Newsletter „DER WEG“ 9/04-3    April 2009

Neubearbeitung: 13.9.10 / 4.1.19

 

 

9.4.3  Lehrer der guten Botschaft:  Der 2.Brief an Timotheus (63/64 u.Z.)

 

   Da der 2.Brief in Verbindung zu den Themen im 1.Brief an Timotheus steht, so lohnt es vorab den 1.Artikel gut studiert zu haben.

 

   Timotheus ist der verlängerte Arm des Paulus, der sich inzwischen in der 2.Gefangenschaft in Rom befindet und von dort aus schreibt. Er weiss, dass ihm wenig Zeit bleibt, da sein kommender Tod eine unabwendbare Tatsache ist. Nero herrscht mit eiserner Hand und unterdrückt jede Form des Widerstandes gegen seine Staatsgewalt. Christen, die als jüdische Sekte „der Weg“ verkünden, dass Jesus „König der Könige“ sei und gegen die Verehrung des Kaisers als einem Gott ins Feld ziehen, wie Paulus dies tat, gelten als Staatsfeinde!

 

   Paulus möchte Timotheus vor seiner Hinrichtung nochmals sehen und bittet ihn nicht zu zögern zu ihm nach Rom zu gelangen. In Anbetracht der Zeitumstände, die Spannungen zwischen Rom als Besatzer und den Juden, deren Freiheitskämpfer die Sykarier und die Zeloten immer aggressiver durch Terror gegen das Imperium kämpften, treiben dem bevorstehenden judäischen Krieg zu. Wir leben heute in einer vergleichbaren Zeit mit vergleichbaren Begleitumständen! Wiederum steht die Nation Israel und die Stadt Jerusalem im Zentrum! Das „Zertreten Jerusalems“ ist fast eine tagtägliche Notiz in den Medien, Unterbrechungen bestätigen die Regel.

 

Titus erobert im Jahre 70 u.Z. Jerusalem *** Rbi8  Lukas 21:23-24 ***

Wehe den schwangeren Frauen und denen, die ein Kleinkind stillen in jenen Tagen! Denn dann wird große Not im Land sein und Zorn über diesem [[(jüdischen)]] Volk; 24 und sie werden durch die Schärfe des Schwertes fallen und als Gefangene zu allen Nationen geführt werden; und Jerusalem wird von den Nationen zertreten werden, bis die bestimmten Zeiten der Nationen erfüllt sind [[(am Tag Harmagedons)]].

 

   Zwei vergleichbare Zeiten, vor gewichtigen Ereignissen die beide Male die Stadt Jerusalem betreffen. Die „bestimmten Zeiten der Nationen“ aber waren damals noch nicht erfüllt, dieser Teil muss also unsere Tage betreffen!

 

   Jehovas Plan aber, den er  den Propheten Jahrhunderte zuvor mitgeteilt hatte lautete: Sieben Zeiten“ würde die Nation Israel unter der Herrschaft der Nationen, der vorherrschenden Weltmächte verbleiben, bis der „Spross“, der Messias erneut erscheinen würde und den Tempel in seiner endgültigen Form errichten würde.

 

   Paulus ahnte und wusste, dass die Zerstörung des Herodestempel wie es Jesus angekündigt hatte bevorstand. Falsche Hoffnungen, dass sich alles, was Jesus vorhergesagt hatte betreffend Christi Wiederkehr schon bald erfüllen müssten, solche u.a. hatten innerhalb der Versammlungen zur Verbreitung der Lehre des Hymenäus geführt, der behauptet hatte „die Auferstehung sei bereits geschehen“. Dadurch hatten sich alle Versammlungen in Asien“ von Paulus abgewendet. Die „falschen Apostel“ hatten zu einem grossen Abfall aufgerufen und Erfolg gehabt!

 

*** Rbi8  2. Timotheus 2:16-19 ***

Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten, 17 und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän. Hymenäus und Philetus gehören zu diesen. 18 Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger. 19 Doch die feste Grundlage Gottes bleibt bestehen und hat dieses Siegel: „Jehova [[(der Herr (Jesus))]] kennt die, die ihm gehören“ und: „Jeder, der den Namen Jehovas [[(des Herrn (Jesus))]] nennt, lasse ab von Ungerechtigkeit.

 

   Paulus will Timotheus stärken den Kampf auch nach seinem Tod fortzusetzen und jene Getreuen zu stärken, die an der Hoffnung auf Jesu fleischliche Wiederkehr festhielten und sein Offenbarwerden sehnsüchtig erwarteten weiterhin zu befestigen! Jede Form von Lüge führt zu Gottlosigkeit, da Gott niemals auf der Seite einer Lüge zu finden ist! Jesus sagt von den Auserwählten, all jenen die die „Krone des Lebens fest ergriffen haben“: „... in ihrem Mund wurde keine Unwahrheit gefunden“.

 

Was ist Wahrheit?g
  

   Die Wahrheit über die kommenden Dinge sind nur dann zu verstehen, wenn wir uns von jeder Form der Unwahrheit, von Irrtum und Lüge abwenden und in der Schrift der Wahrheit nach der Lösung forschen! Gott will, dass wir ein klares Verständnis erlangen und hat uns in Form von Rätseln auch die vollständige Lösung unterbreitet!

 

   Paulus hatte im 1.Brief neben Hymenäus den er aus der Versammlung Ephesus geworfen hatte auch Alexander erwähnt. Nun erscheint im 2.Brief an dessen Stelle Philetus als direkter Mitstreiter des Hymenäus bei der Verbreitung des Abfalls, wobei er Alexander getrennt etwas später als persönlichen und herausragenden Feind erwähnt:

 

*** Rbi8  2. Timotheus 4:14-15 ***

Alexander, der Kupferschmied, hat mir viel Schaden zugefügt — Jehova wird ihm gemäß seinen Taten vergelten —, 15 und auch du, hüte dich vor ihm, denn er hat unseren Worten in außerordentlichem Maße widerstanden.

 

   Es ist nicht auszuschliessen oder gar wahrscheinlich, dass Alexander für die Gefangennahme des Paulus in oder nahe von Ephesus auf seiner 4. Und letzten Missionsreise verantwortlich zeichnete. Jener führte inzwischen offensichtlich die gegnerisch eingestellten Juden im Kampf gegen die Christen die treu „zum Weg“ gehörten an!

 

   Wie bei einem unaufgeklärten Kriminalfall vergangener Zeit, wo viele Beweise beseitigt und falsche Fährten gelegt wurden, so liegt es an uns alle Teile des Bildes exakt zusammenzufügen, um den Fall abschliessend zu lösen und die Täter offen zu denunzieren! Da wir in der Zeit von Jesu bevorstehender Wiederkehr leben gilt es ein vollkommen klares Verständnis zu erlangen!

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

4.3............. Der 2.Brief an Timotheus. 3

4.3.1........... Den 2.Brief an Timotheus im Umfeld korrekt einordnen. 3

4.3.1.1........ Paulus in der 2.Gefangenschaft in Rom.. 3

4.3.1.2........ Die vorherrschenden Probleme: Der Abfall hat sich ausgeweitet, die Versammlungen Asiens haben sich von Paulus abgewandt 5

4.3.1.3........ Der Inhalt des 2.Briefes an Timotheus. 7

4.3.2........... Kapitel 1:  Die Geistesgaben aufgrund der „gesunden Worte“ erforschen. 8

4.3.2.1........ 2.Ti 1:1-5:  Mit reinem Gewissen heiligen Dienst darbringen. 8

4.3.2.2........ 2.Ti 1:6-11:  Das „Auflegen der Hände“ der Apostel und die Geistesgaben. 9

4.3.2.3........ 2.Ti 1:12-18:  Das „Muster gesunder Worte“ bewahren. 9

4.3.3........... Kapitel 2:  Das „Wort der Wahrheit“ wurde unverändert überliefert 11

4.3.3.1........ 2.Ti 2:1-13:  Die Dinge bewahren die Paulus vor Zeugen geäussert hat 11

4.3.3.2........ 2.Ti 2:14-22:  Der Streit um Worte führt zum Sturz der Zuhörer: Das „Wort der Wahrheit“ recht handhaben; Ist die Auferstehung bereits geschehen?. 12

2.Ti 2:14-19:  Die Behauptung „die Toten seien bereits auferstanden“ führt zu Gottlosigkeit! 13

2.Ti 2:20-22:  Reine und unreine Gefässe in einem grossen Haus. 14

4.3.3.3........ 2.Ti 2:23-26:  Streitfragen mittels Lehrfähigkeit umgehen. 15

4.3.4........... Kapitel 3:  Bis zum Abschluss gemäss der verkündeten Wahrheit ausharren. 16

4.3.4.1........ 2.Ti 3:1-13:  Die Situation während der „letzten Tage“ des Systems. 16

2.Ti 3:1-7:  Die „kritischen Zeiten“ der „letzten Tage 16

Existiert eine Verbindung zwischen Hymenäus und der „Nikolaus-Sekte 18

2.Ti 3:8-13:  Was haben „Jannes und Jambres“ mit „Hymenäus und Alexander“ gemein? Wo schatten sie Dinge der Endzeit vor?  19

4.3.4.2........ 2.Ti 3:14-17:  Bei den Dingen bleiben wie sie die Schrift lehrt 20

4.3.5........... Kapitel 4:  Die Verkündigung der guten Botschaft führt zur Rettung. 21

4.3.5.1........ 2.Ti 4:1-8:  Das Wort in günstiger und unruhevoller Zeit verkünden. 21

4.3.5.2........ 2.Ti 4:9-15:  Jene, die das gegenwärtige System der Dinge lieben. 22

2.Ti 4:9-13:  Demas als Vorbild für all jene, die dieses System mehr lieben wie das Kommende. 22

2.Ti 4:14-5:  Die besondere Rolle des Kupferschmiedes Alexander im Zusammenhang mit dem Artemiskult 23

4.3.5.3........ 2.Ti 4:16-22:  Rettung von Ungemach für das kommende Königreich. 24

4.3.6........... Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse aus dem 2.Brief an Timotheus. 25

Das vorherrschende Thema beider Briefe sind die falschen Lehren des Hymenäus und Alexander 25

Die klaren Aussagen des Paulus betreffend der Toten, der Auferstehung, dem Zeitpunkt der Aufrichtung von Gottes Königreich anerkennen. 26

Die Toten werden die Stimme Jesu in den Gedächtnisgrüften hören. 27

Warnung vor den „Ungelehrten und Unbefestigten“ welche die Lehren des Paulus verdrehen. 29

  


 

4.3               Der 2.Brief an Timotheus

 

4.3.1           Den 2.Brief an Timotheus im Umfeld korrekt einordnen

 

4.3.1.1          Paulus in der 2.Gefangenschaft in Rom

Paulus schreibt in Ketten aus der 2. Gefangenschaft aus Rom. Der Arzt Lukas, der bisher alles Geschehen seit Jesu Tod in der Apostelgeschichte getreulich aufgezeichnet hatte und darin vornehmlich die drei Missionsreisen des Paulus im Detail beschrieb, hatte uns bisher das deutliche Bild der damaligen Geschehnisse zu rekonstruieren geholfen. Nun aber fehlt eine Fortsetzung der Geschichte und so muss diese anhand der wenigen Zeugnisse in der Schrift rekonstruiert werden. Lukas war offenbar bis zum Tod des Paulus mit jenem zusammen in Rom, die Buchrolle der Apostelgeschichte war inzwischen fertiggestellt und bereits verteilt, so dass über diese 4. Und letzte Reise des Paulus daraus nichts hervorgeht.

 

Es ist wahrscheinlich, dass er das Geschehen erneut aufzeichnete, da dies aber der späteren Amtskirche widersprach und die Abgefallenen denunzierte, die bereits mit Roms Gewalt zu paktieren begonnen hatten, so wäre dessen Vernichtung bevor sie verbreitet werden konnte nicht auszuschliessen. Es war eine Zeit der Verfolgung und Ausrottung von Christen nach Roms Brand durch Nero! Die Gegner hatte zweifelsfrei die Oberhand. Auch ohne dies lässt sich anhand der letzten Schriften des Paulus ein recht klares Bild erzeugen!

 

Zeitband und Karte letzte Dienstreise des Paulus ab Rom bis Martyrium
  

Bewusst lassen wir frühe Zeitzeugen unter den Apologeten zu diesem Thema weitgehend weg, sondern konzentrieren uns auf die eigenen Worte des Paulus in seinen Briefen und die der übrigen Schriften des Neuen Testaments aus jener Zeitepoche bis zum Ende des Jahrhunderts. Im Gefolge des rasch um sich greifenden Abfalls standen die Schriften der „Paulikaner“ und „Ebioniten“ durch die schnell zunehmenden Anhänger des Hymenäus und der später daraus entstandenen Nikolaus Sekte unter Bann. Sie wurden im Gefolge meist vernichtet. Daher ist von Seiten der üppigen Schriftdokumente der Gegner wenig an Wahrheitsgehalt zu erwarten! Anders war dies mit den Briefen des Paulus und der Jünger, die stets direkt an alle Versammlungen gelangten, somit Kopien an vielen Orten vorhanden waren, welche Familien oft für sich kopierten und dadurch viele Kopien der Vernichtung entgingen und so uns als Dokumente erhalten blieben.

 

Origenes aus Alexandria, Vater der griechischen KircheDie spätere Amtskirche Roms hat jede Form von vertrauenswürdigen Zeitzeugen, die nicht mit ihren späteren Lehren und Dogmen im Einklang waren vernichten lassen. Ihr selbst Widerredende, wie z.B. Origenes aus Alexandria (185-254 u.Z.), der als Vater der griechischen Kirche gilt, die später durch die Lehren des Arius zum Teil am Konzil von Nicäa verteidigt wurden. Seine Aussagen wurden von Romgetreuen hart bekämpft und er selbst und auch dessen Schriften zu seinen Lebzeiten durch den
Bischof Demetrius von Alexandrien unter Kirchenbann gelegt! Etwa 800 Schriften sollen aus seiner Hand stammen, viele davon sich kritisch mit Abfall, Irrtum und Lüge befassend, die Originallehre erklärend und verteidigend aber auch z.T. selbst griechische Philosophie mit reiner Lehre vermischend.

 

Wir haben bereits früher darauf hingewiesen, dass Paulus nach seiner Freilassung aus der 1.Gefangenschaft im Sommer/Herbst des Jahres 61 u.Z. die im Philipperbrief (60-61 u.Z.) angekündigte 4.Missionsreise unternahm! Offenbar lag das vorläufige Endziel in Ephesus, um Timotheus beim Kampf gegen den schnell sich verbreitenden Abfall der von Asien ausging zur Seite zu stehen! (Phi 1:19; 1.Ti 1:3, 3:14)

 

Paulus hatte auch den Wunsch angedeutet noch bis nach Spanien (Rö 15:23, 24, 28) zu gelangen, um dort zu Missionieren, was aber seine 2.Gefangenschaft und der Märtyrertod  offensichtlich verhinderte.

 

Während der Verfolgung, die nun unter Nero kam, nachdem Rom am  18. bis 27. Juli 64 u.Z. gebrannt hatte wurde dies vornehmlich jener jüdischen Sekte angelastet, die man „Christen“ nannte, weil jene behaupteten, jener Jesus, der Christus, der unter Pilatus getötet worden war sei von den Toten auferstanden und sei nun Herrscher über alle Könige der Erde. All dies lenkte im Zusammenhang mit dem Aufstand der jüdischen Zeloten die Aufmerksamkeit im Reich auf jede Form von jüdischem Glauben! Paulus selbst hatte doch im Brief an die Römer im Jahre 56 u.Z. bereits geschrieben:

 

*** Rbi8  Römer 2:28-29 ***

Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch besteht [die] Beschneidung in dem, was äußerlich am Fleisch [vollzogen] worden ist; 29 sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und [seine] Beschneidung ist die des Herzens durch Geist und nicht durch ein geschriebenes Recht [[den Buchstaben des GESETZES]]. Das Lob eines solchen kommt nicht von Menschen, sondern von Gott.

 

Christen waren Juden, auch wenn sie nicht am Fleische beschnitten waren, weil sie doch freiwillig mit der Beschneidung des Herzens sich unter das GESETZ der Juden, genauer in ihrer Taufe unter das „GESETZ des Christus  gestellt haben. Damit anerkannten sie den Gott der Juden, Jehova als ihren einzigen Gott, als höchsten König, Satzungsgeber und Richter! (Jes 33:22; Mat 6:33) Christen also, welche nun im Gefolge der Anerkennung von Gottes Geboten die Verehrung des Kaisers als Gott ablehnten, das GESETZ Jehovas deutlich über alle nationalen Gesetze stellten, ihre eigenen Richter innerhalb der Versammlung hatten und darum auf die Richter, die Cäsar einsetzte „herabblickten“ (1.Kor 6:4). Zudem war es ihre Aufgabe „das GESETZ (Jehovas) unter den Nationen aufrichteten“, indem sie es lehrten (Rö 3:31). Diese Christen, die von sich selbst somit zu Recht behaupteten „Juden“ zu sein, diese wurden zu jenem frühen Zeitpunkt von der römischen Staatsmacht als ein und dasselbe mit den übrigen Sekten der Juden identifiziert!

 

Warum blicken Christen auf die Richter dieses Systems herab?** Rbi8  1. Korinther 6:3-6 ***

Wißt ihr nicht, daß wir Engel [[(gr. aggelos = Boten, Vorsteher)]] richten werden? Warum also nicht Dinge dieses Lebens? 4 Wenn ihr nun Dinge dieses Lebens rechtlich zu entscheiden habt, setzt ihr da diejenigen als Richter ein, auf die man in der Versammlung herabblickt? 5 Ich sage [es] zu eurer Beschämung. Ist denn wirklich nicht ein Weiser unter euch, der zwischen seinen Brüdern richten kann, 6 sondern Bruder geht mit Bruder vor Gericht, und das vor Ungläubige?

 

Brüder müssen Brüder nach Gottes GESETZ richten, wenn sie eine Sünde begehen und offen den Fehler eingestehen und bereuen, dies muss nach Jesu Geboten geschehen, da er ja der König im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ ist und nicht die Richter dieses Systems, das Gott weder kennt noch den Schöpfer aller Dinge kennen will! Jesus sagt darum verbindlich, wie das Vorgehen unter seinen Jüngern sein muss:

 

*** Rbi8  Matthäus 18:15-17 ***

Überdies, wenn dein Bruder eine Sünde begeht, so gehe hin, lege seinen Fehler zwischen dir und ihm allein offen dar. Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen. 16 Wenn er aber nicht hört, nimm noch einen oder zwei mit dir, damit jede Sache aus dem Mund von zwei oder drei Zeugen festgestellt werde. 17 Wenn er nicht auf sie hört, sprich zu der Versammlung. Wenn er auch nicht auf die Versammlung hört, so sei er für dich ebenso wie ein Mensch von den Nationen und wie ein Steuereinnehmer.

 

Von den Steuereinnehmern des Cäsars spricht Jesus indirekt wegen dieser Tätigkeit als von der niedrigsten, verachtenswertesten Klasse. Wer aus der Versammlung ausgeschlossen wird, weil er reuelos göttliches Gebot übertreten hat, was die „Sünde wider den heiligen Geist“ beinhaltet ist „wie ein Steuereinnehmer“. Er ist zum „Geringsten“ der Menschen abgesunken, weil er Gebote willentlich bricht und durch sein Beispiel andere lehrt dasselbe zu tun! Er paktiert mit dem Feind Gottes, dem Cäsar und setzt jenen höher als Gott (Mat 5:19, 20)

 

Als man Jesus betreffend dem Entrichten von Steuern für den Cäsar eine Falle zu stellen versuchte und ihn dazu aufforderte deutlich Stellung zu beziehen, da gab er eine geschickt ausweichende Antwort, welche die Gegner ohne Erwiderung beliess, weil er sie dadurch selbst auf die Anklagebank setzte Gott nicht das zu geben, was Gott gebührt:

 

Jesus erklärt dem Cäsar die Kopßfsteuer zu bezahlen*** Rbi8  Matthäus 22:15-22 ***

Dann gingen die Pharisäer hin und hielten miteinander Rat, um ihn in seiner Rede zu fangen. 16 So sandten sie ihre Jünger zusammen mit Parteianhängern des Herodes zu ihm, welche sagten: „Lehrer, wir wissen, daß du wahrhaftig bist und den Weg Gottes in Wahrheit lehrst, und du kümmerst dich um niemand, denn du schaust nicht auf die äußere Erscheinung der Menschen. 17 Sag uns daher: Was denkst du? Ist es erlaubt, Cäsar Kopfsteuer zu zahlen, oder nicht?“ 18 Jesus aber, der ihre Bosheit erkannte, sprach: „Warum stellt ihr mich auf die Probe, Heuchler? 19 Zeigt mir die Kopfsteuermünze.“ Sie brachten ihm einen Denar. 20 Und er sagte zu ihnen: „Wessen Bild und Aufschrift ist dies? 21 Sie sagten: „Cäsars.“ Dann sprach er zu ihnen: „Zahlt daher Cäsars Dinge Cäsar zurück, Gottes Dinge aber Gott.“ 22 Als sie [das] nun hörten, verwunderten sie sich, und sie ließen von ihm ab und gingen davon.

                                     

Zuerst muss Gott das zurückbezahlt werden, was Gottes ist! Der erste Platz in unserer Liebe gebührt stets Jehova! Damit ist auch Sein GESETZ mit eingeschlossen und Seinen Willen zu tun! Beachten wir, dass die Pharisäer den Standpunkt der herrschenden Macht Roms einnahmen, ebenso wie die Herodianer, die ja den Klientelkönig Roms, Herodes unterstützten und sich mit dieser Okkupationsmacht gut zu stellen versuchten! Gegen das Steuersystem Cäsars offen zu opponieren hätte Anklage bedeutet! Die Wut innerhalb der Nation Juda war seit der 2. Volkszählung und der Vermögenseinschätzung unter Quirinus als syrischen Statthalter im Auftrag des Augustus im Jahr 6 u.Z. deutlich gestiegen. Das Volksvermögen hatte sich unter der diebischen Herrschaft jener römischen Regenten wesentlich verringert. Irgendwie kommt uns dies alles bekannt vor, oder nicht? Hat die Schere der Reichen zu den Armen nicht wesentlich zugenommen in den letzten Jahrzehnten?

 

Warum muss der Katholik die Reichstagsliste Adolf Hitlers wählen?Dasselbe Techtelmechtel zwischen Kirche und Staat können wir heute bei fast allen christlichen Religionen sehen, die doch ganz offensichtlich vollkommen mit der Welt verschmolzen sind, von Steuersystem Cäsars gar tüchtig profitieren! Der Eintrag in das Register als öffentlich-rechtliche Institution einer Kirche bedeutet doch nichts anderes als die Staatsmacht als höchste Autorität anzuerkennen!  Niemals werden wir von solchen Heuchlern, die zwar öffentlich laut „Herr, Herr sagen“ aber Jesus und Gott gegenüber gesetzlos handeln, Verständnis über kommende Dinge erwarten können, wenn sie ja seit ihrem Beginn als Abgefallene auf der Seite von Satans System Stellung bezogen haben!

 

*** Rbi8  Matthäus 7:21-23 ***

Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘ 23 Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.

 

Ja die Religionsführer stehen sehr wohl hinter staatlichen Gesetzten, die Gebote Gottes aber übertreten sie freizügig und lehren auch ihre Schützlinge so zu tun! Salomos Worte im Bibelbuch Prediger haben Geltung für alle Menschen, ob sie sich daran halten oder nicht!

 

*** Rbi8  Prediger 12:13-14 ***

Der Abschluß der Sache, nachdem man alles gehört hat, ist: Fürchte den [wahren] Gott, und halte seine Gebote. Denn das ist des Menschen ganze [Pflicht]. 14 Denn der [wahre] Gott selbst wird jederlei Werk ins Gericht über alles Verborgene bringen im Hinblick darauf, ob es gut ist oder böse.

 

Was „gut ist oder böse“ bestimmt somit die höchste Autorität im Universum, nicht der Cäsar und keine Kirchenfürsten!

 

Zudem verbot Jesus jeden Dienst mit der Waffe, selbst als es um die Verteidigung seines eigenen Lebens ging! Die ersten Christen verweigerten den Dienst im Heer, das geht selbst noch aus dem Protokoll des nicäischen Konzils hervor!

 

*** Rbi8  Matthäus 26:51-54 ***

Doch siehe, einer von denen, die mit Jesus waren, streckte seine Hand aus und zog sein Schwert und schlug den Sklaven des Hohenpriesters und hieb ihm das Ohr ab. 52 Da sagte Jesus zu ihm: „Stecke dein Schwert wieder an seinen Platz, denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen. 53 Oder denkst du, ich könne nicht meinen Vater anrufen, daß er mir in diesem Augenblick mehr als zwölf Legionen Engel sende? 54 Wie aber würden in diesem Fall die Schriften erfüllt werden, daß es so geschehen muß?“

 

Schickt die Politiker in die Wüste: Nicht Soldaten!Ganz offensichtlich behauptet Jesus öffentlich vor Vertretern der herrschenden Autorität zudem über eigene Streitkräfte zu verfügen, um die er den Vater, den höchsten Herrscher jederzeit bitten könne! Er stellte aber die Erfüllung der Schrift der Propheten Jehovas in den Vordergrund! Darin kommt Gottes Wille deutlich zur Kenntnis! Vom Blickwinkel des Cäsars aus braucht das Heer ständig neues Blut, um es zu seinen Zwecken da zu vergiessen, wo seine Macht auf dem Spiele steht!

 

Aus all diesen Zusammenhängen mussten doch Christen aus dem Blickwinkel römischen Macht und derer offizieller Vertreter als „subversiv“, als gegen die Staatsmacht Roms Verschworene eingestuft werden! Das aber erzeugte den Hass all jener, die an der Erhaltung der bestehenden Machtverhältnisse Interesse haben! Die Juden wollten nicht, dass Jesus König über sie sei! Das möchten die meisten Christen heute ebenso wenig!

 

*** Rbi8  Lukas 19:14 ***

Seine Bürger aber haßten ihn und sandten eine Gesandtschaft hinter ihm her, die sagen sollte: ‚Wir wollen nicht, daß dieser über uns König wird.‘

 

Der Hass der Jesus traf trifft auch seine Nachfolger die kein Teil der Welt zu sein wünschen. (Mat 5:46-48)

 

*** Rbi8  Johannes 15:17-19 ***

Diese Dinge gebiete ich euch, daß ihr einander liebt. 18 Wenn die Welt euch haßt, wißt ihr, daß sie mich gehaßt hat, bevor sie euch haßte. 19 Wenn ihr ein Teil der Welt wärt, so wäre der Welt das Ihrige lieb. Weil ihr nun kein Teil der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, deswegen haßt euch die Welt.

 

Da Paulus früher ein Pharisäer gewesen war und die Zeloten die in Israel zum Aufruhr aufriefen den Pharisäern nahe standen, war eine geistige Verbindung zwischen Anhängern der Pharisäer, Zeloten und Christen vom „Weg“ für viele einerlei, die so oder so Kraut und Rüben in denselben Topf werfen! Selbst ein heutiger Geheimdienst würde ein hohes Mass an Übereinstimmung in so einem Fall feststellen und Paulus möglicherweise als Terroristen nahe stehend einschätzen.

 

Daniels Vision vom "wilden Tier" Rom, aus dem ein kleines Horn, Grossbrittanien hervorgeht, das drei andere Hörner verdrängtNicht alle aber sind Terroristen, welche die USA in Guantanamo festhalten, zeigt sich heute! „Das wilde Tier, das alles niedertritt, was sich ihm in den Weg stellt“ handelt allzu oft nicht rational!

 

*** Rbi8  Daniel 7:19-20 ***

Dann begehrte ich, mich über das vierte Tier [[(Rom)]] zu vergewissern, das sich als verschieden von allen anderen erwies, als außerordentlich fürchterlich, dessen Zähne aus Eisen waren und dessen Klauen aus Kupfer waren, das verzehrte [und] zermalmte und das sogar das, was übrig war, mit seinen Füßen niedertrat, 20 und über die zehn Hörner [[(Roms beherrschte Nationen)]], die auf seinem Haupt waren, und das andere [Horn], das aufstieg [[(England-Grossbritannien)]] und vor dem drei fielen [[(Seeschlachten: 1588 Spanien, 1653 Holland, 1805 Trafalger Frankreich/Spanien)]], ja jenes Horn, das Augen hatte und ein Maul, das großtönende Dinge redete, und seine Erscheinung war größer als die seiner Genossen.

 

Die Christenverfolgung unter Nero und Domitian hatte somit einen realen Hintergrund den es zu verstehen gilt, um ein deutliches Bild vor unserem geistigen Auge zu erzeugen! Das heisst aber nicht, dass wahre Christen die denselben „Weg“ beschreiten wie die wahren ersten „Paulikaner“ und „Ebioniten“ überhaupt mit subversiver Tätigkeit etwas zu tun hätten! Was aber bestimmt gleich geblieben ist, das ist jenes „vierte Tier“, das auch heute furchteinflössend ist, dessen „kleines Horn, das gross geworden ist“ und die letzte Weltmacht Anglo-Amerika dieses Systems darstellt!

 

4.3.1.2          Die vorherrschenden Probleme: Der Abfall hat sich ausgeweitet, die Versammlungen Asiens haben sich von Paulus abgewandt

Der Kupferschmied Alexander, der Paulus ausserordentlich widerstanden hatte ist mit hoher Wahrscheinlichkeit mit jenem Juden Alexander identisch, den Paulus bei seinem ersten Aufenthalt in Ephesus mit Hymenäus zusammen aus der Versammlung geworfen hatte! Wenn jener Alexander von der Ankunft des Paulus in Ephesus im Frühjahr 63 u.Z. von Philippi und Troas her kommend wusste, so hatte er genügend Zeit sich vorzubereiten und einen hinterhältigen Anschlag zu planen! Der Brief an die Philipper, der die Ankunft des Paulus ankündigte wurde auch in Ephesus von Timotheus öffentlich in der Versammlung vorgelesen, nachdem er eine Kopie davon auch dorthin mitgebracht hatte!

 

Blicken wir etwas zurück, was vorher geschah und wie Gott durch Jesus auf das Geschehen aktiv eingewirkt hatte. Der „Engel Jehovas“ oder der „Geist Jehovas“ kann und muss an gewissen Stellen der Schrift mit Jesus in seiner himmlischen Existenz identifiziert werden! Lukas schreibt an dieser Stelle „der heilige Geist“ hatte auf der 2.Missionsreise verhindert, dass Paulus in Bithynien predigte. Dann schreibt Lukas „... der Geist Jesu ließ es ihnen nicht zu. Dieser „heilige Geist“ war somit mit aller grösster Bestimmtheit Jesus selbst als himmlisches Geistwesen. Er bat den Vater kurz vor seinem Tod, in seiner Rede zu den Aposteln nach dem Abendmahl:

 

*** Rbi8  Johannes 17:5 ***

Und nun, Vater, verherrliche mich an deiner Seite mit der Herrlichkeit, die ich an deiner Seite hatte, ehe die Welt war.

 

Beachten wir, dass Jesus schon zuvor als Geistwesen, als Engel Michael „der zu Gunsten deines Volkes [[(Israel: Daniels Volk)]] steht“ an Gottes Seite wirkte! Er ist es doch, der das Predigtwerk überwachte und der die „sieben Sterne“ in seiner eigenen rechten Hand hält. Die Schrift verwendet somit an unterschiedlichen Stellen verschiedene Ausdrücke, um dieselbe Sache zu beschreiben.

 

Der Geist“ hatte Paulus ausdrücklich geboten nicht im Gebiet Asien zu predigen. Offenbar wäre Die zweite Missionsreise des Paulus  dort der Widerstand noch zu gross gewesen und hätte Gefahr für die Ausbreitung der guten Botschaft beinhaltet! Als Paulus auf der 2.Missionsreise Anfang des Jahres 50 u.Z. sein Predigen in Galatien (2, 3, 4) beendet hatte und nun beabsichtigte in Bithynien zu predigen, da hatte Jesus dem Paulus in einer Vision erneut Anleitung zukommen lassen. Er sah einen „gewissen mazedonischen Mann“, der ihm die auffordernde Mitteilung machte: „Komm herüber nach Mazedonien, und hilf uns“. Paulus, Silas und Timotheus folgten dieser Aufforderung und liessen dieses Gebiet Bithynien offen, gingen an der Provinz Asien vorbei und schifften sich dann von Troas (5) nach einem Hafen in Mazedonien ein, wo sie 51 u.Z. ihr Werk in Philippi und Thessalonich begannen (6).

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 16:6-10 ***

Außerdem zogen sie durch Phrygien und das Land Galatien, weil ihnen vom heiligen Geist verwehrt wurde, das Wort in dem [Bezirk] Asien zu reden. 7 Als sie ferner nach Mysien hinabkamen, bemühten sie sich, nach Bithynien zu gelangen, aber der Geist Jesu ließ es ihnen nicht zu. 8 Da zogen sie an Mysien vorbei und kamen nach Troas hinab. 9 Und während der Nacht hatte Paulus eine Vision: Ein gewisser mazedonischer Mann stand da und bat ihn inständig und sprach: „Komm herüber nach Mazedonien, und hilf uns! 10 Sobald er nun die Vision gehabt hatte, suchten wir nach Mazedonien zu gelangen, da wir folgerten, daß Gott uns gerufen habe, um ihnen die gute Botschaft zu verkündigen.

 

Gott leitete den Apostel Paulus durch seinen „heiligen Geist“, um das zu tun, was vordringlich war und zum Guten hinwirkte. Jesus wirkt als Gottes „rechter Arm“ aus dem geistigen Reich heraus. Derselbe Geist aber verhinderte nicht jedes Mal, dass Schwierigkeiten umgangen oder gelöst würden, wie dies aus dem Fall Asien später deutlich hervorgeht oder der Märtyrertod des Paulus und Petrus anzeigen.

 

Die Aufgabe die gute Botschaft zu verkünden wurde nicht Engeln, sondern Menschen aufgetragen. Der Aberglaube, dass der Mensch bloss Gott inständig bitten müsse und dann Engel Gottes alles für uns erledigen würden verhindert in vielen Fällen, dass wir selbst aktiv werden und nach Lösungen suchen und uns selbst anstrengen mit einer bestimmten Situation fertig zu werden. Derselbe Geist spricht oft zu uns durch die Schrift, wir aber hören nicht darauf, weil uns der Sinn fehlt, dass es ein Aufruf an uns sei, um zu handeln!

 

Gott stärkt unseren Geist durch das, was in der Schrift aufgezeichnet und vorhergesagt wird. Dazu gehört die gute Botschaft bis zum Ende dieses Systems zu predigen. Wir müssen Gottes GESETZ unter den Nationen erneut aufzurichten (Rö 3:31) und verkünden, dass die Erde unter der Herrschaft von Gottes Christus zum Paradies gewandelt werden wird, wo Frieden und Sicherheit herrschen werden. Dabei werden das „Israel Gottes“ (1. neuer „Himmel“) und die Engel (2. neuer Himmel) als eine Einheit unter Jesu Führung zusammen mit der „grossen Volksmenge“ handeln. Doch selbst auch dann werden wir nicht die Hände in den Schoss legen dürfen, sondern müssen handeln und uns hierzu anstrengen! Das „harte Joch“ der weltlichen und kirchlichen Herrscher, des habgierigen Wirtschaftssystems der alten 1.Himmel, werden aber zuvor am Tag Harmagedons enden!

 

Der Geist Gottes inspirierte auch Paulus in der 1.Gefangenschaft in Rom seine 4.Missionsreise minutiös zu planen und durch Schreiben an die verschiedenen Versammlungen im Mazedonien und dann in , um jene treuen Männer und Frauen zu stärken, damit sie schon vor und nach seiner Ankunft unmittelbar tätig werden könnten. Timotheus wirkte als Bindeglied, den er voraussandte, um die Briefe nicht bloss zu überbringen, sondern auch jede der unterwegs besuchten Versammlungen zu ermuntern und auf die Ankunft des Paulus vorzubereiten!

 

Nicopolis hatte im 2.Jahrhundert eine grössere Christengemeinde, deren Begründer offenbar Paulus auf der 4.Missionsreise war Titus hatte er nach der Freilassung aus dem Gefängnis Roms auf der 4.Missionsreise in Kreta zurückgelassen. Nun beorderte Paulus ihn mit diesem persönlichen Schreiben, dem Titusbrief zu ihm nach Nikopolis im Nordwesten Griechenlands zu eilen. Vorab aber musste Titus das auf Kreta erledigen, was er ihm im Schreiben Auftrag erteilt. Nikopolis gilt als eine der frühen Christenstädte.

 

Als Timotheus auf seinem Weg von Philippi per kommend in Ephesus eintraf fand er die Versammlungen Asiens in Aufruhr. Viele waren nachdem Paulus das erste Mal in Jerusalem gefangen worden war und so von der direkten Aufsicht während fünf Jahren abgeschnitten war von ihm abgefallen. Einige hatten sich offenbar den Lehren des Hymenäus, Alexander und Philetus zugewandt. Ob jene drei gemeinsam arbeiteten oder sich getrennte Lehrrichtungen aus deren Lehren entwickelten ist heute nicht ersichtlich. Wir möchten das dahinterliegende Prinzip jedoch in den Vordergrund ziehen: Auf einer Lüge entwickelt sich stets eine Vielzahl anderer Lügen, die niemals ein harmonisches Gebilde formen, sondern sich stets im einen oder anderen zu widersprechen beginnen! Paulus spricht von tödlichem Gangrän!

 

War der 1. Brief an Timotheus zur Stärkung geschrieben, als er in Nikopolis den Winter 61/62 u.Z. verbrachte, so ist der 2.Brief aus römischer Gefangenschaft eine Warnung und ein Aufruf um im Kampf gegen den Abfall nicht nachzulassen!

 

Da Paulus am Ende der 3.Missionsreise an Pfingsten 56 u.Z. in Jerusalem gefangen wurde, dies aufgrund von Anschuldigungen von Juden aus Asien, können wir davon ausgehen, dass schon damals derselbe Jude Alexander, der im zuvor schon grosse Schwierigkeiten bereitet hatte und dessen Gefolgsleute bei der Gefangennahme indirekt die Hand im Spiel hatte. Irgendwer musste ja bei den Autoritäten eine Anklage erhoben haben. Von Alexanders Gruppe der Juden aus wurde das Gerücht bis hin nach Jerusalem verbreitet, dass Paulus Abfall vom GESETZ Mose lehre, weshalb Jakobus und die Apostel und Ältesten Jerusalems Paulus gebeten hatten durch öffentliches Erscheinen im Tempel und durch Gesetzeswerke, wie Moses sie im GESETZ vorschrieb diesem Gerücht entgegen zu wirken.

 

Die Apostel und Ältesten Jerusalems zeigten Paulus, dass die beschnittenen „Ebioniten“ weiterhin „Eiferer für das GESETZ“ waren und blieben. In keiner Form sollte das Gerücht und sein Erscheinen jenen Judenchristen einen Anlass zum Straucheln bilden

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 21:20-25 ***

Nachdem sie dies gehört hatten, begannen sie Gott zu verherrlichen, und sie sagten zu ihm: „Du siehst, Bruder, wie viele Tausende es unter den Juden gibt, die gläubig sind; und sie alle sind Eiferer für das GESETZ. 21 Sie haben aber das Gerücht über dich gehört, daß du alle Juden unter den Nationen Abfall von Moses gelehrt hättest, indem du ihnen sagtest, sie sollten weder ihre Kinder beschneiden noch den [feierlichen] Bräuchen gemäß wandeln. 22 Was also ist diesbezüglich zu tun? Auf jeden Fall werden sie hören, daß du angekommen bist. 23 So tu denn das, was wir dir sagen: Es sind vier Männer bei uns, die ein Gelübde auf sich haben. 24 Nimm diese Männer mit, und reinige dich mit ihnen gemäß den Zeremonien, und trage für sie die Kosten, damit sie sich das Haupt scheren lassen können. Und so wird jedermann wissen, daß an den Gerüchten, die über dich mitgeteilt wurden, nichts ist, sondern daß du ordentlich wandelst, indem du selbst auch das GESETZ hältst. 25 Was die Gläubigen aus den Nationen betrifft, so haben wir unsere Entscheidung gefällt und hingesandt, daß sie sich bewahren sollten vor dem, was Götzen geopfert worden ist, wie auch vor Blut und Erwürgtem und vor Hurerei.“

 

Gott leitete den Apostel durch seinen „heiligen Geist“, um das zu tun, was vordringlich war und zum Guten hinwirkte. Jesus wirkt als Gottes „rechter Arm“ aus dem geistigen Reich heraus. Derselbe Geist aber verhinderte nicht jedes Mal, dass Schwierigkeiten umgangen oder gelöst würden, wie dies aus dem Fall Asien später deutlich hervorgeht. Die Aufgabe die gute Botschaft zu verkünden wurde nicht Engel, sondern Menschen aufgetragen.

 

Jene die verantwortlich waren, Paulus in falschem Licht darzustellen, welche ein Gemunkel in Umlauf setzten, „… das Gerücht …, daß du alle Juden unter den Nationen Abfall von Moses gelehrt hättest“. Paulus hielt das GESETZ und männliche Kinder von Juden-Christen wurden weiterhin beschnitten, da dies ja der „Bund mit Abraham“ verlangte! Paulus selbst ging zufolge eines eingehaltenen Gelübdes nach Jerusalem hinauf, zeigte damit, dass er die „feierlichen Bräuche der Juden“ selbst einhielt!

 

Der Aberglaube, dass der Mensch bloss Gott inständig bitten müsse und dann Engel Gottes alles für uns erledigen würden verhindert in vielen Fällen, dass wir selbst aktiv werden und nach Lösungen suchen und uns selbst anstrengen mit einer bestimmten Situation fertig zu werden. Derselbe Geist spricht oft zu uns durch die Schrift, wir aber hören nicht darauf, weil uns der Sinn fehlt, dass es ein Aufruf an uns sei, um zu handeln! Gott stärkt unseren Geist durch das, was in der Schrift aufgezeichnet und vorhergesagt wird. Dazu gehört die gute Botschaft bis ans Ende dieses Systems zu predigen, Gottes GESETZ aufzurichten und zu verkünden: Dass die Erde unter der Herrschaft von Gottes Christus zum Paradies gewandelt werden wird, wo Frieden und Sicherheit herrschen werden. Doch selbst auch dann werden wir nicht die Hände in den Schoss legen dürfen, sondern müssen handeln und uns hierzu anstrengen! Das Joch der weltlichen und kirchlichen Herrscher, des habgierigen Wirtschaftssystems wird aber zuvor in Harmagedon enden!

 

Der Geist Gottes inspirierte auch Paulus in der 1.Gefangenschaft in Rom im Sommer 61 u.Z. seine 4.Missionsreise minutiös zu planen und durch Schreiben an die verschiedenen Versammlungen im Mazedonien und dann in Asien jene treuen Männer und Frauen zu stärken, damit sie bei seiner Ankunft unmittelbar tätig werden könnten. Timotheus wirkte als Bindeglied den er voraussandte, um die Briefe nicht bloss zu überbringen, sondern auch jede der unterwegs besuchten Versammlungen zu ermuntern und auf die Ankunft des Paulus vorzubereiten!

 

Aus nikopolis schreibt Paulus an Titus, dass er zu ihm eilen sollPaulus hatte Titus in Kreta zurückgelassen, nun beorderte er mit diesem Schreiben zu ihm nach Nikopolis zu eilen. Vorab aber musste Titus das auf Kreta erledigen, was Paulus ihm im Schreiben Auftrag erteilt.

 

Als Timotheus von Philippi per kommend endlich in Ephesus eintraf fand er die Versammlungen Asiens in Aufruhr. Viele waren nachdem Paulus das erste Mal in Jerusalem gefangen worden war und so von der direkten Aufsicht während fünf Jahren abgeschnitten war von ihm abgefallen. Einige hatten sich offenbar den Lehren des Hymenäus, Alexander und Philetus zugewandt. Ob jene drei gemeinsam arbeiteten oder sich getrennte Lehrrichtungen aus deren Lehren entwickelten ist heute nicht ersichtlich. Wir möchten das dahinterliegende Prinzip jedoch in den Vordergrund ziehen: Auf einer Lüge entwickelt sich stets eine Vielzahl anderer Lügen, die niemals ein harmonisches Gebilde formen, sondern sich stets im einen oder anderen zu widersprechen beginnen! Paulus spricht von tödlichem Gangrän!

 

War der 1. Brief an Timotheus zur Stärkung geschrieben, als er in Nikopolis den Winter 61/62 u.Z. verbrachte so ist der 2.Brief aus 2. römischer Gefangenschaft eine Warnung und ein Aufruf im Kampf gegen den Abfall nicht nachzulassen!

 

Paulus wurde am Ende der 3.Missionsreise an Pfingsten 56 u.Z. in Jerusalem gefangen, dies aufgrund von Anschuldigungen von Juden aus Asien. Daher können wir davon ausgehen, dass schon damals derselbe Jude Alexander, der ihm zuvor schon grosse Schwierigkeiten bereitet hatte darin verwickelt war. Dessen Gefolgsleute hatten offenbar schon bei der 1.Gefangennahme die Hand im Spiel. Irgendwer musste ja bei den Autoritäten eine Anklage erhoben haben.

 

Von Alexanders Gruppe der Juden aus wurde das Gerücht bis hin nach Jerusalem verbreitet, dass Paulus Abfall vom GESETZ Mose lehre, weshalb Jakobus und die Apostel und Ältesten Jerusalems Paulus gebeten hatten durch öffentliches Erscheinen im Tempel und durch Gesetzeswerke, wie Moses sie im GESETZ vorschrieb diesem Gerücht entgegen zu wirken.

 

Die Apostel und Ältesten Jerusalems zeigten Paulus, dass die beschnittenen Ebioniten „Eiferer für das GESETZ“ waren und blieben. In keiner Form sollte das Gerücht und sein Erscheinen jenen einen Anlass zum Straucheln bilden

 

Weder das Getrenntsein zwischen „Ebioniten“ und „Paulikanern“, die „trennende Zwischenwand“ noch die Beschneidung für die „Paulikaner“ waren Vorschriften für Männer der Nationen! Paulus aber sollte den Beweis erbringen, dass er als beschnittener Jude weiterhin das ganze GESTEZ respektiert. Jene Juden als Asien aber nahmen die Gelegenheit wahr, um Paulus mittels einer fingierten Beschuldigung und Aufruhrs auf dem Tempelplatz durch die römische Wache in Gefangenschaft setzen zu lassen. Sie behaupteten er habe das Gebot betreffend des Soreg, der „trennenden Zwischenwand“ im Tempel die Heiden von Juden trennt verletzt. Sie selbst hatten damit einen Aufstand im Tempel provozierten.

 

Wir können aus diesen Zusammenhängen vieles für unsere Tage lernen, da derselbe Abfall, der von Ephesus aus wie Gangrän den „Leib des Christus“ zu erfassen begann sich bis in unsere Tage hin auf den gesamten christlichen „Leib“ ausgewirkt hat. Obwohl sehr viele Christen behaupten, dass Jesus ihr „Haupt“ sei, ihre Führer und zu ihm „Herr, Herr“ sagen, handeln sie nicht nach seinen Anweisungen und haben sich dadurch zu „Tätern der Gesetzlosigkeit“ entwickelt! (Mat 7:21-23) Es sind somit dieselben Nachfolger des Hymenäus, Alexander und Philetus die auch heute Auferstehung im dritten Himmel Jehovas versprechen und behaupten, Paulus hätte gesagt: „Jesus sei das Ende des GESETZES“ (Rö 10:4), anstatt wie er es in Wirklichkeit lehrte, unser Vorbild, ja genauer schrieb: „Jesus ist das ZIEL des GESETZES“, höchstes Vorbild in der Gesetzeserfüllung, in dessen Fussstapfen wir wandeln sollen, dem es in derselben Gesetzestreue nachzueifern gilt. Jene Männer um Alexander Und Hymenäus haben also aus dem Gerücht eine verbindliche falsche Lehre ausgebildet, welcher wie Fett im Speck die ganze Christenheit durchzieht!

 

Der "Leib des Christus", ein geistiger Tempel
  

Der 2. Brief an Timotheus hatte die Warnung vor dieser Gefahr falscher Lehren und Abfall von Wahrheit in den Vordergrund gestellt und die Ursachen enthüllt, die uns bis heute helfen das Übel zu erkennen und es deutlich beim Namen zu nennen! Der Brief an Titus ist mit den Briefen an Timotheus im Stil und Thema vergleichbar.

 

4.3.1.3          Der Inhalt des 2.Briefes an Timotheus

 

1.         Paulus wünscht Timotheus nochmals zu sehen, der ihm wie ein geliebter Sohn geworden ist. Paulus bestätigt Timotheus ungeheuchelten Glauben (1.Ti 1-5).

 

2.         Die Gabe Gottes soll wie ein Feuer angefacht werden. Kein Geist der Feigheit, sondern viel mehr Kraft der Liebe und gesunder Sinn und sich des Zeugnisgebens für Jesus nicht schämen! Wir sind Berufene aufgrund von Gottes Vorsatz und „unverdienter Güte“! Jesus wirf Licht auf Leben und Unvergänglichkeit! (1.Ti 1:6-11)

 

3.         Das „gesunde Muster der Worte“, welche Paulus lehrt, das „anvertraute Gut“ ist zu behalten und zu behüten! (1.Ti 1:12-14)

 

4.         Paulus informiert, dass die Versammlungen Asiens sich von ihm weggewandt haben. Deren Vorsteher haben sich offensichtlich mit Hymenäus und Alexander verbunden, um nun deren Lehren zu verbreiten (1.Ti 1:15-18).

 

5.         Nicht das GESETZ selbst wurde an den Stamm gebracht, sondern der "Fluch des Gesetzes" der bei der Glaubenstaufe gelöscht wirdKraft wird durch Christus in „unverdienter Güte“ erworben. Timotheus soll das „anvertraute Gut“ seinerseits Menschen lehren, damit jene „hinreichend befähigt sein werden, andere zu lehren. Das Schneeballsystem des Jüngermachens muss weitergeführt werden. Nicht sich in die Geschäfte dieses Lebens verwickeln lassen und Unterscheidungsvermögen entwickeln! (2.Ti 2:1-7).

 

6.         Christus ist von den Toten als Mensch auferweckt worden, als Same Davids. Durch Jesus erlangen jene Rettung, die mit ihm in Gemeinschaft bleiben. Jene welche der Berufung folgten, um mit ihm zu leben und zudem als Priesterkönige mit zu regieren (2.Ti 2:8-13).

 

7.         Streit um Worte führt zum Fall der Zuhörenden. Das Wort der Wahrheit ist recht zu handhaben, dadurch kommt Bewährung vor Gott. Leere Reden sind zu meiden, sie führen zu Gottlosigkeit. Das Gangrän das Hymenäus und Alexander verbreiten, die Auferstehung sei bereits geschehen untergräbt den Glauben und bedeutet Abweichung von der Wahrheit. Jesus kennt jene, die ihm gehören und die von Ungerechtigkeit abgelassen haben. (2.Ti 2:14-19)

 

8.         Sich von den „unreinen Gefässen“ rein erhalten für einen ehrenhaften Zweck, für jedes gute Werk! Vor den Begierden der Jugend fliehen, nach Gerechtigkeit, Glauben, Liebe und Frieden jagen zusammen mit denen, die ebenso reinen Herzens sind (2.Ti 2:20-22).

 

9.         Törichte, einfältige Streitfragen sind abzuweisen, Lehrfähigkeit zeigen und Beherrschung unter üblen Umständen. Ungünstig gesinnte sind zu unterweisen durch genaue Erkenntnis der Wahrheit. Aus Satans Schlinge befreien.(2.Ti 2:23-26).

 

10.       Warnung vor den kritischen Tagen der Endzeit und den Charakteristiken der Menschen, welche die Liebe zum Guten verlassen und eigenliebig sind. Sie weisen eine Form der Gottergebenheit auf, sind aber fern der Kraft die davon ausgeht. Aus jener Gruppe stammen mit Sünden beladene begierliche Verführer auf „... die allezeit lernen und doch niemals imstande sind, zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit zu kommen.“ (2.Ti 3:1-7)

 

11.       Menschen mit verderbtem Sinn, wie Hymenäus und Alexander gleichen „Jannes und Jambres“, jenen Priestern des Pharao, welche Wunderzeichen wirkten und Pharao verblendeten Israel nicht ziehen zu lassen (2.Ti 3:8-13). Irreführende sperren Gottes Schafe in ihre eigenen Pferche, ihr Wahnsinn wird bekannt werden. Timotheus aber folgte exakt den Lehren, dem Lebenswandel, dem Vorsatz, dem Glauben, der Langmut, der Liebe, dem Ausharren des Paulus in Verfolgung und Leiden. „Tatsächlich werden alle, die in Gemeinschaft mit Christus Jesus in Gottergebenheit leben wollen, auch verfolgt werden. Böse Menschen aber und Betrüger werden vom Schlechten zum Schlimmeren fortschreiten, indem sie irreführen und irregeführt werden.“ (2.Ti 3:8-13)

 

12.       Beim Gelernten verbleiben das mit der Schrift im Einklang ist, was zur Weisheit gereicht und zur Rettung in Verbindung mit Glauben an Jesus Christus. „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.“ (2.Ti 3:14-17)

 

13.       Es ist ein feierliches Gebot, Jesu Offenbarwerden und sein Königreich ist zu predigen, dass er wiederkommt, um die Lebenden und Toten zu richten. Timotheus muss predigen, darauf festhalten, zurechtweisen, Verweise erteilen, ermahnen in der Kunst des Lehrens. Die Abgefallenen werden sich Lehrer aufhäufen, um die Ohren zu kitzeln, indem sie sich von der Wahrheit abwenden, hin zu unwahren Geschichten. Timotheus aber soll sein Werk als Verkündiger der wahren guten Botschaft fortsetzen (2.Ti 4:1-5).

 

14.       Paulus redet vom bevorstehenden Märtyrertod. Er hat den Kampf in Treue bis ans Ende geführt und den Glauben bewahrt. Er erwähnt den Tag des Gerichts, wo er und alle die das Offenbarwerden des Christus geliebt haben den Lohn und gemeinsam mit ihm die Krone erhalten (2.Ti 4:6-8).

 

15.       Timotheus soll nach Rom zu Paulus eilen. Paulus erwähnt den grossen Schaden den Alexander der Kupferschmied ihm bisher zugefügt hat, welche der Lehre des Paulus ausserordentlichen Widerstand entgegenbrachte. Paulus erwähnt die Kraft, die Jesus ihm einflösste während seiner Vernehmung. Er wird ihn für das himmlische Königreich retten (2.Ti 4:9-22).

 

 

4.3.2           Kapitel 1:  Die Geistesgaben aufgrund der „gesunden Worte“ erforschen

 

4.3.2.1          2.Ti 1:1-5:  Mit reinem Gewissen heiligen Dienst darbringen

Paulus bezeichnet zu Beginn des Briefes Timotheus als ein „geliebtes Kind“. Dieselbe Bezeichnung brauchte er auch im Brief an Titus. In geistigem Sinne war er sein Vater geworden, als er in Lystra die jüdische Synagoge besuchte und dort die Mutter des Timotheus, Eunike zum Glauben an den Christus kam und mit ihr auch der Sohn. Mit ihrer Taufe in den Christus kamen auch sie zum wahren Leben, der Wiedergeburt durch Wasser und Geist und erhielten Eintritt in das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“.

 

*** Rbi8  2. Timotheus 1:1-2 ***

Paulus, ein Apostel Christi Jesu durch Gottes Willen gemäß der Verheißung des Lebens, das in Gemeinschaft mit Christus Jesus [zu finden] ist, 2 an Timotheus, ein geliebtes Kind:

Unverdiente Güte, Barmherzigkeit, Friede von Gott, [dem] Vater, und Christus Jesus, unserem Herrn.

 

Paulus zeigt, dass die Segnungen von Jehova her durch den Christus kommen. Ewiges Leben ist nur in Gemeinschaft mit Christus Jesus möglich! Darum beten wir zu Gott im Namen des Christus, weil er auf diese Gebete reagiert und sie zur Ehre Jehovas Wirklichkeit werden lässt (Joh 14:13).

 

Paulus fleht Tag und Nacht in seiner Gefangenschaft zu Jehova für seinen Mitstreiter. Er gedenkt seinerseits der Tränen des Timotheus. Dieser war offenbar Zeuge gewesen, wie Paulus das zweite Mal in Ephesus in römische Gefangenschaft geriet. Der Apostel sehnt sich nun mit starken Gefühlen danach, dass er Timotheus noch einmal sehen darf. Es ist in der Schrift nicht bezeugt, ob Timotheus Rom noch erreichte, bevor Paulus den Märtyrertod erlitt.

 

Paulus belehrt Timotheus im Haus dessen Mutte Euniker und Grossmutter Lois 
*** Rbi8  2. Timotheus 1:3-5 ***

Ich bin Gott dankbar, dem ich mit reinem Gewissen heiligen Dienst darbringe, wie es meine Vorväter taten, daß ich unablässig deiner in meinem Flehen gedenke, indem ich mich bei Nacht und bei Tag 4 danach sehne, dich zu sehen, da ich deiner Tränen gedenke, damit ich mit Freude erfüllt werde. 5 Denn ich erinnere mich an den ungeheuchelten Glauben, der in dir ist und der zuerst in deiner Großmutter Lois und deiner Mutter Eunike wohnte, der aber, wie ich die Zuversicht habe, auch in dir ist.

 

Paulus wusste um die freudige Einsatzbereitschaft des Timotheus, der ihn auf der 3. Missionsreise ein grosses Wegstück begleitet hatte und die Gründung der Versammlung Philippi, Thessalonich und Beröa miterlebt hatte. Er hatte die Angriffe auf Paulus in Philippi und Thessalonich miterlebt, er war zur Stärkung jener Versammlung zurückgeblieben, während Paulus weiter nach Athen unterwegs war. Später sandte er Timotheus von Korinth aus mit dem 1.Brief an die Thessalonicher zurück, der ihm die gute Nachricht vom Ausharren der Brüder zurückbrachte. Der Glaube in die Verheissungen Gottes und in die Augenzeugenberichte über das Geschehen rund um Jesus als Messias hatten einen ungeheuchelten Glauben in ihm erzeugt.

 

Schon die Grossmutter Lois und die Mutter Eunike waren ihrem Glauben an den Gott Israels treu ergeben geblieben, obwohl sie offensichtlich unter dem Dach des heidnisch-griechischen Vaters lebten. Dies bedingte den Sabbat und die Festzeiten trotzdem und alleine einzuhalten und Gottes GESETZ auch dann zu beachten, wo es mit Opposition und möglicherweise auch Schwierigkeiten verbunden war. 

 

4.3.2.2          2.Ti 1:6-11:  Das „Auflegen der Hände“ der Apostel und die Geistesgaben

Paulus hatte als Apostel die Macht durch Jesus erhalten die Gaben des „heiligen Geistes auf andere Menschen übertragen zu können. Timotheus war einer der Empfänger, der in ihm besondere Gaben bewirkt hat. Paulus zeigte ihm nun, dass er diese Gaben jedoch anfachen musste, wie ein Feuer, das bisher Glut oder eine kleine Flamme aufweist. Paulus verbindet dies mit Mut und Fehlen von Feigheit! Wer die Geistesgaben erhalten hat muss sie auch mit Mut anderen gegenüber einsetzen, damit sie durch dieses Feuer erwärmt werden!

 

Dies ist ähnlich wie da, wo Jesus vom „Licht“ spricht, das man nicht unter das „Massgefäss“ legt, sondern auf den Leuchter, damit es allen im Raum leuchtet! (Mat 5:14-16) Aufgrund der allgegenwärtigen Gefahr, welche die Christen unter Verfolgung seit dem Beginn der Übergriffe der Zeloten gegen Roms Gewalt im ganzen Gebiet der Herrschaft des Imperiums ausgesetzt waren brauchte es Mut die gute Botschaft weiterhin offen zu bekennen. Im Jahre 59 u.Z., während der Amtszeit des Felix kam ein falscher Messias als „Prophet von Ägypten“ mit 30.000 Anhängern bis zum Ölberg, wo er von den Römern besiegt wurde und die meisten dabei umkamen. Das heizte die Spannung zwischen Rom und den Juden und ihrer Messias-Hoffnung nur weiter an!

 

Das Verkündigen von Jesus als dem wahren Messias wurde von solchen Geschehnissen überschattet! Es brauchte Mut und gesunden Sinn, um Argumente die überzeugen zu finden und offen die gute Botschaft vom „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ und der kommenden Herrschaft Jehovas zu verkündigen! Wir sind heute erneut in einer ganz ähnlichen Situation! Die Wort des Paulus gelten auch dir und mir!

 

Timotheus begleitete nun treu den Paulus, der ihn zur Stärkung in bestimmten Versammlungen zurückliess*** Rbi8  2. Timotheus 1:6-11 ***

Gerade aus diesem Grund erinnere ich dich daran, die Gabe Gottes, die durch das Auflegen meiner Hände in dir ist, wie ein Feuer anzufachen. 7 Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Feigheit gegeben, sondern den der Kraft und der Liebe und des gesunden Sinnes. 8 Daher schäme dich des Zeugnisses über unseren Herrn nicht noch meiner, eines Gefangenen um seinetwillen, sondern nimm teil am Erleiden von Ungemach für die gute Botschaft gemäß der Kraft Gottes. 9 Er hat uns gerettet und uns mit einer heiligen Berufung berufen, nicht aufgrund unserer Werke, sondern aufgrund seines eigenen Vorsatzes und unverdienter Güte. Diese wurde uns in Verbindung mit Christus Jesus vor langwährenden Zeiten verliehen, 10 doch jetzt ist sie klar ersichtlich geworden durch das Offenbarwerden unseres Retters, Christus Jesus, der den Tod zunichte gemacht, aber Licht auf Leben und Unvergänglichkeit geworfen hat durch die gute Botschaft, 11 für die ich zum Prediger und Apostel und Lehrer ernannt worden bin.

 

Die erneute Gefangenschaft des Paulus muss in Ephesus und der ganzen römischen Provinz Asien wie ein Blitz eingeschlagen haben und wie ein Gewittersturm gewirkt haben! Darum fordert Paulus den Timotheus auf sich seiner Fesseln nicht zu schämen, sondern ihn Paulus, als um des Christus willen Verfolgten zu bekennen, wie Jesus das Leiden ebenso ertragend! Paulus bereitet auch Timotheus auf mögliche Konsequenzen des Predigens vor, indem er ihn auf die „heilige Berufung“ aufmerksam macht, die an uns alle ergangen ist als wir die gute Botschaft erstmals gehört haben. Jedem von uns wurde bei der Taufe dieselbe „unverdiente Güte“ zuteil, indem unsere früheren Sünden ausgelöscht wurden, damit wir Gott heiligen Dienst darzubringen vermögen. Dadurch wurden wir des ewigen Lebens für würdig erachtet, vorausgesetzt, wir harren bis zum Ende in Treue aus. Seit der ersten Ankündigung in Eden des kommenden „Samen der Frau“, der Satan schlussendlich besiegen wird und ihn vernichtet, wurde jener Same erwartet und blieb ein „heiliges Geheimnis“. Durch Jesu Offenbarwerden war dieses „heilige Geheimnis“, wer jener Same aus Abrahams Linie über Isaak und Jakob hin zu David sein würde nun geoffenbart. Nun bleibt noch der letzte Teil des erweiterten „heiligen Geheimnisses“ zu lüften: Wer die Mit-Priesterkönige sein werden, die mit Christus und den Aposteln die ganze Erde regieren werden!

 

Gott Jehova hatte an Jesus Grosses gewirkt, indem er ihn von den Toten auferweckte und damit das Siegel auf die Verheissungen der Propheten legte. Durch Jesus kam das „Licht“, die exakte Erkenntnis über Gericht, die kommende Auferstehung der Toten und ewiges Leben unter der Königreichsherrschaft des Vaters! Paulus war es von Gott und Jesus auferlegt, diese Dinge näher zu erklären und nur durch seine Briefe sind uns diese Details kund geworden.

 

4.3.2.3          2.Ti 1:12-18:  Das „Muster gesunder Worte“ bewahren

Der „Geist Jehovas“ oder der „heilige Geist“, der durch Jesus in seiner Macht als höchster Engelfürst immer wieder direkt wirkte, der Heilungen für die Apostel vollbrachte, der Gefängnistüren öffnete, damit Petrus frei kam, der dem Stephanus die Worte in den Mund legte, um den Sanhedrin zu beschämen, der Paulus die Reiseroute zeigte und so immer wieder in Erscheinung trat. Trotz all diesen grossen Wundern war es schon damals nicht so, dass der „heilige Geist“ jedes Leiden der treuesten Diener verhindert hätte! Am Beispiel des Paulus wird dies deutlich, der wie er es beschreibt in Rom nun seinen Tod erwartete. Seine 1.Gefangeschaft war Paulus schon früher durch den Propheten Agabus angekündigt worden.

 

Paulus wird vom Propheten Agabus über künftige Haft, Leiden und Martyrium vorbereitet*** Rbi8  Apostelgeschichte 21:10-11 ***

Während wir aber eine Reihe von Tagen dablieben, kam von Judäa ein gewisser Prophet namens Agabus herab, 11 und er kam zu uns und nahm den Gürtel des Paulus, band sich Füße und Hände und sagte: „So spricht der heilige Geist: ‚Den Mann, dem dieser Gürtel gehört, werden die Juden auf diese Weise in Jerusalem binden und in die Hände der Leute der Nationen ausliefern.‘ “

 

Obwohl er dies  alles wusste lähmte es ihn nicht weiterhin zu Gunsten der guten Botschaft zu handeln. Auch das, was seinen gewaltsamen Tod für die gute Botschaft als Märtyrer betrifft, so wusste Paulus darum! Er hatte es aus der 1.Gefangenschaft aus Rom im Brief an die Philipper erwähnt:

 

*** Rbi8  Philipper 2:17 ***

Doch wenn ich auch gleich einem Trankopfer über das Schlachtopfer und den öffentlichen Dienst, wozu der Glaube euch geführt hat, ausgegossen werde, bin ich fröhlich, und ich freue mich mit euch allen.

 

Der 2.Brief ist das letzte schriftliche Dokument das uns von Paulus her überliefert wurde! Er bittet Timotheus eindringlich das „ihm anvertraute Gut“ zu bewahren! Dazu gehörten alle Schriften die Paulus unter Inspiration geschrieben hatte! Fast vollkommen unverändert sind sie uns bis heute zugänglich. Die Worte, die Paulus an Timotheus schrieb wurden früh von Christen der „Paulikaner“ und „Ebioniten  als direkte Aufforderung an sie selbst betrachtet, das Schriftmaterial als von heiligem Geist inspiriert zu unserer Unterweisung zu beachten, unverändert für andere zu kopieren und stets Fehler die sich eingeschlichen haben mögen oder die böswillig den Sinn entstellten wiederum zu korrigieren!  Über Jahrhunderte haben sich Gruppen zu starken Strömungen entwickelt, um der Wahrheit immer wieder erneut zum Durchbruch zu helfen! „Aus der Wahrheit entstammt keine Lüge“ hatte Johannes am Ende des Jahrhunderts versichert! (1.Joh 2:21) Wie ein Pilot vor dem Abflug sämtliche Checks vornimmt gemäss einer Liste, so muss sich Timotheus und wir selbst an das „Muster gesunder Worte“ halten

 

Wie ein Pilot an seiner Checkliste festhält: "Halte dich weiterhin an das Muster gesunder Worte"*** Rbi8  2. Timotheus 1:12-14 ***

Gerade aus diesem Grund erleide ich auch diese Dinge, doch schäme ich mich nicht. Denn ich kenne den, dem ich geglaubt habe, und ich habe die Zuversicht, daß er imstande ist, bis zu jenem Tag das zu behüten, was ich bei ihm als anvertrautes Gut hinterlegt habe. 13 Halte dich weiterhin an das Muster gesunder Worte, die du von mir gehört hast, mit Glauben und Liebe, die mit Christus Jesus verbunden sind. 14 Behüte dieses vortreffliche anvertraute Gut durch den heiligen Geist, der in uns wohnt.

 

Dasselbe „Muster gesunder Worte“ die Paulus aufgezeichnet hat sind bis heute gültiger Massstab, um Abweichungen, Irrtum und Lüge offenzulegen und zum selben Massstab der Anweisungen Christi zurückzukehren! Derselbe „heilige Geist“ des Christus, das Licht, das er durch seine Worte über Vergangenes, Gegenwärtiges und Künftiges verbreitet hatte und dessen Schreibstift der Paulus in vielerlei Hinsicht geführt hat wirkt nun als Geist in uns, der uns zum Handeln antreibt und motiviert, wie er dies bei Timotheus tat!

 

 Paulus ist zwar traurig, dass sich im Bezirk Asien alle von ihm abgewandt haben, offensichtlich inzwischen den Irrlehren des Hymenäus folgten. Trotzdem gab es in sechs von sieben Versammlungen am Ende des 1.Jahrhunderts getreue Vorsteher, welche weiterhin an den „gesunden Worten“ des Paulus festhielten! Die letzte Versammlung die Jesus anschreibt, jene von Laodicea war offenbar weitgehend in der Hand Satans: Jesus hatte über sie nichts Gutes zu berichten, nur Tadel.

 

Bei der Versammlung Jesu Sendschreiben der Offenbarung an die Versammlung Smyrna Smyrna erwähnt „der treue Zeuge“ eine „Synagoge (Versammlung) Satans“.

 

*** Rbi8  Offenbarung 2:9 ***

‚Ich kenne deine Drangsal und Armut — doch du bist reich — und die Lästerung von seiten derer, die sagen, sie selbst seien Juden, und sie sind es doch nicht, sondern sind eine Synagoge des Satans.

 

Ob sich Jesus hier auf Anhänger des Juden Alexander beruft, die in Smyrna gegen die Versammlung von Ebioniten und Paulikanern agierten kann nur vermutet werden. Jesus jedenfalls ist nicht bei jenem abgefallenen Teil der „Versammlung Satans“ zu finden, obwohl sie sich offenbar weiterhin als zu ihm gehörend bekennt!

 

Auch heute, wo der Abfall „die Heiligen besiegt“ hat, das „wilde Tier“ und das „Bild des wilden Tieres“, welche sich in widersprechenden Organisationen der Christenheit heute die ganze Welt dominieren, indem die Menschen diese von Menschen geschaffenen Gebilde Anbeten und von ihnen Rettung erwarten. Trotzdem hat es „siebentausend Knie, die sich nicht vor Baal gebeugt haben“ (Rö 11:1-6). Jesus wird eine „grosse Volksmenge“ an Schafen am Gerichtstag auf seine rechte Seite stellen, die weiterhin am selben „Geist der Wahrheit“ festhalten, Zeugnis für ihn ablegen und Gottes Gebote halten, obwohl der Drache Satan offenen Krieg gegen sie führt (Off 12:17).

 

Was Paulus über die Versammlungen Asiens sagt, das muss heute leider über einen Grossteil der Versammlungen innerhalb der Christenheit gesagt werden! Es hat sich erfüllt, was Daniel angekündigt und Jesus in der Offenbarung betreffend der Zeit dies „vierten wilden Tieres“ und dessen gross gewordenem „kleinen Horn“ geschrieben haben. Wie Inseln im weiten Meer zerstreut sind Christenversammlungen die Gottes Willen ausführen! Paulus erwähnt zwei weitere Abgefallene mit Namen, um andere vor den Lehren jener zu warnen!

 

*** Rbi8  2. Timotheus 1:15-18 ***

Das weißt du, daß sich im [Bezirk] Asien alle von mir abgewandt haben. Phygelus und Hermogenes gehören zu ihnen. 16 Der Herr gewähre dem Hause des Onesiphorus Barmherzigkeit, denn oft hat er mir Erquickung verschafft, und er hat sich meiner Ketten nicht geschämt. 17 Im Gegenteil, als er sich in Rom befand, suchte er fleißig nach mir und fand mich. 18 Der Herr gewähre ihm, daß er bei Jehova Barmherzigkeit finde an jenem Tag. Und all die Dienste, die er in Ephesus geleistet hat, kennst du gut genug.

 

Sich in diesem Zustand der Verfolgung um Paulus zu kümmern zeigt den Mut jenes Christen Onesiphorus der aus Ephesus war und dort bereits gute Dienste geleistet hatte und nun Paulus in Rom mutig beistand. Paulus erwähnt in traurig, gedenkt aber jener guten Taten jenes Getreuen und bittet Jesus sich seiner zu erbarmen am Tag des Gerichts, am Tag seiner Auferstehung.

 

Auch wir sollen fleissig nach denen suchen, die den Fussstapfen des Paulus folgen, sie erquicken und uns ihrer Ketten nicht schämen, welche das System auf sie gelegt hat! Wir mögen niedergeworfen am Boden liegen, der Geist aber lässt nicht zu, dass wir bewegungslos sind und vernichtet werden, indem wir unseren Glauben verleugnen (2.Kor 4:7-12).

 

 

4.3.3           Kapitel 2:  Das „Wort der Wahrheit“ wurde unverändert überliefert

 

4.3.3.1          2.Ti 2:1-13:  Die Dinge bewahren die Paulus vor Zeugen geäussert hat

Christus vermittelt uns bis heute Kraft, auch wenn er nicht direkt zu jedem von uns direkt von Angesicht zu Angesicht spricht! Das war auch im ersten Jahrhundert zur Zeit der Apostel nicht anders! Alle Formen religiöser Mitteilungskanäle in der Zeit des Endes müssen uns vorsichtig aufhorchen lassen! Was uns zu übermitteln war, das wurde durch treue Juden des ersten Jahrhunderts für uns aufgezeichnet! Dies hatte Paulus bereits im Brief an die Römer bestätigt.

 

** Rbi8  Römer 3:1-2 ***

Worin besteht denn die Überlegenheit des Juden, oder worin liegt der Nutzen der Beschneidung? 2 In vielem, in jeder Hinsicht. Vor allem darin, daß ihnen die heiligen Aussprüche Gottes anvertraut wurden.

 

Die Apostel schrieben unter Inspirationen, Propheten erhielten Visionen und Träume. Wir sind an das „aufbewahrte Gut“ gebunden, die Heiligen Schriften die uns durch die Hand fleischlicher Juden aufgezeichnet wurde!

 

Jesus selbst führt die Namens- "Buchrolle des Lebens"Aus diesen Schriften sind die Schlussfolgerungen für unsere Tage abzuleiten, die Logik, der Ablauf der letzten Dinge zu ersehen! So lange wir Jesu Gebote halten verbleiben wir nach unserer Taufe in „unverdienter Güte“: Diese gilt es zu bewahren, da Christus mit uns in Gemeinschaft ist! Er kennt die Namen seiner Schafe: All derer, die in der „Buchrolle des Lebens“ im Himmel eingetragen sind! Es ist ähnlich dem zentralen Register der Heimatberechtigung, das am Sitz des Königs verwaltet wird! Lassen wir uns nicht täuschen, das ist nicht identisch mit dem Tauf- oder Mitgliedsregister irgend einer Kirche!

 

Jeder der als Jesu Jünger getauft wurde hat den Auftrag die gute Botschaft anderen zu verkünden und das uns „anvertraute Gut“ unverändert an Menschen zu vermitteln, die durch unsere Belehrung, indem wir sie zu Jüngern Jesu machen ihrerseits „hinreichend befähigt sein werden, andere zu lehren“.

 

*** Rbi8  2. Timotheus 2:1-7 ***

Du nun, mein Kind, erwirb weiterhin Kraft in der unverdienten Güte, die mit Christus Jesus verbunden ist, 2 und die Dinge, die du von mir mit der Unterstützung vieler Zeugen gehört hast, diese Dinge vertraue treuen Menschen an, die ihrerseits hinreichend befähigt sein werden, andere zu lehren. 3 Nimm als ein vortrefflicher Soldat Christi Jesu teil am Erleiden von Ungemach. 4 Kein Mensch, der als Soldat dient, verwickelt sich in die Geschäfte des Lebens, damit er das Wohlgefallen dessen erlange, der ihn als Soldat angeworben hat. 5 Außerdem wird jemand, auch wenn er in Wettspielen kämpft, nicht gekrönt, wenn er nicht nach den Regeln gekämpft hat. 6 Der hart arbeitende Landwirt soll als erster an den Früchten teilhaben. 7 Denke beständig an das, was ich sage; der Herr wird dir wirklich in allen Dingen Unterscheidungsvermögen geben.

 

Wir sind Soldaten des Christus, bereit Schmerzen, Entbehrungen und Ungemach auf uns zu nehmen im Kampf um die Verbreitung der guten Nachricht um die kommende Aufrichtung von Gottes Königreich! Da das System heute in Satans Hand liegt, so werden wir davor gewarnt uns in dieses hinein verwickeln zu lassen! Wir können nicht auf der Seite Jesu als Soldat kämpfen und andererseits Satans System stärken und aufbauen helfen! Wir brauchen Unterscheidungsvermögen, dessen, was Gottes Willen anerkennt und was gegen diesen gerichtet ist!

 

Unsere eigene Krönung kommt nur dann, wenn wir treu ausharren und unser Werk als Verkündiger guter Botschaft, als Lehrer, als Hirten, als Vater und Mutter so erfüllen, wie Jesus und die Apostel es uns aufgetragen haben. Wir werden „Ernten“, was wir gesät hatten, den Lohn erwerben und Miterben an der Verteilung der Erde nach Harmagedon sein, Früchte die uns in den Schoss fallen, wenn wir nun beherzt und hart anfassen wie ein Landarbeiter!

 

Auferweckung des Lazarus Paulus erinnert den Timotheus an Jesu Auferstehung von den Toten! Die Auferstehung im Leib ist für uns die Gewähr, dass auch unsere lieben Verstorbenen im selben, wiederhergestellten Leib wiederkommen werden. Sie werden denselben Geist den sie vor ihrem Tod im Hirn gespeichert hatten wieder haben. Wir werden sie erkennen und sie werden sich an uns erinnern! Diese Erkenntnis wirkt dem Aberglauben an die Auferstehung der Toten im Himmel entgegen, die Hymenäus zu verbreiteten begonnen hatte! Das ist die wahre gute Botschaft im Zusammenhang mit der Königreichsregierung, dass die kommende Verwaltung durch Jesus den Tod zunichtemachen wird!

 

*** Rbi8  2. Timotheus 2:8-13 ***

Erinnere dich daran, daß Jesus Christus von den Toten auferweckt wurde und aus dem Samen Davids war, gemäß der guten Botschaft, die ich predige; 9 in Verbindung mit ihr erleide ich Ungemach bis zu Fesseln wie ein Übeltäter. Dessenungeachtet ist das Wort Gottes nicht gebunden. 10 Deshalb werde ich weiterhin alle Dinge um der Auserwählten willen erdulden, damit auch sie die Rettung erlangen mögen, die in Gemeinschaft mit Christus Jesus samt ewiger Herrlichkeit [zu finden] ist. 11 Zuverlässig ist das Wort: Gewiß, wenn wir mitgestorben sind, werden wir auch mitleben; 12 wenn wir weiterhin ausharren, werden wir auch als Könige mitregieren; wenn wir verleugnen, wird auch er uns verleugnen; 13 wenn wir untreu sind, er bleibt treu, denn er kann sich selbst nicht verleugnen.

 

Die Juden im Kreis des Alexander verleugneten Jesu als Messias und als Same Davids und seine Auferstehung im Fleische. Timotheus hatte sich vor diesem Kreis von Feinden und Antichristen zu wappnen, die Paulus so viel Schwierigkeiten bereitet hatten. Heute glauben auch viele Juden an eine himmlische Auferstehung, obwohl sie Jesus als den Messias ablehnen. Dies ist das Resultat von Alexander, der innerhalb des Judaismus die Gegnerschaft gegen die Ebioniten und Paulikaner organisierte und der für die Fesseln des Paulus direkte Verantwortung trug. Seine falschen Anschuldigungen trugen ihm Gefangenschaft wie einem Übeltäter ein!

 

Paulus erwähnt, dass das Wort Gottes frei ist, ungebunden, auch wenn er selbst in Ketten ist und er Schmach und Schmerzen erduldet, wie Jesus als Unschuldiger für Schuldige litt. Paulus weiss um die Auserwählung von Personen, wie jene des Timotheus und seiner anderen Mitstreiter. Da ja des Gericht über sie in der Hand der Apostel liegt (Mat 19:28) und sie bei der Versiegelung des lebenden Überrests der 144.000 offenbar mitbeteiligt sein werden. Diese „Erstlinge“ werden auch an der kommenden „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ nach ihrer Erstauferstehung beteiligt zu sein!

 

In der Taufe sterben wir gegenüber dem sündigen Fleisch und werden in geistigem Sinne beim Auftauchen aus dem Wasser dem „GESETZ des Geistes“ gegenüber zum Leben erweckt. Es ist eine geistige Wiedergeburt die uns mit dem Leben verbindet, das Jesus gehört, indem wir seine Mitsklaven unter seinem „leichten Joch“ werden! Paulus verspricht Timotheus ein Königtum, vorausgesetzt, dass er weiterhin ausharrt und treu ist!

 

Wie Jesus es schon erklärt hatte wird er selbst jeden von denen vor dem Vater und vor seinen Engeln verleugnen, welche ihn verleugnet haben! Die Engel sind es, welche die „Ernte in das Vorratshaus des Vaters“ bringen müssen!

 

*** Rbi8  Matthäus 10:32-39 ***

Jeder nun, der vor den Menschen bekennt, mit mir in Gemeinschaft zu sein, mit dem in Gemeinschaft zu sein, will auch ich vor meinem Vater, der in den Himmeln ist, bekennen; 33 wer immer mich aber vor den Menschen verleugnet, den will auch ich vor meinem Vater verleugnen, der in den Himmeln ist. 34 Denkt nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern ein Schwert. 35 Denn ich bin gekommen, um zu entzweien: einen Menschen mit seinem Vater und eine Tochter mit ihrer Mutter und eine junge Ehefrau mit ihrer Schwiegermutter. 36 In der Tat, eines Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. 37 Wer zum Vater oder zur Mutter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig; und wer zum Sohn oder zur Tochter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig. 38 Und wer seinen Marterpfahl [[Pfahl]] nicht annimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. 39 Wer seine Seele findet, wird sie verlieren, und wer seine Seele verliert um meinetwillen, wird sie finden.

 

Wir können dem Schwert das Jesus brachte und uns in die Hände legte, das „Schwert des Glaubens“ nicht ausweichen, wir müssen es geschickt handhaben! Unsere Gegner sind im eigenen Haus zu finden, Familienangehörige die sich der guten Botschaft widersetzen, weil sie weit eher dem Irrtum und der Lüge Glauben schenken, als die ihnen aufgetragene Arbeit anzunehmen selbst jede Aussage auf die Wahrheit hin zu prüfen! „Prüft immer wieder, ob ihr im Glauben seid, bewährt euch immer wieder. Oder erkennt ihr nicht an, daß Jesus Christus in Gemeinschaft mit euch ist? Es sei denn, daß ihr unbewährt seid. Ich hoffe wirklich, daß ihr erkennen werdet, daß wir [[die Apostel]] nicht unbewährt sind.“ (2.Kor 13:5, 6) Das ist mit Anstrengung, mit Zweifeln, mit neuem irren verbunden, bis wir den Kern der Wahrheit herausgefunden haben! Wir können diesem Kampf nicht ausweichen durch faule Kompromisse! „In der Tat, eines Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.

 

Unser Entscheid zu Jesus zu gehören ist ein Gelübde, das jeder anderen Bindung gegenüber Vorrang hat! Wie in Falle des Paulus und des Timotheus ist dies mit Kampf, mit Verlust, mit Leiden und gar mit Fesseln oder Tod verbunden. Nur wer durch Treue den Sieg erringt wird ewiges Leben ernten, die „Krone des Lebens“. Nur wer als Vorsteher wirklich das tut, was Jesus von jedem seiner „Verwalter“ erwartet, der wird mit ihm zusammen die künftige Erde für tausend Jahre beherrschen!

 

Paulus weiss um die Worte Jesu und versucht sie auch Timotheus näherzubringen: „Wer seine Seele findet, wird sie verlieren, und wer seine Seele verliert um meinetwillen, wird sie finden.“ Nicht den Tod in diesem Leben sollten wir fürchten, sondern Gott wahre Furcht entgegenbringen, der uns aus dem Tod zu erlösen vermag! Gott und sein Christus bleiben ihren Zusagen gegenüber treu, im Guten wie zu unserem Schlechten! Wir ernten, was wir gesät haben!

 

Anforderungen an Vorsteher von Christenversammlungen
  

4.3.3.2          2.Ti 2:14-22:  Der Streit um Worte führt zum Sturz der Zuhörer: Das „Wort der Wahrheit“ recht handhaben; Ist die Auferstehung bereits geschehen?

Paulus weiss, dass Menschen die nicht für Argumente zugänglich sind, weil sie an ihrem Irrtum oder der Lüge Gefallen gefunden haben auch mittels Streitgesprächen nicht überzeugt werden können! Wer an Wahrheit Freude findet sucht nach Wahrheit und wird überall, wo er etwas findet, das offensichtlich der gesunden Logik widerspricht nach tieferen Antworten schürfen!

 

Streitgespräche führen andere nur zum Sturz, da sie den Argumenten gar nicht zu folgen vermögen und den Hintergrund der Auseinandersetzung oft gar nicht verstehen! Jesus hatte diesen Vorwurf den Pharisäern und ihren Anhängern gemacht, weil ihre Voreingenommenheit verhinderte, dass sie überhaupt zuhörten. Ihr Zuhören war nicht mit wahrnehmen verbunden, das Unterscheidungsvermögen erfordert! Jesu Anklage war hart aber entsprach den Tatsachen!

 

*** Rbi8  Johannes 8:43-47 ***

Wie kommt es, daß ihr nicht versteht, was ich rede? Weil ihr nicht auf mein Wort hören könnt. 44 Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge]. 45 Weil ich dagegen die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. 46 Wer von euch überführt mich einer Sünde? Wie kommt es, daß ihr mir nicht glaubt, wenn ich die Wahrheit rede? 47 Wer aus Gott ist, hört auf die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht zu, weil ihr nicht aus Gott seid.“

 

Wahrheit kann unangenehm sein, weil sie unserer vorgefassten irrigen Meinung widersprechen mag. Der ehrlichgesinnte Mensch hört auf Argumente und prüft sie im Geist. Wenn gar Gottes Worte mit im Spiel sind wird er doppelt aufmerksam. Er unterscheidet dogmatische Standpunkte von denen, die auf gesunder Lehre aufbauen!

2.Ti 2:14-19:  Die Behauptung „die Toten seien bereits auferstanden“ führt zu Gottlosigkeit!

Wir sollen mildgesinnte Menschen suchen, die bereit sind auf unsere Argumente zu hören und am ewigen Leben echtes Interesse zeigen! Timotheus hatte sich bereits als wahrer Streiter im Kampf gezeigt für das, was Wahrheit und Gerechtigkeit ist. Paulus stärkt ihn darin fortzufahren, indem er allen ein gutes Beispiel eines tadellosen Lebenswandels gibt! „Das Wort der Wahrheit“, das geistige Schwert muss er weiterhin mit allem Geschick eines gut trainierten Soldaten verwenden! Das geht nicht ohne ständige Übung! An die Stelle der Leibesübung kommt die Geistesübung, die uns zu Gottergebenheit führt, uns der Wahrheit und wahren Gerechtigkeit näher bringt.

 

*** Rbi8  2. Timotheus 2:14-19 ***

Erinnere sie beständig an diese Dinge, indem du ihnen vor Gott, deinem Zeugen, feierlich gebietest, nicht um Worte zu streiten, was gar nichts nützt, denn es führt zum Sturz derer, die zuhören. 15 Tu dein Äußerstes, dich selbst Gott als bewährt darzustellen, als ein Arbeiter, der sich wegen nichts zu schämen hat, der das Wort der Wahrheit recht handhabt. 16 Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten, 17 und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän. Hymenäus und Philetus gehören zu diesen. 18 Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger. 19 Doch die feste Grundlage Gottes bleibt bestehen und hat dieses Siegel: „Jehova [[(der Herr (Jesus))]] kennt die, die ihm gehören“ und: „Jeder, der den Namen Jehovas [[(des Herrn (Jesus))]] nennt, lasse ab von Ungerechtigkeit.“

 

Paulus kommt wiederum auf die „leeren Reden“ zurück, welche er schon im 1.Brief mit Hymenäus und Alexander in Zusammenhang brachte. Dort erwähnte er den Hinauswurf aus der Versammlung, nannte aber nicht den Grund hierzu, ausser dass er sagte, dass jene „Schiffbruch am Glauben“ erlitten hatten. Nun zeigt er, was das „Felsenriff“ war, das bis heute unter der Wasseroberfläche des Verständnisses vieler Personen verborgen liegt: Der Glaube an eine Auferstehung der Toten unmittelbar nach dem Tode! Das beinhaltet die Lehre über die „Unsterblichkeit der Seele“, die in jeder Form biblischer Aussagen von Beginn an widerspricht! Es ist eine Lehre die Satan bereits Eva durch die Schlange zuflüsterte: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben“. Wer nicht stirbt ist unsterblich!

 

Jehova gibt das erste „wilde Tier“, das Menschen gefangen nimmt und von ihm und seinen Geboten weg führt schon zu Beginn in Eden bekannt, in symbolischer Sprache: Eine vorsichtige, sich gut tarnende Schlange, die bis hin zu Johannes in der Offenbarung mit mehr und mehr Details beschrieben wird, sich zu einem siebenköpfigen Drachen entwickelt aber stets dasselbe Geistwesen darstellt: Stan, die Urschlange.

 

Aus der "Urschlange" entwickelte sich der siebenköpfige Drache der zur Endschlacht Harmagedons zusammenruft *** Rbi8  1. Mose 3:1-5 ***

Die Schlange nun erwies sich als das vorsichtigste aller wildlebenden Tiere des Feldes, die Jehova Gott gemacht hatte. So begann sie zur Frau zu sprechen: „Sollte Gott wirklich gesagt haben: Ihr dürft nicht von jedem Baum des Gartens essen? 2 Darauf sprach die Frau zur Schlange: „Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen. 3 Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: ‚Ihr sollt nicht davon essen, nein, ihr sollt sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.‘ 4 Darauf sprach die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben [[(somit unsterblich werden)]]. 5 Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“

 

Gott hielt sein Wort: Der Tod war die Folge des Vergehens Adams und Evas! Sie verloren das Paradies und die Fähigkeit ihren Kindern ewiges Leben zu vermitteln. So verbreitete sich der Tod von dem einem Menschen Adam hin zu allen Menschen (Rö 5:12-14). Dass Adam der Eva nicht widerstand, als sie auf Satans Irreführung einging hat mit dem zu tun, was Jesus über die Liebe zu ihm oder zu Familienangehörigen sagt! Jehova, dem wahren Vater, dem Adam und Eva ihr Leben verdankten vertrauten sie weniger als der Versuchung Satans ewiges Leben zu behalten respektive zu erlangen, auch selbst im Widerstreit gegen Gott!

 

Die Lehre des Hymenäus aber verneint dieses Wort von Gott, dass Sünde Tod nach sich zieht! Hymenäus spricht indirekt davon, dass die „Seele“ ein von Körper getrennter Teil des Menschen sei und Unsterblichkeit besitze und nach dem Tod zu Gott in den Himmel gelange, um dort das Urteil zu empfangen: Himmel oder Hölle. Das widerspricht aber vollkommen den Aussagen Jesu, der von einer künftigen Auferstehung der Toten, „der Gerechten und Ungerechten“ aus den Gräbern spricht und einem Gericht das Lohn oder Strafe bis hin zu ewiger Vernichtung zuteilt! (Joh 5:28, 29; Apg 24:14, 15) Zudem erklärt Salomo, dass sich „… die Toten nicht des Geringsten bewusst“ seien!

 

*** Rbi8  Prediger 9:5 ***

Denn die Lebenden sind sich bewußt, daß sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewußt, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen.

 

Die Augen gingen Adam und Eva wirklich auf, als Gott das Gerichtsurteil über sie verkündete! Sie erkannten die Folge des bösen Handelns in Gottes Augen! Statt wie Gott zu werden waren sie ihrem geistigen „Vater der Lüge“ gleich geworden, der ein Totschläger war, weil er Eva und Adam durch seine Lügen zum Straucheln veranlasste und sie nun die Sterblichkeit an ihre Kinder vererbten!

 

Ebenso tödlich wie die Lüge Satans ist das „Gangrän“, das Hymenäus und Philetus verbreiteten. Alexander, der Jude wird hier nicht erneut erwähnt, weil er offenbar zur Seite jener Juden zurückgekehrt war, die nicht an Jesu zweites Kommen „im Fleische“ glaubten, was aber Bedingung ist für künftige Auferstehung: „Denn da [der] Tod durch einen Menschen [gekommen] ist, kommt auch [die] Auferstehung der Toten durch einen Menschen. Denn so, wie in Adam alle sterben, so werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden.“ (1.Kor 15:21, 22) Beide Seiten von Gottes Gegnern aber lehrten nun die himmlische Auferstehung der Toten.

 

Auch im Judentum existiert ebenso diese Lehrströmung bis heute, wenn auch nicht so ausgeprägt! Viele ebionitische oder messianische Juden die bis heute an den Glauben in Christus gekommen sind lehren erneut eine „himmlische Auferstehung“, sie sind dem Hymenäus und dem Alexander treu, verleugnen aber die Aussagen des Christus und des Paulus! Ihre evangelikalen geistigen Väter haben diesen katholischen Glaubensinhalt vom Konzil von Nicäa und dem daraus entstandenen Glaubensbekenntnis her übernommen! Was aber ist ein Glaubensbekenntnis wert, wenn es GESETZ und PROPHETEN widerspricht? Können etwa Mehrheiten Jehova umstimmen, wo dies Adam und Eva nicht vermochten? Wird Gott sich zu widersprechen beginnen, wenn 1,5 Milliarden Menschen ihm widerreden?

 

Das Glaubensbekenntnis der christlichen Kirchen
  

2.Ti 2:20-22:  Reine und unreine Gefässe in einem grossen Haus

Paulus zieht die Schlussfolgerung für seine Tage weiter. Er spricht vom „grossen Haus Gottes“, das sich inzwischen reichlich verunreinigt darstellt, wo nicht nur „silberne Gefäße, sondern auch hölzerne und irdene, und einige zu einem ehrenhaften Zweck, andere aber zu einem unehrenhaften Zweck“ vorhanden sind.  Diese Aussage stimmt gut mit Jesu Sendschreiben an die sieben Versammlungen in der Offenbarung überein, die ja alle im Gebiet Asiens liegen und von der Versammlung Ephesus angeführt werden, von wo aus der Abfall seinen Lauf nahm. Das ist offenbar kein Zufall! Paulus spricht von den zwei „Arten von Gefässen“ in ein und demselben Haus, die entweder einem ehrenhaften oder einem unehrenhaften Zweck dienen!

 

*** Rbi8  2. Timotheus 2:20-22 ***

Nun gibt es in einem großen Haus nicht nur goldene und silberne Gefäße, sondern auch hölzerne und irdene, und einige zu einem ehrenhaften Zweck, andere aber zu einem unehrenhaften Zweck. 21 Wenn sich daher jemand von den letzteren rein erhält, wird er ein Gefäß für einen ehrenhaften Zweck sein, geheiligt, brauchbar für seinen Besitzer, bereitet für jedes gute Werk. 22 So fliehe vor den Begierden, die der Jugend eigen sind, jage aber nach Gerechtigkeit, Glauben, Liebe, Frieden zusammen mit denen, die den Herrn aus reinem Herzen anrufen.

 

Diese Gefässe stellen Menschen dar und ihr Inhalt entspricht ihren Lehren. Ob diese ehrenhaft sind oder unehrenhaft entscheidet jeder für sich selbst, wenn er mit Unterscheidungsvermögen jede der Lehren mit Gottes Wort selbst vergleicht. Indem er das ablehnt, was „unrein“ ist, was Irrtum und offensichtliche Lüge ist und selbst sich und andere lehrt, was Gott durch Moses, durch die Propheten, durch Jesus und die Apostel gelehrt hat, alles was ehrenhaft ist! Wer unehrenhaften Lehren wie die des Hymenäus oder Alexanders folgt wird selbst unrein! Wer sich vor solchen Lehren bewahrt und „unverfälschte Wahrheit“ lehrt und seinerseits das ganze GESETZ hält und weiter vermittelt ist „brauchbar für seinen Besitzer, bereit für jedes gute Werk“.

 

Paulus möchte, dass Timotheus all „den Begierden der Jugend“ durch seinen geschulten Geist Zügel anlegt und diese Begierden beherrscht. Er stellt diesen Begierden Tugenden gegenüber, um die zu kämpfen und sie zu besitzen jede Anstrengung lohnt: „Gerechtigkeit, Glauben, Liebe, Frieden.“ Ohne Gottes GESETZ zu kennen wissen wir nicht, was in Gottes Augen gerecht ist: Wir richten unsere eigene Gerechtigkeit auf, die in Gottes Augen oft Unrecht ist! Ohne den Glauben anhand der Schrift, den Worten Mose im Pentateuch, jenen der Propheten und denen, die Jesus und seine Jünger äusserten zu prüfen sind wir gegenüber dem Aberglauben und im Unglauben versklavt! Sich selbst als „vernünftig“ zu bezeichnen bedeutet noch lange nicht wirklich vernünftig zu sein! Oft genug bedeutet es Sklaverei der Unvernunft,  offizieller Wahrheit“ anzuhängen!

 

*** Rbi8  2. Korinther 11:19-20 ***

Denn gern ertragt ihr die Unvernünftigen, da ihr [ja] vernünftig seid. 20 In der Tat, ihr ertragt es, wenn jemand euch versklavt, wenn jemand verzehrt, [was ihr habt,] wenn jemand an sich reißt, [was ihr habt,] wenn sich jemand über [euch] erhebt, wenn jemand euch ins Gesicht schlägt.

 

Liebe - Die Erf+llung des GESETZES (Torah)Jesus sagte, dass uns die Wahrheit davon befreien wird, sofern wir echtes Verständnis davon erlangen! Ohne das GESETZ zu kennen werden wir lieblos handeln, da ja die Gebote zu halten Liebe bedeutet und damit das ganze GESETZ erfüllt wird! 

 

 *** Rbi8  Römer 13:10 ***

Die Liebe fügt dem Nächsten nichts Böses zu; daher ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.

 

Ohne Gottes Gerechtigkeit unter den Nationen aufzurichten, indem alle Menschen ein und dasselbe Gebot und eine höchste Autorität anerkennen gibt es keinen Frieden, denn da, wo Ungerechtigkeit durch liebloses Verhalten existiert gibt es Unfrieden!

 

*** Rbi8  Jeremia 23:16-20 ***

Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesagt hat: „Hört nicht auf die Worte der Propheten, die euch prophezeien. Sie veranlassen, daß ihr nichtig werdet. Die Vision ihres eigenen Herzens ist das, was sie reden — nicht aus dem Mund Jehovas. 17 Sie sprechen immer wieder zu denen, die keinen Respekt vor mir haben: ‚Jehova hat geredet: „Frieden werdet ihr haben.“ ‘ Und [zu] jedem, der im Starrsinn seines Herzens wandelt, haben sie gesagt: ‚Kein Unglück wird über euch kommen.‘ 18 Denn wer hat in der Gruppe der Vertrauten Jehovas gestanden, daß er sein Wort sehe und höre? Wer hat seinem Wort Aufmerksamkeit geschenkt, daß er es höre? 19 Siehe! Der Windsturm Jehovas, Grimm selbst, wird gewiß ausgehen, ja ein Wirbelsturm. Auf das Haupt der Bösen wird er niederwirbeln. 20 Der Zorn Jehovas wird sich nicht wenden, bis er ausgeführt und bis er verwirklicht haben wird die Gedanken seines Herzens. Im Schlußteil der Tage werdet ihr mit Verständnis darauf achten.

 

Wir sollten mit Verstand auf Jeremia achten, weil wir selbst im „Schlussteil der Tage“ leben!

 

Jesus ist der Erste, der im vertrauten Kreis Jehovas dessen Worte im Himmel vernahm! Er war von Anfang an der vermittelnde Engel, „das WORT Gottes“, der Israel das GESETZ überbrachte! Er kam als „Menschensohn“ zu seinem Volk, das ihn aber nicht aufnahm und nur den Wenigen des Überrests konnte er Hoffnung des ewigen Lebens geben! Er forderte Juden und dann all jene, die in ihn glauben setzten dazu auf seinen Worten ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken! Er ist das von Gott gesandte „Licht“, das uns die Wahrheit über Jehova und dessen Willen erläutert hat und auch Paulus die Anweisungen erteilte, was er Timotheus schreiben solle! Johannes gibt Jesu Worte wieder, wo er schreibt:

 

*** Rbi8  Johannes 8:31-36 ***

Und so sagte Jesus dann zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger, 32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ 33 Sie entgegneten ihm: „Wir sind Nachkommen Abrahams und sind niemals jemandes Sklaven gewesen. Wieso sagst du: ‚Ihr werdet frei werden.‘?“ 34 Jesus antwortete ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist ein Sklave der Sünde. 35 Überdies bleibt der Sklave nicht für immer im Haus; der Sohn bleibt für immer. 36 Darum, wenn euch der Sohn frei macht, werdet ihr tatsächlich frei sein.

 

Wir können nur Söhne und Töchter Gottes werden, wenn wir der Sklaverei der Sünde entfliehen!

 

Wir sollten all diese vernetzten Abhängigkeit zu erkennen beginnen! Nur wer auf den „Fels der Wahrheit“ baut, der Jehova und sein Wort ist, dessen Haus wird beim kommenden Sturm bestehen! Darum müssen wir uns an jene halten, „die den Herrn mit reinem Herzen anrufen“!

 

4.3.3.3          2.Ti 2:23-26:  Streitfragen mittels Lehrfähigkeit umgehen

Das Internet mit seinen religiösen Diskussionsforen ist voller unsinniger Streitfragen und allzu oft voll dummen und dreisten Antworten, die einen Anstrich von Bibelkenntnis haben aber jeglichem tieferen Verständnisses entbehren! Paulus würde heute dem Timotheus wohl kaum den Rat erteilen an diesen Foren teilzuhaben und dort zu diskutieren. Er sagt ihm und damit jedem von uns dagegen offen: „Ferner weise törichte und einfältige Streitfragen ab, da du weißt, daß sie Streitigkeiten erzeugen.“ Einfältig ist all das, was keine klare und deutliche Antwort erbringt die mit Tatsachen im Einklang sind! Wenn jene jungen Leute wirklich an handfesten Antworten interessiert sind, dann können sie ja heute im Internet durch geschickte Fragestellung auch wohlüberlegte Antworten finden! Das bedeutet aber längst noch nicht, dass jeder der Antworten auf Wahrheit aufbaut! Vorsicht und Überprüfung bleibt somit geraten!

 

Wer da und dort hin und wieder eine Frage in einem Forum trifft, die eine biblisch fundierten Antwort benötigt: Warum nicht auf solche Antworten auf dieser Seite hinweisen? Geübte Leser auf unserer Seite wissen, wie man Antworten auf konkrete Fragen erhält! Ein Blick auf die Artikel im Verzeichnis der NEWSLETTER gibt bereits einen groben Überblick über vielfältige Themenklassen. Das biblische Stichwortverzeichnis über kontroverse Schriftstellen hilft uns nicht bloss jene Schriftstellen in der Bibel zu finden, sondern verweist auch direkt auf Kapitel und Untertitel, wo solche Themen in die Tiefe abgehandelt werden! Das ist wirkliche Hilfe zur Selbsthilfe! Christen werden frei von religiöser Abhängigkeit und Sklaverei, wenn sie sich selbst zu den Antworten verhelfen können! Das ist möglich!

 

Forum: "Meide törrichte und einfältige Streitfragen" Sich mit  törichten und einfältigen Streitfragen“ zu beschäftigen bedeutet doch lediglich, am Tisch der Dämonen mit ihren Irrlehren direkten Anteil zu haben. Paulus aber schreibt seine tief fundierten Briefe all denen, die den Herrn mit reinem Herzen anrufen“! Seine Grundlage auf die er zurückgreift ist „die ganze Schrift“ und deren göttliche Inspiration. Er zitiert aus dem GESETZ, aus den PROPHETEN und aus den Evangelien! Zu denen die er anschreibt gehören die treuen Versammlungen als „Haus Gottes“ und jene Personen, die darin sein besonderes Vertrauen besitzen, wie u.a. seine beiden Mithelfer Timotheus und Titus.

 

*** Rbi8  2. Timotheus 2:23-26 ***

Ferner weise törichte und einfältige Streitfragen ab, da du weißt, daß sie Streitigkeiten erzeugen. 24 Ein Sklave des Herrn aber hat es nicht nötig zu streiten, sondern muß gegen alle sanft sein, lehrfähig, der sich unter üblen Umständen beherrscht, 25 der mit Milde die ungünstig Gesinnten unterweist, da Gott ihnen vielleicht Reue gewährt, die zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit führt, 26 und sie wieder zur Besinnung kommen mögen, aus der Schlinge des Teufels heraus, da sie von ihm für dessen Willen lebendig gefangen worden sind.

 

Als „Sklaven des Herrn“, als Jünger Jesu brauchen wir nicht zu streiten, sondern verwenden Argumente die uns die Schrift liefert! Das ist ein systematischer Kampf mit dem „Schwert des Geistes“ und kein blindes Zuschlagen mit hohlen Argumenten. Dazu müssen wir uns anhand eines tiefen Eigenstudiums der ganzen Bibelbücher ein Gesamtbild der vielfältigen Informationen zusammenbauen! Was nützt ein Gebäude, dessen fünfter Stock wunderbar ausgebaut erscheint, der keine Treppe nach oben und unten besitzt und wo die übrigen Stockwerke und das Fundament gar nicht gebaut sind? Es lohnt somit beim ersten Buch der Bücher anzufangen und alle zu studieren! Das kann in nur einem Jahr erreicht werden, wenn wir mit etwas Disziplin jeden Tag einen kleinen Teil lesen. Der Bibelstudienplan kann dir hierzu eine nützliche Hilfe bieten! Das Fundament zu legen bedeutet die Wahrheit aus Gottes Wort so verstehen zu lernen, wie sie die Schrift an verschiedenen Stellen beschreibt! Ein einzelner Text mag verwirrend sein, der Kontext mag Klärung bringen, Parallelschriftstellen aber bringen völlige Klarheit!

 

Bibelstudienplan zum Lesen der Schrift innerhalb eines Jahres
  

Paulus zeigt, dass ein Christ Lehrfähigkeit entwickeln muss, der sich auch unter üblen Umständen zu beherrschen weis! Widersprechende sind mit Milde durch Argumente zu gewinnen, wo stets im Sinn behalten werden muss, dass „der Glaube nicht der Besitz aller“ ist! Glaube bedeutet ja Dinge anzuerkennen, die noch nicht in Erscheinung getreten sind, die wir nicht sehen können, von denen prophetisch vorhergesagt ist, dass sie zu ihrer bestimmten Zeit in Erscheinung treten werden! Wer nur glaubt, was er sieht, der hat ja im Sinne des Wortes gar keinen Glauben!

 

Zur Reue kann nur der gelangen, der ein Vergehen gegen eine höhere Norm erkennen und einsehen kann! Dazu müssen wir die höhere Norm erst kenntlich machen! Wie wollen wir Gottes Normen anderen Menschen vermitteln, wenn wir selbst nicht glauben, dass sie für alle Menschen verbindlich sind? „Genaue Erkenntnis der Wahrheit“ kommt dadurch, dass wir zwischen Wahrheit, Irrtum und Lüge zu unterscheiden lernen! Wenn wir aber diese Schlinge des Irrtums und der Lüge einmal erkannt haben ist es auch möglich uns davon zu befreien! Der kluge Vogel weicht der Falle des Vogelfängers aus! Der Gimpel wird darin gefangen!

 

 

4.3.4           Kapitel 3:  Bis zum Abschluss gemäss der verkündeten Wahrheit ausharren

 

4.3.4.1          2.Ti 3:1-13:  Die Situation während der „letzten Tage“ des Systems

Paulus wechselt das Thema und geht nun auf die Endzeit ein! Das war damals ein äusserst aktuelles Thema, als Paulus von Rom aus in Ketten schrieb fehlten nur noch zwei Jahre bis zum Beginn des judäischen Krieges und nur noch sechs Jahre bis zur Erfüllung der gewichtigen Prophezeiungen die Jesus am Ende des Kapitels 23 und im Kapitel 24 von Matthäus äusserte, die den Tempel und den jüdischen Staat betrafen.

 

in den "letzten Tagen kritische Zeiten" Da die Jünger Jesus aber gleichzeitig nach den Zeichen seiner Wiederkehr befragten, daher müssen wir von einer zweifachen Erfüllung ausgehen, die sich nach fast demselben Muster abwickelt, welche Jesus als herausragende „Zeichen“ bekannt gab! Paulus erwähnt, dass alles auf Entfremdung von Gott, zunehmende Gottlosigkeit durch wuchernde Gesetzlosigkeit beruht, welche die Nächstenliebe immer mehr zurückdrängt! Angeführt wird dies durch „falsche Propheten“ und „falsche Apostel“ die auf „falsche Christusse“ hin reagieren! Wenn wir dies alles auf die Zeit des Briefes ummünzen, so erkennen wir, dass jene „falschen Christusse“ damals Hymenäus und Alexander hiessen, weil sie ja die Lehre Jesu durch eine „veränderte gute Botschaft“ ersetzt hatten! Die Erwartung von Jesu Wiederkehr war obsolet, wenn doch die Toten bereits im Himmel auferstanden und an Jesu Seite waren. Eine genaue Erkenntnis der letzten Dinge war damit unmöglich geworden!

2.Ti 3:1-7:  Die „kritischen Zeiten“ der „letzten Tage

Paulus beschreibt, was die Folge davon war und wie sie sich selbst bis hin in seine Versammlungen auszuwirken begannen. Das Ende des jüdischen Systems hatte sich genaht. Obwohl die Männer an der Spitze der Hierarchien allezeit lernen haben sie trotzdem keine wahre Erkenntnis kommender Ereignisse!

 

*** Rbi8  2. Timotheus 3:1-7 ***

Dieses aber erkenne, daß in den letzten Tagen kritische Zeiten dasein werden, mit denen man schwer fertig wird. 2 Denn die Menschen werden eigenliebig sein, geldliebend, anmaßend, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, nicht loyal, 3 ohne natürliche Zuneigung, für keine Übereinkunft zugänglich, Verleumder, ohne Selbstbeherrschung, brutal, ohne Liebe zum Guten, 4 Verräter, unbesonnen, aufgeblasen [vor Stolz], die Vergnügungen mehr lieben als Gott, 5 die eine Form der Gottergebenheit haben, sich aber hinsichtlich deren Kraft als falsch erweisen; und von diesen wende dich weg. 6 Denn von ihnen stehen die Männer auf, die sich auf schlaue Weise Eingang in die Häuser verschaffen und schwache Frauen gefangennehmen, die, mit Sünden beladen, von mancherlei Begierden getrieben werden, 7 die allezeit lernen und doch niemals imstande sind, zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit zu kommen.

 

Paulus und die Christen des 1.Jahrhunderts hatten eine Naherwartung der Dinge, die mit Jesu Wiederkehr in Zusammenhang standen, obwohl sie noch nicht alles zu verstehen vermochten, was mit prophetischen „Zeiten und Zeitabschnitten“ in Verbindung stand. Nach der Zerstörung des Tempels im Jahre 70 u.Z. dauerte es noch sechsundzwanzig Jahre, bis Jesus dem letzten noch Lebenden der zwölf Apostel, Johannes die Offenbarung in Visionen unterbreitete. Nun erst wurde vollkommen klar, dass ein weit grösseres Ereignis noch in Zukunft zu erwarten war und dies mit der Wiederkehr des Christus in Königreichsmacht in Verbindung steht. Petrus hatte davon gesprochen als er an Pfingsten zu einer grossen Menge an versammelten Juden sprach.

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 3:19-21 ***

Bereut daher und kehrt um, damit eure Sünden ausgelöscht werden, so daß Zeiten der Erquickung von der Person Jehovas kommen mögen 20 und er den für euch bestimmten Christus sende, Jesus, 21 den allerdings der Himmel bei sich behalten muß bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten der alten Zeit geredet hat.

 

Der Zeitpunkt, wo Jehova Jesus sendet, um „alle Dinge wiederherzustellen“ liegt auch heute noch in der Zukunft: Er liegt nach dem Tag Harmagedons. Die Propheten hatten deutlich gezeigt, dass das Aufgabenfeld des Messias, als „Spross“ nicht  der Himmel ist, sondern die Erde!

 

Die Vernichtung "Babylons der Grossen" durch das siebenköpfige "wilde Tier", die UNOErst damit wurde ein klares Unterscheidungsvermögen möglich zwischen der Erfüllung im ersten Jahrhundert mit dem Strafgericht an Juda und dem in Zukunft folgenden Strafgericht an allen Religionen „Babylons der Grossen“, deren Vernichtung durch die Politik. Dann der kurz darauf folgenden Urteilsvollstreckung an den Nationen in Harmagedon durch den „Reiter auf dem weissen Pferd“.

 

Paulus rückt die „Form der Gottergebenheit“ in den Vordergrund die heute in der Christenheit so deutlich hervortritt. Es genügt offensichtlich einer Religion anzugehören, ohne je im eigenen Leben die Kraft verspürt zu haben, die von wahrem Glauben ausgeht, der auf dem festen Fundament von Gottes GESETZ aufbaut und dessen Anfang wahre Gottesfurcht darstellt! Der Schein den jene „Gottesmänner“ an den Tag legen mag Täuschung sein. Paulus warnt, dass jene „eine Form der Gottergebenheit haben, sich aber hinsichtlich deren Kraft als falsch erweisen.“ Die Kraft die vom wahren Glauben ausgeht treibt uns zum Handeln an, vermittelt echte Gottesfurcht und lässt uns Gottes Gebote und seinen Willen ins Zentrum unseres Lebens stellen.

 

Paulus empfiehlt uns dasselbe wie später die Offenbarung imperativ befielt: „... von diesen wende dich weg.“ Damals war es der Beginn des Abfalls und es galt sich von jenen getrennt zu halten, die zum Abfall hin zu falschen Lehren aufriefen. Der Weg der nicht von Gottes Geboten begrenzt wird ist breit und einfach zu begehen! Heute sehen wir das Endresultat von den Bemühungen jener Vorläufer der Kirchenväter: Vollkommene Gottentfremdung und Gesetzlosigkeit mitten unter den Christennationen!

 

*** Rbi8  Offenbarung 18:4-8 ***

Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk [[(Jesu Volk: Hin zum „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, was keiner Religion entspricht!)]], wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt. 5 Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit gedacht. 6 Erstattet ihr so, wie sie selbst erstattet hat, und tut ihr doppelt soviel, ja doppelt die Zahl der Dinge, die sie tat; in den Becher, in den sie ein Gemisch tat, tut doppelt soviel Gemisch für sie. 7 In dem Maße, wie sie sich verherrlichte und in schamlosem Luxus lebte, in dem Maße gebt ihr Qual und Trauer. Denn in ihrem Herzen sagt sie beständig: ‚Ich sitze als Königin, und Witwe bin ich nicht, und ich werde niemals Trauer sehen.‘ 8 Darum werden an einem Tag ihre Plagen kommen, Tod und Trauer und Hungersnot, und sie wird gänzlich mit Feuer verbrannt werden, denn Jehova Gott, der sie gerichtet hat, ist stark.

 

Was zur Zeit des Paulus während seiner 1.Gefangenschaft einen bescheidenen Anfang mit zwei aus der Versammlung hinausgeworfenen Abtrünnigen nahm, dies führte bis zum Jahre 64 u.Z. zum Abfall aller Versammlungen in Asien! So beschreibt es Paulus im 2.Brief an Timotheus.

 

*** Rbi8  2. Timotheus 1:15 ***

Das weißt du, daß sich im [Bezirk] Asien [[(ausgehend von Ephesus durch Hymenäus)]] alle von mir abgewandt haben. Phygelus und Hermogenes gehören zu ihnen.

 

Zur Zeit, als Johannes die Offenbarung schrieb hatte sich daraus bereits die Nikolaus-Sekte entwickelt die bereits eine Hierarchie mit einem vom Christus losgelösten „Haupt“ und verschiedenen unteren Rangstufen wie „Bischöfen“ im Sinne eines Titels aufwiesen! Das gesetzlose Handeln wurde kontinuierlich institutionalisiert. Eine immer grössere Verknüpfung mit heidnischen Lehren und hin zum System Satans auf jeder Ebene wurde offensichtlich! Der Sieg des Christen, um das Paradies zu erreichen hing nun davon ab, sich von jenen „falschen Lehrern“ abgesondert zu halten. Jesus schrieb als erster der sieben Versammlungen Asiens in der Offenbarung der Versammlung Ephesus, wo Paulus Hymenäus, Alexander, Philetus, Phygelus und Hermogenes namentlich als Verantwortliche bezeichnet hatte. Das waren bestimmt nur führende Männer gewesen, die möglicherweise zuvor das Amt des Ältesten oder Vorstehers jener Versammlung innegehabt hatten!

 

*** Rbi8  Offenbarung 2:5-7 ***

Daher erinnere dich an das, wovon du abgefallen bist, und bereue und vollbringe die früheren Taten. Wenn du [das] nicht tust, so komme ich zu dir, und ich will deinen Leuchter von seiner Stelle rücken, es sei denn, du bereust. 6 Doch das hast du, daß du die Taten der Nikolaus-Sekte haßt, die auch ich hasse. 7 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist [[(der Engel: Jesus als Erzengel Michael von Gottes rechten Seite her)]] den Versammlungen sagt: Dem, der siegt, will ich gewähren, von dem Baum des Lebens zu essen, der im Paradies Gottes ist.‘

 

Woran musste sich nun der Vorsteher von Ephesus erinnern? Natürlich an die ursprüngliche Lehre, welche Paulus gelehrt hatte und dann von Timotheus dort vertreten wurde, der alles korrigierte, was von der Norm für christliche Versammlungen, der „festgesetzten Ordnung“ abwich, die Paulus gemäss Jesu Anweisungen als Grundlage gelehrt hatte! Die Taten mussten mit Gottes Willen und dem GESETZ im Einklang sein! Wer diese Korrekturen nicht freiwillig vornimmt, jene Versammlung rückt Jesus beiseite. Damit der fehlbare z.B. nicht weiter Vorsteher des „Leuchters“, der Versammlung sei oder sich eine neue Versammlung bildet, welche an den ursprünglichen Lehren festhält (Off 1:20).

Existiert eine Verbindung zwischen Hymenäus und der „Nikolaus-Sekte

Offenbar aber war der „Engel [[(Vorsteher)]] der Versammlung in Ephesus“ nicht auf der Seite des Hymenäus, dessen führendes Haupt oder „Bischof“ inzwischen Nikolaus war, möglicherweise jener Proselyt aus Antiochia, den die Apostel zu einem der sieben Dienstamtgehilfen gemacht hatten. 

 

Die Apostel wollten sich mehr „der Lehre und dem Gebet“ widmen und Dienstamtgehilfen sollten die täglichen Geschäfte übernehmen. Mit dem Tod der meisten Apostel begannen sich gewisse Vorsteher Vorrechte herauszunehmen, die Christus alleine den Aposteln übertragen hatte! Sie veränderten die Lehre, wie es im Falle des Hymenäus als Muster gezeigt wurde, der lehrte „die Toten seien bereits auferstanden“. Sie fingen an Sekten aufzubauen, welche der Lehre der Apostel und den Normen die Jesus gesetzt hatte im einen oder anderen widersprachen! 

 

Babylon die Grosse reitet das "soiebenköpfige wilde Tier", die PolitrikJesus bekämpft solches als Anfang „Babylons der Grossen“, indem er das kommende Ende aufzeigt, wo Religion auf der Politik des siebenköpfigen „wilden Tieres“ (UNO) wie eine Reiterin aufsitzt, um das politische „wilde Tier“ in jene Richtung zu lenken, wo es ihr dienlich erscheint.

 

Die Hure wird abgeworfen und ihre "Fleischteile", ihr Besitz von der Politik "aufgefressen"Erst wenn die Religionen in ihrer Macht von innen her ausgehöhlt sind wird „Babylon die grosse Hure“ schlussendlich abgeworfen und deren Fleischteile aufgefressen werden. Ihr Stolz und ihre Selbstsicherheit ist bis zum Ende sehr gross, was aber an Gottes Urteil nichts zu verändern vermag: „Darum werden an einem Tag ihre Plagen kommen, Tod und Trauer und Hungersnot, und sie wird gänzlich mit Feuer verbrannt werden, denn Jehova Gott, der sie gerichtet hat, ist stark.

 

Im folgenden Bild rechts wird die Hure jung und hübsch, wünschenswert für unsittlichen Umgang dargestellt, im linken Bild, „the Lambeth Conference“ sagt sie von sich selbst: ‚Ich sitze als Königin, und Witwe bin ich nicht, und ich werde niemals Trauer sehen.‘ (Off 18:7) Der Zeitpunkt der Macht ist vorüber, die Politiker der Endzeit lassen sich nicht mehr bevormunden und fassen den einstimmigen Entscheid die Kriegstreiberin Religion zu vernichten!

 

Die betrunkene Hure, die Spiritismus betriebIn „nur einer Stunde“ wird der Entscheid innerhalb des UNO-Sicherheitsrates gefasst und „an einem Tag“ erdenweit durchgesetzt, z.B. durch eine vollkommene Bankkontensperre! Das hat mit dem Erlöschen des öffentlich-rechtlichen Status der Kirchen zu tun! Das ist keine physische Zerstörung der Kirchen, sondern der Entzug all ihrer flüssigen Mittel, deren Funktion aufrecht zu erhalten! Die Rechtsgrundlage und damit der Handlungsfreiheit öffentlich zu lehren, sich zu versammeln, Rechtsgeschäfte und Verträge einzugehen, Steuermittel zu beanspruchen usw. fallen dahin.

 

Die Konflikte die heute die Weltführer beschäftigen sind alle in der einen oder anderer Form mit religiösen Lehren (verschiedenen Gesetzen, verschiedenen Gottheiten verknüpft). Was mit dem Konzil von Nicäa und Konstantins Verheiratung der Amtskirche mit der Staatsgewalt einen Anfang nahm, das endet mit der „Witwenschaft“ „des falschen Propheten“ als der geistigen „Hure“ den Jesus in Harmagedon zerstört. Deren hurerische Töchter werden aber allesamt zuvor zerstört werden! Dieselbe Lüge des Hymenäus, die er von heidnisch-babylonischen Religionen übernommen hatte hat sich über die Jahrhunderte zu allen Religionen der Christenheit hin verbreitet!

 

image017.jpgDer Becher von Mischwein ist gefüllt und nun erhält sie in der Endzeit ein doppeltes Mass davon. An der „Lambeth-Conference“ treffen sich anglikanische Bischöfe alle zehn Jahre und bestimmen die Regeln der Lehre ihrer Kirche. Lüge und Verleumdung trifft nun die Lügnerin und Verleumderin, „Babylon die Grosse“ selbst! Man kann nicht mehr zwischen homosexuellen Priestern und Bischöfen unterscheiden und anderen, die jenes Übel nicht haben. Betrügerische Amtsträger die Millionen unterschlagen und ehrliche kleine Priester, die ihre Haut zu Markte tragen sind kaum voneinander mehr zu unterscheiden. Die Medien werfen alles in denselben Topf: Ein trunken machendes, tödliches Giftgemisch.

 

Zum Schutz Babylons warewn Kanalsystee rund um die Stadt angelegt. Vor ihrer Erstürmung durch Cyrus den Perser wurde der Euphrat ausgetrocknet. Vor Zerstörung "Babylons der Grossen" verlassen die Volksmassen ihrer schützenden Wasser die Kirchen.Die „Wasser die sie schützen“, die Volksmengen, die wie das Schutzsystem um das alte Babylon, die Kanäle und Wassergräben des Euphrat, diese „vertrocknen“, weil ihre „Wasser“, ihre Interessen abgeleitet werden! Denken wir u.a. an die zunehmende Zahl der Kirchenaustritte, welche die kirchlichen Grossinstitutionen gefährden!

 

Die Austretenden sind den Religionen nicht weiter loyal. Die wenigen Getreuen in Amt und Ehren vermögen die vielen Schwankenden nicht weiter im Zaum zu behalten, die inzwischen voller Zweifel an Lehre und Verhalten ihrer Führer sind!

 

Paulus nannte den Anfang dessen, was wir heute beobachten können: „Denn von ihnen stehen die Männer auf, die sich auf schlaue Weise Eingang in die Häuser verschaffen und schwache Frauen gefangennehmen, die, mit Sünden beladen, von mancherlei Begierden getrieben werden, die allezeit lernen und doch niemals imstande sind, zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit zu kommen.“ Trotz jahrelangem Theologiestudium ist keiner der Universitätsabsolventen als promovierter Theologe in der Lage die einfachen biblischen Wahrheiten zu erkennen! Sie haben ein Chaos erworben, was die biblische Logik anbetrifft, unentwirrbar, da es in den Grundlehren schon auf unlösbaren Lügen aufbaut. Ihre Aufgabe war und blieb es selbst als blinde Leiter ihre blinden Schafe mit ihren philosophischen Konzepten zu verwirren! Dafür sind sie bezahlte Lohnhirten, um ihre Schafe von Jesus, dem Hohepriesterkönig und einzigem „Haupt“ eines Christen durch deren eigenen kirchlichen „Hürden“ vom „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ abzutrennen!

 

Gründungsversamlung in ankkok 2004 des WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERSDass dies alles nicht Illusion ist, sondern bereits fest vorbereitet wurde und mit der Bildung des WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS als „Bild“ des siebenköpfigen „wilden Tieres“ 2004 bei deren Gründung in Bangkok und Unterstellung unter UNO-Mandat. Als abhängige Organisation untersteht sie den Statuten der UNO!

 

Denken wir dabei doch an den Nahe Osten, wo der Islam fest entschlossen ist Israel auszulöschen und der Hass auf Juden weltweit an Kraft gewinnt. Der Angriff des „Königs des Nordens“ (Russland) über seine „Streitarme“ des islamischen Dschihad gilt nicht allein der Nation Israel, sondern der Machtkonzentration jüdischer Banken und Grossunternehmungen. Religion als Grundursache künftiger Auseinandersetzungen, welche die UNO bekämpfen wird und muss!

 

Dies läuft in vorherbestimmten Phasen ab, beginnend die Religionen zu neutralisieren und endet im Krieg Harmagedons! (Off 16:13-16) Nur exakte Kenntnis der prophetischen Zusammenhänge ergeben das klare Gesamtbild!

 

Iranische Drohungen  [1] Freitag, 26. Oktober 2018 | NAI Redaktion

 

Sind Iranische Drohungen Tel-Aviv und Haifa zu zerstören Grund für Israel frür einen defensiven Angriffsakt gemäss UNO-Statuten, Chapter 7?    Hossein Amir-Abdollahian, Sonderbeauftragter des iranischen Parlaments und früherer iranischer stellvertretender Außenminister, sagte in einem Interview für den Fernsehsender Tussia Today, dass, wenn Israel "den geringsten Fehler" gegen den Iran mache, der Iran Tel Aviv und Haifa dem Erdboden gleichmachen würde.

 

   Er beschuldigte den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, bei den jährlichen Generalversammlungen der Vereinten Nationen und im Fernsehen kindische und bombastische diplomatische Taktiken anzuwenden. Netanjahu und Israel hätten das Ende der Straße erreicht, sagte er weiter.

 

   Abdollahian fügte hinzu, dass die arabischen Länder, einschließlich Saudi-Arabien, sich niemals vereinen werden und dass der Iran, der Irak und die Türkei der einzige Grund seien, warum die arabischen Nationen ihre Sicherheit aufrechterhalten können. Abdollahian forderte die arabischen Länder auf, die Spiele von Trump "dem Wahnsinnigen" und Netanjahus nicht mehr zu spielen und lud sie ein, sich mit "ihren wirklichen Freunden wie dem Iran" zusammenzutun.

 

Hier wird eine ernst zu nehmende Bedrohung ausgesprochen, die von den höchsten Führern des Iran geteilt werden. Folgen auf Worte nun schon bald Aktionen?

 

Behalten wir das aufgrund der Aussagen des Paulus und anderer Propheten einschliesslich der Worte Jesu zum Thema „Abschluss des Systems der Dinge“ bereits Erklärte im Sinn und vergleichen es nun mit dem Kapitel VII der UNO-Statuten. Jeder Buchstabe biblischer Prophetie muss sich erfüllen!

 

Kapitel VII – Maßnahmen bei Bedrohung oder Bruch des Friedens und bei Angriffshandlungen

 

Artikel 39 (Massnahmen zur Wahrung des Weltfriedens)

Der Sicherheitsrat stellt fest, ob eine Bedrohung oder ein Bruch des Friedens oder eine Angriffshandlung vorliegt; er gibt Empfehlungen ab oder beschließt, welche Maßnahmen auf Grund der Artikel 41 und 42 zu treffen sind, um den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren oder wiederherzustellen.

 

Artikel 40 (Vorläufige Massnahmen)

Um einer Verschärfung der Lage vorzubeugen, kann der Sicherheitsrat, bevor er nach Artikel 39 Empfehlungen abgibt oder Maßnahmen beschließt, die beteiligten Parteien auffordern, den von ihm für notwendig oder erwünscht erachteten vorläufigen Maßnahmen Folge zu leisten. Diese vorläufigen Maßnahmen lassen die Rechte, die Ansprüche und die Stellung der beteiligten Parteien unberührt. Wird den vorläufigen Maßnahmen nicht Folge geleistet, so trägt der Sicherheitsrat diesem Versagen gebührend Rechnung.

 

Artikel 41 (Massnahmen unter Ausschluss von Waffengewalt)

Der Sicherheitsrat kann beschließen, welche Maßnahmen - unter Ausschluß von Waffengewalt - zu ergreifen sind, um seinen Beschlüssen Wirksamkeit zu verleihen; er kann die Mitglieder der Vereinten Nationen auffordern, diese Maßnahmen durchzuführen. Sie können die vollständige oder teilweise Unterbrechung der Wirtschaftsbeziehungen, des Eisenbahn-, See- und Luftverkehrs, der Post-, Telegraphen- und Funkverbindungen sowie sonstiger Verkehrsmöglichkeiten und den Abbruch der diplomatischen Beziehungen einschließen.

 

Artikel 42 (Einsatz von Waffengewalt)

Ist der Sicherheitsrat der Auffassung, daß die in Artikel 41 vorgesehenen Maßnahmen unzulänglich sein würden oder sich als unzulänglich erwiesen haben, so kann er mit Luft-, See- oder Landstreitkräften die zur Wahrung oder Wiederherstellung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit erforderlichen Maßnahmen durchführen. Sie können Demonstrationen, Blockaden und sonstige Einsätze der Luft-, See- oder Landstreitkräfte von Mitgliedern der Vereinten Nationen einschließen.

 

Artikel 43 (Verpflichtung der Mitglieder zur Beistandsleistung)

Alle Mitglieder der Vereinten Nationen verpflichten sich, zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit dadurch beizutragen, daß sie nach Maßgabe eines oder mehrerer Sonderabkommen dem Sicherheitsrat auf sein Ersuchen Streitkräfte zur Verfügung stellen, Beistand leisten und Erleichterungen einschließlich des Durchmarschrechts gewähren, soweit dies zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit erforderlich ist.

Diese Abkommen haben die Zahl und Art der Streitkräfte, ihren Bereitschaftsgrad, ihren allgemeinen Standort sowie die Art der Erleichterungen und des Beistands vorzusehen.

Die Abkommen werden auf Veranlassung des Sicherheitsrats so bald wie möglich im Verhandlungswege ausgearbeitet. Sie werden zwischen dem Sicherheitsrat einerseits und Einzelmitgliedern oder Mitgliedergruppen andererseits geschlossen und von den Unterzeichnerstaaten nach Maßgabe ihres Verfassungsrechts ratifiziert.

 

Der UNO Sicherheitsrat: Von dort her werden die Friedensbedrohenden Religionen still gelegt werden: Der "Fall Babylons der Grossen"Artikel 44 (Verpflichtung von Nichtmitgliedern des Sicherheitsrates an Gewaltmassnahmen Teil zu haben)

Hat der Sicherheitsrat die Anwendung von Gewalt beschlossen, so lädt er ein in ihm nicht vertretenes Mitglied, bevor er es zur Stellung von Streitkräften auf Grund der nach Artikel 43 übernommenen Verpflichtungen auffordert, auf dessen Wunsch ein, an seinen Beschlüssen über den Einsatz von Kontingenten der Streitkräfte dieses Mitglieds teilzunehmen.

 

Artikel 45 (Ständiges Kontingent der Einsatzstreitkräfte)

Um die Vereinten Nationen zur Durchführung dringender militärischer Maßnahmen zu befähigen, halten Mitglieder der Organisation Kontingente ihrer Luftstreitkräfte zum sofortigen Einsatz bei gemeinsamen internationalen Zwangsmaßnahmen bereit. Stärke und Bereitschaftsgrad dieser Kontingente sowie die Pläne für ihre gemeinsamen Maßnahmen legt der Sicherheitsrat mit Unterstützung des Generalstabsausschusses im Rahmen der in Artikel 43 erwähnten Sonderabkommen fest.

 

Artikel 46 (Planung von Waffengewalt durch den Generalstabsausschuss)

Die Pläne für die Anwendung von Waffengewalt werden vom Sicherheitsrat mit Unterstützung des Generalstabsausschusses aufgestellt.

 

Artikel 47 (Zusammensetzung, Kompetenz des Generalstabsausschusses)

Es wird ein Generalstabsausschuß eingesetzt, um den Sicherheitsrat in allen Fragen zu beraten und zu unterstützen, die dessen militärische Bedürfnisse zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit, den Einsatz und die Führung der dem Sicherheitsrat zur Verfügung gestellten Streitkräfte, die Rüstungsregelung und eine etwaige Abrüstung betreffen.

Der Generalstabsausschuß besteht aus den Generalstabschefs der ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats oder ihren Vertretern. Ein nicht ständig im Ausschuß vertretenes Mitglied der Vereinten Nationen wird vom Ausschuß eingeladen, sich ihm zu assoziieren, wenn die Mitarbeit dieses Mitglieds für die wirksame Durchführung der Aufgaben des Ausschusses erforderlich ist.

Der Generalstabsausschuß ist unter der Autorität des Sicherheitsrats für die strategische Leitung aller dem Sicherheitsrat zur Verfügung gestellten Streitkräfte verantwortlich. Die Fragen bezüglich der Führung dieser Streitkräfte werden später geregelt.

Der Generalstabsausschuß kann mit Ermächtigung des Sicherheitsrats nach Konsultation mit geeigneten regionalen Einrichtungen regionale Unterausschüsse einsetzen.

 

Artikel 48 (Verbindlichkeit von Massnahmen zur internationalen Sicherheit)

Die Maßnahmen, die für die Durchführung der Beschlüsse des Sicherheitsrats zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit erforderlich sind, werden je nach dem Ermessen des Sicherheitsrats von allen oder von einigen Mitgliedern der Vereinten Nationen getroffen.

Diese Beschlüsse werden von den Mitgliedern der Vereinten Nationen unmittelbar sowie durch Maßnahmen in den geeigneten internationalen Einrichtungen durchgeführt, deren Mitglieder sie sind.

 

Artikel 49 (Pflicht zur Beistandsleistung)

Bei der Durchführung der vom Sicherheitsrat beschlossenen Maßnahmen leisten die Mitglieder der Vereinten Nationen einander gemeinsam handelnd Beistand.

 

Artikel 50 (Wirtschaftliche Probleme durch Beistandsleistung)

Ergreift der Sicherheitsrat gegen einen Staat Vorbeugungs- oder Zwangsmaßnahmen, so kann jeder andere Staat, ob Mitglied der Vereinten Nationen oder nicht, den die Durchführung dieser Maßnahmen vor besondere wirtschaftliche Probleme stellt, den Sicherheitsrat zwecks Lösung dieser Probleme konsultieren.

 

Artikel 51 (Naturgegebenes Recht zur individuellen und kollektiven Verteidigung)

Diese Charta beeinträchtigt im Falle eines bewaffneten Angriffs gegen ein Mitglied der Vereinten Nationen keineswegs das naturgegebene Recht zur individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung, bis der Sicherheitsrat die zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit erforderlichen Maßnahmen getroffen hat. Maßnahmen, die ein Mitglied in Ausübung dieses Selbstverteidigungsrechts trifft, sind dem Sicherheitsrat sofort anzuzeigen; sie berühren in keiner Weise dessen auf dieser Charta beruhende Befugnis und Pflicht, jederzeit die Maßnahmen zu treffen, die er zur Wahrung oder Wiederherstellung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit für erforderlich hält.

 

Verbinden wir die Bedrohung seitens Iran (Muslime) gegen Israel (Juden) als Realität im Oktober 2018 mit den Statuten der UNO, dann begreifen wir wie nahe wir den letztendlichen Handlungen sind, wo aus Sicherheitsgründen die UNO „in einer Stunde“ und an „einem Tag“ die Religionen neutralisieren kann und wird, um einem Weltenbrand vorzubeugen! Deren „Fleischteile“ sind ihr Besitz und Bankguthaben, die jederzeit eingefroren werden können, was unter „wirtschaftliche Massnahmen“ fällt!

2.Ti 3:8-13:  Was haben „Jannes und Jambres“ mit „Hymenäus und Alexander“ gemein? Wo schatten sie Dinge der Endzeit vor?

Paulus erwähnt gegenüber Timotheus nun zwei biblische Vorbilder jener Männer, die wie Hymenäus und Alexander mystische heidnische Lehren zu verbreiten begannen, indem sie „grosse Zeichen“ taten. Der eine „Jannes“ und der andere „Jambres“ waren offenbar zwei ägyptische Priester, welche vor Moses die Zeichen wirkten, die dem Herrscher Pharao erweisen sollten, dass die Götter der Himmel auf der Seite der Ägypter standen. Ganz offenbar verbindet Paulus Hymenäus und Philetus mit diesen beiden, die „von der Wahrheit“ abwichen und Wahnsinn predigten!

 

Jannes und Jambres, zwei falsche Propheten die Moses widerstanden und Wunder wirkten*** Rbi8  2. Timotheus 3:8-13 ***

So, wie nun Jannes und Jambres Moses widerstanden, so widerstehen auch diese weiterhin der Wahrheit, Menschen von vollständig verderbtem Sinn, unbewährt hinsichtlich des Glaubens. 9 Doch werden sie keine weiteren Fortschritte machen, denn ihr Wahnsinn wird für alle klar ersichtlich werden, ebenso wie es der [Wahnsinn] jener [beiden Männer] wurde. 10 Du aber bist meiner Lehre genau gefolgt, meinem Lebenswandel, meinem Vorsatz, meinem Glauben, meiner Langmut, meiner Liebe, meinem Ausharren, 11 meinen Verfolgungen, meinen Leiden, der Art der Dinge, die mir in Antiochia, in Ikonion, in Lystra widerfuhren, der Art der Verfolgungen, die ich ertragen habe; und doch hat mich der Herr aus ihnen allen befreit. 12 Tatsächlich werden alle, die in Gemeinschaft mit Christus Jesus in Gottergebenheit leben wollen, auch verfolgt werden. 13 Böse Menschen aber und Betrüger werden vom Schlechten zum Schlimmeren fortschreiten, indem sie irreführen und irregeführt werden.

 

Wer lehrt, „die Auferstehung sei bereits geschehen“ gehört zu jener Kategorie der „unreinen Gefässe“, Paulus nennt sie „Menschen von vollständig verderbtem Sinn, unbewährt hinsichtlich des Glaubens.“ Ihr Wahnsinn wird spätestens in Harmagedon offenbar werden!

 

Der Wahnsinn jener Männer „Jannes und Jambres“ wurde ganz Ägypten offenbar durch die folgenden sieben weiteren Zeichen des Moses, welche jene Magier nicht mehr zu übertrumpfen wussten! Ihr Fortschritt im Wunderwirken kam mit den ersten drei Wundern zum Stocken sie gerieten und an ihr Ende der Weisheit! Bis dorthin wussten die Dämonen ebenso, wie  die Engel ihre Macht anzuwenden. Als dann die zehnte Plage über Ägypten hereinbrach wurde selbst dem Pharao bewusst, dass seine Priester keine wahre Befehlsgewalt repräsentierten, der Gott des Mose aber der wahre Herrscher ist, dem Israel Anbetung darbringen wird und niemand ihn davon abhalten kann sein auserwähltes Volk aus der Sklaverei zu befreien!

 

*** Rbi8  2. Mose 9:13-17 ***

Dann sprach Jehova zu Moses: „Steh am Morgen früh auf, und stell dich vor Pharao hin, und du sollst zu ihm sagen: ‚Dies ist, was Jehova, der Gott der Hebräer, gesagt hat: „Sende mein Volk weg, damit sie mir dienen. 14 Denn um diese Zeit sende ich alle meine Schläge gegen dein Herz und über deine Diener und dein Volk, damit du erkennst, daß es keinen gibt gleich mir auf der ganzen Erde. 15 Denn schon jetzt hätte ich meine Hand ausstrecken können, um dich und dein Volk mit Pest zu schlagen, so daß du von der Erde ausgetilgt worden wärst. 16 Aber, in der Tat, deswegen habe ich dich bestehen lassen, um dir meine Macht zu zeigen und damit man meinen Namen verkündet auf der ganzen Erde. 17 Benimmst du dich immer noch hochmütig gegen mein Volk, indem du es nicht wegsendest?

 

Pharaos Herz wurde verhärtet, um an ihm das zu zeigen, was nur ein Vorbild der weit grösseren Tat Gottes in Harmagedon ist! Timotheus gehört bestimmt zum „Israel Gottes“, weil er dem Paulus in allem nachgefolgt ist, so wie Paulus zuvor dem Christus in allem nachfolgte, in dessen Fussspuren ging!

 

Obwohl Paulus in tausend und eine Gefahr geriet wurde er von Jesus aus alldem befreit! Paulus zeigt, dass daran bis in unsere Tage nichts ändern wird: “Tatsächlich werden alle, die in Gemeinschaft mit Christus Jesus in Gottergebenheit leben wollen, auch verfolgt werden.“ Der Grund der Verfolgung ist der „Same der Schlange“, die Religionsoberen, die den „guten Weizen“ den Jesus säte bis zum Ende hin vollkommen mit Samen von „Unkraut“ überwuchern werden. „Böse Menschen aber und Betrüger werden vom Schlechten zum Schlimmeren fortschreiten, indem sie irreführen und irregeführt werden.

 

Inwiefern wird uns Jesus aus all diesen Dingen befreien? Nun, Johannes gibt die Antwort in der Offenbarung! Wer Treue bis in den Tod zeigt wird auch an der Auferstehung zum Leben Anteil haben!

 

*** Rbi8  Offenbarung 2:10-11 ***

Fürchte dich nicht vor den Dingen, die zu leiden du im Begriff bist. Siehe! Der Teufel wird fortfahren, einige von euch ins Gefängnis zu werfen, damit ihr völlig auf die Probe gestellt werdet, und ihr werdet zehn Tage [[(die gesamte Zeit bis Harmagedon)]] lang Drangsal haben. Erweise dich als treu selbst bis in den Tod, und ich will dir die Krone des Lebens geben. 11 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt: Wer siegt, der wird keinesfalls vom zweiten Tod [[(der „Gehanna“, dem „Feuersee“)]] Schaden erleiden.‘

 

Im selben 2.Brief an Timotheus Kapitel 4, Vers 3  und 4 nennt Paulus das Vorgehen, wie jene Abtrünnigen zum Erfolg kommen: „Denn es wird eine Zeitperiode geben, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich nach ihren eigenen Begierden Lehrer aufhäufen werden, um sich die Ohren kitzeln zu lassen; und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich dagegen unwahren Geschichten zuwenden.“ Wir unsererseits aber „hören, was der Geist den Versammlungen sagt: Wer siegt, der wird keinesfalls vom zweiten Tod Schaden erleiden.‘ “ Siegen bedeutet somit jenem Geist aus der Schrift zu folgen, der uns als unveränderliches Gut anvertraut wurde!

 

Das erinnert uns zudem direkt an Jesu Warnung betreffend „des falschen Propheten“ der Endzeit, der vor dem gegenbildlichen Pharao unserer Tage, dem Herrscher der letzten Weltmacht die Johannes als „Sodom und Ägypten“ identifiziert seine grossen Zeichen wirkt und viele irreführt (Off 11:7, 8; 16:13-16; 19:20).

 

So wenig wie „Jannes und Jambres“, obwohl sie Moses widerstanden, diesen zu überwältigen vermochten, so wenig haben „Hymenäus und Philetus“ den Paulus besiegen können! Der dritte im Bunde, Alexander war ein aktiver Feind im Widerstreit gegen den Paulus. Er setzte sein abtrünniges Werk auf der Seite der Juden fort!

 

So wie das GESETZ Mose bis heute im „GESETZ des Christus“ weiterhin Bestand hat, so ist es Jesus durch die Evangelien, welcher die „falschen Christusse“ und die „falschen Propheten“ aufzudecken hilft! Die Schriften des Paulus und der Apostel und Jünger helfen uns die „falschen Apostel“, die „falschen Lehrer“ und die „Antichristusse“ zu entlarven. Eine Gefahr die man kennt, der weicht der Kluge aus! Der Gimpel aber bleibt an der Rute des Vogelfängers hängen!

 

Religion Gimpelfang und Geschäft?
  

4.3.4.2          2.Ti 3:14-17:  Bei den Dingen bleiben wie sie die Schrift lehrt

Paulus fährt fort die von Gott her inspirierten Schriften aller Propheten, die der Apostel und Jünger eingeschlossen als einzig glaubwürdige feste und unveränderliche Grundlage anzuerkennen! Was für Timotheus recht war, dies ist für uns nur billig! Wenn wir auf die Schriften hören, dann wissen wir von wem wir direkt gelernt haben und wer uns zu überzeugen vermochte!

 

*** Rbi8  2. Timotheus 3:14-17 ***

Du aber, bleibe bei den Dingen, die du gelernt hast und zu glauben überzeugt worden bist, da du weißt, von welchen Personen du sie gelernt hast, 15 und da du von frühester Kindheit an die heiligen Schriften gekannt hast, die dich weise zu machen vermögen zur Rettung durch den Glauben in Verbindung mit Christus Jesus. 16 Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.

 

In den Schriften nach Erkenntnis schürfen wie nach Gold Wie Timotheus von frühester Jugend an von seiner Mutter und der Grossmutter in den Heiligen Schriften unterwiesen wurde, so müssen wir wiederum dazu zurückkehren unsere eigenen Kinder und Enkel direkt aus der Schrift zu unterweisen! Dazu aber müssen wir uns selbst vorab erneut belehren und nach Wahrheit „wie nach Gold und nach Silber“ schürfen! Nur dadurch lassen sich die abtrünnigen Lehren die heute durch Bekannte, Freunde, Schule und Medien auf unsere Kinder einstürmen richtigstellen! Wenn wir sie nicht direkt belehren und in der gottgemässen Gerechtigkeit systematisch und mit Regelmässigkeit erziehen, dann wird es das System mit seinen „aufgehäuften Lehrern“ tun, die sie hin zur „Gerechtigkeit“ des Systems führen werden, welches von Dämonen instruiert wurde! Wir haben die Pflicht von Christus erhalten selbst Lehrer der guten Botschaft zu werden und selbst Jünger zu machen, beginnend in unserer Familie! Paulus bemängelt an den Ebioniten im Hebräerbrief, dass sie wenig Fortschritt gemacht hatten, weiterhin „Milch der Lehre“ benötigten statt „feste Speise“:

 

*** Rbi8  Hebräer 5:11-14 ***

Über ihn [[(den Hohepriester Jesu)]] haben wir viel zu sagen, und es ist schwer zu erklären, da ihr am Gehör stumpf geworden seid. 12 Denn in der Tat, obwohl ihr der Zeit nach Lehrer sein solltet, benötigt ihr wieder jemand, der euch von Anfang an die elementaren Dinge der heiligen Aussprüche Gottes lehrt; und ihr seid solche geworden, die Milch benötigen, nicht feste Speise. 13 Denn jeder, der Milch zu sich nimmt, ist unbewandert im Wort der Gerechtigkeit, denn er ist ein Unmündiger. 14 Die feste Speise aber gehört reifen Menschen, denen, die ihr Wahrnehmungsvermögen durch Gebrauch geübt haben zur Unterscheidung [zwischen] Recht und Unrecht.

 

Die „elementaren Dinge Gottes“ wurden durch die Religionen und ihre „aufgehäuften Lehrer“ vollkommen mit Schutt überhäuft, so dass wir Wahrheit vorab unter dem ausgraben müssen, was zuvor zugeschüttet war! Es kostet viel Aufwand und echte Mühe seinen eigenen Geist von falschen, irrigen und gar bösartig lügenhaften Lehren zu reinigen, die alle als „offizielle Wahrheit“ zuvor geglaubt wurden, eine verwässerte und gepanschte geistige „Milch“! „Feste Speise“ bedeutet direkt aus der Schrift die nährstoffreichen Konzepte herauszulesen, indem wir unser geistiges Unterscheidungsvermögen schärfen, um zu wahrer Weisheit zu gelangen!

 

Weisheit: Was ist die Differenz zwischen Intelligenz und Weisheit?
  

Wenn wir uns vor Gott „als völlig tauglich“ erweisen wollen, so muss dies durch unser eigenes Verhalten als Beispiel und unser konsequentes Belehren unserer Mitmenschen gezeigt werden! „Der Mensch Gottes“ wird durch die Schrift vollkommen ausgerüstet, nicht durch Religionen, die doch alle ein verändertes Gesetz anerkennen und die von der Schrift abweichenden Lehren in deren Literatur! Jesu Worte wurden an die Juden gerichtet, die ihm auf dem Berg am See Genezareth zu Beginn seines Predigens zuhörten. Sie gelten genauso jedem von uns! (Mat 5:1; 15:39-41; Joh 6:1-5)

 

*** Rbi8  Matthäus 5:19-20 ***

Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Zuerst gilt es die Gebote Gottes zu kennen, nicht nur jene zehn Grundgesetze, sondern auch die übrigen Anwendungs- und die Strafbestimmungen! Erst wenn wir diese Bestimmungen verstanden haben sind wir auch in der Lage sie auszuführen! Dann erst geben wir Beispiel und sollen sie andere lehren! Jeder getaufte Mann hat darin priesterliche Pflichten zu erfüllen! Wir sind „Boten Jehovas der Heerscharen“ wenn wir Jesus kopieren! Der Prophet Maleachi kündigte im fünften Jahrhundert vor Jesus an:

 

Warum wurden die Gebote gegeben? *** Rbi8  Maleachi 2:5-7 ***

„Was meinen Bund betrifft, er war erwiesenermaßen mit ihm [[(Levi)]], [ein Bund] des Lebens und des Friedens, und ich gab sie ihm fortgesetzt, mit Furcht. Und er fürchtete mich weiterhin; ja, meines Namens wegen wurde er sogar in Schrecken versetzt. 6 Es erwies sich, daß das Gesetz [[GESETZ]] der Wahrheit selbst in seinem Mund war, und da war keine Ungerechtigkeit auf seinen Lippen zu finden. In Frieden und in Geradheit wandelte er mit mir, und viele waren es, die er von Vergehung zurückbrachte. 7 Denn die Lippen eines Priesters sind es, die Erkenntnis bewahren sollten, und [das] Gesetz [[GESETZ]] sollte man aus seinem Mund suchen; denn er ist der Bote Jehovas der Heerscharen.

 

 Wir stehen unter dem „neuen Bund“, der den Bund mit den Nachfahren Levis abgelöste hat! Das Priesteramt wurde nicht an Vorsteher, an eine Kaste von Priesterschaft gegeben, sondern Jesu Auftrag lautete am Ende, nach seiner Auferstehung, nachdem sich rund fünfhundert Jünger zum selben Berg in Galiläa hin, an den gleichen Ort versammelt hatten, wo Jesus zu Beginn die Bergpredigt gehalten hatte: (Mat 28:16; Joh 6:1-5)

 

*** Rbi8  Matthäus 28:18-20 ***

Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden. 19 Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

 

Jesus spricht mit der Gewalt des von Jehova anstelle Levis eingesetzten Hohepriesters! Er ist der König im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, wo der Vater ihm jeden unter den Juden übergab, der auf Christi Wort hin reagierte und sich im Namen des Sohnes taufen liess! Alle übrigen wurden am Ende von dreieinhalb Jahren, nach Jesu Hinrichtung im Jahre 36 u.Z. am Sühnetag als abtrünnige Generation verworfen. Sinnbildlich wurden jene Äste vom Stamm abgetrennt. Erst von dort weg war es Menschen der Nationen ebenso ermöglicht in jenen edlen Stamm des Olivenbaums eingepfropft zu werden! Die erste Taufe vollzog Petrus an der Hausgemeinschaft des Kornelius.

 

 

4.3.5           Kapitel 4:  Die Verkündigung der guten Botschaft führt zur Rettung

 

4.3.5.1          2.Ti 4:1-8:  Das Wort in günstiger und unruhevoller Zeit verkünden

Paulus ermahnt nicht nur Timotheus, sondern jeden von uns: „Predige das Wort, halte dringend darauf in günstiger Zeit, in unruhvoller Zeit.“ Paulus schrieb in einer Zeit voller Veränderungen und unter eigener ungünstigster Situation, in Gefangenschaft und Erwartung der Vollstreckung des Todesurteils! Sein Beispiel, das er mit diesem Brief gibt soll uns ermuntern selbst standhaft zu bleiben und das mit dem „Schwert des Geistes“ zu verteidigen, was wir mit viel Mühe als feststehendes Gebäude uns aufbaut haben, das auf den „Felsen Jehova“ und Sein Wort errichtet wurde. Unser Baumaterial ist vortrefflich, Gold, Silber, edle Steine und edle Hölzer. Alles, was Stroh und leicht verbrennbares Holz menschlicher Philosophien und Überlieferungen war, dies haben wir zuvor säuberlich entfernt!

 

Jesu Wiederkehr zum Ülberg, die Erstauferstehung im Tal Kidron und die Einweihung des geistigen Tempels auf Zion Das Offenbarwerden von Gottes Königreich durch Jesu Erscheinen mit seinen Aposteln und den 144.000 Priesterkönigen auf dem Berg Zion, in der Stadt Jerusalem ist ein fest verbürgtes kommendes Ereignis, das wir sehnsüchtig erwarten! Es steht untrennbar mit der Fertigstellung des geistigen Tempels durch „Spross“ in Verbindung!

 

*** Rbi8  2. Timotheus 4:1-5 ***

Ich gebiete dir feierlich vor Gott und Christus Jesus, der dazu bestimmt ist, die Lebenden und die Toten zu richten, und bei seinem Offenbarwerden und seinem Königreich: 2 Predige das Wort, halte dringend darauf in günstiger Zeit, in unruhvoller Zeit, weise zurecht, erteile Verweise, ermahne, mit aller Langmut und [Kunst] des Lehrens. 3 Denn es wird eine Zeitperiode geben, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich nach ihren eigenen Begierden Lehrer aufhäufen werden, um sich die Ohren kitzeln zu lassen; 4 und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich dagegen unwahren Geschichten zuwenden. 5 Du aber bleibe in allen Dingen besonnen, erleide Ungemach, verrichte [das] Werk eines Evangeliumsverkündigers, führe deinen Dienst völlig durch.

 

Wir fahren fort andere Menschen zu belehren und aufrichtigen Herzens und in Milde zu ermahnen. Wir haben aber auch das Feuer eines Paulus und die Peitsche eines Christus, wo es darum geht den geistigen Tempel der Versammlung rein zu halten! Wir erteilen Verweise denen, die vom Gebot oder der rechten Lehre abweichen, wir ermahnen andere, die daran sind einen Fehltritt zu tun und tun dies mit Langmut und Liebe!

 

Wir leben in der Zeitperiode, wo die „gesunde Lehre“ die im Einklang mit Gottes Wort ist von den meisten Menschen nicht ertragen wird! Das Aufhäufen religiöser Lehrer, welche die Ohren der Menschen kitzeln, indem sie ihnen versprechen nicht weiter unter Gottes GESETZ zu sein. Sie versprechen leichtfertig, dass sie selbst jede Art von Sünden zu vergeben in der Lage seien. Die „Begierde“ das zu tun, was Gott als „unrecht“ oder „böse“ erklärt, die sie durch „falsche Lehrer“ als „recht“ und „gut“ bezeichnen und um andere dazu zu verführen das zu berühren, was Gott „unrein“ nennt und es durch diese als „rein“ zu verschleiern, dies kennzeichnet unsere Tage! Jesaja ermahnte durch Gottes Worte:

 

*** Rbi8  Jesaja 5:18-20 ***

Wehe denen, die die Vergehung mit Stricken der Unwahrheit herbeiziehen und wie mit Wagenseilen die Sünde, 19 denen, die sprechen: „Sein Werk beeile sich; möge es doch schnell kommen, damit wir [es] sehen können; und möge der Beschluß des Heiligen Israels herannahen und kommen, damit wir [ihn] kennenlernen können!

Wehe denen, die sagen, daß Gutes böse sei und Böses gut sei, denen, die Finsternis als Licht hinstellen und Licht als Finsternis, denen, die Bitteres als Süßes hinstellen und Süßes als Bitteres!

 

Unser biblischer Wertmasstab wurde erdenweit förmlich verbranntWir wissen und sind Zeugen davon, dass in dieser Generation fast alle früheren Werte die unsere Väter und Grossväter hoch hielten verändert wurden! In fast jeder Beziehung wurde der bisher geltende Wertmassstab durch neue Regeln ersetzt! Wir erkennen das Resultat, dass die ganze Welt in Schmerzen liegt und wir nahe davor stehen unseren Planeten Erde als unsere einzige Lebensgrundlage zu vernichten! Die Universitäten sind voller kluger Köpfe, welche die einfachsten Zusammenhänge nicht mehr zu sehen vermögen! Die Abgänge haben den Kopf voller Theorien, die fast alle in der Praxis weit mehr langfristigen Schaden aufweisen, als den kurzfristigen Nutzen, dessen sie sich so lautstark brüsten! Gottes Urteil ist klar und deutlich:

 

*** Rbi8  Offenbarung 11:18 ***

Aber die Nationen wurden zornig, und dein eigener Zorn kam und die bestimmte Zeit für die Toten, um gerichtet zu werden [[(in der Auferweckung während des Millenniums „der Gerechten und Ungerechten“ zum Leben respektive zum Gericht durch Jesus (Apg 24:15))]], und den Lohn zu geben deinen Sklaven, den Propheten, und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und die zu verderben, die die Erde verderben.“

 

Da der Tod keinerlei Sünden tilgt, ist es in der Auferstehung, wo wir Rechenschaft vor dem gerechten Richter abzulegen haben. Jesus selbst erklärte:

 

(Johannes 5:26-30)  Denn so, wie der Vater Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn gewährt, Leben in sich selbst zu haben. 27 Und er hat ihm Gewalt gegeben, Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist. 28 Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören 29 und herauskommen werden, die, welche Gutes getan haben, zu einer Auferstehung des Lebens, die, welche Schlechtes getrieben haben, zu einer Auferstehung des Gerichts. 30 Ich kann gar nichts aus mir selbst tun; so, wie ich höre, richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen eigenen Willen, sondern den Willen dessen [zu tun], der mich gesandt hat.

 

Der Lohn des Paulus und der Lohn des Timotheus für ihr treues Benehmen ist kurz vor der Auszahlung! Sie werden Auferstehung und ewiges Leben ernten für ihre Loyalität und Gottergebenheit. Paulus wusste, dass sein Tod eine Erlösung aus diesem schmerzerfüllten System bedeutete. Diejenigen aber, die den Getreuen damals und die uns heute Drangsal bereiten werden ihren Lohn durch eigene Drangsal und ewige Abschneidung bestimmt erhalten!

 

*** Rbi8  2. Timotheus 4:6-8 ***

Denn schon werde ich wie ein Trankopfer ausgegossen, und die bestimmte Zeit für meine Erlösung steht [[(am Tag von Jesu erster Wiederkehr, zur „Frühauferstehung“ seiner „Braut“, der Apostel [B1])]] bevor. 7 Ich habe den vortrefflichen Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt. 8 Fortan ist mir die Krone der Gerechtigkeit aufbehalten, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag als Lohn geben wird, doch nicht nur mir, sondern auch all denen, die sein Offenbarwerden geliebt haben.

 

Mit gutem Recht erwähnt Paulus seine eigene Treue, seinen fortgesetzten Kampf keinen „Schiffbruch am Glauben“ zu erleiden, indem er sich fest an das Schriftwort klammert und zu dem, was Jesus in gelehrt hatte weder hinzufügte, noch veränderte, noch etwas wegliess! Die „Krone der Gerechtigkeit“ erhält er nach seiner „Frühauferstehung“, wenn er sich zusammen mit den übrigen elf Aposteln auf die „zwölf Throne“ als Richter setzen darf (Mat 19:28), die für die „Braut, die Frau des Lammes“ am Tag der „Hochzeit“ bereitet worden sind! (Off 19:7)

 

Alle aber, die das Offenbarwerden des über alle Autorität erhöhten Menschensohnes Jesus Christus mit Sehnsucht erwartet haben, sie werden jeder für sich seinen eigenen Lohn erhalten!

 

4.3.5.2          2.Ti 4:9-15:  Jene, die das gegenwärtige System der Dinge lieben

2.Ti 4:9-13:  Demas als Vorbild für all jene, die dieses System mehr lieben wie das Kommende

Paulus möchte den Timotheus vor seinem kurz bevorstehenden Tod noch einmal sehen, so wie ein gealterter Vater auf dem Totenbett seinen Söhnen die letzten Anweisungen zu geben sucht. Er bittet darum Markus mitzubringen, dessen Evangelium offenbar in Rom unter der Aufsicht des Paulus beendet wurde. Er erklärt, dass er ihm im Dienst nützlich sei und zeigt damit, dass der frühere Streit, als Markus ihn auf der 2.Missionsreise verliess, um nach Jerusalem zurückzukehren vergeben und vergessen war (Apg 15:36-39). Etwa ein halbes Jahr später aber erwähnt Petrus Markus an seiner Seite in Babylon. Ob Markus inzwischen zu Petrus dorthin gereist war, ohne dass Paulus davon Kenntnis hatte oder nach seinem Tod dorthin zu Petrus floh, wegen der Christenverfolgungen durch Nero nach dem Brand Roms, muss an dieser Stelle offen gelassen werden. Es scheint aber unwahrscheinlich, weil Petrus offenbar noch nichts vom Tod des Paulus weiss. Eine weitere Alternative wäre, dass Markus kurz vor dem Brand Roms bereits nach Babylon unterwegs war und so den Tod des Paulus nicht miterleben musste.

 

Auszug der Juden aus Babylon: Ein Rest verblieb, der von Petrus besucht wurde und von wo aus er den 1.Brief schrieb*** Rbi8  1. Petrus 5:13-14 ***

Es grüßt euch, die in Babylon ist [[(wo es eine grosse Judengemeinde gab, Nach kommen jener, die im Jahre 537 v.u.Z. nicht nach Judäa zurückgekehrt waren)]], eine Auserwählte wie [ihr], ebenso Markus, mein [[(geistiger)]] Sohn. 14 Grüßt einander mit einem Kuß der Liebe.

 

Paulus beweint im 2.Schreiben noch einen anderen Diener, den Demas, der ihn inzwischen verlassen hat. Die Versuchungen dieses Systems haben eine starke Anziehungskraft vor allem auf junge Menschen. Die Versprechungen nach sinnlicher Befriedigung sind gross! Andere seiner getreuen Hilfen hat Paulus zur Stärkung bestehender Versammlungen in verschiedene Teile des Reiches gesandt, sie sind ihm in der schweren Stunde nun fern. Dazu gehören Kreszens, Titus und Tychikus, die er namentlich erwähnt. Offenbar war Tychikus der Überbringer des 2.Briefes nach Ephesus zu Timotheus!

 

Allein der Arzt Lukas ist bei Paulus in Rom. Ob die Apostelgeschichte durch ihn einen Zusatz erhalten hat der verlorengegangen ist kann weder bestätigt noch verneint werden. Die Gründlichkeit mit der Lukas sein Evangelium und die Aufzeichnungen der Reisen des Paulus vorgenommen haben lassen diese Vermutung zu. Bei nahezu allen Theologen wird die 4.Missionsreise des Paulus unterschlagen, obwohl sie aufgrund der Briefe nahezu exakt rekonstruiert werden kann. Offenbar gibt es in diesen Schriften richtig zusammengefügt zu viel anklagendes Material gegen die christliche Lehre, wie sie nach dem Abfall des Hymenäus zur allgemeinen nun so genannten „apostolischen“ Lehre erhoben wurde, wie sehr sie dieser des Lukas auch widerspricht! 

 

*** Rbi8  2. Timotheus 4:9-13 ***

Tu dein Äußerstes, binnen kurzem zu mir zu kommen. 10 Denn Demas hat mich verlassen, weil er das gegenwärtige System der Dinge geliebt hat, und er ist nach Thessalonich gegangen, Kreszens nach Galatien, Titus nach Dalmatien. 11 Lukas allein ist bei mir. Nimm Markus und bring ihn mit dir, denn er ist mir für den Dienst nützlich. 12 Tychikus aber habe ich nach Ephesus weggesandt. 13 Wenn du kommst, so bring den Mantel [mit], den ich in Troas bei Karpus zurückgelassen habe, und die Buchrollen, besonders die Pergamente.

 

Ganz offensichtlich war einer der letzten gesicherten Punkte die Paulus nach seiner Wegfahrt von Philippi erreichte die Hafenstadt Troas. Dort hielt er sich offenbar bei einem Jünger namens Karpus auf. Da inzwischen der Frühling oder Sommer angebrochen war liess er dort den Mantel zurück, möglicherweise beabsichtigte er dort vor dem Winter zurück zu sein. Die Buchrollen und Pergamente brauchte er in Ephesus nicht, wohin er ja zu Timotheus unterwegs war. Da Paulus im Brief nichts über seine Gefangennahme schreibt muss Timotheus Zeuge davon gewesen sein.

2.Ti 4:14-5:  Die besondere Rolle des Kupferschmiedes Alexander im Zusammenhang mit dem Artemiskult

Auch lässt der Ausdruck über seinen Feind, den Alexander den Kupferschmied aus Ephesus, der Paulus viel Schaden zugefügt hatte darauf deuten, dass Timotheus als Paulus gefangen genommen wurde anwesend war und er daher nichts weiter über die Umstände seiner Gefangennahme zu berichten hatte.

 

Jener Kupferschmied hatte Jahre zuvor schon eine Rolle als Jude bei einem Aufstand im Theater von Ephesus gespielt: „Tatsache ist, daß einige dies und andere das schrien; denn die Versammlung war in Verwirrung, und die meisten von ihnen kannten den Grund nicht, weswegen man zusammengekommen war. Da brachten sie zusammen Alexander aus der Volksmenge heraus, da die Juden ihn vorschoben; und Alexander winkte mit der Hand und wollte vor dem Volk seine Verteidigungsrede halten. Als sie aber erkannten, daß er ein Jude war, schrien sie alle wie aus einem Mund etwa zwei Stunden lang: „Groß ist die Ạrtemis der Ẹpheser!“ (Apg 19:32-34)

 

Der Artemistempel von Ephesus gehörte zu den 7 Wundern der Antike*** Rbi8  2. Timotheus 4:14-15 ***

Alexander, der Kupferschmied, hat mir viel Schaden zugefügt — Jehova [[(der Herr (Jesus))]] wird ihm gemäß seinen Taten vergelten —, 15 und auch du, hüte dich vor ihm, denn er hat unseren Worten [[(als Glied oder gar Vorsteher der Versammlung Ephesus)]] in außerordentlichem Maße widerstanden.

 

Jehova hat Jesus das ganze Gericht übergeben. Jesus bestimmt somit wer, welche Strafe erhalten wird (Joh 3:19-21; 5:22, 23). Stets aber führt Jesus das aus, was er von Jehova hört (Joh 5:30). Gottes Rang soll damit nicht geschmälert und Jesu Stellung darf nicht unterbewertet werden!

 

Von allen Juden, die sich gegen Paulus erhoben hatten, war Alexander offenbar der schlimmste und aktivste Feind, der hinter sich die jüdische Synagoge und die Pharisäer und Priester Jerusalems vereinigte. Da er von Paulus gemäss dem 1.Brief an Timotheus zusammen mit Hymenäus aus der Versammlung geworfen wurde, musste er zuvor einen gewissen Glauben in Jesus gezeigt haben und getauft worden sein (1.Ti 1:18-20). Offenbar aber erlag er der Lehre des Hymenäus und ihres heidnischen Einflusses, was den Zustand der Toten anbetrifft. Sein Drang dem bisherigen Broterwerb in der Herstellung von kupfernen Artemistempeln und Andenken nachzugehen war, wie der des Silberschmieds Demetrius mit einem Hang zur Habsucht verbunden.

 

Auch der Einfluss der Juden der Synagoge von Ephesus war schon früh nach seinem Hinauswurf auf ihn erneut sehr stark gewesen. Offenbar war er reumütig in deren Kreis zurückgekehrt, nachdem ihm Paulus hart zurechtgewiesen hatte. Nun handelte er als „Antichrist“, der das Kommen Jesu „im Fleische“ nun ebenso leugnete, wie die übrigen der Juden. Der Glaube aber, die Toten seien auferstanden und im Himmel behielt er bei, was mit heidnischen Lehren im Zusammenhang mit der Artemisanbetung Hand in Hand ging. Johannes schrieb warnend am Ende des ersten Jahrhunderts:

 

*** Rbi8  2. Johannes 7 ***

Denn viele Betrüger sind in die Welt ausgegangen, Personen, die das Kommen Jesu Christi im Fleische nicht bekennen. Dies ist der Betrüger und der Antichrist.

 

Auch mag das Gerücht von ihm aus zu den Juden ausgegangen sein, „Paulus lehre Abfall vom GESETZ Mose“! Dieses Gerede war selbst bis zu den Aposteln nach Jerusalem gedrungen und beunruhigte die Tausenden von „Ebioniten“, die an Jesus als den Christus glaubten aber weiterhin in ganzer Treue am GESETZ festhielten.

 

Das geht daraus hervor, dass Alexander jene Gruppe der Juden zu verteidigen suchte, als die Gefährten des Paulus, Gajus und Aristarchus gegen Ende seines dreijährigen Aufenthaltes in Ephesus gefangen ins Amphitheater geschleppt wurden, als Teil und Höhepunkt des Aufstandes des Demetrius. Die Juden schoben Alexander im Theater vor, wo sich der Mob zur Verteidigung des Artemiskultes versammelt hatte. Offenbar sollte er sie verteidigen und Paulus und die Christen „des Weges“ der alleinigen Verantwortung für die Unruhen beschuldigen. Wahrscheinlich wussten viele der Anwesenden, dass Alexander sich inzwischen gegen die Christen gewandt hatte und erneut seiner Tätigkeit als Kupferschmied nachging. Lukas beschreibt die Szene deutlich in der Apostelgeschichte.

 

Die Göttin Artemis, Vorbild in Ephesus für den späteren MarienkultAnlass war, dass Christen erklärten, dass der Schöpfergott JHWH nicht in einem Tempel lebe und die Göttin Artemis keine Verehrung zu erweisen sei. Der Silberschmied Demetrius war der Anstifter der Unruhen gegen „den Weg“. Offenbar stand das ganze Gewerbe um die Artemis-Kultgegenstände unter dessen Kontrolle, eine gewichtige Einnahmequelle der Stadt Ephesus!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 19:23-28 ***

Um jene besondere Zeit entstand eine nicht geringe Störung wegen des WEGES. 24 Denn ein gewisser Mann namens Demetrius, ein Silberschmied, der Silberschreine der Artemis herstellte, verschaffte den Handwerkern einen nicht geringen Gewinn; 25 und er versammelte sie und diejenigen, die an solchen Dingen arbeiteten, und sprach: „Männer! Ihr wißt wohl, daß wir aus diesem Geschäft unseren Wohlstand haben. 26 Auch seht und hört ihr, wie dieser Paulus nicht nur in Ephesus, sondern nahezu in dem ganzen [Bezirk] Asien eine beträchtliche Menge Volks überredet und zu einer anderen Meinung umgestimmt hat, indem er sagt, das seien keine Götter, die mit Händen gemacht seien. 27 Überdies besteht nicht nur die Gefahr, daß diese unsere Beschäftigung in Verruf kommen wird, sondern auch, daß der Tempel der großen Göttin Artemis für nichts geachtet werde, und selbst ihre herrliche Größe, die von dem ganzen [Bezirk] Asien und der bewohnten Erde angebetet wird, steht im Begriff, herabgesetzt und zu nichts zu werden.“ 28 Als die Leute das hörten und voller Wut wurden, begannen sie zu schreien und zu sagen: „Groß ist die Artemis der Epheser!

 

An diesem Wohlstand der Stadt hatte auch der Kupferschmied Alexander seinen Anteil gehabt. Aufgrund seiner Taufe aber durfte er nicht weiter heidnische Kultgegenstände herstellen. Die Lehre des Hymenäus, dass die Toten im Himmel seien scheint ihm gelegen gekommen zu sein zu seinem früheren Handwerk und Gewinn zurückzukehren!

 

Die Ursache war, dass „Paulus nicht nur in Ephesus, sondern nahezu in dem ganzen [Bezirk] Asien eine beträchtliche Menge Volks überredet und zu einer anderen Meinung umgestimmt hat, indem er sagt, das seien keine Götter, die mit Händen gemacht seien.“ Er hatte damit den bestehenden Aberglauben von Menschen als das denunziert, was er wirklich ist. Mit Schwierigkeiten und Verfolgung muss jeder rechnen, der dasselbe tut wie Jesus und Paulus und irgendeine Sekte oder Religion und ihrer Führer und deren gottentfremdete Lehren antastet und damit auch deren Geldeinnahmequelle als Götzendienst erklärt. 

 

Jesus hatte dies an seinem eigenen Beispiel deutlich gezeigt, als er die jüdischen Sekten und deren Führer als Heuchler denunzierte, die in Wirklichkeit wegen ihrer Überlieferungen der Vorväter Gottes Wort und sein GESETZ ungültig machten! (Mat Kap. 23) Falsche Anbetung von Göttern war und ist bis heute mit gutem Geschäft verbunden, wie die christlichen Kirchen dies erneut beweisen! Ob Artemis oder die Jungfrau Maria verehrt und angebetet wird ändert dabei wenig! Wo sich Kirchenführer selbst einen Status von „Heiligkeit“ als „Apostel“, Propheten“ oder „Gesalbte“ umlegen, da fehlt auch dort bald die Anbetung ihrer Untergebenen nicht! Anbetung im Sinne ungebührliche Referenz und Unterordnung zu erweisen selbst da, wo eindeutig Gottes Gebote verletzt werden!

 

Das Amphitheater in Eühesus, wo Paulus gegen Löwen kämpfen musste und ein Tumult gegen die Juden von Alexander in einer Verteidigungsrede, die gegen "den Weg" gerichtet war*** Rbi8  Apostelgeschichte 19:29-34 ***

Da wurde die Stadt mit Verwirrung erfüllt, und sie stürmten einmütig ins Theater, wobei sie die Mazedonier Gajus und Aristarchus, Reisegefährten des Paulus, mitschleppten. 30 Paulus seinerseits war bereit, sich hinein, unter das Volk, zu begeben, aber die Jünger ließen es nicht zu. 31 Auch einige Mitglieder der Kommission für Festlichkeiten und Spiele, die ihm freundlich gesinnt waren, sandten zu ihm und ließen ihn bitten, sich nicht ins Theater hineinzuwagen. 32 Tatsache ist, daß einige dies und andere das schrien; denn die Versammlung war in Verwirrung, und die meisten von ihnen kannten den Grund nicht, weswegen man zusammengekommen war. 33 Da brachten sie zusammen Alexander aus der Volksmenge heraus, da die Juden ihn vorschoben; und Alexander winkte mit der Hand und wollte vor dem Volk seine Verteidigungsrede halten [[(zu Gunsten der Juden und gegen „den Weg“ gerichtet)]]. 34 Als sie aber erkannten, daß er ein Jude war, schrien sie alle wie aus einem Mund etwa zwei Stunden lang: „Groß ist die Artemis der Epheser!“

 

Da Christen als jüdische Sekte bezeichnet wurden, die sich gegen Götterverehrung wendeten, die Juden selbst aber diesen Dingen, was Götterverehrung angeht gegenüber tolerant blieben und nicht wie die Christen aktiv predigten schien es ihnen von Vorteil den Alexander vorzuschieben, der inzwischen ja wieder Teil der jüdischen Synagoge war. Es ging somit nicht um Verteidigung der Christen Gajus und Aristarchus, sondern viel eher um Abwenden von Schaden durch ebenso drohende Verfolgung der Juden wegen der offensichtlichen Intoleranz der Christen gegenüber jeder Form Götzendienst.  Zudem war Alexander als Kupferschmied und Produzent von Artemisschreinen hierin ein Verteidiger ihres Handwerks und eines gewichtigen städtischen Erwerbszweiges. Offenbar war Alexander zudem ein geübter Redner und Diplomat, worum die Juden ihn vorschoben.

 

4.3.5.3          2.Ti 4:16-22:  Rettung von Ungemach für das kommende Königreich

Der Anklage in Rom musste Paulus auf sich allein gestellt gegenübertreten. Seine näheren Getreuen, insbesondere die Versammlung in Rom hatten ihn offenbar im Stich gelassen. Sie gingen möglicherweise einer Auseinandersetzung mit den Autoritäten damit aus dem Weg, um nicht mit Paulus in denselben Topf der Anklage wegen Erhebung gegen die Staatsgewalt geworfen zu werden. Paulus bittet, dass Gott es jenen nicht anrechnen möge. Offenbar war seine erste Verteidigung genügend überzeugend gewesen, dass er nicht direkt den Löwen vorgeworfen wurde.

 

*** Rbi8  2. Timotheus 4:16-18 ***

Bei meiner ersten Verteidigung stand mir niemand zur Seite, sondern sie alle verließen mich dann — möge es ihnen nicht angerechnet werden —, 17 doch der Herr stand mir bei und flößte mir Kraft ein, damit durch mich die Verkündigung völlig durchgeführt werde und alle Nationen sie zu hören bekämen; und ich wurde aus dem Rachen des Löwen befreit. 18 Der Herr wird mich von jedem bösen Werk befreien und wird [mich] für sein himmlisches Königreich retten. Ihm sei die Herrlichkeit für immer und ewig. Amen.

 

Wie Jesus es vorhergesagt hatte, würde der Vater selbst durch seinen Geist bei der Verteidigung auftreten, die Worte in den Sinn legen. Paulus hatte ja zum Auftrag die gute Botschaft vor Könige zu tragen. Nun stand er vor dem Gericht des Cäsars und verteidigte die gute Botschaft, dass Jesus „Herr der Herren und König der Könige“ sei.

 

*** Rbi8  Matthäus 10:19-20 ***

Wenn man euch aber ausliefert, so macht euch keine Sorgen darüber, wie oder was ihr reden sollt; denn was ihr reden sollt, wird euch in jener Stunde gegeben werden; 20 denn die Redenden seid nicht nur ihr, sondern der Geist eures Vaters ist es, der durch euch redet.

 

Roms Kolossäum , wo viele Christen hingerichtet worden warenDie hohen Richter der Nationen hörten nun die Verkündigung! Paulus wusste, dass er für das kommende „Königreich Gottes  mit einer bereits vorherbestimmten Aufgabe auserwählt worden war, um mit Jesus zusammen das „Israel Gottes“, die künftigen Vorsteher der „zwölf Stämme Israels“ zu richten, wie Christus dies Petrus auf dessen Frage nach ihrer Belohnung hin belehrt hatte. Jene Vorsteher der „zwölf Stämme Israels“ sollen ihrerseits die künftigen Priesterkönige über alle Nationen, die „neuen Himmel“ sein, die kommende „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“!

 

*** Rbi8  Matthäus 19:27-28 ***

Da gab ihm Petrus zur Antwort: „Siehe! Wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns eigentlich zuteil werden? 28 Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.

 

Die „zwölf Stämme Israels“ werden in Offenbarung Kapitel 7 in den Versen 5-8 als je 12.000 Priesterkönige identifiziert, welche der ganzen Erde vorstehen werden. So wie es Gott Moses vorhergesagt hatte: „ ‚Und ihr, ihr werdet mir ein Königreich von Priestern und eine heilige Nation werden.‘ Dies sind die Worte, die du zu den Söhnen Israels sprechen sollst.“ (2.Mo 19:6) Petrus ergänzt an Christen gerichtet: „Ihr aber seid ‚ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, eine heilige Nation, ein Volk zum besonderen Besitz, damit ihr die Vorzüglichkeiten‘ dessen ‚weit und breit verkündet‘, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht berufen hat.“ (1.Pe 2:9)

 

Die „Befreiung“ von der Paulus spricht hat zwei Bedeutungen: Sollte er aus Roms Ketten wider Erwarten frei kommen, so bedeutete es weitere Predigttätigkeit. Er hatte ja Spanien (Rö 15:23, 24) als ein weiteres Missionsgebiet ausersehen! War das Urteil aber unabänderlich, wie er bereits den Eindruck im Brief erweckt, so war es eine Befreiung von den Ketten, der Haft und den Feinden! Paulus hatte die unerschütterliche Hoffnung auf Auferweckung in Kraft und in Herrlichkeit  am Tag, wo Jesus das „Königreich für Israel“ erneut inmitten der Feinde aufrichten wird, zu Beginn des „Tages des Herrn“! [B1]

 

Paulus zeigt in den abschliessenden Grussworten, dass er nach seiner Gefangennahme zuerst in Milet den kranken Trophimus zurücklassen musste, dann auf der Weiterfahrt blieb ein zweiter Begleiter, Erastus in Korinth zurück. Damit sind die wichtigsten Stationen der 4.Missionsreise alle markiert. Da Paulus insistiert, dass Timotheus vor dem Winter in Rom eintreffen soll muss der Brief Ende Sommer, Anfang Frühherbst von Rom durch Tychikus als Kurier weggegangen sein. Der Winterbeginn ist mit dem Monat Dezember gleichzusetzen. Die abschliessen Grussworte an Timotheus lauten:

 

*** Rbi8  2. Timotheus 4:19-22 ***

Richte meine Grüße Priska und Aquila und dem Hause des Onesiphorus aus.

20 Erastus blieb in Korinth, doch Trophimus ließ ich krank in Milet zurück. 21 Tu dein Äußerstes, vor dem Winter einzutreffen.

Eubulus sendet dir seine Grüße und [auch] Pudens und Linus und Claudia und alle Brüder.

22 Der Herr [sei] mit dem Geist, den du [bekundest]. Seine unverdiente Güte [sei] mit euch.

 

Die langjährigen treuen Freunde von Paulus, das Ehepaar Priska und Aquila waren zu jener Zeit wiederum in Ephesus. Paulus hatte sie auf der 2.Missionsreise in Korinth kennen und schätzen gelernt, wo er mit ihnen zusammen das Zeltmacherhandwerk ausgeübt hatte.

 

Eubulus, Pudens, Linus und Claudia sind namentlich erwähnte Glieder der Versammlung Rom.  Es wäre möglich, dass Linus den Vorsitz jener Versammlung innehatte, weil er in späteren Registern der Päpste als erster „Bischof“ von Rom erwähnt wird.

 

 

4.3.6           Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse aus dem 2.Brief an Timotheus

Das vorherrschende Thema beider Briefe sind die falschen Lehren des Hymenäus und Alexander

Das Verständnis des Inhaltes dieses 2.Briefes an Timotheus muss im Zusammenhang mit der Information im 1.Brief deutlich hervorgehoben werden. Das Thema um den Abfall des Hymenäus, Alexanders und Philetus bestimmen beide Briefe. Es geht um Befestigung des Timotheus in der von Paulus überlieferten Form der guten Botschaft und aller durch ihn als Grundlage der Versammlungen festgesetzten Normen!

 

Exakt dasselbe Thema, das die Versammlungen Asiens und die Versammlung der Stadt Ephesus damals interessieren musste, um nicht dem allgemeinen Trend hin zum Abfall zu folgen und vom geraden Weg abzukommen, dies sollte uns auch heute beschäftigen! Jeder einzelne Christ ist für seine eigene Rettung verantwortlich! Zu keiner Zeit haben die Worte des Paulus solch grosse Bedeutung gehabt wie in dieser Gerichtszeit des Endes dieses Systems! Für Paulus stand sein eigenes Gericht, sein Tod und die darauf zu erwartende Frühauferstehung zu Beginn des „Tages des Herrn“ bevor. Er tat bestimmt alles, um vor Gott „rein von jeder Anklage“ zu sein. Er musste in diesem Zustand unter besonderen Geist Gottes gestanden haben, um seinem treuen Begleiter die gewichtigsten Informationen übermitteln zu können. Die Worte im 2.Brief an die Korinther treffen somit besonders zu:

 

"Prüft immer wieder, ob ihr im Glauben seid"*** Rbi8  2. Korinther 13:5-6 ***

Prüft immer wieder, ob ihr im Glauben seid, bewährt euch immer wieder. Oder erkennt ihr nicht an, daß Jesus Christus in Gemeinschaft mit euch ist? Es sei denn, daß ihr unbewährt seid. 6 Ich hoffe wirklich, daß ihr erkennen werdet, daß wir nicht unbewährt sind.

 

Genauso wie Paulus und Timotheus müssen wir uns selbst als bewährt zeigen! Wir verbleiben nur in Gemeinschaft mit Jesus, wenn wir auf dessen Worte hören und seine Gebote halten! „An jenem Tag werdet ihr erkennen, daß ich in Gemeinschaft bin mit meinem Vater und ihr in Gemeinschaft seid mit mir und ich in Gemeinschaft bin mit euch.“ (Joh 14:20)

 

Als Aufseher, der im Auftrag des Paulus handelt obliegt es Timotheus die reine Lehre aufrecht zu erhalten und jede Form von Abtrünnigkeit samt der Wurzel auszureissen! Paulus hatte deutlich gewarnt, dass die Lehre, „die Auferstehung sei bereits geschehen“ todbringendes „Gangrän“ bedeutet, weil dadurch der Glaube an einen vorhergesagte Ablauf der Geschehnisse untergraben wird: Jesu Wiederkehr „im Fleisch“, das Erscheinen von „Spross“. Damit verbunden ist der Beginn der Wiederherstellung des Königreiches für Israel, die Frühauferstehung der Apostel [B1] und die Erstauferstehung der Auserwählten kurz nach Harmagedon [Bb; a1]. Denn wenn die Auferstehung bereits geschehen ist, so wie es einige lehren, dann muss auch Jesus bereits gekommen sein, da dies ja miteinander fest verwoben ist! Die Toten aber müssen aus den Gräbern kommen, was offensichtlich eine irdische Sache ist und noch in der Zukunft liegt! All dies zu sehen hängt davon ab, ob wir „die Stimme Jehovas hören werden“. Jede Stimme aber, welche denselben „Sauerteig der Lehre“ des Hymenäus verkündet muss zurückgewiesen werden! „Blinde Leiter“ die „Blinde führen“ fallen beide in dieselbe Grube! (Mat 15:14) Wir sollen den „Mann, dessen Name ‚Sproß‘ ist“ erwarten, nicht den „Engel Spross“ oder den „GOTT Spross“! Das muss heute, im Jahre 2009 gesehen noch in Zukunft liegen!

 

Nur "Spross" kann den letzten, den lebenden Tempel aufrichten *** Rbi8  Sacharja 6:12-15 ***

,Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesprochen hat: „Hier ist der Mann, dessen Name ‚Sproß‘ ist. Und von seiner eigenen Stelle aus wird er sprossen, und er wird gewiß den Tempel Jehovas bauen. 13 Und er selbst wird den Tempel Jehovas bauen, und er seinerseits wird Würde tragen; und er soll sich setzen und auf seinem Thron [[(des davidschen Königtums)]] herrschen, und er soll ein Priester auf seinem Thron werden, und es wird sich erweisen, daß der Rat des Friedens selbst zwischen ihnen beiden ist. 14 Und die prächtige Krone, sie wird schließlich Helem und Tobija und Jedaja und Hen, dem Sohn Zephanjas, zum Gedenken im Tempel Jehovas gehören. 15 Und die weit Entfernten werden kommen und tatsächlich am Tempel Jehovas bauen.“ Und ihr werdet erkennen müssen, daß mich Jehova der Heerscharen zu euch gesandt hat. Und es soll geschehen — wenn ihr auch wirklich auf die Stimme Jehovas, eures Gottes, hören werdet.‘ “

 

Sacharjas Worte wurden zur Zeit des zweiten Tempelbaus durch Serubbabel nach dem Exil geredet, um jenen Getreuen Juden Kraft einzuflössen ihr Werk zu vollenden. Jesus baut den geistigen Tempel, die „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ selbst auf! „Und ich sah keinen Tempel darin, denn Jehova Gott, der Allmächtige, ist ihr Tempel und das Lamm.“ (Off 21:22) Er wird als sichtbarer König selbst in diesem geistigen Tempel weilen und dort die Apostel, sein Kabinett und die Priesterkönige nach ihrer Auferstehung und Einweihung leiten! Die Priester, die zur Zeit Sacharjas besonders gewirkt haben, wie Helem, Tobija, Jedaja und Hen haben die feste Zusage Jehovas unter den Priesterkönigen zu weilen, die im „neuen Jerusalem“ weilen werden! Nach Rückkehr aus dem Exil baute z.B. Jedaja den Teil der Stadtmauer auf, der direkt vor seinem Hause lag (Ne 3:10; 11:10). Vom Gold jener Getreuen wurde ein Teil genommen, um die Krone des Hohepriesters zu machen (Sach 6:10, 11). Jedaja gehörte zu einem der 24 Priesterhäuser die David eingerichtet hatte (1.Chr 24:1, 6, 7). Wir unsererseits müssen ebenso mithelfen die geistigen „Steine“ der neuen Stadtmauer des kommenden Jerusalem bereitzustellen, unabhängig davon ob wir zu den „weit entfernten“ gehören oder in der heutigen Stadt Jerusalem sind.

Die klaren Aussagen des Paulus betreffend der Toten, der Auferstehung, dem Zeitpunkt der Aufrichtung von Gottes Königreich anerkennen

Ein klares Verständnis der früher von Paulus geäusserten Lehren, was die Toten betrifft, ist daher Voraussetzung, um das Thema des Hymenäus und seiner Abtrünnigkeit zu verstehen! Die Gefahr die davon ausgeht unterhöhlt den gesamten Glauben in Jesu Wiederkehr und der Aufrichtung von Gottes Königreich hier auf Erden, Jesu Königpriesterschaft als Mensch unter Menschen! Die ganze Christenheit ist darin heute gefangen und kann die einfache Wahrheit nicht wahrnehmen, dass das ursprüngliche Paradies irdisch war und das künftige ebenso irdisch sein wird!

 

Eva lässt sich von der Schlange verf+hren aber Adam schliesst sich ihr in der Übertretung anœAnstelle der Herrschaft der „Schlange“ und „ihres Samens“ soll nun „der Same der Frau“, Jesus mit seinen Aposteln und den Überlebenden und Auferweckten der 144.000 eine Regierung bilden, die „neuen Himmel“, welche alle Anforderungen und Normen Gottes erfüllt. Wo notwendig werden sie diese „feste Ordnung“ die Paulus lehrte  mit „eisernem Stab“ herbeiführen! Dazu ermahnte er bereits Timotheus in diesem, seinem letzten Brief.

 

*** Rbi8  Offenbarung 2:26-29 ***

Und dem, der siegt und meine Taten bis zum Ende hin bewahrt, will ich Gewalt über die Nationen geben, 27 und er wird die Menschen mit eisernem Stab hüten, so daß sie gleich Tongefäßen zerbrochen werden, ebenso wie ich von meinem Vater empfangen habe, 28 und ich will ihm den Morgenstern geben. 29 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt.‘

 

Das ist keine „Gewalt über die Nationen“ die von himmlischen Wesen ausgeübt wird, dazu hatte Jehova bereits genügend Engel, sondern von Brüdern unter Brüdern auf der Erde! Dazu sollte Jesu Vorbild dienen! Hierzu werden aber Engel erneut zusammen mit den Priesterkönigen wirken und Dinge vollbringen, die uns als Wunder erscheinen werden! Schon zu Beginn bei der Auswahl der Apostel sagte Jesus zu Nathanael:

 

*** Rbi8  Johannes 1:50-51 ***

Jesus gab ihm zur Antwort: „Weil ich dir sagte, daß ich dich unter dem Feigenbaum sah, glaubst du? Du wirst größere Dinge sehen als diese.“ 51 Er sprach ferner zu ihm: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel aufgetan und die Engel Gottes zum Menschensohn auf- und niedersteigen sehen.“

 

Diese Engel werden zum Menschensohn niedersteigen, wenn er erneut auf der Erde ist und das „Zelt Gottes bei den Menschen weilt“. Die Worte der Offenbarung kann auch nicht durch den irregeführten Glauben von 1,5 Milliarden Menschen der Namenchristenheit ungültig gemacht werden. Nachdem die „alten Himmel“ der heute Herrschenden in Harmagedon beseitigt wurden beginnen die „neuen Himmel“ ihre Herrschaft über die Erde unter Gottes eigener Schirmherrschaft über diese „neue Erde“! Gottes Königreich herrscht! Das heute so aufgewühlte Menschenmeer vergeht in Harmagedon. Die Worte Jehovas „sind zuverlässig  und wahr

 

*** Rbi8  Offenbarung 21:1-8 ***

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der frühere Himmel und die frühere Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr. 2 Ich sah auch die heilige Stadt, das Neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitgemacht wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. 3 Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. 4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der [[(adamische)]] Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“

5 Und der, der auf dem Thron saß, sprach: „Siehe! Ich mache alle Dinge neu.“ Auch sagt er: „Schreibe, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.“ 6 Und er sprach zu mir: „Sie sind geschehen! Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Wen dürstet, dem will ich kostenfrei vom Quell des Wassers des Lebens geben. 7 Wer siegt, wird diese Dinge erben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein. 8 Was aber die Feiglinge und die Ungläubigen und die betrifft, die zufolge ihrer Unsauberkeit abscheulich sind, und Mörder und Hurer und solche, die Spiritismus ausüben, und Götzendiener und alle Lügner, ihr Teil wird in dem See sein, der mit Feuer und Schwefel brennt. Das bedeutet den zweiten Tod.“

 

Die ganze verwirrende Lehre des Hymenäus wird mit den Worten widerlegt, die Johannes vernimmt: „... ich hörte eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.“ Diese Völker sind die „grosse Volksmenge aus allen Nationen“ die Jesus am Gerichtstag als seine „Schafe“ kennzeichnet und auf seine rechte Seite stellt [B2] und die aus Harmagedons Endschlacht mit Leben hervorgehen, weil sie das Zeichen des Christus und nicht das Kennzeichen des „wilden Tieres“ tragen! Diese waren keine Feiglinge, die im Status Quo verweilten, sondern handelten ein jeder für sich, als sie die Irreführung seitens ihrer früheren blinden Hirten zu erkennen vermochten!

 

Ende aller Regierungen, Macht und Autorität dieses Systems?
 

Das alles kann nicht in den dritten Himmel Jehovas verlegt werden, sondern ist deutlich als irdisches Geschehen beschrieben, auch dann, wenn gewisse Dialogszenen im Himmel gesprochen sind! Wir sollten klares Unterscheidungsvermögen an den Tag legen, das leider vielen Menschen mit Glauben in religiöse Lehren abhandengekommen ist, weil ihr Blick verschleiert bleibt!

 

*** Rbi8  Offenbarung 7:9-17 ***

Nach diesen Dingen sah ich, und siehe, eine große Volksmenge, die kein Mensch zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Zungen stand vor dem Thron und vor dem Lamm, in weiße lange Gewänder gehüllt, und Palmzweige waren in ihren Händen. 10 Und sie rufen fortwährend mit lauter Stimme, indem sie sagen: „Die Rettung [verdanken wir] unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm.

11 Und alle Engel standen rings um den Thron und die Ältesten und die vier lebenden Geschöpfe, und sie fielen vor dem Thron auf ihr Angesicht und beteten Gott an, 12 indem sie sprachen: „Amen! Der Segen und die Herrlichkeit und die Weisheit und die Danksagung und die Ehre und die Macht und die Stärke [seien] unserem Gott für immer und ewig. Amen.“

13 Und einer der Ältesten ergriff das Wort und sprach zu mir: „Wer sind diese, die in die weißen langen Gewänder gehüllt sind, und woher sind sie gekommen? 14 Da sagte ich sogleich zu ihm: „Mein Herr, du weißt es.“ Und er sprach zu mir: „Das sind die, die aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre langen Gewänder gewaschen und sie im Blut des Lammes weiß gemacht. 15 Darum sind sie vor dem Thron Gottes; und Tag und Nacht bringen sie ihm in seinem Tempel heiligen Dienst dar; und der, der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt über sie ausbreiten. 16 Sie werden nicht mehr hungern und auch nicht mehr dürsten, noch wird die Sonne auf sie niederbrennen, noch irgendeine sengende Hitze, 17 weil das Lamm, das inmitten des Thrones ist, sie hüten und sie zu Wasserquellen des Lebens leiten wird. Und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen.“

 

Das „Zelt Gottes“ bedeutet seine Vorkehrungen des Dienstes und der Unterweisung. Darin haben all jene Zutritt, die Gott zu seiner künftigen Verwaltung der Erde als Priesterkönige beruft!

Die Toten werden die Stimme Jesu in den Gedächtnisgrüften hören

Johannes spricht von der kommenden Stunde, wo die Toten die Stimme Jesus vernehmen werden. Das heisst, dass sie erneut am Leben sein müssen! Die geistig „Toten“ mussten die Stimme Jesus schon damals hören, die physisch Toten aber werden diese Stimme beim Wiederkommen Jesu, im Zusammenhang mit der „letzten Posaune“ oder „siebten Trompete“ und während des tausendjährigen Gerichtstages hören!

 

"Die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme des Sohnes Gottes hören"*** Rbi8  Johannes 5:25-29 ***

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Die Stunde kommt, und sie ist jetzt, in der die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und die darauf geachtet haben, werden leben. 26 Denn so, wie der Vater Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn gewährt, Leben in sich selbst zu haben. 27 Und er hat ihm Gewalt gegeben, Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist. 28 Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören 29 und herauskommen werden, die, welche Gutes getan haben, zu einer Auferstehung des Lebens, die, welche Schlechtes getrieben haben, zu einer Auferstehung des Gerichts.

 

Auch wenn die von heidnischem Glauben beeinflusste Behauptung des Hymenäus, „die Toten seien bereits auferstanden“ Jesu Worte zunichte zu machen versuchen, so werden sich doch mit Bestimmtheit Jesu Worte erfüllen: „Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören“. Tote, die bisher in den Gedächtnisgrüften sind  können weder hören, noch sehen, noch fühlen, sondern schlafen im Tode! (Pr 9:5, 10) Die Seele die sündigt sie stirbt, erklärte Hesekiel Gottes eigene Worte (Hes 18:4). Alle haben wir gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes! (Rö 3:21-24)

 

Das Gericht für die Toten findet somit erst nach der Auferweckung statt, wo jeder erneut den Menschensohn „hört“ und nun das als Lohn erhält, was ihm gebührt! Die Gerechten aber, die Harmagedon überleben kommen gar nicht erst in ein Gericht, sondern gehen direkt in das ewige Leben ein! Dieses Versprechen Jesu wird sich bestimmt erfüllen!

 

*** Rbi8  Johannes 5:24 ***

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer auf mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben, und er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem [[(geistigen)]] Tod zum Leben hinübergegangen.

 

Der ungläubige Thomas soll Jesu "Fleisch", seine Wundmahle betasten, um zu GlaubenPaulus hatte im Brief an die Korinther viele dieser Zusammenhänge im Detail beschrieben, welche aber die in der Schrift Unbewanderten verdrehen und entstellt haben, wie sie dies ja auch mit den übrigen Schriften tun, damit jene mit ihren abtrünnigen Lehren scheinbar im Einklang stehen. Die Auferstehung Jesu „im Fleische“ ist unleugbare Tatsache, die Lukas im letzten Kapitel mit aller Deutlichkeit beschreibt (Lu 24:36-43). Wenn die Toten bereits im Himmel auferstanden sind, so gibt es auch keine Auferstehung auf der Erde, das wäre ja ein Widersinn, eine Bestrafung, wenn das Leben im Himmel doch höher einzustufen ist als auf der Erde!

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:12-19 ***

Wenn nun von Christus gepredigt wird, daß er von den Toten auferweckt worden ist, wie kommt es, daß einige unter euch sagen, es gebe keine Auferstehung der Toten? 13 Wenn es wirklich keine Auferstehung der Toten gibt, dann ist auch Christus nicht auferweckt worden. 14 Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist unser Predigen bestimmt vergeblich, und unser Glaube ist vergeblich. 15 Überdies werden wir auch als falsche Zeugen Gottes erfunden, weil wir Zeugnis gegen Gott abgelegt haben, daß er den Christus auferweckte, den er aber nicht auferweckte, wenn die Toten wirklich nicht auferweckt werden. 16 Denn wenn die Toten nicht auferweckt werden, dann ist auch Christus nicht auferweckt worden. 17 Ist ferner Christus nicht auferweckt worden, so ist euer Glaube nutzlos; ihr seid noch in euren Sünden. 18 In der Tat, auch die, die in Gemeinschaft mit Christus [im Tod] entschlafen sind, sind verloren. 19 Wenn wir nur in diesem Leben auf Christus gehofft haben, sind wir die bemitleidenswertesten aller Menschen.

 

Jesu Auferstehung „im Fleische“ zu leugnen hat mit den „Antichristen“ zu tun! Genau dasselbe sagt Johannes über das Wiederkommen des Christus, die das leugnen, wie Hymenäus (1.Joh 4:2, 3). Sie sind somit „falsche Zeugen Gottes“ oder mit anderen Worten und demselben Sinn gesagt „falsche Zeugen Jehovas“, welche das verneinen, was die Apostel deutlich bejahen! „Überdies werden wir auch als falsche Zeugen Gottes erfunden, weil wir Zeugnis gegen Gott abgelegt haben, daß er den Christus auferweckte, den er aber nicht auferweckte, wenn die Toten wirklich nicht auferweckt werden.“ Jesus Auferweckung ist ja gerade die Bestätigung Gottes, dass Jesus ohne Sünde war und durch sein Opfer unsere Sünden wegzunehmen vermag!

 

*** Rbi8  1. Johannes 4:2-3 ***

Daran erkennt ihr die inspirierte Äußerung von Gott: Jede inspirierte Äußerung, die Jesus Christus als im Fleische gekommen bekennt, stammt von Gott, 3 doch jede inspirierte Äußerung, die Jesus nicht bekennt, stammt nicht von Gott. Und dies ist die [inspirierte Äußerung] des Antichristen, von dem ihr gehört habt, daß er komme, und er ist schon in der Welt.

 

Gemäss der Glaubensgruppe der Zeugen Jehovas kehrte Jesus am 2. Oktober 1914 nur „im Geiste“ zurück, um das Königreich aufzurichten. Allerdings kam das von den damaligen Bibelforschern erwartete Ereignis nicht: Der Umwandlung in Geistwesen und die Hinwegnahme in den Himmel „in einem, Nu“, um dort mit den Toten vereint zu werden, die bereits himmlische Auferstehung hatten! Das war eine neue Art der Mischung von den Lehren des Hymenäus, nur mit zeitlicher Verschiebung. Warum geschah das erwartete Ereignis nicht? Weil es ebenso wie die katholische Lehre auf den irrigen, mystisch-platonischen Ansichten des Hymenäus aufbaut! Paulus bestätigt doch zweifelsfrei, dass „[die] Auferstehung der Toten durch einen Menschen“ und nicht durch den „Geist“ Jesus oder gar den „Gott Jesus“ erfolgen muss!

 

Jesus ist auferstanden! Der Erstling der Toten mit ewigem Leben!*** Rbi8  1. Korinther 15:20-24 ***

Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden, der Erstling derer, die [im Tod] entschlafen sind. 21 Denn da [der] Tod durch einen Menschen [gekommen] ist, kommt auch [die] Auferstehung der Toten durch einen Menschen. 22 Denn so, wie in Adam alle sterben, so werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden. 23 Jeder aber in seinem eigenen Rang: Christus, der Erstling, danach die, die dem Christus angehören, während seiner Gegenwart [[(bei seiner Wiederkunft; Ankunft)]]. 24 Als nächstes das Ende [[(der von Daniel vorhergesagten Frist von 1335 Tagen [C4])]], wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht [[(am Tag Harmagedons [B3])]] zunichte gemacht hat.

 

Darum spricht Paulus von Jesus als dem „letzten Adam“, als Mensch, der als Lebengeber oder Vater all derer handeln wird, denen er Leben zu geben wünscht, weil jene zuvor schon im Einklang mit Gottes Willen und Gebot handelten! Das ist zudem an eine Rangstufe und zeitliche Abfolge geknüpft, wobei die Apostel als erste nach dem Christus im Rang folgen! Sie haben dem, Christus von Beginn an angehört und sind nun erneut von Beginn an bei der „Wiederherstellung des Königreiches für Israel“ gegenwärtig aufgrund ihrer Frühauferstehung! (gr.: exanástasin)(Phi 3:11, 20, 21 s.FN NWÜ)

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:51-57 ***

Seht, ich sage euch ein heiliges Geheimnis: Wir werden nicht alle [im Tod] entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, 52 in einem Nu, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden. 53 Denn das, was verweslich ist, muß Unverweslichkeit anziehen, und das, was sterblich ist, muß Unsterblichkeit anziehen. 54 Wenn aber [dieses Verwesliche Unverweslichkeit anzieht und] dieses Sterbliche Unsterblichkeit anzieht, dann wird sich das Wort erfüllen, das geschrieben steht: „Der [[(adamische)]] Tod ist für immer verschlungen.“ 55 Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? 56 Der Stachel, der den Tod verursacht, ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber ist das GESETZ [[(der „Fluch des GESETZES“)]]. 57 Gott aber sei Dank, denn er gibt uns den Sieg durch unseren Herrn Jesus Christus!

 

Menschen ererbten von Adam Verweslichkeit und Sterblichkeit. Der „letzte Adam“ wird uns an seinem „Bild“, an seiner unsterblichen Genstruktur Anteil haben lassen, ähnlich wie der menschliche Vater diese auf seine Kinder überträgt! Wir werden wahre Söhne des Christus sein, wenn wir wie er es und vorgemacht hat ausharren! Der „Stachel des Todes,“ die Sünde, die Sterblichkeit zur Folge hatte wurde durch Jesus besiegt und wird im Millennium beseitigt! Das GESETZ war, ist und bleibt Massstab, was Gott als Sünde definiert und was Tod zur Folge hat! Darum sagt Jesus, dass in diesem und im kommenden System die willentliche „Sünde wider den heiligen Geist“ keine Vergebung findet. Gottes Gebote sind „heiliger Geist“! Adam und Eva sündigten wider heiligen Geist!

 

Die unverzeihliche Sünde: Die Sünde wider den heiligen Geist*** Rbi8  Matthäus 12:31-32 ***

Deswegen sage ich euch: Jede Art von Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden, aber die Lästerung gegen den Geist wird nicht vergeben werden. 32 Zum Beispiel, wer irgendein Wort gegen den Menschensohn redet, dem wird vergeben werden; wer immer aber gegen den heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben werden, nein, weder in diesem System der Dinge noch in dem kommenden.

 

Das Geschehen der Wiederkunft unseres Herrn und sein Offenbarwerden „jedem Auge“ sichtbar ist an die Zeitspanne der „letzte Posaune“ geknüpft. Aus der Offenbarung wissen wir, dass es sieben Trompetenstösse oder eben sieben Posaunen gibt! Kein Zweifel herrscht daran, wo die siebte Trompete beginnt und auch wann sie zu blasen aufhört:

 

*** Rbi8  Offenbarung 11:14-15 ***

Das zweite Wehe ist vorbei. Siehe! Das dritte Wehe kommt eilends.

15 Und der siebte Engel blies seine Trompete. Und es geschahen laute Stimmen im Himmel, die sprachen: „Das Königreich der Welt ist das Königreich unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird für immer und ewig als König regieren.“

 

Der Anfang ist somit eindeutig definiert. Das Ende hat mit der Übergabe des aufgerichteten und vollkommen gereinigten Königreiches zu tun. „Als nächstes das Ende, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat.“ Erst damit ist die Wiederherstellung des „Königreiches für Israel“ unter Jehovas Herrschaft vollkommen wiederhergestellt!

Warnung vor den „Ungelehrten und Unbefestigten“ welche die Lehren des Paulus verdrehen

Wer sich die Mühe nimmt die Grafik über den Ablauf der Endzeit aufgrund der Prophezeiungen zu überprüfen erkennt bald, dass diese mit der vorgegebenen biblischen Logik im Einklang ist! Wie weit die Zeitzeichen die wir dort aufgrund von Beobachtung des Geschehens zuordneten stimmen, das bleibt offen. Da das letzte Zeichen mit Harmagedons Endschlacht nicht eingetroffen ist, so erklärt dies, dass die übrigen als verfrüht eingereiht wurden, in diesem Sinne als ungültig! Die Logik bleibt, der gesamte Block oder auch nur der letzte Teil der sieben Jahre steht mit anderen Signalen in Verbindung.

 

Logik im Ablauf der Detailereignisse während dem "Tag des Herrn"

 

Das bedeutet aber nur, dass unsere Aufmerksamkeit nun umso mehr gestärkt ist, denn Gottes Wort wird sich bestimmt erfüllen, auch dann, wenn wir als suchende Menschen gewissem Irrtum oder Voreiligkeit unterliegen! Wir wollen nicht schlafend angetroffen werden, sondern weit eher uns irren und zu früh Jesus Wiederkommen erwarten als zu spät! Diese Erwartung seiner Wiederkehr aber hält uns wachsam und lässt uns das Zeitgeschehen aufmerksam analysieren!

 

Petrus warnt vor jenen, welche die Schriften so auslegen, dass sie auf ihre verfälschte Lehrmeinung hin passen. Wir aber möchten „fleckenlos und makellos und in Frieden“ gefunden werden! Das können wir, wenn wir wie Timotheus aufmerksam und tätig bleiben! Petrus ermahnt dazu im 2.Brief:

 

Hst unser Messias das "GESETZ erfüllt" um es abzuschaffen... *** Rbi8  2. Petrus 3:14-16 ***

Deshalb, Geliebte, da ihr diese Dinge erwartet, tut euer Äußerstes, um schließlich von ihm fleckenlos und makellos und in Frieden erfunden zu werden. 15 Betrachtet ferner die Geduld unseres Herrn als Rettung, so wie euch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit ebenfalls schrieb, 16 indem er von diesen Dingen redete, wie er das auch in all [seinen] Briefen tut. Darin sind jedoch einige Dinge schwer zu verstehen, die die Ungelehrten und Unbefestigten verdrehen, wie [sie es] auch, zu ihrer eigenen Vernichtung, mit den übrigen Schriften [tun].

 

Unser ganzes von Herzen ehrlich gesinntes Bestreben liegt weiterhin darin, alle Worte des Paulus im Einklang mit den übrigen Schriften zu verstehen! Alles bildet zusammen ein harmonisches Gesamtbild, das sich in seinen einzelnen Teilen nirgends wirklich widerspricht und in Harmonie mit den Aussagen Jesu und den Propheten steht!

 

Die Lehre einer „himmlischen Auferstehung“ kann niemals anhand der Schrift wirklich begründet werden! Das geht nur anhand der Lehre des Hymenäus! Nur ein Verständnis der beiden Briefe des Paulus an Timotheus konnte diese Irrlehre an den Tag bringen, welche über die Verkettung Hymenäus – Nikolaus-Sekte – Katholische Kirche – Protestanten und Evangelikale bis in unsere Tage wie „Gangrän“ gewirkt hat! Die Zeit, wo Gott über solchen Irrtum hinweg geschaut zu haben scheint ist bestimmt verkürzt! Petrus warnt vor einer Vernichtung all derer, welche die Aussagen der Schriften verdrehen!

 

Suchen wir doch mit offenem Herzen nach Wahrheit, statt uns von Religionen für ihre abtrünnigen Lehren vereinnahmen zu lassen, die doch alle auf hohlen Versprechungen himmlischen Lohnes aufgebaut sind! Wer dagegen an den „neuen Himmeln“ Anteil haben möchte, um die „neue Erde“ mit Liebe aber auch mit „eisernem Stab“ mit Jesus und den Aposteln zusammen zu verwalten, im Sinne von wahrer Gerechtigkeit und unverfälschter Wahrheit zum Durchbruch zu verhelfen erzeigt folgende Eigenschaft: In „ihrem Mund wurde keine Unwahrheit gefunden, sie sind ohne Makel“.

 

*** Rbi8  Offenbarung 14:4-5 ***

Diese sind es, die sich nicht mit Frauen befleckt haben; in der Tat, sie sind jungfräulich. Diese sind es, die dem Lamm beständig folgen, ungeachtet wohin es geht. Diese wurden als Erstlinge aus den Menschen für Gott und für das Lamm erkauft, 5 und in ihrem Mund wurde keine Unwahrheit gefunden; sie sind ohne Makel.

 

Möge Jehova uns durch Jesus unseren Herrn helfen die ganze Wahrheit zu erkennen und das auszuführen, was Paulus dem Timotheus in seinen beiden Briefen ans Herzen legt.

 

 

Home ¦ Eingang ¦ Erkenntnis ¦ Was tun? ¦ Portrait ¦ Bestellung ¦ Mail ¦ Forum ¦ Links ¦ Copyright

 

© 2004-2018 DER WEG, Urs Martin Schmid, Bariloche, AR  www.harmagedon.com.ar  / All rights reserved / E-Mail: ms@bariloche.com.ar