Newsletter „DER WEG“ 11/04-3    April 2011

Neubearbeitung: 14.6.11 / 25.5.18

 

 

11.4.3  Lehrer der Guten Botschaft:  Kommentar zum 1.Buch Mose (Genesis)

 

4.Teil:  1.Mose Kap. 19-27:  Gottes Gericht an Sodom und Gomorra bis zu Isaaks Segen an Jakob und Esau

 

   Im 3. Teil des NEWSLETTER DER WEG vom Monat März 2011 behandelten wir unter dem Titel: 11.3.3 Die Tage Nimrods und der Turmbau zu Babel bis zu Gottes Verheissung eines Sohnes an Abraham die Kapitel 1.Mose 11-18:

 

   Kapitel 11:  n. 2269 v.u.Z.: Der Turmbau von Babel, die Sprachverwirrung und Neubesiedelung der Erde; Sems Nachkommen

   Kapitel 12:  Abram gehorcht Jehova und zieht nach Haran und dann nach Kanaan

   Kapitel 13:  Abram in Ägypten; Lot zieht nach Sodom

   Kapitel 14:  Krieg der fünf Könige gegen Sodom und Lot, Abrams Rettung der Familie Lots; Melchisedeks Segen

   Kapitel 15:  Bundesversprechen und Bundesschluss mit Abram

   Kapitel 16:  Hagar gebiert Ismael und verachtet Sarai

   Kapitel 17:  Abram wird zu Abraham, Sarai zu Sara; Bund der Beschneidung, Verheissung Isaaks, Beschneidung Abrahams und Ismaels

   Kapitel 18:  v. 1933 v.u.Z.: Abraham bewirtet drei Engel, Sara lacht über Ankündigung ihres Sohnes 

 

   Dabei sind bereits Vorgriffe auf Kapitel, die in diesem NEWSLETTER behandelt werden, um dem Leser gewisse gewichtige Zusammenhänge zu zeigen. Wiederholung stärkt unser Erinnerungsvermögen und stets kommen weitere Erkenntnisse an gewichtigen Zusammenhängen hinzu.

 

   Im 4. Teil dieser Artikelserie betrachten wir zu Beginn Gottes Gericht an Sodom und Gomorra und wie Jesus jenes Geschehen auf die Zukunft hin projiziert, indem er es als Beispiel kommenden erdenweiten Rechtsprechung erwähnt! Dabei wird einmal mehr klar, dass Gottes Gebote seid Adam existierten und für alle Menschen verbindlich sind! Jeder der erklärt, „Christus ist das Ende des GESETZES“ anstatt korrekt „Ziel des GESETZES“ oder, dass Jesus „Höhepunkt in Gesetzeserfüllung“ sei (Rö 10:4 vergl. Rö 3:31 und Mat 5:17-20), der neigt sich derselben Lüge zu, die Satan schon in Eden gegenüber Eva geäussert hatte: Gottes Gebote zu übertreten würde ohne Folgen bleiben und der Mensch könne wie Gott werden, selbst darüber entscheidend, ob etwas gut oder schlecht sei! (1.Mo 3:1-5) Paulus aber zeigt, dass das göttliche GESETZ schon in die Gene Adams geschrieben war und wir dies somit ererbt haben!

 

(Römer 2:14-15)  Denn wenn immer Menschen von den Nationen, die ohne Gesetz [[GESETZ (Mose)]] sind, von Natur aus die Dinge des Gesetzes [[GESETZES]] tun, so sind diese Menschen, obwohl sie ohne Gesetz [[GESETZ (Mose)]] sind, sich selbst ein Gesetz [[GESETZ]]. 15 Sie zeigen ja, daß ihnen der Inhalt des Gesetzes [[GESETZES]] ins Herz geschrieben ist, wobei ihr Gewissen mitzeugt und sie inmitten ihrer eigenen Gedanken angeklagt oder auch entschuldigt werden.

 

   Der Engel Jehovas“, Gottes Wortführer in Begleitung von zwei weiteren Engeln zeigen sich Abraham nun in menschlicher Gestalt, der sie alle gastfreundlich aufnahm. Er kündet die Geburt seines Sohnes durch Sara an. Zwei der Engel gingen später hinab nach Sodom, um die dort herrschende Situation mit eigenen Augen zu sehen und lenkend zu Gunsten Lots und dessen Familie einzugreifen. Die Erfahrungen mit den Bewohnern Sodoms, die selbst Gewalt anzuwenden bereit waren, um homosexuellen Verkehr mit den Besuchern zu haben ist bezeichnend, wie tief jene Städte in der Unmoral gesunken waren. Die Homosexualität wird dabei als eines der tiefsten Übel beschrieben, weil sie zur vollkommenen Zerstörung der Familieneinheit führt und Gottes Plan mit der Menschheit an der Wurzel entgegen gerichtet ist!

 

Lots Frau wird zur Steinsäule   Nur Lot, seine Frau und die zwei Töchter lassen sich durch jene Engel warnen und reagieren. Schlussendlich schaut entgegen der Anweisung der zwei Retter Lots Frau zurück, um das Unglück zu sehen, das die Städte trifft und versteinert ihrerseits zur Salzsäule. Sie hatte nicht „in allem“ gehorcht!

 

   Petrus nimmt auf dieses Geschehen in seinem 2.Brief Bezug, um es auf das kommende erdenweite Endgericht anzuwenden und uns zu warnen, um alles in unserer Macht zu tun, um dem Strafgericht zu entgehen! (2.Pe 2:6, 7) Gott sorgt für das Entrinnen der Gerechten, die wie Abraham Glauben in Ihn und Seinen Engel setzen! Der Jünger Judas weist uns auf denselben Zusammenhang hin, dass Gottes Gebote ewig währen und deren Übertreten weiterhin richterliche Strafe nach sich zieht!

 

(Judas 7)  Ebenso werden Sọdom und Gomọrra und die umliegenden Städte, nachdem sie in gleicher Weise wie die vorhergehenden [[(Engel die ihre vorbestimmte Wohnstätte verliessen, vor der Sintflut)]] über die Maßen Hurerei begangen hatten und dem Fleisch zu unnatürlichem Gebrauch nachgegangen waren, [uns] dadurch als ein [warnendes] Beispiel hingestellt, daß sie die richterliche Strafe ewigen Feuers [[(Gehenna, Auferstehung im 5., letzten Rang zum Schlussgericht und ewiger Vernichtung im Feuersee)]] erleiden.

 

   Ebenso wie Abraham in Kanaan, so sind wir in diesem System „zeitweilig Ansässige und müssen die Widerwärtigkeiten ertragen, die es mit sich bringt kein Teil der Welt“ zu sein! Abraham schützte seine Frau vor Übergriffen durch Ägypter mittels der Taktik, sie als seine Schwester auszugeben, während sie seine Halbschwester und Ehefrau war.

 

Gerar: Zwischen Hebron und Gaza, etwas südlich   Der König Abimelech von Gerar wollte sie sich gar zur Frau nehmen, was aber Gott durch sein Eingreifen zu verhindern wusste. Sara wird hierbei als das Muster einer treuen Ehefrau gezeigt, die den Annäherungsversuchen selbst eines Königs zu widerstehen weiss! Paulus vergleicht ihr Handeln mit der Treue der himmlischen „Frau“ Jehovas, dem „Jerusalem droben … unserer Mutter. Dies bedeutet, dass wir uns an der Stelle des verheissenen Isaak befinden, Söhne „gemäss einer Verheissung“ bilden und Erben zusammen mit „dem Samen Abrahams“, dem Christus sein werden, vorausgesetzt unsere Treue bis zum Ende! Jeder erwählt sich selbst das verheissene ewige Leben oder ewige Abschneidung in Harmagedon! Die Worte Gottes durch Johannes in der Offenbarung lassen daran keinen Zweifel offen:

 

(Offenbarung 21:6-8)  Wen dürstet, dem will ich kostenfrei vom Quell des Wassers des Lebens geben. 7 Wer siegt, wird diese Dinge erben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein. 8 Was aber die Feiglinge und die Ungläubigen und die betrifft, die zufolge ihrer Unsauberkeit abscheulich sind, und Mörder und Hurer und solche, die Spiritismus ausüben, und Götzendiener und alle Lügner, ihr Teil wird in dem See sein, der mit Feuer und Schwefel brennt. Das bedeutet den zweiten Tod.“

 

   Die Ankündigung des Engels an Sara einer kommenden Schwangerschaft im hohen Alter und dies trotz ihrer Unfruchtbarkeit erfüllt sich innert der verheissenen Frist eines Jahres! Auch für unsere Tage ist eine neue „Geburt in einer grösseren Form von der „Unfruchtbaren“ vorhergesagt: Eine ganze Nation soll aus der gegenbildlich bisher unfruchtbaren himmlischen „Sara“ hervorkommen! Aus dem Geschehen um Abraham und Sara als Muster kommender Dingen können wir somit vieles lernen! Paulus erklärt den Galatern:

 

(Galater 4:27-28)  Denn es steht geschrieben: „Sei fröhlich, du Unfruchtbare [[(Sara, das „Jerusalem droben, unsere Mutter“)]], die nicht gebiert; brich hervor, und rufe laut, die du keine Geburtsschmerzen hast; denn die Kinder [[(Mehrzahl: Die Apostel in der Frühauferstehung [B1] und später die 144.000)]] der Einsamen sind zahlreicher als [die] von der, die den Mann hat [[(Hagar, das fleischliche Israel, Jehovas „eheliche Gefährtin“, Levi („Gomer“))]].“ 28 Wir nun, Brüder, sind Kinder, die zu der Verheißung gehören, ebenso wie es Ịsa·ak war.

 

   Ismaels Spottlachen bei der Entwöhnung Isaaks hat den Hinauswurf Hagars mit ihrem Sohn aus Abrahams Hausgemeinschaft zur Folge! Abraham reagiert auf Saras Forderung wie es Gottes Engel ihm befohlen hatte: „Höre auf ihre Stimme, denn durch Ịsa·ak wird sein, was dein Same genannt werden wird.“ (1.Mo 21:12)

 

   Paulus redet im Brief an die Galater von einem symbolischen Drama mit weit ausreichenderen Folgen, indem er die fleischliche Nation Israel an der Stelle der Hagar sieht, das geistige Israel, die kommende Nation aus Priesterkönigen unter Jesu Führung als dem „Sohn der Verheissung“ nennt. Der Vergleich des Geschehens zur Zeit Abrahams, Gottes Segen auf ihm und auf Sara mittels eines Sohnes des Alters und damit einem Erben lässt sich somit als Vorbild auf die kommende Zeit übertragen, wo Jesus als „der Same“ sein Erbe antritt!

 

   Ismael dagegen zeigte schon früh Eifer- und Habsucht die ihn Hagar gelehrt hatte, in der voreiligen Annahme gemäss damaligem Recht Erbe zu sein, wo Gott dies doch schon in Eden an Verheissung und Wohlverhalten geknüpft hat!

 

(Epheser 5:5)  Denn das wißt ihr, indem ihr es selbst erkennt, daß kein Hurer oder Unreiner oder Habgieriger — das heißt ein Götzendiener — irgendein Erbe im Königreich des Christus und Gottes hat.

 

Jesu Wiederkehr: Feierlicher Einzug mit den 144.000 auf den Tempelberg   Mit der Frühauferstehung der Apostel wird symbolisch die vorhergesagte „neue Nation“ geboren. Auch sie muss „entwöhnt“ werden, nachdem sie eine gewisse Zeit, dreieinhalb Jahre „in der Wildnis ernährt“ wurde! Die fleischliche Nation Israel spielt im Drama der Endzeit als „Hagar“ weiterhin ihre Rolle. Ihr gegenbildlicher Sohn „Ismael wurde zu „zwölf Scheichen“, der Vollzahl aller Nationen die gegen den wahren Erben, gegen Jesus sind, die sich in der Schlacht Harmagedons gegen Gottes Königreich wenden! Dort endet das Drama endgültig und der wahre „Sohn der Verheissung“, Christus nimmt zusammen mit „dem Samen Abrahams“, dem „Israel Gottes“ nun „das Tor seiner Feinde“ ein! Der triumphale Einzug in Jerusalem ist angekündigt! Wir sollten uns bemühen, solche tiefgreifenden Zusammenhänge zu verstehen, um das Geschehen in unseren Tagen aus Gottes Sicht zu beurteilen!

 

   Mehr als ein Jahrzehnt nachdem Hagar und Ismael hinausgeworfen worden waren setzt Gott Abraham und Isaak einer besonderen Art von Prüfung aus, die erst im Zusammenhang mit seiner endgültigen Erfüllung mit Jesu Opfertod, als dem „Lamm, das die Sünde der Welt wegnimmt“ seine volle Bedeutung offenbart! Gott prüft Abrahams Glauben, ob er Ihm, Gott selbst das Liebste, seinen einzigen Sohn nicht vorenthalten würde. Abraham wie auch Isaak bestanden die Prüfung und Gottes Engel ruft ihnen vom Himmel her zu, um ihnen Gottes künftigen Segen zu versichern:

 

(1. Mose 22:15-18)  Und Jehovas Engel rief dann dem Abraham zum zweiten Mal von den Himmeln her zu 16 und sprach: „ ‚Ich schwöre in der Tat bei mir selbst‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚daß wegen der Tatsache, daß du dies getan hast und [mir] deinen Sohn, deinen einzigen, nicht vorenthalten hast, 17 ich dich bestimmt segnen werde und deinen Samen bestimmt mehren werde wie die Sterne der Himmel und wie die Sandkörner, die am Ufer des Meeres sind; und dein Same wird das Tor [[(Einzahl: Jerusalem als „Hagar“)]] seiner [[(Jesu)]] Feinde in Besitz nehmen. 18 Und durch deinen Samen werden sich bestimmt alle Nationen der Erde zufolge der Tatsache segnen, daß du auf meine Stimme gehört hast.‘ “

 

Megiddo: Tiefebene Jesreel als Punkt der Endschlacht des Nord- gegen den Südkönig   Jeder der Jesus als vom Vater eingesetzten „Erben der ganzen Erde (Ps 2), insbesondere des Gelobten Landes und darin Gottes erwählten Stadt Jerusalem, als Seinem Wohnsitz. Darum erklärte Jesus, dass seine Feinde, die sein Königtum ablehnen am Tag Harmagedons Vernichtung finden: Im übrigen, diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde: Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir. (Lu 19:27) Weder Juden, noch Namenchristen, noch Muslime wünschen Jesu Wiederkehr zur Erde um über sie zu herrschen! Sie verursachen die letzte grosse Auseinandersetzung am Tag Har-Megiddos!

 

   Auch der Glaube Isaaks wurde durch Jehovas Bitte auf härteste Probe gestellt: Würde er seinem Vater bis zur letzten Konsequenz gehorchen? Nur mittels dieses so eindrücklichen Beispiels liess sich die Liebe Gottes zu uns Menschen veranschaulichen, der später seinen einzigen, den von Ihm erschaffenen Menschensohn Jesus als Opfer für unsere eigenen Sünden dahingab! Jesu Freiwilligkeit, sich einem höchst schmerzhaften und schmählichen Tod auszusetzen sollte auch uns Anleitung geben Gott bis zum Abschluss hin Treue zu halten, dem Beispiel des Sohnes und der grössten Form der Liebe, sein eigenes Leben für andere hinzugeben nachzustreben! Jesus erklärte doch: „Niemand hat größere Liebe als die, daß einer seine Seele zugunsten seiner Freunde hingebe.“ (Joh 15:13) Gottes Liebe übersteigt dies, da er Seinen Sohn hingab, während wir noch Feinde waren!

 

(Johannes 3:16)  Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe.

 

   Gerade weil Abraham und Isaak diese absolute Treue Gott gegenüber gezeigt hatten erhielt Abraham mittels Gottes Schwur die verbindliche Zusage, dass „sein Same“, der Jesus ist, „das Tor seiner Feinde in Besitz nehmen“ wird! Wir sollten somit das Geschehen um Abraham und sein Opfer auf dem Berg Moria zu Jesus, seiner Hinrichtung, der Auferstehung und der kommenden Aufrichtung von Gottes Königreich miteinander in Gedanken verbinden. Die dazwischenliegenden Zeiträume müssen wir im Denken dabei eliminieren und das Geschehen als eine Fortsetzungsgeschichte mit starken Widerständen aber einem höchst erfreulichen Ausgang von Beginn bis Ende betrachten! Dies stärkt unseren Glauben in die kommende Erfüllung von Gottes Vorhersagen!

 

Abraham begräbt Sarah in Machpela, Hebron   Saras Tod hat zur Folge, dass Abraham seinen einzigen kleinen Landbesitz erwirbt, um seine Tote darauf zu begraben: Die Höhle von Machpela bei Mamre. Damit ist das Familiengrab der Sippe festgelegt! Die Ehrbarkeit der letzten Ruhe von Toten hat damit ein Vorbild.

 

   Nach Saras Tod lässt Abraham für Isaak durch seine vertrauten Diener Elieser bei seinen Verwandten in Haran eine Frau suchen. Elieser zeigt sich sehr geschickt und vorherschauend bei der Wahl der jungen Frau, indem er deren Hilfsbereitschaft, ihre Ausdauer und Gastfreundlichkeit unter Probe stellt, bevor er sein Anliegen kund tut! Er stellt dabei Gott auf die Probe und bittet Ihn die Wahl zu treffen! Die erste Frau, die zum Brunnen herauskommt, ist Rebekka, die Tochter Bethuels, des Sohnes des Bruders Abrahams! Gott selbst lenkt das Geschehen und Rebekka gibt nicht nur dem Elieser zu trinken, sie tränkt auch unaufgefordert seine zehn Kamele und besteht dadurch die erste Prüfung! Später gibt ihr Bruder Laban den weit Gereisten gastfreundlich Unterkunft und verpflegt sie. Elieser eröffnet sein Begehren für Isaak um die Hand Rebekkas zu bitten. Er zeigt offen Gottes Führung während des gesamten Unternehmens und gewinnt dadurch den Vater und Bruder, sowie die Anerkennung Rebekkas zur Heirat! Mit Segenswünschen der Eltern an ihre Tochter versehen kehrt Elieser nach erfülltem Auftrag und von Rebekka begleitet zurück zu Abraham! Isaak anerkennt seine neue Frau und gewinnt sie lieb! Diese Liebe ist Vorbild dafür, wie Jesus seine gegenbildliche „Braut“, seine Versammlung der Apostel geliebt hat!

 

(Epheser 5:32)  Dieses heilige Geheimnis ist groß. Ich rede nun im Hinblick auf Christus und die Versammlung.

 

"Die Hochzeit des Lammes ist gekommen"   Auch darin ist ein Vorbild zu sehen, da Jesus in erster Linie den „verheissenen Samen“, Isaak darstellt! Seine “Braut“, die Apostel werden von Johannes dem Täufer vorbereitet, den Elieser vorschattete und welcher sie ihm als dem Messias sinnbildlich zugeführt hat! Jesus macht sein Verlöbnis mit ihnen nach dem Abendmahl: „Ihr aber seid es, die in meinen Prüfungen mit mir durchgehalten haben; und ich mache einen Bund mit euch, so wie mein Vater einen Bund mit mir gemacht hat, für ein Königreich, damit ihr an meinem Tisch in meinem Königreich eßt und trinkt und auf Thronen sitzt, um die zwölf Stämme Israels zu richten.“ (Lu 22:28-30; Sach 9:11) Die „Braut“ ist bereit zur Heirat und Jesus wird seine Apostel, die „kleine Herde“ (Lu 12:32) während der Endzeit in das Zelt seiner Mutter, der gegenbildlichen „Sara“ führen und mit ihnen die „Heirat“ vollziehen, den endgültigen „Bund für ein Königreich“! Danach erfolgt zusammen die „Versiegelung“ des lebenden Überrests. Sara stellt das „Jerusalem droben“ dar, die himmlische Frau Jehovas!

 

(Offenbarung 19:7)  Freuen wir uns und frohlocken wir, und verherrlichen wir ihn, denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht.

 

   Rebekka gebiert nach längerer Zeit der Unfruchtbarkeit Zwillinge und Gottes Engel gibt ihr die Zusicherung, dass der Nachgeborene dem Erstgeborenen überlegen sein werde, beide aber zwei Nationen darstellen würden! Esau, der später sein Erstgeburtsrecht dem Jakob um ein Linsengericht verkauft stellt die jüdisch-christliche Priesterschaft dar, die wie Esau sich ihres Vorrechts nicht wirklich bewusst sind und um fleischlicher Begierden wegen ihr künftiges Priesterkönigtum für ein einziges Mahl verkauft haben!

 

   Jakob aber stellt das „Israel Gottes“ dar, das zwar ohne Privilegien an zweiter Stelle „geboren ist, wo aber jeder sich um das Erwerben dieses Vorrechts zu den „Erstlingen“ zu gehören bemüht. Jeder von ihnen schätzt den Segen des geistigen „Ewigvaters“, Jesu, die „unverdiente Güte“ in der Glaubenstaufe hoch ein und ist bereit, vor den Anfeindungen seiner Gegner, „Esaus“ so wie Jakob nach Haran zu fliehen, selbst ins Exil der Absonderung von diesem System fliehen.

 

Jesus auf dem Thron Davids (Jesaja 9:6, 7)  Denn ein Kind ist uns geboren worden, ein Sohn ist uns gegeben worden; und die fürstliche Herrschaft wird auf seiner Schulter sein. Und sein Name wird genannt werden: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Ewigvater, Fürst des Friedens. 7 Für die Fülle der fürstlichen Herrschaft und den Frieden wird es kein Ende geben auf dem Thron Davids und über seinem Königreich, um es fest aufzurichten und es zu stützen durch Recht und durch Gerechtigkeit von nun an und bis auf unabsehbare Zeit. Ja der Eifer Jehovas der Heerscharen wird dieses tun.

 

   Die schwangere Frau im Himmel, die mit den „zwölf Sternen“ gekrönt ist, die auf Jehovas Befehl den Thronerben Davids „in die bewohnte Erde einführt (Heb 1:6) und damit sinnbildlich dessen Herrschaft als „männlicher Sohn“ (Off 12:5, 6) auf Davids Thron setzt und dessen „Herrschaft über die Feinde“ (Ps 110:1-4; Off 11:14, 15) dadurch hier auf der Erde beginnt. Er seinerseits bringt die Braut, die Frau des Lammes“, seine zwölf „Sterne“ in der Frühauferstehung erneut zum Leben [B1].

 

   Unter eigenem Schweiss und anstrengender Arbeit baute jeder der künftigen „Auserwählten“ unter den 144.000 wie Jakob seinen eigenen Besitz auf, vermehrt und hütet wie Jakob seine eigenen Schafe während er unter der Herrschaft fremder Besitzer ist, wie dies im Falle Labans, des Bruders der Rebekka so war, die beständig die wie jener die vertraglichen Bedingungen zu ihren Gunsten verändern!

 

Esau verfolgt Jakob   Esau dagegen, der Jakob verfolgt stellt in der Endzeit die Führer „Babylons der Grossen“ dar. Jakob mit seiner Hausgemeinschaft dagegen ist wie eine „Insel“ im Menschenmeer und stellt die erdenweit verteilten Kleinversammlungen und deren Vorsteher vor dem Ende dieses Systems dar!  Absonderung fordert Gott von uns:

 

(2. Korinther 6:16-18)  Denn wir sind ein Tempel eines lebendigen Gottes, so wie Gott gesagt hat: „Ich werde unter ihnen wohnen und unter [ihnen] wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.“ 17 „ ,Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab‘, spricht Jehova, ‚und hört auf, das Unreine anzurühren‘ “; „ ,und ich will euch aufnehmen.‘ “ 18 „ ,Und ich werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein‘, spricht Jehova, der Allmächtige.“

 

   Ebenso wie Abraham beim Pharao in Ägypten zufolge einer Hungersnot weilte und Sara dort mittels geschickter Taktik beschützen musste, so muss Isaak mit Rebekka später in Gerar Zuflucht bei König Abimelech suchen. In beiden Fällen werden die Frauen durch Gottes Engel beschützt! Derselbe Engel der über Abraham und seinem Samen wachte schützt auch die Versammlungen der Endzeit vor den Herrschern dieses Systems, die Jesu „Braut“, den Aposteln in der Frühauferstehung nachstellen!Und die Frau [[(die Apostel, Jesu „Braut“)]] floh in die Wildnis, wo sie eine von Gott bereitete Stätte hat, damit man sie dort tausendzweihundertsechzig Tage ernähre.“ (Off 12:6) Jehova verkündet jedem harte Strafe, der sie anzutasten versucht! Ihr „Same“, der Überrest des „Israel Gottes“ wird Gottes besonderen Schutz und Segen in der Zeit des „Abschlusses des Systems der Dinge“ erfahren! Und sie haben ihn [[(den inzwischen aus dem 2. „alten Himmel“ zur Erde hinabgeworfenen Satan)]] wegen des Blutes des Lammes und wegen des Wortes ihres Zeugnisses besiegt, und sie haben ihre Seele [[(ihr Leben)]] selbst angesichts des Todes nicht geliebt. Darum seid fröhlich, ihr [[(neuen)]] Himmel und ihr, die ihr darin weilt! Wehe der Erde und dem Meer, weil der Teufel zu euch hinabgekommen ist und große Wut hat, da er weiß, daß er [nur] eine kurze Frist hat.“ (Off 12:11, 12)

 

   So wie Gott die Nation Israel als seine „Ehefrau“, als Sein Besitz bezeichnete und sich ihr sinnbildlich am Sinai mit dem Stamm Levi „vermählte, sie später aber wegen Untreue „in die Wildnis“ wegsandte (Hos 2:1-5, 14), so wird Er sich mit dem „Israel Gottes“ nach Harmagedon als seiner ihm nun getreuen „Braut“ erneut vermählen, wenn Jesus Ihm das aufgerichtete und vollkommen gereinigte „Königreich für Israel“ aus 144.000 Priesterkönigen unter seiner und der Apostel Führung überreicht!

 

   Im Kapitel 27 erfahren wir über die List die Rebekka anwandte, um den Segen Isaaks von Esau weg auf Jakob zu lenken und erkennen auch dort die lenkende Hand des Engels Jehovas! Alles bildet Vorbild für Dinge im Zusammenhang mit Jesus, den Aposteln und all jenen Getreuen, die schlussendlich als den „Samen der Verheissung“ gerechnet werden! So wie Esau statt eines Segens sich einen Fluch erwarb, so wird es mit dem Führern der Christenheit sein, die sich Gottes Hass zugezogen haben, weil sie ihr Erstgeburtsrecht gegen ein sinnbildliches Linsengericht eingetauscht haben: Fleischliche Befriedigung mit diesem System! Was zu Beginn war, dies wird am Ende eine weit grössere Erfüllung finden! Paulus schreibt den Christen in Rom:

 

(Römer 9:9-13)  Denn das Wort der Verheißung lautete wie folgt: „Um diese Zeit will ich kommen, und Sara wird einen Sohn haben.“ 10 Doch nicht allein in diesem Fall, sondern auch als Rebẹkka Zwillinge empfing von dem einen [Mann], von Ịsa·ak, unserem Vorvater; 11 denn als sie noch nicht geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten — damit der Vorsatz Gottes bezüglich der Auserwählung nicht von Werken, sondern von dem, der beruft, abhängig bleibe —, 12 wurde ihr gesagt: „Der Ältere wird der Sklave des Jüngeren sein, 13 so wie geschrieben steht: „Jakob habe ich geliebt, Ẹsau aber habe ich gehaßt.“

 

Verkauf des Erstgeburtsrechts durch Esau an Jakob  Der Hang Esaus, das Erbe des Vaters Isaak für sich in Habsucht zu beanspruchen, das er doch bereits um ein Linsengericht verkauft hatte, ohne die wahren Voraussetzungen die dafür notwendig sind zu erfüllen, ist auch heute bei denen offensichtlich, die sich an der Stelle Esaus wähnen, was das Erstgeburtsrecht und das kommende Erbe betrifft! Wie Esau nahmen sich die heutigen Priester sinnbildlich Töchter Kanaans“ zur Frau, heidnische Geliebte, die sie von der Anbetung Jehovas und Seinen Geboten entfernten! Ganz im Gegensatz dazu erklärt die Offenbarung von Gottes Auserwählten:

 

(Offenbarung 14:3-5)  Und sie singen gleichsam ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier lebenden Geschöpfen und den Ältesten; und niemand konnte dieses Lied meistern als nur die hundertvierundvierzigtausend, die von der Erde erkauft worden sind. 4 Diese sind es, die sich nicht mit Frauen befleckt haben; in der Tat, sie sind jungfräulich. Diese sind es, die dem Lamm beständig folgen, ungeachtet wohin es geht. Diese wurden als Erstlinge aus den Menschen für Gott und für das Lamm erkauft, 5 und in ihrem Mund wurde keine Unwahrheit gefunden; sie sind ohne Makel.

 

   Das Verständnis um diese Zusammenhänge hilft, uns nicht mit den Töchtern „Babylons der Grossen“ zu beflecken, sondern uns von ihnen getrennt zu halten! Gott braucht keine starken Organisationen die von Menschen angeführt werden, um Personen aufgrund ihres Glaubens und Handelns anzuerkennen! Abraham, Isaak und Jakob sind uns darin Anleitung!

 

   Hinweis zu den Jahreszahlen und der Chronologie:  Jedes System geschichtlicher Aufzeichnungen das exakt sein will fusst auf Jahreszahlen die in Relation zu gewichtigen Ereignissen berechnet wurden, deren Jahr mehr oder weniger genau festgelegt werden konnte. Wer sich mit dem Thema eingehender befasst bemerkt, dass innerhalb der Religionen und weltlicher Geschichtsschreibung z.T. gewichtige Differenzen in der Datierung existieren. Je früher wir in der Geschichte in Richtung Adam gelangen, desto ungenauer werden die Angaben! Dies hat vielerlei Gründe!

 

   In unseren Abhandlungen geht es nicht um den Beweis, dass gewisse Jahreszahlen exakt sind, sondern um den logischen Ablauf von Ereignissen aber auch dadurch den Beweis zu erbringen, dass die Angaben der Schrift verlässliche Massstäbe liefern, um eine exaktes Bild zu erlangen! Wir haben auf ein vorhandenes System der Datierung abgestellt, das sich zuerst als sehr stabil erwies, später im Verlauf der Jahre genauerer Nachprüfung aber als ebenso wie andere lückenhaft erwies. Um nicht noch mehr Verwirrung zu schaffen sind wir beim übernommenen System geblieben unter deutlichem Hinweis, dass dort Fehler existieren und es sich um Annäherungswerte handelt!

 

   Bitte beachte zu diesem Thema den Artikel: Anmerkungen zur CHRONOLOGIE biblischer Geschichte

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

4.1............. Kommentar zum 1.Buch Mose (Genesis) 1

4.1.1........... Übersicht der in diesem Teil behandelten Kapitel 19 bis 27. 1

4.1.1.1........ Der Inhalt des 1.Buche Mose: Kapitel 19-27. 1

Kapitel 19:  v.1933 v.u.Z.: Gottes Urteil über Sodom und Gomorra; Engel rettet Lots Familie; Lots Töchter 1

Kapitel 20:  Abimelechs Annäherungsversuch an Sara. 1

Kapitel 21:  1918 v.u.Z.: Saras Schwangerschaft und Geburt von Isaak; Entwöhnung; Vertreibung Hagars; Abrahams Bund mit den Philistern. 1

Kapitel 22:  Glaubensprüfung Abrahams und Isaaks Verschonung; Bund der Verheissung. 1

Kapitel 23:  1881 v.u.Z.: Saras Tod, Abraham kauft ein Feld mit einer Höhle als Grabstätte in Machpela bei Mamre  1

Kapitel 24:  1878 v.u.Z: Abrahams Vorkehrung für Isaaks Frau; Hochzeit mit Rebekka. 1

Kapitel 25:  Abrahams zweite Heirat mit Ketura; Tod Abrahams, seine Nachkommen durch Ismael und Isaak; Geschichte Isaaks: Die Zwillinge Jakob und das Erstgeburtsrecht Esaus bis zu Abrahams Tod. 1

Kapitel 26:  Isaak Fremdlingschaft bei Abimelech in Gerar; Gottes Segen und sein Friedensbund mit Abimelech; Heirat Esaus mit Hethiterinnen. 1

Kapitel 27:  1781 v.u.Z.: Isaaks Segen über Jakob und Esaus Feindschaft wegen des Verlustes des Erstgeburtsrechts und des Segens. 1

4.1.2........... Kapitel 19:  v. 1933 v.u.Z.: Gottes Urteil über Sodom und Gomorra; Engel rettet Lots Familie;  Lots Töchter 1

4.1.1.2........ 1.Mose 19:1-14:  Auf Gottes Warnung vor unmittelbar kommendem und fernem Unheil reagieren! 1

1.Mo 19:1-5:  v.1933 v.u.Z.: Lot empfängt die Engel in Sodom und bewirtet sie, während sich das Volk vom Knaben bis zum alten Mann zusammenrottet 1

1.Mo 19:6-11: Sodom, eine Stadt die der Homosexualität ergeben war: Warnung vor Kommendem in unseren Tagen! 1

1.Mo 19:12-14:  Selbst die künftigen Schwiegersöhne lassen sich nicht vom drohenden Unglück überzeugen  1

4.1.1.3........ 1.Mose 19:15-22: Engel als aktive Helfer bei der Flucht Lots und als Urteilsvollstrecker gegen Sodom und Gomorra  1

1.Mo 19:15-17:  Engel drängen Lot in die Berggegend zu fliehen! Jesu Worte betreffs der Endzeit lauten ähnlich! 1

Jesajas Worte erinnern an die beiden Engel die Lot erretteten. 1

Jesu nimmt Bezug auf die Tage Lots und wendet sie auf das kommende Gericht an: Anweisungen des Engels sind exakt zu beachten! 1

1.Mo 19:18-22:  Engel nehmen Rücksicht auf den Wunsch Lots betreffend dem Punkt, wohin er fliehen möchte; Jesajas Fluchtanweisungen für unsere Tage: Welcher Art ist diesmal die angekündigte Vernichtung?. 1

4.1.1.4........ 1.Mose 19:23-38:  Wo Gott ein Gericht androht gibt es Rettung nur für Gerechte. 1

1.Mo 19:23-26:  v.1933 v.u.Z.: Schwefel und Feuer auf Sodom, Gomorra und den ganzen Bezirk; Jesu Worte von kommendem unauslöschlichem Feuer 1

1.Mo 19:27-29:  Um Abrahams Willen wurde Lot errettet! Rettung in der Endzeit des Samens Abrahams. 1

1.Mo 19:30-38:  Auch Zoar war kein Fluchtort für Lots Familie! Unredliche Absichten der Töchter Lots. 1

4.1.3........... Kapitel 20:  Abimelechs Annäherungsversuch an Sara. 1

4.1.1.5........ 1.Mose 20:1-18:  Abrahams Aufenthalt beim König Abimelech in Gerar im Reich der Philister 1

1.Mo 20:1-7: Abrahams Fremdlingschaft in Gerar: Jehovas Schutz von Sarah vor Abimelech. 1

Abimelech und Sara als Vorbilder kommender Dinge, im Zusammenhang mit dem „Israel Gottes“ als Jehovas „Braut“ der Endzeit und den unredlichen Absichten der heutigen Machthaber 1

Wer sich an der Ehefrau Jehovas, an der gegenbildlichen „Sara“, „unserer Mutter“ vergreift hat für sich und die Seinen den Tod zugesichert 1

1.Mo 20:8-13:  Angst vor fehlender Gottesfurcht der Bewohner Gerars und Abrahams Erklärung betreffend seine Halbschwester Sarah. 1

1.Mo 20:14-18:  Abimelechs Entgelt für Ungemach an Sarah und Abraham; Abrahams Fürbitte. 1

4.1.4........... Kapitel 21:  1918 v.u.Z.: Saras Schwangerschaft und die Geburt von Isaak; Entwöhnung; Vertreibung Hagars; Abrahams Bund mit den Philistern. 1

4.1.1.6........ 1.Mose 21:1-13:  Isaaks Geburt und schlussendliche Entwöhnung gibt Anlass zu neuem Streit unter den zwei Frauen Abrahams  1

1.Mo 21:1-7:  1918 v.u.Z.: Sarah gebiert Abraham den von Gott verheissenen Isaak; ein Zeichen einer weiteren, kommenden Geburt 1

Wie die Worte: „In einem Jahr, um diese Zeit …“ auf unsere Tage Anwendung finden: Zwei Arten von Geburten sind für die Endzeit angesagt! 1

Die „Hütte Davids“ wird aufgerichtet und die Breschen der Mauer werden aufgefüllt! 1

Jehovas hoch erhobene Hand ist zum Schlag bereit gegen die zum Schein Gebärende, die nur „Wind“ hervorbringt 1

1.Mo 21:8-13:  1913 v.u.Z.:  Das Festmahl zu Isaaks Entwöhnung mit 5 Jahren; Ismaels Spottlachen und Saras Reaktion  1

Hagars und Ismaels Situation als Vorbild, was in christlichen Familien geschehen würde. 1

4.1.1.7........ 1.Mose 21:14-21:  Abraham hört auf Sarah und sendet Hagar und Ismael fort 1

1.Mo 21:14-16:  Abraham schickt Hagar mit ihrem Kind in die Wildnis; Vergleich zu Juda, das von Jehova verworfen wurde  1

1.Mo 21:17-21:  Gottes Engel nimmt sich Hagars und des Knaben an. 1

4.1.1.8........ 1.Mose 21:22-34:  Abrahams Friedensbund mit dem Philisterkönig Abimelech von Gerar 1

1.Mo 21:22-24:  Abrahams Schwur gegenüber Abimelech in Beerscheba und dessen künftige Erfüllung. 1

1.Mo 21:25-34:  Abrahams Streit mit Abimelech um einen Brunnen, den er „Beerscheba“ oder „Brunnen des Eides“ nannte  1

4.1.5........... Kapitel 22:  Glaubensprüfung Abrahams und Isaaks; Verschonung; Bund der Verheissung. 1

4.1.1.9........ 1.Mose 22:1-14:  Abraham ist bereit Isaak zu opfern im Glauben ihn von Jehova zurück zu erhalten. 1

1.Mo 22:1-5:  Abrahams Glaube auf die Probe gestellt; Reise nach Moria. 1

1.Mo 22:6-8:  Isaaks Frage nach dem Opfertier 1

Das wahre Opferlamm wird vom Vater selbst auserwählt: Freiwilligkeit auch da, wo es den Tod beinhaltet gefordert! 1

Die Erwählung des wahren Lammes im Himmel wurde durch Jesaja bereits beschrieben! 1

„Von wem sagt dies der Prophet? Von sich selbst oder von einem anderen? 1

Nur wer auf das Lamm, auf Jesus den Christus hört, wird ewiges Leben erlangen! 1

Wer ist bis heute bereit zu Israel und zu den Nationen zu gehen, um Jesu Auftrag zu erfüllen? „Send mich, send mich! 1

1.Mo 22:9-14:  Jehovas Engel interveniert gegenüber Abraham: „Strecke deine Hand nicht nach dem Knaben aus 1

4.1.1.10       1.Mo 22:15-24:  Vorhersagen an Abraham den Messias und Gottes Königreich betreffend. 1

1.Mo 22:15-18:  Gottes Schwur Abraham gegenüber, dass „sein Same das Tor der Feinde in Besitz nehmen wird“: Das Verhalten zwischen wahren Freunden. 1

1.Mo 22:19-24:  Abrahams hört in Beerscheba von der Schwester Sarahs, von Milka in Haran und deren Kindern  1

4.1.6........... Kapitel 23:  1881 v.u.Z.:  Saras Tod, Abrahams kauft ein Feld mit einer Höhle als Grabstätte in Machpela bei Mamre  1

4.1.1.11       1.Mose 23:1-20:  Entscheid auf ein Familiengrab der Sippe Abrahams. 1

1.Mo 23:1-9:  1881 v.u.Z.:  Sarahs Tod in Hebron; Abrahams Familiengrab in der Höhle von Machpela. 1

1.Mo 23:10-13:  Abrahams ehrliches Gebaren das Grundstück käuflich zu erwerben, er schlägt eine Schenkung aus  1

Wer die Auferstehungshoffnung Abrahams leugnet und damit auch Jesu Auferstehung im Fleische, der macht sich zum „Antichristen“! 1

1.Mo 23:14-20:  Saras Grab in Mamre als bestätigtes Grundeigentum Abrahams. 1

4.1.7........... Kapitel 24:  1878 v.u.Z.:  Abrahams Vorkehrung für Isaaks kommende Frau; Hochzeit mit Rebekka. 1

4.1.1.12       1.Mose 24:1-14:  Isaak soll in Kanaan bleiben und Elieser wird zur Brautschau nach Haran gesandt 1

1.Mo 24:1-4:  Abrahams Diener soll schwören Isaak keine Tochter der Kanaaniter zur Frau zu nehmen! 1

Die Symbolik die hinter den Begriffen „Ehefrau“ und „Besitzer“ steht und ihre Verbindung richtig verstehen lernen! 1

1.Mo 24:5-9:  Isaak darf nicht nach Haran zurückkehren, als Same Abrahams soll er Kanaan erben! 1

1.Mo 24:10-14:  1878 v.u.Z.:  Elieser reist nach Haran zu den Verwandten Abrahams. 1

4.1.1.13       1.Mose 24:15- 33:  Eliesers Bitte an Gott erfüllte sich: Rebekka; Unterkunft im Hause Labans, des Bruders von Rebekka  1

1.Mo 24:15-21:  Rebekka erfüllt Eliesers Wunschvorstellung und tränkt seine Kamele. 1

1.Mo 24:22-27:  Gastfreundschaft im Hause Bethuels, des Vaters von Rebbeka angeboten. 1

1.Mo 24:28-33:  Laban, Rebekkas Bruder interveniert, dass gegenüber Elieser in seinem Hause Gastfreundschaft erwiesen werde  1

4.1.1.14       1.Mose 24.34-54a:  Eliesers geschickte und wahrhafte Verhandlung. 1

1.Mo 24:34-41:  Eliesers Eid gegenüber Abraham für Isaak eine Frau zu finden offengelegt 1

1.Mo 24:42-49:  Jehovas Hilfestellung an Elieser durch die Gütigkeiten Rebekkas bestätigt 1

1.Mo 24:50-54a:  Eliesers Wunsch nach Rebekka als Frau für Isaak wird erhört 1

4.1.1.15       1.Mose 24:54b-67:  Elieser erfüllt den ganzen Auftrag und bringt Rebekka zu Isaak. 1

1.Mo 24:54b-58:  Rebekkas Zusage die Frau Isaaks zu werden und unverzüglich mit ihm nach Kanaan mitzugehen  1

1.Mo 24:59-61:  Die Segenswünsche der Familie an Rebekka. 1

1.Mo 24:62-67:  1878 v.u.Z.:  Isaak kommt Rebekka entgegen, nimmt sie sich zur Frau und gewinnt sie lieb  1

4.1.8........... Kapitel 25:  Abrahams zweite Heirat mit Ketura; Abrahams Nachkommen durch Ismael und Isaak; Geschichte Isaaks: Die Zwillinge Jakob und das Erstgeburtsrecht Esaus, Abrahams Tod. 1

4.1.1.16       1.Mose 24:1-18:  Abrahams dritte Frau, Ketura und ihre Söhne und Ismael und dessen Kinder fern vom Erbe Isaaks  1

1.Mo 24:1-4:  Abrahams dritte Frau Ketura, nach Saras Tod: Sechs weitere Söhne und 10 Enkel 1

1.Mo 25:5-11:  1843 v.u.Z.:  Abrahams Erbe geht an Isaak; Die Söhne der Nebenfrauen werden grosszügig beschenkt und weggeschickt; Isaak bleibt im Negev bei Beer-Lahai-Roi, wo Abraham stirbt 1

1.Mo 25:12-18:  Ismaels zwölf Söhne. 1

4.1.1.17       1.Mose 25:19-34:  Isaaks Geschichte mit Rebekka und deren Zwillinge Esau und Jakob. 1

1.Mo 25:19-23:  1878 v.u.Z.:  Isaak war 40 Jahre alt als er Rebekka zur Frau nahm: Gottes Vorhersage über ihre Zwillinge  1

1.Mo 25:24-26:  1858 v.u.Z.:  Isaak war 60 Jahre alt als Rebekka ihm im Negev Esau und Jakob gebar 1

1.Mo 25:27-34:  Esau ein Mann des Feldes, Jakob ein Mann ohne Tadel in Zelten; Handel um das Erstgeburtsrecht, um ein Linsengericht 1

4.1.9........... Kapitel 26:  Isaak Fremdlingschaft bei Abimelech in Gerar; Gottes Segen und sein Friedensbund mit Abimelech; Heirat Esaus  1

4.1.1.18       1.Mose 26:1-11:  Isaak bei den Philistern in Gerar und Rebekka in Gefahr 1

1.Mo 26:1-6:  Isaak flieht vor Hungersnot zu Abimelech, dem Philisterkönig nach Gerar: Das Gebiet der Philister soll den Nachkommen Isaaks gehören! 1

1.Mo 26:7-11:  Auch Isaak bezeichnet Rebekka seine Frau als seine „Schwester“: Abimelechs Schutz. 1

4.1.1.19       1.Mose 26:12-22:  Streit der Hirten der Philister um die von Isaak gegrabenen Brunnen. 1

1.Mo 26:12-18:  Jehovas Segen auf Isaak in Gerar bringt im Reichtum und zieht den Neid der Philister auf sich  1

1.Mo 26:19-22:  Isaak gräbt weitere Brunnen in Gerar und Jehova gewährt ihm reichlich Raum.. 1

4.1.1.20       1.Mose 26:23-35:  Isaak in Beerscheba erhält Gottes Segen und die Zusage des Höchsten mit ihm zu sein. 1

Warum sah Abraham bereits die Tage Jesu? Welche väterliche Rolle spielt Jesus in deinem Leben und wie gleichst du damit Isaak, der auf Abraham hörte?. 1

1.Mo 26:23-25:  Jehova erscheint Isaak in Beerscheba; er baut Jehova einen Altar und gräbt dort einen Brunnen; Jesus, der uns Wasser des ewigen Lebens gibt 1

Abraham, Isaak und Jakob als Vorbilder für wahre Gottesfurcht und wie wir trotz dem Hass der Welt dem Frieden nachjagen sollten! Unsere Auserwählung durch Jesus, um aus der Welt hinaus zu gehen. 1

1.Mo 26:26-33:  Abimelechs Friedensbund mit Isaak am Brunnen von Schiba, d.h. Beerscheba. 1

1.Mo 26:34-35:  1818 v.u.Z.:  Esau heiratet mit vierzig zwei Hethiterinnen zur Bitterkeit Isaaks und Rebekkas  1

4.1.10......... Kapitel 27:  1781 v.u.Z.:  Isaaks Segen über Jakob und Esaus Feindschaft wegen des Verlustes des Segens, im Zusammenhang mit dem verkauften Erstgeburtsrecht 1

4.1.1.21       1.Mose 27:1-17:  Rebekkas List zusammen mit Jakob, um Isaaks Segen von Esau auf Jakob umzuleiten. 1

1.Mo 27:1-4:  Isaak will Esau segnen und bittet jenen um ein Wildbret 1

1.Mo 27:5-10:  Rebekkas List, um Jakob Isaaks Segen zuzuführen. 1

1.Mo 27:11-17: 1781 v.u.Z.:  Jakob fürchtet zu Recht Esaus Hass zufolge der Täuschung Isaaks, wegen des Segens  1

4.1.1.22       1.Mose 27:18-37:  1858 v.u.Z.:  Isaaks Segen auf Jakob und Esaus Wut nun Jakobs Knecht zu sein. 1

1.Mo 27:18-23:  Isaaks Zweifel zerstreut 1

1.Mo 27:24-29:  Isaaks Segen auf Jakob, dass er Herr über seine Brüder und Nachkommen sei 1

1.Mo 27:30-33:  Esaus Wildbret und die Enttäuschung Isaaks ändern nichts am Segen gegenüber Jakob. 1

1.Mo 27:34-37:  Isaak bestätigt, dass Jakob Herr über Esau sei 1

4.1.1.23       1.Mose 27:38-46:  1858 v.u.Z.:  Esau plant Vergeltung an Jakob und Rebekka sendet ihn zum Schutz nach Haran  1

1.Mo 27:38-40:  Isaaks Segen auf Esau verspricht durch Rastlosigkeit das Joch Jakobs zu zerbrechen. 1

1.Mo 27:41-45:  Esaus Mordpläne Jakob gegenüber durch Rebekka vereitelt: Jakob flieht zu Laban. 1

1.Mo 27:46:  Auch Rebekkas Kummer der Töchter Heths wegen war eine der Begründungen für Jakobs Flucht zu Laban, um dort eine gottesfürchtige Ehefrau für sich zu erwählen. 1

  

4.1               Kommentar zum 1.Buch Mose (Genesis)   

 

 

4.1.1            Übersicht der in diesem Teil behandelten Kapitel 19 bis 27

 

4.1.1.1          Der Inhalt des 1.Buche Mose: Kapitel 19-27

 

Kapitel 19:  v.1933 v.u.Z.: Gottes Urteil über Sodom und Gomorra; Engel rettet Lots Familie; Lots Töchter

Erst das Verständnis darüber, dass Adam im Garten Eden über Gottes Rechtsordnung täglich belehrt wurde und er die Aufgabe die Jehova ihm stellte kannte, dass er als Haupt nun vorab seine Frau und dann seine Kinder darüber belehren musste, was Gott als Recht und was als Unrecht definierte: Dies erklärt gewisse spätere Vorkommnisse im Zusammenhang! Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder wurde der Mensch in der Wesensart Gottes erschaffen, mit denselben Charakteristiken oder wie es die Evolutionisten definieren, stammen wir vom Affen ab und der Tüchtigste, der Stärkste, der Gewiefteste gewinnt stets das Rennen! Der Mensch wird dem Tier gleichgesetzt, das einen Instinkt besitzt aber kein Gewissen! Die Frage nach Beurteilung von Recht und Unrecht ist dem Tier fremd.

 

Eva gibt Adam von der Frucht des verbotenen BaumesDamit aber werden die wahren Zusammenhänge vollkommen verdunkelt, Beginn und Ende sind in vollkommene Nebel gehüllt. Die schriftliche Übermittlung der von Gott vermittelten Dinge war seit Beginn eine Notwendigkeit, um spätere Generationen dieselben Dinge zu lehren. Dabei hatte die „Teraphim“ eine herausragende Bedeutung, weil sie Gottes Rat, seine Aufgabe an den Menschen und die Grenzen die er ihm setzte von Anfang an klar stellte! Im Urteil gegenüber Adam, Eva und der „Schlange“ spricht Jehova vom „Samen der Frau“, jenen Nachkommen Abrahams, die auf Gottes Wortführer achten aber auch vom „Samen der Schlange“ die Gottes Rat und Befehl missachten!

 

Um das Geschehen des Fluches von Noah gegenüber Kanaan zu verstehen und die langfristigen Auswirkungen eines Fehlverhaltens bestimmen zu können, dazu diente die Schriftlichkeit mit der die Daten von Generation zu Generation weitergeleitet wurden! Jedes kommende Geschlecht kannte die Richtlinien Gottes, sofern die Väter ihre Aufgabe wahrnahmen. Wo immer aber der Kreis der Vermittlung unterbrochen wurde gingen auch Gottes Richtlinien verloren! Das Übel begann dort bald zu wuchern! Kanaan stellt ein Beispiel dar, wohin Gottlosigkeit führt und unweigerlich Jehovas Gericht herausfordert! Die Städte Kanaans waren voller Missachtung aller Regeln in Beziehung auf die Sexualität! Die Frau war dort ein Sexobjekt und ihre unerwünschte Leibesfrucht, die Kinder wurden auf grausamste Weise dem Gott Moloch geopfert! Ausgrabungen in kanaanitischen Städten geben bis heute deutliches Zeugnis über die ausufernden Missstände dort! Sodom und Gomorra aber gingen bereits den nächsten folgenden Schritt: Die gleichgeschlechtlichen Beziehung zwischen Männern und Männern, parallel dazu Frauen mit Frauen waren weit höher gestellt als die Ehe zwischen Mann und Frau! Wir sollten beachten, dass heute in vielen Städten dieselben Tendenzen immer stärker in den Vordergrund treten! Die Ehe ist nicht weiter ehrbar, sondern wurde zum Wegwerfobjekt degradiert! Paulus schrieb den Christen in Rom, die derselben Situation gegenüberstanden warnend:

 

Homosexuelle haben biblisch keine Interstützung! (Römer 1:24-27)  Daher überließ sie Gott entsprechend den Begierden ihrer Herzen der Unreinheit, damit ihre Leiber untereinander entehrt würden, 25 ja diejenigen, die die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und eher der Schöpfung Verehrung und heiligen Dienst darbrachten als dem Schöpfer, der immerdar gesegnet ist. Amen. 26 Deshalb übergab Gott sie schändlichen sexuellen Gelüsten, denn sowohl ihre weiblichen Personen vertauschten den natürlichen Gebrauch von sich selbst mit dem widernatürlichen; 27 und desgleichen verließen auch die männlichen Personen den natürlichen Gebrauch der weiblichen Person und entbrannten in ihrer Wollust zueinander, Männliche mit Männlichen, indem sie unzüchtige Dinge trieben und an sich selbst die volle Vergeltung empfingen, die ihnen für ihre Verirrung gebührte.

 

Dies gilt es zu betrachten, wenn wir die Vollstreckung des Urteils an den Städten der Kanaaniter Sodom und Gomorra betrachten! Ursache und Wirkung, Noahs Urteil und dessen Vollstreckung sollten miteinander in Beziehung gebracht werden!

 

Wie anders zeigt sich Lots Gastfreundschaft, der die zwei Fremden, die Engel so aufnimmt, als wären sie seine Familie und wo es um deren Schutz geht selbst sein Leben und das der Töchter in Gefahr bringt, um jenen Protektion zu gewähren! Es gilt auch hier den tieferen Zusammenhang ans Licht zu bringen! Ausser Lot und seiner Familie war dort niemand würdig gerettet zu werden, selbst die Schwiegersöhne verlachen die Warnung vor Kommendem! Wenn wir dies auf die Zeit Jesu und dessen Warnung vor der bevorstehenden Zerstörung Jerusalems, des Tempels und des jüdischen Staatswesens übertragen, dann ist derselbe Patron zu erkennen: Nur wenige achten auf ernst gemeinte Warnung und noch weit weniger achten darauf, um zu handeln! Und heute, wo wir den Tag von Harmagedons Urteilsvollstreckung herannahen sehen?

 

Offenbarung "zwei Zeugen" vor Jerusalems KlagemauerDie Engel leiten aktiv die Flucht an. Im ersten Jahrhundert waren es die Apostel, welche die Flucht aus Jerusalem und Judäa anordneten, als römische Heere die Wiedereroberung angingen. In der kommenden „grossen Drangsal“ der Endzeit sind es die „zwei Zeugen“, die vorzeitig warnen und die Flucht aus „Babylon der Grossen“ und aus Jerusalem vorantreiben! Beide stehen im Zentrum des Weltinteresses! Die Politik richtet ihr Augenmerk auf die Zerstörung der Religionsorganisationen und der „König des Nordens“ möchte durch die Kontrolle der Stadt Jerusalem seinen Weltmachtsanspruch erneut herstellen! Nur wer wie Lot die Anweisungen Gottes durch seine Engel exakt umsetzt hat schlussendlich Rettung zu erwarten! Rettung gibt es nur für Gerechte und da tritt erneut Gottes ursprünglicher Massstab hervor!

 

Die Zerstörung der Städte Sodom und Gomorra erfolgte vom Himmel her, indem es „Feuer und Schwefel regnete“. Für unsere Tage ist eine andere Art von „Feuer“ angekündet, das die Verurteilten verzehren wird, die Auserwählten aber nicht trifft! So war es auch ab der dritten Plage in Ägypten, wo Israel bis zur zehnten verschont blieb. Welche Art jenes „Feuer“ sein wird erklärt die Schrift nicht, muss aber nicht zwangsläufig mit Flammen im Zusammenhang stehen, da es diesmal ein individuelles Gericht ist!

 

Jeder Mensch der nicht am Gerichtstag Gottes durch Jesus als sein „Schaf“ markiert wurde, weil es eher einem widerspenstigen „Bock“ gleicht und fremden Lohnhirten mehr zuhörte als ihm, wird durch Engel individuell getötet werden! Das Gericht des Petrus an Ananias und dessen Frau Sapphira wurde durch Engel vollzogen und jene verstarben in einem Augenblick! Gottes Waffenarsenal, um seine Gerichte zu vollziehen sind vielfältig und diesmal werden es Myriaden von Engeln sein, die das Gericht an den Verurteilten vollstrecken werden! Der „Same Abrahams“ aber, alle die eine vergleichbaren Glauben mittels Werken zeigen werden errettet werden!

 

Das Drama um Ananias und seine Frau und deren Betrug aus Habsucht(Apostelgeschichte 5:1-6) Ein gewisser Mann jedoch mit Namen Ananịas verkaufte zusammen mit Sapphịra, seiner Frau, ein Besitztum 2 und behielt insgeheim etwas von dem Preis, wovon auch seine Frau wußte, und er brachte nur einen Teil und legte ihn zu den Füßen der Apostel nieder. 3 Petrus aber sprach: „Ananịas, warum hast du dich vom Satan so dreist machen lassen, dem heiligen Geist gegenüber ein falsches Spiel zu treiben und von dem Preis des Feldes insgeheim etwas zurückzubehalten? 4 Blieb es nicht dein, solange es bei dir blieb, und war es nicht, nachdem es verkauft war, weiter in deiner Gewalt? Warum beschlossest du eine solche Tat in deinem Herzen? Du hast ein falsches Spiel getrieben, [und dies] nicht Menschen, sondern Gott gegenüber.“ 5 Als Ananịas diese Worte hörte, fiel er nieder und verschied. Und große Furcht kam über alle, die davon hörten. 6 Die jüngeren Männer aber standen auf, hüllten ihn in Tücher und trugen ihn hinaus und begruben ihn.

 

Dasselbe geschah etwas später mit seiner Frau, die dieselbe Lüge wiederholte und durch Gott gerichtet wurde. Das „Feuer“ liess deren Herz aussetzen.

 

Der Fall der Flucht von Lot hin zur Kleinstadt Zoar zeigte, dass auch dort der Virus der Schlechtigkeit bereits überhandgenommen hatte und Lot weiter in die Wildnis fliehen musste! Dort aber zeigte sich der schlechte Einfluss Sodoms auf die Töchter Lots, die sich um eine Heirat betrogen sahen und sich nun ihren Wunsch nach Kindern durch Lot, ihren Vater erfüllen wollten. Inzest, wo die Frau die Initiative ergreift durch Betäubung des Gewissens mittels der Trunkenheit Lots!

 

Kapitel 20:  Abimelechs Annäherungsversuch an Sara

Auch die Städte der Philister, die zur Zeit Abrahams dort waren und ebenso dem Einfluss Kanaans unterworfen wurden, obwohl sie von den Kaphtorim abstammten, die von Kreta her eingewandert waren, so vermischten sie sich mit den im Land vorherrschenden Völkern Kanaans und übernahmen viele von deren Sitten.

 

Abimelech, König von Gerar scheint eher ein Titel wie „Pharao“ oder „Cäsar“ als dessen Eigenname gewesen zu sein. Die Ehrbarkeit der Ehe wurde nur bedingt anerkannt und so musste Abraham, als er nach Gerar zog seine Frau Sara als seine Schwester ausgeben, was der Wahrheit entsprach, da Sara ja seine Halbschwester war. Nur mittels eines Traumes durch Jehova rührte der König Sara nicht an. Er schloss gar später einen Friedensbund mit Abraham (1.Mo 21:31, 32).

 

Jehovas Schutz gegenüber Sara, als Abimelech sich ihr zu nähern versuchte ist ein Hinweis auf das „Israel Gottes“, all jene, die dem Christus „Schwestern“ sind, weil sie ebenso Gottes Willen erfüllen wie er. Wiederum zeigt eine Parallele nützliche Hinweise für unsere Tage! Niemand darf sich an der gegenbildlichen „Sara“ der Endzeit vergreifen, die Jehova sich als „Braut“ und Sein Eigentum vorenthält. Der „Augapfel“ der in Jesajas Vorhersage angetastet wird ist der vom „Engel Jehovas“, von Jesus selbst, der unmittelbar reagiert, wenn jemand sich an die Apostel, seine „Braut“ heranmachen sollte! Der Prophet Sacharja spricht vom endgültigen „Zion“, der kommenden erdenweiten Herrschaft, die dem schweren „Joch“ von „Babylon der Grossen“ entwichen bleibt:

 

Niemand darf Jesu Augapfel ungestraft antasten(Sacharja 2:7-9)  „Heda, Zion! Entrinne, die du bei der Tochter Babylon wohnst [[(aber kein Teil von ihr ist)]]. 8 Denn dies ist, was Jehova der Heerscharen gesagt hat: ‚[Der] Herrlichkeit nachfolgend, hat er mich [[(Jesus; dem seine Feinde unter die Füsse gelegt sind (Ps 110:1-4; Off 11:14, 15))]] zu den Nationen gesandt, die euch ausplünderten; denn wer euch antastet, tastet meinen [[(Jesu)]] Augapfel an. 9 Denn siehe, ich schwinge meine Hand gegen sie, und sie werden ihren Sklaven zur Beute werden müssen.‘ Und ihr werdet bestimmt erkennen, daß Jehova der Heerscharen selbst mich [[(als Richter und Urteilsvollstrecker)]] gesandt hat.

 

Da es sich um Endzeitgeschehen handelt, der „Bund mit den vielen“, mit „Lo-Ruhama“ den fleischlichen Juden geendet hat kann es sich nicht um die Nation Israel handeln, wie Christenreligionen und Juden behaupten, sondern vorab um die „Braut, die Frau des Lammes“ und deren treuen „Samen“. Aber es trifft auch die Versiegelten, mit denen Jehova ein Verlöbnis eingehen wird, wenn Ihm Jesus das aufgerichtete Königreich des „Israel Gottes“ übergibt (1.Kor 15:24): „Und ich will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit, und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.“ (Hos 2:19, 20)

 

Abraham erklärt Abimelech den Grund dafür, dass er Sara als seine „Schwester“ ausgegeben hatte: Fehlende Gottesfurcht der Bewohner von Gerar! Jesus selbst erklärt uns als seine „Brüder und Schwestern“ während der Endzeit, wenn wir weiterhin seine Gebote halten! So wie Abimelech eine grosszügiges Geschenk gab, weil er sich Sara ungebührlich genähert hatte, so werden auch die Übriggebliebenen des „Israel Gottes“ grosszügig von Gott her Vergeltung erhalten, weil sie sich von den Königen dieses Systems getrennt halten und auf deren Annäherungsversuche deutlich ablehnend reagieren! Sie kennen ihren „ehelich Besitzer“ und zeigen sich ihm gegenüber in Treue!

 

Kapitel 21:  1918 v.u.Z.: Saras Schwangerschaft und Geburt von Isaak; Entwöhnung; Vertreibung Hagars; Abrahams Bund mit den Philistern

Die vom Engel angekündigte Schwangerschaft Saras näherte sich in der Nähe der Stadt Gerar, in Beerscheba (Brunnen des Bundes), wo Abraham inzwischen seine Zelte aufschlug und seinen Wohnsitz über Jahre hinweg hatte, dem erhofften Zeitpunkt der Geburt ihres Kindes, das sie nach Gebot des Engels Isaak nannten.

 

Karte zu Beerscheba(1. Mose 20:14-18)  Daraufhin nahm Abimẹlech Schafe und Rinder und Knechte und Mägde und gab sie Abraham und gab ihm Sara, seine Frau, zurück. 15 Ferner sprach Abimẹlech: „Siehe, mein Land steht dir zur Verfügung. Wohne, wo es gut ist in deinen Augen.“ 16 Und zu Sara sagte er: „Hier gebe ich deinem Bruder tausend Silbergeldstücke. Siehe, es ist dir eine Augendecke für alle, die bei dir sind, und vor jedermann, und du bist von Schmach befreit.“ 17 Und Abraham begann bei dem [wahren] Gott Fürbitte einzulegen; und Gott heilte dann Abimẹlech und seine Frau und seine Sklavinnen; und sie begannen Kinder zu gebären. 18 Denn Jehova hatte jeden Mutterschoß vom Haus Abimẹlechs fest verschlossen wegen Sara, der Frau Abrahams.

 

Isaak wurde am achten Tag beschnitten, wie es Jehova geboten hatte. „Und Jehova wandte seine Aufmerksamkeit Sara zu, wie er gesagt hatte, und Jehova tat nun an Sara so, wie er geredet hatte. Und Sara wurde schwanger und gebar dann dem Abraham in seinem Alter zu der bestimmten Zeit, von der Gott zu ihm geredet hatte, einen Sohn.

 

Nach weiteren fünf Jahren kam der Zeitpunkt der Entwöhnung Isaaks von der Milch der Mutterbrust von Sara! Dort, zu jenem Zeitpunkt wurde Hagar weggesandt mit Ismael und weilte auf dem Weg nach Ägypten in der Wildnis von Beerscheba, wo Jehovas Engel sie vom Verdursten rettete (1.Mo 21:12-14).

 

Auch darin liegt ein gewichtiger Hinweis der für die Erziehung unserer Kinder, der von grossem Gewicht ist! Dass Sara dem Jungen so lange die Brust gab hat eine tiefere Bedeutung! In der Endzeit gebiert die gegenbildliche „Sara“, das „Jerusalem droben“ die „neue Nation“ an einem Tag! Über eine längere Zeit hinweg werden die frühauferstandenen Apostel geistig in der „Wildnis, an dem für sie bereiteten Ort“ ernährt werden und sinnbildlich an der Brust ihrer geistigen Mutter, der „Sara“ des Dramas  im Brief an die Galater 4, Vers 27 liegen, vom „Jerusalem droben“ Schutz erhalten!

 

Isaak war bis 5 jährig von der Mutterbrust Saras ernährtIsmael und dahinter stehend ihre Mutter Hagar spotteten über den fünfjährigen Isaak, der bis anhin von seiner Mutter abhing! Bestimmt ernährte Sara den Isaak vor allem in geistiger Beziehung hin zur Liebe zu Jehova und dessen Geboten! 

 

Die Magd Hagar, die ja in unserer Zeit die jüdisch-christliche Führerschaft darstellt, die sich dem „Israel Gottes“, dem „Königreich des Sohnes der Liebe“ gegenüber weiterhin feindlich benehmen und darüber spotten: Die Juden, weil sie Jesus als Messias ablehnen und die Christen, die seine Wiederkehr „im Fleische“ verneinen und daher als „Antichristen“ gelten. „Denn viele Betrüger sind in die Welt ausgegangen, Personen, die das Kommen Jesu Christi im Fleische nicht bekennen. Dies ist der Betrüger und der Antichrist.“ (2.Joh 7 vergl. 1.Joh 4:2, 3) Auch Petrus weisst auf diesen Zusammenhang hin in seinem 2.Brief und bezieht es auf unsere Tage:

 

(2. Petrus 3:1-4)  Geliebte, dies ist nun der zweite Brief, den ich euch schreibe, in welchem ich, wie in meinem ersten, durch Erinnerung euer klares Denkvermögen aufwecke, 2 damit ihr der zuvor von den heiligen Propheten geredeten Worte und des durch eure Apostel [mitgeteilten] Gebotes des Herrn und Retters gedenkt. 3 Denn dies wißt zuerst, daß in den letzten Tagen Spötter mit ihrem Spott kommen werden, die gemäß ihren eigenen Begierden vorgehen 4 und sagen: „Wo ist diese seine verheißene Gegenwart? [[(Wiederkehr (Jesu)]] Ja, von dem Tag an, da unsere Vorväter [im Tod] entschlafen sind, gehen alle Dinge genauso weiter wie von Anfang der Schöpfung an.“

 

Ebenso wie Hagar und ihr Sohn Ismael spotteten, so die Juden heute, als die symbolische „Hagar“ und ihr Sohn dem Fleische nach, Ismael. Dieser  Ismael“ ist inzwischen zu vielen Nationen geworden, den verheissenen „zwölf Scheichen“ der Araber, den Muslimen und deren fortgesetzter Feindschaft. Beide Gruppen werden über die kommende Herrschaft „des Verheissenen Samens“ bis ans bittere Ende spotten und die verlachen und verfolgen, die an Gottes Vorhersagen festhalten! Ismael wird nicht Erbe mit Isaak werden, verlangte Sara und dies wird in unseren Tagen eine grössere Erfüllung finden!

 

Das biblische Drama um Hagar die Magd und Sara die Freie
 

In der Endzeit sind zwei unterschiedliche symbolische Geburten angesagt: Die gegen bildliche „Hagar“ wird aber nur „Wind“ gebären und Gottes Arm ist zum Schlag gegen sie weit erhoben!

 

So wie Abraham auf Sara hörte und Hagar und ihren Sohn in die Wildnis wegsandte, so sollten wir heute jene von uns entfernen, die der „Geburt der neuen Nation“ und der Entwöhnung jenes geistigen Sohnes mit Spott entgegen treten! Jehova verstiess Seine „Geliebte“ Israel, vorab deren Vorsteher die Priester Levis, als jene seinen geliebten Sohn ablehnten und ihn gar töteten! Der Spott Ismaels war zu Hass angewachsen! Wozu dies führt, was scheinbar gering, beginnt mit Verachtung aus eigenem Hochmut, so zeigte Jesus dies innerhalb der Bergpredigt:

 

(Matthäus 5:21-22)  Ihr habt gehört, daß zu denen, die in alten Zeiten lebten, gesagt wurde: ‚Du sollst nicht morden; wer immer aber einen Mord begeht, wird dem Gerichtshof Rechenschaft geben müssen.‘ 22 Doch ich sage euch, daß jeder, der seinem Bruder fortgesetzt zürnt, dem Gerichtshof Rechenschaft wird geben müssen; wer immer aber ein unaussprechliches Wort der Verachtung an seinen Bruder richtet, wird dem höchsten Gerichtshof Rechenschaft geben müssen, während jeder, der sagt: ‚Du verächtlicher Tor!‘, der feurigen Gehẹnna verfallen sein wird.

 

Die Gehenna bedeutet den „zweiten Tod“, ewige Abschneidung von den Lebenden! Was mit Spottlachen bei Ismael begann wurde zu einem todbringenden Hass gegenüber all jenen, die sich bis zum Ende des Systems treu als „Kinder der Verheissung“ erweisen, weil sie an Gottes Vorhersagen glauben und seinem Wort entsprechend handeln!

 

Abraham schloss mit Abimelech einen Friedensbund, nachdem es Streit um einen Brunnen gegeben hatte, den Abraham durch seine Knechte ausgehoben hatte und den er Beerscheba nannte, wo sein Aufenthaltsort über viele Jahre wurde. 

 

Kapitel 22:  Glaubensprüfung Abrahams und Isaaks Verschonung; Bund der Verheissung

Die Jahre danach folgende Prüfung des Glaubens stellte sowohl Abraham wie Isaak auf eine Probe, die nur wenige Menschen bereit wären freiwillig auf sich zu nehmen! Jehova forderte von Abraham, dass er ihm seinen geliebten Sohn, den Isaak als Opfer darbringen solle. Er musste hierzu zum von Jehova bestimmten Ort drei Tagereisen weit wandern. Dann, dort auf dem Berg Moria, dem höchsten Punkt des Berges Zion war der Ort, den Jehova bestimmte. Dort baute rund neun Jahrhunderte später Salomo den Tempel.

 

Auch diese Prüfung wird nur aus der Sicht des Opfers Jesu vollkommen verständlich, wo der grössere „Abraham“, Jehova selbst seinen geliebten Sohn zu Gunsten unserer Sünden dahingab, um dadurch den Frieden wiederum herzustellen, den vollkommenen Ausgleich für Sünde mittels „unverdienter Güte“ zu ermöglichen!

 

Die Verbindung der "unverdienten Güte Gottes" zu Gottes GESETZ
 

Wenn wir bedenken, dass der „Engel Jehovas“, der Abraham dieses Opfer aufgetragen hatte und im letzten Moment verhinderte, dass Abraham seinen geliebten Sohn tötete später der fleischgewordene Jesus war, der kann sicherlich ermessen, in welch grossem Zwiespalt sowohl Abraham, wie Isaak und droben im Himmel Jehova und Sein Engel gewesen sein müssen! Abraham aber vertraute vollumfänglich darauf, dass Jehova ihm den Isaak auch aus den Toten zurückzugeben vermöge!

 

Denselben Glauben musste Jesus unter Beweis stellen, allerdings bis hin zur allerletzten Konsequenz und er musste vollkommen auf Jehova vertrauen, dass er ihn aus den Toten heraus erneut zum Leben bringen werde! Wer diese Dinge verstanden hat nimmt das Abendmahl und das Passahfest mit ganz anderen Augen wahr! Auch wird er zu einem neuen Verständnis geführt, was Sünde bedeutet und welche Folge sie hat: Sünde bringt Tod hervor aber Jesus starb nur ein einziges Mal und ohne jegliche Verfehlung! Wer nach der Glaubenstaufe erneut willentlich sündigt, gegen den heiligen Geist verstösst, der muss die Folgen selbst tragen! Er würde ja eigentlich Jesus erneut an den Stamm schlagen lassen!

 

Jesaja beschrieb viele Details, was kommen würde und welche Art von Leiden der Messias erdulden müsse. Der Fall der Taufe des äthiopischen Eunuchen durch Philippus wirft Licht auf die Erfüllung einiger jener Vorhersagen.

 

Jesus Einzug in Jerusalem als Muster kommender DingeGottes Schwur Abraham gegenüber, dass „sein Same“ das „Tor seiner Feinde in Besitz nehmen“ werde muss erneut zum vorhergesagten Geschehen während der Endzeit verbunden werden! „Das Tor“ der Feinde betrifft vorab die Stadt Jerusalem, wo Jesus nach seiner endgültigen Wiederkehr dreissig Tage nach Harmagedon, am Tag des Trompetenfestes, wo er die Toten der 144.000 künftigen Priesterkönige auferweckt hat, nun in einem triumphalen Einzug in Jerusalem willkommen geheissen wird! Die Stadt ist inzwischen von allen Feinden des Königs befreit, nur die „grosse Volksmenge“ der „Schafe“ hat den Tag Harmagedons überleben dürfen!

 

Jerusalem und Umgebung(Lukas 19:11-27)  Während sie diesen Dingen lauschten, redete er außerdem in einem Gleichnis, weil er nahe bei Jerusalem war und sie meinten, das Königreich Gottes werde sich augenblicklich zeigen. 12 Daher sprach er: „Ein gewisser Mensch [[(Jesus selbst)]] von vornehmer Geburt reiste in ein fernes Land, [[(den 3.Himmel zu Jehova)]] um Königsmacht für sich zu erlangen und zurückzukehren. 13 Er rief zehn [[(Vollzahl: Apostel, Jünger)]] seiner Sklaven und gab ihnen zehn Minen und sprach zu ihnen: ‚Macht Geschäfte [damit], bis ich komme.‘ 14 Seine Bürger aber haßten ihn und sandten eine Gesandtschaft hinter ihm her, die sagen sollte: ‚Wir wollen nicht, daß dieser über uns König wird.‘

Im übrigen, diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde: Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir.‘ “

 

Wir erkennen deutlich zwei unterschiedliche Ebenen der Handlungen im zeitlichen Ablauf: Jesus, auf der Erde in der Nähe Jerusalems und die Erwartung von der Wiederaufrichtung des „Königreiches für Israel“ am Ende des alten Systems! Der „gewisse Mensch von vornehmer Geburt“ ist Jesu selbst, dessen Vater Jehova Gott selbst ist! David beschreibt jene Phase: „ ‚Ich, ja ich, habe meinen König eingesetzt Auf Zion, meinem heiligen Berg.‘ Man lasse mich auf die Verordnung Jehovas hinweisen; Er hat zu mir gesagt: ‚Du bist mein Sohn; Ich, ich bin heute dein Vater geworden. Erbitte von mir, daß ich Nationen zu deinem Erbe gebe Und die Enden der Erde zu deinem eigenen Besitz. Du wirst sie mit eisernem Zepter zerbrechen, Wie ein Töpfergefäß wirst du sie zerschmettern.‘ “ (Ps 2:6-9) Dies in den Himmel Jehovas zu verlegen entbehrt jeden Sinnes!

 

Die zweite Ebene zeigt sich, wenn der Menschensohn mit Königsgewalt über seine Feinde ausgerüstet zurückkehrt! „Wir wollen nicht, daß dieser über uns König wird.“ Erklären seine Feinde! Es sind die Bürger des heutigen Jerusalem, bestehend aus Juden, Christen und Muslimen, alles Nachkommen Abrahams, die gemeinsam die „Hagar und Ismael“ der Endzeit bilden! Sie alle beanspruchen das Erbe, das Abraham und „seinem Samen“ von Gott her zugeschworen wurde! Ihr Denken und Handeln aber hat sich gegen „Isaak“, gegen den wahren Sohn der Verheissung gewendet, den Erben mit legalem Anspruch auf Davids Thron und sie lehnen das „Jerusalem droben“, „unsere Mutter“ und damit die gegenbildliche „Sara“ im Drama der „Hagar“ bis hin zum Ende ab! Jesu Befehl an seine Engel bei der Widerkehr zur Schlacht Harmagedons lautet daher klar und deutlich: „Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir.“ Wer Gottes verheissenen König und dessen Amtseinsetzung über die ganze Erde verneint, der hat in seinem Königreich keinen Platz!

 

Zu jener Zeit erhielt Abraham Kunde aus Haran, dass sein Bruder Nahor dort mit der Milka Kinder hatte und inzwischen Grosskinder bereits im heiratsfähigen Alter waren.

 

Kapitel 23:  1881 v.u.Z.: Saras Tod, Abraham kauft ein Feld mit einer Höhle als Grabstätte in Machpela bei Mamre

Inzwischen war Abraham erneut in Hebron, wo seine geliebte Frau Sara im Alter von hundertsiebenundzwanzig Jahren stirbt. Abraham verhandelt mit den Vorstehern Hebrons über ein Feld, wo er seine Tote begraben könne.

 

Grab Abrahams in Machpela mit MoscheeEine Höhle in Machpela erscheint Abraham im Hinblick auf Sara und auf sein e eigene spätere Grabstätte als geeignetster Platz. Das Anerbieten des Besitzers ihm das Feld zu schenken lehnt Abraham ab und besteht auf einem regulären Kauf zu den Bedingungen, welche der Besitzer ihm aufträgt.

 

Eine schriftliche Kaufurkunde wird aufgestellt und der Kaufpreis durch Abraham entrichtet und die Kaufurkunde durch die Vorsteher bestätigt! Sie bildete nun Teil der „Teraphim“ und war ein öffentliches Dokument das sowohl Abraham bei seinem Ableben, dann Isaak und Rebekka, ebenso Jakob und seiner Rahel den Rechtsanspruch zur Beerdigung ihrer Frauen und ihres eigenen Leibes bestätigte.

 

Bis auf den heutigen Tag ist das Grab Abrahams in Hebron ein Punkt wohin inzwischen Millionen von Menschen gepilgert sind. Aber ein Christ sollte nicht durch physisches Sehen glauben bekunden, sondern aufgrund Vertrauens in Gottes Wort, in Seine Gerechtigkeit!

 

Kapitel 24:  1878 v.u.Z: Abrahams Vorkehrung für Isaaks Frau; Hochzeit mit Rebekka

Da Jehova Abrahams „Same“ die Erde Kanaans zugesagt hatte musste auch Isaak nun dort verweilen und seine Herden weiden. Auch sein Auftrag lautete fruchtbar zu sein und Kinder des Erbes hervorzubringen! Nach dem Tode Saras entstand für Isaak eine tiefe Lücke und Abraham machte Vorbereitungen für Isaak eine Frau desselben Glaubens in Jehova zu finden! Obwohl in Jerusalem Melchisedek als Priesterkönig Jehova diente erschien es ihm nicht ratsam dort nach einer Braut inmitten der Kanaaniter, unter den Jebusitern zu suchen und sein Entscheid fiel auf den Sitz seiner Verwandten in Haran, um unter den Angehörigen seiner Familie Brautschau zu halten.

 

Abrahams Entscheid diese Aufgabe zu erfüllen fiel nicht auf Isaak, den direkt Beteiligten, sondern auf Elieser, dem Syrer, dem Vertrauten Abrahams, der ihn wohl schon beim Auszug aus Haran als Kind eines seiner Knechte begleitet haben mag! Möglicherweise erinnerte er sich gar der Hausgemeinschaft Terachs dort, kannte Abrahams Bruder Nahor.

 

Elieser war über den ausserordentlichen Auftrag beunruhigt und fragte zu Recht, wie er vorgehen sollte und aufgrund welcher Kriterien er handeln müsste und was zu tun wäre, wenn eine Brautkandidatin das Angebot ausschlagen sollte? Abraham versicherte ihm, dass Gottes Engel in begleiten würde und seinem Auftrag Gelingen zuerteilt würde, andernfalls wäre er vom Eid befreit! Keinesfalls aber durfte er Isaak nach Haran führen auch dann nicht, wenn dies eine Bedingung der willigen Braut wäre!

 

Elieser lässt  Rebekka in Haran die Kamele tränken wie sie es offeriert hatteIn Haran angelangt wandte Elieser eine Taktik an, um die erste junge Frau die zum Brunnen kommen würde zu testen! Wer würde ihm, einem Fremden Wasser reichen und gleichzeitig seine Kamele tränken? Diesen Wunsch legte er im Gebet Gott vor und als Rebekka, Bethuels Tochter als erste zum Brunnen kam erfüllte sie alles genau so, wie er es von Jehova erbeten hatte. Seine Zuversicht, dass er Erfolg in seinem Unternehmen haben werde mag gefestigt worden sein! Elieser vergalt es der Rebekka mit reichem Geschenk, was auch deren Herz geöffnet haben mag! Sie eilte zu ihrem Haus und erzählte dort, was geschehen war und ihr Bruder Laben kehre zu Elieser zurück, um ihm die Gastfreundschaft seines Hauses anzubieten!

 

Noch bevor das Essen gereicht wurde bat Elieser seinen Auftrag offenlegen zu dürfen und dass ein Entscheid gefällt werde, bevor er sich zu Tisch setzen würde oder aber seines Weges zurück zu Abraham antreten werde. Es gab nur zwei Antworten, ein ganzherziges Ja oder ein deutliches Nein! Im zweiten Falle wäre es unangebracht unter demselben Dach zu verweilen! Alles wurde in Jehovas Hand gelegt, damit er die Herzen bewegen würde! Alle hatten vom Eid Eliesers Abraham gegenüber Kenntnis genommen, dass die junge Braut nach Kanaan ziehen müsste! Alle waren durch die Geschehnisse und offensichtlichen Fügungen durch Gottes Engel überrascht und so neigte sich die Stimmung mehr und mehr zu Gunsten Abrahams und Eliesers!

 

Als der Vater und der Bruder auf die klare Frage Eliesers hin einstimmten fehlte nur noch die formelle Zustimmung der Rebekka. Vater, Mutter und Bruder wurde alle reichlich durch grosszügige Geschenke Abrahams in eine glückliche Stimmung gebracht! Der Bitte, um zehn Tage des Verbleibens Rebekkas in der Familie widerspricht Elieser, der sich der Wichtigkeit des Auftrags und der Gefahr eines Stimmungsumbruchs bewusst war! Die Gefühle von Frauen sind leicht von Dritten beeinflussbar und dies hätte Eliesers Auftrag zum Scheitern bringen können! Rebekka willigte ihrerseits ein unmittelbar am kommenden Morgen aufzubrechen bestimmt bereits mit Sehnsucht ihren neuen Mann kennen zu lernen aber auch mit Bangen.

 

Nach dem Mahl und der Nachtruhe kam, bereits der Aufbruch. Isaak kam der Karawane ein Stück weit entgegen und nahm seine Braut aus der Hand Eliesers entgegen und führte sie kurz darauf in das Zelt seiner verstorbenen Mutter Sara. Die Heirat fand dadurch statt, dass Isaak Rebekka annahm und Rebekka sich ihrem neuen Besitzer hingab! Moses berichtet, dass Isaak seine Frau lieb gewann und diese ihm den Schmerz den er weiterhin um den Verlust seiner Mutter empfand linderte!  

 

Kapitel 25:  Abrahams zweite Heirat mit Ketura; Tod Abrahams, seine Nachkommen durch Ismael und Isaak; Geschichte Isaaks: Die Zwillinge Jakob und das Erstgeburtsrecht Esaus bis zu Abrahams Tod

Abraham hatte einen gewichtigen Teil seiner Aufgabe nun erfüllt, als er seinen Sohn Isaak in einer glücklichen Ehe mit Rebekka sah. Bestimmt auch um der jungen Familie in seinem hohen Alter nicht zur Last zu fallen entschloss sich Abraham erneut zu heiraten und nahm sich Ketura, eine Gläubige aus der Hausgemeinschaft zur Frau. Mit der Zeit hatte er mit ihr weitere sechs Kinder. So wurde Abraham auch noch Zeuge davon, wie seine neuen Nachkommen zehn Enkeln das Leben schenkten.

 

Saras Bitte, dass Hagar und Ismael nicht Erben zusammen mit Isaak sein sollten galt nun auch für die übrigen Kinder, deren Müttern und den Enkeln, da Gottes Verheissung deutlich gelautet hatte, dass die Erde Kanaans den Nachkommen durch Isaaks zugesagt worden war. Bestimmt war es erneut ein schwerer Schritt für Abraham nun jene ganze Sippe, Ketura, ihre sechs Söhne mit deren Frauen und die zehn Enkel wegzusenden. Jedes erhielt ein reichliches Geschenk, das auch Tiere und selbst Gesinde mit einschliessen mochte und sie wurden nach Osten hin weggesandt, damit sie sich selbst neues Land erkunden sollten, um dort ansässig zu werden!

 

Auch heute müssen Kinder, wenn sie Flügge werden früher oder später das Elternhaus verlassen und erhalten die notwendige Hilfe und Unterstützung seitens der Eltern, um einen Neubeginn zu wagen! Isaak blieb in der Gegend von Beerscheba, wo Abraham danach im Alter von hundertfünfundsiebzig Jahren starb. Zum Begräbnis in der Höhle von Machpela kam auch Ismael. Im Bericht der „Teraphim“ nennt Isaak auch all die Namen der zwölf Söhne Ismaels, aus denen später Sippen und Stämme hervorgingen.

 

Abrahams Same der Verheissung wird die Erde erben
 

Die Zusammenfassung in der Genesis der aufgezeichneten Ereignisse in der „Teraphim“ durch den Bericht des Moses geht nun dem Verlauf des „Samens der Frau“ weiter nach und zeigt, dass Rebekka nach einer Zeit von fast zwanzig Jahren der Unfruchtbarkeit mit Zwillingen schwanger wurde. Als sich diese in ihrem Leibe offenbar öfters zankten befragte sie Gott, was dies bedeuten möge. Die Antwort durch Jehovas Engel mag sie in Erstaunen und in Erwartung versetzt haben:

 

Isaak erhält von Rebekka Zwillinge: Esau Jakob(1. Mose 25:22-23)

Und die Söhne in ihrem Innern begannen einander zu stoßen, so daß sie sagte: „Wenn dem so ist, wozu bin ich dann am Leben?“ Darauf ging sie hin, Jehova zu befragen. 23 Und Jehova sagte dann zu ihr: „Zwei Nationen sind in deinem Leib, und zwei Völkerschaften werden sich aus deinem Innern trennen; und die eine Völkerschaft wird stärker sein als die andere Völkerschaft, und der Ältere [[(Esau)]] wird dem Jüngeren [[(Jakob)]] dienen.“

 

Erst im Verlauf der Jahre mochte Rebekka die Tiefe jener Vorhersage erkannt haben und ihre Entscheidungen zu Gunsten Jakobs, des Zweitgeborenen gegen Esau, den Erstgeborenen beeinflusst haben! Schon in der Geburt hatte Jakob Esau an der Ferse festgehalten und folgte ihm dadurch ohne Unterbruch im Geburtsvorgang!

 

Von Esau wird berichtet, dass er ein Mann des Feldes und ihm die Jagt zum Vergnügen wurde, während Jakob mehr den Herden als Hirte und dem häuslichen Bereich zuneigte. Isaaks Herz neigte Esau zu, das der Rebekka aber gehörte Jakob! Als Esau eines Tages müde und hungrig vom Feld zurückkehrte und Jakob gerade ein schmackhaftes Linsengericht bereitet hatte überkam Esau der Heisshunger und die Gier auf ein Mahl. Jakob aber liess Esau vorab schwören, ihm das Erstgeburtsrecht zu geben, worin Esau leichtsinnig einwilligte. Bestimmt war die Mutter Zeugin dieses ungleichen Handels! Die Schrift zeigt nicht, welches Alter beide Zwillinge hatten aber die Aussage des Paulus, dass Gott Esau dieses Verhaltens wegen hasste und Jakob liebte zeigt deutlich, dass Esau sein Vorrecht in der Linie „des Samens der Frau“ zu sein auf die leichte Schulter nahm und verachtete, Jakob dagegen sich darum echt bemühte und dessen Wert hoch achtete!

 

Kapitel 26:  Isaak Fremdlingschaft bei Abimelech in Gerar; Gottes Segen und sein Friedensbund mit Abimelech; Heirat Esaus mit Hethiterinnen

Die ganze Hausgemeinschaft Isaaks verblieb in Zeltlagern um den Brunnen von Beerscheba, unten im Süden Kanaans und hatte weiterhin Jehovas reichen Segen auf sich. Dann aber kam eine grosse Hungersnot, so wie sie schon zur Zeit Abrahams geherrscht hatte und zwang Isaak und die Seinen zur Flucht nach Gerar, wo erneut ein König mit dem Titel Abimelech das Sagen hatte. Wie er es schon von Abraham her kannte gab Isaak seine Frau Rebekka als seine Schwester aus. Nach herrschender Landessitte stand jene damit unter dem Schutz Isaaks als ihrem Bruder. Jeder, der sich um sie bemühte musste daher ihn um ihre Hand bitten. Da sie trotz ihres Alters eine sehr anziehende Frau war und ein Ehemann als Rivale betrachtet wurde, so war das Leben Isaaks in jener Stadt in Gefahr, da dort Gottes Normen, was das Leben eines Menschen betrifft gering geachtet wurden!

 

Jehovas Wort gebot Isaak nicht nach Ägypten hinab zu ziehen, sondern im Lande zu verweilen! Erneut erhielt er Gottes Zusage seinen Samen „wie die Sterne des Himmels“ zu mehren und seinem „Samen“ jene Erde schlussendlich als Erbe zu geben! Alle Nationen der Erde sollten sich seinetwegen später segnen, weil Abraham, sein Vater bereits auf Gottes Stimme gehört hatte!

 

(1. Mose 26:5)  „… zufolge der Tatsache, daß Abraham auf meine Stimme hörte und fortfuhr, seine Verpflichtungen mir gegenüber, meine Befehle, meine Satzungen und meine Gesetze zu halten.“

 

Fusspuren im Sand: Abrahams untadeliger Wandel vor GottIsaak musste nun weiterhin in den Fussspuren seines Vaters Abraham wandeln und ebenso Gottes Verordnungen beachten! Uns Christen wird dasselbe Gebot erteilt, Jesu als unserem geistigen Vater exakt in dessen Fusstritten nachzufolgen! Paulus beschreibt diesen Auftrag und den Segen der daran gebunden ist im Brief an die Römer und trennt dies deutlich vom „Bund der Beschneidung“, der doch nur als Anerkennungszeichen Jehovas gerade wegen des Glaubens Abrahams dessen fleischlichen Nachkommen zum Bundeszeichen gegeben wurde: Erben des Gelobten Landes zu sein. Glaube wurde Abraham und dessen Nachkommen als Gerechtigkeit zugerechnet und damit der glückliche Umstand erzeugt, dass Gott frühere Fehler zudeckte!

 

(Römer 4:9-12)

„Glücklich sind die, deren gesetzlose Taten vergeben und deren Sünden zugedeckt worden sind; 8 glücklich ist der Mann, dessen Sünde Jehova keinesfalls anrechnet.“

9 Wird dieses Glück nun Beschnittenen oder auch Unbeschnittenen zuteil? Denn wir sagen: „Dem Abraham wurde sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet. 10 Unter welchen Umständen wurde er denn angerechnet? Als er in der Beschneidung oder in der Unbeschnittenheit war? Nicht in der Beschneidung, sondern in der Unbeschnittenheit. 11 Und er empfing ein Zeichen, nämlich die Beschneidung, als ein Siegel der Gerechtigkeit durch den Glauben, den er hatte, während er in seinem unbeschnittenen Zustand war, damit er der Vater all derer wäre, die Glauben haben, während sie in unbeschnittenem Zustand sind, damit ihnen Gerechtigkeit angerechnet werde, 12 und ein Vater der beschnittenen Nachkommen, nicht nur derer, die sich an die Beschneidung halten, sondern auch derer, die in den Fußstapfen jenes Glaubens ordentlich wandeln, den unser Vater Abraham in unbeschnittenem Zustand hatte.

 

Isaak war der erste Fussstapfennachfolger Abrahams! Jesus aber war in allem treu und übertrat nicht eines der Gebote Jehovas und wurde darum zum vollkommenen Vorbild aller, die Glauben in ihn setzen und damit sich einer „Beschneidung des Herzens“ unterziehen, sich „das GESETZ des Geistes“ in den Sinn einprägen! Wir erkennen denselben eingeengten Pfad an, der schon Israel als „der WEG“ bekannt wurde, der seit Abraham einem vorgegebenen Ziel entgegen strebt!

 

(Psalm 44:17-18)

All dies ist über uns gekommen, und wir haben dich nicht vergessen,

Und wir haben nicht falsch gehandelt in deinem Bund.

18 Unser Herz ist nicht treulos zurückgewichen,

Noch biegen unsere Fußstapfen von deinem Pfad ab.

 

Als Abimelech aber bemerkte, wie Isaak sich in der Nähe seines Palastes mit Rebekka seiner Frau vergnügte zitierte er ihn und stellte ihn zur Rede, dass dadurch leicht eine Situation geschaffen worden sei, dass einer seiner Untertanen sich an Rebekka vergangen hätte! Damit bestätigte er aber ohne es zu wollen die Rechtsunsicherheit für Frauen und deren Schutz in seinem Gebiete. Daher liess er ein Gebot ergehen, dass jeder, der sich an Rebekka oder Isaak vergehen würde hart bestraft werde: Jeder, der diesen Mann und seine Frau anrührt, wird bestimmt zu Tode gebracht werden!“ (1.Mo 26:11)

 

Gemüsemarkt: Gottes überfliessender SegenIsaak konnte danach in Ruhe in der Nähe der Stadt Gerar weilen und begann dort Samen zu sähen und reiche Ernte einzubringen, was erneut den Neid jener Bewohner auf sich zog. Angebot und Nachfrage bestimmten schon damals auf dem Markt den Preis und Isaak hatte im Überfluss, was andere zu überhöhten Preisen als Mangelware anboten. Dies verdarb jenen das lukrative Geschäft und Isaaks Gemeinschaft zog sich deren Hass zu!

 

Dies führte zu Streit zwischen den Hirten der Philister und jenen Isaaks um die Brunnen, die Isaaks Männer gegraben hatten! Wie es bis heute üblich ist bei denen, die ohne harte Arbeit sich zu bereichern suchen und jenen anderen, die zufolge ihrer Denkkraft und ihres gerechten und geschickten Wirkens wegen Erfolg haben! Isaak aber weicht jenem Streit aus, der zu Krieg führen konnte und gräbt weitere Brunnen und erweitert so sein Gebiet, was Gott erneut durch reichen Segen vergilt und ihm die Zusagen des Höchsten seinem Samen gegenüber in Beerscheba bestätigt, wo er Jehova einen Altar errichtet hatte und Opfer darbrachte!

 

Später kommt aufgrund eines Brunnenstreites Abimelech mit seinem Heerobersten zu Isaak und gesteht ihm ein, dass sie Furcht vor ihm hegen weil Gottes Segen offensichtlich auf ihm ist! Dessen Wunsch entsprechend wird ein erneuter Friedensbund wie schon zuvor mit Abraham geschlossen, welcher beiden Teilen Grenzen setzt, um den Frieden zu befestigen.

 

Zu jener Zeit heiratete Esau zwei Hetiterinnen und zieht sich dadurch weitere Abneigung seitens Rebekka zu, die darüber erbittert ist und damit auch Isaaks Ablehnung!

 

Kapitel 27:  1781 v.u.Z.: Isaaks Segen über Jakob und Esaus Feindschaft wegen des Verlustes des Erstgeburtsrechts und des Segens

Inzwischen war Isaak in hohem Alter und seine Kräfte waren daran nachzulassen. So wollte er seine Pflicht als Patriarch erfüllen und dem Erstgeborenen, dem Esau seinen Segen erteilen und damit alle Güter in dessen Hand zu legen. Damit wäre Jakob automatisch dem Esau unterstellt worden und hätte als dessen Knecht Pflichten übernommen. Dies erinnerte aber die Mutter Rebekka an Gottes Zusage noch während der Schwangerschaft, dass der Erstgeborene dem Nachgeborenen dienen werde, also umgekehrt dessen, was das Erbrecht verlangte, aber mit Gottes geäussertem Willen im Einklang stand, der doch die Zukunft und das Verhalten eines jeden selbst Ungeborenen im Voraus erkennt!

 

Esau vermochte nicht zu warten um ein Linsengericht verkaufte er das ErstgeburtsrechtEs galt somit für Rebekka Gottes Plan durchzusetzen und dies selbst entgegen Isaaks Wunsch! Rebekka hatte sich ihren Plan zu Recht gelegt, dem wahren Gesetz Nachachtung zu verschaffen! Sie wusste um den Handel um das Erstgeburtsrecht, wo Esau jenes im Tausch für ein Linsengericht verloren hatte und Gott hasst jene, die eingegangene Verpflichtungen brechen! Sie alle gehen den Pfad ihres Vaters, des Teufels, der schon seit Beginn der Lüge und dem Betrug zuneigte! Jesus bestätigt dies in einfachen Worten!

 

(Matthäus 5:37)  Euer Wort Ja bedeute einfach ja, euer Nein nein; denn was darüber hinausgeht, ist von dem, der böse ist.

 

Als Isaak Esau fortsendet, um ein Wildbret zu erjagen, auf das er sich freute, fasst Rebekka die Gelegenheit beim Schopf und bittet Jakob darum zwei junge Ziegenböcklein aus der Herde zu schlachten, damit sie es in der Form von Wildbret zubereiten könnte, so wie es Isaak liebte. Jakob war gewohnt seiner Mutter zu gehorchen, hatte aber Bedenken, dass Isaak sein Vater den Betrug aufdecken könnte, obwohl dessen Augen schwach geworden waren, so doch nicht dessen Tast- und Geruchsinn! Aber Rebekka wusste auch hier durch Scharfsinn der Frauen um den Ausweg. Die Kleider Esaus mit dem Geruch nach dem Feld und das Bedecken der Haut Jakobs am Hals und den Händen mit einem etwas rauen und haarigen Fell würden den Eindruck des Tastens von Jakob und dessen feinen Haut weglenken, hin zu der haarigen und von Sonne und Wind gegerbten Haut Esaus! Jakob gehorchte auch hierin dem Ansinnen der Mutter!

 

Als Jakob sich zum Vater mit dem zubereiteten Mahl an dessen Ruhelager begab und ihm erklärt Esau zu sein, da war Isaak darüber erstaunt, wie schnell der Jagt Erfolg zugeteilt gewesen sei und der Sohn gab die Ehre dafür Gott! Jakob bittet dabei um Isaaks Segen, wie jener es angekündet hatte, der dem zusteht, der das Erstgeburtsrecht besitzt! In diesem Sinne war Jakob zu Esau geworden, der dieses Recht doch ihm verkauft hatte! Dennoch zeigte Isaak Zweifel:

 

(1.Mose 27:24-25)  Danach sagte er: „Du bist wirklich mein Sohn Ẹsau?“, worauf er sprach: „Ich bin’s. 25 Dann sagte er: „Bring es her zu mir, damit ich etwas von dem Wildbret meines Sohnes esse, so daß meine Seele dich segnet.“

 

Isaak begann zu essen und Jakob gab ihm Wein zu trinken. Der Vater aber erkannte die Stimme trotz des geschwächten Gehörs als die Jakobs und wollte ihn nun betasten. Seine Hände und sein Hals gaben den Eindruck Esau zu sein und sein Geruch war der des Älteren und so begann Isaak danach den Jakob zu segnen, seine Zweifel beiseite lassend und wohl unter Gottes eigener Inspiration zu sprechen:

 

Jakobs Segen über  Isaak(1.Mose 27:27-29)

„Siehe, der Geruch meines Sohnes ist wie der Geruch des Feldes, das Jehova gesegnet hat. 28 Und möge dir der [wahre] Gott den Tau der Himmel und die fruchtbaren Landstriche der Erde und Korn und neuen Wein in Fülle geben. 29 Mögen Völker dir dienen, und mögen sich Völkerschaften vor dir niederbeugen. Werde Herr über deine Brüder, und mögen die Söhne deiner Mutter sich vor dir niederbeugen. Verflucht sei jeder von denen, die dich verfluchen, und gesegnet sei jeder von denen, die dich segnen.“

 

Genau wie Jehova es der Rebekka während ihrer Schwangerschaft vorhergesagt hatte lautete nun auch der Segen Isaaks auf Jakob! Sein Segen wie sein Fluch sollten vor Gott verbindlich sein, der Entscheidung in Gerechtigkeit von Menschen achtet, denen er selbst Autorität zugeordnet hat! Isaak handelte als Vater, als Haupt der Familie, als deren Richter und Priester! Isaak hatte zur Verstellung Zuflucht genommen, um das ihm zufolge des Tausches Zustehende zu erlangen.

 

Als Esau später von der Jagd mit seinem selbst zubereiteten Wildbret zu Isaak kommt erbebte jener, als er sich der Täuschung der er erlegen war bewusst wurde. Trotzdem änderte sich am Segen Jakobs dadurch nichts, da das bereits gegebene Wort verbindlich blieb! Vor Gott können wir unsere einmal gegebenen Zusagen nicht nachträglich verändern! Auf Esaus weinen und Flehen hin erteilt Isaak ihm einen Segen der weit eher einem Fluch gleicht. Er bestätigt, dass Jakob herrschen werde und Esau dienen müsste! Auch darin kommt Gottes eigener Gedanke zum Ausdruck, dass all jene, welche die ihnen zugeteilten Vorrechte nicht ernstlich in Erwägung ziehen, sich dadurch bestimmt Gottes Verachtung einholen und Sklaven derer werden, die Gottes Willen erforschen und erfüllen!

 

Esau begann daher Jakob zu hassen und plante auf seine Ermordung hin. Aber auch hier lag Jehovas Segen und Schutz auf Jakob, obwohl er vieles dadurch zu erleiden hatte!

 

Kommen wir nun nach dieser Einführung im Überblick zu den behandelnden Kapiteln zurück zur Vers zu Vers-Betrachtung. Nur darin sind vielerlei Details und Zusammenhänge die uns in der Endzeit nützlich sind aufzudecken!

 

 

4.1.2            Kapitel 19:  v. 1933 v.u.Z.: Gottes Urteil über Sodom und Gomorra; Engel rettet Lots Familie;  Lots Töchter

 

4.1.1.2          1.Mose 19:1-14:  Auf Gottes Warnung vor unmittelbar kommendem und fernem Unheil reagieren!

 

1.Mo 19:1-5:  v.1933 v.u.Z.: Lot empfängt die Engel in Sodom und bewirtet sie, während sich das Volk vom Knaben bis zum alten Mann zusammenrottet

Die homosexuelle Tendenz Kanaans war bereits von Noah scharf verurteilt worden. Offenbar aber wurde sie von Kanaan nicht bekämpft, sondern gar gefördert, so dass sie unter seinen Nachkommen zu den Auswüchsen ausartete, dass sie in Sodom und Gomorra Jehovas Aufmerksamkeit auf sich zogen! Die Strafankündigung der Engel an Abraham sollte einer letzten direkten Prüfung unterzogen werden. Zwei der drei Engel Gottes hatten sich dorthin auf den Weg gemacht.

 

(1. Mose 18:20-21)  Somit sprach Jehova: „Der Klageschrei über Sọdom und Gomọrra, ja, er ist laut, und ihre Sünde, ja, sie ist sehr schwer. 21 Ich bin fest entschlossen, hinabzugehen, um zu sehen, ob sie ganz nach dem darüber [erhobenen] Geschrei handeln, das zu mir gekommen ist, und wenn nicht, kann ich es erfahren.“

 

Lot nimmt Wohnsitz in der tiefebene Siddim, in Sodom: Bisherige Annahme die heute widerlegt sindLot wohnte inzwischen mit seiner Familie in der Stadt Sodom, ein Ort von möglicherweise einigen hundert bis gar etwas über tausend  Einwohnern an der südöstlichen Grenze Kanaans, in der Tiefebene Siddim. Die Stadt lag damals möglicherweise am Rande des Toten Meeres oder inzwischen inmitten, aufgrund der von Jehova ausgelösten Strafmassnahme durch ein Naturereignis. Einige Gelehrte gehen davon aus, dass die Ruinen möglicherweise vom Toten Meer überdeckt wurden, zufolge geologischer Veränderungen jenes bis heute aktiven Grabenbruchs, der zwischen zwei tektonischen Platten liegt. Sodom gehörte zu den „fünf Städten des Bezirks“ und war offenbar die Grösste von ihnen.

 

 Obwohl Lot bereits als er sich von Abraham trennte feststellen musste, dass „die Männer von Sodom schlecht waren, arge Sünder gegen Jehova“ (1.Mo13:12) liess er sich dennoch dazu verleiten seinen Wohnsitz in jener Stadt aufzuschlagen und das Hirtenleben aufzugeben. Dies scheint ein früher Fehlentscheid gewesen zu sein mit langfristigen Folgen und möglicherweise unter dem Einfluss seiner Frau! Lot selbst hatte sich „den gut bewässerten Bezirk des Jordans“ erwählt.

 

"Ha-Kikkar", der Disk, nee Lage der Städte "des Bezirks" mit archeologischen Ausgrabungen Entgegen landläufiger Karten, welche Sodom im Süden und innerhalb des Toten Meeres vermuten zeigen neue Funde, dass diese Städte im Norden, am Einfluss des Jordans liegen! Der Ausgrabungsort von Sodom heisst Tal-el-Hammam und liegt in Jordanien. 

 

Tall-el-Hammam: Eingangstor der Stadtmauer, wo Lot die Engel empfing?Das isolierte Hirtenleben in Zelten hatte offensichtlich den Vorteil, durch die Unmoral der Städte nicht angesteckt zu werden, wie die Quarantäne bei einer allgemein verbreiteten ansteckenden Krankheit (1.Mo 13:10-13). Jesus gab uns ähnlichen Rat: „Diese Dinge gebiete ich euch, daß ihr einander liebt. Wenn die Welt euch haßt, wißt ihr, daß sie mich gehaßt hat, bevor sie euch haßte. Wenn ihr ein Teil der Welt wärt, so wäre der Welt das Ihrige lieb. Weil ihr nun kein Teil der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, deswegen haßt euch die Welt.“ (Joh 15:17-19) Die ganze Welt, dieses System „arger Sünder“ wird sich nicht ändern, nur Einzelne, von Gott gezogene tun dies!

 

Ob Lot erst nachdem er von Abraham aus der Kriegsgefangenschaft Kedorlaomers und der drei begleitenden Könige aus Schinar befreit wurde und Wohnsitz in Sodom nahm oder bereits zuvor, dies ist aus der Schrift nicht exakt ersichtlich. Gemäss den Angaben des Petrus zufolge aber war es Lot, dessen Klageschrei zu Gott kam.

 

(2. Petrus 2:7-10)  ... er [[(Gott, mittels seiner Engel)]] befreite den gerechten Lot, der schwer bedrängt war durch den zügellosen Wandel von Personen, die dem Gesetz trotzten — 8 denn jener Gerechte quälte durch das, was er sah und hörte, während er unter ihnen wohnte, Tag für Tag seine gerechte Seele wegen ihrer gesetzlosen Taten —, 9 Jehova weiß Menschen von Gottergebenheit aus der Prüfung zu befreien, Ungerechte aber für den Tag des Gerichts zu ihrer Abschneidung aufzubehalten, 10 besonders aber diejenigen, die weiterhin dem Fleisch nachgehen mit der Begierde, [es] zu beflecken, und die auf [die] Herrschaft [[(der Gottgefälligen „obrigkeitlichen Gewalt“ im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“)]] herabblicken.

  

Petrus spricht von der Herrschaft Gottes, der höchsten der „obrigkeitlichen Gewalten“ und er erwähnt indirekt, dass es Missachtung von Gottes Geboten war, welche Lot beunruhigten, die doch seit Beginn der Menschheit Gültigkeit hatten und nie enden werden! Gottes GESETZ, obwohl schriftlich erst durch Moses festgehalten ist in unseren Genen seit Adams Erschaffung festgeschrieben! Christlichen Ältesten obliegt es dem Recht Jehovas, dem „GESETZ des Christus“ Nachachtung zu verschaffen!

 

Anforderungen an Vorsteher von Christenversammlungen
 

Da Gott nicht auf Ungerechte und ihr klagen hört (Spr 1:20-33) muss es der gerechte Lot und die seiner zwei Töchter gewesen sein, deren Klage Gott gehört hatte und darum seine beiden Engel zur persönlichen Inspektion sandte. Wenn jene auch nur zehn Gerechte gefunden hätten, so wäre die Stadt von der angekündigten Zerstörung verschont worden! Möglicherweise kümmerte sich Lot seit Aufgabe des Hirtenlebens um ankommende Wanderer und Besucher, denen er  Unterkunft und Verpflegung in seinem Hause anbot, eine Form sein Einkommen zu haben, die wir heute aus dem Touristenbeherbergung gut kennen.

 

(1. Mose 19:1-3)  Nun kamen die beiden Engel abends in Sọdom an, und Lot saß im Tor von Sọdom. Als Lot sie erblickte, da stand er auf, um ihnen entgegenzugehen, und beugte sich mit seinem Angesicht zur Erde nieder. 2 Und er sagte dann: „Bitte sehr, meine Herren, biegt doch ab in das Haus eures Knechts und bleibt über Nacht, und laßt euch die Füße waschen. Dann werdet ihr sicherlich früh aufstehen und eures Weges ziehen.“ Hierauf sprachen sie: „Nein, sondern auf dem öffentlichen Platz werden wir über Nacht bleiben.“ 3 Er aber drang sehr in sie, so daß sie zu ihm abbogen und in sein Haus kamen. Dann machte er ihnen ein Festmahl, und er backte ungesäuerte Kuchen, und dann aßen sie.

 

Lot war aus eigener Anschauung in Kenntnis der Gefahren die in Sodom üblich waren, durch die von Homosexuellen beherrschte Stadt, welche die Gesetzte des Ortes so gestaltet hatten, dass unmoralischer Umgang zwischen Männern jedes Alters kein Vergehen war, sondern gar gesetzlichen Schutz genoss. Wo die von Gott verordneten moralischen Gebote missachtet werden, da ist stets mit einem Überhandnehmen des Übels zu rechnen! 

 

(1. Mose 19:4-5)  Bevor sie sich hinlegen konnten, umringten die Männer der Stadt, die Männer von Sọdom, das Haus, vom Knaben bis zum alten Mann, alles Volk in einer Pöbelrotte. 5 Und sie riefen unablässig nach Lot und sagten zu ihm: „Wo sind die Männer, die heute nacht zu dir hereingekommen sind? Bring sie zu uns heraus, damit wir Verkehr mit ihnen haben können.“

 

Sododoms Neigung zur Homosexualität wird heute in vielen Städten überboten!Vom Knaben bis zum alten Mann“ waren alle nur auf eines bedacht, homosexuellen Verkehr zu haben! Kanaan lehrte seine Kinder nicht etwa die sexuellen Normen Gottes zu respektieren, sondern missbrauchte offenbar nicht bloss seinen betrunkenen Grossvater Noah, sondern auch schon seine eigenen Kinder. Zuvor schon hatte er nicht einmal mehr Respekt vor seinem Grossvater und dessen Intimsphäre gezeigt und einen Moment der Schwäche in Trunkenheit missbraucht!

 

Jene Stadt Sodom aber hatte nicht einmal mehr Respekt vor Fremden und vor Gastfreundschaft, welche die Pflicht zum Schutz denen auferlegt, die Gastfreundschaft erweisen! Wo solches Recht verletzt wird, da ist der Gast der Plünderung und Misshandlung der Gastgeber ausgeliefert! Lot aber zeigte sich auch in dieser Beziehung als gesetzestreu Jehova gegenüber!

 

Selbst jene beiden offenbar gutaussehenden Fremden die zu Gast waren wurden in vollkommen offensichtlicher Weise hart bedrängt dem unmoralischen Stil der Stadt sich zu ergeben! Lot, der aber als Hirte das Gesetz der Gastfreundschaft sehr wohl kannte, das besagt, dass wer als Fremder unter dem eigen Dach weilt denselben vor Angriffen verteidigt, ja gar höheren Schutz geniesst wie die eigene Familie. Lot konnte auf solch pöbelhaftes Ansinnen keinesfalls eingehen! Seit Kindheit war er mittels der „Teraphim“ belehrt worden, was in Gottes Augen als Recht und was als Unrecht gilt! Jehova gibt den Menschen allerdings Wahlfreiheit das zu wählen, was in Seinen Augen schlecht ist, hält aber nicht zurück anzukünden, dass dies gewiss Strafe einbringen wird! Paulus nennt Homosexualität und Lesbianismus in Brief an die Römer eine „Entehrung des Leibes“!

 

(Römer 1:24-27)   Daher überließ sie Gott entsprechend den Begierden ihrer Herzen der Unreinheit, damit ihre Leiber untereinander entehrt würden, 25 ja diejenigen, die die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und eher der Schöpfung Verehrung und heiligen Dienst darbrachten als dem Schöpfer, der immerdar gesegnet ist. Amen. 26 Deshalb übergab Gott sie schändlichen sexuellen Gelüsten, denn sowohl ihre weiblichen Personen vertauschten den natürlichen Gebrauch von sich selbst mit dem widernatürlichen; 27 und desgleichen verließen auch die männlichen Personen den natürlichen Gebrauch der weiblichen Person und entbrannten in ihrer Wollust zueinander, Männliche mit Männlichen, indem sie unzüchtige Dinge trieben und an sich selbst die volle Vergeltung empfingen, die ihnen für ihre Verirrung gebührte.

 

Grundursache ist stets dieselbe: Fehlende Gottesfurcht und damit Ablehnung von Gottes Recht uns Grenzen zu setzen! Wo Gott die Wahrheit redet, dass jede Übertretung Folgen hat da verkünden sie, dass gesetzloses Handeln ein Naturrecht sei, das niemand verwehren dürfe. Damit heben sie das „Gesetz des Fleisches“ über das „GESETZ des Geistes“ hoch und erklären Gottes Gebote als nicht verpflichtend!

 

Die Bibel hat auf Homosexualität die Todesstrafe festgelegt: Der Tag Harmagedons wird es erweisen!Paulus spricht von der „vollen Vergeltung“ die jenen gebührt und weist darauf hin, dass diese Art Vergehen von Gott her mit der Todesstrafe belegt sind! Jene GESETZE, was Sexualität anbetrifft wurden vom „Engel Jehovas“ mit aller Bestimmtheit bereits Adam im Garten Eden gelehrt! Adam selbst oder eher Seth als Zeitzeuge hatte sie im „Buch Adams“ aufgezeichnet und bildete Grundlage zur Unterweisung der Väter ihrer Kinder und Hausgenossen! Noah gebrauchte sie, um seine Familie und später seine Enkel zu unterrichten und hatte darum Gottes Anerkennung! Sie bildete die gesetzliche Grundlage, dass Noah dessen Enkel Kanaan verfluchte, nachdem jener sich an ihm vergriffen hatte als Noah selbst in betrunkenem Zustand in seinem Zelte war und Kanaan dies ausnutzte und bei ihm lag!

 

Paulus erklärt daher, dass solches Verhalten Grundlage jeder anderen Form von Gesetzesübertretung göttlich festgesetzter Normen bildet: Ein von Gott missbilligter Geisteszustand beherrscht jene Menschen!

 

(Römer 1:28-32)  Und so, wie sie es nicht billigten, Gott in genauer Erkenntnis zu behalten, übergab Gott sie einem mißbilligten Geisteszustand, so daß sie Dinge taten, die sich nicht geziemen, 29 erfüllt, wie sie waren, mit aller Ungerechtigkeit, Bosheit, Habsucht, Schlechtigkeit, indem sie voll Neid, Mord, Streit, Trug und Niedertracht waren, Ohrenbläser, 30 böse Zungen, Gotteshasser, unverschämt, hochmütig, anmaßend, erfinderisch im Schadenstiften, den Eltern ungehorsam, 31 ohne Verständnis, vertragsbrüchig, ohne natürliche Zuneigung, unbarmherzig. 32 Obschon diese die gerechte Verordnung Gottes sehr wohl erkennen [und wissen], daß die, die solche Dinge treiben, den Tod verdienen, fahren sie damit nicht nur fort, sondern stimmen auch denen zu, die sie zu tun pflegen.

 

Auch nur schon solchen Verhaltensweisen zuzustimmen oder sie still zu tolerieren macht jemanden schon zum Mittäter, denn er hilft dadurch mit das Unrecht zu verbreiten! Was das kommende Gericht anbetrifft wird Gott mit solchen erbarmungslos handeln, weil sie seine gerechten Forderungen missachtet, ja mit Füssen getreten haben! Das Gericht an Sodom und am ganzen Bezirk ist nur ein warnendes Beispiel dessen, was nun schon bald kommen wird!

 

1.Mo 19:6-11: Sodom, eine Stadt die der Homosexualität ergeben war: Warnung vor Kommendem in unseren Tagen!

Jesus lehrte, dass wir selbst das „Geringste der Gebote“ im GESETZ halten und lehren sollen (Mat 5:17-20). Das bringt Verpflichtung mit sich, die Lot in Bezug auf seine Gäste nun zur Anwendung brachte. Schützend stellte er sich vor sie und ging hinaus, um mit der Pöbelrotte zu verhandeln. Er wusste, dass jene sich gegenseitig vom Schlechten zum Schlimmeren aufreizen würden, wenn es ihm nicht gelingen würde sie von ihrem Vorhaben abzubringen. Selbst das Einbrechen in das Haus war absehbar und offensichtlich gewährte die Stadt Sodom den Bedrängten keinen Schutz, weil sie vollkommen in der Hand und Macht böser Menschen lag! Wo die Mafia herrscht, da hat das Recht keine Stimme!

 

(1. Mose 19:6-11)  Schließlich ging Lot zu ihnen hinaus an den Eingang, doch schloß er die Tür hinter sich zu. 7 Dann sprach er: „Bitte, meine Brüder, handelt nicht schlecht. 8 Hier, bitte, habe ich zwei Töchter, die niemals Verkehr mit einem Mann gehabt haben. Laßt mich bitte sie zu euch herausbringen. Dann tut mit ihnen, wie es gut ist in euren Augen. Nur diesen Männern tut nichts, denn ebendeshalb sind sie unter den Schatten meines Daches gekommen. 9 Darauf sagten sie: „Tritt zurück da!“ Und sie fügten hinzu: „Dieser eine Mann ist hergekommen, um hier als Fremdling zu weilen, und dennoch will er den Richter spielen. Nun werden wir dir schlimmer zusetzen als ihnen.“ Und dann drangen sie heftig auf den Mann, auf Lot, ein und waren nahe daran, die Tür aufzubrechen. 10 Da streckten die Männer [[(die zwei Engel „im Fleische“)]] ihre Hände aus und brachten Lot herein zu sich ins Haus, und sie schlossen die Tür zu. 11 Die Männer aber, die am Eingang des Hauses waren, schlugen sie mit Blindheit, vom Kleinsten bis zum Größten, so daß sie bei dem Versuch, den Eingang zu finden, ermüdeten.

 

Die Vorhaltungen Lots, dass es Böse wäre sich mittels Gewalt an seinen Gästen zu vergehen feuerte die Wut jener Männer nur noch weiter an. Wer von unrechtem Handeln getrieben wird geht nicht auf Zurechtweisung ein, im Gegenteil, es erzeugt bei jenen gar Hass gegenüber denen die sie tadeln und zurechtweisen! Jesus fasste diese Gesetzmässigkeit in Worte:

Kein Teil der Welt zu sein erzeugt den Hass der Welt!

 (Johannes 15:18-19)  Wenn die Welt euch haßt, wißt ihr, daß sie mich gehaßt hat, bevor sie euch haßte. 19 Wenn ihr ein Teil der Welt wärt, so wäre der Welt das Ihrige lieb. Weil ihr nun kein Teil der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, deswegen haßt euch die Welt.

 

Wer an den schlechten Handlungen der heutigen Welt Anteil hat wird von jenen geliebt, die solches ungehemmt treiben! Wehe aber denen, die es wagen das allgemein akzeptierte Verhalten zu rügen! Dass Lot seine Gäste höher bewertete als selbst seine Töchter, zeigt dies, wie hoch im Kurs bei ihm das Gastrecht stand! Er versuchte dieses mit Leib und eigenem Leben zu schützen und war selbst bereit, die Ehre seiner Töchter aufs Spiel zu setzen, wie zuzulassen, dass den beiden schutzbedürftigen Gästen ein Leid geschehe! Die Anomalität der Sodomiten war so gross, dass sie nicht einmal mehr Interesse an Frauen verspürten!

 

Nun wurde das Spiel aber durch das Eingreifen der beiden Engel zu Gunsten Lots verändert! Eine Unaufmerksamkeit ihrer Gegner ausnutzend zogen sie Lot in den Schutz des Hauses, bevor die Bewohner der Stadt ihm Schaden zuzufügen vermochten! Beachten wir auch die Worte jener perversen Gesellschaft, die bestätigten, dass Lot obwohl er inmitten der Stadt lebte trotzdem jenen gegenüber ein Fremder blieb aber nicht zurückhielt das zu lehren, was gerecht ist! Jene Zurechtgewiesenen lehnten sein Urteil aber ab! Jesu Worte bestätigen das Verhalten Lots als in Gottes Augen etwas Grosses:

 

(Matthäus 5:19)  Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden.

 

Mittels ihrer von Gott zugewiesenen Macht verwirrten die beiden Engel jene Pöbelrotte und machten deren Augen blind, damit sie nicht einmal mehr die Eingangstüre zu erkennen vermochten und sich so zerstreuen mussten. Heutige Polizei verfügt über Tränengas, um einen ähnlichen Effekt zu erzeugen. Jene beiden Engel verfügten über weit höhere Mittel! Gott kann bewirken, dass wir das Offensichtliche nicht mehr zu erkennen vermögen oder umgekehrt unsere Augen zu öffnen, um selbst das Verborgene zu sehen! Jesus selbst nutzte dieselbe Fähigkeit im Falle von zwei Jüngern am Tage seiner Auferstehung, als er mit ihnen zusammen nach Emmaus wanderte.

 

(Lukas 24:15-16)  Als sie sich nun unterhielten und besprachen, trat Jesus selbst herzu und begann mit ihnen zu gehen; 16 aber ihre Augen wurden davon abgehalten, ihn zu erkennen.

 

Während Lots Flucht erstarrte dessen Frau zur SalzsäuleGott hält sich nicht zurück das Unrecht zu bestrafen! Er lässt keine Straffreiheit aber Er selbst wählt den Zeitpunkt! Petrus geht auf das Vorgehen Gottes zur Zeit der Sintflut und gefallener Engel ein, die er im Tartarus, „Gruben dichter Finsternis“ einkerkerte, um sie für das kommende Gericht aufzubewahren! Gottes Gerechtigkeit aber bewahrte den aufrechten Noah und seine Familie vor der Vernichtung durch die Sintflut, weil jener die Gerechtigkeit Gottes innerhalb einer gottentfremdeten Bevölkerung predigte! Petrus vergleicht jenes erdenweite Gericht nun mit dem lokalen Gericht an Sodom, das bereits am kommenden Morgen durch Vollzug des Urteils die Vernichtung jener Städte im ganzen Bezirk einbezog, weil alle dieselbe Weise der gottlosen Taten schuldig erkannt wurden! Schauen wir nun beide Teile des Strafgerichts das er als Warnung kommenden Gerichts erwähnt im Vergleich an: Das zur Zeit Noahs erhielt lange in Voraus durch Henoch eine Vorankündigung und das spätere an Sodom wurde ohne Warnung vollzogen, weil Lot bereits Gottes Recht und Strafmass angekündigt hatte: 

 

(2. Petrus 2:4-10)  In der Tat, wenn Gott sich nicht davon zurückhielt, die Engel, die gesündigt hatten, zu bestrafen, sondern dadurch, daß er sie in den Tạrtarus warf, sie Gruben dichter Finsternis überlieferte, um sie für das Gericht aufzubehalten; 5 und er hielt sich nicht davon zurück, eine ehemalige Welt zu strafen, sondern hielt Noah, einen Prediger der Gerechtigkeit, mit sieben anderen in Sicherheit, als er eine Sintflut über eine Welt gottloser Menschen brachte; 6 und indem er die Städte Sọdom und Gomọrra einäscherte, verurteilte er sie, wodurch er sie Gottlosen als ein Beispiel kommender Dinge hinstellte; 7 und er befreite den gerechten Lot, der schwer bedrängt war durch den zügellosen Wandel von Personen, die dem Gesetz [[GESETZ]] trotzten — 8 denn jener Gerechte quälte durch das, was er sah und hörte, während er unter ihnen wohnte, Tag für Tag seine gerechte Seele wegen ihrer gesetzlosen Taten —, 9 Jehova weiß Menschen von Gottergebenheit aus der Prüfung zu befreien, Ungerechte aber für den Tag des Gerichts zu ihrer Abschneidung aufzubehalten, 10 besonders aber diejenigen, die weiterhin dem Fleisch nachgehen mit der Begierde, [es] zu beflecken, und die auf [die] Herrschaft herabblicken.

 

Petrus erwähnt deutlich, dass jene Bewohner Gottes GESETZ trotzten, nicht den Gesetzen ihrer Stadt, denn ansonsten hätten jene Behörden eingegriffen, weil keine Stadt einen ungesetzlichen Volksaufstand duldet! Paulus erwähnt im Brief an die Römer, dass uns Gottes GESETZ seit Adam bereits in die Gene geschrieben sind, wie dem Tier der Instinkt! Von ihm erbten wir beide Gesetze, das „Gesetz des Fleisches“ aber auch das „GESETZ des Geistes“, das uns mittels des Gewissens warnt! Unser Gewissen verurteilt uns für schlechtes Handeln!

 

Moses Gesetzestafeln hielten die längst bekannten Hauptgebote Gottes festDasselbe GESETZ aber, das Moses fast vier Jahrhunderte später auf steinerne Tafeln geschrieben erhielt war bereits zur Zeit Noahs und Lots gültig, weil derselbe Engel sie schon Adam gelehrt hatte und diese in der „Teraphim“ festgehalten von Generation zu Generation durch die Väter gelehrt werden mussten! Das GESETZ des Gottes der ganzen Schöpfung galt in seinen Grundzügen vom ersten Tag der Erschaffung der Menschen an und hat ewigen Charakter! Wer sie übertritt handelt gegen Gottes Gerechtigkeit und Er weiss „Ungerechte aber für den Tag des Gerichts zu ihrer Abschneidung aufzubehalten“! Lassen wir uns nicht durch Verhaltensweisen die heute toleriert und gar gefördert werden von unserem klaren Denkvermögen ablenken! Die „obrigkeitliche Gewalt“ der ein Christ untersteht ist das „Königreich des Sohnes der Liebe“ und damit das dort gültige „GESETZ des Christus“. Damit unterstehen wir der dort von Jesus verordneten Autoritäten und nicht jener des Cäsars, der weltlichen oder religiösen Gewaltträger, die alle ausnahmslos in der Macht dessen stehen, der Böse ist! (2.Kor 4:4)

 

Wie Noah und wie Lot sollen wir den lebendigen Gott vor unseren Augen bewahren und Gottesfurcht dadurch zeigen, dass wir gemäss Seinem Rechtsmassstab zwischen dem unterscheiden, was in Gottes Augen gerecht und was ungerecht ist! Was Lot durch dessen Vater Haran und seinen Onkel Abraham und zuvor schon durch deren Vater Terach aus der „Teraphim“ lernten, das wird uns bis heute aus der Heiligen Schrift unverändert gelehrt! Ob wir diese Belehrung annehmen oder ablehnen macht uns eher den Bewohnern Sodoms oder aber dem Lot gleich! Wir haben von Gott Verstand erhalten, um diesen anzuwenden Gott zu erkennen das Gute zu erwählen! Johannes schrieb seine Worte an jeden von uns:

 

(1. Johannes 5:18-21)  Wir wissen, daß jeder, der aus Gott geboren worden ist, nicht Sünde treibt, sondern der aus Gott Geborene wacht über ihn, und der Böse bemächtigt sich seiner nicht. 19 Wir wissen, daß wir von Gott stammen, aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist. 20 Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist, und er hat uns verstandesmäßig befähigt, den Wahrhaftigen zu erkennen. Und wir sind in Gemeinschaft mit dem Wahrhaftigen durch seinen Sohn Jesus Christus. Dies ist der wahre Gott und ewiges Leben. 21 Kindlein, hütet euch vor Götzen.

 

Für die Sodomiten war ihr „Gott“ der ihnen befahl ihre sexuelle Abartigkeit, die sie als „Götzen“ verehrten, indem  sie entsprechend handelten und welche sie in den Untergang trieb! Wir aber kennen unseren Schöpfergott und den für uns abgesonderten Engel, der schlussendlich zur Erde zu seinem Volke kam und den Israel durch seine religiösen Führer zurückwies und tötete: Jesus! Kein Zweifel, dass jene ebenso „in der Hand des Bösen“ waren, genauso wie die Bewohner Sodoms und daher dieselbe Art der Vernichtung sie erwartete!

 

1.Mo 19:12-14:  Selbst die künftigen Schwiegersöhne lassen sich nicht vom drohenden Unglück überzeugen

Innerhalb der Tore des Hauses von Lot begannen nun die beiden Engel die Führung zu übernehmen und den Schutz der Hausgemeinschaft zu organisieren. Absoluter Gehorsam war Grundlage, um überleben zu können. Waren es viele Jahre der Ankündigung kommenden Gerichts an Noah und entsprechende Vorbereitung, so waren es nur Stunden im Falle Lots! Alles musste während derselben Nacht vorbreitet werden!

 

(1. Mose 19:12-14)  Dann sprachen die Männer zu Lot: „Hast du sonst noch jemand hier? Schwiegersohn und deine Söhne und deine Töchter und alle, die in der Stadt dein sind, führ sie aus dem Ort hinaus! 13 Denn wir bringen Verderben über diesen Ort, weil das Geschrei gegen sie laut geworden ist vor Jehova, so daß Jehova uns gesandt hat, Verderben über die Stadt zu bringen.“ 14 Demzufolge ging Lot hinaus und begann zu seinen Schwiegersöhnen zu reden, die seine Töchter nehmen sollten, und er sagte immer wieder: „Macht euch auf! Geht aus diesem Ort hinaus, denn Jehova bringt Verderben über die Stadt!“ Aber in den Augen seiner Schwiegersöhne schien er wie einer zu sein, der Scherz treibt.

 

Wir selbst entscheiden zu hören oder die Ohren zu verstopfenWenn wir das Verderben das über dieses System kommen wird ankünden, so tönt es erneut wie ein schlechter Scherz in den Ohren der meisten Menschen! Nur ganz wenige werden bis zum Ende noch auf die Nachricht achten und entsprechend handeln! Dadurch aber unterscheiden sich ja gerade „Schafe“ von den „Böcken“: Sie hören auf ihren Hirten! Lot brauchte nicht weiter in jene künftigen Schwiegersöhne zu dringen. Jeder ist für sein eigenes Leben verantwortlich! Heute erscheint eine gezielte Vernichtung aller bösen Menschen wie ein Witz in den Ohren all jener, die keine Gottesfurcht haben.

 

Offenbar waren all seine bisherigen Hirten und was zu seinem früheren Haushalt gezählt wurde inzwischen nicht mehr unter seiner Aufsicht. Einige von jenen mögen sich Abraham erneut angeschlossen haben. So waren es schlussendlich nur noch vier Personen: Lot, seine Frau zumindest zu Beginn und die zwei Töchter, die den Rat der Engel annahmen!

 

Zur Zeit Jesu und der Verkündigung der guten Botschaft in den Städten Galiläas, wo trotz der vielen Wunder die Jesus wirkte nur eine sehr beschränkte Zahl von Menschen bereit war die Mitteilung kommender Rettung zu hören und anzunehmen, dort gab Jesus den Aposteln den Rat der auch für uns gültig ist:

 

(Matthäus 10:14-15)  Wo jemand euch nicht aufnimmt noch auf eure Worte hört, da schüttelt den Staub von euren Füßen, wenn ihr aus jenem Haus oder jener Stadt hinausgeht. 15 Wahrlich, ich sage euch: Es wird dem Land Sọdom und Gomọrra am Gerichtstag erträglicher ergehen als jener Stadt.

 

Sodom und Gomorra erhielten keine Warnung über kommende Zerstörung. Lot hatte ihnen zuvor gepredigt, was Recht ist in Gottes Augen. Darum erwähnt Jesus, dass es jenen Bewohnern die dort bereits am darauf folgenden frühen Morgen im Schlafe getötet wurden in der Auferstehung besser ergehen werde. Sie erhalten eine zweite Chance unter den „Ungerechten“ erneut das Leben zu sehen! Jenen Städten am See Genezareth aber, die Jesu Predigten mit eigenen Ohren hörten und so viele seiner Machttaten und die seiner Apostel gesehen hatten und sich dennoch weigerten auf ihn als Gottes Abgesandten zu hören, ihnen wird keine zweite Chance erteilt! Jesus hat sie zur Gehenna verurteilt, der ewigen Abschneidung, weil sie ja bereits von Moses deutlich gewarnt waren, dass jeder, der nicht auf jenen kommenden Propheten hören würde „von den Lebenden abgeschnitten“ werden wird! (5.Mo 14:15-19)

 

Eine deutliche Warnung für heutige Christen und das kommende Gericht an „Schafen und  Böcken“, weil derselbe Massstab Anwendung finden wird: Und diese (Böcke) werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten (Schafe) aber in das ewige Leben.“  

 

4.1.1.3          1.Mose 19:15-22: Engel als aktive Helfer bei der Flucht Lots und als Urteilsvollstrecker gegen Sodom und Gomorra

 

1.Mo 19:15-17:  Engel drängen Lot in die Berggegend zu fliehen! Jesu Worte betreffs der Endzeit lauten ähnlich!

Beachten wir, dass Gottes kommendes Gericht und die Urteilsvollstreckung genauso wie zur Zeit Noahs oder Lots einen Terminplan kennt! Noah musste sich langfristig vorbreiten, dies gilt auch uns! Deshalb  mussten die Engel Lot drängen, dass er seine Familie noch rechtzeitig retten würde. Für ihn gab es kaum Vorbereitungszeit! Das war Rettung wirklich im letzten Moment und nur durch aktives Eingreifen der Engel wurde dies erreicht!

 

Sodom und Gomorrah hatten von Gott her ebenso einen festgelegten Terminplan wie auch Harmagedon ihn hat (1. Mose 19:15-17)  Als jedoch die Morgenröte heraufkam, da drängten die Engel Lot, indem [sie] sprachen: „Mache dich auf, nimm deine Frau und deine beiden Töchter, die sich hier befinden, damit du nicht in der Vergehung der Stadt weggerafft wirst! 16 Als er noch zögerte, ergriffen die Männer, weil Jehova Mitleid mit ihm hatte, seine Hand und die Hand seiner Frau und die Hand seiner beiden Töchter, und sie brachten ihn dann hinaus und ließen ihn außerhalb der Stadt stehen. 17 Und es geschah, daß er, sobald sie sie in das Randgebiet hinausgebracht hatten, zu sagen begann: „Entrinne um deiner Seele willen! Schau nicht hinter dich, und steh nicht still im ganzen ‚Bezirk‘! Entrinne in die Berggegend, damit du nicht weggerafft wirst!

 

Beachten wir, dass eigenes Handeln und Gehorsam jenen gegenüber, welche die Führung innehaben bei jedem göttlichen Gericht von ausschlaggebender Bedeutung waren! Lot musste auf die Engel hören, seine Familie musste auf Lot als „Haupt“ achten. Der Engel seinerseits aber achtete auf Gottes Planung! Mitleid mit Lot liess die Engel aktiv einschreiten und die Zögernden selbst an der Hand zu nehmen. Es galt zu handeln und nicht vor Furcht erstarrt zu sein! Als sie bereits am Rande des Gebietes standen kam die klare Anweisung nicht zurück zu schauen und in die Berggegend zu fliehen! Aktion und Richtung der Aktion waren deutlich definiert!

 

Jesajas Worte erinnern an die beiden Engel die Lot erretteten

In Harmagedon wird es ähnlich sein: Wer auf die Anweisungen „des Engels Gottes“, von Jesus rechtzeitig reagiert hat und Gerechtigkeit übte, so dass der Christus ihn am Gerichtstag als eines seiner „Schafe“ gekennzeichnet hat, der wird jener Vernichtung entgehen, um ewiges Leben zu erlangen. Er muss bis dahin und auch danach selbst weiter gerecht handeln und auf Gottes Rat bis zum letzten Augenblick achten! Damit wird allerdings auch hier erneut der Gehorsam „dem Engel Gottes“ gegenüber unverzichtbar sein. Was später Jehova ganz Israel befohlen hatte gilt auch jedem Christen! „Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, um dich auf dem Weg zu bewahren und dich an den Ort zu bringen, den ich bereitet habe. Nimm dich in acht seinetwegen, und gehorche seiner Stimme. Benimm dich nicht rebellisch gegen ihn, denn er wird eure Übertretung nicht verzeihen; denn mein Name ist in ihm.“ (2.Mo 23:20, 21)

 

(Offenbarung 14:6-7) Und ich sah einen anderen Engel in der Mitte des Himmels fliegen, und er hatte eine ewige gute Botschaft, um sie als frohe Nachricht denen zu verkünden, die auf der Erde wohnen, sowie jeder Nation und [jedem] Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk, 7 indem er mit lauter Stimme sprach: „Fürchtet Gott, und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen, und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat.“

 

Unabhängig davon, wo wir uns auf der Erde aufhalten gilt es Gott die Ehre zu geben, Er allein wird durch seinen Christus retten und nicht durch irgendwelche religiösen Organisationen! Ob wir hören und handeln entscheidet über Leben oder Tod!

 

(Angenommene) Grenzen von Gottes wiederhergestellten Königreich für IsraelJesaja war es, dem der Engel Jehovas alles mitgeteilt hat, was ebenso für uns von Wichtigkeit sein wird zu jenem Zeitpunkt kommenden Gerichts. Jedem der hört und handelt wird selbst Auferstehung im Falle des Todes kurz nach Harmagedons Urteilsvollstreckung entweder innerhalb der Erstauferstehung der Auserwählten oder der allgemeinen Auferweckung der „Gerechten und Ungerechten“ während des Millenniums angekündigt! Jesaja kündet ein „neues Lied“ an, was geschehen wird in Erfüllung der Worte an Abraham und Isaak und beschreibt es so, als wäre es bereits geschehen:

 

(Jesaja 26:15-19)  Du hast [[(am kommenden Gerichtstag)]] zu der Nation hinzugefügt; o Jehova, du hast zu der Nation hinzugefügt; du hast dich verherrlicht. Du hast alle Grenzen des Landes weit hinausgerückt. 16 O Jehova, während der Bedrängnis haben sie ihre Aufmerksamkeit dir zugewandt; sie haben ein Flüster[gebet] ausgeschüttet, als deine Züchtigung sie traf [[(die sieben Plagen und drei Wehe der Endzeit)]]. 17 So, wie eine Schwangere sich dem Gebären nähert, Geburtsschmerzen hat, in ihren Wehen schreit, so sind wir deinetwegen geworden, o Jehova. 18 Wir [[(das Israel, „dem Fleische nach“, Jesaja rechnet sich zur selben Gruppe)]] sind schwanger geworden, wir haben Wehen gehabt; wir haben sozusagen Wind geboren. Keine wirkliche Rettung vollbringen wir, was das Land betrifft, und keine Bewohner für das ertragfähige Land werden [beim Geborenwerden] ausgeworfen.

19 Deine [[(als Gerecht gesprochenen)]] Toten werden leben. Eine Leiche von mir — sie werden aufstehen. Erwachet und jubelt, ihr Staubbewohner! Denn dein Tau ist wie der Tau von Malven, und die Erde selbst wird auch die im Tode Kraftlosen [beim Geborenwerden] [[(bei der Erstauferstehung)]] auswerfen.

 

Keine der Religionen die Rettung ihren Mitgliedern versprechen wird auch nur einen Menschen zu retten vermögen! Ihr Ruf „Frieden und Sicherheit“ wird über sie „wie die Geburtswehen eine Schwangere“ überfallen, ihr unvermeidliches Gericht als Teil „Babylons der Grossen“! Jene Religionsführer verkaufen Illusionen, denn Rettung gehört alleine Jehova, der die Menschenherzen kennt und dem Christus, der uns im „Buch des Lebens“ eingezeichnet erhält, sofern wir seine Gebote bis ans Ende halten! Es sind dieselben Gebote die derselbe Engel bereits Adam lehrte, dann durch Moses lehrte, der später als Jesus „Fleisch geworden“ war und durch seine Apostel im „GESETZ des Christus“ erneut aufzeichnen liess! Es ist dasselbe Gebot das schon Moses auf dem Berg vom selben Engel auf Steintafeln geschrieben erhielt und Gott selbst mittels einer Stimme sie dem Volk Israel zuvor verkündet hatte! 

 

Paulus nimmt auf diesen Zusammenhang einer Gebärenden Bezug im Brief an die Thessalonicher! Er zeigt, dass wiederum ein Zeitplan Gottes existiert und Christen die informiert sind diesen kennen, also nicht in „Finsternis“ sind, wie jene Bewohner Sodoms, die in Blindheit umherirrten!

 

Alle aber die auf heutige religiöse Führer geachtet haben und eher jenen gehorchten als den Worten Gottes durch Seinen Engel, sie werden in Harmagedon gemeinsam umkommen, weil sie Gottes Rat verworfen haben: „Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.(Mat 15:14)

 

(1. Thessalonicher 5:1-5)  Was nun die Zeiten und die Zeitabschnitte betrifft, Brüder, braucht euch nichts geschrieben zu werden. 2 Denn ihr selbst wißt sehr wohl, daß Jehovas Tag genauso kommt wie ein Dieb in der Nacht. 3 Wann immer sie sagen: „Frieden und Sicherheit!“, dann wird plötzliche Vernichtung sie überfallen wie die Geburtswehe eine Schwangere; und sie werden keinesfalls entrinnen. 4 Ihr aber, Brüder, ihr seid nicht in Finsternis, so daß jener Tag euch so überfalle, wie er Diebe [überfallen] würde, 5 denn ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören weder zur Nacht noch zur Finsternis.

 

Paulus erwähnt deutlich, dass alle gewichtigen Informationen, was das Endgericht anbetrifft in der Schrift vorhanden sind! Ob wir jenes „Licht“ der Erkenntnis dort suchen, wo es sich finden lässt, in der Heiligen Schrift und es wahrnehmen, dies liegt an uns selbst! Gottes Zeitplan wurde den Propheten und durch Jesus und seine Jünger offenbart! Wenn auch keinerlei Berechnung des Beginns möglich ist, so doch das Einreihen aller Vorhersagen auf der Zeittabelle. Jeder Zeitabschnitt wird seinerseits durch besondere „Zeichen“ gekennzeichnet, von denen sich einige gewichtige erst noch zu erfüllen haben! Alles aber deutet darauf hin, dass wir sehr nahe gekommen sind! Die Schlechtigkeit der Menschen ist so weitverbreitet wie vor der Sintflut und die Unmoral so hoch wie in Sodom und Gomorra! Wir streben dem Höhepunkt zu!

 

Logik im Ablauf der Detailereignisse während dem "Tag des Herrn"
 

Jesaja erwähnt den „Leviathan“, das siebenköpfige „wilde Tier, das inmitten des aufgewühlten Menschenmeeres die Menschenmassen von Gott und seinem Gebot ablenkt und sie durch Menschengebot und Menschenfurcht dazu brachte die Politik als abscheulichen Götzen anzubeten. Ebenso verursacht die Politik, dass das ebenso siebenköpfige  Bild des wilden Tieres“, die vereinten Religionen im World Council of Religious Leaders alsdem falschem Prophetenungebührlich zu verehren ist. Was damals zur Zeit Daniels im babylonischen Exil galt hat eine grössere Erfüllung in der „Zeit des Endes“!

 

(Daniel 3:6)  Und wer nicht niederfällt und [[(das Standbild Nebukadnezars, des Königs von Babylon)]] anbetet, wird im selben Augenblick in den brennenden Feuerofen geworfen werden.“

 

Die "666" des "wilden Tieesr" In der Offenbarung wird eine vergleichbare Situation dargestellt. Anstelle einer Statue soll nun das „Bild des siebenköpfigen wilden Tieres“, die Religionen in ihrer Vereinigung ebenso angebetet werden wie die Politik bereits zuvor in der UNO! Der Engel Gottes aber warnt uns davor:

 

 (Offenbarung 14:9-12)  Und ein anderer Engel, ein dritter, folgte ihnen und sprach mit lauter Stimme: „Wenn jemand das wilde Tier [[(die UNO)]] und sein Bild  [[(das WCRL)]] anbetet und ein Kennzeichen [[(die „666“)]] auf seiner Stirn [[(Sympathisant, Mitläufer)]] oder auf seiner Hand [[(Aktivist)]] empfängt, 10 wird er auch von dem Wein des Grimmes Gottes trinken, der unverdünnt in den Becher seines Zorns eingeschenkt worden ist, und er wird vor den Augen der heiligen Engel und vor den Augen des Lammes mit Feuer und Schwefel [[(als Instrument der Zucht)]] gequält werden. 11 Und der Rauch ihrer Qual steigt auf für immer und ewig, und Tag und Nacht haben sie keine Ruhe, diejenigen, die das wilde Tier und sein Bild anbeten, und wer immer das Kennzeichen seines Namens empfängt. 12 Hier kommt es für die Heiligen, die, welche die Gebote Gottes halten und den Glauben Jesu [bewahren], auf das Ausharren an.“

 

Beachten wir auch hier, dass „die Heiligen“ jene darstellen, die tatsächlich ausharren und weiterhin Gottes Gebote halten!

 

Beide aber, das „siebenköpfige wilde Tier“ und sein „Bild“ kommen in Harmagedon endgültig zu ihrem Ende! „Leviathan“, das Ungetüm aus Politik, Religion und Wirtschaft wird mit Jesu Schwert getötet und schlussendlich „in den Feuersee“ geworfen, das Symbol für den „zweiten Tod“, „ewiger Abschneidung von den Lebenden“!

 

Jesu nimmt Bezug auf die Tage Lots und wendet sie auf das kommende Gericht an: Anweisungen des Engels sind exakt zu beachten!

Jesus warnte vor jenen kommenden Tag des Endgerichts wiederholt und fordert uns wie Lot auf, die Gefahrenzone rechtzeitig zu verlassen. Wir sollen weder „Babylon der Grossen“ angehören, noch der Politik der Nationen oder gar deren Zusammenballung in der UNO unser Gehör oder gar Gehorsam schenken! Weder deren Gesetze noch deren Richter haben Gottes Anerkennung! Jesus nimmt Bezug auf Worte des Propheten Daniel, die jener mehrfach äusserte: Im Kapitel 9, Vers 27,  im Kapitel 11, Vers 31 und im Kapitel 12, Vers 11! Wir sind gefordert die Zusammenhänge genau zu verstehen! Unser Leben hängt von genauer Erkenntnis und vom entsprechenden Handeln ab! Jesus warnte in seiner Endzeitproklamation gegenüber den Aposteln den Propheten Daniel zitierend:

 

Klagemauer Jerusalem: Teil der "heiligen Städte"(Matthäus 24:15-22)  Wenn ihr daher das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, von dem Daniel, der Prophet, geredet hat, an heiliger Stätte stehen seht (der Leser wende Unterscheidungsvermögen an [[(zwischen dem, was die Jahre 66- 70 u.Z. und die dreieinhalb Jahre der Endzeit betraf)]]), 16 dann sollen die, die in Judạ̈a sind, in die Berge zu fliehen beginnen. 17 Wer auf dem Hausdach ist, steige nicht hinab, um die Güter aus seinem Haus zu holen; 18 und wer auf dem Feld ist, kehre nicht ins Haus zurück, um sein äußeres Kleid mitzunehmen. 19 Wehe den schwangeren Frauen und denen, die ein Kleinkind stillen in jenen Tagen! 20 Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; 21 denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. 22 Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

 

Die „heilige Städte“ bezieht sich auf Jerusalem! Dabei gilt es zudem von der zeitlichen Ära auch Unterscheidungsvermögen zu zeigen, welches „Jerusalem“ schlussendlich bei der zweiten Erfüllung in der Endzeit gemeint ist! Die physische Stadt wird heute von der Nation Israel kontrolliert, der Tempelberg aber durch Muslime verwaltet! Eine Konfliktzone bis zum Ende. Aber auch die Führung der Christenheit wird sinnbildlich als das alte, vergehende „Jerusalem“ bezeichnet, Führerin innerhalb „Babylons der Grossen“! Ihr Ende ist deutlich angekündet! Das „abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht“ kann somit beide dieser Ziele meinen! Wenn es geschieht, diese „Verwüstung verursacht“ und das erst einige Zeit nachdem es „aufgestellt“ ist, dann werden wir das Resultat deutlich erkennen! Es kommt unverhofft, in „nur einer Stunde … an einem Tag“. Das Thema Harmagedons geht um die absolute Weltherrschaft, welche die zwei letzte grosse Mächte des „Königs des Südens“ und „des Nordens“ sich gegenseitig und vor allem Gott und Seinem Christus gegenüber streitig machen! Der nachstehende Artikel will uns das Thema von Insidern her etwas konkretisieren!

 

Die USA sind der unvorhersagbarste Akteur der Welt  14. Dezember 2017  [1]

 

USA: Unvorhersagbarster Akteur der Welt(Risikokarte. Es scheint im Norden zu brennen. Bild: Council on Foreign Relations)

 

   Die außenpolitische Risikoanalyse des Council on Foreign Relations offenbart einige interessante Einblicke in die amerikanische Perspektive

 

   Jährlich gibt der Thinktank Council on Foreign Relations einen Bericht über die aktuellen außenpolitischen Konflikte heraus, mit denen die US-Regierung im jeweils folgenden Jahr konfrontiert sein wird. Aufgrund der Befragung von Experten stellt das zum Thinktank gehörende Center for Preventive Action den Preventive Priorities Survey heraus, um der Politik zu helfen, die Konfliktprävention und Krisenbewältigung richtig einzustufen. Normalerweise stehen dabei die Risiken im Vordergrund, die im Ausland für die USA bestehen oder erwachsen. Der Autor des Berichts stellt diesen in eine neue Perspektive ein und thematisiert zudem die Risiken, die der Welt von den USA erwachsen und die sich die USA selbst machen.

 

   Paul B. Stares, der Direktor des Center for Preventive Action, ist keineswegs kritisch gegenüber der US-Politik eingestellt. Sein in diesem Jahr erschienenes Buch "Preventive Engagement: How America Can Avoid War, Stay Strong, and Keep the Peace" macht schon im Titel klar, dass es ihm darum geht, wie die USA groß und dominant bleiben können. Jetzt stellt er die Unberechenbarkeit der US-Politik unter dem neuen Präsidenten Donald Trump heraus, dessen politisches, vielleicht auch persönliches Prinzip es ist, für Überraschungen sorgen zu können und sich nicht zu viel in die Karten schauen zu lassen, auch nicht von seinen Ministern.

 

   Paul Stares macht also schon mal klar: Die USA sind heute der unvorhersagbarste Akteur in der Welt - und das hat ein tiefes Unbehagen verursacht. "Man habe bislang auf die Welt geschaut und überlegt, wo die größten Quellen der Unsicherheit sind. Aber jetzt gebe es kein großes Vertrauen mehr, "wie wir in einer beliebigen Situation reagieren werden, geht man davon aus, wie dieser Präsident beurteilt wird."

 

   Hervorgehoben wird von Stares der möglicherweise drohende militärische Konflikt mit Nordkorea sowie ein Krieg mit dem Iran oder einer zwischen dem Iran und dem US-Verbündeten Saudi-Arabien. Das sind nach Stares die am stärksten brodelnden Krisen derzeit, bei denen es unklar ist, wie die US-Regierung vorgehen wird: "Ich glaube, die meisten Experten würden sagen, das sei keine kluge Strategie: Sie kann zurückschlagen oder zu einer Fehleinschätzung, einem Missverständnis und so weiter führen." Allerdings sehen die meisten der befragten Experten einen militärischen Konflikt mit Nordkorea als weitreichend, aber nur als mäßig wahrscheinlich ein. Trotzdem würde ein militärischer Konflikt eben höchstwahrscheinlich in einen Atomkrieg münden. Stares meint allerdings, dass die Entwicklung der nordkoreanischen Atomwaffen, die Androhung militärischer Gewalt seitens der US-Regierung und die persönlichen Angriffe von Donald und Trump und Kim Jong-un gefährliche Faktoren sind.

 

Konflikt Iran Israel: Wann und wie kommt er zum Höhepunkt?   Mit dem Iran vermehren sich die Risiken, in einen militärischen Konflikt zu geraten. Trump will den Atomdeal mit dem Iran beenden, was bedeuten könnte, dass Iran in die Entwicklung von Atomwaffen einsteigt. Daneben entwickelt der Iran ebenso wie Nordkorea sein Raketenarsenal. Dazu kommt der Einfluss des Iran im Irak und in Syrien.

 

   Weltweit sehen die 436 befragten Regierungsangehörigen und außenpolitischen Experten den nördlichen Teil der Weltkugel, also Nordamerika, Europa, Russland, China, Nordkorea, Philippinen, Vietnam und natürlich den Nahen Osten, abgesehen von Saudi-Arabien, als besonders problematisch an. Südamerika oder Afrika oder Australien gelten als unproblematisch. Erstaunlich ist auch, dass die Ukraine ebenso wie Saudi-Arabien nur als mittlere Priorität eingestuft wird. Ein Wiederaufflammen der Kämpfe in der Ukraine habe nur ein mittleres Risiko für die USA, es wird auch selbst als mäßig wahrscheinlich eingestuft. Der Islamische Staat kommt gar nicht mehr vor, auch die Situation im Irak gilt nicht als sonderlich besorgniserregend.

 

   Neben dem Nordkorea- und Iran-Konflikt werden weitere Konflikte als sehr bedrohlich dargestellt und in die höchste Priorität erhoben: ein möglicher Krieg zwischen China und anderen Nachbarländern über jeweils beanspruchte Gebiete des Südchinesischen Meers, ein großer Terroranschlag oder Cyberangriff auf die USA, wachsende Instabilität in Afghanistan, eine militärische Konfrontation der Nato mit Russland und eine "gewaltsame Widerherstellung der Regierungskontrolle in Syrien". Als weniger bedrohlich wird im Gegensatz zum Vorjahr der Konflikt zwischen der Türkei und den Kurden sowie die Lage in Libyen betrachtet. Auch dem Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern wird keine große Bedeutung zugemessen. Die Umfrage fand freilich vor der Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels durch Trump statt. …  (Florian Rötzer)

 

Gott verspricht die Rettung aus der "grossen Drangsal" für eine unzählbare Volksmenge!Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.“ Es handelt sich um eine begrenzte Zeitspanne von dreieinhalb Jahren insgesamt, wobei die „grosse Drangsal“ wegen der Auserwählten von Gott selbst verkürzt wird, indem das auslösende Ereignis mehr Richtung Harmagedon verschoben wird! „Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.“ (Mat 24:20-22) Würde Gott nicht eingreifen, der Gerechte würde vom System ausgelöscht oder für deren Seite eingenommen!

 

Die Anweisungen Jesu gleichen denen der zwei Engel, die Lot und seine Familie an der Hand nahmen und sie anwiesen nicht zurück zu schauen, nicht dem Verlust materieller Dinge oder dem Leben solcher nachzutrauern, die nicht hören wollten, sondern das eigene Leben zu retten! Jesus zeigt, dass gesetzliche Bestimmung wie das Sabbatgebot auch in Harmagedon und der Endzeit eine gewichtige Rolle spielen! Wie zur Zeit Noahs und Lots soll erneut „Fleisch gerettet werden“ und wie damals wird es erneut „Auserwählte“ geben! Jesus selbst nimmt darauf Bezug, wenn er über kommendes spricht:

 

(Lukas 17:28-30)  Ebenso wie es in den Tagen Lots geschah: sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten. 29 An dem Tag aber, als Lot aus Sọdom herauskam, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und vernichtete sie alle. 30 Ebenso wird es an dem Tag sein, an dem der Menschensohn [[(als „Reiter auf dem weissen Pferd“, einschreitend zur Rettung der Auserwählten)]] geoffenbart wird.

 

Das Offenbarwerden Jesu hat somit deutlich mit der Urteilsvollstreckung an „Leviathan“ zu tun, am „Samen der Schlange“, der zu seinem Ende kommen wird: Alle die Satan und seinen Dämonen und deren „inspirierten Äusserungen“ gehorchen! Es ist erst am Tag Harmagedons, wenn die „extraterrestrischen“ Mächte der Engelheere ihre volle Kraft entfalten und gezielt zwischen „Schafen“ und „Böcken“ zu unterscheiden wissen! Die Offenbarung zeigt uns wer zum Krieg hin auffordert:

 

Die Urschlange und drei unlautere Äusserungen die wie Frösche unrein sind(Offenbarung 16:13-16)  Und ich sah drei unreine inspirierte Äußerungen, [die aussahen] wie Frösche, aus dem Maul des Drachen und aus dem Maul des wilden Tieres und aus dem Mund des falschen Propheten ausgehen. 14 Sie sind tatsächlich von Dämọnen inspirierte Äußerungen und vollbringen Zeichen, und sie ziehen aus zu den Königen der ganzen bewohnten Erde, um sie zu versammeln zum Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen.

15 Siehe! Ich komme wie ein Dieb. Glücklich ist, wer wach bleibt und seine äußeren Kleider bewahrt, damit er nicht nackt einhergehe und man seine Schande sehe.

16 Und sie versammelten sie an den Ort, der auf hebräisch Har-Magẹdon genannt wird.

 

Alle die eher abscheuliche religiöse „Götzen anbeteten“, respektive menschlichen Organisationen Gehorsam zollten und gehorchten, anstelle dem „heiligen Geist“ direkt aus der Bibel Aufmerksamkeit zu schenken, jedem der die gesunden Worte Gottes in der „Schrift der Wahrheit“ zurückweist, ihnen droht Vernichtung! Der Engel Gabriel, der dem Propheten Daniel die Mitteilungen brachte, was im „Schlussteil der Tage“, also in unserer Zeitepoche geschehen wird, weist auf diese „Schrift der Wahrheit“ hin. Es sind göttliche Aufzeichnungen der Informationen aus dem „Himmel der Himmel“, identisch mit der „Teraphim“ und später „dem GESETZ und den PROPHETEN“, Aufzeichnungen von Gottes Aussprüchen bis hin zu den Schriften des „neuen Bundes“ und damit zur Offenbarung als letztem der Heiligen Bücher!

 

Michael, Gottes Wortführer im Himmel ist für deren Aufzeichnung verantwortlich! Der Engel Gabriel, der die Informationen Gottes für unsere Tage zum Propheten Daniel bringen musste, er wurde vom „(Engel)fürst des Reiches Persiens“, von Satan drei Wochen lang gehindert, bis Jehovas Engelfürst, der zu Gunsten Israels steht, Michael zu dessen Gunsten einschritt und Gabriel dem alten Daniel die Mitteilung machen konnte (Da 10:13, 14. 21).

 

Erscheinung Gabriels vor Daniel in Babylon, der Eklärungen zum "Schlussteil der Tage" brachte(Daniel 10:13-21)  Und er [[(der Engel Gabriel)]] sagte weiter zu mir: „Fürchte dich nicht, o Daniel, den vom ersten Tag an, da du dein Herz gegeben hast, um zu verstehen und dich vor deinem Gott zu demütigen, sind deine Worte gehört worden, und ich selbst bin deiner Worte wegen gekommen. 13 Aber der Fürst des königlichen Reiches Persien leistete mir einundzwanzig Tage lang Widerstand, und siehe, Mịchael, einer der ersten Fürsten, kam, um mir zu helfen; und ich meinerseits blieb dort neben den Königen von Persien [[(Cyrus und Darius)]]. 14 Und ich bin gekommen, um dich verstehen zu lassen, was deinem Volk im Schlußteil der Tage widerfahren wird, denn es ist eine Vision noch für die [künftigen] Tage.“ [[(dem Abschluss des Systems von Satan)]]

Doch werde ich dir die in der Schrift der Wahrheit aufgezeichneten Dinge mitteilen, und da ist keiner, der in diesen [Dingen] fest zu mir hält, außer Mịchael, euer Fürst.

 

Zwei unterschiedliche Erfüllungen werden in Jesu Worten zusammengefasst, die im Kapitel 24 von Matthäus aufgezeichnet sind: Die erste Erfüllung kam im Jahre 66 u.Z., als der römische General Cestius Gallus Jerusalem mit seinem römischen Heer eingekesselt hatte und einen Palisadenzaun darum herum errichtete! Die Christen die darauf geachtet hatten, was Jesus darüber sagte und was in den Propheten angekündigt war flohen rechtzeitig! Von den etwa 1,2 Millionen schlussendlich in der Stadt eingeschlossenen Juden überlebten bis zum Jahre 70 u.Z. und dem Schlussangriff von General Titus nur etwa 90.000 und die meisten von ihnen kamen später in der Gefangenschaft ums Leben, wurden in den Arenen im römischen Imperium den wilden Tieren vorgeworfen!

 

Jesus aber redet auch von einem noch kommenden Angriff auf die Stadt Jerusalem! Sie bleibt bis zum Ende dieses Systems ein Pulverfass und wird „von den Nation zertreten“ bis zum Abschluss! Jesu Worte und Daniels Warnungen ergänzen sich gegenseitig mit den Prophezeiungen der Offenbarung! Wir müssen sie alle als Einheit in ihrer logischen Einreihung in Zeit und Raum betrachten!

 

(Lukas 21:23-24)  Denn dann wird große Not im Land sein und Zorn über diesem Volk [[(der fleischlichen Juden, die Jesus als Messias bis zum bitteren Ende ablehnen)]]; 24 und sie werden durch die Schärfe des Schwertes fallen und als Gefangene zu allen Nationen geführt werden; und Jerusalem wird von den Nationen zertreten werden, bis die bestimmten Zeiten der Nationen [[(am Tag Harmagedons [B3])]] erfüllt sind.

 

Die „bestimmten Zeiten der Nationen“ oder die „sieben Zeiten“ [C] (eine letzte, von mehreren Erfüllungen!) enden in Harmagedon [B3]. Jerusalem wird bis zum Ende eine herausragende Rolle spielen!

 

1.Mo 19:18-22:  Engel nehmen Rücksicht auf den Wunsch Lots betreffend dem Punkt, wohin er fliehen möchte; Jesajas Fluchtanweisungen für unsere Tage: Welcher Art ist diesmal die angekündigte Vernichtung?

Die letzten Worte der Engel an Lot hatten jenen verunsichert und so redet dieser zu einem von ihnen direkt so, wie zu Jehova Gott, denn sie sind ja dessen Repräsentanten! All unsere Gebete und Bitten lehrte uns Jesus, sie sind direkt an den Vater zu richten! Eine ungebührliche Anbetung von Engeln wird in der ganzen Schrift abgelehnt!

 

Lot glaubt, dass eine Kleinstadt in der Nähe ihm mehr Schutz bieten werde, obwohl auch jener Ort eigentlich mit Ziel der Umkehrung und Vernichtung sein sollte. Jehovas Engel gehen auch diesmal auf Lots Forderung ein. Dies zeigt, dass es nicht eine blosse Katastrophe wie ein lokaler Vulkanausbruch war, sondern eine absolut gezielte Vernichtung aufgrund Gottes Strafurteil!

 

(1. Mose 19:18-22)  Dann sprach Lot zu ihnen: „Bitte, nicht so, Jehova! 19 Siehe, bitte, dein Knecht hat Gunst gefunden in deinen Augen, so daß du deine liebende Güte groß machst, die du mir gegenüber geübt hast, um meine Seele am Leben zu erhalten, ich aber — ich vermag nicht, in die Berggegend zu entrinnen, aus Furcht, daß sich das Unglück an mich hefte und ich bestimmt sterbe. 20 Siehe, bitte, diese Stadt ist nahe, um dahin zu fliehen, und sie ist klein. Laß mich bitte dorthin entrinnen — ist sie nicht klein? —, und meine Seele wird am Leben bleiben.“ 21 Da sagte er zu ihm: „Siehe, ich nehme auch tatsächlich insoweit Rücksicht auf dich, als ich die Stadt, von der du geredet hast, nicht umkehre. 22 Eile! Entrinne dorthin, denn ich vermag nichts zu tun, bis du dort angekommen bist!“ Darum gab er der Stadt den Namen Zọar.

 

Die Engel hinderten die Ausführung des Gerichtsurteils bis Lot an jenem Fluchtort angekommen wäre! Auch dies erinnert an eine Szene in der Offenbarung, wo Engel die Vernichtung zurückhalten müssen, bis der letzte der Auserwählten Gottes versiegelt wäre. Das benötigt offenbar Zeit, wie die Flucht Lots!

 

Offenbarung: Die vier Engel an den vier Ecken der Erde (Offenbarung 7:1-4)  Danach sah ich vier Engel [[(heb: ruach, gr: pneuma)]] an den vier Ecken der Erde stehen und die vier Winde [[(nicht Engel? (heb: ruach, gr: pneuma))]] der Erde festhalten, damit kein Wind [[(kein Engel? (heb: ruach, gr: pneuma))]] über die Erde oder über das Meer oder über irgendeinen Baum wehe [[(beschädigen!)]]. 2 Und ich sah einen anderen Engel [[(heb: ruach, gr: pneuma)]] vom Sonnenaufgang heraufkommen, der ein Siegel des lebendigen Gottes hatte; und er rief mit lauter Stimme den vier Engeln [[(heb: ruach, gr: pneuma)]] zu, denen gewährt war, die Erde und das Meer zu beschädigen, 3 und sagte: „Beschädigt nicht die Erde noch das Meer, noch die Bäume, bis wir die Sklaven unseres Gottes an ihrer Stirn versiegelt haben.“

4 Und ich hörte die Zahl derer, die versiegelt waren, hundertvierundvierzigtausend, versiegelt aus jedem Stamm der Söhne Israels [[(des „Israel Gottes“, königlicher Priester)]]:

 

Sind es nun „vier Winde“ die die Erde mit Kraft zerstören sollen oder sind es vier Engel-Generale, die ihre Engelheere zurückhalten, damit sie nicht die bestehenden von Menschen errichteten hierarchischen Strukturen beschädigen? „Erde“ bedeutet auch Menschheit und das unruhige „Meer“, wie von Tang und Schlamm aufgewühlte Volksmassen die doch in Beziehung zu Menschenmengen stehen, wobei „Bäume“ Symbole für Führerschaft sind!

 

Die Sklaven Gottes aber müssen versiegelt werden, weil sie doch die kommende Weltregierung stellen werden, die „neuen Himmel“: Da das hebräische Wort „ruach“ ausser Engel auch Geist, Hauch, Wind und gar Sturm bedeuten kann und dasselbe für das griechische Wort pneuma gilt heisst es mit Unterscheidungsvermögen diese Form der Übersetzung zu betrachten. So bleibt hier die Frage offen, ob die Übersetzer nicht vom Thema abzulenken versuchen, dass das kommende Gericht ja in aller erster Linie ihnen gilt, den symbolischen „Bäumen“, dann aber auch dem „Gras“, den Menschen individuell? (Ps 37:2) Paulus verweist deutlich auf das kommende Ende aller menschlichen Machtstrukturen!

 

(1. Korinther 15:24)  Als nächstes das Ende, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat.

 

Nicht ein blosser Wind, sondern vielmehr „der Geist Gottes“, Jehovas starker Engel bewirkt den Untergang mittels seiner Engelheere und gezieltem individuellem Eingriff! (Off 19:11-21)

 

Ende aller Regierungen, Macht und Autorität dieses Systems?
 

Im Gericht an der „ersten Welt“ in den Tagen Noahs und im Gericht an Sodom und Gomorra wurden durch Engeleinwirkung Naturkräfte in Bewegung gesetzt, um Gottes Urteil auszuführen; Wasser, Feuer und Schwefel! Es gab eine generelle Vernichtung und eine individuelle Rettung von Gerechten durch exakte Anweisungen seitens des Engels Jehovas!

 

Im Gericht am Zehnstämmereich Israel, dann jenem am Zweistämmereich Juda und später jenem an den aus dem Exil zurückgekehrten Juden waren es politische Kräfte, die das Urteil vollstreckten und so wird es auch am angekündigten Gericht an „Babylon der Grossen“ sein! In Harmagedon aber präsentiert sich ein vollkommen anderes Bild! Engel und nicht „Winde“ können zwischen gekennzeichneten „Schafen“ die zum „ewigen Leben“ erwählt sind und „Böcken“, die „zur ewigen Abschneidung“ bestimmt wurden unterscheiden! Dazu ist Intelligenz erforderlich und das „Schwert aus dem Mund des Reiters auf dem weissen Pferd“ bedeutet individuelle Urteilsvollstreckung und die Offenbarung erklärt deutlich, dass dies durch „(Engel)-Heere … auf weissen Pferden“ erfolgen soll!

 

Nur wenn wir die ganze Information zum selben Thema betrachten und vereinen kommen wir zu untrüglichen Erkenntnisschlüssen! Religionen haben wenig oder gar kein Interesse über ihren eigenen Untergang zu berichten und werden daher die Informationen so zu vertuschen suchen, dass der Leser in die Irre geführt wird!

Michael: Der Reiter auf dem weissen Pferd am Tag der Endschlacht

(Offenbarung 19:11-16)  Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd. Und der, der darauf sitzt, wird Treu und Wahrhaftig genannt, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit. 12 Seine Augen sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Diademe. Er trägt einen Namen geschrieben, den niemand außer ihm selbst kennt, 13 und er ist in ein mit Blut besprengtes äußeres Kleid gehüllt, und der Name, nach dem er genannt wird, ist Das Wort Gottes. 14 Und die Heere, die im Himmel waren, folgten ihm auf weißen Pferden, und sie waren in weiße, reine, feine Leinwand gekleidet. 15 Und aus seinem Mund geht ein scharfes langes Schwert hervor, daß er damit die Nationen schlage, und er wird sie mit eisernem Stab hüten. Auch tritt er die Weinkelter des Grimmes des Zorns Gottes, des Allmächtigen. 16 Und auf seinem äußeren Kleid, nämlich auf seinem Oberschenkel, trägt er einen Namen [[(einen Titel)]] geschrieben: König der Könige und Herr der Herren.

 

Jene „Könige der Erde“ und jene „Herren“ dieses Systems in Religion und Wirtschaft missachteten den über sie von Gott her gesetzten König und Herrn, Jesus Christus und die Gerechtigkeit Jehovas weigerten sie sich anzuwenden!

 

Lot hatte Angst alleine mit seinen Töchtern in die Berggegend zu fliehen und bat die Engel um einen näherliegenden Ort mit Menschen! Jesu Fluchtanweisungen lauteten an Christen des ersten Jahrhunderts die in Jerusalem und in Judäa weilten erneut in die „Berggegend Judäas“ zu entkommen, wenn Jerusalem umzingelt wäre. Auch in der Endzeit steht die Stadt Jerusalem im Blickpunkt, weil die drei Weltreligionen dort Schutz erwarten und sich andererseits um die Beherrschung jener Stadt prügeln! Keine von ihnen wird „Bewohner für das Land“ in ihrer Windgeburt auswerfen, denn sie sind ja Mittelpunkt der Vernichtung innerhalb „Babylons der Grossen“.

 

Jenes religiöse Weltreich „Babylon die Grosse“ tritt inzwischen als Teil des „Königs des Nordens“, dem sozialistisch-kommunistischen Block in veränderter Aufmachung in Erscheinung und mittels seiner „Streitarme“, dem religiös motivierten Terrorismus hat es als letzte Konkurrenz zum „König des Südens“ sich zu einem letzten Grossangriff mit Muslim-Staaten vereint! Kein Zweifel, dass die sich untereinander vereinenden Moslems all ihr Blut zu opfern bereit sind, um die Juden aus den Grenzen der heutigen Nation Israel hinauszuwerfen und Jerusalem für sich zurückzuerobern!

 

Jesaja gibt Anweisungen, wohin wahre Christen in der Endzeit fliehen sollen, wenn Gottes Erzengel Sein Gericht ausführt: 

 

 (Jesaja 26:20-27:1)  „Geh, mein Volk, tritt ein in deine inneren Gemächer, und schließ deine Türen hinter dir zu. Verbirg dich für nur einen Augenblick, bis die Strafankündigung vorübergeht. 21 Denn siehe, Jehova kommt hervor aus seiner Stätte, um das Vergehen des Bewohners der Erde gegen ihn zur Rechenschaft zu ziehen, und die Erde wird gewiß ihr Blutvergießen enthüllen und wird nicht mehr ihre Getöteten zudecken.“

27 An jenem Tag wird Jehova mit seinem harten und großen und starken Schwert seine Aufmerksamkeit Leviạthan zuwenden, der gleitenden Schlange, ja Leviạthan, der gewundenen Schlange, und er wird bestimmt das Seeungetüm töten, das im Meer ist.

 

Das siebenköpfige, zehnhörnige "wilde Tier" das aus dem (Menschen-)Meer auftaucht: Die UNODa das Tier „Leviathan“ getötet wird, das im „Menschenmeer“ ist und das siebenköpfige „wilde Tier“ doch aus dem Meer auftaucht (Off 13:1), muss es sich bei jenen „Tier“ um den „Samen der Schlange“ handeln (1.Mo 3:15): All jene, die seit Eva und Adam eher Satans Inspiration annahmen, wie jene, die von Gott durch Seinen Wortführer kommt! Satan selbst und seine Dämonen aber werden unmittelbar danach tausend Jahre lang im Abgrund gefangengesetzt! (Off 20:1-3) Wenden wir unser Unterscheidungsvermögen an, um zwischen schriftgemässer Wahrheit, Irrtum und offensichtlicher Lüge zu unterscheiden! 

 

Der Engel Jehovas gibt erneut Anweisung wie sich Gerechte verhalten sollen: „Geh, mein Volk, tritt ein in deine inneren Gemächer, und schließ deine Türen hinter dir zu. Verbirg dich für nur einen Augenblick, bis die Strafankündigung vorübergeht.“ Dazu braucht es Kenntnis des Tages der Urteilsvollstreckung! [B3] Dieser Tag ist durch Daniel und Johannes in ihren Visionen deutlich gekennzeichnet! Jesus erklärte im Zusammenhang mit dem Mustergebet, dass wir in unsere eigene Innenkammer im Haus gehen sollen, um zum Vater zu beten! Einer Samaritanerin am Brunnen in Sychar erklärte er, dass weder im Tempel in Jerusalem, noch in jenem in Samaria weiter angebetet werde, sondern der Vater Anbeter suche, die ihn „mit Geist und Wahrheit“ anbeten! (Joh 4:20-25) Beides finden wir nicht in den steinernen Kirchen und Tempeln und Königreissälen heutiger Religionen, die einem wahren „Babel“ der Verwirrung in Auslegung von Gottes Worten gleichen! Alle gemeinsam erweisen sich als „Gesetzlose“, weil sie Jehovas Gebote durch Menschengebot ungültig machen!

 

Paulus hat erwähnt, dass für Christen die „Zeiten und Zeitabschnitte“ des Geschehens der Endzeit kein Geheimnis wären! Jesus zeigte somit deutlich, dass wir uns zum Beten in die inneren Gemächer des Hauses zurückziehen sollen, nicht in ein öffentliches Kirchengebäude, die ja zu jenem Zeitpunkt gar nicht mehr zugänglich sein werden! Jesaja spricht von „Inseln“ innerhalb des aufgewühlten Menschenmeeres, von Kleinversammlungen in Privathäusern, wie dies im ersten Jahrhundert durch Jesus beim Abendmahl eingerichtet wurde! Wer die Sabbatversammlungen regelmässig besucht und Jehovas Festzeiten einhält wird durch die Vorsteher auf das aufmerksam gemacht, was Jesus als „Zeichen“ der Endzeit definiert hat! Wie Abraham, Isaak und dann Jakob müssen wir die eigene „Hausgemeinschaft“ einbeziehen, die aus einer oder mehreren Familien bestehen kann! Jesu geistige Familie, seine Versammlung, sie umfasste seine zwölf Apostel mit denen er das Abendmahl einnahm wie es das GESETZ Mose vorschreibt!

 

4.1.1.4          1.Mose 19:23-38:  Wo Gott ein Gericht androht gibt es Rettung nur für Gerechte

 

1.Mo 19:23-26:  v.1933 v.u.Z.: Schwefel und Feuer auf Sodom, Gomorra und den ganzen Bezirk; Jesu Worte von kommendem unauslöschlichem Feuer

Die zwei Engel hatten sich inzwischen von Lot getrennt, weil sie offenbar Anteil am Zerstörungswerk hatten! Die Anweisungen des Engels lauteten, dass sich niemand umdrehen solle! Das Geschehen der Urteilsvollstreckung sollte sich nicht im Hirn der Gerechten einprägen. Die Schrift beschreibt nur das Geschehen und besagt als Ursache Gott Jehova, der gezielt „Schwefel und Feuer“ vom Himmel herabregnen liess.

 

Die Salzsäulen am Toten Meer als Erinnerung an Lots Frau: Zurückblicken mit schweren Folgen(1. Mose 19:23-26)  Die Sonne war über dem Land aufgegangen, als Lot in Zọar ankam. 24 Dann ließ Jehova Schwefel und Feuer von Jehova, von den Himmeln her, auf Sọdom und auf Gomọrra regnen. 25 So ging er daran, diese Städte umzukehren, ja den ganzen „Bezirk“ und alle Bewohner der Städte und die Pflanzen des Erdbodens. 26 Und seine Frau begann sich hinter ihm umzuschauen, und sie wurde zu einer Salzsäule.

 

Auch was mit Lots Frau geschah und weshalb sie sich umgedreht hat, dies besagt der Bericht nicht! Offenbar aber war etwas in der zurückliegenden Welt das sie begehrte! Sie erstarrte wie eine Salzsäule, unbeweglich und blieb dadurch im Gefahrenbereich und das Unglück traf daher auch sie!

 

Wie später Jehova Israel aus ägyptischer Sklaverei befreite gab es eine ähnliche Anweisung, dass keiner sich danach sehnen sollte nach Ägypten zurückzukehren, die Annehmlichkeiten begehren sollte, welche jene Zivilisation geboten hatten! Auch uns steht eine gleiche Prüfung bevor: Sich nicht nach den Dingen und Annehmlichkeiten dieses Systems zurückzusehnen, wenn wir das gerechte kommende System begriffen haben! Wir sollen Gottes Gerechtigkeit lernen und uns fest daran klammern! Dies bedeutet ungerechtes Handeln abzulegen und der Gerechtigkeit nachzueifern, Werke wirklicher Reue zu vollbringen. Es reicht nicht sich darauf zu berufen ein Christ zu sein und niemandem Schaden zuzufügen, denn ohne Glaubenswerke wird auch Christus uns verwerfen! Abraham, Isaak und Jakob wurden zufolge ihres Glaubens der sich durch Werke zeigte gerecht gesprochen!

 

(Jakobus 2:14-17)  Von welchem Nutzen ist es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, hat aber keine Werke? Dieser Glaube kann ihn doch nicht etwa retten? 15 Wenn sich ein Bruder oder eine Schwester in nacktem Zustand befindet und [es ihnen an] der für den Tag hinreichenden Speise fehlt, 16 aber einer von euch sagt zu ihnen: „Geht hin in Frieden, haltet euch warm und wohlgenährt“, ihr gebt ihnen aber nicht das für [ihren] Körper Notwendige, von welchem Nutzen ist das? 17 Ebenso ist der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selbst tot.

 

Johannes der Täufer bereitete die jüdische Nation auf das Kommen des Christus vor. Die „Bäume“ jener Nation waren die Führer der zwei Hauptsekten, die Pharisäer und Sadduzäer. Heute wären es die Katholiken und die Reformierten.

 

Johannes der Täufer konfrontiert die Pharisäer (Matthäus 3:7-12) Als er viele von den Pharisäern und Sadduzạ̈ern erblickte, die zur Taufe kamen, sagte er zu ihnen: „Ihr Otternbrut, wer hat euch zu verstehen gegeben, daß [ihr] dem kommenden Zorn entfliehen könnt? 8 So bringt denn Frucht hervor, die der Reue entspricht; 9 und maßt euch nicht an, euch einzureden: ‚Wir haben Abraham zum Vater.‘ Denn ich sage euch, daß Gott dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken vermag. 10 Schon liegt die Axt an der Wurzel der Bäume; jeder Baum nun, der keine vortreffliche Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen werden. 11 Ich für meinen Teil taufe euch mit Wasser, weil ihr bereut; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, [und] ich bin nicht wert, ihm die Sandalen abzunehmen. Dieser wird euch mit heiligem Geist und mit Feuer taufen. 12 Er hat seine Worfschaufel in seiner Hand, und er wird seine Tenne gründlich säubern und wird seinen Weizen in das Vorratshaus sammeln, die Spreu aber wird er mit unauslöschlichem Feuer verbrennen.“

 

Gottes Gerichte waren mit dem in Eden, mit der Sintflut und mit Sodom und Gomorra nicht etwa beendet, sondern hatten nur ihre ersten herausragenden Exempel. Johannes kündete den Juden und deren Führern bloss das nächstfolgende Gericht an! Jeder „Baum“ der nicht vortreffliche Frucht hervor bringt soll umgehauen werden! Auch soll der „Weizen“, die „Söhne des Königreiches“ gereinigt werden, indem  sie von der Spreu getrennt werden! Das nächste Gericht steht in Kürze bevor! Jeder ist gefordert sich zu reinigen und sich als fruchttragender Baum und als reifer Weizen zu zeigen der selbst vielfache Frucht erbringt!

 

1.Mo 19:27-29:  Um Abrahams Willen wurde Lot errettet! Rettung in der Endzeit des Samens Abrahams

Die Belehrung von Lot über Jehova und den „Samen der Frau“ durch dessen Vater Haran, dem älteren Bruder Abrams, noch zu dessen Lebzeiten in Ur, und dann nach dem späteren Wegzug durch Abram selbst, diese hatten doch gewisse Frucht gebracht. Der Fehlentscheid Lots sich in der Nähe der Städte Sodom und Gomorra anzusiedeln erwiesen sich allerdings als tragisch, weil damit verbunden schlussendlich aller mit harter Arbeit erworbene Besitz verlorenging. Abraham selbst inspizierte am folgenden Tag die Zerstörung, am selben Ort, wo er die Engel hingeleitet hatte und jene sich von ihm getrennt hatten. Aus der Ferne sah er die Zerstörung und erkannte damit die Macht jener Engel Gottes Gerichte zu vollstrecken!

 

(1. Mose 19:27-29)  Abraham machte sich nun am Morgen früh auf den Weg zu dem Ort, wo er vor Jehova gestanden hatte. 28 Dann schaute er hinab gegen Sọdom und Gomọrra und gegen das ganze Land des „Bezirks“ und blickte hin. Siehe, da stieg dicker Rauch auf vom Land gleich dem dicken Rauch eines Brennofens! 29 Und es geschah, als Gott über die Städte des „Bezirks“ Verderben brachte, daß Gott Abrahams gedachte, indem er Schritte unternahm, um Lot aus der Mitte der Umkehrung hinauszusenden, als er die Städte umkehrte, in denen Lot gewohnt hatte.

 

http://1.bp.blogspot.com/_xieSVp-B5MI/S0YxndZroTI/AAAAAAAAAV4/VF4Slh9OrsY/s320/sodomgomorrah.jpgWissenschaftler sind sich nicht einig, wo exakt diese Städte lagen. Einige nehmen an, dass sie unterhalb des heutigen Wasserspiegels des Toten Meeres zu liegen kamen, andere interpretieren Reste und Ruinen in den Wadis östlich oder südöstlich des Toten Meeres mit jenen Städten. Neueste Ausgrabungen aber zeigen, dass sie um den nördlichen Teil des Toten Meeres, beim Einfluss des Jordans gelegen haben müssen! Oft führen falsche Hinweise zur Suche von Antworten da, wo sie nicht zu finden sind!

 

Es war vorab um der Gerechtigkeit Abrahams wegen, dass Lot und seine zwei Töchter gerettet wurden, aber auch weil jene die zwei Engel gastfreundlich beherbergt hatten! Keiner der übrigen Bewohner hatte Gottes Massstab, was Recht und Gerechtigkeit betrifft auch nur annähernd erreicht! Eine deutliche Warnung an uns. Die Führer jener Städte vermittelten ihren Bewohnern eine trügerische Sicherheit, dass, wenn sie ihnen Gehorsam zollten, sie ihnen Schutz gewähren würden. Der Krieg der vier Könige aus Schinar hatte aber zuvor schon das Gegenteil erwiesen: Alle Bewohner jener Städte waren danach gefangene Sklaven, bis zu jenem Tag, wo Abraham sie befreite: Nun verloren sie ausser Hab und Gut auch noch ihr Leben! 

 

Geduldete oder gar geförderte Hhomosexualität unter dem Klerus und im Vatikan?Von „Babylon der Grossen“, dem Weltreich der Religionen wird bei deren Untergang von einer vergleichbaren Situation gesprochen. Auch dort steigt ein Rauch aus deren Trümmern auf. Ihre geistige Hurerei ist nur noch mit der Sodomie jener Städte am Toten Meer vergleichbar. Ihren „ehelichen Beisitzer“, Jehova haben jene christlichen Führer vollkommen verlassen, obwohl sie weiterhin behaupten Er wäre ihr „Gemahl“! Statt in Jehova aber setzten sie ihr Vertrauen in die „Könige der Erde“, dass die Politik sie mit ihrem Steuersystem, ihren Vergünstigungen, Privilegien und Vergütungen weiterhin wie eine Geliebte erhalten werde. Dies, zufolge der Anerkennung ihrer freidenkerisch gestalteten nationalen Gesetze die doch in vielerlei Beziehung Gottes Geboten spotten und die Politiker verkünden ihnen, dass sie in Sicherheit wären!

 

Die Religionen glauben durch die Stimmen der ihnen Getreuen die Gesetze und die jene ausführenden Politiker durch demokratische Mehrheiten lenken zu können: Wie eine Reiterin sitzen sie auf dem siebenköpfigen „wilden Tier“, der in der UNO vereinten Nationen! Dieselben Politiker aber werden sie vollkommen ruinieren! Gottes Gericht ist gesprochen, seine Vollstreckung wird so wenig ausbleiben wie jene gegen Sodom und Gomorra! Wer auf Gottes Rat hört, der hat jene Religionen verlassen, die ein Zufluchtsort jeder unreinen Gestalt und der Dämonen sind! (Off 18:1-5)   

Die Religionen "Babylons der Grossen" reiten das siebenköpfige "wilde Tier", die UNO

(Offenbarung 18:9-10)  Und die Könige der Erde, die mit ihr Hurerei begingen und in schamlosem Luxus lebten, werden weinen und sich vor Leid über sie schlagen, wenn sie den Rauch ihres Brandes anschauen, 10 während sie aus Furcht vor ihrer Qual in der Ferne stehen und sagen: ‚Wie schade, wie schade, du große Stadt, Babylon, du starke Stadt, denn in einer Stunde ist dein Gericht gekommen!‘

 

So wie in Sodom, wo die Engel Lot und seine Familie an den Händen aus der verurteilten Stadt herausziehen mussten, so lautet der dringende Befehl heute „Babylon die Grosse“ fluchtartig zu verlassen und sich nicht wehmütig nach ihr umzuwenden! Das Geschehen an Sodom und Gomorra wird eine Wiederholung finden! Diesmal ist es nicht einfach weit zurückliegende Geschichte, sondern reale Wirklichkeit die wir erleben werden! Derselbe Engel der Abraham über das Kommende informierte gibt erneut Gottes Entscheid bekannt:

 

(Offenbarung 18:4-8)  Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt. 5 Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit gedacht. 6 Erstattet ihr so, wie sie selbst erstattet hat, und tut ihr doppelt soviel, ja doppelt die Zahl der Dinge, die sie tat; in den Becher, in den sie ein Gemisch tat, tut doppelt soviel Gemisch für sie. 7 In dem Maße, wie sie sich verherrlichte und in schamlosem Luxus lebte, in dem Maße gebt ihr Qual und Trauer. Denn in ihrem Herzen sagt sie beständig: ‚Ich sitze als Königin, und Witwe bin ich nicht, und ich werde niemals Trauer sehen.‘ 8 Darum werden an einem Tag ihre Plagen kommen, Tod und Trauer und Hungersnot, und sie wird gänzlich mit Feuer verbrannt werden, denn Jehova Gott, der sie gerichtet hat, ist stark.

 

In der Taufe als Erwachsene, als Glaubende wurden wir Teil des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“. Der Engel der vom Himmel her spricht redet zu Recht von „meinem Volk“, denn erst, wenn er, Jesus sein eigenes Königreich von jeder Art „Spreu“ befreit hat und jeder fruchtlose „Baum“ umgehauen ist wird er nach Harmagedon selbst das aufgerichtete und eingeweihte “Königreich der (neuen“ Himmel“ dem Vater übergeben und erst dann sind es die Völker und Nationen Gottes! Bis dahin beten wir weiterhin zu Gott: „Dein Reich komme, Dein Wille geschehe …“, indem  wir uns fest an Gottes Willen klammern sind wir der kommenden Rettung sicher! Die Religionen, die Gottes Gebote im einen und anderen zurückweisen und durch ihre eigenen Menschengebote ersetzt haben, sie sind für die Sünde der Völker verantwortlich und darum vollzieht Gott zuerst mittels der früheren Liebhaber, der Politik das Gericht an ihnen!

 

Wenn Abraham unter den Erstauferstandenen wiederkommen wird, so wird er immer noch den Rauch jener kanaanitischen Töchter sehen! Gott selbst ist es der sie gerichtet hat und Sein Gericht ist gerecht! Alle aber die sich an den Glauben Abrahams gehalten haben, alle Väter die ihre Kinder nach Gottes Massstab belehrten und alle Mütter die wie Sara ihre Männer liebten und ehrten werden gemeinsam zu jener „grossen Volksmenge“ gehören die Harmagedon überleben wird und Abraham darf die Erfüllung der Vorhersage des Engels mit eigenen Augen sehen:

 

(1. Mose 18:18-19)  Nun, Abraham wird bestimmt eine große und mächtige Nation werden, und alle Nationen der Erde sollen sich durch ihn segnen. 19 Denn ich bin mit ihm bekannt [und vertraut] geworden, damit er seinen Söhnen und seinen Hausgenossen nach ihm gebiete, auf daß sie Jehovas Weg einhalten, um Gerechtigkeit und Recht zu üben, damit Jehova auf Abraham bestimmt das kommen läßt, was er über ihn geredet hat.“

 

Es braucht einen starken Glauben diese Dinge mit dem inneren Auge schon wie als erfüllt zu sehen! Die Zeichen mehren sich und wir nähern uns dem Tag des Endgerichts. Die Welt ist in voller Vorbereitung der kommenden letzten grossen Katastrophe! Die zweitletzte Schlacht vor dem Ende Harmagedons werden die „Könige der Erde“, das siebenköpfige „wilde Tier“ gegen die Religionen und deren „Streitarme“, den glaubensbedingten Terrorismus führen!

Das "zweihörnige wilde Tier", das aus der Erde kommt, das wie ein Lamm reedet stellt die Doppelnation Anglo-Amerika dar

Die allerletzte Schlacht gegen den heutigen, den letzten und absoluten Weltbeherrscher, den „siebten Kopf“ des „wilden Tieres“, der Anführer der UNO ist in Vorbereitung. Jener „siebte Kopf“ ist gleichzeitig jenes „wilde Tier mit den zwei Hörnern“, die Doppelweltmacht Anglo-Amerika als individuell handelnde Autorität. Sie wird von Gott durch Seinen „starken Arm“, durch Jesus als dem „Reiter auf dem weissen Pferd“ und „ohne (menschliche) Hand“ geschlagen werden!

 

(Daniel 8:23-25) Und im Schlußteil ihres Königreiches, während die Übertreter ihre Taten zur Vollendung bringen, wird ein König [[(der letzte Führer des „Südkönigs“, der letzten Weltmacht)]] aufstehen, der grimmigen Gesichts ist und doppelsinnige Reden versteht. 24 Und seine Kraft soll mächtig werden, aber nicht durch seine eigene Kraft. Und auf verwunderliche Weise wird er Verderben verursachen, und er wird sich gewiß als erfolgreich erweisen und wirksam handeln. Und er wird tatsächlich Mächtige ins Verderben bringen, auch das aus [den] Heiligen bestehende Volk [[(Christen, innerhalb des Königreiches des Sohnes, die Gegenstand des Hasses des Systems sind)]]. 25 Und in seinem Herzen wird er großtun, und während [eines Zustands der] Sorglosigkeit wird er viele ins Verderben bringen. Und gegen den Fürsten der Fürsten wird er aufstehen, aber ohne [[(menschliche)]] Hand [[(durch Jesu Engelheere am Tag Harmagedons)]] wird er zerbrochen werden.

 

Der Ausgang der Schlacht ist seit Beginn bekannt! Johannes warnt in der Offenbarung vor Kommendem:

 

(Offenbarung 19:17-18)  Ich sah auch einen Engel in der Sonne stehen, und er schrie mit lauter Stimme und sagte zu allen Vögeln, die in der Mitte des Himmels fliegen: „Kommt hierher, werdet versammelt zum großen Abendessen Gottes, 18 damit ihr die Fleischteile von Königen freßt und die Fleischteile von Militärbefehlshabern und die Fleischteile von Starken und die Fleischteile von Pferden und von denen, die darauf sitzen, und die Fleischteile von allen, von Freien wie auch von Sklaven und von Kleinen und Großen.“

 

Gottes grosses Opfer wird bereitet und die wilden Tiere werden sich daran satt fressen! Es sind alle Mächtigen der Erde und von all denen, die ihnen im Geiste gedient haben, die daher das „Zeichen an der Stirn“ tragen, die durch ihre Stimmen an der Urne oder durch ihre Handlungen, daher das „Kennzeichen des wilden Tieres an ihrer Hand tragen“, die symbolträchtige „999“, weil sie jene Mächte, die in der Hand Satans stehen unterstützt haben!

 

1.Mo 19:30-38:  Auch Zoar war kein Fluchtort für Lots Familie! Unredliche Absichten der Töchter Lots

(1. Mose 19:30-32)  Später zog Lot von Zọar hinauf und begann in der Berggegend zu wohnen und seine beiden Töchter mit ihm, denn er geriet in Furcht, in Zọar zu wohnen. So begann er, in einer Höhle zu wohnen, er und seine beiden Töchter. 31 Und die Erstgeborene sagte dann zu der Jüngeren: „Unser Vater ist alt, und da ist kein Mann im Land, der mit uns Beziehungen haben könnte nach der Weise der ganzen Erde. 32 Komm, laß uns unserem Vater Wein zu trinken geben und uns zu ihm legen und uns Nachkommen von unserem Vater erhalten.“

 

Kein geschriebenes Gesetz verbot zu jener Zeit diese Art der Beziehungen! Erinnern wir uns, dass Adams Kinder untereinander Beziehungen hatten und so Familien bildeten und dass Abraham seine fleischliche Halbschwester geheiratet hatte. Allerdings Beziehungen Vater zu Töchtern scheint schon eher dem Geist Sodoms zu entspringen!

 

Lots Töchter betranken ihren Vater, um mit ihm Verkehr zu haben und schwanger zu werden(1. Mose 19:33-38)  So gaben sie ihrem Vater während jener Nacht wiederholt Wein zu trinken; dann ging die Erstgeborene hinein und legte sich zu ihrem Vater; er aber wußte nicht, wann sie sich niederlegte und wann sie aufstand. 34 Und es geschah am nächsten Tag, daß dann die Erstgeborene zu der Jüngeren sprach: „Siehe, ich habe mich die vergangene Nacht zu meinem Vater gelegt. Laß uns ihm auch heute nacht Wein zu trinken geben. Dann geh du hinein, leg dich zu ihm, und wir wollen uns Nachkommen von unserem Vater erhalten.“ 35 Da gaben sie ihrem Vater auch während jener Nacht wiederholt Wein zu trinken; dann stand die Jüngere auf und legte sich zu ihm, er aber wußte nicht, wann sie sich niederlegte und wann sie aufstand. 36 Und die beiden Töchter Lots wurden von ihrem Vater schwanger. 37 Nach einiger Zeit wurde die Erstgeborene Mutter eines Sohnes und gab ihm den Namen Mọab. Er ist der Vater Mọabs bis auf diesen Tag. 38 Was die Jüngere betrifft, auch sie gebar einen Sohn und gab ihm dann den Namen Ben-Ạmmi. Er ist der Vater der Söhne Ạmmons bis auf diesen Tag.

 

Beachten wir dabei, dass die heutige Situation von so vielen geschiedenen Ehen und ausserehelich geboren Kindern die allein von Frauen grossgezogen werden ein ähnliches Problem mit sich gebracht hat! Der sexuelle Missbrauch von Einelternfamilien gegenüber ihren minderjährigen Kindern nimmt beständig zu. Waren es früher fast nur die Männer die sich an ihren minderjährigen Mädchen vergangen haben, so hat sich das Problem nun auch auf Männer mit ihren männlichen Nachkommen und auf Frauen und ihre Kinder erweitert: Sowohl Mädchen wie Jungs werden nun auch von Frauen immer häufiger missbraucht! Die Statistik verurteilter Frauen wegen sexuellen Missbrauchs war bis 1992 in etwa gleich bleibend. Dies hat sich seit 1992 aber vervielfacht! Wo das Gleichgewicht das Gott mittels der Ehe geschaffen hat zerstört wird, da sind unerwünschte Nebenerscheinungen mit langfristigen Folgen nicht fern! Einiges mag daran hängen, dass dem Thema zuvor wenig Aufmerksamkeit zugeteilt worden war.

Auch Frauen issbrauchen Kinder in steigender Zahl!

Heutige Statistiken zeigen, dass etwa 60% aller in Deutschland geborenen Kinder ausserehelich zur Welt kommen! Die Frauen bestimmen dabei weitestgehend, mit welchem Mann sie zusammen sind und welcher von ihnen die Schwangerschaft verursachen soll oder ob sie sich künstlich befruchten lassen! Es wäre ein Ammenmärchen anzunehmen, dass dies alles reine „Unglücksfälle“ gewesen wären. Da aber seit einigen Jahren ein sehr negatives Bild vom Mann in der Presse verbreitet wird und nach wie vor die Frau weit eher als Opfer wie als Täter betrachtet wird, so kommen solche Tatsachen kaum ins Bewusstsein der Menschen! Denken wir dabei aber an Lots Töchter und ihr absichtliches Handeln ihre verdeckten Wünsche zu befriedigen!

 

Der Wunsch einer Frau Kinder zu haben war bei den Töchtern Lots weder geringer noch höher wie bei heutigen Frauen! Durch die hohen Scheidungsraten und die damit verbundenen unabsehbaren Folgen, die jedoch oft Männer ruinieren sind heute zudem immer weniger Männer bereit eine Ehe einzugehen. Gemäss gewissen Statistiken sind es sechs Frauen aber nur ein Mann, welche die Ehe als feste Bindung anstreben!

 

Frauen aber holen sich seit den Befreiungsbewegungen der Sechzigerjahre immer häufiger ihre Kinder da, wo sie es selbst sich erwählen und wo später Richter ihnen eine gesicherte Kinderrente zusprechen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit bezahlt wird, um einem Skandal auszuweichen!

 

Wenn wir also das Verhalten der Töchter Lots auf die heutige Zeit übertragen, so sehen wir durchaus vergleichbare Zustände die Missbrauch genauso mit einschliessen, wie dies im Falle Lots die Realität war! Die sexuelle Attraktion der Frau wird immer häufiger als Waffe eingesetzt, um sich Kinderwünsche auch ohne Ehepartner zu erfüllen! Das Vorgehen, um das Ziel bewusst oder unbewusst zu erreichen, solches mag von Fall zu Fall unterschiedlich sein. Wie zur Zeit Sodoms sind alle staatlichen Weichen zu Gunsten beständig steigender Unmoral gestellt! Pornographie selbst von und mit Kindern, Inzest sind weit verbreitet und werden immer offener publiziert und als mögliche Lebensweise proklamiert! Wenn wir aber im allgemeinen Denken die Ehe nicht mehr als schützenswerte Einrichtung betrachten und Scheidung das Mittel ist, jeden ehelichen Zwist ein für alle Mal zu lösen nähern wir uns Tag für Tag mehr den Verhältnissen die Sodom und Gomorra ausgezeichnet haben!

 

Veränderung der Familienstruktur zwischen 1996 und 2011Wo die Männer als Haupt und Richter innerhalb der Familie eliminiert werden, da bleibt es nur noch dem Staat und seinen Institutionen überlassen die Pflichten wahrzunehmen, die Männer zuvor erfüllt hatten! Dazu aber ist der Staat vollkommen unfähig und Frauen werden niemals wirklich die Stellung des Mannes einzunehmen vermögen, weil Gott sie hierzu schlichtweg nicht ausgerüstet hat! Kindererziehung liegt heute weitestgehend und zunehmend in der Hand eilleinstehender Mütter! Diese wird von dort zum Kinderhort, Kindergarten und zur Schule weiter delegiert. Dass damit verbunden keine verbindlichen moralischen Werte, schon gar nicht göttliche Normen vermittelt werden, dies ist nur eine der vielen negativen und tragischen Folgen! Wie die Töchter Lots haben sich heutige freidenkende Frauen grosse Schuld auf sich geladen! Aber wie Adam sind es die Männer, die nicht rechtzeitig Gottes Standpunkt mit gebührender Härte als Familienrichter unterbunden haben! Paulus zeigt den korrekten Zusammenhang aus Gottes Blickwinkel:

 

(1. Timotheus 2:11-15)  Eine Frau lerne in Stille mit aller Unterwürfigkeit. 12 Ich erlaube einer Frau nicht, zu lehren oder Gewalt über einen Mann auszuüben, sondern sie sei in [der] Stille. 13 Denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva. 14 Auch wurde Adam nicht betrogen, aber die Frau wurde gründlich betrogen und geriet in Übertretung. 15 Doch wird sie durch Kindergebären in Sicherheit bleiben, vorausgesetzt, daß sie in Glauben und Liebe und Heiligung mit gesundem Sinn verharren.

 

Das ist ein Text der Verteidigerinnen der heutigen Frauenrechte in Harnisch bringt! Paulus aber, der unser Richter ist wird exakt mit demselben Massstab im kommenden System messen! Wer sich gegen ihn auflehnt hat mit Jesu Gericht an den „Böcken“ zu rechnen! Am Gerichtstag werden Frauen nicht bevorzugt behandelt, wie heute so oft von staatlichen Familienrichtern in sogenannt zivilisierten Ländern! Jehovas Gericht an Adam und Eva war unparteiisch und gab jedem das verdiente Strafmass!

 

Schauen wir, was die Langzeitfolge und Gottes Urteil gegen die beiden Söhne von Lots Töchtern und deren Nachkommen waren:

 

Sowohl Moab wie Ammon, trotz ihrer nahen Verwandtschaft zu den Nachkommen Abrahams entwickelten sich mit der Zeit zu deren ärgsten Feinden! Gott verurteilte sie deshalb! Wir werden später diese fortdauernde Feindschaft betrachten, wenn wir die übrigen Bücher des GESTZES, des Pentateuch studieren. Sie werden uns helfen parallele Entwicklungen heute besser zu begreifen!

 

Wenn wir dies auf die heutige Zeit umsetzen, so sind erneut viele Kinder aus Einelternfamilien eingeschworene Feinde gegenüber all jenen, welche die Normen der Bibel in ihrem Leben vertreten! Es ist schwierig Kinder jene Normen zu lehren, die man selbst nicht eingehalten hat, denn man wird das eigene Verhalten zu verteidigen suchen!  Jehova versuchte dieses Prinzip durch den Propheten Hosea offenzulegen:

 

(Hosea 1:2)  Da war ein Beginn des durch Hosẹa [ergangenen] Wortes Jehovas, und Jehova sprach dann zu Hosẹa: „Geh, nimm dir eine Frau der Hurerei und Kinder der Hurerei, denn durch Hurerei wendet sich das Land ganz bestimmt davon ab, Jehova zu folgen.“

 

Die Kinder der Töchter Lots waren der Hurerei entsprungen, Gottes Massstab dessen missachtend, was Recht ist! Wenn Frauen heute aus denselben Motiven aussereheliche Kinder für sich beanspruchen, so kommt auch dieselbe Folge zu tragen: „… das Land (wendet sich) ganz bestimmt davon ab, Jehova zu folgen“. Zunehmende Gottlosigkeit und Gesetzlosigkeit ist die Folge!

 

 

4.1.3            Kapitel 20:  Abimelechs Annäherungsversuch an Sara

 

4.1.1.5          1.Mose 20:1-18:  Abrahams Aufenthalt beim König Abimelech in Gerar im Reich der Philister

 

1.Mo 20:1-7: Abrahams Fremdlingschaft in Gerar: Jehovas Schutz von Sarah vor Abimelech

Nach einigem Herumziehen von Lagerplatz zu Lagerplatz blieb Abraham nahe der Stadt Gerar, in der Nähe der heutigen Stadt Gasa, etwa 12 Kilometer südlich einer Hochburg der palästinensischen Gruppe Hamas. Damals gehörte es zum Gebiet der Philister. Bedenken wir, dass Abraham als Patriarch einer grossen Sippe die mehrere hundert Menschen umfasste diese gemäss dem GESETZ Gottes, das seit Adam in der „Teraphim“ aufgezeichnet war belehrte und entsprechend richtete! Nun, da er in Gerar im Gebiet des Königs Abimelech mit einer anderen, Gottes Geboten widersprechender Rechtsordnung konfrontiert war, so musste dies mit der Zeit zu Konflikten führen! Abraham musste erneut unter Beweis stellen, dass Gottes Recht über jeder anderen Rechtsordnung steht und er keinen anderen Machthaber deshalb zu fürchten brauchte, sondern wahre Gottesfurcht seine Wege ausrichteten! 

 

Der König Abimelech hatte bald schon an Sara Gefallen gefunden die trotz ihres Alters eine sehr anziehende Erscheinung war. Wie schon zuvor als Abraham in Ägypten weilte gab er daher seine Frau erneut als seine Schwester aus, um sich und damit auch sie zu schützen.

 

Abraham hörte auf seine Frau Sarah: Ihre Ehe ein Vorbild für Männer und Frauen (1. Mose 20:1-7)  Nun verlegte Abraham das Lager von dort zum Land des Nẹgeb und schlug seinen Wohnsitz zwischen Kạdesch und Schur auf und weilte als Fremdling in Gẹrar. 2 Und Abraham sagte wiederholt von Sara, seiner Frau: „Sie ist meine Schwester.“ Hierauf sandte Abimẹlech, König von Gẹrar, hin und ließ Sara holen. 3 Danach kam Gott in einem Traum bei Nacht zu Abimẹlech und sprach zu ihm: „Siehe, du bist so gut wie tot wegen der Frau, die du genommen hast, da sie einem anderen Besitzer als Ehefrau zu eigen ist.“ 4 Abimẹlech hatte sich ihr indes nicht genaht. Demzufolge sagte er: „Jehova, wirst du eine Nation töten, die wirklich gerecht ist? 5 Sprach er nicht zu mir: ‚Sie ist meine Schwester.‘? Und sie — sagte nicht auch sie: ‚Er ist mein Bruder.‘? In der Ehrlichkeit meines Herzens und der Unschuld meiner Hände habe ich dies getan.“ 6 Hierauf sprach der [wahre] Gott im Traum zu ihm: „Auch ich habe gewußt, daß du dies in der Ehrlichkeit deines Herzens getan hast, und ich hielt dich auch davon zurück, gegen mich zu sündigen. Darum gestattete ich nicht, daß du sie berührtest. 7 Doch nun gib die Frau des Mannes zurück, denn er ist ein Prophet, und er wird Fürbitte für dich einlegen. So bleibe am Leben. Gibst du sie aber nicht zurück, so wisse, daß du ganz bestimmt sterben wirst, du und alle, die dein sind.“

 

Sich die Frau eines anderen zu nehmen war somit schon damals deutlich als „Sünde“ oder als ein Vergehen gegen Jehovas Rechtsordnung deklariert! Das war aber schon vor der Sintflut so, als gefallene Engel sich Frauen nahmen, so wie sie es sich wünschten. Deutlich markiert der Engel Jehovas Abraham als einen „Propheten Gottes“, auf dessen Stimme im Himmel geachtet wird und dessen Fürbitten aber auch Gerichtssprüche dort Macht besitzen und über Seuchen, Krankheiten, ja gar über Leben und Tod oder über Prosperität und Segen Gottes zu entscheiden vermögen! Im Falle der Missachtung des Schutzes der Ehefrau kündet Jehova Abimelech die Todesstrafe an!

 

Abimelech und Sara als Vorbilder kommender Dinge, im Zusammenhang mit dem „Israel Gottes“ als Jehovas „Braut“ der Endzeit und den unredlichen Absichten der heutigen Machthaber

Deutlich verteidigte der Engel Jehovas Abrahams Besitzrechte an Sara, so dass Abimelech sich nicht an ihr vergreifen konnte! Gott selbst bezeichnete Abraham somit als Seinen Propheten! Gottes Ankündigung, dass, wenn Abimelech den Besitztum Abrahams, dessen Frau nicht zurückgeben würde dies Todesstrafe sowohl für ihn den König wie auch alle die sein Eigentum bedeuten würde sollte uns wiederum auf eine andere kommende Erfüllung hinweisen: Wer Gottes „Ehefrau“ antastet, alle die zu Jesus gehören, das „Israel Gottes“, der zieht sich in Harmagedon die Todesstrafe zu!

 

Paulus erklärte im Brief an die Galater, dass Sara eine gewichtige Rolle als Vorbild in einem Drama spielen würde. Als getreue Ehefrau Abrahams, die ihm überall, wo immer er hinging folgte, war sie Beispiel für die Apostel, die Jesus überallhin folgten, wo immer er hinging! Dies geht aus einer Frage des Petrus und aus Jesu Antwort deutlich hervor:

 

Die zwälf Apostel Jesu werden die "zwölf Stämme Israels" richten (Matthäus 19:27-28)  Da gab ihm Petrus zur Antwort: „Siehe! Wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns eigentlich zuteil werden? 28 Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.

 

Wie eine künftige Königin sich nach ihrer Heirat mit dem König an dessen Seite auf ihren eigenen Thron setzen darf, so versprach auch Jesus den Aposteln, nach ihrer symbolischen „Heirat“ [B2e], noch während der kommenden „grossen Drangsal“, dass sie sich selbst auf „zwölf Throne“ als Richter von je 12.000 die zu versiegeln sind [B2e-B2g] setzen dürften!

 

(Offenbarung 7:2-4)  Und ich sah einen anderen Engel vom Sonnenaufgang heraufkommen, der ein Siegel des lebendigen Gottes hatte; und er rief mit lauter Stimme den vier Engeln zu, denen gewährt war, die Erde und das Meer zu beschädigen, 3 und sagte: „Beschädigt nicht die Erde noch das Meer, noch die Bäume, bis wir [[(Mehrzahl! Jesus, zusammen mit seiner „Frau“, den 12 Aposteln, nach der Heirat!)]] die Sklaven unseres Gottes an ihrer Stirn versiegelt haben. 4 Und ich hörte die Zahl derer, die versiegelt waren, hundertvierundvierzigtausend, versiegelt aus jedem Stamm der Söhne Israels:

 

Die „Erstlinge“, die „Haupterben“ der „zwölf Stämme Israels“ würden den bis zum Tod getreuen Aposteln nun nach ihrer „Heirat“, dem ehegleichen Bund mit Jesus ihnen zugeteilt sein, jedem dessen auserwählten Erstlinge daraus: Vorsteher von Hausgemeinschaften in Versammlungen, wie zuvor Abraham, Isaak und Jakob. In unseren Tagen werden es viele Versammlungsvorsteher sein, welche ihre Aufgabe getreulich erfüllt haben. Daniel nennt die Apostel darin speziell heraushebend, gemäss den Informationen in der Vision: „.. die Heiligen des Allerhöchsten“:

 

(Daniel 7:21-22)  Ich schaute weiter, wie gerade jenes Horn [[(Anglo-Amerika)]] Krieg gegen die Heiligen führte, und es gewann die Oberhand über sie, 22 bis der Alte an Tagen [[(Jehova)]] kam und das Recht selbst zugunsten der Heiligen des Allerhöchsten gegeben wurde [[(bei deren Versiegelung)]] und die bestimmte Zeit herankam, da die Heiligen das Königreich selbst in Besitz nahmen [[(wenn Jesus dem Vater das inzwischen vollständig aufgerichtete „Königreich der (neuen) Himmel übergibt (1.Kor 15:24))]].

 

Kurz danach würden dann die Apostel zusammen mit den Versiegelten 144.000 zu Priestern geweiht werden [Bb; a], die gemeinsam das „Israel Gottes“ bilden, Jehovas künftige „Verlobte“! Dies verrät uns Paulus in 1.Brief an die Korinther und vielen Details Johannes in der Offenbarung: Offengelegte „Geheimnisse“ seit dem Ende des ersten Jahrhunderts, erst verständlich vor dem Abschluss des Systems (Off 7:1-8; 19:7; 20:6).

 

(Daniel 12:3, 4)  Und die, die Einsicht haben, werden leuchten wie der Glanz der Ausdehnung und die, die die vielen zur Gerechtigkeit führen, wie die Sterne auf unabsehbare Zeit, ja für immer. 4 Und was dich betrifft, o Daniel, halte die Worte geheim, und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes. Viele werden umherstreifen, und die [wahre] Erkenntnis wird überströmend werden.“

 

Einsicht über komplexe Zusammenhänge ist wie das Hochsteigen einer Treppe hin zum LichtNur mittels „Einsicht“ über alle Aussagen der Schrift sind Zusammenhänge zudem mittels der vorhergesagten „Zeichen“ der Endzeit erkennbar. Diese Auserwählung Jehovas seitens Jesu seiner Apostel ist Muster für jene Versiegelung des „Israel Gottes“, das der Vater als seine erneuerte „Ehefrau“ anstelle der bei Jesu Tod verstossenen Priesterschaft Levis mit deren „Scheidungszeugnis“ anerkennt und sich mit ihr verloben wird, weil sie ihm vollkommene Treue erwiesen haben! Jesus selbst bringt diese Gerechten wie eine keusche Jungfrau zum Vater! „Und ich will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]], und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.“ (Hos 2:19, 20)

 

(Offenbarung 14:3-5)  Und sie singen gleichsam ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier lebenden Geschöpfen und den [[(24 himmlischen Cheruben, den)]] Ältesten; und niemand konnte dieses Lied meistern als nur die hundertvierundvierzigtausend, die von der [[(alte)]] Erde [[(mittels Jesu sündensühnenden Blutes)]] erkauft worden sind. 4 Diese sind es, die sich nicht mit Frauen [[(den Tächtern „Babylons der Grossen“)]] befleckt haben; in der Tat, sie sind jungfräulich. Diese sind es, die dem Lamm beständig folgen, ungeachtet wohin es geht. Diese wurden als Erstlinge aus den Menschen für Gott und für das Lamm erkauft, 5 und in ihrem Mund wurde keine Unwahrheit gefunden; sie sind ohne Makel.

 

Der Vater hat auf diese seine „Frau“, die symbolische „Sara“ ein Auge und beschützt sie vor den „Abimelechs“ dieses Systems, den Königen oder Mächtigen, den Götzen dieses Systems, welche ein Auge sie geworfen haben und kündet ihnen Todesstrafe an, wenn immer sie sich an einem der Kleinsten die zum „Königreich der Himmel“ gehören vergreifen wollen! Sie sind Besitztum des Lammes und des Vaters, kündet uns Johannes in der Offenbarung an! Sie sind „Frau“ und geistige Mutter all jener „Samen der Frau“, die den Verheissungen Gottes ebenso wie Abraham Glauben schenken und den Aposteln und deren Anweisung bis zum Ende gehorsam zeigen! (Off 12:17)

 

Der Prophet Hosea fasste einige Teile dieses symbolischen Dramas zusammen und zeigt uns den schlussendlichen Ausgang, wo der grössere Abraham, Jehova seine Geliebte „Sara, das „Israel Gottes“ das jungfräulich und vom System unberührt ist aus Jesu Hand entgegen nimmt! Paulus erklärt den exakten Zeitpunkt:

 

(1. Korinther 15:24)  Als nächstes das Ende [[(der 1335-Tagefrist Daniels (Da 12:11-13))]], wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht [[(am Tag Harmagedons)]] zunichte gemacht hat.

 

Jesus, seine zwölf Apostel und die 144.000 inzwischen zu Priesterkönigen Geweihten bilden nun Gottes „Ehefrau“, Seinen ehelichen Besitz, bereit Ihm als „Gehilfin“ (1.Mo 2:18) in allem zu dienen! Sie sind nun „Priester Gottes und des Lammes“ (Off 20:6). Die fleischliche Nation Israel dagegen hatte sich als „Hagar“ erwiesen, ungetreu, anderen Göttern dienend, die wahren Erben aus der Verheissung wie Isaak verachtend und daher vom wahren „ehelichen Besitzer“ verstossen. Hosea kündet durch Jehovas Wort das Folgende an, das mit dem Abschluss dieses Systems und dem Beginn des Kommenden fest verbunden ist:

 

Jesu Wiederkunft auf den Tempelberg, die Erstauferweckung im Kidron-Tal und Einzug auf den Tempelberg Moria (Hosea 2:14-20)  ‚Darum, siehe, ich überrede sie, und ich will sie in die Wildnis [[(vergl. Off 12:5, 6)]] gehen lassen, und ich will ihr zu Herzen reden. 15 Und ich will ihr von da an ihre Weingärten geben [[(ihre Anteile am Königreich Gottes)]] und die Tiefebene Ạchor [[(wo Achan zu Unrecht ein Amtsgewannnd aus Schinar und Gold vergraben hatte, bei der Eroberung Jerichos; nun werden die 144.000 ihr Priestergewand und ihre Königskronen zu Recht erhalten (Jos 7:20-26))]] als Eingang zur Hoffnung; und sie wird dort gewiß antworten wie in den Tagen ihrer Jugend und wie an dem Tag, an dem sie aus dem Land Ägypten heraufkam. 16 Und es soll geschehen an jenem Tag‘ [[(am 15.Tischri, dem 1.Tag des Erntefestes nach Harmagedon)]], ist der Ausspruch Jehovas, ‚daß du [[(die „neuen Himmel“ der 144.000)]] [mich] mein Mann [[(Jehova als „ehelichen Besitzer“)]] nennen wirst, und du wirst mich nicht mehr mein Besitzer [[(als Sklave Gottes)]] nennen.‘

17 ‚Und ich will die Namen der Baalsbildnisse von ihrem Mund entfernen, und ihrer wird nicht mehr gedacht mit ihrem Namen. 18 Und für sie werde ich an jenem Tag gewiß einen Bund schließen in Verbindung mit dem wildlebenden Tier des Feldes und mit dem fliegenden Geschöpf der Himmel und dem Kriechtier des Erdbodens, und Bogen und Schwert und Krieg werde ich aus dem Land zerbrechen, und ich will sie in Sicherheit sich niederlegen lassen. 19 Und ich will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]], und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. 20 Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.‘

 

Das ganze „Israel Gottes“ hatte sich als ihrem wahren Besitzer Jehova gegenüber als treu erwiesen! Die Apostel sind deren „Erstlinge“, jedem je 12.000 Unterordnet die ihrerseits in Tausend-, Hundert-, Fünfzig- und Zehnerschaften unterordnet sein werden. Der Schwiegervater von Moses zeigte das Muster auch der künftigen Organisation der Führung der Völker der „neuen Erde“ unter Jesu Leitung:

 

(2. Mose 18:21-23)  Du aber solltest aus dem ganzen Volk tüchtige, gottesfürchtige Männer ausersehen, zuverlässige Männer, die ungerechten Gewinn hassen; und du sollst diese über sie setzen als Oberste über Tausendschaften, Oberste über Hundertschaften, Oberste über Fünfzigschaften und Oberste über Zehnerschaften. 22 Und sie sollen das Volk bei jedem passenden Anlaß richten; und es soll geschehen, daß sie jeden großen Fall vor dich bringen werden, jeden geringeren Fall aber werden sie als Richter selbst behandeln. Mache es dir also leichter, und sie sollen die Last mit dir tragen. 23 Wenn du diese Sache wirklich tust und Gott es dir geboten hat, dann wirst du gewiß dabei bestehen können, und auch all dieses Volk wird in Frieden an seinen eigenen Ort kommen.“

 

Moses hatte ein einziges Volk zu richten, Jesus zusammen mit den 144.000 aber alle Völker der Erde: Jene aus den Nationen die Gott am Gerichtstag durch Jesus als „Schafe“ zur Rechten stellt, samt künftiger Kinder und al jene, die er in der allgemeinen Auferstehung zum Leben bringen wird

 

Ihr Gott zeigt sich nun Seinerseits ihnen gegenüber als Belohner und gibt ihnen Macht und Autorität über jene, die sich zuvor als Freunde wie auch als Feinde erwiesen haben, indem sie auch jenen in der kommenden Auferweckung „der Gerechten und der Ungerechten“ Leben zukommen lassen werden und sie für ihr Tun nun richten werden! (Apg 24:14, 15)

 

Ablauf der Hauptereignisse bei der Aufrichtung des geistigen Tempels
 

Wer sich an der Ehefrau Jehovas, an der gegenbildlichen „Sara“, „unserer Mutter“ vergreift hat für sich und die Seinen den Tod zugesichert

Die Nation Israel als Gesamtes, vertreten durch die auserwählte Priesterschaft Levis galt als Jehovas „Ehefrau“ und deren Kinder, Sein Eigentum über das Er als „ehelicher Besitzer“ waltet und es bewacht! (Jes 54:5, 6) Der Untreue der Nation Israel, deren Führerschaft Jehova gegenüber aber steht die Treue des „Israel Gottes“ entgegen, mit der Jehova nach Harmagedon erneut einen ehegleichen, ewig dauernden Bund schliesst wie wir bereits gesehen haben! (Hos 2:19, 20)

 

Auch Jesus wird einen der „Ehe“ vergleichbaren Bund mit seiner „Braut“, den zwölf Aposteln bereits zuvor eingehen! (vergl. Joh 2:28-30 mit Off 21:9) Es gilt somit Unterscheidungsvermögen zu zeigen, von welcher „Frau“ und welchem „ehelichen Besitzer“ in jeder Aussage die Rede ist! Die Feinde unter dem aus dem zweiten „alten Himmel“ geworfenen Satan und dessen Dämonen, der irdische „Same der Schlange“ (Off 12:7-15) verfolgen sie während der 1260 Tagen des Höhepunktes der Endzeit vor Harmagedon. Jene, die es wagen sich an den frühauferstandenen Aposteln, Jesu „Braut“ und deren „Samen der Frau“ (1.Mo 3:14, 15) zu vergreifen, sie sollten sich in Acht nehmen: Ihr Strafgericht wartet nicht! (Hos 2:14, 15) Darum muss doch „die (irdische) Frau“, die Apostel zu ihrem eigenen Schutz an den für sie von Gott bereiteten Ort in die „Wildnis  fliehen: „Und die Frau floh in die Wildnis, wo sie eine von Gott bereitete Stätte hat, damit man sie dort tausendzweihundertsechzig Tage ernähre.“ (Off 12:6).

 

Die Altstadt JerusalemsJesus behütet die Seinen, auf die er achtet wie auf seinen eigenen „Augapfel“! Der Prophet Sacharja gibt hierzu weitere Einzelheiten bekannt, die alle auf unsere Tage gemünzt sind:

 

Sacharja 2:7-9)  Heda, Zion! [[(Jene die sich bewusst sind zum „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ zu gehören, anstatt Teil „Babylons der Grossen“ zu bleiben)]] Entrinne, die du bei der [[(hurerischen)]] Tochter Babylon [[(Israel, als zentraler Kern babylonischer Religionen wie Juden, Namenchristen, Muslime usw. (Off 18:4))]] wohnst. 8 Denn dies ist, was Jehova der Heerscharen gesagt hat: ‚[Der] Herrlichkeit nachfolgend, hat er mich [[(Jehovas Engel (Michael))]] zu den Nationen gesandt, die euch ausplünderten; denn wer euch [[(Jesu „Schafe“ und darin den Überrest der „Versiegelten“)]] antastet, tastet meinen [[(Jesu (Michaels))]] Augapfel an. 9 Denn siehe, ich schwinge meine Hand gegen sie, und sie werden ihren Sklaven [[(dem „Israel Gottes“ und der „grossen Volksmenge“ als „Erben“)]] zur Beute werden müssen.‘ Und ihr werdet bestimmt erkennen, daß Jehova der Heerscharen selbst mich [[(den Mensch gewordenen Jesus)]] gesandt hat.

 

Beachten wir, wer der Sprechende ist und wessen Worte er zu wem redet! Wenn wir die Aussage und auch die Erfüllung auf der Zeitachse einreihen sehen wir die Nation des geistigen Israels (Christenheit) im „babylonischen“ Exil unter der religiösen Macht „Babylons der Grossen.

 

Die schlussendliche Erfüllung am Ende der „sieben Zeiten der Nationen“, wenn die Erhöhung der 144.000 zu Priesterkönigen erfolgt [Bb] und dem „Israel Gottes“ nun all ihre Feinde unter die Füsse gelegt sind, weil ihnen Macht und Autorität von Gott her zugeteilt wurde! [Bb2, e1] Es ist „der Same der Frau“ zu der Michael redet, die unter den Nationen zerstreut in ihren „Inseln“, den zerstreuten Kleinversammlungen weilen und weiterhin Gotte Gebote halten und Zeugnis für Jesus und sein Königreich ablegen: „Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.“ (Off 12:17).

 

Erblasser und Erben in Israel
 

Es ist somit „der Engel Jehovas“ der spricht, der erhöhte himmlische Menschensohn Jesus und der Gottes Strafankündigungen für das Ende des Systems gegen „Babylon die Grosse“ ankündet. Es ist derselbe Engel der in der Offenbarung den Befehl an „mein Volk“ erteilt, jene hurerische Gemeinschaft aller „Töchter Babylons“ und ihrer falschen Anbetungsformen zu verlassen!

 

Babylon ist gefallen, kommt heraus aus ihr, mein Volk (Offenbarung 18:4)  Und ich hörte eine andere Stimme [[(nicht die Gottes, sondern die eines mächtigen Engelgeschöpfes: Michael (respektive Jesus))]] aus dem Himmel sagen:Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt.

 

Jesus ist der „Besitzer“ aller seiner „Sklaven“, die sich in der Taufe Gott und ihm hingegeben haben, was ja einem Bündnis entspricht, weil Jehova sie ihm in das „Königreich des Sohnes der Liebe“ gegeben hat und alles, was dem Sohn gehört auch Eigentum des Vaters ist! Wir sind ihm dann wahre „Brüder und Schwestern“, wenn wir Gottes Willen tun und gleichzeitig ist er unser „Besitzer“, weil er uns mit seinem kostbaren Blut erkauft hat! Paulus erklärte dies in Milet den aus Ephesus herabgekommen Ältesten: „Gebt acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in welcher euch der heilige Geist zu Aufsehern ernannt hat, um die Versammlung Gottes zu hüten, die er mit dem Blut seines eigenen [Sohnes] erkauft hat.“ (Apg 20:28)

 

Nach dem Abendmahl bestätigte Jesus diesen Umstand den elf Aposteln:

 

(Johannes 17:9-10)  Ich bitte sie betreffend; nicht hinsichtlich der Welt bitte ich, sondern hinsichtlich derer, die du mir gegeben hast; denn sie sind dein, 10 und alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein, und ich bin