20; 2.Ti 2:16-18)

 

Das Konzil von Nicäa: Der grosse Abfall und die Verknüpfung zur Politik obligatorisch erklärtJener Nikolaus hatte sich inzwischen zu deren Anführer aufgeschwungen. Während des zweiten Jahrhunderts vervielfachten sich solche Anstrengungen, eigene kleine religiösen Königreiche durch einen besonders „Erleuchteten“ und dessen abweichenden Lehren aufzurichten. Dies führte zu beständigen Machtkämpfen zwischen jenen Kirchenfürsten und Sektenführern. Erst ab dem 4.Jahrhundert unter der Oberherrschaft des Kaisers Konstantin und jener vom Bischof von Rom, Silvester I. und der von ihm angeführten Sekte der Athanasianer wurde am Konzil von Nicäa ein erstes ökumenisches Glaubensbekenntnis definiert, das später etliche Anpassungen an neue Lehren erfuhr!

 

Petrus warnte vor solchen Dingen, weil alle in der einen oder anderen Form vom Glauben der Apostel abweichen!

 

*** Rbi8  2. Petrus 2:1-3 ***

Es gab indes auch falsche Propheten unter dem Volk, wie es auch unter euch falsche Lehrer geben wird. Ebendiese werden unauffällig verderbliche Sekten einführen und werden sogar den Besitzer verleugnen, der sie erkauft hat, wodurch sie schnelle Vernichtung über sich bringen. 2 Ferner werden viele ihren Zügellosigkeiten folgen, und ihretwegen wird vom Weg der Wahrheit lästerlich geredet werden. 3 Auch werden sie euch aus Habsucht mit verfälschten Worten ausbeuten. Was aber sie betrifft, so nimmt das Gericht von alters her keinen langsamen Verlauf, und ihre Vernichtung schlummert nicht.

 

Der Begriff „Sekte“ oder Partei kommt vom griechischen Wort háiresis her, das verdeutscht mit Häresie wiedergegeben wird. Er bedeutet auch „Wahl“ oder „das Erwählte“, was zeigt, dass eine Gruppe von Menschen sich von einer anderen absondert und ihrem Lehrer und dessen Lehren „ihrer Wahl“ folgt. Johannes beschreibt diese Kategorie von Menschen am Ende des ersten Jahrhunderts. Er erklärt es die Zeit „der letzten Stunde“ der reinen Lehre der Apostel, weil nach seinem Tod keiner der Apostel mehr lebte, um diese reine Lehre zu verteidigen! Alles, was danach als „apostolisch“ ausgegeben wurde muss angezweifelt werden und daraufhin erneut geprüft sein, ob es wirklich mit den Propheten und Jesu Aussagen im Einklang ist, so wie dies die Zwölf gelehrt hatten!

 

*** Rbi8  1. Johannes 2:18-21 ***

Kindlein, es ist die letzte Stunde, und so, wie ihr gehört habt, daß [der] Antichrist kommt, so sind jetzt auch viele zu Antichristen geworden; aus dieser Tatsache erkennen wir, daß es die letzte Stunde [[(der apostolischen Zeit)]] ist. 19 Sie sind von uns ausgegangen, aber sie sind nicht von unserer Art gewesen; denn wenn sie von unserer Art gewesen wären, so wären sie bei uns geblieben. Aber [sie sind weggegangen,] damit offenbar gemacht werde, daß nicht alle von unserer Art [[(an der Wahrheit festhaltend, wie die Apostel)]] sind. 20 Und ihr habt eine Salbung von dem Heiligen; ihr alle habt Kenntnis. 21 Ich schreibe euch, nicht weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und weil aus der Wahrheit keine Lüge stammt.

 

Antichristen“ leugneten seit jenen letzten Tagen des Johannes fortan Jesu Fleischwerdung oder seine Auferstehung „im Fleische“, ja seine künftige Wiederkehr erneut „im Fleische“! Sie verlegten künftiges Geschehen rund um die kommende Auferstehung in die Vergangenheit, als bereits geschehen und verlegten den Ort des Geschehens, die Erde in den unsichtbaren Bereich des geistigen, des dritten Himmels! Obwohl jene Lehrer sich zu Christus bekennen, so sind sie doch „nicht von unserer Art“, das heisst nicht von der Denk- und Handlungsart wie sie uns die wahren zwölf Apostel vorgezeigt haben!

 

Glaubensuirkunde
 

Sich von jeder Form des Sektarismus fern halten, indem wir unverfälschter Wahrheit gehorchen!

Paulus bringt das Thema Sektarismus in verschiedenen seiner Briefe aus unterschiedlichem Gesichtswinkel zur Sprache. Im 1.Brief an die Korinther zeigt er, dass es gar eine notwendige Sache ist, weil nur dadurch jene ausgesondert werden, die solchen Tendenzen entgegentreten und sich dadurch im apostolischen Glauben erst wirklich als bewährt erzeigen! Sektarismus begann bereits innerhalb der Versammlungen des ersten Jahrhunderts.

 

Christen: Die "Sekte des Nazareners"*** Rbi8  1. Korinther 11:17-19 ***

Während ich aber diese Anweisungen gebe, lobe ich euch nicht, denn es ist nicht zum Besseren, sondern zum Schlimmeren, daß ihr zusammenkommt. 18 Denn fürs erste höre ich, daß, wenn ihr in einer Versammlung zusammenkommt, Spaltungen unter euch bestehen; und zum Teil glaube ich es. 19 Denn es muß auch Sekten unter euch geben, damit die Bewährten unter euch auch offenbar werden.

 

Sekten sind eine Notwendigkeit, um jene herauszulesen, die für Gott annehmbar sind, weil sie nur Ihm gehorchen! Sein Wort in der Schrift ist jenen Getreuen genügend Anleitung! Jesus verlangt durch Johannes in der Offenbarung zum Ende des 1.Jahrhunderts bereits „Babylon die Grosse“ zu verlassen. Daraus ist ersichtlich, dass jede Form der damaligen Sekten, wie jene der Nikolaiten und damit der Ansätze der im Entstehen begriffenen späteren Katholischen Kirche, sich innerhalb jeder religiösen Verwirrung befinden musste. Während jene, die weiterhin „zum Weg“ oder wie die jüdischen Feinde es bezeichneten, zur „Sekte des Nazareners“ gehörten, sich getrennt davon hielten, weil sie sich keiner Veränderung der Lehre Jesu anschlossen, weil nur sie „die Bewährten“ waren! (2.Kor 6:14-18)

 

*** Rbi8  Offenbarung 18:4 ***

Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt.

 

Wenn unser eigenes Prüfen der Lehre einer bestimmten Kirche oder Sekte ergibt, dass jene in diesem oder jenem Punkt von der Wahrheit abweicht, welche die Apostel und Propheten lehrten und jene Verantwortlichen dort trotz unserer Stellungnahme (Mat 18:15-17) keine Anstalten ergreifen, um falsche Lehren zu berichtigen, bleibt nur die eigene Wahl des Verlassens! Jene sind ja damit den „Steuereinnehmern“ gleich, unfähig zur Einsicht und Veränderung! Wir stehen vor derselben harten Realität wie Christen des ersten Jahrhunderts und können nur von jenen lernen, welche den Geboten Jesu wirklich folgten!

 

Nur wahre „Gesalbte“ zeigen echte Kenntnis „vom Heiligen“

Jeder Christ muss sich als ein „Gesalbter“ erweisen, indem er sich um dieselbe Erkenntnis bemüht, welche die Apostel erlangt hatten! Johannes sagt zu jedem von uns: „Und ihr habt eine Salbung von dem Heiligen; ihr alle habt Kenntnis. Ich schreibe euch, nicht weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und weil aus der Wahrheit keine Lüge stammt.

 

Jeder Einzelne von uns muss hin zur Reife des Christus voranschreiten, indem wir in ihn hineinwachsen, seine Form des Denkens, Redens und Handelns kopieren: „… die Wahrheit redend, laßt uns in allen Dingen durch Liebe in den hineinwachsen, der das Haupt ist, Christus.(Epheser 4:15) Das ist das uns vorgesetzte Ziel, das es anzustreben gilt!

 

Jene von der Wahrheit abgesprungenen Lehrer aber verbreiteten Dinge, die mit dem geschriebenen Wort der Wahrheit nicht in Einklang zu bringen sind! Kirchen und Sekten sind voll von Menschen, die weit eher Kirchenvätern und Apologeten das Wort reden, als selbst anhand der Schrift zu prüfen, ob sie im wahren Glauben sind! Darum empfiehlt Paulus jedem von uns immer wieder selbst zu prüfen, „ob wir im Glauben“ der Apostel fest sind, weil Aberglauben allzu leicht ungeprüft verschluckt wird!

 

Profil: Psychofalle SektenVom Standpunkt der Apostel aus gesehen ist jede Gruppe oder Kirche, die eine der Aussagen des GESETZES oder der PROPHETEN, von Jesus und den Schriften seiner Jünger verwirft eine „Sekte“!  Jesus hatte die Gebote Gottes doch deutlich in ihrer Gesamtheit als weiterhin gültig bezeichnet und er war gekommen, um alle diese Aussagen im GESETZ und durch die PROPHETEN zu erfüllen. Selbst da, wo er als Gottes Abgesandter und darin Beauftragter Veränderungen innerhalb des GESETZES vornahm (siehe Mat 5:21-48) blieb der Sinn hinter den ursprünglichen Geboten unverändert erhalten!

 

Jesus gab selbst das beste Beispiel wie die Gebote Gottes erfüllt werden sollen, ohne auf sektiererisches Regelwerk zu achten, wie sie z.B. die Pharisäer oder Sadduzäer aufgestellt hatten. Er nannte dies verderblichen „Sauerteig der Lehre“! (Mat 16:12) Auch ging er nicht mit den Herodianern einig, die sich Rom in jeder Beziehung unterwarfen. Er lehnte die Buchstabentreue in der Gesetzeserfüllung ab und verlangte, dass wir den Sinn hinter jedem Gebot verstehen sollten, um diese in deren Grundsatz anzuwenden: Liebe fügt dem Nächsten keinem Schaden zu!

 

Auch der Apostel Johannes bestätigt am Ende des ersten Jahrhunderts, dass Gottes Gebote weiterhin gültig sind und von all jenen weiterhin gehalten werden, die Gott lieben:

 

*** Rbi8  1. Johannes 5:2-4 ***

Dadurch erkennen wir, daß wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und nach seinen Geboten handeln. 3 Denn darin besteht die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer, 4 denn alles, was aus Gott geboren worden ist, besiegt die Welt. Und das ist die Siegesmacht, die die Welt besiegt hat: unser Glaube.

 

Gottes Gebote zu halten ist somit nicht schwer und am unveränderlichen Glauben der Apostel festzuhalten bedeutet, aus Gott und durch seinen Geist geboren zu sein.

 

Zügellosigkeit unter Christen führt zu Lästerreden über den „Weg der Wahrheit“

Jedes Abweichen vom GESETZ erzeugt in der einen oder anderen Form Zügellosigkeit! Dazu gehören auch kleinliche Regeln, die in Wahrheit Gottes GESETZ ungültig zu machen dienen. Sie beschränken die Freiheit ein, die wir in Christus haben gemäss unserem eigenen Gewissen Entscheide zu fällen! „Ferner werden viele ihren Zügellosigkeiten folgen, und ihretwegen wird vom Weg der Wahrheit lästerlich geredet werden.“ Zügellosigkeit bedeutet, dass es uns an Selbstbeherrschung fehlt etwas zu unterlassen, von dem wir unterrichtet sind, dass es in Gottes Augen als schädlich gilt!

 

Nichts mehr führt zur Zügellosigkeit, wie Gottes GESETZ als abgeschafft, als für Christen beendet zu erklären! Wer somit die fehlerhafte Übersetzung in den meisten heutigen Bibeln der Aussage des Paulus im Brief an die Römer, Kapitel 10, Vers 4 Folge leistet, ist jenen auf den Leim gekrochen, welche die Briefe des Paulus verfälschen. Wie Petrus es sagt, darin „einige Dinge schwer verständlich“ sind und jene Verdreher der Wahrheit so halten, „wie sie es auch mit den übrigen Schriften tun“! Beachten wir den Kontext, der dem Vers 4 vorausgeht!

 

*** Rbi8  Römer 10:1-4 ***

Brüder, der gute Wille meines Herzens und mein Flehen zu Gott für sie gilt tatsächlich ihrer Rettung. 2 Denn ich bezeuge ihnen, daß sie Eifer für Gott haben, aber nicht gemäß genauer Erkenntnis; 3 denn weil sie die Gerechtigkeit Gottes [[(Sein GESETZ)]] nicht erkannten, sondern ihre eigene aufzurichten suchten [[(jede davon abweichende Gesetzesordnung)]], unterwarfen sie sich nicht der Gerechtigkeit Gottes. 4 Denn Christus ist das Ende des GESETZES [[das Ziel; höchste Erfüllung des GESETZES]], jedem zur Gerechtigkeit, der Glauben ausübt.

 

Rettung gibt es nur durch „Gottes Gerechtigkeit“, die sich in Seinem GESETZ niederschlägt, der „Gerechtigkeit des Königreiches“ (Mat 6:33) und nicht in selbsterstellter Gerechtigkeit durch eine eigene Rechtsordnung, sei diese die einer Sekte, Religion oder einer Nation! Gottes Gericht durch Jesus erfolgt aufgrund Jehovas Geboten und gemäss Seinen richterlichen Entscheidungen und jedem der guten Worte, die Jesus in Gottes Auftrag verkündet hatte! „ … Wer mich mißachtet und meine Reden nicht annimmt, der hat einen, der ihn richtet. Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag“. (Johannes 12:48) Jesus war nicht gekommen das GESETZ abzuschaffen, sondern diesem erneut die gottgemässe Nachtachtung zu geben indem er als Muster für uns alle auch die geringsten der Gebote hielt! (Mat 5:17)

 

Ausbeutung durch Religionen und Sekten mittels „verfälschter Worte“

Religion und Sektarismus darf oder muss gar als eines der besten Geschäfte heute angesehen werden! Sie stehen auf derselben Rangordnung wie der illegale Waffen- und Drogenhandel! Wer sich etwas neutral verhält und das Internet daraufhin absucht, was die eine oder andere Religion und damit jene dahinterstehende Führungsclique an Reichtum aufgehäuft haben, kommt aus dem Staunen nicht heraus! Dort sind die kleinen Münzen, welche die Witwe gutgläubig in den Spendenkasten oder den Kollektenteller gab fein säuberlich mit den Häusern und Grundstücken, die man den Waisen und Witwen vorenthalten hat vereint!

 

TIME: Faith-DealersPetrus warnt daher zu Recht: „Auch werden sie euch aus Habsucht mit verfälschten Worten ausbeuten. Was aber sie betrifft, so nimmt das Gericht von alters her keinen langsamen Verlauf, und ihre Vernichtung schlummert nicht.

 

Habsucht ist eines der Gebote, dessen Ausübung den Eingang zum Königreich der Himmel versperren! Paulus bezeichnet es im Brief an die Römer als einen „missbilligten Geisteszustand

 

*** Rbi8  Römer 1:28-32 ***

Und so, wie sie es nicht billigten, Gott in genauer Erkenntnis zu behalten, übergab Gott sie einem mißbilligten Geisteszustand, so daß sie Dinge taten, die sich nicht geziemen, 29 erfüllt, wie sie waren, mit aller Ungerechtigkeit, Bosheit, Habsucht, Schlechtigkeit, indem sie voll Neid, Mord, Streit, Trug und Niedertracht waren, Ohrenbläser, 30 böse Zungen, Gotteshasser, unverschämt, hochmütig, anmaßend, erfinderisch im Schadenstiften, den Eltern ungehorsam, 31 ohne Verständnis, vertragsbrüchig, ohne natürliche Zuneigung, unbarmherzig. 32 Obschon diese die gerechte Verordnung Gottes sehr wohl erkennen [und wissen], daß die, die solche Dinge treiben, den Tod verdienen, fahren sie damit nicht nur fort, sondern stimmen auch denen zu, die sie zu tun pflegen.

 

Keine Frage, „die gerechte Verordnung Gottes“ ist in Seinem GESETZ und in Seinen richterlichen Entscheidungen festgelegt! Paulus erwähnt daher zu Recht, dass jene Sekten- und Kirchenführer diese „… sehr wohl erkennen [und wissen], daß die, die solche Dinge treiben, den Tod verdienen, fahren sie damit nicht nur fort, sondern stimmen auch denen zu, die sie zu tun pflegen.

 

Gesetzloses Handeln wird in allen christlichen Kirchen geduldet, gelehrt und gar gefördert! Eine Beichte vor dem Priester kann nicht Sünden auslöschen, dazu sind andere Dinge notwendig! Mit vollem Recht bezeichnet Paulus sie als „Gesetzlose“ die „in die ewige Abschneidung“ weggehen, den „zweiten Tod“ erleiden, weil sie wissentlich und willentlich gegen Gottes heiligen Geist verstossen haben (Mat 7:21-23).

 

2.Pe 2:4-10a:  Das Gericht an der ersten Welt anhand der Tage Noahs als warnendes Beispiel kommender Dinge

Im folgenden Abschnitt geht Petrus auf die Folgen ein, gegen Gottes Willen zu handeln und das Gebot unseres Gewissens zu missachten. Paulus hatte deutlich im Brief an die Römer erklärt, dass unser Gewissen „mit zeugt“, was Gottes Gebote sind, weil diese uns seit Adam in unsere Gene geschrieben worden sind!

 

Obwohl Gott viele Jahrhunderte wartete, bis er sein durch Henoch angekündigtes Gericht an einer ungerechten Welt durch die Sintflut vollstreckte, so war dies nicht Langsamkeit, sondern Geduld, um möglichst vielen Menschen Zeit zur Reue zu gewähren. Gott bestrafte damals nicht nur die Menschen, sondern auch die Engelgeschöpfe, die „ihre rechte Stellung“ verlassen hatten, um mit Frauen der Menschen Beziehung zu haben und ein Bastardgeschlecht, die Nephilim, ein besonders starke Rasse hervorzubringen (1.Mo 6:1-8).

 

Mutation der menschlichen Gene: Was bringt sie?Es scheint, das die Wissenschaft heute denselben Plan verfolgt, mittels Mutation der Gene eine neue Art von Menschenrasse hervorzubringen, bei der jener Teil der das Gewissen ausmacht eliminiert wird. Solche Menschen haben dann keinerlei Hemmungen mehr das Schlechte und Schädliche zu vollbringen!

 

 *** Rbi8  2. Petrus 2:4-10a ***

In der Tat, wenn Gott sich nicht davon zurückhielt, die Engel, die gesündigt hatten, zu bestrafen, sondern dadurch, daß er sie in den Tartarus warf, sie Gruben dichter Finsternis überlieferte, um sie für das Gericht aufzubehalten; 5 und er hielt sich nicht davon zurück, eine ehemalige Welt zu strafen, sondern hielt Noah, einen Prediger der Gerechtigkeit, mit sieben anderen in Sicherheit, als er eine Sintflut über eine Welt gottloser Menschen brachte; 6 und indem er die Städte Sodom und Gomorra einäscherte, verurteilte er sie, wodurch er sie Gottlosen als ein Beispiel kommender Dinge hinstellte; 7 und er befreite den gerechten Lot, der schwer bedrängt war durch den zügellosen Wandel von Personen, die dem Gesetz trotzten — 8 denn jener Gerechte quälte durch das, was er sah und hörte, während er unter ihnen wohnte, Tag für Tag seine gerechte Seele wegen ihrer gesetzlosen Taten —, 9 Jehova weiß Menschen von Gottergebenheit aus der Prüfung zu befreien, Ungerechte aber für den Tag des Gerichts zu ihrer Abschneidung aufzubehalten, 10 besonders aber diejenigen, die weiterhin dem Fleisch nachgehen mit der Begierde, [es] zu beflecken, und die auf [die] Herrschaft [[(der wahren „obrigkeitlichen Gewalt“ (Rö Kap.13))]] herabblicken.

 

Die Engel aber, die für jenes Bastardgeschlecht verantwortlich waren wurden zur Zeit der Sintflut, als sie sich von ihren menschlichen Körpern trennten und in den Geistbereich zurückkehrten dem „Tartarus(gr. tártaron) überantwortet. Petrus beschreibt jenen Ort als „Gruben tiefster Finsternis“, ein Ort einer Art Gefängnis vergleichbar, der von Satan kontrolliert wird und dem alten zweiten „Himmel entspricht, der von Gottes Unterweisung die „Licht“ ist vollkommen abgetrennt bleibt und in Harmagedon endgültig vergeht! Nach seiner Auferweckung im Geiste (1.Pe 3:18) und nach seiner Erhöhung über „jede Macht und Autorität“ (Mat 28:18; Off 5:11, 12) hatte er jenen gefallenen Geistern gepredigt! Offenbar sollten auch sie zur Reue gelangen! Zur Zeit der Sintflut hatten nur acht Personen auf Gottes Warnung geachtet: Noah und seine Familie!

 

Was meint die Bibel mit dem Ausdruck "alte Himmel" und "neue Himmel"?
 

Während des „Krieges im Himmel“ zu Beginn der Endzeit, nachdem Jesus seine Feinde unter seine Füsse gelegt erhält (Off 11:15), wird jener himmlische „Tartarus“ gereinigt, und Satan und die Dämonen zur Erdnähe hinabgeschleudert! [B1] (Off 12:7-12)

 

Jerusalem: Demo zu Gunsten Homos, Lesben, Bisexuelle und TransgeneAls Nächstes erwähnt Petrus die Situation die in Sodom und Gomorra herrschte, wo Männer zur Befriedigung ihrer abwegigen Gelüste nur noch Männer suchten und an den Frauen keinen Gefallen mehr hatten, jene sich lesbisch untereinander vergnügten. Kein Zweifel, dass heute vielerorts ähnliche und noch schlimmere Zustände herrschen!

 

Jene Gerechten waren durch die um sie herum herrschende Gesetzlosigkeit gequält und hatten daran keinerlei Anteil. „Tag für Tag“ schrien sie zu Gott um gerechte Verhältnisse!

 

Paulus beschreibt im Römerbrief diese Form der Unzucht, von der Petrus als Zügellosigkeit wie jene der Tage Lots berichtet, dass sie auf der Grundlage von gesetzlosem Handeln gedeiht. Die Wahrheit über Gottes Rechtsordnung zu diesen Dingen wurde mit der Lüge und damit verbunden mit Zügellosigkeit vertauscht. Die zur Gottergebenheit notwendige Selbstbeherrschung kommt dadurch abhanden! Dies steht immer im Zusammenhang mit Götzendienst, da jene die der Zügellosigkeit das Wort reden sich überheben und selbst zu „Göttern“ machen, um ihre eigene Rechtsordnung zu erstellen, obwohl auch sie nur Schöpfung sind und dem Schöpfer Rechenschaft geben werden!

 

*** Rbi8  Römer 1:24-27 ***

Don't sodomize Jrusalem: GegendemoDaher überließ sie Gott entsprechend den Begierden ihrer Herzen der Unreinheit, damit ihre Leiber untereinander entehrt würden, 25 ja diejenigen, die die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und eher der Schöpfung Verehrung und heiligen Dienst darbrachten als dem Schöpfer, der immerdar gesegnet ist. Amen. 26 Deshalb übergab Gott sie schändlichen sexuellen Gelüsten, denn sowohl ihre weiblichen Personen vertauschten den natürlichen Gebrauch von sich selbst mit dem widernatürlichen; 27 und desgleichen verließen auch die männlichen Personen den natürlichen Gebrauch der weiblichen Person und entbrannten in ihrer Wollust zueinander, Männliche mit Männlichen, indem sie unzüchtige Dinge trieben und an sich selbst die volle Vergeltung empfingen, die ihnen für ihre Verirrung gebührte.

 

Sodom und Gomorra sind daher ein warnendes Beispiel für das, was in Kürze kommt, wenn Jehova erneut Gericht hält, diesmal am heutigen System! Die heutzutage gängige Zügellosigkeit betreffend „schädlicher sexueller Gelüste“ kann nur mit der Sodoms verglichen werden! Selbst die Stadt Jerusalem duldet jährliche Gay-Paraden, was einer vollkommenen Verhöhnung Jehovas und des Christus gleich zu setzen ist! Die „volle Vergeltung“ ist zweifelsfrei die Todesstrafe, sowohl für Lesben wie Schwule, welche die damalige Vernichtung jener Städte über die Schuldigen brachte! In Harmagedon aber bedeutet dies „ewige Abschneidung“ von den Lebenden, wozu Gott die Ungerechten aufbewahrt hat, „… besonders aber diejenigen, die weiterhin dem Fleisch nachgehen mit der Begierde, [es] zu beflecken, und die auf [die] [[(wahre)]] Herrschaft herabblicken.

 

Die Gerechten werden vor Gottes Thron stehen!

Die „Herrschaft, auf die sie herabblicken“ ist somit die von Paulus im Römerbrief Kapitel 13 beschriebene christliche „obrigkeitliche Gewalt“, jene des Christus als Hoherpriesterkönig, und der Apostel, „der Braut, der Frau des Lammes“ so wie all jener, welche ihren „Samen“ darstellen, weil sie ihren Fussstapfen nachfolgen und auf jedes der Worte Jehovas durch Jesu achten und dies unverändert lehren! (Off 12:5, 6; 19:7, 21:9, 12-14) Johannes bestätigt dies in der Offenbarung:

 

*** Rbi8 Offenbarung 12:17 ***

Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes [[(= das GESETZ)]] halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.

 

Die Frau Lots wurde zur "Salzsäule" auf der Flucht vor Sodoms VernichtungSowohl Noah, insgesamt acht Gerechte wie Lot und seine Familie, wo es nur drei Personen waren, welche jene zwei Gerichtszeiten überlebten. Die Frau Lots gehorchte dem Befehl des Engels nicht und blickte zurück und blieb als Salzsäule versteinert zurück! Auch wir müssen uns hüten auf das alte, herrschende System zurückzublicken und es gar zu erhalten suchen!

 

Beide Gerichte, das von Noah und von Lot werden uns als Beispiele dargestellt, was mit den wenigen Gerechten der Endzeit sein wird, jenen, „die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben“. Diese sind die „Schafe“ der „grossen Volksmenge“, welche vom Christus und seinen Engeln durch den Tag der Urteilsvollstreckung geleitet werden. Auch dann ist den Anweisungen der Engel, die wir bereits in schriftlicher Form haben absolut zu gehorchen, wenn es gilt die inneren Gemächer aufzusuchen, um den Anblick des Zerstörungswerkes der Engel nicht mit anzusehen!

 

*** Rbi8 Offenbarung 7:9-17 ***

Nach diesen Dingen sah ich [[(Johannes)]], und siehe, eine große Volksmenge, die kein Mensch zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Zungen stand vor dem Thron und vor dem Lamm, in weiße lange Gewänder gehüllt, und Palmzweige waren in ihren Händen. 10 Und sie rufen fortwährend mit lauter Stimme, indem sie sagen: „Die Rettung [[(aus Harmagedon [B3])]] [verdanken wir] unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm.“ 11 Und alle Engel standen rings um den Thron und die Ältesten und die vier lebenden Geschöpfe, und sie fielen vor dem Thron auf ihr Angesicht und beteten Gott an, 12 indem sie sprachen: „Amen! Der Segen und die Herrlichkeit und die Weisheit und die Danksagung und die Ehre und die Macht und die Stärke [seien] unserem Gott für immer und ewig. Amen.“

13 Und einer der Ältesten ergriff das Wort und sprach zu mir: „Wer sind diese [[(144.000)]], die in die weißen langen Gewänder gehüllt sind, und woher sind sie gekommen? 14 Da sagte ich sogleich zu ihm: „Mein Herr, du weißt es.“ Und er sprach zu mir: „Das sind die, die aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre langen Gewänder gewaschen und sie im Blut des Lammes weiß gemacht. 15 Darum sind sie [[(als die durch Jesus eingeweihten Priesterkönige)]] vor dem Thron Gottes; und Tag und Nacht bringen sie ihm in seinem Tempel heiligen Dienst dar; und der, der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt über sie ausbreiten [[(erst nach der Einweihung der Priesterkönige, dies am 1.Tag des Erntefestes [BbB; a; Bb1, e1])]]. 16 Sie werden nicht mehr hungern und auch nicht mehr dürsten, noch wird die Sonne auf sie niederbrennen, noch irgendeine sengende Hitze, 17 weil das Lamm, das inmitten des Thrones ist, sie hüten und sie zu Wasserquellen des Lebens leiten wird. Und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen.“

 

Jesu Himmelfahrt als Muster seiner Wiederkehr!Erinnern wir uns doch an den triumphalen Einzugs Jesu in Jerusalem, eine Woche vor seinem Tod? Die Menschenmengen mit Palmzweigen, rufend: „Rette, bitte! Gesegnet ist, der im Namen Jehovas kommt, ja, der König von Israel!“ Etwas weit Grösseres wird am 1.Tischri, dem Tag des Trompetenfestes, dreissig Tage nach Harmagedons Endschlacht sein [Bb; a1], wenn der siebte und letzte Engel zum abschliessenden Trompetenschall am 1.Tischri bläst: Jesus wird vom Ölberg, wo er vom Himmel her in gleicher Weise zu seinen ihn dort erwartenden Aposteln und der ganzen Menge der lebende  Versiegelten Auserwählten zurückkehrt, die von der ganzen Erde her herbeigerufen wurden. Es ist dieselbe Stelle am Ölberg, von der er am 40.Tag nach seiner Auferstehung in den Himmel aufgefahren ist! (Apg 1:10, 11) Nach der Erstauferstehung und der achttägigen Einweihung [BbB; a] folgt der Sühnetag und fünf Tage darauf kommt Jehovas Regierungsgewalt zu Beginn des Erntefestes. Die 144.000 werden sich erstmals gemeinsam als die „neuen Himmel“ der ganzen herbeigeeilten Volksmenge oben auf den Mauern Zions zeigen!

 

*** Rbi8 Johannes 12:12-16 ***

Als am nächsten Tag die große Volksmenge, die zum Fest gekommen war, hörte, daß Jesus nach Jerusalem komme, 13 nahmen sie die Zweige von Palmen und zogen hinaus, ihm entgegen. Und sie begannen zu rufen: „Rette, bitte! Gesegnet ist, der im Namen Jehovas kommt, ja, der König von Israel! 14 Als Jesus aber einen jungen Esel gefunden hatte, setzte er sich darauf, so wie geschrieben steht: 15 „Fürchte dich nicht, Tochter Zion. Siehe! Dein König kommt, sitzend auf einem Eselsfüllen.“ 16 Von diesen Dingen nahmen seine Jünger zuerst keine Kenntnis, als Jesus aber verherrlicht wurde, da erinnerten sie sich an das, was über ihn geschrieben stand, und daß man ihm diese Dinge getan hatte.

 

Der Wunsch jener Volksmenge ist inzwischen erfüllt, an jener letzten Generation, die ihr Hoffen auf Jesus gesetzt hat! Nachdem Jesus im Kidrontal, wo der Friedhof Jerusalems endet auch noch die Verstorbenen der 144.000 auferweckt hat folgt der triumphale Einzug in Jerusalem, durch die „zwölf Tore“, welche jedes einen der zwölf Apostel bedeuten und jedem von ihnen 12.000 der Erstlinge je eines der zwölf Stämme Israels zugeteilt sind! Das heute zugemauerte „goldene Tor“ auf der Seite des Kidrontals wird für den Einzug Jesu prachtvoll geöffnet sein!

 

10.3.3.2       2.Pe 2:10b-16:  Ehrfurcht vor den „Herrlichen“ innerhalb Gottes „obrigkeitlicher Gewalt“ und jene, die davor nicht zittern

 

2.Pe 2:10b-13a:  Wer sind die „Herrlichen“ vor denen einige nicht zittern, sondern sie in lästerlichen Ausdrücken anklagen?

Bedenken wir bei dieser Frage vorab, dass es keine wahre „Herrlichkeit“ gibt, ausser diese stamme von Gott! Die Herrlichkeit die dieses System und ihre Repräsentanten verleihen ist in Gottes Augen nichts wie Schmutz und Paulus bezeichnete sie als „eine Menge von Kehricht“! Als Mitglied des jüdischen Sanhedrin in Jerusalem, dem höchsten Gericht und als dessen Abgeordneter hatte er allen Grund stolz zu sein. Offenbar war er ein Rechtsgelehrter, der von dem geachteten Gamaliel selbst unterrichtet worden war..

 

Eine Menge Kehricht, so nennt Paulus die Privilegien die er als Pharisäer und Richter des Sanhedrins hatte*** Rbi8  Philipper 3:4-11 ***

Wenn irgendein anderer denkt, er habe Gründe, auf das [[(beschnittene)]] Fleisch zu vertrauen, ich um so mehr: 5 Beschnitten am achten Tag, aus dem Familiengeschlecht Israels, aus dem Stamm Bẹnjamin, ein Hebräer, [geboren] von Hebräern; was [das] Gesetz [[GESETZ]] betrifft: ein Pharisäer [[(peinlichst alle Vorschriften einhaltend)]]; 6 was Eifer betrifft: ein Verfolger der Versammlung [[(der „Sekte des Nazareners“)]]; was Gerechtigkeit betrifft, die durch Gesetz [[(Einhaltung von Gesetzeswerken und pharisäischen Vorschriften)]] kommt: einer, der sich als untadelig erwiesen hat. 7 Doch welche Dinge mir Gewinn waren, diese habe ich um des Christus willen als Verlust betrachtet. 8 Ja, tatsächlich betrachte ich überhaupt auch alle Dinge als Verlust wegen des alles übertreffenden Wertes der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen habe ich den Verlust aller Dinge erlitten, und ich betrachte sie als eine Menge Kehricht [[(Abfall, unbrauchbar, unnütz)]], damit ich Christus gewinne 9 und in Gemeinschaft mit ihm erfunden werde, indem ich nicht meine eigene Gerechtigkeit habe, die aus Gesetz [[(Gesetzeswerken; Zugehörigkeit zu der Organisation der Pharisäer]] kommt, sondern die, die durch Glauben an Christus kommt, die Gerechtigkeit, die aufgrund des Glaubens aus Gott stammt, 10 um ihn zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und [die] Teilhaberschaft an seinen Leiden, indem ich mich einem Tod gleich dem seinigen unterziehe, 11 [um zu sehen,] ob ich auf irgendeine Weise zu der Früh-Auferstehung [[(gr: exanastasin)]] von den Toten gelangen könnte.

 

Als Saulus mag er zuvor stolz darauf gewesen sein ein spezieller Abgeordneter oder Abgesandter (gr: apóstolos und dem Verb apostéllō, das wegsenden, aussenden  bedeutet) des Sanhedrin gewesen zu sein, ausgestattet mit Vollmachten und im Gericht stimmberechtigt, um selbst Todesurteile zu erlassen und zu vollstrecken, wie dies aus dem Fall des Stephanus hervorgeht.

 

Paulus bezeichnete somit mit Bestimmtheit ebenso wenig wie Jesus die religiösen Führer, ihre Oberpriester und die Leiter der Sekten der Pharisäer, Sadduzäer oder der Herodianer als „Herrliche“, obwohl sie dies für sich selbst mit Sicherheit in Anspruch nahmen! Der Verlust aller Ehre die ihm dort gewährt wurde betrachtet er gar als „Gewinn“, weil sie ihn gehindert hatten eine klare Erkenntnis über Jesu und seine Stellung vor Gott zu erlangen. Sein ungeprüfter vorhergehender Glaube in menschliches Organisationstalent hatte ihn für die Wirklichkeit blind gemacht!

 

Diese Verwechslung, welches in Gottes Augen die „Grossen“ und die „Herrlichen“ sind kennt nun auch Petrus nicht mehr, seit Jesus ihn vom Fischerhandwerk her für seine Arbeit des Menschenfischens ausgesondert hat.

 

Obwohl nun erneut vor Stolz aufgeblasene „falschen Propheten“ und „falschen Lehrer“ in den aufkeimenden Christenversammlungen eben genau dies wiederum für sich in Anspruch nehmen, wie bei den jüdischen Sekten: Sich über die Versammlung und selbst über die Apostel und Christus zu erheben!

 

*** Rbi8  2. Petrus 2:10b-13a ***

Verwegen, eigenwillig, zittern sie nicht vor Herrlichen, sondern reden lästerlich, 11 wohingegen Engel, obwohl sie an Stärke und Macht größer sind, keine Anklage in lästerlichen Ausdrücken gegen sie vorbringen, [und sie tun es nicht] aus Respekt vor Jehova [[(dem Herrn (Jesus))]]. 12 Aber gleich vernunftlosen Tieren, die von Natur aus dazu geboren sind, eingefangen und vernichtet zu werden, werden diese [Menschen] in bezug auf Dinge, über die sie unwissend sind und lästerlich reden, in ihrem eigenen [Lauf] der Vernichtung auch Vernichtung erleiden, 13 indem sie sich als Lohn für Unrechttun selbst Unrecht zufügen.

 

Zu jenen „Herrlichen“ gehörten Petrus, Paulus und Johannes. Jene Abtrünnigen aber redeten gegen sie! Paulus hatte die „falschen Lehrer“ Hymenäus und Alexander kraft seines Amtes aus der Versammlung geworfen (1.Ti 1:18-20). Mit ihrer Behauptung, die Toten seien bereits auferstanden hatten sie „am Glauben Schiffbruch erlitten“! (2.Ti 2:16-18) Diese Abtrünnigen von unverfälschter Lehre nun und deren Anhänger die sie Ausserhalb der Versammlung „des Weges“ um sich scharten redeten von Paulus lästerlich!

 

Sich hüten an der Seele Schiffbruch zu erleiden *** Rbi8  1. Timotheus 1:18-20 ***

Diesen Auftrag vertraue ich dir an, Kind, Timọtheus, gemäß den Voraussagen, die direkt zu dir hingeführt haben, damit du durch diese den vortrefflichen Kriegszug fortsetzest, 19 indem du [den] Glauben und ein gutes Gewissen bewahrst, das einige beiseite gedrängt haben, wodurch sie an [ihrem] Glauben Schiffbruch erlitten haben. 20 Zu diesen gehören Hymenạ̈us und Alexander, und ich habe sie dem Satan übergeben, damit sie durch Züchtigung gelehrt werden, nicht zu lästern.

 

Satan ist der Gott dieses Systems, zu dem Religionen und Sekten gehören, die alle von der ursprünglichen Lehre abweichen.

 

Das „Haupt“ der Engel ist seit seiner Erhöhung durch Jehova nach seiner himmlischen Auferweckung aus dem Tod  Jesus: Dort wurde aus dem Fürsten Michael der Erzengel Michael. Die Engel müssen seither vorab ihm Respekt zeigen! (Off 5:11, 12) Petrus erklärt, dass „… Engel, obwohl sie an Stärke und Macht größer sind, keine Anklage in lästerlichen Ausdrücken gegen sie vorbringen.“ Engel kennen unsere Schwächen und wussten auch um Fehler der Apostel. Sie blieben trotz aller Anstrengung fehlerhafte Menschen! Der Apostel Johannes gibt dies unumwunden zu:

 

*** Rbi8  1. Johannes 1:10 ***

 Wenn wir erklären: „Wir haben nicht gesündigt“, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.

 

Trotzdem klagen uns Engel deshalb nicht an. Zudem sind Engel im Gericht nicht Ankläger, sondern Zeugen! Sie sind die „sieben Augen“ Jesu (Off 5:6), welche als Geistwesen die Erde durchstreifen (2Chr 16:9; Sach 3:9). Ankläger ist „das Wort, das Jesus geredet hat“ (Joh 12:48-50).

 

*** Rbi8  Johannes 12:48-50 ***

Wer mich mißachtet und meine Reden nicht annimmt, der hat einen, der ihn richtet. Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag [[(dem tausendjährigen Gerichtstag)]]; 49 denn ich habe nicht aus eigenem Antrieb geredet, sondern der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot in bezug auf das gegeben, was ich sagen und was ich reden soll. 50 Auch weiß ich, daß sein Gebot ewiges Leben bedeutet. Daher rede ich die Dinge, die ich rede, so wie der Vater [sie] mir gesagt hat.“

 

Jesus den Respekt zu verweigern, indem wir nicht auf ihn hören und seine Gebote missachten hat den Verlust des ewigen Lebens zur Folge! Die Apostel und Vorsteher der kleinen Christen-Hausversammlungen damals und nun erneut heute anzuklagen, die denselben Massstab anwenden wie jene „vom Weg“ des ersten Jahrhunderts, hat ebenso wenig Jesu Anerkennung!

 

2.Pe 2:13b-16: Ein luxuriöses Leben, trügerische Lehren, ein habgieriges Herz, Augen voller Ehebruchs kennzeichnet die „Kinder des Fluches“

Petrus fährt weiter fort jene vom Christus abgefallenen Lehrer zu brandmarken, die zuerst selbst durch „Lehren von Dämonen“ (1.Ti 4:1-5) irregeführt wurden, um dann andere irrezuführen. Ihre Liebe zu einem luxuriösen Leben steht im Vordergrund, was mit Habsucht Hand in Hand geht! Dazu gehören Einladung und Festgelage, um dort stets die besten Plätze einzunehmen, wie Jesus schon im Kapitel 12 des Evangeliums von Markus betreffend der Pharisäer und Schriftgelehrten hervorhob!

 

Schöne äussere Amtstracht täuscht über Gottlosigkeit hinweg*** Rbi8  Markus 12:37-40 ***

Und die große Volksmenge hörte ihm mit Lust zu. 38 Und während er lehrte, sagte er weiter: „Nehmt euch vor den Schriftgelehrten in acht, die in langen Gewändern umhergehen wollen und Begrüßungen auf den Marktplätzen begehren 39 sowie die vorderen Sitze in den Synagogen [[(gr. = Versammlungen)]] und die hervorragendsten Plätze bei Abendessen. 40 Sie sind es, die die Häuser der Witwen verzehren und zum Vorwand lange Gebete sprechen; diese werden ein schwereres Gericht empfangen.“

 

Wie treffend die Worte auf einen gewichtigen Teil der Kleriker während aller Jahrhunderte bis heute doch zutreffen! Der ganze aufgehäufte Reichtum der Kirchen legt Zeugnis gegen sie ab! Mit ihren mystischen Lehren nehmen sie die Herzen schwacher Menschen gefangen, versprechen ihnen Dinge, die Gott nicht zugesagt hatte und erhalten ihre Hilfe von Seiten der Dämonen, welche sie unter Verwendung des Namen Jesu aber durch das Anrufen „unheimliche Macht“ zu nutzen wissen. Ihre Dienste lassen sie sich reichlich bezahlen. Jesus sagte ihnen aber schon im Voraus die Antwort am Tag des Gerichts: „Ich habe euch nie gekannt. Weicht von mir ihr Täter der Gesetzlosigkeit“! (Mat 7:22)

 

SPIEGEL: Die Scheinheiligen *** Rbi8  2. Petrus 2:13b-16 ***

Sie betrachten ein luxuriöses Leben bei Tag als ein Vergnügen. Sie sind Flecken und Makel, die sich ungehemmt an ihren trügerischen Lehren ergötzen, während sie mit euch Festmahl halten. 14 Sie haben Augen voll Ehebruchs und sind unfähig, von Sünde abzulassen, und sie locken unbefestigte Seelen an. Sie haben ein Herz, das in Habsucht geübt ist. Sie sind Kinder des Fluches. 15 Da sie den geraden Pfad verlassen haben, sind sie irregeführt worden. Sie sind dem Pfad Bileams, [des Sohnes] Beors, gefolgt, der den Lohn des Unrechttuns liebte, 16 aber für seine eigene Verletzung dessen, was recht war, eine Zurechtweisung erhielt. Ein stummes Lasttier, das sich mit der Stimme eines Menschen äußerte, hinderte den Propheten an seinem wahnsinnigen Lauf.

 

Die Skandale um Priester die in homosexuelle und ehebrecherische Machenschaften verwickelt sind reissen nicht ab. Sie betreffen alle Kirchen und ihre Führungskräfte. Bei der Katholischen Kirche geht dies bis in die höchsten Ränge von Bischöfen, Kardinälen bis hinauf zum Papst.

 

Was Petrus aber ebenso mit dem Ausdruck „Augen voll Ehebruchs“ meint ist ihr geistiger Ehebruch gegenüber dem „Bund der Taufe“. Als ein Teil des geistigen Israels soll Jehova doch Bundespartner sein, innerhalb eines ehegleichen Bündnisses! Er bezeichnete doch durch den Propheten Hosea Israel als seine ungetreue, hurerische Frau!

 

*** Rbi8  Hosea 1:2 ***

Da war ein Beginn des durch Hosẹa [ergangenen] Wortes Jehovas, und Jehova sprach dann zu Hosẹa: „Geh, nimm dir eine Frau der Hurerei und Kinder der Hurerei, denn durch Hurerei wendet sich das Land ganz bestimmt davon ab, Jehova zu folgen.“

 

Wie sich eine Ehefrau im Bund der Ehe dem Mann als „Haupt“ freiwillig unterordnet, ebenso unterordnet sich ein Christ in der Taufe dem Vater und dem Sohn durch heiligen Geist, der durch die Schriften zu uns spricht. Er anerkennt durch das Untertauchen das Schriftwort als für ihn verbindliche Anweisung. Was in der Ehe das „Gesetz des Mannes“ ist, dies ist für das Leben eines Christen das „GESETZ des Christus“! Die Treuelosigkeit der Ehefrau gegenüber dem Mann wie jene des Christen gegenüber Gott ist somit „Ehebruch“! Es bedeutet nicht zwangsweise sexuelle Untreue, sondern jede Form des Vertragsbruches! Beachten wir, dass Paulus eindeutig zwei unterschiedliche Vergehen bezeichnet, wenn er getrennt sowohl von Hurern, wie zudem von Ehebrechern spricht!

 

*** Rbi8  1. Korinther 6:9-11 ***

Was? Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden?