Newsletter „DER WEG“ 11/10-4    November 2011

Neubearbeitung: 10.4.15

 

 

Aktuelles zur Endzeit:  11.10.4  Ist der Ausdruck „wilde Tiere“ auf Regierungen anzuwenden nicht Respektlosigkeit?

 

1.Teil:  Gottes Vorhersagen über die „wilden Tiere“ der sich folgenden Weltmächte

 

Satan, die siebenköpfige Urschlange   In der Bibel wird der Ausdruck „wilde Tiere schon früh durch die Propheten Gottes auf politische Systeme, vorab auf Weltmächte aber auch auf jede andere nationale Macht und auf Einzelpersonen die zerstörerisch handeln angewendet. Im Richterspruch Gottes in Eden wird Satan als „Schlange“ bezeichnet und Jesus nennt die Schriftgelehrten (entsprechend heutigen Rechtsgelehrten) und die Pharisäer (religiöse Führer mit eigener Rechtsordnung) Otternbrut“! Die Offenbarung identifiziert den Teufel als „siebenköpfigen Drachen, die Urschlange“! (Off 12:3, 9)

 

   In der Offenbarung oder Apokalypse des Johannes wird gezeigt, dass während der Endzeit drei spezifische „wilde Tiere“ besondere Aufmerksamkeit erheischen: Das „siebenköpfige wilde Tier“, das aus dem „Meer auftaucht (UNO), dann das „zweihörnige wilde Tier, das aus der „Erde stammt (Anglo-Amerika) und schlussendlich noch das „Bild des wilden Tieres, das ebenso siebenköpfig ist aber keine Diademe auf ihren Hörnern hat (das WCRL, World Council of Religious Leaders). Wir müssen somit gewisse Dinge erst richtig einordnen, wissen wofür jedes steht, was deren Ziel ist, wann sie in Aktion treten, wer sie anführt, um zu erkennen, warum uns die Schrift eindringlich vor jenen warnt! Die Bibel ist zu grossen Teilen in Symbolsprache geschrieben und wer diese Symbole nicht oder falsch interpretiert kommt zu einem Fehlresultat!

 

 

Die drei "wilden Tiere" der Offenbarung und ihre Bedeutung in der Endzeit
 

   Besondere Aufmerksamkeit gilt es diesen drei gesondert erwähnten „wilden Tieren“ zu Beginn des „Tages des Herrn“ zu schenken, weil jene sich geeint gegen die Aufrichtung von Gottes Königreich auf der Erde richten! Wer sich mit jenen identifiziert, sie sinnbildlich „anbetet“, weil er sie als Autorität anerkennt obwohl sie offensichtlich Jehova zuwiderhandeln, der wird Gottes Königreich nicht sehen, erklärt uns der Apostel Johannes deutlich!

 

(Offenbarung 13:16-18)  Und es [[das zweihörnige „wilde Tier“]] übt auf alle Menschen einen Zwang aus, auf die Kleinen und die Großen und die Reichen und die Armen und die Freien und die Sklaven, daß man diesen auf ihrer rechten Hand oder auf ihrer Stirn ein Kennzeichen anbringe 17 und daß niemand kaufen oder verkaufen könne, ausgenommen jemand, der das Kennzeichen hat, den Namen des wilden Tieres oder die Zahl seines Namens. 18 Hier kommt es auf Weisheit an: Wer Verstand hat, berechne die Zahl [[ziehe in Rechnung die Zahl]] des wilden Tieres, denn sie ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.

 

   Was hat es mit dieser geheimnisumwobenen Zahl des „wilden Tieres zu tun? Viele mystische Theorien existieren und Dutzende oder gar Hunderte von Arten der Berechnung kamen über die zwei Jahrtausende auf. Die Zahl aber muss von Gottes Standpunkt aus betrachtet werden. Während die Zahl sieben Vollständigkeit in göttlichen Dingen bezeichnet erreicht die Zahl sechs dies nicht und wird oft in der Schrift als etwas Monströses, Ungewöhnliches bezeichnet. Die dreifache sechs ist etwas Absurdes von Gottes Sichtweise aus gesehen, etwas Verabscheuungswürdiges! Beachten wir dabei, dass die Anbetung dem „wilden Tier“ (Politik) wie auch dem „Bild des wilden Tieres“ (Religion) bedeutet und den Handel, die Wirtschaft mit einschliesst, die niemand „kaufen oder verkaufen“ kann der jenen Mächten nicht Anbetung oder Unterordnung erweist! Jede der drei Träger menschlicher Aktivität und Denkens erweist sich aus Jehovas Sicht als ungenügend und ist daher in Harmagedon dem Untergang geweiht! (1.Kor 15:24)

 

   Schon rund ein halbes Jahrtausend bevor Johannes im Jahre 96 u.Z. die Visionen erhielt hatte Gott sein Volk Israel vor einander sich folgenden Grossmächten gewarnt, die es unterdrücken würden! In der Vorherschau des Propheten Daniel auf künftiges Geschehen und Ablauf kommender Weltmächte die ihm durch den Engel Gabriel mittels Visionen gezeigt hat, da erschienen bereits vier „wilde Tiere und der Engel identifizierte sie ihm der Reihe ihres Erscheinens nach als politische Mächte; Einen geflügelten  Löwen den der Engel mit Babylon identifiziert! Dann folgt zeitlich später ein „Bär“ mit drei Rippen im Maul, der sich als Medo-Persien herausstellte. Danach folgte in der Vision ein „Leopard“ mit Flügeln, der für Alexander den Grossen und das griechische Imperium steht. Zuletzt folgt ein „furchterregendes wildes Tier“, Rom, das gross und mächtig wurde, aus dessen zehn Hörnern (alle Teilnationen) später ein „kleines Horn“ gross und noch mächtiger wird: Es ist als siebter und mächtigster Kopf des „achten Königs“ (UNO) den politischen und religiösen Machthabern übergeordnete Doppelweltmacht Anglo-Amerika!  (Off 17:9-11)

 

   Somit ist es Gott Jehova selbst, der politische Mächte mit diesem Ausdruck „wilde Tiere“ belegt und sie mit Attributen aus der Tierwelt gleich setzt! Wenn Gott nun diese von einigen behauptete „Respektlosigkeit“ begeht und uns auffordert, andere danach zu belehren, wer dürfte es wagen diesen Auftrag zu widerrufen? Sind es nicht viel mehr jene Mächte, die Jehova gegenüber respektlos handeln, indem sie Seine Autorität in Frage stellen und sich offen gegen Ihn wenden? Deutet es nicht auf blossen tierischen Instinkt hin, wenn wir deren Verhalten etwas näher untersuchen, mit welcher Überheblichkeit die Führer der Nationen mit Menschenleben umgehen, jene töten die ihnen im Wege stehen ihre ambitiösen Ziele zu erreichen?

 

Belsazar Schrift an der Wand.JPG   Genau diese Vermessenheit der Herrschenden beanstandete der Prophet Daniel, am Abend vor dem Fall Babylons das von Gott aus in die Hand der Meder und Perser unter Cyrus fallen musste, als Daniel dem letzten König Belsazar und dessen Versammelten tausend Höchsten seines Reiches die geheimnisvolle Schrift an der Wand deutete: „Mene, Mene, Tekel, Parsin (Da 5:22-31). Daniel erklärte bereits Nebukadnezar den Missbrauch von Macht seiner Vorgänger nicht ohne Folgen bleiben werde, obwohl sie diese Macht nur unter Gottes Duldung ausüben konnten. Es garantierte für eine gewisse Ordnung. Dem letzten König Belsazar auf Babylons Thron wurde nun unmittelbarer Strafvollzug angekündigt:

 

(Daniel 5:19-20)  Und wegen der Größe, die ER ihm gab, erwies es sich, daß alle Völker, Völkerschaften und Sprachen bebten und vor ihm Furcht zeigten. Wen er gerade wollte, tötete er; und wen er gerade wollte, schlug er; und wen er gerade wollte, erhöhte er; und wen er gerade wollte, erniedrigte er. 20 Als aber sein Herz hochmütig wurde und sein eigener Geist sich verhärtete, so daß er vermessen handelte, wurde er vom Thron seines Königreiches heruntergeholt, und seine Würde wurde ihm genommen.

 

   Gott Jehova selbst hatte den Grossvater Belsazars, Nebukadnezar gross werden lassen und ihm die Nation Juda zur Züchtigung überlassen! Als er sich selbst über den Höchsten überhöhte bestrafte Jehova jenen! Nun hatte Belsazar gar aus den goldenen Gefässen des Tempel mit seinen Konkubinen und Gästen Wein getrunken. Das Mass der Verstösse gegen Gottes Rechtsordnung war voll geworden.

 

Die wichtigsten Hauptbegriffe und Zusammenhänge göttlichen Rechts im Überblick

 

   Heute steht ein weiteres MEINE-MEINE-TEKEL an Wand aller Mächtigen dieses Systems! Noch in dieser „Nacht“ werden sie gemeinsam umkommen und das „Königreich der Himmel“ wird ihre Stelle einnehmen. Wenn wir dies verstanden haben werden wir unsere Gedanken neu ausrichten!

 

(Daniel 2:44)  Und in den Tagen dieser Könige [[(welche die Füsse des Standbildes darstellen)]] wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das nie zugrunde gerichtet werden wird. Und das Königreich selbst wird an kein anderes Volk übergehen. Es wird alle diese Königreiche zermalmen und [ihnen] ein Ende bereiten, und selbst wird es für unabsehbare Zeiten [[auf ewig]] bestehen.

 

   Kein Buchstabe aller Worte Jehovas wird unerfüllt dahinfallen! Es taucht damit die Frage auf, ob Christen denselben Begriff „wilde Tiere“ auf heute bestehende politische und religiöse Systeme anwenden dürfen oder gar dazu verpflichtet sind oder ob es wirklich eine Respektlosigkeit vor „obrigkeitlichen Gewalten“ darstellt, wie Paulus es scheinbar schreibt?

 

*** Rbi8  Römer 13:1-4 ***

Jede Seele sei den obrigkeitlichen Gewalten untertan, denn es gibt keine Gewalt außer durch Gott; die bestehenden Gewalten stehen in ihren relativen Stellungen als von Gott angeordnet. 2 Wer sich daher der Gewalt widersetzt, hat sich der Anordnung Gottes entgegengestellt; die, die sich ihr entgegengestellt haben, werden für sich ein Gericht empfangen. 3 Denn die Herrschenden sind nicht für die gute Tat ein Gegenstand der Furcht, sondern für die schlechte. Willst du also ohne Furcht vor der [obrigkeitlichen] Gewalt sein? Fahre fort, Gutes zu tun, und du wirst Lob von ihr haben; 4 denn sie ist Gottes Dienerin, dir zum Guten. Wenn du aber Schlechtes tust, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht ohne Zweck; denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Kundgabe des Zorns an dem, der Schlechtes treibt.

 

   Die erste Frage, die somit zu beantworten ist bleibt jedem von uns vorbehalten: Von welcher der beiden „obrigkeitlichen Gewalten“ spricht Paulus denn wirklich? Von jener des „Königreiches des Sohnes der Liebe“ oder jener der Königreiche dieses Systems? Die Katholische Kirche sagt, doch, dass die Herrscher der Nation aus „Gottes Gnaden“ regieren würden. Wer das Kapitel 13 des Römerbriefes, wo Paulus auf dieses Thema eingeht wirklich studiert hat, der kennt die Antwort sehr wohl: Gott hat Satan zwar in Eden in seine Macht eingesetzt, wo er noch nicht gefallen war, niemals aber gestattet, dass er seinen Geboten zuwiderhandle!

 

Nach Gottes Urteil über die Schlange und das erste Menschenpaar begannen die "zwei Samen" zu wachsen: Der "Same der Schlange" und der "Same der Frau"   Unmittelbar auf den Sündenfall in Eden hat er eine Trennung herbeigeführt und zwei Gruppen identifiziert: Den Samen der Schlange und den Samen der Frau“! Da seither die ganze Welt in des Teufels Macht steht und Christen „kein Teil“ der Welt sein sollen beschränkt sich die Aussage des Paulus auf die „obrigkeitliche Gewalt“ Jehovas durch Christus, seine Apostel und die Versammlungsvorsteher! Dies müssen wir verstandesmässig begreifen!

 

(1. Johannes 5:18-21)  Wir wissen, daß jeder, der aus Gott geboren worden ist, nicht Sünde treibt, sondern der aus Gott Geborene [[der Christus]] wacht über ihn, und der Böse bemächtigt sich seiner nicht. 19 Wir wissen, daß wir von Gott stammen, aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist. 20 Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist, und er hat uns verstandesmäßig befähigt, den Wahrhaftigen [[Gott Jehova]] zu erkennen. Und wir sind in Gemeinschaft mit dem Wahrhaftigen durch seinen Sohn Jesus Christus. Dies ist der wahre Gott und ewiges Leben. 21 Kindlein, hütet euch vor Götzen.

 

   Wir können nicht gleichzeitig in Gemeinschaft mit „dem Bösen sein, Satan dem Teufel, der sich als Gott verehren lässt und dessen Dämonen und irdischen Herrscher, den „Samen der Schlange“ verehren, die „Götzen“ sind und dennoch auf Jehovas und Jesu Seite stehen! Entweder, oder! Wir müssen eine klare Wahl treffen! Dass der Teufel jene politischen und religiösen Königreiche beherrscht hat Jesus klar und deutlich gezeigt! Satan selbst bot ihm „deren ganze Herrlichkeit“ an für einen einzigen Akt der Anbetung:

 

(Lukas 4:5-8)  Da brachte er ihn [[Satan Jesus]]  hinauf und zeigte ihm in einem Augenblick alle Königreiche der bewohnten Erde; 6 und der Teufel sagte zu ihm: „Dir will ich diese ganze Gewalt und ihre Herrlichkeit geben; denn mir ist sie übergeben worden, und wem immer ich [sie zu geben] wünsche, dem gebe ich sie. 7 Wenn du daher einen Akt der Anbetung vor mir verrichtest, wird alles dein sein.“ 8 Jesus gab ihm zur Antwort: Es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.‘ “

 

   Zweifelsfrei verlangen jene „Könige der Erde“ eine Form der Anbetung die in Wirklichkeit den Teufel betreffen, die in Wahrheit nur Gott Jehova als Schöpfer allein gebührt! Immer, wenn jemand Gott widerspricht oder ihm zuwiderhandelt oder seine Existenz leugnet wird jene Person zu einen Gott: Diesen zu gehorchen bedeutet sie über Gott zu erhöhen, was Anbetung entspricht! Jehova aber fordert für sich, dass wir ihn mit ungeteiltem Herzen lieben und zeigt sich als eifersüchtiger Gott!

 

(2. Mose 34:14-16)  Denn du sollst dich nicht vor einem anderen Gott niederwerfen, denn Jehova, dessen Name EIFERER ist, er ist ein eifernder Gott; 15 damit du nicht einen Bund mit den Bewohnern des Landes schließt, da sie gewiß unsittlichen Verkehr mit ihren Göttern haben und ihren Göttern opfern werden und jemand dich bestimmt einladen wird und du sicherlich etwas von seinem Schlachtopfer essen wirst. 16 Dann wirst du von ihren Töchtern für deine Söhne nehmen müssen, und ihre Töchter werden gewiß unsittlichen Verkehr mit ihren Göttern haben und deine Söhne veranlassen, unsittlichen Verkehr mit ihren Göttern zu haben.

 

Das "siebenköpfige wilde Tier", die UNO und die sich selbst auferlegten Aufgaben: Ihr Scheitern hat sich längst erwiesen!   Die „wilden Tiere“ wollen uns in ihre Bündnisse einspannen! Da Gottes Gebote ewigen Bestand haben und wenn wir sie halten uns „ewiges Leben“ in Aussicht gestellt wird ändert sich an Gottes Rechtssystem nie etwas! Jesus hatte deutlich gesagt, dass wir nicht einmal denken sollen, er wäre gekommen das GESETZ abzuschaffen! (Mat 5:17-20) Die ganze Schrift kann doch nur aufgrund des GESETZES verstanden werden, da Gott doch darin festlegt, was er verabscheut und was er als annehmbar bezeichnet! Wer von Beginn an behauptet hat Gottes Gebote seien nicht verpflichtend war der Teufel und bis heute ist es „der Same der Schlange“, alle die Satan kontrolliert. Die meisten haben sich ihm unwissentlich unterworfen, indem sie sie sich den vom Teufel kontrollierten Organisation unterordnen: Dieser kontrolliert „die ganze Welt“, die seinen Willen in der einen oder anderen Form tut!

 

   Die wahre, von Gott her stammende Autorität ist nur im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ zu finden! Dieses Königreich ist mit keiner bestehenden Religion identisch, da Gott selbst diese doch insgesamt als „Babylon die Grosse“ bezeichnet! (Off 18:4) Jesus der von Gott eingesetzte „König der Könige“ und alleinige Hohepriester bestimmt, wer seine Angelegenheiten vertreten darf! Seine Apostel haben keine Nachfolger! Und wer zu den künftigen Priesterkönigen gehört bestimmt Gott durch Christus und durch die Apostel erst am kommenden Gerichtstag! Wer behauptet zu Jesus zu gehören und gar beansprucht für ihn Verwalter zu sein muss beweisen, ob er ein „treuer“ oder ein „untreuer Sklave“ seines Herrn ist! Nur den Aposteln hat Jesus versprochen, dass sie Gericht im „Königreich der (neuen) Himmel  halten müssen und ihr „Schwert“ ist das Wort Gottes, das Recht von Unrecht gemäss Gottes Rechtsordnung unterscheidet!

 

(Matthäus 19:28)  Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.

 

   Es wäre wohl kaum sinnvoll, wenn wir uns als Christen „wilden Tieren“ ungebührlich unterordnen würden, wo immer jene etwas von uns fordern, was Gottes Geist widerspricht oder wo sie von uns Anbetung, ungebührliche Unterordnung fordern, wo wir doch genau wissen, dass diese ausschliesslich Gott gebührt! Es gibt keine von Menschen aufgebaute Hierarchie, welche Satan nicht mittels der Dämonenengel bereits nach kürzester Zeit kontrollieren würde!

 

Was bewirkt "Sauerteig" in christlichen Organisationen?

 

Wenn es dem Teufel im ersten Jahrhundert gelang alle Versammlungen Asiens von Paulus wegzuziehen, wie viel mehr heute die unterschiedlichen Religionen und Sekten?

 

(2. Timotheus 1:15)  Das weißt du, daß sich im [Bezirk] Asien alle von mir abgewandt haben.

 

   Verbinden wir diese gewichtige Erkenntnis mit den Aussagen der Offenbarung, so wird uns klar und deutlich, dass wer immer sich auf die Seite der Politik oder der Religion stellt, die gesamthaft als „wildes Tiere“ bezeichnet werden, diese unterstützt, sei dies durch Anerkennung mittels Beitritt, Wahlverfahren oder aktive Arbeit zu Gunsten der Herrschenden in Wirklichkeit bereits eine Form der „Anbetung“ erfüllt!  Dasselbe gilt für das „Bild des wilden Tieres“, die Religionen „Babylons der Grossen“ ebenso wie für politische Institutionen. Daher warnt ein Engel den Johannes und damit auch uns deutlich:

 

Die Anbetung des siebenköpfigen "wilden Tieres" und dessen religiösem "Bild des wilden Tieres" ergibt das Zeichen auf Hand und/oder Stirn (Offenbarung 14:9-12)  Und ein anderer Engel, ein dritter, folgte ihnen und sprach mit lauter Stimme: Wenn jemand das wilde Tier und sein Bild anbetet und ein Kennzeichen auf seiner Stirn oder auf seiner Hand empfängt, 10 wird er auch von dem Wein des Grimmes Gottes trinken, der unverdünnt in den Becher seines Zorns eingeschenkt worden ist, und er wird vor den Augen der heiligen Engel und vor den Augen des Lammes mit Feuer und Schwefel gequält werden. 11 Und der Rauch ihrer Qual steigt auf für immer und ewig, und Tag und Nacht haben sie keine Ruhe, diejenigen, die das wilde Tier und sein Bild anbeten, und wer immer das Kennzeichen seines Namens empfängt [[die „666“]]. 12 Hier kommt es für die Heiligen, die, welche die Gebote Gottes halten und den Glauben Jesu [bewahren], auf das Ausharren an.“

 

   Gottes Verordnung ist deutlich! Beachten wir, was Voraussetzung für Rettung am Gerichtstag ist: „… die Heiligen, die, welche die Gebote Gottes [[sein GESETZ]] halten und den Glauben Jesu [bewahren], [[kommt es]] auf das Ausharren an.“

 

   Wir müssen das Offenbarwerden unseres Königs und Hohepriesters erwarten, wenn er von der Reise „in ein fernes Land“ zurückkehrt (Lu 19:11-14), um an jenem Tag von den „treuen Sklaven“ mit leuchtenden Lampen erwartet zu werden! (Mat 25:10-12) Paulus schrieb diesbezüglich an seinen Mitarbeiter Timotheus:

 

*** Rbi8  1. Timotheus 6:15-16 ***

Dieses [Offenbarwerden] [[Jesu]] wird der glückliche und einzige Machthaber [[Jehova Gott]] zu seinen eigenen bestimmten Zeiten zeigen, [er,] der König derer, die als Könige regieren, und Herr derer, die als Herren herrschen, 16 der allein Unsterblichkeit hat, der in einem unzugänglichen Licht wohnt, den keiner der Menschen gesehen hat noch sehen kann. Ihm sei Ehre und ewige Macht. Amen.

 

   Der „glückliche und einzige Machthaber“ ist Jehova Gott! Jesus als einziger Mensch hat bisher „ewiges Leben“ erlangt und Zugang zu Gottes Thron „in einem unzugänglichen Licht und nach Gott die höchste Stellung inne „im Himmel und auf der Erde“: Sein „Offenbarwerden“ veranlasst Jehova, wenn Er ihn „erneut in die bewohnte Erde“ einführt! (Heb 1:6) Nur wenn wir diese Zusammenhänge völlig verstanden haben werden wir bestimmt den „wilden Tieren“ gegenüber auch gemäss Gottes Willen konform handeln!

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

10.4........... Ist der Ausdruck „wilde Tiere“ auf Regierungen anzuwenden nicht Respektlosigkeit?.. 5

10.4.1......... Den Begriff „wilde Tiere“ aufgrund biblischer Aussage identifizieren! 5

10.4.1.1....... Die unterschiedliche Anwendung des Begriffs „wilde Tiere“ in der Heiligen Schrift 5

10.4.1.2....... Die „Urschlange“ in Eden wird in der Offenbarung als „siebenköpfiger Drache“ identifiziert! 6

10.4.1.3....... Der „Same Abrahams“ der Christus ist wird seinem getreuen „Samen aus Isaak“ das verheissene Land geben! 7

10.4.2......... Die zwei „Samen“ Abrahams über Ismael und Isaak bis zum Ende hin in Feindschaft 8

10.4.1.4....... Der Konflikt Muslime und Juden in Israel aufgrund der Prophezeiungen analysieren! 8

10.4.1.5....... Der „Same Abrahams“ aus der Linie Ismaels führt zu den Muslimen heute. 10

10.4.1.6....... Abrahams Opferung Isaaks bringt besonderen Segen und nur dieser „Samen“ wird das „Tor seiner Feinde“ in Besitz nehmen. 12

10.4.3......... Die Erde wird von „wilden Tieren“ bestimmt befreit sein! 14

10.4.1.7....... Das gelobte Land sollte von „wilden Tieren“ die Schaden stiften frei bleiben! 14

10.4.1.8....... Gott ist Herr auch über die „wilden Tiere“ der Politik und Religion! 16

10.4.1.9....... Jesajas Vorhersage über den „Weg der Heiligkeit“, der von den wohlgenährten  wilden Tieren“ frei sein wird. 17

10.4.1.10..... Gottes Gerichtsandrohungen durch Hesekiel an die „wilden Tiere“ die Schaden stiften. 19

10.4.1.11..... Der „neue Bund“, wo schadenstiftende „wilde Tiere“ aus dem Land verbannt sein werden. 20

10.4.4......... Daniel Kapitel 2 & 4:  Das Ende der Statute in Nebukadnezars Traum; Der „Stein“ aus Zion der zum erdenweiten „Berg“ wird und das Ende der „sieben Zeiten. 20

10.4.1.12..... Daniel 2:29-45:  Gottes Königreich der als ein „Stein“ aus dem himmlischen „Berg Zion“ alle diese Königreiche zerstören wird. 20

10.4.1.13..... Kapitel 4:13-25:  Sieben Zeiten“ sollen über dem umgehauenen Baum vergehen. 22

10.4.1.14..... Hoseas Worte, dass Jehova selbst wie ein „wildes Tier“ handeln wird. 23

 

 

 

10.4             Ist der Ausdruck „wilde Tiere“ auf Regierungen anzuwenden nicht Respektlosigkeit?

 

 

10.4.1        Den Begriff „wilde Tiere“ aufgrund biblischer Aussage identifizieren!

 

10.4.1.1       Die unterschiedliche Anwendung des Begriffs „wilde Tiere“ in der Heiligen Schrift

 

Wenn wir mit offenen Augen sehen, was während der gesamten Menschheitsgeschichte geschah, wo vom Brudermord Kains bis heute Gewalttätigkeit und ein Krieg den nächsten ablöste, nur unterbrochen von kurzen Zeiten des Friedens, wenn wir zudem unseren Blick auf Missachtung von Menschenrechten durch die Machthaber richten, dann sehen wir, dass da „wilde Tiere“ beständig bis heute damit beschäftigt sind Menschenfleisch zu verschlingen!

 

(Jeremia 50:17)  Israel ist ein versprengtes Schaf. Löwen haben [es] versprengt. Im ersten Fall hat der König von Assyrien es verzehrt, und in diesem letzteren Fall hat Nebukadrẹzar, der König von Babylon, an seinen Knochen genagt.

 

Jeremia beschreibt treffend, was jene tun die mächtig sind mit denen, die ihrer Macht ausgeliefert sind.

 

Dass das „wilde Tier“ der Politik fest mit der Wirtschaft verbunden ist, dies zeigt sich deutlich aufgrund der Finanzkrise ab den Jahren 2007, wo Staaten wie z.B. die USA nicht nur ihre Banken die in Schwierigkeiten geraten waren retteten, sondern auch Versicherungsgiganten und Automobilkonzerne. Während die Grossen gerettet wurden verloren Hunderttausende, ja Millionen ihren Job, ihr Haus, ihre ganze Existenz. Dieselben „wilden Tiere“ aber tun alles, um ihren Unterstützern das Überleben zu sichern! Wie viele andere dabei zu Schanden gehen kümmert jene wenig. Beachten wir wie ein Wirtschaftskommentator die aktuellen Geschehnisse im November des Jahres 2011 als ein Dschungel voll von „wilden Tieren“ beschreibt:

 

Kurssturz an Allerheiligen: [1]

 

Die Neorker Börse hat ihren schlimmsten Tag in ihrer Geschichte bevor!Der gestrige Hochfesttag Allerheiligen war einmal mehr einer dieser vielen Karfreitage" an den Aktienmärkten im Krisenjahr 2011. Vorige Woche noch herrschte Hochstimmung, Halleluja an den Börsen. Davon ist nichts mehr übrig geblieben.

 

Der nächste Kurssturz ins Bodenlose steht kurz bevorGrabesstimmung

Im Gegenteil, gestern herrschte wieder einmal Grabesstimmung. Allen voran erwischte es zum wiederholten Male die Finanzwerte. Nach der Ankündigung des griechischen Ministerpräsidenten Papandreou, Anfang kommenden Jahres eine Volksabstimmung über das europäische Hilfspaket und den in Aussicht gestellten Teilerlass der griechischen Staatsschulden abhalten zu wollen, gab es an Europas Börsen kein Halten mehr. Vor allem die Finanzaktien litten massiv.

Degenerierter Kapitalismus

Einige Firmen wurden als "too big to fail" bezeichnet - "zu groß, um zu scheitern", durch eine Schlüsselrolle, welche sie in der Wirtschaft einnehmen. Oder zumindest eine Schlüsselrolle, welche sie in den Plänen eines Politikers für seine Wiederwahl oder künftige Berufsplanung einnehmen. Dieser vom Staat gelenkte Kapitalismus ist deutlich anders als der wirkliche Kapitalismus. Es ist Kapitalismus in degenerierter Form.

 

Kreative Zerstörung

Wirklicher Kapitalismus wurde von Josef Schumpeter als "kreative Zerstörung" beschrieben. Er ist wie ein Dschungel ... nicht wie ein Zoo. Den kann man nicht lenken. Man kann nicht die Raubtiere herausnehmen oder bestimmte Tiere füttern, ohne das Gleichgewicht der Natur zu stören. Wenn man die "Zerstörung" herausnimmt, dann blockiert man auch den kreativen Prozess.

Eine "Zoo-Volkswirtschaft" hält die alten Tiere so lange wie möglich am leben.

 

 

Den Begriff „wilde Tiere“ auf Menschen und Organisationen in Staat, Wirtschaft und Religion anzuwenden ist somit nicht eine rein biblische Gewohnheit, sondern durchaus im Sprachgebrauch als Vergleich üblich. Man redet von einer Bestie, wenn jemand moralische Normen deutlich übertritt. Selbst himmlische Wesen, wie jener gefallene Engel zu Beginn in Eden werden als giftspeiende „Schlange“ bezeichnet und von dessen menschlichen Nachkommen spricht man als von Ottern- und Natternbrut und von Hornvipern!  (Ps 140:3)

 

(Römer 3:12-18)  Alle [Menschen] sind abgewichen, alle zusammen sind sie wertlos geworden; da ist keiner, der Güte erweist, da ist auch nicht einer.“ 13 „Ihre Kehle ist ein geöffnetes Grab, sie haben mit ihrer Zunge Trug geübt.“ „Natterngift ist hinter ihren Lippen.“ 14 „Und ihr Mund ist voll Fluchens und bitterer Rede.“ 15 „Ihre Füße sind schnell zum Blutvergießen.“ 16 „Trümmer und Elend sind auf ihren Wegen, 17 und sie haben den Weg des Friedens nicht erkannt.“ 18 „Es ist keine Gottesfurcht vor ihren Augen.“

 

Uns interessiert die Anwendung des Begriffs „wilde Tiere“ und was dieser mit einschliesst von Seiten Gottes und dessen Dienern her gegenüber den Feinden, vor allem in Bezug auf unsere Zeit. Daraus heraus können wir erkennen, wo die Gefahren für uns lauern und uns aus diesen Bereichen vorsichtig zurückziehen!

 

10.4.1.2       Die „Urschlange“ in Eden wird in der Offenbarung als „siebenköpfiger Drache“ identifiziert!

 

Als erstes der „wilden Tiere“ identifiziert die Bibel in der Genesis die „Schlange“ in Eden, die Eva mit List verführte. Erst in der Offenbarung wird diese „Schlange“ mit weiteren Titeln verbunden, mit „Satan“ als dem „Teufel“ und als „Urschlange“ bezeichnet, ein „siebenköpfiger Drache“. Es muss uns somit interessieren, warum Gott diese Begriffe verwendet!

 

Satan nutze das schwächere Glied um Adam zu verführen, die Frau! Darum wird Adam mehr Schuld zugewiesen, weil er als "Haupt" seine Frau zurechtweisen musste.(1. Mose 3:1-5)  Die Schlange nun erwies sich als das vorsichtigste aller wildlebenden Tiere des Feldes, die Jehova Gott gemacht hatte. So begann sie zur Frau zu sprechen: „Sollte Gott wirklich gesagt haben: Ihr dürft nicht von jedem Baum des Gartens essen?“ 2 Darauf sprach die Frau zur Schlange: Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen. 3 Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: ‚Ihr sollt nicht davon essen, nein, ihr sollt sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.‘ “ 4 Darauf sprach die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben. 5 Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“

 

Ganz offensichtlich wird das Wesen hinter der Schlange dadurch identifiziert, dass es das „vorsichtigste“ der Tiere ist. Was hervortritt ist die Verschlagenheit, wie jenes Geistwesen die Frage an Eva stellte und ihr die Antwort unterschob, dass Jehova betreffend Sterblichkeit und Todesstrafe beim Übertreten von Gottes Gebot gelogen hätte. Der Teufel selbst versprach Unsterblichkeit und dass Gottes Gebot ohne Folgen übertreten werden könnte!

 

Die Augen wurden ihnen beim Gericht Gottes wirklich geöffnet, als sie aus dem Garten Eden verwiesen wurden und nun dem Alterungs- und Sterbeprozess unterworfen wurden. Der Tod wurde dabei erblich auf die nächsten Generationen übertragen!

 

Was ist die symbolische Bedeutung vom "Baum des Lebens" und dem "Baum der Erkenntnis von Gut und Böse"?

 

Dies bedeutet, dass jeder, der dieselben Behauptungen wie der Teufel aufstellt sich selbst als „Same der Schlange“ identifiziert! Wer von Unsterblichkeit der Seele spricht oder nach dem Tod Auferstehung im Himmel anbietet, der redet die Dinge Satans! (vergl. 1.Ti 1:18-20 und 2.Ti 2:16-19) Jehova dagegen bleibt bei seiner ersten Äusserung: „Siehe! Alle Seelen — mir gehören sie. Wie die Seele des Vaters, ebenso die Seele des Sohnes — mir gehören sie. Die Seele, die sündigt — sie selbst wird sterben.“ (Hes 18:4)

 

(Johannes 3:13)  Überdies ist kein Mensch in den Himmel hinaufgestiegen, außer dem, der vom Himmel herabkam, der Menschensohn.

 

Da der Mensch eine Seele („Lebender“) ist und nicht eine Seele im Sinne von etwas vom Leib Getrenntem hat, gibt es auch keine „lebenden Seelen“ im Himmel, einem für den Menschen unzugänglichen Bereich! Das Leben des Menschen ist an seinen Körper und das Hirn gebunden und mit dem Tod „vergehen seine Gedanken tatsächlich“ (Pr 9:5, 10). „Sein Geist geht aus, er kehrt zurück zu seinem Erdboden; An jenem Tag vergehen seine Gedanken tatsächlich.“ (Psalm 146:4)

 

Wer wie Satan in Eden der Eva gegenüber behauptet Gottes Gebote wären für Christen nicht weiter verbindlich lügt Jesus direkt ins Angesicht der doch klar und deutlich erklärte:

 

Jesus erklärte in der Berpredigt, dass seine Aufgabe die vollkommene Erfüllung des GESETZES sei, was auch das kommende Gericht und die Urteilsvollstreckung Harmagedons einsachliesst (Matthäus 5:17-20)  Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Dadurch lässt sich der „Same der Schlage“ schnell und einfach identifizieren! Jesus selbst klassifiziert jene Menschen als aus dem Teufel stammend und als Totschläger, da ja andere Menschen verführt werden der Lüge zu glauben und Gebote Gottes zu übertreten. Da „blinde Leiter“ ebenso wie „blinde Geführte“ in „die Grube“ oder „das Grab“ sinken werden, so müssen wir Blindheit ablegen und der Wahrheit gegenüber sehend werden:

 

(Johannes 8:44-47)  Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge]. 45 Weil ich dagegen die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. 46 Wer von euch überführt mich einer Sünde? [[(gesetzlosen Handlung)]] Wie kommt es, daß ihr mir nicht glaubt, wenn ich die Wahrheit rede? 47 Wer aus Gott ist, hört auf die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht zu, weil ihr nicht aus Gott seid.“

 

Wer einer Lüge anhängt, weil sie ihm angenehmer erscheint oder sich weigert auf Wahrheit zu hören begibt sich in grosse Gefahr! Es gibt kein Recht auf Irrtum aber eine Pflicht die Wahrheit herauszufinden! Den „Geringsten“ aber droht die „Gehenna“, der „zweite Tod“, weil sie wie die „Schlange“ gegen den heiligen Geist, gegen Gottes Aussprüche reden! Sie machen sich förmlich selbst zu „wilden Tieren“!

 

Da Gott jenes Geistwesen, das hinter der „Schlange“ stand mit dem Begriff jenes Tieres verknüpfte, das scheinbar redete, so identifiziert uns dies mit den Charakteristiken jener Menschen, die später unter denselben Begriff gefallen sind! So bezeichnet Johannes der Täufer die Schriftgelehrten und Pharisäer als „Otternbrut“ und Jesus gebrauchte ebenso den Begriff „Schlangen, Otternbrut“ auf dieselbe Gruppe! Paulus braucht in Bezug auf gewisse Christen den Begriff „Natternbrut“. Da jene sich durch ihr Verhalten und Reden als „Same der Schlange“ erwiesen, weil sie mit derselben Scheinheiligkeit versuchen andere zum Übertreten von Gottes Geboten zu verführen!

 

(Matthäus 23:29-33)  Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr die Gräber der Propheten baut und die Gedächtnisgrüfte der Gerechten schmückt 30 und ihr sagt: ‚Wären wir in den Tagen unserer Vorväter, wir hätten nicht mit ihnen teil an dem Blut der Propheten.‘ 31 Somit legt ihr gegen euch selbst Zeugnis davon ab, daß ihr Söhne derer seid, die die Propheten ermordet haben.  32 Nun, so macht denn das Maß eurer Vorväter voll. 33 Schlangen, Otternbrut, wie solltet ihr dem Gericht der Gehẹnna entfliehen?

 

Das Vergehen jener „Schriftgelehrten und Pharisäer“ die doch Gesetzeslehrer sind ist „wider den heiligen Geist“, worauf es keine Vergebung jener Sünde gibt, was daher für jene am Gerichtstag Gottes die „Gehenna“, den „zweiten Tod“ oder „ewige Abschneidung von den Lebenden“ zur Folge hat! Das sollte uns aufhorchen lassen, damit wir genaues Verständnis erlangen und nicht in die Fallen und Schlingen des Teufels geraten! (1.Ti 3:7)

 

Wehze der Erde, weil der Teufel zu euch hinabgeschleudert wurde und weiss, dass er nur eine kurze Frist hat!In der Offenbarung werden weitere Zusammenhänge offengelegt die uns heute in der Endzeit ganz besonders interessieren müssen! Die völlige Erfüllung dieser Dinge nähert sich! Der Drache, Satan und seine Dämonenengel werden aus dem Himmel geworfen werden. Sie werden der Menschheit weiteren Schaden zufügen! Johannes beschreibt es als das „dritte Wehe“.

 

 (Offenbarung 12:7-12)  Und Krieg brach aus im Himmel: Mịchael und seine Engel kämpften mit dem Drachen, und der Drache und seine Engel kämpften, 8 doch gewann er nicht die Oberhand, auch wurde für sie keine Stätte mehr im Himmel gefunden. 9 Und hinabgeschleudert wurde der große Drache — die Urschlange —, der Teufel und Satan genannt wird, der die ganze bewohnte Erde irreführt; er wurde zur Erde hinabgeschleudert, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeschleudert. 10 Und ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen:

Jetzt ist die Rettung und die Macht und das Königreich unseres Gottes und die Gewalt seines Christus herbeigekommen, denn der Ankläger unserer Brüder ist hinabgeschleudert worden, der sie Tag und Nacht vor unserem Gott verklagt! 11 Und sie haben ihn wegen des Blutes des Lammes und wegen des Wortes ihres Zeugnisses besiegt, und sie haben ihre Seele selbst angesichts des Todes nicht geliebt. 12 Darum seid fröhlich, ihr Himmel und ihr, die ihr darin weilt! Wehe der Erde und dem Meer, weil der Teufel zu euch hinabgekommen ist und große Wut hat, da er weiß, daß er [nur] eine kurze Frist hat.“

 

Wir wissen, dass diese „kurze Frist“ die Zeit der „grossen Drangsal“ [B] umfasst und dreieinhalb Jahre dauert. Satan war ein Falschankläger, der uns vor Gott beständig wegen unserer Schwächen verklagt hat. Gleichzeitig aber ist auch Hoffnung gekommen, weil Gottes Königreich „inmitten der Feinde“ aufgerichtet ist und Jesus zu Gunsten der Seinen wirken kann!

 

10.4.1.3       Der „Same Abrahams“ der Christus ist wird seinem getreuen „Samen aus Isaak“ das verheissene Land geben!

 

Die „wilden Tiere“, als „Samen der Schlange“ richten ihre Aufmerksamkeit seit Beginn auf den „Samen der Frau“, all jene, die auf Gott und auf Christus hören. Sie möchten diese zerstören und verhindern, dass Gottes Verheissungen sich an ihnen erfüllen werden. Dazu ist es notwendig die Getreuen dazu zu verleiten Jehovas Geboten ebenso zuwider zu handeln wie sie es selbst tun! Ihr Bestreben das Ziel zu erreichen geht von Verführung bis hin zu kalter Gewalt! Da Satan „der Gesetzlose“ gemeinhin ist, so sind es auch seine Anhänger! Dabei spielt es ihm keine Rolle, ob wir eines oder alle Gebote übertreten. Für Gott bleibt es dasselbe!

 

(Jakobus 2:10-13)  Denn wer auch immer das ganze GESETZ hält, aber in einem einzigen Punkt einen Fehltritt tut, der hat sich gegen alle vergangen. 11 Denn der, der gesagt hat: „Du sollst nicht ehebrechen“, hat auch gesagt: „Du sollst nicht morden.“ Wenn du nun nicht die Ehe brichst, aber mordest, bist du ein Gesetzesübertreter geworden. 12 Redet weiterhin so, und handelt weiterhin so wie die, die durch das Gesetz [[GESETZ]] eines freien Volkes gerichtet werden sollen. 13 Denn für den, der nicht Barmherzigkeit übt, wird das Gericht ohne Barmherzigkeit sein. Barmherzigkeit frohlockt triumphierend über das Gericht.

 

Als Christen sind wir nur unter Gottes Geboten wirklich ein „freies Volk“, weil die Liebe die Erfüllung aller Gebote einschliesst! „Seid niemandem irgend etwas schuldig, außer daß ihr einander liebt; denn wer seinen Mitmenschen liebt, hat [das] Gesetz [[GESETZ]] erfüllt. (Rö 13:8)

 

Das GESETZ des Christus: Was schliesst es mit ein?

 

Wir wollen weiterhin den Beginn der beiden „Samen“ seit Eden verfolgen und sehen, wo sich die beiden in der bevorstehenden Endschlacht Harmagedons stehend erzeigen! Dort wird ja offenkundig, wer als „Schaf“ zum ewigen Leben als geeignet erachtet wird und wer als „Bock“ in der „ewigen Abschneidung“ weggeht! Bereits fehlende Nächstenliebe genügt, um als unzähmbares „wildes Tier“ betrachtet zu werden.

 

(Matthäus 25:45-46)  Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr es mir nicht getan. 46 Und diese werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.“

 

Jehovas wiederhergestelltes Israel, wie es Abrahams Same zugesat istWeil Israel und Juda gesündigt hatten und sich in Bündnissen den „wilden Tieren“ abschloss hat Gott selbst jene bestraft und mehrfach unter die Nationen zerstreut. Derselbe Gott aber, der Israel unter alle Völker zerstreut hat schwor auch, dass ein „Überrest“ aus allen Nationen gesammelt dorthin zurückkehren werde und Er ihnen das ganze Gebiet das Abraham durchwandert hatte geben werde.

 

Die Verheissung ging an all jene, die den Glauben Abrahams an Gottes Verheissungen teilen würden und dadurch als Nachkommen Isaaks, dem Sohn der Verheissung Geltung hätten, als „Same der Frau“ gerechnet werden!

 

Die heutige Nation Israels ist eine ungerechtfertigte Vorwegnahme von Jehovas Ankündigung dem "Samen Abrahams" durch Isaak diese Erde zu übergeben!Heute war es die UNO, das „siebenköpfige wilde Tier“ das für sich 1948 das Recht in Anspruch nahm den  Juden einen Teilstaat zuzugestehen und den Palästinensern einen anderen Teil. Dies erschien sehr vielen als Beginn der Erfüllung der Vorhersagen. Wer aber die ganze Schrift aufmerksam studiert und diesem Thema besondere Beachtung schenkt merkt bald, dass da eine grosse Irreführung der „Schlange“ vorliegt! Wer die Prophezeiungen auf der Zeitachse ordnet sieht bald, dass erst nach Harmagedon ein „Überrest“ nach Israel zurückgeführt wird! Dies steht im Zusammenhang mit „Spross“ und der Aufrichtung des geistigen Tempels!

 

Damit wurde ein Konfliktherd erzeugt, der die Welt bis zum Tag Harmagedons in Atem halten wird! An jenem Tag wird nämlich endgültig entschieden, wer auf jener Erde leben darf und wer sterben wird!

 

Die ablaufende sanduhr für die "alte Erde" respektive deren BewohnerDer Begriff „Harmagedon“ oder „Har-Megiddo“ ist fest mit der Erde des Gelobten Landes verbunden und ebenso mit Gottes Zusagen an Abraham, dass seine Nachkommen davon auf ewig Besitz nehmen werden. Dort, am Ende dieses Systems wird sich die Macht Jehovas erneut so zeigen, wie beim Auszug Israels aus Ägypten, als Jehova das Eliteherr Pharaos in Roten Meer versenkte! Die Sanduhr ist am Ablaufen! Dort endet alle Macht und Autorität jeder Form „wilder Tiere“, deren Gefolgsleuten und ihrer Anbeter!

 

Der fast tödliche Schlag gegen den siebten, führenden Kopf des "wilden Tieres"Mit Pharao beginnend wurde den ersten der sieben ursprünglichen Nationen, die den ersten der sieben Köpfe des „wilden Tieres“ der Endzeit bilden eine Wunde beigebracht! Während der Endzeit erhält nun der siebte und letzte nun führende Kopf, der einen der Köpfe des siebenköpfigen „wilden Tieres“ bildet. Als Gesamtes, als UNO, Vereinigung nahezu aller Nationen der Erde ist Anglo-Amerika dessen führender „Kopf“: Ja, die UNO ist gar ein „achter König“ ohne eigenes Territorium. Eine nahezu tödliche Wunde erhält jener letzte Kopf, Anglo-Amerika, die aber heilt. In Harmagedon aber werden alle „sieben Köpfe“ rollen!

 

 

10.4.2        Die zwei „Samen“ Abrahams über Ismael und Isaak bis zum Ende hin in Feindschaft

 

10.4.1.4       Der Konflikt Muslime und Juden in Israel aufgrund der Prophezeiungen analysieren!

 

Um den Rechtsanspruch der Muslime und Juden auf das Land Palästina richtig zu sehen, müssen wir Gottes Zusagen beachten, denn ihm gehört die ganze Erde!

 

(Psalm 24:1)

Jehova gehört die Erde und das, was sie erfüllt,

Das ertragfähige Land und die, die darauf wohnen.

 

Achten wir auf Gottes Bündnis mit Abraham, dessen Miterben wir sein werden, wenn wir im Glauben nicht nachlassen. Vorab sind die Bundesverpflichtungen mit Abraham vor der Geburt Ismaels (Muslime) und danach mit Isaak (Israel) zu sehen. Später betrachten wir jene, die nur noch den einen Nachkommen, jenen Ismaels und dann die, welche nur den Nachkommen Isaaks gegeben wurden! Dort bestehen deutliche Unterschiede, somit braucht es auch hier Unterscheidungsvermögen! Schlussendlich wollen wir die Worte Jesu, „des Samens Abrahams“, des Haupterben betrachten und dann die Erklärungen, welche Paulus hierzu gegeben hat:

 

(1. Mose 12:6-9)  Und Ạbram durchzog nun das Land bis zur Stätte von Sịchem bei den großen Bäumen von Mọre; und zu jener Zeit war der Kanaanịter im Land. 7 Jehova erschien nun dem Ạbram und sprach: „Deinem Samen werde ich dieses Land geben.“ Danach baute er dort Jehova, der ihm erschienen war, einen Altar. 8 Später zog er von dort zur Berggegend östlich von Bẹthel und schlug sein Zelt so auf, daß Bẹthel im Westen [lag] und Ai im Osten. Dann baute er dort Jehova einen Altar und begann den Namen Jehovas anzurufen. 9 Danach brach Ạbram das Lager ab und zog dann von Lagerplatz zu Lagerplatz zum Nẹgeb.

 

Das ganze Land das Abraham durchzog, vom Norden, dem „grossen Strom“ Euphrat (1.Mo 15:18) bis hinab zum „Wildbachtal Ägyptens“ (Jos 15:4; 4.Mo 34:5) sollte künftig seinen Nachkommen zufallen. Das Gebiet wurde später genauer umschrieben (Jos 15:4; 4.Mo 34:5). Zu jenem Zeitpunkt war Abraham im hohen Alter noch kinderlos und verstand daher nicht, wie sein „Same“ Erbe des Landes sein werde.

 

Abraham und seinen Nachkommen durch Isaak wurde das Erbe des Gelobten Landes im Bund von JHWH zugesprochen(1. Mose 15:1-7)  Nach diesen Dingen erging das Wort Jehovas in einer Vision an Ạbram und lautete: Fürchte dich nicht, Ạbram. Ich bin dir ein Schild. Dein Lohn wird sehr groß sein. 2 Darauf sprach Ạbram: Souveräner Herr Jehova, was wirst du mir geben, da ich doch kinderlos dahingehe und der, der mein Haus besitzen wird, ein Mann von Damạskus, Eliẹser, ist? 3 Und Ạbram fügte hinzu: Siehe! Du hast mir keinen Samen gegeben, und siehe, ein Sohn meiner Hausgemeinschaft folgt mir als Erbe. 4 Doch siehe, das Wort Jehovas [erging] an ihn und lautete: Nicht dieser wird dir als Erbe folgen, sondern der aus deinem eigenen Innern hervorkommen wird, wird dir als Erbe folgen.“ 5 Er brachte ihn nun hinaus und sagte: Blicke bitte zu den Himmeln auf, und zähl die Sterne, wenn du sie zu zählen vermagst. Und er sprach ferner zu ihm: So wird dein Same werden.“ 6 Und er setzte Glauben in Jehova; und er rechnete es ihm dann als Gerechtigkeit an. 7 Dann sprach er ferner zu ihm: Ich bin Jehova, der dich aus [dem] Ur der Chaldạ̈er herausgeführt hat, um dir dieses Land zu geben, damit [du] es in Besitz nimmst.

 

Abraham befürchte, da er wegen der Unfruchtbarkeit Saras kinderlos geblieben war, dass der Erbe all dessen, was er in einem langen Leben und durch Jehovas Segen an Gütern aufgehäuft hatte, wie auch das Land, das ihm versprochen war der Syrer Elieser aus Damaskus sein werde. Jener folgte im Anspruch an erster Stelle, da er als vertrauter Diener treu war. Jehova aber machte die erste Aussonderung, indem er Elieser respektive dessen Nachkommen als Erben ausschloss!

 

Damit nun Abraham es eines Tages selbst, wie es ihm zugesagt wurde in Besitz nehmen kann, muss er vorab wiederum zum Leben kommen und jene, die es in der „Zeit des Endes“ in Besitz haben, müssen die meisten von ihnen es als Erblasser durch ihren Tod zurücklassen! So lautet nun einmal Gottes Verordnung! Der rechtmässige Besitzer ist Jehova und er gibt es denen, welchen Er es verheissen hat! Das ist Abraham und dessen „Same“. Dieser muss eindeutig gemäss der Prophezeiung in Eden innerhalb des „Samens der Frau“ sein und daher einen „Glauben wie den Glauben Abrahams“ in jene Vorhersagen der „Teraphim“ haben! (Rö 4:16, 17)

 

(Galater 3:26-29)  Ihr alle seid tatsächlich Söhne Gottes durch euren Glauben an Christus Jesus. 27 Denn ihr alle, die ihr in Christus getauft worden seid, habt Christus angezogen. 28 Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Sklave noch Freier, da ist weder männlich noch weiblich; denn ihr alle seid einer in Gemeinschaft mit Christus Jesus. 29  Überdies, wenn ihr Christus angehört, seid ihr wirklich Abrahams Same, Erben hinsichtlich einer Verheißung.

 

Jude noch Grieche, da ist weder Sklave noch Freier“ sind künftig Miterben, sofern sie in Jesus getauft sind und den „Christus angezogen“ haben! Die Bedingungen sind festgelegt! „Da ist weder männlich noch weiblich“, Frauen werden zusammen mit Männern Miterben sein! Ganz deutlich muss dieser Glaube in Verbindung zu dem „einen Samen“ Abrahams stehen, der Christus ist!

 

Abrahams Same der Verheissung wird die Erde erben

 

Das erfüllen die Juden Israels und Palästinas eindeutig nicht und die Muslime anerkennen Jesus nur als einen unter anderen Propheten, halten aber dessen Gebote nicht ein! Weder Juden noch Muslime lassen sich taufen! Paulus erklärte im Brief an die Galater weiter: „Sicherlich erkennt ihr, daß die, die am Glauben festhalten, die Söhne Abrahams sind.“ Glaube ohne Werke aber ist tot, erklärte Jakobus (Jak 2:14-17). Um Miterbe zu sein ist Taufe und Glauben in Christus und dessen Gebote einzuhalten Voraussetzung, denn er wird ja der Führer, der König und Hohepriester in Israel sein! Dies gilt für Lebende und auch Tote, die nach ihrer Auferstehung ebenso diese Bedingungen anerkennen müssen und entsprechend Handeln sollen!

 

Abraham wurde im Traum das Land das er durchwanderte versprochenBeachten wir nun weitere Details im Zusammenhang mit Gottes Bundesversprechungen an Abraham:

 

 (1. Mose 15:12-16)  Nach einer Weile war die Sonne nahe daran unterzugehen, und ein tiefer Schlaf fiel auf Ạbram, und siehe, eine beängstigend große Finsternis überfiel ihn. 13 Und er begann zu Ạbram zu sprechen: Wisse bestimmt, daß deine Nachkommen ansässige Fremdlinge werden in einem Land, das nicht das ihre ist, und sie werden ihnen dienen müssen, und diese werden sie bestimmt vierhundert Jahre lang niederdrücken. 14 Die Nation aber, der sie dienen werden, richte ich, und danach werden sie mit viel Habe ausziehen. 15 Du nun, du wirst in Frieden zu deinen Vorvätern gehen; du wirst in gutem Alter begraben werden. 16 Aber in der vierten Generation werden sie hierher zurückkehren, denn die Vergehung der Amorịter ist noch nicht vollendet.“

 

Die Vergehung der gottentfremdeten Nationen muss auch heute in der Endzeit zu ihrem Höhepunkt kommen und für alle Getreuen zum Prüfstein werden! Abraham selbst erhielt das Land noch nicht, auch nicht seine Nachkommen. Joseph als Pharaos Lebensmittelverwalter holte sie sich nach Ägypten, als in Kanaan eine grosse Hungersnot herrschte. Jehova versprach zur Zeit der „vierten Generation“, während des später folgenden Höhepunktes der Bedrückung durch die Ägypter nun sein Versprechen gegenüber Abrahams Nachkommen einzulösen. Es vergingen vierhundert Jahre! Es sollte zur Zeit sein, wo „die Vergehung der Amoriter“ (wird auf alle Stämme der Kanaaniter angewandt; Hamiten, Nachkommen Hams durch Kanaan) auf ihren Höhepunkt kommen würde. Er selbst würde sie befreien und herausführen. Später aber mussten die Israeliten das Gelobte Land aus der Hand der Kanaaniter erobern! Gottes Wort an Abraham erfüllte sich ab 1513 v.u.Z. vollkommen! Sie zogen mit viel Habe aus!

 

Israel und später Juda verloren jedoch ihr Erbe, als sie Gottes Gebote missachteten: Sie wurden aus dem Land „ausgespien“! Was den Amoritern geschah wiederholte sich am auserwählten Volk! Gott kennt keine Parteilichkeit! Diese Grundlage müssen wir auch auf unsere Tage anwenden lernen! Lassen wir uns nicht von politischer Propaganda seitens Israels oder der Palästinenser irreleiten! Gottes Bedingungen setzen fest, wer als Erblasser in Harmagedon stirbt und wer als Erbe daraufhin das Land erhalten soll! Aus Gottes Sicht gehören beide Nationen die Mitgliedschaft in der UNO haben oder anstreben, also Teil des siebenköpfigen „wilden Tieres“ sind in Wirklichkeit zu den Verlierern! Ob sie dies ablehnen oder annehmen und Schritte vollziehen entscheidet über deren Leben!

 

Erblasser und Erben in Israel

 

Nun, im „Schlussteil der Tage“ wird es Jesus, „der Same Abrahams“ sein, der das heutige Gebiet des Gelobten Landes aus der Hand all seiner Feinde befreien wird, die ihn als König und Hoherpriester abgelehnt haben!

 

10.4.1.5       Der „Same Abrahams“ aus der Linie Ismaels führt zu den Muslimen heute

 

Wir müssen somit zwei Linien des fleischlichen Samens Abrahams auch hier unterscheiden: Jener über Ismael, den Erstgeborenen von der ägyptischen Magd Hagar her und jenen, die von Isaak her aus der Frau Abrahams, aus Sara im hohen Alter stammt, die Abraham über eine besondere Verheissung erhalten hat. Auch da gelten nur die als „Samen“, die Abrahams Glauben zeigen, vereint mit Werken des Glaubens!

 

Die unfruchtbare Sara bittet Abraham aus Hagar, ihrer Magd sich den verheissenen "Samen" zu erweckenBetrachten wir vorab die ägyptische Magd Hagar, welche die unfruchtbare Sara dem Abraham als Frau gegeben hatte, damit aus jener ein Erbe kommen möge. Hagar hatte sich danach als sie schwanger wurde mit Sara gezankt und war ihrer Herrin davongelaufen. Da sie Abrahams Kind unter ihrem Herzen trug wurde ihr Gottes Aufmerksamkeit durch Seinen Engel geschenkt.

 

(1. Mose 16:7-12)  Später fand Jehovas Engel sie an einer Wasserquelle in der Wildnis, an der Quelle auf dem Weg nach Schur. 8 Und er begann zu sagen: Hạgar, Magd Sạrais, woher bist du denn gekommen, und wohin gehst du? Darauf sprach sie: „Nun, ich laufe von Sạrai, meiner Herrin, weg. 9 Und Jehovas Engel sprach weiter zu ihr: Kehre zu deiner Herrin zurück, und demütige dich unter ihre Hand.“ 10 Dann sagte Jehovas Engel zu ihr: Ich werde deinen Samen sehr mehren, so daß er vor Menge nicht gezählt werden wird.“ 11 Ferner sprach Jehovas Engel zu ihr: „Siehe, du bist schwanger, und du wirst einen Sohn gebären und sollst seinen Namen Ịsmael nennen; denn Jehova hat von deiner Trübsal gehört. 12 Was ihn betrifft, er wird ein Zebra von Mensch werden. Seine Hand wird gegen jedermann sein, und die Hand jedermanns wird gegen ihn sein; und vor dem Angesicht aller seiner Brüder wird er zelten.“

 

Der Engel Jehovas verspricht auch der aus dem Zelt Abrahams verbannten Hagar eine grosse Nation durch Ismael zu werden Der Name Ismael bedeutet „Gott hört“ oder „Gott erhört“. Wiederum wurde von Jehovas Seite Bedingungen gestellt, um später Anspruch auf das Erbe zu haben: Gott gab dem Kind selbst den Namen und Hagar musste zurückkehren und sich unter Sara erniedrigen! Gott setzt die Hierarchie innerhalb der Familie fest!

 

Der Same der aus Hagar durch Ismael her stammen würde sollte als Lohn zahlreich werden! Dies hat sich bis heute bestimmt erfüllt! Die Scheiche Arabiens berufen sich darauf Nachkommen Ismaels zu sein. Sie sehen sich als Behüter ihrer zwei heiligen Stätten Mekka und Medina. Mohammed berief sich bei der Gründung seines Glaubens darauf, dass die Nachkommen Ismaels seine Vorfahren waren! Sie behaupten, der wahre Same Abrahams zu sein! „Seine Hand wird gegen jedermann sein, und die Hand jedermanns wird gegen ihn sein“ kann bis heute auf seine Nachkommen Anwendung finden! Die Dschihadisten verunsichern die Welt mit ihren Terroranschlägen und behaupten Abrahams Nachkommen zu sein. Auf die Nachkommen Isaaks durch Jakob, die Israel genannt werden, zeigen sie offenen Hass!

 

(1. Mose 16:15-17:2)  Später gebar Hạgar dem Ạbram einen Sohn, und Ạbram gab seinem Sohn, den Hạgar geboren hatte, den Namen Ịsmael. 16 Und Ạbram war sechsundachtzig Jahre alt, als Hạgar dem Ạbram Ịsmael gebar. 17 Als Ạbram neunundneunzig Jahre alt wurde, da erschien Jehova dem Ạbram und sprach zu ihm: „Ich bin Gott, der Allmächtige. Wandle vor mir, und erweise dich als untadelig. 2 Und ich will meinen Bund zwischen mir und dir geben, um dich sehr, sehr zu mehren.“

 

Nach der Geburt Ismaels kam von Gott her ein neues Versprechen Abraham gegenüber ihn mittels Nachkommen sehr zu mehren. Das muss Abraham darin bestätigt haben, dass das, was „sein Same“ genannt würde von Ismael her kommen würde und so sehen es bis heute die Muslime. Aber beachten wir, dass dies in direktem Zusammenhang mit Gehorsam und einem vor Gott untadeligen Wandel steht!

 

was sind die "Teraphim" und wie gelangten sie in die Hand Mose?

 

Der weitere Verlauf der Geschichte Abrahams beweist, dass Gott der die Herzen kennt die Dinge so zu lenken vermag, dass sein Plan und seine Vorhersagen sich stets schlussendlich erfüllen! Selbst Hindernisse wie die Unfruchtbarkeit der Sarai (bedeutet: möglicherweise „streitbar“) und das hohe Alter Abrahams  würden kein Hindernis darstellen! Gott selbst trifft dabei oft die Wahl zwischen zwei Anwärtern, den einen erhöht, den anderen erniedrigt Er! Im späteren Falle von Isaaks und Rebekkas Nachkommen, den Zwillingen Jakob und Esau geschah dies noch im Mutterleib! Paulus erklärte daher später:

 

(Römer 9:10-13)  Doch nicht allein in diesem Fall, sondern auch als Rebẹkka Zwillinge empfing von dem einen [Mann], von Ịsa·ak, unserem Vorvater; 11 denn als sie noch nicht geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten — damit der Vorsatz Gottes bezüglich der Auserwählung nicht von Werken, sondern von dem, der beruft, abhängig bleibe —, 12 wurde ihr gesagt: Der Ältere wird der Sklave des Jüngeren sein“, 13 so wie geschrieben steht: Jakob habe ich geliebt, Ẹsau aber habe ich gehaßt.“

 

Bereits ein Ungeborenes zeigt Charaktereigenschaften die es entwickelt, die in die Richtung künftigen Verhaltens als „Schaf“ oder als „Bock“ hinweisen, darauf bedacht zu hören und zu verstehen oder nur den eigenen Willen durchzusetzen! Gott aber ist es, der erwählt oder verwirft! Gott gibt den Namen denen die er erwählt, der mit der Funktion in Zusammenhang steht, welche jene Person auszuüben hat! (Off 19:11, 12)

 

Wie die Sterne, so zahlreich würde Abrahams Same durch den Sohn Isaak aus der Sara(1. Mose 17:15-21)  Und Gott sprach weiter zu Abraham: Was Sạrai, deine Frau, betrifft, du sollst ihren Namen nicht Sạrai nennen, denn Sara ist ihr Name. 16 Und ich will sie segnen und dir auch einen Sohn von ihr geben; und ich will sie segnen, und sie wird zu Nationen werden; Könige von Völkern werden aus ihr kommen.“ 17 Da fiel Abraham auf sein Angesicht und begann zu lachen und in seinem Herzen zu sagen: „Wird einem Mann im Alter von hundert Jahren ein Kind geboren werden, und wird Sara, ja wird eine Frau im Alter von neunzig Jahren gebären?

18 Danach sagte Abraham zu dem [wahren] Gott: O daß doch Ịsmael vor dir leben möge! 19 Hierauf sprach Gott: Sara, deine Frau, gebiert dir tatsächlich einen Sohn, und du sollst ihm den Namen Ịsa·ak geben. Und ich will meinen Bund mit ihm errichten als einen Bund auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] für seinen Samen nach ihm. 20 Was aber Ịsmael betrifft, so habe ich dich erhört. Siehe! Ich will ihn segnen und will ihn fruchtbar machen und will ihn sehr, sehr mehren. Er wird gewiß zwölf Vorsteher hervorbringen, und ich will ihn zu einer großen Nation werden lassen. 21 Jedoch werde ich meinen Bund mit Ịsa·ak errichten, den Sara dir nächstes Jahr zu dieser bestimmten Zeit gebären wird.“

 

Abrahams Blick blieb zu jenem Zeitpunkt auf Ismael gerichtet, der inzwischen 11 Jahre alt sein mochte. Jehova hörte auf Abrahams Bitten. Zwei getrennte Linien würden entstehen, beide hatten vorab Gottes Segen und mussten erweisen, sich als gottesfürchtig Jehova gegenüber zu zeigen! Nur mit Isaak aber sollte der Bund geschlossen werden, was eine deutliche Einschränkung für Ismael bedeutet! Dass dies von Muslimen als eine spätere Fälschung jüdischer Priester anklagen braucht uns nicht zu kümmern, denn Jesus bestätigte die ganze Schrift als „Wahrheit“ (Joh 17:17) und Paulus erwähnt die Inspiration durch Gott (2.Ti 3:14-17). Die beiden „Samen“ würden sich schon bald trennen und langfristige Feindschaft würde sie kennzeichnen! Der ganze Nahostkonflikt kann nur aus dieser Erkenntnis heraus verstanden werden! So wollen wir ihn auch in den folgenden Kapiteln betrachten!

 

Nun wurde auch der Name von „Sarai“ durch Gott auf „Sara“ verändert, was Fürstin bedeutet. Dies ist treffend im Hinblick auf die Vorhersage, dass aus ihr „Nationen und Könige“ hervorgehen würden! Es würde ein „ewiger Bund“ mit deren „Samen“ werden! Wie wir bereits gesehen haben erklärte Paulus deutlich, wer zum „Samen Isaaks“ gehört: Nicht nur fleischliche Nachkommen, sondern all jenen, die „einen Glauben wie Abraham“ in den Christus zeigen würden, der Gottes Höhepunkt der Verheissung ist. Jahrhunderte lang war dies ein „heiliges Geheimnis“! Dieses Geheimnis wird vollendet, wenn die künftigen 144.000 Priesterkönige nach ihrer Einweihung durch Jesus dem „König der Könige“ erstmals  auf dem Berg Zion den jubelnden Volksmengen zeigen wird!

 

(Offenbarung 14:1)  Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die seinen Namen und den Namen seines Vaters auf ihrer Stirn geschrieben trugen.

 

Dies alles muss somit unseren Blick erneut auf das Ende richten, das Geschehen nach Harmagedon, wenn das „Königreich der Himmel“ aufgerichtet wird: Ein Königreich aus 144.000 Priesterkönigen, das „Israel Gottes“, „eine königliche Priesterschaft“, welche über alle Nationen der Erde herrschen wird und das unter der Führung des „einen Samen“ sein wird, der Jesus ist! Diese Verheissung steht nun nach der Ankündigung Gottes eindeutig nur noch im Zusammenhang mit Isaak und dessen Linie!

 

Die Vorhersage Gottes wurde nun weiter kanalisiert: Ein weiterer „Same“ Abrahams nach Ismael wurde ihm angesagt, „der Sohn der Verheissung“, dessen Name Isaak sein würde (bedeutet: „Lachen“, „Gelächter“). Im Gegensatz zum „Sohn des Fleisches“, Ismael, von der Hagar war dieser Sohn an eine Vorhersage und an Abrahams und Saras Glauben und Gehorsam gebunden! Da liegt der herausragende Punkt, wo alles daran hängt: Glaube und Gehorsam in Gottes Wort. Gottesfurcht statt Menschenfurcht macht den wahren Samen kenntlich!

 

Hagar versucht ihren Sohn Ismael am Leben zu erhalten bis ein Engel ihr einen Brunnen zeigtAls Isaak fünf Jahre alt wurde begann die offene Feindschaft zwischen jenen beiden „Samen“. Es war ein exakt festgelegter Tag: Isaak war fünf Jahre alt geworden und wurde nun von der Brust seiner Mutter entwöhnt! Etwas für die heutige Zeit nahezu Unvorstellbares, dass Mütter so lange stillen. In Gottes Augen aber etwas Vortreffliches, weil dies das Mutter-Kind Verhältnis festigt und der Mutter viel Gelegenheit gibt ihr Kind geistig zu lenken! Auch physisch bietet dies grosse Vorteile für beide Teile, Mutter und Kind, die die Muttermilch Abwehrstoffe enthält, die beiden zugutekommen!

 

 (1. Mose 21:8-13)  Das Kind nun wuchs heran und wurde schließlich entwöhnt; und Abraham bereitete dann an dem Tag, an dem Ịsa·ak entwöhnt wurde, ein großes Festmahl. 9 Und Sara bemerkte immer wieder, wie der Sohn Hạgars, der Ägypterin, den sie Abraham geboren hatte, spottlachte. 10 Da begann sie zu Abraham zu sagen: „Treib diese Sklavin und ihren Sohn hinaus, denn der Sohn dieser Sklavin wird nicht Erbe sein mit meinem Sohn, mit Ịsa·ak! 11 Es zeigte sich aber, daß Abraham die Sache hinsichtlich seines Sohnes sehr mißfiel. 12 Dann sprach Gott zu Abraham: Möge dir nicht etwas, was Sara dir fortgesetzt über den Knaben und über deine Sklavin sagt, mißfallen. Höre auf ihre Stimme, denn durch Ịsa·ak wird sein, was dein Same genannt werden wird. 13 Und was den Sohn der Sklavin betrifft, ich werde ihn ebenfalls zu einer Nation machen, weil er dein Nachkomme ist.“

 

Abrahams Hausgemeinschaft umfasste inzwischen mehrere hundert Personen und alle sollten an diesem Fest Anteil haben. Ismael aber missachtete die Stellung Isaaks vor Gott und spottete über den Knaben, was Sara als erniedrigend empfand. Als Strafmass für diese Überheblichkeit und das respektlose Verhalten verlangte Sara, dass sowohl Hagar wie Ismael die Hausgemeinschaft zu verlassen hätten. Das Erbrecht sollte von Ismael genommen werden. Abraham zeigte sich darüber verärgert, hatte er doch den heranwachsenden jungen Mann in seinem Herzen lieb gewonnen! Erneut musste er aber Gottesfurcht zeigen, die selbst weit über familiäre Bindungen und Zuneigung gesetzt werden muss!

 

Abraham gehorchte und entsandte die Hagar mit dem Jungen Ismael aus dem Lager mit einem Laib Brot und einem Schlauch voll Wasser. Er stellte dadurch den Familienfrieden wieder her. Gott zeigte auch der Hagar, die sich in der Wildnis verlaufen hatte und deren Ismael zu verdursten drohte durch seinen Engel, dass aus ihm eine grosse Nation entstehe. Dies wird bis heute durch die Nationen des Islam bestätigt. Diese sich würden zum Abschluss des Systems unter einem Kalifen erneut vereinen, um Israel auszulöschen: Ein fast viertausend Jahre alter Hass der zum Höhepunkt kommen wird!

 

Das biblische Drama der "Magd Hagar" und der "Freien, Sara"

 

Jesus zeigte später dasselbe Prinzip, wo es um die Zuneigung zu ihm als dem Führer geht: „Wer zum Vater oder zur Mutter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig; und wer zum Sohn oder zur Tochter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig.“ (Mat 10:37) Gottes Zusage auch Ismael zu einer Nation zu machen zeigt Gottes Rücksicht auf Abrahams Gefühle!

 

Die Zusammenhänge zwischen Sara und Hagar für unsere Zeit erkennen!Jehova gebot klar und deutlich, dass Abraham in dieser Sache der Sara gehorchen sollte. Es war nicht das erste Mal, dass Sara über Ismael und Hagar schlechten Bericht erteilt hatte. Deren Charakter war offensichtlich in Gottes Augen unzureichend, um Erbe zusammen mit Isaak zu werden! Das, was Paulus später im Brief an die Galater erklärte, dass dieser eine „Same“ und Haupterbe Jesus wäre, dies war hier von Jehova bereits festgesetzt worden: „… durch Ịsa·ak wird sein, was dein Same genannt werden wird.“ Es sind nicht mehrere „Samen“, sondern nur ein Einzelner, der Messias, der Christus!

 

 (1. Mose 21:14-21)  Da stand Abraham früh am Morgen auf und nahm Brot und einen Wasserschlauch und gab es Hạgar, indem er es auf ihre Schulter legte, und das Kind, und dann entließ er sie. Und sie ging hin und irrte in der Wildnis von Beërschẹba umher. 15 Schließlich war das Wasser im Schlauch erschöpft, und sie warf das Kind unter einen der Sträucher. 16 Dann ging sie und setzte sich allein hin, etwa einen Bogenschuß weit weg, denn sie sagte: „Möge ich es nicht ansehen, wenn das Kind stirbt.“ So setzte sie sich in einiger Entfernung und erhob ihre Stimme und begann zu weinen. 17 Da hörte Gott die Stimme des Knaben, und Gottes Engel rief Hạgar aus den Himmeln zu und sprach zu ihr: „Was hast du, Hạgar? Fürchte dich nicht, denn Gott hat auf die Stimme des Knaben dort, wo er ist, gehört. 18 Steh auf, heb den Knaben auf, und nimm ihn an deine Hand, denn ich werde ihn zu einer großen Nation machen.“ 19 Dann öffnete Gott ihre Augen, so daß sie einen Wasserbrunnen erblickte; und sie ging hin und begann den Schlauch mit Wasser zu füllen und dem Knaben zu trinken zu geben. 20 Und Gott war weiterhin mit dem Knaben, und er wuchs auf und wohnte in der Wildnis; und er wurde ein Bogenschütze. 21 Und er schlug seinen Wohnsitz in der Wildnis Pạran auf, und seine Mutter nahm ihm dann eine Frau aus dem Land Ägypten.

 

Der jugendliche Ismael mag aufgrund des Durstes schwach geworden sein. Er war inzwischen ein grosser Knabe von etwa siebzehn Jahren und um ihn vor weiterem Austrocknen zu schützen mag sie ihn entgegen seinem Aufbegehren in den Schatten eines Busches gestossen haben. Sie fürchtete für beide das Verdursten und wollte ihre Tränen und Hilflosigkeit nicht vor dem Kind zeigen und noch weniger dessen Tod mit ansehen, warum sie sich entfernte.

 

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Gott zeigte aber Gehör auf die Stimme in der Not und Jehovas Engel gab Hagar erneut Zusagen, dass Ismael leben würde und Gott ihn zu einer grossen Nation werden lasse. Das mag Hagar aufgerichtet haben, so dass ihre Augen nun eine Lösung ihrer Probleme zu suchen begannen und sie einen naheliegenden Brunnen erkennen konnte. Abrahams Knechte hatten rund um Beerscheba verschiedene Brunnen gegraben aber nie musste Hagar sich alleine in der Wildnis zurechtfinden. Jeder der Brunnen wurde sorgsam geschützt, damit die Feinde ihn nicht entdecken mögen und ihn zuschütteten (1.Mo 21:25, 26).

 

Wer war Jehovas verstossene Ehefrau und mit wem wird er sich erneut verloben?

 

Ismael wurde ein Jäger und später war es Hagar, seine Mutter die ihm von ihren ägyptischen Landgenossen eine Frau suchte. Ismaels Glaube begann sich durch seine Frau mit ägyptischem Glaubensgut zu vermischen! Wir wissen dagegen, dass Abraham später für Isaak sich eine Frau durch den Knecht Elieser in Haran bei seinen Verwandten suchte, die ebenso aus der Linie Sems treue Anbeter Jehovas waren. Gottes Richtlinien für Ehebündnisse sind bis heute in Kraft! Paulus gebietet daher „nur im Herrn“ zu heiraten auch uns: „Eine Frau ist während der ganzen Zeit, da ihr Mann lebt, gebunden. Wenn ihr Mann aber [im Tod] entschlafen sollte, so ist sie frei, sich zu verheiraten, mit wem sie will, nur im Herrn.“ Jesus hatte die Scheidungsregeln auf Hurerei beschränkt! (1.Kor 7:39)

 

10.4.1.6       Abrahams Opferung Isaaks bringt besonderen Segen und nur dieser „Samen“ wird das „Tor seiner Feinde“ in Besitz nehmen

 

Nachdem Abraham Ismael weggesandt hatte wurde seine Bindung an Isaak nur umso fester. Gott wollte ihn ein weiteres Mal auf die Probe stellen, ob Abraham Ihn vor allem anderen Dingen an erste Stelle setzen würde. „Der Engel Jehovas“ gebot ihm daher nach dem Berg Moria zu ziehen und dort auf dem höchsten Punkt Ihm seinen Sohn Isaak zu opfern! Dies ist derselbe Ort, an dem später der Tempel in Jerusalem erbaut wurde und auch derselbe Ort, wo Jesus als „der Same“ Abrahams aus Isaak sich zusammen mit den 144.000 Erben zeigen wird. Ein weiterer Kreis der sich vollständig schliessen wird!

 

Viele sehen darin, dass Gott so ein grosses Opfer von Abraham forderte etwas Ungebührliches, etwas Erschreckendes. Wer ist schon bereit sein eigenes Kind zu opfern? Bringen wir hier nun die „wilden Tiere“ ins Spiel, die Väter dazu auffordern ihre Söhne der Armee zu opfern, die sie an die Front schicken, allzu oft, um die habsüchtigen Ambitionen ihrer Führungselite zu befriedigen.  Sie erkennen nicht, dass exakt dasselbe vom „Gott dieses Systems“, vom Teufel und denen die durch ihn an der Macht sind im grossen Stil gefordert wird! Beachten wir doch bitte, wie anders die Prüfung von Seiten Gottes an Abrahams Gehorsam verlief:

 

Abrahams Gehorsam den geliebten Isaak zu opfern wurde vom Engel Jehovas verhindert, weil Abraham vollkommene Treue zu Gott zeigte! (1. Mose 22:15-18)  Und Jehovas Engel rief dann dem Abraham zum zweiten Mal von den Himmeln her zu 16 und sprach: „ ‚Ich schwöre in der Tat bei mir selbst‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚daß wegen der Tatsache, daß du dies getan hast und [mir] deinen Sohn, deinen einzigen, nicht vorenthalten hast, 17 ich dich bestimmt segnen werde und deinen Samen bestimmt mehren werde wie die Sterne der Himmel und wie die Sandkörner, die am Ufer des Meeres sind; und dein Same wird das Tor seiner Feinde in Besitz nehmen. 18 Und durch deinen Samen werden sich bestimmt alle Nationen der Erde zufolge der Tatsache segnen, daß du auf meine Stimme gehört hast.‘ “

 

Abraham gehorchte Gott auch in dieser Angelegenheit vollkommen und schattete dadurch ein weit grösseres Muster vor, nämlich den Opfertod Jesu zu unseren Gunsten. „Der Same Abrahams“, Jesus, war ausersehen die Bitterkeit des Todes für alle anderen Menschen zu schmecken, um dadurch Gott das wohlgefällige Opfer darzubringen, um vollkommenen Ausgleich für die Sünde Adams zu schaffen! Sünde verdient Tod, vollkommen Unschuldiger war bereit diesen für viele andere zu tragen und damit Gottes Gerechtigkeit Ausgleich zu bieten! Alle Nationen der Erde, die darauf achten würden, sie werden sich dadurch segnen, weil auch sie auf Gottes Stimme in dieser Beziehung hörten und Seinen Sohn zufolge dessen Opfertodes und Auferweckung selbst auch erhöhen würden! Das „Tor der Feinde“, die nicht auf Abraham hören und nicht seinen Glauben und seine Werke zu kopieren bereit sind, sie vergehen in Harmagedon und geben den Eintritt in alle Städte der Erde frei für die, welche an der Seite des Siegers Jesus ausgehalten haben!

 

Es gilt die kommenden Grenzen der Nation Israel zu erkennen, wo Gottes Bund mit Abraham sich voll erfüllen wirdDieser Ausdruck den „Jehovas Engel“ gebraucht zeigt an dieser Stelle erneut deutlich, dass nicht Ismael der Erbe des verheissenen Landes sein wird sondern Isaak! Dies entgegen dem, was heutige physische und geistige Nachkommen Ismaels, die Muslime für sich beanspruchen, die Erben zu sein und einen Grossteil der Erde Kanaans und damit Israels heute im Besitz haben! Gemäss 1.Mose 15:18 wird dies vom „Wildbachtal Ägyptens bis zum Euphrat“ sein, was eine Vervielfachung des heutigen Territoriums bedeutet!

 

Auch die heutigen Juden sind genauso falsch informiert, wenn sie für sich das Erbrecht auf jene Erde des Gelobten Landes beanspruchen, weil sie „den Samen Abrahams“, Jesus als den wahren Messias doch bis heute verwerfen! Darin bilden messianische Juden eine Ausnahme, welche aber im Verhältnis nur wenige sind! Jehova selbst hatte doch die Nation Juda zur Strafe, dass sie seinen Sohn Jesus als den verheissenen Messias verworfen hatten im Jahre 70 u.Z. durch die Römer aus dem Land vertrieben und ins Exil unter alle Völker zerstreut! Jesu Worte werden sich an ihnen erneut erfüllen:

 

(Matthäus 23:37-39)  Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind — wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel versammelt! Ihr aber habt nicht gewollt. 38 Seht! Euer Haus wird euch verödet überlassen. 39 Denn ich sage euch: Ihr werdet mich von nun an auf keinen Fall mehr sehen, bis ihr sagt: ‚Gesegnet ist der, der im Namen Jehovas kommt!‘ “

 

Jesus erklärte den Juden, dass er von Jerusalem weggehen würde, um nach einer „… langen Reise in ein fernes Land um Königreichsmacht für sich zu erlangen und zurückzukehren“, Macht auch noch über seine Feinde (Lu 19:12, 15).  Diese endgültige Wiederkehr wird kurze Zeit nach Harmagedon sein [Bb]. Für all jene die ihn bis zum Gerichtstag [B2] nicht als König willkommen heissen bedeutet es „ewige Abschneidung“ in Harmagedon [B3]. Er hatte warnend erklärt: „Im übrigen, diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde: Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir. (Lukas 19:27) Jehovas nachfolgende Worte durch Moses betreffend des „GESETZES des Glaubens“ werden sich hierin erfüllen:

 

(5. Mose 18:18-19)  Einen Propheten gleich dir werde ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erwecken; und ich werde gewiß meine Worte in seinen Mund legen, und er wird bestimmt alles zu ihnen reden, was ich ihm gebieten werde. 19 Und es soll geschehen: Der Mann, der auf meine Worte nicht hört, die er in meinem Namen reden wird, von dem werde ich selbst Rechenschaft fordern.

 

Dass dem so auch zur Zeit Jesu so war, als Johannes der Täufer das Kommen Jesu ankündigte bis zum gewaltsamen Tod des Messias nachdreieinhalb Jahren verweist auch Paulus im Brief an die Römer:

 

(Römer 3:27-31)  Wo ist also das Rühmen [[(für beschnittene Juden, Gottes Volk zu sein)]]? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz [[GESETZ]]? Das der Werke [[(der Gesetzeswerke (blutige Opfer, Zwischenwand, Tempelrituale))]]? Nein, in der Tat, sondern durch das Gesetz des Glaubens. 28 Denn wir halten dafür, daß ein Mensch ohne Gesetzeswerke durch Glauben gerechtgesprochen wird. 29 Oder ist er nur der Gott der Juden? Nicht auch der Menschen der Nationen? Doch, auch der Menschen der Nationen, 30 wenn Gott wirklich einer ist, der Beschnittene zufolge des Glaubens und Unbeschnittene durch ihren Glauben gerechtsprechen wird. 31 Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz [[GESETZ (Mose; „des Glaubens“)]] auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz [[GESETZ (des Glaubens in den Propheten Jesu)]] auf.

 

Wer das „GESETZ des Glaubens“ erfüllt hat Grund zum Rühmen, wer den Messias in seinem Herzen angenommen hat, was nicht eine sentimentale Hinwendung bedeutet, sondern Bereitschaft den ganzen Willen des Vaters und des Sohnes auszuführen und dies durch den Taufbund zu bestätigen! Das „GESETZ des Glaubens“ ist aber nur eines von vielen Geboten Mose, die Jesus klar und deutlich als „nicht beendet“ erklärte! Das „GESETZ aufrichten“ ist somit das Gegenteil davon es zu beenden, auch dann, wenn fast alle Religionsführer das Gegenteil behaupten!

 

Jerusalem: 4000 Jahre Kampf um eine heilige StadtBestimmt ist dies bis heute nur bei den „Ebioniten“ der Fall, welche die Wiederkehr Jesu aufgrund genauen Verständnisses erwarten und sich einer Rückkehr in das Gelobte Land nach Harmagedon voll bewusst sind. Sie sind es die mit uns „Paulikanern“ einstimmen: „Gesegnet ist der, der im Namen Jehovas kommt! “ Sie wissen auch, dass Jerusalem von den „wilden Tieren“ der Nationen bis zum Abschluss zertreten wird und kurz vor dem Ende ein Grossangriff auf die Stadt angesagt bleibt! Auch diese warnenden Worte Jesu müssen sich noch vollkommen erfüllen. (Lu 21:23, 24)

 

 (Matthäus 24:15-22)  Wenn ihr daher das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, von dem Daniel, der Prophet, geredet hat, an heiliger Stätte stehen seht (der Leser wende Unterscheidungsvermögen an), 16 dann sollen die, die in Judạ̈a sind, in die Berge zu fliehen beginnen. 17 Wer auf dem Hausdach ist, steige nicht hinab, um die Güter aus seinem Haus zu holen; 18 und wer auf dem Feld ist, kehre nicht ins Haus zurück, um sein äußeres Kleid mitzunehmen. 19 Wehe den schwangeren Frauen und denen, die ein Kleinkind stillen in jenen Tagen! 20 Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; 21 denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. 22 Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

 

Die Erfüllung dieser Worte rücken näher! Wir sind angehalten die Entwicklung der Dinge im Nahen Osten gut zu beachten! Wir müssen wohl unterscheiden zwischen dem heutigen Jerusalem im Nahen Osten, das innerhalb der Gruppe „wilder Tiere“ eine Schlüsselrolle spielt und dem „Jerusalem droben“, die Paulus „unsere Mutter“ nennt. Diese wird erst nach Harmagedon zu Erde herabkommt, wenn die heutige Stadt Jerusalem vollkommen von allen Feinden Jesu gereinigt ist! (Off 21:1-5)

 

Achten wir nun auf die Worte des Paulus in seinem Brief an die Hebräerchristen, die „Ebioniten“ von denen viele als Vorster der Versammlungen dienten. Er zeigt in Bezug die Wichtigkeit in jedes der Worte Gottes volles Vertrauen zu setzen wie Abraham und Sara, selbst da, wo eine Erfüllung scheinbar unmöglich ist.

 

Landverteilung 12 Stämme: Jehovas Bund mit Abraham erfüllt! (Hebräer 11:11-16)  Durch Glauben empfing auch selbst Sara Kraft, Samen zu empfangen, sogar als sie die Altersgrenze überschritten hatte, weil sie den für treu achtete, der die Verheißung gegeben hatte. 12 Somit wurden auch von einem [Mann], ja einem so gut wie Erstorbenen, [Kinder] geboren, wie die Sterne des Himmels an Menge und wie die Sandkörner am Ufer des Meeres, so unzählbar.

13 Alle diese starben im Glauben, ohne die [Erfüllung der] Verheißungen erhalten zu haben, aber sie sahen sie von fern und hießen sie willkommen und erklärten öffentlich, daß sie Fremde und zeitweilig Ansässige im Land seien. 14 Denn die, die solche Dinge sagen, zeigen an, daß sie ernstlich eine Stätte suchen, die ihr eigen ist. 15 Und doch, wenn sie sich wirklich fortwährend an jenen [Ort] erinnert hätten, von dem sie ausgezogen waren [[(Abraham war aus Ur in Babylon)]], so hätten sie Gelegenheit gehabt zurückzukehren. 16 Jetzt aber streben sie nach einem besseren [Ort], nämlich einem, der zum [[ersten]] Himmel gehört. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, als ihr Gott angerufen zu werden, denn er hat ihnen eine Stadt bereitgemacht.

 

Die „Städte die ihr Eigen ist“, von der uns niemand mehr vertreibt, diese wird erst bei der Erbverteilung nach Harmagedon zugeordnet! Den „Ebioniten“ wird durch Jesus, dem Haupterben, als seinen fleischlichen Brüdern erneut die Erde Kanaans gegeben werden, so wie sie in ihrer maximalen Ausdehnung in den Tagen Salomos existierte. Darin ist ein Landstreifen dem „Vorsteher“, Jesus vorbehalten und Jerusalem wird den 144.000 des „Israel Gottes“ als erste Wohnstädte und dann in den jeweils zugeteilten Städten der zweite Erbteil sein.

 

(Sacharja 8:11-13)  ‚Und nun werde ich den Übriggebliebenen dieses Volkes nicht wie in den früheren Tagen sein‘ ist der Ausspruch Jehovas der Heerscharen. 12 Denn da wird die Saat des Friedens sein; der Weinstock selbst wird seinen Fruchtertrag geben, und die Erde, sie wird ihren Ertrag geben, und die Himmel, sie werden ihren Tau geben; und ich werde gewiß die Übriggebliebenen dieses Volkes all diese [Dinge] erben lassen. 13 Und es soll geschehen, so, wie ihr ein Fluch unter den Nationen wurdet, o Haus Juda und Haus Israel, so werde ich euch retten, und ihr sollt ein Segen werden. Fürchtet euch nicht. Mögen eure Hände stark sein.‘

 

Das „Israel Gottes“ wird zu einem Segen, während die heutige Nation ein Fluch nicht bloss im Nahen Osten ist! Den „Paulikanern“, Christen aus den Nationen wird aber ihr Erbe in den Ländern der ganzen Erde zugeteilt werden! Alle diese „Erben“ haben Vertrauen in die Erfüllung der Vorhersagen Jehovas gesetzt! Beide Gruppen betrachten sich als „zeitweilig Ansässige“, ob im Land Kanaan oder sonst wo auf der Erde und bilden „keinen Teil der Welt“ der  wilder Tiere“!

 

Wie Abraham streben alle jener Stadt entgegen, dem „neuen Jerusalem“, die Paulus als „unsere Mutter“ bezeichnet, weil wir „Same der Frau“ sind und auf Gottes Gebote achten!

 

(Römer 8:14-17)  Denn alle, die durch Gottes Geist geleitet werden, diese sind Söhne Gottes. 15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Sklaverei empfangen, der wiederum Furcht erweckt, sondern ihr habt einen Geist der Annahme an Sohnes Statt empfangen, durch welchen Geist wir ausrufen: „Abba, Vater! 16 Der Geist selbst bezeugt mit unserem Geist, daß wir Gottes Kinder [[(durch unseren Mittler Jesus)]] sind. 17 Wenn wir also Kinder sind, sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes, doch Miterben mit Christus, vorausgesetzt, daß wir mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden.

 

Sich auf die Seite Abrahams, der Propheten und Jesu zu stellen bedingt somit ein Mitleiden und Ausharren! Der Gegner sind heute wirklich sehr viele. Selbst christliche „wilde Tiere“ zeigen sich vollkommen gottentfremdet! Um aber zusammen mit Christus durch unseren gemeinsamen Vater Jehova „mitverherrlicht“ zu werden ist während wir leiden Ausharren notwendig! Paulus bestätigt im Brief an die Galater erneut:

 

(Galater 3:16)  Nun wurden die Verheißungen Abraham und seinem Samen zugesagt. Es heißt nicht: „Und den Samen wie im Fall vieler solcher, sondern wie im Fall eines einzigen: „Und deinem Samen“, welcher Christus ist.

 

Nicht die Behauptung „Same Abrahams“ und damit „Erbe der Verheissungen“ zu sein genügt, sondern Glaube in Jehovas Worte und Werke die im Einklang mit Gottes Willen und Seinem GESETZ gewirkt werden sind somit Voraussetzung Miterbe zu werden! Jehova selbst teilt nicht nur das „Gelobte Land“ den Erben zu, nein, die ganze Erde wird von den Erblassern genommen werden, all jenen, welche eher den „wilden Tieren“ in Politik, Religion oder Wirtschaft vertrauten und deren Willen erfüllten als sich auf Gottes Worte zu setzen und Jesus fest anzugehören. Jenen Ungetreuen wird sie weggerissen und denen zugeteilt, die Gottes Worten mit Ausharren bis ans Ende folgten!

 

Nur wer Christus angehört wird Erbe der Erde werden: Wer Bündnisse mit den "wilden Tieren" der Politik eingeht wird zum Erblasser!(Galater 3:26-29)  Ihr alle seid tatsächlich Söhne Gottes durch euren Glauben an Christus Jesus. 27 Denn ihr alle, die ihr in Christus getauft worden seid, habt Christus angezogen. 28 Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Sklave noch Freier, da ist weder männlich noch weiblich; denn ihr alle seid einer in Gemeinschaft mit Christus Jesus. 29 Überdies, wenn ihr Christus angehört, seid ihr wirklich Abrahams Same, Erben hinsichtlich einer Verheißung.

 

Was aber ist mit denen, dies diesen Glauben nicht „angezogen haben“? Jene die sich mit dem „wilden Tier“ der Politik vereinigt haben? Der Glaube in Christus als einzigen Mittler und Retter, der uns auf dem eingeengten Weg hin zu Jehova führt ist somit Grundvoraussetzung zur Rettung! Bestimmt erfüllen dies weder die Juden noch die Palästinenser, deren Staatsgebilde sich doch beide ebenso wie „wilde Tiere“ benehmen und ihren Schutz beim siebenköpfigen „wilden Tier“ (der UNO) oder im Falle Israels zuerst beim zweihörnigen wilden Tier“ (Anglo-Amerika) suchen! Zudem sind beide im „Bild des wilden Tieres“ (WCRL - World Council of Religious Leaders) durch ihre religiösen Führer vertreten, was bestimmt nur mit „Anbetung“ jener Gebilde umschrieben werden kann!

 

 

10.4.3        Die Erde wird von „wilden Tieren“ bestimmt befreit sein!

 

10.4.1.7       Das gelobte Land sollte von „wilden Tieren“ die Schaden stiften frei bleiben!

 

Wir haben nun schon verschiedene Anwendungsformen für den Begriff „wilde Tiere“ gesehen, der sowohl auf natürliche Bestien wie auch auf jene von Menschen und Geistwesen geschaffenen Organisationen und zerstörerische Individuen zutrifft. Das Verhalten, das Jehovas Gebote missachtet bestimmt in diesem Falle die Zuteilung dieses Begriffs. Wenn die Liebe die Erfüllung des ganzen GESETZES ist, so ist Lieblosigkeit das, was „wilde Tiere“ durch ihr Verhalten auszeichnet!

 

(Römer 13:10)  Die Liebe fügt dem Nächsten nichts Böses zu; daher ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes [[GESETZES]].

 

Schauen wir uns nun noch gemischte Verwendung des Begriffs „wilde Tiere“ an, wo sowohl das eine wie das andere gemeint sein kann. Im ersteren Fall ging es um die Eroberung Kanaans zur Zeit Josuas.

 

Die Landverteilung nach der Eroberung Kanaans durch Josua*** Rbi8  2. Mose 23:29-30 ***

Ich werde sie [[die Kanaaniter]] nicht in einem einzigen Jahr vor dir vertreiben, damit das Land nicht zu einer wüsten Einöde wird und sich die wilden Tiere des Feldes tatsächlich gegen dich mehren. 30 Nach und nach werde ich sie vor dir vertreiben, bis du fruchtbar wirst und wirklich das Land in Besitz nimmst.

 

Beachten wir, dass der Begriff „wilde Tiere“ mit der Ergänzung „des Feldes“ versehen wurde. Es ging dabei offensichtlich um die Vermehrung von gefährlichen Tieren, wo der Mensch sich aus einem zuvor bevölkerten Gebiet zurückzieht! Beachten wir hier auch die Anwendung hin auf die Zukunft, wenn in Harmagedon die Erde fast entvölkert wird und die Überlebenden am furchterregenden „Tag Jehovas“ seltener werden, als das „Gold von Ophir“. „Ich werde den sterblichen Menschen seltener machen als geläutertes Gold und den Erdenmenschen [seltener] als das Gold aus Ọphir.“ (Jes 13:9-15) Wilde Tiere mögen sich dann wirklich mehren, weil der Mensch als ihr Hauptfeind nicht interveniert. Laut Vorhersagen aber ist davon auszugehen, dass jene für die verbleibende „grosse Volksmenge“ nicht zur Gefahr werden. Wie im ursprünglichen Paradies wird Jehova jenen Tieren Befehl erteilen keinen Schaden zu stiften!

 

(Jesaja 65:25)  Wolf und Lamm werden einträchtig weiden, und der Löwe wird Stroh fressen wie der Stier; und was die Schlange betrifft, ihre Speise wird Staub sein. Sie werden keinen Schaden stiften noch irgendwie Verderben anrichten auf meinem ganzen heiligen Berg“, hat Jehova gesprochen.

 

Andererseits war in der Ankündigung Jehovas durch Moses, falls Israel Seine Gebote missachten würde schon die Strafe vorhergesehen, dass „wilde Tiere des Feldes“ mitten unter die Bevölkerung gesandt würde, welche Mensch und Haustier nicht schonen würden! 

 

*** Rbi8  3. Mose 26:22 ***

Und ich will die wilden Tiere des Feldes unter euch senden, und sie werden euch bestimmt der Kinder berauben und eure Haustiere wegtilgen und eure Zahl vermindern, und eure Wege werden tatsächlich verödet werden.

 

Bei der Eroberung Kanaans sollte Israel langsamen Fortschritt machen kündigte Gott ihnen durch Moses erneut an und erinnert an die Gründe, die er schon zuvor bei der Gesetzgebung am Horeb verkündet hatte:

 

Der Verlauf der Eroberung des Gebietes der Kanaaniter*** Rbi8  5. Mose 7:22-26 ***

Und Jehova, dein Gott, wird diese Nationen bestimmt nach und nach vor dir vertreiben. Du wirst ihnen nicht ein rasches Ende bereiten dürfen, damit sich die wilden Tiere des Feldes nicht gegen dich mehren. 23 Und Jehova, dein Gott, wird sie dir tatsächlich überlassen und sie mit einer großen Verwirrung verwirren, bis sie vertilgt sind. 24 Und er wird ihre Könige bestimmt in deine Hand geben, und du sollst ihre Namen unter den Himmeln hinweg vernichten. Niemand wird gegen dich standhalten, bis du sie ausgerottet hast. 25 Die geschnitzten Bilder ihrer Götter solltest du im Feuer verbrennen. Du sollst das Silber und das Gold daran nicht begehren noch es in der Tat für dich nehmen, damit du dadurch nicht verstrickt wirst; denn es ist eine Abscheulichkeit für Jehova, deinen Gott. 26 Und du sollst nichts Verabscheuungswürdiges in dein Haus bringen und tatsächlich zu etwas werden, was gleich ihm der Vernichtung geweiht ist. Es sollte dir ganz und gar widerlich sein, und du solltest es unbedingt verabscheuen, denn es ist etwas der Vernichtung Geweihtes.

 

Jerusalems Tempelberg wird durch den muslimischen Felsendom dominiert durch dessen goldene KuppelDie heutige Erde Israels ist voller Kultgegenstände und auf dem Tempelberg glitzert eine vergoldete und versilberte muslimische Kuppel! Gottes Befehl für unsere Tage ist derselbe geblieben! Wir sollen deren Gold und Silber nicht begehren. Wenn aber das „neue Jerusalem“ zur Erde herabkommt werden diese Dinge dort nicht mehr existieren! Jesus wird sich mit den 144.000 Priesterkönigen nicht inmitten muslimischer Anbetungsstätte zeigen! (Off 7:1-4; 21:1-5)

 

Als Israel nach der Teilung der zwölf Stämme in zwei Nationen mehr und mehr fremden Göttern diente, da gab es ein Gericht Gottes über die Nation und die Assyrer unterjochten die zehn Stämme und führten sie aus dem Gebiet Samarias als Gefangene weg, um sie im ganzen Gebiet Assyriens anzusiedeln.  Der König von Assyrien, Salmanassar V. nahm im Jahre 740 v.u.Z. nach langer Belagerung die Hauptstadt Samaria ein und machte die Erde dort von Israeliten frei. Die nun dort angesiedelten Stämme aus verschiedenen Teilen Babylons brachten die Anbetung ihrer Götter mit sich, was Jehovas Zorn gegen jene erweckte.

 

(2. Könige 17:24-28)  Danach brachte der König von Assyrien [Leute] aus Babylon und Kụtha und Ạwa und Hạmath und Sepharwạjim und ließ sie statt der Söhne Israels in den Städten Samạrias wohnen; und sie begannen Samạria in Besitz zu nehmen und in dessen Städten zu wohnen. 25 Und es geschah zu Beginn, da sie dort wohnten, daß sie Jehova nicht fürchteten. Deshalb sandte Jehova Löwen unter sie, und sie wurden zu Todbringern unter ihnen. 26 Da sandten sie dem König von Assyrien Nachricht, indem [sie] sprachen: Die Nationen, die du ins Exil geführt und dann in den Städten Samạrias angesiedelt hast, haben die Religion des Gottes des Landes nicht gekannt, so daß er fortwährend Löwen unter sie sendet; und siehe, sie bringen sie zu Tode, weil niemand da ist, der die Religion des Gottes des Landes kennt. 27 Darauf gebot der König von Assyrien, indem [er] sagte: „Laßt einen der Priester, die ihr von dort ins Exil geführt habt, dorthin gehen, damit er hingehe und dort wohne und sie die Religion des Gottes des Landes lehre.“ 28 Demgemäß kam einer der Priester, die sie von Samạria ins Exil geführt hatten, und begann in Bẹthel zu wohnen, und er wurde ihnen zum Lehrer, [der sie lehrte,] wie sie Jehova fürchten sollten.

 

Heute geschieht in Israel etwas ähnliches. Fremde Nationen mit ihren Religionen sind seit der Vertreibung der Juden durch Kaiser Hadrian nach dem Bar-Kochba-Aufstand im Jahre 135 u.Z. auf die Erde Israels gezogen. Zu den „wilden Tiere“ gehören heute auch die aus den Nationen stammenden Menschen, die u.a. als Selbstmordattentäter oder Heckenschützen oder durch Intifada Schaden stiften. Die Erde Israels ist voll von Götzendienst, sei dies in Form von Verehrung eines dreieinigen Gottes, von Heiligen, von Engeln oder jeder Form menschlicher „Götter“, auch „Allah“, was Gott zu „Herr“ reduziert und daher Gottes Eigenname JHWH vergessen geht!

 

Wird Israel, das Jesus als Messias und Hohepriesterkönig ablehnt von Gott wirklich gesegnet werden? Was ist der Unterschied zum geistigen Israel?Dass sich die „Paulikaner“ von den „Ebioniten“ entfernten und innerhalb des grossen Abfalls nach dem Tode des Apostels Johannes mehr und mehr dem Einfluss der „wilden Tiere“ erlagen, dies wird sehr anschaulich durch messianische Juden der Bewegung „Segne-Israel“ von Andreas Hornung beschrieben.

 

Heutige wahre „Paulikaner“ nähern sich erneut den „Ebioniten“ an, da beide sich auf die Tora, die fünf Bücher Mose berufen: 

 

DIE GESCHICHTE DER MESSIANISCH-JÜDISCHEN BEWEGUNG [2]

 

   Ebenso distanzierte sich die heidenchristliche Mehrheit der Christenheit von den Judenchristen. Dies lag an einer Skepsis gegenüber der Einhaltung der Mosetora durch die Judenchristen. H. Chadwick schreibt: Die Judenchristen [...] hielten an der Beschneidung fest und feierten weiter den Sabbath und die anderen jüdischen Feste. Dies wieder verstimmte viele Heidenchristen. [...] weder konnten ihnen die orthodoxen Juden ihr Christsein vergeben, noch konnte die heidnische Mehrheit innerhalb der Kirche verstehen, warum die Judenchristen fortfuhren, die traditionellen Bräuche und Riten des Judentums zu halten. Langsam verloren ihre [d. h. die judenchristlichen] Gemeinden an Bedeutung."

 

   Ein weiterer Grund für die Distanzierung des Heidenchristentums vom Judentum waren verstärkte Repressalien seitens der Römer: Der römische Kaiser Hadrian, der den Bar-Kochba-Aufstand niederschlug und die Juden aus Jerusalem vertrieb, verbot die Ausübung der jüdischen Religion wie die Beschneidung, das Torastudium und die Heiligung des Sabbats im gesamten Römischen Reich. Den Römern folgten die Heidenchristen mit der Entwicklung einer Theologie, die sich vom Judentum distanzierte. So findet sich bei vielen der (heidenchristlichen) Kirchenväter eine dem Judentum gegenüber negative Haltung. Die Zerstörung des Tempels 70 n. Chr. wurde als Gottes unwiderrufliche Ablehnung des jüdischen Volkes verstanden. Die neutestamentliche Kritik an der Heuchelei der religiösen Führung wurde auf das ganze Judentum übertragen. Justin der Märtyrer akzeptierte in seinem Werk „Dialog mit dem Juden Tryphon“ (130-150) das Einhalten der Mosegesetze durch die Judenchristen, schrieb jedoch von anderen Heidenchristen, die das Einhalten des Mosegesetzes nicht tolerierten, weil dies den Zugang zum Heil verhindern würde. Irenäus von Lyon bekämpft das Judenchristentum in Adversus haereses (Ende 2.Jh.). Die stärksten antisemitischen Töne unter den Kirchenvätern schlug Johannes Chrysostomus (354-407) an. Er bezeichnete die Juden einmal als „gemeinsames Verderben und Krankheit der ganzen Erde“. Melito von Sardes beschuldigte die Juden des „Gottesmordes“ (Ende 2.Jh.). Dieser Begriff hatte großen Einfluß auf die Kirchengeschichte. Nach kirchlicher Anschauung waren die Juden aufgrund der Sünde des Gottesmordes auf ewig von Gott verworfen. In der Theologie bildete sich sehr bald die Vorstellung, daß die Kirche als das wahre Israel das alte Israel ersetzt habe und das alte Bundesvolk Israel für ewig von Gott verdammt sei. Dies führte zu einer „Spiritualisierung“ der alttestamentlichen Verheißungen: Alle Verheißungen an Israel wurden auf die Kirche übertragen, so z. B. die alttestamentlichen Verheißungen, daß Gott seinen endgültigen Triumph über die Nationen durch Israel gewinnen und durch Israel die Nationen segnen würde. Dies wurde offizielle Kirchenlehre in den ersten Jahrhunderten und dauert in Teilen der Kirche bis heute an.

 

Wenn wir heute den Ursprung des Abfalls von Gottes Willen und Gebot schon kennen, dann müssten wir doch aus Liebe oder doch zumindest in Anbetracht angedrohter Strafe  zurück zu den Quellangaben finden, um notwendige Änderungen vorzunehmen! Da die meisten Menschen weder Liebe noch Gottesfurcht kennen werden sie den erwählten breiten Weg nicht verlassen. Den schmalen, den eingeengten Weg finden wir alleine durch Forschen in der Heiligen Schrift! Gottes Worte sind für messianische Juden, die „Ebioniten“ ebenso verbindlich wie für „Paulikaner“, Christen aus den Heiden! Beide Gruppen wurden gewarnt vor dem „Sauerteig“ falscher Lehren! Beide Gruppen müssen zusammenwachsen, weil sie ja unter Jesus vollkommen vereint sein werden!

 

10.4.1.8       Gott ist Herr auch über die „wilden Tiere“ der Politik und Religion!

 

Ob nun menschliche „wilde Tiere“ oder jene „des Feldes“, so oder so ist Jehova Herr über sie! Einige lassen es geschehen, dass Jehovas Wort auf sie Einfluss hat und werden gezähmt, andere bleiben bei ihren tierischen Gewohnheiten und werden den Preis ewiger Vernichtung erleiden. Gottes Gebote sind im Gewissen der Menschen und im Instinkt der Tiere verankert. Auf beides hat Jehova Einfluss! Er kann Menschen wie im Falle Pharaos zur Zeit Mose verhärten oder Herzen empfänglich machen, dass sie sich seinem Gebot beugen!

 

Der Löwe wird bei dem Lamm lagern und Strau fressen!*** Rbi8  Hiob 41:33-34 ***

33 Auf dem Staub gibt es nicht seinesgleichen,

Der gemacht ist, um ohne Schrecken zu sein.

34 Alles Hohe sieht er.

Er ist König über alle majestätischen wilden Tiere.“

 

Jehova ist der König über jede Art von Leben und er kennt deren Verhalten. Wenn wir an die Zeit Adams im Paradies denken, dann fällt auf, dass er ein vertrautes Verhältnis zu allen Arten Tieren hatte. Offenbar wurde er von den wilden Tieren nicht belästigt, da Gott ihnen eine gewisse Furcht vor dem Menschen in die Gene gegeben hat.

 

Wir können es täglich im Fernsehen betrachten, dass Menschen mit Tieren einen vertrauten Umgang aufzubauen vermögen auch mit solchen, die gemeinhin als gefährlich betrachtet werden.

 

Aufgrund der Vorhersagen vor allem durch Jesaja im Kapitel 11 und 65  ist davon auszugehen, dass Gott auch die Tiere beeinflussen wird, so dass der Mensch keine Furcht vor ihnen haben muss! Durch den Propheten Hesekiel wird uns dies weiter versichert, dass dies zur Zeit erneuter Herrschaft auf Davids Thron sein wird, wenn Jehova selbst die Erde beherrschen wird:

 

(Hesekiel 34:22-28)  Und ich will meine Schafe retten, und sie werden nicht mehr Plündergut werden; und ich will richten zwischen Schaf und Schaf. 23 Und ich will über sie einen Hirten erwecken, und er soll sie weiden, ja meinen Knecht David. Er selbst wird sie weiden, und er selbst wird ihr Hirte werden. 24 Und ich selbst, Jehova, will ihr Gott werden und mein Knecht David ein Vorsteher in ihrer Mitte. Ich selbst, Jehova, habe geredet.

25 Und ich will einen Bund des Friedens mit ihnen schließen, und ich werde gewiß die Schaden verursachenden wilden Tiere aus dem Land beseitigen, und man wird tatsächlich in der Wildnis in Sicherheit wohnen und in den Wäldern schlafen. 26 Und ich will sie und die Umgebung meines Hügels zum Segen machen, und ich will den Regenguß zu seiner Zeit herabkommen lassen. Ja, Regengüsse des Segens wird es geben. 27 Und der Baum des Feldes soll seinen Fruchtertrag geben, und das Land selbst wird seinen Ertrag geben, und sie werden sich auf ihrem Boden tatsächlich in Sicherheit befinden. Und sie werden erkennen müssen, daß ich Jehova bin, wenn ich die Stangen ihres Jochs zerbreche und ich sie aus der Hand derer befreit habe, die sie als Sklaven gebraucht hatten. 28 Und sie werden nicht mehr Plündergut werden für die Nationen; und was die wilden Tiere der Erde betrifft, sie werden sie nicht verzehren, und sie werden tatsächlich in Sicherheit wohnen, ohne daß jemand [sie] aufschreckt.

 

Die „Umgebung meines Hügels“ bezieht sich einerseits auf Zion, von wo aus erneut das GESETZ für die ganze Erde ausgehen wird wie auch auf Jehovas veränderte Struktur der Hierarchie mit den 144.000 Priesterkönigen, an der Stelle von bisher rund 200 Staatshäuptern mit konzentrierter Machtbefugnis! Die Priesterkönige aber werden weit mehr Autorität besitzen über weit weniger Untergebene und diese zum Guten und zum Schutz ihrer Schafe anzuwenden wissen!

 

Gottes Paradies wird erdenweite Wirklichkeit werden! (Psalm 148:9-13)  

9 Ihr Berge und all ihr Hügel,

Ihr Fruchtbäume und all ihr Zedern,

10 Ihr wildlebenden Tiere und all ihr Haustiere,

Ihr Kriechtiere und geflügelten Vögel,

11 Ihr Könige der Erde und all ihr Völkerschaften,

Ihr Fürsten und all ihr Richter der Erde,

12 Ihr jungen Männer und auch ihr Jungfrauen,

Ihr alten Männer zusammen mit Knaben.

13 Mögen sie den Namen Jehovas preisen,

Denn sein Name allein ist unerreichbar hoch.

Seine Würde ist über Erde und Himmel.

 

Da all diese kommenden Veränderung zu Gunsten von Mensch, Tier und der Natur ausschlägt, so werden alle in das Loblied Jehovas einstimmen! Ob eine einzelne pflanzliche, ob eine tierische oder eine menschliche Zelle, sie alle sind zu ihrem Leben vom Schöpfer abhängig und zu ihm hin verbunden! Wenn Gott die Haare auf unserem Haupt gezählt hat, so ist dies deswegen, weil jene Zelle die das Haar hervor treibt über ihre Tätigkeit Rechenschaft ablegt! Wenn kein einzelner Sperling stirbt, ohne dass Jehova es nicht wüsste und  Jesus einen ganzen Feigenbaum in nur einem Tag vertrocknen liess: Jehovas Macht steht dahinter. Wenn Tote wie Lazarus, der vier Tage in der Gruft lag zum Leben kam, so nur darum, weil auf Zellebene ihm und den Engeln die sein Gebot ausführten Gehorsam geleistet wird! (Mat 10:29-31) Wir werden im kommenden System viel dazu lernen müssen und unsere Achtung vor Gottes Weisheit wird gross sein!

 

10.4.1.9       Jesajas Vorhersage über den „Weg der Heiligkeit“, der von den wohlgenährten  „wilden Tieren“ frei sein wird

 

Der Prophet Jesaja musste über künftiges geschehen viele Dinge prophezeien, die das Ende dieses Systems und den Beginn des kommenden markieren. Von den Herrschenden spricht er als „wohlgenährte wilde Tiere“, die sich von den „Schafen“ der Weide Jehovas ernährt haben. Es kommt der Tag, wo Jehova sie zur Rechenschaft ziehen wird, wenn er von der kommenden Herrschaft spricht, die aufgrund von Gottes Gerechtigkeit Herrschaft ausüben wird.

 

*** Rbi8  Jesaja 5:15-17 ***

Und der Erdenmensch wird sich beugen, und der Mann wird erniedrigt werden, und sogar die Augen der Hohen werden erniedrigt werden. 16 Und Jehova der Heerscharen wird hoch werden durch Gericht, und der [wahre] Gott, der Heilige, wird sich gewiß heiligen durch Gerechtigkeit. 17 Und die männlichen Lämmer werden tatsächlich weiden wie auf ihrer Trift; und ansässige Fremdlinge werden die öden Stätten der wohlgenährten Tiere verzehren.

 

Der Prophet Jesaja musste über künftiges geschehen viele Dinge prophezeien, die das Ende dieses Systems und den Beginn des Kommenden markieren. Von den Herrschenden spricht er als „wohlgenährte wilde Tiere“, die sich von den „Schafen“ der Weide Jehovas ernährt haben. Es kommt der Tag, wo Jehova sie zur Rechenschaft ziehen wird, wenn er von der kommenden Herrschaft spricht, die aufgrund von Gottes Gerechtigkeit Herrschaft ausüben wird.

 

*** Rbi8  Jesaja 5:15-17 ***

Und der Erdenmensch wird sich beugen, und der Mann wird erniedrigt werden, und sogar die Augen der Hohen werden erniedrigt werden. 16 Und Jehova der Heerscharen wird hoch werden durch Gericht, und der [wahre] Gott, der Heilige, wird sich gewiß heiligen durch Gerechtigkeit. 17 Und die männlichen Lämmer werden tatsächlich weiden wie auf ihrer Trift; und ansässige Fremdlinge werden die öden Stätten der wohlgenährten Tiere verzehren.

 

Die heutigen Religionen und Sekten scheren ihre Schafe und verzehren die wohlgenähren Tiere!Die „wilden Tiere“ sind heute wohlgenährt, während die „männlichen Lammer“ von jenen geschert und aufgezehrt werden! Dies soll schon bald enden.

 

In der Auferstehung werden unter den 144.000 Priesterkönigen auch viele frühere „Ausländer“ sein, oder bisherige „ansässige Fremdlinge“, die nun ihr eigenes Erbe in Israel erhalten. Die Besitzungen der „wohlgenährten Tiere“, der heute Herrschenden und der reichen Ungerechten die in Harmagedon durch Gottes Gericht umkommen werden können von den relativ wenigen Überlebenden gar nicht alle in Besitz genommen werden und zerfallen mit der Zeit. Der Überrest innerhalb der „grossen Volksmenge“ wird sich von bestimmten Punkten aus, wo sie sich in vernünftigem Masse konzentrieren erneut über die Erde hin auszuweiten beginnen, je nach Fortgang der Auferstehung der Toten, sich neue Territorien untertan machen und zu Paradiesen verwandelnd! Die heutigen Grossstädte werden schnell zerfallen und als nahezu unerschöpfliches Lager für Baumaterial dienen. Mit Bestimmtheit wird das Industriezeitalter erneut einer vorwiegenden Agrarkultur weichen müssen die nicht im Konflikt mit Jehovas Schöpfung ist! 

 

Das Aussterben von Tierarten wird Gott nicht daran hindern, ihnen neues Leben im Paradies zu ermöglichen!Im Kapitel elf lässt uns Jesaja einen weiteren Blick auf das kommende System werfen! Einerseits wird Jehova bestimmt wie im Garten Eden den Menschen durch die Engel Schutz vor den wilden Tieren zukommen lassen, die ja aufgrund der Reduzierung der Erdbevölkerung sich erneut vermehren werden. Der Mensch hatte sie doch durch beständige Jagd und Ausweitung seines Habitats in diesem System dezimiert. Viele wurden gar nahezu oder vollständig ausgerottet. Jehova wird auch diese erneut erstehen lassen. Die Ankündigung lautet doch: „Siehe ich mache alle Dinge neu“ und schliesst bestimmt auch Spezi ein die ausgestorben sind (Off 21:5).

 

*** Rbi8  Jesaja 11:6-9 ***

Mensch und Tier werden in Harmonie miteinander leben!Und der Wolf wird tatsächlich eine Zeitlang bei dem männlichen Lamm weilen, und der Leopard wird bei dem Böckchen lagern, und das Kalb und der mähnige junge Löwe und das wohlgenährte Tier, alle beieinander; und ein noch kleiner Knabe wird sie führen. 7 Und die Kuh und der Bär, sie werden weiden; zusammen werden ihre Jungen lagern. Und selbst der Löwe wird Stroh fressen so wie der Stier. 8 Und der Säugling wird gewiß auf dem Loch der Kobra spielen; und auf die Lichtöffnung einer giftigen Schlange wird ein entwöhntes Kind tatsächlich seine Hand legen. 9 Sie werden keinen Schaden stiften noch irgendwie Verderben anrichten auf meinem ganzen heiligen Berg; denn die Erde wird bestimmt erfüllt sein mit der Erkenntnis Jehovas, wie die Wasser das ganze Meer bedecken.

 

Da Jesaja von der erdenweiten Erkenntnis Jehovas im Zusammenhang mit diesen „wilden Tieren“ spricht dürfen wir annehmen, dass es erneut sich nicht nur um symbolische „Tiere“ handelt, die nun statt mit blossem Instinkt und irregeführter Intelligenz nun mit Weisheit ihre Charaktereigenschaften verändert haben! Die Grundlage von Weisheit ist doch auf Gottes GESETZ zu achten und statt selbstsüchtig zu handeln das Wohl des Nächsten im Sinne zu behalten! Unter den auferstandenen „Ungerechten“ gibt es auch solche, die wie „wilde Tiere“ waren.  Nachdem sie ihr Gericht erhalten haben werden sich viele unterordnen und ihre Strafe geduldig tragen. Sie werden nun durch Belehrung ihre „alte Persönlichkeit“ ebenso ablegen, wie wir dies heute schon tun mussten. So ergibt es sich, dass Menschen mit früheren Charaktereigenschaften wie „Wölfe“ und „Leoparden“ nun friedlich beim „Lamm“ und „Böckchen“ weilen, weil sie auf deren Belehrung achten werden!

 

Weisheit: Was ist die Differenz zwischen Intelligenz und Weisheit?

 

Fleischfressende Tiere, wie „Bären“ und „Löwen“ gleichende Menschen, sie werden nun ihre selbstproduzierten Agrargüter verzehren, sinnbildlich „Stroh“ fressen! „Schlangen“ gleichende Menschen, welche die Unschuld und Ahnungslosigkeit von Mitmenschen die „kleinen Knaben“ gleichen zuvor ausgenutzt haben, mit ihrem Gift der Verführung und Irreleitung, sie werden keinen Schaden mehr stiften! Sie werden ebenso Gerechtigkeit lernen, weil auch sie nun Jahr für Jahr unter den Volksmassen sein werden, die nach Zion, zum heiligen Berg Jehovas nach Jerusalem kommen werden und jeden Sabbat und am Tag des Neumondfestes mit „harter Speise“ und nicht bloss mit „Milch“ der Lehre versorgt werden! „Denn in der Tat, obwohl ihr der Zeit nach Lehrer sein solltet, benötigt ihr wieder jemand, der euch von Anfang an die elementaren Dinge der heiligen Aussprüche Gottes lehrt; und ihr seid solche geworden, die Milch benötigen, nicht feste Speise. Denn jeder, der Milch zu sich nimmt, ist unbewandert im Wort der Gerechtigkeit, denn er ist ein Unmündiger. Die feste Speise aber gehört reifen Menschen, denen, die ihr Wahrnehmungsvermögen durch Gebrauch geübt haben zur Unterscheidung [zwischen] Recht und Unrecht.“ (Heb 5:12-14) Alle werden „Belehrte Jehovas“ (Jes 40:14, 15) sein und ihre frühere Handlungsweise bereut haben und an Erkenntnis beständig wachsen, da auch sie nun jeden Sabbat aus eigener Einsicht einhalten, lernbegierig sind, um Jehovas Wohlwollen nicht zu verlieren und zu den Festzeiten regelmässig geistige Nahrung erhalten!

 

Überschuss an allen Arten von Nahrungsmitteln kennzeichnet die Zeit nach Harmagedon, wo die Erde zum Paradies gestaltet wirdIm Kapitel 35 beschreibt Jesaja, wie die ganze Erde frohlockt und fruchtbar werden wird, weil Jehova seinen Segen über die „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“, das „Israel Gottes“ und über die Menschen der „grossen Volksmenge“ ausgiessen wird. Die Zusammenarbeit zwischen Engeln und Menschen wird Dinge fertig bringen, die wir uns heute kaum vorstellen können!

 

*** Rbi8  Jesaja 35:8-10 ***

Und dort wird es bestimmt eine Landstraße geben, ja einen Weg; und er wird der „Weg der Heiligkeit“ genannt werden. Der Unreine wird nicht darüberziehen. Und er wird für den auf dem Weg Wandelnden sein, und keine Törichten werden [darauf] umherirren. 9 Dort wird sich kein Löwe befinden, und raubtierartige wilde Tiere werden nicht darauf hinaufsteigen. Keines wird dort zu finden sein; und die [[(mit Jesu Loskaufsopfer)]] Zurückgekauften sollen [dort] wandeln. 10 Und die von Jehova Erlösten, sie werden zurückkehren und gewiß mit Jubelruf nach Zion kommen; und auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] wird Freude über ihrem Haupt sein. Frohlocken und Freude werden sie erlangen, und Kummer und Seufzen sollen entfliehen.

 

Jehova erlöst alle aus dem Todesschlaf mittels der „Auferstehung der Gerechten und der Ungerechten“, weil Jesu Loskaufsopfer jene aus dem Tod zu erlösen vermag! Dort gibt es aber eine Begrenzung, da alle, die bisher „wider den heiligen Geist gesündigt“ hatten erst am Ende des Millenniums zum Gericht und zur ewigen Vernichtung auferstehen werden! Diese sind es, die als unbelehrbare „Löwen und raubtierartige wilde Tiere“ und „Schlangenbrut“ gelten, die im kommenden System keinen Platz finden!

 

Bisher war es ein „eingeengter Weg“ der zu Jehova führte, nun aber bezeichnet es Jesaja als „eine Landstrasse“ und „den Weg der Heiligkeit“, auf der sehr viele Menschen nach Zion gehen werden, die sich bereits gereinigt haben, die Ungetauften haben sich dem Bund angeschlossen und sich durch Untertauchen im Wasser von früherer Unreinheit „im Blute des Lammes weiss gemacht“. Sie gehören nun zu den „Zurückgekauften“, da sie Jesu Loskaufsopfer angenommen haben! Wer aber noch in der Unreinheit verweilt, der darf nicht nach Zion kommen!

 

Gottes Gerichtsandrohungen durch Hesekiel an die „wilden Tiere“ die Schaden stiften

 

Ebola-Patient: Zunehmende Seuchen sind ein Zeichen der Endzeit!Auch Hesekiel erhielt viele Teilinformationen die uns helfen die Symbolik der „wilden Tiere“ noch besser zu verstehen und was mit denen geschehen wird, die diese Verhaltensweise haben, am Tag von Jehovas Gerichten! Da diese Gerichte jeweils durch treue Gottesmänner angekündigt werden bleibt keine Entschuldigung für jene, die diese Warnungen in den Wind geschlagen haben. Sie alle zählen unter die Gruppe, die „wider den heiligen Geist“ gesündigt haben: Indem sie Gottes Worte ablehnten machten sie Gott zum Lügner und sich selbst zu unverbesserlichen Toren!

 

Israe wird bis zum Ende von den Nationen zertreten werden, Jerusalem umkämpft sein!Zu den Plagen die Jehova jeweils sendet gehören Hunger und Seuchen, auch die Zunahme von menschlichen „wilden Tieren“, die sich unter ungerechten Verhältnissen vermehren. Alle diese Strafen haben neben dem, was die Strafe ausdrückt auch noch eine doppelte Bedeutung: Hunger nach Wahrheit und Gerechtigkeit, geistige Seuchen zufolge von Irrlehren die zu töten vermögen!

 

*** Rbi8  Hesekiel 5:16-17 ***

Wenn ich die schädlichen Pfeile der Hungersnot über sie sende, die sich zum Verderben erweisen werden, [Pfeile,] die ich senden werde, um euch zu verderben, werde ich sogar Hunger in vermehrtem Maße über euch bringen, und ich will eure Stäbe, um die ringförmige Brote gehängt werden, zerbrechen. 17 Und ich will Hungersnot und Schaden verursachende wilde Tiere über euch senden, und sie sollen dich der Kinder berauben, und Pest und Blut, sie werden durch dich hindurchgehen, und ein Schwert werde ich über dich bringen. Ich selbst, Jehova, habe geredet.‘ “

 

Das Schwert bedeutet Aufstände und Kriege, die deutliche Folge ungerechter und gottloser Verhältnisse sind! Was zur Zeit Hesekiels für die Nation Juda galt, das ist auf die Christenheit übertragbar, da wir ja in der Taufe zu geistigen Juden wurden. An Gottes Rechtsmassstab hat sich nichts geändert, dies gilt auch für die jüdische Nation Israel!

 

Im Kapitel 14 warnt Gott durch Hesekiel vor „falschen Propheten“! Dies betrifft uns in der „Zeit des Endes“ ganz besonders, weil Jesus eine Vervielfachung dieser Art von Plagen gesprochen hat! (Mat Kap. 24) „Falsche Propheten“ hören auf andere Götter, wenden sich Satan und den Dämonen zu, oft genug, ohne dass jene dies selbst erkennen: Wer eher einer Lüge anhängt wie unverfälschter Wahrheit ist jedoch bereits in der Hand des „Vaters der Lüge“: „Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge].“ (Joh 8:44) Jehova selbst sagt, dass er jene Propheten „betört“, um Seine Hand gegen diese zu richten und jeden der auf jenen hört schlussendlich auszutilgen! Jehova selbst antwortet jenen „falschen Propheten“ auch dadurch, dass jene die bereits in der Schrift geäusserten Dinge gar nicht zu verstehen vermögen: „Kein Unreiner wird es verstehen“ (Da 12:10; Hes 14:1-11) Jesus redete von „blinden Leitern“ und „blinden Geführten“, die beide in „dieselbe Grube“ fallen würden! (Mat 15:14) Wir sind verpflichtet „sehend“ zu sein und müssen genau hinhören, um „falsche Propheten“ von den „wahren Propheten“ zu unterscheiden lernen!

 

Die "falschen Propheten" treten in unterschiedlicher Aufmachung an und versuchen selbst die Auserwählten zu sich hin zu ziehenDen „falschen Propheten“ setzt Jehova durch die Worte Hesekiels drei „Gerechte“ entgegen, die Jehova „in allem“ Gehör schenkten und handelten! Jede Nation die sich aufgrund ihrer „falschen Propheten“ gegen Jehovas Rat wenden werden, sie sind bereits diese Plage der „wilden Tiere“, vor allem jene, welche das verdrehte, lieblose Handeln ungerechter Herrscher erdulden müssen. Diese „wilden Tiere“ und deren „falsche Prophetie“ sind doch die Folge davon, Jehovas Gerechtigkeit zurückzuweisen, seinem GESETZ keine Nachachtung zu verschaffen!

 

*** Rbi8  Hesekiel 14:15-16 ***

„ ,Oder wenn ich Schaden verursachende wilde Tiere durch das Land ziehen ließe und sie es tatsächlich der Kinder beraubten und es wirklich eine wüste Einöde würde, ohne daß irgend jemand hindurchziehen würde wegen der wilden Tiere — 16 wären diese drei Männer  [[(Noah, Daniel und Hiob)]] in seiner Mitte, so wahr ich lebe‘, ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova, ‚weder Söhne noch Töchter würden sie befreien; sie, nur sie selbst, würden befreit werden, und das Land, es würde eine wüste Einöde werden.‘ “

 

Das „Schwert“ bedeutet Aufstände und Kriege, die deutliche Folge ungerechter und gottloser Verhältnisse sind! Was zur Zeit Hesekiels für die Nation Juda galt, das ist auf die Christenheit übertragbar, da wir ja in der Taufe zu geistigen Juden wurden. An Gottes Rechtsmassstab hat sich nichts geändert.

 

Die Jugend ist besonderer Gefahr ausgesetz den "falschen Propheten" nachzufolgen, die ihnen die Ohren kitzelnDass jene „falschen Propheten“ uns unsere „Kinder berauben“ sehen wir am Zulauf von Sekten und den Anstrengungen der Religionen mit ihren Jugendaktivitäten, wie Fussball, Pfadfinder, Jungwacht und Lagerleben sie unter ihre Fittiche zu ziehen! Sie werden später ihre Religion verteidigen, ihre „Schafe“ sein die geschert werden und deren „Fleisch“, deren Einkommen mittels Zehnten und deren Erspartes mittels „freiwilligen Spenden“ und unbezahltem Arbeitseinsatz von ihren Anführern aufgezehrt wird! All dies zu „humanistischen Zwecken“, ihr Immage dadurch verbessern, um mehr Menschen in ihre Fallen zu locken:  Wieder als „Blinde hinter blinden Leitern“ herlaufend, jene kopierend und „nie zu genauer Erkenntnis der Wahrheit“ gelangend! Die Grube ist für beide Gruppen dieselbe!

 

(1. Timotheus 2:3-7)  Das ist vortrefflich und annehmbar in den Augen Gottes, unseres Retters, 4 dessen Wille es ist, daß alle Arten von Menschen gerettet werden und zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit kommen. 5 Denn da ist ein Gott [[(Jehova; kein dreieiniger GOTT)]] und ein Mittler zwischen Gott und Menschen, ein Mensch, Christus Jesus [[(Jesus kann nicht Mittler zu sich Selbst als GOTT sein!)]], 6 der sich selbst als ein entsprechendes Lösegeld für alle hingegeben hat — [dies] soll zu seinen eigenen besonderen Zeiten bezeugt werden [[(in der Wiederkehr Jesu in Königreichsmacht)]]. 7 Für dieses Zeugnis wurde ich [[(Paulus)]] zum Prediger und Apostel eingesetzt — ich rede die Wahrheit, ich lüge nicht —, zum Lehrer der Nationen in bezug auf Glauben und Wahrheit.

 

Ja, wenn wir selbst in der Schrift alles untersuchen und was ihr widerspricht verwerfen, haben weder Religionen noch Sekten eine Chance uns einzufangen: Wir wurden zur Freiheit unter Jesu „leichtem Joch“ berufen!

 

Im Kapitel 14 warnt Gott erneut durch Hesekiel vor „falschen Propheten“! Dies betrifft uns in der „Zeit des Endes“ ganz besonders, weil Jesus eine Vervielfachung dieser Art von Plagen gesprochen hat! (Mat Kap. 24) „Falsche Propheten“ hören auf andere Götter, wenden sich Satan und den Dämonen zu! Jehova selbst sagt, dass er jene Propheten „betört“, um Seine, Gottes Hand [[(Jesus, Gottes Arm)]] gegen diese zu richten und jeden der auf jene „falschen Propheten“ hört schlussendlich auszutilgen! Jehova selbst antwortet jenen „falschen Propheten“ auch dadurch, dass diese die bereits in der Schrift geäusserten Dinge gar nicht zu verstehen vermögen: „Kein Unreiner wird es verstehen“ (Da 12:10; Hes 14:1-11) Jesus redete von „blinden Leitern“ und „blinden Geführten“, die beide in „dieselbe Grube“ fallen würden! (Mat 15:14) Wir sind verpflichtet „sehend“ zu sein und müssen genau hinhören, um „falsche Propheten“ von den „wahren Propheten“ zu unterscheiden lernen!

 

Den „falschen Propheten“ setzt Jehova durch die Worte Hesekiels drei „Gerechte“ entgegen, die Jehova „in allem“ Gehör schenkten und handelten! Jede Nation die sich aufgrund ihrer „falschen Propheten“ gegen Jehovas Rat wenden werden, sie werden diese Plage der „wilden Tiere“, vor allem jene ungerechter Herrscher erdulden müssen. Sie sind doch die Folge davon, Jehovas Gerechtigkeit zurückzuweisen, seinem GESETZ keine Nachachtung zu verschaffen!

 

Im Meer der SchlangenDa in Harmagedon Gottes Urteil an der gesamten Menschheit vollstreckt wird, werden die Städte bald zur Einöde werden! So wie Jehova die Nation Israel und dann Juda bestrafte und sie ins Exil gehen liess, so enden die Ungerechten im Tod in der „Gehenna“! Die Gerechten aber, die wie „Inseln“ im Menschenmeer auf Jehova und Seine Gerechtigkeit vertrauten werden wie jene drei Männer, Noah, Daniel und Hiob von Gott selbst durch Jesus gerettet werden! Gott belohnt jeden, der falsche Götter zurückweist und „falsche Propheten“ als das kennzeichnet, was sie wirklich sind!

 

Was früher unter ganz Israel und dann unter dem Zweistämmereich Juda die Hauptstadt Jerusalem mit ihrem Tempel war, das wird in der Endzeit auch durch das gegenbildliche „alte Jerusalem“, die Führungsspitzen innerhalb der Christenheit dargestellt. Paulus dagegen bezeichnet das „Jerusalem droben“ als „unsere Mutter“. Auf jene „Stadt die wahre Grundlagen hat“, die auf Gottes Geboten und Seinem Willen aufbaut vertrauen und hoffen wir und nicht auf menschliches Organisationsvermögen das so oft uns zu täuschen vermag!

 

Jehova "ehelicher Besitzer" der "Frau" und "ihrer Schwester"*** Rbi8  Hesekiel 14:21-22 ***

Denn dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: ‚So [wird es] auch [sein], wenn es meine vier Schaden verursachenden Taten des Gerichts geben wird — Schwert und Hungersnot und Schaden verursachende wilde Tiere und Pest —, die ich tatsächlich über Jerusalem senden werde, um Erdenmensch und Haustier daraus wegzutilgen.   22 Doch siehe, es wird gewiß eine entronnene Schar darin übrigbleiben, diejenigen, die herausgeführt werden. Söhne und Töchter, hier sind sie! Sie kommen zu euch heraus, und ihr werdet ihren Weg und ihre Handlungen sehen müssen. Und ihr werdet bestimmt getröstet werden über das Unglück, das ich über Jerusalem gebracht haben werde, ja über all das, was ich darüber gebracht haben werde.‘ “

 

Das Handeln all jener, die Gottes Gebote halten und für Jesus Zeugnis ablegen unterscheidet sich vom Rest der Welt! Sie sondern sich ab und suchen sich gegenseitig zu stärken, sie belehren bis zum Gerichtstag [B2] aufrichtig gesinnte Menschen, damit auch jene sich zu retten vermögen!

 

Das alte, irdische Jerusalem ist Zentrum der drei abrahamischen Religionen, der Juden, Christen und Muslime. Es umfasst die gesamte Führungselite der Christenheit, das gegenbildliche alte „Jerusalem“. Diese wird das bei der Vernichtung „Babylons der Grossen“ über sie gebrachte „… Unglück, das ich über Jerusalem gebracht haben werde“ bis zu ihrem vollkommenen Ende erdulden müssen! (Off Kap. 18)

 

10.4.1.10    Der „neue Bund“, wo schadenstiftende „wilde Tiere“ aus dem Land verbannt sein werden

 

Ebenso wie Jesaja kündet Jehova auch durch den Propheten Hesekiel das Ende der „wilden Tiere“ im Gelobten Land an! Die künftigen 144.000 Priesterkönige unter dem „Bund des Friedens“ und die mit „eisernem Stab“ herrschen werden und jeden, der erneut Eigenschaften „wilder Tiere“ an den Tag legt zur Rechenschaft ziehen. Unbelehrbare werden sie nötigenfalls durch Engel vernichten lassen, ebenso wie Petrus den durch ihn verurteilten Ananias und dessen Frau Sapphira unmittelbar töten liess. Jene fielen tot um, ohne dass sie jemand berührt hatte (Apg 5:1-11), so wird es auch im neuen System während des Millenniums sein! Bei Jehova gibt es kein Versteck, wo sich jemand unerkannt zurückziehen könnte, weder die Wildnis noch die Wälder bieten Schutz!

 

Frieden und Sicherheit durch Gottes Königreich!*** Rbi8  Hesekiel 34:25-28 ***

Und ich will einen Bund des Friedens mit ihnen schließen, und ich werde gewiß die Schaden verursachenden wilden Tiere aus dem Land beseitigen, und man wird tatsächlich in der Wildnis in Sicherheit wohnen und in den Wäldern schlafen. 26 Und ich will sie [[(die 144.00 Priesterkänige)]] und die Umgebung meines Hügels [[(Zion)]] zum Segen machen, und ich will den Regenguß zu seiner Zeit herabkommen lassen. Ja, Regengüsse des Segens wird es geben. 27 Und der Baum des Feldes soll seinen Fruchtertrag geben, und das Land selbst wird seinen Ertrag geben, und sie werden sich auf ihrem Boden tatsächlich in Sicherheit befinden. Und sie werden erkennen müssen, daß ich Jehova bin, wenn ich die Stangen ihres Jochs [[(am tag Harmagedons)]] zerbreche und ich sie aus der Hand derer befreit habe, die sie als Sklaven gebraucht hatten. 28 Und sie werden nicht mehr Plündergut werden für die Nationen; und was die wilden Tiere der Erde [[(Erde = Menschheit; deren Beherrscher in Politik, Religion und Wirtschaft)]] betrifft, sie werden sie nicht verzehren, und sie werden tatsächlich in Sicherheit wohnen, ohne daß jemand [sie] aufschreckt.

 

Jesus hatte schon seinen Aposteln angekündigt, dass sie selbst grössere Wunderwerke geschehen lassen würden, als er selbst sie vollbracht hatte! Da die künftigen Priesterkönige mit derselben Gewalt ausgerüstet sein werden die Jesus bereits den Aposteln gegeben hatte, werden sie nicht nur Tote auferwecken und unverbesserliche, auferweckte ungerechte „wilde Tiere“ unmittelbar hinrichten lassen, sondern auch andere Segnungen verursachen. Elia konnte durch Jehova für dreieinhalb Jahre den Himmel verschliessen, dass es keinen Regen gab und auf sein Wort hin bildeten sich Wolken und der so ersehnte Regen kam. So wird unter Jesu Herrschaft weder Trockenheit noch Überschwemmung die Erde plagen! Da Jehova auch die Erde beben lassen kann und der Berg Sinai zitterte, so hat er selbst Erdbeben und Tsunamis unter Seiner Kontrolle, so dass solche Naturphänomene die Menschen nicht weiter beunruhigen und erschrecken werden!

 

Da Jehova in Harmagedon alle menschlichen „wilden Tiere“ zerstören wird und indem Jehova „die Stangen ihres Jochs zerbrechen wird, so kommen friedliche Verhältnisse! Nur „Schafe“ und keiner der „Böcke“ werden überleben! Die während des Millenniums Auferstandenen Ungerechten werden unmittelbar ins Gericht kommen und verdiente Strafe erlangen! So haben jene früher Unbelehrbaren nun eine zweite und letzte Chance sich selbst als „Lamm“ zu üben und durch Unterweisung zu Weisheit Jehovas zu kommen!

 

 

10.4.4        Daniel Kapitel 2 & 4:  Das Ende der Statute in Nebukadnezars Traum; Der „Stein“ aus Zion der zum erdenweiten „Berg“ wird und das Ende der „sieben Zeiten

 

10.4.1.11    Daniel 2:29-45:  Gottes Königreich der als ein „Stein“ aus dem himmlischen „Berg Zion“ alle diese Königreiche zerstören wird

 

Berge“ bedeuten Hierarchien. Die Form wie jene Hierarchien handeln ist entweder im Einklang mit Gottes Geboten oder im Widerspruch damit! Israel sollte für alle Nationen das Vorbildkönigreich sein. Paulus sagt Christen, dass sie sich dem „Staatswesen Israels“ angenähert hätten. Ohne eine bergähnliche Hierarchie zu begründen haben Christenversammlungen ihre Grundlage in derselben Verfassung des Königreiches Israel, das Gott mittels Seines GESETZES aufrichtete und wo Er selbst König, Satzungsgeber, Richter und alleiniger höchster GOTT war.

 

(Epheser 2:11-14)  Behaltet daher im Sinn, daß ihr früher nach dem Fleische Leute von den Nationen gewesen seid; „Unbeschnittenheit“ wurdet ihr genannt von dem, was „Beschneidung“ genannt wird, die mit Händen am Fleisch vorgenommen wird — 12 daß ihr zu jener besonderen Zeit ohne Christus wart, entfremdet dem Staatswesen Israels und Fremde gegenüber den Bündnissen der Verheißung, und ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt. 13 Nun aber, in Gemeinschaft mit Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst fern wart, durch das Blut des Christus nahe gekommen. 14 Denn er ist unser Frieden, er, der die zwei Teile zu einem machte und die Zwischenwand, die sie voneinander abzäunte, vernichtete.

 

Der "Soreg" schützte den Vorhof Israels vor nichtgläubigen und UnreinenJesus vernichtete die „Zwischenwand“, den „Soreg“ im Tempe, derl seinen physischen Ausdruck erhielt um den „Vorhof Israels“ vom „Vorhof der Nationen“ abzugrenzen. Diese „Zwischenwand“ bildete Teil des GESETZES Mose und darin des Gesetzes an Levi, bildete aber keinesfalls das GESETZ selbst! Indem wir Jesu Opfer angenommen haben und uns im Taufbund zu Israels Gott Jehova und Seinem Christus bekannt haben und den heiligen Geist, der zu uns aus der Schrift spricht aberkannt haben, sind wir „Teil der Bündnisse“ Gottes mit Israel geworden, auch des Gesetzesbundes den Jehova mit Israel am fünfzigsten Tag nach dem Auszug schloss! Wir müssen auch mit den geschichtlichen Daten und Gottes Strafgerichten an Seiner eigenen Nation uns bewusst sein, die alle auf jenen Gesetzesbund beruhten der nicht geendet hat!

 

Als Israels Vorsteher selbst wie „wilde Tiere“ zu handeln begannen kam Gottes Gericht und auch die Nation Juda und deren Königsherrschaft auf Davids Thron wurde wie ein fauler „Baum“, gefällt! Gott selbst hatte zur Ausführung seines Urteils die babylonische Nation erwählt und stark gemacht. Er wollte dessen Führer Nebukadnezar durch den eigenen Propheten Daniel informieren, was im Verlauf der Geschichte mit dem von ihm aufgerichteten Imperium geschehen würde bis hin zur fernen Zeit der „Wiederherstellung des Königreiches für Israel“. Viele Generationen müssten unter der Herrschaft sich folgender Weltmächte leiden, die jede für sich wie ein „wildes Tier“ handeln würde!

Nebukadnezars Traum von einer Statue, die bis zum "Himmel" reichte

Zu Beginn seiner Herrschaft hatte König Nebukadnezar einen beunruhigenden Traum, wo er eine bis zum Himmel reichende Statue sah, die schlussendlich durch einen „Stein“, der dessen Füsse traf vernichtet wurde. Der „Stein“ wurde zu einem erdenweiten „Berg“. Hören wir doch selbst auf die Worte, die Gott Daniel eingab und verbinden wir den Anfang in Gedanken mit dem Ende! Es ist im Voraus geschrieben Weltgeschichte!

 

 (Daniel 2:29-34)  Was dich betrifft, o König, auf deinem Bett stiegen deine eigenen Gedanken über das auf, was nach diesem geschehen soll, und ER, der Geheimnisse offenbart, hat dir bekanntgegeben, was geschehen soll. 30 Und was mich betrifft, es wird mir dieses Geheimnis nicht durch irgendwelche Weisheit, die in mir mehr als in irgendwelchen anderen Lebenden vorhanden ist, geoffenbart, außer zu dem Zweck, daß die Deutung dem König selbst bekanntgegeben werde und daß du die Gedanken deines Herzens kennen mögest.

31 Du, o König, erblicktest dann, und siehe, ein gewisses riesenhaftes Bild. Dieses Bild, das groß und dessen Glanz außerordentlich war, stand vor dir, und sein Aussehen war schrecklich. 32 Was dieses Bild betrifft, sein Haupt war aus gutem Gold, seine Brust und seine Arme waren aus Silber, sein Bauch und seine Oberschenkel waren aus Kupfer, 33 seine Beine waren aus Eisen, seine Füße waren teils aus Eisen und teils aus geformtem Ton.

34 Du schautest weiter, bis ein Stein herausgehauen wurde, nicht mit Händen, und er schlug das Bild an seine Füße aus Eisen und geformtem Ton und zermalmte sie. 35 Zu dieser Zeit wurden das Eisen, der geformte Ton, das Kupfer, das Silber und das Gold alle zusammen zermalmt und wurden wie die Spreu von der Sommerdreschtenne, und der Wind trug sie weg, so daß gar keine Spur davon gefunden wurde. Und was den Stein betrifft, der das Bild traf, er wurde zu einem großen Berg und erfüllte die ganze Erde.

 

Nun wusste der König, was er wirklich geträumt hatte und erinnerte sich daran! Was den Weisen und Magiern Babylons nicht möglich war zeigt deutlich, dass Dämonen keinen Einblick in das Geschehen in unserem Hirn besitzen. Gott jedoch kennt nicht bloss jeden Gedanken, sondern hat auch vollen Zugriff auf unser Unterbewusstsein und kann dieses beeinflussen! Er kann wie an Pfingsten 33 u.Z. Menschen vollständige Sprachinhalte in ihr Hirn einfügen, eingeschlossen das Schreiben und Lesen oder wie bei  der Sprachverwirrung zur Zeit des Turmbaus eine Sprache durch eine andere ersetzen und die Muttersprache vollkommen auslöschen. Vergleichbar ist dies wie wir auf einen Harddisk eine bestehende Datei durch eine neuere ersetzen können!

 

Nun erst folgte der zweite Teil den Nebukadnezar zu lösen wünschte: Die Interpretation des Traumes. Dies ist dieselbe Aufgabe die wir zu lösen haben, wenn wir an die Symbolsprache der Schrift denken! Daniel war es nicht erlaubt selbst etwas zu interpretieren, sondern er musste Wort für Wort das wiederholen, was Gott ihm eingab, welche Bedeutung jedes der Teile an dem „Bild“ habe! Wenn wir es sehen, dann können wir bald auch erkennen, dass jedes der Körperteile des einen, geeinten „Leibes“ einem der später im Kapitel 7 und 8 dargestellten „wilden Tiere“ entspricht! Es handelt sich somit um kombinierte, aufgeteilte Information! Der erste Teil war für den grossen König Nebukadnezar bestimmt, damit er sich bewusst würde, dass all seine Macht und Herrlichkeit zerbrechlich wäre und Gott Jehova als „der Höchste“ bestimmt, wer, wann an die Macht kommen würde oder daraus entfernt würde!

 

(Daniel 2:36-43)  Dies ist der Traum, und seine Deutung werden wir vor dem König ansagen. 37 Du, o König, du König der Könige, du, dem der Gott des Himmels das Königreich, die Macht und die Stärke und die Würde gegeben hat 38 und in dessen Hand er überall, wo die Menschensöhne wohnen, die Tiere des Feldes und die geflügelten Geschöpfe der Himmel gegeben hat und den er zum Herrscher über sie alle gemacht hat: du selbst bist das Haupt von Gold [[(Babylons Herrschaft)]].

39 Und nach dir wird sich ein anderes Königreich erheben, geringer als du [[(Medo-Persien unter Cyrus dem Grossen)]], und ein anderes Königreich, ein drittes, aus Kupfer, das über die ganze Erde herrschen wird [[(Grioechenland unter Alexander dem Grossen)]].

40 Und was das vierte Königreich betrifft [[(die zwei Beine: West- und Ostrom)]], es wird sich stark wie Eisen erweisen. Insofern als Eisen alles andere zermalmt und zermahlt, so wird es wie Eisen, das zerschmettert, auch alle diese zermalmen und zerschmettern.

41 Und daß du die Füße und die Zehen teils aus geformtem Töpferton und teils aus Eisen bestehend sahst: Das Königreich [[(Anglo-Amerika; dessen Demokratie]] selbst wird sich als geteilt erweisen, aber etwas von der Härte des Eisens wird offenbar in ihm sein [[(die herrschende Elite)]], da du ja das Eisen mit feuchtem Ton [[(die Demokratie)]] vermischt erblickt hast. 42 Und was die Fußzehen betrifft [[das „achte Königreich“ (Off 17:11); die Vereinigung aller Nationen in der UNO]], die teils aus Eisen und teils aus geformtem Ton waren: Das Königreich wird sich teils als stark erweisen und wird sich teils als zerbrechlich erweisen. 43 Daß du Eisen mit feuchtem Ton vermischt erblickt hast: Sie [[(die herrschende Aristokratie)]] werden schließlich mit der Nachkommenschaft der Menschen [[(den Volksabgeordneten die Mehrheiten erwählen)]] vermischt sein; aber sie werden sicherlich nicht aneinanderhaften, dieses an jenem, so wie sich Eisen nicht mit geformtem Ton vermischt.

Gottes Königreich zerstört alle Königreiche der Erde

Wie der Wert von Silber geringer ist als der von Gold und Kupfer niedriger als der von Silber, so würde die Qualität der Herrschaft von absoluter monarchischer Macht hin zum niedrigsten Wert entwickeln, hin zu der Demokratie unserer Tage. Das Volk würde schlussendlich bestimmen, was gut und was böse wäre und aus Gottes Sicht der Dinge wäre dies das Ende von Herrschaft! Chaos wäre die Folge und wir leben in dieser Zeit, wo die sauren Früchte der Demokratie reif werden! „Geformter Töpferton“ (menschliche Tongefässe zu edlem oder unedlem, schlechtem Gebrauch) und „hartes Eisen“ (Herrschaft) werden niemals dauerhaft aneinander haften!

 

Zum Abschluss erklärt Daniel dem wohl sehr betroffenen König, was im „Schlussteil der Tage“ geschehen werde, was nun uns in unseren Tagen betrifft!

 

(Daniel 2:44-45)  Und in den Tagen dieser Könige [[(der tönernen Füsse und Zehen; der „alten Himmel“)]] wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das nie zugrunde gerichtet werden wird. Und das Königreich [[(der „neuen Himmel“, das „Israel Gottes“, Jesus und seine Engel in Verbindung mit den 144.000 auserwählten irdischen Priesterkönigen)]] selbst wird an kein anderes Volk übergehen. Es wird alle diese Königreiche zermalmen und [ihnen] ein Ende bereiten, und selbst wird es für unabsehbare Zeiten bestehen; 45 wie du ja sahst, daß aus dem Berg ein Stein gehauen wurde, nicht mit Händen [[(Jesu Erhähung über alle Feinde Gottes (Off 11:14, 15))[B1]]], und [daß] er das Eisen, das Kupfer, den geformten Ton, das Silber und das Gold [[(am Tag Harmagedons [B3])]] zermalmte. Der große Gott selbst hat dem König bekanntgegeben, was nach diesem geschehen soll. Und der Traum ist zuverlässig, und seine Deutung ist vertrauenswürdig.“

 

Genau dieses Vertrauen in jedes der Worte Gottes haben die Theologen seit langer Zeit über Bord geworfen und Gottes klare Darlegung durch Interpretation mit ihnen gefälligen Geschichten und Mythen ersetzt! Sie selbst bilden doch den Kern dessen, was zerstört werden soll! Wir aber hören auf geringste Details und versuchen jedes wie ein verwaistes Puzzlestück korrekt dort einzusetzen, wo es im Teilbild passt und dem Gesamtbild entspricht!

 

Die ganze Herrschaftsmacht war nun in der Hand Nebukadnezars als „König der Könige“. Er sollte aber zur Kenntnis nehmen, dass diese Macht die Gott den Nationen beginnend mit der Nation Babylon gab eine Vollzahl an unterschiedlichen Mächten und eine zeitliche Grenze kennen würde!

 

Was meint die Bibel mit "alte Himmel" und "neue Himmel"?

 

10.4.1.12    Kapitel 4:13-25:  „Sieben Zeiten“ sollen über dem umgehauenen Baum vergehen

 

Als Nebukadnezar später erneut einen Traum hatte, diesmal von einem „grossen Baum“ der bis zum „Himmel“ (2.Himmel) reichte, sollte Daniel ihm erneut die Bedeutung erklären. Diesmal hielt Gott nicht mit persönlichem Rat und mit einer deutlichen Warnung an den Weltbeherrscher zurück!

 

Nebukadnezars Traum vom Baum, der umgehauen werden soll(Daniel 4:13-17)  Ich schaute weiter in den Visionen meines Hauptes auf meinem Bett, und siehe, ein Wächter, ja ein Heiliger, der von den Himmeln selbst herabkam. 14 Er rief laut aus, und dies ist, was er sprach: „Haut den Baum um, und schneidet seine Zweige ab. Schüttelt sein Laub herunter, und verstreut seinen Fruchtertrag. Die Tiere mögen unter ihm wegfliehen und die Vögel von seinen Zweigen. 15 Seinen Wurzelstock aber laßt in der Erde, nämlich mit einem Band aus Eisen und aus Kupfer, im Gras des Feldes; und mit dem Tau der Himmel werde er benetzt, und bei den Tieren sei sein Teil unter der Pflanzenwelt der Erde. 16 Sein Herz verändere sich von dem eines Menschen, und es werde ihm das Herz eines Tieres gegeben, und sieben Zeiten sollen über ihm vergehen. 17 Durch die Verordnung von Wächtern ist die Sache, und [durch] den Spruch von Heiligen ist die Bitte, damit die Lebenden erkennen, daß der Höchste [der] Herrscher ist im Königreich der Menschheit und daß er es gibt, wem er will, und er darüber sogar den niedrigsten der Menschen setzt.“

 

Der „heilige Wächter“ der vom Himmel herabkam war ein Engel Gottes und da später von „Wächtern“ die Rede ist, müssen es mehrere in der Folge der Zeit gewesen sein! Die Verordnung an alle Menschen lautete: Nur Gott allein ist höchster Herrscher „im Königreich der Menschen“! Obwohl Satan die ganze Welt als ihr „Gott“ beherrscht, so ist doch seiner Macht Grenzen gesetzt worden! Wann immer Gott es als für angebracht erachtete änderte er die Nation, welche die Weltherrschaft hatte, durch eine andere. Von der Besseren hin zur Schlechtesten würde sich der Trend wenden! Schlussendlich würde Gott das Königreich über die ganze Erde dem „niedrigsten der Menschen“ geben! Jesus starb in erniedrigter Form an einem Stamm, obwohl er der von Gott auserwählte König in Israel war. Sein eigenes Volk und deren Führer hatten ihn verworfen! Es soll sich auf ewig als die erfolgreichste Herrschaft erweisen, welche bald schon entstehen wird und von Jehova selbst die Autorität durch den Christus erhält!

 

Die grosse DegenerationHierin erkennen wir ein gewichtiges Prinzip, das wir in der Menschenherrschaft verfolgen können: Auf einen schlechten Herrscher folgt meist ein noch schlechterer, was in der Folge eine Degeneration bedeutet. Auch wenn wir in Hinsicht auf Produktion materielle Güter während der letzten zweihundert Jahre offensichtlich sehr erfolgreich waren, so waren wir dies bestimmt nicht, was Gottesfurcht anbelangt und was das Glück des einzelnen Menschen anbetrifft! Der Planet Erde wurde an den Rand der Selbstzerstörung gebracht, die psychischen Krankheiten wie Burnout und tiefe Depressionen nehmen von Jahr zu Jahr zu!

 

Erst zur Zeit der „Füsse und Zehen“ des „Bildes“, der grossen bis zum Himmel reichenden „Statue“ die unsere Anbetung erheischt aber würde der letzte und endgültige Machtwechsel folgen, der mit Harmagedons Endschlacht durch Engel in direkter Verbindung steht! Als himmlisches Wesen, als höchster aller Engel, mit dem Titel „Erzengel Michael“ würde der himmlische Jesus das „Königreich für Israel“ auf der Erde aufrichten, Gericht über all die Seinen halten und „Schafe“ auf seine Rechte“ stellen, „Böcke“ aber zur ewigen Abschneidung gekennzeichnet zu seiner Linken [B2]. Dann erneut am Tag der Urteilsvollstreckung Harmagedons [B3] soll er als „Reiter auf dem weissen Pferd“ all jene vernichten, die sich der Aufrichtung von Gottes eigener Herrschaft auf der Erde widersetzt haben!

 

(Lukas 19:27)  Im übrigen, diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde: Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir.‘ “

 

Der „niedrigste der Menschen“ war nach seinem Opfertod im Himmel auferweckt und „über jede Macht und Autorität im Himmel und auf der Erde“ erhöht worden! (Mat 28:18) Nun sollte der Tag folgen, wo er auch auf der Erde als derselbe Mensch der er zuvor schon war die Herrschaft als „König der Könige und Herr der Herren“ antreten wird! Sein Königtum, das als ein einzelner „Stein aus dem Berg Zion“ begonnen hatte wird nun zu einem „Berg der die ganze Erde erfüllt“! Das „Israel Gottes“ übernimmt die Herrschaft über alle Städte und Königreiche der Erde!

 

Der Baum wurde umgehauen!Aus dem umgehauenen „Baum“ der im ersten Fall die Nation Juda betraf kam ein Spross“ aus dem Wurzelstock hervor, der Isaï bedeutet, den Vater Davids. Dieser „Spross“ aus Davids Königtum ist Jesus. Es bedeutet den „Baum“ der Königsherrschaft aus der Linie Davids! Der „Spross“ wurde inzwischen zu einem ansehnlichen „Baum“, der von dürren Ästen die keine oder saure Früchte tragen gereinigt wurde: Das „Königreich des Sohnes der Liebe“, das am Gerichtstag auch noch von den „Böcken“ befreit wird.

 

Der umgehauene „Baum“ in Nebukadnezars Traum deutete aber noch mehr an, da er wie das „Standbild“ die gesamte Zeitspanne von Nebukadnezar bis zur Aufrichtung von Gottes Königreich auf der Erde und bis hin der Vernichtung des „Bildes des wilden Tieres“ dauert! Achten wir auf Daniels Erklärungen zu Beginn, wo er sich direkt an das „Haupt aus Gold“ richtete! Nebukadnezar hatte das „Haupt aus Gold“ dargestellt. Hier nun stellt es den gesamten „Baum“, seiner Herrschaft dar: 

 

Sicht auf Nebukadnezars hängende Gärten der Semrirramris: Als er sich seiner Werke zu hoch lobte wurde er zu einem Gras fressenden Tier, wie ein Stier für 7 Jahre!  (Daniel 4:20-22)  Der Baum, den du erblicktest, der groß und stark wurde und dessen Höhe schließlich die Himmel erreichte und der für die ganze Erde sichtbar war 21 und dessen Laub schön und dessen Frucht reichlich war und an dem es Nahrung für alle gab, unter dem die Tiere des Feldes wohnten und auf dessen Zweigen die Vögel der Himmel weilten, 22 der bist du, o König, denn du bist groß und stark geworden, und deine Größe hat sehr zugenommen und hat bis zu den Himmeln gereicht und deine Herrschaft bis an das äußerste Ende der Erde.

 

Der umgehauene Baum wurde mit einem eisernen und einem kupfernen Band daran gehindert, neu auszuschlagen Derselbe König der „Haupt“ des „Bildes“ war, er wurde nun selbst durch jenen „Baum“ dargestellt, weil es jegliche Art von Herrschaft symbolisiert! Darum warnte Daniel, dass der Wächter diesen Baum umhauen würde, wenn Nebukadnezar sich über den Gott Israels zu erhöhen versuchte! Der Wurzelstock bliebe in der Erde.

 

(Daniel 4:23-25)  Und daß der König einen Wächter erblickte, ja einen Heiligen, der von den Himmeln herabkam, der auch sprach: „Haut den Baum um, und verderbt ihn. Aber seinen Wurzelstock, den laßt in der Erde, doch mit einem Band aus Eisen und aus Kupfer, im Gras des Feldes, und mit dem Tau der Himmel werde er benetzt, und mit den Tieren des Feldes sei sein Teil, bis sieben Zeiten selbst über ihm vergehen“, 24 das ist die Deutung, o König, und die Verordnung des Höchsten ist das, was meinem Herrn, dem König, widerfahren soll.

25 Und man wird dich von den Menschen vertreiben, und bei den Tieren des Feldes wird schließlich deine Wohnung sein, und Pflanzen wird man auch dir zu essen geben so wie Stieren; und mit dem Tau der Himmel wirst du selbst benetzt werden, und sieben Zeiten werden über dir vergehen, bis du erkennst, daß der Höchste [der] Herrscher ist im Königreich der Menschheit und daß er es gibt, wem er will.

 

Als dies Jahre später geschah, Nebukadnezar sich zu sehr selbst lobte, welch herrliche Stadt Babylon er geschaffen habe mit den hängenden Gärten der Semiramis, da kam die angekündigte Strafe durch den „Wächter“: Nebukadnezar frass selbst wie ein „wildes Tier“, wie ein Stier Gras und war in geistiger Umnachtung während sieben Jahren. Dann kam er durch Gottes Willen wieder zu Sinnen und konnte in seine Amtsgeschäfte zurückkehren.

 

Am Ende des babylonischen Weltreiches, zur Zeit Belsazars erwähnte Daniel erneut jene „sieben Zeiten“, diesmal bedeutete es den Abschluss der Dynastie Nebukadnezars, die „umgehauen“ wurde, als Medo-Persien Babylon einnahm.

 

Erst in der Auferstehung wird Nebukadnezar voll begreifen, was Daniel erklärte: „… bis du erkennst, daß der Höchste [der] Herrscher ist im Königreich der Menschheit und daß er es gibt, wem er will.“ Jener, der nun Herrscher sein wird war von den Zeitgenossen, die als „wilde Tiere“ herrschten als „der Niedrigste“ behandelt worden. 

 

10.4.1.13    Hoseas Worte, dass Jehova selbst wie ein „wildes Tier“ handeln wird

 

Jehova Gott erschuf die wilden Tiere des Feldes zu einem vorherbestimmten Zweck, damit ein Ausgleich zwischen den verschiedenen Arten erreicht würde und keine Überpopulation die Folge wäre! Die Schwächsten und die Kranken werden meist das Futter wilder Tiere, was den Gesunden und den Starken zum Schutze wird! Gibt es viel Nahrung, so gibt es viele Tierarten die den wilden Tieren zur Nahrung dienen, sind es wenige zufolge knapper Nahrung gibt es auch weniger wilde Tiere, weil jene ihre Brut dann nicht zu ernähren vermögen!

 

In einem ähnlichen Sinne gibt sich Jehova selbst den Titel „wildes Tier“, weil auch er auf der Erde unter den Menschen einen Ausgleich schaffen muss! Das Krankhafte würde wuchern und zum Schaden des Gesunden sein!

 

*** Rbi8  Hosea 13:7-9 ***

Und ich werde ihnen wie ein junger Löwe werden. Wie ein Leopard am Weg werde ich Ausschau halten. 8 Ich werde ihnen begegnen wie eine Bärin, die ihre Jungen verloren hat, und ich werde den Verschluß ihres Herzens zerreißen. Und ich werde sie dort verzehren wie ein Löwe; ein wildes Tier des Feldes, es wird sie in Stücke reißen. 9 Es wird dich gewiß ins Verderben bringen, o Israel, weil es gegen mich war, gegen deinen Helfer.

 

Als Israel bereits in der vierzigjährigen Wanderung durch die Wildnis sich ein „goldenes Kalb“ machte um dieses anzubeten und ihm gar den Namen Gottes „JHWH“ verlieh und auch später als Nation Israel im Gelobten Land immer wieder auf die Götzen zurückgriff, da wurde ihnen Jehova selbst zu einem „wilden Tier“, welches das geistig Schwache und Kranke zum Schutz der anderen ausgetilgt hat! Da Gott sich nicht geändert hat, er sich aber über viele Jahrhunderte zurückzog und auch Jesus seit dem Ende des ersten Jahrhunderts seinen „Sklaven“, den Treuen und den Ungetreuen das Feld überlassen hat, da haben sich die „wilden Tiere“ gemehrt, welche die „Schafe seiner Weide“ wie „Wölfe“ rissen! Der wahren „Schafe“ sind es wenige geworden, der schadenstiftenden „wilden Tiere“ aber sehr viele!

 

Nun kommt der Tag, wo Jehova wie als ein „wildes Tier“ den Ausgleich schaffen wird, indem er diese wild wuchernden „wilden Tiere“ beseitigen wird! Der Vergleich ist bestimmt treffend, wenn wir an die Art der Verteidigung der wilden Tiere ihres Territoriums denken! Jehova wird im „Königreich der Erde“ als höchste Autorität bestimmt Ordnung und Ausgleich schaffen!

 

 

VORSCHAU AUF DEN KOMMENDEN ARTIKEL:

 

   Im 2.Teil dieser Artikelserie im NEWSLETTER „DER WEG“ vom Monat November 2011 unter dem Titel: 11.11.4  Die vier „wilden Tiere“ in der Vision Daniels und ihre Beziehung zur Endzeit  zeigt, dass die Symbolik der drei „wilden Tiere“ in der Offenbarung des Johannes nur aufgrund der Visionen Daniels erklärbar und verständlich werden! Wohin führen sie uns, auf was müssen wir achten?

 

Die Hauptthemen lauten:

 

   Daniel Kapitel 7: Vision der vier „wilden Tiere“ die aus dem Meer herauskamen

   Daniel Kapitel 7: Das „furchteinflössende „wilde Tier“, das römische Imperium wird zum Anglo-Amerikanischen zweihörnigen „wilden Tier“  

   Daniel Kapitel 8: Der Zweihörnige Widder und der einhörnige Ziegenbock, Die „Übertretung die Vernichtung verursacht“  

   Ein wachsames Auge auf die Entwicklung der Dinge im Nahen Osten haben

 

 

 

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[1] Kapitalschutzakte; Bill Bonner, Newsletter vom 2.11.11

[2] http://www.segne-israel.de/mag/am_0inh.htm