Newsletter „DER WEG13/03-3    März 2013

Neubearbeitung: 26.4.13

  

 

13.3.3   Lehrer der guten Botschaft:  Jesu Vorbild für heute in den Evangelien

 

3.Teil: Matthäus Kapitel 5-7: Synoptische Verbindung: Jesu Bergpredigt

 

   Im 2. Teil des NEWSLETTER DER WEG vom Monat Februar 2013 behandelten wir unter dem Titel: Jesu Vorbild für heute in den Evangelien:  13.2.3 Jesu Vorbild für heute in den Evangelien Jesu Geburt, seine Jugend, Taufe, Versuchung und Beginn der Verkündigung  

  

Die Haupttitel lauteten:

 

   Matthäus Kapitel 1:  Jesu Abstammungslinie ab Abraham bis zur Geburt in Bethlehem

   Matthäus Kapitel 2:  Die Mordabsichten des Herodes führen zur Flucht nach Ägypten

   Matthäus Kapitel 3:  Johannes der Täufer fordert den Weg Jehovas zu bereiten

   Matthäus Kapitel 4:  Jesu besteht die Versuchungen des Teufels, predigt und macht Heilungen in Galiläa

 

   Welche herausragende Rolle der „Same der Frau spielt, der seit der Verurteilung Adams und Evas jede Generation aufs Neue beschäftige kommt zum Ausdruck, wenn man die beiden Register von Jesu Vorfahren in Matthäus und Lukas miteinander vergleicht. Im einen Fall steht die Abstammungslinie des Joseph im Vordergrund, der ebenso aus der Linie Davids stammt und im anderen Fall jene der Maria. Jede neue Generation nach David durfte darauf hoffen, dass der Messias aus ihrer Linie stammen werde!

 

http://www.mgb-home.de/R-Geburt-Jesu.jpg   Erst der Apostel Paulus erklärt mit aller Deutlichkeit, dass Jesus jener verheissene Same sei und damit der Zweck des zentral in Jerusalem geführten Geburtsregister, wo jede männliche Erstgeburt eingetragen werden musste, um den Erbanspruch auf die Erde des verheissenen Landes zu bestätigen. Auch mit der Registrierung in Bethlehem bei der Geburt Jesu wurde sein Anspruch auf den Thron Davids als „der Same“ aus Davids Linie, von Seite der Mutter Maria und von Joseph in amtlicher Form festgehalten. Dieser Umstand konnte daher selbst von seinen Feinden bis zum Jahre 66 u.Z. nicht widerrufen werden, solange wie jene Register existierten. Erst im Verlauf der Unruhen des jüdischen Befreiungskrieges gegen die Römer wurden jene Register im Verlauf der Zerstörungen vernichtet. Jeder spätere Anspruch eines Anwärters der „Messias“ aus der Linie Judas und jener Davids zu stammen konnte daher nicht mehr bewiesen werden!  

 

   Die Ankündigung des Engels Gabriel an den Priester Sacharja betreffend der Geburt eines Sohnes, Johannes von seiner gealterten und sterilen Frau Elisabeth eröffnet die Heilsgeschichte des angekündigten Messias. Dieser sollte wie es Jesaja acht Jahrhunderte zuvor ankündigte so wie ein „Elia“ als Vorläufer das Volk auf den kommenden Messias vorbereiten. Er musste dessen Weg ebnen und seine Ankunft melden.

 

  Derselbe Engel Gabriel kündigte sechs Monate später der Jungfrau Maria die Geburt eines Sohnes an. Diese war mit Joseph verlobt, hatte aber keinen ehelichen Verkehr bis nach Jesu Geburt. Joseph wurde vom Engel auf das Handeln Gottes an Maria aufmerksam gemacht und führte sie als seine Frau in sein Haus in Nazareth.

 

   Kurze Zeit nach ihrer Empfängnis durch heiligen Geist machte Maria einen Besuch bei der im sechsten Monat schwangeren Elisabeth. Sie blieb drei Monate, was beide Frauen für ihre wichtige Aufgabe als kommende Mütter mit besonderer Aufgabe stärkte. Bei der Geburt des Johannes prophezeite Sacharja, dass Johannes von Gott her auserwählt sei vor dem verheissenen Messias herzugehen, um Israel zur Reue zu bewegen:

 

Bilder der Bibel - Des Johannes Geburt (Lukas 1:68-75) „Gesegnet sei Jehova, der Gott Israels, denn er hat seine Aufmerksamkeit seinem Volk zugewandt und ihm Befreiung bereitet. 69 Und er hat für uns ein Horn der Rettung aufgerichtet im Hause Davids, seines Knechtes, 70 so wie er durch den Mund seiner heiligen Propheten seit alters geredet hat 71 von einer Rettung vor unseren Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen, 72 um in Verbindung mit unseren Vorvätern Barmherzigkeit zu erweisen und seines heiligen Bundes zu gedenken, 73 des Eides, den er Abraham, unserem Vorvater, schwor, 74 um uns, nachdem wir aus den Händen der Feinde befreit worden sind, das Vorrecht zu gewähren, ihm ohne Furcht heiligen Dienst darzubringen 75 mit Loyalität und Gerechtigkeit vor ihm alle unsere Tage.

 

   Sechs Monate darauf kam Jesus in Bethlehem zur Welt, weil Cäsar Augustus ohne es zu wissen zur Erfüllung einer Prophezeiung durch den Propheten Micha beitrug, der Bethlehem, die Stadt Davids zum Geburtsort des Retters in Israel verkündet hatte. Maria und Joseph mussten sich dort als Nachkommen Davids einschreiben lassen und so kam es, dass Jesus dort beschnitten wurde. Zur gesetzlich festgelegten Zeit am vierzigsten Tag präsentierten sie ihr Kind im Tempel in Jerusalem. Dort gab es zwei weitere Prophezeiungen, eine durch den gealterten Simeon und die andere durch die Prophetin Anna. Das „Licht der Nationen“ war gekommen! Von Jerusalem aus gingen Joseph und Maria nach Nazareth zurück, wo Jesus seine Kindheit und Jugend hatte.

 

   Die Geschichte der „drei Könige an der Krippe in Bethlehem zeigt sich als Mythos, wenn wir die Fakten auf der Zeitachse alle korrekt ordnen! Zu jenem Zeitpunkt, wo drei Astrologen aus Schinar den neuen „König in Israel“ aufsuchten befand sich die Familie Josephs bereits in Nazareth, als jene drei Besucher von Jerusalem und von Herodes her durch den Stern direkt nach Nazareth geführt wurden. Sie brachten ihre Gaben dar und wurden vom Engel daraufhin angeleitet einen andern Weg zurück nach Babylon zu nehmen. Im Traum wurde Joseph aufgefordert nach Ägypten zu fliehen und erst beim Tod des Herodes kehrte die Familie auf neuerliche Aufforderung durch den Engel nach Nazareth zurück. Inzwischen hatte Herodes alle Kleinkinder bis zu zwei Jahren in Bethlehem umbringen lassen.

 

   Mit zwölf Jahren verblieb Jesus nach der Passahfeier in Jerusalem und erstaunte die Schriftgelehrten über seine tiefen Kenntnisse des GESETZES und der PROPHETEN, sowie deren Auslegung und Anwendung.

 

    Johannes der Täufer begann mit dreissig Jahren seine Tätigkeit am Jordan das Volk zur Reue und Umkehr zu bewegen und zu taufen. Die Pharisäer und Schriftgelehrten die zu ihm kamen aber nannte er Otternbrut und dass sie erst bereuen und umkehren müssten. Der nach ihm Kommende würde mit Feuer und mit heiligem Geist taufen.

 

   Als Jesus sich zur Taufe bei Johannes einfand versuchte jener zu wehren, er hätte es nötig getauft zu werden, Jesus beharrte darauf und die Himmel öffneten sich und heiliger Geist kam auf ihn herab wie eine Taube. Eine Stimme aus dem Himmel gab Zeugnis Gottes, dass dieser der geliebte Sohn sei, auf den zu hören wäre. Johannes berichtet vom Lamm Gottes, das die Sünde der Welt weg nimmt“. 

 

   Nach der Taufe begann Jesus die ersten Jünger aus den Getreuen des Johannes auszuwählen und wirkte das erste Wunder in Galiläa, indem er Wasser in Wein verwandelte. Lukas beschreibt Jesu Rückkehr nach Nazareth und seine Predigen am Sabbat in der Synagoge, wo man ihm danach nach dem Leben trachtete, weil er sich weigerte auf Wunsch hin zum Zweck der Unterhaltung Wunder zu wirken.

 

   Matthäus erwähnt Jesu vierzig Tage in der Wildnis, wo er fastete und vom Teufel drei Mal versucht wurde. Danach kehrte Jesus nach Kapernaum zurück, wo er seine bereits erwählten vier Jünger auffordert mit ihm zu gehen. Am Sabbat lehrte Jesus in den Synagogen Galiläas und heilt jede Art von Kranken. In Kapernaum macht er die Schwiegermutter des Petrus gesund und heilt einen Aussätzigen. Sein Ruf verbreitet sich in alle Richtungen!

 

3. Teil: Matthäus Kapitel 5-7: Jesu Bergpredigt

 

   Die Bergpredigt ist die wichtigste Zusammenfassung aller Lehren Jesu, die er von Gott her empfangen hat, die alle in der Bergpredigt in Kurzform erwähnt werden!

 

image009   Um diese Dinge die gesamte Menschheit zu lehren wurde Jesus zum „Licht der Nationen gegeben. Sein Auftrag lautete sich zwölf Apostel zu nehmen, sie zu belehren und einzuarbeiten, um Jünger vorab aus Juden, dann aus allen Nationen zu machen. Diese ihrerseits waren auszusenden die gute Botschaft an all jene zu verkünden, die bereit wären zuzuhören und Veränderungen in ihrem Leben vorzunehmen!

 

   Licht bedeutet Erkenntnis! Erkenntnis worüber? Was Gottes Mittel der Rettung sei und welches der Weg zum Frieden hin ist! Frieden gibt es nur da, wo Gerechtigkeit herrscht! Gerechtigkeit aber ist vollkommen von der Einhaltung von Gottes Geboten abhängig! Welche gute Botschaft musste Jesus also bringen? Die Botschaft wodurch eine Befreiung vom herrschenden System unter Satans Kontrolle, dem „Gott dieses Systems der Dinge“ möglich wird: „Die Wahrheit wird euch frei machen“ verkündete er! (Joh 8:31, 32) Frei vom Einfluss der Dämonen und der Gesetzlosigkeit!

 

   Und wodurch soll dies ermöglicht werden? Indem wir statt dieses System zu unterstützen, das nun bald sein Ende findet, das „Königreich des Sohnes der Liebe (Kol 1:13) als oberste Gewalt in unserem Leben anerkennen. Dieses ist die obrigkeitliche Gewalt“ nach der wir uns ausrichten: Jesus als unser „Haupt“ anerkennen und damit verbunden Jehova als „Haupt des Christus“ an erste Stelle setzen! Jesus ist der von Gott selbst eingesetzte Hohepriesterkönig „gleich Melchisedek“! (Ps 110:1-4)

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

3.3      Lehrer der guten Botschaft: Jesu Vorbild für heute in den Evangelien: 3.Teil: Matthäus Kapitel 5-7: Synoptische Verbindung: Jesu Bergpredigt 5

3.3.1              Matthäus Kapitel 5-7 im Umfeld korrekt einordnen: Verknüpfungen. 5

3.3.1.1        Der Inhalt der Kapitel 5-7 und synoptische Ergänzungen: 5

Matthäus Kapitel 5:  Glücklich wer erkennt, was zum Frieden führt 5

Matthäus Kapitel 6:  Gottes Anweisungen, um annehmbar zu sein. 6

Matthäus Kapitel 7:  Nur Gottes Gerechtigkeit führt ins „Königreich der Himmel“ 6

3.3.2              Matthäus Kapitel 5:  Glücklich wer erkennt, was zum Frieden führt 6

3.3.1.2        Wie ist die Bergpredigt im Gesamtbild einzuordnen? Welche Bedeutung hat sie?. 6

Die Bergpredigt:  Die wichtigste Rede aller Zeiten, welche die Welt positiv zu verändern vermag! 6

Jesu Bergpredigt am galiläischen Meer hatte nach seiner Auferstehung eine Wiederholung! 6

Erfüllung von Daniels siebzig Jahrwochen bis zum Messias. 7

War Jesus ein politischer Führer vergleichbar mit eigenem Parteiprogramm?. 8

Wann und wie wurde die Bergpredig organisiert?. 9

Die Bergpredigt spiegelt sich immer wieder in den späteren Briefen der Apostel und Jünger! 9

Wer nach der Taufe und der Inanspruchnahme „unverdienter Güte“ oder „Gnade“ erneut willentlich sündigt erntet Tod  10

Der „Gott dieses Systems“ verkündet durch seinen „Samen der Schlange“ Gesetzlosigkeit! 11

3.3.1.3        Mat 5:1-12:  Die neun Preisungen, um glücklich zu sein. 12

Mat 5:1-5:  Glücklich die nach geistigen Dingen hungern, die Trauernden und Mildgesinnten. 12

In wen wurdest du getauft? Sind wir in eine Person oder eine Religion getauft worden?. 13

Das Mildgesinntsein üben und der Gerechtigkeit Gottes nachjagen! 14

Mat 5:6-9:  Glücklich die Gerechtigkeitsliebenden und die Barmherzigen. 14

Was folgt auf die Zerstörung „Babylons der Grossen“ durch die Gesamtheit der Politik, durch die UNO?. 15

Nur den Barmherzigen wird Barmherzigkeit gezeigt werden! 16

Gottes Vorgaben kennen und anwenden betreffend der Reue, um Vergebung zu erlangen und unter „unverdienter Güte“ zu verbleiben! 17

Mat 5:6-9:  Glücklich die reinen Herzens und Friedsamen. 18

Sich Jehovas „heiligem Berg Zion“ zu nahen bedingt ein reines Herz zu haben! 19

Das GESETZ Gottes bestimmt, was rein und was unrein ist! 20

Die „Friedsamen“, die dem Frieden mit aller Kraft hinterher rennen! 20

Mat 5:10-12:  Glücklich die Verfolgten und Geschmähten. 22

Prüfungen die dazu dienen, um die Echtheit unseres Glaubens zu beweisen. 23

3.3.1.4        Mat 5:13-20:  Wie Licht den Menschen leuchten; GESETZ und PROPHETEN in der Welt aufrichten. 25

Mat 5:13-16:  Das Salz der Erde; die Stadt auf dem Hügel; Das Licht vor Menschen leuchten lassen. 25

Unser „Licht“ durch genaue Erkenntnis und nicht durch „so genannte Erkenntnis“ leuchten lassen! 25

3.3.3              Die Wichtigkeit von Gottes GESETZ und den PROPHETEN richtig einschätzen! Jesus verschärft die Strafbestimmungen! 27

Der „Same der Schlange“ fordert bis zum Ende des Systems zur Übertretung von Gottes Geboten auf, indem er sie als beendet erklärt! 27

Mat 5:17-20:  GESETZ und PROPHETEN bleiben für ewig: Sie müssen gehalten und gelehrt werden. 27

Im kommenden System geht Gottes GESETZ erneut von Jerusalem aus und wird unter Jesu Millenniumsherrschaft erdenweit vollkommenen Frieden und Sicherheit herstellen! 30

3.3.1.5        Mat 5:21-26:  Zorn führt zu Mord; unmittelbar Frieden schliessen und Einsicht von Schuld zeigen. 31

Mat 5:21-22:  Fortgesetzter Zorn bringt Gericht 31

Mat 5:23-24:  Frieden schliessen mit dem Bruder vor der Zusammenkunft 32

Mat 5:25-26:  Schuldeingeständnis und Wiedergutmachung anstatt den Gang zum Gericht 34

Habsucht führt zu Diebstahl und Unterschlagung: Kein Dieb hat Zugang zum kommenden Königreich! 35

Jeder männliche Christ ist von Paulus herausgefordert ein „Gesetzeskundiger“ zu sein! 35

Von Vorstehern wird mehr als das Übliche gefordert, um gerechte Zustände herzustellen! 36

Das weise Rechtssystem Jehovas den schlechten Früchten der heutigen Justiz gegenübergestellt! 36

3.3.1.6        Mat 5:27-37  Falsches Denken führt zu Ehebruch; Scheidung und Wiederverheiratung; Das „Ja“ und das „Nein“ 37

Mat 5:27-30:  Ehebruch beginnt mit falschen Gedanken und führt zur Gehenna. 37

Missbrauch des Scheidungsrechts der Männer in Israel: Jehova hasst Scheidung! 37

Mat 5:31-32:  Hurerei als einziger Scheidungsgrund; Geschiedene bleiben unverheiratet 39

Eheschliessung unter Christen: An was zu denken ist! 39

Mat 5:33-37:  Nicht schwören: „Euer Ja bedeutet ja, euer Nein nein 40

3.3.1.7        Mat 5:38-48:  Umgang mit den Bösen und den Feinden. 41

Mat 5:38-42:  Dem Bösen nicht widerstehen. 42

Die Endphase des gesetzlosen Namenchristentums mit dem Erkalten der Liebe fest verbunden. 42

Auge um Auge und Zahn um Zahn“ wurde ersetzt durch Feindesliebe. 42

Alles was im GESETZ und den PROPHETEN geschrieben steht muss sich erfüllen! 43

Der Endsieg des Systems Satans über die Christenheit naht sich! 44

Mat 5:43-48:  Feindesliebe. 45

Die Überlebenden Harmagedons, die wahren Glauben und Nächstenliebe zeigten: Wer sind sie, welcher Religion gehören sie an?  46

Gottes treuer „Knecht“ der Messias, wird Jehovas Recht, sein GESETZ auf der ganzen Erde einsetzen! „Lo-Ruhama“ wird keine Barmherzigkeit gezeigt werden! 47

Während die Bösen keinen Frieden finden und Gottes Rache sie einholt, wird das „Israel Gottes“ auserwählt, um nach Harmagedon nach Jerusalem gebracht zu werden! 47

Der grosse Tag von Gottes Rache  in Harmagedon kommt näher! 48

3.3.4              Matthäus Kapitel 6:  Gottes Anweisungen, um annehmbar zu sein. 49

3.3.1.8        Mat 6:1-8:  Gaben die vergolten und Gebete die erhört werden. 49

Mat 6:1-4:  Die Rechte soll nicht wissen, was die Linke tut 49

Mat 6:5-8:  Gebete im Privatraum, wo der Vater hört; Heuchler beten öffentlich. 51

Missachtung von Jehovas Entscheid, dem „Geringsten der Menschen“ das Königreich zu geben hat Folgen! 52

Wer Erkenntnis hasst und Zurechtweisung ablehnt steht schlussendlich vor Gott dem Richter der ganzen Erde! 53

Das göttliche Gerichtsurteil gegen „Babylon die Grosse“ kann nicht aufgehoben werden! 54

3.3.1.9        Mat 6:9-15:  Persönliche Worte gemäss dem Mustergebet werden erhört bei denen, die anderen freizügig vergeben haben  54

Jesus lehrte seine Apostel so beten, wie es der Vater erwünscht! 54

Die Frau von Sychar als Wegbereiterin erster Christen in Samaria! Anbetung „mit Geist und Wahrheit“! 55

Jesu Mustergebet verbindet hin zu den wichtigsten Punkten: Wie wir Gott anbeten sollen! 56

Die Bitte des Vaterunser, „dein Reich komme“ wird sich bald erfüllen: Zwei kommende Hochzeiten! 56

Mat 6:9-13:  Unser Vater im Himmel … 57

Einige wollen ungesehen von anderen Rat erhalten! Was bedeutet „Nikodemos-Effekt“?. 58

Die einzelnen Teile des Mustergebets und deren Bedeutung. 59

Mat 6:14-15:  Vergebung anderen gegenüber bringt Vergebung des Vaters. 62

3.3.1.10      Mat 6:16-21:  Form des Fastens und sich himmlische Schätze aufhäufen. 63

Mat 6:16-18:  Das wahre Fasten. 63

Einsetzung von Ältesten: Jesus verändert das Prozedere am Ende der apostolischen Zeit! 64

Die letzte Stunde apostolischer Zeit und der Beginn der Zeit der „Antichristen 65

Mat 6:19-21:  Schätze im Himmel aufhäufen. 66

3.3.1.11      Mat 6:22-24:  Licht im Innern; dienen als Sklave eines Herrn. 67

Mat 6:22-23:  Lauteres Auge – böses Auge. 67

Mat 6:24:  Sklave zweier Herren. 67

Die Jahrzehntelang Heuchelei verdeckten Kindesmissbrauchs und deren Helfeshelfer 68

Welche Rolle spielte der Staat und die Justiz bei der Verheimlichung der Missbrauchsfälle?. 70

Kirchliche Organisationen sind unersättlich im Aufhäufen von unredlichem Reichtum! 70

3.3.1.12      Mat 6:25-34  Der Vater weiss, was wir benötigen: Antwort nur dann, wenn wir das Königreich an erste Stelle setzen! 71

Mat 6:25-32:  Der Vater sorgt für uns, weil er weiss, was wir benötigen. 71

Mat 6:33-34:  Zuerst das Königreich und seine Gerechtigkeit 72

3.3.5              Matthäus Kapitel 7:  Nur Gottes Gerechtigkeit führt ins „Königreich der Himmel. 73

3.3.1.13      Mat 7:1-6  Das Gericht über die Richter; Heiliges nicht verschleudern. 73

Die wichtige Funktion Gericht zu üben durch das von Gott verordnete „Haupt“! 73

Wer das Volk zügellos werden lässt, der wird zur Rechenschaft gezogen: Scheidung, Wiederverheiratung, Hurerei, Abreibung, gleichgeschlechtliche Ehen! 73

Mat 7:1-5:  Das Gericht mit dem ihr richtet, dieses richtet euch. 74

Das Vergehen „wider den heiligen Geist“, gegen Gottes offenbarten Willen zieht „Gehenna“ nach sich! 75

Mat 7:6:  Heiliges nicht „Hunden“ geben, Perlen nicht vor „Schweine“ werfen. 76

3.3.1.14      Mat 7:7-14:  Den Vater beständig suchen und den Nächsten fortgesetzt lieben. 78

Mat 7:7-11:  Den Vater fortgesetzt bitten und beständig anklopfen. 78

Mat 7:12-14:  Liebeserweisungen erfüllen das GESETZ und die PROPHETEN. 78

Das Gericht beginnt bei den christlichen Vorstehern! 80

3.3.1.15      Mat 7:15-23:  Die wahren „Bäume“ für das „Königreich der Himmel 80

Mat 7:15-20:  Falsche Propheten“ sind „raubgierige Wölfe“; Faule und gute „Bäume 80

Mat 7:21-23:  Das „Königreich der Himmel“ ist den Gesetzestreuen offen; das Ende der Täter der Gesetzlosigkeit 82

Jene die behaupten das „Haus Gottes“ zu sein und sich als Gesetzlose erweisen! 83

Das „Zeichen Jona“ und der Zusammenhang zu den „zwei Zeugen“ der Endzeit 84

3.3.1.16      Mat 7:24-29:  Auf Jesus hören bedeutet auf Fels bauen. 85

Mat 7:24-27:  Haus auf dem Felsen und das Haus das auf Sand gebaut ist 85

Mat 7:28-29:  Jesu lehrt als einer der Gewalt hat 86

 

 

 

3.3               Lehrer der guten Botschaft: Jesu Vorbild für heute in den Evangelien: 3.Teil: Matthäus Kapitel 5-7: Synoptische Verbindung: Jesu Bergpredigt

 

3.3.1           Matthäus Kapitel 5-7 im Umfeld korrekt einordnen: Verknüpfungen

 

3.3.1.1          Der Inhalt der Kapitel 5-7 und synoptische Ergänzungen:

 

Matthäus Kapitel 5:  Glücklich wer erkennt, was zum Frieden führt 

http://www.sonntagsblatt-bayern.de/img03/grossbild/2010_29_22_01_01.jpgDas ganze Kapitel 5 von Matthäus, der erste Teil der Bergpredigt ist in Wirklichkeit jenen Dingen gewidmet die insgesamt dem Frieden dienen. Keine je gehaltene Rede auf der ganzen Erde zu allen Zeitpunkten der Menschheit hat so viel Einfluss auf uns wie die Bergpredigt: Vorausgesetzt, wir hören mit offenem Herzen zu! Man könnte dies als Einführungsrede des „Königs der Könige“ bezeichnen, wo er seine Anhänger über das Programm seiner kommenden Regierungstätigkeit unterrichtet!

 

Die Wahrheit ist, dass all das, was in der Bergpredigt steht ihren Höhepunkt mit der Aufrichtung von Gottes Königreich hier auf der Erde erleben wird! Dann, wenn Jesus im selben menschlichen, vom Tode auferweckten Leib, so wie er in den Himmel aufgefahren ist zurückkehren wird. Zusammen mit den Aposteln, seiner „Braut, der Frau des Lammes“ wird er die 144.000 Mit-Priesterkönige bestimmen. Nachdem er in Harmagedon das Ende von Satans System, den „alten Himmeln“, den herrschenden Gewalten und der „alten Erde“, die von jenen Geführten und allen gesetzlos Handelnden als „Reiter auf dem weissen Pferd“, mit den himmlischen Heerscharen ein Ende bereitet hat, kommt in Jerusalem, auf dem Ölberg der grosse Empfang des Herrschers für das Millennium. All die Informationen der Bergpredigt sind an die gerichtet, welche diese Dinge erleben werden dürfen, weil sie entsprechend handeln!

 

Jesus beginnt mit den neun Glücklichpreisungen, die alle einen Zusammenhang mit der kommenden Millenniumsherrschaft haben, weil jene die ausharren und die Angriffe dieses Systems in Treue ertragen als Sieger hervorgehen werden! Gottes Gerechtigkeit die durch Sein GESETZ definiert wird steht überall dabei im Zentrum! Gottes Barmherzigkeit kommt all denen zu Gut, die Barmherzigkeit üben! Christen sollen wie Lichtspender in der Welt leuchten und Gottes Gerechtigkeit an jedem Ort in ihrer Umgebung aufrichten!

 

http://img.zvab.com/member/12159l/30641936.jpgVorab im Vers 5:17-20 erklärt Jesus mit aller Deutlichkeit, dass er nicht gekommen sei, um die Aussagen im GESETZ, den fünf Büchern Mose noch jene in den PROPHETEN, den übrigen Schriften des „Alten Bundes“ aufzuheben, sondern vielmehr um ein perfektes Beispiel zu hinterlassen, wie sie eingehalten werden sollen und wodurch die Vorhersagen erfüllt werden müssen. Danach nimmt er einzelne der Gesetzesbestimmungen und verschärft deren Anwendung, indem er bereits geringere Vergehen die nur mit unseren Gedanken in Zusammenhang stehen bereits unter Höchststrafe stellt! Als kommender Hohepriesterkönig gibt er damit sein Regierungsprogramm bekannt, wie wahrer Frieden und Sicherheit erst erreicht werden können!

 

Er zeigt, welche schädliche Folge Zorn haben kann und dass wir unmittelbar mit dem Bruder gegen den wir gefehlt haben Frieden schliessen sollen. Schuldeingeständnis und Wiedergutmachung des angerichteten Schadens sind Grundlage nicht dem Gericht zu verfallen! Ehebruch beginnt bereits mit Begehrlichkeit einer anderen Frau gegenüber und Scheidung wird einem einzigen Grund unterordnet: Der Hurerei, sexuellem Fehlverhalten mit einer anderen Person! Wer ohne diesen Grund sich scheidet bricht das Ehegelöbnis und muss unverheiratet bleiben! Statt zu schwören muss unser Ja erneut ja bedeuten und unser Nein ist und bleibt ein nein!

 

Der Umgang mit bösen Menschen die uns schlecht gesinnt sind wird neuen Regeln unterworfen. Wir sollen ihnen nicht widerstehen. Anstelle des Grundsatzes „Auge um Auge“ kam nun die Feindesliebe, selbst jenen Gut zu tun, die uns Schaden bereiten.

 

Die Querverbindungen zu den Paralleltexten im Alten Testament und den Schriften der Apostel und Jünger helfen uns vielerlei Zusammenhänge mit aller Deutlichkeit zu erkennen! 

 

Matthäus Kapitel 6:  Gottes Anweisungen, um annehmbar zu sein

Vorab geht Jesus auf bestimmte Regeln Gottes ein, wie wir Gaben und Gebete darzureichen haben. Es liegt somit an uns Kenntnis zu nehmen, welche Formen für Gott annehmbar sind und welche Er ablehnt! Er will nicht, dass wir uns aufgrund von guten Taten überall bekannt machen oder unsere Gebete in der Öffentlichkeit veranstalten, um Zuschauer und Zuhörer zu haben. Gott will, dass wir uns ihm „mit Geist und Wahrheit“ in unseren Gebeten nähern!

 

(Johannes 4:23)  Dennoch kommt die Stunde, und sie ist jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater mit Geist und Wahrheit anbeten werden; denn in der Tat, der Vater sucht solche als seine Anbeter.

 

http://www.ekir.de/www/img/1266512007936.jpgDarum gab Jesus uns das Mustergebet des Vater-unser, das eine Reihe von sieben Punkten enthält, die unsere Gebete umfassen können oder sollen. Sie geben uns den Wertmassstab, wie Gott die Dinge betrachtet und nicht so, wie ein Mensch die Wichtigkeit beurteilen mag! Der Vater wird uns unsere Fehler in dem Masse vergeben, wie wir sie andern gegenüber vergeben haben!

 

Gott hat im GESETZ einen für alle Menschen verbindlichen Fasttag festgelegt, den des Sühnetages. Auch die ersten Christen hielten sich an die Sabbate und Festzeiten Jehovas. Erst im Gefolge des Abfalls nach dem Tode des Apostels Johannes begannen diese Teile mehr und mehr in Übertretung zu gelangen.

 

Das Konzil von Nicäa beschloss 325 u.Z., dass der Sabbat durch den Sonntag ersetzt werde, gemäss dem Dekret Konstantins aus dem Jahre 321 u.Z. Damit verbunden wurde festgeschrieben das Osterfest von Jesu Auferstehung, dass dieses stets ein Sonntag wäre. Nicht etwa der 14.Nisan, wie es das Gebot der Passahordnung im GESETZ befiehlt, das Abendmahl das Jesus ebenso gebot bis zu seiner Wiederkehr einzuhalten.

 

Damit war der Tag der Anbetung der Götzen, der Tag der Sonnenverehrung nun auch für Namenchristen verbindlich geworden. Weder Jesus noch die Apostel haben so etwas gelehrt! Erst die immer mächtiger werdende Kirche setzte diese Veränderungen durch, bald schon mittels mörderischer Gewalt in grossen Teilen des römischen Imperiums. Sie brauchte hierzu mehr als neunhundert Jahre aber niemals gelang es die Getreuen vollkommen auszurotten! Diese Jesu Gefolgsamen aber wussten, dass sie nicht gleichzeitig zwei Herren dienen konnten! Unabhängig von Strafe, Verfolgung oder Tortur und Tod wollten sie Jesus und dessen „GESETZ des Christus“ ihre ungebrochene Treue zeigen!

 

Sex-Skandal im VatikanWelche traurigen Früchte der Abfall von Gottes Normen brachte zeigte sich nun in der Endzeit u.a. in den Skandalen über Kindesmissbrauch, wo über 100.000 Geschädigte unter diesen Vergehen von Priestern leiden. Es erwies sich, dass Staat und Kirche am Zudecken und Verheimlichen gemeinsame Schuld trugen! Jesus aber trug uns auf:

 

(Matthäus 6:33)  So fahrt denn fort, zuerst das Königreich und SEINE Gerechtigkeit zu suchen, und alle diese [anderen] Dinge werden euch hinzugefügt werden.

 

Jesus zeigt die grosse Sorge des Vaters um unsere wahren Bedürfnisse! Jesus gibt zum Abschluss des Kapitels 6 den zentralen Rat, das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ und die damit verbundene Gerechtigkeit, das „GESETZ des Christus“ ins Zentrum unseres Lebens zu stellen. Kein Buchstabe vom GESETZ und den PROPHETEN sei dahingefallen, hatte doch Jesus deutlich erklärt!

 

Matthäus Kapitel 7:  Nur Gottes Gerechtigkeit führt ins „Königreich der Himmel“

Jesus beginnt gewisse Details zu erklären über das kommende Endgericht: Wo es beginnt und wie es enden wird. Er zeigt, dass das Richten in der Hand der von Gott bestimmten Richter liegt und wir nicht unsere Mitmenschen richten sollten! Vorsteher aber, die das Volk zügellos werden lassen erhalten ein härteres Gericht bereits zu Beginn von Jesu Wiederkehr! In diesem Zusammenhang redet er von „Heiligem“: Den Aussprüchen Gottes und diese ins Zentrum rückend, sollten wir nicht den „Hunden“ und den „Schweinen“, den Unreinen dieses Systems vorwerfen! Wir sollten vielmehr jene Menschen uns aussuchen die es verdienen, um sie zu belehren, jene, die bereit sind auf Gottes Worte zu hören!

 

(Matthäus 7:6)  Gebt das Heilige nicht Hunden, noch werft eure Perlen Schweinen vor, damit sie sie nicht etwa mit ihren Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen.

 

Die besonders tiefgründigen Aussagen der Schrift sind wie „Perlen“, sie den „Schweinen“ zu geben wäre daher unklug! Sowohl Hunde, wie Schweine sind laut GESETZ unreine Tiere und der Umgang mit ihnen ist begrenzt! Jesus wendet dies auf Menschen an, welche wenig und keine Bereitschaft zeigen auf Jehova und den Christus zu reagieren, denen geistige Dinge gleichgültig sind!

 

Jesu Rat geht dahin, dass wir das Gericht denen überlassen, die hierzu in der Versammlung bestimmt sind, weil so wie wir andere beurteilen, dann auch von Gott beurteilt werden! Richter aber sind dazu bestimmt das GESETZ unparteilich und gesetzmässig anzuwenden und der Barmherzigkeit Raum zu geben!

 

image013Auf beständiges Suchen des Vaters und unaufhörliches Anklopfen wird im Himmel geachtet! Das ganze GESETZ zu halten kann auf einen Begriff reduziert werden: Liebe! Die Liebe zum Vater und die Liebe zum Nächsten! Dadurch werden wir keinem Unrecht tun!

 

Jesus zeigt, dass aus der Christenversammlung heraus „habgierige Wölfe“ aufstehen, um die „Schafe“ die Jesus gehören in ihre religiösen Pferche zu sperren, um sie zu „scheren“, mittels Steuern, Zehnten, Spenden und Schenkungen und sie zu „töten“, indem sie zu Gesetzlosigkeit hingeführt werden, nur um ihr „Fleisch“, ihren Besitz und Reichtum aufzuzehren! Nun aber kommt ihr eigenes Gericht das Gott verordnet hat, wo die Nationen den Reichtum der Kirchen aufzehren werden, nachdem sie sie diese Organisationen zerstört haben!

 

Auf Jesu Worte in der der Bergpredigt zu hören bedeutet sein eigenes Haus auf „Fels“ zu bauen, wo „weder Regen noch Sturm“ ihm etwas anhaben werden. Der Vater wird jeden am Ende reich belohnen, der den Christus im Leben erhöht hat, sich ihm als König und Hohenpriester freiwillig unterordnete!

 

Wer dagegen auf die Organisationen dieses Systems in Politik und Religion vertraut und auf deren wechselhafte Gesetze abstützt, der wird schlussendlich alles verlieren, das ewige Leben mit eingeschlossen!

 

 

3.3.2           Matthäus Kapitel 5:  Glücklich wer erkennt, was zum Frieden führt

 

3.3.1.2          Wie ist die Bergpredigt im Gesamtbild einzuordnen? Welche Bedeutung hat sie?

 

Die Bergpredigt:  Die wichtigste Rede aller Zeiten, welche die Welt positiv zu verändern vermag!

Von der Wichtigkeit her gesehen, um eine Zusammenfassung von Jesu Lehren in wenigen Worten zu haben, gehört die Bergpredigt wie es Matthäus getan hat an den Beginn seines Evangeliums. Es scheint, dass er als Sekretär Jesu von jenen Rede genaue Aufzeichnung geführt hat, dies kann in Form von Stichworten oder ganzen Sätzen erfolgt sein, denn sicherlich räumte Jesus den Zuhörern Zeit ein, sich die Worte einzuprägen und Überlegungen zu machen!

Vom zeitlichen Ablauf her gesehen folgt diese Rede etwa erst in der Mitte seines Predigtwerkes, während der dritten Evangelisationsreise, wo bereits Tausende bereit waren ihn zu hören und seine Wunderwerke zu sehen. Bis zu jenem Zeitpunkt hatte Jesus bereits einen hohen Grad an Bekanntheit erreicht! Er wurde von grossen Menschenmassen begeistert gefeiert, weil er überall in Galiläa sehr viele grosse Taten vollbracht hatte. Er besuchte mit den Aposteln all die Dörfer und Städte auf den beiden Reisen zuvor.  Die gute Botschaft war überallhin verbreitet worden, dass sich Gottes Königreich genaht habe. Die meiste Zeit aber hatte er in jener Gegend um Kapernaum verbracht, wo er ja Wohnsitz nahm, nachdem er von der Hochzeit von Kana dorthin gezogen war, nahe dem Ort, wo Johannes der Täufer in „Bethanien jenseits des Jordan“ (Joh 1:28 ) gewirkt hatte. Jesajas Prophezeiung war mitten in ihrer höchsten Erfüllung:

 

(Jesaja 9:1-3)  Indes wird die Düsterheit nicht so sein wie [zu der Zeit], da das Land in Bedrängnis war, wie zu der früheren Zeit, als man das Land Sẹbulon und das Land Nạphtali mit Verachtung behandelte und als man [es] zur späteren Zeit zu Ehren bringen ließ — den Weg am Meer, in der Gegend des Jordan, Galilạ̈a der Nationen. 2 Das Volk, das in der Finsternis wandelte, hat ein großes Licht gesehen. Was die im Land tiefen Schattens Wohnenden betrifft, Licht ist über ihnen aufgeleuchtet. 3 Du hast die Nation volkreich gemacht; für sie hast du die Freude groß gemacht. Sie haben sich vor dir gefreut, wie man sich freut in der Erntezeit, wie die, welche frohlocken, wenn sie die Beute verteilen.

 

Jesus und seine Apostel waren daran die erste Ernte für das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ einzubringen, all jene aus den Juden die auf Jesus hörten und gehorchten und sich nach seinem Tod im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes nach Pfingsten 33 u.Z. taufen liessen. Der „heilige Geist“ war dabei nicht eine dritte Person GOTT, sondern jedes der guten Worte die Jesus verkündete, die in vollem Einklang mit den Worten der Propheten waren!

 

Jesu Bergpredigt am galiläischen Meer hatte nach seiner Auferstehung eine Wiederholung!

http://www.gnosis.at/img/JesusPredigt.jpgEinige waren unter den etwa fünfhundert Jüngern gewesen, die sich am selben Ort der Bergpredigt nach der Auferstehung Jesu versammelt hatten, so wie Jesus es durch die drei Marias beauftragt hatte. Sie hörten dort Jesu Auftrag zum Jüngermachen und Taufen persönlich! (Mat 26:32; 28:7; 1.Kor 15:6) Auch wussten sie bereits um seine Erhöhung durch Gott zum König und Hohepriester. Die Worte waren ihnen bestimmt noch im Ohr:

 

 (Matthäus 28:16-20)  Die elf Jünger dagegen gingen nach Galilạ̈a zu dem Berg, wohin Jesus sie bestellt hatte, 17 und als sie ihn sahen, huldigten sie ihm, einige [[der etwa 500 Jünger (vergl. 1.Kor 15:6)]] aber zweifelten. 18 Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden. 19 Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

 

Obwohl diese Worte am Ende des Matthäusevangeliums stehen helfen sie uns hier die logischen Zusammenhänge zu verstehen! Wie wir das gewohnt sind verbinden wir den Anfang mit dem Ende und bringen die wichtigsten Querverbindungen um alles im Gesamtbild korrekt einräumen zu können! Diese Geschehnisse nach Jesu Auferstehung sind doch direkt verknüpft zur Bergpredigt, weil Jesus nun seine Auferstehung im Fleische so vielen demonstrierte, wobei einige von ihnen kurze Zeit zuvor gar seine Hinrichtung in Jerusalem am Tag des Passahmahls durch die religiösen Führer persönlich miterlebt hatten!

 

image020

 

Viele von denen, die aus Galiläa waren mögen später nach Jesu Auferstehung und Himmelfahrt unter den an Pfingsten 33 u.Z. Versammelten gewesen sein. Nach jener Rede des Petrus wurde etwa 3000 Männern und Frauen getauft (Apg 2:41). Ein Teil von ihnen aus Galiläa hatte Jesu Worte der Bergpredigt eineinhalb Jahre zuvor persönlich gehört! Sie bildeten zusammen mit Petrus als dem zur Menge Redenden und den Aposteln die bereits vollkommen überzeugten Verteidiger von Jesu Auferstehung.

 

Erfüllung von Daniels siebzig Jahrwochen bis zum Messias

Die Rede dabei ist vom „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, da der Vater doch Jesus inzwischen wie angekündigt alles in die Hand gegeben hatte. Die Nation Juda musste nun den  vom Propheten Maleachi angekündigten „Boten des Bundes“ aufnehmen, ihn anerkennen und an die von Gott festgesetzte Stellung erhöhen! Die Vorhersagen, dass ihn die Führer Israels ablehnen würden, verfolgten, gefangen setzen und ihn exakt in der Mitte der siebzigsten Jahrwoche töten würden hatte sich erst erfüllen müssen!

 

(Maleachi 3:1)  Siehe! Ich sende meinen Boten, und er soll einen Weg vor mir bahnen. Und plötzlich wird zu SEINEM Tempel kommen der [wahre] Herr, den ihr sucht, und der Bote des Bundes, an dem ihr Gefallen habt. Siehe! Er wird gewiß kommen“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen.

 

Diese Vorhersage muss auch im Zusammenhang mit Daniels siebzig Jahrwochen verstanden werden! Der Engel Gabriel hatte ihm doch konkrete Angaben über das erste Erscheinen des Messias und dessen „Abschneiden von den Lebenden“ in der Hälfte der siebzigsten Jahrwoche erklärt! Petrus wies auf solche Zusammenhänge in seiner Rede in Jerusalem hin! Die Erfüllung der Prophezeiungen mussten viele Juden überzeugt haben, die exakt zu den vorhergesagten Zeitpunkten erfolgte! Für uns sind sie Hinweis darauf, dass die ebenfalls von Daniel geäusserten „Zeiten und Zeitabschnitte“ der Endzeit sich genauso erfüllen werden!

 

image046

 

Die zeitliche Einordnung der Bergpredigt fällt in etwa auf die Zeit des Juni oder Juli des Jahres 31 u.Z., vor oder nach dem Pfingstfest jenes Jahres. Es betrifft ein Ereignis innerhalb der 3. Predigtreise Jesu. Sein Bekanntheitsgrad war bereits sehr hoch, darum versammelten sich aus allen Dörfern und Städten rundherum etwa fünftausend Männer und entsprechend viele Frauen und Kinder. Das wird bestimmt nicht einfach eine spontane Versammlung gewesen sein, sondern wurde im Voraus so vereinbart sich dort zu treffen, um gemeinsam Jesus zu hören.

 

War Jesus ein politischer Führer vergleichbar mit eigenem Parteiprogramm?

http://akivoegwerner.files.wordpress.com/2013/03/afd-oberursel.jpgDie Bergpredigt kann durchaus mit einer heutigen Wahlveranstaltung verglichen werden, wo die Anhänger einer neugegründeten Partei sich auf einer Versammlung treffen, um das Parteiprogramm vom auserkorenen Führer her selbst zu hören! Jesus verkündete doch: „Von dieser Zeit an fing Jesus an zu predigen und zu sagen: „Bereut, denn das Königreich der Himmel hat sich genaht.““ (Mat 4:17)

 

Paulus erklärte später, dass jeder Getaufte Eingang in das „Königreich des Sohnes der Liebe“ gewährt würde, was nichts weiter bedeutet, dass Jesus jene Macht und Autorität für die er sich dem Volk vorgestellt hatte inzwischen vom höchsten Machthaber von Jehova erhalten hatte!

 

(Kolosser 1:13, 14)  Er hat uns von der Gewalt der Finsternis befreit und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt, 14 durch den wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben, die Vergebung unserer Sünden.

 

Wofür Jesus somit bis zu seinem Tod geworben hatte, war bei seiner „Auferweckung im Geiste“ vom Vater her Wirklichkeit geworden (1.Pe 3:18; Off 5:11, 12). An Pfingsten 33 u.Z. wurden dessen Tore zuerst für die hundertzwanzig im Obergemach versammelten Jünger geöffnet. Als Zeichen der Annahme wurde auf jeden von ihnen heiliger Geist in Form von Feuerzungen ausgegossen! Wie Jesus es dem Pilatus erklärt hatte war sein „Königreich nicht von dieser Welt“, hatte mit Cäsars Machtgebilde oder dem der jüdischen Priesterschaft nichts zu tun!

 

image048

 

Wann und wie wurde die Bergpredig organisiert?

Eine gute Gelegenheit für die Bergpredigt wäre der Zeitpunkt kurz nach dem Pfingstfest gewesen, wo viele Jesus in Jerusalem gehört und gesehen hatten. Diese waren gemeinsam sowohl vorher, bei der Hinreise, dann während des Pfingstages und bei der Rückkehr durch die Apostel und Jünger hierzu an diesen vorherbestimmten Punkt eingeladen worden!

 

http://bibelfernsehen.de/pressematerial/die_bibel_jesus.jpgBeide Reisen dauerten jeweils um die drei Tage. Da gab es bestimmt viel Gelegenheit die Gruppen während des Pilgerns und an den Abenden beim Lagern und Essen bereiten vor dem Übernachten und am Morgen beim Frühstück, um durch Jesus selbst, durch die Apostel und Jünger jenes Datum bekannt machen zu können.

 

Dies waren jeweils gute Möglichkeiten für die zwölf Apostel und die zunehmende Schar von Jüngern mit sehr vielen Menschen auch intensive Gespräche zu führen und jenen zu zeigen, dass Jesus der wahre Messias sei, Erfüllung der Prophezeiungen!

 

Dass sich etwa 5000 Männer, zusätzlich Frauen und Kinder dort in Galiläa versammelten hatte somit bestimmt den Anstrich einer wohl organisierten Zusammenkunft. Der Ort war so gewählt, dass Jesu Stimme wie in einem natürlichen Amphitheater mit ausgewogener Akustik von allen gut verstanden werden konnte! Bestimmt war Matthäus von Beginn an damit beauftragt worden Aufzeichnung anzufertigen!

 

Die Bergpredigt spiegelt sich immer wieder in den späteren Briefen der Apostel und Jünger!

Das Glück des Menschen hängt weitgehend von seinem eigenen Verhalten ab! Auch wenn äussere Umstände unsere Empfindungen stark beeinflussen, so ist es doch unser Verstand, das gutgesinnte Herz, das die trüben Gedanken aus einer negativen, zerstörerischen Denkweise hin zu etwas Positivem führen kann! Wenn uns Menschen Schaden zufügen, Schmerz bereiten ist es das „Gesetz des sündigen Fleisches“, das in uns Gedanken der Wut und des Hasses aufkommen lassen! Wenn wir aber aufgrund der Lehren die Jesus uns brachte diesen Hass in Feindesliebe umwandeln, dann wenden wir die uns selbst schädigenden Gedanken ab, die uns gar wie im Falle Kains, der seinen Bruder tötete zu Handlungen führen können, die weder für uns noch für andere von Vorteil sind!

 

Paulus verkündet im Brief an die Epheser viele der bisher „heiligen Geheimnisse“, welche die Verwaltung im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ das nun über jene durch das „Haupt“ des Christus herrschte, die sich ihm in der Taufe unterordnet haben! Aber auch über die künftige Herrschaft, im „Königreich der (neuen) Himmel“, die der Vater direkt beaufsichtigen wird gab er vielerlei klare Hinweise! Er unterscheidet, was vor der Taufe war und danach ist:

 

http://is1.myvideo.de/de/movie9/40/thumbs/4247569_1.jpg (Epheser 2:1-7)  Überdies [seid] ihr es, [die Gott lebendig gemacht hat,] obwohl ihr tot wart in euren Verfehlungen und Sünden [[zufolge des auf und lastenden Fluches]], 2 in denen ihr einst wandeltet gemäß dem System der Dinge dieser Welt, gemäß dem Herrscher der Gewalt der Luft, dem Geist [[Satans]], der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirksam ist. 3 Ja, unter ihnen führten wir alle einst unseren Wandel gemäß den Begierden unseres Fleisches, indem wir die Dinge taten, die das Fleisch und die Gedanken [tun] wollten, und wir waren von Natur aus Kinder des Zorns wie auch die übrigen. 4 Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat wegen seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, 5 uns, selbst als wir in Verfehlungen tot waren, zusammen mit dem Christus lebendig gemacht — durch unverdiente Güte seid ihr gerettet worden —, 6 und er hat uns mitauferweckt und uns [[die Apostel]] mitsitzen lassen in den himmlischen Örtern [[der neuen Verwaltung der Christenversammlungen]] in Gemeinschaft mit Christus Jesus, 7 damit in den kommenden Systemen der Dinge [[im „Königreich der (neuen) Himmel]] der alles übertreffende Reichtum seiner unverdienten Güte in seiner Gunst uns gegenüber in Gemeinschaft mit Christus Jesus deutlich gezeigt werde.

 

Paulus zeigt diese Verbindung hin zum „Gesetz des Fleisches“, das sowohl in fleischlichen Juden, den „Ebioniten“ wirkte (Paulus zählt sich selbst als „Saulus“ dazu) wie auch in den Menschen aus den Heiden, den „Paulikanern“, die gemäss dem „Herrscher der Luft [[gr. pneuma = Geist]]“, dem teuflischen Geist des Ungehorsams der von Satan ausgeht, der Gesetzlosigkeit verkündet. Die „unverdiente Güte“ kam „nach dem GESETZ“, also nach Moses, nicht um das GESETZ ungültig zu machen das doch „ewig“ gültig ist: „Deine Gerechtigkeit ist eine Gerechtigkeit auf unabsehbare Zeit, Und dein Gesetz ist Wahrheit.“ (Ps 119:142)

 

image035(Psalm 119:43-46)  

43 Und nimm das Wort der Wahrheit von meinem Mund nicht gänzlich weg,

Denn auf deine richterliche Entscheidung habe ich geharrt.  

44 Und ich will dein Gesetz beständig halten,

Auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]], ja immerdar.  

45 Und ich will einherwandeln in weitem Raum,

Denn ich habe ja nach deinen Befehlen geforscht.  

46 Ich will auch vor Königen über deine Mahnungen reden,

Und ich werde mich nicht schämen.

 

Die Gedanken, die Jesus in der Bergpredigt zusammengefasst und offenbart hat, sie wurden ihm vom Vater her zu äussern aufgetragen. Sie sind eine Zusammenfassung all dessen, was Jehova von uns Menschen möchte, damit wir die Aussagen des ganzen GESETZES und die der PROPHETEN erfüllen!

 

Paulus fasste es in wenige Worte zusammen wie er äusserte: „Die Liebe fügt dem Nächsten nichts Böses zu; daher ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.“

 

(Römer 13:8-10)  Seid niemandem irgend etwas schuldig, außer daß ihr einander liebt; denn wer seinen Mitmenschen liebt, hat [das] Gesetz [[GESETZ]] erfüllt. 9 Denn das [geschriebene Recht]: „Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht morden, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren“ und was immer für ein Gebot es sonst noch gibt, ist in diesem Wort zusammengefaßt, nämlich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ 10 Die Liebe fügt dem Nächsten nichts Böses zu; daher ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes [[GESETZES]].

 

Wenn jeder Mensch sich nach diesen Grundsätzen ausrichtet, dann wird die Erde zum friedlichen Paradies, wo wahre Sicherheit zufolge von echter Gerechtigkeit herrschen wird! Die Christenversammlung soll heute schon davon Vorbild sein! Ihr wurde deutlich aufgetragen das GESETZ aufzurichten, nicht es niederzureissen wie wir dies in den Religionen „Babylons der Grossen“ so deutlich erkennen! „Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz [[GESETZ]] auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz [[GESETZ]] auf.“ (Rö 3:31)

 

Genau dies ist es, was die Millenniumsherrschaft Jesus herstellen wird, nachdem jeder, der die uns vorgesetzten Normen willentlich missachtet hat in Harmagedon gemäss Gottes Urteil durch Jesus als dem „Reiter auf dem weissen Pferd“ von der Erde weggefegt wurde!

 

Wer nach der Taufe und der Inanspruchnahme „unverdienter Güte“ oder „Gnade“ erneut willentlich sündigt erntet Tod

Wir müssen Gottes Vorkehrungen zur Sündentilgung annehmen, nicht bloss zu Beginn in der Taufe, sondern während des ganzen folgenden Lebens, da jede Sünde weiterhin unter Strafe steht! Das geht doch gerade durch die Bergpredigt Jesu deutlich hervor, der die Strafbestimmungen auf vielerlei Gesetzesübertretung doch gerade verschärft hat! Zu behaupten „Jesus ist das Ende des GESESETZES“ anstatt „Jesus ist das Ziel (die vollkommene Erfüllung) des GESETZES“ (Rö 10:4; Abraham Meister) ist Irreführung schlimmsten Grades, hin zur Gesetzlosigkeit! Weitverbreitete Lehrmeinung unter Evangelisten und falschen Endzeitpropheten! Es ist eindeutig das Werk des „Menschen der Gesetzlosigkeit“! Paulus rügt ihn im 2. Brief an die Thessalonicher, als Zeichen des zunehmenden Abfalls der Endzeit:

 

(2. Thessalonicher 2:3-5)  Laßt euch in keiner Weise von irgendjemandem verführen, denn er [[Jesus; der „Tag des Herrn]] wird nicht kommen, es sei denn, der Abfall komme zuerst und der Mensch der Gesetzlosigkeit, der Sohn der Vernichtung, werde geoffenbart. 4 Er widersetzt sich und erhebt sich über jeden, der „Gott“ oder ein Gegenstand der Verehrung genannt wird, so daß er sich in den Tempel DES GOTTES niedersetzt und sich öffentlich darstellt, daß er ein Gott sei. 5 Erinnert ihr euch nicht, daß ich euch diese Dinge wiederholt sagte, als ich noch bei euch war?

 

Da wir uns nicht selber Rächen sollen, sondern Gott für das Gericht Seine eigenen Normen innerhalb der Christenversammlung aufgestellt hat, daher kommt Sein Tag, wo er selbst durch den Christus Rache an denen übt, die Seinem GESETZ und Seinem Willen zuwider gehandelt haben! Im Brief an die Hebräer, an die „Ebioniten“, von denen viele Versammlungsvorsteher, Älteste und Dienstamtgehilfen waren, bringt Paulus dies auf den gemeinsamen Nenner:

 

http://2.bp.blogspot.com/-jfDmommb6KU/TyWww1JBysI/AAAAAAAABNw/wa3fikTcwWw/s1600/Paul.jpg (Hebräer 10:26-31)  Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, 27 [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird. 28 Jemand, der das Gesetz Mose mißachtet hat, stirbt ohne Erbarmen auf das Zeugnis von zwei oder drei [Personen] hin. 29 Einer wieviel strengeren Strafe, denkt ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und der das Blut des Bundes, durch das er geheiligt worden ist, als von gewöhnlichem Wert geachtet und der den Geist der unverdienten Güte durch Verachtung gröblich verletzt hat? 30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Mein ist die Rache; ich will vergelten“ und wiederum: „Jehova wird sein Volk richten.“ 31 Es ist etwas Furchtbares, in die Hände [des] lebendigen Gottes zu fallen.

 

Paulus redet in der Gegenwartsform, wo er erklärt: „Jemand, der das Gesetz Mose mißachtet hat, stirbt ohne Erbarmen auf das Zeugnis von zwei oder drei [Personen] hin.“ Das GESETZ, das Christen unter den Nationen aufrichten müssen wird zuerst in der Versammlung angewendet! Der Ausschluss aus der Versammlung für schweres Vergehen gegen Gottes oder Christi Gebote entspricht der Todesstrafe, da jemand dadurch aus dem „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ hinausgetrieben wird, in Satans System „dieser Welt“ zurückkehrt! Die Anwendung durch christliche Richter muss gar rigoroser sein, erklärt er, weil wir bereits „unverdiente Güte“ in der Taufe in Anspruch nahm, die uns vom früheren „Fluch“ und damit der Todesstrafe befreit hatte. Nun erneut dahin zurückzukehren würde doch bedeuten Jesus erneut an den Pfahl zu bringen!

 

Der „Gott dieses Systems“ verkündet durch seinen „Samen der Schlange“ Gesetzlosigkeit!

Wer behauptet, Gottes Gebote gelten nicht weiter widerspricht Paulus direkt ins Gesicht! Zuvor redete er vom Versammlungsgebot des Sabbats, das einige aufgegeben hätten und in Fortsetzung dessen kündet er schwere Strafe an!

 

(Hebräer 10:23-25)  Laßt uns an der öffentlichen Erklärung unserer Hoffnung [[im Bund der Taufe]] ohne Wanken festhalten, denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat. 24 Und laßt uns aufeinander achten zur Anreizung zur Liebe und zu vortrefflichen Werken, 25 indem wir unser Zusammenkommen [[gemäss 4.Gebot am Sabbat und zu den von Gott verordneten Festzeiten]] nicht aufgeben, wie es bei einigen Brauch ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht.

 

Wir müssen jede Aussage in ihrem Zusammenhang sehen! Gottes Sabbatgesetz zu verletzen hatte unter Moses für ganz Israel die Todesstrafe zur Folge, so hatte es Jehova befohlen! Jesus hatte erklärt, dass kein Jota dahingefallen sei! Dies auf das fleischliche Israel zu beschränken würde bedeuten, dass kein Christ aus den Heiden unter den 144.000 künftigen Priesterkönigen sein könnte! Gerade diese Vorsteher fielen doch dadurch vor Gott und dem Christus auf, dass sie alle Gebote hielten und lehrten und darum im kommenden System mit Macht und Herrlichkeit ausgestattet werden! Das „Israel Gottes“, die Vollzahl der „neuen Himmel“ aber wird viele Vorsteher aus den Nationen, „Paulikaner“ mit einschliessen!

 

(2. Mose 31:12-17)  Und Jehova sagte ferner zu Moses: 13 „Was dich betrifft, rede zu den Söhnen Israels, indem [du] sprichst: ‚Besonders meine Sabbate sollt ihr halten, denn es ist ein Zeichen zwischen mir und euch durch eure Generationen hindurch, damit ihr erkennt, daß ich, Jehova, euch heilige. 14 Und ihr sollt den Sabbat halten, denn er ist euch etwas Heiliges. Wer ihn entweiht, wird unweigerlich zu Tode gebracht werden. Falls irgend jemand an ihm Arbeit verrichtet, so soll diese Seele von der Mitte ihres Volkes abgeschnitten werden. 15 Sechs Tage kann Arbeit getan werden, aber am siebten Tag ist ein Sabbat vollständiger Ruhe. Er ist etwas Heiliges für Jehova. Jeder, der am Sabbattag Arbeit verrichtet, wird unweigerlich zu Tode gebracht werden. 16 Und die Söhne Israels sollen den Sabbat halten, um den Sabbat durch ihre Generationen hindurch zu begehen. Es ist ein Bund auf unabsehbare Zeit. 17 Zwischen mir und den Söhnen Israels ist er ein Zeichen auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]], denn in sechs Tagen hat Jehova die Himmel und die Erde gemacht, und am siebten Tag ruhte er und ging daran, sich zu erquicken.‘ “

 

Dieses Gebot sich vom Sabbat hin zum Sonntag zu wenden war ein Schachzug des heidnischen Kaisers Konstantin durch ein Dekret im Jahre 321 u.Z. Es wurde erst am Konzil von Nicäa im Jahre 325 u.Z. durch dieses Konstantinische heidnische Sonntagsgebot ersetzt. Dies bedeutet eine schwere Verletzung des ehegleichen Taufbundes! Jehova ist ein eifersüchtiger Gott und ein solcher „Ehebruch“ bleibt bei Ihm nicht ohne Folgen! Die Namenchristenheit hängte sich an den „Götzen“ Cäsar und den „Götzen“ Papst in Rom und wendete sich von Dem ab, der sie durch das Blut Seines Sohnes Jesu erkauft hatte! Die „obrigkeitliche Gewalt“ wurde von Jesus als „Haupt“ der das „GESETZ des Christus“ festlegte auf andere Häupter mit anderslautenden Gesetzen verlegt!

 

http://www.posaunen-jehovas.de/bilder/was_lehrt_die_bibel/die_grosse_hure_babylon/hure.jpg (Jakobus 4:4-6)  Ihr Ehebrecherinnen, wißt ihr nicht, daß die Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer immer daher ein Freund der Welt sein will, stellt sich als ein Feind Gottes dar. 5 Oder scheint es euch, daß die Schrift umsonst sagt: „Mit einem Hang zum Neid sehnt sich fortwährend der Geist, der in uns Wohnung genommen hat.“? 6 Die unverdiente Güte jedoch, die er erweist, ist größer. Folglich sagt er: „Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber erweist er unverdiente Güte.“

 

Der Hochmut der politischen und religiösen Kaste wird mit all ihrer „Weisheit dieses Systems“ in Harmagedon zunichtewerden!

 

Wenn wir erkennen, was es bedeutet Gott willentlich zu missachten, dann werden wir uns bemühen Jesu Worte und ihren tiefen Sinn zu verstehen! Jehova ist ein treuer „ehelicher Gefährte“ als Gatte Israels, seine „Frau“, der für Seine Familie in hervorragender Weise sorgt aber ein eifersüchtiger Gott gegenüber jedem ist, der den Bund missachtet und ihn boshaft oder aus Feigheit verlässt!

 

Was uns Jesus in der Bergpredigt erklärt sind die Grundbedingungen, um ins „Königreich der Himmel“, ins Tausendjahrreich Eingang zu erhalten!

 

Da Harmagedon einem Gerichtstag folgt und dessen Urteilsvollstreckung durch Jesus bedeutet, muss jeder sich bewusst sein, ob er aufgrund des „GESETZES des Geistes“ Gottes Anforderungen erfüllt hat oder gemäss den „animalischen“ Bedürfnissen die uns im „Gesetz des sündigen Fleisches“ zu eigen sind gehandelt hat! Die Verstorbenen erhalten ihr Gericht in der Auferstehung und zudem am Ende des Millenniums im Schlussgericht!

 

Schauen wir nun die Bergpredigt im Detail an und verknüpfen sie nach vorn hin zum kommenden Abschluss des Systems und nach hinten, hin zum GESETZ und den PROPHETEN!

 

 

3.3.1.3          Mat 5:1-12:  Die neun Preisungen, um glücklich zu sein

 

Mat 5:1-5:  Glücklich die nach geistigen Dingen hungern, die Trauernden und Mildgesinnten

Die neun glücklich-Preisungen beginnt Jesus mit dem Bewusstsein, dass geistige Dinge den Vorrang haben sollen! Natürlich setzt er dies stets mit Gottes Worten, dem „heiligen Geist“ gleich, der auf uns Einfluss nimmt. Das Geistiggesinntsein steht in direkter Beziehung auf jedes der Worte Gottes zu hören und jedem der Gebote Jesu Aufmerksamkeit zu schenken! „So fahrt denn fort, zuerst das Königreich und SEINE Gerechtigkeit zu suchen, und alle diese [anderen] Dinge werden euch hinzugefügt werden“, erklärte Jesus etwas später in derselben Ansprache! (Mat 6:33)

 

Bergpredigt.JPG(Matthäus 5:1-3)  Als er die Volksmengen sah, stieg er auf den Berg; und nachdem er sich gesetzt hatte, kamen seine Jünger zu ihm; 2 und er öffnete seinen Mund und begann sie zu lehren, indem er sprach:

3 „Glücklich sind die, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewußt sind, da das Königreich der Himmel ihnen gehört.

 

Welches sind die „geistigen Bedürfnisse“? Alle jene Dinge, die uns das „GESETZ des Geistes“ (Rö 8:1, 2) vorgibt, dem wir uns in der Taufe unterordnen, während wir beim Untertauchen im Wasser gegenüber dem „Gesetz der Sünde“ (Rö 7:22-8:2) zufolge des ererbten gefallenen Fleisches Adams in geistigen Sinne absterben! Beim Auftauchen aus dem Wasser werden wir sinnbildlich „Neugeboren aus Geist“! Jesus musste diesen Teil dem jüdischen Vorsteher Nikodemus erklären:

 

(Johannes 3:1-8)  Nun war da ein Mensch von den Pharisäern, Nikodẹmus war sein Name, ein Vorsteher der Juden. 2 Dieser kam in der Nacht zu ihm und sagte zu ihm: „Rabbi, wir wissen, daß du als Lehrer von Gott gekommen bist; denn niemand kann diese Zeichen tun, die du tust, es sei denn, Gott ist mit ihm.“ 3 Als Antwort sagte Jesus zu ihm: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht wiedergeboren wird, kann er das Königreich Gottes nicht sehen.“ 4 Nikodẹmus sagte zu ihm: „Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Er kann doch nicht ein zweites Mal in den Schoß seiner Mutter eingehen und geboren werden? 5 Jesus antwortete: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Königreich Gottes eingehen. 6 Was aus dem Fleisch geboren worden ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren worden ist, ist Geist. 7 Wundere dich nicht, daß ich zu dir sagte: Ihr müßt wiedergeboren werden. 8 Der Wind [[gr. pneuma = Geist]] weht, wo er will, und du hörst sein Geräusch, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist jeder, der aus dem Geist geboren worden ist.“

 

Der Taufbund, das Untertauchen im Wasser ist somit Grundbedingung, um das kommende Königreich des Vaters zu sehen! Es bedeutet doch Eintritt in das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, das Jesus nach Harmagedon in gereinigtem, Zustand dem Vater übergibt! „Glücklich sind die, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewußt sind, da das Königreich der (neuen) Himmel ihnen gehört.“

 

Wir anerkennen durch dieses „neu geboren werden“, dass wir uns von etwas Höherem leiten lassen, wie es die rein physischen Bedürfnisse darstellen: Dem „GESETZ des Geistes“, das seit Beginn bereits in unsere Gene geschrieben wurde und durch unser Gewissen uns warnt!

 

Trauernde wird getröstet | Bild: colourbox.comJesus beginnt die Seelig- oder Glücklich-Preisungen mit den Trauernden, Menschen die Verluste hinnehmen mussten, seien diese materieller Art oder gar Geliebte verloren haben. Er erklärte in seinen Lehren deutlich, dass jeder, der sich unter Gottes Königreich flüchtet, indem er im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ Schutz sucht Verfolgung und Verluste erleiden wird: 

 

(Matthäus 5:4)  Glücklich sind die Trauernden, da sie getröstet werden.

 

Jesus richtet seinen Blick nicht in erster Linie auf die Gegenwart, wo jeder der ihm nachzufolgen gedenkt den Preis in Rechnung stellen muss, was dies erfordert! (Lu 14:26-30) Er richtet unseren Blick gleich zu Beginn auf das Ziel, das es zu erreichen gilt: Miterbe der Erde zu werden, indem wir entweder aus der Schlacht Harmagedons mit Leben hervorgehen oder während des Millenniums durch Jesus zur Auferstehung auf der paradiesischen Erde gelangen! Der volle Trost kommt somit am Ende, wenn jeder für sein zuvor geleistetes Werk den Lohn erhalten wird!

 

(Matthäus 10:32-39)  Jeder nun, der vor den Menschen bekennt, mit mir in Gemeinschaft zu sein, mit dem in Gemeinschaft zu sein, will auch ich vor meinem Vater, der in den Himmeln ist, bekennen; 33 wer immer mich aber vor den Menschen verleugnet, den will auch ich vor meinem Vater verleugnen, der in den Himmeln ist. 34 Denkt nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern ein Schwert. 35 Denn ich bin gekommen, um zu entzweien: einen Menschen mit seinem Vater und eine Tochter mit ihrer Mutter und eine junge Ehefrau mit ihrer Schwiegermutter. 36 In der Tat, eines Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. 37 Wer zum Vater oder zur Mutter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig; und wer zum Sohn oder zur Tochter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig. 38 Und wer seinen Marterpfahl nicht annimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. 39 Wer seine Seele [[sein Leben]] findet, wird sie verlieren, und wer seine Seele verliert um meinetwillen, wird sie finden.

 

image046Der Bund der Taufe gleicht einem Ehebündnis! Wer den Ehepartner verleugnet ist in Wirklichkeit ein Ehebrecher! Genauso ist unser Eintritt mittels der Taufe in das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ ein Bundesverhältnis, das Pflichten und Rechte regelt. Wir anerkennen damit Jesus als „Haupt“, als König und Hohepriester! Er seinerseits gibt als „Haupt“ mittels der Versammlung, deren Gliedern Liebe, Schutz und geistige Auferbauung, dem ganzen „Leib des Christus“! Dass damit Unannehmlichkeiten verbunden sind, wenn wir uns zu Jesus gehörend bekennen, so fängt dies bereits in der Familie an!

 

Wer sich z.B. als Erwachsener belehren lässt und dann zur Taufe gelangt wird andere Familienglieder mit neuerworbener Erkenntnis vielleicht vor den Kopf stossen.

 

In wen wurdest du getauft? Sind wir in eine Person oder eine Religion getauft worden?

Jene sind möglicherweise nicht bereit ihren Glauben neu zu überdenken. Sie nennen sich doch Katholisch oder Protestantisch, Lutheraner oder Mormonen, alles Mögliche, nur nicht wirklich Christus gehörend! Die wenigsten haben überhaupt je gehört, dass es ein Königreich des Christus gibt noch verstanden, was der Taufbund wirklich umfasst! Sie wurden in eine Person oder Organisation hinein getauft, wurden Teil einer von Christus abgetrennten „Hürde“ mit eigenem „Haupt“ als „Hohepriester und König“! Paulus beanstandete solche Tendenzen bereits in der Versammlung Korinth!

 

(1. Korinther 1:12, 13)  Was ich meine, ist dies, daß jeder von euch sagt: „Ich gehöre zu Paulus“, „Ich aber zu Apọllos“, „Ich aber zu Kẹphas“ [[zu Petrus]], „Ich aber zu Christus.“ 13 Der Christus besteht geteilt. Paulus wurde doch nicht etwa für euch an den Pfahl gebracht? Oder wurdet ihr im Namen des Paulus getauft?

 

image048Wir aber sollten kein anderes „Haupt“ anerkennen, das eine veränderte Lehre und ein anderes Gesetz als das „GESETZ des Christus“ lehrt! Dies erst gibt uns die Sicherheit „Glücklich“ zu sein, wenn Jesus zum Gericht kommt, denn als sein „Schaf“ hörten wir nicht auf die „Lohnhirten“, sondern wirklich auf ihn! Wir haben trotz Verlusten an Materiellem, an Freunden und Verwandten, die sich von uns weg ihrem altgewohnten Lauf zuwendeten Treue dem Christus gegenüber gezeigt und werden dies bis hin zum Abschluss des Systems oder zum Ende unseres Lebens weiter tun, so Gott uns dabei hilft!

 

Wenn Jesus von den „Mildgesinnten“ nun redet, dass sie zu denen gehören die glücklich sind, so verbindet er dies mit dem künftigen Erbe der ganzen Erde!

 

(Matthäus 5:5)  Glücklich sind die Mildgesinnten, da sie die Erde erben werden.

 

Jesus selbst zeigte, was dieses „mildgesinnt sein“ beinhaltet. „Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin mild gesinnt und von Herzen demütig, und ihr werdet Erquickung finden für eure Seele. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“ (Mat 11:29, 30) Er ging auf jene zu, die in diesem System leidend waren, den Sünder, der in Reue zu ihm kam wies er nicht zurück! Er unterwies Menschen die bereit waren von ihm zu lernen. Auch von Moses, der sein Haus Israel aufrichtete wird durch ihn selbst berichtet, weil ihm dieser Ruf nachging:

 

http://2.bp.blogspot.com/-7u_L0Ey39tE/TdLTYATpXCI/AAAAAAAAAu0/sTW38Q3pjxw/s1600/moses_and_the_burning_bush.jpg (4. Mose 12:3) Und der Mann Moses war bei weitem der sanftmütigste aller Menschen, die es auf der Oberfläche des Erdbodens gab.

 

Aber auch der am mildesten Gesinnte konnte auf gegebene Veranlassung hin mit grossem Zorn reagieren! Moses wies sein störrisches Volk oft mit Härte zu Recht und musste manch hartes Urteil über jene fällen, die dem GESETZ trotzten! Genauso tat es Jesus der sein eigenes Haus, das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ aufrichtete! Als Petrus ihn zum Stolpern bringen wollte, dass Jesus mit sich selbst erbarmen haben und das ihm zugeteilte Leid zurückweisen sollte, da wies er ihn mit klaren und harten Worten zurecht!

 

(Matthäus 16:21-23)  Von dieser Zeit an begann Jesus Christus seine Jünger darauf hinzuweisen, daß er nach Jerusalem gehen und von den älteren Männern und Oberpriestern und Schriftgelehrten vieles leiden und getötet und am dritten Tag auferweckt werden müsse. 22 Daraufhin nahm ihn Petrus beiseite und fing an, ihm ernste Vorhaltungen zu machen, indem er sprach: „Sei gütig mit dir selbst, Herr; dieses [Geschick] wird dir bestimmt nicht widerfahren.“ 23 Er aber drehte sich um und sagte zu Petrus: „Tritt hinter mich, Satan! Du bist für mich eine Ursache des Strauchelns, weil du nicht Gottes Gedanken denkst, sondern die der Menschen.“

 

Man darf Sanftmut und Milde nicht mit unzulässiger Freizügigkeit verwechseln! Im Kapitel 23 geht Jesus mit den religiösen Führern hart zu Gericht und kündigt Jerusalems und Judas Untergang an, weil sie nicht auf ihn hörten und ihn als Gottes Messias verworfen hatten!

 

Das Mildgesinntsein üben und der Gerechtigkeit Gottes nachjagen!

Paulus wies auch seine Mitarbeiter, sowohl Timotheus wie auch Titus in seinen Briefen an, dieses mildgesinnt-Sein zusammen mit anderen Geistesgaben anzufachen, der Gerechtigkeit gar nachzujagen, was mit Anstrengung verbunden ist!

 

(1. Timotheus 6:11) Du aber, o Mensch Gottes, fliehe vor diesen Dingen. Jage aber nach Gerechtigkeit, Gottergebenheit, Glauben, Liebe, Ausharren, Mildgesinntheit.

 

Im Umgang mit den Autoritäten dieses Systems scheint diese Milde eine besondere Bedeutung einzunehmen. Obwohl die  obrigkeitliche Gewalt“ jener Christen im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ in der Hand unseres Königs und Hohepriesters liegt, will Paulus, dass wir den Regierenden und Herrschenden diese von Christus gezeigten positiven Eigenschaften wie Milde zeigen und Gehorsam leisten, wo keines der göttlichen Gebote verletzt wird und gute Werke zu üben.

 

http://images.zeit.de/politik/ausland/2010-06/g20-2/g20-2-540x304.jpg (Titus 3:1-3)  Erinnere sie weiterhin daran, Regierungen und Gewalten als Herrschern untertan und gehorsam zu sein, bereit zu sein für jedes gute Werk, 2 von niemandem nachteilig zu reden, nicht streitsüchtig zu sein, [sondern] vernünftig, indem sie allen Menschen gegenüber alle Milde an den Tag legen. 3 Denn auch wir waren einst unverständig, ungehorsam, irregeführt, Sklaven von mancherlei Begierden und Vergnügungen, lebten in Schlechtigkeit und Neid dahin, [waren] verhaßt und haßten einander.

 

Paulus bringt seine Aufforderung mit der Erkenntnis in Zusammenhang, dass jene weltlichen Autoritäten und jene die diesen dienen oft „unverständig, ungehorsam, irregeführt, Sklaven von mancherlei Begierden und Vergnügungen“ sind! Er bringt es mit unserem eigenen Verhalten in Verbindung, bevor wir die Wahrheit über Gott und Seinen Christus erkannten und daher ebensolches taten: „…Sklaven von mancherlei Begierden und Vergnügungen, lebten in Schlechtigkeit und Neid dahin, [waren] verhaßt und haßten einander.“ Ja die Welt hat nicht erkannt, was wahre Liebe zu tun vermag!

 

Mat 5:6-9:  Glücklich die Gerechtigkeitsliebenden und die Barmherzigen

Gerechtigkeit steht in direkter Beziehung zu Gottes Geboten und diese zu Frieden und Sicherheit! Wer Gottes Gebote hält, der wird mit seinem Nächsten in Frieden leben und jeder fühlt sich voneinander geliebt und in Sicherheit!

 

Fernsehbilder vom Aufmarsch in Nordkorea. Quelle: ReutersWer Gottes Gebote bricht, der handelt eigensinnig und ist selbstsüchtig und bringt den Frieden in Gefahr und ist daher ein Risiko für die Sicherheit anderer. Dies beginnt mit kleinen Dingen, betrifft erst zwei oder drei Personen, dann ganze Familien, dann die Versammlung und schlussendlich ganze Städte und Völker!

 

image054Weil Gottes Gerechtigkeit, Sein GESETZ vernachlässigt und dann gar als nicht gültig erklärt wurde, so ist die ganze Welt ein für Menschen höchst gefährlicher Ort geworden! Die Unterschiede von Stadt zu Stadt und von Land zu Land haben mit der verschiedenen Anwendung und Ablehnung von Gottes Geboten zu tun und wie deren Richter diese zum Vollzug bringen! Es hängt vom Vorbild der Eltern, der Vorsteher, der Herrschenden ab, ob Ruhe und Ordnung herrschen! Jesu Worte gelten besonders in diesem Zusammenhang,

 

(Matthäus 5:6)  6 Glücklich sind die, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, da sie gesättigt werden.

 

Jerusalem galt als „Haupt“ der Städte der Nation Juda, als Ort der Führung und darin der Tempel und dessen levitische Priesterschaft als Vorbild der ganzen Nation. Darum wird auch oft in der Schrift das alte „Jerusalem“ mit der heutigen christlichen Führung verglichen auf die nun ebenso Gottes Gericht zukommt! Jesus erklärte:

 

 (Lukas 19:41-44)  Und als er näher kam, schaute er die Stadt an und weinte über sie 42 und sprach: „Wenn du, ja du, an diesem Tag die Dinge erkannt hättest, die mit Frieden zu tun haben — doch nun sind sie vor deinen Augen verborgen. 43 Denn es werden Tage über dich kommen, da werden deine Feinde eine Befestigung aus Spitzpfählen um dich bauen und werden dich ringsum einschließen und dich von allen Seiten bedrängen, 44 und sie werden dich und deine Kinder in deiner Mitte zu Boden schmettern, und sie werden in dir keinen Stein auf dem anderen lassen, weil du die Zeit deiner Besichtigung nicht erkannt hast.“

 

http://media3.washingtonpost.com/wp-srv/photo/gallery/090508/GAL-09May08-2002/media/PHO-09May08-161525.jpgDie Zerstörung Jerusalems durch die Römer im Jahre 70 u.Z. bestätigte die Prophetie Jesu. Er weist aber auf eine weitere Bedrohung in der Endzeit hin! Das Zentrum der christlichen Anbetung ist dabei nicht die Stadt Jerusalem, sondern jede Religion hat sich ihr eigenes Zentrum erwählt. Das der Katholiken ist Rom, das der Mormonen Salt Lake City und das der Zeugen Jehovas ist New York, Brooklyn, ihre Weltzentrale. Der Begriff „Jerusalem“ als Führungszentrum muss somit breiter angewendet werden! Er steht in direktem Zusammenhang mit dem „Aufstellen des abscheulichen Dings, das Verwüstung verursacht“ und dem Untergang „Babylons der Grossen“!

 

Wir leben erneut in einer „Zeit der Besichtigung“. Der Untersuch gilt diesmal vorab den Führern der Christenheit [B1] und etwas später kommt Jesu Gericht über die „Schafe und Böcke“ [B2].

 

Während im ersten Jahrhundert im Jahre 70 u.Z. die Römer Jerusalem zuvor einkreisten, mit Spitzpfählen einschlossen und dann unter Führung des Heerobersten General Titus die Stadt und den Tempel zerstörten unterteilt sich das Geschehen der Endzeit in zwei Teile: Der Angriff der UNO, des siebenköpfigen „wilden Tieres“ gegen alle Religionen als „Institutionen des öffentlichen Rechts“ und deren Vernichtung, weil sie den Weltfrieden in Gefahr brachten.

 

Was folgt auf die Zerstörung „Babylons der Grossen“ durch die Gesamtheit der Politik, durch die UNO?

 

http://farm3.staticflickr.com/2753/4077188836_6645d1d0f9.jpgDanach folgt die Bildung einer Universalreligion, eine zentrale Religionsfigur die zum Gott wird, weil die Menschen so etwas brauchen und fordern. Ähnliches geschah nach den beiden Konzilen von Nicäa 325 u.Z. unter Leitung Kaiser Konstantins und später dem Konzil von Konstantinopel 381 u.Z. unter Kaiser Theodosius I. Die Katholische Kirche war mit heidnischem Gedankengut geschwängert und zur alleinherrschenden Staatskirche geworden. Der Papst hatte sich nicht nur den Stuhl Petri zu Eigen gemacht, sondern sass anstelle von Jesus und gar von Gott als höchstes „unfehlbares Haupt“ das den „Rechtglauben“ verkündete!

 

Was kommen wird soll uns daher nicht verwundern! Die Bildung des WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS scheint nur ein erster Schritt zur Globalisierung der Spiritualität zu sein. Spiritismus in reinster Form vom „Gott dieses Systems der Dinge“, von Satan inspiriert! „Kindlein, hütet euch vor Götzen.“ (1.Joh 5:21)

 

Der zweite und letzte Teil von dem Jesus später im Kapitel 24 von Matthäus spricht ist die Endschlacht Harmagedons, wo jede Form von Autorität und Macht durch den „Reiter auf dem weissen Pferd“ zerstört werden wird! Gottes Gerechtigkeit wird dadurch zum Sieg verholfen, jeder Sünder der am Gerichtstag gekennzeichnet wurde wird der gerechten Strafe nicht entgehen und jeder Gerechte wird ins kommende System der Millenniumsherrschaft Jesu eingehen!

 

Wie nun wird sich Jesu Glücklichpreisung in diesem Falle erfüllen: „Glücklich sind die, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, da sie gesättigt werden.“ Jesaja erklärte, was durch Jesu kommen sich zu allen Nationen hin verbreitet hat:

 

(Jesaja 26:7-10)  Der Pfad des Gerechten ist Geradheit. Da du gerade bist, wirst du ja die Bahn eines Gerechten ebnen. 8 Ja, für den Pfad deiner Gerichte, o Jehova, haben wir auf dich gehofft. Nach deinem Namen und nach deinem Gedenk[namen] ist das Begehren der Seele gewesen. 9 Mit meiner Seele habe ich dich in der Nacht begehrt; ja mit meinem Geist in mir suche ich dich unablässig; denn wenn es für die Erde Gerichte von dir gibt, werden die Bewohner des ertragfähigen Landes bestimmt Gerechtigkeit lernen. 10 Auch wenn dem Bösen Gunst erwiesen werden sollte, wird er einfach nicht Gerechtigkeit lernen. Im Land der Geradheit wird er ungerecht handeln und wird nicht die Hoheit Jehovas sehen.

 

Jeder Gerechte der durch die Verkündigung der guten Botschaft von Jehova und seinem Christus hörte konnte die Ankündigung Jesajas erfahren und hat seine Hoffnung auf Jehova gesetzt, dass Er ein für alle Mal gerechte Verhältnisse herstellen wird!

 

image064

 

Jesus Ankündigung seines Handelns als „Richter der Lebenden“ in Harmagedon zeigt, dass „kein Böser“, keiner der Jehovas Gebote willentlich Übertritt an jenem Tag mit Gunst rechnen darf. Gottes Barmherzigkeit aber gilt all denen, die sich im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ darum mühten alle Gebote Gottes, auch „die Geringsten“ einzuhalten: Jesus selbst wird sie „Gross“ nennen! „Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden.“ (Mat 5:19)

 

Nur den Barmherzigen wird Barmherzigkeit gezeigt werden!

Jesus hat deutlich gezeigt, dass wir dem Nächsten gegenüber Barmherzigkeit üben müssen, um selbst von Gott her Barmherzigkeit zu erhalten!

 

(Matthäus 5:7)  7 Glücklich sind die Barmherzigen, da ihnen Barmherzigkeit erwiesen wird.

 

Anhand eines Gleichnisses wollte Jesus einem gewissen Gesetzeskundigen klar machen, was in Gottes Augen Barmherzigkeit mit einschliesst!

 

(Lukas 10:29-37)  Da aber der Mann beweisen wollte, daß er gerecht sei, sagte er zu Jesus: „Wer ist in Wirklichkeit mein Nächster? 30 In Erwiderung sagte Jesus: „Ein gewisser Mensch ging von Jerusalem nach Jẹricho hinab und fiel unter Räuber, die ihn auszogen und ihm auch Schläge versetzten und weggingen und ihn halb tot zurückließen. 31 Nun traf es sich, daß ein gewisser Priester jenen Weg hinabging, doch als er ihn sah, ging er auf der entgegengesetzten Seite vorüber. 32 Ebenso ging auch ein Levịt, als er an die Stelle hinabkam und ihn sah, auf der entgegengesetzten Seite vorüber.

http://www.unserekirche.de/data/images/520/215609373991.jpg33 Aber ein gewisser Samarịter, der des Weges zog, kam zu ihm, und als er ihn sah, wurde er von Mitleid bewegt. 34 Und er trat an ihn heran und verband ihm seine Wunden, wobei er Öl und Wein auf sie goß. Dann hob er ihn auf sein eigenes Tier und brachte ihn in eine Herberge und sorgte für ihn. 35 Und am nächsten Tag zog er zwei Denạre heraus, gab sie dem Herbergswirt und sprach: ‚Sorge für ihn, und was immer du darüber ausgibst, will ich dir zurückzahlen, wenn ich hierher zurückkomme.‘ 36 Wer von diesen dreien hat sich, wie es dir scheint, als Nächster des Mannes erwiesen, der unter die Räuber fiel?“ 37 Er sagte: „Derjenige, der ihm gegenüber barmherzig handelte.“ Darauf sprach Jesus zu ihm: „Geh hin, und handle selbst ebenso.“

 

Jesu Gleichnis lässt sich gut auch auf unsere Tage und das heutige Leid so vieler Menschen übertragen!

 

Pope installation draws world, religious leadersDer Erzbischof von Cypern offerierte Mitte März 2013 seinem bankrotten Staat die Beleihung seiner Güter, damit keine Enteignung der Spargüter der bereits leidenden und gebeutelten Menschen notwendig wäre. Andererseits wird im Vatikan in Rom aller Welt der Luxus gezeigt, den die Kirche über zwei Jahrtausende aufhäufte und ein neuer Papst mit allem Pomp eingesetzt und von Regierungschefs aller Welt besucht, mit viel Aufwand an Geld und zur Schau gestelltem Reichtum! Viele Menschen jener Länder aber liegen symbolisch zerschunden „am Wegrand“, vergessen von Priestern und Diakonen ihrer eigenen Gemeinden und Städte! Auch hier gibt es Ausnahmen von Individuen, die alles in ihrer Macht stehende tun, um vom System ausgeraubten Personen zu helfen! Diese haben Jesu Worte verstanden und handeln entsprechend!

 

Gottes Vorgaben kennen und anwenden betreffend der Reue, um Vergebung zu erlangen und unter „unverdienter Güte“ zu verbleiben!

Sehr viele Menschen sind aber auf der Seite jener Klasse von Räubern, von korrupten Politikern und Richtern und von Kirchenhäuptern und merken gar nicht, dass Jesus im Gleichnis von ihnen spricht! Sie handeln andern gegenüber unbarmherzig und werden am kommenden Tag des Gerichts keinesfalls entfliehen! Der wahrhaft Gottesfürchtige erbarmt sich dessen, der unverschuldet im Leid ist. Jehova selbst sieht uns durch Christus als Söhne, denen er Barmherzigkeit erweisen wird, weil wir auf Jesus hörten!

 

(Psalm 103:13)

Wie ein Vater seinen Söhnen Barmherzigkeit erweist,

Hat Jehova denen Barmherzigkeit erwiesen, die ihn fürchten.

 

Wir alle sündigen Gott gegenüber in dem und jenem und sind auf Seine Barmherzigkeit angewiesen. In den Sprüchen wird uns aber ein Grundsatz gezeigt der uns der Barmherzigkeit Gottes gegenüber öffnet oder eben verschliesst!

 

(Sprüche 28:13)  Wer seine Übertretungen zudeckt, wird kein Gelingen haben, doch dem, der [sie] bekennt und läßt, wird Barmherzigkeit erwiesen werden.

 

image070

 

Jesus hatte gelehrt, wenn wir mit unserem Bruder eine Auseinandersetzung haben wir diesen direkt ansprechen sollen und unseren ihm gegenüber begangenen Fehler unmittelbar darlegen! Dies wird Grundlage bilden, dass unser Nächster auch uns gegenüber mit Barmherzigkeit reagieren kann. Dann ist die Zeit da, um mit Jehova ins Reine zu kommen und ihm unseren Fehler nicht nur darzulegen, sondern auch durch Opfer der Nächstenliebe oder durch die „Stiere unserer Lippen“, indem wir aktiv am Zeugnisgeben für Jesus uns beteiligen unseren Fehler wieder gut machen! Petrus ermahnt uns daher im 1. Brief:

 

(1. Petrus 4:7, 8)  Das Ende aller Dinge aber hat sich genaht. Seid daher gesunden Sinnes, und seid wachsam im Hinblick auf Gebete. 8 Habt vor allem inbrünstige Liebe zueinander, denn Liebe deckt eine Menge von Sünden zu.

 

Ganz anders verhält es sich, wenn wir unser Herz verhärten und im Unrecht verharren und das begangene Unrecht zuzudecken versuchen! Dann wird uns der Zorn des Geschädigten zu Recht durch die Richter der Versammlung aber spätestens am Tag von Gottes eigenem Zorn treffen! Wir haben Ihn dadurch missachtet, dass wir Sein Gebot übertreten haben!

 

Mat 5:6-9:  Glücklich die reinen Herzens und Friedsamen

Ein reines Herz zu haben ist Bedingung, um mit Gott in Frieden zu gelangen! Wir haben die Grafik „Reue und Sündenvergebung“ zuvor hier eingebettet, weil sie die notwendigen Schritte zeigt, damit wir erneut unter „unverdiente Güte“ oder wie es andere Übersetzer nennen, unter „Gnade“ fallen! Wer willentlich Sünde treibt, das heisst Gottes Gebote verneint oder missachtet, der kann nicht unter Gottes „unverdienter Güte“ sein, er verneint damit, dass es Sünde gibt und damit den Fluch, weil er selbst zu bestimmen sucht, was Recht und was Unrecht ist. Damit ist er mit Eva, Adam und der „Schlange“ in Übereinstimmung und dadurch „Same der Schlange“, die seit Beginn Gebote missachten!

 

(Matthäus 5:8)  Glücklich sind die, die reinen Herzens sind, da sie Gott sehen werden.

 

Ein reines Herz wird jedem gewährt, der seine Fehler Gott offen eingesteht und die notwendigen Schritte hin zur Reue unternommen hat. Das Gegenteil davon erklärt uns Johannes in der Offenbarung, wo Sünden „bis zum Himmel“ aufgehäuft werden (Off 18:5), weil Gottes eigener Massstab für Sündenvergebung missachtet wird! Wer davon überzeugt ist, dass die Beichte vor dem Priester ein in Gottes Augen gangbarer Weg sei, um mit Jehova, dem himmlischen Vater ins Reine zu kommen, der lässt sich irreführen! Mehr ist erforderlich! Ein paar Repetitionen vom Vaterunser und Gegrüsst-seist-du-Maria hat wahrscheinlich gar umgekehrte Wirkung, weil ja Jesu eigener Rat dabei vollkommen missachtet wird:

 

(Matthäus 6:5-8)  Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht wie die Heuchler sein; denn sie beten gern stehend in den Synagogen und an den Ecken der breiten Straßen, um von den Menschen gesehen zu werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben bereits ihren vollen Lohn. 6 Du hingegen, wenn du betest, geh in deinen Privatraum, und nachdem du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; dann wird dein Vater, der im Verborgenen zusieht, dir vergelten. 7 Wenn ihr aber betet, sagt nicht immer und immer wieder dasselbe wie die Leute von den Nationen, denn sie meinen, daß sie erhört werden, weil sie viele Worte machen. 8 So macht euch ihnen nicht gleich, denn Gott, euer Vater, weiß, welche Dinge ihr benötigt, schon ehe ihr ihn überhaupt bittet.

 

Jedes Wort das Jesus geredet hat und uns durch die Evangelien und Schriften des „neuen Bundes“ überliefert hat wird uns richten! (Joh 12:48-50) Jesus und die Apostel und Jünger zu missachten bedeutet Gott Jehova selbst zu übergehen. Er ist doch die Quelle „heiligen Geistes, Er ist es doch, der Sünden vergeben kann oder sie behält! Was wir Gott im Namen Jesu bitten, das wird unser Herr tun, denn er ist für unsere Sünden gestorben und er kann auch nach der Taufe einen Fluch, den wir durch Sünde auf uns geladen haben erneut an den Stamm nageln, weil Gott ihm das Recht zugeteilt hat Sünden zu vergeben oder sie zu behalten! (Gal 3:13)

 

http://www.manfred-gebhard.de/Inri5.jpgDer eine Verbrecher, der neben Jesus am Stamm hing hatte Einsicht seiner Sünde und bat Jesus seiner zu gedenken, wenn er in sein Königreich komme!

 

(Lukas 23:39-43)  Einer der gehängten Übeltäter aber begann, auf lästerliche Weise zu ihm zu sprechen: „Bist du nicht der Christus? Rette dich selbst und uns.“ 40 In Erwiderung schalt ihn der andere und sprach: „Fürchtest du Gott denn gar nicht, jetzt, da du im gleichen Gericht bist? 41 Und wir allerdings gerechterweise, denn wir empfangen völlig das, was wir für unsere Taten verdienen; dieser aber hat nichts Ungehöriges getan.“ 42 Und er sagte weiter: „Jesus, gedenke meiner, wenn du in dein Königreich kommst.“ 43 Und er sprach zu ihm: „Wahrlich, ich sage dir heute: Du wirst mit mir im Paradies sein.“

 

Jesus redete von der Auferstehung jenes Verbrechers, weil er ja seine Strafe in diesem System bereits empfangen hatte und im kommenden System seinen Glauben in Jesus durch die Taufe bekräftigen wird. Dadurch wird er vollkommene Löschung all seiner Sünden erlangen! Er war nicht straffrei ausgegangen und hatte sein Fehlverhalten eingesehen und bereut! Jesus selbst wird dessen Sünden aufgrund des Glaubens löschen! (Sach 5:1-4)

 

Sich Jehovas „heiligem Berg Zion“ zu nahen bedingt ein reines Herz zu haben!

So wie es in Israel durch das GESETZ notwendig war, so blieb es auch unter Christus gültig und wird im kommenden System nicht anders sein: Wer an den Festzeiten sich Jehova auf Seinem „heiligen Berg Zion“ nähern will, der muss vorher Reue zeigen und Fehler und Sünden rein machen!

 

(Psalm 24:3-4)

3 Wer darf auf den Berg Jehovas steigen,

Und wer darf an seiner heiligen Stätte aufstehen?

4 Wer unschuldiger Hände und reinen Herzens ist,

Wer MEINE Seele nicht zu eitel Nichtswürdigem erhoben

Noch trügerisch geschworen hat.

 

Paulus redet von uns Christen im Brief an die Epheser davon, dass wir uns dem himmlischen Zion genähert haben. Er zeigt mit aller Deutlichkeit, dass auch wir uns reinigen müssen, wenn wir uns Jehova nähern! Wir müssen seine Worte auf unser Leben umsetzen und die von Gott geschaffene Möglichkeit zu unserer Reinigung wahrnehmen! Das ist ein mehrere Schritte umfassendes Programm, nicht einfache eine Beichte vor dem Priester!

 

http://ecclesiaeveritas.net/images/thumb/Johannes_Nepomuk.jpg/250px-Johannes_Nepomuk.jpgAn dies müssen wir denken, um mit dem Nächsten in Frieden zu kommen, gegen den wir uns vergangen haben und dann zudem mit Gott, gegen dessen Gebot wir gesündigt haben! Jesus erklärt etwas später in der Bergpredigt diesen Punkt: „Wenn du nun deine Gabe [[das Schuldopfer gem. GESETZ für Sünde vergl. Mat 8:4]] zum Altar bringst und dich dort erinnerst, daß dein Bruder etwas gegen dich hat, so laß deine Gabe dort vor dem Altar und geh weg; schließe zuerst mit deinem Bruder Frieden; und dann, wenn du zurückgekommen bist, bringe deine Gabe dar.“ (Mat 5:23)

 

Dies ist die Bedeutung davon „gerade Bahnen zu schaffen“ und „Ausgerenktes wieder einzurenken“! Es geht um Sünde, um Gesetzesverletzung, um erneut Gerechtigkeit zu schaffen, was Frieden bringt, damit Gott selbst uns ein reines Herz gibt!

 

(Hebräer 12:12-24)  Darum richtet auf die schlaffen Hände und die matt gewordenen Knie, 13 und schafft weiterhin gerade Bahnen für eure Füße, damit das Lahme nicht ausgerenkt, sondern vielmehr geheilt werde. 14 Jagt dem Frieden nach mit allen und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird, 15 indem ihr sorgfältig darüber wacht, daß niemand der unverdienten Güte Gottes ermangelt; daß keine giftige Wurzel aufsprießt und Unruhe verursacht und daß nicht viele dadurch befleckt werden; 16 daß kein Hurer da ist noch irgend jemand, der heilige Dinge nicht schätzt, wie Ẹsau, der seine Erstgeburtsrechte im Tausch für ein Mahl weggab. 17 Denn ihr wißt, daß er auch nachher, als er den Segen erben wollte, verworfen wurde, denn er fand keinen Raum für eine Sinnesänderung, obwohl er sie mit Tränen ernstlich suchte.

http://tekstovi-pesama.com/g_img2/0/a/59850/angeles-3.jpg18 Denn ihr habt euch nicht dem genaht, was betastet werden kann und was durch Feuer entzündet worden ist, und einer dunklen Wolke und dichter Finsternis und einem Sturm 19 und dem Schmettern einer Trompete und der Stimme der Worte; beim Hören der [Stimme] flehte das Volk, daß kein Wort für sie hinzugefügt werde. 20 Denn der Befehl war für sie unerträglich: „Und wenn ein Tier den Berg berührt, soll es gesteinigt werden.“ 21 Auch war die Schaustellung derart furchterregend, daß Moses sagte: „Ich bin voll Furcht und Zittern.“ 22 Sondern ihr habt euch einem Berg, Zion, genaht und einer Stadt [des] lebendigen Gottes, [dem] himmlischen Jerusalem, und Myriaden von Engeln, 23 in [der] allgemeinen Versammlung, und der Versammlung der Erstgeborenen, die in den Himmeln eingetragen worden sind, und Gott, dem Richter aller, und dem geistigen Leben von vollkommen gemachten Gerechten 24 und Jesus, dem Mittler eines neuen Bundes, und dem Blut der Besprengung, das auf bessere Weise redet als Abels [Blut].

 

Wir sind nicht nur verpflichtet unsere eigenen Sünden zu sehen und richtig zu stellen, sondern auch die unserer Brüder, unserer eigenen Familie, nicht sie stillschweigend zuzudecken und dadurch Teilhaber mit ihnen zu werden, sondern offenzulegen und auch jene zur Reue zu bewegen! Jesu Schritte die er in Matthäus 18:15-18 beschreibt sind Teil davon, die Familie und die Versammlung rein zu halten. Nur so dürfen wir uns Gottes „unverdienten Güte“ versichert sein! Wo wir dies ausser Acht lassen spriessen „giftige Wurzeln“ auf, die Unruhe und Befleckung der Familie und der Versammlung mit sich bringen!

 

Das GESETZ Gottes bestimmt, was rein und was unrein ist!

Wer nicht unter GESETZ steht, der weiss auch nicht zwischen dem Reinen und dem Unreinen zu unterscheiden! Sie verschmutzen daher nicht nur ihren Sinn beständig, sondern auch ihren Leib, den sie treiben Sünde, indem sie dem „Gesetz des Fleisches“ und dessen Trieben freien Lauf lassen!

 

(Titus 1:15)  Den Reinen sind alle Dinge rein. Den Befleckten aber und Ungläubigen ist nichts rein, sondern sowohl ihr Sinn als auch ihr Gewissen ist befleckt.

 

Der Reine“ aber kennt exakt die Grenzen des „eingeengten Weges“, der ins „Königreich der (neuen) Himmel“ führt und anerkennt Jesu Gebote! Daher ist alles rein, was er tut, denn er hat sich vom Unreinen abgesondert und der Vater anerkennt ihn schon heute durch Jesus als „Sohn und Tochter“, die sich ihm durch Christus nähern dürfen! Im 2. Brief an die Kolosser ergänzt Paulus diese Aussagen und zusammen sehen wir warum und wie wir „Glücklich sind die, die reinen Herzens sind, da sie Gott sehen werden.“

 

(2. Korinther 6:14-18)  Laßt euch nicht in ein ungleiches Joch mit Ungläubigen spannen. Denn welche Gemeinschaft besteht zwischen Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Teilhaberschaft hat Licht mit Finsternis? 15 Welche Harmonie besteht ferner zwischen Christus und Bẹlial? Oder welchen Anteil hat ein Gläubiger mit einem Ungläubigen? 16 Und welche Übereinkunft besteht zwischen Gottes Tempel und Götzen? Denn wir sind ein Tempel eines lebendigen Gottes, so wie Gott gesagt hat: „Ich werde unter ihnen wohnen und unter [ihnen] wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.“ 17 „ ,Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab‘, spricht Jehova, ‚und hört auf, das Unreine anzurühren‘ “; „ ,und ich will euch aufnehmen.‘ “ 18 „ ,Und ich werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein‘, spricht Jehova, der Allmächtige.

 

Der „Ungläubige“ ist doch der, der es ablehnt, dass Gott ihm Grenzen setzt, die ihm unangenehm erscheinen! Darum erwählt er sich den „Gott dieses Systems“, dessen Götzentempel, der permissiv ist und das gestattet, was Gott im GESETZ deutlich verboten hat! Dadurch ist jene Person oder Personengruppe in „Finsternis“, nicht erkennend, durch was er sein Gewissen befleckt! Derjenige der „reinen Herzens“ ist sondert sich ab von jenen! Paulus schrieb im 1.Brief an die Korinther, wie das Vorgehen ist im Kapitel 5 und 6!

 

(1. Korinther 5:9-13)  In meinem Brief schrieb ich euch, keinen Umgang mehr mit Hurern zu haben, 10 nicht [in dem Sinne] gänzlich mit den Hurern dieser Welt oder den Habgierigen und Erpressern oder Götzendienern. Sonst müßtet ihr ja aus der Welt hinausgehen. 11 Nun aber schreibe ich euch, keinen Umgang mehr mit jemandem zu haben, der Bruder genannt wird, wenn er ein Hurer oder ein Habgieriger oder ein Götzendiener oder ein Schmäher oder ein Trunkenbold oder ein Erpresser ist, selbst nicht mit einem solchen zu essen. 12 Denn was habe ich damit zu tun, die, die draußen sind, zu richten? Richtet ihr nicht die, die drinnen sind, 13 während Gott die richtet, die draußen sind? „Entfernt den bösen [Menschen] aus eurer Mitte.“

 

Die Grundlage jene zu richten, die drin in der Versammlung sind, die in der Taufe den Bund geschlossen haben und damit ihr Herz mittels der Gebote Gottes beschnitten haben ist doch das GESETZ! Ohne GESETZ gibt es auch keine Sünde und damit auch keine Strafe. Trotzdem sind jene Unrein, weil das GESETZ doch in unsere Gene gelegt wurde und unser eigenes Gewissen uns anklagt!

 

Die „Friedsamen“, die dem Frieden mit aller Kraft hinterher rennen!

Wir wissen bereits gut genug, dass Frieden nur da bleibend sein kann, wo Gottes GESETZ auch in den geringen Geboten geachtet wird! „Frieden und Sicherheit“ stehen in vollkommener Abhängigkeit das Grundprinzip zu erfüllen: Die Liebe zu Gott und zum Nächsten!

 

Der „Friedsame“ trägt überall da zum Frieden bei, wo dies in seiner Kraft steht. Dies bedeutet auch Gerechtigkeit zu üben, es bedeutet dem Schwächeren beizustehen, seine Rechtssache zu unterstützen!

 

(Matthäus 5:9)  Glücklich sind die Friedsamen, da sie ‚Söhne Gottes‘ genannt werden.

 

Frieden ist nicht Abwesenheit von Krieg, sondern das Fehlen von Bosheit und Ungerechtigkeit. Wenn in Europa seit 1945 Frieden herrscht, weil es keinen grösseren Krieg mehr gab, so bedeutet das längst nicht Sicherheit! Heute, im März 2013 gibt es im Schnitt in Europa offiziell um 12% Arbeitslose. Die Marke aber dürfte in Wirklichkeit bei über 16% liegen! Ein weiterer Grossteil der Bevölkerung zittert davor den Job zu verlieren! Die Jugendarbeitslosigkeit war im Juni 2011 im Schnitt gar offiziell bei 20,5%, in Wirklichkeit eher bei etwa 26%. Tendenz weiterhin steigend! Man spricht gar von einer „verlorenen Generation“!

 

Warnung vor sozialen Unruhen  [1]

 

Die Krise in Europa ist dramatisch. Aus der Finanzkrise ist eine Krise des Arbeitsmarkts geworden. In einigen Ländern gibt es eine verlorene Generation junger Menschen."

Das waren die Worte des norwegischen Premierministers Jens Stoltenberg anlässlich der Vorstellung der jüngsten Kurzstudie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) am gestrigen Montag in Oslo.

 

Graffiti in Madrid thematisiert ArbeitslosigkeitSteigende Arbeitslosigkeit

Angesichts der weiterhin hohen Arbeitslosigkeit in weiten Teilen Europas warnen nun die Experten der ILO vor sozialen Unruhen in Europa. Das entsprechende Risiko sei heute deutlich höher als vor dem vollen Ausbruch der globalen Finanzkrise im September 2008. Der Veröffentlichung der ILO zufolge sind in Europa rund zehn Millionen Menschen mehr arbeitslos als vor der Krise. Allein im letzten Halbjahr hätten in den EU-Ländern rund eine Million Menschen ihre Arbeit verloren.

 

Große Unterschiede

Aktuell seien laut ILO 26,3 Millionen Europäer arbeitslos. Das sind 10,2 Millionen Menschen mehr als 2008. Die Arbeitslosenquote in der EU liege mit 10,9 Prozent um 4,1 Prozentpunkte über dem Vorkrisenniveau. Im Rahmen dieser Entwicklung habe die Arbeitslosigkeit in der Eurozone sogar noch schneller zugenommen. Im Februar 2013 wurde ein historisches Hoch von 12 Prozent erreicht. Allerdings gebe es der ILO zufolge in der Eurozone große Unterschiede. Während die Arbeitslosigkeit in Griechenland, Portugal, Spanien und Zypern besonders hoch ist, liegt die Beschäftigung in Deutschland, Ungarn, Luxemburg, Malta und Österreich den Angaben zufolge inzwischen sogar über dem Vorkrisenniveau.

 

Verlierer im Focus

Also, in Europa gibt es immer mehr Arbeitslose, die derzeit um immer weniger freie Arbeitsplätze buhlen. Es ist also angebracht, etwas genauer auf die Verlierer dieser Entwicklung zu schauen. Wie Norwegens Premierminister Stoltenberg schon sagte, seien dies vor allem junge Menschen. In Europa sei jeder Vierte junge Mensch ohne Arbeit. In Griechenland und Spanien sogar mehr als jeder Zweite. In 26 von 27 EU-Ländern ist die Jugendarbeitslosigkeit in den Krisenjahren gewachsen. Einzige Ausnahme sei Deutschland. Zu den weiteren Verlierern der Entwicklung gehören die Langzeitarbeitslosen. Der Zahl hat sich nahezu verdoppelt. Im Jahr 2008 waren es nur 5,8 Millionen in der EU; nun seien es elf Millionen Langzeitarbeitslose. Und last but not least seien die sog. Geringqualifizierten" die großen Krisenverlierer. Diese Gruppe sei von der Krise viel härter als die der Facharbeiter oder Uni-Absolventen betroffen.

 

Höhere Wahrscheinlichkeit sozialer Unruhen

Demzufolge sei laut ILO es um zwölf Prozent wahrscheinlicher als vor der Krise, dass es zu sozialen Unruhen in der EU kommt. Um zu dieser Zahl zu gelangen, hat sie ein eigenes Bewertungsverfahren entwickelt. Grundlage sind vor allem die Einschätzungen von Umfrageteilnehmern. Je schlechter diese die wirtschaftliche und politische Lage beurteilen, desto größer wird laut ILO - vereinfacht gesagt - das Risiko sozialer Unruhen. Die Gefahr sozialer Unruhen ist dieser Erhebung zufolge gestiegen in Zypern und Griechenland, Italien und Portugal, Spanien, Slowenien und Tschechien. Gesunken ist sie dagegen in Deutschland, Finnland, Belgien, der Slowakei und Schweden.

 

https://www.investor-verlag.de/reports/sg-12-51/bilder/chart.gifDa ist auch kein Friede, wo Hundertausende ihr Haus oder ihre Eigentumswohnung verlieren, weil die Banken ihre Hypotheken nicht gedeckt haben aber dieselben Banken Milliardengelder von den Regierungen und damit von den Steuerzahlern erhalten haben, um die Spekulationsverluste abzudecken, die sie seit 2008 in ihren Bilanzen nicht mehr vertuschen können! Da ist kein wahrer Friede, wo die Reichsten in Steueroasen mehr Geld aufgehäuft haben, als Länder zusammen genommen an Schulden ausweisen!

 

Die europäische Schuldenkrise ist doppelt so schlimm wie die Finanzkrise, die vor vier Jahren mit der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers ihren Höhepunkt fand.“ [2]

 

Das wird kein gutes Ende nehmen und alles Schönreden in den Medien wird den bald bevorstehenden Finanzkollaps nicht aufzuhalten vermögen!

 

Darum muss Gott selbst Gericht halten, um gerechte Verhältnisse zu schaffen! Es liegt an dir und an mir selbst in unserem Bereich dem Frieden hinterher zu rennen! Dies gibt uns die Aussicht Jesus nach seiner Wiederkehr zur Erde unter den Lebenden zu sehen, während die Habsüchtigen, die den Frieden von der Erde geraubt haben in Harmagedon der ewigen „Abschneidung von den Lebenden“ verfallen werden!

 

(Psalm 34:14)

Wende dich ab vom Bösen, und tu Gutes;

Suche Frieden, und jage ihm nach.

 

Nicht immer hängt es von uns alleine ab, den Frieden zu halten! Der Boshafte wird stets den eigenen Vorteil suchen und Gottes Gebote übertreten, wo immer er seinen Vorteil wittert! Das macht die „Friedsamen“ verletzlich, weil sie sich nicht im selben Mass verteidigen, wie es die Welt tut! Es ist damit verbunden Leid zu ertragen, ohne mit gleicher Münze heimzuzahlen! Dem Frieden nachzujagen bedeutet Anstrengung, selbst in Not nicht zu Mitteln zu greifen, die Gottes Gerechtigkeit uns untersagt! Paulus gibt nützlichen Rat:

 

(Römer 12:18)  Wenn möglich, haltet, soweit es von euch abhängt, mit allen Menschen Frieden.

 

Oft sind es Kleinigkeiten, die den Frieden in der Familie, der Gemeinschaft, mit Nachbarn stabilisieren helfen. Der „Friedsame“ achtet auf solche Gelegenheiten und nimmt sie wahr! Schon ein gutes Wort, eine Geste, eine Umarmung dessen, der leidet kann ihm zeigen, dass er nicht alleingelassen ist. Unsere aktive Unterstützung, ein Glas Wasser dem Durstigen, eine Mahlzeit dem Hungrigen, ein Obdach dem Obdachlosen, ein Besuch den im Gefängnis Schmachtenden, dies ist höchste Erfüllung des GESETZES, weil es aus Liebe geschieht!

 

(Römer 14:19)  So laßt uns denn den Dingen nachjagen, die dem Frieden dienen, und den Dingen, die zur gegenseitigen Erbauung [gereichen].

 

Die Versammlung hat darin eine gewichtige Aufgabe zu erfüllen ihre Schwächsten zu stützen! Die Zeit in der wir leben scheint tatsächlich dem Höhepunkt zuzustreben, wo nur noch Gottes eigenes Eingreifen die vor uns liegende „grosse Drangsal“ verkürzen kann, damit überhaupt noch „Fleisch gerettet werden kann“! (Mat 24:20-22)

 

http://www.weltvonmorgen.org/images/kuw02.jpgErneut ist es Paulus, der vor allem Jugendlichen die heute ganz besonderen Gefahren ausgesetzt sind Rat erteilt. Ihre Begierden müssen unter Kontrolle gebracht werden! Sie müssen die Gerechtigkeit Gottes und nicht die der Welt erlernen, das bedeutet sich intensiv mit den Geboten auseinanderzusetzen und auch aufgrund der angedrohten Strafen wahre Gottesfurcht zu lernen!

 

(2. Timotheus 2:22)  So fliehe vor den Begierden, die der Jugend eigen sind, jage aber nach Gerechtigkeit, Glauben, Liebe, Frieden zusammen mit denen, die den Herrn aus reinem Herzen anrufen.

 

Der Glaube muss gestärkt werden, indem jeder für sich Verantwortung übernimmt die Zusammenhänge zu verstehen, sich Hilfe bei Missverständnissen und fehlender praktischer Weisheit da sucht, wo sie grosszügig und ohne anzuklagen gegeben wird!

 

Mat 5:10-12:  Glücklich die Verfolgten und Geschmähten

Je näher wir der „grossen Drangsal“ kommen, umso grösser wird die Abwehr des Systems gegen jede Unterweisung die von Gott Jehova her durch Christus erfolgt! Die „falschen Christusse“, die „falschen Apostel“ und die “falschen Lehrer“ suchen nach Opfern, um sie als ihre „Schafe“ wie Eigentum in ihre eigenen Hürden einzufangen und sie zu scheren und ihr Fleisch aufzuzehren. Unter falschen Vorgaben versuchen sie sich deren Habe anzueignen, durch den Zehnten, durch Kirchensteuern, durch ständige Spendenaufrufe und den Kollektenteller, durch Aufforderungen ihnen und ihrem usurpierten Königreich gar Häuser, Grundstücke oder Schmuck zu vermachen, angeblich, um die Interessen des Königreiches zu vertreten.

 

Wer ihnen widersteht und ihr habgieriges und heuchlerisches Gebaren offenlegt wird durch ihre Angehörigen verfolgt und geschäht! Sie betrachten das „Königreich der Himmel“ wie etwas, das sie bereits in Besitz genommen haben und jeder, der sie der Usurpation bezichtigt ist ihr erklärter Feind!   

 

Schienen im ehemaligen Nazi-Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau am 17 Januar 2005 im heutigen südlichen Polen. Schätzungsweise 600.000 Menschen besuchen das Lager jedes Jahr um zu lernen oder zu trauern; die große Mehrheit bewegt sich ruhig und in einem Geist der Ehrfurcht auf dem Komplex. Das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau war das größte deutsche Vernichtungslager während der Zeit des Nationalsozialismus.(Matthäus 5:10)  Glücklich sind die, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt worden sind, da das Königreich der Himmel ihnen gehört.

 

Wie bereits in den vorhergehenden Glücklichpreisungen geht es um das kommende „Königreich der (neuen) Himmel“, Jesu Königreichsherrschaft während des Millenniums unter gerechten Herrschern, die er so bestimmt, wie es der Vater ihm sagt, der unparteiisch jene wählt, die Er „Gross“ nennt, weil sie die Gebote gehalten und gelehrt haben und bis zum Ende für Jesus Zeugnis ablegten! Die „Geringsten“ sind es, die andere ihres Glaubens und ihrer Treue ihren Hohepriesterkönig Christus wegen verfolgen! Der Psalm 119 ist ein Loblied auf Gesetzestreue Jehovas Recht gegenüber!

 

(Psalm 119:86)

All deine Gebote sind Treue selbst.

Ohne Ursache haben sie mich verfolgt. O hilf mir.

 

Dass der „Mildgesinnte“, der Gott und Christus gegenüber Treue ausübt verfolgt werden wird hat auch Jesus deutlich gemacht. Dieselbe Klasse Menschen die ihn verfolgte und ihn schlussendlich tötete, diese ist es auch heute, die voller Stolz behauptet Gottes und des Christus Interessen zu schützen!

 

http://www.zukunftskinder.org/wp-content/uploads/2012/12/stoppchristenverfolgung.jpg(Matthäus 10:21-23)  Ferner wird ein Bruder den Bruder zum Tode überliefern und ein Vater sein Kind, und Kinder werden gegen die Eltern aufstehen und werden sie zu Tode bringen lassen. 22 Und ihr werdet um meines Namens willen Gegenstand des Hasses aller Leute sein; wer aber bis zum Ende ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden. 23 Wenn man euch in einer Stadt verfolgt, so flieht in eine andere; denn wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet mit dem Kreis der Städte Israels keinesfalls zu Ende sein, bis der Menschensohn gekommen ist.

 

Beachten wir, dass diejenigen, welche Verfolger sind die sind, die behaupten Jesu Interessen zu vertreten! Alle die sich von ihnen fernhalten, sich in „Inseln“ von Kleinversammlungen abgetrennt vom System halten sind ihnen suspekt, weil sie von jenen Hausversammlungen keinen Nutzen erhalten und jene das kommende „Königreich der Himmel“ und den Tag der Rache Gottes verkünden, so wie Jesus Auftrag gab!

 

(Matthäus 5:11-12)  Glücklich seid ihr, wenn man euch schmäht und euch verfolgt und lügnerisch allerlei Böses gegen euch redet um meinetwillen. 12 Freut euch, und springt vor Freude, da euer Lohn groß ist in den Himmeln; denn ebenso verfolgte man vor euch die Propheten.

 

Natürlich ist keinerlei Verfolgung etwas Angenehmes oder gar wünschenswert, was wir selber suchen würden. Wir wissen aber, dass es Konsequenz davon ist, dass wir „kein Teil der Welt“ zu sein wünschen! Glücklich macht uns der Gedanke, dass sich Gottes Königreich genaht hat und fast schon zum Greifen ist! Glücklich fühlen wir uns, wenn wir an das versprochene Erbe denken, dass jeder einen Teil der Erde für sich und seine Familie erhalten wird, während die „Erblasser“ all jene sein werden, die Jesu Gebote missachtet und sein Wort nicht gehalten haben!

 

Prüfungen die dazu dienen, um die Echtheit unseres Glaubens zu beweisen

Der Halbbruder Jesu und Jünger Jakobus zeigt, dass diese Art von Prüfungen durch Verfolgung und Schmähung Ausharren bedeutet! Nur dadurch wird auch die Echtheit des Glaubens erwiesen, indem Taten diesen Glauben beweisen!

 

http://t1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcT3nKF9MmwO4ANukqV84w-yF5FNAZatw9JDf1U52bTlT_JJwXVGEs ist leicht zu behaupten: „Ich glaube an Jesus Christus …“, indem man ein auswendig gelerntes Glaubensbekenntnis heruntersagt aber es braucht Mut, den Gewaltigen in Religion und Politik zu widerstehen, wo sie uns dazu verleiten oder zwingen, Gottes Gebot zu brechen! Darum schon alleine ist das Sabbatgebot und Jehovas Festzeiten eine Prüfung der wir standhalten müssen! Auch die Speisegebote die in der Christenheit überhaupt keine Beachtung finden, weil sie „den Bauch zum Gott“ gemacht haben, der nach Dingen verlangt, die Gottes Weisheit im GESETZ als unrein erklärt!

 

(Jakobus 1:2-4)  Erachtet es für lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Prüfungen geratet, 3 da ihr ja wißt, daß die geprüfte Echtheit eures Glaubens Ausharren bewirkt. 4 Doch laßt das Ausharren sein Werk vollständig haben, damit ihr vollständig und in jeder Hinsicht gesund seid und es euch an nichts fehlt.

 

Jakobus spricht von geistiger Gesundheit, die im Zusammenhang steht alles Krankhafte und jeden Sauerteig der Lehre, das Gottes Gebote zu missachten sucht zurückweisen, um Jesus treu in dessen Schritten nachzufolgen, wie dies die Apostel und Jünger des ersten Jahrhunderts taten! Petrus schlägt in seinem 1.Brief exakt in dieselbe Kerbe, wo er uns ermuntert:

 

http://koptisch.files.wordpress.com/2010/03/gegen-verfolgung.jpg (1. Petrus 4:12-14)  Geliebte, laßt euch das, was unter euch brennt und was euch als Prüfung widerfährt, nicht befremden, als ob euch etwas Befremdendes zustoße. 13 Im Gegenteil, freut euch weiterhin, insofern ihr Anteil an den Leiden des Christus habt, damit ihr euch auch während der Offenbarung seiner Herrlichkeit mit Frohlocken freuen könnt. 14 Wenn ihr um des Namens Christi willen geschmäht werdet, seid ihr glücklich, weil der [Geist] der Herrlichkeit, ja der Geist Gottes, auf euch ruht.

 

Der „Geist Gottes ruht“ nur auf denen, welche die „Gerechtigkeit des Königreiches“ an die erste Stelle setzen! Alle übrigen sind wie die Fahnen im Wind, die sich nach dem Willen der gerade Herrschenden ausrichten! Je lautstarker eine religiöse Gruppe, eine Kirche grosstönend ausruft unter Gottes Segen zu stehen, umso mehr heisst es vorsichtig zu sein und deren Lehren und das Handeln ihrer Glieder genauer zu untersuchen! Verfolgen sie jene, die ihre inneren Fehler offenlegen oder ihre Führung der Heuchelei überführen, weil sie wohl Gerechtigkeit predigen aber in Wirklichkeit ihr Handeln Habsucht und Zudecken von Ungesetzlichkeit aufweist?

 

Die unbekannte Geschichte über das Leid der ägyptischen Christen   9.4.13 / von Ashraf Ramelah [3]

 

Der folgende Artikel ist eine Pressemitteilung der Organisation „Stimme der Kopten“, die versucht, die Welt über die schreckliche Verfolgung der Kopten in Ägypten aufzuklären:

 

Am Sonntagabend umstellten Polizisten die koptische Sankt Marks Kathedrale in Kairo, dem Sitz des koptischen Papstes, um sie vor einem muslimischen Mob zu schützen, der das Anwesen schon seit Stunden mit Steinen und Molotow-Cocktails bewarf und sogar Schüsse abfeuerte.

 

In der Kirche wurde ein Gottesdienst für acht Christen gehalten, die während einem muslimischen Angriff drei Tage vorher brutal ermordet wurden. Diese Menschen starben, weil Muslime Rache an einem gesamten christlichen Stadtviertel dafür übten, dass ein christlicher Mann versuchte, ein junges christliches Mädchen davor zu schützen, von einem Muslim vergewaltigt zu werden.

 

Dies ereignete sich in einem Vorort von Kairo, Al Khousous, als ein christlicher Mann mit einem Muslim in einen Faustkampf geriet, der gerade dabei war, ein Mädchen zu entführen und zu vergewaltigen. Sehr wahrscheinlich wäre das Mädchen bei einer erfolgreichen Entführung niemals zu ihrer Familie zurückgekehrt.

 

Einige Stunden nach dem Vorfall, in dem der muslimische Mann lebensgefährlich verletzt wurde, kamen Schreie nach Rache unter der muslimischen Bevölkerung des Ortes auf. Es kam zu einem Zustand von Terror und Panik, muslimische Gruppen griffen die Baptistenkirche an und setzten sie in Brand. Auch Häuser und Geschäfte von Christen wurden zerstört und geplündert.

 

Zeugen versuchten, die Polizei an den Tatort zu rufen, doch diese erschien erst, als die Situation sich schon fast beruhigt hatte und acht Christen und ein Muslim zu Tode gekommen waren. Die „Stimme der Kopten“ ruft die westliche Welt dazu auf, die ägyptische Regierung unter Mohammed Mursi genauer zu beobachten und keine Hilfsgelder zu schicken, solange sie nicht die Menschrechte aller ihrer Bürger garantiert. Die Kirchen werden aufgefordert, ihre Opposition zur Unterdrückung der Christen in Ägypten zum Ausdruck zu bringen.

 

Das ist die Realität in der gespaltenen Christenheit, Teil des WCRL wie auch die Muslime dort von „Frieden und Sicherheit“ reden. Ihre Taten zeigen, was dahinter wirklich ist. Der Hass nimmt schnell zu zwischen unterschiedlichen Religionsgruppen!

 

Vor allem in unserer Zeit des Endes, des kommenden Gerichts nimmt Ungesetzlichkeit durch „Erkalten der Liebe“ erdenweit überhand! Die Religionsanhänger loben sich gegenseitig in allen Tönen, wie nur sie allein Gottes Anerkennung hätten und Christus innerhalb ihrer Reihen Grosstaten erfüllen würde. Wir sind vor ihnen deutlich gewarnt!

 

(Lukas 6:26-30)  Wehe, wenn alle Menschen gut von euch reden, denn desgleichen taten ihre Vorväter den falschen Propheten.

27 Aber ich sage euch, die ihr zuhört: Fahrt fort, eure Feinde zu lieben, denen Gutes zu tun, die euch hassen, 28 die zu segnen, die euch fluchen, für die zu beten, die euch beleidigen. 29 Dem, der dich auf die eine Wange schlägt, halte auch die andere hin; und dem, der dir dein äußeres Kleid wegnimmt, enthalte auch nicht das untere Kleid vor. 30 Gib jedem, der dich bittet, und von dem, der dir das Deine wegnimmt, fordere [es] nicht zurück.

 

Die wahre Feindesliebe zeigt sich doch darin, dass wir auch ihnen die unveränderte gute Botschaft predigen, so wie Paulus stets zuerst die Juden aufsuchte, in ihren Synagogen predigte, obwohl er immer und immer wieder von seiner eigenen Rasse verfolgt, geschmäht, falsch angeklagt und gar gesteinigt wurde! Es hielt ihn nicht davor zurück bei Gott darum zu flehen, dass wenigstens einige unter ihnen gerettet werden!

 

 

3.3.1.4          Mat 5:13-20:  Wie Licht den Menschen leuchten; GESETZ und PROPHETEN in der Welt aufrichten

 

Mat 5:13-16:  Das Salz der Erde; die Stadt auf dem Hügel; Das Licht vor Menschen leuchten lassen

Nach den neun Glücklichpreisungen gibt Jesus Rat, wie wir uns als Christen und als Versammlungen zu verhalten haben! Er nennt uns „das Salz der Erde“, ein wichtiger Bestandteil der täglichen Opfer im Tempel, welche die Priester salzen mussten (3.Mo 2:13). So gibt Jesu Rat, dass auch unser „Schlachtopfer der Lippen“ gesalzen sein sollen, dass unser Ablegen von Zeugnis für Christus gewürzt sein soll, damit unsere Hörer es aufnehmen und sie dadurch zum Denken und Handeln angeregt werden!

 

image094(Matthäus 5:13-16)  Ihr seid das Salz der Erde; wenn aber das Salz seine Kraft verliert, wie wird seine Salzkraft wiederhergestellt werden? Es taugt zu nichts weiter, als hinausgeworfen und von den Menschen zertreten zu werden. 14 Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt kann nicht verborgen sein, wenn sie auf einem Berg liegt. 15 Man zündet eine Lampe an und stellt sie nicht unter das Maßgefäß, sondern auf den Leuchter, und sie leuchtet allen, die im Haus sind. 16 Ebenso laßt euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure vortrefflichen Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen.

  

Verlieren wir jene Kraft des Salzes zum „würzen“, so sind unsere Worte fade und die geistige Speise wird von unseren Hörern nicht mehr aufgenommen! Wenn wir Schriftstellen lesen, so sind wir aufgefordert dies so zu tun, dass der Hörer mit Interesse zuhört und wenn wir dazu Kommentare abgeben, dann müssen die, so wie das Salz den Geschmack des Fleisches verstärkt, um für den Gaumen ein Genuss zu sein, nun auch den geistigen Appetit unserer Zuhörer anregen, damit sie mehr zu hören wünschen!

 

Das „Licht“ bedeutet Erkenntnis über Gott, seinen Plan mit uns Menschen und den Christus und dessen Stellung und Aufgabe, über die wir ein Gesamtbild erarbeitet haben, wo jedes Detail harmonisch in die Teilbilder passt und diese Gesamthaft ein deutliches Gesamtbild aller Zusammenhänge ergibt! Die heutige Namenchristenheit ist weit davon entfernt ein Gesamtbild zu haben und die wenigen Teilbilder sind lückenhaft und oft mit fremden Stücken eines ganz anderen Puzzles bespickt!

 

http://www.rtsonline.de/wp-content/uploads/2012/12/Nicaea_icon.jpgWer von den Theologen verbindliche Antworten erwartet, unabhängig, aus welchem Lehrinstitut und Fakultät sie immer stammen, aus welcher Lehrrichtung sie kommen, eines ist zum Vornherein gewiss: Sie stimmen in den Grundzügen mit dem athanasischen Glaubensbekenntnis überein. Sie werden mit Feuer und Flamme die offensichtlichsten Irrtümer und dreistetsten Lügen der Kirchenväter bis auf die Zähne mit Argumenten bewaffnet verteidigen! Keiner von ihnen wird auch nur einen Zollbreit von dem verlassen, was er auf der Schulbank erlernt hat und wofür er in der Abschlussprüfung gute Noten erhielt! Etwas anzuzweifeln, was doch die Mehrheit vertritt ist für sie ein Sakrileg! Jeder, welcher der Lehrströmung widerspricht dessen Abschlusszeugnis sie stolz an der Wand ihres Studierzimmers präsentieren wird zum Anathema!

 

Obwohl ihre Lehren inkonsistent sind behaupten sie die letzte Logik zu besitzen. Wehe dem, der ihr „Licht“ als „tiefste Finsternis“ bezeichnet und ihre „grosse Stadt“ als „Babylon die Grosse“ offenlegt! Da von Moses her in der Schrift Zeugnis gegen sie abgelegt wird werden sie jede Schriftstelle die dies bezeugt so umzudeuten wissen, dass es ihre Feinde betrifft, niemals sie selbst!

 

Unser „Licht“ durch genaue Erkenntnis und nicht durch „so genannte Erkenntnis“ leuchten lassen!

Jesus aber fordert diejenigen, die wahres Unterscheidungsvermögen erlernt haben, weil sie Liebe zum GESETZ und Gottes Verordnungen entwickelt haben und diese zur Grundlage ihrer Weisheit machten nicht zu schweigen!  Weil sie der Wahrheit nachforschen wie nach „Silber und Gold“, wie nach edlen Schätzen und so Erkenntnis der wirklichen Zusammenhänge aufhäufen: Sie sollen ihr „Licht leuchten“, von den Hausdächern sollen sie die Wahrheit erschallen lassen, an den Kreuzungen der Strassen müssen sie gehört werden:

 

Image (Philipper 2:12-16)  Darum, meine Geliebten, fahrt fort, in der Weise, wie ihr allezeit gehorcht habt, nicht nur während meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel bereitwilliger während meiner Abwesenheit, mit Furcht und Zittern eure eigene Rettung zu bewirken; 13 denn Gott ist es, der um [seines] Wohlgefallens willen beides in euch wirkt, das Wollen und das Handeln. 14 Tut weiterhin alles ohne Murren und Widerreden, 15 so daß ihr euch als untadelig und unschuldig erweist, Kinder Gottes ohne Makel inmitten einer verkehrten und verdrehten Generation, unter der ihr wie Lichtspender in der Welt leuchtet, 16 indem ihr euch mit festem Griff an das Wort des Lebens klammert, damit ich am Tag Christi Ursache zum Frohlocken habe, daß ich nicht vergeblich gelaufen bin oder vergeblich hart gearbeitet habe.

 

Das Wort des Lebens“, an das wir uns klammern ist die gesamte Heilige Schrift, die von der ersten bis zur letzten Seite eine unteilbare Einheit bildet und den ganzen „heiligen Geist Gottes“ auf uns wirken lässt! Nicht die Erklärungen der Theologen, die ständige „heilige Geheimnisse“ aufhäufen. Sie befinden sich andauernd in Erklärungsnot und reissen Schriftstellen aus dem Kontext, um ihre Gesetzlosigkeit zu verharmlosen. Das Gericht, das sie betrifft, wälzen sie auf alle andern ab, unfähig ihre eigene Schande zu sehen, die vor lauter äusserem Reichtum und dem Schönreden wie geweisste Gräber von Toten sind! Sie erkennen nicht, dass sie voller „Teil der Welt“ sind und mit der Welt auch Gottes Strafgericht und die Plagen der Offenbarung erhalten!

 

Gnosis als „Erkenntnis“ und epignosis als „genaue Erkenntnis“ unterscheiden!

 

image100Irenäus von Lion: „Gegen die fälschlich so genannte Erkenntnis 

 

Irenäus bekämpfte Irrlehren mit großem Freimut. Beachten wir zum Beispiel, was er in der Vorrede zu seinem umfassenden Werk, betitelt „Die Entlarvung und Widerlegung der fälschlich so genannten Gnosis“, ausführte. Er schrieb: „Es gibt Leute, welche die Wahrheit aus dem Hause schicken, die Lüge aber hereinrufen und endlose Stammtafeln erdenken, die mehr Klügeleien fördern, wie der Apostel sagt [1. Timotheus 1:3, 4], als göttliche Erbauung im Glauben. Durch Scheingründe, die sie geschickt zusammenstellen, verführen sie die . . . [Unerfahrenen] und nehmen sie gefangen, indem sie des Herrn Worte fälschen und schlechte Deuter seiner guten Reden werden.“