Newsletter „DER WEG13/08-3    August 2013

Neubearbeitung: 4.10.13

 

 

13.8.3   Lehrer der guten Botschaft:  Jesu Vorbild für heute in den Evangelien

 

8.Teil: Matthäus Kapitel 20-22: Synoptische Verbindung:

Gottes Königreich, die Arbeiter darin und ihr Rang unter Jesus als Eckstein

 

   Im 7. Teil C) des NEWSLETTER DER WEG vom Monat Juli 2013 behandelten wir unter dem Titel: Jesu Vorbild für heute in den Evangelien  13.7.6  Ursachen des Strauchelns und Erfüllung des GESETZES   

  

Die Haupttitel lauteten:

 

   Lukas 15-18 und Johannes 11 im Umfeld korrekt einordnen: Verknüpfungen

   Lukas  Kapitel 15:  Nicht jeder Sünder ist gleich verloren zu geben!

   Lukas  Kapitel 16:  Alles im GESETZ muss sich erfüllen!

   Lukas  Kapitel 17:  Ursachen des Strauchelns; Jesu Wiederkommen

   Lukas  Kapitel 18:  Konstant sein im Beten und Bitten!

   Johannes Kapitel 11:  Auferweckung des Lazarus widerlegt christliche Mystik himmlischer Auferstehung

 

   Im Kapitel 15 von Lukas gibt uns Jesu Trost, dass nicht jeder Sünder gleich verloren zu geben ist! Er selbst zeigte ein sehr offenes Verhältnis zu reuigen Sündern, die seine Hilfe suchten und seinen Rat annahmen. Jesus hiess jeden willkommen, der bereit war Jehovas Vergebung zu suchen und damit auch Glauben in ihn, als Gottes Verheissenen „Propheten gleich mir (Moses)“ zeigten, dass er Macht besass Sünden zu vergeben! Das stiess auf Widerstand der Pharisäer und Schriftgelehrten! Mit zwei Gleichnissen, jenem der neunundneunzig zurückgelassenen Schafe, um das eine Verlorene zu suchen und dem anderen der Frau, die eine verlorene Drachme sucht und dann alle Freundinnen erfreut zusammenruft, wie sie diese gefunden hat zeigt Jesus die Freude im Himmel, um einen zurückgekehrten Sünder!

  

http://img.webme.com/pic/m/musirony/verlorener_sohn.jpg   Das dritte Gleichnis dreht sich um den verlorenen Sohn, der das Haus des Vaters verlässt um sein Erbe mit  Huren zu verprassen und schlussendlich im Elend zu verweilen. Als er Schweine hüten musste, nur um am Leben zu bleiben und dort Johannisbrotschoten zu essen begehrte, da erinnerte er sich wie gut es seines Vaters Knechte hatten und begehrte zurückzukehren! Beim Vater angekommen bat er ihn um Vergebung und um die Stellung des niedersten der Knechte. Der Vater aber nahm ihn mit offenen Armen auf und bereitete ein Festmahl für den Zurückgekehrten. Der ältere Bruder reagierte jedoch darauf mit Eifersucht und Wut.

 

(Lukas 15:25-32)  Darauf sprach er zu ihm: ‚Kind, du bist immer bei mir gewesen, und alles, was mein ist, ist dein; 32 aber wir mußten einfach fröhlich sein und uns freuen, denn dieser dein Bruder war tot und kam zum Leben, und er war verloren und wurde gefunden.‘ “

 

   Dies gibt uns Hinweis, was Jehova von uns erwartet, wenn ein Bruder oder gar eines unserer Kinder, das abgeirrt sein mag auf den geraden Weg zurückkehrt! Jesus zeigt Jehovas eigene Gefühle.

 

   Das Kapitel 16 von Lukas dreht sich darum, dass das ganze GESETZ sich erfüllen muss, womit die gesamten fünf Bücher Mose und die Ankündigungen Gottes darin gemeint sind! Es muss sich der letzte Buchstabe des GESETZES erfüllen. Der Begriff GESETZ ist somit nicht etwa nur auf die Zehn Gebote beschränkt, er umfasst vielmehr die gesamten Schriften Mose, was neben den fünf Werken des Pentateuch auch noch das Buch Hiob mit einschliesst, als dessen Verfasser Moses gilt.

 

http://www.thestudiesinthescriptures.com/0%20images/PhotoDrama/PD%2061-70/PD_66C.JPGDer Kirchenheilige Augustinus hatte einen Spruch geprägt der Staat und Kirchen in gleicher Weise betrifft im Hinblick auf Gottes Rechtsordnung: "Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?"

 

Nur schon die Ansicht, das „ALTE TESTAMENT“ sei passee ist der Aussage der gesamten Schrift vollkommen entgegengerichtet! Was in den Hirnen von christlichen Religionsführern vorgeht, die gar behaupten wir stünden nicht weiter unter GESETZ oder die Aussagen Mose würden sich nur auf das fleischliche Israel beziehen irrt gewaltig und wird unverzeihliche Fehler begehen! Lassen wir uns von solchen nicht irreführen!

 

   Jesus bittet darum, praktische Weisheit zu zeigen, indem wir Gottes Rat und Seine Anweisungen mittels der Propheten in die Tat umsetzen! Das Gleichnis eines verschwenderischen Verwalters, der sich mittels ungerechtem Gewinn Freunde schaffte, die ihn nachdem er rausgeworfen würde ebenso Vorteile brächten, weil sie ihn in ihre Häuser aufnehmen würden wird uns als nachahmenswertes Beispiel gebracht: Unsere Freunde müssen die Apostel und Jesu Jünger sein, die später die Verwalter der ganzen Erde, deren Könige und Priester sein werden! Gott Jehova, seinem Christus und nicht dem System gilt es „im Geringsten treu zu sein“. Wir können nicht gleichzeitig Gott und dem Mammon dienen, wir würden sonst den einen lieben und den andern hassen. Jesu Worte rief die Pharisäer auf den Plan die ihn verhöhnten.

 

image005AAA   Jesus weist darauf hin, dass nicht ein Buchstabe des GESETZES existiert, das sich nicht vollständig erfüllen wird! In einem Gleichnis weisst Jesus all jene zu Recht, die glauben, dass Scheidung und Wiederverheiratung ohne den einzigen wahren Scheidungsgrund, Hurerei des Ehepartners, ein gangbarer Weg sei. Er erklärt solche  Wiederverheiratung als Ehebruch! Dann führt uns das Gleichnis vom Bettler Lazarus und dem Reichen in die Zeit des Abschlusses dieses System. Der unüberwindliche Graben öffnet sich am Gerichtstag der Endzeit: Wer als „Schaf“ gekennzeichnet ist und wer als „Bock“ sein Urteil empfängt bestimmt Jesus! Danach ist keine späte Reue und ein nachträglicher Wechsel der Seite mehr möglich!

 

   Im Kapitel 17 von Lukas erklärt Jesus, dass es Ursachen des Strauchelns geben muss aber jedem ein Weh droht, der andere zum Straucheln bringt! Selbst ein Glaube, so klein wie ein Senfkorn kann bereits Rettung bedeuten! Dies ist ein Hinweis, dass wahrer Glaube mit sehr kleinen Dingen beginnt, um gross wie ein Senfbaum zu wachsen! Jesus kündet jedem, der andere zum Straucheln im Glauben bringt harte Strafe an!

 

   Wir gleichen unnützen Sklaven, die allein ihre Pflicht unserem Schöpfer gegenüber erfüllen, ohne wirkliches Recht von Gott mehr zu erwarten! Jesus zeigt anhand von zehn geheilten Aussätzigen, wo nur einer aus Dankbarkeit zu ihm zurückkehrt um ihm und Gott zu lobpreisen, dass Menschen selbst bei grossen Gaben sich als undankbar erweisen!

 

   Lukas erwähnt Jesu Worte im Hinblick auf seine Wiederkehr und welche Art Zeichen dies ankündigen werden. Da viele der Zuhörer Jesu Worte nicht begreifen erklärt er jenen, dass das „Königreich inmitten von euch“ stehe, weil er, als designierte Hohepriesterkönig „gleich Melchisedek sich doch von jenen unerkannt in ihrer Mitte befand. Damit erfüllten sich bereits verschiedene Ankündigungen der Propheten! Das Kommen des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ würde nicht auffällig erfolgen, sondern der Sohn würde sich nur denen zu erkennen geben, die Glauben in die Ankündigungen der Propheten setzten! Durch jene Propheten wird das kommende „Königreich des Vaters deutlich vorhergesagt, die „neuen Himmel (die 144.000 Priesterkönige) die über die neue Erde (die „Schafe“ der „grossen Volksmenge“) zu regieren beginnen, nachdem in Harmagedon die alte Erde und die alten Himmel“ vernichtet sind! Jesus, den Moses bereits als „Propheten gleich mir“ angekündigt hatte stand inmitten des Volkes Israel, von den meisten unerkannt!

 

image007   Jesus warnte vor falschen Christussen, die an seiner Statt später aufstehen würden um die Getreuen hinter sich her zu ziehen. Ihnen sollte nicht gefolgt werden! Die kommenden Tage der Endzeit gleichen „den Tagen Noahs und den Tagen Lots“! Beides waren Gerichtstage, welche die Ungläubigen und die Bösen vernichtete! Jesu Kommen gleicht dagegen dem Aufleuchten eines „Blitzes. Wir sollten am Tag der Flucht an „Lots Frau“ denken, deren Umsehen einem Bedauern des Verlustes ihres bisherigen Lebens entsprach.

 

   Nach der Urteilsvollstreckung kommt das Einsammeln der Versiegelten und ihrer Frauen, die durch von den Aposteln von Jerusalem her ausgesandte Boten an die Enden der Erde ein jeder Auserwählte und dessen Frau aufgrund versiegeltem Brief vor dem Trompetenfest nach Jerusalem gebracht werden.

 

http://www.jesus.ch/sites/default/files/media/33095-Beten-ist-die-%C3%A4lteste-Therapie.jpg   Das Kapitel 18 von Lukas dient der Erinnerung Jesu an die Wichtigkeit im Gebet und Bitten zu verharren! Er innert an die Gott genehme Form des Betens und dass dies allezeit erfolgen soll. Anhand des Gleichnisses einer Witwe, die ihren Richter dauernd um Gerechtigkeit bittet sollte auch unser Flehen zu Gott Konstanz aufweisen. Ein Steuereinnehmer, der sich als ungerecht erklärt wird dem Stolz eines Pharisäers gegenübergesetzt! Jesus zeigt daran, wer erhöht wird, weil er aufrichtig ist und wer erniedrigt, weil sein Verhalten Heuchelei ist!

 

   Jesus hat ein spezielles Verhältnis zu kleinen Kindern, die ihm stets willkommen sind! Niemand darf es ihnen verwehren. Ein Vorsteher will von Jesus wissen, was zum Erlangen ewigen Lebens notwendig sei. Jesus verweist auf das Halten aller Gebote aber auch, dass Reichtum ein Hinderungsgrund sei und das Teilen mit Armen den Weg frei mache. Dadurch würde ein Schatz im Himmel geöffnet. Den Reichen kündet Jesus an, dass der Eingang in das „Königreich der [neuen] Himmel ihnen erschwert wäre!

 

   Die Worte der Propheten betreffend den Tod des Messias müssten sich exakt erfüllen, kündet Jesus die nahenden Qualen an. Wir alle haben Pflicht nach genauem Verständnis zu suchen wie nach Schätzen von Gold und Edelsteinen. Was verbindet die beiden herausragenden Personen „Michael“ im Himmel und „Jesus“ auf der Erde? Wo liegen Unterschiede und wo Gemeinsamkeit? Eine tiefere Betrachtung dieses Themas aufgrund Jesu eigener Worte, den Ankündigungen der Propheten und den Erklärungen des Paulus und der übrigen Schriften des „Neuen Bundes“ geben klaren Anhalt über Jesu Stellung zuvor im Himmel, seine Aufgabe auf der Erde und seine Erhöhung „über jede Macht und Autorität“ nach Erfüllung seines Mandates auf der Erde.

 

   Damit gibt uns Jesus selbst Vorbild, was sein wird, wenn wir unseren Auftrag gemäss Gottes Vorgaben durch Jesus erfüllen. Jesu Stellung als ein Gott“ („ein Mächtiger“) an GOTTES Seite hilft viele Zweifel und Unsicherheiten aufgrund religiöser Irreführung ausräumen! Psalm 82 wurde von Jesus gegen diejenigen zitiert, die ihm übel nahmen, dass er sich Sohn des Höchsten nannte!

 

http://www.antichrist-wachtturm.de/images/2-goetter-religion/klein/johannes-1-wort-ein-gott.jpg(Psalm 82:5, 6)  

Sie haben nicht erkannt, und sie verstehen nicht,

In Finsternis wandeln sie weiterhin umher;

Alle Grundfesten der Erde werden zum Wanken gebracht.  

6 Ich selbst habe gesagt: ‚Ihr seid Götter [[zu den Mächtigen Israels]],

Und ihr alle seid Söhne des Höchsten.

 

   Jesus antwortete ihnen: „Steht nicht in eurem GESETZ geschrieben: ‚Ich habe gesagt: „Ihr seid Götter.“ ‘? Wenn er diejenigen ‚Götter‘ nannte, gegen die das Wort Gottes erging, und die Schrift kann doch nicht ungültig gemacht werden, sagt ihr da zu mir, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: ‚Du lästerst‘, weil ich gesagt habe: Ich bin Gottes Sohn? Wenn ich nicht die Werke meines Vaters tue, so glaubt mir nicht. Wenn ich sie aber tue, so glaubt den Werken, auch wenn ihr mir nicht glaubt, damit ihr zu der Erkenntnis kommt und weiterhin erkennt, daß der Vater in Gemeinschaft mit mir ist und ich in Gemeinschaft mit dem Vater bin.“ Daher suchten sie ihn wieder zu greifen; er aber begab sich außerhalb ihrer Reichweite.“ (Joh 10:34-39)

 

   Ein Blinder bittet Jesus wiederum sehend zu werden. Das gilt auch uns im geistigen Sinn, dass wir Jesus um wahres „Augenlicht“ bitten, um die vielen Stolperfallen zu erkennen, die uns in der Vergangenheit von der Wahrheit hin zu Irrtum und platter Lüge verleitet haben!

 

image014   Das Kapitel 11 von Johannes hilft die Mystik um eine Auferstehung im dritten Himmel Jehovas zu widerlegen. Nur Jesus allein hatte dieses Recht dorthin zurückzukehren, da er ja von dort her ausgesandt worden war! Uns steht die Auferstehung auf der Erde bevor, sei dies zum Gericht oder zu ewigem Leben und unser Glaube und unsere Werke werden bestimmen, wie Jesu Urteil durch die Mitrichter über den Einzelnen lauten wird: Leben, Strafe für bisherige schlechte Taten oder ewige Abschneidung!

 

   Jesus erhält die Mitteilung über die Erkrankung des Lazarus in Bethanien, jenseits des Jordans in Peräa. Trotz Gefahren seitens der Juden geht Jesus nach Jerusalems Vorort mit gleichem Namen Bethanien, in das Haus des Lazarus mit Verzögerung einiger Tage. Er erklärte, dass Lazarus „zur Ruhe“ gegangen wäre und meinte damit seinen Tod. Die Apostel aber glaubten vorab er meine die „Ruhe des Schlafes“. Der Martha erklärt Jesus bei der Ankunft, dass sie Glauben ausüben solle, weil ihr Bruder auferstehen werde. Sie erklärte, dass sie wisse, dass er „am letzten Tag“ seine Auferstehung habe. Jetzt aber würde Lazarus bereits Leichengestank verbreiten nach vier Tagen im Grabe! Jesus aber redete von der Demonstration seiner Macht Tote aufzuerwecken, unabhängig ihres Zustandes, von der Martha nun selbst Zeugin werden sollte. Später kommt auch Maria, die andere Schwester die Jesus besonders liebte. Selbst Jesus weint aufgrund der Trauer der beiden Schwestern aber ermutigt sie Glauben in ihn zu hegen. Bei Jesu Tod kam keine Verwesung über seinen Leichnam, der drei Teile von Tagen im Grab lag, wie es die Propheten vorhergesagt hatten. „Denn du wirst meine Seele nicht im Scheọl lassen. Du wirst nicht zulassen, daß dein Loyalgesinnter die Grube [[„Verwesung“ lt. LXXSyVg]] sieht.“ (Ps 16:10).

 

   Am Grab gebietet Jesus mit machtvoller Stimme: Lazarus komm heraus!, worauf der Tote reagiert und von seinen Bändern befreit wurde. Wir erfahren in der Schrift weit mehr über den Zustand der Toten und die Vorhersage der irdischen Auferstehung nach Harmagedon! Die Auferweckung des Lazarus wird vom Sanhedrin zum weiteren Anlass genommen Jesus als Verbrecher zu suchen, um ihn zu töten, so wie dies Kaiphas empfahl. Daher zieht Jesus sich nach Ephraim zurück. Seine Gegner beschlossen daher, ihn beim Passahfest in Jerusalem zu ergreifen um ihn zu töten.

 

8. Teil: Matthäus Kapitel 20-22:

 

   Im Kapitel 20 gemäss Matthäus geht es um den Lohn, den die Arbeiter im „Königreich der [neuen] Himmel“ und auf der „neuen Erdehttp://www.pinard-de-picard.de/bilder/winzer/j_voillot10.jpgerhalten werden, wenn dieses erst einmal hier aufgerichtet sein wird. Der vom Hausherrn vereinbarte Lohn von einem Denar gilt für alle Arbeiter, unabhängig der Zeit, welche sie im Königreich gearbeitet haben! So erhalten die Letzten denselben Lohn wie die Ersten! Jesus bringt hierzu das Gleichnis von einem Weinberg, dessen Besitzer von Frühmorgens bis zum Abend Arbeiter sucht, um seine Ernte einzubringen und schlussendlich mit jedem abrechnet und denselben Betrag bezahlt.

 

   Der Denar“ bedeutet symbolisch das ewige Leben, das Jesus jedem geben wird, wenn er dem Vater das aufgerichtete „Königreich der (neuen) Himmel“ übergibt. Auch die während des Millenniums Auferstehenden haben denselben Lohn! Die letzten Arbeiter, jene die Harmagedon überleben dürfen und die Erstauferstandenen erhalten als Erste den Lohn des ewigen Lebens!

  

   Die Apostel erfahren frühe Details der bevorstehenden Verhaftung Jesu und seines Todes. Die Mutter von Jakobus und Johannes bittet Jesu um Vorzugsplätze für ihre Söhne im kommenden Königreich. Jesus zeigt Ihr, dass diese Zuteilung Sache des Vaters ist. Jesus weist die Herrscher der Nationen zurecht, die sich grossartige Titel zulegen in Politik, Religion und Wirtschaft und bittet seine wahren Nachfolger dies zu unterlassen, indem sie als Dienende wirken sollen. Sie alle sind Brüder! In Jericho bitten zwei Blinde um Wiederherstellung ihres Augenlichts und nennen Jesus in aller Lautstärke Sohn Davids“.

 

   Das Kapitel 21 zeigt die Tage vor Jesu Tod, sein triumphaler Einzug in Jerusalem auf einer Eselin , der seine Feinde zur Weissglut gereizt haben muss, weil ihm alles Volk anhing und öffentlich lobpries: Rette bitte, Sohn Davids! Gesegnet ist, der im Namen Jehovas kommt!. Damit aber erfüllten sich Prophezeiungen Sacharjas: Sagt der Tochter Zion: ‚Siehe! Dein König kommt zu dir, mild gesinnt und auf einem Esel reitend, ja auf einem Füllen, dem Jungen eines Lasttiers.‘ “  Menschenmengen jubeln, dass dies „der PROPHET“ sei, den schon Moses angekündet hatte! Glaube in diesen Propheten war nun Voraussetzung, um nicht „vom Volk abgeschnitten“ zu werden!

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d0/Moses-Ribera.jpg(5. Mose 18:18, 19)  Einen Propheten gleich dir werde ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erwecken; und ich werde gewiß meine Worte in seinen Mund legen, und er wird bestimmt alles zu ihnen reden, was ich ihm gebieten werde. 19 Und es soll geschehen: Der Mann, der auf meine Worte nicht hört, die er in meinem Namen reden wird, von dem werde ich selbst Rechenschaft fordern.

 

   Dasselbe Gebot ist bis heute gültig; Das GESETZ des Glaubens“! Um Rettung zu erlangen ist Glaube und Gehorsam Christus gegenüber Voraussetzung, was oft mit Abkehr von heidnischen Einflüssen begleitet werden muss! Wie damals die Oberpriester und Pharisäer über Jesu Auftritt wütend wurden so in unseren Tagen die Führer der Christenheit, denen ihr kommendes baldiges Ende mit aller Kraft verkündet wird! Erneut erfüllen sich die Worte: Aus dem Mund von Unmündigen und Säuglingen hast du Lobpreis bereitet.

 

http://www.blogz.ch/endzeitinfo/files/2013/03/Jesus-und-der-Feigenbaum-300x149.jpg   Jesus zeigte anhand des Feigenbaumes ohne Früchte, der augenblicklich verdorrte, seine Autorität jenen gegenüber, die vorgeben ihn zu vertreten aber ohne Früchte sind! Später sind es Oberpriester die Jesus mit der Frage herausfordern, woher er die Autorität nähme, um dermassen zu handeln.

 

   Mit weiteren Gleichnissen zeigt Jesus, wer wirklich die Anerkennung des Vaters hat, weil er im symbolischen Weingarten arbeitet. Während „die Söhne des Königreiches draussen bleiben sind es Huren und Steuereinnehmer, bisherige Sünder die umkehren, welche auf die Einladung reagieren! Johannes der Täufer predigte am Jordan und die Elite der Juden missachtete ihn, die Minderprivilegierten und Sünder aber setzten Glauben in ihn!  „Weil sie Übeltäter sind, wird er eine üble Vernichtung über sie bringen und wird den Weingarten an andere Weingärtner verpachten, die ihm die Früchte zur rechten Zeit abliefern werden.“ (Mat 21:40, 41) Die „Übeltäter“ heute sind die christlichen Priester und Vorsteher, die ihre Kirchen reich machen aber dem Vater keinen Teil der Ernte abgeben, weil sie alles mit ihren fehlgeleiteten Lehren durchsäuert haben.

 

   Jesus war der durch die Propheten angekündigte „Haupteckstein, der vom Volk anerkannt, von dessen Führern aber verworfen wurde! Darum kündete Jesus jenen Mächtigen an, dass das „Königreich Gottes“ von ihnen weggenommen werde und einer Nation übertragen würde, welche die „Früchte“ hervorbringen werde: Wahrheit und Gerechtigkeit nach Gottes GESETZ! Die Pharisäer und die Oberpriester wussten exakt, dass Jesus sie im Visier hatte und suchten ihn daher zu greifen hatten aber Angst wegen eines drohenden Volksaufstandes!

 

   Im Kapitel 22 des Evangeliums von Matthäus dreht sich das Thema um das Hochzeitsfest“ des Sohnes des Königs und die geladenen Gäste, die sich mit fadenscheinigen Ausreden lossagen und uninteressiert wegliefen, obwohl alles zum Mahl bereit war. Die Reaktion des Königs ist daher verständlich:

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(Matthäus 22:7-10)  Der König aber wurde zornig und sandte seine Heere aus und brachte jene Mörder um und verbrannte ihre Stadt. 8 Dann sprach er zu seinen Sklaven: ‚Das Hochzeitsfest ist zwar bereit, aber die Geladenen waren nicht würdig. 9 Geht daher auf die Straßen, die aus der Stadt hinausführen, und ladet irgend jemand, den ihr findet, zum Hochzeitsfest ein.‘ 10 Daher gingen jene Sklaven hinaus auf die Straßen und versammelten alle, die sie fanden, sowohl Böse wie Gute; und der Raum für die Hochzeitsfeierlichkeiten wurde mit den zu Tisch Liegenden gefüllt.

 

   Wir haben uns dem Tag der „Hochzeit des Lammes“ genähert. In Harmagedon werden alle den Tod finden, die dieses Ereignis gleichgültig betrachtet haben und der Einladung ausgewichen sind. Die auserwählten Versiegelten aber werden sich am Tag des Trompetenfestes dreissig Tage nach Harmagedon dem König in ihrer Pracht darstellen, um zum Abendessen der Hochzeit des Lammes eingelassen zu werden! Jeder von ihnen wird dem Boten gegenüber, der die Einladung von den Aposteln her aus Jerusalem bringen wird, unmittelbar reagieren und sich reisebereit machen!

 

image023   Danach wird ein Teil der grossen Volksmenge am ersten Tag des Erntefestes, dem 15. Tischri nach Harmagedon, wenn Jesus dem Vater das inzwischen aufgerichtete „Königreich der [neuen] Himmel“ übergibt in Jerusalem und alle übrigen auf der ganzen Erde ihren grossen König Jesus und dessen „Frau“, seinem Kabinett der zwölf Apostel und deren je 12.000 Priesterkönige willkommen heissen! Sie alle, die Jesus als seine „Schafe“ bezeichnet hatte, sie vertrauten in Gottes Vorhersagen und hatten sich dem Sohn als wahrem Herrscher im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ bereits freiwillig unterordnet. Die menschlichen Herrscher in Politik und Religion verbannten sie auf jenen niedrigen Rang, den Christus und die Apostel ihnen bereits zugewiesen hatten! Unsere wahre Loyalität gehört ausschliesslich diesen wirklichen Vertretern von Gottes Königreichsherrschaft!

 

http://www.johannesoffenbarung.de/images/2zeugen.jpgDie Pharisäer und Oberpriester wussten exakt, dass Jesu Gleichnisse auf sie gemünzt waren! So lösen auch in der Endzeit die Vorhersagen der „zwei Zeugen aufgrund der schon durch den Apostel Johannes im Jahre 98 u.Z. ausgemessenen geistigen Tempel und der darin verworfenen Herrscher des Systems erneut eine Panik aus, die sie mit der Ermordung jener zwei geistigen Führer der „letzten Tage quittieren werden!

 

   Jesus zeigt im Gleichnis vom Hochzeitsfest, dass die Heere des Vaters jene „Stadt“ (bedeutet Organisation) vorab vernichten, die sich als unwürdig erwiesen hatte. Aus Gottes Sicht bilden alle Religionen eine „Stadt“, was Organisation, Hierarchie bedeutet! Auf den Strassen die aus der Stadt hinausführen werden danach die wahren Hochzeitsgäste auserwählt und nach Jerusalem gebracht, die gemäss dem alten System als unwürdig erachtet wurden, die ein „irgendjemand“ waren, nicht zur erlauchten Gesellschaft mit ihren herausragenden Titeln zählten.

 

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     Wer immer zum Hochzeitsmahl geladen ist muss das entsprechende Hochzeitskleid tragen. Jesus weisst im Gleichnis auf einen Gast ohne entsprechendes Kleid hin: „Freund, wie bist du hier hereingekommen, da du doch kein Hochzeitskleid anhast? Er wird in die „Finsternis draussen“ hinausgeworfen! Offensichtlich war der Gast nicht auserwählt worden, sondern aus eigenen Gnaden zum Fest gelangt!

 

   Die Pharisäer wollten nun Jesus gezielt Fallen stellen mittels Fragen, um Grund für eine Anklage und Festnahme zu haben. Beim ersten Versuch drehte sich die Frage um die Kopfsteuer Cäsars. Jesus durchschaute ihre Absichten und erklärte, dass dem Cäsar des Cäsars Dinge bezahlt werden müssten Gott aber Gottes Dinge!

 

   Bei einer weiteren Frage ging es um eine Witwe, deren Mann verstarb und ebenso sieben Brüder die sie der Reihe nach laut GESETZ zur Ehefrau hatten: Was nun in der Auferstehung? Wer von den sieben sollte sie zur Frau haben? Die Antwort Jesu mag jene Frager erstaunt haben, denn er erklärte, dass Auferstandene nicht heiraten werden. Da der Tod die Ehe bricht werden in der Auferstehung neue Regeln des Zusammenlebens gelten! „Ihr seid im Irrtum, denn ihr kennt weder die Schriften noch die Macht Gottes; denn in der Auferstehung heiraten Männer nicht, noch werden Frauen verheiratet, sondern sie sind wie Engel im Himmel.“ (Mat 22:29, 30) Dies deutet darauf hin, dass es unter Auferstandenen keinen Geschlechtsverkehr mehr gibt, wie Engel die keine Gabe zur Fortpflanzung besitzen.

 

http://vitajesu.files.wordpress.com/2009/12/tissot-pharisees-conspire-together.jpg   Jesus vermochte auch die Fragesteller der Sadduzäer zum Schweigen zu bringen verursachte aber damit nur, dass sie sich nun mit den Pharisäern gegen ihn verbündeten. Ihre nächste gemeinsame Frage ging dahin, ihn im GESETZ zum Straucheln zu bringen und sie wollten „das grösste aller Gebote“ von ihm genannt erhalten. Seine Antwort erstaunte alle (Mat 22:37-40):

 

„ ,Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn.‘ Dies ist das größte und erste Gebot. Das zweite, ihm gleiche, ist dieses: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.‘ An diesen zwei Geboten hängt das ganze GESETZ und die PROPHETEN.“ (Mat 22:37-40)

 

   Jesus stellte daraufhin eine Gegenfrage, wessen Sohn sie denken denn der Christus sei? Ihre Antwort war eindeutig: „Davids“. Jesus verwies auf Psalm 110, Vers 1 und wies auf einen scheinbaren Widerspruch hin:

(Psalm 110:1) 110

Der Ausspruch Jehovas an meinen Herrn ist:

Setze dich zu meiner Rechten,

Bis ich deine Feinde als Schemel für deine Füße hinlege.“

 

   Was ist der Christus nun: Der „Herr Davids“ oder ist er „Davids Sohn“? Keiner konnte ihm eine Antwort geben aber sie hassten ihn damit nur umso mehr!