Newsletter „DER WEG“ 10/7-3    Juli 2007

Neubearbeitung: 29.2.16

 

10.7.3   Lehrer der guten Botschaft: Die Folgen der Abschaffung der Prügelstrafe

 

2.Teil:  Gottes System abgestufter Strafen verstehen und kopieren

 

   Im 1.Teil dieser Artikelserie vom Juni 2007 mit dem Titel 7.6.3  Segen und Fluch als Führungsinstrument: Der Familienzerfall hat auch Auswirkungen auf das System unterschiedlicher Strafen! analysierten wir den heutigen Ist-Zustand von Gottes abgestuftem System verschiedener Strafen und was daraus in unserer modernen Welt geworden ist und wie sich heute die bitteren Früchte zu zeigen beginnen!

 

Die Hauptthemen lauteten:

 

   Wodurch fällt das optimale System für den Strafvollzug auf?

   Familienzerfall: Eines der grossen Übel unserer Zeit vom richtigen Standpunkt aus betrachtet

   Das heutige Scheidungsrecht in christlichen Ländern spottet förmlich Gottes Normen

   Gottes Vorbild anerkennen und Ihn als grössten Richter nachahmen!

   Heutiges Strafvollzugsystem, das seine faulen Früchte zeigt

   Gottes Richtlinien sind auch zu unserem Guten, was Strafe und Züchtigung betrifft!

 

      Es waren die Vorsteher des Volkes in Israel, die Leviten und die Priester deren Aufgabe es war das Volk über Gottes Rechtsmassstab zu belehren und Männer einzusetzen, die dem Recht Nachachtung verschaffen. Als jene ihrer Aufgabe nicht mehr nachkamen nahm das Unrecht bald überhand! Jesus verurteilte diesen Zustand erneut in seinen Tagen bereits zu Beginn seines Amtes in der Bergpredigt!

 

*** Rbi8  Matthäus 5:17-20 ***

Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Missbrauch von Körperstrafe   Wenn alles, was Gott im GESETZ festgelegt hat zu geschehen hat, so lohnt ein Blick darauf, auch dazu, was Er, der höchste Richter zur Prügelstrafe sagt: Wann, wie und durch wen sie zur Anwendung gelangen soll und wo ihre klaren Grenzen liegen!

 

   Das ist keine Einladung Gottes zur Gewalttätigkeit jener mit Machtbefugnis, sondern Sein Mittel spätere Gewalt frühzeitig zu verhindern! Das mag gegen die Konzepte prominenter heutiger Psychologen sein, die zum Teil vollkommene Gewaltlosigkeit gegenüber Kindern und Jugendlichen verlangen und damit der Disziplinlosigkeit Vorschub leisten!

 

Gefängnis und Waterboarding bedeutet Terror am Gefangenen   Dass der Staat Erwachsenen gegenüber aber auch öfters bei Jugendlichen die Prügel einsetzt, z.B. den Schlagstock wird uns beständig durch die Medien berichtet, wo Polizei und Gefängniswärter, wo Militär bis hin zu grausamster Tortur so alles anwenden, was ihnen in den Sinn kommt! Das Urteilsvermögen jener, die solches verteidigen aber darf mit Ruhe in Zweifel gezogen werden! Die Früchte zeigen, ob ein Baum gut oder faul ist!

 

   Ob Mann oder ob Frau, ob Ältester oder Priester, ob Richter oder König: Wer Gottes GESETZ nicht hält und nicht lehrt, der ist in Gottes Augen „Geringster“ und wird Gottes Königreich möglicherweise gar nicht erst sehen! Wir können nicht Diener dieses immer ungerechteren Systems sein, dessen Kennzeichen an Stirn und Hand tragen und gleichzeitig behaupten Jesus und Gott zu dienen! Jeder muss für sein Leben Entscheide treffen! Es lohnt daher zuerst Gottes und damit auch Jesu Konzept in dieser Beziehung genau zu betrachten! Entweder sind wir loyal zum System, seiner Politik, seinen Religionen oder wir sind es Gott JHWH gegenüber! Jakobus lehrt uns in seinem Brief eine gewichtige Lektion:

 

*** Rbi8  Jakobus 4:4 ***

Ihr Ehebrecherinnen, wißt ihr nicht, daß die Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer immer daher ein Freund der Welt sein will, stellt sich als ein Feind Gottes dar.

 

   Als Christen sind wir Gott „zur Ehe versprochen, sagt Paulus. Israel galt als Gottes „Ehefrau“ und sollte Ihm in allem getreulich dienen. Dasselbe gilt für das „geistige Israel“, getaufte Christen aus den Heiden, die wir in denselben Stamm aus „Spross“ eingepropft wurden! Jesus lehrte in der Bergpredigt, dass unsere Gerechtigkeit die der Herrscher in diesem System bei Weitem übertreffen muss! Wie wird dies der Fall sein, wenn uns keiner die Gerechtigkeit Gottes vorab belehrt?

 

*** Rbi8  Römer 10:14-15 ***

Doch wie werden sie den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie aber werden sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben? Wie aber werden sie hören, ohne daß jemand predigt? 15 Wie aber werden sie predigen, wenn sie nicht ausgesandt worden sind? So wie geschrieben steht: „Wie lieblich sind die Füße derer, die gute Botschaft guter Dinge verkünden!“

 

   Wie werden wir belehrt werden, wenn wir nicht zuerst bereit sind zu hören und uns selbst zu belehren? Dies fängt damit an, dass wir erneut beginnen täglich in den Schriften zu lesen und selbst nachzuforschen! Damit erst hören wir auf die wahren Ausgesandten Gottes, die sich zuvor schon bewährt hatten! Wer dies mit den Führern der Christenheit verwechselt, der täuscht sich gewaltig, da dort Wahrheit mit Lüge austauschbar ist! Paulus rät jedem von uns:

 

*** Rbi8  2. Korinther 13:5-6 ***

Prüft immer wieder, ob ihr im Glauben seid, bewährt euch immer wieder. Oder erkennt ihr nicht an, daß Jesus Christus in Gemeinschaft mit euch ist? Es sei denn, daß ihr unbewährt seid. 6 Ich hoffe wirklich, daß ihr erkennen werdet, daß wir nicht unbewährt sind.

 

   Christus aber ist nicht in Gemeinschaft solcher, die sich als unbewährt erweisen, weil sie Jesu Gebote wissentlich missachten oder sich weigern ihren Glauben anhand der Aussagen der ganzen Schrift zu prüfen!

 

Was ist Waterboarding   Gottes GESETZ sieht für jede Art von Übertretung eine Strafe vor und gewährt niemals Straffreiheit (2.Mo 34:6, 7), weil dies Einladung ist zu mehr Übertretung und zu Gewalt! Wenn die Anwendung des GESETZES nicht in der Familie beginnt und dort der von Gott bestimmte Richter, das Haupt der Familie für Recht und Ordnung sorgt, dann wird kein Staat und kein Gewaltherrscher die Ordnung später wieder herstellen können! Auch Tortur-Methoden wie u.a. Waterboarding ist nichts anderes als Staatsterror, die gegen jene angewendet werden, die der Staat und seine Diener als „Terroristen“ bezeichnen! Die Inquisition der allmächtigen Katholischen Kirche arbeitete schon zuvor mit ähnlichen Methoden und bestimmte in ungesetzlicher Anwendung des GESETZES, wer ein „Häretiker“ war und den grausamen Tod unter Tortur erleiden sollte und wer nicht!

 

   Satans Ratschlag seit Eden lautet: Wir sollen Gottes Recht uns Grenzen zu setzen in Frage stellen und missachten und ihm, dem Teufel als Haupt und als „Gott dieses Systems“ Gehorsam zollen (2.Kor 4:4).

 

   Er war es, der mit der Versuchung gegenüber Eva auftrat, behauptend, sie könne „sein wie Gott“, selbst bestimmend „was gut und was böse ist“! Heute lautet sein allgemein akzeptiertes Konzept, dass Frauen die Stellung als Haupt gleichberechtigt mit den Männern hätten und damit schuf er zwei Häupter, zwei Richter in der Familie und untergrub dadurch jede Anwendung von Gottes Rechtsmassstab! Gott aber ist ein eifersüchtiger Gott und lässt kein anderes Haupt neben sich gelten. Männer täten sehr wohl darin den Christus nachzuahmen, der wie Gott selbst neben sich keine „falschen Christusse“ duldet, so auch sollte der Mann seine Stellung als Haupt der Familie nicht abgeben! Das genau aber hatte Adam zu Beginn getan!

 

*** Rbi8  1. Korinther 11:3 ***

Ich will indes, daß ihr wißt, daß das Haupt jedes Mannes der Christus ist; das Haupt einer Frau aber ist der Mann; das Haupt des Christus aber ist Gott.

 

   Diese Worte des Paulus mögen viele heutige Frauen ohne böse Absicht, der Mehrheitsmeinung gehorchend als Machismo abzutun versuchen, Männer aber mögen gleichgültig verneinen, dass sie doch nichts an den neuen Gepflogenheiten der Frauenrechte verändern könnten. Beide aber können sich dem Gebot des Christus und damit Jehovas freiwillig in ihrem Leben und ihrer eigenen Ehe unterordnen und die Rolle die dies bedingt in gottgemässer Form ausüben! Sie sollten dabei aber beide bedenken, dass Paulus mit göttlicher Amtsgewalt unter Inspiration redet (Mat 19:28; Gal 1:1) und seine Worte dem Willen Gottes gemäss und in Übereinstimmung mit Jesu Gebot sind! Die gesamte Heilige Schrift kennt seit Gottes Urteil in Eden kein anderes Konzept!

 

*** Rbi8  1. Mose 3:16 ***

Zur Frau sagte er: „Ich werde die Mühsal deiner Schwangerschaft sehr mehren; mit Geburtsschmerzen wirst du Kinder hervorbringen, und dein tiefes Verlangen wird nach deinem Mann sein, und er wird über dich herrschen.“

 

   Dieses göttliche Urteil gibt dem Mann nicht das Recht nach freiem Gutdünken seine Frau auszunutzen oder gar zu unterdrücken, sondern er muss in genauer Erkenntnis seine Pflicht in Liebe gegenüber dem „schwächeren Gefäss“ durch „weise Herrschaft“ erfüllen!

 

   Ob ich mich nun aufgrund persönlicher Unterordnung unter Gottes Recht stelle und mich zu dessen Gunsten einsetze oder mich dagegen auflehne, dies wird am Gerichtstag Gottes bestimmt Einfluss auf das Urteil über mich ausüben! Im ersteren Fall trage ich zum Familienfrieden und damit zum Frieden in der Versammlung bei, im zweiten Fall aber untergrabe ich diesen!

 

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   Streit ohne Ende in den meisten Familien war und ist die Folge der Abschaffung des von Gott bestimmten „Hauptes“! Die am meisten darunter zu leiden haben sind schlussendlich Frauen und Kinder!

 

Mehr Staat, mehr Gewaltanwendung?   Ihr ganzes Schreien nach noch mehr Staat und noch mehr Richtern und Polizisten wird kein befriedigendes Resultat erbringen! Es gibt keine funktionierende Alternative zu dem, was Gott als GESETZ und als Seine richterliche Entscheidung definiert hat! Lernen wir es kennen, beachten wir die grossen Vorteile die es bringt: Sicherheit und Ruhe für alle!

 

   Der Vater hat das Recht und die Pflicht innerhalb seiner Familie für Ordnung zu sorgen! Er muss vorab darin vorangehen selbst das zu tun, was in Gottes Augen Recht ist und dann bleibt es seine Pflicht die anderen darin zu unterweisen! Er muss auch Gottes Strafbestimmungen kennen und bereit sein, sie in Gerechtigkeit anzuwenden! Kein öffentliches Schulsystem kann dies abnehmen! Was Moses in der Tiefebene Moab gegenüber Israel wiederholte gilt auch für heutige Väter! (vergl. 5.Mo 6:4-9)

 

*** Rbi8  5. Mose 6:1-3 ***

Dies nun ist das Gebot, die Bestimmungen und die richterlichen Entscheidungen, die Jehova, euer Gott, geboten hat, euch zu lehren, damit ihr sie in dem Land tut, in das ihr hinüberzieht, um es in Besitz zu nehmen, 2 damit du Jehova, deinen Gott, fürchtest, um alle seine Satzungen und seine Gebote zu halten, die ich dir gebiete, du und dein Sohn und dein Enkel, alle Tage deines Lebens, und damit sich deine Tage verlängern. 3 Und du sollst hören, o Israel, und darauf achten, [sie] zu tun, damit es dir gutgeht und damit ihr zu sehr vielen werdet, so wie Jehova, der Gott deiner Vorväter, dir hinsichtlich des Landes verheißen hat, das von Milch und Honig fließt.

 

   Gottes viertes Gebot gibt allen Männern die Pflicht auf sich jeden Sabbat in der „Synagoge“, der Christenversammlung zu vereinen, um selbst in der Anwendung der Gebote unterwiesen zu werden! Dies beginnt, wo „zwei oder drei“ sich im Namen Jesu vereinen! Dazu braucht es weder eine Kirche noch einen Pfarrer, sondern etwas Selbstinitiative! Die ersten Christenversammlungen waren alle ausschliesslich Hausgemeinschaften und hatten Gottes Segen! Viele gründete Paulus unter den Nationen und setzte vorab beschnittene Juden als Vorsteher ein, die den Prophezeiungen und den Aussagen der ersten Christen Glauben schenkten. In deren Haus fand auch die Zusammenkunft statt. Dieses Gebot Gottes betreffend des Sabbats wurde deutlich am Apostelkonzil im Jahre 49 u.Z. durch den Vorsitzenden Jakobus, den „Bruder des Herrn“ (Gal 1:19) in Jerusalem hervorgehoben!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 15:21 ***

Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen [[(gr. = Versammlungen)]] an jedem Sabbat vorgelesen wird.“

 

   Irgendeiner muss von Stadt zu Stadt“, von Quartier zu Quartier die Aufgabe des Belehrens übernehmen, indem er sich selbst vorab bildet! Dies wird von oben, von Seiten Gottes her verordnet und muss durch Eigeninitiative gesucht werden! Nur so formierten sich Christenversammlungen im ersten Jahrhundert! Paulus erklärt diesbezüglich:

 

*** Rbi8  1. Timotheus 3:1 ***

Dieses Wort ist zuverlässig. Wenn jemand nach dem Amt eines Aufsehers strebt, begehrt er vortreffliche Arbeit.

 

   Einer war es stets, der als erster dort, wo er war oder hingelangte, jeweils begann den Auftrag Jesu wahrzunehmen Jünger zu machen, sie zu taufen und zu unterweisen! Andere folgten dem Beispiel, so einfach ist dies und doch wird es so wenig gehalten! Jesu Auftrag an jeden von uns ist derselbe:

 

*** Rbi8  Matthäus 28:18-20 ***

Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden. 19 Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

 

   Wenn wir dem Auftrag gehorchen, so nehmen wir ihn an und führen ihn aus! Jesus wird damit unser Partner im selben Projekt! Wie „Inseln“ im Menschenmeer werden erneut echte Christenversammlungen entstehen, die das wahre Recht unter den Nationen erneut hoch halten!

 

Casseralazos in argentinischen Städten   Auf der anderen Seite existieren überall auf der Erde schlechte und korrupte Regierungen, die dem Schutz von privilegierten Minderheiten dienen. Sie zeigen die höchste Quote von staatlicher Gewaltanwendung gegen ihre eigene Bevölkerung, die ihrerseits aus Abwehr und Frustration entweder zur Lethargie oder zu immer grösserer Gewaltbereitschaft neigt! Proteste der Massen und Gewalt und Handlungsunfähigkeit muss somit frühzeitig vermieden werden. Die Liebe und die damit verbundenen Aktionen sind das Gegenmittel! Wo aber Liebe versagt, weil nicht darauf reagiert wird bleibt Gott schlussendlich nur der Weg über härtere Strafmassnahmen, weil die Regeln zum harmonischen Zusammenleben ja willentlich missachtet werden!

 

*** Rbi8  Psalm 107:11-14 ***

Denn sie hatten sich rebellisch benommen gegen die Reden Gottes;

Und den Rat des Höchsten hatten sie mißachtet.

12 So unterwarf er dann ihr Herz durch Ungemach;

Sie strauchelten, und da war niemand, der half.

13 Und in ihrer Not begannen sie, zu Jehova um Hilfe zu rufen;

Aus ihren Bedrängnissen rettete er sie immer wieder.

14 Er ging daran, sie aus der Finsternis und aus tiefem Schatten herauszuführen

Und sogar ihre Bande zu zerreißen.

 

Polizei als Freie, um ihre Schlagstöcke einzusetzen?   Wo diese Anwendung von zuträglichen Strafmassnahmen in der Familie von irgendeiner Seite her unterbunden wird, da ist schlimmeres Ungemach mit Bestimmtheit die Folge und der Staat kann dem später auch kaum mehr Herr werden! Es folgt zu oft eine Spirale der Gewalt, die nur durch Anwendung höherer Gerechtigkeit gebrochen werden kann. Nur indem von Grund auf in der Familie GESETZ und Ordnung gelehrt und durchgesetzt wird folgt eine grössere Gemeinschaft, wo dieselben Regeln funktionieren! Ja, dieser Lernprozess muss in der Familie beginnen und die wahre Christenversammlung hat darin eine herausragende Führungsrolle in der Bildung der Väter und Mütter und Belehrung der Kinder von Klein auf!

 

   Kann es sein, dass eine so simple Frage, wie die, nach den Folgen der Abschaffung der Prügelstrafe uns einer Lösung des Problems näherbringt? Hat die Prügelstrafe wirklich eine gewisse Berechtigung und in Gottes Planung gar einen absolut notwendigen Platz? Autorität ohne Gewaltmassnahmen gegen jene, die sich der Autorität entgegenstellen funktioniert nicht! Paulus redet von der einzigen und wahren, der legitimen „obrigkeitlichen Gewalt“, die von Gott kommt im „Königreich des Sohnes der Liebe, wenn er schreibt:

 

*** Rbi8  Römer 13:1-4 ***

Jede Seele sei den obrigkeitlichen Gewalten untertan, denn es gibt keine Gewalt außer durch Gott; die bestehenden Gewalten stehen in ihren relativen Stellungen als von Gott angeordnet. 2 Wer sich daher der Gewalt widersetzt, hat sich der Anordnung Gottes entgegengestellt; die, die sich ihr entgegengestellt haben, werden für sich ein Gericht empfangen. 3 Denn die Herrschenden sind nicht für die gute Tat ein Gegenstand der Furcht, sondern für die schlechte. Willst du also ohne Furcht vor der [obrigkeitlichen] Gewalt sein? Fahre fort, Gutes zu tun, und du wirst Lob von ihr haben; 4 denn sie ist Gottes Dienerin, dir zum Guten. Wenn du aber Schlechtes tust, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht ohne Zweck; denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Kundgabe des Zorns an dem, der Schlechtes treibt.

 

   Bestimmt bezeichnete Paulus nicht den heidnische-christlichen Staat als „Gottes Dienerin“, das wäre ja eine Perversion all dessen, was er sonst in seinen Briefen erklärt, wo er uns warnt mit jenen Bündnisse einzugehen oder uns jenen in ihrer Ungerechtigkeit gar anzuschliessen! Die Offenbarung zeigt klar, dass alle die dieses System und dessen Ungerechtigkeit über Gottes Rechtsordnung stellen Seine durch ihn bestimmten Vertreter in der wahren „obrigkeitlichen Gewalt“ missachten in der „Gehenna“, der ewigen Abschneidung der „Böcke“ enden.

 

Vögel gerufen, zum Abendessen am Tag Harmagedons   Das Schwert“ des Rechts und der Rache trägt Jesus und sein Urteil wird als das „Schwert aus seinem Munde“ bezeichnet (Off 19:11-16). Er ruft die „Vögel des Himmels“ zum „Abendessen Gottes“, um die „Fleischteile“ der Mächtigen am Tag der Urteilsvollstreckung aufzufressen!

 

   Die ganze Welt liegt in der Macht dessen, der böse ist“ sagt Johannes im 1.Brief und jener Welt sollte ein Christ bestimmt nicht ungebührlich untertan sein, sonst wäre er ja „Teil der Welt“, darum hasst uns die Welt, weil wir „kein Teil“ von ihr sind, erklärte Jesus deutlich! (Joh 15:17-19)

 

*** Rbi8  1. Johannes 5:18-21 ***

Wir wissen, daß jeder, der aus Gott geboren worden ist, nicht Sünde treibt, sondern der aus Gott Geborene wacht über ihn, und der Böse bemächtigt sich seiner nicht. 19 Wir wissen, daß wir von Gott stammen, aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist. 20 Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist, und er hat uns verstandesmäßig befähigt, den Wahrhaftigen zu erkennen. Und wir sind in Gemeinschaft mit dem Wahrhaftigen durch seinen Sohn Jesus Christus. Dies ist der wahre Gott und ewiges Leben. 21 Kindlein, hütet euch vor Götzen.

 

   Die „Welt“, der religiöse und politische Herrscher erheben sich über Gott und Sein GESETZ und sind daher „Götzen“!

 

   Wahre Ordnung und bleibende Sicherheit gründen auf den klaren Regeln Gottes des Zusammenlebens! Ohne Regeln und Gesetze kommen wir nicht aus und jene Gesetze von Menschen müssen gemäss ihrem tieferen Sinn, den Prinzipien und nicht nach dem Buchstaben angewendet werden, jenem Sinn, der in harmonischer Übereinstimmung mit Gottes GESETZ und Seinem Willen sind! Missachtung führt zur Strafe! Wir sollten wiederum lernen, was notwendige Disziplinarmassnahmen sind und welches Gewicht der Liebe, der Barmherzigkeit aber damit verbunden auch der Strafe zukommt! Das richtige Mittelmass erneut zu finden bringt uns Gottes Plan näher!

 

   Wir wollen den Ursachen und den Auswirkungen auf den Grund gehen und nehmen dabei kein Blatt vor den Mund, was einige Leser abstossen mag, die sich dadurch betroffen fühlen mögen! Der gottesfürchtige Betrachter aber lässt sich dadurch nicht abschrecken! Wahrheit mag unangenehme Seiten aufzeigen und gar schmerzhaft wirken! Wer darauf korrekt reagiert wird Frieden finden!

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

7.3............. Gottes System abgestufter Strafen verstehen und kopieren.. 7

7.3.1........... Ein abgestuftes System von Strafmassnahmen, von Verweis bis Todesstrafe. 7

7.3.1.1........ Gott hat ein System von unterschiedlichen Strafen vorgesehen. 7

7.3.1.2........ Strafen, die zu unserem Vorteil sind, zu unserem Frieden dienen. 9

7.3.1.3........ Gottes GESETZ bestimmt das Strafmass für gewisse Arten von Vergehen! 11

7.3.1.4........ Gewichtige Zusammenhänge erkennen, wer, wen zu welchem Zeitpunkt richten wird! 11

7.3.1.5........ Der „Tag des Gerichts“ [B2] und der darauf folgende Tag der "Hochzeit des Lammes" [B2e] und erst danach Harmagedons Urteilsvollstreckung [B3] 13

7.3.1.6........ Durch Ungerechte erteilte Schläge an Gerechte und Jesu eigene kommende Schläge gegen die Ungerechten. 14

7.3.1.7........ Prügel, die durch körperlichen Schmerz Züchtigung bedeuten: Bis zu 40 Streiche! 14

7.3.2........... Unwissenheit und Ignoranz schützen nicht vor kommender Strafe! 18

7.3.1.8........ Auch das "Neue Testament" zeigt Sünden, die unabdingbar die Todesstrafe nach sich ziehen! 18

7.3.1.9........ Auch fahrlässige Unerfahrenheit über Gottes Rechtsordnung stürzt uns in Vernichtung. 18

7.3.1.10....... Lebenslange Gefängnisstrafe oder Vollstreckung des Todesurteils?. 19

7.3.1.11....... Jesus plädiert weiterhin für Haft und Zwangsarbeit von Dieben! 20

7.3.1.12....... Aktive Nächstenliebe rettet uns am Gerichtstag der Endzeit! 21

7.3.1.13....... Der Versammlungsausstoss und das Gebot "Antichristen" nicht zu grüssen. 22

7.3.3........... Gottes Strafsystem fordert "unweigerliche Todesstrafe" für gewisse Vergehen: Ist dies wirklich unmenschlich oder dient es uns zum Schutz?. 24

7.3.1.14....... Die Vollstreckung der Todesstrafe in der Versammlung in diesem System bleibt auf Gottes Engel beschränkt! 24

7.3.1.15....... Vergehen, auf welche Gott die "unweigerliche Todesstrafe" verhängt hat 25

7.3.1.16....... Eine gewisse Sündenvergebung gibt es auch nach der Taufe durch Gottes Vorkehrung. 27

7.3.1.17....... Welche Sünden Jesus und die Apostel unter die vollkommene Abschneidung vom Volk zählen: Jene, die Gottes Königreich in Harmagedon nicht erreichen werden. 28

7.3.1.18....... Fehlende Nächstenliebe und Feigheit oder einer Lüge anzuhängen genügen, um am Gerichtstag Jesu Verurteilung zu erhalten! 29

7.3.1.19....... Auf Jesus und die Apostel hören und uns vor der Gefahr von Sünden bewahren, die „unbedingt“ den Tod nach sich ziehen. 30

Gottes Berg sich unerlaubter Weise zu nähern; Seine von Ihm gesetzte Hierarchie zu verletzen durch Amtsanmassung: 30

Verführung hin zu Götzendienst (Götzendiener); Bilderverehrung: 30

Gottesbeschimpfung; das Verunehren von Gottes Namen; wer auf Gott übles herabruft: 31

Mord aus Absicht, mit Hinterlist; das Schlagen der Eltern: 31

Übles auf Vater oder Mutter herabrufen, dem Totschlag gleichgesetzt: 33

Kindstötung (Abtreibung); dem "Molech" opfern: 34

Wer fortgesetzt zürnt und ein unaussprechliches Wort gegen den Nächsten redet (Schmäher): 34

Entführung: 35

Sabbatgebot missachten (vergl. Hebr. 10:24, 25): 35

Ehebruch durch Hurerei; Ehebruch zufolge Brechen des Ehegelübdes aus irgendwelchen Gründen ausser Hurerei: 37

Inzest: Verkehr mit nahen Verwandten und Päderastie: Verkehr mit Minderjährigen: 37

Homosexuelle Handlungen; Lesbianismus: 38

Sodomie (Geschlechtsverkehr mit Tieren): 39

Spiritismus; Verkehr mit Geistwesen; Vorhersage: 39

Diebstahl: 40

Sich zu vergreifen am Banngut Gottes: 40

7.3.1.20....... Weitere Gruppen, die Gott der Abschneidung vom Volk unterstellte. 41

Menschen auf denen der „Bann“ steht; dem „Fluch“ Unterstellte. 41

Urteile jener respektieren, die wahre „obrigkeitliche Gewalt“ von Gott her haben! 42

Jene die das „Kennzeichen des wilden Tieres“ an der Stirn oder Hand tragen. 42

Keine Ehebündnisse mit solchen, die Göttern dienen. 43

Kein Verfluchter soll in unser Haus aufgenommen werden! 44

Wucher, Habsucht als Form des Götzendienstes. 44

Lügner und Falschschwörende, Falschankläger, Vertragsbrüchige, Feiglinge und Ungläubige. 46

Plötzliche Vernichtung für die, welche dem Ruf „Frieden und Sicherheit“ folgen! 46

7.3.1.21....... Schlussfolgerung zur Ansicht Gottes zur Todesstrafe. 47

7.3.1.22....... Gerechtfertigter Vollzug der Todesstrafe gemäss göttlichem Gesetz durch die Nationen von Gott, Jesus und den Aposteln nicht verurteilt! Blut bleibt heilig! 48

7.3.1.23....... All jene die der Strafe entgangen sind und Anteilhaber am Unrecht sind erwartet „Gottes (tausendjähriger) Tag der Rache 50

7.3.4........... Straflosigkeit führt zur Zügellosigkeit und zum Verfall! 52

7.3.1.24....... Was ist die Folge von Straflosigkeit? Was geschieht mit Falschanklägern und falschen Zeugen?. 52

7.3.1.25....... Heutige Straffreiheit führt zur Höchststrafe in Harmagedon! 54

7.3.1.26....... Was bedeutet angemessen Strafen?. 56

7.3.1.27....... Im kommenden System gibt es Gerichte von Gott und auch weiterhin Strafmassnahmen bei Gesetzesübertretung. 57

7.3.5........... Straflosigkeit in diesem System führt nur zur Rache Gottes: "Ich will vergelten"! 59

7.3.1.28....... Die Strafe und Widergutmachung für Diebstahl verjähren auch beim Tod und in der Auferstehung nicht! Nächtliche Diebe können selbst straffrei getötet werden! 59

7.3.1.29....... Der Erpresser wird das Erpresste vielfach zurückerstatten müssen! 60

7.3.1.30....... Jede Strafe kennt eine Höchstgrenze! 61

7.3.1.31....... Wird beim Tod jedermann von seinen Sünden frei gesprochen? Eine weitverbreitete Lüge! 63

7.3.1.32....... Als Christen sollen wir uns in Barmherzigkeit üben! 64

7.3.1.33....... Die „unverdiente Güte“ Gottes richtig betrachten lernen und uns einen „Schatz im Himmel“ aufhäufen! 65

7.3.1.34....... Aus dem habgierigen Verhalten von Ananias und Sapphira eine Lehre ziehen! Jesus verteidigt die Rückzahlung auf erpressten Gewinn durch das Vier- oder Fünffache! 66

7.3.1.35....... Eine gewaltfreie Welt ohne Kriege steht kurz bevor! 67

7.3.6........... Gottes Form der Züchtigung und der Sühne als zu unseren Gunsten betrachten! 70

7.3.1.36....... Gottes Vorkehrungen zur Sündensühnung vollkommen ausschöpfen! 70

Seit Beginn in Eden besteht der Grundsatz, dass Vergehen gegen Gott Ihm unmittelbar eingestanden werden müssen! 70

Gottes GESETZ beachten, was Sündensühnung betrifft! 71

Jesu Vorkehrungen beachten, um Sünden unmittelbar vor Gott zu bereinigen. 72

Der jährliche Sühnetag verhindert das Aufhäufen von Sünde „bis zum Himmel“! 73

7.3.1.37....... Gott ist der gerechte Richter, der jedem das Mass zuteilt, das ihm gebührt! 74

7.3.1.38....... Gott bestimmte Engel, um gewisse Urteile und Strafmassnahmen zu vollstrecken. 76

7.3.1.39....... Richter und vorherbestimmte Männer verpflichtet Gottes Strafmass anzuwenden. 79

7.3.1.40....... Gott verschonte seinen eigenen Sohn nicht vor Züchtigung. 80

7.3.1.41....... Zucht ist zu unserem Vorteil, ihr zu entfliehen bringt nur Nachteile und schlussendlich Abschneidung vom Leben! 82

  

7.3               Gottes System abgestufter Strafen verstehen und kopieren

 

7.3.1           Ein abgestuftes System von Strafmassnahmen, von Verweis bis Todesstrafe

 

7.3.1.1          Gott hat ein System von unterschiedlichen Strafen vorgesehen

 

Leiter vom Tod hin zum LebenWir haben in der Einführung zu diesem Thema im 1.Teil der Artikelserie davon gesprochen, dass Gottes Strafsystem einer herabführenden Stufenleiter entspricht, die von leichten Ermahnungen über zunehmende Strafen bis hin zum Verlust des Lebens und gar des ewigen Lebens herunter reichen! Im GESETZ und innerhalb der Schrift werden vielerlei Strafen und Plagen aufgeführt, die durch Gott und durch Menschen über Sünder verhängt wurden. Jede Art von Strafe kann mit einer Sprosse der Leiter verglichen werden. Das Herausbrechen von Strossen hat gefährliche Folgen!

 

Jesus war nicht gekommen um das GESETZ und dessen Straffolgen abzuschaffen, sondern um sie zu erfüllen! Er trug für uns die "Striemen die uns gebührten" und nahm den Tod auf sich, den wir aufgrund von Gesetzesverletzungen verdient hatten und zufolge von Sünde uns unter "Fluch" gestellt hat! Nach seiner Auferstehung und Rückkehr in den Himmel durfte sich Jesus an Gottes rechte Seite setzen, um dort jenen Tag abzuwarten, wo Gott ihn erneut zur Erde sendet [B1]. Glauben in Christus als "Haupt", als Hohepriesterkönig und Richter aller Menschen zu haben muss sich durch Werke erweisen: "Ebenso ist der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selbst tot." (Jak 2:17)

 

(Johannes 3:18-21)  Wer nicht Glauben ausübt, ist schon gerichtet, weil er nicht Glauben an den Namen des einziggezeugten Sohnes Gottes ausgeübt hat. 19 Dies nun ist die Grundlage für das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, aber die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse. 20 Denn wer schlechte Dinge treibt, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht gerügt werden. 21 Wer aber das tut, was wahr ist, kommt zum Licht, damit seine Werke als solche offenbar gemacht werden, die in Harmonie mit Gott gewirkt worden sind.“

 

Wer schlechtes treibt fürchtet sich zu Recht vor den zu erwartenden Strafmassnahmen und flieht das Gericht!

 

Nun muss Jesus bei seiner Wiederkehr dieses Systems und während des Millenniums das Gericht an jenen vollziehen, die behaupten zu ihm zu gehören im Innern des Tempels, den Führern [B1] und etwas später auch an all seinen Feinden! [B2] Am Ende am Tag Harmagedons  folgt die Urteilsvollstreckung an den Lebenden [B3]. Jesaja zeigt was erneut in unseren Tagen geschieht, wenn der Richter innerhalb der Familie und jener der Versammlung sich weigern wahres Recht zu sprechen. Jesaja schreibt:

 

(Jesaja 59:4)  Da ist keiner, der in Gerechtigkeit ausruft, und überhaupt keiner ist zu Gericht gegangen in Treue. Man hat auf Unwirkliches vertraut und Nichtswürdiges geredet. Man hat Ungemach empfangen und Schädliches geboren.

 

Zu David sprach Gott im Voraus über den menschlichen Samen der aus seinen Lenden stammen würde, auf den kommenden Messias verweisend. Er wird künftig auf dem Throne Davids herrschen und diese Herrschaft wird kein Ende haben! Hierzu muss der Christus in leiblicher Gestalt zurückkehren. Beachten wir auch diesen Text der schon im 1.Artikel uns Antworten zu anderen Fragen gab, was dies für die künftige Regierung der Erde beinhaltet:

 

Jesus, himmlischer Priesterkönig bis zu seiner Wiederkehr*** Rbi8  2. Samuel 7:12-14 ***

Wenn deine [[(Davids)]] Tage voll werden und du dich zu deinen Vorvätern niederlegen wirst, dann werde ich bestimmt deinen Samen [[(den "Spross"; "Immanuel")]] nach dir erwecken, der aus deinem Innern kommen wird; und ich werde zweifellos sein Königtum festigen. 13 Er ist es, der meinem Namen ein Haus [[(den geistigen Tempel)]] bauen wird, und ich werde den Thron seines Königreiches gewiß bis auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]] festigen. 14 Ich selbst werde sein Vater werden, und er seinerseits wird mein Sohn werden. Wenn er [[(der Mesias, der Hohepriesterkönig im Millennium)]] unrecht tut, so will ich ihn mit der Menschenrute und mit den Schlägen der Söhne Adams zurechtweisen.

 

Das Königshaus mit Christus als Herrscher und der geistige künftige Tempel (die Versammlung), sie bilden im "Königreich des Sohnes seiner Liebe" eine Einheit! Nicht Staat und Kirche als getrennte, sich und Gott zuwider handelnde Machtpositionen. Es ist unter Jesus ein Priesterkönigtum, indem das Amt des Königs und das des Priesters miteinander in Amtsunion verbunden werden, da sich beide so oder so vollkommen an Gottes Regeln halten werden!

 

Selbst seinen "geliebten Sohn", den er erneut in die bewohnte Erde einführen wird (Heb 1:6) stellt Gott unter Androhung von Strafe, sollte er vom geraden Weg der Gerechtigkeit und Wahrheit abweichen! "Wenn er unrecht tut, so will ich ihn mit der Menschenrute und mit den Schlägen der Söhne Adams zurechtweisen." Das sollte bestimmt auch uns ermahnen selbst weder nach links noch nach rechts abzuweichen, wenn Gott nicht einmal seinen eigenen, geliebten Sohn von künftiger Strafe verschont! Da Jesus stets "in allem" Gottes Willen erfüllte wird dies bestimmt auch in Zukunft niemals notwendig werden!

 

Jesus seinerseits wird Gottes Massstab für Strafen auch seinen Aposteln und 144.000 Mitkönigen gegenüber in Gerechtigkeit anwenden! Das darf uns die Sicherheit geben, dass Amtsmissbrauch und Korruption wie sie heute bis zu obersten Stellen üblich sind künftig nicht mehr geben wird! Wo Ungerechtigkeit  aufkommt, da wird Christus bestimmt unmittelbar eingreifen, da Gott dies sofort erkennt!

 

Fehlurteile*** Rbi8  3. Mose 19:15 ***

Ihr sollt keine Ungerechtigkeit begehen im Gericht. Du sollst den Geringen nicht mit Parteilichkeit behandeln, und du sollst die Person eines Großen nicht bevorzugen. Mit Gerechtigkeit solltest du deinen Genossen richten.

 

Paulus stand in der schwierigen Situation als jüdischer Bürger und Sohn einer Jüdin keines der Gebote Gottes zu übertreten aber auch die Gesetze der Nation Rom, des Imperiums soweit zu respektieren, wie dadurch kein Gebot Gottes oder die Ausführung von Dessen Willen verletzt würde. Dies würde wie in seinem Falle zu "Betrübnissen" führen, weil die Gegner vielerlei falsche Anschuldigungen gegen Christen vorbringen, die ihrerseits versuchen der Gerechtigkeit Gottes nachzuleben! Auf diese Form des Leidens schaut Gott wohlgefällig, weil sie uns auch unter kritischer Situation ausharren lässt!

 

*** Rbi8  1. Petrus 2:19-20 ***

Denn wenn jemand wegen des Gewissens vor Gott unter Betrübnissen ausharrt und ungerechterweise leidet, so ist dies etwas Wohlgefälliges. 20 Denn welches Verdienst liegt darin, wenn ihr, sofern ihr sündigt und geschlagen werdet, ausharrt? Harrt ihr aber aus, wenn ihr Gutes tut und leidet, so ist dies bei Gott etwas Wohlgefälliges.

 

Wenn jemand aber Sünden begangen hat und dafür Schläge erhält, so widerspricht Petrus dem nicht, weil es eine Form der Gerechtigkeit und der Zuchtmassnahme darstellt Schläge zu erhalten für eigene Ungerechtigkeit und für Schmerzen, die wir anderen zugefügt haben! Paulus war zuvor als Saulus daran beteiligt die Urteile im Sanhedrin zu fällen und auszuführen. Er veranlasste, dass Christen ins Gefängnis geworfen wurden und öffentliche Auspeitschung erhielten, wie das GESETZ dies für gewisse Vergehen vorsieht.

 

Steinigung des StephanusPaulus selbst war beteiligt an der ungerechten, ungesetzlichen Verurteilung und der Ausführung der Todesstrafe an Stephanus, der gesteinigt wurde, wie Gottes GESETZ dies für schwere Vergehen vorsieht! Allerdings war Stephanus im Sinne von Gottes Geboten nicht schuldig, sondern hatte sich nur gegen das unbiblische Verbot des Sanhedrins vergangen, das von ihm forderte nicht weiter über den Christus zu reden und nicht weiter dessen Auferstehung von den Toten zu verkünden. Stephanus erachtete das Gebot des Christus als höher stehend wie das Verbot des Sanhedrins! Er klagte gar seine Richter öffentlich an, den gerechten Jesus ermordet zu haben, was der Wahrheit entsprach aber den tödlichen Hass derer einbrachte, die er öffentlich beschuldigt hatte!

 

Paulus bestätigt all dies einige Jahre später, als er nun selbst gefangen mit derselben Anklage belastet vor seinen Anklägern stand:

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 22:19-21 ***

Und ich sagte: ‚Herr, sie selbst wissen wohl, daß ich es war, der diejenigen, die an dich glauben, jeweils ins Gefängnis bringen und in einer Synagoge nach der anderen auspeitschen ließ; 20 und als das Blut deines Zeugen Stephanus vergossen wurde, stand ich selbst auch dabei und gab meine Zustimmung und bewachte die äußeren Kleider derer, die ihn umbrachten.‘ 21 Und dennoch sagte er [[(Jesus)]] zu mir: ‚Geh deines Weges, denn ich werde dich zu Nationen in die Ferne senden.‘ “

 

Jesus, als von Gott ernannter Richter hatte Paulus auserwählt und in der darauf folgenden Taufe von seiner Schuld freigewaschen! Nun war es seine Aufgabe die gute Botschaft bis hin zu Königen und zum Cäsar zu bringen. Dazu nutzte er auch die Gefangenschaft und später in Rom selbst auch seine Bewacher, die der Prätorianergarde angehörten und den Cäsar über die Lehren des Paulus informierten. Einige der Soldaten scheinen gar den Glauben an Christus angenommen zu haben!

 

Paulus vor Festus in CäsareaAls der neue Prokonsul Festus nach seinem Amtsantritt nach Jerusalem ging und die Oberpriester und prominenten Juden vor ihm gegen Paulus Anklage hielten, da verlangten diese "als Gunsterweisung" ihnen gegenüber die Auslieferung des Paulus, den Felix, sein Vorgänger zurückgelassen hatte. Da wehrte sich Paulus unter Verwendung seines römischen Bürgerrechts, das er seitens seines Vaters hatte, was eine solche Auslieferung unterband! Darum berief er sich auf Cäsar! Die Juden hätten auch ihn zweifelsfrei umbringen lassen, indem sie erneut Gottes GESETZ in ungesetzlicher Weise auch auf ihn angewandt hätten!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 25:10-11 ***

Paulus aber sprach: „Ich stehe vor dem Richterstuhl Cäsars, wo ich gerichtet werden muß. Ich habe den Juden kein Unrecht getan, wie auch du sehr wohl feststellst. 11 Wenn ich einerseits wirklich ein Missetäter bin und etwas begangen habe, was den Tod verdient, so bitte ich mich nicht vom Tod los; wenn andererseits nichts an dem ist, dessen mich diese [Männer] anklagen, so kann mich ihnen als Gunsterweisung niemand übergeben. Ich berufe mich auf Cäsar!“

 

Wiederum bestätigt Paulus die im GESETZ vorgeschriebene Todesstrafe und spricht nicht davon sich gegen sie zu wenden, im Gegenteil bestätigt er das Strafmass, vorausgesetzt, seine wirkliche und nicht die von den Juden behauptete Schuldigkeit erweise sich. Er wehrt sich gegen die falsche Anklage, er hätte Nichtjuden hinter den Soreg gebracht, was eindeutig nicht der Wahrheit entsprach und aus Neid gegen ihn und Hass gegen den Christus ihren Ursprung hatte!

 

Habsucht ist es auch heute in vielen Fällen, welche die Gegner von Christen zu falschen Anklagen gegen sie verführt! Auch Petrus bestätigt, dass keiner der aus Habsucht Unrecht begeht dem kommenden Gericht entgeht, wenn er auch in diesem System straffrei ausgehen mag! Der Preis ist der höchste, den Gott festgelegt hat, ewige Vernichtung in Harmagedon, denn solche Personen handeln wider heiligen Geist, indem sie Lügen und bewusst Tatsachen verfälschen! Petrus erklärt zweifelsfrei:

 

*** Rbi8  2. Petrus 2:3 ***

Auch werden sie euch aus Habsucht mit verfälschten Worten ausbeuten. Was aber sie betrifft, so nimmt das Gericht von alters her keinen langsamen Verlauf, und ihre Vernichtung schlummert nicht.

 

Petrus fährt fort zu zeigen, dass selbst Engel im "Tartarus … Gruben tiefster Finsternis" des Urteils und dessen Vollstreckung über sie harren. Der Apostel erwähnt darauf das Gericht an den Ungerechten, die vor der Sintflut ein gottentfremdetes Leben führten und durch ein generelles Urteil über die gesamte damalige Bevölkerung zur Abschneidung vom Leben durch Gott verurteilt wurden! Allein Noah und seine Familie wurden als gerecht erkannt! Grundlage bildete das in den Genen fest verankerte göttliche Gebot, das jeden, der es übertrat in seinem eigenen Gewissen anklagte! (Rö 2:15, 16)

 

Die Sintflut zu Lebzeiten Noahs*** Rbi8  2. Petrus 2:4-10 ***

In der Tat, wenn Gott sich nicht davon zurückhielt, die Engel, die gesündigt hatten, zu bestrafen, sondern dadurch, daß er sie in den Tartarus [[(Gefängnis)]] warf, sie Gruben dichter Finsternis überlieferte, um sie für das Gericht aufzubehalten; 5 und er hielt sich nicht davon zurück, eine ehemalige Welt zu strafen, sondern hielt Noah, einen Prediger der Gerechtigkeit, mit sieben anderen in Sicherheit, als er eine Sintflut über eine Welt gottloser Menschen brachte; 6 und indem er die Städte Sodom und Gomorra einäscherte, verurteilte er sie, wodurch er sie Gottlosen als ein Beispiel kommender Dinge hinstellte; 7 und er befreite den gerechten Lot, der schwer bedrängt war durch den zügellosen Wandel von Personen, die dem Gesetz trotzten — 8 denn jener Gerechte quälte durch das, was er sah und hörte, während er unter ihnen wohnte, Tag für Tag seine gerechte Seele wegen ihrer gesetzlosen Taten —, 9 Jehova weiß Menschen von Gottergebenheit aus der Prüfung zu befreien, Ungerechte aber für den Tag des Gerichts zu ihrer Abschneidung aufzubehalten, 10 besonders aber diejenigen, die weiterhin dem Fleisch nachgehen mit der Begierde, [es] zu beflecken, und die auf [die] Herrschaft herabblicken.

 

Lots Flucht aus Sodom Das selbe Gericht, wie zur Zeit der Sintflut, ein solches ergeht in Kürze auch über dieses gottentfremdete System. Erneut sind es jene, welche auf ihr Gewissen hören, Gottes Willen erkannt haben und ihn ausführen denen zum Schluss Sicherheit und Überleben zugesprochen wird! (Off 7:9, 14)  Jene, die verächtlich auf die Herrschaft des "Königreiches des Sohnes der Liebe" als von Gott eingesetzte legale "obrigkeitliche Gewalt" herabblicken, sie werden Gottes Königreich nicht erreichen!

 

Auch das Gericht an Sodom und Gomorra war nicht einer bloss zufälligen Naturgewalt zuzuordnen, sondern hatte eine himmlische Ursache die von Gott her durch seine Engel gelenkt wurde. Dies wird als Beispiel kommender Dinge aufgezeigt und Petrus sagt auch darin die Wahrheit: "…, indem er die Städte Sodom und Gomorra einäscherte, verurteilte er sie, wodurch er sie Gottlosen als ein Beispiel kommender Dinge hinstellte".

 

Erneut sind es die Gerechten, die Gottes Rechtsmassstab einhalten und verkünden und erneut ihre "… gerechte Seele wegen ihrer gesetzlosen Taten" quälen die Sünder zügellos gegen Gottes gerechte Verordnungen begehen!

 

7.3.1.2          Strafen, die zu unserem Vorteil sind, zum Frieden dienen

Jesus erhielt von Gott her die Autorität, dass er Wunderheilungen anordnen durfte, die unmittelbar durch Engel im Auftrage des Vaters ausgeführt wurden. Jesus wusste, dass der Vater ihn immer erhören würde und so wurde alles, um was er in Gerechtigkeit bat so getan, wie er es erbeten hatte! (Joh 11:11, 12) Trotzdem prophezeite Jehova durch Jesaja, dass viele der Juden selbst aufgrund so grosser Zeichen nicht an ihn glauben würden! Im Gegenteil, sie erklärten Jesus als einen von Gott Verurteilten, den Jehova durch Plagen, durch Schläge und durch Unterdrückung erniedrigen würde. Sie hatten die Worte Hiobs vergessen, wer die wirkliche Ursache hinter solcher Art von Schlägen ist! "Da sprach Jehova zu Satan: 'Woher kommst du?' Satan antwortete darauf Jehova und sagte: 'Vom Umherstreifen auf der Erde und vom Umherwandeln auf ihr.' Und Jehova sprach weiter zu Satan: 'Hast du dein Herz auf meinen Knecht Hiob gerichtet, daß es seinesgleichen keinen gibt auf der Erde, einen Mann, untadelig und rechtschaffen, gottesfürchtig und von Schlechtem weichend?' " (Hi 1:6-12) Seine drei Weggefährten aber glaubten ihn als einen im Verdeckten Schuldigen.

 

Jesu Geisselung für unsere Fehler*** Rbi8  Jesaja 53:3-7 ***

Er war verachtet, und wir hielten ihn für nichts. 4 Wahrlich, unsere Krankheiten hat er selbst getragen; und was unsere Schmerzen betrifft, er hat sie auf sich geladen. Wir aber hielten ihn für geplagt, von Gott geschlagen und niedergedrückt. 5 Aber er wurde für unsere Übertretung durchstochen; er wurde für unsere Vergehungen zerschlagen. Die Züchtigung, die zu unserem Frieden diente, [lag] auf ihm, und seiner Wunden wegen ist uns Heilung geworden. 6 Wie Schafe sind wir alle umhergeirrt; wir haben uns ein jeder auf seinen eigenen Weg gewandt; und Jehova selbst hat unser aller Vergehung ihn treffen lassen. 7 Er wurde hart bedrängt, und er ließ sich niederdrücken; doch pflegte er seinen Mund nicht aufzutun. Er wurde so wie ein Schaf zur Schlachtung geführt; und wie ein Mutterschaf, das vor seinen Scherern verstummt, pflegte auch er seinen Mund nicht aufzutun.

 

Gott selbst quälte Jesus zu keinem Zeitpunkt, das taten die Gegner und Gott anerkannte Jesu unschuldiges Leiden zur Abdeckung der wahrhaft Schuldigen, als Ausgleich für deren Vergehen und was ihnen gebühren würde. Diese "unverdiente Güte" allerdings nur unter der Bedingung, dass jene Jesus nun in ihrem Leben erhöhen und ihn als Gottes wahren Vertreter anerkennen! Das ganze Strafmass von Verachtung, Verhöhnung, angespien werden, die Dornenkrone, die Auspeitschung und der qualvolle Tod am Stamm hätte uns wegen unserer eigenen Übertretungen treffen sollen! Jesaja erklärt nicht Gott für schuldig, dass er solche Strafmassnahmen zuliess, sondern zeigte den langfristigen Zusammenhang und Gottes Gerechtigkeit! Hiob erhielt von all dem, was er durch Satans Angriffe verlor schlussendlich das Doppelte zurück. Jesus aber wurde wegen seiner Treue bis in den Tod vom Vater "über jede Autorität im Himmel und auf der Erde" hochgehoben.

 

Dass auch heute eine sehr grosse Gefahr für unsere geistige Reinheit von ungetreuen Männern und Frauen ausgeht, die sich irgendwelchen heutigen Göttern der unterschiedlichen Religionen verschrieben haben, dies geht auch aus den warnenden Worten Nehemias hervor. Die Juden hatten in babylonischer Gefangenschaft und auch nach ihrer Rückkehr ins gelobte Land am Ende des siebzigjährigen Exils Gottes Gebot übertreten das deutlich besagt keine Anbeter anderer Götter zu heiraten.

 

*** Rbi8  Nehemia 13:23-27 ***

Auch sah ich in jenen Tagen die Juden, die aschdoditische, ammonitische [und] moabitische Frauen bei sich hatten wohnen lassen. 24 Und was ihre Söhne betrifft, die Hälfte redete aschdoditisch, und niemand von ihnen konnte jüdisch reden, sondern in der Sprache der verschiedenen Völker. 25 Und ich begann sie zu rügen und Übles auf sie herabzurufen und einige Männer von ihnen zu schlagen und ihnen Haare auszuraufen und sie bei Gott schwören zu lassen: „Ihr solltet eure Töchter nicht ihren Söhnen geben, und ihr solltet keine ihrer Töchter für eure Söhne oder euch selbst nehmen. 26 War es nicht derentwegen, daß Salomo, der König von Israel, sündigte? Und es erwies sich, daß es unter den vielen Nationen keinen König wie ihn gab; und von seinem Gott war er geliebt worden, so daß Gott ihn zum König über ganz Israel gemacht hatte. Sogar ihn veranlaßten die fremdländischen Frauen zu sündigen. 27 Und ist es nicht etwas Unerhörtes, daß ihr all diese große Schlechtigkeit begeht, indem ihr dadurch gegenüber unserem Gott treulos handelt, daß ihr fremdländische Frauen bei euch wohnen laßt?“

 

Nehemia "schlug" einige der Juden anderen "raufte er die Haare aus". Es waren verdiente Zuchtmassnahmen, um jene vor ewiger Vernichtung durch Jehova durch Einsicht ihres Fehlverhaltens zu retten.

 

image024Jene Männer und die Kinder aus solchen ungesetzlichen Verbindungen bemühten sich nicht weiter die hebräische Sprache zu erlernen. Darum heisst es bis heute in Deutsch die "Muttersprache", weil die Mütter ihre Sprache den Kindern vermitteln! Nicht nur die Sprache, auch die an Wörter geknüpften Moralbegriffe sollten durch sie vermittelt werden. Exakt geht der Zusammenhang aus den Worten des Propheten Hosea hervor: Was geschieht, wenn eine "Frau der Hurerei", dies nun im geistigen Sinne, Jehova gegenüber "Kinder der Hurerei" hervorbringt? Bedenken wir, dass wir in der Zeit leben, wo "Babylon die Grosse Hure", das Weltreich der Religionen dringend verlassen werden muss! Viele sind somit wie die Juden mit "fremdländischen Frauen" verheiratet, die zwar vorgeben mögen den Gott der Bibel anzubeten, deren Leben aber deutlich Missachtung von Gottes Normen aufzeigt! Gott gebot Hosea:

 

*** Rbi8  Hosea 1:2 ***

Geh, nimm dir eine Frau der Hurerei und Kinder der Hurerei, denn durch Hurerei wendet sich das Land ganz bestimmt davon ab, Jehova zu folgen.“

 

Wer im GESETZ Gottes nicht von Jugend auf belehrt wird, wie soll er auf Gottes weisen Rat hören? Wer Hurerei begeht versteht nicht, was Gottes Gebot darüber erklärt.

 

Im Sinne des GESETZES Gottes begehen somit alle, die eine "Ausländerin" heiraten, eine Andersgläubige, bereits einen Bundesbruch mit Jehova, da er ja ehelicher Besitzer Israels ist und jeder Ihm "in allem" Gehorsam leisten sollte und ein deutliches Gebot in dieser Beziehung gab! "Denn dein großer Erschaffer ist dein ehelicher Besitzer, Jehova der Heerscharen ist sein Name; und der Heilige Israels ist dein Rückkäufer. Der Gott der ganzen Erde wird er genannt werden. Denn Jehova rief dich, wie wenn du eine gänzlich verlassene und im Geist verletzte Frau wärst und wie eine Frau der Jugendzeit, die dann verworfen wurde“, hat dein Gott gesprochen." (Jes 54:5, 6)

 

Selbst der weise König Salomo handelte schlussendlich unklug, als er Gottes Gebot übertrat und Anbeterinnen fremder Götter als Frauen nahm, die ihn schlussendlich durch ihre Kraft der Verführung mittels ihrer Sexualität hin zu ihren Göttern zogen! Glauben wir nicht stärker und gar klüger zu sein wie Salomo, um fälschlich zu meinen, dass wir solches schon in den Griff bekommen würden!

 

Als Nehemia mit richterlicher Gewalt ausgerüstet vom königlichen Hof aus Babylon her kommend in Jerusalem erschien, da duldete er diese Dinge nicht weiter und als Strafmassnahme rügte er vorab die Fehlbaren. Auf jene aber, die nicht zu reagieren bereit waren rief er gar Übles herab, schlug einige gar. Selbst an den Haaren raufte er gewisse Unverständige, um sie dazu zu bringen zu schwören, sich nun von ihren fremdländischen Frauen zu trennen! "Ich begann sie zu rügen und Übles auf sie herabzurufen und einige Männer von ihnen zu schlagen und ihnen Haare auszuraufen und sie bei Gott schwören zu lassen". Die Frauen wurden zu ihren eigenen Völkern hin weggesandt mitsamt ihren Kindern. Wer sich schlussendlich erneut dagegen verging, der musste Israel verlassen oder es traf ihn die Höchststrafe die das GESETZ vorschreibt! Nehemia nennt es "etwas Unerhörtes", was geschehen war!

 

Übertragen wir dies auf unsere Tage: Jesus gebot, dass entgegen früherer Praxis nun kein Geschiedener sich widerverheiraten dürfe, ausser wenn dies zufolge Hurerei des Ehepartners geschehen war! Die Christenheit ist voller Zweit- und Drittehen. Gar noch weit häufiger wird der Partner ausserhalb der Ehe ausgewechselt! Keines dieser Kinder aus diesen Patchwork-Ehen lernt mehr Gottes Grundsätze oder die "Sprache Israels", sondern alle lernen nur noch die Gepflogenheiten der gottentfremdeten Nationen. Wie jene Juden haben Christen ihre geistige "Beschnittenheit" verloren und gehörten nicht mehr zu "Gottes Kindern", bis sie sich wirklich vom Unrecht abwenden würden! 

 

image025 An der Stelle Salomos, der den geraden Weg seiner fremdländischen Frauen und deren Göttern wegen verlassen hatte haben wir andererseits das vollkommene Beispiel Jesu, des "grösseren Salomo", des wahren Samens Davids: Er behandelte Frauen stets korrekt und bestätigte seine Liebe zu ihnen dadurch, dass er sie ebenso belehrte wie seine Jünger. Dennoch vertauschte er nicht die Rolle, die Jehova nur Männern zugestanden hat! Seine zwölf Apostel waren nur unter den Männern auserkoren worden, die bereits von Johannes dem Täufer als getreu eingestuft waren! Er blieb sich aber seiner Aufgabe bewusst und übertrat nicht ein einziges göttliches Gebot! Obwohl er zu Unrecht litt hielt er sich zurück anzuklagen und erduldete das Unrecht!

 

*** Rbi8  1. Petrus 2:21-25 ***

In der Tat, zu diesem [Lauf] wurdet ihr berufen, weil auch Christus für euch gelitten hat, euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen genau nachfolgt. 22 Er beging keine Sünde [[(keine Gesetzesübertretung, keine Missachtung von Jehovas Willen)]], noch wurde Trug in seinem Mund gefunden. 23 Als er beschimpft wurde, gab er nicht schimpfend zurück. Als er litt, begann er nicht zu drohen, sondern übergab sich weiterhin dem, der gerecht richtet. 24 Er selbst trug unsere Sünden in seinem eigenen Leib an den Stamm hinauf, damit wir mit Sünden nichts mehr zu tun hätten und [für] die Gerechtigkeit leben könnten. Und „durch seine Striemen wurdet ihr geheilt. 25 Denn ihr seid wie Schafe gewesen, die irregingen, ihr habt jetzt aber zu dem Hirten und Aufseher eurer Seelen zurückgefunden.

 

Jesus verurteilte nicht Striemen als Strafe oder gar das Todesurteil, sonst hätte er diesen entweichen können, sondern er bot sich Gott freiwillig an all das in den Propheten über ihn Geschriebene zu ertragen, im Hinblick auf die Gerechtigkeit Gottes, die ihm dies einbringen würde: Die Anwendung zu unseren Gunsten: "… durch seine Striemen wurdet ihr geheilt“. Jeder der diese "unverdiente Güte" anerkannte wurde zum Sklaven Jesu unter dessen "leichtem Joch"!

 

7.3.1.3          Gottes GESETZ bestimmt das Strafmass für gewisse Arten von Vergehen!

Aus all dem bisher schon Aufgezeigten setzt Jehova auch innerhalb des "Königreiches des Sohnes der Liebe" den Richtern in den Familien, den Vätern und den Richtern in der Versammlung und selbst Seinem eigenen Sohn Jesus und dessen Aposteln ein hohes Mass an Freiheit das Strafmass den Umständen gemäss festzulegen! Was im einen Fall ein zu geringes Strafmass darstellt, kann ein hohes Mass an Barmherzigkeit darstellen gegenüber einem reuigen und einsichtigen Sünder, wogen die "Rute der Zucht" jenem zu enthalten, der sie wirklich verdient, so bedeutet dies jenem gegenüber fehlende Liebe zu zeigen. "Die Rute der Zucht" könnte einem solchen zur geistigen Heilung gereichen, zur Einsicht des Fehlverhaltens, so dass jener sich rechtzeitig vom Tode befreit haben könnte, vor dem Tag des Gerichts Gottes. Petrus warnt daher zu Recht jene, welche auf die von Gott veranlassten Richter verächtlich herabblicken:

 

*** Rbi8  2. Petrus 2:9-10 ***

…, Jehova weiß Menschen von Gottergebenheit aus der Prüfung zu befreien, Ungerechte aber für den Tag des Gerichts zu ihrer Abschneidung aufzubehalten, 10 besonders aber diejenigen, die weiterhin dem Fleisch [[(dem "Gesetz des sündigen Fleisches")]] nachgehen mit der Begierde, [es] zu beflecken, und die auf [die] Herrschaft herabblicken.

 

Dass Gott niemals Straffreiheit gewährt, daran erinnern wir uns gut und er ist der Rächer jeder ungesühnten Verschuldung am Tag Seines Gerichts! Es ist somit bei Weitem vorzuziehen eine härtere Strafe für ein Vergehen in diesem System zu erhalten, als einer zu sein, welcher der Strafe entronnenen ist, um nur später in Gottes Hand zu fallen! Dies gilt für die Lebenden wie für die Toten. Nur der Zeitpunkt des Gerichts verschiebt sich! Die Lebenden erhalten durch Jesus das Gericht in Harmagedon, die Toten während des Millenniums nach ihrer Auferstehung. Derselbe Rechtsmassstab kommt auf beide zur Anwendung!

 

Der Stock aber gehört dem Uneinsichtigen und dem Verstockten, dem es an Herz fehlt! Paulus lässt an diesem Zusammenhang keinen Zweifel offen:

 

Bundespräsidentin Merkel: "Dann Gnade euch Gott" am Tag des Gerichts! *** Rbi8  Hebräer 10:30-31 ***

Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Mein ist die Rache; ich will vergelten“ und wiederum: „Jehova wird sein Volk richten.“ 31 Es ist etwas Furchtbares, in die Hände [des] lebendigen Gottes zu fallen.

 

Gottes Gerichte sind immer gerecht und bringen schlussendlich den vollen Ausgleich! Er fordert von dem der schädigt Wiedergutmachung gegenüber dem Geschädigten! Gott selbst weist zurecht, indem er dem Menschen zur Strafe Güter entreisst, an die der Sünder sich klammert und durch Unrecht erworben hat, um sie denen zuzuteilen, die sie ungerechter Weise entbehren!

 

*** Rbi8  Psalm 39:11 ***

Mit Zurechtweisungen gegen Vergehen hast du den Menschen zurechtgebracht, Und du verzehrst seine begehrenswerten Dinge wie eine Motte. Gewiß ist jeder Erdenmensch ein Dunst.

 

Der gerechte Verwalter Jesu schlägt aber niemals die Gerechten! Salomo vergleicht den "liebenden Freund" mit dem Heuchler, der in Wirklichkeit ein Hassender ist! Unser bester und treuester Freund ist Jesus, vorausgesetzt, dass wir seine Gebote halten!

 

*** Rbi8  Sprüche 27:6 ***

Treu [gemeint] sind die von einem liebenden Freund zugefügten Wunden, aber die Küsse eines Hassers müssen erbeten werden.

 

Selbst gewisse "Hiebe", die Wunden bereiten aber die in Liebe ausgeteilt wurden zählen zur "Speise", die wir alle zur gegebenen Zeit benötigen! Jesus redet von einem getreuen und ungetreuen "Sklaven" und von "Speise zur rechten Zeit"! Als Verwalter Jesu sind Familienväter und Versammlungsvorsteher in einer vergleichbaren Situation. Jesu eigene "Familie" war seine kleine Versammlung der Apostel, die "kleine Herde".

 

7.3.1.4          Gewichtige Zusammenhänge erkennen, wer, wen zu welchem Zeitpunkt richten wird!

Petrus verstand gewisse Zusammenhänge damals noch nicht und befragte Jesus, der in einem Gleichnis zuvor von jener "kleinen Herde", der "Braut des Lammes" geredet hatte und dass ihnen das ganze Königreich anvertraut würde (Lu 12:32) und gleich darauf spricht Christus über seine Wiederkehr, wenn er von der Hochzeit her kommen würde und da von seinen "Sklaven" redet, die ihn wachend erwarteten und die ihren Hausgenossen "ihr Maß an Speisevorrat zur rechten Zeit zu geben?" verstanden. Deutlich sind zwei unterschiedliche Gruppen gemeint, die auf der Zeitachse zu jenem Zeitpunkt aber sich gemeinsam als lebend und handelnd erweisen:

 

*** Rbi8  Lukas 12:41-48 ***

Dann sagte Petrus: „Herr, sagst du dieses Gleichnis für uns oder auch für alle? 42 Und der Herr sprach: Wer ist in Wirklichkeit der treue Verwalter, der verständige, den sein Herr über seine Dienerschaft setzen wird, um ihnen fortwährend ihr Maß an Speisevorrat zur rechten Zeit zu geben? 43 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. 44 Ich sage euch in Wahrheit: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen. 45 Wenn aber jener Sklave in seinem Herzen je sagen sollte: ‚Mein Herr verzögert sein Kommen‘ und anfangen sollte, die Knechte und die Mägde zu schlagen und zu essen und zu trinken und trunken zu werden, 46 so wird der Herr dieses Sklaven an einem Tag kommen, an dem er [ihn] nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht kennt, und er wird ihn mit der größten Strenge bestrafen und ihm ein Teil mit den Untreuen zuweisen. 47 Dann wird jener Sklave, der den Willen seines Herrn verstand, sich aber nicht bereit machte noch nach dessen Willen handelte, viele Schläge erhalten. 48 Derjenige aber, der [ihn] nicht verstand und so Dinge tat, die Schläge verdienten, wird wenige erhalten. In der Tat, von jedem, dem viel gegeben wurde, wird viel verlangt werden; und wen man über vieles setzt, von dem wird man mehr als das Übliche verlangen.

 

Jesu Abendmahl mit dem Bundesschluss zu Gunsten der Apostel für ein KönigreichDer "treue Verwalter" ist heute noch nicht über die "Habe des Herrn", seine Dienerschaft gesetzt! Dies geschieht doch erst nachdem Jesus Gericht gehalten hat und seine "Schafe" auf die rechte Seite stellte. Dann erst folgt jene Auserwählung und Versiegelung der "getreuen Sklaven", die wirklich bis kurz vor dem Ende "Speise zur rechten Zeit" austeilten! Diese Klasse des "Verwalters" sind doch all jene, die zur "obrigkeitlichen Gewalt" zählen, vorab seine Apostel, ihnen hatte er vor seiner Himmelfahrt alles anvertraut! Nur mit ihnen schloss er vorab den Königreichbund, so wie der Vater diesen mit ihm zuvor geschlossen hatte. Zu jenem Zeitpunkt, als Jesus den Bund mit den Elf Aposteln schloss, da war Judas-Iskariot bereits weggegangen um ihn zu verraten:

 

 *** Rbi8  Lukas 22:28-30 ***

Ihr aber seid es, die in meinen Prüfungen mit mir durchgehalten haben; 29 und ich mache einen Bund mit euch, so wie mein Vater einen Bund mit mir gemacht hat, für ein Königreich, 30 damit ihr an meinem Tisch in meinem Königreich eßt und trinkt und auf Thronen sitzt, um die zwölf Stämme Israels zu richten.

 

image030Wiederum zeigt sich der Unterschied zwischen der "kleinen Herde", die erst zum Ende, nach der Auserwählung des "Israel Gottes" über jene "zwölf Stämme Israels" gesetzt werden, welcher jeder 12.000 Versiegelte umfassen wird! Die Offenbarung lässt daran keinen Zweifel offen, auch was die Einordnung der Geschehnisse auf der Zeitskala betrifft ist dieses Geschehen zweifelsfrei nach dem Gerichtstag einzuordnen, wo Jesus die "Schafe von den Böcken getrennt" hat! Erst dann zeigt es sich, wer unter den Lebenden die "Habe des Herrn" gemehrt hat!

 

*** Rbi8  Offenbarung 7:1-8 ***

Danach sah ich vier Engel an den vier Ecken der Erde stehen und die vier Winde der Erde festhalten, damit kein Wind über die Erde oder über das Meer oder über irgendeinen Baum wehe. 2 Und ich sah einen anderen Engel vom Sonnenaufgang heraufkommen, der ein Siegel des lebendigen Gottes hatte; und er rief mit lauter Stimme den vier Engeln zu, denen gewährt war, die Erde und das Meer zu beschädigen, 3 und sagte: „Beschädigt nicht die Erde noch das Meer, noch die Bäume, bis wir die Sklaven unseres Gottes an ihrer Stirn versiegelt haben.

http://winterthur.erkwb.ch/wp-content/uploads/2014/01/144000.jpg4 Und ich hörte die Zahl derer, die versiegelt waren, hundertvierundvierzigtausend, versiegelt aus jedem Stamm der Söhne Israels:

 5 aus dem Stamm Juda zwölftausend versiegelt;

aus dem Stamm Rụben zwölftausend;

aus dem Stamm Gad zwölftausend;

6 aus dem Stamm Ạscher zwölftausend;

aus dem Stamm Nạphtali zwölftausend;

aus dem Stamm Manạsse zwölftausend;

7 aus dem Stamm Sịmeon zwölftausend;

aus dem Stamm Lẹvi zwölftausend;

aus dem Stamm Ịssachar zwölftausend;

8 aus dem Stamm Sẹbulon zwölftausend;

aus dem Stamm Joseph zwölftausend;

aus dem Stamm Bẹnjamin zwölftausend versiegelt.

 

Es ist klar, dass wir durch die Taufe zum geistigen Israel gehören, eingepropft in denselben Wurzelstock und dem „Spross“, Jesus und damit alle unter denselben Geboten Gottes stehen!

 

Der "starke Engel" ist Michael, als Erzengel hat er Gottes Vollmacht, Sein Siegel, um das "Israel Gottes" unter den Lebenden "treuen Sklaven" zu vervollständigen! Da der Redete Johannes, der die Szene der 4.Vision wie in einem Film den machtvollen Engel sieht, der nun von "wir" spricht, die versiegeln, somit ist er nicht alleine. Es ist ja eine Angelegenheit auf der Erde! Die frühauferstandenen Apostel sind doch seit der "Hochzeit des Lammes" [B2e] in ihr Königsamt eingesetzt und als "Frau des Lammes" bei der Versiegelung ihrer künftigen Mitregenten somit beteiligt! Dies dauert eine bestimmte Zeit [B2e-B2g].

 

Sie, die Apostel erhielten die Aufgabe "bis an die Enden der Erde" diese gute Botschaft zu predigen und ihrerseits selbst eine Gruppe von "treuen Sklaven" zu bilden, Älteste als Vorsteher, die selbst jeweils ihr eigenes Haus, ihre Versammlungen geistig versorgen! Hierzu mussten sie die notwendigen Regeln definieren, damit diese auch nach ihrem Tod in "derselben festen Ordnung" weitergeführt würde! Dies war nicht an eine Hierarchie irgend einer Kirchenorganisation gebunden, sondern an die Erfüllung bestimmter Verhaltensregeln, die Paulus innerhalb seiner Briefe festlegte! Diese Klasse an Vorstehern würde auch in der Endzeit noch existieren, einige davon getreu handeln, andere dagegen ungetreu sein!

 

Der Ungetreue fällt dadurch auf, dass er Jesu Wiederkehr nicht erkennt, sondern diese entweder in die Vergangenheit oder in eine fernere Zukunft verschiebt und mit falscher Strenge gegen jene vorgeht, die ihm widerreden. Jener Untreue selbst zeigt sich doch: "Mein Herr verzögert sein Kommen‘ und anfangen sollte, die Knechte und die Mägde zu schlagen und zu essen und zu trinken und trunken zu werden". Geistige Trunkenheit durch den Mischwein verschiedener Lehren, die nicht im Einklang mit Gottes Wort sind, diese machen jenen Ungetreuen betrunken!

 

7.3.1.5          Der "Tag des Gerichts" [B2] und der darauf folgende Tag der "Hochzeit des Lammes" [B2e] und erst danach Harmagedons Urteilsvollstreckung [B3]

Erst anlässlich der "Hochzeit des Lammes" [B2e] dürfen sich somit die Apostel auf ihre zwölf Throne setzen, aus der "Braut" wird dann erst dadurch die "Frau des Lammes" (Off 19:7; 21:9, 12). Den Aposteln übergibt der Vater das am Gerichtstag durch Jesus gereinigte Königreich von "Schafen", die "ganze Habe" (Lu 12:43, 44). Der Prophet Daniel spricht von den "Heiligen des Allerhöchsten" (Da 7:21, 22), die das Königreich zu einem exakt vorherbestimmten Zeitpunkt erhalten!

 

Das "Heilige" des geistigen Tempels wird vor Ablauf der 2300 Tagefrist Daniels fertiggestellt,image033
 

Die Versiegelten 144.000 "Erstlinge", die Harmagedon überlebende "Überrest" und die durch Jesus auferweckten während der "Erstauferstehung" [Bb; a1](Off 20:4-6) werden erst während des "Abendessen der Hochzeit des Lammes" in ihr Priesteramt und als Könige über alle Städte der Erde eingesetzt [Bb1] (Lu 19:16-19).

 

*** Rbi8  Psalm 110:2-7 ***

Den Stab deiner Macht wird Jehova aus Zion senden, [indem er spricht:] „Schreite zur Unterwerfung inmitten deiner Feinde.  3 Dein Volk [[(die "grosse Volksmenge" der Schafe)]] wird sich willig darbieten am Tag deiner Streitmacht. In der Pracht der Heiligkeit, aus dem Schoß der Morgenröte Hast du, Tautropfen gleich, deine Jungmannschaft.  4 Jehova hat geschworen — und er wird es nicht bedauern —: „Du bist Priester auf unabsehbare Zeit Nach der Weise Melchisẹdeks!  5 Jehova selbst zu deiner Rechten Wird gewiß Könige zerschmettern am Tag seines Zorns [[B3]].  6 Er wird Gericht üben unter den Nationen; Er wird eine Fülle von Leichen verursachen. Er wird bestimmt das Haupt über ein volkreiches Land zerschmettern [[(den Führer dess "zweihörnigen wilden Tieres“)]].  7 Aus dem Wildbach wird er unterwegs trinken [[(zum Zeitpunkt der "Hochzeit des Lammes" in der "Wildnis", mit seinen Aposteln (Off 12:5, 6))]]. Darum wird er [sein] Haupt hoch erheben.

 

Hochzeit des Lammes mit seiner "Braut, der Frau des Lammes", seinen Aposteln"Die Frau", die zu Beginn des "Tages des Herrn" in die "Wildnis" floh erhält somit erneut Besuch ihres Bräutigams, diesmal ist es zur "Hochzeit des Lammes", bestimmt Grund genug "sein Haupt hoch (zu) erheben"!

 

Beachten wir, dass auch hier im Psalm 110 nicht vom "Volk Gottes" die Rede ist, sondern von "deinem Volk", von Jesus in seinem Königreich redend! Wir sollten diesen feinen aber signifikanten Unterschied sehen, weil fast alle Religionen behaupten, sie seien "Gottes Volk", die Auserwählten. Das aber ist ein Betrug, eine Usurpation dessen, was erst künftig durch Jesus geschehen wird! Jesus wird dem Vater das durch ihn selbst aufgerichtete Königreich der "neuen Himmel", das "Israel Gottes" übergeben.

 

Dies ist erst nach der Einweihung zu Priestern, am Ende der achttägigen Einweihungszeremonie auf dem Berg Zion, in Jerusalem, wo jeder von den 144.000 seinen Anteil an den "Königreichen der Erde" erhalten hat!

 

*** Rbi8  Daniel 7:27 ***

Und das Königreich und die Herrschaft und die Größe der Königreiche unter allen Himmeln wurden dem Volk der Heiligen des Allerhöchsten gegeben. Ihr Königreich ist ein auf unabsehbare Zeit dauerndes Königreich, und alle Herrschaften werden selbst ihnen dienen und gehorchen.‘

 

Erst damit regiert das "Königreich der Himmel" durch den Vater über sein auserlesenes Volk, nachdem auch Jesus sich erneut dem Vater unterordnet und durch jene über die "grosse Volksmenge" an "Schafen" aus allen Völkern und Nationen! (1.Kor 15:24-28)

 

*** Rbi8  Offenbarung 7:9-10 ***

Nach diesen Dingen sah ich, und siehe, eine große Volksmenge, die kein Mensch zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Zungen stand vor dem Thron und vor dem Lamm, in weiße lange Gewänder gehüllt, und Palmzweige waren in ihren Händen. 10 Und sie rufen fortwährend mit lauter Stimme, indem sie sagen: „Die Rettung [verdanken wir] unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm.“

 

Die vollkommene Erfüllung dieser Szene ist an jenem Tag, wo das "Lamm und die hundertvierundvierzigtausend" in Jerusalem auf dem Berg Zion auf dem Tempelplatz sich erstmals der grossen Volksmenge zeigen! Ein grosser Tag zum Jubeln für alle die Glauben in die Worte Gottes in der Schrift gesetzt haben und die entsprechend handelten!

 

*** Rbi8  Offenbarung 14:1 ***

Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die seinen Namen und den Namen seines Vaters auf ihrer Stirn geschrieben trugen.

 

In Harmagedon wird sich Gottes Zorn gegen die heutigen Mächtigen in Politik und Religion wenden, wo jeder der dem Sohn widerstanden hat sein Gericht, die Todesstrafe und vollkommene Abtrennung von den Lebenden empfängt, wo es keine Auferstehungshoffnung mehr gibt ausser zum Schlussgericht! Das wird aufgrund von Gottes GESETZ und den Strafbestimmungen voll gerechtfertigt sein, wo jedes Wort das Jesus geredet hat das jene Mächtigen missachtet haben gegen sie Zeugnis ablegt! (Joh 12:47-50)

 

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Diesmal sagt Daniel, dass es "das Volk der Heiligen des Allerhöchsten" sei, das "die Grösse der Königreiche unter allen Himmeln" empfange (Da 7:27). Was die Mächtigen dieses Systems wegen ihrer Untreue dem Christus gegenüber verloren haben, dieses werden jene nun erhalten und es wird vollkommen neu aufgeteilt sein! Sie nehmen nun die "Tore seiner Feinde" ein, wie es Jehova bereits Abraham im Bund versprochen hatte (1.Mo 22:15-18).

 

(1. Mose 22:15-18)  Und Jehovas Engel [[(Michael, der Engelfürst)]] rief dann dem Abraham zum zweiten Mal von den Himmeln her zu 16 und sprach: „ ‚Ich schwöre in der Tat bei mir selbst‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚daß wegen der Tatsache, daß du dies getan hast und [mir] deinen Sohn, deinen einzigen, nicht vorenthalten hast, 17 ich dich bestimmt segnen werde und deinen Samen bestimmt mehren werde wie die Sterne der Himmel und wie die Sandkörner, die am Ufer des Meeres sind; und dein Same wird das Tor seiner Feinde in Besitz nehmen. 18 Und durch deinen Samen werden sich bestimmt alle Nationen der Erde zufolge der Tatsache segnen, daß du auf meine Stimme gehört hast.‘ “

 

Es sind oft sehr feine, aber genügend bestimmende Unterschiede und erst die Aufreihung der Ereignisse auf der Zeitachse zeigt an, wer, wann, was tut und was erhält!

 

7.3.1.6          Durch Ungerechte erteilte Schläge an Gerechte und Jesu kommende eigene Schläge gegen die Ungerechten

Kein Zweifel, Jesus spricht erneut von "Schlägen", diesmal aber von solchen, die der Gerechtigkeit dienen: Von vielen oder von wenigen! Wir haben weiter oben die Worte im Evangelium von Lukas 12:41-48 gelesen "Dann wird jener Sklave, der den Willen seines Herrn verstand, sich aber nicht bereit machte noch nach dessen Willen handelte, viele Schläge erhalten. Derjenige aber, der [ihn] nicht verstand und so Dinge tat, die Schläge verdienten, wird wenige erhalten. In der Tat, von jedem, dem viel gegeben wurde, wird viel verlangt werden; und wen man über vieles setzt, von dem wird man mehr als das Übliche verlangen."

 

"Das Übliche" in diesem System ist es, das auszuführen, was die gerade herrschende Klasse verlangt! Ein "Sklave seines Herrn",  Jesu "Knecht" dagegen überprüft jede an ihn gestellte Anforderung darauf hin, ob sie mit Gottes Willen und Gebot und den Worten Jesu im Einklang stehen! Er gehorcht weder religiösen, noch politischen noch wirtschaftlichen Herren blind!

 

Jesus und seine 144.000 Priesterkönige werden im Millennium 2mit eisernem Staab" regierenDas Strafmass, die Schläge hängen von der Schwere des Vergehens ab, von vollkommener Unwissenheit hin über Kenntnis bis zu jenen, die wissentlich und bewusst irreführen! Dort aber sind es tödliche "Schläge" gegen "unreine Gefässe" die unmöglich mehr gereinigt werden können! Es ist die Zeit des Ausschüttens der sieben Schalen voller Plagen! [3] Jene verkündeten, dass der Herr ausbleibt und hofften auf verlängerte Straffreiheit, während sie selbst jene schlugen, die gesetzestreu handelten und Jesu Kommen erwarteten und weil jene sie als das denunzierten, was sie waren und sind: Heuchler!

 

"Babylon die Grosse" ist doch trunken von ihrem Wein der Hurerei und ihre Vertreter sagen trotzdem doch beständig "Herr, Herr"! Sie wollen dem Christus zugehören aber nicht dessen Willen tun noch seine Gebote halten! "Wenn aber jener Sklave in seinem Herzen je sagen sollte:Mein Herr verzögert sein Kommen‘ und anfangen sollte, die Knechte und die Mägde zu schlagen und zu essen und zu trinken und trunken zu werden…' " In Offenbarung Kapitel 10 erläutert der Engel, der mit einem Fuss im Meer und mit einem auf dem Sand steht: Es wird keine Verzögerung mehr geben, sondern in den Tagen der Stimme des siebten Engels, wenn er daran ist, seine Trompete zu blasen, wird das heilige Geheimnis Gottes gemäß der guten Botschaft, die er seinen eigenen Sklaven, den Propheten, verkündet hat, tatsächlich vollendet sein.“ Ohne Kenntnis, wann der Beginn der 7.Trompete ist kann niemand reagieren!

 

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Familienväter und Versammlungsvorsteher stehen unter schwererem Gericht, weil von beiden "mehr als das Übliche" verlangt wird! Sie sollen nicht bloss richtig, unverfälscht die Wahrheit unterweisen, sie müssen auch mit dem Beispiel vorangehen, um Jesus wirklich zu kopieren und dadurch auch die "Geringsten der Gebote" zu halten!

 

In erster Instanz mussten nach Jesu Tod seine Apostel diesen geistigen Speisevorrat austeilen! Hierzu hatte Jesus sie belehrt und ermächtigt! Sie mussten seine Worte in den vier Evangelien aufzeichnen, die uns schlussendlich richten werden! Jeder muss selbst beurteilen, ob er das "Licht" erkennt und anerkennt, welches durch jene Worte in unser Herz leuchtet:

 

*** Rbi8  Johannes 12:44-50 ***

Jesus aber rief aus und sprach: „Wer an mich glaubt, glaubt nicht [nur] an mich, sondern [auch] an den [[(Gott Jehova)]], der mich gesandt hat; 45 und wer mich sieht, sieht [auch] den, der mich gesandt hat. 46 Ich bin als ein Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe. 47 Wenn indes jemand meine Reden hört und sie nicht bewahrt, so richte ich ihn nicht; denn nicht um die Welt zu richten, sondern um die Welt zu retten, bin ich gekommen. 48 Wer mich mißachtet und meine Reden nicht annimmt, der hat einen, der ihn richtet. Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag; 49 denn ich habe nicht aus eigenem Antrieb geredet, sondern der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot in bezug auf das gegeben, was ich sagen und was ich reden soll. 50 Auch weiß ich, daß sein Gebot ewiges Leben bedeutet. Daher rede ich die Dinge, die ich rede, so wie der Vater [sie] mir gesagt hat.“

 

Seine Apostel werden in der Frühauferstehung zu Beginn des "Tages des Herrn", bei der ersten Wiederkehr Jesu "in der Macht des Königreiches" in der von Paulus angekündigten "exanastasin" (Php 3:8-11), der Frühauferstehung, zu "Beginn des Tages des Herrn" zum Leben gelangen! Andere "treue Sklaven" werden in jener Zeit weiterhin dieselbe geistige Nahrung verteilen auf den vielen über die ganze Erde im Menschenmeer verteilten "Inseln"!

 

Detailverlauf der Ereignisse des "Tages des Herrn" (Muster kommender Dinge anhand vergangener Tatsachen)),image038
 

7.3.1.7          Prügel, die durch körperlichen Schmerz Züchtigung bedeuten: Bis zu 40 Streiche!

Viele Menschen sind der Ansicht, dass körperliche Züchtigungen nur der Vergangenheit angehören und eine barbarische Form der Gewalt darstellen. Es mag sie überraschen, dass Gott nicht dieser Ansicht ist und selbst im "kommenden System der Dinge", während des Millenniums und unter Jesu Vorherrschaft zusammen mit den 144.000 Priesterkönigen dieses Mittel der Disziplinierung Anwendung finden wird!

 

*** Rbi8  Offenbarung 2:26-28 ***

Und dem, der siegt und meine Taten bis zum Ende hin bewahrt, will ich Gewalt über die Nationen geben, 27 und er wird die Menschen mit eisernem Stab hüten, so daß sie gleich Tongefäßen zerbrochen werden, ebenso wie ich von meinem Vater empfangen habe, 28 und ich will ihm den Morgenstern geben.

 

Es ist heute eine Perversion des Rechtsmassstabes Gottes zu sehen, dass in einer Zeit höchster Gewaltanwendung ein Zuchtmittel abgeschafft wurde, das genau dies verhindern sollte! Menschen werden zu Zehntausenden jedes Jahr getötet, sei dies im Mutterleib durch grausame Abtreibung oder durch Gewaltakte der Regierungen, Terroristen und Krimineller. Beachten wir, was Gott im GESETZ und in den PROPHETEN hierzu schreiben liess:

 

*** Rbi8  5. Mose 25:1-3 ***

Falls ein Streit zwischen Männern entsteht, und sie haben sich dem Gericht gestellt, dann soll man sie richten und den Gerechten gerechtsprechen und den Bösen für böse erklären. 2 Und es soll geschehen, wenn der Böse es verdient, geschlagen zu werden, daß dann der Richter ihn hinlegen und ihm vor sich Streiche geben lassen soll nach der Zahl, die seiner bösen Tat entspricht. 3 Mit vierzig Streichen darf er ihn schlagen. Er sollte keinen hinzufügen, damit er nicht fortfahre, ihn zu diesen hinzu mit vielen Streichen zu schlagen, und dein Bruder tatsächlich in deinen Augen verächtlich werde.

 

Gottes Recht sieht bis maximal vierzig Hiebe vor, die auf unterschiedliche Körperteile ausgeteilt wurden, sei dies auf die Fusssohlen, auf den Hintern oder den Rücken! Das Ziel war Schmerz zu verursachen, um den Geschlagenen darauf aufmerksam zu machen, dass er selbst den Geschädigten Schmerzen zugefügt hatte! Dies sollte ihn gleichzeitig warnen, dass eine Wiederholung ihm weiteren und gar schwereren Schmerz zufügen würde, bis hin zum Urteil der Todesstrafe! Beachten wir, dass von "Männern" die Rede ist, die vor Richter gestellt werden!

 

Pädagogie: Alternative ErziehungsmethodenInnerhalb der Familie aber ist es der Vater, der nötigenfalls dieses Zuchtmittel zur Verfügung haben muss, da, wo kein Wort mehr Beachtung findet! Ziel davon ist nicht "häusliche Gewalt", sondern erneut die Zucht und Ordnung von öffentlichen Gerichten und ihren Rechtsvollzugsanstalten mit ihrer permanenten Gewalt darin weg hin in die Familie zu bringen. Prügeleien, Messerstechereien und gewaltanwendende Strafvollzugsbeamte sind doch keine Ausnahmen, sondern eher die Regel!

 

Wo bereits Richter des Staates notwendig werden, da ist Gesetzesübertretung schon sehr weit gediehen! Was im Kleinen nicht korrigiert wurde, dies braucht im Grossen nur noch härtere Massnahmen! Wenn selbst die Richter der Versammlung nicht mehr gehört werden, dann muss der Staat das seine tun und er ist nicht so zimperlich wie er dies durch Gesetzgebung vom "Haupt der Familie" sich wünscht! Gewaltanwendung die dem Frieden dient und Gewaltanwendung die dem Teufel dient sind nun mal zwei unterschiedliche Dinge, aufgrund ihrer Zielsetzung!

 

*** Rbi8  Sprüche 10:13 ***

Auf den Lippen des Verständigen wird Weisheit gefunden, aber die Rute ist für den Rücken dessen, dem es an Herz mangelt.

 

Die "Rute der Zucht" trifft somit den Rücken all derer, die eine Anwendung der Gebote ablehnen! "Liebe ist die Erfüllung des ganzen GESETZES", erklärt Paulus, somit bedeutet herzlos zu sein anderen Schmerz zuzufügen, was aber bei einigen erst mittels eigens verspürten Schmerzes zu Herzen geht!

 

Jesus hatte vollkommene Liebe zum Nächsten gezeigt, er kam nicht als Richter (Joh 12:47), sondern als Unterweiser, dass "das Geringste der Gebote" bereits grosse Wichtigkeit hat. Obwohl er keine Sünde beging nahm er die Schläge die eigentlich unseren Übertretungen gegolten hätten auf sich! Jene Richter aber missachteten das Mass und hatten von Beginn an das GESETZ auf ungesetzliche Weise angewendet!

 

*** Rbi8  Sprüche 20:30 ***

Quetschwunden sind es, die das Schlechte wegscheuern, und Schläge die innersten Teile des Leibes.

 

Erinnern wir uns an Jehovas Gerechtigkeit, der sagt, dass Gleiches mit Gleichem vergolten werden soll? Paulus scheint dem zu widersprechen, wenn er sagt: "Vergeltet niemandem Böses mit Bösem." Er verbindet es jedoch mit Rache und erklärt, dass diese von Gott kommen werde! Das Böse zurechtzuweisen und Rache zu üben sind zwei unterschiedliche Dinge! Paulus kennt den Effekt der Gewaltspirale und will sie genauso wie Jesus unterbrechen!

 

image046Die Anforderungen an Älteste hat Paulus im 1. Brief an Timotheus umschrieben und zusammengefasst. Darunter auch, dass der geeignete Mann vorab seine Familie in Zucht halten muss und "kein Schläger" sein darf. Ausgeglichenheit und wirkliche Kenntnis, wo Körperstrafen unumgänglich sind, solche muss er bereits anzuwenden wissen in der eigenen Familie.  

 

(1. Timotheus 3:1-7)  Wenn jemand nach dem Amt eines Aufsehers strebt, begehrt er vortreffliche Arbeit. 2 Der Aufseher muß daher untadelig sein, Mann e i n e r Ehefrau, mäßig in den Gewohnheiten, gesunden Sinnes, ordentlich, gastfreundlich, lehrfähig, 3 kein lärmender Trinker, kein Schläger, sondern vernünftig, nicht streitsüchtig, nicht geldliebend, 4 ein Mann, der seinem eigenen Haushalt in vortrefflicher Weise vorsteht, der die Kinder mit allem Ernst in Unterwürfigkeit hält 5 (in der Tat, wenn jemand seinem eigenen Haushalt nicht vorzustehen weiß, wie wird er für die Versammlung Gottes Sorge tragen?); 6 nicht ein Neubekehrter, damit er nicht [vor Stolz] aufgeblasen werde und dem Urteil verfalle, das über den Teufel gefällt worden ist. 7 Ferner muß er auch ein vortreffliches Zeugnis von Außenstehenden haben, damit er nicht in Schmach und in eine Schlinge des Teufels gerate.

 

Auch wenn in gewissen Ländern jegliche Körperstrafe gegenüber Kindern und Ehefrau nach Zivilrecht ein strafbarer Akt ist, so dient dies weit mehr der Scheidungsindustrie diese weiter zu kommerzialisieren, weil ja Anzeigte erstattet werden soll. Da Männer kaum je für körperliche Attacken ihrer Frau oder der Kinder eine Anzeige vor weltlicher Autorität einreichen, so scheint tatsächlich, dass Männer allgemein "Schläger" sind. Gottes Recht lehnt diese Form des Rechtsmissbrauchs ab und weist auf die "obrigkeitliche Gewalt" der Christenversammlung hin (1.Kor 6:1-6).

 

Rache zu nehmen aber ist nicht dasselbe, wie die richterliche Autorität innerhalb der Familie oder der Versammlung auszuüben: Deren Ziel ist eben nicht Rache für ungesühnte Sünde, sondern Wiederherstellung von Gerechtigkeit und die nächst höhere Stufe eines Lernprozesses an jemandem zu vollziehen, der andere lieblos behandelte! Auch hier sind Begriffe wie "Quetschwunden" und "Schläge" in ihrem doppelten Sinn zu sehen: Einerseits durch mündliche Zurechtweisung und andererseits durchaus auch mittels physischem Schmerz für den Unbelehrbaren! Paulus droht selbst im 1.Brief an die Korinther denen die "Rute" an, die nicht zu hören bereit sind und ungerechtes Handeln durch Gerechtigkeit ersetzen!

 

*** Rbi8  1. Korinther 4:21 ***

Was wollt ihr? Soll ich mit einer Rute zu euch kommen oder mit Liebe und dem Geist der Milde?

 

Wo Worte im Wind verhallen werden härtere Zuchtmassnahmen die Folge sein! Paulus als Gesetzeslehrer war sich dessen sehr wohl bewusst. Wo Liebe ausgenutzt wird, da wird bestimmt die Rute für Ordnung sorgen! Es steht nirgends in der Schrift, dass innerhalb von Christenversammlungen wirklich Rutenschläge ausgeteilt worden wären, dies bedeutet aber nicht, dass dem Gebot zuwider gehandelt worden sei. Die hebräischen Schriften zeigen mehrfach die Ausübung dieser Strafmassnahme an! Salomo als gerechter Richter erwähnt:

 

*** Rbi8  Sprüche 19:29 ***

Richtersprüche sind festgesetzt worden für Spötter und Schläge für den Rücken Unvernünftiger.

 

König Salomo erklärt somit, dass Schläge, die in Liebe erteilt werden besser sind, als später die weit schwerere Konsequenz zu tragen, "ewiger Abschneidung vom Leben", wenn Gott durch Seinen Richter das volle Strafmass austeilen lässt! Jesus erklärt dasselbe mit anderen Worten: Die Hand sei abzuhacken und das Auge auszureissen, wenn diese uns zu Gesetzesverletzung, zum Straucheln in Gottes Rechtsordnung führt. Der Richter der wahre Liebe zeigt lässt Spötter nicht ungestraft, denn die Liebe sollte vorab ja Geschädigten gelten, um sie künftig vor Schädigenden zu schützen! Salomo ergänzt seine Aussage:

 

Zaum für den Esel*** Rbi8  Sprüche 26:3 ***

Eine Peitsche ist für das Pferd, ein Zaum ist für den Esel, und die Rute ist für den Rücken Unvernünftiger.

 

Da die menschliche Haut weit sensibler ist als der Rücken eines Pferdes, und niemand wird bestreiten, dass dort die Peitsche des Reiters ein Instrument ist, um das Pferd zu lenken, so ist es auch die Haut des Unvernünftigen! Der geübte Reiter braucht die Peitsche nur andeutungsweise, um ein gefügiges Pferd in jede Richtung und zur Bezwingung von jedem Hindernis zu veranlassen. Wo aber ein Esel störrisch ist braucht es den Zaum und die Trense im Maul, um ihn zur Erfüllung seiner Aufgabe anzutreiben!

 

Vernunft und Erkenntnis sind es die Menschen anleiten müssen, damit die Grenzen respektiert werden und gesetzte Ziele erreichbar sind! Das ist mit Anstrengung, oft mit Entbehrung, Verzicht und Selbstdisziplin verbunden! Wer nicht freiwillig bereit ist solches auf sich zu nehmen gilt als Unvernünftiger und zieht sich Rutenschläge auf den Rücken zu! Der Schmerz wird ihn veranlassen künftig den Verstand zu schulen und zu gebrauchen! Ein einziger Unvernünftiger in einer Familie vermag den Frieden und die innere Sicherheit zu zerstören! Wer den Familienfrieden aber gefährdet ist nahe daran die öffentliche Sicherheit in Gefahr zu bringen! Der Kampf muss somit erneut zurück in die Familie verlegt werden!

 

Überfüllte Gefängnisse und harter Strafvollzug für jene, die in der Jugend keine korrekte Züchtigung erhielten?Wo das Recht nicht mehr auf der Ebene der Familie und dann durch die Versammlung wahrgenommen wird, erst da wird es Sache öffentlicher Einrichtungen, wie die der Anwälte und Gerichte! Würde diese Richtlinie konsequent eingehalten, so wie Gott dies vorsieht, so wie Jesus und Paulus dies lehrten, so wären jene Richter und Advokaten nahezu arbeitslos! Es gäbe kaum Gefängnisse und die Polizei könnte drastisch verkleinert werden! Wer glaubt, dass jene Justizindustrie die sehr gut vom Unrecht lebt dies unterstützen wird, der irrt von Grund auf! Ihre Gesetze die sie sich selbst geben und ihre Lehranstalten, die diese verkünden, diese werden sie weiterhin mit Arbeit überfüllen und ihre Gefängnisse weiterhin zum Bersten bringen! Es sind Kultivierungsstätten für mehr Gewalt und gesetzloses Handeln.

 

Gott selbst wird mit ihnen Abrechnung halten und auch darin ist kein Buchstabe wegzudiskutieren! 

 

*** Rbi8  Psalm 89:32 ***

So muß ich auch meine Aufmerksamkeit ihrer Übertretung sogar mit einer Rute zuwenden

Und mit Schlägen ihrem Vergehen.

 

Wer Gottes Strafsystem missachtet, der erzieht Menschen von Kindheit her dazu hin, Seinen Rechtsmassstab zu missachten und später werden solche Menschen dazu plädieren, dass ihnen weiterhin Straffreiheit gewährt wird! Gott wird jedem von ihnen an Seinem "Tag der Rache" volle Aufmerksamkeit geben!

 

*** Rbi8  Sprüche 10:13 ***

Auf den Lippen des Verständigen wird Weisheit gefunden, aber die Rute ist für den Rücken dessen, dem es an Herz mangelt.

 

Weisheit steht in Verbindung mit Gottesfurcht, weil der wahrhaft Weise sich Jehova unterordnet und damit auf Felsen, auf Gottes Rechtsordnung baut. Wie ein gehorsamer Sohn sich dem Vater unterordnet und auf dessen Rat hört und die Grenzen die er setzt respektiert: Dadurch wird ein Herz als gutgesinnt eingestuft. Der trotzige Sohn aber verdient das, was ihn zur Einsicht bringen mag: Die Rute auf den Rücken! Salomo bringt diese Form der Zucht gar mit echter Liebe zu Kindern in Verbindung, da sie dadurch vor späterem Schaden bewahrt werden!

 

*** Rbi8  Sprüche 13:24 ***

Wer seine Rute zurückhält, haßt seinen Sohn, wer ihn aber liebt, der sucht ihn sicherlich heim mit Züchtigung.

 

Das Experiment Summerhill: Jede Disziplinierung Jugendlicher fehlte. Resultat?Straffreiheit zu gewähren wird mit dem Gegenteil von Liebe in Verbindung gebracht, mit Hass. Natürlich ist es leichter und entspricht dem heutigen Zeitgeist jede Form der physischen Züchtigung zurückzuweisen und dem Kind volle Freiheit zu gewähren das zu tun, was für jenes aber langfristig schädlich ist! Das "Experiment Summerhill" in England wollte beweisen, dass Kinder ohne jegliche Vorgaben seitens der Erzieher anständig werden können. Das jedoch zu tun, was uns Schaden zufügt, es wird mit Torheit bezeichnet, was der Weisheit entgegensteht!

 

*** Rbi8  Sprüche 22:15 ***

Torheit ist an das Herz eines Knaben geknüpft; die Rute der Zucht ist das, was sie von ihm entfernen wird.

 

Wir haben bereits mehrfach erwähnt, dass die "Rute der Zucht" vielerlei Strafbestimmungen einschliessen mag! Jeder Fall von Übertretung mag anders gelegen sein und jeder Vater und jede Mutter wird selbst zu bestimmen haben, welche Strafmassnahme sie für die Situation ergreifen mögen: Ob ein Gespräch unter vier Augen zu suchen ist, um das Vergehen und dessen langfristige Folgen zu besprechen, oder ein öffentlicher Tadel, am Familientisch oder ein Ausgehverbot für den älteren Sohn oder das Sperren des Sackgeldes für eine Zeit. Auch eine zusätzliche Zwangsaufgabe, zum Beispiel die Garage zu räumen oder den Garten zu jäten hilft daran zu erinnern, was die Übertretung war. Alles dient dem einen Zweck, das Kind oder den Jugendlichen daran zu erinnern, dass solche Übertretung Mühe und Schmerz mit sich bringt!  

 

*** Rbi8  Sprüche 23:13-14 ***

Enthalte doch dem, der noch ein Knabe ist, die Zucht nicht vor. Falls du ihn mit der Rute schlägst, wird er nicht sterben. 14 Du solltest ihn mit der Rute schlagen, damit du seine Seele vom Scheol befreist.

 

Die Worte Salomos sind auch hier klar und deutlich! Sie rufen einen Vater oder gegebenenfalls eine Mutter nicht zur Gewalttätigkeit auf oder gar dazu, die Wut und den Frust an einem Kind loszulassen, sondern es davor zu bewahren, dass später eine schwerwiegendere Sünde, wie sich gegen die Eltern zu erheben gar die Todesstrafe nach sich ziehen mag!

 

*** Rbi8  Sprüche 29:15 ***

Die Rute und Zurechtweisung sind das, was Weisheit gibt; aber ein Knabe, dem freier Lauf gelassen wird, wird seiner Mutter Schande bereiten.

 

Hier wird die Aufmerksamkeit der Mutter zugewandt, der es schlussendlich zur Schande reicht, wenn sie ihr Kind nicht an die Zügel zu nehmen versteht und wenn das scheuende Pferd oder der störrische Esel nicht die Peitsche des Besitzers zu spüren bekommt! In der heutigen Welt, wo in einigen Teilen des Systems gar weit mehr als die Hälfte der Kinder ausschliesslich durch Mütter erzogen werden, da zeigt sich diese Schande leider mit grosser Deutlichkeit! Statistiken zeigen, dass Drogenmissbrauch und schwere Delikte von Jugendlichen in diesen Fällen drastisch zunehmen gegenüber heilen Familien mit zwei Elternteilen! Dieses Bewusstwerden könnte manche vorsorgliche Frau vielleicht dazu bringen Scheidungsgedanken zweimal mehr zu überlegen!

 

Sorgen und Probleme alleinerziehender und verheirateter MütterJeder Mutter aber, die diese Aufgabe als Alleinerzieherin unverschuldet zu bewältigen hat und Kinder gross zieht, welche nun ihrerseits ihr gutes Beispiel kopieren und ebenso den geraden Weg erwählten: Ihnen sei ein Kränzchen gewunden und sie verdienen echtes Lob! Lassen wir aber ob der guten Beispiele wegen nicht die vielen anderen Fälle aus den Augen verlieren! Wo der Vater die Familie aus irgendwelchen Gründen, ausser wegen Hurerei seiner Frau, die Familie gar böswillig oder aus Eigensinn verlassen hat, da fällt auf jenen noch schwerere Schuld, weil er seine ihm zugeteilte Rolle und Aufgabe nicht wahrgenommen hat! Adam wurde mehr schuldig erklärt als Eva, obwohl jene verführt wurde! (1.Ti 2:14) Bedenken wir, dass kein Hurer und kein Ehebrecher Gottes Königreich ererbt! Die Worte des Paulus gelten für den Mann und die Frau! Auch Jesu Warnung gilt jedem, der Kinder durch sein Vorbild und Handeln zum Straucheln veranlasst:

 

*** Rbi8  Matthäus 18:6 ***

Wer immer aber einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, straucheln macht, für den ist es nützlicher, daß ihm ein Mühlstein, wie er von einem Esel gedreht wird, um den Hals gehängt und er ins weite, offene Meer versenkt werde.

 

Was in der Familie klein beginnt, dies kann mit der Zeit ganze Nationen zum Straucheln bringen! Im Falle der störrischen Nation Israel hatte Jehova die Assyrer erwählt, ein Volk, das für seine grausame Behandlung der Kriegsgefangenen und Unterdrückten bekannt war! Gottes Strafmass aber war angemessen aufgrund der langen Geduld und der vielen Propheten die er zu jener Nation gesandt hatte, um sie zuvor vom kommenden Gericht zu warnen!

 

*** Rbi8  Jesaja 10:5-6 ***

Ha, der Assyrer, die Rute für meinen Zorn und der Stock, der in ihrer Hand ist für meine Strafankündigung! 6 Gegen eine abtrünnige Nation werde ich ihn senden, und gegen das Volk meines Zornausbruchs werde ich einen Befehl an ihn erlassen, viel Beute zu machen und viel Plündergut zu nehmen und es zu einer Stätte der Zertretung zu machen gleich dem Lehm der Straßen.

 

Im Zorn, der willentliche Übertretung seiner Gebote hervorruft, hält Gott weder die Rute noch den Stock der Züchtigung zurück! Israel galt als "Ehefrau" Jehovas, deren "ehelichen Besitzer" Er sich selbst nennt! Auch die kommenden Plagen der "Zeit des Endes", von Seitens Jehova  angekündigt, vorab gegen "Babylon die Grosse", die Religionen gerichtet und dann, um sie auf das ganze herrschende System auszugiessen, auf alle, welche die "wilden Tiere" der Erde, die Politik und deren religiöses "Bild" anbeten: Dadurch wird es zur Ausführung der härtesten Strafankündigungen aller Zeiten kommen! Eine "grosse Drangsal" wie sie noch nie zuvor existiert hat!

 

Gedenke an den Sabbattag und heilige ihn*** Rbi8  Matthäus 24:20-22 ***

Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; 21 denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. 22 Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

 

Um jener Willen die bis zum Ende am Sabbatgebot festhalten, welche die Gerechtigkeit Gottes ausüben, ihretwillen werden jene Tage verkürzt werden! Die Stelle der Assyrer wird von jeder Nation der Erde eingenommen, wenn "Babylon die Grosse", alle organisierte Religion zerstört wird und deren "Fleischteile", ihr gesamter Besitz von den Nationen aufgezehrt werden!

 

*** Rbi8  Jakobus 5:1-6 ***

Kommt nun, ihr Reichen, weint, heult über euer Elend, das über euch kommt. 2 Euer Reichtum ist verfault, und eure äußeren Kleider sind von Motten zerfressen worden. 3 Euer Gold und Silber ist verrostet, und ihr Rost wird ein Zeugnis gegen euch sein und wird eure Fleischteile fressen. Etwas wie Feuer ist das, was ihr in den letzten Tagen aufgehäuft habt. 4 Seht! Der Lohn, der den Arbeitern zusteht, die eure Felder abgeerntet haben, den ihr aber zurückbehalten habt, schreit fortwährend, und die Hilferufe der Schnitter sind zu den Ohren Jehovas der Heerscharen gedrungen. 5 Ihr habt auf der Erde in Luxus gelebt und habt an sinnlichem Vergnügen Gefallen gefunden. Ihr habt am Schlachttag euer Herz fett gemacht. 6 Ihr habt verurteilt, ihr habt gemordet den Gerechten. Widersteht er euch nicht?

 

Johannes erklärt, dass jene symbolische Frau "Babylon die Grosse" geistige Hurerei mit den Mächtigen der Erde begangen hat, sie eher auf jene hörte, wie Jehova als ihrem "ehelichem Besitzer" Aufmerksamkeit und Unterordnung zu zollen! Die Symbolsprache der Bibel legt die Grausamkeit vergangener, gegenwärtiger, kommender Handlungen seitens der "wilden Tiere", der Regierungsmacht offen und wir täten gut, eine persönliche Gottesfurcht frühzeitig zu erlernen, um auch unter Verfolgung weiterhin in Gerechtigkeit auszuharren!

 

 

7.3.2           Unwissenheit und Ignoranz schützen nicht vor kommender Strafe!

 

7.3.1.8          Auch das "Neue Testament" zeigt Sünden, die unabdingbar die Todesstrafe nach sich ziehen!

Johannes gibt die Worte Jesu in seinem Evangelium wieder, wo der Christus zwischen zwei Arten von Sünde einen klaren Trennungsstrich zieht: Jene Sünde, welche ohne Erbarmen den Tod nach sich zieht, weil sie ein willentlich, wissentlicher Verstoss gegen Jehovas Souveränität darstellt, indem sein Gebot und sein geäusserter Wille dadurch verhöhnt werden! Wir zeigen später in diesem Artikel, welche Sünde Gott als "unbedingt" der Todesstrafe unterstellt.

 

Doch die Sünde ist scharlachrotPaulus zeigt im Brief an die Korinther, dass die erwachsenen-Glaubenstaufe auch jene Sünden auszulöschen vermag, obwohl sie "rot wie Scharlach" waren werden sie weiss wie Schnee! " 'Kommt nun, und laßt uns die Dinge zwischen uns richtigstellen', spricht Jehova. 'Wenn sich eure Sünden auch wie Scharlach erweisen sollten, werden sie so weiß werden wie Schnee; wenn sie auch rot sein sollten wie Karmesintuch, werden sie sogar wie Wolle werden. Wenn ihr Willigkeit zeigt und tatsächlich zuhört, so werdet ihr das Gute des Landes essen. Wenn ihr euch aber weigert und tatsächlich rebellisch seid, so werdet ihr von einem Schwert verzehrt werden; denn Jehovas Mund selbst hat [es] geredet.' “ (Jes 1:18-20)

 

*** Rbi8  1. Korinther 6:9-11 ***

Was? Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? Laßt euch nicht irreführen. Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden, noch Männer, die bei männlichen Personen liegen, 10 noch Diebe, noch Habgierige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Erpresser werden Gottes Königreich erben. 11 Und doch waren das einige von euch. Aber ihr seid reingewaschen worden, aber ihr seid geheiligt worden, aber ihr seid gerechtgesprochen worden im Namen unseres Herrn Jesus Christus und mit dem Geist unseres Gottes.

 

Andere Sünden aber, die Gott nicht direkt unter die Todesstrafe legt und die aus Schwäche erfolgten oder weil jemand stolpert können auch weiterhin Gottes Gnade durch Christus erreichen!

 

*** Rbi8  1. Johannes 5:16-17 ***

Wenn jemand seinen Bruder beim Begehen einer Sünde erblickt, die nicht den Tod nach sich zieht, so wird er bitten, und er wird ihm Leben geben, ja denen, die nicht so sündigen, daß sie sich den Tod zuziehen. Es gibt eine Sünde, die den Tod nach sich zieht. Nicht daß er diese Sünde betreffend bitten soll, sage ich ihm. 17 Jede Ungerechtigkeit ist Sünde, und doch gibt es eine Sünde, die nicht den Tod nach sich zieht.

 

Wir haben einen Fürbitter im Himmel aber wir sollen uns nicht zu Gunsten mutwilliger und uneinsichtiger Sünder an Gott wenden, solche Bitten werden uns nichts nützen oder gar gegen uns sein, da wir Gottes Rat und seine Grenzen missachten!

 

7.3.1.9          Auch fahrlässige Unerfahrenheit über Gottes Rechtsordnung stürzt uns in Vernichtung

Gott wird uns bestimmt nicht erhören und Jesus wird sich nicht zu unseren Gunsten verwenden lassen, wo wir für willentliche Sünder bitten. Wer Jehovas Ratschlag zurückweist und seine Gebote wissentlich missachtet, der kann nicht auf Barmherzigkeit hoffen! Er verspottet ja Gott und zeigt keine Gottesfurcht, er glaubt doch in seiner Unwissenheit mit Gott Spott treiben zu können. Diese Unnachgiebigkeit Gottes kommt gut zum Ausdruck in den Sprüchen, wo Salomo über Jehova das Folgende schreibt:

 

*** Rbi8  Sprüche 1:22-33 ***

Wie lange, ihr Unerfahrenen, werdet ihr weiterhin Unerfahrenheit lieben, und [wie lange] wollt ihr Spötter offenen Spott für euch begehren, und [wie lange] werdet ihr Unvernünftigen weiterhin Erkenntnis hassen? 23 Kehrt um bei meiner Zurechtweisung. Dann will ich euch meinen Geist hervorsprudeln lassen; ich will euch meine Worte bekanntgeben. 24 Weil ich gerufen habe, ihr euch aber ständig weigert, ich meine Hand ausgestreckt habe, aber keiner da ist, der achtgibt, 25 und ihr fortfahrt, all meinen Rat unbeachtet zu lassen, und ihr meine Zurechtweisung nicht angenommen habt, 26 werde auch ich meinerseits bei eurem eigenen Unheil lachen, ich werde spotten, wenn das, wovor ihr erschreckt, kommt, 27 wenn wie ein Sturm das kommt, wovor ihr erschreckt, und euer eigenes Unheil so wie ein Sturmwind herankommt, wenn Bedrängnis und schwere Zeiten über euch kommen. 28 Zu jener Zeit werden sie mich ständig rufen, aber ich werde nicht antworten; sie werden mich unablässig suchen, aber sie werden mich nicht finden, 29 darum, daß sie Erkenntnis gehaßt und die Furcht Jehovas nicht erwählt haben. 30 Sie haben meinen Rat nicht angenommen; sie haben all meine Zurechtweisung mißachtet. 31 Somit werden sie von der Frucht ihres Weges essen, und sie werden sich von ihren eigenen Ratschlägen sättigen bis zum Überdruß. 32 Denn die Abtrünnigkeit der Unerfahrenen ist das, was sie töten wird, und die Sorglosigkeit der Unvernünftigen ist das, was sie vernichten wird. 33 Was den betrifft, der auf mich hört, er wird in Sicherheit weilen und nicht beunruhigt sein wegen des Unglücks Schrecken.“

 

Haus, das auf Fels gebaut ist hält dem Sturm darUnerfahrenheit ist keine Ausrede das zu tun, was Jehova verabscheut! Gott bittet inständig, dass wir auf ihn hören und dadurch zu Weisheit gelangen, dass wir Seine Gebote und Seinen Willen kennen lernen, um sie zu tun! Jesus vergleicht es in der Bergpredigt damit, das eigene Haus auf festen Felsen zu bauen, das selbst im stärksten Sturm nicht untergehen wird!

 

*** Rbi8  Matthäus 7:24 ***

Jeder nun, der diese meine Worte hört und danach handelt, wird mit einem verständigen Mann verglichen, der sein Haus auf den Felsen baute.

 

Jesus selbst hörte "in allem" auf Gott, tat dessen Willen unter härtester Belastung und übertrat keines Seiner Gebote auch nicht unter grossem Druck und schwierigster Verführung! Er war aber ebenso Mensch wie wir alle! Als er Hunger hatte und Satan im anbot aus Steinen Brot zu machen tat er dies nicht. Es wäre ein Missbrauch der ihm zugeteilten Amtsgewalt gewesen, die er zu Gunsten der anderen erhalten hatte! Er suchte nicht seine Ehre, indem er sich vom Tempel stürzen sollte und Engel ihn tragen würden, das wäre eine Herausforderung Gottes gewesen und er begehrte nicht die Macht dieses Systems, um einer blossen Anbetung Satans wegen, weil er genau wusste, dass nur Jehova allein Anbetung gebührt! (Lu 4:1-13) Jesus beachtete jeden Rat Gottes, jene aber die Zurechtweisung und Disziplin hassen weist Gott dadurch zurecht, dass sie jegliches Wohlwollen verlieren! "Denn die Abtrünnigkeit der Unerfahrenen ist das, was sie töten wird, und die Sorglosigkeit der Unvernünftigen ist das, was sie vernichten wird."

 

Paulus ist im Brief an die Hebräer klar und deutlich, wenn er einem Christen härtere Strafe androht wie einem Juden, der nicht erst unter "unverdiente Güte" gefallen ist! Es ist ein Schlüsseltext, um Gottes Unerbittlichkeit gegenüber denen zu zeigen, die mit Gottes Barmherzigkeit in Wirklichkeit Spott betreiben. Wir werden diesen Text noch ausgiebig behandeln! (Heb 10:26-31)

 

7.3.1.10       Lebenslange Gefängnisstrafe oder Vollstreckung des Todesurteils?

Was ist aber mit Gefängnisstrafe gemeint, welche die Bibel ebenso erwähnt und sie oft in den Zusammenhang bringt daraus in die Sklaverei verkauft zu werden? Nun, ein Strafvollzugssystem mit Gefängnissen, das der Besserung eines Übeltäters dient, dies mag noch Sinn ergeben, wohl kaum aber eines, das zu schlimmeren Verbrechen hin erzieht! Da ist bestimmt die Ausübung der Todesstrafe das Einzige, das uns vor Unverbesserlichen zu schützen vermag! Selbst reiche Länder können es sich längerfristig nicht erlauben alle Arten von Verbrechern ein Leben lang durchzufüttern und mit höchst komplexen Kontrollverfahren in Hochsicherheitsgefängnissen den Bürgern eine beständige Last aufzubürden! Spektakuläre Gefängisausbrüche hochkarätiger Verbrecher zeigen den Unsinn dieses Gendarmen-Kriminellen Spiels, das vielen, vielen Menschen Jobs und Einkommen gewährt aber Gottes Recht umgeht. 

 

Joseph wurde aus Eifersucht seiner zehn Brüder in ägyptische Sklaverei verkauft. Sie wollten ihn eigentlich gar töten und nur weil Juda sich für ihn einsetzte wurde er stattdessen verkauft.

 

*** Rbi8  1. Mose 37:25-28 ***

Dann setzten sie sich nieder, um Brot zu essen. Als sie ihre Augen erhoben und schauten, nun, da war eine Karawane Ismaelịter, die von Gịlead her kam, und ihre Kamele trugen Lạdanum und Balsam und harzreiche Rinde auf ihrem Weg, es nach Ägypten hinabzubringen. 26 Darauf sprach Juda zu seinen Brüdern: „Was für ein Gewinn wäre es, falls wir unseren Bruder töteten und sein Blut zudeckten? 27 Kommt, und laßt uns ihn an die Ismaelịter verkaufen und unsere Hand nicht an ihn legen. Er ist ja doch unser Bruder, unser Fleisch.“ Da hörten sie auf ihren Bruder. 28 Nun gingen Männer, midianịtische Kaufleute, vorbei. Daher zogen und hoben sie Joseph aus der Wassergrube herauf und verkauften dann Joseph für zwanzig Silberstücke an die Ismaelịter. Schließlich brachten diese Joseph nach Ägypten.

 

Verführung Josephs durch die Frau PotipharsVom dortigen Sklavenmarkt gelangte Joseph zum Hause Potiphars, der ihn schon bald über seine ganze Habe als Verwalter erhöhte. Als Joseph den Annäherungen der Frau Potiphars auswich und jene ihn fälschlich beschuldigte wurde er ins Gefängnis geworfen. Als er endlich vor den Pharao gerufen wurde, um ihm dessen Träume zu deuten, da war klar Gottes Hand im Spiel, um ihn aus ungerechter Haft zu befreien und ihn gar zu erhöhen!

 

*** Rbi8  1. Mose 40:15 ***

Denn ich bin tatsächlich aus dem Land der Hebräer entführt worden, und auch hier habe ich gar nichts getan, wofür man mich in das Kerkerloch stecken sollte.“

 

Ungerechtfertigte Kerkerhaft ist denen eine Schande, die dies verursachen und bleibt vor Gott nicht ungesehen! Wer Menschen entführt verdient den Tod! Joseph aber zeigte seinen Brüdern gegenüber grosse Barmherzigkeit als jene voller Einsicht ihre Sünde bereut hatten! Dies ist eines vieler Beispiele, dass nur echte Reue uns vor Gottes Zorn befreien kann! Auch zeigten jene Werke der Reue, es blieb somit nicht beim Lippenbekenntnis!

 

Jehova kennt aber auch den Schuldigen, der zu Recht in Haft sitzt. So liess er am Passah beim Auszug Israels aus Ägypten durch den Strafengel selbst jene Erstgeborenen hinrichten, die im Kerker sassen oder Pharaos erstgeborenen Sohn, der als Mitregent auf dem Throne Ägyptens sass. Jeder der auf der Seite Pharaos war wurde als mitschuldig betrachtet! Gott hatte durch Joseph Ägypten und seinen Thron zuvor beschützt und Seine Macht gezeigt zu retten und den Pharao reich zu machen, als sieben Jahre Dürre über das Land gekommen waren! Auch wir dürfen Gottes Güte mit uns und seine Hilfe nicht vergessen!

 

*** Rbi8  2. Mose 12:29 ***

Und es geschah, daß Jehova um Mitternacht jeden Erstgeborenen im Land Ägypten schlug, vom Erstgeborenen Pharaos, der auf seinem Thron saß, bis zum Erstgeborenen des Gefangenen, der im Kerkerloch war, und alles Erstgeborene des Viehs.

 

Gottes Gericht wird an jedem vollzogen, den das Urteil zuvor getroffen hat! Bis zum Gerichtstag ist Umkehr möglich, danach gibt es kein Erbarmen! Gott befreit zu Seiner Zeit den zu Unrecht versklavten!

 

Als die Nation Juda aus dem babylonischen Exil nach Judäa und Samaria zurückgekehrt war kam der Tag, wo Esra, der Priester und der "Abschreiber der Worte der Gebote Jehovas und seiner Bestimmungen an Israel" von König Artaxerxes, dem medo-persischen Weltherrscher den Auftrag erhielt:

 

*** Rbi8  Esra 7:25-26 ***

Und du, Esra, bestelle gemäß der Weisheit deines Gottes, die in deiner Hand ist, Magistrate und Richter, daß sie alles Volk, das jenseits des STROMES ist, fortgesetzt richten, nämlich alle, die die Gesetze [[(GESETZE)]] deines Gottes kennen; und jeden, der [sie] nicht gekannt hat, werdet ihr unterweisen. 26 Und was einen jeden betrifft, der nicht ein Täter des Gesetzes deines Gottes und des Gesetzes des Königs wird, an ihm möge ohne Verzug Gericht geübt werden, es sei zum Tode oder zur Verbannung oder zur Geldbuße oder zum Gefängnis.“

 

Artaxerxes anerkannte das GESETZ Jehovas als höchsten Massstab, um Menschen wegen Vergehens gegen diese Rechtsordnung zu verurteilen und beauftragte Esra diese Rechtsordnung durchzusetzen! Er sollte "Magistrate und Richter" ernennen die diesem Recht Nachachtung verschaffen mussten und erwähnte vier Strafmuster oder Stufen auf der Leiter der Korrekturmassnahmen:

 

1) Den Tod (Abschneidung vom Leben),

2) die Verbannung (Abschneidung vom Volk Israel),

3) die Geldbusse und das Gefängnis!

4) Das Gefängnis aber stand stellvertretend auch für den Verkauf in die Sklaverei, bis jenes Urteil für Widergutmachung erfüllt wäre! Das erst ergibt wahre Gerechtigkeit.

 

7.3.1.11       Jesus plädiert weiterhin für Haft und Zwangsarbeit von Dieben!

Jesus zeigt, dass dieser Teil der gesetzlichen Bestimmung, die ein richterliches Urteil beinhaltet weiterhin auch in der Christenversammlung gültig ist! Dies schliesst eine Strafzahlung als Busse und die Wiedergutmachung angerichteten Schadens mit ein. Jesus gibt dem Schuldigen den Rat es gar nicht erst soweit kommen zu lassen, sondern durch Einsicht des Vergehens in einer privaten Übereinkunft selbst die Wiedergutmachung anzubieten. Dies gibt dem Geschädigten die Wahlmöglichkeit Barmherzigkeit zu zeigen, weil der andere einsichtig ist oder Härte und ihn dem Richter zu übergeben, der dann gemäss gesetzlichen Bestimmungen zu urteilen hat!

 

Gefängnis bedeutet auch Strafe für die zurückgebliebene Familie*** Rbi8  Matthäus 5:25-26 ***

Sei bereit, dich mit dem, der dich beim Gericht verklagt, eilends zu verständigen, solange du noch mit ihm dorthin unterwegs bist, damit der Kläger dich nicht etwa dem Richter übergibt und der Richter dem Gerichtsdiener und du ins Gefängnis geworfen wirst. 26 Ich sage es dir als Tatsache: Du wirst von dort bestimmt nicht herauskommen, bis du die letzte Münze von sehr geringem Wert zurückgezahlt hast.

 

Jesus gewährt künftig keinerlei Straffreiheit für den Schuldigen, denn er übergibt jenen unerbittlich dem Strafvollzug! "Du wirst von dort bestimmt nicht herauskommen, bis du die letzte Münze von sehr geringem Wert zurückgezahlt hast." Hier redet er zudem von seinen künftigen mit-Richtern, seinen Oberrichtern, den Aposteln und den 144.000 Priesterkönigen als den Richtern der ihnen zugeteilten Königreiche und deren künftige Magistrate!

 

Im Gefängnis gibt es nicht die Möglichkeit der Rückerstattung von Schulden durch Arbeitsleistung, so dass die nächste Stufe des Strafvollzugs, der Verkauf in die Sklaverei folgen muss, was Zwangsarbeit bedeutet! Das GESETZ sagt: "Wenn er nichts hat, dann soll er für die Dinge, die er gestohlen hat, verkauft werden." (2.Mo 22:3) Das Gefängnis kann somit Ort der Verwahrung sein, bis das Urteil vollstreckt wird! Künftige Gefängnisse werden aber kaum mit denen heute verglichen werden können, da auch dort Menschlichkeit und Nächstenliebe nicht zu kurz kommen werden. Allerdings gelten die Worte des Paulus auch dort:

 

*** Rbi8  2. Thessalonicher 3:10 ***

„Wenn jemand nicht arbeiten will, soll er auch nicht essen.“

 

Die Strafdauer ist somit auf die Tilgung der gesamten Schuld ausgerichtet! Dies konnte bei Dieben sowohl das Gestohlene wie zudem die vier oder fünffache Summe für Widergutmachung ausmachen, sowie zusätzlich die verhängte Körperstrafe zu erleiden. Laut GESETZ Gottes konnte dies auch die ganze Familie mitsamt den Kindern beinhalten! Eine harte Strafmassnahme die jeden vernünftigen Menschen davon abhielt sich zu verschulden oder gar mittels Diebstahl oder Raub sich bereichern zu wollen. Abschreckung durch ein funktionierendes Rechtssystem, das so oder so Schuldige zur Rechenschaft zieht! Darum ist Jesus zum Richter Gottes eingesetzt, um dem Recht in Harmagedon und während des Millenniums volle Geltung zu verschaffen! 

 

Kein Vergleich der Negersklaverei mit Jesu Sklaven zu seinWir sollten uns nicht den Vergleich zur Sklaverei der Neger machen, sondern eher an heutige Arbeiterfamilien denken, die aufgrund der Arbeitssituation von einem Unternehmen an einen anderen Ort gebracht werden, wo sie Unterkunft und Kost haben aber dafür ihre Arbeitsleistung erbringen müssen! Sie sind dadurch eines Teils ihrer Freiheit beraubt aber nicht in Ketten und nicht unter unmenschlichen Bedingungen. Strafe aber bleibt Strafe!

 

Auch Lukas gibt dieselben Worte Jesu wieder, beleuchtet dabei aber noch andere Merkmale. Er richtet die Aufmerksamkeit auf jenes Detail in Jesu Erklärung, dass jeder von uns sich selbst ein klares Bild machen muss, was in Gottes Augen gerecht ist und was nicht!

 

*** Rbi8  Lukas 12:57-59 ***

Warum bildet ihr euch nicht selbst ein Urteil über das, was gerecht ist? 58 Wenn du zum Beispiel mit deinem Rechtsgegner zu einem Vorsteher gehst, so wirke darauf hin, solange du auf dem Weg bist, dich des Streites mit ihm zu entledigen, damit er dich nicht irgendwann vor den Richter schleppt und der Richter dich dem Gerichtsbeamten übergibt und der Gerichtsbeamte dich ins Gefängnis wirft. 59 Ich sage dir: Du wirst bestimmt nicht von dort herauskommen, bis du auch die letzte kleine Münze von ganz geringem Wert zurückgezahlt hast.“

 

Auch Lukas zeigt allen Christen, dass dieselben gesetzlichen Bestimmungen die seit Moses in Israel Gültigkeit hatten in der Christenversammlung weiterhin Anwendung finden müssen! Jesus gibt somit seinen Worten Nachachtung, die er in der Bergpredigt unmittelbar davor äusserte, dass er nicht gekommen sei, um das GESETZ abzuschaffen, vielmehr um es zu erfüllen! Erfüllung des GESETZES bedeutet somit volle Gerechtigkeit zu üben, auch was den Massstab der Strafbestimmungen betrifft! Wer sich darum herum schlängelt, der wird, sofern er zuvor stirbt im kommenden System in der "Auferstehung zum Gericht" zur Rechenschaft gezogen werden! Die Lebenden aber werden bereits in Harmagedon den höchsten Preis zu bezahlen haben: Ewige Abschneidung von den Lebenden, da kein Dieb Gottes Königreich erreicht! Wer eine Schuld bewusst und willentlich nicht zurückzahlt gilt ebenso als Dieb, wie einer, der etwas entwendet oder erpresst, worauf er keinen Anspruch hat!

 

7.3.1.12       Aktive Nächstenliebe rettet uns am Gerichtstag der Endzeit!

Jesus zeigt am Fall des Gerichtstages, dass während der gesamten Zeit seit seinem Weggang bis zur Wiederkehr auch Menschen auf unschuldige Weise im Gefängnis weilen, weil sie für den Glauben in Jesus Stellung beziehen oder auch solche die ihre echte Reue für ihr Vergehen deutlich zeigten, zur Wiedergutmachung bereit waren und diese ganz besonders unsere Aufmerksamkeit erlangen sollten!

 

*** Rbi8  Matthäus 25:35-40 ***

Denn ich wurde hungrig, und ihr gabt mir etwas zu essen; ich wurde durstig, und ihr gabt mir etwas zu trinken. Ich war ein Fremder, und ihr nahmt mich gastfreundlich auf, 36 nackt, und ihr bekleidetet mich. Ich wurde krank, und ihr saht nach mir. Ich war im Gefängnis, und ihr kamt zu mir.‘ 37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich oder durstig und gaben dir etwas zu trinken? 38 Wann sahen wir dich als einen Fremden und nahmen dich gastfreundlich auf oder nackt und bekleideten dich? 39 Wann sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir?‘ 40 Und der König wird ihnen erwidern und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.‘

 

Jesu Brüder sind all jene, welche Gottes Willen tun und deswegen auch wie Jesus mitleiden müssen! Jesus spricht nicht vom Gesetzesübertreter, der eine verdiente Strafe im Gefängnis absitzt und der uneinsichtig ist. Auch solche sollten besucht werden, um wenigstens den einen oder anderen durch Aufklärung über Gottes Recht zur Reue zu bewegen. Jesus besuchte ja nach seiner Erhöhung im Himmel auch die vor der Sintflut gefallenen Engel im himmlischen Gefängnis! (1.Pe 3:18-20)

 

Petrus zeigte Bereitschaft auch Gefängnis um seines Herrn Willen zu ertragenPetrus zeigte Jesus gegenüber beim Abendmahl Bereitschaft auch in ungerechtfertigter Form Gefängnis zu ertragen, um in der Nähe des Christus zu verbleiben. Sein Enthusiasmus erlitt aber in derselben Nacht einen Dämpfer, weil er als es für ihn selbst gefährlich wurde als einer der Jünger Jesu erkannt zu werden und ihn daher drei Mal verleugnete.

 

*** Rbi8  Lukas 22:31-34 ***

Simon, Simon, siehe, der Satan hat danach verlangt, euch wie Weizen zu sichten. 32 Ich aber habe für dich gefleht, daß dein Glaube nicht nachlasse; und du, bist du einst zurückgekehrt, so stärke deine Brüder.“ 33 Dann sagte er zu ihm: „Herr, ich bin bereit, mit dir sowohl ins Gefängnis als auch in den Tod zu gehen.“ 34 Er aber sprach: „Ich sage dir, Petrus: Ein Hahn wird heute nicht krähen, ehe du dreimal geleugnet hast, mich zu kennen.“

 

Jesus kannte das gute Herz des Petrus, war sich aber auch der menschlichen Schwächen und der Angst bewusst, der Petrus durch sein voreiliges Versprechen ausgesetzt sein würde. Zur Ehre des Petrus sei erwähnt, dass er sich trotz der Gefahr in den Innenhof des Hauses des Hohepriesters vorwagte, um nahe bei Jesus zu sein! Auch war er es gewesen, der Jesus mit dem Schwert zu verteidigen suchte, trotz einer Überzahl von Gegnern und damit grossen Mut und Bereitschaft zeigte, für Jesus zu kämpfen. Jesu Pläne aber waren anders, nicht seine eigene Befreiung suchte er, sondern den Willen des Vaters bis hin zur letzten Konsequenz zu erfüllen! Niemand von seinen Nachfolgern sollte zum Schwert greifen! Als der Hahn später das dritte Mal krähte wurde Petrus bewusst, dass er wirklich Jesus drei Mal verleugnet hatte! Jesus vergab ihm, obwohl er ihn verleugnet hatte! Petrus war nicht schuldig der Sünde wider den heiligen Geist!

 

7.3.1.13       Der Versammlungsausstoss und das Gebot "Antichristen" nicht zu grüssen

Die Stufenleiter der Strafbestimmungen kennt auch die "Abschneidung von Israel", was den Versammlungsausstoss beinhaltet, die zweithöchste der Strafmassnahmen, die nur noch eine höhere Stufe kennt, dass jemand in Gottes Augen als Toter gilt, weil er bewusst gegen heiligen Geist verstiess: Wer Gottes Gebot oder Willen verhöhnt und verspottet! Solche Menschen gehören Satan, weil auch jener in vollem Bewusstsein wider Gottes heiligen Geist, Seinen erklärten Willen verstiess! Jene drängten ihr Gewissen willentlich zur Seite! Paulus bezieht sich auf jene zwei Vorsteher der Versammlung Ephesus, über die er selbst das Urteil gesprochen hatte: Hymenäus und Alexander!

 

*** Rbi8  1. Timotheus 1:18-20 ***

Diesen Auftrag vertraue ich dir an, Kind, Timotheus, gemäß den Voraussagen, die direkt zu dir hingeführt haben, damit du durch diese den vortrefflichen Kriegszug fortsetzest, 19 indem du [den] Glauben und ein gutes Gewissen bewahrst, das einige beiseite gedrängt haben, wodurch sie an [ihrem] Glauben Schiffbruch erlitten haben. 20 Zu diesen gehören Hymenäus und Alexander, und ich habe sie dem Satan übergeben, damit sie durch Züchtigung gelehrt werden, nicht zu lästern.

 

Schiffbruch am Glauben erleidenSchiffbruch am Glauben erleiden wir dadurch, dass wir genaue Erkenntnis über Wahrheiten zur Seite schieben und durch Lehren ersetzen, die der Lüge entsprechen. Damit begeben wir uns doch auf die Ebene Adams und Evas, die eher Satans Worten glaubten, der Straffreiheit verhiess, während Gott Missachtung seines Gebotes mit der Todessstrafe belegte!

 

*** Rbi8  1. Mose 2:16-17 ***

Und Jehova Gott erlegte dem Menschen auch dieses Gebot auf: „Von jedem Baum des Gartens darfst du bis zur Sättigung essen. 17 Was aber den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse betrifft, davon sollst du nicht essen, denn an dem Tag, an dem du davon ißt, wirst du ganz bestimmt sterben.“

 

Die Lehre des Hymenäus und Alexander sind doch weiterhin vollkommen identisch mit Satans ersten Lügen: Auch jene Nachfolger des Hymenäus heute in den christlichen Kirchen versprechen "zu sein wie Gott" und an dessen Seite im Himmel als Geistwesen aufzuerstehen und an Jesu und Gottes Seite zu sein! Später schloss sich jener Gruppe auch Philetus an. Timotheus dagegen soll sich in der Wahrheit bewähren, auch da, wo sie unangenehm ist, wo es gilt Lüge aufzudecken, wo Irrtum offenbart werden muss, wo Sünder Zurechtweisung und Strafe erhalten sollen!

 

*** Rbi8  2. Timotheus 2:15-19 ***

Tu dein Äußerstes, dich selbst Gott als bewährt darzustellen, als ein Arbeiter, der sich wegen nichts zu schämen hat, der das Wort der Wahrheit recht handhabt. 16 Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten, 17 und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän. Hymenäus und Philetus gehören zu diesen. 18 Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger. 19 Doch die feste Grundlage Gottes bleibt bestehen und hat dieses Siegel: „Jehova [[(der Herr (Jesus))]] kennt die, die ihm gehören“ und: „Jeder, der den Namen Jehovas [[(des Herrn (Jesus))]] nennt, lasse ab von Ungerechtigkeit.“

 

Das Wort der Wahrheit hat Jesus mit jedem Wort aus Gottes Mund in Verbindung gebracht! „Dein Wort ist Wahrheit“, lehrte er (Joh 17:17). Paulus bezeichnet Timotheus gegenüber die "ganze Schrift" sei von Gott her inspiriert und nützlich zum Lehren und zum Zurechtweisen. Wie hier im Falle des uneinsichtigen Hymenäus und seiner Gefährten gereicht sie zur Austeilung der Höchststrafe: Abschneidung von der Versammlung und Verlust jeder Form von Kontakten mit jenen die drin blieben! Jene draussen stehen erneut unter Gottes Fluch haben aber inzwischen kein Schlachtopfer mehr für sich, um Gott umzustimmen! Jesus lässt sich nicht missbrauchen durch Spötter! Wir erinnern uns der Worte des Paulus die hier volle Anwendung finden:

 

*** Rbi8  Galater 1:8-9 ***

Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.

 

Die Lehre des Hymenäus, Alexander und Philetus finden wir heute in allen christlichen Religionen und selbst bei gewissen Juden. Keine Frage warum dies den Fluch Gottes auf sich zieht, weil der ganze Glaube in Jesu fleischliche Wiederkehr untergraben wird, da Paulus doch deutlich bestätigt, dass die Auferstehung durch einen Menschen erfolgen muss, den "letzten Adam" (1.Kor 15:45), so wie der Tod durch den ersten Adam gekommen war!

 

Jesu Himmelfahrt; Er starb und wurde erhäht zufolge seiner Treue*** Rbi8  1. Korinther 15:21-22 ***

Denn da [der] Tod durch einen Menschen [gekommen] ist, kommt auch [die] Auferstehung der Toten durch einen Menschen. 22 Denn so, wie in Adam alle sterben, so werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden.

 

Der „Mensch Jesus“ ist dazu bestimmt die Toten aufzuerwecken! Hierzu muss er „mit den Wolken“ zurückkehren, wie zwei Engel dies den Aposteln bei Jesu Himmelfahrt schon angekündigt hatten!

 

"Blinde Leiter" und die durch sie geführten "blinden Schafe" verdienen laut Jesu Worten dieselbe Todesstrafe, "die Grube"! Warum? Weil wir verpflichtet sind zwischen Recht und Unrecht, zwischen Wahrheit und Lüge selbst zu unterscheiden lernen! Jehova gab Eva nicht Straffreiheit, weil sie verführt wurde oder Adam, weil er Eva gehorchte! Das ist es, was Jesu Worte beinhalten: "Warum bildet ihr euch nicht selbst ein Urteil über das, was gerecht ist?" (Lu 12:27).

 

Die Worte im Brief an die Galater, wo Paulus für jede Form der Abweichung von der Wahrheit der Lehre erneut den Fluch Gottes ankündigt muss somit dieselbe Strafe sein, wie Johannes gegenüber den "Antichristen" verkündet, welche die Wiederkehr Jesu „im Fleische“ leugnen! Jene drängen in der Lehre voraus, indem sie eine himmlische Auferstehung unmittelbar nach dem Tod verkünden! Im Todesschlaf die Auferstehung abzuwarten bedeutet, Harmagedon und Jesu Wiederkehr zur Erde herab abzuwarten, was etwas vollkommen anderes ist wie Hymenäus dies lehrte!

 

Der Zusammenhang ist nicht zu übersehen: Die Urlüge Satans war durch Hymenäus nur in eine neue Umhüllung gelegt worden: Zu sein wie Gott und selbst erkennend, was gut und was böse sei, Gottes Recht darin zu missachten auch was Prophetie, was kommendes Gericht, Auserwählung und Erhöhung betrifft! Menschen versuchen Gott vorauszugreifen und zeigen sich dadurch als gottlos und von Jesus abgetrennt!

 

*** Rbi8  2. Johannes 8-11 ***

Gebt acht auf euch selbst, damit ihr die Dinge nicht verliert, die wir erarbeitet haben, sondern daß ihr vollen Lohn erlangen mögt. 9 Jeder, der vorausdrängt und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht. Wer in dieser Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn. 10 Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn niemals in euer Haus auf, noch entbietet ihm einen Gruß. 11 Denn wer ihm einen Gruß entbietet, hat an seinen bösen Werken teil.

 

Wer nicht in der Lehre des Christus bleibt sollte somit nicht einmal einen Gruss erhalten! Paulus wie Johannes sprechen von solchen Christen, welche eine genaue Belehrung erhalten haben und diese später durch eine ihren Ohren und menschlichen Schwächen angenehmere vertauscht haben! Es besteht somit ein Unterschied zu den Verführten, die erst die Tiefe der guten Botschaft kennen lernen müssen und jenen, die wie Hymenäus "vorausdrängen" und etwas Künftiges als bereits Geschehenes verkünden!

 

Eine vollkommene Lostrennung von solchen Menschen ist somit gefordert, nachdem jene „eine genaue Erkenntnis der Wahrheit“ erlangt hatten und dann diese bewusst über Bord geworfen haben! Damit erleiden sie doch ebenso wie Hymenäus "Schiffbruch am Glauben". Die symbolische Arche die uns retten wird ist doch der Eingang in das "Königreich des Sohnes der Liebe" durch die Taufe! Viele Religionen taufen sowohl Kleinkinder wie Erwachsene aber, ohne dass der Getaufte auch nur die Grundahnung hätte, was der Taufbund wirklich alles mit einschliesst! Die Warnung gilt also vorab jenen Volksverführern, die kommen, um uns in ihre religiösen Organisationen einzupferchen, wo sie uns nur scheren und unser Fleisch aufessen können! Jenen gilt vorab die Warnung des Johannes: "Denn wer ihm einen Gruß entbietet, hat an seinen bösen Werken teil." Deren "böse Werke" sind es, uns auf einen falschen Pfad der Lehre zu lenken!

 

Was bewirkt Sauerteig in christlichen Organisationen
 

Bedeutet dies, dass wir mit keinem jener Religionsanhänger reden dürften? Keinesfalls, denn Jesus wurde ja zu den "verlorenen Schafen Israels" gesandt und er empfing Nikodemus, einen Pharisäer, redete mit Steuereinnehmern und speiste mit Huren. Es gilt herauszufinden, wer bereit als „Sanftmütiger“ ist auf Gott zu hören und auf Wahrheit reagiert, auch da, wo sie vorerst unangenehm erscheint, statt nur "offizieller Wahrheit" irgendeiner der Religionen sein Ohr zu leihen die mit grossem Geschick uns die Ohren kitzeln! Jesu Bruder Jakobus gibt uns den richtigen Hinweis:

 

*** Rbi8  Jakobus 5:19-20 ***

Meine Brüder, wenn jemand unter euch von der Wahrheit weg in die Irre geführt worden ist, und ein anderer bringt ihn zur Umkehr, 20 so wißt, daß der, der einen Sünder vom Irrtum seines Weges zurückführt, seine Seele vom Tod retten und eine Menge von Sünden bedecken wird.

 

Jene Sünden die zugedeckt werden sind somit in Unkenntnis und nicht "wider den heiligen Geist" begangen worden! Ein Irregeführter ist somit deutlich vom willentlichen Irreführer zu unterscheiden!

 

Wenn es uns aber gelingt einen von diesen Verführten durch treffende Argumente vom falschen Weg und Irrtum abzubringen, so haben wir bestimmt Gottes Wohlwollen! Viele von jenen sind aus Unkenntnis in die Irre Geführte, die niemals die exakte Wahrheit belehrt wurden und sie somit schon gar nicht verstanden haben konnten, weil sie nur die "offizielle Wahrheit" ihrer Religionsorganisation belehrt wurden! Sie zeigen sich als echte Schafe Jesu, wenn sie beginnen auf dessen Worte zu reagieren!

 

Heiliger Geist, als Symbol die Taube, fiel auf Jesus un er erinnerte sich der Zeit beim Vater vor seinem irdischen Kommen*** Rbi8  Psalm 25:8-9 ***

Gut und gerade ist Jehova. Darum unterweist er Sünder in dem Weg.

9 Er wird die Sanftmütigen gemäß [seiner] richterlichen Entscheidung wandeln lassen,

Und er wird die Sanftmütigen seinen Weg lehren.

 

Anders sieht es aus, wenn einer aus unseren eigenen Reihen, der über die Wahrheit in ihrer Einordnung im Gesamtbild biblischer Lehren unterwiesen wurde nun eine andere Lehre zu verkünden sucht als jener, die harmonisch mit der ganzen Schrift im Einklang steht! Ein solcher Mensch ist nach zweimaliger Warnung aus der Versammlung zu entfernen, weil er Sektarismus betreibt und damit Jesus und Gott und deren offenbarte Wahrheit willentlich verleugnet!

 

*** Rbi8  Titus 3:9-11 ***

Doch meide törichte Streitfragen und Geschlechtsregister und Zank und Streitigkeiten wegen des GESETZES, denn sie sind nutzlos und nichtig. 10 Einen Menschen, der eine Sekte fördert, weise ab nach einer ersten und zweiten ernsten Ermahnung, 11 da du weißt, daß sich ein solcher vom Weg abgewandt hat und sündigt, wobei er durch sich selbst verurteilt ist.

 

Es gibt nicht zwei oder gar mehrere unterschiedliche Wege zu Gott, es ist ein einziger, durch das GESETZ eingeengter Weg, der nur über den Christus zu Gott hinführt! "Streitigkeiten wegen des GESETZES" entstehen nur durch jene, welche Gottes Rechtsordnung in Frage stellen, sei dies zum Teil oder gänzlich, wie im Falle von Jehovas Zeugen! Diese Rechtsordnung besteht nicht nur aus den Geboten und richterlichen Entscheidungen, sondern auch aus der gesamten Skala der Strafbestimmungen! Was Geschlechtsregister heute anbetrifft so sind es die Mormonen, die darauf ihre Aufmerksamkeit richten aber auch gewisse ebionitische Christen!

 

 

7.3.3           Gottes Strafsystem fordert "unweigerliche Todesstrafe" für gewisse Vergehen: Ist dies wirklich unmenschlich oder dient es uns zum Schutz?

 

7.3.1.14       Die Vollstreckung der Todesstrafe in der Versammlung in diesem System bleibt auf Gottes Engel beschränkt!

Es steht nirgends etwas geschrieben, dass die Apostel oder Versammlungsvorsteher ein Tosdesurteil ausgeführt hätten. Das wäre gegen die Gesetze des Cäsars gewesen und hätte dessen Amtshoheit betroffen. Allerdings spricht sich auch das Neue Testament nirgends gegen die gerechterweise verhängte Todesstrafe aus, im Gegenteil, sie kündet die rechtsmässige Anwendung der Höchststrafe für das kommende System durch die Priesterkönige an! Sich gegen die Todesstrafe zu stellen bedeutet somit, sich gegen Gottes Anweisungen zu erheben! Gottes Rechtsmassstab, auch was sein Strafmass für gewisse Vergehen betrifft, sollte ein Christ somit weiter respektieren! Was wir dagegen beanstanden ist, die ungesetzmässige Anwendung der Höchststrafe durch ein von Ungerechtigkeit geprägtes System!

 

Im ersten Jahrhundert zeigte Petrus, dass er Rechtsgewalt hatte auch das Todesurteil zu sprechen, das unmittelbar darauf durch Engel ausgeführt wurde. Es ging dabei um ein kombiniertes Vergehen:

 

Ananias verstirbt auf das Urteil des Petrus hin unter Einfluss von Engelgewalt*** Rbi8  Apostelgeschichte 5:1-5 ***

Ein gewisser Mann jedoch mit Namen Ananias verkaufte zusammen mit Sapphira, seiner Frau, ein Besitztum 2 und behielt insgeheim etwas von dem Preis, wovon auch seine Frau wußte, und er brachte nur einen Teil und legte ihn zu den Füßen der Apostel nieder. 3 Petrus aber sprach: „Ananias, warum hast du dich vom Satan so dreist machen lassen, dem heiligen Geist gegenüber ein falsches Spiel zu treiben und von dem Preis des Feldes insgeheim etwas zurückzubehalten? 4 Blieb es nicht dein, solange es bei dir blieb, und war es nicht, nachdem es verkauft war, weiter in deiner Gewalt? Warum beschlossest du eine solche Tat in deinem Herzen? Du hast ein falsches Spiel getrieben, [und dies] nicht Menschen, sondern Gott gegenüber.“ 5 Als Ananias diese Worte hörte, fiel er nieder und verschied. Und große Furcht kam über alle, die davon hörten.

 

Da war Gier und war Habsucht im Spiel, die Paulus als Götzendienst bezeichnet! (Kol 3:5) Dann wurde gelogen und falsches Zeugnis abgelegt, und ein Ja-Wort gebrochen, das vor Gott und Christus gesprochen worden war. Petrus beurteilt es, dass sie von Satan sich gar haben "… dreist machen lassen, dem heiligen Geist gegenüber ein falsches Spiel zu treiben." Petrus ordnet es als Sünde Gott gegenüber ein. Die Gabe war ja Gott gewidmet, so dass die Versammlung, was dem geistigen Tempel entspricht daraus Nutzen hätte ziehen können und sollen! Ananias bestahl daher Gott! Zudem wurde das "Wort Ja" später zu einem "Nein", was einem Vertragsbruch gleichkommt und Jesus sagte, dass dies vom Teufel her sei.

 

*** Rbi8  Matthäus 5:37 ***

Euer Wort Ja bedeute einfach ja, euer Nein nein; denn was darüber hinausgeht, ist von dem, der böse ist.

 

Die Höchststrafe, die Todesstrafe war somit in der Christenversammlung nicht abgeschafft, sondern wurde hier aufgrund des Geheisses von Petrus durch Engel unmittelbar ausgeführt! Die Habsucht war "im Herzen beschlossen" worden und Jehova gewährte dem Petrus diese verborgene Information, so dass sein Gericht wahrhaftig und gesetzmässig war! 

 

Alle die davon hörten gerieten in Furcht, weil das Wort des Petrus im Himmel beachtet wurde! Sein Urteil war auch dort verbindlich, wo es um Leben und Tod ging! Jesu Worte erfüllten sich auch in dieser Beziehung, das er vorerst aber nur den Aposteln gegenüber gegeben hatte:

 

*** Rbi8  Matthäus 18:18-20 ***

Wahrlich, ich sage euch: Welche Dinge immer ihr auf der Erde binden mögt, werden Dinge sein, die im Himmel gebunden sind, und welche Dinge immer ihr auf der Erde lösen mögt, werden Dinge sein, die im Himmel gelöst sind. 19 Wieder sage ich euch in Wahrheit: Wenn zwei von euch auf der Erde in bezug auf irgend etwas Wichtiges, worum sie bitten sollten, übereinkommen, so wird es für sie von meinem Vater im Himmel aus geschehen. 20 Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.“

 

Unmittelbar zuvor hatte Jesus vom Gericht in der Versammlung geredet, die den Uneinsichtigen züchtigen muss. Als Richter der Versammlung fällte Petrus somit ein verbindliches Urteil! Jesus führte es auf Jehovas Geheiss hin durch seine Engel aus, was auf die gesamten Versammlungen Einfluss hatte: "... große Furcht kam über alle, die davon hörten." Sie erkannten die Autorität der Apostel ihr Wort wahr werden zu lassen und auch vor der Todesstrafe nicht halt zu machen! Wir werden etwas später noch einmal von einem anderen Gesichtspunkt her diesen Fall von Ananias und seiner Frau Sapphira betrachten, wenn es um das künftige System und den Straffvollzug in letzter Konsequenz geht an den Auferstandenen!

 

7.3.1.15       Vergehen, auf welche Gott die "unweigerliche Todesstrafe" verhängt hat

Bei der Betrachtung des. 2. Briefes des Petrus kamen wir zu folgendem Schluss: In einer Gegenüberstellung der Aussagen des GESETZES und der PROPHETEN (dem Alten Testament) gegenüber den Griechischen Schriften, (dem Neuen Testament) zeigte sich eine vollkommene Übereinstimmung der Aussagen darüber, wer, welches Gebot übertritt sich dadurch „unweigerlich den Tod“ zuzieht.

 

Gericht in Eden als Grundmuster aller RechtsfälleDie Schlussfolgerung nach dieser Gegenüberstellung zeigt Petrus im Kapitel 5 dieselben Gedanken auf, die Jesaja im Kapitel 46:8 und 9 und in 5. Buch Mose 32:7 bereits erwähnen: "Gedenkt der ersten Dinge vor langer Zeit her" Adam und Evas Gericht gehören zu den "ersten Dingen", jedes weitere Gericht fand nach denselben Grundsätzen statt: Gottes Willen und sein Gebot willentlich zu missachten zieht den Tod nach sich, wie im Falle Adams und Evas! Wenn wir dies als Grundregel akzeptieren, dann gibt es wohl keinen Menschen ausser dem Christus, der nicht so gesündigt hat, dass er den Tod verdient hätte! Darin sind nun Juden und Christen und Heiden gleichgestellt: Die ganze Welt ist darin eingeschlossen, erklärt Paulus! Er gibt aber auch Zuversicht!

 

*** Rbi8  Römer 3:19-26 ***

Wir wissen nun, daß alles, was das GESETZ sagt, es an die richtet, die unter dem GESETZ sind, so daß jeder Mund gestopft und die ganze Welt vor Gott straffällig werde. 20 Daher wird durch Gesetzeswerke [[(Opfer im Tempel)]] kein Fleisch vor ihm gerechtgesprochen werden, denn durch Gesetz [[GESETZ]] kommt die genaue Erkenntnis der Sünde [[(und damit des Todesurteils)]]. 21 Nun aber ist Gottes Gerechtigkeit ohne Gesetz [[GESETZ]] offenbar gemacht worden, wie sie durch das GESETZ und die PROPHETEN bezeugt wird, 22 ja, Gottes Gerechtigkeit durch den Glauben an Jesus Christus für alle, die Glauben haben. Denn da ist kein Unterschied. 23 Denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes, 24 und als freie Gabe werden sie durch seine unverdiente Güte gerechtgesprochen aufgrund der Befreiung durch das von Christus Jesus [bezahlte] Lösegeld [[(der die Todesstrafe an unserer statt auf sich nahm)]]. 25 Ihn hat Gott durch Glauben an sein Blut als ein Sühnopfer hingestellt. Dies tat er, um seine eigene Gerechtigkeit an den Tag zu legen, denn er vergab die Sünden, die in der Vergangenheit, während Gott Nachsicht übte, geschehen waren, 26 um so seine eigene Gerechtigkeit in der jetzigen Zeitperiode an den Tag zu legen, damit er gerecht sei, auch wenn er den Menschen gerechtspricht, der an Jesus glaubt.

 

Paulus bestätigt, dass das GESETZ für alle Menschen gilt, "damit die ganze Welt straffällig werde"! Im selben Kapitel sagt er doch, dass Christen das GESETZ unter den Nationen deshalb aufrichten, damit jene hören und bereuen können! Das GESETZ ist unser Lehrmeister, der uns zu Jesus hinführt, damit wir Glauben in ihn setzen, um uns vom „Fluch“ aufgrund von Sünde zu befreien! Das eine ist fest mit dem anderen verbunden, nur der Glaube in den Christus und seinen sündensühnenden Tod aber befreit den Juden und den Heiden von der Todesstrafe aufgrund Sünde und darauf lastendem Fluch!

 

Das GESETZ des Christus: Was schliesst es mit ein?
 

Der Glaube in Christus war bereits im GESETZ festgeschrieben als Erfordernis, wenn der "Prophet gleich mir“", der Messias gekommen sei! Zu Moses sagte Jehova bereits:

 

*** Rbi8  5. Mose 18:18-19 ***

Einen Propheten gleich dir werde ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erwecken; und ich werde gewiß meine Worte in seinen Mund legen, und er wird bestimmt alles zu ihnen reden, was ich ihm gebieten werde. 19 Und es soll geschehen: Der Mann, der auf meine Worte nicht hört, die er in meinem Namen reden wird, von dem werde ich selbst Rechenschaft fordern.

 

Diesen grösseren „Propheten“ abzulehnen bedeutet Jehova selbst zurückzuweisen, der durch den Christus reden würde! Jesus selbst hatte sich deutlich dem Volk Israel dargestellt und durch seine Worte und Werke erwiesen, dass er dieser Prophet war! Viele aus dem Volk hatten dies erkannt, während die Führer ihn ablehnten, weil er ihre bösen Werke öffentlich rügte!

 

Lebengebendes Wasser fliessen aus Christlicher Belehrung*** Rbi8  Johannes 7:37-40 ***

Nun, an dem letzten Tag, dem großen Tag des Festes, stand Jesus auf, und er rief aus, indem er sprach: „Wenn jemand durstig ist, komme er zu mir und trinke. 38 Wer an mich glaubt, so wie die Schrift gesagt hat: ‚Aus dessen Innerstem werden Ströme lebendigen Wassers fließen.‘ “ 39 Das sagte er jedoch hinsichtlich des Geistes, den die, die an ihn glauben, empfangen sollten; denn noch war der Geist nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht worden war. 40 Daher begannen einige von der Volksmenge, die diese Worte hörten, zu sagen: „Dieser ist bestimmt DER PROPHET.“

 

Auch in diesem Falle lässt Gott niemals Straffreiheit zu! Er fordert von jedem Rechenschaft, der nicht auf Jesus hören will, ausnahmslos jedem! Eine einzige Ausnahme macht Gott gegenüber jenen, die hören und handeln! Es gibt keinen anderen Ausweg als Jesu Tod und damit die „unverdiente Güte“ zu Gunsten eigener früherer Sünden anzunehmen!

 

Er verletzt darum auch in diesem Falle nicht Gottes Grundsatz keinerlei Straffreiheit zu gewähren, da Jesus ja die Strafe die uns galt auf sich genommen hat! Aber nur "… durch Glauben an sein Blut als ein Sühnopfer" wird es auf uns angewendet! Durch spätere willentliche Sünde kommt der Tod ohne erneutes Anrecht auf Jesu sündensühnendes Blut, denn er "… vergab die Sünden, die in der Vergangenheit, während Gott Nachsicht übte, geschehen waren"! Diese Nachsicht hatten wir, weil wir keine genaue Erkenntnis hatten!

 

Nur die Erwachsenen oder Glaubenstaufe aber ist es, die diese "unverdiente Güte" Gottes bewirkte, die ihrerseits das Todesurteil von uns nahm. Darum stehen Christen die danach willentlich sündigen, wie Ananias und Sapphira schlechter da als Juden und Heiden! Paulus erklärt, dass für sie " kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig bleibt " (Heb 10:26) Sapphira schloss sich dem Ananias in der Übertretung an, hatte Kenntnis und spielte dasselbe Spiel das Adam gegenüber Eva gespielt hatte: Beide ersetzten Wahrheit durch Lüge und zeigten Habsucht auf etwas, was ihnen nicht zustand! Beide hatten mehr Verlangen Satan zu gehorchen wie Jehovas Gebot zu beachten!

 

Der Zusammenhang zwischen "unverdienter Güte" und Sünde, aufgrund von GESETZ
 

Wer lehrt, dass Gottes GESETZ nicht weiter gültig sei, unabhängig davon, welches Gebot es sei oder gar alle einzuschliessen, der vergeht sich gegen die offenbarte Wahrheit, denn er leugnet dadurch ja, dass wir gemäss GESETZ straffällig wurden und damit verneint er die Aussage der Schrift dadurch, dass Jesus für „die Sünden der Welt gestorben“ sei! Erst das GESETZ definiert doch, was Sünde ist und dort wird das Straffmass festgelegt!

 

Ob ich nun Morde oder die Ehe breche oder ein Hurer bin, ob ich Gottes Namen verachtend ausspreche oder mich gegen das Sabbatgebot vergehe, ob ich Götzen verehre oder habsüchtig bin, wenn ich lüge oder erpresse, so hat dies alles stets dieselbe Folge: „Abschneidung von den Lebenden“! Das kommende System muss von all diesen Handlungen frei sein und wir haben heute noch Gelegenheit dies zu erlernen! Den zum Gericht Auferstehenden wird Zeit eingeräumt, das „GESETZ des Christus“ anzunehmen, indem auch diese Glauben mittels Werken ausüben.

 

Es ist besser, Vollkommenheit anzupeilen und vorbeizuschießen, als auf Unvollkommenheit zu zielen und zu treffen. (Thomas J. Watson)Dies ist es, was Paulus im Brief an die Römer erwähnt, es steht im Einklang mit Jesu Gebot an jeden von uns: "Ihr sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist"! Dies ist ein Gebot, das zum Vornherein die Entschuldigung ausschliesst, die wir immer und immer wieder hören: "Ich bin doch nur ein schwacher Mensch!" oder „Kein Mensch kann das ganze GESETZ halten.“ Jesus wollte genau dieser Form der Ausrede zuwider reden und unsere Hauptaufgabe in den Vordergrund rücken an uns zu arbeiten und uns echt zu bemühen! Dies gelingt nur dadurch, dass wir uns um genaue Erkenntnis bemühen! Dies geht gar so weit, dass wir die Feindesliebe zeigen müssen:

 

*** Rbi8  Matthäus 5:46-48 ***

Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr? Tun nicht auch die Steuereinnehmer dasselbe? 47 Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr da Besonderes? Handeln nicht auch die Leute von den Nationen ebenso? 48 Ihr sollt demnach vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.

 

Beachten wir, dass Jesus Vollkommenheit mit Liebe gleichsetzt! Paulus aber erinnert uns daran, dass gerade wegen unserer Unvollkommenheit die Liebe Gottes zu uns in den Vordergrund tritt, der seinen eigenen Sohn an unserer Stelle sterben liess, damit wir Leben haben können, um nun für die Gerechtigkeit anstatt zu Gunsten der Sünde zu leben! Das war bestimmt das grösste Beispiel für Feindesliebe!

 

Ob wir zuvor wie die Juden durch den "Bund der Beschneidung" unter GESETZ kamen oder als Menschen aus den Heiden nicht unter Israels Geboten standen, dieselben Regeln galten trotzdem für beide, da uns ja das GESETZ seit Adam bereits in die Gene geschrieben wurde und unser Gewissen uns anklagt, wenn wir dagegen handeln! "Denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes", erklärte Paulus den Christen in Rom. Jehova aber fordert, dass nur Personen die ohne Sünde sind sich ihm nähern dürfen! Da wir alle unter Sünde standen braucht jeder vorab den Glauben an Jesu Loskaufsopfer, um sich überhaupt Gott  nähern zu können! Nur der Glaube in Jesus durch Werke der Gerechtigkeit, vorab die Taufe aber bringt Gerechtsprechung!

 

7.3.1.16       Eine gewisse Sündenvergebung gibt es auch nach der Taufe durch Gottes Vorkehrung

Johannes zeigt einen Unterschied zwischen Sünden nach der Taufe, die auch weiterhin Vergebung erlangen und solchen, für die es danach keine Vergebung gibt. Wir erinnern uns bereits an die weiter oben erwähnten Worte im ersten Brief des Johannes und betrachten sie nun aus einem veränderten Blickwinkel:

 

*** Rbi8  1. Johannes 5:16-17 ***

Wenn jemand seinen Bruder beim Begehen einer Sünde erblickt, die nicht den Tod nach sich zieht, so wird er bitten, und er wird ihm Leben geben, ja denen, die nicht so sündigen, daß sie sich den Tod zuziehen. Es gibt eine Sünde, die den Tod nach sich zieht. Nicht daß er diese Sünde betreffend bitten soll, sage ich ihm. 17 Jede Ungerechtigkeit ist Sünde, und doch gibt es eine Sünde, die nicht den Tod nach sich zieht.

 

Es gibt somit eine deutliche Grenze für zweierlei Strafmass, ein hartes, das nur noch den Versammlungsausschluss zulässt und selbst den Rückzug von Familiengliedern bedeutet und ein anderes, wo Reue erneut zur Versöhnung mit Gott führt! Nicht Menschen, sondern Gott selbst legt diese Grenzlinie fest: Eine andere Art von „Soreg“, von „trennender Zwischenwand“ die das Reine vom Unreinen abtrennt! Auch im geistigen Tempel darf sich nur der Gereinigte Gott in Heiligkeit nähern!

 

Was ist dran an den "sieben Todsünden"?Paulus schlägt in ein und dieselbe Kerbe, wenn er im Brief an die Hebräer von solchen Sünden redet, für die es keinerlei Vergebung mehr gibt. Wir wollen nun diesen Text mit der Aussage des Johannes direkt verbinden, wie zwei zueinander gehörende Puzzlestücke innerhalb desselben Teilbildes:

 

*** Rbi8  Hebräer 10:26-31 ***

Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, 27 [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird. 28 Jemand, der das Gesetz [[GESETZ]] Mose mißachtet hat, stirbt ohne Erbarmen auf das Zeugnis von zwei oder drei [Personen] hin. 29 Einer wieviel strengeren Strafe, denkt ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und der das Blut des Bundes, durch das er geheiligt worden ist, als von gewöhnlichem Wert geachtet und der den Geist der unverdienten Güte durch Verachtung gröblich verletzt hat? 30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Mein ist die Rache; ich will vergelten“ und wiederum: „Jehova wird sein Volk richten.“ 31 Es ist etwas Furchtbares, in die Hände [des] lebendigen Gottes zu fallen.

 

Gottes eigene Eifersucht wird jene verzehren, die sich seinem Gegner Satan willig in die Arme werfen! Es bedeutet somit willentliche Sünde im Bewusstsein des angekündigten Strafmasses zu treiben und diese möglicherweise gar fortgesetzt! Eva kannte die angekündigte Strafe auf das Essen der „Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“ und tat es trotzdem! Darauf sprach die Frau zur Schlange: „Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen. Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: ‚Ihr sollt nicht davon essen, nein, ihr sollt sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.‘ “ (1.Mo 3:2, 3)

 

Jener Mann in der Versammlung Korinth, der seine eigene Mutter oder Stiefmutter zum ehelichen Verkehr genommen und missbraucht hatte sündigte fortgesetzt. Er wusste, dass dies gegen Gottes Gebot war! Als ihm vor der Taufe Gottes GESETZ erklärt wurde, also "nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben", da war er sich bewusst, was die Folge davon ist: Er musste darum "unweigerlich zu Tode gebracht werden", es war etwas Abscheuliches in Gottes Augen! Paulus richtete ihn in Abwesenheit und entfernte diesen bösen Menschen aus der Versammlung!

 

*** Rbi8  1. Korinther 5:9-13 ***

In meinem Brief schrieb ich euch, keinen Umgang mehr mit Hurern zu haben, 10 nicht [in dem Sinne] gänzlich mit den Hurern dieser Welt oder den Habgierigen und Erpressern oder Götzendienern. Sonst müßtet ihr ja aus der Welt hinausgehen. 11 Nun aber schreibe ich euch, keinen Umgang mehr mit jemandem zu haben, der Bruder genannt wird, wenn er ein Hurer oder ein Habgieriger oder ein Götzendiener oder ein Schmäher oder ein Trunkenbold oder ein Erpresser ist, selbst nicht mit einem solchen zu essen. 12 Denn was habe ich damit zu tun, die, die draußen sind, zu richten? Richtet ihr nicht die, die drinnen sind, 13 während Gott die richtet, die draußen sind? „Entfernt den bösen [Menschen] aus eurer Mitte.

 

Christenversammlungen, abgetrennt von der Welt wie "Inseln" im MeerBis zur Urteilsvollstreckung in Harmagedon ist „die Welt“ voller Menschen die gegen Gottes GESETZ verstossen, sowohl in Unwissenheit wie auch in genauer Erkenntnis der Straffolgen! Paulus aber macht einen Unterschied zwischen jenen draussen, die ja so oder so bereits unter Todesurteil stehen und denen drinnen, die durch Jesu Loskaufsopfer rein sind. Es sind somit kleine Versammlungen „Gerechter“ die sich gereinigt haben und wie „Inseln“ im Menschenmeer schwimmen. Berührung mit dem Wasser rund um die Insel, den Menschen draussen ist unumgänglich!

 

Anders verhält es sich mit einem der Inselbewohner, der die Lebensgrundlage der Gruppe durch willentliche Sünde zu zerstören sucht, da ja jeder Mitteilhaber wird, der Kenntnis der Sünde hat und diese nicht richtigstellt, wie Jesus dies in Matthäus 18:15-18 beschreibt! Wer Unreines berührt wird dadurch unrein, sagt das GESETZ! Paulus greift genau diesen gesetzlichen Grundsatz auf, wenn er sagt: „Nun aber schreibe ich euch, keinen Umgang mehr mit jemandem zu haben, der Bruder genannt wird, wenn er ein Hurer oder ein Habgieriger oder ein Götzendiener oder ein Schmäher oder ein Trunkenbold oder ein Erpresser ist, selbst nicht mit einem solchen zu essen.“ Vorsteher sind gefordert unmittelbar zu handeln, wie Paulus es in diesem Falle aufgezeigt hat: „Entfernt den bösen [Menschen] aus eurer Mitte.“

 

Trotzdem war Paulus damit einverstanden, dass jener Mann, nachdem er Jahre danach echt bereut hatte und von seinen Verfehlungen abliess und Werke der Reue erbrachte, welche ihm die Vorsteher aufgetragen haben mögen, wiederum in die Versammlung aufgenommen wurde! Offenbar waren jenem Übeltäter gewisse Zusammenhänge nicht klar gewesen und seine Reue war echt, warum die Richter der Versammlung nun Barmherzigkeit walten liessen. Paulus bestätigte ihr Urteil, das nun dadurch auch im Himmel rechtskräftig war.

 

Paulus spricht davon, dass Christen "eine wie viel härtere Strafe" trifft als Juden oder Heiden, da beide ja nicht unter "unverdienter Güte" stehen, sie noch keinen Gebrauch davon machten, dass Gott ihre früheren Sünden vergeben hätte!

 

7.3.1.17       Welche Sünden Jesus und die Apostel unter die vollkommene Abschneidung vom Volk zählen: Jene, die Gottes Königreich in Harmagedon nicht erreichen werden:

Paulus zählt im Brief an die Römer einige Vergehen auf, wo Gottes GESETZ in jedem Fall die Todesstrafe respektive den Versammlungsausschluss verhängt, die so oder so gegen die Liebe zu Gott oder gegen die Liebe zum Nächsten gerichtet sind. Er kündet an, dass all dies „volle Vergeltung gemäss GESETZ“ erhält, weil es in Gottes Augen ein „missbilligter Geisteszustand“ ist:

 

Neue Weltordnung durch Menschen die "Frieden und Sicherheit" versprechen? *** Rbi8  Römer 1:28-32 ***

Und so, wie sie es nicht billigten, Gott in genauer Erkenntnis zu behalten, übergab Gott sie einem mißbilligten Geisteszustand, so daß sie Dinge taten, die sich nicht geziemen, 29 erfüllt, wie sie waren, mit aller Ungerechtigkeit, Bosheit, Habsucht, Schlechtigkeit, indem sie voll Neid, Mord, Streit, Trug und Niedertracht waren, Ohrenbläser, 30 böse Zungen, Gotteshasser, unverschämt, hochmütig, anmaßend, erfinderisch im Schadenstiften, den Eltern ungehorsam, 31 ohne Verständnis, vertragsbrüchig, ohne natürliche Zuneigung, unbarmherzig. 32 Obschon diese die gerechte Verordnung Gottes sehr wohl erkennen [und wissen], daß die, die solche Dinge treiben, den Tod verdienen, fahren sie damit nicht nur fort, sondern stimmen auch denen zu, die sie zu tun pflegen.

 

Deutlich bestätigt Paulus, dass auf all diese Dinge Todesstrafe folgt. Wie mancher Erwachsene nicht auf den Trip der Ungerechtigkeit abgewichen ist, weil christliche Eltern ihn mit Belehren und Gottes Strafsystem erzogen haben weis alleine Gott! Auch nur schon solchen Vergehen beizupflichten, ihnen zuzustimmen oder sie stillschweigend zu dulden verdient laut den Worten des Paulus ebenso den Tod! Damit wird doch indirekt ja Gottes Recht verleugnet zu bestimmen, was gut und was schlecht sei! Paulus spricht hier sowohl von Juden wie von Christen, die ja beide Gottes Verordnungen und die darauf lastenden „Flüche“, die Strafbestimmungen kennen gelernt haben! Im 1.Brief an die Korinther wird er spezifisch, welche Art Sünder Gottes Königreich nicht erreichen: Dazu zählt er bereits jeden, der ungerecht handelt!

 

*** Rbi8  1. Korinther 6:9-10 ***

Was? Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? Laßt euch nicht irreführen. Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden, noch Männer, die bei männlichen Personen liegen, 10 noch Diebe, noch Habgierige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Erpresser werden Gottes Königreich erben.

 

Weit davon entfernt, eine vollständige Aufzählung zu liefern warnt Paulus vor jenen, die uns irreführen und behaupten, jene Todesstrafe würde nicht weiter gelten! Sie sind wirklich Diener des "Gottes dieses Systems", der genaue Einsicht zu verhindern sucht! Wir gehen etwas später in diesem Artikel erneut in der Betrachtung weiterer Vergehen ein. Sie alle ziehen sowohl nach GESETZ Mose wie nach dem „GESETZ des Christus“ auf jede dieser Übertretungen den Tod nach sich! Im NEWSLETTER 9.10.3 zum Thema der „2.Brief des Petrus“ haben wir unser Forschen dokumentiert:

 

Was erklärt das „Alte Testament“ im Einklang mit dem „Neuen Testament“ als Sünde die Tod verdient?

 

„Gedenkt der ersten Dinge vor langer Zeit her“!

Nichts und niemand gleicht Jehova in seiner Majestät! Wir sollen der „ersten Dinge gedenken“, die zu Beginn waren! Nur Jehova erklärt uns diese Dinge, da ja kein menschlicher Zeuge damals zugegen war. Nur Er sagt zudem, was am Ende sein wird: Wer leben wird und wer den Tod verdient! All die falschen Götter, die uns Sein Wort weggestohlen haben, dieses verfälschen werden zu ihrem Ende kommen!

 

*** Rbi8 Jesaja 46:5-11 ***

Wem wollt ihr mich gleichstellen oder [mich] gleichmachen oder mich vergleichen, damit wir einander ähnlich seien? 6 Es gibt solche, die das Gold aus dem Geldbeutel verschwenden, und mit dem Waagebalken wiegen sie das Silber dar. Sie dingen einen Metallbearbeiter, und er macht daraus einen Gott. Sie werfen sich nieder, ja sie beugen sich nieder. 7 Sie tragen ihn auf der Schulter, sie schleppen ihn und stellen ihn an seinen Ort, damit er stehenbleibt. Von seinem Standort weicht er nicht. Man schreit sogar zu ihm, aber er antwortet nicht; er rettet einen nicht aus der Bedrängnis. 8 Gedenkt dessen, damit ihr Mut fassen mögt. Nehmt es zu Herzen, ihr Übertreter. 9 Gedenkt der ersten Dinge von langer Zeit her, daß ich der Göttliche bin, und da ist kein anderer Gott noch irgendeiner wie ich; 10 der von Anfang an den Ausgang kundtut und von alters her die Dinge, die nicht getan worden sind; der spricht: ‚Mein eigener Beschluß wird bestehen, und alles, was mir gefällt, werde ich tun‘; 11 der vom Sonnenaufgang her einen Raubvogel ruft, aus fernem Land den Mann, der meinen Beschluß vollziehen soll. Ich habe [es] ja geredet; ich werde es auch herbeiführen. Ich habe [es] gebildet, ich werde es auch tun.

 

Jesus, der Reiter auf dem weissen Pferd, der himmlische MichaelJesus ist „aus fernem Land der Mann, der meinen Beschluß vollziehen soll“, er ist der „starke Arm Jehovas“, der das Beschlossene ausführen wird. Ihn sollen wir fürchten und ihm die Ehre geben, indem wir ihn erhöhen, wie Jehova ihn erhöht hat! Er ist der „Reiter auf dem weissen Pferd“, der von Sieg zum Endsieg hin galoppiert!

 

Paulus zeigt deutlich, dass wer weiterhin in „Übereinstimmung mit dem Fleisch“ lebt, selbst bestimmt sterben wird! Das wird unabhängig davon geschehen, ob wir dem Glauben schenken oder nicht!

 

*** Rbi8 Römer 8:12-13 ***

Demnach nun, Brüder, sind wir nicht dem Fleisch verpflichtet, um in Übereinstimmung mit dem Fleisch zu leben; 13 denn wenn ihr in Übereinstimmung mit dem Fleisch lebt, werdet ihr bestimmt sterben; wenn ihr aber durch den Geist die Handlungen des Leibes zu Tode bringt, werdet ihr leben.

 

Beachten wir, dass Paulus bestätigt, dass wir „bestimmt sterben werden“, wenn wir nicht bereit sind auf Gott zu hören! Die „Früchte des Fleisches“, bedeutet seit den Tagen Evas das Nachgeben gegenüber unseren „Begierden der Augen“ und wir sollen nicht von dem nehmen, das Gott als das Böse bezeichnet! So gebietet Gott dasselbe bis heute!

 

Paulus erinnert damit auch an die Worte Satans an Eva, die wir in etwas veränderter Version von allen Kirchen her vernehmen: „Ihr werden ganz bestimmt nicht sterben“, im Gegenteil, sie verheissen, dass sie uns Sünden vergeben können. Sie erklären die „Werke des Fleisches“ leichtfertig, dass diese ohne tödliche Folgen wären. Sie versprechen gar Auferstehung im dritten Himmel Jehovas! Sie erklären damit das Gegenteil dessen, was Jesus, was Paulus und was Petrus sagen. Sie stimmen Satan offen in seiner Rebellion und Lüge zu, der zu Beginn zu Eva sagte, dass ihnen die Augen geöffnet würden. Wozu? Eva erkannte doch bereits die Wahrheit, als diese ihm antwortete, dass auf das Vergehen die Todesstrafe folge:

 

*** Rbi8 1. Mose 3:1-5 ***

Die Schlange nun erwies sich als das vorsichtigste aller wildlebenden Tiere des Feldes, die Jehova Gott gemacht hatte. So begann sie zur Frau zu sprechen: „Sollte Gott wirklich gesagt haben: Ihr dürft nicht von jedem Baum des Gartens essen? 2 Darauf sprach die Frau zur Schlange: „Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen. Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: ‚Ihr sollt nicht davon essen, nein, ihr sollt sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.‘ “ 4 Darauf sprach die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben. 5 Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“

 

Das kurz darauf von Gott gesprochene Todesurteil öffnete Adam und Eva tatsächlich die Augen! Gott lässt sich nicht verspotten! Es war zu spät! Sie erkannten nun, dass es Böse ist Gott zu misstrauen und seine Worte nicht ernst zu nehmen und einer anderen Stimme zu gehorchen! Petrus warnt uns, dass wir in genau derselben Prüfung stehen: „Auf wen hören wir, wem gehorchen wir?“ Wem sind wir loyal ergeben?

 

Religionen jeder Form verhalten sich ähnlich vorsichtig und doppeldeutig wie der Teufel. Solange wir ihnen gehorchen „werden wir bestimmt die Rettung sehen“, erklären sie uns schlangengleich, denn sie spielen sich bis heute wie Satan als Retter und Heilsbringer auf, wie jener es seit Beginn tat! Bedenken wir, dass sie in der einen oder anderen Form auch Kinder des Hymenäus, Alexander und Philetus sind, welche Auferstehung im Himmel verkünden!

 

Die Worte Jesu, der Apostel und Jünger sind klar und deutlich zur Schande der Religionsführer, die dies zu vertuschen suchen und behaupten, dass „die Liebe Gottes“ dies alles unbesehen zudecken werden! Es ist wohl die gemeinste und gefährlichste Lüge, weil sie uns unvorsichtig sein lässt und wir da oder dort in die Falle Satans geraten! Wir sollten auf unsere wahren Lehrer, Jesus, die Apostel, die Propheten und die Jünger hören und ihnen gehorchen, weil sie zur wahren „obrigkeitlichen Gewalt“ zählen!

 

*** Rbi8  2. Korinther 2:9-11 ***

Denn zu diesem Zweck schreibe ich auch, um euch betreffend den Beweis dafür zu ermitteln, ob ihr in allen Dingen gehorsam seid. 10 Wenn ihr jemandem etwas verzeiht, so tue auch ich es. In der Tat, was ich meinerseits verziehen habe, wenn ich etwas verziehen habe, ist um euretwillen vor dem Angesicht Christi geschehen, 11 damit wir nicht vom Satan überlistet werden, denn seine Anschläge sind uns nicht unbekannt.

 

Satans Anschläge sind es doch, uns in die Irre zu führen, dass Gottes Gebote unbestraft übertreten werden können! Seine Verführung bietet den breiten Weg, der nicht durch Gebote und Verbote eingeengt erscheint aber dessen Ende der Tod ist! Die Worte Salomos gelten für jeden von uns ebenso, der auf Verführung hört:

 

*** Rbi8  Sprüche 7:24-27 ***

Und nun, o Söhne, hört auf mich, und merkt auf die Reden meines Mundes. 25 Möge dein Herz nicht zu ihren Wegen abweichen. Irre nicht ab auf ihre Pfade. 26 Denn viele sind der Erschlagenen, die sie fällte, und zahlreich sind alle von ihr Getöteten. 27 Die Wege zum Scheọl sind ihr Haus; sie führen hinab zu den Innenkammern des Todes.

 

Auch im Brief an die Epheser bestätigt Paulus einige dieser oben bereits erwähnten Vergehen und zeigt zudem, dass jeder der sie treibt ein Götzendiener ist, weil er ja Gottes Anweisungen ausser Acht lässt und irgendjemandem mehr Gehör schenkt!

 

*** Rbi8  Epheser 5:5 ***

Denn das wißt ihr, indem ihr es selbst erkennt, daß kein Hurer oder Unreiner oder Habgieriger — das heißt ein Götzendiener — irgendein Erbe im Königreich des Christus und Gottes hat.

 

Ebenso bestätigt Paulus im Brief an die Galater dieselben und zudem weitere Vergehen als das, was am Gerichtstag zur "ewigen Abschneidung" führen wird. Er nennt sie "Werke des Fleisches":

 

*** Rbi8  Galater 5:19-21 ***

Nun sind die Werke des Fleisches offenbar, und sie sind: Hurerei, Unreinheit, zügelloser Wandel, 20 Götzendienst, Ausübung von Spiritismus, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Wutausbrüche, Wortzänkereien, Spaltungen, Sekten, 21 Neidereien, Trinkgelage, Schwelgereien und dergleichen Dinge. Vor diesen Dingen warne ich euch im voraus, so wie ich euch im voraus gewarnt habe, daß die, die solche Dinge treiben, Gottes Königreich nicht erben werden.

 

Gottes Königreich nicht zu erben bedeutet doch dem Urteil Gottes zu unterliegen! Paulus spricht somit generell und spezifisch von "Götzendienst" und er zeigt ebenso im Brief an die Philipper, dass Gottes Speisevorschriften zu missachten eine andere Form des Götzendienstes ist. Sie fallen auch unter das Vergehen von „Schwelgereien“, weil dort Gottes Grenzen überschritten werden. Der „Bauch“ wird zum Gott der befiehlt, was er gerne hätte.

 

*** Rbi8  Philipper 3:19 ***

 und ihr Gott ist ihr Bauch ….  

 

Auch im Brief an die Kolosser geht Paulus auf dieselben Themen ein. Alles, was vom sündigen Fleisch her Kontrolle über uns ausübt und zu ungerechten Handlungen hinführt sind "Götzen". Unsere „neue Persönlichkeit“ die wir mit der Taufe anziehen und die gemäss dem „GESETZ des Geistes“ gebildet wird aber richtet sich auf Gott hin aus:

 

*** Rbi8  Kolosser 3:5 ***

Ertötet daher die Glieder eures Leibes, die auf der Erde sind, in bezug auf Hurerei, Unreinheit, sexuelle Gelüste, schädliche Begierde und Habsucht, die Götzendienst ist.

 

Es ist leicht zu verstehen, was nun gemäss den Worten des Paulus ein "Götze" ist, wenn wir diese Texte untereinander verknüpfen und vergleichen! Alles, was Gottes Rechtsordnung in all seinen Schattierungen verneint und Straffreiheit suggeriert, wo Gott ein Gericht ankündigt wird für uns zum "Götzen", wenn wir darauf eingehen! Der "Götze" kann somit in unserem Verstand beheimatet sein, weil unser Herz uns vorgaukelt, dass Gottes Strafe ausbleiben werde, während unser Gewissen uns im Hintergrund sticht und erklärt, dass das, was wir zu tun gedenken oder schon getan haben von Gott missbilligt wird! 

 

7.3.1.18       Fehlende Nächstenliebe und Feigheit oder einer Lüge anzuhängen genügen, um am Gerichtstag Jesu Verurteilung zu erhalten!

Gemäss Jesu Worten ist das Unterlassen aktiver Nächstenliebe bereits ein Vergehen, das die "ewige Abschneidung" bedingt! Wir sind zur Nächstenliebe verpflichtet! Am Gerichtstag stellt er jene die nicht auf ihn hören wollten zu seiner Linken und nennt sie "Böcke". Beachten wir die Klarheit seiner Worte und vergleichen sie doch mal mit den ohrensäuselnden Worten der Prediger in den heutigen Kirchen:

 

Wer wird von Jesus verflucht sein, obwohl er "Herr, Herr" gesagt hat?*** Rbi8  Matthäus 25:41-46 ***

Dann wird er seinerseits zu denen zu seiner Linken sagen: ‚Geht weg von mir, ihr, die ihr verflucht worden seid, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bereitet ist. 42 Denn ich wurde hungrig, aber ihr gabt mir nichts zu essen, und ich wurde durstig, aber ihr gabt mir nichts zu trinken. 43 Ich war ein Fremder, aber ihr nahmt mich nicht gastfreundlich auf, nackt, aber ihr bekleidetet mich nicht, krank und im Gefängnis, aber ihr saht nicht nach mir.‘ 44 Dann werden auch sie antworten und sagen: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig oder durstig oder als einen Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und dienten dir nicht?‘ 45 Dann wird er ihnen antworten und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr es mir nicht getan.‘ 46 Und diese werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.“

 

Jesus mahlt tatsächlich schwarz und weiss! Es gibt bei ihm nicht hunderttausend verschiedene Graustufen, wie dies die Kirchen lehren! Jene "Böcke" haben nicht unbedingt etwas von dem direkt getan, was das GESETZ als todeswürdige Sünde bezeichnet, sondern sie haben Gottes Willen im Hinblick auf aktive Nächstenliebe nicht erfüllt!

 

Johannes zählt in der Offenbarung auch noch jeden Lügner, Ungläubigen und Feigling unter jenen auf, welche Gottes Königreich nicht erreichen, sondern der "ewigen Abschneidung" im Feuersee unterliegen werden.

 

*** Rbi8  Offenbarung 21:8 ***

Was aber die Feiglinge und die Ungläubigen und die betrifft, die zufolge ihrer Unsauberkeit abscheulich sind, und Mörder und Hurer und solche, die Spiritismus ausüben, und Götzendiener und alle Lügner, ihr Teil wird in dem See sein, der mit Feuer und Schwefel brennt. Das bedeutet den zweiten Tod.“

 

Die Religionen waren insgesamt da, um uns als des Teufels Helfer irrezuführen, da sie all diese Dinge duldeten und uns nicht so belehrten, dass wir uns frühzeitig der Gefahr bewusst wurden!

 

7.3.1.19       Auf Jesus und die Apostel hören und uns vor der Gefahr von Sünden bewahren, die „unbedingt“ den Tod nach sich ziehen

Mit der Erklärung "Was? Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? Laßt euch nicht irreführen" (1.Kor 6:9) warnte Paulus seine Versammlungen, die Paulikaner bis in unsere Tage. Jesus hatte zuvor schon deutlich gesagt, wir erinnern uns gut an seine Worte, die uns Matthäus übermittelte und welche ebenso die Grundlage bilden, welche Art Strafe jede Gesetzesübertretung nach sich zieht:

 

Verbindung mit Jesus durch die Taufe beendet unter "Gesetz der Sünde" zu sein!*** Rbi8  Matthäus 5:19-20 ***

Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Welche Religion hat schon die "kleinsten der Gebote" gelehrt, wenn wir es kaum fertig bringen die zehn grossen Gebote der himmlischen Grundverfassung im Kopf zu behalten? Jene, unsere Gesetzeslehrer sind laut Jesu Worten "Geringste", die selbst Gottes Königreich nicht erreichen: Auch dann nicht, wenn sie überheblich von sich selbst und ihren erlauchten Organisationen reden, dass jene Gottes Anerkennung besitzen würden und ihre Grösse uns Stärke Zeichen davon sei! Weit eher das Gegenteil erklärt uns die Offenbarung, dass es nur wenige sind und diese zerstreut seien, die Satans Anschläge durchschauen und sich in Acht nehmen! Wir vergleichen ihre Reden nicht mit ihren Publikationen, sondern mit dem geschriebenen Wort Gottes! Warum sollten wir sie schützen und hinter ihnen herlaufen, als ob sie Macht über Gott besässen jene freizusprechen, die Gott verurteilt und jene zu verurteilen, die Gott freispricht? Natürlich sind sie über solche offenen und angriffigen Worte vorab erstaunt und dann erbost! Daran ist nichts Neues. Jesus nahm kein Blatt vor den Mund und ruft uns auch darin auf, ihn nachzuahmen!

 

*** Rbi8  Matthäus 15:12-14 ***

Dann traten die Jünger herzu und sprachen zu ihm: „Weißt du, daß die Pharisäer Anstoß nahmen, als sie hörten, was du sagtest? 13 Als Antwort sagte er: „Jede Pflanze, die mein himmlischer Vater nicht gepflanzt hat, wird entwurzelt werden. 14 Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube [[das Grab]] fallen.“

 

Wir sollten jene "blinden Leiter" wirklich nicht weiter beachten und schon gar nicht ihnen das Wort reden oder an ihrer Seite aufgefunden werden! Wir wollen und können diese Zusammenhänge nicht verschweigen auch nicht auf die Gefahr hin, dass viele uns als in veralteten Verhaltensweisen behaftet einstufen oder uns der ehrlichen Aufzeichnung wegen hassen werden. Wer begreift, was Jesus und die Apostel aufzeigen, dass wirklich "kein Buchstabe vom GESETZ und den PROPHETEN", auch nicht von den richterlichen Entscheidungen Gottes und dessen Strafbestimmungen dahingefallen ist, der wird seine eigene Verhaltensweise überprüfen und vermag sich möglicherweise selbst seinen eigenen Hals aus der Schlinge zu ziehen!

 

Gottes Berg sich unerlaubter Weise zu nähern; Seine von Ihm gesetzte Hierarchie zu verletzen durch Amtsanmassung:

"Berg" bedeutet auch im übertragenen Sinne Hierarchie; Wie Gott Moses und Aaron im "Bund mit Levi" und der Priesterschaft bestimmte Privilegien und gesonderte Aufgaben zuteilte, die sonst niemand von sich aus nehmen durfte. Der „Salzbund mit Levi“ endete mit Jesu Tod und Erhöhung als Hohepriesterkönig! Im "neuen Bund" besteht dieselbe Grenze, die nicht angerührt werden darf! Jesus als der Christus und die Apostel als Jesu erwählte Ausgesandte haben eine gesonderte, eine erhöhte Stellung, während alle übrigen Brüder sind! Älteste dürfen nicht wie Könige über Untertanen herrschen, das wäre ihnen zum Schaden! Gottes Hierarchie auch nur schon anzurühren steht unter härtester Strafe!

 

*** Rbi8  2. Mose 19:12 ***

Und du sollst dem Volk ringsum Grenzen setzen, indem [du] sprichst: ‚Hütet euch davor, auf den Berg zu steigen, und rührt dessen Rand nicht an. Irgend jemand, der den Berg anrührt, wird unweigerlich zu Tode gebracht werden.

 

Jesus warnt vor "falschen Christussen", "falschen Propheten", "falschen Lehrern", solchen die sich "Vater" oder "Lehrer" (Rabbi) nennen. Paulus dagegen warnt vor "falschen Aposteln", vor "Götzen" (Sache) und "Göttern" (Personen)! All dies hat mit dem Besteigen jenes Berges der Hierarchie zu tun, die Gott sich vorbehält! Wer gegen eine Lehre der Schrift, sei es durch die Propheten, durch Jesus, durch die Apostel oder Jünger des ersten Jahrhunderts redet, sie verändert, kürzt oder als nicht weiter gültig erklärt, der stellt sich über jene Männer die unter Inspiration schrieben!  

 

Verführung hin zu Götzendienst (Götzendiener); Bilderverehrung:

Alle Religionen die sich an das Vorbild der Katholischen Kirche halten und Bilder in der Anbetung zulassen verstossen gegen das zweite Gebot, das besagt, dass wir uns kein Bild von Gott machen dürfen! Da die Christenheit Jesus in die Dreieinigkeit Gottes einbindet, Jesus somit an dieselbe Stellung des Vaters dadurch hochgehoben wird, würde sie ja dadurch zudem dasselbe Gebot auch durch Bilder Jesu brechen! Sie stolpern selbst über solche offensichtlichen Widersprüche, da Jesus ja von Tausenden von Menschen gesehen wurde, niemals aber ein Mensch den Vater gesehen hatte! Jesus auf Bildern darzustellen steht daher nicht unter Sünde!

 

Dreieinigkeit: Neue wie alte Form des Götzendienstes. Jehova ist "EIN GOTT"*** Rbi8  5. Mose 4:25-28 ***

Falls du Vater von Söhnen und Enkeln wirst und ihr lange Zeit im Land geweilt habt und wirklich verderblich handelt und in der Tat ein geschnitztes Bild macht, eine Gestalt von irgend etwas, und tatsächlich Übles begeht in den Augen Jehovas, deines Gottes, so daß ihr ihn kränkt, 26 so nehme ich denn heute die Himmel und die Erde zu Zeugen gegen euch, daß ihr ganz gewiß schnell umkommen werdet, aus dem Land hinweg, in das ihr über den Jordan zieht, um es in Besitz zu nehmen. Ihr werdet eure Tage darin nicht verlängern, denn ihr werdet unweigerlich vertilgt werden. 27 Und Jehova wird euch bestimmt unter die Völker zerstreuen, und ihr werdet in der Tat als eine geringe Zahl übriggelassen werden unter den Nationen, wohin Jehova euch vertreiben wird. 28 Und dort werdet ihr Göttern dienen müssen, dem Erzeugnis von Menschenhänden, Holz und Stein, die nicht sehen oder hören oder essen oder riechen können.

 

Für Christen gelten dieselben Richtlinien des GESETZES und der richterlichen Entscheidungen Jehovas: "… so nehme ich denn heute die Himmel und die Erde zu Zeugen gegen euch, daß ihr ganz gewiß schnell umkommen werdet". Das Wort "schnell" ist aus Gottes Sicht zu beurteilen, wo Tausend Jahre wie ein Tag sind! Da es eine Auferstehung zum Gericht gibt ist die gerichtslose Zeit in diesem System für einen Menschen auf höchstens eine Lebenslänge beschränkt!

 

Nicht nur Bilder sind uns eine Gefahr, sondern Götter in Form von Menschen und deren Organisationen, die sich selbst auf die Stufe Jehovas und darüber erhöhen, indem sie eigene Regeln und Gebote über die von Gott erheben! Damit zeigen sie doch deutlich, dass ihre Stellung höher ist und wir ihnen gehorchen sollen, statt dem Christus und Gott! Jesus hat so etwas niemals gutgeheissen! Moses schrieb diesbezüglich:

 

Jehovas GESETZ fordert für schwere Strafen den Tod des Verurteilten durch Steinigung*** Rbi8  5. Mose 13:6-11 ***

Falls dein Bruder, der Sohn deiner Mutter, oder dein Sohn oder deine Tochter oder deine inniggeliebte Frau oder dein Gefährte, der wie deine eigene Seele ist, versuchen sollte, dich im geheimen zu verlocken, und spricht: Laß uns gehen und anderen Göttern dienen, die du nicht gekannt hast, weder du noch deine Vorväter, 7 einigen von den Göttern der Völker, die rings um euch her sind, den dir nahen oder den dir fernen, von einem Ende des Landes bis zum anderen Ende des Landes, 8 sollst du nicht auf seinen Wunsch eingehen noch auf ihn hören, noch sollte es deinem Auge leid tun um ihn, noch sollst du Mitleid haben mit ihm, noch ihn [schützend] decken, 9 sondern du solltest ihn unweigerlich töten. Deine Hand sollte als erste von allen an ihm sein, um ihn zu Tode zu bringen, und danach die Hand des ganzen Volkes. 10 Und du sollst ihn mit Steinen steinigen, und er soll sterben, denn er hat dich von Jehova, deinem Gott, der dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausgeführt hat, abwendig zu machen gesucht. 11 Dann wird ganz Israel [es] hören und sich fürchten, und man wird nicht wieder etwas so Schlechtes tun in deiner Mitte.

 

Jesus hatte erklärt, dass die Wahrheit uns frei machen würde! Israel wurden durch den „Engel Jehovas“ aus Ägypten weggeführt, aus dem Sklavenhaus und Paulus identifiziert jenen Engel mit Christus! (Heb 12:18-24) Jesus nun hat die aus der Sklaverei von Sünde und Tod befreit, alle, die sein Loskaufsopfer angenommen haben! Wir haben als geistiges Israel eine bessere Befreiung erlangt der wir uns als würdig erweisen müssen und uns nicht erneut zum Götzendienst verleiten lassen sollen! Wir durften uns dem himmlischen Zion nahen und Jesus dem Mittler des besseren Bundes!

 

Die Strafe die Gott für Götzendienst verhängt soll auf andere abschreckend wirken! Paulus, Petrus und Johannes in ihren Briefen bestätigen, dass alle die Götzen verehren Gottes Königreich nicht erreichen werden! Darum lautet Jesu Befehl "Babylon die Grosse" zu verlassen und Paulus empfiehlt aus solchen christlichen Gemeinschaften hinauszugehen, die zwar "Herr, Herr" sagen aber nicht auf Jesus hören und gesetzlos handeln, ja,  sich abzusondern und nichts Unreines mehr anzurühren! (2.Kor 6:17, 18)

 

Gottesbeschimpfung; das Verunehren von Gottes Namen; wer auf Gott übles herabruft:

Wir leben in einer gottentfremdeten Welt und so viele Menschen erklären Gott für das Schlechte und Böse unserer Tage für verantwortlich. Wenn ein tragisches Unglück geschieht sind es oft solche Menschen, die sich deshalb von Gott wegwenden und gar von ihm übel reden, ihn als Schuldigen erklären, weil er solches nicht verhindert habe!

 

*** Rbi8  3. Mose 24:15-16 ***

Und du solltest zu den Söhnen Israels reden, indem [du] sagst: ‚Falls irgendein Mann Übles auf seinen Gott herabruft, so soll er sich für seine Sünde verantworten. 16 Wer also Jehovas Namen beschimpft, sollte unweigerlich zu Tode gebracht werden. Die ganze Gemeinde sollte ihn unbedingt mit Steinen bewerfen. Der ansässige Fremdling sollte ebenso wie der Einheimische zu Tode gebracht werden, wenn er den NAMEN beschimpft.

 

Gottes Name Jehova oder Jahweh muss heiliggehalten werden und darf nicht in schlechter Weise gebraucht werden! Bereits das Entfernen des göttlichen Namen aus vielen Bibelübersetzungen heraus, wo das Tetragrammaton (YHWH) im Originaltext über siebentausend Mal steht und dieses durch den Titel "Herr" oder "HERR" ersetzt wird, so bedeutet dies eine Verunehren des göttlichen Namens! Überprüfe deine Bibel darauf!

 

Mord aus Absicht, mit Hinterlist; das Schlagen der Eltern:

Wie im Falle Kains beginnt jeder Mord mit Hass in unseren Gedanken. Darum hat Jesus in der Bergpredigt die Strafbestimmungen für den Hasser verschärft und ihm das Recht auf Rache entzogen und diese in Gottes Hand gelegt! Wer den Nächsten hasst, der hat bereits den Tod des anderen ins Auge gefasst. Der Hass ist der Liebe entgegengesetzt! Im GESETZ an Israel verordnete Jehova dasselbe, das er bereits Noah gegenüber verordnet hatte, dass der Mörder selbst den Tod verdient, die unterste Stufe der herabführenden Leiter an Strafmassnahmen nehmen muss! Ein richterlicher Urteilsspruch darf nicht von Hass geprägt sein!

 

*** Rbi8  2. Mose 21:12-15 ***

Wer einen Menschen schlägt, so daß er tatsächlich stirbt, soll unweigerlich zu Tode gebracht werden. 13 Liegt aber einer nicht auf der Lauer, und der [wahre] Gott läßt es durch seine Hand geschehen, dann muß ich dir einen Ort festsetzen, wohin er fliehen kann. 14 Und falls sich ein Mann gegen seinen Mitmenschen derart erhitzt, daß er ihn mit Hinterlist tötet, so sollst du ihn sogar von meinem Altar wegholen, damit er stirbt. 15 Und wer seinen Vater und seine Mutter schlägt, soll unweigerlich zu Tode gebracht werden.

 

Selbst der Altar durfte einem hinterlistigen Mörder keinen Schutz bieten! Der Totschläger, der nicht mit Absicht einen Menschen getötet hat entgeht trotzdem nicht einer gewissen Strafe. Irgendwo hatte es an der notwendigen Vorsicht gefehlt! Das System der Zufluchtsstätte verteilt in ganz Israel gab jenen ein Refugium im Schutz gegen den Bluträcher. Bedenken wir, dass Jesus als unser nächster Verwandter in Harmagedon und während des Tausendjahrreiches in der Auferstehung unser Bluträcher ist, wenn er am Ende des Systems durch Engel oder im Tausendjahrgericht durch Urteil der Richter jene zu Tode bringt die dieses Strafmass verdienen.

 

Wo Disziplin im Hause fehlt kommt es bald zu Streit des Nachwuchses gegen die ElternJehova stellt Kinder, welche ihre Hand gegen ihre eigenen Eltern erheben auf dieselbe Stufe wie die Mörder! Darum sagt Er durch seine Propheten an anderer Stelle, dass die "Rute der Zucht" ein Kind frühzeitig dazu bringen muss gegenüber den Eltern den gebührenden Respekt zu zeigen! Wer nicht lernt die Eltern zu respektieren wird auch andere Autoritäten ohne Respekt behandeln!

 

Der Tod eines Menschen und der Tod eines Tieres sind deutlich voneinander abgehoben! Wer das Tier eines anderen totschlägt wird zum Ersatz verpflichtet! Nicht wie im Falle des Diebstahls, wo er gar das vier oder fünffache entrichten muss! Der Begriff "Seele für Seele" wurde somit auch daraufhin angewandt, dass ein gleichwertiger Ersatz erfolgen musste, was entweder ein eigenes Tier bedeuten konnte oder die entsprechende Geldzahlung des Wertes!

 

*** Rbi8  3. Mose 24:17-21 ***

Und falls ein Mann irgendeine Menschenseele totschlägt, sollte er unweigerlich zu Tode gebracht werden. 18 Und wer die Seele eines Haustiers totschlägt, sollte Ersatz dafür leisten, Seele für Seele. 19 Und falls ein Mann seinem Genossen ein Gebrechen zufügen sollte, dann sollte ihm ebenso getan werden, wie er getan hat. 20 Bruch um Bruch, Auge um Auge, Zahn um Zahn; ein Gebrechen von derselben Art, das er dem Menschen zufügen mag, das sollte ihm zugefügt werden. 21 Und wer ein Tier totschlägt, sollte es ersetzen, aber wer einen Menschen totschlägt, sollte zu Tode gebracht werden.

 

So zeigt es sich in derselben Weise auch bei der Rechtsgrundlage "Auge um Auge, Zahn um Zahn". Der Ersatz der dafür geleistet werden musste, sollte stets dem angerichteten Schaden voll entsprechen! Dies erst ergab vollkommenen Ausgleich! Jesus hob dies nicht auf, sondern verschob die Rache nur auf die Zukunft hin, wo Gott durch ihn als Richter ausgleichendes Gericht halten wird! Allerdings ist es auch Jesus, der Blinde sehend machte und jede Art Gebrechen zu heilen vermochte! Dies wird im kommenden System auf Überlebende angewendet in der „Umwandlung in einem Nu“ und auf Tote in ihrer Auferstehung!

 

Richter in Israel und in der Christenversammlung sind verpflichtet die Begleitumstände eines Unfalls genau zu analysieren und die Schuldfrage zu klären. Wer einen Menschen im Zorn mittels irgendeiner Waffe tötet muss die Höchststrafe dafür tragen, damals war es der Vollzug der Todesstrafe, heute bedeutet es den Ausschluss aus der Versammlung und zudem die von einem weltlichen Gericht verhängte Strafe! Wer ausgeschlossen wird ist wie die Steuereinnehmer, ein Teil des Systems Satans!

 

*** Rbi8  4. Mose 35:16-18 ***

Wenn er ihn nun mit einem Werkzeug aus Eisen geschlagen hat, so daß er stirbt, so ist er ein Mörder. Der Mörder sollte unweigerlich zu Tode gebracht werden. 17 Und wenn er ihn mit einem kleinen Stein, durch den er sterben konnte, geschlagen hat, so daß er stirbt, so ist er ein Mörder. Der Mörder sollte unweigerlich zu Tode gebracht werden. 18 Und wenn er ihn mit einem kleinen Werkzeug aus Holz, durch das er sterben konnte, geschlagen hat, so daß er stirbt, so ist er ein Mörder. Der Mörder sollte unweigerlich zu Tode gebracht werden.

 

Was auch immer das Instrument der Tötung war, es bringt Folgen mit sich für den VerantwortlichenNicht die Art des Mordinstrumentes ist von ausschlagender Bedeutung, sondern allein die Folge! Ob jemanden seinen Feind mit einer Schusswaffe, einem Messer oder durch Vergiftung, durch gezielte Schläge oder einen inszenierten Autounfall tötet spielt keine Rolle. Das menschliche Leben ist in Gottes Augen von sehr hohem Wert und es muss Ihm gegenüber Ersatz geleistet werden, wer es fahrlässig vom anderen nimmt. Der bezahlt durch den Verlust des eigenen Lebens.

 

Als Richter und Urteilsvollstrecker gab Jehova diese Aufgabe im GESETZ in die Hand des nächsten Verwandten! Es wurde bei Mord nicht zur Gemeinschaftsaufgabe erhoben, also ein deutlicher Unterschied gemacht! Dem Bluträcher wurde auch keine zeitliche Grenze gesetzt, sondern dies ihm überlassen: "Wenn er ihn antrifft, wird er ihn selbst zu Tode bringen." Das sollte dazu dienen, die aufgestaute Aggression abzubauen und das eigene Gleichgewicht für den Verlust eines geliebten Menschen wiederum herzustellen!

 

*** Rbi8  4. Mose 35:19-21 ***

Der Bluträcher, er wird den Mörder zu Tode bringen. Wenn er ihn antrifft, wird er ihn selbst zu Tode bringen. 20 Und wenn er ihn aus Haß gestoßen oder nach ihm geworfen hat, während er auf der Lauer lag, damit er sterbe, 21 oder ihn aus Feindschaft mit seiner Hand geschlagen hat, damit er sterbe, sollte der Schläger unweigerlich zu Tode gebracht werden. Er ist ein Mörder. Der Bluträcher wird den Mörder zu Tode bringen, wenn er ihn antrifft.

 

Da Jesus uns mit seinem eigenen Blute erkauft hat sind wir nach der Taufe sein, Jesu Eigentum! Er wird somit als nächster Verwandter bei seiner Wiederkehr die Blutrache an denen üben, die das Leben eines uns Nahestehenden auslöscht haben oder unser eigenes!

 

Jesu Verrat im Garten GethsemaneJesus hat auch in diesem Falle die Strafbestimmungen insofern verschärft, dass er selbst Notwehr davon ausgeschlossen hat andere zu töten. Selbst als Petrus ihn vor der Gefangennahme und damit auch vor der Tötung zu erretten versuchte, da kam dies deutlich zum Ausdruck! Stecke dein Schwert wieder an seinen Platz, denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen.“

 

*** Rbi8  Matthäus 26:48-56 ***