Newsletter „DER WEG“ 4/12-2   Dezember 2004

Neubearbeitung: 3.12.14

 

 

Artikel:  4.12.2  Weihnachten: Ein Fest für Christen?

 

   Wir nähern uns dem christlichen Fest der Weihnachtszeit. Nach der Überlieferung soll am 25. Dezember die Geburt des Jesuskindes gefeiert werden. Selbst in einer Nation wie Japan, die sich nicht zum Christentum bekennt ist es das populärste Fest im ganzen Jahr.

 

Der Vatikan un der Obelisk auf dem Petersplatz im weihnachtsschmuck   Immer mehr Menschen nehmen erdenweit davon Kenntnis, dass Jesu wirklicher Geburtstag unbekannt ist, und dass die ersten Christen keine solche Feier kannten!  In Wirklichkeit wurden dadurch heidnische Feste ins christliche Leben integriert. Somit bleibt bestimmt die Frage berechtigt, ob solche Vermischung aus Gottes Sichtweise annehmbar ist und ob durch eine Lüge Jesus wirklich geehrt wird?

 

   Anhand einer anschaulichen Zeit-Grafik zeigen wir die in der Bibel aufgezeichnete Information zum Thema Jesu Geburt, wann, welches Ereignis, wo stattfand.

 

   Mittels vorgegebener Logik ist es leicht religiöse Mythen zu durchschauen und anhand weiterer Informationen den Werdegang des Festes und sein heidnischer Hintergrund zu durchleuchten.

 

Zeitband Jesu Geburt: War Jesu Geburt wirklich am 24. Dezember?

 

*** Rbi8  Johannes 8:31-32 ***

Und so sagte Jesus dann zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger, 32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“

 

   Freiheit von Irrtum und Lüge verspricht uns Jesus mittels unveränderlicher Wahrheit! Danach gilt es zu forschen und ran festzuhalten! Was davon abweicht muss offengelegt werden!

 

Um in Jesu Wort zu verbleiben müssen wir dieses vorab auch zu verstehen versuchen, um sie dann in Taten umzusetzen! Ohne exakte Kenntnis der Heiligen Schriften des GESETZES und der PROPHETEN ist dies überhaupt nicht möglich, da Jesus doch die Erfüllung aller Vorhersagen den Messias betreffend darstellt!

 

   Niemals erlaubt Jesus Vermischung von Irrtum und Lüge mit der reinen Wahrheit! Er bezeichnete dies stets als „Sauerteig“ und warnte deutlich davor, dass solches „die ganze Masse durchsäuert. Wahrheit befreit von religiöser „Hefe“ und befreit Menschen aus unerwünschter Abhängigkeit! Paulus warnte zudem die Korinther, dass sie allen Sauerteig ausfegen sollten! Dies gilt bestimmt für mich und für Dich ebenso!

 

Was bewirkt Sauerteig der Lehre und der Schlechtigkeit in Christenversammlungen?

 

(1. Korinther 5:6-8)  [Die Ursache] eures Rühmens ist nicht schön. Wißt ihr nicht, daß ein wenig Sauerteig die ganze Masse durchsäuert? 7 Fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr eine neue Masse seid, wie ihr ja ungesäuert seid. Denn Christus, unser Passah, ist tatsächlich geopfert worden. 8 Darum laßt uns das Fest nicht mit altem Sauerteig, auch nicht mit Sauerteig der Schlechtigkeit und Bosheit begehen, sondern mit ungesäuerten Broten der Aufrichtigkeit und Wahrheit.

 

  Ja, Paulus bittet uns um Aufrichtigkeit, verbunden mit Wahrheit. Dies bedingt Einsicht von Irrtum und Änderungen im Leben auch von jenen Dingen, die scheinbar aus emotionaler Sicht von Wichtigkeit sind, anscheinend ein wünschenswertes Familienereignis darstellen, Kinderherzen erfreuen aber uns in Wirklichkeit Gottes Missfallen zuziehen! Es lohnt auch hier den Standpunkt Gottes und des Christus dabei wahrzunehmen!

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

1.2............. Weihnachten: Ein Fest für Christen?.. 1

1.2.1........... Es lohnt sich christliches Brauchtum aus biblischer Sicht zu untersuchen! 2

1.2.1.1........ Geschickte aber gefährliche Vermischung von Heidenkult mit Christentum.. 2

1.2.1.2........ Konstantins Schachzug mit dem Sonntag. 2

1.2.1.3........ Heidnisches Brauchtum macht Gottes GESETZ ungültig. 3

1.2.1.4........ Christliche Normen werden ausser Acht gelassen. 4

1.2.2........... Religion und Wahrheit: zwei getrennte Dinge?! 4

1.2.2.1........ Staat und Kirche verschmelzen. 4

1.2.2.2........ Vom Menschen Jesus zum Gott in der Krippe! 4

1.2.2.3........ Jesu Geburt im Dezember?. 5

1.2.2.4........ Die „drei Könige“ oder besser, die drei Magier, sie waren niemals bei der Krippe! 5

1.2.3........... Gott erwartet von uns “Geist und Wahrheit” und nicht blinde Nachfolge! 5

1.2.3.1........ Christen sollten sich um Wahrheit und gottgemässe Anbetung bemühen! 5

1.2.3.2........ Jesus als mächtigen König sehen und nicht als Wickelkind! 6

1.2.3.3........ Nicht wie Herdentiere, einer dem andern blind hinterherlaufen! 6

1.2.3.4........ Ewiges Leben hängt von genauer Erkenntnis ab! 7

1.2.3.5........ Wahrheit befreit vom Albtraum Weihnachten! 7

 

 

 

1.2      Weihnachten: Ein Fest für Christen?

 

 

1.2.1           Es lohnt sich christliches Brauchtum aus biblischer Sicht zu untersuchen!

 

1.2.1.1          Geschickte aber gefährliche Vermischung von Heidenkult mit Christentum

Das grösste Fest im Jahr, nicht bloss der Christenheit!“, erklärt der GROSSE BROOCKHAUS. Viele sind schon längere Zeit vorher vom Weihnachtsrummel erfasst und eifrig daran Geschenke für ihre Lieben zu besorgen.

 

"Merry Christmas" oder "Merry Mithras"?Die meisten sind davon überzeugt, dass es sich um ein christliches Fest handelt, das sowohl Gott, wie auch Jesus ehrt. Wer aber ein wenig in die Tiefe des Themas eindringt, der wird erstaunt feststellen, dass mit heidnischen Bräuchen und mit einer Lüge betreffend Jesu Datum der Geburt wohl kaum Jehovas oder Christi Anerkennung erreicht wird! Wir wollen etwas härter an der Oberfläche christlichen Verhaltens kratzen!

 

Die Enzyklopädie DER GROSSE BROCKHAUS[1] sagt unter „Weihnachten“, ausserdem, dass es das grösste Fest innerhalb der Christenheit sei, folgendes:

 

http://www.google.de/url?source=imglanding&ct=img&q=http://robinhl.files.wordpress.com/2011/12/merry-mithras.jpg&sa=X&ei=B0x_VIrSM4j-iAKyoIHQAw&ved=0CAkQ8wc4YA&usg=AFQjCNG77WHV1Gu85I25KmFKxQcegUz64A   „... ein Hauptfest der christl. Kirche (25. Dezember), in Deutschland das volkstümlichste Fest. Weihnachten wurde erst im 4. Jh. gegen starke Widerstände in der christl. Kirche eingeführt. Bei der Entstehung wirkte der Ggs. zu den heidnischen Feiern des „unbesiegten Sonnengottes“ (Sol invictus) und des Lichtgottes Mithra mit; der Tag der Wintersonnenwende (siehe „Jul“) wurde auf das in Christus angebrochene Weltenlicht umgedeutet.

   Viel von dem Glauben und Brauch der Germanen und wohl auch des röm. Heidentums blieb erhalten...“

 

Nachdem die Christenheit durch Kaiser Konstantin im vierten Jahrhundert und im Gefolge des Konzils von Nicäa im Jahre 325 u.Z. mit dem heidnischem Kulturgut vollkommen verschmolzen wurde, kam erst der Brauch auf, Jesu so genannten „Geburtstag“ zu feiern! In der ganzen Bibel werden nur zwei Geburtstagsfeiern während ganzer 1600 Jahre biblischer Schriften erwähnt: Von Moses an, 1513 v.u.Z. bis 98 u.Z. Nicht eingerechnet die Zeit von Adam und Eva bis hin zu Moses! Beide Feste aber wurden von heidnischen Despoten gefeiert, einer war ein Pharao, der andere Herodes. Bei beiden Festen mussten Menschen ihr Leben verlieren. Geburtstagsfeiern waren ganz offensichtlich nicht Bestandteil der jüdischen Kultur (1.Mo 40:20-22; Mat 14:3-11).

 

(Vergleiche: Zeitband Jesu Geburt)

 

Am Geburtstag des Königs Herodes wurde als Teil des Festes Johannes dem Täufer der Kopf abgehauen(Markus 6:21-29)  Es kam aber ein gelegener Tag, als Herodes an seinem Geburtstag für seine Männer von oberstem Rang und die Militärbefehlshaber und die Vornehmsten von Galilạ̈a ein Abendessen veranstaltete. 22 Und die Tochter ebendieser Herọdias kam herein und tanzte und gefiel Herodes und denen, die mit ihm [zu Tisch] lagen. Der König sprach zu dem Mädchen: Erbitte von mir, was immer du willst, und ich will es dir geben.“ 23 Ja er schwor ihr: „Was immer du von mir erbittest, ich will es dir geben, bis zur Hälfte meines Königreiches.“ 24 Und sie ging hinaus und sagte zu ihrer Mutter: „Worum sollte ich bitten?“ Sie sagte: „Um das Haupt des Johạnnes, der taufte.“ 25 Und sogleich ging sie in Eile zum König hinein und trug ihre Bitte vor, indem sie sprach: Ich möchte, daß du mir gleich jetzt auf einer Platte das Haupt Johạnnes’ des Täufers gibst. 26 Obwohl er tief betrübt wurde, wollte doch der König sie mit Rücksicht auf die Eide und die, welche zu Tisch lagen, nicht abweisen. 27 So sandte der König sogleich einen Leibwächter hin und befahl ihm, sein Haupt zu bringen. Und er ging hin und enthauptete ihn im Gefängnis 28 und brachte sein Haupt auf einer Platte, und er gab es dem Mädchen, und das Mädchen gab es seiner Mutter. 29 Als seine Jünger davon hörten, kamen sie und holten seinen Leichnam und legten ihn in eine Gedächtnisgruft.

 

Wie das Beispiel des Herodes zeigt neigen solche Feste zur Verherrlichung von Personen und zu Überheblichkeit, die leicht in Ess- und Trinkgelagen enden und hin zu Gesetzlosigkeit führen! Vorsicht ist daher ein Gebot für Christen! Paulus gibt Christen daher weisen Rat im Brief an die Römer:

 

(Römer 13:13, 14)  Wie zur Tageszeit laßt uns anständig wandeln, nicht in Schwelgereien und Trinkgelagen, nicht in unerlaubtem Geschlechtsverkehr und zügellosem Wandel, nicht in Streit und Eifersucht, 14 sondern zieht den Herrn Jesus Christus an, und plant nicht im voraus für die Begierden des Fleisches.

 

Renntiere mit Schlitten die Saint Claus - den Heiligen Nikolaus durch die Lüfte fliegen: Heilige, Engel oder Dämonen?Heute ist das Weihnachtsfest in der ganzen Welt ein fest verankerter Brauch, der selbst in nichtchristlichen Nationen wie Japan eine wichtige Rolle spielt und der vor allem für den Handel nicht mehr wegzudenken ist! Es wurde förmlich eine Zeit des Jahres für einem Kaufrausch, von den Kommerzianten Jahr um Jahr mehr gefördert, um Menschen dazu zu bringen Dinge zu erstehen, die andere nicht brauchen und sich möglicherweise gar nicht wünschen oder aus Habsucht der Bittsteller gar solches erwarten und fordern, was andere in Verlegenheit und gar Schulden treibt! 

 

Die Frage sei daher erlaubt: Ehrt dieser Tag aber wirklich Jesus? Gehen wir doch etwas tiefer und schauen vorab, unter welchen Umständen das Fest damals, im vierten Jahrhundert, in der Christenheit verankert wurde.

 

1.2.1.2          Konstantins Schachzug mit dem Sonntag

Der Gott Mithras, der den Apist-Stier als Symbol der Finsternis ersticht: Sonnengott oder "Gott dieses Systems"?Zuvor hatte derselbe Kaiser Konstantin im Jahre 321 v.u.Z. den bei den meisten Christen und Juden anerkannten Sabbat als Ruhetag und zur Verherrlichung Gottes JHWH im ganzen römischen Reich mittels Dekret durch den Sonntag ersetzt, den Tag zur Ehre des persischen Sonnengottes Mithras und seines Mysterienkultes. Möglicherweise handelt es sich dabei um eine Abzweigung aus dem Zoroastrismus. Auf Abbildungen wird er mit dem Opfern des Apis-Stiers als Symbol der Fruchtbarkeit und leuchtend wie die Sonne dargestellt.

 

Büste vom Kaiser Konstantin: Seines Beschützers, des Sonnengottes  Mithras wurde am 25. Dezember feierlich gedachtKonstantin selbst liess sich als Sonnengott verehren und anbeten! Während der Sabbat zur Ehre Jehovas diente, war der Sonntag der Ehre seines Hauptfeindes, des „Gottes“ und des Lichtes dieses vergehenden Systems, gewidmet! Der Kaiser Mark Aurel hatte im Jahre 274 u.Z. den Sonnengott „sol invictus“ als Reichsgott eingesetzt, der dem babylonischen Gott „Bel“ entspricht. Das akkadische Wort „Bel“ bedeutet „Besitzer“, „Herr“ und wurde erst auf den babylonischen Gott Enlil, später auf den Hauptgott Marduk (heb. Merodach) angewandt. Ihm wurde die Erschaffung der Erde und des Menschen durch die babylonischen Priester zugedacht. (Jes 46:1, 2; Jer 50:1-3; 2.Kor 4:4, 5, Off 9:20, 21)

 

(Vergleiche Grafik: 9.1  Anfang und Ende Satans System der Dinge)

 

Die Juden und gewisse christliche Religionen respektieren bis heute den Sabbat! Wie aber reagierten damals die katholischen Bischöfe auf diesen Angriff auf Gottes viertes Gebot?

 

(2. Mose 20:8-11) Des Sabbattages gedenkend, um ihn heiligzuhalten, 9 sollst du sechs Tage Dienst leisten und all deine Arbeit tun. 10 Aber der siebte Tag ist ein Sabbat für Jehova, deinen Gott. Du sollst keinerlei Arbeit tun, [weder] du noch dein Sohn, noch deine Tochter, [noch] dein Sklave, noch deine Sklavin, noch dein Haustier, noch dein ansässiger Fremdling, der innerhalb deiner Tore ist. 11 Denn in sechs Tagen hat Jehova die Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er begann am siebten Tag zu ruhen. Darum segnete Jehova den Sabbattag und ging daran, ihn zu heiligen.

 

Jehova verbindet das Sabbatgebot mit der Schöpfung! Seit Beginn war der siebte Tag geheiligt! Es existierte aber noch kein Gebot für den Menschen, dieses kam erst beim Auszug Israels aus Ägypten!

 

Die Priester und Bischöfe rund um Athanasius waren darauf bedacht Roms Anerkennung zu geniessen und nicht zu verlieren und nahmen die Änderung bereitwillig an und führten ihre Schafe dazu, dasselbe zu tun. Arius, ein christlicher Presbyter aus Alexandria widersprach dem hart und führte eine Gegenbewegung an, die kaum vertreten war am Konzil von Nicäa; jene die seiner Seite folgten wurden daher später Arianer genannt und über Jahrhunderte hart verfolgt, misshandelt und getötet. Ihnen war Gehorsam Gott gegenüber wichtiger wie den Cäsar und die Päpste zu vergöttern.

 

(Vergleiche Grafik: 4.1  Prinzipien und Gesetze)

 

Das GESETZ des Christus: Was schliesst es mit ein?

 

Paulus schrieb schon fast zwei Jahrhunderte zuvor über solche, die wie Athanasius und seine Anhänger „Teil der Welt“ sein wollten und dadurch Jesu Gebot „alles zu halten, was ich euch gelehrt habe“ veränderten: (Mat 28:19, 20)

 

*** Rbi8  2. Korinther 11:13-15 ***

Denn solche Menschen sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen. 14 Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt immer wieder die Gestalt eines Engels des Lichts an. 15 Es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener immer wieder die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen. Ihr Ende aber wird gemäß ihren Werken sein.

 

MITHRA: Is se Reasen for se Season: Glückliche Winter-SonnenwendeVerwundert es, dass Konstantin auch innerhalb des Christentums willige Helfer hatte? Wir werden noch mehr darüber erfahren!

 

Der Sonntag war der heidnischen Planetenwoche entnommen. Das wissen selbst Atheisten und verspotten damit die Christen, welche jenes fest feiern.

 

Im deutschen Sprachgebrauch blieb der Ursprung „Sonntag“ erhalten, ebenso im Englischen, wo er „Sunday“ heisst. Die lateinischen Sprachen nannten ihn dagegen bald „domenica“ (ital.), „domingo“ (span.), was laut katholischer Auslegung dem „Herrentag“ oder dem „Tag des Herrn“ entspricht. Sie nehmen dabei Bezug auf den ersten Tag der Woche, dem Tag von Jesu Auferstehung, „dem Tag nach dem Sabbat“. Hatte aber Jesus je ein göttliches GESETZ ausser Kraft gesetzt? (Lu 24:1-3). Die „FRANKFURTER ALLGEMEINE“ schrieb in einem Artikel:

 

Der legendäre Heidenchrist [2] (2.6.07)  Von Dirk Schümer

 

    Konstantin der Große, der sich erster christlicher Kaiser nannte und zugleich als heidnischer Sonnengott anbeten ließ, zählt zu den faszinierendsten Figuren der abendländischen Geschichte. Die einstige römische Residenzstadt Trier präsentiert nun Glanz und Elend seines Imperiums.

 

konstantin: Christlicher Kaiser oder Mörder der eigenen Familie?   Erster christlicher Kaiser - das ist ein gewaltiger Ehrentitel für einen Herrscher, der sich als heidnischer Sonnengott anbeten ließ und als Mörder von Sohn und Gattin ein nicht gerade gottgefälliges Leben führte. Konstantin, welchen die Nachwelt „den Großen“ zu nennen pflegt, gehört schon darum zu den faszinierendsten Figuren der abendländischen Geschichte, weil seine schillernde Persönlichkeit kein einheitliches Bild hergibt, weil es aber gerade diese Persönlichkeit war, die den verfolgten und armen Christenglauben per Handstreich zur privilegierten Kirche der Macht ausstattete - mit Folgen, die weit über unsere Gegenwart hinausreichen. In Trier, wo der Sohn eines balkanischen Generals und späteren Mitkaisers ab 306 rund zehn Jahre lang residierte, unternimmt nun eine Tripel-Schau mit kostbarsten Exponaten aus den großen Museen der Welt den heroischen Versuch, unsere Zeit an diesen blutigen Apostelkaiser heranzuführen.

 

Heidnische und frühchristliche Motive

   Wundersam genug konnten die Trierer Kuratoren Alexander Demandt und Josef Engemann die edelsten Ergänzungsstücke in aller Welt ausleihen, auf denen der selbstbewusste Synkretismus [[Verschmelzung religiöser Ideen oder Philosophien zu einem neuen System oder Weltbild]] dieser Umbruchzeit anschaulich zu beobachten ist. Weil es ja - außer ein paar Kritzeleien in Katakomben - noch keine christliche Ikonographie gab, widmeten die Bildhauer bewährte Muster um: Aus einem strahlenden Apollojüngling mit Gefolge wird ein athletischer Christus im Kreise der Jünger; ein weintrunkener Dionysos findet sich als entspannter Jonas in der Kürbislaube wieder. Zuweilen sieht man heidnische und frühchristliche Motive - zu Letzteren zählen später vernachlässigte Motive wie Apostelwunder oder die traditio legis an Paulus und Petrus - direkt beieinander. Wie sollte es auch anders sein unter einem ab 312 bekehrten Herrscher, der sich auf seinem erhaltenen Triumphbogen beim Kolosseum in altrömischer Manier jedoch als Triumphator in Gesellschaft des Sonnengottes „Sol invictus“ darstellen ließ?

 

Schlacht an der milvenischen Brücke, wo das Symboil der unbesiegbaren Sonne die Schilder von Konstantins Truppen zierten
   Sein Faible für die Verehrung der Sonne ging nahtlos mit dem christlichen Monotheismus einher, den Konstantin der Legende nach vor der Entscheidungsschlacht gegen seinen Mitregenten Maxentius an der milvischen Brücke zu Rom annahm, dabei durch eine Vision mit dem Kreuzeszeichen geleitet. Während die Historiographie heute annimmt, dass es die „Konstantinische Wende“ im Herbst 312 tatsächlich gab, blieb der Kaiser doch zeitlebens Machtmensch genug, um die heidnische Übermacht in Adel, Administration und Heer nicht vor den Kopf zu stoßen. Immerhin wurde er als Stifter der römischen Lateransbasilika, wie der Jerusalemer Grabeskirche zum Begründer des christlichen Sakralbaus. Diverse Modelle dieser allerersten Basiliken - mit dem Design römischer Shoppingcenter - überraschen durch die Größenverhältnisse: Das kaisernahe Trier übertraf syrische Stadtkirchen, die heute noch stehen, um ein Vielfaches, und konnte mühelos mit Rom mithalten.

 

Hochnäsiger Wahrheitsanspruch

Frontcover   Konstantin, der sich als ungetaufter Begierdekatholik selbstverständlich zum Herrn der ersten Konzile aufschwang und von den frühen Sektierereien unter Katholiken, Ariern [[Arianern]], Donatisten sichtlich genervt war, hatte im Bischof Ossius von Córdoba einen genialen Organisator und in Eusebius, seinem Biographen, einen quecksilbrigen Propagandisten, der auch noch die schändlichste Bluttat seines Patrons zu beschönigen und die - allerdings geringen - politischen Misserfolge zu beschweigen wusste. Hier zeigt sich noch vor Ambrosius und Augustin ein handfestes Patriziat, das keinerlei Probleme hatte, direkt aus der Märtyrerzeit zum hochnäsigen Wahrheitsanspruch überzugehen.

   Bis zur ersten Ketzer- und Heidenverbrennung sollte es nicht mehr lange dauern. Die frischen Kirchen wurden, weil sie plötzlich keine Gemeindesäle mehr waren, mit Juwelen zum himmlischen Jerusalem ausgestaltet. Und der Kaiser, der seine Gemeinde mit Steuervorteilen, Beförderungen, Erbschaften, Baugroschen bereicherte, avancierte nebenbei zum christusgleichen Überirdischen, als der er sich auch nach seiner späten Taufe und seinem Tod 337 in der Gründungsstadt Konstantinopel zwischen zwölf Apostel-Kenotaphen bestatten ließ.

 

Von Britannien bis Armenien

    Konstantin selbst, der neue Christus, ließ zwar einige heidnische Tempel abreißen und Kulte verbieten, pflegte aber weiter Gottkaisertum und Eingeweideschau, praktizierte mithin eine Religion, die Hartwin Brandt in seiner Biographie treffend als „Christentum light“ charakterisiert. Dieser Kaiser ließ sich vom Monotheismus darum überzeugen, weil ein unangefochtener Gott die Einpersonenherrschaft personifizierte. Und neben sich ließ dieser Autokrat, dessen Ästhetik sehr viel näher bei Stalin steht als bei Mutter Theresa, niemanden gelten.

 

Im Zeichen des Egomanen

   Konstantin, der sich am Ende seiner dreißig Regierungsjahre als Weltherrscher panegyrisch mit dem Titel „Victor“ feiern ließ, hielt das Ende Roms hingegen für unmöglich, weil er in einem ewigen Imperium lebte. Und hatte er nicht recht? Die dritte Abteilung der Schau im nagelneuen Trierer Stadtmuseum an der Porta Nigra zeigt, dass Rom zwar bis heute lebt und unser aller Vorstellung von Politik und Herrschaft durchtränkt, dass aber ausgerechnet Konstantin, von ein paar Kulten der Ostkirche und in Sardinien abgesehen, kein triumphales Nachleben beschieden war. Er wurde nicht einmal zum katholischen Heiligen, obgleich er den Sonntag und das Weihnachtsfest per Edikt verankerte.

    Das Gesamtbild Konstantins, mit dem man müde, aber beglückt die drei Ausstellungen verlässt, liegt irgendwo zwischen der getürkten Bewunderung der frühen Christen und dem anerkennenden Ekel des calvinistischen Neuheiden Jacob Burckhardt. Dieser Imperator Flavius Constantinus war auf seinem Thron sicher kein idealtypischer Christ, aber auch kein mieserer Machtmensch als die meisten Herrscher nach ihm bis zu bibelfesten Angriffskriegern unserer Tage. Insofern bleibt Konstantin, was er immer war: Nicht der erste und schon lange nicht der letzte heidnische Herrscher.

 

Natürlich gab es bis zum vierten Jahrhundert kaum Bilder, da doch das zweite Gebot bis dahin respektiert wurde und Jesus weder GOTT, noch Maria „Mutter Gottes“ genannt wurde. Die „Heiligen“, sie „schliefen“ in genauer Erkenntnis der Schrift in den Gräbern, bis zum Tag von Jesu Wiederkehr. Engel wurden nicht angebetet! Erst am kommenden „Tag des Herrn“ erwartet sie das kommende Gericht und Auferstehung! Jesus war „Haupt der Versammlung“, kein Papst, er war ihr Hoherpriester und König im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ und „Herr des Sabbats“. Die wahren Christen hielten sich weiterhin von Politik und Religion fern, um ja nicht „Teil der Welt“ zu werden, auf der doch Gottes Gericht lastet!

 

Das 2.der Zehn Gebote laute keine Abbilder zu machen, um vor ihnen niederzuknien und ihnen heiligen Dienst zu erweisen: Was sind katholische Altäre? (2. Mose 20:4-6)  Du sollst dir kein geschnitztes Bild machen noch eine Gestalt wie irgend etwas, was oben in den Himmeln oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist. 5 Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen noch dich verleiten lassen, ihnen zu dienen, denn der für die Vergehung von Vätern Strafe bringt über Söhne, über die dritte Generation und über die vierte Generation, im Fall derer, die mich hassen, 6 aber liebende Güte übt an der tausendsten Generation im Fall derer, die mich lieben und meine Gebote halten.

 

Die Arianer hielten auch nach dem Konzil von Nicäa 325 u.Z., wo Christus zur zweiten Person „GOTT“ erklärt wurde und anstelle des Sabbats nun der heidnische Sonntag eingeführt wurde an ihrem unveränderten Glauben fest: „… ich, Jehova, dein Gott, bin ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert, dies schliesst jegliche andere Götter aus!

 

Dann auch nach jenem Konzil von Konstantinopel 381 u.Z., wo der „Heilige Geist“ zur dritten Person Gottes erklärt wurde und dem von Chalzedon 403 u.Z., wo das sogenannte „Apostolische Glaubensbekenntnis“ seinen Ursprung hat, da stimmten die Arianer niemals zu. Sie orientierten sich an den Schriften, den Worten Jesu und hielten am Glauben der Apostel fest!

 

Heidnisches ChristentumDieser Artikel in der FRANKFURTER ALLGEMEINEN zeigt sehr gut, wie heidnischer Kult und christliches Erbe miteinander vermischt wurden und so zu einem Synkretismus heranwuchs. Dieser entstellt den Gott der Bibel vollkommen und machte aus dem Christus als König und Hoherpriester ein Wunschobjekt, das in einer Krippe jährlich an Weihnachten der Anbetung preisgegeben wird!

 

Puppentheater am Weihnachtsabend unter geschmücktem Tannenbau: Ehre für Jesus?Das Weihnachtsfest macht aus der Christenheit ein an Fäden tanzendes Puppentheater das geschickt von Gottes Hauptgegner inszeniert wurde! Wer mitmacht wird zum Mitteilhaber, zur spielenden Puppe!

 

Das Papsttum und dessen Bischöfe waren am Konzil von Nicäa mittels grosser Zusagen, Geschenke an Land und späteren Prunkbauten wie Basiliken und der Geburtskirche Jesu in Jerusalem und grosszügigen Steuergeschenken gekauft worden. Die „Hure Babylon die Grosse“ hatte sich bereits weit von ihrem behaupteten ehelichen Besitzer Gott weggewandt und ihr Liebesverhältnis mit den Herrschern der Nationen begründet! Die heutigen christlichen Kirchen folgen exakt demselben Muster und bilden „Teil dieser Welt“!

 

US-First Lady Obama vor dem Weihnachtsbaum(Offenbarung 18:2, 3)  Sie ist gefallen! Babylon die Große ist gefallen, und sie ist eine Wohnstätte von Dämọnen und ein Versteck jeder unreinen Ausdünstung und ein Versteck jedes unreinen und gehaßten Vogels geworden! 3 Denn wegen des Weines der Wut ihrer Hurerei sind [ihr] alle Nationen [zum Opfer] gefallen, und die Könige der Erde haben Hurerei mit ihr begangen, und die reisenden Kaufleute der Erde sind zufolge der Macht ihres schamlosen Luxus reich geworden.“

 

Wie der christusähnlich vergötterte Konstantin so halten die heutigen Weltbeherrscher ihr kommendes, angekündetes Ende als abwendbar und feiern bis zum Ende ihre rauschenden heidnischen Feste unter christlichem Namen! Papsttum und Kaisertum werden sich bis kurz vor dem Ende die Treue halten, bis die Politiker sich der auf ihr reitenden Hure entledigen werden! (Off 17:16-18) Dies wird trotzdem noch nicht das Ende der heidnischen Feste bedeuten! An die Stelle der unterschiedlichen Kulte wird eine „Universalreligion“ gesetzt werden, wie dies schon Konstantin vorzelebrierte, ein Hyper-Synkretismus, der alle Glaubensansichten unter ein Dach zu vereinen sucht. Im Friedensjahr der UNO, año 2000, wurde dies mittels des WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS vorgemacht, eine Wiederholung der Friedensgebete von Assisi 1986 und päpstlicher Führung. 

 

1.2.1.3          Heidnisches Brauchtum macht Gottes GESETZ ungültig

Wenn wir dabei bedenken, dass das göttliche vierte der Zehn Gebote darauf lautet, dass der siebte Tag der Woche, der Sabbat als Ruhetag zu gelten habe, der „erste Tag der Woche“ aber der heutige Sonntag ist, ergibt sich die Frage, ob Konstantin wirklich göttliches Gebot aufzuheben vermochte? Jesus war nicht gekommen das GESETZ aufzuheben, sondern um es zu erfüllen! Seinem Beispiel sollten Christen nacheifern, seinen Schritten Hat unser Messias das "GESETZ erfüllt" un es abzuschaffen oder um als gutes Beispiel voranzugehen?genau nachfolgen.

 

 *** Rbi8  Matthäus 5:17-20 ***

Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Wir sind deutlich aufgefordert die Gebote vorab selbst zu halten und dann auch andere dasselbe zu lehren! Der Eingang in das kommende irdische Königreich des Vaters, um dessen Aufrichtung wir doch im Vaterunser bitten, das der zurückgekehrte Jesus als „Menschensohn“ hier auf der Erde als die „neuen Himmel“ aufrichten wird: Dieses zu erreichen muss unser Ziel sein! Das geht nicht, wenn wir heidnische Bräuche die Gott und Christus entehren weiterhin halten! Wir machen uns doch zum Bestandteil einer gelebten Lüge!

 

Jene künftigen Autoritäten, die Gott durch Jesus bestimmt, welche alle heutigen Herrscher ablösen, die doch in Harmagedon Vernichtung finden, jenen sollten wir schon heute gehorchen! Dazu zählen Jesus, die Apostel und die Propheten! Der Eingang in Gotte Königreich ist somit an klare Bedingungen geknüpft!

 

Was mejnt die Bibel mit dem Ausdruck "Alte Himmel" und "neue Himmel"?

 

Weder Kaiser noch Päpste können Jesu Worte ungültig machen! Wer aber gar das GESETZ Gottes, oder auch nur eines der Gebote aufhebt, der stellt sich selbst als den dar, den Paulus den „Menschen der Gesetzlosigkeit“ nennt. Was damals und bis heute für die Katholische Hierarchie und auch deren orthodoxe und protestantische Töchter galt, das gilt in der Endzeit ganz spezifisch für eine Religion, die Gesetzlosigkeit gar zur Regel machte! Dieses Thema wird im Buch Der falsche Prophet“ im Kapitel 14.10  eingehend erörtert!

 

Seit dem Konzil von Nicäa fügten sich Päpste und Bischöfe kaiserlichem Gebot und ihre Kompromissbereitschaft zu Abstrichen gegenüber göttlichen Normen nahm weiter zu. Behalten wir die Regel im Sinn: Wer zu irgendwelchen Kompromissen entgegen Gottes unveränderlichen Normen bereit ist, der wird auch unter Druck oder Verlockung weitere Kompromisse eingehen und das GESETZ brechen und schuldig werden! Was in Eden mit Eva geschah und wie Adam sich ihr im Vergehen anschloss gibt ein Muster für jedes göttliche Urteil: Jehova duldet keine willentliche Missachtung seiner Gebote! Warum wurden wir dies nie klar und deutlich gelehrt, wenn es von so hoher Wichtigkeit ist? (Mar 7:9)

 

Der Psalm 119 als ewiges Loblied auf Gottes GESETZ das unvergängliche Wahrheit bleibt

 

Das Sabbatgebot wurde dem Volk Israel von ihrem Gott und Befreier nach der Durchquerung des Roten Meeres ganz speziell gegeben, ähnlich wie zuvor schon das Gebot betreffend des Passahs, eines der drei obligatorischen Festzeiten Israels. Etwas später am Sinai beim Bundesschluss wurde beide Teil des GESETZES, der Verfassung Israels. Geistige Israeliten die Jesus nachfolgen, sie sollten diese Dinge wirklich interessieren, denn sie gelten auch für das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, wo Jesus doch Hoherpriester und damit „Herr des Sabbats“ ist! Es bedeutet eine Einschränkung, damit der Sabbat geistigen Dingen, der Familie und der Versammlung zu Gute komme!

 

"Heute Ruhetag", heute SABBAT!*** Rbi8  2. Mose 16:29-30 ***

Niemand gehe am siebten Tag aus seinem Ort hinaus.“ 30 Und das Volk machte sich daran, den Sabbat am siebten Tag zu beobachten.

 

Nun, Jesus war offensichtlich ganz anderer Ansicht als Konstantin und die meisten heutigen Christen, als er den Sabbat selbst als Fluchttag während der Endzeit besonders hervorhob. Für ihn hatte der Sabbat als göttlich verordneter Ruhetag ganz offensichtlich bis zu seiner endgültigen Wiederkehr Gültigkeit! Auch im Millennium bleibt er weiterhin gültig und darüber hinaus in alle Ewigkeit! (Jes 66:23, 24) Als die Jünger ihn nach dieser, seiner Wiederkehr fragten und er die Zeichen und die „grosse Drangsal“ beschrieb, ermahnte er sie: (Mat 24:3)

 

Jesus belehrte vier seiner Jünger auf dem Ölberg über die Zeichen seiner Wiederkehr*** Rbi8  Matthäus 24:20-22 ***

Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; 21 denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. 22 Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

 

Der Sabbat sollte selbst auch nicht einmal für eine Flucht missbraucht werden, darum sollten Christen zu Gott flehen! Diesen Sabbat aufzuheben und auf den Sonntag zu verlegen, das ist nicht mit Jesu Worten in Einklang zu bringen! Die von Jesus erwähnte Bestätigung der „Auserwählung“ erfolgt zudem erst am Gerichtstag [B2], dies ist während der „grossen Drangsal“ und die Zeitperiode steht deutlich mit jener Flucht in Verbindung! Um diese, durch Jesus Auserwählten und nicht um Selbstauserwählte oder von Religionen Auserwählte geht es bei der Verkürzung jener schwierigen Tage! (Mat 23:12; Joh 5:40-44)

 

(Vergleiche Grafik:  Erntefeste zum Abschluss der Einsammlung der Menschenernte)

 

Abschluss der Menschenernte: Was bedeutet dies während der Endzeit?

 

1.2.1.4          Christliche Normen werden ausser Acht gelassen

Dem heidnischen Konstantin, der sich scheinbar erst auf dem Totenbett als „Christ“ taufen liess, ging es wohl kaum darum Christus durch die Einführung des Sonntags zu ehren! Die damalige christliche Kirche, respektive das, was von der Urversammlung noch übrig geblieben war, diese wurde längst von heidnischen Bräuchen durchdrungen und war bereits vollständig durchsäuert. Diese christlich-heidnische Mischreligion wurde nun mit Hilfe des Kaisers Konstantin zur Römisch-Katholischen-Kirche, einer Verschmelzung von Politik, christlicher Religion und Heidentum.

 

(Vergleiche Grafik: 9.5  Wirkung des Sauerteigs in christlichen Organisationen)

 

Bis zum Tod des Apostels Johannes, zu Beginn des zweiten Jahrhunderts, wurden in vielen Versammlungen immer noch die reine Lehre und der Gehorsam gegenüber Jesu Geboten und den Anweisungen der Apostel geachtet. Menschen, welche dieser gesunden Lehre widersprachen mussten aus der Versammlung entfernt werden, damit keine Durchmischung mit dem Sauerteig falscher Lehren aufkommen konnten.  

 

(Vergleiche Grafik: 4.3  Durchsäuerung der Versammlung Gottes)

 

Bereits damals aber nahmen die „falschen Lehrer“ und „falschen Apostel“ schnell überhand, wie die Briefe des Johannes deutlich zeigen, wenn er um das Jahr 98 u.Z. von der „letzten Stunde“ spricht. Abgefallene, die gerne zu Kompromissen gegen dem reinen Glauben der Schriften bereit waren, diese hatten die Führung vieler Versammlungen bereits an sich gerissen. Die Erwähnung der Nikolaus-Sekte in der Offenbarung gibt uns darauf deutliche Hinweise (2.Ti 1:15; 2:16-18; 1.Joh 2:18).

 

Charles Caleb Colton: „Der Mensch hat entdeckt, daß es weitaus bequemer ist die Wahrheit zu verdrehen, als sich selbst zu läutern“ Charles Caleb Colton [3], ein englischer Geistlicher des 19. Jahrhunderts, schrieb dazu: „Der Mensch hat entdeckt, daß es weitaus bequemer ist die Wahrheit zu verdrehen, als sich selbst zu läutern“. Um vom heidnischen Reich als Kirche Anerkennung zu finden gingen die Bischöfe im Allgemeinen und spezifisch der Bischof von Rom vielerlei Kompromisse ein, allen voran der damalige Papst Sylvester I: Synkretismus – Vermischung unterschiedlicher Lehren – war die Folge! Die Abänderung des vierten göttlichen GESETZES, des Sabbatgebotes in ein Sonntagsgebot war nur eine, in einer langen Reihe von Angleichungen an das Heidentum! Weihnachten, Ostern und andere Feste sind nur die Folge dieser Kompromisse. Jehova aber urteilt über jeden am kommenden Gerichtstag durch Jesus, wem er mehr zuhörte und wessen Willen der Einzelne befolgte: Stehen Päpste denn höher als Christus der Hohepriesterkönig, der lebt und nicht stirbt und so auch keinen Stellvertreter benötigt?!

 

Der Wandel auf dem einengenden Weg christlicher Normen wurde von mehr und mehr Gläubigen nicht mehr als zwingend notwendig erachtet, um ein „Christ“ zu sein. Die Einführung der Kindstaufe im Jahre 253 u.Z. auf dem Konzil von Karthago ebnete den Weg, dass die Zahl der Glaubensmitglieder schnell anstieg, natürlich auf Kosten wirklicher Glaubenserkenntnis und deren Ausübung!

 

(Vergleiche: Zeitband Biblische Geschichte II)

 

 

1.2.2           Religion und Wahrheit: zwei getrennte Dinge?!

 

1.2.2.1          Staat und Kirche verschmelzen

Bereits im Jahre 313 u.Z. hatte Kaiser Konstantin die Christen zu einer offiziell eingetragenen gesetzlichen Religion gemacht. Heute würde man dies „Körperschaft des öffentlichen Rechts – KdöR“ nennen. Dies war mit einem gewissen Schutz und mit Privilegien für die Geistlichkeit verbunden, welche nun bestimmte staatliche Vorteile geniessen durften, wie zuvor bereits die Priester des Kaiserkultes solche genossen! Die siebenstufige monarchische Struktur, welche der Bischof von Karthago, Cyprianus in dritten Jahrhundert eingeführt hatte, mit dem römischen Bischof an der Spitze, genoss nun den Schutz und die Unterstützung der staatlichen Autoritäten. Eine Verschmelzung hatte stattgefunden.

 

Was bewirkt "Sauerteig" in christlichen Organisationen?

 

Dies gab dem Kaiser direkte Einflussmöglichkeit auf die ganze Kirche durch eine einzige Person! Aus dem ursprünglich durch das römische Weltreich verfolgten Urchristentum wurde nun selbst ein privilegierter Verfolger all jener, welche sich ihren eigenen unbiblischen Normen nicht zu unterwerfen bereit waren!

 

1.2.2.2          Vom Menschen Jesus zum Gott in der Krippe!

Am Konzil von Nicäa erklärte Kaiser Konstantin Jesus zum GOTTIm Jahre 325 u.Z. wurde Jesus am Konzil von Nicäa zum „GOTT“ erklärt. Dies geschah unter Mitwirkung von bloss etwa dreihundert Bischöfen und unter Konstantins eigener Leitung und seinem verbindlichen Schlussentscheid, um die endlosen Diskussionen zu beenden, dem sich die Bischöfe willig unterordneten.

 

Dies geschah entgegen der Widersprüche des Arius und seiner Anhänger, der Arianer, dass zwischen dem Vater und dem Sohn nicht nur ein Alters, sondern auch ein Rangunterschied bestehe! Die wenigsten Bischöfe auf der Seite des Arius waren der Einladung Konstantins gefolgt! Entgegen aller biblisch fundierten Argumente wurde Jesu „Gottgleichheit“ festgestellt, Christus also auf dieselbe Stufe von Jehova Gott, dem Vater gestellt! Dadurch missachteten sie Jesu eigene Worte: (Joh 17:5; Kol 1:15-17)

 

*** Rbi8  Johannes 14:28 ***

Ihr habt gehört, daß ich zu euch sagte: Ich gehe weg, und ich komme zu euch [zurück]. Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater hingehe, denn der Vater ist größer als ich.

 

Alle Heidenreligionen verehrten Trinitäten!Tertullian hatte bereits vor dem Jahre 230 u.Z. das lateinische Wort „trinitas“ im theologischen Sprachgebrauch verankert. Sechsundfünfzig Jahre nach Nicäa wurde vom Kaiser Theodosios I am Konzil von Konstantinopel im Jahre 381 u.Z., von bisher dem Vater als „GOTT“ und dem seit 325 nun aktuellen Sohn als „GOTT“ nun erst auch noch auf den „Heiligen Geist“ als dritter Person und als „GOTT“ Anwendung gegeben. Drei Götter und doch nur einer, wurde nun behauptet.

 

Die Dreieinigkeitslehre hat somit einen klar geteilten Beginn innerhalb der Katholischen Kirche zwischen 325 und 381 u.Z. und hat nichts mit der Bibel oder dem Urchristentum zu tun! Ein Gedanke, dass noch andere Götter als Jehova existierten war dem Wortgetreuen Juden vollkommen fremd! Jesajas Worte waren ihnen beständig vor Augen:

 

(Jesaja 43:10, 11) Ihr seid meine Zeugen“, ist der Ausspruch Jehovas, „ja mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr erkennt und an mich glaubt und damit ihr versteht, daß ich derselbe bin. Vor mir wurde kein Gott gebildet, und nach mir war weiterhin keiner. 11 Ich — ich bin Jehova, und außer mir gibt es keinen Retter.“

 

Da Jehova Jesus als Seine „Hand“, Seinen „starken Arm“ bezeichnet bleibt Jehova der Retter, auch wenn dies durch den Christus geschieht! Jesus ist Gottes Instrument seit Beginn alles in die Wirklichkeit zu bringen, so wie JHWH oder Jahuwah es geplant hat!

 

Die Dreieinigkeitslehre ist ein heidnisches Konstrukt, das seinen Ursprung in den Lehren Babels hat und sich bis zurück zu Nimrod verfolgen lässt!

 

Kaiser Theodosius I. machte am Konzil von Konstantinopel den Heiligen Geist zur dritten Person GOTTDie heidnischen Göttertriaden Babels, dann Babylons, Ägyptens, Griechenlands und Roms hatten nun ihr christliches Gegenstück! Der christliche Kaiser Theodosios I. erhob die Katholische Kirche im Jahre 410 u.Z. zudem zur Staatsreligion. Staat und Kirche waren nun vollständig vereint, Jesu Worte dagegen vollkommen missachtet:

 

*** Rbi8  Johannes 17:14 ***

Ich habe ihnen dein Wort gegeben, doch die Welt hat sie gehaßt, weil sie kein Teil der Welt sind, so wie ich kein Teil der Welt bin.

 

Jesu Worte waren in den Wind geschlagen worden und die Kirche war nun vollkommen „Teil der Welt“, die sie nun liebte und deren Willen sie nun ausführte und von der sie beständig profitierte!

 

Mithras als "Sol invictus" tötet die Finsternis, den Apis-StierAll dies bildete das Umfeld, um im vierten Jahrhundert die Geburt Jesu, die in der Bibel mit keinerlei Datum festgehalten ist, auf den Tag des höchsten heidnischen Festes, den 25. Dezember, des Tages des Gottes „sol invicto deo“ festzulegen.

 

Statt zur „unbesiegbaren Sonne“ wurde nun zum „GOTT Jesus“ gebetet, statt heidnischen Triaden, nun einem dreieinigen Gott Lobgesänge mit Kerzen und festlicher Musik dargebracht! Für heidnische Anbeter war es nun ein Leichtes sich zum Christentum zu bekehren, – es war ja inzwischen fast dasselbe. Nur die Namen wurden ausgewechselt!

 

*** Rbi8  2. Timotheus 3:13 ***

Böse Menschen aber und Betrüger werden vom Schlechten zum Schlimmeren fortschreiten, indem sie irreführen und irregeführt werden.

 

Da die Bischöfe selbst nicht an Gottes Wort festhielten, so waren sie selbst in die Irre geführt worden und führten ihrerseits ihre Anhänger nun weiter in die Irre. Blinde Leiter und blinde Geführte! Dieselbe Grube erwartet sie (Mat 15:14).

 

1.2.2.3          Jesu Geburt im Dezember?

Wer sich etwas Mühe nimmt und die Bibel als Gottes Wort ernst nimmt, der kommt sehr bald zum Schluss, dass Jesu Geburt Anfangs Oktober liegen muss! Sein Todestag ist mit dem 14. Nisan (ca. Ende März, Anfang April) bekannt. Jesus selbst „war rund dreissig Jahre alt“, als er sich taufen liess und sein Dienst dauerte exakt dreieinhalb Jahre, bis er „mit nichts für sich abgeschnitten“ wurde.

 

Bethlehem ist im Winter oft unter Schnee bedeckt: Zeit der Hirten auf dem Felde und Jesu Geburt in einem Stall?So muss sein Geburtsmonat sechs Monate vor dem 14. Nisan, seinem Todestag liegen, was September oder Oktober ergibt! Auch waren im Dezember kaum noch Hirten auf dem Felde, um ihre Schafe zu weiden. Dazu ist es in Israel zu nass und zu kalt um diese Jahreszeit! (Da 9:26; Lu 3:23)

 

Wie das Foto zeigt liegt in Bethlehem im Winter oft Schnee und da Augustus eine Volkszählung durchführte, wäre eine solche überhaupt technisch unmöglich gewesen und hätte gar zu einem Volksaufstand geführt!

 

(Lukas 2:1-14)  In jenen Tagen nun ging eine Verordnung von Cäsar Augụstus aus, daß die ganze bewohnte Erde eingeschrieben werde 2 (diese erste Einschreibung fand statt, als Quirịnius Statthalter von Syrien war); 3 und alle Leute zogen hin, um sich einschreiben zu lassen, jeder in seine eigene Stadt. 4 Natürlich ging auch Joseph von Galilạ̈a aus der Stadt Nạzareth nach Judạ̈a zur Stadt Davids hinauf, die Bẹthlehem genannt wird, weil er aus dem Hause und der Familie Davids stammte, 5 um sich mit Maria einschreiben zu lassen, die ihm, wie versprochen, zur Ehe gegeben worden und jetzt hochschwanger war. 6 Während sie dort waren, wurden ihre Tage voll, daß sie gebären sollte. 7 Und sie gebar ihren Sohn, den erstgeborenen, und sie band ihn in Wickelbänder ein und legte ihn in eine Krippe, weil es im Unterkunftsraum keinen Platz für sie gab.

Bethlehem mit Hirten auf dem Felde im Spätsommer, Frühherbst8 Es waren auch Hirten in derselben Gegend, die draußen im Freien lebten und in der Nacht über ihre Herden Wache hielten. 9 Und plötzlich stand Jehovas Engel bei ihnen, und Jehovas Herrlichkeit umleuchtete sie, und sie gerieten in große Furcht. 10 Der Engel aber sprach zu ihnen: „Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkünde euch eine gute Botschaft großer Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden wird, 11 denn euch ist heute in Davids Stadt ein Retter geboren worden, welcher Christus, [der] Herr, ist. 12 Und dies ist euch ein Zeichen: Ihr werdet ein Kindlein finden, das in Wickelbänder eingebunden ist und in einer Krippe liegt.“ 13 Und plötzlich befand sich bei dem Engel eine Menge der himmlischen Heerschar, die Gott pries und sprach: 14 „Herrlichkeit Gott in den Höhen droben und Frieden auf Erden unter Menschen guten Willens.“

 

Das ist keine winterliche Szene, die da beschrieben wir und wir empfehlen jedem Leser jedes Ereignis exakt auf dem Zeitband zu verfolgen, weil dadurch die Widersprüche der Lehre um Weihnachten ins Auge stechen!

 

Zeitband: War Jesu Geburt wirklich am 24. Dezember? Ablaufschema der Einzelereignisse

 

Diesem Thema und einer logischen Beweisführung ist diese Grafik gewidmet: „Zeitband Jesu Geburt“ Sie soll mit einigen religiösen Mythen gründlich aufräumen. Je mehr Menschen exaktes Wissen haben umso weniger Raum lassen sie dem Mystizismus!

 

1.2.2.4          Die „drei Könige“ oder besser, die drei Magier, sie waren niemals bei der Krippe!

So wird dort unter anderem der einfache Beweis erbracht, dass die „drei Magier“ oder drei Chaldäer keine mystifizierten „Könige“ waren, sondern dem Titel entsprechend babylonische Priester, Zoroastrier, Sterndeuter und Philosophen.

 

Mager oder Magier ist ein Wanderwort altiranischer Herkunft, das spätestens seit dem 4. Jahrhundert v. Chr eine allgemeine Bezeichnung für einen zoroastrischen Priester darstellt. Linguistisch liegt ihm die indogermanische Wurzel *magh- mit der Bedeutung „können, vermögen, helfen“ zugrunde, zu deren Wortfamilie auch „(ver)mögen“, „Macht“ und „Maschine“ gehören.[1] Die Bedeutung des Wortes vor dem 4. Jh. v. Chr. ist nicht ganz geklärt.

 

Sie sollen gemäss neuerer Forschung aus Hamadan gekommen sein, einer Stadt im Westen des heutigen Iran in der gleichnamigen Provinz, Zentrum vieler astronomischer Gelehrsamkeit. Die Drei werden in der Bibel nicht namentlich erwähnt! Die Namen Melchior, Caspar und Balthasar sind somit reine Erfindung der Katholischen Kirche, um ihre mystischen Geschichten auszuschmücken und stammen etwa aus dem sechsten Jahrhundert! Diese konnten Jesus nicht in Bethlehem besuchen, weil er zum Zeitpunkt wie sie kamen längst nicht mehr dort war! So schreibt uns Lukas:

 

(Lukas 2:39-40)  Als sie dann alles nach dem Gesetz [[GESETZ]] Jehovas ausgeführt hatten [[(die Darstellung ihres erstgeborenen männliche Kindes im Tempel am 40 Tag)]], kehrten sie nach Galilạ̈a in ihre eigene Stadt Nạzareth zurück. 40 Und das kleine Kind wuchs heran und erstarkte, wurde mit Weisheit erfüllt, und Gottes Gunst war weiterhin auf ihm.

 

Darstellung Jesu am 40. Tag im Tempel Jerusalems: Von da aus gingen Joseph und Maria zurück nach Nazareth. Dort kamen die drei Magier hin, geführt vom "Stern"!Nach vierzig Tagen stellten die Eltern das Kind im Tempel in Jerusalem dar. Der Weg von Bethlehem mit der geschwächten Mutter und dem säugenden Kind wird einige Tage in Anspruch genommen haben. Ob sie dort in Jerusalem im Hause der Familie des Lazarus, nahen Verwandten zuvor und danach einige Zeit verblieben wird nicht erwähnt, ist aber zu vermuten. Dann kehrten sie gemäss Lukas „nach Galiläa in ihre eigene Stadt Nazareth zurück“.

 

Im Haus des Joseph in Nazareth brachten die drei Magier ihre Gaben dar und kehrten ohne Herodes zu informieren wo sie das Kind fanden zurück nach BabylonAls die Magier sie angeblich laut Kirchenlehre in Bethlehem am 24. Dezember dort im Stall aufsuchten, musste der Stall längst leer gewesen sein! Reine Mystik! Was wir Kindern vermitteln mit schönen Krippenfiguren ist. Dass schön verpackte Lüge Gott annehmbar sei! Ein fataler Irrtum, wenn er platzt hinterlässt er ein schlechtes Gefühl! Kinder erwarten von Eltern Ehrlichkeit und echte Information, anstatt Verwirrung die ein Leben lang Zweifel säht!

 

Inzwischen war Jesus bereits zwischen ein und zwei Jahre alt! Der Brauch, dass Jesus in einer Krippe im Stall von den drei „Königen“ statt „Magiern“ umringt ist entbehrt somit jeder Wahrheit!

 

Matthäus beschreibt, dass nachdem die Magier Herodes verlassen hatten sie der Stern „zu jenem Haus“ führte, nämlich dem Wohnhaus des Ehepaares Joseph und Maria in Nazareth! Dort war doch die Zimmereiwerkstatt des Joseph und er hatte seine Familie zu ernähren!

 

Ganz offensichtlich war jener „Stern“ mit Intelligenz versehen, denn der Weg hin nach Nazareth führte sie teilweise denselben Weg zurück, den sie von Babylon her gekommen waren! Der „Stern“ hatte keinen Grund sie nach Bethlehem zu führen, die Dämonen wussten doch um jede Bewegung des Kindes! Die Detailaussage, wo denn der „König der Juden“ geboren werden sollte gaben doch die befragten Priester:

 

(Matthäus 2:1-12)  Nachdem Jesus in Bẹthlehem in Judạ̈a in den Tagen des Königs Herodes geboren worden war [[(die Rede ist nicht davon wieviel Zeit inzwischen verflossen war, bis jene Magier in Jerusalem eintrafen!)]], siehe, da kamen Astrologen aus östlichen Gegenden nach Jerusalem 2 und sprachen: Wo ist der als König der Juden Geborene? Denn [als wir] im Osten [waren,] sahen wir seinen Stern, und wir sind gekommen, ihm zu huldigen. 3 Als König Herodes das hörte, geriet er und mit ihm ganz Jerusalem in Aufregung; 4 und er versammelte alle Oberpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden sollte. 5 Sie sagten zu ihm: In Bẹthlehem in Judạ̈a; denn so ist durch den Propheten geschrieben worden: 6 ‚Und du, o Bẹthlehem vom Land Juda, bist keineswegs die unbedeutendste [Stadt] unter den Statthaltern Judas; denn aus dir wird ein Regent hervorgehen, der mein Volk Israel hüten wird.‘ “

Die drei Weisen (Magier) auf einem spätantiken Mosaik in S. Apollinare Nuovo in Ravenna. Die markanten Mützen die auf den Mithraskult hindeuten weisen sie als Besucher aus dem iranischen Kulturkreis aus. 
7 Dann berief Herodes heimlich die Astrologen und erkundigte sich bei ihnen genau nach der Zeit der Erscheinung des Sterns; 8 und er sandte sie nach Bẹthlehem und sprach: „Geht und stellt genaue Nachforschungen nach dem kleinen Kind [[(nicht nach einem soeben Neugeborenen!)]] an, und wenn ihr es gefunden habt, so meldet es mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige.“ 9 Als sie den König angehört hatten, gingen sie ihres Weges; und siehe, der Stern, den sie gesehen hatten, [als sie] im Osten [waren], ging vor ihnen her, bis er über dem Ort stehenblieb, wo sich das kleine Kind befand [[(Da Maria und Joseph von Bethlehem zuerst nach Jerusalem gingen, von dort aber nach Nazareth, ihrem Wognort muss der Stern sie dorthin geführt haben)]].10 Als sie den Stern sahen, freuten sie sich tatsächlich sehr. 11 Und als sie in das Haus kamen [[(nicht zum Stall!)]], sahen sie das kleine Kind [[(nicht ein Bändern gewickeltes Neugeborenes!)]] bei Maria, seiner Mutter, und sie fielen nieder und huldigten ihm. Auch öffneten sie ihre Schätze und brachten ihm Gaben dar: Gold und duftendes Harz und Myrrhe. 12 Weil sie aber im Traum eine göttliche Warnung erhielten, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg in ihr Land zurück.

 

Bis hierher liess Gott zu, dass jene Magier und Priester des Zoroaster-Kultes Jesus Ehre erwiesen. Nun aber schaltete sich Jehovas Engel ein, dass jene nicht zurück nach Jerusalem gingen und den wahren Aufenthaltsort des Kindes verrieten!

 

Nur Satan und Jehovas Engel hatten Kenntnis, dass jenes Kleinkind etwas Besonderes war und der Teufel hatte alles Interesse die Eifersucht Herodes aufzustacheln, um dem Kinde Schaden zuzufügen, um keine Konkurrenz als König zu haben! Der „Stern“ hätte doch ohne zuerst nach Jerusalem zu gehen direkt die drei Magier nach Nazareth führen können, denn er wusste doch, dass das Kind längst nicht weiter dort war!

 

(Matthäus 2:10-12)   Als sie den Stern sahen, freuten sie sich tatsächlich sehr. 11 Und als sie in das Haus kamen [[(nicht zum Stall!)]], sahen sie das kleine Kind [[(nicht ein Bändern gewickeltes Neugeborenes!)]] bei Maria, seiner Mutter, und sie fielen nieder und huldigten ihm. Auch öffneten sie ihre Schätze und brachten ihm Gaben dar: Gold und duftendes Harz und Myrrhe. 12 Weil sie aber im Traum eine göttliche Warnung erhielten, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg in ihr Land zurück.

 

Gott Jehova wusste um die Pläne Satans und jene des Herodes. Um seinen Sohn zu schützen und Zeit für die Flucht für Joseph und Maria einzuräumen sandte Er die drei Magier auf einem anderen Weg zurück!

 

Da die Magier nicht zu Herodes zurückkehrten ging dieser von Bethlehem aus, wie dies zuvor die befragten Priester als Geburtsort für den Messias genannt hatten. Der Prophet Micha hatte doch erwähnt:

 

(Micha 5:2)  Und du, o Bẹthlehem-Ẹphratha, das zu klein ist, um schließlich unter den Tausenden Judas zu sein, aus dir wird mir der hervorgehen, der Herrscher in Israel werden soll, dessen Ursprung aus frühen Zeiten ist, aus den Tagen unabsehbarer Zeit [[der Ewigkeit]].

 

Bedenken wir, dass seit dem Exil in Babylon viele Judengemeinden in Babylon zerstreut gediehen und deren Heilige Schriften auch von den Gelehrten Babylons gelesen wurden!

 

(Matthäus 2:13-15)  Als sie weggezogen waren, siehe, da erschien Jehovas Engel dem Joseph im Traum und sprach: „Steh auf, nimm das kleine Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten, und halte dich dort auf, bis ich dir Bescheid gebe; denn Herodes ist im Begriff, nach dem kleinen Kind zu suchen, um es zu vernichten.“

 Flucht nach Ägypten nicht aus Bethlehem, sondern von Nazareth aus14 Da stand er auf und nahm das kleine Kind und dessen Mutter bei Nacht und zog weg nach Ägypten, 15 und er hielt sich dort bis zum Lebensende des Herodes auf, damit erfüllt würde, was Jehova durch seinen Propheten geredet hatte, welcher sagt: „Aus Ägypten rief ich meinen Sohn.“

 

Die anschliessende Flucht Josephs und Marias bei Nacht war mit einem Kleinkind, nicht dem Wickelkind Jesu. Erst kurz nach dem Tod des Herodes kam die Rückkehr nach Nazareth aufgrund göttlicher Anweisung! Jehovas Lenkung durch Engel hatten Satans Plan der Vernichtung des Christus unwirksam gemacht! Herodes Wut war die eines „wilden Tieres“:

 

(Matthäus 2:16-18)  Als Herodes nun sah, daß er von den Astrologen überlistet worden war, geriet er in große Wut, und er sandte hin und ließ in Bẹthlehem und in dessen ganzem Gebiet alle Knaben im Alter von zwei Jahren und darunter umbringen, entsprechend der Zeit, die er von den Astrologen genau ermittelt hatte. 17 Damals erfüllte sich, was durch den Propheten Jeremia geredet worden war, welcher sagt: 18 „Eine Stimme wurde in Rạma gehört, Weinen und viel Wehklagen; es war Rahel, die um ihre Kinder weinte, und sie wollte sich nicht trösten lassen, weil sie nicht mehr sind.“

 

Die Astrologen hatten die Zeit berechnet! Als sie den Stern sahen, war Jesus bereits geboren. Sie benötigten Vorbereitung, eine Reise im Winter war ausgeschlossen, so dass sie erst im Frühjahr die monatelange Reise antraten! Darum wusste Herodes, dass das Kind etwas unter zwei Jahre alt sein musste!

 

Ein Engel informierte Joseph im Traum, dass er aus Ägypten zurück nach Galiläa kommen konnte, nach dem Tod des Herodes(Matthäus 2:19-23)  Als Herodes gestorben war, siehe, da erschien Jehovas Engel dem Joseph in Ägypten im Traum 20 und sprach: Steh auf, nimm das kleine Kind und seine Mutter, und zieh in das Land Israel, denn die, die dem kleinen Kind nach der Seele trachteten, sind tot.“ 21 Da stand er auf und nahm das kleine Kind und dessen Mutter und kam in das Land Israel. 22 Als er aber hörte, daß Archelạus an Stelle seines Vaters Herodes als König von Judạ̈a regierte, fürchtete er sich, dorthin zu gehen. Da er außerdem im Traum eine göttliche Warnung erhielt, zog er sich in das Gebiet von Galilạ̈a zurück, 23 und [dort] angekommen, wohnte er in einer Stadt namens Nạzareth, damit erfüllt würde, was durch die Propheten geredet worden war: „Er wird Nazarẹner genannt werden.“

 

Was diese Verfolgung Satans vom Kleinkind Jesu angeht liefert dies einen wichtigen Hinweis für das Geschehen rund um die Aufrichtung von Gottes Königreich heute! Satan schaut nicht untätig zu und nutzt die unter seiner Macht stehenden Herrscher des Nahen Ostens und der Religionen, um der Aufrichtung von Gottes Königreich zu widerstehen! Der „Same der Frau“ wird bis am Tag Harmagedons Verfolgung und Erniedrigung ausgesetzt sein. (Mat 2:1-9; Off 12:5, 6, 17)

 

Die biblischen Aussagen, wenn sie richtig auf der Zeitskala zusammengefügt werden, so lassen sie nur diesen Schluss zu, dass Jesus bereits in Nazareth war, als die drei Weisen dort ihre Geschenke darbrachten! Die Geschichte der „drei Könige“ an der weihnachtlichen Krippe im Dezember im Stall von Bethlehem mag zwar für die Kinder rührend sein, entspricht aber bestimmt nicht dem wahren Sachverhalt! So aber wird Kindern auf subtile Art beigebracht, dass religiöse Lügen etwas Akzeptables sind! Sobald ein religiöser Mythus unsere Emotionen bewegt, kann sein Hintergrund noch so lügnerisch sein, er wird nicht in Zweifel gezogen! Ist dies aber nicht vollkommene Verneinung dessen, dass Christen in allem bei der Wahrheit bleiben müssen?

 

(Epheser 4:25)  Deshalb, da ihr jetzt die Unwahrheit abgelegt habt, rede jeder von euch mit seinem Nächsten Wahrheit; denn wir sind Glieder, die zueinander gehören.

 

Eine Herausforderung für wirklich christlich gesinnte Eltern mit heidnischem Brauchtum zu brechen und ihre Kinder das zu lehren, was mit den Tatsachen übereinstimmt. Kein Lügner wird das Königreich Gottes erben! Zu Recht misstraut man jedem Lügner!

 

 

1.2.3           Gott erwartet von uns „Geist und Wahrheit“ und nicht blinde Nachfolge!

 

1.2.3.1          Christen sollten sich um Wahrheit und gottgemässe Anbetung bemühen!

Was sollten Christen nun mit dieser Erkenntnis anfangen? Nun, wenn Jesu Geburt nicht am 25. Dezember war und jenes „Weihnachtsfest“ ursprünglich eindeutig nicht Jesus, sondern dem „Sonnengott“ Mithras, am Tag der Wintersonnenwende, und damit dem höchsten der heidnischen Götter, somit Satan selbst gewidmet war: Sollten sich ehrliche Christen nicht etwa fragen, ob ein solches Fest Jesus und Jehova wirklich ehrt? Macht es uns nicht zu Mitschuldigen, indem Gott und Jesus und die Heiligen Schriften und deren Aussagen zur Lüge erklärt werden! Paulus erklärt den Christen Roms in seinem Brief warnend:

 

(Römer 3:3-6)  Was denn [ist der Fall]? Wird vielleicht, wenn einige nicht Glauben bekundeten, ihr Unglaube die Treue Gottes unwirksam machen? 4 Das geschehe nie! Sondern Gott werde als wahrhaftig befunden, wenn auch jeder Mensch als Lügner erfunden werde, so wie geschrieben steht: „Damit du dich in deinen Worten als gerecht erweist und den Sieg gewinnst, wenn du gerichtet wirst. 5 Wenn jedoch unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit in den Vordergrund rückt, was sollen wir sagen? Gott ist doch nicht etwa ungerecht, wenn er seinen Zorn [[(am Lügnern und Gesetzlosen)]] entlädt? (Ich rede wie ein Mensch.) 6 Das geschehe nie! Wie wird Gott sonst die Welt richten?

 

Dass Gott die Welt richten wird ist ein Thema, dem Religionen überall wo möglich ausweichen! Keines ihrer Schäfchen soll beunruhigt werden und gar beginnen Fragen zu stellen!

 

Brennender Tannenbau: Hauptbrandursache während der Weihnachtszeit!Da Weihnachten in den meisten Fällen zudem ein Fest des Kommerzes ist, an vielen Orten zu Exzessen in Essen und Trinken führt, wird dieser Tag dem Gedanken dessen bestimmt nicht gerecht, was Jesus vorgelebt hat! Zudem ist es das Fest sehr vieler häusliche Dramen und zudem das Datum mit der höchsten Selbstmordrate im Jahr! So mancher Brand geht auf die Beleuchtung mit Kerzen und trockenem Weihnachtsbaum zurück!

 

Vor allem bleibt uns zu bedenken, dass Jesus nie mit irgendwelchen Lügen Kompromisse machte, im Gegenteil forderte er seine Nachfolger auf, Gott, seinen Vater, „mit Geist und Wahrheit“ anzubeten! Diesem Gebot wird man vor einer Krippe mit einem Jesuskind am 24. und 25. Dezember bestimmt nicht gerecht! Eine falsche Form der Anbetung, die auf heidnischen Bräuchen und Lügen aufbaut, missachtet sowohl Jesus, den Sohn, wie den Vater!

 

Einer samaritanischen Frau erklärte Jesus als Erster, dass er der Messias sei. Er gab dabei eine wichtige Norm bekannt, die wir einzuhalten haben.

 

Jesus mit Samaritanerin am Brunnen von Sychar: "Gott ist ein GEIST, und die ihn anbeten, müssen [ihn] mit Geist und Wahrheit anbeten.“*** Rbi8  Johannes 4:20-26 ***

Unsere Vorväter haben auf diesem Berg angebetet; ihr aber sagt, daß in Jerusalem der Ort sei, wo man anbeten müsse.“ 21 Jesus sprach zu ihr: „Glaube mir, Frau: Die Stunde kommt, in der ihr den Vater weder auf diesem Berg noch in Jerusalem anbeten werdet. 22 Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn die Rettung ist aus den Juden. 23 Dennoch kommt die Stunde, und sie ist jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater mit Geist und Wahrheit anbeten werden; denn in der Tat, der Vater sucht solche als seine Anbeter. 24 Gott ist ein GEIST, und die ihn anbeten, müssen [ihn] mit Geist und Wahrheit anbeten.“ 25 Die Frau sagte zu ihm: „Ich weiß, daß der Messias kommt, der Christus genannt wird. Wenn dieser gekommen ist, wird er uns alle Dinge offen verkünden.“ 26 Jesus sprach zu ihr: „Ich bin es, der mit dir redet.“

 

Christen beten nur Jehova Gott, den Vater an, so wie Jesus dies im Mustergebet des „Vater unser“ vorgezeigt hat! Ihn „mit Geist und Wahrheit“ anzubeten bedeutet Verstand zu gebrauchen und zwischen Lüge und Wahrheit unterscheiden gelernt zu haben! Das wird innerhalb von Religionen schwierig, wo auf Dogmen und Überlieferungen und deren „offizielle Wahrheit“ die zurechtgebogen wird weit höheren Wert gelegt wird, wie auf Gottes Worte! (Mat 6:9, 10)

 

1.2.3.2          Jesus als mächtigen König sehen und nicht als Wickelkind!

Jesus wird in Kürze als mächtiger König zum Gericht wiederkommen, um später das göttliche Urteil an all seinen Feinden zu vollstrecken! Für diese Art der Wahrheit zu verkünden ist heute die Zeit, um sie deutlich zu erkennen zu geben und laut zu äussern und nicht mystisch geprägten, heidnisch religiösen Gedenktagen nachzueifern (Mat 25:31-46; Off 19:11-21).

 

"Der Ruf um Mitternacht"; "Der Bräutigamm ist da", wenn er von der Hochzeit her kommt; Wer ist die Braut, wo fand die Hochzeit statt?Heute ist die Zeit, wo „der Ruf um Mitternacht“ laut erschallen wird: „Der Bräutigam ist da, lasst uns ihm entgegengehen!  (Mat 25:6)

 

(Vergleiche: Zeitband Ablaufschema „Harmagedons Endgericht“; [H, B2; I, B3])

 

Aus all dem können wir sehen, dass dieses sogenannt christliche Fest weder Jesus noch seinen Vater ehrt, sondern bestimmt viel eher deren Erzgegnern dient! Jesus hatte deutlich gesagt, dass die Wahrheit von religiösem Aberglauben befreit!

 

*** Rbi8  Johannes 8:31-32 ***
„Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger, 32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“

 

Eingangs zitierten wir: "Der Mensch hat entdeckt, daß es weitaus bequemer ist, die Wahrheit zu verdrehen, als sich selbst zu läutern". Wir dagegen, als wahre Nachfolger Christi, wir sollen nach der Wahrheit wie nach verborgenen Schätzen graben und diese Wahrheit, wenn wir sie erkennen selbst leben! (Spr 2:1-9)

 

Zu erkennen, was in welcher Reihenfolge während der Endzeit geschieht, dies kann viele falsche Erwartungen durch religiösen Irrtum abbauen helfen!

 

Kennst Du die Hauptereignisse der Endzeit im logischen Ablauf?

 

1.2.3.3          Nicht wie Herdentiere, einer dem andern blind hinterherlaufen!

Solche klaren Gedanken zum Brauch des Weihnachtsfestes mögen vielleicht im ersten Moment menschliche Gefühle verletzen, sie sollten aber überprüft und gut überlegt werden! Es braucht Einsicht, um sie wirklich verstehen zu können, was mit dem Willen einhergeht, sich nicht irreleiten zu lassen. Dadurch werden wir wohl vorbereitet sein, bevor wir sie in der Familie oder in der christlichen Versammlung erörtern, um auch dort verstanden zu werden und um bei allen Anwendung zu finden!

 

Merry Christmas: "Hütet euch vor Götzen!"Weihnachtsdekoration mag vielen als harmlos, ja gar etwas Schönes erscheinen, sie ist eine Einladung dem Brauch und damit der Lüge zu folgen! Wer sich darum bemüht den Ursprung des Weihnachtsbaums und anderer Bräuche zu erfahren wird bald sehen, dass fast alle in heidnischer Götterverehrung ihren Ursprung haben! Wir aber möchten am Gerichtstag nicht mit Götzen in Verbindung gebracht werden!

 

(1. Johannes 5:20, 21)  Und wir sind in Gemeinschaft mit dem Wahrhaftigen durch seinen Sohn Jesus Christus. Dies ist der wahre Gott und ewiges Leben. 21 Kindlein, hütet euch vor Götzen.

 

Geschenkidee deluxe: Da lacht das Feinschmecker-Herz! Ja, viele denken mehr an solche Dinge, wie an die falsche Bedeutung von Weihnachten die weder Jesus noch Gott ehrt!Es ist wirklich nicht notwendig wie dumme Herdentiere hinter einem Leithammel hinterher zu rennen! Einerseits bildet die Religion dieses Leittier, andererseits ist es die Wirtschaft! Beide missbrauchen unsere Gefühle und guten Absichten, um uns an sie zu binden und Sklaven aus uns zu machen. Wahrheit befreit wirklich aus sklavischer Abhängigkeit!

 

Wir möchten Jesus als unserem Führer verehren und ihm als Haupt folgen: Die christlichen Religionen bieten ein verführerisches Gemisch aus sentimentalen Gefühlen mit mystischen Bräuchen an, das unser klares Denken um Jesu wirkliche Aufgabe und unseren Gehorsam ihm gegenüber vernebelt.

 

Die Wirtschaft andererseits appelliert an unsere Grosszügigkeit anderen gegenüber im Schenken. Wahren Kaufrausch auslösend nimmt sie uns in Pflicht, jeden den wir kennen und lieben zu bestimmten Zeitpunkten im Jahr zu beschenken. Wir können nicht mehr klar denken, dass dies zu einer neuen Abhängigkeit führt! Jedes Geschenk kostet Geld, das vorab oder hinterher durch harte Arbeit verdient werden muss! Wenn der Vater jeden beschenken darf, so darf es auch die Mutter! Wie sollten die Kinder da zurückstehen ihre Eltern zu beschenken? Wo bleibt der Arme, dem die Mittel fehlen? Die Kreditkarte löst auch da scheinbar jedes Problem. Wann beginnen wir unseren Verstand zu brauchen?

 

1.2.3.4          Ewiges Leben hängt von genauer Erkenntnis ab!

Gottes unverdiente Gabe an uns ist ewiges Leben, weil Jesus für dich und mich sein Leben geopfert hatte! Das gilt es zu verstehen, dazu aber müssen wir Zeit haben, um uns gedanklich damit zu beschäftigen, um es in seiner Tiefe zu verstehen! Das sind bleibende Geschenke! Dazu ist nicht Geld und harte Sklavenarbeit notwendig, sondern fortgesetzt unseren Lieben Zeit zu schenken, fortgesetzt zu helfen den Geist wiederum zu schärfen und das Wichtige zu erkennen!

 

*** Rbi8  Johannes 17:3 ***

Dies bedeutet ewiges Leben, daß sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus.

 

Dies bedeutet Jesu und damit Jehovas Willen zu erfüllen: Wenn Jesus uns empfiehlt nach genauer Erkenntnis des Vaters und des Sohnes zu streben, so wollen wir uns bemühen diesen Wunsch beständig zu erfüllen! Bestimmt erfüllt dies nicht eine Kreditkarten, ein guter Grund sich an Weihnachten zu verschulden!Weihnachtsfeier, die auf Lüge und mystischem Aberglauben gründet! Weder die Religion noch die Wirtschaft wird uns vor und während der Weihnachtstage Zeit lassen, um uns mit Gottes Wort eingehend zu beschäftigen. Alle Gedanken werden sich darum drehen: Wen habe ich zu beschenken vergessen, was sollte es für ein Geschenk sein, wo kriege ich es und wie finanziere ich auch dies noch! Welche Karte mit Weihnachtsgrüssen muss ich noch versenden? Wie viele Menschen verschulden sich und tragen monatelang hart daran, ihre Kreditkartenschulden zu begleichen?

 

Der Schenk- und Kaufrausch und die obligatorische Freude nehmen uns viel zu sehr gefangen, um des wirklich Wichtigen zu gedenken! Zu Recht sagt die Bibel, dass der Tag des Todes wichtiger sei als jener der Geburt!

 

(Prediger 7:1-4)  Ein Name ist besser als gutes Öl und der Tag des Todes als der Tag, an dem man geboren wird. 2 Besser ist es, in das Haus der Trauer zu gehen, als in das Haus des Festmahls zu gehen, denn das ist das Ende aller Menschen; und der Lebende sollte [es] sich zu Herzen nehmen. 3 Besser ist Verdruß als Lachen, denn durch die Verdrossenheit des Gesichts wird das Herz besser. 4 Das Herz der Weisen ist im Haus der Trauer, aber das Herz der Unvernünftigen ist im Haus der Freude.

 

Nur wenn wir auf Gott und Seinen Christus hören und handeln machen wir uns dort einen „guten Namen“, wo dies am Tag der Rettung doch ausschlaggebend ist! Dies trifft vor allem auf Jesus zu, weil er uns durch seinen Tod von Sünde erlöst hat. Nur durch Jesus gelangen wir überhaupt erst ins Königreich des Vaters! Jedes religiöse Versprechen, dass wir dies bereits erreicht hätten und „Gottes Volk“, Jehovas Kinder seinen fusst auf Irrtum, fehlendem Unterscheidungsvermögen von Vergangenheit, was Israel anbetraf, von Gegenwart, wo wir im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ sind, wenn wir Jesu Gebote halten und der Zukunft nach Harmagedons Abschluss mit dem System, wo Jesus dem Vater das „Königreich der (neuen) Himmel“ übergibt und wir als Teil der „grossen Volksmenge“ für den Vater annehmbar sein werden! Hoseas Prophezeiungen müssen erst zum Höhepunkt und Abschluss kommen!

 

Jehovas Königreich ¨ber das "Israel Gottes"

 

1.2.3.5          Wahrheit befreit vom Albtraum Weihnachten!

Diese Worte mögen vorab gewisse sentimentale Gefühle verletzen! Wahrlich, die Wahrheit befreit vom Albtraum Weihnacht und gibt uns mehr Freiheit und Verantwortung, uns mit unseren Lieben öfters und länger zu vereinen, um uns dadurch gegenseitig geistig zu beschenken! Das aber sind die wirklich bleibenden Werte! Dazu hat Jehova Seine Sabbatverordnung aufgestellt, um uns in Familie und Versammlung gegenseitig aufzuerbauen!

 

Gott wünscht Anbeter die Ihn mit "Geist und Wahrheit" anbeten, was Selbstudium erfordert!Die Christen des ersten bis zum vierten Jahrhundert kannten dieses Fest Weihnachten nicht, sehr wohl aber wussten sie, dass sie sich in kleinen Gruppen jeweils am Sabbat versammeln sollten, um sich gegenseitig zu stärken! Achten wir doch in diesem Zusammenhang auf die Worte des Paulus an die Hebräer! Nicht Jesu Geburt, sondern Jesu Tod befreit uns! Erst durch seinen Tod bewies der Christus seine absolute Treue Jehovas Auftrag gegenüber, auch unter widrigsten Umständen! Das zu bedenken bedingt aber weit mehr als sentimentale Gefühle!

 

*** Rbi8  Hebräer 10:19-25 ***

Da wir also, Brüder, Freimut haben in bezug auf den Weg des Eingangs in die heilige Stätte durch das Blut Jesu, 20 den er für uns als einen neuen und lebendigen Weg eingeweiht hat durch den Vorhang, das ist sein Fleisch, 21 und da wir einen großen Priester über das Haus Gottes [[(all die vielen von Religionen unabhängigen Kleinversammlungen um den Globus, die wie „Inseln“ im Menschenmeer sind)]] haben, 22 so laßt uns mit wahrhaftigem Herzen in voller Gewißheit des Glaubens hinzutreten, da unser Herz durch Besprengung vom bösen Gewissen gereinigt und unser Leib mit reinem Wasser gewaschen worden ist. 23 Laßt uns an der öffentlichen Erklärung unserer Hoffnung ohne Wanken festhalten, denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat. 24 Und laßt uns aufeinander achten zur Anreizung zur Liebe und zu vortrefflichen Werken, 25 indem wir unser Zusammenkommen [[am Sabbat]] nicht aufgeben, wie es bei einigen Brauch ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht.

 

Nicht die Menge der Menschen am Sabbat in Häusern zusammenkommen ist es, die Jehova beeindrucken und erfreuen: Es ist die Qualität des Einzelnen der sucht und findet und selbst für andere zu einem lebengebenden Quell von „Geist und Wahrheit“ für andere wird! Dabei spielen nicht Alter, Geschlecht oder sozialer Stand eine Rolle, sondern vielmehr das Herz des Einzelnen, das aus echter Gottesfurcht handelt, dem „Anfang der Weisheit“!

 

Jehova ist ein Gott der Freude: Um mit Christen die Freunden des Lebens zu geniessen braucht es weder Weihnachten noch Ostern:  Jehovas Sabbate und Festzeiten dienen hierzu!Jehova will durchaus, dass wir uns auch der Sabbate und Festzeiten gemeinsam erfreuen, uns gegenseitig erfreuen mit Essen und Trinken und geisterfüllten Liedern Jehova lobpreisen.

 

Zur gegenseitigen Stärkung zusammenzukommen, an unserer Erklärung, unseren Bund in der Erwachsenentaufe Jesus und Gott gegenüber sollen wir festhalten, so dass wir Ihren Willen tun werden! Das ist Ihr erklärter Wunsch, den Paulus den Christen zu erklären versucht! Er spricht dabei auch direkt zu Dir! Seine Briefe sind an jeden wahren Christen gerichtet! Der Tag naht nun schnell heran, wo wir beurteilt werden, ob wir gehört und gehandelt haben oder nicht: Halten wir uns dies beständig vor Augen, was uns hilft nicht vom eingeengten Weg abzuweichen!

 

Wenn wir Gottes Wort ernst nehmen, dann müssen wir uns wiederum an die ursprünglichen Werte halten und Dinge zu tun unterlassen, welche mit heidnischem Götzendienst in Verbindung stehen! Johannes erklärt: „Kindlein, hütet euch vor Götzen“ (1.Joh 5:21). Bedenken wir, dass alles zu einem „Götzen“ wird, das unser Tun dahingehend beeinflusst, Gottes Willen und Seine Gebote ausser Acht zu lassen! Wir sollen keinerlei Götzen wider Gottes Angesicht haben, Ihm sollte unsere ganze Liebe gehören, jede Art Götzendienst gilt es zu meiden und an Jesus festzuhalten, dem einzigen Mittler hin zu Gott (2.Mo 20:1-6).

 

 

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[1] F.A. Brockhaus, Wiesbaden; zwölfter Band; 1981

[2] Frankfurter Allgemeine, Dirk Schümer

[3] Caleb Colton, englischer Schriftsteller des 19.Jahrhunderts (1825)