Newsletter „DER WEG“ 10/02-4    Februar 2011

Neubearbeitung: 24.4.15

 

 

Aktuelles zur Endzeit:  11.11.4  Ist der Ausdruck „wilde Tiere“ auf Regierungen anzuwenden nicht Respektlosigkeit?

 

2.Teil:  Die vier „wilden Tiere“ in der Vision Daniels und ihre Beziehung zur Endzeit

 

   Im 1. Teil des NEWSLETTER DER WEG vom Monat Oktober 2011 behandelten wir unter dem Titel: 11.10.4  Gottes Vorhersagen über die „wilden Tiere“ der sich folgenden Weltmächte wie in der Heiligen Schrift der Begriff „wilde Tiere“ verwendet wird.

 

Nebukadnezars Traum von einer Statue die zum Himmel reichte   Wir versuchten darin aufzuzeigen, wie wichtig die Verbindung der Teilaussagen innerhalb unterschiedlicher Kapitel z.B. des Buches Daniel ist. Mittels verschiedener Symbole werden verschiedene Aspekte ein und desselben politischen Gebildes gezeigt. So wird im Kapitel 2 von Daniel im Traum Nebukadnezars von einem Standbild geredet, wo jeder Teil vom Kopf bis zu den Füssen einer Führungsnation entspricht.Jede dieser Nationen wird in anderen Kapiteln für sich als ein „wildes Tier“ dargestellt.

 

Das siebenköpfige "wilde Tier" das aus dem Meer auftaucht   So wird z.B. „die Brust aus Silber“, die auf Medo-Persien zutrifft im Kapitel 7 Daniels nun mit einem „Bären“ verglichen und später im Kapitel 8  mit einem „zweihörnigen Widder“. Es ist aber stets dasselbe Grundgebilde, dieselbe Nation. Kapitel 2 zeigte alle gemeinsam in ihrer unterschiedlichen zeitlichen Abfolge! Der Bär“ stellt eine bestimmte Charakteristik Medo-Persiens dar und der Widder“ ebenso, auch mit Blick auf die Endphase vor dem Abschluss dieses ungerechten Systems.

 

   In der Offenbarung dagegen zeigen sie sich innerhalb eines siebenköpfigen „wilden Tieres“ als vereint! Jeder der sieben Köpfe aber zieht das Gesamtgebilde in eine andere Richtung! Die Merkmale der ersten vier „wilden Tiere“ sind deutlich weiter zu erkennen!  Was als menschliche Statue begann endet als ein vierbeiniges mehrköpfiges Tier, das des rationalen Denkens unfähig ist, weil sie ihren eigenen Schöpfer nicht wahrzunehmen vermögen!

 

(Psalm 10:4) 

Wegen seiner Hochnäsigkeit forscht der Böse nicht nach;

Alle seine Ideen sind: „Es gibt keinen Gott.“

 

   Wenn wir diese Taktik des Verbindens unterschiedlicher Aussagen zum selben Thema an unterschiedlichen Orten der Schriften weiterführen, dann müssen wir auch die „wilden Tiere“ der Offenbarung mit einbeziehen, da dieselben Nationen am Ende der prophetischen „sieben Zeiten“ immer noch eine aktive Rolle zu spielen versuchen. Ihre frühere Stellung als Weltbeherrscher ist im Geschichtsdenken der Nation aufrechterhalten worden! Mit jeder Schulklasse Nationale Geschichte wird es einer nächsten Generation neu gelehrt, ja eingetrichtert!

 

Protest vor dem Bundestag: Demokratie statt Kapitalismus   Daraus lassen sich Schlüsse ziehen, wie ihr künftiges Verhalten im Hinblick auf die Vorhersagen der Propheten sein wird! Eine spannende Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und naher Zukunft entsteht. Wenn wir das Verhalten jener „wilden Tiere,  das mit viel Mystik und puren Lügen ausgeschmückt wurde und wo das Schlechte als das Gute dargestellt wird beständig neue Generationen lehren, dann erziehen wir doch kleine Bestien heran, welche dieselben Charakteristiken ebenso an den Tag zu legen versuchen wie die Vorbilder ihrer geschichtlich „Grossen“!

 

Bücher und Bilderverbrennung: Kopie dessen, was in Apostelgeschichte über Verbrennung von Werken der Astrologie   Dier Bibel dagegen lehrt das zu verachten, was Gott als schlecht und böse einstuft, dagegen dem Beachtung zu zollen, was Gott als lobenswert und als das Gute bezeichnet! Darin besteht ein Konflikt bei unseren öffentlichen Lehranstalten, da die geschichtlichen und religiösen Schulbücher voller Ungereimtheiten sind und keiner den Mut hat sie dahin zu verbannen, wo sie hingehören: Auf den öffentlichen Plätzen verbrannt zu werden! Es gibt Wissen, das besser verloren ginge, als dass es von Generation zu Generation weitergereicht wird!

 

(Apostelgeschichte 19:18-20)  Und viele von denen, die gläubig geworden waren, kamen und bekannten und berichteten offen ihre Taten. 19 Ja, eine ganze Anzahl von denen, die magische Künste getrieben hatten, trugen ihre Bücher zusammen und verbrannten sie vor allen. Und man rechnete den Wert derselben zusammen und fand, daß sie fünfzigtausend Stück Silber wert waren. 20 So wuchs das Wort Jehovas [[des Herrn (, dass Jesus Herr, König, Hohepriester sei)]] fortwährend mit Macht und gewann die Oberhand.

 

   Ja, wir sollten erwachen und der Realität in die Augen zu schauen lernen! Dies kostet uns zu Beginn viel Kraft, wird aber je besser wir die Zusammenhänge verstehen umso leichter!

 

 

Die Hauptthemen des 1.Artikels lauteten:

 

   Den Begriff „wilde Tiere“ aufgrund biblischer Aussage identifizieren

   Die zwei „Samen“ Abrahams über Ismael und Isaak bis zum Ende hin in Feindschaft

   Die Erde wird von „wilden Tieren“ bestimmt befreit sein

   Daniel Kapitel 2 & 4:  Das Ende der Statue in Nebukadnezars Traum, Der „Stein“ aus Zion der zum erdenweiten „Berg“ wird und das Ende der „sieben Zeiten“

 

Unabhängig welche Regierung, das Urteil Gottes lautet gegen alle "wilde Tiere" zu sein!   Im 2.Teil der dreiteiligen Serie fahren wir fort nun die Prophezeiungen die der Engel Gabriel an Daniel gab auf ihre Aussagen im Hinblick  zu unseren Tagen zu untersuchen. Wir beobachten dabei, wie die sich folgenden oder parallelen Häupter, die Anführer, die Könige der unterschiedlichen „wilden Tiere“ handeln. Fast stets handeln sie mit marginaler Gewalt, von ihren Göttern angetrieben, die Dämonen sind, wo sie ihre eigenen Völker und die eroberten unterdrücken, um sie auszupressen. Ziel ist es grösser zu werden, der Hauptstadt und den Städten mit lokaler Führung Mittel zuzuführen, um weitere Feldzüge zu führen, grosse Bauprojekte zu realisieren und für sich Lobpreis bis auf künftige Generationen hin aufzuhäufen. Ihre Regierungsgebäude sind längst zu Tempeln geworden und die darin sitzen zu Göttern!

 

Banken in die Schranken   Wir sehen heuten denselben ruinierenden Wunsch nach Gigantismus bei Regierungen, bei den Multinationalen, den Religionen! Die Menschenmengen beginnen erst unter grösserem Druck aufzuwachen sich dagegen aufzulehnen: „Occupy Wall Street“ bezieht sich auf den Gigantismus der Banken die alles zu kontrollieren versuchen und Verbündete ihrer Regierungen sind!

 

(Prediger 8:9-10)  All das habe ich gesehen, und mein Herz richtete sich auf jede Arbeit, die unter der Sonne getan worden ist [während] der Zeit, da der Mensch über den Menschen zu seinem Schaden geherrscht hat. 10 Aber obwohl dem so ist, habe ich gesehen, wie die Bösen begraben wurden, wie sie hereinkamen und wie sie gewöhnlich selbst von dem heiligen Ort weggingen und in der Stadt vergessen wurden, wo sie so gehandelt hatten. Auch das ist Nichtigkeit.

 

Anti-Atomkraftwerk-Protest   Bald schon wird das Andenken an all jene die zum Gigantismus tendierten, all die „wilden Tiere“ die vernunftlos handelten und all deren Bewunderer vergessen sein! Ihre Werke werden zerfallen wie ihre Namen, die nun im kommenden System nicht mehr in den Schulen repetiert und repetiert werden! Die Menschen werden sich dem widmen, was zu ihrem Guten ist und an den Dingen erneut Freude finden, die Gott ihnen seit Beginn gewährt! Paradiese benötigen keine gigantischen Bauwerke!

 

   Welch andere Einstellung hatte Jesus, der uns als Beispiel weisen Handelns dienen soll! So erwähnt Paulus diese herausragende Charakteristik von Gottes Werkmeister, der zuvor alles Leben auf Erden erschaffen hatte:

 

(Philipper 2:5-6)  Bewahrt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war, 6 der, obwohl er in Gottesgestalt existierte, keine gewaltsame Besitzergreifung in Betracht zog, nämlich um Gott gleich zu sein.

 

Die Sphinx vor der Cheops-Pyramide in Gizeh   Wir können daraus sehen, dass die geschichtlich so wirkungsvollen Bauten und deren Ruinen in Wirklichkeit weit mehr als alles andere meist steinerne Zeugen von Staatswillkür und Staatsterrorismus sind, wo das Blut und Wohlergehen der Völker für deren Führer von geringen oder gar keinem Wert war! Wir sollen daher nicht bewundernd auf jene Mächte und deren Werke blicken, sondern das Beispiel unseres Herrn Jesus nachahmen, der „keine gewaltsame Besitzergreifung in Betracht zog, der damit Gottes Vorbild nachahmte! Paulus fährt daher im Brief an die Philipper fort weiter auf das Endresultat hinzuweisen:

 

(Philipper 2:7-11)  Nein, sondern er entäußerte sich selbst und nahm Sklavengestalt an und wurde den Menschen gleich. 8 Mehr als das, als er in seiner Beschaffenheit als ein Mensch erfunden wurde, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja zum Tod an einem Marterpfahl [[Pfahl]]. 9 Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm gütigerweise den Namen gegeben, der über jedem [anderen] Namen ist, 10 so daß sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind, 11 und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.

 

Die grossen der welt   Unsere Kinder werden im Geschichtsunterricht durch die Staatsraison dazu erzogen die „Grossen“ der Weltgeschichte und nationaler Kriege als Helden und nachahmenswerte Beispiele zu sehen. Dabei zählt nur das Endresultat, nicht aber wie sie dieses erreichten, dass sie Gewalt verherrlichten und allzu oft unsinnig viel Blut vergossen und jede Form Ungerechtigkeit tolerierten oder gar förderten! Wie anders lautet dagegen Jesu Konzept, wer in Gottes Augen wirklich ein „Grosser“ ist und sein wird:

 

(Matthäus 5:19)  Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden.

 

   Wir vergleichen somit das, was war mit dem, was ist und jenem, das in Gottes Königreich folgen wird! Die Grossen“ dieses Systems werden künftig gar keine Rolle mehr spielen, selbst dann, wenn sie in der Auferstehung wiederkommen! Jene „Geringsten“ aber, die Gottes Gebote ernst nahmen, wahre Gottesfurcht statt Menschenfurcht zeigten und andere durch Beispiel und Belehrung auferbauten, sie werden dann die Geschicke der ganzen Menschheit leiten und tun dies durch Zusammenarbeit in vollkommener Einheit! Statt sich zu bekriegen und zu zerstören bauen sie gemeinsam auf, die Stärkeren helfen den Schwächeren! Keinerlei „wilde Tiere“ wird Gott mehr dulden! Selbst die Engel werden unsere Mitarbeiter im selben Werk zur Ehre Jehovas sein!

 

   Während im kommenden Endgericht alle heutigen „wilden Tiere“ ihr vernichtendes Urteil erfahren ist es Jesus, der als Niedrigster an die höchste Position gesetzt worden ist, weil er sich nicht selbst erhöhte noch vom Teufel erhöhen liess, sondern sich von der Welt und ihrem Gebaren abgetrennt hielt! Ihn gilt es nachzuahmen!

 

(Johannes 15:17-19)  Diese Dinge gebiete ich euch, daß ihr einander liebt. 18 Wenn die Welt euch haßt, wißt ihr, daß sie mich gehaßt hat, bevor sie euch haßte. 19 Wenn ihr ein Teil der Welt wärt, so wäre der Welt das Ihrige lieb. Weil ihr nun kein Teil der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, deswegen haßt euch die Welt.

 

Die "666": Vollkommene Unvollkommenheit   Der konsequente Vergleich der Vorhersagen über bestimmte „wilde Tiere“, Nationen und deren Führer bringt uns mehr und mehr dazu das generalisierte gottlose Verhalten der Mächtigen damals wie heute herauszukristallisieren. Wir wollen die wahren Folgen und Gefahren von deren Handeln erkennen: Was bedeutet es laut der Offenbarung, heute, in der Zeit des Endgerichtes auf der Seite jener „wilden Tiere“ aufgefunden zu werden? Welche Folge hat es, das Kennzeichen an der „Stirn“ oder der „Hand“ zu tragen ein Mitläufer zu sein? Glaube in jedes der Worte Gottes zu setzen ist Bedingung das ewige Leben zu erlangen!

 

(Offenbarung 13:3-8)  Und ich sah einen seiner Köpfe wie zum Tode geschlachtet, doch wurde seine Todeswunde geheilt, und die ganze Erde folgte dem wilden Tier mit Bewunderung. 4 Und sie beteten den Drachen an, weil er dem wilden Tier die Gewalt gab, und sie beteten das wilde Tier an mit den Worten: „Wer ist dem wilden Tier gleich, und wer kann mit ihm kämpfen? 5 Und ein Maul wurde ihm gegeben, das große Dinge und Lästerungen redete, und Gewalt wurde ihm gegeben, zweiundvierzig Monate zu handeln. 6 Und es tat sein Maul auf zu Lästerungen gegen Gott, um seinen Namen und seine Wohnstätte zu lästern, ja die, die im Himmel weilen. 7 Und es wurde ihm gewährt, mit den Heiligen Krieg zu führen und sie zu besiegen, und es wurde ihm Gewalt gegeben über jeden Stamm und [jedes] Volk und [jede] Zunge und [jede] Nation. 8 Und alle, die auf der Erde wohnen, werden es anbeten; der Name von keinem von ihnen steht von Grundlegung der Welt an in des Lammes Buchrolle des Lebens geschrieben, das geschlachtet worden ist.

 

   Alle die dieses System verherrlichen, Angst vor den Mächtigen haben aber keine wahre Gottesfurcht zeigen sind für das kommende System ungeeignet! Gott braucht mutige Menschen die echte Liebe zu Ihm und zu den Mitmenschen zeigen! Es ist keine Zeit sich als Feigling und als lauwarm zu zeigen! (Off 3:15; 21:8)

 

(Matthäus 10:26-28)  Darum fürchtet euch nicht vor ihnen; denn es ist nichts zugedeckt, was nicht aufgedeckt, und [nichts] verborgen, was nicht bekanntwerden wird. 27 Was ich euch im Finstern sage, das redet im Licht; und was ihr im Flüsterton hört, das predigt von den Hausdächern. 28 Und werdet nicht furchtsam vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können; fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als Leib in der Gehẹnna vernichten kann.

 

   Wir sind heute einer weit grösseren Gefahr ausgesetzt wie frühere Generationen, weil es eine besondere Gerichtszeit Gottes ist! Sie ist durch alle Propheten angekündigt worden und es gibt keine Ausrede mehr, davon nicht gehört zu haben. Die gute Botschaft wurde erdenweit verkündet, Gottes Gebote in der Heiligen Schrift sind wirklich im „äussersten Teil der Erde“ zugänglich! Wer es wissen will, der kann Erkenntnis erhalten! Wer am Gerichtstag nicht in der „Buchrolle des Lebens“ aufgeführt ist, sei es, weil er nicht oder ungültig gültig getauft wurde oder weil er zufolge schwerwiegender Sünde wider den heiligen Geist daraus ausgetilgt ward muss die Konsequenzen tragen!

 

   Dieses Bewusstsein von Gott und auf dessen Barmherzigkeit angewiesen zu sein fördert gerade das Studium der Aussagen der Propheten! Gott ist wie ein liebender Vater der seine Kinder belehrt und zurechtweist aber das Gute auch lobt! Der Vergleich hin zu den vorhergesagten Zeichen der Endzeit, welche den Beginn und Verlauf der Endzeit markieren festigt unseren Glauben auf künftiges Eingreifen Gottes, das in naher Zukunft zu erwarten ist. Dies sollte uns andererseits zum Handeln drängen!

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

11.4.......... Die vier „wilden Tiere“ in der Vision Daniels in ihrer Beziehung zur Endzeit 4

11.4.1......... Daniel Kapitel 7: Vision der vier „wilden Tiere“ die aus dem Meer herauskamen. 4

11.4.1.1....... Daniel 7:1-4:  Als erstes Tier sieht Daniel einen „Löwen“ mit adlergleichen Flügeln. 4

11.4.1.2....... Daniel 7:5:  Das Medo-Persische Reich als „Bär“ mit drei Rippen dargestellt; ewige Weltmachtambitionen eines Cyrus. 5

11.4.1.3....... Daniel der Prophet und der Einfluss des persischen Glaubensgründers Zarathustra bis heute. 6

11.4.1.4....... Die Lehren Zoroasters beeinflussen die katholischen Kirchenväter und später Mohammed. 8

11.4.1.5....... Daniel 11:30-31:  Das babylonische und Medo-Persische Grossreich und deren Religion als Inspirator heutiger Herrscher im Nahen Osten! 9

11.4.1.6....... Die drei Weltreligionen berufen ihr Anrecht auf Jerusalem und den Boden Israels auf Jehovas Segen an Abraham! 11

11.4.1.7....... Daniel 7:6:  Das griechische Imperium Alexanders des Grossen als geflügelter vierköpfiger „Leopard 13

11.4.2......... Daniel Kapitel 7:  Das „furchteinflössende wilde Tier“, das römische Imperium wird zum Anglo-Amerikanischen zweihörnigen „wilden Tier“ der Offenbarung. 13

11.4.1.8....... Daniel 7:7-8:  Das letzte, „furchteinflössende wilde Tier“ und das von ihm herauswachsende „kleine Horn das grösser wurde 13

11.4.1.9....... Daniel 7:9-14:  Das „kleine Horn“ des vierten „wilden Tieres“: Die letzte Weltmacht am Tag von Gottes Gericht über die ganze Erde. 14

11.4.1.10..... Daniel 7:15-27:  Die „wilden Tiere“ in den Visionen Daniels und ihre Verbindung zur Endzeit 17

11.4.3......... Daniel Kapitel 8: Der zweihörnige Widder und der einhörnige Ziegenbock; Die „Übertretung die Verwüstung verursacht. 20

11.4.1.11..... Daniel 8:1-4:  Daniel sieht in einer Vision wie der zweihörnige Widder alle „wilden Tiere“ niederwarf 20

11.4.1.12..... Daniel 2:1-13:  Nützliche Religionsgründer und aufgezwungener Religionswechsel zur Stärkung nationaler Zugehörigkeit 25

11.4.1.13..... Daniel 6:10-11:  Anhänger des Zoroaster zeigen sich als Feinde Daniels. 27

11.4.1.14..... Daniel 8:5-7:  Der einhörnige, haarige Ziegenbock vom Sonnenaufgang her wirft den Widder nieder 28

11.4.1.15..... Daniel 8:8-12:  Das „andere Horn“ innerhalb der „vier Hörner“ des „Ziegenbocks“ Griechenland. 31

11.4.1.16..... Daniel 8:13-22:  Daniel erfährt durch eine Konversation zwischen Engeln „wie lange die Vision vom beständigen Opfer“ und der „Übertretung, die Verwüstung verursacht“ dauert 34

11.4.4......... Ein wachsames Auge auf die Entwicklung der Dinge im Nahen Osten haben. 37

11.4.1.17..... Daniel 11:44-45:  Der „Südkönig“ wird vom „Nordkönig“ ein letztes Mal herausgefordert: Aufmarsch nach Harmagedon! 37

11.4.1.18..... Steht ein Angriff der „wilden Tiere“ des „Nordkönigs“ gegen Jerusalem bevor?. 38

11.4.1.19..... Eine Wiederholung der Ereignisse der ersten Eroberung Judas im Zusammenhang mit „Babylon der Grossen“ erkennen. 39

11.4.1.20..... Daniel 8:23-27:  Die Übertreter bringen ihre Taten zur Vollendung: Der Herrscher der gegen den „Fürsten der Fürsten“ aufsteht 40

 

 

 

11.4             Die vier „wilden Tiere“ in der Vision Daniels in ihrer Beziehung zur Endzeit

 

 

11.4.1       Daniel Kapitel 7: Vision der vier „wilden Tiere“ die aus dem Meer herauskamen

 

11.4.1.1       Daniel 7:1-4:  Als erstes Tier sieht Daniel einen „Löwen“ mit adlergleichen Flügeln 

 

Schon aus dem Titel werden wir auf ein Detail eingestimmt, das uns später in der Offenbarung erneut interessieren muss: Alle vier „wilden Tiere“ kommen da bei Daniel aus dem Menschen-„Meer“ heraus. Sie sind nicht von Gott her dazu bestimmt, sondern der „Same der Schlange“ bestimmt sie und Satan selbst gibt jenen die Macht, weil sie ihm Anbetung darbringen!

 

Wir erinnern uns, wo der Teufel Jesu irreführte: Ein einziger Akt von Unterwerfung unter Satan gilt als Anbetung und führt zur Abtrennung von Gottes Gunst! Darum gilt es sehr vorsichtig zu sein, vor allem heute, in der „Zeit des Endes“, um der Politik („wildem Tier“) und Religion („Bild des wilden Tieres“) keinerlei Art „Anbetung“ zu leisten!

 

Die äusserlichen Charakteristiken aller vier „wilden Tiere“ finden sich erneut im siebenköpfigen „wilden Tier“, das aus dem „Meer“ auftaucht. Es entspricht der UNO, den Vereinten Nationen. Dieselben äusserlichen Charakteristiken finden sich logischerweise im siebenköpfigen „Bild des wilden Tieres“. Dieses “Bild” symbolisiert das WCRL, das World Council of Religious Leaders! Die Nationen, welche durch die „wilden Tiere“ dargestellt werden bilden doch Teil der UNO! Genauso ist es mit den Religionen, die ebenso wie die Nationen sich einen von der anderen durch bestimmte Charakteristiken, durch ihre Kultur unterscheidet.

 

Grundverfassung des Council of Religious Leaders (WCRL)

 

Um die Dinge der Offenbarung und jener kombinierten „wilden Tiere“ und deren gemischten Charakteristiken zu verstehen müssen wir vorab die ersten vier „wilden Tiere“ kennen lernen die Daniel in Visionen sah und im Kapitel 7 seines Buches beschrieb! Achten wir daher aufmerksam auf die Beschreibungen, welche der Engel Gabriel dem Propheten Daniel gab und die durch einen nächtlichen Traum gezeigten „wilden Tiere“. Erst anschliessend auf Daniels Unverständnis der Bedeutung und seine Fragen wurden ihm Erklärungen dargereicht. Offenbar schrieb er selbst als Seher und Hörer „des vollständigen Berichtes“ das auf, was er darin dann erklärend äusserte. Es scheint eine dritte Person aufgrund des Berichts zu schreiben, möglicherweise schreibt Daniel selbst später von sich in dritter Person:

 

Der geflügelte Löwe: Babylon (Daniel 7:1-4)  Im ersten Jahr Belsạzars, des Königs von Babylon, sah Daniel selbst einen Traum und Visionenseines Hauptes auf seinem Bett. Alsbald schrieb er den Traum auf. Den vollständigen Bericht über die Sache teilte er mit. 2 Daniel ergriff das Wort und sprach:

„Ich schaute dann in meinen Visionen bei Nacht, und siehe da, die vier Winde der Himmel wühlten das weite Meer auf. 3 Und vier riesige Tiere kamen aus dem Meer herauf, jedes verschieden von den anderen. 4 Das erste war wie ein Löwe, und es hatte die Flügel eines Adlers. Ich schaute weiter, bis seine Flügel ausgerissen wurden, und es wurde von der Erde aufgehoben, und man ließ es gleich einem Menschen auf zwei Füßen stehen, und es wurde ihm eines Menschen Herz gegeben.

 

Dies war zu Beginn Nebukadnezars Herrschaft, in dessen „erstem Jahr“ der Thronbesteigung! Der inzwischen gealterte Daniel erlebte die dritte und letzte Thronbesteigung im Neubabylonischen Reich kurze Zeit vor dem Ende des siebzigjährigen Exils. Nach Nebukadnezar folgte dessen Sohn Nabonid auf dem Thron. Nun war der Mann der Tochter Nabonids, Belsazar in Babylon auf dem Thron als zweiter Herrscher im Reich neben Nabonid selbst. Schon kündigte sich der Aufstieg des Medo-Persischen Reiches an, das Babylon erobern und Belsazars Tod herbeiführen würde.

 

Jehovas Gericht an Juda - Babylonisches Exil

 

Die vier Engel, welche die vier "Winde" zurückhaltenBedenken wir, dass der hebräische Begriff „ruach ausser „Wind“ auch „Geist“ und „Engel“ bedeuten kann. In Griechisch lautet der Begriff  pneuma“ der ebenso mehrere Bedeutungen hat. Der Leser in Hebräisch und der Übersetzer bestimmen, was er schreibt und dies hängt von dem ab, was er zu übermitteln bereit ist: Wahrheit oder Irreführung, Realität oder Mystizismus!

 

Diese „vier Winde“ hier handeln offenbar mit Intelligenz, wenn sie das Meer der Menschheit aufwühlen und bringen etwas zustande! Da ist offenbar Satan am Werk mit seinen Dämonen, um nacheinander die Weltmächte ins Dasein zu bringen! Der Teufel treibt die Menschen gegeneinander auf, damit sie Schutz bei denen suchen, die er als Herrscher in Amt und Ehre gestellt hat! (Mat 4:8-11)

 

Später werden wir noch von den „vier Geistern“ (gr: pneuma) in der Offenbarung reden, die an den Strom Euphrat gebunden sind und von Johannes erwähnt werden. Vor dem Ende dieses Systems werden diese „vier Winde“ (gr: pneuma) zurückgehalten, bis der Überrest der 144.000 Priesterkönige versiegelt sind. Diese werden danach erst Zerstörung verursachen.

 

Es ist jene Zeit, wo die Herrschenden wegen der Plagen die „Berge“ (Machthaber) bitten: „Fallt über uns“, zu den Regierenden flehen, „schüzt uns“, jene aber wegen des Chaos aber keinen Schutz mehr gewähren können. Diese werden zu jenem Zeitpunkt vor Harmagedon, während des Höhepunktes der „grossen Drangsal“ wie „Sterne“ aus dem (ersten) „Himmel“ der Macht fallen!

 

Was meint die Bibel mit dem Ausdruck "alte Himmel" und "neue Himmel"

 

Wir sind angehalten mit offenem Verstand Unterscheidungsvermögen zu zeigen, um wahres Verständnis der Zusammenhänge zu erlangen! Jenen Geistwesen wurde vom „Engel vom Sonnenaufgang (Michael; der verherrlichte Jesus) … mit Gottes Siegel“ nach einer Zeit der Zurückhaltung der Geistmächte „gewährt“ (nicht befohlen, wie dies im Falle Jesu Heere in Harmagedon sein wird, wenn er an den Menschen, den „Böcken“ und den Gottlosen das Urteil vollstreckt), um ab jenem Zeitpunkt „die Erde [[(Menschheit)]] zu beschädigen“ (Off 7:1-4).

 

Verständlich, dass Daniel beim Anblick jener „wilden Tiere“ erschrak und sich fragte, was all dies bedeuten möge. Aufgrund der lebendigen Darstellung können wir uns das Bild gut vorstellen! Erst die spätere Erklärung des Engels aber brachte Daniel die Erkenntnis, was mit den Traumbildern veranschaulicht werden sollte. Der „Löwe“ stellte die gerade noch herrschende Weltmacht Babylon dar, die nun abgelöst werden würde!

 

11.4.1.2       Daniel 7:5:  Das Medo-Persische Reich als „Bär“ mit drei Rippen dargestellt; ewige Weltmachtambitionen eines Cyrus

 

Unmittelbar darauf folgte das zweite „wilde Tier“ in Form eines Bären, der „viel (Menschen)fleisch verzehren würde. Die Medo-Persische Weltmacht die unter Cyrus dem Perser und Darius dem Meder vereint wurde.

 

Der Bär mit den drei Rippen, der für Medo-Persien steht(Daniel 7:5)  Und siehe da, ein anderes Tier, ein zweites, das gleich einem Bären war. Und auf einer Seite war es aufgerichtet, und da waren drei Rippen in seinem Maul zwischen seinen Zähnen; und dies ist, was sie zu ihm sagten: Steh auf, friß viel Fleisch.‘

 

Erneut erklärt der Engel daraufhin, was die Bedeutung wäre. Wie sich später zeigte waren die Kriege der Medo-Perser mittels immenser Armeen geführt und die Toten auf den Schlachtfeldern unzählbar. Der sinnbildliche „Bär“ frass viel Menschenfleisch! Wir sehen ähnliches heute in den Kriegen unserer Tage.

 

Cyrus II. der Grosse gilt als Enkel des Cyrus I, seinem Grossvater, dem Begründer des Königsgeschlechts des Achämenes, dem Vater des Cyrus I. Der Vater des Cyrus war König Kambyses und seine Mutter Mandane, Tochter des medischen Königs Astyages. Soweit Angaben des griechischen Historikers Herodot und Xenophon. Andere Historiker geben eine etwas andere Blutsverwandtschaft an.

 

Der Cytus-Zylinder im Britischen MuseumAuf dem Cyrus-Zylinder in British-Museum steht in Keilschrift eine Inschrift die stolz verkündet:

 

Ich (bin) Kyros, der König der Gesamtheit, der große König, der mächtige König, König von Babylon, König von Sumer und Akkad, König der vier Weltgegenden, Sohn des Kambyses, des großen Königs, Königs der Stadt Anšan, Enkel des Kyros [I.], . . . Urenkel des Teïspes . . . der ewige Sproß des Königtums“. [1]

 

Es war der Medo-Persische Herrscher Darius II., aus dem Geschlecht des Ahasverus, der später aufgrund von Klagen seiner Feinde und eines religiösen Gesetzes, das jegliche Anbetung eines Gottes verbot, ausser der Anbetung des Königs. Daher den Propheten Daniel in die Löwengrube werfen liess! Dies geschah aufgrund von Falschanklagen der Vorsteher der hundertzwanzig Satrapen, die der König über das gesamte Reich gesetzt hatte, als er Daniel zum Höchsten unter ihnen erwählen wollte.

 

Einige Gelehrte sagen, Kambyses (II.) sei von seinem Vater Cyrus bald nach der Eroberung Babylons zum „König von Babylon“ eingesetzt worden. Aber während Kambyses offenbar jedes Jahr seinen Vater beim Neujahrsfest in Babylon vertrat, residierte er doch die übrige Zeit anscheinend in Sippar. Nachforschungen, die auf dem Studium von Keilschrifttexten beruhen, haben ergeben, daß Kambyses den Titel „König von Babylon“ tatsächlich erst am 1. Nisan des Jahres 530 v. u. Z. annahm, als er zum Mitherrscher von Cyrus gemacht wurde, der sich damals auf den Feldzug begab, bei dem er ums Leben kam. Wenn man versucht, Darius [[I.]] dem Kambyses II., dem Sohn des Cyrus, gleichzusetzen, gerät man in Widerspruch dazu, daß Darius [[II.]] zur Zeit des Falls Babylons [[wo dort Belsazar herrschte]] „etwa zweiundsechzig Jahre alt“ war (Da 5:31). [2]

 

Darius II. war offensichtlich zur Zeit des Falles Babylons und des Todes von Belsazar Mitherrscher des Cyrus, der ihm die Stadt Babylon als Zentrum des Reiches anvertraute und der Daniel, den Hebräer zum Mitherrscher machte. Dadurch wurde die Eifersucht der religiösen Machthaber herausgefordert!

 

Ein beständiger Hass ging dabei von jenen Führern gegen Daniel aus, weil er gemäss dem GESETZ Seines Gottes lebte und jede Form von Korruption und Nachlässigkeit verfolgte. Dies brachte ihm allerdings vielerlei Feinde ein.  Diese Ablehnung der Israeliten seitens der Persischen Priesterschaft lässt sich geschichtlich weiter verfolgen und wirkt bis in unsere Tage! (Irans Mullahs und Ayatollah) Damals entstand in Medo-Persien die monotheistische Religion des Zoroaster, möglicherweise eine schlechte Kopie des Glaubens Daniels und der exilierten Juden. Wir werden später sehen, welchen Einfluss jene Führer in der Verfolgung eingenommen haben.

 

11.4.1.3       Daniel der Prophet und der Einfluss des persischen Glaubensgründers Zarathustra bis heute

 

Der Glaube des Zoroaster oder Zarathustra (630 bis 553 v.u.Z.) breitete sich schnell in Medien und Persien aus. Der Name bedeutet: Besitzer des goldfarbenen Kamels. Er wurde im 6. Jahrhundert vor unserer Zeit bereits auch in Bactria (Balkh) im heutigen Gebiet Afghanistans verkündet und wirkte bis nach Indien hinein. Er war ein altiranischer Zaotar (Priester) und Magier und seine Lehre wurde zu seinen Lebzeiten zur persisch-medischen Religion.

 

Zarathustra, ein monotheistischer Glaubensgründer der zur Zeit Daniels im Exil im benachbarten Persien den Glauben vieler revolutionierteIranische Wissenschaftler legen dagegen das Datum des Wirkens Zarathustras gar auf die Zeit um 1768 v.u.Z. Andere Gelehrtengruppen datieren ihn um 1000 v.u.Z. Eine dritte Gruppe die der sassanidischen Tradition folgt  datiert das Leben Zarathustras auf 630 bis 553 v.u.Z., 258 Jahre vor dem Auftreten Alexander des Grossen. Wir halten uns an diese, weil sie mit bestimmten biblischen Aussagen im Einklang steht! Bei einem Treffen Zarathustras mit Cyrus II. dem Grossen (585-530 u.Z.) soll jener die Lehren nicht angenommen haben, um tolerant anderen Religionen gegenüber zu bleiben. Das schliesst die jüdische mit ein! Das war noch bevor Cyrus der Grosse Israel aus der Gefangenschaft in Babylon befreite und Darius I. in Babylon König wurde!

 

Gemäss den Aussagen im Buch Esra war es Cyrus, der Israel aus der Sklaverei frei liess und sie nach dem Gelobten Land zurückkehren liess! Ob er dies getan hätte als Anhänger Zarathustras muss offen gelassen werden!

 

(Esra 1:1-4)  Und im ersten Jahr des Cyrus, des Königs von Persien, erweckte Jehova den Geist des Cyrus, des Königs von Persien, damit das Wort Jehovas aus dem Mund Jeremias erfüllt würde, so daß er einen Ruf durch sein ganzes Reich ergehen ließ und auch schriftlich, der besagte:

2 „Dies ist, was Cyrus, der König von Persien, gesagt hat: ‚Alle Königreiche der Erde hat Jehova, der Gott der Himmel, mir gegeben, und er selbst hat mich beauftragt, ihm ein Haus zu bauen in Jerusalem, das in Juda ist. 3 Wer immer unter euch von seinem ganzen Volk ist: Es möge sich erweisen, daß sein Gott mit ihm ist. So ziehe er hinauf nach Jerusalem, das in Juda ist, und baue das Haus Jehovas, des Gottes Israels — er ist der [wahre] Gott —, das in Jerusalem war, wieder auf. 4 Was irgendeinen betrifft, der übriggeblieben ist von allen Orten, wo er als Fremdling weilt, so mögen die Männer seines Ortes ihm mit Silber und mit Gold und mit Habe und mit Haustieren sowie mit der freiwilligen Gabe für das Haus des [wahren] Gottes, das in Jerusalem war, beistehen.‘ “

 

Cyrus bezog sich auf den einen Gott, dem „Gott Israels“ offensichtlich auf den der Hebräer, obwohl er ihm nicht diente! So anerkannte er doch dessen Willen der in den Propheten Jahrhunderte im Voraus mit dessen Namensnennung aufgezeichnet war und handelte entsprechend! Wäre er unter dem Einfluss Zoroastrischer Priester gestanden, so hätte er dies wohl nicht getan, weil deren Gott sich als beständiger Gegner der jüdischen Nation und deren Gott bis in unsere Tage erweist!

 

(Jesaja 44:24-28)  Dies ist, was Jehova gesagt hat, dein [[(Israels)]] Rückkäufer und dein Bildner vom Mutterleib an: Ich, Jehova, tue alles, indem ich allein die Himmel ausspanne, die Erde ausbreite. Wer war bei mir? 25 [Ich] vereitle die Zeichen der eitlen Schwätzer, und [ich bin es,] der selbst Wahrsager unsinnig handeln läßt; der Weise zurückweist und der sogar ihre Erkenntnis Torheit werden läßt; 26 der das Wort seines Knechtes wahr macht und der den Rat seiner eigenen Boten ausführt; der von Jerusalem spricht: ‚Sie wird bewohnt werden‘ und von den Städten Judas: ‚Sie werden wieder erbaut werden, und ihre verödeten Stätten werde ich aufrichten‘; 27 der zur Wassertiefe sagt: ‚Verdunste; und all deine Ströme werde ich austrocknen‘; 28 der von Cyrus spricht: ‚Er ist mein Hirt, und alles, woran ich Gefallen habe, wird er ausführen‘; auch indem [ich] von Jerusalem sage: ‚Es wird wieder erbaut werden‘ und vom Tempel: ‚Deine Grundlage wird dir gelegt werden.‘ “

 

Bestimmt war es Daniel, der als gealterter Würdenträger offensichtlich direkten Zugang zum Throne, sowohl des Darius wie des Cyrus hatte, der jene Herrscher aus Gottes Vorhersagen durch den Propheten Jeremia unterrichtete. Möglicherweise waren es doch Juden gewesen, welche die Tore zum Euphrat hin öffneten, so dass die Medo-Persischen Truppen die Stadt kampflos einnehmen konnten! Zuvor war es Kriegstaktik, den Euphrat durch einen Damm aus Steinen zu stauen und in eine Sumpfzone umzuleiten, so dass der Flusslauf auf ein sehr niedriges Wasserniveau „austrocknete“.

 

"Mene, Mene, Tekel und Parsin" schrieb die Geisteshand an die Wand des Saals, wo tausend Gäste an König Belsazars Fest teilhattenEs war ja auch Daniel gewesen, der dem letzten Babylonischen König in jener Nacht seinen Untergang aufgrund der rätselhaften Feuerhand und des Mene-Mene-Tekel erklärt hatte! Die Angaben stimmen alle mit den geschichtlichen Ereignissen überein! Sie scheinen wirklich vertrauenswürdig auch in ihrer Logik!

 

Viele der durch Darius neu eingesetzten hundertzwanzig Satrapen aber waren es, Priester des Gottes Ahura und Mazda, die Daniel hassten! Sie wünschten später den Tod Daniels und suchten „im GESETZ seines Gottes“ nach Gründen ihn zu Fall zu bringen.

 

(Daniel 6:4-5)  Zu jener Zeit suchten die hohen Beamten und die Satrạpen selbst fortwährend, einen Vorwand gegen Daniel hinsichtlich des Königreiches zu finden; aber da war überhaupt kein Vorwand noch gar etwas Korruptes, was sie hätten finden können, da er vertrauenswürdig war und sich an ihm überhaupt keine Nachlässigkeit und gar nichts Korruptes fand. 5 Demzufolge sprachen diese kräftigen Männer: „Wir werden an diesem Daniel überhaupt keinen Vorwand finden, es sei denn, wir müssen [ihn] im Gesetz [[GESETZ]] seines Gottes gegen ihn finden.“

 

Bis heute versucht das zweihörnige „wilde Tier“ Anglo-Amerika und dessen „kräftige (machtvolle) Männer“ Christen zu Fall zu bringen, indem sie in ihrer Jurisprudenz Gesetze verankern, die Gottes Gebote ungültig machen und Menschen dadurch zum Straucheln bringen!

 

Eine Todfeindschaft zwischen Juden und Anhängern des Zoroastrismus geht auf jene Epoche zurück! Beide Seiten behaupteten den einzig wahren Gott zu haben. Dieselbe Aussage die später auch Mohammed aufnahm, dann Joseph Smith und dessen Mormonen und später G.T. Russell, der Gründer der „echten Bibelforscher“, später Jehovas Zeugen umbenannt!

 

Darius I. soll um 522 v.u.Z. die Götterbezeichnungen Ahura und Mazda in Ahura-Mazda vereint haben. Zarathustra nannte die medische Priesterklasse Magawan als seine Anhänger.

 

Zudem erwähnt der Orientalist Thomas Hyde, dass der syrische Gelehrte Abu’l Faradsch in seiner „Dynastiengeschichte“ schreibt, dass Zarathustra in Babylon ein Schüler des Propheten Daniel war. Gemäß biblischer Überlieferung soll ihn [[Daniel, bei der ersten Einnahme Jerusalems]] Nebukadnezar II. zwischen 598 v. Chr. und 585 v. Chr. aus Juda in das Zweistromland exiliert haben. [3]

 

Die unterschiedliche Chronologie (Jahreszahlen) belassen wir hier ausser Betrachtung: Auf einer muss doch das Lehrgebäude ruhen, obwohl möglicherweise alle Irrtum unterliegen und schon öfters geändert haben, je nach Kenntnisstand!

 

Grab von C.T. Russell auf dem Friedhof der Freimaurer Diese Aussage des Orientalisten Thomas Hyde würde vielerlei Dinge erklären, welche eine dauerhafte Rivalität der beiden Glaubensrichtungen Juden und Zoroastrier verständlicher macht. Dies hat sich auf die späteren Freimaurer ausgewirkt, die Zoroasters Lehren aufgriffen. Ebenso zu den Glaubensgründern von Jehovas Zeugen, Pastor Russell und Joseph Smith, jenen der Mormonen, die beide aktiv in der Freimaurerei mitgewirkt haben! Eine Verschmelzung von Lehren Zarathustras mit jüdisch-christlichen Glaubenslehren wird dem offensichtlich, der die Bibel gut kennt und gravierende Abweichungen jener Sekten feststellt und ihnen auf den Grund zu gehen versucht. Wer die Lehren und Handlungsweise der Freimaurer untersucht findet beständig Parallelen zu den Lehren Zoroasters! Ihre Ähnlichkeit zu Lehren der Bibel macht die Verwechslung leicht, vor allem da, wo wirkliches Bibelverständnis fehlt! (Bild: Russells Grabmal auf dem Friedhof der Freimaurer mit seiner Pyramide, einer der Lehrpunkte die 1914 ins Zentrum ägyptischer Mystik rückte.)

Die Lehre Zoroasters dreht sich um das Gut und Böse, wobei am Tag des Jüngsten Gerichts das Gute siegen werde. Der rechte Weg ist der Weg der Wahrhaftigkeit. Zitat aus Wikipedia zu den Lehren Zoroasters:

 

Der Mensch hat im diesseitigen Leben die Wahl zwischen Gut und Böse. Sofern das Gute im Menschen überwiegt, gelangt der Mensch nach seinem Tode über die Činvat-Brücke ins Paradies. Für den rechtschaffenen Menschen ist die Brücke breit wie ein Pfad, für den anderen schmal wie eine Messerschneide. [4]

So erklären Jehovas Zeugen bis heute, nicht unter Gottes GESETZ zu stehen: Welche Art Weisheit ist denn dort zu erwarten? Die Freimaurerei hatte schon seit ihrem Beginn ihre eigenen Gebote!

Weisheit: Was ist die Differenz zwischen Intelligenz und Weisheit?

Nun, kein Glaubensgründer aus Lucifers Gnaden unterscheidet zwischen der Wahrheit und der „offiziellen Wahrheit“ der Mächtigen! Jesus dagegen sagt klar und deutlich: „Dein (Jehovas) Wort ist Wahrheit.“  (Joh 17:17) Der Psalm 119, der Vers 142 besagt: „Dein GESETZ ist Wahrheit“ Gottes Wort und Sein GESETZ bilden die Grundlage von Weisheit, die nur auf Wahrheit gedeihen kann! „Deine Gerechtigkeit ist eine Gerechtigkeit auf unabsehbare Zeit, Und dein Gesetz ist Wahrheit.“ Nur mittels exakten Verständnisses von Gottes Wort erkennen wir die „offizielle Wahrheit“ als Irreführung, geschickte Lüge und Propaganda von Seiten Gottes Gegnern!

Jesu Zitat wird hier umgewandelt um das Gegenteil zu erreichen:

 

(Matthäus 7:13-14)  Geht ein durch das enge Tor; denn breit und geräumig ist der Weg, der in die Vernichtung führt, und viele sind es, die auf ihm hineingehen; 14 doch eng ist das Tor und eingeengt der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden.

 

Wir sehen hier deutlich eine Mischung mit babylonischem Gedankengut, wie der Unsterblichkeit der Seele, das später von Platon und Aristoteles aufbereitet Einfluss auf Alexander den Grossen und den Hellenismus hatte. Wir finden dieselben Lehren erneut bei den abgefallenen Christen Hymenäus, Alexander und Philetus (1.Ti 1:26-18-20). Von dort aus breiteten sie sich im Christentum zu der Nikolaus-Sekte und von da zum Katholischen Glauben hin aus.

 

Ausschnitt des Bildes der Sixtinischen Kapelle: Das EndgerichtMichelangelos Hauptwerk in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan hat als Thema himmlische Auferstehung. Anlehnung an die Lehren Zarathustras und dann des Hymenäus von Ephesus zur Zeit des Paulus!

 

(2. Timotheus 2:16-19)  Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten, 17 und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän. Hymenạ̈us und Philẹtus gehören zu diesen. 18 Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger. 19 Doch die feste Grundlage Gottes bleibt bestehen und hat dieses Siegel: Jehova [[der Herr (Jesus)]] kennt die, die ihm gehören und: Jeder, der den Namen Jehovas [[des Herrn (Jesus)]] nennt, lasse ab von Ungerechtigkeit.

 

Der Prophet Daniel hatte solches, wie ein ewiges Leben im Himmel bestimmt nicht gelehrt, dagegen Hymenäus so wie schon früher Zoroaster behaupteten: „… die Auferstehung sei bereits geschehen“! Paulus widerstand solchen Lehren mit allergrösster Heftigkeit! Trotzdem sind sie bis heute fest im katholischen und protestantischen Glauben verhaftet! Dieselbe Lehre in Variation finden wir bei Muslimen. G.T. Russell und sein Nachfolger Richter Rutherford kombinierten beide Dinge: Irdische Auferstehung der „grossen Volksmenge“ und Rutherford beschränkte die himmlische Auferstehungshoffnung auf seine „Gesalbten-Klasse“. So oder so ist es zoroastrische und damit babylonische Lehre!

 

Der Einfluss Zoroasters ist nicht zu unterschätzen, gerade weil er in vielerlei Beziehung der biblischen Lehre so nahe kommt! Die Weisheit Jehovas aber triumphiert schlussendlich durch unverfälschte Wahrheit in den Details!

 

Zoroaster: Bilder seines Lebenslaufes in einer Anbetungsstädte seines Gottes Mahura-Mazdas   Plinius der Ältere behauptete, Zarathustra sei der erste Mensch gewesen, der bei seiner Geburt gelacht habe – was sowohl als Ausweis für Klarsichtigkeit als auch für diabolischen Charakter gedeutet werden kann. So wurde Zarathustra lange Zeit in Europa als Prototyp des Weisheitslehrers gesehen. Das Mittelalter sah ihn als Nachfahren Noachs. Die Renaissance huldigte ihm als Hüter vorchristlicher Weisheit, die Gegenreformation verdammte ihn als Magier, und die Aufklärung entdeckte in ihm den Weisen aus dem Morgenland. In der gelehrten Welt des 18. Jahrhunderts wurde es zu einer der großen Streitfragen, ob Zarathustra Monotheist (Thomas Hyde) oder radikaler Dualist (Pierre Bayle, Gottfried Wilhelm Leibniz) gewesen sei. Jean-Philippe Rameau schrieb 1749 den ‚Zoroastre‘. Gotthold Ephraim Lessing widmete dem Zoroastrismus die häufig übersehene Figur des Al-Hafi in seinem Drama Nathan der Weise, die er zudem in den Mittelpunkt einer Nachschrift stellen wollte, die unter dem Titel Derwisch erscheinen sollte. Auch Mozarts „Sarastro“ in der Zauberflöte von 1791 könnte auf Zarathustra zurückzuführen sein.

 

   Im Allgemeinen wird der Name Zarathustra in der westlichen Welt mit Friedrich Nietzsches philosophisch-dichterischem Werk „Also sprach Zarathustra“ von 1883–1885 verbunden; da der historische Zarathustra für Nietzsche der erste war, der Gut und Böse unterschied, gab er der Gestalt, die für ihn die Überwindung aller Moral symbolisierte und damit jenseits des Endes der vom historischen Zarathustra begonnenen Geschichtsepoche stand, denselben Namen. Auch in Karl Mays Orient-Erzählungen wird Zarathustra erwähnt.

 

   Weiterhin erlangte Zarathustra einen gewissen Bekanntheitsgrad durch die 1895 entstandene symphonische Dichtung von Richard Strauss, welche – wie auch Nietzsches Werk – den Titel „Also sprach Zarathustra“ trägt und die ebenfalls kaum Bezug zum historischen Zarathustra hat. Zarathustra ist des Weiteren die Arbeit „Zoroastre“ des französischen Komponisten Jean-Philippe Rameau gewidmet. [5]

 

The Round TableTeile der Lehre des Zoroaster sind bis heute deutlich in der Freimaurerei zu identifizieren und bilden Grundlage für den Weltbeherrschungsanspruch der Illuminaten! Zarathustra galt als „Weiser“ (dieses Systems) und Friedrich Nietzsche widmete ihm das philosophische Buch „Also sprach Zarathustra“, das viel Konfusion anrichtete, da Nietzsche offensichtlich den „Samen der Schlange“ repräsentiert und mit grossem Geschick einen Ersatz zur biblischen Lehre darreicht.

 

Goethe, Mozart und Wagner waren Freimaurer unter vielen anderen berühmten Männern. Grossartige Werke in Literatur, Musik, Kunst, Architektur und Religion können durchaus vom Teufel und Dämonen inspiriert sein! Jene sind uns in jeder Beziehung überlegen! Trotzdem sind wir gewarnt uns nicht mit solchen Kräften einzulassen! Jene dagegen suchen für sich breite Publizität und Anhängerschaft, Menschen die ihre „Göttlichkeit“ in ihrer Fertigkeit bewundern! Wer schon kann der gewaltigen Kraft jener künstlerischen Ausdrucksweise widerstehen? Nur jene, die deren wahren Ursprung erkennen! 

 

(3. Mose 17:7)  Somit sollten sie ihre Schlachtopfer nicht länger den bockgestaltigen [[(„wilden Tieren“ gleichenden)]] Dämọnen opfern, mit denen sie unsittlichen Verkehr haben. Dies wird euch als eine Satzung auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] durch eure Generationen hindurch dienen.“ ‘

 

Dämonen können wirklich ausserordentliche Dinge und Menschen grosse Vorteile und Erkenntnisse geben, die weit über das Normale hinausreichen. Wahre Christen weichen von solcher Art Verbindung und denen, die sie pflegen!

 

11.4.1.4       Die Lehren Zoroasters beeinflussen die katholischen Kirchenväter und später Mohammed

 

Darius II. der Grosse weitete das Medo-Persische Reich auf einen Grossteil Afghanistans aus. Später erobert Alexander der Grosse dieselben Gebiete und wird von der Religion Zoroasters ebenso beeinflusst. Sie fliesst in die hellenistische Lehre mit ein. Die Anhänger Zoroasters in Indien nennen sich bis heute Parsen („Perser“).

 

Zerstörte Budha-Statuen in Bamyan (Afghanistan)Mohammed schaffte später einen Synkretismus der Lehren unterschiedlicher Religionen. Das taten schon vor ihm Zarathustra (Lehre der Juden mit Lehre seiner bisherigen Religion) und dann auch die Päpste! Ab dem sechsten Jahrhundert u.Z. wird durch die muslimischen gross-Sekten der direkte Zoroastrismus und Buddhistischer Einfluss in jener Zone Medo-Persiens, Afghanistans und Pakistans verdrängt. Die Kunstwerke des Zoroastrismus und Buddhismus werden zerstört. In der islamischen Ära während der Zeit von 962-1140 wird Afghanistan gar zu einen Zentrum islamistischer Macht und Kultur. Heute sind es die Taliban, die Koranschüler die dieselbe Arbeit verrichten. So zerstörten sie 2001 die Buddha Statuen von Bamyan (Afghanistan). Christliche Kirchen sind Angriffsziel der fanatisierten Koranschüler überall auf der Welt!

 

Die ISIS zerstörte die Statuen von Göttern und Götzen im Museum von Mossul, die als "Erbe der Menschheit" galten 2014 und 2015 wurden ganze Kulturstädte und „Erbe der Menschheit“ durch ISIS (ISIS = Islamischer Staat Irak und Syrien nun nur noch IS genannt) zerstört. Das Museum in Mossul (Irak) wurde mit bestialischer Gewalt zerstört: „Wilde Tiere“ im Auftrag ihres Gottes. Mohamed hat seine Lehren den Juden und Zoroastren entlehnt! Dies sei stolzer Beweis ihrer Gottesfürchtigkeit Allah, ihrem Herrn gegenüber bedeuten, dem „Gott dieses Systems“ in Wirklichkeit Dienst darzubringen. Das Gebot Mose aber, den „Propheten gleich mir“, Jesus, den Messias als „Haupt“ zu akzeptieren lehnten jene ab!

 

Der Befehl zur Zerstörung Bilder fremder Götter stammt abert bei genauem Betrachten doch von dem Gott der Juden: Keinerlei fremde Götter und deren Bildnisse durften im Gebiet der jüdischen Nation Israel geduldet werden! Dies galt aber nicht im Exil! In Babylon wurden durch die Juden keine Bildnisse die nicht in ihrem persönlichen Besitz waren zerstört! Jesus gab das vollkommene Beispiel der Einhaltung aller göttlichen Gebote. Ihm sollen wir hörig sein, nicht den religiösen Göttern und ihren irdischen Halbgöttern!

 

Kaiser Konstantin wurde von der Katholischen Kirche zum Heiligen erklärt und wurde damit wie zuvor vergöttlichtDer Vatikan hat den Bilderkult von den Religionen der von ihm beherrschten Länder indirekt integriert. So wurde der vom Volk als Gott verehrte Kaiser Konstantin nach dessen Tod zum „Heiligen“ erklärt, von dem wiederum Statuen geduldet wurden und so weiterhin Anbetung erhielten. Nicht zu sprechen vom Marienkult, vollkommenes Abbild des Aschtoret-Kultes! Zur Zeit des Propheten Samuel musste Israel sich von aller Anbetung fremder Götter und ihrer Bildnisse erneut trennen! Vorbild kommender Dinge unter Jesu Vorherrschaft als „König der Könige“ der ganzen Erde!

 

(1. Samuel 7:3, 4)  Und Samuel sprach dann zum ganzen Haus Israel: Wenn ihr mit eurem ganzen Herzen zu Jehova umkehrt, so schafft die fremdländischen Götter aus eurer Mitte hinweg und auch die Aschtọret-Bildnisse, und richtet euer Herz unerschütterlich auf Jehova, und dient ihm allein, und er wird euch aus der Hand der Philịster befreien.“ 4 Darauf taten die Söhne Israels die Baale und die Aschtọret-Bildnisse hinweg und begannen Jehova allein zu dienen.

 

Was die Juden danach erneut wieder nicht getan haben, zurückfielen in den Götzendienst, dies wurde später Erbe der Namen-Christenheit, die mit dem Abfall nach dem Tode des letzten lebenden Apostels Johannes um das Jahr 100 u.Z. kam.  Wiederum wurde falsches Zeugnis gegebe: Die Lehrer des Volkes hörten nicht und handelten nicht nach Gottes unveränderbaren Willen!

 

Allerdings sollten wir erneut zur Kenntnis nehmen, dass dieselbe Regel des GESETZES, die in den ersten drei der Zehn Gebote festgehalten sind, keine anderen Götter gegen Jehova zu haben und keinerlei Bildnisse zu dulden, auch im kommenden System erdenweite Gültigkeit haben werden! Jehova ist der wahre und einzige Gott, der Gesetzgeber und der Richter der ganzen Erde! „Jehova gehört die Erde und das, was sie erfüllt, Das ertragfähige Land und die, die darauf wohnen.“ (Ps 24:1) Als Haupterbe der Erde handelt auch Jesus so, wie es der Vater angeordnet hat!

 

Das GESETZ des Christus: Was schliesst es mit ein

 

Auch Mohammed übernahm den Teil der Himmelslehre von Zoroaster, des „einen Gottes“ respektive von der veränderten Katholischen Kirchenlehre! Innerhalb des WORLD COUNCIOL OF RELIGIOUS LEADERS gibt es daher unter jenen in dieser Beziehung Übereinstimmung! Selbst ein Teil der Juden glaubt an himmlische Auferstehung und das Gericht unmittelbar nach dem Tode. Paulus verwarf solches mit aller Härte!

 

Der Engel Moroni soll Joseph Smith unterwiesen habenDaniels Glaube aber verkündet etwas anderes! Zoroaster war kein wahrer Jünger des Daniel, sehr wohl aber kopierte er einiges aus den Lehren der Tora, ebenso wie Mohammed über tausend Jahre später! Dasselbe Muster finden wir bei Joseph Smith und dessen Mormonen wie auch bei Mohamed, der vom „Engel Gabriel“ unterrichtet worden sei: Beide legten ein neues Werk auf, vorab den Koran und dann das Buch Mormon. Es soll der „Engel Moroni“ gewesen sein der Joseph Smith instruierte! Welche Übereinstimmung im Verdrehen biblischer Lehre, um jene Glaubensgründer auf den Status des Christus zu erhöhen, der doch vom wahren Engel Gabriel durch Ankündigung an Maria als von Gott gezeugt verkündet wurde!

 

(Lukas 1:26-38)  In ihrem sechsten Monat wurde der Engel Gạbriel von Gott in eine Stadt Galilạ̈as mit Namen Nạzareth gesandt, 27 zu einer Jungfrau, die einem Mann namens Joseph aus dem Hause Davids zur Ehe versprochen war; und der Name der Jungfrau war Maria. 28 Und als er bei ihr eintrat, sprach er: „Guten Tag, du Hochbegünstigte, Jehova ist mit dir.“ 29 Sie aber wurde bei dem Wort tief beunruhigt und begann zu überlegen, was das für ein Gruß sei. 30 Da sagte der Engel zu ihr: „Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gunst bei Gott gefunden; 31 und siehe, du wirst in deinem Schoß empfangen und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben. 32 Dieser wird groß sein und wird Sohn des Höchsten genannt werden; und Jehova Gott wird ihm den Thron Davids, seines Vaters, geben, 33 und er wird für immer als König über das Haus Jakob regieren, und sein Königreich wird kein Ende haben.“ 34 Maria aber sprach zu dem Engel: „Wie soll dies sein, da ich keinen ehelichen Verkehr mit einem Mann habe?“ 35 Der Engel antwortete ihr und sprach: „Heiliger Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Darum wird auch das Geborene heilig, Gottes Sohn, genannt werden. 36 Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, auch sie hat in ihrem hohen Alter einen Sohn empfangen, und dies ist für sie, die sogenannt Unfruchtbare, der sechste Monat; 37 denn bei Gott wird keine Erklärung etwas Unmögliches sein.“ 38 Da sagte Maria: „Siehe! Jehovas Sklavin! Mir geschehe nach deiner Erklärung.“ Darauf schied der Engel von ihr.

 

Solches Erscheinen zu kopieren, denselben Namen des von Gott gesandten Engels zu verwenden ist keinerlei Kunst, schon gar nicht für den „Engel des Lichts“, Satan! „Hochbegünstigt“ zu sein von Gott behaupteten auch jene Glaubensgründer Mohamed, Joseph Smith der Mormonen, später Hellen Gold-White-Harmon (Adventisten) und darauf C.T. Russel (Jehovas Zeugen)! Sie alle setzten sich aus eigenen Gnaden auf den „Thron Davids“, gründeten ihre eigenen „Königreiche“ aber keiner blieb für immer auf seinem Thron! Jesus warnte vor solchen „falschen Christussen“!

 

Bei Jehovas Zeugen wird die leitende Körperschaft "angebetet", ihr eine Stellung zuerkannt die ihr nicht gebührtAuch Paulus warnte die Korinther und uns: „Denn solche Menschen sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen. Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt immer wieder die Gestalt eines Engels des Lichts an. Es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener immer wieder die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen. Ihr Ende aber wird gemäß ihren Werken sein.“ (2.Kor 11:13-15)

 

Wir wollen uns stets allein auf die Heilige Schrift berufen und durch diese fremdartige Lehren und jene „andersgearteten guten Botschaften“ als das offenbaren, was sie sind: Verfälschungen, Satanswerk! Alle stehen unter Gottes Fluch, Paulus lässt darüber keinen Zweifel offen!

 

(Galater 1:6-9)  Ich wundere mich, daß ihr euch so schnell abbringen laßt von dem, der euch durch Christi unverdiente Güte berufen hat, zu einer andersartigen guten Botschaft. 7 Doch gibt es keine andere; nur sind da gewisse Leute, die euch Unruhe bereiten und die gute Botschaft über den Christus verdrehen wollen. 8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.

 

Vor verfälschten "gute Botschaften" von Göttern und Götzen gilt es sich zu hüten!Wenn wir die Worte des Paulus ernst nehmen und ein klares Verständnis der unverfälschten gute Botschaft erlangt haben, so werden wir davon nicht lassen können, geschehe, was immer geschehe! Die Wahrheit und Logik Gottes sind wie eineiige Zwillinge! Sie widersprechen sich nicht, sind gleich und stets in Harmonie mit Gottes Gerechtigkeit die sich durch Sein GESETZ offenbart!

 

Eine neuere monotheistische Religion, die des Propheten Mohammed dagegen im siebten Jahrhundert u.Z. brachte Lehren, welche jene Völker gerne aufnahmen. So liess  „der Prophet“ die Mehrfachehe zu, welche der Christus unterbunden hatte und sich in den sechs Jahrhunderten vor Mohameds Auftreten bereits weithin etabliert hatte. Die heutigen nationalen Gesetze richten sich mit dem Scheidungsrecht, Wiederverheiratung unbiblisch Geschiedener, dem Recht auf gleichgeschlechtliche Heirat, Homosexualität, Lesbianismus und vielem Weiteren gegen den Christus, machen sich selbst zu Gottlosen und sind in Wirklichkeit aus Jehova Gottes Perspektive Gesetzlose! 

 

Der Monotheismus des Zoroaster wurde so mit den Grundelementen des jüdischen Glaubens verbunden. Spätere Glaubensgründer auch der Katholischen Kirche und deren Töchtern übernahmen von Zoroaster die Himmelslehre und schmückte sie weiter aus. Eine Synthese verschiedenster Glaubensbekenntnisse finden wir zuvor schon in der Glaubenslehre Mohammeds, der sich bereits auf den Gott Abrahams berief! Dies ist ein altes, bewährtes Konzept Satans den Menschen das zu bieten, was Gott in Seinem Wort, den Heiligen Schriften deutlich verbietet!

 

11.4.1.5       Daniel 11:30-31:  Das babylonische und Medo-Persische Grossreich und deren Religion als Inspirator heutiger Herrscher im Nahen Osten!

 

Die geschichtlichen Hintergründe offenbaren, dass dieselbe Feindschaft, welche die zoroastrischen Satrapen gegen Daniel und gegen die Juden hatte, solche bis heute bei genauerem Hinsehen in Religionskonflikten zu beobachten sind. Ihr Widerstand richtete sich nach dem Ende des Exils und der Rückkehr der Juden nach dem Gelobten Land, vorab gegen den Wiederaufbau des Tempels in Jerusalem und der Stadtmauern bis hin zur Zeit Nehemias. Ein erster Versuch alle Juden ausserhalb der Grenzen Judas zu eliminieren fand zur Zeit des Medo-Persischen Königs Ahasverus und seiner jüdischen Frau, der Königin Esther statt. Beim Aufdecken des Komplotts führte dies zum Gegenteil. Der Anstifter Haman wurde durch König Ahasverus gehenkt. Den Juden wurde per Dekret das Recht zugestanden sich zu wehren und alle Anhänger Hamans, die den Juden Tod bereiten wollten, sie wurden an einem Tag umgebracht. Das jüdische Purimfest am 14. und 15. Adar (Februar/März) erinnert bis heute an jene wunderbare Befreiung durch Jehova.

 

Zeitband: Rückkehr aus dem Exil Babylons

 

Offenbar kommt diese Erbfeindschaft vor dem Ende des Systems in einem erneuten Versuch erdenweite Herrschaft über alle Menschen zu erreichen zum Höhepunkt, so dass die vereinten Kräfte der Muslime vorab die jüdische Nation zu eliminieren suchen, dann aber sich zur Vernichtung der Christenheit aufmacht!

 

Hitlers Endlösung mit den JudenDie Anstrengungen des Dritten Reiches zur Eliminierung aller Juden in den eroberten Gebieten waren bestimmt vom Teufel selbst inszeniert: Dessen tanzende Puppe war Hitler und sein Drittes Reich mit seinen Verbündeten: Um jede Spur jüdischer Kultur aus Europa wegzuwischen. Das lieferte den Sprengstoff, dass die UNO der Gründung des unabhängigen Staates Israel 1948 zustimmte! Dies geschah im Gebiet des heutiger Palästinas, was zur Vertreibung eines Grossteils jener Bevölkerung führte und nun bis zum Ende des Systems für Chaos im Nahen Osten sorgt!

 

Einige Quellen behaupten gar, dass Hitler die Aussiedlung zu Beginn nach Palästina plante, ehe er die Endlösung propagierte. Dort aber herrschte das britische Weltreich seit Ende des 1.Weltkrieges. Damit wäre Hitler indirekter und ungewollter Unterstützer des Zionismus geworden und dessen Bestrebung eines eigenständigen Staates 1948 durch UNO-Beschluss seiner Gegner Realität wurde.

 

Der Sechstagekrieg 1967 war offenbar nur ein weiterer Vorläufer, den jüdischen Glauben und deren Tradition durch Muslimnationen auszumerzen, diesmal gerichtet gegen die Holocaust-Überlebenden und Zuwanderer aus dem erdenweiten Exil. Ägypten, Jordanien und Syrien griffen Israel gemeinsam an. Während dem Verlauf des Krieges eroberte Israel das Gebiet der Palästinenser in Jordanien, im Gazastreifen, die syrischen Golanhöhen, den ganzen Sinai und vor allem den Ostteil Jerusalems! Da diese Stadt für Muslime eine der drei Heiligtümer im Zusammenhang mit dem Propheten Mohammed bedeutet, ist eine Rückeroberung in den Ideen der muslimischen Staatengemeinschaft nur eine Frage der Zeit! Die tiefgreifende Feindschaft zwischen Muslimen und Israeliten muss somit von ihrem Beginn her verstanden werden, um künftiges Geschehen vorherzusehen!

 

Aufteilung der Verbreitung Islamischer GlaubensrichtungenStaaten mit einem islamischen Bevölkerungsanteil von mehr als 10 %

Grün: sunnitische Gebiete, Rot: schiitische Gebiete, Blau: Ibaditen (Oman)

 

Der „ewige Spross des Königtums“, wie Cyrus sich auf dem Tonzylinder ausdrückt, der endete allerdings im Jahre 331 v.u.Z. und das Medo-Persische Reiche wurde in der Schlacht von Gaugamela durch Alexander den Grossen und dessen mazedonisches Heer erobert! Es war die dritte grosse Schlacht die er gewann. Alexander war über einige Jahre vom Philosophen Aristoteles erzogen worden. Die Philosophie Platons gelangte so in alle Winkel des griechischen Imperiums und begann das Denken und Handeln der Menschen zu beeinflussen! 

 

Irans Präsident Abadinedschad vor der UNO verkündet mit Stolz Atommacht zu seinDer Ausdruck „ewiger Spross“ für Cyrus aber zeigt, dass die Imperien stets für sich nie endenden Erfolg wünschten! Das heutige Iran, Teil des ehemaligen Medo-Persischen Reiches unter dem Präsidenten Ahmadinedschad hat grosse Ambitionen und dies selbst bis vor der UNO verkündet erneut Israel, „den kleinen Satan“ zu unterjochen und Grossmacht im Nahen Osten zu werden, ja gar den Erzfeind Anglo-Amerika, den „grossen Satan“ zu besiegen! Diese Ambitionen sollten uns im Hinblick auf die Schlacht von Harmagedon nicht verwundern. Auch die Anstrengungen Irans Mittel- und Langstreckenraketen mit Massenvernichtungssprengköpfen herzustellen können durchaus im Zusammenhang mit dem von Daniel angekündigten Aufstellen „des abscheulichen Ding, das Verwüstung verursacht“ betrachtet werden!

 

 (Daniel 11:30-31)  Und er [[(der „König des Nordens“)]] wird tatsächlich zurückkehren und Strafankündigungen gegen den heiligen Bund schleudern und wirksam handeln; und er wird zurückgehen müssen und wird denen Beachtung schenken, die den heiligen Bund verlassen [[(sowohl Juden wie Namenchristen)]]. 31 Und da werden [Streit]arme sein [[(die Dschihadisten als verlängerter Arm des „Nordkönigs“)]], die aufstehen werden, von ihm [[(2014, 15 Präsident Putin, der Iran unterstützt)]] ausgehend; und sie werden tatsächlich das Heiligtum, die Festung, entweihen und das beständige [Opfer] entfernen.

Und sie werden gewiß das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, aufstellen.

 

Sowohl Juden wie Christen, die in einer Allianz sind, sie haben „den heiligen Bund“ verlassen, missachten Jehovas Gebote! Das Aufstellen des „abscheulichen Ding, das Verwüstung verursacht“ scheint sich mehr und mehr als erfüllt zu erweisen. Es bleibt bis es geschieht eine offene Frage, um was es sich exakt handelt. Die grösste Zerstörungskraft hat bis heute eindeutig die Atombombe, wie die Vernichtung der Städte Hiroshima und Nagasaki zum Ende des 2.Weltkrieges deutlich zeigten! Der Iran hat ein grossangelegtes Nuklearprogramm und möchte bestimmt Atommacht werden, soweit sie es nicht bereits schon seit längerer Zeit im Geheimen ist! Damit stellt sie sich auf die Seite Pakistans. Israel ist seit längerer Zeit die Atommacht des Nahen Ostens!

 

Aufgrund der Verknüpfung der Angaben des Propheten Daniel mit der Endzeitvorhersage Jesu lässt sich ein klareres Bild erzeugen. Daniel erwähnte es erneut im Zusammenhang mit der Frist von 1290 Tagen, wo es den Beginn markiert, das „Aufstellen“, noch nicht die „Verwüstung“. Es scheint somit eine sehr ernste Drohgebärde gegen die „heilige Stätte“ zu sein! Offenbar ist Jerusalem damit gemeint! Jesus selbst bestätigt für die Zeit seiner ersten Wiederkehr: [B1]

 

 (Matthäus 24:15-16)  Wenn ihr daher das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, von dem Daniel, der Prophet, geredet hat, an heiliger Stätte stehen seht (der Leser wende Unterscheidungsvermögen an), 16 dann sollen die, die in Judạ̈a sind, in die Berge zu fliehen beginnen.

 

Der Felsendom in Jerusalem auf dem Tempelberg ist eine der drei heiligsten Orte der Muslime: Von dort soll Mohamed in den Himmel aufgenommen worden sein.Jesus identifiziert Jerusalem und Judäa somit als Angriffsziel! Beachten wir aktuelles Geschehen in diesem Zusammenhang und verbinden es mit prophetischen Vorhersagen, damit wir ein klareres Bild der Bedrohung haben und den „Feind“, der „Nordkönig“ die „Streitarme“ etwas besser sehen! Bisher war es religiöser Terrorismus von Bin Laden und seiner Al-Kaida angeführt, der den Westen im Atem hielt. Nun hat ihr die ISIS zum Teil den Rang abgelaufen mit der Gründung ihres Kalifats 2014 Nun aber könnte sich dies durchaus zu einem Grosskonflikt entwickeln, der die ganze Welt in einen neuen und grössten Krieg aller Kriege verknüpft.

 

Aber auch die Nationen des Westens brauchen ein Ablenkungsmanöver, um den Blick weg von der nicht endenden Staatsfinanz- und Wirtschaftskrise zu wenden! In solchen Situationen bieten Kriege einen Ausweg! Meldungen in den Medien, dass eine gewaltsame Zerstörung des Atomaufrüstungsprogrammes in Iran notwendig wären, solche halten die Welt seit einiger Zeit immer wieder in Atem. Wenn es geschieht, dann sollte dies niemanden verwundern.

 

Das Atomprogramm des IranUSA fürchten Israelischen Angriff auf Iran [6]

 

   Aus Angst vor einem israelischen Angriff im Iran drängen die USA den UN-Sicherheitsrat, dem Iran und seinem Nuklearprogramm härtere Sanktionen aufzuerlegen. Einem Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde zufolge, der im November veröffentlicht werden soll, gäbe es Fortschritte im iranischen Nuklearprogramm. Währenddessen hat ein Staatsbeamter Verteidigungsminister Ehud Barak kritisiert, der einen Angriff Israels auf den Iran unterstützen würde. „Barak hat kürzlich einige Reporter darüber informiert, dass ein Angriff auf den Iran die richtige Entscheidung sei“, so der Beamte zu Ynet. Laut der Quelle, sei Barak nicht direkt an einem Angriff interessiert, will aber seine Rolle in der Regierung stärken und den Ministerpräsidenten und seine Berater manipulieren. Solche Angelegenheiten sind normalerweise Top-Secret und es ist unverantwortlich von dem Verteidigungsminister, die Öffentlichkeit in solche militärischen Angelegenheiten miteinzubeziehen. Ynet berichtete weiter, dass israelische Kampfjets diese Woche Übungsflüge in Sardinien, Italien durchgeführt haben. Es wird spekuliert, dass dies schon die Vorbereitung auf einen Angriff im Iran sei.

 

Operation "Opera" Israels zur Zerstörung der Atomanlag in Osirakim, Irak, wo angeblich waffentaugliches Material hergestellt worden seiWas ein Angriff Israels auslösen könnte, so wie sie ihn am 7. Juni 1981 gegen die Atomreaktor und geheimen Aufbereitungsanlagen in Saddam Husseins Irak ausführten, dies bleibt offen. Die Anlage in Osirakim in der Nähe von Bagdad wurde damals von Israel als „schwerste Bedrohung“ angesehen.

 

Heute sind es jene Atomanlagen im Iran, wo nuklearer Sprengstoff produziert wird, die Israel und die ganze Region in noch grösserem Ausmass bedrohen!  Was aber ein Angriff auf den „Nordkönig“ für Gegenreaktionen auslösen wird können wir uns nur vorstellen! Das Zusammenrufen nach Harmagedon hin hat doch eine Grundursache! Satan selbst führt die von ihm kontrollierten Nationen der Erde hin zur letzten Auseinandersetzung! Gottes Anspruch auf jene Erde muss mit aller Gewalt vor ihrer Erfüllung verhindert werden, ist sein klares Ziel!

 

Die siebenköpfige Schlange, der Drache (Satan) ruft die Nationen auf das Schlachtfeld Harmagedons (Offenbarung 16:13-16)  Und ich sah drei unreine inspirierte Äußerungen, [die aussahen] wie Frösche, aus dem Maul des Drachen und aus dem Maul des wilden Tieres und aus dem Mund des falschen Propheten ausgehen. 14 Sie sind tatsächlich von Dämọnen inspirierte Äußerungen und vollbringen Zeichen, und sie ziehen aus zu den Königen der ganzen bewohnten Erde, um sie zu versammeln zum Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen.

15 Siehe! Ich komme wie ein Dieb. Glücklich ist, wer wach bleibt und seine äußeren Kleider bewahrt, damit er nicht nackt einhergehe und man seine Schande sehe.“

16 Und sie versammelten sie an den Ort, der auf hebräisch Har-Magẹdon genannt wird.

 

Charter der "World Council of Religious Leaders"Es lohnt somit im Hinblick auf kommende Dinge unseren Blick weiter auf jene Geschehen gerichtet zu halten! Der „Nordkönig“ in seiner veränderten Existenz ist bestimmt im Zusammenhang mit muslimischen Anstrengungen zu sehen, die eine Weltherrschaft unter der Rechtsordnung der Scharia zu errichten suchen! Sie möchten gegenüber den grossen politischen Blöcken ein geeintes Sultanat wiederherstellen, das von Marokko bis nach Indonesien reicht!

 

Nächster Schritt sei Eroberung Europas für den „rechten Glauben“ den doch aller Religionsführer ihren Untertanen gegenüber verteidigen allein zu besitzen. Sie schwären auf den Untergang des „grossen Teufels“, Anglo-Amerika, den „König des Südens“!

 

Diese Bestrebungen wiederum stehen im Zusammenhang mit dem religiösen „Bild des wilden Tieres“, dem WCRL und damit „Babylon der Grossen“. Dort machen die Muslime rund einen Drittel aus. Inzwischen kontrollieren die Muslimbruderschaft, die stärkste religiös-politische Gruppe bereits Ägypten und Tunesien und in vielen arabischen Ländern bilden sie eine zunehmend stärkere Fraktion! Was fehlt ist eine vereinigende Führungspersönlichkeit nach dem Stile Bin Ladens! Wenn es deren Führern gelingt den Graben zwischen den 85 % Sunniten und 15 % Schiiten zu überwinden und ihre Kräfte im Hass gegen den westlich-christlich-jüdischen Block zu vereinen, dann steht eine Herausforderung zur letzten Schlacht unausweichlich bevor!

 

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11.4.1.6       Die drei Weltreligionen berufen ihr Anrecht auf Jerusalem und den Boden Israels auf Jehovas Segen an Abraham!

 

Bild TIME: Bin Ladens TodEin geeintes Sultanat von Marokko bis Indonesien ist somit das erklärte Ziel, das Muslime der ganzen Welt vereint! Das Kalifat, ausgerufen 2014 soll dies von Syrien und dem Irak ausgehend ermöglichen. Die Anstrengungen der Al-Kaida unter Bin Ladens Führung hatte dies öfters erklärt. Die grossen Terrorattentate der vergangenen Jahre sind von diesem Hintergrund aus zu betrachten: Es geht um das Recht, wer die Weltherrschaft anführen soll und der muslimische Block in der UNO ist einer der Einflussreichsten, der oft nur an dem Vetorecht der USA und Englands scheitert! Dies erhöht deren Wut gegenüber dem Westen jedes Mal! Bedenken wir in diesem Zusammenhang auch den Ursprung der drei Weltreligionen die sich auf Abraham berufen. Die Muslime sehen sich als Nachkommen von Abrahams Erstgeborenen Sohn Ismael und dessen ägyptischer Mutter Hagar als rechtmässige Erben von Gottes erstem Segen an Abraham:

 

(1. Mose 12:1-3)  Und Jehova sprach dann zu Ạbram: Zieh hinweg aus deinem Land und von deinen Verwandten und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde; 2 und ich werde aus dir eine große Nation machen, und ich werde dich segnen, und ich will deinen Namen groß machen; und erweise dich als ein Segen. 3 Und ich will die segnen, die dich segnen; und den, der Übles auf dich herabruft, werde ich verfluchen, und alle Familien des Erdbodens werden sich bestimmt durch dich segnen.“

 

Später erneuerte Jehova den Segen gegenüber Abraham, als Lot sich von ihm getrennt hatte. Er sprach von einer grossen Zahl Nachkommen der wie der Sand am Meer sein würde.

 

(1. Mose 13:14-18)  Und Jehova sprach zu Ạbram, nachdem sich Lot von ihm getrennt hatte: Erhebe bitte deine Augen, und schaue von dem Ort, wo du bist, nordwärts und südwärts und ostwärts und westwärts, 15 denn das ganze Land, das du siehst, dir und deinem Samen werde ich es bis auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] geben. 16 Und ich will deinen Samen gleich den Staubkörnchen der Erde machen, so daß, falls ein Mensch die Staubkörnchen der Erde zu zählen vermöchte, auch dein Same gezählt werden könnte. 17 Steh auf, durchwandere das Land nach seiner Länge und nach seiner Breite, denn dir werde ich es geben.“ 18 So lebte Ạbram weiterhin in Zelten. Später kam er und wohnte unter den großen Bäumen von Mạmre, die in Hẹbron sind; und dort machte er sich daran, Jehova einen Altar zu bauen.

 

Der neue Traum, dass der Glaube Mekkas Jerusalem zurückerobern wirdDas heutige Geschehen im Nahen Osten, die Auseinandersetzungen zwischen Juden und Palästinensern um das gesamte Gebiet Palästinas und das Recht auf die heilige Stadt Jerusalem und den Tempelberg, dies alles steht in direktem Zusammenhang mit Abraham und dessen beiden Söhnen, Ismael dem Erstgeborenen und Isaak, dem „Sohn der Verheissung“! Der Glaube der Muslime, dass Mohammed von Jerusalem aus angeblich in den Himmel auffuhr macht jene Stadt zum Kernstück religiöser Dogmatik! Dabei scheint es sich um eine Kopie der Aussagen der Apostel zu Jesu Himmelfahrt zu handeln!

 

(Apostelgeschichte 1:9-11)  Und nachdem er diese Dinge gesagt hatte, wurde er, während sie zuschauten, emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf, von ihren Augen hinweg. 10 Und als sie unverwandt zum Himmel schauten, während er hinfuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißen Kleidern neben ihnen, 11 und sie sprachen: Männer von Galilạ̈a, warum steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, in derselben Weise, wie ihr ihn in den Himmel habt gehen sehen.

 

Wenn nun Jesus in „derselben Weise“ auf die Erde zurückkehrt, weder Juden noch Muslime dies aber glauben, so möchten sie doch beide jenen Teil des Ölberges kontrollieren, der heute zu Ostjerusalem gehört. Die Katholische Dogmatik schliesst durch ihre Auferstehungslehre im Himmel eine Wiederkehr Jesu im Fleische nahezu aus!  Da ja die Toten laut Dogmatik schon auferstanden sind und ihr Gericht jeweils gleich nach dem Tode erhielten, so erübrigt sich das kommende Endgericht! Zudem ist für sie die Stadt Rom das Zentrum ihrer Päpste. Jerusalem aber bleibt für sie mit all den christlichen Heiligtümern und Anbetungsstädten eine gewichtige Einnahmequelle, die sich nicht aufzugeben bereit sind! Durch die Kreuzzüge gegen die „Ungläubigen“ hatte Rom längere Zeitspannen die Kontrolle über jene Stadt direkt ausgeübt.

 

Die vollkommen desinformierte Christenheit die an biblischer Geschichte und deren Zusammenhängen uninteressiert ist steht einer indoktrinierten muslimischen Bevölkerung mit grossem Geschichtsbewusstsein gegenüber!

 

Die Leichen ermordeter Juden, Homosexueller und Zigeuner stapelten sich in den Konzentrationslagern, um dort in den Öfen verbrannt zu werdenEingangstor Konzentrationslager BuchenwaldMedien und Persien gelten als arische Völker und der Weltmachtanspruch Hitlers, sein Hass gegen alles, was jüdisch ist machte ihn zum Vorbild für die heutigen Herrscher in Persien mit ihrer Ambition den Judenstaat zu eliminieren und die Bevölkerung Israels ins Meer zu treiben. Irans Präsident Ahmadinedschad leugnete selbst in Ansprachen vor der UNO den Holocaust und bestritt das Recht Israels auf seinen Staat, dessen Territorium die Muslime vollständig für sich beanspruchen. Eindeutig sitzt Iran hier an neben dem „Nordkönigs“ (dem sozialistisch-kommunistischen Block), der ihn unterstützt, wo der Iran nun in erster Linie das religiöse Gesicht der Muslime zu vertreten in Anspruch nimmt! Irans Ayatollahs würden gerne den Kampf der al-Qaida und ISIS usw. unter ihrer eigenen Flagge anführen! Auch für Syriens Präsident Assad käme ein grosser Krieg gegen Israel gelegen, um von den inneren Problemen abzulenken und all seine Männer in Militäruniformen zu stecken! Es scheint fast, dass dieser letzte grosse Krieg der ganzen Welt gelegen kommt! 

 

Jesus erklärt diesbezüglich, was kurz vor dem Ende geschehen muss:

 

(Matthäus 24:7-8)  Denn Nation wird sich gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und es wird Lebensmittelknappheit und Erdbeben an einem Ort nach dem anderen geben. 8 Alle diese Dinge sind ein Anfang der Bedrängniswehen.

 

Wir scheinen uns diesem Punkt zu nähern! Es gilt das Geschehen auf der Welt gut zu beobachten! Der „Nordkönig“ hat seine Weltmachtambitionen nicht aufgegeben und der „Südkönig“ will diese Stellung nicht abgeben und ist bereit sie zu verteidigen!

 

11.4.1.7       Daniel 7:6:  Das griechische Imperium Alexanders des Grossen als geflügelter vierköpfiger „Leopard“

 

Aber kaum war jener Teil der Vision des Daniel vorbei, da kam schon die nächste, diesmal war es ein geflügelter „Leopard“! Die Rede ist von Alexander dem Grossen und seinem mazedonischen Reich, das er zum Griechischen Imperium erweiterte. Nach dem Tod Alexanders in Babylon im Jahre 323 v.u.Z. wurde das Reich auf seine vier Generale aufgeteilt: Kassander, Lysimachos und Seleukos („König des Nordens“) und Ptolomäus („König des Südens“). Daher wird der „Leopard“ mit vier Häuptern dargestellt.

 

Der Leopard mit vier Flügeln repräsentiert das griechische Weltreich Alexanders des Grossen(Daniel 7:6)  Nach diesem schaute ich weiter, und siehe da, ein anderes [Tier], eines wie ein Leopard, aber es hatte vier Flügel eines fliegenden Geschöpfes auf seinem Rücken. Und das Tier hatte vier Köpfe, und es wurde ihm tatsächlich Herrschaft [[(vom Gott dieses Systems (Satan))]] gegeben.

 

Innert nur weniger Jahre hatte der junge Alexander sein Imperium mittels eines schlagkräftigen Heeres aufgebaut und das Medo-Persische Reich unterworfen. Als er im Jahre 332 u.Z. Richtung Jerusalem unterwegs war, um es zu bestrafen, weil sie zuvor Stellung auf der Seite seiner Gegner einnahmen, da kamen ihm die Priester in einer feierlichen Prozession entgegen, um ihm die Stadt kampflos anzubieten. Als sie ihm gar das Buch Daniel zeigten und ihm erklärten, dass der grosse Gott Jehova sein Kommen vorangekündigt hätte, da waren seine Rachegelüste dahin. Von da an begann der hellenistische Einfluss der Philosophie Platons (428-347 v.u.Z.) und des Aristoteles (384-322 v.u.Z.) auf die Denkweise der Juden Einfluss zu nehmen.

 

In der heutigen Zeit sind es die Griechen, die Europa und seine Einheitswährung den EURO durch ihre überbordende Staatsverschuldung fast aus den Angeln heben und noch viele Nachbeben zu erwarten sind. Die dadurch herbeigeführte Schwächung des Nordatlantik-Bündnisses und damit des „Südkönigs“ ermuntert den an Ölvorkommen reichen „Nordkönig“ sich auf die letzte grosse Auseinandersetzung vorzubereiten! Andererseits versucht der „Südkönig“ durch Stärkung der Frauen in muslimischen Ländern die Gewaltherrscher aus ihren Positionen zu vertreiben und ein schwächliches demokratisches System einzurichten, wo er Mehrheiten durch Lobbyisten zu beeinflussen hofft, um so seinen Interessen zu dienen.

 

Wir dürfen nicht verkennen, dass alles heutige Geschehen seine Ursache in früheren geschichtlichen Ereignissen hat und Jehovas Vorhersagen diese Dinge Jahrtausende im Voraus offengelegt haben! Dies wiederum gibt uns Gewähr auf Sein Wort zu vertrauen und uns keinem jener „wilden Tiere“ auszuliefern!

 

 

11.4.2        Daniel Kapitel 7:  Das „furchteinflössende wilde Tier“, das römische Imperium wird zum Anglo-Amerikanischen zweihörnigen „wilden Tier“ der Offenbarung

 

11.4.1.8       Daniel 7:7-8:  Das letzte, „furchteinflössende wilde Tier“ und das von ihm herauswachsende „kleine Horn das grösser wurde“

 

Als letztes der vier „wilden Tiere“ sieht Daniel eine wirklich erschreckende Erscheinung, das mit keinem anderen Tier einen Vergleich findet! Es stellt das römische Imperium dar, das unter der Herrschaft des Julius Cäsar (100-44 v.u.Z.) und des Augustus (31 v.u.Z. – 14 u.Z.) zur Blüte kam.

Das "kleine Horn", das an der wilden Bestie immer grösser wurde stellt Grossbritannien dar, Teil des römischen Imperiums

(Daniel 7:7-8)  Nach diesem schaute ich in den Visionen der Nacht weiter, und siehe da, ein viertes Tier, furchteinflößend und schrecklich und ungewöhnlich stark. Und es hatte große Zähne aus Eisen. Es verzehrte und zermalmte, und was übrig war, trat es mit seinen Füßen nieder. Und es war verschieden von all den [anderen] Tieren, die vor ihm waren, und es hatte zehn Hörner. 8 Ich betrachtete die Hörner weiter, und siehe, ein anderes Horn, ein kleines, stieg zwischen ihnen auf, und da waren drei von den ersten Hörnern, die vor ihm ausgerissen wurden. Und siehe, da waren Augen wie die Augen eines Menschen an diesem Horn, und da war ein Maul, das großtönende Dinge redete.

 Grossbritannien

Im Jahre 55 v.u.Z. war Julius Cäsar als Feldherr mit Roms Heeren in Britannien eingefallen. Erst im Jahre 43 u.Z. aber gelang es Kaiser Claudius eine dauerhafte Unterwerfung Südenglands. Im Jahre 96 u.Z. erhielt Johannes seine Offenbarung. Jenes „kleine Horn“ war zu jenem Zeitpunkt somit bereits existent aber noch nicht dominant! Kaiser Hadrian baute im Jahre 122 u.Z. einen befestigten Wall von Tyne bis Solway Firth gegen den schottischen Drang sie als künftigen Gegner erneut von ihrer Insel zu werfen. Dieser „Hadrianswall“ markierte die Nordgrenze des Imperiums. Ab dem fünften Jahrhundert zogen sich die römischen Truppen aus Britannien zurück. Bis zum 16. Jahrhundert verblieb England eine mindere Macht.

 

Aus diesem schrecklichen Tier erwuchs nun ein „anderes kleines Horn“, eine Macht die sich schnell vergrösserte: Es wurde zu Grossbritannien, ehemals Teil des römischen Imperiums, das sich nun eigenständig um Erweiterung und Erlangen der Vormachtstellung bemüht! Drei andere aufstrebende Potenzen, „drei Hörner“ wurden nacheinander „ausgerissen“, die ebenso aus demselben römischen Reich entstanden waren:

 

1)   Philipp II. von Spanien sandte 1588 eine Flotte von 130 Schiffen mit über 24.000 Mann an Bord nach England. Als sie den englischen Kanal hinauf segelten zerstörte ein Atlantiksturm die Flotte. Damit begann die Seeherrschaft Englands  über Spanien.

 

2)   Im 17.Jahrhundert waren es die Niederländer, welche damals die grösste Handelsflotte besassen. Inzwischen aber vermehrte England seine Kolonien in Afrika, Asien und Nord- und Südamerika. Dies führte zu Kolonialkriegen zwischen England und Frankreich in Nordamerika und Indien. Im Friedensvertrag von 1763 von Paris wurde Grossbritanniens Vormachtstellung in Europa bestätigt.

 

3)   In der Seeschlacht vom Kap von Trafalgar am 21. Oktober 1805 schlugen die Briten unter Führung von Admiral Lord Nelson die Seeschlacht von Trafalgarvereinte Armada der Franzosen und Spanier, die damals versuchte aus der von der englischen Kriegsflotte blockierten Seehafen von Cádiz auszubrechen. Zwanzig Schiffe wurden zerstört oder erobert, einschliesslich der Santissima Trinidad, einem spanischen Linienschiff. Offenbar war der Gott der Spanier mit jenem Schiff nicht glücklich. Damit war Napoleons Niederlage auf dem Festland 1815 besiegelt. Napoleons Plan die Britische Insel zu erobern war fehlgeschlagen. Damit begann die absolute Seeherrschaft Grossbritanniens auf den Weltmeeren.

 

Das „kleine Horn“ hatte inzwischen drei Mächte, „drei Hörner ausgerissen“ und aus ihren Vormachtstellungsambitionen verdrängt: Spanien, die Niederlande und Frankreich! Es war zur grössten Handels- und Kolonialmacht angewachsen. Parallel hierzu wurde die industrielle Revolution vorangetrieben die zum Reichtum der Nation ihren Beitrag leistete! Diese Nation als neues Weltreich begann „die ganze Erde zu verzehren“ und war erneut „von allen anderen Reichen verschieden“. Als die Britische Krone im Jahre 1783 die Unabhängigkeit der dreizehn amerikanischen Kolonien als den Vereinigten Staaten von Amerika  anerkannte entwickelte sich zwischen jenen zwei Nationen eine dauerhafte enge Freundschaft. Ab dem ersten Weltkrieg und dem Eingreifen der USA in Europa begann die Doppelweltmacht Anglo-Amerika zu entstehen: Die Offenbarung redet zudem von einem zweihörnigen Lamm zu reden: „Und ich sah ein anderes wildes Tier aus der Erde aufsteigen, und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamm, doch begann es zu reden wie ein Drache.“ (Off 13:11)

 

Durch ihren späteren gemeinsamen Sieg im Zweiten Weltkrieg als Alliierte festigte dieses „zweihörnige wilde Tier“ seinen Weltmachtanspruch, das „mit der Stimme eines Lammes“, zahm und friedlich spricht aber wie ein reissendes „wildes Tier“ handelt. Im „Schlussteil der Tage“ handelt zudem „der falsche Prophet“ an dessen Seite! 

 

11.4.1.9       Daniel 7:9-14:  Das „kleine Horn“ des vierten „wilden Tieres“: Die letzte Weltmacht am Tag von Gottes Gericht über die ganze Erde

 

Wenn wir nun all die „wilden Tiere“ und deren Derivate schon recht gut kennen, so sehen wir auch die vollkomme Übereinstimmung zwischen dem „Bild“ oder der „Statue“ die Nebukadnezar in seinem Traume sah. Auch das Geschehen rund um den umgehauenen „Baum“, dessen Wurzel in der Erde verbleibt und der trotz der Bänder aus Eisen und Kupfer sprosst. Wir konnten erkennen, dass Jesus jener „Spross aus Isai“ ist und sein „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ auf Davids Königslinie aufbaut (Kol 1:13), der wie ein erneut erstarkender Baum gewachsen ist! Wir verbanden dies mit den vier „wilden Tieren“ und dem „kleinen Horn“, das zur letzten Weltmacht als „König des Südens“ anwächst und die seit dem Sieg im Ersten Weltkriek über das Osmanische Reich eine beständige Macht über Gottes Israel ausübten!

 

Die Terroranschläge auf New York und Washington am 11.9.2001 veränderten die WeltWir wissen auch um die Gegnerschaft des „Nordkönigs“ in seiner veränderten Form der „Streitarme die von ihm ausgehen“ mittels der vereinten Religionen die ihrerseits ihre herrschende Macht auszudehnen suchen. Ein Teil davon wird als diese „Streitarme“ des „Nordkönigs“ in der Endzeit die Wiederherstellung früherer Weltmachtideen anstreben und durch Attentate wie jene in New York und Washington sich als beständige potentielle Gefahr des „Königs des Südens“ erweisen.

 

Der Engel beschreibt Daniel, was im „Schlussteil der Tage“ mit jenem vierten „wilden Tier“, respektive dem inzwischen gross gewordenen „kleinen Horn“ geschieht. Wir befinden uns nun am „Tag des Herrn“, was Jesus als Zeit der „grossen Drangsal“ [B] bezeichnete! (Mat 24:20, 21) Christus  erstellte selbst eine direkte Verbindung zum vierten der zehn Gebote, indem er den Sabbat in den Blickpunkt bringt! Es steht in Beziehung zum „Aufstellen des abscheulichen Ding, das Verwüstung verursacht“ und der Flucht aus Jerusalem! Diese Stadt bleibt bis zum Ende in Harmagedon Spielball der Potenzen mit Weltmachtanspruch!

 

(Matthäus 24:20-22)  Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; 21 denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. 22 Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

 

Bedenken wir hier, dass jene Attentate vom 11. September 2001 eindeutig von Religion gegen die Politik (Pentagon) und gegen die Wirtschaft (World Trade Center; Symbol der Globalisation) gerichtet waren. Jene beiden Mächte gemeinsam werden „Babylon die Grosse“ zu zerstören versuchen und warten nur auf die Gelegenheit durch ein auslösendes Moment!

 

Zeitband: Beginn des "Tages des Herrn"

 

Die verheerende Wirkung die der Afghanistan- und dann der Irakkrieg hatten geht weit über die dort gemachten Zerstörungen hinaus! Sie brachte die USA in eine ihrer grössten Krisen, welche die ganze Welt mit in den Strudel zog.

 

NEWSLETTER Kapitalschutz-Akte vom 8.11.11; Bill Bonner: [7]

 

Eine britische medizinische Zeitschrift, "The Lancet", schätzt, dass durch den Irakkrieg ungefähr auf allen Seiten 700.000 Menschen getötet worden sind. Als der Krieg begann, da schätzten Experten des Pentagon die Kosten des Krieges auf ungefähr 60 Mrd. Dollar. Sie haben die Kosten um 8.000% unterschätzt. Aber wenn der Krieg morgen vollständig aufhören würde ... und wenn die Schätzungen von Joseph Stiglitz korrekt sind ... dann hätte jeder getötete Iraker (nehmen wir halluzinierend an, dass jeder ein "feindlicher Kämpfer" war) 8 Mio. Dollar gekostet.

 

Kosten des zweiten Weltkriegs

Man muss sich fragen, warum die USA auch nur einen einzigen Iraker töten wollen, ganz zu schweigen von den Kosten von 8 Mio. je getötetem Iraker. Im Zweiten Weltkrieg wurden erheblich mehr Menschen getötet: 50 Millionen: Die Kriegsausgaben aller Parteien lagen bei umgerechnet rund 10 Billionen Dollar (meine Schätzung). Dies entspricht Kosten je Leiche von nur 200.000 Dollar.

 

Die Sicherheitsmassnahmen gegen erwartete Terrorangriffe im Westen und auf der ganzen Welt sind mit ein Grund der Überschuldungskrise der Nationen, vorrangig der USA aber auch Europas! Alles wurde dadurch komplizierter, bürokratischer, von irrationaler Angst geleitet! Wer nun soll den angerichteten Schaden bezahlen? Nun, Johannes sagt es doch in der Offenbarung:

 

Das "siebenköpfige wilde Tier", die UNO beschliesst die Zerstörung der Religionen die zur Gefahr des Weltfriedens geworden sind(Offenbarung 17:16-18)  Und die zehn Hörner [[die Nationen der UNO]], die du sahst, und das wilde Tier, diese werden die Hure [[Babylon die Grosse]] hassen und werden sie verwüsten und nackt machen und werden ihre Fleischteile auffressen und werden sie gänzlich mit Feuer verbrennen. 17 Denn Gott hat es ihnen ins Herz gegeben, seinen Gedanken auszuführen, ja [ihren] einen Gedanken auszuführen, indem sie ihr Königtum dem wilden Tier [[(dem „zweihörnigen Lamm“ (Anglo-Amerika), das gleichzeitig dem siebten Kopf des siebenköpfigen „wilden Tieres“ (UNO) entspricht)]] geben, bis die Worte Gottes vollbracht sein werden. 18 Und die Frau, [[(„Babylon die Grosse“, die das „Bild des wilden Tieres“ reitet)]] die du sahst, bedeutet die große Stadt, die ein Königtum hat über die Könige der Erde.“

 

Die Statuten des WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS zeigen deutlich, was ihr Auftrag ist: Den Weltfrieden zu fördern und die UNO zu stärken. Paulus aber warnte:

 

(1. Thessalonicher 5:1-5)  Was nun die Zeiten und die Zeitabschnitte betrifft, Brüder, braucht euch nichts geschrieben zu werden. 2 Denn ihr selbst wißt sehr wohl, daß Jehovas Tag [[der Tag des Herrn (Jesu)]] genauso kommt wie ein Dieb in der Nacht. 3 Wann immer sie sagen: „Frieden und Sicherheit!“, dann wird plötzliche Vernichtung sie überfallen wie die Geburtswehe eine Schwangere; und sie werden keinesfalls entrinnen. 4 Ihr aber, Brüder, ihr seid nicht in Finsternis, so daß jener Tag euch so überfalle, wie er Diebe [überfallen] würde,denn ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören weder zur Nacht noch zur Finsternis.

 

Wir sind nicht aufgefordert Religionen zu unterstützen, die Gottes stärkste Gegner auferbauen! Beide haben „das Kennzeichen des wilden Tieres“ an der Stirne und an der Hand, die symbolische „666“, die vollständige Unvollkommenheit menschlicher Machtausübung unter Satans Oberherrschaft! (Off 14:9-12)

 

Satans Wirken als "Gott dieses Systems"

 

Wenn wir „Söhne des Lichts“ sein wollen, dann müssen wir die prophetischen „Zeiten und Zeitabschnitte“ und die verschiedenen vorhergesagten „Zeichen“, welche ihre Eckpunkte markieren kennen! Nur so sind wir in der Lage das Tagesgeschehen mit den Vorhersagen zu vergleichen! Wenn die Ereignisse einmal begonnen haben, dann kann die Tabelle des Ablaufs erst im Strom der Zeit fest verankert werden! So oder so ist es eine Zeit, wo wir uns vorzubereiten haben! Irrtum beim Einordnen des einen oder anderen Zeichens machten schon die Apostel, weil sie glaubten, dass alles während ihrer Tage geschehen würde! Diese Naherwartung aber liess sie aufmerksam sein und gemahnte sie zur Vorsicht! Die Zerstörung Jerusalems durch das römische Imperium bestätigte den ersten Teil ihrer Erwartungen, die im Kapitel 23:37-39 von Matthäus enden (vergl. Lu 19:11). Der zweite Teil von Jesu Vorhersagen trifft uns in der Endzeit: Jesu erste Wiederkehr [B1] und die Aufrichtung von Gottes „neuen Himmeln“ inmitten der Feinde, welche die angekündigte „Verwaltung an der Fülle der Grenze der Zeiten“ darstellt; jene Zeitspanne die Gott den „wilden Tieren“ einräumte, um deren und vor allem Satans vollkommenes Versagen „Frieden und Sicherheit“ mittels der UNO herzustellen für ewig zu dokumentieren!

 

Hesekiels Visionen vom himmlischen WagenHesekiel sah in einer Vision den rätselhaften „Wagen“ Jehovas mit seinen feurigen vier „Rädern“, diese waren innerhalb von vier Rädern (Hes 1:15, 16). Der Prophet Daniel schaut in seinen Visionen etwas ähnliches, diesmal aber in Verbindung mit Gottes Endgericht. Gottes Thron ist von Feuerflammen umgeben, „… dessen Räder waren brennendes Feuer …“. Dies steht in Verbindung mit dem „Tag des Herrn“ und der Anwesenheit Gottes in Bezug auf irdische Angelegenheiten! (Off 11:14-18) Daniel sah dies in einer Vision:

 

(Daniel 7:9-10)  Ich schaute weiter, bis Throne aufgestellt wurden und der Alte an Tagen sich setzte. Seine Kleidung war so weiß wie Schnee, und das Haar seines Hauptes war wie reine Wolle. Sein Thron waren Feuerflammen, dessen Räder waren brennendes Feuer. 10 Da war ein Feuerstrom, der floß und von [der Stelle] vor ihm ausging. Da waren tausend Tausende, die ihm ständig Dienst leisteten, und zehntausend mal zehntausend, die fortwährend direkt vor ihm standen. Das Gericht setzte sich, und Bücher wurden geöffnet.

 

Es geht hier um den Gerichtstag in der Endzeit! Die letzte Weltmacht, der „König des Südens“, das „kleine Horn“ das gross geworden ist oder wie es Johannes in der Offenbarung sieht und ganz ähnlich beschreibt: Das zweihörnige „wilde Tier“ das wie ein „Lamm“ ist, sich christlich gibt aber lästerliche Dinge redet, macht sich stark. Beide Ereignisse sind identisch auf der Zeitachse und beide Akteure sind ebenso miteinander identisch. Die Symbolik mag wechseln, das Auftreten bleibt dasselbe!

 

Das zweihörnige "wilde Tier", das aus der Erde auftaucht stellt die Doppelweltmacht Anglo-Amerika dar (Offenbarung 13:11-13)  Und ich sah ein anderes wildes Tier aus der Erde aufsteigen, und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamm, doch begann es zu reden wie ein Drache. 12 Und es übt die ganze Gewalt des ersten [[(des siebenköpfigen)]] wilden Tieres [[(UNO)]] vor dessen Augen aus. Und es veranlaßt, daß die Erde und die, die darauf wohnen, das erste wilde Tier [[(die UNO)]] anbeten, das von seinem Todesstreich [[(des siebten Kopfes)]] geheilt worden war. 13 Und es tut große Zeichen, so daß es vor den Augen der Menschen sogar Feuer vom Himmel zur Erde herabkommen läßt [[(Bomben bis hin zu den Atombomben, wo Hiroshima und Nagasaki das erste Vorbild waren)]].

 

Laut Daniel und laut Johannes in der Offenbarung befeindet Anglo-Amerika auf Anleitung des Drachens (Satans) hin all jene, die keinKennzeichen“ an der Stirn oder Hand haben: „Und der Drache wurde zornig über die Frau [[die frühauferstandenen Apostel, die „Braut des Lammes“ [[B1-B3]] und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.“ (Off 12:17) Jene dienen nicht den „Königen der Nationen“, deren Häuptern, sondern Jesus als ihrem Hohepriesterkönig und beteten nicht zur Dreieinigkeit, sondern ausschliesslich zum Schöpfergott Jehova um Stärkung und Rettung!

 

Daniel sieht nun das Resultat dessen, dass Gott Gericht hält und durch Michael als „Reiter auf dem weissen Pferd“ in Harmagedon eingreifen wird, um sowohl den Führer des „wilden Tieres“ wie den „falschen Propheten“ unmittelbar nach Harmagedons Sieg im „Feuersee“ endgültig zu vernichten! Die letzte der sieben Weltmächte, Anglo-Amerika, welche inzwischen unüberwindlich geworden ist, sie muss durch Gottes eigene Streitkräfte gezüchtigt werde! „Und in seinem Herzen wird er großtun, und während [eines Zustands der] Sorglosigkeit wird er viele ins Verderben bringen. Und gegen den Fürsten der Fürsten [[(Jesus, den „Reiter auf dem weissen Pferd“ und dessen himmlischen Heere von Engeln)]] wird er aufstehen, aber ohne [[menschliche]] Hand wird er zerbrochen werden.“ (Da 8:25)

 

Daniel sieht in einer Vision, wie der Christus die Macht über seine Feinde zu Beginn des "Tages des Herrn" erlangt Daniel 7:11-14)  Ich schaute weiter zur selben Zeit wegen des Schalls der großtönenden Worte, die das Horn redete; ich schaute weiter, bis das Tier  [[(das vierte, Furchteinflössende: Anglo-Amerika)]] getötet und sein Leib vernichtet war und es dem brennenden Feuer hingegeben wurde [[dieselbe Aussage macht Johannes in Off 19:19 und redet vom „Feuersee“ am Tag Harmagedons]]. 12 Was aber die übrigen der Tiere [[(politischen Mächte)]] betrifft, ihre Herrschaft wurde weggenommen, und es wurde ihnen eine Verlängerung des Lebens für eine Zeit und einen Zeitabschnitt gewährt [[<2 Jahre; [C4]]].

13 Ich schaute weiter in den Visionen der Nacht, und siehe da, mit den Wolken des Himmels kam gerade einer wie ein Menschensohn; und er erlangte Zutritt zu dem Alten an Tagen, und man brachte ihn nahe heran, ja vor IHN. 14 Und ihm [[(Jesus, nachdem er dem Vater das aufgerichte Königreich der „neuen Himmel“ übergeben hat (1.Kor 15:24)[Bb; B2; e1])]] wurde Herrschaft und Würde und Königtum gegeben, damit die Völker, Völkerschaften und Sprachen alle ihm dienen sollten. Seine Herrschaft ist eine auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] dauernde Herrschaft, die nicht vergehen wird, und sein Königreich eines, das nicht zugrunde gerichtet werden wird.

 

Vom Gerichtstag Gottes [B2] an bis Harmagedon [B3] sind es etwas mehr als ein Jahr bis maximal etwas weniger als zwei Jahre! „Eine Zeit“ entspricht doch biblisch einem Jahr und ein „Zeitabschnitt“ bedeutet weniger als ein Jahr. Am Gerichtstag wird entschieden wer ein „Schaf“ und wer ein „Bock“ war! Könige und Herrscher sind da keine Ausnahme! Wer Gottes Normen für ewiges Leben nicht erfüllt endet in der Vernichtung des „ewigen Feuers“ der Gehenna!

 

Jehova rechnet offenbar oft mit den Zeitabschnitten zwischen seinen Festzeiten! Was in Daniel Kapitel 7, Verse 13 und 14 beschrieben wird, ist, da es die logische Fortsetzung betrifft, somit die Zeit nach Harmagedon, wo Jesus dem Vater, der mit dem „Jerusalem droben“ inzwischen zur Erde herabgekommen ist das aufgerichtete „Königreich für Israel“, das „Israel Gottes“ die „königliche Priesterschaft“ der 144.000 übergibt. „Als nächstes das Ende [[der von Daniel erwähnten Frist von 1335 Tagen (Da 12:12, 13. Da ist inzwischen zu seinem „Los“ auferstanden, welche Aufgabe ihm innerhalb der Herrschaft der Erde zugeteilt wurde)]], wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht [[in Harmagedon]] zunichte gemacht hat.“ (1.Kor 15:24)

 

Gottes Wahl der kommenden weltregierung für das Millennium: Eine wahre Theokratie!

 

Nun von Jehova angenommen, wird Jesus als Messias vollkommen zur Herrschaft über die ganze Erde autorisiert, mittels der von ihm aufgerichteten „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ unter Jehovas Oberherrschaft! Zuvor war es seit Eden Satan, der geherrscht hatte und selbst das von JHWH erwählte Israel mehrfach unter seine Kontrolle brachte. Anstelle der in Harmagedon vernichteten „wilden Tiere“ herrscht nun Gottes „Königreich der (neuen) Himmel“.

 

Harmagedons Gericht: Trennung von  Schafen und  Böcken zu Jesu rechter und linker SeiteEbenso wie es Daniel beschreibt sieht es auch Johannes in seiner Vision, wie sämtliche Autoritäten und Mächte auf der Erde zu ihrem bitteren Ende kommen. Da sie sich dem „König der Könige“ nicht unterwarfen, so lange hierzu Zeit bestand: David schrieb über den künftigen Christus ab dem Zeitpunkt seines Todes und seiner Erhöhung: „Und nun, o Könige, handelt nach Einsicht; Laßt euch zurechtweisen, o Richter der Erde. Dient Jehova mit Furcht, Und frohlockt mit Zittern. Küßt den Sohn, daß ER nicht in Zorn gerät Und ihr nicht umkommt [von] dem Weg, Denn leicht entbrennt sein Zorn. Glücklich sind alle, die zu ihm Zuflucht nehmen.“ (Ps 2:10-12) Nun haben sich die „Könige der Erde“ mittels der UNO vereint, um in Har-Megiddo ihren Kampf gegen die Wiederkehr Jesu in Königreichsmacht auf den Höhepunkt zu bringen:

 

 (Offenbarung 19:19-21)  Und ich sah das [[zweihörnige]] wilde Tier und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt, um Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd sitzt, und mit seinem Heer. 20 Und das wilde Tier wurde gefaßt und mit ihm der falsche Prophet, der vor ihm die Zeichen tat, durch die er die irreführte, welche das Kennzeichen des wilden Tieres empfingen, und die, die seinem Bild Anbetung darbringen. Noch lebendig wurden sie beide in den Feuersee geschleudert, der mit Schwefel brennt. 21 Die übrigen [[(alle die Jesus am Gerichtstag nicht als seine „Schafe“ markierte)]] aber wurden mit dem langen Schwert getötet, das aus dem Mund dessen hervorging, der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden von ihren Fleischteilen gesättigt.

 

Beachten wir, dass hier zum ersten Mal zwei Personen in die von Luther so genannte „Hölle“ geworfen werden, der später in der Schrift als „Feuersee“ mit dem „zweiten Tod“ identifiziert wird! „Und der Tod und der Hạdes wurden in den Feuersee [[(Lutherübersetzung:“ Hölle“]] geschleudert. Dies bedeutet den zweiten Tod: der Feuersee. (Off 20:14) Es bedeutet „ewige Abschneidung von den Lebenden“ (Mat 25:46), weil sie bereits ihr göttliches Urteil empfangen haben und Jesus als ihr Richter auch ihre Exekution ausführt! Sie alle haben die Warnungen missachtet!

 

11.4.1.10    Daniel 7:15-27:  Die „wilden Tiere“ in den Visionen Daniels und ihre Verbindung zur Endzeit

 

Es ist unmöglich die „wilden Tiere“ der Endzeit zu identifizieren, ohne vorab jene im Bibelbuch Daniel geklärt zu haben! Ist dir dies inzwischen klar und deutlich geworden? Als der Engel Gabriel dem gealterten Daniel in verschiedenen Visionen „wilde Tiere“ zeigte und wie sie an seinem Volk Israel handeln würden, da war er sehr erschreckt und bat den Engel zu erklären, was diese bedeuten würden.

 

 (Daniel 7:15-20)  Was mich, Daniel, betrifft, mein Geist war deswegen in [mir] bekümmert, und die Visionen meines Hauptes, sie begannen mich zu erschrecken. 16 Ich ging nahe an einen der Dastehenden heran, um von ihm zuverlässige Auskunft über all dies zu erbitten. Und er sprach zu mir, während er fortfuhr, mir die wahre Deutung der Dinge bekanntzugeben:

Daniels vier "wilde Tiere" im Verlauf der Menschheitsgeschichte17 ‚Was diese riesigen Tiere betrifft, weil es vier sind: Es sind vier Könige [[vier Königreiche; Weltbeherrscher]], die von der Erde [[(aus den Völkern)]] aufstehen werden. 18 Aber die Heiligen des Allerhöchsten werden das Königreich empfangen, und sie werden von dem Königreich Besitz nehmen bis auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]], ja für unabsehbare Zeit [[für immer]] auf unabsehbare Zeiten [[auf Ewigkeiten]].‘

19 Dann begehrte ich, mich über das vierte Tier zu vergewissern, das sich als verschieden von allen anderen erwies, als außerordentlich fürchterlich, dessen Zähne aus Eisen waren und dessen Klauen aus Kupfer waren, das verzehrte [und] zermalmte und das sogar das, was übrig war, mit seinen Füßen niedertrat, 20 und über die zehn Hörner, die auf seinem Haupt waren, und das andere [Horn], das aufstieg und vor dem drei fielen, ja jenes Horn, das Augen hatte und ein Maul, das großtönende Dinge redete, und seine Erscheinung war größer als die seiner Genossen.

 

Obwohl diese vier „wilden Tiere“ nacheinander Macht über Israel ausüben würden, so zeigte Jehova Daniel, dass schlussendlich die „Heiligen des Allerhöchsten“ das Königreich der „neuen Himmel“, erdenweite Herrschaft unter Jesus und seinen 144.000 Auserwählten empfangen werden.

 

https://educationinvirtue.com/wp-content/uploads/2013/09/St.-Petrus erhielt die drei Schlüssel, um den drei Gruppen Juden, Samaritaner und Menschen aus den Heiden das "Königreich des Sohnes seiner Liebe" zu öffnenDie Frage die dabei auftaucht ist natürlich, welches Königreich, wer, zu welchem Zeitpunkt aus welcher Hand empfangen wird? So erklärte die Katholische Kirche, dass sie von Gott das Recht empfangen hätte, dass Gott der Höchste ihr als Petri Nachfolger die Schlüssel gegeben habe zu bestimmen, wer als König und Kaiser eingesetzt werde. Stimmt dies aber? Petrus öffnete das „Königreich des Sohnes“ den drei Volksgruppen: Vorab den Israeliten, dann den Samaritanern und zuletzt am Ende der siebzigsten Jahrwoche den Menschen aus den Nationen. Jedes Mal wurde auf jene Ersten die sich taufen liessen heiliger Geist durch Jesus ausgegossen!

 

Wer jene „Heiligen des Allerhöchsten“ sein würden war zu jenem Zeitpunkt, wo Daniel diese Dinge sah und aufschrieb ein Geheimnis! Erst als Jesus gekommen war und seinen Aposteln bestätigte, dass sie die von Gott Auserwählten und von Jehova Bestätigten wären, da war dieser Punkt geklärt: (vergl. Lu 22:28-30; Off 20:4)

 

(Lukas 12:32-34)  Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben. 33 Verkauft die Dinge, die euch gehören, und gebt Gaben der Barmherzigkeit. Macht euch Geldbeutel, die sich nicht abnutzen, einen unerschöpflichen Schatz in den Himmeln, wo kein Dieb hinkommt und keine Motte verzehrt. 34 Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.

 

Petrus waren „die (getauften) Schafe Israels“ anvertraut, die beschnittenen Hebräerchristen, Paulus etwas später wurde über die Getauften aus den Nationen gesetzt!

 

Damit bleibt aber noch die zweite Frage offen, welchesKönigreich“ gemeint sei? Was Jesus bestätigte war, dass die Apostel das Königreich erhalten würden, welches Jesus zum Vorsteher hat: Nämlich das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“. Dies wird von allen Christenreligionen, den Töchtern der Katholischen Kirche verschwiegen! Das lag noch in Zukunft, als Jesus mit Petrus und den Aposteln redete. Jenes „Königreich“ erhielt Jesus unmittelbar nach seinem Tode vom Vater und erst an Pfingsten 33 u.Z. öffnete dieses seine Tore in den drei Schritten während den letzten dreieinhalb Jahren!

 

Prophezeiung und Erfüllung der 70 Jahrwochen Daniels

 

Im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ aber waren die Apostel noch keine Könige, sondern Diener ihres Herrn, verantwortliche Vorsteher über den Versammlungen und deren Älteste! Paulus bestätigte im Brief an die Kolosser, dass jene Christen die sich als Erwachsene taufen liessen inzwischen Aufnahme in jenes Königreich des Christus gefunden hatten, dem nun die Apostel bis zu ihrem Tod als Vorsteher dienten und die während ihrer Lebenszeit alle gewichtigen organisatorischen Punkte erläutert hatten.

 

(Kolosser 1:13-14)  Er hat uns [[(Pfingstenn 33 u.Z. und danach)]] von der Gewalt der Finsternis befreit und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt, 14 durch den wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben, die Vergebung unserer Sünden.

 

Nachdem Jesus beim Abendmahl den Becher mit Wein herumgereicht hatte, da bestätigte er seinen Aposteln erneut, was Petrus zuvor gefragt hatte, was denn ihr Lohn sein werde (Mat 19:28). 

 

Nach dem Abendmahl schloss Jesus den Bund für ein Königreich mit seinen 11 Aposteln, später kam Paulus als 12. Apostel hinzu(Lukas 22:28-30)  Ihr aber seid es, die in meinen Prüfungen mit mir durchgehalten haben; 29 und ich mache einen Bund mit euch, so wie mein Vater einen Bund mit mir gemacht hat, für ein Königreich, 30 damit ihr an meinem Tisch in meinem Königreich eßt und trinkt und auf Thronen sitzt, um die zwölf Stämme Israels zu richten.

 

Beachten wir das Detail, dass Jesus zuvor erklärt hatte, dass er erst wieder vom „Produkt des Weinstocks“ nehmen und das Brot mit ihnen brechen würde im neuen, kommenden System: ‚Ferner den Becher nach dem Abendmahl, indem er sprach: „Dieser Becher bedeutet den neuen Bund kraft meines Blutes, das zu euren Gunsten vergossen werden wird.‘ “ (Lu 22:17). Somit dann erst, wenn alles erfüllt wäre, was die Aufrichtung von Gottes Königreich der „neuen Himmel“ betrifft! Erst nachdem Jesus jenes Königreich der „neuen Himmel“ aufgerichtet hat wird er selbst dort als König über die ganze Erde herrschen und jedem der Apostel werden je 12.000 der 144.000 auserwählten Priesterkönige anvertraut sein! Diese werden sie richten müssen während des Millenniums, beginnend mit der Versiegelung des Überrests zusammen mit Jesus! (Off 7:1-8)

 

(Lukas 19:15-19)  Als er schließlich zurückkam, nachdem er die Königsmacht erlangt hatte [[(vergl. Off 11:14, 15)]], gebot er, daß jene Sklaven, denen er das Silbergeld gegeben hatte, zu ihm gerufen würden, um festzustellen, was sie durch ihre geschäftliche Tätigkeit gewonnen hätten. 16 Da trat der erste herzu und sprach: Herr, deine Mine hat zehn Minen gewonnen.‘ 17 Somit sagte er zu ihm: ‚Wohlgetan, guter Sklave! Weil du dich in einer sehr kleinen Sache als treu erwiesen hast, so habe Gewalt über zehn Städte.‘ 18 Dann kam der zweite und sprach: ‚Herr, deine Mine hat fünf Minen eingetragen.‘ 19 Zu diesem sprach er ebenfalls: ‚Auch du sollst über fünf Städte gesetzt sein.‘

 

Zehn hat die Bedeutung von „alle Städte“ der Erde, ihre Totalität die von den Aposteln als Gruppe dann von Jerusalem aus verwaltet werden. Die zweite Gruppe ist identisch mit den „verständigen fünf Jungfrauen“ und den Erstauferstanden, den „Auserwählten“: Jene erhalten je „fünf“ Städte, was symbolisch ist, da einige über ganze Länder oder Gebiete gesetzt sein werden und andere über tatsächliche „Städte und deren zugehörigen Orte“.

 

Dieses „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ war und ist bis heute allerdings nicht identisch mit dem „Königreich der (neuen) Himmel“, weil Jesus ja die Apostel lehrte und wir bis heute bitten, „Dein Reich komme“! Wir müssen somit hier einen klaren Unterschied zu dem machen, was war und ist und was erst noch kommen soll. Das finden wir bei den christlichen Religionen nicht! Keiner, der in Gottes Augen gesetzlos handelt, wird es verstehen! „Und die Bösen werden bestimmt böse handeln, und gar keiner der Bösen wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.“ (Da 12:10)

Christenversammlungen sind wie Inseln inmitten des Menschenmeeres

 Nach dem Tod des letzten Apostels blieb Jesus in seinem Reich natürlich weiterhin König und hatte doch allen glaubenden Jüngern die sich am „Berg in Galiläa“ versammelt hatten versprochen, dass er „bis zum Abschluss des Systems“ er bei ihnen verweilen würde (Mat 28:19, 20). Da die Apostel in der „Frühauferstehung“ (gr. exanastasin)) wiederkommen werden (Php 3:11 s. FN NW-Ü) und sie zu Lebzeiten alles aufgezeichnet hatten, was Gott durch seinen „heiligen Geist“ (Apg 13:2; 15:28) oder „den Engel Jehovas“ (1.Kö 19:7; 2.Kö 1:15) instruiert hatte, so brauchte weder Jesus noch die Apostel einen Stellvertreter! Jeder Jünger und jede Hausversammlung des ersten Jahrhunderts wussten exakt, was zu tun war! Die Briefe der Apostel lieferten die notwendigen Angaben! Sie sollten inmitten der Nationen wie friedvolle „Inseln“ (Ps 97:1; Jes 41:1) wirken und mitten unter den Nationen Gottes GESETZ aufrichten (Rö 3:31).

 

Da Paulus uns weitere Informationen im Brief an die Philipper liefert, indem er von seiner eigenen „Früh-Auferstehung“ (gr: exanástasin) spricht, ein Wort das nur einmal in der Bibel vorkommt, so galt es herauszufinden wann denn diese „Früh-Auferstehung“ zu erwarten sei!

 

(Philipper 3:8-11)  Um seinetwillen habe ich den Verlust aller Dinge erlitten, und ich betrachte sie als eine Menge Kehricht, damit ich Christus gewinne 9 und in Gemeinschaft mit ihm erfunden werde, indem ich nicht meine eigene Gerechtigkeit habe, die aus Gesetz [[aus Gesetzeswerken]] kommt, sondern die, die durch Glauben an Christus kommt, die Gerechtigkeit, die aufgrund des Glaubens aus Gott stammt, 10 um ihn zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und [die] Teilhaberschaft an seinen Leiden, indem ich mich einem Tod gleich dem seinigen unterziehe, 11 [um zu sehen,] ob ich auf irgendeine Weise zu der Früh-Auferstehung [[gr. exanástasin]] von den Toten gelangen könnte.

 

Da Paulus von der Gemeinschaft mit Christus redet, muss Jesu Wiederkehr zur Erde gemeint sein. Die „Früh-Auferstehung“ [B1] muss zudem zeitlich vor der „Erstauferstehung“ [Bb] sein, was nur einen wirklich sinnvollen Termin ergibt, wenn Jesus erstmals zur Erde zurückkehrt, um das „Königreich der Himmel“ hier auf der Erde aufzurichten in welchem die zwölf Apostel doch eine herausragende Rolle zu spielen haben! Es ist der vorhergesagte Zeitpunkt der „Wiederherstellung des Königreiches für Israel“, wo von oben nach unten im „Rang“ Auferstehung gewährt wird: „Denn so, wie in Adam alle sterben, so werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden. Jeder aber in seinem eigenen Rang: Christus, der Erstling, danach die, die dem Christus angehören, während seiner Gegenwart [[(bei seiner Wiederkehr [B1])]].“ (1.Kor 15:22, 23; Mat 19:28; Apg 1:6). Diese „Frühauferstehung“ gleicht einer „Geburt“ der „Frau im Himmel“, Jehovas treuen Engeln: „Und ein großes Zeichen wurde im Himmel gesehen: eine Frau, umhüllt mit der Sonne, und der Mond war unter ihren Füßen, und eine Krone von zwölf Sternen war auf ihrem Haupt, und sie war schwanger. Und sie schreit in ihren Wehen und Geburtsschmerzen.“ (Off 12:1)

 

Der "männliche Sohn" (Jesus) kehrt zum Thron Gottes zurück, nachdem das Königreich der "neuen Himmel" auch auf der Erde aufgerichtet wurde(Offenbarung 12:5-6)  Und sie gebar einen Sohn, einen Männlichen, der alle Nationen mit eisernem Stab hüten soll. Und ihr Kind [[(Jesus)]] wurde entrückt zu Gott und zu seinem Thron. 6 Und die Frau [[(die frühauferstandenen Apostel)]] floh in die Wildnis, wo sie eine von Gott bereitete Stätte hat, damit man sie dort tausendzweihundertsechzig Tage ernähre.

 

Natürlich ist dies keine physische Geburt, mit dem symbolischen Begriff „himmlische Frau“ sind doch Engel gemeint, welche Geburtshelfer bei der Aufrichtung von Gottes Königreich spielen! Der „männliche Sohn“ ist Jesus selbst und er wurde nachdem er die erste Aufgabe auf der Erde erfüllt hatte erneut zurück in den Himmel entrückt, wo er als Michael und „Reiter auf dem weissen Pferd“ die Dinge der Engel bis zum Abschluss lenken muss! Zuerst war es ihm (Off 12:7; 19:11-16)

 

Die „Geburt der neuen Nation“ erfolgt dadurch, dass diese Frühauferstehung der Apostel durch den „Menschen“ Jesus hier auf der Erde erfolgte (1.Kor 15:20, 21) [B1] und daraufhin „die Frau“, Jesu „Braut“, die Gruppe der zwölf Apostel in die Wildnis fliehen muss, wo sie für 1260 Tage ernährt werden [C2]. Dort wird auch die „Hochzeit des Lammes“ [B2e](Off 19:7) sein, wo die Apostel nun wie Jesus es ihnen versprochen hatte als „Frau des Lammes“ ihre „zwölf Throne“ besteigen dürfen, um auf diesen Richterthronen an der Versiegelung des Überrests Anteil zu haben (Off 7:1-8). Jesus übergibt ihnen als den „Heiligen des Allerhöchsten“ die am Gerichtstag zu seiner Rechten gestellten „Schafe“, die der Vater aufgrund seines Zeugnisses bestimmt hat! Der von Gott auserwählte und bereitete Ort in der „Wildnis“, wohin die Apostel fliehen ist Satan nicht bekannt! Seine Wut nachdem er aus dem (zweiten, alten) Himmel geworfen wurde ist gross und richtet sich daher gegen „die Übriggebliebenen ihres Samens“! 

 

(Daniel 7:21-22)  Ich schaute weiter, wie gerade jenes Horn [[Anglo-Amerika]] Krieg gegen die Heiligen führte, und es gewann die Oberhand über sie, 22 bis der Alte an Tagen kam und das Recht selbst zugunsten der Heiligen des Allerhöchsten gegeben wurde und die bestimmte Zeit herankam, da die Heiligen das Königreich selbst in Besitz nahmen.

 

Das „kleine Horn“ Anglo-Amerika führt Krieg gegen all jene, die es ablehnen das „wilde Tier“ und sein „Bild“ anzubeten! Nur durch Unterordnung und Gehorsam der als Anbetung gerechnet wird erhalten jene das „Kennzeichen des wilden Tieres“, das es ihnen erst ermöglicht Handel zu treiben. Die Christenheit liegt der letzten Weltmacht zu Füssen und hofft auf die politischen und religiösen Mächte zur Lösung der immer unüberschaubareren Probleme (Off 13:14-18).

 

Deutlich erklärt der Engel Gabriel, dass diese Dinge während der Herrschaft des vierten „wilden Tieres“ (Rom bis Anglo-Amerika) und da erst gegen Ende der Herrschaft des „kleinen Hornes, das immer grösser wurde“, also der Doppelweltmacht Anglo-Amerika geschehen wird. Die Informationen von Daniel und Johannes ergänzen sich harmonisch! Ohne Kenntnis der Aussagen des ersten Propheten sind jene des zweiten nicht zu verstehen!

 

(Daniel 7:22-26)  Dies ist, was er sprach: ‚Was das vierte Tier betrifft, es gibt ein viertes Königreich, das schließlich auf der Erde sein wird, das von all den [anderen] Königreichen verschieden sein wird; und es wird die ganze Erde verzehren und wird sie zertreten und sie zermalmen. 24 Und was die zehn Hörner [[(alle Nationen die aus Rom hervorgegangen sind)]] betrifft, aus jenem Königreich werden zehn Könige aufstehen; und noch ein anderer wird nach ihnen aufstehen, und er selbst wird von den ersten verschieden sein, und drei Könige wird er erniedrigen [[Spanien, Niederland, Frankreich]]. 25 Und er wird sogar Worte gegen den Höchsten reden, und die Heiligen des Allerhöchsten wird er andauernd befehden. Und er wird beabsichtigen, Zeiten und Gesetz zu ändern, und sie werden für eine Zeit und Zeiten und eine halbe Zeit  [[(3 ½ Jahre [B])]] in seine Hand gegeben werden. 26 Und das Gericht selbst setzte sich dann [[B2]], und seine eigene Herrschaft nahm man schließlich weg, um [ihn] zu vertilgen und [ihn] gänzlich zu vernichten [[(zum Abschluss von Harmagedons Endschlacht [[B3]].

 

Gott Jehova, „der alte an Tagen“ hält über die ganze Erde durch Jesus Gericht, der die „Schafe von den Böcken“ trennen muss [B2], jenen die hörten und handelten kommen auf seine rechte Seite, diejenigen aber, welche es ablehnten auf die linke Seite „zur ewigen Abschneidung“!

 

Nachdem die Apostel, die „Braut des Lammes“ sich bei der „Hochzeit des Lammes“ [B2e] nun als „Frau des Lammes“ auf ihre zwölf Richterthrone gesetzt haben dürfen sie mit Jesus die Versiegelung des Überrests vornehmen, bis die Vollzahl der 144.000 erreicht ist (Off 7:1-8)[B2g].  Mit der Versiegelung des Letzten der 144.000 künftigen Priesterkönige ist das „Volk der Heiligen des Allerhöchsten“ bereit! Jeder „Stein“ und jede „Säule“ sind bereit um zum geistigen Tempel zusammengefügt zu werden Es gilt für sie noch die Erstauferstehung jener abzuwarten, welche unter dem Altar sind, deren Blut zum Vater um gerechtes Gericht schrie:

 

Den Verstorbenen Auserwählten wird das weisse lange Gewand gereicht(Offenbarung 6:9-11)  Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die wegen des Wortes Gottes und wegen des Zeugniswerkes, das sie innegehabt hatten, hingeschlachtet worden waren. 10 Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Bis wann, Souveräner Herr, heiliger und wahrhaftiger, hältst du dich davon zurück, zu richten und unser Blut an denen zu rächen, die auf der Erde wohnen? 11 Und es wurde jedem von ihnen ein weißes langes Gewand gegeben, und es wurde ihnen gesagt, noch eine kleine Weile zu ruhen, bis auch die Zahl ihrer Mitsklaven und ihrer Brüder voll wäre, die daran waren, getötet zu werden, so wie auch sie [getötet worden waren].

 

Die „wilden Tiere“, insbesondere die letzte Weltmacht Anglo-Amerika hatte während der „grossen Drangsal“ eine Verfolgungswelle gegen all jene gestartet, welche kein „Kennzeichen“ trugen, keine Eintragung als Kult oder Religion in die öffentlichen Register hatten und die „die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben“ (Off 12:17). Beachten wir, dass Johannes schreibt, dass jene für ihren König und Hohepriester Jesus zeugen, also nicht „Zeugen Jehovas“ sind! Zeugnis für Jesus abzulegen bedeutet auch den Vater anzuerkennen, das eine ist fest mit dem zweiten verbunden!

 

Erst nachdem Jesus als „Reiter auf dem weissen Pferd“ die Nationen in Harmagedon besiegt hat und alle „Böcke“ die Strafe durch das lange Schwert aus Jesu Mund erlitten haben, dann folgt dreissig Tage später die angekündigte Erstauferstehung der Toten [Bb] am Tag von Jesu endgültiger Wiederkehr. Es ist der Tag des Trompetenfestes, nach Harmagedon. Mit der Versiegelung des Letzten der 144.000 künftigen Priesterkönige wurde das „Volk der Heiligen des Allerhöchsten“ zur Vollzahl geführt, um kurz darauf mit denen vereint zu werden, deren „weisse lange Kleider“ zuvor bereitgestellt wurden!

 

Jesus selbst, der „mit den Wolken des Himmels“ zur Erde zurückkehrt (Apg 1:10, 11; Off 1:7), dahin, wo er zuvor die Apostel im Jahre 33 u.Z. verlassen hatte: Im Garten Gethsemane auf dem Ölberg. Dort nun wird er von den Aposteln sehnlich erwartet, die vereint mit dem versiegelten Überrest ihn erwarten! Es ist der Tag der „letzten Posaune“, wie Paulus es ankündigte, der 1.Tischri, der Tag des Trompetenfestes, die „dritte Stunde“! Alle die an Gottes viertem Gebot, der Sabbatverordnung festhielten kannten diese Dinge! Damit wird das erdenweite Zusammenrufen der Auserwählten hin zu den Aposteln ihren Höhepunkt erreichen! (Jes 66:19, 20) Daniel kündigt an, was nach deren Einweihung zu Priesterkönigen geschehen wird:

 

 (Daniel 7:27)  Und das Königreich und die Herrschaft und die Größe der Königreiche unter allen Himmeln wurden dem Volk der Heiligen des Allerhöchsten [[(nach Harmagedon, den Aposteln und den 144.000)]] gegeben. Ihr Königreich ist ein auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] dauerndes Königreich, und alle Herrschaften werden selbst ihnen dienen und gehorchen.

 

Bevor Jesus ihnen ihre Anteile an den Königreichen geben kann müssen diese zuvor von den alten Herrschern befreit worden sein! Genau dies hatte Paulus im Brief an die Korinther doch angekündigt, wo er auch die Details der Auferstehung im Fleische der unterschiedlichen Rangordnung erklärt! Dazu muss Jesus als „Menschsohn“ anwesend sein! (Hes Kap. 37)

 

(1. Korinther 15:20-24)  Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden, der Erstling derer, die [im Tod] entschlafen sind. 21 Denn da [der] Tod durch einen Menschen [gekommen] ist, kommt auch [die] Auferstehung der Toten durch einen Menschen. 22 Denn so, wie in Adam alle sterben, so werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden. 23 Jeder aber in seinem eigenen Rang: Christus, der Erstling, danach die, die dem Christus angehören [[die „Frau“, Jesu Apostel]], während seiner Gegenwart [[bei seiner Wiederkehr]]. 24 Als nächstes das Ende [[(der Daniel gegenüber geäusserten Frist von 1335 Tagen [C4])]], wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt [[Bb2]], wenn er [[(kurz zuvor)]] Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat [[B3]].

 

Unter Jesu Anführung werden die beiden Stäbe "Juda" und "Ephraim" vereintErst nachdem Jesus aber die ganze Gruppe der 144.000 eingeweiht hat übergibt er einem jeden seinen Anteil am „Königreich der Himmel“. Jedes Teilkönigreich ist ein Teil der ersten „neuen Himmel“. Wie wir schon wissen und Lukas es beschreibt, dass der eine „zehn Städte“, der andere „fünf Städte“ erhalten werden (Lu 19:15-19). Gemeinsam übergibt Jesus auf dem Berg Zion dem Vater das „Israel Gottes“, das Königreich aus königlichen Priestern. Die zwei Teile, der Stab Judas und der Stab Josephs!

 

(Hesekiel 37:15-17)  Und das Wort Jehovas erging weiter an mich und lautete: 16 Und was dich betrifft, o Menschensohn, nimm dir einen Stab, und schreib darauf: ‚Für Juda und für die Söhne Israels, seine Mitgenossen.‘ Und nimm einen anderen Stab, und schreib darauf: ‚Für Joseph, den Stab Ẹphraims, und das ganze Haus Israel, seine Mitgenossen.‘ 17 Und laß sie sich einander nähern zu einem Stab für dich, und sie werden tatsächlich zu nur einem werden in deiner Hand.

 

Jesus ist es, der die zwei Teile, „Juda“ als die herrschenden Priesterkönige mit der „grossen Volksmenge, dem Sinnbildlichen „Joseph“, seinen zwei Söhnen der Endzeit „Manasse („Ebioniten“) und Ephraim („Paulikaner“) zur Einheit verbindet.

 

Jesu wird ein weiteres Mal unter Jubelrufen in Jerusalem einziehenDabei macht Jesus sich selbst allen versammelten Menschen aus allen Nationen und Völkern und das „Israel Gottes“, die neue Verwaltung auf dem Berg Zion kund! Die  grosse Volksmenge“ wird nun staunend die „Vollendung des heiligen Geheimnisses“ sehen, wer schlussendlich durch Gott und Christus die Erde in Gerechtigkeit beherrschen wird, wenn sie von allen „wilden Tieren“ gereinigt sein wird:

 

(Offenbarung 21:1-8)  Und ich sah einen neuen Himmel [[(Juda)]] und eine neue Erde [[(Joseph)]]; denn der frühere Himmel [[(die heute Herrschenden)]] und die frühere Erde [[die von ihnen beherrschten]] waren vergangen, und das Meer [[(der bösen Menschen, das wie Tang aufgewühlt ist (Jes 57:20))]] ist nicht mehr. 2 Ich sah auch die heilige Stadt, das Neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitgemacht wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. 3 Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. 4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“

Durch Veränderung "in einem Nu" unserer Gene kommt das ewige Leben, wenn die Sterblichkeit endet5 Und der, der auf dem Thron saß, sprach: „Siehe! Ich mache alle Dinge neu.“ Auch sagt er: „Schreibe, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.“ 6 Und er sprach zu mir: Sie sind geschehen! Ich bin das Ạlpha und das Ọmega, der Anfang und das Ende. Wen dürstet, dem will ich kostenfrei vom Quell des Wassers des Lebens geben. 7 Wer siegt, wird diese Dinge erben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein. 8 Was aber die Feiglinge und die Ungläubigen und die betrifft, die zufolge ihrer Unsauberkeit abscheulich sind, und Mörder und Hurer und solche, die Spiritismus ausüben, und Götzendiener und alle Lügner, ihr Teil wird in dem See sein, der mit Feuer und Schwefel brennt. Das bedeutet den zweiten Tod.“

 

Damit „der Tod nicht mehr sein“ kann muss zu jenem Zeitpunkt des Beginns des grossen Festes der Einsammlungen“ Jehovas aus allen Völkern, die von Paulus deutlich angekündigte „Umwandlung in einem Nu“ folgen! Was wäre dazu geeigneter, als dies in Anwesenheit des grossen Königs als Lohn für treues Ausharren allen „Schafen“ erdenweit an jenem Tag des ersten Tages des Erntefestes in ihren Versammlungen zukommen zu lassen? Sie sind doch die Sieger im Widerstand gegen Satan und dessen „Samen der Schlange“. Beachten wir, dass Jehova die „grosse Volksmenge“ erst jetzt als „Söhne und Töchter“ anerkennt, weil sie nun in vollkommenem Zustand sind, so wie Adam es ursprünglich war!

 

(1. Korinther 15:50-57)  Indes sage ich dies, Brüder, daß [[(sterbliches)]] Fleisch und Blut Gottes Königreich [[(die kommende Verwaltung des „Israel Gottes“)]] nicht erben können, noch erbt die Verweslichkeit die Unverweslichkeit. 51 Seht, ich sage euch ein heiliges Geheimnis: Wir werden nicht alle [im Tod] entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden [[(die frühauferstandenen Apostel und der nach Jerusalem zusammengerufene Überrest)]], 52 in einem Nu, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn die Posaune wird [[(am Trompetenfest nach Harmagedon)]] erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden. 53 Denn das, was verweslich ist, muß Unverweslichkeit anziehen, und das, was sterblich ist, muß Unsterblichkeit anziehen. 54 Wenn aber [dieses Verwesliche Unverweslichkeit anzieht und] dieses Sterbliche Unsterblichkeit anzieht, dann wird sich das Wort erfüllen, das geschrieben steht: „Der Tod ist für immer verschlungen.“ 55 Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?“ 56 Der Stachel, der den Tod verursacht, ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber ist das GESETZ [[(der Fluch aufgrund von GESETZES-Übertretung)]]. 57 Gott aber sei Dank, denn er gibt uns den Sieg durch [[den Glauben in das Loskaufsopfer]] unseren Herrn Jesus Christus!

 

Jesus wurde zum „Fluch“ und hat die gegen uns lautende Gerichtsurkunde mit dem Fluch mit sich an den Stamm geheftet! Da die künftigen Priesterkönige vorab tausend Jahre zusammen mit Jesus regieren werden, so müssen sie unsterblich sein! Die „Umwandlung in einem Nu“ ist eine Anpassung der Gene, da wir von Adam her Sterblichkeit und Verweslichkeit ererbt haben! Als Beispiel kann der erdenweite Prozess von Anpassungen von Computerprogrammen „in einem Nu“ genommen werden, sobald eine neue Version existiert, die vorhergehende Mängel beseitigt.

 

Jesus am Stamm erlöste uns von dem auf uns lastenden Fluch für frühere Sünden in der Hingabe in der Taufe (Galater 3:10-14)  Denn alle die, die sich auf Gesetzeswerke [[(blutige Opfer im Tempel darzubringen, um Sünde zuzudecken)]] verlassen, sind unter einem Fluch; denn es steht geschrieben: Verflucht ist jeder, der nicht bei allen Dingen bleibt, die in der Buchrolle des GESETZES geschrieben sind, um sie zu tun.“ 11 Daß übrigens durch Gesetz [[Gesetzeswerke]] niemand bei Gott gerechtgesprochen wird, ist offenkundig, denn der Gerechte [[(der das GESETZ erfüllt durch Liebe)]] wird zufolge des Glaubens leben. 12 Das GESETZ nun hält sich nicht an [den] Glauben, sondern „wer sie [[(die Geseteswerke, die Schuld und damit verbunden den Fluch zudecken)]] tut, wird durch sie leben“. 13 Christus hat uns vom Fluch des GESETZES losgekauft, indem er an unserer Statt ein Fluch geworden ist, denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der an einen Stamm gehängt ist.“ 14 So sollte der Segen Abrahams durch Jesus Christus für die Nationen kommen, damit wir den verheißenen Geist durch unseren Glauben empfangen könnten.

 

Das GESETZ halten bedeutet Leben, es zu brechen Tod! Nur der Glaube an Jesu Loskaufsopfer als gänzlich Unschuldiger ohne jede Sünde und nicht Gesetzeswerke, wie z.B. die Tieropfer, vermag uns von Sünde und damit fest verbunden von dem Fluch auf jeder begangenen Sünde vollkommen zu befreien! Gottes Gerechtigkeit, die den Tod auf willentliche Sünde fordert wurde mittels Jesu Blut gesühnt!

 

Um die tausend Jahre mit Jesus herrschen zu können ist doch Unsterblichkeit Voraussetzung! Erst die Umwandlung macht auch das „Israel Gottes“, die Priesterkönige bereit dazu ihr Amt wirklich auszuüben, das „Königreich zu erben“, nachdem die Erblasser, die Mächtigen der „alten Himmel“ alle vergangen sind. Das ist keine Verwandlung hin zu einem Geistwesen, wie die Mystiker innerhalb christlicher Kirchen dies behaupten, sondern exakt das Gegenteil dessen, was Adam und Eva beim Hinauswurf aus dem Paradies widerfuhr! Sie wurden sterblich und dem Alterungsprozess und der Verweslichkeit als Strafe unterworfen! Als Siegespreis all jener die Gott trotz Anfeindungen und Verführung Satans Treue gezeigt haben folgt die Auferstehung in Perfektion der DNS des vollkommenen Christus und die Umwandlung zur Unsterblichkeit  der Harmagedon Überlebenden! Wahrlich ein grosser Sieg und der Tod verliert den „Stachel“, die Angst die er uns bereitete, das Gift, das uns der Sterblichkeit unterwarf!

 

 

11.4.3        Daniel Kapitel 8: Der zweihörnige Widder und der einhörnige Ziegenbock; Die „Übertretung die Verwüstung verursacht

 

11.4.1.11    Daniel 8:1-4:  Daniel sieht in einer Vision wie der zweihörnige Widder alle „wilden Tiere“ niederwarf

 

Durch eine getrennte Vision sieht Daniel später weitere Details, welche die beiden Mächte Medo-Persien, dargestellt als ein „zweihörniger Widder“ und deren späterer Herausforderer, der einhörnige „haarige Ziegenbock“, der für Alexander den Grossen und sein mazedonisches Reich stehen.  

 

Cyrus nach der Eroberung BabylonsIn den Prophezeiungen Daniels nimmt der „zweihörnige Widder“ eine besondere Stellung ein. Das eine Horn war höher als das andere und kam später hoch. Es ging um die Vorherrschaft des Persers Cyrus des Grossen, der 550 v.u.Z., elf Jahre vor der Eroberung Babylons die Herrschaft der Meder unterworfen hatte, die unter König Astyages stand. Jenes stolze Volk der Meder war nun der an Macht etwas geringere Partner im Reich des Cyrus. Darius dem Meder, dem zweiten „Horn“ gab Cyrus nach der Eroberung der Stadt Babylon im Jahre 539 v.u.Z. einen Teil des babylonischen Reiches, einschliesslich der Hauptstadt Babylon. Von da ab herrschte die Dynastie des Darius. Damit begann die arische, persische Weltherrschaft, die mit Sems Sohn Japhet in Verbindung steht. Unter der Herrschaft Cyrus wurde das Volk Daniels aus dem Exil befreit und durfte nach Jerusalem zurückkehren und dort den Tempel, und später die Stadtmauern neu aufrichten.

 

Innerhalb der Vision macht der Engel Daniel auf etwas Besonderes aufmerksam. Er sagte zu ihm:  „Siehe, ich lasse dich wissen, was im Schlußteil der Strafankündigung geschehen wird, denn es ist für die bestimmte Zeit des Endes.“ Wir sollten somit unsere Aufmerksamkeit diesem Thema besonders widmen. Bedenken wir, dass Hitler und das Dritte Reich sich für die Arier einsetzten, indo-persischen Abkömmlingen und in ganz besonderer Weise die zerstreuten Juden zu zerstören suchten. Dabei waren auch alle Christen besonderer Unterdrückung ausgesetzt, die weiterhin „… die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben“. Heute geht besondere Gefahr von Iran (Persien) und dem Irak-Syrien (Assyrien) gegen Israel aus.

 

Am Ende der Macht Babylons, kurz vor deren Untergang hatte Daniel erneut Visionen, die wir mit den übrigen verbinden müssen um das vollständige Teilbild innerhalb des Gesamtbildes zu erhalten!

 

Der Widder: Symbol für die Doppelweltmacht Medo-Persien *** Rbi8  Daniel 8:1-4 ***

Im dritten Jahr des Königtums Belsazars, des Königs, da erschien mir eine Vision, ja mir, Daniel, nach derjenigen, die mir zu Beginn erschienen war. 2 Und ich begann in der Vision zu sehen; und es geschah, während ich sah, daß ich in Susa, der Burg, war, die in Elam, dem Gerichtsbezirk, ist; und ich sah dann in der Vision, und ich selbst befand mich am Wasserlauf des Ulai. 3 Als ich meine Augen erhob, da sah ich, und siehe, ein Widder, der vor dem Wasserlauf stand, und er hatte zwei Hörner. Und die beiden Hörner waren hoch, aber das eine war höher als das andere, und das höhere kam nachher empor. 4 Und ich sah den Widder gegen Westen und gegen Norden und gegen Süden stoßen, und keine wilden Tiere hielten vor ihm stand, und da war niemand, der irgendwie aus seiner Hand befreit hätte. Und er tat nach seinem Willen, und er tat sehr groß.

 

Wir sollen den „Anfang und das Ende“ betrachten und miteinander in Verbindung bringen, erwähnt die Schrift! Diese Charakteristik des „sehr grossen“ Auftretens kennen wir auch vom ehemaligen persischen Schah Pahlewi und wir sehen dies heute erneut im Mullah-Staat des Iran und seines Präsidenten Ahmadinedschad, der öffentlich beständig Israels Untergang forderte! Der bis Juni 2015 angekündigte Atomwaffen-Deal von Präsident Obama wird weder Frieden, noch Sicherheit gewähren da beiden Parteien, die Vertreter des „Nord-„ und des „Südkönigs“ „am selben Tisch Lügen reden“! „Und was diese beiden Könige betrifft, ihr Herz wird geneigt sein, Schlechtes zu tun, und Lüge werden sie an einem Tisch ständig reden. Aber nichts wird gelingen, denn [das] Ende ist noch für die bestimmte Zeit.“ (Da 11:27)

 

Shah Mohammed Reza Pahlavi bei seiner Amtseinsetzung am 17.9.41Am 17. September 1941 legte Mohammad Reza Pahlavi in Teheran seinen Amtseid ab und übernahm die Staatsgeschäfte von seinem Vater Reza Pahlavi. Der Iran, die frühere Grossmacht Persien begann erneut in eine Blütezeit zu kommen. Wir sollten uns daher mit der jüngeren Geschichte jenes Drahtziehers im Nahen Osten etwas besser vertraut machen!

 

Der Shah von Persien, Mohammad Reza Pahlavi (1919-1979) beabsichtigte nach einem grossen Fest 1971 in Persepolis zur 2500 jährigen Gründung der Stadt durch Cyrus den Grossen und damit der iranischen Monarchie die Grösse des früheren Reiches erneut aufleuchten zu lassen. Am Grab des Cyrus hob der Shah dessen Verdienste hervor, wie jener zur Weltmacht avancierte. 59 Staatschefs nahmen am Fest teil. Er sollte der letzte Herrscher auf dem Pfauenthron sein. Er wurde durch den Ayatollah Chomeini und dessen islamische Revolutionsgarden am 11. Februar 1979 aus dem Land verdrängt. Die Besetzung der amerikanischen Botschaft in Teheran am 4. November 1979 und Geiselnahme des Personals öffnete ein neues Blatt voller Aggressionen in den Beziehungen zu den USA! Auslöser war, dass der Shah in den USA zur Behandlung seiner Krebskrankheit in New York Aufnahme fand. Die Nachwirkungen sind bis heute zu verspüren und wir wollen vorausschauen, was sich möglicherweise daraus entwickelt, indem wir die prophetischen Vorhersagen damit vergleichen!

 

Nach der Verdrängung des Shahs begann ein interner Kampf um die Macht im Staate. Die folgenden eingerahmten Zitate sind der Enzyklopädie WIKIPEDIA entnommen:  

 

   Der Kampf um die Macht im Iran zwischen der linken bürgerlichen Opposition der Nationalen Front, den marxistisch-leninisten Gruppierungen, den Maoisten und den marxistischen Islamisten hatte begonnen [[Anhänger des „Königs des Nordens“]]. Chomeini sollte sie alle zur Seite schieben und eine Herrschaft der islamischen Rechtsgelehrten (Velayat-e Faqih), die Islamische Republik Iran, errichten. [8]

 

Der Shah und seine Frau FaradibaAls einen der Hauptfehler des Shahs sah man seine Art zu handeln, wie schon Daniel es beschrieb: „… er tat nach seinem Willen, und er tat sehr groß.“ Seine Bindung an den Westen, den „Südkönig“ und seine militärische Aufrüstung unter Nixon zum wichtigsten Alliierten im Nahen Osten wurde im Kalten Krieg vom „Nordkönig“, der kommunistischen UdSSR unterlaufen und durch Subversion systematisch unterhöhlt.

 

Dabei ging der Shah leider oft an der muslimischen Charakteristik der einfachen Bevölkerung Irans vorbei, was schon zuvor der Vorgänger seines Vaters, Fazllolah Nuri in der konstitutionellen Revolution von 1906 beschrieben hatte: Kein Gesetz darf an der islamischen Scharia vorbeigehen. Der Schah missachtete dies. Er wollte einen modernen Staat nach westlichem Vorbild aufbauen. Die Charakteristik des Islam wird dabei hervorgehoben: „Der Islam verlangt Gehorsam und nicht Freiheit, Ungleichheit und nicht Egalität“.

 

   Die konstitutionelle Bewegung hat die Worte Freiheit und Gleichheit auf die Fahnen geschrieben. Diese beiden Forderungen widersprechen dem Islam. Der Islam verlangt Gehorsam und nicht Freiheit, Ungleichheit und nicht Egalität […] Was ich will, ist ein islamisches Parlament, das kein Gesetz verabschiedet, dessen Inhalt nicht mit den Gesetzen des Koran übereinstimmt.[9]

 

Das könnte direkt der Bibel entnommen sein, wo Paulus erklärte, dass Christen „das GESETZ aufrichten“, allerdings das „GESETZ des Christus“! In der Erinnerung der Iraner stehen zudem zwei Ereignisse, die sich tief eingeprägt haben. Obwohl Iran sich sowohl im Ersten wie im Zweiten Weltkrieg als neutrales Land deklariert hatte, wurde es zwei Mal entgegen dem Völkerrecht annektiert. 

 

1.12.43: Dreimächteerklärung gegenüber Shah Pahlevi Roosevelt, Churchill und StalinAm 18. September 1941 wurde Iran erneut durch britische und russische Truppen durch Einnahme der Hauptstadt Teheran unterjocht. Eine vollständige politische und wirtschaftliche Kontrolle des Landes war die Folge bis 1945. Über den persischen Korridor erhielt die UdSSR und deren Rote Armee von den Amerikanern Waffen und Munition der über das Kaspische Meer führte. Am 1. Dezember 1943 wurde die Dreimächteerklärung durch Roosevelt, Churchill und Stalin und Shah Reza Pahlavi (dem Vater) unterzeichnet, welche den Abzug der Alliierten am Ende des Krieges vorsah.

 

1951 verstaatlichte das iranische Parlament die Ölindustrie und erlangte damit eine Vervielfachung seiner Einkommen aus diesen Bodenschätzen. Dies allerdings brachte einen Bruch in die Beziehungen zu den Briten und Amerikanern, welche jene Industrie kontrollierten. Der UNO-Sicherheitsrat wurde eingeschaltet und ebenso der Internationale Gerichtshof, ohne konkrete Resultate. Dies führte im Iran zur Abadan-Krise, welche den Shah ins erste Exil zwang, vorab in den Irak nach Bagdad und später nach Rom. Sein Hauptgegner, der mit der kommunistischen Tudeh-Partei verbündete Mossadegh wurde von der CIA in der von Eisenhower unterstützten Operation Ajax gestürzt und verhaftet. Danach kehrte der Schah zurück und wollte den Iran zu einer Grossmacht ausbauen mittels Verwirklichung von langfristiger Wirtschaftsplanung.

 

Mohammad Reza Pahlavi war im Gegensatz zu seinem Vater bereit eine Öffnung gegenüber dem schiitischen Klerus zu gestatten, die er versuchte zu Verbündeten zu  gewinnen. Etwas, was wir heute im grossen Stil mit dem WCRL und ihrem Verhältnis zur UNO erkennen können!

 

Entgegen der Einschränkung unter Reza Pahlewi gegenüber der schiitischen Geistlichkeit öffnete jener erneut dem Einfluss der Mullahs Tür und Tor, als er im Juni 1942 dem exilierten Mullah Ayatollah Gomi die Rückkehr aus dem Exil erlaubte. 100.000 Teheraner jubelten jenem zu und bestärkten damit erneut deren Bestrebungen. Das Tragen des Schleiers der Frauen wurde erneut erlaubt. Ab 1946 musste die Züge im Iran zu den fünf Gebetszeiten anhalten.

 

   Die wichtigste Änderung nach der Abdankung Reza Schahs betraf das Verhältnis der Krone zum Klerus. Reza Schah war im Gegensatz zu seinem Sohn davon überzeugt, dass der Klerus eines der Haupthindernisse auf dem Weg Irans in die Moderne darstellte. Er setzte daher alles daran, den Einfluss der Geistlichkeit zu minimieren. Er beschnitt ihr Einkommen durch die Abschaffung der geistlichen Gerichtsbarkeit und die Einführung eines säkularen Rechtssystems, und er verringerte ihren kulturellen und gesellschaftlichen Einfluss durch die Einführung eines modernen, koedukativen Bildungssystems. [10]

 

Das politische System im Iran

 

Genau dieser Konflikt, welches Gesetz im Iran Vorrang habe solle stärkte den Flügel der religiösen Opposition gegen den Shah! Die muslimischen religiösen Führer, denen er mehr Freiheit gewährte strebten daher weiterhin unerbittlich die Vorherrschaft im Reiche an. Sie erlangten diese schlussendlich mittels Gewalt mit der Rückkehr des Ayatollah Ruhollah Chomeini aus dem französischen Exil am 1. Februar 1979. Nur wenige Tage später musste der Premierminister Bachtiar aus dem Land nach Frankreich fliehen. Chomeini gelang es durch seine Islamische Revolution die Kommunisten und Maoisten zu verdrängen und die Islamische Republik aufzurichten nach eben den Regeln des Sharia-Rechtsgelehrten Velayat-e Faqih.

 

Wie Pfaffen ihre Schäfchen in den Abgrund führenDamit ist der Islam mit seiner Scharia dem Christentum in gewisser Beziehung heute weit überlegen. Die säkulare Christenheit hat die Macht der Geistlichen stark eingeschränkt und schert sich nicht darum, ob irgendwelche erlassenen nationalen Gesetzte im Einklang mit Gottes GESETZ seien oder ihm diametral widersprechen!

 

Ursachen seines Sturzes

 

   Nach dem Kommentar der Wochenzeitschrift Die Zeit vom Februar 1979 verlor der Schah nicht nur den Kontakt zu seiner Bevölkerung, sondern „seine Fehler lagen in seiner Unfähigkeit, das autoritäre System im Gleichschritt mit der Modernisierung zu lockern und in freiere politische Formen zu überführen; in seinem Hochmut, der ihm verbot, Verantwortung wirklich zu delegieren; in der harschen Ungeduld, die ihn dazu verführte, das Tempo des Fortschritts über jedes vertretbare Maß hinaus zu forcieren; in seiner Unempfindlichkeit gegen das kultur- und glaubensbedingte Zaudern weiter Teile des Volkes, sich ohne Halt und Hemmung dem Neuen hinzugeben; in seiner Großmannssucht, die ihn Waffen kaufen ließ, wo er Maschinen hätte kaufen müssen.“ [11]

 

Islamische Religionisten hatten von nun an das sagen und unterstützten seither mit ihren Ölmilliarden andere islamistische Bestrebungen mit Umsturzplänen auf der ganzen Erde. Als nächstes streben dieselben Köpfe wie der früheren „Magier Persiens“ nun in Form der Ayatollahs und Mullahs erneute Weltherrschaft an! Ihre alte Machtstellung zur Zeit des Cyrus soll nach ihren Plänen erneut aufleben!

 

Die Truman-Doktrin Als sich die amerikanischen Truppen am Ende des zweiten Weltkrieges aus dem Iran zurückzogen, da weigerten sich die Russen und hielten weiterhin das Land besetzt. Dieser Vertragsbruch löste die Irankrise aus und markierte den Beginn des kalten Krieges! Die Sowjetunion war nun nach der Niederlage des Dritten Reiches an dessen Stelle zum „König des Nordens“ geworden! Der amerikanische Präsident Harry S. Truman drohte Stalin mit einem Wiedereinmarsch seiner Truppen, worauf jener einlenkte.

 

Elf Tonnen Goldreserven wurden von der russischen Armee mitgenommen. Die kommunistische Tudeh-Partei arbeitete aus dem Untergrund am Sturz des Schah Mohammed Reza Pahlevi, dem Vater. Die USA leisteten nun in Form eines Marshallplans wirtschaftliche und militärische Aufbauhilfe. Nach der Truman-Doktrin wollten die USA allen Völkern, deren Freiheit von militanten Minderheiten oder durch einen äußeren Druck bedroht ist“ Hilfe leisten.

 

Der Iran hatte unter dem Schah Mohammad Reza Pahlevi und seiner „weissen Revolution“ ein jährliches Wirtschaftswachstum von 15% erreicht, eines der höchsten weltweit! Während der Ölkrise 1974 erhöhte die OPEC unter der Anführung des Shahs von bisher 3 USD pro Barrel (159 Liter) auf 12 USD. Zwischen 1974 und 1978 erhöhte sich der Ölpreis pro Jahr um weitere 5 bis 10%, was der Staatskasse Irans grosse Geldmengen brachte. Über 25% floss in Militärausgaben. Das Land sollte als moderner Industriestaat zur Führungsnation im Nahen Osten ausgebaut werden.

 

Pakistans Erinnerungs-Postmarke an 20 Jahre Zusammenarbeit in der ECORegionale Zusammenarbeit in Wirtschafts- und Militärprojekten gab es unter Führung des Shahs bereits 1964. Wir sollten dies im Hinblick auf den kommenden Aufmarsch des „Nordkönigs“ hin nach Harmagedon in Erinnerung behalten! Der heutige Druck gegen Regime wie jenes in Syrien unter Asad, der Abzug der Amerikaner aus dem Irak und die Bedrohung Irans durch Sanktionen des Weltsicherheitsrates und Israels betreffende dessen Atomprogramm bilden Grundlage für neue und stärkere Bündnisse!

 

   Im Juli 1964 unterzeichneten die Türkei, der Iran und Pakistan den Vertrag zur Regionalen Kooperation für Entwicklung (RCD, Regional Cooperation and Development) als Ergänzung zur militärischen Zusammenarbeit im Rahmen der CENTO. Ziel des Abkommens war eine Stärkung des Handels zwischen den Partnerländern, um ihr chronisches Zahlungsbilanzdefizit gegenüber dem Westen abzubauen. Langfristig wurde eine Währungsunion angestrebt. Der gemeinsame Markt der Länder umfasste 170 Millionen Menschen. Damit war die wirtschaftliche Grundlage für eine Steigerung der Industrieproduktion bis hin zur Massenproduktion von Konsumgütern gegeben. Als Vorbild der RCD diente die Europäische Gemeinschaft und die EFTA. [12]

 

Jene früheren Länder die zu Medo-Persien gehörten könnten sich somit in kurzer Zeit erneut zu einem Zweckverbund einigen! Diesmal sind es nicht wirtschaftliche Argumente die im Vordergrund stehen, sondern weit eher religiöse und militärische Stärke im Widerstand gegen den Einfluss des Westens und den Reformplänen, die der Scharia entgegen wirken! Beachten wir, was die Anstrengungen des Shahs waren und wozu sie führten, als die Geldmittel knapper wurden:

 

Bündnisse im Raum des Nahen Ostens - Afrika von Staaten, die mehrheitlich muslimisch sind   Ab 1969 strebte Schah einen Ausbau der RCD durch Aufnahme von Afghanistan und Indien an. Während der Jahre 1974 bis 1976, als die Öleinnahmen Irans einen neuen Höhepunkt erreichten, sagte der Schah Afghanistan, Pakistan, Indien, Ägypten, Syrien, Jordanien, dem Sudan und Libanon große Summen als Entwicklungshilfe zu. Diese Staaten begannen entsprechende Projekte in ihre Entwicklungspläne einzuarbeiten, in der Annahme, dass die Finanzierung der Projekte weitgehend vom Iran übernommen würden. Nachdem sich aber ab 1975 Saudi-Arabien bei den OPEC-Treffen immer heftiger gegen die von Schah Mohammad Reza Pahlavi geforderten Ölpreiserhöhungen stemmte und die Öleinnahmen Irans dadurch zurückgingen, sah sich der Iran nicht mehr in der Lage, seinen internationalen Verpflichtungen nachzukommen.

 

   Die Länder, die gehofft hatten, durch die iranische Wirtschaftshilfe eine stärkere politische Unabhängigkeit zu erlangen, wandten sich vom Iran ab und der Sowjetunion zu. Ein Beispiel, welch dramatische politische Folgen der Wegfall der iranischen Wirtschaftshilfe hatte, ist die politische Entwicklung in Afghanistan. Der Schah hatte 1975 dem afghanischen Präsidenten Mohammed Daoud Khan für wirtschaftliche Aufbauprojekte, insbesondere für den Aufbau eines afghanisches Eisenbahnnetzes, 1,2 Mrd. Dollar zugesagt. Mit diesen Mittel hätte Daoud die nahezu vollständige wirtschaftliche Abhängigkeit Afghanistans von der Sowjetunion verringern können. Bis zum Jahr 1977 waren allerdings erst 10 Mio. Dollar iranische Wirtschaftshilfe in Kabul eingegangen. Aufgrund der anhaltend schlechten Wirtschaftslage in Afghanistan und dem Ausbleiben der zugesagten Aufbauprojekte kam es im April 1978 zu einem Putsch, bei dem Präsident Daoud erschossen wurde. Der Tod Daouds war zugleich das Ende der Republik Afghanistan. Mit der Gründung der sozialistischen Demokratischen Republik Afghanistan und dem Versuch, durch radikale Reformen einen sozialistischen Staat zu errichten, wurde ein Bürgerkrieg entfacht, der 1979 zum Einmarsch der Sowjetunion mit den bekannten Folgen führte. [13]

 

Der Wechsel vom Verbündeten des „Südkönigs“ hin zum Verbündeten des „Nordkönigs“ kannte wenig Skrupel und war fast ausschliesslich eine Frage, wo man mehr profitieren könnte! Dies muss uns heute stutzig machen, wo viele westliche Staaten nahe dem Bankrott stehen, vor allem China aber in finanziellem Überfluss lebt! Nach dem Versuch im Nahen Osten Staat um Staat in den politischen Frühling mit einzubeziehen, wo Volksaufstände die Mächtigen zu Zugeständnissen veranlassten, kam es mehr und mehr zum Zusammenbruch und Bürgerkrieg jener Nationen. Bald schon zeigte sich der Gedanke an Revolution in der Art der Schusswaffen: Die Kalaschnikow-Gewehre aus der Sowjetunion wurden wie Körner über den ganzen Nahen Osten verbreitet, die ihre todbringenden Früchte schon bald zeigten. 

 

Arabischer Frühling und dessen Auswirkungen

 

Die Karte zeigt das inzwischen im Jahre 2015 vollkommen instabile Nordafrika und den Nahen Osten, wo in Jemen inzwischen ein grosser Flächenbrand zu entstehen scheint, Irak von der ISIS kontrolliert wird und in Tunesien, das vom „Frühling“ profitierte Terroranschläge Verunsicherung verursachen!

 

In einem Buch das der Shah kurz vor seinem Sturz 1978 veröffentlichte zeigte er seine Sicht der Zukunft:

 

   Der Iran von heute ist der Wegbereiter für das Morgen auf der Grundlage seines Erbes der Vergangenheit. […] Im Iran von Morgen soll es keine mangelhafte Bildung mehr geben, keine Armut, keine Korruption, keine Ausbeutung und keine Diskriminierung. Das Gesundheitswesen wird jedem Iraner die bestmögliche Gesundheitsversorgung geben, das Bildungswesen soll allen offen stehen, und eine Sozialversicherung soll auch bei Krankheit und Alter für wirtschaftliche Sicherheit sorgen. […] Eine humane, demokratische, soziale Gesellschaft soll entstehen, mit einem hohen Maß an individueller Freiheit, sozialer Gerechtigkeit, ökonomischer Demokratie, Dezentralisierung und einer Beteiligung Aller in allen öffentlichen Belangen. […] Diese Gesellschaft soll sich vom Geist und den Prinzipien des wahren Islam leiten lassen, der gar nichts mit den bösartigen, demagogischen und reaktionären Konzepten Einiger zu tun hat, die die Nation nach ihren Vorstellungen formen wollen.“ [14]

 

Abadinedschad war Teil der Volksmodschahedin, welche die Amerikanische Botschaft in Teheran stürmten Nun, er konnte seinen Plan nicht zu Ende führen und der Alliierte des „Südkönigs“ USA fiel erneut in die Hand des „Nordkönigs“, der UdSSR als die schiitische Revolution unter Ajatollah Chomeini und dessen Revolutionsgarden und dessen Volksmodschahedin den Sieg errang. Einer der Besetzer der amerikanischen Botschaft am 4. November 1976 mit der Geiselnahme von 52 US-Diplomaten während 444 Tagen war der 20jährige Ahmadinedschad (geb. 1956). 90 Mitarbeiter würden zu Geiseln oder landeten im Gefängnis.

 

Eine anfeuernde Rede von Revolutionsführer Ruholla Chomeini am 4. November 1979 war der Anlass zur Erstürmung der Botschaft durch Studenten: „Es ist deshalb Sache der lieben Schüler, Studenten und Theologiestudenten, mit all ihrer Kraft die Angriffe gegen die USA und Israel zu verstärken, so dass sie die USA zwingen können, den abgesetzten und kriminellen Schah auszuliefern…“[

 

Der Schah wurde nicht ausgeliefert. Dann kam einer neuer Hitzkopf, der Iran zur Grüsse als Atommacht zu führen versuchte: Von August 2005 bis August 2014 hatte Ahmadinedschad die Staatsführung Irans inne. Er wurde zum radikalen religiös-fundamentalistischen Hassprediger gegen Israel, das er von der Weltkarte wegzuwischen versprach und selbst vor der UNO seine Gedanken und Hasstiraden hielt. Gibt es einen weiteren Holocaust in absehbarer Zeit durch einen seiner Nachfolger? Nun, der neue Präsident Irans Hassan Rohani schlägt weit ruhigere Töne an. Als Staatsoberhaupt ist er oberster Rechtsgelehrter. Im Hintergrund aber wächst der Samen des Hasses ungehindert!

 

Inzwischen macht die Diplomatie Fortschritte um ein Nuklearabkommen bis Ende Juni 2015 unter Dach zu bringen. US-Staatssekretär Kerry ist dort Verhandlungsführer des „Königs des Südens“.

 

Das Attentat auf die AMIA in Buenos Aires ging wahrscheinlich auf Irans RechnungWir sehen im Mullah-Staat Iran und dessen früheren Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad dieselbe Form des Handelns des „zweihörnigen Widders“, wie sie der Prophet Daniel unter Visionen JHWH’s  beschreibt: „… es tat nach seinem Willen, und er tat sehr groß! Erneut bildet die nun vorherrschende Religion Mohammeds zentrales Thema der Machtausübung jenes Staates. Der „Widder“ will nach allen Windrichtungen stossen! Selbst Attentate im fernen Buenos Aires gegen das israelische Konsulat und die AMIA, das jüdische Sozialwerk, sollen auf Rechnung Irans gehen. „Wilde Tiere“ die mit ihren Hörnern dahin stossen, wo es ihnen einfällt, wo immer sie ihren Feind sehen! Internationales Recht schert jene wenig oder gar nicht!

 

Während der ersten Herrschaft Medo-Persiens die nur etwa fünfzig Jahre dauerte gab es kein gleichwertiges „wildes Tier“, das sich gegen deren Herrschaft hätte erheben können! Vor wenigen Jahren rühmte sich der iranische Präsident Ahmadinedschad, dass jeder der seine Nation angreifen würde vernichtet werde, vorab an Israel gerichtet. Er forderte damit nicht nur Israel heraus, sondern den ganzen „ungläubigen“ Westen, insbesondere Anglo-Amerika! Er droht mit Mittelstreckenraketen Haifa und gar Jerusalem zu erreichen und Massenvernichtungswaffen zu besitzen, Teil des Atomclubs zu sein mit nuklearen Sprengköpfen!

 

An Eroberungsgelüsten fehlt es nicht und der Krieg Irans gegen Irak, der erste Golfkrieg (22.9.1980 bis 1988) zeigte, dass das Land militärische Stärke entwickelt hatte und vom „Nordkönig“ Russland gegen die Interessen dessen Rivalen die USA unterstützt wird. Im heutigen neuen „Kalten Krieg“ gilt es den Auslöser eines Dritten Weltkrieges zu verhindern. Wie lange wird der Seiltanzakt noch gelingen?

 

Die Eroberung Babylons durch die geöffneten kupfernen Tore durch die Meder war Jahrhunderte zuvor schon durch Jesaja vorhergesagt wordenSchauen wir wiederum zurück auf biblische Zeiten und das Handeln des zweiten „wilden Tieres“ laut Daniel Kapitel 7: Indem Cyrus 496 v.u.Z. von „Sonnenaufgang her“ den Bosporus überquerte und Thrakien mit seiner Hauptstadt Byzanz eroberte, damit wurde die Grenze im Norden und Westen erweitert. Danach eroberte er auch Mazedonien. Jesaja hatte über Cyrus angekündigt, dass jener auch Babylon 539 v.u.Z. einnehmen werde und dies kampflos. Jehova selbst würde ihn an der Hand führen, um Sein Volk aus der Sklaverei zurückkehren zu lassen und Cyrus gar namentlich erwähnte (Jes 44:24 bis 45:7).

 

(Jesaja 44:24-28)  „Ich, Jehova, tue alles, indem ich allein die Himmel ausspanne, die Erde ausbreite. Wer war bei mir? 25 [Ich] vereitle die Zeichen der eitlen Schwätzer, und [ich bin es,] der selbst Wahrsager unsinnig handeln läßt; der Weise zurückweist und der sogar ihre Erkenntnis Torheit werden läßt; 26 der das Wort seines Knechtes wahr macht und der den Rat seiner eigenen Boten ausführt; der von Jerusalem spricht: ‚Sie wird bewohnt werden‘ und von den Städten Judas: ‚Sie werden wieder erbaut werden, und ihre verödeten Stätten werde ich aufrichten‘; 27 der zur Wassertiefe [[(des Euphrat und dessen Kanälen)]] sagt: ‚Verdunste; und all deine Ströme werde ich austrocknen‘; 28 der von Cyrus spricht: ‚Er ist mein Hirt, und alles, woran ich Gefallen habe, wird er ausführen‘; auch indem [ich] von Jerusalem sage: ‚Es wird wieder erbaut werden‘ und vom Tempel: ‚Deine Grundlage wird dir gelegt werden.‘ “

 

Mit Kenntnis dieser Zusammenhänge hörte Cyrus auf die Aussagen der jüdischen Schriften. Er war nun mit Babylons Fall auch Herrscher über das Gebiet Israels und zeigte sich bereit die exilierten Juden dorthin zurückkehren zu lassen. Auch dies ein Hinweis auf das Ende dieses Systems: Die grösseren „Könige von Sonnenaufgang“, Jehova (durch Cyrus versinnbildlicht) und Jesus (durch Darius dargestellt) in Harmagedon eine Befreiung der „Schafe“ herbeiführen. Weder der „König des Südens“ noch der „König des Nordens werden diesmal auf die Vorhersagen der Schriften acht geben! Das Heilige Land wird in seiner grössten Ausdehnung zur Zeit Salomos den „Ebioniten“ durch die „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“, die „neuen Himmel“ als ewiges Erbe zurückgegeben! Vergangenes, Gegenwärtiges und Künftiges im Geschichtsverlauf sind Gott gut bekannt und er bittet selbst, dass wir diese miteinander im Zusammenhang vereinen. Dadurch erst erreichen wir genaues Verständnis!

 

 (Jesaja 46:8-11)  Gedenkt dessen, damit ihr Mut fassen mögt. Nehmt es zu Herzen, ihr Übertreter. 9 Gedenkt der ersten Dinge von langer Zeit her, daß ich der Göttliche bin, und da ist kein anderer Gott noch irgendeiner wie ich; 10 der von Anfang an den Ausgang kundtut und von alters her die Dinge, die nicht getan worden sind; der spricht: ‚Mein eigener Beschluß wird bestehen, und alles, was mir gefällt, werde ich tun‘; 11 der vom Sonnenaufgang her einen Raubvogel ruft, aus fernem Land den Mann, der meinen Beschluß vollziehen soll. Ich habe [es] ja geredet; ich werde es auch herbeiführen. Ich habe [es] gebildet, ich werde es auch tun.

 

Ein anderer Ausdruck im Repertoire der „wilden Tiere“ ist der Ausdruck „Raubvogel“, der hier auf Cyrus zielt. Raubvögel ernähren ihre Brut sehr verantwortungsbewusst! Er hörte auf Daniel und liess Israel aus babylonischer Sklaverei auf den Tag genau nach siebzig Jahren des Exils frei! Jesajas und Jeremias Vorhersagen wurden ihm wahrscheinlich durch Daniel gezeigt und daher von Cyrus der leichte, fast unblutige Sieg über die Stadt Babylon dem Gott Israels zugeordnet. Dieser hatte das Ereignis doch mehr als zwei Jahrhunderte zuvor angekündet: Dass die kupfernen Tore für die Eroberer offen sein würden. Ob die Juden dies veranlasst oder getan hatten schreibt Daniel nicht. Dass sie Gottes Willen in allem ausführen sollten und Daniel in jener Nacht Belsazar das MEINE-MEINE-TEKEL-PASIN erklärte deutet auf solche Zusammenhänge hin! 

 

Rückkehr der Juden aus dem babylonischen Exil

 

König Kambyses der auf dem Thron des Cyrus folgte erweiterte das Reich gegen Westen hin, und eroberte Ägypten und Libyen. Die heutigen Umstürze in Ägypten und Libyen werden u.a. auch durch Kräfte aus dem Iran gefördert.

 

ParteilogoMohamed Morsi im Mai 2013, Führer der Muslimbruderschaft  und Präsident Ägyptens 2012 bis zum Sturz 2013 Die sunnitisch-islamistische Muslimbruderschaft, eine in Ägypten, Syrien und Jordanien einflussreiche politische Bewegung, die den ägyptischen  Präsident Mohammed Mursi am 30. Juni 2012 an die Macht brachte wurde nach nur einem Jahr am 3.Juli 2013 von pro-amerikanischen Militärführern gestürzt. Die Führer wurden eingesperrt und viele zum Tode verurteilt, weil die Unruhen davor und der Volksaufstand von den Muslimbrüdern angeheizt wurden, welche Mursi an die Macht gebracht hatten. Sie hatten mit vielen Toten geendet für die jener gerade amtierende Präsident Mubarak und dessen Polizeiapparat und die Militärs verantwortlich machte. Die Militärs hatten bei der Wahl Mursis dessen Kompetenz über sie vorab nahezu eliminiert: Ein Staat im Staat war entstanden. All dies  zeigt die wechselhafte Politik des Nahen Ostens deutlich. Die Muslimbrüder und damit Präsident Mursi waren eng mit den sunnitischen Iran verkoppelt, eine grosse Gefahr für Militärs und Israel geworden. 

 

Zurück zur Geschichte der Medo-Perser: Unter der folgenden Herrschaft Darius I. Hyspases, „der Grosse“ genannt, er war der herausragendste Herrscher Persiens. Er liess sich „König der Könige“ nennen (Es 7:12), was schon zuvor der Titel Nebukadnezars war (Hes 26:7; Da 2:37). Wir erinnern uns, dass dies seit Beginn der Titel Jehovas war und dann auch des Christus, ab seiner Erhöhung über seine Feinde! (Ps 2; Off 11:14, 15) [B1] Wir kennen die Worte bereits: Diese werden mit dem Lamm kämpfen, doch wird das Lamm sie besiegen, weil es Herr der Herren und König der Könige ist. Auch die mit ihm Berufenen und Auserwählten und Treuen [werden das tun].“

 

Ein Moment von freundschaftlichen Tönen zwischen Präsident Obama und Israels Ministerpräsident NetanjahuDies scheint einer der Gründe zu sein, dass die Wut von Irans Gegnern der Endzeit, des „Königs des Südens“ und damit verbunden Israels und dessen widergewählten Premierminister Netanjahu überschäumender wird! Ein Grossangriff vereinter Sunniten und Schiiten gegen das gehasste Israel und damit gegen dessen westliche Verbündete kann nicht ohne Folgen bleiben! Johannes erklärt hierzu in der Offenbarung:

 

(Offenbarung 17:12-14)  Und die zehn Hörner [[(des siebenköpfigen „wilden Tieres“, der UNO)]], die du sahst, bedeuten zehn Könige, die noch kein Königtum empfangen haben, aber sie empfangen Gewalt wie Könige für eine Stunde mit dem wilden Tier. 13 Diese haben einen Gedanken, und so geben sie ihre Macht und Gewalt dem wilden Tier [[(mit den sieben Köpfen, an die UNO)]]. 14 Diese werden mit dem Lamm [[(in Harmagedon)]] kämpfen, doch wird das Lamm sie besiegen, weil es Herr der Herren und König der Könige ist. Auch die mit ihm Berufenen und Auserwählten und Treuen [werden das tun].“

 

Karte der Aufteilung zwischen Sunniten und SchiitenErneut gibt göttliche Prophetie Anweisung an jene, welche auf den Höchsten der Könige und den „Herrn der Herren“ Jesu achten! Keiner der darauf hört, wird die Seite der „wilden Tiere“, der „zehn Hörner“ oder der UNO und ihrer Nationen einnehmen, sondern sich wie Daniel trotz des Exils fest an den einen Gott halten! Auch das religiöse „Bild“, das WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS und deren damit gekoppelten Religionen erhalten von ihnen keinerlei Unterstützung, was den Hass der drei „wilden Tiere“ während der „grossen Drangsal“ [B] nur fördert!

 

Zurück zur Vergangenheit: Die Herrschaft des Darius des Grossen Hyspases begann mit dem Mord am Magier Gaumata, der für kurze Zeit Usurpator des Thrones gewesen sein soll, während Kambyses auf dem Ägyptenfeldzug war und auf der Heimreise einem Unfall hatte. Danach warf er die Aufstände im Reich mit starker Hand nieder. Darius I. war Gründer der neuen Hauptstadt Persepolis.

 

Grab Cyrus II. in PersepolisUnter dem Schah Pachlevi wurde dort vieles restauriert um an vergangene Grösse zu erinnern und den Nationalstolz anzuheben! Im Oktober 1971 wurde dort am Grab von Cyrus II. eine grosse Feier zum 2500 jährigen Ereignis gefeiert, der als Gründer der Grossmacht in der Bibel positiv hervorgehoben wird, weil er Israel am Ende des siebzigjährigen Exils in die Freiheit und Rückkehr nach dem Gelobten Land ermöglichte. 

 

Auch ein Vergleich zum Geschehen heute in Syrien ist angebracht, das ja Teil des Medo-Persischen Reiches war und Präsident Asad jeden Volksprotest gegen dessen „tierische“ Gewaltherrschaft mit mörderischer Härte durch seine Armee, Polizei und den Geheimdienst niederwirft. Die Assyrer waren zuvor schon durch ihre blutrünstige Gewaltherrschaft aufgefallen! Iran unterstütz das schiitische System Assads mit Waffen und Ausbildung, weil es zum „Nordkönig“ der Sowjetunion hält und den einzigen und damit gewichtigen Militärstützpunkt, den Marinehafen in der Tartus unterhält! Solches fordert seine Gegner im eigenen Land und den „Südkönig“ nur umso mehr heraus: Einige der Terrororganisationen, nun Freiheitskämpfer genannt die Assads Sturz wollen werden offiziell vom Westen unterstützt.

 

iDas Gebiet, das Medo-Persien unter Xerxes I. erreichte, dem biblischen AhasverusUm 518/519 v.u.Z. eroberte Darius I. auch das südwestlich gelegene Ägypten zurück, das sich inzwischen befreit hatte. Danach eroberte er im Osten Teile Indiens bis über den Indus hinaus. Im Westen fügte er Thrakien hinzu.

 

Der Folgekönig auf dem Thron der Achämeniden-Dynastie nach Darius I. war Xerxes I., der in der Bibel Ahasverus genannt wird. Er herrschte von Indien bis Äthiopien. Er bürokratisierte das Reich und förderte die religiöse Kultur.

 

Heutige Machtambitionen Irans und Syriens sollten wir aus diesem Blickwinkel betrachten. Israel war damals ein tributpflichtiger Vasallenstaat. Dieselbe Unterwerfung und gar deren Liquidation wird auch heute offen durch starke Muslimgruppen angestrebt!

 

Die Religion der Perser sollte auch noch aus biblischer Sicht in Erscheinung treten! Erinnern wir uns daran, dass Daniel es zu Beginn war der in Babylon alle „magietreibenden Priester“ vom sicheren Tod befreite, als er Nebukadnezar den Traum von der Statue die bis zum Himmel reichte erklären konnte. Dadurch erhöhte ihn der König über alle Priester Babylons. Seit jener Zeit existierte eine Abneigung der Priester gegen den Hebräer Daniel und dessen Glauben. Da er den Glauben Israels hatte und sich nie vor anderen Göttern niederbeugte müssen wir dieses Detail im Auge behalten! Für Daniels Aufenthalt in der Löwengrube als hoch Betagter ist die Priesterschaft und damit der Zoroastrismus Hauptschuldig!

 

11.4.1.12    Daniel 2:1-13:  Nützliche Religionsgründer und aufgezwungener Religionswechsel zur Stärkung nationaler Zugehörigkeit

 

Die Lehren Zorosters wurden in ihrem heiligen Buch der Awesta aufgezeichnetWas war nun die Religion des Darius und damit im persischen Reich zu jener Zeit? Es war die neu aufkeimende Religion des Zarathustra oder Zoroaster. Seine Lehren wurden in der Awesta im 3. oder 4.Jh. v.u.Z. erstmals aufgezeichnet nach mündlichen Überlieferungen. Deren Schriften sollen in goldener Tinte auf Ochsenhäuten dokumentiert gewesen und bei der Eroberung Persepolis durch Alexander den Grossen 330 v.u.Z. verbrannt worden sein. Es war eine Verbindung der bisherigen Anbetung mit neuen Elementen.

 

Die mündlichen Überlieferungen des Zarathustra sind in der Awesta wurden in der awestischen Sprache geschrieben, deren Wortbedeutung bis heute umstritten ist, was einer Übersetzung Tür und Tor zu Interpretationen offenlässt. Als obersten Gott wählte Zarathustra einen der bisher schon angebeteten Götter, Ahura Mazda, der Schöpfer der ganzen Welt gewesen sei und Gut und Böse definiert haben soll. Die früheren Götter, Daiwas genannt, sie wurden zu Dämonen. Er redet von einem „heiligen Geist“ durch den der oberste Gott kommuniziert haben soll. Den Obersten der Dämonen, den Teufel nannte er Angra Mainyu, den „Geist des Bösen“ der in einem kosmischen Kampf mit dem „heiligen Geist“ liegen soll.

 

Beachten wir, dass Jesus in der Schrift öfters als „der heilige Geist“ bezeichnet wird! (Apg 13:2, 3; 15:28) Nun aber wird Jesus kaum den Zoroaster unterwiesen haben! Derselbe Begriff wird von Religion zu Religion unterschiedlich ausgelegt!

 

Jeder Mensch habe Wahlfreiheit sich für einen der Geister zu entscheiden und Ahura Mazda als Schöpfergott anzuerkennen. Im Jenseits aber würden jene entweder ewige Pein oder die Guten aber mit Seligkeit belohnt. Ahura Mazda würde mit einen Plan arbeiten und Menschen die Chance geben sich ihr Schicksal selbst zu bestimmen. Kommt uns dies alles nicht sehr bekannt vor?

 

Wir finden die Grundlagen der Aussagen aus dem jüdischen Glauben und Parallelen der Lehre in der Katholischen Kirche und im Koran! Die Lehre der Unsterblichkeit der Seele übernahmen beide. Die babylonische Trinität finden wir in der Katholischen Kirche wieder, den einen höchsten Gott Jehova der Juden und im Glauben Zoroasters und später bei den Muslimen in Allah.

 

Einzug der jugendlichen vier Juden in Babylon, Daniel, Hananja, Mischael und Abednego die ihrem Gott Jehova auch im Exil Treue bewiesen!Zarathustra solle in der Nähe des heutigen Teheran um 628 v.u.Z. geboren worden sein und war möglicherweise später einer der Magier-Priester der damaligen polytheistischen Religion Persiens. Als Daniel mit etwa 18 Jahren (?) um 618 v.u.Z. als Zwangsstudent nach Babylon zur Ausbildung in Staatskunst kam, war Zoroaster somit etwa 10 Jahre alt. Da die Chronologie von Jehovas Zeugen in jener Zeit um etwa 20 Jahre differiert müssen wir dies mit in Betracht ziehen (607 v.u.Z. wird gem. weltlicher Geschichte als 587 v.Chr. angegeben). 

 

Ob Zarathustra zu jener Zeit der Glaubensgründung und später als Wanderprediger Kenntnis der jüdischen monotheistischen Anbetung hatte lässt sich nicht sicher bestätigen, darf aber vermutet werden, da Daniel inzwischen ja dritthöchste Person im Babylonischen Reich war und die Juden sich weithin verbreitet hatten. Der Gott Ahura Mazda soll Zarathustra erschienen sein und ihm den neuen Glauben diktiert haben. Dies erinnert uns an Angaben über Mohammed und den Engel Gabriel und Joseph Smith, den Gründer der Mormonen, der vom Engel Moroni unterrichtet worden sei. Nachher zog Zarathustra für zehn Jahre als Wanderprediger umher und kam dadurch mit vielen Glaubensansichten in Kontakt, bestimmt auch mit Juden.

 

Parallel zu Daniel in Babylon lehrte somit Zarathustra im persischen Reich ab etwa 560 v.u.Z. herum eine monotheistische Religion. Er galt als oberster der „Magie treibenden Priester“, die durch ihr Wunderwirken auffielen. Als zu Beginn des Exils Daniels Nebukadnezar seinen Traum hatte, waren jene Magietreibenden Priester nicht in der Lage das Rätsel zu lösen. Daniels Gott aber gab dem Propheten die Lösung!

 

http://www.cgg-online.de/bibelarbeit/bilder/Nebukadnezars%20Traum.jpg(Daniel 2:1-13)  Und im zweiten Jahr des Königtums Nebukadnẹzars hatte Nebukadnẹzar Träume; und sein Geist begann beunruhigt zu werden, und selbst sein Schlaf war für ihn  dahin. 2 Somit sprach der König, [man solle] die Magie treibenden Priester und die Beschwörer und die Zauberer und die Chaldạ̈er rufen, um dem König seine Träume mitzuteilen. Und sie kamen dann herein und standen vor dem König. Da sprach der König zu ihnen: „Da ist ein Traum, den ich gehabt habe, und mein Geist ist beunruhigt, den Traum zu wissen.“ 4 Darauf redeten die Chaldạ̈er zum König in der aramäischen Sprache: O König, lebe weiterhin, ja auf unabsehbare Zeiten. Sag deinen Knechten, was der Traum ist, und wir werden die wahre Deutung anzeigen.“

5 Der König antwortete und sagte zu den Chaldạ̈ern: Das Wort ist von mir aus kundgetan: Wenn ihr mir den Traum und seine Deutung nicht bekanntgebt, so werdet ihr in Stücke gehauen werden, und eure eigenen Häuser werden in öffentliche Aborte umgewandelt werden. 6 Aber wenn ihr den Traum und seine Deutung anzeigen werdet, werdet ihr Gaben und ein Geschenk und große Würde von mir empfangen. Darum zeigt mir den Traum selbst und seine Deutung an.

7 Sie antworteten zum zweiten Mal und sprachen: „Möge der König seinen Knechten sagen, was der Traum ist, und wir werden seine wahre Deutung anzeigen.“

8 Der König antwortete und sagte: In der Tat, ich weiß, daß ihr versucht, Zeit zu gewinnen, da ihr ja eingesehen habt, daß das Wort von mir aus kundgetan ist. 9 Denn wenn ihr mir den Traum selbst nicht bekanntgebt, ergeht dieses eine und einzige Urteil über euch. Aber es ist ein lügnerisches und falsches Wort, das ihr vor mir zu sprechen übereingekommen seid, bis die Zeit sich ändert. Daher teilt mir den Traum selbst mit, und ich werde wissen, daß ihr seine wahre Deutung anzeigen könnt.“

10 Die Chaldạ̈er antworteten vor dem König, und sie sprachen: „Es existiert kein Mensch auf dem trockenen Land, der die Sache des Königs anzuzeigen vermag, insofern als kein großer König oder Machthaber um eine Sache wie diese irgendeinen Magie treibenden Priester oder Beschwörer oder Chaldạ̈er befragt hat. 11 Aber die Sache, die der König selbst fordert, ist schwierig, und es existiert sonst keiner, der sie vor dem König anzeigen kann, außer den Göttern, deren eigene Wohnung gar nicht bei dem Fleisch existiert.“

12 Deswegen wurde der König selbst ärgerlich und ergrimmte sehr, und er sprach, man solle alle Weisen Babylons vernichten. 13 Und der Befehl selbst ging aus, und die Weisen waren daran, getötet zu werden; und man suchte Daniel und seine Gefährten, um sie zu töten.

 

Unter denen, die getötet werden sollten befanden sich möglicherweise auch viele spätere Anhänger Zarathustras! Daniel deutete aufgrund von Jehovas Vorgaben den Traum und rettete dadurch jene Priester und Magier.

 

Daniel erhielt wegen der Lösung des Rätsels des Traumes grosse Ehre im babylonischen Reich am Hof Nebukadnezars! Dies erzeugte Neid der Magier und Priester, obwohl Daniel ihr Leben gerettet hatte! Diese Worte redete Nebukadnezar:

 

(Daniel 2:47, 48)  „Wahrlich, euer Gott ist ein Gott der Götter und ein Herr der Könige und ein Offenbarer von Geheimnissen, weil du dieses Geheimnis offenbaren konntest.“ 48 Demzufolge machte der König den Daniel groß, und er gab ihm viele große Gaben, und er machte ihn zum Herrscher über den ganzen Gerichtsbezirk Babylon und zum Oberpräfekten über alle Weisen Babylons.

 

Das erste öffentliche Auftreten Zoroasters (Zarathustras) soll um 588 v.u.Z. aktiv gewesen sein, wo er König Wischtaspa (Darius I. Hystaspes) zum Glaubensübertritt bewegte. Bedenken wir, dass 20 Jahre gegenüber weltlicher Zeitrechnung fehlen, was nach Chronologie von Jehovas Zeugen daher 608 v.u.Z. gewesen wäre! Als Zoroaster im Alter von 77 Jahren in einem Krieg getötet wurde, war dies exakt die Zeit, wo Cyrus um 550 v.u.Z. (ZJ = 570 v.u.Z.) die Meder niederwarf. Ob diese Aktivität Zoroasters seine Religion zu verbreiten zur Zeit jenes Krieg war, dies lässt sich heute schwer bestätigen.

 

Später jedoch, nach Eroberung Babylons und nachdem Daniel unter Darius dem Meder erneut eine gewichtige Stellung am Hofe einnahm, da scheint Cyrus aber innerhalb des Reiches für religiöse Toleranz eingetreten zu sein oder eine gewisse Religionsfreiheit eingeführt zu haben. Dies gab den Juden bis zu ihrer Rückkehr ins Gelobte Land die Möglichkeit frei den Glauben auszuüben und ermöglichte gleichzeitig, dass ihnen der Aufbau eines eigenen Tempels gestattet wurde! Gegenseitige Einflüsse der Religionsanhänger ihrer Götter sind daher wahrscheinlich!

 

Die Tiara der Päpste ein Relikt der Medo-Persischen HerrscherBild: Die Päpste verwenden die dreistufige Medo-Persische Krone, die Tiara, um ihre höchste Macht auszudrücken: Weihamt, Lehre und Jurisdiktion. Andere meinen, es stelle die Dreifaltigkeit Gottes dar. Einige sagen, dass damit die Petrus verkündete Hoheit gemeint sei Dinge zu binden im Himmel, auf der Erde und unter der Erde (Totenreich). Die Übergabeformel bei der Krönung mit der Tiara entstand nach 1560 u.Z. Sie lautet übersetzt: „Empfange die dreifache Krone und vergiss nie, dass Du Vater der Fürsten und Könige bist, das Haupt der Welt und der Statthalter Jesu Christi, …“

 

Priester des Mithraskultes mit Inful als Symbol des geöffneten FischmaulsOb Zoroaster zuvor Cyrus für seine Lehre gewonnen hatte bleibt offen. Der Zoroastrismus löste die altpersische polytheistische Religion mit der Zeit ab. Wo zuvor einerseits Ahura-Mazda und anderseits Mithras die oberen Götter waren, die Sonne, Mond und Sterne beeinflussten, da kam nun Ahura Mazda als alleiniger höchster Gott. Der Mithraskult war in Kanaan bereits verbreitet bevor Israel es eroberte.

 

Die Inful der Bischöfe und Päpste wurden von den Priestern des Mithraskultes übernommenTeile des Mithraskultes finden wir bis heute in der Katholischen Kirche z.B. in der Infuln der Bischöfe, die ein geöffnetes Fischmaul des Fischgottes Dagon darstellen. Sie war die Kopfbedeckung der Priester im Mithraskult, dessen Geburtsfeier am 25. Dezember war. Zufall? Die dreistufige Papstkrone ist ebenso ein Relikt der persischen Könige wie wir bereits wissen! Ein heiliges Feuer das im Mithraskult wichtig war finden wir im ewigen Licht in katholischen Kirchen. Mittels Feuer sollten Dämonen vertrieben werden. 

 

Auch nach der Eroberung Babylons durch Cyrus erreichte der betagte Daniel erneut eine herausragende Stellung innerhalb einer Dreiergruppe, welche über die einhundertzwanzig Satrapen gesetzt waren, die als Reichsverwalter dienten (Da 6:1-3).

 

11.4.1.13    Daniel 6:10-11:  Anhänger des Zoroaster zeigen sich als Feinde Daniels

 

Als der König Darius den treuen Daniel erneut als höchsten Verwalter einzusetzen gedachte, da machten jene Magier und Priester gegen ihn einen Anschlag: Indem sie im GESETZ Daniels einen Grund suchten (Da 6:1-5). Sie kannten somit die Heiligen Schriften der Juden! Auf ihr Ansinnen hin lies Darius ein Gebot ergehen, dass während dreissig Tagen jedes Ansinnen, Bitten oder Gebet an keinen Menschen oder Gott richten durfte, sondern ausschliesslich direkt an den König.

 

der gealterte Daniel betet am offenen Fenster gegen Jerusalem hin trotz des Verbotes des Königs Darius(Daniel 6:10-17)  Sobald aber Daniel wußte, daß die Schrift unterzeichnet worden war, ging er in sein Haus, und während die Fenster in seinem Dachgemach für ihn nach Jerusalem hin offen waren, kniete er sich sogar dreimal am Tag auf seine Knie und betete und brachte Lobpreis dar vor seinem Gott, wie er es zuvor regelmäßig getan hatte. 11 Zu jener Zeit drängten sich diese kräftigen Männer hinein und fanden Daniel bittend und um Gunst flehend vor seinem Gott.

 

Das GESETZ: Die Zehn Gebote Gottes (der Dekalog)Daniel zeigte klar und deutlich, dass kein Gebot menschlicher Regierungen beachtet werden soll, wenn es dem Gebot Jehovas widerspricht! Dasselbe gilt für Christen, die Seites der wahren „obrigkeitlichen Gewalt“, dem „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ Unterordnung zeigen und Gottes Gebote und das „GESETZ des Christus“ anerkennen!

 

Als man Daniel fand, der seiner Gewohnheit gemäss auf den Knien sein Gebet und Lobpreis vor Jehova bei offenem Fenster gegen Jerusalem hin vernehmen liess, da nahmen ihn seine Gegner gefangen. Im Königreich Jesu verlor diese Form nach Jerusalem hin zu beten ihre Grundlage, weil doch Gott Jehova selbst sich von seinem Volk Israel zurückzog, das Seinen Messias töten liess! Hier die Begründung Jesu im Evangelium des Johannes. Dia Samaritaner waren nicht Juden sondern Völkerteile, welche die Assyrer nach deren Hinauswurf ins Exil des Grossreiches dort angesiedelt hatte. Jene übernahmen aber die Schriften Mose und hielten sich zum Mindesten teilweise daran. Dies gab Jesus die Grundlage am Brunnen von Sychar einer Samaritanerin Zeugnis abzulegen, wo er wie Daniel bei der Traumdeutung im Falle Nebukadnezars von Jehova her deren geheime Vorgeschichte kannte:

 

(Johannes 4:19-26)   Die Frau sagte zu ihm: „Herr, ich merke, daß du ein Prophet bist. 20 Unsere Vorväter haben auf diesem Berg angebetet; ihr aber sagt, daß in Jerusalem der Ort sei, wo man anbeten müsse.“ 21 Jesus sprach zu ihr: „Glaube mir, Frau: Die Stunde kommt, in der ihr den Vater weder auf diesem Berg noch in Jerusalem anbeten werdet. 22 Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn die Rettung ist aus den Juden [[(durch den in den Schriften angekündeten Messias)]]. 23 Dennoch kommt die Stunde, und sie ist jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater mit Geist und Wahrheit anbeten werden; denn in der Tat, der Vater sucht solche als seine Anbeter. 24 Gott ist ein GEIST, und die ihn anbeten, müssen [ihn] mit Geist und Wahrheit anbeten.“ 25 Die Frau sagte zu ihm: „Ich weiß, daß der Messịas kommt, der Christus genannt wird. Wenn dieser gekommen ist, wird er uns alle Dinge offen verkünden.“ 26 Jesus sprach zu ihr: „Ich bin es, der mit dir redet.“

 

Ein Gebet im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ muss mit „Geist und Wahrheit“ direkt an Gott Jehova gerichtet werden und dies im Namen Jesu! Wir kennen den Auftrag bereits: Er selbst erklärte: „Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.“ (Joh 14:13) Jeder Christ bildet nun einen geistigen „Tempel“ anstelle des Tempels in Jerusalem traten Christenversammlungen in Privathäusern. Keine steinerne Tempel, Kirchen oder Königreichssäle waren mehr notwendig!

 

Daniel in der Löwengrube zufolge seiner Gebete zu Jehova entgegen der Verordnung des Darius nur zu ihm hin Flehen zu richtenZurück zum Anschlag der Zoroaster gegen den Propheten Daniel: Darius musste den hochgeschätzten Propheten entgegen seinem Wunsch und Willen zum Tod in der Löwengrube verurteilen. Ein Wortbruch hätte das ganze Rechtssystem Persiens in Frage gestellt, seine eigene Göttlichkeit wäre in Zweifel gezogen worden, dass er dem von ihm erlassenen Dekret Nachachtung verschaffe!

 

Gott Jehova selbst aber liess Daniel durch Engel beschützen und zeigte dadurch erneut seine Macht selbst auf das Verhalten von Wildtieren, die seinem Befehlen gehorchen!

 

(Daniel 6:12-17)  Dann war es, daß sie [[(die Magier und Priester Babylons, Anhänger des von Darius angenommenen Zoroastrismus)]] sich nahten und vor dem König wegen des Verbots des Königs sagten: „Gibt es nicht ein Verbot, das du unterzeichnet hast, daß irgendein Mensch, der im Laufe von dreißig Tagen eine Bitte an irgendeinen Gott oder Menschen richtet, außer an dich, o König, in die Löwengrube geworfen werden sollte?“ Der König antwortete und sprach: „Die Sache steht fest nach dem Gesetz der Meder und Perser, das nicht aufgehoben wird.“ 13 Sogleich antworteten sie, und sie sagten vor dem König: „Daniel, der von den Weggeführten aus Juda ist, hat dir keine Beachtung geschenkt, o König, noch dem Verbot, das du unterzeichnet hast, sondern dreimal am Tag äußert er seine Bitte.“ 14 Sobald daher der König das Wort hörte, mißfiel es ihm sehr, und er richtete [seinen] Sinn auf Daniel, um ihn zu befreien; und bis zum Untergang der Sonne bemühte er sich ständig, ihn zu befreien. 15 Schließlich drängten sich diese kräftigen Männer selbst zum König hinein, und sie sprachen zum König: „Beachte, o König, daß es bei den Medern und Persern Gesetz ist, daß irgendein Verbot oder [eine] Satzung, die der König selbst festlegt, nicht geändert werden darf.“

16 Demgemäß gebot der König selbst, und man brachte Daniel und warf ihn in die Löwengrube. Der König antwortete und sagte zu Daniel: „Dein Gott, dem du mit Beharrlichkeit dienst, er selbst wird dich befreien.“ 17 Und ein Stein wurde gebracht und auf die Öffnung der Grube gelegt, und der König versiegelte ihn mit seinem Siegelring und mit dem Siegelring seiner Großen, damit im Fall Daniels nichts geändert werde.

 

Als man Daniel fand, der seiner Gewohnheit gemäss auf den Knien sein Gebet und Lobpreis und seine Bitten um Vergebung vor Jehova bei offenem Fenster gegen Jerusalem hin vernehmen liess, dem Sitz, den Jehova sich selbst auserwählt hatte, da nahmen ihn seine Gegner gefangen. Warum aber betete Daniel hin nach Jerusalem gerichtet? Weil Salomo exakt dies forderte, als er den Tempel beendet hatte und Jehovas Gunst darauf erbetete:

 

Salomos Einweihung des Tempels durch den Hohepriester(1. Könige 8:27-30)  Wird Gott aber wirklich auf der Erde wohnen? Siehe! Die Himmel selbst, ja die Himmel der Himmel, können dich nicht fassen, wieviel weniger dann dieses Haus, das ich gebaut habe! 28 Und du wollest dich zu dem Gebet deines Knechtes wenden und zu seinem Flehen um Gunst, o Jehova, mein Gott, um auf den inständigen Ruf und auf das Gebet zu hören, das dein Knecht heute vor dir betet, 29 damit es sich erweise, daß deine Augen Nacht und Tag zu diesem Haus hin geöffnet sind, zu der Stätte hin, von der du gesagt hast: ‚Es wird sich erweisen, daß mein Name dort ist‘, um auf das Gebet zu hören, das dein Knecht zu dieser Stätte hin betet. 30 Und du wollest auf das Flehen um Gunst von seiten deines Knechtes und deines Volkes Israel hören, mit dem sie zu dieser Stätte hin beten; und mögest du deinerseits an der Stätte deiner Wohnung, in den Himmeln, hören, und du wollest hören und vergeben.

 

Daniel tat das, was Salomo von Jehova erbeten hatte, dass jeder Israelit gehört werde, wenn er in Richtung jenes Tempels beten würde! Der Tempel mit seiner Priesterschaft und den Opfern war Mittler. Seit Jesu Tod und Erhöhung sind Änderungen in Kraft, die Gebete direkt an den Vater zu richten jedoch in Jesu Namen, die gehört werden, weil er nun an Gottes Seite als Hohepriesterkönig einziger Mittler ist! Nun kennen wir die Zusammenhänge, warum statt Jerusalem nun Jesus als Mittler im himmlischen Allerheiligsten wirkt: „Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.“ (Joh 14:13, 14) Jesus redete zu seinen Aposteln, wir aber sollen ihren Schritten nachfolgen!

 

Kommen wir zurück, was vor dem Tag der Rückkehr nach Jerusalem geschah: Ja, Daniel tat mit seinen Gebeten exakt das, was Gottes inspiriertes Wort von ihm verlangte und wo Salomo ein Muster hinterliess.  Und wie schon früher, zu Beginn seiner Ausbildung an König Nebukadnezars „Universität“, damals, im Palast des Herrschers, missachtete er und seine Freunde Meschach, Abednego und Hananja des Königs Befehl wegen unreiner Speisen, den Delikatessen des Königshofes, die sie essen sollten. Ein gültiges Muster für uns, dass kein Gesetz und keine Verordnung eines Herrschers und irgendeines Staates über Gottes Geboten stehen! (Da 1:5-17) Für viele heutige Namenchristen (noch) undenkbar!

 

Darius musste Daniel entgegen seinem Wunsch und Willen zum Tod in der Löwengrube verurteilen. Gott selbst aber liess ihn durch Seine eigenen himmlischen Boten beschützen und zeigte dadurch erneut Seine Macht selbst auf das Verhalten von Wildtieren einzuwirken: Auch diese gehorchen Seinem Befehlen! Ein Hinweis auf das Paradies, wo selbst Löwen Stroh fressen werden und ein Lamm an ihrer Seite dulden! „Und der Wolf wird tatsächlich eine Zeitlang bei dem männlichen Lamm weilen, und der Leopard wird bei dem Böckchen lagern, und das Kalb und der mähnige junge Löwe und das wohlgenährte Tier, alle beieinander; und ein noch kleiner Knabe wird sie führen. Und die Kuh und der Bär, sie werden weiden; zusammen werden ihre Jungen lagern. Und selbst der Löwe wird Stroh fressen so wie der Stier.“ (Jes 11:6, 7)

 

11.4.1.14    Daniel 8:5-7:  Der einhörnige, haarige Ziegenbock vom Sonnenaufgang her wirft den Widder nieder

 

Einige weitere Details die Daniel sehen durfte stärken unser Vertrauen in Gottes Vorhersagen, weil nur Jehova mit absoluter Sicherheit „den Ausgang jeder Sache“ kennt! Als Daniel diese Vorhersagen am Ende der Zeit des Exils, so um das Jahr 539 v.u.Z. erhielt, da fehlten noch über zwei Jahrhunderte bis zu ihrer Erfüllung! Die Auseinandersetzung zwischen zwei Mächten wurde angekündigt, wo die eine im (Nord)-Osten liegen würde, der Seite des „Sonnenuntergangs“ (aus der Sicht von Daniel in Babylon, „am Wasserlauf des Ulai“ (Da 8:1-4)). Die Rede ist von Mazedonien, wie der Geschichtsverlauf später deutlich macht, welche durch Alexander den Grossen (356-323 v.u.Z.) der damals noch vorherrschenden Doppelweltmacht Medo-Persien die Stellung streitig machte.

 

Der einhörni Ziegenbock (Griechenland) im Angriff auf den zweihörnigen Widder (Medo-Persien)Daniel 8:5-7)  Und ich meinerseits gab weiter acht, und siehe, da war ein Ziegenbock, der vom Sonnenuntergang her über die Oberfläche der ganzen Erde kam, und er berührte die Erde nicht. Und was den Bock betrifft, da war ein auffälliges Horn zwischen seinen Augen. 6 Und er kam weiter, bis zu dem Widder hin, der die zwei Hörner hatte, den ich vor dem Wasserlauf hatte stehen sehen; und er kam rennend auf ihn zu im Grimm seiner Kraft.

7 Und ich sah ihn in enge Berührung mit dem Widder kommen, und er begann gegen ihn Erbitterung zu bekunden, und er ging daran, den Widder niederzuschlagen und seine zwei Hörner zu zerbrechen, und es erwies sich, daß keine Kraft in dem Widder war, um vor ihm standzuhalten. So warf er ihn zur Erde und zertrat ihn, und es erwies sich, daß der Widder niemand hatte, der ihn aus seiner Hand befreite.

 

Daniel muss über diese Beschreibung erneut erstaunt gewesen sein und sich gefragt haben, was wohl all dies zu bedeuten habe. Er wusste inzwischen, dass die ihm vom Engel Gabriel verliehenen Information alle die Zukunft betrafen und stets in Verbindung zu seinem Volke Israel standen, wer darüber herrschen würde. Es war im klar, dass dies in Verbindung mit jenen „sieben Zeiten“ stehen musste, wo es den Nationen erlaubt sein würde Herrschaft über die Erde des Heiligen Landes auszuüben, bevor Gott selbst die Herrschaft auf Davids Thron mittels „Spross“ erneut aufrichten würde. Selbst den Aposteln, zur Zeit Jesu und während der Herrschaft des vierten „wilden Tieres“ (Rom) durften noch keine genaue Erkenntnis darüber erlangen „wie lange“ dies noch dauern würde. Daher erstaunt Jesu Antwort wenig:

 

(Apostelgeschichte 1:6-8)  Als sie nun zusammengekommen waren, gingen sie daran, ihn zu fragen: Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Königreich wieder her? 7 Er sprach zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat; 8 aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet Zeugen von mir sein sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judạ̈a und Samạria und bis zum entferntesten Teil der Erde.“

 

Schauen wir nun das Verhalten jener beiden „wilden Tiere“ aus dem Blickwinkel der griechischen Eroberungen an und machen uns selbst ein Urteil, ob jene göttliche Beschreibung zutrifft:

 

Alexander war Sohn des mazedonischen Königs Philipp II. und seiner Frau Olympias. Philipp II. hatte die Nation zu einer Militärmacht ausgebaut. Alexander führte jenes bisher unbedeutende Reich nun innert weniger Jahre zur herrschenden Weltmacht. Er wurde Begründer des Hellenismus, deren Kultur und Philosophie auch die späteren Thronnachfolger, sowohl in Rom wie in Byzanz formte! Auch auf die abgefallenen Juden und Christen hatte er indirekt grossen Einfluss! Paulus warnte daher vor jenen verdeckten und offenen Einflüssen die Brüder in Korinth ebenso wie uns heute:

 

(Kolosser 2:8-10)  Seht zu, daß nicht jemand da sei, der euch als Beute wegführe durch die Philosophie und leeren Trug gemäß der Überlieferung der Menschen, gemäß den elementaren Dingen der Welt und nicht gemäß Christus; 9 denn in ihm wohnt die ganze Fülle der göttlichen Wesensart körperlich. 10 Und so seid ihr im Besitz einer Fülle durch ihn, der das Haupt aller Regierungsmacht und Gewalt ist.

 

Paulus bezeichnet Jesus als „Haupt“ aller Christen, die sich heute in jeder Religion anderen „Häuptern“ unterordnen, die sie „Philosophien und leeren Trug“ belehren! Philosophie ist ein beliebtes Fach an theologischen Hochschulen.

 

Philipp holte zur Ausbildung seines Sohnes den griechischen Philosophen Aristoteles nach Pella, der makedonischen Hauptstadt, der Alexander Philosophie, Kunst und Mathematik beibrachte. Bereits sein Vater Philipp II. hatte seine Armee auf fähige Offiziere aufgeteilt und die griechischen Städte die mit Athen im Verbund waren niedergeworfen. In jener Zeit sammelte Alexander seine Kriegserfahrungen. Nach Streitigkeiten mit seinem Vater floh er vom Hof. Seine Thronfolge war damit unsicher geworden.

 

Nach der Ermordung Philipps 336 v.u.Z. folgte ihm der zwanzigjährige Alexander auf dem Thron, weil das Heer ihn als König anerkannt hatte, obwohl andere Thronanspruch stellten. Da Gerüchte aufkamen Alexander hätte mit dem Mord am Vater etwas zu tun liess er jene die diese verbreitet hatten unmittelbar umbringen. Im selben Jahr noch gaben ihm die griechischen Städte in Korinth Gefolgschaft. 335 v.u.Z. unterwarf er Thrakien und Illyrien, die sich vom mazedonischen Joch zu befreien versuchten. Als zur selben Zeit die griechischen Städte gegen ihn rebellierten zerstörte er. In Theben und tötete er sechstausend Einwohner, dreissig tausend verkaufte er in Sklaverei und zerstörte alle Häuser der Stadt. Damit festigte er seinen Ruf gewalttätig zu sein: Ein „wildes Tier“ mehr war an der Macht! Der Engel Gabriel hatte Daniel in Visionen eine kurze Vorschau jener Dinge des „haarigen Ziegenbocks“ gezeigt.

 

Alexander der Grosse von Mazedonien fühlte sich vom Grossreich Medo-Persien bedroht und begaann dort seinen SiegeszugDer „Wasserlauf“, den er gesehen hatte, wo der „Ziegenbock“ stand war der Bosporus oder Hellespont, der Griechenland vom Medo-Persischen Reich abtrennte, dem Gebiet des zweihörnigen „Widder“. Jene Weltmacht hatte während der Perserkriege davor mehrere Eroberungsversuche gegen Makedonien, Griechenland und Athen unternommen und sich zur Zeit des Darius I. auch unterworfen. Inzwischen aber konnten sie sich vom Joch befreien, als Persiens Streitkräfte um 490 v.u.Z. in Marathon geschlagen wurden.

 

Der Feldzug von Alexander dem Grossen von Griechenland nach Ägypten und bis nach Afghanistan und Indien Der nun vom „Ziegenbock“ angeführte so genannte Alexanderfeldzug (334-333 v.u.Z.) mit etwa 35.000 mazedonischen Kriegern richtete sich vorab gegen den „Widder“, das Reich der Achämeniden unter Darius III. und führte ihn von Sieg zu Sieg bis zur Eroberung von Gebieten wie Afghanistan, Pakistan, Teile im Norden Südrussland bis hin jenseits des Flusses Indus nach dem östlichen Teil des heutigen Indien.

 

Die von Cyrus eingesetzten Satrapen ersetzte er durch eigene Statthalter mit einem mazedonischen Truppenkontingent in deren Gebiet zur Sicherung vor Aufständen. Die bisherige Struktur der Verwaltung hielt er bei. Oft zeigte er sich gegenüber eroberten Städten grosszügig, setzte lokale Grössen in verantwortungsvolle Posten, was ihn vor späteren Aufständen sicherte. In der Stadt Gordion soll Alexander mit seinem Schwert den gordischen Knoten durchschlagen haben, der gemäss einem Orakelspruch dem die Herrschaft über Asien versprach, der den Knoten aufzulösen imstande wäre. Sein General Antigones blieb in Gordion, Phrygiens Hauptstadt zurück während er zur nächsten Schlacht gegen die Perser anrückte. 333 v.u.Z. schlug er das Heer von Darius III. das gemäss Plutarch aus 600.000 Mann bestanden haben soll. Andere Geschichtsschreiber reden von 100.000 die 25.000-30.000 Mazedoniern gegenüber standen.

 

Alexanders Brückenbau zur Inselstadt Tyrus, um sie zu zerstörenIm Jahre 332 v.u.Z. eroberte Alexander Phönizien und brachte damit die Mittelmeerküste unter seine Herrschaft. Nur die Inselstadt Tyrus blieb übrig und leistete ihm sechs Monate lang Widerstand. Alexander eroberte die Inselstadt dadurch, dass er einen Wall aufwerfen liess um sein Kriegsgerät bis an die Mauern zu führen und erfüllte damit eine alte Prophezeiung Jehovas gegen jene stolze Stadt! Voller Zorn wegen einiger weiterer Verluste an Soldaten liess Alexander alle Männer töten. 2000 Überlebende liess er der Küste entlang an Pfähle schlagen, Frauen und Kinder wurden in die Sklaverei verkauft, die Stadt vollkommen zerstört.

 

(Jesaja 23:1-3)  Der prophetische Spruch über Tỵrus: Heult, ihr Schiffe von Tạrschisch! [[Spanien]] Denn es [[(die Hafen- und Handelsstadt Tyrus)]] ist verheert worden, damit [es] kein Hafen [sei], damit [es] kein [Ort] zum Eingang [sei]. Aus dem Land Kịttim [[Cypern]] ist es ihnen geoffenbart worden. 2 Seid still, ihr Bewohner des Küstenlandes. Die Kaufleute aus Sịdon, die über das Meer Ziehenden — sie haben dich gefüllt. 3 Und auf vielen Wassern ist die Saat des Schịhor [[(einer der Flüsse des Nildeltas; der Export an Lebensmitteln jener äusserst fruchtbaren Zone)]], die Ernte des Nil, ihr Ertrag gewesen; und sie wurde der Gewinn der Nationen.

 

Der ganze Seehandel der in der Hand der Phönizier lag war mit dem Fall von Tyrus zunichte geworden! Damit sicherte Alexander sich zudem gegen die Schiffe der Perser ab, deren Hafenstädte er nun kontrollierte und hatte damit verhindert, dass jene Truppen ihm später nicht in den Rücken fallen konnten. Jene eroberten Hafenstädte riefen die persische Flotte zurück und diese wurde nun dem mazedonischen Heer eingegliedert.

 

Ein Angebot des Darius ihn als Grosskönig anzuerkennen und alle Gebiete westlich des Euphrat zu geben lehnte Alexander ab. Jerusalem öffnete Alexander die Tore widerstandslos. Die Priester gingen ihm unter Festmusik entgegen als Befreier und zeigten ihm die Vorhersagen Daniels, der sein Kommen vorhergesagt hatte. Seine Pläne die Stadt für ihre Unterstützung der Medo-Perser zu bestrafen liess er damit fallen.

 

Als nächste Stadt die ihm Widerstand leistete kam Gaza unter seine Belagerung. Nach drei Monaten fiel sie und die gesamte männliche Bevölkerung wurde umgebracht. Der persische Satrap von Ägypten bot nun Alexander das Land an und Alexander liess sich in Heliopolis (das biblische On, n.ö. von Kairo) als Befreier feiern und sich zum Pharao und Sohn Amun-Re ausrufen. 331 v.u.Z. gründete er die Hafenstadt Alexandria am Mittelmeer.

 

Die Septuaginta (LXX) als erste Übersetzung des Alten Testaments in griechische SpracheUnter dem General Ptolomäus wurde diese nach Alexanders Tod zur Hauptstadt des Landes. Dort wurde um 285 bis 246 v.u.Z. von angeblich siebzig jüdischen Toragelehrten die Übersetzung der Heiligen Schrift in die altgriechische Umgangssprache, die Koine vorgenommen, die so genannte Septuaginta: Κάτα τοὺς ἐβδομηκόντα (Kata tous Hebdomêkonta = „nach den Siebzig“). Dabei flossen in ihrer Wortwahl etliche hellenistisch-ägyptisch-philosophische Gedanken mit ein, obwohl es eine Wort-für-Wort-Übersetzung war entsprach das griechische Äquivalent öfters nicht mehr  dem ursprüngliche Wortsinn im Hebräischen. So heisst es dort im ersten Satz der Genesis: „Im Anfang machte der Gott den Himmel und die Erde“. So fügten sie zum Begriff ʼElohím, „Gott“ der in Hebräisch ohne bestimmten Artikel „der“ steht diesen hinzu. Die NEUE-WELT-ÜBERSETZUNG fügt in der Fussnote Erklärungen hinzu:

 

(1. Mose 1:1) Im Anfang erschuf Gott* die Himmel und die Erde.

 

*** Rbi8 1. Mose 1:1 ***

* „Gott“. Hebr.: אלהים (ʼElohím), ohne den bestimmten Artikel. Mit dem bestimmten Artikel ist ʼElohím, „Gott“, zuerst in 5:22 zu finden. Der Titel ʼElohím ist ein Hoheits- od. Majestätspl. u. bezeichnet weder ein aus mehreren Personen bestehendes Wesen noch eine Anzahl von Göttern. Gr.: ὁ θεὸς (ho theós), Sg. zur Bezeichnung eines einzelnen „Gottes“. Vgl. Ri 16:23, Fn.

 

Laut Textexperten weichen die prophetischen Bücher Jesaja und Daniel in der Übersetzung am weitesten vom hebräischen Originaltext ab. Vor allem Lukas hat in seinem Evangelium und in der Apostelgeschichte öfters aus der Septuaginta zitiert.

 

Alexander soll im selben Jahr 331 v.u.Z. im Amun-Tempel von Siwa (400 km westwärts in der Wüste) vom obersten Priester als „Sohn des Zeus“ willkommen geheissen worden sein. Seine religiösen Überzeugungen waren tief in der Mythologie der Griechen verankert deren Ursprung weit zurückreicht bis Babel und ägyptisches Gedankengut ebenso beinhaltete!

 

Alexander der Grosse und sein Heer bereit zur Schlacht gegen die Medo-Perser331 v.u.Z. kamen 15.000 Mann neue Truppen aus Mazedonien bis nach Tyrus und von dort aus griff Alexander mit 40.000 Fusssoldaten und 7000 Reitern das persische Kernland an. Über Syrien kam er zum Euphrat und stiess Richtung Tigris vor, den er im September durchquerte. Am 20. September wurde das persische Heer durch eine Mondfinsternis verunsichert. Die Schlacht von Gaugamela fiel am 1.Oktober zu Gunsten Alexanders aus und er vernichtete das Grossheer von Darius der erneut entkam. Damit konnte Alexander in Babylon nun kampflos durch das Ischtar-Tor einmarschieren. Dort liess er sich zum König von Asien ausrufen.

 

Fünf Monate später ergab sich Susa. Im Januar 330 v.u.Z. zog er in der Hauptstadt Persepolis ein. Im Juni ergab sich Ekbatana in Medien. Darius war nach Baktrien geflohen, wo er vom Satrapen Bessos, einem Verwandten gefangen wurde. Als Alexander nicht auf dessen Angebot einging, sein Gebiet Unabhängigkeit im Austausch zu gewähren tötete er die Geissel.  Alexander liess Darius feierlich in Persepolis beisetzen. Bessos, der sich nun Artaxerxes und Grosskönig von Persien nannte floh und Alexander verfolgte diesen nun in einem Rachefeldzug zusammen mit den Persern bis nach dem heutigen Afghanistan, Usbekistan und Turkmenistan. Dort war es, wo im Jahre 329 v.u.Z. die Begleiter des Bessos meuterten und ihren Anführer Alexander auslieferten. Alexander liess ihm Nase und Ohren abschneiden, später wurde er Gepfählt. Inzwischen hatten sich alle Satrapen Persiens ergeben und keiner beanspruchte mehr den Titel als König.

 

In Tadschikistan gründete er im Mai 329 v.u.Z. ein weitere Stadt mit Namen Alexandria, das heutige Chudschand. Einen Aufstand gegen die mazedonischen Schutztruppen kämpfte er in mehreren Städten nieder und tötete dort erneut alle männlichen Einwohner. Der Kopf des Rebellenführer Spitamenes wurde Alexander 328 v.u.Z. von seinen Mördern aus dessen eigenen Reihen übergeben.

 

In betrunkenem Zustand tötete er damals seinen Freund und Begleiter Kleitos, der ihm zuvor das Leben gerettet hatte mit einem Speer, weil jener ihn beleidigt hatte. Alexanders Reue über seinen Wutausbruch änderte nichts an der Situation. Später als es zu einer Rebellion unter seinen Truppenführern kam liess er einige seiner Gefolgsleute hinrichten.

 

Alexanders Eroberungen und Städtegründungen in IndienNachdem nun das ganze Perserreich in seiner Hand war beschloss Alexander sein Reich weiter nach Indien hin zu erweitern, über die persischen Grenzen hinaus. 326 v.u.Z. drang er in das Tal des Flusses Kabul mit grausamer Gewalt vor, indem Dörfer und Städte zerstört und die Bevölkerung ermordet wurde. Im eroberten Staat Punjab liess er sich als Gott ausrufen. In der Schlacht von Hydaspes schlug Alexander das Heer von König Poros von Pauravas, der ihn zuvor nicht als Gott anerkannt hatte. Von dort ging es bis zum Ganges und wollte das Königreich Magadha erobern. Zufolge der Monsunregen meuterten seine Truppen und zwangen ihn zur Umkehr. Am Ufer des Hyphasis gründete er eine weitere Stadt Alexandria und liess dort viele der Veteranen zurück.

 

Auf dem Zug Richtung Süden hin zum indischen Ozean durch nicht eroberte indische Gebiete wurde das Heer immer wieder angegriffen und dezimiert. Im Gegenzug zerstörte Alexander weitere Städte und Dörfer. Bei einer Gelegenheit wurde Alexander durch einen Pfeil schwer an der Lunge verletzt. Dies schwächte ihn und er wurde für Krankheit anfälliger.

 

325 v.u.Z. erreichte er die Indusmündung am indischen Ozean und gründete dort eine weitere Stadt. Eine Flotte von 800 Schiffen die er weiter oben am Fluss hatte bauen lassen machte er startklar, um auf dem Seeweg die Heimreise eines Teils der Truppen nach Babylon anzutreten. Ein Grossteil des Heeres aber musste Alexander auf dem Landweg zurückführen. In Susa stiess er dann mit dem Teil des Heeres zusammen, der auf dem Seeweg die Euphrat-Tigris-Mündung erreicht hatte. Dort wurde nun zur Feier der Erfolge eine Massenhochzeit durchgeführt, wo 10.000 persische Frauen mit Soldaten verheiratet wurden. Er selbst heiratete zwei weitere Frauen neben Roxane.

 

324 v.u.Z. erreichte Alexander Ekbatana, wo Hepheistion sein homosexueller Geliebter nach einem Trinkgelage starb. Alexander war ausser sich und liess den Arzt kreuzigen, Haare von Pferden und Maultieren abrasieren und den Göttern opfern.

 

Nachdem Alexander im Februar 325 v.u.Z. nach Babylon zurückgekehrt war plante er die Arabische Halbinsel zu erobern, später nach Karthago und bis Rom zu ziehen. Im Mai liess er seinen toten Freund Hephaistion als Halbgott ausrufen. Alexander zeigte sich beständig als sehr religiös und opferte bis hin zum Tod seinen und fremden Göttern. Während dieser Feier erkrankte er nach übermässigem Alkoholgenuss und verstarb an einem Fieber am 10. Juni 325 v.u.Z. Möglicherweise waren die Ärzte es gewesen, die durch falsche Medikation seinen Tod durch Intoxikation unwillentlich zumindest beschleunigt hatten! Nach seinem Tod gebar Roxane, seine erste Frau ihm den Sohn Alexander IV., der aber schon als Kind ermordet wurde. 

 

Das „grosse Horn“ des „haarigen Ziegenbocks“ war damit zerbrochen worden. Wer aber würde an seiner Stelle aufstehen?

 

11.4.1.15    Daniel 8:8-12:  Das „andere Horn“ innerhalb der „vier Hörner“ des „Ziegenbocks“ Griechenland

 

Die weiteren Details, die Daniel in Visionen sieht, sie sind nicht gerade sehr schmeichelnd für jene Nation die es betrifft und zeigen, dass dessen Führer mit grosser Überheblichkeit handeln wird. Gemäss der Vision Daniels würde er auf dem Höhepunkt seiner Macht „zerbrochen“. Das hatte sich nun gemäss unserer geschichtlichen Betrachtung ja bereits längst erfüllt. An seiner Stelle würden „vier Hörner“ entstehen! Diese vier Potenzen, die aus Alexanders zerbrochenem Weltreich hervorgegangen sind wollen wir nun näher betrachten!

 

Aus unserer westlichen Sicht war Griechenland eine „Hochkultur“. Dabei ist unser Blick auf die Kunst, auf die Ruinen jener Epoche gerichtet und auf deren Philosophen und Genies in der Arithmetik und Medizin. Gottes Standpunkt aber ist ein anderer: Er bezeichnet jene Mächte generell als tierisch, Griechenland als „haarigen Ziegenbock“. Nach der bisherigen Beschreibung Alexanders, als das „Einhorn“ wahrlich eine treffende Umschreibung! Obwohl er voll mystischer Ergebenheit seinen Göttern des Olymps gegenüber war, zeigte er deren schlechteste Charaktereigenschaften, wenn es um Vergleich geht, was uns an Geboten in die Gene geschrieben steht!

 

(Galater 5:19-21)  Nun sind die Werke des Fleisches offenbar, und sie sind: Hurerei, Unreinheit, zügelloser Wandel, 20 Götzendienst, Ausübung von Spiritismus, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Wutausbrüche, Wortzänkereien, Spaltungen, Sekten, 21 Neidereien, Trinkgelage, Schwelgereien und dergleichen Dinge. Vor diesen Dingen warne ich euch im voraus, so wie ich euch im voraus gewarnt habe, daß die, die solche Dinge treiben, Gottes Königreich nicht erben werden.

 

Genau all dies, was Gott verurteilt finden wir in Alexander dem Grossen vereint! Nicht etwa, dass jener die Schriften der Juden nicht gekannt hätte, sie wurden ihm sogar persönlich von den Priestern Jerusalems bei seiner Annäherung an die Stadt herausgebracht und gezeigt! Das hätte doch sein Interesse wecken müssen, dass ein Gott existiert, der sein Erscheinen rund drei Jahrhunderte im Voraus angekündet hatte! Auch Aristoteles, sein persönlicher Lehrer kannte als grosser Philosoph die Heiligen Schriften der Juden mit Bestimmtheit! Unzählige Gruppen von ihnen waren in vielen griechischen Städten seit Nebukadnezars Zerstörung Jerusalems im Exil! Es gehörte doch zur Kultur Griechenlands die Götter fremder Völker zu kennen! 

 

Paulus beschreibt es im Brief an die Römer, warum Alexander der Grosse und die Weisen Griechenlands unentschuldbar sind:

 

Lehrer griechischer Philosophie und die Kämpfe der Götter, diese werden durch Paulus in Athen auf den Schöpfergott Jehova verwiesen  (Römer 1:18-23)  Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her gegen alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen geoffenbart, die die Wahrheit in ungerechter Weise unterdrücken, 19 weil das, was man von Gott erkennen kann, unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen offenbar gemacht. 20 Denn seine unsichtbaren [Eigenschaften] werden seit Erschaffung der Welt deutlich gesehen, da sie durch die gemachten Dinge wahrgenommen werden, ja seine ewigwährende Macht und Göttlichkeit, so daß sie unentschuldbar sind; 21 denn obwohl sie Gott kannten, verherrlichten sie ihn nicht als Gott, noch dankten sie ihm, sondern sie wurden hohlköpfig in ihren Überlegungen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. 22 Obwohl sie behaupteten, sie seien weise, wurden sie töricht 23 und verwandelten die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes in etwas gleich dem Bild des vergänglichen Menschen und von Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren.

 

Lehren über die Götter des OlympVon Alexander behauptet auch der Geschichtsschreiber Plutarch, dass er in seiner Stammlinie vom himmlischen Göttervater Zeus abstamme (in lateinisch Jupiter). Aus Sicht des antiken Griechenlands aber war bereits Mazedonien „barbarisch“, unzivilisiert. Die Religion und Anbetung der Götter des Olymp die durch Platon ausgeschmückt und in praktische Staatskunst umgemünzt worden waren verband beide Nationen. Aristoteles, der Neuplatoniker flösste diese Einflüsse dem jugendlichen Alexander ein als dessen Lehrer. Die Ilias des Homer, die mystische Umschreibung des trojanischen Krieges war quasi die Bibel des Alexander, die ihn für sein Handeln und den kämpferischen Heldenmut inspirierte. Dort regiert der Zorn, die Rache und Vergeltung. Im Epos wird der beste Freund und Kampfgefährte des Helden Achilles hochgepriesen, Patroklos, der durch Hektor getötet wurde und nach vollzogener Rache einer zwölftätigen Schändung ausgesetzt ward. Wahrlich eine erzieherische Grundlage, um aus einem Jugendlichen ein Monster zu machen!

 

An der Stelle von Privatlehrern steht heute der Fernseher und Internet, welche Kindern bereits mit derselben grauenvollen Realität der Kriege beständig indoktriniert, dass dies die Form zum Erfolg sei! Verschiedenste Methoden der Selbstverteidigung gehen auf jene vorchristlichen Kriege zurück und das Wortspiel „Verteidigung“ und „Angriff“ ist allzu oft nur eine Standpunktfrage!

 

Alexanders ErbenDaniel erhält nun die Vorschau dessen, was nach dem Tode des Alexanders geschehen würde, ein Blick auf das, was aus den vier Königreichen entstand, dessen „Südkönig“ (Anglo-Amerika) in deren letzten Phase beschrieben wird:

 

Daniel 8:8-12)  Und der Ziegenbock [[(Griechenland)]] seinerseits tat über die Maßen groß; aber sobald er mächtig wurde, wurde das große Horn [[(Alexander der Grosse)]] zerbrochen, und es kamen dann auffälligerweise vier an seiner Stelle empor [[(seine vier Generale: Lysimachos, Kassander und dann der „König des Nordens“, Seleukos [[(Syrien, Irak, Persien, der sich die Gebiete der ersteren zwei Kassander und Lyssimachos einverleibte) und den Kampf mit dem „Südkönig, Ptolmäos suchte]], nach den vier Winden der Himmel hin.

9 Und aus einem von ihnen [[aus dem „König des Südens“, in Abfolge Rom, das unter Julius Cäsar und der Heirat mit Kleopatra sich ]] kam ein anderes Horn hervor, ein kleines, und es wurde ständig sehr viel größer nach Süden und nach Sonnenaufgang und nach der „Zierde“ [[(Israel)]] hin. 10 Und es wurde ständig größer bis zum Heer der Himmel, so daß es einige vom Heer und einige von den Sternen zur Erde fallen ließ, und es zertrat sie dann. 11 Und bis zum Fürsten des Heeres tat es groß, und das beständige [Opfer] wurde von ihm weggenommen, und die feste Stätte seines Heiligtums wurde niedergeworfen. 12 Und ein Heer [[von Namenchristen]] selbst wurde allmählich übergeben, zusammen mit dem beständigen [Opfer], wegen der Übertretung; und es warf die Wahrheit fortgesetzt zur Erde, und es handelte und hatte Gelingen.

 

In der Vision sah Daniel bereits den frühen Tod Alexanders des Grossen vorher, indem das eine „grosse Horn“ auf dem Höhepunkt seines Triumpfes „zerbrochen“ wird. Dies ereignete sich wie wir gesehen haben am 10. Juli 323 v.u.Z. in Babylon, wo er einer Fiebererkrankung erlag.

 

Die Aufteilung des Reiches Alexanders des Grossen unter die vier Generale

 

Als Erben teilten sich die vier Generale das Grossreich unter sich auf, gemäss den „vier Winden“. Vier neue „Hörner“ waren an der Stelle des „grossen Hornes“ Alexander aufgestanden. Machtkämpfe zwischen diesen kampferprobten Generälen sollten die Folge sein und über Jahrhunderte bis zum Ende des Systems in unseren Tagen andauern. Der Engel erklärte Daniel im Kapitel 11 seines prophetischen Buches die im Voraus geschriebene Weltgeschichte von jenem Zeitpunkt an. Von den vier Generalen würde der eine im Norden Israels, als „König des Nordens“ gross und stark werden und die zwei Reiche nördlich von ihm unter seine Kontrolle bringen: Makedonien von Kassander und Albanien!

 

Der „König des Südens“ würde Ägypten kontrollieren und im Verlauf der Jahrhunderte den „Nordkönig“ beständig herausfordern, respektive die Oberherrschaft über ihn zeitweise erlangen, um später in veränderter Form erneut aufzustehen und seinerseits nun den „Südkönig“ herauszufordern. Die Identität jener beiden Könige, die Gebiete die sie jeweils kontrollieren und ihre führenden Köpfe wären beständigen Veränderungen ausgesetzt. Trotzdem wäre dasselbe Verhaltensmuster, derselbe Zorn der schon Alexanders Leben beeinflusste bei den beiden Kontrahenten zu finden. Das geht so weiter in unsere Zeit bis zum Tag Harmagedons! Der „Nordkönig“, der sozialistisch-kommunistische Block versus den „Südkönig“, der heute die Welt dominiert, Anglo-Amerika mit seinem kapitalistischen System.

 

Fast sämtliche direkten Verwandten, wie Alexanders Ehefrau Roxane, Sohn Alexander IV., seine Mutter Olympias, sein illegitimer Sohn Herakles, die Schwester Kleopatra und Halbschwester Kynane, sein Halbbruder Philipp III. fanden einen gewaltsamen Tod! Offenbar waren die Götter wenig interessiert an Alexanders Familie. Bestimmt nicht die Art Götter der wir unser ewiges Leben anvertrauen möchten!

 

Alexanders vier Generäle, die Diadochen (gr: διάδοχοι, Nachfolger, eigentlich die etwas für einen anderen übernehmen) teilten nun das Reich unter sich auf, da sich keiner als stark genug erwies, um das gesamte Imperium an sich zu reissen. Daraus entstanden die Diadochenkriege und Diadochenreiche:

 

1)   Ptolomäus ("König des Südens) der Ägypten erhielt und Seleukos ("König des Nordens") der Syrien, Irak und Babylon bekamPtolomäus Lagi:  Ägypten und Palästina (bis 30 v.u.Z. an Rom) (blau) „König des Südens“

2)   Seleukos Nikator:  Vorderasien: Mesopotamien und Syrien (bis 64 v.u.Z. an Rom) „König des Nordens“

3)   Kassander:  Mazedonien und Griechenland (bis 288 v.u.Z., dann an Lysimachos) (grün)

4)   Lysimachos:  Thrakien und Kleinasien (bis 276 v.u.Z., dann an Seleukos) (braun)

 

Epirus (rot), am unteren Ende der Adria, im Osten Mazedoniens war das Königsgebiet von Olympias, der Mutter Alexanders, das von der Verteilung ausgeklammert wurde.

 

Im Jahre 301 v.u.Z. endeten die Diadochenkriege in einem labilen Frieden zwischen den verbündeten Generalen Lysimachos und Kassander. Seleukos, der in jenem Jahr die Schlacht bei Ipsos in Phrygien (Kleinasien) gegen jene zwei gewann, er konnte aber die ursprüngliche Reichseinheit dadurch nicht wiederherstellen. Lysimachos eignete sich das Gebiet Kassanders nach dessen Tod und Verdrängung des Nachfolgers Demetrius zu, gemeinsam mit König Phyrros von Epirus. Später setzte sich Lysimachos als Alleinherrscher durch. 281 v.u.Z. zog Seleukos gegen jenen in den Krieg und siegte in der Schlacht von Kurupedion über Lyssimachos. Jener wurde kurz darauf ermordet und 276 v.u.Z. übernahm Antigonos II. die Macht im griechischen Reich. 

 

Damit existierten von da ab nur noch zwei Reiche. Die beiden „Hörner“ die Daniel als „König des Nordens“ und „König des Südens“ bezeichnet spielten im Hinblick auf Israel eine Rolle. Ihr wechselvolle Geschichte sieht Daniel in Visionen und interessiert uns vor allem in ihrer letzten Phase, in unserer Zeit!

 

(Daniel 11:31-35)  Und sie werden gewiß das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, aufstellen.

32 Und diejenigen, die in böser Weise gegen [den] Bund handeln [[(Juden und Namenchristenheit)]], wird er mit glatten Worten zum Abfall verleiten. Was aber das Volk derer betrifft, die ihren Gott [[(JHWH)]] kennen, sie werden obsiegen und wirksam handeln. 33 Und was die betrifft, die Einsicht haben unter dem Volk, sie werden den vielen Verständnis verleihen. Und sie werden gewiß durch Schwert und durch Flamme, durch Gefangenschaft und durch Plünderung zum Straucheln gebracht werden, [einige] Tage lang. 34 Aber wenn sie zum Straucheln gebracht werden, wird ihnen mit einer kleinen Hilfe geholfen werden; und viele werden sich ihnen gewiß mit Glätte anschließen. 35 Und einige von denen, die Einsicht haben, werden zum Straucheln gebracht werden, um ihretwegen ein Läuterungswerk zu tun und um [sie] zu reinigen und weiß zu machen bis zur Zeit des Endes; denn es ist noch für die bestimmte Zeit.

 

"Treuer und verständiger Sklave" (leitende Körperschaft der ZJ) und ihre Abteilung zur Bestimmung der EndzeitEs muss uns somit interessieren wer „das Volk die ihren Gott kennen“ ist, warum „die obsiegen“, wie sie handeln müssen, um diesen Sieg zu erreichen; wer wird wodurch zum Straucheln gebracht? Wie und wodurch werden jene gereinigt, die auf Gottes Wort wirklich achten? Welches ist „die bestimmte Zeit“ die Gott festgesetzt hat mittels „Zeiten und Zeitabschnitte“? Auf all diese Fragen haben wir inzwischen klare, biblisch deutlich begründete Antworten! Wen wundert es, dass die von den Antworten der Kirchen abweichen und gerade jene in den Blickpunkt als Gefahrenquelle rücken?

 

Nach dem Aufstieg Roms zur neuen Weltmacht wurden diesen mit der Zeit das Reich des Antigonos (Griechenland) und das des Ptolomäus (Ägypten) einverleibt. Damit wurde Rom zum „Südkönig“. Später eroberte Rom auch die westlichen Teile des Seleukidenreiches, seine volle Unterwerfung gelang Rom nie.

 

Dieser Ehrgeizige und streitbare „Nordkönig“, Nachkommen der Seleukidendynastie zeigt sich in der Zeit des Endes nun in ihrer veränderten Aufmachung: Der komunistisch-sozialistische Herausforderer, Russland, China und deren Verbündete. Anderseits sind sie in Form ihrer „Streitarme“, des religiösen Terrorismus, die Dschihadisten, denen aber deutlich die Unterstützung sowohl der Russen wie Chinesen und von deren kommunistischen Alliierten besitzen. Als Haupthintergrund der koordinierten Handlungen gelten die vereinigenden muslimischen Bemühungen die heutige Nation Israel zu vernichten und ins Meer zu werfen. Den muslimischen palästinensischen Brüdern soll geholfen werden einen eigenen Staat zu gründen mit der Hauptstadt Jerusalem. Diese wird aber seit dem Sechstagekrieg vom jüdisch-christlichen Block des „Südkönigs“ beherrscht.

 

Ein weiterer einigenden Punkt ist die gemeinsame Erwartung der Wiederkehr des Mahdi (arabisch ‏المهدي‎; „der Rechtgeleitete“), des muslimischen Messias der das Unrecht beseitigen soll. 

 

Mahdi [15]

 

Der erwartete  Mahdi (Messias) soll die beiden verfeindeten Glaubensrichtungen zusammenführen zum Sieg über die WeltEntstehung und Bedeutung des Begriffs:

   Al-Mahdi war im 7. Jahrhundert zur Zeit der Umayyaden-Dynastie ein ehrenvoller Titel für einen gerechten oder frommen Herrscher; Anfang des 8. Jahrhunderts begann der Begriff, zusätzlich zu seiner politischen, eine zunächst geringe religiös-messianische Bedeutung zu erhalten.

 

   Es gibt die auf Hadithen [Überlieferungen der Aussprüche und Handlungen des Propheten Mohamed] beruhende Auffassung, dass der Mahdi die Menschen erfolgreich zum Glauben an Gott führen wird, gegen Dadschal [Täuscher, Betrüger, Schwindler: Satans Verbündete] kämpfen und diesen töten wird. Unter „Dadschal“ wird das personifizierte Böse verstanden und weist Ähnlichkeit mit dem „Antichristen“ oder „Verführer“ und anderen für die „Endzeit“ in der Bibel, Offenbarung des Johannes beschriebene Personen auf. So soll der Dadschal z. B. auch Wunderzeichen tun.

 

   Ein Mahdi ist eine Person, die direkt von Allah geleitet wird. Dies sind in hohem Maße nur Propheten. Während Ahmadi-Muslime glauben, dass der Mahdi einen spirituellen und intellektuellen Dschihad führen wird, erwarten andere islamische Gruppen einen Mahdi, der den Islam im bewaffneten Kampf wieder erstarken lässt.

 

Isa Sohn der Maria (Jesus von Nazareth)

   Im Koran erhielt nur Isa (d.h. Jesus von Nazaret) den Titel Mahdi bzw. Messias. (z. B. Sure 3:44-49, 4:170-174) Die Mehrheit der Sunniten setzt ihn daher auch mit dem erwarteten Mahdi gleich, andere lehnen dies ab.

 

Das Grab des Ehemannes der Fatima, Tochter Mohamends, des Ali: Schiitisches Heiligtum in Kerbala, Irak Nachkomme Mohammeds

   Allgemein herrscht Einigkeit, dass es sich beim Mahdi nicht um Mohammed, den Stifter des Islams, handeln wird, nach schiitischer Auffassung jedoch, über seine Tochter Fatima und ihren Ehemann Ali, zumindest um einen seiner Nachkommen.

 

Verborgener Imam - Muhammad al-Mahdi

   Den Imamiten oder Zwölfer-Schiiten, der größten Gruppe der Schiiten gilt der Verborgene Imam als Mahdi. Dieser soll dereinst zurückkommen und die Welt retten und ist eine typische messianische Gestalt. Die Imamiten kennen zwölf Imame. Laut mündlichen Überlieferungen sind elf Imame eines unnatürlichen Todes gestorben. Der Mahdi, der einzige Überlebende der zwölf Imame, sei als junger Mann verschwunden. Muhammad al-Mahdi gilt als der verborgene Imam und lebt im Verborgenen weiter. Der letzte Imam soll über vier Generationen hinweg noch über Botschafter mit der Gemeinde Kontakt gehalten haben - diese Zeit nennen die Schiiten die "kleine Abwesenheit" (al-ghaibat as-sughra). Im Jahre 941 christlicher Zeitrechnung habe er sich gänzlich zurückgezogen, seit dem dauert die Periode der "großen Abwesenheit" (al-ghaibat al-kubra) an. Die Schiiten warten auf seine Wiederkunft. Die Verfassung des Iran von 1979 bezeichnet den Zwölften Imam als eigentliches Staatsoberhaupt. Der Klerus herrscht nach dieser Auffassung nur in seiner Stellvertretung bis zu dessen Wiederkehr aus der Verborgenheit.

 

 

Diesen Aspekt und ihre prophetisch vorhergesagten Handlungen durch den „Nordkönig“ und deren Konsequenzen haben wir bereits unter den prophetischen Angaben zum Medo-Persischen Reich gesehen: Eine Neuauferweckung des Grossreiches der Kalifate. Dessen mehr oder weniger legitimen Nachfolger durch das heutige Iran treten immer selbstsicherer als Anwärter für eine Führungsposition unter allen Muslimen in Erscheinung. Die Volksmassen schauen zum Teil bewundernd auf das heutige Iran und dessen öffentlich zur Schau getragenen Hass gegen Israel und den Westen und deren zunehmende Dekadenz.

 

Wie aktuell diese Situation ist geht aus einem Bericht im NEWSLETTER „ISRAEL HEUTE“ vom 10.11.11 hervor:

 

Israel: „Wacht auf und seht die Gefahr aus dem Iran!“ [16]

 

Netanjahu zeichnet mit rotem Filzstift die Linie an, die Iran bei der Urananreicherung erreicht hat   Den neusten Erkenntnissen der Internationalen Atomenergieorganisation IAEA zufolge wurde bestätigt, dass es das Ziel des Irans sei, eine Nuklearwaffe in kürzester  Zeit fertig zu stellen. Die besagten Waffen wurden in Bunkern entwickelt und sollen auch schon im Geheimen getestet worden sein. Israel bittet, der Westen solle endlich aufwachen und dem Iran strikte Sanktionen auferlegen.

 

   Weiter wurde bekannt, dass der frühere Chef der IAEA und Ägypter, Mohammed el-Baradei, von all dem wußte und schwieg. In Jerusalem glaubt man, el-Baradei sei sogar ein „Agent von Ahmadinedschad“. Er erhielt 2005 den Friedensnobelpreis. Einen Tag nach der Veröffentlichung des Berichts der IAEA-Atomenergiebehörde, der von den wahren Absichten des Irans berichtet, stehen Russland und China weiterhin hinter der Regierung in Teheran. Darüber hinaus lehnen sie Sanktionen gegen Achmadinedschad rigoros ab. Beide Länder pflegen enge Wirtschaftsbeziehungen mit dem Iran. Israel plant, Außenminister Avigdor Lieberman zu Präsident Putin zu schicken, um dessen pro-iranische Stellung, angesichts der drohenden Gefahren, zu ändern. Deutschland äußerte sich auch zu dem Bericht. „Der Report ist angsteinflössend. Neue und schärfere Sanktionen sind unvermeidlich, aber die militärische Option lehnen wir zu diesem Zeitpunkt ab“, so die Bundesregierung. Weiter drohte der Iran, sollte Israel oder eine andere Macht angreifen, würde der iranische Gegenschlag zuerst Tel Aviv treffen.

 

 

Dieselben Drohgebärden der „wilden Tiere“ halten die Menschheit seit zweieinhalbtausend Jahren in Atem. Sie werden in kurzer Zeit zu ihrem Höhepunkt kommen, wenn „das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht an heiliger Stätte“ stehen wird! Auch wenn wir heute noch nicht mit voller Sicherheit wissen, was dies bedeutet, so zeichnet es sich doch beständig klarer ab! Die Drohgebärden gegenseitig Massenvernichtungswaffen zum Einsatz zu bringen werden immer deutlicher!

 

Die Anfangs April 2015 mit Iran erreichten Vereinbarungen zum Thema Anreicherung von nuklearem Brennstoff soll erst Ende Juni 2015 definitiv unterzeichnet werden. Israels Präsident Netanjahu fürchtet nicht zu Unrecht, dass jene Abkommen von Beginn an unterlaufen werden!

 

11.4.1.16    Daniel 8:13-22:  Daniel erfährt durch eine Konversation zwischen Engeln „wie lange die Vision vom beständigen Opfer“ und der „Übertretung, die Verwüstung verursacht“ dauert

 

Im Kapitel 8 beschreibt der Prophet Daniel weitere Details über Geschehnisse in unseren Tagen die es zu analysieren gilt und mit dem Geschehen in der Gegenwart und voraussehbaren Dingen der Zukunft verglichen werden müssen! Da Jesus Teile dieser Vorhersagen im Kapitel 24 von Matthäus direkt mit seiner Wiederkehr in Verbindung stellt, so müssen uns diese Dinge wirklich interessieren!

 

Daniel 2300 Tage (Daniel 8:13-14)  Und ich hörte schließlich einen gewissen Heiligen reden, und ein anderer Heiliger sprach dann zu dem Betreffenden, der redete: „Wie lange wird die Vision von dem beständigen [Opfer] und von der Übertretung, die Verwüstung verursacht, dauern, um sowohl [die] heilige Stätte als auch [das] Heer zu Dingen der Zertretung zu machen?“ 14 Daher sagte er zu mir: Bis zu zweitausenddreihundert Abenden [und] Morgen; und [die] heilige Stätte wird gewiß in ihren rechten Zustand gebracht werden.“

 

Worüber will uns damit der Engel durch Daniel aus Gottes Mund orientieren? Wie immer müssen wir die Teile betrachten und sie vor allem mit den handelnden Akteuren in Verbindung bringen. Zudem heisst es das Geschehen auf der Zeitachse korrekt einzureihen zu wissen!

 

Kein Zweifel herrscht darüber, dass der Ausdruck „zweitausenddreihundert Abende und Morgen“ [C1] auf 24-Stundentage anzuwenden ist und nicht so, wie es die Adventisten und andere Religionen auslegen, es sich um prophetische Jahre handelt. Der Unterschied beider Betrachtungsweisen ist gewaltig: Da statt einer Phase von sechs Jahren und rund viereinhalb Monaten eine Frist von 2300 Jahre einander gegenüberstehen! Laut Jesu Aussagen zu seiner Wiederkehr in Matthäus Kapitel 24 endet die Frist während der Zeit der „grossen Drangsal“ [B]. Ihr Beginn muss daher zuvor liegen und steht im Zusammenhang mit der Ausmessung des Heiligtums! Diese Aufgabe wurde Johannes zugeteilt (Off 11:1, 2) [A1] und „zwei Zeugen“ müssen die Resultate jener Ausmessung bekannt machen während „zweiundvierzig Monaten“ [A](Off 11:3, 4), was dreieinhalb Jahren entspricht: Diese Frist ist unmittelbar vor Jesu Wiederkehr [B1], die ebenso dreieinhalb Jahre ausmacht und zu Beginn der 70.Jahrwoche Daniels liegt. Dieses „Heiligtum“, der geistige Tempel muss am Ende in vollkommenem Zustand sein. Da es sich um die 144.000 lebenden „Steine und Säulen“ des geistigen Tempels handelt, so ist es Jesus mit seinen Aposteln, welche die Versiegelung vor jener Frist beenden müssen! [B2e-B2g](Off 7:1-8)

 

Kennst du die Hauptereignisse der Endzeit im logischen Ablauf

 

Die Adventisten wenden die prophetische Regel an: „Ein Tag, ein Jahr“. Eine falsche Betrachtung in dieser Grössenordnung nimmt uns jegliches Verständnis dessen, was in dieser Zeit geschehen soll und freie Interpretation erweist sich als tödliche Irreführung! Bei den Zeugen Jehovas, anderen Endzeitpropheten ist es das vermaledeite Datum von 1914, das jeden klaren Blick verhindert!

 

Die Fragestellung des Engels lautet nach der Zeitspanne, die einen deutlichen Beginn [A1] und eine festgesetzte Dauer hat [C1], unterschiedliche Handlungen von den Konfliktparteien und von Seiten Gottes enthält. Da es eine maximale Zeitspanne „bis zu 2300 Tage“ ist, muss die angekündigte Fertigstellung des „Heiligtums“ im „rechten Zustand“ daher vorher beendet sein.

 

Die 2300 Tage der Übertretung

 

Diese Dinge sind nur anhand von einem exakten Ablaufschemen im Zusammenhang mit allen wichtigen Angaben zur Endzeit wirklich verständlich! Jede durch ein oder mehrere Symbole dargestellten Dinge müssen klar und deutlich sein. Wie es schon Moses erklärte muss Gott selbst die Deutung in der Schrift geben!

 

(1. Mose 40:8)  Darauf sagten sie zu ihm: Wir haben einen Traum gehabt, und da ist kein [Traum]deuter bei uns. Da sprach Joseph zu ihnen: Sind Deutungen nicht [Sache] Gottes? Erzählt es mir, bitte.“

 

1)   Nachdem das „abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht an heiliger Stätte“ aufgestellt ist [Ba] kommt als Folge davon eine Sicherheitsmassnahme der UNO, wahrscheinlich ein Versammlungsverbot oder etwas dergleichen für alle Religionen (Gleichstellung). Und da werden [Streit]arme sein, die aufstehen werden, von ihm [[dem „Nordkönig“]] ausgehend; und sie werden tatsächlich das Heiligtum, die Festung, entweihen und das beständige [Opfer] entfernen [[die Anbetung Gottes in Christenversammlungen]]. Und sie werden gewiß das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, aufstellen“ [[Atomwaffen in Israel, nahe Jerusalem?]](Da 11:31 vergl. 12:11, Mat 24:15)

2)   Das Aufhören des „beständigen Opfers“ (Da 12:11): Auf Seiten des Christlichen Blocks wird die freie Anbetung unterbunden werden, ähnlich wie im Falle Daniels. Nur wer das „Kennzeichen des wilden Tieres“ hat, die „666“ hat eine bedingte Freiheit. Offenbarung 11:11-13 zeigt zudem ein göttliches Gericht und ein geistiges „Erdbeben“, das den „Zehnten Teil der grossen Stadt  Babylons der Grossen, deren christliche Vorsteher zu „Toten“ macht, weil sie das Kennzeichen des „wilden Tieres“ tragen! [B1] Das Gericht beginnt im Inneren des geistigen Tempels, der Christenversammlung, bei deren Vorstehern, erklärt Petrus! [B1] Die Opfer der christlichen Priester und Ältesten in Form von guten Taten und Gebeten sind Gott aus ihren verunreinigten Händen nicht weiter annehmbar! „Denn es ist die bestimmte Zeit, daß das Gericht beim Hause Gottes anfange. Wenn es nun zuerst bei uns anfängt, was wird das Ende derer sein, die der guten Botschaft Gottes nicht gehorchen? (1.Pe 4:17)

3)   Israel, das einzige Land der Welt gegen das eine Schrift existiert, dass es von der Erdkarte verschwinden müsseDie Übertretung, die Verwüstung verursacht“: Eine Gesetzesverletzung gegenüber Jehova die Verwüstung zur Folge hat: Es ist wie Paulus es zeigt die Erklärung  Frieden und Sicherheit“, welche zwischen dem siebenköpfigen „wilden Tier“ (UNO) und dem „Bild“ (WCRL) zustande kommt. Eine Irreführung! (Jes 32:16-19) Vorab das, was Israel betrifft, die Stadt Jerusalem, die Gott für „Spross“ (Jesus) beansprucht!. Paulus warnt: „Wann immer sie sagen: „Frieden und Sicherheit!“, dann wird plötzliche Vernichtung sie überfallen wie die Geburtswehe eine Schwangere; und sie werden keinesfalls entrinnen. Ihr aber, Brüder, ihr seid nicht in Finsternis, so daß jener Tag euch so überfalle, wie er Diebe [überfallen] würde, denn ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören weder zur Nacht noch zur Finsternis.“ (1.Thess 5:3-5)

4)   Der Grund, um „die heilige Stätte als auch das Heer zu Dingen der Zertretung zu machen“: Dieser besteht seit Beginn der Frist von 2300 Tagen [C1; A1]: Es ist die Erklärung „Frieden und Sicherheit“, welche zwischen dem siebenköpfigen „wilden Tier“ (UNO) und dem „Bild“ (WCRL) zustande kommt. Das „Heer“ bedeutet „die Heiligen“ (Da 7:21, 22; Off 13:7), jene Christen die den „heiligen (Tauf-)Bund verlassen haben“ (Jer 22:8, 9; Da 11:30, 31), Christen mit dem „Kennzeichen des wilden Tieres“ (Off 13:15-18) die gegen jene handeln, die sich weigern das „wilde Tier“ und sein „Bild“ anzubeten (Off 12:17).

5)   Die heilige Stätte wird gewiss in ihren rechten Zustand gebracht werden“: Damit war vorab der Tempel gemeint und bedeutet in der Endzeit den endgültigen geistigen „Tempel“, die 144.000 lebendigen Steine (1.Pe 2:4, 5). Jehova versiegelt durch Christus und die Apostel einen lebenden Überrest (Off 7:1-8)[B2e-B2g]. Dieses Versiegeln wird vor Ablauf der 2300 Tagefrist beendet sein! [C1; B2g] (Da 8:14) Die Versiegelung beginnt erst nach dem Gerichtstag [B2], wo Jesus die „Schafe“ auf seine rechte Seite stellt und erst nachdem Jesus als „Bräutigam“ sich mit seiner „Braut“ verheiratet hat, den Aposteln (Off 19:7)[B2e]. Erst damit sitzen jene doch auf ihren versprochenen zwölf Richter-„Thronen“ (Mat 19:28; Lu 22:28-30) Damit endet die Frist, wo die „vier Engel an den vier Ecken der Erde stehen und die vier Winde der Erde festhalten, damit kein Wind über die Erde oder über das Meer oder über irgendeinen Baum wehe.“ Danach können jene handeln. Diese gehorchen Michaels (Jesu) Befehl am Tag Harmagedons! [B3]

 

Das "Heilige" des geistigen Tempels aird vor Ablauf der 2300 Tagefrist Daniels fertiggestellt

 

Erneut ist es Daniel der selbst Verständnis suchte und ihm nun ein weiterer mächtiger Engel erschien, um die Vision näher zu umschreiben. Dieser gibt dem Engel Gabriel den Befehl Daniel alles zu erklären. Die Antwort sollte uns speziell interessieren, denn sie zeigt, dass unsere Tage gemeint sind: „Versteh, o Menschensohn, daß die Vision für die Zeit des Endes ist.“

 

(Daniel 8:15-19)  Dann geschah es, während ich selbst, Daniel, die Vision sah und ein Verständnis suchte, daß, nun siehe, vor mir einer stand, der wie ein kräftiger Mann aussah. 16 Und ich begann die Stimme eines Erdenmenschen inmitten des Ụlai zu hören, und er rief dann aus und sprach: „Gạbriel, laß diesen das Gesehene verstehen.“ 17 So kam er neben meinen Standort, doch als er kam, erschrak ich, so daß ich auf mein Angesicht fiel. Und er sagte dann zu mir: „Versteh, o Menschensohn, daß die Vision für die Zeit des Endes ist.“ 18 Und während er mit mir redete, war ich, mit meinem Angesicht zur Erde, in tiefen Schlaf gefallen. Daher rührte er mich an und ließ mich da aufstehen, wo ich gestanden hatte. 19 Und er sprach weiter: „Siehe, ich lasse dich wissen, was im Schlussteil der Strafankündigung geschehen wird, denn es ist für die bestimmte Zeit des Endes.

 

Dieser Teil der Strafankündigung ist gegen alle „wilden Tiere“ gerichtet, denn keines erfüllte Gottes Anforderungen an Menschenherrschaft.

 

Angriff des zweihörnigen Widders, Medo-Persien auf Griechenland führt zur Feindschaft Mazedoniens und dem Krieg Alexanders des Grossen (Daniel 8:20-22)  Der Widder, den du sahst, der die zwei Hörner hatte, [steht für] die Könige von Mẹdien und Persien [[(zu Beginn waren es Cyrus und Darius)]]. 21 Und der haarige Ziegenbock [steht für] den König von Griechenland; und was das große Horn betrifft, das zwischen seinen Augen war, es [steht für] den ersten König [[(Alexander den Grossen)]]. 22 Und daß eins zerbrochen worden war [[(unerwarteter Tod Alexanders im Jahre 325 v.u.Z. in Babylon)]], so daß an seiner Stelle schließlich vier [[(Generäle)]] aufstanden: Da sind vier Königreiche aus [seiner] Nation, die aufstehen werden, aber nicht mit seiner Kraft [[(Ptolomäus („Südkönig“; Seleukos („Nordkönig“); Lyssimachos und Kasander)]].

 

Was uns heute besonders interessieren muss sind jene beiden letzten der vier „Hörner“, die vom „Ziegenbock“ her übrigbleiben: es sind wie wir oben betrachtet haben Ptolomäus als „Südkönig“, in Form von Rom, dann Anglo-Amerika und Seleukos als „Nordkönig“, der heutige Iran und die muslimische Weltbevölkerung unter kommunistischer Vorherrschaft. Erst im Kapitel elf beschreibt Daniel die Details dieser beständigen Auseinandersetzung der zwei Mächte bis hin zu unseren Tagen! Das ist das Verständnis, das der Engel möchte, dass wir es erlangen: „Versteh, o Menschensohn, daß die Vision für die Zeit des Endes ist.“

 

Das ursprünglich Reich des Seleukos umfasste von Thrakien bis zum Indus u.a. die Türkei, den Libanon, Syrien, den Irak, Kuweit, Iran, Jordanien, Afghanistan, Armenien, Tadschikistan, Usbekistan, Turkmenistan und Pakistan und Palästina: Sämtliches Staaten sind mit mehrheitlicher muslimischer Bevölkerung, ausser Israel, zumindest in den Grenzer vor 1967.

 

Das Reich des Seleukos, des "Königs des Nordens" welche heutigen Nationen im Schlusskampf Harmagedons erneut eine grosse Rolle spielen
 

NEW YORK POST: Bin Laden ist totWie Alexander der Grosse, der zuerst Darius II. verfolgte bis nach Afghanistan und Pakistan und später dessen Mörder wurde, bis er ihn getötet hatte, so wurde Bin Laden wegen seines Angriffs auf die Twin-Towers und das Pentagon in jene beiden Länder hin verfolgt, bis er im Juni 2011 zur Strecke gebr