Newsletter „DER WEG“ 11/07    Juli 2011

Neubearbeitung: 22.8.11 / 6.7.18

 

11.7.3  Lehrer der Guten Botschaft:  Kommentar zum 1.Buch Mose (Genesis)

 

7.Teil:  1.Mose Kap. 46-50:  Jakob zieht mit seinen siebzig Familien nach Ägypten bis zu seinem Tod

 

   Im 6. Teil des NEWSLETTER DER WEG vom Monat Juni 2011 behandelten wir unter dem Titel: 11.6.3  Joseph am Hof des Pharao bis zum Tag, wo er sich seinen Brüdern zu erkennen gibt die Kapitel 1.Mose 39-45:

                                                        

   Kapitel 39:  ab 1750 v.u.Z.:  Joseph in Ägypten bei Potiphar; verweigert sich dessen Frau; Gefängnis

   Kapitel 40:  Gott deutet durch Joseph die Träume des Mundschenks und Bäckers; Pharaos Geburtstag

   Kapitel 41:  1737 v.u.Z.:  Pharaos Träume und Josephs Deutung; Josephs Erhöhung, seine Heirat, seine Kinder Manasse und Ephraim

   Kapitel 42:  n.1730 v.u.Z.:  Hungersnot in Kanaan treibt Josephs Brüder nach Ägypten; Simeon festgehalten, Jakobs Gram

   Kapitel 43:  Rückkehr der Söhne Jakobs nach Ägypten; Prüfung ihrer Lauterkeit

   Kapitel 44:  Josephs Becher im Getreidesack Benjamins; Judas Bitte zugunsten Benjamins

   Kapitel 45:  Joseph gibt sich seinen Brüdern zu erkennen

 

Jakob zieht mit seinen siebzig Familiengliedern nach Ägyppten   In diesem 7. und letzten Artikel zur Genesis behandeln wir die Zeit in der Jakob von Kanaan nach Ägypten zieht und damit ein weiterer Teil der Prophezeiungen an Abraham sich zu erfüllen beginnt, der am Ende einer Vierhundertjahrfrist mit dem Auszug unter Mose Führung endet.

 

(1. Mose 15:13-16)  Und er begann zu Ạbram zu sprechen: „Wisse bestimmt, daß deine Nachkommen ansässige Fremdlinge werden in einem Land, das nicht das ihre ist, und sie werden ihnen dienen müssen, und diese werden sie bestimmt vierhundert Jahre lang niederdrücken. 14 Die Nation aber, der sie dienen werden, richte ich, und danach werden sie mit viel Habe ausziehen. 15 Du nun, du wirst in Frieden zu deinen Vorvätern gehen; du wirst in gutem Alter begraben werden. 16 Aber in der vierten Generation werden sie hierher zurückkehren, denn die Vergehung der Amorịter ist noch nicht vollendet.“

 

   Inzwischen war die Hälfte dieser Abraham gegenüber vorhergesagten Frist bereits abgelaufen, als Jakob mit siebzig Familiengemeinschaften Kanaan verliess und durch Joseph unter Beihilfe Pharaos in Gosen, im fruchtbaren Nildelta ansässig wurde! Beim Umzug zeigt sich erneut die Führungsqualität von Juda, den Jakob vor sich her sandte, um mit Joseph alles für den Empfang der 66 Seelen vorzubereiten.

 

   Gott selbst hatte Jakob hierzu Mut gemacht und ihm versprochen „seinen Samen“ in Ägypten zu einer „grossen Nation“ anwachsen zu lassen (1.Mo 12:2): „Dann sprach Gott [[(mittels des Wortführers, „des Engels Jehovas“, Michael)]] in Visionen der Nacht zu Israel und sagte: ‚Jakob, Jakob!‘, worauf er sprach: ‚Hier bin ich!‘ Und er sagte weiter: ‚Ich bin der [wahre] Gott, der Gott deines Vaters. Fürchte dich nicht, nach Ägypten hinabzuziehen, denn ich werde dich dort zu einer großen Nation machen. Ich selbst [[(vertreten durch Gottes Engel)]] werde mit dir nach Ägypten hinabziehen, und ich werde dich bestimmt auch selbst heraufbringen [[(Gottes Engel in der Wolke und Feuersäule)]]; und Joseph wird seine Hand auf deine Augen legen.‘ “ (1.Mo 46:2). Bis hin zum späteren Tode Josephs werden die Teraphim“ als Register des „Samens der Frau“ mit allen wichtigen Ereignissen und Gottes Anweisungen und Hilfestellungen weitergeführt. Nur eine geringe Zeitspanne von etwa 60 Jahren bleibt ohne Erwähnung grösserer Ereignisse. 

 

Jakob segnet den Pharao   Der Pharao steht zu seinem Wort, als er von Jakob und fünf der Brüder beim Willkommensempfang am Hof direkt vernimmt, dass sie alle Hirten wären. So gab er ihnen aufgrund der bisherigen herausragenden Leistungen Josephs Grund und Boden im fruchtbarsten Teil von Gosen. Dort übergab der Pharao zudem den Mutigsten unter den Vorstehern ihnen seine eigenen Herden zur Aufsicht! Jakob benutzt die Gelegenheit um seinerseits den Pharao zu segnen.

 

   Währenddessen nimmt die Hungersnot in Ägypten zu und die Probleme für die meisten Familien steigen durch Verschuldung gegenüber Pharao, der sie mit Lebensmitteln versorgt. Josephs kluge Vorkehrungen und sein Rat helfen dem Pharao den Reichtum des ganzen Landes, dessen Viehbestand und den Boden unter seine Gewalt zu bringen, nur die Priesterklasse als Pharaos Beamtenschaft wird von dieser Art der Enteignung befreit. Die landlosen Bauern müssen in die Städte umziehen und werden durch Pharaos Grossprojekte am Leben erhalten. Mit hundertfünfundsiebzig Jahren kommt Jakob an das Ende seiner Lebenszeit.

 

jakob segnet die Söhne Josephs, Manasse und Ephraim   Vor seinem Tod ruft Jakob Joseph an das Sterbebett und mit ihm die beiden Söhne, Manasse und Ephraim. Jakob bemüht sich diese beiden Söhne zu segnen, scheint aber in den Augen von Joseph dabei einen Fehler zu machen, als er die Hände umgekehrt auf die Häupter der beiden jungen Männer legt, wobei er die Arme kreuzte, so dass seine Rechte auf Ephraim, den Jüngern zu liegen kam, die linke aber auf Manasse. Als Joseph diesem Jakob zu wehren suchte erklärte der Patriarch, dass dies absichtlich so wäre und der Jüngere grösser werden würde als der Ältere! Da Jakob im Segen erwähnt, dass dies mit dem „Schlussteil der Tage“ zu tun hätte muss uns dieser biblische Begriff besonders interessieren!

 

(1. Mose 49:1-2)  Später rief Jakob seine Söhne und sprach: „Versammelt euch, damit ich euch mitteile, was euch im Schlußteil der Tage widerfahren wird. 2 Kommt zusammen und hört zu, ihr Söhne Jakobs, ja hört auf Israel, euren Vater.

 

   Etwa tausendzweihundert Jahre später erklärte Jehova durch den Propheten Maleachi, dass die Söhne Jakobs noch nicht zu ihrem Ende gekommen wären. Eine deutliche Anweisung geht auch an uns daraus hervor, die wir nun kurz vor dem Ende der Einsammlung des „Israel Gottes“ stehen, jener Erstlinge, die Jehova als sein besonderes Eigentum betrachtet! Die Bestimmungen Jahves an die Vorväter haben nichts an Gültigkeit verloren! Segen und Fluch hängen davon ab, ob wir hören und handeln oder es unterlassen!

 

(Maleachi 3:6-7)  „Denn ich bin Jehova; ich habe mich nicht geändert. Und ihr seid Söhne Jakobs; ihr seid nicht zu eurem Ende gekommen. 7 Von den Tagen eurer Vorväter her seid ihr von meinen Bestimmungen abgewichen und habt [sie] nicht gehalten. Kehrt um zu mir, so will ich zu euch umkehren“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen.

 

   Wenn wir konsequent den Anfang mit dem Ende, also das Geschehen der Genesis mit dem Geschehen in unseren Tagen, der Erfüllung der letzten Vorhersagen verknüpfen, so erkennen wir deutlich daraus, dass Gottes geäusserter Wille auch uns betrifft! Anhand einer Betrachtung am Ende des Kapitels, wie die übrigen Propheten denselben Ausdruck „Schlussteil der Tage und ähnliche Wendungen verwenden erfahren wir, dass damit Gottes grosser Gerichtstag an der ganzen Welt gemeint sein muss. Israel kommt erst zum Ende, wenn die Einsammlung für das Priesterkönigtum mit der Versiegelung des letzten der 144.000 beendet ist, das vollständige „Israel Gottes“ als Priesterkönige handlungsfähig ist! Damit erst ist die Vollzahl die Gott für die kommende erdenweite „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ erreicht, die zuvor unter Prüfungen alle Ausharren und Treue Ihm und dem GESETZ gegenüber gezeigt haben und nun ihren verdienten Lohn dafür erhalten.

 

gottes Wahl der kommenden weltregierung für das Millenium: Eine wahre Theokratie!
  

Eine Grosszahl jener Auserwählten, der Versiegelten gehörte Jesus im „Königreich des Sohnes der Liebe“ an und bildete Teil des „Ephraim“ der Endzeit, die „Paulikaner“, jenen Christen die seit Kornelius und den Versammlungen des Paulus aus den Nationen stammen! Andere sind aus den beschnittenen Juden, dem, was „Manasse“ vorschattete, den heutigen „Ebioniten“, messianischen Juden!

 

(Römer 11:25-26)  Denn ich will nicht, Brüder, daß ihr über dieses heilige Geheimnis unwissend seid, damit ihr euch nicht in den eigenen Augen für verständig haltet: daß eine Abstumpfung des Empfindungsvermögens Israel zum Teil widerfahren ist, bis die Vollzahl der Menschen aus den Nationen hereingekommen ist, 26 und auf diese Weise wird ganz Israel gerettet werden, 26 und auf diese Weise wird ganz Israel gerettet werden, so wie geschrieben steht: „Der Befreier wird aus Zion kommen und gottlose Handlungen von Jakob abwenden. 27 Und dies ist meinerseits der Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehme.“

 

   Sünden werden nur von jenen weggenommen, die mittels Taufe unter Gottes „unverdiente Güte“ gelangen, weil auch sie sich vor dem grösseren Joseph, vor Jesus niederbeugen! Bevor Jakob also stirbt bittet er nun zudem alle seine zwölf Söhne an das Sterbelager.

 

Gott hat uns Leben und Tod vorgelegt, Segen und Fluch   Sein Segen auf jedem der Erben muss im Zusammenhang mit dem späteren Segen Mose an die zwölf Stämme Israels betrachtet werden, wo er jenen sowohl Segen wie auch den Fluch Gottes vorlegte.

 

Zudem gilt es auch  jenem Segen und Fluch mit in Betracht zu ziehen, den Josua über jeden der Stämme am Berg Ebal und Gerisim sprechen musste, die weitere ergänzende Informationen aufweisen! (Jos 8:33-35) Auch Bileams Segen, der Gottes Worte wiederholte, statt des erwarteten Fluches gibt uns weitere gewichtige Ergänzungen, die mit in diese Betrachtung einzubeziehen sind! (5.Mo 23:5)

 

   Im letzten Kapitel 50 der Genesis stirbt Jakob in Ägypten und Joseph erfüllt das Versprechen ihn in Kanaan im Grabe Abrahams und Isaaks zu bestatten. Josephs grosse Trauer um seinen geliebten Vater zeigt sich durch seine Tränen am Sterbelager. Der Pharao lässt ein Staatsbegräbnis für Jakob bereiten mit einem Trauerzug, der in der Erinnerung selbst der Kanaaniter verbleibt. Nach Jakobs Tod fürchten die zehn Brüder, Joseph könnte an ihnen Rache nehmen und er beruhig sie, dass er von Gott erwählt war zu ihren Gunsten, um ihr Überleben zu gewährleisten.

 

   Hinweis zu den Jahreszahlen und der Chronologie:  Jedes System geschichtlicher Aufzeichnungen das exakt sein will fusst auf Jahreszahlen die in Relation zu gewichtigen Ereignissen berechnet wurden, deren Jahr mehr oder weniger genau festgelegt werden konnte. Wer sich mit dem Thema eingehender befasst bemerkt, dass innerhalb der Religionen und weltlicher Geschichtsschreibung z.T. gewichtige Differenzen in der Datierung existieren. Je früher wir in der Geschichte in Richtung Adam gelangen, desto ungenauer werden die Angaben! Dies hat vielerlei Gründe!

 

   In unseren Abhandlungen geht es nicht um den Beweis, dass gewisse Jahreszahlen exakt sind, sondern um den logischen Ablauf von Ereignissen aber auch dadurch den Beweis zu erbringen, dass die Angaben der Schrift verlässliche Massstäbe liefern, um ein genaues Bild zu erlangen! Wir haben auf ein vorhandenes System der Datierung abgestellt, das sich zuerst als sehr stabil erwies, später im Verlauf der Jahre genauerer Nachprüfung aber als ebenso lückenhaft erzeigte wie andere. Um nicht noch mehr Verwirrung zu schaffen sind wir beim übernommenen System geblieben unter deutlichem Hinweis, dass dort Fehler existieren und es sich um Annäherungswerte handelt!

 

Bitte beachte zu diesem Thema den Artikel: Anmerkungen zur CHRONOLOGIE biblischer Geschichte

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

7.3      Kommentar zum 1.Buch Mose (Genesis) 6

7.3.1              Das 1.Buch Moses, die Genesis (Entstehung) im Umfeld richtig einordnen. 6

7.3.1.1        Der Inhalt des 1.Buche Mose: Kapitel 46-50. 6

Kapitel 46:  1728 v.u.Z.: Jakob zieht nach Ägypten zu Joseph und erhält Wohnsitz in Gosen. 6

Kapitel 47:  Andauernde Hungersnot in Ägypten; Josephs gerechte Verwaltung. 6

Kapitel 48:  Jakobs Segen über Manasse und Ephraim.. 6

Kapitel 49:  Jakobs Prophezeiungen über vier seiner Söhne und der Segen über die übrigen acht 7

Kapitel 50:  1711 v.u.Z.: Jakob stirbt in Ägypten; sein Begräbnis in Kanaan; 1657 v.u.Z. Josephs Tod; Bedrückung Israels in Ägypten. 7

7.3.2              Kapitel 46:  1728 v.u.Z.:  Jakob zieht nach Ägypten zu Joseph und erhält Landbesitz in Gosen. 7

7.3.1.2        1.Mose 46:1-25:  Jakob zieht in Ägypten ein mit insgesamt siebzig Familien. 7

1.Mo 46:1-7:  Jakob zieht von Hebron nach Beerscheba und opfert Gott. Jehova gibt ihm Mut und verspricht ihn in Ägypten zu einer „grossen Nation“ zu machen. Jakobs Einzug in Ägypten. 7

1.Mo 46:8-25:  Die „Teraphim“ die Joseph weiterführte verraten alle Namen derjenigen Söhne und Töchter der Verheissung, die nach Ägypten zogen und jener, die von Joseph her schon dort waren. 9

Die gewichtigere „Teraphim“, das „Buch des Lebens“ von all denen, die der Verheissung gehorchten wird vom grösseren Joseph geführt, von Jesus im himmlischen Jerusalem.. 11

Das umfassendste Register aller „Seelen“, von Mensch und Tier wird nur im Himmel geführt! Wer bleibt darin verzeichnet und wer wird daraus ausgelöscht?. 11

Die Auferstehung der Toten gemäss ihrer Rangordnung als gesicherte Hoffnung Jehovas. 13

7.3.1.3        1.Mose 46:26-34:  Die Rolle von Juda als Führer innerhalb der Brüder wird weiter gefestigt 14

1.Mo 46:26-27:  Der Beginn einer „grossen Nation“ die mit sechsundsechzig Familienhäuptern beginnt! 14

1.Mo 46:28-30:  Die Rolle von Juda in der Anführung der übrigen elf Stämme als Vorbild kommender Dinge: Des „Löwen aus dem Stamm Juda 15

1.Mo 46:31-34:  Schafhirten sind im Lande der Ägypter der herrschenden Klasse eine Abscheulichkeit 15

7.3.3              Kapitel 47:  Andauernde Hungersnot in Ägypten; Josephs gerechte Verwaltung. 16

7.3.1.4        1.Mose 47:1-12:  Pharao gibt durch Joseph der ganzen Sippe Jakobs Grundbesitz in Gosen und vertraut ihnen seine Herden an  16

1.Mo 47:1-6:  Joseph stellt Pharao fünf der elf Brüder vor und er lässt unter den Nachkommen der Zwölf die Mutigsten zu Vorstehern über Pharaos Herden werden; Landzuteilung in Gosen. 16

Zeitweilig ansässige Fremdlinge“ im Ägypten in unserer Tagen durch Förderung des Gemeinsinnes mit Gemeinschaftsbesitz statt Habsucht und Eigenbesitz. 17

1.Mo 47:7-12:  Jakob steht mit hundertdreissig Jahren vor dem Pharao und segnet ihn; Joseph teilt Jakob die besten Teile von Gosen, im Land Ramses als Wohnfläche und Besitz zu. 18

7.3.1.5        1.Mose 47:13-20:  Josephs Vorkehrungen durch Jehovas Geist geführt sind es, die den Reichtum und die Macht Pharaos begründen! 19

1.Mo 47:13-17:  Der Pharao wird durch die Hungersnot in Ägypten und Kanaan durch Josephs Vorkehrung reich  19

Was machte Joseph mit den Herden Ägyptens, welche jene verarmten Bauern brachten, um dafür Getreide zu erhalten? Eine Gegenüberstellung zur Verarmung der heutigen Weltbevölkerung. 20

Weder Gold noch Silber“ rettet am Tag von Gottes Gericht! Habsucht der einen und Verarmung der anderen  22

1.Mo 47:18-20:  Die Ägypter verkaufen sich dem Pharao in Sklaverei und geben ihr Land als Tribut für Nahrung  23

Was bedeutet die Symbolik jener Handlungen des Verlustes von Freiheit und Landbesitz  für unsere Tage der Endzeit und deren Pharaonen?. 24

7.3.1.6        1.Mose 47:21-31:  Die herausragende Stellung der Priester in Ägypten in Abhängigkeit von Pharao und Joseph  26

1.Mo 47:21-26:  Die Landbevölkerung ohne Besitz in Städte zusammengefasst, nur der Landbesitz der Priester blieb unangetastet, sie erhielten ihre Rationen vom Pharao. 26

Was bedeutet dieser Schritt Josephs, dass Ägypten zwanzig Prozent dem Pharao entrichten muss für uns heute? Warum sind heutige Priester oft von Steuern befreit?. 26

1.Mo 47:27-31:  Jakobs Lebensjahre kommen mit hundertsiebenundvierzig zu ihrem Ende; Letzte Anweisungen betreffend der Ruhestädte seiner Gebeine. 27

7.3.4              Kapitel 48:  Jakobs Segen über Manasse und Ephraim.. 28

7.3.1.7        1.Mose 48:1-22:  Jakobs spezieller Segen auf die beiden Söhne Josephs, auf Ephraim und Manasse und deren Bedeutung bis hin zum „Schlussteil der Tage 28

1.Mo 48:1-7:  Joseph bringt seine Söhne Manasse und Ephraim vor Jakob damit jener sie segne; Jakobs einleitenden Worte geben Jehova die Ehre und er nimmt die beiden als sein Eigentum, als eigene Söhne in Anspruch. 28

Gottes Plan zu Beginn mit Jakobs Söhnen hin zum Ende verknüpfen! Das Erbe der Übriggebliebenen. 29

1.Mo 48:8-12:  Gott lässt Jakob seine Nachkommen durch Joseph sehen, was er nicht einmal erhofft hatte  31

7.3.1.8        1.Mose 48:13-22:  Jakob erwählt prophetisch den Zweitgeborenen Ephraim, um ihn vor Manasse zu stellen. 31

1.Mo 48:13-20:  Jakobs umgekehrter Segen erst dem Zweitgeborenen Ephraim gegenüber und dann zum Erstgeborenen Manasse gewandt 31

Die Wichtigkeit eines exakten Verständnisses der Anwendung prophetischer Ereignisse im Hinblick auf die Aufrichtung von Gottes Königreich in der Endzeit 32

1.Mo 48:21-22:  Jakobs letzte Worte an Joseph und sein spezielles Erbe eines „doppelten Anteils“ auf dem Gebiet der Amoriter 33

Beschnittenheit des Herzens: Reue und Umkehr mittels der Taufe als Grundvoraussetzung zur Rettung. 35

7.3.5              Kapitel 49:  Jakobs Prophezeiungen über vier seiner Söhne und der Segen über die übrigen acht 36

7.3.1.9        1.Mose 49:1-2:  Jakobs Segen auf seine zwölf Söhne und auf Manasse und Ephraim im Hinblick auf den „Schlussteil der Tage“ sehen lernen! 36

1.Mo 49:1-2:  Jakobs besonderer Hinweis an die zwölf Söhne den „Schlussteil der Tage“ betreffend: Was unsere Zeit angeht! 36

Die zwölf Vorsteher Israels werden zum grösseren Joseph hin vereint 38

7.3.1.10      1.Mose 49:3-32:  Der individuelle Segen Jakobs auf seine zwölf Söhne in Verbindung zum Segen Mose. 39

Die Segnungen Jakobs zusammen mit dem Segen Mose betrachten, um Schlussfolgerungen für den „Schlussteil der Tage“ zu ziehen. 39

Jeschurun“ soll Leben: Nicht im dritten Himmel Gottes, sondern auf der Erde! 40

Der Segen Mose auf die zwölf Stämme auf dem Berg Nebo, in Moab. 41

1.Mo 49:3-4:  Der Segen Jakobs auf Ruben. 42

1.Mo 49:5-7:  Der Segen Jakobs auf Simeon und Levi 43

1.Mo 49:8-12:  Der Segen Jakobs auf Juda. 45

1.Mo 49:13-15:  Der Segen Jakobs auf Sebulon und Issachar 47

1.Mo 49:16-19:  Der Segen Jakobs auf Dan und Gad. 48

1.Mo 49:20-21:  Der Segen Jakobs auf Ascher und Naphtali 49

1.Mo 49:22-26:  Der Segen Jakobs auf Joseph. 52

1.Mo 49:27:  Der Segen Jakobs auf Benjamin. 54

1.Mo 49:28-32:  Jakobs Schlussworte an seine Söhne, die Vorsteher der zwölf Stämme Israels, sein Tod. 56

7.3.1.11      Bileams Segen auf Israel statt der Verfluchung zeigt, dass Gottes Segen durch die Macht Satans nicht ungültig gemacht werden kann! 56

a)                      Jehova legt Bileam statt des erwarteten Fluches gegen Israel den Segen in den Mund auf der Höhe des Bamoth-Baal 56

b)                     Bileams Segen für Israel auf dem Berg Pisga lässt König Balak erneut erschauern. 57

c)                      Bileams Segen für Israel auf dem Berg Peor, der dem Baal von Peor als Heiligtum diente. 59

d)                     Der vierte und letzte Segensspruch Bileams auf Israel und seine Verbindung zum „Ende der Tage 61

7.3.6              Kapitel 50:  1711 v.u.Z.: Jakobs Sterbelager in Ägypten; sein Begräbnis in Kanaan; 1657 v.u.Z.: Josephs Tod; Bedrückung Israels in Ägypten. 63

7.3.1.12      1.Mose 50:1-14:  Josephs Trauer um Jakob und das Staatsbegräbnis durch Ägypten in Kanaan. 63

1.Mo 50:1-6:  Josephs Trauer um den Vater Jakob und seine Bitte an Pharao Jakob in Kanaan in der Familiengruft Abrahams beerdigen zu dürfen; Ägyptens Trauer von siebzig Tagen. 63

Joseph und Jesus weinten als Männer unter Publikum über den Tod ihrer Geliebten. 64

1.Mo 50:7-11:  Josephs Trauerzug aus Ägypten nach Kanaan und die gemeinsame Trauerfeierlichkeit in Abel-Mizrajim   65

1.Mo 50:12-14:  Jakobs Beerdigung durch alle seine zwölf Söhne in der Höhle von Machpela bei Mamre, in Hebron neben Abraham und Isaak; Rückkehr nach Ägypten. 66

7.3.1.13      1.Mose 50:15-26:  Joseph erfüllt sein Versprechen der Vorsorge für alle elf Familiengemeinschaften der Brüder bis zu seinem Tod  66

1.Mo 50:15-21:  Ängste der elf Brüder, dass Joseph sie anfeinden könnte: „Fürchtet euch nicht, denn bin ich an Gottes Statt?“, Josephs Versprechen. 66

1.Mo 50:22-26:  1657 v.u.Z.:  Joseph versorgt bis zu seinem Tode mit hundertzehn Jahren seine Brüder und sieht noch die 3.Generation Ephraims; Anweisungen betreffend seiner Gebeine. 68

Die Vorhersorge des grösseren „Joseph“, durch Jesus für seine zwölf geistigen Brüder, die kommenden Vorsteher der zwölf Stämme Israels. 69

7.3.7              Was schliesst der prophetische Begriff: „Schlussteil der Tage“ den Jakob erwähnt alles mit ein und auf welche Zeitabschnitte findet er Anwendung?. 71

a)                      Schlussteil der Tage“ aus der Sicht Jakobs: 71

b)                     Ende der Tage“ in der Prophezeiung Bileams: 71

c)                      Schlussteil der Tage“ aus der Sicht Jesajas: 71

d)                     Schlussteil der Tage“ aus der Sicht Jeremias: 72

e)                      Schlussteil der Tage“ oder „Schlussteil der Jahre“ aus  der Sicht Hesekiels: 73

f)                      Schlussteil der Tage“ aus der Sicht Daniels: 75

g)                     Schlussteil der Tage“ aus der Sicht Hoseas: 77

h)                      Schlussteil der Tage“ aus der Sicht Michas: 78

i)                       Der „Schlussteil der Tage“ aus der Sicht Jesu und der Apostel ist mit der Zeit der „grossen Drangsal“ und dem Gerichtstag Gottes identisch: 79

7.3.8              Die Hervorragende Stellung des Erstgeburtsrechts richtig erkennen und Jehovas Wahl seiner Erstlinge beachten! 80

Gott teilt das Erstgeburtsrecht denen zu, denen es durch Seine Auserwählung zusteht 80

Der „Löwe von Juda“, „Schilo“ tritt auf und übernimmt Königs- und Hohepriesterpflichten. 81

Die elf Apostel in Judäa stehen für Manasse (Juda, Benjamin und zehn Stämme) und der zwölfte Apostel Paulus für Ephraim (alle Christen aus den Nationen) 82

Gott stellt Ephraim über Manasse: Dies hat absehbare Folgen die erst am „Ende der Tage“ ersichtlich werden! 84

Warum wollte Joseph verhindern, dass sein Vater Jakob den Segen Ephraims an erste Stelle setzte?. 85

Jesus setzt am „Ende der Tage“ erneut Ephraim vor Manasse. 86

Christus, der das Bild Gottes ist, gleich Melchisedek als Herrn, Hohepriester und König anerkennen und die zwölf Apostel als dessen erwählte Sklaven sehen, die das ganze Königreich, das „Israel Gottes“ erhalten! 87

Das Erbe zur Machtausübung als Priesterkönige auf der ganzen Erde. 89

Die Stellungen der Ehemänner zu ihren Ehefrauen anhand der Beispiele Abrahams, Isaaks, Jakobs und Josephs Söhnen als Beispiele himmlischer Dinge sehen lernen. 90

Psalm 45 als Hinweis auf die kommende „Hochzeit des Lammes“, die Einsetzung der „Brautjungfrauen“ als Fürsten; Die Vollendung des „heiligen Geheimnisses 91

  

7.3                    Kommentar zum 1.Buch Mose (Genesis)  

 

7.3.1 Das 1.Buch Moses, die Genesis (Entstehung) im Umfeld richtig einordnen

 

7.3.1.1             Der Inhalt des 1.Buche Mose: Kapitel 46-50

 

Kapitel 46:  1728 v.u.Z.: Jakob zieht nach Ägypten zu Joseph und erhält Wohnsitz in Gosen

Nach der Rückkehr der elf Brüder von Ägypten nach Kanaan mit all den Geschenken Pharaos durch Joseph brauchte es immer noch viel Überzeugungskraft den gealterten Jakob zu überreden, Kanaan nun wirklich zu verlassen und einer scheinbar unsicheren Zukunft in Ägypten ins Auge zu fassen! Juda bemühte sich mit Argumenten ebenso wie Benjamin, den Jakob besonders liebte. Der Druck der andauernden Hungersnot trug das ihre zum Entscheid hinzu. Erst Jehovas eigenes Wort in einer nächtlichen Vision versichert Jakob, dass der Entscheid zu Joseph zu ziehen für das Überleben der siebzig Familien unausweichlich sei und Er weiterhin Seinen Schutz und Segen auf ihn geben würde. Haben wir im Sinn, dass Gottes Herold, Sein Wortführer jener ist, der Jehovas Worte wiederholt, oft in der Ich-Form wie er sie von Gott her gehört hatte. Ziehen wir hierbei die Worte des Apostels Johannes in Betracht: „Im Anfang war das WORT [[(Jehovas Wortführer)]], und das WORT war bei GOTT, und das WORT war ein Gott [[(ein Mächtiger, einer der angerufen wird)]]. Dieser war im Anfang bei GOTT. Alle Dinge kamen durch ihn ins Dasein, und ohne ihn kam auch nicht ein Ding ins Dasein.“ (Joh 1:1-3)

 

Betrachten wir hierzu auch die ergänzende Aussage des Johannes über Jesu Aufgabe uns Menschen gegenüber, die keiner Gott sehen kann, weil Gott LICHT ist, für uns unmöglich zu erblicken und dennoch zu leben::

 

Jesus, "das WORT" wurde Fleisch (Johannes 1:14-18)  So wurde das WORT [[(Gottes Erstgeborener: Michael)]] Fleisch und weilte unter uns; und wir schauten seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit, wie sie einem einziggezeugten Sohn vom Vater her gehört; und er war voll unverdienter Güte und Wahrheit. 15 (Johạnnes [[(der Täufer)]] legte Zeugnis von ihm ab, ja er rief tatsächlich aus — dieser war es, der [es] sagte —, indem er sprach: „Der nach mir Kommende ist mir vorausgegangen, denn er hat vor mir existiert.“) 16 Denn wir alle haben aus seiner Fülle empfangen, ja unverdiente Güte über unverdiente Güte. 17 Denn das GESETZ wurde durch Moses gegeben, die unverdiente Güte und die Wahrheit sind durch Jesus Christus gekommen. 18 Kein Mensch hat GOTT jemals gesehen; der einziggezeugte Gott [[(Mächtige)]], der am Busen[platz] beim Vater ist, der hat über ihn Aufschluß gegeben.

 

Seit Adam durch Gottes Wortführer beim „Baum des Lebens“ täglich unterwiesen wurde sind es danach unzählige Erscheinungen, wo Jehovas Wortführer, „Michael, der grosse Fürst“, „der zu Gunsten deines (Daniels) Volkes steht“ in Jehovas Auftrag zu Menschen Kontakt nahm! Der Ausruf: „Lasst uns Menschen machen“ war an Michael gerichtet, der nachdem er zur Erde gesandt worden war im Himmel zum Erzengel erhöht wurde (Da 10:13; 12:1; Mat 28:18; Joh 17:5; 1.Kor 15:24, 28; Off 5:11, 12). Jesus zum Teil eines dreieinigen Gottes zu machen würdigt Jehovas einmalige Stellung  herab und verunglimpft Jesus, sich selbst erhöht zu haben. Das aber war Satans begehren! Beachten wir wie Gottes Wortführer den Auftraggeber ins Zentrum stellt, dessen Worte exakt wiederholt, Ihm die Ehre überlässt:

 

(1. Mose 46:1-4)  Demgemäß zog Israel mit allen, die sein waren, weg und kam nach Beërschẹba, und er ging daran, dem Gott seines Vaters Ịsa·ak Schlachtopfer zu opfern. 2 Dann sprach Gott in Visionen der Nacht zu Israel und sagte: „Jakob, Jakob!“, worauf er sprach: „Hier bin ich! 3 Und er sagte weiter: „Ich bin der [wahre] Gott, der Gott deines Vaters. Fürchte dich nicht, nach Ägypten hinabzuziehen, denn ich werde dich dort zu einer großen Nation machen. 4 Ich selbst werde mit dir nach Ägypten hinabziehen, und ich werde dich bestimmt auch selbst heraufbringen; und Joseph wird seine Hand auf deine Augen legen.“

 

Juda beginnt seine ihm im Segen Jakobs später bestätigte Führungsrolle innerhalb der siebzig Familien zu spielen. Er führt den Auszug an und Joseph empfängt die Einwanderer an der Grenze des Gebietes Pharaos! Judas Führungseigenschaften sind in grösserem und reicherem Ausmass später in Jesus zu finden! Der „Löwe von Juda“ wird den Auszug aus diesem System als himmlischer Fürst anführen und zum Erfolg bringen die Erde zum friedlichen Paradies zu verwandeln!

 

Kapitel 47:  Andauernde Hungersnot in Ägypten; Josephs gerechte Verwaltung

Dass die Ägypter ein Volk von Schafhirten als niedrigste Kaste verabscheute, dies hatte für Israel herausragende Vorteile: Ihnen wird durch Pharao Land im fruchtbare Gosen, im Teil Ramses zugeteilt, was ein Ende der Hungersnot für sie bedeutet und zudem ihnen Verantwortung für Pharaos eigene Herden übertragen wird. Zudem bleiben sie durch Abschottung weitestgehend vom schlechten Einfluss der Kultur Ägyptens verschont und können sich weiterhin aus der „Teraphim“ gegenseitig belehren!

 

Stellung in der Hierarchie ÄgyptensInzwischen verarmte die Bevölkerung Ägyptens zusehends und verliert nicht nur ihren Viehbestand, sondern im Verlauf der Jahre der Hungersnot auch noch Grund und Boden. Darum ordnete Pharao an, die Enteigneten in Städten anzusiedeln, Arbeitskräfte für damals gegenwärtige und künftige Monumentalbauten. Im Gegenzug bleiben die Nachkommen Israels durch Joseph als Nahrungsmittelverwalter am Leben. Nur den Priestern, als Pharaos Beamten, gewährt er auf des Herrschers Verordnung hin ihre freien Rationen, so dass auch jene durch die Not der anderen reicher werden! Dies gibt uns ein paar gewichtige Hinweise auf das Geschehen in unseren Tagen und der kommenden „grossen Drangsal“ aber auch Gründe den Hass gegen die Religionen „Babylons der Grossen“ zu schüren! In Zukunft wird das Erbe der Erde auf jene verteilt, welche Jesus als „Schafe“ zur Rechten stellt und welche die „grosse Drangsal“ überleben. Joseph aber handelte mit Weisheit. Trotzdem musste sich auch die Vorhersage an Abraham künftiger Versklavung erfüllen, worauf zum vorhergesagten Tag die Befreiung kommen würde:

 

Stellung der Bauern in Ägypten (1. Mose 47:21-26)  Was die Bevölkerung betrifft, so versetzte er sie in Städte, von einem Ende des Gebietes Ägyptens bis zu seinem anderen Ende. 22 Nur das Land der Priester kaufte er nicht, denn die Rationen für die Priester [kamen] von Pharao, und sie aßen ihre Rationen, die ihnen Pharao gab. Deshalb verkauften sie ihr Land nicht. 23 Dann sagte Joseph zum Volk [[(Israel)]]: „Seht, ich habe heute euch und euer Land für Pharao gekauft. Hier ist Saatgut für euch, und ihr sollt das Land damit besäen. 24 Wenn es Ertrag gebracht hat, dann sollt ihr ein Fünftel Pharao geben, vier Teile aber werden euch gehören als Saatgut für das Feld und als Nahrung für euch und für die, die in euren Häusern sind, und für eure Kleinen zum Essen.“ 25 Demzufolge sprachen sie: „Du hast uns am Leben erhalten. Laß uns in den Augen meines Herrn Gunst finden, und wir wollen Pharao zu Sklaven werden.“ 26 Und Joseph machte es dann zu einer Verordnung in bezug auf das Grundeigentum Ägyptens bis zum heutigen Tag, daß Pharao ein Fünftel haben soll. Nur das Land der Priester als einer besonderen Gruppe wurde nicht Pharao zu eigen.

 

Der Reichtum der Priesterschaft Ägyptens und der heutiger Priester gleichen sich, während die Völker mehr und mehr versklavt werden.

 

Nur aufgrund der Überlieferungen in der „Teraphim“ mittels der Ergänzungen durch Joseph ist es etwa zweihundert Jahre später Mose möglich die Zusammenfassung der Ereignisse und der Geschlechtsregister in der Genesis getreu den Tatsachen wiederzugeben! Dies erhält besonderes Gewicht in der Auferstehung der Toten, da diese ja erneut als Augenzeugen der damalige Geschehnisse lebend sein werden, um diese Dinge zu bestätigen!

 

Auch hier ist gewichtig das „Ende aller Dinge“ deutlich zu erkennen! Ein paralleles Register aller Ereignisse wird durch Jesus im Himmel geführt, im „Buch des Lebens“, wo all jene Namen und Taten derer eingeschrieben stehen, die er sich auserwählt hat, weil sie Glauben in die Vorhersagen und die Aufzeichnungen gesetzt haben!

 

Mit 175 Jahren kommen die Lebensjahre Jakobs zu ihrem Ende. Er gibt Anweisungen sein Begräbnis in Kanaan betreffend!

 

Kapitel 48:  Jakobs Segen über Manasse und Ephraim

Da Joseph sich eine herausragende Stellung am Hof Pharaos erarbeitet hatte, indem er Gott in allem die Ehre gab und den Geboten Jehovas an die Vorväter gemäss der früheren Belehrung aus der „Teraphim“ und dem Gewissen gehorchte, kam nun der Tag aus der Hand Jakobs einen besonderen Segen zu erhalten: Er wurde auf die beiden Söhne übertragen, auf Manasse und Ephraim. Der Zweitgeborene Ephraim wird jedoch immer wieder vor Manasse gestellt, was beim Abschluss dieses Systems gewichtige Folgen haben wird!

 

Die Gebietszuiteilung an den Stamm Manasse und Ephraim zur Zeit Mose und Josua(1. Mose 48:13-20)  Joseph nahm nun sie beide, Ẹphraim mit seiner Rechten zur Linken Israels und Manạsse mit seiner Linken zur Rechten Israels, und brachte sie zu ihm heran. 14 Doch streckte Israel seine Rechte aus und legte sie auf das Haupt Ẹphraims, obwohl er der Jüngere war, und seine Linke auf das Haupt Manạsses. Er legte seine Hände absichtlich so, denn Manạsse war der Erstgeborene. 15 Und er ging daran, Joseph zu segnen und zu sprechen:

„Der [wahre] Gott, vor dem meine Väter Abraham und Ịsa·ak wandelten, Der [wahre] Gott, der mich während meines ganzen Daseins bis zu diesem Tag als Hirte gehütet hat, 16 Der Engel, der mich von allem Unglück erlöst hat, segne die Knaben. Und möge mein Name über ihnen genannt werden und der Name meiner Väter, Abraham und Ịsa·ak, Und mögen sie sich zu einer Menge mehren mitten auf der Erde.“

17 Als Joseph sah, daß sein Vater seine Rechte auf Ẹphraims Haupt gelegt hielt, mißfiel es ihm, und er versuchte seines Vaters Hand zu ergreifen, um sie von Ẹphraims Haupt weg auf Manạsses Haupt hinüberzulegen. 18 Folglich sagte Joseph zu seinem Vater: „Nicht so, mein Vater, denn dieser ist der Erstgeborene. Leg deine Rechte auf sein Haupt.“ 19 Doch sein Vater beharrte auf seiner Weigerung und sprach: Ich weiß es, mein Sohn, ich weiß es. Auch er wird zu einem Volk werden, und auch er wird groß werden. Aber trotzdem wird sein jüngerer Bruder größer werden als er, und seine Nachkommenschaft wird zu etwas werden, was einer Fülle von Nationen entspricht.“ 20 Und er fuhr fort, sie an jenem Tag zu segnen, indem [er] sagte:

„Durch dich [[(Joseph)]] möge Israel fortgesetzt Segenswünsche sprechen und sagen: ,Möge Gott dich wie Ẹphraim und wie Manạsse machen.‘ “ So setzte er Ẹphraim immer wieder vor Manạsse.

 

Die Christenheit, das geistige „Ephraim“ aus den Nationen kam erst nach dem Judentum, dem Staatswesen Israels, „Manasse“ das bis heute eine Nation bildet. Christennationen gibt es viele und sie entsprechen daher „Ephraim“ am „Ende der Zeiten der Nationen“. Wir sollen den Anfang stets mit dem Ausgang verbinden! Das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ ist in zwei geteilt, in den Teil „Manasse“, die „Beschnittenen“ und in „Ephraim“, die „Unbeschnittenen“ am Fleische.

 

Erstmals fällt der Begriff „Schlussteil der Tage“, der erst im Verlauf der Jahrhunderte durch weitere Prophetenworte präzisiert wurde! Jakob gibt Jehova die Ehre und anerkennt die Söhne Josephs wie seine eigenen! Dies ist ein gewichtiger Hinweis auf unsere Tage, wo die sinnbildlichen Söhne „Manasse“ und „Ephraim“ zu zwei Gruppen und Völkern innerhalb der Christenheit im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ angewachsen sind! Am Ende verspricht Jakob dem Joseph einen doppelten Anteil am Gebiet der Amoriter, das heisst im Gebiet Kanaans, jedoch jenseits des Jordans!

 

Kapitel 49:  Jakobs Prophezeiungen über vier seiner Söhne und der Segen über die übrigen acht

Jedes der Worte Jakobs an all seine zwölf Söhne die er an das Sterbelager versammelt hat muss in Bezug auf den „Schlussteil der Tage“ gesehen werden! Nur das Verständnis der Aussagen späterer Propheten wirft mehr Licht auf das, was heute sich erfüllen wird und was künftig während der Millenniumsherrschaft Jesu sein wird!

 

Jakob segnet seine Söhne und stirbt in Ägypten Jakobs Segen auf jeden der zwölf Söhne sollte im Vergleich mit dem Segen stehen, den Moses über die zwölf Stämme Israels aufgezeichnet hat!

 

Wir wollen auch noch den Segen Bileams auf die Nation Israel und seine Vorhersagen zum Abschluss des Systems und der Stellung Israels im selben Zusammenhang betrachten.

 

Hesekiel gibt Hinweise auf künftige Landverteilung und Jesus erörtert die Stellung der zwölf künftigen Führer der Stämme Israels! Als letztes der prophetischen Bücher gibt auch die Offenbarung viele weitere Hinweise die wir in das Teilbild des Segens Jakobs mit einbeziehen, um eine Gesamtsicht der Zusammenhänge zu erlangen! Dort wird der Teil „Ephraim“ nicht erwähnt, weil sie keinen Anteil am „gelobten Land“ haben werden, sondern Erben der übrigen Erde sind. Abrahams beschnittenen Nachkommen war von Jehova das Erbe Kanaans zugesprochen! Joseph dagegen, der Vater Ephraims und der übrigen nachgeborenen Geschwister sind durch ihn vor Gottes Thron vertreten.

 

Kapitel 50:  1711 v.u.Z.: Jakob stirbt in Ägypten; sein Begräbnis in Kanaan; 1657 v.u.Z. Josephs Tod; Bedrückung Israels in Ägypten

Joseph beweint den Tod Jakobs und der Pharao ordnet eine siebzigtägige Staatstrauer an. Während jener Zeit wird der Leib Jakobs einbalsamiert und dadurch für den Transport nach Kanaan bereitet. Joseph gibt, was Gefühlsregungen dem Leid gegenüber betrifft, ein herausragendes Beispiel, das erneut auf Jesus hindeutet. Der Trauerzug wird nicht nur von den Söhnen Israels begleitet, auch der Pharao sendet seine hohen Beamten mit. Erst der letzte Teil, wo Jakobs Überreste nach Hebron, zur Höhle von Machpela überführt werden geschieht im engeren Familienkreis.

 

Joseph versichert seinen elf Brüdern weiterhin seinen Schutz und erklärt, dass er keinerlei Racheabsichten hat und des Vaters letzten Wunsch auch diesbezüglich erfüllen werde! Bis zu seinem Tode mit hundertzehn Jahren ist Joseph Beschützer des sich vermehrenden Volkes Israel in Gosen! Schlussendlich gibt er vor seinem Tode Anweisungen seine Gebeine betreffend, diese beim Auszug Israels aus Ägypten mitzuführen. Es war Joseph durch Jehova gewährt worden noch die dritte Generation der Kinder Ephraims zu sehen.

 

Ein Vergleich zum grösseren „Joseph“, zu Jesus verbindet das Geschehen des ersten Jahrhunderts und der Gründung des geistigen Israel durch das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ mit dem Abschluss des Systems und hin zum kommenden „Königreich der (neuen) Himmel“! All dies zeigt Jehovas herausragende Fähigkeit in der Planung und Ausführung Seiner Vorsätze während etwa viertausend Jahren!

 

 

7.3.2 Kapitel 46:  1728 v.u.Z.:  Jakob zieht nach Ägypten zu Joseph und erhält Landbesitz in Gosen

 

7.3.1.2             1.Mose 46:1-25:  Jakob zieht in Ägypten ein mit insgesamt siebzig Familien

 

1.Mo 46:1-7:  Jakob zieht von Hebron nach Beerscheba und opfert Gott. Jehova gibt ihm Mut und verspricht ihn in Ägypten zu einer grossen Nation zu machen. Jakobs Einzug in Ägypten 

Jakob liess sich durch seine Söhne überzeugen und bestimmt war es Benjamin, der die Vorzüglichkeiten Josephs hervorhob und dem Vater den Glauben zurückgab, dass Joseph wirklich am Leben war. Nun begann die Hoffnung die Oberhand zu gewinnen den Totgeglaubten bald zu sehen und der lauernden Gefahr der fortdauernden Hungersnot zu entfliehen! Der Entscheid lautete, das grosszügige Angebot des Pharaos anzunehmen und Kanaan zu verlassen, wo sie doch so oder so nur „zeitweilig Ansässige“ waren, bis Gott selbst ihnen diese Erde endgültig zuteilen würde! Paulus schrieb im Brief an die Hebräer über die Einsicht der Patriarchen, welche die Verheissung auf das Gelobte Land hatten:

 

(Hebräer 11:13-16)  Alle diese starben im Glauben, ohne die [Erfüllung der] Verheißungen erhalten zu haben, aber sie sahen sie von fern und hießen sie willkommen und erklärten öffentlich, daß sie Fremde und zeitweilig Ansässige im Land seien. 14 Denn die, die solche Dinge sagen, zeigen an, daß sie ernstlich eine Stätte suchen, die ihr eigen ist. 15 Und doch, wenn sie sich wirklich fortwährend an jenen [Ort] erinnert hätten, von dem sie ausgezogen waren, so hätten sie Gelegenheit gehabt zurückzukehren. 16 Jetzt aber streben sie nach einem besseren [Ort], nämlich einem, der zum Himmel gehört. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, als ihr Gott angerufen zu werden, denn er hat ihnen eine Stadt bereitgemacht.

 

Gott selbst hat Jerusalem als Sitz für Sich und Seine durch Ihn künftig eingesetzte Königreichsregierung erwählt, für die „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“! Daran ändern alle Nahostkriege nichts (Sach 1:17).

 

Menschenernte für die "neuen Himmel" und die "neue Erde"
 

Auch wir sind innerhalb den Nationen nur „zeitweilig Ansässige“ bis Jehova jedem von uns im kommenden System sein eigenes Erbe zuteilt! Wir sind dem herrschenden System gegenüber „Fremde“, weil wir durch die Taufe einem weit höher stehenden Königreich und dem darin Herrschenden Christus unterordneten! Jakob war sich der Verheissungen bewusst, die Gott ihm und seinen Vätern gegeben hatte, dass sie die Erde Kanaans erhalten würden! Der Zeitpunkt aber lag noch in der Zukunft. Die „Teraphim“ zeigte jeder Generation erneut Gottes Worte hierzu, die er Abraham vor dem durchqueren des Euphrat hin nach Kanaan erklärt hatte, um ihren Glauben in eine künftige Erfüllung zu stärken!

 

(1. Mose 12:1-3)  Und Jehova sprach dann zu Ạbram: „Zieh hinweg aus deinem Land und von deinen Verwandten und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde; 2 und ich werde aus dir eine große Nation machen, und ich werde dich segnen, und ich will deinen Namen groß machen; und erweise dich als ein Segen. 3 Und ich will die segnen, die dich segnen; und den, der Übles auf dich herabruft, werde ich verfluchen, und alle Familien des Erdbodens werden sich bestimmt durch dich segnen.“

 

Jakob vertraute voll auf jedes der unvergänglichen Worte Jehovas. Er hatte Abraham noch persönlich gekannt und dieselben Dinge aus seinem Mund gehört! In Beerscheba, etwa auf halbem Weg nach Gosen wurde nun ein Zwischenhalt eingeschaltet, eine Gegend, wo Jakob Jahrzehnte vorher lange Zeit sich mit seinem Vater Isaak schon aufgehalten hatte und seine Knechte mehrere Brunnen gegraben hatten! (1.Mo 26:23, 32-34) Bedenken wir, dass wegen der Dürre auch die Herden zu leiden hatten und fast überall Wassermangel herrschte, Jakob aber die geheimen Orte kannte, wo es stets Wasser gab! Dort opferte er erneut Jehova und Gott gab ihm durch Seinen Engel Rat mittels Visionen wirklich nach Ägypten zu ziehen!

 

(1. Mose 46:1-4)  Demgemäß zog Israel mit allen, die sein waren, weg und kam nach Beërschẹba, und er ging daran, dem Gott seines Vaters Ịsa·ak Schlachtopfer zu opfern. 2 Dann sprach Gott in Visionen der Nacht zu Israel und sagte: „Jakob, Jakob!“, worauf er sprach: „Hier bin ich! 3 Und er sagte weiter: „Ich bin der [wahre] Gott, der Gott deines Vaters. Fürchte dich nicht, nach Ägypten hinabzuziehen, denn ich werde dich dort zu einer großen Nation machen. 4 Ich selbst werde mit dir nach Ägypten hinabziehen, und ich werde dich bestimmt auch selbst heraufbringen; und Joseph wird seine Hand auf deine Augen legen.“

 

Jakob sollte die Grundlage zu einer „grossen Nation“ gelegt haben, die aber in der Fremde, in Ägypten anwachsen sollte! Für Gedeihen eines jeden Volkes ist es Voraussetzung genügend Nahrung zu haben und Sicherheit vor äusseren und inneren Feinden zu erlangen! Für beides sorgte Jehova durch Joseph und den Pharao!

 

Auch hier erkennen wir Parallelen zur Endzeit, wo durch wahren Glauben viele Menschen sich als „Schafe“ Jesu erweisen, die er am Gerichtstag in seine eigene, geeinte Hürde der „grossen Volksmenge aus allen Nationen“ vereinen wird! Wie Jakob in Ägypten sind wir unter den Nation „zeitweilig Ansässige Fremdlinge“. So wie sich die Vorhersagen an Abraham, Isaak und Jakob Schritt um Schritt erfüllten, in dem jeder von ihnen seinen eigenen Beitrag hierzu zu leisten hatte, so ist dies heute erneut! Jesus wird uns als der von Gott bestimmte Retter aus der Fremde heraufführen, wenn wir ihm in Treue bis ans Ende dienen!

 

Jakob zieht von Beerscheba mit Hab und Gut nach Gosen(1. Mose 46:5-7)  Danach machte sich Jakob aus Beërschẹba auf, und die Söhne Israels fuhren dann Jakob, ihren Vater, und ihre Kleinen und ihre Frauen in den Wagen fort, die Pharao gesandt hatte, um ihn hinzufahren. 6 Ferner nahmen sie ihre Viehherden und ihre Habe mit, die sie im Land Kạnaan angesammelt hatten. Schließlich kamen sie nach Ägypten, Jakob und alle seine Nachkommen mit ihm. 7 Er brachte seine Söhne und die Söhne seiner Söhne mit ihm, seine Töchter und die Töchter seiner Söhne, ja alle seine Nachkommen, mit sich nach Ägypten.

 

Der gealterte Jakob als weiterhin herrschender Patriarch führte insgesamt alle Familien die aus seinen elf Söhnen und von der Dina her entstanden waren an! Alle zeigten ihm gegenüber und seinen Anweisungen Gehorsam, weil alle ihren Glauben in den Gott Jakobs, Isaaks und Abrahams setzten!

 

Der Glaube ist es, der einigt und zu grossen Werken die selbst Widerwärtigkeiten gleich „Bergen zu versetzen“ vermögen! Paulus fordert Christen im 1.Brief an die Thessalonicher zur selben Einstellung auf! Stets bedeutet dies Gehorsam dem höchsten Gott und seinem Christus gegenüber. Jene die in den Versammlungen die Führung haben sind Jesus und damit Gott gegenüber rechenschaftspflichtig!

 

(1. Thessalonicher 5:12-15)  Wir bitten euch nun, Brüder, die zu respektieren, die unter euch hart arbeiten und die euch vorstehen im Herrn und euch ernstlich ermahnen, 13 und ihnen um ihres Werkes willen über die Maßen Achtung zu zollen in Liebe. Seid friedsam miteinander.

14 Andererseits ermahnen wir euch, Brüder: Weist die Unordentlichen zurecht, redet bekümmerten Seelen tröstend zu, steht den Schwachen bei, seid langmütig gegen alle. 15 Seht zu, daß niemand Böses mit Bösem vergelte, sondern jagt allezeit dem Guten nach gegeneinander und allen anderen gegenüber.

 

Paulus führt uns durch seine Schriften oder „Teraphim“ alle an und stärkt uns in der Endzeit, dass wir das uns durch Jesus gesteckte Ziel erreichen. Er gibt uns an den Orten des Zwischenhalts Ermunterung mittels der Schriften, dass wir den Frieden in unseren geistigen Familien stärken und uns vor denen in Acht nehmen, die diesen Frieden in Gefahr bringen und der Zügellosigkeit zuneigen! Er bittet uns die Einheit im selben Glauben den er verkündete zu behalten!

 

1.Mo 46:8-25:  Die „Teraphim“ die Joseph weiterführte verraten alle Namen derjenigen Söhne und Töchter der Verheissung, die nach Ägypten zogen und jener, die von Joseph her schon dort waren

In der Aufzählung der siebzig Familien die aus Jakob stammten wurden diese  nachstehende Liste der „Teraphim“ durch Moses unterteilt, von welcher der vier Frauen Jakobs her diese Nachkommen stammten! Vorab wird Lea genannt, die als Hauptfrau gilt, da Jakob mit ihr zuerst Verkehr hatte und sie ihm Laban zur Frau gab! Beachten wir, dass es die Söhne sind die aufgezählt werden, somit die Töchter und Ehefrauen, sowie Mägde und Knechte getrennt hinzugerechnet werden müssen und die Zahl von siebzig Familien um einen Faktor zwischen fünf und zehn erhöht!

 

GebiET In Ägypten, wo Jakob von Pharao Land erhielt (1. Mose 46:8-15)  Dies nun sind die Namen der Söhne Israels, die nach Ägypten kamen: Jakob und seine Söhne: Jakobs Erstgeborener war Rụben.

9 Und die Söhne Rụbens waren Hạnoch und Pạllu und Hẹzron und Kạrmi.

10 Und die Söhne Sịmeons waren Jẹmuël und Jạmin und Ọhad und Jạchin und Zọhar und Schạul, der Sohn einer Kanaanịterin.

11 Und die Söhne Lẹvis waren Gẹrschon, Kẹhath und Merạri.

12 Und die Söhne Judas waren Er und Ọnan und Schẹla und Pẹrez und Sẹrach. Indes starben Er und Ọnan im Land Kạnaan. Und die Söhne des Pẹrez waren dann Hẹzron und Hạmul.

13 Und die Söhne Ịssachars waren Tọla und Pụwa und Job und Schịmron.

14 Und die Söhne Sẹbulons waren Sẹred und Ẹlon und Jạchleël.

15 Dies sind die Söhne Lẹas, die sie Jakob in Pạddan-Ạram gebar, samt seiner Tochter Dịna. Alle Seelen seiner Söhne und seiner Töchter waren [ihrer] dreiunddreißig.

 

Nach Lea folgt in der Aufzählung deren Magd Silpa, weil die Kinder die sie gebar der Besitzerin zugerechnet wurden, also indirekt die Nachkommen ebenso Lea zugezählt werden! Leas Kinder insgesamt belaufen sich somit auf neunundvierzig Seelen.

 

(1. Mose 46:16-18)  Und die Söhne Gads waren Zịphjon und Hạggi, Schụni und Ẹzbon, Ẹri und Arọdi und Ạreli. 17 Und die Söhne Ạschers waren Jịmna und Jịschwa und Jịschwi und Berịa, und da war Sẹrach, ihre Schwester. Und die Söhne Berịas waren Hẹber und Mạlkiël.

18 Dies sind die Söhne Sịlpas, die Lạban seiner Tochter Lẹa gegeben hatte. Diese gebar sie Jakob im Laufe der Zeit: sechzehn Seelen.

 

Rahel war die Lieblingsfrau Jakobs aber die Heirat mit ihr erfolgte eine Woche nach der Heirat mit Lea. Daher wird sie an zweiter Stelle aufgezählt.

 

(1. Mose 46:19-22)  Die Söhne Rahels, der Frau Jakobs, waren Joseph und Bẹnjamin.

20 Und Joseph wurden im Land Ägypten Manạsse und Ẹphraim geboren, die ihm Ạsenath, die Tochter Potiphẹras, des Priesters von On, gebar.

21 Und die Söhne Bẹnjamins waren Bẹla und Bẹcher und Ạschbel, Gẹra und Naaman, Ẹhi und Rosch, Mụppim und Hụppim und Ard.

22 Dies sind die Söhne Rahels, die Jakob geboren wurden. Alle Seelen waren [ihrer] vierzehn.

 

Wie im Falle Leas und ihrer Magd Silpa so gelten auch die Söhne Bilhas in Wirklichkeit indirekt zu Rahel, ihrer Besitzerin! So belaufen sich Leas Kinder auf insgesamt einundzwanzig!

 

(1. Mose 46:23-25)  Und die Söhne Dans: Hụschim.

24 Und die Söhne Nạphtalis waren Jạchzeël und Gụni und Jẹzer und Schịllem.

25 Dies sind die Söhne Bịlhas, die Lạban seiner Tochter Rahel gegeben hatte. Diese gebar sie Jakob im Laufe der Zeit; alle Seelen waren [ihrer] sieben.

        

Beide Hauptfrauen zusammen hatten somit siebzig Söhne und Enkel! Hierzu aber fehlen die Namen der Frauen, welche jene inzwischen geheiratet hatten. So ist zum Beispiel Assenath, die Frau von Joseph nicht in der Berechnung eingeschlossen, auch Jakob selbst zählt zusätzlich! Rahel dagegen verstarb zuvor. Keine Sklaven und Mägde sind hier eingeschlossen. Denken wir alleine an die Stadt Sichem, wo deren Frauen und Kinder von den Söhnen Jakobs zu Sklaven gemacht wurden! Zuvor schon war Jakob aus Haran ausgezogen und hatte damals schon viele Sklaven und Mägde gehabt! Die Zahl der Männer und Frauen gesamthaft, die in Gosen ansässig wurden und zu Israel mitgezählt werden müssten übersteigt somit die Zahl siebzig bei weitem!

 

Das kann auch auf die Endzeit übertragen werden, wo in Harmagedon ausser der beschränkten Menge an „Versiegelten“, welche die Vollzahl von 144.000 erreichen, die nur aus Männern bestehen, zudem die „grosse Volksmenge“ hinzukommt, „die kein Mensch zu zählen vermag“. Dort sind die Getauften die unter „unverdienter Güte“ stehen, Männer wie Frauen und deren Kinder.

 

Hinzu kommen Gerechte, die Gott selbst als solche bezeichnet (Heb 12:22-24), obwohl sie nicht oder noch nicht im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ aufgenommen sind! Jene hatten bis zum Gerichtstag [B2] das Ziel der Taufe unverschuldet noch nicht erreicht und dies nicht wegen Feigheit vor der Verantwortung. Sie hatten sich rechtzeitig als ungetaufte Jünger unter Gottes Rechtssystem für Israel begeben. Jene mögen vereint unter Aufsicht „treuer Sklaven“ des Christus gestanden haben und durch die Versammlung regelmässig belehrt worden sein. Wie jene die als „Mischvolk“ sich zur Zeit des Exodus den Auserwählten „Hausgenossen“ fest angeschlossen haben (2.Mo 12:38, 39).

 

Wie die ungetauften natürlichen Kinder durch die geistigen Eltern der Heiligung unterliegen, ebenso wie deren ungläubige Ehegefährten, die doch durch den Gläubigen Ehepartner geheiligt sind, so gelten es auch geistigen Kinder, die sich fest einem Gläubigen angeschlossen haben. Paulus erklärt diese Regel im 1.Brief an die Korinther:

 

(1. Korinther 7:14)  Denn der ungläubige Mann ist in Verbindung mit [seiner] Frau geheiligt, und die ungläubige Frau ist in Verbindung mit dem Bruder geheiligt; sonst wären ja eure Kinder unrein, nun aber sind sie heilig.

 

Sie alle zählen somit nur indirekt zum „Israel Gottes“, kommen aber ebenso unter die Herrschaft der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“.

 

Zeitband Aufrichtung Jesu Königreich
  

Sie alle bildeten gemeinsam Teil der „Hausgenossen“ die „die Speise zur rechten Zeit“ erhielten. Sie werden von Jesus daher am Gerichtstag ebenso durch „unverdiente Güte“ als „Schafe“ gekennzeichnet werden! Beachten wir, dass gemäss Lukas Jesus zuvor von der „kleinen Herde“, nur zu den Aposteln redete „Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben.“ (Lu 12:32). Im Folgenden redet er jedoch vom Geschehen der Endzeit, am Gerichtstag und der Versiegelung des Überrests:

 

(Lukas 12:41-48)  Dann sagte Petrus: „Herr, sagst du dieses Gleichnis für uns oder auch für alle? 42 Und der Herr sprach: „Wer ist in Wirklichkeit der treue Verwalter, der verständige, den sein Herr über seine Dienerschaft setzen wird, um ihnen fortwährend ihr Maß an Speisevorrat zur rechten Zeit zu geben? 43 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. 44 Ich sage euch in Wahrheit: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen. 45 Wenn aber jener Sklave [[(zur Zeit des Endes)]] in seinem Herzen je sagen sollte: ‚Mein Herr verzögert sein Kommen‘ und anfangen sollte, die Knechte und die Mägde zu schlagen und zu essen und zu trinken und trunken zu werden, 46 so wird der Herr dieses Sklaven an einem Tag kommen, an dem er [ihn] nicht erwartet [[(weil er Jesu Wiederkunft zu früh oder zu spät angesetzt, berechnet hat!)]], und in einer Stunde, die er nicht kennt, und er wird ihn mit der größten Strenge bestrafen und ihm ein Teil mit den Untreuen zuweisen. 47 Dann wird jener Sklave, der den Willen seines Herrn verstand, sich aber nicht bereit machte noch nach dessen Willen handelte, viele Schläge erhalten. 48 Derjenige aber, der [ihn] nicht verstand und so Dinge tat, die Schläge verdienten, wird wenige erhalten. In der Tat, von jedem, dem viel gegeben wurde, wird viel verlangt werden; und wen man über vieles setzt, von dem wird man mehr als das Übliche verlangen.

 

Wenn also die 1.) „kleine Herde“ die Apostel bedeutet, so sind die 2.) „treuen Sklaven“ die Vorsteher der Versammlungen die geistige Speise austeilen und die 3.) „Knechte und Mägde“ umfassen alle Glieder, die regelmässig der Versammlung angehören!

 

Wer nicht die geistige Speise regelmässig einnimmt, weil er das Versammlungsgebot am Sabbat und an den Festzeiten Das Versammlungsgebot am Sabbat gilt ebenso für Christen in Privathäusernmissachtet, der verhungert in geistigem Sinne und gilt daher in Gottes Augen als „Toter“! Paulus warnte daher im Brief an die Hebräer, ohne es zu erwähnen deutlich vom vierten, dem Sabbatgebot, von dem am Ende des Apostelkonzils Jakobus doch erwähnte: „Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen [[(Versammlungen)]] an jedem Sabbat vorgelesen wird.“ (Apg 15:21) Das war genauso in den Christenversammlungen Jerusalems wie jenen unter den Heiden des Paulus:

 

 (Hebräer 10:24, 25)  Und laßt uns aufeinander achten zur Anreizung zur Liebe und zu vortrefflichen Werken, 25 indem wir unser Zusammenkommen [[(am Sabbat und zu den Festzeiten wie es Moses gebot)]] nicht aufgeben, wie es bei einigen Brauch ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht.

 

Zu jener Zeit gab es keine Sonntagsmesse, die ja erst im Gefolge des Konzils von Nicäa durch den heidnischen Kaiser Konstantin im Jahre 325 u.Z. zu Wirken begann: Was der Anbetung des Sonnengottes des Konstantin diente, demselben dem schon die Ägypter zur Zeit Josephs unter Pharao dienten, dies statt Jehova, dem Schöpfer aller Dinge!

 

Die „ganze Habe des Herrn“ bedeutet doch alle Königreiche der Erde, die Jesus in Harmagedon als Kriegsbeute in die Hand fallen! Als „die Heiligen des Allerhöchsten“ erhalten die Apostel bereits am Tag der „Hochzeit des Lammes“, wo sie sich nun als „Frau des Lammes“ auf ihre zwölf Richterthrone setzen die „grosse Volksmenge“ an durch Jesus zuvor auserwählten „Schafen“. Daraus heraus werden die „treuen Sklaven“ die „wenig Schläge verdienen“ über „vieles gesetzt“, weil sie „mehr als das Übliche“ taten! Sie werden dem „Volk der Heiligen des Allerhöchsten“, dem „Israel Gottes“ der 144.000 Priesterkönige zugeordnet (Da 7:27). Der Prophet Maleachi musste aufzeichnen, wer im „Gedenkbuch aufgezeichnet“ ist:

 

(Maleachi 3:16)  Zu jener Zeit [[(des göttlichen Gerichts am endzeitlichen „Levi“, dem „inneren“ des geistigen Tempels, dessen Vorstehern (Off 11:11-13))]] redeten diejenigen miteinander, die Jehova fürchten, jeder mit seinem Gefährten, und Jehova merkte unablässig auf und hörte zu. Und ein Gedenkbuch begann vor ihm geschrieben zu werden für diejenigen, die Jehova fürchten, und für diejenigen, die an seinen Namen denken.

 

Gott selbst, der die Herzen kennt richtet jene,  „… die Jehova fürchten, und für diejenigen, die an seinen Namen denken“ und Jesus wird nur denen Einlass gewähren, so wie er es von Jehova gemäss dem „Gedenkbuch“ hört, denn Christi Gericht ist gerecht! Jehova ist selbst Zeuge im Gericht wer ein wahrer geistiger Jude und wer annehmbar als „ansässiger Fremdling“ ist.

 

(Maleachi 3:5)  Und ich will mich euch nahen zum Gericht, und ich will ein schneller Zeuge sein gegen die Zauberer und gegen die Ehebrecher und gegen die falsch Schwörenden und gegen diejenigen, die mit dem Lohn eines Lohnarbeiters, mit [der] Witwe und mit [dem] vaterlosen Knaben betrügerisch handeln, und diejenigen, die den ansässigen Fremdling wegweisen, wobei sie mich nicht gefürchtet haben“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen.

 

Gottes zu erwartender Gerichtstag [B2] und die Befreiung aus der herrschenden „grossen Drangsal“ [B] ist viel grösser als das, was durch Joseph an der ganzen Hausgemeinschaft Jakobs zu deren Rettung führte! Darum ist es so wichtig sich denen anzuschliessen, die wirklich unter Gottes „unverdienter Güte“, seiner Gnade stehen! Jesus bezieht sich als Richter Gottes auf Jehovas Urteil, sowohl im Gericht Harmagedons [B2] wie dem späteren während des Millenniums an den auferweckten Toten [M]:

 

(Johannes 5:27-30)  Und er hat ihm Gewalt gegeben, Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist. 28 Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören 29 und herauskommen werden, die, welche Gutes getan haben, zu einer Auferstehung des Lebens, die, welche Schlechtes getrieben haben, zu einer Auferstehung des Gerichts. 30 Ich kann gar nichts aus mir selbst tun; so, wie ich höre, richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen eigenen Willen, sondern den Willen dessen [zu tun], der mich gesandt hat.

 

Dies erhöht die Zahl derer, die eine Chance zur Rettung haben, weil sie sich einer geistigen Hausgemeinschaft als „ansässige Fremdlinge“ fest angeschlossen haben!

 

Die gewichtigere „Teraphim“, das „Buch des Lebens“ von all denen, die der Verheissung gehorchten wird vom grösseren Joseph geführt, von Jesus im himmlischen Jerusalem

Zwei unterschiedliche gewichtige öffentliche Register wurden seit Adam an zwei unterschiedlichen Orten geführt! Man kennt dies heute im Zeitalter der Computer unter dem Begriff Redundanz. Gewichtige Daten werden gleichzeitig an zwei Orten nachgeführt, damit im Falle des Verlustes oder der Zerstörung des einen Registers immer noch ein zweites existiert!

 

Während redundante Daten sich wie ein Ei dem anderen gleichen ist das im Himmel geführte Register vollkommen genau und fehlerfrei! Menschen dagegen machen Fehler. Gewisse Einträge fehlen, mögen einer Veränderung unterlegen sein und beim Tod oder dem Wegzug oder zufolge des ausgestossen werden mögen Einträge ungelöscht bleiben. So mag dieses Register zudem während des siebzigjährigen Exils in Babylon Lücken aufweisen. Endgültig verloren ging es aber beim Brand des Archivs in Jerusalem im September 66 u.Z., am Tag des „Festes des Holztragens“, während die Sikarier gegen die Truppen Roms kämpften. Später, im Jahre 70 u.Z., am 14. des Monats Loos wurde im Gefolge des Sturmangriffs durch römische Truppen unter Titus auch der Tempel niedergebrannt und letzte Register verbrannten dort!

 

Paulus zeigt im Brief an die Hebräer, dass das Register aller erstgeborenen männlichen Kinder, das in Jerusalem von der Priesterschaft in einem Archiv aufbewahrt wurde, eine von Moses bereits im GESETZ verordnete Massnahme darstellte. Gott selbst hatte dies somit durch ein Gebot so festgeschrieben. Wir sehen aber aus den Aufzeichnungen in der Genesis, dass diese Form des Registers schon seit Adam geführt wurde und in der „Teraphim“ integriert war, zumindest was den „Samen der Frau“ betraf, die Nachkommen Sems über Eber, dem die Hebräer den Namen verdanken!

 

Die Zeit der Reinigung der Frau von ihrer Unreinheit nach einer Geburt eines männlichen Kindes sind vierzig Tage. Danach waren die Eltern verpflichtet das Kind im Tempel den Priestern darzustellen und ein Opfer darzubringen. Damit erfolgte die Eintragung der männlichen Erstgeburt zentral. So schreibt Lukas, dass Joseph und Maria dieses Gebot erfüllten. Damit war Jesus als Nachkomme Davids sowohl auf Seiten der Mutter wie des Adoptivvater im Tempelregister eingetragen!

 

Darstellung Jesu am 40. Tag im Tempel(Lukas 2:22-24)  Und als die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz Mose voll wurden, brachten sie ihn nach Jerusalem hinauf, um ihn Jehova darzustellen, 23 so wie es in Jehovas Gesetz geschrieben steht: „Alles Männliche, das einen Mutterschoß öffnet, soll Jehova heilig genannt werden“, 24 und um ein Schlachtopfer darzubringen gemäß dem, was in dem Gesetz Jehovas gesagt ist: „Ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.“

 

Die männliche Erstgeburt gehörte Jehova und hat laut GESETZ bestimmte Vorrechte und höhere Pflichten als die übrigen Geschwister. So steht ihr z.B. ein doppelter Anteil am Erbe zu und im Falle des Todes des Vaters übernehmen sie dessen Pflichten, sobald sie dazu in der Lage sind. Paulus nimmt darauf Bezug und zeigt etwas, was dem menschlichen Auge verborgen ist, dass gleichzeitig im Himmel ein Eintrag aller Erstgeburten erfolgt aber auch aller Nachgeborenen und zudem auch der weiblichen Kinder! Ein Register, das überhaupt keine Lücken und Fehler aufweist!

 

(Hebräer 12:22-24)  Sondern ihr habt euch einem Berg, Zion, genaht und einer Stadt [des] lebendigen Gottes, [dem] himmlischen Jerusalem, und Myriaden von Engeln, 23 in [der] allgemeinen Versammlung, und der Versammlung der Erstgeborenen, die in den Himmeln eingetragen worden sind, und Gott, dem Richter aller, und dem geistigen Leben von vollkommen gemachten Gerechten 24 und Jesus, dem Mittler eines neuen Bundes, und dem Blut der Besprengung, das auf bessere Weise redet als Abels [Blut].

 

Paulus spricht nicht davon, dass jene Verstorbenen im Himmel wären, sondern lediglich davon, dass deren Namen, deren Daten und guten und schlechten Werke im Himmel aufgezeichnet wurden! Dabei ist Jesus der Mittler und Sekretär Gottes (Hes 9:2-4) und kennzeichnet all jene, die durch Beschneidung ihres Herzens in der Taufe in den „neuen Bund“ aufgenommen sind!

 

Das umfassendste Register aller „Seelen“, von Mensch und Tier wird nur im Himmel geführt! Wer bleibt darin verzeichnet und wer wird daraus ausgelöscht?

Dass dieses himmlische Register nicht nur Ägypten und Israel, sondern die ganze Erde und ausser den Menschen auch die Tiere betrifft, dies zeigte sich beim göttlichen Gericht 215 Jahre nachdem Jakob nach Ägypten kam, anhand der zehnten Plage beim Auszug der Nation Israel aus jenem Land. Jehovas Engel tötete in der Nacht des 14.Nisan 1513 v.u.Z. alle männliche Erstgeburt der Ägypter, sowohl bei Menschen wie bei Tieren! Dies sollte anlässlich jeder Passahfeier an jenen herausragenden Tag erinnern und allen Israeliten Gottes machtvolle Taten der Rettung an ihren Vorvätern vor Augen führen! Daher schrieb Moses diese Dinge in das GESETZ und verankerte so Gottes Willen für die kommenden Generationen, was uns Christen heute als geistige Israeliten mit einschliesst:

 

Jehovas Strafengel raffte in der Nacht des Auszugs Israels alle Erstgeburt Ägyptens, beginnend beim Pharao (2. Mose 13:14-16)  Und es soll geschehen, falls dich dein Sohn später fragen sollte, indem [er] spricht: ‚Was bedeutet dies?‘, daß du dann zu ihm sagen sollst: ‚Mit der Stärke der Hand führte uns Jehova aus Ägypten, aus dem Sklavenhaus, heraus. 15 Und es geschah, daß sich Pharao dagegen verstockt zeigte, uns wegzusenden, und Jehova dann jede Erstgeburt im Land Ägypten, vom Erstgeborenen des Menschen bis zum Erstgeborenen des Viehs, tötete. Darum opfere ich Jehova alle Männlichen, die den Mutterschoß öffnen, und jeden Erstgeborenen meiner Söhne kaufe ich los.‘ 16 Und es soll als ein Zeichen auf deiner Hand und als ein Stirnband zwischen deinen Augen dienen, weil Jehova uns mit der Stärke der Hand aus Ägypten herausgeführt hat.“

 

Denken wir hierbei an die Warnung in der Offenbarung, das Kennzeichen des „wilden Tieres“, die symbolische „666“ an unserer Stirn oder/und Hand zu empfangen, die am Tag Harmagedons Tod bedeutet, weil wir Gottes Gegner in geistigem oder physischem Sinn unterstützt haben. Das heutige System zeigt sich in gleicher Weise verstockt gegenüber Jehovas Forderungen wie damals Pharao und greift all jene an, um sie weiter zu versklaven, welche Gottes Gebote halten und die gute Botschaft über Seinen Christus und Kommendes verkünden: „Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.“ (Off 12:17) Eine weit grössere Befreiung naht! „ ‚Ich selbst habe [es] verkündet und habe gerettet und habe [es] hören lassen, als kein fremder [Gott] unter euch war. Und ihr seid meine Zeugen‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚und ich bin Gott. Auch bin ich die ganze Zeit derselbe; und es gibt keinen, der Befreiung aus meiner eigenen Hand bewirkt. Ich werde handeln, und wer kann sie abwenden?‘ “ (Jes 43:12.,13) Jehova wird Jesu „Schafe“ retten, die am Tag des Gerichts seitens Gottes als in Seiner Hand anerkannt werden.

 

Jehova löste somit sein Versprechen sowohl Abraham und nun Jakob gegenüber exakt zu dem vorhergesagten Zeitpunkt ein! Vom Moment der Durchquerung des Euphrat an gerechnet, so bestätigte Paulus dies im Brief an die Galater, dass es exakt auf den Tag genau vierhundertdreissig Jahre waren (Gal 3:17).

 

(2. Mose 12:41)  Und es geschah am Ende der vierhundertdreißig Jahre, ja es geschah an ebendiesem Tag, daß alle Heere Jehovas aus dem Land Ägypten auszogen.

 

Dreissig Jahre waren vergangen, seit Abraham das Land Kanaan betreten hatte, als Ismael, der Sohn der Ägypterin Hagar bei der Entwöhnung Isaaks, dem Sohn der Verheissung spottlachte. Damals begann die Periode von vier Generation zu je hundert Jahren zu laufen! Jehovas Vorhersagen erwiesen sich in der Vergangenheit als absolut zuverlässig! Wird er nicht auch das Erfüllen, was er für unsere Tage vorhersagt? Rufen wir uns diese Dinge zur Stärkung unseres Glaubens in Erinnerung:

 

Jehova erklärte Abrahamm, dass seine Nachkommen als ansässige Fremdlinge  vierhundert Jhre niedergedrückt würden(1. Mose 15:13-16)  Und er begann zu Ạbram zu sprechen: „Wisse bestimmt, daß deine Nachkommen ansässige Fremdlinge werden in einem Land, das nicht das ihre ist, und sie werden ihnen dienen müssen, und diese werden sie bestimmt vierhundert Jahre lang niederdrücken. 14 Die Nation aber, der sie dienen werden, richte ich, und danach werden sie mit viel Habe ausziehen. 15 Du nun, du wirst in Frieden zu deinen Vorvätern gehen; du wirst in gutem Alter begraben werden. 16 Aber in der vierten Generation werden sie hierher zurückkehren, denn die Vergehung der Amorịter ist noch nicht vollendet.“

 

Jehovas Berechnung einer Generation liegt somit bei hundert Jahren. Das Wort erging an Abraham kurz nach jener Zeit, wo Melchisedek ihn segnete, als Abraham von der Schlachtung der fünf Könige aus Schinar zurückkehrte. Jehovas Wort erging an Abraham, dass er einen eigenen Sohn haben werde von der Sara, den Isaak. Wir haben somit recht exakte Zeitangaben jene vier Generationen zu berechnen!

 

So wie die Zeit der Vergehungen der Amoriter einen Höhepunkt erreichen musste, so die Vergehungen der Endzeit durch die Feinde des Christus! Auch hier existiert eine exakte Parallele zu jenem Pharao zur Zeit Josephs, der Jakob gut gesinnt war zu jenen später, die Israel zu unterdrücken begannen! In der Endzeit ist es die Verfolgung des „Samens der Schlange“, all derer, die für Jesus statt für eine Religion Zeugnis ablegen und die weiterhin an Gottes Geboten festhalten! (Off 12:17)

 

Während das irdische Register des „Samens der Frau“ möglicherweise kleine Fehler und Unterlassungen einschliesst, ist das himmlische vollkommen! Jeder der darin eingeschrieben ist kann aber auch zufolge schwerwiegender Sünde daraus ausgelöscht werden! Wer in Israel aufgrund eines Urteils „vom Volk abgeschnitten“ wurde, der sollte vorab aus jenem Register, ausgetilgt werden und wo dies vollziehbar war, da erlitt er die Todesstrafe! Dadurch sollte die Nation rein bleiben. David spricht darüber im Psalm 69, dass dasselbe im Himmel, „dem Buch der Lebenden“ geschehen solle. Er redet von seinen Feinden die ihm hart zusetzten.

 

Das "Buch der Lebenden" wird im Himmel geführt: Bedingung um dort verzeichnet zu sein ist Erfüllung von Gottes Ansprüchen in der Bibel(Psalm 69:28-36)

Laß sie ausgetilgt werden aus dem Buch der Lebenden,

Und mit den Gerechten mögen sie nicht eingeschrieben sein.

29 Ich aber bin niedergedrückt und schmerzbeladen.

Möge deine eigene Rettung, o Gott, mich beschützen.

30 Ich will den Namen Gottes im Lied preisen,

Und mit Danksagung will ich ihn hoch erheben.

31 Das wird Jehova auch mehr gefallen als ein Stier,

Als ein junger Stier, der Hörner aufweist, der gespaltene Hufe hat.

32 Die Sanftmütigen werden [es] bestimmt sehen; sie werden sich freuen.

Ihr, die ihr Gott sucht, möge euer Herz auch am Leben bleiben.

33 Denn Jehova hört auf die Armen,

Und er wird ja seine eigenen Gefangenen nicht verachten.

34 Mögen Himmel und Erde ihn preisen,

Die Meere und alles, was sich darin regt.

35 Denn Gott selbst wird Zion retten

Und wird die Städte Judas bauen;

Und man wird gewiß dort wohnen und davon Besitz nehmen.

36 Und die Nachkommen seiner Knechte, sie werden es erben,

Und die seinen Namen lieben, werden es sein, die darin weilen.

 

Das „Buch der Lebenden“ ist auch in der Endzeit jenes himmlische Register, das Jesus führt, wo verzeichnet ist, wer als „Schaf“ gekennzeichnet sein wird, um in Harmagedon den Schutz der Engel zu erhalten. Wer immer als „Bock“ markiert zur ewigen Abschneidung der Todesstrafe untersteh, er wird darin ausgelöscht werden! Ebenso wie beim Einzug Jakobs in Ägypten und dann zweihundertfünfzehn Jahre später beim Auszug daraus ist es „der Engel Jehovas“ der diese Dinge anführt und der auch vor Harmagedon den Engelheeren „an den vier Ecken der Erde“ Befehl zum Zuschlagen erteilt! (Da 12:1; Off 7:1-4; 19:11-16)

 

(Matthäus 25:46)  Und diese [[Böcke]] werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten [[Schafe]] aber in das ewige Leben.

 

Damit die Worte Davids sich schlussendlich vollkommen erfüllen können ist „das Buch der Lebenden“ von herausragender Bedeutung, das Auskunft gibt über alle Generationen der ganzen Menschheit, dies seit Adam!

 

Die Auferstehung der Toten gemäss ihrer Rangordnung als gesicherte Hoffnung Jehovas

Joseph wurde gemäss den Angaben des Paulus im Hebräerbrief ebenso sinnbildlich dem Vater Jakob aus den Toten zurückgegeben, wie zuvor Isaak dem Abraham. Jakob war obwohl im Körper lebendig aufgrund seiner Gram um Joseph in geistigem Sinne dem Leben gegenüber schon gestorben! Sein Glaube auf ein künftiges Widersehen hielt ihn am Leben!

 

Betreffend Isaak beschreibt Paulus die Gedanken Abrahams, als er seinen Sohn zu opfern bereit war: „Doch rechnete er damit, daß Gott imstande sei, ihn sogar von den Toten aufzuerwecken; und in sinnbildlicher Weise empfing er ihn auch von dort.Sie bilden beide, Isaak und Joseph daher erneut ein Muster für Jesus und dessen Auferstehung und noch mehr, für seine Wiederkehr als Mensch, um die Verstorbenen aus dem Tod zu erlösen!

 

Abrahm wird bei der Opferung von Isaak vom Engel gehindert, der seine Ergebenheit prüftePaulus verwendet dieses Beispiel als Erklärung für die kommende Auferstehung bereits im Zusammenhang mit Isaak und Abraham, als das Opfern Isaaks durch den Engel abgewendet wurde!

 

 (Hebräer 11:17-19)  Durch Glauben brachte Abraham, als er auf die Probe gestellt wurde, Ịsa·ak so gut wie als Opfer dar, und der Mann, der die Verheißungen gern empfangen hatte, versuchte, [seinen] einziggezeugten [Sohn] als Opfer darzubringen, 18 obwohl ihm gesagt worden war: „Was ‚dein Same‘ genannt werden wird, wird durch Ịsa·ak kommen.“ 19 Doch rechnete er damit, daß Gott imstande sei, ihn sogar von den Toten aufzuerwecken; und in sinnbildlicher Weise empfing er ihn auch von dort.

 

Jakob bildete nun die Fortsetzung „des Samens der Frau“, der zu Jesus führt. Der vermeintliche Tod Josephs war in der Erinnerung Jakobs das erfüllte Opfer, das Isaak darstellte!

 

Die Auferstehung richtet sich nach einer in jener Liste aufgezeichneten Rangordnung! Paulus erwähnt diesen Rang, der sich durch eine Abfolge von fünf unterschiedlichen Auferstehungen auf der Zeitachse auszeichnet im 1.Brief an die Korinther:

 

(1. Korinther 15:20-23)  Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden, der Erstling derer, die [im Tod] entschlafen sind. 21 Denn da [der] Tod durch einen Menschen [gekommen] ist, kommt auch [die] Auferstehung der Toten durch einen Menschen [[](den zurückgekehrten Menschensohn Jesus)]. 22 Denn so, wie in Adam alle sterben, so werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden. 23 Jeder aber in seinem eigenen Rang: Christus, der Erstling, danach die, die dem Christus angehören [[(vorab Apostel als „Braut des Lammes“)]], während seiner Gegenwart [[(bhei seiner Wiederkehr; Ankunft)]].

 

Jesus ist dabei der Erstling, von Jehova vorab „im Geiste“ (1.Pe 3:18-20) oder als Geistwesen auferweckt, mit seinem bisherigen Geistleib (1Kor 15:45-49) den er besass, bevor er Mensch wurde (Joh 17:5; Kol 1:15). Er ist das vollkommen gemachte Wesen des Erzengels Michael, nun zudem mit Erinnerungen an sein irdisches Leben als „das Lamm“ ausgestattet! (Off 5:5-8; 11, 12) Auch hier ist es Paulus, der die korrekte Verknüpfung beider Wesen aufzeigt:

 

Die sieben Trompeten Gottes(1. Thessalonicher 4:15-16)  Denn dies sagen wir euch durch Jehovas Wort, daß wir, die Lebenden [[(die Versiegelten der 144.000)]], die bis zur Gegenwart [[(zur Wiederkehr; dem Kommen; der Ankunft)]] des Herrn am Leben bleiben, denen keineswegs zuvorkommen werden, die [im Tod] entschlafen sind; 16 denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes, und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen [[(die Apostel, später die 144.000)]] werden zuerst auferstehen.

 

Gefolgt wird Jesus im zweiten Rang von den Aposteln in der Frühauferstehung (gr. exanástasin), zu Beginn des „Tages des Herrn“ [B1], die von „Beginn an“ mit ihm zusammen waren, seine „Braut“ (Joh 3:29) und „Frau“ (Off 12:6; 19:7) oder „kleine Herde“ (Lu 12:32). Erst nach Harmagedon folgt die „erste Auferstehung“: Die dritte im Rang aber erste im neuen System, danach an vierter Rangordnung die allgemeine Auferstehung der „Gerechten und Ungerechten“ (Apg 24:14, 15) während des tausendjährigen Gerichtstages, wo jeder seinen Lohn entsprechend seinen Werken erhält. 

 

Erst am Ende des Millenniums folgt die letzte, die fünfte oder „geringste“ (Mat 5:19, 20) der Auferstehungen, jene „zur Schmach und zur Abscheu“ (Da 12:2). Alle die „gegen den heiligen Geist … in diesem oder im kommenden System geredet“ (Mat 12:32) hatten und willentlich-wissentlich sündigten (Heb 10:26-31) haben sich eine Verurteilung zur „Gehenna“ zugezogen (Mat 5:22; 27-30; 10:28; 23:15, 33; Jak 3:5, 6), zum „zweiten Tod“ im „Feuersee“ (Off 19:19, 20; 20:11-15). Es bedeutet die Vernichtung durch Jehova zur Auslöschung des physischen und geistigen Lebens mit sinnbildlichem ewigem, „unauslöschlichem Feuer“ (Mat 3:12).

 

Eine „Hölle“ ohne geringstes Empfindungsvermögen, wie es Luther proklamierte gibt da keinerlei Sinn! Dies ist die in der Schrift vorgegebene Logik im Ablauf der Auferstehungen! Dass Luther die Wörter „Gehenna“ (heb: ge-hinnom) und „Scheol“ (heb: seol) mit „Hölle“ übersetzte zeigt, dass er in vielerlei Hinsicht die Lehren der Katholischen Kirche unbesehen eines falschen Verständnisses übernahm, andere Lehren dagegen verwarf und korrigierte! Die Fussnote zu Josua 18:16, wo der Begriff „Tal Hinnom“ (Gehenna) zuerst auftaucht besagt:

Jerusalem und seine Stadtmauern im Laufe der Geschichte

 *** Rbi8 Josua 18:16 ***

Tal Hinnom“. Hebr.: Hinnóm; gr.: Gáienna; lat.: Gehẹnnom id est vạllis Ẹnnom, „[nach] Gehennom (das heißt: Tal Ennom)“. Davon leitet sich das Wort „Gehenna“ her. Siehe Anh. 4C.

 

Das Tal Hinnom, am südwestlichen Ausgang Jerusalems befand sich das Ascher-Tor, wo Kehricht entsorgt wurden und durch Zufügen von Schwefel völlig verbrannt wurde. Dies ergibt den Sinn vollkommener Auslöschung.

 

David erwähnt weiter oben im Psalm 69 dagegen jene, welche sich des ewigen Lebens als würdig erweisen und Erben der Erde sein werden: „Und die Nachkommen seiner [[Jehovas]] Knechte, sie werden es erben, Und die seinen Namen lieben, werden es sein, die darin weilen.

 

Nicht nur die Reihenfolge der Geburt, das Erstgeburtsrecht sind dort im himmlischen „Buch des Lebens“ verzeichnet, sondern auch die guten und schlechten Taten eines jeden erhalten. Einträge, selbst jene uns Verborgenen, die der Gedanken (Hes 2:9, 10).

 

(Sprüche 24:12) Falls du sagen solltest: „Siehe! Wir haben dies nicht gewußt“, wird nicht er selbst, der Herzen abschätzt, es bemerken und er selbst, der deine Seele beobachtet, [es] wissen und dem Erdenmenschen bestimmt nach seinem Tun erstatten?

 

Der Rang der Auferstehung und innerhalb der kommenden Königreichsherrschaft eines jeden Menschen hängt somit von seinen Gedanken, Worten und Werken während dieses Lebens ab! Johannes bestätigt dies in seinem Evangelium mittels der Worte Jesu, wo er schreibt, was mit Toten in den „Gedächtnisgrüften“ geschehen wird:

 

(Johannes 5:26-30)  Denn so, wie der Vater Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn gewährt, Leben in sich selbst zu haben. 27 Und er hat ihm Gewalt gegeben, Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist. 28 Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören 29 und herauskommen werden, die, welche Gutes getan haben, zu einer Auferstehung des Lebens, die, welche Schlechtes getrieben haben, zu einer Auferstehung des Gerichts. 30 Ich kann gar nichts aus mir selbst tun; so, wie ich höre, richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen eigenen Willen, sondern den Willen dessen [zu tun], der mich gesandt hat.

 

Jesus hört am Gerichtstag vom Vater über jeden, der im „Königreich des Sohnes der Liebe“ verblieben ist, ob er wegen seiner guten Werke der Liebe als „Schaf“ gilt, das er auf seine rechte Seite stellen wird. Von den andern, die zufolge des Ungehorsams und Taten gegen die Liebe oder auch nur wegen Unterlassung von Liebesdiensten an Jesu Brüdern als „Böcke“ gelten. Jeder, der von Jehova als des ewigen Lebens unwürdig erachtet wird und der „ewigen Abschneidung“ verfällt stellt er dagegen zu seiner Linken! (Mat 25:33-46) Haben wir den Durst des Nächsten mit einem Glas Wasser, den Hunger frägt Jesus in Matthäus 25, den Versen 31-46!

 

Der Preis der Sünde ist der TodJegliche ungesühnte Sünde bleibt somit laut der Schrift dort im himmlischen Register vermerkt! Darum spielt doch der jährliche Sühnetag für Christen eine ebenso herausragende Rolle wie bei den Juden! Auch wir machen Fehler nach unserer Reinigung in der Taufe! An jenem Tag wird Jahr um Jahr das Register durch den himmlischen Hohepriester, Jehovas Erzengel bereinigt. Sämtliche inzwischen gesühnten Straftaten, die zufolge Einsicht, Reue und Werken der Reue gelöscht werden können, weil Jesu Blut diese Sünden weiterhin auszulöschen vermag! Johannes bringt diese gewichtige Verbindung in seinem 1.Brief:

 

(1. Johannes 2:1-6)  Meine Kindlein, ich schreibe euch diese Dinge, damit ihr keine Sünde begehen mögt. Und doch, wenn jemand eine Sünde begeht, so haben wir einen Helfer beim Vater, Jesus Christus, einen Gerechten. 2 Und er ist ein Sühnopfer für unsere Sünden, doch nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt. 3 Und dadurch wissen wir, daß wir ihn kennengelernt haben, nämlich wenn wir fortfahren, seine Gebote zu halten. 4 Wer sagt: „Ich habe ihn kennengelernt“ und dennoch seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht in diesem. 5 Wer aber sein Wort hält, in diesem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollkommen gemacht worden. Dadurch wissen wir, daß wir in Gemeinschaft mit ihm sind. 6 Wer sagt, er bleibe in Gemeinschaft mit ihm, ist verpflichtet, selbst auch weiterhin so zu wandeln, wie jener wandelte.

 

Wie Joseph seinen zehn Brüdern die Einsicht und Reue bekundet hatten und sich nun vor ihm niederbeugten, so wird Jesus grossherzig jedem vergeben, der in ähnlicher Weise die Vorkehrung Gottes zur Sündentilgung angenommen hat! Was nun beinhaltet das „GESETZ des Christus“, wo liegen gewisse Abweichungen zum GESETZ des Vaters?

 

Das GESETZ es Christus: Was schliesst es mit ein?
  

Dies wird auch nach der Auferstehung der Toten im kommenden System so bleiben, denn Fehler und Sünden werden auch im kommenden Tausendjahrreich des Christus vorkommen und müssen dem GESETZ entsprechend geahndet werden! Darum gibt es doch die „Auferstehung zum Gericht“, um Gottes Urteil, den „Lohn für schlechtes tun“ zu erhalten und dadurch eine Möglichkeit zur Vergebung zu erlangen!

 

7.3.1.3             1.Mose 46:26-34:  Die Rolle von Juda als Führer innerhalb der Brüder wird weiter gefestigt

 

1.Mo 46:26-27:  Der Beginn einer „grossen Nation“ die mit sechsundsechzig Familienhäuptern beginnt!

Das Register aller Lebenden die mit Jakob aus Kanaan nach Ägypten zogen hat somit eine lange Tradition in der „Teraphim“ und war nicht erst eine Erfindung Mose, die er im GESETZ, dem Pentateuch festhielt! Ihm standen diese Register von Anfang an zur Verfügung, als er aus dem vierzig jährigen Exil in Midian bei seinem gottesfürchtigen Schwiegervater, dem Priester Midians zurückkehrte. Die Schriften unterstanden offenbar der Aufsicht seines Vaters Aram, dann seines Bruders Aaron aus der Linie Levis. Aufgrund jener Register und der Entwicklung des Volkes aus jedem jener siebzig Stammväter wurde das Lager bereits vor dem Auszug vorbereitet, damit alles, was Jehova durch Moses gebot nach Ordnung geschehen konnte! Dieselbe Ordnung von Häuptern gelten auch in der Christenversammlung! Paulus erwähnt es den Philippern gegenüber.

 

(Philipper 3:16)  Auf jeden Fall laßt uns in dem Maße, wie wir Fortschritte gemacht haben, weiterhin nach derselben festen Ordnung wandeln.

 

Jeden Sabbat wurden die Grundlage dieser Ordnung mittels Schriftenlesung befestigt. Aus den Erstlingen Israels wurden die Vorsteher auserwählt, die ihre jeweiligen Familiengemeinschaften anleiten mussten und denen sie auch als Richter dienten! Als Lehrer dienten voran in Israel die Leviten, dann die Ältesten der Christenversammlungen.

 

(1. Mose 46:26-27)  Alle Seelen, die zu Jakob nach Ägypten kamen, waren die, die aus seiner Hüfte hervorgegangen waren, ausgenommen die Frauen der Söhne Jakobs. Alle Seelen waren [ihrer] sechsundsechzig. 27 Und Josephs Söhne, die ihm in Ägypten geboren wurden, waren zwei Seelen. Alle [[(männlichen)]] Seelen des Hauses Jakob, die nach Ägypten kamen, waren [ihrer] siebzig.

 

Die zwei in Ägypten von Joseph gezeugten Söhne werden hier getrennt aufgeführt! Wiederum werden die Frauen nicht gesondert erwähnt, zu den sechsundsechzig Seelen müssen die zwei Söhne Josephs getrennt gesehen werden. Die vier Frauen Jakobs  werden offenbar hier wegen ihres Ranges mitgezählt. Sie sind ja nicht aus ihm geboren worden. Die Frauen aber der Söhne werden nicht gerechnet!

 

Jakobs siebzig Seelen bei Joseph in Ägypten
  

Jesus erklärte, dass Mann und Frau zu einem einzigen Leib verschmelzen, eine untrennbare Einheit werden die als eine einzige Person gerechnet wird, wobei der Mann das Haupt ist! Er zitiert dabei die Worte zu Beginn der Genesis, die bereits im „Buch Adams“ festgelten wurden. Er selbst als „Engel Jehovas“ hatte sie Adam doch vermittelt:

 

(Markus 10:7-9)  Deswegen wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen, 8 und die zwei werden ein Fleisch sein‘, so daß sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch sind. 9 Was also Gott zusammengejocht hat, bringe kein Mensch auseinander.“

 

Ganz offensichtlich ist diese Regel weit älter als das GESETZ Mose, denn Jehova hatte sie bereits in Eden mit Adam in Kraft gesetzt, als er ihm die Eva brachte und Adam sie als „mein Fleisch“ anerkannte! Die heutigen weltlichen Scheidungsgesetze können doch nicht etwa Gottes Rechtsordnung ausser Kraft setzen!

 

1.Mo 46:28-30:  Die Rolle von Juda in der Anführung der übrigen elf Stämme als Vorbild kommender Dinge: Des „Löwen aus dem Stamm Juda“

Jakob hatte seine Wahl innerhalb der zwölf Brüder schon zuvor gezogen. Ruben war aus der Stellung des Erstgeborenen verbannt, da er das Ehebett Jakobs mit der Nebenfrau Bilha verunreinigt hatte. Juda hatte sich als Führungspersönlichkeit erwiesen auf den seine Brüder hörten. Nun sandte Jakob den Juda voraus, um die Ankunft der Auswanderer anzumelden und damit Joseph im Land Gosen Land für sie auskundschaften lassen und dann für ihre Ankunft bereiten könnte.  

 

Joseph schliesst in Ägypten seinen Vater Jakob in seine Arme(1. Mose 46:28-30)  Und er sandte Juda vor sich her zu Joseph, daß er vor ihm her nach Gọsen Weisung gebe. Danach kamen sie in das Land Gọsen. 29 Dann ließ Joseph seinen Wagen bereitmachen und ging hinauf, Israel, seinem Vater, nach Gọsen entgegen. Als er vor ihm erschien, fiel er ihm sogleich um den Hals und ließ an seinem Hals den Tränen immer wieder freien Lauf. 30 Schließlich sagte Israel zu Joseph: „Diesmal bin ich bereit zu sterben, nun, nachdem ich dein Angesicht gesehen habe, da du noch am Leben bist.

 

Joseph vermochte es kaum zu erwarten seinem Vater entgegenzueilen, sobald jener die Grenze nach Ägypten, das Wildbachtal (Wadi el-ʽArisch) überschritten hatte. Jakob hatte aus Trauer um Joseph jahrzehntelang den Tod erhofft. Eine kleine Hoffnung war ihm geblieben, da niemals in der Nähe, wo angeblich das blutbefleckte Gewand Josephs gefunden wurde, Reste seines Leiche entdeckt wurden. Das wäre Jakob bestimmt zu Ohren gekommen. Nun aber, da er von Joseph umarmt wurde und dessen Tränen ihn benetzten fühlte er sich für das Sterben bereit. Seine Lebensaufgabe schien dadurch erfüllt. Es waren erneut ihrer zwölf lebenden Söhne Israels samt deren Nachkommen!

 

Jakob war dem Gott Isaaks und Abrahams treu geblieben und Jehova hatte ihn bis zum Ende beschützt und nun gar doppelt gesegnet. Auch Joseph hatte die Unterweisung seiner Mutter als Amme nicht vergessen und sein Leben nach Jehovas Grundsätzen ausgerichtet. Aus seinen zwölf Söhnen war die Grundlage einer geeinten Nation entstanden, die selbst auf fremder Erde durch beständige Unterweisung mittels der „Teraphim“ eine Grossfamilie, eine homogene Sippe bildeten! Er erhielt nicht nur Joseph mit zwei Söhnen lebend zurück, sondern war nun aufgrund von dessen Stellung selbst eine in Ägypten anerkannte hohe Person. Er war zudem der Hungersnot mit all den Seinen entflohen und ein fruchtbares Land erwartete ihn!  Er hatte den ersten Teil der Erfüllung von Gottes Vorhersagen mit eigenen Augen gesehen.

 

1.Mo 46:31-34:  Schafhirten sind im Lande der Ägypter der herrschenden Klasse eine Abscheulichkeit

Joseph macht sich zur Rückkehr bereit, um dem Pharao die Ankunft Jakobs und aller Familien anzukünden. Seine Strategie war es, eine gewisse Schwäche am Hofe zu seinen Gunsten zu nutzen. Vieh- und Schafhirten waren den Ägyptern vor allem am Hofe, bei den Priestern und Beamten „eine Abscheulichkeit“. Dadurch sollte vermieden werden, dass Pharao in seiner Grosszügigkeit gar Jakob am Hof oder in einer der Pharaonenstädte einquartieren würde.

 

Bestimmt hatte diese Abneigung mit der Ausdünstung nach Dung zu tun und der Arbeit die damit verbunden war, welche die Hände und Kleider beschmutzt! Jakob aber sollte mit all seinen Nachkommen nicht dem weit schlimmeren Schmutz der Gottentfremdung und der Sünde die in der Umgebung der Macht existiert ausgesetzt sein! Was dort aber am Hof nicht verabscheut wurde waren alle die Produkte, die durch die Tieraufzucht auf den Markt kamen. Da waren Milch, Käse, Fleisch, Wurstwaren, das Leder und die Schafwolle, die Hörner, die Sehnen für die Instrumente und für den Kriegsbogen und so vieles mehr, das durch die Verarbeitung dem täglichen Leben und ihrem wie bis heute auch unserem Wohlbefinden dient!

 

Für Pharao lag das Land Gosen weit im Norden und der Anblick dieser Viehzüchter war auf den Empfang beschränkt und dafür würde Joseph jene gut vorbereiten, damit sein Plan in Erfüllung gehen würde seine Familie keinerlei Gefahren auszusetzen!

 

(1. Mose 46:31-34)  Dann sprach Joseph zu seinen Brüdern und zu den Hausgenossen seines Vaters: „Ich will hinaufgehen und Pharao berichten und ihm sagen: ‚Meine Brüder und die Hausgenossen meines Vaters, die im Land Kạnaan waren, sind hierher zu mir gekommen. 32 Und die Männer sind Hirten, denn sie sind Viehzüchter geworden; und ihre Kleinviehherden und ihre Rinderherden und alles, was sie haben, haben sie hierhergebracht.‘ 33 Und es soll geschehen, wenn euch Pharao rufen und tatsächlich sagen wird: ‚Was ist eure Beschäftigung?‘, 34 so sollt ihr sagen: ‚Deine Knechte sind von Jugend an bis jetzt Viehzüchter gewesen, sowohl wir als auch unsere Vorväter‘, damit ihr im Land Gọsen wohnen dürft, denn jeder Schafhirte ist für Ägypten eine Abscheulichkeit.“

 

Joseph handelte mit kluger Rat, denn das Land Gosen war auch während der grössten Dürre noch grün und fruchtbar, weil der Nil auch bei Niedrigwasser den Grundwasserspiegel hoch hält! Zudem waren die Söhne Jakobs erfahrene Männer in ihrem Handwerk und arbeitsam, was der Wirtschaft des Pharaos nur Nutzen bringen konnte! Joseph handelte daher durchaus im Interesse seines Herrn!

 

 

7.3.3 Kapitel 47:  Andauernde Hungersnot in Ägypten; Josephs gerechte Verwaltung

 

7.3.1.4             1.Mose 47:1-12:  Pharao gibt durch Joseph der ganzen Sippe Jakobs Grundbesitz in Gosen und vertraut ihnen seine Herden an

 

1.Mo 47:1-6:  Joseph stellt Pharao fünf der elf Brüder vor und er lässt unter den Nachkommen der Zwölf die Mutigsten zu Vorstehern über Pharaos Herden werden; Landzuteilung in Gosen

Joseph hatte die grosse Familiengemeinschaft nicht in die Regierungsstadt Pharaos, nach Noph (No oder Memphis, je nach Bibelübersetzung) geführt, wo er selbst am Hof residierte. Vielmehr leitete er die ganzen Einwanderer direkt nach ihren ihnen durch Pharaos Versprechen zugeteilten Wohngebieten im nördlich gelegenen Gosen, im Nildelta.

 

(1. Mose 47:1-2)  Demgemäß kam Joseph und erstattete Pharao Bericht und sprach: „Mein Vater und meine Brüder und ihre Kleinviehherden und ihre Rinderherden und alles, was sie haben, sind aus dem Land Kạnaan gekommen, und siehe, sie sind im Land Gọsen.“ 2 Und aus der Gesamtzahl seiner Brüder nahm er fünf Männer, damit er sie Pharao vorstellte.

 

Bestimmt war das Vorstellen der fünf Brüder Josephs ein formaler Akt der zeremoniell verlief. Die Bitte an den Pharao, den nun die Brüder begründen hat mit der andauernden Trockenheit und damit verbundenen Hungersnot seine Ursache! Sie bitten nicht um das Einwanderungsrecht, um Staatsbürger zu werden, sondern im Prinzip um Asyl vor unhaltbaren Zuständen im eigenen Wohngebiet! Ihre Absicht war die Rückkehr zum Ende der Zeit der Katastrophe schon gar zufolge von Jehovas Bundesversprechen ihnen das Gelobte Land zum Eigentum zu geben!

 

Ursachen und Auswirkungen der Flüchtlingswellen in EuropaWas Hungerflüchtlingsströme sind können wir heute gut verstehen. Auch hier sind es viele, die gerne zurückkehren würden! Der Klimawandel verweigert es jenen.

 

Auch wir somit kennen dieselbe Problematik, dass zum Beispiel aus Nordafrika Millionen von Menschen nach Europa zu fliehen versuchen, weil fehlende Erwerbsquellen deren Familien dem Hunger oder gar dem Tod aussetzen! Die Grenzländer Europas sind abgeschottet worden! In den USA geschieht dasselbe, um die Einwanderung aus Mexiko und südamerikanischen Ländern zu unterbinden baut man Mauern, die hunderte von Kilometern lang sind. Wenig beachtet wird, dass es kaum einen Flüchtlingsansturm hin zu Russland oder sozialistischen Ländern gibt. Der Gedanke an fehlende Freiheiten mag viele abschrecken!

 

Man hat neue Begriffe gefunden um solche Flüchtlinge zu kennzeichnen: Es sind „Illegale“, „Wirtschaftsflüchtlinge“ und man kriminalisiert sie gar durch immer rigorosere Gesetze! Wer ohne gültige Papiere aufgegriffen wird muss mit Abschiebung oder Haft rechnen! Wo es sich um Kriegsflüchtlinge handelt, die aus Zonen von Aufständen und Bürgerkriegen um ihr Leben flüchten, da werden von der UNO Auffanglager gestellt, wo oft bis zu hunderttausende von Menschen zusammengepfercht wie Sträflinge leben!

 

In Ländern, wo Eigentumsrecht besser geschützt ist, wie der Schweiz, Finnland, Uruguay, Neuseeland besteht das Risiko, dass es von sogenannte Steuerflüchtlingen überfüllt werden. Wer genügend Geld mitbringt hat fast stets ein Platz und erhält jedes notwendige Papier! Unterdessen betreiben die Heimatländer rigorose Zwangsenteignungsmassnahmen, wie z.B. Argentinien, die vor wenigen Jahren alle Bankguthaben in fremder Währung einfror, das so genannte „coralito“ und dann eine Zwangsumwandlung zu einem von der Regierung festgesetzten Wechselkurs betrieb. Alle Euro-Länder die kurz vor dem finanziellen Kollaps stehen befinden sich in einer extremen Geld-Hungersnot! Jene Länder die noch stabil sind können die Fluchtwilligen gar nicht alle aufnehmen!  

 

Aus der G-7 wurde die G-20, die wirtschaftlich grössten Nationen haben sich zusammengeschlossen, weil die Massnahmen gegen den drohenden Kollaps nur noch gemeinsam betrieben werden können, um erfolgreich zu sein! Der Schutz aber gilt den Mächtigsten und weit, weit weniger den Interessen der Massen!

 

So stand nun der Pharao vor einer Entscheidung sonder-Asylbewilligungen auszustellen! Da die Einwanderer mit ihren Herden gekommen waren und Fachkräfte darstellten, die der Wirtschaft Ägyptens nützlich waren sollte eine zeitlich begrenzte Aufenthaltsbewilligung ausgestellt werden mit dem Recht bei Veränderung der Lage in Kanaan mit den Gütern in ihre Heimat zurückzukehren! Auf diesen Punkt gilt es zu achten, wenn später die weitere Entwicklung der Geschichte Israels in Ägypten zur Sprache kommt! Weder die Einwanderer noch der Pharao durften den Vertrag einseitig ändern!

 

(1. Mose 47:3-6)  Dann sagte Pharao zu seinen Brüdern: „Was ist eure Beschäftigung?“ Da sprachen sie zu Pharao: „Deine Knechte sind Schafhirten, sowohl wir als auch unsere Vorväter.“ 4 Darauf sagten sie zu Pharao: „Wir sind gekommen, um als Fremdlinge im Land zu weilen, weil es für das Kleinvieh, das deine Knechte haben, keine Weide gibt, denn die Hungersnot ist schwer im Land Kạnaan. Und nun, laß bitte deine Knechte im Land Gọsen wohnen. 5 Hierauf sprach Pharao zu Joseph: „Dein Vater und deine Brüder sind hierher zu dir gekommen. 6 Das Land Ägypten steht dir zur Verfügung. Laß deinen Vater und deine Brüder im allerbesten Landesteil wohnen. Laß sie im Land Gọsen wohnen, und wenn du weißt, daß es unter ihnen mutige Männer gibt, so sollst du sie als Oberste der Viehherden über das, was mir gehört, einsetzen.“

 

So wie Jakob damals in Haran dem Laban diente, um dessen Herden zu hüten, so sollte dies nun Aufgabe der Asylanten werden! Das einzige Land, das wegen der Dürre deren Tiere ertragen konnte war Gosen und der Pharao hatte seine eigenen Herden dort angesiedelt. Es erschien ihm weit sicherer seine Habe vor dem üblichen Diebstahl zu sichern, indem er sie den Verwandten Josephs anvertraute, da dieser sein volles Vertrauen genoss. Seine bisherigen Massnahmen als Verwalter hatten den Hof Pharaos, die Priesterschaft als Beamte reich gemacht und die Ägypter als Volk vor den verheerenden Folgen der Dürre geschützt! Joseph hatte sich als verständiger und loyaler Verwalter der Interessen des Herrschers erwiesen!

 

Jesus Abrechnung mit treuen und ungetreuen SklavenJesus gibt als König im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ ebenso unterschiedliche Aufgaben an seine „Sklaven“ die ihm als seinen Verwaltern dienen! Das System ist in etwa dasselbe mit dem Unterschied, dass der Lohn erst am Ende entrichtet werden soll! Dies aber verleitet viele jener Verwalter dazu mit „der Habe des Herrn“ verantwortungslos zu handeln! Sie erweisen sich als ungetreu in der Zeit, wo der Herr abwesend ist! Jesus hatte den Aposteln und Jüngern gegenüber von einer „kleinen Herde“ (Lu 12:32) geredet, denen schlussendlich die Verwaltung des gesamten Königreiches übergeben werden soll. Hierzu aber mussten jene sich vorab als „getreue Verwalter“ der wenigen Dinge erweisen, die ihnen anvertraut wurden! In einem Gleichnis erzählte er dann, dass jener König von seiner Hochzeit zurückkehre und ihn seine Sklaven während der Nacht mit ihren Lichtern entgegen eilen würden. Petrus wollte genaueres Verständnis und Jesus antwortete mittels eines weiteren Gleichnisses:

 

 (Lukas 12:41-48)  Dann sagte Petrus: „Herr, sagst du dieses Gleichnis für uns oder auch für alle? 42 Und der Herr sprach: „Wer ist in Wirklichkeit der treue Verwalter, der verständige, den sein Herr über seine Dienerschaft setzen wird, um ihnen fortwährend ihr Maß an Speisevorrat zur rechten Zeit zu geben? 43 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. 44 Ich sage euch in Wahrheit: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen. 45 Wenn aber jener Sklave in seinem Herzen je sagen sollte: ‚Mein Herr verzögert sein Kommen‘ und anfangen sollte, die Knechte und die Mägde zu schlagen und zu essen und zu trinken und trunken zu werden, 46 so wird der Herr dieses Sklaven an einem Tag kommen, an dem er [ihn] nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht kennt, und er wird ihn mit der größten Strenge bestrafen und ihm ein Teil mit den Untreuen zuweisen. 47 Dann wird jener Sklave, der den Willen seines Herrn verstand, sich aber nicht bereit machte noch nach dessen Willen handelte, viele Schläge erhalten. 48 Derjenige aber, der [ihn] nicht verstand und so Dinge tat, die Schläge verdienten, wird wenige erhalten. In der Tat, von jedem, dem viel gegeben wurde, wird viel verlangt werden; und wen man über vieles setzt, von dem wird man mehr als das Übliche verlangen.

 

Die Frage von Petrus zeigt bereits zwei Gruppen von Verwaltern! Jesu Antwort hat deutlich mit seiner Wiederkehr zur Erde zu tun, also mit unseren Tagen! Es geht um das Hüten der menschlichen „Schafe“ die doch dem Vater gehören auch dann, wenn er sie in Jesu Obhut übergeben hatte! Der grössere „Pharao“ würde später Rechenschaft fordern für die Herden, die er Israel zum Hüten anvertraute! Jesus, als der grössere Joseph muss dieses Werk überwachen!

 

„Zeitweilig ansässige Fremdlinge“ im Ägypten in unserer Tagen durch Förderung des Gemeinsinnes mit Gemeinschaftsbesitz statt Habsucht und Eigenbesitz

Joseph bildete somit als getreuer Verwalter Pharaos das Beispiel, was Gott von Jesus erwartet. Seinerseits sind es die Apostel, die „kleine Herde“ mit denen Jesus den Königreichsbund schloss und mit denen er sich einige Zeit nach ihrer Frühauferstehung in der Endzeit einen eheähnlichen „Bund für ein Königreich“ (Lu 22:28-30; Off 19:7) eingeht, von dem es keine „Scheidung“ gibt, weil er eine ewige Bindung beinhaltet! (Mal 2:16) Dem Vater hatte es wohlgefallen ihnen, den von Jesus Erwählten die Verantwortung zu übertragen für alle „Herden“, jene Israels und die der „anderen Schafe nie nicht aus dieser Hürde sind“, die er seinem Sohn wegen seiner Lauterkeit und Treue übergeben hatte. Jene waren bereit auf ihren Hirten zu hören! Jesus hatte den Aposteln dieses Vorrecht im Rang schon an mehreren Stellen zugesagt und später erneut bestätigte (Mat 19:28; Lu 22:27-30).

 

(Lukas 12:32-34)  Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben. 33 Verkauft die Dinge, die euch gehören, und gebt Gaben der Barmherzigkeit. Macht euch Geldbeutel, die sich nicht abnutzen, einen unerschöpflichen Schatz in den Himmeln, wo kein Dieb hinkommt und keine Motte verzehrt. 34 Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.

 

Nicht Habsucht sollte für sie antreibend wirken, sondern der künftige Lohn, wie Besitzanrechte die im Himmel verwaltet werden! Der Auftrag die Dinge im eigenen Besitz zu verkaufen betraf somit vorab die Apostel! Später als die ersten Christenversammlungen in Jerusalem gegründet wurden erweiterte sich dieses Gebot auf alle die sich dem Gebot freiwillig unterordneten, damit sie die Dinge wie Jakob in Gemeinschaftsbesitz hatten und sich dadurch vermehrt der Aufgabe des Verkündigens widmen könnten. Der wahre Herrscher im Reich bestimmt somit die Regeln des Zusammenlebens!

 

(Apostelgeschichte 4:32-35)  Überdies war die Menge der Gläubiggewordenen ein Herz und eine Seele, und kein einziger sagte, daß irgend etwas von seinem Besitz sein eigen sei; sondern sie hatten alles gemeinsam. 33 Auch fuhren die Apostel mit großer Kraft fort, das Zeugnis von der Auferstehung des Herrn Jesus auszurichten; und unverdiente Güte ruhte in hohem Maße auf ihnen allen. 34 In der Tat, nicht einer unter ihnen litt Not; denn alle, die Besitzer von Feldern oder Häusern waren, verkauften sie gewöhnlich und brachten den Wert der verkauften Dinge, 35 und sie legten ihn jeweils zu den Füßen der Apostel nieder. Darauf wurde einem jeden zugeteilt, so wie er bedürftig war.

 

Der grössere Joseph hatte für seine Familie vorgesorgt, dass keiner Not leiden würde, trotzdem alle vom Standpunkt der Menschen aus gesehen „Arme“ waren, so doch keineswegs Verarmte, denen es am Notwendigen fehlte. Von daher stammt der aramäische Begriff „Ebioniten“, oder eben „die Armen“! Eine zentrale Verwaltung wie im Falle Jakobs schaute für das Wohl jeder der siebzig Familien, dass keiner Mangel litt! Das Konkurrenzdenken, das in Habsucht eine Grundlage findet wird dadurch ausgeschaltet! Eine Form von Sozialismus die auf Liebe zum Nächsten und Gemeinschaftssinn aufbaut! Christenversammlungen unter Aufsicht eines Ältesten fassen eine begrenzte Zahl an Familien zusammen mit einem gemeinsamen Ziel im Sinne: Gottes kommendes Königreich zu erreichen!

 

In der Endzeit sind es nach der Frühauferstehung erneut die Apostel, denen Sonderaufgaben zufallen und die direkt Jesus als dem König und Hohepriester gegenüber rechenschaftspflichtig sind! Sie sind nach ihrer Flucht vor der Verfolgung seitens des „Samens der Schlange“ in ihrer Abgeschiedenheit in der „Wildnis“, wo jedem von ihnen erneut das zugeteilt wird, was er benötigt! Es ist ihre Zeit der Schulung hin auf die kommende Aufgabe in einer für sie vollkommen veränderten Welt!

 

(Offenbarung 12:5-6)  Und sie gebar einen Sohn, einen Männlichen, der alle Nationen mit eisernem Stab hüten soll. Und ihr Kind [[(Jesus, der Herrscher im „Königreich der (neuen) Himmel“)]] wurde entrückt zu Gott und zu seinem Thron. 6 Und die Frau [[(die „Braut, die Frau des Lammes“, die 12 Frühauferstandenen)]] floh in die Wildnis, wo sie eine von Gott bereitete Stätte hat, damit man sie dort tausendzweihundertsechzig Tage ernähre.

 

Jesus ist der getreue Hirte, der in der Endzeit die "Schafe" von den "Bäcken" trennen wirdWenn Jesus in der Endzeit die „Schafe“ von den „Böcken“ getrennt hat ist es „die Frau“, seine zwölf Apostel, die nun der gesamten Verwaltung vorangestellt werden, wenn sie über die „grosse Volksmenge“, „die ganze Herde“ Jesu gesetzt werden, über die „Schafe Israels“ (Manasse) und „anderen Schafe, die nicht aus dieser (Israels) Hürde sind“ (Ephraim) (Joh 10:16).

 

Erst wenn Jesus zurückkehrt wird er aufgrund der Resultate jedes Ältesten entscheiden, wer sein Verwalteramt seinen Richtlinien entsprechend ausgeübt hat! Der „Wille des Herrn“, also all das, was Jesus geboten hatte ist einzuhalten: „… wen man über vieles setzt, von dem wird man mehr als das Übliche verlangen“.

 

Es ist wirklich „alles, was vorzeiten geschrieben wurde zur Unterweisung derer aufgezeichnet, auf die „die Enden der Systeme [[(Politik, Religion, Wirtschaft)]] gekommen ist“! Wir sollen Jesu Wiederkehr erwarten und diese in unseren Gedanken nicht in eine ferne, unbestimmte Zukunft verschieben! Die Lohnhirten der Religionen schlagen ihre Sklaven und scheren die Schafe ihres Herrn und essen deren Fleisch auf!

 

1.Mo 47:7-12:  Jakob steht mit hundertdreissig Jahren vor dem Pharao und segnet ihn; Joseph teilt Jakob die besten Teile von Gosen, im Land Ramses als Wohnfläche und Besitz zu

Nachdem Pharao nun die fünf ausgewählten Brüder von Joseph gesehen hatte kam der Zeitpunkt, wo er zudem den gealterten Jakob zu sehen wünschte. Obwohl bereits hundertdreissig jährig erklärt der Patriarch: „Als wenig und bedrängnisvoll haben sich die Tage meiner Lebensjahre erwiesen“. Im Vergleich zu Abraham, der hundertfünfundsiebzig Jahre alt wurde und zu seinem Vater Isaak, der gar hundertachtzig Jahre zählte war Jakob noch jung!

 

Jjakob segnet Pharaoh(1. Mose 47:7-10)  Dann brachte Joseph seinen Vater Jakob herein und stellte ihn Pharao vor, und Jakob segnete dann Pharao. 8 Pharao nun sagte zu Jakob: „Wie viele sind der Tage deiner Lebensjahre? 9 Da sprach Jakob zu Pharao: „Die Tage der Jahre meiner Fremdlingschaft an verschiedenen Orten sind hundertdreißig Jahre. Als wenig und bedrängnisvoll haben sich die Tage meiner Lebensjahre erwiesen, und sie haben nicht erreicht die Tage der Lebensjahre meiner Väter in den Tagen ihrer Fremdlingschaft an verschiedenen Orten. 10 Danach segnete Jakob Pharao und ging von Pharao hinaus.

 

Die Lebensjahre Jakobs waren „bedrängnisvoll“ und auch darin sehen wir eine Parallele zu unseren Tagen, einer Zeit „grosser Bedrängnis“! Auch wir müssen unser Vertrauen in Gott und den von ihm bestimmten Retter, in Jesus setzen! Im Vergleich zum kommende ewigen Leben haben wir noch kein hohes Alter erreicht!

 

Jakob segnete anschliessend den Pharao, nachdem jener ihm und seiner ganzen Hausgemeinschaft Land zuteilen liess. Das Höhere segnet stets das Niedrigere! Pharao anerkannte den Gott Jakobs und Josephs, weil dieser ihm mit Jehovas Hilfe die Träume deutete, die so grosse Bedeutung erlangt hatten! Als die sieben Jahre des Überflusses kamen und noch mehr nun, in der Zeit des Mangels!

 

Früher, im Falle Abrahams zeigte es sich, dass Melchisedek der Höherstehende war, als „Priester Gottes, des Höchsten“ segnete er Abraham, obwohl jener die Verheissungen auf einen „Samen“ aus ihm stammend besass (Heb 7:1-3).

 

(1. Mose 14:18-20)  Und Melchisẹdek, König von Sạlem, brachte Brot und Wein heraus, und er war Priester Gottes, des Höchsten. 19 Dann segnete er ihn und sprach: „Gesegnet sei Ạbram von Gott, dem Höchsten, dem, der Himmel und Erde hervorgebracht hat; 20 Und gesegnet sei Gott, der Höchste, der deine Bedrücker in deine Hand geliefert hat!“ Darauf gab ihm Ạbram den Zehnten von allem.

 

So wie Abraham, der Niedrigere dem Höherstehenden Melchisedek symbolisch den Zehnten entrichtete, so gab Pharao nun Jakob und dessen Hausgemeinschaft Erde im „allerbesten Landteil“, in Gosen im Land Ramses (Heb 7:4-10).

 

Wenn wir an Gottes feststehende Zusage von künftigem ewigem Leben denken, dann sind die Altersangaben Abrahams, Isaaks, Jakobs und gar die von Methusalem, der gar 969 Jahre alt wurde nur kurze Lebensspannen! Jesus selbst gibt dieses Versprechen kommenden ewigen Lebens ab, dessen Verwalter er selbst ist und Johannes hat es in seinem Evangelium für uns aufgezeichnet:

 

(Johannes 3:14-16)  Und so, wie Moses die Schlange in der Wildnis erhöhte, so muß der Menschensohn erhöht werden, 15 damit jeder, der an ihn glaubt, ewiges Leben habe.

16 Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe.

 

Es braucht einen starken Glauben der sich auf die Aussagen der gesamten Schrift abstützt, um diese Zusammenhänge wirklich zu verstehen! Ohne Glaube in Jesus Christus und ohne ihn in unserem Leben zu unserem „Haupt“ zu machen, ihn zu erhöhen ist keine Rettung möglich! Wie wir zuvor Satan, die „Urschlange“ und dessen irdische Vertreter erhöht hatten und jenen dienten, so ist nun Jesu wahre Stellung anzuerkennen als „König der Könige und Herr der Herren“, sowie als einzigem Hohepriester vor Jehova Gottes Thron. Damit erst wird ewiges Leben möglich sein! 

 

Auch hier war Joseph ein Vorbild, da seine Brüder, sein Vater und dessen Frauen die Autorität Josephs anerkennen mussten, um durch ihn Schutz zu erlangen und mit Land und Wohnsitz versorgt zu werden.

 

(1. Mose 47:11-12)  Somit ließ Joseph seinen Vater und seine Brüder Wohnsitz nehmen, und er gab ihnen im Land Ägypten Besitz, im allerbesten Landesteil, im Land Rạmses, so wie es Pharao geboten hatte. 12 Und Joseph versorgte seinen Vater und seine Brüder und die ganze Hausgemeinschaft seines Vaters nach der Zahl der Kleinen weiterhin mit Brot.

 

Natürlich muss zuerst gepflügt und gesät werden, bevor es eine erste Ernte gibt! So schaute Joseph für das Wohlergehen seiner ganzen Sippe während die Hungersnot erst im zweiten Jahr stand. Jesus versorgt uns mittels der Versammlungen, seiner geistigen Familie mit allem geistig Notwendigen, was wir zum Leben benötigen. Die Versammlungen ihrerseits verteilen denen in Not das zum Überleben Erforderliche, sowohl in emotioneller wie in physischer Hinsicht! 

 

7.3.1.5             1.Mose 47:13-20:  Josephs Vorkehrungen durch Jehovas Geist geführt sind es, die den Reichtum und die Macht Pharaos begründen!

 

1.Mo 47:13-17:  Der Pharao wird durch die Hungersnot in Ägypten und Kanaan durch Josephs Vorkehrung reich

Da die Hungersnot mit jedem Jahr grösser wurde erschöpften sich schlussendlich alle Vorräte in der ganzen ausgeweiteten Zone der Trockenheit. Die Menschen brauchten ihre letzten Geldreserven, um vom Pharao Nahrung zu kaufen und Joseph brachte diese Gewinne in das Haus des Pharaos. Dadurch wurde deren Abhängigkeit von Pharao immer ersichtlicher, während Israel in Gosen gedeihen konnte und keinen Besitz verlor!

 

(1. Mose 47:13-17)  Nun gab es im ganzen Land kein Brot, denn die Hungersnot war sehr schwer; und das Land Ägypten und das Land Kạnaan waren schließlich infolge der Hungersnot erschöpft. 14 Und Joseph holte nun alles Geld ab, das sich im Land Ägypten und im Land Kạnaan für das Getreide finden ließ, das die Leute kauften; und Joseph brachte das Geld fortwährend in das Haus Pharaos. 15 Nach einiger Zeit war das Geld vom Land Ägypten und vom Land Kạnaan ausgegeben, und alle Ägypter begannen zu Joseph zu kommen und zu sagen: „Gib uns Brot! Und warum sollten wir vor dir sterben, weil [uns] das Geld ausgegangen ist? 16 Dann sprach Joseph: „Gebt euren Viehbestand her, und ich werde euch Brot im Tausch für euren Viehbestand geben, wenn das Geld ausgegangen ist. 17 Und sie begannen ihr Vieh zu Joseph zu bringen; und Joseph gab ihnen fortgesetzt Brot im Tausch für ihre Pferde und den Bestand an Kleinvieh und den Bestand an Großvieh und an Eseln, und er versah sie während jenes Jahres fortlaufend mit Brot im Tausch für ihren ganzen Viehbestand.

 

Die Menschen Ägyptens verarmten zusehend. Zuerst verloren sie ihr Geld, dann ihren Viehbestand und erst war dies das dritte Jahr ohne säen und ohne ernten! Zumindest aber erhielten sie durch die Vorkehrungen Josephs sich selbst und das Leben ihrer Familienmitglieder aufrecht!

 

Da Israel von ihren Herden lebte, deren Milch hatte und die Produkte von der Viehzucht gegen Korn tauschen konnte verarmte es nicht und ihr Geld blieb ihnen erhalten! Gottes Vorsorge durch Joseph gab ihnen Schutz, während sie als Fremdlinge in Ägypten weilten!

 

Was machte Joseph mit den Herden Ägyptens, welche jene verarmten Bauern brachten, um dafür Getreide zu erhalten? Eine Gegenüberstellung zur Verarmung der heutigen Weltbevölkerung.

Die Tiere, welche jene verarmten Bauern im nördlichen Ägypten nun im Gegenzug gegen Lebensmittel eintauschten kamen als Pharaos Besitz nach dem fruchtbaren Gosen, wo sie durch die Familien Jakobs betreut und gemästet wurden. Da dort das Gras üppig war konnte es grosse Mengen an Tieren beherbergen.

 

Priester und Anbetung der Sonne in ÄgyptenJene verarmten Familienvorstände waren damit arbeitslos, den die Zugtiere, um ihre Felder zu pflügen hatten sie eingebüsst. Ihre Götter zu denen sie mittels ihrer Priester flehten konnten sie weder vor der Hungersnot noch vor dem Verlust ihres Besitzes retten! Durch Jehova und mittels Joseph aber wurde jener Priesterschaft gezeigt, dass die siebzig Familien Israels und Jakob als dessen Patriarch dem wahren Gott diente und Er zu schützen und zu retten vermag. Dort wurden die Ereignisse in den „Teraphim“ schriftlich festgehalten. In Ägypten aber gingen sie später vergessen! Jehovas Tag sollte später erneut kommen, wo er seine Macht an der Erstgeburt Ägyptens zeigen würde, um Israel erneut mit starker Hand zu retten!

 

Das Konzept Israels, eines Patriarchen, der für das Wohlergehen seiner gesamten Familiengemeinschaft sorgt, dieses wurde somit von Jesus im kleineren Bereich für die Christenversammlung übernommen! Einer der Familienhäupter sollte dort einer Gruppe von Familien vorstehen! Er zeichnet verantwortlich, dass die hohen Normen innerhalb der Christenversammlung aufrecht erhalten werden und so der Wille des Vaters geschehe und Jesu Gebote eingehalten werden!

 

(1. Thessalonicher 5:12-15)  Wir bitten euch nun, Brüder, die zu respektieren, die unter euch hart arbeiten und die euch vorstehen im Herrn und euch ernstlich ermahnen, 13 und ihnen um ihres Werkes willen über die Maßen Achtung zu zollen in Liebe. Seid friedsam miteinander. 14 Andererseits ermahnen wir euch, Brüder: Weist die Unordentlichen zurecht, redet bekümmerten Seelen tröstend zu, steht den Schwachen bei, seid langmütig gegen alle. 15 Seht zu, daß niemand Böses mit Bösem vergelte, sondern jagt allezeit dem Guten nach gegeneinander und allen anderen gegenüber.

 

Keiner dort in der Christenversammlung sollte Not leiden und das tägliche Brot, Kleidung oder Dach missen! So wie Joseph für seine siebzig Familien Vorsorge trug, so auch Jesus für die Versammlungen während aller Jahrhunderte und so wird es sein, bis zum Abschluss des Systems, denn er versprach den versammelten etwa fünfhundert Brüdern am Berg in Galiläa: Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes,  und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge. (Mat 28:19-20) Jeder männliche Getaufte sollte nach dem Amt eines Aufsehers streben und mithelfen Vorsorge zu tragen für die anderen Glieder und Familien! Ehrlichkeit und gute Arbeit zu leisten stand dabei im Mittelpunkt, um friedvolle Zustände zu erhalten und Vorsorge für jene zu treffen, die bedürftig sind.

 

(Epheser 4:28)  Wer stiehlt, stehle nicht mehr, sondern er arbeite vielmehr hart, indem er mit seinen Händen gute Arbeit leiste, damit er etwas habe, um einem Bedürftigen davon abzugeben.

 

Die unterschiedliche Zählung der ArbeitslosenDie Christenversammlung ist kein System das Bettler erzeugt oder Diebe duldet, sondern jeder leiste gute Arbeit und werde dafür gerecht entschädigt, damit er das Lebensnotwendige habe! Was aber, wo es wie heute ein Zusammenbruch im System gibt und bezahlte Arbeit zur Mangelware wird, wo auch Christen unverschuldet in Not geraten?

 

Bedenken wir auch hier, dass es in unserer Zeit erneut Parallelen gibt, die mit der Situation in Ägypten vergleichbar sind! In den Vereinigten Staaten und auch Spanien z.B. kämpfen viele Menschen mit einer andauernd hohen Arbeitslosenquote, einer anderen Form von „Trockenheit“, die Hungersnot erzeugt. Millionen von Menschen sind in den reichen USA dazu verurteilt, vom Staat Lebensmittelkarten zu erhalten, um nicht zu verhungern! Die Vorsorge für Bedürftige wurde von der Christenversammlung weitgehend an den Staat delegiert, obwohl Religionsgemeinschaften bestimmt vielerlei Sozialwerke unterhalten! Beachten wir aber das Ausmass und die Zeiträume: Seit 2008 die Zahlen stiegen sind wir nun im X. Jahr der Krise! Erdenweit sind wir weit davon entfernt Vollbeschäftigung zu erreichen auch wenn es einigen wenigen Nationen gelungen ist!

 

Offiziell war die Arbeitslosenquote im Monat Juni 2011 in den USA 9,2% nach der Leseart U-3, die all jene bereits ausschliesst, die nicht weiter nach Arbeit suchen oder von einem Teilzeitjob sich zu ernähren versuchen. In der Statistik U-6 erscheinen jene dagegen. So erreicht diese Zahl dort gar 16,2%! Die aktuellen Zahlen sind im Internet zu ersehen.

 

Eine Regierungsunabhängige Studie von John Williams kommt in ihrer kritischen Statistik SGS, die nicht durch Wunschdenken und offizielle Beschönigung gefälscht wird gar auf 22,7%! Dies bedeutet, dass jeder fünfte erwerbstätige Amerikaner auf Kosten anderer lebt und wenig oder nichts zu Gunsten der Gemeinschaft beiträgt! Das ist volkswirtschaftlich höchst schädigend und untergräbt die Moral und das Selbstvertrauen der Betroffenen! [1]

 

Was hat das Gelddrucken den USA wirklich gebracht? [2]

 

Bernankes Gelddrucken hat schwindelerregende Folgen!   Ein US-Kongressabgeordneter stellte dazu clevere Fragen an Mr. Bernanke. Was denken sie, was sie für all das Geld bekommen haben, wollte er wissen? Der Fed-Vorsitzende blieb seinen Illusionen treu. Das Geld sei nicht ausgegeben worden, protestierte er; es sei "investiert" worden.

 

   Nun, welche Rendite brachte dann dieses Investment? Die US-Wirtschaft ist heute schlechter dran als zum Zeitpunkt, als diese Rettungsmaßnahmen begannen. Der US-Immobilienmarkt kämpft immer noch mit fallenden Preisen, nachdem sein Volumen in den USA um 7 Bio. Dollar gefallen ist. Die Lage am Arbeitsmarkt ist noch schlimmer. Die breite "U6"-Arbeitslosenquote erhöhte sich von 15,8% auf 16,2%. In dieser Quote sind Arbeitslose enthalten, welche die Suche nach einem neuen Job aufgegeben haben, sowie solche, die nur eine Teilzeitstelle bekommen. Die Zahl der Amerikaner mit Arbeitsplätzen ging um eine Viertel Million auf 153,4 Mio. zurück. Und die Zeit, die es dauert, bis ein Arbeitsloser einen neuen Job bekommt, ist auf durchschnittlich 39,8 Wochen gestiegen - ein neuer Rekordwert.

 

   Gleichzeitig sind die durchschnittlichen Stundenlöhne gefallen. Und auch die geleisteten Arbeitsstunden. Und der Anteil der Bevölkerung, der einen Arbeitsplatz hat, ist auf das neue Tief von 58,2% gefallen.

 

Dies ist beängstigend und lässt sich nur mit dem Beginn der grossen Depression im Gefolge des Börsencrash im Jahre 1927 vergleichen. Ein solcher Crash fand auch bereits 1987 statt und hatte verheerende Folgen! 387 Milliarden Vermögenswerte wurden in Stunden und Tagen aufgelöst! Ein weit grösserer Crash aber ist noch zu erwarten, wenn die Schulden der Subprime-Papiere, einer Art Versicherungszertifikate auf faulen Hypotheken sich in Nichts auflösen werden und dadurch selbst die grössten Banken in den Abgrund der Zahlungsunfähigkeit ziehen. Wegen Glaubensverlust der Bevölkerung in das Finanzsystem werden sich alle nationalen Papierwährungen dann plötzlich als wertlos erweisen!

 

Die neue Art das Gold zu vermehren: Geldscheine druckenEine erste Welle davon liess im Jahre 2007 den Finanzsektor erbeben und hatte immense staatliche Hilfsgelder erfordert, um einen Kollaps zu verhindern. Allein im Jahre 2010 waren es in den USA 103 Banken die ihre Tore schlossen! Seither laufen die Notenpressen auf Hochtouren, um ihr Falschgeld ohne wirkliche Sicherung durch Sachwerte wie Gold oder Silber unter das Volk zu bringen. Die amerikanische Normalfamilie verarmt zunehmend, weil Staatsschulden doch die Schuld des ganzen Volkes darstellt! In Europa aber sind es die bankrotten Staaten, die früher oder später zahlungsunfähig sein werden. Auch die EU-Staaten haben z.B. ihre Papiergeldmenge seit 1980 verachtfacht! Wo bleibt deren Deckung? Seit immer mehr Nationen am Rand der Zahlungsunfähigkeit stehen dringt das Verständnis der Zusammenhänge in das Bewusstsein von immer mehr Bürgern und damit die Angst vor Kommendem!

 

Paulus schrieb den Korinthern über “die Weisheit der Weisen dieses Systems“, welche die Folgen ihres habgierigen und diebischen Handelns nicht durchschauen. Sie suchen nun krankhaft nach Lösungen der Probleme, um in Wirklichkeit diese nur langfristig zu verstärken und den unumgänglichen Kollaps des Systems hinauszuzögern! Jehova selbst kündet eine Lösung an, vor der jene Führer jedoch erschauern!

 

(1. Korinther 1:18-21)  Denn das Wort über den Marterpfahl [[(Pfahl)]] ist denen Torheit, die zugrunde gehen, uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft. 19 Denn es steht geschrieben: Ich will die Weisheit der Weisen zugrunde richten, und die Intelligenz der Intellektuellen will ich beseitigen. 20 Wo ist der Weise? Wo der Schriftgelehrte? Wo der Debattenredner dieses Systems der Dinge? Hat Gott nicht die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? 21 Denn da in der Weisheit Gottes die Welt durch ihre Weisheit Gott nicht kennengelernt hat, hielt Gott es für gut, durch die Torheit dessen, was gepredigt wird, die Glaubenden zu retten.

 

Wie Joseph seine siebzig Familien rettete verspricht Jesus in der Offenbarung seinen „sieben Versammlungen“ kommende Rettung aus einer bis dahin ausweglosen Situation! Die ungelösten Umweltprobleme, die sich abzeichnend zunehmenden Klimakatastrophen, die ständig steigende Schadensumme durch den sich immer gravierender abzeichnenden Mangel an Süsswasser für die Bewässerung der Landwirtschaft usw. haben uns längst in der Umklammerung wie damals der Hunger in Ägypten!

 

Rezession der Jahre 2007 und 2008Textfeld: Ausmaß der Krise im Zeitraum 2007 bis 2008

Länder mit offizieller Rezession (zwei stagnierende Quartale)

    Länder mit inoffizieller Rezession (ein Quartal)
    Länder mit einem wirtschaftlichen Abschwung von mehr als 1,0%
    Länder mit einem wirtschaftlichen Abschwung von mehr als 0,5%
    Länder mit einem wirtschaftlichen Abschwung von mehr als 0,1%
    Länder mit positiver wirtschaftlicher Entwicklung
   (zwischen 2007 und 2008, nach Abschätzung des IWF (Dezember 2008))
    N/A

Das Drucken von Papiergeld erzeugt keinen wirklicher Reichtum, sondern blossen Schein der irgendwo den Glanz völlig verliert!

 

Der Euro verlor zwischen 2001 und 2009 bereits 50% seiner ursprünglichen Kaufkraft! Was war der Auslöser dieser Krise? Erinnern wir uns, dass am 11. September 2001 die religiös bedingten Terrorattentate auf das Pentagon und die Twin-Towers in den USA erfolgten und im Gefolge den Afghanistan- und Irakkrieg hatten. Ein kostenintensiver Inlandschutz gegen den Terrorismus war die Folge! Weit mehr Geldwert wurde ausgegeben als wirklich durch die beteiligten Völker geschaffen wurden. Im Gefolge der Immobilienkrise wurden mehr und mehr Banken die im Hypothekengeschäft waren in den Schlund der Zahlungsunfähigkeit gesogen. Das Vertrauen der Banken untereinander begann zu bröckeln! Eine Rezession begann sich abzuzeichnen!

 

Am 9. August 2007 begann die Finanzkrise durch rasanten Anstieg der Interbankzinssätze, was zur Insolvenz von Lehman Brothers am 15. September 2008 führte und sich wegen Vertrauensschwund der Anleger zur Bankenkrise ausweitete und im Gefolge zu einer weltweiten Rezession führte, die nur wenige Staaten verschonte! Das Geld entwertet sich immer schneller, was den grössten Schuldnern ihre Zinszahlungspflichten erleichtert, durch künstlich niedrig gehalten Zinssätze und sie durch weitere grosse Mengen gedrucktes Papiergeld zu geringen Kosten am Leben erhält und beständig an acht wachsen lässt!

 

Hesekiels Prophezeiung für die Nation Juda erhält heute eine neue Dimension! Es ist eine Zeit, wo weder die Händler noch die Käufer sich freuen!

 

(Hesekiel 7:10-13)  Siehe! Der Tag! Siehe! Es kommt. Der Kranz ist hervorgegangen. Der Stab hat geblüht. Vermessenheit hat gesproßt. 11 Die Gewalttat selbst hat sich zum Stab der Bosheit erhoben. Es ist nicht von ihnen, noch ist es von ihrem Reichtum; und es ist nicht von ihnen selbst, noch gibt es irgend etwas Hoheitsvolles an ihnen. 12 Die Zeit muß kommen, der Tag muß eintreffen. Was den Käufer betrifft, er freue sich nicht; und was den Verkäufer betrifft, er trauere dann nicht, denn da ist Zornglut gegen seine ganze Menge. 13 Denn zu dem, was verkauft wurde, wird der Verkäufer selbst nicht zurückgelangen, während ihr Leben noch unter den Lebenden ist; denn die Vision ist für ihre ganze Menge. Keiner wird zurückkehren, und sie selbst werden ein jeder um der eigenen Vergehung willen sein eigenes Leben nicht besitzen.

 

Hesekiel kündet eine tiefgreifende Wirtschaftskrise an, weil Vermessenheit der Herrschenden sich durch Missachtung von Gottes Normen gezeigt hat und Gewalttat geht von den Führern gegen ihr eigenes Volk aus!

 

Der blühende Stab, den Hesekiel erwähnt, der Aaron gehörte und wahre priesterliche Herrschaft der über die bloss angemasste in Israel stand, dieser ist nun schon bald in der Hand des Christus, des Führers im geistigen Israel, der das Gelobte Land und die ganze Erde erben soll!

 

Tautropfen gleich hat Jesus seine Jungmannschaft(Psalm 110:2-3)  Den Stab deiner Macht wird Jehova aus Zion senden, [indem er spricht:]

„Schreite zur Unterwerfung inmitten deiner Feinde.“  

3 Dein Volk [[(von Jesus im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“)]] wird sich willig darbieten am Tag deiner Streitmacht.

In der Pracht der Heiligkeit, aus dem Schoß der Morgenröte

Hast du, Tautropfen gleich, deine Jungmannschaft.

 

Jehova hatte Jesus bereits nach seinem Tod über all jene erhöht, die Zuflucht im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ suchten. Nun aber werden ihm seine „Feinde unter die Füsse gelegt“ werden! Gottes Tag des Zornausbruchs ist nahe! Hesekiel zeigt, was nun kommen muss: (Ps 110:1, 2; Off 11:14, 15)

 

(Hesekiel 7:19-21)  Ihr Silber werden sie auf die Straßen werfen, und ihr Gold wird zu etwas Abscheulichem werden. Weder ihr Silber noch ihr Gold wird sie am Tag des Zornausbruchs Jehovas befreien können. Ihre Seele werden sie nicht sättigen, und ihre Eingeweide werden sie nicht füllen, denn es ist eine Ursache zum Straucheln geworden, die ihre Vergehung verursachte. 20 Und die Zierde von jemandes Schmuck — man hat sie hingestellt als Grund zum Stolz; und ihre verabscheuungswürdigen Bilder, ihre abscheulichen Dinge, haben sie damit gemacht. Darum will ich es ihnen zu etwas Abscheulichem machen. 21 Und ich will es als Plündergut in die Hand der Fremden und den Bösen der Erde zur Beute geben, und sie werden es bestimmt entweihen.

 

Das siebenköpfige "wilde Tier" wird "Babylon grosse Hure" abwerfen und ihre "Fleischteile" aufzehrenDie Religionen, die Gottes Rechtsmassstab verteidigen sollten haben sich im „World Council of Religious Leaders“, einem religiösen Abbild der politischen UNO zusammengeschlossen! Sie alle werden aufgrund ihres aufgehäuften ungerechten Reichtums in Kürze zum Plündergut der Nationen! Dies aber wird die Krise nicht beheben, sondern nur noch weiter verstärken!

 

 (Offenbarung 17:16-18)  Und die zehn Hörner [[(die UNO)]], die du sahst, und das wilde Tier [[(das zweihörnige, Anglo-Amerika)]], diese werden die Hure hassen und werden sie verwüsten und nackt machen und werden ihre Fleischteile auffressen und werden sie gänzlich mit Feuer verbrennen. 17 Denn Gott hat es ihnen ins Herz gegeben, seinen Gedanken auszuführen, ja [ihren] einen Gedanken auszuführen, indem sie ihr Königtum dem wilden Tier geben, bis die Worte Gottes vollbracht sein werden. 18 Und die Frau, die du sahst, bedeutet die große Stadt [[(„Babylon die Grosse“)]], die ein Königtum hat über die Könige der Erde.“

 

Gottes Plan wurde durch Josephs Traumdeutung zum Plan des Pharao! In der Endzeit wird Gott es erneut so fügen, dass die Pharaonen der heutigen Zeit Seine Vorhersage erfüllen werden! All der aufgehäufte Reichtum der Religionen wird keinen Schutz gewähren! „Ihr Silber werden sie auf die Straßen werfen, und ihr Gold wird zu etwas Abscheulichem werden. Weder ihr Silber noch ihr Gold wird sie am Tag des Zornausbruchs Jehovas befreien können. Ihre Seele werden sie nicht sättigen, und ihre Eingeweide werden sie nicht füllen, denn es ist eine Ursache zum Straucheln geworden, die ihre Vergehung verursachte.“

 

“Weder Gold noch Silber“ rettet am Tag von Gottes Gericht! Habsucht der einen und Verarmung der anderen

Der Internationale Währungsfond schätzte den bisherigen Verlust zu Beginn des Jahres 2009 an Papierwerten durch die weiter andauernden Krise auf zuerst 4 Billionen US-Dollar, dann im August auf 11 Billionen! Das aber war nur die Spitze des Eisberges! Im Oktober 2008 schätzte der IWF, der Internationale Währungsfonds die Verluste auf Surprime-Hypotheken bereits auf 500 Milliarden US-Dollar und jene der Prime-Hypotheken auf weitere 80 Milliarden! Diese Ziffern werden sich weiter erhöhen, denn mehr und mehr Hypothekenquoten werden nicht bedient werden können, durch die andauernd hohe Arbeitslosigkeit!

 

Ein grosser Teil dieser Papiere waren und sind in Händen der Europäer und brachten damit die Krise aus den USA in die Europäische Union! Ganze Staaten wurden aufgrund ihrer zahlungsunfähigen Banken an den Rand des Abgrundes gesogen! In Europa ging die Produktion von Gütern zwischen 2008 und 2009 um 20% zurück, vergleichbar mit der Weltwirtschaftskrise der Dreissigerjahre!

 

Armut fördert BürgerkriegeDiese „Hungersnot“ ist bei weitem noch nicht vorbei, sondern wird sich verschärfen und mehr Opfer fordern! Mehr Menschen sind daran ihre Arbeit zu verlieren und dadurch nicht mehr fähig für ihre täglichen Bedürfnisse sorgen zu können! Durch steigende Rohstoffpreise und damit verbunden der Erhöhung der Nahrungsmittelpreise verschärft sich die Krise! Der grössere Joseph, Jesus hatte deutlich die Führer der Nationen, die „Pharaonen“ dieses Systems gewarnt, dass dies zu Massenfluch, zu Tumulten und Kriegen führen wird. Neue Kriegsherde zeichnen sich ab! Jesus warnte für unsere Tage:

 

(Matthäus 24:7-8)  Denn Nation wird sich gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und es wird Lebensmittelknappheit und Erdbeben an einem Ort nach dem anderen geben. 8 Alle diese Dinge sind ein Anfang der Bedrängniswehen.

 

All dies steht am „Anfang der Bedrängniswehen“! Die globalisierte Welt macht die Krise einer Nation zu einer Erde umspannenden Not! Wo Menschen daran sind ihr gesamtes Erspartes zu verlieren und hungern sind Aufstände nicht fern! Kriege unter den Nationen lenken von der Krise ab. So war der Zweite Weltkrieg eine direkte Folge der Weltwirtschaftskrise, weil er Diktatoren an die Macht verhalf wie Hitler und Mussolini, die schnelle und leichte Lösungen versprachen! „Vermessenheit hat gesproßt. Die Gewalttat selbst hat sich zum Stab der Bosheit erhoben.“ (Hes 7:10, 11)

 

Der Goldstandard war ab 1870 eine WeltewährungÜber hunderte von Jahren waren Währungen stabil, solange sie sich an den Goldstandard hielten! 1870 wurde daraus eine internationale Goldwährung, geknüpft an die Goldreserven der Nationalbanken und der staatlich eingegangenen Pflicht jederzeit Papiergeld durch Gold auszuzahlen. Eine ungehinderte Gold Ein- und Ausfuhr galt zwischen vielen Nationen. Der Erste und dann der Zweite Weltkrieg machten den jeweiligen Goldstandards den Garaus.

 

Nach dem zweiten Weltkrieg hatten die USA noch genügen Gold, um gemäss dem Bretton-Wood Abkommen jeden Dollar mit 0,89 Gramm Gold auszuzahlen. Eine Feinunze Gold kostete so 35 US-Dollar!

 

Präsident Nixon beendete am 15.8.71 die Konvertibilität des Dollars zum Gold von 35 USD zu einer Feinunze GoldPräsident Nixon hatte dieses feste Umwandlungsverhältnis für die USA am 15. August 1971 abgeschafft! Mit freier Konvertibilität des Papiergeldes kamen der Betrug durch Aushöhlung des Geldwertes und die Inflation!  Heute, am 12. Juli 2011 müssen für eine Feinunze Gold bereits 1545 Dollar bezahlt werden, was bedeutet, dass wir vierzig Jahre später 44 mal mehr für dieselbe Menge Gold bezahlen! Wer steht hinter solchem Betrug?

 

Die Finanz- und Immobilienkrise hatte 2008 zur Folge, dass jede 4.Familoie ihr Haus verlorJede vierte amerikanische Familie ist im Gefolge der Finanz- und Immobilienkrise heute bereits daran ihr Haus zu verlieren, weil sie überschuldet sind! Die Immobilienpreise sinken weiterhin, je mehr Häuser zum Verkauf angeboten werden! Die Realeinkommen, bereinigt von Inflation sinken seit Jahren! Die grösste Wirtschaft die auf unbändigem Konsum aufbaut stagniert. Da also die Immobilienpreise weiterhin am Fallen sind, hat dies die Zinslast der Hypotheken verändert, da die Sicherung durch Realwert nicht mehr vorhanden ist. Von den Banken wird vom Eigentümer gefordert entweder höhere Zinsen zu akzeptieren oder es wird die Rückzahlung der Kredite verlangt. Dies wird für weitere Millionen die Zahlungsunfähigkeit und das Abtauchen in die Armut zur Folge haben! Die Banken werden Besitzer der Häuser! Wahrlich ägyptische Zustände! Nicht durch eine Naturkatastrophe verursacht, sondern durch menschliches Fehlverhalten in erster Linie ihrer Führerschaft, die sich dadurch auszeichnet, dass sie gottlos handeln und die langfristigen Schäden ihres Handelns ignoriert und zudeckt und auf Habsucht setzt!

 

(2. Petrus 2:14)  Sie haben Augen voll Ehebruchs und sind unfähig, von Sünde abzulassen, und sie locken unbefestigte Seelen an. Sie haben ein Herz, das in Habsucht geübt ist. Sie sind Kinder des Fluches.

 

Auch heute bedeutet dies alles eine Umverteilung des Reichtums von der Arbeiterklasse und dem Mittelstand hin zu einer privilegierten Schicht in Wirtschaft, Politik und Religion. Während Joseph den Pharao reicher machte, indem er Korn aufkaufte während der Zeit, wo es Überfluss gab, da drucken heutige Regierungen Papiergeld ohne jegliche Deckung und verschulden damit ihre Bürger täglich weiter!

 

1.Mo 47:18-20:  Die Ägypter verkaufen sich dem Pharao in Sklaverei und geben ihr Land als Tribut für Nahrung

Schon damals in Ägypten wurden durch die andauernde Hungersnot von Jahr zu Jahr mehr Menschen in Not und Elend getrieben und sie mussten nun ausser dem Viehbestand auch noch daran gehen ihr Land und ihre Häuser zu verlieren und dann gar in Sklaverei als billige Arbeiter Pharaos zu kommen. Israel blieb dagegen in Gosen von diesen Dingen verschont und Joseph sorgte für deren Wohlergehen. Durch diese Sicherheit vermehrten sich die Familien Jakobs schnell und ernährten sich auch in einer Zeit grösster Krise, indem sie gegenseitig aufeinander in Nächstenliebe Rücksicht nahmen!

 

(1. Mose 47:18-20)  Jenes Jahr ging allmählich zu Ende, und im nächsten Jahr begannen sie zu ihm [[(Joseph)]] zu kommen und zu ihm zu sprechen: „Wir werden es meinem Herrn nicht verhehlen, aber das Geld und der Bestand an Haustieren sind an meinen Herrn ausgegeben worden. Es verbleibt uns nichts vor meinem Herrn als unser Leib und unser Land. 19 Warum sollten wir vor deinen Augen sterben, sowohl wir als auch unser Land? Kauf uns und unser Land um Brot, so wollen wir samt unserem Land Pharao zu Sklaven werden; und gib uns Saatgut, damit wir leben und nicht sterben und unser Land nicht verödet wird.“ 20 Da kaufte Joseph alles Land der Ägypter für Pharao, denn die Ägypter verkauften ein jeder sein Feld, denn die Hungersnot hatte sie mit festem Griff erfaßt; und das Land wurde Pharao zu eigen.

 

Reichtumspyramide in DeutschlandDer nächste Schritt auf der Skala von bisheriger Eigenständigkeit war erreicht, hin zu einer Versklavung grosser Teile der Bevölkerung war die Folge. Wo aber sollte der Pharao so viele Arbeitskräfte verwenden? Nun, daran bestand kein Mangel, da der Pharao hochtrabende Projekte im Städtebau und Monumentalprojekten hatte. Die landlosen Menschen mussten in die Nähe der Vorratsstädte ziehen und bildeten dort Armenviertel. Sie waren leichter zu kontrollieren und auszubeuten! Um ihren Familien das tägliche Brot zu gewähren mussten sie nun in Sklavenarbeit diese monumentalen Bauten errichten, als Staatssymbole und Erinnerungen an die herrschende Klasse, deren Ruinen in Ägypten bis heute Touristenattraktionen bilden.

 

Den Reichen, höheren Beamten und Priestern mussten Bedienstete das Leben angenehmer machen und deren Paläste vergrössern, verschönern und pflegen. Die Schere zwischen Armen und Reichen hatte sich mit jedem Jahr vergrössert!

 

Auch dies kennen wir heute: Arbeitslose Familienväter gehen schweren Herzens zur Bank, um nach gescheiterten Verhandlungen über ihre überschuldeten Hypothekenraten die Schlüssel zu deponieren! Vielen von ihnen steht ein sozialer Abstieg unter die Armutsgrenze bevor! Seit Jahrzehnten sind es Millionen von landlosen Menschen, die in vielen Ländern um die Megastädte herum in Slums eingesperrt sind. Täglich strömen daraus die Kolonnen der billigen Arbeiter in die Fabriken und Handelszentren, zur Verwaltung und in die Haushalte der reicheren Klasse, um deren Wohlergehen zu pflegen. Die heutigen Pharaonen nutzen die Situation, die sie und ihre Vorgänger in der Regierung weitgehend selbst verursacht haben zur Unterdrückung und Ausbeutung, alles unter einem Deckmantel, dass sie die Probleme schon in den Griff bekommen werden. 

 

Was bedeutet die Symbolik jener Handlungen des Verlustes von Freiheit und Landbesitz  für unsere Tage der Endzeit und deren Pharaonen?

Alles, was vorzeiten geschah ist Geschichte aber die Geschichte wiederholt sich immer wieder, weil Menschen stets dieselben Fehler wiederholen! Darum hat Gott diese Dinge in sein GESETZ gefasst, damit wir lernen diese Fehler nicht weiter zu wiederholen! Liebe ist die Erfüllung des ganzen GESETZES, sagt uns Paulus!

 

(Römer 13:10)  Die Liebe fügt dem Nächsten nichts Böses zu; daher ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.

 

Während fast alle Werte dieses Systems vergänglich sind bleibt die höchste und stabilste Währung unter den Menschen die Liebe! Sie zahlt sich meist kurzfristig, stets aber auf lange Sicht immer aus und ihr Kurs ist keinen Schwankungen ausgesetzt! Der Liebe entgegengesetzt ist der Hass, der allzu oft durch Habsucht geschürt wird!

 

(2. Petrus 2:2-3)  Ferner werden viele ihren Zügellosigkeiten folgen, und ihretwegen wird vom Weg der Wahrheit lästerlich geredet werden. 3 Auch werden sie euch aus Habsucht mit verfälschten Worten ausbeuten. Was aber sie betrifft, so nimmt das Gericht von alters her keinen langsamen Verlauf, und ihre Vernichtung schlummert nicht.

 

Das Gegenteil von Habsucht ist die Dinge die wir besitzen mit anderen zu Teilen und dem Bedürftigen gegenüber freizügig zu sein! Jesus erteilte seinen Aposteln und damit auch uns den Rat:

 

Statt Schätzen auf der Erde aufzuhäufen gilt es solchen im Himmel zu mehren  (Lukas 12:33-34)  Verkauft die Dinge, die euch gehören, und gebt Gaben der Barmherzigkeit. Macht euch Geldbeutel, die sich nicht abnutzen, einen unerschöpflichen Schatz in den Himmeln, wo kein Dieb hinkommt und keine Motte verzehrt. 34 Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.

 

Unser „Schatz in den Himmeln“ bedeutet jeder Eintrag auf unserem Konto der guten Taten unseren Nächsten gegenüber! Daran wird unser künftiger Lohn bewertet! Mit anderen das zu teilen, was wir zu Eigen haben, zeigt wahre Liebe zum Nächsten! Das beginnt schon damit, dass wir unseren geistigen Schatz, unsere Erkenntnis über die gute Botschaft mit anderen teilen, indem wir sie belehren und sie selbst zu Jüngern machen! Dem Teilen vollkommen entgegengesetzt ist die Begehrlichkeit das zu besitzen, was anderen gehört! Keine der heutigen Staatsverfassungen und selbst nicht jene der jüdischen und christlichen Religionen halten sich an Gottes zehntes Gebot:

 

(2. Mose 20:17)  Du sollst nicht das Haus deines Mitmenschen begehren. Du sollst nicht die Frau deines Mitmenschen begehren noch seinen Sklaven, noch seine Sklavin, noch seinen Stier, noch seinen Esel, noch irgend etwas, was deinem Mitmenschen gehört.“

 

Religionen haben in Habsucht über Jahrhunderte unschätzbare Werte an Ländereinen und Gebäuden, an Kunstwerken und Finanzwerten für sich aufgehäuft. Allen voran die Katholische Kirche, die in ihrer Verknüpfung mit der politischen Macht seit Konstantin und dem Konzil von Nicäa zu den notorischen Räubern und Betrügern zählt. Aber auch die Protestanten, Lutheraner, Anglikaner und modernen Sekten haben aus der geistigen Hungersnot der Menschen ihre Vorteile gezogen: Über den Zehnten und den Kollektenteller oder die Spendenkästen, dann durch die Steuerbefreiung ihrer Priester oder indem der Staat deren Gehälter bezahlt!

 

Der Reichtum der Kirchen ist Blutgeld Somit liegt jene Geistlichkeit schwer auf dem Geldbeutel jedes einzelnen Bürgers! Sie sind es zudem, die die „Häuser der Witwen“ aufzehren, indem sie kein wahres Recht in den Christenversammlungen hervorbringen und das ebenso habgierige Justizsystem unterstützen, wo immer Teilungsfragen auftauchen! Sie sind es, welche die „obrigkeitliche Gewalt“ vom „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ hin zum Cäsar vergeben haben! (1.Kor 6:1-11) Über sie sagte Jesus zu den Volksmengen:

 

(Markus 12:37-44)  Und die große Volksmenge hörte ihm mit Lust zu. 38 Und während er lehrte, sagte er weiter: „Nehmt euch vor den Schriftgelehrten [[(den Theologen, Priestern, Rabbis, Hirten)]]in acht, die in langen Gewändern umhergehen wollen und Begrüßungen auf den Marktplätzen begehren 39 sowie die vorderen Sitze in den Synagogen und die hervorragendsten Plätze bei Abendessen. 40 Sie sind es, die die Häuser der Witwen verzehren und zum Vorwand lange Gebete sprechen; diese werden ein schwereres Gericht empfangen.“

Und er setzte sich den Schatzkästen gegenüber nieder und begann zu beobachten, wie das Volk Geld in die Schatzkästen einwarf; und viele Reiche warfen viele Münzen ein. 42 Nun kam eine arme Witwe und warf zwei kleine Münzen von ganz geringem Wert ein. 43 Da rief er seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch, daß diese arme Witwe mehr eingeworfen hat als alle, die Geld in die Schatzkästen einwarfen; 44 denn sie alle haben von ihrem Überfluß eingeworfen; sie aber hat von ihrem Mangel alles eingeworfen, was sie hatte, ihren ganzen Lebensunterhalt.“

 

Jesu Vergleiche fussten auf der Beobachtung realer Dinge. Der Reiche und die arme Witwe waren deutlich durch ihre Bekleidung erkenntlich! Jesus zeigte Unterscheidungsvermögen und achte nicht auf die Menge der eingeworfenen Münzen, sondern auf das Verhältnis zum Besitztum! Der Reiche lebte in Überfluss, während die Witwe von dem wenigen das sie hatte alles gab, was ihr möglich war! Wie anders sollte dies unter wahren Christen sein, deren Pflicht es wurde auf ihre ärmeren Brüder zu achten und die Schwächsten zu unterstützen! Jakobus gibt uns weitere Hinweise zum Thema:

 

Gelebte Nächstenliebe?(Jakobus 2:5-9)  Hört zu, meine geliebten Brüder! Hat Gott etwa nicht diejenigen, die hinsichtlich der Welt arm sind, dazu auserwählt, reich zu sein im Glauben und Erben des Königreiches, das er denen verheißen hat, die ihn lieben? 6 Ihr aber habt den Armen entehrt. Bedrücken euch etwa nicht die Reichen, und schleppen nicht sie euch vor Gerichtshöfe? 7 Lästern nicht sie den vortrefflichen Namen, nach dem ihr genannt worden seid? 8 Wenn ihr nun dem königlichen Gesetz nach dem Schriftwort beständig nachkommt: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“, tut ihr sehr wohl. 9 Wenn ihr aber fortfahrt, Parteilichkeit zu bekunden, so begeht ihr Sünde, denn ihr werdet vom Gesetz als Übertreter überführt.

 

Jakobus greift jene in den Christenversammlungen offen an, die Parteilichkeit zu Gunsten der Reichen ergreifen anstatt der Nächstenliebe und der gesetzmässigen Anwendung der Gebote das Recht zu reden! Vor Gericht ist weder der Reiche noch der Arme der gewinnt Sieger, wenn er Gottes Normen übertreten hat, denn es bedeutet Parteilichkeit! Wer gerecht handelt und Nächstenliebe zeigt braucht unsere Unterstützung. Das gibt dem Reichen nicht das Recht den Armen und Bedrückten auszunützen und sich vor ihrer Not zu verschliessen und ebenso wenig den Armen das Recht den Reichen zu bestehlen und von seinen Almosen leben zu wollen ohne dafür die Leistung zu erbringen, zu der er befähigt ist! Die Anweisungen des Paulus im 2.Brief an die Thessalonicher ist deutlich!

 

(2. Thessalonicher 3:10-12)  In der Tat, auch als wir bei euch waren, gaben wir euch gewöhnlich diese Weisung: Wenn jemand nicht arbeiten will, soll er auch nicht essen.“ 11 Denn wir hören, daß einige unter euch unordentlich wandeln, indem sie überhaupt nicht arbeiten, sondern sich in etwas einmischen, was sie nichts angeht. 12 Solchen Personen geben wir die Weisung und Ermahnung im Herrn Jesus Christus, daß sie, indem sie in Ruhe arbeiten, ihr selbstverdientes Brot essen sollten.

 

Einige liessen sich durch die Versammlung unterstützen, die durchaus zu eigener Arbeit befähigt waren. Das heutige System von Arbeitslosenunterstützung, wo jeder, der „schwarz“ arbeitet aber echte Leistung erbringt die Unterstützung vom Sozialwerk verliert erzieht: Dieses System führt nur hin dazu, auf Kosten der Übrigen zu leben! Ein staatliches Umverteilungssystem mit enormen Nebenkosten. Einige lehnen Arbeiten ab, die ihnen als zu geringwertig erscheinen. Verständlich aus dem Gesichtspunkt heraus, wie heute Menschen aufgrund ihres Jobs bewertet werden. Ein Universitätstitel scheint Garant dafür sein zu müssen eine herausragende Stellung zu erhalten! Auch hier bleibt für uns Joseph das Beispiel, der sich im Gefängnis bereits nützlich zu machen wusste und aufgrund echter Leistung und Verantwortung sich das Vertrauen seiner Vorgesetzten erwarb! 

 

Staatliche Lehrbeauftragte sin vielerorts unterbezahltDie „Schriftgelehrten“ waren jene in Israel, die Gottes Recht zur Anwendung bringen sollten und die wahre Gerechtigkeit die von Jehova her stammt dadurch aufrecht erhalten mussten! Heute zählen auf der Seite der Religionen die Theologen, die Priester und Pastoren hierzu, auf Seiten des Staates sind es deren Anwälte und Richter die Rechtsgelehrten! Johannes schreibt hierzu: „Jeder, der nicht Gerechtigkeit übt, stammt nicht von Gott noch der, der seinen Bruder nicht liebt.“ (1.Joh 3:10)

 

Das heutige Sozialsystem inklusive der Bildung stehen vor dem Bankrott. Da  Eltern beide arbeiten müssen steht für Heimstudium wenig Zeit zur Verfügung. Aus den Steuern müssten auch gerechte Löhne für die Staatsdiener bezahlt werden, wozu das Budget nicht reicht. All die scheinbaren Vorteile beginnen sich in langfristige Nachteile zu verwandeln.

 

Die heutigen Scheidungsgesetze und die der Erbteilung machen einige Staatsdiener zu wahren organisierten Räuberbanden, die sich am Volksvermögen und den künftigen Generationen bereichern! Am Raub beteiligt sind zudem die Notare, die mit hohen Steuern, Gebühren und staatlichen Taxen jede Verschreibung in vielen Ländern zum Albtraum für die Geschädigten werden lassen! All dies kann nur Gottes Königreich neu ordnen!

 

Vorsteher und solche Männer innerhalb der Christenversammlung, denen es zur Aufgabe wird zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden, sie müssen vorab Gottes Massstäbe darin zur Anwendung bringen, bevor staatliches Recht Anwendung findet und sie dürfen keinerlei Parteilichkeit bekunden! Barmherzigkeit ist nicht mit Sentimentalität zu verwechseln! Unparteilichkeit bedingt auch den Mächtigen zur Rechenschaft zu ziehen! Wer die Gerichtsbarkeit der „obrigkeitlichen Gewalt“ der Versammlung Jehovas und Jesu Rechtsmassstab nicht achtet, der muss draussen bleiben!

 

7.3.1.6             1.Mose 47:21-31:  Die herausragende Stellung der Priester in Ägypten in Abhängigkeit von Pharao und Joseph

 

1.Mo 47:21-26:  Die Landbevölkerung ohne Besitz in Städte zusammengefasst, nur der Landbesitz der Priester blieb unangetastet, sie erhielten ihre Rationen vom Pharao

Armuts- und Wirtschaftsentwicklung 2006 bis 2013Jehovas Gebot lautete darauf, dass Adam und Eva sich vermehren und das Paradies erweitern sollten. Paradies bedeutet „Garten“ und ist das Gegenteil von Zusammenpferchen von Menschen in den Städten! Jehova hatte mittels Joseph dafür gesorgt, dass Israel in Gosen im fruchtbarsten Teil Ägyptens leben sollte. Ihnen wurde die Aufgabe zuteil, für die Herden Ägyptens Sorge zu tragen, etwas, was sie von Jugend auf kannten, während die verarmten Ägypter dazu gezwungen waren nun in die Städte zu ziehen, die der Pharao beständig vergrösserte.

 

Vom Landverkauf waren die Priester ausgeschlossen, weil sie über die erhöhten Steuern ihren eigenen Anteil bezogen! Während das Volk somit verarmte wurden jene durch das Unglück reich gemacht!

 

Während Gott für Israel durch Joseph in Ägypten Freiheit verordnete mussten sich die Ägypter dem Pharao und seinen Priestern gegenüber versklaven! Gottes GESETZ regelte, dass selbst im Falle eines Totalverlustes der eigenen Erde im Jubeljahr diese an den ursprünglichen Besitzer zurückgegeben werden musste! Dies war eine Verordnung die der Spekulation entgegengesetzt wirkte. Eine Immobilienblase wie sie die heutige Wirtschaft erschüttert wäre dadurch gar nie möglich gewesen!

 

Was bedeutet dieser Schritt Josephs, dass Ägypten zwanzig Prozent dem Pharao entrichten muss für uns heute? Warum sind heutige Priester oft von Steuern befreit?

Das spätere GESETZ Mose gestand den Leviten und Priestern, welche in Israel die Stellung der Erstgeborenen einnahmen nur zehn Prozent der Erträge des Volkes zu! Zudem hatten jene in festgesetzten Levitenstädten Haus- und gewissen Ladbesitz. Das alles sollte verhindern, dass die Priesterschaft zu mächtig und das Volk zu unterdrücken beginnen würde. In Gosen aber waren es die Erstgeborenen Israels, die innerhalb von ihren Familien die Rechtsangelegenheiten regelten und dafür Sorge trugen, dass das ganze Volk alle Bestimmungen Jehovas von frühester Kindheit an lernen sollte, welche die „Teraphim“ aus der Hand der Vorväter lehrten! Die Erstgeborenen als Vorsteher waren für das Belehren der Väter zuständig die ihrerseits ihre Familien zu unterrichten hatten. Das erübrigte einen kostspieligen Lehr- und Justizapparat und macht die gesamte Verwaltung effizient und sparte somit Kosten. Väter wurden dazu angehalten in ihren Familien für Recht und Ordnung zu sorgen, Grundlage für jede Form von Freiheit! So erklärte Paulus dem jungen Timotheus dasselbe Prinzip für Christenversammlungen:

 

(2. Timotheus 3:14-17)  Du aber, bleibe bei den Dingen, die du gelernt hast und zu glauben überzeugt worden bist, da du weißt, von welchen Personen du sie gelernt hast, 15 und da du von frühester Kindheit an die heiligen Schriften gekannt hast, die dich weise zu machen vermögen zur Rettung durch den Glauben in Verbindung mit Christus Jesus. 16 Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.

 

Seit Adam war die Hoffnung auf einen künftigen „Samen“ gegeben worden, welcher „der Schlange den Kopf zermalmen“ würde! Als jener „Same“ sich später durch Jesus als gekommen erwies, dieser aber von den Führern der Nation Israel verworfen und hingerichtet wurde, da musste die Hoffnung auf dessen Wiederkehr und das Endgericht gerichtet werden. Dort wird zwischen dem Lohn des „ewigen Lebens“ und „ewiger Abschneidung“ entschieden! Jesus bringt jedem den ihm zustehenden Lohn für seine Arbeit erst dann mit sich! Wer sein Gehalt somit in diesem System bereits erhalten hat, wie will er eine Doppelzahlung rechtfertigen?

 

(Offenbarung 22:12-15)  ‚Siehe! Ich komme eilends, und ich habe den Lohn, den ich gebe, bei mir, um einem jeden zu erstatten, wie sein Werk ist. 13 Ich bin das Ạlpha und das Ọmega, der Erste und der Letzte, der Anfang [[(im Garten Eden, der Adam und Eva bereits belehrte )]] und das Ende. 14 Glücklich sind die, die ihre langen Gewänder waschen, damit ihnen die Befugnis zuteil werde, zu den Bäumen des Lebens [zu gehen], und damit sie durch die Tore Eingang in die Stadt erlangen. 15 Draußen sind die Hunde und die, die Spiritismus treiben, und die Hurer und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der einer Lüge zuneigt und sie verübt.‘

 

Die „ganze Schrift“ begann vom „Buch Adams“ her sich systematisch durch den Engel Gottes als Wortführer des Höchsten zu etwas „Vollständigem“ zu entwickeln, mit dem einen Grund: „… damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.“ Das GESETZ eines freien Volkes braucht keine grossartigen Organisationen, da jeder sich freiwillig demselben Recht unterordnet und danach lebt! Das ist doch die Grundbedingung zur Aufnahme in das „Königreich des Sohnes der Liebe“ mittels der Taufe!

 

Was ist die symbolische Bedeutung vom "Baum des Lebens" und dem "Baum der Erkenntnis von Gut und Böse"?
  

Israel blieb während der Hungersnot frei und die Ägypter wurden dem Pharao und dessen Priestern zu Sklaven! Joseph aber setzte für die zufolge der Verschuldung enteigneten Landbesitzer ein Gesetz fest, das ihnen von nun an Nutzungsrechte am Boden zusicherte, im Gegenzug aber dem Pharao zwanzig Prozent der Erträge als Steuer eintrug! „ ‚Kauf uns und unser Land um Brot, so wollen wir samt unserem Land Pharao zu Sklaven werden; und gib uns Saatgut, damit wir leben und nicht sterben und unser Land nicht verödet wird.‘  Da kaufte Joseph alles Land der Ägypter für Pharao, denn die Ägypter verkauften ein jeder sein Feld, denn die Hungersnot hatte sie mit festem Griff erfaßt; und das Land wurde Pharao zu eigen.

 

Heutige Staatssysteme nehmen von ihren Bürgern bis weit über fünfzig Prozent ihrer Erträge ab, um sie in sozialer Form umzuverteilen, was vielerorts einer Günstlingswirtschaft und Korruption dient!  In der nachstehenden Statistik sind die Inflationszahlen der einzelnen Länder nicht enthalten, die eine indirekte Steuer bedeuten! Im Schnitt der OECD-Länder sind es 2016 etwa 38%.

 

Durchschnittseinkommen der OECD-Länder 2016
 

Wer dem Staat zu Diensten ist, sei dies auch nur durch seine Stimme an der Urne, der wird indirekt am Raub der arbeitenden und produzierenden Bevölkerung beteiligt: Von Kontinent zu Kontinent und Land zu Land existieren grosse Unterschiede in der Art und dem Umfang der Steuern. Religionsdiener, Politiker und Richter zahlen in vielen Ländern keine Steuern. Wer sich vom ganzen Staatsdienst und den Religionen entfernt, der geht schlecht aus! Als Christen aber sollen wir uns unter Brüdern gegenseitig dienen, indem unserer Liebe Taten folgen!

 

(Galater 5:13-15)  Ihr seid natürlich zur Freiheit berufen worden, Brüder; nur benutzt diese Freiheit nicht als einen Anlaß für das Fleisch, sondern durch Liebe dient einander wie Sklaven. 14 Denn das ganze GESETZ ist in einem Ausspruch erfüllt, nämlich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ 15 Wenn ihr jedoch einander fortgesetzt beißt und verschlingt, so seht euch vor, daß ihr nicht voneinander vertilgt werdet.

 

Das GESETZ bringt in die Versammlung Ordnung und Frieden und damit wahre Freiheit! Josephs Brüder in Gosen lebten zuvor bereits in Kanaan und nun in Ägypten in dieser Freiheit, so lange wie sie Gottes Gebote untereinander lehrten und hielten! Ein Pharao aber, der Joseph nicht mehr kannte begann Israel zu versklaven.

 

Die volle christliche Freiheit, einschliesslich ewigem Erbe an Landbesitz kommen erst im kommenden System durch Wiederkehr Jesu und Einsetzung der theokratischen „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“.

 

1.Mo 47:27-31:  Jakobs Lebensjahre kommen mit hundertsiebenundvierzig zu ihrem Ende; Letzte Anweisungen betreffend der Ruhestädte seiner Gebeine

Gottes Schutz und Segen über Israel hing weiterhin davon ab, dass sie die Verordnungen in der „Teraphim“ einhielten und weiterhin von Generation zu Generation dieselben Dinge lehrten, die der Engel Jehovas bereits am „Baum des Lebens“ in Eden gelehrt hatte! Das Hauptprinzip bestand im freiwilligen Unterordnen unter Gottes Willen!

 

Das von Joseph neu eingeführte Gebot, das den Landbesitz regelte, galt nun auch für die Nachkommen Jakobs, so dass sie den Besitz von Generation zu Generation weitergeben konnten und so fest ansässig blieben. Damit hatte Joseph erneut im Sinne Pharaos gehandelt, damit das Land nicht vollkommen entvölkert würde! Die zwanzig Prozent der Abgaben galten somit für jene, welche überschuldet waren und der Staat ihnen ihren Landbesitz zurück gab aber offenbar nicht für Israel, das ja bereits in Form eines Steuerersatzes die Herden Pharaos hütete. Ihr Land war ihnen wegen der aussergewöhnlichen Leistungen und Loyalität Josephs als Geschenk zugefallen! Auf ein Geschenk entfallen keine Steuerabgaben.

 

(1. Mose 47:27-28)  Und Israel wohnte weiterhin im Land Ägypten, im Land Gọsen; und sie wurden darin ansässig und wurden fruchtbar und wurden zu sehr vielen. 28 Und Jakob lebte noch siebzehn Jahre im Land Ägypten, so daß die Tage Jakobs, seine Lebensjahre, sich auf hundertsiebenundvierzig Jahre beliefen.

 

In jenen siebzehn Jahren die Jakob in Ägypten lebte waren es auch noch die letzten zwölf Jahre, wo die Hungersnot geendet hatte, wo ein Aufschwung stattfand. Sowohl in Ägypten wie in Kanaan und allen übrigen umliegenden Ländern kehrten wieder normale Zustände ein. Inzwischen sah der Patriarch wie seine Familiengemeinschaft unter den vortrefflichen Umständen anwuchs. Jakobs Sehnsucht aber war bis zu seinem Tode eine Rückkehr in das Land Kanaan, das Gott doch seinen Vorfahren Abraham, Isaak und ihm und seinen Nachkommen zugesagt hatte. Andererseits erinnerte er sich auch der Worte in der „Teraphim“ die der Engel Jehovas gegenüber Abraham geredet hatte, dass sie erst am Ende von vier Generationen zurückkehren würden und zwar mit viel Habe! Hierzu fehlten noch etwa zwei Generationen, beim Tode waren es noch hundertachtundneunzig Jahre, bis Jehovas starke Hand sie hinausführen und ihnen das zugesagte Gebiet geben würde!

 

Landverteilung Priester: Landstreifen vom "grossen Meer bis zum Toten Meer"Auch hier müssen wir die Parallele zu unseren Tagen ziehen! Es werden die Nachkommen der „Beschnittenen“, der „Ebioniten“ sein, die zusammen mit den auserwählten Priesterkönigen ihr Erbe in Israel, der Erde Kanaans zum ewigen Besitz erhalten werden! Erinnern wir uns, die Erstgeborenen oder Auserwählten Erstlingen erhalten zwei Teile am Erbe: Einen Teil innerhalb dessen, was den Priestern vorbehalten ist und einen anderen Teil da, wo ihnen erdenweit die Städte zur Verwaltung übertragen werden! Jakob und seine Nachfahren mussten im Exil inmitten der Ägypter zwei Jahrhunderte ausharren und ebenso die „Ebioniten“ heute!

 

Nicht der heutige Staat Israel ist das, was sie zu erreichen anstreben müssen, sondern das Erwarten von „Spross“, der erst all diese Dinge zu erfüllen beginnt und sie zu ihrem Erbe hinführt! Den „Paulikanern“ aber wird das Erbe der ganzen Erde versprochen! Deren Priesterkönige haben somit ihre Städte zur Verwaltung ausserhalb Kanaans und zudem ebenso wie die „Ebioniten“ als ersten Teil ihres Erbes einen Besitz im Bereich der Priester!

 

Jakobs letzte Worte an Joseph betrafen den Ort, wo er begraben werden wollte. Seine sterblichen Überreste sollten bei seinem Vater und bei Abraham in Mamre beigesetzt werden!

 

(1. Mose 47:29-31)  Allmählich nahten die Tage, da Israel sterben sollte. Da rief er seinen Sohn Joseph und sprach zu ihm: „Wenn ich nun Gunst gefunden habe in deinen Augen, so leg bitte deine Hand unter meine Hüfte, und du sollst mir liebende Güte und Treue erweisen. (Bitte begrabe mich nicht in Ägypten.) 30 Und ich muß bei meinen Vätern liegen, und du sollst mich aus Ägypten hinaustragen und mich in ihrem Grab begraben.“ Demgemäß sagte er: „Ich selbst werde nach deinem Wort tun.“ 31 Dann sprach er: „Schwöre mir.“ Da schwor er ihm. Darauf neigte sich Israel über das Kopfende des Ruhebettes.

 

Der letzte Wunsch Jakobs an seinen geliebten Sohn lautete somit, dass er ihn in Kanaan begraben solle, in der Grabstätte Abrahams und Isaaks in Hebron, von wo Jakob wegen der Hungersnot nach Ägypten weggezogen war! Joseph hatte ihm dies geschworen und ein Begräbnis wie für ein Staatsoberhaupt sollte die Folge sein, das in Ägypten und in Kanaan für Aufsehen sorgen würde!

 

 

7.3.4 Kapitel 48:  Jakobs Segen über Manasse und Ephraim

 

7.3.1.7             1.Mose 48:1-22:  Jakobs spezieller Segen auf die beiden Söhne Josephs, auf Ephraim und Manasse und deren Bedeutung bis hin zum „Schlussteil der Tage“

 

1.Mo 48:1-7:  Joseph bringt seine Söhne Manasse und Ephraim vor Jakob damit jener sie segne; Jakobs einleitenden Worte geben Jehova die Ehre und er nimmt die beiden als sein Eigentum, als eigene Söhne in Anspruch

Bevor Jakob starb gab es eine weitere Szene, die von herausragender Wichtigkeit für unsere Tage ist, weil der Höhepunkt von deren Erfüllung erst noch bevorsteht: Jakobs prophetischer Segen über die beiden Söhne Josephs. Diese letzte Gegenüberstellung Jakobs mit Joseph und mit dessen Kindern Manasse und Ephraim ist somit direkt auf unsere Tage hin ausgerichtet und deutet symbolisch auf zwei Völker oder Völkergruppen hin!

 

Der grössere Joseph, Jesus wird als „Spross“ seine beiden symbolischen Nachkommen, den „Manasse“ als Erstgeborenen in Form der „Schafe Israels“, den „Ebioniten  nun erst zum Ende mit den „anderen Schafen, die nicht aus dieser Hürde sind“, mit „Ephraim“, den „Paulikanern“ zu einer einzigen Hürde unter einem Hirten vollständig vereinen!

 

(Johannes 10:16-18)  Und ich habe andere Schafe, die nicht aus dieser Hürde sind; auch diese muß ich bringen, und sie werden auf meine Stimme hören, und sie werden eine Herde werden [unter] einem Hirten. 17 Deshalb liebt mich der Vater, weil ich meine Seele hingebe, damit ich sie wiederempfange. 18 Niemand hat sie mir weggenommen, sondern ich gebe sie aus eigenem Antrieb hin. Ich habe Gewalt, sie hinzugeben, und ich habe Gewalt, sie wiederzuempfangen. Das Gebot darüber habe ich von meinem Vater empfangen.“

 

Jesus spricht von einem Ereignis das weit nach seiner Auferstehung den Höhepunkt erreichen würde! Beide Gruppen, die „Schafe Israels“ wie die „anderen Schafe die nicht aus dieser Hürde sind“ würde ebenso wie Manasse und Ephraim auf Joseph gehört hatten nun auf die Stimme Jesu reagieren. Obwohl sie im Verlauf der Jahrhunderte innerhalb der Christen zwei unterschiedliche Völkergruppen bildeten kommt nun der Tag, wo sie zu einer Einheit zusammengeführt werden!

 

Welches sind die "Schafe die nicht aus dieser Hürde" sind?
 

Aus beiden Gruppen werden erst am kommenden Gerichtstag die „Schafe“ von den „Böcken“ getrennt werden! Behalten wir also zum Verständnis kommender Dinge weiterhin das Ablaufschema prophetischer Dinge gut in Erinnerung! Kehren wir nun erneut zurück zum Beginn, wo Joseph und seine beiden Söhne vor dem sterbenden Jakob stehen:

 

(1. Mose 48:1-3)  Und es geschah nach diesen Dingen, daß zu Joseph gesagt wurde: „Siehe, dein Vater wird schwach.“ Darauf nahm er seine beiden Söhne, Manạsse und Ẹphraim, mit sich. 2 Dann wurde Jakob berichtet und gesagt: „Siehe, dein Sohn Joseph ist zu dir gekommen.“ Da nahm Israel seine Kräfte zusammen und setzte sich in seinem Ruhebett auf. 3 Und Jakob sprach dann zu Joseph:

 

Joseph kommt ein letztes Mal vom Hof Pharaos, um sich vom Vater auf dem Sterbebett zu verabschieden!

 

Jakob, der nun allgemein Israel genannt wurde gilt als Stammvater aller Söhne die dem Fleische nach von ihm abstammen. Zum geistigen Israel der Endzeit aber gehören zudem all jene am Fleische Unbeschnittenen, die denselben Glauben Abrahams zeigen bevor er die Beschneidung erhielt! Unsere Beschneidung ist die des Herzens mittels der Taufe, indem wir uns Gottes Rechtsordnung und Seiner Gerechtigkeit freiwillig unterordnen! So bilden wir beide eine Bruderschaft wie Manasse und Ephraim zu Beginn in Ägypten, in der Fremde! Paulus erklärt dies im Brief an die Römer: „Und er [[(Abraham)]] empfing ein Zeichen, nämlich die Beschneidung, als ein Siegel der Gerechtigkeit durch den Glauben, den er hatte, während er in seinem unbeschnittenen Zustand war, damit er der Vater all derer wäre, die Glauben haben, während sie in unbeschnittenem Zustand sind, damit ihnen Gerechtigkeit angerechnet werde, und ein Vater der beschnittenen Nachkommen, nicht nur derer, die sich an die Beschneidung halten, sondern auch derer, die in den Fußstapfen jenes Glaubens ordentlich wandeln, den unser Vater Abraham in unbeschnittenem Zustand hatte.“ (Rö 4:11, 12)  

 

Jakob erinnert nun an Gottes Segen den er in Lus erhielt, als er vor seinem Weggang den Traum von der Himmelsleiter hatte und dort Jehova erstmals opferte. Er nannte den Ort dann Bethel, das „Haus Gottes“ und Jehova hatte ihm dort versprochen, ihn aus Haran zurückzuführen auf diese Erde und ihn zu segnen! Noch bevor er eine Frau hatte wurde ihm versprochen, dass er zu Völkern werden würde! Nun sollten auch noch die Kinder von Joseph in eine erhöhte Stellung gehoben werden, indem sie den eigenen zwölf Söhnen gleichgesetzt wurden! Auch dies geschah unter Jehovas leitender Hand mit langfristiger Bedeutung! Zu Joseph gewandt redete er:

 

(1. Mose 48:3-7)  „Gott, der Allmächtige, ist mir in Lus im Land Kạnaan erschienen, daß er mich segne. 4 Und er sagte dann zu mir: ‚Siehe, ich mache dich fruchtbar, und ich will dich zahlreich machen, und ich will dich zu einer Versammlung von Völkern werden lassen, und ich will dieses Land deinem Samen nach dir als Besitz auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]] geben.‘ 5 Und nun, deine beiden Söhne, die dir im Land Ägypten geboren worden sind, bevor ich hierher zu dir nach Ägypten kam, mein sind sie. Ẹphraim und Manạsse werden mein werden wie Rụben und Sịmeon [[(Jakobs beide Erstgeborenen von der Lea)]]. 6 Deine Nachkommen aber, deren Vater du nach ihnen werden wirst, werden dir gehören. Zusammen mit dem Namen ihrer Brüder werden sie in ihrem Erbe genannt werden. 7 Und was mich betrifft, als ich aus Pạddan kam, starb Rahel an meiner Seite im Land Kạnaan, auf dem Weg, als es noch eine gute Strecke Landes war, bevor man nach Ẹphrath kommt, so daß ich sie dort am Weg nach Ẹphrath, das heißt Bẹthlehem, begrub.“

 

Jakob redete somit unter Führung von Gottes Geist und schloss Ephraim und Manasse in die Liste der direkten Erben mit ein! Er selbst verstand die prophetischen Worte nur ansatzweise, weil erst deren Erfüllung volles Verständnis ermöglicht! Bethlehem ist der Ort, wo „der Same Abrahams“ später geboren wurde, da, wo Jakobs geliebte Rahel begraben wurde: Davids Stadt, Jesu Geburtsort, wo sich Maria und Joseph einschreiben lassen mussten aufgrund Verordnung des Kaisers Augustus!

 

Neues Jerusalem: Gottes kommende Regierungshauptstadt "Jahwe-Schammah"Jesu zwölf Söhne, seine Apostel in Vertretung von Jakobs Söhnen werden die zwölf Eingangstore des „neuen Jerusalem“ bewachen, auf denen die ursprünglichen Namen der Kinder Jakobs stehen! Hesekiel konnte dies in einer Vision kommender Dinge deutlich sehen:

 

(Hesekiel 48:31-34)  Und die Tore der Stadt werden gemäß den Namen der Stämme Israels sein, drei Tore sind im Norden, das Tor Rụbens, eines; das Tor Judas, eines; das Tor Lẹvis, eines.

32 Und am Ostrand werden es viertausendfünfhundert [Ellen] sein und drei Tore, ja das Tor Josephs, eines; das Tor Bẹnjamins, eines; das Tor Dans, eines.

33 Und der Südrand wird viertausendfünfhundert [Ellen] sein, was das Maß betrifft, mit drei Toren, das Tor Sịmeons, eines; das Tor Ịssachars, eines; das Tor Sẹbulons, eines.

34 Der Westrand wird viertausendfünfhundert [Ellen] sein, da sind drei Tore, das Tor Gads, eines; das Tor Ạschers, eines; das Tor Nạphtalis, eines.

 

Beachten wir, dass sowohl Levi wie Joseph in dieser Aufzählung erwähnt sind! Josephs zwei Söhne, Manasse und Ephraim, sowie die ihm später Geborenen werden ihm zum Abschluss der Einsammlung zugerechnet! Hier, in dieser Aufzählung fehlen die beiden Namen von Manasse und Ephraim, die ja gemeinsam die zwei Herden der Endzeit innerhalb der Hürde der „grossen Volksmenge“ bilden. Sie werden jenen zwölf Stämmen und deren Vorstehern, welche die Tore bewachen zugeordnet sein. Johannes sieht diesen Teil der Erfüllung in seiner 16.Vision, der letzten, wo er ebenso das „neue Jerusalem“ sieht. Jesu „Braut, die Frau des Lammes“, die zwölf Apostel treten nun in den Vordergrund:

 

(Offenbarung 21:9-14)  Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, die voll der sieben letzten Plagen waren, und er redete mit mir und sprach: Komm hierher, ich will dir die Braut, die Frau des Lammes, zeigen.“ 10 Und er trug mich in [der Kraft des] Geistes weg zu einem großen und hohen Berg [[(= Autorität; Königtum der zwölf Stämme zu je 12.000 Priesterkönigen)]], und er zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem [[(„das Jerusalem droben, unsere Mutter“ (Gal 4:26))]], die von Gott aus dem Himmel herniederkam 11 und die Herrlichkeit Gottes hatte. Ihr strahlender Glanz war gleich einem überaus kostbaren Stein, wie ein Jạspisstein, der kristallklar leuchtet. 12 Sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und an den Toren zwölf Engel [[(gr. aggelos = Boten; Vorsteher)]], und Namen waren darauf geschrieben, welche die der zwölf Stämme der Söhne Israels sind. 13 Von Osten waren es drei Tore und von Norden drei Tore und von Süden drei Tore und von Westen drei Tore. 14 Die Mauer der Stadt hatte auch zwölf Grundsteine und darauf die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes.

 

Jedes Tor hat einen „Grundstein“ der den Namen des Vorstehers trägt: Je eines der zwölf Apostel, Paulus anstelle von Juda eingeschlossen, der der Eingang eines jeden der in „die heilige Stadt“ einzutreten wünscht als Richter der jedem von ihnen zugeteilten je zwölftausend Erstlinge, der Priesterkönige zu überprüfen hat (Off 7:5-8). Jesu Versprechen an seine Apostel beim Abendmahl hat seine endgültige Erfüllung:

 

(Lukas 22:28-30)  Ihr aber seid es, die in meinen Prüfungen mit mir durchgehalten haben; 29 und ich mache einen Bund mit euch, so wie mein Vater einen Bund mit mir gemacht hat, für ein Königreich, 30 damit ihr an meinem Tisch in meinem Königreich eßt und trinkt und auf Thronen sitzt, um die zwölf Stämme Israels zu richten.

 

Das „Königreich“, das die Apostel empfangen sollen besteht aus den 144.000 versiegelten Priesterkönigen, dem „Israel Gottes“, dem „Berg, der die ganze Erde erfüllt“ unter Jesu Leitung, dem „Stein“ aus dem himmlischen Berg Zion der das Standbild in Nebukadnezars Traum am Tag Harmagedons zuvor zerstörte (Jes 28:15, 16). Dieser „Berg“, die „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ wird nun alle Königreiche der Erde umfassen: Jede von deren Städten und die Gesamtzahl der in der Zeit des Endgerichts existierenden Nationen umfasst! Vielen heutigen Menschen mag dies wie Utopia klingen, hat aber eine feste Grundlage in den Aussagen Jehovas. Er ist der Allmächtige, der niemals lügen kann und alles minutiös vom Anfang an leitet! „Du schautest weiter, bis ein Stein herausgehauen wurde, nicht mit Händen, und er schlug das Bild an seine Füße aus Eisen und geformtem Ton und zermalmte sie. Zu dieser Zeit wurden das Eisen, der geformte Ton, das Kupfer, das Silber und das Gold alle zusammen zermalmt und wurden wie die Spreu von der Sommerdreschtenne, und der Wind trug sie weg, so daß gar keine Spur davon gefunden wurde. Und was den Stein betrifft, der das Bild traf, er wurde zu einem großen Berg und erfüllte die ganze Erde.“ (Da 2:34, 35)

 

Gottes Plan zu Beginn mit Jakobs Söhnen hin zum Ende verknüpfen! Das Erbe der Übriggebliebenen

Jeder nun, der somit die Genesis, den Anfang all dieser Dinge sehen und verstehen kann, wie Gott Schritt um Schritt seinen Plan verwirklicht und selbst die Feinde als Helfer einspannt: Dessen Glaube wird auf eine unverrückbare Grundlage gestellt! Jeden Gegner aber, der sich seinem Plan widersetzt wird früher oder später ausschaltet. Dies schliesst auch die fleischliche Nation Israel mit ein, weil sie den „Eckstein“ bis zum Abschluss verwerfen wird! Bis zum Ende prahlen sie weiterhin „Gottes auserwähltes Volk“ zu sein, ohne das Muster, das die Ehe Hoseas mit „Gomer“, der Hure und deren drei Kinder, die Nationen darstellen wirklich zu verstehen! Die Namenchristenheit unterstützt jene Verworfenen in ihrer Illusion Gottes Gunst weiter zu besitzen, die aber Seinen Auserwählten „Emanuel“ getötet haben. Auch wenn sich Gott nicht direkt zeigt in unseren Tagen und Jesus nur im Geiste bei uns anwesend ist, wir ihn weder greifen noch sehen können, so beginnt sich doch ein festes Bild vor unserem geistigen Auge abzuzeichnen, wo wir immer mehr Details dessen erkennen, was nun bald schon Wirklichkeit sein wird! Jesu letzte Worte gegenüber den etwa fünfhundert Versammelten am „Berg in Galiläa“ kurz vor seiner Himmelfahrt waren: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“ (Mat 28:20)

 

Landverteilung der 12 Stämme: Jehovas Bund mit Abraham erfüllt!Da in der Erwähnung Hesekiels betreffend der kommenden Landverteilung (Hes Kap. 48) kein Stammesgebiet nach Joseph benannt ist, dagegen Manasse und Ephraim auftaucht, so muss auch dies nach demselben vorgegebenen Muster des Segens Jakobs auf Josephs Söhne Sinn ergeben! (Hes 47:13) Jehova hat auch komplexe Zusammenhänge von Beginn bis zum Ende in seinem Geist! „Manasse“ ist Erbe innerhalb Kanaans, weil er die Beschnittenen repräsentiert. Durch Jesaja erfahren wir, was geschehen wird:

 

(Jesaja 14:1, 2)  Denn Jehova wird Jakob Barmherzigkeit erweisen, und er wird Israel gewiß noch erwählen; und er wird ihnen wirklich Ruhe geben auf ihrem Boden, und der ansässige Fremdling soll sich ihnen anschließen, und sie sollen sich dem Hause Jakob beigesellen. 2 Und Völker werden sie tatsächlich nehmen und sie an ihren eigenen Ort bringen, und das Haus Israel soll sie sich tatsächlich auf dem Boden Jehovas als Knechte und als Mägde zum Besitztum nehmen; und sie sollen die gefangennehmen, die sie gefangenhielten, und sie sollen sich die untertan halten, die sie zur Arbeit trieben.

 

Ephraim“ dagegen bedeutet die „Paulikaner“, deren Erbe mit der übrigen Erde im Vorsatz Gottes vorherbestimmt ist, aber der „ansässige Fremde“ (2.Mo 22:21), die in Israel verbleibt soll dort sein Erbteil erhalten. Hesekiel schreibt hierzu im Kapitel 47:

 

(Hesekiel 47:13-23)  Dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: „Dies ist das Gebiet, das ihr euch zum Erbe als das Land für die zwölf Stämme Israels zuweisen werdet, mit zwei Feldstücken für Joseph. 14 Und ihr sollt es erben, jeder das gleiche wie sein Bruder, über welches [Land] ich meine Hand [in einem Eid] erhoben habe, [es] euren Vorvätern zu geben; und dieses Land soll euch [durchs Los] als Erbe zufallen.

 

15 Und dies ist die Grenze des Landes nach der Nordseite, vom Großen Meer an auf dem Weg nach Hẹthlon, wenn man nach Zẹdad kommt, 16 Hạmath, Berọtha, Sibrạjim, das zwischen der Grenze von Damạskus und der Grenze von Hạmath ist; Hạzer-Hạttichon, das zur Grenze von Haurạn hin [liegt]. 17 Und es soll sich erweisen, daß die Grenze vom Meer her Hạzar-Ẹnon ist, die Grenze von Damạskus und nördlich — nordwärts, und die Grenze von Hạmath. Dies ist die Nordseite.

18 Und die Ostseite ist von [der Stelle] zwischen Haurạn und Damạskus und zwischen Gịlead und dem Land Israel; der Jordan, von der Grenze bis zum östlichen Meer solltet ihr messen. Das ist die Ostseite.

19 Und die Südseite ist gegen Süden, von Tạmar bis zu den Wassern von Mẹribath-Kạdesch, dem Wildbachtal bis zum Großen Meer. Dies ist die Seite gegen Süden, zum Nẹgeb hin. 20 Und die Westseite ist das Große Meer, von der Grenze geradewegs vorwärts bis zum Eingang nach Hạmath. Dies ist die Westseite.“

 

21 Und ihr sollt euch dieses Land zuteilen, den zwölf Stämmen Israels. 22 Und es soll geschehen, daß ihr es als Erbe euch selbst und den ansässigen Fremdlingen durchs Los zuteilen solltet, die als Fremdlinge in eurer Mitte weilen, die Väter von Söhnen geworden sind in eurer Mitte. Und sie sollen euch wie ein Einheimischer unter den Söhnen Israels werden. Mit euch wird ihnen [durchs Los] ein Erbe inmitten der Stämme Israels zufallen. 23 Und es soll geschehen, in dem Stamm, bei dem der ansässige Fremdling als Fremdling wohnhaft geworden ist, dort solltet ihr ihm seinen Erbbesitz gebenist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova.