Newsletter „DER WEG“ 5/01-2    Januar 2005

Neubearbeitung: 29.1.14

 

 

Artikel:  5.1.2  Die Bedeutung des Abendmahls in der Endzeit

 

1.Teil:  Ein Gebot bis Jesus wiedergekommen ist!

 

http://www.marktkirche-goslar.de/abendmahlGr.jpg  Jesu Gebot an seine Apostel während des Abendmahls vor seinem Tod lautete: „Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich.“ Die Apostel wurden durch Jesus verpflichtet am jüdischen Passah nicht nur an den Auszug aus Ägypten zu denken, wie Jehova dies von ganz Israel während aller seiner Generationen forderte, sondern neu sich des Bundes für ein Königreich zu erinnern. Diesen Bund schloss er mit den Aposteln an diesem Abend, als er zum Ende des Mahls nochmals den Becher nahm und ihn im Kreis herumreichte! (Lu 22:19, 20)

 

   Am Ende des ersten Jahrhunderts starb als letzter Apostel Johannes. Jesus hatte jedoch seinen Aposteln versprochen mit ihnen in einer damals fernen Zukunft wiederum „von dem Erzeugnis des Weinstocks“ zu trinken! Seine Apostel wussten erst später klar und deutlich, dass Jesus zur Erde zurückkehren würde, um des Vaters Königreich aufzurichten! Keiner aber von ihnen erwartete in den dritten Himmel Jehovas aufzusteigen! Solche Lehren gehen auf Hymenäus zurück, den Paulus darum aus der Versammlung Ephesus warf! (1.Ti 1:18-20; 2.Ti 2:16-18) Geistwesen essen und trinken nicht! (Lu 24:36-43)

 

*** Rbi8  Lukas 22:17-18 ***

„Nehmt diesen, und reicht ihn unter euch von einem zum anderen; 18 denn ich sage euch: Von nun an werde ich nicht wieder von dem Erzeugnis des Weinstocks trinken, bis das Königreich Gottes gekommen ist.“

 

   Das Datum für jene Feier des Passah war von Jehova bereits vor dem Auszug aus Ägypten verbindlich festgelegt worden. Es war der Abend des 14. Nisan, der irgendeinen Wochentag treffen konnte. Warum aber wurde dieses Gebot durch die Katholische Kirche im vierten Jahrhundert dahingehend verändert, dass es jedes Mal einen Donnerstagabend traf? Wir werden sehen, dass dies gravierende Konsequenzen mit sich brachte!

 

http://www.boennigheim.de/images/ecics_2228_2737.jpg   Auch die äusserliche Form dieser Feier wurde von Gott ein für alle Mal schon zu Beginn festgelegt! Weder Jesus noch die Apostel änderten diese göttliche Regelung! Warum dann wurde aus einer intimen Familienfeier ein öffentlicher Grossanlass? Einige Religionen machen daraus gar eine Werbeveranstaltung, um neue Mitglieder zu rekrutieren! Ist das Abenmahl gar eine öffentliche Veranstaltung? Was wünscht Jehova diesbezüglich wirklich?

 

   Nur wenn wir die Symbolik rund um Jesu Opfertod wirklich verstehen, werden wir das Abendmahl in der Form feiern, wie Jehova es durch Jesus von jedem Christen wünscht! Jesu Tod bedeutet Befreiung vom Fluch der Sünde, selbst von Sünden die wir nach unserer Taufe unwillentlich begangen haben mögen.

 

   In der Endzeit gewinnt das Abendmahl aber noch eine weitere wichtige Bedeutung: Beim Auszug aus Ägypten war es die Nacht, wo der Strafengel die Erstgeburt Ägyptens tötete, Israel aber befreite! Israel sollte sich danach Jahr für Jahr daran erinnern, „an all ihren Wohnorten“! Jesus erklärte zudem kurz vor seinem Tod, dass nun ein Gericht über Satan und diese Welt, insbesondere über die jüdische Priesterschaft ergehen würde! Weil Israel den Abgesandten Jehovas verworfen hatte, darum wurde jene Generation am selben 14. Nisan des Jahres 33 u.Z. von Gott verworfen! Die aaronsche Priesterschaft und die Leviten verloren ihr Vorrecht Jehova weiterhin Opfer darzubringen, der Bund mit Levi“ endete und Jesus wurde, weil er seinen fleckenlosen Leib wie ein Opferlamm dargebracht hatte an eben diesem 14. Nisan zum König-Priester nach der weise Melchisedeks erhöht! Der „Neue Bund“ trat in Kraft! Mit den Aposteln begann ein neues Priestertum Jehova im geistigen Tempel heiligen Dienst darzubringen! (Joh 12:31, 32; Off 5:11, 12)

 

   Sollte dieses zweimalige Gericht in der Endzeit am selben Tag des Passa, dem 14. Nisan eine Wiederholung finden? Jesus versprach, dass er sich auf seinen Thron der Herrlichkeit setzen werde und die Schafe von den Böcken zu trennen, die sich innerhalb aller Nationen an „einem Tag“ vor ihm versammeln würden. Wäre ein anderer Tag geeigneter als die Nacht des 14. Nisan?

 

   Auch war die Aufrichtung von Gottes Königreich, als Jehova erstmals mit Israel zu handeln begann, mit jener Nacht des 14. Nisan im Jahre 1513 v.u.Z. verbunden. Das „Königreich des Sohnes seiner Liebe wurde mit Jesu Erhöhung „über jede Macht und Autorität“ am 14. Nisan 33 u.Z. Wirklichkeit! Wie die von Daniel offenbarten „Zeiten und Zeitabschnitte“ und deren Ergänzungen durch Johannes in der Offenbarung zeigen, stimmen Beginn und Ende der wichtigsten Ereignisse aufgrund der bisher erfüllten Zeitzeichen exakt mit dem Passahfest überein. Wir glauben nicht daran, dass dies alles reiner Zufall ist! So viel Koinzidenz gibt es im normalen Leben nicht!

 

   All dies sollte uns darin bestätigen das Abendmahl so zu feiern wie Jehova und Jesus dies geboten!

 

   Wichtiger Hinweis 19.10.08:  Gemäss unserer damaligen Einsicht und Erwartung aufgrund der Übereinstimmung verschiedener grosser Zeichen mit den Vorhersagen Jesu wagten wir es erstmals exakte Daten für gegenwärtige und künftige Ereignisse zu nennen, stets aber mit der Einschränkung verbunden, dass auch die übrigen Ereignisse noch eintreffen müssten.

 

   Heute zeigt es sich, dass die Hauptereignisse am Ende nicht eingetroffen sind, somit auch die früheren „Zeichen“ und deren Identifizierung mit gewissen Fehlern behaftet sind! Sie dienen uns heute als Muster kommender Dinge, die es weiterhin zu erwarten gilt!

 

   Wir empfehlen dem Leser auf die logischen Zusammenhänge gemäss der Schrift zu achten, denn die Erfüllung mag sich verzögern, die Vorhersagen werden sich bestimmt als wahr erweisen!

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

1.2................. Die Bedeutung des Abendmahls in der Endzeit 1

1.2.1............... Ein Gebot bis Jesus wiedergekommen ist! 1

1.2.1.1............. Die Feier des Abendmahls: Ein Gebot Jesu bis zu seiner Rückkehr! 1

1.2.1.2............. Warum wurde der Sonntag durch die Katholische Kirche für Ostern gewählt?. 2

1.2.1.3............. Gibt es eine Parallele zwischen dem „Sonntag“ und dem „Tag des Herrn“?. 3

1.2.1.4............. Das Abendmahl war eine beschauliche Gedenkfeier im intimen Kreis! 3

1.2.1.5............. Verfolgung: Wer Jesu Gebote hält, der wird Jesus deutlich sehen! 4

1.2.1.6............. Das jüdische Passah als Richtlinie nehmen! 4

1.2.2............... Die Symbolik um Jesu Opfertod verstehen. 5

1.2.2.1............. Das Lamm, das geschlachtet werden soll 5

1.2.2.2............. Jesu Fleischesleib, rein, wie ungesäuertes Brot 5

1.2.2.3............. Jesu Blut, vergossen zur Sühne der Sünden der Welt 6

1.2.2.4............. Bittere Kräuter 7

1.2.2.5............. Christen in reine, weisse Leinwand gehüllt 8

1.2.2.6............. Jesu Beispiel der Unterordnung anhand der Fusswaschung. 8

1.2.3............... Mit dem letzten Passah verbunden, das göttliches Gericht! 9

1.2.3.1............. Hören wir exakt auf die Unterweisung der Schrift?. 9

1.2.3.2............. Ein Gericht über diese Welt im Zusammenhang mit dem Passah?. 10

1.2.3.3............. Nur zwei Passah während der Endzeit würden in Frage kommen! 10

1.2.3.4............. Die Aufrichtung von Gottes Königreich ist an den siebten Trompetenstoss gebunden! 11

1.2.3.5............. Erhöhung der „zwei Zeugen“ in welchen Himmel?. 11

1.2.3.6............. Wird Jesus den Glauben in seine Wiederkunft finden, wenn er kommt?. 12

1.2.3.7............. Das Zeichen des Jonas gegenüber jüdischen religiösen Führern. 13

1.2.3.8............. Wer leugnet Jesu Rückkehr im Fleische? Der “Mensch der Gesetzlosigkeit”, der “Antichrist”, “der falsche Prophet”! 13

1.2.3.9............. Jesus vernichtet „den falschen Propheten“ in Harmagedon. 14

1.2.4............... Gottes Königreich und die Passah-Feier 15

1.2.4.1............. Das wahre Königreich Gottes wird durch Jesus selbst auf der Erde errichtet! 15

1.2.4.2............. Religiöse Lügner die den Himmel versprechen. 15

1.2.4.3............. Dienen wir einer Religionsorganisation oder Jesus?. 15

1.2.4.4............. Gibt es Parallelen zwischen dem Auszug aus Ägypten und dem, was die Offenbarung über Kommendes verrät?. 17

1.2.4.5............. Gottes Volk an einem einzigen Tag bestimmt 17

1.2.4.6............. Christen achten auf „Zeiten und Zeitabschnitte“, der Gerichtstag überfällt sie nicht! 17

1.2.4.7............. Zum Hochzeitsfest des Königs geladen. 18

1.2.4.8............. Das Abendmahl ist die Fortsetzung des Passah der Juden unter neuem Vorzeichen. 19

 

 

1.2              Die Bedeutung des Abendmahls in der Endzeit

 

 

1.2.1          Ein Gebot bis Jesus wiedergekommen ist!

 

1.2.1.1      Die Feier des Abendmahls: Ein Gebot Jesu bis zu seiner Rückkehr!

Ist die Osterfeier der Christenheit und die Feier des Abendmahls wirklich dasselbe? Es lohnt sich darüber ein paar Gedanken zu machen und aufgrund der Schriftstellen Vergleiche anzustellen. Nie war es so wichtig wie heute auf alles genau zu achten, was Gott durch Jesus von uns wünscht! Die Endzeit dieses Systems ist weit fortgeschritten und die Ereignisse in der Welt zeigen deutlich, wohin das System treibt!

 

Als ehrliche Christen möchten wir Jesus nachfolgen und so wie er wirklich erkennen, was Gott von uns erwartet und uns in allem Jehovas Willen anpassen! Was genau meinte und wollte Jesus von uns, als er beim letzten Passah folgende Worte sprach:

 

*** Rbi8  Lukas 22:19 ***

Auch nahm er ein Brot, dankte, brach es und gab es ihnen, indem er sprach: Dies bedeutet meinen Leib, der zu euren Gunsten gegeben wird. Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich.

 

Jesus forderte alle seine Nachfolger dazu auf, seines Todes zu gedenken, des Leibes, den er zu unseren Gunsten wenige Stunden darauf opfern würde. Um dies besser verstehen zu lernen möchten wir dazu vorab einige Fragen stellen und sie im Verlauf der Abhandlung einzeln erklären:

 

·         Welches ist der tiefere Sinn der hinter dem Abendmahl steht? Denn, sobald der Sinn einer bestimmten Handlung verlorengeht, wird sie zu einem sinnentleerten, toten Ritual. Dies gilt es zu vermeiden!

 

·         An wen richtet sich die Aufforderung Jesu: „Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich“? Sind wir, das einfache Volk, das Jesus nachfolgt in den Auftrag eingeschlossen am Abendmahl aktiv teilzuhaben? Oder war es nur eine Aufforderung an die spezifische Gruppe der Apostel, mit der er die Feier hielt? Oder etwas erweitert, war der Auftrag nur an Jesu „treue Sklaven“, die Versammlungsvorsteher gerichtet?

 

·         Weiter interessiert uns eine klare Antwort zu finden: Welches ist von wahrer Wichtigkeit: Die Feier an Ostern, am Tag der Auferstehung Jesu oder die Gedenkfeier an seinen Tod, anlässlich des Abendmahls? Viele Menschen glauben, das christliche Osterfest entspreche der Abendmahlsfeier. Worin liegt eine gewisse Übereinstimmung und wo die Abweichung? Welchen Tag bestimmte Jehova? Darf er geändert werden?

 

·         Welche Beziehung besteht zwischen dem christlichen Abendmahl und der Passah-Feier der Juden? Jesus war Jude und er erfüllte ein göttliches Erfordernis, als er mit seinen Jüngern das Passah feierte, das für alle Generationen und an allen Orten gilt. Was blieb am jährlichen Passah der Juden für Christen als geistige Juden weiterhin ebenso verbindlich?

 

Dieser Artikel behandelt einige der wichtigen Aspekte, um uns auf dieses Thema einzustimmen, das jährlich im Monat März oder April stattfindet, am jüdischen 14. Nisan, dem ersten Monat im Jahr laut Bestimmung Gottes:

 

http://www.gotteswahn.info/Personen/Verschaffelt_Moses_von_Michelangelo.jpg (2. Mose 12:1, 2)  Jehova sprach nun zu Moses und Aaron im Land Ägypten: 2 „Dieser Monat [[Nisan]] wird für euch der Anfang der Monate sein. Er wird für euch der erste der Monate des Jahres sein.

 

Jährlich, also kurz vor der  Feier werden weitere wichtige Details erörtert, vor allem im Zusammenhang wie die Feier in sich abläuft und wie sie gestaltet werden sollte. Diese aktuellen Informationen sind zum Teil unter der Rubrik „Briefe“ zu finden. Weitere aktuelle Mitteilungen kannst Du per E-Mail erhalten, wenn Du Dich dazu meldest.

 

In diesem Artikel befassen wir uns mit Begleitumständen des Abendmahls, seiner Vergangenheit im jüdischen Volk und welche ganz spezifische Bewandtnis dieses in der Endzeit für Christen hat.

 

1.2.1.2      Warum wurde der Sonntag durch die Katholische Kirche für Ostern gewählt?

Wir haben immer und immer wieder in unseren Schriften gesehen, dass die heutige Christenheit in ihrer Religiosität, so wie sie aus der römisch-katholische Kirche entstand, eine vollkommene Vermischung von heidnischen Riten, Mystizismus, lokaler Tradition und einem Anteil wirklich biblischer Lehre darstellt. Alle religiösen Zweige, die aus dem katholischen Wurzelstock entsprossen, tragen irgendwo weiterhin die Merkmale der Mutterkirche. Das ist auch so, wenn es um das Osterfest geht. Paulus aber warnt uns auch heute vor Vermischung und gibt weisen Rat:

 

(2. Korinther 6:14-18)  Laßt euch nicht in ein ungleiches Joch mit Ungläubigen spannen. Denn welche Gemeinschaft besteht zwischen Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Teilhaberschaft hat Licht mit Finsternis? 15 Welche Harmonie besteht ferner zwischen Christus und Bẹlial? Oder welchen Anteil hat ein Gläubiger mit einem Ungläubigen? 16 Und welche Übereinkunft besteht zwischen Gottes Tempel und Götzen? Denn wir sind ein Tempel eines lebendigen Gottes, so wie Gott gesagt hat: „Ich werde unter ihnen wohnen und unter [ihnen] wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein. 17 „ ,Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab‘, spricht Jehova, ‚und hört auf, das Unreine anzurühren‘ “; „ ,und ich will euch aufnehmen.‘ “ 18 „ ,Und ich werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein‘, spricht Jehova, der Allmächtige.“

 

So lohnt es eine deutliche Antwort auf die Frage zu suchen: War oder ist das Osterfest der Katholischen Kirche aber eine Feier, so wie Jesus sie gebot? Ist es so, dass  täglich oder wöchentlich Messen zu besuchen sind, wo Hostien an Jesu Leib erinnern? Dazu wollen wir vorab die Osterfeier, wie sie traditionell abgehalten wird, ein wenig näher betrachten.

 

http://www.dreikoenigsgemeinde.de/images/glaube/kirchenjahr_inkarnation_02a.jpgDie Festlegung des jährlichen Termins erfolgte anlässlich des Konzils von Nicäa im Jahre 325 u.Z.. Dort wurde das Fest zum Mittelpunkt des liturgischen Jahres, des Kirchenjahres. Damals wurde das Fest in verschiedenen Teilen der Kirche zu unterschiedlichen Zeitpunkten begangen. Auch heute noch feiern die Orthodoxen Kirchen Ostern an einem andern Datum als die Katholiken und Protestanten. Die Juden blieben dagegen beim 14.Nisan, ebenso gewisse christliche Kirchen wie z.B. Jehovas Zeugen.

 

Man lehnte sich bei der Festlegung des jährlichen Datums in Nicäa dabei einerseits an das jüdische System seit Moses an, das stets mit dem 14. Nisan dasselbe blieb und vom Mondmonat abhing. Dabei wurde für Ostern jedoch nun im Gegensatz zu den Juden stets derselbe Wochentag, der Sonntag nach dem Vollmond des Frühlingsbeginns festgelegt. Dies in Anlehnung an die Auferstehung des Herrn, der damals im Jahre 33 u.Z. zufällig auf den „ersten Tag der Woche“, einen Sonntag (lat.: dies dominica) gefallen war.

 

(Matthäus 28:1)  Nach dem Sabbat, als es am ersten Tag der Woche hell wurde, kamen Maria Magdalẹne und die andere Maria, um das Grab zu besehen.

 

Die Bezeichnung „Tag des Herrn“, „dies dominica für den Sonntag wurde in Anlehnung an Jesu Auferstehung gewählt (1.Mo 1:14, 15; Off 1:10). Biblisch richtig verwendet bezeichnet jedoch der „Tag des Herrn“ aber den künftigen Zeitpunkt, wo Jesus die Herrschaft über seine Feinde erhält, wo der Erzengel Michael von des Vaters rechten Seite her aufsteht, um zu handeln. (Da 12:1; Off 11:14, 15)

 

(Vergleiche: Zeitband Biblische Geschichte II)

 

Der Sonntag wurde damals durch Mehrheitsbeschluss der Bischöfe zum siebten Tag der Woche im kirchlichen Kalender erklärt, an dem man ruht. Nun, damit setzte man sich über Jehovas Norm hinweg, dass der Sabbat der siebte und ein Ruhetag wäre und passte sich dem römischen Kaiser Konstantin an. Jehovas Wort lautet aber unveränderlich:

 

(2. Mose 20:8-11)  Des Sabbattages gedenkend, um ihn heiligzuhalten, 9 sollst du sechs Tage Dienst leisten und all deine Arbeit tun. 10 Aber der siebte Tag ist ein Sabbat für Jehova, deinen Gott. Du sollst keinerlei Arbeit tun, [weder] du noch dein Sohn, noch deine Tochter, [noch] dein Sklave, noch deine Sklavin, noch dein Haustier, noch dein ansässiger Fremdling, der innerhalb deiner Tore ist. 11 Denn in sechs Tagen hat Jehova die Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er begann am siebten Tag zu ruhen. Darum segnete Jehova den Sabbattag und ging daran, ihn zu heiligen.

 

http://www.hypertextprojekt.phil-fak.uni-koeln.de/typo3temp/pics/15f7d5f1d8.jpgIm Jahre 321 u.Z., vier Jahre vor dem Konzil von Nicäa hatte Kaiser Konstantin durch ein Dekret den Sonntag als Ruhetag und Tag der Anbetung der Götter in seinem Reich eingeführt, zur Ehre und der Anbetung des Sonnengottes „deus sol invictus“. Dieser Unterschied, zwischen nationalem wöchentlichem Ruhetag und von JHWH göttlich gegenüber den Juden und damit auch den Christen verfügten führte zwangsläufig zu Spannungen.

 

Die Kirchenführung unter der Leitung des römischen Papstes Silvester (abwesend) und mehrheitlich romgetreuer Bischöfe gaben in Nicäa zugunsten Konstantins nach, der gar den Vorsitz führte. Konstantin zeigte sich dafür den Kirchenfürsten gegenüber sehr grosszügig und führte ein staatliches Besoldungssystem für katholische Priester ein! Kirche und Staat verschmolzen.

 

Ostern als Auferstehungstag jährlich am Sonntag zu feiern ist somit bereits einmal eine Bestimmung seitens des heidnischen Kaisers Konstantin! Wer Gottes GESETZ, das vierte Gebot an einem Ort übertritt, der übertritt es auch in anderem und wird ständig zu Ausflüchten greifen. Keinerlei Lüge wird zu viel sein, um sich und seinem Handeln selbst Recht zu geben! Jesus hatte doch schon in der Bergpredigt gewarnt:

 

(Matthäus 5:19)  Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden.

 

Die Urkirche des ersten Jahrhunderts hatte zweifelsfrei den Sabbat als den Tag der Ruhe gehalten! Dazu gehören die Festzeiten Jehovas! Der Tag des Todes und der Auferstehung ergaben sich jedes Jahr an anderen Wochentagen, gemäss dem jüdischen Mondkalender und dem Tag, auf welchen Wochentag jeweils der 14. Nisan fiel!

 

Das jüdische „Seder“ oder Abendmahl wurde stets am Abend davor gefeiert, weil der jüdische Tag mit Sonnenuntergang beginnt. Das jüdische Fest der ungesäuerten Brote, die Zeit der Passawoche dauerte nach göttlichem Auftrag sieben Tage. Der erste Festtag, der 15. Nisan und der letzte Tag des Festes, der 21. Nisan waren heilige Sabbate.

 

1.2.1.3      Gibt es eine Parallele zwischen dem „Sonntag“ und dem „Tag des Herrn“?

Schon die Wahl der Kirche „Tag des Herrn“ ist verführerisch, weil der Begriff „Tag des Herrn“ ja in der Offenbarung durch Johannes verwendet wird!

 

(Offenbarung 1:10, 11)  Durch Inspiration befand ich mich dann am Tag des Herrn, und ich hörte hinter mir eine starke Stimme gleich der einer Trompete, 11 die sprach: „Was du siehst, schreibe in eine Buchrolle, und sende es den sieben Versammlungen: in Ẹphesus und in Smỵrna und in Pẹrgamon und in Thyatịra und in Sạrdes und in Philadẹlphia und in Laodicẹa.“

 

Sieben damalige Versammlungen schatteten die Situation der Endzeit, des „Tages des Herrn“ und Jesu Wiederkehr vor! Was damals zu beachten war ist es auch heute und in Zukunft!

 

Johannes aber sprach, als er diesen Begriff hörte und verwendete, nicht von der fleischlichen Auferstehung sondern,

 

a)     vom Zeitpunkt Jesu himmlischer Krönung (Off 5:10, 11), wo Jesus vom Vater alle Macht im Himmel und auf der Erde zugesprochen erhielt. Dies geschah unmittelbar nach Jesu Tod, als das geschlachtete Lamm vor Gottes Thron stand, also am 14. Nisan um 15.00 Uhr (dies war damals ein Freitag; der Zeitpunkt des Dienstes im Tempel, wo der Vorhang zerriss und den Blick ins Allerheiligste frei gab), und nicht erst bei der Auferstehung im Leib am Sonntag. Und

 

b)  von Jesu Rückkehr zur Erde und was er an jenem „Tag des Herrn“ [B1] auf der Erde für eine Situation antreffen würde, welches seine Aufgabe wäre bei der Errichtung von Gottes Königreich [Bb] (Off 1:7).

 

image024Zu diesem Zweck wurde Jesus, dem „geschlachteten Lamm“ damals die „Rolle mit den sieben Siegeln“ von Gott her zugereicht, deren Siegel er unmittelbar einzeln öffnete und Johannes daraus Visionen zu sehen bekam. Damit wissen wir, was der „Tag des Herrn“ wirklich bedeutet: „Sonntag“ oder Jesu Auferstehung im Fleisch sind somit bestimmt nicht gemeint!

 

Jesu Tod trat um die neunte Stunde am 6.Tag der jüdischen Woche, unserem Freitag ein, dem Vorbereitungstag auf einem doppelten Sabbat, weil der erste Tag des Festes der gesäuerten Brote, der 15. Nisan in jenem Jahr auch gleichzeitig auf den Sabbat fiel, den siebten Tag.

 

Ist diese Änderung der Kirche des wöchentlichen Ruhetags vom Sabbat auf den Sonntag vom göttlichen Standpunkt aus korrekt, oder entspricht es gar einer Veränderung eines der göttlichen Gebote? Das vierte der zehn Gebote, auf Steintafeln geschrieben!

 

(2. Mose 31:12-17)  Und Jehova sagte ferner zu Moses: 13 „Was dich betrifft, rede zu den Söhnen Israels, indem [du] sprichst: ‚Besonders meine Sabbate sollt ihr halten, denn es ist ein Zeichen zwischen mir und euch durch eure Generationen hindurch, damit ihr erkennt, daß ich, Jehova, euch heilige. 14 Und ihr sollt den Sabbat halten, denn er ist euch etwas Heiliges. Wer ihn entweiht, wird unweigerlich zu Tode gebracht werden. Falls irgend jemand an ihm Arbeit verrichtet, so soll diese Seele von der Mitte ihres Volkes abgeschnitten werden. 15 Sechs Tage kann Arbeit getan werden, aber am siebten Tag ist ein Sabbat vollständiger Ruhe. Er ist etwas Heiliges für Jehova. Jeder, der am Sabbattag Arbeit verrichtet, wird unweigerlich zu Tode gebracht werden. 16 Und die Söhne Israels sollen den Sabbat halten, um den Sabbat durch ihre Generationen hindurch zu begehen. Es ist ein Bund auf unabsehbare Zeit. 17 Zwischen mir und den Söhnen Israels ist er ein Zeichen auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]], denn in sechs Tagen hat Jehova die Himmel und die Erde gemacht, und am siebten Tag ruhte er und ging daran, sich zu erquicken.‘ “

 

Wie wir aus vorhergehendem Artikel in der Ausgabe „Der Weg“ zum Thema christliche Feste vom Dezember 2004 her bereits wissen, war es Kaiser Konstantin, der das Konzil von Nizäa einberufen hatte und ihm auch vorstand. („Weihnachten: Ein Fest für Christen“ und „Christliche Bräuche unter der Lupe“) Nur eine kleine Anzahl aller Bischöfe war damals anwesend. Die Mehrheit davon war dem Papst und dadurch Konstantin hörig. Die Entscheide die gefällt wurden hatten weit mehr mit dem römischen Staat und der Staatsführung Konstantins zu tun, wie mit Erfüllung göttlichen Willens! Konstantin war zudem kein Christ, sondern als „Pontifex Maximus“ stand er dem heidnischen Götterkult als höchster Priester vor! Er wurde selbst als Gott verehrt. Wer dies alles versteht, der versteht auch die damals gefällten Entscheidungen, die stets ein wenig Wahrheit enthalten aber in ihrer Grundlage auf Abweichung von Gottes Gebot beruhen und heidnischen Ursprungs sind! Das war niemals mit Gottes Einwilligung geschehen, weder Jesus noch die Apostel hätten dem zugestimmt. Daran besteht kein Zweifel!

 

1.2.1.4      Das Abendmahl war eine beschauliche Gedenkfeier im intimen Kreis!

http://www.kath.ch/upload/pre/35281h480w640.jpgDas Osterfest verkam zu einem Grossanlass, wo lautstark Jesu Auferstehung gefeiert wird, in Wirklichkeit die Kirche sich aber selbst verherrlicht!  Während Jesus die bisherige Art der Juden, der Feier des Passamahls im kleinen Kreis der Familie weiterführte, in seinem Falle nun mit den Aposteln, in der christlichen Hausgemeinschaft. Zudem trug er als Gebot auf,nun zudem die Feier auch noch zum Gedenken seines Todes einzuhalten! Sie sollte zur Stärkung des Zusammenhalts und des Willens zum Ausharren beitragen, indem man sich der Treue Jesu gegenüber Gottes Auftrag erinnerte!

 

Im Anschluss an das Abendmahl, nachdem er Judas weggesandt hatte erklärte Jesus den Elfen viele sehr tiefsinnige Dinge und sie konnten ihm nochmals direkt Fragen stellen. (Joh 13:31-16:33)

 

Jesus sprach dabei offen über sein kommendes Leiden, den Verrat des Petrus, indem er ihn entgegen aller Zusicherung drei Mal verleugnen würde, er gab ihnen das neue Gebot der Liebe, wies den Weg zu Gott der nur über ihn führt. Er versprach ihnen „den Helfer“, „den Geist der Wahrheit“, den nur sie empfangen könnten, nicht aber die Welt.

 

Jener „Geist der Wahrheit“ ist identisch mit „dem Geist Jehovas“ oder „dem Engel Jehovas“, Gottes Wortführer, der stets die Wahrheit sagt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ (Joh 14:6) Zudem ist er identisch mit Gottes Gerechtigkeit, Seinem GESETZ, denn Psalm 119 erklärt: „Deine Gerechtigkeit ist eine Gerechtigkeit auf unabsehbare Zeit, Und dein Gesetz ist Wahrheit.“ (Ps 119:142) Was jener Geist äusserte überlieferten die Apostel im Neuen Testament und steht somit auch uns als Anleitung zur Verfügung!  Jesus erklärte:

 

*** Rbi8  Johannes 14:15-21 ***

Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten; 16 und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, damit er für immer bei euch sei: 17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn weder sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch ist. 18 Ich werde euch nicht verwaist zurücklassen. Ich komme zu euch. 19 Noch eine kleine Weile, und die Welt wird mich nicht mehr sehen, ihr aber werdet mich sehen, weil ich lebe und ihr leben werdet. 20 An jenem Tag [[am „Tag des Herrn“]] werdet ihr erkennen, daß ich in Gemeinschaft bin mit meinem Vater und ihr in Gemeinschaft seid mit mir und ich in Gemeinschaft bin mit euch. 21 Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich will ihn lieben und mich ihm deutlich zeigen.“

 

image028Die Liebe zu Jesus zeigt sich nicht in imposanten religiösen Grossveranstaltungen, sondern darin, dass wir Jesu Gebote halten: Jedes Gebot, insbesondere auch das des Abendmahls im Familienkreis gehören dazu! Jesus ordnete die religiösen Führer seiner tage als zur Welt gehörend ein. Ihr Verhalten zeigte, dass sie den „Geist der Wahrheit“ nicht erhalten haben und dasselbe sehen wir bis heute in den verschiedenen Religionsstrukturen, die sich an Überlieferungen binden und Wahrheit mit Gewalt zurückweisen! Wahrheit, Gerechtigkeit und Gottes GESETZ werden als identische Begriffe im Psalm 119 erwähnt!

 

(Psalm 119:142)

Deine Gerechtigkeit ist eine Gerechtigkeit auf unabsehbare Zeit,

Und dein Gesetz [[GESETZ]] ist Wahrheit.

 

Im Vers 151 wird ergänzt:

 

(Psalm 119:151)

Du bist nahe, o Jehova,

Und alle deine Gebote sind Wahrheit.

 

Jesus zeigte sich dem Paulus und anderen der Apostel mehrfach deutlich, so auch als Letztem am Ende des ersten Jahrhunderts dem Johannes in der Offenbarung mittels Visionen. Damit vermittelte er die letzten noch fehlenden Informationen zum „Buch der Wahrheit“, den vervollständigten heiligen Schriften! „Das Vollkommene“ war gekommen! Damit war das Ziel und der Zweck erreicht! Weitere Manifestationen des heiligen Geistes waren nicht notwendig, weil ja „das Vollständige“ inzwischen gekommen war (1.Kor 13:9).

 

1.2.1.5      Verfolgung: Wer Jesu Gebote hält, der wird Jesus deutlich sehen!

Jesus sprach von seiner Rückkehr zu den Aposteln, wenn sie wiederum nach ihrer Frühauferstehung [B1] zur Zeit der „grossen Drangsal“ [B] leben würden, wie auch er immer noch leben würde. Sie würden ihm in der Abfolge der fünf Auferstehungen im zweiten Rang folgen (1.Kor 15:21-23). Er sprach nicht von der Erstauferstehung der Verstorbenen der 144.000 (3.Rang), sondern vom Zeitpunkt seiner Rückkehr zu Beginn des „Tages des Herrn“. Seine eigene Auferstehung im Fleische bewies jedoch seine Worte als Wahrheit! Die „Welt“, respektive ihr System, sie würde in Harmagedons Endschlacht [B3]  endgültig vergehen, sie aber, die Apostel, würden bei ihm sein! Jesus  wird sich all denen nach Harmagedon auf dem Berg Zion deutlich zeigen, die ihre Liebe zu ihm dadurch erwiesen, dass sie seine Gebote hielten!

 

Wer den „Geist der Wahrheit“ einmal empfangen hat, der vom Vater ausgeht und durch das aufgezeichnete Wort bis heute zu uns redet, der wird die Wahrheit nicht mehr verlieren! Die Wahrheit wird sein Helfer werden, der ihn auch dann stärkt, wenn er in bedrängte Situationen kommt und die Welt ihn hasst! Nicht zu „Straucheln“ bedeutet, doch, das GESETZ auch unter erschwerten Bedingungen anzuwenden!

 

*** Rbi8  Johannes 16:1-4 ***

Ich habe diese Dinge zu euch geredet, damit ihr nicht zum Straucheln gebracht werdet. 2 Man wird euch aus der Synagoge [[gr.: ecclesia = Versammlung]] ausschließen. Ja die Stunde kommt, da jeder, der euch tötet, meinen wird, er habe Gott einen heiligen Dienst erwiesen. 3 Diese Dinge aber werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich kennengelernt haben. 4 Doch habe ich diese Dinge zu euch geredet, damit ihr euch, wenn ihre Stunde gekommen ist, daran erinnert, daß ich sie euch gesagt habe.

 

http://media.katholisch.de/avpics/605dcf59-6506-4e5f-b302-a482ca02c158-3.jpgMit einem aus dem Herzen kommenden Gebet schloss Jesus jenes Passahmahl. Anschliessend gingen sie durch das Kidrontal zum Ölberg. All diese tiefen Gedanken bleiben nur im kleinen Kreis möglich, nie in einer öffentlichen, grossen Versammlung, so feurig oder auferbauend auch eine Ansprache von der Kanzel sein mag! (Off Kap. 17)

 

Sowohl Jehova wie Jesus möchten, dass wir ihren Willen genau ausführen. Satan dagegen, „der Gott dieses Systems“ ist daran interessiert, die Dinge ein wenig zu verändern, genau so viel, dass sie für Jehova nicht mehr annehmbar sind, aber nicht zu viel, dass der Betrug zu offensichtlich würde! Seine Helfershelfer, der irdische „Same der Schlange“, steht in der Wahrheit nicht fest, wer dagegen aus Gott ist, der hört auf Gott! (1.Mo 3:15; Joh 8:44-47)

 

1.2.1.6      Das jüdische Passah als Richtlinie nehmen!

Der 15. Nisan, der zweite Tag trifft somit eine Vollmondnacht, weil der erste Tag des Mondmonats stets mit dem Erscheinen des Neumondes zusammenhängt. Beobachtungspunkt für das erste Erscheinen des Mondes war damals beim Auszug aus Ägypten vorab das Nildelta, Gosen,  wo die Juden auf ihre Befreiung hofften, später war es Jerusalem, das rund einen halben Längengrad östlicher liegt. Das Observatorium Greenwich in London, durch das der 0°-Meridian läuft, liegt rund 35° westlicher. Pro 10 Längengrade sind es genau 15 Minuten Tageslichtverschiebung! Das Abendmahl wird somit in London rund eine Stunde später als in Jerusalem gefeiert!

 

Der Befehl, wann, wie und in welcher Form das Gebot des Essens des Passahlammes, dem jüdischen Seder und dem daran anschliessenden „Fest der ungesäuerten Brote“ erfüllt werden musste, dieser stammte aus Gottes Mund zu Beginn der Befreiung Israels aus ägyptischer Sklaverei und wurde durch Moses und die Vorsteher dem ganzen Volk mitgeteilt.

 

*** Rbi8  2. Mose 12:17-18 ***

Und ihr sollt das Fest der ungesäuerten Brote beobachten, denn an ebendiesem Tag werde ich bestimmt eure Heere aus dem Land Ägypten herausführen. Und ihr sollt diesen Tag durch eure Generationen hindurch als eine Satzung auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] beobachten. 18 Im ersten Monat, am vierzehnten Tag des Monats, am Abend, sollt ihr ungesäuerte Brote essen bis zum einundzwanzigsten Tag des Monats am Abend.

 

Kein Zweifel bleibt offen: Das Gebot wurde von Jehova der gesamten jüdischen Nation aufgetragen und sollte von Generation zu Generation gelten. Da es ein ewiges Gebot ist gilt es genauso für Christen als geistigen Juden! An jenem ersten Abend sollte ein Lamm verzehrt werden, das am selben Tag geschlachtet wurde, dessen Blut der Vorschrift entsprechend in den Staub vergossen würde. Ein Teil sollte verwendet werden, um die Türpfosten und den Türbalken damit zu markieren. Ungesäuerte Brote, zusammen mit bitteren Kräutern waren es die gereicht wurden, alles in ihrem Sinne nach auf etwas weit Grösseres und Kommendes hinweisend. Gleichzeitig sollte durch Generationen hindurch an die  vergangene Rettung aus Sklaverei beim Auszug aus Ägypten gedacht werden.

 

Auch wenn in heutigen Grossstädten das Schlachten eines einjährigen, männlichen Lammes „zwischen den Abenden“ undurchführbar ist, so ist doch Lammfleisch das Zeichen, das auf Jesu sündenloses Opfer hinweist!

 

 

1.2.2          Die Symbolik um Jesu Opfertod verstehen

 

1.2.2.1      Das Lamm, das geschlachtet werden soll

Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, als er sich zum letzten Mal mit seinen Aposteln zu jenem Abendmahl vor seinem Tod versammelte. Er hatte am Nachmittag zwei seiner Jünger ausgesandt, um das „Passah-Opfertier“ der Vorschrift gemäss zu bereiten.

 

Judas war bereit ihn für Geld zu verraten. Jesus kannte dessen Absichten, weil er durch Jehova das Herz der Menschen sieht. Er wusste um die Mordgedanken der Oberpriester und des Hohepriesters, die er mit seinen öffentlichen Äusserungen über deren Heuchelei ins Herz getroffen hatte.

 

http://img.welt.de/img/wissenschaft/crop100600979/9018727004-ci3x2l-w620/judas-DW-Wissenschaft-Geneva.jpg*** Rbi8  Lukas 22:1-6 ***

Es nahte nun das Fest der ungesäuerten Brote, das sogenannte Passah. 2 Auch suchten die Oberpriester und die Schriftgelehrten Mittel und Wege, wie sie ihn beseitigen könnten, denn sie fürchteten das Volk. 3 Satan aber fuhr in Judas, genannt Iskariot, der zu den Zwölfen gezählt wurde; 4 und er ging hin und redete mit den Oberpriestern und [Tempel]hauptleuten über Mittel und Wege, ihn an sie zu verraten. 5 Nun freuten sie sich und kamen überein, ihm Silbergeld zu geben. 6 Da war er einverstanden, und er begann eine gute Gelegenheit zu suchen, ihn abseits von der Volksmenge an sie zu verraten.

 

Lukas beschreibt den Hintergrund des Verrats durch Judas. Er zeigt auf die Auseinandersetzung der zwei „Samen“, wie Satan und sein „Same der Schlange“ nun „die Ferse“ der „Frau“ zermalmen würde, indem Jesus getötet würde. Dieser arglistige „Same der Schlange“ war stets bereit für einen kurzfristigen Erfolg das zu tun, was der Teufel will, wie hier im Falle des Judas kann dies finanzieller Art sein.

 

Der Wille des Vaters aber war, dass Jesus als der Erste all seiner Söhne selbst leiden und seine Treue bis in einen qualvollen Tod zeigen würde, um allen ein Vorbild dessen zu sein, was er selbst gepredigt hatte. Die Liebe zum Nächsten würde sich darin erweisen, selbst das Leben für andere hinzugeben.

 

*** Rbi8  Johannes 15:13 ***

Niemand hat größere Liebe als die, daß einer seine Seele zugunsten seiner Freunde hingebe.

 

Jesus war sich der vom Vater für ihn gesetzten „Zeiten und Zeitabschnitte“ vollkommen bewusst. Genau zu Beginn der neunundsechzigsten Jahrwoche (vorab 7, dann 62 Wochen) liess er sich im Jordan taufen und wurden zum Gesalbten Jehovas, nun, zur Hälfte der Woche war der Tag gekommen, wo er „mit nichts für sich“ abgeschnitten werden würde (Joh 7:6).

 

*** Rbi8  Daniel 9:26 ***

Und nach den zweiundsechzig Wochen wird [der] Messias abgeschnitten werden mit nichts für sich selbst.

 

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Wie ein Lamm, das zum Scheren geführt wird und stumm bleibt, so würde er sich nicht verteidigen gegen die Anklagen die man gegen ihn vorbrächte. Jesus wusste und war dazu bereit alles zu erfüllen, was über ihn geschrieben steht (Da 9:24, 25).

 

(Apostelgeschichte 8:32, 33)  Die Stelle der Schrift nun, die er laut las, war diese: Wie ein Schaf wurde er zur Schlachtung geführt, und wie ein Lamm, das vor seinem Scherer stumm ist, so tut er seinen Mund nicht auf. 33 Während seiner Erniedrigung wurde das Gericht von ihm weggenommen. Wer wird die Einzelheiten seiner Generation erzählen? Denn sein Leben wird von der Erde weggenommen.“

 

Die Einzelheiten jener Generation, die Jesu Tod herbeiführte und dadurch verursachte, dass Jehova sie wie eine „ungetreue Ehefrau“ verstiess müssen weiter berichtet werden! Mehr noch ist dies wichtig, wenn das Ende naht! Satan will alle Menschen auf seine Seite bringen und sein Blick richtet sich auf die Getreuen!

 

1.2.2.2      Jesu Fleischesleib, rein, wie ungesäuertes Brot

Sauerteig wird einerseits mit der Hast in Verbindung gebracht, mit welcher die Israeliten aus Ägypten ausziehen mussten, andererseits ist es ein Symbol für Durchsäuerung, Unreinheit. Jesus und auch Paulus haben mehrmals vor dem Sauerteig der verschiedenen jüdischen Sekten gewarnt, womit Jesus eindeutig auf Lehren ansprach, die Gottes Wort ungültig machen.

 

http://www.lecker.de/media/redaktionell/leckerde/backschule/backschule_2/hbv_41/sauerteig_img_308x0.jpg*** Rbi8  Lukas 12:1-7 ***

Als sich unterdessen die Volksmenge zu so vielen Tausenden versammelt hatte, daß sie einander traten, fing er an, zuerst zu seinen Jüngern zu sagen: Nehmt euch vor dem Sauerteig der Pharisäer in acht, der Heuchelei ist. 2 Doch da ist nichts sorgsam verhüllt, was nicht geoffenbart werden wird, und verborgen, was nicht bekanntwerden wird. 3 Darum wird das, was ihr in der Finsternis redet, im Licht gehört werden, und was ihr in privaten Räumen flüstert, wird von den Hausdächern gepredigt werden. 4 Ferner sage ich euch, meinen Freunden: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten und danach nichts weiter tun können. 5 Ich will euch aber zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet den, der nach dem Töten Gewalt hat, in die Gehenna zu werfen. Ja, ich sage euch, diesen fürchtet. 6 Verkauft man nicht fünf Sperlinge für zwei Münzen von geringem Wert? Doch nicht einer von ihnen wird vor Gott vergessen. 7 Aber sogar die Haare eures Hauptes sind alle gezählt. Fürchtet euch nicht; ihr seid mehr wert als viele Sperlinge.

 

Auch heute bleibt von den Veränderungen nichts verborgen, welche die Kirchen an Gottes und Jesu Geboten vornahmen! Immer mehr Menschen suchen nach Wahrheit und sind es satt, wie Dummköpfe durch eine stolze Priesterschaft an der Nase herumgeführt zu werden! Selbst deren fein säuberlich versteckte Skandale kommen regelmässig ans Licht!

 

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Die Sekte der Pharisäer bildete die einflussreichste Hauptströmung im Judaismus. Heute müsste dies mit der Katholischen Kirche innerhalb des Christentums verglichen werden. Nichts darf im Verborgenen bleiben, was man sorgsam mit Heuchelei umhüllte, das aber Gottes Gebot und dessen Willen verdunkeln! Lautstark muss ein Christ für das eintreten, was rein ist und im Einklang mit Gottes GESETZ und geschriebenen Wort steht! Dies ist nur möglich, wenn wir die Angst vor Kirchenfürsten verlieren, dagegen aber eine gesunde Gottesfurcht entwickeln. Das ist der Wille Jesu für all jene, die seine Freunde sind: Nicht blinde Unterordnung unter religiöse Gewalt, welchen wohlklingenden Namen sie auch immer trägt und mit welcher Heuchelei immer sie ihre schlechten Werke zu verdecken sucht! Dabei wird unser Verstand gefordert!

 

http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/templates/subSilver/images/logo_phpBB.gifDie Israeliten müssen schon vor dem Abendmahl für acht Tage jede Art von Sauerteig und gesäuertem Brot, alles was mit Hefe Gebackenem in Verbindung steht aus ihren Häusern entfernen. Das hatte einen symbolischen Sinn: Jede Art von verderblicher Schlechtigkeit auszuräumen. Dasselbe Gebot gilt für Christen und erinnert an dieselben Zusammenhänge!

 

Christen müssen sich zudem um geistige Reinheit bemühen! Das Symbolische des Sauerteigs wird durch das Wirkliche, die Reinheit des Herzens ersetzt! Paulus spricht von beiden Teilen, dem physischen und geistigen Sauerteig! Das symbolische soll uns an das Wirkliche erinnern, jede Ecke im Haus und im Herzen abzusuchen! Mit dem Bindewort „auch“ verbindet er die zwei Dinge!

 

*** Rbi8  1. Korinther 5:6-8 ***

[Die Ursache] eures Rühmens ist nicht schön. Wißt ihr nicht, daß ein wenig Sauerteig die ganze Masse durchsäuert? 7 Fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr eine neue Masse seid, wie ihr ja ungesäuert seid. Denn Christus, unser Passah, ist tatsächlich geopfert worden. 8 Darum laßt uns das Fest nicht mit altem Sauerteig, auch nicht mit Sauerteig der Schlechtigkeit und Bosheit begehen, sondern mit ungesäuerten Broten der Aufrichtigkeit und Wahrheit.

 

Das wahre Passah, das Jahrhunderte hindurch durch das geschlachtete Lamm dargestellt wurde, dieses war nun gekommen und war ein für alle Mal geopfert worden! Das Passahlamm stellt Vergebung der Sünden dar zufolge von Reue und Umkehr!

 

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Paulus zeigt mit vollkommener Klarheit, dass Aufrichtigkeit und Wahrheit von Christen gefordert wird, nicht bloss sinnentleerte Ritualhandlungen und vor allem nicht mit „Schlechtigkeit und Bosheit“! Würden wir nicht eine Handlung, die das Abendmahl ungültig macht, das Jesus von uns als Gedenkfeier fordert, als „Schlechtigkeit und Bosheit“ bezeichnen? Für Jesus war „Tag und Stunde“ wichtig und Jesus lud jeden seiner Apostel zur Teilnahme ein, weil jene zu seiner geistigen Familie gehörten, da sie rein waren, weil auch sie den Willen des Vaters taten. Judas war unrein, nahm daran trotzdem teil, wurde durch Jesus aber denunziert und weggesandt und bezahlte es kurz darauf mit dem Leben.

 

http://decdn.ar-cdn.com/recipes/xlarge/da4e59ed-4b76-45f9-8fe2-01694da68983.jpgNur wer in geistig reinem Zustand ist darf Anteil haben: Jeder prüfe sich selbst! (Joh 13:2, 3, 10, 11)

 

Auch Christen verwenden beim Abendmahl wie Jesus es tat ungesäuerte Matzen anstelle von mit Hefe gesäuertem Brot, als Symbol für Jesu fleckenlosen Fleischesleib. Seine Herstellung ist einfach, indem Weizenmehl mit etwas Wasser, Öl und Salz angemacht wird und in Form von Fladen im Ofen gebacken werden. Das Internet ist voll von Rezepten und nützlichen Anleitungen!

 

1.2.2.3      Jesu Blut, vergossen zur Sühne der Sünden der Welt

Beim ersten Passah mussten die Juden das Blut des geschlachteten Lammes an ihre Türposten streichen. Es war das äusserliche Zeichen, damit der Strafengel Jehovas jenes Haus verschonen würde, in welchen das Lamm verzehrt würde.

 

http://wegedeslebens.info/Literatur/FirstPessach.jpg*** Rbi8  2. Mose 12:7 ***

Und sie sollen etwas vom Blut nehmen und damit die beiden Türpfosten und den oberen Teil des Türeingangs der Häuser bespritzen, in denen sie es essen werden.

 

Jede einzelne Hausgemeinschaft war an jenem Abend vor dem Auszug zum Handeln aufgefordert!

 

Mit Jesu Tod hörten alle blutigen Schlachtopfer im Tempel auf. Das wahre Opfer war nun erbracht, auf die alle Opfertiere symbolisch hinwiesen. Das Blut von Tieren konnte die Sünde zwar zudecken aber sie nicht beseitigen. Dazu war ein grösseres Opfer notwendig, das allein Jesus erbringen konnte und das Jehova von den oberen Bereichen her bereitstellen musste. Jehova selbst musste anstelle des zur Unvollkommenheit mutierten Adams der Vater eines vollkommenen Sohnes werden, von Jesus. Glaube daran zu zeigen ist Voraussetzung, um nicht in den eigenen Sünden zu sterben (1.Kor 15:45). Jesus selbst bestätigte seine himmlische Herkunft:

 

*** Rbi8  Johannes 8:23-24 ***

Da sagte er weiter zu ihnen: Ihr seid von den unteren Bereichen; ich bin von den oberen Bereichen. Ihr seid von dieser Welt; ich bin nicht von dieser Welt. 24 Daher habe ich euch gesagt: Ihr werdet in euren Sünden sterben. Denn wenn ihr nicht glaubt, daß ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben.“

 

Wer nicht an Jesus himmlische Abstammung glaubt und diesen Glauben dadurch zeigt, dass er Jesu Gebote hält, der wird in seinen Sünden sterben, weil nur der Glaube an Jesus, seinen Opfertod und die Auferstehung diese Sünden beseitigen kann! Nur das GESETZ, in diesem Fall die fünf Bücher Mose aber bezeichnen, was Sünde ist und was als rein gilt! Dort wird durch Moses auch das „GESETZ des Glaubens“ definiert, dass jeder, der nicht „an den Propheten gleich mir“ der kommen würde glaubt, vom Volk abgeschnitten werde!

 

Jesus musste an jenen Ort zurückkehren, von dem er ausgegangen war, in den Himmel: Petrus erklärte, dass er „auferweckt im Geiste“ (oder als Geistwesen) vor Gott erschien, „… wie ein geschlachtetes Lamm“ (1.Pe 3:18; Off Off 5:6). Als Hoherpriester durfte er nur mit einem annehmbaren, reinen Blut eines makellosen Opfers vor Jehova treten, um Sühne für die Sünden seiner Priester und das Volk zu leisten. Paulus erklärt diese Zusammenhänge im Brief an die Hebräer:

 

Jesus - Hoherpriester im himmlischen Heiligtum*** Rbi8  Hebräer 9:24-28 ***

Denn Christus begab sich nicht an eine mit Händen gemachte heilige Stätte, die ein Abbild der Wirklichkeit ist, sondern in den Himmel selbst, um nun vor der Person Gottes für uns zu erscheinen. 25 Auch sollte er sich nicht oftmals selbst darbringen, wie der Hohepriester tatsächlich Jahr für Jahr mit Blut, das nicht sein eigenes ist, in die heilige Stätte hineingeht. 26 Sonst hätte er von Grundlegung der Welt an oftmals leiden müssen. Nun aber hat er sich beim Abschluß der Systeme der Dinge ein für allemal offenbar gemacht zur Beseitigung der Sünde durch das Opfer seiner selbst. 27 Und wie es Menschen aufbehalten ist, ein für allemal zu sterben, doch danach ein Gericht, 28 so wurde auch der Christus ein für allemal [als Opfer] dargebracht, um die Sünden vieler zu tragen; und das zweite Mal, da er erscheint, wird es getrennt von Sünde sein und für die, die ihn zu [ihrer] Rettung ernstlich erwarten.

 

Der Dreieinigkeitsglaube verhindert ein exaktes Verständnis über Jesu Rolle vor Gott. Vergleichbar wie bei einem Theaterspiel, wo derselbe Artist unterschiedliche Rollen zu unterschiedlichen Zeiten spielt, stets aber derselbe Schauspieler bleibt.

 

Paulus erklärte etwas zuvor im selben Brief an die Hebräer, wie jenes Geistwesen nun seine Rolle als Mensch übernehmen musste und was der Zweck dahinter wäre: Als Mensch zu beweisen, dass Gottes Geboten in jeder Situation die Treue erwiesen werden kann. Damit war der Teufel zu besiegen, der behauptete, dass kein Mensch unter Versuchung und in Todesgefahr Gott treu bliebe (Hi 1:9-12).

 

(Hebräer 2:14-18)  Da nun die „kleinen Kinder“ an Blut und Fleisch teilhaben, hat auch er [[Jesus]] in ähnlicher Weise an denselben teilgenommen, damit er durch seinen Tod den zunichte mache, der das Mittel hat, den Tod zu verursachen, das heißt den Teufel, 15 und [damit] er alle die befreie, die aus Todesfurcht ihr Leben lang der Sklaverei unterworfen waren. 16 Denn er [[der himmlische Jesus; „der Engel Jehovas“]] nimmt sich tatsächlich überhaupt nicht der Engel an, sondern er nimmt sich des Samens Abrahams an. 17 Folglich mußte er in allen Beziehungen seinen „Brüdern“ gleich werden, damit er in den Dingen, die Gott betreffen, ein barmherziger und treuer Hoherpriester werde, um für die Sünden des Volkes ein Sühnopfer darzubringen. 18 Denn worin er selbst gelitten hat, als er auf die Probe gestellt wurde, kann er denen zu Hilfe kommen, die auf die Probe gestellt werden.

 

Jesus kann nicht GOTT sein, Teil einer Dreieinigkeit und gleichzeitig als Hoherpriester vor Gott opfern!

 

http://www.van-ham.com/fileadmin/kuenstler/jean-baptiste-van-loo/moses-vor-dem-brennenden-dornbusch.jpgJener „Engel Jehovas“, der schon im Garten Eden Adam belehrte, der Henoch über die kommende Sintflut unterrichtete, welcher Noah den Befehl gab zum Bau der Arche, der Abraham zurück hielt seinen Sohn zu opfern, der Moses im brennenden Dornbusch belehrte und Israel aus Ägypten herausführte und alle Propheten unterrichtete: Dieser musste schlussendlich selbst als Mensch und als Prophet offenbar werden, wie er selbst dies an Moses im GESETZ vorhergesagt hatte: Er selbst musste von Gott zur Erde gesandt, aus einer Frau geboren werden und als der vorhergesagte „Propheten gleich mir“ musste er Mensch werden! „Ein bisschen unter Engel erniedrigt“ sollte er Treue bis in den Tod zeigen (5.Mo 18:15; Heb 2:7-9). Gott selbst bestimmte diesen Zeitpunkt für den Rollenwechsel. Paulus erklärt im Brief an die Galater:

 

(Galater 4:4, 5)  Als aber die Grenze der Fülle der Zeit gekommen war, sandte Gott seinen Sohn, der aus einer Frau [geboren] wurde und unter Gesetz zu stehen kam, 5 so daß er die unter Gesetz [[dem Fluch des GESETZES (zufolge Sünde)]] loskaufe, damit wir unsererseits die Annahme an Sohnes Statt empfangen könnten.

 

Wir wurden nicht vom GESETZ befreit, sondern von Todesstrafe zufolge des auf uns lastenden Fluches! Der „Fluch“ wurde an den Stamm genagelt, wo Jesus an unserer Stelle starb! Nur wenn wir die einzelnen Teile dieses Zusammensetzspiels geordnet haben und in ihrer Abhängigkeit verstehen, werden wir uns von Irrtum und Lüge zu befreien vermögen!

 

Stephanus beschrieb in seiner Rede vor dem Sanhedrin, dass der Engel im Dornbusch der zu Moses redete und später Israel in der Wolkensäule begleitete mit Jesus identisch sei, einziger Mittler zwischen Gott und Mensch (1.Ti 2:5, 6). Die Ehre für jedes Wort das jener Engel redete gab dieser stets Jehova, was Jesus später als Mensch genau so tat. Er selbst erklärte „Wenn ihr einst den Menschensohn erhöht habt, dann werdet ihr erkennen, daß ich es bin und daß ich nichts aus eigenem Antrieb tue; sondern so, wie der Vater mich gelehrt hat, rede ich diese Dinge.“ (Joh 8:28)

 

Hören wir erneut Moses zu, wo derselbe „Engel Jehovas“ Aaron und Miriam zurechtwies, weil sie sich auf dieselbe Höhe des Moses zu erhöhen suchten.

 

(4. Mose 12:5-8)  Danach kam Jehova Jehovas Engel in der Wolkensäule herab und stand am Eingang des Zeltes und rief Aaron und Mịrjam. Hierauf gingen sie beide hinaus. 6 Und er sagte weiter: „Hört bitte meine Worte. Wenn sich unter euch ein Prophet für Jehova befände, würde ich mich ihm in einer Vision kundtun. In einem Traum würde ich zu ihm reden. Nicht so mit meinem Knecht Moses! Er ist mit meinem ganzen Hause betraut. 8 Von Mund zu Mund rede ich zu ihm, indem ich ihn so schauen lasse, und nicht durch Rätsel; und die Erscheinung Jehovas erblickt er. Warum also habt ihr euch nicht gefürchtet, gegen meinen Knecht, gegen Moses, zu reden?“

 

Kein Mensch kann Gott sehen und Leben“ erklärte Jehova durch Seinen Ihn stellvertretenden Engel (2.Mo 33:20). Wenn Moses „die Erscheinung Jehovas“ sehen durfte, so war dies somit in einer Vision, vergleichbar einem Film. So heben sich mit etwas Suchen scheinbare Widersprüche auf!

 

Der in den Himmel zurückgekehrte Jesus, nun erneut als Geistwesen, als Engel der er zuvor war, „… das Bild des unsichtbaren Gottes, der erstgeborene aller Schöpfung“ (Kol 1:13-15) belehrte durch Visionen dann auch den Paulus, den er sich anstelle des Judas zum Apostel nahm. 

 

Der Jünger Stephanus zeigte deutlich, dass nicht Jehova selbst im Dornbusch und auf dem Berg Sinai zu Moses redete, sondern dies durch „den Engel Jehovas“ tat:

 

(Apostelgeschichte 7:37, 38)  Dieser ist der Moses, der zu den Söhnen Israels sprach: Einen Propheten gleich mir wird Gott euch aus der Mitte eurer Brüder erwecken. 38 Dieser [[Moses]] ist es, der dann inmitten der Versammlung in der Wildnis bei dem Engel war, der auf dem Berg Sịnai zu ihm und zu unseren Vorvätern redete, und er empfing lebendige, heilige Aussprüche, um sie euch zu geben.

 

Auch wenn dieser Engel in erster Person als Jehova sich erkenntlich machte, so um Gott selbst dadurch die Ehre zu zeigen, in dessen Auftrag er handelte!

 

Jesu Opfer wurde nur einmal erbracht, „er starb ein für alle Mal für unsere Sünden“. Damit wurde das jüdische System, mit den Opfern und der Anbetung im Tempel beendet und eine neue Form der Anbetung fand Platz, die Anbetung durch reine Herzen, mittels „Geist und Wahrheit“ und einer neuen, geistigen Priesterschaft auferbauend, von früheren Sünden gereinigt durch Jesu Blut (Joh 4:22, 23).

 

http://bibelstunde90518.files.wordpress.com/2013/10/psalm-122.jpg (1. Petrus 2:4-6)  Zu ihm kommend als zu einem lebendigen Stein, von Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserwählt, kostbar, 5 werdet auch ihr selbst als lebendige Steine aufgebaut zu einem geistigen Haus für den Zweck einer heiligen Priesterschaft, um geistige Schlachtopfer darzubringen, für Gott annehmbar durch Jesus Christus. 6 Denn es ist in der Schrift enthalten: „Siehe! Ich lege in Zion einen Stein, auserwählt, einen Grundeckstein, kostbar; und keiner, der Glauben an ihn ausübt, wird irgendwie enttäuscht werden.“

 

Nun, wenn Jesus beim zweiten Mal der „grossen Volksmenge“ offenbar wird, all jenen, „die ihn ernstlich erwarten“, wird dies getrennt von Sünde sein, weil allen Menschen die Gott als würdig erachtet ihre Sünden vergeben worden sind. Sünder aber werden in Harmagedon vergehen. Dazu aber ist es notwendig nach der Hingabe in der Erwachsenentaufe jede Art der Sünde von sich zu weisen, weil willentliche Sünder Gottes Königreich nicht ererben werden! (1.Kor 6:9-11; Eph 5:3-5)

 

Der Apostel Johannes bestätigt diesen Umstand in dem Christen leben müssen, zeigt aber auch den Ausweg für unsere wieder begangenen Sünden, die Vergebung bei Gott erlangen:

 

*** Rbi8  1. Johannes 2:1-6 ***

Meine Kindlein, ich schreibe euch diese Dinge, damit ihr keine Sünde begehen mögt. Und doch, wenn jemand eine Sünde begeht, so haben wir einen Helfer beim Vater, Jesus Christus, einen Gerechten. 2 Und er ist ein Sühnopfer für unsere Sünden, doch nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt. 3 Und dadurch wissen wir, daß wir ihn kennengelernt haben, nämlich wenn wir fortfahren, seine Gebote zu halten. 4 Wer sagt: „Ich habe ihn kennengelernt“ und dennoch seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht in diesem. 5 Wer aber sein Wort hält, in diesem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollkommen gemacht worden. Dadurch wissen wir, daß wir in Gemeinschaft mit ihm sind. 6 Wer sagt, er bleibe in Gemeinschaft mit ihm, ist verpflichtet, selbst auch weiterhin so zu wandeln, wie jener wandelte.

 

http://www.dreikoenigsgemeinde.de/images/predigten/philSchmidt_predigt108_04.jpgDa Jesus als „Lamm“, das Gott für uns gegeben hat, „ein für allemal“ gestorben ist, sind Christen somit nicht verpflichtet zum Abendmahl ein Lamm zu schlachten, obwohl dies symbolisch zu wiederholen bestimmt annehmbar ist. Anstelle von Lammfleisch kann auch Ziegenfleisch oder Rind auf den Tisch kommen. Wein und ungesäuertes Brot sind dagegen unverzichtbar, ebenso die bitteren Kräuter wie es das GESETZ vorsieht (2.Mo 12:8).

 

(5. Mose 16:1-3)  Der Monat Abịb sollte beobachtet werden, und du sollst das Passah Jehova, deinem Gott, feiern, denn im Monat Abịb hat Jehova, dein Gott, dich bei Nacht aus Ägypten herausgeführt. 2 Und du sollst das Passah Jehova, deinem Gott, vom Kleinvieh und vom Großvieh, an dem Ort opfern, den Jehova erwählen wird, um seinen Namen dort weilen zu lassen. 3 Du sollst dazu nichts Gesäuertes essen, sieben Tage lang.

 

Das Gebot lautet durch Christus dahingehend, sein vergossenes Blut als sündensühnend anzuerkennen. Dies wird zuvor durch die christliche Erwachsenentaufe bestätigt. Das ganze von Jesus gesprochene Wort ist zu halten, so zu wandeln wie Jesus dies gezeigt hat in Treue zum GESETZ! Durch ehrliche Reue und Werke der Reue vor dem Abendmahl wird ein getaufter Christ in reinem Zustand kommen und vor Jesus und vor Gott annehmbar sein!

 

(Vergleiche Grafik:  5.2  Reue und Sündenvergebung)

 

Beim Abendmahl dient ein Rotwein als Symbol für Jesu vergossenes Blut. Der Wein soll rein, nicht ein Mischwein sein. Ein Wein aus roten Trauben, aus dem Handel oder aus eigener Produktion ist durchaus annehmbar.

 

1.2.2.4      Bittere Kräuter

Die Bibel erläutert nicht welche Art bitterer Kräuter zum Lamm gegessen werden sollten, zeigt aber, dass es eine verbindliche Regelung gewesen ist und bis heute beim jüdischen Seder, dem Abendmahl beachtet wird. Die detaillierte Anweisung vor dem Auszug gibt vielerlei Hinweise, wobei einiges nur jene Situation betraf:

 

*** Rbi8  2. Mose 12:8-13 ***

Und sie sollen das Fleisch in dieser Nacht essen. Sie sollten es am Feuer gebraten und mit ungesäuerten Broten zusammen mit bitteren Kräutern essen. 9 Eßt nichts davon roh oder gesotten, in Wasser gekocht, sondern am Feuer gebraten, seinen Kopf zusammen mit seinen Unterschenkeln und seinen inneren Teilen. 10 Und ihr sollt nichts davon übriglassen bis zum Morgen, sondern was davon übriggeblieben ist bis zum Morgen, solltet ihr mit Feuer verbrennen. 11 Und in dieser Weise solltet ihr es essen: eure Hüften gegürtet, Sandalen an euren Füßen und euren Stab in eurer Hand; und ihr sollt es in aller Eile essen. Es ist das Passah Jehovas. 12 Und ich werde bestimmt in dieser Nacht durch das Land Ägypten gehen und jeden Erstgeborenen im Land Ägypten schlagen, vom Menschen bis zum Tier; und an allen Göttern Ägyptens werde ich [Straf]gerichte vollziehen. Ich bin Jehova. 13 Und das Blut soll als euer Zeichen an den Häusern dienen, wo ihr seid; und ich werde das Blut bestimmt sehen und an euch vorübergehen, und die Plage wird nicht an euch kommen zum Verderben, wenn ich den Schlag gegen das Land Ägypten führe.

 

Jehovas Anweisungen waren sehr exakt und mussten in all ihren Details durch jene eingehalten werden, die Verschonung vor dem Strafengel wollten. Derselbe Racheengel mit dem Schwert im Mund wird in der Offenbarung mit dem Gericht an den Schafen und Böcken in Verbindung gebracht. Ihm, Jesus ist das Gericht Gottes übertragen! Gerichtstag [B2] und Straffvollzug [B3] waren in Ägypten am selben Tag. In der Endzeit sind es zwei getrennte Ereignisse. Nur Jesus wird als „das Wort Gottes“ bezeichnet und so nennt auch Johannes den „Reiter auf dem weissen Pferd“, welcher die Engelheere anführt, welche die Strafe vollziehen:

 

http://www.politaia.org/wp-content/uploads/2012/03/armageddon.jpg (Offenbarung 19:11-16)  Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd. Und der, der darauf sitzt, wird Treu und Wahrhaftig genannt, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit. 12 Seine Augen sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Diademe. Er trägt einen Namen geschrieben, den niemand außer ihm selbst kennt, 13 und er ist in ein mit Blut besprengtes äußeres Kleid gehüllt, und der Name, nach dem er genannt wird, ist Das Wort Gottes. 14 Und die Heere, die im Himmel waren, folgten ihm auf weißen Pferden, und sie waren in weiße, reine, feine Leinwand gekleidet. 15 Und aus seinem Mund geht ein scharfes langes Schwert hervor, daß er damit die Nationen schlage, und er wird sie mit eisernem Stab hüten. Auch tritt er die Weinkelter des Grimmes des Zorns Gottes, des Allmächtigen. 16 Und auf seinem äußeren Kleid, nämlich auf seinem Oberschenkel, trägt er einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren.

 

Nicht alles ist identisch! Aber bereits zwei Mal stand das Abendmahl in Verbindung zu Gottes Gericht an den Feinden! Warum sollte es am kommenden Gerichtstag anders sein?

 

Jesus lag beim letzten Abendmahl zu Tisch und es wurde nicht in Eile gegessen, sondern er erklärte nach dem Abendmahl viele letzte Dinge vor seinem Tod, die nur Johannes in seinem Evangelium am Ende des Jahrhunderts beschreibt (Joh Kap. 13-17). Nichts wird erwähnt, dass die Apostel Blut an ihre Türpfosten gestrichen hätten. Beachten wir aber gut, dass das Passah mit dem Strafgericht in Verbindung steht an all jenen, die das Passah nicht einhalten! Wer in Ägypten kein Blut an den Türpfosten hatte, dessen Erstgeburt an Mensch und Tier starb ohne Erbarmen! Jesus erklärte, dass nur wer an seinem Blut und Fleisch, am symbolischen Wein und ungesäuerten Brot Anteil hat Leben habe! Dieses Gebot ist sehr ernst zu nehmen! „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen; …“ (Joh 6:53, 54)

 

Nach dem Passah Jesu, bei seinem Tod wurde Satan aus der himmlischen Regierung entfernt und Levi verlor die Vorrechte Gott anstelle der Erstgeburt zu vertreten! Beim Endgericht aber wird Jesus die „Schafe von den Böcken trennen“! Wer sein Gebot erfüllt und wer es missachtet hat (Mat 25:31-33)[B2]. Schon zuvor aber ist es das Passah zu Beginn seiner Wiederkehr [B1], wo das Gericht „im Inneren des Tempels“ beginnt!

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/6b/Der_Sederteller_fuer_den_Pessachauftakt.jpg/220px-Der_Sederteller_fuer_den_Pessachauftakt.jpgDie bitteren Kräuter stehen in Verbindung zum Ereignis. Einerseits war es die letzte Nacht in der Bitterkeit ägyptischer Sklaverei, andererseits bedeuteten sie Bitterkeit für jene, welche die göttliche Strafe in dieser Nacht traf! Jehova warf die Bitterkeit der Sünden Israels hinter sich, indem er sein Volk erwählte. In aller Eile mussten sie es in jener ersten Nacht essen, als es eingesetzt wurde! Bitterkeit ist etwas, das wir zu vermeiden suchen. (2.Mo 15:23-25; 5.Mo 32:32; 38:17)

 

Während die Israeliten beim Auszug eilen mussten, nahm Jesus sich beim Abendmahl Zeit seinen Jüngern tiefsinnige Dinge zu erklären und schloss mit ihnen zudem nach dem Abendmahl einen Bund. Sie sollten beim kommenden Strafgericht selbst ihren Anteil haben, wenn die „Erstgeburt“ dieses Systems Strafe erleidet, vorab die religiösen Führer, die willentlich Irrtum und Lüge verbreiten! Das Übriggebliebene, Unverzehrbare wie Knochen und Innereien musste vollkommen in Feuer verbrannt werden. Feuer deutet auf Läuterung hin, Reinigung, Beseitigung von Schlechtem oder Unnützem.

 

So lautete der Befehl, dass das Lamm vollkommen gegessen werden musste, der Rest im Feuer verbrannt, nichts sollte übrigbleiben! Die Jünger Jesu mussten ihren Herrn vollkommen annehmen, sollten alles hinter sich lassen, ihm ganzherzig folgen und nicht bloss das akzeptieren, was ihrer Vorliebe entsprach oder ihnen Nutzen gab.

 

1.2.2.5      Christen in reine, weisse Leinwand gehüllt

Jesu Blut, das wir in der Taufe anerkannt haben und das uns durch „unverdiente Güte“ von Sünden gereinigt hat, muss deutlich unsere eigene Reinheit darstellen, denn unsere „weissen, langen Gewänder“ stellen unsere reinen Handlungen und unser Ausharren auch unter Bedrängnis dar! (Off 3:5, 17, 18; 7:9)

 

*** Rbi8  Offenbarung 7:13-17 ***

Und einer der Ältesten ergriff das Wort und sprach zu mir: Wer sind diese, die in die weißen langen Gewänder gehüllt sind, und woher sind sie gekommen? 14 Da sagte ich sogleich zu ihm: „Mein Herr, du weißt es.“ Und er sprach zu mir: Das sind die, die aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre langen Gewänder gewaschen und sie im Blut des Lammes weiß gemacht. 15 Darum sind sie vor dem Thron Gottes; und Tag und Nacht bringen sie ihm in seinem Tempel heiligen Dienst dar; und der, der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt über sie ausbreiten. 16 Sie werden nicht mehr hungern und auch nicht mehr dürsten, noch wird die Sonne auf sie niederbrennen, noch irgendeine sengende Hitze, 17 weil das Lamm, das inmitten des Thrones ist, sie hüten und sie zu Wasserquellen des Lebens leiten wird. Und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen.“

 

Zwei Zeichen sind es, welche die „grosse Volksmenge“ in diesem Text kennzeichnen: Sie haben vorab „ihre weissen, langen Gewänder gewaschen und sie im Blut des Lammes weiss gemacht“. Sie sind Jesus wirklich nachgefolgt und nicht der Welt und auch nicht Religionsführern! Sie haben sich als „Schafe“ des wahren Hirten erwiesen. Das macht sie anders, und deshalb haben sie Zutritt zum Thron Gottes mittels ihres geistigen Tempels, einem reinen Körper und reinen Herzen, wo sie Gott Tag und Nacht ihre Gebete mit Geist und Wahrheit darbringen (Joh 4:16-25).

 

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Die bitteren Kräuter stellen zudem in der Endzeit auch die Bitterkeit der letzten „grossen Drangsal“ [B] dar, aus der die am Gerichtstag [B2] erwählte „grosse Volksmenge“ am Tag der Urteilsvollstreckung lebend kommen wird [B3] und nun, kurz nach dem „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ [BbB; a] vor dem „Lamm“ und damit vor Gottes Thron stehen. Das „Lamm“ selbst wird sich mit seinen Aposteln und den 144.000 Priesterkönigen auf dem Berg Zion, auf dem Tempelplatz öffentlich darstellen! (Off 14:1-4)[BbC] Zu jenem Zeitpunkt, dem ersten Tag des Erntefestes, dem 15. Tischri ist das „Jerusalem droben“ Jehova und seine Engel inzwischen bereits zur Erde herabgekommen [e1]. Gott wird von nun an bei den Menschen sein und sie werden seine Völker sein. Er wird jede Träne von ihren Augen wischen während das Lamm sie hüten wird! Erst jetzt breitet Jehova sein Zelt über sie alle aus, seine königliche Verwaltung, welche die Zeltstricke nun, wie Jesaja es sagt, länger machen wird, weit über die Grenzen Israels hinaus! (Jes 54:1-3; Off 7:14; 21:1-5)

 

Jesu Jünger hatten das Abendmahl so bereitet, wie ihnen das GESETZ es vorschrieb. Nichts deutet in den Schriften direkt darauf hin, dass es weiterhin ein Gebot wäre das Mahl zusammen mit bitteren Kräutern zu servieren. Bestimmt aber erfüllte Jesus jede Anforderung Jehovas im GESETZ, das wäre Hinweis genug! Allerdings hatten auch die ersten Christen offensichtlich den jüdischen Brauch so weitergeführt, wie dies Jehova durch Moses geboten hatte. Es war das Zusammenkommen zu einer wirklichen Mahlzeit, auf welche Jesus sich sehr gefreut hat. Bittere Kräuter würden dem Vorsteher der Familie oder seiner Gruppe Gelegenheit geben, deren Bedeutung den Tischgenossen zu erklären, auch im Hinblick auf Kommendes! Es ist bestimmt angemessen dies weiterhin so zu halten, indem wir alles so machen, wie es Jesus vorgemacht hatte!

 

1.2.2.6      Jesu Beispiel der Unterordnung anhand der Fusswaschung

Im Verlauf des Abendmahls zeigte Jesus anhand einer eindrücklichen Handlung die Wichtigkeit, dass sich die Apostel nicht übereinander erhöhen sollten. Judas war noch unter ihnen, als er allen die Füsse wusch und Petrus sich ihm widersetzte und durch Jesus zurechtgewiesen wurde. Auch Petrus musste bereit sein, dass Jesus ihn bedienen würde und er sollte später den andern Aposteln und Jüngern genauso dienen (Joh 13:1-12).

 

http://de.mormonwiki.com/wiki/images/9/9b/Fu%C3%9Fwaschung.JPG*** Rbi8  Johannes 13:13-20 ***

Ihr redet mich mit ‚Lehrer‘ und ‚Herr‘ an, und ihr sagt es mit Recht, denn ich bin es. 14 Wenn nun ich euch, obwohl Herr und Lehrer, die Füße gewaschen habe, so seid auch ihr verpflichtet, einander die Füße zu waschen. 15 Denn ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit so, wie ich euch getan habe, auch ihr tun sollt. 16 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr, noch ist ein Abgesandter größer als der, der ihn gesandt hat. 17 Wenn ihr diese Dinge wißt, glücklich seid ihr, wenn ihr sie tut. 18 Ich rede nicht von euch allen; ich kenne die, welche ich auserwählt habe. Doch ist es, damit sich das Schriftwort erfülle: Der sich stets von meinem Brot ernährte, hat seine Ferse gegen mich erhoben.‘ 19 Von diesem Augenblick an sage ich es euch, ehe es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, glaubt, daß ich es bin. 20 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer jemand aufnimmt, den ich sende, nimmt [auch] mich auf. Wer aber mich aufnimmt, nimmt [auch] den auf, der mich gesandt hat.“

 

Keiner der Apostel sollte sich über den anderen erheben, sie sollten einander dienen! Das Zeremoniell, wo der Papst den Bischöfen die Füsse wäscht ist eher ein Hohn auf das, was Jesus vormachte, wie Erfüllung des Gebotes Jesu! Jesus sandte seine Apostel aus, sie bringen uns ihr Wort durch die Schrift. Sie sollten wir in unsere Herzen aufnehmen, weil wir damit Jesus aufnehmen und mit ihm Jehova Gott!

 

(Vergleiche Grafik:  9.5  Wirkung des Sauerteigs in christlichen Organisationen)

 

Kurz darauf erklärte Jesus dem Johannes, der an Jesu rechter Seite lag, wer derjenige wäre, der ihn verraten würde. Jesus forderte daraufhin Judas auf: „Was du tust, tu schneller.“ Judas ging hinaus, um ihn zu verraten und später erhängte er sich. Es blieb kein Platz mehr für Reue! Es war Sünde wider den heiligen Geist (Mat 27:3-10; Joh 13:21-30).

 

Jesus wollte, dass seine Jünger ihn als Lehrer anerkannten, ohne dass er selbst sich über sie erhob. Im Gegenteil, er machte ihnen alle Dinge vor, die sie nachahmen sollten. Die Apostel wurden ihrerseits Vorbild und gaben das Beispiel Jesu an ihre Jünger weiter (1.Kor 4:14-16; 11:1).

 

 

1.2.3          Mit dem letzten Passah verbunden, das göttliches Gericht!

 

1.2.3.1      Hören wir exakt auf die Unterweisung der Schrift?

Paulus erklärte deutlich, dass alles was vorzeiten geschrieben wurde zur Unterweisung jener dienen würde, auf die das Ende dieses Systems kommt. Wir können daraus Hoffnung schöpfen und uns im selben Gedankengang vereinen.

 

http://www.peter-grunwaldt.de/christ_sein/bibel/stuttgarter_altes_testament.jpg*** Rbi8  Römer 15:4-6 ***

Denn alles, was vorzeiten geschrieben wurde [[im „Alten Testament“]], ist zu unserer Unterweisung geschrieben worden, damit wir durch unser Ausharren und durch den Trost aus den Schriften Hoffnung haben können. 5 Möge nun der Gott, der Ausharren und Trost verleiht, euch gewähren, untereinander die gleiche Gesinnung zu haben, die Christus Jesus hatte, 6 damit ihr einmütig, mit einem Mund, den Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus verherrlichen könnt.

 

Mit Bestimmtheit existiert diese Einmütigkeit unter den heutigen christlichen Religionen nicht! Die meisten erklären doch den Gesetzesbund als nicht mehr gültig und die hebräisch- aramäischen Schriften als „Altes Testament“, etwas das vorbei ist. Paulus stimmt dem offensichtlich nicht zu!

 

Einige Religionen mögen in ihrer Abkapselung im Innern einheitlich sein, die einen mehr, die anderen weniger. Wenn sie mit Gottes Wort jedoch nicht im Einklang stehen und entsprechend handeln, so ist diese Einigkeit Null und Nichtig! „Ich schreibe euch, nicht weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und weil aus der Wahrheit keine Lüge stammt“! (1.Joh 2:21 vergl. Rö 1:24, 25) Eine religiöse Vereinigung, die durch Festhalten an Dogmen in der Lüge fest vereint bleibt, diese wird wohl kaum Gottes Anerkennung haben! Sie unterscheidet sich nicht von jüdischen Sekten die in sich auch fest vereint waren! Wahre Christen trennen sich von jeder Art von Götzen, die sich über Gottes Wort hinwegsetzen, auch von religiösen Führern und Institutionen, die nicht wirklich fest in der Wahrheit verankert sind! „Geht aus ihr hinaus, mein Volk“ erklärt jener starke Engel vom Himmel her! (2.Kor 6:17, 18; Off 18:4)

 

Wir haben nun zwei der drei, respektive vier unterschiedlichen Momente im Volk Israels besser verstehen gelernt, die in spezieller Art mit dem Passah zusammenhängen. Es war zuerst der Auszug aus Ägypten, wo Jehovas Engel in der Nacht des Passahs das Strafgericht an den Göttern Ägypters vollzog (2.Mo 12:2).

 

Dann war die zweite herausragende Passah-Feier, jene von Jesu mit den Aposteln, wo er verraten und am selben Tag, um die neunte Stunde, wie ein unschuldiges Opferlamm getötet wurde. Wiederum fand ein himmlisches Gericht statt. Satan wurde aus seiner Stellung entfernt und Jesus erhöht. Judas brachte sich selbst um. Die levitische Priesterschaft wurde verworfen Gott weiterhin heiligen Dienst zu verrichten. Alle Nachfolger Jesu dagegen wurden aus der Knechtschaft des „Bundes mit Levi“ und deren Priesterschaft befreit, zur bald schon kommenden „herrlichen Freiheit der Kinder Gottes“, wenn die auserwählten und in ihr Amt eingesetzten Priesterkönige offenbar werden (Rö 8:18-25). Der Vater zog nun durch Jesus Menschen aller Arten zu sich, in das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“. Er anerkennt sie schlussendlich dann auch noch als „Söhne und Töchter“ durch Jesus, wenn der Sohn dem Vater die aufgerichtete „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ übergibt [Bb] (1.Kor 15:24).

 

http://www.zeno.org/Bildpostkarten.images/I/MPK03771.jpgEr befreite sie alle vom Todesurteil des Fluches, das auf Adam und seinen Nachkommen lastet, vom Fluch zufolge Sünde, als jene aus dem Garten Eden entfernt wurden.

 

Seit den Tagen nach Jesu Opfertod harren alle Nachfolger Christi sehnsüchtig auf die „Offenbarung der Söhne Gottes“, die ja erst nach dem Gerichtstag [B2] bestimmt und versiegelt werden [B2e-B2g] (Off 7:4-8). Diese Offenbarung der 144.000 Priesterkönige ist am Tag, wo Jesus dem Vater das aufgerichtete Königreich übergibt! (Off 14:1-4) [Bb1; e1] Gesetzestreue bis in den Tod oder bis Harmagedon musste vorab durch jeden einzeln bewiesen werden (Joh 12:31, 32;  2.Kor 1:10; Kol 1:13; Off 2:10; 5:11, 12). 

 

*** Rbi8  Johannes 6:44 ***

Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, der Vater, der mich gesandt hat, ziehe ihn; und ich will ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen.

 

Alle Opfertiere die bis zu jenem Zeitpunkt von Jesu Tod geschlachtet wurden, wiesen nur auf jenes Opfer hin, das fehlerlose „Lamm“, das zur Wegnahme von Sünde von der Welt geschlachtet werden würde. Paulus gibt uns weitere Hinweise im Brief an die Hebräer:

 

*** Rbi8  Hebräer 10:5-10 ***

Daher sagt er bei seinem Eintritt in die Welt: ,Schlachtopfer und Opfergabe hast du nicht gewollt, aber einen Leib hast du mir bereitet. 6 Du hast kein Wohlgefallen an Ganzbrandopfern und Sünd[opfern] gehabt.‘ 7 Da sprach ich: Siehe! Ich bin gekommen (in der Rolle des Buches steht über mich geschrieben), um deinen Willen, o Gott, zu tun.‘ “ 8 Nachdem er zuerst sagte: „Schlachtopfer und Opfergaben und Ganzbrandopfer und Sünd[opfer] hast du nicht gewollt noch Wohlgefallen daran gehabt“ — [Schlachtopfer,] die gemäß dem GESETZ dargebracht werden —, 9 sagt er darauf wirklich: „Siehe! Ich bin gekommen, um deinen Willen zu tun.“ Er beseitigt das erste, auf daß er das zweite aufrichte. 10 Durch den besagten „Willen“ sind wir durch die Opfergabe des Leibes Jesu Christi ein für allemal geheiligt worden.

 

Beachten wir den Unterschied vom Passah-Lamm und den Opfertieren im Tempel, die doch für Sünde geopfert werden mussten! Das Passah-Lamm, der Wein und das ungesäuerte Brot erinnern aber an zwei unterschiedliche Ereignisse der Vergangenheit, den Auszug aus Ägypten und an Jesu Opfertod!

 

Jesus hatte den Willen des Vaters vollbracht und damit das GESETZ Mose als erster vollständig erfüllt. Mit seinem Tod wurden einige der nationalen Verordnungen, wie jene die Priester und den Tempeldienst betreffend beseitigt. Einige waren gemacht, um die Juden von Menschen der Nationen abzutrennen. Nicht aber war es das Ende der Zehn Gebote Gottes, und das „GESETZ des Christus“ trat in Kraft. Er war nun Hoherpriester, von Gott selbst dazu bestimmt, mit der Auferstehung war er zudem unsterblich (Eph 2:14-16; Off 1:17, 18).

 

1.2.3.2      Ein Gericht über diese Welt im Zusammenhang mit dem Passah?

Wir nun stehen vor dem Endgericht über dieses System und die Frage lautet, ob wir das „GESETZ des Christus“ erfüllt haben? Wann ist das Gericht zu erwarten? Nun, „Tag und Stunde“ sind nicht bekannt, trotzdem gibt die Bibel klare Angaben die jenen nützlich sind die darauf achten! „Zeiten und Zeitabschnitten“ helfen uns dabei, wie Paulus es sagte, dass jene die im Licht wandeln nicht in der Finsternis wären! (1.Thess 5:1-5)

 

Damals, als Jesus getötet wurde, erging im selben Moment ein Gericht über die Welt. Das jüdische System der Dinge wurde verworfen, mit einer dreieinhalbjährigen Übergangszeit, der zweiten Hälfte der siebzigsten Jahrwoche. Es dauerte auch danach noch eine gewisse Zeitspanne, von weniger als einer Generation, bis zur angekündigten Urteilsvollstreckung, der Zerstörung der Nation Juda und Jerusalems durch die Römer im Jahre 70 unserer Zeitrechnung.

 

(Vergleiche: Zeitband der Jüdische Krieg I)

 

Der Herrscher der Welt“, Satan wurde mit dem Gericht aus seiner himmlischen Position innerhalb der vierundzwanzig königlichen Ältesten verstossen. Er war der himmlische „Judas“. Er hatte inzwischen auch die jüdische Theokratie mit ihrer Priesterschaft samt dem Hohepriester voll auf seine Seite gezogen. Auch jene wurde verworfen wie es von Jesaja, Hosea und Maleachi bereits vorhergesagt wurde (Hos 2:9-13; Mal 2:8, 9; Mat 21:43).

 

(Hosea 4:6)  Mein Volk wird gewiß zum Schweigen gebracht werden, weil keine Erkenntnis da ist. Weil du selbst sogar die Erkenntnis verworfen hast, werde ich auch dich verwerfen, so daß du mir nicht als Priester dienst; und [weil] du ständig das Gesetz [[GESETZ]] deines Gottes vergißt, werde ich deine Söhne vergessen, ja ich.

 

Zudem hatte Jesus dies alles wenige Tage vor seinem Tod bestätigt gehabt: (Off 4:10)

 

*** Rbi8  Johannes 12:31-33 ***

Jetzt ergeht ein Gericht über diese Welt; jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden. 32 Und doch werde ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, Menschen von allen Arten zu mir ziehen.“ 33 Dies sagte er in Wirklichkeit, um anzuzeigen, welches Todes er zu sterben im Begriff war.

 

https://sites.google.com/site/tleipzig/GiottodiBondoneJudasReceivingPayment.jpgMit dem Verrat des Judas wurde Gott zudem insofern verherrlicht, dass das geschriebene Wort über Jesu Tod sich zu erfüllen begann, den Verrat an ihm durch einen der engsten Mitarbeiter und Jesu Treue bis in den schmachvollen Tod würde unter Beweis gestellt (Mat 26:24).

 

*** Rbi8  Psalm 41:9 ***

Auch der Mann, der in Frieden mit mir [war], auf den ich vertraute,

Der mein Brot aß, hat [seine] Ferse groß gemacht gegen mich.

 

Auch in der Endzeit würde eine Art „Judas“ existieren. Die Offenbarung nennt ihn „den falschen Propheten“, dieser würde das Königreich Gottes für sich beanspruchen und Jesus in Harmagedon an der Seite des „wilden Tieres“ zum Kampf herausfordern. Der grosse Abfall vor und während der Endzeit ist auf ihn zurückzuführen, indem er Menschen von der Erfüllung von Jesu und Jehovas Gebot abhält und vorgegebene „Zeiten und Zeitabschnitte“ verändert, indem er den Beginn des „Tages des Herrn“ auf ein anderes Datum vorverschoben hat  (2.Thess 2:1, 2; Off 16:13-16; 19:19-20).

 

*** Rbi8  2. Thessalonicher 2:3 ***

Laßt euch in keiner Weise von irgend jemandem verführen, denn er [[der Tag des Herrn]] wird nicht kommen, es sei denn, der Abfall komme zuerst und der Mensch der Gesetzlosigkeit, der Sohn der Vernichtung, werde geoffenbart.

 

Dieser „Mensch der Gesetzlosigkeit“ kann somit erst in der Endzeit offenbart werden, vor Jesu Wiederkommen, weil er sich erst dann offenbaren wird! Wie stets stellt dies die Führung einer von Menschen geschaffenen Organisation dar die sich als Gottes Stellvertreter ausgibt!

 

(Vergleiche E-Buch: „Der falsche Prophet“)

 

1.2.3.3      Nur zwei Passah während der Endzeit würden in Frage kommen!

Wäre es nicht sinnvoll anzunehmen, dass Gottes Gericht wie die beiden Male zuvor wiederum am selben Tag des Passah vollzogen wird? Wie die Grafik „Zeitband Ablaufschema „Harmagedons Endgericht“ deutlich als Muster zeigt, lag ein Passah zum Zeitpunkt wo die Grafik erstellt wurde hinter uns, das war im Jahr 2004 und drei Passahs lagen damals noch bevor. Das letzte allerdings liegt bereits ausserhalb der Frist von 2300 Tagen, welche Daniel für die maximale Obergrenze zur Wiederherstellung des geistigen Tempels nennt [C1; G; H] (Da 8:13, 14, 17, 19).

 

(Vergleiche: Grafik: Das Passahfest Mose und seine Bedeutung in der Endzeit)

 

Wenn wir die genauen Zusammenhänge dessen was bereits zurückliegt verstehen, werden wir auch die Zusammenhänge um das Kommende leichter verstehen! Paulus forderte immer wieder zu einem genauen Verständnis auf! Er war der Apostel, der das Tiefsinnige und die Zusammenhänge erklärte!

 

(Vergleiche Grafik: 1.2  Geistige Dinge: Einordnung von Erkenntnis in Raum und Zeit)

 

Hinweis: Aufgrund der Annahme, dass die Attentate auf die Twin-Towers vom 11.9.2001 möglicherweise das Zeichen war, von wo an die „Könige der Erde“ nach Harmagedon hin zusammengerufen würden, wurde dieses Schlüsselereignis mit dem Ertönen der sechsten Trompete gleichgesetzt. Weitere Ereignisse und Übereinstimmungen schienen dies zu bestätigen. Da aber die letzten Ereignisse danach, gegen Ende der Frist von 1260 Tage der „grossen Drangsal“ nicht eintrafen war deutlich, dass weitere Zeichen abgewartet werden müssen! Rückblickend liefern uns die Ereignisse aber ein Muster, das uns erst half überhaupt nach der Logik im Ablauf zu suchen! Erstmals entstand ein klares Ablaufmuster, das mit biblischer Vorhersage im Einklang steht! Daniel hatte deutlich erwähnt, dass wahres Verständnis erst während der Endzeit möglich würde! (Da 12:2,4, 9, 10) Die nachstehenden Angaben sind somit aus dem Blickwinkel der Ereignisse 2000 bis 2004 verständlich! Es gilt somit aufmerksam nach weiteren Zeichen Ausschau zu halten die mit Jesu Vorhersagen und jenen der Apostel und Propheten ebenso und noch mehr im Einklang stehen! Achten wir inzwischen weiter auf die Logik der Vorgaben in der Schrift!

 

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Das erste Passah der Endzeit, zu Beginn der grossen Drangsal [B1; B], am 5. April 2004 ((???)), kann als Gegenbild des Jahres 33 u.Z. gesehen werden. Im ersten Jahrhundert starb Jesus an jenem selben 14. Nisan und wurde unmittelbar darauf im Himmel erhöht, erhielt nun alle Macht. Das Königreich der Himmel unter Jesu Führung begann über diejenige zu herrschen, die sich ihm freiwillig unterwarfen. Es gibt vollkommen Sinn, dass Jesus am selben Tag, zur selben Stunde zu Beginn des „Tages des Herrn“, nun mit Macht ausgestattet über seine Feinde dominieren muss! Psalm 110 muss sich erst noch vollständig erfüllen, indem Jesus nun auch noch die Feinde unter die Füsse gelegt werden!

 

Dies war unserem Kalender entsprechend der 6. April 2004 ((???)), der Folgetag auf das Abendmahl nach Sonnenuntergang. Um die neunte Stunde starb der Christus. Damals, im ersten Jahrhundert erhielt Jesus, nach seiner himmlischen Auferweckung als Geist (als Michael) durch den Vater bei seiner Krönung die Buchrolle mit den sieben Siegeln. Petrus liefert dieses gewichtige Detail über Jesu himmlische Auferweckung bevor er im Fleische auferstand:

 

(1. Petrus 3:18)  Ja, auch Christus ist ein für allemal hinsichtlich Sünden gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott führe, [er,] der im Fleische zu Tode gebracht, aber im Geiste lebendig gemacht wurde.

 

http://harmagedon.com.ar/X/Newsletter/NEWSLETTER%202006/WEG%20ARTIKEL%202006/WEG%20Artikel%206.9.4-Dateien/image110.jpgGanz offensichtlich begann damit damals die Aufrichtung des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“, das seither in Jesu Händen ist im Himmel selbst. Nun aber in der Endzeit beginnt der siegreiche Ritt des „Reiters auf dem weissen Pferd“ nach dem Abendmahl zu Beginn der „grossen Drangsal“ und damit verbunden die Aufrichtung des „Königreiches für Israel“, das „Königreich der (neuen) Himmel“ (Apg 1:6).

 

*** Rbi8  Offenbarung 5:1-5 ***

Und ich sah in der Rechten dessen, der auf dem Thron sitzt, eine Buchrolle, innen und auf der Rückseite beschrieben, fest versiegelt mit sieben Siegeln. 2 Und ich sah einen starken Engel, der mit lauter Stimme ausrief: Wer ist würdig, die Buchrolle zu öffnen und ihre Siegel zu lösen? 3 Doch kein einziger, weder im Himmel noch auf der Erde, noch unter der Erde, konnte die Buchrolle öffnen oder in sie hineinschauen. 4 Und ich weinte sehr, weil niemand für würdig befunden wurde, die Buchrolle zu öffnen oder in sie hineinzuschauen. 5 Doch einer von den Ältesten spricht zu mir: „Hör auf zu weinen. Siehe! Der Löwe, der vom Stamm Juda ist, die Wurzel Davids, hat gesiegt, so daß er die Buchrolle und ihre sieben Siegel öffnen kann.“

 

Kein Zweifel, das war im Moment des Sieges des Lammes über Satans Herrschaft durch Treue bis hin in den Tod, im Moment unmittelbar nach Jesu Opfertod! Das „Lamm“, der „Löwe von Juda“ stand mit seinem vergossenen eigenen Blut vor dem Thron! Kurz darauf öffnet Jesus die Siegel jener Buchrolle einzeln, vom Ersten bis zum Siebten! (Off 6:1-8:2)

 

1.2.3.4      Die Aufrichtung von Gottes Königreich ist an den siebten Trompetenstoss gebunden!

http://harmagedon.com.ar/X/Newsletter/NEWSLETTER%202006/WEG%20ARTIKEL%202006/WEG%20Artikel%206.7.4-Dateien/image025.jpgDie Erfüllung dessen, was in der Buchrolle und den Einzelheiten, welche in jedem der sieben Siegel steht, beginnt exakt mit dem Erschallen des siebten Trompetenstosses! Von da ab gibt es keinerlei Verzögerung mehr, alles läuft von nun an wie ein Uhrwerk ab, so wie es die Propheten verkündet haben, bis alles so vollendet ist, wie es geschrieben steht!

 

*** Rbi8  Offenbarung 10:5-7 ***

Und der Engel, den ich auf dem Meer und auf der Erde stehen sah, erhob seine rechte Hand zum Himmel, 6 und bei dem, der da lebt für immer und ewig, der den Himmel und das, was darin ist, und die Erde und das, was darauf ist, und das Meer und das, was darin ist, erschaffen hat, schwor er: Es wird keine Verzögerung mehr geben, 7 sondern in den Tagen der Stimme des siebten Engels, wenn er daran ist, seine Trompete zu blasen, wird das heilige Geheimnis Gottes gemäß der guten Botschaft, die er seinen eigenen Sklaven, den Propheten, verkündet hat, tatsächlich vollendet sein.“

 

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Es ist somit an uns zu verstehen, was die Propheten alles aufzeichnen liessen, von Moses beginnend bis Johannes! Das Hauptthema dabei ist die vorhergesagte Herrschaft Gottes über die ganze Erde durch seinen Christus, die Apostel und 144.000 Priesterkönige über die ganze Erde!

 

Zuerst sollte gemäss Vorhersage der Himmel von den Feinden Jehovas und Christi gereinigt werden. Jesu Kampf im Himmel gegen Satan findet unsichtbar für unser Auge statt, um die Zeit der Geburt des Königreiches auf der Erde [B1]! Satan und seine Engel sind somit zu jenem Zeitpunkt bereits auf der Erde und versuchten das „Neugeborene“, das „Königreich der Himmel“, in Form der eben Frühauferstandenen Apostel (Php 3:11 s.FN NWÜ) zu verschlingen. Diese müssen unmittelbar darauf in die Wildnis fliehen, an ihre von Gott bereitete Städte (Off 12:1-6).

 

image075*** Rbi8  Offenbarung 12:13-14 ***

Als nun der Drache sah, daß er zur Erde hinabgeschleudert worden war, verfolgte er die Frau, die das männliche Kind geboren hatte. 14 Aber der Frau wurden die beiden Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie in die Wildnis an ihre Stätte fliege; dort wird sie für eine Zeit und Zeiten und eine halbe Zeit fern vom Angesicht der Schlange ernährt.

 

Am 11. April 2004 ((???)), am siebten Tag der ungesäuerten Brote, der eine obligatorische Zusammenkunft ganz Israels beinhaltet, erfolgte offensichtlich die Geburt der neuen Nation auf der Erde, mit der Wiederbelebung der „zwei Zeugen“, die sozusagen tot waren, zum Schweigen gebracht. Unmittelbar im Zusammenhang damit erfolgte auch die Frühauferstehung der Apostel [B1], „der Frau“, die laut den Aussagen des Propheten Sacharja in der Endzeit als aus dem „Exil“ des Todes zurückgekehrte Statthalter Jesu amten. Sie sollen in der Art und Weise Serubbabels handeln, der nach dem Exil der Juden beim Wiederaufbau Jerusalems und des Tempels amtete.

 

(Sacharja 4:6-10)  Somit antwortete er und sprach zu mir: Dies ist das Wort Jehovas an Serubbạbel und lautet: ‚ „Nicht durch eine Streitmacht noch durch Kraft, sondern durch meinen Geist, hat Jehova der Heerscharen gesagt. 7 Wer bist du, o großer Berg? Vor Serubbạbel [wirst du] zu ebenem Land [werden]. Und er wird bestimmt den Hauptstein hervorbringen. Da werden laute Zurufe für ihn sein: „Wie lieblich! Wie lieblich!“ ‘ “

8 Und das Wort Jehovas erging weiter an mich und lautete: 9 Die Hände Serubbạbels, sie haben die Grundlage dieses Hauses gelegt, und seine eigenen Hände werden [es] beenden. Und du wirst erkennen müssen, daß Jehova der Heerscharen selbst mich zu euch gesandt hat. 10 Denn wer hat den Tag kleiner Dinge verachtet? Und sie werden sich gewiß freuen und das Senkblei in der Hand Serubbạbels sehen. Diese sieben sind die Augen Jehovas. Sie schweifen umher auf der ganzen Erde.“

 

Der „Berg“ vor Serubbabel bedeutet die Mächte auf der Erde und Satans Heerscharen, welche der Aufrichtung von Gottes Königreich im Wege stehen!

 

Jesus dagegen ist der „männliche Sohn“, dessen Rückkehr zum Thron Gottes unmittelbar darauf erfolgt. Seine Zeit endgültig auf der Erde bei den Aposteln zu sein kommt erst nach Harmagedon, kurze Zeit vor dem Herabkommen des „neuen Jerusalem [Bb3], wenn „Gottes Zelt“ wiederum auf der Erde aufgerichtet ist (Phi 3:11, 17-21; Off 11:5, 6).

 

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Wäre es nicht sinnvoll daran zu denken, dass die Apostel diese geistige Wiederbelebung der „zwei Zeugen“ vornehmen durften oder aber, dass die „zwei Zeugen“ in geistigem Sinne Zeitzeugen der Auferstehung der Apostel waren?

 

1.2.3.5      Erhöhung der „zwei Zeugen“ in welchen Himmel?

Behalten wir dabei die Worte des Paulus im Sinn, dass keinerlei mündliche noch schriftliche Anweisungen der Apostel während jener Zeit erfolgen werden! Wir können also nicht auf einen irdischen „Mitteilungskanal“ irgendeiner Religion vertrauen, sondern allein das geschriebene Wort ist Anleitung. Auch die Apostel in ihrem Versteck in der „Wildnis“ werden schweigen! Nur die „zwei Zeugen“, die stellvertretend für die zwei christlichen Gruppen von „Manasse“ (Ebioniten) und für „Ephraim“ (Paulikaner) stehen geben geistige „Speise zur rechten Zeit“ (Mat 24:45-47). Paulus erklärt im Brief an die Thessalonicher auf unsere Tage verweisend:

 

*** Rbi8  2. Thessalonicher 2:1-2 ***

Wir bitten euch jedoch, Brüder, in bezug auf die Gegenwart [[Wiederkehr]] unseres Herrn Jesus Christus und unser Versammeltwerden zu ihm hin, 2 euch nicht schnell erschüttern und dadurch von eurem vernünftigen Denken abbringen noch euch aufregen zu lassen, weder durch eine inspirierte Äußerung noch durch eine mündliche Botschaft, noch durch einen Brief, angeblich von uns, in dem Sinne, daß der Tag Jehovas [[Tag des Herrn]] hier sei.

 

Somit wäre die Wiederbelebung der „zwei Zeugen“ aufgrund des vorhandenen, schriftlichen Materials erfolgt, durch exaktes Verständnis der Überlieferungen der Propheten und der Apostel! „Zeiten und Zeitabschnitte“ waren ja bekannt, die Zeichen der Endzeit nach denen ausgeschaut werden muss waren längst beschrieben. (Amos 3:7; 2.Thess 2:2)

 

*** Rbi8  2. Thessalonicher 2:15 ***

So steht denn fest, Brüder, und haltet euch weiterhin an die Überlieferungen, die ihr gelehrt worden seid, sei es durch eine mündliche Botschaft oder durch einen Brief von uns.

 

Christen müssen somit fest am geschriebenen Wort festhalten und ihren Glauben in die Erfüllung des inspirierten Wortes setzen! Die Apostel haben „das Vollständige“ dadurch geschaffen, dass sie jede Mitteilung des „heiligen Geistes“ wortgetreu aufgezeichnet haben. Mit den Schriften des Johannes am Ende des ersten Jahrhunderts war diese Aufgabe erfüllt! Keine weiteren inspirierten Mitteilungen bis Harmagedon sind daher zu erwarten!

 

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Wir sollen in den Schriften sorgfältig Nachforschen, was sich wann erfüllt und welches die Zeichen sind die vorhergesagt wurden! Offenbar spielen jene „zwei Zeugen“ dabei eine gewichtige Rolle!

 

*** Rbi8  Offenbarung 11:11-13 ***

Und nach den dreieinhalb Tagen kam von Gott her Geist des Lebens in sie, und sie stellten sich auf ihre Füße, und große Furcht befiel die, die sie sahen. 12 Und sie hörten eine laute Stimme aus dem Himmel zu ihnen sagen: „Kommt hierherauf.“ Und sie gingen in der Wolke in den Himmel hinauf, und ihre Feinde sahen sie. 13 Und in jener Stunde ereignete sich ein großes Erdbeben, und ein Zehntel der Stadt fiel; und siebentausend Personen wurden durch das Erdbeben getötet, und die übrigen gerieten in Furcht und verherrlichten den Gott des Himmels.

 

In jenem Augenblick der „Auferweckung“ der „zwei Zeugen“ ergeht ein „Erdbeben“, weil Gottes Königreich auf der Erde aufgerichtet worden ist und jene Feinde dies erfahren haben. Die irdischen, selbsternannten Vertreter Gottes, in Form der jüdisch-christlichen Geistlichkeit, die behaupten das Volk vor Gott zu vertreten, wurden nun mit göttlichem Urteil in ihrem Amt suspendiert. In geistigem Sinn sind sie in Gottes Augen „Tote“. Damit hörten die Opfergaben auf. Sie stellen jenes eine „Zehntel der Stadt“ dar, die Erstlinge „Sodoms und Ägyptens“, jene „siebentausend Personen“ (= Totalität; das Gesamte), die in jenem Augenblick, genau um „Mitternacht“ ihre geistige Markierung zum Tod erhielten. Sie hatten Gottes Vorkehrung des Passah und Jesu Auftrag „tut dies zu meinem Gedächtnis“ in ihre eine Form pervertiert und dadurch Gottes Gebot ungültig gemacht! Das Gericht fing im Innern des „Tempels“ an, an höchster Stelle der Christenheit! (Hes 9:15-9:7, 11; Mat 7:21-23).

 

Die Erstlinge von „Sodom und Ägypten“ traf Gottes Gericht zuerst. Sodom war pervers und der gerechte Lot litt unter den herrschenden Umständen die er verabscheute. Ägypten war gegenüber Abrahams Nachkommen Israel unterdrückerisch, versklavte sie. Jehova bewies in beiden Fällen, dass er den Gerechten nicht zusammen mit dem Ungerechten tötet! Die Juden waren in geistigem Sinne nach Ägypten zurückgekehrt, dasselbe gilt für die Christen (1.Mo 18:20-33).

 

http://www.johannesoffenbarung.de/images/2zeugen.jpgDie „zwei Zeugen“ wurden exakt nach dreieinhalb Tagen und drei Nächten zu Gott und Jesu in den Himmel erhöht worden. Das war keine Erhöhung in den „dritten Himmel“ Jehovas, den geistigen, sondern eine Aufforderung Anteil am „ersten Himmel“ der kommenden Autorität zu haben. Ganz offensichtlich fand deren prophetische Tätigkeit Gottes Anerkennung, weil sie Jesu Wiederkehr und die Aufrichtung von Gottes Königreich auf der Erde zum richtigen Zeitpunkt in „Sacktuch und Asche“ angekündigt hatten. Sie waren nicht in Rang und Ehre, wie die religiösen Führer. Der „Berg Jehovas“ wurde zum selben Zeitpunkt auf der Erde fest gegründet mit der Frühauferweckung der Apostel durch Jesus (2.Mo 12:29; Jes 40:4, 5; Hes 17:22-24; Mat 7:21-23; 23:12).

 

(Vergleiche Grafik: 9.4  Alte und neue „Himmel“ und „Erde“)

 

1.2.3.6      Wird Jesus den Glauben in seine Wiederkunft finden, wenn er kommt?

Jesus wird den Glauben bei seiner Wiederkehr auf der Erde finden, nach welchem er gefragt hatte, bei jenen „zwei Zeugen“ und all jenen, die auf diese hören und handeln, nicht aber bei der Geistlichkeit der Christenheit. Er selbst verschafft im Auftrag Jehovas jenen „zwei Zeugen“ Recht! (Mat 24:43, 44)

 

*** Rbi8  Lukas 18:7-8 ***

Wird Gott also bestimmt nicht auch seinen Auserwählten, die Tag und Nacht zu ihm schreien, Recht verschaffen, auch wenn er ihnen gegenüber langmütig ist? 8 Ich sage euch: Er wird ihnen eilends Recht verschaffen. Dessenungeachtet, wird der Menschensohn, wenn er gekommen ist, wirklich den Glauben auf der Erde finden?

 

Das Verständnis all dieser komplexen Zusammenhänge braucht genaue Erkenntnis des Gesamtbildes und Unterscheidungsvermögen in den Details der Teilbilder! Daniel hatte deutlich gesagt, dass dies erst während der Endzeit kommen würde und überströmend würde!

 

(Daniel 12:9, 10)  Und er sagte weiter: „Geh, Daniel, denn die Worte werden geheimgehalten und versiegelt bis zur Zeit des Endes. 10 Viele werden sich reinigen und sich weiß machen und werden geläutert werden. Und die Bösen werden bestimmt böse handeln, und gar keiner der Bösen wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.

 

Alle dies geschieht genauso, wie es Jesus vorhergesagt hatte in der Endzeit, nach Erfüllung wesentlicher Zeichen die das Hervortreiben der Blätter des jungen Baumes anzeigen. Dieser Teil erfüllt sich innerhalb der Frist von sieben Tagen, in der Zeit vom Abendmahl bis zum letzten Tag des Festes der „ungesäuerten Brote“.

 

(Matthäus 24:32-35)  Von dem Feigenbaum als Gleichnis lernt nun folgendes: Sobald sein junger Zweig weich wird und er Blätter hervortreibt, erkennt ihr, daß der Sommer nahe ist. 33 Ebenso erkennt auch ihr, wenn ihr alle diese Dinge seht, daß er nahe an den Türen ist. 34 Wahrlich, ich sage euch, daß diese Generation auf keinen Fall vergehen wird, bis alle diese Dinge geschehen. 35 [[Die alten]] Himmel und Erde werden vergehen, meine Worte aber werden auf keinen Fall vergehen.

 

Jesu Aufrichtung des Königreiches auf der Erde geschieht somit offenbar am siebten Tag „des Festes der ungesäuerten Brote“, (vergleichbar dreieinhalb Tage nach seiner wirklichen Auferstehung im Fleische im ersten Jahrhundert). Das „Zeichen des Jonas“, das er im Zusammenhang mit dem Gerichtstag angekündigt hatte wird erfüllt. Eine Lücke, die vorab keinen klaren Sinn ergab wurde plötzlich erkenntlich und ausgefüllt. Wie Daniel es sagte kommt letzte Erkenntnis erst während der Zeit des Endes! Anwendung des ganzen GESETZES und der Vorhersagen der PROPHETEN ist Bedingung um Verständnis zu erlangen.

 

(Vergleiche: Erklärungen zum Zeitband Jesu Wiederkehr: Beginn des Tages des Herrn)

 

Erst im Zusammenhang mit dem „Töten“ in geistigem Sinn jener „zwei Zeugen“, sie mundtot zu machen und den dreieinhalb Tagen, wo jene offen in „den Strassen der grossen Stadt“ liegengelassen werden erfolgt eine Erweckung zu neuer Aktivität: „Und ihre Leichname werden auf der breiten Strasse der grossen Stadt liegen, die in geistigem Sinne Sodom und Ägypten genannt wird, wo auch ihr Herr an den Pfahl gebracht wurde“ (Off 11:7, 8).

 

(Vergleiche Grafik: Das Passahfest Mose und seine Bedeutung in der Endzeit)

 

1.2.3.7      Das Zeichen des Jonas gegenüber jüdischen religiösen Führern

Das von Jesus genannte „Zeichen des Jonas“ wird sich erst in der Endzeit, bei deren Beginn erfüllen, das er in Verbindung mit dem Gerichtstag als einziges Zeichen gegenüber den jüdischen religiösen Führern seinerseits angekündigt hatte!

 

http://koptisch.files.wordpress.com/2012/02/0-a-der-prophet-jona.jpg?w=713&h=601*** Rbi8  Matthäus 12:38-42 ***

Da antworteten ihm einige von den Schriftgelehrten und Pharisäern und sagten: Lehrer, wir möchten ein Zeichen von dir sehen.“ 39 Er erwiderte ihnen und sprach: Eine böse und ehebrecherische Generation sucht fortwährend nach einem Zeichen, doch wird ihr kein Zeichen gegeben werden, ausgenommen das Zeichen Jonas, des Propheten. 40 Denn gleichwie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des riesigen Fisches war, so wird der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde sein. 41 Männer von Ninive werden im Gericht mit dieser Generation aufstehen und werden sie verurteilen; denn sie bereuten auf das hin, was Jona predigte, doch siehe, hier ist mehr als Jona. 42 Die Königin des Südens wird im Gericht mit dieser Generation zum Aufstehen veranlaßt werden und wird sie verurteilen; denn sie kam von den Enden der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören, doch siehe, mehr als Salomo ist hier.

 

Jesus spricht zu jenen jüdischen Führern vom Gericht, wenn er als Richter und als „Sohn des Menschen“ auf der Erde Gericht halten wird. Die Prophezeiung kann nicht mit der Zeit in welcher Jesu Leib im Grabe war verbunden sein, da sie im Zeitumfang nicht stimmt. Jesu war nur zwei Nächte und Teile von drei Tagen im Grab! Auch fand danach keine Auferstehung von Personen jener Generation statt, wohl aber zu Beginn der Endzeit die „Frühauferstehung“ der Apostel, bei seiner ersten Wiederkehr [B1](Phi 3:11; 1Thess 4:16).

 

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Offensichtlich geschieht diese „Frühauferstehung“ der Apostel im „Herzen der Erde“, im Land das Jehova aus allen Nationen ausgewählt hatte und bei Personen, die ihn mit ganzem Herzen dienten. Die Zeitspanne, wo die „zwei Zeugen“ als wie „tot“ liegengelassen werden stimmt zeitlich und sachlich mit Jesu Worten überein. (1.Mo 6:5, 6; 5.Mo 10:12-19; 1.Kö 8:23, 53; Off 11:3, 11)

 

Der Unglaube jener jüdischen geistlichen Führer des ersten Jahrhunderts wird sie am Gerichtstag verurteilen. Dies steht eindeutig mit der allgemeinen Auferstehung in Zusammenhang. Dieser Teil deutet auf den tausendjährigen Gerichtstag hin! Das Zeichen des Jonas ist eindeutig zu Beginn mit der Wiederkehr Jesu verbunden, den jüdischen religiösen Führern unserer Tage die keinen Glauben in ihn setzen und den durch die Propheten vorhergesagten Zeichen!

 

Am 5. April 2004 ((??? = Muster!)), am Tag des Abendmahls, respektive des jüdischen Seder des Passah, erhielten die im Fünfsternehotel Llao Llao in Bariloche zur jährlichen Versammlung erschienen führenden jüdischen Rabbis aus der ganzen Welt die Dokumentation: ‚Zeitband Ablaufschema „Harmagedons Endgericht“’ mit dessen Erklärungen und den ,Zeitband Jesu Wiederkehr: Beginn des „Tages des Herrn“’.

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0c/Halle_in_einem_assyrischen_Palast.jpgDas Zeichen Jonas beinhaltet eine deutliche Warnung vor kommendem Gericht mit der Aufforderung zur Umkehr und Reue! Der König von Ninive hörte auf die deutliche Warnung und wurde verschont! Er handelte, sein Volk mit ihm trauerten in Sacktuch und Asche, der Macht des Gottes Israels wohl bewusst! (Jona 1:15, 17; 3:1-10)

 

Daniel der Prophet hatte ein besonderes Ereignis exakt dreissig Tage vor Jesu Rückkehr angekündigt, das wäre am 11. März 2004 gewesen [Ba] ((??? = Muster!)). Das Aufstellen des „abscheulichen Dings, das Zerstörung verursacht“, das auch Jesus erwähnte. Eintausendzweihundertneunzig Tage vor der Urteilsvollstreckung [B3](Da 12:11; Mat 24:15)!

 

http://harmagedon.com.ar/X/B%FCcher/B-Gesamtbild/Gesamtbild%2013-Dateien/image065.jpgDie Attentate in Madrid bestätigten dies (scheinbar, aus damaliger Sicht) auf eindrückliche Weise durch Bin Ladens offizielle Ankündigung des Einsatzes von Massenvernichtungswaffen! Die Regierenden der westlichen Nationen nahmen diese Ankündigung vollkommen ernst! Können Christen sie aber mit den Vorhersagen verknüpfen? Die Rede war in den Medien weitverbreitet, dass der Terroranführer zumindest etwa zehn nukleare Sprengköpfe aus ehemals russischen Beständen besitze die in der Grösse von Aktenkoffern jederzeit weltweit an jedem Ort in jeder Stadt platziert werden könnten.

 

Mit den dreieinhalb Tagen des „Zeichens Jonas“, wie Jesus es ankündigte, die exakt den dreieinhalb Tages der „zwei Zeugen“ in todähnlichem Zustand in den Strassen der „grossen Stadt“ („Babylon der Grossen“) entsprechen, schliessen sich alle Kreise mit Exaktheit!

 

1.2.3.8      Wer leugnet Jesu Rückkehr im Fleische? Der „Mensch der Gesetzlosigkeit“, der „Antichrist“, „der falsche Prophet“!

Die Bibel nennt drei herausragende Merkmale einer einzigen Personengruppe, die alle eines gemeinsam haben: Diese Personengruppe wird von Jesus am Tag von Harmagedons Endschlacht persönlich vernichtet! Warum? Weil sie sich der Aufrichtung von Gottes Königreich hier auf der Erde durch Jesu Wiederkehr konsequent widersetzt und daher ein perfekter Helfer Satans ist: „Dein Reich komme“ lautet unsere Bitte, nicht „nimm uns in den Himmel in Dein Reich auf“, solchen Unsinn verkünden und propagieren Religionsführer!

 

In der Beschreibung der Offenbarung des Johannes von der kommenden Endschlacht Harmagedons aber wird nur eine der drei herausragenden scheinbar unterschiedlichen Personengruppen namentlich erwähnt: „Der falsche Prophet“. Trotzdem sind es drei Eigenschaften die ein und dieselbe Personengruppe charakterisieren, deren Identität sich bereits im ersten Jahrhundert abzuzeichnen begann!

 

Paulus nennt dieselbe Personengruppe im 2.Brief an die Thessalonicher den „Menschen der Gesetzlosigkeit“, der sich über alle andern menschlichen „Götter“ erhebt und sich „in den Tempel des GOTTES“, somit Jehovas setzt und sich als Retter aufspielt. Dieser „Gesetzlose“ richtet zudem Gottes Königreich zur Unzeit, zu früh auf und führte dadurch viele zum Abfall vom wahren Königreich! Er ist ein Usurpator von Gottes Königreich! (2.Thess 2:3-5) Jehovas Zeugen nennen sich selbst „weltweites Königreichswerk“, wenn sie um Spenden bitten.

 

http://jwsurvey.org/wp-content/uploads/2013/01/watchtower-hierarchy-organi.jpgGesetzlosigkeit bedeutet abzulehnen unter einem göttlichen GESETZ zu stehen, selbst auch nicht unter den zehn Geboten, die ja in Jesu zwei Hauptgeboten eingeschlossen sind. Gesetzlosigkeit bedeutet auch den abzulehnen, der das gesetzliche Recht auf Gottes Thron besitzt! „Und was dich betrifft, o zu Tode verwundeter, böser Vorsteher Israels, dessen Tag gekommen ist zur Zeit der Vergehung des Endes, dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: ‚Entfern den Turban, und heb ab die Krone. Dies wird nicht dasselbe sein. Das Niedrige erhöhe, und den Hohen erniedrige. In Trümmer, Trümmer, Trümmer werde ich es legen. Auch was dies betrifft, es wird gewiß [niemandes] werden, bis der kommt, der das gesetzliche Recht hat, und ihm will ich [es] geben.“. (Hes 21:25-27)

 

Hesekiels Prophetie zeigt deutlich, dass es bis zum Ende dieses gottentfremdeten Systems keine religiöse Hierarchie gibt, die Jehovas Anerkennung hat! Unabhängig davon, dass vom Papst bis zur „leitenden Körperschaft“ von Jehovas Zeugen alle das Gegenteil behaupten und Gottes irdische Vertreter zu sein beanspruchen!

 

(Vergleiche Grafik: 4.2  Prinzipien und Gesetze)

 

Johannes dagegen spricht in seinen Briefen mehrfach vom „Antichristen“ und gibt dabei interessante Details bekannt zur dritten der Charakteristiken, neben Verkündigung von falscher Prophetie und Förderung der Gesetzlosigkeit! Wir sollten genau auf alle Worte des Johannes achten! Unverfälschte Wahrheit hilft uns „den falschen Propheten“, den „Menschen der Gesetzlosigkeit“ und nun zudem den herausragenden „Antichristen“ zu identifizieren:

 

http://img.dooyoo.de/DE_DE/orig/1/1/6/3/9/1163922.jpg*** Rbi8  2. Johannes 4-7 ***

Ich freue mich sehr, weil ich von deinen Kindern einige gefunden habe, die in der Wahrheit wandeln, so wie wir vom Vater ein Gebot empfangen haben. 5 Und nun bitte ich dich, edle Frau, als [jemand,] der dir nicht ein neues Gebot schreibt, sondern eines, das wir von Anfang an gehabt haben, daß wir einander lieben. 6 Und das bedeutet Liebe, daß wir weiterhin nach seinen Geboten wandeln. Dies ist das Gebot [[das GESETZ]], so wie ihr von Anfang an gehört habt, daß ihr weiterhin darin wandeln sollt. 7 Denn viele Betrüger sind in die Welt ausgegangen, Personen, die das Kommen Jesu Christi im Fleische nicht bekennen. Dies ist der Betrüger und der Antichrist.

 

Johannes bezeichnet dieselbe Personengruppe des „Gesetzlosen“ als den „Antichristen“, der „das Kommen Jesu Christi im Fleische“ leugnen würde. Das GESETZ sagt deutlich, dass sich einer aus Davids Samen auf dessen Thron in Jerusalem setzen würde! Das ist „im Fleische“ und hier auf der Erde! Wer Jesu Wiederkehr zur Erde in die Vergangenheit, z.B. 1914 und nur „im Geiste“, als Geistwesen, als Engel oder als Teil des Gottes der Dreieinigkeit proklamiert ist somit ein „Antichrist“! In Wirklichkeit wünschen jene Jesu Wiederkehr nicht, denn sie nehmen doch bereits heute die Stellung ein, die nur dem Christus gebührt! Zudem ist Jesus „Herr des Sabbats“, königlicher Hoherpriester und jeder der den Sabbat als „Tag des Herrn“ verleugnet macht sich zum Antichristen!

 

Dieses Verleugnen kann sowohl Jesu erstes Kommen im Fleische als der vorhergesagte Messias bedeuten, so wie die Juden ihn als den Messias, den Christus bis heute ablehnten: den „… Propheten gleich mir“ verleugnen (5.Mo 18:15). Aber auch das Leugnen seiner Auferstehung im Fleische von den Toten kann es ausdrücken. Jehovas Zeugen behaupten, Jesu sei nur mit einem Geistleib auferstanden und habe irgendeinen physischen Leib angenommen, um sich Menschen zu zeigen. Dabei zweifelten selbst die Apostel als Augenzeugen anfänglich! Jener „Antichrist“ dagegen widerspricht damit der Aussage von Lukas, die keinen Raum für Zweifel offen lässt:

 

http://www.morgenweb.de/polopoly_fs/1.531486.1333731788!/image/image.jpg_gen/derivatives/galerie_940q/image.jpg*** Rbi8  Lukas 24:36-43 ***

Während sie von diesen Dingen redeten, stand er selbst in ihrer Mitte [[und sprach zu ihnen: „Friede sei mit euch!“]] 37 Doch weil sie erschraken und Furcht sie ergriffen hatte, meinten sie, sie sähen einen Geist. 38 Da sprach er zu ihnen: „Warum seid ihr beunruhigt, und warum steigen Zweifel in eurem Herzen auf? 39 Seht meine Hände und meine Füße, daß ich selbst es bin; betastet mich und seht, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr seht, daß ich habe. 40 [[Und als er das sagte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Füße.]] 41 Als sie aber vor lauter Freude immer noch nicht glaubten und sich wunderten, sagte er zu ihnen: „Habt ihr etwas zu essen da? 42 Und sie reichten ihm ein Stück gebratenen Fisch; 43 und er nahm es und aß es vor ihren Augen.

 

Ein Geist ist und trinkt nicht! Sein Körper ist energetischer Natur! Bedenken wir in diesem Zusammenhang das Versprechen Jesu an seine Apostel mit ihnen zusammen wiederum im aufgerichteten Königreich beim Abendmahl zu essen und „vom Produkt des Weinstocks“ zu trinken! (Lu 22:16, 18)

 

Eine dritte, unterschiedliche Art aber genauso verheerend ist es, Jesu Wiederkommen zur Erde im Fleische während der Endzeit zu leugnen und dieses Ereignis in den dritten, geistigen Himmel zu verschieben. Wer auch nur eine dieser Wahrheiten von Jesu Kommen im Fleische als Christus, die Auferstehung im Fleische und das schlussendliche Wiederkommen im Fleische ablehnt, erfüllt es „Antichrist“ zu sein [B1; B2; B3; Bb; M]. Darum sagt Johannes, dass schon damals viele zu Antichristen geworden waren! Wie weit mehr stimmt dies in der Endzeit! (Lu 24:36-43; 1.Joh 2:18-25).

 

1.2.3.9      Jesus vernichtet „den falschen Propheten“ in Harmagedon

Alle drei Spezifikationen des Paulus und Johannes sprechen von derselben Person oder Personengruppe, welche jedoch alle Merkmale vereinen. Er, der herausragende Repräsentant, „der falsche Prophet“ (religiös) wird durch Christus selbst in Harmagedons Endschlacht vernichtet, zusammen mit dem „wilden Tier“ (politisch), dessen letztem Führer!

 

Wir sind deutlich gewarnt! Wir sollten uns schnell aus der Verwicklung mit solchen Personenkreisen entfernen, auf welche die Merkmale zutreffen! Alle Menschen, welche auch nur eine dieser Eigenschaften haben, erwartet das Urteilsschwert Jesu aus dessen Mund.

 

http://www.socratezonline.com/wp-content/uploads/2012/08/global-conspiracy.jpg*** Rbi8  Offenbarung 19:20-21 ***

Und das wilde Tier [[(politischer siebter Kopf des siebenköpfigen wilden Tieres = UNO)]] wurde gefaßt und mit ihm der falsche Prophet [[(religiöser Kopf)]], der vor ihm die Zeichen tat, durch die er die irreführte, welche das Kennzeichen des wilden Tieres [[(666 = 3xUnvollkommenheit)]] empfingen, und die, die seinem Bild [[(das WCRL)]] Anbetung darbringen. Noch lebendig wurden sie beide in den Feuersee geschleudert, der mit Schwefel brennt. 21 Die übrigen aber wurden mit dem langen Schwert getötet, das aus dem Mund dessen hervorging, der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden von ihren Fleischteilen gesättigt.

 

Das „wilde Tier“ stellt die letzte Weltmacht Anglo-Amerika dar und „der falsche Prophet“ beansprucht Gottes Königreich auf der Erde zu repräsentieren! Beide sind am Tag Harmagedons lebendig und miteinander vereint! Im E-Buch „Der falsche Prophet“ wurden drei Gruppen ins Zentrum gestellt und aufgrund aller biblischen Aspekte immer wieder beleuchtet:

 

-        Die jüdische Orthodoxie mit ihrem Staat Israel, die weiterhin behaupten Gottes Volk, sein irdisches Königreich darzustellen

-        Die Katholische Kirche und der Papst mit den Bischöfen, als grösste der christlichen Kirchen, die behauptet Gottes Königreich und Seinen Christus auf Erden zu repräsentieren

-        Jehovas Zeugen als orthodoxeste der christlichen Endzeitsekten und aktivste, für ihr 1914 selbst errichtetes usurpiertes Königreich, als „der GESETZLOSE“ par exelence

 

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1.2.4          Gottes Königreich und die Passah-Feier

 

1.2.4.1      Das wahre Königreich Gottes wird durch Jesus selbst auf der Erde errichtet!

Im Gegensatz zu den religiösen Führern der Juden und Christen blieb Jesus dagegen in allem Gott Jehova Treu, was Seinen Willen, wie auch was Beachtung des ganzen GESETZES anbetrifft. Er liess sich durch den Teufel nicht vereinnahmen, er griff nicht nach Rang und Ehre, wie sie ihm vom Vater zu jenem Zeitpunkt noch nicht zugeordnet war, noch fürchtete er die jüdische Priesterschaft, noch den Cäsar oder dessen Vertreter! Er tat Gottes Willen in allem und verherrlichte Gott dadurch. Gleichzeitig erniedrigte er sich und wurde zum „niedrigsten der Menschen“, verachtet, geschmäht, als gemeiner Verbrecher und Gotteslästerer angeklagt und getötet. Dadurch wird der Begriff „Niedrigster“ oder  Geringster“ auch für den Gerichtstag und die fünf Kategorien der Auferstehung geprägt! (5.Mo 30:17-20; Mat 5:19).

 

image104*** Rbi8  Philipper 2:5-11 ***

Bewahrt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war, 6 der, obwohl er in Gottesgestalt [[als Engel mit Geistkörper]] existierte, keine gewaltsame Besitzergreifung in Betracht zog, nämlich um Gott gleich zu sein. 7 Nein, sondern er entäußerte sich selbst und nahm Sklavengestalt an und wurde den Menschen gleich. 8 Mehr als das, als er in seiner Beschaffenheit als ein Mensch erfunden wurde, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja zum Tod an einem Marterpfahl [[Pfahl; Stamm]]. 9 Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm gütigerweise den Namen gegeben, der über jedem [anderen] Namen ist, 10 so daß sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind, 11 und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.

 

Jesus wurde unmittelbar bei seinem Tod, nach seiner Verurteilung wie einem Verbrecher und Vollstreckung des Urteils vom Vater gerechtfertigt und erhöht! Das war am selben Tag des Passahs im Jahre 33 u.Z.! Unmöglich dies in Einklang zu bringen mit der Dreieinigkeitslehre der Kirche, der wohl verbreitetsten und verheerendsten Lüge der Menschheitsgeschichte!

 

(Vergleiche: Zeitband Jesu Tod, Auferstehung bis Pfingsten)

 

*** Rbi8  Johannes 13:31-33 ***

Als er nun hinausgegangen war, sprach Jesus: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht, und Gott ist in Verbindung mit ihm verherrlicht. 32 Und Gott selbst wird ihn verherrlichen, und er wird ihn sogleich verherrlichen. 33 Kindlein, noch eine kleine Weile bin ich bei euch. Ihr werdet mich suchen; und so, wie ich zu den Juden gesagt habe: ‚Wohin ich gehe, könnt ihr nicht hinkommen‘, sage ich jetzt auch zu euch.

                                                                                                        

Jesus wurde somit in jener Stunde seines Todes, „sogleich“ vom Vater als dasselbe Geistwesen im Himmel auferweckt, das er zuvor schon war und erst nach vollkommener Erfüllung des Auftrags „über jede Autorität im Himmel und auf der Erde“ erhöht (Mat 28:19). Dort muss er seit seiner Auffahrt in den Himmel an Gottes rechter Seite warten, bis auch noch seine „Feinde ihm unter die Füsse gelegt“ werden (Ps 110:1.4; Off 11:14-18)

 

Der falsche Prophet“ dagegen kündigt die Errichtung von Gottes Königreich zur Unzeit an, viel zu früh. Er missachtet Jesu Erhöhung zum unsterblichen Hohepriesterkönig und damit weist er das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ zurück, das bereits Pfingsten 33 u.Z. aufgerichtet wurde und seine Tore öffnete! Niemand kann in eine andere Person oder Institution getauft werden wie in Christus und dessen Tod! „Oder wißt ihr nicht, daß wir alle, die wir in Christus Jesus getauft wurden, in seinen Tod getauft wurden? Somit wurden wir durch unsere Taufe in seinen Tod mit ihm begraben, damit so, wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, ebenso auch wir in Neuheit des Lebens wandeln sollten.“ (Rö 6:3, 4) Jeder der dies missachtet setzt sich dadurch an die Stelle Jesu, der als angekündigter „Spross“ selbst den geistigen „Tempel, die Versammlung Gottes fertigstellt, zusammen mit dem gegenbildlichen „Serubbabel“, den Aposteln (Sach 4:6; 6:12, 13).

 

(Sacharja 3:8, 9)  Höre bitte, o Jọsua, du Hoherpriester, du und deine Gefährten, die vor dir sitzen, denn sie sind Männer, [die] als Vorzeichen [dienen]; denn siehe, ich lasse meinen Knecht „Sproß“ kommen! 9 Denn siehe, der Stein, den ich vor Jọsua gelegt habe! Auf dem einen Stein sind sieben Augen. Siehe, ich graviere seine Gravierung ein‘, ist der Ausspruch Jehovas der Heerscharen, ‚und ich will die Vergehung jenes Landes an einem Tag hinwegnehmen.‘

 

Das Wiederkommen von „Spross“ und das Aufrichten der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ durch ihn m Zusammenwirken mit seinen frühauferweckten Aposteln ist eine deutlich umschriebene Wirklichkeit! Jene Getreuen christlichen Führer, welche den „Josua“ darstellen und ihre äusseren beschmutzten Kleider wechseln, sie erhalten den Turban und die Krone als Könige im kommenden System, um mit Jesus und den Aposteln zu regieren!

 

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1.2.4.2      Religiöse Lügner die den Himmel versprechen

Mit Hymenäus, Alexander und Philetus begann die Lehre der späteren Nikolaus-Sekte und dann ab dem 4.Jahrhundert der mit dem Staat verschmolzenen Katholischen Kirche: Die Toten wären bereits auferstanden und im Himmel oder der Hölle. Alle christlichen Kirchen folgen ihnen mit ihrer Auferstehungs- und Himmelslehre in der einen oder anderen Form. Lass dich von ihnen durch lügenhafte Lehren nicht in die Irre führen, sie vermehren Gottlosigkeit (1.Ti 1:18-20). 

 

*** Rbi8  2. Timotheus 2:16-19 ***

Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten, 17 und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän. Hymenäus und Philetus gehören zu diesen. 18 Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger. 19 Doch die feste Grundlage Gottes bleibt bestehen und hat dieses Siegel: „Jehova [[der Herr (Jesus)]] kennt die, die ihm gehören“ und: Jeder, der den Namen Jehovas [[des Herrn (Jesus)]] nennt, lasse ab von Ungerechtigkeit [[(von Gesetzlosigkeit)]].

 

http://armeritterschaft.files.wordpress.com/2011/10/allerheiligen.jpgJesus selbst bestätigt mit seinen Aussagen den Paulus und widerspricht den Religionsführern! Während des Abendmahls, noch bevor Jesus getötet wurde, wies er seine Jünger auf einen wichtigen Punkt hin, der bis heute ein Stolperstein für die meisten Christen ist: Er sagte seinen Aposteln klar und deutlich, dass selbst sie nicht zu ihm hinkommen könnten, da wo er hinging, nämlich zum Vater in den Himmel. Wir haben den Text weiter oben bereits betrachtet: „Ihr werdet mich suchen; und so, wie ich zu den Juden gesagt habe: ‚Wohin ich gehe, könnt ihr nicht hinkommen‘, sage ich jetzt auch zu euch.Jesus lässt keinen Zweifel offen, dass niemand zu ihm in den Himmel kommt! Er hatte den Jüngern aber immer wieder versprochen, dass er zu ihnen zurückkehren würde und sie dort bei ihm sein würden, wo er schlussendlich wäre: Im Königreich seines Vaters, in Jerusalem, auf dem Berg Zion dann, wenn es auf der Erde errichtet! Zwar genau von jenem Moment an, wo es vollständig wiederhergestellt sein würde [B1; Bb](Mat 19:28; 28:18; Joh 14:28-30).

 

Jedes Bild, das die Apostel, Jünger Jesu, Maria, Heilige im Himmel an Jesu und Gottes Seite zeigen sind dummdreiste Verführung hin zur Lüge!

 

Vorab aber müssten nun auch die elf Apostel und Paulus Treue bis in den Tod zeigen, dann im Todesschlaf ruhen bis zum Tag ihrer Früh-Auferweckung. Jesus hatte wirklich niemandem den dritten Himmel Gottes versprochen, sehr wohl aber den ersten Himmel irdischer Herrschaft zusammen mit ihm! (Lu 8:52-55; Joh 11:11)

 

1.2.4.3      Dienen wir einer Religionsorganisation oder Jesus?

Jesus hat die Aufgabe von Jehova erhalten uns vom Tod zu befreien. Dies kann er aber nur dann, wenn wir uns ihm hingeben, das „GESETZ des Glaubens“ erfüllen und uns vollkommen von Götzen hinweg zu Gott wenden. Jesus ist das Haupt der Versammlung. Einer Religion zu dienen, die doch alle gemeinsam „Babylon die Grosse“ bilden und Gottes Verurteilung hat, ist damit nicht im Einklang! (Off 18:21-24)

 

*** Rbi8  1. Thessalonicher 1:9-10 ***

Denn sie selbst berichten fortgesetzt, auf welche Weise wir zuerst bei euch Eingang fanden und wie ihr euch von [euren] Götzen hinweg zu Gott gewandt habt, um wie Sklaven einem lebendigen und wahren Gott zu dienen 10 und seinen Sohn von den Himmeln her zu erwarten, den er von den Toten auferweckt hat, nämlich Jesus, der uns von dem kommenden Zorn befreit.

 

Alle Religionen haben sich in mehr oder weniger grossem Umfang auf Mose Stuhl gesetzt und machen Jesus die Stellung als Haupt streitig, auch wenn jede Einzelne das Gegenteil behaupten mag! (Mat 23:1-12; 2.Thess 2:3-5)

 

Wir unsererseits erwarten Jesus vom Himmel her, zum Beginn der Aufrichtung von Gottes Königreich [B1], dann nächstens zum Gericht [B2], wo er „Schafe von Böcken trennen“ wird [B2] und dann, etwas später, zur „Hochzeit des Lammes“ und Versiegelung des Überrests [B2e-B2g] und dann zur Urteilsvollstreckung an all seinen Feinden! [B3] Erst danach wird sein Wiederkommen im Fleische auf dem Ölberg erwartet, von wo her er doch aufgefahren ist und „in derselben Weise“, im selben ewig lebenden Leib zurückkehren soll! Erinnern wir uns „des Engels Jehovas“, der Israel vierzig Jahre lang in der Wildnis in einer Wolkensäule bei Tag begleitete?

 

Jesus goes up into heaven(Apostelgeschichte 1:9-11)  Und nachdem er diese Dinge gesagt hatte, wurde er, während sie zuschauten, emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf, von ihren Augen hinweg. 10 Und als sie unverwandt zum Himmel schauten, während er hinfuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißen Kleidern neben ihnen, 11 und sie sprachen: Männer von Galilạ̈a, warum steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, in derselben Weise, wie ihr ihn in den Himmel habt gehen sehen.“

 

Bedenken wir, dass Jehova das Passah zu Beginn in Ägypten einführte, bevor Israel fünfzig Tage später am Sinai an Pfingsten 1513 v.u.Z. Sein Volk wurde. Das Sabbatgebot galt seither für Israeliten wie für das Mischvolk, das den Auszug begleitete!

 

Als Jesus, das wahre Passahlamm geopfert wurde, feierte er das Abendmahl unmittelbar bevor er am Ölberg im Garten Gethsemane gefangen, verhört, verurteilt wurde und starb und danach ab Pfingsten 33 u.Z. in seinem neuen „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ zu herrschen begann! Er starb für das „Israel Gottes“ aus fleischlichen und geistigen Israeliten bestehend, aber auch für die „grosse Volksmenge“, jeden von uns die dem Taufbund treu bleiben. Jeder der ihn annimmt und sein Wort ausführt erklärt er deshalb zu Gerechten! So wird es auch am Gerichtstag Harmagedons sein! Jesus markiert „Schafe“ zum „ewigen Leben“ und „Böcke“ zur „ewigen Abschneidung“, nachdem Jesu Volk aus allen Nationen vor ihm an einem Tag, dem Passah während der Endzeit [B2] vor ihm, als ihrem „Herrn des Sabbats“ versammelt ist! Es ist ein Aussondern nach links und nach rechts (Mat 25:46).

 

*** Rbi8  Matthäus 25:31-33 ***

Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit gekommen sein wird und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf seinen Thron der Herrlichkeit setzen. 32 Und alle Nationen werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen voneinander trennen, so wie ein Hirt die Schafe von den Ziegenböcken trennt. 33 Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken.

 

http://jakobs12.files.wordpress.com/2012/02/319ff947d1e8d3f27976610814ba3f98_m.jpgDas vierte Gebot, das Sabbatgesetz regelt dieses Zusammenkommen seit dem Auszug! Die Anweisungen betreffend dem Passah waren für die Nation Israel vollkommen klar. Weder Jesus noch die Apostel erteilten anderslautende Anweisungen! Noch 1980 ergab eine Umfrage in Israel, dass 99% der Bevölkerung sich am Seder, dem jüdischen Abendmahl im Familienkreis versammeln! Sollte einer daran aus ganz spezifischen Gründen verhindert sein, so musste er einen Monat später dasselbe nachholen!

 

*** Rbi8  4. Mose 9:9-14 ***

Dann redete Jehova zu Moses, indem [er] sagte: 10 „Rede zu den Söhnen Israels und sprich: ‚Wenn auch irgendein Mann von euch oder von euren Generationen durch eine Seele unrein sein sollte oder sich auf einer Reise in der Ferne befände, soll er doch das Passahopfer für Jehova bereiten. 11 Im zweiten Monat, am vierzehnten Tag, zwischen den zwei Abenden, sollten sie es bereiten. Zusammen mit ungesäuerten Broten und bitteren Kräutern sollten sie es essen. 12 Sie sollen nichts davon übriglassen bis zum Morgen, und sie sollten keinen Knochen daran zerbrechen. Gemäß der ganzen Satzung des Passahs sollten sie es bereiten. 13 Wenn der Mann aber rein war oder sich nicht gerade auf einer Reise befand und das Passahopfer zu bereiten unterließ, dann soll diese Seele von ihrem Volk abgeschnitten werden, weil er die Opfergabe Jehovas nicht zu ihrer bestimmten Zeit dargebracht hat. Dieser Mann wird sich für seine Sünde verantworten.

 14 Und falls ein ansässiger Fremdling bei euch als Fremdling weilen sollte, soll auch er das Passahopfer für Jehova bereiten. Gemäß der Satzung des Passahs und gemäß seinem vorschriftsmäßigen Verfahren, so sollte er tun. Es sollte eine Satzung für euch bestehen, sowohl für den ansässigen Fremdling als auch für den Einheimischen des Landes.‘ “

 

Wie aber konnte die Christenheit auf einen religiösen Spuck wie das Osterfest kommen? Es muss mit vollkommener Ignoranz der Führer durch Verblendung seitens des Drachens, Satans geschehen. Die wenigsten der christlichen Führer nahmen sich die Mühe, sich wirklich in Gottes Gedankengang hineinzuversetzen, um seinen Willen zu verstehen! Eindeutig missachten sie bewusst zu Gunsten der Sonnenanbetung Konstantins am Ostersonntag das göttliche Erfordernis für das Passah das stets am 14. Nisan stattfinden muss „Gemäß der Satzung des Passahs und gemäß seinem vorschriftsmäßigen Verfahren“ ... Die Warnung lautet deutlich:Wenn der Mann aber rein war oder sich nicht gerade auf einer Reise befand und das Passahopfer zu bereiten unterließ, dann soll diese Seele von ihrem Volk abgeschnitten werden, weil er die Opfergabe Jehovas nicht zu ihrer bestimmten Zeit dargebracht hat. Dieser Mann wird sich für seine Sünde verantworten“ (vergl.: 4.Mo 9:2, 3).

 

image114Abschneidung bedeutet Todesstrafe! Der Mann in Linnen bekleidet, mit dem Tintenfass eines Sekretärs, markierte zu Beginn des Gerichtstages [B1], vorab am Ostertag der Christenheit, des gegenbildlichen alten Jerusalems die feiernde Priesterschaft, die in Wirklichkeit der Anbetung der Sonne frönt, obwohl sie Jesu Namen dabei verwendet! Sie wird „den Zeitpunkt ihrer Besichtigung“ nicht erfassen! (Hes 8:15, 16; 9:2, 6; Mal 3:1-4)

 

Jesus sagte seinen Aposteln deutlich: „Tut dies zu meinem Gedächtnis, bis ich wiedergekommen bin“! Jesus erfüllte dabei das GESETZ bis zur letzten Konsequenz! Er verschob weder den Tag, noch änderte er die Art der Durchführung, indem er alle seine übrigen Jünger eingeladen hätte. Er führte kein öffentliches Spektakel unter Führung von Priestern ein, auch keine geschickt arrangierte religiöse Werbeveranstaltung, um neue Anhänger zu gewinnen! Er teilte nicht symbolisch eine Hostie aus und liess nur den Priester vom Wein trinken. Es gab keine Musik mit Geigen und Harfen. Nein, alles war wirklich, es war real, ein Lamm wurde zuvor bereitet und während des Mahls verzehrt, dazu bittere Kräuter, ungesäuertes Brot gebrochen und vergorener Traubenwein getrunken: Genau so sollte es bleiben. Der Geist dahinter war es, der das Passah zu etwas Speziellem machte, die Erinnerung an Jehovas Rettungsvorkehrung für Israel! Wir sollen zudem Jesu Leidens und Todes gedenken und seine Wiederkehr beständig vor Augen halten: Dass er uns von Sünde und der Folge des Fluches darauf befreite, Jehovas „unverdiente Güte“ seither zur Anwendung kommt (Lu 22:19). Damit Sünden sich nicht bis zum Himmel aufhäufen sind wir jährlich auf Vergebung angewiesen, dazu dient der Sühnetag!

 

Gäbe es einen geeigneteren Zeitpunkt für das Gericht wie die Passah-Feier während der Endzeit? Alle Juden waren ja bei Todesstrafe dazu verpflichtet jene Gedenkfeier an Gottes Gericht an den Ägyptern zu gedenken, weil Gottes Engel in derselben Nacht Strafe an der Erstgeburt der Ägypter vollstreckte. Christen wurden durch Jesus unter dasselbe Gebot verpflichtet! Aus dem Blickwinkel Gottes müsste jeder einen störrischen „Bock“ gleichen, der Jesu Gebot missachtet und damit sein vergossenes Blut als gering achtet! Gottes Tag der Besichtigung seines Tempels und der Anbeter und deren Opfergaben ist mit dieser Feier verbunden. (Heb 10:23-30; Off 11:1)

 

1.2.4.4      Gibt es Parallelen zwischen dem Auszug aus Ägypten und dem, was die Offenbarung über Kommendes verrät?

Beim Auszug aus Ägypten gab es zehn Plagen, von welchen die ersten drei sowohl das Volk Ägyptens, als auch die Israeliten trafen, die nächsten sieben aber waren ausschliesslich gegen Pharao und sein System der Dinge gerichtet. Erst nach der zehnten Plage kam für Israel die Befreiung, diese letzte Plage traf die gesamte Erstgeburt Ägyptens, von Mensch und Tier und später den im Herzen verhärteten Pharao und sein ganzes Eliteheer!

 

Moses musste vor dem Pharao betreffend die zehnte Plage die nachstehenden Worte sprechen. Jehova aber wusste schon im Voraus, dass Pharaos Herz verstockt bleiben würde!

 

http://denny-r-walter.de/Internal/The_story_of_God_-_Chapter_2,_section_2,_image_2.jpg *** Rbi8  2. Mose 11:4-8 ***

Und Moses sprach weiter: „Dies ist, was Jehova gesagt hat: ‚Um Mitternacht werde ich ausziehen mitten durch Ägypten, 5 und jeder Erstgeborene im Land Ägypten soll sterben, vom Erstgeborenen Pharaos, der auf seinem Thron sitzt, bis zum Erstgeborenen der Magd, die an der Handmühle ist, und alles Erstgeborene des Viehs. 6 Und es wird sich gewiß ein großes Geschrei erheben im ganzen Land Ägypten, wie so etwas noch nie geschehen ist und wie so etwas nie wieder herbeigeführt werden wird. 7 Aber kein Hund wird gegen irgendeinen der Söhne Israels seine Zunge spitzen, vom Menschen bis zum Tier, damit ihr erkennt, daß Jehova zwischen den Ägyptern und den Söhnen Israels einen Unterschied machen kann.‘ 8 Und alle diese deine Diener werden gewiß zu mir herabkommen und sich vor mir niederwerfen und sprechen: ‚Geh, du und das ganze Volk, das dir auf dem Fuße folgt.‘ Und danach werde ich ausziehen.“ Damit ging er in der Glut des Zorns von Pharao weg.

 

Die israelischen Sklaven Pharaos, die Ägypten dienen mussten sollten sich von nun an ausschliesslich vor Jehova niederbeugen, der sie aus der Hand Ägyptens retten würde. Der Pharao war Symbol religiösen und politischen Oberhauptes! Sich im vierten Jahrhundert u.Z. vor dem heidnischen Konstantin zu beugen und statt des Abendmahls am 14. Nisan das sonntägliche Osterfest zum Gedenken an Jesu Auferstehung zu erwählen, bedeutete geistig nach Ägypten zurückzukehren sich vor dem Pharao niederzuknien (2.Mo 14:26; 4.Mo 14:4; 5.Mo 17:16).

 

Moses musste die Worte Jehovas exakt wiederholen und durfte keinerlei Veränderung vornehmen! Es war nicht um drei Uhr Morgens, als der Engel Jehovas die Strafe an Ägypten erfüllte, sondern genau um Mitternacht des 14.Nisan! Jehova hält Tag und Stunde ein die er sich vornimmt! Auch der Erstgeborene der Magd und selbst des Viehs waren für Jehova klar registriert!

 

Jener Strafengel, der durch das ganze Land Ägypten zog, wusste somit exakt zwischen Angehörigen des Pharaos und Angehörigen des Gottes Israels zu unterscheiden! Er musste aber zudem auf Gehorsam der Söhne Israels gegenüber dem Gebot Mose achten! Nur jene Häuser wurden verschont, welche das Zeichen deutlich genau dort, wo es befohlen wurde und genau zum richtigen Zeitpunkt markiert hatten, wie es Jehova Moses aufgetragen hatte. Keinerlei Abweichung wurde geduldet! Jehova wusste nicht nur exakt zwischen Ägyptern und seinem Volk, sondern auch zwischen Gehorsamen und Widerspenstigen zu unterscheiden! (Mat 25:31-46)

 

1.2.4.5      Gottes Volk an einem einzigen Tag bestimmt

In jener Nacht wurde sein Volk von Jehova bestimmt, jeder der auf Seine Stimme gehört und Seinen Auftrag ausgeführt hatte, welcher „der Engel Jehovas“ Moses übermittelt hatte! Zuvor war Israel nicht Jehovas Volk gewesen, Nachkommen Abrahams durch Isaak, mit einer Verheissung sie würden sein besonderes Besitztum werden. Vorher hatte somit erst eine Zusage und ein Bund mit Abraham und seinen Nachkommen existiert, dass ihr Same sich ihretwegen segnen werde, weil jene Getreuen auf Gott gehört hatten! Jehova war auch hierin genau!

 

http://www.deafbible.org/abraham.jpgJehova erklärte für eine im Voraus genau spezifizierte Zeit von 430 Jahren vorher, dass er mit Abrahams Nachkommen handeln würde, die davor etwa 200 Jahre lang in Knechtschaft wären.

 

http://www.bible-archaeology.info/images/haran_map.jpgGenau als Abraham den Euphrat durchschritt, um nach Kanaan zu gelangen begann jene Zeitspanne! Dies musste somit exakt am 14. Nisan des Jahres 1943 v.u.Z. gewesen sein, da der Auszug aus Ägypten 1513 v.u.Z. am 14. Nisan mit dem letzten Festmahl in Ägypten begann. Somit war die erste Taufe in Israel eigentlich jene des Abraham und seiner Hausgemeinschaft, als jene den Euphrat durchquerten und damit den Bund in Kraft setzten (1.Mo 12:7).

 

(Vergleiche: Zeitband Biblische Geschichte I)

(Vergleiche: Zeitband Biblischer Schriften, Bündnisse, Prophetie)

 

Paulus hatte deutlich geschrieben, dass all die Dinge der Vorzeit zu unserer Unterweisung aufgezeichnet wurden. Wir sollten aus der Schrift lernen, wie Gott handelt und wie sich sein Wort exakt erfüllt. Wir können uns vollständig auf Gottes Angaben durch Seine Propheten verlassen. Das aber bedingt, dass wir die Dinge richtig verstehen und sie richtig einzureihen vermögen! Die Zeitachse ist dabei von ausschlaggebender Bedeutung! Wenn wir die Ereignisse der Vorzeit exakt betrachten, betreffend derer wir angehalten wurden auf sie zu achten, und sie mit den Vorhersagen für uns in der Endzeit vergleichen, finden wir einen Raster an Übereinstimmung, der uns Anleitung geben wird in allem ebenso korrekt zu handeln, wie jene Treuen damals! „Genauso taten sie!

 

1.2.4.6      Christen achten auf „Zeiten und Zeitabschnitte“, der Gerichtstag überfällt sie nicht!

Bedenken wir stets, dass „Zeiten und Zeitabschnitte“ durch die Propheten genau erwähnt wurden, dass Jesus uns lehrte, das Grundmuster der Endzeit auf der Zeitachse mittels der Zeitzeichen zu verankern! Die Erfüllung der vorhergesagten Zeitzeichen können wir erkennen. Werden wir aber individuell, jeder Einzelne auch entsprechend handeln? Erinnern wir uns der Zusicherung durch Paulus?

 

*** Rbi8  1. Thessalonicher 5:1-5 ***

Was nun die Zeiten und die Zeitabschnitte betrifft, Brüder, braucht euch nichts geschrieben zu werden. 2 Denn ihr selbst wißt sehr wohl, daß Jehovas Tag [[der Tag des Herrn]] [1] genauso kommt wie ein Dieb in der Nacht. 3 Wann immer sie sagen: „Frieden und Sicherheit!“, dann wird plötzliche Vernichtung sie überfallen wie die Geburtswehe eine Schwangere; und sie werden keinesfalls entrinnen. 4 Ihr aber, Brüder, ihr seid nicht in Finsternis, so daß jener Tag euch so überfalle, wie er Diebe [überfallen] würde, 5 denn ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören weder zur Nacht noch zur Finsternis.

 

http://www.posttribraptureforum.com/daniel_in_the_lion_s_den.jpg Söhne des Lichts“ brauchen somit keine weitere Erläuterung seitens Paulus betreffend „Zeiten und Zeitabschnitte“! Warum schreibt Paulus dies? Weil jene „Zeiten und Zeitabschnitte“ bereits durch Jehovas Prophet Daniel mitgeteilt wurden! Die Christen mussten nun auf die Erklärung „Frieden und Sicherheit“ warten [A1; Fb], die ihnen den Anker liefern würde, um „Zeiten und Zeitabschnitte“ im Strom der Zeit festzumachen! (Da Kap. 7, 12)

 

Paulus schreibt über das was kommen wird, dass Christen eine Erleichterung erfahren werden, so wie Israel eine Erleichterung erfuhr, als es aus Ägypten auszog. Zwischen jener Nacht des 14. Nisan und der Durchquerung des Jordan 40 Jahre später verging eine gewisse Zeitspanne, wo Israel tatsächlich eine Erleichterung erfuhr! Allerdings war diese Zeitspanne wegen ihres Ungehorsams ausgedehnt worden!

 

*** Rbi8  2. Thessalonicher 1:6-10 ***

Dabei wird in Betracht gezogen, daß es von seiten Gottes gerecht ist, denen, die euch Drangsal bereiten, mit Drangsal zu vergelten, 7 euch aber, die ihr Drangsal erleidet, mit Erleichterung zusammen mit uns bei der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her mit seinen mächtigen Engeln 8 in flammendem Feuer, wenn er an denen Rache übt, die Gott nicht kennen, und an denen, die der guten Botschaft über unseren Herrn Jesus nicht gehorchen. 9 Gerade diese werden die richterliche Strafe ewiger Vernichtung erleiden, hinweg von dem Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Stärke, 10 zu der Zeit, da er kommt, um verherrlicht zu werden in Verbindung mit seinen Heiligen und an jenem Tag staunend betrachtet zu werden in Verbindung mit all denen, die Glauben ausgeübt haben, weil das Zeugnis, das wir gaben, unter euch Glauben fand.

 

Zu Beginn der Drangsal erleiden alle Christen, „die Heiligen“, einen Druck durch das System unter der Führung der „wilden Tiere“, Anglo-Amerika und der UNO  aber auch seitens des „Bildes des wilden Tieres“, dem WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS. Sowohl der Prophet Daniel, wie Jesus wie Johannes in der Offenbarung liefern dazu die notwendigen Angaben. Gemeinsam sprechen sie von einer „grossen Drangsal“ [B]. Paulus verspricht aber im Brief an die Thessalonicher ab einem gewissen Punkt Erleichterung. Wann sollte diese Erleichterung kommen? (Da 12:1; Mat 24:21; Off 14:14).

 

http://www.manfred-gebhard.de/Offenbarung1.jpgPaulus verbindet diesen Beginn der Erleichterung mit „der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her, mit seinen mächtigen Engeln“. Dies ist nach dem Gerichtstag [>B2], wo jene gekennzeichnet werden die Jesus tatsächlich angehören, diese zu seiner Rechten stellt, respektive die Urteilsvollstreckung an all denen zu seiner Linken [B3]. Der „Reiter auf dem weissen Pferd“ befreit die Auserwählten, vollstreckt die Strafe an den Ungehorsamen. Paulus bindet sich mit jenen, die Drangsal erleiden in eine Gruppe mit ein und erklärt, dass sie, die Apostel, mit Jesus zusammen offenbart würden! [Bb]

 

Die Erleichterung muss somit im Zeitabschnitt zwischen dem Gerichtstag [B2], wo mit der Unterscheidung von „Schafen“ und „Böcken“ das Urteil gefällt wird und der Urteilsvollstreckung an den Feinden und an den „Böcken“ liegen, die Jesus nicht gehorchen und ewige Vernichtung erleiden [B3](Mat 25:46).

 

Beachten wir ein weiteres Detail, dass die Verherrlichung zusammen mit seinen „Heiligen“, mit den Aposteln dann erfolgt, wenn er mit allen jenen zusammen kommt, die Glauben ausgeübt haben. Dies sind all jene „treuen Sklaven“ die nun offenbar gemacht werden. Diese hatten Jesus nach der „Hochzeit des Lammes“ mit ihrem „brennenden Lampen“ erwartetet, weil sie den Aposteln und deren Zeugnis Glauben schenkten [B2e>]. Sie sind es, die versiegelt worden sind, die fünf symbolischen „Brautjungfrauen“, die mit der „Braut, der Frau des Lammes“ und dem Bräutigam zum „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ hineingehen werden [Bb; a](Lu 12:32, 35-40).

 

1.2.4.7      Zum Hochzeitsfest des Königs geladen

Einem Teil der „grossen Volksmenge“ von Schafen wird Jesus erst ab dem Tag vor dem „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ [Bb] offenbar werden, wenn die erste Auferstehung der Verstorbenen der 144.000 Mitkönige erfolgt. Das steht in Verbindung mit dem Trompetenfest, dreissig Tage nach Harmagedon [Bb]. Bei seiner Wiederkehr „mit den Wolken“ auf den Berg der Oliven, wo ihn die Apostel und die aus allen Teilen der Welt herbeigerufenen „Versiegelten“ erwarten, die mittels Sendboten aus Jerusalem eingesammelt wurden. Dort erfolgt kurz darauf unten im Kidrontal nun die Vereinigung der Lebenden „Sklaven“ mit den Erstauferstandenen der Toten, die Jesus nun zum Leben bringen wird (Hes Kap. 37).

 

Aus den „Schafe“ Auserwählte „Jungfrauen“ stellen die schlussendlich geladenen „Hochzeitsgäste“ dar, die sinnbildlich von den Strassen geholt wurden, welche aus dem alten Jerusalem der christlichen Religionen hinausführten. Die zwei davor eingeladenen Gruppen, die uninteressiert absagten, waren die Priesterschaft der Juden, dann später jene der Christenheit. Sie alle haben sich mit Ausreden wegen ihrer eigenen religiösen Geschäfte losgesagt. Als „ungetreue Sklaven“ erwarteten sie den Messias nicht zur angesagten Zeit! (Mat 22:1-7).

 

*** Rbi8  Matthäus 22:8-10 ***

Dann sprach er zu seinen Sklaven: Das Hochzeitsfest ist zwar bereit, aber die Geladenen waren nicht würdig. 9 Geht daher auf die Straßen, die aus der Stadt hinausführen, und ladet irgend jemand, den ihr findet, zum Hochzeitsfest ein. 10 Daher gingen jene Sklaven hinaus auf die Straßen und versammelten alle, die sie fanden, sowohl Böse wie Gute; und der Raum für die Hochzeitsfeierlichkeiten wurde mit den zu Tisch Liegenden gefüllt.

 

Der versiegelte Überrest stellt somit die „Sklaven“ dar, die nun die „grosse Volksmenge“ zum grossen Erntefest nach dem „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ einladen, das achttägige „Fest der Einsammlungen“ am 15. Tischri! Diese Schafe sind zwar nicht fehlerfrei, aber sie haben die grosse Stadt Babylon und das Jerusalem der Christenheit rechtzeitig verlassen und untereinander Nächstenliebe gezeigt. Sie wurden durch Jesu Blut gereinigt, weil auch sie die Vorkehrung des Sühnetags am 10. Tischri nutzten, um gereinigt vor Jesus und Jehova zu erscheinen. Bis zum Hochzeitsfest jedoch müssen sie feierlich bekleidet sein. Wer kein Hochzeitskleid trägt und zu den „Sklaven“ gehört, den „fünf verständigen Jungfrauen“, der wird hinausgeworfen werden: „Denn es sind viele eingeladen, doch wenige auserwählt“ (Mat 22:11-14).

 

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Johannes ergänzt in einem anderen Beispiel von den „zehn Minen“, wo es um die Austeilung des Lohnes an die „Sklaven“ geht: Erst im Anschluss an das Gericht [B2] und die Zuteilung des Lohnes durch Versiegelung als künftige König-Priester [B2e-B2g], dass der König befiehlt jene Stadt zu verbrennen und deren Bewohner zu töten. Jene Bewohner des „alten Jerusalem“ wollten nicht, dass der Sohn König über sie sei! Jesus spricht von Harmagedons Urteilsvollstreckung [B3](Lu 19:11-27; Off 7:1-4; 20:6)

 

1.2.4.8      Das Abendmahl ist die Fortsetzung des Passah der Juden unter neuem Vorzeichen

Wie wir gesehen haben führte Jesus die Feier des Passah genau zum vorgeschriebenen Zeitpunkt aus und exakt in der Form, wie Jehova dies dem Volk Israel geboten hatte! Er machte es vor, dass für die Abwicklung somit der Hausvorstand verantwortlich zeichnet und nicht die Synagoge oder Versammlung! Die Grösse der Versammlung wurde durch ein einzelnes Lamm begrenzt, um alle Anwesenden zu sättigen! Das mögen vielleicht bis zu höchstens zwanzig Personen, zwei bis drei damalige Familien umfasst haben, was einem grösseren Wohnraum entsprechen mag.

 

Jesus war der Hausvorstand seiner zwölf Apostel. Er war volljährig und hatte keine eigene Familie ausser seine zwölf Apostel, die er nicht mehr „Sklaven“, sondern nun als seine engsten Freunde, seine Brüder bezeichnete, weil sie ihm gehorsam und Liebe zeigten (Mat 9:15; Mar 2:19; Lu 4:34, 35).

 

*** Rbi8  Johannes 15:12-16 ***
Dies ist mein Gebot, daß ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. 13 Niemand hat größere Liebe als die, daß einer seine Seele zugunsten seiner Freunde hingebe. 14 Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete. 15 Ich nenne euch nicht mehr Sklaven, denn ein Sklave weiß nicht, was sein Herr tut. Ich habe euch aber Freunde genannt, weil ich euch alle Dinge, die ich von meinem Vater gehört habe, bekanntgegeben habe. 16 Nicht ihr habt mich auserwählt, sondern ich habe euch auserwählt, und ich habe euch dazu bestimmt, daß ihr hingeht und fortgesetzt Frucht tragt und daß eure Frucht bleibe, damit, was immer ihr den Vater in meinem Namen bittet, er euch gebe.

 

http://www.kunstkopie.de/kunst/lucas_cranach_d_j/das_abendmahl.jpgAls der Zeitpunkt am Vorbereitungstag, gegen Mittag am 13. Nisan gekommen war, sandte Jesus Petrus und Johannes aus, um das Festmahl des Passah, der ungesäuerten Brote, vorzubereiten. Es war der „Tag zwischen den zwei Abenden“. Die Vorschrift lautete, dass das Fest der ungesäuerten Brote danach sieben Tage dauern würde und jeder männliche Jude hierzu nach Jerusalem hinaufgehen müsste (Joh 11:55).

 

Gewisse künstlerische Darstellung der Szene zeigen, dass inmitten der geladenen Teilnehmer das gebratene Lamm ist, getreu dem, was in den Evangelien aufgezeichnet ist!

 

*** Rbi8  Lukas 22:7-13 ***

Der Tag der ungesäuerten Brote, an dem das Passah-[Opfertier] geopfert werden mußte, war nun herbeigekommen, 8 und er sandte Petrus und Johannes weg, indem er sprach: „Geht und bereitet für uns das Passah, damit wir es essen.“ 9 Sie sagten zu ihm: Wo willst du, daß wir [es] bereiten? 10 Er sprach zu ihnen: Seht! Wenn ihr in die Stadt hineinkommt, wird euch ein Mensch begegnen, der ein irdenes Gefäß mit Wasser trägt. Folgt ihm in das Haus, in das er hineingeht. 11 Und ihr sollt zu dem Eigentümer des Hauses sagen: ‚Der Lehrer sagt dir: „Wo ist das Gastzimmer, in dem ich das Passah mit meinen Jüngern essen kann?“ 12 Und jener wird euch ein großes, ausgestattetes Obergemach zeigen. Dort bereitet [es].“ 13 Da gingen sie hin und fanden es so, wie er es ihnen gesagt hatte, und sie bereiteten das Passah.

 

Jesus übertrag keine der göttlichen Vorschriften, sondern erfüllte sie, weil er ihren Sinn genau verstand. Er wusste wie wichtig es ist sich vergangener Dinge zu erinnern, die mit Gottes Vorsatz und dessen Verwirklichung im Zusammenhang stehen. Er erklärte an jenem Abend seinen Jüngern den genauen Sinn vieler Dinge im Zusammenhang mit dem Passah und der Endzeit, die wiederum uns besonders interessieren muss! Beachten wir, dass ein privater Raum in einem Haus diesen Zweck erfüllt und nicht ein öffentliches Gebäude, wie die Synagoge, eine Kirche oder ein Tempel oder Königreichssaal! Zudem war jener Ort mit allem notwendigen wie Tisch, Stühlen oder Liegen ausgestattet, auch Geschirr usw. war offenbar dort vorhanden. Der Besitzer wusste genau wer Jesus war und war bereit das Risiko auf sich zu nehmen einen offensichtlichen Gegner der herrschenden Klasse bei sich aufzunehmen!

 

Mit Jesu Tod wurde die Funktion des steinernen Tempels, dessen Priesterschaft und Jerusalems als religiöses Verwaltungszentrum beendet!

 

Vorschau auf die Folgeartikel:

 

In der Märzausgabe des NEWSLETTER „DER WEG“ unter dem Titel: 5.3.1  An wen richtet sich der Auftrag: „Tut dies zu meinem Gedächtnis“?

 

   An wen richtet sich Jesu Gebot: „Tut dies zu meinem Gedächtnis“?

   Die Zeitzeichen richtig deuten

   Die Zeichen des Gerichtstages im Zusammenhang zum Abendmahl

   Gerichtstag an „Babylon der Grossen“ und „Hochzeit des Lammes“

   Weitere grosse Zeichen vor dem Gerichtstag

 

   In der Aprilausgabe:  5.4.1  Vom Abendmahl Jesu und der ersten Christen lernen wird das Thema fortgesetzt und zusammengefasst.

 

 

 

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[1] Eine der durch die WATCHTOWER veränderten Schriftstellen, welche den Textsinn verändert, die zwar nicht grundsätzlich falsch ist (Off 11:15). Wessen Tag soll für Christen kommen? Der Tag der Wiederkunft Jesu, das war die Erwartung der Apostel, der Beginn der Herrschaft Jesu über die ganze Erde und die Aufrichtung von Gottes Königreich [B1; D], welches das „Tor seiner Feinde“ in Besitz nimmt, wie es Abraham im Bund versprochen wurde [B3](1.Mo 22:17, 18)

(Vergleiche: E-Buch: Die Bibel; Anhang V, Korrekturen der „NEUE-WELT-ÜBERSETZUNG DER HEILIGEN SCHRIFT“)