Newsletter „DER WEG“ 04/12-4   Dezember 2004

Neubearbeitung:  8.7.16

 

Lehrer der guten Botschaft:  4.12.4  Der Ruf um Mitternacht!

 

   Jesus sprach davon, dass um die Mitternacht dieses Systems ein Ruf erfolgen würde, der die eingeschlafenen Jungfrauen aufweckt, bevor der Bräutigam von der Hochzeit her zu ihnen zurückkehrt.

 

   Dieses scheinbar banale Gleichnis hat einen sehr tiefen Hintergrund und zeigt mit Exaktheit verschiedene Geschehnisse während der Endzeit in ihrem zeitlichen Ablauf! Aufgrund einer Analyse all jener handelnden Personen ist es möglich die verschiedenen Rangstufen der kommenden erdenweiten Verwaltung zu erkennen und voneinander zu unterscheiden!

 

Die schlafenden Brautjungfrauen werden beim Ruf um Mitternacht geweckt*** Rbi8  Matthäus 25:6 ***

Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: ‚Der Bräutigam ist da! Geht hinaus, ihm entgegen!‘

 

   Dieser Artikel räumt mit einigen tief verwurzelten Irrtümern über die „Klasse der Brautjungfrauen auf, über jene „treuen Sklaven“ und zeigt deutlich, wer in Wirklichkeit Jesu „Braut“ ist. Der durch die Päpste geschürte Glaube erfährt eine starke Erschütterung! Die Braut“ und die „Brautjungfrauen“ unterscheiden sich im Gleichnis deutlich! Das herauszufinden ist nur durch einen Parallelvergleich der verschiedenen Evangelien möglich, die nur gemeinsam alle Informationen liefern! Die Zeitachse bringt dabei wiederum vieles ans Licht! Es ist wahrlich wie in einem spannenden Zusammensetzspiel, wo ein offensichtlich fehlendes oder falsch eingesetztes  Teil an anderer Stelle gefunden werden muss! Gottes Rätsel sind so gemacht, dass Menschen sie zu lösen vermögen!

 

   Eine weitere Frage taucht dabei auf: Wer aber ist jener symbolische „Türhüter“, der den Ruf um Mitternacht erschallen lässt? Welche Art von „Jungfrauen“ sind es, die darauf reagieren und zu handeln beginnen?

 

   Wir Christen kennen den Ausspruch: „Der Teufel liegt im Detail“, während die Juden erklären: „Gott liegt im Detail“. Wir stimmen der zweiten Version zu und versuchen in diesem Artikel Details aus Gottes Wort klar zu verstehen, welche in der Namenchristenheit verschüttet wurden.

 

Wichtiger Hinweis:  Da sich das letzte Ereignis, das mit Harmagedon nach der Zuteilung der „Zeichen“ innerhalb der „Zeiten und Zeitabschnitte“ in diesem Artikel auch auf ein künftiges Ende mit der Endschlacht beziehen, bitten wir den Leser um Unterscheidungsvermögen! Obwohl die Ablauflogik den biblischen Vorhersagen entspricht können wir uns in der Zuteilung der heutigen Zeichen irren! Was wir aufzuzeigen versuchen ist der vorgegebene Ablauf und seine feste Verbindung zu „Zeichen“, welche Jesus und die Apostel erwähnten! Verbindung von Zeichen und Geschehnissen heute und entsprechende Datierungen sind somit ein Versuch der Annäherung an die Realität! (Anmerkung des Herausgebers 2.2.09)

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

12.4           Lehrer der guten Botschaft:  Der Ruf um Mitternacht! 2

12.4.1......... Der Bräutigam ist da, geht hinaus, ihm entgegen!. 2

12.4.1.1...... Christen sollen achtsam wachen, ihr Herr kommt wieder! 2

12.4.1.2...... Die Dringlichkeit springt erst durch Einreihung auf der Zeitachse ins Auge! 2

12.4.1.3...... Die Zeitachse, ein so nützliches Instrument bei der Wahrheitsfindung! 3

12.4.2......... Jesu Wiederkunft erkennen, in Zeit und Raum! 4

12.4.2.1...... Die handelnden Personen rund um die Hochzeit 4

12.4.2.2...... Der Türhüter erkennt Jesu Wiederkunft und die Rückkehr von der Hochzeit! 5

12.4.2.3...... Das „Zeichen Jona“ und die „zwei Zeugen 5

12.4.2.4...... Dass zwei sich treffen, dazu braucht es Verabredung! 5

12.4.2.5...... Jesu erste Wiederkehr ist Voraussetzung für die Frühauferstehung der Apostel 6

12.4.2.6...... Wer kennt die genaue Zeit?. 6

12.4.2.7...... Ein Geheimnis bis hin zur Endzeit! 7

12.4.3......... Woher erschallt der Ruf?. 7

12.4.3.1...... Wer muss den Ruf zu den Sklaven hin erschallen lassen?. 7

12.4.3.2...... Die Jungfrauen, die den Ruf verbreiten! 8

 

 

 

12.4  Lehrer der guten Botschaft:  Der Ruf um Mitternacht!

 

 

12.4.1        Der Bräutigam ist da, geht hinaus, ihm entgegen!

 

12.4.1.1       Christen sollen achtsam wachen, ihr Herr kommt wieder!

Vor allen Dingen sind es Lehrer der guten Botschaft und Vorsteher von Versammlungen, welche ein vollständig klares Verständnis der Endzeit haben sollten! Wie werden sie sonst ihre „Schafe“ führen und wie werden sie jene ihrem Oberhirten übergeben, wenn sie ihm bei seinem Kommen nicht entgegeneilen? Jesus kommt „wie ein Dieb“ und holt sich das Seine! Um dieses Verständnis zu erlangen, dazu müssen einige Zusammenhänge exakt erklärt werden! (Mat 24:43; 1.Thess 5:1-3)

 

Die fünf törichten Jungfrauen bitten die verständigen um Öl für ihre verlöschenden LampenWann genau sollte der Ruf erfolgen: „Der Bräutigam ist da, geht hinaus, ihm entgegen“? Jesus erwähnt dieses besondere Ereignis im Zusammenhang mit dem Gleichnis der zehn „Brautjungfrauen“, welche den „Bräutigam“ erwarten. Woher kommt er? Wir werden mehr darüber erfahren!

 

Dieses Gleichnis wiederum bildet Teil von Christi Erklärungen zum „Abschluss des Systems“ [B; B1-Bb], die mit dem Wehe gegen die religiösen Führer im Kapitel 23 von Matthäus beginnen, mit den Zeichen der Endzeit im Kapitel 24 fortsetzen und mit dem Gericht an „Schafen und Böcken“ in Kapitel 25 nach diesem hier behandelten Gleichnis der „Brautjungfrauen“ schliesst. Zu jenem Zeitpunkt ist das Königreich auf der Erde bereits aufgerichtet, der König ist zurückgekehrt aber noch nicht endgültig mit seinen „treuen Sklaven“ vereinigt, die ihn sehnlich erwarten sollen und ihm beim Kommen entgegengehen. Jesus erklärte hierzu:

 

*** Rbi8  Matthäus 25:1-5 ***

Dann wird das Königreich der Himmel zehn Jungfrauen gleich werden, die ihre Lampen nahmen und auszogen, dem Bräutigam entgegen. 2 Fünf von ihnen waren töricht, und fünf waren verständig. 3 Denn die törichten nahmen wohl ihre Lampen, nahmen aber kein Öl mit sich, 4 die verständigen dagegen nahmen samt ihren Lampen Öl in ihren Behältern mit. 5 Während der Bräutigam noch ausblieb, nickten sie alle ein und begannen zu schlafen.

 

Jesu Gleichnis besagt zu Beginn, dass es sich um das „Königreich der (neuen) Himmel“ handelt, das mit Jesu Erhöhung im Himmel über seine Feinde seinen Beginn hat. Unmittelbar vor Jesu Himmelfahrt fragten schon die Apostel, wann denn diese Wiederherstellung sein werde. Jesus hatte sich doch als von Jehova designierten „König der Juden“ durch Israeliten und Angehörige Babylons, sowie Roms darin mehrfach zu unterschiedlichen Zeitpunkten bestätigen lassen! (Mat 2:1, 2; 27:11, 27-29, 37)

 

In derselben weise wie Jesus zum Himmel auffuhr wird er zurückkommen (Apostelgeschichte 1:6-11)  Als sie nun zusammengekommen waren, gingen sie daran, ihn zu fragen: „Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Königreich wieder her? 7 Er sprach zu ihnen: „Es ist nicht eure Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat; 8 aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet Zeugen von mir sein sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judạ̈a und Samạria und bis zum entferntesten Teil der Erde.“ 9 Und nachdem er diese Dinge gesagt hatte, wurde er, während sie zuschauten, emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf, von ihren Augen hinweg. 10 Und als sie unverwandt zum Himmel schauten, während er hinfuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißen Kleidern neben ihnen, 11 und sie sprachen: „Männer von Galilạ̈a, warum steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, in derselben Weise, wie ihr ihn in den Himmel habt gehen sehen.“

 

Jesus gab somit keinen exakten Zeitpunkt bekannt, noch hätte er darauf verwiesen, dass dies berechenbar sei, wie amerikanische Endzeitsekten dies tun und darin ständig irrten. Die Fragen der Apostel zum Thema: „Als er auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: ‚Sag uns: Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen deiner Gegenwart und des Abschlusses des Systems der Dinge sein?‘ “ (Mat 24:3) Jesu Antwort und Umschreibungen der künftigen Geschehnisse sind danach im Rest vom Kapitel 24 von Matthäus beantwortet worden. Er erklärte, dass dies zu Erkennen nur anhand von „Zeichen“ seitens des gottlosen Systems möglich wäre. Das „Königreich“ würde aber „inmitten der Feinde“ errichtet, ohne seinerseits gross erkenntlich zu sein (Ps 110:2; Mat 12:38, 39).

 

Jesu zweite himmlische Erhöhung, diesmal auch über seine Feinde und sein Aufstehen von Gottes rechter Seite her (Da 12:1), um nun mit der Erde, Freund und Feind zu handeln ist im Kapitel 12 von Daniel und der Offenbarung, Kapitell 11, Verse 14, 15 geklärt [B1].

 

(Offenbarung 11:14, 15)  Das zweite Wehe ist vorbei. Siehe! Das dritte Wehe kommt eilends [B1]. 15 Und der siebte Engel blies seine Trompete. Und es geschahen laute Stimmen im Himmel, die sprachen: Das Königreich der Welt ist das Königreich unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird für immer und ewig als König regieren.“

 

Hier ist nicht vom „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ über alle Christenversammlungen die Rede, sondern vom „Königreich der Welt“, das bisher in der Hand Satans lag, dem „Gott dieses Systems“. Es gilt somit bereits bei diesen Fragen Klarheit zu erlangen!

 

Nach Matthäus Kapitel 23 und 24 wird mit mehr Erklärung zu Jesu Wiederkehr zur Erde gleich danach im Kapitel 25 weitergefahren: Das Geschehen, um dieses von uns beständig erbetene Kommen zu bitten, „Dein Reich komme“, ist somit Jehovas Reich gemeint, das die Herrschaft über die ganze Erde ausüben wird. Es schliess mit ein, dass der Satan aus dem Himmel geworfen werde und seine himmlischen und irdischen Mitgenossen Strafe erleiden würden. Es bedeutet daher nicht bloss wie bis zu Jesu Tod über das Königreich Israel. Dieses erhoffte neue „Königreich“ soll Jesus bei seinem ersten Wiederkommen nun hier auf der Erde zum Leben zu bringen. Dies beginnt nach Jesu himmlischer Krönung mittels der „Geburt“ der „neuen Nation“ [B1; D1], der Frühauferweckung (gr. exanastasin (php 3:11 s.NWÜ FN) seiner  zwölf Apostel. Deren exakte Stellung und kommende Aufgabe werden wir im Folgenden kennen lernen

 

Zeitband Jesu Wiederkehr: Beginn des "Tages des Herrn"
  

Die Aussage: „Dann wird das Königreich der Himmel zehn Jungfrauen gleich werden, die ihre Lampen nahmen und auszogen, dem Bräutigam entgegen“, deutet auf Fortsetzung zu etwas vorhergehend Erwähntem hin.

 

Der Brief des Jakobus mit der Zusammenfassung des "Apostelkonzils" wird in Antiochia der Versammlung verlesen Im Kapitel 24 hatte Matthäus die Zeichen der Endzeit erklärt und mit der Frage geschlossen: „Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat [[(vergl. Off 1:20)]], um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben? Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei seiner Ankunft [[B1]] so tuend findet. Wahrlich ich sage euch: Er wird ihn [[(etwas später [Bb])]] über seine ganze Habe setzen.“ (Mat 24:45-47) Hier liegt die Querverbindung, welche aufgrund der Kapiteltrennung etwas verloren geht.

 

Wie das Gleichnis von den zehn „Jungfrauen“ zeigt, nickten sowohl die „Törichten“ wie die „Verständigen“ ein! Zuvor schon [B1] aber sollte sich erweisen, wer „bei der Ankunft des Herrn“ den „Hausknechten“ zur genau richtigen Zeit geistige Speise austeilen würde! (Mat 24:45) Erst zu jenem Zeitpunkt würde der Hausherr selbst bestimmen, wen er über „seine ganze Habe“ setzen wird (Zukunft! B2e-B2g; Bb)! Verständigkeit der Geschehnisse der Endzeit in ihrem Ablauf ist somit ein wichtiges Kriterium, um vom Herrn anerkannt zu werden! Wie werden Vorsteher jene Form geistiger „Speise“ denn austeilen, wenn sie darüber keine Ahnung haben?

 

1914-2014: 100 Jahre WATCHTOWER-Königreic Wenn Jehovas Zeugen, die so aktiv die Aufrichtung von Gottes Königreich predigen, dies auf das Jahr 1914, respektive 1918 legen, dann haben sie den Ablauf der Dinge bestimmt nicht korrekt verstanden! Auch andere Religionen deuten alle ihre Glieder als die „Braut des Christus“. Wir aber möchten es exakt verstehen und jeden Irrtum und gar Lüge vermeiden!

 

Beachten wir, dass in der Schrift drei ähnliche Gleichnisse existieren, die alle von der „Hochzeit“, respektive der Rückkehr des Hausherrn oder Bräutigams handeln, die erst zusammengefügt alle wichtigen Schlüsselinformationen ergeben! Wiederum ist über Teilbildern das Gesamtbild zu betrachten! Lies doch bitte alle drei Gleichnisse in ihrem Kontext, sie werden dir einen guten Überblick zum gesamten Thema geben: Matthäus 24:43-25; Markus 13:28-37; Lukas 12:32-48.

 

Haben wir beim Lesen beachtet, dass alle drei Evangelisten von ein und demselben Thema sprechen? Es geht um die Rückkehr des Hausherrn, respektive des Bräutigams zu seinen Knechten! Mehrere weitere Fragen tauchten dabei auf: Wann genau ist dieser Zeitpunkt der Rückkehr und mit welchen Ereignissen ist er verbunden? Die „Knechte“ werden aber sowohl als „Jungfrauen“, wie als „Brautjungfrauen“ bezeichnet!

 

Weiter sind die Fragen zu klären: Wer genau die „Braut“ ist, wer die „Sklaven“ darstellen, welche des Herrn Rückkehr von der „Hochzeit“ erwarten, wer wird durch den „Türhüter“ dargestellt, der die Ankündigung gibt und wann genau hat er zu warnen? Weiter interessiert uns, worin die Übereinstimmung zwischen den „Sklaven“ und den „Brautjungfrauen“ besteht und was die „Braut“ deutlich von den „Brautjungfrauen“ unterscheidet?

 

12.4.1.2       Die Dringlichkeit springt erst durch Einreihung auf der Zeitachse ins Auge!

Religiöse Irrlehren und Mythen zum Thema werden aufgrund der logischen Zusammenhänge in der Bibel und aufgrund der korrekten Einreihung auf der Zeitachse dargestellt und aufgedeckt!

 

Die Einreihung auf der Zeitachse erst bringt uns die Dringlichkeit der Mitteilung deutlich vor Augen! Es wird dem Leser der in die Tiefe dringen möchte daher dringend empfohlen, die zum grundsätzlichen Überprüfen und zum Verständnis notwendige Grafiken und Zeitbände in ausgedruckter Form vor sich zu haben! Es lohnt die Mühe und ein klares Verständnis wird die Belohnung sein! Diese Zeitbände stellen zudem auch in Zukunft ein ständig nützliches Hilfsmittel bei allen Bibelstudien dar!

 

(Zeitband Grobübersicht Ablaufschema „Harmagedons Endgericht“; 4 A4-Seiten quer)

(Zeitband Ablaufschema „Harmagedons Endgericht“; 4 A4-Seiten quer)

(Zeitband Jesu Wiederkehr: Beginn des „Tages des Herrn“; 3 A4-Seiten hoch)

(Grafik: 8.2  Schafe aus zwei Herden zu einer Hürde unter einem Hirten vereinigt; 1 A4-Seite quer)

(Grafik: Erntefeste zum Abschluss der Einbringung der Menschenernte;  3 A4-Seiten hoch) 

 

Kennst Du die Hauptereignisse der Endzeit im logischen Ablauf?
  

Eine tiefere Einführung zum Thema „Hochzeit des Lammes“ und über die Abläufe der einzelnen Ereignisse in Verbindung mit den Aposteln, gibt der Artikel „Die Apostel, als Wegweiser in der Endzeit“ (ab Kapitel 1.10 bis 11.1.3). Der Artikel zeigt weitere Details dieser für das Gesamtverständnis der Endzeit so wichtigen Ereignisse!

 

12.4.1.3       Die Zeitachse, ein so nützliches Instrument bei der Wahrheitsfindung!

Jesus gab wichtige Hinweise, um die Verbindung und notwendigen Details seiner Rückkehr von der „Hochzeit“ mit seiner Braut zu seinen „Sklaven“ exakt erkennen zu können, die ihn sehnlich erwarten! Wie stets möchten wir versuchen alle Zusammenhänge auf der prophetisch-geschichtlichen Zeitachse einzeln korrekt einzureihen. Dies ist auch in diesem Fall aufgrund des Gesamtzusammenhangs nur an einer einzigen, exakt vorherbestimmten Stelle oder innerhalb einer begrenzten Zeitperiode möglich! Dazu aber ist es erforderlich, ganz genau auf Jesu Worte, auf jene der Apostel und Propheten zu achten!

 

Lukas ist der Evangelist, der den grössten Wert auf logische Zusammenhänge legte und oft schon den Schlüssel lieferte, um ein bestimmtes Ereignis korrekt einzuordnen! (Lu 1:1-3) Diesmal aber liefert der Evangelist Markus vorab den Hinweis.

 

Römer zerstören Jerusalem und ihren Tempel im Jahre 70 u.Z.Jesus spricht in diesem für uns wichtigen Moment zu vier der Apostel alleine: Petrus, Jakobus, Johannes und Andreas. Das Ereignis der Befragung findet unmittelbar vor Jesu Beschreibung der „Zeichen“ seiner Wiederkehr statt, nachdem er von den untreuen religiösen Führern und von der Zerstörung des Tempels sprach. Diese Aussagen sind alle fest miteinander verzahnt und erneut mit dem „Abschluss dieser Dinge“ verbunden! Diesmal geht es nicht um die Zerstörung des Tempels, der ja seit dem Jahre 70 u.Z. nie wieder aufgebaut worden war. Zudem kam Jesus in jener Zeit nicht zurück und es muss ein noch künftiges Ereignis bezeichnen! Jesus gibt den Aposteln Verhaltensanweisungen, die nicht nur sie betreffen, sondern vor allem jene „treuen Sklaven“, welche Jesus bei seiner Rückkehr erwarten würden (Mar 13:3, 4).

 

*** Rbi8  Markus 13:32-37 ***

Von jenem Tag oder der Stunde hat niemand Kenntnis, weder die Engel im Himmel noch der Sohn, sondern [nur] der Vater. 33 Haltet ständig Ausschau, bleibt wach, denn ihr wißt nicht, wann die bestimmte Zeit [[(Zeitpunkt (Menge, Albrecht))]] da ist. 34 Es ist wie ein Mensch, der, als er außer Landes reiste, sein Haus verließ und seinen Sklaven Vollmacht gab, einem jeden seine Arbeit, und dem Türhüter gebot, wachsam zu sein. 35 Wacht also beharrlich, denn ihr wißt nicht, wann der Herr des Hauses kommt, ob spät am Tag oder um Mitternacht oder beim Hahnenschrei oder frühmorgens, 36 damit er euch, wenn er plötzlich eintrifft, nicht schlafend finde. 37 Was ich aber euch sage, sage ich allen: Wacht beständig.“

 

Zweifelsfrei fördert Jesus die Naherwartung jener Ereignisse. Wir können nur dann „wach bleiben“, wenn wir in Erwartungshaltung verharren! Das Wachen ist laut Jesu Worten Aufgabe jedes „Sklaven“, der „Türhüter“ der Endzeit aber muss noch wachsamer sein, er muss den Zeitpunkt von Jesu Rückkehr erkennen! Vor dieser Aussage hatte Jesus die Zeitzeichen beschrieben, die mit seiner Wiederkehr in Königsmacht verbunden sind! Beachten wir dabei die vier getrennten Aktionen, zu vier unterschiedlichen Zeitpunkten, an mehreren unterschiedlichen Handlungsorten, die alle mit seiner Rückkehr verbunden sind!

 

Anhand dieser Zeitzeichen wäre sicher zu bestimmen, dass das Königreich auf der Erde, inmitten der Feinde errichtet worden ist, ohne grosses Aufsehen gegen Aussen hin. Jesus erklärte dazu: (vergl. Ps 110:2).

 

Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen*** Rbi8  Lukas 17:20-21 ***

Als er aber von den Pharisäern gefragt wurde, wann das Königreich Gottes komme, antwortete er ihnen und sprach: Das Königreich Gottes kommt nicht in auffallender Weise, so daß man es beobachten könnte, 21 noch wird man sagen: ‚Siehe hier!‘ oder: ‚Dort!‘ Denn siehe, das Königreich Gottes ist in eurer Mitte.“

 

Jesus stand zu jenem Zeitpunkt als designierter König in der Mitte seiner Feinde. Dieselben warnenden Worte äussert Spekulationen über den Ort erklärte Jesus schon in Matthäus 24:4, 5 und 23 in Verbindung mit „falschen Propheten“ die irreführen und sagen „Siehe hier!“ oder „Dort!“, um die Schafe hinter sich her zu ziehen, indem sie sich selbst als „Christusse“ darstellen würden, was „Gesalbte“ bedeutet.

 

Die Übersetzung von Meister sagt zu Lukas 17:20 betreffend des stillen, unauffälligen Kommens Jesu: „... kommt nicht mit äusserer Beobachtung“, Schlachter sagt: „... nicht mit Aufsehen“. Jesus, der von Jehova zum „Gesalbten“ (gr.: christós) erklärt war und mitten unter den Pharisäern weilte, war die Grundlage des „Königreiches“, dessen „Eckstein den die Bauleute verworfen hatten“ (1.Pe 2:7, 8) ihr wahres „Haupt“ stand damals bereits „in eurer Mitte“ (Off 2:1). Es ging nicht darum das „Königreich“ im Herzen zu haben, das hatten jene Pharisäer ja bestimmt nicht, sondern um die Anwesenheit von dessen Hauptrepräsentanten!  

 

Jetzt aber wird von seiner Wiederkehr zur Erde gesprochen, die Bibel spricht über dreihundert Mal von Jesu Wiederkehr! Das ist eine physische Wiederkehr, ebenso wie dies im ersten Jahrhundert eine physische Auferstehung im eigenen Fleisch mit seinem eigenem Blut war! (Lu 24:36-43)

 

Der Heuchler ist für die Religion noch gefährlicher, als der UngläubigeGenauso wie im ersten Jahrhundert bei seiner Taufe wird sein erstes Erscheinen, zur Aufrichtung des Königreiches [B1], ohne grossartige Kenntnisnahme anderer Menschen sein, nur unter zum Voraus bestimmten Zeugen, dieses Mal seinen Aposteln und den „zwei Zeugen“! (Apg 1:6-11; Off 11:3, 11, 12)

 

Dieselbe Art der Feinde wie damals, heuchlerische religiöse Führer, die um ihre Macht und um ihren Einfluss bangen, werden sein Kommen auch diesmal verneinen! Genau in deren Mitte befand sich damals der Christus, als der vorherbestimmte König, als ihn die Pharisäer nach dem Zeitpunkt des Kommens des Königreiches befragten.

 

Während der Endzeit würde Jesus eine ähnliche Situation antreffen! Sein eigenes Volk, die Juden nahm ihn damals nicht an, woran sich bis heute und bis zum Abschluss des Systems nichts ändern wird. Die Christenheit als Ganzes erwartet Jesus nicht, es sind nur einzelne Gruppen und viele Christen individuell, welche diese Sicherheit im Glauben bezeugen.

 

Zu Recht stellte Jesus die deutliche Frage um seine Rückkehr betreffend der Gläubigen: „Dessenungeachtet, wird der Menschensohn, wenn er gekommen ist, wirklich den Glauben auf der Erde finden?“ (Lu 18:8)

 

 

12.4.2        Jesu Wiederkunft erkennen, in Zeit und Raum!

 

12.4.2.1       Die handelnden Personen rund um die Hochzeit

Da der Bräutigam laut Lukas 12:35-40 „von der Hochzeit“ an unbekanntem Ort zurückkehrt, muss die Frage interessieren, wann und wo er denn seine „Braut“ geheiratet hat, wer diese „Braut“ versinnbildlicht und wen genau die „Brautjungfrauen“ darstellen, die ihn bei der Rückkehr erwarten? Jesus gebraucht im Vergleichstext in Markus 13:32-37 dazu eine andere Veranschaulichung und spricht von einem „Türhüter“, der bei der Rückkehr eine bestimmte Rolle wahrnimmt!

 

Bei Jesu erster Rückkehr [B1] wird das „Königreich der Himmel“ auf der Erde fest errichtet, indem Jesus seinen Aposteln, der „Braut, der Frau des Lammes“ (Off 21:14) in der Frühauferstehung ihr Leben wiedergibt. Nur Paulus spricht ein einziges Mahl von „Frühauferstehung“ (gr: exanastasin (Php 3:11, s.FN NWÜ)) die sich offensichtlich von der folgenden „Erstauferstehung“ und der während des Millenniums folgenden „Auferstehung zum Leben oder zum Gericht“ absetzen. Die Apostel waren und sind seine und Jehovas Statthalter, während der „männliche Sohn“ nach der „Geburt“ der „neuen Nation“ wiederum zum Thron Gottes entrückt wird.

 

(Offenbarung 12:5-6)  Und sie [[(die himmlische „Frau“, das „Jerusalem droben“, „unsere Mutter“ (Gal 4:26 vergl. Off 12:1))]] gebar einen Sohn [[die „Wiedereinführung Jesu (als „Menschensohn“) in die bewohnte Erde“ (Heb 1:6)]], einen Männlichen [[(den Beginn des „Königreiches der (neuen) Himmel)]], der alle Nationen mit eisernem Stab hüten soll [[(Off 2:27)]]. Und ihr Kind [[(der herrschende Hohepriesterkönig Jesus, der „Reiter auf dem weissen Pferd“)]] wurde entrückt zu Gott und zu seinem Thron. 6 Und die [[irdische]] Frau [[(Jesu „Braut“, die frühauferstandenen Apostel)]] floh in die Wildnis, wo sie eine von Gott bereitete Stätte hat, damit man sie dort tausendzweihundertsechzig Tage ernähre [[B; B1-B3]].

 

Die Apostel müssen gewisse Aufgaben während der Endzeit wahrnehmen! Sie werden in geistigem Sinne „ernährt“ und mit ihren Aufgaben in unserer modernen Zeit vertraut gemacht. Seit ihrem Tode hat sich die Welt wesentlich verändert und sie müssen nun diese Dinge hinzulernen! Sie kamen nicht vom Himmel herab, sondern wurden aus dem „Staub des Erdbodens“ auferweckt, ihr Leib rekonstruiert und ihre früheren Gedanken und Erinnerungen ihnen zurückgegeben! Sie „schliefen im Tode“, wie dies der Engel Gabriel auch schon dem Propheten Daniel kurz vor dessen Tod angekündigt hatte.

 

Detailgeschehen am "Tag des Herrn"Die Einreihung der Detailereignisse sowohl im Himmel, wie auf der Erde auf der Zeitachse ist aufgrund der in der Schrift vorgegebenen Logik möglich. Das Festlegen des Rasters auf der Zeitachse, das Muster im Ablauf, das sich ergibt, dieses war aber erstmals aufgrund der vorhergesagten Zeitzeichen und deren scheinbaren Eintreffen möglich, so dass dieses Datum provisorisch geklärt werden konnte: Es war damals (heute bei der Revision des Artikel im Januar 2012 rückblickend) mit „sehr hoher Sicherheit“ (Nein: mit gewisser Wahrscheinlichkeit) der 11. April 2004 aufgrund bestimmter Ereignisse! [B1; Fa, Fb, Fc, Fd, F] (Pr 9:5, 6, 10; Da 12:13; Phi 3:11)

 

Im Rückblick zeigt sich der hohe Grad an Übereinstimmung aber auch dieselbe verfrühte Hoffnung, die schon die Zeit der Apostel kennzeichnete!

 

(Vergleiche: Zeitband Jesu Wiederkehr: Beginn des „Tages des Herrn“)

 

Nun spricht Jesus durch Markus vom zweiten Ereignis der Rückkehr [B2], jener der Wiederkehr zum Gerichtstag, dessen „Tag und Stunde“ niemand kennt und nach dem man ständig Ausschau halten sollte. Dort wird die „grosse Volksmenge“ an Schafen an Jesu rechte Seite gestellt. Kurze Zeit darauf folgt dann die „Hochzeit des Lammes“.

 

Wer alles sind die Akteure an jenem Tag? Beachten wir, dass die „Heirat“ [B2](„Hochzeit“: Luther, Schlachter, Elberfelder, Albrecht „Hochzeitsmahl“: Meister, Menge) des Lammes und das erst später folgende „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ zwei getrennte Handlungen darstellen mit unterschiedlichen Teilhabern! Erst beim Hochzeitsabendmahl wird Jesus „sich gürten“ und seine Sklaven selbst bedienen [Bb; a]. Dies ist bestimmt nicht droben im Himmel, wie es viele Religionen darstellen, sondern hier auf Erden, auf dem „Berg Zion“! (vergl. auch Jes 25:6-8, das Fest, wenn Jesus dem Vater das Königreich übergibt; Lu 12:36, 37; Off 19:9)

 

a)  Jesus, der als König, als der „Bräutigam, als der Hausherr aus dem Himmel zur „Hochzeit“ mit der „Braut“ auf die Erde zurückkehrt. Dies steht auch in Verbindung mit dem Gerichtstag an Schafen und Böcken, was kurz vorher stattfinden muss [B2]. Sacharja nennt ihn „Spross“, der den Tempel fertig errichten wird (Sach 3:8, 9; 6:12; Off 12:6; 19:7).

 

b) Die Apostel, als „Braut“, als „kleine Herde“: Sie werden als „die Frau“ und durch den Propheten Sacharja als symbolischen „Serubbabel“, als „Statthalter der Könige von Sonnenaufgang“ vorgeschattet, vor welchem „Berge zu ebenem Land“ werden (die Vernichtung der „alten Himmel“, der Macht und Autorität dieses Systems). Die Apostel sind diese „Statthalter“ „der Könige des Sonnenaufgangs“, Jehovas und Jesu, die ihrerseits beim Tempelbau Mithelfer sind (Sach 4:6, 7; Off 12:6).

 

c)   Weiter, der erwähnte Türhüter der Endzeit, die „zwei Zeugenoder laut Sacharja die „zwei Olivenbäume“ und „zwei Leuchter“, wie er sie nennt. Sie haben schon 1260 Tage vor Jesu Kommen mit prophezeien begonnen [A1]. Am „Türhüter“ liegt es den „Ruf“ erschallen zu lassen bevor der Bräutigam von der „Hochzeit“ zurückkehrt: Er erklärt zum gegebenen Zeitpunkt deutlich, dass der Bräutigam „bereits da ist! „Geht ihm entgegen“, fordert er die „Jungfrauen“ auf (Off 11:3, 11, 12; Sach 4:1-14).

 

d)   Den treuen Sklaven, die den „Ruf um Mitternacht“ (bei Beginn der zweiten Nachtwache) hören und nun darauf unmittelbar reagieren, welche sich zuvor schon bereit gemacht hatten aber „eingenickt“ waren. Sie erwarteten doch die Rückkehr ihres Herrn mit ihren Lampen schon seit Beginn der „ersten Nachtwache“, wobei die Verständigen „fünf getreuen Jungfrauen“ hervorgehoben werden, die sich frühzeitig mit genügend Vorrat an Öl für das Licht versorgt hatten.

 

Sacharja seinerseits spricht zudem vom „Hohepriester Josua und seinen Gefährten“, die am Ende des Exils von Juda aus Babylon flohen. In der Endzeit bedeutet es aus den christlichen Religionen (dem gegenbildlichen ungetreuen „Jerusalem“) und aus dem „Land des Nordens“ aus „Babylon der Grossen“ entflohen sind. „Josua“, als endzeitlicher Führer hat „seine beschmutzten Kleider“ rechtzeitig gewechselt und er ist es, der schlussendlich die „Krone als erster“ aufsetzen darf! (Sach 2:6-8; 3:1-5; 6:10, 11; Lu 21:20, 21)  

 

12.4.2.2       Der Türhüter erkennt Jesu Wiederkunft und die Rückkehr von der Hochzeit!

Warum sollte der Türhüter aufmerksam Ausschau halten? Weil die Aufrichtung des Königreiches selbst nicht allgemein, nicht „publikumswirksam“ erfolgt, wie das die Feinde annehmen. Sie kann mit Jesu Taufe am Jordan durch Johannes verglichen werden. Nur der damalige Türhüter Johannes wusste um Jesu Beginn als „Gesalbter“ Jehovas. Anschliessend ging Jesus für 40 Tage in die Wildnis weg, bevor er seine künftigen Apostel erwählte. Es gab kein grosses Aufsehen und nur sehr wenig Zeugen! (Mar 1:9-12).

 

Beachten wir ein weiteres wichtiges Detail: Alle von Jesus und den Propheten erwähnten Zeichen in Verbindung mit der Aufrichtung des Königreiches haben mit seinen Gegnern zu tun [Fa, Fb, Fc, Fd, F].

 

Schafe aus zwei Herden zu einer Hürde unter einem Hirten vereinigt
  

Johannes der Täufer war im ersten Jahrhundert der „Türhüter“, der das Kommen Jesu der Nation Juda ankündete, den „verlorenen Schafen Israels“, damit Jesus sie hinausführe, jene ihm gehorchen und durch Taufe Eintritt in das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ fanden, „frisches Wasser“ und „grüne Weise“. Die „anderen Schafe, die nicht aus dieser Hürde (Israels) sind“ muss er nun während der Endzeit bringen und beide Herden mit sich als Hirten vereinen.

 

"Zwei Zeugen der Endzeit, zwei "Olivenbäume" die Öl für "zwei Leuchter" gebenDer „Türhüter“ der Endzeit, welcher Jesu Wiederkehr vorbereitet sind die „zwei Zeugen“, die eine führende Rolle bei der Verkündigung der Ausmessung des geistigen Tempels (der Christenversammlung), des Altars, der Opfer darauf und der Anbetenden  durch den Apostel Johannes innehaben.

 

 (Offenbarung 10:11-11:4)  Und sie sagen zu mir [[(dem Apostel Johannes auf Patmos)]]: „Du mußt wieder prophezeien über Völker und Nationen und Zungen und viele Könige.“

11 Und es wurde mir ein Rohr gegeben, einem Stab gleich, als er sprach: „Steh auf, und miß das Tempel[heiligtum] Gottes und den Altar und die darin Anbetenden. 2 Aber was den Vorhof außerhalb des Tempel[heiligtums] betrifft, wirf ihn hinaus und miß ihn nicht, denn er ist den Nationen gegeben worden, und sie werden die heilige Stadt zweiundvierzig Monate lang niedertreten. 3 Und ich will meine zwei Zeugen tausendzweihundertsechzig Tage mit Sacktuch bekleidet prophezeien lassen.“ 4 Diese sind [versinnbildlicht durch] die zwei Olivenbäume und die zwei Leuchter und stehen vor dem Herrn der Erde.

 

Die „zwei Zeugen“ stehen für die zwei aktiven christlichen Gruppen vor dem Abschluss des Systems, den messianischen Juden, „Manasse“ respektive den „Ebioniten“ und dann für die am Herzen beschnittenen Christen aus den Heiden, „Ephraim“ oder wie wir sie nennen, den „Paulikanern“, weil sie zu Paulus, dem „Apostel der Nationen“ gehören.

 

Sie stellen die „zwei Leuchter“ dieser beiden Versammlungen dar und beziehen ihr geistiges „Öl“ dazu aus den beiden „Olivenbäumen“, den Schriften des Alten- und des Neuen-Bundes. Ihr „Herr der Erde“ ist Jesus, dem Jehova doch die gesamte Schöpfung unterworfen hat.

 

12.4.2.3       Das „Zeichen Jona“ und die „zwei Zeugen“

Jesus selbst sprach davon, dass nur „das Zeichen Jona“ von seiner Seite her gesehen würde und bezog es dabei im Kontext auf die Arbeit, die Jonas vollbrachte.

 

Nacfh drei Tagen und drei Nächten speiht der "grosse Fisch" Jona an LandSeine erste Reaktion gegenüber dem Auftrag Jehovas Ninive zu predigen war, dass er versuchte sich Wegzuwenden nach Tarschisch (Spanien). Dann aber, als er von der Schiffsbesatzung über Bord geworfen wurde und erst als der „grosse Fisch“, in dessen Bauch er überlebte ihn nach „drei Tagen und drei Nächten“ an Land auswarf, da erfüllte er den Auftrag, sein Predigen des kommenden Urteils über das gottlose Ninive auszuführen. Seine Warnung in Ninive vor kommendem göttlichen Gericht und der angekündigten Zerstörung der damaligen Weltmacht Assyrien und deren Hauptstadt fand Gehör beim König.

 

Jesus bringt das „Zeichen Jona“ zudem in Bezug mit Auferstehung längst Verstorbener! Kein Zweifel, Jesus sprach nicht von seinem Tod und den zwei Nächten im Grab, auch wenn Religionsführer dies so auslegen! Jesus sprach von seiner Wiederkehr, er sprach zur „Otternbrut“ der religiösen Führer und gegen deren unnütze, lügnerische Worte. Wir sollten den wahren Zusammenhang zu erkennen versuchen und uns vorab reinigen! (Mat 12:31-45)

 

Jesus hatte in der Bergpredigt doch erklärt: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe.“ (Mat 5:17, 18)

 

Die Zeit von „drei Tagen und drei Nächten“ im Falle des Gleichnisses von Jona entspricht eindeutig nicht der Zeit vom 14.Nisan, 15.00 Uhr, Jesu Tod und Grablegung bis zum 16.Nisan beim Tagesanbruch, wie die Frauen sein Grab leer fanden. Da fehlt eine dritte Nacht!

 

In der Endzeit steht das Prophezeien dessen, was kommen wird, während tausendzweihundertsechzig Tagen [A; A1-B1] in den Händen von jenen „zwei Zeugen“: Deren „Tod“ und ihre „Auferweckung“ fallen genau in die Zeit, in welcher der Vater den Sohn wiederum „in die bewohnte Erde einführt“ [B1] und ihn dabei erneut als seinen geliebten Sohn anerkennt! Jesus ist dabei im „Herzen der Erde“, die Frühauferstehung der Apostel erfolgt gleich nachdem die „zwei Zeugen“ ebenso „drei Tage und drei Nächte“ als Leichen in den Strassen jener Stadt lagen, die in der Offenbarung als „Sodom und Ägypten“ bezeichnet wurde: Zwei Orte, welche nicht auf die Warnung von Jehovas Propheten gehört hatten. Ägypten hatte Israel zur Zeit Mose versklavt und in Sodom litt Lot wegen der vorherrschenden Unsittlichkeit. (Off 11:7-13)

 

Paulus beschreibt die Wiedereinführung Jesu, um das „Königreich der (neuen) Himmel“ hier auf der Erde aufzurichten, dann aber zum Vater zurückzukehren.

 

*** Rbi8  Hebräer 1:5-6 ***

Zu welchem der Engel sprach er zum Beispiel jemals: „Du bist mein Sohn; ich, ich bin heute dein Vater geworden.“? Und wiederum: „Ich selbst werde sein Vater werden, und er seinerseits wird mein Sohn werden.“? 6 Wenn er aber seinen Erstgeborenen wiederum in die bewohnte Erde einführt, sagt er: „Und alle Engel Gottes sollen ihm huldigen.“

 

Berger: Der heilige Schein; Als schwuler Theologe in der katholischen KircheDiese „zwei Zeugen“ sind während jenen dreieinhalb Tagen tot „in der breiten Strasse der grossen Stadt, die in geistigem Sinne Sodom und Ägypten genannt wird“! (Off 11:8-15) Diese Bezeichnung passt auf „Babylon die grosse Hure“ in ihrem unterdrückerischen, versklavenden Verhalten Ägyptens gegenüber deren israelischen Sklaven und ihrer Duldung der Homosexualität bis hin in die Reihen ihrer Priesterschaft, die wie jene in Sodom handeln. Es ist zudem dieselbe Zeitspanne, die Jona „im Bauch des grossen Fisches“ untätig war und zu Gott um Hilfe rief.

 

(Jona 1:17-3:2)  Nun bestellte Jehova einen großen Fisch, um Jona zu verschlingen, so daß Jona schließlich drei Tage und drei Nächte im Innern des Fisches war. 2 Dann betete Jona zu Jehova, seinem Gott, aus dem Innern des Fisches 2 und sprach:

 

Aus meiner Bedrängnis rief ich zu Jehova, und er antwortete mir dann.

Aus dem Bauch des Scheọls schrie ich um Hilfe.

Du hörtest meine Stimme.  

3 Als du mich [in] die Tiefen warfst, ins Herz des offenen Meeres,

Da umgab mich gar ein Strom.

All deine Brandungen und deine Wellen — über mich gingen sie hinweg.

Jona: Ninive oder Tarsis4 Und was mich betrifft, so sagte ich:

‚Ich bin vertrieben worden, von deinen Augen hinweg!

Wie werde ich wieder deinen heiligen Tempel anschauen?‘  

5 Wasser umgaben mich bis an die Seele; die Wassertiefe selbst umschloß mich fortwährend.

Seegras wand sich um mein Haupt.

6 Zu den Gründen der Berge fuhr ich hinab.

Was die Erde betrifft, ihre Riegel waren über mir auf unabsehbare Zeit.

Aber aus der Grube brachtest du dann mein Leben herauf, o Jehova, mein Gott.

7 Als meine Seele in mir schwach wurde, war Jehova es, dessen ich gedachte.

Dann kam mein Gebet zu dir in deinen heiligen Tempel.

8 Was die betrifft, die auf die Götzen der Unwahrheit achten, sie verlassen ihre eigene liebende Güte.

9 Aber was mich betrifft, mit der Stimme der Danksagung will ich dir opfern.

Was ich gelobt habe, will ich bezahlen.

Rettung gehört Jehova.“

 

10 Mit der Zeit befahl Jehova dem Fisch, so daß er Jona auf das trockene Land ausspie. 3 Dann erging das Wort Jehovas an Jona zum zweiten Mal und lautete: 2 „Mach dich auf, geh nach Nịnive, der großen Stadt, und ruf ihr die Verkündigung aus, die ich zu dir rede.“

 

Sinnbildlich war Jona im „Scheol“ im Grab, er war aber nicht physisch tot! Es verlangte ihn danach den „heiligen Tempel“ anzuschauen. Auch die „zwei Zeugen“ möchten den fertiggestellten geistigen Tempel sehen! Der Befehl an sie: „Kommt hierherauf“ deutet eine Einladung an, selbst Teil der ersten „Himmel“ zu werden, weiterhin Gottes Bedingungen zu erfüllen, um die Anforderungen als Priesterkönige zu vollenden!

 

Ob es ein  geistiger oder physischer Tod jener „zwei Zeugen“ sei, dies wurde an anderer Stelle bereits eingehend erörtert. Jona war ja nicht physisch tot, aber er war während jener Zeit im „Bauch des Fisches“ handlungsunfähig!

 

(Vergleiche E-Buch: Der falsche Prophet; Kapitel 8.4: Zeit der „zwei Zeugen“, ihre Tötung, Jesu Wiederkunft)

 

Die Engel jauchzen jubelnd, wie Jesus wiederum in die bewohnte Erde eingeführt wird! Exakt in jene Tage fällt die Auferweckung der „zwei Zeugen“, zum Ende der 1260 Tage ihres Predigens. Das Einreihen in ihrer logischen Abfolge bietet zu wenig Zweifel Anlass! Genau dieselbe kurze Zeitperiode betrifft auch die Frühauferstehung der Apostel! Wenn wir diese auf das Ende der dreieinhalb-Tagefrist ansetzen, so ist dies genau dreissig Tage nach dem auslösenden Ereignis das Daniel erwähnt: Dem Aufstellen des abscheulichen Dings, das Verwüstung verursacht! (Da 11:31; 12:11; Mat 24:15)

 

Neues Jerusalem:Gottes kommende Regierungshauptstadt "Jahwe Schammah"
  

Wir sollten daher gut auf vergangene, gegenwärtige und kommende Ereignisse achten, denn der „kleinste Buchstabe“ der PROPHETEN wird sich noch erfüllen müssen! Jesus ist der grösste aller Propheten. Vom „neuen Jerusalem“ aus wird er die ganze Erde lenken, bestimmt mit ein Grund diese Stadt als das „Herzen der Erde“ zu benennen. Jehova selbst hat sich diese Stadt auserwählt um für ewig bei den Menschen seiner Völker und Nationen zu bleiben (Off 21:1-5).

 

Betreffend der dreieinhalb Tage, welche Jesus erwähnte, wo er im „Herzen der Erde“ sein würde und die als einziges „Zeichen“ dienen würden, inmitten seiner Feinde ohne von jenen erkannt werden zu können ist ein weiteres Indiz, dass die Heilige Stadt damit gemeint ist; siehe die Details im „Zeitband Jesu Wiederkehr: Beginn des „Tages des Herrn““ [D; 5] in Verbindung mit dem „Zeichen Jonas“!

 

Als „Herz der Erde“ dürfen wir somit die Stadt Jerusalem nehmen, mitten in der heutigen weiterhin ungläubigen Nation Israel! Die Juden werden ihn bis zu ihrem bitteren Ende ablehnen

 

12.4.2.4       Dass zwei sich treffen, dazu braucht es Verabredung!

Nur die Zeitachse kann solche, scheinbar geringfügigen Details ans Licht bringen, weil sich innerhalb von Gottes Prophetie jedes Einzelereignis nur jeweils an einem Ort, zu einem einzigen Zeitpunkt, mit vorherbestimmten Personen ereignen muss! Amos sprach in seinen Prophezeiungen zur Endzeit von diesen Dingen! Der Prophet Amos musste folgende inspirierte Worte aufzeichnen. Dies betrifft genauso den „Ruf um Mitternacht“, unser Thementitel zu dieser Erklärungen.

 

Meetingpoint*** Rbi8  Amos 3:3-8 ***

Werden zwei miteinander gehen, es sei denn, sie haben sich auf Verabredung hin getroffen? 4 Wird ein Löwe im Wald brüllen, wenn er keinen Raub hat? Wird ein mähniger junger Löwe seine Stimme aus seinem Versteck erschallen lassen, wenn er überhaupt nichts gefangen hat? 5 Wird ein Vogel in einer Falle zur Erde fallen, wenn ihm keine Schlinge [gelegt] ist? Springt eine Falle vom Erdboden auf, wenn sie überhaupt nichts gefangen hat? 6 Wenn ein Horn in einer Stadt geblasen wird, zittert dann nicht auch das Volk selbst? Wenn ein Unglück in der Stadt geschieht, ist es dann nicht Jehova, der gehandelt hat? 7 Denn der Souveräne Herr Jehova wird kein Ding tun, es sei denn, er habe seine vertrauliche Sache seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart. 8 Da ist ein Löwe, der gebrüllt hat! Wer wird sich nicht fürchten? Der Souveräne Herr Jehova selbst hat geredet! Wer wird nicht prophezeien?‘

 

Amos befielt durch Jehova, genauso wie der Prophet Daniel, dass diese Dinge bekannt gemacht werden müssen! Sie sind inzwischen nicht länger ein Geheimnis und ungelöstes Rätsel! Auch Israel als Land ist von all den kommenden Dingen direkt betroffen! Verstehen aber werden es nur solche, die sich vorab gereinigt haben, Menschen, die den Messias als nun handelnden, als menschlichen König auf Davids Thron in Jerusalem zurück erwarten! (Da 12:4, 9, 10; Amos 3:9-15)

 

Allerdings wird es nun etwas komplizierter, weil wir genau dies zu erklären versuchen, wo die Jünger Jesu in ihre Frage an den Meister ansetzten: „Als er auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: ‚Sag uns: Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen deiner Gegenwart und des Abschlusses des Systems der Dinge sein?‘ “ (Mat 24:3) Jesu Antwort ist verzweigt und hat zu jedem Fragepunkt zwei Antworten, weil unbewusst die Apostel nach zwei unterschiedlichen Ereignissen innerhalb ihrer Frage Antwort suchten: Einerseits das Ende des jüdischen Systems mit Zerstörung ihres Tempels, wo „kein Stein auf dem andern“ verbleiben würde und andererseits Christi Wiederkommen in Königreichsmacht; das Aufrichten von Gottes Herrschaft über die ganze Erde und das Ende des vorherrschenden Machtsystems. Es braucht im kommenden Absatz gutes Denkvermögen. Teile mehrmals zu lesen und Details exakt zu verfolgen können jeden von uns ein gutes Stück an Verständnis weiterbringen! Wir brauchen „Öl“ für unsere Lampen, wenn sie um „Mitternacht“ dieses Systems zu erlöschen drohen!

 

12.4.2.5       Jesu erste Wiederkehr ist Voraussetzung für die Frühauferstehung der Apostel

Aufgrund dieser Erkenntnis über das „Zeichen Jona“, dass Jesus „im Herzen der Erde“ sein würde und dies aufgrund der dafür vorhergesagten „drei Tage und drei Nächte“ nicht mit der Zeit Jesu im Grab übereinstimmt, da ja damals eine Nacht fehlte. Die Grablegung bis zur Auferstehung dauerte nur zwei Nächte und Teilen von drei Tagen waren. Daher dürfen wir das „Zeichen des Jona“ nicht mit Jesu Grablegung, sondern müssen dies mit Jesu Wiedereinführung in „das Herz der Erde“ gleichsetzen, wenn er wiederkommt, um das „Königreich für Israel“ wiederherzustellen. Diesmal ist es das „Israel Gottes“, das im kommenden System erdenweit Macht ausüben wird! Dies ist keinesfalls mit der heutigen Nation Israel seit 1948 in Übereinstimmung, weit eher das Gegenteil: Der Versuch Satans vom wahren Thema abzulenken.

 

Megiddo und Tiefebene JesreelEine etwas graphischere Darstellung kann uns zum besseren Verständnis helfen: Die Auferweckung der „zwei Zeugen“ und die „Frühauferstehung“ der „Braut“, der  Apostel [B1] sind gemeinsam wie wir ebenso schon gesehen haben innerhalb dieser Zeitperiode anzusiedeln ohne etwas „zuzufügen“ oder „wegzulassen“! Sie (die Musterperiode von dreieinhalb Jahren vor Jesu Wiederkehr) endet genau 30 Tage nach dem „Aufstellen des abscheulichen Ding, das Verwüstung verursacht“ [Ba.B1], wie dies Daniel am Ende des Kapitel 12 vorhergesagt hat und Jesus es in Matthäus 24:15 im Zusammenhang mit seiner Wiederkehr bestätigt!

 

Das Ende vom davorliegenden Kapitel 11 Daniels zeigt, worüber das Folgekapitel im Detail handelt: Das Ende des „Nord-„ (kommunistischer Block mit Alliierten Muslimstaaten) und des „Südkönigs“ (Anglo-Amerika), was mit der Endschlacht jener Armeen in der Tiefebene von Jesreel einhergeht. Der Ruinenhügel (tell) von Megiddo liegt auf der Route, welche die Heere des „Nordkönigs“ (Russland als Verbündeter Irans, Syriens und des Libanons) vorstösst, um die verhasste Nation Israel „ins Meer zu werfen“ und die für Muslime drittheiligste Stadt zu erobern. Der  Vormarsch „Assyriens“ auf dem Weg hin nach Jerusalem wird der „Südkönig“ als Abwehrreaktion zu unterbinden suchen. Daniel schrieb das vom Engel Vermittelte auf:

 

(Daniel 11:45-12:2)  Und er [[(der zur Verteidigung Jerusalems herbeigeeilte „König des Südens“)]] wird seine Palastzelte zwischen [dem] großen Meer [[(Mittelmeer)]] und dem heiligen Berg der ‚Zierde‘ [[(Jerusalem)]] aufpflanzen; und er wird völlig zu seinem Ende kommen müssen, und es wird für ihn keinen Helfer geben [[(er wird „ohne (menschliche) Hand“, vom „Reiter auf dem weissen Pferd“ am Tag Harmagedons durch Engelheere vernichtet (Da 8:23-25))]].

 

12 Und während jener Zeit [[(des Abschlusses dieses alten Systems)]] wird Mịchael [[(Jesus, von Gottes rechter Seite)]] aufstehen, der große Fürst, der zugunsten der Söhne deines Volkes steht [[(der am Gerichtstag [B2] auserwählten „Schafe“ der „grossen Volksmenge“ im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, die das geistige, wahre „Israel“ aus beschnittenen „Ebioniten“ und unbeschnittenen „Paulikanern“ bilden)]]. Und es wird gewiß eine Zeit der Bedrängnis eintreten [[(die von Jesus als „grosse Drangsal“ bezeichnet wird (Mat 24:))]], wie eine solche nicht herbeigeführt worden ist, seitdem eine Nation entstanden ist, bis zu jener Zeit. Und während jener Zeit wird dein Volk entrinnen, jeder, der im Buch [[(des Lebens)]] aufgeschrieben gefunden wird. 2 Und da werden viele von den im Staub des Erdbodens Schlafenden sein, die aufwachen werden [[(zuerst die Früh-, dann die Erst- und danach die Massen während dem Millennium, in der allgemeinen Auferstehung: Die zwei ersteren im Rang „zum ewigen Leben“ und dann die vormals Ungerechten zum Leben oder zum Gericht)]], diese zu Leben auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]] und jene zu Schmach [und] zu Abscheu [[(die Letzten, aus der „Gehenna“ = letzter, fünfter Rang der Auferstehung zur Urteilsanhörung und Vernichtung im „Feuersee“ (1.Kor 15:22, 23)]] auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]].

 

Viele feine Details gilt es zu beachten, die alle vollkommen Sinn ergeben, wenn sie aus dem Blickwinkel von Recht und Unrecht aus Gottes GESETZ beurteilt werden. Segen und ewiges Leben wurden bereits im Bund von Moab denen versprochen, welche alle Gebote Gottes halten! Das ist doch die Bedeutung von „Reinheit“ in Gottes Augen. Johannes bestätigt in seinem 1.Brief, dass dies jedermann der wirklich Gottes Rechtsmassstab zu halten versucht möglich ist: „Denn darin besteht die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer, denn alles, was aus Gott geboren worden ist, besiegt die Welt. Und das ist die Siegesmacht, die die Welt besiegt hat: unser Glaube.“ (1.Joh 5:3, 4)

 

Da der Prophet Daniel wissen wollte, wann die letzten Dinge im Kapitel 11 geschehen würden gab ihm der Engel nützliche Hinweise, nicht für ihn, sondern für uns, die es betrifft am „Ende der Tage“ dieses Systems zu leben, dessen Höhepunkt an Schlechtigkeit zu sehen:

 

(Daniel 12:7)  Und ich begann den mit dem Linnen bekleideten Mann zu hören [[(Jesus, in seiner Stellung als Engelfürstl Michael)]], der oben über den Wassern des Stromes war, während er dann seine rechte [Hand] und seine linke [Hand] zu den Himmeln erhob und bei dem, der auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]] lebt, schwor: „Es wird für eine bestimmte Zeit, bestimmte Zeiten und eine halbe sein [[B]]. Und sobald die Zerschmetterung der Kraft des heiligen Volkes [[(der „Schafe“ im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“)]] beendet sein wird, werden all diese Dinge [[(in Harmagedon)]] ein Ende nehmen.“ (vergl. Off Kap. 10:4-7)

 

Die Spanne „eine bestimmte Zeit, bestimmte Zeiten und eine halbe Zeit“ wird von fast allen Gelehrten als dreieinhalb Mondjahre bezeichnet! [C2] In der Offenbarung wird dieselbe Spanne mit „tausendzweihundertsechzig Tage“ und mit „zweiundvierzig Monaten“ zu je 30 Tagen gerechnet umschrieben (Off 11:2, 3; 12:6; 13:5). Erst in unseren Tagen sollen diese Zusammenhänge wirklich verstanden werden:

 

Der Prophet Daniel und seine prophetische Schriftrolle(Daniel 12:9-13)  Und er sagte weiter: „Geh, Daniel, denn die Worte werden geheimgehalten und versiegelt bis zur Zeit des Endes. 10 Viele werden sich reinigen und sich weiß machen und werden geläutert werden. Und die Bösen werden bestimmt böse handeln, und gar keiner der Bösen wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.

11 Und von der Zeit an, da das beständige [Opfer] entfernt worden ist und das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, aufgestellt worden ist, werden es eintausendzweihundertneunzig Tage sein.

12 Glücklich ist, wer harrt und wer die eintausenddreihundertfünfunddreißig Tage erreicht!

13 Und was dich selbst betrifft, geh dem Ende entgegen; und du wirst ruhen, aber du wirst aufstehen zu deinem Los am Ende der Tage.“

 

Der gealterte Daniel hatte seine Aufgabe im Exil erfüllt, der Engel gab ihm kein exaktes Verständnis, was für ihn nur noch verwirrender und beängstigender gewesen wäre Er zeigte ihm deutlich, dass erst kurz vor dem Ende genaue Erkenntnis kommen würde und nur bei denen, die das ganze GESETZ ernst nehmen. Die Lösung des Rätsels liegt im GESETZ, was sowohl die Gebote wie die Weisungen in den fünf Büchern Mose beinhaltet! Gerade durch das GESETZ kommt Licht auf wichtige Zusammenhänge, Ursache und Wirkung, indem wir auf jedes der Worte der PROPHETEN achten! „Ein guter Mensch bringt aus dem guten Schatz seines Herzens Gutes hervor, aber ein böser Mensch bringt aus seinem bösen Schatz Böses hervor; denn aus der Fülle des Herzens redet sein Mund“ (Luk. 6:45).

 

Jüdischer Kalender und unsere Einteilung der Monate Wir haben zudem zu beachten, dass es im jüdischen Kalender alle 2 bis 3 Jahre (7 Mal innert 18 Jahren) einen eingeschobenen Monat „Veadar“ oder „Adar II“ gibt, der vor dem Monat Nisan eingeschoben wird. Die kürzeste Form von B1-B3 [C2] dauert 3 ½ Mondjahre, ohne Einbezug dieser Schaltmonate! Wenn von Sonnenjahren die Rede ist, von Festzeiten Jehovas, dann muss dies berücksichtigt werden und diese sind laut GESETZ verbindlich, gar bei Todesstrafe bei Missachtung. Die Juden in ihrem Kalender wissen dies genau und halten sich daran. Wir tun gut daran Jehovas Wort in den Vordergrund zu rücken und an seinem Kalender festzuhalten im Hinblick auf Gottes Gerichtstag, der sich weder nach dem Kalender des Julius Cäsar, noch dem des Papstes Gregor ausrichten wird. Halten wir die Worte des Propheten Daniel betreffend „Zeiten und Zeitabschnitte“ daher exakt im Sinn zusammen mit dieser Erkenntnis.

 

Um diese verkürzten Mondjahre, die rund 11 Tage weniger haben periodisch an die Sonnenjahre anzupassen und zudem das Ende der 1335 Tage, der längsten Frist [C4] mit Exaktheit anzuzeigen, gilt es Gottes Regeln anzuwenden. Am Ende der 1335 Tage, wo doch Daniel selbst „sein Los“ in der Zuteilung von Regierungsmacht der „neuen Himmel“ erhält, gilt es dieses Ereignis nach dem „Ende der Zeiten der Nationen“ (30. Ab) aufmerksam zu suchen: Es findet sich da, wo Jesus 45 Tage nach Harmagedon dem Vater das vollkommene Königreich übergibt [Bb2]. Das ist an einem der wichtigsten Festtage im jüdischen Kalender gebunden, den Erntefeiert, wo der Zehnte entrichtet werden musste. Jesus übergibt Jehova den sinnbildlichen „Zehnten“ der Ernte aus den Menschen, aus denen, die Jehova seit Beginn erkannten.

 

Dazu müssen wir zudem zu den drei Zeitangaben B2, B3 und B4 wie wir nun wissen zwei Korrekturmonate „Veadar“ innerhalb der dreieinhalb Jahre in Betracht ziehen, der Schlüssel zum Verständnis von B3 und B4, welche die Korrekturen enthalten: 1260 [B2] +30 Tage = 1290 Tage [B3] und 1290 + 30 Tage + 15 (Festtag am 15.Tischri) = 1335 Tage. 

 

Im Falle von der Periode der 1260 Tage [C2], dann der 1290 Tage [C3] sind es dreissig Tage vorher: [Ba] Ein erster Schaltmonat Veadar zu Beginn, mit einem einläutenden Ereignis: Dem „Aufstellen des abscheulichen Dings“. Dann im Falle von 1335 Tagen [C4] sind es vorab dieselben 30 Tage Schaltmonat vom Beginn und zudem während der „grossen Drangsal“ (vor dem Gerichtstag???) ein weiterer eingeschobener Monat. Am Ende sind es daher erneut +30 Tage, was auf den 1.Tischri hindeutet, den Tag Jesu Wiederkehr zum Trompetenfest: [Bb, a1] „Denn die Posaune wird erschallen, und die Toten [[(der 144.000)]] werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden.“ (1.Kor 15:52) Damit sind alle der 144.000 zusammen mit den Frühauferstandenen und dem „Menschensohn“ Jesus, der alles anführen wird

 

Warum aber sind es nicht 30 sondern 45 Tage“ Erstens zufolge des 2.Schaltmonates, der innerhalb der 1260 Tage liegen muss, zu Beginn des 2. oder dritten Jahres der „grossen Drangsal“. Dann in zweiter Linie, dem von Daniel erwähnten „Abschluss der Sache“, die den 15. Tischri, das Ende der Einsammlungen und Amtseinsetzung der „neuen Himmel“ betrifft: Dem Tag, wo Jehova durch Jesus dem Vater die Ernte all seiner „Erstlinge“ übergeben werden (das „Israel Gottes“ und die „grosse Volksmenge“), so wie es das GESETZ für den 1.Festtag der Laubhütten fordert! Paulus erklärt dies: „Als nächstes das Ende [[(der 1335 Tage [C4])]], wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht [[(zuvor in Harmagedon)]] zunichte gemacht hat.“ (1.Kor 15:24)

 

Der erste Tag muss zu Beginn bei allen drei Zeitlinien C2, C3, C4 auf den 1. des jeweiligen Monats fallen, wenn wir vom Ende her anschauen, wo der Abschluss der 1335-Tagefrist exakt auf den 15.Nisan fällt, dem ersten Tag des Erntefestes.

 

Muster wie Geschehnisse konkret auf der Zeittabelle eingereiht werden
 

 

Beachten wir erneut diese feinen Details, die uns zum exakten Verständnis beitragen: Dem Beginn der Frist von tausendzweihundertneunzig Tage: 1290 [B3] -1260 [B2] Tage = 30 Tage Differenz, ein erster Schaltmonat Veadar, vor der 1260 Tagefrist! Diese Fristen der 1260 [C2] und 1290 Tage [C3] stimmen mit demselben Schlussereignis, dem Tag Harmagedons [B3] überein, dem letzten Tag des Monats Ab. Dies bedeutet um es uns erneut einzuprägen, dass diese 30-Tagefrist logischerweise vor dem Beginn der 1260 [C2] Tage liegen muss, was auf diesen ersten Einschaltmonat Veadar hinweist [Ba]. Der Beginn der letzten dreieinhalb Jahre ist somit am Ende eines jüdischen Schaltjahres.

 

Achten wir hierzu im nachstehend abgedruckten Zeitband auf die zugefügten dicken, roten Pfeillinien, die miteinander verbunden, ein ungleichschenkliges „Z“ bilden: Zuerst [C2] 1260 Tage links beginnend bei [B1] mit dem 1.Nisan. Laut Jehova ist dies der Beginn des Jahres! „Jehova sprach nun zu Moses und Aaron im Land Ägypten: ‚Dieser Monat wird für euch der Anfang der Monate sein. Er wird für euch der erste der Monate des Jahres sein.‘ “ (2.Mo 12:1, 2) Das trifft auch auf den Beginn von Gottes Herrschaft über die Erde zu! Er hält sich an Seine Regeln!

 

Jesu Wiederkehr [B1] zu Beginn der „grossen Drangsal“ [B] wird kurz darauf, im Gefolge seiner Erhöhung über seine Feinde am 14. Nisan, der Nacht des Abendmahls, während des Passafests folgen und die Frist von [B2], der Drangsal wird dann bis zum Tag Harmagedons (30. vom Monat Ab) dauern, wo unsere Befreiung erfolgt.

 

Trauer in Ägypten am Hof Pharaos wegen des Todes der ErstgeburtBedenken wir hier, dass schon beim Auszug aus Ägypten in der Nacht des 14.Nisan die Erstgeburt Ägyptens vom Strafengel Jehovas getötet wurde. Dann, im 1.Jahrhundert bei Jesu Tod wurde Satan aus dem Kreis der vierundzwanzig Ältesten aus dem dritten Himmel geworfen: „Jetzt ergeht ein Gericht über diese Welt; jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden.“ (Joh 12:31) und gleichzeitig mit Jesu Erhöhung wurden die jüdischen religiösen Vorsteher aus dem Stamm Levi all ihre Vorrechte beraubt: Das Ende des „Bundes mit Levi“ war erreicht. Jesus dagegen wurde hoch erhöht. Er selbst bestätigte nach seiner Auferstehung: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden.“, was nun all seine Feinde oben im Himmel und unten auf der Erde einschliesst (Ps 110:1, 2; Mat 28:18 vergl. Off 5:11, 12)

 

Dann richten wir unseren Blick erneut auf die Frist der 120 Tage [C3], die gemäss Textkonstellation Daniels rückwärts gerichtet sind, ab Harmagedon beginnend: Die 1290 Tage am Ende, am Tag Harmagedons bis vorne, dem 1.Veadar (einem Schaltjahr mit eingeschobenem Schaltmonat) Diese Frist [B3] fällt daher dreissig Tage vor den 1.Nisan, wie erwähnt auf den 1.Veadar: Damit wird der Beginn, Jesu Wiederkehr mittels Zeichen von Seiten seiner Feinde, dem „Aufstellen des abscheulichen Dings“ [Ba] vorhergesagt.

 

Vom selben Tag aus, wo das „abscheulliche Ding“ aufgestellt ist [Ba] folgt der Beginn der 1335-Tagefrist [C4].  Diese dauert wie wir nun schon wissen bis 45 Tage nach Harmagedon, dem 15. Tischri! Das ist der Tag den sowohl Daniel erwarten muss, 15 Tage nach seinem Anteil in der Erstauferstehung und dann der Einweihung zum Priesterkönig während des achttägigen „Abendessen der Hochzeit des Lammes“. Er bildet doch Teil der 144.000 Brautjungfrauen! Diese erste Auferstehung nach Harmagedon ist mit Jesu Wiederkehr „mit den Wolken“, als „Menschensohn“ (Hes Kap. 37) hinab zum Ölberg am 1. Tischri, dem Tag des Trompetenfestes [Bb; a1] fest verbunden (Apg 1:6-12). Aber auch den „Schafen“ gilt die Frist der 1335 Tage besonders, die doch durch die „grosse Drangsal“ [B] hindurch bis dahin auszuharren haben, um die Lösung des „heiligen Geheimnisses“ der kommenden „neuen Himmel“ mitzuerleben, wenn jene sich mit Jesus zusammen unter grossem Jubel auf dem „Berg Zion“ zeigen werden!

 

Erst Jehovas herniederkommen zur Erde mit dem „Jerusalem droben“, „der Frau“, „unserer Mutter“, mit Seinen Engeln am Morgen des ersten Tages, kurz nach neun Uhr oder der „dritten Stunde“ der Opfergabe, am Tag des Erntefestes nach Harmagedon, dem 15.Tischri, werden die übergebenen „neuen Himmel“ vom Vater angenommen. Erst damit ist deren Bestätigung ihrer Auserwählung, die „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ handlungsfähig. Das wird begleitet durch die „Umwandlung in einem Nu“ der erdenweit zerstreuten „grossen Volksmenge“: Alle verstehen nun die „reine Sprache“ und was von Zion her durch Jesus verkündet wird. „Seht, ich sage euch ein heiliges Geheimnis: Wir werden nicht alle [im Tod] entschlafen [[(Paulus und die frühauferstandenen Apostel zusammen mit der „grossen Volksmenge“)]], wir werden aber alle verwandelt werden, in einem Nu, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn die Posaune wird erschallen, und die Toten [[(der Erstauferstehung)]] werden auferweckt werden unverweslich, und wir [[(die Apostel und die überlebenden der Versiegelten)]] werden verwandelt werden. Denn das, was verweslich ist, muß Unverweslichkeit anziehen, und das, was sterblich ist, muß Unsterblichkeit anziehen.“ (1.Kor 15:51-53) Johannes sieht diesen Teil in der 6.Vision:

 

(Offenbarung 7:13-17)  Und einer der Ältesten ergriff das Wort und sprach zu mir: „Wer sind diese, die in die weißen langen Gewänder gehüllt sind, und woher sind sie gekommen? 14 Da sagte ich sogleich zu ihm: „Mein Herr, du weißt es.“ Und er sprach zu mir: „Das sind die, die aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre langen Gewänder gewaschen und sie im Blut des Lammes weiß gemacht. 15 Darum sind sie vor dem Thron Gottes; und Tag und Nacht bringen sie ihm in seinem Tempel heiligen Dienst dar; und der, der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt über sie ausbreiten. 16 Sie werden nicht mehr hungern und auch nicht mehr dürsten, noch wird die Sonne auf sie niederbrennen, noch irgendeine sengende Hitze, 17 weil das Lamm, das inmitten des Thrones ist, sie hüten und sie zu Wasserquellen des Lebens leiten wird. Und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen.“

 

Die Logik im Ablauf der Detailereignisse sehen wir anhand des nachstehenden Zeitbandes, auf dem das „Z“, des Ablaufs der drei Zeitspannen Daniels C2, C3 und C4 mit roten, dicken Linien zum besseren Verständnis eingezeichnet sind.

 

Zeitaband Ablaufschema "Harmagedons Endgericht"
 

Paulus tat während seines Dienstes alles ihm Mögliche, um Anteil an jener „Frühauferstehung“ zu erlangen, gemäss seinem „Bürgerrecht“ im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, das durch Jesus „in den Himmeln“ eingetragen ist (Heb 12:22, 23): Von „wo her er den Retter Jesus Christus erwartete. Erst später, mit seiner „Frühauferstehung“ [B1] erwartete er bereits damals zu Lebzeiten die künftige Umgestaltung seines „Leibes der Niedrigkeit“! Auch hier, wie an vielen anderen Stellen ist ein Ablauf mehrerer getrennter, aber zusammengehöriger Ereignisse in einen Satz zusammengefasst. Nur andere, die Details ergänzende Bibelstellen und deren exaktes Einreihen auf der Zeitachse, lösen das uns aufgetragene Rätsel, um das wann, das wer, das wo und das wie! [Bb] (Phi 3:18-22)

 

*** Rbi8  Philipper 3:8-11 ***

Um seinetwillen habe ich den Verlust aller Dinge erlitten, und ich betrachte sie als eine Menge Kehricht, damit ich Christus gewinne 9 und in Gemeinschaft mit ihm erfunden werde, indem ich nicht meine eigene Gerechtigkeit habe, die aus Gesetz [[aus Gesetzeswerken (z.B. Opfern)]] kommt, sondern die, die durch Glauben an Christus kommt, die Gerechtigkeit, die aufgrund des Glaubens aus Gott stammt [[(die unverdiente Güte der Sündentilgung)]], 10 um ihn zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und [die] Teilhaberschaft an seinen Leiden, indem ich mich einem Tod gleich dem seinigen unterziehe, 11 [um zu sehen,] ob ich auf irgendeine Weise zu der Früh-Auferstehung [[gr.: exanástasin FN NWÜ]] von den Toten gelangen könnte.

 

Der Bibelübersetzer Albrecht sagt es mit folgenden Worten: „So darf ich [[(Paulus)]] dann hoffen, jene Auferstehung zu erreichen, zu der nur eine Auswahl aus den Toten gelangen soll.“ Gemeint sind die Apostel, die „Braut, die Frau des Lammes“. Wer machte dieselbe Auswahl und wann? Es sind indirekt auch die „zwei Zeugen“ am Schluss des Systems und es war direkt Paulus, inmitten der übrigen elf Apostel, welche die Berufung mit beiden Händen ergriffen! Die Texte korrekt zusammengefügt lassen nur diesen Schluss zu!

 

Jesus, der Löwe von JudaJehova, „der Löwe“ wurde mit der „Ermordung“ seiner „zwei Zeugen“ deutlich aufgeschreckt! Der „mähnige junge Löwe“ von Juda, Jesus, Sein „geliebter Sohn“ lässt seine Stimme aus dem Versteck erschallen! Es war seinAugapfel“ der da angetastet wurde, seine Getreuen, die seine Gebote bis zum Abschluss und für immer halten! Es ist die Zeit des vierten und fünften „Erdbebens“, das die Offenbarung zum Abschluss der „sechsten“ und zum Beginn der „siebten Trompete“ erwähnt! Jehovas Zorn über „Babylon die Grosse“ kommt zum Höhepunkt nahe dem Tag Harmagedons. Sacharja erwähnt, wie Gott Seinen himmlischen Abgesandten und damit alle jene, die der Christus „meine Brüder“ nennt antastet:

 

 (Sacharja 2:7-9)  „Heda, Zion! Entrinne, die du bei der Tochter Babylon wohnst. 8 Denn dies ist, was Jehova der Heerscharen gesagt hat: ‚[Der] Herrlichkeit nachfolgend, hat er mich [[(Michael)]] zu den Nationen gesandt, die euch ausplünderten; denn wer euch antastet, tastet meinen Augapfel an [[(das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, darin Jehovas Erbe, das „Israel Gottes“)]]. 9 Denn siehe, ich schwinge meine Hand gegen sie, und sie [[(die Mächtigen der Nationen)]] werden ihren Sklaven [[(den 144.000 Priesterkönige)]] zur Beute [[(von deren Städte und Ländern)]] werden müssen.‘ Und ihr werdet bestimmt erkennen, daß Jehova der Heerscharen selbst mich [[(Jesus, den Retter)]] gesandt hat.

 

Oft wird erst mittels Analyse des Kontextes und Aufreihung der Geschehnisse auf der Zeitachse deutlich, wer welche Handlung vollbringt.

 

(Vergleiche E-Buch: „Der falsche Prophet“; Kap.: 5.1.2  Fünf unterschiedliche Erdbeben werden in der Offenbarung erwähnt)

 

12.4.2.6       Wer kennt die genaue Zeit?

Wie kann man vor etwas warnen oder Hinweise geben, dessen „Tag und Stunde“ des zu Erwartenden niemand kennt? Denken wir an Amos 3, Vers 3: Werden zwei miteinander gehen, es sei denn, sie haben sich auf Verabredung hin getroffen?“ Über Jahrhunderte brachten Kirchenführer diesen unbekannten „Tag und Stunde“ mit dem Anbruch der Endzeit [B1] in Verbindung. Stimmt dies aber? Nein, absolut nicht! Der gesamte Ablauf der Endzeit wurde bereits im sechsten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung an Daniel den Propheten durch den Engel Gabriel offengelegt! Das Kapitel 12 zeigt alle gewichtigen „Zeiten und Zeitabschnitte“ während der Endzeit! Nur den „Tag und die Stunde“ des Endgerichts [B2] wird allerdings nur annähernd gezeigt! Er liegt jedoch eindeutig während jener Zeit von dreieinhalb Jahren [B] der grossen Bedrängnis! Die mögliche Zeitspanne wird zudem gegen vorne [C7] und gegen hinten [C6] durch andere Schriftstellen klar beschränkt! Aufgrund bisheriger Gerichte an der Erstgeburt Ägyptens und an den ausgetauschten Erstgeborenen Israels, dem verworfenen Stamm Levi geht auch der Tag des Endgerichts hervor: Der 14. Nisan! Aber erst während der Endzeit würde dies aufgedeckt werden! (Da 12:1, 2, 6, 7, 9-13)

 

Fünf vor Zwälf: Wo stecken wir innerhalb der Endzeit?Der Gerichtstag aber wird auch gemäss vielen weiteren Prophezeiungen innerhalb dieser ganz bestimmten Zeitperiode, „der grossen Drangsal“ von „dreieinhalb Zeiten“, respektive Jahren, stattfinden! Mittels verschiedener Vorhersagen wird eine Zeitspanne in der Mitte der Endzeit mehrfach signalisiert [C5; C6; C7], welche in ihren Überschneidungspunkten eine erhöhte Aufmerksamkeit erheischt. Wir nähern uns schnell dieser Zeit!

 

Jesus spricht in Lukas 13:37 aber warnend davon, dass alle beständig wachen sollten! Erinnern wir uns: „Was ich aber euch sage, sage ich allen: Wacht beständig.“ Zudem war jene spezifische Prophezeiung Daniels, welche vom oberen Ende auf der Zeitskala spricht, die von maximal zweitausenddreihundert Tagen [C1] redet, erst aufgrund der Offenbarung des Johannes in ihrem Anfangspunkt [A1] einzureihen möglich!

 

*** Rbi8  Daniel 8:13-14 ***

Und ich hörte schließlich einen gewissen Heiligen reden, und ein anderer Heiliger sprach dann zu dem Betreffenden, der redete: „Wie lange wird die Vision von dem beständigen [Opfer] und von der Übertretung, die Verwüstung verursacht, dauern, um sowohl [die] heilige Stätte als auch [das] Heer zu Dingen der Zertretung zu machen? 14 Daher sagte er zu mir: Bis zu zweitausenddreihundert Abenden [und] Morgen; und [die] heilige Stätte wird gewiß in ihren rechten Zustand gebracht werden.“

 

Die Heilige Städte“ ist die Versammlung des Christus und am Ende der kommende geistige Tempel: Noch vor dem Ende von maximal 2300 Tagen würde diese „heilige Städte“ in „ihren rechten Zustand gebracht“ werden! Das ist erst nach dem Gerichtstag möglich und dauert eine gewisse Zeitspanne, während welcher die Versiegelung der letzten geistigen Steine und Säulen vorgenommen wird. Dazu müssen die Apostel aber zugegen sein, da sie ja mit der Aufgabe des Richtens Israels beauftragt sind (Mat 19:28; Off 7:1-4)[vergl.: B2; G]

 

12.4.2.7       Ein Geheimnis bis hin zur Endzeit!

Dem Apostel Johannes war es vorbehalten wichtige weitere Einzelheiten der Endzeit aufzuzeichnen. Er konnte vieles davon noch nicht verstehen! Der Prophet Daniel aber musste durch die Worte des Engels Gabriel darauf hinweisen, dass die Lösung des Rätsels erst während der Endzeit erfolgen könnte! Warum? Weil erst durch das Eintreffen der vorhergesagten Zeitzeichen wichtige Eckdaten vorhanden wären und nur diese die schlussendliche Kombination ermöglichten! Zudem würden sich die symbolischen Mächte wie die „wilden Tiere“, der „achte König“ und „Babylon die Grosse“ als „Bild des wilden Tieres“ erst dann erkenntlich zeigen. Einsicht wäre der Schlüssel zum Verständnis für solche, die sich vorab gereinigt haben.

 

Biblische Symbole
 

Verständnis ist nur möglich, wenn wir die Symbolik der Schrift identifizieren und korrekt zueinander in ihren Abhängigkeiten sehen können.

 

*** Rbi8  Daniel 12:9-10 ***

Und er sagte weiter: Geh, Daniel, denn die Worte werden geheimgehalten und versiegelt bis zur Zeit des Endes. 10 Viele werden sich reinigen und sich weiß machen und werden geläutert werden. Und die Bösen werden bestimmt böse handeln, und gar keiner der Bösen wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.

 

Markus nennt im Kapitel 13, den Versen 32-37 vier spezifische Punkte, zu Beginn und während der „Nacht“, wo Jesus zu erwarten sein würde: „... spät am Tag“ [B1] oder „um Mitternacht“ [B2] oder „beim Hahnenschrei“ [B3] oder „frühmorgens“ [Bb]. Dies stimmt auffallend mit dem Ablauf der Endzeit und den vier unterschiedlichen Ereignissen von Jesu Rückkehr überein, die jedesmal eine andere Gruppe betrifft:

 

1.)     Der (ersten) wieder-„Einführung in die bewohnte Erde“ und der Aufrichtung des Königreiches durch die Frühauferweckung der Apostel, das Ende der Zeit der „zwei Zeugen“, deren Erweckung zum Leben, was Jesu Anwesenheit bedingt [B1]. Das „Erdbeben“ im Zusammenhang mit dem Ruf an die „zwei Zeugen“: „Kommt hierherauf“, eine Einladung Teil der „neuen Himmel“ zu werden. Das Beben dagegen bedeutet die Zerstörung von 1/10 „Babylons der Grossen“, den geistigen Tod von 7000 Personen (= Vollzahl), welche die christlichen Führer bedeuten! (Off 11:7-13) Moses bestimmte doch bereits Führer über „Zehnerschaften“! Jeder Zehnte erhielt Führungsaufgaben. (2.Mo 18:24-27) Die „übrigen“ aber, jene die sich fürchteten, diese kehren zum Gott des Himmels um, wenden sich somit von Götzen weg, verlassen daher „Babylon die Grosse“ fluchtartig! (Off 11:13; 18:4)

 

(Vergleiche Grafik:  Zeitband Jesu Wiederkehr: Beginn des “Tages des Herrn)

 

2.)     Jesus teilt Schafe zu seiner Rechten, Böcke aber zu seiner LinkenJesu Rückkehr mit allen seinen Engeln zum Gericht [B2]. Trennung von „Schafen und Böcken“. Dazu gehört etwas später, an Pfingsten auch das Wiederkommen Jesu vom Thron her, dem Haus seines Vaters zur „Hochzeit, zur Vereinigung mit seiner „Braut“, die nun bereit sein muss an ihrer „von Gott bereiteten Städte“ in der „Wildnis“. Danach folgt die Rückkehr von der Hochzeit, wo seine Sklaven dem Bräutigam entgegen eilen [B2e] (Mat 24:45-51, 25:31-33; Off 12:6; 19:7).

 

 (Vergleiche Grafik: Erntefeste zum Abschluss der Einsammlung der Menschenernte)

 

3.)     Die „grosse Volksmenge“ und der Überrest der 144.000 Versiegelten sind bereit zur letzten Schlacht Harmagedons, wo „eure Befreiung naht [B3] (Lu 21:28; Off 19:11-21). Die Stadt Jerusalem wird nicht vollkommen entvölkert, da ja zuvor eine Flucht und dann die Rückkehr erfolgt. Sie wird daher in ihren Reihen stark gelichtet! (Lu 21:20, 24; Amos 5:16; Sach 8:4, 5) Satan wird an jenem Tag im Abgrund festgesetzt (Off 20:1-3).

 

(Vergleiche Grafik: Gottes Königreich herrscht durch die neuen Himmel)

 

4.)     Das „Abendessen der Hochzeit des Lammes, die Zeit von Jesu endgültiger Wiederkehr als „Menschensohn“, die folgende Erstauferstehung und Einweihung der 144.000 zu Priesterkönigen, wo zu deren Ende am 15.Tischri „das neue Jerusalem“ von oben zur Erde herabkommt und ab welchem Zeitpunkt das „Zelt Gottes bei den Menschen“ sein wird! Die Feier findet auf dem Berg Zion, somit in Jerusalem statt! (Off 14:1; 20:4-6; 21:1-5)

 

(Vergleiche Grafik: Der Tag des Abendessen der Hochzeit des Lammes)

 

 

12.4.3        Woher erschallt der Ruf?

 

12.4.3.1       Wer muss den Ruf zu den Sklaven hin erschallen lassen?

Dieser Ruf, muss laut Markus durch den „Türhüter“ erfolgen, der eifrig wacht und auf „Zeiten und Zeitabschnitte“ bedacht ist, um zu erkennen, wann, was, wo und durch wen erfüllt wird! Im ersten Jahrhundert war dies Aufgabe Johannes des Täufers, der ein Volk vorbereitete.

 

*** Rbi8  Markus 13:34 ***

Es [[(das Gericht)]] ist wie ein Mensch [[der „Menschensohn“]], der, als er außer Landes [[(in den dritten Himmel Jehovas)]] reiste, sein Haus [[(das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“)]] verließ und seinen Sklaven [[(den Aposteln und jene den Vorstehern)]] Vollmacht gab, einem jeden seine Arbeit, und dem Türhüter gebot, wachsam zu sein.

 

Jesu Sklaven im ersten Jahrhundert waren vorab seine Apostel, die er schlussendlich seine „Freunde“ nannte! Seine siebzig Jünger, die er zum Predigen aussandte, müssen zudem gemeint sein, da ja deren Nachfolger in der Endzeit weiterhin Zeugnis ablegen würden. Innerhalb von diesen muss sich in der Endzeit der „Türhüter“ befinden! Gemeinsam bilden sie den „Samen der Frau“ (Lu 10:1, 2)

 

Satan, die Urschlange verführt die Menschheit(Offenbarung 12:17)  Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.

 

Der Türhüter wird in der Endzeit gemäss dem Apostel Johannes mit den „beiden Zeugen“ identifiziert, die ja nach den 1260 Tagen des Prophezeiens und nach ihrer „Tötung“ wiederum mit „Geist des Lebens“ erfüllt werden. Ihnen war die Aufgabe spezifisch erteilt worden, zu prophezeien, was Johannes ausgemessen hatte: Den Tempel, den Altar und die Opfer darauf! (Off 11:1-3, 11)

 

Offensichtlich geht dieses Warnen zudem mit jener weiteren Personengruppe einher, die sich um den „Hohepriester Josua“ scharen, der ja als ein Vorbild genommen wird: Jene „Gefährten“, die Josua beim Wechseln seiner schmutzigen Kleider helfen und ihm einen neuen, reinen Turban geben. Das ist mit Zeit und Arbeit verbunden! Der Dienst im kommenden Tempel steht bevor! Dies steht im Zusammenhang mit jenem Teil der vom Erdbeben geschüttelten „Stadt“, die umkehrten, die nicht zum Tod gekennzeichnet wurden wie jene 7000 „Erdbebentoten“, die offensichtlich „wider den heiligen Geist“ gesündigt hatten (Sach 3:1-9; Off 11:13).

 

Die „zwei Zeugen“ repräsentieren einerseits das „Ephraim“ der Endzeit, die „Paulikaner“, Christen aus den Nationen und andererseits „Manasse“, die beschnittenen Judenchristen, die „Ebioniten“, respektive deren Führer. Ihre vollständige Vereinigung erfolgt erst mit Jesu endgültiger Rückkehr!

 

12.4.3.2       Die Jungfrauen, die den Ruf verbreiten!

Das Schreien dagegen: „Der Bräutigam ist da! Geht ihm entgegen“, erfolgt durch die Jungfrauen selbst, die sich nun gegenseitig aus dem Schlaf wecken, nachdem sie offensichtlich vom „Türhüter“ hörten, dass der „Bräutigam“ bereits da sei! Das Rufen erfolgt sowohl durch die „verständigen Jungfrauen“, wie auch durch die „Törichtennach Jesu Wiederkehr und nach seiner Hochzeit mit der „Braut“, seinen Aposteln in der „Wildnis“, wo das „Königreich der Himmel“ seine Tore öffnete, um auch noch den lebenden Überrest durch Versiegelung hereinzulassen! [B2e>]

 

Eine der verständigen Jungfrauen mit ihrem Licht*** Rbi8  Matthäus 25:1-6 ***

Dann wird das Königreich der Himmel zehn Jungfrauen gleich werden, die ihre Lampen nahmen und auszogen, dem Bräutigam entgegen. 2 Fünf von ihnen waren töricht, und fünf waren verständig. 3 Denn die törichten nahmen wohl ihre Lampen, nahmen aber kein Öl mit sich, 4 die verständigen dagegen nahmen samt ihren Lampen Öl in ihren Behältern mit. 5 Während der Bräutigam noch ausblieb, nickten sie alle ein und begannen zu schlafen. 6 Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: ‚Der Bräutigam ist da! Geht hinaus, ihm entgegen!‘

 

Ist es heute an der Zeit den „Bräutigam“ zu erwarten? Ist er ist bereits da, von der „Hochzeit“ her kommend? Ist der „Tag des Herrn“ [D; B1>] endgültig angebrochen? Den Tag der „Hochzeit“ gilt es zu erkennen. Er ist nach dem Tag des Gerichts! [B2] Ist er mit der Vernichtung „Babylons der Grossen“ zeitlich identisch“? Wenn wird der „Blitz“ in alle Himmelsrichtungen deutlich ersichtlich, am Tag, wo die „Adler“ der Politik am Kadaver der „grossen Hure“ deren letzten „Fleischreste“ auffressen! Ihr Untergang kommt doch an „einem Tag“, wenn ihre Plagen „in einer Stunde“ gekommen sind: „Tod, Trauer und Hungersnot“ kommt durch Gericht Gottes und so wird ihr grosser, aufgehäufter Reichtum vernichtet werden. (Mat 24:28; Off 18:8, 10, 17, 19)

 

(Vergleiche Grafik: Erntefeste zum Abschluss der Einsammlung der Menschenernte)

 

Zu jenem Zeitpunkt werden die Apostel und die „Heiligen“ der „grossen Volksmenge“ aufgefordert fröhlich zu sein, es ist unmittelbar dann, wenn „Babylon die Grosse … wie ein Mühlstein“ im Meer verschwindet!

 

*** Rbi8  Offenbarung 18:20 ***

Sei fröhlich über sie, o Himmel, auch ihr Heiligen und ihr Apostel und ihr Propheten, weil Gott für euch richterliche Strafe an ihr vollzogen hat!“

 

Wie könnten sich die Apostel bereits freuen, wenn sie an jenem Tag noch unter den Toten wie jene Verstorbenen der 144.000 wären, welche ja erst an der Erstauferstehung Der Glaube ist eine Ewigkeitsperspektive [Bb] nach Harmagedons Endschlacht zum Leben kommen? Die Zeitachse bringt religiöse Mythen zum endgültigen Vorschein! Mit den „Propheten“ sind offensichtlich die „zwei Zeugen“ gemeint (Off 11:3; 20:4-6).

 

Die Warnung, mit allen ihren Einzelheiten ist somit in der Bibel aufgezeichnet. Haben wir sie verstanden und können wir sie zeitlich, räumlich und die handelnden Personen nun klar erkennen? Was religiöse Mythen seit den Tagen des Hymenäus in den dritten „Himmel“ Jehovas verlegten oder das Geschehen bereits in der Vergangenheit anordneten (Adventisten 1844; Jehovas Zeugen 1914), dies hat mit der Erde und mit der Zeit heute zu tun und liegt in der Gegenwart und nahen Zukunft! Prüfe es selbst nach! Der Verstand der Unterscheidungsvermögen hat muss dazu in der Lage sein!

 

Jesus erwartet von Lehrern der guten Botschaft, dass sie die Speise als „treue und verständige Sklaven“ während der Endzeit „zum richtigen Zeitpunkt“ austeilen! Er selbst wird mit jedem Einzelnen über „seine Habe“ abrechnen und jedem den „Lohn“ zuteilen, der ihm wirklich zusteht (Lu 19:11-14).

 

*** Rbi8  Offenbarung 2:8-11 ***

Und dem Engel [[(Boten; Vorsteher)]] der Versammlung in Smyrna schreibe: Diese Dinge sagt ‚der Erste und der Letzte‘, der ein Toter wurde und [wieder] zum Leben kam: 9 Ich kenne deine Drangsal und Armut — doch du bist reich — und die Lästerung von seiten derer, die sagen, sie selbst seien Juden, und sie sind es doch nicht, sondern sind eine Synagoge [[Kirche; Versammlung]] des Satans. 10 Fürchte dich nicht vor den Dingen, die zu leiden du im Begriff bist. Siehe! Der Teufel wird fortfahren, einige von euch ins Gefängnis zu werfen, damit ihr völlig auf die Probe gestellt werdet, und ihr werdet zehn Tage lang Drangsal haben. Erweise dich als treu selbst bis in den Tod, und ich will dir die Krone des Lebens geben. 11 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt: Wer siegt, der wird keinesfalls vom zweiten Tod Schaden erleiden.‘

 

Die Zeit der Besichtigung der Versammlungen und der Richtigstellung all dessen, was unrichtig war kommt schon bald und läuft schnell ab! Hast du als Lehrer und Versammlungsvorsteher dich um ein klares Verständnis, um wirkliches „Licht“ bemüht, das nicht „Finsternis“ ist und hast du deinen Vorrat an geistigem „Olivenöl“ an Erkenntnis bereit, um dem Herrn entgegenzugehen? Auch du kannst unter den Siegern sein, vorausgesetzt du bleibst treu und harrst bis zum Ende aus (Pr 2:13; Jes 5:20).

 

(Vergleiche Grafik: Die sieben Versammlungen der Offenbarung)

 

 

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