Newsletter „DER WEG13/07-6    Juli 2013

Neubearbeitung: 3.10.13

 

 

 

13.7.6   Lehrer der guten Botschaft:  Jesu Vorbild für heute in den Evangelien

 

7.Teil C): Lukas 15-18 und Johannes 11: Synoptische Verbindung:

Ursachen des Strauchelns und Erfüllung des GESETZES

 

   Im 7. Teil B) des NEWSLETTER DER WEG vom Monat Juli 2013 behandelten wir unter dem Titel: Jesu Vorbild für heute in den Evangelien:  13.7.5  7.Teil B): Lukas 13-14 und Johannes 10: Synoptische Verbindung: Jesus schärft unseren Blick darauf, wie Jehovas Königreich zu erreichen ist

 

Die Haupttitel lauteten:

 

   Lukas 13-14 und Johannes 10 im Umfeld korrekt einordnen: Verknüpfungen

   Lukas Kapitel 13: Gericht an Sündern; enge Tür zum Königreich “Täter der Ungerechtigkeit” hinausgeworfen

   Johannes 10:  Jesus, der wahre Hirte seiner Schafe

   Lukas Kapitel 14: Plätze bei der Hochzeit; diejenigen die sich lossagen von der Einladung; wahre Loyalität zu Jesu

     

image003    Im Kapitel 13 von Lukas geht es um das angesagte harte Gericht an Sündern, weil Gottes unverdiente Güte“ zur Vergebung missachtet worden ist! Es stand auch genügend Zeit zur Verfügung, sich mit Gottes Rat und seinen Vorkehrungen die der Sündenvergebung dienen bekannt zu machen! Aus Gottes Sicht wird dies als „Sünde wider den heiligen Geist“ betrachtet, weil damit seine Güte doch in Wirklichkeit mit Füssen getreten wird!

 

   Der Feigenbaum, der inmitten des Weingartens steht bringt keine geniessbaren Früchte hervor und darum soll er umgehauen werden! Jesus begegnet den religiösen Führern ablehnend, die ihn erneut beschuldigen, den Sabbat verletzt zu haben. Das Gleichnis der drei Mass Mehl und deren Durchsäuerung zeigt, dass gleich den drei Kindern der hurerischen Frau des Propheten Hosea, „Gomer“ die drei aus Jakob entstandenen Nationen, Israel („Jesreel“), das nachexilische Juda („Lo-Ruhama“) und das neu sich bildende Christentum („Lo-Ammi“) sich von Jehova abgewendet haben! Gerechte Menschen aber werden den „eingeengten Weg“ und die „enge Tür“ finden, die zum „Königreich der (neuen) Himmel“ führen! Als man Jesus warnt, dass Herodes ihn töten wolle erklärt er, dass Propheten in Jerusalem getötet werden müssten und kündet indirekt seine Ermordung an. Jerusalem aber wird danach den Messias erst wiedersehen, wenn es gereinigt ist und deren Bewohner sagen: „Gesegnet ist der, der im Namen Jehovas kommt“!

 

   Das Kapitel 10 von Johannes, das an dieser Stelle im Zeitablauf angeordnet ist zeigt Jesus, wie er seine Schafe aus der Hürde Israels ruft und sie ihm nachfolgen. Er ist durch das Tor, das Johannes den Täufer symbolisiert und jener öffnete ihm. Seine Schafe kennen ihn und seine Stimme, weil er von den Propheten deutlich angekündigt worden war. Jesus führt sie in seine eigene Hürde, das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ und die Schafe folgen ihm willig! Jesus redet von anderen Schafen die nicht aus dieser Hürde sind, die er bei seiner Wiederkehr ebenso bringen muss und in die eine Hürde vereinigt, in das Königreich des Vaters. Er spricht von den Christen aus den Nationen, den „Ebioniten“ und den „Paulikanern“ der Endzeit aber auch den Auferstandenen. 

 

image005   Am Fest der Juden, dem Lichtfest zur Wiedereinweihung des Tempels erkundigen sich Juden, ob er wirklich der Christus sei? Jesus verweist auf die Werke die er im Namen des Vaters verrichtet! Einige der Zuhörer behaupten Jesus mache sich selbst zu GOTT und wollen ihn dafür steinigen. Er erklärt ihnen, dass bereits in den Psalmen von Gott her steht: „Ihr seid Götter, als Anschuldigung Jehovas für Missachtung des GESETZES! Später kehrt Jesus nach Bethanien in Peräa zurück und kann dort viele zum Glauben an ihn als dem verheissenen Messias bringen.

  

   Das Weihnachtsfest, das angeblich zu Ehren Jesu im Dezember gefeiert wird, ist dem Christus weit eher zur Schande, weil es den heidnischen Festtag des 25. Dezembers betrifft, der „sol invictus“, der „unbesiegbaren Sonne“, dem Sonnengott ursprünglich gewidmet, dem auch der Sonntag geweiht wurde! Dasselbe ist mit den meisten christlichen  Feiertagen ähnlich, wo den heidnischen Göttern unter christlicher Makulatur Ehre dargebracht wird!

 

   Im Kapitel 14 von Lukas: Bei einem Essen eines vornehmen Pharisäers befragt Jesus den Hausherrn, ob es erlaubt wäre am Sabbat eine vortreffliche Tat zu tun? Er heilte dort einen Wassersüchtigen. Jesus bringt das Gleichnis vom Hochzeitsmahl und den besten Plätzen die einige voreilig einnehmen. Er kündet an, dass jene die sich selbst erhöhen erniedrigt würden. Andere haben sich zuvor durch fadenscheinige Ausreden losgesagt und dadurch den Zorn des Vaters gegen sie heraufbeschworen! An deren Stelle werden Arme, Blinde, Lahme und Krüppel geladen!

 

 

   Die Kosten müssen berechnet werden, wenn wir Jesus wirklich loyal dienen wollen: Verlust unserer Habe ist der Preis! Jesus zeigt, dass unsere Loyalität nicht in erster Linie der Familie gehören sollte, sondern ihm und seinem Königreich! Seine Jünger müssen bereit sein der ganzen Habe Lebewohl zu sagen! Ein Gleichnis vom Salz, das seine Kraft verliert und dann weggeworfen werden muss zeigt uns, dass wir uns anstrengen müssen!

 

7. Teil C): Lukas Kapitel 15-18 und Johannes 11:

 

   Da Matthäus die nachfolgenden Ereignisse in seinem Evangelium nicht, oder oft ganz kurz z.B. innerhalb der Bergpredigt beschreibt, diese aber in der Abfolge dazwischen gehören möchten wir auch diese getrennt an dieser Stelle betrachten, um sie im Ablauf der Ereignisse korrekt zu sehen. Dies ist der heute letzte Teil von drei Einschüben A) bis C), welche die Evangelien Lukas und Johannes betreffen.

 

   Das Kapitel 12 von Johannes spielt in der Zeit eine Woche vor dem letzten Passah in Bethanien im Haus des Lazarus und wird innerhalb der Ereignisse bei Matthäus dann behandelt!

 

   Am Ende der Betrachtung aus der Sicht des Matthäus-Evangelium werden wir aber noch die Kapitel 13 bis 17 von Johannes getrennt betrachten, die Jesu Aussagen vor, beim (13) und vor allem nach dem Abendmahl (14-17) umfassen und äusserst Tiefe Erkenntnisse vermitteln, die Jesus offensichtlich zu jenem Zeitpunkt verbot bereits kund zu machen und daher von Matthäus, später Markus und Lukas nicht behandelt werden!

 

    Die blau eingerahmte Zone der Ereignisse die vorwiegend nur in den später aufgezeichneten Evangelien von Lukas und Johannes aufgezeichnet sind halten wir daher hier als rot umrahmt erneut als getrennten Artikel in diesem NEWSLETTER fest, um den vorgegebenen Rahmen innerhalb der Betrachtung von Matthäus nicht zu sprengen! 

 

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    Auch, was die Häufigkeit der Ereignisse anbetrifft, der Einzelbeschreibungen von Begegnungen, von Heilungen, von Gleichnissen nimmt diese je näher Jesu Tod rückt deutlich an Frequenz zu, so dass eine grafische Einteilung nicht ganz einfach ist, wann exakt jedes Ereignis stattgefunden hat: Einige mögen an ein und demselben Tag erfolgt sein, werden aber so wie Lukas sie beschreibt im Zeitablauf nebeneinander grafisch dargestellt. Es geht dabei weit mehr darum einen Überblick über Details und Querverbindungen zu finden, darum, den tieferen Sinn innerhalb der Zusammenhänge zu verstehen und um die Verbindungen hin zur Endzeit und dem kommenden System unter Herrschaft der „neuen Himmel“ zu erkennen!

 

image008   Je näher Jesu Tod kommt, desto mehr Hinweise gibt er darauf und damit verbunden auch auf Ereignisse, die seine Wiederkehr, somit unsere Zeit betreffen in der wir leben! Wir beobachten daher das aktuelle Geschehen im Nahen Osten im August, September 2013 anhand aller prophetischen Vorhersagen sehr genau!

 

   Jede Intervention des „Südkönigs“ Anglo-Amerika und dessen Alliierten gegen den „Nordkönig“, den kommunistischen Block und seine Mitspieler wie Syrien, Iran und nun erneut der Schiitische Irak (rote Farbe = Schiiten; grüne Farbe: Sunniten) hat langfristige Folgen. Die Kriegsvorbereitungen sind deutlich gegen das ehemalige Kernland „Assyrien gerichtet. Es wird laut Vorhersagen Jesajas Gegenreaktionen verursachen, die den Südkönig“ später „in Bestürzung versetzen werden! (Da 11:44)

 

http://img.welt.de/img/ausland/crop119503553/1618728121-ci3x2l-w620/title.jpg   Bei den Giftgasangriffen mit Sarin am 21.August 2013 nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus gegen die Zivilbevölkerung starben fast tausendfünfhundert Menschen. Dieser Anschlag wurde Anlass die Gegner des herrschenden Assad-Regimes zum Handeln heraus zu reizen! Die Folgen der anstehenden Konfrontation interessieren weder West noch Ost! Sie geben lediglich Motivationen zur einen oder anderen Handlung und dienen dazu, die Angst der Völker zu mehren! Gottes Vorhersagen für unsere Tage sind vielfältig und müssen geordnet uns „Licht“, Erkenntnis über Kommendes geben!

 

(Jesaja 46:8-11)  Gedenkt dessen, damit ihr Mut fassen mögt. Nehmt es zu Herzen, ihr Übertreter. 9 Gedenkt der ersten Dinge von langer Zeit her, daß ich der Göttliche bin, und da ist kein anderer Gott noch irgendeiner wie ich; 10 der von Anfang an den Ausgang kundtut und von alters her die Dinge, die nicht getan worden sind; der spricht: ‚Mein eigener Beschluß wird bestehen, und alles, was mir gefällt, werde ich tun‘; 11 der vom Sonnenaufgang [[(aus dem Osten)]] her einen Raubvogel ruft, aus fernem Land den Mann, der meinen Beschluß vollziehen soll. Ich habe [es] ja geredet; ich werde es auch herbeiführen. Ich habe [es] gebildet, ich werde es auch tun.

 

   Wir beobachten aufmerksam das Geschehen, denn bereits Lukas berichtet im Kapitel 17 über Jesu Warnungen, was vor dem Abschluss in der Zeit vor und während der „grossen Drangsal“ geschehen muss! Wir sind nicht Kriegstreiber, sondern Beobachter, die jene warnen wollen, die auf Gottes Worte achten!

 

   Wie Jesaja es erklärt ist allein der Gott der Himmel in der Lage künftiges Geschehen gar über Jahrtausende exakt vorherzusagen! Nur Er ist in der Lage Feind und Freund so handeln zu lassen, wie Er es sich vorgenommen hat! Es geht um den Höhepunkt an Übertretung von Gottes Geboten wie auch herausragendem Mut und Treue jener, die wahre „Schafe“ des Christus sind! Wir alle gehören zu den „Übertretern, gegen die Gottes Zorn losbrechen muss, weil wir seine Verhaltensvorschriften uns Menschen betreffend dauernd übertreten! Auch als „Schafe“ entgehen wir nicht der „grossen Drangsal“! Da ist keine plötzliche Entrückung, wie dies amerikanische Propheten fälschlich verkünden, die nichts, aber wirklich nichts zu begreifen vermögen! Warum sonst müssten Christen „in die Berge“ fliehen und warum muss Gottes Eingreifen am Ende erfolgen, „damit Fleisch gerettet werde“?

 

Als Gesamtes sind wir daran Gottes Schöpfung zu ruinieren, gelangen zum Höhepunkt der Androhung und des Einsatzes von Massenvernichtungswaffen, nur um kurzfristiger Vorteile und Gewinne wegen! Wenn ihr daher das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, von dem Daniel, der Prophet, geredet hat, an heiliger Stätte stehen seht (der Leser wende Unterscheidungsvermögen an), dann sollen die, die in Judạ̈a sind, in die Berge zu fliehen beginnen.“

 

   Darum erklärt Johannes in der Offenbarung klar und deutlich Gottes Standpunkt:

 

image013 (Offenbarung 11:18)  Aber die Nationen wurden zornig, und dein eigener Zorn kam und die bestimmte Zeit für die Toten, um gerichtet zu werden, und den Lohn zu geben deinen Sklaven, den Propheten, und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und die zu verderben, die die Erde verderben.“

 

   Die von Gott im Voraus „bestimmte Zeit beginnt auf der Zeitachse des Endzeitgeschehens mit dem Ertönen der „siebten Trompete, am Ende des zweiten „Wehe, vor Beginn des dritten und letzten „Wehe“, das dreieinhalb Jahre dauern soll und Gottes Gerichtstag und die Urteilsvollstreckung Harmagedons beinhalten! Wir haben jede Vorhersage der Schrift die mit diesen Ereignissen in Verbindung stehen in unseren Zeitbänden nach logischen Kriterien aufgezeigt und in den Newslettern und Büchern im Einzelnen beschrieben! Nicht einmal ein menschliches Supergenie könnte solche detaillierte Information auch nur über kurze Frist auf die Zukunft hin machen! Nur der Schöpfergott war dazu in der Lage, mit Moses beginnend, um jene in unseren Tagen, am Ende einer langen Zeit der Freiheit der Nation zu warnen, an die gerichtet, die bereit sind auf Ihn zu hören und zu reagieren! Der Prophet Daniel kündet am Ende seines prophetischen Buches die Worte des Engels Gabriel an:

 

(Daniel 11:44, 45)  Aber es wird Berichte geben, die ihn [[den „König des Südens“ (Anglo-Amerika und Alliierte)]] in Bestürzung versetzen werden, vom Sonnenaufgang her  und vom Norden her [[aus östlicher und nördlicher Richtung (Iran, Irak, Syrien und Libanon)]], und er wird gewiß mit großem Grimm ausziehen, um viele zu vertilgen und der Vernichtung zu weihen. 45 Und er wird seine Palastzelte [[(die Feld-Kommandozentrale)]] zwischen [dem] großen Meer [[Mittelmeer]] und dem heiligen Berg der ‚Zierde‘ [[Jerusalem]] aufpflanzen; und er wird völlig zu seinem Ende kommen müssen, und es wird für ihn keinen Helfer geben.

 

   Die Alliierten (NATO) werden Israel zu Hilfe eilen, wenn es angegriffen werden wird vom muslimischen Block! Erst am Tag Harmagedons enden diese Dinge, nachdem sich der „Nordkönig“ mit dem „Südkönig“ auf dem Schlachtfeld der Tiefebene Jesreel, in der Nähe von Har-Megiddo zur letzten Konfrontation einlässt! Erst an diesem Tag erfolgt Gottes Eingreifen und der Tag ist seit über 2500 Jahren am Ende der Frist von 1260 Tagen [B] oder 42 Monaten oder dreieinhalb Jahren am 30. Des jüdischen Monats Ab festgelegt! [B3] Wir können deutlich bereits erkennen, dass alle Vorbereitungen des „Nord-„ und des „Südkönigs“ auf dieses Ereignis ausgerichtet ist! Dass dies kein Zufallsereignis ist wird vom Propheten Amos deutlich erklärt. Das Treffen erfolgt auf Verabredung hin! Beide Parteien erhoffen sich die Herrschaft über das Heilige Land und damit verbunden absoluter Weltherrschaft!

 

http://www.merkur-online.de/bilder/2010/02/28/650747/2140536403-gasmaske-soldat-israel-1v09.jpg (Amos 3:3-8)  Werden zwei miteinander gehen, es sei denn, sie haben sich auf Verabredung hin getroffen? 4 Wird ein Löwe im Wald brüllen, wenn er keinen Raub hat? Wird ein mähniger junger Löwe seine Stimme aus seinem Versteck erschallen lassen, wenn er überhaupt nichts gefangen hat? 5 Wird ein Vogel in einer Falle zur Erde fallen, wenn ihm keine Schlinge [gelegt] ist? Springt eine Falle vom Erdboden auf, wenn sie überhaupt nichts gefangen hat? 6 Wenn ein Horn in einer Stadt geblasen wird, zittert dann nicht auch das Volk selbst? Wenn ein Unglück in der Stadt geschieht, ist es dann nicht Jehova, der gehandelt hat? 7 Denn der Souveräne Herr Jehova wird kein Ding tun, es sei denn, er habe seine vertrauliche Sache seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart. 8 Da ist ein Löwe, der gebrüllt hat! Wer wird sich nicht fürchten? Der Souveräne Herr Jehova selbst hat geredet! Wer wird nicht prophezeien?‘

 

   Ja, wir prophezeien! Das Verderben, das Jehova erneut über die Erde bringen wird beschreibt auch Jesus, Gottes grösster Prophet im Kapitel 24 von Matthäus, Lukas 17, das wir heute behandeln und Markus Kapitel 21. Die Angaben von Matthäus werden wir schon bald separat noch behandeln, um unser Wissen zu erweitern. Lukas gibt uns die Einführung! Jetzt gilt es mehr und mehr die grossen Zusammenhänge der prophetischen Aussagen zu verstehen, um sie je mehr Details durch das Zeitgeschehen vorhanden sind richtig einzuordnen! Wir wurden durch Jesus deutlich instruiert auf bestimmte „Zeichen“ und deren Erfüllung zu achten! Dies gab im Verlauf der Jahrhunderte Anlass zu vielen Fehlalarmen, die jede für ihre Generation Vorteile hatte, weil Menschen erneut auf Gottes Aussagen achteten und viele ihr Leben nach gerechten Grundsätzen auszurichten begannen! Nicht das falsche Zuordnen durch Irrtum ist beklagenswert, sondern das Beharren auf Irrtum, das danach zur offenen Lüge wird!

 

   In diesen Teil behandeln wir die Aussagen von Lukas Kapitel 15 bis 18, von denen vieles prophetische Hinweise auf den kommenden Tod des Messias und seine Auferstehung enthalten aber auch auf seine Wiederkehr und Aufrichtung von Gottes Königreich der „Himmel der Himmel über die Angelegenheiten der Erde und der Menschheit! 

 

http://images03.oe24.at/Artikelbild.jpg/consoleMadonnaNoStretch2/95.992.290   Jesus zeigt, was Lukas im Kapitel 18 beschreibt, dass selbst schweren Sündern eine Möglichkeit zur Umkehr geboten wird. Er erläutert aber auch, dass jedes Detail im GESETZ durch Moses aufgezeichnet ist sich zu erfüllen hat! (Kapitel 16) Bis Jesus erscheint wird es „Ursachen des Strauchelns“ geben und der Christus kündet ihnen hartes Gericht an im Kapitel 17!

 

image019   Der Messias erläutert die Wichtigkeit des Gebetes, konstanter Kommunikation mit dem Schöpfer zu halten, unsere Bitten und das Flehen, aber auch Gottes Lobpreis nicht abreissen zu lassen, um schlussendlich erhört zu werden!

 

   Im Kapitel 11 des Johannes, das wir nun am Ende des Einschubs von Lukas Kapitel 15 bis 18 betrachten, das aber in Bethanien bei Jerusalem dazwischen stattgefunden hat und die Auferweckung des Lazarus den Oberpriestern Anlass gab Jesus ohne Gerichtsverfahren in Abwesenheit zum Tode zu verurteilen! Das war geplanter Mord aufgrund Eifersucht, dass das Volk Jesus anzuhangen begann!

 

   Diese Auferweckung des Lazarus gibt uns einen deutlichen Einblick über künftiges Geschehen bereits zu Beginn von Jesu Wiederkehr: [B1] In die angesagte Frühauferstehung der Apostel (gr. exanástasin; Php 3:11 s. Fn NWÜ) und die erneute Erweckung zum Leben der „zwei Zeugen, die zuvor während drei Tagen und Nächten tot in den Strassen der „grossen Stadt“, von „Babylon der Grossen“, dem Weltreich der Religionen gelegen hatten! (Off 11:7-13)

 

(Offenbarung 11:7-12)  Und wenn sie ihr Zeugnisgeben beendet haben, wird das [[zweihörnige]] wilde Tier [[(Anglo-Amerika]], das aus dem Abgrund heraufsteigt, Krieg mit ihnen führen und sie besiegen und sie töten. 8 Und ihre Leichname werden auf der breiten Straße der großen Stadt [[„Babylon die Grosse“ (Weltreich der Religionen: WCRL)]] liegen, die in geistigem Sinne Sọdom [[(sexuelle Unmoral; Homosexuelle)]] und Ägypten [[Sklaverei]] genannt wird, wo auch ihr Herr an den Pfahl gebracht wurde [[Jerusalem]]. 9 Und [Leute] von den Völkern und Stämmen und Zungen und Nationen werden ihre Leichname dreieinhalb Tage lang anschauen, und sie lassen nicht zu, daß ihre Leichname in eine Gruft gelegt werden. 10 Und die, die auf der Erde wohnen, freuen sich über sie und sind froh, und sie werden einander Gaben senden, weil diese zwei Propheten die, die auf der Erde wohnen, quälten. 11 Und nach den dreieinhalb Tagen kam von Gott her Geist des Lebens in sie, und sie stellten sich auf ihre Füße, und große Furcht befiel die, die sie sahen. 12 Und sie hörten eine laute Stimme aus dem Himmel zu ihnen sagen: „Kommt hierherauf.“

 

   Die zwei Propheten“ stehen stellvertretend für die zwei aktiven religionsunabhängigen Gruppen der Endzeit: die „Ebioniten“ oder „Manasse“ (Christen aus den Juden) und die „Paulikaner“ (Christen aus den Heiden), dem „Samen der Frau“: „Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.“ (Off 12:17) Ja, jene geben für Jesus Zeugnis, nicht für diese oder jene Religion oder Konfession! Satans Zorn wurde somit frühzeitig aufgezeigt und auch seine Handlungsweise durch den „Samen der Schlange“. Die Christenheit hält das eine und andere oder gar keines der „Gebote Gottes“, die sie als „beendet“ erklären, damit das GESETZ, die fünf Bücher Mose und darin festgehaltenen Gebote Gottes ablehnen! Fast alle lehnen das 4.Gebot der Sabbatordnung ab!

 

   Mit der Frühauferweckung der Apostel, „der Braut, der Frau des Lammes“ ist der Grundstock der „neuen Himmel“ gelegt und die „zwei Zeugen“ sind aufgefordert die Grundlage der 144.000 künftigen Priesterkönige zu bilden die in die zwei Gruppen „Ebioniten“ oder „Manasse“ aufgeteilt sind, wobei die „Paulikaner“ oder „Ephraim“ den grösseren Teil bilden. Beides waren Söhne Josephs in Ägypten geboren, wobei Joseph doch Jesus vorschattete, der seinem Volk statt Korn geistiges Brot bereitete!

 

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   Es gilt somit alle Aufmerksamkeit der Lösung des Rätsels über die Endzeit zu schenken und jeder von uns an seinem Platz auf die Wiederkehr Jesu zu vertrauen und zu handeln! Wir können unseren Stand vor Gott weitgehend selbst beeinflussen, indem wir als „Schafe“ auf Jesus hören oder als „Böcke“ unseren Sinn verschliessen! Es trifft uns in der entscheidendsten Phase der Menschheitsgeschichte zu leben und entweder zu Gunsten des Königs und Hohepriesters Jesu zu handeln oder seinen Gegnern in Politik, Religion oder Wirtschaft bis ans Ende zu dienen! Du bist gefordert mit Verstand und Unterscheidungsvermögen zu handeln! Dazu ist genaue Erkenntnis unumgänglich und das bedeutet Gottes Willen und Seinen Plan zu verstehen und anzunehmen! Ohne intensives Studium wird dies nicht möglich sein! Die Zeit drängt!

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

7.6      Lehrer der guten Botschaft: Jesu Vorbild für heute in den Evangelien: 7.Teil C): Lukas Kapitel 15-18 und Johannes Kapitel 11: Synoptische Verbindung: Ursachen des Strauchelns und Erfüllung des GESETZES.. 8

7.6.1              Lukas Kapitel 15-18 und Johannes Kapitel 11 im Umfeld korrekt einordnen: Verknüpfungen. 8

7.6.1.1        Der Inhalt der Kapitel 15-18 und synoptische Ergänzungen: 8

Lukas Kapitel 15:  Nicht jeder Sünder ist gleich verloren zu geben! 8

Lukas Kapitel 16:  Alles im GESETZ muss sich erfüllen! 8

Lukas Kapitel 17:  Ursachen des Strauchelns; Jesu Wiederkommen. 8

Lukas Kapitel 18:  Konstant sein im Beten und Bitten! 8

Johannes Kapitel 11:  Auferweckung des Lazarus widerlegt christliche Mystik. 8

7.6.2              Lukas Kapitel 15:  Nicht jeder Sünder ist gleich verloren zu geben! 8

7.6.1.2        Lu 15:1-10:  Jesu offenes Verhältnis zu reuigen Sündern. 8

Lu 15:1-7:  Jesus heisst Sünder willkommen; Pharisäer und Schriftgelehrte widersetzen sich ihm; Gleichnis der hundert Schafe. 8

Lu 15:8-10:  Gleichnis der verlorenen Drachme. 9

7.6.1.3        Lu 15:11-32:  Gleichnis vom verlorenen Sohn. 10

Lu 15:11-16:  Gleichnis vom verlorenen Sohn und dem Vater 10

Lu 15:17-24:  Der verlorene Sohn kommt zur Besinnung; Aufnahme durch den Vater 11

Lu 15:25-32:  Das Fest für den Zurückgekehrten und die Reaktion des Bruders. 11

7.6.3              Lukas Kapitel 16:  Alles im GESETZ muss sich erfüllen! 12

7.6.1.4        Lu 16:1-15:  Statt der Geldliebe praktische Weisheit zeigen! 12

Lu 16:1-8:  Der verschwenderische Verwalter der ungerecht jedoch mit praktischer Weisheit handelte. 12

Lu 16:9-13:  Freunde mit dem ungerechten Reichtum machen! Im Geringsten treu sein; Sklave zweier Herren. 13

Lu 16:14-15:  Geldliebende Pharisäer verhöhnen Jesus. 14

7.6.1.5        Lu 16:16-31:  Das GESETZ muss sich erfüllen; der Reiche und der Bettler Lazarus. 16

Lu 16:16-17:  Kein Teilchen des GESETZES bleibt unerfüllt! 16

Lu 16:18:  Scheidung und Wiederverheiratung ist Ehebruch. 16

Lu 16:19-31:  Der Reiche und der Bettler Lazarus. 17

Die Bedeutung von „rúach“ bei der kommenden Auferstehung. 18

7.6.4              Lukas Kapitel 17:  Ursachen des Strauchelns; Jesu Wiederkommen. 20

7.6.1.6        Lu 17:1-6:  Ursachen zum Straucheln, Glaube wie Senfkorn. 20

Lu 17:1-4:  Wehe den Ursachen zum Straucheln! 20

Lu 17:5-6:  Glaube von der Grösse eines Senfkorns. 20

7.6.1.7        Lu 17:7-19:  Unnütze Sklaven die ihre Pflicht erfüllen; fehlende Dankbarkeit Geheilter 21

Lu 17:7-10:  Unnütze Sklaven“, sie erfüllen nur ihre Pflicht! 22

Lu 17:11-19:  Auf dem Weg nach Bethanien bei Jerusalem; von zehn geheilten Aussätzigen kehrt nur einer dankbar zurück. 22

Warum erwähnt nur Johannes gewisse Ereignisse und nicht die Synoptiker ebenso?. 24

7.6.1.8        Lu 17:20-37:  Jesu Wiederkommen und die Zeichen der Endzeit die es ankünden. 24

Lu 17:20-21:  Das Kommen des Königreiches: „… das Königreich Gottes ist in eurer Mitte 24

Das „Königreich Gottes“ kommt unauffällig, es ist bereits in eurer Mitte! 27

Der „Prophet gleich mir“ von den Volksmengen identifiziert! 28

Lu 17:22-30:  Jenen nicht nachgehen, die behaupten der Christus sei bei ihnen; Wie die Tage Noahs und Lots. 29

Jesu Kommen ist jeweils kurz wie ein „Blitz 29

Lu 17:31-37:  An Lots Frau denken: Nicht zurückschauen! Von zwei Männern wird einer mitgenommen zusammen mit seiner Frau! 32

7.6.5              Lukas Kapitel 18:  Konstant sein im Beten und Bitten! 33

7.6.1.9        Lu 18:1-14:  Nicht nachlassen im Beten und Gott Bitten! Form des Betens. 33

Lu 18:1-8:  Allezeit beten! Witwe bittet ungerechten Richter um Gerechtigkeit 33

Lu 18:9-14:  Das Gebet des Pharisäers und des Steuereinnehmers; wer erniedrigt und wer erhöht werden wird. 34

7.6.1.10      Lu 18:15-30:  Jesus und kleine Kinder; sich Schätze im Himmel aufhäufen; die Reichen und ihr Problem das Königreich zu erreichen. 35

Lu 18:15-17:  Lasst die kleinen Kinder zu mir kommen 35

Lu 18:18-23:  Vorsteher fragt nach dem Erlangen ewigen Lebens; der Schatz im Himmel 35

Lu 18:24-30:  Schwierig für Reiche in das Königreich Gottes einzugehen. 36

7.6.1.11      Lu 18:31-43:  Jesu Tod gemäss den Aussagen der Propheten angekündigt; Blinder bittet um Augenlicht. Das Geheimnis der Auferstehung ist enträtselt! 37

Lu 18:31-34:  Jesus warnt, dass sein Tod bevorstehe wie es die Propheten ankündigten. 37

Ebenso wie die Apostel bei fehlendem Verständnis, so müssen auch wir nach Erkenntnis  forschen! Jesus und Michael sind identisch: Zwei Namen für zwei unterschiedliche Leibe, eine einzige Identität! 37

Ist Jesus alleiniger „Sohn Gottes“? Gibt es viele „Söhne Gottes“ ohne GOTT gleich zu sein?. 38

Der „im Geiste“ auferweckte Jesus stellt seinen eigenen „Tempel des Leibes“ innert drei Tagen wieder her! 39

Der Unterschied in der Auferstehung Jesu „im Geiste“ und der darauf folgenden „im Fleische“ am dritten Tag. 39

Warum und von wem spricht Paulus? Auferweckung eines „geistigen Leibes“ beim „letzten Adam“?. 40

Die gute Unterscheidung bei der Zuordnung der „unteren Bereiche“ und der „oberen Bereiche“! 41

Das Rätsel um den Namen des Sohnes, der in den Himmel aufstieg ist gelöst! 42

Jesu Titel und sein Name als vormenschliches Geistwesen, als mächtiges Engelgeschöpf seit seiner Erschaffung. 43

Jesus erschuf alle „Throne und Herrschaften“ zu Beginn im Himmel, nicht aber alle auf der Erde: Jene nicht, die Satan aufrichtete! 44

Wenn der Sohn sich erneut dem Vater unterordnet, dass „Gott allen alles sei 45

Jesus, Gottes Wortführer seit Anbeginn, an GOTT Jehovas Seite „ein Gott“, ein Mächtiger! 46

Wem überlässt es der Vater den Endsieg in Harmagedon zu erreichen? Einem Engel oder dem GOTT Jesus?. 47

Lu 18:35-43:  Blinder bittet Jesus sehend zu werden. 48

7.6.6              Johannes Kapitel 11:  Auferweckung des Lazarus widerlegt christliche Mystik himmlischer Auferstehung. 48

7.6.1.12      Joh 11:1-10:  Lazarus erkrankt, Jesu geht zurück nach Judäa. 48

Joh 11:1-4:  Lazarus erkrankt und dient zur Verherrlichung Gottes in Bethanien bei Jerusalem.. 48

Joh 11:5-10:  Jesus geht von Peräa zurück nach Judäa, obwohl die Juden ihn dort steinigen wollten. 49

7.6.1.13      Joh 11:11-29:  Jesus erklärt den Zustand der Toten und dass Glaube in ihn Auferstehung bedeutet! 49

Joh 11:11-16:  Die “Ruhe” des Lazarus symbolisiert seinen Tod; Auferstehung einer „unsterblichen Seele“ gleich nach dem Tod? Achtung vor falschen Lehren des Hymenäus! 49

Joh 11:17-29:  Jesus tröstet Martha: „Dein Bruder wird auferstehen“ und legt Zeugnis über die Auferstehung der Toten auf der Erde ab! 50

Was bedeutet der „letzte Tag“ und wann beginnt und endet er?. 51

7.6.1.14      Joh 11:30-44:  Die Begegnung mit Martha und Maria; Jesu Ruf an Tote, um zum Leben zu kommen. 52

Joh 11:30-37:  Die Trauer Marias: Jesus selbst weint über den Tod des Lazarus. 52

Joh 11:38-44:  Wer glaubt wird die Herrlichkeit Gottes sehen: „Lazarus komm heraus! 52

7.6.1.15      Joh 11:45-57:  Jesus wird zufolge der Auferweckung des Lazarus nun ein offiziell gesuchter Verbrecher! 53

Joh 11:45-53:  Der Sanhedrin berät gegen Jesus und Kaiphas riet dazu ihn zu töten. 53

Das Gericht bei Jesu Tod und jenes bei Jesu Wiederkehr im Vergleich. 55

Joh 11:54-57:  Jesus zieht sich zurück nach der Stadt Ephraim; Oberpriester und Pharisäer beschlossen Jesus beim Passah in Jerusalem zu ergreifen. 56

 

 

7.6              Lehrer der guten Botschaft: Jesu Vorbild für heute in den Evangelien: 7.Teil C): Lukas Kapitel 15-18 und Johannes Kapitel 11: Synoptische Verbindung: Ursachen des Strauchelns und Erfüllung des GESETZES

 

 

7.6.1           Lukas Kapitel 15-18 und Johannes Kapitel 11 im Umfeld korrekt einordnen: Verknüpfungen

 

7.6.1.1          Der Inhalt der Kapitel 15-18 und synoptische Ergänzungen:

 

Lukas Kapitel 15:  Nicht jeder Sünder ist gleich verloren zu geben!

http://bibelstunde90518.files.wordpress.com/2010/12/verlorene-sohn_rembrandt.jpgDie Pharisäer ereiferten sich erneut, weil sie Jesus mit Sündern zusammen essen sahen und Jesus antwortet ihnen mit zwei Gleichnissen, zuerst dem der hundert Schafe, wo eines verloren geht, der Hirte alle übrigen zurücklässt, um das Verlorene wiederzufinden. Dann fährt er fort von einer Frau zu erzählen, die eine Drachme verliert und sie sucht bis sie sie findet. Beides Verlorene steht im Vergleich für einen Sünder, der wiedergefunden für Menschen und Engel ein Fest bedeutet!

 

(Lukas 15:31, 32)  ‚Kind, du bist immer bei mir gewesen, und alles, was mein ist, ist dein; 32 aber wir mußten einfach fröhlich sein und uns freuen, denn dieser dein Bruder war tot und kam zum Leben, und er war verloren und wurde gefunden.‘ “

 

Das Gleichnis vom verlorenen Sohn zeigt die Zuneigung und Liebe des Vaters als derjenige Sohn, der sein Erbe mit Huren verprasste schlussendlich gebrochenen Herzens zurückkam! Es soll unsere Furcht vor dem Vater vermindern, wenn wir falsch gehandelt haben erneut zu Ihm zurückzukehren! Das GESETZ und seine Strafen sind hart aber die Barmherzigkeit Gottes ist weit grösser!

 

Lukas Kapitel 16:  Alles im GESETZ muss sich erfüllen!

Eines der schwierigsten Vergleiche ist jener vom ungerechten Verwalter des Reichen und wie die Sache mit einem Lob endet! Jesus fordert uns heraus nachzusinnen, warum jener ungerechte Verwalter mit grösserer praktischer Weisheit handelte! Auf die Religionen umgelegt können wir Schlussfolgerungen ziehen, wie wir uns heute den künftigen Herrschern der „neuen Erde“ gegenüber verhalten sollten, welches doch unsere wahren Freunde sein müssen! Dass die Pharisäer gegen die das Gleichnis gerichtet war danach Jesus verhöhnten, dies sollte uns daher nicht überraschen! Dass heute geldliebende und Reichtum aufhäufende Kirchenvertreter jene verhöhnen die Jesu Rat befolgen: „Kostenfrei habt ihr erhalten, kostenfrei gebt“, dies war vorauszusehen! Der „Same der Schlange“ verfolgt den „Samen der Frau“ bis zum bitteren Ende!

 

https://ssl.reproarte.com/files/images/T/tissot_james_jacques_joseph/die_bergpredigt.jpgWas Matthäus bereits zuvorderst in seiner Aufzählung in der Bergpredigt erwähnt bringt Lukas erst kurz vor dem Ende der dreieinhalbjährigen Predigttätigkeit. Beides untersteht jeweils einer unterschiedlichen Gewichtung der Anordnung: Matthäus fasst alles Wichtigste in der Bergpredigt zusammen, Lukas folgt der Logik des Ablaufs, wo sich, was ereignet hat und welches Jesu Aussagen jeweils vor Ort waren! Zusammengetragen ergeben sie tieferes Verständnis!

 

Lukas legt denselben Wert auf Jesu Worte, was Ehescheidung und Wiederverheiratung betrifft! Bis zum Jahre 64 u.Z. hatte sich daran nichts verändert und so gelten die Worte auch heute!

 

(Lukas 16:18)  Jeder, der sich von seiner Frau scheiden läßt und eine andere heiratet, begeht Ehebruch, und wer eine von ihrem Mann Geschiedene heiratet, begeht Ehebruch.

 

Das Gleichnis vom Reichen und vom Bettler Lazarus ist in der Kunstgeschichte durch viele Bilder gut dokumentiert. Haben wir aber verstanden, was der „tiefe Graben“ bedeutet, von dem es kein herüber und kein hinüber mehr gibt? Dieser Graben wird schon in kurzer Zeit aufgetan, wir sollten das Gleichnis verstehen und darauf achten, bevor es zu spät ist!

 

Lukas Kapitel 17:  Ursachen des Strauchelns; Jesu Wiederkommen

Dass wir von allen Seite heute, in der Zeit des Endes eingeladen sind Gottes deutlich gesetzte Grenzen durch seine Gebote zu überschreiten, auch dies darf uns nicht verwundern! Es kommt doch zum Endkampf der zwei Götter: Jehova dem Herrscher der „Himmel der Himmel“ und Seinem GESETZ und seinem Herausforderer, Satan, dem „Gott dieses Systems der Dinge“, mit all den unterschiedlichen Gesetzen in Politik und Religion! Jesus urteilt nur, ob Gottes Gebote gehalten oder missachtet werden! Seit Eden ist der Teufel die Hauptursache des Strauchelns, der behauptet Gottes Gebote wären nicht verbindlich und gar durch Jesus abgeschafft worden!

 

Jesus dagegen verweist auf unseren Glauben, der sich anhand der Schrift ein Bild macht und wo die Grösse eines Senfkorns an Glaubensstärke bereits Berge von Satans Machtapparat, die Hierarchien der Finsternis  zu versetzen vermag!

 

image0267Jesus zeigt, dass wir uns keineswegs überbewerten sollten, sondern uns als Sklaven bekennen, die ihrem Herrn Dienst schulden. Dabei sollten wir nie vergessen, dass Jesus uns mit seinem Blut erkauft hat! Jesus heilt auf dem Weg nach Bethanien zehn Aussätzige doch nur einer von ihnen kommt zurück, um Gott Lobpreis darzubringen!

 

(Apostelgeschichte 20:28)  Gebt acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in welcher euch der heilige Geist zu Aufsehern ernannt hat, um die Versammlung Gottes zu hüten, die er mit dem Blut seines eigenen [Sohnes] erkauft hat.

 

Lukas zeigt im Kapitel 17 die Zeichen von Jesu Wiederkehr, die allesamt vom System her zu erwarten sind mit einer einzigen Ausnahme: Dem „Zeichen des Jonas“. In diesem Zusammenhang erklärt Jesus, dass das Königreich bereits inmitten der Befrager aus dem Kreise seiner Gegner stände! Er ist doch der von Jehova designierte Hohepriesterkönig. Die Aufrichtung der „neuen Nation“ würde vollkommen unauffällig erfolgen! Jesus warnte vor denen in den Tages des Abschlusses des herrschenden Systems, die behaupten „der Christus ist hier!“. Wir sollen ihnen nicht nachgehen! Jesu Erscheinen dagegen gleicht einem Blitz, der von hier nach dort leuchtet und vergeht! Das Beispiel von Lots Frau sollte uns warnen zurückzuschauen, dem alten System nachzutrauern, das doch in Harmagedon vergeht!

 

Lukas Kapitel 18:  Konstant sein im Beten und Bitten!

Anhand einer Witwe, die den ungerechten Richter beständig bestürmt will Jesu uns die Wichtigkeit des Betens und Bittens zu Jehova in Erinnerung rufen: Unsere Drängen lautet doch „Dein Reich komme“, damit endlich gerechte Verhältnisse einkehren! Ein weiterer Vergleich, wo ein Steuereinnehmen und ein Pharisäer im Tempel beten will uns vor Eigendünkel und Überheblichkeit warnen! Jesus zeigt, dass alle die sich selbst erhöhen oder erhöhen lassen vom System, künftig erniedrigt werden, wer aber auf Rang und Namen in diesem System verzichtet wird erhöht werden.

 

image027Während Jesus die Reichen warnt, für diese es schwierig sein werde das Königreich zu erreichen, lobt er kleine Kinder, für die er offene Arme hat und zeigt wie deren Zutrauen und Unschuld uns als Beispiel dienen sollte! Als dann ein Vorsteher Jesus um das Erlangen des ewigen Lebens befragt bestätigt Jesus, dass das Halten der Gebote Vorrang hat. Mit Armen zu teilen ohne etwas zurück zu erwarten bringt uns einen Schatz im Himmel!

 

(Lukas 18:16)  Jesus dagegen rief die [Kindlein] zu sich und sprach: Laßt die kleinen Kinder zu mir kommen, und versucht nicht, sie daran zu hindern. Denn das Königreich Gottes gehört solchen, die wie sie sind.

 

Jesus beginnt seine Apostel auf seinen bevorstehenden Tod weiter einzustimmen, um ihnen, wenn dieser kommen würde Enttäuschung zu ersparen. Alles, was die Propheten darüber schrieben muss sich erfüllen! Einem Blinden öffnet Jesus auf dessen Bitten das Augenlicht. Wir als „Blinde“ in geistigem Sinn in den oder anderen, Irregeführte und sollten Gott um echtes Verständnis bitten!

 

Johannes Kapitel 11:  Auferweckung des Lazarus widerlegt christliche Mystik

Der Einschub, der eigentlich vor Lukas, Kapitel 17, Vers 20 gehört, wo der Evangelist das Geschehen in Bethanien bei der Auferweckung des Lazarus verschweigt, weil dies zu jenem Zeitpunkt Verfolgung seitens der Juden bedeutet hätte, dieses Geschehen durfte Johannes dann am Ende des Jahrhunderts, nach Zerstörung des jüdischen Systems aufzeichnen. Wir wollen die vielen Querverbindungen verstehen lernen!

 

Die Erkrankung des Lazarus wird Jesus am andern Ufer des Jordans zugetragen. Jesus weiss, dass diese Krankheit und der Tod des Lazarus zur Verherrlichung Gottes dienen werden und das Vertrauen der Gläubigen in Jesus als Messias und Retter verstärken sollte!

 

(Johannes 11:4)  „Der Zweck dieser Krankheit ist nicht der Tod, sondern die Verherrlichung Gottes, damit der Sohn Gottes durch sie verherrlicht werde.“

 

http://img.posterlounge.de/images/wbig/peter-paul-rubens-die-auferweckung-des-lazarus-311350.jpgDas Wiedersehen mit Martha und Maria, den Schwestern des Verstorbenen gestaltet sich als schmerzhaft für alle! Viele waren gekommen, um den Toten zu beweinen und die beiden Frauen zu stärken, so kam die Frage auf, warum Jesus Lazarus nicht geheilt hatte, wo er doch den Knecht eines Offiziers aus der Ferne gesund gemacht hatte? Jesus tröstet die Frauen, die auf Jesu Fragen hin erklären, dass sie daran glaubten, dass er die Toten am „letzten Tag“ zur Auferstehung bringen würde! Jesus gab mehr Erklärung ab und warf Licht auf die Auferstehung der Toten aus den Gräbern und seine Autorität von Gott Gericht zu halten und Leben dem zu geben, dem er es wiedergeben wolle!

 

(Johannes 11:25-27)  „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer Glauben an mich ausübt, wird zum Leben kommen, auch wenn er stirbt; 26 und jeder, der lebt und Glauben an mich ausübt, wird überhaupt nie sterben. Glaubst du das?“ 27 Sie sagte zu ihm: Ja, Herr; ich habe geglaubt, daß du der Christus, der Sohn Gottes, bist, der in die Welt kommt.“

 

Am Grab wurde der Stein beiseitegeschoben, obwohl der Leichnam bereits vier Tage dort war. Auf den Ruf Jesu: „Lazarus komm heraus“ stand der Tote auf, wurde von seinen Bändern befreit. Er hatte im Todesschlaf geruht, war weder einem Gericht ausgesetzt, noch im Himmel gewesen oder gar der mystischen Hölle oder dem verworrenen Fegefeuer begegnet! Jesus widerlegt damit viele religiöse Irrelehren über die behauptete „Unsterblichkeit der Seele“ und was danach geschehe! Die Bibel redet aber vom „zweiten Tod“ und ewiger Vernichtung in der „Gehenna“, dem, was die Offenbarung mit „Feuersee“ beschreibt, endgültiger Vernichtung!

 

 

7.6.2           Lukas Kapitel 15:  Nicht jeder Sünder ist gleich verloren zu geben!

 

7.6.1.2          Lu 15:1-10:  Jesu offenes Verhältnis zu reuigen Sündern

 

Lu 15:1-7:  Jesus heisst Sünder willkommen; Pharisäer und Schriftgelehrte widersetzen sich ihm; Gleichnis der hundert Schafe

Das nachfolgende Gleichnis von den hundert Schafen haben wir schon bei Matthäus im Kapitel 18, ab Vers 12 gesehen und so konzentrieren wir uns mehr auf die Symbolik und wie es heute in der Praxis anzuwenden ist!

 

Gebetsanliegen (Lukas 15:1-7)  Alle Steuereinnehmer und die Sünder kamen nun fortwährend in seine Nähe, um ihn zu hören. 2 Deshalb murrten sowohl die Pharisäer als auch die Schriftgelehrten fortwährend und sprachen: „Dieser Mann heißt Sünder willkommen und ißt mit ihnen.“ 3 Darauf redete er dieses Gleichnis zu ihnen, indem er sprach: 4 Welcher Mensch unter euch, der hundert Schafe hat, wird nicht, wenn er eines von ihnen verliert, die neunundneunzig in der Wildnis hinter sich lassen und dem einen verlorenen nachgehen, bis er es findet? 5 Und wenn er es gefunden hat, legt er es auf seine Schultern und freut sich. 6 Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und seine Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: ‚Freut euch mit mir, denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war.‘ 7 Ich sage euch, daß so im Himmel mehr Freude über einen einzigen Sünder sein wird, der bereut, als über neunundneunzig Gerechte, die der Reue nicht bedürfen.

 

Jesus will damit den stolzen Pharisäern und Schriftgelehrten eine gewichtige Lektion über Gottes Standpunkt die Sünder betreffend erteilen! Jehova sucht nicht den Tod des gesetzlos Handelnden, sondern vielmehr seine Umkehr! Auch heutige Theologen und Anwälte sollten doppelt hellhörig werden, denn das kommende Gericht ist zu grossen Teilen gegen sie gerichtet, welche die Verantwortung getragen hatten Gottes Standpunkt darüber zu lehren, was gerecht und was ungerecht ist, das, was in Seinem GESETZ definiert ist! Barmherzigkeit und Treue zu üben waren gewichtige Instrumente, um Recht herzustellen! Sie sollten Menschen zur Umkehr bewegen Gottes Massstab anzuerkennen. Stattdessen wurde fehlerhaftes Menschenrecht erwählt! In der berühmten Rede kurz vor seinem Tod gegen die Führer erklärte Jesus:

 

(Matthäus 23:23, 24)  Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr den Zehnten gebt von der Minze und dem Dill und dem Kümmel; aber ihr habt die gewichtigeren Dinge des GESETZES außer acht gelassen, nämlich das Recht und die Barmherzigkeit und die Treue. Diese Dinge hätte man tun, die anderen Dinge jedoch nicht außer acht lassen sollen. 24 Blinde Leiter, die ihr die Mücke aussiebt, das Kamel aber hinunterschluckt!

 

Wenn die „zwei Zeugen“ in der Endzeit zum Umdenken aufrufen und sich an die Verantwortlichen wenden, so handeln sie exakt wie Jesus dies in seinen Tagen getan hat und vor ihm Johannes der Täufer, um eine Umkehr im Denken zu erreichen. Statt die Institution der Sekte der Pharisäer oder der Schriftgelehrten weiter zu unterstützen und zu stärken sollten sie den Messias annehmen, das „GESETZ des Christus“ verkünden und halten, das auf Liebe aufbaut und ihm wirklich zu dienen beginnen! Heute, in der fortgeschrittenen „Zeit des Endes“ bedeutet es die letzte Chance, um Gottes Anerkennung zurück zu erlangen! Das Gericht über die Vorsteher erfolgt doch bereits bei Jesu erster Wiederkehr! (Off 11:13; vergl. Mat 7:21-23)

 

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Jeder Sünder ist aufgerufen seinen Lauf zu ändern und die Dringlichkeit der Stunde wahrzunehmen! Matthäus  ergänzt ein Detail, das Lukas nicht erwähnte: „Ebenso ist es bei meinem Vater, der im Himmel ist, nicht erwünscht, daß eines von diesen Kleinen zugrunde geht.“ Der Vater ist an der Errettung jedes einzelnen Menschen interessiert! Die Frage lautet darum: „Wer wird auf Jesus hören und reagieren?“ Andererseits ist es Lukas, der das Umfeld im Detail erwähnt, wo die Gegner Jesu ihn herausfordern und sein Handeln weder verstehen noch anerkennen! Das wird am Ende dieses Systems gleich sein!

 

Lu 15:8-10:  Gleichnis der verlorenen Drachme

Erneut zeigt Jesus anhand des Gleichnisses der Drachme die eine Frau verliert, wie der himmlische Vater von uns erwartet, dass wir nach jedem Verlorenen Wertgegenstand suchen, um ihn zu finden und den Sünder über die Wichtigkeit einer unmittelbaren Umkehr einstimmen sollte, mehr noch heute aufgrund der sich zuspitzenden Zustände! Das Suchen des Verlorenen hat doch zum Zweck eine Sinnesveränderung zu erreichen, das Abtrennen von der „Herde Jesu“ in Zukunft zu verhindern. Absondern von den unterschiedlichen religiösen Hürden ist unumgänglich!

 

Wir können nur geistig wachsen, wenn wir Jehovas Vorkehrungen des Zusammenkommens am Sabbat und zu den Festzeiten anerkennen, wo wir doch die Aussagen der ganzen Schrift und damit Gottes Willen und Plan erst wirklich kennen lernen. Dort gilt es unsere gegenseitige Verantwortung wahrzunehmen und auf jeden Einzelnen Einfluss zu nehmen, selbst seine Eigenverantwortung anzuerkennen!

 

http://www.gottliebtuns.com/images/drachme.jpg(Lukas 15:8-10)  Oder welche Frau, die zehn Drạchmen hat, zündet nicht eine Lampe an, wenn sie eine Drạchme verliert, und fegt ihr Haus und sucht sorgfältig, bis sie sie findet? 9 Und wenn sie sie gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und sagt: ‚Freut euch mit mir, denn ich habe die Drạchme gefunden, die ich verloren hatte.‘ 10 So, sage ich euch, gibt es bei den Engeln Gottes Freude über einen einzigen Sünder, der bereut.“

 

Jesus hat beide Gleichnisse so gestaltet, dass einerseits Männer sich gefordert fühlen wie auch Frauen, das wahrlich Wertvolle zu suchen und zurück zur Einheit zu führen!

 

Jeder von uns ist auch den Engeln im Himmel wertvoll und wer immer von einem falschen Lauf sich abwendet herrscht darüber Freude im Himmel! Gott selbst freut sich über die Reue und Umkehr des Sünders!

 

7.6.1.3          Lu 15:11-32:  Gleichnis vom verlorenen Sohn

 

Lu 15:11-16:  Gleichnis vom verlorenen Sohn und dem Vater

Was  Matthäus etwas später im Kapitel 21 berichtet nehmen wir nun hier bei Lukas vorweg (Mat 21:28-32). Das berühmte Gleichnis vom verlorenen Sohn und der Liebe des Vaters, der ihn bei seiner Rückkehr liebevoll empfängt! Nahezu jeder von uns hat im Leben eine Phase, wo er sich vom himmlischen Vater abwendet, um Dinge zu tun, die er später als unsinnig und inkorrekt erkennen muss! Das Gleichnis will helfen uns vom Unrecht abzuwenden!

 

Ein Blick auf das GESETZ besagt, dass Kinder in Israel mit zwanzig Jahren volljährig wurden und Nachkommen aus dem Priesterstamm Aarons bis dreissig Jahre den Eltern untertan waren. Ob der Vater im Gleichnis aus dem Geschlecht Levis stammte, dies sagt das Gleichnis nicht!

 

 Dirck Baburen van - Konzert (Der verlorene Sohn unter den Dirnen)(Lukas 15:11-16)  Danach sprach er: „Ein gewisser Mensch hatte zwei Söhne. 12 Und der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater: ‚Vater, gib mir den Anteil des Eigentums, der mir zukommt.‘ Darauf teilte er seine Mittel zum Lebensunterhalt unter sie. 13 Später, nicht viele Tage danach, packte der jüngere Sohn alles zusammen und reiste fort in ein fernes Land und verschwendete dort sein Eigentum, indem er ein ausschweifendes Leben führte. 14 Als er alles verbraucht hatte, entstand eine schwere Hungersnot in jenem ganzen Land; und er fing an, Not zu leiden. 15 Er ging sogar hin und schloß sich einem der Bürger jenes Landes an, und er sandte ihn auf seine Felder, damit er Schweine hüte. 16 Und er begehrte jeweils, sich mit den Johạnnisbrotschoten zu sättigen, die die Schweine fraßen, und niemand gab ihm [welche].

 

Ein ausschweifendes Leben zu führen scheint für viele Menschen in der Jugend aber auch für viele im Alter etwas Erstrebenswertes! Wenige berechnen die Kosten die dies mit sich bringt und sehen die Gefahren, welche dahinter lauern!

 

Bild Gemälde - Willy Huppert - Der verlorene SohnDie Not trieb somit den Sohn, der dem Vater gegenüber in unwürdiger Weise handelte dazu, selbst die vom GESETZ als unreine Tiere bezeichneten Schweine zu hüten: Eine grosse Erniedrigung! Es zeigte zudem, dass der Besitzer als ein Ausländer, der das GESETZ der Juden weder kannte noch achtete: Dieses GESETZ Israels gebietet den ansässigen Fremdling gut zu behandeln und mit dem Notleidenden das Brot zu teilen!

 

(2. Mose 22:21)  Und du sollst einen ansässigen Fremdling nicht schlecht behandeln oder ihn bedrücken, denn ansässige Fremdlinge wurdet ihr im Land Ägypten.

 

Israel sollte sich stets der zweieinhalb Jahrhunderte in ägyptischer Sklaverei erinnern, die wenig nach Josephs Tod begannen! Adam verkaufte bereits seine Nachkommen durch sein Fehlverhalten in die „Sklaverei der Sünde“ (Joh 8:34, 35) und der „verlorene Sohn“ sollte nun eigene Erfahrung sammeln, dass es unter dem „GESETZ des Vaters“ doch weit mehr Vorteile als Nachteile gab! Eine Erfahrung die viele Menschen erst auf ähnliche Weise wie jener Sohn machen müssen, um dann unter den Nationen erniedrigt zu werden und um später unter des Vaters schützende Hand zurückzukehren!

 

Was immer der Anteil gewesen ist, den der jüngere Sohn für sich vom Erbe beanspruchte, der Vater widersetzte sich dem Sohn bei seinem Bestreben nach Freiheit nicht, sondern gab ihm den gesetzlichen Anteil. Während dem Erstgeboren zwei Anteile am Erbe zustehen erhalten die übrigen Kinder je einen Anteil. Das GESETZ besagt gar weitere gerechte Details:

 

(5. Mose 21:15-17)  Falls ein Mann schließlich zwei Frauen hat, die eine geliebt und die andere gehaßt, und sie, die geliebte und die gehaßte, haben ihm Söhne geboren, und der erstgeborene Sohn ist von der gehaßten, 16 dann soll es geschehen, daß an dem Tag, an dem er seinen Söhnen das als Erbe gibt, was er gerade hat, er nicht den Sohn der geliebten [Frau] auf Kosten des Sohnes der gehaßten, des Erstgeborenen, zu seinem Erstgeborenen einsetzen darf.

17 Denn er sollte den Sohn der gehaßten als den Erstgeborenen anerkennen, indem er ihm zwei Teile von allem gibt, was sich bei ihm findet, denn dieser ist der Anfang seiner Zeugungskraft. Ihm gehört das Recht auf die Stellung des Erstgeborenen.

 

Da der Erstgeborene auch Nachfolger des Vaters ist, so bleibt er auf dem Grundbesitz. Darum ist in Israel die Stellung des Erstgeborenen so wichtig, weil er als Haupterbe auch grosse Verantwortung für den Weiterbestand trägt und als Familienvorstand den inneren Zusammenhalt fördern muss!

 

Die übrigen Söhne und Töchter geniessen dadurch einen höheren Grad an Freiheit und wie im Falle des „verlorenen Sohnes“ auch die Möglichkeit sich von der Familie leichter zu trennen! Bei vielen Kindern ist es schwierig alle auf demselben Grundbesitz zu ernähren!

 

Jesus aber spricht hier im Gleichnis vom himmlischen Vater, seinen erwählten Erstlingen, dem Stamm Levi als dem Erben von zwei Anteilen und den übrigen elf Stämmen. In Jesu Tagen handelte es sich somit um den aktiven Priesterstand Aarons und Levis und ihrem Handeln gegenüber Sündern, die bereit wären umzukehren. Das geht in diesem Zusammenhang aus dem Vorwurf jener Pharisäer hervor, weil Jesus sich mit Sündern, mit Huren und mit Steuereinnehmern zu Tisch setzte! Er ist der „Erstgeborene aller Schöpfung“ und ihm gehört das ganze Erbe der Erde, das er mit seinen Brüdern teilen wird!

 

Lu 15:17-24:  Der verlorene Sohn kommt zur Besinnung; Aufnahme durch den Vater

Im folgenden Teil der Handlung spiegelt sich die Liebe des Vaters zum Sohn wider! Trotz des Vergehens gegen ihn „und den Himmel“, gegen Gottes Autorität und gegen die göttlichen Anordnungen im GESETZ ist er froh den als verloren Geglaubten zurück zu gewinnen und obwohl jener Strafe verdiente nahm er ihn offenen Herzens an! Beachten wir aber dabei wie der Sohn selbst zufolge von Einsicht seiner Sünde sich zu erniedrigen bereit war!

 

 (Lukas 15:17-24)  Als er zur Besinnung kam, sagte er: ‚Wie viele Lohnarbeiter meines Vaters haben Brot in Fülle, während ich hier vor Hunger zugrunde gehe! 18 Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater ziehen und zu ihm sagen: „Vater, ich habe gegen den Himmel und gegen dich gesündigt. 19 Ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn genannt zu werden. Halte mich wie einen deiner Lohnarbeiter.“ ‘

Abb20 Er machte sich also auf und ging zu seinem Vater. Als er noch weit weg war, erblickte ihn sein Vater und wurde von Mitleid bewegt, und er lief und fiel ihm um den Hals und küßte ihn zärtlich. 21 Da sagte der Sohn zu ihm: ‚Vater, ich habe gegen den Himmel und gegen dich gesündigt. Ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn genannt zu werden. Halte mich wie einen deiner Lohnarbeiter.‘ 22 Der Vater aber sagte zu seinen Sklaven: ‚Schnell! Bringt ein langes Gewand heraus, das beste, und kleidet ihn damit, und tut einen Ring an seine Hand und Sandalen an seine Füße. 23 Und bringt den gemästeten jungen Stier her, schlachtet ihn, und laßt uns essen und fröhlich sein, 24 denn dieser mein Sohn war tot und kam wieder zum Leben; er war verloren und wurde gefunden.‘ Und sie fingen an, fröhlich zu sein.

 

In diesem Gleichnis kommt die Grossherzigkeit unseres himmlischen Vaters voll zu tragen und zeigt auch die Bereitschaft zufolge von Einsicht des Sünders, seinen schlechten Lauf nicht nur abzubrechen, sondern auch dem Vater Genugtuung für den erlittenen Verlust zu gewähren. Wer keine Mittel besitzt, um den angerichteten Schaden wieder gut zu machen war in Israel dazu verpflichtet sich dem Geschädigten zu verdingen, ihm als Sklave zu dienen bis die Schuld abgetragen war! Spezielle Regelungen galten für das Sabbat- und das Jubeljahr, sowie beim Tod des Hohepriesters, wo Sklaven frei gelassen werden mussten!

 

In Wirklichkeit weist das Gleichnis auf Gottes „unverdiente Güte“ hin, weil unsere Schuld ihm gegenüber durch Reue und Umkehr bei der Taufe ausgelöscht wird! Danach existiert der Sühnetag, der in Ewigkeit seine Rolle spielen wird, um mit Gott ins Reine zu gelangen!

 

Lu 15:25-32:  Das Fest für den Zurückgekehrten und die Reaktion des Bruders

Der „ältere Sohn“, der Erstgeborene weist somit auf die Nation Israel hin und der „verlorene Sohn“ auf alle Menschen der Heiden und alle Sünder. Jeder, welche durch Anerkennung seiner Schuld und Einsicht der Fehler daher für den himmlischen Vater annehmbar wird, dadurch wird im Himmel für jeden dieser die bereut haben ein richtiggehendes Fest veranstaltet: Nicht nur der Vater, auch Jesus und all seine Engel freuen sich darüber!

 

(Lukas 15:25-32)  Nun war sein älterer Sohn auf dem Feld; und als er kam und sich dem Haus näherte, hörte er Konzertklänge und Tanz. 26 Da rief er einen von den Knechten herbei und erkundigte sich, was diese Dinge bedeuteten. 27 Er sprach zu ihm: ‚Dein Bruder ist gekommen, und weil dein Vater ihn gesund zurückerhalten hat, hat er den gemästeten jungen Stier geschlachtet.‘ 28 Er aber wurde zornig und wollte nicht hineingehen. Da kam sein Vater heraus und begann ihm zuzureden. 29 Als Antwort sagte er zu seinem Vater: Sieh, ich habe so viele Jahre wie ein Sklave für dich gearbeitet, und kein einziges Mal habe ich dein Gebot übertreten, und doch hast du mir kein einziges Mal ein Böckchen gegeben, damit ich mit meinen Freunden hätte fröhlich sein können. 30 Sobald aber dieser dein Sohn, der deine Mittel zum Lebensunterhalt mit Huren verpraßt hat, angekommen ist, hast du den gemästeten jungen Stier für ihn geschlachtet.‘ 31 Darauf sprach er zu ihm: ‚Kind, du bist immer bei mir gewesen, und alles, was mein ist, ist dein; 32 aber wir mußten einfach fröhlich sein und uns freuen, denn dieser dein Bruder war tot und kam zum Leben, und er war verloren und wurde gefunden.‘ “

 

Das Handeln des Erstgeborenen zeigt fehlendes Verständnis für die Gefühle seines Vaters, ist eher legalistisch, die Strafe vor Barmherzigkeit setzt und auch fehlende Bruderliebe zeigt! Jedes Fest, das der Vater gab ehrte auch den älteren Sohn und jede Fröhlichkeit im Haus teilte jener. Dies aber war ein besonders feierlicher Tag aus der Sicht des Vaters: Den verloren geglaubten Sohn lebend zurückzuerhalten!

 

Jesus dagegen zeigt sich als verständiger erstgeborener Sohn und der Vater übergab ihm seiner Treue wegen und weil er zu seinem Erbe vortrefflich geschaut hatte das gesamte Eigentum. Des Vaters Königtum über Israel endete mit Jesu Tod! An Pfingsten dreiunddreissig begann das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ ihre Tore für alle jene zu öffnen, die selbst Bereitschaft zeigten von ihren Sünden zu lassen und des Vaters Liebe anzunehmen!

 

(Johannes 10:29, 30)  Was mein Vater mir gegeben hat, ist größer als alles andere, und niemand kann sie aus der Hand des Vaters reißen. 30 Ich und der Vater sind eins.“

 

Jesus ist unumschränkter Herrscher als Hohepriesterkönig. Weder der Teufel noch Dämonen noch der „Same der Schlange“ vermögen ihm auch nur einen einziges „Schaf“ zu entreissen, weil der Sohn jene fest in seiner Hand hält!

 

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7.6.3           Lukas Kapitel 16:  Alles im GESETZ muss sich erfüllen!

 

7.6.1.4          Lu 16:1-15:  Statt der Geldliebe praktische Weisheit zeigen!

 

Lu 16:1-8:  Der verschwenderische Verwalter der ungerecht jedoch mit praktischer Weisheit handelte

Hatte Lukas Jesu Gleichnis von der Verschwendung des Erbteils des verlorenen Sohnes vom aufgehäuften Reichtum des Vaters erzählt, so fährt er fort Jesu Gleichnis durch ein weiteres von einer anderen Art Verschwendung zu ergänzen. War das erste auf jeden von uns gemünzt, so ist das Folgende auf Versammlungsvorsteher, Jesu Verwalter ausgerichtet, die ihrem Herrn gegenüber Rechenschaft abzulegen haben:

 

http://vitajesu.files.wordpress.com/2010/01/gleichnis-vom-ungerechten-verwalter-historia-novi-testamenti.jpg?w=500(Lukas 16:1-8)  Dann fuhr er fort, auch zu den Jüngern zu sagen: Ein gewisser Mensch war reich, und er hatte einen Verwalter, und dieser wurde bei ihm angeklagt, er gehe mit seinen Gütern verschwenderisch um. 2 Da rief er ihn und sagte zu ihm: ‚Was ist das, was ich über dich höre? Leg Rechenschaft ab über deine Verwaltung, denn du kannst das Haus nicht länger verwalten.‘ 3 Da sagte der Verwalter bei sich selbst: ‚Was soll ich tun, da mir mein Herr die Verwaltung wegnehmen wird? Zum Graben bin ich nicht stark genug, zu betteln schäme ich mich. 4 Ah, ich weiß, was ich tun werde, damit mich die Leute, wenn ich der Verwaltung enthoben bin, in ihre Häuser aufnehmen.‘ 5 Und er rief jeden der Schuldner seines Herrn zu sich und sagte dann zum ersten: ‚Wieviel schuldest du meinem Herrn?‘ 6 Er sagte: ‚Hundert Bath-Maß Olivenöl.‘ Er sprach zu ihm: ‚Nimm deinen schriftlichen Vertrag zurück, und setz dich, und schreib schnell fünfzig.‘ 7 Darauf sagte er zu einem anderen: ‚Du nun, wieviel schuldest du?‘ Er sagte: ‚Hundert Kor-Maß Weizen.‘ Er sprach zu ihm: ‚Nimm deinen schriftlichen Vertrag zurück, und schreib achtzig.‘ 8 Und sein Herr lobte den Verwalter, weil er, obwohl ungerecht, mit praktischer Weisheit gehandelt hatte; denn die Söhne dieses Systems der Dinge sind ihrer eigenen Generation gegenüber in praktischer Hinsicht weiser als die Söhne des Lichts.

 

Der „reiche Mensch“ muss ein Oberhaupt sein, sei dies nun in Politik oder Religion. Der Verwalter dagegen scheint eine Person in leitender Stellung zu sein, zum Beispiel ein Gemeindevorsteher oder ein Kirchenhaupt. Ihre verschwenderische Verwaltung führt zu Problemen im Finanzhaushalt!

 

Jesus braucht dieses Paradoxon, eine scheinbar widersinnige Aussage, um uns aufzuwecken! Die ungerechten „Söhne dieses Systems der Dinge“ sind die heutigen Verwalter in Religion, Politik und Wirtschaft, die den Reichtum des Planeten verschwenden, als ob dies die letzte Generation sei, die darauf zu leben habe! Jesu Zurechtweisung der Führer seiner Generation gilt in gleicher Weise und weit mehr der heutigen! 

 

http://www.baktaxation.ch/media/Bak-Taxation-Index-Grafiken/2.pngWährend die Steuern auf ein unerträgliches Mass angehoben werden sind es Abgeordnete, Politiker und Richter die sich ihre Gehälter gegenseitig erhöhen. Die Wirtschaftsführer bei Banken und Unternehmen kassieren Bonusse, selbst dann, wenn sie ihre Firmen konkursreif machten und der Staat sie durch ein Bail-out, einen Rettungsschirm auf Kosten der Steuerzahler herauslösen mussten!

 

Sie wissen, dass eine Widerwahl solcher Ungetreuer eigentlich unwahrscheinlich sein sollte! Nicht in diesem System! „Eine Hand wäscht die andere!“ Natürlich machen sie sich damit untereinander zu Freunden! Selbst bei grösstem Bruch von Landesgesetzen, bei grosser Korruption werden die Strafen für jene fehlbaren Herren herabgesetzt und gar aufgehoben! Kaum je muss ein hoher Politiker oder gar ein Kirchenvorstand wirklich für ihre Vergehen die Strafe tragen!

 

http://jacobjung.files.wordpress.com/2011/10/jung-bodo-ramelow-kirche-christ.jpg?w=300&h=225Jesus nennt es „praktische Weisheit“, nicht dass er es als gerecht erachtet oder im Einklang mit Gottes Rat anerkennen würde! Am Tag von Gottes Gericht werden sie als „Söhne dieses Systems der Dinge“ nicht entweichen!

 

Die „Söhne des Lichts“ dagegen erweisen sich nicht so flexibel. In Anbetracht von Gottes Geboten respektieren sie den Besitz ihres Herrn und gehen damit nicht verschwenderisch um, müssen daher auch nicht zurechtgewiesen werden und schon gar nicht droht jenen Entlassung! Dafür aber leiden sie unter dem herrschenden System, nehmen Verluste ihrer Habe entgegen und ertragen gar unverschuldete Armut bis hin zu Verfolgung und Tod!

 

Lu 16:9-13:  Freunde mit dem ungerechten Reichtum machen! Im Geringsten treu sein; Sklave zweier Herren

Jesus gibt nun weiteren Aufschluss und zeigt, wer der „reiche Mann“ auf der Seite „der Söhne des Lichts“ ist. Diesmal bezieht er es auf sich und jene, die schon in diesem System zu ewigen Freunden gemacht werden sollen: Dies sind vorab seine Apostel und dann die getreuen Jünger: Vorsteher von Versammlungen, weil ihnen doch das „Königreich der Himmel“ versprochen wurde und sie unsere Richter sein werden!

 

image051 (Lukas 16:9-13)  Auch ich sage euch: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Reichtum, damit, wenn dieser versagt, sie euch in die ewigen Wohnstätten aufnehmen. 10 Wer im Geringsten treu ist, ist auch in vielem treu, und wer im Geringsten ungerecht ist, ist auch in vielem ungerecht. 11 Wenn ihr euch also in Verbindung mit dem ungerechten Reichtum nicht als treu erwiesen habt, wer wird euch das Wahre anvertrauen? 12 Und wenn ihr euch in Verbindung mit dem, was einem anderen gehört, nicht als treu erwiesen habt, wer wird euch das Eure geben? 13 Kein Hausknecht kann ein Sklave zweier Herren sein; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird sich zu dem einen halten und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Sklaven Gottes und des Reichtums sein.“

 

Wir können nicht zwei sich widersprechenden Herren gleichzeitig dienen! Viele wollen diesem System zu nutzen sein, sei dies dem Staat oder der Religion, und seit etwa zwei Jahrhunderten einem immer ausgefallener ausufernden Wirtschaftssystem! Wir wissen, dass deren „Herr“ der „Baal“ oder das Haupt der Dämonen ist, Satan selbst!

 

Jesus vertraut den Verwaltern seine „Schafe“, seine Habe an, denn wir wurden doch in Christus getauft, er hat uns mit seinem Blut aus dem Tod, dem auf uns lastenden Fluch erkauft!

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/83/Torah_and_jad.jpgIn der Taufe schliessen wir einen Bund mit Gott, mit Jesus und gegenüber dem „heiligem Geist“, der göttlichen Schrift, Seiner Verfassung und dem Grundgesetz mit all seinen Ausführungsbestimmungen! Danach sollen wir treu im Geringsten zu diesem GESETZ sein und es andere lehren auch durch unser Beispiel!

 

Jesu Worte kommen hier vollkommen zum Tragen, wo er in der Bergpredigt erklärt:

 

(Matthäus 5:19, 20)  Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Die „Schriftgelehrten und Pharisäer“ gleichen somit jenem ungetreuen Verwalter, die zwar „mit praktischer Weisheit“ dem System gegenüber handeln, in jenem Fall der obrigkeitlichen Gewalt des römischen Imperiums und dem Hohepriester aus Aarons Linie, aber nicht Gott und dem designierten Hohepriesterkönig, dem Messias gegenüber! Heute sind sie Loyal ihrer politischen Partei und der Landesregierung gegenüber und in den Kirchen unterordnen sie sich brav der Hierarchie, opfern gar denen ihren früheren Besitz und glauben, dass jene sie zu erhöhen vermöchten. Jesus spricht aber von der Grösse derer, die das Gute zu Gunsten des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ wirken!

 

Paulus bestätigt, dass die zwölf Apostel ihrerseits die künftigen Priesterkönige richten werden. Die „Söhne des Lichts“ haben Stellung für Gott und Sein GESETZ bezogen und jeder Autorität die diesen entgegen gerichtet ist widerstehen sie!

 

http://www.daswerk-fso.org/Pictures/Spirituelles/Paulus.jpg (1. Korinther 6:1-6)  Wagt es jemand von euch, der eine [Rechts]sache gegen den anderen hat, vor ungerechte Menschen vor Gericht zu gehen und nicht vor die Heiligen? 2 Oder wißt ihr nicht, daß die Heiligen die Welt richten werden? Und wenn durch euch [[(Versammlungsvorsteher)]] die [[(künftige)]] Welt gerichtet werden soll, seid ihr da nicht geeignet, ganz geringfügige Dinge [[(heute)]] rechtlich zu entscheiden? 3 Wißt ihr nicht, daß wir [[(die Apostel)]] Engel [[gr. aggelos = Boten; Vorsteher; Verwalter]] richten werden? Warum also nicht Dinge dieses Lebens? 4 Wenn ihr nun Dinge dieses Lebens rechtlich zu entscheiden habt, setzt ihr da diejenigen als Richter ein, auf die man in der Versammlung herabblickt? 5 Ich sage [es] zu eurer Beschämung. Ist denn wirklich nicht ein Weiser unter euch, der zwischen seinen Brüdern richten kann, 6 sondern Bruder geht mit Bruder vor Gericht, und das vor Ungläubige?

 

Deutlich unterscheidet Paulus zwischen den „Söhnen des Lichts“ und den „Söhnen dieses Systems der Dinge“, auf welche Christen herabschauen, weil sie sich genauso als „Ungläubige“ erweisen, als „verschwenderische Verwalter“ die dem „Gott dieses Systems“ dienen! Die Rechtsangelegenheiten müssen von Männern innerhalb der Versammlung nach Gottes Rechtsmassstab und nicht nach dem einer Kirche oder dem des Cäsars beurteilt werden!

 

Lu 16:14-15:  Geldliebende Pharisäer verhöhnen Jesus

Nun, die beiden letzten Gleichnisse bezogen die Pharisäer sofort auf sich! Natürlich mussten sie sich dadurch betroffen fühlen. Ihr Hoherpriester wurde durch den Cäsar bestimmt und musste jenem das Wort reden und das Recht Roms und seinen Besitzanspruch über Judäa verteidigen! Wohl kaum geeignet Gottes Recht gegenüber unparteilich zu handeln! Dass dem so ist bestätigten die Juden selbst, als Jesus vor Pilatus angeklagt war, dem sie aus Eifersucht Jesus auslieferten, damit jener über ihn die Todesstrafe ausspreche, weil das römische Recht ihnen dies verweigerte:

 

(Johannes 19:12-16)  Aus diesem Grund suchte Pilạtus weiterhin, wie er ihn freilassen könnte. Aber die Juden schrien und sagten: Wenn du diesen [Mann] freiläßt, bist du kein Freund Cäsars. Jeder, der sich selbst zu einem König macht, redet gegen Cäsar.“ 13 Nachdem nun Pilạtus diese Worte gehört hatte, brachte er Jesus heraus, und er setzte sich auf einen Richterstuhl an dem Platz, der „Das Steinpflaster“ genannt wird, auf hebräisch aber Gabbatha. 14 Es war nun Vorbereitungstag des Passahs; es war etwa die sechste Stunde. Und er sagte zu den Juden: „Seht! Euer König! 15 Sie aber schrien: „Weg [mit ihm]! Weg [mit ihm]! An den Pfahl mit ihm! Pilạtus sprach zu ihnen: Soll ich euren König an den Pfahl bringen?“ Die Oberpriester antworteten: „Wir haben keinen König außer Cäsar.“ 16 Dann lieferte er ihn also ihnen aus, damit er an den Pfahl komme.

 

http://www.muensterschezeitung.de/storage/pic/mdhl/automatischer-bildimport/dz-hz/dorsten/3841907_1_0509KI-FELIX_GENN.jpg?version=1368005102Keine Frage wessen Königtum die Oberpriester sich erwählten und welchen König sie ablehnten! Bei allem religiösen Sand-in-die-Augen-streuen ist heute dieselbe Verhaltensweise deutlich zu erkennen! Der Cäsar zahlt den Religionsführern ihre hohen Gehälter, die „Oberpriester“ nennen sich heute Bischöfe!

 

Pilatus war bewusst, dass Jesus sich nicht gegen römisches Recht vergangen hatte, sondern die jüdischen Führer ihn eben aus Eifersucht auslieferten, weil ihm das einfache Volk hinterherlief! Er handelte mit jener „praktischen Weisheit“ vor der Jesus indirekt gewarnt hat, indem er dem Volk Barabbas, einen Verbrecher zur Wahl der Freilassung stellte! Dass jenes Volk die nun Jesus dem Tode zuführten die Anhänger von ihren geistlichen Führern verführt war, dies geht aus ihren Rufen deutlich hervor!

 

(Matthäus 27:20-23)  Doch die Oberpriester und die älteren Männer überredeten die Volksmengen, um Bạrabbas zu bitten, Jesus dagegen umzubringen. 21 Da ergriff der Statthalter das Wort und sprach zu ihnen: „Welchen von den beiden soll ich euch nach eurem Willen freigeben?“ Sie sprachen: „Bạrabbas.“ 22 Pilạtus sagte zu ihnen: Was soll ich denn mit Jesus, dem sogenannten Christus, tun?“ Sie alle sagten: „An den Pfahl mit ihm! 23 Er sprach: „Nun, was hat er denn Schlechtes getan?“ Sie aber schrien fortgesetzt nur noch mehr: „An den Pfahl mit ihm!

 

Hier hatten die geistlichen Führer ihre Macht zur Beeinflussung des Volkes deutlich gemacht!

 

http://www.infobarrel.com/media/image/71101.jpgKein Zweifel, dass die grosse Katholische Kirche ihre Anhänger vor und während des Zweiten Weltkrieges dazu anhielt, sich nicht gegen Hitler zu stellen, sondern jeder Gläubige die Partei zu unterstützen hätte! Das Konkordat Hitlers mit dem Vatikan war ein Pakt mit dem Teufel! Die Lutherische Landeskirche verhielt sich nicht anders und so wurden beide mitschuldig an der Ermordung von über 50 Millionen Menschen! Die systematische Tötung von Juden und anderen Minoritäten in den Konzentrationscamps geschah unter Mitwissen der religiösen Führer! Jeder der sich Hitler aus Glaubensgründen widersetzte stand in Gefahr im Konzentrationslager oder in Arbeitslagern zu verenden!

 

(Offenbarung 6:9, 10)  Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die wegen des Wortes Gottes und wegen des Zeugniswerkes, das sie innegehabt hatten, hingeschlachtet worden waren. 10 Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Bis wann, Souveräner Herr, heiliger und wahrhaftiger, hältst du dich davon zurück, zu richten und unser Blut an denen zu rächen, die auf der Erde wohnen?

 

Ja die Mordabsichten der religiösen Führer sind damals wie heute deutlich! In unserer Zeit geschieht oft etwas Ähnliches mit grossen Verbrechern an obersten Schaltstellen, dass jene zu Gunsten oder aufgrund der Gefahr Wählerstimmen zu verlieren jene Schuldigen wie Barabbas freikommen, die Unschuldigen dagegen zur Kasse gebeten werden!

 

Bedenken wir, dass keiner der heutigen Religionsführer Jesu Widerkommen wünscht, weil damit verbunden das Ende ihrer Religionen kommt und keiner der „zwei Herren“ zu dienen versuchte für das kommende System taugt!  „Bis wann, Souveräner Herr, heiliger und wahrhaftiger, hältst du dich davon zurück, zu richten und unser Blut an denen zu rächen, die auf der Erde wohnen?“ Diese Abrechnung steht somit erst noch bevor!

 

http://3.bp.blogspot.com/--9KOIHfcjfI/T6lKysl6EfI/AAAAAAAAAiA/dkOkCa6ldDc/s200/IMG_9836.JPGKäme Jesus heute als Mensch ohne den Schutz seiner Engel zurück und würde er sich auf die Stufen des Petersdoms stellen, die Häscher wären unmittelbar dort, um ihn als Terroristen zu verhaften und erneut den Richtern und Staatsanwälten zu überliefern! Kein Zweifel daran!

 

(Lukas 16:14, 15)  Die Pharisäer nun, die geldliebend waren, hörten alle diese Dinge, und sie begannen ihn zu verhöhnen. 15 Er sagte deshalb zu ihnen: Ihr seid es, die sich vor Menschen selbst gerechtsprechen, aber Gott kennt euer Herz; denn was bei den Menschen hoch ist, ist etwas Abscheuliches in Gottes Augen.

 

Ja, in Gottes Augen sind diese selbsterhöhten kirchlichen Herrscher etwas Abscheuliches, so sehr jene dem auch widersprechen mögen! Wir sind gewarnt vor ihnen und sollten jenen nicht zu Diensten sein! Ihr äusserer Schein von Wohlanständigkeit täuscht, sie sind voller Habsucht und auf Ehre von Menschen aus! Was wir hier vorab über katholische Würdenträger erwähnten lässt sich auf jede Form hierarchischer Kirchen übertragen und gilt erdenweit!

 

DER THEOLOGE [1] 16.2. 2013 - Evangelische Pfingstkirchen: Pastoren und Bischöfe in der Dritten Welt sind vielfach Millionäre - "In Nigeria sind Pfarrer Multimillionäre" hieß es z.B. in der Berliner Zeitung vom 22.12.2008 in Hinblick auf evangelisch-freikirchliche bzw. pfingstkirchliche Pastoren. Ähnlich ist es in Brasilien. Als reichster Bischof gilt dort Edir Macebo mit einem Vermögen von umgerechnet 708 Millionen Euro. So das Magazin Forbes vom 17.1.2013 Es folgen Pastoren mit einem Vermögen von 164 Millionen bzw. 112 Millionen Euro. Forbes beruft sich auf "Informationen der brasilianischen Finanzbehörden" und einige Pfarrer wollen jetzt die Regierung wegen "Verletzung des Steuergeheimnisses" verklagen. [2]

 

Wer tiefer zum Thema im Internet forscht wird fündig und merkt sehr schnell, dass Kirche Geschäft bedeutet und mit dem Namen Jesu Christi viel Geld verdient werden kann, unter Missbrauch der Gläubigen!

 

7.6.1.5          Lu 16:16-31:  Das GESETZ muss sich erfüllen; der Reiche und der Bettler Lazarus

 

Lu 16:16-17:  Kein Teilchen des GESETZES bleibt unerfüllt!

Was Matthäus zu Beginn in der Bergpredigt erwähnt zeigt Lukas an dieser Stelle im Ablauf der Ereignisse in Kurzform. Mittelpunkt der Aussagen sind und bleiben die Pharisäer und deren Geldliebe und ihrem Wunsch im Blickpunkt der Öffentlichkeit zu stehen, um die Anerkennung der Volksmassen zu erhalten und von jenen Geldmittel und Güter zum eigenen luxuriösen Leben einzuheimsen. (Mat 5:17-21)

 

(Lukas 16:16, 17)  Das GESETZ und die PROPHETEN waren bis zu Johạnnes. Von da an wird das Königreich Gottes als gute Botschaft verkündigt, und Menschen von jeder Art drängen vorwärts, ihm entgegen. 17 Es ist tatsächlich leichter, daß Himmel und Erde vergehen, als daß ein Teilchen eines Buchstabens des GESETZES unerfüllt bleibe.

 

Der „(alte) Himmel“ der vergehen wird sind die heute Regierenden Machthaber in Politik, Religion und Wirtschaft und die „(alte) Erde“ die in Harmagedon enden wird ist die gottlose und ungerecht handelnde Menschheit. Was aber ewig bleibt ist Gottes gerechtes GESETZ mit all seinen Bestimmungen die zu unseren Gunsten erlassen wurden! Gott würde nie etwas Unnützes aufrechterhalten, das nur zu unserer Last wäre!

 

Lu 16:18:  Scheidung und Wiederverheiratung ist Ehebruch

Ebenso im Evangelium von Matthäus in der Bergpredigt (Mat 5:27-37) erwähnte Jesus die einzige Bedingung, die eine Scheidung rechtfertigt und der ungerechtfertigte Bruch des Ehegelübdes, der eine Widerverheiratung des Schuldigen ausschliesst: In Wirklichkeit steht der Ehebrüchige unter Todesstrafe! Damit ist das Strafmass dem Ehebruch durch sexuelle Untreue gleichgestellt! Unangenehme biblische Wahrheit, die eine Grosszahl religiöser Führer unter den Teppich wischt! Es ist so, als ob die Religionen taub und stumm wären gegenüber Jesu gerechter Forderung und gar Ehescheidung und Wiederverheiratung heute förderten, um Gott selbst zum Zorn herauszufordern! Jesu Worte dagegen lassen keine Zweifel offen!

 

http://www.bz-berlin.de/multimedia/archive/00394/Ehe-Scheidungsrich_39477218.jpg (Lukas 16:18)  Jeder, der sich von seiner Frau scheiden läßt und eine andere heiratet, begeht Ehebruch, und wer eine von ihrem Mann Geschiedene heiratet, begeht Ehebruch.

 

Hier ist Lukas kurz und Präzise, während Matthäus vielerlei weitere Details erwähnte, z.B., dass Hurerei der einzige legitime Scheidungsgrund darstellt! Paulus zeigt in seiner Aufzählung der Sünden, welche den Eingang zum kommenden System blockieren sowohl die Hurerei, die dem unschuldigen betrogenen Partner die Wiederverheiratung erlaubt, wie zudem auch das ungesetzliche Brechen des Ehebundes aus irgendwelche anderen Gründen! Jehova hasst Ehebruch! Hurerei und Ehebruch sind zwei getrennte Vergehen, die somit beide unter Todesstrafe stehen! Über diese Tatsachen lassen uns die christlichen Priester meist ausser Kenntnis, obwohl die Worte des Paulus deutlich sind:

 

(1. Korinther 6:9-11)  Was? Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? Laßt euch nicht irreführen. Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden, noch Männer, die bei männlichen Personen liegen, 10 noch Diebe, noch Habgierige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Erpresser werden Gottes Königreich erben. 11 Und doch waren das einige von euch.

 

Obwohl einige Teile dieser gesetzlosen Eigenschaften gezeigt hatten vergab Gott ihnen in der Taufe durch „unverdiente Güte“, so wie wir es nun gut vom Gleichnis des verlorenen Sohnes kennen!

 

In der Erwachsenen- oder Glaubenstaufe können wir nicht Gottes Vergebung zufolge Gesetzesbruches und darauf lastender Todesstrafe erlangen, um kurz danach erneut dieselben Fehler zu begehen! Jesus wird kein zweites Mal für uns den Tod erleiden, damit wir willentlich sündigen können! Auch daran lässt Paulus keinen Zweifel offen, wenn wir seinen Worten folgen. Paulus redet hier von der wöchentlichen Sabbatversammlung und zu Versammlungsvorstehern, zu den Ältesten im so genannten „Brief an die Hebräer“:

 

(Hebräer 10:19-31)  Da wir also, Brüder, Freimut haben in bezug auf den Weg des Eingangs in die heilige Stätte [[(den geistigen Tempel; die Versammlungszusammenkünfte)]] durch das Blut Jesu, 20 den er für uns als einen neuen und lebendigen Weg eingeweiht hat durch den Vorhang, das ist sein Fleisch, 21 und da wir einen großen Priester [[Hohepriester]] über das Haus Gottes haben, 22 so laßt uns mit wahrhaftigem Herzen in voller Gewißheit des Glaubens hinzutreten, da unser Herz durch Besprengung vom bösen Gewissen gereinigt und unser Leib mit reinem Wasser [[(in der Taufe)]] gewaschen worden ist. 23 Laßt uns an der öffentlichen Erklärung unserer Hoffnung ohne Wanken festhalten, denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat. 24 Und laßt uns aufeinander achten zur Anreizung zur Liebe und zu vortrefflichen Werken, 25 indem wir unser Zusammenkommen [[(am Sabbat und während der Festzeiten Jehovas)]] nicht aufgeben, wie es bei einigen Brauch ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht.

26 Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, 27 [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird. 28 Jemand, der das Gesetz Mose mißachtet hat, stirbt ohne Erbarmen auf das Zeugnis von zwei oder drei [Personen] hin. 29 Einer wieviel strengeren Strafe, denkt ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und der das Blut des Bundes, durch das er geheiligt worden ist, als von gewöhnlichem Wert geachtet und der den Geist der unverdienten Güte durch Verachtung gröblich verletzt hat? 30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Mein ist die Rache; ich will vergelten“ und wiederum: „Jehova wird sein Volk richten. 31 Es ist etwas Furchtbares, in die Hände [des] lebendigen Gottes zu fallen.

 

Haben wir den Zusammenhang erfasst? Wir haben weiter oben gesehen, dass dies es Verletzen des Sabbatgebotes Todesstrafe bedeutet! Das vierte Gebot zu verletzen ist für Gott nicht unwichtiger wie Hurerei oder das Brechen des Ehegelübdes! Das Versammlungsgebot ist Jehova etwas Heiliges und Jesus als Hoherpriester hat darüber zu wachen! Diese Dinge zu missachten bedeutet Jehova selbst zu missachten!

 

(2. Mose 31:12-17)  Und Jehova sagte ferner zu Moses: 13 Was dich betrifft, rede zu den Söhnen Israels, indem [du] sprichst: ‚Besonders meine Sabbate sollt ihr halten, denn es ist ein Zeichen zwischen mir und euch durch eure Generationen hindurch, damit ihr erkennt, daß ich, Jehova, euch heilige. 14 Und ihr sollt den Sabbat halten, denn er ist euch etwas Heiliges. Wer ihn entweiht, wird unweigerlich zu Tode gebracht werden. Falls irgend jemand an ihm Arbeit verrichtet, so soll diese Seele von der Mitte ihres Volkes abgeschnitten werden. 15 Sechs Tage kann Arbeit getan werden, aber am siebten Tag ist ein Sabbat vollständiger Ruhe. Er ist etwas Heiliges für Jehova. Jeder, der am Sabbattag Arbeit verrichtet, wird unweigerlich zu Tode gebracht werden. 16 Und die Söhne Israels sollen den Sabbat halten, um den Sabbat durch ihre Generationen hindurch zu begehen. Es ist ein Bund auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]]. 17 Zwischen mir und den Söhnen Israels ist er ein Zeichen auf unabsehbare Zeit, denn in sechs Tagen hat Jehova die Himmel und die Erde gemacht, und am siebten Tag ruhte er und ging daran, sich zu erquicken.‘ 

 

Jesus als Richter im kommenden Gericht, Jehova selbst gibt Zeugnis über jede Gesetzesverletzung die nicht ausgeglichen wurde, der Christus muss und wird sich an Gottes Rechtsmassstab halten! Paulus hat dies zweifelsfrei bestätigt! Lassen wir uns von den Religionsführern nicht irreleiten, diese haben ihr Gericht bereits! (Mat 7:21-23) Sie wissen, dass sie uns Anlass zum Straucheln geben und dennoch ändern sie es nicht!

 

http://www.koelner-dom.de/typo3temp/pics/1795105ea5.jpg Kein Zweifel, dass die Christen des ersten Jahrhunderts dieses Gebot des Sabbats ernst nahmen und am Ende des Apostelkonzils bestätigt wurde: „Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen an jedem Sabbat vorgelesen wird.“ Wie blind doch viele sein möchten, um diese Zusammenhänge nicht zu verstehen und den „breiten Weg in die Vernichtung“ mit offenen Augen wählen! Wir sehen heute wie der Tag des Gerichtes sich nähert!

 

Wer vor Gott mit diesen Sünden beladen am Gerichtstag gefunden wird darf nicht mit Barmherzigkeit rechnen! Das Brechen des Ehegelübdes und Scheidung ist heute einträgliches Geschäft der Gerichte und Anwälte, die gerade aus ihrer Habsucht heraus diese permissiven Gesetze erlassen haben! Jede Wiederverheiratung die das staatliche Gesetz erlaubt, Gott aber verbietet bedeutet Hurerei: „…wer eine von ihrem Mann Geschiedene heiratet, begeht Ehebruch.“ Jesu Worte lassen keine Zweifel offen! (Beachte bitte die Grafik über Sündenvergebung!)

 

Lu 16:19-31:  Der Reiche und der Bettler Lazarus

Das folgende Gleichnis Jesu sollten wir im selben Gesamtzusammenhang sehen, Jesu Herausforderung durch die religiösen Führer und zwar nun vom Tag von Gottes Gericht aus betrachtend! Die Rede Jesu geht immer noch gegen die religiösen Führer! Das Gleichnis das Jesus bringt wird von den Töchtern „Babylons der Grossen“ gerne angewendet, um die himmlische Auferstehung von den Toten und das Fegefeuer oder die Existenz der Hölle zu beweisen.

 

Nun, wer mit Unterscheidungsvermögen dieses Gleichnis liest, der findet viele Argumente gegen solch verdrehte Lehren, die Jesu Äusserungen zum Thema des Zustandes der Toten und Zeitpunkt und Ort der Auferstehung, sowie des Gerichtes unglaubwürdig werden lassen! Keine Lüge aber wird schlussendlich Bestand haben!

 

Die Behauptung, dass die Toten bereits auferstanden seien, diese hat Paulus im Fall des Hymenäus, Alexanders und Philetus in der Versammlung Ephesus klar und deutlich verneint! Daran ändert sich nichts bis zu Jesu Wiederkehr, denn er muss die Toten selbst als “Mensch“ oder „Menschensohn“ auferwecken! „Denn da [der] Tod durch einen Menschen [gekommen] ist, kommt auch [die] Auferstehung der Toten durch einen Menschen. Denn so, wie in Adam alle sterben, so werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden.“ (1.Kor 15:21, 22)

 

Er hatte jene Verdreher der Wahrheit um Hymenäus aus der Versammlung geworfen, sie Satan zur Züchtigung übergeben! (1.Ti 1:18-20; 2.Ti 2:16-18) Wer zur Lüge greift wird immer neue phantasievolle Lügen benötigen, wer bei der Wahrheit verbleibt hat die tragenden Argumente aus der Schrift!

 

image067Lazarus, der Bettler und der Reiche stehen für zwei Gruppen, die beim Tod, der ja einen „Schlaf“ bis zum Tag der Auferstehung bedeutet, durch einen „breiten Graben“ getrennt werden: Das Gericht zum ewigen Leben, für die „Schafe“ und zu ewiger Abschneidung von den Lebenden, für die „Böcke“! Keiner kann von einer Seite zur anderen gehen! Salomo schreibt zum Thema Zustand der Toten:

 

(Prediger 9:4-6)  Denn wer immer allen Lebenden zugesellt ist, für den ist Zuversicht da, weil ein lebender Hund besser daran ist als ein toter Löwe. 5 Denn die Lebenden sind sich bewußt, daß sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewußt, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. 6 Auch ihre Liebe und ihr Haß und ihre Eifersucht sind bereits vergangen, und sie haben auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] keinen Anteil mehr an irgend etwas, was unter der Sonne zu tun ist.

 

Wer aus Gottes Erinnerung ausgelöscht wird ist tot! Keiner von jenen kann noch mit Lohn rechnen! Wer von Jehova zur „ewigen Abschneidung“ verurteilt ist wird auch keine Auferstehung von den Toten zu neuem Leben erlangen!

 

Weder der Reiche noch Lazarus konnten aus dem Grab heraus reden oder waren sich irgendetwas bewusst noch fühlten sie Pein oder ängstigten sich um Familienglieder! Was Jesus erklärt muss somit eine Veranschaulichung sein von einem in geistigem Sinne Toten, der weiss, was am Gerichtstag mit ihm geschehen wird, wenn sich ein tiefer Graben hin zu den Lebenden öffnet!

 

http://images.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-03/petersdom/petersdom-540x304.jpg(Lukas 16:19-22)  Ein gewisser Mensch aber war reich, und er pflegte sich Purpur und Leinwand umzulegen und lebte Tag für Tag fröhlich und in Prunk. 20 Ein gewisser Bettler aber namens Lạzarus, der voller Geschwüre war, wurde jeweils an sein Tor gelegt 21 und begehrte, sich mit dem zu sättigen, was vom Tisch des Reichen fiel. Ja auch die Hunde kamen und beleckten seine Geschwüre. 22 Nun starb im Laufe der Zeit der Bettler, und er wurde von den Engeln an den Busen[platz] Abrahams getragen.

 

Wir erinnern uns an Johannes in der Offenbarung, der „Babylon die Grosse“ in Purpur gehüllt auf einem siebenköpfigen „wilden Tier“ der Politik der Endzeit reiten sieht! Was zur Zeit Jesu die Pharisäer, Sadduzäer, Herodianer, Schrift- und Rechtsgelehrten waren, das sind heute die Theologen der Konfessionen und die Vertreter der Justiz! Sie sind die „Reichen“ heute, während die „Söhne des Lichts“ im Schatten dieses Systems in Armut leben! Ihr Rechtsempfinden lässt gewisses erfolgreiches Handeln nicht zu.

 

Die Bedeutung von „rúach“ bei der kommenden Auferstehung

Der wiedergekehrte Jesus, in seiner Stellung als Hoherpriesterkönig wird am Tag des Trompetenfestes, dreissig Tage nach Harmagedon [Bb1; a] vor den Toren Jerusalems die Erstauferstehung anführen und seinem Befehl gemäss werden Engel die Wiederherstellung der Leiber der verstorbenen Auserwählten Erstlinge aus dem Geistreich heraus erfüllen, so wie es der Prophet Hesekiel im Kapitel 37 beschreibt!

 

(Hesekiel 37:9)  Und er sagte weiter zu mir: „Prophezeie dem Wind [[heb: rúach = Geist; Engel]]. Prophezeie, o Menschensohn, und du sollst zum Wind [[heb: rúach = Geist; Engel]] sprechen: ‚Dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesagt hat: „Von den vier Winden [[heb. rúach = Wind, vier Geistern]] komm her, o Wind [[heb. rúach = Wind, Geist]], und wehe [[heb. rúach = hauche]] diese Getöteten an, damit sie zum Leben kommen.“ ‘ “

 

Dasselbe hebräische Wort rúach hat mehrere Bedeutungen: Geist; Engel=Geister; Odem, Hauch, Wind. Nur das Textumfeld bestimmt, welcher der Begriffe zutrifft und welches Verb Anwendung findet.

 

http://www.do-u-know.net/img/guides/Do-you-know-that/afsg10-1.jpgHier geht es bei Hesekiel um das Zurückbringen von Leben in einen toten, wiederhergestellten Leib: Dasselbe, was bei der Erschaffung des Menschen bereits in der Genesis beschrieben wird: „Und Jehova Gott ging daran, den Menschen aus Staub vom Erdboden zu bilden und in seine Nase den Odem des Lebens zu blasen, und der Mensch wurde eine lebende Seele.“ (1.Mo 2:7) Wir kennen heute etwas Vergleichbares mit der Mund-zu-Mund Beatmung, welche eben Verstorbene mit Herzstillstand oft erneut zum Leben zu bringen vermag!

 

Diese Form der der NW-Ü und vielen anderen Übersetzungen ebenso, rúach mit „Wind“ wiederzugeben schafft mehr Probleme, als dass sie solche lösen würde! Tote mit „Wind“ anzuwehen und dazu toten „Winden“ Befehle zu erteilen ergibt nicht Sinn! Sehr wohl aber, dass Jesus, der „Menschensohn“ und „Werkmeister“ Gottes klare Anweisung an Geistwesen erteilt, wann exakt jene wiederhergestellten Toten das Leben erlangen sollen! Bedenken wir, dass Jesus diese Autorität schon den Aposteln erteilt hatte und nun künftig daran auch die 144.000 Priesterkönige Anteil haben lässt! Bedingung dazu war und bleibt Glauben in den Sohn auszuüben!

 

(Johannes 5:26-30)  Denn so, wie der Vater Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn gewährt, Leben in sich selbst zu haben. 27 Und er hat ihm Gewalt gegeben, Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist. 28 Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören 29 und herauskommen werden, die, welche Gutes getan haben, zu einer Auferstehung des Lebens, die, welche Schlechtes getrieben haben, zu einer Auferstehung des Gerichts. 30 Ich kann gar nichts aus mir selbst tun; so, wie ich höre, richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen eigenen Willen, sondern den Willen dessen [zu tun], der mich gesandt hat.

 

Obwohl Jesus selbst die Macht erhalten hat Tote aufzuwecken ist es doch der Vater, der besagt wer es verdient und wer zum Gericht kommt! Wenn wir davon lassen, das zu tun, was wir wollen und dagegen das tun, was Gott durch Jesus uns aufträgt zeigen wir wahre Liebe zu Jehova und zum Christus! Dies bedeutet es Leben zu erlangen!

 

Wenn wir alle Informationen im GESETZ, den PROPHETEN und den Schriften des Neuen Bundes zum Thema Auferstehung, Zustand der Toten, Gericht, Wiederkehr Jesu und „neue Himmel“ vereinen ergibt sich ein klares und deutliches Bild! Aber hören wir Jesu Worte weiter, wie er seine Veranschaulichung den Feinden in Gleichnissen darreicht, ohne dass jene genau begreifen könnten, was er damit meinte! Sie wussten aber genau, dass es gegen sie gerichtete Worte waren!

 

(Lukas 16:22-31)  Auch der Reiche starb und wurde begraben. 23 Und im Hạdes [[( gr: „im Grab“; im Bewusstsein seines geistig toten Zustandes zufolge „Sünde wider den heiligen Geist“ („gehenna“; bewusstsein des „invernus“, des untersten Teiles des Grabes, in der Rangordnung der Auferstehung die „Letzten“, zum Schlussgericht am Ende des Millenniums) vergl. Heb 10:26-31)]] erhob er seine Augen, da er in Qualen war, und er sah Abraham von fern und Lạzarus am Busen[platz] bei ihm. 24 Da rief er und sprach: Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir, und sende Lạzarus, damit er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und meine Zunge kühle, denn ich leide Pein in diesem lodernden Feuer.‘ 25 Abraham aber sagte: Kind, bedenke, daß du dein Gutes zu deinen Lebzeiten schon völlig empfangen hast, Lạzarus aber entsprechend das Schlechte. Nun aber wird er hier getröstet, du aber leidest Pein.

http://farm5.static.flickr.com/4058/4353642710_174062ae12.jpg26 Und außer all diesem ist zwischen uns und euch eine große Kluft festgelegt, so daß die, welche von hier zu euch hinübergehen wollen, es nicht können, noch können Leute von dort zu uns herüberkommen.‘ 27 Da sprach er: ‚In diesem Fall bitte ich dich, Vater, ihn in das Haus meines Vaters zu senden, 28 denn ich habe fünf Brüder, damit er ihnen ein gründliches Zeugnis gebe, so daß nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen.‘ 29 Abraham aber sprach: ‚Sie haben Moses und die Propheten; mögen sie auf diese hören.‘ 30 Da sagte er: ‚Nicht doch, Vater Abraham, sondern wenn einer von den Toten zu ihnen geht, werden sie bereuen.‘ 31 Er aber sprach zu ihm: ‚Wenn sie nicht auf Moses und die Propheten hören, werden sie auch nicht überzeugt werden, wenn einer von den Toten aufersteht.‘ “

 

Die Zahl „fünf“ bedeutet wie im Falle der „verständigen Jungfrauen“ die vollständige Teilmenge hin zur Vollzahl. Hier geht es um die jüdischen Mitbrüder oder die geistigen Juden, Christen, die nicht bereit sind aus „Moses und die Propheten“ zu hören! Sich ihre eigenen Lehrer aufhäufen, die der Schrift widersprechen!

 

Der Blick in die Ferne muss somit im zeitlichen Rahmen gesehen werden, hin zum Gerichtstag Gottes und der Auferstehung der Toten! Abraham gehört zu denen, welche in der Erstauferstehung kommen, die dritte Auferstehung in der von Paulus beschriebenen Rangfolge (1.Kor 15:20-24). Da Lazarus an seiner Seite am Busenplatz liegt, scheint es das „Abendmahl der Hochzeit des Lammes“ zu betreffen und der himmlische Vater hat Lazarus jenen bevorrechtigten Platz bei Abraham zugewiesen, ihn erhöht, um nun unter den Priesterkönigen zu sein, eine ähnliche Stellung, wie der Reiche in diesem alten, bisherigen System eingenommen hatte!

 

Wer bisher nicht auf Moses und damit auf das GESETZ und auf die PROPHETEN hört, worunter Jesus der grösste Lehrer ist, der achtet auch nicht auf auferstandene Tote! Jesus aber ist der Einzige, der bisher aus dem Tod zum ewigen Leben auferstanden ist! Paulus erklärt ihn im „ersten Rang“ zu stehen, der „Erstling“, „der Erstgeborene von den Toten“ zu sein (1.Kor 15:23; Kol 1:18). Jene „fünf Brüder“ müssen somit solche sein, die ebenso wenig auf die Worte Mose und der Propheten achten, seien dies nun fleischliche Juden oder Christen, zur Zeit Jesu wie heute! Eine weitere Warnung, was mit ihnen am Gerichtstag geschieht hat keinen Zweck!

 

http://www.muellerseelig.de/img/prod_leiche.jpg Da „die Toten sich nicht des Geringsten bewusst sind“, muss es sich um eine Allegorie handeln, eine bildhafte Darstellung. In geistigem Sinne starb jener Reiche, als er willentlich das Gebot der Nächstenliebe übertrat! Sein Handeln war mitverantwortlich für den frühzeitigen Tod des Lazarus. Willentliche Sünder haben ihre Auferstehung erst am Ende des Millenniums und dieses Bewusstsein der in geistigem Sinne Toten ist wie eine Feuerpein! „Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird.“ (Heb 10:26, 27)

 

Wer am Gerichtstag von Jesus verurteilt wird hat keine Möglichkeit der Rückkehr unter die Lebenden und die Auferstehung im fünften Rang am Ende des Millenniums zum Schlussgericht ist ausschliesslich, um das Knie vor Jesus und dem Vater zu beugen und das Urteil ewiger Abschneidung zu vernehmen! Für die „Sünde wider den heiligen Geist“ gibt es keine Rechtfertigung!

 

 

7.6.4           Lukas Kapitel 17:  Ursachen des Strauchelns; Jesu Wiederkommen

 

7.6.1.6          Lu 17:1-6:  Ursachen zum Straucheln, Glaube wie Senfkorn

 

Lu 17:1-4:  Wehe den Ursachen zum Straucheln!

Lukas fährt mit demselben Thema von Jesu Rüge an die falschen Führer Israels weiter! Wiederum war es Matthäus, der Jesu Warnung ebenfalls im Kapitel 18:6 erwähnte, dass wir vorsichtig sein müssen, dass wir keinen der Brüder zum Straucheln bringen! Jesus beschreibt jene als „Kleine“, was auf Versammlungsglieder hindeutet und im Verhältnis zur Amtsbefugnis von Vorstehern erwähnt wird. Betrachten wir dies aus dem Winkel von Jesu Worten der „blinden Leiter“ die gemeinsam mit den „blinden Geführten“ (den „Kleinen“) „in dieselbe Grube“ fallen. Hier aber der Leiter nicht blind ist, sondern willentlich andere zum Straucheln bringt, weil er weiss, was das GESETZ sagt, aber Gesetzlosigkeit befürwortet und er die Wahrheit kennt, aber Lüge verbreitet! Jesus zeigt, dass wer wissentlich und willentlich anderen zum „Stolperstein“ wird, sie zu etwas Schlechtem verleitet, dadurch gegen „heiligen Geist“ verstösst und damit der „Gehenna“ oder „ewiger Abschneidung von den Lebenden“ verfällt! Umso wichtiger sind in diesem Zusammenhang die Worte: „Gebt acht auf euch selbst.

 

http://www.osthessen-zeitung.de/uploads/pics/Muehlstein.jpg (Lukas 17:1-4)  Dann sprach er zu seinen Jüngern: Es ist nicht zu vermeiden, daß Ursachen zum Straucheln entstehen. Doch wehe dem, durch den sie entstehen! 2 Es wäre vorteilhafter für ihn, wenn ihm ein Mühlstein an den Hals gehängt und er ins Meer geworfen würde, als daß er einen von diesen Kleinen zum Straucheln bringt. 3 Gebt acht auf euch selbst. Wenn dein Bruder eine Sünde begeht, so erteile ihm einen Verweis, und wenn er bereut, so vergib ihm. 4 Auch wenn er siebenmal am Tag gegen dich sündigt, und er kommt siebenmal zu dir zurück und sagt: ‚Ich bereue‘, sollst du ihm vergeben.“

 

Lukas verbindet es mit einem Hinweis auf das GESETZ, das Israel schon befahl den Bruder zurechtzuweisen, ihm den korrekten Weg zu zeigen, während jener daran war davon abzuweichen. Das dem Nächsten zu vergeben ist nicht eine einmalige Sache, sondern eine konstante Verpflichtung! Betrachten wir dies im Hinblick auf das künftige ewige Leben, so ist klar, wenn wir denen nicht vergeben die uns darum bitten, wir bald schon mit jedermann im Streit liegen! Jesus macht hier einen deutlichen Unterschied zu dem, der Fehler einsieht und um Vergebung bittet und dem anderen, der auf dem falschen Weg weitergeht und damit sich uneinsichtig zeigt und gar der willentlichen Übertretung zuneigt! Dies ist an Judas zu erkennen, der Jesus verriet und obwohl vom Christus noch während des Abendmahls gewarnt wurde, dennoch „in seinem Lauf der Vernichtung“ fortfuhr! Für solches Verhalten gibt es keine Vergebung!

 

Jesus gab gegenüber Petrus ein Beispiel, als jener ihm einzureden versuchte, dass sein Tod ausweichlich sei. Petrus erinnerte sich in jenem Moment offenbar nicht der Worte der Propheten! 

 

image078 (Markus 8:31-33)  Auch fing er an, sie zu lehren, der Menschensohn müsse vieles leiden und von den älteren Männern und den Oberpriestern und den Schriftgelehrten verworfen und getötet werden und drei Tage später auferstehen. 32 In der Tat, dieses Wort redete er freiheraus. Petrus nahm ihn aber beiseite und fing an, ihm Vorhaltungen zu machen. 33 Er wandte sich um, schaute seine Jünger an und schalt Petrus und sprach: Tritt hinter mich, Satan [[Widerstandsleistender]], weil du nicht Gottes Gedanken denkst, sondern die der Menschen.“

 

Petrus war bestimmt betroffen über die harte Zurechtweisung Jesu! Auch hier fehlt die Übersetzung eines Fremdwortes, denn Jesus sagte nicht zu Petrus dass er „Satan“, der Teufel sei, sondern der hebräische Begriff ßatán (ohne bestimmten Artikel) übersetzt einWiderstandsleistender“ bedeutet, ihn an der Erfüllung der ganzen Schrift zu hindern suche! Jesus brauchte den Tod nicht zu fürchten, denn er wusste um seine Auferweckung durch den Vater im Himmel! Wir dagegen, sollten uns unserer Auferstehung auf der Erde bewusst sein, für ungerechte zum Gericht, für Gerechte aber zum ewigen Leben!

 

Lu 17:5-6:  Glaube von der Grösse eines Senfkorns

Die Apostel wurden sich aufgrund der Worte Jesu bewusst, dass es ihnen selbst noch am rechten Glauben fehlte und so baten sie:  „Gib uns mehr Glauben.“ Dieser Bitte werden wir uns wohl selbst anschliessen, denn durch fehlenden Glauben und damit zweifelhaftem Handeln stehen auch wir in Gefahr andere zum Straucheln zu bringen! Die Worte Jesu und jene in der Bergpredigt finden auch hier ihren Widerschein bei Lukas: „Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden.“ Ohne Glaube, dass jedes der Worte Gottes verbindlich ist und uns direkt betrifft und damit zum Handeln bringt sind wir in Gefahr vom Weg abzuweichen oder gar einer Handlung zuzuneigen wie Judas: Verrat an Gott und Jesus zu üben!

 

http://4.bp.blogspot.com/-__kTClKiFUY/TwoEFmUudsI/AAAAAAAAAO8/GwdE1Te_QdA/s320/174781-Senfkorn.jpg (Lukas 17:5, 6)  Nun sagten die Apostel zum Herrn: Gib uns mehr Glauben.“ 6 Darauf sprach der Herr: Wenn ihr Glauben von der Größe eines Senfkorns hättet, würdet ihr zu diesem Schwarzen Maulbeerbaum sagen: ‚Werde entwurzelt und ins Meer verpflanzt!‘, und er würde euch gehorchen.

 

Jesus braucht hier eine Veranschaulichung. Der „schwarze Maulbeerbaum“ (gr: morus nigra) wird etwa sechs Meter hoch, für einen Menschen eine Unmöglichkeit ihn zu entwurzeln und dann zudem noch „ins Meer“ zu werfen! Jesus will die Kraft des wahren Glaubens zeigen, das scheinbar Unmögliches möglich macht! Bereits ein geringer Glaube, vergleichbar mit der kleinsten gebräuchlichen Samenart des Senfkorns würde uns erlauben grosse Werke zu tun, weil auch der Himmel und Engel uns dabei unterstützen werden! Bedenken wir, dass „Bäume“ ein Symbol für Vorsteher, für Machtvolle sind!

 

image083Viele moderne Filme wie „Superman“ oder „Spiderman“ usw. geben Illusionen, dass Menschen die viel höheren Fähigkeiten wie die der Engel erreichen könnten. Schon Satan bot Eva an: „Ihr werdet sein wie Gott“, gottähnliche Fähigkeiten wären durch das Überteten von Gottes Geboten möglich! Das heisst sich Dämonen zuzuwenden. Das hat Gott nie vorgesehen, sondern vielmehr ein gemeinsames miteinander arbeiten von Engeln und Menschen, jede Klasse Schöpfung in dem ihm zugefügten Bereich! Jesus allein hat das ewige Recht auf beide Identitäten, sowohl Mensch als auch Engel zu sein. Der Jünger Judas beklagte dies:

 

(Judas 6)  Und die Engel, die ihre ursprüngliche Stellung nicht bewahrten, sondern ihre eigene rechte Wohnstätte verließen, hat er mit ewigwährenden Fesseln unter dichter Finsternis für das Gericht des großen Tages aufbehalten.

 

Anders verhält es sich mit Jesus, der Jehovas Frage, wer für Engel zur Erde gehen werde unmittelbar beantworte: „Sende mich“! „Und ich hörte nun die Stimme Jehovas sagen: „Wen soll ich senden, und wer wird für uns gehen?“ Und ich sprach dann: „Hier bin ich! Sende mich.“ Und er sagte weiter: „Geh, und du sollst zu diesem Volk sprechen: ‚Hört immer wieder, aber versteht nicht; und seht immer wieder, aber erlangt keine Erkenntnis.‘ Mache das Herz dieses Volkes unempfänglich, und mache selbst ihre Ohren schwerhörig, und verklebe sogar ihre Augen, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören und damit ihr eigenes Herz nicht verstehe und damit sie nicht wirklich umkehren und Heilung für sich erlangen.“ (Jes 6:8-10)

 

http://www.global-presents.de/images/jesus-geburt.jpgDiese freiwillige Aufgabe der erhöhten Stellung Michaels als Engelfürst und Erniedrigung als Mensch unter Engel bestätigt Paulus im Brief an die Hebräer, der an Versammlungsvorsteher gerichtet ist. Dort erklärt er vom Menschen Jesus, dass er „ein wenig unter Engel erniedrigt“ wurde. Dies, weil er seine höhere Stellung auf Gottes Bitte hin freiwillig zurückliess, um als Kleinkind aus einer Frau geboren zu werden. Jesus zeigte ein vollkommenes Vertrauen in Jehovas Macht ihn zu schützen und seinen erteilten Auftrag zu erfüllen:

 

(Hebräer 2:5-9)  Denn nicht Engeln hat er die künftige bewohnte Erde unterworfen, von der wir reden. 6 Aber ein gewisser Zeuge hat irgendwo bezeugt, indem er sagt: „Was ist [der] Mensch, daß du seiner gedenkst, oder [der] Menschensohn, daß du für ihn sorgst? 7 Du hast ihn ein wenig unter Engel erniedrigt; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt und ihn über die Werke deiner Hände gesetzt. 8 Alle Dinge hast du seinen Füßen unterworfen.“ Denn indem [Gott] ihm alle Dinge unterworfen hat, hat er nichts ausgelassen, was ihm nicht unterworfen ist. Jetzt aber sehen wir ihm noch nicht alle Dinge unterworfen; 9 doch sehen wir Jesus, der ein wenig unter [die] Engel erniedrigt worden war, wegen des Erleidens des Todes mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt, damit er durch Gottes unverdiente Güte für jedermann den Tod schmecke.

 

Paulus richtet unseren Blick auf die zukünftige Erde, wo uns nur Glaube hinzuführen vermag! Nur darum, weil Jesus diesen Opfertod zu unseren Gunsten auf sich genommen hatte sind wir mit Gott versöhnt worden! Grosse Veränderungen wird seine Wiederkehr bringen und in diese gilt es unsere Aufmerksamkeit und unsere Hoffnung mit Fundament zu richten!

 

7.6.1.7          Lu 17:7-19:  Unnütze Sklaven die ihre Pflicht erfüllen; fehlende Dankbarkeit Geheilter

 

Lu 17:7-10:  Unnütze Sklaven“, sie erfüllen nur ihre Pflicht!

Auch wenn das nachstehende Gleichnis in der Zeit Jesu von „Sklaven“ spricht, ein Wort das uns nicht mehr geläufig ist, so zeigt es dennoch auch heute die erhöhte Stellung des Arbeitgebers gegenüber dem Arbeitnehmer! Das Besitzrecht wurde aufgehoben, was aber im täglichen Umgang wenig Unterschied macht, wenn es um Arbeitszuteilung geht! Der Arbeitgeber entscheidet, wer weiterarbeitet und wer auf der Strasse landet!

 

Ein jeweiliger Besitzer eines Restaurants, der die letzten Gäste verabschiedet hat erwartet vielerorts von seinen Angestellten, dass sie erst ihn und seine Familie bedienen und dann erst selbst sich in der Küche verpflegen!

 

(Lukas 17:7-10)  Wer von euch, der einen Sklaven hat, der pflügt oder auf die Herde achtgibt, wird zu ihm sagen, wenn er vom Feld heimkommt: ‚Komm gleich her, und leg dich zu Tisch.‘? 8 Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: ‚Mache mir etwas zum Abendessen bereit, und bind dir eine Schürze um, und bedien mich, bis ich gegessen und getrunken habe, und danach kannst du essen und trinken.‘? 9 Er wird sich dem Sklaven gegenüber doch nicht etwa zu Dank verpflichtet fühlen, weil er die ihm aufgetragenen Dinge getan hat? 10 So auch ihr, wenn ihr alles, was euch aufgetragen worden ist, getan habt, sagt: ‚Wir sind unnütze Sklaven. Was wir getan haben, ist das, was wir zu tun schuldig gewesen sind.‘ “

 

http://www.dioezese-linz.at/redaktion/data/redaktion/hochzeitsmahl.jpgJesu handelte mit seinen Aposteln nicht wie mit „Sklaven“, sondern nannte sie erst „Brüder“ und dann später „Freunde“, um schlussendlich als „Braut, die Frau des Lammes“ ihren Höhepunkt an Annäherung in der „Hochzeit des Lammes“ zu erreichen, die intimste Stellung als „Frau des Lammes“, wobei er nach Jehovas Recht vollkommener Besitzer wird! Er selbst aber zeigt sich als dienender „Sklave“ beim „Abendessen der Hochzeit des Lammes“, weil er seine „Frau“ und die 144.000 Brautjungfrauen zu Tisch bittet und sie selbst bedienen wird! Dieses Mahl mit wird oben auf Zion in Jerusalem sein. Der Vater selbst hat die auserwählten Gäste aus den Armen und Krüppeln erwählt, weil die Vornehmen abgesagt hatte, zu beschäftigt waren!

 

(Lukas 12:35-40)  Eure Lenden seien umgürtet und eure Lampen brennend, 36 und ihr selbst, seid Menschen gleich, die auf ihren Herrn warten, wenn er von der Hochzeit zurückkehrt, damit sie ihm, wenn er ankommt und anklopft, sogleich öffnen. 37 Glücklich sind jene Sklaven, die der Herr bei seiner Ankunft wachend findet! Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich gürten und sie sich zu Tisch legen lassen und wird hinzutreten und sie bedienen. 38 Und wenn er in der zweiten, ja wenn er in der dritten Wache eintrifft und sie so vorfindet, glücklich sind sie! 39 Dies aber wißt, daß, wenn der Hausherr gewußt hätte, zu welcher Stunde der Dieb kommen würde, er anhaltend gewacht und nicht in sein Haus hätte einbrechen lassen. 40 Haltet auch ihr euch bereit, denn zu einer Stunde, da ihr es nicht für wahrscheinlich haltet, kommt der Menschensohn.“

 

Jesus gibt ihnen allen denselben Rat, den sie willig annahmen und so ausführten wie er geredet hat, um schlussendlich erhöht zu werden! Uns heute, in der „Zeit des Endes“ gelten diese Worte ganz besonders, wenn wir z.B. als Versammlungsvorsteher von Jesus erneut als „Sklaven“ angesprochen werden, die ihren „Mitsklaven“ ihre geistige Nahrung zur rechten Zeit austeilen dürfen und müssen!

 

So ist auch Jesus uns gegenüber nicht zu Dank verpflichtet, weil wir unsere Verbindlichkeit erfüllen, ihm als Besitzer, der uns „mit seinem eigenen Blut erkauft“ hat! Er handelt wie der Vater im Gleichnis des „verlorenen Sohnes“! Wir sollten unsere Stellung somit nicht überbewerten, sondern uns den einmal in der Schrift erteilten Anweisungen in mildem Geist und mit Freuden unterordnen! Zur gegebenen Zeit werden wir ernten und jeder der es verdient wird auch erhöht werden! Dieses Erhöhen aber lassen wir in Gottes Entscheid!

 

Lu 17:11-19:  Auf dem Weg nach Bethanien bei Jerusalem; von zehn geheilten Aussätzigen kehrt nur einer dankbar zurück

Erneut kehrt Jesus im Herbst 32 u.Z. nach Jerusalem zurück. Nichts wird erwähnt, dass dies zu einem der Feste gewesen wäre. Da Jesus den Aposteln den Rat gab nichts über die Auferweckung des Lazarus zu äussern und offensichtlich aus diesem Grund von Bethanien in Peräa nach Jerusalem und dort an den Ort eilte, der ebenfalls Bethanien geheissen wurde, so war dies, um ihn aus dem Todesschlaf aufzuwecken. So geringe Details, wie, dass es zwei unterschiedliche Bethanien gibt, beide im Zusammenhang mit Lazarus und dessen Schwestern stehen, dies kann zu Verwirrung führen oder zur Klärung dienen! Genaue Erkenntnis bedeutet „die so genannte Erkenntnis“ die Unkenntnis, Irrtum oder gar Lüge ist hinter sich zu lassen! Wir erreichen dies nur durch fortgesetztes Suchen von biblischen Antworten und beständigen korrigieren von falschen Ansichten!

 

http://us.123rf.com/400wm/400/400/searagen/searagen1202/searagen120200005/12147732-das-wandrelief-an-der-titusbogen-zeigt-romische-soldaten-die-beute-aus-der-zerstorung-des-tempels-vo.jpgEs sollte uns daher nicht erstaunen, dass Lukas nichts über den Grund der Reise erwähnt! Erst am Ende des Jahrhunderts wurde Johannes offenbar aufgetragen in seinem Evangelium diese Dinge zu erwähnen, erst nachdem das jüdische System beendet war und jene „(ersten) Himmel“ der Macht des Hohepriesters und der Oberpriester nicht mehr existierte. Dies, nachdem im Jahre 70 u.Z. die Römer den Tempel und das Staatssystem Judäas zerstört hatten! Die Macht der Priester war gebrochen, die sie entgegen Gottes Willen ausübten, nachdem der „Bund mit Levi“ geendet hatte und der neue Hohepriester-König unmittelbar nach Jesu Tod im Amt war! „ ‚Siehe! Ich schelte euretwegen die Saat, und ich will Mist auf eure Gesichter streuen, den Mist eurer Feste; und jemand wird euch tatsächlich zu ihm hinwegtragen. Und ihr werdet erkennen müssen, daß ich euch dieses Gebot gesandt habe, damit mein Bund mit Lẹvi weiterbestehe‘, hat Jehova der Heerscharen gesagt.“ (Mal 2:3, 4)

 

image090Am Ende der siebzigsten Jahrwoche endete zudem der „Bund mit den vielen“, Jehova war nicht weiter König in Israel! Seit Pfingsten 33 u.Z. war an dessen Stelle das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ getreten und wer dort Aufnahme finden wollte musste dies durch die Taufe zeigen, dem Eintrag in „des Lammes Buchrolle des Lebens“! (Off 13:8)

 

An diese Stelle, eingeschoben im Kapitel 17 von Lukas im Ablauf der Ereignisse gehört das Kapitel 11 von Johannes, das wir jedoch am Ende von Lukas Kapitel 18 erst anfügen, um die fortlaufenden Gedanken in den Ausführungen des Lukas nicht zu unterbrechen! Die Mitteilung über die Erkrankung des Lazarus erreichte Jesus im Hause der Familie des Lazarus oder dessen Frau in Bethanien in Peräa! Dies war doch der Grund der Reise nach Jerusalem!

 

Je näher Jesu Tod rückte, umso härter wurden seine Anklagen gegen die religiösen und politischen Führer! Behalten wir dies im Sinne! In der Endzeit geschieht seitens der „zwei Zeugen“ etwas vergleichbares, indem die Schuld der Verantwortlichen für das Kommende ans Licht gezerrt wird!

 

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Dieser Besuch in Jerusalem und die darauf folgende Auferweckung des Lazarus in Bethanien aber waren dann auch der Grund für den Hohepriester Kaiphas, um Jesu Ermordung exakt für das darauf folgenden Passahfest des Jahres 33 u.Z. zu planen. Durch das Gebot Jehovas bei Todesstrafe im Fall der Unterlassung die Feste Jehovas im Tempel zu besuchen würde er ihnen sicher ins Netz gehen! Darum baten sie vorzeitig, dass jeder melden solle, wo sich der Christus aufhalte!

 

Warum erwähnt nur Johannes gewisse Ereignisse und nicht die Synoptiker ebenso?

Aus Rücksicht auf dieselben Folgen für seine Jünger verbot Jesus daher gewisse Dinge bereits schriftlich zu erwähnen, um sie nicht unnötig derselben Gefahr auszusetzen! Johannes aber erhielt vom Engel den Auftrag als er die Offenbarung erhielt auch diese Dinge aufzuzeichnen in einem getrennten Evangelium und zudem die „Ausmessung des (geistigen) Tempels“ (Off 11:1-4), der Versammlungen in seinen 3 Briefen festzuhalten, die an „die edle Frau“ (die „Ebioniten“, Christen aus den Juden, „Manasse“) und „an ihre Schwester“ (die „Paulikaner“, Christen aus den Heide, „Ephraim“) gerichtet wurden!

 

Wie stets da, wo immer Jesus hinkam ging ihm der Ruf als Lehrer und Heiler voraus! Da Jesus um die Erkrankung und den zu erwartenden Tod des Lazarus wusste, so gab es für ihn keinen Grund zum besonderen Beeilen, um von Peräa nach Jerusalem zu gelangen, denn er wusste, was ihm der Vater für diesen Fall zu tun aufgetragen hatte!  

 

James Tissot: Heilung der zehn Aussätzigen / Guérison de dix lépreux / Healing of the Ten Lepers(Lukas 17:11-19)  Und während er nach Jerusalem unterwegs war, ging er mitten durch Samạria und Galilạ̈a. 12 Und als er in ein gewisses Dorf hineinging, kamen ihm zehn aussätzige Männer entgegen, doch blieben sie in der Ferne stehen. 13 Und sie erhoben ihre Stimme und sagten: „Jesus, Unterweiser, hab Erbarmen mit uns! 14 Und als er sie erblickte, sprach er zu ihnen: „Geht und zeigt euch den Priestern.“ Als sie dann weggingen, wurden sie rein. 15 Einer von ihnen kehrte zurück, als er sah, daß er gesund geworden war, und verherrlichte Gott mit lauter Stimme. 16 Und er fiel zu den Füßen [Jesu] auf sein Angesicht und dankte ihm; übrigens war er ein Samarịter. 17 Jesus gab zur Antwort: „Sind nicht die zehn gereinigt worden? Wo sind denn die anderen neun? 18 Haben sich keine gefunden, die zurückkehrten, um Gott zu verherrlichen, als nur dieser Mensch von einer anderen Nation?“ 19 Und er sprach zu ihm: „Steh auf, und geh deines Weges; dein Glaube hat dich gesund gemacht.

 

Da jener eine Geheilte zurückkam und Gott dankte und Ihn lautstark lobpries, daher redete Jesus von einer weiteren „Heilung“ einer weit todbringenderen Krankheit: Der Reinigung zufolge Glaubens vom Fluch für Sünden mittels „unverdienter Güte“.

 

Dasselbe erhalten wir nur in umgekehrter Reihenfolge: Zuerst bei der Glaubenstaufe werden Sünden und Strafandrohung gelöscht und dann am ersten Festtag der Erntefeier folgt die „Umwandlung in einem Nu“ der Überlebenden Harmagedons von jeder Art Krankheit und Gebrechen und der Prozess der Verjüngung beginnt zu wirken! Die Worte Hiobs werden sich erfüllen:

 

(Hiob 33:25)

Sein Fleisch werde frischer als in der Jugend;

Er kehre zurück zu den Tagen seiner Jugendkraft.‘

 

Auch jene zehn Aussätzigen mussten vorab in Jesu Worte Glauben ausüben, denn erst auf dem Weg hin zu den Priestern wurden sie geheilt. Die Priester wurden von Jehova eingesetzt, um das Reine vom Unreinen getrennt zu halten. Im Falle des Aussatzes ging es um physische Unreinheit dieser z.T. ansteckenden schweren Krankheit, um dadurch die Gesunden zu schützen! Wie weit wichtiger ist der geistige Schutz derer, die als „Same der Frau“ wahren Glauben ausüben vor denen, die zum „Samen der Schlange“ gehören, um zügellos zu Gunsten des Fleisches zu handeln!

 

http://www.gottes-haus.de/typo3temp/pics/72eddb6f25.jpgBeachten wir noch das Verhältnis von zehn zu eins! Nur einer, zudem von den Nationen dankte Gott mit lauter Stimme für die Heilung! Lukas hebt hervor, dass jener ein Samariter war, sich nur gegenüber dem Pentateuch, nicht aber den Aussagen der PROPHETEN als verantwortlich ansah, der dem Wenigen das über den Messias durch Moses geäussert wurde aber vertraute! Jesus bestätigte ihm, dass ihn sein Glaube gesund gemacht hatte! Dieser Glaube in die wahren Worte Jehovas vermögen zu retten, wenn sie mit Werken verbunden sind!

 

Es soll uns vor Augen führen wie viel Undankbarkeit um uns herum ist und wie wenige sich ihrer Pflicht Gott Jehova gegenüber wirklich bewusst sind! Weniger noch sind es die, welche in geistigem Sinne geheilt wurden, indem sie von schwerer Sünde die den Tod zur Folge hat vom darauf lastenden Fluch befreit wurden durch ihre Taufe! Wie viele kehren danach zu ihrem gesetzlosen Handeln zurück und zeigen Ihren Undank und ihr fehlendes Verständnis!

 

7.6.1.8          Lu 17:20-37:  Jesu Wiederkommen und die Zeichen der Endzeit die es ankünden

 

Lu 17:20-21:  Das Kommen des Königreiches: „… das Königreich Gottes ist in eurer Mitte

Jesus kündigte das kommende „Königreich der (neuen) Himmel“ gegenüber denen an, welche die Schrift als die „alten Himmel“ kennzeichnet: Die damals bis heute herrschenden Elemente in Politik, Religion und Wirtschaft! Alle drei sind als „sechs“ gekennzeichnet, als „666“ als Imperfekt, Unvollständig, Mangelhaft; welche Zahl deutlich unter der „sieben“ steht, die doch in der Bibel Perfektion und Vollkommenheit von Gottes Standpunkt aus bezeichnet!

 

(Offenbarung 13:16-18)  Und es [[(das zweihörnige „wilde Tier“ (Anglo-Amerika))]] übt auf alle Menschen einen Zwang aus, auf die Kleinen und die Großen und die Reichen und die Armen und die Freien und die Sklaven, daß man diesen auf ihrer rechten Hand oder auf ihrer Stirn ein Kennzeichen anbringe 17 und daß niemand kaufen oder verkaufen könne, ausgenommen jemand, der das Kennzeichen hat, den Namen des wilden Tieres oder die Zahl seines Namens. 18 Hier kommt es auf Weisheit an: Wer Verstand hat, berechne [[ziehe in Rechnung]] die Zahl des wilden Tieres, denn sie ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.

 

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Wer eines dieser drei „wilden Tiere“ „anbetet“, sie über Gottes deutliche Warnungen heraushebt, der wird durch das „Kennzeichen des wilden Tieres“ gebrandmarkt, was am Tag des kommenden Gerichts Verurteilung zur Folge hat! Die letzte Weltmacht zeichnet als Repräsentant der übrigen zwei und veranlasst, dass das „siebenköpfige wilde Tier“, die UNO und das „Bild des wilden Tieres“, das WCRL (World Council of Religious Leaders) angebetet werden soll! Das „zweihörnige wilde Tier“ wird von der Wirtschaftsmacht, deren Insidern bestimmt und handelt so, wie jenes es befehlen!

 

Bereits der Prophet Daniel hatte die Grundcharakteristiken jener „wilden Tiere“ in ihrer Abfolge und ihr Überleben bis hin in die Endzeit als Weltmächte beschrieben:

 


Betrachten wir dies nun anhand der Aussagen des Buches Daniel und der Offenbarung, so werden diese Zusammenhänge deutlich und wir sehen die Gegnerschaft hin zum kommenden „Königreich der (neuen) Himmel“ deutlich:

 

Bibel-Aussage -->

Abfolge Welt-mächte ↓

Daniel Kap. 2

Statue bis zum Himmel

Daniel Kap. 7

Vier wilde Tiere

Daniel Kap. 8

Widder und Ziegenbock

Daniel Kap. 11

Könige des Nordens & Südens

Offenbarung 

Drei „wilde Tiere“

Endzeit

Nationen

1) Ägypten

 

 

 

 

Fünf Könige „die waren“ (Off 17:10)

Ägypten

2) Assyrien

 

 

 

 

Syrien

3) Babylon

Kopf der Statue

Löwe

 

 

Irak

4) Medo-Persien Beginn (Zeit Daniels)

Brust der Statue

Bär

Widder mit 2 Hörnern

 

Iran

5) Griechenland

Hüfte der Statue

Geflügelter Leopard

haariger Ziegenbock

1 Horn (Alexander d.Gr.), dann 4 Hörner (Generäle)

Könige des Südens und des Nordens

Griechenland

6) Rom

Beine der Statue

Furchteinflössendes, schreckliches wildes Tier

 

König des Südens

Ein König „der ist“(Jahr 96 u.Z.)

Italien

7) Anglo-Amerika

Füsse der Statue

Das „kleine Horn“, des schrecklichen Tieres, das grösser wurde

 

König des Südens

Einer ist noch nicht gekommen

Das zweihörnige „wilde Tier“ aus der Erde 

Anglo-Amerika

7.Kopf der UNO

8) UNO (der kein König ist)

Zehen der Statue

 

 

UNO: Gelenkt durch den 7.Kopf Anglo-Amerika als Südkönig

Siebenköpfiges „wildes Tier“ aus dem Wasser

Der „achte König“ der kein König ist

Alle Nationen vereint

Das „Bild des wilden Tieres

 

 

Letzte Konfrontation Nord- gegen Südkönig führt zur „grossen Drangsal

Das „Bild des wilden Tieres“; soll angebetet werden

Vereinte Religionen:

Das WCRL; religiöser Terrorismus als

Streitarme“ des Nordkönigs

 

Johannes fährt in der Offenbarung fort zu zeigen, was jedem geschieht, der eines dieser „wilden Tiere“ „anbetet“, das heisst ihnen zu dienen bereit ist, was dem Kennzeichen „666“ auf der „Hand“ entspricht oder es in geistiger Form unterstütz, was dieselbe „666“ auf der „Stirn“ bedeutet! Wer eines unterstützt, der hilft in Wirklichkeit allen drei, da stets Satan als „Gott dieses Systems“ dahinter steht und der die Macht denen zuteilt, die ihm zu dienen bereit sind!

 

(Offenbarung 19:19-21)  Und ich sah das [[zweihörnige]] wilde Tier [[Anglo-Amerika]] und die Könige der Erde [[die Herrscher der Nationen in der UNO]] und ihre Heere versammelt, um Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd sitzt, und mit seinem Heer. 20 Und das wilde Tier wurde gefaßt und mit ihm der falsche Prophet, der vor ihm die Zeichen tat, durch die er die irreführte, welche das Kennzeichen des wilden Tieres empfingen, und die, die seinem Bild Anbetung darbringen. Noch lebendig wurden sie beide in den Feuersee geschleudert, der mit Schwefel brennt. 21 Die übrigen aber wurden mit dem langen Schwert getötet, das aus dem Mund dessen hervorging, der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden von ihren Fleischteilen gesättigt.

 

Unterordnung unter die „wilden Tiere“ bringt schlussendlich Vernichtung! Unkenntnis schützt auch hier nicht vor Gottes GESETZ, das ausschliesslich Jehova Anbetung zugesteht!

 

Keine Frage, es handelt sich um die Endschlacht Harmagedons, der wir Tag für Tag näher kommen und die sich in der Tiefebene Jesreel, am Berg von Megiddo kulminieren wird, wenn der Herausforderer, der „König des Nordens“ (die Länder die früher Gross-Assyrien bildeten; Muslimstaaten unter der Unterstützung des kommunistischen Blocks) den „König des Südens“ herausfordern! Der wird in Form der UNO-Einsatztruppen mittels der NATO zur Verteidigung des Alliierten Israel eingreifen! Die Vorbereitungen zur letzten grossen Auseinandersetzung um die absolute Weltmacht dürften mit der aktuellen Syrienkrise den Auslöser haben!

 

-       http://d1.stern.de/bilder/stern_5/panorama/2013/KW34/syrien-un-giftgas_fitwidth_489.jpgSyrien, hier als Teil des ehemaligen assyrischen Reiches braucht chemische Massenvernichtungswaffen selbst oder seine Gegner, so oder so Material aus dem Lager Syriens mit demselben Effekt! Beide gelten als „Streitarme“ und gehören zum „König des Nordens

 

-       Die Amerikaner als „König des Südens“, als das „zweihörnige wilde Tier“ und gleichzeitig als siebter Kopf des „siebenköpfigen wilden Tieres“, handelt als Weltpolizist, um gemeinsam mit der UNO den Einsatz von Massenvernichtungswaffen einzuschränken, respektive zu verhindern suchen.

 

-       http://weltkirche.katholisch.de/media/katholisch_de_medien/katholisch_de_bilder/KNA_274182_Papst_Franziskus_Loggia_366x_.jpgDer Papst, als oberste Instanz und gewichtigster Vertreter der Religionen des WCRL – World Council of Religious Leaders (das siebenköpfige „Bild des wilden Tieres“) mobilisiert hinter sich die Massen der Glaubenden und proklamiert Frieden!

 

Jehovas Rat lautet anders: Zuerst zum GESETZ zurückkehren, dieses vollkommen Anwenden und das Resultat wird Frieden sein! Das kommt erst nach Harmagedon, wo alle in Gottes Augen Bösen ausradiert werden!

 

(Jesaja 48:22)  Es gibt keinen Frieden“, hat Jehova gesprochen, „für die Bösen.“

 

Die Zahl „sechs“ bei Menschen, die mit sechs Fingern und Zehen zur Welt kommen, gilt als monströs! Goliath gehörte zu ihnen und bei diesen politisch-religiösen „wilden Tieren“ handelt es sich um etwas monströses, abnormes, Gottes Plan sich Widersetzendes!

 

(2. Samuel 21:20, 21)  Und wiederum kam es zu einem Krieg, bei Gath, als gerade ein Mann von außergewöhnlicher Größe da war, der sechs Finger an jeder seiner Hände und sechs Zehen an jedem seiner Füße hatte, vierundzwanzig an Zahl; und auch er war den Rẹphaïm geboren worden. 21 Und er verhöhnte Israel fortwährend. Schließlich schlug ihn Jọnathan, der Sohn Schịmeïs, des Bruders Davids, nieder.

 

Jene können daher niemals Gottes Anerkennung erlangen, die seinem Gegner dem „Gott dieses Systems“, der „siebenköpfigen Schlange“ Dienst tun! „Niemand kann ein Sklave zweier Herren sein; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird sich zu dem einen halten und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Sklaven Gottes und des Reichtums sein.“ (Mat 6:24)

 

http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcS-ZPg8vl5CxdmKtlc5AocaxBMMvQMmzbzVapUxTumMtN6Li-SkDas letzte der drei künstlichen Gebilde, der Zusammenschluss von elf Religionsfamilien im World Council of Religious Leaders (WCRL) bildet eine Kopie oder eben ein „Bild“ jenes siebenköpfigen Gebildes, der UNO, das in ihrem Konzept der „Urschlange“, dem „Drachen“ gleicht (Off 12:7-9) und in der UNO, dem Zusammenschluss aller Nationen gipfelt, die doch insgesamt in Satans Hand liegen, als eben dem „Gott dieses Systems der Dinge“, dieser Jehova entfremdeten Welt! Die Christenheit glaubt Jesus zu dienen und handelt in Wirklichkeit gegen seine Interessen, indem sie seine Feinde stärken!

 

Das „Königreich Gottes“ kommt unauffällig, es ist bereits in eurer Mitte!

Soweit die Einleitung zu dem, was Jesus nun im Kommenden erklärt, das wir doch alles vorab auf die Endzeit zu übertragen haben und das es auf die heute herrschende Situation anzuwenden gilt!

 

image082(Lukas 17:20, 21)  Als er aber von den Pharisäern gefragt wurde, wann das Königreich Gottes komme, antwortete er ihnen und sprach: „Das Königreich Gottes kommt nicht in auffallender Weise, so daß man es beobachten könnte, 21 noch wird man sagen: ‚Siehe hier!‘ oder: ‚Dort!‘ Denn siehe, das Königreich Gottes ist in eurer Mitte.“

 

Jesus, als der von Gott Jehova designierte König und Hoherpriester in Israel stand inmitten von ihnen, seinen Feinden, die doch seinen Tod beschlossen hatten! Ohne Umschweife gab er sich ihnen zu erkennen, ohne dass sie aber die Feinheit seiner Rede durchschauten!

 

Alle Propheten von Moses beginnend hatten auf den kommenden Messias hingewiesen, nur jene herrschende Führerschicht und alle die ihnen treu ergeben waren konnten, respektive wollten willentlich jene offensichtlichen Tatsachen nicht anerkennen! Die Zeichen und Wunder, die Form der Belehrung, die Gesetzestreue Jesu zeichneten ihn doch aus, dass er Gottes Anerkennung vollkommen habe!

 

Daran ändert sich bis Harmagedon nichts, denn die Führer dieser Welt sind in ihrer Gesamtheit unter Satans Beeinflussung! Die Frage also „… wann das Königreich Gottes komme“ gilt es gerade heute zu erkennen, denn die Zeit ist „reif geworden“, die Bosheit der Menschen erreicht unerträgliche Masse! Alle Zeichen ausser dem des Jonas kommen vom System her! Einschliesslich einer ausserordentlichen Predigttätigkeit vor dem Abschluss einer „veränderten guten Botschaft“!

 

Der Prophet Joel musste diesen Tag umschreiben, dem wir uns schnell nähern, der mit Jesu Wiederkehr zu Beginn der letzten Phase der Endzeit zusammenhängt: Der Zeit der „grossen Drangsal“! [B1] Jesus erklärte dazu: „Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.“ (Mat 24:20-22)

 

Was in der Zeit des Abschlusses jener „grossen Drangsal“ zu erwarten ist erklärt Jehova durch den Propheten Joel deutlich:

 

(Joel 3:13-17)  Legt eine Sichel an, denn die Ernte ist reif geworden. Kommt, steigt herab, denn [die] Weinkelter ist voll geworden. Die Kelterkufen fließen tatsächlich über; denn ihre Schlechtigkeit ist ausnehmend groß geworden. 14 Mengen, Mengen sind in der Tiefebene der Entscheidung, denn nahe ist der Tag Jehovas in der Tiefebene der Entscheidung [[Tiefebene Jesreel; Har-Megiddo]]. 15 Sonne [[(höchste Autorität am ersten „Himmel“; Satan der aus dem zweiten „Himmel“ geworfen wurde)]] und Mond [[zweite Autorität am „ersten Himmel“ der Menschen; der Führer Anglo-Amerikas]], sie werden sich gewiß verfinstern, und die Sterne [[dritte Kategorie der Führer am ersten der drei „Himmel“; nationale Führer]], sie werden ihren Glanz tatsächlich zurückziehen. 16 Und Jehova wird aus [[dem himmlischen]] Zion brüllen, und aus Jerusalem [[droben, unserer Mutter (Gal 4:26)]] wird er seine Stimme erschallen lassen. Und Himmel und Erde werden gewiß erbeben; aber Jehova wird eine Zuflucht sein für sein Volk [[die „grosse Volksmenge“ der Schafe Jesu]] und eine Festung für die Söhne Israels [[die Versiegelten der 144.000]]. 17 Und ihr werdet erkennen müssen, daß ich Jehova bin, euer Gott, der ich auf Zion, meinem heiligen Berg, weile. Und Jerusalem soll eine heilige Stätte werden; und was Fremde betrifft, sie werden es nicht mehr durchziehen.

 

Laut Offenbarung Kapitel 21, Verse 1-5 kommt das „Jerusalem droben“, Jehova mit seinen Engeln erst am Ende der Frist Daniel von 1335 Tagen [C4] zum Berg Zion, dem Tempelplatz herab! Dort ist nun der geistige „Tempel“ inzwischen aufgerichtet, in Form der „neuen Himmel“, der künftigen erdenweiten Regierung von Gerechten, die von Jesus jeder in sein Amt als Priesterkönig geweiht wurde, während des „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ [BbB; a1-a3]. Wer sich um exaktes Verständnis in geistiger Reinheit bemüht wird es verstehen!

 

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Ja, das Volk, das Jehova sich erwählen wird sind nur die, welche Jesus und seine Wiederkehr herbeisehnen und die er am Gerichtstag zu seiner Rechten stellt, weil sie seine Gebote gehalten haben! Nur die „Schafe“ die Jesus am Gerichtstag Gottes zu seiner Rechten stellt erklären doch durch das Verbreiten der guten Botschaft, als „Zeugen Jesu“ ihn bald schon zurückzuerwarten!

 

Der „Prophet gleich mir“ von den Volksmengen identifiziert!

Beim Einzug in Jerusalem, wenige Tage vor seinem Tod zeigte es sich, wer Jesus als „den Propheten gleich mir“ wie Moses ihn bereits angekündigt hatte als Retter willkommen hiess:

 

(Matthäus 21:9-11)  Die Volksmengen aber, die, die ihm vorausgingen, und die, die nachfolgten, riefen fortgesetzt: Rette, bitte, den Sohn Davids! Gesegnet ist, der im Namen Jehovas kommt! Rette ihn, bitte, in den Höhen droben!

10 Als er nun in Jerusalem einzog, geriet die ganze Stadt in Bewegung und sagte: Wer ist dieser? 11 Die Volksmengen sagten fortgesetzt: Dies ist der Prophet, Jesus aus Nạzareth in Galilạ̈a!

 

Die heutige jüdische Bevölkerung Jerusalems aber heisst Jesus bestimmt nicht willkommen, mit Ausnahme der kleinen Minderheit an „Ebioniten“ innerhalb Israels und Jerusalems! Nur jene sind in den „Spross des Stammes“, der aus der „Wurzel Davids“ kommt eingepfropft! Sie anerkennen nicht, dass Jehova jene Generation verwarf, die Jesus verworfen und getötet hatte und damit sie deren Nachkommen sind! Die Christenheit dagegen vertraut auf ihre Religionsführer wie auf „Götter“ und glauben durch jene Rettung zu erlangen und die meisten beten statt zu Jehova zu Jesus als einem GOTT!

 

http://www.ruhrnachrichten.de/storage/pic/mdhl/artikelbilder/nachrichten/podo/4071962_0_dpa_14862A00128397E3.jpg?version=1377361254Das Beispiel Syrien, das heute im August-September 2013 im Zentrum unserer Aufmerksamkeit steht bestätigt unsere Anschuldigung gegen die „Herrscher dieses Systems der Dinge“! Die Sucht zu herrschen hat Formen erreicht, die vor keiner Bosheit mehr zurückschreckt! Über hunderttausend Tote sind in Syrien unter Präsident Assad innert nur zwei Jahren zu beklagen und nun setzt das Regime (oder Al-Kaida ???) auch noch Giftgas ein, um die eigene Bevölkerung zu töten!

 

Selbst wenn sich die Gegner als dafür verantwortlich zeichnen sollten bleibt es dennoch Assads System, das sie hergestellt hat, entgegen internationalen Abkommen! Ganz zu schweigen von Gottes Richtlinien!

 

Jesu Wiederkommen „inmitten der Feinde“ wird ohne jegliches Aufsehen erfolgen! Der Ort seiner Wiederkehr wird in der Bibel nicht erwähnt, der Zeitpunkt dagegen sehr wohl: Der Prophet Daniel erklärte:

 

(Daniel 12:6, 7)  Wie lange wird es bis zum Ende der wunderbaren Dinge sein? 7 Und ich begann den mit dem Linnen bekleideten Mann [[der Engelfürst Michael (der vormenschliche Jesus, nun zudem „Erzengel“)]] zu hören, der oben über den Wassern des Stromes war, während er dann seine rechte [Hand] und seine linke [Hand] zu den Himmeln erhob und bei dem, der auf unabsehbare Zeit lebt, schwor: „Es wird für eine bestimmte Zeit, bestimmte Zeiten und eine halbe sein. Und sobald die Zerschmetterung der Kraft des heiligen Volkes beendet sein wird, werden all diese Dinge ein Ende nehmen.“

 

Die Auseinandersetzung des „Königs des Nordens“ gegen den „König des Südens“ endet auf Harmagedons Schlachtfeld, wenn der Erzengel Michael als „Reiter auf dem weissen Pferd“ den Endsieg über beide erreicht! 

 

Jesu Wiederkehr ist somit vollkommen unauffällig! Darum gab er die unterschiedlichen Zeichen bekannt, die in Matthäus Kapitel 24 am exaktesten beschrieben sind und die wir schon bald im Detail ansehen werden! Es gilt heute besonders achtsam zu sein, denn viele „Zeichen“ durch die Feinde Gottes sind daran sich vor unseren Augen zu erfüllen!

 

Lukas bringt einige Ergänzungen die wir nun vorab betrachten. Jesu Worte werden sich bestimmt erfüllen: „Das Königreich Gottes kommt nicht in auffallender Weise, so daß man es beobachten könnte, noch wird man sagen: ‚Siehe hier!‘ oder: ‚Dort!‘ Denn siehe, das Königreich Gottes ist in eurer Mitte.“ Er will uns davor warnen Personen und Gruppendenken mehr als die gewöhnliche Beachtung zu schenken und Dinge ausserhalb von Gottes Grenzlinien zu anerkennen! Da alle Religionen das eine oder andere Gebot missachten oder gar das GESETZ im Extremfall als „beendet“ erklären, so werden sie nie die Zusammenhänge begreifen, die höchst komplex und trotzdem einfach sind! „Viele werden sich reinigen und sich weiß machen und werden geläutert werden. Und die Bösen werden bestimmt böse handeln, und gar keiner der Bösen wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.“ (Da 12:10)

 

Lu 17:22-30:  Jenen nicht nachgehen, die behaupten der Christus sei bei ihnen; Wie die Tage Noahs und Lots

Jesus fährt fort zu warnen! Diesmal richtet er seine Worte gegen die Religionsführer der Endzeit, wo jeder von deren sich gegenseitig widersprechenden Führern doch behauptet, dass Jesus nur innerhalb ihrer Reihen zu finden sei! Als ob Jesus geteilt existieren würde und es viele voneinander getrennte „Leibe des Christus“ gäbe! Jeder, der einer Religion treu ergeben ist gehört zu einem dieser vielen „Leibe“, betet in Wirklichkeit jenes „Bild des wilden Tieres“ an, ohne sich dessen möglicherweise auch nur im Geringsten bewusst zu sein! Lukas fährt fort Jesu Warnungen zu wiederholen:

 

image122(Lukas 17:22-30)  Dann sagte er zu den Jüngern: Es werden Tage kommen, an denen ihr begehren werdet, einen einzigen der Tage des Menschensohnes zu sehen, doch werdet ihr [ihn] nicht sehen. 23 Und man wird zu euch sagen: ‚Siehe dort!‘ oder: ‚Siehe hier!‘ Geht nicht hin, noch lauft hinter [ihnen] her. 24 Denn so, wie der Blitz durch sein Aufblitzen von einer Gegend unter dem Himmel zu einer anderen Gegend unter dem Himmel leuchtet, so wird der Menschensohn sein. 25 Vorerst jedoch muß er vieles leiden und von dieser Generation verworfen werden. 26 Und geradeso wie es in den Tagen Noahs geschah, so wird es auch in den [[1260]] Tagen des Menschensohnes sein: 27 sie aßen, sie tranken, Männer heirateten, Frauen wurden verheiratet bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche hineinging und die Sintflut kam und sie alle vernichtete. [[B3]] 28 Ebenso wie es in den Tagen Lots geschah: sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten. 29 An dem Tag aber, als Lot aus Sọdom herauskam, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und vernichtete sie alle. [[B3]] 30 Ebenso wird es an dem Tag sein, an dem der Menschensohn geoffenbart wird.

 

Die „Offenbarung“ Jesu erfolgt erst sichtbar in Harmagedon, wenn er mit seinen Engelheeren all jene vernichtet, die er nicht an seine rechte Seite gestellt und die nicht das Kennzeichen an der Stirn zum Überleben tragen, das doch der „Sekretär mit dem Tintenfass an seiner Seite“ am Gerichtstag angebracht hat! (Hes 9:2-11)

 

Jesu Kommen ist jeweils kurz wie ein „Blitz

Nach Jesu Himmelfahrt wünschten sich die Apostel ihn bald wiederzusehen! Die Naherwartung wurde wach gehalten, weil die Apostel die Christen damals, wie uns heute durch ihre Evangelien und Briefe aufmerksam machen, nach den „Zeichen“ Ausschau zu halten, uns vorzubereiten! Auch wenn Jesus zurückgekommen ist verbleibt er nur „drei Tage und Nächte“ im „Herzen der Erde“ (das „Zeichen Jona“), in Israel, um die nun durch ihn frühauferweckten Apostel (Php 3:11, 20, 21) zu stärken und den „zwei Zeugen“ ihr Leben zurück zu geben! (Off 11:11-13) Bis zum Tag der „Hochzeit des Lammes“ (Off 19:7) muss sich die „Braut, die Frau des Lammes“ alleine vorbereiten und sehnt sich auf das Wiederkommen des „Bräutigams“ (Off 12:5, 6; 21:9).

 

http://www.skulptist.de/files/imagecache/1500px/bilder/kunstbilder/blitz17.jpgJesu Kommen ist „wie ein Blitz, dessen „Licht“ von der einen Gegend zu anderen aufleuchtet und verlischt! Insgesamt erscheint er vier Mal im irdischen Bereich, bevor er endgültig zurückkehrt:

 

1)      Zu Beginn des „Tages des Herrn“ [B1]

2)      Zum Gericht an „Schafen und Böcken“ [B2]

3)      Zur „Hochzeit des Lammes“ [B2e]

4)      Zur Urteilsvollstreckung Harmagedons

5)      Zur Aufrichtung des „Königreiches der (neuen) Himmel“ [Bb]

 

Jesus verbindet das bevorstehende Leiden seines Todes mit der Auferstehung hin zu seiner Wiederkehr in Königreichsmacht und Herrlichkeit mit all seinen Engeln! Paulus gibt einen Hinweis wie dies geschehen wird im Brief an die Hebräer:

 

(Hebräer 1:5, 6)  Zu welchem der Engel sprach er zum Beispiel jemals: „Du bist mein Sohn; ich, ich bin heute dein Vater geworden.“? Und wiederum: „Ich selbst werde sein Vater werden, und er seinerseits wird mein Sohn werden.“? 6 Wenn er aber seinen Erstgeborenen wiederum in die bewohnte Erde einführt, sagt er: „Und alle Engel Gottes sollen ihm huldigen.“

 

Der „Erstgeborene“ ist somit der einzige der Engel, zu dem Jehova sprach „Du bist mein Sohn“, obwohl sie alle „Söhne Gottes“ sind wie auch wir Menschen! Wenn Jesus am Ende der Frist Daniels von 1335 Tagen [C4] dem Vater das aufgerichtete „Königreich der (neuen) Himmel“ übergibt, am 1.Tag des Erntefestes [Bb!!!] oder noch genauer des Laubhüttenfestes nach Harmagedon [BbC; e] dann wird der Vater erneut erklären: „Du bist mein Sohn; ich, ich bin heute dein Vater geworden.“ Paulus zeigt den Ablauf jener Ereignisse, wo der Sohn als „Reiter auf den weissen Pferd“ zuerst die „alten Himmel“ und die „alte Erde“ beseitigt, damit den „neuen Himmeln“, den 144.000 Priesterkönigen und der „neuen Erde“, den am Gerichtstag auserwählten „Schafen“ der „grossen Volksmenge“ und Erben der Erde der Weg bereitet wird:

 

(1. Korinther 15:20-28)  Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden, der Erstling derer, die [im Tod] entschlafen sind. 21 Denn da [der] Tod durch einen Menschen [gekommen] ist, kommt auch [die] Auferstehung der Toten durch einen Menschen. 22 Denn so, wie in Adam alle sterben, so werden auch in dem Christus [[(als dem „Menschensohn“)]] alle lebendig gemacht werden. 23 Jeder aber in seinem eigenen Rang: Christus, der Erstling, [[den der Vater selbst unmittelbar nach den Tod „im Geiste“ auferweckt hatte (1.Pe 3:18)]] danach die, die dem Christus angehören [[die „Braut, die Frau des Lammes“, seine 12 Apostel (Off 21:9)]], während seiner Gegenwart [[bei seiner (ersten) Widerkehr (Frühauferstehung (Php 3:11))]]. 24 Als nächstes das Ende [[der Frist von 1335 Tagen [C4]]], wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt [[BbC; e1]], wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht [[in Harmagedon [[B3]] zunichte gemacht hat. 25 Denn er muß als König regieren, bis [Gott] alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. 26 Als letzter Feind wird der Tod zunichte gemacht. 27 Denn [Gott] „hat alle Dinge seinen Füßen unterworfen“. Wenn er aber sagt, daß ‘alle Dinge unterworfen worden sind’, ist offenkundig der ausgenommen, der ihm alle Dinge unterworfen hat. 28 Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allen alles sei.

 

Nur Jehova allein ist GOTT und daher unterwirft sich Jesus dem Vater erneut, nachdem das „Königreich des Sohnes der Liebe“ in gereinigter Form und nun das „Königreich der (neuen) Himmel“ die Priesterkönige dem Vater übergeben sind!

 

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Jesus als „Menschensohn“ und Hohepriesterkönig im irdischen Jerusalem wird sich dem Vater erneut vollkommen unterordnen! Er war nie und wird nie Teil eines dreieinigen, mystischen Gottes sein, sondern stets „Sohn Gottes“, unabhängig davon, ob wie zuvor als Engelfürst, dann nach seiner „Auferweckung im Geiste“ (1.Pe 3:18) und seiner Erhöhung „über jede Macht und Autorität im Himmel und auf der Erde  (Mat 28:18; Off 5:11, 12) bis in Ewigkeit als „Michael, der Erzengel“ (Da 12:1; Jud 9; Off 19:11-16) und als „Menschsohn“ Jesus oder als „König der Könige und Herr der Herren“! (Off 17:14)

 

http://www.die-buecherstube.de/assets/images/autogen/a_13_blitz.jpgDer Vater selbst führt ja seinen Sohn erneut „in die bewohnte Erde“ ein! [B1] Jeder Versuch uns einzureden, die Erde werde durch Kataklysmen vernichtet, indem buchstäbliche Sterne, respektive ein Asteroid auf die Erde pralle sind dumme Spekulationen, die eindeutig nicht biblischer Herkunft sind! Es gibt keine mysteriöse „Entrückung der Gemeinde“ oder auf Englisch eine „rapture“! Das ist üble Fehlinformation, die bestimmt schlecht enden wird!