Newsletter „DER WEG“ 12/03-3    März 2012

Neubearbeitung: 21.7.15

 

 

 

12.3.3   Lehrer der guten Botschaft: Die prophetischen Worte Jesajas im Hinblick seiner Aussagen zur Endzeit beachten!

 

2.Teil:  Jesajas Prophezeiungen: Kapitel 7 bis 12: Gottes Zorn kommt zum Ende und „Spross“ richtet die „heilige Stätte“ auf

 

   Im 1. Teil des NEWSLETTER DER WEG vom Monat Februar 2012 behandelten wir unter dem Titel: 12.2.3  Jesajas Prophezeiungen: Kapitel 1 bis 7: Jehovas Ankündigungen von Gottes Gerichten zufolge Gesetzlosigkeit; damals bis heute

 

Die Haupttitel lauteten:

 

   Jesaja als herausragenden Propheten Jehovas kennen lernen

   Kapitel 1-6 im Umfeld korrekt einordnen

   Kapitel 1:  Strafankündigung gegen das respektlose Israel, das sich Göttern prostituiert hat

   Kapitel 2:  Ankündigung des Endgerichtes und der kommenden Herrlichkeit von Gottes Königreich der Himmel

   Kapitel 3:  Das Endgericht beginnt in Jerusalem bei deren Machthabern und endet bei den Völkern

   Kapitel 4:  Die verstossenen Frauen Zions und die Erhöhung jener, die in der Hütte Jehovas Zuflucht suchten

   Kapitel 5:  Die Folgen von Gesetzlosigkeit und fehlender Erkenntnis Jehovas

   Kapitel 6:  „Hier bin ich! Sende mich!“ Jehovas Zeitplan anhand Zeichen der Zornschalen Gottes und Zerstörung erkenntlich!

 

Jesus beantwortet die Fragen seiner Jünger betreffend seine Wiederkehr zur Erde und der Zeichen, wekche die bestätigen   Schon der neue Titel: ‚Gottes Zorn kommt zum Ende und „Spross“ richtet die „heilige Stätte“ auf‘ verrät, dass die folgenden sechs Kapitel des prophetischen Buches Jesaja erneut die Zeit des „Abschlusses des Systems der Dinge“, die Endzeit unserer Tage betreffen muss. Diesmal ist es die Ankündigung über die Wiederkehr Jesus, der die heilige Stätte“ erneut aufrichten soll. Wir wollen somit unser Augenmerk auf gewisse Bergriffe richten, um Gottes eigene „Interpretation“ kennen zu lernen und nicht unsere persönliche Meinung darüber zu stülpen! Jesus selbst gab seinen Aposteln vielerlei Hinweise die es erneut nun zu verbinden gilt.

 

   Jesaja kündet Immanuels“ Geburt an die als „ein beständiges Zeichen dienen“ soll. Später wird „Immanuel“ durch den Engel Gabriel bei seiner Ankündigung an Joseph betreffs der Schwangerschaft von Maria mit der Namengebung „Jesus“ (gr. Iesous; heb: Jehoschua (oder Yahoshuah), bedeutet „Jehova ist Rettung“) identifiziert. Dies sollte die Bezeichnung sein, nach der der vorausgesagte „Immanuel“ (bedeutet „Mit uns ist Gott“) genannt werden soll! Gott selbst würde bestätigen, dass er durch seinen Mittler bei uns wäre: Jesus erklärte in diesem Zusammenhang seinen elf Apostel gegenüber nach dem Abendmahl:

 

(Johannes 14:10-14)  Glaubst du nicht, daß ich in Gemeinschaft bin mit dem Vater und der Vater in Gemeinschaft ist mit mir? Die Dinge, die ich zu euch spreche, rede ich nicht aus mir selbst; sondern der Vater, der in Gemeinschaft mit mir bleibt, tut seine Werke. 11 Glaubt mir, daß ich in Gemeinschaft mit dem Vater bin und der Vater in Gemeinschaft mit mir ist; sonst glaubt um der Werke selbst willen. 12 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Glauben an mich ausübt, der wird auch die Werke tun, die ich tue; und er wird größere Werke als diese tun, denn ich gehe zum Vater hin. 13 Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. 14 Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.

 

   Jesus wusste um seinen baldigen Tod und seine unmittelbare himmlische Auferweckung nachdem er den getöteten Fleischesleib zurückliess, und dass er nach seiner Himmelfahrt an Gottes rechter Seite seinen Platz haben würde. Das stand bereits im Psalm 110, Verse 1 bis 4! Solange er im Himmel abwesend auf der Erde weilte, da tat der Vater die Werke, indem Er Engel damit beauftragte sie auszuführen. Bei Jesu Rückkehr in den Himmel sollten wie zuvor alle Werke durch ihn direkt gewirkt werden, als Erzengel Michael und einzigem Mittler zwischen Menschen und Gott! „Denn da ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und Menschen, ein Mensch, Christus Jesus, der sich selbst als ein entsprechendes Lösegeld für alle hingegeben hat“ (1.Ti 2:5, 6)

 

Tontafel Tiglatpileser III   Als erstes Zeichen der Erfüllung aller späteren Vorhersagen bereits zur Zeit Jesajas wäre die erfüllten Vorhersagen über die Königreiche Israel und Juda die Bestätigung über das zu erwartende Kommen von „Immanuel“, als Erlöser: Der syrisch-israelische Angriff gegen König Ahas von Juda, um ihn zu stürzen würde fehlschlagen! (Mat 1:18-23) Das erste Zeichen erfüllte sich somit bereits während der Zeit von Jesajas Warnen! (Jes 7:3-9) Die Tontafel von Tiglatpileser III (dem König von Syrien) erwähnt den Angriff Syriens zusammen mit Samaria gegen Juda zur Zeit des Königs Ahas.

 

   Auch in der Endzeit besteht eine vergleichbare Situation, dass der „König des Nordens“ (Muslime als dessen „Streitarme“) die Nation Israel erneut angreifen wird, was den „König des Südens“ herausfordern wird „um viele zu vertilgen und der Vernichtung zu weihen“. Beide Ambitionen richten sich darauf die Kontrolle über das Gelobte Land und darin die Stadt Jerusalem auszuüben aber werden erneut scheitern, weil Gott selbst das Geschehen jener letzten Entscheidungsschlacht durch „Immanuel“ lenken wird! Der Prophet Daniel erhielt im sechsten Jahrhundert v.u.Z. vom Engel Gabriel eine Vorschau des künftigen Geschehens:

 

(Daniel 11:44-45)  Aber es wird Berichte geben, die ihn [[(den „König des Südens“ (Anglo-Amerika uznd Alliierte))] in Bestürzung versetzen werden, vom Sonnenaufgang her [[(den „Königen von Sonnenaufgang“; Jehova und Jesus (vergl. Off 11:14, 15; 16:14-16)]] und vom Norden her [[(vom Herausforderer vom „Nordkönig“ (sozialistisch-kommunistischer Block) her]], und er wird gewiß mit großem Grimm ausziehen, um viele zu vertilgen und der Vernichtung zu weihen. 45 Und er [[(der Südkönig)]] wird seine Palastzelte zwischen [dem] großen Meer [[dem Mittelmeer]] und dem heiligen Berg der ‚Zierde‘ [[Zion, Jerusalem]] aufpflanzen; und er wird völlig zu seinem Ende kommen müssen, und es wird für ihn keinen Helfer geben.   

 

Weltunterganf nach freier Interpretation von Hollywood: Armageddon   Damit endet das Kapitel 11 Daniels und mit jenen Vorhersagen, was zum Abschluss geschehen wird, damit enden auch die „sieben Zeiten der Nationen“! Im Kapitel 8, gegen dessen Ende hin, beschrieb derselbe Prophet bereits, dass das „kleine Horn des wilden Tieres“ (Anglo-Amerika) ohne (menschliche) Hand“ zum Abschluss vernichtet werde! Die Schlacht endet durch göttliches Eingreifen! Der Sieger auf dem Schlachtfeld wird durch „Immanuel“, den „Fürsten der Fürsten besiegt: Ein Pyrrhussieg des „Südkönigs“ über seinen Rivalen, den „Nordkönig“, der in vollkommener Niederlage des Systems endet!

 

   Filme wie ARAMGEDDON haben inzwischen viele Nachahmer die eine extraterrestrische Gefahr oder eine Angriff vom UFOs durchaus als realistisch darstellen. In den Filmen gewinnen immer die Angegriffenen indem sie weltweit alle Nationen und ihre militärischen Kräfte zusammenspannen: Siehe! Ich komme wie ein Dieb. Glücklich ist, wer wach bleibt und seine äußeren Kleider bewahrt, damit er nicht nackt einhergehe und man seine Schande sehe.“ Und sie versammelten sie an den Ort, der auf hebräisch Har-Magẹdon genannt wird.  (Off 16:15, 16). Na ja, vielleicht zufällige Übereinstimmungen, vielleicht auch reale Angst, dass die Vorhersagen Jesajas sich erfüllen werden!

 

(Daniel 8:25)  Und seiner Einsicht gemäß wird er [[(der „König des Südens“)]] auch bestimmt Trug in seiner Hand gelingen lassen. Und in seinem Herzen wird er großtun, und während [eines Zustands der] Sorglosigkeit wird er viele ins Verderben bringen. Und gegen den Fürsten der Fürsten [[gegen Jesus, den himmlischen Erzengel Michael]] wird er aufstehen, aber ohne Hand wird er zerbrochen werden.

 

   Die Prophezeiungen ergänzen sich vollkommen! Der „Südkönig“ handelt betrügerisch, wird angekündet! Das Ende des „Südkönigs“ kommt nicht durch die Streitkräfte des „Nordkönigs, sondern wie uns die Offenbarung am Ende des Kapitels 19 deutlich macht durch göttliche Intervention: Der „Reiter auf dem weissen Pferdbereitet ein Ende all seinen Feinden, die sich auf dem Schlachtfeld Harmagedons bekämpfen: Sich um die Kontrolle der Erde des „verheissenen Landes“ und vor allem über die Stadt Jerusalem streiten um sie an sich zu reissen! Was somit zur Zeit des Königs Ahas geschah soll heute als Vorzeichen gewertet werden: Assyrien stand vor den Toren Jerusalems, konnte es aber zufolge von Gottes Schutz nicht einnehmen! Was nun sagt uns Johannes hierzu?

 

Drei inspirierte Äusserungen, wie Früsche aus dem Mund des Drachens Satan und dem zweihörnigen "wilden Tier" Anglo-Amerika.Satans Zusammenrufen „aller Könige der Erde“ durch Satan hin nach Har-Megiddo, durch den „siebenköpfigen Drachen“ und die drei inspirierten Äusserungen, die wie Frösche von Dämonen ausgehen. Was nun wird vertrauenswürdig über den Ausgang erklärt:

 

(Offenbarung 19:19-21)  Und ich sah das [[(zweihörnige)]] wilde Tier [[(Anglo-Amerika)]] und die Könige der Erde [[(durch das siebenköpfige „wilde Tier“ die UNO]] und ihre Heere versammelt, um Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd sitzt [[(dem Erzengel Michael, dem himmlischen erhöhten Jesus)]], und mit seinem Heer [[(„Immanuel“, Jesus mit seinen Engelheeren)]]. 20 Und das wilde Tier [[(der letzte politische Anführer)]] wurde gefaßt und mit ihm der falsche Prophet [[(der Führer der „Universalreligion“, welche Ersatz für „Babylon die Grosse“ ist, nachdem diese vernichtet wurde)]], der vor ihm die Zeichen tat, durch die er die irreführte, welche das Kennzeichen des wilden Tieres [[(die „666“ an Hand und/oder Stirn))]]  empfingen, und die, die seinem Bild [[(nun der „Universalreligion“)]] Anbetung darbringen. Noch lebendig wurden sie beide in den Feuersee geschleudert, der mit Schwefel brennt. 21 Die übrigen [[(all jene, die Jesu Kennzeichen zum Überleben nicht haben, die nicht im „Buch des Lebens“ aufgezeichnet sind)]] aber wurden mit dem langen Schwert getötet, das aus dem Mund dessen hervorging [[Jesu Todesurteil gemäss Bestimmungen des GESETZES, das jene zu lernen und zu halten ablehnten]], der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden von ihren Fleischteilen gesättigt.

 

"666" die Zahl des "wilden Tieres"   Alle, welche Satans Aufruf (Off 16:13, 14) nach Harmagedon hin gefolgt sind und wer immer das „wilde Tier(Politik) und sein „Bild („der falsche Prophet“) angebetet haben, diese durch geistiges Anerkennen und Unterstützen (Zeichen „666“ an der Stirn) oder durch Tätigkeit (Zeichen „666“ an der Hand) festigten werden in der „Gehenna“ enden! Aufbewahrt für das Schlussgericht am Ende des Millenniums und dem „Feuersee“: Sie werden ihr Ende finden. Dasselbe geschieht mit all jenen, die Jesus als „Böcke“ am Gerichtstag auf seine linke Seite stellte, die Jesu Brüdern gegenüber lieblos handelten, unabhängig davon, wo jemand sich auf der Erde befindet! (Mat 25:31-46)

 

   Dies sind die Grundgedanken die uns beim Studium der kommenden sechs Kapitel begleiten müssen, denn Gott gibt von Anfang an den Ausgang der Sache kund! Beachten wir hierzu Jesajas Worte im Kapitel 48, die uns dazu herausfordern alle Prophezeiungen zu ordnen und miteinander zu verbinden, um die Details des Ablaufs klar zu erkennen!

 

(Jesaja 46:8-11)  Gedenkt dessen, damit ihr Mut fassen mögt. Nehmt es zu Herzen, ihr Übertreter. 9 Gedenkt der ersten Dinge von langer Zeit her, daß ich der Göttliche bin, und da ist kein anderer Gott noch irgendeiner wie ich; 10 der von Anfang an den Ausgang kundtut und von alters her die Dinge, die nicht getan worden sind; der spricht: ‚Mein eigener Beschluß wird bestehen, und alles, was mir gefällt, werde ich tun‘; 11 der vom Sonnenaufgang her einen Raubvogel ruft, aus fernem Land den Mann, der meinen Beschluß vollziehen soll. Ich habe [es] ja geredet; ich werde es auch herbeiführen. Ich habe [es] gebildet, ich werde es auch tun.

 

   Mut soll uns vermittelt werden den kommenden Dinge ins Auge zu sehen! Der damals vorhergesagte „Raubvogel, der kam, um zuerst Israel zu bestrafen war 740 v.u.Z. der Assyrer. Dann gegen Juda war es 607 v.u.Z. Nebukadnezar mit seinen babylonischen Heeren. Ebenso kamen später Cyrus, der Perser und Darius, der Meder aus dem Norden und Osten, die „Könige von Sonnenaufgang“, um in Gottes Auftrag Babylon zu bestrafen und Israel zur Rückkehr in die Heimat frei zu lassen. Es war eine stufenweise Erfüllung von Gottes Vorhersagen! Diese Freilassung aus dem Exil geschah am Ende der durch Jeremia vorhergesagten Periode von siebzig Jahren! Nur wer die Details von Prophetie und Erfüllung exakt ordnet sieht Gottes Vorherwissen und wie er jene informiert, die wirklich auf Ihn hören!

 

(Jeremia 25:11)  Und dieses ganze Land soll ein verwüsteter Ort werden, ein Gegenstand des Entsetzens, und diese Nationen werden dem König von Babylon siebzig Jahre dienen müssen.“ ‘

 

   Nun, in der Endzeit steht eine weitere und grössere Bestrafung der Ungerechten und Befreiung jener bevor, die Gottes Segen haben und dies gilt es exakt zu erkennen! Das grösste „Jubeljahr steht erst noch bevor! Die „sieben Zeiten der Nationen“ werden enden und Gottes grosses Jubeljahr mit der Freilassung aller vom System Gefangenen wird folgen! Die endgültigen „Könige von Sonnenaufgang die das letzte Strafgericht und die Befreiung herbeiführen sind Jehova und Jesus! Was immer Jehova angekündigt hat, dies wird er auch tun! Diese endgültige Befreiung wird durch „Immanuel“, als dem „Fürsten des Friedens“ kommen. Auf ihn müssen wir unsere Hoffnung und unser Vertrauen setzen!

 

Assyriens Gebietserwiterungen bis ÄgyptenDas endzeitliche gegenbildliche „Assyrien, das dem Gebiet Irans, Iraks, Syriens, des Libanon und Jordaniens und im Süden Ägypten und dem Gazastreifen entspricht werden sich erneut gegen Israel wenden! Die Vorbereitungen hierzu sind bereits weit fortgeschritten!

 

   Der Prophet Daniel musste Nebukadnezar jene „sieben Zeiten“ erklären die vergehen müssen, bis „der niedrigste der Menschen (Jesus wurde doch vom System als ein gemeiner Verbrecher getötet) über alle Königreiche der Erde gesetzt wird!

 

(Daniel 4:16-17)  Sein Herz [[(Nebukadnezars)]] verändere sich von dem eines Menschen, und es werde ihm das Herz eines Tieres gegeben, und sieben Zeiten sollen über ihm vergehen. 17 Durch die Verordnung von Wächtern ist die Sache, und [durch] den Spruch von Heiligen ist die Bitte, damit die Lebenden erkennen, daß der Höchste [der] Herrscher ist im Königreich der Menschheit und daß er es gibt, wem er will, und er darüber sogar den niedrigsten der Menschen setzt.“

 

$RERW0R2   Was mit dem veränderten Herzen Nebukadnezars geschah, der in eine geistige Umnachtung verfiel, dies setzte sich im Verlauf der Zeit vom „Kopf aus Gold“ bis hin  zu den „Füssen zum Teil aus formbarem Ton, zum Teil aus Eisen“ fort (Da Kap. 2). Alle jene sich folgenden Weltmächte stellte Gott durch Daniel als „wilde Tiere“ dar, die statt dem Gewissen nur noch tierischen Instinkten folgen!

 

(Daniel 2:44-45)  Und in den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das nie zugrunde gerichtet werden wird. Und das Königreich selbst wird an kein anderes Volk übergehen. Es wird alle diese Königreiche zermalmen und [ihnen] ein Ende bereiten, und selbst wird es für unabsehbare Zeiten bestehen; 45 wie du ja sahst, daß aus dem Berg ein Stein gehauen wurde, nicht mit Händen, und [daß] er das Eisen, das Kupfer, den geformten Ton, das Silber und das Gold zermalmte. Der große Gott selbst hat dem König bekanntgegeben, was nach diesem geschehen soll. Und der Traum ist zuverlässig, und seine Deutung ist vertrauenswürdig.“

 

   Jesaja beginnt diese Vorhersagen durch Beschreibung „Immanuels“, des kommenden Herrschers, der alle Königreiche der Erde erben soll. Die übrigen Propheten ergänzen jeweils seine Angaben mit weiteren Details. Wir wollen alle zum Gesamtbild zusammenfügen, um ein exaktes Verständnis zu erlangen!

 

   Der „Reis aus dem Stumpf Isaïs“ wird uneingeschränkter Herrscher in Israel und über die ganze Erde werden und Gottes Feinde werden eine letzte Niederlage erleiden von der sie nie wieder aufstehen werden! Jesus selbst wird Jerusalem befreien und seine Wiederkehr als Menschensohn wird sorgfältig durch die Apostel und alle Getreuen nach Harmagedon innert der dreissig Tage bis zum Trompetenfest vorbereitet!

 

(Daniel 8:13-14)  Und ich hörte schließlich einen gewissen Heiligen reden, und ein anderer Heiliger sprach dann zu dem Betreffenden, der redete: Wie lange wird die Vision von dem beständigen [Opfer] und von der Übertretung, die Verwüstung verursacht, dauern, um sowohl [die] heilige Stätte als auch [das] Heer zu Dingen der Zertretung zu machen? 14 Daher sagte er zu mir: Bis zu zweitausenddreihundert Abenden [und] Morgen; und [die] heilige Stätte wird gewiß in ihren rechten Zustand gebracht werden.

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   Die „heilige Stätte wird in ihren rechten Zustand“ gebracht werden, wenn der letzte lebendige „Stein“ des kommenden geistigen Tempels versiegelt sein wird!Das Heer zu Dingen der Zertretung“ zu machen bedeutet, dass Jesus innerhalb des „Königreiches des Sohnes der Liebegerechtes Gericht hält und jenes Heer“ innerhalb „der Heiligen an Böcken und Ungetreuen aussondert für die „sieben Plagen“ und die schlussendliche Zerstörung! Sie alle haben das Gelöbnis des Taufbundes gebrochen und entweder das „wilde Tier“ oder sein „Bild“ angebetet!

 

(Offenbarung 13:6-8) Und es [[(das zweihörnige „wilde Tier“ (Anglo-Amerika))]] tat sein Maul auf zu Lästerungen gegen Gott, um seinen Namen und seine Wohnstätte zu lästern, ja die, die im Himmel weilen. 7 Und es wurde ihm [[(als dem führenden „siebten Kopf des wilden Tieres“ (UNO))]] gewährt, mit den Heiligen Krieg zu führen und sie zu besiegen [[(die Namenchristenheit, die beim Untergang „Babylons der Grossen“ dem neuen „goldenen Kalb“, der „Universalreligion“ zujubeln werden)]], und es wurde ihm Gewalt gegeben über jeden Stamm und [jedes] Volk und [jede] Zunge und [jede] Nation. 8 Und alle, die auf der Erde wohnen, werden es [[(das „Bild des wilden Tieres“))]] anbeten; der Name von keinem von ihnen steht von Grundlegung der Welt an in des Lammes Buchrolle des Lebens geschrieben, das geschlachtet worden ist.

 

   Es gilt somit zu unterscheiden zwischen „Heiligen“ und „Heiligen“! „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“, entweder ein Christ hört und handelt oder wird gleichgültig und erwählt sich den Weg des geringsten Widerstandes!

 

   Die „Heiligen“, (die Getauften) der Namenchristenheit werden somit vorab besiegt, wenn „Babylon die Grosse“ in der vorletzten Auseinandersetzung um die absolute Weltmacht zerstört wird! Die Adler (der Politik) haben sich beim „Kadaver“ (der Religionen) versammelt um den letzten Teil ihrer „Fleischteile“ abzunagen! (Mat 24:28) Erst kurz danach folgt Harmagedon!

 

   Dann erst, nach der letzten Schlacht aller Schlachten werden die Auserwählten nach Jerusalem hin versammelt und erwarten dort vorbereitet durch die Erstauferstandenen Apostel Jesu Wiederkehr. Die Erstauferweckung der Toten folgt. Dann werden erst auf Zion die 144.000 Auserwählten und Versiegelten, „das Volk der Heiligen des Allerhöchsten“ durch Jesus in ihre Priesterwürde eingeweiht und treten das Erbe aller Königreich der Erde an. Daniel sagt es doch klar und deutlich voraus, im Einklang mit Jesajas Vorhersagen zum selben Thema. Die Abfolge der Ereignisse kann und darf nicht aus dem vorgegebenen Zusammenhang gerissen werden!

 

(Daniel 7:27)  Und das Königreich und die Herrschaft und die Größe der Königreiche unter allen Himmeln wurden dem Volk der Heiligen des Allerhöchsten gegeben. Ihr Königreich ist ein auf unabsehbare Zeit dauerndes Königreich, und alle Herrschaften werden selbst ihnen dienen und gehorchen.‘

 

   Gottes Vorhersagen kommen zum Höhepunkt, wenn der Sohn dem Vater das aufgerichtete Königreich am ersten Tag des „Festes der Einsammlungen“ übergibt und „Gott allen alles“ sein wird! (1.Kor 15:24)

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

3.3............. Jesajas Prophezeiungen: Kapitel 7 bis 12:  Gottes Zorn kommt zum Ende und „Spross“ richtet die „heilige Stätte“ auf 6

3.3.1........... Kapitel 7-12 im Umfeld korrekt einordnen. 6

3.3.1.1........ Was ist gemeint mit der „heiligen Stätte“? Ein Schlüsselbegriff auch für die Endzeit! 6

3.3.1.2........ Wie definieren Jesus und die Apostel die „heilige Stätte“ für die Zeit nach der Zerstörung des Tempels?. 8

3.3.1.3........ Wahre Christen die Gottes Gebote halten und für Jesus Zeugnis geben sind wirkliche Tempel! 9

3.3.1.4........ Der Inhalt der Kapitel 7 bis 12:  Kombinierte Vorhersagen die vorab an Israel und Juda, dann aber an der ganzen Erde Erfüllung finden. 11

Kapitel 7:  Der Untergang Samarias durch Jesaja deutlich angekündigt 11

Kapitel 8:  Immanuel und die Kinder die Gott ihm gegeben hat werden zur „heiligen Städte“ werden. 11

Kapitel 9:  Jehovas ausgestreckter Arm bleibt erhoben gegen Israel und Juda! 11

Kapitel 10:  Das Ende von Gottes Zorn gegen Jakob und die Vergeltung an den Nationen bringt den Tag der Rückkehr des Überrests. 11

Kapitel 11:  Die Handlungen von Spross in der Zeit des Endes führen zu gerechten Verhältnissen auf der Erde. 12

Kapitel 12:  Jesajas Lobpreis Gottes kommt zufolge des Verständnisses um Jehovas Handlungen mit Israel 12

3.3.2........... Kapitel 7:  Der Untergang Samarias durch Jesaja deutlich angekündigt 12

3.3.1.5........ Jes 7:1-9:  Rezin, der König von Syrien mit Pekach, König von Israel führen Krieg gegen Jerusalem.. 12

Jes 7:1-6:  Syrien hat sich auf Ephraim gestürzt; König Ahas Doppelspiel 12

Achtung vor den Weltbeherrschern, den Machenschaften „der bösen Geistermächte in den himmlischen Örtern 13

Jes 7:7-9:  Jehova kündigt Ephraims vollstündige Zerschmetterung innert 65 Jahren an. 15

3.3.1.6........ Jes 7:10-25:  Das fortwährende Zeichen: „Immanuel“ und die nicht endende erhobene Hand zufolge Gesetzlosigkeit 17

Jes 7:10-17:  König Ahas verweigert es Jehova um ein Zeichen zu bitten: Jehovas Zeichen wird eine Jungfrau sein die „Immanuel“ gebiert 17

Jes 7:18-22:  Jehova selbst ruft das Unglück gegen Samaria herbei von Assyrien und Ägypten her und der Übriggebliebenen werden es wenige sein. 18

Jes 7:23-25:  Folge der Ungesetzlichkeit: Statt Weintrauben Dorngestrüpp und Unkraut 19

3.3.3........... Kapitel 8:  „Immanuel“ und die Kinder die Gott ihm gegeben hat werden zur „heiligen Städte“ werden. 20

3.3.1.7........ Jes 8:1-13:  „Immanuels“ erstes Erscheinen angekündet; Aufruf an die entferntesten Teile der Erde sich gegen Gott zu versammeln. 20

Jes 8:1-4:  Die Söhne Jesajas und deren Namen, die als prophetische Vorhersage dienen: Maher-Schalal-Hasch-Bas; Beute von Damaskus und Samaria. 20

Jes 8:5-8:  Jehova selbst ruft den König von Assyrien gegen die verbündeten Feinde Jerusalems; „Immanuel“ wird gerufen. 21

Jes 8:9-13:  Die schadenstiftenden fernen Teile der Erde sollen sich gürten, um zerschmettert zu werden, ihr Plan wird vereitelt, Jehova muss gefürchtet werden; sich von den Verschwörern wegwenden. 22

3.3.1.8........ Jes 8:14-22:  Der „Stein des Anstosses“, dessen Kinder zur „heiligen Stätte“ werden, die Zeugnis für das GESETZ geben. 23

Jes 8:14-17:  Der „Stein des Anstosses“ wird zur „heiligen Stätte“; der „Fels“ oder „Stein des Anstosses“, über den viele straucheln; Gottes GESETZ wird zum Zeugnis unter den Jüngern „Immanuels“ die auf Jehova harren. 23

Jes 8:18-20:  Die Kinder die Jehova mir gegeben hat“ wenden sich statt hin zu Vorhersager-Medien an den wahren Gott ihres Volkes, „hin zum GESETZ! 24

Jes 8:20b-22:  Jene die Übles auf ihren König und ihren Gott herabrufen, weil ihnen „Licht“ exakter Erkenntnis fehlt: Bedrängnis, Finsternis, schwere Zeiten, 25

3.3.4........... Kapitel 9:  Jehovas „ausgestreckter Arm“ bleibt erhoben gegen Israel und Juda! 26

3.3.1.9........ Jes 9:1-7:  Fürstliche Herrschaft kommt auf den wahren Lichtspender in Israel 26

Jes 9:1-3:  Das Galiläa der Nationen kommt durch das „Licht“ zu Ehre und in Bedrängnis als Muster kommender Dinge. 26

Jes 9:4-7:  Das Joch und den Stab der Arbeitsantreiber“ wird zerbrochen: Die fürstliche Herrschaft auf der Schulter „Immanuels“ auf Davids Thron. 27

Abrechnung wie am Tag Midians: Ein geschichtlicher Rückblick, welches „Israel“ verflucht und welches gesegnet ist! 27

Der erste Segen Bileams gegenüber Israel 27

Der zweite Segen Bileams gegenüber Israel 28

Der dritte Segen Bileams gegenüber Israel 29

Der vierte Segen Bileams gegenüber Israel und Flich seinen Gegnern. 30

Bileams abscheulicher Rat wie Balak Israel dennoch besiegen könnte. 32

3.3.1.10....... Jes 9:8-21:  Die Zerstörung des Nordreiches Samaria und der Angriff auf Juda unter Jehovas Zorn und ausgestreckter Hand. 32

Jes 9:8-12:  Der Hochmuth Samarias wird angegriffen, Syrien und die Philister als Widersacher werden Israel auffressen. 32

Jes 9:13-17:  Trotz der Strafen Gottes sucht Israel nicht Jehova der Heerscharen: „Kopf und Schwanz“ werden von Israel abgehauen! 34

Der Entscheid zum Untergang der Religionen wird „an einem Tag“ und „in einer Stunde“ einstimmig von der UNO gefällt werden! 34

Jes 9:18-21:  Wie ein brennender Wald wird das Volk zur Speise des Feuers! „Manasse und Ephraim“ werden sich gegen „Juda“ wenden; Jehovas Zorn hat sich nicht abgewandt 36

3.3.5........... Kapitel 10:  Das Ende von Gottes Zorn gegen Jakob und die Vergeltung an den Nationen: Dies erst bringt den Tag der Rückkehr des Überrests Israels. 37

3.3.1.11....... Jes 10:1-14:  Jehovas Strafankündigungen gegen Israel und Jerusalem werden zu ihrem Ende kommen; Assyrien Ziel der Vergeltung Gottes. 37

Jes 10:1-4:  Wehe den Rechtsverdrehern die Gottes GESETZ ungültig machen: Gottes Zorn richtet sich auf sie und es gibt kein Entrinnen. 37

Jes 10:5-11:  Der Assyrer als Stock in Gottes Hand macht Israel zur Städte der Zertretung und plant gegen Jerusalem und deren Götzen. 38

Jes 10:12-14:  Jehova beendigt sein Werk auf dem Berg Zion und in Jerusalem und wird sich gegen die Überheblichkeit Assyriens wenden. 39

3.3.1.12....... Jes 10:15-23:  „Immanuel“ als „Licht und Feuerflamme“ rottet in Gerechtigkeit aus und sammelt den „Überrest 40

Jes 10:15-19:  Israels „Licht“ wird zu einem „Brand“ und sein Heiliger zu einer „Flamme“, der alles an einem Tag verzehrt 40

Jes 10:20-23:  Die Übriggebliebenen Jakobs stützen sich auf Jehova; der Überrest kehrt zurück, die Ausrottung erfolgt in Gerechtigkeit 42

3.3.1.13....... Jes 10:24-34:  Das Joch auf Zions Schultern wird zerschlagen; das Ende der überheblichen Hohen hat sich genaht 43

Jes 10:24-27:  Das Ende der Strafankündigung wird durch Zerstörung des Jochs enden, von der Schulter von Jehovas Volk Zion weg. 43

Das Handeln und die Niederlagen der Midianiter als Vorlage kommenden Gerichts kennen lernen. 44

Jes 10:28-32:  Wehe wegen der drohend „erhobenen Hand“ durch den Assyrer, die sich gegen den Berg der Tochter Zion richtet, Jerusalems Hügel 45

Jes 10:33-34:  Die Hohen werden erniedrigt und selbst das Dickicht des Waldes der Bäume des Libanon wird fallen. 47

Sonne, Mond und Sterne“ werden ihr Licht verfinstern!  Staatsfinanzkrisen und der nordafrikanische Frühling und seine Auswirkungen. 48

3.3.6........... Kapitel 11:  Die Handlungen von „Spross“ in der Zeit des Endes führen zu gerechten Verhältnissen auf der Erde. 49

3.3.1.14....... Jes 11:1-9:  Das Gericht von „Spross“ durch Gottes Geist der Weisheit und des Verständnisses. 49

Jes 11:1-5:  Der „Reis“, der „Spross“ aus den Wurzeln Isaïs richtet in Gerechtigkeit 49

Jes 11:6-9:  Friedliche Verhältnisse auf dem Berg Zion mit den gezähmten „wilden Tieren“; die Erde ist voller Erkenntnis Jehovas. 51

3.3.1.15....... Jes 11:10-16:  Der „Spross“ und „die Wurzel Isaïs“ als Signal bringt das Israel Gottes und die „grosse Volksmenge“ zur Einheit 52

Jes 11:10-12:  Die „Wurzel Isaïs“ als Signal für alle Völker an herrlicher Ruhestätte; Jehovas Überrest von den äussersten Enden der Erde zusammengebracht 52

Jes 11:13-16:  Juda und Ephraim in Einheit zusammengebracht; der Überrest Jakobs kommt auf den Boden Israels. 53

Gewisse Unterschiede zwischen „Manasse“ und „Ephraim“ der Endzeit in Erinnerung behalten! 55

3.3.7........... Kapitel 12:  Jesajas Lobpreis für Gott kommt zufolge des Verständnisses um Jehovas Handlungen mit Israel 57

3.3.1.16....... Jes 12:1-6:  Lobpreisung Jehovas für die durch Ihn bewirkte Rettung. 57

Jes 12:1-2:  Jehovas Zorn ist zum Ende gekommen und er tröstet das „Israel Gottes“, das Ihm Rettung verdankt 57

Jes 12:3-6:  Dankt Jehova! Ruft seinen Namen an.“ Jehova hat vorragend gehandelt! 58

 

 

3.3               Jesajas Prophezeiungen: Kapitel 7 bis 12:  Gottes Zorn kommt zum Ende und „Spross“ richtet die „heilige Stätte“ auf

 

 

3.3.1           Kapitel 7-12 im Umfeld korrekt einordnen

 

3.3.1.1          Was ist gemeint mit der „heiligen Stätte“? Ein Schlüsselbegriff auch für die Endzeit!

Der Prophet Daniel erwähnt denselben Begriff „heilige Stätte“, den Jesaja verwendet für seine Prophezeiungen, was zu Beginn der 1290-Tagefrist geschehen soll. Was aber sagt die Schrift, wie der Begriff zuvor von Jehova angewandt wurde? Wir müssen jene „heilige Stätte“ in unseren Tagen vorab exakt identifizieren! Bedenken wir, was wir in der Einführung schon gelernt haben: Es gibt heilige „Heilige“ und es gibt unreine „Heilige“: Die zweiten sind der Zerstörung geweiht! Satan war ein vortrefflicher Engel auf dem heiligen Berg Zion Gottes bis zu dem Tag, wo Ungerechtigkeit an ihm gefunden wurde! „Du warst untadelig in deinen Wegen von dem Tag deiner Erschaffung an, bis Ungerechtigkeit an dir gefunden wurde.“ (Hes 28:15) die „heilige Stätte“ muss somit „heilig“, was rein bedeutet bleiben durch Fernhalten jeder Ungerechtigkeit! Gott liess durch Moses diese „heilige Stätte“ definieren:

 

Das "Zelt der Zusammenkunft" in der Wildnis: Der Vorhof war den Priestern vorbestimmt (3. Mose 6:16-18) Und was davon übrig ist, werden Aaron und seine Söhne essen. Es wird als ungesäuerte Brote an heiliger Stätte gegessen werden. Sie werden es im Vorhof des Zeltes der Zusammenkunft essen. 17 Es sollte nicht mit irgend etwas Gesäuertem gebacken werden. Ich habe es als ihren Anteil von meinen Feueropfern gegeben. Es ist etwas Hochheiliges wie das Sündopfer und wie das Schuldopfer. 18 Jede männliche Person unter den Söhnen Aarons wird es essen. Es ist eine bestimmte Zuwendung auf unabsehbare Zeit durch eure Generationen hindurch von den Feueropfern Jehovas. Alles, was mit ihnen in Berührung kommt, wird heilig werden.‘ “

 

Die „Heilige Stätte“ ist demnach verbunden mit „hochheiligen Dingen“, mit berechtigten Personengruppen die „heilige Handlungen“ vollziehen! Gott selbst aber definiert diese Dinge und die Handlungen und heiligt sie!

 

Wir als Christen haben Anteil mit unserem Hohepriester an dessen eigenem „Fleisch und Blut“, wenn wir das Passah feiern, so wie Gott es Israel vorgeschrieben hat und Jesus es seinen Aposteln und damit auch uns gebot: „Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich“!

 

(1. Korinther 11:24-26)  „Dies [[(das ungesäuerte Brot) ]] bedeutet meinen Leib, der für euch ist. Tut dies [[(das Einhalten des Passahmahls nun ergänzt durch Erkenntnis von Jesu Opfertod)]] immer wieder zur Erinnerung an mich.“ 25 Ebenso tat er auch in bezug auf den Becher nach dem Abendmahl, indem er sprach: „Dieser Becher bedeutet den neuen Bund kraft meines Blutes. Tut dies immer wieder, sooft ihr ihn trinkt, zur Erinnerung an mich.“ 26 Denn sooft ihr dieses Brot eßt und diesen Becher trinkt, verkündigt ihr immer wieder den Tod des Herrn, bis er gekommen ist.

 

Das Passah, jeweils nach Sonnenuntergang des 14.Nisan erinnert an den Auszug Israels aus Ägypten und Gottes Strafgericht an dessen Erstgeburt; die Befreiung Israels aus Knechtschaft! Dies tat Jesus gemäss Gottes Gebot im GESETZ exakt so beim letzten Abendmahl, was daher keinesfalls einer christlichen Messe entspricht! Ja, dieses Wiederkommen gilt es seit jener Feier zu erwarten und beim jährlichen Abendmahl steht dieser Gedanke nun stets im Vordergrund! Das neue „Zelt der Zusammenkunft“ ist somit die Christenversammlung in ihren Hausgemeinschaften, wo immer sich „zwei oder drei“ in Jesu Namen vereinen, da ist ihr Hoherpriester in geistigem Sinne anwesend! (Mat 18:19, 20; 28:20) Jesus vereinte sich mit seiner Versammlung, den Aposteln!

 

Die Passahfeiern, wo Jehova Gericht hält

 

Jehova gab noch weitere Gebote an Aaron und seine Söhne, die „heilige Stätte“ betreffend:

 

(3. Mose 6:24-27)  Und Jehova redete ferner zu Moses, indem [er] sagte: 25 „Rede zu Aaron und seinen Söhnen und sprich: ‚Dies ist das Gesetz des Sündopfers: An dem Ort, wo man jeweils das Brandopfer schlachtet, wird das Sündopfer vor Jehova geschlachtet werden. Es ist ein Hochheiliges. 26 Der Priester, der es für Sünde darbietet, wird es essen. An heiliger Stätte wird es gegessen werden, im Vorhof des Zeltes der Zusammenkunft. 27 Alles, was sein Fleisch berühren mag, wird heilig werden, und wenn irgend jemand etwas von seinem Blut auf das Kleid spritzt, wirst du das, worauf er Blut spritzt, an heiliger Stätte waschen.

 

Heiligkeit wird durch die jährliche Teilhabe am Passahlamm, das Jesus darstellt und das er mit Brot und Wein in Zusammenhang brachte an „heiliger Stätte“ eingenommen, weil Gott den Ort der Zusammenkunft der Christen selbst heiligt! Das war seit Beginn in Ägypten das Privathaus, dort wo sich die Familiengemeinschaft zusammenfand, nicht grösser, als dass das Fleisch eines einjährigen Lammes alle sättigte. So lautet das Gebot seit Beginn und so hielt es Jesus mit seiner geistigen „Familie“, den zwölf Aposteln.

 

Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt wegnimmt.Das kommende „Zelt der Zusammenkunft“ wird von Jehova selbst aus dem Himmel herabkommen (Off 21:1-5), so dass wir uns „im Vorhof des Zeltes der Zusammenkunft“ befinden! Jesus, als „das geschlachtete Lamm“ ist nun das wahre Sünd- oder Sühneopfer, „das die Sünde der Welt wegnimmt“. Johannes der Täufer kündete dies an:

 

(Johannes 1:29)  Am nächsten Tag sah er Jesus auf sich zukommen, und er sprach: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt!

 

Als der Prophet Daniel durch den Engel Gabriel die Mitteilung erhielt, wie lange es dauern würde ab einem vorherbestimmten Zeitpunkt, „dem Ausgehen des Wortes“ Jerusalem nach dem Exil Judas in Babylon wieder zu erbauen, bis der Messias erscheinen würde, da waren es 69 von insgesamt 70 Jahrwochen. In der Mitte der siebzigsten Woche, also nach dreieinhalb Jahren sollten die Tieropfer im Tempel dann ein Ende finden, weil Jesus sein eigenes Leben zu Gunsten der Sünden dahingeben würde!

 

(Daniel 9:27) Und er soll [den] Bund für die vielen eine Woche lang in Kraft halten; und zur Hälfte der Woche wird er Schlachtopfer und Opfergabe aufhören lassen. Und auf dem Flügel abscheulicher Dinge wird der sein, der Verwüstung verursacht; und bis zu einer Ausrottung wird sich dann gerade das, was beschlossen ist, auch über den verödet Liegenden ergießen.“

 

Erst Paulus erklärt im Detail im Brief an die Hebräer („Ebioniten“), was dies für Änderungen für jene Judenchristen bedeutete, die weiterhin am Tempel und den Ritualen der aaronischen Priester festhielten. Dies, obwohl der „Bund mit Levi“ mit Jesu Tod und Erhöhung zum „Priesterkönig gleich Melchisedek“ endete (Ende der „Gomer“ als ehelicher Besitz Jehovas). Keine Schlachtopfer waren mehr notwendig, kein steinerner Tempel, sondern Erfüllung des „GESETZES des Glaubens“ in den „Propheten gleich mir (Moses)“. Anbetung Gottes „mit Geist und Wahrheit“ (Joh 4:20)

 

Das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ öffnete Pfingsten 33 u.Z. seine Pforten, exakt zum Ende der siebzigsten Jahrwoche aus Daniels Prophezeiung: Voran nur für Juden, indem Petrus den ersten der drei Schlüssel benutzte. Etwas später folgten die Samaritaner, die zumindest den Pentateuch anerkannten. Dann mit Kornelius im Jahre 36 u.Z. durften Menschen der Nationen Anteil haben, wenn sie den wahren Gott von Herzen suchten und annahmen und den Messias anerkannten. Weitere dreieinhalb Jahre blieb der exklusive „Bund mit den vielen“, den Juden in Kraft. Ungetaufte Juden aus „Lo-Ruhama“ verloren  darnach ihr Vorrecht „Gottes Volk“ genannt zu werden.

 

Prophezeiung & Erfüllung der 70 Jahrwochen Daniels

 

Im zweiten Teil der Prophezeiung verkündete der Engel dem Propheten Daniel gegenüber, dass nun das Tempelsystem noch eine gewisse Zeit bleiben, dann aber in Zerstörung enden würde. Jehova hatte Sein Heiligtum verlassen, die Schlachtopfer danach waren sinnlos geworden, weil nun das „GESETZ des Glaubens“ in den Opfertod des Messias verlangt wurde! Das Priestertum Levis „lag verödet“, der neue Hohepriester hatte sein Amt übernommen der nie mehr stirbt! Ab der Zerstörung der Register der Erstgeburten und der Abstammung durch ein Feuer konnte kein Priester und kein Levit mehr seine Herkunft von Aaron mehr bestätigen lassen. Selbst die Akten aller männlichen Erstgeburten, die im Tempel verwahrt blieben, existierten nicht mehr! Die Nation Juda hatte nach nur dreijährigem Versuch ein eigenes Königreich ohne den Messias aufzurichten zu existieren aufgehört! Eine deutliche Warnung an die Nation Israel heute!

 

Schutmauer aus "Sitzphählen", eine Betonsperre gegen PalöstinenserübergriffeDie „Flügel abscheulicher Dinge“ waren damals die römischen Heere unter General Titus, die den Tempel und Jerusalem im Jahre 70 u.Z. zerstörten. „Das abscheuliche Ding“ war die Kriegsmaschinerie Roms, die Jerusalem mit einem Zaun aus Spitzpfählen umgeben hatte! Kein Zweifel im Rückblick, die rund sechshundert Jahre zuvor geredeten Worte Daniels hatten sich erfüllt. Kein notwendiges Detail, das nicht im Voraus durch Jesaja und die anderen Propheten beschrieben worden war! Seither existiert jenes „Heiligtum“ nicht mehr und doch redet der Prophet Daniel im Hinblick auf die Endzeit erneut davon. Gibt es wiederum einen Palisadenzaun um Jerusalem oder muss er erst noch errichtet werden? Nun, das Foto links spricht für sich! Was meint Daniel nun mit dem „Heiligtum, die Festung“?

 

(Daniel 11:31)  Und da werden [Streit]arme sein, die aufstehen werden, von ihm ausgehend; und sie werden tatsächlich das Heiligtum, die Festung, entweihen und das beständige [Opfer] entfernen. Und sie werden gewiß das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, aufstellen.

 

Der Tempel wurde bis zum Jahr 70 u.Z. zu einer Festung des jüdischen Widerstandes gegen die römische Eroberung ausgebaut. Das „Heiligtum“ wurde in jeder Form durch die Juden selbst entweiht. Gott zeigte sich nicht an ihrer Seite, als Titus jene Festung schlussendlich eroberte und der Tempel bis auf die Mauern niederbrannte! Das „abscheuliche Ding“ hatte inzwischen die Verwüstung verursacht! Rund dreieinhalb Jahre lagen zwischen dem Aufstellen und der Verwüstung waren vergangen!

 

Juden haben nur Zugang zur "Klagemauer" auf der Westzeite des TempelbergesHeute steht dort, wo sich einst der Tempel Serubbabels (den Herodes erneuert hatte) die muslimische Al-Aksa-Moschee, deren „heilige Stätte“ und  gerade in dieser Zeit befürchten Muslime, dass die Israelis eine der drei ihrer heiligsten Stätten dort angreifen und gar niederreissen könnten.

 

Was mit Sicherheit gesagt werden kann ist, dass wenn Jesus mit den 144.000 Priesterkönigen sich oben auf dem Tempelberg der „grossen Volksmenge“ als lebend und als König in Israel darstellt, jener Platz frei sein wird von jeder Art Dingen falscher Anbetung!

 

NEWSLETTER „ISRAEL HEUTE“ vom 27.2.12 / www.israelheute.com

 

Unruhen auf dem jüdischen Tempelplatz

 

   Hunderte Palästinenser haben am vergangenen Wochenende nach dem Freitagsgebet israelische Sicherheitskräfte angegriffen und mit Steinen beworfen. Wiederholt wurden die moslemischen Beter von der radikalen Hamasführung im Gazastreifen und Muftis in den Moscheen dazu aufgerufen, die heilige Al-Aksa-Moschee auf dem jüdischen Tempelplatz in ihre Kontrolle zu nehmen. Der palästinensische Mob in der Jerusalemer Altstadt wurde aufgehetzt, indem man behauptete, jüdische Siedler planen die Eroberung der Moscheen. Elf israelische Soldaten und Polizisten wurden bei den Unruhen auf dem jüdischen Tempelplatz oberhalb der Klagemauer leicht verletzt. Mit Rückblick auf die Geschichte haben die geistlichen Führer und radikalen Muftis immer wieder mit Lügen und Gerüchten gegen Israel gehetzt, was regelmäßig zu Unruhen führte. Am Freitagnachmittag wurde wieder Ruhe auf dem Tempelberg gemeldet.

 

Geschändeter jüdischer Friedhof gegenüber dem goldenen Tor   Am Sonntag jedoch wurden die zwei amerikanisch-jüdischen Kongressmitglieder aus New York, Eliot Engel und Jerrold Nadler, auf dem jüdischen Friedhof auf dem Ölberg mit Steinen beworfen. Sie befanden sich mit israelischen Kollegen auf dem historischen Friedhof gegenüber dem Goldenen Tor, um neue Methoden der Instandhaltung der Stätte herauszuarbeiten. Keiner der Anwesenden wurde verletzt, aber man sei schockiert über den Vandalisierung der jüdischen Gräber durch radikale Moslems (siehe Bild), so hieß es. Die israelische Polizei hat bisher noch keine effektive Lösung gefunden, die Grabschändung jüdischer Ruhestätten auf dem Ölberg zu unterbinden. Auch soll der Friedhof polizeilich und mit technischen Überwachungsanlagen stärker bewacht werden

 

Genauso wie durch die götzendienerischen Handlungen Judäas in der Zeit Jesajas, dann in den Tagen Daniels und zur Zeit Jesu, wo jeweils der Tempel verunreinigt wurde, so geschieht es mit dem geistigen Tempel der Namenchristenheit in der Endzeit! Paulus warnte daher:

 

http://u.jimdo.com/www400/o/sab39bdc97c5d24d0/img/i9c0c0e19915aacfb/1339845556/std/image.jpg(1. Korinther 3:16-17)  Wißt ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und daß der Geist Gottes in euch wohnt? 17 Wenn jemand den Tempel Gottes vernichtet, wird Gott ihn vernichten; denn der Tempel Gottes ist heilig, welcher [Tempel] ihr seid.

 

Versammlungen, die Gottes Rechtsordnung nicht einhalten und nicht lehren, sie reissen förmlich den „Tempel Gottes“ mit eigenen Händen nieder! Die beständigen geistigen „Schlachtopfer“ werden von der Namenchristenheit entfernt werden, indem ein auslösendes Ereignis die letzte Weltmacht, den „achten König“ die UNO zum Handeln zwingt! Daniel ergänzt die obige Information am Ende des Kapitels elf, den Versen 44 und 45 nun zudem am Ende des Kapitels 12 mit weiterer Information:

 

 (Daniel 12:11) Und von der Zeit an, da das beständige [Opfer] entfernt worden ist und das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, aufgestellt worden ist, werden es eintausendzweihundertneunzig Tage sein.

 

Die Zeitspanne vom „Aufstellen“, dem Entfernen des „beständigen Opfers“ bis zum Zeitpunkt, wo der Schaden vollkommen ist, die „Verwüstung“ Realität sein wird höchstens 1290 Tage dauern! Vom „Ende dieser Dinge“, der Schlacht von Harmagedon her zurückgerechnet sind es 30 Tage mehr, wie die „dreieinhalb Jahre“, die ja 1260 Tagen entsprechen! Die Zeitspanne der dreissig Tage muss zuvor liegen, da beiden „Zeiten“ mit Harmagedon enden. Ihr Beginn ist jeweils am Fest des Neumondes.

 

Wir kommen nach neuer Kalkulation für die Fristen somit auf den 1.Tag des letzten Monats des Jahres: Bei den 1260 Tagen vom Monat Adar, bei den 1290 Tagen wäre es der 1. des Monats Veadar in einem Schaltjahr, der vor dem Adar eingeschoben wird! Dies müsste somit der Tag sein, an dem das „abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht“ aufgestellt sein wird.

 

3.3.1.2          Wie definieren Jesus und die Apostel die „heilige Stätte“ für die Zeit nach der Zerstörung des Tempels?

 

In der Zeit des Endes, kurz vor Jesu Wiederkehr zur Erde als „Spross Davids“ bringt Jesus selbst den Begriff „heilige Stätte“ mit dem von Daniel erwähnten „abscheulichen Ding, das Verwüstung verursacht“ in Verbindung! Jesus hatte in demselben Gespräch bereits die Zerstörung des Tempels angekündet und wusste daher, dass die „heilige Stätte“ bei seiner Wiederkehr immer noch zerstört sein würde. Matthäus aber fordert uns auf „Unterscheidungsvermögen“ zu zeigen! Es muss sich somit um zwei unterschiedliche „heilige Stätte“, respektive eben verunreinigte Stätten handeln!

 

Roms Heere zerstörten nach langer Belagerung die aufständische Stadt Jesusalem: Die "heilige Stätte", der Tempel wurde zerstört (Matthäus 24:15-22)  Wenn ihr daher das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, von dem Daniel, der Prophet, geredet hat, an heiliger Stätte stehen seht (der Leser wende Unterscheidungsvermögen an), 16 dann sollen die, die in Judạ̈a sind, in die Berge zu fliehen beginnen. 17 Wer auf dem Hausdach ist, steige nicht hinab, um die Güter aus seinem Haus zu holen; 18 und wer auf dem Feld ist, kehre nicht ins Haus zurück, um sein äußeres Kleid mitzunehmen. 19 Wehe den schwangeren Frauen und denen, die ein Kleinkind stillen in jenen Tagen! 20 Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; 21 denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. 22 Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

 

Jesus spricht von „heiliger Stätte“ aber Matthäus ergänzt, dass wir Unterscheidungsvermögen haben müssen! Der Tempel wurde wie wir gesehen haben im Jahre 70 u.Z. zerstört und wurde bis heute nicht wieder aufgebaut! Dieses Unterscheidungsvermögen muss also uns in der Endzeit gelten, was mit jener „heiligen Städte“ wirklich gemeint sei!

 

Kann ausser dem Tempelplatz auf dem Berg Zion eine andere „heilige Stätte“ gemeint sein? Wir haben diese Meinung bisher immer wieder vertreten, da jede Kirche ihre eigene „heilige Stätte“ hat, für die Katholische Kirche wäre dies der Vatikan, für die Mormonen Salt Lake City und für Jehovas Zeugen das Bethel Brooklyn.

 

Auf der anderen Seite definieren die Schriften des Neuen Testaments erneut einen geistigen Tempel, der unabhängig von physischen Steinen und einem physischen Ort ist und diesen Teil gilt es ebenso in Betracht zu ziehen: Christenversammlungen, welche wie „Inseln“ im Menschenmeer der Endzeit sind, die „Babylon die Grosse“ verlassen haben und sich gemäss Gottes Gebot und den Anweisungen der Apostel jeden Sabbat, Neumond und zu den Festzeiten jeweils vereinen, versammeln!

 

3.3.1.3          Wahre Christen die Gottes Gebote halten und für Jesus Zeugnis geben sind wirkliche Tempel!

Als „Hausgenossen Gottes“ wissen wir, dass Jehovas Wohnstätte der dritte und höchste der Himmel ist und wir dort einen Vertreter direkt an seiner rechten Seite haben, unseren Hohepriester Jesus! Paulus bezeichnet uns aufgrund unserer Aufnahme mittels der Taufe in das „Königreich des Sohnes der Liebe“ als „Mitbürger der Heiligen“, womit er sich auf die Apostel beruft, mit denen Jesus ja bereits den „Bund für ein Königreich“ vorab angekündigt (Mat 19:28) und dann nach dem Abendmahl formell geschlossen hat! (Lu 22:28, 29) Durch das am selben Tag vergossene Blut Jesu trat jener Bund in Kraft! So bestätigt dies Paulus im Brief an die Epheser:

 

(Epheser 2:19-22)  Bestimmt seid ihr daher nicht mehr Fremde und ansässige Fremdlinge, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes, 20 und ihr seid auf der Grundlage der Apostel und Propheten aufgebaut worden, wobei Christus Jesus selbst der Grundeckstein ist. 21 In Gemeinschaft mit ihm wächst der ganze Bau, harmonisch zusammengefügt, zu einem heiligen Tempel für Jehova. 22 In Gemeinschaft mit ihm werdet auch ihr zusammen zu einer Stätte aufgebaut, die Gott durch den Geist bewohnen wird.

 

Die zehn Gebote GottesWer verbleibt „in Gemeinschaft mit ihm“, mit Jesus? Nur wer seine Gebote hält, hat er deutlich erklärt (Joh 14:15, 21) und „unverdiente Güte“ bleibt auf diesem!  Wer sie hält ist und bleibt „Hausgenosse Gottes“! „Wir sind Sein Haus“, Jesus ist der „Grundeckstein“ und der Hohepriester, ein lebendiger Tempel: „Christus aber [war] als ein Sohn über SEIN Haus [treu]. Wir sind SEIN Haus [[das „Königreich des Sohnes seiner Liebe]], wenn wir an unserem Freimut der Rede und unserem Rühmen der Hoffnung bis zum Ende standhaft festhalten.“ (Heb 3:6). Wer Jesus Gebot und damit Gottes GESETZ missachtet ist somit ausserhalb Jesu Gemeinschaft und ohne Gott, weil er „Täter der Gesetzlosigkeit“ ist! Jesus beschreibt sein Gericht an den christlichen Führern bereits in der Bergpredigt:

 

(Matthäus 7:21-23)  Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämọnen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘ 23 Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.

 

Der „Grundeckstein“ des geistigen Tempels ist somit Jesus, der Bau ist noch nicht zu Ende und beständig werden weitere „lebendige Steine“ hinzugefügt. Dies geht aus den Aussagen des Paulus hervor, da „der ganze Bau, harmonisch zusammengefügt, zu einem heiligen Tempel für Jehova“ wächst! Dann unterscheidet Paulus die Christen der Versammlung, die ebenfalls auferbaut werden „zu einer Stätte, die Gott durch den Geist bewohnen wird.“ Paulus beruft sich auf ein künftiges Ereignis, dann, wenn Jesus seine „Schafe“ auf die rechte Seite stellt und etwas später dem Vater das Königreich, das „Israel Gottes“, den fertigerstellten geistigen Tempel und alle darin anbetenden „Heiligen“ übergibt! Auch hier ist die Zeitachse zu beachten, wann, was geschieht!

 

AAblauf der Hauptereignisse bei der Aufrichtung des geistigen Tempels

 

Der Angriff Satans in der Endzeit richtet sich gegen jene „heilige Stätte“, Jerusalem, den Tempelberg Moria, um sie zu vernichten, für die kommende Herrschaft Jesu unbrauchbar zu machen! Es geht zudem noch um einen Angriff auf die am Gerichtstag Auserwählten: [B2] Vorab jene „im inneren des Tempels“, wo das Gericht bei den Vorstehern beginnt [B1]. Dies zeigt sich durch die Tötung der „zwei Zeugen [<B1], dann aber auch Satans Wut gegen die „Schafe“!

 

Die "zwei Zeugen" stehen für 2 Gruppen von Christen, welche das kommende Ende vorhersagen und dann ermordet werden am Ende von 1260 TagenDie Tötung der „zwei Zeugen“ ist bestimmt ein Angriff auf jene „heilige Stätte“ und die Verfolgung „der Frau“ die in die „Wildnis“ fliehen muss ist Fortsetzung! Ihr Zeugnisgeben für Christus war den Nationen etwas Abscheuliches! Zu offen hatten sie vor den „wilden Tieren“ und dem „Bild“ gewarnt!

 

(Offenbarung 11:7-10)  Und wenn sie ihr Zeugnisgeben beendet haben, wird das wilde Tier, das aus dem Abgrund heraufsteigt, Krieg mit ihnen führen und sie besiegen und sie töten. 8 Und ihre Leichname werden auf der breiten Straße der großen Stadt liegen, die in geistigem Sinne Sọdom [[(Unmoral)]]und Ägypten [[(Sklaverei; Vielgötterei)]] genannt wird, wo auch ihr Herr an den Pfahl gebracht wurde [[(Jerusalem)]]. 9 Und [Leute] von den Völkern und Stämmen und Zungen und Nationen werden ihre Leichname dreieinhalb Tage lang anschauen, und sie lassen nicht zu, daß ihre Leichname in eine Gruft gelegt werden. 10 Und die, die auf der Erde wohnen, freuen sich über sie und sind froh, und sie werden einander Gaben senden, weil diese zwei Propheten die, die auf der Erde wohnen, quälten.

 

Beachten wir wie Johannes diesen Angriff auf die wahre „heilige Stätte“ beschreibt, die nicht einem einzigen physischen Ort, wie dem Tempelberg, dem Vatikan, New York oder Salt Lake City zuzuordnen ist, sondern dezentral überall verteilt auf der Erde existiert:

 

(Offenbarung 12:13-17)  Als nun der Drache sah, daß er zur Erde hinabgeschleudert worden war, verfolgte er die Frau, die das männliche Kind geboren hatte. 14 Aber der Frau wurden die beiden Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie in die Wildnis an ihre Stätte fliege; dort wird sie für eine Zeit und Zeiten und eine halbe Zeit fern vom Angesicht der Schlange ernährt.

15 Und die Schlange spie aus ihrem Maul Wasser gleich einem Strom [[(Volksmassen von Satan aufgewühlt)]] hinter der Frau [[(den frühauferstandenen Aposteln, der „Braut des Lammes“)]] her, um sie durch den Strom zu ertränken. 16 Aber die Erde [[(Menschen guten Willens)]] kam der Frau zu Hilfe, und die Erde öffnete ihren Mund und verschlang den Strom, den der Drache aus seinem Maul gespien hatte. 17 Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.

 

Gott schafft für die frühauferstandenen Apostel, „die Frau“ den Ausweg zu ihrem Schutz in der „Wildnis“, abseits menschlicher Organisation! Die Zeitspanne ist erneut dreieinhalb Jahre [B; B1-B3], zu Beginn der „siebten Trompete“ und damit exakt auf der Zeitachse einzureihen! Der Krieg Satans und des „Samens der Schlange“ richtet sich gegen den geistigen Tempel, gegen dessen „lebendige Steine“, die „Übriggebliebenen ihres [[der Frau]] Samens“! Hier gilt es somit unser Unterscheidungsvermögen zu zeigen! Dies ist unabhängig vom Angriff des siebenköpfigen „wilden Tieres“ gegen die Religionen „Babylons der Grossen“, obwohl derselbe Vorwand, „das Aufstellen des abscheulichen Dings“ zugrunde gelegt wird! Gottes wahre Diener aber haben nichts mit dem „Aufstellen des abscheulichen Ding“ zu tun! Sie sind nirgends in terroristische Aktivitäten verwickelt, zeigen gar Liebe für ihre Feinde aber halten sich strickt von Politik und Religion fern und es fehlt ihnen daher das Kennzeichen“ der „666, des Systems sowohl an ihrer Stirn wie an ihrer Hand!

 

Anreicherung von Waffenfähigem Uranium in Iran wird durch Israel nicht tolleriert! Wie Satans Angriff stattfinden wird, indem er die „heilige Stätte“ zu vernichten sucht z.B. durch ein Versammlungsverbot wird sich noch erweisen, sobald das „abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht“ einmal allen sichtbar aufgestellt ist! Dies gibt der UNO die rechtliche Grundlage gemäss Chapter 7 Massnahmen zu ergreifen, um „die Frau“ mit ihrem Strom an Verordnungen und Einschränkungen zu ertränken zu versuchen. Es folgt dann all jene einzukreisen, die zum „Samen der Frau“ gerechnet werden, jene die den „zwei Zeugen“ geglaubt haben, weil sie trotz Verboten weiterhin „die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben“ (Off 12:17). Dies ist ein Krieg gegen geistige Werte der sich gegen alle richtet, die z.B. den Sabbat halten! So hatte ja auch der Krieg Konstantins gegen die Arianer begonnen, weil sie statt des im Jahre 321 u.Z. kaiserlich verordneten Sonntags weiterhin am Sabbat Jehovas gemäss dem 4.Gebot festhielten. In dieser Phase nun kommt „die Erde“, die aufgebrachten Volksmassen, dem getreuen Rest zur Hilfe, indem sie die staatlichen Einschränkungen selbst zu bekämpfen beginnen, erkennend, dass die Mächtigen der Erde nach Allmacht und Kontrolle jedes Lebensbereiches greifen!

 

Petrus seinerseits bestätigt die Aussagen des Paulus in seinem 1.Brief, dass wahre Christen sich Jesus und nicht einer bestimmten Religion anschliessen! Sie handeln dadurch mit Unterscheidungsvermögen und weisen den Anspruch jener „falschen Propheten“ und „falschen Christusse“ zurück, die Jesu Anwesenheit nur innerhalb ihrer Gemeinschaft behaupten, dies, obwohl sie offensichtlich gesetzlos handeln und „Teil der Welt“ geworden sind!

 

(1. Petrus 2:4-6)  Zu ihm [[Jesus]] kommend als zu einem lebendigen Stein, von Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserwählt, kostbar, 5 werdet auch ihr selbst als lebendige Steine aufgebaut zu einem geistigen Haus für den Zweck einer heiligen Priesterschaft, um geistige Schlachtopfer darzubringen, für Gott annehmbar durch Jesus Christus. 6 Denn es ist in der Schrift enthalten: Siehe! Ich lege in Zion einen Stein, auserwählt, einen Grundeckstein, kostbar; und keiner, der Glauben an ihn ausübt, wird irgendwie enttäuscht werden.“

 

Baumstumpf mit einem "Spross"Die wahren geistigen Schlachtopfer, die Gott annehmbar sind werden nur an „heiliger Stätte“ von Menschen dargebracht, die sich gereinigt haben! Sowohl Petrus wie Paulus identifizieren sie mit den Christenversammlungen, die alle im ersten Jahrhundert ausnahmslos Hausgemeinschaften darstellten, ohne eigene Gebäude und ohne spezielle organisatorische Struktur! Sie alle individuell erfüllen damit das von Gott durch Moses definierte GESETZ, das Glauben in den „grösseren Propheten“ festschreibt, indem sie ihre Hoffnung nicht auf Menschenwerke setzen, sondern in jenen von Jesaja verkündeten „Grundeckstein“ des geistigen Tempels, in Jesus, den „Spross Isaïs“!

 

Beachten wir, wie Paulus bestätigt, dass jede Christenversammlung als „Gottes Tempel“ gilt, da dort das GESETZ gelehrt wird und Gott annehmbare Rauchopfer durch Gebete dargebracht werden, die „jungen Stiere der Lippen“ und die Opfer der „vortrefflichen Werke“ die dort dargebracht werden Jehova durch Christus als Hohepriester und einzigem Mittler annehmbar sind! Sie halten sich getrennt vom christlichen System, das eine volle Vermischung mit Heidentum und Politik ist! Paulus beschreibt dies im 2.Brief an die Korinther:

 

(2. Korinther 6:16-18)  Und welche Übereinkunft besteht zwischen Gottes Tempel und Götzen? Denn wir sind ein Tempel eines lebendigen Gottes, so wie Gott gesagt hat: „Ich werde unter ihnen wohnen und unter [ihnen] wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.“ 17 „ ,Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab‘, spricht Jehova, ‚und hört auf, das Unreine anzurühren‘ “; „ ,und ich will euch aufnehmen.‘ “ 18 „ ,Und ich werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein‘, spricht Jehova, der Allmächtige.“

 

Da wir im Einklang mit jedem der vortrefflichen Worte Jehovas in der Schrift einig gehen und seine Gebote weiterhin halten ist auch „Gottes Geist“ in uns, während die Religionsanhänger den Geist ihres Vaters widerspiegeln, der von Beginn an ein Lügner und ein Totschläger war! Jesajas Prophezeiungen werden wir nach dieser Einführung noch besser verstehen können!

 

3.3.1.4          Der Inhalt der Kapitel 7 bis 12:  Kombinierte Vorhersagen die vorab an Israel und Juda, dann aber an der ganzen Erde Erfüllung finden

 

Kapitel 7:  Der Untergang Samarias durch Jesaja deutlich angekündigt

Jesaja muss kommendes Geschehen im Zusammenhang mit den zwei geteilten Nationen Juda und Israel mitteilen. Jehova gebietet dem Propheten alle Dinge aufzuzeichnen für spätere Generationen, um die Erfüllung aller Vorhersagen nachvollziehen zu können.

 

"Immanuel" bedeutet "Gott ist mit uns" Viele der Vorhersagen sind kombinierte Aussagen zum Geschehen während der Zeit Jesajas und einer grösseren späteren Erfüllung im Zusammenhang mit dem Auftreten „Immanuels“ in der Endzeit. Die Situation der Bündnisse zwischen Israel und Syrien, sowie Juda und Assyrien haben für beide Brudernationen langfristig verheerende Auswirkungen. Syrien nimmt vorab Israel ein und macht es tributpflichtig, später wird Assyrien sowohl Syrien wie Israel unterjochen und auch Juda wird nun dort tributpflichtig. Jehova setzt Ephraim eine Zeitgrenze von 65 Jahren bis zur vollständigen Auslöschung der Nation. Hat diese Frist auch in der Endzeit eine Anwendung? Einige interessante Gedanken werden wir erläutern! Die beiden Söhne Jesajas haben schon durch die Namen die er ihnen von Gott her geben muss eine prophetische Aussage!

 

Wie König Ahas von Juda sich weigert von Jehova ein Zeichen zu erbitten, um die Aussagen Jesajas zu bestätigen, so gibt Gott selbst das Zeichen bekannt: „Immanuel“ würde zum unauslöschlichen Zeichen werden, „aus einer Jungfrau geboren“: Erste Hinweise auf dessen Wirken und Grösse vor Gott werden gewährt. Jesaja kündigt an, dass Jehova das Unglück gegen Samaria selbst herbeiruft und eine grosse Ausrottung bevorstehen würde! Als Folge der Ungesetzlichkeit würde Gott statt Segen Unglück über sie bringen.

 

Kapitel 8:  Immanuel und die Kinder die Gott ihm gegeben hat werden zur „heiligen Städte“ werden

Aufgespaltenes Königreich von Juda und IsraelDer Aufruf ergeht an die entferntesten Teile der Erde, sich gegen Gott zu versammeln und ist auf unsere Tage gemünzt. Er hat mit dem Zusammenrufen der Könige der Erde  nach Harmagedon hin zu tun! „Sie sind tatsächlich von Dämọnen inspirierte Äußerungen und vollbringen Zeichen, und sie ziehen aus zu den Königen der ganzen bewohnten Erde, um sie zu versammeln zum Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen.“ (Off 16:14)

 

Jesajas beschreibt das Wirken „Immanuels“ zu jener fernen Zeit. Der Sohn Maher-Schalal-Hasch-Bas ist Zeichen dafür, dass Assyrien Beute sowohl aus Damaskus, wie aus Samaria zu sich heim tragen werde! Da „Immanuel“ erneut ins Zentrum tritt, diese Erfüllung an jenen Nationen aber noch weit vor seinem ersten Erscheinen als der Menschensohn Jesus war, muss darauf geschlossen werden, dass es eine Prophetie auf unsere Tage ist: Der Aufruf an alle Nation sich hin zum furchteinflössenden Tag Jehovas zu versammeln ist direkt auf das Wirken „Immanuels“ bezogen! Jehova kündet ihr Zerschmettern an.

 

Keiner soll sich den Verschwörern anschliessen, denn Gott gehört die Furcht der Menschen. Jesu Volk wird beschrieben als „die Kinder die Jehova mir gegeben hat“ wenden sich weg von Medien die mit Dämonen in Verbindung stehen und hin zu Jehova! Alle die auf den von Jehova eingesetzten Priesterkönig, den Christus böses herabrufen werden enden, es folgen schwere Zeiten!

 

Kapitel 9:  Jehovas ausgestreckter Arm bleibt erhoben gegen Israel und Juda!

Der Lichtspender Israels, „Immanuel „ erhält die fürstliche Herrschaft. Dies ist erst nach Jesu Tod der Fall, seiner himmlischen Erhöhung! Galiläa würde dieses Licht sehen, es aber weitgehend ablehnen. Es folgt Bedrängnis als Muster kommender Dinge während der „grossen Drangsal“. Das Ende jener, die Jesu Volk zur Arbeit antreiben wird erst durch „Immanuel „ auf dem Thron Davids kommen! Es gilt zu unterscheiden, von welchem Israel während der Endzeit die Rede ist. Bileams Segen auf Israel gibt viele ergänzende Hinweise! (4.Mo 22:4-6)

 

Jesaja zeigt mit Deutlichkeit wie Assyrien das Nordreich Israel zerstören wird und sagt den Angriff auch auf Juda vorher. „Jehovas hoch erhobene Hand“ bleibt gegen seine Widersacher ausgestreckt. Der Hochmut von Israel ist es, der ihn zu Fall bringen wird, Syrien und die Philister werden ihn zerstören. „Kopf und Schwanz“, werden von Israel abgehauen. Vorsteher und Propheten haben das Volk in die Irre geführt und trotz Plagen sind sie nicht zu Jehova umgekehrt!

 

Viele Hinweise und ein Vergleich mit der Offenbarung und Jesu warnenden Worten in Matthäus 24 zeigen auf eine weit grössere Erfüllung am „Ende der Tage“ hin und auf die kommende Zerstörung „Babylons der Grossen“! Jesaja vergleicht den Untergang der Nation Israel mit einem brennenden Feuer, das einen grossen Wald verzehrt! Er kündet an, dass Manasse und Ephraim sich künftig gegen Juda wenden werden, jene „Immanuel „ ablehnen und verwerfen, was Auswirkungen bis und mit in der Zeit des Endes hat!

 

Kapitel 10:  Das Ende von Gottes Zorn gegen Jakob und die Vergeltung an den Nationen bringt den Tag der Rückkehr des Überrests

Feuerflamme, Symbol ewiger Vernichtung im "Feuersee"Ankündigung vom kommenden Ende der Strafankündigungen gegen Israel und Juda durch Harmagedons Endschlacht. Das gegenbildliche Assyrien der Endzeit wird nun selbst Ziel der Vernichtung. Ein besonderes Wehe gilt denen, die Gottes Rechtsmassstab ungültig werden lassen. Für sie gibt es kein Entrinnen!

 

Assyrien war nur der Stock in der Hand Jehovas zur Züchtigung. Jerusalem bleibt „eine Stätte der Zertretung“ bis zum Ende wegen ihres Götzendienstes. Das von Gott begonnene Werk wird auf dem Berg Zion dadurch vollendet, dass der von ihm eingesetzte König, „Immanuel „ dort siegreich einzieht und Gottes erdenweitere Regierung aufrichtet.

 

 Immanuel„ gleicht einer ausrottenden Feuerflamme, der die Seinen zusammensammeln wird und sie eint. Alles wird an einem einzigen Tag vom Feuereifer des Christus verzehrt werden! Jakobs Überrest aber stützt sich bis zum Ende auf den Heiligen Israels, auf Jehova!

 

Das Joch, das Zion oder Jakob niederdrückte wird zerschlagen, die Überheblichkeit der Hohen wird erniedrigt werden. So wie Midian zuvor durch Jehova zerschlagen wurde wird es die letzte Schlacht „Immanuels„ sein mit erdenweiter Konsequenz! Das Dickicht des Waldes der Bäume des Libanon wird fallen und zum Ende werden „Sonne, Mond und Sterne“ dieses Systems ihr glänzendes Licht verlieren!

 

Kapitel 11:  Die Handlungen von Spross in der Zeit des Endes führen zu gerechten Verhältnissen auf der Erde

Spross“, der „Reis aus der Wurzel Isaïs“ soll mittels Gottes Geist in Gerechtigkeit Gericht halten und nicht bloss aufgrund dessen richten, was er sieht und hört. Gott selbst tritt als Zeuge gegen seine Widersacher auf. Der ganze heilige Berg Zion wird zur Ruhestätte und selbst „wilde Tiere“ werden zahm werden. Die ganze Erde wird durch Erkenntnis Gottes angeleitet, da ja nur durch jene Harmagedon Überleben, welche schon zuvor Gottes Gebote achteten! Sie werden die in der allgemeinen Auferstehung Wiederkommenden belehren!

 

Der „Spross“ soll als Zeichen für alle Nationen dienen an das sie sich wenden werden und er wird zwischen den Nationen Recht sprechen! Jehovas eigene Herde, das „Israel Gottes“ wird von allen Enden der Erde nach Zion hin versammelt. Der Überrest Jakobs wird auf den Boden Israels gesammelt, um ihr Erbe zu erhalten. Juda und Ephraim, das „Israel Gottes“ und die „grosse Volksmenge“ werden zu einer Einheit unter ihrem König auf Davids Thron. Die Vorhersagen Jakobs über Juda (die 144.000 Priesterkönige, die „neuen (ersten) Himmel“),  Manasse („Ebioniten“) und Ephraim („Paulikaner“) kommen zu ihrem Abschluss!

 

Kapitel 12:  Jesajas Lobpreis Gottes kommt zufolge des Verständnisses um Jehovas Handlungen mit Israel

Jehovas Zorn ist in Harmagedon zu seinem Abschluss gelangt, die „zum Schlag ausgestreckte Hand“ (Michael und dessen Engelheere) wird nun zum Trost und Segen für die Treuen gereicht. Die Übriggebliebenen der ganzen Erde bringen Jehova Dank und Lobpreis für ihre Rettung dar (vergl. Off 4:13-16; 21:1-5). Das kurze Kapitel ruft dazu auf Jehova für seine Weitsicht und sein Handeln zu Gunsten der Gerechten zu lobpreisen!

 

 

3.3.2           Kapitel 7:  Der Untergang Samarias durch Jesaja deutlich angekündigt

 

3.3.1.5          Jes 7:1-9:  Rezin, der König von Syrien mit Pekach, König von Israel führen Krieg gegen Jerusalem

 

Jes 7:1-6:  Syrien hat sich auf Ephraim gestürzt; König Ahas Doppelspiel

Die Brudernation Israel hatte sich nun gegen Juda verfeindet und war ein Kriegsbündnis mit der Nation Syrien eingegangen, um Juda anzugreifen. Der Bericht darüber kam zum Jehova getreuen König Ahas von Juda, der nun seine Streitkräfte aufbieten und versammeln musste, um dem Angriff zu widerstehen. Jesaja bringt den Geschichtsbericht, der parallel dazu im Bibelbuch 2.Könige im Kapitel 16 und 2.Buch Chronika Kapitel 28 mit zu verfolgen ist. Während jene Geschichtsbücher nachträglich und von dritter Hand aufgezeichnet sind ist das Buch Jesaja ein Augenzeugenbericht. Zudem war Jesaja als Gottes Prophet direkt in das Geschehen mit einbezogen und musste den Beteiligten Königen auch direkt Rat erteilen, deren korrekte oder falsche Anwendung seines Rates betraf ihn und seine Familie persönlich!

 

Angriffe der Assyrer gegen ihre Nachbarnationen (Jesaja 7:1-2)  Nun geschah es in den Tagen des Ạhas, des Sohnes Jọthams, des Sohnes Usịjas, des Königs von Juda, daß Rẹzin, der König von Syrien, und Pẹkach, der Sohn Remạljas, der König von Israel, nach Jerusalem zum Krieg gegen dasselbe heraufkam, und er erwies sich als unfähig, Krieg gegen dasselbe zu führen. 2 Und ein Bericht wurde dem Hause Davids erstattet, der besagte: Syrien hat sich auf Ẹphraim gestützt.“

Und sein Herz und das Herz seines Volkes erbebten, wie die Waldbäume vor dem Wind erbeben.

 

Jesaja war Zeuge dieser Dinge und als Gottes Prophet oblag es ihm Ahas Rat zu erteilen, was Jehova selbst dem König raten würde. Jesaja vergleicht König Ahas und die Menschen Judas und Jerusalems mit „Bäumen“ eines Waldes, die vom Sturmwind ächzend und krachend hin und her bewegt werden. Die Menschen waren vor Angst hin und hergerissen.

 

In dieser Situation spricht der Engel Jehovas direkt zu Jesaja und gibt ihm Anleitung, was er dem König Ahas von Juda mitteilen soll. Jehova hatte noch kein Strafgericht gegen Juda beschlossen und der Angriff Israels auf die Mutternation Juda war nicht Sein Beschluss!

 

(Jesaja 7:3-6)  Und Jehova sprach dann zu Jesaja: Geh bitte hinaus, Ạhas entgegen, du und Schẹar-Jạschub, dein Sohn, an das Ende der Wasserleitung des oberen Teiches an der Landstraße des Wäscherfeldes. 4 Und du sollst zu ihm sagen: Nimm dich in acht, und bleib ruhig. Fürchte dich nicht, und dein Herz möge nicht verzagen wegen der beiden Stummel dieser rauchenden Holzscheite, wegen des glühenden Zorns Rẹzins und Syriens und des Sohnes Remạljas, 5 darum, daß Syrien [mit] Ẹphraim und dem Sohn Remạljas Schlechtes gegen dich beratschlagt hat, indem [es] spricht: 6 „Laßt uns gegen Juda hinaufziehen und es auseinanderreißen und es durch Breschenlegen an uns bringen; und wir wollen darin einen anderen König regieren lassen, den Sohn Tạbeëls.“

 

Gott gibt praktischen Rat und redet durch Seinen Wortführer, „den Engel Jehovas“ direkt zu Jesaja und gibt ihm Worte der Beruhigung. Er bezeichnet die beiden Könige von Israel und von Syrien als „Stummel rauchender Holzscheite“, der Zorn glüht, wie wenn ein Wind in jene Stummel blasen würde.

 

Territorium das 2015 bereits ein Jahr nach Ausrufung des Kalifats vin ISIS kontrolliert wird.In dieser Form des Krieges ging es um Machtausübung jener Königshäuser Israels und Syriens, welche ihre eigene Einflusssphäre zu vergrössern suchten, um den Reichtum des überfallenen Landes Juda an sich zu reissen. Sie wollten dort dann einen durch sie kontrollierten Herrscher auf den Thron zu setzen der als Steuereinnehmer ihnen künftig Tribut entrichten würde. Das Geschehen ist um die parallele Regierungszeit der beiden Könige Pekach von Israel und Ahas von Juda zwischen 762 und 759 u.Z. relativ genau einzuordnen.

 

Dasselbe Spiel der Mächtigen, die ihre Einflusssphäre zu erweitern und zu festigen suchen reicht bis in unsere Tage, wo der „Nordkönig“, der kommunistisch-sozialistische Block sich mit den Muslimen verbündet hat, um durch diese seine mit ihm Verbündeten „Streitarme“ des Terrors die Nation Israel zu bekriegen.

 

Dass auf jener Seite russische Waffen wie die AK-47, ein automatisches Sturmgewehr überall anzutreffen sind gibt deutlichen Hinweis, woher die Unterstützung fliesst!

 

Die Rückkehr des KalifatsrIsrael, geistiges Zentrum der Auseinandersetzungen hat ihrerseits Bündnisse mit dem „Südkönig“, der Doppelweltmacht Anglo-Amerika und der Namenchristenheit unterhält.

 

Die ISIS hat in nur einem einzigen Jahr (Jun 2014) den Gedanken an ein islamisches Kalifat unter der Scharia, dem Gesetz der Muslime des Korans mittels Terrorattentate in die ganze Welt gebracht! Mit jedem Attentat nimmt die Furcht im Westen zu, dass auch Länder wie Deutschland, Österreich oder die Schweiz Teil des Kalifats werden sollen. Wie verhält sich das WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS zu diesen Dingen? Indifferent, im Hintergrund Wühlarbeit ausübend: Muslime gegen Christen? Der Kampf ist angesagt!

 

Der Öl- und Gasreichtum des Nahen Ostens macht es zum Streitball des "Nord- und Südkönigs" der EndzeitDie ganzen heutigen Umsturzversuche in jener Region von Nordafrika und dem Nahen Osten haben dieselben habsüchtigen Hintergründe, um diese Einflusssphären zu verschieben und den Reichtum jener Region an Erdöl und Erdgas zu kontrollieren. Dazu müssen willige Herrscher an die Macht gebracht werden, sei dies, indem interne Revolten unterstützt werden oder bereits genehme Königshäuser durch Waffenlieferungen und Ausbildung ihrer Armee und Polizei in die Lage versetzt werden schwelende Unruhen zu unterdrücken.

 

Die Lehre aus biblischer Zeit darf und soll auf die Zeit des Endes übertragen werden, weil dieselben Kräfte dahinter im uns unsichtbaren Geistbereich um Einfluss kämpfen: Satans zweiter „Himmel ist gespalten, ein Teil davon unterstützt den „Nord-„ der andere den „Südkönig“, beide „Häupter“ aber werde kontrolliert und bewegt durch Dämonen wie Marionetten. Die heutige Nation Israel und die Stadt Jerusalem wird von beiden Königen beansprucht, weil diese Symbol sind geistiger Kontrolle über die Religionen: Juden-Christen oder aber Muslime. Gott Jehova aber beansprucht Jerusalem  für seinen Christus als künftigen Sitz der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“!  Diese Auseinandersetzung treibt ihrem Höhepunkt zu, der erst in Harmagedon [B3] enden wird, wenn jene beiden Kräfte sich die letzte Schlacht liefern und der „Reiter auf dem weissen Pferd“ sie durch die himmlischen Reiterheere endgültig nach Gottes Plan entscheidet.

 

Gottes Wahl der kommenden Weltregierung

 

Achtung vor den Weltbeherrschern, den Machenschaften „der bösen Geistermächte in den himmlischen Örtern

Im Brief an die Epheser spricht Paulus von den „Machenschaften des Teufels“ und die durch ihn kontrollierten „Regierungen, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die bösen Geistermächte in den himmlischen Örtern.“ Er spricht von zweiten Himmel der Dämonen und zudem vom ersten Himmel irdischer Machthaber! Als wahre Christen gilt es beiden zu widerstehen und uns nicht in ihre Angelegenheiten verwickeln zu lassen, „kein Teil der Welt“ zu sein, die doch vollkommen in Satans Hand ist! „Denn es steht geschrieben: ,Ich will die Weisheit der Weisen zugrunde richten, und die Intelligenz der Intellektuellen will ich beseitigen.‘ 20 Wo ist der Weise? Wo der Schriftgelehrte? Wo der Debattenredner dieses Systems der Dinge? Hat Gott nicht die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? 21 Denn da in der Weisheit Gottes die Welt durch ihre Weisheit Gott nicht kennengelernt hat, hielt Gott es für gut, durch die Torheit dessen, was gepredigt wird, die Glaubenden zu retten.“ (1.Kor 1:19-21) Paulus schrieb den Ephesern:

 

(Epheser 6:10-13)  Schließlich erwerbt euch weiterhin Kraft im Herrn und in der Macht seiner Stärke. 11 Legt die vollständige Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Machenschaften des Teufels standhalten könnt; 12 denn unser Ringen geht nicht gegen Blut und Fleisch, sondern gegen die Regierungen, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die bösen Geistermächte in den himmlischen Örtern. 13 Darum nehmt die vollständige Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag widerstehen und, nachdem ihr alle Dinge gründlich getan habt, standhalten könnt.

 

Wir sollen die Dinge Gottes tun, Seinen Willen ausführen und Sein GESETZ halten! Dadurch zeigen wir Widerstand gegenüber diesem permissiven und korrupten System! Im Falle der Christen in Syrien kann dies eine harte Herausforderung bedeuten, ja gar Gegnerschaft, Gefängnis und Tod!

 

Karten, die den Gebietsverlust Palästinas in der Zeit 1948 bis 2008 darstellenDie Unruhen in Syrien, wo das Regime von Präsident Bashar al-Assad einen blutigen Bürgerkrieg gegen die eigene Bevölkerung führt und von Russland, dem „Nordkönig“ unterstützt wird steht zudem der Iran als Verbündeter an der Seite. Die ISIS, nun stärkste der vielen Fraktionen der Terrororganisationen konnte in Syrien grosse territoriale Gewinne für sich verbuchen.

 

Auf der südlichen Seite dagegen kontrollieren die Alliierten mit ihren Machthabern Bagdad und heute 2015 noch Teile des Iraks mit seinem von ihnen dort installierten pseudo-demokratischen Herrscher Nuri Al-Maliki. Inzwischen ist auch er Geschichte. Der Truppenrückzug der Amerikaner hat dort ein Vakuum hinterlassen. Die Gegner Al-Malikis, heute die ISIS wurden ihrerseits vom Iran durch dessen damaligen Präsident Ahmadinedschad. Wiederum brauen sich gefährliche Koalitionen zusammen.

 

Die Aufteilung der Nation Israel in das von der UNO zugeteilte Stammgebiet von 1948, dann den eroberten Gebieten der Palästinenser, Jordaniens (Ostjordanland) und Syriens (Golan-Höhen) im Sechstagekrieg 1967, so ergeben sich tausend Gründe für jene Nationen Israel von der Weltkarte auslöschen zu wollen!

 

Die nachstehenden vier Karten zeigen die Veränderung der Einflusssphären bis 1948 und bis heute! Keine Frage, wer Verlierer und wer Gewinner war!

Wer sich weitere Hintergrundinformationen holen möchte über die Landzuteilung und die darauf folgenden Kriege: Hier ein Link. http://eigensinnig.org/?p=1489

 

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Betrachten wir nun im Hinblick auf jene Situation heute und ihre schrittweise Entwicklung die geschichtlichen Hintergründe damals zur Zeit des Königs Ahas: Durch die syrisch-israelische Verschwörung gegen Juda fühlte sich Ahas gedrängt mit der Grossnation Assyrien und dessen Führer Tiglatpileser III. ein Bündnis einzugehen, wozu er ihn mit einer grossen Summe bestach, damit jener von Nordosten her Syrien in den Rücken fallen möge, während jene Nation sich mit Israel auf Juda stürzten. Tatsächlich brachte dieses politische Ränkespiel zeitweilig eine Erleichterung, da Assyrien sowohl Syrien wie Israel daraufhin unter seine Herrschaft brachte.

 

Da aber Assyrien vor dem verbündeten Juda nicht Halt machte und jenes gar bedrohte und weitgehend unterwarf wurde dieses tributpflichtig! Ahas kam „… in Bedrängnis und er [[der Assyrer]] stärkte ihn nicht“ (2.Chr. 28:20). So wurde Ahas zum Vasallenkönig Tiglatpilesers und er musste gar nach Damaskus gehen, um dort den neuen Grosskönig zu ehren und ihm zu huldigen und dessen Göttern zu opfern! Dies hatte längerfristig verheerende Folgen!

 

Die Angriffe Tiglatpilesers III durch Israel und Juda gegen Ägypten

König Ahas von Juda liess den von ihm bewunderten Altar von Damaskus kopieren und eine Nachbildung davon in Jerusalem durch den Priester Urija vor dem Tempel aufrichten. Der von Jehova durch Salomo aufgestellte kupferne Altar wurde entfernt und viele der Tempelgegenstände wurden gebrauchsunfähig gemacht (2.Kö 16:10-16). Durch diese Veränderungen im Tempelbezirk wollte Ahas sich den König Assyriens wohlgefällig machen. Auf jenem „grossen Altar“ masste sich nun Ahas gar an auch noch Opfer darzubringen. Zudem „machte er sich an jeder Ecke in Jerusalem Altäre“ und brachte dadurch Jehova gegen Juda auf (2.Chr 28:23-25).

 

Beziehen wir dies auf unsere Tage, so ist Ostjerusalem und der Tempelplatz weiterhin fest in muslimischer Hand. Bestimmt kein Ort um Opfer darzubringen, vollkommen verunreinigt. Das 2.Buch Könige schreibt über die Details, die Jesaja von Jehova her vorhergesagt hatte:

 

(2. Könige 16:10-16)  Dann zog König Ạhas dem König von Assyrien, Tịglath-Pilẹser, nach Damạskus entgegen, und er bekam den Altar zu sehen, der in Damạskus war. Da sandte König Ạhas Urịja, dem Priester, den Entwurf des Altars und sein Muster hinsichtlich seiner ganzen Machart. 11 Und Urịja, der Priester, ging daran, den Altar zu bauen. Gemäß allem, was König Ạhas aus Damạskus gesandt hatte, so machte ihn Urịja, der Priester, bis zu der Zeit, da König Ạhas aus Damạskus kam. 12 Als der König aus Damạskus kam, sah der König dann den Altar; und der König begann an den Altar heranzutreten und darauf zu opfern. 13 Und er fuhr fort, sein Brandopfer und sein Getreideopfer in Rauch aufgehen zu lassen und sein Trankopfer auszugießen und das Blut der Gemeinschaftsschlachtopfer, die ihm gehörten, auf den Altar zu sprengen. 14 Und den kupfernen Altar, der vor Jehova [stand], brachte er jetzt heran von [der Stelle] vor dem Haus, von [der Stelle] zwischen seinem Altar und dem Haus Jehovas, und stellte ihn auf die Nordseite seines Altars. 15 Und weiterhin gebot König Ạhas ihm, ja Urịja, dem Priester, indem [er] sprach: „Auf dem großen Altar laß das Morgenbrandopfer in Rauch aufgehen, auch das Abendgetreideopfer und das Brandopfer des Königs und sein Getreideopfer und das Brandopfer des ganzen Volkes des Landes und ihr Getreideopfer und ihre Trankopfer; und alles Blut des Brandopfers und alles Blut eines Schlachtopfers solltest du darauf sprengen. Was den kupfernen Altar betrifft, er wird etwas werden, was ich in Betracht ziehen werde.“ 16 Und Urịja, der Priester, ging daran, gemäß all dem zu tun, was König Ạhas geboten hatte.

 

Der Tempelberg ist noch fest in der Hand der MuslimeAhas handelte gegen Jehovas Interessen und „Gottes starker Arm“ blieb gegen sein Königshaus ausgestreckt!

 

Heute sehen wir den Tempelberg in der Hand der Muslime und darauf zwei Moscheen: Eine beständige Herausforderung gegen die Juden, welche ihrerseits den Tempelberg als ihre Anbetungsstädte Jehovas zurückfordern, um dort gar ihren eigenen geplanten dritten Tempel zu bauen.

 

Derselbe „Engel Jehovas“, der durch Jesaja Ahas Rat gab, den jener missachtete und statt sich an Gott Jehova zu halten Assyrien bestach, jener Engel gibt auch heute noch Ratschlag! Es ist der menschgewordene Jesus der in Matthäus 24 den Rat an all jene gibt, die sich im „Königreich des Sohnes der Liebe“ befinden sich aus jenem kommenden Streit vollkommen herauszuhalten!

 

Er befiehlt gar Jerusalem zu verlassen und sich in „Inseln“ gleichenden Kleinversammlungen von den Religionen „Babylons der Grossen“ getrennt zu halten! Weder dem „Nord-„ noch dem „Südkönig“ gilt es sich anzuschliessen oder mit ihnen Bündnisse einzugehen! Die „Hütte Davids“ wird erst nach Harmagedon zu einem starken Königshaus!

 

Während der Zeit der Regierung des Sohnes von Ahas, König Hiskia (er regierte von 745 bis 717 v.u.Z.) wurde ein Teil der wahren Anbetung wiederhergestellt. Dieser war Jehova ein angenehmer König, weil „er weiterhin fest zu Jehova hielt“ (2.Kö 18:3-7).

 

Jes 7:7-9:  Jehova kündigt Ephraims vollständige Zerschmetterung innert 65 Jahren an

Die Nation Israel war und blieb ab der ersten Eroberung unter Tiglatpileser III. voll unter der Macht Assyriens, wobei zu Beginn noch eine gewisse Autonomie existierte. Jesaja musste nun weitere Details prophezeien, was die Folge jenes Bündnisses Israels („Ephraims“) und Syriens  anbetrifft. Der vollkommene Untergang Israels, „so dass es kein Volk sei“ wurde in einer Zeitspanne von fünfundsechzig Jahren angesagt! Eine letzte Warnung wurde ausgesprochen ihren Glauben statt in Götter und weltliche Macht in Jehova zu erneuern!

 

(Jesaja 7:7-9)  Dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesagt hat: Es wird nicht bestehen, noch wird es geschehen. 8 Denn das Haupt von Syrien ist Damạskus, und das Haupt von Damạskus ist Rẹzin; und innerhalb von noch fünfundsechzig Jahren wird Ẹphraim zerschmettert werden, so daß es kein Volk sei. 9 Und das Haupt Ẹphraims ist Samạria, und das Haupt Samạrias ist der Sohn Remạljas. Wenn ihr nicht Glauben habt, werdet ihr nicht lange Bestand haben.“ ‘ “

 

Diese Teilauflösung des ablösen von Juda in das Zehnstämmereich „Ephraim“ kam bereits etwa zwei Jahre nach der Äusserung des Propheten Jesaja. Tiglatpileser ordnete, um künftige Aufstände zu verhindern eine Teil-Deportation an. Gewisse Teile der zehn Stämme liess er in seinem ganzen Reich verteilt ansiedeln! Hier ist eine klare Aussage, was oder wen Jehova als „Haupt“ betrachtet: So ist es Jehova selbst, durch Seinen Mittler, der die Hauptstadt, eine Landes als „Haupt“ bezeichnet und darin ihr König, das „Haupt“ über Stadt und das ganze Land ist. Im Buch 2. Könige sind weitere Einzelheiten des assyrischen Angriffs auf Israel („Ephraim“) zu finden:

 

(2. Könige 15:27-31)  Im zweiundfünfzigsten Jahr Asạrjas, des Königs von Juda, wurde Pẹkach, der Sohn Remạljas, König über Israel in Samạria für zwanzig Jahre. 28 Und er tat weiterhin, was böse war in Jehovas Augen. Er wich nicht von den Sünden Jerọbeams, des Sohnes Nẹbats, mit denen er Israel veranlaßt hatte zu sündigen. 29 In den Tagen Pẹkachs, des Königs von Israel, kam Tịglath-Pilẹser, der König von Assyrien, heran und nahm dann Ịjon und Ạbel-Beth-Maacha und Janọach und Kẹdesch und Hạzor und Gịlead und Galilạ̈a, das ganze Land Nạphtali, und führte sie ins Exil nach Assyrien. 30 Schließlich zettelte Hoschẹa, der Sohn Ẹlas, eine Verschwörung gegen Pẹkach, den Sohn Remạljas, an und schlug ihn und brachte ihn zu Tode; und er begann an seiner Statt zu regieren im zwanzigsten Jahr Jọthams, des Sohnes Usịjas. 31 Was das übrige der Angelegenheiten Pẹkachs und alles, was er getan hat, betrifft, siehe, es ist aufgeschrieben in dem Buch der Angelegenheiten der Tage der Könige von Israel.

 

Gottes Aussprüche durch seinen starken Engel begannen sich somit zu erfüllen! Abfall von Jehova, wie dies die Könige Israels betrieben, hatte den Rückzug von Gottes Schutz zur Folge und der Fluch für Sünde begann das Land zu verzehren, so wie es Moses ankündigen musste!

 

Eine weitere Deportation durch die Assyrer kam erst später unter der Regierungszeit König Hoscheas von Samaria, der das Joch und den auferlegten Tribut abzustossen versuchte. Er ging daher ein geheimes Bündnis mit Ägypten ein. Unter dem Assyrerkönig Salmanassar wurde Samaria drei Jahre lang belagert und eingenommen. Schlussendlich wurde Hoschea gefangengesetzt und die letzten Glieder der zehn Stämme wurden in das Gebiet der Meder deportiert. 

 

Angriff der Truppen Tiglatpilesers III gegen Samaria (2. Könige 17:1-6)  Im zwölften Jahr des Ạhas, des Königs von Juda, wurde Hoschẹa, der Sohn Ẹlas, König in Samạria über Israel für neun Jahre. 2 Und er fuhr fort, zu tun, was böse war in Jehovas Augen, nur nicht wie die Könige von Israel, die vor ihm gewesen waren. 3 Gegen ihn kam Salmanạssar, der König von Assyrien, herauf, und Hoschẹa wurde sein Knecht und begann ihm Tribut zu zahlen. 4 Jedoch entdeckte der König von Assyrien schließlich im Fall Hoschẹas eine Verschwörung, daß er nämlich Boten zu So, dem König von Ägypten, gesandt hatte und dem König von Assyrien nicht den Tribut heraufbrachte wie in früheren Jahren. Daher schloß ihn der König von Assyrien ein und hielt ihn im Haus der Gefangenhaltung gebunden. 5 Und der König von Assyrien kam dann gegen das ganze Land herauf und kam nach Samạria herauf und belagerte es drei Jahre lang. 6 Im neunten Jahr Hoschẹas nahm der König von Assyrien Samạria ein und führte Israel dann ins Exil nach Assyrien und ließ sie in Hạlach und in Hạbor am Fluß Gọsan und in den Städten der Meder wohnen.

 

Damit blieb Samaria eine gewisse Zeit ohne nennenswerte Einwohner. Israel war „zerschmettert“ und hatte „kein Volk mehr“, wie es Jesaja angekündigt hatte. Menschen aus Babylon, Kutha, Awa, Hamath und Sepharwajim mit ihren unterschiedlichen Götterglauben wurden im Gebiet Samarias angesiedelt.

 

Unter dem Assyrerkönig Esar-Haddon kam der letzte Schlag, diesmal gegen König Manasse von Juda, der in dessen zweiundzwanzigsten Regierungsjahr oder eben fünfundsechzig Jahre nach der Äusserung des Urteils Jehovas als Gefangener nach Assyrien gebracht wurde! Jenen neuen Siedler Samarias kannten Jehova und seine Gebote nicht.

 

(2. Könige 17:24-26)  Danach brachte der König von Assyrien [Leute] aus Babylon und Kụtha und Ạwa und Hạmath und Sepharwạjim und ließ sie statt der Söhne Israels in den Städten Samạrias wohnen; und sie begannen Samạria in Besitz zu nehmen und in dessen Städten zu wohnen. 25 Und es geschah zu Beginn, da sie dort wohnten, daß sie Jehova nicht fürchteten. Deshalb sandte Jehova Löwen unter sie, und sie wurden zu Todbringern unter ihnen. 26 Da sandten sie dem König von Assyrien Nachricht, indem [sie] sprachen: „Die Nationen, die du ins Exil geführt und dann in den Städten Samạrias angesiedelt hast, haben die Religion des Gottes des Landes nicht gekannt, so daß er fortwährend Löwen unter sie sendet; und siehe, sie bringen sie zu Tode, weil niemand da ist, der die Religion des Gottes des Landes kennt.“

 

Hier nun beginnt die Geschichte wie „Religionen“ nach der Auslegung der Heiligen Schrift stets mit Anbetung fremder Götter und Einhaltung von deren Gesetzen, Geboten und Anbetungsformen in Zusammenhang steht! Israel war ein Staatssystem, dessen höchster König und Satzungsgeber wie in Juda Jehova blieb. Religionen aber kamen erst durch die Eroberung Assyriens und deren Götter die noch aus der Zeit Babels verehrt wurden und nun durch Vermischung der neuen Einwohner Samarias an Einfluss gewannen. Jehova liess zu, dass sich Löwen vermehrten und für die Menschen zur Gefahr wurden.

 

Schlussendlich kam König Manasse in Juda auf den Thron und kopierte die üblen Dinge jener Religionen und handelte schlimmer als alle Könige Judas und Israels vor ihm! Durch die Propheten warnte Jehova Manasse vor den Folgen seines Handelns! Dann liess er es zu, dass Assyrien Juda und Jerusalem angriffen und Manasse gefangen und nach Babylon gebracht wurde.

 

Manasse wird von den Babyloniern gefangen genommen (2. Chronika 33:9-13)  Und Manạsse verführte Juda und die Bewohner von Jerusalem fortwährend, Schlimmeres zu tun als die Nationen, die Jehova vor den Söhnen Israels her vertilgt hatte.

10 Und Jehova redete ständig zu Manạsse und seinem Volk, sie aber merkten nicht auf. 11 Schließlich brachte Jehova die Heerobersten, die dem König von Assyrien gehörten, über sie, und so nahmen sie Manạsse in den Höhlungen gefangen und banden ihn mit zwei Fesseln aus Kupfer und nahmen ihn nach Babylon mit. 12 Und sobald es ihm Bedrängnis verursachte, besänftigte er das Angesicht Jehovas, seines Gottes, und demütigte sich ständig tief wegen des Gottes seiner Vorväter. 13 Und er betete fortwährend zu IHM, so daß ER sich von ihm erbitten ließ, und ER hörte sein Flehen um Gunst und brachte ihn nach Jerusalem in sein Königtum zurück; und Manạsse erkannte, daß Jehova der [wahre] Gott ist.

 

Gottes Worte an Jesaja fanden in Manasse ein grosses Muster, wo er denen die sich von Sünden „rot wie Scharlach“ abwenden würden Vergebung versprach!

 

Aufgrund der Deportationen der Bevölkerung Samarias und der Ansiedlung heidnischer Stämme im Gebiet Samarias entstand dort eine Mischreligion, die durch Belehrung von Juden und Leviten Teile der Anbetung Jehovas übernahmen aber auch Teile der Götzenanbetung mit einflochten.

 

Da gehört auch Kenntnis über die Geschichte eines bestimmten Leviten aus Bethlehem hin, der zuvor, schon zur Zeit der Richter Israels in Ephraim lebte, ein Mann namens Micha, der zum Priester wurde. Jener hatte ein Götterhaus aufgebaut und dann zudem ein Ephod gemacht und seine eigene „Teraphim“ kombinierte, die fünf Bücher Mose, die er mit Veränderungen abschrieb, damit sein götzendienerisches Tun „mit einem geschnitzten und einem gegossenen Bild“ scheinbaren Schutz in der Schrift fand. Später kamen Daniter und nahmen jenen Jonathan mit, damit er dem ganzen Stamm „als Vater und Priester“ diene. Diese Götzenbilder kamen in die von den Danitern eroberte Stadt Lajisch und Jonathan, der Sohn Gerschoms aus der Geschlechtslinie Mose wurde dort der Priester in Dan, der als Erster den Götzendienst eingeführt hatte (Ri Kap 17-19).  

 

Die Nachwirkungen aus all der Vermischung von Götzenkult des Micha mit jenem der Kanaaniter und der in Samaria durch die Assyrer eingeführten Völker kamen erneut so richtig zum Tragen als Juda aus dem babylonischen Exil zurückkam und mit dem Wiederaufbau des nachexilischen Tempels unter Leitung Serubbabels begannen. Das Buch Esra bringt diese Verbindung in Erinnerung:

 

(Esra 4:1-3)  Als die Widersacher Judas und Bẹnjamins hörten, daß die Söhne des Exils Jehova, dem Gott Israels, einen Tempel bauten, 2 näherten sie sich unverzüglich Serubbạbel und den Häuptern der Vaterhäuser und sprachen zu ihnen: „Laßt uns mit euch zusammen bauen; denn so wie ihr suchen wir euren Gott, und ihm opfern wir seit den Tagen Ẹsar-Hạddons, des Königs von Assyrien, der uns hierherauf gebracht hat.“ 3 Indes sagten Serubbạbel und Jeschụa und die übrigen der Häupter der Vaterhäuser Israels zu ihnen: „Ihr habt mit uns beim Bauen eines Hauses für unseren Gott nichts zu schaffen, denn wir selbst werden zusammen für Jehova, den Gott Israels, bauen, so wie es uns König Cyrus, der König von Persien, geboten hat.“

 

Genauso wenig hat das heutige Israel Anteil am Bau des kommenden geistigen Tempels! Ihre Anbetung ist so wenig rein wie jene Samarias. „Spross“ und der gegenbildliche „Serubbabel“ der Endzeit, die Apostel werden gemeinsam jene lebendigen Steine bezeichnen und diese erst nach der Endschlacht Harmagedons an den von Jehova bezeichneten Ort, auf den Berg Zion bringen und das geistige „Zelt der Zusammenkunft“ aufrichten! Die Verknüpfung hin zu diesem so gewichtigen Thema folgt nun durch Jesaja Schlag auf Schlag!

 

Die Einweihung der Apostel und 144.000 Priesterkönige auf dem gereinigten Berg Zion

 

3.3.1.6          Jes 7:10-25:  Das fortwährende Zeichen: „Immanuel“ und die nicht endende erhobene Hand zufolge Gesetzlosigkeit

 

Jes 7:10-17:  König Ahas verweigert es Jehova um ein Zeichen zu bitten: Jehovas Zeichen wird eine Jungfrau sein die „Immanuel“ gebiert

Obwohl König Ahas von Juda ein geteiltes Herz mit Jehova hatte blieb der Gott Israels dem Staatswesen Juda um der Bündnisse mit ihren Vorvätern willen treu. Durch Jesaja bat er den König sich ein Zeichen zu erwählen, das bei dessen Erfüllung Sicherheit geben würde, dass Gott jedes Seiner Worte ausführen werde.

 

(Jesaja 7:10-12)  Und Jehova redete dann weiter zu Ạhas, indem [er] sprach: 11 „Erbitte dir ein Zeichen von Jehova, deinem Gott, es so tief wie den Scheọl oder so hoch machend wie die oberen Regionen.“ 12 Aber Ạhas sagte: „Ich werde nicht bitten, noch werde ich Jehova auf die Probe stellen.“

 

Gott selbst offerierte Ahas diese Form der Prüfung, wobei der „Scheol“ den Tod betrifft und selbst etwas aus den „oberen Regionen“, dem dritten Himmel Jehovas als „Zeichen“ zu erbitten war, dies wurde von Jehova her angeboten!

 

Hier täuschte sich Ahas, denn es steht im GESETZ wirklich geschrieben, dass der Mensch Gott nicht auf die Probe stellen soll, jedoch nicht mit üblen Dingen, wie durch Murren, durch Hurerei oder Götzendienst. In diesem Falle aber war es Jehova selbst, der Ahas diesen Auftrag erteilte! Durch Moses hatte Gott Israel tatsächlich befohlen:

 

(5. Mose 6:16-19)  Ihr sollt Jehova, euren Gott, nicht auf die Probe stellen in der Weise, wie ihr ihn in Mạssa auf die Probe stelltet. 17 Ihr solltet die Gebote Jehovas, eures Gottes, und seine Zeugnisse und seine Bestimmungen, die er dir geboten hat, unbedingt halten. 18 Und du sollst tun, was recht und gut ist in Jehovas Augen, damit es dir gutgeht und du tatsächlich einziehst und das gute Land, das Jehova deinen Vorvätern zugeschworen hat, in Besitz nimmst, 19 indem du alle deine Feinde vor dir ausstößt, so wie Jehova es verheißen hat.

 

Jehovas Vorhersage läuft auf die endgültige Erfüllung von Seinen Vorhersagen an Abraham, Isaak, Jakob, Mose und David hinaus! Durch Jesaja ergänzt Er nun das herausragende Zeichen, das den Messias kennzeichnen würde, der unter dem Begriff „Immanuel“ in Israel bekannt werden würde: Die Geburt des Messias als Mensch aus einer Jungfrau, der das Zeichen darstellt, dass „Gott mit ihnen“ sei! Parallel zu Jesaja erweitert der Prophet Hosea die Vorhersage dahingehend, dass selbst der „Scheol“ den Messias und die Gerechten nicht zurückhalten könne, weil Gott sie von den Toten zurückgeben werde! (Hos 13:14) Weitere spätere Vorhersagen aber ergänzten, dass Juda und Israel und auch Jerusalem jenes Zeichen, den „Stein des Anstosses“ zurückweisen würden und dadurch Gottes Grimm auf „Lo-Ruhama“ (nachexilisches Juda) laden würde und Er mit ihnen „kein Erbarmen“ mehr zeigen wird!

 

Das Kinde, dessen Name Jesus wurde, er war von Jesaja mit "Immanuel" als Titel jahrhunderte zuvor bedacht wordenDa der König Ahas kein Zeichen wünschte gab Jehova selbst Sein bleibendes Zeichen bekannt: Die Jungfrau würde mit einem Sohn schwanger werden und den verheissenen „Immanuel“ gebären!

 

(Jesaja 7:13-17)  Und er sprach dann: Hört bitte, o Haus Davids. Ist es euch eine solch kleine Sache, Menschen zu ermüden, daß ihr auch meinen Gott ermüden solltet? 14 Darum wird Jehova selbst euch ein Zeichen geben: Siehe! Die Herangereifte, sie wird wirklich schwanger werden, und sie gebiert einen Sohn, und sie wird ihm gewiß den Namen Immạnuel geben. 15 Butter und Honig wird er essen um die Zeit, da er das Böse zu verwerfen und das Gute zu erwählen weiß. 16 Denn ehe der Knabe das Böse zu verwerfen und das Gute zu erwählen wissen wird, wird der Erdboden, vor dessen beiden Königen du Grauen empfindest [[(Rezin von Damaskus, Syrien und Remalja von Samaria)]], gänzlich verlassen sein [[(die Römer würden herrschen)]]. 17 Jehova wird über dich und über dein Volk und über das Haus deines Vaters Tage bringen, wie solche nicht gekommen sind seit dem Tag, da sich Ẹphraim von der Seite Judas abwandte, nämlich den König von Assyrien.

 

Wie so oft ist auch dies eine kombinierte Vorhersage, die zwei Ereignisse und zwei oder gar mehrere unterschiedliche Zeitperioden miteinander zu einer Einheit verknüpft. Daraus sollen wir die Schlussfolgerung ziehen, dass Gott unabhängig der Zeit die dazwischen vergeht die Prophezeiung stets vollkommen erfüllt. Jesus ergänzte, dass „nicht der geringste Teil eines Buchstabens“ je verloren geht! (Mat 5:17, 18)

 

Das Thema, das Ahas beschäftigte waren die beiden feindlichen Könige, Rezin aus Syrien und Pekach von Israel. Das Versprechen Gottes war, dass jene beiden Könige bis Jesu Geburt jeglichen Einfluss verloren hätten. Zur Zeit Jesu Geburt standen jene Mächte genauso unter Roms Herrschaft. Das Thema Jehovas aber ist längerfristig, eine gerechte und gehorsame Herrschaft im ganzen Gebiet, das Gott Abraham zugesagt hat! „Immanuel“, aus dem Königshause Davids würde dies zu Ende führen! Dies schliesst künftiges Geschehen mit ein!

 

Direkt kündigt Jehova innerhalb jenes kombinierten Zeichens zum Ende den Eroberungsfeldzug der Assyrer an, dass durch Gottes eigenes Einschreiten mittels Jesajas Vermittlung die Eroberung der Stadt Jerusalem abgewendet werde. Assyrien aber würde Juda mit seinen Heeren unterwerfen: Die Folge jenes verheerenden Bündnisses! Das Übel der Last, welche die Könige von Syrien und Israel bedeuteten wäre dadurch gelöst aber dieses würde durch ein anderes, schweres Joch, das der Assyrer ersetzt!

 

"Immanuels" Jugend war eine Zeit der intensiven Ausbildung in den Schriften seitens der ElternBeachten wir zudem ein Detail in der Aussage Jehovas über „Immanuel“, Jesu Jugend:  Butter und Honig wird er essen um die Zeit, da er das Böse zu verwerfen und das Gute zu erwählen weiß.“ Da ist nicht die Rede von Jesus als „Gott-Sohn“, als einem Gott, sondern Er spricht von einem Kind, das durch Lernprozesse selbst zu unterscheiden lernen muss, was in Gottes Augen das Böse und was das Gute sei! Erneut ein Gedanke, welcher der Dreieinigkeitslehre widerstrebt!

 

Am Ende ergänzt Jesaja: „Jehova wird über dich und über dein Volk und über das Haus deines Vaters Tage bringen, wie solche nicht gekommen sind seit dem Tag, da sich Ẹphraim von der Seite Judas abwandte, nämlich den König von Assyrien.“ Jesus verwendet ähnliche Worte, wenn er vom Angriff auf Jerusalem in der Zeit nach seinem Tod und Auferstehung redete, was im Jahre 66 bis 70 u.Z. sich erfüllte. Jerusalem wurde zerstört, der jüdische Staat auf ein Minimum reduziert. Da es eine kombinierte Frage betrifft, von drei Aposteln geäussert (Mat 24:1-3) geht aus auch um Jesu Wiederkehr und die Aufrichtung von Gottes Königreich, vor dem Ende dieses heutigen Systems. Der Begriff „der König von Assyrien“ kann sich durchaus in unseren Tagen auf einen der Führer oder eine Gruppe nordöstlich Israels beziehen, was ja gesamthaft zum assyrischen Gebiet damals gehört hat!

 

(Markus 13:18-20)  Betet unablässig, daß es nicht zur Winterzeit geschehe; 19 denn jene Tage werden [Tage] einer Drangsal sein, wie es seit Anfang der Schöpfung, die Gott schuf, bis zu dieser Zeit keine gegeben hat und nicht wieder geben wird. 20 In der Tat, wenn Jehova die Tage nicht verkürzt hätte, so würde kein Fleisch gerettet werden. Aber um der Auserwählten willen, die er auserwählt hat, hat er die Tage verkürzt.

 

Der "Reiter auf dem weissen Pferd" mit seinen Engelheeren wird Jerusalem am Ende verteidigen und von allen Feinen am Tag Harmagedons befreien Die Rettung von „Fleisch“, von auserlesenen Menschen hängt vollkommen an der Wiederkehr „Immanuels“, der selbst den Sieg über alle Feinde erlangen wird, die sich gegen die Aufrichtung von Gottes Königreich in der von Gott auserwählten Stadt Jerusalem unter Jesu Führung gestellt haben!

 

Die gesamten „alten Himmel“ unter Satans Einfluss werden erschüttert und verschwinden in Harmagedon vollkommen! Wie ein Wind die Spreu verweht und den Weizen übriglässt! Jesus fährt daher betreffend seiner Wiederkehr fort zu erklären:

 

(Markus 13:24-26)  In jenen Tagen aber, nach jener Drangsal, wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird sein Licht nicht geben, 25 und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte, die in den Himmeln sind, werden erschüttert werden. 26 Und dann werden sie den Menschensohn in Wolken mit großer Macht und Herrlichkeit kommen sehen.

 

Die Wiederkehr „Immanuels“ mit den Wolken kommt erst nach der Erschütterung Harmagedons! Jesajas Vorhersagen zum Assyrer sollten somit im zeitlichen Gesamtzusammenhang bis zum Ende hin betrachtet werden! Die nachfolgenden Worte des Propheten unterstützen diese Gesamtsicht! In Harmagedon werden die Feinde Jesu „Reiterheere“ kennen lernen und es wird für die „alten Himmel“ der Mächtigen und für „die alte Erde  nirgends ein Ort zur Flucht finden*

 

Jes 7:18-22:  Jehova selbst ruft das Unglück gegen Samaria herbei von Assyrien und Ägypten her und der Übriggebliebenen werden es wenige sein

Die Eroberungen Assyriens erstreckten sich schlussendlich über Ägypten hinaus bis nach Libyen! Die Heere würden vorab Israel und damit deren Hauptstadt Samaria vom Norden und vom Süden her angreifen. Deren Soldaten aus Ägypten vergleicht Jehova mit unreinen „Fliegen“, die er selbst durch sein Pfeifen dahin dirigiert, wo er sie haben will. Dies erinnert uns an die Plagen in Ägypten, wo tatsächlich Insektenplagen von Gott direkt so geleitet wurden, dass sie die Ägypter befielen, die Israeliten aber verschonten. Nun würde es mit Fliegen gleichenden Soldaten umgekehrt werden! Die Assyrer aber werden durch stechende Bienen versinnbildlicht! 

 

Ein Bienenschwarm bedekt den Kopf dieser Statue (Jesaja 7:18-19)  Und es soll geschehen an jenem Tag, daß Jehova den Fliegen pfeifen wird, die am äußersten Ende der Nilkanäle Ägyptens sind, und den Bienen, die im Land Assyrien sind, 19 und sie werden gewiß herbeikommen und sich niederlassen, sie alle, auf die abschüssigen Wildbachtäler und auf die Spalten der zerklüfteten Felsen und auf alle Dornendickichte und auf alle Tränkplätze.

 

Einem Bienenschwarm gleich würde das assyrische Heer sich auf dem Boden Judas niederlassen und kein Platz würde von jenen verschont bleiben. Zur Schande der Bewohner würde das Schermesser der Assyrer jede Art Haare vom Leib der unterjochten Israeliten abscheren als Zeichen ihrer Erniedrigung und Versklavung. 

 

(Jesaja 7:20)  , An jenem Tag wird Jehova durch ein gedungenes Schermesser in der Gegend des STROMES [[(Euphrat)]], ja durch den König von Assyrien das Haupt und das Haar der Füße scheren, und auch den Bart wird es wegraffen.

 

Erinnern wir uns, dass es kombinierte Zeichen mit mehrfacher Erfüllung darstellen und auch eine unheilvolle Vorhersage kommender Dinge beinhaltet, die Zeit der „grossen Drangsal“ und des Einfalls des „Nordkönigs“ in Israel! Jesaja fährt fort in der prophetischen Beschreibung, wo „Immanuel“ als bleibendes Zeichen dient:

 

(Jesaja 7:21-22)  Und es soll an jenem Tag geschehen, daß jemand eine junge Kuh von der Rinderherde und zwei Schafe am Leben erhalten wird. 22 Und es soll geschehen, daß er wegen der Fülle der Milcherzeugung Butter essen wird; denn Butter und Honig wird jeder essen, der inmitten des Landes übrigbleibt.

 

Vorab wird es Hungersnot geben, kündet Jesaja an. Hier ist jedoch die Rede von der Zeit des Friedens, die durch „Immanuel“ danach kommen wird, das Tausendjahrreich des Christus! Aus der Offenbarung kennen wir den Ritt des dritten apokalyptischen Reiters auf dem schwarzen Pferd, der den Hunger über die Erde bringt im Gefolge der Kriege:

 

Hesekiels Vision von der Landverteilung nach der Wiedersherstellung des Gelobten Landes als Einheit(Offenbarung 6:5-6)  Und als es das dritte Siegel öffnete, hörte ich das dritte lebende Geschöpf sagen: „Komm!“ Und ich sah, und siehe, ein schwarzes Pferd; und der darauf saß, hatte eine Waage in seiner Hand. 6 Und ich hörte eine Stimme, als ob sie inmitten der vier lebenden Geschöpfe sagte: „Einen Liter Weizen für einen Denạr und drei Liter Gerste für einen Denạr, und das Olivenöl und den Wein beschädigt nicht.

 

Für die überlebende Bevölkerung und die Besetzer reichen die Nahrungsmittel nicht, von einer ganzen Herde bleibt nur eine junge Kuh übrig! Nach Harmagedon aber, wenn die Apostel den Überrest nach Jerusalem versammeln und die Übriggebliebenen „Ebioniten“ sich ihrer versprochenen Erde des Verheissenen Landes zuwenden können sie in Frieden das geniessen, was übrig geblieben ist, „denn Butter und Honig wird jeder essen, der inmitten des Landes übrigbleibt.“ Nur ein Bruchteil an menschlichem „Fleisch“ wird durch Jesus gerettet, seine auserwählten „Schafe“!

 

Vergleichen wir diese Worte Jesajas erneut mit Jesu Worten, wo er als „Spross“ zusammen mit dem gegenbildlichen „Serubbabel“ inmitten der Feinde die kommende „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ auserwählt und versiegeln wird. Der Evangelist Markus berichtet ein weiteres Detail, was nach der „grossen Drangsal“ geschehen wird, von der wir beten sollen, dass sie weder im Winter noch am Sabbat kommen möge:

 

(Markus 13:24-27)  In jenen Tagen aber, nach jener Drangsal, wird die Sonne [[(Satan, als „Gott dieses Systems“)]] verfinstert werden, und der Mond [[(sein irdischer Hauptvertreter, der sein „Licht“ widerstrahlt, das „tiefste Finsternis“ ist,)]] wird sein Licht nicht geben, 25 und die Sterne werden vom Himmel fallen [[(„Sternen“ gleichenden Menschen an hoher Position)]], und die Kräfte, die in den Himmeln sind, werden erschüttert werden. 26 Und dann werden sie den Menschensohn in Wolken mit großer Macht und Herrlichkeit kommen sehen. 27 Und dann wird er die Engel [[gr. aggelos = Boten]] aussenden und wird seine Auserwählten von den vier Winden her versammeln, vom äußersten [Ende] der Erde bis zum äußersten [Ende] des Himmels.

 

So wie Jesu Himmelfahrt war wird sein Wiederkommen erwartet, um von nun an zu bleibenDas Zusammenführen des versiegelten Überrests, hin zum Treffen mit dem „Menschensohn“ und nicht hin zum „Gott-Sohn“, sondern zum „Sohn Gottes“, dem „Immanuel“, dem zurückgekehrten königlichen Jesus ist deutlich angekündigt. Jesus wird „mit den Wolken des Himmels“ zurückkehren, wie es Engel bei Jesu Himmelfahrt den erstaunten Aposteln verkündet haben!

 

Jesaja gibt uns später noch präzisere Angaben, auf welche normale Art und Weise dieses Zusammenführen kommen wird! (Jes 66:19, 20) Überlassen wir all das Mystische den Religionen und kümmern wir uns um die wirklichen Aussagen der Propheten, Jesu und seiner Apostel! Verständnis aller Zusammenhänge wird die Folge sein, „wahres Licht“ statt „Finsternis“!

 

Erst nach der „grossen Drangsal“, die mit Hunger und grossem Mangel einhergeht verspricht Jehova durch Jesaja, dass den Übriggebliebenen der volle Ertrag bleiben wird und nicht fremde Heere den Ertrag des Landes aufzehren werden: „… es soll geschehen, daß er wegen der Fülle der Milcherzeugung Butter essen wird; denn Butter und Honig wird jeder essen, der inmitten des Landes übrigbleibt.

 

Das Land wird danach in absoluter Ruhe sein und niemand wird dessen Bewohner aus „Manasse“ und „Ephraim“ oder die in Jerusalem mehr aufstören. Jede Familie wird in jenen grossen Jubeljahr zu ihren neu zugeteilten Stück Land zurückkehren und Frieden wird das Zeichen der Herrschaft „Immanuels“ auf Davids Thron sein. Hesekiel zeigt, dass die zwölf Stämme eine gleichmässige Landzuteilung in Form von Streifen erhalten werden.

 

Die Sabbatjahre in der Endzeit und im Millennium

 

Jes 7:23-25:  Folge der Ungesetzlichkeit: Statt Weintrauben Dorngestrüpp und Unkraut

König Ahas von Juda hatte sechzehn Jahre lang eine vollkommene Fehlherrschaft betrieben und starb. Er wurde in „der Stadt Davids“ begraben aber nicht innerhalb der Grabstätten der Könige (2.Kö 16:20; 2.Chr 28:27). Hiskia, sein Sohn begann an seiner statt zu regieren. Damit aber endet das Prophezeien von Jesaja noch lange nicht!

 

Der Götzendienst war in Juda zur Volksgewohnheit geworden und Gottes Gebote an Israel, deren Einhaltung Wohlergehen bedeuteten und Jehovas Segen brachten, sie waren in Vergessenheit geraten! Die Folgen davon waren geistiger Verfall und zeigten sich auch in physischer Natur, indem das Land vernachlässigt wurde. Die Verwüstung aber, welche die Besetzung der Assyrer hinterliess war verheerend:

 

Verwildeter Weinstock (Jesaja 7:23-25)  Und es soll an jenem Tag geschehen, daß jeder Ort, wo gewöhnlich tausend Weinstöcke im Wert von tausend Silberstücken standen, schließlich sein wird — für das Dorngestrüpp und für das Unkraut wird er schließlich sein. 24 Mit Pfeilen und mit dem Bogen wird man dorthin kommen, weil das ganze Land nichts als Dorngestrüpp und Unkraut werden wird. 25 Und alle Berge, die man gewöhnlich mit einer Hacke von lästigen Pflanzen säuberte — dahin wirst du nicht kommen aus Furcht vor Dorngestrüpp und Unkraut; und es wird bestimmt ein Ort werden, wo man Stiere laufen läßt, und ein von Schafen zertretener Boden.“

 

Gottes Vorankündigungen hatten sich schon viele in den Tagen des Königs Ahas erfüllt. Weitere Erfüllungen aber sollten folgen. Das Kapitel 8 beschäftigt sich erneut mit unseren Tagen und der Erfüllung von Vorhersagen über „Immanuel“ und die Kinder die Gott ihm gibt, wenn aus der Erde Israels ein wahres, friedliches Paradies entstehen wird, als Muster für alle Nationen bis hin zu den Enden der Erde!

 

 

Raubbau an den Triopenwäldern. Beitrag zur KlimakatastropheWir haben heute auf grossen Teilen der Erde ein und dieselben Probleme. Misswirtschaft der Herrscher, Eigensinn und Selbstsucht haben die Erde an den Rand des Ruins gebracht. Die reichen Nationen saugen die ärmeren förmlich aus! Misswirtschaft ist die Folge. 

 

Immer grössere Gebiete versteppen, Regenwälder werden in einer atemberaubenden Geschwindigkeit abgeholzt und die kargen Böden nach kurzer Zeit vom Regenwasser weggeschwemmt. Das Klima verändert sich erdenweit rasant und hat immer katastrophalere Folgen für grosse Teile der Bevölkerung betroffener Gebiete.

 

Genauso wie König Ahas sind die heutigen Herrscher nicht in der Lage die wahren Ursachen, die Missachtung von Gottes Geboten zu sehen und versuchen an den Folgen herumzudoktern. Anstatt einzusehen, dass nur die Einhaltung von Gottes Richtlinien für die Menschen Frieden und Sicherheit bringen und damit verbunden Fruchtbarkeit und Nahrungsmittelüberschuss einhergehen und damit Gesundheit verbunden sind! Damit verbunden ist Bereinigung von Habsucht, Das Einhalten der Sabbate, Sabbatjahre und des Jubeljahres: Alles trägt bei zur Erholung des Bodens.

 

 

3.3.3           Kapitel 8:  „Immanuel“ und die Kinder die Gott ihm gegeben hat werden zur „heiligen Städte“ werden

 

3.3.1.7          Jes 8:1-13:  „Immanuels“ erstes Erscheinen angekündet; Aufruf an die entferntesten Teile der Erde sich gegen Gott zu versammeln

 

Jes 8:1-4:  Die Söhne Jesajas und deren Namen, die als prophetische Vorhersage dienen: Maher-Schalal-Hasch-Bas; Beute von Damaskus und Samaria

Parallel zu Jesaja prophezeite auch Hosea im Namen Jehovas neben Amos, Micha und Jesaja. Von Hoseas hurerischen Frau und den drei Kindern und deren prophetischen Bedeutung konnten wir bereits vieles lernen. Ein genaues Verständnis der Bedeutung dieses Familiendramas hilft uns die Abfolge der Mutternation „Jakob“, ihres hurerischen Verhaltens gleich „Gomer“ ihrem ehelichen Besitzer Jehova gegenüber und die Folgen für die drei Kinder sehen: Die Nation Israel, die Abspaltung des Zehnstämmereiches, als erster legaler Sohn „Jesreel“, das Nordreich Samaria, das Jehova wegen Salomos Sünde mit fremden Göttern als Strafe herbeiführte. Dann etwas später die aus dem Exil zurückgekehrte Nation Juda als illegal gezeugte babylonische Tochter „Lo-Ruhama“ und dann den letzten Sohn, der ebenso illegalen Ursprungs ist „Lo-Ammi“, die Namenchristenheit, die vom Sauerteig ihrer Mutter „Gomer“, der jüdischen Führer und der Pharisäer durchsäuert wurde. Jedes der über die Mutter und deren Kinder gesprochenen Gerichte hat sich mit einer Ausnahme bereits erfüllt: „Lo-Ammis“ Zusammenbruch steht noch aus und ist in Verbindung mit der Vernichtung „Babylons der Grossen“ zu suchen.  

 

Jehovas Königreich über das "Israel Gottes"

 

Nun sind auch Jesajas Söhne ein Vorbild künftiger Ereignisse. Wir möchten uns damit näher befassen und Gottes Worte zu verstehen versuchen. Schon die komplexen Namen beinhalten gewichtige Teile der Prophezeiung und Erfüllung!

 

 (Jesaja 8:1-2)  Und Jehova sprach dann zu dir mir: „Nimm eine große Tafel, und schreibe darauf mit dem Griffel des sterblichen Menschen ‚Mahẹr-Schalạl-Hasch-Bạs‘. 2 Und laß mich für mich selbst [das] bestätigende Zeugnis haben durch treue Zeugen, Urịja, den Priester, und Sachạrja, den Sohn Jeberẹchjas.“

 

Dass Jesaja auf die Tafel schreiben musste blieb vorläufig geheim, er musste es aber zwei von Jehova bestimmten Zeugen gegenüber offenbaren, bevor sich die Erfüllung zeigen würde: Der Name seines erstgeborenen Sohnes, der in jenem Moment noch nicht empfangen war, sollte lauten: „Mahẹr-Schalạl-Hasch-Bạs“, was bedeutet: „Eile, o Beute!“ „Er ist (herbei)geeilt zum Plündergut (zur Plünderung)“ oder „Zur Beute eilend, ist er (herbei)geeilt zum Plündergut (zur Plünderung)“.

 

(Jesaja 8:3-4)  Dann nahte ich mich der Prophetin, und sie wurde schwanger und gebar nach einiger Zeit einen Sohn. Jehova sagte nun zu mir: „Gib ihm den Namen Mahẹr-Schalạl-Hasch-Bạs,  4 denn ehe der Knabe zu rufen weiß: ‚Mein Vater!‘ und ‚Meine Mutter!‘, wird man das Vermögen von Damạskus und die Beute von Samạria vor dem König von Assyrien wegtragen.“

 

Atomar bestückte Kurz- und Mittelstreckenraketen können heute jeden Punkt der Erde treffen: Zwischen Israel und Iran herrscht eine gespannte Kriegserwartung.Damit wurde der Zeitrahmen früherer Vorhersagen gegen die Nationen Israel (Samaria) und Syrien und deren Erfüllung enger gezogen. Rechnet man damit, dass ein Kind kurze Sätze mit etwa 2 bis 3 Jahren sprechen kann und zieht hinzu die neun Monate der Schwangerschaft und eine kurze Zeitspanne davor, wo Jehova zu Jesaja redete und er die Ankündigung auf die Tafel schrieb.

 

Eine ähnliche Zeitspanne die auch in der Endzeit für den Untergang des „Nord-„ und „Südkönigs“ angesagt ist „die grosse Drangsal“ [B], von der „Geburt“ der „neuen Nation“  gelangen wir auf etwa drei bis dreieinhalb Jahre bis zu „Gottes Tag der Rache“!

 

 

Von der „Geburt der neuen Nation“, dem „Israel Gottes“ an gerechnet, wo die schwangere himmlische „Frau“ ihre „Söhne“ dadurch gebiert, dass der zurückgekehrte Jesus zuerst seine „Braut“, die Apostel zum Leben bringt!

 

Karte des muslimischen Kalifats im Jahre 730 u.Z.Auch jene Könige der Endzeit haben vor in Israel grosse Beute zu machen! Auch in unseren Tagen geht es um dieselben Gebiete wie in der ursprünglichen Ankündigung Jesajas: Das Gebiet der Palästinenser, was in etwa dem Zehnstämmereich entspricht und die Nation Syrien mit ihrer Hauptstadt Damaskus und dem dort ausgebrochenen Bürgerkrieg. Südlich davon der zerrissene Irak. In beiden Teilen wütet die ISIS, die sich als Erbin des Kalifats und der gesamten Erde sieht.

 

Die Karte rechts zeigt, was das muslimische Kalifat als Territorium einnahm. Die neuen Herren des muslimischen Glaubens haben den Kampf aber erdenweit gegen jeden „Ungläubigen“ angesagt!

 

Etwas weiter östlich dahinter lauert der Iran, der aus seinen Expansionsplänen eines vereinten muslimischen Grossreiches von Marokko bis nach Indonesien keinen Hehl macht. Dazwischen der von den US-Truppen gereinigte instabile Irak und das vom Bürgerkrieg zerrissene Syrien: Die ISIS, als Dschihadisten kontrollieren bereits weite Teile Iraks und Syriens!

 

Iran droht Israel, Judäa und seine Städte ausser der für sie heiligen Stadt Jerusalem zu vernichten und Jerusalem zur Hauptstadt eines judenfreien Palästina zu machen! Israel als Nation soll von der Weltkarte verschwinden. Nukleare Sprengköpfe auf Mittelstreckenraketen und Missiles sind aufeinander gerichtet!

 

Alle arabisch-muslimischen Nationen schlossen sich diesem Ruf zur Ausradierung Israels seit ihrer Gründung 1948 und den ersten Kriegshandlungen gegen die neuentstandene Nation Israel immer wieder an! Erinnern wir uns bitte der Prophezeiung Jesajas der Frist von 65 Jahr gegen Samaria, bis alles erfüllt sei!

 

Jenes Palästinensergebiet ist heute von Israel besetzt und die Muslime schreien fortgesetzt nach dessen Befreiung! Im Jahre 2013 endet jene Zeitspanne. Wird eine neue Erfüllung durch den endzeitlichen „Assyrer“ innerhalb der Zeit der „grossen Drangsal“ kommen? Das Gerangel um Urananreicherung und das Säbelrasseln lässt nichts Gutes vermuten! Es gilt abzuwarten und zu beobachten wie sich die Situation um Israel entwickelt!

 

Jes 8:5-8:  Jehova selbst ruft den König von Assyrien gegen die verbündeten Feinde Jerusalems; „Immanuel“ wird gerufen

Nun, in den folgenden Abschnitten der Vorhersagen zeigt Jesaja eine Übereinstimmung, die deutlich und klar auf unsere Tage zutrifft, denn „Immanuel“, der himmlische Jesus bereitet seine Wiederkehr und die Aufrichtung von Gottes erdenweiten Königreich vor, das nichts mit dem muslimischen Kalifat gemeinsam hat. Dort ist Gottes Hauptgegner es, der die Stricke zieht! Bedenken wir, dass Satan Gottes Plan mit all seiner Macht und Gewalt mittels des „Samens der Schlange“ zu verhindern suchen wird! Zankapfel bleibt die Stadt Jerusalem, an welche die drei Weltreligion durch unterschiedliche Prophezeiungen fest verknüpft sind. Daher bleibt das Geschehen im Nahen Osten im Blickwinkel von fast zwei Dritteln der Erdbevölkerung, die einer der drei Religionsfamilien angehört!

 

Jerusalem zur Zeit der Evangelien und Apostelgeschichte(Jesaja 8:5-8)  Und Jehova redete dann noch weiter zu mir, indem [er] sprach: 6 „Darum, daß dieses Volk die Wasser des Silọah verworfen hat,  die sanft fließen, und man frohlockt über Rẹzin und den Sohn Remạljas, 7 ja darum, siehe, bringt Jehova die mächtigen und die vielen Wasser des STROMES [[Euphrat]] gegen sie herauf, den König von Assyrien und all seine Herrlichkeit. Und er wird gewiß über alle seine Flußbetten steigen und über alle seine Ufer treten 8 und durch Juda weiterziehen. Er wird tatsächlich überfluten und überströmen. Bis an den Hals wird er reichen. Und es wird sich ergeben, daß die Ausbreitung seiner Flügel die Breite deines Landes füllt, o Immạnuel!“

 

Beachten wir, dass die Rede von „Immanuel“ ist! Eine erste Erfüllung kündete Jesus, der fleischgewordene „Immanuel“ an und wir wissen, dass dies sich durch die Römer ein erstes Mal zwischen 66 und 70 u.Z. erfüllte. Bedenken wir, dass „Immanuel“ zurückkehren muss, um mit all seinen Feinden abzurechnen. Viele weitere Kapitel im Buch Jesaja geben uns Anschauungsmaterial, um es deutlich auf die Endzeit unserer Tage anzuwenden.

 

Die "Wasser von Siloah"Die Wasser von Siloah“ bezeichnen ein künstliches Bewässerungssystem der Stadt Jerusalem, die von der Gihonquelle, dem Eingang jener Höhle hinunter ins Kidrontal führte, dann um das südöstliche Ende des Hügels zu einem Teich, wo das Hinnomtal sich mit dem Tyropöontal vereinen. Das Gefälle jenes Kanals war nur etwa 4 bis 5 Millimeter je Meter, was einen sehr sanften Wasserlauf zur Folge hatte.

 

Wasser hat auch symbolischen Charakter! Jesus redete von „Wassern des Lebens“, die von ihm aus fliessen und die von der Nation Juda und von Jerusalem, als Sinnbild der Macht als Ganzes verworfen wurde. Als Jesus verhaftet, angeklagt und getötet wurde verwarf man ihn als „König der Juden“ und erwählte sich den Cäsar, einer Nachfolgemacht des assyrischen Reiches! Die Ankündigung Jesajas steht klar im Zusammenhang mit „Immanuel“ und es liegt an uns die Verbindung zu Jesus und zu unserer Zeit zu erkennen! Juden und Christen heute haben sich mit dem letzten „Cäsar“ verbunden, dem „Südkönig“ oder anglo-amerikanischen Block im Widerstand zum „Nordkönig“, der durch das assyrische Reich symbolisiert wird! 

 

Das Anrufen des Namens „Immanuel“, der ja seit Beginn der Nation Hauptverteidiger Jerusalems, Judäas und Israels ist, „der Engel Jehovas“, Michael, „der zu Gunsten deines (Daniels) Volkes steht“ (Da 12:1), der  Gottes „starker Arm“ ist und als einziger Mittler zu Jehovas Thron handelt! Nach Jesu Auferweckung „im Geiste“ als das „geschlachtete Lamm“ vor Jehovas Thron (Off 5:11, 12; 1.Pe 3:18) wurde er nun Michael zum „Erzengel“ erhoben. Eine Stellung einnehmend, die direkt nach Jehova folgt! Seine Aufgabe als Erzengel Michael und „Immanuel“, als „das WORT“ nun am Ende besteht in der Auserwählung und vollkommenen Befreiung der Gerechten seines Volkes innerhalb des „Königreiches des Sohnes der Liebe“ von allen Angreifern. Von ihnen befinden sich in der Zeit des Endes auch einige Versammlungen in Jerusalem und Judäa und ihnen ganz speziell gilt die Fluchtanforderung die Jesus den Aposteln in Matthäus im Kapitel 24 erklärte! Auch darin gilt es „Unterscheidungsvermögen“ an den Tag zu legen, was die Jahre 66 bis 70 u.Z. anbetraf und was uns heute in der Endzeit zu tun trifft!

 

(Matthäus 24:15-19)  Wenn ihr daher das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, von dem Daniel, der Prophet, geredet hat, an heiliger Stätte stehen seht (der Leser wende Unterscheidungsvermögen an), 16 dann sollen die, die in Judạ̈a sind, in die Berge zu fliehen beginnen. 17 Wer auf dem Hausdach ist, steige nicht hinab, um die Güter aus seinem Haus zu holen; 18 und wer auf dem Feld ist, kehre nicht ins Haus zurück, um sein äußeres Kleid mitzunehmen. 19 Wehe den schwangeren Frauen und denen, die ein Kleinkind stillen in jenen Tagen!

 

Jesus sagt deutlich, dass es „an jenem Tag“, wo die Schlacht um Jerusalem losgeht kein Zögern mehr gibt! War es im ersten Jahrhundert das römische Heer und der Palisadenzaun um Jerusalem und die ganze aufgestellte Kriegsmaschinerie, so sind es heute die Mittelstreckenraketen Irans, die Kurzstrecken Mörser aus dem Libanon und aus dem Gasastreifen, die jeden Punkt in Israel erreichen, auch Jerusalem! Christen des ersten Jahrhunderts erinnerten sich der Worte Jesu und viele gehorchten, aber bestimmt nicht alle. 

 

Die Erfüllung der Worte Jesajas muss somit in der Endzeit mit dem „Aufstellen des abscheulichen Ding, das Verwüstung verursacht“ zu Beginn, 1290 Tage vor Harmagedons Endschlacht in Verbindung gebracht werden: „Und von der Zeit an, da das beständige [Opfer] entfernt worden ist und das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, aufgestellt worden ist, werden es eintausendzweihundertneunzig Tage sein.“ (Da 12:11) An dessen dreieinhalbjährigen Ende wird „Immanuel“ eingreifen zu Gunsten seiner Auserwählten. Der nachstehende Abschnitt in Jesajas Prophezeiung legt diese Schlussfolgerung vollkommen offen!

 

Jes 8:9-13:  Die schadenstiftenden fernen Teile der Erde sollen sich gürten, um zerschmettert zu werden, ihr Plan wird vereitelt, Jehova muss gefürchtet werden; sich von den Verschwörern wegwenden

Es ist nicht eine lokale Vorhersage, die etwa bloss die Stadt Jerusalem oder Judäa oder die Region von Syrien bis Iran betreffen würde. Der Prophet lässt keinen Zweifel daran offen, dass es eine erdenweite Situation hervorrufen wird, die überall Angst, Drangsal und Auseinandersetzung bedeutet! Auch das Endsenden von internationalen Truppen zum Konfliktherd Naher Osten ist bereits voll im Gang. Vorübungen waren der Konflikt mit Afghanistan und Irak, dann das Eingreifen der Nato in Libyen.

 

Die Strasse von Hormuz ein militärisch strategischer Zugang zum Ölreichtum Irans, Iraks, Saudiarabiens und der Golfstaaten.Die amerikanische fünfte Flotte soll die Strasse von Hormuz offen halten und verstärkte inzwischen ihre Präsenz am Horn, welche Irans Präsident Ahmadinedschad zu schliessen androht, sollte Israel einen Erstschlag wagen. Dies würde weltweit die Treibstoffpreise explodieren lassen und der in der Agonie einer Rezession liegenden Weltwirtschaft den Todesstoss geben!

 

Gemeinsame Teilnahme der Mittelmeer Natoflotte verschiedener LänderIm Mittelmeer vereinen sich türkische, deutsche und israelische Schiffe, um gemeinsam an NATO-Manövern teilzuhaben.

 

Das Zusammenrufen der Völker und ihrer Armeen hin nach Harmagedon hat somit bereits begonnen! Jesajas Worte erfüllen sich in unseren Tagen:

 

(Jesaja 8:9-13)  Stiftet Schaden, o ihr Völker, und werdet zerschmettert; und schenkt Gehör, ihr alle in fernen Teilen der Erde! Gürtet euch, und werdet zerschmettert! Gürtet euch, und werdet zerschmettert! 10 Faßt einen Plan, und er wird vereitelt werden! Redet irgendein Wort, und es wird nicht bestehen, denn Gott ist mit uns! [[(Es muss sich um „Michaels Volk“ handeln, um „Lo-Ammi“, all jene Christen im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, die Jesu Gebote halten)]] 11 Denn dies ist, was Jehova mit [der] Stärke der Hand zu mir gesagt hat, um mich zu veranlassen, mich vom Wandeln auf dem Weg dieses Volkes abzuwenden, indem [er] sprach: 12 „Ihr sollt nicht sagen: ‚Verschwörung!‘ im Hinblick auf all das, wovon dieses Volk [[(die Nation Israel)]] fortwährend spricht: ‚Verschwörung!‘, und den Gegenstand ihrer Furcht [[(Angriff und Schlacht durch den „Nordkönig“ und dann den Gegenangriff des „Südkönigs“)]] sollt ihr nicht fürchten, noch sollt ihr davor zittern. 13 Jehova der Heerscharen — er ist es, den ihr heilighalten solltet, und er sollte der Gegenstand eurer Furcht sein, und er sollte es sein, der euch zittern macht.“

 

Jede der drei Weltreligionen verkündet offen und ohne Hemmung, dass der Gott Abrahams mit ihnen sei! Der Prophet Hosea allerdings hatte etwas vollkommen anderes vorhergesagt, dass Gott „Lo-Ruhama“, der jüdischen Nation gegenüber „kein Erbarmen“ mehr zeigen werde, was sich beim Angriff der Römer im Jahre 70 u.Z. voll bestätigte! Jehova griff nicht zu Gunsten Judäas ein und wird dies auch nicht in Harmagedon um Israels willen tun! Deutlich forderte Jehova gar Jesaja auf: „… um mich zu veranlassen, mich vom Wandeln auf dem Weg dieses Volkes abzuwenden“. Genau dasselbe sollen auch wir tun und uns nicht in diese Auseinandersetzungen einmischen, sondern fern davon sein! Hoseas Vorhersage erfüllte sich, was „Lo-Ruhama“ anbetrifft!

 

 (Hosea 1:6-7)  Und sie wurde dann abermals schwanger und gebar eine Tochter. Und ER sprach weiter zu ihm: „Nenne ihren Namen Lo-Ruhạma, denn ich werde dem Hause Israel nicht wieder Barmherzigkeit erweisen, weil ich sie ganz bestimmt hinwegnehmen werde. 7 Aber dem Hause Juda [[(dem „Hause“ des „Löwen von Juda“; allen Getreuen die zu den 144.000 gehören werden)]] werde ich Barmherzigkeit erweisen, und ich will sie erretten durch Jehova, ihren Gott; aber ich werde sie nicht erretten durch Bogen oder durch Schwert oder durch Krieg, durch Rosse oder durch Reiter.“

 

Die Rettung geschieht am Gerichtstag durch Erwählung der Getreuen, vorab der „Schafe“, dann derer, welche die kommenden „ersten Himmel“ bilden, das gegenbildliche Juda mit dessen gereinigter Hauptstatt, dem „neuen Jerusalem“!

 

Wiederum ist Unterscheidungsvermögen gefordert! Was nun wird durch „Juda“ in der Endzeit dargestellt? Natürlich vorab der „Löwe von Juda“, Jesus, der das Zepter innehat und seine frühauferweckten Apostel, die Grundlage der „neuen Nation“ und dann all jenen, die am Gerichtstag als „Schafe“ erwählt werden und jene, die daraufhin von Jesus versiegelt sind, um in der künftigen Weltregierung zu dienen!

 

Sie sind der lebende Überrest der 144.000 künftigen Priesterkönige! Ihnen gebührt Gottes Barmherzigkeit, weil sie auf „Immanuel“ gehört haben, im Gehorsam leisteten und bis zum Ende Zeugnis für den Christus ablegen, während sie weiterhin treu Gottes Gebote halten!

 

Nur sie erfüllen Jesajas Vorankündigung: „Jehova der Heerscharen — er ist es, den ihr heilighalten solltet, und er sollte der Gegenstand eurer Furcht sein, und er sollte es sein, der euch zittern macht.“ Ihnen, dem geistigen „Juda“ gelten Jesu aufmunternde Worte von kommender Befreiung aus einer Angst- und Schrecken verbreitenden Zeit!

 

(Lukas 21:25-28)  Auch wird es Zeichen an Sonne und Mond und Sternen geben und auf der Erde Angst unter den Nationen, die wegen des Tosens des Meeres und [seiner] Brandung weder aus noch ein wissen, 26 während die Menschen ohnmächtig werden vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über die bewohnte Erde kommen; denn die Kräfte der [[(alten, vergehenden)]] Himmel [[(der heute Herrschenden)]] werden erschüttert werden. 27 Und dann werden sie den Menschensohn [[„Immanuel“, Jesus als himmlischer Erzengel Michael]] in einer Wolke mit Macht und großer Herrlichkeit kommen sehen. 28 Wenn aber diese Dinge zu geschehen anfangen, dann richtet euch auf und hebt eure Häupter empor, denn eure Befreiung naht.“

 

Israel bildet zweifelsfrei "Teil der welt" durch ihre Bündnisse mit Anglo-Amerika und der UNO, sowie im WCRLDie Nation Israel im Nahen Osten steht wie alle übrigen Nationen in Verbindung mit der UNO, Gottes Gegner der Aufrichtung von Jesu Herrschaft, sie bildet „Teil der Welt“, wie die Amerikaner und die Europäer und alle lehnen gemeinsam „Immanuels“ Kommen ab! Das „kleine Horn“, das gross wurde und gegen Gott den Allerhöchsten redet ist der anglo-amerikanische Block! Sie stellen sich gemeinsam gegen die „Heiligen des Allerhöchsten“, „die Frau“, die „Braut des Lammes“, die frühauferstandenen Apostel [B1-B3] und den „Samen der Frau“, all jene, die trotz Unterdrückung  die Gebote Gottes halten“! (Off 12:7)

 

(Daniel 7:25-26)  Und er [[(der „König des Südens“)]] wird sogar Worte gegen den Höchsten reden, und die Heiligen des Allerhöchsten [[(Christen, welche Gottes Gebote auch unter Druck erfüllen und Zeugnis über Jesus ablegen)]] wird er andauernd befehden. Und er wird beabsichtigen, Zeiten und Gesetz [[die prophetischen „Zeiten und Zeitabschnitte“ und Gottes Gebote]] zu ändern, und sie werden für eine Zeit und Zeiten und eine halbe Zeit [[(1260 Tage; 42 Monate; dreieinhalb Jahre)]] in seine Hand [[des „Südkönigs“ der Anbetung des siebenköpfigen „wilden Tieres“ (UNO) und des „Bildes des wilden Tieres“ (WCRL) verlangt]] gegeben werden. 26 Und das Gericht [[(Jehovas)]] selbst setzte sich dann, und seine eigene Herrschaft nahm man schließlich weg, um [ihn] zu vertilgen und [ihn] gänzlich [[am Tag Harmagedons (Off 19:19-21]] zu vernichten.

 

Gottes „Zeiten und Zeitabschnitte“ der letzten dreieinhalb Jahre der Endzeit [B] bleiben unveränderlich, selbst da, wo Jesus jene Tage verkürzen wird! Das Schema bleibt in sich stabil!

 

Der Fehler des Königs Ahas, sich mit Assyrien, der zweiten Weltmacht nach Ägypten zu verbinden wird vom Israel  der Endzeit in ähnlicher Form somit wiederholt! Sie verbindet sich mit dem Block des „Südkönigs“, der auf ihr Territorium kommen wird, „seine Palastzelte zwischen [dem] großen Meer und dem heiligen Berg der ‚Zierde‘ aufpflanzen; und er wird völlig zu seinem Ende kommen müssen, und es wird für ihn keinen Helfer geben.“ (Da 11:45) Alle früheren Friedensabkommen mit seinen Feinden, wie z.B. mit Ägypten und Jordanien werden sich als wertlos erweisen.

 

Die heutige Nation Israel ist zudem erneut voller Götzenbilder, wie damals und Jehova der Heerscharen macht jene wahre Nation „Juda“ nicht zittern, sondern seine Gegner, zu denen leider auch Israel und die Namenchristen gehören, die keine wahre Gottesfurcht zeigen!

 

Was nun sagt Hosea betreffend des letzten männlichen Kindes, von der hurerischen Mutter „Gomer“ (Jakob; dessen Erstgeburt „Levi“), den Gott befohlen hatte „Lo-Ammi“ zu nennen? Kein Zweifel, auch die Christenheit ist nichtGottes Volk“, so sehr dies auch beständig lauthals von den Kirchen behauptet werden mag. Die Logik der Aussagen der Worte Gottes straft auch jene Lügner zu sein! Wenn wir im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ sind, wie Paulus dies behauptet, dann sind wir nicht im „Königreich Gottes“, um dessen Kommen wir doch nach wie vor im Vaterunser bitten*

 

Der Ruinenhügel von Megiddo ist der Anziehungspunkt der letzten Schlacht der Heere des "Nordkönigs" gegen den "Südkönig" und Gottes Eingreiffen am Tag Harmagedons(Hosea 1:8-9)  Und sie entwöhnte Lo-Ruhạma nach und nach, und sie wurde dann schwanger und gebar einen Sohn. 9 Da sprach ER: „Nenne seinen Namen Lo-Ammị, denn ihr seid nicht mein Volk, und ich selbst werde mich nicht als der Eure erweisen.

 

Hosea nennt zur selben Zeit wie Jesaja den „Tag Jehovas“ von Harmagedon auch „gross wird der Tag von Jesreel“ sein! Har-Megiddo ist Teil der Tiefebene Jesreel! Ohne Übergang erwähnt nun der Prophet, was kurze Zeit nach Harmagedon sein wird, wenn das wahre „Juda“ gerettet ist und die „grosse Volksmenge“, die wahren „Söhne Israels“ ihre Rettung Gott und dem Lamm vor dem Thron auf dem Berg Zion in Jerusalem danken:

 

(Hosea 1:10-11)  Und die Zahl der Söhne Israels soll wie die Sandkörner des Meeres werden, die nicht gemessen oder gezählt werden können. Und es soll geschehen, daß an dem Ort, an dem zu ihnen jeweils gesagt wurde: Ihr seid nicht mein Volk, zu ihnen gesagt werden wird: ‚Die Söhne des lebendigen Gottes.‘ 11 Und die Söhne Judas und die Söhne Israels werden gewiß zu einer Einheit zusammengebracht werden und werden tatsächlich ein Haupt [[„Immanuel“, Jesus auf Davids Thron]] für sich einsetzen und aus dem Land heraufziehen; denn groß wird der Tag von Jẹsreël sein.

 

Erst nach Harmagedon, wenn Jesus dem Vater das aufgerichtete „Königreich der Himmel“, das „Israel Gottes“ übergibt werden die Geretteten die „Söhne des lebendigen Gottes“ genannt! Unter Jesus, unter dem wahren „Immanuel“ werden sie alle zu einer Einheit zusammengefügt!

 

3.3.1.8          Jes 8:14-22:  Der „Stein des Anstosses“, dessen Kinder zur „heiligen Stätte“ werden, die Zeugnis für das GESETZ geben

 

Jes 8:14-17:  Der „Stein des Anstosses“ wird zur „heiligen Stätte“; der „Fels“ oder „Stein des Anstosses“, über den viele straucheln; Gottes GESETZ wird zum Zeugnis unter den Jüngern „Immanuels“ die auf Jehova harren

Jesaja fährt fort das zu beschreiben, was nun zur wahren „heiligen Stätte“ wird. Diese wird erst nach Harmagedon aufgerichtet und jede bisherige „heilige Stätte“ die dies von sich behauptete, hatte diesen Namen somit nicht verdient, war und bleibt Irreführung! Jesus dagegen war und bleibt der „Stein des Anstosses“ und Juden wie Namenchristen weigern sich dies zu erkennen!

 

(Jesaja 8:14-15)  Und er [[(Immanuel)]] soll wie eine heilige Stätte werden, aber wie ein Stein des Anstoßes und wie ein Fels, über den man strauchelt, für beide Häuser Israel, wie ein Fallstrick und wie eine Schlinge den Bewohnern von Jerusalem. 15 Und viele unter ihnen werden gewiß straucheln und fallen und gebrochen und verstrickt und gefangen werden.

 

Das Juda und Israel des ersten Jahrhunderts prophezeit Jesaja, diese würden den Messias, wenn er zu Beginn der siebzigsten Jahrwoche Daniels vorgestellt würde diesen nicht annehmen! Trotz der vielen Zeichen die er wirkte die zweifelsfrei seine göttliche Herkunft und Jehovas Anerkennung bestätigten, würde er trotzdem abgelehnt werden und Jerusalem würde über ihn stolpern, ihn gar zu Tode bringen lassen! So war es vorhergesagt, so musste es sich erfüllen. Jesus kannte seinen Tag genau und steuerte die Dinge, damit sie in Erfüllung gehen konnten! Ohne es bemerken zu wollen erfüllten jene Bewohner des Landes all diese Vorhersagen!

 

Prophezeiung und Erfüllung der 70 Jahrwochen DanielsEbenso wird es in erneut unseren Tagen sein! Die Wiederkehr „Immanuels“ wird wiederum zum „Fallstrick und wie eine Schlingen den (heutigen) Bewohnern Jerusalems“. Dieselben Grundvoraussetzungen, fehlende Gottesfurcht und gesetzloses Handeln führen zu denselben Resultaten!

 

Erneut ergeht Jehovas Anweisung an den Propheten, dass jenes „beständige Zeugnis“, das er über „Immanuel„ aufzeichnen musste bewahrt werden soll! Seine vollkommene Erfüllung würde rund 2800 Jahre dauern! Eine Zeitspanne, für die weder Engel noch Menschen voraussagen können, was dann geschehen wird und dies somit Gottes deutliches Zeugnis über das Allwissen Jehovas ablegen soll!

 

(Jesaja 8:16-17)  Wickle das bestätigende Zeugnis ein, lege ein Siegel um das Gesetz [[GESETZ]]  unter meinen Jüngern! 17 Und ich will auf Jehova harren, der sein Angesicht vor dem Hause Jakob verbirgt, und ich will auf ihn hoffen.

 

Jesaja bestätigt, dass Jehova nicht auf willentliche Sünder hört! Er aber bleibt vor Gott in Treue. „Und ich will auf Jehova harren, der sein Angesicht vor dem Hause Jakob verbirgt, und ich will auf ihn hoffen.“ Auch wenn das heutige Israel darauf beharrt und mit ihnen viele christlichen Organisationen, Jehova wäre mit ihnen, während Er „sein Angesicht vor dem Hause Jakob“ verbirgt zeugt gegen sich selbst! Jehova übergab Jesus nur einen Überrest aus „Jakob“. Das wahre „Israel“ am „Ende der Zeiten der Nationen“ bilden all jene, welche auf Jesus vertrauen und seine Gebote halten und „Babylon die Grosse“ rechtzeitig verlassen haben.

 

Alle aber die Jünger des Jesaja waren, weil sie wirklich auf seine Vorhersagen achteten, sie würden auch Jünger des Messias werden, weil dieselbe Grundlage denselben Glauben erzeugt! Wer an Gottes Worte glaubt nimmt sie aus der reinen Quelle an, wo immer sie unverändert zu hören sind! Obwohl Jehova weiterhin sein Angesicht vor Jakob verbirgt sind es Jesu Jünger die ihr ganzes Vertrauen in ihren Herrn und Retter setzen, weil er bis zum Abschluss des Systems der Dinge der einzige Weg ist, der zum Vater hinführt!

 

Die Jes 8:18-20:  Die Kinder die Jehova mir gegeben hat“ wenden sich statt hin zu Vorhersager-Medien an den wahren Gott ihres Volkes, „hin zum GESETZ“!

Es gibt nur zwei Einstellungen die vorab einen Israeliten bewegten und heute für Christen entscheidend sind: Sich hin zu Gottes GESETZ zu wenden, es vollkommen anzunehmen mit allem Modifikationen die Jesus erwähnt hat oder aber jenes GESETZ Gottes abzulehnen und an dessen Stelle irgend ein anderes Gesetz zu stellen, das Menschen aufgestellt haben und dadurch Gottes Gebote in eigenwilliger Weise modifizierten! Das erste Gebot lautet Gott Jehova mit ganzem Herzen, Verstand und Kraft zu lieben, seine Gebote zu missachten bedeutet doch bereits das erste Gebot zu verletzen!

 

(Matthäus 22:36-40)  Lehrer, welches ist das größte Gebot im GESETZ?“ 37 Er sprach zu ihm: „ ,Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn.‘ 38 Dies ist das größte und erste Gebot. 39 Das zweite, ihm gleiche, ist dieses: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.‘ 40 An diesen zwei Geboten hängt das ganze GESETZ und die PROPHETEN.“

 

Jesus hatte deutlich gewarnt, dass die Überlieferungen der Vorväter Gottes GESETZ ungültig zu machen vermögen! Jesajas folgende Worte werden „Immanuel“ in den Mund gelegt, „der Engel Jehovas“ als Wortführer bezieht sie auf sich selbst:

 

(Jesaja 8:18)  Siehe! Ich [[(Jesus, der bei seinem ersten Kommen bestätigte, dass Jehova ihm alles übergeben hat, einschliesslich einen Überrest der Juden)]] und die Kinder, die Jehova mir gegeben hat, sind wie Zeichen und wie Wunder in Israel von seiten Jehovas der Heerscharen, der auf dem Berg Zion weilt.

 

Der Wortführer Jehovas, der Gottes Worte Jesaja übermittelt ist derselbe „Immanuel“, der später zur Erde kommen würde und Gott auf die Frage wen er senden soll antwortete: „Sende mich!“ und so redet er in erster Person, von „meinen Kindern“, die Gott ihm gegeben hat! Er spricht die Vergangenheit, die Gegenwart und in die Zukunft an. Der Prozess ist fortdauernd und wird erst abgeschlossen sein, wenn die Vollzahl der 144.000 im „Israel Gottes“ vereint ist und mit Jesus zusammen auf dem Berg Zion gesehen werden. In der Offenbarung sieht der Apostel Johannes diesen Teil der Erfüllung in der 9. Vision:

 

Die 144.000 Priesterkönige singen auf dem Berg Zion in Jerusalem ihr Siegeslied unter Jesus, als ihrem Hohepriesterkönig (Offenbarung 14:1-5)  Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion [[(in Jerusalem, auf dem Tempelplatz)]] und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die seinen Namen und den Namen seines Vaters auf ihrer Stirn geschrieben trugen. 2 Und ich hörte ein Geräusch aus dem Himmel wie das Rauschen vieler Wasser und wie das Geräusch eines lauten Donners; und die Stimme, die ich hörte, war wie von Sängern, die sich, Harfe spielend, auf ihren Harfen begleiteten. 3 Und sie singen gleichsam ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier lebenden Geschöpfen und den Ältesten; und niemand konnte dieses Lied meistern als nur die hundertvierundvierzigtausend, die von der Erde erkauft worden sind. 4 Diese sind es, die sich nicht mit Frauen [[(den Töchtern „Babylons der Grossen“, den Religionen)]] befleckt haben; in der Tat, sie sind jungfräulich. Diese sind es, die dem Lamm beständig folgen, ungeachtet wohin es geht. Diese wurden als Erstlinge aus den Menschen für Gott und für das Lamm erkauft, 5 und in ihrem Mund wurde keine Unwahrheit gefunden; sie sind ohne Makel.

 

Makellos bedeutet ohne Sünde zu sein und Lügner sind Reinheit weit entfernt! Jene 144.000 hatten sich in jeder Lebensfrage um Gottes Wort gekümmert, um daraus Seine Antwort zu erhalten. Seit Eden haben jene Getreuen an Gottes Vorhersagen geglaubt, dass ein „Same der Frau“ kommen werde, der Satan schlussendlich den Kopf zertreten wird (1.Mo 3:15). Die Prophezeiungen Jesajas und Hoseas versuchten sie seit deren Tagen im Hinblick auf „Immanuel“ zu verstehen und als die Zeichen offensichtlich waren, da setzten sie Glauben in Jesus als dem angekündigten Messias, den Christus! Jesu Blut löschte alle ihre Sünden aus, vorab die seiner Apostel, dann jene der 144.000! Gott anerkennt sie als „Erstlinge“ und setzt sie daher als Erben ein, um unter Jesu Führung während des Millenniums die gesamte Erde zu verwalten.

 

Jesaja zeigt, dass ein weiterer Weg existiert, um Antworten zu erhalten und er warnt uns davor diesen zu erwählen:

 

(Jesaja 8:19-20a)  Und falls sie zu euch sagen sollten: „Wendet euch an die spiritistischen Mẹdien oder an diejenigen, die einen Geist der Voraussage haben, die flüstern und [Äußerungen] murmeln“, sollte sich nicht jedes Volk an seinen Gott wenden? [Sollte man sich] an Tote zugunsten Lebender [wenden]? 20 Zum Gesetz [[GESETZ]] und zum bestätigenden Zeugnis!

 

Der Begriff „GESETZ“ umfasst nicht nur die fünf Bücher Mose oder gar ausschliesslich Gottes Gebote! Es schliesst jede Äusserung Gottes mit ein, seinen ganzen Willen, nach dem wir unser Leben ausrichten sollen, einschliesslich der Bücher der PROPHETEN! Jesaja hat als „beständiges Zeugnis“ die Geburt des Messias als künftigen Friedensfürst und König in Israel angekündigt: „Und Jehova sprach dann zu mir: „Nimm dir eine große Tafel, und schreibe darauf mit dem Griffel des sterblichen Menschen ‚Mahẹr-Schalạl-Hasch-Bạs‘. Und laß mich für mich selbst [das] bestätigende Zeugnis haben durch treue Zeugen, Urịja, den Priester, und Sachạrja, den Sohn Jeberẹchjas.“. An „treue Zeugen“ sollen wir uns wenden, dazu gehören vorab Moses und das GESETZ.

 

Jesus ist der „treue Zeuge“, weil er als „Engel Jehovas“ Moses die Steintafeln gab, die mit seinem Finger beschrieben waren.

 

Er war seit Eden mit den Menschen, jener „Engel Jehovas“, der bereits zu Beginn als Werkmeister Jehovas den Auftrag ausführte: „Lasst uns Menschen machen“ und später Adam und Eva als „Baum des Lebens“ täglich unterrichtete! Tag für Tag war derselbe Engel mit Israel in der Wildnis in der Wolke bei Tag und der Feuersäule bei Nacht! Seit Jesu Tod und Auferstehung gelten der Auftrag und das Versprechen:

 

(Matthäus 28:19-20)  Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

 

Wir müssen für unseren Gott JHWH und Seinen „Immanuel“ Zeugnis ablegen! Jesus hielt jedes der Gebote und erklärte deren Unauflöslichkeit. Gott hatte die Menschen zu keinem Zeitpunkt alleine gelassen, die ihr Vertrauen in Ihn gesetzt haben. Allerdings hat er Bedingungen daran geknüpft, was zu tun sei, damit jener „Mittler“ wirklich auf uns hört und für uns einsteht!

 

Was ist die symbolische Bedeutung vom "Baum des Lebens" und dem "Baum der Erkenntnis von Gut und Böse"

 

Jes 8:20b-22:  Jene die Übles auf ihren König und ihren Gott herabrufen, weil ihnen „Licht“ exakter Erkenntnis fehlt: Bedrängnis, Finsternis, schwere Zeiten,

Jesaja hatte eben davor gewarnt, sich an Geistermedien zu wenden statt direkt Gott im Gebet anzurufen und darauf zu vertrauen, dass der Mittler für uns einstehen werde. Nun zeigt er, was mit jenen geschieht die nicht auf Gott hören, sondern sich an Tote wenden, an Verstorbene oder Personen die behaupten die Zukunft lesen zu können: „Wendet euch an die spiritistischen Medien oder an diejenigen, die einen Geist der Voraussage haben, die flüstern und [Äußerungen] murmeln.“

 

 (Jesaja 8:20-22)  Sicherlich werden sie fortwährend [das] sprechen, was gemäß dieser Darlegung ist, die kein Morgenlicht haben wird. 21 Und jeder wird gewiß durch das Land ziehen, schwer bedrückt und hungrig; und es wird geschehen, daß er, weil er hungrig ist und sich sehr erzürnt hat, tatsächlich Übles herabrufen wird auf seinen König [[(den Messias, den Hohepriesterkönig)]] und auf seinen Gott und bestimmt aufwärts spähen wird. 22 Und zur Erde [[(zum herrschenden System)]] wird er schauen, und siehe, Bedrängnis und Finsternis, Dunkelheit, schwere Zeiten und Dunkel ohne Helligkeit.

 

König Saul bei der Hexe von EndorNur Gott kennt die Zukunft wirklich und durch Sein aufgezeichnetes Wort gibt er uns das bekannt, was wir wissen sollen und müssen! Alle aber die auf Vorhersagen von Medien und Geistbeschwörern hören, sie werden so enden wie König Saul: Der obwohl er vom Verbot Gottes wusste, ein Geistermedium in En-Dor besuchte, um dadurch die Zukunft zu kennen. Selbst Dämonen aber kennen die Zukunft nicht, können aber Dinge erscheinen lassen und beeinflussen. Niemals aber hat dies Gottes Anerkennung und das Ende solcher Personen ist schlussendlich in der Vernichtung des Feuersees! Jesaja kündet jenen „Bedrängnis und Finsternis, Dunkelheit, schwere Zeiten und Dunkel ohne Helligkeit“ an!

 

(Offenbarung 21:7-8)  Wer siegt, wird diese Dinge erben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein. 8 Was aber die Feiglinge und die Ungläubigen und die betrifft, die zufolge ihrer Unsauberkeit abscheulich sind, und Mörder und Hurer und solche, die Spiritismus ausüben, und Götzendiener und alle Lügner, ihr Teil wird in dem See sein, der mit Feuer und Schwefel brennt. Das bedeutet den zweiten Tod.“

 

Die Warnungen sind deutlich, all jener, die sie lieber nicht hören möchten sind sehr viele! Auch Paulus warnte so oft vor Spiritismus und Verbindungen zu jenen, die solches betreiben! Götzendienst und Spiritismus gehen Hand in Hand!

 

(Galater 5:19-21)  Nun sind die Werke des Fleisches offenbar, und sie sind: Hurerei, Unreinheit, zügelloser Wandel, 20 Götzendienst, Ausübung von Spiritismus, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Wutausbrüche, Wortzänkereien, Spaltungen, Sekten, 21 Neidereien, Trinkgelage, Schwelgereien und dergleichen Dinge. Vor diesen Dingen warne ich euch im voraus, so wie ich euch im voraus gewarnt habe, daß die, die solche Dinge treiben, Gottes Königreich nicht erben werden.

 

Da jene Dinge, die sich Menschen durch ihr Hinwenden an Medien erwünschen allzu oft nicht oder ganz anders in Erfüllung gehen oder gar in Plagen durch Gott enden, machen jene fälschlich „seinen König und seinen Gott“ dafür verantwortlich. Sie erkennen nicht ihre eigene Unzulänglichkeit! Schlussendlich gehen sie gar so weit Gott und den von Ihm eingesetzten König Jesus, in dessen „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ zu fluchen!

 

Jesaja gibt uns im folgenden Kapitel 9 weitere Hinweise über den von Jehova vorherbestimmten ewig herrschenden König in Israel.

 

 

3.3.4           Kapitel 9:  Jehovas „ausgestreckter Arm“ bleibt erhoben gegen Israel und Juda!

 

3.3.1.9          Jes 9:1-7:  Fürstliche Herrschaft kommt auf den wahren Lichtspender in Israel

 

Jes 9:1-3:  Das Galiläa der Nationen kommt durch das „Licht“ zu Ehre und in Bedrängnis als Muster kommender Dinge

Die nächsten Ankündigungen des Propheten Jesaja betreffen das Leben und Wirken „Immanuels“. Jesus wurde zwar in Bethlehem geboren und wuchs in Nazareth auf, sein Hauptwirkungsgebiet aber war in Galiläa, das ja zum Gebiet der zehn Stämme gehörte und seit Assyrien jene Bewohner in das Exil geführt hatte bildete es Teil der Nationen. Jesaja redet von jener Bedrängnis, als Israel weggeführt wurde und verkündet jenen Bewohnern nun ein künftiges, helles Licht:

 

Das Volk Galiläa, das Jesus als Lichtbringen während längeren Zeitepochen sah (Jesaja 9:1-3)  Indes wird die Düsterheit nicht so sein wie [zu der Zeit], da das Land in Bedrängnis war, wie zu der früheren Zeit, als man das Land Sẹbulon und das Land Nạphtali mit Verachtung behandelte und als man [es] zur späteren Zeit zu Ehren bringen ließ — den Weg am Meer [[(am galiläischen Meer, dem See Genezareth)]], in der Gegend des Jordan, Galilạ̈a der Nationen. 2 Das Volk, das in der Finsternis wandelte, hat ein großes Licht gesehen. Was die im Land tiefen Schattens Wohnenden betrifft, Licht ist über ihnen aufgeleuchtet. 3 Du hast die Nation volkreich gemacht; für sie hast du die Freude groß gemacht. Sie haben sich vor dir gefreut, wie man sich freut in der Erntezeit, wie die, welche frohlocken, wenn sie die Beute verteilen.

 

Während Judäa den Tempel hatte und die Leviten das Volk unterrichteten blieb Samaria ohne diese Art von Unterweisung. Nun aber sollte gerade dort der Hauptschauplatz sein, wo der kommende Messias die Worte Gottes verkünden würde! Das Volk von Samaria war in diesem Sinne bisher in „Finsternis“ gewesen, mit dem Erscheinen des Messias, schon mit dem Auftreten Johannes des Täufers am Jordan änderte sich dies, weil er jenes künftige Licht ankündigte.

 

Wiederum redet der Prophet Jesaja so, als wäre das Ereignis bereits eingetreten, weil Gott seinen eigenen Plan kennt und ihn auch mit Sicherheit auszuführen weiss! Die Jünger die sich Jesus erwählte stammten fast alle aus Galiläa. Zu Recht bezeichnet Jesaja dies als Tag der „Ernte“, über den man sich freut! Am „Berg in Galiläa, am Ufer des Sees Genezareth hielt Jesus seine bedeutendsten Lehren, wie zu Beginn die Bergpredigt vor Tausenden von Interessierten. Dort erteilte er nach seiner Auferstehung den Lehrauftrag gegenüber etwa fünfhundert Brüdern: „Die elf Jünger dagegen gingen nach Galilạ̈a zu dem Berg, wohin Jesus sie bestellt hatte, und als sie ihn sahen, huldigten sie ihm, einige aber zweifelten. Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden. Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“ (Mat 28:18-20) Dieser „Abschluss des Systems der Dinge“ ist nahe, betrifft jeden von uns direkt.

 

See Genezareth heute im Gebiet Palästinas und grün eingezeichnet jüdisches SiedlungsgebietSteht aber eine weitere Zeit der Bedrängnis für Galiläa bevor? Vieles weist darauf hin! Es ist ja das Gebiet der Palästinenser und die vielen jüdischen Siedlungen dort (Karte rechts: grüne Zonen) sind Muslimen der ganzen Welt ein Dorn im Auge! Lesen wir nur eine aktuelle Notiz aus den Israelischen Nachrichten und verbinden dies mit dem angekündigten Angriff des „Nordkönigs“, dessen „Streitarme“, die Dschihadisten: Nachdem die Kämpfe der syrischen Armee, die von Hisbollah-Milizen aus dem Libanon unterstützt werden, sich einerseits in der hart umkämpften Stadt Homs von Aufständischen zu befreien suchen, ist der Bürgerkrieg nun gar bis auf zwei Kilometer zur Israelisch-Syrischen Grenze gekommen. Am Donnerstag 1.März 2012 gab es Kämpfe in der Provinz Queitra. Das grenzt direkt an Galiläa und war in biblischer Zeit gar Teil jener Region, gehört zu dem Abraham zugesprochenen Gebiet! Im Gebiet der Palästinenser kommt es sporadisch zu Auseinandersetzungen mit Siedlern, Sicherheitskräften und selbst Touristen, welche die biblischen Orte aufsuchen.

 

Wie weit mehr wird diese Freude künftig sein, beim „Abschluss der Ernte“, wenn die Vollzahl jenes Volkes das Gott sich selbst auserwählt, des „Israel Gottes“, jener künftigen „Nation aus königlichen Priestern“ durch Jesus vor Gott dargestellt wird? (1.Kor 15:24) Eine „grosse Volksmenge die kein Mensch zu zählen vermag“ wird sich ihrem König willig darbieten! Sie alle sind es die in unseren Tagen von jenen mit Spiritismus durchtränkten Religionen weggewandt haben und sich voll ihrem König und Hohepriester Jesus zugewendet haben. Sie haben ihr Vertrauen in Gottes Vorhersagen der Schrift und nicht in religiöse Organisationskunst und deren verdrehten Form von Schriftauslegung gesetzt! Sie haben den Befehl ihres „starken Engels“ ernst genommen der besagte:

 

(Offenbarung 18:4-5)  Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt. 5 Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit gedacht.

 

Statt in der Finsternis religiös gefärbter Lehren zu verharren suchten jene das wahre Licht, das aus der Schrift erkenntlich ist. Durch persönliches Studium konnten sie mehr und mehr begreifen und den Vorteil von Gottes Geboten erkennen und sich dadurch von Sünde wegwenden. Da sie nun Jesu Gebot in all dessen Schattierungen zu verstehen vermochten blieb Jesus in ihrer Gemeinschaft und Gottes unverdiente Güte wurde ihnen zum Schutz! Die Freude ist daher gross im Bewusstsein, dass jeder Einzelne für Gott annehmbar ist!

 

Die Verbindung der "unverdienten Güte Gottes" zu Gottes GESETZ

 

Jes 9:4-7:  Das Joch und den Stab der Arbeitsantreiber“ wird zerbrochen: Die fürstliche Herrschaft auf der Schulter „Immanuels“ auf Davids Thron

Jesaja macht erneut in seinen Ausführungen einen Sprung hin zum Abschluss dieses Systems. Jesus, als der himmlische „Reiter auf dem weissen Pferd“ hat inzwischen mit „eisernem Stab“ das Gerichtsurteil am Tag Harmagedons genauso wie „am Tag Midians“ ausgeführt und nun die Erde von jeder Art schlechter Menschen gereinigt.

 

(Jesaja 9:4-7)  Denn das Joch ihrer Last und den Stock auf ihren Schultern, den Stab dessen, der sie zur Arbeit antreibt, hast du zerschlagen wie am Tag Mịdians. 5 Denn jeder Stiefel dessen, der dröhnend einherstampft, und der in Blut gewälzte Überwurf sind ja zur Verbrennung [dem] Feuer zur Speise geworden. 6 Denn ein Kind ist uns geboren worden, ein Sohn ist uns gegeben worden; und die fürstliche Herrschaft wird auf seiner Schulter sein. Und sein Name wird genannt werden: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott [[(„Gott“ = Mächtiger)]], Ewigvater, Fürst des Friedens. 7 Für die Fülle der fürstlichen Herrschaft und den Frieden wird es kein Ende geben auf dem Thron Davids und über seinem Königreich, um es fest aufzurichten und es zu stützen durch Recht und durch Gerechtigkeit von nun an und bis auf unabsehbare Zeit. Ja der Eifer Jehovas der Heerscharen wird dieses tun.

 

Was war „der Tag Midians“? Dazu müssen wir in der Geschichte zurückdrehen an den Beginn und sehen, wie das Volk Israel in der Tiefebene Moabs am Berg Bamoth-Baal lagerte, vor dem Jordan angesichts der Stadt Jericho. Sie warteten auf Gottes Zeichen das Gelobte Land in Besitz zu nehmen. Beachten wir, dass wir heute sinnbildlich an vergleichbarer Stelle stehen, wo der „Fürst des Friedens“ das wahre Israel zum Erbe führen wird, das „Israel Gottes“, die Auserwählten, um danach den treuen Ebioniten“, ihr Land in den Grenzen die Gott Abraham zugesagt hatte ihr Erbe zuzuteilen! Israel ist somit nicht stets gleich Israel! Es gilt Unterscheidungsvermögen zu zeigen, welches Israel Gott verworfen hat und mit welchem Israel sich Gott erneut vermählen wird! Die Grafik „Erblasser und Erben in Israel“ zeigt, was schon bald Wirklichkeit werden wird

 

Gottes Bündnisse mit Abraham, Isaak und Jakob wegen der Zuteilung des Heiligen Landes wird erst nach Harmagedon die endgültigen Erben erhalten

 

Abrechnung wie am Tag Midians: Ein geschichtlicher Rückblick, welches „Israel“ verflucht und welches gesegnet ist!

Die Könige die in Kanaan auf der Westseite des Jordan und auf der Ostseite ihre Reiche verteidigten, diese hatten genaue Kenntnis, dass der Gott Israels bisher alle Schlachten zu Gunsten dieses von Ihm auserwählten Volkes geschlagen hatte.

 

Der Prophet Bileam wurde von einem Engel gewarnt, Israel zu verfluchen. Nur der Esel sah den EngelSie waren in höchstem Mass verängstigt und vereinten sich mit Moab unter König Balak zusammen mit den „Ältesten Midians“, den fünf Königen Ewi, Rekam, Zur, Hur und Reba. Alle gemeinsam dingten sie den hebräisch-stämmigen Propheten Bileam für Geld, damit er von Seiten Jehovas auf Israel einen Fluch herabrufen möge. Der Begriff „Moab“ schliesst daher im Folgenden stets Midian mit ein.

 

 (4. Mose 22:9-12)  Dann kam Gott [[Sein Wortführer]] zu Bịleam und sagte: Wer sind diese Männer bei dir? 10 Da sprach Bịleam zu dem [wahren] Gott: Bạlak, der Sohn Zịppors, der König von Mọab, hat zu mir gesandt und ließ sagen: 11 ‚Siehe! Das Volk, das aus Ägypten kommt, und. Komm nun her, verwünsche sie mir! Vielleicht kann ich gegen sie kämpfen, und ich werde sie bestimmt vertreiben.‘ “ 12 Gott aber sprach zu Bịleam: „Du sollst nicht mit ihnen gehen. Du sollst das Volk nicht verfluchen, denn es ist gesegnet.“

 

Israel umfasste beim Auszug und nun vierzig Jahre später vor dem Einzug nach dem Gelobten Land etwa zweieinhalb bis drei Millionen Menschen: „… es bedeckt die Erde, so weit das Auge reicht“ war somit eine gerechtfertigte Beschreibung! Balak insistierte und offerierte Bileam ausser Geld hohe Ehre. Bileam liess sich verlocken, Jehova zum Trotz. Gott liess Bileam mitgehen unter der Bedingung nur jene Worte zu äussern, die er ihm in den Mund legen würde. „Der Engel Jehovas“ erschien Bileam unterwegs, der aber als Geistwesen nur vom Esel gesehen werden konnte, wie jener mit gezücktem Schwert im Wege stand. Er forderte von Bileam nur das zu reden, was er ihm sagen würde.

 

Der erste Segen Bileams gegenüber Israel

Beachten wir erneut mit Unterscheidungsvermögen, wo Jehovas Aussprüche das Israel in Moab betrifft und welche das Israel der Endzeit angeht! Wiederum sind es kombinierte Prophezeiungen! Wie zu Beginn bereits beim Auszug unterscheidet Jehova zwischen den Israeliten, die seine Gebote befolgen und den anderen, die dies ablehnen. Wer am Passah 1513 v.u.Z. kein Blut an seine Türpfosten strich wurde gleich den Ägyptern behandelt und verlor ebenso die Erstgeburt seines Haus an Mensch und Tier! Zugehörigkeit zu Israel zu beanspruchen bedingt Gottes Gebot auch in scheinbar geringen Dingen zu halten!

 

König Balak und Bileam sehen das Lager Israels aber statt eines Fluches hörte Bileam den Segen aus Jehovas MundDer erste Segen lautete:

 

(4. Mose 23:7-10) 

„Von Ạram her versuchte Bạlak, der König von Mọab, mich zu geleiten,

Von den Bergen des Ostens her:

,Komm doch, verfluche mir doch Jakob.

Ja komm doch, kündige doch Israel Strafe an.‘  

8 Wie könnte ich die verwünschen, die Gott nicht verwünscht hat?

Und wie könnte ich denen Strafe ankündigen, denen Jehova nicht Strafe angekündigt hat?  

9 Denn vom Gipfel der Felsen sehe ich sie,

Und von den Hügeln her erblicke ich sie.

Als ein Volk für sich zelten sie dort ständig.

Und unter die Nationen rechnen sie sich nicht.

10 Wer hat die Staubkörnchen Jakobs berechnet,

Und wer hat den vierten Teil Israels gezählt?

Meine Seele möge den Tod der Rechtschaffenen sterben,

Und mein Ende möge später gleich dem ihrigen werden.“

 

Jehova setzte sich zu Gunsten Seines Volkes ein, weil die neue Generation Israels während der vierzigjährigen Wanderung durch die Wildnis gelernt hatte Seinen Geboten Gehorsam zu leisten. Das Bündnis mit den Vorvätern Abraham, Isaak und Jakob kam nur dadurch zu Stande, dass jene in allem Gott Gehorsam zollten.

 

Beachten wir den Ausspruch Bileams, wo er erwähnt: „Und unter die Nationen rechnen sie sich nicht.“ Ähnliche Worte sprach Jesus von seinen Jüngern, wenn er erklärt: „Sie sind kein Teil der Welt.“ Dies auf unsere Tage umgemünzt bedeutet, weder Teil „Babylons der Grossen“ (Religionen = „Bild des wilden Tieres“, World Council of Religious Leaders) zu sein, den Religionen dieses Systems anzugehören noch sich einem der Staatswesen, den Nationen zu versklaven und so dessen Zeichen an Hand oder Stirn zu tragen! Was bei Gott zu Beginn gegolten hat gilt ebenso zum Ende!

 

Israel war ein Staatswesen mit Jehova als König und Aaron als Hohepriester. Christen sind Teil des „Königreiches des Sohnes der Liebe“, wobei Jesus gleich Melchisedek Hohepriesterkönig ist! Da bleibt kein Platz für eine davon abgetrennte Religion aber auch nicht für Bündnisse mit Nationen die doch unter Satans Führung liegen und in Harmagedon Krieg gegen den „Reiter auf dem weissen Pferd“ führen! Das wahre „Israel“ der Endzeit ist weder eine Religion noch „Teil der Welt“, sondern „zeltet“ förmlich abgetrennt von allen anderen in der „Wildnis“, darauf wartend, dass ihr Heerführer sie nach erfolgter letzter siegreicher Schlacht sinnbildlich über den Jordan und hin zum Berg Zion führt! Jeder der sie verflucht zieht sich Gottes Fluch zu!

 

Der zweite Segen Bileams gegenüber Israel

Da Bileam beim ersten Ausspruch Israel gesegnet hatte wünschte König Balak nun auf einem zweiten Berg mit Aussicht über das lagernde Israel wirklich einen Fluch. Aber auch dieses Mal äusserte der Prophet getreulich, was der Engel Jehovas ihm sagte:

 

Bileam wird von Gottes Engel zurechtgewiesen, dass Jehova jenes Volk segnete(4. Mose 23:18-24)

„Steh auf, Bạlak, und höre! Leih mir doch dein Ohr, o Sohn Zịppors.

19 Gott ist nicht ein Mensch, daß er lügen würde,

Noch ein Menschensohn, daß er Bedauern empfände.

Hat er es selbst gesagt und wird es nicht tun,

Und hat er geredet und wird es nicht ausführen?

20 Siehe! Ich bin geholt worden, zu segnen,

Und ER hat gesegnet, und ich werde es nicht rückgängig machen.

21 Er hat keine unheimliche Macht gegen Jakob in Betracht gezogen,

Und kein Ungemach hat er gegen Israel gesehen.

Jehova, sein Gott, ist mit ihm.

Und die laute Begrüßung eines Königs [[(Jehova: König, Gesetgeber und Richter)]] ist in seiner Mitte.

22 Gott bringt sie aus Ägypten heraus.

Sein ist der schnelle Lauf gleich dem eines Wildstiers.

23 Denn es gibt keinen unglückkündenden Bannspruch gegen Jakob

Noch irgendeine Wahrsagerei gegen Israel.

Zu dieser Zeit kann von Jakob und Israel gesagt werden:

,Was hat Gott bewirkt!‘

24 Siehe, ein Volk wird aufstehen wie ein Löwe,

Und wie der Löwe wird es sich erheben.

Es wird sich nicht niederlegen, bis es Raub fressen kann,

Und das Blut Erschlagener wird es trinken.“

 

Gottes Versprechen damals, Israel in das Gelobte Land zu führen, dieses oblag dem „Engel Gottes“. Derselbe erhöhte Engel Michael ist auch heute dafür verantwortlich sein Volk, alle Schafe des „Königreiches des Sohnes der Liebe“ zu schützen und daraus alle „Ebioniten“ zur Erde Israels zurückzuführen! Gott hat es versprochen, er lügt nicht, er wird es ohne Bedauern um jene ausführen, die sich seinem Plan widersetzen!

 

Gott lässt nicht zu, dass unheimliche Macht gegen sein Volk ins Spiel gebracht wird, weder damals noch in der Endzeit dieses Systems! Satan und die Dämonen haben keine Macht über jene, welche Gott gemäss treu handeln und wo Jehova Seinen Schutz gewährt! Am Tag Harmagedons kann der Teufel nichts gegen Jesu Engelheere ausrichten und muss sich gar geschlagen in Gefangenschaft des Abgrundes begeben!

 

Jesus, der himmlische Erzengel Michael bindet den Drachen, die Urschlange und wirft sie in den Abgrund. (Offenbarung 20:1-3)  Und ich sah einen Engel aus dem Himmel herabkommen mit dem Schlüssel des Abgrunds und einer großen Kette in seiner Hand. 2 Und er ergriff den Drachen, die Urschlange, welche der Teufel und der Satan ist, und band ihn für tausend Jahre. 3 Und er schleuderte ihn in den Abgrund und verschloß [diesen] und versiegelte [ihn] über ihm, damit er die Nationen nicht mehr irreführe, bis die tausend Jahre zu Ende wären. Nach diesen Dingen muß er für eine kleine Weile losgelassen werden.

 

Gott streitet zum Ende erneut zu Gunsten der wahren Nachkommen Jakobs, den „Kindern der Verheissung“: „Jehova, sein Gott, ist mit ihm. Und die laute Begrüßung eines Königs ist in seiner Mitte.“ Jener mächtige König über Engel und sein eigenes Volk handelt am Tag der Urteilsvollstreckung!

 

Obwohl „Immanuel“ erst etwa fünfzehn Jahrhunderte später geboren wurde spricht Bileam davon, dass „ein König in seiner Mitte“ sei. Derselbe Engel der zum Schutz Israels herrschte würde später „Immanuel“ sein und zum Abschluss erneut als Menschensohn und Nachkomme Davids auf dessen Thron sitzen! „Hat er es selbst gesagt und wird es nicht tun, Und hat er geredet und wird es nicht ausführen?“ Nichts und niemand kann Gott hindern seinen Plan auszuführen!

 

Das vermochte weder Balak, noch Bileam, noch vermag dies der „König des Südens“ in der Endzeit noch sein „falscher Prophet“! Jeder Versuch jene zu verfluchen und zu vernichten die Jesus am Gerichtstag als „Schafe“ seines Volkes auf die rechte Seite stellt wird scheitern! So wie Gott Israel aus Ägypten herausbrachte, um ihnen die Erde Kanaans zu geben, so führt er durch den Christus die „Schafe“ die zu „Manasse“ gehören, den beschnittenen Juden der „Ebioniten“ nach Harmagedon auf die ihnen zugesprochene Erde des Gelobten Landes! Die „Paulikaner“, „Ephraim“ wird die Erde erben.

 

Erneut wird gesagt werden: „Was hat Gott bewirkt!“ Sie werden ihr ewiges Erbe antreten und alle die heute dieses Gebiet für sich beanspruchen aber Gottes Gebot des Glaubens an den Christus nicht erfüllen, sie werden davon abgeschnitten und sind die Erblasser! Der „Löwe von Juda“, Jesus selbst wird das schlussendlich erfüllen, was Bileam prophetisch für die Zukunft aufbehält: „Siehe, ein Volk wird aufstehen wie ein Löwe, Und wie der Löwe wird es sich erheben. Es wird sich nicht niederlegen, bis es Raub fressen kann, Und das Blut Erschlagener wird es trinken.“ Vergleichen wir dies mit den Aussagen in Psalm 110, der zweifelsfrei auf unsere Tage gemünzt ist: